Puchil2 †
Erstellt: 10:16:44 | Freitag, 23. Juni 2006
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635 Lesermeinungen
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Kardinal Bertone findet die falschen Worte + …
#135   Puchil2 †   23:14:22 | Freitag, 9. April 2010
Neue Vorwürfe gegen den Papst!
Eine Vatikanische Stellungnahme lobt heute noch Papst Benedikt im Zusammenhang mit dem Umgang mit den Missbrauchsfällen in der Kirche als „Führer auf dem Weg der Strenge und der Wahrhaftigkeit“, spricht von „unbegründeten Gerüchten“ und wir sollten von ihm die ständige Notwendigkeit lernen, „in der Wahrheit und in der Transparenz zu wachsen“.
Und jetzt diese neuen Vorwürfe! Der Rest an Glaubwürdigkeit ist nun wohl dahin.
orf.at/
Redaktion benachrichtigen „Hoffentlich bekommen auch die Pastoren ihre Strafe“
#22   Puchil2 †   12:57:12 | Freitag, 9. April 2010
An Anna
Na, sehen sie: Wir haben ja doch Gemeinsamkeiten. Vielleicht wird daraus sogar noch eine starke „Argumentations – Achse“. Man weiß ja nie.
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#18   Puchil2 †   12:47:26 | Freitag, 9. April 2010
Vorsicht!
Vandalismus gegen kirchliche Einrichtungen hat es schon immer gegeben. Bevor nicht das Gegenteil bewiesen ist, sollte man nicht voreilig einen Zusammenhang mit der Kritik an der Kirche wegen der Missbrauchsfälle herstellen.
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#74   Puchil2 †   11:29:02 | Freitag, 9. April 2010
An wolfgang.e
Schuld des Papstes?
Meines Wissens nach hat sich gezeigt, dass er den Fall mit den 200 behinderten Kindern an Bertone delegiert hat. Der Fall ist jedenfalls über seinen Schreibtisch gegangen und er wird sicher auch über den Ausgang informiert gewesen sein. Als Chef der Glaubenskongregation hatte er auf jeden Fall die Letztverantwortung.
Völlig offen ist für mich die Sache in München. Dort gehörte dringend von ihm ein klärendes Wort. Dass er von der sofortigen Wiederverwendung des betreffenden Priesters nichts gewusst hat, ist unglaubwürdig. Obendrein bleibt auch hier die Frage der Letztverantwortung.
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#48   Puchil2 †   10:11:24 | Freitag, 9. April 2010
„Kirche verheimlicht Sünden nicht“
„Die Kirche verheimlicht ihre Sünden nicht.“ Das betonte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone zum Abschluss seines Besuchs in Chile.
„Keine Institution hat so viel wie die Kirche unternommen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen“, betonte der Kardinal.
Das ist doch völlig unglaubwürdig!
Gerade ihm wirft doch die NYT im Falle der 200 missbrauchten Kindern wohl begründet Vertuschung vor.
Und aus dem Ordinariat der Erzdiözese München hört man, dass im Falle des Priesters aus der Diözese Essen auf den damaligen Generalvikar und den Sekretärinnen Druck ausgeübt wird, damit ja nichts am damaligen Erzbischof Ratzinger hängen bleibt und die Wahrheit nicht ans Licht kommt.
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#35   Puchil2 †   09:27:34 | Freitag, 9. April 2010
Sexueller Missbrauch durch Priester in Malta
Missbrauchs-Bekenntnis vor Papstbesuch
Wenige Tage vor dem Besuch des Papstes hat auch die Kirche von Malta ihr Bedauern über Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen bekundet. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung äußerten die Bischöfe des Inselstaats ihre „große Trauer und Reue gegenüber allen, die missbraucht wurden, allen unseren verletzten christlichen Brüdern und gegenüber der ganzen maltesischen Gesellschaft“. Das notwendige Eingeständnis dieser Verbrechen sei ein „Moment der Demütigung für die ganze Kirche.“
Über die Zahl der bislang bekanntgewordenen Missbrauchsfälle machte das Schreiben keine Angaben. Malta genießt den Ruf, eines der katholischsten Länder der Welt zu sein. 98 Prozent der rund 405.000 Malteser sind katholisch; auf 10.000 Einwohner kommen 23 Geistliche, das sind zehn Mal mehr als in Österreich.
Also ist anzunehmen, dass es auch zehn Mal mehr Missbrauchsfälle gibt als in Österreich. Da wird sich der Papst einiges anhören müssen! Opfervereinigungen haben bereits ein Gespräch mit ihm gefordert.
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#25   Puchil2 †   08:56:09 | Freitag, 9. April 2010
Auseinandersetzung mit tiefer liegenden Ursachen
Vor 2000 Jahren war Jesus von Nazareth konfrontiert mit einer einengenden religiösen Gesetzgebung und den daraus resultierenden lebensfeindlichen Folgen. Er hat sich nicht auf Symptombehandlung beschränkt, sondern die tiefer liegenden Schichten des Bewusstseins aufgespürt, angesprochen und geheilt.
