Freitag, 11. Februar 2005 15:41
Lesername: Dr. Alexander Pytlik
Beiträge: 132
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Mittwoch, 14. September 2005 14:38
Dr. Alexander Pytlik: Verlassen wir wieder Absurdistan ;-)
Auch weiterhin werde ich zum Schwimmen keine Soutane benützen. Wenn sich eine Person von einem Priester, der sich zu 95 % seiner Zeit des Sportbeckenaufenthaltes und mit 95 % seiner Gestalt unter Wasser befindet, sexuell angezogen fühlt, dann wird dies wohl kaum am Priester selbst oder am Tragen dieser oder jener Badekleidung liegen, sondern einzig und allein an jener im Bad untätig herumblickenden Person. Sorry, aber mich amüsiert es ungemein, wie sehr sich da manche durchaus Gutwillige in einen großen Griesbrei hineinreden. Wer mich kennt, weiß, daß ich darüber minutenlang schallend lachen mußte, aber keine Sorge, es ist gut gemeint.

Im übrigen war ich schon in meiner Zeit im Erzbischöflichen Priesterseminar nicht nur einer der gewählten Jahrgangssprecher, sondern auch Sportpräfekt (ja, ein Wahnsinn, was es heutzutage alles im Seminar gibt, hilfe! Diese Position war nämlich jene, bei der man sich am wenigsten mit Modernisten herumärgern mußte, da diese brav in der Fußballmannschaft kämpften oder sonst wie vernünftig beschäftigt wurden

Auf unsachliche Anwürfe auf den zurecht für eine rasche Seligsprechung vorgesehenen Johannes Paul II. gehe ich hier wirklich nicht ein, wir sind ja nicht im Bierzelt einer gerade abgewählten Aschermittwochspartei. Traditionsbeweise für Schwimmkleidung sind bestenfalls für einen Bierschwefel bei einer Studentenkorporation geeignet. Viel Spaß weiterhin, liebe „Stimme“ in Ihrer hoffentlich gesunden Aufregung
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Mittwoch, 14. September 2005 12:23
Dr. Alexander Pytlik: Nicht das erste Mal ;-)
Liebe Frl. Ilse!
Danke für Ihre aufmunternden Worte, die dieser Diskussion zweifellos angemessen sind
Genau genommen ist es nicht das erste Mal, daß ich hier im anonymen Portal von kreuz.net nicht anonym mitdiskutiere. Schon einmal hat „jemand“ einen „netten Beitrag“ eingesendet, der mich zu Stellungnahmen veranlaßte, um einige Behauptungen ein für alle Mal richtig zu stellen. Längst weiß ich und wissen wir alle, die wir das hier ein wenig mitverfolgen, wer diese „Dinge“ einsendet. Nur da sind die „Herrschaften“ eben bei mir an der ganz falschen Adresse, bin ich doch schon seit 8. Dezember 1999 internet-apostolisch unterwegs und habe schon sehr vieles im Netz miterlebt, also mich kann an „Angriffen“ nur noch wenig beeindrucken, abgesehen daß es sich meist um „Eigentore“ handelt ,-)
kreuz.net selbst hat schon beim Entstehen allen möglichen „Internettern“ Werbungen geschickt, sodaß „man“ das Portal von Anbeginn kritisch mitverfolgen konnte. An sich bin ich gegen dieses anonyme Gehabe, aber bitte jedem das Seine, so lange sachliche Richtigstellungen vorgenommen werden können. Aufgrund dieses anonymen Gehabes werde ich aber kreuz.net weiterhin nicht verlinken, und kreuz.net – wer immer es sei – wird mir verzeihen, daß ich es auf meinen Seiten nur indirekt berücksichtige:
a) Ganz leicht verkürzter Originalartikel des Eichstätter Kurier
b) Antwort auf den damaligen „Interessenkonflikt“-Artikel
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Mittwoch, 14. September 2005 11:14
Dr. Alexander Pytlik: Fortsetzung der lustigen Diskussion
Und noch eines, und das wurde bei meiner letzten Meldung abgeschnitten: die nachweislichen Skandale in den USA und im deutschen Sprachraum haben auch gezeigt, daß sich leider manchmal gerade hinter äußerlich „hochklerikalem“ Gehabe perverse Tendenzen verstecken. Es gab sogar eine „konservative“ (wie absurd hier, eine solche Einteilung!) Homogruppe, die als ihr Erkennungsmerkmal klerikale Kleidung erwählte, weshalb ich mich unter anderem verpflichtet sah, diesen Kommentar zu schreiben. Es ist schlimm, wenn sich mehr oder weniger bekennende oder praktizierende eheunwillige Homosexuelle ausgerechnet in traditionalistischen Kreisen einschleichen.

Wer aber ernsthaft behauptet, daß z. B. ein „konservativer“ oder „traditionalistischer“ Priester (ich lehne die Lagerzuordnungen grundsätzlich ab) im Jahr 2005 nicht täglich 45 Minuten seine Längen ziehen darf, in welchem Meeresabschnitt oder Bad auch immer, dem seine Meinung unbenommen, wundere sich aber nicht, wenn in seinem Leben möglicherweise eine lebensfremde Verengung die nächste nach sich zieht. Das ist sicher provokativ formuliert, aber m. E. zur schwierigen „Heilung“ dieser Diskussion notwendigerweise so ausgesprochen
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Mittwoch, 14. September 2005 10:51
Dr. Alexander Pytlik: Vielfalt im Rahmen des sittliche Erlaubten ist doch in Ordnung
Und da im übrigen den hier Diskutierenden der oben verkürzt wiedergegebene Zeitungsartikel inkl. gelungener Photographie nicht bekannt ist und diese ihn auch nicht angefordert haben, ist die hiesige Diskussion doch als um so absurder anzusehen. Nicht zur Schau gestellte Opfer freiwillig zur Ehre Gottes zu bringen, war und ist eine absolut lobenswerte und authentisch christliche Haltung. Weiters ist aber nicht zu erkennen, warum es im Rahmen des sittlich Erlaubten nicht verschiedene Entfaltungen geben kann. Man wird zur Kenntnis nehmen müssen, daß es in allen Menschen- und Berufsgruppen unterschiedliche Gemüter, Charaktere und Talente gibt. Ich sehe nur dann ein Problem, wo tatsächlich latente Leibfeindlichkeit, die eindeutig nicht mit dem Christentum konform geht – man lese die Heilige Schrift – hinter einwandfreien Begriffen wie Schamhaftigkeit verborgen wird, oder wenn ein regelrechter Körperkult betrieben wird. Hier ist die Haltung des Bamberger Sport-Erzbischofs maßgeblich und vorbidhaft. Aber solche Fehlhaltungen möchte ich hier keinem Diskutanten unterstellen. Ich lasse mir jedenfalls auch als Priester keine echte Sportart von angehenden Leibfeindlichkeitsideologen abschießen. Im übrigen denke ich nicht, daß kreuz.net mit dem obigen verkürzten Beitrag (es geht eben nichts über Originale irgendeine Kampagne führt. Es kann zwar sein, daß der Einsender damit so etwas bewirken wollte, aber das richtet sich von selbst, da die Sache – der Schwimmsport für Kleriker – in Ordnung geht.

