Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Lieber Copertino! Es geht hier nicht um die Aussage des Wortes, sondern um die damit zu 100% gezogene
Konnotation zum Holocaust. Es geht nicht darum, ob das Wort verstümmelt ist, oder nicht – es wurde bewusst
als so ein verstümmeltes verwendet. Wäre es nicht verstümmelt, hätte man es nicht verwendet. jotam
hat Recht, es geht hier nicht um den Inhalt, sondern um die Art, wie man diesen Inhalt ausdrückt.
Wahrhaft witzig! Lieber Giuseppe, ich glaube Sie haben einige Grundregeln des Lesens bzw. des Verstehens
noch nicht verstanden: 1. Woher wollen Sie wissen, dass „jotam“ ein Abtreibungsbefürworter bzw. noch
viel schärfer ein „Hasser“ ist, wie sie behaupten? Können Sie das aus seinem Posting belegen? Ich meine,
er hat es nie gesagt. Die Frage bzgl. Überschrift war berechtigt: 1) Haben die „Kolonialmächte“ keinen
Konsens, 2) liegt die größte dieser Mächte auf Ihrer Linie und 3) ist der Vergleich zwischen Sklaven
und Föten schon p.d. ein irrsinniger. 2. Sie haben scheinbar die Ironie nicht verstanden. Wenn ich dieses
und jotams andere Postings lese, merke ich: Er polemisiert. Und glauben Sie mir, er steht hier ganz auf
der Seite des Priesters… Verstehen lernen! 3. Hass, Hass, Hass. Dieses Wort scheint Ihnen zu gefallen.
Haben sie denn so viel Hass in sich, dass Sie ihn schon anderen abgeben müssen ohne 10min sündenfrei
zu sein? Die Persiflage auf die übliche kreuz.net-Hetze gegen alle „bösen“ Gruppen (Homosexuelle, Abtreibungs“befürworter“,
dem 2. Vatikanum etc.) ist gelungen, lieber jotam. Und @Giuseppe: Versuchen Sie von dem wirklich hetzerischen
Hass-Hintergrund eines kreuz.net-Artikels und mancher Poster nicht gleich auf andere, aus Persiflage in
dieser Art verfasste Postings rückzuschließen. Vielleicht würden Sie dann nicht so viel Hass sehen
und ausstreuen müssen, ja vielleicht hätten Sie sogar ein ruhigeres und ausgeglicheneres Leben?!?
@palestrina Zuviele Motteten gehört? 1) Ihre Annahmen und Ausführungen über das Mittelalter sind doch
etwas eigenartig. Woher wollen Sie denn wissen, was wer verurteilt hat? Haben Sie irgendwo eine Quelle
über Homosexualität gefunden? Wenn ja, wo? Und woher nehmen Sie überhaupt ihr so fundiertes, genaues
Wissen über die Lebensbedingungen- und Umstände im Mittelalter? 2) Zum Thema zwei knappe Sätze, die
nicht pauschal gemeint sind sondern eine Allgemeintendenz deutlich machen wollen. Das ist als würde man
sagen: Das ist nicht böse gemeint, aber manchmal muss ich etwas böses sagen. Oder: Es ist nicht überall
so, aber eigentlich schon überall. Die Konstruktion über „pauschal“ und „Allgemeintendenz“ (so vorsichtig
letzteres Wort klingt) ist letztlich sinnlos, denn Sie meinen sehr wohl, dass das pauschal gilt. 3) Wieder
dieselbe Frage: Woher wissen Sie wie viele Leute die Intention der alten Messe verstanden haben, wieviele
nicht, wieviele die neue verstehen, wie viele nicht, wer überhaupt nie etwas verstanden hat, ob es an
der Sprache liegt, ob an der Zeit? Also ich kann Ihnen versprechen: Ihre verklärte Sich über die Vergangenheit
in Ehren, aber die alte Messe wurde bei weitem nicht vom Großteil der Menschen verstanden – in unserem
Ort wurde sie bis vor 10 Jahren (mit kleinen Änderungen) gelesen und keiner verstand irgendwas. So viel
dazu.
#13 semiotico 23:51:28 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Lieber jotam! Fabelhaft fabuliert. Was der gute Hirte mit seinen Worten gemeint hat ist, dass jede Gemeinde
Leute, die ihnen nicht in den Kram passen, einfach beschimpfen darf. Das steht ja schon im Alten Testament
(nur hat man vergessen wo) und im Neuen Testament sowieso (heißt es da nicht „Selig sind die Schimpfenden,
den ihnen gehört das Himmelreich“, „Wer ausgibt, dem wird nicht gegeben werden!“ und erst recht „Selig
seid ihr, wenn ihr andere meines angeblichen Willens wesen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche
Weise verleumdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so haben vor euch auch
schon die Philister und Seleukiden verfolgt!“) Alles klar jetzt?
Aha, wollen die das? Die neue Generation – besonders die heranwachsenden Priester – wollen die „nie verbotene“
Alte Messe. Aha. Wollen die das? Und weil es ein paar Levfebristen wollen, ist es gleich die Meinung des
ganzen Klerikernachwuchses? Irgendwie sehr pauschal, oder?
Verfolgungswahn Warum werden hier so viele Artikel anonym verfasst?! Ist das eine rhetorische Frage? Man
könnte auch fragen, wieso unter „Impressum“ Folgendes steht: Sodalicium for ‘Religion and Information’
1018 E. Mariposa Ave El Segundo, CA 90245-3114 U.S.A. Vielleicht hat das pseudoimmunitätswahrende Verfolgungswahn-Gründe?
Konjunktivisches Exegese Kerry empfing kürzlich vom Nuntius in den USA die Handkommunion. Ui, was erlaubt
sich der? Gibt ihm die Handkommunion! So ein Sakrileg aber auch! Das darfs doch nicht geben, nein, also
wirklich: Ein Demokrat in der Kirche und dann auch noch Handkommunion. Nein, der gehört sofort exkommuniziert!
So soll er während seiner Zeit in Pittsburgh Abtreibungsleugner und Homo-Ideologen sehr gefördert haben.
Um eine ewig lange Exegese dieses Satzes zu ersparen nur eine kurze selibge zum Wörtchen „soll“: Es drückt
in diesem Falle eine unsichere Bestimmung aus, näherhin eine Behauptung. Wie der genannte Herr Engel
das belegt haben soll (wieder so etwas), wird nicht beschrieben (weil er es vielleicht gar nicht belegt
hat?). Abgesehen von dieser konjunktivischen Tatsache möchte ich noch einbringen, dass es keine „Abtreibungsleugner“
gibt – was bitte soll das sein? Jemand, der sagt, dass es gar keine gibt? ?:) Und über die Homosexuellen
red ich jetzt gar nicht, weil wir diese Diskussion schon bis zur Vergasung (gabs ja auch nicht, oder?)
stattgefunden hat. Prost, Mahlzeit!
Lesen Im Übrigen ist das BVerfG kein Höchstgericht, sondern es steht außerhalb des zivil- oder strafrechtlichen
Instanzenzuges Sollte Ihre Zitiererei eigentlich erübrigen. Haben Sie eigentlich Jus studiert oder sind
Sie seit einer halben Ewigkeit in einer monotonen prophetischen Verzückung verhaftet, die Ihnen – zumindest
Ihrem Empfinden nach – die göttlich Weisheit schenkt? Es scheint nämlich so, als würden Sie es 1) geradezu
befriedigend finden, zu ein und demselben Thema immer wieder dasselbe zu posten (oder merken Sie das gar
nicht?), 2) es nicht der Mühe wert finden, die Postings anderer Leute genau zu lesen, bevor Sie antworten
und 3) kommt es mir so vor, als würden sich Ihre juristische Kompetenz in der Fähigkeit des Zitierens
erschöpfen, wenngleich diese noch lange kein Wissen über die Rechtsabläufe beinhaltet (oder merken
Sie das auch nicht?). Inzwischen ist Ihre Position doch schon sehr klar, aber dennoch ist mir argumentativ
noch nicht klar geworden, WAS sie eigentlich genau wollen?!?
FPÖ & BZÖ Kleine Aufklärung über die politische Landschaft Österreichs mit heiterem Personenlexikon:
1) Jörg Haider: Neuerdings nicht-mehr-Chef des BZÖ (abgespaltener „linker“ Zweig der FPÖ). Weder rechts
noch links, weder mitte noch sonstwas, sondern einfach immer nur das, was gerade gut ist. Wenns was bringt
gegen Ausländer, wenns was bringt für die EU, wenns was bringt gegen die Türkei, wenns was bringt wieder
dagegen. Haider hat keine Meinung, er ist ein purer Populist. 2) H.C. Strache, schlagender Burschenschaftler,
neuer FPÖ-Chef und rechtsrechter Anführer der Anti-Ausländer-Bewegung. Unter seinen Gefolgsleuten der
allseits beliebte Volksanwalt Ewald Stadler, seines Zeichens FSSPX-Freund und sicherlich braver kreuz.net-Leser.
Den Jörgl in irgendeine fundamentalrechtskatholische Partei einzuordnen, wäre falsch – er ist weder
katholisch noch sonstwas, er ist nur immer gegen das, was gerade gut zieht. Ein Linienloser also.
Gehts noch? die Beichte, die Buße, das Gebet und der Exorzismus. Ich lass diese tolle Alternative (gemeint
ist v.a. letztere) einfach mal so stehen und denk mir meinen Teil dazu.
@Warmer Bruder Ihre Art ist wirklich erschreckend, noch viel erschreckender ist allerdings, dass sie sich
nicht einmal entschuldigen wollen. Sie haben DDL/deusexmachina sehr wohl als Person und das in mehreren
Postings angesprochen, wovon einige noch hier vorhanden sind. Gott steh Ihnen bei!
Pünktchen, Pünktchen… Natürlich kann man auch mit Verkehrsmitteln Morde begehen. Mein Beispielfall
ist so gewählt, daß er darunter fiele. Billigende Inkaufnahme zählt auch als Mord. Das man mit Verkehrsmitteln
Morde begehen kann, bezweifelt ja auch niemand: Ich kann z.B. jemanden vor einen Zug stoßen (dann ist
er durch den Zug ermordert worden) oder ich kann ein Jahr lang im Fitnesstudio trainieren bis ich stark
genug bin, meinen Motorroller zu heben und Sie damit zu erschlagen – natürlich geht das. Aber ihre fast
schon grauenhafte (was heißt fast) und so völlig blöde Feststellung „Billigende Inkaufnahme zählt
auch als Mord“ zeigt, wie wenig Ahnung sie haben und groß Sie dieses Minimum aufplustern. Ich zitiere
Ihnen zum letzten Mal §211 StGB: Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs,
aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen
Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.. Ganz abgesehen
davon, wie der Mensch juristisch definiert wird: Das, was Sie hier anführen, ist bestenfalls Fahrlässige
Tötung. Bitte, Pünktchen, machen Sie sich nicht so lächerlich, das ist peinlich Und ihre ewig am Thema
vorbeierzählenden Beispiele sind es auch.
@Graf mit Sandalen 1) Mal abgesehen von der katholischen Lehre (die eine solche nicht ist, sondern lediglich
eine Bestimmung der Liturgiekonstitution, also keine Lehre, denn Lehre ist, was „ex cathedra“ verkündet
wird), die scheinbar Ihr einziges Gewissen und Gehirn zu sei scheint (widerlegen Sie mich bitte, wenn
nötig), habe ich etwas ganz anderes gefragt: Ist es nicht blödsinnig anzunehmen, etwas Göttliches habe
nur die Macht, sich in eine Weizenoblate zu inkanieren? Und was ist dann mit dem Messopfer für alle,
wenn jemand diese nicht verträgt – ist er deswegen ausgeschlossen und zum Christentum nicht fähig? So
einen Schwachsinn gibts ja nur einmal. Wird Zeit, dass wieder ein par Stände im Tempel fliegen… 2)
Wenn Ihnen die letzte Sicherheit fehlt, wieso halten Sie dann nicht einfach den Mund? Homosexualität
ist ebenfalls nicht als „böse“ zu bezeichnen, sondern – wenn sie unbedingt die Lehre hören wollen –
als psychische Krankheit, wobei nicht einmal diese Definition einer psychologischen Untersuchung standhalten
würde. So viel dazu.
Bruder Theophil Lieber Bruder, du hast nun wirklich eine Grenze überschritten. Jemandem vorzuwerfen,
er würde nicht der katholischen Lehre entsprechen und daher nach einer subjektiven Meinung moralisch
„schlecht“ sein, ist das eine. Jemanden aber vorzuwerfen, Pädophilie aktiv als Ziel zu haben, zeigt erst,
wie ungeheuer hasserfüllt Ihre Gedanken sind. Ich akzeptiere sehr viele Meinungen, ja, ich würde sogar
Pünktchen respektieren, die auch manchmal in die Gegenrichtung oder am Thema vorbei argumentiert, aber
für Sie habe ich wirklich nur noch Verachtung übrig. Wenn Sie so überzeugt sind, dass Sie das wahre
Christentum (entschuldigung, natürlich den wahren Katholizismus) vertreten, dann gehört Ihnen 1) einmal
eine gehörige Portion christliche Kommunikationsethik aufgebrummt, 2) ein Grundkurs in christlichen Werten
und 3) Eine Mäßigungstherapie. Hilft das alles nichts, kann man für Sie nur noch eines: Beten!
Die bösen Kirchenfeinde Jaja, alles was falsch ist, resultiert aus Kirchenfeindlichkeit. Alle Mißstände
resultieren aus dem Konzil. Und Schuld an allem sind sowieso die Homosexuellen… Ich schätze Ihre Argumentationen
sehr, aber ich bitte Sie, zerstören Sie dieses positive Bild nicht durch solche unbegründeten Anschuldigungen,
die Sie aus wenigen Worten zu schließen gedenken.
Sex, Sex, Sex, Herr Guttenberger hat es schon so treffend formuliert: Was macht der ganze Sex hier? 1)
Missioniert, verteufelt, verleumdet, diffamiert und beschimpft ruhig Leute so viel ihr wollt, bewerft
sie mit Plastikembryonen, schmiert (wie in der Uni Wien) unlesbare Parolen an die Tafel, züchtet Verschwörungstheorien
(ja, überall sind sie schon die Homosexuellen, und sie werden euch hoooolen, und keiner kann mehr entkommen!)
und was weiß ich noch was, aber bitte lasst die Kinder da raus! 2) Predigt die alte Messe im tridentinischen
Ritus, predigt Gehorsam, Unfehlbarkeit, nie dagewesene Hexenverfolgungen, heilige Leute, Krampfadernheilungen
oder sonstwas – aber bitte lasst den Sex weg! Ihr sagt immer, man die Lehre ganz oder gar nicht befolgen
kann. Dann akzeptiert auch die Schöpfung ganz oder gar nicht! 3) So viel Sex wie hier derzeit Thema ist
soll doch die so brav keuschen kreuz.net-Standardposter nur davon ablenken, ja nicht auf andere (realere)
Gedanken zu kommen. So kann man die ganze Nacht über Sex reden und dabei keinen haben. Auch eine Lösung
des Keuschheitsproblems, oder?
Pünktchen, armes Pünktchen hatte offenbar mein posting gar nicht verstanden! Ich hatte dort ja eher
eine Lanze für V.Beck MdB gebrochen, Navon unterstellt mir jedoch einfach das Gegenteil, weil er mich
als Repräsentant einer bestimmten Richtung ausmachen will! Reines Lagerdenken, Navon! da ist mein armes,
armes Pünktchen doch glatt Opfer von Lagerdenken geworden. Wie fühlt man sich denn so, in so einer Lage?
Aha, ja, klar… Da hat jemand brav Kirchengeschichte (ich meine die patrologische) gelernt. Was, lieber
Benedikt, war denn der Grund dafür? Wieso kam man dann erst 1000 Jahre zu spät da drauf? Wieso hat es
die Urkirche (immerhin in direkter Nachfolge Jesu und apostolisch geprägt) nicht so gesehen? Wenn Sie
so eine Behauptung schon hierher stellen, dann belegen Sie sie bitte. Sonst ist das ganze doch sehr subjektiv.
Lieber Benedikt, Die Kritik, die der Priester in spe in diesem Interview angebracht hat, sind bei weitem
nicht das, was „ihm gerade eingefallen ist“. Hätten Sie das Posting des zurückgetretenen Priesters genauer
gelesen, dann hätten Sie vielleicht gemerkt dass es inzwischen so zahlreiche Gruppierungen gibt, die
ein und dasselbe fordern – von Laien (die Ihnen ja scheinbar eh nichts bedeuten) über Diakone, Priester
bis hin zu Bischöfen. Zu sagen: „Die sind so blöd, weil sie widersprechen alle der katholischen Lehre!“
ist nicht nur kleinlich und auch zimelich kindisch, sondern noch dazu einfach dumm. Es gibt Probleme in
dieser Kirche und diese weiterhin durch PAuschalantworten von der Zentralregierung aus zu lösen ohne
auf die vielzitierte „Basis“ zu hören – und die gibt auch in Leuten wie diesem Diakon ihre Stimme ab.
Es ist nicht die Privatmeinung eines einzigen, es ist eine Grundstimmung in der Basis der Kirche, daran
müssen Sie sich gewöhnen!
Liebe… Oje, hab den Namen vergessen (wohl besser so) Ähm…alleine würd ich da nicht sagen. Da sind
neben den 1,9 Mrd. Christen einmal alle restlichen Erdbewohner. Und von den 1,9 Mrd. Noch einmal ca. 1,899999
Mrd., die entweder Taufscheinchristen sind oder aber Ihrer blödsinnigen, hetzerischen und teilweise schon
perversen Meinung (perverser noch als die Themen, über die hier geschrieben wird) vollkommen widersprechen.
Schlussfolgerung: 1) Entweder sie sind alle des Teufels (aber wieso wurden sie dann geschöpft?) 2) Sie
müssen alle noch missioniert werden (holt eure Speere heraus und bratet sie über dem (Fege)Feuer!) 3)
Vielleicht haben sie doch recht?!? Erst überlegen, dann antworten!
Nein, ich bin nicht für kreuz.netkatholischen Sexualkundeunterrichts. (E. Gehrer 2006) Ich hab das nie
gesagt. (E. Gehrer am Tag der Apokalypse – also dann, wenn es so kommt, wie von aphrodite angekündigt)
Ihre apokalyptische Veranlagung ist erschreckend, aphrodite – leben wir denn wirklich schon in der Endzeit?
Ist schon alles zu spät? Himmel hilf!
Bravo, Herr Diakon! Dem Diakon kann man nur gratulieren, dass er hier hart bleibt. Wie will jemand dem
Bischof und der Kirche Gehorsam und Loyalität versprechen, wenn sie solchen Unsinn von sich gibt? Da
ist er in der römisch-katholischen Kirche am richtigen Ort – um was zu ändern.
Abtreibung #188473622291750003 Mit großem Wohlwollen haben meine Augen die jüngste Aufklärung zum Thema
„Was Jugendliche über Sex nicht wissen sollten“ aufgenommen. Besonders interessant fand ich dabei, dass
sich kreuz.net beim Titelfoto nicht einmal die Mühe gemacht hat, dessen Inprint-Text zu entfernen. In
Anlehnung an meinen Titel: Copyrightverletzugn #198237092623. Interessant war allerdings auch (um zum
Thema zu kommen), dass man sich darüber ergürgelt (was für eine Wortkreation), der angesprochene Verein
sei eine „braune Sumpfblüte“. Also wenn das so ist, dann ist kreuz.net eine linksliberale, tiefrote Tomatensuppe
mit grünem Schnittlauch als Einlage?!?
@maledica & Hyazinth Ich sehe mit großer Sorge… 1) …dass maledica über ganz andere Dinge redet als
angesprochen. Über das sola scriptura-Prinzip und den Protestantismus (jaja, so böse) mag man denken,
was man will – aber was das Ganze mit der Aussage von aphrodite, dass M.M. nie eine Prostituierte gewesen
sei, zu tun hat, ist mir schleier(macher)haft… Wenn Sie darauf anspielen, dass die Tradition M.M. zu
einer solche gemacht hat, dann tut es mir leid ihnen verkünden zu müssen, dass dieser verleumderische
Aberglaube auch von Seiten RKK schon 1969 (oje, die bösen 68er…) als irrig und falsch deklariert wurde.
Nicht weinen, es gibt noch andere Figuren, die man beschmutzen kann! 2) …das Hyazinth dies scheinbar
ebenfalls zu ignorieren scheint. Ach ja, ich hatte vergessen: Das böse, böse Konzil! Liebste beide
Erzfundis mit Titularsitz in cellerus kreuzneticus, Ihr habt sowohl theologisch als auch exegetisch, dogmatisch
und religionsgeschichtlich UNRECHT! Und nicht nur das, ihr glaubt auch noch daran! Wo ist der -Austreiber?!?!?!
FAZIT: Das Konzil ist an allem Schuld (aber nur das V2, alle anderen sind ganz liebe Kaffekränzchen gewesen),
Maria Magdalena war eine Hure (fragt sich nur, was Jesus dann mit ihr zu tun hatte?) und Sie steht deswegen
in den Evangelien, weil sie den Evangelisten so gefallen hat. Habe ich Ihre Sicht richtig wiedergegeben?
#36 semiotico 17:25:42 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lieber Herr Guttenberger! Ich bedanke mich für das Posting, weise aber auch darauf hin, dass hier keine
pauschalen Urteile wie „immer“ gefallen sind, sondern sehr wohl die direkten Tatsachen was Pünktchens
Scheinheiligkeit betreifft, dargelegt wurden. Wenn Sie das nicht herauslesen konnten, hier nochmal: 1)
Pünktchen beschuldigt den User „teleologe“, er sei nur ein Drittaccount von DDL/deusexmachina. Dieser
widerlegt daraufhin diese Anschuldigung mit einer Offenlegung seiner IP-Adresse und der Bitte um Entschuldigung
(kann man von einem zivilisiertem Wesen doch wohl erwarten?) – Pünktchen schweigt dazu. 2) Pünktchen
behauptet, ein gewisser Ungar (kurz Hod.) sei ein deizidierter Abtreibungsbefürworter, woraufhin dieser
Sie auffordert, das zu belegen, worauf sie zugeben muss, dass er dies nie so formuliert habe, aber gleich
ein „aber…“ hinzufügt. Das hat absolut nichts mit ihren Standpunkten zu tun, sondern mit ihrer Art,
diese Standpunkte aufzudrücken. Eine Diskussion mit der „Gegenseite“ i.P. Pünktchens wäre ja fruchtbrigend,
aber diese ständigen Diffamierungen sind wirklich grauenhaft. @Pünktchen: Schön, dass Sie noch leben.
Eine klare Äusserung von Ihrer Seite vermissen wir aber noch immer! SCHÄMEN oder SPRECHEN!
#55 semiotico 17:20:17 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lösung Ja, Sie haben eine tolle Lösung gefunden: Wenn die Bischöfe endlich mal konsequent wären und
die Priesterdonnerstage fördern würden, die Seminare katholisieren würden, dann würden auch endlich
wieder Berufungen geweckt werden. Nur, können Sie irgendwie belegen, dass dadurch die Berufungen steigen
würden? Aus irgendeiner Quelle? Aus irgendeinem Bericht? Aus irgendeiner Tatsache?
#159 semiotico 17:13:54 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Schön brav drücken Wirft kein zu gutes Bild auf sie – ich mache einen Vorschlag: Sie lassen es für
immer. Denn sich zuerst zur großen Aufklärerin aufzuspielen und dann feige den Mund zu halten, zeigt
genauso hier auch beim Blair-Thema, wie wenig wirkliche Argumente Sie für Ihre ständigen Anschuldigungen
haben. Mit Ihnen zu diskutieren macht wirklich Spaß, denn so viele Argumente, die zwar sicher argumentativ
sind, nur immer am Ziel vorbeischießen, so viele Anschuldigungen, Dinge gesagt zu haben (ich erinnere
an Hod., den sie als Abtreibungsbefürworter hinstellten oder an den teleolgen, den Sie ein par Stunden
nach seiner Ankunft als Drittaccount entlarvt haben wollten) und schließlich auch so viele Peinlichkeiten,
von Eigentoren und Selbstschüssen ganz zu schweigen – das vertreibt einem wirklich die langweiligste
Stunde. Auch wenn es heißt, dass Schweigen Gold ist und Sie es so einstreifen wollen – es gebührt Ihnen
wirklich nicht!
#157 semiotico 16:55:44 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lieber Punkt! Wirklich lächerlich, wie sie immer detektivisch genau die Zeiten angeben – haben Sie ihren
Detiktiv im Thema um Tony Blair schon begraben? 1) Puh, da muss ich ja wirklich Rechtsexperte sein, um
diesen Sachverhalt klarzustellen: Es gibt die sog. Fristenlösung (auch wenn sie in D anders bezeichnet
werden mag), das ist der Punkt. Dafür muss ich kein Rechtsexperte sein und irgenwelche Professoren bemühen.
Was meinen Sie denn alles studiert zu haben, dass Sie so allwissend sind und aus jeder Disziplin heraus
argumentieren? 2) Kant hat sich mit diesem Problem nicht auseinandergesetzt. Auch wenn er über die Abtreibung
lamentiert hat, hat er das heutige Problem nie erfasst. Daher ist es nicht sinnvoll, ihn hierfür zu zitieren.
Das wird Ihnen jeder Mensch, der ein bischen Gespür für Gesellschafts- und Sozialgeschichte sowie deren
Entwicklung hat, bestätigen. 3) Ich sehe im Posting von 13.30 keine rechtsethischen Konsequenzen. Meine
Folgerung war lediglich die, dass man es immer tun wird, auch mit Verbot nur dann halt in kriminellem
Maße. Wenn Sie das als „Aufschwingen zum Experten“ bezeichnen, muss ihr Niveau sehr niedrig sein. Mit
Illegalität ändert sich an der Tatsache nur die Quantität, die Qualität wird in den eintretenden Fällen
aber auf jeden Fall schlimmer. 4) Kommt drauf an, was Sie unter Gewalt verstehen – dass sogar der sonst
eher auf dieser Linie wandernde Kardinal Schönborn diese gemaßregelt hat, wird als Bestätigung wohl
reichen, oder?
#27 semiotico 16:16:49 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Ich darf auch darauf hinweisen… …dass die Eineleitung ins Missale Romanum sehr wohl von der Gleichwertigkeit
von Knien und Stehen spricht und schon gar nicht vorschreibt, was welchem vorzuziehen ist.
Warum? Warum? Einfach deshalb, weil man Dinge ausprobieren muss. Und da diese Kirche eine dezidierte Jugendkirche
ist, experimentiert sie halt. Es kann doch nicht so schlimm sein, wenn es eine einzige Kirche gibt, in
der solche neuen Formen einfach ausprobiert und genauso wieder verworfen werden, wenn es nicht sinnvoll
ist. Genauso wenig haben Sie übrigens darauf reagiert, ob die Jugend denn um so viel mehr in die Kirche
strömen würde, wenn Ihnen da vorne jemand den Rücken zukehrt, nur weil der allgegenwärtige Gott im
Altar noch viel gegenwärtiger als ohnehin schon allgegenwärtig sein soll?
