Mittwoch, 7. Juni 2006 15:53
Lesername: Ralf B. †
Beiträge: 119
Leser ‘Ralf B.’ wünscht keinen Kontakt über Email.
Ralf B. †: Also eigentlich…
…müssten sich die Lefebvristen doch von den Altkatholiken extrem angezogen fühlen: Hie wie dort sucht
man sich ein Konzil, das einem nicht passt, und macht sich dann eine eigene Kirche.
Wobei ich dennoch einen Unterschied sehe: Die Altkatholiken handeln mit dem Anspruch, die Kirche des 1. Jahrtausends abzubilden (ob ihnen das gelingt, sei dahingestellt), die Lefebvre-Kirche allerdings konstruiert sich immer nur bis 1570 zurück
[mehr…]
Wobei ich dennoch einen Unterschied sehe: Die Altkatholiken handeln mit dem Anspruch, die Kirche des 1. Jahrtausends abzubilden (ob ihnen das gelingt, sei dahingestellt), die Lefebvre-Kirche allerdings konstruiert sich immer nur bis 1570 zurück
Montag, 12. Juni 2006 18:20
Ralf B. †: Mehrere Fragen/Anmerkungen
1. Inwiefern haben sich die Altkatholiken den Protestanten angeglichen?
2. Doch ganz scheinen die Christkatholiken ihrem Mut nicht getraut zu haben. Denn offiziell bleibt das Wort „Sakrament“ der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten.
Was sollen das „offiziell“ heißen? Da wird doch unterstellt, es gäbe nunmehr de facto andere Formen des Sakramentes der Ehe als die zwischen Mann und Frau!? Diese Schlussfolgerung ist aber falsch. Aus der Tatsache, dass auch andere Formen des Zusammenlebens gesegnet werden dürfen, folgt doch nicht eine Entwertung der Ehe. Warum auch? Ich habe schon erlebt, wie ein katholischer Priester eine Mutter und ihren Sohn gemeinsam gesegnet hat für ihr Zusammenleben – heißt das, damit sei das dann de facto die Simulation einer Ehe?
4.Die Zulassung von bekennenden Homosexuellen zum Pfarrersamt ist offenbar auch eine Antwort auf Nachwuchsprobleme. In den nächsten fünf Jahren werden zehn der insgesamt 31 hauptamtlichen Pfarrer bei den Schweizer Christkatholiken das Pensionsalter erreichen.
Unsinn. Es gibt genügend nebenamtliche Priester, die dann hauptamtlich tätig werden können. Priestermangel gibt es nicht, also ist die Zulassung von Homosexuellen keineswegs „offenkundig eine Antwort auf Nachwuchsprobleme“.
5. Wird auch diesmal der kreuz.net-Autor, der diesen Unfug verzapft hat, so feige sein, seinen Namen zu verbergen und auf Rückfragen nicht zu antworten? Das nenne ich wahren Bekennermut. [mehr…]
2. Doch ganz scheinen die Christkatholiken ihrem Mut nicht getraut zu haben. Denn offiziell bleibt das Wort „Sakrament“ der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten.
Was sollen das „offiziell“ heißen? Da wird doch unterstellt, es gäbe nunmehr de facto andere Formen des Sakramentes der Ehe als die zwischen Mann und Frau!? Diese Schlussfolgerung ist aber falsch. Aus der Tatsache, dass auch andere Formen des Zusammenlebens gesegnet werden dürfen, folgt doch nicht eine Entwertung der Ehe. Warum auch? Ich habe schon erlebt, wie ein katholischer Priester eine Mutter und ihren Sohn gemeinsam gesegnet hat für ihr Zusammenleben – heißt das, damit sei das dann de facto die Simulation einer Ehe?
4.Die Zulassung von bekennenden Homosexuellen zum Pfarrersamt ist offenbar auch eine Antwort auf Nachwuchsprobleme. In den nächsten fünf Jahren werden zehn der insgesamt 31 hauptamtlichen Pfarrer bei den Schweizer Christkatholiken das Pensionsalter erreichen.