Und noch eines, und das wurde bei meiner letzten Meldung abges…
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Mittwoch, 14. September 2005 09:02
Dr. Alexander Pytlik: Bleiben wir Christen und somit Realisten: das Äußere kann auch verdecken
Voerst noch zu einem älteren Argument, daß bekanntlich große Heiterkeit auslöste: diese Diskussion unter der Fragstellung „Sex als Jungbrunnen“ zeigt, daß man nicht immer von der Gesundheit ausgehen kann. (Übrigens wird der Padre in einigen Wochen wieder an einer ORF2-Diskussion teilnehmen, die Ausstrahlungsdaten lese man dann im Blogbuch.)

Weiters: ich lade auch die Kritiker(innen) herzlich ein, zum feierlichen Frauendreißigerschluß nach Buchenhüll bei Eichstätt zu kommen (Stichwort: Respektsperson  – besonders dankbar bin ich für den Hinweis auf den Diener Gottes Johannes Paul II., der durch sein natürliches Auftreten und seine echte Frömmigkeit gezeigt hat, in welche Richtung das katholische Priestertum immer gehen muß, um glaubwürdig zu bleiben. Worin da nur irgendein Gegensatz zu Fatima bestehen soll, ist ein absolutes Rätsel. Das daher völlig unpassende Argument anerkannter Marienerscheinungen gegen den sittlich einwandfrei durchgeführten Schwimmsport läßt jedoch tief blicken, sorry, aber auf solches Niveau der Ebenenverwechslung begebe ich mich sicher nicht.

Wenn Schwimmen ein anerkannter und von den meisten Ärzten ein empfohlener Sport ist und ansonsten keine sittlichen Bedenken bestehen können – bisher hat hier niemand auch nur einen Ansatzpunkt genannt, vielmehr haben wir von ganz persönlichen Problemen einzelner Diskutanten und Diskutantinnen mit dem Schwimmsport usw. gelesen – dann ist dieser Sport nicht nur sittlich einwandfrei für jeden Menschen, sondern auch für Päpste, Bischöfe; Priester und Diakone. Da im übrigen den hier Diskutierende…
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Dienstag, 13. September 2005 23:44
Dr. Alexander Pytlik: Sport und Gebet, sie leben gut zusammen
Lieber Engel des Herrn!

Langsam wird es absurd: seit wann sind sportliche Betätigung und betrachtendes Gebet ein Gegensatz oder nicht miteinander zu leben? In dem Moment fällt mir ein, daß bei uns auch ein älterer Kapuzinerpater und eine jüngere Benediktinernonne ihre disziplinierten Runden drehen. Auch ein hochangesehener emeritierter Theologieprofessor fällt mir jetzt ein, und die sind alle würdig unterwegs. Es gäbe echte Probleme, über die es sich lohnt, nachzudenken. Der nette Artikel im Lokalteil des Eichstätter Kurier gehört nicht nur zu keinem Problembereich, sondern hat bis heute gute Rückmeldungen nach sich gezogen. Aber Sie kennen ja den Artikel nicht einmal. Und zum Thema „würdige Kleidung“ ist zu sagen: dies hängt vom Ort und vom Anlaß ab. Ob Sie es glauben oder nicht, es gibt würdige Badekleidung, und der Originalartikel würde es Ihnen beweisen.

Emotionale Reaktionen? Wo bitte? Eher ist das hier eine zum Lächeln und Lachen anregende Diskussion, die schon einiges aufzeigt. Ihr Urteil sei Ihnen unbenommen. Sie müssen allerdings zur Kenntnis nehmen, daß in der hier andiskutierten, weil sittlich in keiner Weise bedenklichen Frage, volle (kirchliche) Meinungsfreiheit herrscht. Es würde mich sowieso wundern, wenn es keine Kritik gäbe oder einen alle sympathisch finden. Wir leben eben nicht im Paradies, sondern haben jeden Tag das „Vater unser“ mehrfach zu beten und zu leben.

Ich lasse mir jedenfalls auch als Priester keine echte Sportart von Möchtegern-Moralisten o…
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Dienstag, 13. September 2005 16:33
Dr. Alexander Pytlik: Hätte nicht gedacht, daß Diskutieren immer neuen Spaß bereiten kann
Danke „Stimme“, aber auf Ihr Risiko Um humorvoll zu bleiben, vielleicht ein kleines Zitat aus der Heiligen Schrift: „Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, daß es der Herr war, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und warf sich ins Wasser.“ (Joh 21,7) Und im Originalartikel des Eichstätter Kurier vom Juli 2005 hieß es: „Ein Jahr lang, 1998/99, war er im Dienste des österreichischen Militärbischofs bei den Blauhelmen auf Zypern stationiert und betreute ein ungarisches,
österreichisches und slowenisches Bataillon. Von daher stammt die Liebe zum Meer, in das er sich auch noch beim wildesten Wellengang furchtlos stürzt.


Was ich noch vorher schreiben wollte. Als Regens würde ich nicht nur eine Zusatzausbildung im alten lateinischen Ritus anbieten, sondern auch schauen, daß die Leute sportlich nicht total verkümmern. Allerdings lehne ich nach allen Vorfällen im Klerus in den USA und im deutschen Sprachraum den Vorrang hauseigener Bäder mit Absolutheit ab, das fördert m. E. nur eine potentiell homophile Weltfremde, und dagegen werde ich immer eintreten.

Der Journalist hätte auch einen Soutanen-Mann beim Beckenrand aufgenommen, aber das hätte ich als lächerlich empfunden, weil – wie schon richtig geschrieben wurde – so schwimmt wirklich niemand. Und ich kann mich nur jenen freundlichen Vorposter(inne)n anschließen, die klar zeigen, daß es beim Schwimmsport um die rechte Einstlellung geht. Keine Sorge, ich lasse mir doch keine Sportart von igendwelchen Möcht…
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Dienstag, 13. September 2005 16:05
Dr. Alexander Pytlik: Bin über diese Diskussion erfreut und erheitert
Angesichts mancher Vorbeiträge kann ich nun schon verstehen, warum manche Zeitgenossen immer noch fälschlicherweise meinen, daß das katholische Christentum eine leibfeindliche Religion wäre. Zunächst einmal zur Beruhigung der besonders „ängstlichen“ Gemüter: das durchaus gelungene Bild, welches der Journalist geschossen hat, zeigt nur den halben Padre, weil dieser nämlich zur Hälfte im Wasser ist Da offenbar niemand die Photographie kennt, kann auch schwer darüber diskutiert werden. Die Kappe dient einzig dem Sonnenschutz. Die Photographie ist derart unaufdringlich, daß ich absolut der Meinung bin, daß dadurch nicht die Würde irgendeines Standes oder von sonst etwas verletzt würde. Wer mir seine Postanschrift mitteilt, dem kann ich gerne einen Abzug der Originalausgabe des Eichstätter Kurier zusenden, um zu sehen, daß der gesamte Beitrag gut gemeint war und dementsprechend auch im gesamten Landkreis positiv aufgenommen wurde. Wenn jemand wegen eines intensivsportlichen Priesters Beichtprobleme hätte, dann kann ich mich nur wundern über so viel Verengung dort, wo sie nicht angebracht ist. Und: dort, wo der Rigorismus besonders stark herrscht, ist die Gefahr des verdeckten Mißbrauchs in alle Richtungen leider stark gegeben, wie die Erfahrung bisheriger Fälle auf unterschiedlichen Kontinenten lehrt.

