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@Theo Es sind nicht nur Homosexuelle, die kreuz.net beobachten. Auch unter Religionslosen ist diese Site
ein Dauerbrenner in Sachen „Humor der niederen Art“. Man weiß nur manchmal nicht so recht, ob man lachen
oder weinen soll über das hier Gebotene. Dass man von Seiten der offiziellen katholischen Kirche ebenfalls
ein Auge hierauf hat, wissen Sie ja – und, nein, von dort ist wenig (genauer: nichts) Schmeichelhaftes
über kreuz.net zu hören. Und dass auch der Verfassungsschutz gelegentlich ‘reinspitzt, sollte angesichts
der programmatischen Volksverhetzung dann auch niemanden mehr wundern, oder? Immerhin haben die kreuz.netter
ja ihre Gründe dafür, sich feige auf einen US-Server zu verdrücken, und dass die allermeisten Diskutanten
die Nebel der Anonymität bevorzugen, ergänzt das Bild nur.
@Guntram a) Sie fänden es also besser, wenn trotz der feststellung der Gesetzwidrigkeit des Verbots ein
erneutes ausgesprochen würde? b) Selbst wenn Steuergelder in irgendeiner Form verwendet würden – und?
Ein Teil davon wird immerhin von Homosexuellen bezahlt. Wir können uns aber jedenfalls schon ‘mal auf
ein erneutes Prachtexemplar der ewigen kreuz.net-Artikelserie „Die Schwulen sind unser Unglück“ freuen.
@Guntram Ich weiß zwar nicht, warum Sie von jedem, verdammten Thema auf „Sodomisten“ kommen, aber ich
habe hier den passenden Cartoon für Sie – Sie wissen ja: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – 10.000,
wenn es Ihre sind. Bitteschön …ingforchange.speedera.net/…/wfc/TMW11-17-04.jpg
@Athanasius „Wenn sie die römisch-katholische Glaubenslehre so als „ab zu lehnen“ empfinden, was machen
Sie denn hier?“ Lernen. Ich war auch schon in Nazi-Foren, obwohl ich sie inhaltlich ablehne. Ggw. bin
ich gelegentlich in einem Pädophilen-Forum, obwohl ich da ebenfalls der krasse Außenseiter bin. Aber
nur so lernt man aus erster Hand. Was das „drüber stehen“ angeht: Nun ja, in konkret diesem Zusammenhang
tue ich das sogar ganz sicher – mir könnte das Thema egaler kaum sein. Aber genau deswegen kann ich die
Mechanik überhaupt so wahrnehmen und studieren – wäre ich involviert, wäre mir der Blick darauf verstellt.
Und natürlich war ich selbst oft genug aktiver Teil solcher Prozesse in anderem Kontext. Sollte das arrogant
geklungen haben, tut mir das leid – ich bin da kein Stück besser als Sie. Nur halt eher bei anderen Themen.
@Theophil Mein Blog ist mit kreuz.net überhaupt nicht vergleichbar – es ist ein kleines, eher privates
Blog, auf das sich gelegentlich wer verirrt und wo ich mich bei Bedarf etwas austoben kann. Das war’s.
Ich verwende ja nicht einmal einen eigenen Domainnamen. Die Frage, warum ich eigentlich hier bin, stellt
sich natürlich. Aber man lernt so viel dabei, wissen Sie? Also, über katholische Theologie einerseits,
aber, wichtiger, über katholische DENKE- Natürlich bei kreuz.net durch einen extrem-konservativen Filter
gegossen. Ich lerne hier, was für Leute draußen auf der Straße unerkannt herumgehen. Ich lerne, wie
man mit ihnen umgeht. Und ich lerne deren Argumentationsmuster, was natürlich wichtig ist, wenn man ihnen
entgegentreten möchte. Schauen Sie, mit Ihnen würde ich im RL z.B. nur öffentlich reden. Warum? Weil
mir ein privater Gedankenaustausch mit Ihnen nichts brächte, Sie sind ein hoffnungsloser Fall, das wäre
vetane Zeit. Aber bei einer Podiumsdiskussion bräuchte ich an sich nur Sie reden zu lassen, um selber
in den Augen der Zuhörer argumentativ besser dazustehen als Sie und meiner Sichtweise so zu mehr Akzeptanz
zu verhelfen. Bei rudolfsohn ist es noch ein paar Tacken ausgeprägter.
