Sonntag, 18. Juni 2006 02:27
Lesername: Babylon †
Beiträge: 407
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Babylon †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 9. August 2006 13:55
Babylon †: Und die wahrlich denkwürdige päpstliche Bulle
„Summis desiderantes affectibus“ von 1484, die quasi das Vorwort zum „Hexenhammer“ wurde, wollen wir doch
mal nicht unterschlagen. Das war schließlich die höchstkatholische Absegnung des Hexenglaubens und der
Hexenverfolgung.
Die opferintensivste Hauptzeit der Hexenverfolgung liegt außerdem zwischen 1575 und 1640, hat also gar nichts unmittelbar mit der Reformation zu tun. Luther und Calvin haben außerdem nur den kath. Hexenwahn aus ihrer kath. Zeit weiter mitgeschleppt.
Atha in seiner krampfhaft apologetischen Tendenz läßt natürlich v.a. nichtkath. Länder als Hauptgebiete der Hexenverfolgung erscheinen, was eindeutig falsch ist. In Deutschland z.B. haben die kath. Bischöfe ganze Arbeit geleistet…zumal die ideologische Grundlage eindeutig päpstlicher Herkunft ist („Summis desiderantes“). [Wurde diese Hexenbulle eigentlich mal aufgehoben, so wie „Quo primum“ seit der Apostolischen Konstitution „Missale Romanum“ von Paul VI. nicht mehr gilt?]
Die Opferzahl wird in dem Artikel natürlich gewohnt niedrig angesetzt, wie man das hier ja gewohnt ist. Die seriösen Schätzungen (mehr kann es nicht mehr sein aufgrund der Quellenlage) reichen von mehreren Zehntausend bis über eine Million. [mehr…]
Die opferintensivste Hauptzeit der Hexenverfolgung liegt außerdem zwischen 1575 und 1640, hat also gar nichts unmittelbar mit der Reformation zu tun. Luther und Calvin haben außerdem nur den kath. Hexenwahn aus ihrer kath. Zeit weiter mitgeschleppt.
Atha in seiner krampfhaft apologetischen Tendenz läßt natürlich v.a. nichtkath. Länder als Hauptgebiete der Hexenverfolgung erscheinen, was eindeutig falsch ist. In Deutschland z.B. haben die kath. Bischöfe ganze Arbeit geleistet…zumal die ideologische Grundlage eindeutig päpstlicher Herkunft ist („Summis desiderantes“). [Wurde diese Hexenbulle eigentlich mal aufgehoben, so wie „Quo primum“ seit der Apostolischen Konstitution „Missale Romanum“ von Paul VI. nicht mehr gilt?]
Die Opferzahl wird in dem Artikel natürlich gewohnt niedrig angesetzt, wie man das hier ja gewohnt ist. Die seriösen Schätzungen (mehr kann es nicht mehr sein aufgrund der Quellenlage) reichen von mehreren Zehntausend bis über eine Million. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 13:17
Babylon †: @ Heger: Ui, Kant also
ist jetzt die neue kath. Autorität…
Ich bin ehrlich gesagt erstaunt. Gerade Kant als dezidierter,
ev. getaufter Aufklärer, der jeden Offenbarungsglauben ablehnte und sich dafür einen preußisch-königlichen
Verweis einhandelte…Kant ist für Dich also wichtiger als die Evangelien. Feindesliebe? Die Christen
schießen sich ja sogar gegenseitig tot. Was macht man dann erst mit Feinden?
Deine Taktik ist ja nun durchaus durchschaubar: Die Sache sei ja viel komplizierter und so. Dabei ist die Sache an sich so einfach, nur wehrst Du Dich gegen die Konsequenzen.
Sicherlich, natürlich habe ich kein Recht darauf, daß mir hier geantwortet wird. Allerdings sollte man dann doch auch keine Diskussion oder Kommunikation simulieren, sondern sich einfach raushalten. [mehr…]
Deine Taktik ist ja nun durchaus durchschaubar: Die Sache sei ja viel komplizierter und so. Dabei ist die Sache an sich so einfach, nur wehrst Du Dich gegen die Konsequenzen.
Sicherlich, natürlich habe ich kein Recht darauf, daß mir hier geantwortet wird. Allerdings sollte man dann doch auch keine Diskussion oder Kommunikation simulieren, sondern sich einfach raushalten. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 23:31
Babylon †: @ Heger: Viel interessanter
als den Rest fand ich, daß Du nicht darauf eingegangen bist, was denn nun von der christlichen Feindesliebe
übriggeblieben ist. Da brauche ich mich gar nicht auf irgendeinen Heiligen oder sonstigen großen Gelehrten
(und Hippolyt oder auch Origenes gehören anerkanntermaßen dazu, den hl. Cyprian hatte ich auch erwähnt)
nennen, sondern einfach die Evangelien.
Wenn Feindesliebe bedeutet, daß ich den Feind abmurksen darf, und das Ganze sogar eine christlich-moralische Pflicht sein soll, verliert „Feindesliebe“ jegliche Bedeutung. Das ist schon sehr entlarvend. Warum denn nicht zur Kriegsdienstverweigerung aufrufen? – Weil die Kirche spätestens seit Konstantin korrumpiert wurde und sich für stattliche Zwecke einspannen ließ.
Mit Sebastian und Sergius sieht’s mit historisch hartem Stoff nicht viel besser aus. Sieh doch nur mal die völlig unglaubwürdige Darstellung des Martyriums von Sebastian an…erbaulicher Stoff, der zur Zeit Konstantins erfunden wurde, um vom vollzogenen Kurswechsel der Kirche vom Pazifismus zum Militarismus abzulenken. Typisch. Solche praktische Erschaffung von Heiligen aus dem Nichts zu gegenwärtigen Zwecken sind zahlreich in der Kirchengeschichte nachweisbar. [mehr…]
Wenn Feindesliebe bedeutet, daß ich den Feind abmurksen darf, und das Ganze sogar eine christlich-moralische Pflicht sein soll, verliert „Feindesliebe“ jegliche Bedeutung. Das ist schon sehr entlarvend. Warum denn nicht zur Kriegsdienstverweigerung aufrufen? – Weil die Kirche spätestens seit Konstantin korrumpiert wurde und sich für stattliche Zwecke einspannen ließ.
Mit Sebastian und Sergius sieht’s mit historisch hartem Stoff nicht viel besser aus. Sieh doch nur mal die völlig unglaubwürdige Darstellung des Martyriums von Sebastian an…erbaulicher Stoff, der zur Zeit Konstantins erfunden wurde, um vom vollzogenen Kurswechsel der Kirche vom Pazifismus zum Militarismus abzulenken. Typisch. Solche praktische Erschaffung von Heiligen aus dem Nichts zu gegenwärtigen Zwecken sind zahlreich in der Kirchengeschichte nachweisbar. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 19:33
Babylon †: Na logisch.
