Ralf B. †
Erstellt: 15:53:34 | Mittwoch, 7. Juni 2006
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106 Lesermeinungen
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Da hilft nur noch beten + …
#3   Ralf B. †   10:07:49 | Sonntag, 16. Juli 2006
Madonna
Die Popsängerin Madonna Louise Ritchie, geborene Ciccone (47) – die unter dem blasphemischen Namen „Madonna“ auftritt –
Hä? Wenn sie – wie die Meldung selber schreibt – „Madonna“ heißt, warum darf sie dann unter diesem Namen nicht auftreten?
Was kommt morgen? Berichte über Protestanten namens Peter, die öffentlich unter dem Namen „Peter“ auftreten und damit den Heiligen Stuhl beleidigen?? o.O
Redaktion benachrichtigen Lebensfeindliche Sozialisten im Schlepptau
#5   Ralf B. †   16:56:56 | Samstag, 15. Juli 2006
Relikte
„Die Sozialisten sind ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert, das Abtreibungsunrecht ein Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert: Diese Relikte wird die Menschheit im 21. Jahrhundert hinter sich lassen“
Jawohl! :-D
Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes ist ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert, die kanonistische Fixierung des päpstlichen Jurisdiktionsprimats ein Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert. Diese Relikte wird die Kirche im 21. Jahrhundert hinter sich lassen.
Redaktion benachrichtigen Ein würdeloser, nackter Affe
#1   Ralf B. †   18:16:05 | Freitag, 14. Juli 2006
Sex auf kreuz.net
Wow, nicht nur, dass kreuz.net darauf spezialisiert ist, Fotos von homoerotischen Lebensvollzügen (Küsse, Umarmungen etc.) auszuwählen und dem katholischen Publikum zu präsentieren, nein, jetzt gibt’s auch eine hübsch Frauen mit knackigem Hintern für uns Heteros. Danke sehr!
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#2   Ralf B. †   14:03:55 | Freitag, 14. Juli 2006
Soso.
„vielleicht gar noch mit Tänzen leicht bekleideter Mädchen um den Altar“.
Hab ich noch nie gehört, dass die Gültigkeit der Messe daran hängt, wer den Altarraum betritt und welche Kleidung er/sie dabei trägt.
Na gut. Dann zweifle ich an der Gültigkeit der Messe bei der FSSPX, sofern die Priester nicht den von mir gewünschten Gesichtsausdruck hat und seine Casel nicht die von mir gewünschten 80cm Drag-Queen-Spitzenborte.
Redaktion benachrichtigen Kein besonders griffiges Thema + …
#2   Ralf B. †   13:23:08 | Freitag, 14. Juli 2006
Eigentumsverständnis von kreuz.net
Der türkisch-kurdische Dorfälteste Aga Mehmet Arslan, der fünfmal verheiratet ist und 55 Kinder besitzt, in der Ausgabe der US-Tageszeitung ‘Harald Tribune’ vom 6. Juli.
Wusste gar nicht, dass man Kinder „besitzt“.
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#3   Ralf B. †   20:37:14 | Donnerstag, 13. Juli 2006
EWIGE Treue?
Papst Benedikt XVI. ist der Nachfolger des Petrus, der mit der Vollmacht der Leitung der Kirche ausgestattet ist. Er ist die höchste Lehr- und Rechtsautorität in der Kirche – natürlich nicht gemäß den Vorstellungen, die mancher Vulgärkatholik oder Supertradi davon hat, sondern gemäß der Lehre der Kirche und ihrer Rechtsordnung.
Insofern gilt diesem Papst meine Treue, denn ich erkenne seine Stellung in der Kirche und für die Kirche an.
Aber EWIGE Treue? Nein, sicher nicht. Was soll ich denn dann machen, wenn dieser Papst stirbt und ein Nachfolger kommt? Wenn ich Benedikt XVI. schon ewige Treue geschworen habe, kann ich ja dem Nachfolger nicht mehr treu sein, der vielleicht einen neuen CIC promulgiert oder Ähnliches.
Und im Himmel werde ich Benedikt sicher nicht treu sein, denn dort wird es keinen Papst geben. Insofern bin ich sicher Papst Benedikt XVI. nicht „ewig treu“. Ein guter und rechtgläubiger Katholik bin ich trotzdem (denn – o Wunder – über Rechtgläubigkeit entscheidet zu meinem Glück nicht der Menschenhass von kreuz.net-Lesermeinungspostern :-] )
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#11   Ralf B. †   14:27:07 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Andreas
1. Ich habe kein Problem mit dem Knien.
2. Ich habe auch kein Problem damit, kniend Mundkommunion zu empfangen.
3. Ich halte Knien allerdings für ein Lobgebet, wie es das Eucharistische Hochgebet ist – für unangemessen – ich schließe mich hier der Auffassung des ersten Konzils von Nizäa an (dass das Knien unter bestimmten Umständen sogar verboten hat, weil es dem Glauben an die Erlösung nicht angemessen ist; da bin ich, verglichen mit dieser Lehrautorität der Antike sogar noch moderat).
4. Alles das aber war nicht Gegenstand meines Postings. Gegenstand meines Postings war ausschließlich die Frage, wo – wie Bischof Mixa behauptet – in der geltenden liturgischen Ordnung das Knien beim Hochgebet VORGESCHRIEBEN ist. Aus dieser Frage auf meine persönliche Haltung zum Knien zu schließen, ist ein bisschen am Thema vorbei, oder?
Beispiel:
Ich frage: „Ist irgendwo vorgeschrieben, dass jeder Christ täglich den schmerzhaften Rosenkranz beten muss?“
Reaktion von Andreas: „Sag mal, hast Du was gegen den Rosenkranz?“
Redaktion benachrichtigen Die Reiseroute + …
#8   Ralf B. †   13:06:31 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Knien
Bischof Mixa oder sonst jemand möge mir bitte mitteilen, wo das Knien beim Hochgebet vorgeschrieben ist. Laut AEM – immerhin die für die ganze Kirche zunächst einmal maßgebliche liturgische Ordnung – ist es NICHT vorgesehen, nur beim Einsetzungsbericht ERWÜNSCHT, aber nicht VERPFLICHTEND. Mir ist auch keine verbindliche Anweisung z.B. der Deutschen Bischofskonferenz bekannt, die das Knien beim Hochgebet VORSCHREIBT, allenfalls solche, dies GUTHEISSEN. Aber das ist nun wirklich etwas anderes.
Redaktion benachrichtigen Der Generalrat ist gewählt
#2   Ralf B. †   21:14:15 | Dienstag, 11. Juli 2006
Wie bitte?
Da wird GEWÄHLT? Demokratismus, Freimaurerei und jüdisches Gift bei unserer Heiligen Mutter Kirche? Das Mindeste, was ein teutscher Katholik von seiner Heiligen Pius-Kirche erwarten kann, ist doch wohl, dass der Heilige Geist seine Anordnung nicht erst auf dem Umweg des modernistischen Seuchentums einer Abstimmung erteilt, wer hinkünftig die Heilige Pius-Sekte unfehlbar führen soll, um dem ihm untergeordneten römischen Papst mitzuteilen, was dieser zu tun und zu lassen hat! Heil!
Redaktion benachrichtigen Wie weit würdest Du gehen?
#7   Ralf B. †   20:36:49 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Beobachterin
Heißt das, ein Kind, das nicht in „verantwortungsvoller Weise gezeugt“ ist, sei kein Geschenk Gottes? Na dann darf man’s doch auch abtreiben! o.O
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#1   Ralf B. †   18:22:43 | Dienstag, 11. Juli 2006
Wusste gar nicht…
…das „katholische Nachrichten“ etwas mit Nationalismus zu tun haben. Was bedeutet „katholikos“ noch?
Und wieso der Mörder Erich Priebke die Solidarität von Bischof Müller verdient, ist mir auch ein Rätsel.
Redaktion benachrichtigen Neuer Pressesprecher
#2   Ralf B. †   15:42:54 | Dienstag, 11. Juli 2006
Vielen Dank
für den ersten sachlichen, wertungsfreien Artikel bei kreuz.net. Sollte es etwa Redakteure geben, die nicht vom geifernden Menschen- und Kirchenhass zerfressen sind?
Redaktion benachrichtigen „Theologisch gerechtfertigt“
#24   Ralf B. †   23:27:16 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
„O weia.“
Das denke ich bei Ihrer Exegese auch :-S
Redaktion benachrichtigen „Theologisch gerechtfertigt“
#19   Ralf B. †   22:59:56 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
Also wenn wir so handeln sollen wie unser Herr, warum haben wir dann mehr als 12 Bischöfe bzw. Priester weltweit? Unser Herr hat das so eingesetzt, und daran müssen wir uns halten! ;-)
Redaktion benachrichtigen „Theologisch gerechtfertigt“
#17   Ralf B. †   22:56:38 | Montag, 10. Juli 2006
@monti
Wieso sollten wir das Dogma auf der leiblichen Himmelfahrt Mariens vergessen? Vat I lehrt, dass Dogmen keine Vernunftaussagen sind, aber auch nicht widervernünftig. Das Dogma von der Himmelfahrt ist also keine Aussage über den Verbleib von Marias Atomen (denn dann wäre es eine physikalische und damit eine Vernunftaussage), sondern es ist eine Glaubensaussage, die ausdrückt, dass Maria (Urbild der Kirche) als ganzer Mensch (keine Trennung von Leib und Seele) erlöst ist. Natürlich ist dieses Dogma ein Glaubenssatz der Kirche. Die Aussage „Marias Atome sind, schwuppdiwupp, nach oben entschwunden“ ist kein Glaubenssatz der Kirche.
