Samstag, 3. Juni 2006 19:00
Lesername: Dagmar Kunze
Beiträge: 44
Samstag, 11. Oktober 2008 21:26
Dagmar Kunze: geht einem der hut hoch
bei herrn hochhut. der hessische bub, der in basel/schweiz seine zelte aufgeschlagen hat, dem einzigen kanton, der einkünfte aus schriftstellerischer tätitgkeit mit 0-steuern belastet.

beim diffamieren geht es dann immer ganz schnell: „wessis in weimar“ nach dem 2. kurzbesuch in den neuen bundesländern, da wusste er schon bescheid.

raddatz pflegt indes schon kontakte nach oben und hat sein grab auf dem promi friedhof in keitum/sylt reserviert.
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Montag, 22. September 2008 06:56
Dagmar Kunze: leserverblödung per gloria
das niveau ist nicht mehr zu unterschreiten: einen dummen artikel nach dem andern über eine selbsttitulierte fürstin und deren eitle wichtigkeit. man muss ganz offen fragen, wird aus regensburg gezahlt für derartige presse-derivate? vielleicht wird am ende ganz kreuz.net gegenfinanziert sub modo.
man muss sich als leser allmählich schämen.

das niveau von kreuz.net hat überhaupt sehr nachgelassen.
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Donnerstag, 18. September 2008 03:21
Dagmar Kunze: gloria und kein ende
kreuz.net scheint wohl zu übersehen, dass es im katholischen dunstkreis noch andere themen als die selbsternannte fürstin gibt. aktuelles fehlanzeige. 3 artikel über einen schrägen vogel innerhalb weniger tage ist schon starker tobak. auch der krampfhafte versuch, das älterwerdende girlie als focus deutscher presseberichterstattung und kommentierung hochzustilisieren, wirkt lächerlich.
bitte von weiteren regenbogenpresse ergüssen abstandnehmen.
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Sonntag, 14. September 2008 12:51
Dagmar Kunze: gloria in allen gassen
es scheint sinnlos zu sein, etwas gegen die selbsternannte fürstin zu schreiben. über die ursachen der überpräsenz der auftrittigen lady braucht man indes nicht nachzudenken, wenn der chef des einnahmenstärksten bistums die trivialitäten der 2x sitzengebliebenen (wie sie selbstbewusst anmerkt) mit nervösem augenzwinkern begleitet. dass sie monatlichen bedarf hat, das 6. gebot abzubeichten, mag den regenbogen-wert der älter werden dame wieder kräftig erhöhen.
sie ist halt wie boris becker immer für irgendetwas gut.
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Donnerstag, 8. Mai 2008 17:21
Dagmar Kunze: alle achtung, herr humer!
staat, gesellschaft/öffentlichkeit und täter scheinen immer mehr ein synallagmatisches dreiecksverhältnis zu bilden, bei dem ein abgleich am normativen nicht mehr stattfindet. die verfassungsebene eingeschlossen.

dagmar kunze
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Mittwoch, 7. Mai 2008 11:02
Dagmar Kunze: nicht nur die deutschen
bischöfe im sexgeschäft.

auch von den beiden puff-immobilien an der südbahnstrasse am bahnhof in innsbruck heisst es, sie ständen im eigentum der diözese.
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Mittwoch, 23. April 2008 17:29
Dagmar Kunze: FAZ und Beate Uhse
nicht nur die hier zitierten kreise klatschten bravo.
die faz entblödete sich nicht, zum 70./7?. geburtstag von beate uhse einen ca. 20-30 cm langen einspalter unter wirtschaft zu bringen. voll des lobes.
ich schrieb damals der faz einen leserbrief, der aus einem satz bestand: „Da freut sich die alte Sau ja“.
auf die veröffentlichung warte ich noch heute.

dagmar kunze
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Freitag, 11. April 2008 20:52
Dagmar Kunze: dirty old man/men
von hrdlicka, dem dauerprovokateur mit freigang, scheint wohl nur noch der dirty old man übrig geblieben zu sein. dass einem solchen künstler im endzustand der bischöfliche segen zu teil wird, lässt nachdenklich werden, zumal wien und st. stephan in den letzten jahren mit zu viel befrachtet wurde, was unter der gürtellinie ist.