Ich verweise auf das allseits beliebte „Fliegende Spaghettimnster“, das bekanntlich – nach meiner tiefsten
Überzeugung – dieses Weltall erschaffen hat. Das soll erstmal jemand widerlegen!
http://de.wikipedia.org/…iki/Spaghettimonster
[mehr…]
http://de.wikipedia.org/…iki/Spaghettimonster
Dienstag, 8. August 2006 18:13
Babylon †: Was für liturgische Kleidung
hatten Jesus und seine Schüler an?
Die ganzen ur- und frühchristliche Zeit gab’s keine liturgischen Gewänder.
Klaus Gamber sagt ja, daß das letzte Abendmahl (einen Tag vor (!) dem Paschafest) auf einem Triclinium (drei Bänke mit Liegespolstern, in der Mitte der niedrige Tisch) gefeiert wurde. Ein intimes, gemütliches Mahl, das -wie jedes Mahl zu damaliger Zeit – halbreligiösen Charakter hatte. Und da wurde richtiges Brot (Achtung! Brösel!) gegessen und richtiger Wein getrunken.
Also regt Euch nicht auf… [mehr…]
Die ganzen ur- und frühchristliche Zeit gab’s keine liturgischen Gewänder.
Klaus Gamber sagt ja, daß das letzte Abendmahl (einen Tag vor (!) dem Paschafest) auf einem Triclinium (drei Bänke mit Liegespolstern, in der Mitte der niedrige Tisch) gefeiert wurde. Ein intimes, gemütliches Mahl, das -wie jedes Mahl zu damaliger Zeit – halbreligiösen Charakter hatte. Und da wurde richtiges Brot (Achtung! Brösel!) gegessen und richtiger Wein getrunken.
Also regt Euch nicht auf… [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 18:01
Babylon †: @ Heger: Toll.
Der Papst habe kein Recht dazu, kath. Soldaten ins Gewissen zu reden? Warum nicht? Der Papst redet doch
sonst auch jedem ins Gewissen, egal worum’s geht. Warum nicht, wenn es um Leben und Tod geht?
Dein Rupert Meyer ist doch völlig uninteressant. Was beweist der denn? Wie sinnvoll diese Deine Einstellung ist? Wie toll es ist, daß kath. Soldaten sich gegenseitig abschlachten? – Wohl kaum. Es gibt wirklich tolle Exemplare von Feldpfaffen: Kardinal Faulhaber z.B. war so’ne Spezies…widerlich, der Mann.
Was bleibt von christlicher Feindesliebe? Wenn sich Katholiken so verhalten wie alle anderen (und genau das ist ja meine These, nur daß Katholiken frömmelnde Heuchler sind), ist diese Religion irgendwie nutzlos, zumindest ohne ethische Besonderheiten.
Ressentiments gegen Hippolyt? Aber nicht doch…(es gab damals noch keinen Papst, und deswegen war er auch kein Gegenpapst). Er war der damalige Tradi!
Bei den 40 Märtyrern von Sebaste scheint doch starke Legendarisierung reinzuspielen, aber v.a.: Es war nach der Privilegierung des Christentums durch Konstantin und bweist darum gar nichts. Ich hab ja selbst gesagt, daß die Kirche nun – an den Futtertrögen der Macht – total für’s Militär war. Also: Gaaanz schlechtes Beispiel. [mehr…]
Dein Rupert Meyer ist doch völlig uninteressant. Was beweist der denn? Wie sinnvoll diese Deine Einstellung ist? Wie toll es ist, daß kath. Soldaten sich gegenseitig abschlachten? – Wohl kaum. Es gibt wirklich tolle Exemplare von Feldpfaffen: Kardinal Faulhaber z.B. war so’ne Spezies…widerlich, der Mann.
Was bleibt von christlicher Feindesliebe? Wenn sich Katholiken so verhalten wie alle anderen (und genau das ist ja meine These, nur daß Katholiken frömmelnde Heuchler sind), ist diese Religion irgendwie nutzlos, zumindest ohne ethische Besonderheiten.
Ressentiments gegen Hippolyt? Aber nicht doch…(es gab damals noch keinen Papst, und deswegen war er auch kein Gegenpapst). Er war der damalige Tradi!
Bei den 40 Märtyrern von Sebaste scheint doch starke Legendarisierung reinzuspielen, aber v.a.: Es war nach der Privilegierung des Christentums durch Konstantin und bweist darum gar nichts. Ich hab ja selbst gesagt, daß die Kirche nun – an den Futtertrögen der Macht – total für’s Militär war. Also: Gaaanz schlechtes Beispiel. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 12:58
Babylon †: @ Heger: Merkst Du gar nicht
wie grotesk Deine Argumentation ist? Du findest es also richtig, daß die Soldaten treu ihre Pflicht tun.
Das klingt gut, da stimmt jeder zu.
Nur: In die Realität übersetzt bedeutet das für den Soldaten in seinem Schützengraben oder an seinem Artilleriegeschütz nichts anderes, als möglichst viele Feindsoldaten totzuschießen, zu verstümmeln, in Fetzen zu ballern oder das Bajonett in den Magen zu rammen. Das klingt doch schon viel unschöner, könnte ich mir denken.
Stell Dir doch die Situation vor: Auf beiden Seiten der Front kath. Soldaten, auf beiden Seiten kath. Feldpfaffen, die die Soldaten anfeuern, ihre Pflicht zu tun (was eben schön klingt, aber auf Abschlachtung der Glaubensbrüder auf der anderen Seite hinausläuft; woher sonst kommt das Wort „Schlacht“?)
Und nun: Der oberste Katholik, der Papst, sieht sich diese groteske Situation an, und macht er: Er jammert bißchen rum und appelliert an die Regierungen. Warum wendet er sich nicht an die kath. Soldaten und verbietet ihnen, sich gegenseitig zu töten?
Das ist doch alles paradox. Und was die Soldatenmärtyrer der vorkonstantinischen Zeit angeht: Da würde ich gerne mal paar Namen hören. Das ist nämlich alles reine Legende. Die Thebaische Legion z.B. mit ihren 6600 Märtyrern hat es nie gegeben. Cyprian z.B. lehnt (als pars pro toto) den Kriegsdienst, das Töten im Namen des Staats, vehement ab. Die Kirchenordnung Hippolyts weist Soldaten, Päderasten und Prostituierte u.a. als Katechumenen ab. [mehr…]
Nur: In die Realität übersetzt bedeutet das für den Soldaten in seinem Schützengraben oder an seinem Artilleriegeschütz nichts anderes, als möglichst viele Feindsoldaten totzuschießen, zu verstümmeln, in Fetzen zu ballern oder das Bajonett in den Magen zu rammen. Das klingt doch schon viel unschöner, könnte ich mir denken.