Unsinn. Es gibt genügend nebenamtliche Priester, die dann hauptamtlich tätig werden können. Priestermangel gibt es nicht, also ist die Zulassung von Homosexuellen keineswegs „offenkundig eine Antwort auf Nachwuchsprobleme“.
5. Wird auch diesmal der kreuz.net-Autor, der diesen Unfug verzapft hat, so feige sein, seinen Namen zu verbergen und auf Rückfragen nicht zu antworten? Das nenne ich wahren Bekennermut. [mehr…]
Montag, 12. Juni 2006 18:10
Ralf B. †: Also in der römisch-katholischen Kirche…
…bekleiden schon seit vielen Generationen Homosexuelle kirchliche Ämter. Einziger Unterschied: Es geschieht nicht öffentlich, sondern geheim. [mehr…]
Montag, 12. Juni 2006 17:46
Ralf B. †: @Gotthard
Sehr richtig!
Der geplante Umbau in dieser Kathedrale ist künstlerisch ein NICHTS gegen den Kulturfaschismus, den der Barock gegen ALLES ausübte, was ihm in die Quere kam. Vor allem Romanik und Gotik. Was hätten die kreuz.net-Hetzer wohl gesagt, wenn damals die Stadträte in ganz Europa mit solchen Gründen die Umgestaltung von Kirchen verhindert hätten?
[mehr…]
Der geplante Umbau in dieser Kathedrale ist künstlerisch ein NICHTS gegen den Kulturfaschismus, den der Barock gegen ALLES ausübte, was ihm in die Quere kam. Vor allem Romanik und Gotik. Was hätten die kreuz.net-Hetzer wohl gesagt, wenn damals die Stadträte in ganz Europa mit solchen Gründen die Umgestaltung von Kirchen verhindert hätten?
Montag, 12. Juni 2006 11:56
Ralf B. †: Planierraupe?
Ich habe mir den abgedruckten Entwurf für die Neugestaltung angesehen. Welcher Teil hätte hier unter Zuhilfenahme einer Planierraupe entstehen sollen? Vielleicht kann einer der anonymen Schreiberlinge von kreuz.net („jolie.net“
) das mal erklären! [mehr…]
Montag, 12. Juni 2006 11:52
Ralf B. †: Stimmt
Nach Puente ist der Zölibat schon de facto abgeschafft, wenn man die Entgleisungen und die sexuelle Perversion
vor allem beim höheren Klerus oder die Tolerierung von Ehe und Vaterschaft im niederen Klerus betrachte.
„Das einzige was fehlt ist, das Thema mit Ehrlichkeit und Transparenz anzugehen.“
Stimmt.
Übrigens beweisen alle vorhandenen Gerichtsakten aus vergangenen Jahrhunderten, dass es der katholische Klerus mit dem Zölibat nie so wirklich ernst genommen hat.
In diesem Punkt ist dem Herrn also voll zuzustimmen. [mehr…]
„Das einzige was fehlt ist, das Thema mit Ehrlichkeit und Transparenz anzugehen.“
Stimmt.
Übrigens beweisen alle vorhandenen Gerichtsakten aus vergangenen Jahrhunderten, dass es der katholische Klerus mit dem Zölibat nie so wirklich ernst genommen hat.
In diesem Punkt ist dem Herrn also voll zuzustimmen. [mehr…]
Montag, 12. Juni 2006 11:00
Ralf B. †: @Jean
Netter Umgangston, den Sie hier pflegen. Wie war das noch in obenstehenden Meldungen mit der Liebe? [mehr…]
Montag, 12. Juni 2006 10:59
Ralf B. †: „Ex-Priester“??
Wieso ist Ernesto Cardenal „Ex-Priester“? Ist es der Redaktion nicht bekannt, dass die Priesterweihe einen character indelebilis darstellt? Niemand kann „Ex-Priester“ sein, allenfalls suspendierter Priester. Aber Priester bleibt Priester, immer. [mehr…]
Samstag, 10. Juni 2006 14:57
Ralf B. †: @zwobbel
Die Quelle ist can. 11 CIC. Die Normen des CIC und aller anderen kirchlichen Rechtsnormen binden auch
die Laien.