dagmar kunze
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Freitag, 14. März 2008 05:26
Dagmar Kunze: harmensens letzte erektion
könnte man das schamlose treiben seiner zöglinge im pro familia club nennen, wenn die hier zur recht deutlich beschriebenen schmutz- und schunddarstellungen sexuell total verquaxter nicht zu tiefst verärgern und verletzen würden. man kann nicht über pro familia sprechen, ohne auf die wurzel allen übels zu kommen und dies ist der pro familia gründer und präsident hans harmsen, der über eine generation diesen laden als sein werkzeug geprägt hat und dies immerhin bis 1984. harmsen, geb. 1899 in berlin, gehört zu jener unheilvollen generation deutscher ärzte, die als rassenhygieniker sich mitschuldig gemacht haben an hitlers verbrechen. harmsen hat so zB. mitgearbeitet an dem schlimmen Gesetz über die verhütung erbkranken Nachwuchses, später entfaltete er seine gutachtertätigkeit, die zur direkten zwangssterilisationen der betroffenen führte. er trat jahrelang unter dem mäntelchen der inneren mission auf, was ihm auch nach 1945 half, sich wieder neu zu etablieren, diesmal als familien- und sexualspezialist. er gründete mit der rassistin margaret sanger die bombastisch titulierte „international planned parenthood federation“. sanger, die ua. bekanntlich schwache und farbige als altmüll degradierte.
man fragt sich nur, warum vereine wie scientology überwacht werden, pro familia nicht. diese – man fasst sich an den kopf – betreiben nach alledem für schulklassen und jugendgruppen sexualpädagogik!
zur recht hat kreuz.net auf diese zustände bereits am 14.5.06 hingewiesen.

dagmar kunze
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Dienstag, 19. Februar 2008 22:12
Dagmar Kunze: links-maier und links-lehmann
haben zu verantworten, was sie an uneinigkeit in die deutsche katholische kirche getragen haben. man kann nicht gegen feste mehrheiten jahrelang intrigieren. sie müssen sich fragen lassen, wozu kirche überhaupt antritt.
wenn lehmann in der sakristei tobte, dann war der beichtstuhl zumindest in sichtweite.

dagmar kunze
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Samstag, 16. Februar 2008 17:44
Dagmar Kunze: toller zollitzsch
mit lehmanns gnaden nach 3 kampfabstimmungen frisch gekürter sprecher der deutschen katholiken kann das zaumzeug nicht halten und kotzt jedem, der es hören will oder nicht seine linkspositionen bei erster gelegenheit vor die füsse. dies allein macht ihn für diese stellung unbrauchbar. diplomatische ausgewogenheit fehlanzeige. sprachliche geschliffenheit und inhaltliche reife fehlanzeige. stattdessen ein plattnasiger poldernder auftritt aus der provinz. ein aushängeschild deutscher katholizität wird das nicht. freudengeheul auf seiten derer, die mit der katholischen kirche nichts gutes im sinn haben, dessen wird er sicher sein. man sollte ihn bei zeiten deutlich in die schranken weisen.

dagmar kunze
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Donnerstag, 7. Februar 2008 17:38
Dagmar Kunze: turin ex voto
ich kann nur wiederholen, was ich zum turiner grabtuch am 7.4.07 geschrieben habe:

glauben trotz turin. wenn es stimmt, dass der zeitgenössische begrabungsritus 2 tücher erforderte, eines nur für den kopf und ein zweites für den body, dann …

glauben an den auferstandenen christus ist verankert in den schilderungen der evangelien.

gerätschaften und historisches gerümpel gleich welcher art spielt in die hand jener, die christlichen glauben ins lächerliche ziehen.


wieso besteht das turiner grabtuch nicht aus 2 teilen??
ganz offenbar, weil es aus einer anderen zeit/ort mit einem anderen begräbnisritus stammt.

dagmar kunze
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Donnerstag, 31. Januar 2008 18:34
Dagmar Kunze: wenn schon, noch mehr
hier im katholischen bildungsblatt.

