Puchil2 †
Erstellt: 10:16:44 | Freitag, 23. Juni 2006
Mitteilung schreiben
635 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ein neuer liturgischer Aufbruch
#61   Puchil2 †   15:52:39 | Dienstag, 10. Juli 2007
An Benedikt
Am 4. Dezember 1963 verkündet das Zweite Vatikanische Konzil in seiner Konstitution über die heilige Liturgie in Anwesenheit von Papst Johannes XXIII:
„Der Meß-Ordo soll so überarbeitet werden, dass der eigentliche Sinn der einzelnen Teile und ihr wechselseitiger Zusammenhang deutlicher hervortreten und die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert werde. Deshalb sollen die Riten unter treulicher Wahrung ihrer Substanz einfacher werden. Was im Lauf der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich eingefügt wurde, soll wegfallen. Einiges dagegen, was durch die Ungunst der Zeit verlorengegangen ist, soll, soweit es angebracht oder nötig erscheint, nach der altehrwürdigen Norm der Väter wiederhergestellt werden. Auf dass den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet werde, soll die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan werden, so dass innerhalb einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift dem Volk vorgetragen werden.“
Fast alle im Konzil versammelten Bischöfe erachteten eine Liturgiereform als dringend notwendig, Johannes XXIII eingeschlossen!
Redaktion benachrichtigen Ein neuer liturgischer Aufbruch
#54   Puchil2 †   10:17:23 | Dienstag, 10. Juli 2007
Das Messbuch des seligen Papstes Johannes XXIII
Mich berührt eigentümlich, dass im letzten Motu Proprio über die Liturgie und in vielen Kommentaren dazu das Römisch Messbuch von 1962 immer als Messbuch des „seligen Papstes Johannes XXIII.“ bezeichnet wird. Hier wird der Eindruck erweckt, wie wenn dieser Papst ein besonderer Verfechter des alten Ritus gewesen wäre. Wahr ist, dass Johannes XXIII. die problematischsten Teile (Fürbitten des Karfreitags für die „perfiden“ Juden) überarbeiten ließ und den Ritus neu promulgierte. Wahr ist aber auch, dass er durch die Einberufung des Konzils den Anstoß zur völligen Neugestaltung der römischen Liturgie gegeben hat, wie sie uns 1970 durch Papst Paul VI. vorgestellt wurde.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer liturgischer Aufbruch
#8   Puchil2 †   15:21:53 | Montag, 9. Juli 2007
Einseitig
Mein Problem mit der „alte Messe“ ist nicht das Latein, sondern ihre Einseitigkeit.
Der allgemein anerkannte Dogmatiker Michael Schmaus schreibt:
„In der Eucharistie wird das Gedächtnis des Leidens Christi in der Gestalt des Mahles gefeiert. Christus hat der Kirche das Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung in der Form des Mahles geschenkt. Das Mahl ist die Grundgestalt des eucharistischen Opfers. Dieses wird im Symbol des Mahles voll¬zogen.“
Und genau die unaufgebbare Grundgestalt des Mahles verdunkelt der alte Ritus und stellt einseitig den Opfercharakter heraus. Der neue Ritus hingegen orientiert sich hingegen – zu Recht – am biblischen Begriff des „Herrenmahles“ (1. Korinther 11,20-34), der Opfer und Mahl gleichwertig zum Ausdruck bringt.
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#79   Puchil2 †   17:39:26 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an rjh
1. Es ist eben nicht klar geregelt: sieh die Ausnahmen der letztenZeit. Das macht böses Blut
2. Die freie Wahlmöglichkeit der Lebensform der Priester könnte zu größerer Glaubwürdigkeit der zölibatärlebenden Priester führen.
3. Der andere Umgang mit gescheiterten Ehen in der evangelischen Kirche hat mit dem evangelischen Sakramentsverständnis zu tun und nicht mit der verheirateten Lebensform der meisten Pastoren .
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#64   Puchil2 †   15:58:53 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
Welches Konzept haben eigentlich sie?
an alle: Leserbrief: Teil 2
d) Wird nicht mancher Priester jetzt zum „Sakramentenautomaten“, wie dies bei einem Pfarrfest schon dargestellt wurde, wenn er von einer Kirche zur anderen hastet, weil dort zwar fähige Menschen in der Pfarre tätig sind, aber kein (durch die Priesterweihe) Befähigter vor Ort für die Eucharistiefeier und Sakramentenspendung zur Verfügung steht?
e) In Österreich dürfen ca. 700 Priester ihr Amt nicht ausüben, weil sie zur Überzeugung gekommen sind, dass sie das Charisma der Ehelosigkeit nicht haben und sich zu ihren Frauen und Familien bekennen. Die Kirche hat diese Berufungen einmal anerkannt. Warum verzichtet sie darauf? Gottes Geist ist es, der die Charismen gibt.
f) Wie nennt man es doch gleich, wenn Gott Berufungen gibt und sich nicht an menschliche Gesetze bindet, die Kircheführung aber meint, so dürfte das nicht sein? …
Jedenfalls sei es allen frommen Gläubigen gesagt: Lasst euch nicht wegen eines schwachen Glaubens und wegen zu weniger Gebete die Schuld für den Priestermangel geben. Schuld kann nur sein, wer nicht bereit ist, jene Berufungen anzuerkennen, die Gott gibt. „Wer es fassen kann, der fasse es!“
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#60   Puchil2 †   15:18:32 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
Ich würde viel lieber mit ihnen diskutieren, wenn sie etwas wertschätzender und weniger zynisch argumentieren würden.
an alle: Leserbrief in einer Zeitung 1. Teil
„Ein Katholik, der zum evang. Glauben konvertiert ist, dort evang. Pfarrer wurde, ist wieder zur kath. Kirche revertiert. Mit päpstlicher Dispens wurde er nun zum kath. Priester geweiht. War es ein menschlicher Zug Roms oder ist der herrschende Priestermangel Pate gestanden?
Mit dieser Priesterweihe tun sich eine Reihe anderer Fragen auf:
a) Ist dies nun der Weg für Seminaristen, die sich zum Priester berufen fühlen, das Zölibatsgesetz aber eher als Belastung in Kauf nehmen würden? Sollte man all diesen nicht raten, zuerst in der evang. Kirche Pfarrer zu werden und später wieder in den Schoß der kath. Kirche zurückzukehren?
b) Oder sollte durch solche Maßnahmen das Volk Gottes allmählich auf verheiratete Priester auch in der lateinischen Kirche vorbereitet werden? Für das Volk Gottes stellt in unserem Land ein verheirateter Priester, der die menschlichen, sozialen und spirituellen Voraussetzungen mitbringt, kein Hindernis dar.
c) Sollte man nicht jene Pfarren, die keinen zölibatären Priester als Pfarrer mehr im Ort haben, der mit ihnen „ihre Trauer und Angst, ihre Freude und Hoffnung teilt“, fragen, ob sie dann nicht lieber einen verheirateten Priester als ihren Pfarrer haben möchten?“
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#58   Puchil2 †   15:01:35 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an Benedikt
Auch für die Anzahl derer, die jetzt kommen besteht ein großer Bedarf an mehr Priestern, sonst brennen noch mehr der jetzt aktiven Priester aus. (vgl.: 2-4 Pfarreien) und wenn es durch die Änderung der Zulassungsbedingungen wieder mehr Priester geben würde, gäbe es wohl auch eine gute Chance, dass wieder mehr Menschen zu unseren Gemeinden stoßen.
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#54   Puchil2 †   14:47:42 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an Benedikt
1. Natürlich ist auch ein völliger Wiedereinstieg für manche denkbar
2. „Kerngeschäft“ heißt für mich: Verkündigung, Feier des Glaubens (Sakramente) und Diakonie (eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts) und ist nicht gleichzusetzen mit „Neuevangelisierung“.
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#48   Puchil2 †   14:11:31 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
1.„mit verschiedenem Ausmaß“ bedeutet: ehrenamtlich, (viele sind in ihrem Zivilberuf im Ruhestand)Teilzeit, nur Sonntagsdienst … wie eben der jeweilige Bedarf ist.
2. Durch Umschichtung im Diözesanbudget (z.B.: weniger Sachaufwand, mehr Personalaufwand, Konzentrierung auf das „Kerngeschäft“ usw.) wäre das finanzierbar.
2 -4 Pfarreien: meist sind das Landpfarren, wo noch viele Menschen regelmäßig in „ihre“ Kirche gehen
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#35   Puchil2 †   13:27:14 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an benedikt
1. Die Änderung der Zulassungsbedingungen würde keine Priesterschwemme auslösen, aber die höchst angespannte Personalsituation kräftig entspannen. Von den rund 150 verheirateten Priestern ohne Amt in unserer Diözese würden nach einer Umfrage rund die Hälfte bereit sein, in verschiedenem Ausmaß wieder priesterliche Funktionen zu übernehmen.
2. Priestermangel ist sehr wohl ein Problem der Zahl: in unserer Diözese müssen viele Priester bereits 2 bis sogar 4! Pfarreien versorgen. Die Zusammenlegung von Pfarreien ist dabei keine Lösung, sondern würde nur zur Zerstörung von gewachsenen Seelsorgestrukturen führen und viele Katholiken heimatlos machen.
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#23   Puchil2 †   12:40:42 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an gretipleti
Wir sind Kirche ist auch keine Sekte, sonder Menschen denen daran gelegen ist, dass es mit der Kirche gut weitergeht, damit sie Zukunft hat.
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#20   Puchil2 †   12:33:40 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an Benedikt
1.Geschwisterliche Kirche und besonderes Priestertum schließen einander nicht aus.
2.Lesen sie bitte noch einmal den 2. Teil meines 1. Beitrages: Nicht alle Probleme löt die Veränderung der Zulassungsbedingungen …
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#8   Puchil2 †   11:51:47 | Donnerstag, 5. Juli 2007
an Benedikt
Es ist unrichtig, dass Wir sind Kirche gegen das besondere Priestertum agiert. Es geht der Gruppe in dieser Frage um die Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priestertum. Und das ist dringend notwendig
Redaktion benachrichtigen Er ist an allem schuld
#3   Puchil2 †   11:35:07 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Wir sind Kirche
1. Wir sind Kirche ist keine kirchenfeindliche Gruppierung: im Gegenteil! Sie bemüht sich dringende Probleme in der Kirche zu benennen und verantwortungsvolle Lösungen vorzuschlagen. Der Reformstau ist ja wirklich sehr groß.
2. Die Zölibatsverpflichtung ist nicht an allen Problemen der Kirche schuld, aber am Mangel von Priestern sehr wohl. Ein Blick auf andere christliche Kirchen, die auch verheiratete Amtsträger und Amtsträgerinnen haben, zeigt das mehr als deutlich.
Redaktion benachrichtigen Magere Ernte
#50   Puchil2 †   22:17:16 | Montag, 2. Juli 2007
An Christian Hüller
Zu ihren Fragen:
ad 1) Nein: Die Kirche lässt mich auch nicht als Diakon arbeiten.
ad 2) Ich habe meine Frau schon vor der Priesterweihe kennen gelernt. Wir hatten den festen Willen, uns nach der Weihe zu trennen und unsere Beziehung als Liebesbeziehung zu beenden, was sich aber nach vielen Kämpfen für uns als nicht realisierbar herausgestellt hat.
Redaktion benachrichtigen Magere Ernte
#10   Puchil2 †   10:34:01 | Montag, 2. Juli 2007
Priesterweihe an verheiratete evangelische Pastoren
Durch die Weihe verheirateter evangelischer Pastoren zu katholischen Priestern fühle ich mich als einer von rund 700 verheirateten katholischen Priestern Österreichs, die wegen ihrer Heirat aus dem Priesteramt ausscheiden mussten, provoziert und verhöhnt. Hier wird von der katholischen Kirche zweierlei Maß angelegt, eine Vorgangsweise, die niemand mehr verstehen kann und die Glaubwürdigkeit der Kirche ein weiteres Mal schwer erschüttert.