@sulpicius
Toll, dass Sie so viel über unseren Herrn wissen, dass Sie sogar sagen können, was er gemacht hätte, wenn er gewollt hätte, dass :-D Nur – woher haben Sie diese tiefen Einblicke in eine kontrafaktische Welt und warum soll das dann für die kirchliche Dogmatik verbindlich sein? Ich setze dagegen: Hätte unser Herr gewollt, dass es mehr als 12 Priester weltweit gibt, hätte er mehr als 12 Apostel ausgewählt. Also ist die Kirche als ganze ein Betrug! :-D
Redaktion benachrichtigen „Theologisch gerechtfertigt“
#14   Ralf B. †   22:44:33 | Montag, 10. Juli 2006
@Tacitus
Glauben Sie mir, sulpicius meint das wirklich ernst. Der geht auch am Elternsprechtag seiner Tochter in die Schule und schnauzt die Lehrerinnen an, warum sie nicht daheim ihrem Mann gehorchen und auf Befehl die Beine spreizen, um Jahr für Jahr ein teutsches Kind zu werfen.
Redaktion benachrichtigen „Theologisch gerechtfertigt“
#8   Ralf B. †   21:49:32 | Montag, 10. Juli 2006
Wieder mal Fehlinterpretation
Die anglikanische Generalsynode versuchte während einer zweieinhalbstündigen Debatte unter der Federführung des gastgebenden Erzbischofs von York, John Sentamu, die Tatsache zu entkräften, daß Christus nur Männer als Apostel berufen hat.
So ein Schmarrn. Sie haben nicht „die Tatsache entkräftet“, dass Christus nur Männer als Apostel berufen hat. Wie soll man eine Tatsache entkräften? Man kann nur ein Argument entkräften. Es muss also korrekt heißen:
„Sie haben das Argument entkräftet, dass aus der Tatsache, dass die 12 Apostel Männer waren, folgt, dass auch nur Männer das Weiheamt in allen Stufen empfangen können.“
Irgendwie komisch. Christus hast 12 jüdische Männer berufen. Und daraus soll folgen, dass die Zahl NICHT entscheidend ist, die HERKUNFT auch nicht, aber das GESCHLECHT soll sehr wohl entscheidend sein? Das nennt man wohl Ideologie… Und selbstverständlich sind hier in der katholischen Lehrmeinung Korrekturen möglich, ohne dass die Kirche aufhört, Kirche zu sein. Denn wie uns Vat I gelehrt hat, ist ein Dogma immer daran gebunden, dass es nicht widervernünftig ist. Selbst wenn also das Verbot der Frauenordination Dogma WÄRE (was es nicht ist), wäre eine Korrektur möglich, weil das Dogma als ein Nicht-Dogma festgestellt würde – ungeachtet allen formalen Anspruchs.
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#6   Ralf B. †   17:07:50 | Montag, 10. Juli 2006
@Nolimon
Selbst bei der Bildzeitung stehen die Namen der Redakteure drunter. Bei kreuz.net hingegen wird die feige Menschenjagd anonym betrieben.
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#4   Ralf B. †   16:51:54 | Montag, 10. Juli 2006
P. Berg
es währe der Priesterbruderschaft zu wünschen daß sie auch mitarbeiter bekomt die wenigstens etwaß rechtschreibung beherschen weil sonst währen ire beiträhge im internett nich so gut lehsbar
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#2   Ralf B. †   15:52:28 | Montag, 10. Juli 2006
Was für eine Meldung!
„Katholische Nachrichten“, soso. Wusste nicht, dass die Zusammenfassung von Internetforumsdiskussionen jetzt schon als „Nachricht“ durchgeht. Noch dazu, wo doch alle Teilnehmer dort faktisch anonym sind.
Ach halt: Auf Anonymität steht kreuz.net ja, weil man da so prächtig Zeugnis des Glaubens geben kann! :-D Die kreuz.net-Protagonisten werden sich noch wundern, wenn sie beim ewigen Gericht vor ihrem Tradi-Gott stehen, auf ihre Verdienste im Internet verweisen und der Herrgott dann sagt: „Tut mir leid, das waren anonyme Postings, die sind vorm ewigen Gericht nicht anrechenbar.“
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#9   Ralf B. †   16:37:16 | Sonntag, 9. Juli 2006
@Isidorus
Auch wenn es dem Image, das ich bei den typischen kreuz.net-Menschenhetzern habe, nicht entspricht, aber:
Ich stimme Ihren Ausführungen voll und ganz zu!
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#1   Ralf B. †   14:04:51 | Sonntag, 9. Juli 2006
Echt?
„Die Liturgie darf nicht geändert werden.“
Wow. Dann hätte die tridentinische Liturgie also nie entstehen dürfen. Die Gregorianik hätte nie geschaffen werden dürfen. Das Fronleichnamsfest hätte nie eingeführt werden dürfen. Das Knien beim Hochgebet hätte nie Brauch werden dürfen. Die lateinische Sprache hätte nie Kultsprache werden dürfen. Steinerne Altäre hätte nie errichtet werden dürfen. Barocke Messgewänder hätten nie kreiert werden dürfen.
Da würde sich der Herr Lohmeier aber mächtig wundern.
Redaktion benachrichtigen Wie hält es Uta Ranke-Heinemann mit den eigenen Fehlern?
#4   Ralf B. †   17:54:43 | Freitag, 7. Juli 2006
Stimmt
Auch mir scheint sie schon seit Jahren zunehmend psychisch gestört. Schade. In jungen Jahren hat sie hervorragende Arbeit in der kirchengeschichtlichen Forschung geleistet. Nicht zuletzt ein gewisser Herr Ratzinger hat sie gekannt, ihre Arbeiten gelesen und rezipiert. Aber irgendwann ist sie dann durchgeknallt.
Redaktion benachrichtigen Wie hält es Uta Ranke-Heinemann mit den eigenen Fehlern?
#1   Ralf B. †   16:22:41 | Freitag, 7. Juli 2006
Wie hält es kreuz.net mit den eigenen Fehlern?
Daß es leichter ist, erfundene Fehler, behauptete Häresien und nicht schuldhaft erworbene Charaktereigenschaften anderer anzuklagen als die eigenen zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen, beweist täglich kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#17   Ralf B. †   11:59:55 | Freitag, 7. Juli 2006
@Puchil2
Sehr richtig. Es ist grotesk, dass man mit päpstlicher Erlaubnis verheirateter Priester sein kann, sofern man Konvertit ist, während man es nicht kann, wenn man von klein auf in der lateinischen Kirche gelebt hat.
Natürlich hat niemand einen Rechtsanspruch, Priester zu werden, aber sehr wohl haben die Gläubigen einen Ansprach darauf, dass ihnen die Sakramente erreichbar sind. Und dass dann für die Ämterzulassung ausgerechnet für „Neu-Katholiken“ niedrigere Hürden gelten als für die „Schon-immer-Katholiken“, das ist doch einfach hirnrissig.
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#15   Ralf B. †   11:52:13 | Freitag, 7. Juli 2006
Hamburg
So weit ich weiß, gibt es im Stadtgebiet von Hamburg mehr laisierte Priester als aktive Priester. Die Lösung des Problems „Priestermangel“, und sehr konkret die Lösung des Problems „Gemeinden ohne sonntägliche Eucharistie“ (unabhängig davon, was ein Priester sonst noch so tut und womit er seinen Lebensunterhalt bestreitet bzw. ob er von der Kirche als „Fulltimejob-Priester“ bezahlt wird) liegt also auf der Hand.
Redaktion benachrichtigen So etwas wie ein Schisma
#1   Ralf B. †   10:33:41 | Freitag, 7. Juli 2006
Überraschend
Der erste Artikel jemals auf kreuz.net, dem ich voll zustimme und in dem ich keine hasserfüllte Polemik entdecken kann. Was ist mit der Redaktion los? Wäre nicht mindestens ein „Medjugorje liegt zwischen Chicago und Tokio“ dringewesen oder etwas in der Art „Bei der Firmmesse trug der Novus-Ordo-Bischof leider keine heiligen barocken Gewänder, sondern nur eine weit geschnittene Novus-Ordo-„Casel““? Oder wenigstens ein „Leider bezog der Bischof nicht gegen das österreichische Homo-Konkubinat Stellung und trug daher zur weiteren Verwirrung des gläubigen Volkes bei“?
Redaktion benachrichtigen Der Mensch im Mittelpunkt
#13   Ralf B. †   14:04:04 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Marcel
Geben Sie mir bitte die biblische Quelle an, aus der hervorgeht, dass die Apostel Jesu Schwuchtelklamotten trugen und dass sie durch ihre Kleidung von den übrigen Menschen zu unterscheiden waren.
Redaktion benachrichtigen Langsam aber sicher
#33   Ralf B. †   15:10:04 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@zwobbel
Hä? Wieso Unflat? Das ist vorkonziliare Moraltheologie. Lesen Sie mal den Jone oder sonst einen aus jener Generation. Dann sehen Sie, wie Liturgie nur am Maßstab „gültig/ungültig“ gemessen wird. Und genau JENER Unflat feiert bei kreuz.net fröhliche Urständ.
Redaktion benachrichtigen Langsam aber sicher
#29   Ralf B. †   14:47:22 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Ralf B.
Wer statt mit Taktstock und Routine
den greg. Choral zu vergewaltigen ihn mit angepaßtem Ausdruck und Dynamik in Lautstärke und Geschwindigkeit singt, der gewinnt Freunde für diese Musik.
Sehr richtig.
Dazu muß der Sänger geistlich richtig disponiert sein um dem greg. Choral gerecht zu werden.
Da dies ein Traditionalisten- und Fundamentalistenforum ist, muss ich allerdings einhaken. Für die meisten Typen hier ist die geistliche Disposition ein Scheiß. Es kommt nur drauf an, dass der liturgische Akt rechtmäßig vollzogen wird, damit Gott auf seiner Strichliste einen Haken machen kann. Deswegen muss es so einfach wie möglich sein: Ton an Ton klotzen, so wie’s im Buch abgedruckt ist, und Kinder, die nicht andächtig zuhören, kriegen eins drüber. Und nach der Mess gibt’s dann daheim noch die Peitsche, damit die Kleinen ordentliche Christenmenschen werden. Und natürlich muss der Priester den unliturgischen Akt der Kantoren gültig machen, indem er zeitgleich denselben Text vor sich herpuspelt, den die Kantoren singen. Ansonsten sagt Gott nämlich: „Ne, hör ich mir nicht an. Gilt nicht. Sonntagspflicht nicht erfüllt. Alle ab in die Hölle.“
Redaktion benachrichtigen Langsam aber sicher
#21   Ralf B. †   13:42:03 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sulpicius
Das 10. Jh. ist Ursprung der ältesten Quellen für die musikalische Form des Chorals. Vorher gibt es nur Angaben der Propriumstexte sowie hin und wieder auch modale Angaben (vgl. AMS).