Als Regens würde ich nicht nur eine Zusatzausbildung im alten lateinischen Ritus anbieten, sondern auch – wie es im Eichstätter Priesterseminar einen Fitneßraum gibt, der vom Regens gesegnet wurde und benutzt wird – schauen, daß die Leu…
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Dienstag, 13. September 2005 00:30
Dr. Alexander Pytlik: Eigengesetzlichkeit der Medien ein wenig beachten ;-)
Lieber „Engel des Herrn“!

Richtig, die tägliche Messe und das Breviergebet sind das Um und Auf. Dazu brauchen Sie nur auf meinen Seiten blättern. Es scheint Ihnen aber entgangen zu sein, daß es der Eichstätter Lokalredaktion beim von dieser selbst erbetenen Bericht um einen ungewöhnlich-sensationell wirkenden Beitrag (für Samstag/Sonntag) über einen Österricher in Bayern ging, der den Sport im Mittelpunkt hatte. Und jeder möge doch bitte jene Sportart aussuchen, die ihm und seinem Gewissen entspricht. Übrigens habe ich schon in meiner Studienzeit das Seminar Sportethik belegt

Und da bei kreuz.net nur eine all zu knappe Zusammenfassung vorliegt, hier der Abschluß des Originalartikels: „Die Schönheit des Eichstätter Freibads nimmt der sportliche Kleriker freilich bloß im Vorbeigehen zur Kenntnis: „Das ist eines der schönsten Bäder, die ich kenne.“ Er selbst aber liegt nie auf der Badematte, hält höchstens einen kurzen Plausch, wenn er eines seiner Buchenhüller Schäflein trifft. Das Freibad: Für ihn ist es ein reines Fitneß-Center.

Mit freundlichem Gruß!
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Montag, 12. September 2005 20:51
Dr. Alexander Pytlik: Auch ein Bischof darf schwimmen ;-)
Liebe Rosa von Lima! Danke für Ihren Zuspruch. Es gibt ja auch angesehene Bischöfe, wie jenen, der nun von Eichstätt nach Augsburg geht, der Schwimmen als „seinen“ Sport angibt: „Etwas überrascht war der Eichstätter Bischof Dr. Walter Mixa bei seiner zweiten Katechese beim Weltjugendtag. Bevor er zum Thema ‘In der Welt als wahre Anbeter Gottes leben’ sprechen konnte, wurde er zunächst von den Jugendlichen in der Sporthalle in Dormagen befragt. So wollten die gut 200 Jugendlichen, darunter etwa 50 aus dem Bistum Eichstätt, einiges aus dem Privatleben des Oberhirten wissen. Erfahren haben sie dann, daß Mixa gerne spazieren geht und sich durch Schwimmen fit hält. Außerdem bekannte der Bischof seine Lieblingsspeise: ‘Ich mag alles, was nicht langweilig schmeckt.’ „

Im übrigen darf vielleicht noch erwähnt werden, daß ich diesen Sport-Artikel im Donaukurier in keiner Weise angeregt habe, sondern mich die Lokalredaktion in ihrer Serie „liebster Platz“ wegen meiner offenbar irgendwie gegebenen Lokalpopularität einbauen wollte. Normalerweiser wäre als Lieblingsplatz der Wallfahrtsort Buchenhüll mit Wallfahrtskirche und den beiden Grotten (Herz-Jesu-Grotte und Lourdesgrotte) gekommen, aber es gab eben für den Journalisten und die Zeitung mehr her, das Freibad auszuwählen, das leider seit heute geschlossen hat

Wenn ich mir ein paar ziemlich erdickte Kleriker anschaue, so könnte diese oder jene Sportart nicht schaden, wenn es auch stimmt, daß schon einige „Sport-ist-Mord“-Kameraden ein hohes Alte…
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Montag, 12. September 2005 17:17
Dr. Alexander Pytlik: Danke fuer die Werbeeinschaltung ;-)
Der Artikel hat doch zu starkem Lächeln geführt. Er ist relativ starke Verkürzung eines Lokalbeitrages des Eichstätter Kurier vom 9./10. Juli 2005. Wahrscheinlich eine negativ gemeinte Voreinsendung, die wir dann in der inhaltlich leider nicht mehr ganz ernstnehmbaren Zeitung „13.“ lesen dürfen … doch es ist keine Aufregung notwendig, denn ich kann keine Vorwürfe oder auch sonst nichts Schlimmes entdecken. Berichte dieser Art haben mich noch nie beeindruckt, keine Sorge also!
Der Originalartikel war durchaus gelungen, was man von Lokaljournalisten nicht immer erwarten darf. Er stand unter der Überschrift „Das Schimmerbecken ist mein Ersatz-Meer. Für den Seelsorger Pytlik ist die 50-Meter-Bahn ein reines Fitneßcenter“. Das mit dem Birett kam vom Journalisten, weil für mich Äußerlichkeiten nicht diese Gewichtung haben. Mir geht es um die würdige Liturgie – ob nun im alten oder neuen lateinischen Ritus – und um die Inhalte. Im Originalartikel heißt es noch richtig, daß ich bisher alle Intrigen überstanden habe dank Gebet, Sport und einer Schar ehrlicher Menschen.
Im übrigen lade ich alle herzlich zu einer Wallfahrt in den Marienort Buchenhüll ein, hier das aktuelle Plakat mit den Höhepunkten des diesjährigen Frauendreißigers, insbesondere der kommende Sonntag vormittag mit Bischof Dr. Dr. Küng.
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Sonntag, 13. Februar 2005 20:10
Dr. Alexander Pytlik: SINN DER SACHE – WIEDERHOLUNG TEIL 2 WEGEN TECHNISCHEN GEBRECHENS
3. Der Ausflug auf www.kreuz.net war interessant. Ob er sinnvoll war, weiß ich nicht. Möge er im letzten doch einer Erhöhung des Informationsstandes und der Versachlichung gedient haben. Das Entscheidende in meinen Äußerungen möchte ich mit der Sorge um die Reinheit und um den Ruf des katholischen Klerus umschreiben. Mir geht es in keinem Fall um die Verurteilung von Einzelpersonen, deren Persönlichkeitsrechte jeder Bürger zu achten hat. Daher betone ich abschließend, daß sämtliche in meinen oder mir spekulativ zugeschriebenen Beiträgen genannten Personen nicht nur meines priesterlichen Gebetes sicher sein können, sondern die Unschuldsvermutung immer Priorität genießt. Ein Gebetsanliegen wird außerdem immer sein, daß Unwürdige vom Weihealtar ferngehalten werden und daß „Schuldige“ sich freiwillig stellen. Denn dies erleichtert die Arbeit eingesetzter Visitatoren und regierender Bischöfe.