Die Frage nach der DURCHSETZBARKEIT, die Sie stellen, ist eine völlig andere. Ich vermute, Sie sind einer der ersten, der zustimmen wird, dass Katholiken zum Besuch der Sonntagsmesse VERPFLICHTET sind (can. 1247 CIC). Trotzdem kann dieses Gesetz niemand DURCHSETZEN: keine Kirchenpolizei streift sonntagsmorgens durch die Häuser und prügelt alle Katholiken in die Kirche. Dennoch ist die Sonntagspflicht für alle Katholiken eben eine Pflicht. Genauso ist es Pflicht aller, sich an liturgische Normen zu halten.
Ist übrigens bei dem von Ihnen angegebenen Beispiel genauso: Der Bischof „kann“ (=„darf“) einem Laien den Lektorendienst untersagen, aber es „kann“ (=„physisch durchsetzen“) es nicht verhindern, wenn dieser es doch tut.
Die Frage nach der Rechtmäßigkeit ist zu unterscheiden von der der Durchsetzbarkeit. Aber nur weil etwas nicht durchsetzbar ist (z.B. die Körperhaltung in der Liturgie), ist es dennoch rechtmäßig und der Verstoß ein kanonischer Rechtsbruch.
Wenn Sie eine Quelle für die Durchsetzbarkeit der Gesetze suchen, dann muss ich Sie enttäuschen: Eine Kirchenpolizei, die das kirchl. Recht durchsetzt – nein, die gibt es nicht: Es gibt niemanden, der kniende oder beim Agnus Dei sitzende Menschen mit Schlagstöcken aus der Kirche prügelt – trotzdem ist die BINDENDE Norm eine andere.
Aber das wussten Sie doch selbst, oder? [mehr…]
Die Frage nach der DURCHSETZBARKEIT, die Sie stellen, ist eine völlig andere. Ich vermute, Sie sind einer der ersten, der zustimmen wird, dass Katholiken zum Besuch der Sonntagsmesse VERPFLICHTET sind (can. 1247 CIC). Trotzdem kann dieses Gesetz niemand DURCHSETZEN: keine Kirchenpolizei streift sonntagsmorgens durch die Häuser und prügelt alle Katholiken in die Kirche. Dennoch ist die Sonntagspflicht für alle Katholiken eben eine Pflicht. Genauso ist es Pflicht aller, sich an liturgische Normen zu halten.
Ist übrigens bei dem von Ihnen angegebenen Beispiel genauso: Der Bischof „kann“ (=„darf“) einem Laien den Lektorendienst untersagen, aber es „kann“ (=„physisch durchsetzen“) es nicht verhindern, wenn dieser es doch tut.
Die Frage nach der Rechtmäßigkeit ist zu unterscheiden von der der Durchsetzbarkeit. Aber nur weil etwas nicht durchsetzbar ist (z.B. die Körperhaltung in der Liturgie), ist es dennoch rechtmäßig und der Verstoß ein kanonischer Rechtsbruch.
Wenn Sie eine Quelle für die Durchsetzbarkeit der Gesetze suchen, dann muss ich Sie enttäuschen: Eine Kirchenpolizei, die das kirchl. Recht durchsetzt – nein, die gibt es nicht: Es gibt niemanden, der kniende oder beim Agnus Dei sitzende Menschen mit Schlagstöcken aus der Kirche prügelt – trotzdem ist die BINDENDE Norm eine andere.
Aber das wussten Sie doch selbst, oder? [mehr…]
Freitag, 9. Juni 2006 08:32
Ralf B. †: Übrigens:
Bemerkenswert, wie kreuz.net durch das Abbilden einer lasziv ausgestreckten Blondine auch gleich Werbung für die WM-Prostitution macht. Ja, so haben wir doppelmoralgetränkten Traditionalisten es gern!
[mehr…]
Freitag, 9. Juni 2006 08:04
Ralf B. †: Quatsch
Der Anlaß dreht sich in Wahrheit vor allem um die Hurerei.