Stell Dir doch die Situation vor: Auf beiden Seiten der Front kath. Soldaten, auf beiden Seiten kath. Feldpfaffen, die die Soldaten anfeuern, ihre Pflicht zu tun (was eben schön klingt, aber auf Abschlachtung der Glaubensbrüder auf der anderen Seite hinausläuft; woher sonst kommt das Wort „Schlacht“?)
Und nun: Der oberste Katholik, der Papst, sieht sich diese groteske Situation an, und macht er: Er jammert bißchen rum und appelliert an die Regierungen. Warum wendet er sich nicht an die kath. Soldaten und verbietet ihnen, sich gegenseitig zu töten?
Das ist doch alles paradox. Und was die Soldatenmärtyrer der vorkonstantinischen Zeit angeht: Da würde ich gerne mal paar Namen hören. Das ist nämlich alles reine Legende. Die Thebaische Legion z.B. mit ihren 6600 Märtyrern hat es nie gegeben. Cyprian z.B. lehnt (als pars pro toto) den Kriegsdienst, das Töten im Namen des Staats, vehement ab. Die Kirchenordnung Hippolyts weist Soldaten, Päderasten und Prostituierte u.a. als Katechumenen ab. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 18:18
Babylon †: @ Atha: Was hätten die Periti
in einer Diskussion hätten fälschen sollen? Bugnini gibt diese Diskussion wieder, mehr nicht. Auch Paul
VI. befaßte sich damit. Lies es doch erstmal nach. Bugnini war doch dabei, Du nicht. Auch zu den Hochgebeten
äußert er sich ausführlich. Das muß ich jetzt hier nicht alles wiedergeben.Und auch zu allem anderen,
was so kolportiert wird (z.B. zu der lustigen Geschichte, die sechs prot. Pastoren hätten auch nur im
mindesten zur Liturgiereform beigetragen etc.).
Für Dich ganz persönlich zitiere ich Angenendt („Das Frühmittelalter“: „In karolingischer Zeit ist im Kanon eine Veränderung vorgenommen worden, die den Priester an die Stelle der Gemeinde treten läßt: Das von alters her im ‘Memento vivorum’ vorfindliche ‘opfern’, dessen Subjekt alle Mitfeiernden sind, wird nun ‘klerikal’ korrigiert und um ein ‘für die wir [die Priester] opfern’ ergänzt.“ Anschließend führt er aus, daß dies letztendlich die Geburt der Privatmesse ermöglichte, die den kirchlich-öffentlichen Bezug der Messe völlig verdunkelte. [mehr…]
Für Dich ganz persönlich zitiere ich Angenendt („Das Frühmittelalter“: „In karolingischer Zeit ist im Kanon eine Veränderung vorgenommen worden, die den Priester an die Stelle der Gemeinde treten läßt: Das von alters her im ‘Memento vivorum’ vorfindliche ‘opfern’, dessen Subjekt alle Mitfeiernden sind, wird nun ‘klerikal’ korrigiert und um ein ‘für die wir [die Priester] opfern’ ergänzt.“ Anschließend führt er aus, daß dies letztendlich die Geburt der Privatmesse ermöglichte, die den kirchlich-öffentlichen Bezug der Messe völlig verdunkelte. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 17:12
Babylon †: @ Atha: Die Belege
hab ich doch bereits weiter unten angeführt. Die Periti des „consultum ad exsequendam constitutionem
de sacra liturgie“, dessen Sekretär Bugnini war, diskutierten die Frage, ob der Einschub Alkuins wieder
rausfliegen soll, zumindest für die vorläufigen Übersetzungen in die Volkssprachen (1966/67). Nachzulesen
bei Bugnini. Dasselbe bei Angenendt, der auf die veränderte Theologie, die durch diesen Einschub ausgedrückt
wird, eingeht.
@ Ansgar: Humanismus findet sich offensichtlich eher außerhalb der innerlich verhärteten Tradis. Darum unbedingt: Bußgürtel drei Löcher enger stellen. Passend Rahner / Vorgrimler über die Gegner der Liturgiereform: „Unfähigkeit zur Kommunikation…steriles Verhältnis zur Geschichte…geben ihre Ressentiments als Maßstab des Katholischen aus…in der Humanität gescheiterte tragikomische Randfiguren der Kirche.“ [mehr…]
@ Ansgar: Humanismus findet sich offensichtlich eher außerhalb der innerlich verhärteten Tradis. Darum unbedingt: Bußgürtel drei Löcher enger stellen. Passend Rahner / Vorgrimler über die Gegner der Liturgiereform: „Unfähigkeit zur Kommunikation…steriles Verhältnis zur Geschichte…geben ihre Ressentiments als Maßstab des Katholischen aus…in der Humanität gescheiterte tragikomische Randfiguren der Kirche.“ [mehr…]
Montag, 7. August 2006 16:28
Babylon †: @ Ansgar: Unschön, muß ich sagen.
Bugnini als „Logenmeister“ zu bezeichnen. Mir persönlich kann es kirchenpolitisch ja Wumpe sein, aber
das zitierte Buch ist ein Musterbeispiel an Information und Transparenz, das alle unbewiesenen Verschwörungstheorien
ad absurdum führt. In dem Buch nimmt Bugnini übrigens explizit Stellung zu diesem Vorwurf. Der Freimaurervorwurf
hatte ihn tief getroffen und gekränkt, und er hat ihn immer weit von sich gewiesen. Aber was soll’s:
Ist ja nur ein Bischof Deiner Kirche, den man mal so eben fertigmachen kann mit miesen Methoden…Und
das finde ich menschlich sehr übel.
Ich möchte nochmal klarstellen (und mit weitschweifigen Formulierungen und Umwegen sagst Du es ja auch): Pfluger hat die Unwahrheit gesagt. Der Kanon ist nicht (!) seit Gregor I., sondern erst seit Alkuin unverändert geblieben. [mehr…]
Ich möchte nochmal klarstellen (und mit weitschweifigen Formulierungen und Umwegen sagst Du es ja auch): Pfluger hat die Unwahrheit gesagt. Der Kanon ist nicht (!) seit Gregor I., sondern erst seit Alkuin unverändert geblieben. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 16:05
Babylon †: @ Ansgar: Och Mönsch, nun sei
doch nicht gleich beleidigt und beleidige nicht gleich andere, nur weil die schöne, sauber-reine kath.
Kirchengeschichtskonstruktion in Wirklichkeit ganz anders ist.