#155 semiotico 15:55:40 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Liebes Pünktchen! Wenn Sie damit mich zu meinen gedenken, nur so viel: 1) Die Abtreibung ist bis zu einem
gewissen Stadium straffrei, d.h. niemand will sie hier straffrei stellen. Ausserdem habe ich nie damit
argumentiert, es daher straffrei zu stellen. Wenn Sie genauer nachgelesen hätten, hätten Sie erkannt,
dass ich als nicht-Jurist und daher nicht-Experte anders als Sie nicht versucht habe, den Rechtsexperten
zu spielen und das Ganze juristisch zu begründen (eine Ausnahme stellt dabei mein StGB-Zitat dar, um
Ihre Behauptung, Abtreibung sei p.d. und definitiv „Mord“ zu widerlegen, aber das war nicht allzu schwer).
Es ging mir um die Praxis und um Ihre Antwort auf diese Praxis: Abtreibung ist real präsent, und sie
wird – ob straffrei oder nicht – immer durchgeführt werden. Nähere Rechtsstreite bitte mit iustitia
austragen. 2) Wer die verbalen wie physischen Ausschreitungen der Abtreibungsgegner (youthforlife) in
Salzburg gegen LH Burgstaller erlebt hat, der wird nur zu gut wissen, wieso dies Veranstaltung in der
Uni nicht erlaubt wurde – einen Eklat wie dort, wo mit Dingen und verbalen Ausbrüchen herumgeworfen wurde
wie sonst nur mit Lederkugeln beim Handball, wollte man nicht, und das ist verständlich.
Insiderbericht? Also ich wusste das schon vor Wochen aus der La Republica, und nachdem kein Dementi kam,
sondern Sodano seinen Nachfolger in spe damals sogar in hohen Tönen lobte, war die Sache schon vor Wochen
geritzt. So viel zum „Insiderbericht“, der nie einer war…
#33 semiotico 15:17:05 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Selbes gilt… …für mich. Habe keine fixe IP, daher könnte ich auch nur meine derzeitige preisgeben.
Kann nur soviel verraten: Auch sie kommt aus Österreich. Oje, jetzt hab ich wohl zu viel gesagt, nächstes
Pünktchen-Argument: Aha, dann ist der teleologe wohl der semiotico! Liebes Pünktchen, ich bitte hiermit
im Nachhinein und auch schon präventiv darum, alle vergangenen und noch kommenden Behauptungen gleich
einmal (am besten, wie schon gefordert, gesammelt für alle Behauptungen) zu belegen (was sie ja in anderen
Postings auch so gerne von Usern fordern). Glauben Sie vielleicht, dass die Tatsache, dass Ihnen so wenige
Leute mit „Belegen“ antworten wollen, daran liegt, dass Sie diese selbst nicht bringen können und man
es daher leid ist, einem nichtsbelegenden Menschen auch noch Belege vorzulegen, die dann erst wieder nur
als Verschwörungstheorien dargestellt werden? Nein, Danke! Wie ich sehe, haben Sie sich noch immer nicht
entschuldigt! Weiche Knie? Zittern Ihnen schon die Finger beim schreiben? Ach Pünktchen, das ist nicht
einmal mehr peinlich, sondern schlichtweg feig!
@Giuseppe Haben Sie schon von der österreichischen Priesteraktion gehört? Jene hunderten Priester, die
seit knappen 2 Monaten ein „Priesterbegehren“ (Pfarrer-Initiative) unterstützen, in dem genau diese Dinge
gefordert werden? Oder von der Aktion „Priester ohne Amt“, knapp 200 nur oberösterreichische (!), verheiratete
Männer (zum Großteil ehemalige Priester oder Ordensleute), die bei Einführung eines Modells für bewährt
verheiratete Männer, sofort in den Kirchendienst eintreten könnten? Und haben Sie schon gewusst, dass
alleine diese beiden Vereinigungen nach einer relativ kurzen Anlaufzeit (wie gesagt 1-2 Monate) bereits
fast (oder mehr, genaue Zahlen gibt es nicht) 10% der österreichischen Priesterschaft ausmachen (und
da sind noch jene eingerechnet, die in den kommenden 10 Jahren pensioniert werden!). Aja, und die alle
sollen nicht berufen, unwürdig, auf dem falschen Weg oder sonstwas sein? Dann Prost Mahlzeit, denn ohne
diese wird es in Österreich bald keine Kirche mehr geben.
Sehe ich da etwa… …ein „geringeres Übel“ hervorblinzeln? Auweh, Pünktchen, schön langsam beißt
sich die Katze in ihren eigenen Schwanz. Ich habe nie bestritten, dass dadurch das Leben vieler Kinder
„gerettet“ (wie sie meinen) werden könnte, aber für mich ist das genauso ein geringeres Übel wie das
Verwenden von Verhütungsmittel: Sterben weniger Ungeborene, ist es besser (was könnte denn noch besser
sein?). Dass dafür die Kriminalität steigt, ist mir wurscht! Verstehen Sie, es geht hier nicht darum,
das Leben Ungeborener zu schützen, koste es was es wolle. Wenn ich die Entscheidung treffen müsste,
einer Frau die Abtreibung zu verbieten und sie dafür in die Kriminalität (illegale Abtreibung) und der
Gewissensfolgen regelrecht zu „treiben“, ich wüßte sofort, für was ich mich entscheiden würde, denn
das Leben der erwachsenen Frau, die mitten in ihrem Leben steht, kann ich nicht für ein ungeborenes Kind
opfern. Oder was meinen Sie? PS: Die Entschuldigung unter „Tony Blair ist besorgt“ steht noch immer aus –
gedenken Sie diese noch nachzureichen oder sind sie endgültig vergrämt?
Nur eine kleine Lächerlichkeit… Christus hat aber Latein zu Pontius Pilatus verwendet. Bei allem
Respekt vor unserem Herrn, Latein konnte er wirklich nicht. Wenn dann ein par Brocken Griechisch, aber
sonst…
Darum… geht es auch nicht! Hier wird nicht der Brauch diskutiert, dass man machen soll, was man machen
kann – völliger Blödsinn, lesen Sie doch bitte! Es geht hier darum (um es für Sie verständlich zu
formulieren), dass jeder um diese Möglichkeit weiß. Verbiete ich sie, wird sie illegal genutzt. Natürlich
würde die Zahl der Abtreibungen weniger werden, aber ehrlich gesagt, bevor ich mir dann vorwerfen muss,
die illegalen Machenschaften mancher Mediziner gestärkt zu haben und die sich dadurch ein goldenes Näschen
verdienen, dann hab ich moralisch mindestens genauso schlechtes Gewissen. Abtreibung gibt es, und es wird
sie immer geben. Anstatt wirkliche Alternativen (Förderung von jungen Müttern, Erziehungsbeihilfen,
spezielle (kirchliche) Beratung etc.) zu fördern (im Gegenteil: immer mehr zu kürzen bzw. zu beschmutzen,
siehe letztes Beispiel), wird hier immer nur gefordert, gefordert, gefordert. Das, liebes Pünktchen,
ist keine Lösung. Denn selbst wenn die Abtreibung völlig illegal wäre – es würde sie 1) in anderen
Ländern noch geben und 2) in unserem Land in illegaler Form. Und das nur, weil die meisten Mädchen eine
Alternative gar nicht kennen und die Abtreibungsgegner diese Alternativen auch nur ständig mit Plastikembryonen
bewerfen. So ist das. PS: Sie schulden beim Tony noch jemandem eine Entschuldigung für eine Ihrer Peinlichkeiten!
Das ist keine… …Antwort auf die Frage unseres „Neuen“, den ich hiermit noch mal herzlich willkommen
heißen will! 1) Aus dem Vorhandensein techn. Möglichkeiten folgt keine sittliche Zulässigkeit. Das
hat er nich behauptet. Er hat lediglich festgestellt, dass es diese Möglichkeit gibt und wir die Zeit
nicht einfach so weit zurückdrehen können, bis wir da anstehen, wo Abtreibungen noch nicht möglich
waren. Das ist nur mal so. 2) Sie reden schon wieder von ganz anderen Dingen. Welche Eide wie und wo geschworen
wurden als Argument zu bringen, ist doch banal – Sie wissen genauso gut wie ich, dass das Einhalten eine
andere Sache ist. 3) Sie haben keine Lösung gebracht, sondern wieder nur erzählt, was nicht alles wie
aufgebauscht ist und insofern wieder nur gesagt, was keine Lösung ist. Sie reden in Negativa, und das
die ganze Zeit! Ich wiederhole die Frage vom teleogen: Was ist für Sie eine Lösung, die alle ihre so
oft und so ausführlich dargebrachten Argumente gegen die Abtreibung stützt und gleichzeitig noch das
ganze Problem aus der Welt schafft? Ach ja: Alle Mädls missioniern, dann sind sie brave Christen und
haben Sex erst in der Ehe. Bravo!
Pünktchen schweigt… diesmal wirklich! Ich glaube es kaum. Aber, liebe Aphrodite, Sie haben ihr Argument
ja vorweggenommen. Jetzt kann sie höchstens noch schimpfen, und das traut sie sich nicht mehr. Um Pünktchen
selbst zu zitieren: Das ist peinlich!
Wer wird Millionär? Frage 1: Hm…also das find ich schon sehr schwer. Ausschließen kann ich die gar
nicht zur Auswahl stehende Antwort, sie wären vom Heiligen Geist gezeugt. Aber andererseits können das
doch keine Menschen gewesen sein, denn so tierisch wie sie nachher sind… Hm… Also vielleicht doch
Storch, wegen den animalischen Neigungen? Hm… Also ich nehm den 50:50 Joker. Ok, es bleibt Antwort b)
übrig. Ich weiß aber nicht ob ich das mit meinem Gewissen (=meinem Katechismus) vereinbaren kann, dass
das so ist… Naja. Ich nehm es trotzdem und beichte morgen. Juhu, richtig! Frage 2: Hm. Schwierig. Da
muss ich wen anrufen. Herrn Dr. Ratzinger bitte! Aso, den gibt es nicht mehr, dann halt Herrn seine Heiligkeit
Papst Benedikt XVI.! Ja hallo Benschi, wie gehts? Bene, das ist gut! Also, was sagst du dazu? Mhm. Psychisch
krank. Mhm. Widernatürlich. Hm, steht hier auch nicht, was würdest denn zu a) sagen? Ja, a? Ok, der
PApa wird schon richten: Also A! ?:)
@Sozialkatholisch Glauben sie wirklich das Paulus Ehelose meinte, wo gerade zu der Zeit unter den Heiden
die Vielehe oft praktiziert wurde, und er selber Ehelos war? Also ich verstehe nicht ganz, was Sie damit
meinen. Diesem Satz zu Folge hat Paulus mit seiner Aufforderung im Timotheusbrief also einmal verheiratete
Bischöfe gemeint und diese nicht zur Ehelosigkeit, sondern zu einer einzigen Ehe aufgefordert – sehe
ich das richtig? Natürlich trat PAulus dafür ein, dass Bischöfe als Vorbilder für alle nur einmal
verheiratet sein sollten. Aber nirgendwo dafür, dass sie gar nicht verheiratet sein sollten. Ich habe
nie gesagt das 1Tim 3 ein Plädoyer für das Zölibat gewesen sei, sondern das diese Stelle oft für ein
Plädoyer gegen das Zölibat missbraucht wurde. Vielleicht wurde die Stelle 1 Tim 3 deshalb verwendet,
weil sie definitv sagt: Bischöfe waren verheiratet. Paulus mahnt sie zwar, diese Ehe ernst zu nehmen
und auch nur einmal zu heiraten. Aber sie waren eben verheiratet. Punkt, aus, basta!
Danke! Habe das sobene getan und muss feststellen: Pünktchen, ich will Ihnen wirklich nichts Böses,
aber Sie tun wirklich nichts anderes als sich und ihre religiös im KKK sicherlich (tw.) fundierte Meinung
als einzig richtige zu postulieren. – Dabei vergessen Sie allerdings, dass wir hier sehr wohl von wissenschaftlichen
Forschungen, Erkenntnissen und Beweisen sprechen, wozu man den KKK als außerwissenschaftliche Quelle
nicht zitieren und verwenden kann. – Dabei vergessen Sie auch noch, dass nicht nur alle Lebenswissenschaften
ähnlich argumentieren, sondern nicht zuletzt auch die gängige Moraltheologie. – Dabei vergessen Sie
auch noch, dass Ihnen ihre Fragen eigentlich beantwortet wurden, Sie diese nur nicht annehmen wollen,
weil Sie ihnen zuwiderstehen. Sie sind also sehr wohl beantwortet, für Sie aber deswegen unbeantwortet,
weil sie die Antwort nicht mögen. – Dabei vergessen Sie auch noch, dass Sie ständig irgendwelche Mördergeschichten
bringen, die sowas von gar nichts mit der Abtreibung zu tun haben. Dass selbige kein Mord p.d. ist, haben
wir ja schon geklärt (wobei Sie auch die meine Antwort und Argumentation nicht als solche anerkannten,
weil Sie ihnen eben nicht gefiel). Ewig das Gleiche, wird schon langweilig!
Lieber Athanasius …unwürdig. Messdienerinnen, nur Albe mit Stola als Priesterparamente (anglikanisch),
und an einem Tische. Der Bischof trägt eine Mütze aus Schafswolle. Gutes Beispiel für die Befreiungstheologie
mit neuer, süsser Morales-Sosse. Mhm, alles was Schafswollmützen trägt und in Lateinamerika zu verorten
ist, ist Befreiungstheologie. Interessant. Ganz abgesehen davon liegt diese einfache Kleidung viel mehr
in der christlichen Tradition als die goldenen Ringe und die prunkvollen Meßgewänder. Waren es nicht
solche Äußerlichkeiten, die Jesus angeklagt hat? Ach nein, er hat sicher mit einem arabischen Händler
um um rote Gucci-Schuhe gefeilscht und sich einen Goldring machen lassen, weil sonst ja niemand gewusst
hätte, wie mächtig er ist (ausserdem wollte er nicht mehr auf die Wange geküsst werden, denn die Apostel
waren alle nicht allzu hygienisch). Wir haben die Evangelien immer falsch gelesen! Übrigens, was mir
sehr fehlt: der typische Geografielehrer-Einschub auf kreuz.net dazu: Lateinamerika liegt auf einem Kontinent,
den es eigentlich gar nicht geben dürfte, weil er doch hinter dem Ende der Welt liegt. Die moderne linksfaschistische
und liberalistische Wissenschaft hat seine Existenz jedoch einfach postuliert und schikaniert uns seither
mit Berichten über liberale Bischöfe und Theologen, die sich für angelbich existente Arme einsetzen.
Sicher alles Homos!
Mein höchstverehrter Grafe zu Galen! Es steht mir in Ferne, die Worte unseres Herren Jesu Christi zu
dogmatisieren, doch euer gnadenvolles Gemüt bedenke folgendes: Der Ursprung der römisch-katholischen
Eucharistielehre lieget in dem letzten der Abendmahle, die unser Herr mit seinen Jüngern zu feiern pflegte.
Dabei sprach er die von Eurer Huldhaftigkeit zitierten Worte, wobei die Evangelisten (diese Ketzer) es
wagten, davor hinzuzufügen: „…reichte es seinen Jüngern…“. Dabei gehören diese Worte durch Ihre
gleichsam wunderbaren Ausführung doch eigentlich mit „…legte es ihnen auf die Zungen…“ ersetzt, oder
war hierbei ein mittelalterlicher Übersetzer des Griechischen nicht mächtig? Somit hätte der Hl. Geiste
eigentlich dem Handeln Christi zuwidergehandelt, hätte er die Kirche in die so heilsame Empfängnis der
Kommunion per Zunge geführt. Liebster Grafe, ich wiederhole mich nur ungern – aber der Ursrpung der Eucharistie
liegt nicht im Heiligen oder sonstigen Geistern, sondern in einem real existent gewesenen Menschen in
Andenken an dessen Handlung beim letzten Abendmahl. Und da hat sich niemand hingekniet und das Brot auf
die Zunge bekommen (es hätte nämlich nicht einmal draufgepasst). Mahlzeit!
Ach nein, ein richtiger Katholik lebt enthaltsam. Aber erst nach dem 12. Kind (um die Symbolzahl zu erreichen).
Danach wird dem Sexsüchtigen bei Bedarf auch das Verwenden von Verhütungsmittel erlaubt, denn 13, das
wäre doch nicht mehr biblisch. Und überhaupt im Alter, wenn man gar keine Kinder mehr kriegen kann –
ist es dann denn noch auf den „Zeugungsakt“ ausgerichtet, den es gar nicht mehr geben kann? Irgendwie
ist das nicht logisch. Ich bin mir sicher, so gerne wie der Graf über Sexualität spricht, so gerne hat
er sie auch. Und daher: Plansoll vielleicht noch nicht erfüllt – aber auf dem besten Weg dahin!
Rätselhaft Zu Deutsch: Sie verstehen Sie nicht und finden daher die Ausführungen rätselhaft. Das heißt
des weiteren: Sie können nicht folgen und daher nicht argumentieren. Folglich: Sie gehen zu Beschimpfungen
über, um wenigstens irgendwas und möglichst was negatives zu sagen.
@Athanasius Beibehaltung des Sakrilegs der Handkommunion Danke für die Berichtigung der Evangelien: Jesus
hat nicht nur Hostien statt Brot verwendet, er hat auch den ganzen Wein alleine getrunken, sich beim Segen
hinter einen Vorhang zurückgezogen und das gesegnete Brot am Ende den Jüngern direkt auf die Zunge gelegt.
Danke Athanasius, endlich eine radikale Neuübersetzung der Bibel, nur weiter so! Bin schon gespannt,
was sie aus Kreuzigung und Auferstehung so machen (Jesus hat uns gleich alle mitgekreuzigt etc.)
Lieber Peccator! Ex-Dekalog: Keine Homosexuellen Dtn-Dekalog: Keine Homosexuellen sonstige Rechtsbücher
des AT: Keine Homosexuellen „Rechts“lehre des Jesus von Nazaret: Keine Homosexuellen Ja, und wo kommen
ihre bösen „Homos“ jetzt her? Wer hat sie verteufelt? Wer hat sie als „Sünder“ dargestellt?
Peccator mundi! Sie haben soeben meinen Geist erlöst, ich kann wieder sehen! Ja, wir sind alle Homoideologen!
Meine Freundin hat mich heute aufgeklärt: Sie ist eigentlich ein Mann, jetzt versteh ich alles erst!
Sie haben das schon immer gewusst und in ihrer göttlichen Weisheit natürlich immer für meine Einsicht
gearbeitet! Wow, ich fühle mich wie ein neuer Mensch! Von nun an stehe ich offen dazu: Ich wurde zum
„Homo“, weil ich für Menschenrechte eintrat. Ich wurde zum „Homo“, weil ich es nicht als Krankheit, sondern
als Form der Liebe ansehe. Ich wurde zum „Homo“, weil andere mich so nannten. Wow, ist das gut, ein „Homo“
zu sein! O:O
Sie meinen doch sicherlich: Solange die bischöflichen „Blätter“ nicht dieselbe hinterwäldlerische Meinung
wie die hier vertreten, solange sie nicht Homosexuelle als Homos bezeichnen, solange sie nicht Muslime
als Muselmane bezeichnen, solange sie also in einem gehobenen Niveau, mit gutem Ton und christlicher Nächstenliebe
schreiben, bleibt kreuz.net unersättlich – nämlich das alles zu tun.
Oje, bitte nicht! Wieso mussten Sie jetzt einen Text des hochverehrten Kardinals König posten? Jetzt
wird er gleich wieder beschmutzt, mit Plastikembryonen beworfen und durch den Dreck gezogen. Nein, der
war gar nicht katholisch. Nie gewsesen. Was ist das überhaupt für ein Fuzzi? Wiener Kardinal. Oje, da
kommt nur schlimmes raus. Hat sich der nicht damals mit den linksfaschistoiden Roten verbündet? So ein
Nichtsnutz! Aja, und Papst wollte er auch nicht werden. Verschwörung! Und wetten, da waren die Homos
dahinter, die haben ihn erpresst, ja, die warens! etc. etc. etc.
Ich lach mich tot! 1) Schon wieder ein „Homo“-Thema. Es hört wirklich nie auf. Schön langsam glaub ich
wirklich, dass diese Art, sich sexuell zu orientieren, in gewissen Schreiber- und Leserkreisen auf derart
großen Zuspruch stößt, dass man das bunte Treiben hier gleich vorträglich verteufelt, um gar nicht
erst in den Verdacht zu kommen. Das ist ungefähr so wie beim Pornojäger: Ich will nicht wissen, welche
Zweitbedeutungen er für „jagen“ noch gefunden hat. 2) Zur „christlichen Großfamilie“ nochmal: Es lebe
Barbara Rosenkranz! :(3
Tja, das ist dann ihr Problem Ich kann ihnen nur folgendne Tipp geben: Döner macht schöner! Und wenn
sie ihn dann auch noch ganz christlich teilen, werden Sie in ein par Jahren vielleicht zum Mister/zur
Miss Dönerking gewählt. Mahlzeit!
Liebes Pünktchen, ich weiß nicht wieso, aber sie reden immer an allem vorbei und treffen den Punkt überhaupt
nie (abgesehen von dem Eigentor, das haben sie sehr schön ins Kreuz.net-Eck gezirkelt!) ad 1) §218 StGB
sieht ein umfassendes Lebensrecht vor und sieht den Schwangerschaftsabbruch als rechtswidrig an, aber:
Er ist jedoch straffrei, wenn er innerhalb von zwölf Wochen nach der Befruchtung (d.h. 14 Wochen gerechnet
ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung) durchgeführt wird und wenn vor dem Eingriff eine Schwangerschaftskonfliktberatung
stattgefunden hat. Das ist die gesetzliche Grundlage, nicht mehr und nicht weniger hab ich gepostet. ad
2) Wie schön, dass Kant sogar dem ungeborenen Menschen (!!!) umfassendes Lebensrecht zubilligt, jetzt
wird er mir direkt sympathisch. Aber Sie haben wieder an meinem Posting vorbeigeredet: Ich habe nicht
gesagt, dass er das nicht getan hat, ich habe gesagt, er hat aus anderen kulturellen Gegebenheiten gesprochen,
die heute einfach nicht mehr gültig sind. Sich der kant’schen Philosophie anzunehmen mag schön und gut
sein, aber für eine heutige Debatte Kant zu zitieren ist so, als würde man den Hexenhammer gegen die
Feministen verwenden (was man ja des öfteren still und heimlich tut). Ich bin noch gar nicht so weit
gegangen, ihre Standpunkte zu kritisieren – ich kritisiere, dass sie ständig an allem vorbeischwafeln
und darin dann auch noch eine Widerlegung erkennen wollen.
Ich versteh das nicht… …da latscht man in Theologie und Kirche seit Jahrhunderten immer wieder die
manchmal auch recht eigenartigen Meinungen eines Herrn Thomas von Aquin breit und klammert dabei immer
diese wunderschönen Worte aus, mit denen er sagte: in dubio pro meo (in schlechtem Latein, aber ich wollte
den Reim erhalten *g*), d.h.: Im Zweifel kommt dem eigenen Gewissen die größere Rolle zu, als der Lehre
der Kirche. Ja, so viel Gewissensfreiheit hat uns Thomas zugebilligt! Nehmt euch ein Beispiel!
uiuiui, lieber Codierungsfanatiker, das widerspricht aber gehörig dem christlichen Auftrag, in die Welt
zu gehen, und es allen Völkern zu verkünden… Sie können doch nicht einfach wegschicken, was ihnen
nicht passt!?! Scheinbar haben Sie keine Argumente, um diesen interessierten Atheisten (-in?) zu überzeugen.
Leute wie Sie waren es, die Andersgläubige einfach am Spieß gebraten haben. !Vete, conquistador!
Lieber Abu, es steht Ihnen natürlich zu sich unserer diktatorischen Diktion zu widersetzen und unseren
Befehlen nicht zu gehorchen, obwohl wir natürlich die unumschränkten Herrscher dieser Erde sind. Und
natürlich ist es total löblich, Formulierungen einfach abzukürzen: Homosexuelle = Homos, Schwule, Lesben,
Schweine etc. was mir nicht passt= faschistoid, linksradikal, rot-grün, 68er (auch wenn er zu jung dafür
ist), Liberalist, linker Fuzzi etc. Weltverschwörer = Pünktchen, Abu, Theophil etc. 1) Es ist lustig,
dass sie nicht einmal ein klar definiertes Adjektiv wie „faschistoid“ richtig verwenden können. 2) Spießig =
faschistoid. Aha! ?:) 3) Lieber Zwergerlaufstand als Affenaufstand (Uga, uga!) 4) Dass sie „Homosexualitätsbefürworter“
(die eigentlich nur Freiheitsbefürworter sind, weil sie nicht die Homosexualität selbst gutheissen,
sondern das Recht einfordern, dass sich jeder seine sexuelle Orientierung selbst wehlen darf) auch als
„Homos“ bezeichnen zeigt, wie schön sie verallgemeinern können. Da wird der brave Menschenrechtler gleich
zum Homo. Werde ich auch zum islamischen Terroristen, wenn ich mich über Guantanamo aufrege? Juhu, ich
lass mir einen Bart wachsen!
Tja, liebes Pünktchen, das leise eingeständnis Die weiterhin offene Frage ist die lässt uns wieder
sehen: Sie haben schon wieder was eingefordert, was sie nie aufgestellt haben. Denn diese Frage haben
sie so nie gestellt, also Geduld, sie wird Ihnen schon beantwortet werden. 1) Soweit ich weiß bezieht
sich das unantastbare Lebensrecht auf geborenes Leben – ungeborenes nur nach einer gewissen Frist. Das
ist also die rechtliche Lage, ohne damit gleich ein +/- zur Abtreibung aufzustellen. Es gibt also de facto
rechtlich kein von der Zeugung an aufgestelltes unantastbares Lebensrecht – sosnt gäbe es ja auch keine
Abtreibung. 2) Kant hat sich m.E. nicht mit diesen Problemen auseinandergestzt. Mein Problem mit diesem
Herren ist folgendes: Er lebte in einer kulturell anderen Zeit, hat sich über anders geformte Probleme
den Kopf zerbrochen und heute wissenschaftlich wie auch einfach aus der Gewohnheit heraus widerlegte Tatsachen
und Annahmen erdacht und postuliert. Kant’s „kategorisches Lebensrecht“ gilt also heute einfach nicht
mehr: Er kannte weder die Abtreibung, noch die Sterbehilfe in der Art, wie sie heute gängig sind. Daher:
Kant, nein danke!
Lieber Isidor! 1) Wo sie das Mittelalter ansetzen ist egal. Faktum ist, dass es nach ca. 300 Jahre lang
keine Praxis gab, die unverheiratete Priester vorschrieb. Also: Keine Legitimation durch eine ungebrochene
Linie von Jesus her. Punkt. 2) Sie vergessen die Schöpfungserzählung, die den Menschen im Mitmenschen
verwirklicht sieht. Gott schafft den Menschen als Mann und Frau – es wird klar: Sie gehören zusammen.
Wieso sollte derselbe Gott dann Männer (und nicht auch Frauen) aus dieser Idee herausrufen? Wieso sollte
er Gefallen daran finden, dass diese Menschen alleine leben? 3) Um zum Anfang zurückzukehren: Sie vergessen
auch, dass es eben keine PRaxis war. Im Nachhinein die Einflussnahme der Stoa und der leibfeindlichen
Idee eines Augustinus als „Gottes Wille“ und „ohnehin besser für die Priester“ zu legitimieren ist Humbug.