wie sagte harald schmidt: „das schaf, das macht die beine breit. das hat es gelernt bei wowereit.“

oder

der paragraph gegen sodomie wurde zum schutz der preussischen artilleriepferde erlassen.
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Freitag, 25. Januar 2008 02:32
Dagmar Kunze: ritter jörg von den guttenbergen
…wohingegen ich Guttenberger heiße, also Komperativ der bekannten fränkischen Uradelsfamilie

ich glaube nun nicht, dass „berliner“ der komparativ zu berlin ist. ebensowenig gibt es da was, wert zu legen auf das „er“ an guttenberg. wie dem auch sei, ein adelsumstandstitel mit schräger schreibweise erhöht den eindruck auf jeder visitenkarte, zb autoverkäufer, repräsentant der xy weinkellerei etc. – glaubt man. ansonsten ganz schön hinderlich im leben, so etwas immer vor sich herzuschleppen.
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Donnerstag, 24. Januar 2008 20:17
Dagmar Kunze: amerika, du hast es besser …
besteht der Titel zu recht, wenn ihr verstorbener Ehemann ihn geführt hat.

meinen denn herr von und zu guttenberg: prince philip, king of the united kingdom – weil er mit der queen verheiratet ist ??

prinzessin ist für die schnacksel tante genug der ehre.
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Mittwoch, 23. Januar 2008 22:36
Dagmar Kunze: gloria von kreuz.net
man fragt sich, was glorias karnevalsspässchen in voller länge in kreuz,net zu suchen haben – untertitel „katholische nachrichten“. vielleicht äussert sich die redaktion mal dazu. vielleicht gibt es da verbindungen, die der geneigte leser nur ahnen kann.

im übrigen gilt zu der selbsttitulierung „fürstin“, um der es der gnädigen frau schon in der 3. zeile zu tun war, was bereits in folgendem beitrag beleuchtet wurde:

Sonntag, 22. April 2007 09:50Sirilo: @Burgorus etc.Die Frau eines Doktors ist keine Doktorin, die Frau eines Professors ist keine Professorin, und die Witwe eines Fürsten ist im vorliegenden Fall keine Fürstin. „Fürst“ heißt bei dem der Fideikomiß-Regel folgenden Haus Thurn und Taxis nur der jeweilige Inhaber des Gesamtvermögens, und das ist derzeit Glorias Sohn. In Glorias Paß steht „Gloria … Prinzessin von Thurn und Taxis“ (wobei … für ihre weiteren Vornamen steht). Die Titulierung „Fürstin“ mag der Eitelkeit der Dame schmeicheln; ein Zeichen besonderer Frömmigkeit ist es aber nicht, wenn sie sich so bezeichnen läßt, denn schließlich gilt im Christentum „Wer sich erhöht, der wird erniedrigt werden.“
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Freitag, 18. Januar 2008 22:28
Dagmar Kunze: missbrauchte alte messe, gloria und die ihren
die alte messe sollte nicht als rahmen für auftrittssüchtige malteserritter, uradelsgesellschaften oder selbsternannte fürstinnen vom schlage gloria von regensburg missbraucht werden. das haben wir jahrhunderte hinter uns.

dagmar kunze
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Dienstag, 8. Januar 2008 03:57
Dagmar Kunze: hallo kumpel
es werden hier fragen gestellt, die ein grundverständnis für die hl. kommunion vermissen lassen. wieso nicht knien? die kommunionbank mit tuch, das über die unter dem tuch gefalteten hände gelegt wurde, war ausdruck einer tiefen ehrfurcht. das tuch verhinderte den kontakt der hände mit dem leib christi im falle einer missglückten darreichung. die heutige gedankenlose hostien-massenabfütterung zeigt, wie platt alles geworden ist. da passt dann auch der „hallo kumpel“-friedensgruss, der ursprünglich als ganzkörperumarmung praktiziert wurde. ich bin darauf hin nicht mehr zur messe gegangen. religionen und glaubensmässige sachverhalte drücken sich zum teil in formalisierten verhaltensweisen aus. diese abzuschaffen bedingt nicht automatisch ein mehr an inhalt. die messe ist und bleibt ein mysterium.