Mag. Ludwig Puchinger, Gallneukirchen
Redaktion benachrichtigen Magere Ernte
#8   Puchil2 †   10:28:58 | Montag, 2. Juli 2007
Magere Ernte
29. Juni, Linzer Dom, 9.00 Uhr. Eine festliche Stimmung will sich bei mir nicht so recht einstellen: Dort, wo vor Jahren 10 und mehr Priesterweihen stattgefunden haben, – eine einzige. Dafür verhältnismäßig viele Priesterjubilare. Die Altersstruktur der Amtsträger ist alarmierend! Hausgemachter Priestermangel drückt die Katholische Kirche! Am Ende des Gottesdienstes wird um Priesternachwuchs gebetet.
Ein offensichtlich frustrierter Pfarrer des Bistums Würzburg schreibt zu diesem Problem:
„Die katholischen Bischöfe befinden sich in einem ähnlich paradoxen Zustand wie eine Frau, die um Kindersegen betet und gleichzeitig die Pille nimmt. Sie beschwören Berufungen in den verschiedensten Aktionen, weil sie priesterlichen Nachwuchs dringend benötigen. Im selben Atemzug verhüten sie Berufungen auf breiter Front.“ (Zulassungsbedingungen!)
Dem ist nichts hinzu zufügen.
Redaktion benachrichtigen Jägerstätter selig?
#45   Puchil2 †   17:55:45 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Bitte, genau berichten!
Sogar der Bischof von Linz suchte Jägerstätter in dieser Angelegenheit auf.
Nicht der Bischof hat Jägerstätter aufgesucht, sondern Jägerstätter ist von St. Radegung nach Linz gefahren, (rund 100 km) um mit dem Bischof über seine Gewissensnot zu sprechen.
Redaktion benachrichtigen Leere Worthülsen
#20   Puchil2 †   17:29:20 | Freitag, 22. Juni 2007
Tiefe Symbolkraft
an Pünktchen:
Hier geht es nicht um Multifunktionalität oder um Herumgeschiebe…
Versuchen sie doch, in die ganze Symbolkraft des Communio-Raumes einzudringen. Dann werden sie erkennen, dass im Verfolgen dieses Konzeptes durchaus kein Widerspruch zu ihrem Papstzitat besteht
Redaktion benachrichtigen Leere Worthülsen
#18   Puchil2 †   17:11:01 | Freitag, 22. Juni 2007
Keine Notlösung
In der liturgie-theologischen Diskussion der Communio-räume wird vorgeschlagen, die unsichtbare Mitte zwischen Ambo und Altar je nach Situation und Heilige Zeiten anders zu bezeigen: Z.B.:Ort der Trauung, Ort der gemeinschaftlichen Krankensalbung (Christus stellte den Kranken in die Mitte!), Ort des Sarges beim Requiem, Ort der Monstranz (gemeinschaftliche Anbetung), Osterkerze, Blumenschmuck… In meinen Augen sehr plausible Überlegungen.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache nicht fromm
#131   Puchil2 †   17:08:26 | Freitag, 22. Juni 2007
Keine Notlösung!
In der liturgie-theologischen Diskussion der Communio-räume wird vorgeschlagen, die unsichtbare Mitte zwischen Ambo und Altar je nach Situation und Heilige Zeiten anders zu bezeigen: Z.B.:Ort der Trauung, Ort der gemeinschaftlichen Krankensalbung (Christus stellte den Kranken in die Mitte!), Ort des Sarges beim Requiem, Ort der Monstranz (gemeinschaftliche Anbetung), Osterkerze, Blumenschmuck… In meinen Augen sehr plausible Überlegungen.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache nicht fromm
#126   Puchil2 †   15:00:05 | Freitag, 22. Juni 2007
Noch einmal: Anbetung
Die Monstranz könnte man auch genau zwischen Altar und Ambo, das heißt: ganz ins Zentrum des Raumes stellen. Dort würde sie wunderbar die unsichtbare Mitte unseres Feierns und Anbetens anzeigen.
Redaktion benachrichtigen Leere Worthülsen
#16   Puchil2 †   14:52:00 | Freitag, 22. Juni 2007
noch einmal: Anbetung
Die Monstranz könnte man auch genau zwischen Altar und Ambo, das heißt: ganz ins Zentrum des Raumes stellen. Dort würde sie wunderbar die unsichtbare Mitte unseres Feierns und Anbetens anzeigen.
Redaktion benachrichtigen Leere Worthülsen
#12   Puchil2 †   14:38:53 | Freitag, 22. Juni 2007
Frau Seblatnik
Übrigens: Unter den anerkennenswerten vielen universitäreren Qualifikationen von Frau Slabatnik scheint weder Theologie noch Liurgiewissenschaften auf. Das sollte man zu ihrem Beitrag mitdenken.
Redaktion benachrichtigen Leere Worthülsen
#10   Puchil2 †   14:24:49 | Freitag, 22. Juni 2007
Anbetung
Zur Eucharistischen Anbetung für die ganze Gemeinde kann die Monstraz auf den Feieraltar gestellt werden, für private Anbetung ist eine Sakramentskapelle -wie im Grundriss zu erkennen – geeignet.
Übrigens: Die Pfarrkirche St. Anton in Passau (Zentralbau)wurde auch sehr stimmig als Communioraum umgestaltet.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache nicht fromm
#124   Puchil2 †   14:14:57 | Freitag, 22. Juni 2007
zu: entlarvend
Es heißt im Text: Der Gemeinschaftscharakter soll aufgewertet werden. Wohl im Verhältnis zu der sicher nicht gemeinschaftsfördernden üblichen „Autobus – Anordnung“ (links Bänke-Mittelgang -rechts Bänke)
Zur Eucharistischen Anbetung für die ganze Gemeinde kann die Monstraz auf den Feieraltar gestellt werden, für private Anbetung ist eine Sakramentskapelle -wie im Grundriss zu erkennen – geeignet.
Übrigens: Die Pfarrkirche St. Anton in Passau (Zentralbau)wurde auch sehr stimmig als Communioraum umgestaltet.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache nicht fromm
#122   Puchil2 †   13:15:50 | Freitag, 22. Juni 2007
Communioräume
Literaturhinweis:
Albert Gerhards, Thomas Sternberg, Walter Zahner (Hg.):
Communio-Räume.
Auf der Suche nach der angemessenen Raumgestaltung katholischer Liturgie
Christliche Identität hat wesentlich eine räumliche Dimension. Das zeigt sich u.a. darin, dass die Umgestaltung der Kirchenräume ein sensibler Punkt im Leben der Gemeinden ist. Hat die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils zu gravierenden Veränderungen der Raumdispositionen geführt, um die „Rolle“ der Gemeinde als Gemeinschaft (communio) der Glaubenden aufzuwerten, so stehen diese Raumordnungen heute oft wieder zur Disposition: Eine dauerhaft angemessene Lösung wurde bislang nicht gefunden. Viele Gemeinden, aber auch die Verantwortlichen von Tagungshäusern und Kommunitäten machten sich deshalb auf die Suche nach neuen Raumgestalten ihrer gottesdienstlichen Versammlungsräume.
Der vorliegende Band stellt die Ergebnisse von solchen Suchbewegungen zusammen, die im Rahmen eines Expertengesprächs im September 2001 in Münster zur Sprache kamen. Veranstalter waren das Deutsche Liturgische Institut Trier, das Franz-Hitze-Haus Münster sowie das Seminar für Liturgiewissenschaft an der Universität Bonn.
Vor dem Hintergrund liturgisch-theologischer, historischer und anthropologischer Überlegungen werden Beispiele durchgeführter Umbau- bzw. Neubauprojekte sowie Prozesse künstlerischer Auseinandersetzung mit der Thematik präsentiert, die der weiteren Diskussion um den Communio-Raum dienen sollen.
Redaktion benachrichtigen Leere Worthülsen
#3   Puchil2 †   11:40:27 | Freitag, 22. Juni 2007
Communio-Räume
Literaturhinweis:
Albert Gerhards, Thomas Sternberg, Walter Zahner (Hg.):
Communio-Räume.
Auf der Suche nach der angemessenen Raumgestaltung katholischer Liturgie
Christliche Identität hat wesentlich eine räumliche Dimension. Das zeigt sich u.a. darin, dass die Umgestaltung der Kirchenräume ein sensibler Punkt im Leben der Gemeinden ist. Hat die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils zu gravierenden Veränderungen der Raumdispositionen geführt, um die „Rolle“ der Gemeinde als Gemeinschaft (communio) der Glaubenden aufzuwerten, so stehen diese Raumordnungen heute oft wieder zur Disposition: Eine dauerhaft angemessene Lösung wurde bislang nicht gefunden. Viele Gemeinden, aber auch die Verantwortlichen von Tagungshäusern und Kommunitäten machten sich deshalb auf die Suche nach neuen Raumgestalten ihrer gottesdienstlichen Versammlungsräume.
Der vorliegende Band stellt die Ergebnisse von solchen Suchbewegungen zusammen, die im Rahmen eines Expertengesprächs im September 2001 in Münster zur Sprache kamen. Veranstalter waren das Deutsche Liturgische Institut Trier, das Franz-Hitze-Haus Münster sowie das Seminar für Liturgiewissenschaft an der Universität Bonn.
Vor dem Hintergrund liturgisch-theologischer, historischer und anthropologischer Überlegungen werden Beispiele durchgeführter Umbau- bzw. Neubauprojekte sowie Prozesse künstlerischer Auseinandersetzung mit der Thematik präsentiert, die der weiteren Diskussion um den Communio-Raum dienen sollen.
Redaktion benachrichtigen Auf der Suche nach Ziereremiten
#4   Puchil2 †   23:07:03 | Dienstag, 13. März 2007
Großartige Idee
Die Tatsache, dass es bereits viele Kandidaten für dieses Projekt gibt, beweist doch, dass es viele Menschen gibt, die sich auf die Suche nach der Weisheit begeben wollen. Eine Woche in Schweigen – nur mit sich selbst konfrontiert – kann dabei sehr hilfreich sein .
Redaktion benachrichtigen Portugiesischer Priester will die Abtreibung
#17   Puchil2 †   19:39:35 | Sonntag, 11. Februar 2007
an Pünktchen
Sie (die Verfechter einer Fristenregelung) selbst fordern doch auch die Strafe für Abtreibung, nämlich ab dem 4. Monat. Warum eigentlich? Wie begründen sie dieses Gesetz? Sie müssen dann aber auch erklären, warum sie den Schutz der Strafe den ganz kleinen Kindern vorenthalten wollen, den anderen aber (und natürlich sich selbst in vielfacher Hinsicht!) sehr wohl gewähren. Eine solche Begründung fehlt !
Mögliche Begründungen:
1.Je weiter eine Schwangerschaft fortgeschritten ist, um so gefährlicher ist ein Abbruch auch für die Mutter. (Güterabwägung)
2. Durch die Strafandrohung auch im frühen Stadium der Schwangerschaft wir in der Regel die Abtreibung nicht verhindert. Die abtreibungswilligen Frauen werden aber dann in die Illegalität und in die Hände von geldgierigen Geschäftemachern getrieben.
Das Problem ist wohl nur auf der Gewissensebene und auf der Ebene der umfassenden Hilfsangebote für ungewollt schwanger gewordene Frauen zu lösen.
Redaktion benachrichtigen Portugiesischer Priester will die Abtreibung
#15   Puchil2 †   21:55:42 | Samstag, 10. Februar 2007
zu: möchtegern-kathole
„Für eine Abtreibung sein oder für Straffreiheit sein sind sind 2 ganz veschiedene Paar Schuhe“
Das ist Propaganda vom allerfeinsten. In Wirklichkeit sind das nur 2 Seiten einer Münze. Ein Verbrechen straffrei zu stellen heisst, es zu akzeptieren.
Noch nie etwas von der strafrechtlichen Ebene und von der moralischen Ebene einer Tat gehört? Lernen sie Moraltheologie!
Redaktion benachrichtigen Portugiesischer Priester will die Abtreibung
#1   Puchil2 †   10:45:28 | Samstag, 10. Februar 2007
Kein Priester will die Abtreibung!
Der zitierte Priester bringt zum Ausdruck, dass er unter bestimmten Bedingungen im Falle einer Abtreibung für Straffreiheit ist.
Für eine Abtreibung sein oder für Straffreiheit sein sind sind 2 ganz veschiedene Paar Schuhe!