4. Es sei mir verziehen, wenn ich noch ausgewählte Linkverbindungen verlinkt angebe, die ich in allen bisherigen Äußerungen nicht verlinkt hatte, weil ich diese Funktion übersah – zum besseren Verständnis des sogenannten Falles St. Pölten aus meiner persönlichen Sicht können diese Kommentare helfen:

a) http://www.internetpfarre.de/blog/item/17/
b) http://www.internetpfarre.de/blog/item/30/
c) http://www.internetpfarre.de/blog/item/40/
d) http://www.internetpfarre.de/blog/item/59/

Wer mehr zu den Auftritten bei Barbara Karlich im ORF wissen möchte, findet hier Informationen: http://www.internetpfarre.de/photos.htm#barbara

Und meine Entgegnungen Nr. 1 bis Nr. 13 (ganz unten) bleiben vollständig aufrecht. Ich kann http://www.kreuz.net nur noch dann ernstnehmen, wenn auch klar ersichtlich ist, wer im deutschen Sprachraum redaktionelle Verantwortung trägt. Insofern frage ich mich ernstlich, ob es sittlich vertretbar ist bzw. überhaupt Werbung sein kann, auf einer Seite mit Artikeln von derartiger Fehlinformation wie oben eine verlinkte Werbung stehen zu haben. Aber jeder tue, wie er es nach bestem Wissen und Gewissen für richtig halte.

Im Gebet verbunden, Euer Padre
http://www.padre.at
http://www.internetpfarre.de/blog/
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Sonntag, 13. Februar 2005 20:08
Dr. Alexander Pytlik: SINN DER SACHE? GEDANKEN ZUM TAG (TEIL 2)
3. Der Ausflug auf www.kreuz.net war interessant. Ob er sinnvoll war, weiß ich nicht. Möge er im letzten doch einer Erhöhung des Informationsstandes und der Versachlichung gedient haben. Das Entscheidende in meinen Äußerungen möchte ich mit der Sorge um die Reinheit und um den Ruf des katholischen Klerus umschreiben. Mir geht es in keinem Fall um die Verurteilung von Einzelpersonen, deren Persönlichkeitsrechte jeder Bürger zu achten hat. Daher betone ich abschließend, daß sämtliche in meinen oder mir spekulativ zugeschriebenen Beiträgen genannten Personen nicht nur meines priesterlichen Gebetes sicher sein können, sondern die Unschuldsvermutung immer Priorität genießt. Ein Gebetsanliegen wird außerdem immer sein, daß Unwürdige vom Weihealtar ferngehalten werden und daß „Schuldige“ sich freiwillig stellen. Denn dies erleichtert die Arbeit eingesetzter Visitatoren und regierender Bischöfe.

4. Es sei mir verziehen, wenn ich noch ausgewählte Linkverbindungen verlinkt angebe, die ich in allen bisherigen Äußerungen nicht verlinkt hatte, weil ich diese Funktion übersah – zum besseren Verständnis des sogenannten Falles St. Pölten aus meiner persönlichen Sicht können weiterhin diese Kommentare helfen:

a) http://www.internetpfarre.de/blog/item/17/
b) http://www.internetpfarre.de/blog/item/30/
c) http://www.internetpfarre.de/blog/item/40/
d) http://www.internetpfarre.de/blog/item/59/

Wer mehr zu den Auftritten bei Barbara Karlich im ORF wissen möchte, findet hier kurze Informationen: http://www.internetpfarre.de/photos.htm#barbara

Und meine Entgegnungen Nr. 1 bis Nr. 13 (ganz unten) bleiben vollständig aufrecht. Ich kann www.kreuz.net nur noch dann ernstnehmen, wenn auch klar ersichtlich ist, wer im deutschen Sprachraum redaktionelle Verantwortung trägt. Insofern frage ich mich ernstlich, ob es sittlich vertretbar ist bzw. überhaupt Werbung sein kann, auf einer anonymen Seite mit Artikeln von derartiger Fehlinformation wie oben eine verlinkte Werbung stehen zu haben. Aber jeder tue, wie er es nach bestem Wissen und Gewissen für richtig halte.

Im Gebet verbunden und immer erfreut über den Besuch meiner Internetseiten, über Mailnachrichten und Einträge im Gästebuch oder im Blogbuch, Euer Dr. Alexander Pytlik
http://www.padre.at
http://www.internetpfarre.de/blog/
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Sonntag, 13. Februar 2005 20:02
Dr. Alexander Pytlik: SINN DER SACHE? GEDANKEN ZUM TAG (TEIL 1) STATT ENTGEGNUNG ERGÄNZUNG 2
Nun, da sich der 1. Fastensonntag dem Ende zuneigt, sei es mir gestattet, auf dieser Anonymseite nochmals einen Eintrag zu tätigen.

1. Zweifellos bietet das Internet in bestimmter Hinsicht eine höhere Meinungsfreiheit als es in internetloser Zeit denkbar war. Das ist zu begrüßen. Wem www.kreuz.net helfen soll, ist mir persönlich aber noch nicht klar. Mir fehlt schon ein bestimmter roter Faden. Aber was ich den Autoren von www.kreuz.net wünsche, ist Wahrheitsliebe. Vom Herumdiskutieren über längst vergangene Zeiten nach dem Motto „Warum hast Du nicht, wenn Du hättest können?“ halte ich gar nichts. Wir sollten in die Zukunft blicken. Einem anonym geführten Portal kann jedoch keinerlei Glaubwürdigkeit oder gar moralische Autorität zugesprochen werden. Ebensowenig anonymen Diskutanten, wenn nicht gesichert ist, wer es wirklich ist. Dann zählen nur noch sachliche Argumente.

2. Ausdrücklich möchte ich hier „catholicus“ in Schutz nehmen. Nur weil er die Homepage eines Bischofs betreut, der für lange Zeit vielen mit dem Lehramt Verbundenen durchaus aus der Seele gesprochen hat, trägt er noch keine Verantwortung für praktisch alles. Webmaster = Webmaster. Überhaupt sind die Beiträge von „catholicus“ ein Gewinn für www.kreuz.net – was dieses gar nicht verdient hat Seien wir dankbar, daß die Kirche diesen Mann der Wissenschaft und ausgewiesenen Experten mit Höchstqualifikation in der heiligen Theologie hat!

GEDANKEN ZUM TAG / TEIL 2 FOLGT SOGLEICH
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Sonntag, 13. Februar 2005 01:14
Dr. Alexander Pytlik: Technische Verbesserung / DANK FÜR SOLIDARITÄT
Ausdrücklich möchte ich hier allen Diskutanten herzlich danken, die auch erkannt haben, daß obiger Artikel schwerwiegende Mängel aufweist. Wichtiger jedoch als Solidaritätskundgaben für meine Arbeit ist das Bekenntnis zur wahren Kirche Christi und zu ihrem Stifter Jesus Christus. Die Fastenzeit möge uns alle in diesem Jahr der Eucharistie zu größerem Eifer bei der Eucharistischen Anbetung anregen, möge uns die Sehnsucht nach der Heiligen Kommunion vertieft schenken und uns zu eifrigem Dankgebet nach Empfang der Heiligen Kommunion anregen.