Es war kein Ideal der Urkirche, es war vielleicht schon eines des späten Frühchristentums und es war
von mir aus sicher eines der späten Antike. Aber es war eben sicher keines, das „seit jeher“ da war.
@beide Sie weichen meiner Frage aus, mein Lieber – ich habe nicht gesagt, dass dem Tod nicht gedacht werden
muss. Aber ihn als zentral zu setzen, das ist der Fehler. Ostern ist ja auch nicht mit dem Karfreitag
zu Ende! In Folge dessen hat Jesus die hl. Messe eingesetzt, um uns tagtäglich die Verdienste seines
Leidens zuzuwenden, daher auch Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers. So ein stereotyper Blödsinn. Jesus
hat weder in Folge seines Todes eine Hl. Messe eingesetzt noch sonst irgendwann und irgendwie. Zu Deutsch:
Jesus hat gar keine Messe eingesetzt. Wenn er irgendwas eingesetzt hat, dann die Eucharistie, und die
wurde vor dem Tod eingesetzt, zwar vorausblickend darauf, aber vor allem zurückblickend auf sein Leben
und sein Wirken. Wenn Sie also nach dem gehen, was er eingesetzt hat, dann hat der Tod Jesu in der Liturgie
zwar seinen Platz, aber sicher nicht den exponiertesten…
Ja, bitte, unbedingt! Die katholische Kirche sollte sich endlich von dem Gemurmel der Schandmäuler emanzipieren
und Pius XII. verdientermaßen heiligsprechen. Ich werde dieses Ansuchen unterstützen, mir schnell Krampfadern
zulegen und dann auf ein pietätisches Wunder hoffen! Und überhaupt: Sprechen wir alles heilig, was nur
irgendwie geht! Glauben Sie denn wirklich, die Heiligkeit ist ein Titel wie der Hofrat (oder der „Geistliche
Rat“, wie es so schön heißt), den man für „besondere Verdienste“ verliehen bekommt? Eine Medal of Honor
für patriotische Katholiken? Mahlzeit o^/
Das kann man… …nur theoretisch herbeizaubern und auch nicht belegen. Aber ob es so war oder nicht
ist egal, wir sind keine Nachfolger Jesu, genauso wenig sind es die Priester. Wenn Jesus wirklich der
Christus war, ist jede Begründung mit „wir sind direkte Nachfolger Christi“ eine Anmaßung. Faktum ist:
Heute glaubt man (aus welchen Gründen auch immer), Jesus sei „Jungfrau“ gewesen und findet das aus irgendwelchen
Gründen so toll, dass man es gleich zum Gebot für die Priester und alle Unverheirateten erhebt. Was
daran so toll ist, Jungfrau zu sein, sei dahingestellt. Ebenso die Frage, wieso Gott die Sexualität dann
erfunden hat, banal gesagt: Wozu gibt es den Orgasmus, wenn es prüder auch geht?
ebenfalls harter Kampf Dieser wird auch so lange gekämpft werden, bis dieser mittelalterliche Schmafu
wieder weg ist. Und man kann jetzt argumentieren wie man will, mit Katechismen, Traditionen und sonstwas.
Aber anders geht es einfach nicht. Man lese nach: Heuer 25 Weihen in ganz Österreich. Ergibt knapp 3000
aktive Priester. Und das für 5,7 Mio. Bürger. Wie, liebe Gegner dieser Abschaffung, denkt ihr euch eine
Lösung dafür?
Danke, eure Erlauchtheit, ich bin schon viel klüger geworden! Nur eines ist mir noch unklar: Wieso heben
sie einen Zwischenaspekt (Kreuzestod) so hervor, wenn das Endprodukt (Auferstehung) doch Ziel dieser Bewegung
ist?
Lieber Herr Doktor, ich hab da so ein par Wehwehchen, die sie mit Ihrer Klugheit sicher heilen können:
1) Wann war denn das Konzil von Nicea? Also, das mit den par Jahren, um die man sich verrechnet hat, schön
und gut, aber 300 Jahre? Also, wenn für Sie 325 n.Chr. „seit je her“ ist, also „direkt nach Christus“
kam, dann überlegen Sie bitte mal, wie lange 300 Jahre sind! 2) Und wenn Paulus gesagt hätte, sie sollen
sich einen Harem halten, dann dürften sie das, oder wie? 3) „enthaltsam“ heißt nicht „ehelos“, so viel
zum Zölibatsverständnis. 4) Aja, und die alte Kirche könnte (zum Glück im Konjunktiv) ja so viele
Priester gewinnen. Und selbst wenn, dann würden ihnen halt die Gläubigen ausgehen. Man darf das Christentum
nicht zu einer oppositionellen Kleingruppe machen. Damit ist der Anspruch von „katholisch“ (falls sie
überhaupt wissen, was dieser ist) völlig verkehrt. Mir tut zwar noch immer viel weh, aber mir geht es
schon besser. Wenn ich es mir recht überlege (also Ihre Postings lese) bleibe ich wohl bei der Selbsttherapie,
denn so klug scheinen Sie nun doch nicht zu sein.
Wir melden uns gleich wieder… …und machen nur ein Posting lang Werbung! lasst die schönheit der alten
messe auf euch wirken. dann vergesst ihr all das getue in der neuen messe mit theatralischem friedensgruß
und participatio actuosa. die wahre participatio actuosa besteht einfach im dabei sein, im dankbaren staunen
und anbeten. das genügt! Wenn Ihnen das gefällt, bitte, mir ist doch egal was Ihrer Meinung nach der
Sinn der Liturgie ist (ob geistige Verzückung oder sonstwas). Ich hab in dieser sehr ungenierten Werbeeinschaltung
nur kein Argument entdecken können, wie sie die „Leerveranstaltungen“ wieder für jedermann (nicht nur
für ein paar Leute, die gerne in die traditionelle Messe gehen) „schmackhaft“ machen wollen ?:) Es kann
doch kaum ihr Ziel sein, die Gemeinschaft der Kirche auf die Anzahl jener zu reduzieren, die solche Messen
gerne „mit“erleben?
lieber Ottaviani… …wie viele Theologen waren denn verblendet von angeblich mystischen Frauen? Oder
wieviele Frauen meinten, sie wären mystisch mit Christus verheiratet? Und warum soll die Adrienne keine
Mystikerin gewesen sein, wenn die allseits verehrte Katharina eine war? Ach ja, ich hatte vergessen: Im
Mittelalter war alles besser.
Werter Graf! Mir kam zu meinen bürgerlichen Ohren, dass Ihr das Kreuzesopfer Christi als das zentrale
Ereignis der Liturgie versteht, oder haben meine unwürdigen Augen falsch zu lesen gewagt? Würdet Ihr
so gütig sein und einem armen Blinden zu erklären, was genau für uns alle das entscheidende Ereignis
am Christentume zu sein hat, also genau dasjenige, dessen wir zu denken pflegen sollen? Meine unwürdige
Wenigkeit meint nämlich schon einmal in Erfahrung gebracht zu haben, dass das Christentume zu Wohle eine
Religion der Freude, namentlich der Auferstehung genannt wird. Also, mein höchsterverheiligter Graf,
worin liegt mein Irrtum, dass ich das Kreuz zwar als Symbole, nicht aber als Centrum des Christentumes
anzusehen vermag? Es grüßt euch untertänlichst, ein rechtloser, thumber Thor
Lieber Dönerfreund! 1) Das „geriffelte Muster“ dient dazu, um das Brot teilen zu können. 2) Ein Döner
ist per definitionem ein gefülltes Fladenbrot, sehen Sie am Foto irgendeine Fülle? 3) Eine Hostie sieht
einer Backoblate zum Verwechseln ähnlich. Schon komisch, oder?
Gehen Sie in ein Dorf irgendwo am Land und fragen Sie die alten Leute, die früher in der Messe waren,
ob sie etwas verstanden haben. Nein. Und sie verstehen es tw. heute noch nicht, weil sie während der
ganzen Messe den Rosenkranz beten und nur aufhören, wenn zur Wandlung geläutet wird. Sowas nenn ich
abwesend. Natürlich ist das nicht allgemein gültig, aber die Anklage, vor dem Konzil wäre alles viel
volksnaher gewesen, ist doch absurd. Mir ist klar, dass es sehr wohl Farbtöne gegeben hat, dass es nicht
überall so war – aber die Folge davon ist eben dieses Traditionschristentum, dass in der Messe sitzt,
weil es sich halt so gehört und absolut Null versteht. Haben Sie schon mal gehört, wie am Land ein Gebet
gesprochen wird? Das klingt mehr nach Maschinengewehrsalven als nach einen Gebet. Dieses pure Aufsagen
ist eine direkte Folge der jahrhundertelangen Fremdheit des Volkes in der Liturgie: Man ist es nicht gewohnt,
aktiv teilzuhaben, aktiv zu erkennen. Ich korrigiere mich auch gerne und stimme ihnen zu: Allgemein ist
das nicht zu setzen. Aber es ist leider der Großteil gewesen. So leid es mir tut.
Lieber Bruder, und wieder dasselbe: „Wir sind ja so toll und die anderen so böse“. Nur wer seine Probleme
nicht selbst lösen kann, redet ständig von anderen. Sie können von mir aus über den Islam denken was
sie wollen und das auch preisgeben, aber das ist kein Argument: „Sie glauben, dass es Ihnen schlecht geht,
gehn sie mal dort hin und schaun Sie, wie schlecht es ihnen dort geht!“. Ablenkender Blödsinn! Viel interessanter
finde ich ihren Rückschluss, man würde nicht an das Evangelium glauben, wenn man es anders liest. Man
würde Jesus bei einer Wiederkunft gar nicht mehr erkennen, ihn einsperren, beschimpfen und als Ketzer
hinstellen, ihm Gotteslästerung vorwerfen und ihn in Foren wie diesen zusammenstutzen, ihn wahrscheinlich
in diesen ewig-stereotypen und boswilligen Formulierungen einen Homo, einen Faschisten oder einen Laienpfaffen
nennen. Denn eines kann ich Ihnen aus Überzegung und Glauben sagen: Es ist heute genau wie damals, nur
mit anderen Vorzeichen.
Wer hingegen… …die Evangelien kennt, der wird nicht behaupten, dass das Christentum durch die Verkündigung
des Jesus von Nazaret eine patriachalisch geprägte GEmeinschaft war. Alleine die Tatasche, dass Jesus
Frauen in seinem Gefolge hatte und sie als gleichwertig akzeptiert, ist eigentlich revolutionär. Eigentlich
war Jesus der erste Feminist. Und wer war als erste am Grab? Eine Frau. Also: Frauenfrage gelöst, die
Frauen waren im Christentum wichtig, bis die Männergesellschaft des frühen Mittelalters sie wieder überrolte.
Worauf sie allerdings nicht eingangen sind ist die Wertigkeit zwischen verheirateten und unverheirateten
Presbytern, denn darum ging es hier eigentlich. Scheinbar gibt es dazu keine Belege, die ihre Behauptung
stützen würden.
Ich zähle wieder… …noch ein sinngeleertes Posting voller Beschimpfungen. Es ist einfach wundervoll,
wie sich meine These bewahrheitet: Wer nix weiß, der schimpft halt einfach. Ich glaub, dass das viele
Menschen schon im Kindergarten kapieren, aber manche scheinbar nie.
Ebenfalls Klarstellungen 1) und 2) Es gab schon tausende Jahre vor Jesus zölibatär lebende Menschen,
genauso wie nach seinem Tod. Ob er verheiratet war oder nicht ist völlig egal, in der Urkirche war es
keine festgelegte Praxis, dass Priester unverheiratet waren (vielleicht deshalb, weil man sich eine JEsus-Imitation
nicht anmaßen wollte?). Natürlich gab es solche, sie stammten größtenteils aus der Tradition der Wüstenväter
stammten, die es allerdings schon länger auch im Judentum gegeben hatte. Der Punkt: Es war nicht die
Regel, und sie werden schon gewusst haben, wieso. Ich glaube nicht, dass ihnen 1000 JAhre n.Chr. ein Licht
aufgegangen ist. Es konnte jeder entscheiden, was er für sich selbst wählen wollte – und so sollte es
auch heute sein. 3) Also, mein lieber, ich spreche ja nicht davon, das protestantische Konzept, ihre Lehre
und alles zu übernehmen – die gähnende Leere hängt sicher nicht daran, dass die Priester verheiratet
sind, und das ist hier das Thema, nicht ihre Begeisterungsfähigkeit. Und den Zölibat zu schützen, weil
man meint, ohne ihn gäbe es so viele geschiedene Priester, zeigt, wie unsicher man sich im katholischen
Glauben geworden ist: Man traut nicht einmal überzeugten Christen zu, sich an christliche Prinzipien
zu halten. Ausserdem impliziert man dabei, dass viele der jetzigen Priester, würden sie heiraten, sich
später scheiden lassen würden. D.h.: Vom inneren Drang her sind sie unrein. Daher unwürdig. Lauter
Denkfehler, tut mir leid…
@Aragorn Soviel sozial-, kultur-, religions-, konfessions- und profangeschichtlichen Schrott hab ich schon
lange nicht mehr gehört. Das klingt so schön nach „Seinerzeit hätts des noch ned geben! Da war noch
alles in Ordnung“ und „Jaja, die gute alte Zeit, käm sie doch nur wieder… Jaja, so schön wars damals:
Der liebe Pfarrer is zu uns allen nach Haus’ gekommen, hat alle schön gegrüßt, gut gespeist und is
wieder gegangen. Aber gschmeckt hats ihm!“. Ist das nicht ein etwas verkitscht-verklärtes Bild der Vergangenheit?
Also wir hatten ja Pünktchen zu mehr Farbigkeit aufgefordert, aber so viel Rosa, das ist zu viel des
Guten! Lieber Aragorn, was sagen Sie dazu: – Komplette Abwesenheit des Volkes während der Feier der Liturgie
(man musste sie mit Glocken darauf hinweisen, wann die wichtigen Teile anfingen), dadurch auch vollständige
Abwesenheit vom entscheidenden Ereignis der christlichen Liturgie (Eucharistie), damit auch Abwesenheit
vom zentralsten Punkt der kirchlichen Lehre überhaupt – einfach, weil sie kein Wort verstanden haben,
der Priester mit dem Rücken zu ihnen stand oder gleich hinter einem Vorhang verschwunden war. – Wieso
glauben Sie, dass diese „Seelsorgekolchosen“ entstanden sind? Weil das Volk die Kirche nicht mehr interessant
fand, nachdem das viele Primborium und Geplänkel wegefallen ist, man plötzlich verstanden hat, was da
gesagt wurde? Dann liegt das Irrtum aber in der Wurzel, nicht am Blatt, lieber Aragorn!
Liebes, lieber, liebe Babylon da hast du auf jeden Fall recht, aber das Problem ist: Hier gelten keine
Argumente, weder biblische, noch jesuanische, noch sonst welche. Hier gibt es nur starre Positionen, so
etwas wie ein Einsehen gibt es nicht. Ausserdem sollte dir bekannt sein (hast du ja auch geschrieben),
dass viele kirchliche Lehren denen des Jesus von Nazaret widersprechen. Man denke nur an seine Kultkritik,
an die Geschichte von den ultrafrommen Pharisäern und dem sündigen Zöllner hinten im Eck. Wie du so
schön gesagt hast, man redet zwar immer von der Wiederkunft Christi, aber in Wahrheit hofft man, dass
das alles nur eine mystische Sage ist und alles so bleibt, wie es ist. Denn wenn er kommen würde, glaube
ich kaum, dass hier ein Stein auf dem anderen bleiben würde. Eigentlich sind ja alle Evangelien voll
mit Kirchenkritik, nur darf man sie ja so nicht lesen
Der Frevler Roncalli… …ui, ui, ui. Da wird doch wohl niemand einen Papst beflecken, das macht sich
nicht gut auf weißem Gewand! Und wo war der heutige Papa an diesen Tagen? Mittendrinn, statt nur dabei!
Liebe Aphrodite! Für Wortkreationen reicht eine Mitgliedschaft bei kreuz.net, sie sind steuerbefreit
und können an allen kirchlichen Patentämtern gegen Verrichtung des PEterspfennigs angemeldet werden.
Lieber Abu Wer zum katholischen Priester berufen ist, ist zum Zölibat berufen. 1) D.h. alle Priester
(die ersten „Priester“, also die Apostel eingeschlossen) vor Benedikt VIII. waren nicht berufen? D.h.
in weiterer Folge: Die Kirche von vor 1022 war nicht legitim, weil nicht berufen? Puh… 2) Und was machen
Sie mit all jenen, die zwar zum Priester berufen sind (und diesen Beruf ausüben), den Zölibat aber unter
der Hand umgehen? 3) Wenn diese nicht berufen sind, wie viele bleiben dann noch übrig? o^/ Wachset und
mehret euch! (wie wäre es dahingehend mit der Idee, dass sich Priester nur untereinander vermehren dürfen?
Hoppla, geht ja nicht…)
Ich würde als Strafe… …viel eher eine ewige Verpflichtung zur Zelebration von Find-Fight-Follow-Messen
wählen. Damit wäre dem Kardinal viel eher geschadet als mit einem Martyrium. Da ich aber unseren lieben
Christoph ja recht gern habe, möchte ich ihn gerne von beiden verschonen (er trägt ja schon das überschwere
Kreuz eines ehem. Mitbischofs) und Ihn dazu ermuntern, als Strafe für die Veranstalter dieser Messen
das ganze zu hintergehen und die nächste fff-Messe im alten Ritus auf Latein zu zelebrieren.
Levebre Ich freue mich immer über die Postings in diesen Foren und bin so überglücklich. Dann werde
ich aber plötzlich traurig, weil ich merke, dass alles ernst gemeint ist
Der Thesenanschlag von Babylon Nennen Sie es ruhig Tatsachen, denn: 1) selbst wenn es eine These ist,
wird es hier nicht weiter auffallen, sie als Tatsache hinzustellen, da man den Unterschied hier ohnehin
nicht kennt. 2) Eine „These“ hat in diesem Forum historisch bedingt einen eher schlechten Ruf – was eigentlich
wieder dafür spricht, es „These“ zu nennen. 3) Sagt uns jede psychologische Forschung, dass wir ständig
an Dinge denken, von ihnen reden und schreiben, die uns faszinieren. Insofern bringe ich das einzig tolle
kreuz.net Zitat der Geschichte: Vielleicht liegt das Problem in der Hose derer, die diese Artikel verfassen
Ich beobachte: zum 1567. Mal: „nicht kapiert“ zum 2234. Mal: „überhebliche Diktion“ zum 4456. Mal: „faschistoid“
Meine Vermutungen werden immer mehr bestätigt – es sind wirklich programmierte Einträge
Oh NEIN! Jetzt wo sie es schreiben, bemerke ich es erst: Hat er sich etwa mit Jesus gleichgesetzt? Hilfe!
SKANDAL! Hier setzt sich jemand mit Jesus gleich! Blasphemie! Er lästert Gott! Und Jehova hat er sicher
auch gesagt! Hinfort mit ihm, werft ihn zu Poden!
Liebster Abu! (war das nicht ein Affe?) Das kreuz.net-System: 1) Ein hetzerischer Artikel wird geschrieben
(der übrigens auch immer nach dem selben Schema aufgebaut ist, wodurch sich schon hier die Vermutung
nahelegt, er wäre von einem Computerprogramm generiert) 2) Man hofft darauf, dass irgendein halbwegs
normaler Mensch ein erschüttertes Posting dazu bringt. Wenn nicht, wird dem Artikel nach einer festgelegten
Zeit automatisch beigepflichtet oder werden darin erwähnte Personen oder PErsonengruppen (per Datenbank
ausfindig gemacht, es sind ohnehin immer dieselben) verbal durch den sauer und schimmlig gewordenen Kakao
des Chefredakteurs (da es sowas nicht gibt besser: Chefideologen) gezogen, bis sie derart diffamiert,
beschmutzt, „angepisst“ (wie man in D ja so gerne sagt) und in das gewünschte Schema gepresst sind, dass
sie das Programm ohne viel Berechnung zu anderen Gruppen in anderen Postings in Beziehung bringen kann,
um wunderschöne Weltverschwörungspläne zu erhalten. 3) Man verstrickt sich in ewig lange Diskussionen,
wobei ein Computer das immer gleiche Argument in immer anderen Worten wiedergibt, wozu er als digitale
Quelle den KKK verwendet. 4) Irgendwann hat der Computer alle Wörter verbraucht und alle zig Millionen
Möglichkeiten abgehandelt. Die Programmierer haben für diesen Fall ein weitläufiges Arsenal an Schimpfwörtern
(darunter alleine knapp 2000 Wörter, die mit Homo- beginnen) generiert, dass dann abgehandelt wird, bis
die Diskussion zum Artikel langsam aber sicher auf einen anderen ausweicht.
Lieber Cyprian! Es ist lustig zu lesen, wie sehr sie sich darüber hinwegquälen, dass Sie als einzigen
systematischen Beleg (wie sie richtig sagten) einen Ihrer Auffassung komplett zuwiderstehenden Theologen
anführen müssen. Für dieses in solchen Kreisen sehr gewagte Wagnis gebührt Ihnen zumindest das Lob
der sittlichen Welt (wenn es das der unsittlichen schon nicht geben wird)!
Nein, das glaube ich nicht, denn wenn das der Fall wäre, dann hätte man wieder einen offenen Brief an
den Papst persönlich aufgesetzt und ihn nicht erst zur Abmahnung, sondern gleich zur Absetzung aufgerufen.
Aber wer weiß, vielleicht wird kreuz.net ja von irgendeiner Hostienbäckerei gesponsert, die durch solche
böswilligen Taten um ihre Existenz fürchten müssen? Oder vielleicht hat es sie gestört, dass man sich
die Oblatten so nicht mehr einpacken und zum Kokosbusserl-Backen verwenden kann? Nur so Ideen, aber eigentlich
glaub ich das nicht, oder was meinen Sie dazu?
Ja, und vor allem… …sind es gleich solche weltpolitisch tragenden Ämter! Ich kenne da noch ein paar:
Hubert Himmelfreundpointner, Bürgermeister von Schwamming bei Neuzeug (was wiederum bei Sierning liegt,
das man auch als „bei Steyr“ bezeichnen könnte); Sepp Oberunterüberdrüberlugauer, Bürgermeister von
Unterstinkenbrunn (was es ja wirklich gibt); Franz Loiblbichler, Bürgermeister von Kleinklein (in der
Steiermark) etc. etc. etc. Gut unterrichteten Quellen zu Folge plant auch der Bürgermeister von Ferkèssédougou
(Elfenbeinküste) eine Veränderung seiner sexuellen Orientierung. Es sei also davor gewarnt: Wenn sie
erst einmal an der Macht sind, dann gibt es für Heterosexuelle (und vor allem für jene, die nicht einmal
das sein dürfen) nichts mehr zu lachen! Wenigstens Herr Humer wird sich freuen, denn so viele neue Filmchen,
wie dann produziert werden müssen, um der neuen Kultur gerecht zu werden, hat er in seiner 100jährigen
Wirkungsgeschichte noch nicht gesehen!
@Balaton-Poster Mir ist auch nicht so ganz klar, was der brave Kardinal Schönborn denn nun falsch gemach
hat? Na gut, ich muss schon zugeben: 1) Er fördert die Jugendarbeit einer völlig verkappten Organisation
(you-Magazin) 2) Er zelebriert dann hingegeneine Messe für sie. Eigentlich ein Armutszeugnis, aber bei
näherem Hinsehen hat er doch recht: Eine Kerze anzuzünden und für sie zu beten reicht wirklich nicht!
3) Er schreibt während der Messe SMSe an irgendwelche höheren Instanzen (angeblich an Gott, in Wahrheit
war es wohl ein kodierter Hilferuf an seinen irdischen Vorgesetzten: Schreib eine neue Jugendenzyklika,
aber subito!). Also wenn man diese „Skandale“ genauer betrachtet, sind sie doch recht harmlos. Aber halt!
kreuz.net wird doch hier nicht das Transubstanz-Verständnis eines Papstsschülers anklagen und seine
eigene Vorstellung, wie selbiges denn korrekter Weise zu verstehen sei, verkünden? Skandal! kreuz.net
fällt von der Kirche ab! Ruft den Inquisitor!
gute Frage: Ist das hier die DDR-Light? Ich würde das ganze Gebilde hier eher als fundamentalchristlichen
Nationalkommunismus mit unmenschlichem Antlizt definieren.
Graf von Preußen Abscheulich, das heilige Deutschland… Und wir sind Papst, ja? So viel Geschichtsideologie
auf einmal verbreitet nicht einmal Lothar Höbelt himself. Es tut weh, solchen Blödsinn zu hören. Das
heilige Deutschland… So etwas hat zuletzt ein komisch bebärteter Herr mit H vertreten. Shame on you!
Liebe Zahlenansammlung! 1) Lernen Sie Deutsch! 2) Ich kann mich mit meinem Alter wohl kaum zu den 68ern
zählen… 3) Schaffen Sie es nicht, das Blockdenken rot-grün-blau-schwarz-braun-sonstwas einmal beiseite
zu lassen?! Es ist immer wieder lustig, wie Ihnen gegengesetze Meinungen immer gleich das politisch andere
Ende bedeuten müssen oder (in anderen Postings) die sexuell andere Ecke. Sowas nennt man einfach nur
haltlose Beschuldigungen und ist im Prinzip nichts anderes als eine neue „Rassenlehre“, nur nach politischen
und sexuellen Blöcken. 4) Haben Sie Probleme damit, dass türkischstämmige Deutsche im Bundestag sitzen?
Lieber Benedikt! Dass Frauen in solchen Situationen keine moralischen, theologischen oder sonstige Gründe
haben sollte Ihnen doch klar sein. Natürlich sind es hauptsächlich soziale Gründe, die zu einer Abtreibung
bewegen, oder finden Sie andere Argumente für eine Abtreibung?
Lasst doch mal… den Lehmann in Ruh, der gönnt sich halt nach dem Katholikentag ein par lauschige Abende
mit Klerikerfreunden, Bierkisten und Popcorn. Jedem Menschen soll das gegönnt sen. Und woher willst du
wissen, ob er nicht gerade Urlaub hat? Ausserdem hat er sehr wohl angegeben, dass er das tun wolle, „wenn
es möglich sei“. Ich finde da die Zeitverschwendungen eines Weihbischofs Laun etwa viel grausamer.