dagmar kunze
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Samstag, 29. Dezember 2007 19:20
Dagmar Kunze: (s)panisches hofzeremoniell
mummenschanz und byzantinismus waren immer schon historische bedrohungen des katholischen glaubens. meist führte eine reinigende reformbewegung dann wieder ad fontes. hoffen wir, dass nach sarkozy nicht auch noch karlchen lagerfeld als canonicus tituliert gewänder- und mitramodeschauen im vatikanischen altersheim auf den laufsteg bringt.

dagmar kunze
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Samstag, 10. November 2007 19:08
Dagmar Kunze: nachtlaterne, lösch aus dein licht !
1504 „beiträge“ in 9 monaten, das sind 167 leser-emails
pro monat.

da können sie sicher sein, den rest gibt’s auf krankenschein.

grüsse
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Samstag, 10. November 2007 18:12
Dagmar Kunze: affengeiles kreuz.net
kreuz.net entwickelt sich allmählich zum tummelplatz für website tips. verklemmte, die sonst keinen geilen link auf die beine kriegen, können hier oasen des verruchten besuchen, auch, wenn es sich dabei um altbackene fkk bildchen aus der porno steinzeit handelt.

die häufigkeit der empörung nebst bild und kontakthinweis lassen böses vermuten.

man kann kreuz.net nur zurufen: bleiben sie beim thema und hände auf den tisch!

dagmar kunze
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Sonntag, 19. August 2007 00:11
Dagmar Kunze: ehelos oder single ??
40% der berliner sind single und stolz darauf.

bei priestern heisst das „ehelos“ und unterstellt, einen knacks zu haben.
mehr mut zu modernen lebensformen, meine herren!

dagmar kunze
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Sonntag, 1. Juli 2007 17:12
Dagmar Kunze: in trauriger verfassung
nicht umsonst eiert die europäische verfassungsdiskussion seit jahren saft- und kraftlos umher. es fehlt am ideellen. allen konstitutionen lag eine leitidee zugrunde, die eine breite zustimmung einforderte und sie mit herzblut über die zeiten trägt. wo ist der gedanke europa? wo europas hambacher fest? richtlinien und arbeitspapiere taugen nur zu einer oktroyierten verfassung.
über die verbindlichkeit von recht und rechtsordnungen ist viel diskutiert worden. mit oder ohne gott, das war im grunde immer die frage. die letzte grosse theorie zum gottlosen recht war hans kelsens reine rechtslehre, die als letzten geltungsgrund, warum recht gilt, nur einen formalismus zu bieten hat. eine fast schon provozierende aussage, nämlich, dass die oberste rechtsnorm gilt, weil sie gelten soll. nach dem 2. weltkrieg stand man auch vor den intellektuellen trümmern dieser flachwurzler. urplötzlich man hatte begriffen, recht ohne gott führt in die moralische katastrophe. da wundert man sich schon, wenn der ehem. bundeskanzler schmidt, sich in der attitüde des staatsdenkers wähnend, letztlich verkündete, ethik sei ohne gott nur durch scharfes nachdenken möglich. seine bezugnahme auf sokrates lässt allerdings eher vermuten, dass da wenig platon gelesen wurde. warum drückt sich europa um gott herum? kommt man mit den konsequenzen nicht mehr klar? ein edelkabarettist traf gott immer dienstags vor der eckkneipe. so ist der europäische gott, ein guter kumpel auf einem alten fahrrad. dagmar kunze
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Dienstag, 12. Juni 2007 00:31
Dagmar Kunze: geiler kirchentag
da stellt sich doch allen ernstes die frage, warum onanierte der evangelische pastor nicht in aller öffentlichkeit? das wäre dann der kick gewesen.

man wird nicht darum kommen, diesen zeitgenossen in aller klarheit zu sagen, was man von ihnen hält und sich derartige perversionen verbitten, zumal sie auf den öffentlichen raum zielen. es stellt sich aber auch die frage, ob es nicht ein widerstandsrecht gegen schmutz und dreck gibt. wir haben schon viel zu lange geschwiegen.

wer glaubt, lauthalse kirchentage und ähnliche rock- und popveranstaltungen mit jesus als maskottchen seien zeugnis für innere wege zu nirgendwas, irrt.