Das hat aber kreuznet noch nicht erkannt
Redaktion benachrichtigen Ablenkungsmanöver und Spaltungen
#8   Puchil2 †   17:01:33 | Samstag, 18. November 2006
Bistum verwechselt
In einem Staat würde man die Verhältnisse im Bistum Fulda ohne zu zögern als Diktatur bezeichnen.
Hat der Verfasser des Artikels hier nicht das Bistum verwechselt? Wollte er nicht eigentlich Regensburg schreiben?
:-)
Redaktion benachrichtigen Der erschütterte Hirte
#16   Puchil2 †   22:37:55 | Montag, 11. September 2006
„Dringende Bitte um Priester“
Die Gebete um geistliche Berufungen zum Priesteramt wurden schon längst erhört. Es gibt in unseren Gemeinden genügend Menschen, die bereit wären, ihre Berufung anzutreten. Sie werden aber von der Kirchenleitung zurückgewiesen, weil sie entweder verheiratet oder Frauen sind, oder weil sie in kirchenorganisatorischen Fragen nicht auf römischer Linie sind, oder …
Redaktion benachrichtigen Selektive Wiederbelebung + …
#7   Puchil2 †   13:29:49 | Samstag, 9. September 2006
Notfallseelsorge
In der Diözese Linz gibt es viele gut ausgebildete Notfalls-SeelsorgerInnen. Nur sollten sie auch in Anspruch genommen werden!
Redaktion benachrichtigen Selektive Wiederbelebung + …
#5   Puchil2 †   11:25:41 | Samstag, 9. September 2006
An Toby
Wäre da in ihrem Sinne nicht eher das Sakrament der Krankensalbung angebracht? (Heilung von körperlichen und seelischen Wunden)
Redaktion benachrichtigen Selektive Wiederbelebung + …
#3   Puchil2 †   09:51:54 | Samstag, 9. September 2006
An Toby
Warum gerade das Sakrament der Versöhnung? Hat sie sich in ihrer Haft so schwer schuldig gemacht?
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#37   Puchil2 †   20:21:42 | Dienstag, 29. August 2006
An Frasim: 3. Frucht der Liturgiereform
Lesen sie bitte meine 2 Beiträge zu diesem Thema weiter unten.
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#33   Puchil2 †   19:12:56 | Dienstag, 29. August 2006
An Benedikt
Bis zu 15 Firmhelferinnen und Firmhelfer, unzählige Kommunionmütter und Väter (bei 5 Volksschulen!) bereiten die Kinder und Jugendlichen auf den Sakramentenempfang vor. Unsere 2 Priester könnten das mit einiger Qualität unmöglich schaffen.
Die 3. Lesung ist nicht zwingend vorgeschrieben.
Nicht jeder Gottesdienst wird von den Laien mit vorbereitet, aber viele. Es steht ja auch in der neuen Liturgie nirgends geschrieben, dass das so sein sollte.
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#28   Puchil2 †   18:29:22 | Dienstag, 29. August 2006
An Benedikt
gescheitert: In Ihrer Pfarre vielleicht. In den Pfarren, in die ich Einsicht habe, läuft das alles sehr gut.
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#26   Puchil2 †   18:19:33 | Dienstag, 29. August 2006
Aus einem Referat Kardinal Meisners
Positiven Früchte der Liturgiereform:
„Sie sind derart groß und prägend, dass der Papst aus „Sacrosanctum concilium“ Nummer 43 das Bild vom „Durchgang des Heiligen Geistes“ aufgreift: „Darum müssen wir Gott für das Hindurchgehen seines Geistes durch die Kirche danken, welches in den liturgischen Reformen geschehen ist.“ Im Einzelnen werden genannt: Der nun reicher gedeckte Tisch des Gotteswortes, der größere Zugang der Gläubigen zu den muttersprachlichen Texten der Heiligen Schrift, des Messbuchs und der anderen liturgischen Bücher.
Erwähnt wird die Teilnahme der Gläubigen am liturgischen Geschehen, die eine ausdruckshafte sein soll: Gedankt werden muss „für die durch die Gebete und Gesänge, durch die Gesten und das Schweigen gewachsene Teilnahme der Gläubigen an der Eucharistie und an den anderen Sakramenten“. Ausdrücklich gelobt werden die liturgischen Laiendienste, „die von Laien ausgeführt werden, und für die Verantwortungen, die sie kraft des gemeinsamen Priestertums übernommen haben, an dem sie durch Taufe und Firmung teilhaben.“ Insgesamt wertet der Papst die Liturgieerneuerung als „die sichtbarste Frucht des ganzen Konzilswerkes. Die Botschaft des II. Vatikanischen Konzils ist von vielen vor allem durch die Liturgiereform wahrgenommen worden.“
Übrigens: Die Gläubigen laufen nicht wegen der Liturgiereform davon. Da sind andere Gründe zu nennen.
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#23   Puchil2 †   18:08:17 | Dienstag, 29. August 2006
Früchte der Liturgiereform:erweitert und konkretisiert
– Einführung der Volkssprache
– Einbeziehung der Pfarrgemeinde in die Gottesdienstvorbereitung und -feier
– Selbstverständlichkeit liturgischer Laiendienste, besonders von LektorIn und KommunionhelferIn
– Gottesdienst als Gemeinschaftsfeier, besonders erfahrbar bei Festen und bei Feiern im kleinen Kreis
– Einbindung und Mitverantwortung der Gläubigen in der
Sakramentenvorbereitung
– Vielfache Anpassung der Kirchenbauten an die neuen
liturgischen Anforderungen
– Die Heilige Schrift wurde weithin zu einem selbstverständlichen Bestandteil der liturgischen Feiern
– Erneuerung der liturgischen Bücher nach den Grundsätzen der Liturgiekonstitution
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#20   Puchil2 †   17:55:24 | Dienstag, 29. August 2006
An Frasim: 3 Früchte der Liturgiereform
1. Liturgie wurde zudem, was die griechische Bezeichnung meint: Werk des ganzen Volkes.
2. Jeder versteht, was er vollzieht.
3. Die Gemeinschaftscharakter der Liturgie kommt zum Ausdruck
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#8   Puchil2 †   21:21:47 | Sonntag, 27. August 2006
Zu einfach
Man kann an dieses Problem nicht mit Durchschnitts-und Verhältniszahlen herangehen. In der konkreten Seelsorge geht es im Zusammenhang mit dem Priestermangel um ganz konkrete Dinge: War bisher ein Priester für eine Gemeinde zuständig, muss er heute bereits 2 oder gar 3 betreuen. Da gibt es nichts „weg zu rechnen“. Es handelt sich hier um Priestermangel und zwar um einen riesigen. Alle anderen Sichtweisen sind eine Augenauswischerei!
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#5   Puchil2 †   12:11:51 | Samstag, 26. August 2006
Zur Information
Aus: Redemptionis sacramentum
47. Es ist sehr zu begrüßen, wenn der bekannte Brauch erhalten bleibt, daß Kinder oder Jugendliche anwesend sind, die gewöhnlich Ministranten genannt werden und nach Art des Akolythen am Altar dienen. Sie sollen eine ihrem Fassungsvermögen angemessene Katechese über ihre Aufgabe erhalten.[119] Man darf nicht vergessen, daß aus der Zahl dieser Kinder im Laufe der Jahrhunderte eine große Schar geistlicher Amtsträger hervorgegangen ist.[120] Um die pastorale Sorge für die Ministranten wirksamer zu gestalten, sollen für sie Vereinigungen errichtet und gefördert werden, bei denen auch die Eltern teilnehmen und mithelfen können. Wenn solche Vereinigungen einen internationalen Charakter haben, obliegt es der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, sie zu errichten oder ihre Statuten zu überprüfen und zu approbieren.[121] Nach dem Urteil des Diözesanbischofs und unter Beachtung der festgesetzten Normen können zu diesem Altardienst Mädchen oder Frauen zugelassen werden.[122]
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#104   Puchil2 †   07:59:39 | Donnerstag, 17. August 2006
An Benedikt
Mir geht es in dem hier diskutierten Zusammenhang nicht um die Theologie des Priestertums in den verschiedenen Kirchen, sondern um die Tasache, dass in kirchlichen Gemeinschaften, in denen es die – wie ich meine – unheilvolle Koppelung von Ehelosigkeit und bestimmten Formen des Amtes nicht gibt, kein oder ein weitaus geringerer Mangel an Kandidaten dafür festzustellen ist.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#101   Puchil2 †   23:09:52 | Mittwoch, 16. August 2006
Gründe
Vorbemerkung: Ich möchte nicht den Zölibat abgeschafft sehen, sondern die unbedingte Koppelung zwischen Zölibat und Priesterberuf!
Zu den Gründen:
1. Keine Forderung der Bibel (siehe unten)
2. Das heutig Zölibatsgesetz ist ein wichtiger Grund für den Priestermangel (Vgl. Priester und Pastorenüberschuss in den kirchlichen Gemeinschaften, in denen es dieses Gesetz nicht gibt)
3. Die Aufrechterhaltung der Koppelung von Ehelosigkeit und Priesterberuf führt zu schweren Missständen und menschlichen Katastrophen (Lüge, Heuchelei, Doppelleben vieler Priester, Unglaubwürdigkeit, seelische Unausgeglichenheit, unverhältnismäßig viele Alkoholiker unter den Priestern …)
Übrigens: Ein wichtiger Grund dafür, dass es in manchen Gebieten der Erde keinen Priestermangel gibt, liegt darin, dass man es dort mit der Verwirklichung des Zölibates noch weniger genau nimmt als bei uns.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#98   Puchil2 †   22:39:06 | Mittwoch, 16. August 2006
Noch einmal Zölibat
Ich wiederhole: Für die zwangsweise Koppelung von Ehelosigkeit und Priesterberuf gibt es keine biblischen Belege. Die biblischen Empfehlungen der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen gelten für alle Christen, „die es fassen können“, jedoch nicht für einen bestimmten Stand (z.B. Priester). So waren ja bekanntlich die Priester, Diakone und Bischöfe der frühen Kirche in der Regel verheiratet. (Vgl.Paulus in den Pastoralbriefen) Wenn die Gnadengabe der Ehelosigkeit und die Berufung zum Priester zusammenkommen: dann umso besser. Die Ehelosigkeit ist aber – biblisch gesehen – nicht die unbedingte Voraussetzung für das Priesteramt.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#96   Puchil2 †   20:41:35 | Mittwoch, 16. August 2006
Zu einfach
So einfach sollte man sich die Dinge vom hohen Ross der katholischen Sichtweise nicht machen. Die Dinge sind wohl komplexer.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#94   Puchil2 †   19:34:04 | Mittwoch, 16. August 2006
An Christian Hüller
Über die Koppelung von Ehelosigkeit und Priesterberuf ist theologisch nichts mehr zu sagen: Sie ist biblisch nicht begründbar und gehört längst beendet.
Zum Frauenpriestertum: Sie sind offenbar der Meinung, dass sowohl die evangelische, wie auch die anglikanische Kirche mit ihrer Entscheidung für das Priestertum der Frauen gegen die Bibel verstoßen. Glauben sie das im Ernst?
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#84   Puchil2 †   16:17:00 | Mittwoch, 16. August 2006
Ordnung?
An Bernardo
„Die Zölibatsordnung“ der Kirche war in Vegangenhneit und Gegenwart in Wahrheit eine ungeheure Unordnung und ein riesiges Lügengebäude. Guldin sieht das richtig.Wenn sie mir schon eigennützige Motive für meine Einstellung unterstellen:Was ist dann mit den Motiven aller anderen, die eine ähnliche Einstellung vertreten als ich?