Sachlich hattest Du ja nicht viel beizutragen. Du widersprichst ja nicht, daß der Einschub von Alkuin stammt. Das alleine reicht ja schon, um Pfluger der Unwahrheit zu überführen.
Diese Information hab ich übrigens nicht von Deschner (solche Liturgiedetails interessieren ihn einen feuchten Kehricht), sondern aus dem hochinteressanten und kundigen Buch von Bugnini „Die Liturgiereform- 1948-1975 – Zeugnis und Testament“, in dem er haarklein die Liturgiereform mit allem drum und dran beschreibt, und vom kath. Kirchengeschichtler Angenendt „Das Frühmittelalter“. Die Information zum Apostol. Glaubensbekenntnis hab ich im wesentlichen aus Ratzes „Einführung“.
Was hast Du zu bieten an sachlicher Info? Moritz frag ich gar nicht erst, da kommt immer nur heiße, persönlich gehaltene Luft. [mehr…]
Sachlich hattest Du ja nicht viel beizutragen. Du widersprichst ja nicht, daß der Einschub von Alkuin stammt. Das alleine reicht ja schon, um Pfluger der Unwahrheit zu überführen.
Diese Information hab ich übrigens nicht von Deschner (solche Liturgiedetails interessieren ihn einen feuchten Kehricht), sondern aus dem hochinteressanten und kundigen Buch von Bugnini „Die Liturgiereform- 1948-1975 – Zeugnis und Testament“, in dem er haarklein die Liturgiereform mit allem drum und dran beschreibt, und vom kath. Kirchengeschichtler Angenendt „Das Frühmittelalter“. Die Information zum Apostol. Glaubensbekenntnis hab ich im wesentlichen aus Ratzes „Einführung“.
Was hast Du zu bieten an sachlicher Info? Moritz frag ich gar nicht erst, da kommt immer nur heiße, persönlich gehaltene Luft. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 15:27
Babylon †: Entweder Pfluger weiß es nicht besser
oder er erzählt bewußt die Unwahrheit. Der Kanon wurde in karolingischer Zeit durch Alkuin schwerwiegend
geändert, nämlich durch den zwar kurzen, aber gewichtigen Einschub „pro quibus tibi offerimus“ (wir
= die Priester). Vorher war es die Gemeinde, die opferte. Der Priester war sozusagen der Beauftragte.
Jetzt wurde es der Priester, der quasi selbständig opferte, eine Mittlerposition zwischen Gott und Gemeinde
einnahm.
In dieser Zeit mehren sich auch die Messen „für irgendetwas“, die Zahl der Privatmessen stieg ins Unermeßliche.
Wenn irgendein Papst im 5. od. 6. Jh. sagt, der Kanon gehe auf apostolische Zeit zurück, hat er selbstverständlich dreist gelogen oder aber er hat den Quatsch tatsächlich geglaubt.
Auch das stadtrömische Glaubensbekenntnis hieß und heißt das „Apopstolische Glaubensbekenntnis“, weil es den Aposteln zugesprochen wurde. Dabei ist es erst Ende des 2. Jh. entstanden und wurde danach immer wieder verändert…
Soviel zur „Apostolizität“. Alles fromme Legenden.
Ansonsten bestätigt Pfluger aufs schönste, daß die Liturgie“reform“ von Pius V. den Namen nicht verdient. Keine wirkliche Sachkenntnis, keine wirkliche Reform, sondern der Aufguß des Kurienmissale. Da hatte Bugnini aber wesentlich mehr Reformwillen und Liturgiegeschichtskenntnisse. [mehr…]
In dieser Zeit mehren sich auch die Messen „für irgendetwas“, die Zahl der Privatmessen stieg ins Unermeßliche.
Wenn irgendein Papst im 5. od. 6. Jh. sagt, der Kanon gehe auf apostolische Zeit zurück, hat er selbstverständlich dreist gelogen oder aber er hat den Quatsch tatsächlich geglaubt.
Auch das stadtrömische Glaubensbekenntnis hieß und heißt das „Apopstolische Glaubensbekenntnis“, weil es den Aposteln zugesprochen wurde. Dabei ist es erst Ende des 2. Jh. entstanden und wurde danach immer wieder verändert…
Soviel zur „Apostolizität“. Alles fromme Legenden.
Ansonsten bestätigt Pfluger aufs schönste, daß die Liturgie“reform“ von Pius V. den Namen nicht verdient. Keine wirkliche Sachkenntnis, keine wirkliche Reform, sondern der Aufguß des Kurienmissale. Da hatte Bugnini aber wesentlich mehr Reformwillen und Liturgiegeschichtskenntnisse. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 15:15
Babylon †: @ stat crux: Wenn es die Kirche
wirklich ernst meinen würde, frage ich mich, warum z.B. im 1. Weltkrieg kath. Deutsche und kath. Franzosen
aufeinander geschossen haben. Brüder im Glauben! Und die Soldaten wurden von ihren jeweiligen Feldpfaffen
und Bischöfen (weit hinter der Front, versteht sich) angefeuert, treu ihre Pflicht zu tun (sprich: möglichst
viele Glaubensbrüder abmurksen).
Konsequent wäre es, wenn der Papst alle kath. Soldaten zur kriegsdienstverweigerung aufgerufen hätte. So, wie es die Kirche bis Kaiser Konstantin immer gemacht hat. Wer Soldat war, wurde als Katechumene nicht angenommen.
Seit Konstantin: Die Kirche bekam Anteil an den Futtertrögen der Macht, also wehte sofort das Kreuzesbanner auf den kaiserlichen Feldzeichen den Soldaten voran.
Was vorher Grund zum Ausschluß aus der Gemeinde war, wurde nun heilige Pflicht. [mehr…]
Konsequent wäre es, wenn der Papst alle kath. Soldaten zur kriegsdienstverweigerung aufgerufen hätte. So, wie es die Kirche bis Kaiser Konstantin immer gemacht hat. Wer Soldat war, wurde als Katechumene nicht angenommen.
Seit Konstantin: Die Kirche bekam Anteil an den Futtertrögen der Macht, also wehte sofort das Kreuzesbanner auf den kaiserlichen Feldzeichen den Soldaten voran.
Was vorher Grund zum Ausschluß aus der Gemeinde war, wurde nun heilige Pflicht. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 12:25
Babylon †: @ Dummer Kardinal
Kann man wirklich nicht anders sagen. Da verhalten sich seine Christen verantwortungsvoller als die anderen,
und was macht er? – Spornt seine Christen an, mehr Kinder in die Welt zu setzen, damit eine Art „Geburtenkrieg“
mit den Hindus und Moslems nicht verloren geht.
Das ist ziemlich abartig. Zumal er selbst bekanntlich sich um sowas nie kümmern mußte. [mehr…]
Das ist ziemlich abartig. Zumal er selbst bekanntlich sich um sowas nie kümmern mußte. [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 14:36
Babylon †: Als ich wieder vom „Pornojäger“ las
hab ich gar nicht erst weitergelesen.