dagmar kunze
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Dienstag, 8. Mai 2007 00:19
Dagmar Kunze: ein kluges bischofswort
bischof algermissen wird mal wieder durchs kreuz.net village getrieben. wann war erst der letzte auftrieb?
all das kann nichts daran ändern, dass almergissens bischofswörter und predigten in aller regel sehr bedacht sind und sich deutlich abheben von den üblichen phrasologien zum zeitgenössischen. auch diese anmerkung almergissens ist mehr als berechtigt im hinblick auf friede-freude-eierkuchen als polit- und lebenshaltung dieser jahre. „hauptsache die rente stimmt“. akzeptieren aber kann man erst dann, wenn das ergebnis von dauer und gerecht ist. es gibt konflikte, die ausgehalten werden müssen. auch dazu gehört courage und unbequemes ertragen können. die grenzlinie verläuft dort, wo wir eigene überzeugung verteidigen zu dem, wo beschädigung des gegners betrieben wird. letzteres scheint der artikel über algermissen zu insinuieren.

dagmar kunze
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Sonntag, 22. April 2007 12:58
Dagmar Kunze: „ein Erinnerungsfoto unter vielen, welche Fürstin Gloria gleichgültig über sich ergehen ließ“.
man traut ja seinen augen kaum. eine adelskriecherei wie 1910. die fürstin, gemeint ist wohl die dame, die sich unter dem adjektiv „schrill“ in die deutsche medienlandschaft einführte und fester bestandteil der übelkeit erregenden BUNTE-fotoberichterstattung zur deutschen schickeria ist. die dame hält hof, unmittelbar am vatikan, mit willfähigen presseleuten ( richtig chic) und anderen verehreren, die rausfinden dürfen, was hoheit heute so denkt.
50 jahre demokratie, alles umsonst. wie hiess es unlängst in einer lokalen berichterstattung, bahnhofschef x empfing seine durchlaucht…
und die kirche dann als koketter dekor dazu.
es ist zum heulen.
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Donnerstag, 12. April 2007 00:24
Dagmar Kunze: lehmann nach der fastenzeit
kardinal lehmann war ausführlich im fernsehen zu begutachten: da entfährt es ja einem, „mensch lehmann, was war denn eigentlich mit der fastenzeit?“

sehen sie hochverehrter kardinal, das ist unfair.

so wie sie über den bewunderswerten mut ihres mitbruders inter pares, bischof mixa.

dagmar kunze
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Samstag, 7. April 2007 01:30
Dagmar Kunze: glauben trotz turin
wenn es stimmt, dass der zeitgenössische begrabungsritus 2 tücher erforderte, eines nur für den kopf und ein zweites für den body, dann …

glauben an den auferstandenen christus ist verankert in den schilderungen der evangelien.

gerätschaften und historisches gerümpel gleich welcher art spielt in die hand jener, die christlichen glauben ins lächerliche ziehen.

dagmar kunze
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Sonntag, 4. März 2007 18:40
Dagmar Kunze: uga uga
wissenschaftliche felder glaubensmässig zu besetzen, irritiert auch dann, wenn von sprachforschung gesprochen wird. auch die menschliche sprache hat eine eigene geschichte von einfachen anfängen bis zu klassischen ausprägungen mit erheblich schwierigen grammatikalischen formen. zu jeder klassik gehört eine nachklassik, in der überlast abgeworfen wird zugunsten der einfachheit, siehe musik, malerei, literatur. topbeispiel: das römische recht, das in seiner nachklassischen zeit zurecht gestutzt wird auf handhabbares. oder die chinesische schrift mit über 1000 zeichen. auch unsere hybride naturwissenschaft und technik wird eine nachklassik erfahren. insofern ist die vereinfachung der sprachstrukturen kein argument gegen die evolution. im übrigen haben wir eine explosion im wortbereich. ganz zu schweigen von der wortgemengelage der frankfurter schule.

dagmar kunze
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Samstag, 3. März 2007 16:46
Dagmar Kunze: kaiser wilhelm auf der kanzel,
das war beliebt, flotte miltärmusik, das hörte man gerne, deutschland militärisch in aller welt, das war chic, es ging um hehere ziele, das rechtfertigte vieles, wachsender militäretat, das rechnete sich, feinde auszumachen, wo es keine gab, das war ehrenhaft.