@rudolfsohn Wenn das, was Sie gerade abgesondert haben, jemand gesagt hätte, dem ich ein gewisses Maß
an Verstand und Urteilsvermögen zubillige – Sie hätten mich glatt treffen können. So aber bin ich ausnahmsweise
mit Pünktchen einer Meinung: Auch ich lese einige Ihrer Postings mit einem gewissen Amüsement. Zugegeben,
es ist ein niederer Instinkt, dieses Sich-Erfreuen daran, wie sich jemand an einem fort die eigene Visage
poliert. Aber guter Slapstick ist halt rar geworden heutzutage. Auf Sie ist in dieser Hinsicht ja Verlass.
@Athanasius1957 Die 3 Voraussetzungen einer Todsünde interessieren mich (Sie müssen verstehen, mir ist
das Konzept etwas „alien“): ad 1.: Wer definiert (wo?) „schwerwiegend“? Mit Verlaub, „Mord“ in eine Reihe
mit „Unkeuschheit“ zu setzen, erscheint mir zynisch und deckt sich auch nicht mit der Realität. ad 2. &
3.: Ist das das aus der Jura bekannte „Wissen und Wollen des Tatbestandes“? Wer nun aber keinen oder einen
anderen Gott anerkennt, der ist sich des Sündhaftigkeitscharakters doch a priori nicht bewusst, nicht
wahr? Für den Heiden sind christliche Vorschriften die Regeln eines Götzen, insofern kann niemand von
ihnen deren Einhaltung erwarten. Würde das nicht im Umkehrschluss bedeuten, dass ausschließlich gläubige
Christen überhaupt IN DER LAGE sind, Todsünden zu begehen? Weil es so naheliegt, nehme ich auch das
zu erwartende „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ vorweg – das trifft hier nicht zu, dieweil die
gesetzgebende Instanz im Rechtswesen bekannt ist, aber in der Theologie sieht das sehr anders aus.
@Theophil Theophil, es ist der älteste Trick der Welt, seine eigene Meinung zu überhöhen, indem man
sie als die Meinung von jemand anderem, den man für unangreifbar hält, postuliert. Auf diese Art versucht
man, inhaltliche Auseinandersetzungen, die sich um die SINNhaftigkeit irgendwelcher Regeln und Ansichten
drehen, zu umgehen, man hebt die eigene Ansicht quasi auf die Ebene eingebildeter Unangreifbarkeit. Dumm
nur, dass die religiösen Thesen alles andere als unangreifbar SIND, und Autorität nur gegenüber jenen
besitzen, die das eh’ schon alles glauben. Schauen Sie: Nur, weil SIE behaupten, „Gott“ habe dies und
jenes gesagt oder gewollt, braucht das in keinster Weise wahr zu sein. Der Beleg dafür, DASS er das gesagt
hat, steht bekanntlich aus (vom Beleg seiner schieren Existenz ganz zu schweigen). Der argumentative Wert
eines Bibelverses ist exakt zero gegenüber Nicht- oder Andersgläubigen – sofern er niicht eine inhärente,
gottunabhängige Vernunft ausdrückt. Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich genau diese (IMHO heuchlerische)
Attitüde nicht mehr ertragen konnte, dieses Verbrämen der eigenen Auffassung unter Berufung auf ein
angebliches, höheres Wesen, das sich letztendlich doch jeder nach seinem gusto biegt. Wenn Sie von mir
eine Aussage hören, dann ist das MEINE Meinung, und nicht feiges Verstecken hinter dem wilden Watz, der
angeblich dies oder jenes will und man sei ja nur sein ergebener Diener und blabla. Und, ein „Dämon“
ist lediglich ein Geistwesen, völlig neutral.