Insofern liegen uns keine älteren Quellen für den Choral vor als die aus dem 10. Jahrhundert. Jedenfalls hat noch niemand ältere entdeckt.
Echt wahr! ;-)
Redaktion benachrichtigen Eine Veräppelung von Papst und Publikum
#5   Ralf B. †   12:50:51 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Ansgar
Das Prinzip hier ist wie bei der „BILD“.
Die BILD braucht jeden Tag Titten auf der Titelseite und außerdem 15cm hohe Buchstaben. Das ist so eine Art Sucht, ein Fetisch. Genauso braucht kreuz.net täglich eine Homo-Nachricht, eine Abtreibungsnachricht und möglichst oft Karl Lehmann. Ich glaube, die Redakteure sind sexuell auf Kardinal Lehmann fixiert. Anders kann ich mir die Bildauswahl nicht erklären.
Redaktion benachrichtigen Langsam aber sicher
#17   Ralf B. †   12:46:26 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sulpicius
Für Sie gilt wohl auch beim Choral das „sola scriptura“-Prinzip, keine Tradition.
Hä? Heißt Tradition, dass man sich vom Ursprung entfernen darf und schließlich sogar den Ursprung als „tödlich“ bezeichnen kann? Hey, gilt das dann auch für die Reform des Messordo? Super, dann nenne ich die Tradi-Bewegung eine „tödliche Ideologie“, die keine Tradition kennt :-D
Haben Sie sich auch schon mal mit dem „Schwester-Choral“ Ambrosianischer Gesang auseinandergesetzt?
Ja.
Dann wüßten Sie, wovon ich spreche.
Nö, weiß ich nicht. Wieso soll aus dem Ambrosianischen Gesang irgendetwas über die Gregorianik schlussfolgern?
Daß der Text im Choral wichtiger sei als die Melodie, ist eine Ideologie, nicht anders als die historisch-kritische Methode in der Exegese.
Ah. Und dass die Melodie wichtiger ist als der Text, das ist natürlich KEINE Ideologie :-D
Redaktion benachrichtigen Langsam aber sicher
#13   Ralf B. †   12:14:31 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sulpicius
Ich nehme an, Sie haben alle Quellen gründlich SELBST gesehen und studiert.
Einige wenige habe ich gründlich selbst gesehen. Einige andere habe ich gründlich im Faksimilie gesehen, einige andere im Nachdruck. Einige in Abschriften, einige in Auszügen. Ein paar habe ich noch gar nicht gesehen.
Der Text beim Choral ist sekundär, in erster Linie geht es um die Melodie.
Das ist so unfassbarer Schwachsinn, dass die Debatte damit beendet ist. Als nächstes werden Sie wohl noch behaupten, man würde dem Choral gerecht, wenn man statt des angegebenen Textes nur „lalala“ singt, denn schließlich geht’s ja in erster Linie um die Melodie…
Für die PRAXIS des Chorals ist dieser ganze sinnlose „semiologische“ Hickhack um die Neumen nur tödlich gewesen, eben weil er angeblich deshalb nur von „Fachleuten“ gesungen werden kann.
Völliger Schwachsinn. Dann müssten Sie auch behaupten, die von Pius X. approbierte Ausgabe sei „tödlich“, denn auch sie kann nur von „Fachleuten“ gesungen werden – nämlich solchen, die gelernt haben, Noten zu lesen.
Das ist tiefster Archäologismus, von Pius XII. verurteilt, und völlig unlebendig, um nicht zu sagen tot.
Ja klar. :-D
Redaktion benachrichtigen Langsam aber sicher
#9   Ralf B. †   11:45:24 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sulpicius
„Die Neumen“ sind nicht „ein, zwei Quellen“, wie Sie behaupten, sondern DUTZENDE Handschriften aus dem 10. und 11. Jahrhundert. Und sie sind die EINZIGE Form, wie Gregorianische Gesänge tradiert wurden, und nicht etwa EINE UNTER MEHREREN. Und sie stimmen alle zu einem ganz ganz großen Teil überein bzw. widersprechen einander nicht (manche sind differenzierender, andere etwas gröber; manche können etwas darstellen, was andere nicht können usw.).
Zu behaupten, man könne aus den Neumen keine Schlussfolgerungen ziehen, DAS ist wissenschaftlich unredlich.
Redaktion benachrichtigen In den Ferien + …
#3   Ralf B. †   08:50:21 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Horst
Nein. Sie haben den Text offenbar nicht richtig gelesen. Er spricht vom spezifischen kulturellen Charisma von VÖLKERN und GENERATIONEN, nicht von Einzelpersonen und ihrem Zynismus.
Redaktion benachrichtigen Neue Teufeleien während des Papstbesuches
#4   Ralf B. †   14:12:44 | Dienstag, 4. Juli 2006
Ralf B.
Perverse Nudisten! Alles antiklerikale Untermenschen!
Und dieser Michelangelo mit seinen perversen antiklerikalen Nacktmenschenmalereien in der sixtinischen Kapelle vorneweg! Ab mit ihm in die Hölle! Und reißt das Hohelied der Liebe und den Pentateuch aus Eurer Bibel! Überall nur Schweinkram, nackte Menschen und detailliert beschriebene Titten! EKELHAFT! Unsere Kirche soll sauber bleiben!
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn sieht sich als Opfer der Kirchenpolitik
#9   Ralf B. †   02:22:53 | Montag, 3. Juli 2006
Noch etwas
Bischof Kurt Krenn erstmals zu seinem unfreiwilligen Rücktritt vor zwei Jahren Stellung genommen.
Komisch. Vor zwei Jahren war aus dem Munde des Herrn Krenn zu hören, er sei sehr wohl freiwillig zurückgetreten. Auf Wunsch des Papstes, gewiss, aber niemand hat Herrn Krenn gezwungen, dem Wunsch des Papstes zu entsprechen. Insofern war’s freiwillig – und so hat’s Krenn auch damals dargestellt.
Wird einer der feigen anonymen kreuz.net-Hetzautoren uns noch mitteilen, woher er weiß, dass Kurt Krenn entgegen der Worte von Kurt Krenn nun doch unfreiwillig zurückgetreten ist? Ist also Kurt Krenn ein Lügner, wenn er die Sache anders darstellt als das authentische Lehramt von kreuz.net?
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn sieht sich als Opfer der Kirchenpolitik
#3   Ralf B. †   12:51:26 | Sonntag, 2. Juli 2006
@Toby
Die Antwort auf Ihre Frage: Weil kreuz.net eine Verschwörungstheorie aufbauen will. Da kommen dann die Freimaurer, die Schwulen, irgendwelcher Typen, die ernsthaft das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen und ein paar Frauen (vermutlich Laientheologinnen) vor.
Aber Tatsache ist: Nach seinem Rücktritt hat Bischof Krenn selbst berichtet, Papst Johannes Paul II. habe ihn um einen Rücktritt gebeten. Aber lieber fügt kreuz.net – natürlich anonym – ein „angeblich“ hinzu…
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes
#8   Ralf B. †   15:58:30 | Samstag, 1. Juli 2006
Wie steht’s bei Ijob?
Wer so einen Schwachsinn redet von der „Rache Gottes“, beweist damit seine Häresie und ist aus der Kirche auszuschließen. Das Buch Ijob hat genau die gegenteilige Aussage zum Inhalt: Aus dem irdischen Geschick sind KEINE Rückschlüsse auf die Zuwendung Gottes möglich. Das gilt für Ijobs Geschwüre genauso wie für demographische Entwicklungen in Mitteleuropa. Wer angesichts dieses Zeugnisses der Heiligen Schrift noch ernsthaft von der „Rache Gottes“ spricht, ist kein Christ.
Interessant, wie sich kreuz.net auf einmal mit calvinistischem Ungeist verbündet :-D
Redaktion benachrichtigen Diözesanbischof auf Werbetour für die Lefebvristen
#11   Ralf B. †   13:08:56 | Freitag, 30. Juni 2006
@Reggazzoni
Aber die Anwendung von Gewalt sowie Verharren im Ungehorsam gegenüber dem Papst lässt sich wohl aus der katholischen Tradition begründen… Und dass exkommunizierte Bischöfe den „Schoß der Kirche“ bilden, das lässt sich dann wohl auch aus der Tradition begründen…
Weiter so, aus Euch Selfmade-Religion-Burschen werden noch richtig gute Demagogen! :-[
Redaktion benachrichtigen Diözesanbischof auf Werbetour für die Lefebvristen
#7   Ralf B. †   12:10:58 | Freitag, 30. Juni 2006
Ralf B.
Seit wann „kehrt man in den Schoß der Mutter Kirche zurück“, wenn man sich einer von der katholischen Kirche abgespaltenen Sekte anschließt, die vor Gewalt nicht zurückschreckt und deren Bischöfe exkommuniziert und deren Priester suspendiert sind?
Redaktion benachrichtigen Das Problem sind die Schweine, nicht die Ferkel
#16   Ralf B. †   21:16:00 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@flatratepower
Sie haben das Prinzip von kreuz.net erfasst. Die „Redaktion“ (es ist davon auszugehen, dass ein einschlägig bekannter Mainzer Diözesanpriester dazugehört, ansonsten offenbar noch „Redakteure“ bzw. „Redakteurinnen“ in Münster, Tirol, im Rheinland sowie irgendwo verstreut in den USA) versuchen, die Gewalthemmschwelle ihrer nach Blut geifernden Anhängerschaft herabzusenken. Eine „Karikatur“ wie diese trägt dazu bei. Ganz bestimmt wollen die „Redakteure“ bestimmte Menschen lieber tot als lebendig. Spätestens nach diesem „Artikel“ hier kann es daran keinen ernsthaften Zweifel mehr geben. Das ist wahres Christentum nach kreuz.net-Art.