wie standen die deutschen militärhelden 1990 und stotterten und schluckten vor den kameras auf die frage, wozu noch bundeswehr? ihnen fiel nichts ein, nur allgemeines gefasel von risiken in der welt. dann kam schrittweise die deutsche hinführung in den krieg: erst humanitäre und hospitale aufgaben – strikt nach grundgesetz, dann beobachtung auf see, dann der risikoreiche erstflug nach serbien rein, dann kosovo verwicklungen – und das militante „robuste mandat“, hiess: endlich, es darf geschossen werden. und immer weiter in kampfhandlungen heinein.

wie sagte kanzelredner jung in hamburg im feinen übersee-club unter warmen beifall, wir sind jetzt schon an 10 stellen militärisch in der welt tätig.

und dann das noch, amerikanischen untersuchungen zufolge sind die deutschen schisserig geworden. in konsequenz kommen entsprechend filme, die grausamkeiten wieder in die gute stube bringen, bis hin zu laufenden tierfilmen, wo ein tier das andere brutal zerreisst. das muss in deutschen hirnen wieder ertragbar werden, dazu lustige militärmusik-festivals zum marschieren und mitmachen.

heh, wie sagte brecht den müttern, sagt nein!

hoffentlich sagen alle rechtzeitig NEIN! macht euch von den kanzeln und arbeitet am frieden
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Freitag, 2. März 2007 20:10
Dagmar Kunze: biffi für unterwegs
die crux ist und bleibt die ambivalenz christlicher beauftragung: gott und der nächste. insofern ist solidarität, frieden, unweltschutz etc. folge gottes gebot und bedingung seiner erfahrbarkeit.

„et diliges Dominum Deum tuum
ex toto corde tuo
et ex tota anima tua
et ex tota mente tua
et ex tota virtute tua.
hoc est primum mandatum. secundum autem simile illi
diliges proximum tuum tamquam te ipsum.
maius horum aliud mandatum non est.“

dies war die wende der weltgeschichte.
seien wir alle arbeiter im weinberg des herrn.

dagmar kunze
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Donnerstag, 22. Februar 2007 19:45
Dagmar Kunze: erziehung frei ddr
„alles in der ddr war nicht schlecht“, nach dieser freizeichnungsklausel wird seit jahren „ddr denk- und verhaltensweise“ richtung westen tranportiert. teils sind sich die transporteure der völligen unvereinbarkeit ihres transportgutes mit freiheitlichen demokratischen regeln überhaupt nicht bewusst (s. oft auch bk merkel), da in völlig anderen gefühlswelten aufgewachsen, teils wird mit grosser ideologischer hinterhältigkeit transportiert.

dass katholiken wie der „ZdK-Präsident“ meyer (ddr meyer) glaubt, in einem rundumschlag mal wieder sich sich backbordseitig raushängen zu müssen, ist ein ärgernis, das diesmal nicht ohne folgen bleiben sollte.
seine äusserungen zur kindererziehung sind von einer vorlauten schamlosigkeit, weil er hunderttausende von familien verunsichert. seine ergänzungen zu den linkstollereien von der bisher als grauen maus des kabinetts unaufgefallenen ministerin von der leyen sind provokativ und entstammen einem tiefen ddr feeling. kleinkinderverwahrung ist immer schon das etikett aller rigiden staatsformen gewesen. hier von, zitat meyer: „ wirklicher wahlfreiheit, überfällig und dringend notwendig, wertvolle ergänzung“ zu sprechen, ist von einem solchen hohn, dass meyer sich endgültig disqualifiziert hat. er ist untragbar geworden. jeder, der selbst kinder grossgezogen hat, weiss, was die mutterbindung in den ersten lebensjahren dem kind bedeutet. das wegzudiskutieren ist platte linke ideologie.