Das ist Quatsch. Vielleicht gibt es Männer/Freier/Prostituierte/Zuhälter, für die das Wichtigste an der WM die Prostitution ist. Aber dass deswegen sich „der Anlass“ als ganzer „vor allem“ um die Hurerei dreht, und das auch noch „in Wahrheit“ (so als würde kreuz.net hier sensationelle Ergebnisse harten, investigativen Journalismus’ vorlegen), das ist ja so dumm, dass es sogar noch Bild-Zeitungs-Niveau unterbietet. [mehr…]
Das ist Quatsch. Vielleicht gibt es Männer/Freier/Prostituierte/Zuhälter, für die das Wichtigste an der WM die Prostitution ist. Aber dass deswegen sich „der Anlass“ als ganzer „vor allem“ um die Hurerei dreht, und das auch noch „in Wahrheit“ (so als würde kreuz.net hier sensationelle Ergebnisse harten, investigativen Journalismus’ vorlegen), das ist ja so dumm, dass es sogar noch Bild-Zeitungs-Niveau unterbietet. [mehr…]
Freitag, 9. Juni 2006 02:01
Ralf B. †: @Gotthard
Ja klar, weil in Eph 3,14 etwas von Kniebeugen vor dem Vater steht, deswegen muss man in der Eucharistie beim Gesang des Agnus Dei bzw. danach, zur Vorbereitung auf die Kommunion, in der die Vereinigung mit dem Sohn Gottes geschieht, auch knien – ansonsten ist man ein potenzieller Schismatiker
[mehr…]
Donnerstag, 8. Juni 2006 21:00
Ralf B. †: @virOblationis
Sie wissen aber schon, dass die Unierten (die also in voller Gemeinschaft mit dem Papst stehen) den byzantinischwen
Ritus pflegen und damit genau wie die Orthodoxen nicht knien und dass sogar die Päpste durch die Jahrhunderte
sie ermutigt haben, an ihrem Ritus festzuhalten?
Den Schismatikerverdacht haben offenbar nur Sie, nicht das kirchliche Lehramt.
Ansonsten – ich wiederhole mich – müssen Sie auch das Nizänum unter den Schismatikerverdacht stellen.
Ach ja, und „Unsinn“ ist dann also auch die vom Papst erlassene AEM, das Nizänum, der ganze byzantinische Ritus. Und die zwölf Apostel im Abendmahlssaal sowieso
[mehr…]
Den Schismatikerverdacht haben offenbar nur Sie, nicht das kirchliche Lehramt.
Ansonsten – ich wiederhole mich – müssen Sie auch das Nizänum unter den Schismatikerverdacht stellen.
Ach ja, und „Unsinn“ ist dann also auch die vom Papst erlassene AEM, das Nizänum, der ganze byzantinische Ritus. Und die zwölf Apostel im Abendmahlssaal sowieso
Donnerstag, 8. Juni 2006 15:43
Ralf B. †: @zwobbel
Laien unterstehen nicht dem kanonischen Recht?
siehe can. 11 CIC; da steht das Gegenteil
Liturgische Normen binden selbstverständlich auch die Laien – sonst gäbe es ja keine Normen, die explizit die Laien betreffen:
Bsp 1: Aufgabe des Psalmisten z.B. in AEM 67
Bsp 2: Aufgabe und Würde des Volkes Gottes z.B. in AEM 62 ff
Bsp 3: „Der Priester grüßt die Gemeinde mit den Worten: Der Herr sei mit euch. Die Gemeinde antwortet: Und mit deinem Geiste. AEM 124.
Bsp 4: „Um eine einheitliche Körperhaltung zu erreichen, sollen die Gläubigen auf die Hinweise achten, die der Diakon, der Priester oder ein anderer Mitwirkender ihnen während der Feier gibt. Soweit keine andere Regelung getroffen wird, soll man in allen Meßfeiern stehen: … vom Gabengebet bis zum Ende der Messe, mit den folgenden Ausnahmen:“ (Es folgt NICHT das Agnus Dei, sondern nur der Einsetzungsbericht und ein paar Elemente, zu denen man sitzen soll.)