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#80   Puchil2 †   12:07:38 | Mittwoch, 16. August 2006
An Bernardo
Es geht mir nicht um die Rechtfertigung meiner ureigensten persönlichen Entscheidung. Es geht mir um einen guten Weg für unsere Kirche im neuen Jahrtausend. Wo ich mit meinen Beiträgen die Bibel entstelle, kann ich nicht erkennen. Mit der Behauptung, dass es in der Kirchengeschichte keine Tradition für das Frauendiakonat gäbe, liegen sie ganz einfach falsch.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#77   Puchil2 †   10:59:24 | Mittwoch, 16. August 2006
Bestätigung
Richtig. Das Fundament unseres Glaubens. Ob nun Männer oder Frauen dieses Fundament als dafür Beamtete weitergeben ist wohl Menschensatzung. Mit ihrer Einstellung behindern sie tatsächlich den Heiligen Geist, der uns immer weder neu und auf verschiedene Weise antreibt, der jeweiligen Zeit entsrechend, den Glauben (das Fundament) zu leben und zu verkünden.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#75   Puchil2 †   10:34:17 | Mittwoch, 16. August 2006
Fundamente
Ob man Frauen zu Diakoninnen weiht oder nicht, gehört doch wohl nicht zu den Fundamenten des Glaubens. Die Fundamente des Glaubens finden wir im Glaubensbekenntnis
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#72   Puchil2 †   10:16:40 | Mittwoch, 16. August 2006
An Christian Hüller
Zu ihren Fragen:
Ich weiß nicht, wohin uns der Heilige Geist noch führen will. Jedenfalls sollten wir seine Zeichen sehen und ihn durch das ständige Wiederholen von menschlichen Satzungen nicht behindern. (Vgl.: Interview mit dem Papst im Abschnitt über die Frau in der Kirche)
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#70   Puchil2 †   09:54:38 | Mittwoch, 16. August 2006
Nur Alt-Bischöfe?
„Frau – Partnerin in der Kirche“: 1986 von der Österreichischen Bischofskonferenz offiziell genehmigt.
Darin heißt es unter anderem: „Kaum ein theologischer Zweifel besteht darin, dass Frauen zum Amt des Diakonats zugelassen werden können. Die deutschsprachigen Synoden haben sich daher mit großen Mehrheiten dafür ausgesprochen, dass in unseren Ländern Frauen wieder zum Diakonat zugelassen werden, wie dies in Teilen der alten Kirche Jahrhunderte hindurch selbstverständlich war.“
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#53   Puchil2 †   09:40:36 | Mittwoch, 16. August 2006
Noch einmal Frauendiakonat
„Frau – Partnerin in der Kirche“: 1986 von der Österreichischen Bischofskonferenz offiziell genehmigt.
Darin heißt es unter anderem: „Kaum ein theologischer Zweifel besteht darin, dass Frauen zum Amt des Diakonats zugelassen werden können. Die deutschsprachigen Synoden haben sich daher mit großen Mehrheiten dafür ausgesprochen, dass in unseren Ländern Frauen wieder zum Diakonat zugelassen werden, wie dies in Teilen der alten Kirche Jahrhunderte hindurch selbstverständlich war.“
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#68   Puchil2 †   08:36:59 | Mittwoch, 16. August 2006
Auch wenn der liebe Horst sauer wird…
Altbischof Aichern regt Diakonat für Frauen an
Ehemaliger Frauenbischof fordert auch kirchliche Frauenkommissionen in allen Diözesen ¬ Verabschiedung von Katholischer Frauenbewegung Österreichs
Für die Zulassung von Frauen zur Diakonatsweihe hat sich der Linzer Altbischof Maximilian Aichern ausgesprochen. Der ehemalige Referent für Frauenbelange in der Österreichischen Bischofskonferenz begründete vor der Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs diese Ansicht damit, „weil Frauen die Inhalte der diakonalen Arbeit sehr auf ihre Fahnen geschrieben haben und diese auch tun“. Außerdem forderte er die Schaffung von kirchlichen Frauenkommissionen in allen Diözesen Österreichs.
Der Altbischof hob den „unersetzlichen Einsatz“ der haupt- sowie besonders der ehrenamtlich in der katholischen Kirche tätigen Frauen hervor. Es sei nicht auszudenken, welche Auswirkungen es auf die Kirche gäbe, wenn sie einmal alle ausfielen.
Der Bischof ermutigte die Frauen, nicht die Hoffnung aufzugeben, sondern sich gegenseitig zu bestärken. „Mutig und zuversichtlich“ sollten die Mitglieder der kfb ihre Arbeit fortsetzen und die gesamte Kirche für die Sorgen und Anliegen der Frau sensibilisieren.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#66   Puchil2 †   08:12:04 | Mittwoch, 16. August 2006
An Bernardo
Es gibt auch andere Sichtweisen unter Bischöfen wie die von Bischof Müller:
Wieder einmal hat sich ein katholischer Bischof , diesmal in Belgien, für das Frauendiakonat ausgesprochen. Bischof Roger Vangheluwe aus Brügge hat sich dafür ausgesprochen, Frauen zur Diakonatsweihe zuzulassen. Er hoffe, dass darüber in absehbarer Zeit offen diskutiert werden könne, sagte Vangheluwe in belgischen Rundfunkberichten. Der Bischof plädierte zugleich dafür, Frauen bereits jetzt verstärkt in kirchliche Leitungsfunktionen zu bringen: „Es ist mehr möglich, als tatsächlich geschieht.“
Ihr „Empfehlungen“ an mich empfinde ich übrigens untergriffig und einer sachlichen Diskussion nicht dienlich.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#61   Puchil2 †   21:56:11 | Dienstag, 15. August 2006
Literatur
Literaturangaben (Auswahl)
Diakonat. Ein Amt für Frauen in der Kirche Ein frauengerechtes Amt? (hg. v. P. Hünermann, A. Biesinger, M. Heimbach-Steins, A. Jensen, Ostfildern 1997).
Reininger, Dorothea: Diakonat der Frau in der Alten Kirche – Diskussionen, Entscheidungen und pastoral-praktische Erfahrungen in der christlichen Ökumene und ihr Beitrag zur römisch-katholischen Diskussion, Ostfildern 1999
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#59   Puchil2 †   19:39:18 | Dienstag, 15. August 2006
Zur Information 1
Es gibt zwei Textstellen in NT, die sich auf Diakoninnen beziehen:
Röm 16, 1-3: Phöbe wird von Paulus als „Diakon der Gemeinde von Kenchreä“ vorgestellt; nach Gerhard Lohfink sprechen Gründe dafür, daB Paulus in Röm 16,1 ‘Diakon’bereits im Sinne einer spezifischen Amtsbezeichnung versteht; denn die männliche Form diakonos weist auf ein solch spezielles Amt hin. Der sich unmittelbar anschließende Genitiv „der Gemeinde“ deutet auf einen ständigen und anerkannten Dienst der Phöbe in der Gemeinde Kenchreä hin. Phöbe wird ausserdem noch prostatis = Patronin, Vorsteherin genannt.
Sie war vermutlich auch Vorsteherin einer Hausgemeinde.
1Tim 3,11: In dem in 1Tim 3 vorliegenden Ämterspiegel, in dem Grundvoraussetzungen für die wichtigsten kirchlichen Ämter aufgezählt werden, geht es zunächst um die Episkopen, dann um die Diakone, dann um die Frauen, dann wieder um die Diakone (12f). Es heißt dort u.a.: „Nur wenn nichts gegen sie [die Diakone] vorliegt, sollen sie ihren Dienst ausüben. Ebenso sollen die Frauen ehrenhaft, nicht verleumderisch, mäßig im Weingenuss und in allem zuverlässig sein.“ Im Anschluss daran spricht der Text wieder von den Diakonen: „Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein.“
Im christlichen Osten hat man die Verse über die Frauen auf die weiblichen Vertreterinnen dieses Amtes bezogen, im Westen vermutete man dahinter die Ehefrauen der Diakone.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#45   Puchil2 †   06:47:46 | Dienstag, 15. August 2006
Zur Information 5
Kann man heute an den altkirchlichen Diakonat der Frau ohne weiteres wieder anknüpfen?
Die Unterschiede zwischen der soziokulturellen Situation der frühen Kirche und der Kirche heute würden völlig außer acht gelassen, wollte man den altkirchlichen Diakonat der Frau in seiner ursprünglichen Ausprägung wieder rekonstruieren. „Es wäre ein grundsätzlicher methodischer Fehler, geschichtliche Fakten als eine Art Norm zu verstehen…“; denn „für die Gestaltung des kirchlichen Lebens in unserer Zeit dürfen wir die gleiche Freiheit in Anspruch nehmen wie die Christinnen und Christen des ersten Jahrtausends.“ (A.Jensen)
Was allerdings als durchgehender Zug im altkirchlichen weiblichen Diakonat ausgeprägt war: nämlich der spezielle Dienst an Frauen, das sollte auch in der heutigen Kirche beibehalten werden, wenn freilich auch auf einer anderen Ebene und in zeitgemäßer Gestaltung; denn als vom kirchlichen Patriarchat Betroffene und oftmals auch Geschädigte bedürfen die Frauen in der römisch-katholischen Kirche einer besonderen Zuwendung und Hilfe durch Frauen im diakonalen Amt.
Ida Raming
Literaturangaben (Auswahl)
Diakonat. Ein Amt für Frauen in der Kirche Ein frauengerechtes Amt? (hg. v. P. Hünermann, A. Biesinger, M. Heimbach-Steins, A. Jensen, Ostfildern 1997).
Reininger, Dorothea: Diakonat der Frau in der Alten Kirche – Diskussionen, Entscheidungen und pastoral-praktische Erfahrungen in der christlichen Ökumene und ihr Beitrag zur römisch-katholischen Diskussion, Ostfildern 1999
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#43   Puchil2 †   22:45:05 | Montag, 14. August 2006
Zur Information 4
Welche Ursachen/Gründe führten zum Untergang des weiblichen Diakonats?
Die rasche Ausbreitung des Diakoninnenamtes in der Ostkirche war mit der umfangreichen Missionstätigkeit der Kirche im 3. u. 4. Jh. verbunden. Aufgrund der Entwicklung zur Volkskirche hin und der rückläufigen Zahl der Erwachsenentaufen verloren die Diakoninnen zunehmend ihre Bedeutung als Liturginnen und Katechetinnen, ihre Tätigkeit reduzierte sich auf den karitativen Bereich.
Darüber hinaus darf aber eine weitere wesentliche Ursache für den Untergang des Diakoninnenamtes – die Vorstellung von der sexuellen Unreinheit der Frau – nicht übersehen werden. Die Diakonin wurde also auf das klösterliche Leben zurückgedrängt und auf diese Weise von dem Gemeindedienst ausgeschlossen; dieser Vorgang vollzog sich nicht nur im byzantinischen Raum, sondern auch sonst im Orient wie im Westen und ist auf das Vordringen des Mönchtums mit seinen asketischen und leibfeindlichen Tendenzen zurückzufuhren.
Die Vorstellung von der angeblichen ‘Unreinheit der Frau’ liegt im übrigen auch den Verboten der Diakoninnenweihe in der Westkirche zugrunde.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#10   Puchil2 †   18:58:07 | Montag, 14. August 2006
An MK28
Diakoninnen wir des in absehbarer Zeit geben. Vergleiche dazu meine Beiträge auf der Seite: Warum können Engel fliegen?
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#41   Puchil2 †   18:37:05 | Montag, 14. August 2006
Information 3
Westkirche:
Eine so ausgedehnte Verbreitung und ein so relativ fester Bestand des Diakoninnenamtes wie in der Ostkirche sind in der Westkirche nicht bezeugt. Mit Ausnahme einiger byzantinisch beherrschter Gebiete in Gallien und Süditalien gab es im Westen des römischen Reiches an scheinend kaum kirchlich anerkannte Diakoninnen, was vor allem auf sozio-kulturelle Unter schiede zwischen Ost- und Westkirche zurück zuführen ist: Frauen waren im Westen stärker in die Gesellschaft integriert, so dass z.B. die häusliche, von Männern getrennte Unterweisung von Frauen und Kindern hier nicht im gleichen Masse erforderlich war wie in den Kirchen des Ostens.
Bereits im 4.- 6. Jahrhundert verboten mehrere gallikanische Synoden ausdrücklich die Diakonssenordination.
Welche Tätigkeiten/Aufgaben übten die Diakoninnen aus?