bekämpfen wir die zügellose utilisierung des menschen!
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Sonntag, 18. Februar 2007 10:25
Dagmar Kunze: superkatholik
ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass äussere benehmensarten während der messe in hohem masse früher dazu dienten, sich als besonders zu qualifizieren. das knien war auch steigerungsfähig. so prosternierte zur wandlung ein messebesucher aus einer besonders „guten katholischen familie“ in meiner kirche jeden sonntag im mittelgang unter verehrung der anwesenden. meine mutter musste mit 15 jahren im trierer kloster-pensionat zur strafe eine halbe stunde auf einem auf kante gedrehten balken knien. bei der konstruktion halfen mehere nonnen. nur eine hatte mitleid und umwickelte den balken mit einem langen altartuch.
mein religionslehrer, der seine schüler bis zum nasenbluten zu ohrfeigen pflegte, stand unter geräuschen sofort nach der wandlung, als alle anderen 500 messebesucher noch still knieten, kerzengerade auf – 500 blicke lagen dann auf ihm. andere fielen durch überlanges und -häufiges knien auf. andere knieten während der gesamten messe mit ausnahme der predigt.

ob das wohl alles irgendwann von belang sein wird?
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Donnerstag, 15. Februar 2007 08:28
Dagmar Kunze: wo beginnt das recht auf kulturellen widerstand?
diese müde rentengesellschaft lässt sich durch kunstfreiheitsextremisten wie nitsch laufend selbst vorführen und ist belustigt. endlich mal was neues. dass dies allerdings auch politische konsequenzen mit sich bringt, wird in der person volker beck deutlich. der selbst ernannte rechtsexperte und homo- und pädophilen!-freiheitsvorkämpfer bezieht seine moral aus immer forscheren antifa auftritten, die zeiten wie die gemeinsame „literarische“ zusammenarbeit mit dem ferkel angelo leopardi vergessen machen sollen.
sträflich die öffenliche zeitverplemberung mit diesen gestalten. nitsch und vielen anderen tatenlos zusehen zu können, zeigt ein gesteigertes mass an verrohung.
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Montag, 12. Februar 2007 21:15
Dagmar Kunze: lagerfeld lässt büssen
„allen recht zu machen ist schwer“, wussten schon andere. benedikt hat bisher sehr schöne und geschmackvolle gewänder getragen, siehe deutschland besuche.
„einen auf arm machen“ sind in der kirchengeschichte auch nichts anderes als moden gewesen, nur mit umgekehrtem vorzeichen. nicht umsonst warnt jesus vor dem schau-fasten.

optisch stört mich vielmehr der schwarze beerdigungsrock der ministranten.

dagmar kunze
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Samstag, 3. Februar 2007 00:18
Dagmar Kunze: depri papstbilder in serie
salomonius hat völlig recht. das päpstliche bildmaterial, das hier geboten wird, wurde von mir bereits am 24.12.06 reklamiert:
„übrigens ständ es kreuz.net gut zu gesicht, wenn man den hl. vater wieder „normal“ zeigen und die depri-serie beenden würde.“

geändert hat sich nichts. ausgangspunkt ist die papstreise. vorher gab es wunderbare papstbilder. nach der reise wurde dann 13-15 artikel lang überhaupt kein bild gebracht, dann ein todsympathisches riesen lehmann! bild. danach begann die päpstliche depri serie – bis heute

fragt sich nur, wer sich was auf dauer leisten kann.

dagmar kunze
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Dienstag, 30. Januar 2007 08:15
Dagmar Kunze: bei hochhuth geht mir der hut hoch
hochhuth ist auch in anderen dingen meister: der hessen junge hat seinen wohnsitz in basel, einem der wenigen kantone der schweiz, wo einkommen aus literarischer tätigkeit steuerfrei ist.
Crescit amor nummi, quantum ipsa pecunia crescit.
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Freitag, 26. Januar 2007 23:55
Dagmar Kunze: katholische bratwurst esser
man kann den faz artikel nicht ernst genug nehmen. es ist auch nicht abzustreiten, dass ein protestantischer gottesdienst durchaus katholischen zeitgeist veranstaltungen in der form der inneren sammelung, der tiefe und nachhaltigkeit überlegen ist. das, was da im katholischen gottesdienst unter beteiligung einiger wichtigtuer der gemeinde an vorlesungsgeschnatter zugemutet wird, ist immer wieder unsagbar. ähnlich diese friedenszeichen-umarmungen, jetzt eher warmes handdrücken irgendwelcher ungewaschener pfoten zur haupterkältungszeit, hat mich jahrelang in lutherische gottesdienste getrieben. dazu zählt auch das einheimsen von kostenlosem, der hostie. wenn man nicht geht, wird man von allen angegafft, exkommuniziert, schwerer sünder etc. hinzukommt, dass viele messe-texte im klartext von beachtlicher primitivität sind, was das lateinische natürlich kaschiert.
sehr schön am evangelischen gottesdienst ist, dass der pastor am ausgang allen kirchenbesuchern die hand drückt. ok dann hat er die bazillen, na ja, er ist profi und resistent…
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Sonntag, 31. Dezember 2006 11:14
Dagmar Kunze: lateinlehrer hin oder her
lateinlehrer hin oder her. auch der lateinische text ist nur eine übersetzung. wann wird sich endlich kompetent mit dem urtext beschäftigt??