Wiederholen darf ich meinen Standardhinweis auf die Entgegnungen Nummer 1 bis 13 unterhalb, die man dadurch erreichen kann, daß man entweder

http://www.kreuz.net/article.646-page.html
oder „Alle Lesermeinungen anzeigen“ anklickt.

Dem lieben Ottawiani sei gesagt, daß ich kein Mythos, sondern Realität bin Ottawiani, beten wir gemeinsam, daß die von Ihnen unterstellten Haltungen weder Sie noch mich ergreifen.

Gelobt sei Jesus Christus!
www.padre.at
www.internetpfarre.de/blog/
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Sonntag, 13. Februar 2005 01:01
Dr. Alexander Pytlik: DANK FÜR ALLE SOLIDARITÄT
Ausdrücklich möchte ich hier allen Diskutanten herzlich danken, die auch erkannt haben, daß obiger Artikel schwerwiegende Mängel aufweist. Wichtiger jedoch als Solidaritätskundgaben für meine Arbeit ist das Bekenntnis zur wahren Kirche Christi und zu ihrem Stifter Jesus Christus. Die Fastenzeit möge uns alle in diesem Jahr der Eucharistie zu größerem Eifer bei der Eucharistischen Anbetung anregen, möge uns die Sehnsucht nach der Heiligen Kommunion vertieft schenken und uns zu eifrigem Dankgebet nach Empfang der Heiligen Kommunion anregen.

Wiederholen darf ich meinen Standardhinweis auf die Entgegnungen Nummer 1 bis 13 unterhalb, die man dadurch erreichen kann, daß man entweder
http://www.kreuz.net/article.646-page.html
oder Alle Lesermeinungen anzeigen anklickt.

Dem lieben Ottawiani sei gesagt, daß ich kein Mythos, sondern Realität bin Ottawiani, beten wir gemeinsam, daß die von Ihnen unterstellten Haltungen weder Sie noch mich ergreifen.

Gelobt sei Jesus Christus!
http://www.padre.at
http://www.internetpfarre.de/blog/
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Samstag, 12. Februar 2005 12:42
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG ERGÄNZUNG 1
1. Zunächst sei vorausgeschickt, daß ich mich grundsätzlich nicht unter Papstnamen anmelde Weiters muß ich den anonymen Herrn Commenttor enttäuschen: er weiß natürlich nicht, wieviele Christen und Nichtchristen sich über meine Seite www.padre.at an mich mit der Bitte um Seelsorge, Rechtsberatung und wissenschaftliche Auskünfte wenden. Von daher ist das vorgeschlagene Fastenopfer leider nicht möglich. Ich halte mich da mehr an die Tradition der Kirche, vgl.
http://www.internetpfarre.de/blog/item/62/

2. Aus des anonymen Herrn Commenttor Feder spricht sein Ärger hervor, daß es in Zeiten des Internets größere Meinungsfreiheit als früher gibt. Ich denke, daß das gut so ist. Im übrigen halte ich Barbara Karlichs Show zwar für eine Show mit allen Schwächen und Stärken dieser Produktion, aber sicher nicht für „Trash-TV“. Über anonyme Anwürfe wie „Selbstdarstellung“ und „eitle Egozentrik“ lächlich ich sehr milde. Denn was solche Herren wie Commenttor nicht wissen: ich habe mich nie beim Fernsehen gemeldet. Überhaupt ist das meiste durch Einladung entstanden. Ich glaube nicht, daß man Einladungen ausschlagen sollte, wenn sogar der eigene Bischof eine Dauererlaubnis für Auftritte im österreichischen Fernsehen erteilt, weil dieser überzeugt ist, daß es gut ist, wenn ein Priester in voller Treue zur überlieferten Lehre der Kirche sachlich sehr sensible Themen behandelt.

3. Ich habe bereits am 7. Februar 2001 bei Barbara Karlich klar gesagt: „Priesteramtskandidaten mit homosexuellem Lebensstil müssen ausnahmslos entlassen werden: die falsche Flucht unter den Talar bei Fortführung perverser Sexualität schadet dem Ruf des Priesterstandes.“
Vgl. http://www.padre.at/…arbara-karlich-2.htm

4. Was vielleicht noch interessant ist: was Bischof Krenn in meiner jungen Kaplanszeit gar nicht so recht paßte, war das Angebot der alten lateinischen Messe von meiner Seite an jenen Tagen, an denen ich nicht zu zelebrieren hatte. Die frühere undifferenzierte Hochjubelei über Bischof Krenn muß also schon stark auf den Boden der Realität zurückgeworfen werden. Vielleicht ist es gut, daß Priester sich über das Päpsliche Zelebret hier informieren können:
http://www.padre.at/ritus.htm

5. Wiederholen muß ich meinen Standardhinweis auf die Entgegnungen Nummer 1 bis 13 unterhalb, die man dadurch erreichen kann, daß man entweder
http://www.kreuz.net/…rticle.646-page.html
oder „Alle Lesermeinungen anzeigen“ anklickt.

ENTGEGNUNG ERGÄNZUNG 2 folgt selbstverständlich.
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Samstag, 12. Februar 2005 00:41
Dr. Alexander Pytlik: VOLLE INTERESSENS-EINHEIT + NEUE ORF-SENDUNG MIT DR. PYTLIK AUCH ZU ST. PÖLTEN!!!
Zum obigen „Werbeartikel“ für die ORF-Sendungen mit Barbara Karlich und dem dort häufig eingeladenen Priester Dr. Alexander Pytlik darf ich noch die Links zu den im „Werbeartikel“ angegebenen Sendungen angeben:
http://www.internetpfarre.de/photos.htm

Und damit hier ein wenig Stimmung aufkommt: fest anschnallen sollten sich all jene, die noch immer den visitationsauslösenden Skandal in St. Pölten leugnen wollen, bei der 1000. Sendung mit Barbara Karlich und ihrem Gast Dr. Alexander Pytlik, der auch zu St. Pölten Stellung nimmt. Diese 1000. Sendung wird nach dem Valentinstag (kommende Woche) ausgestrahlt, und weil sie so wichtig ist gleich zweimal. Sie wird garantiert noch öfters wiederholt, denn nicht alle schaffen es bis zur 1000. Sendung in unserer schnelllebigen Zeit Alle näheren Infos wie immer bei
http://www.padre.at
http://www.internetpfarre.de/blog/
http://tv.orf.at
Wer die Sendung nicht ansieht, ist selbst schuld Selbstversändlich erwartet der ach so wichtige Padre weitere „Werbeartikel“ im hiesigen Anonymdienst.

Hinweisen muß ich auch noch auf die Entgegnungen Nummer 1 bis 13 unterhalb, die man dadurch erreichen kann, daß man entweder

http://www.kreuz.net/…rticle.646-page.html

oder „Alle Lesermeinungen anzeigen“

klickt.

Denn eines ist klar: sowohl dem Visitator und seinem Team wie auch einer Vertrauensperson zur Sicherung von Grundrechten wie freier Aussage geht es nur um eines: um die Wahrheit, und aher gibt es keine Interessenskonflikte, sondern ein volle Interessen-Einheit.