Lieber Isidor, diese Meinung steht Ihnen natürlich unumschränkt zu. Es ist ohnehin größtenteils gängig,
zumindest in Domkirchen lateinische Messen für ein „Spezialpublikum“ zu feiern. Wenn das nicht so ist,
liegt das wohl weniger an dem Interesse der Kirche selbst sondern an jenem der einzelnen Priester, solche
Messen zu halten. Ich habe schon vor längerer Zeit gemerkt, dass Ihr Verständnis, was eine „gelungene“
Liturgie ausmacht, nicht das meinige ist, aber – das habe ich ja oft gefordert – so viel Pluralität sollte
man der Kirche auf jeden Fall zugestehen, dass jeder seine eigenen Vorlieben in ihr entwickeln kann. So
ist es für mich z.B. absolut uninteressant, ob Gregor d. Gr. oder Abt Bertl von Irgendwo diese Gebete
geschrieben hat und wie lange sie gebetet werden, da das m.E. z.B. nicht den Inhalt des Gebetes ausmacht
und schon gar nicht seine Wirkung. Für mich sind kostbare Gewänder, das viele Gold, der Weihrauch etc.
ein etwas überhöhter Prunk, der – Ausnahmen nicht ausgeschlossen – vom wirklichen Kern viel zu sehr
ablenkt und noch dazu dem ARmutsgebot doch irgendwie zuwiderläuft. Aber, wie gesagt, jedem das seine –
solange man nicht versucht, alles in einen Block zu sperren, soll dieser Facettenreichtum sehr wohl erhalten
bleiben.
Abu bricht ab Ich habe mir erlaubt, Abus Posting etwas umzuschreiben, um es der REalität anzupassen:
Breche die Debatte wegen erwiesener (kann jeder hier nachlesen) Dummheit meinerseits ab. Ich kann einfach
nicht mehr, mir gehen die Argumente aus, obwohl ich nie welche gehabt habe. Ich erklär alles nur einmal.
Weil ich beim nächsten erklären schon wieder vergessen hätte, was ich mir vorher zusammengereimt habe.
Ich bin doch keine Hilfsschule. Ich muss dort ja selbst noch hin!
Vagabundus Sie schaffen es wirklich sich selbst, Chris und dann – das muss ich Ihnen zugestehen – auch
dem angegriffenen malachias zu widersprechen. Zuerst nennen Sie es verwerflich, zwei Herren zu dienen
(richtig) und meinen, dass es richtig ist, Opfern zu gedenken auch richtig. Dann aber bringen sie das
Beispiel einer Holocaustreligion, ohne sich davor zu scheuen, ein einziges Wort ohne Erklärung als Behauptung
stehen zu lassen – was ist die Holocaustreligion? Und dann – Aberwitz! – ziehen Sie über den Nationalismus
her, reden über Fahnenschwingen und Hymnensingen und merken nicht, dass Sie damit eigentlich gegen die
(Neo-)Nazis wettern und nicht gegen die angebliche REligion Holocaust. Ich muss Ihnen zugestehen, dass
der Nationalismus mehr als nur problematisch ist. Aber was das ganze mit dem Holocaust zu tun hat (der
Holocaust ein Nationalismus?!? Also wirklich…), das sagen Sie allerdings nicht!
Liebes Abu, du darfst gerne deine Meinung kundtun, aber bitte zu das mit gemäßigter Sprache: Es gibt
keine „Homos“. Ich glaube nicht, dass sich hier ein(e) einzige(r) Homosexuelle(r) tummelt, nein, das kann
ich dir sogar versprechen und was mich betrifft kann ich dir das – sofern du an nichts als an Dogmen glauben
kannst – auch per eidesstaatlicher Erklärung geben (und ich bin mir sicher, alle anderen auch). Es gehört
zu den übelsten aller Übelkeiten, Leute als irgendetwas zu deklarieren (so wie du das mit deiner „Homo“-Bezeichnung
ja getan hast), ohne sie zu kennen. Du und viele andere Poster hier sehen in anderen Meinungen immer gleich
den Teufel, und so eine Schmalspurigkeit ist wirklich bedauernswert. Ich werd im Dom eine Kerze für euch
anzünden. Wenn ichs mir allerdings genau überlege, nehm ich eure Blödheit doch gerne an und lass mich
als „Homo“ bezeichnen. Wenn der Umkehrschluss jener ist, dass ich dann jeden ach-so-frommen-brav-katholischen
kreuz.net-Poster als „animal“ bezeichnen darf -dann nichts lieber als das. So viel Dummheit gehört einfach
bestraft.
Lieber Isidor, …genau das habe ich ja gesagt: Jeder soll hingehen können, wo er will. Ich glaube nur
immer noch aus dass die lat. Sprache in der Liturgie wieder stärker gepflegt wird eine allgemeine Wiederbelbung
des gar nie gestorbenen Lateins herauslesen zu können – und dagegen bin ich nur mal. Nicht, weil ich
es nicht verstehe (5 Jahre Latein sollten dafür genügen), sondern weil ich es nicht zeitgemäß finde
und nicht auf irgendwelche verschleiterten Geheimnisse aus bin. Wenn Sie das gerne miterleben, kann ich
Ihnen nur sagen: Gehen Sie hin, ich würde das nie verurteilen! Danke für das Kompliment, aber meine
Kenntnisse sind nicht autodidaktisch erworben, sondern im regulären Theologiestudium. Dass ich dort allerdings
nicht alles fresse und nicht jede Meinung sofort als meine eigene übernehme, wird Ihnen wohl schon aufgefallen
sein. Danke übrigens auch für das Forum, werde bei gelegenheit reinschauen! @Benedikt: Die drei Prinzipien
voneinander zu trennen ist eine Verkürzung, die so nicht geschehen darf. Nur so viel dazu.
gretipleti Was hat eine schlichte Liturgiefeier mit dem realen Leben zu tun? Liturgie hat doch genau den
Sinn, etwas andersgeartetes zu sein. Wenn es das reale Leben wäre, dann wäre es sinnlos. Rein angenommen
die Kraft der Eucharistie ist zu wenig: Was wäre Ihnen lieber – zu versuchen, die Leute erst mal „anzulocken“
und Ihnen dieses Verständnis vielleicht nicht ind er Messe, aber rundherum näher zu bringen, oder sie
gleich gar nicht anzusprechen? Hier befinden wir uns in einer Situation, wo der realisitsiche Bischof
sagen muss: Wir machen das, sonst haben wir einfach keine Überlebenschance. Die Forderung der RÜckkehr
der Piusbruderschaft sehe ich mal als schlechten Witz an. Und wir können uns gerne in 40 Jahren nochmal
treffen und dann darüber reden, was sich wirklich gehalten hat. Ich nehme mal an, weder das noch das
andere. Sondern der Weg der Mitte. Und bezahlen tun das hauptsächlich Sponsoren.
Wie schön… …dass sie dafür das kirchliche Lehramt zitieren können. Doch selbst wenn sich das Lehramt
an der göttlichen lateinischen Sprache ergötzt, juckt mich das wenig. Ich gebe zu, dass das Lateinische
eine lange Tradition in der Kirche hatte und auch noch hat, aber die Liturgie ist mehr als eine weihrauchdurchzogene
Imitation vergangener Tage. Das ist uns nicht aufgetragen worden. Der Auftrag Jesu lautet an mehreren
Stellen, das Evangelium zu verkünden. Und damit meinte er sicher nicht nur seine Worte, sondern auch
seine Taten und sein Wesen. Und wo anders als in der Liturgie kommen letztere beiden Aspekte zur Sprache
bzw. zu Anschauung und Aktion? Wer das Gedächtnis an einen Jesus, der als einer der ersten Menschen wirklich
für alle da war in ein riesengroßes Mysterium mit vielen Geheimnissen, Rätseln und unverständlichen
Floskeln verwandelt, nur weil es a) die Tradition so gemacht hat und weil es b) so „himmlisch“ ist (was
noch dazu sehr subjektiv ist), der versteht den chrsitlichen Auftrag falsch. Liturgie ist für alle da
und muss für alle verständlich sein. Ich will keineswegs, dass das Lateinische in einer normalen Messer
bestärkt wird. Dazu kann es – wie für die Pop-Messen – Ausnahmen geben, aber das gehört nicht in die
Regel!
Es nennt sich… …Schwangerschaftsberatung und soll genau das tun, was hier so oft gefordert wurde:
Mut zur Familie machen und die Abtreibung nicht durch normierende Verbote oder etwaige Neubearbeitungen
hin zum „Abtreibungshammer“ als teuflich darstellen. Würden mehrere Leute positiv argumentieren (für
das Wagnis Familie anstatt der Abtreibung) und weniger negativ (gegen die Abtreibung, weil ja so böse)
wäre das ERgebnis wohl wesentlich ertragreicher.
Lieber Benedikt! Die Religion hat die Moral nicht erfunden. Und dass jede Menge nicht-religiöser Menschen
die Abtreibung ablehnen bestätigt das nur. Es gilt hier, Lösungen für alle zu finden. Ihre finale Zustimmung
zur kirchlichen Abtreibungsberatung stimmt mich aber zuversichtlich, dass Sie dennoch verstanden haben,
worum es Internaut und in weiterer Folge auch mir schon die ganze Zeit ging.
Lateinische Sprache Was Sie persönlich schön und erhaben finden hat doch noch nichts mit der Wichtigkeit
der Sprache für die Liturgie zu tun. Aber dagegen sag ich nichts, das ist ja Ihre Meinung. Ich sage auch,
dass jeder, der es toll findet, in lateinische Messen gehen kann so oft und so lang er will, und wenn
er dabei nichts versteht sondern sich nur spirituell berührt fühlt ist mir das doch völlig egal. Wogegen
ich bin: Gegen diese immer lauter werdenden Stimmen, die lateinische Sprache (weil sie ja die einzig richtige
ist) zurück zu reklamieren und die alte Tradition am besten wieder für allgemein gültig zu erklären,
d.h. die Muttersprache in den Gottesdiensten wieder abzuschaffen. Daher argumentiere ich damit, dass diese
Lateinische Sprache (wenn auch zweifelsohne, wie Sie so schön darlegen, in der Tradition sehr wichtig)
nicht die ursprüngliche und somit auch gar nicht die einzig richtige sein kann, wodurch ich sage: Jedem
die Sprache, die er versteht. Das ist eine Abwehr gegen gewisse Kreise, nicht ein Angriff gegen die noch
immer mancherorts gefeierten lateinischen Messen!
Gratulation zu diesem Posting. Ich glaube dass ist genau der Punkt (oder sind genau die Punkte). Vor allem
Ihre Argumentation, dass man Sexualität (und ihre Folgen) als etwas wahrnehmen muss, dass positiv gelebt
und als Geschenk angenommen ist (ohne die Betten in theologische Höhen steigen zu lassen). So ist es,
und so wird es bleiben. Wer einfach nur mit dem Fegefeuer oder gleich der Hölle kommt, der argumentiert
nicht sondern verurteilt. Das Wagnis Familie, wie Sie es nennen, ist sicherlich ein Punkt, den man viel
eher „einbläuen“ sollte wie die Abtreibung. Familie als bessere Alternative zur Abtreibung darzustellen,
das sollte das Ziel sein.
Lieber hoffentlich nie zurückkehrender König! Geht man ihrer Argumentation nach, ist jede Kirche eine
solche, denn man kann sich sehr wohl streiten, welche Kirche bei einem Schisma „recht“ hatte, also dadurch
die Kirche blieb, von der sich die andere abgespalten hat. Denn man kann das auch in aktiv/passiv-Differenz
sehen: Eine Gruppe trennt sich ab, weil sie die (neuen) Aussagen der Kirche nicht teilen kann oder eine
Gruppe trennt sich ab, weil sie etwas anderes, neues will. Bei vielen Trennungen könnte man streiten,
wer Recht hatte. Ausserdem muss ich schon klarstellen, dass das Wort „Sekte“ heute ein umgangssprachliches
ist und daher für eine argumentative Diskussion heute nicht mehr verwendet wird. Natürlich ist die Frage,
ob man solchen Bischöfen folgen würde eine persönliche, die Sie für sich selbst zu entscheiden haben.
Die angl. Kirche hat das so entschieden, und wenn es Ihnen nicht passt, dann halt nicht. Ist es nicht
bei uns Katholiken dasselbe? Wenn uns etwas an der Kirche nicht passt, ändert sie es auch nicht. Und
was würden sie z.B. tun, wenn der Zölibat aufgehoben werden würde, etwa austreten?
@Benedikt Natürlich kann eine solche Wahl nicht nach den Regeln einer profanen ablaufen, das gehört
genauer überdacht und disktuiert, was allerdings nicht zum Thema gehört. Ich glaube allerdings viel
eher, dass man sich (auch) deshalb davor scheut, so viel Demokratie in die Kirche einzubringen, weil es
dann nicht mehr so einfach wäre, gewisse Linien zu halten (ob das jetzt die liberale ist, wenn es einen
liberalen Papst gibt, oder die konservative, wenn es ein Konservativer ist) – insofern würden das beide
Extremränder ablehnen, weil man nicht einfach Bischöfe, Priester, etc. nach den eigenen theologischen
und persönlichen Vorlieben auswählen könnte. Das ist m.E. der HAuptgrund, wohl aber nicht der einzige.
Dass damals nicht alle gewählt haben, ist mir klar. Sie sollten das aber auch im Kontext der Zeit sehen –
denn im Vergleich zur römischen Monarchie war eine Wahl von Gemeindevorstehern sehr revolutionär. „Kleine“
Bürger durften ja oft bis zum 19. Jahrhundert oder darüber hinaus auch profan nicht wählen (von Frauen
gar nicht zu sprechen). Also sehe ich darin keinen Grund, die Wahlen der Urkirche als „Wahlen der Wichtigen“
anzusehen.
Zweifel Ich bezweifle, dass die Alte Messe immer stärker wird. Natürlich, es gibt einen „eingefleischten
Kern“, der immer zu dieser Messe stehen wird und der sicherlich auch im Wachsen begriffen ist. Er wächst
aber nicht schnell genug, um den rasant zurückgehenden Katholizismus völlig auffangen zu können. Daher:
So wie heute wird die Kirche nicht weiter machen können – nicht in diesen Strukturen, nicht mit diesen
finanziellen Aufwendungen. Ausserdem bezweifle ich, dass sich der NOM auflösen wird, es wird ihn immer
geben, solange es die passende (Pop-)Kultur dazu gibt, genauso wie die alte Messe überleben wird, solange
es die traditionelle Kultur dazu gibt. Nur wenn diese Kulturen aussterben bzw. das Verlangen nach Religiösem
allgemein zurückgeht, dann kann je einer der beiden aussterben.
gescheitert vielleicht, aber nur theologisch. In seiner praktischen Anwendung hat ist es das Konzept in
eine Reihe mit den WJTen und sonstigen neospirituellen Veranstaltungen zu stellen. Die fff-Gottesdienste
sind ja überlaufen, jetzt finden sie (heute) schon „open air“ statt (siehe religion.orf.at). Den Jugendlichen
dieses Angebot, das man einmal gemacht hat, einfach wieder wegzunehmen, weil man draufkommt, dass es doch
wohl etwas zu viel des Guten war, wäre fatal und was diese Generation betrifft auch letal. Ich würde
es laufen lassen – solange niemand gezwungen ist, solange auch klar gemacht wird, dass die Effekte in
solchen Messen etwas unterstützen und nicht selbst der Kern sind und solange rechtzeitig auch verstanden
wird, dass das ewige Herumgehüpfe und Gerocke nicht ewig weitergehen kann. Auch die wilden 70er sind
heute gemäßigter. Jeder sollte in seiner Jugend mal wild sein dürfen, solang sie ihre Wilderergene
nicht anderswie ausleben und rechtzeitig erwachsen werden, find ich das absolut unproblematisch. Obwohl:
Einen kleinen Schritt zurück könnte man schon tun. Vielleicht keine Raucheffekte oder so…
REchnung Die Frage, lieber Hyazinth, ist aber: Wenn der Novo Ordo nicht mehr da ist, was ist dann noch
da? Würde man sich an Sonntagen das Durchschnittsalter der Messbesucher ausrechnen, käme man selbst
damit in die pensionsreifen Gegenden. So schlimm das klingt, in spätestens 20 Jahren ist der „Traditionskatholizismus“,
der v.a. am Land noch viele Menschen sonntäglich in die Kirche treibt, ausgestorben. Ich sage nicht,
dass dann niemand mehr in die Kirche geht, natürlich gibt es immer noch genug Gläubige, auch unter den
Jugendlichen. Aber: Die Strukturen, die die Kirche derzeit fährt, werden nicht mehr haltbar sein, selbst
wenn der Messbesuch nur um 20% zurückgeht, wobei ich eher mit 50-60% rechne. Kardinal Schönborn hatte
schon recht: Es ist noch kein so großes Problem. Aber es wird eines! Und zu dem „novo ordo“: Ich mag
die Tschak-Bumm-Messen mit Pyroeffekten und Ghettoblaster auch nicht und sehe sie als verzweifelten Versuch
an, wieder mehr Jugendliche in die Kirchen zu bringen. Wenn dieser Jugendkatholizismus auch bald genug
erwachsen wird, ist m.E. dagegen nichts einzuwenden. Es ist ja nicht die Regel.
Lieber Spanier! Die ersten Biblelübersetzungen ins Lateinische – das wissen sie sicher – nennt man Vetus
Latina. Wirklich belegt sind diese erst ab dem 4. Jahrhundert. Selbst wenn man davon ausgeht, dass es
sie schon früher gab bleibt mein Argument aufrecht, egal wie nahe Sie die ersten Übersetzungen zum Chrsitusereignis
selbst hinschieben: Jesus sprach (das haben sie richtig ergänzt) aramäisch, sein Umfeld fasste das ganze
schon vor (eher zweifelhaft) oder (kurz) nach seinem Tod im Griechischen auf. Selbst in Rom war in den
ersten Christengemeinden (aus Gründen der einfach noch fehlenden Übersetzungen oder auch, weil das Griechisches
sehr angesehen war) Griechisch als „Liturgiesprache“ gängig. Wann das Ganze ins LAteinische übertragen
wurde, ist dann ziemlich egal. Wesentlich wichtiger ist die Tatsache, wieso das geschah: Weil man sich
einem veränderten Kontext gegenübersah: Man war im römischen Großreich, noch dazu im westlichen Teil
(den Osten lassen wir mal). Standard- und Weltsprache war das Lateinische. Logische Folge: Texte übertragen,
denn es war eine frohe Botschaft, die jeder verstehen sollte. Wenn ich heute die Messe auf Latein feiere,
dann verstehen das die allerwenigsten. Es geht darum, das Evangelium zu verkündigen (Mt 28,19) und es
nicht für ein par Privilegierte, die sich da hineintigern, zugänglich zu machen. Das ist eine Verkehrung
der jesuanischen Aussendung!
an beide @virOblationis: Links-Liberale dulden nur Ihresgleichen: Abgesehen davon, dass ich keien Blöcke
mag und niemanden einteilen will: Dasselbe kann man von Rechts-Konservativen auch behaupten. Denn egal
was man sagt, es ist schlecht. Auf Argumente wird kaum bis gar nicht reagiert, nur auf die „Richtung“
von der sie angeblich kommen. @Pünktchen: daß in den meisten ihm bekanntgewordenen Fällen ist genau
der Punkt. Mehr bräuchten Sie gar nicht schreiben, denn wenn Sie meine Postings (und vor allem die des
Ungarn, wo sie das ja auch unterstellt haben) besser gelesen als einfach verurteilt hätten, dann würden
Sie wissen, dass ich keinesfalls für eine Abtreibung bin. Deutlicher: Würde meine Freundin zum heutigen
Tag (und das wäre sehr wohl ein ungewollter) schwanger werden, wir kämen beide nicht einmal auf die
Idee, auch nur an eine Abtreibung zu denken. Was ich einfordere ist nicht die Anerkennung, das Abtreibung
keine Tötung ist (denn das ist sie, nur eben kein Mord, da ist ein Unterschied), sondern die Beschäftigung
mit den Betroffenen selbst – sprich: Akzeptanz gegenüber den kirchlichen Beratungsstellen, die ja nicht
gegeben ist. Und Sensibilität gegenüber den Frauen, die vor diesem Problem stehen. Ohne Ihnen gleich
mit der moralischen Keule zu kommen.
Lieber Spanier, Sie reden an meiner Argumentation vorbei. Ich habe nie geleugnet, dass das Lateinische
seit dem frühen Mittelalter (streiten wir jetzt bitte nicht darüber, wann das MA anfängt) Latein für
die Liturgie sehr wichtig war und später auch die alleinige Sprache wurde, das ist eine historische Tatsache.
Mein Argument: Es gibt keine durchgehende liturgische Feier in Latein. Es liegen zumindest 300 Jahre zwischen
den ersten Christengemeinden (noch dazu in Asien) und dem Gebrauch des Lateinischen als Sprache. Wir neigen
gerne dazu, die Zeit bis 1500 als zu schnell vergehende zu sehen, aber überlegen Sie sich mal, was vor
300 Jahren war! Es gibt also keine Legitimation der lateinischen Sprache durch den Gebrauch in der Urkirche,
die sich – und das können Sie nicht abstreiten – in enger Nachfolge an Jesus Christus entwickelt hat.
Dass die Tradition das Lateinische (weil es eben gängige Weltsprache war) als Liturgiesprache festgelegt
hat, habe ich nie bezweifelt. Das ist nicht der Punkt, es geht um die urkirchliche Legitimation, die man
dem Lateinischen („es war immer so“) heute ja zumessen will.
Schön, dass sie wieder einmal nur klagen und nicht begründen können. Wenigstens haben Sie ihre Arroganz
(„Achtung, ich bin Theologie und Philologe, ich habe die Wahrheit gepachtet!“) diesmal auf eine Zeile
reduziert, rechnet man die Überschrift nicht dazu. Ich habe es schon mehrmals gesagt und wiederhole mich
gerne: Es ist ein nur zu typisches Zeichen von Argumentlosigkeit, wenn man auf die Beiträge von Postern
inhaltsleer mit Anschuldigungen, Diffamierungen und Beleidigungen antwortet. Sie haben auf meine Frage
keine Antwort gegeben, und ich kann mir schon denken wieso. Danke trotzdem, ich weiß somit mehr über
sie als andersrum!
Klarheit Pauschalurteil: Abtreibung ist falsch, Mord, etc. Urteil: Abtreibung von xy ist „falsch“, weil…
Das vielleicht deutet an, dass diese Beurteilung uns gar nicht zusteht. Ausserdem spreche ich die ganze
Zeit situationsbezogen und sie alle Situationen übergreifend. Ich glaube darin liegt der Fehler dieser
Konversation: Sie reden über das Haus, ich über das Zimmer.
Rückenkehren… Sprechen Sie bitte nicht über eine Kirche, der sie nicht angehören und deren Prinzipien
Sie nicht verstehen. Sie schimpfen über homosexuelle Priesterpaare, wissen nicht, wie die Bevölkerung
wirklich darauf reagiert, und andersrum ist bei den Katholiken ja alles gut, weil sie ja weder Mann noch
Frau in den Pfarrhof tragen dürfen. Denkste!
Ach wie schön, dass sie die Kirche immer weiter ins Spirituelle hineinschieben. Ich kann mich nicht erinnern,
dass Jesus irgendwann geheiratet hätte?!? Wie belegen Sie diese Ansicht aus dem Evangelium? Es geht hier
nicht darum, was ich verstehen will und was nicht, sondern um Ihr verklärtes Kirchenverständnis. Die
Kirche ist kein spirituelles Raumschiff irgendwo zwischen Himmel und Erde, sie ist real anwesend. Und
ich fühle mich dieser Kirche auch verbunden (in kritischer Loyalität wie das so schön heißt). Aber
Ihnen fehlt scheinbar komplett das Verständnis, was ecclesia überhaupt bedeutet. Scheinbar haben Sie
zu viel die KAtharina von Siena angebetet… Des weiteren: Ich bin kein Linker, kein Rechter und auch
nicht sonst irgendeinem Block zuzuordnen. Wenn ich Ihre Anklage allerdings so verstehe, dass Sie ein Rechter
sind (also meiner angeblichen Position entgegengesetzt), dann verstehe ich, was Sie damit aussagen wollen.
Verallgemeinerung Das „sie“ zeigt, wie klein ihr Denkhorizont ist. Das ist ungefähr so, als würden sich
die Muslime durch die kreuz.net-Äußerungen von allen zivilsierten Christen beleidigt fühlen. Der Agnostiker
hat schon recht, wenn Sie auf das Level der islamischen Fundamentalisten eingestuft werden wollen, dann
können Sie die Muslime gerne weiterhin Muselmänner nennen, nur zu!
Das habe ich auch nicht behauptet 1) Ihre Überschrift lässt darauf schließen, dass Sie mein Posting
nicht gelesen haben… 2) Der §218 ist Ihnen scheinbar bekannt, um damit zu argumentieren, müssten Sie
ihn zuerst aber mal akzeptieren, und das tun Sie nicht. Er sieht die Abtreibung ab einem gewissen Punkt
als Straftat – und abgesehen von allen biologischen und philosophischen Diskussionen, wann Leben beginnt
tut er das deshalb, weil er den Raum für die rechtzeitige, gewissenhafte Entscheidung lässt. Nach dieser
Frist ist es eine Straftat gegen das Leben, aber kein Mord., wie sie behauptet haben. Diese Freiheit lässt
das Gesetz nicht, weil es ihm so Spaß macht. Und nochmal: Frauen treiben auch nicht zum Spaß ab. 3)
Ich habe Sie dazu aufgefordert, über alles zu urteilen, ich tue es ja auch – aber für mich selbst. Und
ich fordere nicht mehr, als dass jedem freien Menschen diese Urteilskraft (sofern zurechnungsfähig) auch
zugebilligt wird. Das gehört m.E. zu den Grundrechten. 4) Sie philosophieren liebend gerne über iregendwelche
Themen, kommen dabei aber in Sphären, die mit der Praxis nichts zu tun haben und vor allem immer weiter
von meinem Thema weg. Ich rede von ganz anderen Dingen als vom Wesen des Urteiles.
Liebster Spanier, es ist halt so: Alle Evangelien, die gesamte Briefliteratur und das AT sowieso: Nichts
ist in Latein verfasst. Sie können zwar schön und gut mit fehlenden Quellen argumentieren, aber es ist
eine Tatsache, dass das frühe Christentum 1) aus dem griechischen Kulturraum kam und 2) griechisch nicht
nur in den Lesungen (gezwungener Maßen), sondern auch als Liturgiesprache verwendete. Darum geht es hier:
Es gibt keine durchgehende liturgische Tradition in lateinischer Sprache, das haben Sie indirekt auch
eingestanden. Daher ist jede traditionelle Argumentation „Latein ist immer schon die Sprache der Kirche
gewesen, und soll es auch heute sein“ völliger Schwachsinn. Und die Kirche hat sehr wohl im Mittelalter
den Umschwung von Griechisch auf Latein vollzogen. Dass sie (angeblich) Theologe und Philologe sind, mag
schön sein, aber ich habe schon genug solcher Leute bis hin zum Professorenrang gehört, die blanke Ideologie
in wissenschaftliche Sprache gepackt haben und meinten, ihre Ausbildung alleine wäre Legitimation für
alles. Mein lieber, lernen Sie bitte lesen und dann antworten Sie mir wieder: Ich habe gesagt, es gibt
keinen durchgänigen Liturgiestrang auf Latein. Richtig oder falsch?