Auch ich werde nunmehr Strafanzeige gegen kreuz.net erstatten. Und ich bin zuversichtlich, dass die heutige Technik der Ermittlungsbehörden ausreicht, die Verbrecher, die diese Internetseite betreiben, dingfest zu machen.
Redaktion benachrichtigen Ein beliebter Pfarrer
#1   Ralf B. †   19:42:39 | Samstag, 24. Juni 2006
Also so geht’s nicht
Freundlichkeit, Offenheit und Akte der Liebe fördern das Wachstum der Kirche
Mal schauen, wie lange es dauert, bis die ersten kreuz.net-Hetzer obigen Satz ins Reich der jüdisch verseuchten V2-Untermenschen-Ideologie verweisen.
Redaktion benachrichtigen Die unterschlagene Revolution
#1   Ralf B. †   18:28:04 | Freitag, 23. Juni 2006
Nur mal pro forma:
Weiß die Dame, dass sie hier zitiert wird? – Wenn sich dazu niemand von der kreuz.net-„Redaktion“ hier äußert, gehe ich davon aus, dass das nicht der Fall ist. Frau Gibbons’ Kontaktadresse dürfte herauszukriegen sein, ich werde es ihr dann mitteilen.
Redaktion benachrichtigen Redeverbot in der Diözese Linz?
#17   Ralf B. †   17:42:54 | Freitag, 23. Juni 2006
@MK28
Genau. Aufgrund des Aussehens urteilen, das will unser Gott ja unbedingt.
Und die Juden haben eine Hakennase, weil sie so gierig sind.
Und die Neger so wulstige Lippen, weil sie ja noch halbe Tiere sind.
Hoffentlich glauben Sie nicht noch an diesen Jesus. Nach allen Darstellungen hatte der nämlich lange Haare und war vermutlich nach Ihren physiognomischen Kategorien ein Untermensch.
Gibt’s eigentlich eine Website „der-stuermer.de“? Da würden Ihre Kommentare bestimmt gerne gesehen. Und den Julius-Streicher-Preis in Braun gibt’s dann am Jahresende.
Redaktion benachrichtigen Das Gehirn mitabgetrieben?
#13   Ralf B. †   19:35:25 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@deusexmachina
Ich schließe mich Ihnen in allen Punkten an. Auch ich habe schon Beiträge geleistet, kreuz.net-Links aus der wikipedia zu entfernen, wo sie nichts zu suchen haben. Ich habe schon spannende Debatten mit Lefebvre-Anhängern gehabt, die redliche und freundliche Menschen waren – hier hingegen schreibt nur der braune hasserfüllte Abschaum, der Bodensatz christlichen Fanatismus, der jegliches Recht verloren hat, im Namen des Herrn aufzutreten. Die Damen und Herren Braunkatholiken werden sich noch wundern, wenn Sie vor dem ewigen Gericht stehen, schon danach geifern, selbst all den Protestanten, Juden, rechtgläubigen Katholiken, Homosexuellen, menstruierenden Frauen das Feuer in der Hölle heiß zu machen – und dann auf einen Gott treffen, der sie seine Gerechtigkeit lehrt (Joh 16,8), die nicht in der sabbernden Menschenjagd besteht, sondern in der Liebe.
Redaktion benachrichtigen Das Gehirn mitabgetrieben?
#9   Ralf B. †   17:38:37 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Breze
Ganz meiner Meinung. Aber bei kreuz.net gilt das Prinzip: „Wir dürfen knüppeln, was das Zeug hält, denn Gott ist mit uns! Deus caritas est, also auf alle Andersdenkenden mit Gebrüll und Geschrei und Hass – und immer anonym bleiben!“
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#6   Ralf B. †   17:16:12 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Navon
Sie verstehen das Prinzip von kreuz.net noch nicht. Es geht hier nicht um Berichterstattung, Kommentar, Auseinandersetzung oder irgendeine Form moralisch akzeptabler Publikation. Ziel von kreuz.net ist Hass, Hetze, Aufstachelung, egal mit welchen Mitteln. Absolut jede und jeder, die oder der in einer Frage anderer Meinung ist als kreuz.net, kann zum Opfer dieser schmierigen Kampagnen werden. Denn kreuz.net ist die oberste Glaubensinstanz und darf daher auch dem Papst vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat.
Die Redakteure sitzen irgendwo anonym in einem Keller, von dem aus sie sich einen Serverzugang in den USA gemietet haben (weil sie wissen, dass ihr gehässiges Treiben strafrechtlich verfolgt würde, wenn sie ihre Identität preisgeben müssten), surfen durchs Internet, und wann immer irgendwo „FSSPX“, „Schwul“ oder „Abtreibung“ auftritt, kriegen sie eine Erektion und schreiben sich ihre Hassgeilheit vom Leib.
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#2   Ralf B. †   16:35:24 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Typische kreuz.net-Überschriften-Lotterie – diesmal kein Treffer
Man zeige mir, wann die beschimpfte Dame jemals geleugnet hat, dass es Abtreibung gebe. Nur dann könnte man sie als „Leugnerin der Kinderabtreibung“ bezeichnen. Ansonsten lügt kreuz.net.
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#27   Ralf B. †   16:33:08 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Karl Murx
Der aristotelische HylEmorphismus (bitte Fremdwörterbuch genauer lesen) sagt über den Heiligen Geist überhaupt nichts, Aristoteles wusste davon nämlich nichts.
>Die Sakramente der Häretiker nützen nichts
Falsch, sogar die Taufe von Häretikern kann gültig sein.
Und das ist der Beweis, dass es die EINE Kirche Jesu Christi eben nicht nur in der institutionell sichtbaren katholischen Kirche geben kann, sondern auch außerhalb. Denn wo immer eine Taufe gespendet wird, handeln Christus und die Kirche.
Lesen Sie mal ein bisschen Dogmatik, Sakramentenrecht, Philosophiegeschichte, dann bekommen Sie das auch noch hin. Und jetzt beruhigen Sie sich erstmal. Diesen ganzen Unsinn zu sortieren wäre nämlich überflüssig, wenn Sie mal beim Posten das Gehirn nicht ausschalten würden.
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#23   Ralf B. †   15:59:40 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Karl Murx
Nö. Es wird nirgends behauptet, dass die Kirche Christi in der katholischen Kirche nur unvollkommen subsistiere. Es wird allerdings behauptet, dass die Kirche Christi auch außerhalb der katholischen Kirche zu finden ist. Das ist fast trivial: Sogar ein Ungläubiger kann ja taufen und damit einen kirchlichen Akt setzen – das war schon immer so.
@virOblationis
Was mich ja noch interessieren würde, ist, ob die Worte „Wer von diesem Brot isst UND AUS DIESEM KELCH TRINKT…“ sich auch nur an die Bischöfe richten.
Zwei Antwortmöglichkeiten:
a) JA. Dann folgt daraus, dass „der bleibt in mir und ich in ihm“ grundsätzlich nur für Bischöfe gilt, die deshalb Leib und Blut konsumieren MÜSSEN, während für alle anderen sowohl Leib als auch Blut irrelevant sind (weil das Herrenwort ja nur Bischöfen gilt).
b) NEIN. Dann folgt daraus, dass die Gläubigen sehr wohl ein Recht darauf haben, Leib UND BLUT des Herrn zu empfangen, denn ansonsten verhindern ja die Bischöfe durch puren Willkürakt, dass ein Mensch in Christus bleibt und er ihn ihm.
Na, welches ist Ihre authentische virOblationis-Lehre?
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#20   Ralf B. †   15:36:38 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@zwobbel
Er RISKIERTE kein Schisma, sondern er GING BEWUSST EIN SCHISMA EIN.
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#18   Ralf B. †   15:33:34 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@virOblationis
Ich verstehe es also richtig:
Als Jesus sagte: „Nehmt und esst alle davon“, da meinte er damit NUR die Apostel. Die aber haben dann entschieden „Ach komm, wir lassen auch die Priester und die Laien teilhaben, ja, wir machen das sogar einmal im Jahr für alle zur PFLICHT!“
Als Jesus sagte: „Nehmt und trinkt alle daraus“, da meinte er ebenfalls nur die Apostel. Und die haben sich dann gedacht: „Ach nee, das behalten wir für uns. Und den anderen VERBIETEN wir es!“
Echt?
Was Sie alles wissen… :-D
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#16   Ralf B. †   15:12:15 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@virOblationis
Und noch eine kleine Ergänzung.
Paschasius Radbertus sagte über den Kelch:
Dicens: Accipite et bibite ex hoc omnes, TAM MINISTRI QUAM ET RELIQUI CREDENTES. Hic est calix sanguinis mei, noui et aeterni testamenti.
Aber der war ja auch ein modernistischer V2-Lump, oder? :-D
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#14   Ralf B. †   15:05:47 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@virOblationis
– Die Väter des 2. Vatikanischen Konzils haben aber die Kriterien für die Reform des Messordo vorgegeben.
– Ja, zum Überlieferten gehört AUCH die Liturgie. Aber in dem Posting, auf das ich geantwortet habe, war nur von der Lehre die Rede.
– Wenn der Satz „Nehmet hin, und trinket alle daraus“ nur den „Amtsnachfolgern der Apostel“ gelten würde, müsste daraus Folgendes folgern:
a) einfache Priester dürfen auch nicht aus dem Kelch trinken o.O
b) das Abendmahl wurde nur für die Bischöfe eingesetzt, nicht für die Laien, ergo müssen Laien auch nicht daran teilnehmen o.O
c) der Satz „Nehmt und esset alle davon“ richtet sich konsequenterweise ebenfalls nur an die Apostelnachfolger. Wenn Laien den Leib Christi empfangen, begehen sie somit Amtsanmaßung. o.O
Mann, was reden Sie einen Unsinn. :-D
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#10   Ralf B. †   14:49:08 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Karl Murx
Weder LG noch Ut unum sint besagen das, was Sie behaupten. Lesen lernen könnte Ihnen helfen!