Ich schmeiß mich weg vor Lachen…
…„Pornojäger“…köstlich [mehr…]
Ich schmeiß mich weg vor Lachen…
Samstag, 5. August 2006 14:34
Babylon †: Und außerdem
finde ich es ziemlich überheblich vorzugeben, man wisse, wann der andere wirklich glücklich sei. Das
ist wirklich grotesk.
Und das Gewissen ist nicht vom Himmel gefallen. Jeder hat ein anderes, herausgebildet durch eigene Veranlagung, Erziehung, Gesellschaft, Religion und eigene Überlegung / Vernunft. Bei dem einen mehr das eine, bei dem anderen mehr das andere.
Und das mit dem knackigen Hintern ist natürlich absolut richtig.
Solange man sich selbst nicht ändern muß, schreibt man anderen gerne vor, was sie zu tun und zu lassen haben.
Weiter so, Firefox! [mehr…]
Und das Gewissen ist nicht vom Himmel gefallen. Jeder hat ein anderes, herausgebildet durch eigene Veranlagung, Erziehung, Gesellschaft, Religion und eigene Überlegung / Vernunft. Bei dem einen mehr das eine, bei dem anderen mehr das andere.
Und das mit dem knackigen Hintern ist natürlich absolut richtig.
Solange man sich selbst nicht ändern muß, schreibt man anderen gerne vor, was sie zu tun und zu lassen haben.
Weiter so, Firefox! [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 12:39
Babylon †: @ Firefox: Ein selten
wirklich erfreulicher Beitrag hier.
[mehr…]
Freitag, 4. August 2006 22:44
Babylon †: @ sulp: Manche studieren
eben auch ohne Erfolg… [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 21:06
Babylon †: Beton ist super.
Vielleicht macht Ihr Euch mal kunsthistorisch etwas schlau. Vielleicht auch mal über die modernen Architekturkonzepte
moderner Kirchen.
Aber bei Euch hängt ja auch noch der röhrende Hirsch vor Alpenpanorama an der Wand.
Tja, es hilft alles nichts: „Duc in altum“ ist sehr mißverständlich. Wer was anderes behauptet, sollte mal Latein lernen. Ansonsten immer schön die Bibelstelle dahinter.
[mehr…]
Aber bei Euch hängt ja auch noch der röhrende Hirsch vor Alpenpanorama an der Wand.
Tja, es hilft alles nichts: „Duc in altum“ ist sehr mißverständlich. Wer was anderes behauptet, sollte mal Latein lernen. Ansonsten immer schön die Bibelstelle dahinter.
Freitag, 4. August 2006 13:28
Babylon †: Kunsthistorisch betrachtet
sind diese ganzen neoromanischen und neogotischen Monstren von vor 100 Jahren ziemlich für den Eimer.
Geschmacklos und steril. Typische Auswüchse des Historismus im 19. Jh. Abreißen und weg damit.
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen. Böser Verführer! (et ne nos inducas in tentationem…)
[mehr…]
Geschmacklos und steril. Typische Auswüchse des Historismus im 19. Jh. Abreißen und weg damit.
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen. Böser Verführer! (et ne nos inducas in tentationem…)
Freitag, 4. August 2006 13:24
Babylon †: Ich fand Madonna
schon immer super! (nein, nicht Eure…)
Sehr unartiges Mädchen.
[mehr…]
Sehr unartiges Mädchen.
Freitag, 4. August 2006 13:17
Babylon †: Störche und Alte Messe
Ja, die monokausalen Erklärungen haben mal wieder Hochkonkunktur.
Ich könnte natürlich auch zwei Grafiken vorlegen, die die abnehmende Zahl der Störche in Deutschland seit den 1960er Jahren und die abnehmende Zahl der Geburten in Deutschland seit den 1960er Jahren belegen.
Daraus könnte man nun messerscharf schließen, daß – weil die Störche ja die Kinder bringen – es wegen der wenigen Störche nur noch wenige Kinder gibt.
Tja, und die in drei Stufen vollzogene Meßreform (die 1. Stufe übrigens noch während des 2. Vat., mit Volksaltar und weitgehender Freigabe der Volkssprache) ist eben verantwortlich für den Rückgang der Meßbesucher.
(s. Störche)
Daß bei Pius evtl. mehr jüngere Leute sind, hängt sicherlich mit dem sozialen Druck zusammen, der auf die Kinder und Jugendlichen in Tradifamilien ausgeübt wird (wie vor dem Vat. II). Da würde ich nichts drauf geben. [mehr…]
Ich könnte natürlich auch zwei Grafiken vorlegen, die die abnehmende Zahl der Störche in Deutschland seit den 1960er Jahren und die abnehmende Zahl der Geburten in Deutschland seit den 1960er Jahren belegen.
Daraus könnte man nun messerscharf schließen, daß – weil die Störche ja die Kinder bringen – es wegen der wenigen Störche nur noch wenige Kinder gibt.
Tja, und die in drei Stufen vollzogene Meßreform (die 1. Stufe übrigens noch während des 2. Vat., mit Volksaltar und weitgehender Freigabe der Volkssprache) ist eben verantwortlich für den Rückgang der Meßbesucher.
Daß bei Pius evtl. mehr jüngere Leute sind, hängt sicherlich mit dem sozialen Druck zusammen, der auf die Kinder und Jugendlichen in Tradifamilien ausgeübt wird (wie vor dem Vat. II). Da würde ich nichts drauf geben. [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 11:06
Babylon †: Euer hochgelobter Gamber
hat ganz klar festgestellt, daß die Eucharistie in ihren Anfängen eine „Feier im kleinenen Kreis, die
in der Gestalt eines Mahles und zwar eines Sättigungsmahles, mit dem das eucharistische Brotbrechen…verbunden
war“ war.
„Alle Teilnehmer saßen um den Mahltisch bzw. (in größeren Gemeinden) um die einzelnen Tische. Diese intime Sphäre mußte verlorengehen, als das Christentum in der Zeit nach Konstantin zur Staatsreligion wurde…Es hatten jetzt unmöglich mehr alle an Tischen Platz…Dadurch wurde die Feier des Herrenmahls mehr und mehr eine Kulthandlung…Es ist sicher lobenswert, den Mahlcharakter der Feier wieder mehr als bisher zu betonen.“
Vorher hat er deutlich gemacht, daß in alter Zeit die Christen teils auf dem Triclinium (drei geplosterte Bänke um den Speisetisch; so auch beim Abendmahl Jesu), teils an einem Tisch das Herrenmahl gefeiert wurde. Bei vielen Teilnehmern eben an vielen Tischen. Ein richtiges Mahl, in das das „eucharistische Brotbrechen“ integriert war.