@Kirche: Oder wie soll man es zB. verstehen, daß in vielen Ländern Europas kein Katholik Regierungschef
sein darf? Vielleicht, weil sie nicht gewählt werden? Liebste Zahlenansammlung: Ihr schön verklärtes
Bild der katholischen Kirche mag zwar wunderschön sein, doch die Realität trifft es nicht. Die Kirche
besteht nur mal aus (sündigen) Personen, wird von ihnen geleitet, gelenkt und geformt. Natürlich kann
ich die Kirche als rein mystisches Gebilde verstehen, aber dann geht der Gemeinschaftsbezug von ecclesia
verloren. Ganz so einfach ist es nicht, die Kirche von ihrer Weltgebundenheit zu lösen und zur „makellosen
Braut Christi“ zu machen. Denn schließlich hätten wir dann mit dieser Kirche zwar spirituell (eine Seite,
aber praktisch (andere Seite) nichts mehr zu tun
Ihr schönes Beispiel… …hab ich schon verstanden, aber es ist aufgrund der Ferne zu diesem Thema völlig
irrelevant. Ich hab schon gesagt, dass Sie gerne urteilen können, über was Sie wollen, aber das ganze
zentral(istisch) für das gesamte Thema „Abtreibung“ zu fordern, das ist der Fehler. Liebstes Pünktchen,
mit der „Straftat gegen das Leben“ widersprechen Sie sich selbst: Sie haben klar und deutlich gesagt,
dass die Abtreibung nicht nur Ihrer Meinung nach, sondern auch ganz rechtlich „Mord“ ist. Und da liegen
Sie sowas von falsch. Ergänzung: Sie wollen, dass die Abtreibung als eine Straftat deklariert wird und
subsumieren daher in diese Richtung. Die Argumente fallen dabei weg. Zitieren Sie nicht Kant, zitieren
Sie die Gegenwart! Natürlich können Sie über jeden Einzelfall urteilen wie sie wollen: Dass es falsch
ist, dass Frau xy abtreibt etc. Dieses Urteil ist natürlich nicht pauschal. Aber Sie fordern das pauschale
Urteil á la „Die Abtreibung ist Mord und daher zu betrafen“. Das ist es, was nicht funktioniert und was
ich mit „pauschal“ gemeint habe. Bitte bleiben Sie also bei dieser Argumentation und versuchen Sie sich
nicht in philosophischen Ergüssen, was ein Urteil ist.
Ehrlich, … …das ist völliger Humbug: Wenn man weiß, welch großes Wunder in der Messe geschieht,
ist es nicht nötig, alles laut zu sprechen und auch nicht alles zu verstehen. Sie Sind genau einer von
jenen, die das von Jesus mit seinen Jüngern (seinen Anhängern) gefeierte Abendmahl am liebsten wieder
mit dem Rücken zum Volk, in unverständlicher Sprache und vielleicht auch noch hinterm Vorhang feiern
wollen. Was daran noch eine Verbindung zu Jesus sein soll, ist mir schleierhaft. Wenn es sie so verzückt,
was da geschieht, dass sie es gar nicht hören wollen, dann kaufen Sie sich Kopfhörer und hören Sie
in der Messe zukünftig Rammstein! Zweitens: Die Sprache der Kirche ist nicht Latein, sie ist Griechisch.
Sie werden gar nicht glauben (wollen), welche Probleme im Zuge der latinisierung der Messbücher im Mittelalter
aufgekommen sind. Latein war dmals genauso eine Modesprache (und das war der Grund für die Umstellung),
wie heute das Englische. Es gibt keine lineare Tradition der Liturgie in Latein, das ist historisch und
theologisch unhaltbar. @Pünktchen: Derart schnell hätte ich mir ein solches Thema nicht erwartet
@Aragorn Ich glaube Ihnen schon, dass Sie dazu nicht mehr sagen können. Weil Ihnen einfach nichts mehr
einfällt, als gehaltlose Behauptungen in den Raum zu stellen. Wieso muss eine Kirche tief sinken, um
einen Homosexuellen als Bischof zuzulassen? (Noch dazu eine Kirche, der sie scheinbar nicht angehören,
d.h. deren Grundsätze und Prinzipien schlecht zu machen auf keinen Fall ihre Sache ist!).
um Reinhard Mey zu zitieren… Ich glaub’ nicht, daß er in seiner Weisheit, seinem ew’gen Rat Sowas Abartiges
ausgeheckt hat wie den Zölibat, Denn sonst hätt’ er sich zum Arterhalt was andres ausgedacht Und uns
nicht so fabelhafte Vorrichtungen angebracht. Welch ein Frevel, daran rumzupfuschen, zu beschneiden, Zu
verstümmeln! Statt sich dran zu erfreu’n, dran zu leiden! Und wenn Pillermann und Muschi nicht in den
Masterplan passen, Glaubt ihr nicht, er hätt’ sie schlicht und einfach weggelassen? Glaubst du Mensch,
armsel’ger Stümper, du überheblicher Wicht, Daß du daran rumschnippeln darfst? Ich glaube nicht!
@Beobachterin Wie schon angedeutet: Woher wollen Sie das alles wissen? Gehören sie denn etwa zu dieser
„Homosexuellen & friends-Gruppe“?!? Liebe Beobachterin, solche Verurteilungen und nicht-einmal-Halbwahrheiten
sind echt eine schande für jedes halbwegs argumentative Meinungsforum. Sie sind der typische kreuz.net-Poster:
Eine klare Meinung (was ja nicht schlecht ist), aber alles, was dieser MEinung nur um Millimeter zuwidergeht,
ist schlecht, teuflisch, dämonisch, pervers, unchristlich etc. etc. etc. Schon mal gehört, dass man
nicht richten soll, auf dass man nicht selbst gerichtet wird? Woher nehmen Sie ihr totales Wissen über
das Gute und Schlechte dieser Welt, haben Sie den Heiligen Geist als privaten Gewissenstrainer engagiert?
Auch schon mal gehört, dass der den ersten Stein werfen soll, der ohne Sünde ist? Sie und ihre Kollegen
(rudolfsohn etc.) sind hier schon ganze Steinbrüche losgeworden. Die kränkelnde Steinindustrie wirds
freuen, den da oben weniger. Sie sind im Prinzip genau das, was das Evangelium anklagt: Von ihrem ach
so frommen Glauben besessene. Die, die im Tempel ganz hinten stehen, also genau die, die im Evangelium
als die wahren Frommen dargestellt werden, sind Sie mit Sicherheit nicht!
Logischer Unsinnn und sonstige unsinnige… …Unsinnigkeiten: Ihen gefällt das Wort „Unsinn“ anscheinend?!
Ich muss Sie dennoch darauf hinweisen, dass Sie doch sehr an dem vobeireden was sowohl aphrodite als auch
ich gepostet haben. Sie können gerne alles als Unsinn deklarieren, was Sie nicht verstehen (wollen),
aber argumentativ ist das nicht. @„beiwohnen“: Egal wie ihre „Situation“ aussieht, beiwohnen klingt etwa
so, als wäre man dort, um dort zu sein. Und das ist nicht der Sinn davon. Falls ihnen das Wort „griabig“
nicht bekannt sein sollte (was ich aus ihrer Schlussfolgerung annehmen muss), hier eine kurze Erklärung:
Im Österreichischen meint es „lieb, nett, schön, „goldig“ (zu Deutsch)“, ist allerdings für alle weiteren
positiven Konnotationen offen. Eine negative Verwendung von „griabig“ wäre mir noch nie untergekommen.
@als Christ fühlt man sich nicht zwingend der deontologischen Moral verbunden, glauben Sie mir! Mein
Argument (aphrodite wird wohl selbst antworten) ist das der nicht-pauschalen Antworten. Denn die kann
es nicht geben. Wenn ihr Verstand schon darauf aus ist, alles zu be-, ver- und sonstirgendwie -urteilen,
dann soll er das doch tun, aber für ihren Kontext und nicht den anderer, schon gar nicht, wenn die Ängste,
Probleme und Horizonte dieser Gruppe ihnen gar nicht vertraut sind. Vielleicht ist es falsch, abzutreiben.
Aber genauso ist es falsch, pauschal über diese Tatsache zu (ver)urteilen.
Liebster Abu! Da Sie scheinbar zwei Dinge nicht voneinander unterscheiden können (woran das liegt, will
ich besser nich nachfragen) will ich ihnen die hier dargebrachten zwei Diskussionen noch einmal näherbringen:
1. Da ist die Diskussion um Kannibalen. Ich habe bereits in einem Posting erwähnt, dass solche Inserate
natürlich pervers sind. Aber das ist nichts, was man allein bei Homosexuellen finden würde. Ich danke
Ulli, für den Hinweis mit den Kinderschändern. Also: Kannibale schlecht und grausam, aber das hat –
so wie das der Artikel nämlich insinniert – nichts mit Homosexuellen zu tun! 2. Da ist die Grundsatzdiskussion
über die Diffamierung von Homosexuellen, über Vorurteile, Beschimpfungen, das „in-Blöcke-sperren“ („sie
sind alle pervers“) und die verbale Brutalität, die dem eines Kannibalen gleichkommt. Für Sie wäre
es einmal geistreich, darüber nachzudenken was Homosexualität ist – nämlich in erster Linie eine Form
der Liebe. Die von Ihnen und anderen oft gebrachte Formulierung, Männer würden sich „nur aus Lust“ lieben,
erklären Sie mir mal sachlich. Ausserdem gibts das bei Heterosexeuellen genauso – sogar noch viel mehr.
Ich habe den Kanibalismus also nie gutgeheißen. Meine Kritik richtete sich gegen eine andere Facette –
aber Leuten wie Ihnen so ein Denken abzugewöhnen, kann man gleich wieder aufgeben.
Abfälligkeiten Ich bitte die Redaktion redlichst, Muslime künftig nicht mehr als Muselmänner, Muselmane
oder sonst irgendwie abwertend zu bezeichnen. Man kann über den Islam denken, glauben und wissen was
man will und darüber auch seine sicher oft negativen Meinungen haben, aber dennoch sollte die Sprache
sachlich bleiben. Ich bitte darum!
Lustig Ich hab echt noch nie so viel gelacht. Es ist einfach köstlich. Bitte diese Diskussion für
die Nachwelt festzuhalten, sowas dummes hab ich noch nie gesehen. ICh kann vor LAchen nicht mehr schreiben…
Lieber Chris! Die katholische Kirche unterhält dieses Forum nicht, das sollte selbst zu Ihnen durchgedrungen
sein. Des weiteren: Ja ich bin schwul, ich habe mit meinem Freund 20 Kinder gezeugt, sie alle bei der
Moon-Sekte taufen lassen, ihnen dann allen (meinem Freund auch) die Köpfe abgehackt und beim Papst selbst
um Wiederaufnahme angesucht. Er hat gesagt, ich sei ein braver Christ und hat mir daraufhin angeboten,
das REferat für die Homosexuellen zu übernehmen. Da sitz ich jetzt und treibe meine bösen Spielchen.
Ganz nebenbei bin ich auch noch Berliner Bürgermeister. So, jetzt kennst du mich, Christl!
@Spinner Ich werde aus Ihnen nicht schlau. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie Sie zu solch blöden
Gedanken kommen. Das ist schlimm, wirklich. 1) Kein feiner Christ? Ich lach mich tot! Wollen Sie behaupten,
Sie seien ein feiner Christ, während Sie die Shoa als Götzenkult hinstellen? Ahja, und braver Katholik
sind wir auch noch: Hetzen gegen Willy Brandt und vergessen dabei, dass sowohl JP2 als auch B16 an Holocaustmahnmalen
gebetet und die Schuld eingestanden haben. Ich bin vielleicht kein feiner Christ. Aber dann sind Sie das
schlimmste, was sich je als Christ bezeichnet hat. 2) Ihr aberwitziger Umschluss auf den angblich schwulen
Bürgermeister hat mich zur späten (frühen) Stunde derart erheitert, dass ich wohl noch längere Zeit
nicht schlafen kann. Sie schließen von 4 Worten auf das Zitat eines mir gar nicht bekannten Bgm und schließen
daraus, dass ich homosexuell bin? Ihnen fehlt jeglicher Anstand. Ganz abgesehen davon, dass das ein ganz
anderes Thema ist: Vergleichen Sie mit Eiern was Sie wollen, leugnen Sie von mir aus Millionen oder auch
nicht, deuten Sie an, was Sie wollen, mir is es wurscht, weil Leuten wie Ihnen kann ohnehin nur noch Gott
selbst helfen. Aber: Verzichten Sie künftig auf derartige Anschuldigungen, noch dazu mit einer nicht
einmal brüchigen Begründung. So ein Blödsinn ist mir noch nie untergekommen, dass man von 4 (!!!!)
Worten auf gleich auf „schwul“ kommt. Sie haben wohl selbst nix anderes im Hirn als dieses Wort!
@rudolfsohn 1) Sie werden solche Inserate auch in Hetero-Pornoheftl lesen können, die Ihnen vielleicht
lieber sind. Das ist kein Homosexuellen-Proprium und hat auch nichts mit ihrer angeblich „perversen Triebhaftigkeit“
zu tun. 2) Den einzigen perversen Trieb, den man zu diesem Artikel finden kann ist Ihriger, der darauf
aus ist, alles, was sie nicht kennen und verstehen sofort aufs schlimmste zu diffamieren. Über Triebe
kann nur reden, wer sie auch schon selbst empfunden hat.
Schutz Sie haben diese zumindest in Frage gestellt, und was hinter so etwas steckt, wissen wir spätestens
seit Gudenus und Kampl. Ja, wenn Sie das so sehen schützt der Staat den Holocaust natürlich schon: und
zwar vor Neonazis, Leugnern, in-Frage-Stellern, Verharmlosern etc. Bittesehr, mein lieber Chris, welche
so tolle Wissenschaft hat denn neue ERkenntnisse? Achja, die Gaskammern können gar nicht so viele Juden
getötet haben, nein, das ist unmöglich. Ich hoffe, Sie haben den österreichischen Gudenus-Prozess verfolgt,
Sie wissen, was die die Wissenschaft zu diesem Thema sagt. Der Staat schützt den Holocaust von mir aus
auch gegen jede Diffamierung, gegen jede Neuauflage des Ganzen. Und das ist gut so! Und genau genommen
ist es mir vollkommen wurscht, wieviele Millionen ihre angebliche Wissenschaft wegvertuschen will, mir
würde es schon reichen, wenn ein einziger Jude wegen seiner Religion, seiner „Rasse“ (die keine ist)
oder seiner Kultur ermordet worden wäre. Alleine die Tatsache, dass es so etwas gegeben hat (und scheinbar
noch immer gibt) ist absolut grauenhaft. Und die Zahlen treiben das in das Grauen itself. Vor Ihrer Wissenschaft
muss man wirklich schützen – nicht nur den Holocaust, sondern alle Menschen, die man damit beeinflussen
könnte.
Quahu! Dieser Quadrathuscher gebührt Ihnen wirklich. Wenn Sie allerdings schon die statistischen Zahlen
zu den Judenmorden leugnen, dann brauch ich eigentlich mit Ihnen gar nicht mehr weiter zu reden, denn
dann fehlt es Ihnen an jeglicher Intelligenz. Der Staat schützt den Holocaust nicht (vor wem denn?),
er bewahrt höchstens das Andenken daran und zwar in dem Sinn, dass diese Tat für etwas steht, dass nie
wieder kommen soll. Dass man dafür einsteht, die Shoa/den Holocaust als Mahnung für alle Zeiten zu sehen,
nenne ich Gerechtigkeit – für die Toten von damals und die verhinderten Toten von morgen. Was ein Götze
ist weiß ich, aber scheinbar ist Ihnen nicht geläufig, dass die Verharmlosung und Beschimpfung dieses
Massenmordes eine riesige Blasphemie ist. Gottes Schöpfung- MENSCHEN – wurden ermordet. Diese Tat als
Religion anzusehen, das ist Gotteslästerung. Ich zitiere sie frei: Sie sind mir zu blöd, aber BITTE
schicken Sie keinen anderen!
@Chris Erschreckend! Dass man so etwas verbreiten darf (achja, man darf es ja nicht)! Wie gut, dass hier
Anonymität herrscht. Mein liebster Herr Chris(möchtegern -t), das ist wirklich abscheulich. Und nichts
anderes. 1) Die These, die Shoa sei eine Religion, ist gehört zu den allergrößten Schmafus der kreuz.net-Geschichte.
Die Shoa ist spitz gesagt ein einziger Tatbestand, eine Greueltat, ein Völkermord. Wenn Sie daran etwas
Religiöses erkennen, dann haben Sie wohl beim Betrachten der Passion Christi höchste Verzückungsgefühle
erlitten (mit einem anderen Verb will ich das nicht beschreiben). 2) Sie haben nicht verstanden, was ein
Götze ist. Ein Holocaust-Denkmal klagt eine gottlose, götzenhafte Welt doch an. Und ganz abgesehen davon:
Sich vor der eigenen Schuld niederzuwerfen, sie einzugestehen und sich ihrer bewusst zu werden nennt man
REUE und nicht Anbetung. 3) Glaubensabfall betreibt höchstens der, der solche Verbrechen leugnet, sie
verharmlost oder das Gedenken („auf dass wir nie mehr vergessen!“) daran als Blasphemie darstellt. Es
tut weh, solchen Blödsinn zu lesen. Dass es den Antisemitismus noch gibt, wusste ich. Aber dass er mit
so blöden Äußerungen vertreten wird, erschüttert mich zutiefst. Eine :(3 für alle Opfer des Holocaust/der
Shoa!
Jede… …Abtreibungsgegnerschaft in Ehren und ohne die Abtreibung zu fordern (wenn irgendwer irgendwas
in die „Richtung“ will, dann höchstens die gewissenhafte Freiheit dazu): Dass der Staat sie gesetzlich
verbieten oder gar bestrafen soll erklären Sie einmal einem Juristen. Der wird sie entweder auslachen,
wenn er Lust zum Streiten hat vielleicht sogar noch die Verfassung auslegen und Sie spätestens wenn wieder
irgendeine Holocaust-Verharmlosung kommt darauf hinweisen, dass sie sich besser zügeln sollten, um nicht
in gewisse Strafdelikte zu verfallen, die der Wiederbetätigung gleichkommen. Das grausamste ist nämlich
die ewige Gleichsetzung des (Völker)-Mord-Motives mit jenem „Motiv“, das eine verzweifelte Frau zur Abtreibung
bewegt. Oder glaubt irgendjemand, dass sie es aus Jux und Tollerei macht? Na freili, is jo so lusdi! (um
den bayrischen Edelkomiker Maxl Graf zu zitieren)
Den lustigsten Punkt… …finde ich immer noch, dass man immer zuerst gelesen haben muss, worüber man
schreibt. Und die Vorstellung, dass manche Redakteure Pornohefte lesen, nur um sie als Quelle für kreuz.net-Artikel
zu verwenden, finde ich doch sehr interessant. Vielleicht sollte ich auch welche lesen, es könnten sich
ja für alle möglichen Berufsfelder interessante Ansätze darin finden lassen?!?
Sehr lustig. Es ist immer wieder interessant, wie Leute, die sich jeglicher Argumentation entziehen wollen,
ihre Postings mit leeren Fremdwörtern füllen. Sehr gelungen, wahrlich 1) Das widerspricht ihren pauschalen
Urteilen. 2) Ob ich den Nachbarn als Mörder bezeichne oder nicht hat doch damit nichts zu tun. Es wird
ihm, dem Richter und auch sonst allen egal sein. In einem Mordprozess geht es um Beweise. Und mit solchen
Urteilsfindungen sind wir hier ganz falsch! 3) auch vorsätzliche Tötung ist nicht immer gleich Mord.
Lesen Sie den Rechtstext. Ausserdem ist sehr wohl zu differenzieren, woher dieser „Vorsatz“ (wie Sie ihn
nennen) kommt. Es ist eine grauenhafte Denkweise, einen heimtückischen Mord mit der Verzweiflung, die
zur Abtreibung bewegt, gleichzustellen. 4) Hab ich nicht angezweifelt. Wahrnehmen heißt aber nicht gleich,
auch selbst Farben zu verwenden. 5) Es gibt keine Urteilsebene, weil es kein Urteil gibt. Es gibt eine
Entscheidung, und die ist sehr wohl von der betroffenen Person selbst zu treffen – was eine entsprechende
Betreuung davor auf keinen Fall ausschließen sondern sogar zur Norm machen soll! Es sind keine ad-hoc
Entscheidungen, wenn eine Betreuung geboten ist. Das sollte Ihnen klar sein. Aber solche Entscheidungen
kann und darf man nicht normieren. Und schon gar nicht pauschal (be)urteilen.
Liebes Pünktchen! 1) Ich wiederhole nicht. Aber selbst wenn es wiederholt wäre, wäre es noch viel schlimmer:
Denn sie verstehen es scheinbar noch immer nicht. Zu ihrer Auslegung: Ich habe nie gesagt, dass diese
Frauen das Gesetz bestimmen sollen, weil es sie betrifft, sondern das sie zu Wort kommen sollen, dass
man sie anhört und nicht über ihre Köpfe hinweg etwas festsetzt. Ich fordere kein Urteil von den Betroffenen,
sondern eine Einbeziehung ins Urteil. Man merkt, dass ihnen aufgesetzte Dogmen sehr zu liegen scheinen,
aber zum Glück ist das nicht überall so: Manche Entscheidungen werden auch noch in Gremien und Kommissionen
getroffen und nicht von Einzelpersonen oder einseitig besetzten Gruppen! 2) Ihr tolles Beispiel ist damit
widerlegt. Jeder Täter, auch wenn die Tat noch so klar ist, muss angehört werden. Seine Verteidigung
fließt auch in die Urteilsfindung ein, sofern er begründen kann. 3) Doch, die Motivlagen spielen sehr
wohl eine Rolle. Per definitionem ist nicht alles Mord, was Tötung ist, das sollten Sie wissen. Daher
bitte ich Sie, hier einfach aus Förmlichkeit nicht von Mord zu sprechen: Mörder ist, wer aus Mordlust,
zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, einen Menschen
tötet. (§211 StGB)
Jaja, so ist das… 1) Wer Kondome nicht benutzen darf, ist doch wohl klar und wird nicht groß ausexerziert:
keiner. 2) @Kinder: Es lebe Barbara Rosenkranz! 3) kreuz.net berichtet über verdächtig viele „Perversionen“,
von Porno(jagd) bis Homo(sexuelle). Wieso? Weils ja für die katholische Lehre keine anderen Themen gibt
als „wie pervers nicht die ganze Welt ist“. Mir reichts schön langsam, wenn die Lügner ihr Maul halten
Liebste Farbenmeister(in)! Also, wenn ich mein Haus mal streichen muss, weiß ich, wen ich nicht engagiere.
daß es keine vorgeburtlichen Kindstötungen geben darf, außer in sehr genau und eng bemessenen wirklichen
Notfällen Also wenn das Farben sind, dann bin ich wohl farbenblind. Ganz abgesehen davon, dass sie etwa
vergewaltigte Frauen aussen vor lassen. Und: Sie richten, bestimmen und fordern immer noch von außen
über Situationen, die sie nicht persönlich kennen und die sich daher nicht ausreichend reflektieren
können. Ich weiß nicht, wie viel Sie von Psychologie verstehen, aber so läut das menschliche Denken
nur mal nicht. Es ist die Unsachlichkeit der Gegenposition in den verschiedenen Fallkonstellationen moralisch
relevante Differenzen zu sehen Das erklären Sie mir bitte mal!? Ihre „Differenziertheit“ folgt womöglich
aus einer mangelnden Reflexion. Diese Aussage widerrum stammt aus einer gar nicht vollbrachten Reflexion
des gelesenen.
Danke, aphrodite, für diesen charmanten Einschub. Aber so einfach kommt mir das Punkterl nicht davon:
Sie haben in den letzten Postings eigentlich nur mit angeblichen Eigentoren und Peinlichkeiten herumgeworfen.
Eben weil sie glaub ich gar nicht mehr folgen können. 1) Hod. hat doch angegeben, dass er – wenn es methusalix
selbst noch nicht getan hat – die Zustimmung ironisch meint. Kein Eigentor. Capische? 2) Sie haben Hod.
ein Eigentor unterstellt, das sie dann später als Ihren Fehler zugegeben haben, um es gleichzeitig wieder
zu bestätigen. Das ist absolut keine Logik und auch kein Eigentor. 3) Sie haben vielleicht gar kein Eigentor
zugelassen, sondern sich als Abwehrspieler nur so blöd angestellt, dass der Stürmer nichts tun brauchte
als faul im Strafraum herumzustehen und im richtigen Zeitpunkt die taube Zehenspitze seines gebrochenen,
geschienten und gegipsten linken Fußes (obwohl er Rechtsfüßer ist) hinzuhalten, um den Ball im Tor
zu versenken. Wahrscheinlich haben Sie dabei dem Tormann auch noch die Sicht verstellt oder ihm vorgeworfen,
peinlich zu sein. Das, liebes Pünktchen, ist penlich!
@Pünktchen 1) Wer ist bitte Urteilsbefähigt ausser diese Frauen selbst? 2) Sie verfahren nach dem Prinzip:
Was (mir) nicht passt, wird passend gemacht. Ich kann doch nicht einfach ein Gesetz kippen, nur weil es
meiner religiösen Auffassung zuwidersteht. Bei allem Respekt vor dem Katholizismus: Stellen Sie sich
einmal vor, der Islam oder sonst eine Religion würden so manche ihrer Vorstellungen in Gesetze pressen
wollen 3) Selbst wenn Sie hier religionsfrei argumentieren, kommen Sie in eine Sackgasse: Es gibt die
medizinische Möglichkeit, etwa vergewaltigten Frauen vieles zu „ersparen“ (um das jetzt mal aus deren
sicht etwas lapidar zu formulieren). Und ich kann diese medizinische Möglichkeit nicht nur einem Teil
der Bevölkerung öffnen. Diese Möglichkeit ist da, und weggehn wird sie nicht mehr – es gilt also, diese
Situation zu bearbeiten und nicht ihre Wuschsituation, es wäre nie so weit gekommen. 4) Lesen Sie bitte
ihr Schleierwörterposting – wie abschätzig sie da über den „Respekt“ reden, lässt schon so einige
gut gestüzte Schlüsse zu… Ausserdem formulieren sie „Verantwortung“ und „Gewissen“ als Hohn. Als ob
Sie das niemanden zutrauen wollten. Das ist Hohn. 5) Lebensschutz ja, aber im Strafrecht? Das ist schon
einfach juristisch nicht haltbar. Tut mir leid.
Pünktchen, doch etwas… …argumentationslos. Sie unterstellen Hod. ein Eigentor, gestehen sich aber
gleichzeitig den Fehler ein, der das Eigentor sein sollte?!? ?:) Puh, bin ich froh, dass Logik keine Zulassungsbedingung
für Foren ist, sonst hätte ich jetzt nicht so lachen können! Viel eher haben Sie ein eigenes Eigentor
eingestanden. Ich denke schon, dass man das methusalix-Posting als Karikatur lesen kann (natürlich nur,
wenn man will) – man muss aber nicht. Das kann wohl nur methusalix selbst auflösen, daher bitte ich Sie,
die Behauptung, dass es keine Karikierung sei, doch lieber bleiben zu lassen, denn Sie haben diesen Beitrag
ja (hoffentlich) nicht verfasst! Und Hod. hat ja geschrieben, dass – wenn methusalix’ Posting eben nicht
diesen karikierenden Inhalt hat, den er annimmt – doch spätestens in seinem Posting die Ironie sicht-
und lesbar ist. Und das stimmt. Die reine „ja, ich gebe zu, ich lag falsch, aber sie sind trotzdem schlecht“-Argumentation
macht mich müde.