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#7   Ralf B. †   14:32:44 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@virOblationis
Jaja. Aber hier war überhaupt nicht von der Lehre die Rede, sondern vom Ritus.
Und wie uns die Heiligen Väter des 2. Vatikanischen Konzils gelehrt haben, handelt es sich bei der Neufassung der römischen Liturgie nicht um eine Deformierung, sondern eine Resititution des Überlieferten.
Halsstarrig sind nur die, die der Weisung der Kirche nicht folgen. Lefebvre und seine Brüder mit den übergeworfenen Spitzendeckchen, die klebrige weiße Scheiben für „Brotsgestalt“ halten, Schriftlesungen dem Volk abgewendet vortragen und den Gläubigen gegen die wörtliche Weisung des Herrn Jesus Christus die Teilhabe am eucharistischen Kelch verweigern.
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#4   Ralf B. †   14:23:42 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Tja, es wird ein Leichtes sein,
…Tausende von Gläubigen zu finden, die von der tridentinischen Liturgie verwundet wurden. Warum hat’s denn wohl die Liturgiereform gegeben? Weil nach dem Urteil des Papstes, der Bischöfe, der Theologen, des gläubigen Volkes alles in bester Ordnung war?
>„Eine Liturgie, die den Gläubigen Wunden zufügt, …
…kann nicht von der Kirche Christi und der Apostel kommen.“ sagt der große deutsche Überpapst karl murx.
Dann, Heiliger Vater Karl Murx, kommt KEINE Liturgie weltweit, gleich welcher Konfession, Religion auch immer, von der Kirche Christi und den Aposteln. Denn Sie werden immer mindestens EINEN Gläubigen finden, der durch irgendwelche Besonderheiten einer bestimmten Liturgie in Verwirrung, Sorge und Unsicherheit gestürzt wird. Ich habe noch Priester kennengelernt, die in der Ausbildung körperlich geschlagen wurden, weil sie bei der vorkonziliaren Orantenhaltung das genaue Winkelmaß am Ellenbogen nicht eingehalten haben. Fragen Sie die mal, ob die tridentinische Liturgie bei denen keine Wunden geschlagen hat. Doch, das hat sie – und gemäß Ihrem Dogma kommt somit die tridentinische Liturgie nicht von der Kirche Christi und den Aposteln.
Danke für die Steilvorlage.
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#35   Ralf B. †   13:44:03 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@semiotico
Na klar!
Aber wart mal ab, wenn ich dasselbe hier über Jacques Gaillot sage :-D
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#32   Ralf B. †   13:38:36 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Konrad
Und wer entscheidet darüber, wann sich das Volk als „gläubiges Volk“ und wann als „Pöbel-Volk“ äußert?
Ach, ich weiß schon: Entscheidend ist kreuz.net bzw. Konrad persönlich, der Über-Papst. Wenn also „das Volk“ Briefe an den Bischof von Linz schreibt, handelt es als „gläubiges Volk“, wenn „das Volk“ gegen die Weihe von Kurt Krenn zum Bischof protestiert, handelt es als „Pöbel-Volk“.
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#23   Ralf B. †   12:52:17 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ExBochumer
Dass kreuz.net sich auf eine bessere Basis stellen sollte, denke ich schon seit dem ersten Tag. Gehässigkeit, Wut, Besserwisserei, Kampagnen- und Schmierenjournalismus, Boshaftigkeit sowie das völlige Fehlen von Rechtschreibwörterbüchern etc. scheinen auch mir keine so geeignete Basis. Ich schlage als neue Basis zur Abwechslung mal den christlichen, katholischen Glauben vor. Das wäre doch mal eine echte Abwechslung!
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#21   Ralf B. †   12:42:54 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Konrad
Was meinen Sie, was mit den vielen Tradi-Priesterkandidaten passieren würde, wenn man vor deren Weihe wirklich das Volk befragte? Bitte beachten Sie: Es heißt: „Das VOLK wurde befragt.“ Von einer Befragung der Leserschaft von kreuz.net ist im Ritus nicht die Rede.
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#15   Ralf B. †   12:04:09 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Aragorn
>bis zum konzil (V II) bot die kirche ein geschlossenes bild. alle waren ein herz und eine seele im glauben.
Falsch. Siehe z.B. die Abstimmungsergebnisse auf dem 1. Vatikanum, als es um das Unfehlbarkeitsdogma ging.
>heute erleben wir auseinandersetzungen auf allen ebenen.
Wie schon in der Urkirche, nachzulesen fast im ganzen NT.
>alles muss durchdisskutiert und demokratisch abgestimmt werden.
Auch heute ist die Verfassung der Kirche nicht demokratisch. CIC lesen, da steht’s drin.
>die liturgie ist zu einem tummelplatz der eitelkeiten und der selbstdarstellung geworden.
Leider ja, jedenfalls mancherorts.
>jeder darf mit dem altarsakrament herumhandtieren.
In der Antike nahm sogar jeder das Sakrament für seine Angehörigen mit nach Hause. Tarcisius wurde für eine Tat heiliggesprochen, für die er von Ihnen als „satanisch“ beschimpft würde.
> ich habe schon von gottesdiensten gehört, in denen frauen in priestergewändern am altar standen.
Ich auch. Fehlverhalten gab es auch vor dem Konzil.
>was wir brauchen sind bischöfe und priester, die endlich wieder den katholischen weihrauch entzünden,
A propos: Ich bin schon beschimpft worden, weil ich für Weihrauch war. Die Gegner waren betont vorkonziliar („Alle Laien gehören aus dem kirchlichen Dienst entlassen“) und hielten Weihrauch für „feministischen Schwachsinn“.
>um diesen üblen gestank satans aus der kirche zu vertreiben.
Aber ja doch.
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#21   Ralf B. †   17:57:47 | Sonntag, 18. Juni 2006
Konveniat
An alle Interessierten: Die Tagesordnung des Konveniat steht mittlerweile fest:
11.00
Begrüßung, Austausch des Friedenskusses (nach Brauch des St. Pöltner Priesterseminars), Kaffee
12.00
Angelus
12.02
Rosenkranz. Jeder Teilnehmer ist gehalten, seinen Rosenkranz entweder gegen Schwule, oder gegen Laientheologen oder gegen Karl Lehmann aufzuopfern.
12.17
Sext, Vesper, Komplet. Wird privatim an den Seitenkapellen der Pfarrkirche gebetet. Wer als erster fertig ist, erhält als Preis ein schickes Spitzenrochett.
12.30
Mittagessen, Beginn und Abschluss mit dem St. Pöltner Kuss. Mittagspause
15.00
1. Vortrag. Wird über einen verschlüsselten US-Server übertragen. Thema: „Der Jude ist unsere größte Gefahr“.
16.30
2. Vortrag. Thema: „Warum Pastoralreferentinnen qua Amt in die Hölle kommen.“
18.00
Segen, Verabschiedung
18.05
St. Pöltner Friedenskuss (bis ca. 23.30)
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#2   Ralf B. †   17:49:26 | Sonntag, 18. Juni 2006
Bin schon gespannt…
…wie die kreuz.net-Tradis diese Nachrichten wieder so drehen werden, dass das Konzil schuld ist. Denn so viel steht für die Tradis ja wohl fest: Das Konzil war an ALLEM Schuld! ;-)
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal sollte der Kaffee in der Tasse bleiben
#8   Ralf B. †   13:01:22 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Epiphanius
Im übrigen: Wenn die Übersetzung „für alle“ inhaltlich legitim wäre, welche Bedeutung haben dann die Worte „für euch“? Sie verblaßten zur Bedeutungslosigkeit.
Nur zu diesem Aspekt: Ihre Schlussfolgerung müssten Sie dann auch anwenden auf den Canon Missae, in dem auch „für unseren Papst N., unseren Bischof N., alle Priester und Diakone, alle, die zu einem Dienst in der Kirche bestellt sind, und für dein ganzes Volk“ gebetet wird. Dadurch verblasst das Gebet für Papst und Bischof keineswegs „zur Bedeutungslosigkeit“. Die byzantinische Liturgie kennt auch, dass als letzte Bitte „für alle und für alles“ gebetet wird, ohne dass dadurch die Nennung der Einzelanliegen vorher zur Bedeutungslosigkeit verblassen würden.
Insofern wäre es nicht sinnlos, wenn Christus sein Blut „für euch und für alle“ vergösse. Es handelt sich dabei ja nicht um eine systematische Auflistung, in der A von B streng verschieden sein muss, sondern um eine rhetorische Figur.
Das jetzt aber nur auf Ihr Argument bezogen. Mit der Frage der Übersetzung des „pro multis“ hat das zunächst einmal nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Missionar Volker Beck ein Held?
#12   Ralf B. †   19:27:03 | Samstag, 17. Juni 2006
@semiotico
Da haben Sie das Prinzip von kreuz.net nicht verstanden. kreuz.net steht ÜBER jeder kirchlichen Autorität. Solange der Papst sagt, was kreuz.net will, gilt: kreuz.net ist katholisch und fordert, dass alle tun, was der Papst sagt.Sagt der Papst etwas anderes als kreuz.net, dann ist der Papst nicht katholisch. kreuz.net hat IMMER recht. Genauso wie z.B. der „Initiativkreis“ ÜBER Papst und Bischöfen steht und denen genau sagt, was sie zu tun haben.
Deswegen würde des kreuz.net völlig unberührt lassen, wenn der Papst persönlich denen sagen würde: „Eure Hetzartikel sind Sünde und dürfen nicht den Namen ‘katholische Nachrichten’ für sich beanspruchen.“
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Missionar Volker Beck ein Held?
#7   Ralf B. †   18:28:21 | Samstag, 17. Juni 2006
Da fragt sich doch:
1. Welcher kreuz.net-Redakteur liest diese Zeitschrift und hat die Auszüge herauskopiert?
2. Wenn der Auszug nicht von einem die Zeitschrift lesenden kreuz.net-Redakteur stammt, woher stammt sie dann? Vielleicht von woanders aus dem Internet gezogen? Wer hat die Genehmigung zur Verwendung dieser Bilddatei gegeben?