Von diesen Normen können dann die Bischofskonferenzen bzw. Diözesanbischöfe unter bestimmten Bedingungen absehen. Das gilt etwa in Deutschland, wo es erlaubt und vielerorts üblich ist, während des GANZEN Hochgebets nach der Präfation zu knien; das gilt auch im genannten Fall in den USA.
Alle diese Normen betreffen und binden die Laien. Oder will zwobbel das etwa leugnen?
P.S.: AEM hier nach der Fassung von 1975 in deutscher Übersetzung zitiert; die von 2002 habe ich gerade nicht greifbar. [mehr…]
siehe can. 11 CIC; da steht das Gegenteil
Liturgische Normen binden selbstverständlich auch die Laien – sonst gäbe es ja keine Normen, die explizit die Laien betreffen:
Bsp 1: Aufgabe des Psalmisten z.B. in AEM 67
Bsp 2: Aufgabe und Würde des Volkes Gottes z.B. in AEM 62 ff
Bsp 3: „Der Priester grüßt die Gemeinde mit den Worten: Der Herr sei mit euch. Die Gemeinde antwortet: Und mit deinem Geiste. AEM 124.
Bsp 4: „Um eine einheitliche Körperhaltung zu erreichen, sollen die Gläubigen auf die Hinweise achten, die der Diakon, der Priester oder ein anderer Mitwirkender ihnen während der Feier gibt. Soweit keine andere Regelung getroffen wird, soll man in allen Meßfeiern stehen: … vom Gabengebet bis zum Ende der Messe, mit den folgenden Ausnahmen:“ (Es folgt NICHT das Agnus Dei, sondern nur der Einsetzungsbericht und ein paar Elemente, zu denen man sitzen soll.)
Von diesen Normen können dann die Bischofskonferenzen bzw. Diözesanbischöfe unter bestimmten Bedingungen absehen. Das gilt etwa in Deutschland, wo es erlaubt und vielerorts üblich ist, während des GANZEN Hochgebets nach der Präfation zu knien; das gilt auch im genannten Fall in den USA.
Alle diese Normen betreffen und binden die Laien. Oder will zwobbel das etwa leugnen?
P.S.: AEM hier nach der Fassung von 1975 in deutscher Übersetzung zitiert; die von 2002 habe ich gerade nicht greifbar. [mehr…]
Donnerstag, 8. Juni 2006 14:54
Ralf B. †: @Freinsberg
Stimmt. Aber wenn Kardinal Kasper gesagt hätte: „Die Anglikaner können weihen, wen sie wollen, da mischt
sich die katholische Kirche nicht ein“, dann wäre kreuz.net wie ein wildes Tier über ihn hergefallen.
(Soweit ich diese Seite hier verstehe, ist ihr Ziel ohnehin nur das Ablassen von Hass im Namen des Gottes,
der nach biblischem Zeugnis die Liebe ist)
Übrigens ist der Herr Humer kein „Märtyrer“. Gerade eine katholische Internetseite sollte wissen, was ein Martyrium ist. Ein paar Wochen Knast in einem demokratischen Rechtsstaat sind es jedenfalls nicht. [mehr…]
Übrigens ist der Herr Humer kein „Märtyrer“. Gerade eine katholische Internetseite sollte wissen, was ein Martyrium ist. Ein paar Wochen Knast in einem demokratischen Rechtsstaat sind es jedenfalls nicht. [mehr…]
Donnerstag, 8. Juni 2006 14:25
Ralf B. †: Auch in diesem Fall
besteht die Lösung genau in dem, was gerade von Traditionalistenseite so gerne angemahnt wird: Die liturgischen
Vorschriften sind zu beachten. Und die sind hier referiert worden: Der Diözesanbischof kann eine andere
Körperhaltung als das Knien vorschreiben. Das hat er in diesem Fall getan, das ist sein gutes Recht.