So schaut’s aus, Euer Padre
[mehr…]
Freitag, 11. Februar 2005 21:37
Dr. Alexander Pytlik: HINWEIS AUF ENTGEGNUNGEN NR. 1 – 13
Zum obigen „Werbeartikel“ für meine Person darf ich verweisen auf die Entgegnungen Nummer 1 bis 13, die man dadurch lesen kann, wenn man entweder

http://www.kreuz.net/…rticle.646-page.html

oder „Alle Lesermeinungen anzeigen“

anklickt.

Nur die Wahrheit kann interessieren. Alles Gute!
[mehr…]
Freitag, 11. Februar 2005 16:46
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 13 – ENDE
Nachbemerkung (B):

Ich werde mich auch in Zukunft ohne Rücksicht auf irgendwelche „Lager“ für die Wahrheit und gegen das Unrecht einsetzen. Wer mich kennt, weiß, daß ich jedem Opfer kirchlichen Mißbrauchs gerne helfe. Nur wenn wir die „Option für die Armen“ erweitern auf die „Option für die Opfer“, können wir in allen Skandalfällen an Glaubwürdigkeit gewinnen. Wer mich kennt, weiß, daß ich mich von niemandem zur Unwahrheit bestechen lasse.

Zum besseren Verständnis des ganzen Falles St. Pölten und vor allem verwandter Fragen verweise ich auf folgende öffentliche Kommentare aus meiner Hand:

1. http://www.internetpfarre.de/blog/item/17/
2. http://www.internetpfarre.de/blog/item/30/
3. http://www.internetpfarre.de/blog/item/40/
4. http://www.internetpfarre.de/blog/item/59/

Eine gute Fastenzeit allen Lesern!
Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik, Vizeoffizial
http://www.internetpfarre.de/blog/
http://www.padre.at
[mehr…]
Freitag, 11. Februar 2005 16:41
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 12
Nachbemerkung (A):

Abschließend ist es doch bemerkenswert: die kreuz.net-Autoren sind nicht bereit, ihre Namen preiszugeben. Nun, es ist leicht zu erraten. Es kann sich eigentlich nur um enttäuschte (ehem.) Mitarbeiter von Bischof Krenn handeln. Nur, sie trauen sich nicht zur öffentlichen Diskussion. Ich bin bereit, mit jedem öffentlich über den Fall St. Pölten zu diskutieren, im Rahmen der öffentlich bekannten Aussagen des Visitators und aller anderen öffentlichen Quellen. Allerdings hat nur der Visitator den geheimen Gesamtüberblick, weshalb es müßig ist, lediglich über die Zeugen Remigius R. und den anderen Seminaristen zu sprechen, ohne den Überblick über alle Aussagen zu haben. Bei jeder öffentlichen Diskussion würden Krenn-Fanatiker schlecht aussteigen, denn die Argumente sprechen allesamt für die Visitation und für Bischof Küng und seinen Kurs der behutsamen Erneuerung im Sinne der Glaubwürdigkeit der Kiche. Es wäre an der Zeit, Bischof Küng und seinen öffentlichen Aussagen, die insgesamt doch sehr viele klare Hinweise enthalten, wirklich zu glauben.

ENTGEGNUNG TEIL 13 / ENDE folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:37
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 11
Weiters hat der ehem. Apostolische Visitator Dr. Dr. Klaus Küng die Aussagen des genannten (streng von Remigius R. zu unterscheidenden) Seminaristen eben nicht dementiert – wieder ein Fehler der Berichterstattung von http://www,kreuz.net, sondern sogar bestätigt bzw. eine Wissenserweiterung zur Kenntnis gebracht: vgl. http://www.internetpfarre.de/blog/item/25/

Bischof Küng sendete wörtlich aus: „Der ‘ehemalige Seminarist’, von dem im ‘News’-Bericht die Rede ist, hat sich an mich gewandt, einerseits weil er über seine Zeit im Seminar – einige Monate – aussagen wollte, andererseits, weil er derzeit arbeitslos ist und sich in finanzieller Not befindet. Es dürfte wahr sein, daß schon im Sommer 2003 in den PC-Verlaufsprotokollen vereinzelt Pornobilder gefunden wurden. Nach Angaben des genannten Seminaristen wurde von ihm die Leitung darauf aufmerksam gemacht. Wer mit einem „hohen Mitarbeiter des Bischofs“ gemeint ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch war mir nicht bekannt, daß es sich um Kinderpornographie gehandelt haben soll. „

ENTGEGNUNG TEIL 12 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:34
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 10
Da es dann meinerseits in priesterlicher Zeit nie ein besonders gutes Verhältnis zu Bischof Krenn gab, konnte auch nichts abkühlen. Hier sind wieder Phantasien im Hintergrund. Der genannte von mir empfohlene und von Herrn Remigius R. streng zu unterscheidende Seminarist wurde meiner Überzeugung nach von Regens Küchl zu Unrecht aus dem Priesterseminar entlassen. Man hatte damit ausgerechnet jemanden entlassen, der nicht in Kinderpornositzungen oder Homosachen verwickelt war. Der Apostolische Visitator stellte ja dann ganz im Sinne dieses von mir empfohlenen Seminaristen am 12. August 2004 fest: „Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen gebildet haben.“

Ich bin froh und stolz, daß meine priesterlichen Empfehlungen bis heute eine hohe Sicherheit dafür sind, daß jemand nicht perversen sexuellen Tendenzen nachgeht. Dies muß man nämlich klar unterscheiden: eine echte priesterliche Empfehlung ist das eine, wohingegen das Begleiten zu Behörden als Vertrauensperson lediglich die Sicherung eines Grundrechtes und keine priesterliche Empfehlung darstellt. Denn andere Priester informierten mich bereits vorab über die angeblichen früheren Tendenzen eines Herrn Remigius R.

ENTGEGNUNG TEIL 11 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:31
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 9
Es ist reine Phantasie, daß Bischof Küng jemals plante, mich als dauerhaften Rechtsberater nach St. Pölten zu holen. Man muß streng unterscheiden zwischen der Zeit der Apostolischen Visitation und der Zeit seiner begonnenen bischöflichen Regierung in St. Pölten. Er wollte als neuer Bischof immer auf den bestehenden Klerus zurückgreifen. Er lehnte es klar ab, Ämter wie einen sinnlosen „Rechtsreferenten“ zu schaffen, der den gewissermaßen geborenen „Rechtsreferenten“ nach dem CIC das Wasser ablaufen würde. Für ihn ist der geborene Rechtsberater sicherlich entweder der Offizial des Kirchengerichts oder eben der aus der Praxis kommende Generalvikar. Solche Äußerungen im kreuz.net-Artikel deuten auf eine große Furcht vor Wettbewerb und Konkurrenz hin. Ich aber habe nie eine Karriere angestrebt und lächle über alle Karrieristen. Man hat mich immer bekämpft, von allen Seiten, vor allem, weil ich nie die Verdrehung von Fakten zugelassen habe, und ich bin trotzdem dort, wo ich bin. Ich lasse mich auch nicht von falschen Behauptungen eines kreuz.net-Artikels beeindrucken. Daher ist es Unsinn, daß irgendwelche Pläne von Bischof Küng aufgegeben worden wären.