Da kreuz.net nach wie vor von Feiglingen anonym betrieben wird, gehe ich erstmal davon aus, dass es entweder einen kreuz.net-Redakteur gibt, der Schwulenzeitschriften liest ODER dass keine Genehmigung zur Verwendung der Bilddatei vorliegt.
Redaktion benachrichtigen Generaloberer der Legionäre Christi beim Papst + …
#4   Ralf B. †   13:05:50 | Samstag, 17. Juni 2006
Bemerkenswert
Bei der neutralen Angabe benutzt kreuz.net die Bezeichnung „Tschechien“, wenn es aber darum geht, die pösen, pösen Tschechen als antiklerikal hinzustellen (was auch immer das mit der Eigentumsfrage des Veitsdoms zu tun haben mag), dann nimmt man doch lieber „Tschechei“ – doch wohl wissend, dass die Tschechen selbst in dieser Bezeichung pejorativen Nazijargon hören.
Aber Nazijargon passt ja zu kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen Orgasmus als Gebet?
#1   Ralf B. †   18:31:34 | Freitag, 16. Juni 2006
Hihihihi
Die kinderlose Altenheim-Gesellschaft des Westens scheint sich nur noch für ein Thema zu interessieren: Sex.
Soso, und wofür interessiert sich kreuz.net so hauptsächlich?
Redaktion benachrichtigen Neues Ökumene-Handbuch + …
#32   Ralf B. †   18:03:55 | Freitag, 16. Juni 2006
@Regazzoni
Also stimmen Sie mir zu, dass von den Dutzenden Konklaveteilnehmern sowie von den Tausenden Konzilsteilnehmern NICHT EIN EINZIGER jemals erzählt hat, wie diese perfekt organisierte Verschwörung durchgeführt wurde?
Können Sie vielleicht – z.B. im Tagebuch von Johannes XXIII. – die Stelle identifizieren, wann dieser Mann auf die Seite der Freimaurer gezogen wurde, um dann bis zu seinem 78. Lebensjahr als „Sleeper“ treu der Kirche zu dienen, um diese dann schlagartig, boshaft und willentlich zu vernichten? Was wissen Sie darüber, wann und wie Priester für die Freimaurerei angeworden wurden? Gibt es so eine Art „Stasi-Akten“, in denen steht, wie Katholiken angeworben wurden? Vielleicht sogar Bischöfe, die dann plötzlich die Seiten wechselten, jahrzehntelang treu tridentinische Liturgie zelebrierten, immer nur in Erwartung des einen geilen Moments, in dem sie endlich mit der fantastischen Mehrheit von 99% der Konzilsstimmen und 2/3 im Konklave die Kirche vernichteten? Wissen Sie EINEN Bischof, der ebenfalls zur Mega-Verschwörung dazugehört hätte, aber kurz vor Johannes XXIII. verstarb, so dass sein wahres freimaurerisches Ich nie sichtbar wurde?
Redaktion benachrichtigen Kathedrale gerettet
#63   Ralf B. †   16:49:49 | Freitag, 16. Juni 2006
@Reggazzoni
Also ich dachte immer, Liturgie sei eine Handlung der Kirche, eine Handlung Christi, und nicht ein Handlung des Priesters.
Und wieso ist Liturgie eine AM ALTAR vollzogene Handlung? Eine Vesper ist auch Liturgie, und das geht sogar ganz ohne Altar. Eine Taufe ist Liturgie, und ganz ohne Altar.
Redaktion benachrichtigen Neues Ökumene-Handbuch + …
#29   Ralf B. †   16:46:02 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Reggazzoni
Ich dachte eigentlich, es sei das Konklave von 1963 für die Wahl von Paul VI. verantwortlich, und nicht der ach so arme Papst Pius XII.
Glauben Sie eigentlich wirklich, dass das ganze Vatikanum II, die Konklavia von 1958, 1963 und alle folgenden, zu 95% aus feixenden, vom Satan besessenen Freimaurern bestand, die sich zugezischelt haben „Komm, jetzt haben wir uns schon so lange auf diesen Moment gefreut, schon damals im Priesterseminar haben wir auf diesen Moment hingearbeitet: Jetzt wählen wir mal einen richtig Bösen, hihi, aber wir sagen dem Lefebvre nix, sonst spielt der nicht mit bei unserer großen Weltverarschung, der blöde Spielverderber“ – und dann haben sie Johannes XXIII. und später Paul VI. gewählt, und keiner von ihnen hat sich von einem Journalisten bestechen lassen und die Verschwörung ausgeplaudert, und nur St. Lefebvre hat’s plötzlich gemerkt, dass da auf dem Konzil diese 99% der Stimmen einfach nur vom Teufel gekauft waren?
Mööönsch, also wenn das stimmt, wenn da wirklich TAUSENDE Bischöfe mit drinhängen: Warum hat dann niemals einer von denen ein Enthüllungsbuch geschrieben (z.B., weil ihm dafür viiiiel Geld geboten wurde), so in der Art „Wie wir Freimaurer Lefebvre verarschten“?
Redaktion benachrichtigen Wieviele Gerechte gibt es in Osttimor?
#14   Ralf B. †   15:54:47 | Freitag, 16. Juni 2006
Nichts gegen den Rosenkranz, aber…
…wäre es nicht gerade für Kleriker der erste Schritt, am Abend gemeinsam die Vesper zu beten?
Redaktion benachrichtigen Laienpfaffen spielten in Saarbrücken katholische Kirche
#11   Ralf B. †   15:08:18 | Freitag, 16. Juni 2006
@Hódmezövásárhelykutasipuszta
Nun eine Frage meinerseits: In welcher Branche sind Sie tätig, dass sie Herrn Humer als „Kollegen“ bezeichnen?
Na, das ist doch wohl klar: Ich bin berufsmäßiger Tester von Pornozeitschriften! :-D
Redaktion benachrichtigen Beim Geld wird es ernst
#14   Ralf B. †   15:05:47 | Freitag, 16. Juni 2006
@Benedikt
Sehr richtig. Dem Staat ist es völlig egal, wie die Kirche damit umgeht, wenn jemand vor dem Amtsgericht seinen „Kirchenaustritt“ erklärt.
Aber dass die Kirche jemanden exkommuniziert, der öffentlich – in welchem Kontext auch immer – erklärt: „Ich gehöre nicht zur Kirche“ bzw. „Ich will nicht zur Kirche gehören“ bzw. „Ich will von einer Behörde nicht als Mitglied der Kirche angesehen werden“, das halte ich für selbstverständlich.
Was würde „Stimme“ wohl sagen, wenn die Lefebvre-Religionsgemeinschaft einen Vertrag mit dem Staat abschlösse, wonach ihre Mitglied per staatlicher Steuer einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen hätten, und dann würde ein Lefebvrianer sich ein Schild um den Hals hängen „Ich bin kein Lefebvrianer“? Ich bin sicher, „Stimme“ wäre einer der ersten, der die Exkommunikation aus der Lefebvre-Religionsgemeinschaft forden würde.
Redaktion benachrichtigen Ist der Häftling ein Mensch? + …
#4   Ralf B. †   14:10:00 | Freitag, 16. Juni 2006
Frage
„DBK ging zur Tagesordnung über“
Was hätten die deutschen Bischöfe sonst tun sollen? Einen bewaffneten Marsch auf Straßburg organisieren oder was? Sie haben ihre Meinung geäußert, was kann man mehr erwarten?
Und außerdem: Was war denn noch auf der „Tagesordnung“ der Bischöfe? Vielleicht gibt es ja andere Dinge, die auch wichtig sind. Aber sicher wird der anonyme kreuz.net-Feigling erklären können, was auf der „Tagesordnung“ genau stand, wenn er schon so intime Einblicke in die Arbeitsweise der Deutschen Bischofskonferenz hat.
Redaktion benachrichtigen Laienpfaffen spielten in Saarbrücken katholische Kirche
#1   Ralf B. †   11:37:43 | Freitag, 16. Juni 2006
Ein paar Fragen
1. Was sind „Laienpfaffen“? Pfaffen sind per definitionem immer Priester, Laien per definitionem keine. Was also meint Kollege Humer mit „Laienpfaffen“?
2. Was hat die Überschrift mit dem Artikel zu tun? Wo kommen im Artikel die „Laienpfaffen“ vor, die etwas „spielen“?
3. Wie kommt Kollege Humer auf die These, jemand habe das Handeln von Kollege Annen als „kriminell“ angesehen? Es war offensichtlich ordnungswidrig (und durfte deswegen von der Polizei beanstandet werden), nicht aber kriminell.
4. Kennt Kollege Humer diese Unterscheidung zwischen einer Ordnungswidrigkeit und einer Straftat nicht?
5. Wenn Kollege Humer so über „deutsche Gründlichkeit“ herzieht: Wie denkt er z.B. über das muntere zentimeterweise Ortstafelverschieben von Jörg Haider?
6. Hat Kollege Humer den Artikel für kreuz.net selbst verfasst, oder ist aufgrund seiner fortschreitenden Senilität jemand anderes in seinem Namen aktiv geworden?
Redaktion benachrichtigen Erzbischof Milingo plant seinen nächsten Auftritt
#12   Ralf B. †   17:25:11 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@stat crux
:-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Erzbischof Milingo plant seinen nächsten Auftritt
#10   Ralf B. †   17:17:06 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Bin ja gespannt,…
…ob sich Hw. Jolie hier noch zu Wort meldet: Der Bischof, dem er Gehorsam gelobt hat und dem er als Ordinarius unterstellt ist, wird von einem Leser ohne jedes Vorliegen von Beweisen der Durchführung von Geschlechtsverkehr mit Tieren bezichtigt.