So sieht’s aus. [mehr…]
„Alle Teilnehmer saßen um den Mahltisch bzw. (in größeren Gemeinden) um die einzelnen Tische. Diese intime Sphäre mußte verlorengehen, als das Christentum in der Zeit nach Konstantin zur Staatsreligion wurde…Es hatten jetzt unmöglich mehr alle an Tischen Platz…Dadurch wurde die Feier des Herrenmahls mehr und mehr eine Kulthandlung…Es ist sicher lobenswert, den Mahlcharakter der Feier wieder mehr als bisher zu betonen.“
Vorher hat er deutlich gemacht, daß in alter Zeit die Christen teils auf dem Triclinium (drei geplosterte Bänke um den Speisetisch; so auch beim Abendmahl Jesu), teils an einem Tisch das Herrenmahl gefeiert wurde. Bei vielen Teilnehmern eben an vielen Tischen. Ein richtiges Mahl, in das das „eucharistische Brotbrechen“ integriert war.
So sieht’s aus. [mehr…]
Donnerstag, 3. August 2006 22:55
Babylon †: Sicher, sicher,
aber daß der Papst höchstpersönlich ein Bordell erbauen läßt, war vielleicht nicht ganz so bekannt.
Und daß zum Konzil von Konstanz 1414-1418 Konstanz überschwemmt wurde von Prostituierten…
Kardinal Danielou und Papst Sixtus IV. und die anderen hochwürdigsten Herren Kleriker lassen grüßen!
[mehr…]
Und daß zum Konzil von Konstanz 1414-1418 Konstanz überschwemmt wurde von Prostituierten…
Kardinal Danielou und Papst Sixtus IV. und die anderen hochwürdigsten Herren Kleriker lassen grüßen!
Mittwoch, 2. August 2006 22:55
Babylon †: @ Jawohl: Ich führe Deine Beiträge
auf katholische Umnebelung und zunehmende delirierende Umnachtung zurück, ansonsten könnte ich mir nicht
erklären, wie man zu dem Ergebnis kommen könnte, ich hätte hier auch nur einen einzigen antisemitischen
Beitrag verfaßt.
Daß Kardinal Danielou natürlich im reinsten Dienste der Seelsorge im Bordell verschieden ist, versteht sich von selbst.
Seelsorge bei Prostituierten ist manchmal etwas, was die ganze Person
fordert. In die Jahre gekommene Kardinäle sind zu dieser Anstrengung eben manchmal nicht mehr fähig…
Und – mein Gott! – warum denn auch nicht? Papst Sixtus IV. (der mit der Sixtinischen Kapelle und der 1476 das Fest der Unbefleckten Empfängnis gestiftet hat, das Pius V. 1568 dann wieder abgeschafft hat…) hat ja auch mit seiner Schwester und seinen Kindern koitiert und in Rom ein offizielles Bordell erbauen lassen.
Ich liiiiiebe Kirchengeschichte (und Deschner, der dieses Wissen nicht geflissentlich unter den Tisch fallen läßt, sondern der breiten Öffentlichkeit mitteilt in unbeschreiblich hoher Auflage, in viele Sprachen übersetzt, der (!) Aufklärer unserer Zeit). [mehr…]
Daß Kardinal Danielou natürlich im reinsten Dienste der Seelsorge im Bordell verschieden ist, versteht sich von selbst.
Und – mein Gott! – warum denn auch nicht? Papst Sixtus IV. (der mit der Sixtinischen Kapelle und der 1476 das Fest der Unbefleckten Empfängnis gestiftet hat, das Pius V. 1568 dann wieder abgeschafft hat…) hat ja auch mit seiner Schwester und seinen Kindern koitiert und in Rom ein offizielles Bordell erbauen lassen.
Ich liiiiiebe Kirchengeschichte (und Deschner, der dieses Wissen nicht geflissentlich unter den Tisch fallen läßt, sondern der breiten Öffentlichkeit mitteilt in unbeschreiblich hoher Auflage, in viele Sprachen übersetzt, der (!) Aufklärer unserer Zeit). [mehr…]
Mittwoch, 2. August 2006 22:42
Babylon †: Nicht nur Lehmann,
sondern bei Friedrich Kardinal Wetter aus München ist es ja nun wirklich bekannt. Warum sonst heißt er allenthalben „Tante Frieda“?
[mehr…]
Mittwoch, 2. August 2006 21:05
Babylon †: Diese herrlich androgyne Teufelsgestalt
in dem Film war ja wohl der Hammer!
Absolut super! Das hat mir am besten gefallen.
Und das italienisch ausgesprochenen Latein des Pilatus…z.B. tschinque statt quinque etc.
Aber der androgyne Teufel war gut! [mehr…]
Absolut super! Das hat mir am besten gefallen.
Und das italienisch ausgesprochenen Latein des Pilatus…z.B. tschinque statt quinque etc.
Aber der androgyne Teufel war gut! [mehr…]
Mittwoch, 2. August 2006 20:53
Babylon †: @ Moritz: Ich als Deschnerologe
sehe nur noch belustigt dieser allzu überheblich und pseudosicher vorgetragenen Glaubensgewißheit von
Religiösen zu.
„Wie vordergründig!, schreit der Pfaffe, deckt man seine Hintergründe, seinen Schwachsinn auf!“ (Deschner)
Ja, da hat er mal wieder recht. Hat Dich die Kirche mit ihren armseligen Jenseits- und Ewigkeitsprojektionen Deiner selbst auf Deine alten Tage doch noch in ihre Fänge gekriegt…
Traurig, traurig.
Aber was soll’s? Auf Deine alten Tage stellst Du Dich eben ruhig mit dem Religionsopium (seliger Karl Marx) und putschst Dich nochmal etwas auf.
Der Spaß sei Dir in gewisser Hinsicht gegönnt. [mehr…]
„Wie vordergründig!, schreit der Pfaffe, deckt man seine Hintergründe, seinen Schwachsinn auf!“ (Deschner)
Ja, da hat er mal wieder recht. Hat Dich die Kirche mit ihren armseligen Jenseits- und Ewigkeitsprojektionen Deiner selbst auf Deine alten Tage doch noch in ihre Fänge gekriegt…
Traurig, traurig.
Aber was soll’s? Auf Deine alten Tage stellst Du Dich eben ruhig mit dem Religionsopium (seliger Karl Marx) und putschst Dich nochmal etwas auf.
Der Spaß sei Dir in gewisser Hinsicht gegönnt. [mehr…]
Mittwoch, 2. August 2006 20:37
Babylon †: @ Lingen: Nein.