• karitative Arbeit: Die Diakonin kümmerte sich um kranke Frauen, war darüber hinaus zuständig für Arme, Kinder und der Pflege Bedürftige;
• missionarische, katechetische, pastorale und erzieherische Arbeit: Hinführung heidnischer Frauen zum Christentum, ihre katechetische Unterweisung vor und nach der Taufe, christliche Bildung der Frauen, Kinder, Jungfrauen und Waisen in den Gemeinden;
• liturgischer Dienst: Taufhelferin bei der Taufe der Frauen, Salbung des Körpers mit Katechumenen- und Chrisamöl (der Taufakt selbst und die Salbung der Stirn waren jedoch den männlichen Klerikern vorbehalten), Austeilung der Kommunion an kranke Frauen.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#39   Puchil2 †   18:02:16 | Montag, 14. August 2006
Weitere Informationen
Wie verlief die weitere Entwicklung des Diakonats der Frau?
In der Ostkirche:
In der Didascalia apostolorum, einer syrischen Gemeindeordnung aus dem 3. Jh., ist das Institut der Diakonin zum ersten Mal zweifelsfrei bezeugt und zeigt bereits deutlichere Konturen. Diakon und Diakonin teilen sich das eine ministerium diaconiae und tragen die gleiche Bezeichnung diaconi. In der Didascalia wird der Diakonin ein eigener Platz innerhalb der kirchlichen Dienste zugewiesen, indem die einzelnen Ämter der Trinität zugeordnet werden: Der Bischof steht an der Stelle Gottes, der Diakon an der Stelle Christi, die Diakonin soll an der Stelle des Heiligen Geistes geehrt werden.
In den Apostolischen Konstitutionen (Kirchenordnung aus dem Ende des 4. Jh.) wird diese trinitarische Typologie übernommen. Die Diakonin, hier diaconissa genannt, hat inzwischen ein klar definiertes Amt, das der Bischof durch Weihegebet und Handauflegung überträgt. Ab dem 4. Jh. häufen sich die Zeugnisse für die Existenz von Diakoninnen: Diakoninnen sind belegt in Antiochien, Jerusalem, Cäsarea (Palästina), Kappadokien und in Konstantinopel.
Das weibliche Diakonatsamt besteht weiter etwa bis zum 11. Jahrhundert (bes. in Byzanz); die Diakoninnen wurden (als Leiterinnen religiöser Frauengemeinschaften) auf das klösterliche Leben zurückgedrängt und zunehmend vom öffentlichen Gemeindedienst ausgeschlossen.
Entwicklung in der Westkirche folgt.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#37   Puchil2 †   17:50:46 | Montag, 14. August 2006
Diakoninnenweihe?
Zur Information:
In der Diskussion über die Erneuerung des weiblichen Diakonats spielt die Frage, ob es sich bei der Weihe der Diakoninnen um eine höhere (sakramentale) Weihe gehandelt hat oder um eine nichtsakramentale Benediktion, eine bedeutende Rolle. Die Gegner einer Wiedereinführung des Diakonats der Frau interpretieren die historischen Quellen so, dass sie sowohl die Sakramentalität der Diakoninnenweihe bestreiten als auch die Gleichrangigkeit der Diakoninnen mit den Diakonen, wobei sie sich auf die Unterschiedlichkeit ihrer Befugnisse und Aufgaben (die Diakonin sei – im Unterschied zum Diakon – z.B. nicht zum Altardienst bestellt worden) stützen.
Bei einer derartigen Bewertung der historischen Quellen wird allerdings außer acht gelassen, dass das Amt der Diakonin infolge der in der frühen und fruhmittelalterlichen Kirche verbreiteten Diskriminierung der Frau um ihres Geschlechtes willen an seiner Entfaltung gehindert wurde.
Zahlreiche Autorinnen und Autoren sehen dagegen in der Diakoninnenweihe eine der Weihe von Diakonen gleichwertige sakramentale Handlung, die auch in formaler Hinsicht Parallelen zu der Weihe der höheren Kleriker aufweist: die Handauflegung durch den Bischof im Altarraum im Beisein der Presbyter, Diakonen und der anderen Diakoninnen sowie das Weihegebet mit Anamnese und vor allem der Epiklese sprechen nach ihrer Meinung klar dafür.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#33   Puchil2 †   16:51:20 | Montag, 14. August 2006
An Benedikt
Es gibt zwei Textstellen in NT, die sich auf Diakoninnen beziehen:
Röm 16, 1-3: Phöbe wird von Paulus als „Diakon der Gemeinde von Kenchreä“ vorgestellt; nach Gerhard Lohfink sprechen Gründe dafür, daB Paulus in Röm 16,1 ‘Diakon’bereits im Sinne einer spezifischen Amtsbezeichnung versteht; denn die männliche Form diakonos weist auf ein solch spezielles Amt hin. Der sich unmittelbar anschließende Genitiv „der Gemeinde“ deutet auf einen ständigen und anerkannten Dienst der Phöbe in der Gemeinde Kenchreä hin. Phöbe wird ausserdem noch prostatis = Patronin, Vorsteherin genannt.
Sie war vermutlich auch Vorsteherin einer Hausgemeinde.
1Tim 3,11: In dem in 1Tim 3 vorliegenden Ämterspiegel, in dem Grundvoraussetzungen für die wichtigsten kirchlichen Ämter aufgezählt werden, geht es zunächst um die Episkopen, dann um die Diakone, dann um die Frauen, dann wieder um die Diakone (12f). Es heißt dort u.a.: „Nur wenn nichts gegen sie [die Diakone] vorliegt, sollen sie ihren Dienst ausüben. Ebenso sollen die Frauen ehrenhaft, nicht verleumderisch, mäßig im Weingenuss und in allem zuverlässig sein.“ Im Anschluss daran spricht der Text wieder von den Diakonen: „Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein.“
Im christlichen Osten hat man die Verse über die Frauen auf die weiblichen Vertreterinnen dieses Amtes bezogen, im Westen vermutete man dahinter die Ehefrauen der Diakone.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#31   Puchil2 †   16:30:36 | Montag, 14. August 2006
An Benedikt
zu 1) aber in 3 Abstufungen
zu 2) das sehen aber viele gewichtige Theologen anders.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#28   Puchil2 †   16:14:02 | Montag, 14. August 2006
An Benedikt
Diakonat und Priestertum der Frauen sind durchaus getrennt zu bewerten, das ist sicher auch für den Papst so. Für das Diakonat der Frauen gibt es – wie sie wissen – eine sehr frühe und alte Tradition in der Kirche, für das Priestertum ist das nicht der Fall.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#25   Puchil2 †   14:52:22 | Montag, 14. August 2006
Frauen in der Kirche
Folgendes ist für mich auffällig:
1. Benedikt hat im Interview das Diakonat für die Frauen nicht ausgeschlossen.
2. Die Ablehnung des Priestertums für die Frau erfolgt zwar unter dem Hinweis auf den Glauben und auf die Konstitution des Apostelkollegiums, aber sonst nur mit dem „Gefühl“, keine Vollmacht dazu zu haben.
3. Der letzte Satz zu diesem Thema klingt wie eine Ermutiung der Frauen, in dieser Frage nicht locker zu lassen: „Aber ich glaube, die Frauen selber werden mit ihrem Schwung und ihrer Kraft, mit ihrem Übergewicht sozusagen, mit ihrer „geistlichen Potenz“ sich ihren Platz zu verschaffen wissen. Und wir sollten versuchen, auf Gott zu hören, dass wir den auch nicht behindern, sondern uns freuen, dass das Weibliche in der Kirche, wie es sich gehört – von der Muttergottes und von Maria Magdalena an – seine kraftvolle Stelle erhält“
Redaktion benachrichtigen Das Gespräch muß weitergehen
#10   Puchil2 †   12:08:25 | Dienstag, 8. August 2006
in persona
Geht es bei diesem Begriff nicht um viel mehr, als um die Geschlechtsmerkmale? Meint „persona“ nicht den innersten Kern eines Menschen, sein innerstes Wesen, das sich der geschlechtlichen Begrifflichkeit entzieht, ja diese unendlich übersteigt? Meint „in persona Christi“ agieren nicht vielmehr handeln, leben, empfinden, lieben …wie er? So verstanden ist es unerheblich ob das ein Mann oder eine Frau im Priesterberuf tut.
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#26   Puchil2 †   11:52:58 | Dienstag, 8. August 2006
An Bernardin
Können sie das konkretisiren?
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#24   Puchil2 †   10:53:37 | Dienstag, 8. August 2006
Argumentationsnotstand
Sind ihnen die Argumente ausgegangen, weil sie wieder zynisch und untergriffig werden?
Übrigens: Natürlich können evangelische Christen das sonntägliche Glaubensbekenntnis mitbeten. Die evangelische Fassung unterscheidet sich nur in einem Wort: statt“katholische Kirche „ sagen sie „christliche Kirche“, wobei das Wort „katholisch“ bekanntlich „ die allgemeine, über die ganze Welt verbreitete und für sie daseiende Kirche“ meint. Das könnten wohl alle Christen sprechen, ohne ihre konfessionelle Identität aufgeben zu müssen, wenn der Begriff „katholisch“ nicht so stark mit „römisch“ gleichgesetzt würde.
Redaktion benachrichtigen Das Gespräch muß weitergehen
#2   Puchil2 †   10:41:24 | Dienstag, 8. August 2006
Hoffnungszeichen
Großartig! Ein guter Griff des Heiligen Geistes, diesen Mann als Bischof zu erwählen. Würden doch weitere solche Bischofsernennungen folgen. Das Bistum St. Gallen ist zu beglückwünschen!
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#22   Puchil2 †   08:12:45 | Dienstag, 8. August 2006
Frage
Was ist da Schreckliche an Bischof Koch und seinem Generalvikar?
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#25   Puchil2 †   21:38:37 | Montag, 7. August 2006
Untergriff
Wenn die Argumente ausgehen, wird man hier – so scheint es – untergriffig.
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#20   Puchil2 †   17:43:14 | Montag, 7. August 2006
An Römisch-Katholisch
Hängt die katholische Identität nun wirklich daran, ob ein Laientheologe einen Teil des Hochgebetes spricht oder wenn einmal ein anderes Hochgebet verwendet wird oder wenn ein evangelischer Christ bei uns die Kommunion empfängt oder wenn ein evangelischer Pastor mit am Altar steht? Hängt die katholische Identität nicht vielmehr daran, ob man den Inhalt des Glaubensbekenntnisses, das wir alle am Sonntag sprechen, mit Herz und Hirn verstanden hat und danach lebt?
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#23   Puchil2 †   17:33:00 | Montag, 7. August 2006
Zulassungsbedingungen
Es geht nicht ums Hinuntersetzen, sondern um das Erweitern: um die Erfahrungen und Qualitäten von Verheirateten, von Frauen … für das Priesteramt fruchtbar werden zu lassen
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#20   Puchil2 †   09:41:56 | Montag, 7. August 2006
Information
Innere Blutungen – Frauen über ihre Liebe zu Priestern
rpd. Sind katholische Priester die besseren Männer? – Zumindest behaupten dies viele Frauen, die eine Liebesbeziehung zu katholischen Priestern haben. Sie seien einfühlsamer, sagen Priesterpartnerinnen. Doch sie bezahlen diese Menschlichkeit mit vielen Unmenschlichkeiten. Der Pflichzölibat drängt die Liebenden in die Heimlichkeit. Unzählige Frauen sind so mancherlei Willkür ausgeliefert, können mit niemandem über ihren Schmerz reden, sind allein. Schätzungsweise haben über die Hälfte der Priester eine Beziehung zu einer Frau oder zu einem Mann. Der Druck auf das Paar ist enorm. Wird die Liebe öffentlich, schicken die Bischöfe die Priester in die Wüste. – Die Selbsthilfeorganisation ZÖFRA (vom Zölibat betroffene Frauen) präsentierte kürzlich der Schweizerischen Bischofskonferenz einen Bericht, der über dreihundert Priesterfrauen und mehr als 140 Priesterkinder erwähnt.
kath.ch, 17.07.2003
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#18   Puchil2 †   08:51:25 | Montag, 7. August 2006
An Horst Schlämmer
Die dauernden Übertretungen der Zölibatsregelung schadet meiner Erfahrung nach am aller wenigstens den „Übertretern“. Die haben sich mit ihrer Situation der „Zweigleisigkeit“ meistens ganz gut arrangiert. Am schlechtesten sind die davon betroffenen Frauen dran, auch wenn diese Beziehungen zum Teil öffentlich bekannt sind und von den jeweiligen Gemeinden auch toleriert werden mit dem Hintergedanken: Wenn der auch noch weggeht, haben wir gar keinen Priester mehr.