Redaktion benachrichtigen Beim Geld wird es ernst
#8   Ralf B. †   16:19:26 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Belisar
Danke, Ihren Worten kann ich mich vorbehaltlos anschließen.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof Milingo plant seinen nächsten Auftritt
#7   Ralf B. †   15:36:31 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Sulpicius
Und wer war der, der Paul VI. geweiht hat? Und wer war der, der den geweiht hat, der Paul VI. geweiht hat? Und wer war der, der den geweiht hat, der den geweiht hat, der Paul VI. geweiht hat? Und…
Antwort:
Kardinal Tisserant, Kardinal Pacelli (Pius XII.), Kardinal della Chiesa (Benedikt XV.), … Simon (Petrus I.).
Schuld ist also definitiv Petrus. Diese ganze nachkonziliare Schwachköpfe-Kirche fängt mit Petrus an!
Redaktion benachrichtigen Beim Geld wird es ernst
#2   Ralf B. †   14:02:00 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Benedikt
Nach authentischer Lehrmeinung von kreuz.net, jenem anonymen Überpapst, der seine Identität mit tapferem Bekennermut hinter irgendeinem amerikanischen Server verbirgt, ist alles, was die deutschen Bischöfe tun, ein Verbrechen gegen den Glauben. Würden die deutschen Bischöfe morgen öffentlich verlautbaren, Jesus Christus sei von den Toten auferstanden, würde kreuz.net das mit Entschiedenheit ins Reich der Häresie verweisen.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof Milingo plant seinen nächsten Auftritt
#1   Ralf B. †   10:57:58 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Der Typ…
…hat einen ziemlichen Knall. Ist wohl so ziemlich das einzige Mal, dass sowohl die Katholiken als auch die Lefebvrianer hier im Forum einer Meinung sind.
Redaktion benachrichtigen In der Isolation
#58   Ralf B. †   13:42:04 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ Theophilos
Na was das Küssen angeht, lesen Sie einfach noch einmal, was ich geschrieben habe. Lesen Sie es gut. Vielleicht auch langsam. Damit Sie es auch richtig verstehen – so wie ich es geschrieben habe und nicht so, wie Sie es falsch gelesen haben.
Oder halt, damit’s einfacher ist, hier nochmal (aber bitte ganz langsam lesen):
Sie sagen:
HS bringt nicht potenziell Leben hervor. DESHALB ist HS eine „Variante des Todes“.
Daraus folgt:
ALLES, was nicht potenziell Leben hervorbringt, ist eine Variante des Todes. Zum Beispiel: Küssen, Berühren, Rosenkranzbeten, Vesper beten, Schlafen etc. Ihre Einträge bei kreuz.net sind ebenfalls kein potenziell Leben hervorbringender Geschlechtsakt, daher ebenfalls eine „Variante des Todes“.
So ist Ihre Logik, nicht meine. Und diese Ihre Logik ist Schwachsinn.
Redaktion benachrichtigen In der Isolation
#52   Ralf B. †   11:30:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Theophilos
Es gilt nur die „Variante“ als akzeptabel, die potenziell Leben hervorbringen kann.
Falsch. Diese „Variante“ gilt nicht als „akzeptabel“, sondern sogar als „gut“! Im Übrigen ist ihre Definition von „potenziell Leben hervorbringen“ äußerst schwammig, denn auch der Sex zwischen Mann und Frau außerhalb ihrer fruchtbaren Tage, nach dem Klimakterium etc. ist „nicht potenziell Leben hervorbringend“ und dennoch von der kirchlichen Sexualethik nicht diskreditiert.
HS kann das nicht. Es handelt sich also um eine Variante des Todes.
Das ist, sanft gesprochen, Humbug. Dann müsste ja überhaupt ALLES, was nicht „potenziell Leben hervorbringt“, eine Variante des Todes sein: Küsse, Berührungen – ach ja, und natürlich auch Bücherlesen, Schlafen, Vesper beten, Rosenkranz etc.
AIDS lässt grüßen.
Tja, dass es AIDS auch unter Heterosexuellen geben kann, ist Ihnen noch nicht bekannt?
Im Übrigen verstehe ich nicht, warum das biblische Verdikt gegen die Homosexualität von bestimmten Typen so wörtlich genommen wird. Dieselben Typen haben kein Problem damit, auch gegen ganz viele andere Gebote des AT und NT zu verstoßen.
Redaktion benachrichtigen In der Isolation
#15   Ralf B. †   19:17:27 | Montag, 12. Juni 2006
Also eigentlich…
…müssten sich die Lefebvristen doch von den Altkatholiken extrem angezogen fühlen: Hie wie dort sucht man sich ein Konzil, das einem nicht passt, und macht sich dann eine eigene Kirche.
Wobei ich dennoch einen Unterschied sehe: Die Altkatholiken handeln mit dem Anspruch, die Kirche des 1. Jahrtausends abzubilden (ob ihnen das gelingt, sei dahingestellt), die Lefebvre-Kirche allerdings konstruiert sich immer nur bis 1570 zurück :-D
Redaktion benachrichtigen In der Isolation
#3   Ralf B. †   18:20:08 | Montag, 12. Juni 2006
Mehrere Fragen/Anmerkungen
1. Inwiefern haben sich die Altkatholiken den Protestanten angeglichen?
2. Doch ganz scheinen die Christkatholiken ihrem Mut nicht getraut zu haben. Denn offiziell bleibt das Wort „Sakrament“ der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten.
Was sollen das „offiziell“ heißen? Da wird doch unterstellt, es gäbe nunmehr de facto andere Formen des Sakramentes der Ehe als die zwischen Mann und Frau!? Diese Schlussfolgerung ist aber falsch. Aus der Tatsache, dass auch andere Formen des Zusammenlebens gesegnet werden dürfen, folgt doch nicht eine Entwertung der Ehe. Warum auch? Ich habe schon erlebt, wie ein katholischer Priester eine Mutter und ihren Sohn gemeinsam gesegnet hat für ihr Zusammenleben – heißt das, damit sei das dann de facto die Simulation einer Ehe?
4.Die Zulassung von bekennenden Homosexuellen zum Pfarrersamt ist offenbar auch eine Antwort auf Nachwuchsprobleme. In den nächsten fünf Jahren werden zehn der insgesamt 31 hauptamtlichen Pfarrer bei den Schweizer Christkatholiken das Pensionsalter erreichen.
Unsinn. Es gibt genügend nebenamtliche Priester, die dann hauptamtlich tätig werden können. Priestermangel gibt es nicht, also ist die Zulassung von Homosexuellen keineswegs „offenkundig eine Antwort auf Nachwuchsprobleme“.
5. Wird auch diesmal der kreuz.net-Autor, der diesen Unfug verzapft hat, so feige sein, seinen Namen zu verbergen und auf Rückfragen nicht zu antworten? Das nenne ich wahren Bekennermut.
Redaktion benachrichtigen In der Isolation
#1   Ralf B. †   18:10:16 | Montag, 12. Juni 2006
Also in der römisch-katholischen Kirche…
…bekleiden schon seit vielen Generationen Homosexuelle kirchliche Ämter. Einziger Unterschied: Es geschieht nicht öffentlich, sondern geheim.
Redaktion benachrichtigen Kathedrale gerettet
#29   Ralf B. †   17:46:04 | Montag, 12. Juni 2006
@Gotthard
Sehr richtig!
Der geplante Umbau in dieser Kathedrale ist künstlerisch ein NICHTS gegen den Kulturfaschismus, den der Barock gegen ALLES ausübte, was ihm in die Quere kam. Vor allem Romanik und Gotik. Was hätten die kreuz.net-Hetzer wohl gesagt, wenn damals die Stadträte in ganz Europa mit solchen Gründen die Umgestaltung von Kirchen verhindert hätten? o.O
Redaktion benachrichtigen Kathedrale gerettet
#6   Ralf B. †   11:56:24 | Montag, 12. Juni 2006
Planierraupe?
Ich habe mir den abgedruckten Entwurf für die Neugestaltung angesehen. Welcher Teil hätte hier unter Zuhilfenahme einer Planierraupe entstehen sollen? Vielleicht kann einer der anonymen Schreiberlinge von kreuz.net („jolie.net“ :-D ) das mal erklären!
Redaktion benachrichtigen Ein Ex-Jesuit als Polizeichef
#1   Ralf B. †   11:52:31 | Montag, 12. Juni 2006
Stimmt
Nach Puente ist der Zölibat schon de facto abgeschafft, wenn man die Entgleisungen und die sexuelle Perversion vor allem beim höheren Klerus oder die Tolerierung von Ehe und Vaterschaft im niederen Klerus betrachte.
„Das einzige was fehlt ist, das Thema mit Ehrlichkeit und Transparenz anzugehen.“
Stimmt.
Übrigens beweisen alle vorhandenen Gerichtsakten aus vergangenen Jahrhunderten, dass es der katholische Klerus mit dem Zölibat nie so wirklich ernst genommen hat.
In diesem Punkt ist dem Herrn also voll zuzustimmen.
Redaktion benachrichtigen Ganz auf Liebe eingestellt + …
#11   Ralf B. †   11:00:44 | Montag, 12. Juni 2006
@Jean
Netter Umgangston, den Sie hier pflegen. Wie war das noch in obenstehenden Meldungen mit der Liebe?
Redaktion benachrichtigen Bush – der nächste Hitler
#19   Ralf B. †   10:59:19 | Montag, 12. Juni 2006
„Ex-Priester“??
Wieso ist Ernesto Cardenal „Ex-Priester“? Ist es der Redaktion nicht bekannt, dass die Priesterweihe einen character indelebilis darstellt? Niemand kann „Ex-Priester“ sein, allenfalls suspendierter Priester. Aber Priester bleibt Priester, immer.
Redaktion benachrichtigen Ist das Knien nach dem Agnus Dei der Messe eine Todsünde?
#35   Ralf B. †   14:57:00 | Samstag, 10. Juni 2006
@zwobbel
Die Quelle ist can. 11 CIC. Die Normen des CIC und aller anderen kirchlichen Rechtsnormen binden auch die Laien.