Daran haben die Gläubigen sich zu halten – und nicht die Liturgie, wie es einer der Vorredner forderte, im Ungehorsam gegen den kirchlichen Gesetzgeber zu Demonstrationen ihrer Privatmeinung zu missbrauchen. [mehr…]
Daran haben die Gläubigen sich zu halten – und nicht die Liturgie, wie es einer der Vorredner forderte, im Ungehorsam gegen den kirchlichen Gesetzgeber zu Demonstrationen ihrer Privatmeinung zu missbrauchen. [mehr…]
Donnerstag, 8. Juni 2006 11:24
Ralf B. †: Knien
Die Liturgie sei der öffentliche Gottesdienst der Kirche und unterstehe der Autorität Roms, der Bischofskonferenz
und des Ortsbischofs. Sie sei keine private Angelegenheit irgendwelcher Personen oder Gruppen, die ihre
eigenen Normen aufstellen und die Autorität des Ortsbischofs mißachten. Das sei eindeutig Rebellion,
schwerer Ungehorsam und Todsünde und trenne den Betreffenden von der Kirche: „Denn alle unsere gegenwärtigen
liturgischen Normen in der Diözese und den USA sind offiziell von Rom anerkannt und beglaubigt.
Na nun bin ich ja gespannt, mit welcher Begründung die kreuz.net-Polemiker dagegen etwas sagen wollen…
@virOblationis:
Knien im Angesichte des Auferstandenen – Wie kann man nur?
Tja, dann lesen Sie mal, was die Väter des 1. Konzils von Nikaia für die Kirche vorgeschrieben haben – vermutlich werden Sie hinterher das ganze Konzil für häretisch erklären müssen
[mehr…]
Na nun bin ich ja gespannt, mit welcher Begründung die kreuz.net-Polemiker dagegen etwas sagen wollen…
@virOblationis:
Knien im Angesichte des Auferstandenen – Wie kann man nur?
Tja, dann lesen Sie mal, was die Väter des 1. Konzils von Nikaia für die Kirche vorgeschrieben haben – vermutlich werden Sie hinterher das ganze Konzil für häretisch erklären müssen
Mittwoch, 7. Juni 2006 20:47
Ralf B. †: „Rockbesessener“
Auch auf der verlinkten Internetseite sehe ich keine Hinweise darauf, dass der Abtprimas „besessen“ ist.
Er sieht eigentlich sehr entspannt aus, nicht jedoch psychotisch. Hobbys kann er haben, wie er will. Andere
Priester und Ordensleute züchten Bienen, horten edlen Wein, gehen joggen etc. Und das Bild mit Gitarre,
Pfeife nd Handy – wo soll da das Problem sein? Auch FSSPX-Priester rauchen mal eine Pfeife, sitzen entspannt
beisammen. Da kann ich genausogut einen Traditionalisten-Priester auf dem Klo fotografieren und dann daneben
schreiben: „Würden Sie bei diesem Mann beichten?“ So eine dämliche Polemik. Ich nehme mal nicht an,
dass der Abtprimas beim Beichtehören sein Handy am Ohr hat und eine Gitarre um den Hals.
Und an den genannten Rocksängern und Liedern ist nichts Verwerfliches – in der Bibel selbst stehen weit schlimmere Sachen. Feedback macht White Rock, nichts Satanistisches. Es muss nicht jeder Rockmusik mögen, aber über die pastorale Eignung und die Rechtgläubigkeit eines Benediktinerabtes (der ganz nebenbei auch ein wunderbarer Sänger ist, Bach auf Querflöte spielen etc.) sagt das gar nichts. [mehr…]
Und an den genannten Rocksängern und Liedern ist nichts Verwerfliches – in der Bibel selbst stehen weit schlimmere Sachen. Feedback macht White Rock, nichts Satanistisches. Es muss nicht jeder Rockmusik mögen, aber über die pastorale Eignung und die Rechtgläubigkeit eines Benediktinerabtes (der ganz nebenbei auch ein wunderbarer Sänger ist, Bach auf Querflöte spielen etc.) sagt das gar nichts. [mehr…]
Mittwoch, 7. Juni 2006 15:54
Ralf B. †: @ Sulpicius
Soweit ich den Hw. Abtprimas kenne, macht er hin und wieder White Rock, ja. Aber „besessen“ ist er davon nicht. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