@Theophil – Es ist wohl sinnlos mit Ihnen „Es wird Zeit, dass man SIE von der Gesellschaft isoliert. Denn
ich halte Sie nach Ihrer Argumentation für eine tickende Zeitbombe für Kinder in Ihrer Umgebung.“ Gibt
es zu diesem Ejakulat auch noch einen Sinnzusammenhang? Mir wird nur schlecht, wenn ich diese Sätze lese.
Es zeigt welchen Geistes Kind Sie sind. Und welche Möglichkeiten Sie ausloten um Kinderseelen zu schaden.
Ich habe Ihnen lediglich das Loch in Ihrer Logik aufgezeigt. Betonung von Indiviualismus und gleichzeitige
Pauschalurteile gehen halt nicht zusammen. Das „wir“ in „wir gehen davon aus“ meinte die deutsche Gesellschaft
in toto und speziell deren Auffassungen, die sich in der Gesetzgebung niederschlagen. „Können Sie mir
sagen, wie viele kranke Psychopathen sich in Ihrem Umfeld noch befinden, die sich vor Supermärkten auf
den Weg machen, um abgestellte Kinderwagen nach Opfern zu durchsuchen?“ Sinn? Was labern Sie denn da für
krudes Zeugs, Wertester? Sie meinen wohl auch, bei allen, die nicht Ihrer Meinung sind, gäbe es zum Nachtisch
Babyhirn auf Eis, wie? Pöbelei ist natürlich immer einfacher als inhaltliche Auseinandersetzung.
@Pünktchen Na, das ist ja ungleich besser. DANN ist ja alles in Ordnung… Spinner. Wie also war das
jetzt mit Ihren zahlreichen Kindern? Merken Sie was? ;O)
Erinnerungshilfe „Real hat er einen Partner, der ist aufblasbar und aus Plastik, dafür hat er aber eine
menschliche Mutter, sie heißt Beate Uhse! „ Die Typen, die mit solchen Sprüchen („Deine Muda…!“) den
dicken Max markieren, kennen wir ja. Wieviele Kinder haben Sie denn nun?
@Pünktchen – Fassen wir zusammen Vor der Beantwortung der Farge, inwieweit Sie ihren eigenen, offensiv
in den Raum geblasenen, Prinzipien entsprechen, drücken Sie sich konsequent. Als Ablenkungsmanöver ergehen
Sie sich in Spekulationen und Metaspekulationen, ad hominems und unglaublichen Dreistigkeiten. Sie tun
sich hervor in Äußerungen über Dinge, von denen Sie nicht den Hauch einer Ahnung haben und die Sie
nicht das Allergeringste angehen. In Ihrer Raserei weiten Sie Ihre Unverschämtheiten auf alles in meinem
Umkreis aus: Meine Partnerin, meine Mutter, meine Arbeit, allesamt Dinge, die sich komplett Ihrer Beurteilung
entziehen. Geben Sie mir einen Grund, warum ich Sie nicht für einen ungezogenen Forentroll halten soll,
dessen vorgeblich christliche Orientierung nur zur Schönfärberei seines asozialen Verhaltens dienen
soll.