Vielleicht ist der katastrophale Priestermangel der Nachhilfeunterricht des heiligen Geistes und die Kirchenleitung ist nicht fähig, ihre Hausaufgaben endlich zu erledigen und die Zulassungsbedingungen zum Amt zu erweitern.
Zur „wahren“ Kirche: Vielen Menschen fällt es durch hausgemachte Fehler der Kirche immer schwerer, das Wahre an ihr zu entdecken. Hartnäckiges aufdecken dieser Fehler wird zur Heilung führen.
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#14   Puchil2 †   22:53:02 | Sonntag, 6. August 2006
Bistum Basel
Beim Durchsehen einiger Homepages des Bistums Basels gewann ich den Eindruck, dass es dort gerade wegen des Einsatzes von vielen Laien blühendes pfarrliches Leben gibt. Und auf das kommte es an.
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#16   Puchil2 †   19:40:45 | Sonntag, 6. August 2006
An Benedikt
,nur weil einige ein Problem damit haben.
Ich glaube, sie verkennen die Größenordnung des Problems. Ich habe gute Einsicht in die „Priesterszene“ und weiß deshalb, was sich dort in Bezug auf die Einhaltung des Zölibates abspielt.
Übrigens: Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass die verheirateten orthodoxen und anglikanischen Priester und die verheirateten evangelischen Pastoren durchwegs nur „Sozialpädagogen“ sind, die so nebenbei etwas Liturgie feiern.
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#14   Puchil2 †   18:05:25 | Sonntag, 6. August 2006
An Benedikt
Solche Zahlen von Priestern, die mit einer Frau zusammenleben finden sie auch in Deutschland …
Das war in den Wirren der Reformation, ich weiß. Übrigens auch in Österreich. Die Gegenreformation hat allerdings dieses Problem wieder etwas beruhigt. Trotzdem: Es geht um die Glaubwürdikeit einer kirchlichen Regelung. Die dauernde Übertretung – und zwar im großen Stil, damals wie heute – schadet der Wahrhaftigkeit. Da wäre es doch sinnvoller, diese Regelung überhaupt aufzugeben. Diese Forderung muss hartnäckig wiederholt werden. Ich vertraue dem Prinzip Catos: „Ceterum censeo … „sie wissen schon!
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#8   Puchil2 †   13:43:21 | Sonntag, 6. August 2006
An Römisch Katholisch
Was meinen sie mit:Zuständen wie in der Schweiz, besonders im Bistum Basel?
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#1   Puchil2 †   11:45:01 | Sonntag, 6. August 2006
Noch einmal: Der falsche Weg
Auf Grund des Priester – und Geldmangels Pfarren auflösen, zusammenlegen, Kirchen außer Betrieb stellen…wie in Essen, ist der falsche Weg.
Einen anderen, richtigen Weg gehen einige Diözesen in Österreich (Linz, Innsbruck)
1. Auch priesterlose Pfarreien bleiben bestehen
2. Hauptberufliche oder ehrenamtliche ausgebildete Laien übernehmen die Leitung und die Verantwortung
3. Dazu ausgebildete Laien gestalten Liturgie: Wortgottesfeiern, Tagzeitenliturgie … Wenn organisierbar, gibt es gelegentlich eine sonntägliche Eucharistiefeier.
4. Wenn irgendwie möglich, bleiben die von Priestern verwaisten Pfarrhöfe bewohnt.
Zugegeben: das ist „Mangelverwaltung“, aber eine verantwortbare. Die Erfahrung zeigt, dass in von ehrenamtlichen Laien geleiteten Gemeinden eine ungeheure Energie und Überlebenswillen entwickelt wird, dass unglaubliche – auch finanzielle – Anstrengungen auf sich genommen werden, nur um das Gemeindeleben im vertrauten, überschaubaren Bereich sicherstellen zu können. Als Übergangslösung, bis die Kirchenleitung durch Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt endlich ihre Verantwortung für die Pfarrgemeinden ernstnimmt, und so das volle Leitungsamt
durch einen geweihten Priester (oder Priesterin) wieder wahrgenommen werden kann.
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#9   Puchil2 †   18:07:31 | Samstag, 5. August 2006
An Jawohl!
Ihr Motto lautet wohl: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Der Kirche hat es noch immer geschadet, wenn sie vertuscht, unter den Teppich gekehrt, verschwiegen, verdrängt … hat. Glaubwürdigkeit geht dadurch total verloren. Schade!
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#7   Puchil2 †   17:50:44 | Samstag, 5. August 2006
Zur Information 2
Der National Catholic Reporter berichtet über die sexuelle Ausbeutung von Nonnen durch Priester in Entwicklungsländern. Junge Nonnen werden demnach von Priestern zu Sex gezwungen oder überredet, weil sie in den AIDS-geplagten Ländern als „sichere“ Sexualpartner angesehen werden. In einigen Fällen wurden Nonnen geschwängert und dann zur Abtreibung gezwungen.
„O’Donohue [die Autorin eines Berichts] stellte fest, dass das Zölibat in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutung hat. Zum Beispiel schreibt sie, dass ein Generalvikar in einer afrikanischen Diözese ‘recht offen’ über die Ansichten zum Zölibat in Afrika gesprochen habe. Er habe gesagt, dass das ‘Zölibat im afrikanischen Kontext bedeutet, dass ein Priester nicht heiraten darf, nicht, dass er keine Kinder haben darf.’“ Natürlich gibt eine andere Schreiberin zu, dass die Priester nicht immer allzuviel Überredungskünste anwenden müssen: „Manche Schwestern sind nur zu willig und naiv.“
Die genannten Probleme existieren nach dem O’Donahue-Bericht nicht nur in Entwicklungsländern. Sie nennt Botswana, Burundi, Kolumbien, Ghana, Indien, Irland, Italien, Kenia, Lesotho, Malawi, Nigeria, Papua Neu-Guinea, die Philippinen, Südafrika, Sierra Leone, Tansania, Tonga, Uganda, die Vereinigten Staaten (!), Zambia, Zaire und Zimbabwe. (EMÖ)
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#5   Puchil2 †   15:09:23 | Samstag, 5. August 2006
Zur Information
Begründeten Schätzungen nach leben Priester in einer Beziehung zu einer Frau:
Philippinen: 50 %
Brasilien: 50 – 60 %
Peru: 80 %
Bolivien 95 %
Zaire: an die 100 %
Redaktion benachrichtigen Dem Schicksal zuvorgekommen
#6   Puchil2 †   15:17:21 | Freitag, 4. August 2006
An: duc in Altum
Natürlich geht es auch um Geldmangel. Der Priestermangel ist es aber auch. Die Kirche der Zukunft wird auch in unseren Breiten immer mehr eine Kirche des Ehrenamtes sein, oder sie wird nicht mehr sein.
Redaktion benachrichtigen Dem Schicksal zuvorgekommen
#1   Puchil2 †   12:14:04 | Freitag, 4. August 2006
Der falsche Weg
Auf Grund des Priestermangels Pfarren auflösen, zusammenlegen, Kirchen verkaufen…wie in Essen, ist der falsche Weg.
Einen anderen, richtigen Weg gehen einige Diözesen in Österreich (Linz, Innsbruck)
1. Auch priesterlose Pfarreien bleiben bestehen
2. Hauptberufliche oder ehrenamtliche ausgebildete Laien übernehmen die Leitung und die Verantwortung
3. Dazu ausgebildete Laien gestalten Liturgie: Wortgottesfeiern, Tagzeitenliturgie …
4. Wenn irgendwie möglich, bleiben die von Priestern verwaisten Pfarrhöfe bewohnt.
Zugegeben: das ist „Mangelverwaltung“, aber eine verantwortbare, als Übergangslösung, bis die Kirchenleitung durch Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt endlich ihre Verantwortung für den Bestand von Pfarrgemeinden ernstnimmt.
Redaktion benachrichtigen Wird der Erzbischöfliche Palast ein Studentenclub?
#4   Puchil2 †   13:25:45 | Mittwoch, 2. August 2006
Hoher Preis
Man sieht auch hier: Wegschauen, vertuschen, unter den Teppich kehren, verharmosen, verheimlichen hat für alle Beteiligten einen hohen Preis: sowohl für die Täter als auch für die Opfer. Hoffentlich lernt die Kirche endlich daraus!
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#25   Puchil2 †   16:25:27 | Dienstag, 1. August 2006
Vernünftigkeit
Irgenwer muss ja für etwas Rationalität auf dieser Seite sorgen.
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#21   Puchil2 †   15:58:34 | Dienstag, 1. August 2006
An Romulus
Ihr abwertendes Reden über Frauen (Ministrantenweiber, Weiber) ist für mich unerträglich.
Zur Sache: Verwechslung von Ursache und Wirkung. In unserer Pfarre gibt es seit der Aufnahme von Mädchen in die MinistrantInnenschar mehr MessdienerInnen denn je.
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#12   Puchil2 †   11:24:59 | Dienstag, 1. August 2006
Ein weiteres Element des selbst erzeugten Priestermangels.
Da wüsste ich aber viel gewichtigere selbserzeugte Elemente für den Priestermangel als die Anwesenheit von Ministrantinnen: Z.B. das Festkrallen am Pflichtzölibat, die Ausgrenzung von Frauen …
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#8   Puchil2 †   10:50:13 | Dienstag, 1. August 2006
Pastoraler Schaden
Eines der aus der Sakristei verwiesenen Mädchen stammt aus meinem Freundeskreis. Sie ghört zu den verlässlichsten MinistrantInnen, war total frustriert, wollte dann überhaupt nicht mehr ministrieren, saß bei dem besagten Gottesdienst weinend neben ihrer Mutter, musste dann noch erfahren, dass aus Ermangelung von männlichen Ministranten Burschen aus einer anderen Pfarre gegen Bezahlung angeheuert werden mussten, kurz um: durch diese völlig unverständliche Vorgangsweise wurde großer pastoraler Schaden angerichtet, zumal die ganze peinliche Sache eine relativ große Öffentlichkeit bekam…
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#1   Puchil2 †   09:09:27 | Dienstag, 1. August 2006
Ministrantinnen
Es freut mich, dass der Papst keine Probleme damit hat, wenn Mädchen ministrieren. Da könnte sich der österreichische Nuntius eine Scheibe davon abschneiden!
Bei einem Gottesdienst in der Stadt Steyr hat er Ministrantinnen aus der Sakristei weisen lassen:
Redaktion benachrichtigen Ein südamerikanisches Polen?
#14   Puchil2 †   20:07:29 | Samstag, 29. Juli 2006
Wert der Berufung?
Der Punkt ist aber: Nicht wenige werden halt dann auf Grund von sekundärer Motivation Priester. Ob das Ausdruck von Berufung ist?
Redaktion benachrichtigen Ein südamerikanisches Polen?
#12   Puchil2 †   17:56:24 | Samstag, 29. Juli 2006
Aus einem Interview mit einem jungen Kolumbianer
„Aber ein ganz wesentlicher Faktor ist die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft insgesamt. Viele Jugendliche sehen keine Perspektive für ihr Leben. Wenn sich ihnen nun die Chance des Militärdienstes bietet – denn als Chance wird er tatsächlich wahrgenommen, und das ist nicht nur in Kolumbien so, sondern in ganz Lateinamerika –, dann nutzen sie die Gelegenheit. Für viele Jugendliche ist das Militär die einzige Möglichkeit, lesen und schreiben zu lernen, die einzige Möglichkeit, eine Arbeit zu finden. Sich für den Krieg zu entscheiden, ist also ein riesiger wirtschaftlicher und persönlicher Vorteil.“
Eine ähnliche Dynamik erklärt auch die relativ hohe Zahl von Priesterseminaristen.
Redaktion benachrichtigen Ein südamerikanisches Polen?
#8   Puchil2 †   16:47:54 | Samstag, 29. Juli 2006
„Priesterschwemme“ in Kolumbien
Dort ist der Priesterberuf die Zuflucht in die soziale Absicherung und gesellschaftliche Anerkennung.