ENTGEGNUNG TEIL 10 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:29
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 8
Weiters ist es wirklich lustig, zu lesen, daß man als besonderer Schützling von Seiner Exzellenz Bischof Krenn galt. Dies war und ist falsch. Dann hätte Krenn einen auch als Kaplan unterstützen müssen. Stattdessen wurden (unterstützende) Anrufer für den jungen Kaplan Pytlik seitens der Kanzlei von Bischof Krenn mit Floskeln wie „Bischof Krenn kann den Namen Pytlik nicht mehr hören“ versehen. Von Unterstützung seitens Krenn war nie etwas zu sehen, was auch daran gelegen haben mag, daß ich mich schon vor der Diakonatsweihe bewußt gegen den Weg in der Diözese St. Pölten und für den Weg unter Militärbischof Mag. Dr. Alfred Kostelecky entschied, dem (nach Erlaß von Spirituali militum curae) ersten ernannten österreichischen Militärbischof, was Bischof Krenn damals durchaus geärgert haben mag. So wechselte ich von der Erzdiözese Wien in die Militärdiözese und war froh, mich nicht auf Bischof Krenn verlassen zu müssen oder in irgendeiner Abhängigkeit von ihm zustehen.

ENTGEGNUNG TEIL 9 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:16
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 7
Rücktrittsgründe aus den veröffentlichten Aussagen des Apostolischen Visitators:

a) (12. August 2004) „Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien geachtet.“

b) (12. August 2004) „Leider hat es auch schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben: dies wurde spätestens durch die pornographischen Bilder deutlich, die von einigen Seminaristen geradezu ‘suchtartig’ aus dem Internet geladen wurden.“

c) (12. August 2004) „Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen gebildet haben.“ (9. Oktober 2004) „Ohne Zweifel. Ich glaube, das (der Sex-Skandal, Anm.) hat letztlich den Ausschlag gegeben.“

d) (9. Oktober 2004) „Ich glaube, es waren gesundheitliche Fragen, wobei er (Krenn, Anm.) betont, er ist ganz gesund. Ganz gesund ist er wirklich nicht.“

e) (9. Oktober 2004) In der Diözese habe es „große Spannungen und Feindbild-Denken“ gegeben.

f) (9. Oktober 2004) Es sei auch das Problem entstanden, daß Bischof Krenn „bestimmten Personen, die er schon im Widerstand eingesetzt hat, total vertraute und es einfach auch nicht wahrhaben wollte, was da geschehen ist“.

g) (9. Oktober 2004) Es habe dann auch Stellungnahmen von Bischof Krenn gegeben, „die er abgegeben hat zu Dingen, wo man sagen muß, das ist bedauerlich, da müssen wir uns entschuldigen, daß das passiert ist. Das darf nicht passieren. Wenn so was passiert, muß man sehr rasch korrigieren. Das hat schon den Ausschlag gegeben“.

Weiters beachtet http://www.kreuz.net ein altes Prinzip nicht. Wenn man jemanden zu oft nennt, wird er wichtig. Es erheitert mich schon sehr, daß ich derart wichtig gewesen wäre. Nur leider ist dies alles Phantasie und Wunschtraum einer Truppe, die völlig sinnlos der Ära Krenn nachweint, anstatt konstruktiv und ohne Vorbehalte mit seinem Nachfolger zusammenzuarbeiten. Ich war keine Verbindungsachse zwischen den Gegnern des damaligen Diözesanbischofs Dr. Kurt Krenn und den Freunden des Apostolischen Visitators Dr. Dr. Klaus Küng, sondern habe mit größter Nüchternheit die Aufträge erfüllt, die ich vom Apostolischen Visitator aufgetragen erhielt. Selbstverständlich wurde der Visitator jeweils im nachhinein informiert, daß ich wie schon in den vergangen Jahren in vielen Fällen auch im Fall der Nötigungsanzeige des Remigius R. Begleitperson bei Behörden war. Dies war – ich wiederhole mich – kein Interessenskonflikt, sondern Erfüllung einer Bitte, unter dem kaum vorstellbaren Druck anderer, die die ursprünglichen Aussagen Remigius R. offenbar für immer zum Verschwinden bringen wollten, nicht ganz alleine dazustehen.

ENTGEGNUNG TEIL 8 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:10
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 6
Die Apostolische Visitation war ein einwandfreier Vorgang mit völlig offenem Ergebnis. Der Apostolische Visitator und neue Bischof Dr. Dr. Klaus Küng hat auch die Gründe öffentlich genannt, die zur Rücktrittsbitte des Papstes an Bischof Krenn führten. Der im Artikel zitierte Prozeß der beiden Priester gegen eine Mediengesellschaft ist meines Erachtens insofern nicht mehr wirklich interessant, als sich wichtige Zeugen aufs Amtsgeheimnis zurückzogen. Damit aber kann die außerkirchliche Wahrheitsfindung nicht mehr vollständig vorgenommen werden. Wenn dann trotzdem ein Schmerzensgeld wegen Verletzung der bürgerlichen Persönlichkeitsrechte der beiden ehemaligen Seminarvorsteher zugesprochen würde – wie gesagt, ein staatliches Urteil steht ja aus – so heißt dies für den Fall St. Pölten gar nichts. Denn wer hätte je das Persönlichkeitsrecht jedes Staatsbürgers abgeleugnet? Nur, für einen katholischen Priester ist es zu wenig, sich auf eine vom Staat zu schützende Privatsphäre zu berufen: das ist meine persönliche Überzeugung. Durch ein solchermaßen erreichtes Urteil ist noch lange nicht die Fälschung von Photographien oder eine Falschaussage des genannten Remigius R. vor Gericht erwiesen, im Gegenteil halte ich persönlich beides für ausgeschlossen. Hier muß man sehr genau sehen. Es ist daher völlig lächerlich, daß sich irgendwer vor diesem Prozeß zu fürchten hat. Ein solcher Prozeß kann nicht all das, was sich bestimmte fanatische Krenn-Anhänger dazu zum Schaden des kirchlichen Gemeinwohls hineindenken. Schauen wir uns doch die Gründe an, die aus den öffentlichen Aussagen des ehem. Apostolischen Visitators Dr. Dr. Klaus Küng hervorgehen, die also zur Bitte des Papstes führten, und die auch durch einen staatlichen Prozeß sicherlich nicht entkräftet werden können:

ENTGEGNUNG TEIL 7 mit Rücktrittsgründen folgt
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Freitag, 11. Februar 2005 16:05
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 5
Es ist meiner Meinung nach eine sehr schäbige Strategie, einen Zeugen wie Remigius R. nachträglich unmöglich machen zu wollen. Vor allem erheitert der Versuch, seine Glaubwürdigkeit durch Hinweis auf seine angebliche Homosexualität zu mindern. Im konkreten Fall jedoch gewinnt er – wie schon gesagt – durch diesen Hinweis sogar an Glaubwürdigkeit. Man könnte dann nämlich durchaus berechtigterweise weiterfragen, warum er eigentlich bei der Weihnachtsfeier eingeladen war. Mögliche Antworten kann sich jeder vorurteilsfrei denkende Mensch selbst geben. Remigius R. hat heute meines Erachtens sehr stabil jene Ehrlichkeit, die man vielen in irgendeiner Weise in die Pöltener Vorfälle Verwickelten wünschen würde, die aber offenbar lieber alles ableugnen und Medien wie den „13.“, http://www.kreuz.net oder KOMM-MIT zu instrumentalisieren suchen, damit die absurde Krenn-Dolchstoßlegende irgendwie am Leben erhalten bleibt.