Ungeplant… …oder ungewollt, darum geht es hier nicht: Egal ob diese Frauen vergewaltigt wurden, ob
sie einfach naiv waren oder ob sie andere Probleme haben: Darum geht es mir nicht. Ich fordere nur ein
etwas offeneres Denken den Betroffenen gegenüber. Ein par Beispiele (und ich bitte sie nicht als irgendwelche
Anspielungen auf die Abtreibung zu sehen, das sind sie nicht!): Ich kann einen Mörder nicht verurteilen,
ohne vorher mit ihm zu sprechen. Ich kann den Holocaust nicht bearbeiten, ohne mit den Juden, aber auch
mit den Tätern darüber zu sprechen. Ich kann nicht über Jesus reden, ohne seine Worte zu verstehen.
Ich kann nicht über andere richten, ohne überhaupt je mit ihrer Situation vertraut zu sein. Und zwar
mit ihrer. Und ganz nebenbei: Richten soll man ja bekanntlich sowieso nicht. Also in diesem Sinne ist
es mir egal, aus welchem Grund diese Frauen schwanger geworden sind. Wenn es für sie ein Problem ist,
dann sollen sie dabei auch zu Wort kommen. Mir kommt es so vor, als würden sie hier eine Problem durchexerzieren,
dass sie zwar theoretisch aus vielen Artikeln, Verurteilungen und Meinungen kennen, aber wohl nie selbst
(nehm ich nicht an) erlebt oder mit einer Betroffenen ausreichend offen diskutiert haben. Insofern ist
diese Diskussion sinnlos, solange hier keine ungewollt, ungeplant (oder was auch immer) schwanger gewordenen
Frauen zu Wort kommen!
sportlich bleiben! Weil ich angesichts der aktuellen Tage keine Fußballregeln von Eigentor bis Abseits
erklären will, lasse ich tiefgehende Auslegungen dieser Begriffe aus, will aber dazu anmerken: Ich habe
den Beitrag nicht wirklich verfolgt und das jetzt nachgeholt. DAbei habe ich nirgendwo eine klare Parteinahme
des „Ungars“ bemerkt. Er hat lediglich Argumentationen gutgeheißen, andere Argumentationsstränge kritisiert –
aber: Ich finde hier nirgendwo ein „ich bin für die freie Abtreibung“. Weder wörtlich, noch impliziert.
Wenn Sie das schon anklagen, dann zitieren Sie bitte, und zwar nicht die Antwort auf eine Argumentation,
sondern die Stellungnahme, in der sich Hod. auf die Abtreibung selbst bezieht! Also, ich wills nun doch
versuchen: Ein Eigentor geschieht meistens unabsichtlich per Schuss/Kopfball ins eigene Tor. Letzteres
kann ich Ihnen nicht zugestehen, dazu fehlt das ideologiefreie Denken (im Kopf). Nein, Sie haben vielmehr
geglaubt, Hod. habe ein Eigentor geschossen und vor lauter „ich weiß ganz sicher, dass er in seinem Strafraum
steht“ als Verteidiger in ihrem Strafraum gar nicht gemerkt, dass er in das ihrige Tor getroffen hat.
1:0 (oder mehr)
Jaja, wieder mal… Es endet ohnehin nie. @Ungar: Dass man falsch interpretiert wird, passiert auch anderen.
@Pünktchen: Hallo erstmal bei diesem Thema, nun zu Ihrem Posting: Es ist sehr nett von Ihnen, den vermeintlichen
Verfassern in spe eines Anti-Abtreibungs-Lexikons viel Arbeit zu ersparen, aber einen etwas weiteren Horizont
will ich doch einfordern – denn was von der anderen Seite an Wörtern in die Diskussion hineingeworfen
wird (ich erinnere nur an die Szenen in Salzburg), das ist unterstes Niveau. Und wenn Sie doch diese „Schleierwörter“
so glorreich enttarnt haben (womit Sie wohl bei weitem nicht der einzige sind), dann können Sie mir vielleicht
auch beantworten, wie man solche Organisationen denn besser nennen sollte? Ausserdem hier noch einmal:
Sie kritisieren u.a. christliche Vereinigungen, die ungewollt schwangere Frauen zu unterstützen versuchen.
Haben Sie in dieser Hinsicht jemals mit einer Frau gesprochen, die eine derartige Hilfe in Anspruch genommen
hat? @rif: Der ewige Holocaust-Vergleich tut sehr weh, denn bei aller Menschenwürde von Anfang an etc.-der
vorsätzliche, ideologisch motivierte Mord ist doch etwas ganz anderes. Selbst wenn man gegen die Abtreibung
ist.
@Ablöse Ich kenne die Diözese Linz sehr gut. Und ich kann Ihnen versichern: Aichern ging aus Alters-
und gesundheitlichen Gründen. Und aus keinem anderen Grund.
Vatikanum Gebets- und Zelebrationsrichtung sowie Liturgiesprache wurden sehr wohl vom 2. Vatikanum gefordert:
– SC ermöglicht die Verwendung der jeweiligen Muttersprache in der Liturgie (tw. natürlich auch schon
vorher, da aber „illegal“ so geschehen) – auch die Volksaltäre sind eine direkte Folge des zweiten vatikanischen
Konzils. Und SC erwähnt ausdrücklich eine „Empfehlung“. Ausserdem ist alleine die Tatsache, dass diese
beiden Bestimmungen contra der Tradition neu erdacht werden ein Beleg dafür, dass es zwar keine diktatorische
Bestimmung ist (auf sowas hat das 2Vat zum Glück größtenteils verzichtet), aber dennoch die offizielle
Linie in diese Richtung leitet. Ganz abgesehen davon: Die von mir erwähnten Fragen und „Auflösungen“
sind mit oder ohne Bestimmung des 2. Vatikanums schlüssig. Ok, weiter beim nächsten Thema
Lieber Benedikt! Sie verstehen meine Aussage falsch: Ich habe sehr wohl das katholische Eucharistieverständnis
als „das richtige“ (wenn man das so sagen kann) dargestellt und das „reine GEdächtnis“ der Protestanten
bzw. das noch Schärfere der Calvinisten als „falsch“ deklariert (sofern mir oder irgendwem das zusteht).
1) Die Kirchegeschichte ist sehr wohl ein Anhaltspunkt für die Lehre, denn sonst wären die ganzen Päpste
bis Johannes XIII. (dem echten) nur als Politiker aufgetreten. Zur „Lehre“, wie sie es nennen, gehören
genauso theologische Rechtfertigungen contra Hexen & angebliche „Ketzer“ sowie die Kreuzzugsaufforderungen.
Wenn es dann z.B. 1900 Jahre nach Christi Geburt zur Dogmatisierung der Unfehlbarkeit ex cathedra kommt,
ohne dafür eine länger als 400 Jahre alte Tradition verwenden zu können, ist schon äußerst fragwürdig,
was da aus Machtgier und was aus direkter theologischer NAchfolge Christi entstanden ist. Es geht da nicht
um die politischen Falschheiten, sondern um die grausame theologische Lehre, die tw. (nicht immer) sowas
von quer zur christlichen Botschaft geht. Und das war eine Lehre. 2) Die Urkirche wählt ihre Gemeindevorsteher.
Und das war noch die eine Kirche.
Die dafür nötigen „genauen“ Ausführungen… …passen wohl kaum in ein 1500-Zeichen-kreuz.net-Posting.
Wenn Sie sich dafür interessieren können Sie vielleicht einmal ein wissenschaftlich-ökumenisches Buch
der neueren Generation lesen (am besten einen Sammelband mit katholischen wie anderskonfessionellen Autoren).
Aber eigentlich sollte schon alleine die Kirchengeschichte zeigen, dass sich erst mal historisch keine
Kirche wirklich die weiße Weste der puren WAhrheit anziehen darf. Das alleine sollte als Argument eigentlich
reichen. Wenn sie die Vergangenheit allerdings ausklammern wollen, dann weise ich nur auf ein par kleinere
Dinge hin, um nicht gleich wieder Grunsatzdiskussionen anzuheizen: Auf der einen Seite die demokratische
Wahl von Bischöfen (vgl. Gemeindevorsteher in der Apg), auf der anderen Seite die (tw. eingeflüsterte,
siehe Krenn) Einsetzung von oben gegen das Volk. Oder: Auf der einen Seite ein transsubstantielles Verständnis
der Eucharistie, auf der anderen Seite natürlich das reine Andekens-Verständnis der Eucharistie. Usw.usf.
Denken Sie wirklich, die katholische Kirche habe bisher alles richtig gemacht und vertrete die uneingeschränkte
und ganze Wahrheit?
Ich weiß, dass das kaum zum Thema passt, aber im Prinzip hängt alles daran, wie Liturgie entsteht und
WAS die richtige Liturgie ist. Ich entschuldige mich für die deftige Wortwahl, nehme sie aber keinesfalls
zurück. Es ist eine Verkehrung des Abendmahles, sich mit der Liturgie von den Gläubigen zu entfernen.
Deswegen gab es ja die Entscheidungen des 2. Vatikanums, die manchen aber gegen den Strich zu laufen scheinen –
wieso auch immer. Aber Sie haben recht, bei Gelegenheit können wir dabei ja weiterdiskutieren.
Wäre doch mal… …interessant, was die RKK dazu sagt. Ich denke, wenn das bischöfliche oder vatikanische
Medienethiker lesen würden, die würden glatt dazu auffordern, das „katholisch“ durch „hetzerisch“ zu
ersetzen!
Lieber benegut! Es braucht keine „Herausforderung“ um katholisch leben zu können, zumindest nicht um
der Herausforderung willen. Da verstehen sie das christliche Oppositionsverständnis falsch.
Ja, das mag schon stimmen, … …dass die Liturgie ursprünglich und von der Intention her „nicht aus
Menschenhand“ stammt, und stimmt auch, dass das oberste Lehramt bestimmt, was und wie die Liturgie sein
soll. Aber trotzdem kann man nicht einfach auslassen, dass es in den knapp 2000 Jahren auch in diesem
Lehramt einige Irrtümer gegeben hat, wie die Liturgie denn rechtens wäre (sonst hätte sich ja nichts
verändert). Und solche tollen Ideen wie Liturgie auf Latein, Liturgie hinterm Vorhang, Liturgie mit Rücken
zum Volk etc. sind – meiner Meinung nach – eine Perversion des Abendmahles, das Jesus mit seinen Jüngern
(=mit seinem „Gefolge“) gefeiert hat. Auch wenn die Verwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi
ein Geheimnis sein mag, man darf es doch nicht verstecken – denn es ist ein Geheimnis für jeden, und
es steht jeder Seele, jedem Geist und somit letztlich auch jedem Menschen frei, wie er für sich selbst
dieses Geheimnis zu lüften vermag. Dogmatisch zu sagen, wie dieses Geheimnis zu verstehen ist, ist meine
ich nicht der einzig gültige Weg, weil diejenigen, die diese Dogmen festgelegt haben, bei allen heiligen
Geistern doch „nur“ die Schrift interpretiert haben (ohne die(se) Interpretation jetzt abzulehnen). Man
kann das „Geheimnis Jesus Christus“ nicht in einem Buch wie dem KKK festlegen. Dazu berührt er viel zu
persönlich. Wie gesagt – meine Meinung dazu.
Liebes Pünktchen! Es freut mich, das wir zu konvergieren beginnen, allerdings nicht, dass es so lange
gebraucht hat, noch dazu, wo ich das „anything goes“ sowieso immer geleugnet habe. Was ich sagen will:
Die Passion ist ohne Auferstehung völlig sinnlos. Daher ist ja auch die Passion Christi eine theologisch
unvollständige Aussage. Wäre Jesus nur gestorben, dann wäre das eher ein Zeichen für das klägliche
Scheitern der Liebe Gottes gegenüber den Menschen. 1) Glaube ist auch persönliche Betroffenheit. Ein
rein formaler Glaube ist sinnlos. Ich bezweifle nicht die Sinnhaftigkeit (mancher) Dogmen, abe sie alleine
stellen keinen Glauben dar! 2) Um zum Hamburger zurückzukehren: Ich habe lediglich in den Raum gestellt,
ob es denn eine festgesetzte Liturgie geben muss, die sich zwar über 1964 Jahre hinweg verändert und
geformt hat, nun aber plötzlich stillstehen soll. Dass ich den Hamburger gut finde, habe ich nie gesagt.
Also nicht „anything goes“ sondern „something goes“. Und aus den Evangelien heraus ist absolut nicht festgelegt,
wie genau die Liturgie zu feiern ist. Und ich denke, solange man sich auf der selben Sinnebene bewegt,
ist vieles (aber eben nicht alles) möglich: Solange man versteht, was das soll, was man tut, kann es
nicht mit der dogmatischen Begründung „weil es nie so war“ falsch sein.
@Benedikt Vielen Dank, das war mir bewusst und es war absichtlich und ironisch so verwendet. Ganz nebenbei
gesagt ist diese Ironie eigentlich nicht wirklich haltbar (um mich selbst zu kritisieren), da ein Fundamentalismus
im Gegensatz zu anderen Blockeinteilungen relativ offen ist. Ich würde sogar mich persönlich auch in
manchen Bereichen als Fundi einstufen, etwa wenn es darum geht, ob in den Kaffe Zucker gehört, oder nicht
Ich verweise… …auf das unlängst von mir angebrachte Hosen-Gleichnis und stimme meinen beiden Vorpostern
uneingeschränkt zu. kreuz.net kann scheinbar einfach nicht anders, als ständig gegen Homosexuelle zu
hetzen. Dass man sich andersrum immer beschwert, dass erzkatholische Ansichten (siehe Diskussion um „Hetzfilm“
Sakrileg) immer angeblich „verfolgt“ werden, zeigt a) dass man scheinbar Homosexualität, Sexualiät,
Kondome, Porno(jäger) etc. für derart interessant und wichtig hält, dass man ständig darüber schreiben
muss und dass man b) unter starkem Verfolgungswahn leidet.
Also erstaunlich… …finde ich es wirklich nicht, dass solche Forderungen hier gestellt werden. Naja
gut, hier vielleicht schon. Ich darf Sie vielleicht darauf hinweisen, dass ich in meinem Posting nie mehrere
Kirchen impliziert habe, sondern sehr wohl davon ausgehe, dass es eine Kirche gibt, die „die richtige“
ist. Allerdings glaube ich nicht, dass irgendeine der bestehenden Kirchen und „kirchlichen Gemeinschaften“
(wenn sie das so wollen) ein Anrecht darauf hat, sich als diese einzig wahre Kirche zu bezeichnen, weil
allen Kirchen kleinere oder größere Dinge fehlen, die wieder andere aufweisen. Was ich zu denken gegeben
habe, ist, dass man innerkirchliche Pluralität immer nur mit Spaltungen oder Blockbildungen lösen kann –
und in beiden Fällen geht man dann immer aufeinander los, weil man überzeugt davon ist, in allen Punkten
die einzige Wahrheit zu vertreten. Das macht die RKK genauso falsch wie alle anderen Gemeinschaften. Wenn
„die Kirche“ (die es also nicht gibt) der mythische Leib Christi ist, dann kann es nur eine Kirche sein,
die es schafft, Pluralität zuzulassen ohne sich gleich in tausend Teile zu zerspalten. Dass dabei nicht
alles geht, versteht sich von selbst. Es ginge aber auf jeden Fall wesentlich mehr, als derzeit!
Schön, dass… …das der katholische Glaube ist, daran zweifle ich auch gar nicht. Und wenn Sie mein
Posting aufmerksam gelesen haben, dann werden Sie gemerkt haben, dass ich den Willen Gottes (und somit
auch die Schriftverankerung) des Todes Jesu nie in Frage gestellt habe. Noch einiges: 1) Es geht nicht
um eine Fundierung seiner Lehre, die war schon vorher fundiert. Der Kristallisationspunkt, den Sie meinen,
ist allerdings die Auferstehung und nicht der Tod. Denn die Gnade Gottes, sein den-Menschen-Verzeihen
wird nicht im Tod ersichtlich, sondern in der Auferstehung. Ich will nicht sagen, dass Jesus sterben musste,
um auferstehen zu können. Aber die von ihnen angesprochene „Vergebung Gottes“ gegenüber alle bösen
Menschen manifestiert sich nicht im Tod, sondern in der Auferstehung. Sonst wäre das Christentum sehr
sadistisch. 2) Wie sie mein „pro nobis“ deuten ist falsch: Es geht nicht um seine Lehre, sondern um seine
Hingabe für uns (damit wir erlöst werden, und nicht er, der es ohnehin immer war). 3) Natürlich hat
die Christologie viele Facetten und auch Sie haben nur einen Teil davon genannt. Wie man das Jesus-Ereignis
versteht, ist die schwierigste Frage des Christentums. Nur finde ich es traurig, dass man darauf eine
diktatorische Antwort geben will. Selbst nachdenken scheint verwerflich zu sein – ich denke, dass wer
sich selbst Gedanken macht, evtl. noch mehr herausfinden kann, als dogmatisch festgelegt ist. Wenn ihr
Glaube nur aus Dogmen besteht tun Sie mir – wie gesagt – sehr leid.
Im Gegensatz zu ihnen… …muss ich keine Dogmen studieren, um das Christentum zu verstehen. 1) Wie bedeutsam
ihr Isidorus jetzt war (und so bedeutsam ist er nun wirklich nicht) oder nicht, ist mir wirklich grundegal.
2) Meine tw. „proletenhaften“ Aussagen, wie Sie meinen, resultieren daraus, dass ich manche Gedankengänge
und das ewige Blockdenken einfach lächerlich finde. Punkt. 3) Ausserdem gehen sie in ihrer Argumentation
am Thema vorbei: Wenn sich Luther, Zwingli, Calvin und andere von der katholischen Kirche abspalten (was
sie nie wollten, aber wozu sie von der Kirche gedrängt wurden), dann wohl aus guten Gründen. Und darum
geht es. Wenn mir so eine Bannandrohungsbulle in die Hände fallen würde, ich wüsste nicht, was ich
so alles damit tun würde. Ein Beispiel: Würde die Kirche heute den Irakkrieg unterstützen, ich dagegen
wettern und deswegen ausgeschlossen werden – ja, ich würde diesen Ausschluss verbrennen! Mir einen Bann
anzudrohen, weil ich die Mißstände kritisieren?!? Und das soll dann auch noch die eine, heilige und
immer wahr denkende Kirche sein?!? 4) Wollen Sie abstreiten, dass Luther eine Reform der Kirche und keine
Abspaltung im Sinn hatte? Ich streite nicht ab, dass sie ab einer gewissen Situation „gehen mussten“ –
es gab für sie keine Hoffnung mehr, die Kirche zu wenden. 5) Alleine die mittelalterlichen Tatsachen
zeigen doch, und darüber reden wir ja hier, dass die Kirche nicht immer Recht hatte, d.h. die Wahrheit
nicht für sich beanspruchen kann – odeR?
Lieber Beneditcuts qui hopefully not venit! Nein, das denke ich nicht. Ich spreche dabei übrigens auch
jene Linksfundis an, die meinen, alles, was ihnen nicht beliebt, als „Recht“ abstempeln zu können und
alles, was ihnen religiös nicht passt, als „katholisch“ deklarieren zu können. Die Sprache zeigt unsere
Einstellung – und wenn ich Menschen in Blöcke einordne, dann lande ich ganz schnell beim Kastensystem –
nicht (nur) politisch, sondern vor allem sozial. Und so kann man auch einfach nicht argumentieren, schon
gar nicht als Christ!
Gerechtigkeit Gottes Es tut mir sehr leid, dass sie meine Argumentation nicht verstehen, denn diese Frage
habe ich schon lange beantwortet. Ganz nebenbei: Ich will nicht zählen, wie oft ich sie jetzt schon auffordern
muss, meine Fragen zu beantworten. Wer umschifft hier? Also nochmal: Jesus war ein Mensch. Und als Mensch
liebte er sein Leben. Und daher ringt er mit der Frage, ob der Kelch nicht an ihm vorübergehen könne –
er WILL NICHT STERBEN – aber er tut es, weil Gott mit ihm mehr vorhat als ein schönes Leben gelebt zu
haben. Die göttliche Gerechtigkeit ist eine direkte Folge des Jesus-Lebens (passion&ressurection included):
Tod und noch viel mehr anschließende Auferstehung zeigen, dass mit Gott der Tod überwunden werden kann.
Tod=Böses, Ungerechtes (politisch,sozial,menschlich,religiös…). Man kann durchaus sagen, dass Jesus
dadurch Heil gebracht hat, dass er die Wirkmächtigkeit Gottes in die Welt gebracht, sie gezeigt, gelebt
und schließlich im größten Maße geoffenbart hat – in Tod und Auferstehung. Die Gerechtigkeit ist das,
was wir erreichen, wenn wir auf Gott vertrauen: Hebr 3,18: Denn worin er selber gelitten hat und versucht
wurde, kann er denen helfen, die versucht werden. Wenn sie also widerstehen,leiden oder sonstwas, gibt
er Hoffnugn auf Befreiung und GEwissheit, dass Gott helfen kann – allen Todesmächten zum Trotz. UND JETZT
ENDLICH SIE!!!!
Liebe Erzfundis! Glaubt ihr nicht, dass es total unchristlich ist, in solchen ewig gleichen, stereotypen
Blöcken wie Links, REchts, Katholisch, Evangelisch, Christlich, Unchristlich etc. zu denken?!?
Oh doch, Pünktchen, ich will… …man beschränkt mich nur in der Länge! Und Sie haben noch GAR NICHTS
beantwortet, so viel dazu! 4) Mir ist es im Grunde wurscht, welche Gleichnisse sie alle auf ihren glorreichen
Tod beziehen und welche theologisch mehr oder weniger wichtigen Personen das noch tun. Wer sich mit seinem
Glauben nur per Zitat anderer auseinandersetzen kann, tut mir leid. Nur Joh 12,25 dazu: Wer an seinem
Leben hängt, verliert es, wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins
ewige Leben. Bitte immer den Kontext beachten: Sich für andere hinzugeben (und das nicht nur im Tod),
für andere da zu sein, ist der primäre Punkt der Lehre von der „Liebe“. Es geht hier nicht darum, dass
wir alle sterben müssen, um toll zu sein, sondern dass wir in diesem Leben zeigen müssen, dass uns andere
wichtiger sind als wir selbst. 5) Das ist auch die Grundaussage des pro nobis/vobis: Wir waren Jesus wichtiger
als sein eigenes Leben. Er hat in seinem Leben (und in seinem Tod) alles für uns getan und gegeben. Er
musste sterben, weil er a) den Römern politisch gefährlich wurde und weiler b) im Tod den Weg verkörperte,
den er immer gegangen war. Heil dadurch, dass er zeigt, dass man im Vertrauen auf Gott den Tod überwindet.
So, aber jetzt: WAS IST FÜR SIE AM TOD SO TOLL? Und Antworten auf alle anderen Fragen bitte!
Sehr geehrter Isoirgendwas! 1) Nehmen wir mal – nur als Beispiel – die Abspaltung der Protestanten unter
Martin Luther. Wenn Sie seine Forderungen lesen, würden Sie diese (zum Großteil) befürworten? Mal abgesehen
davon, dass er sich nie formell abtrennen wollte: Der Protestantismus sah das Hauptproblem darin, dass
aus der Kirche etwas geworden war, was sie nicht sein sollte (Ablasshandel, Simonie, etc. etc.) – wollen
Sie damit sagen, die RKK habe doch immer das richtige getan und die Protest. haben das nur nicht gewollt
und sind deshalb „gegangen“? Um es mit Kreisky zu sagen: Lernen sie (Kirchen)Geschichte! 2) Wie liegt
was auf der Hand? Das müssen sie schon begründen! Als Aussage alleine ist das haltlos. Argumente! 3)
Wenn Sie ein bisl was von Ökumene verstehen, dann wissen Sie, dass der einzig maßgebliche Unterschied
der RKK und der Protestanten (Bsp.) in der Ämterfrage liegt. Mehr als 95% sind Gemeinsamkeiten. 4) Alleine
die theologische Pluralitiät zwischen den Evangelien, Paulus, Petrus und den pseudepigraphischen Schriftstellern
zeigt uns: Pluralität innerhalb einer Gemeinschaft ist durchaus möglich. Nur wird sie leider verhindert –
und daran ist schlicht und einfach die Angst vorm Machtverlust (auf allen Seiten) schuld!
Belisar Es ist schon sehr schwach seine angeblichen Warheheiten auf Aussagen von irgendwelchen Professoren
zu stützen. Wer die Arbeiten Gallileis (und um seine Zeit geht es, nicht um die heutige) kennt, der weiß,
dass er das heliozentrische Weltbild sehr wohl plausibel begründen und beweisen konnte. Was Sie mit dem
bloßen Auge sehen ist nicht, was Wissenschaftler mit dem bloßen Auge (=mit Wissen, Instrumenten, Methoden
etc.) sehen können. Reden Sie bitte über Dinge, über die sie auch wirklich ein fundiertes Wissen haben.
Sich jetzt hinzustellen und zu sagen: Der Professor wars, der hat uns das erzählt! ist äußerst unprofessionell.
Lieber Benedikt, wenn sie sich so ansehen, was „unsere Seite“ so alles an Anglikanern, Protestanten etc.
interessiert, dann ist dieses Gewicht doch sehr fettleibig (von den Homo-Bischöfen bis zu den bösen
Protestanten, die ja sogar am Katholikentag dabei waren). Hab ausserdem nicht gewusst, dass sie Engländer
sind (was Ihre ständigen Schreibfehler erklären würde) und daher so tollen Einblick in die AK haben.
Die wirklich illustren Behauptungen stammen von Seiten der katholischen Kirche: Nämlich die Annahme,
sich selbst als einzig wahre Konfession anzunehmen, quasi die Wahrheit zu kennen. Das ist – wenn man das
Evangelium kennt – der größte Schmafu, den man sich überhaupt nur ausdenken kann. Andere als „kirchl.
Gem.“ zu deklarieren, sich selbst aber als einzige „Kirche“ zu nennen, das zeugt von so einer Argumentlosigkeit,
wie sie sonst nur Pünktchen hat – es ist ein Abdeklarieren, ein Diffamieren und Runtermachen. Hätte
Jesus diese unsachliche und von Nächstenliebe völlig geleerte Diskussion mitverfolgt, er hätte mehr
als nur ein par Stände im Tempel umgeworfen.