@Theophil – (Sogar) Sie waren schon sachlicher „Jedes Kind ist sein eigener Kosmos und höchst individuell.“
Es ging um wissenschaftliche Beobachtbarkeit, nicht um schmalzige Sophismen. Um eine valide Aussage darüber
machen zu können, inwieweit frühe sexuelle Betätigung für Kinder schädlich ist, müsste man eine
größere Anzahl von Kindern isoliert von der Gesellschaft oder in einer diesbezüglich wertneutralen
Gesellschaft über einen langen Zeitraum beobachten. Offenkundig geht das nicht – und so lange ist alles,
was man beurteilen kann, die Auswirkung innerhalb der Gesellschaft, wie sie eben derzeit ist. Um den Schmalz
doch noch aufzugreifen: WENN jedes Kind so individuell ist, wie Sie sagen, DANN müssten Sie Abstand von
Pauschalaussagen wie „Sex für Kinder ist immer schlecht“ nehmen. Sie wollen das überdenken, vermute
ich. In Sachen „Willenserklärung“ fehlt Ihnen offenbar das juristische, kleine 1x1. Es liegt geradezu
im Charakter des Begriffs „Kind“, dass man von einer nocht nicht komplett entwickelten Mündigkeit, sprich:
Fähigkeit zu Abgabe gültiger Willenserklärungen ausgeht. Wir gehen davon aus, dass der Wille des Kindes
noch nicht so ausgebildet ist und nicht über die erforderliche Urteilskraft verfügt. Das ist übrigens
eine Annahme zum Schutze des Kindes. Die Straffreiheit von Pädophilie ist in ihrer Schlichtheit einfach
nur wahr. Ich bin nichtpädophil => kein „Rettungsanker“. Und in Sachen „degeneriert“ erkenne ich in Ihnen,
mindestens vom Diskussionsverhalten her, neidlos meinen Meister an.
@rudolfsohn – Halten wir doch bitte ‘mal fest: 1. Ggw. steht lediglich die Behauptung im Raum, Sie seien
katholisch. Wenn man sich Ihr Gebaren so anschaut, besteht durchaus Anlass, das in Zweifel zu ziehen.
2. Selbst, wenn „katholisch“ auf dem Papier Ihr Glaubensbekenntnis ist, spottet die von Ihnen dargebotene
Travestie des Katholizimus jedweder Beschreibung. 3. Sie sind die Inkarnation aller Vorurteile von Kirchenhassern.
Selbst, wenn man absolut bereit ist zu konzedieren, dass der Katholizsimus, wie praktisch jede Religion,
gute Seiten hat, bringen Leute wie Sie einen schon zum Überlegen: „Was IST das für ein Glaube, der SOLCHE
Gestalten hervorbringt?. Ist so ähnlich wie mit den Selbstmordattentätern, die einen sehr schwanken
lassen in der Auffassung des Islam als friedliche Religion. 4. Katholisch sein und Nazi sein schließt
sich nicht aus – theoretisch schon, praktisch nicht. Nach Ihren Äußerungen zu urteilen, handelt es sich
bei Ihnen um einen braunen Kern, der sich – ob der größeren gesellschaftlichen Akzeptanz – mit Frömmelei
umhüllt. 5. WENN Sie Katholik sind, sind Sie der ungehobeltste Flegelkatholik, der mir je untergekommen
ist. Fällt Ihnen nicht auf, dass keiner der qualifizierteren – katholischen! – Diskussionspartner mit
Ihnen zu schaffen haben will?
@Parzifal Sie werden hier gerade Zeuge eines sattsam bekannten Phänomens: Menschen, die sich sehr lange
und sehr intensiv mit einer Thematik befasst haben, neigen dazu, den Blick so zu verengen, dass ihnen
so so kleine Details (die Außenstehenden völlig wurscht sind) als Weltbewegendes erscheinen. Entsprechend
gerät dann oft auch der Umgang miteinander, was in letzter Konsequenz schon dazu geführt hat, dass Menschen
aufgrund einer falschen Hand- oder Lippenbewegung verbrannt wurden. Das finden Sie aber in allen Gruppierungen,
das ist nichts spezifisch Katolisches. Lauschen Sie einmal ‘rein, wenn ein Trotzkist und ein Stalinist
über Kommunismus diskutieren, das ist ähnlich. Für alle Außenstehenden sind das zwei Kommunisten,
die sich über gleichermaßen abzulehnende Spielarten des Kommunismus zoffen. Die Diskutanten selbst meinen,
das wahre Evangelium zu predigen und im alleinigen Besitz der einzigen, genau so und nicht anders zu seienden
Wahrheit zu sein. Eigentlich geht es dabei aber nur um eines: Man will gewinnen. Wobei, womit und wie –
egal. Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie das Schauspiel. Alternativ gucken Sie sich die Fußball-WM
an, da brezeln sich Leute auch so auf, als ginge es um etwas Wichtiges.