Babylon hat vollkommen Recht. Alle hier vorgebrachchten Gründe sind Wunschdenken. Oben drein nimmt man es besonders in Mittel und Südamerika mit der Einhaltung des Zölibatsversprechens sehr locker, wie Bischöfe aus diesen Gebieten bei ihren Ad-limina – Besuchen in Rom immer wieder einräumen müssen.
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#16   Puchil2 †   13:09:47 | Samstag, 29. Juli 2006
Scheiterhaufen
An eurer Einstellung zu Andersdenkenden kann ich nichts Christliches mehr erkennen. Was kommt nach dem erhobenen Knüppel? Der Scheiterhaufen?
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#8   Puchil2 †   12:05:11 | Samstag, 29. Juli 2006
An Horst Schlämmer
Warum so aggressiv? Seit wann lässt denn ein Hirte seinen Stab auf den Rücken seiner Schafe tanzen? Jesus hat offenbar ein anderes Bild vom Hirten. Ich bin der gute Hirte …
Redaktion benachrichtigen Interessante Änderungen + …
#2   Puchil2 †   09:37:03 | Samstag, 29. Juli 2006
Frage
Welche Haufen liegen vor den vatikanischen Türen?
Redaktion benachrichtigen Russisch-orthodoxer Ärger in Großbritannien
#2   Puchil2 †   11:10:31 | Freitag, 28. Juli 2006
An Maledica
Ich finde es beschämend und für einen Christenmenschen unwürdig wie abschätzig sie immer wieder von Kardinal Lehmann reden. Schade.
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#77   Puchil2 †   17:44:11 | Donnerstag, 27. Juli 2006
„Unfehlbarer“ Mosebach?
Leserbrief zum Interview mit Martin Mosebach
Von Dr. Francois Reckinger, Geske
„Man“ hat nicht „die Messreform gewaltsam eingeführt“, sondern der Papst und das Bischofskollegium haben sie in Ausübung ihrer Hirtenvollmacht beschlossen und durchgeführt, nach einer Konsultation von Sachverständigen, wie sie in dieser Breite bis dahin beispiellos war.
Nach Mosebach hätte „man“ damit „die über 1500 Jahre bestehende Messe beiseite gefegt“ In der Tat ist die Grundstruktur der überlieferten römischen Liturgie in der Zeit vom 4. bis 6. Jahrhundert entstanden.
Aber sie befand sich von da an bis zur Herausgabe des Messbuchs Pius’ V. im Auftrag des Trienter Konzils in ständiger Entwicklung und damit Veränderung,
die schwerpunktmäßig in mehreren Schüben vor sich ging. Daraus ergab sich ein am Ende des Mittelalters kaum noch überschaubarer Wildwuchs. Daher erteilte das Trienter Konzil den Auftrag, die Feier der Liturgie zu reformieren. Die zu diesem Zweck vom Papst ernannte Kommission entledigte sich ihrer Aufgabe, so gut es
ging, entsprechend dem damaligen historischen Kenntnisstand.
Dieser Stand hat sich in der Folgezeit erheblich verbessert, und das Ergebnis davon ist die im Auftrag des Zweiten Vatikanums durchgeführte Liturgiereform. Weit davon entfernt, die überlieferte Messe „beiseite zu fegen“, hat diese Reform im Wesentlichen den ursprünglichen Bauplan der römischen Liturgie wieder freigelegt.“
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#56   Puchil2 †   09:20:25 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Worum es geht
Mir geht es darum zu sagen, dass man auch im Stehen – begründet durch Theologie, Geschichte und Tradition – Ehrfurch vor Gott und dem eucharistischen Christus ausdrücken kann, ohne gleich der Hybris, eines „taktischen Archäologismus“ oder eines „taktischen Byzantinismus“ verdächtigt zu werden.
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#49   Puchil2 †   21:36:39 | Mittwoch, 26. Juli 2006
An Benedict
Die theologischen Gründe noch einmal zur Wiederholung (s.u.)
Die eigentliche Gebetshaltung des Menschen ist das Stehen vor Gott. Der Mensch ist „nur wenig geringer gemacht als Gott“ (Ps 8). Er ist von Gott geschaffen als Partner zur Mitgestaltung an der Vollendung der Schöpfung. Er ist von Jesus Christus erlöst und berufen in das Volk Gottes. Als solcher kann und darf er aufrecht stehen vor Gott, auch dann, wenn ihm die eigene Kleinheit und Bedeutungslosigkeit gegenüber der Andersartigkeit Gottes bewußt bleibt. „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“, so heißt es im Gotteslob 621.
Stehen ist die Haltung von freien Menschen. Wer steht ist frei von niederdrückender Furcht und bereit zum Aufbruch und zum Dienst. Darum ist Stehen die Grundhaltung im Gottesdienst.
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#47   Puchil2 †   21:25:02 | Mittwoch, 26. Juli 2006
An Pünktchen und Benedikt
Fragen:
1. Kann mit im Stehen nicht Ehrfurcht bezeugen? Z.B.: beim „Hymnos Akathistos“?
2. Hatten die Christen in der Zeit vor der „Mode“ des Kniens während des Hochgebetes keine Ehrfurcht vor dem eucharistischen Christus? (Circumstantes)
3. Warum unterstellt ihr denen, die aus gute Gründen für das Stehen plädieren, von vornherein Mangel an Ehrfurcht?
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#44   Puchil2 †   20:03:43 | Mittwoch, 26. Juli 2006
1. Hochgebet:„circumstantes“
Aus der Homepage der Pfarre St. Wolfgang/Landshut
„Uns Wolfgangern ist es schon Fleisch und Blut übergegangen:
Wir stehen beim Hochgebet.
• Nicht nur dass Stehen dem Glauben an die Auferstehung mehr entspricht,
• nicht nur, dass das Hochgebet Gott dankt, der uns berufen hat, vor ihm zu stehen,
• nicht nur, dass die Einheit der Gemeinde und des Pfarrers dadurch sichtbar gemacht wir –
• es entspricht vor allem der uralten kirchlichen Praxis.
Selbst das erste Hochgebet(seit dem Konzil von Trient gab es in der Westkirche nur dieses, heute ist es kaum mehr zu hören) spricht von den „circumstantes“ – denen, die den Altar umstehen.
„Herr Pfarrer, wir waren in … im Urlaub, dort stehen sie auch beim Hochgebet!“
In den großen Kirchen Roms (St. Peter, Paul vor den Mauern, Maria Maggiore, Lateran …) finden Sie überhaupt keine Bänke: Christen stehen vor Gott und loben ihn aufrecht!
Gäste, die nach St. Wolfgang zum Gottesdienst kommen, bitten wir, sich uns anzuschließen und danken ihnen dafür sehr herzlich.“
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#42   Puchil2 †   19:06:25 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Noch einml: Stehen
Gegen Schluss des Beitrages auf der Homepage der Diözese Aachen heißt es also:
„Streng genommen ist auch das Hochgebet ein stehend mitzuvollziehendes Gebet. In der manchen Älteren noch vertrauten lateinischen Fassung ist von den „circumstantes“, den Umstehenden , die Rede. Unsere Schwestern und Brüder in den Ostkirchen kennen überhaupt keine Kniebänke, und in den Kirchen südlicher Länder sind solche Möbel auch oft nur spärlich vertreten. Das Knien ist eine sehr spät eingeführte „Mode“ „.
Der Beitrag endet dann mit dem Satz:
„Die Liturgiereform hat glücklicherweise auch die alte Sitte wieder eingeführt, die Kommunion stehend zu empfangen. Dass die Gläubigen beim Vaterunser, beim Agnus Dei, beim Schlussgebet und beim Segen stehen, ist fast allen geläufig und nahezu selbstverständlich.“
Stehen wir auch dazu!
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#28   Puchil2 †   16:21:28 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Stehen
Aus der Homepage der Diözese Aachen
Die eigentliche Gebetshaltung des Menschen ist das Stehen vor Gott. Der Mensch ist „nur wenig geringer gemacht als Gott“ (Ps 8). Er ist von Gott geschaffen als Partner zur Mitgestaltung an der Vollendung der Schöpfung. Er ist von Jesus Christus erlöst und berufen in das Volk Gottes. Als solcher kann und darf er aufrecht stehen vor Gott, auch dann, wenn ihm die eigene Kleinheit und Bedeutungslosigkeit gegenüber der Andersartigkeit Gottes bewußt bleibt. „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“, so heißt es im Gotteslob 621.
Stehen ist die Haltung von freien Menschen. Wer steht ist frei von niederdrückender Furcht und bereit zum Aufbruch und zum Dienst. Darum ist Stehen die Grundhaltung im Gottesdienst. Wir stehen bei der Eröffnung, bei der Begrüßung des Herrn im Kyrie, beim Jubelhymnus des Gloria und beim Tagesgebet. Auch wenn die Vergleiche hinken: Niemand begrüßt einen Gast sitzend; selbst vor Gericht steht der Angeklagte, wenn es um seine Schulderklärung geht; und immerhin stehen Fußballspieler wie Parlamentarier bei der Nationalhmyne.
Stehen ist auch angebracht beim Halleluja, beim Evangelium, beim Glaubensbekenntnis und bei den Fürbitten.
Streng genommen ist auch das Hochgebet ein stehend mitzuvollziehendes Gebet. In der manchen Älteren noch vertrauten lateinischen Fassung ist von den „circumstantes“, den Umstehenden , die Rede. Unsere Schwestern und Brüder in den Ostkirchen kennen überhaupt keine Kniebänke, und in den Kirchen südl…
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#45   Puchil2 †   14:48:13 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Fehlentwicklung?
Ich versuche es noch einmal: Vielleicht war das Üblichwerden der täglichen Eucharistie eine liturgische Fehlentwicklung. Die frühe Kirche hat schon gewusst was sie tut: Am Herrentag, dem Tag der Aufersteheung, feiert sie Tod und Aufersteheung Christi in der Eucharistie. An den Wochentagen preist sie Gott in und mit der Tagzeitenliturgie. Vielleicht würden sich mit dieser Praxis heute – geführt durch den Geist Gottes – ein langer Entwicklungskreis schließen und viele Problem lösen.
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#30   Puchil2 †   18:45:31 | Dienstag, 18. Juli 2006
Fehlentwicklung?
Vielleicht war das Üblichwerden der täglichen Eucharistie eine liturgische Fehlentwicklung. Die frühe Kirche hat schon gewusst was sie tut: Am Herrentag, dem Tag der Aufersteheung, feiert sie Tod und Aufersteheung Christi in der Eucharistie. An den Wochentagen preist sie Gott in und mit der Tagzeitenliturgie. Vielleicht würden sich mit dieser Praxis heute – geführt durch den Geist Gottes – ein langer Entwicklungskreis schließen und viele Problem lösen.
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#25   Puchil2 †   17:00:49 | Dienstag, 18. Juli 2006
An Florian
An all das habe ich dabei nicht gedacht. Ich denke nur, dass diese frühe Praxis vielleicht euch heute hilfreich sein könnte.
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#21   Puchil2 †   16:28:43 | Dienstag, 18. Juli 2006
Einfach zum Nachdenken
In der frühen Kirche wurde nur am Sonntag eine Eucharistie gefeiert. An den Wochentagen versammelte sich die Gemeinde – so weit als möglich – zur Feier der Tagzeitenliturgie (Stundengebet)
Redaktion benachrichtigen Objektive Verletzung von Recht und Gerechtigkeit + …
#6   Puchil2 †   12:42:49 | Montag, 17. Juli 2006
An Benedikt
Geldmangel ist aber kein ausschließlich evangelisches Problem: Siehe z.B. Katholische Diözese Essen! Weitere werden folgen!
Redaktion benachrichtigen Objektive Verletzung von Recht und Gerechtigkeit + …
#4   Puchil2 †   10:23:56 | Montag, 17. Juli 2006
An Justus
Auch die evangelische Kirche hat Probleme, eines aber hat sie nicht: Pastorenmangel. Und in dieser Frage weist Sr. Ingrid durch ihre Forderung, die Weiheämter auch für Verheiratete und Frauen zu öffnen, den richtigen Weg.