Die Frage nach der DURCHSETZBARKEIT, die Sie stellen, ist eine völlig andere. Ich vermute, Sie sind einer der ersten, der zustimmen wird, dass Katholiken zum Besuch der Sonntagsmesse VERPFLICHTET sind (can. 1247 CIC). Trotzdem kann dieses Gesetz niemand DURCHSETZEN: keine Kirchenpolizei streift sonntagsmorgens durch die Häuser und prügelt alle Katholiken in die Kirche. Dennoch ist die Sonntagspflicht für alle Katholiken eben eine Pflicht. Genauso ist es Pflicht aller, sich an liturgische Normen zu halten.
Ist übrigens bei dem von Ihnen angegebenen Beispiel genauso: Der Bischof „kann“ (=„darf“) einem Laien den Lektorendienst untersagen, aber es „kann“ (=„physisch durchsetzen“) es nicht verhindern, wenn dieser es doch tut.
Die Frage nach der Rechtmäßigkeit ist zu unterscheiden von der der Durchsetzbarkeit. Aber nur weil etwas nicht durchsetzbar ist (z.B. die Körperhaltung in der Liturgie), ist es dennoch rechtmäßig und der Verstoß ein kanonischer Rechtsbruch.
Wenn Sie eine Quelle für die Durchsetzbarkeit der Gesetze suchen, dann muss ich Sie enttäuschen: Eine Kirchenpolizei, die das kirchl. Recht durchsetzt – nein, die gibt es nicht: Es gibt niemanden, der kniende oder beim Agnus Dei sitzende Menschen mit Schlagstöcken aus der Kirche prügelt – trotzdem ist die BINDENDE Norm eine andere.
Aber das wussten Sie doch selbst, oder?
Redaktion benachrichtigen Sex kaufen ist kein Sport
#5   Ralf B. †   08:32:06 | Freitag, 9. Juni 2006
Übrigens:
Bemerkenswert, wie kreuz.net durch das Abbilden einer lasziv ausgestreckten Blondine auch gleich Werbung für die WM-Prostitution macht. Ja, so haben wir doppelmoralgetränkten Traditionalisten es gern! ;-)
Redaktion benachrichtigen Sex kaufen ist kein Sport
#2   Ralf B. †   08:04:04 | Freitag, 9. Juni 2006
Quatsch
Der Anlaß dreht sich in Wahrheit vor allem um die Hurerei.
Das ist Quatsch. Vielleicht gibt es Männer/Freier/Prostituierte/Zuhälter, für die das Wichtigste an der WM die Prostitution ist. Aber dass deswegen sich „der Anlass“ als ganzer „vor allem“ um die Hurerei dreht, und das auch noch „in Wahrheit“ (so als würde kreuz.net hier sensationelle Ergebnisse harten, investigativen Journalismus’ vorlegen), das ist ja so dumm, dass es sogar noch Bild-Zeitungs-Niveau unterbietet.
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#27   Ralf B. †   02:01:09 | Freitag, 9. Juni 2006
@Gotthard
Ja klar, weil in Eph 3,14 etwas von Kniebeugen vor dem Vater steht, deswegen muss man in der Eucharistie beim Gesang des Agnus Dei bzw. danach, zur Vorbereitung auf die Kommunion, in der die Vereinigung mit dem Sohn Gottes geschieht, auch knien – ansonsten ist man ein potenzieller Schismatiker :-D
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#23   Ralf B. †   21:00:52 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@virOblationis
Sie wissen aber schon, dass die Unierten (die also in voller Gemeinschaft mit dem Papst stehen) den byzantinischwen Ritus pflegen und damit genau wie die Orthodoxen nicht knien und dass sogar die Päpste durch die Jahrhunderte sie ermutigt haben, an ihrem Ritus festzuhalten?
Den Schismatikerverdacht haben offenbar nur Sie, nicht das kirchliche Lehramt.
Ansonsten – ich wiederhole mich – müssen Sie auch das Nizänum unter den Schismatikerverdacht stellen.
Ach ja, und „Unsinn“ ist dann also auch die vom Papst erlassene AEM, das Nizänum, der ganze byzantinische Ritus. Und die zwölf Apostel im Abendmahlssaal sowieso :-D
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#20   Ralf B. †   15:43:56 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@zwobbel
Laien unterstehen nicht dem kanonischen Recht? :-D
siehe can. 11 CIC; da steht das Gegenteil ;-)
Liturgische Normen binden selbstverständlich auch die Laien – sonst gäbe es ja keine Normen, die explizit die Laien betreffen:
Bsp 1: Aufgabe des Psalmisten z.B. in AEM 67
Bsp 2: Aufgabe und Würde des Volkes Gottes z.B. in AEM 62 ff
Bsp 3: „Der Priester grüßt die Gemeinde mit den Worten: Der Herr sei mit euch. Die Gemeinde antwortet: Und mit deinem Geiste. AEM 124.
Bsp 4: „Um eine einheitliche Körperhaltung zu erreichen, sollen die Gläubigen auf die Hinweise achten, die der Diakon, der Priester oder ein anderer Mitwirkender ihnen während der Feier gibt. Soweit keine andere Regelung getroffen wird, soll man in allen Meßfeiern stehen: … vom Gabengebet bis zum Ende der Messe, mit den folgenden Ausnahmen:“ (Es folgt NICHT das Agnus Dei, sondern nur der Einsetzungsbericht und ein paar Elemente, zu denen man sitzen soll.)
Von diesen Normen können dann die Bischofskonferenzen bzw. Diözesanbischöfe unter bestimmten Bedingungen absehen. Das gilt etwa in Deutschland, wo es erlaubt und vielerorts üblich ist, während des GANZEN Hochgebets nach der Präfation zu knien; das gilt auch im genannten Fall in den USA.
Alle diese Normen betreffen und binden die Laien. Oder will zwobbel das etwa leugnen?
P.S.: AEM hier nach der Fassung von 1975 in deutscher Übersetzung zitiert; die von 2002 habe ich gerade nicht greifbar.
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#4   Ralf B. †   14:54:46 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Freinsberg
Stimmt. Aber wenn Kardinal Kasper gesagt hätte: „Die Anglikaner können weihen, wen sie wollen, da mischt sich die katholische Kirche nicht ein“, dann wäre kreuz.net wie ein wildes Tier über ihn hergefallen. (Soweit ich diese Seite hier verstehe, ist ihr Ziel ohnehin nur das Ablassen von Hass im Namen des Gottes, der nach biblischem Zeugnis die Liebe ist)
Übrigens ist der Herr Humer kein „Märtyrer“. Gerade eine katholische Internetseite sollte wissen, was ein Martyrium ist. Ein paar Wochen Knast in einem demokratischen Rechtsstaat sind es jedenfalls nicht.
Redaktion benachrichtigen Ist das Knien nach dem Agnus Dei der Messe eine Todsünde?
#14   Ralf B. †   14:25:46 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Auch in diesem Fall
besteht die Lösung genau in dem, was gerade von Traditionalistenseite so gerne angemahnt wird: Die liturgischen Vorschriften sind zu beachten. Und die sind hier referiert worden: Der Diözesanbischof kann eine andere Körperhaltung als das Knien vorschreiben. Das hat er in diesem Fall getan, das ist sein gutes Recht.
Daran haben die Gläubigen sich zu halten – und nicht die Liturgie, wie es einer der Vorredner forderte, im Ungehorsam gegen den kirchlichen Gesetzgeber zu Demonstrationen ihrer Privatmeinung zu missbrauchen.
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#6   Ralf B. †   11:24:00 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Knien
Die Liturgie sei der öffentliche Gottesdienst der Kirche und unterstehe der Autorität Roms, der Bischofskonferenz und des Ortsbischofs. Sie sei keine private Angelegenheit irgendwelcher Personen oder Gruppen, die ihre eigenen Normen aufstellen und die Autorität des Ortsbischofs mißachten. Das sei eindeutig Rebellion, schwerer Ungehorsam und Todsünde und trenne den Betreffenden von der Kirche: „Denn alle unsere gegenwärtigen liturgischen Normen in der Diözese und den USA sind offiziell von Rom anerkannt und beglaubigt.
Na nun bin ich ja gespannt, mit welcher Begründung die kreuz.net-Polemiker dagegen etwas sagen wollen…
@virOblationis:
Knien im Angesichte des Auferstandenen – Wie kann man nur?
Tja, dann lesen Sie mal, was die Väter des 1. Konzils von Nikaia für die Kirche vorgeschrieben haben – vermutlich werden Sie hinterher das ganze Konzil für häretisch erklären müssen :-D
Redaktion benachrichtigen Aachener Sorgenfalten
#14   Ralf B. †   20:47:45 | Mittwoch, 7. Juni 2006
„Rockbesessener“
Auch auf der verlinkten Internetseite sehe ich keine Hinweise darauf, dass der Abtprimas „besessen“ ist. Er sieht eigentlich sehr entspannt aus, nicht jedoch psychotisch. Hobbys kann er haben, wie er will. Andere Priester und Ordensleute züchten Bienen, horten edlen Wein, gehen joggen etc. Und das Bild mit Gitarre, Pfeife nd Handy – wo soll da das Problem sein? Auch FSSPX-Priester rauchen mal eine Pfeife, sitzen entspannt beisammen. Da kann ich genausogut einen Traditionalisten-Priester auf dem Klo fotografieren und dann daneben schreiben: „Würden Sie bei diesem Mann beichten?“ So eine dämliche Polemik. Ich nehme mal nicht an, dass der Abtprimas beim Beichtehören sein Handy am Ohr hat und eine Gitarre um den Hals.
Und an den genannten Rocksängern und Liedern ist nichts Verwerfliches – in der Bibel selbst stehen weit schlimmere Sachen. Feedback macht White Rock, nichts Satanistisches. Es muss nicht jeder Rockmusik mögen, aber über die pastorale Eignung und die Rechtgläubigkeit eines Benediktinerabtes (der ganz nebenbei auch ein wunderbarer Sänger ist, Bach auf Querflöte spielen etc.) sagt das gar nichts.
Redaktion benachrichtigen Aachener Sorgenfalten
#4   Ralf B. †   15:54:17 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@ Sulpicius
Soweit ich den Hw. Abtprimas kenne, macht er hin und wieder White Rock, ja. Aber „besessen“ ist er davon nicht.
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