@rudolfsohn Sie haben nichts begriffen und ignorieren geflissentlich die Fakten. 1. Inwieweit sexueller
Kontakt zu / mit Kindern originär schädlich ist für diese, lässt sich gar nicht sagen. Das liegt einfach
daran, dass Kinder keine isolierten Systeme sind, sondern Teile der Gesellschaft; wir können also derzeit
lediglich die Schadwirkung innerhalb einer Gesellschaft, DIE das tabuisiert, beobachten. 2. In der derzeitigen,
gesellschaftlichen Situation ist die Schadwirkung aber mindestens(!) eine self-fulfilling prophecy. 3.
Das Strafrecht hat nicht die Aufgabe, all die religiösen Moralvorstellungen aller möglichen Sekten zu
realisieren, sondern, die Bürger vor Schaden zu bewahren. Ein Schaden ist aber oft davon abhängig, ob
er überhaupt als solcher empfunden wird, und genau hier kommt das Einverständnis zum Tragen. Das ist
wie bei einer Operation, die juristisch Körperverletzung ist, aber – aufgrund des Einverständnisses
des Patienten – legal. 4. Bei Kindern ergibt sich das zusätzliche Problem der schieren Fähigkeit zu
Willenserklärung. An diesem praktischen Grund enden die meisten Liberalisierungsansätze. 5. Das ggw.
Schutzalter ist deswegen fragwürdig, weil eine beachtliche Anzahl primär von Mädchen dies aus freien
Stücken unterläuft. Sie haben offenbar wenig Ahnung von dem, was 13jährige so treiben und wollen. 6.
Pädophilie war nie und ist nicht strafbar.
@Pünktchen und seine Spekulationen So langsam werden die Niederungen, in die Sie sich begeben, immer
sumpfiger. Ich helfe Ihnen aber gerne: „Die Nacht zum Tage machen“ ist eine weit verbreitete Unsitte unter
Computer-Geeks. Der Grund ist einfach der, dass dann nicht dauernd wer zur Tür hereinplatzt und einen
aus dem Algorithmus wirft. Dankenswerterweise bin ich bei einer kleinen Firma, bei der reguläre Arbeitszeiten
eher nur vom Hörensagen bekannt sind ;O) Mein Schatz studiert in der Nachbarstadt und hat einen recht
gefüllten Stundenplan; wir sehen uns daher nicht täglich, sondern in der Regel 1-2mal die Woche, dafür
aber länger… so manches Posting, das Sie von mir gesehen haben, wurde aus ihrer Studentenbude verschickt,
bei anderen saß sie mir gegenüber und besuchte derweil ihre eigenen Foren – und Äußerungen von Figuren
wie Ihnen waren schon oft Anlass zu gemeinsamem Gelächter. Diese Spekulation hier wird es erneut sein,
sobald sie von einwöchiger Abwesenheit zurück ist. Ist damit Ihre Neugier befriedigt? Sie fahren ja
ganz schön was auf, um der Frage nach IHREN Kindern irgendwie zu entkommen, mein Bester ;O)
@Parzifal Ähm, Leutchens wie rudolfsohn sind typischerweise keine 85jährigen Opas, denn die legen –
auch: typischerweise – mehr Wert auf Anstand des Ausdrucks. Und „Penisgröße“ ist ja nun auch nicht so
das Thema hier, obwohl ich verstehen kann, dass man der Versuchung, der Quelle der unglaublichen Sexualneurose
dieses Herrn nachzuspüren, verstehen kann. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an Guntram und seinen nimmermüden
Tiraden liegt, aber irgendwie muss ich jedesmal, wenn er „Röhm“ kläfft, an rudolfsohn denken. Aber auch
dass ist natürlich nur eine sehr naheliegende Spekulation, die uns nicht weiterbringt und ihm nicht hilft.