Das Volk läßt nichts mit sich machen, sondern macht „es“ selbst und will „es“ machen. Da muß keiner
zu gezwungen werden.
Nicht mit der säkularen Gesellschaft, sondern mit der Kirche geht’s bergab.
[mehr…]
Nicht mit der säkularen Gesellschaft, sondern mit der Kirche geht’s bergab.
Mittwoch, 2. August 2006 20:15
Babylon †: Jaja, die Macht!
Das sollte man mal der Kirche sagen.
Die Kirche ist nicht auf einem Fels, sondern auf dem unbedingten Willen zur Macht erbaut, auf Opportunismus und Speichelleckerei vor den Mächtigen und Besitzenden.
„Macht vergiftet und zerstört“… [mehr…]
Die Kirche ist nicht auf einem Fels, sondern auf dem unbedingten Willen zur Macht erbaut, auf Opportunismus und Speichelleckerei vor den Mächtigen und Besitzenden.
„Macht vergiftet und zerstört“… [mehr…]
Mittwoch, 2. August 2006 20:13
Babylon †: @ Benedikt: Ich hoffe
doch nicht auch im Bordell wie Kardinal Danielou 1975?
[mehr…]
Dienstag, 1. August 2006 19:49
Babylon †: @ Malefica: Rosa Freunde?
Ich habe keine kath. Priester als Freunde, nicht mal wenn sie gay sind.
Sind doch eher Deine (!) Freunde! Wer weiß, wie häufig Du Dir schon von einem Gay-Priester die Hostie hast auf die Zunge legen lassen…
[mehr…]
Sind doch eher Deine (!) Freunde! Wer weiß, wie häufig Du Dir schon von einem Gay-Priester die Hostie hast auf die Zunge legen lassen…
Dienstag, 1. August 2006 19:44
Babylon †: Nö, nur Deschner
(ich entwickel mich zum Deschnerologen, habe mich gerade eingedeckt mit paar Büchern von ihm aus der Uni-Bibliothek: ein Genuß!!), Feuerbach und Marx. [mehr…]
Dienstag, 1. August 2006 19:27
Babylon †: Ja, die Chemie
hat schon so manchen das Leben gekostet, zu ganz verschiedenen historischen Begebenheiten… [mehr…]
Dienstag, 1. August 2006 19:25
Babylon †: Hahaha, die Schweiz!
Die können ja nicht mal richtig deutsch. Ganz scheußlich, was die sprechen.
Der Artikel ist so richtig schön nach dem Motto: „*seufz* die böse Welt ist ganz anders, als sie mal war“.
Besonders gut: „die einstmals stolze Schweizer Armee“: Ja wenn die Armee nicht schon nicht mehr stolz ist, ja dann geht’s natürlich bergab… [mehr…]
Der Artikel ist so richtig schön nach dem Motto: „*seufz* die böse Welt ist ganz anders, als sie mal war“.
Besonders gut: „die einstmals stolze Schweizer Armee“: Ja wenn die Armee nicht schon nicht mehr stolz ist, ja dann geht’s natürlich bergab… [mehr…]
Dienstag, 1. August 2006 19:22
Babylon †: Tiefrot ist besser als schwarz…
Obskures Dunkelmännertum.
Bäh.
Für Ungeborene und Behinderte mag er ja gewesen sein, der selige Graf: Aber für Juden hat er sich nicht eingesetzt, und die geborenen deutschen Soldaten hat er angefeuert, sich verheizen zu lassen an der Front mit seinen widerlichen klerikalen Durchhalteparolen. [mehr…]
Bäh.
Für Ungeborene und Behinderte mag er ja gewesen sein, der selige Graf: Aber für Juden hat er sich nicht eingesetzt, und die geborenen deutschen Soldaten hat er angefeuert, sich verheizen zu lassen an der Front mit seinen widerlichen klerikalen Durchhalteparolen. [mehr…]
Dienstag, 1. August 2006 19:16
Babylon †: Ich bin der Programmtip!
Wird doch bestimmt interessant.
Fernsehzeitung:
„Wenn in der kath. Kirche alles nach dem Willen Roms laufen würde, dann gäbe es sie gar nicht: die drei kath. Geistlichen, die sich in diesem Film zu Wort melden. Sie sind homosexuell veranlagt. Ihr Arbeitgeber, die Kirche, duldet das stillschweigend – solange die Betroffenen sich nicht outen.“ [mehr…]
Fernsehzeitung:
„Wenn in der kath. Kirche alles nach dem Willen Roms laufen würde, dann gäbe es sie gar nicht: die drei kath. Geistlichen, die sich in diesem Film zu Wort melden. Sie sind homosexuell veranlagt. Ihr Arbeitgeber, die Kirche, duldet das stillschweigend – solange die Betroffenen sich nicht outen.“ [mehr…]
Dienstag, 1. August 2006 19:09
Babylon †: Schwule Priester!
Heute um 22.15 im ZDF:
Schwul vor Gottes Angesicht – Priester im Konflikt [mehr…]
Schwul vor Gottes Angesicht – Priester im Konflikt [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 17:53
Babylon †: Ansgar, wirklich nichts
zu sagen zu dem Komplex Buddha-Jesus, um den es im Artikel geht?
Statt dessen lieber einen sachlichen Diskutanten herabwürdigen wollen?!
Na ja, ich werd’s überleben.
[mehr…]
Statt dessen lieber einen sachlichen Diskutanten herabwürdigen wollen?!
Na ja, ich werd’s überleben.
Montag, 31. Juli 2006 17:43
Babylon †: @ Adrian: Gerade, daß
sie keine „Wunder“ getan haben, macht sie doch glaubwürdig und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Ethik,
während die Volksmasse doch sonst immer nur scharf auf Wunder ist.
Alle, ausnahmslos alle(!) „Wunder“ wurden schon von Leuten vor Jesus vollbracht. Was sie nicht gerade glaubwürdiger macht. Wunder waren damals üblich, normal und allgegenwärtig. Eben eine antik-orientalische Wunderwelt. [mehr…]
Alle, ausnahmslos alle(!) „Wunder“ wurden schon von Leuten vor Jesus vollbracht. Was sie nicht gerade glaubwürdiger macht. Wunder waren damals üblich, normal und allgegenwärtig. Eben eine antik-orientalische Wunderwelt. [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 17:35
Babylon †: Nanana, jetzt mal nicht ungerecht werden.
Ich kenne sehr wohl die christliche Religion (war übrigens auch mal in St. Georgen) und habe mich auch
schon mit seriöser Literatur über den Buddhismus informiert.