ENTGEGNUNG TEIL 6 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 16:02
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 4
Eine Vertrauensperson, die vor allem einfach anwesend ist, hat sicherlich keine Interessenskonflikte mit einer Tätigkeit bei der Apostolischen Visitation. Denn die Urteile fällt ausschließlich der Visitator, und alle Mitarbeiter des Visitators hatten nach diesen Vorgaben und Anweisungen vorzugehen. Ich war nicht im Auftrag von Bischof Küng Vertrauensperson, sondern dieser wurde immer im nachhinein davon in Kenntnis gesetzt. Persönlich glaube ich Herrn R. jedenfalls seine detaillierten Schilderungen der leider berühmtgewordenen „St. Pöltener Weihnachtsfeier“ des Jahres 2003, weil er nämlich dort dabei war und in seiner Anwesenheitszeit alles genau beobachtet hat. Wenn dem aber so ist, sind die sowieso schon allseits als echt anerkannten Photographien beispielsweise durch diese Aussage von Herrn R. leider in ihrem darauf offenbar Abgebildeten offensichtlich bestätigt.

ENTGEGNUNG TEIL 5 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 15:55
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 3
Ich habe Herrn Remigius R. vor der Apostolischen Visitation persönlich nicht gekannt. Aufgrund des anhaltenden Druckes auf seine Person, weil er bei seinen ursprünglich immer wieder glaubwürdig wiederholten Anschuldigungen gegenüber Küchl und Rothe dann bis heute verblieben ist, habe ich ihm auf seine Bitte hin am 26. November 2004 u. a. folgendes in einem offiziellen Schreiben mitgeteilt:

„Als Sie mir auf der dienstlichen Durchreise nach Wien (meine österreichische Vorgesetztenstelle ist ja das Militärbischofsamt) auf Ihr Ersuchen hin Ende Juli 2004 nach Beginn der Apostolischen Visitation der Diözese St. Pölten und des dortigen Priesterseminars kurz privat die Geschichte rund um die Ihnen offenbar irgendwie abgenötigten ‘Widerrufe’ schilderten, gewann ich aufgrund meiner juridischen Ausbildung und aufgrund von Empfehlungen anderer Geistlicher persönlich den Eindruck Ihrer hohen Glaubwürdigkeit. Deshalb entsprach ich gerne Ihrer Bitte, Sie sowohl bei Ihrer Anzeige des Verdachtes auf Nötigung bei der Kriminalpolizeilichen Abteilung der Bundespolizeidirektion St. Pölten am 30. Juli 2004 als auch bei Ihrer diesbezüglichen Zeugenvernehmung auf dem Landesgericht St. Pölten am 9. September 2004 als priesterliche Vertrauensperson zu begleiten, wie ich es im vergangenen Jahrzehnt auf Bitten vieler bei militärischen, zivilen und kirchlichen Verfahren getan habe. Sie erinnern sich sicher, daß ich der Richterin vor Beginn auf Ihre anfängliche Frage ausdrücklich sagte, daß ich von Ihrer Glaubwürdigkeit überzeugt bin. Es ist meines Erachtens völlig unberechtigt, diese Ihre Glaubwürdigkeit im konkreten Fall durch andere Fakten einfachhin in Frage zu stellen. Sie selbst bedauern es zutiefst, daß ausgerechnet in Ihrem Zimmer anläßlich einer polizeilichen Hausdurchsuchung im Priesterseminar St. Pölten im Juni 2004 … gefunden worden sind. Sie haben dies alles sicherlich längst durch Empfang des heiligen Bußsakraments im Forum internum geordnet und mir außerhalb dessen ausdrücklich gesagt, daß es ein schwerer Fehler gewesen sei, diese Dinge noch aufzuheben, obwohl alles damit Verbundene schon lange in christlicher Weise abgeschlossen war. Deshalb verwehren Sie sich auch dagegen, daß aufgrund der gefundenen Materialien Aussagen über etwaige sexuelle Tendenzen Ihrer Person gemacht werden und verweisen darauf, daß Ihnen entsprechende Erklärungen bekanntlich abgenötigt worden sind. Meiner persönlichen Einschätzung nach haben Sie durch Ihr ehrliches Verhalten auch im Zusammenhang mit eigenen Fehlern sogar noch an Glaubwürdigkeit im konkreten Fall Ihrer eigenen gewissenhaften Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Priesterseminar St. Pölten gewonnen.“

ENTGEGNUNG TEIL 4 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 15:47
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 2
Der im Artikel genannte Remigius R. hat Seine Exzellenz den hochwürdigsten Herrn Diözesanbischof em. Univ.-Prof. Dr. Kurt Krenn noch nie angezeigt, sondern vielmehr nur die beiden ehemaligen Seminarvorsteher Prälat Ulrich Küchl und Dr. Wolfgang Rothe, und zwar wegen Verdachtes auf Nötigung. Dies war und ist sein gutes Recht, und er sah sich offenbar vor allem deshalb dazu gezwungen, weil er bemerkt hatte, daß man ihm durch die von ihm klar als Abnötigungen erkannten Widerrufe (bereits von ihm vorher getätigter belastender Aussagen gegen die beiden genannten Priester Küchl und Rothe) scheinbar für immer seine Glaubwürdigkeit als einem möglichen Kronzeugen nehmen wollte. Ohne die Anzeige bei der österreichischen Kriminalpolizei wäre es ihm kaum mehr möglich gewesen, seine Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen. Im übrigen wird Remigius R. noch dadurch glaubwürdiger, daß er angeblich selbst homosexuell veranlagt gewesen sein soll. Denn dadurch werden die von ihm selbst als Nötigungen angesehenen Handlungen motivmäßig noch nachvollziehbarer, wie es dem guten Beobachter beim (im Artikel angesprochenen) öffentlichen Prozeß durchaus aufgefallen konnte.

TEIL 3 folgt.
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Freitag, 11. Februar 2005 15:43
Dr. Alexander Pytlik: ENTGEGNUNG TEIL 1
Vorbemerkung: Bekannte haben mich auf obigen Beitrag verwiesen, in dem schwerwiegende Irrtümer enthalten sind, die ich hiermit zurückweise (siehe unten). Es ist ja schön, daß es hier einfach ist, zu entgegnen. Es wäre aber auch gut, würden die anonymen Journalisten von http://www.kreuz.net ein wenig mehr Recherchen betreiben und weniger schnell Einsendungen publizieren, die – wie man in diesem Fall sieht – nicht überprüft wurden. Ich betone, daß für alle von mir in irgendeiner Weise genannten oder angedeuteten Personen die normale Unschuldsvermutung gilt.

TEIL 2 folgt.
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