@apex Sagen wir, dort wird ein etwas anderes Verstänndis deutlich. Jesus verstieß mit seiner Aussage
gegen die damalige, stark patriarchalische, Auffassung. Frauen konnten sich eben nicht bzw. nur sehr,
sehr schwer scheiden lassen – Männer hatten da praktisch keine Probleme. Die explizite Ausnahme, Scheidung
sei bei „Ehebruch“ legitim, bleibt aber bestehen bzw. wird bei Markus nicht widersprochen. Man sollte
immer eines im Hinterkopf behalten: Jesus sprach als Jude zu Juden. Markus aber schrieb als Christ für
Heidenchristen; insbesondere in Sittenfragen ergeben sich daraus teilweise mehr als nur Nuancen. @Raimund
von Toulouse Ich habe nur dasselbe gemacht wie alle anderen hier auch: Einen Fetzen Text analysiert, und
zwar NUR diesen Fetzen. Prüfen Sie’s durch, Sie werden feststellen, dass die erkannte Logik stimmt. Mit
„Theologie“ hat das nichts zu tun. Aber das hat Logik leider oft nicht.
@Frasim „Komisch, warum oftmals der Kirche Fernstehende meinen müssen, was die Kirche alles sollte und
was nicht.“ Finden Sie? Sie vergessen, dass die Kirche ja auch im säkularen Deutschland durchaus präsent
ist. Ich z.B. hatte natürlich Religionsunterricht, war auch einige Male inm Gottesdienst usw. Meinen
Sie ernstlich, ich wäre explizit ausgetreten, wenn ich KEINE ausgeprägte Meinung bzgl. der Kirche gehabt
bzw. mit der Zeit eine solche entwickelt hätte? Allerdings müssen Sie unterscheiden: Das mit dem Neuanfang
war ja halb-scherzhaft gemeint. Dass die Kirche für alle da sei, wurde mir allerdings zur Zeit meiner
Kirchenzugehörigkeit beigebracht… war das denn falsch? Wenn ja, wie genau lauten denn die Kriterien,
nach denen man sich als potenzioeller Christ qualifiziert?
Öhm… Vielleicht lesen Sie Matt 5,32 doch lieber noch einmal genau? Sie beachten hier bislang nämlich
mehrerlei nicht: 1.) Die Worte sind ausschließlich an Männer gerichtet. 2.) Scheidung wegen „Ehebruchs“
des Partners ist erlaubt 3.) Was hier nicht steht, aber so gehandhabt wurde: Nur Männer konnten sich
scheiden lassen. Daraus folgt aber, dass eine rechtmäßig geschiedene Frau zwangsläufig Ehebruch begangen
haben musste, da nur diese die regelmäßige Scheidung erlaubte. Daraus ergibt sich dann auch das Verbot,
eine geschiedene Frau(!) zu heiraten, denn sie WAR bereits eine Ehebrecherin – eine Heirat mit ihr unterstützte
also quasi diesen Ehebruch. Mit KEINER SILBE sagt Jesus hier etwas über den Mann (oder, korrekter: über
den Teil der Eheleute, der den anderen wegen Ehebruchs verstoßen hatte). Auf heutige Zeiten angewendet,
besagt das, was Jesus hier sagt: „Wer ‘schuldig’ geschieden wurde, den darf man nicht wieder heiraten.“
Kein Worte über ein Heiratsverbot für gehörnte Ehemänner. Und da heute die Scheidung auch der Frau
erlaubt ist, gilt gleiches natürlich auch für sie.