Daß Ansgar nicht hören will, daß Buddha eine viel höherstehende und umfassendere Ethik hatte als Jesus, ist mir schon klar. Im Gegensatz zu Jesus hat Buddha eben auch etwa 45 Jahre und nicht nur 1-3 Jahre öffentlich gewirkt. Und Buddha ging auch nicht davon aus, daß in allernächster Zeit das Weltende, der Einbruch des Gottesreiches ins Diesseits geschehen würde. Buddha war gebildet, Jesus kaum. Bei diesen unterschiedlichen Prämissen schneidet Buddha natürlich besser ab.
Ich find’s gut, wenn man keine Tierleichen essen will.
Arno Schmidt hat in seinem berühmten Artikel von 1957 „Atheist? – Allerdings!“ folgende schöne Zeilen geschrieben:
„Welch bösartig-charakteristischen Kontrast bietet nicht die „evangelische“ Geschichte vom „Fischzug Petri“, den der Heiland durch ein ausdrückliches Wunder dermaßen segnet, daß die Boote mit der Beute fast bis zum Sinken überfüllt werden – mit dem Verfahren des großen Heiden Pythagoras, der den Fischern ihren Zug, während das Netz noch unter Wasser liegt, abkauft: und allen geängsteten Tieren die Freiheit schenkt!! Wen von beiden könnte man mit mehr Recht einen „Sohn Gottes“ nennen?“ (kursiv im Text)
Buddha, Pythagoras und andere: alle faszinierender als Jesus. [mehr…]
Daß Ansgar nicht hören will, daß Buddha eine viel höherstehende und umfassendere Ethik hatte als Jesus, ist mir schon klar. Im Gegensatz zu Jesus hat Buddha eben auch etwa 45 Jahre und nicht nur 1-3 Jahre öffentlich gewirkt. Und Buddha ging auch nicht davon aus, daß in allernächster Zeit das Weltende, der Einbruch des Gottesreiches ins Diesseits geschehen würde. Buddha war gebildet, Jesus kaum. Bei diesen unterschiedlichen Prämissen schneidet Buddha natürlich besser ab.
Ich find’s gut, wenn man keine Tierleichen essen will.
Arno Schmidt hat in seinem berühmten Artikel von 1957 „Atheist? – Allerdings!“ folgende schöne Zeilen geschrieben:
„Welch bösartig-charakteristischen Kontrast bietet nicht die „evangelische“ Geschichte vom „Fischzug Petri“, den der Heiland durch ein ausdrückliches Wunder dermaßen segnet, daß die Boote mit der Beute fast bis zum Sinken überfüllt werden – mit dem Verfahren des großen Heiden Pythagoras, der den Fischern ihren Zug, während das Netz noch unter Wasser liegt, abkauft: und allen geängsteten Tieren die Freiheit schenkt!! Wen von beiden könnte man mit mehr Recht einen „Sohn Gottes“ nennen?“ (kursiv im Text)
Buddha, Pythagoras und andere: alle faszinierender als Jesus. [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 16:50
Babylon †: Maledica, wovon träumst Du nachts?
Es komme also bald die Zeit der „Gerechtigkeit“! Das klingt ja richtig apokalyptisch.
Gar nichts wird passieren. Jeden Tag machen sich Fernsehsendungen, zeitungen und Schriftsteller nach allen Regeln der Kunst über das Christentum lustig. Mein Favorit ist die Sendung „South Park“. Da macht der regelmäßig auftretende Jesus eine eher dürftige Figur (zurückhaltend ausgedrückt). „Popetown“ ist auch lustig.
§ 218 bleibt, wie er ist. Den rührt keiner mehr an. Alle sind froh, daß das Thema vom Tisch ist.
Pech gehabt, Maledica.
Ach ja: Die Kirchenaustritte gehen weiter, immer weniger Eltern lassen ihre Kinder taufen, kurz: Die Kirchen schrumpfen weg. [mehr…]
Gar nichts wird passieren. Jeden Tag machen sich Fernsehsendungen, zeitungen und Schriftsteller nach allen Regeln der Kunst über das Christentum lustig. Mein Favorit ist die Sendung „South Park“. Da macht der regelmäßig auftretende Jesus eine eher dürftige Figur (zurückhaltend ausgedrückt). „Popetown“ ist auch lustig.
§ 218 bleibt, wie er ist. Den rührt keiner mehr an. Alle sind froh, daß das Thema vom Tisch ist.
Pech gehabt, Maledica.
Ach ja: Die Kirchenaustritte gehen weiter, immer weniger Eltern lassen ihre Kinder taufen, kurz: Die Kirchen schrumpfen weg. [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 15:42
Babylon †: Die üblichen Mirakelgeschichtchen…
Erheiternd. [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 15:41
Babylon †: Schon nach den ersten Zeilen
hab ich aufgehört, den Artikel zu lesen. Zu blöd.
Kann mir mal jemand sagen was ein „Pornojäger“ ist? [mehr…]
Kann mir mal jemand sagen was ein „Pornojäger“ ist? [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 15:39
Babylon †: Buddha ist mir viel lieber als Jesus.
Buddha hatte auch Mitleid mit den Tieren. Das spricht für ihn und macht ihn mir sehr sympathisch.
Zen hat mit Esoterik nun wirklich gar nichts zu tun. Es sei denn, man faßt den Begriff so weit, daß jede Religion darunter fällt. [mehr…]
Zen hat mit Esoterik nun wirklich gar nichts zu tun. Es sei denn, man faßt den Begriff so weit, daß jede Religion darunter fällt. [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 18:23
Babylon †: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 29. Juli 2006 17:12
Babylon †: Jawohl, wie wär’s, wenn Du Dich erstmal sexuell etwas entspannst?
Dann werden die Beiträge bestimmt auch wieder besser. [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 17:08
Babylon †: Locker bleiben, Ansgar.
Erstmal besteht überhaupt kein Bezug zwischen irgendwelchen Themen (und zu Abtreibung äußere ich mich
hier quasi gar nicht, weil: zwecklos) und der Ausdrucksweise als Reaktion auf die Ausdrucksweise eines
anderen.
Aber da stellt man ja lieber den pösen Pabylon vor Gericht.
Ansonsten bestätigt das hier doch immer wieder, daß es tatsächlich noch Leute gibt, die Krieg unter religiösen Vorzeichen irgendwie geil finden. Lepanto läßt grüßen. [mehr…]
Aber da stellt man ja lieber den pösen Pabylon vor Gericht.
Ansonsten bestätigt das hier doch immer wieder, daß es tatsächlich noch Leute gibt, die Krieg unter religiösen Vorzeichen irgendwie geil finden. Lepanto läßt grüßen. [mehr…]
Babylon †: Jawohl, Du glaubst doch nicht ernsthaft
daß ich ellenlange englische Texte durchackere, zumal, wenn sie von DIR empfohlen werden?
Grotesk. [mehr…]
Grotesk. [mehr…]
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