seltsam.
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Sonntag, 24. Dezember 2006 01:44
Dagmar Kunze: das heilige tirol und sein bischof
bischof stecher hat hat eifrig modernisiert und gerahnert.
nur die zahl der priester stieg nicht. die gläubigen blieben aus. beispiel: die beiden kirchen an der maria-theresien-strasse in innsbruck waren tagsüber stets von ca. 10-20 gläubigen tirolern besucht, heute sind sie leer. das hat wenig mit priester-ehe zu tun. schon eher damit, dass man bilderstümerei betrieben hat, reizwort hl. anderl von rinn. darum bischof stecher, fasten your seat belt.

übrigens ständ es kreuz.net gut zu gesicht, wenn man den hl. vater wieder „normal“ zeigen und die depri-serie beenden würde.
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Sonntag, 19. November 2006 18:03
Dagmar Kunze: pro multis/omnibus biedermeier
es ist gewiss so, dass unter „multis“ eine teilmenge von „omnibus“ angesprochen ist, nämlich jene, die kirchensteuern zahlen.

man fasst sich an den kopf, womit die rinnende zeit vertan wird. die kirchen stehen leer oder werden an aldi verkauft, die kreuze in den öffentlichen gebäuden werden von der wand genommen, immer weniger feiern weihnachten, kaum einer weiss, warum noch ostern, pfingsten. das wort glauben findet nicht mehr statt, alles ist spiritualität, buddha lässt grüssen. der papst mit seiner bunten schar ist eine pop-figur etc. etc.

back to the roots, bitte.
[mehr…]
Donnerstag, 14. September 2006 19:13
Dagmar Kunze: zu tiefst erschrocken
war ich über die regensburger islam worte des papstes. ein theologisch und historisch verbrämte wissenschaftlichkeit, die stark an die auschwitz vorlesung erinnerte, in der die grenzenlosigkeit des leides zur ablehnung gottes mutierte. der wirklichkeit des heute beizukommen ist ungleich schwerer als zu philosophieren. leben ist keine wissenschaft, sie kann die fülle dessen, was gesagt werden muss, nicht umfassen. daran ist auch der regensburger versuch gescheitert. unseren moslem mitbrüdern und -schwestern ist aber zu sagen, dass die klammheimliche freude vielerorts an den islam-exzessen und eine völlig fehlende weltweite moslemische verdammung historische analysen hervorruft mit fatalen folgen für das, was nötig sein wird: ein untheologisches miteinander hier und heute und hoffentlich auch danach. [mehr…]
Mittwoch, 14. Juni 2006 05:26
Dagmar Kunze: auschwitz metaphysik
die kirche hat als moralischste anstalt der welt zum grössten menschheitsverbrechen schlicht geschwiegen.

da hilft auch kein wegtheologiesieren.
[mehr…]
Samstag, 3. Juni 2006 19:14
Dagmar Kunze: Der Fall Hans Maier
Allen unvergessen, wie Prof. Maier Papst Johannes Paul II. öffentlich im Fernsehen aufforderte, endlich zurückzutreten, und ihm einen schönen Lebensabend in Polen wünschte.

Es gibt Dinge, die disqualifizieren für immer.

Es ist an uns, Herrn Maier einen schönen Lebensabend
zu wünschen.

Dagmar Kunze
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