@Guntram – Nö Ob die RKK eine Homosexuellensektion aufmacht, ist mir im Prinzip so egal, als wenn der
Karnickelzüchterverein Buxtehude die Änderung der Vereinswappenfarbe von blau auf mauve beschlösse.
Da ich weder schwul noch katholisch bin, geht mir das genau da vorbei, wo Sie üblicherweise das Zentrum
homosexueller Interessen wähnen und wo gleichzeitig mit schöner Regelmäßigkeit das Niveau der hiesigen,
homophoben Diskutanten verschwindet. Armselig finde ich es nur, dass eine solche spezielle Sektion Ihrer
Meinung nach notwendig wäre – bislang dachte ich, die Kirche sei für alle Menschen da. Aber Jesus hat
sich sicher nur vertan, als er das sagte – Sie werden das besser wissen als er. Wann genau darf ich mit
den ersten, rosa Aufklebern auf Kirchentüren rechnen: „Schwuchteln sind hier unerwünscht!“? Am besten
mit einem Dreieck drunter, das Symbol hat sich ja bewährt.
Vielleicht sollte die katholische Kirche… …noch einmal ganz von vorne anfangen. Ggw. hat sie nämlich
ein Problem: Jeder und alles kann und darf sich „katholisch“ nennen, und die große Organisation in Rom
mit ihrer 2000jährigen Geschichte kann genau gar nichts dagegen ausrichten. Exkommunikation? Lächerlich.
Wenn jemand z.B. die Auffassung des Papstes in Sachen „Frauenordination“ für falsch hält, dann dürfte
es eine Selbstverständlichkeit sein, dass derselbe jemand eine deswegen ausgesprochene Exkommunikation
ebenso für einen glatten Fehler hält – und dass sie an ihm abperlt. Tatsächlich: Die Kirche ist schlechter
gegen Anmaßung geschützt als Coca-Cola. Wer fälschlich „Coke“ auf seine Fläschchen schreibt, der wird
von den Brausebrauern mit Klagen überzogen, dass er seines Lebens nicht mehr froh wird. „Katholisch“
aber kann sich jeder nennen, sogar exkommunizierte PriesterInnen, Lefebvrianer und braundumpfige Onlinemedien
mit Analkomplex.
@Pünktchen Netter Versuch. Ich sagte nicht „Mütter sind Legebatterien“, sondern, dass SIE Frauen gerne
zu so etwas machen würden – die meisten dürften sich für dieses Ansinnen allerdings herzlich bedanken
und Ihnen den Vogel zeigen: „Such’ Dir ‘ne andere, die das mitmacht“. Allzuviele, die bereit sind, sich
auf 20 Jahre vom Anblick der eigenen Füße zu verabschieden, bloß, damit Sie Ihrer Ideologie fröhnen
können, zu deren Erfüllung SIE ja zunächst nicht mehr als einen lustvollen Erguss beizutragen haben,
dürfte es nämlcih nicht geben. Ist ja lieblich, dass Sie sich über den Ausdruck „Legebatterie“ so aufbrezeln.
Dann werden Sie sicher auch erzählen können, wie Sie dem Vorwurf begegnen, ja? Das Ablenkungsmanöver
in Richtung „Zölibat“ war ja eher erbärmlich, mein Bester. Unnötig zu sagen, dass mein Schatz Ihnen
für Ihre Karnickelpläne ebenfalls den Vogel zeigen würde, oder? Also halten wir fest: Verhüten darf
man ja eh’ nicht, Sex sollen brave Eheleute haben, bei Schwangerschaft ist gefälligst auszutragen, und
überhaupt sollen die Deutschen viel mehr Kinder zeugen… erneut meine Frage, Pünktchen, wieviele Kinder
haben Sie denn schon in die Welt setzen lassen? Und wie gefällt der (Dauer-)Austrägerin diese Ihre Attitüde?