Redaktion benachrichtigen Objektive Verletzung von Recht und Gerechtigkeit + …
#1   Puchil2 †   08:44:47 | Montag, 17. Juli 2006
Sr. Ingrid Grave
Eine großartige Frau mit glaubwürdiger Spiritualität! Sie gab und gibt der Kirche ein weltoffenes, sympathisches und gewinnendes Gesicht. Ihre wohlbegründeten Überzeugungen weisen den zukünftigen Weg der Kirche.
Redaktion benachrichtigen „Theologisch gerechtfertigt“
#1   Puchil2 †   19:24:06 | Montag, 10. Juli 2006
Mutig!
Ein mutiger, richtiger und konsequenter Schritt! Theologisch sauber durchüberlegt. Wann wird es in der röm.kath. Kirche endlich so weit sein? Viele hausgemachte Probleme, besonders im Personalbereich, würden dadurch auf einen Schlag gelöst werden.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#27   Puchil2 †   21:02:54 | Sonntag, 9. Juli 2006
An mariokin
Ich empfehle ihnen, Theologie einmal fertig zu studieren. Dann werden sie hoffentlich nicht mehr die Dreistheit an den Tag legen, ein von allen Seiten anerkanntes allgemeines Konzil mit über 2000 Konzilsvätern auf das Niveau einer besseren Bischofsynode ohne dogmatische Verbindlichkeit herunter zu interpretieren.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#19   Puchil2 †   19:33:34 | Sonntag, 9. Juli 2006
Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum
Weil man sich durch diesen Satz selbst außerhalb der Katholischen Kirche stellt. Beschlüsse von allgemeinen Konilien, die vom jeweiligen Papst bestätigt werden, stellen die höchste, vom Geist Gottes geleitete Lehrautorität dar.
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#20   Puchil2 †   08:35:10 | Sonntag, 9. Juli 2006
Auf die Reihenfolge kommt es an
… wohl aber werden Verheiratete zu Priestern geweiht.
Daran könnte sich die römische Kirche schon längst ein Beispiel nehmen!
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#16   Puchil2 †   11:53:04 | Freitag, 7. Juli 2006
Verheiratete Priester in der Katholischen Kirche
Danke für die Ergänzung! Übrigens:
Soeben im kath.net gelesen:
„München (www.kath.net) Im Erzbistum München wird am Samstag ein verheirateter Mann zum katholischen Priester geweiht. Der 46-Jährige war evangelischer Pfarrer und trat zur katholischen Kirche über. Der Vatikan stellte eine Sondererlaubnis für die Weihe aus. Insgesamt weiht der Münchner Erzbischof, Kardinal Wetter, sechs Männer im Liebfrauendom zu Priestern. Vor drei Jahren wurde im Bistum Regensburg ein ehemaliger evangelischer Pfarrer, der verheiratet war und Kinder hatte, zum katholischen Priester geweiht.“
Es gibt also in der Röm. kath. Kirche gültig geweihte verheiratete Priester. Ganz abgesehen von den verheirateten Priestern der mit Rom unierten Orthodoxen Kirche!
Da soll noch jemand verstehen, warum man die Koppelung zwischen Priesterberuf und Ehelosigkeit nicht endlich grundsätzlich beendet.
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#13   Puchil2 †   11:29:26 | Freitag, 7. Juli 2006
Können Sie ihre Aussage präzisieren?
In der Diözese Linz leben zur Zeit rund 150 „laisierte“, zum Großteil verheiratete Priester. Ich bin einer davon, vor 28 Jahren aus Zölibatsgründen geheiratet, 2 erwachsene Söhne. Laut einer Umfrage in unserem Kreis – wir sind als Interessensgemeinschaft „Priester ohne Amt, ihre Frauen und Kinder“ organisiert – wären rund die Hälfte, also an die 70 Kollegen nach wie vor bereit, priesterliche Funktionen auszuüben.
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#10   Puchil2 †   09:58:29 | Freitag, 7. Juli 2006
Verheiratete, „laisierte“ Priester = viri probati
Ich bin einer von 150 alleine in der Diözese Linz und zur Reativierung bereit.
Redaktion benachrichtigen Das Priesterbild wird sich erheblich verändern
#2   Puchil2 †   19:38:27 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Genügend Berufungen
Offener Brief an alle Priester
Da unsere Kirchenleitung ihre Verantwortung für die Gewährleistung einer sonntäglichen Eucharistiefeier in unseren Gemeinden nicht wahrnimmt und euch eine unzumutbare Anzahl von liturgischen Terminen abverlangt, mache ich folgenden Vorschlag:
Immer, wenn es euch nicht möglich ist, in eurem Verantwortungsbereich den einzelnen Gemeinden eine sonntägliche Eucharistiefeier zu „organisieren“ – im Sommer wird das ja besonders schwierig sein – ersucht euren Bischof persönlich um Aushilfe. Was wird er tun, wenn er jedes Wochenende mit Anrufen oder Mails überhäuft wird?
Mag. Ludwig Puchinger
Gallneukirchen
PS.: Die Gebete um geistliche Berufungen zum Priesteramt wurden schon längst erhört. Es gibt in unseren Gemeinden genügend Menschen, die bereit wären, ihre Berufung anzutreten. Sie werden aber von der Kirchenleitung zurückgewiesen, weil sie entweder verheiratet oder Frauen sind, oder weil sie in kirchenorganisatorischen Fragen nicht auf römischer Linie sind, oder …
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#62   Puchil2 †   10:49:57 | Sonntag, 25. Juni 2006
Die Geschichte des Zölibats
Empfehlenswert zu diesem Thema ist auch das Buch von Georg Denzler mit obigem Titel. Erschienen 1993
Redaktion benachrichtigen Redeverbot in der Diözese Linz?
#30   Puchil2 †   23:33:49 | Samstag, 24. Juni 2006
An sacerdos helveticus
Es gibt namhafte Theologen, die bezweifeln, dass es sich bei der Festlegung der Ablehnung der Frauenordination durch Papst Johannes Paul II. tatsächlich um eine unfehlbare Entscheidung handelt!
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#60   Puchil2 †   23:24:54 | Samstag, 24. Juni 2006
„Geburt“ des jetzigen Zölibatsgesetzes
Synode von Clermont (1130) und Pisa (1135) erklären alle bestehenden Priesterehen für nichtig. Wohl gemerkt: Diese Ehen waren legitim geschlossen! Das bedeutet wohl im Klartext auch für spätere Zeiten: Verheiratete können nicht Priester sein. Das 2. Laterankonzil (1139) legt fest: Die Weihe ist ein trennendes Ehehindernis. Das bedeutet wohl im Klartext: Priester können nicht verheiratet sein. Die spätere Praxis hat es ja gezeigt, dass legitime Priesterehen nicht mehr in Betracht kamen. Zusammengefasst: In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts kam es de facto zu den Festlegungen:
1. Verheiratete können nicht Priester werden.
2. Priester können nicht heiraten.
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#49   Puchil2 †   23:00:48 | Freitag, 23. Juni 2006
Noch einmal an MK 28
Niemand will den Zölibat „kippen“ oder aufgeben oder aufheben im Sinne von abschaffen. Aber viele Getaufte und Gefirmte in der katholischen Kirche wünschen aus guten Gründen, dass neben dem zölibatären Priestertum sich auch eine nicht zölibatäre Form, offen für Männer und Frauen, entwickeln möge.
Redaktion benachrichtigen Redeverbot in der Diözese Linz?
#21   Puchil2 †   19:58:08 | Freitag, 23. Juni 2006
An Benedikt
Es ging bei dem Interview mit Diakon Golatz nur um kirchendisziplinäre Themen nicht um Fragen des Glaubens und der Sitte. Du kirchenzisplinären Themen wird man wohl noch seine subjektive Meinung sagen dürfen, ohne gleich als Häretiker und Schismatiker abgekanzelt zu werden.
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#43   Puchil2 †   17:11:51 | Freitag, 23. Juni 2006
An MK 28
Natürlich gibt es auch in Tibet, so wie auch bei uns echte zölibatäre Berufungen, der Dalai Lama gehört für mich dazu. Ebenso richtig bleibt es aber auch, dass es auch im kommunistisch verwalteten Tibet meistens ein sozialer Aufstieg ist,wenn jemand Mönch wird. Versorgung mit den körperlichen und seelischen Grundbedürfnissen, Gewinn an sozialem Prestige bei der Familie, in der Bevölkerung usw. ich Teile ihre Auffassung, dass der Zölibat eine spirituelle Hochform ist. Dass aber diese im Evangelium zwar empfholene spirituelle Hochform als Gnadengabe („Wer es fassen kann, der fasse es.“)unbedingt mit dem Priesterberuf gekoppelt sein muss, ist biblisch nicht begründbar. Außerdem gibt es in der katholischen Kirche eine über 1000 jährige Tradition für das verheiratete Priesterum. (Bis zum Jahre 1139)
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#39   Puchil2 †   16:29:02 | Freitag, 23. Juni 2006
Zölibat in anderen Gebieten der Erde
An Mk28
Auch der immer wieder gebrachte Hinweis, dass es in anderen Teilen der Welt (Asien, Afrika) viele zölibatäre Berufungen gäbe, greift zu kurz: In der sozialen Situation dieser Länder bedeutet Priester oder Mönch werden einen ungeheuren Aufstieg, sodass der Zölibat im Vergleich zu den damit verbundenen Vorteilen, oft ganz schlicht in Kauf genommen wird. Untersuchungen über die mangelhafte Einhaltung des Zölibates in diesen Gegenden bestätigen diese Überlegung. Man wird doch wohl nicht warten wollen, bis bei uns die soziale Situation wieder schlecht wird und wir dadurch wieder genügend zölibatäre Priester haben werden!
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#31   Puchil2 †   13:18:20 | Freitag, 23. Juni 2006
Rekordtief bei Priesterweihen
Rekordtief: Heuer nur 25 neue Priester!
So oder so ähnlich titelten die österreichischen Medien in den letzten Tagen. Auch Diakon Andreas Golatz hat in seinem Interwiev im Standard darauf Bezug genommen.
Das Problem ist nicht neu, es wird jährlich größer, auch wenn es gelegentlich von hohen Amtsträgern in der Kirche heruntergespielt wird, ist es bereits dramatisch und an die Substanz unserer Pfarrgemeinden gehend, und es ist in der römisch katholischen Kirche hausgemacht!
Der weitaus gewichtigste Grund dafür: Die Beibehaltung der Koppelung zwischen Priesteramt und Ehelosigkeit (Zölibat) Keine andere christliche Kirche, weder die evangelische, noch die anglikanische und auch nicht die orthodoxe Kirche hat das Problem des Priestermangels, weil es dort überall auch verheiratete Amtsträger, zum Teil auch Frauen, gibt. Alle anderen immer wieder bemühten Argumente für den Priestermangel in der katholischen Kirche wie: Demographische Entwicklungen – weniger Kinder bedingen weniger Berufungen, oder: Defizite in der Weitergabe des Glaubens in den Familien, würden ja auch für die anderen christlichen Kirchen gelten: Trotzdem haben sie das Problem des Mangels an priesterlichen Amtsträgern nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#20   Puchil2 †   10:18:19 | Freitag, 23. Juni 2006
Der Fall Golatz
Der Fall Golatz – Priesterweihe verschoben!
Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Duckt euch, ihr Priesteramtskandidaten und ihr Priester: Wer nicht linientreu mit Rom denkt und das auch sagt, hat im Priesteramt nichts verloren!
Ich frage mich: Was ist mit den inzwischen 200 Priestern, die der „Pfarrer – Initiative“ beigetreten sind, die Ähnliches verlangt, wie der (vorläufig verhinderte) Neupriester Andreas Golatz? Was ist mit den vielen anderen Priestern, die diese Initiative nicht unterschrieben haben, aber in diesen Anliegen auch so denken und reden? Wird die Weihe all dieser Priester jetzt ausgesetzt, zurückgenommen? Werden sie vom Dienst enthoben? Die Entmündigung und Knebelung in der katholischen Kirche geht munter weiter! Was steht wohl am Ende dieses verhängnisvollen Weges?
Mag. Ludwig Puchinger, verheirateter,„laisierter“ und damit amtsverhinderter Priester
Fasanweg 3
4210 Gallneukirchen
Tel.: 07235/65820
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 28 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«      1   2   ›   »
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net