@Bruder Theophil Also mal ehrlich, Bruder, Ihr Sohn scheint mir doch sehr viele religiöse Fragen offenliegen
zu haben. Liegt das etwa an der Erziehung? Dass der Film und das Buch zur (positiven oder negativen) Auseinandersetzung
mit religiösen Themen bzw. der Kirche anregt, versteht sich von selbst, das Negative erklärt sich allerdings
daraus, dass die Leute, die schimpfen, den Film entweder nicht gesehen, das Buch nicht gelesen, oder aber
beide falsch oder nur teilweise verstanden haben (absichtlich oder unabsichtlich). Sakrileg ist – wenn
überhaupt – nur eine halb so große Gefahr wie hunderte von anderen Filmen, die sich über Glaubensfragen
hinwegquälen, allen voran die Passion Christi. Wenn ich meinen (nicht existenten) Sohn in P.C. schicken
würde, dann würde er mich nicht fragen, was die Apokryphen sind, sondern ob „mein“ Christentum (in specialis
die Katholische Kirche) nicht eigentlich einen Quahu (Quadrathuscher) hat, ein Gemetzel als Grundfunken
seiner Existenz zu sehen. Dann muss ich zu erklären anfangen: Dass manchen Leuten scheinbar das Kreuz
(musikalisch gesagt der „Vorhalt“) als die Auferstehung (die „Auflösung“). ?:)
Opus Dei vs. Sakrileg Wer das Buch bis zum Ende gelesen hat weiß, dass die ganzen Vorurteile gegenüber
dem Opus Dei, die im Buch bewusst aufgebaut werden, am Ende so ziemlich den Bach runterfließen. Es ist
immer wieder lustig, wenn Leute über etwas diskutieren, dass sie nicht einmal (oder nicht vollständig)
kennen. Da schnappt man was im NEWS auf oder hört etwas im Radio, und schon nimmt man es als Wahrheit
an. Wer sich den wahrlich nicht besonders geistreichen Roman bis zum Schluss angetan hat, der wird wissen,
wovon ich Rede. Im Film (wenn sie daraus das Buch ableiten wollen) finden Sie meinen Argumentationsstrang
übrigens nicht.
Erlösungshoffnung? Liebstes Pünktchen, wenn Jesus uns erlöst hat, wieso dann noch Hoffnung auf Erlösung?
Dogmatisch ebenfalls nicht haltbar. Ausserdem: Erlösung von was? Von blöden Fundamentalistenpostings?
1) Ich zerteile Jesus nicht in Lehrer und Erlöser, das machen Sie schon selbst, in dem Sie seine rabbinische
Lehre nicht als Grundstock der Erlösungslehre (in der Auferstehung vollendet etc.) ansehen. 2) Bitte
hören Sie mit dem ganzen Leiden auf, Jesus hat eine frohe Botschaft verkündet und zwar die vom Reich
Gottes. Das ist der zentrale Kern aller Evangelien. Er predigte Unheil und Leiden für die, die den Geboten
und seiner Lehre nicht entsprechen – aber auch nicht irdisch, sondern mit Plätzen im Himmelreich (Mt
23). Jesus war nicht so eigensinnig, sein Leiden in den Mittelpunkt seiner Botschaft zu stellen, sondern
das Reich Gottes. 3) Das Senfkorn-Gleichnis ist nicht auf sein Leiden bezogen (wie bitte wollen Sie es
dann ausdeuten?) sondern darauf, wo Gottes Wort Frucht bringt und wo nicht. Exegetischer Blödsinn daraus
eine Leidensankündigung zu machen. Angesichts der Länge, die kreuz.net erlaubt mach ich hier Schluss
und fordere Sie dazu auf, endlich einmal Ihre Sicht der Dinge klarzustellen. Wie verstehen Sie das pro
nobis? Und weichen Sie nicht aus: Was ist der Grundfunke des Christentums – Tod und Auferstehung und Lehre
des Jesus Christus? Wäre die Lehre auch ohne Auferstehung heilsstiftend?
Antwort Schön, dass Sie scheinbar nur mit Gegenfragen antworten können, aber ich drücke mich nicht
vor Antworten: 1) Jesus ist nicht Lehrer durch seine Worte und Erlöser durch die Auferstehung, sondern
beides durch beides. Er ist nicht erst zum Erlöser geworden, als er auferstanden ist. Das widerspricht
auch der katholische Lehre, auf die sie ja so stehen. 2) Zum letzten Mal: Ich leugne Tod und Auferstehung
nicht. Beide (und nur beide in Verbindung!) sehe ich als Vollendung des irdischen Wirkens. Die Auferstehung
ist das Zeichen, dass der Tod (und der ist durchaus in mehreren Facetten als jegliches Leiden, alles Schlechte,
die Ungerechtigkeit etc. zu sehen) im Vertrauen auf Gott überwunden werden kann – also dass das, was
Jesus verkündet hat (die Lehre), durch Gott in seiner Umsetzung auch wirklich möglich ist. 3) pro nobis:
Für uns – das heißt, dass er es nicht für sich, für Gott oder sonstwen tut, sondern für jeden einzelnen
Menschen – dass er jedem zu der neuen Chance verhilft, durch Gott allem Schlechten (Tod) durch erlangen
der göttlichen Gerechtigkeit (Auferstehung) zu erreichen. 4) Nicht mein Wille…: Es ist Gottes Wille,
dass das Zeichen in Jesus geschieht. Jesus ist in erster Linie Mensch – und als solcher steht er in dieser
Situation vor Gott und tut etwas vorbildliches: Gottes Wille soll geschehen. Und er wird es. Und jetzt
sind Sie an der Reihe! Und diesmal wirklich!
Danke! Endlich ein Beweis dafür, dass sich kreuz.net nicht die offizielle Plattform der katholischen
Kirche nennen darf, sondern höchstens eine hinterwäldlerische Plattform für Hetzer und argumentantionslose
Veruteiler. Ich bin mir sicher, hätte es im 10. Jahrhundert Internet gegeben, das wäre dabei rausgekommen…
ach herrje… Ich habe Ihnen doch schon gesagt, dass es sehr wohl Stellen gibt, die Auferstehung und Tod
beschreiben und theologisieren (no na ned). Soll ich Ihnen jetzt alle Stellen posten, die das nicht tun?
Ich habe Tod und Auferstehung nie geleugnet. Aber was sie aus diesen beiden Teilen herauslesen wollen,
ist mir nicht ganz klar (zumindest nicht, was sie daraus gegen „mich“ verwenden wollen?!). Dass ich mich
nicht auf die von Jesus initiierte Liturgie bezogen habe, sollten Sie doch gemerkt haben. Ein par Fragen:
Was ist wichtiger – die Bergpredigt oder die Passion? Die Gleichnisse oder die Worte, die Jesus am Kreuz
spricht? Was davon lässt auf unser eigenes Leben mehr Sinn schließen? Das will ich von Ihnen wissen,
nicht was in den Evangelien zu Tod und Auferstehung steht, das weiß ich selbst.
eine gute Situation… …um ein für alle Mal die Frage in den Raum zu stellen: Wieso ist ein Homosexueller
ein schlechter Mensch? Was ist daran verwerflich? Abgesehen von diesem Bischof, der sich scheiden lässt –
was ich natürlich nicht gutheißen kann, das ist ein anderes Thema. Aber die ewigen Diffamierungen der
Homosexuellen hier stinken mir schön langsam.
kleine Ergänzung… …zu Belisar: Den Informationsstand zu den Dokumenten des 2. Vatikanums sollte man
vielleicht mal am Petersplatz aufstellen, denn bis dorthin sind viele Bestimmungen dieses richtungsweisenden
Konzils noch gar nicht durchgedrungen…
@Pünktchen Liebes Pünktchen, es ist toll, dass ich Sie zum Lachen bringe. Aber wenn Sie meine Aussagen
nicht verstehen, kann ich nichts dafür. Es gibt scheinbar genügend Leute, die sie verstehen. Dass das
auf kreuz.net nicht allzu viele sein würden, hatte ich mir schon gedacht. Anstatt mir unfreiwillige Komik
zu unterstellen bitte ich Sie einmal, kontruktive Kritik zu bringen. Sie können schimpfen und spotten,
aber ein „Sie denken falsch, weil…“ ohne anschließender zugleich diffamierender als auch ideologischer
Begründung habe ich von Ihnen noch nicht vernommen. Wenn ich wirklich so falsch liege mit meinen Gedanken,
dann haben Sie es wirklich nicht auch nur ansatzweise geschafft, mir ihre scheinbar so tolle und richtige
Sicht der Dinge „beizubringen“ oder auch nur darzulegen. In diesem Sinne: Die Freude ist ganz auf meiner
Seite
Konfession? Muss ich die Aussage, dass für das Christentum die Botschaft Jesu wichtiger ist als Tod und
Auferstehung an eine Konfession binden? Bitte: röm-kath, evang., orthodox, koptisch… Quellen haben
doch nichts mit Konfessionen zu tun, denn allen liegt die eine heilige Schrift zugrunde – das das Evangelium
von Jesus. Und was heißt euangelion? FROHE BOTSCHAFT. Und was heißt Botschaft: Dass er uns etwas zu
sagen, und nicht etwas vorzuzeigen hat. Sonst droht das Wort Jesu ja vollkommen unterzugehen, wenn immer
nur Tod und Auferstehung (für die er selbst banal gesagt nichts kann) in den Vordergrund kommen. Er ist
nicht gekommen um uns etwas vorzusterben und um vor uns seine Auferstehung zu feiern, sondern um uns etwas
zu sagen. Daher: Es geht darum, was wir daraus für unser leben ableiten. Die spirituelle Verzückung
durch Tod und Auferstehung, also durch Wunder, ist zwar nicht zweitrangig, aber praktisch einfach nicht
von solcher Wucht wie das gelebte Jesus-Wort. PS: Es tut mir leid, dass das mit dem thema nichts mehr
zu tun hat, aber sie wollten diese „theologische Ausführung“ doch, oder?
der Singular himself regt sich auf Aha, und woher wollen Sie das wieder wissen? Sie treten ihre eigene
Position gegen die Abtreibung breit, Sie treten ihr Verständnis von Liturgie, Soteriologie, Eucharistie
und womöglich auch noch der Hysterie breit, Sie hetzen gegen freies Denken, was denn Eucharistie überhaupt
bedeutet, ohne dass ich dabei je gewertet hätte – und Sie meinen, dass sie Pluralität und Kontextualität
zulassen?!? Wo ist die Pluralität bei den Ansichten zur Abtreibung? Haben Sie schon Betroffene gefragt?
Und bei der Liturgie: Haben Sie jemals andere Meinungen ernsthaft überdacht, ohne gleich darauf loszuschimpfen?
Haben Sie sich einmal ernsthaft überlegt, wieso es Konfessionen gibt? Wieso man etwas getrennt hat, das
an sich zusammen gehört? Plurales Denken ist Ihnen fremd, und wenn vorhanden, dann nur als kleines Pünktchen.
Selbes gilt für die Kontextualität: Denn Sie schaffen es nicht einmal, den Hamburger in seinem Kontext
zu lassen, siondern rabauken gleich über den „bösen Zeitgeist, und was er alles anstellt“ los. Und plurales
Denken innerhalb des Christentumes ist Ihnen auch ungeheuer, am besten gleich auf den Scheiterhaufen mit
allen, die ihr Christsein nicht wortwörtlich nach dem KKK leben. Es gibt keine römisch-katholische Kirche,
wo alle gleich denken. und wenn es so wäre, dann wäre das die Apokalypse selbst!
kreuz.net… …interessiert sich so stark für Sex, Homosexualität und ihre angeblich so direkten Folgen
(Kondome, Aids, Abtreibung etc.), dass für kreuz.net und einen Großteil seiner Poster die „gravitas
in sexto“-Lehre der einzig wichtige Inhalt der christlichen Botschaft ist. Sie finden das so interessant,
dass sie reihenweise dazu schreiben, posten und sich darüber aufregen, wie schlimm die ganze Sexualität
denn nicht ist. Es ist sogar einmal vorgekommen, das kreuz.net einen guten Kommentar abgelassen hat, und
zwar zur Studentenbefragung des Prof. Zulehner: „Vielleicht liegt das Problem in der Hose derer, die solche
Umfragen erstellen“ – dabei hat es sich eigentlich selbst definiert: „Vielleicht liegt das Problem in
der Hose derer, die ständig darüber reden müssen“. Aus einiger Distanz betrachtet ist kreuz.net oft
eine Diskussionsplattform für mehr oder weniger pubertierende, zumindest aber mit ihrer Sexualität (und
der anderer, wenn es um Homosexuelle geht) nicht klarkommende Katholiken, Protestanten und Freikirchler.
Denn wenn man mit diesem Thema persönlich in Einklang wäre, so wie es zum Glück auch sehr viele Christen
sind (ob zölibatär, „keusch“ oder sexuell aktiv), dann würde man kaum so viel darüber reden…
meine lieben Damen und Herren! 1) Es geht hier nicht um eine Konfession sondern um eine Religion. Ich
bin Christ noch bevor ich irgendetwas anderes bin. Die mittelalterlichen Konfessionen sind die größte
Verballhornung der christlichen Lehre (ich sage nur „ut unum sint“ und meine nicht das Dokument), die
es je gegeben hat. 2) Ich versuche hier keine Liturgie zu entwerfen und auch nicht die katholische, evangelische
(wenn sie schon so gerne in Blöcken denken) abzuschaffen. Um beim Wort zu bleiben: Sie schaffen es nicht,
einmal über ihren Horizont hinauszudenken. Für Sie ist es scheinbar feststehend, dass die Liturgie seit
den christlichen Anfängen so ist, wie sie in Hintertupfing von Pfarrer sowieso, am besten noch mit dem
Rücken zum Volk und auf Latein zelebriert wird. Das ist sie nicht, und wenn sie noch so viele tridentische,
vatikanische und sonstige Konzilien anführen. 3) Ihre Liturgieentwicklung durfte sich 1900 Jahre lang
an alle möglichen geistigen Linien anpassen, und heute nicht mehr. Ich fordere diese Anpassung nicht,
will ihr aber beim richtigen Verständnis auch nicht die Existenzberechtigung rauben, so wie Sie das tun.
4) Mein Studium ist weder abgebrochen noch falsch gelaufen, denn es fördert für mich ein plural-kontextuelles
Denken, das Ihnen scheinbar völlig fehlt. Ihre konfession. und dogmat. Blöcke mögen vielleicht kanonisch
sein, aber sie sind keineswegs evangelisch (und wenn sie jetzt auch noch dieses Wort falsch verstehen,
kann ich ihnen nicht mehr helfen).
@Bruder Theophil Wie Sie ihrem Sohn den Judenmord der Nationalsozialisten erklären (oder auch nicht)
ist nicht mein Problem. Fakt ist, dass damals Millionen von Menschen starben, primär getötet durch Deutsche
(auch wenn es bei weitem nicht alle waren, aber das ist was anderes). Dass ein wohlhabendes Land wie Deutschland
50 Jahre (das ist nicht viel) nach dieser Katastrophe eine gewisse Wiedergutmachung leistet, ist doch
wohl sonnenklar, oder? Ich weiß ja nicht, wie alt ihr Sohn ist und ob und wie er die Ausmaße der Judenverfolgungen
(kennen)gelernt und verstanden hat – aber ich sehe es nicht als Bevorzugung an, wenn eine fast ausgerottete,
noch dazu heute sehr kleine Gruppe einen Beitrag erhält, der zumindest in kleinster Weise zeigt, was
damals geschehen ist. Wieder gut machen kann man das ohnehin nie. Und wenn Sie schon so gerne von „Bevorzugung“
reden, dann erklären Sie ihm vielleicht einmal, wie sehr die Juden „benachteiligt“ wurden – und ob nicht
dieser „Vorteil“ (wie sie meinen) heute mehr als nur angebracht ist. Aber das will ich gar nicht sagen:
Es ist keine Bevorzugung, sondern ein Akt, der zeigt, dass man sehr wohl verstanden hat, was man angerichtet
hat. Und wieso das ihren Sohn so brennend interessiert, versteh ich sowieso nicht – ist er etwa Finanzminister?
blabla – Und sie wollen mir erklären, dass Jesus in seinem Abendmahl darauf aus war, dass wir 2000 Jahre
nach ihm seinen Tod (!) feiern? Glauben Sie wirklich, sein Tod hat ihn zum Erlöser gemacht? Also bitte,
dazu musste er nicht erst sterben und nicht erst auferstehen, dazu musste er keine Toten erwecken und
keine Kranken heilen. Wie und wie sehr man sich durch Tod und Auferstehung spirituell berührt fühlt
ist das eine, das andere ist die Frage, was wir daraus praktisch und nicht in irgendwelchen dogmatischen
Theorien des Mittelalters abgeleitet haben. Die Praxis des Christentums manifestiert sich nicht im braven
Rosenkranzbeten und Gloria-Singen, sondern im Leben der christlichen Botschaft. Und dass diese in dieser
Welt nicht gelebt wird, ist wohl offensichtlich bei der immer tiefer werdenden Wohlstandskluft. Soviel
dazu. – Das Tridentinum war im 16. Jahrhundert. Schön, dass 1600 Jahre die Feier eines Ereignisses definiert
wird, das wohl keiner dieser Männer miterlebt hat?! – Die Liturgie ist ein Andenken an den ganzen Jesus,
also auch an seinen Tod. Nur weil er „dahingegeben“ sagt, meint er noch nicht, dass der Tod das Zentrum
ist. Er sagt noch tausend andere Wörter, die darauf hindeuten, dass das Heil in der Auferstehung liegt –
also ein Übergewicht. Diese Einsetzungsworte bezweifle ich nicht, nur in welche Richtung sie diese lenken
wollen: Hin zum Tod. Und andersrum predigen sie „pro life“?! Jesus lebt, das ist die Botschaft des Christentums.
Nicht: Jesus ist gestorben.
Liturgie Ich gebe zu die Kenosis-Theologie etwas kompliziert formuliert zu haben. Natürlich geht es dabei
um die Fleischwerdung etwas Göttlichen, zentral gerankt um den Kreuzestod. Aber sie ist keineswegs der
Grundpfeiler der Liturgie, geschweige denn der Eucharistie. Die Eucharistie ist das Andenken an Jesus –
flach formuliert. Kehren wir damit zur Grundintention dieses Artikels zurück: In England werden Hamburger
liturgisch verwendet. Nun sind die Engländer sehr oft sehr geschmacklos, was wir aber nicht verallgemeinern
wollen. Die Frage (!), die ich in den Raum (!) gestellt habe ist die, ob man diese Verwendung dadurch
anklagen kann, dass sie liturgisch nicht korrekt ist. Und ich frage: Was ist die korrekte Liturgie? Hat
Jesus etwas über die Liturgie gesagt? Was ist der Kern der Liturgie, und inwiweit kann man ihn weiterinterprätieren?
Und: Wieso sollte alles bisherige ein Wachstum um den Kern sein und alles heutige nicht mehr? (vorausgesetzt
das Verständnis, also der Kern, bleibt derselbe) Das wollte ich fragen, nicht was die Kenosis ist…
@Kenosis 1) Es gibt keine „Kenosis Gottes“. Die Kenosis ist die paulinische Kreuzestheologie, die die
Erlösung alleine durch den Kreuzestod sieht. Mit der Fleischwerdung und sonstigen Theologumena hat die
Kenosis nichts zu tun. 2) Wie kommen sie jetzt darauf? ?:) Das seinetwillen/unsretwillen hab ich doch
ÜBERHAUPT NICHT erwähnt?!? Suchen Sie zwanghaft immer nach irgendetwas, mit dem Sie gegen andere argumentieren
können? 3) Meine Sie damit, dass wir die Erlösung nur verstehen, wenn die Liturgie eine Oblatte und
Messwein verwendet? Dann widersprechen Sie der Liturgiekonstitution. Oder meinen Sie, dass wir die alte
Tradition brauchen, um es zu verstehen? Dann stellen sie diese Tradition selbst in Frage, denn sie ist
nicht gerade aus der Jesustradition heraus, sondern erst später über Jahrhunderte entstanden. 4) Ich
verstehe nicht, wieso es in den letzten Jahrtausenden eine stetige Liturgieentwicklung geben haben darf,
aber heute nicht mehr. Das ist der Punkt. Die Jahre 35-1900 durften die Theologie entwickeln, und nun
soll sie stillstehen, oder wie? 5) Diese Gestalt war nicht über die Jahrtausende immer dieselbe. Ausserdem
zeigen die Einsetzungsworte, dass man über seinen Tod hinaus gedenken soll, aber nicht dezidiert und
primär seinem Tod. Sinnstiftend ist die Auferstehung, nicht der Tod am Kreuz!
Unterstützung der jüd. Gem. Diese Unterstützung resultiert aus den Vebrechen des Nazi-Regimes und ist
eine Art „Wiedergutmachung“, auch bekannt als „Schadenersatzzahlung“. Angesichts der Verbrechen, die von
der deutschen Regierung der 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts an den Juden verübt wurden,
ist eine „Bevorzugung der jüdischen Religionsgemeinschaft“ so ziemlich das schrecklichste, was man behaupten
kann.
Jugend für das Leben Zu JFL will ich ergänzen, dass sie nicht zuletzt von der offiziellen Amtskirche
wegen ihrer verbalen Brutalität gemaßregelt worden ist.
Lieber Belisar! 1) Ausdrücke wie „so Homos“ bitte vermeiden, wir sprechen doch lieber von Homosexuellen.
2) Dieser Katholikentag hat sich dezidiert die Pluralität zum Ziel gemacht. Und das sind nur mal Gruppen,
die das Glaubensbekenntnis ohne Zweifel aussprechen, aber diesen Glauben auch gerne auf ihr Leben und
ihre Überzeugung angerechnet sehen wollen. Die katholische Lehre kritisch zu hinterfragen ist nicht falsch,
denn schließlich wurde sie auch von Menschen aufgestellt und stammt teilweise aus einer Zeit, die mit
der heutigen nichts mehr zu tun hat. 3) Die von Ihnen geforderten Stände werden ein par Kleriker interessieren,
vielleicht auch ein par andere, aber dem Katholikentag ging es nicht darum, kirchliche Aussagen wiederzukäuen
(dazu braucht es keine Veranstaltung, man müsste lediglich die Dokumente austeilen), sondern eine junge,
aktive und gelebte Kirche einzubinden. Ich versteh nicht, wie man den Glauben und das Heil immer auf kirchliche
Dokumente reduzieren kann. Hat Jesus irgendein Dokument aufgesetzt? NEIN!
@Peccator (wie er selbst meint) mundi Ein Denken wie das ihre hat in der Vergangenheit immer zu Kirchenspaltungen
geführt. Wieso kann man in EINER Kirche nicht einfach eine gewisse Pluralität vertragen und erleben?
Man muss nicht immer gleich weggehen, wenns nicht passt. Was glauben Sie, wieviele Katholiken es dann
noch geben würdE?
@Benedikt 1) „Ich glaube, dass es nur einen Weg zu Gott gibt, alle anderen sind zu verwerfen, zu vernichten
und zu verfolgen. Es gibt nur die eine Kirche, es gibt nur die eine Wahrheit.“ Reicht das? Man kann es
natürlich noch fortsetzen. Dieselben Glaubensaussagen benutzen übrigens die islamischen Fundamentalisten
als Begründung ihrer Kriege. Und da hackt jeder auf dem Islam und seinen geistig-religiösen Führern
herum. 2) Reichen ihnen 400 Jahre Entstehung, Konkretisierung und Festigung nicht aus? Der Papstprimat
hat sich aus den Erfahrungen der Reformation, der Gegenreformation, der Aufklärung und des Absolutismus
entwickelt. Letztlich war er im späten 19.Jahrhundert vor allem dazu da, gegen immer mächtiger werdende
Könige (Ö-U, D, I, etc.) und Staatsführer gewappnet zu sein, um eben nicht wieder zu Hampelmännern
zu werden. Gleichzeitig hat die Unfehlbarkeit natürlich noch viele weitere Facetten, etwa auch eine Macht
gegenübr sich immer mehr entwickelnden Sekten usw. usf. Natürlich gab es die Idee einer Unfehlbarkeit
schon länger, aber sie ist keine Grundidee des Papsttums und schon gar keine der Kirche.
@Xixax Das stimmt schon so. Ich habe auch keine Lösung dafür geben wollen, sondern eher angefragt, was
eine Lösung sein könnte. Mit der Abtreibung von Kindern, die Behindert sein können und sicher sein
werden, ist das noch etwas „leichter“: Aber die Frage zu entscheiden, ob man sich als Eltern nur selbst
schonen will oder das Kind, ist auch nicht „so einfach“ zu lösen. Prinzipiell haben Sie aber recht: So
einfach sollte das nicht sein. Bei meinem zweiten Bsp. wird das schwieriger: Was soll man denn tun, wenn
ein 80-jähriger darum bittet, ihn sanft einzuschläfern, weil er seine Schmerzen nicht mehr erträgt?
Die manchmal vorgebrachte tolle Argumentation „Auch Jesus hat sein Kreuz getragen“ wird ihm da wohl wenig
helfen…?!?
@Benedikt 1) Ich weiß, dass eine Unfehlbarkeit die Glaubensaussagen betrifft und nicht so weltliche wie
die einer Mathematikaufgabe. ABER: Die Aufrufe zu den Glaubenskriegen und Hexenverfolgungen des Mittelalters
waren Glaubensaussagen und durch päpstliche Dekrete ausformuliert. Das war kein „wir ziehen mal in den
Krieg“, sondern eine Aussage des Glaubens: Dieser Krieg ist für Gott. Selbes gilt für Hexen- und Ketzerverfolungen:
Hier ging es um die Aussage des angeblich reinen Glaubens. Die Verfolgungen selbst sind zwar nicht die
Glaubensaussage (die war, dass gewisse Menschen unrecht haben, und dafür bestraft gehören), aber die
direkte und sehr wohl vom Papst ausgehende Folge. 2) Gregor VII. ist wohl das schlechteste Beispiel, das
sie bringen konnten. Vielleicht war er noch ziemlich unabhängig von den Kaisern, aber er hat sich zumindest
die Normannen zur Hilfe gerufen, die kurz mal ganz Rom geplündert haben. Dann hat er reumütig mit ihnen
mitziehen müssen, weil man ihn dafür in Rom nicht mehr wollte… Ein Hampelmann der anderen Art. Aber
wie gesagt, solche Entscheidungen fallen ja auch nicht in die Unfehlbarkeit. 3) Ich sage nicht, dass bei
Dogmatisierungen was neues erhoben wird, es wird nur festgesetzt. Eben als Reaktion auf die Aufklärung,
die gut 400 Jahre zuvor begonnen hat. Genug Zeit „davor“?
An andere Denken… …wäre manchmal ein guter Schritt. Hinsichtlich der Radikalität einer Jesusbotschaft,
wenn man also seinen Gedankenstrang geradlinig fortsetzt, wie würde er folgende Geschichte auflösen:
Eine arme Frau wurde vergewaltigt und will das Kind abtreiben. Die Bischöfe verbieten ihr, das zu tun,
und drohen mit der Strafe Gottes. Sie bekommt das Kind, geht finanziell zu grunde und kann schließlich
weder sich noch das Kind ernähren. Sie beginnt zu stehlen, wird kriminell, fällt in die Prostitution
oder ein moraltheologisch noch viel schwierigeres Problem Eine Frau erwartet ein Kind, von dem sie weiß,
dass es eine schwere Krankheit hat und sein ganzes Leben lang leiden wird. Soll sie das Kind erlösen
oder nicht?. Katholisch gesprochen ist die Antwort klar: Beide Male keine Abtreibung. Das Leben geht vor.