Oder suchen Sie noch eine, die sich zur Massenproduktion á la Pünktchen hergibt?
Dieses Eheversprechen …finde ich persönlich auch sehr schön, und nehme es durchaus ernst – vom WOLLEN
her. Ich bin gleichzeitig Realist genug, um zu wissen, dass man nicht 20 und mehr Jahre in die Zukunft
sehen kann, da kann man noch so wollen. Ich denke zwar, dass eine Scheidung grundsätzlich ok ist, dass
es sich einige aber zu leicht machen damit. Ich darf Ihre (Artois & Wolfgang) Erläuterungen also so verstehen,
dass das „Zusammenführen“ nicht gemeint ist i.S.v. „Gott hat dafür gesorgt“, sondern lediglich „Gott
war Zeuge (und hat seinen Segen gegeben)“?
@Schlämmer & Sulpicius Dass meine Identität nicht interessiert, sagen Sie doch bitte am besten denen,
die sich immer UNglaublich schlau vorkommen, wenn sie meine in keinster Weise getarnten Nicks identifizieren –
jean ist da z.B. immer ganz toll drin und meint allen Ernstes, damit eine intellektuelle Wunderkerze abgebrannt
zu haben. @stat crux Ja, ich nehme an, mit diesem meinem Namen kann einem Religion irgendwie nicht ganz
egal sein – obwohl er natürlich ein Aberwitz ist, so für einen Agnostiker… und war das da unten ein
Wortspiel oder tatsächlich die Herleitung von „Otterbeck“? @Theophil Solange sie keine Haken haben, verursachen
mir Kreuze kein Unwohlsein, danke der Nachfrage. Allenfalls empfinde ich einen daran genagelten Menschen
in Leidenspose als ein Motiv der eher abartigen Art. Aber ich sag’ Ihnen was, das Ihnen gefallen wird:
Mein Geburtsdatum ist der 22.11.66 – zählen Sie Tag und Monat ‘mal zusammen… ;O) (Dankeschön übrigens,
auf die Idee haben Sie mich gerade gebracht)
Ich bräuchte da ‘mal theologische Nachhilfe, bitte Es geht doch, soweit ich weiß, um das berühmte „Was
Gott zusammengeführt hat, das soll der Mensch nicht scheiden“, nicht? Frage: Was hat, bei der typischen
Ehe, „Gott zusammengeführt“? Es handelt sich um eine menschliche Entscheidung der beiden Ehepartner.
Gott führt da gar nichts, und schon gar nicht, wenn – wie ja nicht selten der Fall – die Heiratsentscheidung
teils sehr weltliche Gründe hat wie etwa Steuereleichterung. Oder wie begründet man dieses angebliche
„Zusammenführen“, wenn man doch andererseits stets den gottgegebenen, freien Willen betont?
@Wolfgang_E Ja, schon, aber ich wäre nach all dem larmoyanten Gezeter denn doch ‘mal sehr gespannt auf
den tatsächlich erbrachten Beitrag Pünktchens (vielmehr: seiner Frau) zur Bevölkerungspyramide. Immer
nur von anderen fordern kann schließlich jeder. Zudem würde mich interesseieren, wie denn seine Frau
so dazu steht, als menschliche Legebatterie betrachtet zu werden.
@stat crux – Och ja …ich hab’ unendlich viele Emailadressen (einer der Vorteile, wenn man Webprogrammierer
ist)… die kreuz.net-Leutchens können gar nicht so schnell sperren, wie ich neu anlegen kann… gucken
Sie ‘mal der DDL mit Kreuzchen ist auch schon wieder tot (das erste Kreuzchen war von mir *g*) … dieser
hier sollte ein Herzchen haben, weiß nicht, ob das klappt. Und das mache ich so lange, bis es den Heinis
zu dumm wird. Die glauben doch wohl nicht ernstlich, dass ich mich von ihrer Einschränkerei nach gusto
beeindrucken lasse? LOL!