Ein an sich sehr gutes Argument. Aber was heißt das im konkreten Fall? Was ist zu den Menschen zu sagen,
die sich etwa wünschen, sanft „getötet“ zu werden, um größeren Leiden zu entgehen? Was wiegt mehr,
das eigene (nicht mehr gewollte Leben) oder der eigene Wille? Ich denke, wir sprechen von einer Situation,
die wir nicht kennen. Deshalb sollten mehr Leute einbezogen werden, die diese Erfahrungen auch wirklich
gemacht haben oder gerade machen.
korrekte Liturgie 1) Die Eucharistiefeier ist kein Gedenken an den (auch noch so bestimmten) Tod Jesu,
sondern an sein Leben. Mir kommt es hier manchmal so vor, als wäre die Kenosis für viele Leute der zentrale
Funke des Christentums. 2) Nur weil Gott in einer bestimmten Person zu einer bestimmten Zeit (jede Zeit
ist bestimmt, um das nur mal klarzustellen) an einem bestimmten Ort (etc.etc.) sein Heil offenbaren wollte
und das auch getan hat, hat das doch noch keine Auswirkungen auf die Jahrhunderte später geformte Liturgie.
Die reine Verbindung über das Wort „bestimmt“ ist sehr wackelig. Ich stimme Ihnen schon zu, dass nicht
alles egal sein kann. Wie gesagt wollte ich nur einen Denkanstoß liefern, quasi eine überspitzte Formulierung
in den Raum stellen. Zum letzen Mal: Ich bin nicht für Hamburger, aber sehr wohl für die Diskussion
darüber, was Liturgie bedeutet. Denn im Prinzip hat die Hostie ja auch nichts mit dem Brot zu tun, das
Jesus teilte (siehe Posting weiter unten).
Katholikentag Ich war selbst dort und war wirklich positiv überrascht. Was Humer da von sich gibt klingt
fast so pervers wie die Pornos, die er jagt. In Saarbrücken hat man gesehen, dass es eine lebendige katholische
Kirche in- und abseits der Klerikalität gibt. Es gab dort Aktionen von Laienverbänden (PfarrsekretärInnen,
PastoralassistentInnen, etc.etc.), der Caritas, verschiedenen Hilfsorganisationen und nicht zuletzt so
ziemlich aller halbwegs aktiven Orden (von den Dominikanern bis zu den Missionaren von Marianhil) und
von verschiedenen Priesterbruderschaften. Diese Veranstaltung daher als „Laienpfaffentreffen“ zu deklarieren,
was Humer im Prinzip macht, ist völlig schwachsinnig. Vielleicht passt es manchen nicht in den Kram,
dass ein großer Teil der Kirche sich den Gegenbenheiten der Zeit annimmt (nicht anpasst) und aktuelle
Fragen zentraler behandelt als andere, die sonst ewig breitgetreten werden. Wer in Saarbrücken war, weiß
was Kirche überhaupt bedeutet.
Autorität Es geht hier nicht um eine Autoritätsgläubigkeit, denn die hab ich nicht. Ich meine auch
nicht, dass die österreichischen Bischöfe die tollsten sind, bei weitem nicht! Was ich nicht gutheissen
kann sind aber niveaulose Vorwürfe. Produktive Kritik ja, sinnlose Anprangerungen NEIN DANKE!
ebenfalls Xixax Sehr löblich, dass auch dieser Ansatz eingebracht wird. Wer die gängige Moraltheologie
verfolgt wird merken, dass man keine pauschale Antwort auf die Abtreibungsfrage geben kann. Das grundsätzliche
„für das Leben“ ist auf jeden Fall zu bejahen! Vielleicht ist es ein bischen zu viel verlangt, eine abtreibende
und abgetrieben habende Frau in die Diskussion einzubinden (schon alleine desahlb, weil sich solche hier
kaum tummeln werden), aber es wäre vielleicht auch sehr interessant und horizontbereichernd, die Probleme
solcher Frauen aus ihrem Mund zu hören und nicht darüber zu Urteilen. Abtreibung als Verhütung ist
sicherlich abzulehnen, auch das immer gängigere „machen wirs weg“. Aber es gibt eben doch manchmal das
„geringere Übel“ – oder?
@Athanasius Das Christentum ist (wenn richtig gelebt) auf jeden Fall eine Religion der Versöhnung. Nur
es als Lösung für den Nahostkonflikt zu sehen ist ziemlich unrealistisch. Ausserdem darf man nicht verallgemeinern:
Der Islam ist keine Kriegsreligion – es ist lediglich ein radikalislamischer Kern, der den Koran falsch
ließt. Die Kriegspassagen, die im Koran vorkommen, gibt es auch in der Bibel. Nur sind zum Glück (zumindest
in den letzten 50 Jahren) keine Leute mehr auf die Idee gekommen, diese als Grund für Kriege und Verfolgungen
anzusehen, was hoffentlich auch so bleibt. Beim Radikalislam ist das Problem wohl weniger religiös als
kulturell gegeben: Aufgeklärte Muslime etwa kommen gar nicht auf solche Ideen. Die Brutstätte für Terror,
Hass und Verfolgung liegt in den kulturell und sozial unterentwickelten und unterprivilegierten Kreisen,
die in ihrer Religion einen anders gearteten Halt finden: Sie gibt ihnen Kraft, sich ihrer Situation zu
entreissen. Im Prinzip wollen sie Gerechtigkeit, aber dieser löbliche Vorsatz verschwindet dann im „Eifer
des Kampfes“ darum.
Der Diskussion entflohen Liebes Pünktchen, schon der Non-Argumentation überflüssig? Natürlich ist
in einem Gedächtnis an das Abendmahl dieses gebührend zu feiern. Ich habe auch nie gesagt, dass ein
Hamburger besser sein soll, als eine Hostie. Ich habe nur einen Grundsatz-Denkansatz in den Raum gestellt:
Ob es nicht vielleicht egal ist, was wer wie wo bricht, zerbröselt oder in was er es eintunkt – solange
man das richtige Verständnis hat. Alles andere würde rein dem von der Kirche so oft bemängelten „äußeren
Verständnis“ gleichkommen. Man braucht das Verständnis der Verwandlung von Brot und Wein (oder was auch
immer) in Leib und Blut Christi. Hat man das, ist die Liturgie rechtmäßig (zwar nicht kanonisch, aber
von der jesuanischen Intention her). Ich hab hier nicht versucht, den Hamburger in die Liturgie zu reklamieren,
sondern einen nicht näher bewerteten Gedanken in den Raum gestellt. Nämlich ob es wirklich ein weißes,
rundes Ding sein muss. Oder ob das Verständnis auch andere Dinge zulässt. Pünktchen, Sie stützen sich
auf Nebenstränge und Unwichtigkeiten, nicht auf den Kern der Aussage!
@Pünktchen Liebes Punkterl, ich habe damit mein Posting zitiert, falls sie das nicht gemerkt haben. Man
merkt wieder, dass sie gar nicht lesen, sondern gleich losschimpfen. Mein zitiertes Posting war eine Reaktion
auf das ihrige, das folgenden Inhalt hatte: Kerry hat die Wahl verloren, weil er für die Abtreibung (oder
zumindest nicht dagegen) war. Mein Umkehrschluss: Bush hat die Wahl gewonnen, weil er radikal dagegen
war. Richtig oder falsch?
@Maximilian Liebster Maximilian, wenn man einzelne Worte oder Wortansammlungen aus dem Kontext reißt
werden sie sehr inhaltsleer, da haben Sie schon recht. Wenn ich einmal Lust habe, meine Aussagen in Sinnlosigkeiten
zu verwandeln, werde ich mich an Sie oder an Pünktchen wenden. PS: Um ihre und Ottavianis Aussageart
zu kritisieren, muss man nicht unbedingt Inhalte bringen. Es reicht schon, die ART zu beklagen. Das, WAS
Sie inhalltich sagen, berührt mich noch gar nicht. Mich damit zu beschäftigen käme einer Selbstgeißelung
gleich.
Unfehlbarkeit Dass der Papst vor dem 1. Vaticanum unfehlbar war, wird ihnen JEDER Kirchenhistoriker abstreiten.
Bis ins hohe Mittelalter war die Macht des Papstes keine große, erst mit der vom Puszta-Mann erwähnten
Trennung von der Ostkirche wird der Bischof von Rom mächtiger. In weiterer Folge tritt er aber keineswegs
unfehlbar auf (oder war es etwa kein Fehler, Kreuzzüge auszurufen, Hexen zu verbrennen und sog. „Ketzer“
zu jagen?), ausserdem wird er im Mittelalter zum Hampelmann der Kaiser und Könige, die fast nach Belieben
absetzen und einsetzen, bis es mehrere gleichzeitig gibt, die dann erst wieder ersetzt werden. Die Idee
einer Unfehlbarkeit kam erst in der Neuzeit auf, als gegen die Kirche alles mögliche vorgebracht wurde,
und man sich schützen musste. Im Prinzip brach mit der Aufklärung ein Kartenhaus zusammen, für dessen
Wiederaufbau man vorträglich alles mit Superkleber zusammenkleben wollte: Indem man sagte, der Papst
habe immer recht. Dogmatisch wurde das ganze vor 135 Jahren beim 1.Vaticanum. Soviel zur Geschichte der
Unfehlbarkeit…
@DDL&Pünktchen Ein typisches kreuz.net-Posting eben – alles verdrehen und dann sagen „Ach, was schreiben
Sie für einen Schrott!“ – ohne wirklich argumentieren oder sagen zu können, was der Schrott ist… Der
Punkt wird immer kleiner…
typisch Schön langsam bekomm ich mit, was ein typisches kreuz.net-Posting ist: „Ach sind Sie blöd. Schauen
Sie sich doch einmal an, was sie geschrieben haben!“ Ohne Inhalt das Ganze. Und es kehrt immer wieder,
Maximilian und Pünktchen scheinen darin (wenn auch sonst schon in nichts) Meister zu sein. Ein Zeichen,
dass ihnen partout nichts einfällt, um sachlich gegenzuargumentieren: Ein schön oberflächliches: „Haha,
lesen Sie doch ihren Blödsinn noch einmal! Da werden sie schon was finden! (Ich finde nämlich nichts,
gegen das ich argumentieren könnte)“. Das ist Abwehr, und eine Diskussion kann nur entstehen, wenn beide
Seiten (auch sehr offensiv) auf Angriff gehen. Deswegen find ich das hier tw. auch so interessant – aber
dann diese Sinnlos-Postings…
wieder mal… …ich finde Ihre inhaltsleeren Anschuldigungen einfach lächerlich. Sie klagen etwas an,
ohne es zu nennen. Ich bestreite nichts von dem, was ich geschrieben habe. Sie haben das Lukasevangelium
als „Beweis“ für etwas (ja was denn?) gebracht, das ich nicht einmal wirklich tangiert habe. Das ist
kleinlich. Sich dann aber auf pures Anklagen zu verlegen ist schlichtweg unsportlich (und das in diesen
Tagen…). Was ich unten geschrieben habe ist übrigens in sämtlichen Liturgiekonstitutionen belegt:
es braucht keinen weißen Pappkarton, um die Liturgie richtig zu feiern. Wieweit das jetzt ausarten „darf“,
sei dahingestellt. Nur: Der korrekte Vollzug einer Liturgie hängt nicht von dem Krimskrams ringsum ab.
Und was glauben Sie, würde Jesus heute auf die Hostie bestehen, die er gar nicht kannte? Meinen Konter
haben sie ebenfalls krampfhaft cool abgeschmettert – irgendwo hin auf die Tribüne, zu etwas anderem waren
sie wohl nicht im Stande…
#13 semiotico 23:35:36 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Toleranz? Töne? Also, lieber Maximilian, wenn ich ihr Posting zu den Bischöfen gelesen habe, dann denke
ich mir doch, Sie sollten der erste sein, der an seinem Tonfall arbeitet. Soetwas wie ihre Äußerungen
als „Hetze“ zu bezeichnen verstößt übrigens genauso wenig gegen die Meinungsfreiheit (weil es eben
auch eine Meinung ist) wie ihre Aussagen. Hier prallen nur zwei Meinungen aufeinander, und Sie meinen,
dass die ihnen entgegengesetzte Ihnen etwas anhaben will.
#12 semiotico 23:33:00 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Klarstellung #2 Ich habe hier nirgendwo die Jesuiten kritisiert (siehe erstes Posting), sondern die Einseitigkeit
des Artikels. Ich kenne selbst viele Jesuiten im In- und Ausland, bin mit ihrer Theologie wie ihren Projekten
vertraut. Ich kritisiere vielmehr das Ausklammern des Tuns im Artikel. Lesen, dann schimpfen!
#36 semiotico 23:30:43 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@ach so faires Pünktchen „Die radikale Haltung in der Abtreibungsfrage hat Bush zum Wahlsieger gemacht“.
Mahlzeit #1. Weiter: „Sein radikales angeblich-Christ-sein bzw. sein Verständnis von Christsein hat Bush
zum Wahlsieger gemacht“. Mahlzeit #2. „Bush ist ein so toller Christ, dass er für Gott sogar Kriege führt
und sie ihm dann auch noch unterschiebt.“ Mahlzeit #3-unendlich. Was ich sagen will ist nicht, dass man
nicht pro-life sein kann, ohne für Bush zu sein (das ist ihre Interpretation), ich habe mich viel eher
auf ihren Demokraten-Angriff bezogen. Ausserdem war es nicht mein Ziel, zu zeigen, wie schlecht Bush ist
(was jeder weiß), ja nicht einmal ihren Gedankengang zu kritisieren (was sie in ihrem Verfolgungswahn
scheinbar geglaubt haben). Ich habe lediglich ihre These weitergeführt und bin zum Schluss gekommen:
Wenn er deswegen die Wahl gewonnen hat, dann Gnade uns Gott!
#33 semiotico 20:21:11 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@Pünktchen Ich habe nicht gesagt, dass man automatisch für etwas sein muss, was (z.b. Bush) tut, sondern
dass man es einfach (absichtlich) vergisst. Ich kann nicht sagen: „da ist er toll“ und den Rest vergessen.
Um das ging es mir. Das Programm der Demokraten sieht übrigens keine Lebensfeindlichkeit in welcher Form
auch immer vor, sondern nur eine offene Diskussionsbereitschaft. Und das kann man von der jetzigen Regierung
wohl nicht behaupten. Wenn Bush die Wahl nur wegen dieser Frage gewonnen hat (vielmehr war es deshalb,
weil er beinahe alle fundamentalen Freikirchen auf seiner Seite hatte), dann ist dieses Thema nicht nur
ausgelatscht und schön langsam langweilig, sondern auch noch folgenschwer. Aber politische Situationen
an einzelne Entscheidungen zu binden funktioniert nicht. Die SPÖ wird auch nicht nur wegen ÖGB und BAWAG
die Wahl verlieren (wenn sie das tut). In diesem Sinne: Hirn einschalten heißt nicht Blockdenken, sondern
differenziert denken. Insofern: brain on yourself! ?:)
@Pünktchen ad Ketzerisch: wegen solchen Ansichten wurden schon Menschen verbrannt… ad Abendmahl: Liebstes
Pünktchen, ihr kultur- und religionsgeschichtliches Wissen ist wirklich mehr als erbärmlich. Ihr exegetisches
noch dazu – was meinen Text wie den des lukanischen Abendmahles betrifft. 1) Das Paschamahl war und ist
im Judentum ein großes, ja sogar üppiges Festmahl. Ganz nebenbei streitet der lukanische Text nicht
ab, dass man dabei mehr gegessen hat als Brot und Wein. Diese beiden Speisen waren der traditionelle „erste
Gang“ und für den Segen mehr als nur geeignet. 2) Ich habe mich in einem kleinsten Nebenaspekt darauf
bezogen, was sie gegessen haben. War also völlig wurscht. Meine Grundintention lag gar nicht darin, aber
das haben sie vor lauter spirituellem Mahl wohl überlesen. Natürlich hat das Abendmahl einen spirituellen
Sinn, aber um das ist es mir gar nicht gegangen. Es ging auch nicht um eine Banalisierung der Botschaft,
denn die haben schon Sie selbst vollbracht: Indem sie das Abendmahl zu einer Instruktion in die postmortale
Jesus-Feier gemacht haben. Es ist aber leider viel mehr…
ora et labora 1) Ich habe nicht das Beten kritisiert. Aber mit einer viel größeren Begründung könnte
man über die vielen Geistlichen in Lateinamerika und Afrika berichten, die dort nicht nur Rosenkranz
beten und Messe feiern, sondern ganz nebenbei (oder doch etwa hauptsächlich?) Entwicklungshilfe, sprich
das christliche Grundgebot der caritas leisten. Dass man die nicht so gern hat, weil sie bei Gelegenheit
auch mal darauf hinweisen, dass die Befreiungstheologie kein Kommunismus ist (weswegen sie dann mit einem
Maulkorb bestraft werden) oder dass man mit dem Kondomverbot in Afrika mehr leutet physisch tötet als
moralisch rettet, ist eine alte Geschichte. 2) Ich streite nicht ab, dass Beten hilft – sonst wäre jeder
Glaube sinnlos. Ich klage hier nur etwas die einseitige Berichterstattung an. Denn im Bericht geht es
primär um ora, die labora wird aussen vor gelassen. 3) Ja, ich gehöre einer Religion an und vertrete
die auch ganz offen. Aber sie wollen doch nicht etwa behaupten, meine religiöse Einstellung aus meinen
wenigen Postings heraus schon zu kennen?
#11 semiotico 20:03:04 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@Maximilian So ein blödsinniges Posting hab ich noch nie gelesen. Es scheint, als würden Sie einfach
irgendwas hinterfragen. Das ist so als würde ich fragen „Wieso ist Blau blau?“ oder „Wieso ist die Erde
kein Quadrat?“. Völlig sinnlos. „unsere Bischöfe“ = österreichische Bischöfe, wenn Sie kleinlich auf
dem Besitzanzeigenden daran herumhacken wollen und ja, ja, sie gehören nicht uns, sondern nur sich selbst,
oder doch etwa Gott etc. dann bitte – aber das ist wirklich nur mehr kleinlich. „hetzen“ = wurde ja schon
erklärt. Und genau das ist es.
#11 semiotico 17:20:27 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Sexualität Ein für alle Mal: Diese Formen von künstlerischer Darstellung der Sexualität (wie auch
sonstige Formen der Sexualität) haben mit dem Christentum gar nichts zu tun! Hat Jesus jemals gesagt
„Sei nicht erotisch“? Weiter: Was schreibt das AT? David hat gleich ein par Frauen, und das nicht nur
in hochgeistlicher, sondern zutiefst körperlicher Liebe. Das Hohelied ist – für seine Zeit – ungefähr
so etwas wie ein ästhetischer (!) Erotikfilm heute. Und nirgendwo findet sich irgendetwas verfängliches
daran. Wie singt doch ein bekannter deutscher Barde: „wenn Pillermann und Muschi nicht in den Masterplan
passen, glaubt ihr nicht, er hätte sie ganz einfach weggelassen?“. Ich finde wirklich absolut 0,0 Gegensatz
zwischen den Rollen der Nicole Kidman und einer katholischen Kirche. Weder heute noch vor 50 Jahren. Nicht
einmal vor 2000 Jahren.
#27 semiotico 17:15:49 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@Pünktchen Wie war das mit diesem Leitsatz der „wahren katholischen Bewegung“: Wir suchen uns nicht unsere
Glaubenssätze raus, die uns gefallen, sondern befolgen alles. In diesem Sinne: Ich kann mir nicht bei
Bush seine pro-life Aktivitäten raussuchen und alles andere vergessen, beim Dalai Lama seine friedfertigkeit
aussuchen, aber sein Buddhistsein verabscheuen oder bei Osama sein Durchhaltevermögen bewundern und gleichzeitig
(zurecht) den Terrorismus verurteilen. So viel dazu. Und zu den Demokraten: Sie, liebes Pünktchen, haben
genau das getan, was sie kritisieren: Sie haben den Demokraten pauschal unterstellt, gegen das Leben zu
sein. Insofern unterstellen sie Bush pauschal, für das Leben zu sein. Mahlzeit und Prost!
@Pünktchen Liebes Pünktchen (auf das du für immer ein solches bleibest): Da ich gerne auf Ausdrücke
deiner Art verzichte um mein Niveau zu wahren, weise ich dich nur auf etwas hin: Mir geht es nicht darum,
dass der „böse Mitteleuropäer“ dafür keinen Sinn hat, sondern um die mediale Präsenz. Schön und gut,
dass die da unten beten. Aber wenn jedes Vertrauen auf den Herrgott einen ganzen kreuz.net Artikel füllt,
dann ist es mit dem Glauben entweder zu Ende oder ich hab mich in meiner Religion geirrt?!? Weitere Kommentare
zu deiner Art verkneif ich mir. Bin lieber ein Stinktier als eine Gottesanbeterin.
@Gotthard Die Wortschlachten sind der richtige Anhaltspunkt: Was innerkirchliche Gruppierunen (allen voran
die YFL) so machen, ist nicht mehr als Phrasen trommeln und Forderungen stellen. Schimpfen kann ich auch
schnell, aber Lösung ist deswegen noch keine da. Mal ganz einfach: Es ist ziemlich unrealistisch, dass
irgendeine Regierung (nicht einmal die Bush-Baptisten-Freikirchler) den jetzigen Forschungsstandard rückschrauben
oder der Kirche oberste moralische Gewalt zugestehen wird (was dabei rauskommen kann, hat die Geschichte
schon gezeigt). Gleichzeitig wird die Kirche nicht so blöd sein und bestehende Kooperationen und „gute
Beziehungen“ abbrechen – das Wort „Selbsterhaltungstrieb“ (wobei Trieb und Kirche ja ungefähr so sind
wie Zucker und Salz) ist ja schon gefallen. Darüber lästern kann man schnell, aber WIE BITTE soll sich
die Kirche heute erhalten? Von den sonntäglichen 10cent im Kligenlbäutel? Es geht da ja nicht nur um
finanzielle, sondern auch um gesellschaftliche Potenz. Und als Gegensatz zu allem kann man so eine nicht
erreichen.
Mal was ganz Ketzerisches: Man stelle sich vor, es wäre das Jahr 30 n.Chr. (so ca.): Jesus sitzt an einem
gut gedeckten Esstisch, teilt das Brot, reicht den Wein, segnet alles und sie essen und trinken alle miteinander
gar nicht wenig und auch gar nicht schlecht. Was würde genau dieser Jesus dazu sagen, dass diese Szene
über 2000 Jahre hinweg mit liturgischem Krimskrams vollgepumpt durchinszeniert und kopiert wird, dass
ein golden gekleideter Herr dabei ein weißes, nicht näher definierbares Ding bricht, Wein und Wasser
mischt als würde er chemische Versuche durchführen und am Ende Jesus selbst dabei rauskommen soll? Würde
er nicht vielleicht sagen: Ich bin bei euch, in egal welchem Aggregatszustand – ob als Hamburger, Hot
Dog, VegiBurger für die Körndlfresser oder sonstwas? Denn im Prinzip ist unsere traditionelle Hostie
nichts anderes als ein Ersatz für ein Brot. Und es ist nur deshalb da, damit die Leute leichter verstehn,
worum es geht (quasi ohne Ablenkung). Wenn ein Mensch es schafft, Jesus in einer Hostie zu sehen, dann
kann er das auch im Hamburger. Nur so zum Denkanstoß…
#13 semiotico 13:59:19 | Donnerstag, 15. Juni 2006
der arme Abgesehen von seinem etwas eigenartig-lustigen Lebenswandel – was spricht dagegen, dass er eine
Wohltätigkeits-CD aufnimmt (immer noch besser als jede Meditations-CD der Piusbruderschaft) und dann
zu einem Festival fährt, um für ein Wohltätigkeitsprojekt (!!!) mediales Interesse zu schüren?!? Jaja,
ich versteh schon, schön brav spenden, aber weiter schon nichts. Man könnte ja auf blöde Ideen kommen –
oder wie war das in Lateinamerika?
#16 semiotico 13:52:50 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Kerry Man kann sagen: „Die liberale Haltung in der Abtreibungsfrage hat Kerry das Präsidentenamt gekostet“.
Lassen Sie mich diesen Gedankengang weiterführen: „Die radikale Haltung in der Abtreibungsfrage hat Bush
zum Wahlsieger gemacht“. Mahlzeit #1. Weiter: „Sein radikales angeblich-Christ-sein bzw. sein Verständnis
von Christsein hat Bush zum Wahlsieger gemacht“. Mahlzeit #2. „Bush ist ein so toller Christ, dass er
für Gott sogar Kriege führt und sie ihm dann auch noch unterschiebt.“ Mahlzeit #3-unendlich. Das kann
man ewig weiterführen und wir sind bei einem neuen, vor kurzem auch hier beschriebenen Thema. Tischt
man alle diese Mahlzeiten zusammen, steh ich lieber auf der liberalen Seite als sonstwo. Oder ist Bush
etwa ein guter Mann, weil er die Abtreibung verteufelt?
Rosenkranz & Messe Ist es nicht ziemlich gleichgültig, ob ein par Jesuiten (gegen die wirklich nichts
gesagt werden kann) jeden Abend den Rosenkranz beten oder nicht?
ach ja Und wer schützt das Leben vor so manchem Bischof? Ich möchte nun wirklich nichts gegen den Lebensschutz
sagen, aber einfach mit Kreuz und Knoblauch gegen den „Satan neue Welt“ vorzugehen halte ich für wenig
produktiv. Es geht hier nicht um das Verteidigen moralischer Werte, sondern um einen breiten und vor allem
offenen Wertediskurs, den man nicht mit starren Parteien (da die Kirche, da die Welt) führen kann und
darf. Solche Diskussionen sollten auf einer höheren Ebene stattfinden als auf jener eines salzburger
Weihbischofs, um nur ein Beispiel zu nennen. Ausserdem hat die Kirche (auch in Ö) in den letzten Jahren
genug Probleme, sie muss sich nicht zwanghaft überall ein neues Fettnäpfchen suchen. So blöd es klingt:
Wer sich die österreichischen Priesterseminare und folgliche die Pfarren ansieht wird wissen, wieso etwa
in Deutschland manche Themen gemieden werden. Die Kirche darf eben keine reine „wir-sind-ganz-anders-Gesellschaft“
sein. Damit wirtschaftet sie sich zu Tode, und das kann auch nicht ihr Sinn sein. So viel in aller Verkürze.
@aphrodite Liebste Aphrodite, ich muss doch etwas weiter nachfragen… Gott hat keine Kirche gestiftet =
logisch, weil er a) das Wort „Kirche“ (in egal welcher Sprache) nie zu irgendjemandem explizit gesagt
hat (schon gar nicht „bau eine Kirche auf“ oder sowas), b) auch Jesus davon nicht wirklich spricht – und
wenn, dann nur auf eine lukanische Redaktion hin. Bei der Frage nach einer „Kirche heute“ kann man aber
nicht ganz einfach und polemisch auf der vielleicht historischen Tatsache herumhacken, dass weder Gott,
noch Jesus, noch ein Heiliger Geist (falls existent) je eine Kirche gegründet haben, sondern viel eher
auf eine gewisse Tradition bauen (die natürlich nicht immer oder fast nie glorreich war). Wenn ich mir
aber heute überlege, was Kirche bedeutet, dann steht (zumindest für mich) nicht das dogmatische Lehrgebäude,
sondern die communitas im Mittelpunkt. Im Sinne einer konstruktiven Auseinandersetzung müssen wir annehmen,
dass es eine Kirche nun einmal gibt. Unser Ziel darf nicht sein, sie wegen ihrer Entstehung zu diffamieren
oder zu zerstören, sondern aus dem Bestehenden das Beste zu machen. Oder? Sonst verbrauchen wir doch
nur Energie an etwas eigentlich doch gar nicht Existentem…