In dieser krisengeschüttelten Zeit erwarte ich von der Kirche, die sich in der Nachfolge Jesu versteht, die Bereitschaft, neben der Schadensbegrenzung für die skandalösen Vorfälle auch die Auseinandersetzung mit den tiefer liegenden Ursachen: Anerkennung und Neubewertung von Sexualität als von Gott geschenkte lebensnotwendige Kraft und eine offene und ehrliche Diskussion über alle kirchenrechtlich geregelten Bestimmungen in diesem Zusammenhang: Pflichtzölibat, wiederverheiratete Geschiedene, gleichgeschlechtlich Liebende, Empfängnisregelung, Öffnung von Weiheämtern für Frauen.
Wenn Frauen auf allen Ebenen der Hierarchie Kirche mitgestalten, wird sie sich verändern – hin zu mehr Glaubwürdigkeit und Menschlichkeit. Nur so kann die Kirche auch in der Gesellschaft von heute die heilsame Botschaft Jesu verkünden und spürbar machen. Viele engagierte Frauen und Männer warten schon lange auf diesen Prozess. Die Zeit ist reif!
Redaktion benachrichtigen Und wieder ist es ein homosexuelles Vergehen
#29   Puchil2 †   15:30:05 | Mittwoch, 7. April 2010
Und der nächste Fall, in dem der Vatikan verwickelt ist!
Am Dienstag sind erneut schwere Vorwürfe gegen den Vatikan laut geworden: Laut einem Anwalt eines US-Missbrauchsopfers arbeitete ein Priester in den vergangenen fünf Jahren in katholischen Schulen in Indien, obwohl er in den USA zwei Mädchen sexuell belästigt haben soll.
Konkret steht dabei Priester Joseph Jeyapaul im Verdacht, sich im Bistum Crookston in Minnesota zwei jugendlichen Mädchen unsittlich genähert zu haben. Die Vorwürfe kamen allerdings erst ans Licht, als Jeyapaul das Land bereits verlassen hatte. Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Bischof Victor Balke die römische Glaubenskongregation und auch Jeyapauls Vorgesetzte in Indien 2005 über die Anschuldigungen in Kenntnis setzte. Dabei warnte er, dass der Geistliche ein „ernsthaftes Risiko“ für junge Mädchen in seiner neuen Gemeinde darstellen könnte. Der Vatikan ordnete, wie aus den Unterlagen hervorging, lediglich eine Überwachung Jeyapauls durch den zuständigen Bischof an, um Risiken vorzubeugen und „keinen Skandal unter den Gläubigen“ auszulösen.
Redaktion benachrichtigen Und wieder ist es ein homosexuelles Vergehen
#2   Puchil2 †   12:24:38 | Mittwoch, 7. April 2010
Aussitzen wird immer schwieriger!
Und weiter dreht sich das Missbrauchskarussel bis hinauf in höchste Kirchenkreise.
Redaktion benachrichtigen Und wieder war’s ein Homosexueller
#231   Puchil2 †   12:15:02 | Mittwoch, 7. April 2010
Hier der nächste Fall
Georg Müller, der ehemalige Bischof von Trondheim, hat zugegeben, vor rund 20 Jahren als Priester einen minderjährigen Ministranten sexuell missbraucht zu haben. Die katholische Kirche in Norwegen teilt dies am Mittwoch mit, wie Focus meldet. Das heute etwa 30 Jahre alte Opfer habe damals eine Entschädigung der Kirche erhalten. Der aus Deutschland stammende 59-jährige Bischof ist im Vorjahr vorzeitig zurückgetreten. Jetzt wurde bekannt, dass dieser Fall der Grund dafür war. Die norwegische katholische Kirche steht „unter Schock“.
Redaktion benachrichtigen Rabatte und andere Tricks helfen nicht gegen die Glaubenskrise
#144   Puchil2 †   10:20:14 | Mittwoch, 7. April 2010
Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde!
In einem Brief einer gebildeten alten Dame in krakeliger Schrift lese ich: „Man müsste auch die Ungereimtheit mit den vielen (mit einer Frau) liierten Priestern unter dem Teppich hervorholen.“
Wie soll das geschehen?
Eine alte Mesnerin aus Oberösterreich bringt es bei einer Wirtshausdiskussion auf den Punkt:
„Das mit dem Zölibat wäre schnell gelöst, wenn nur alle die Pfarrer zusammenstünden, die irgendwo heimlich eine Freundin haben. Sie sollen sich outen, sie sollen dazu stehen, dann kann sich die Kirchenleitung nicht mehr helfen, weil das sind ja eh so viele!“
Also dann, liebe Kollegen im Amt! Nehmt allen Mut zusammen und folgt dem Vorschlag dieser beiden alten Frauen! Wie heißt es in einem Kirchenlied: „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde.“
Redaktion benachrichtigen Rabatte und andere Tricks helfen nicht gegen die Glaubenskrise
#4   Puchil2 †   14:07:53 | Dienstag, 6. April 2010
Zölibat: Eine gute Sache, wenn man ihn von der verpflichteten Koppelung mit dem Priesterberuf löst.
Würde man die Koppelung von Priesteramt und Zölibat aufgeben, hätte das zur Folge, dass der Kreis der Interessenten fürs Priesteramt sich vergrößert. Auch dürfte die Gruppe derer, die sich mit ihrer Sexualität auseinandergesetzt haben, dann größer sein – und der Anteil derer, die sich aus fragwürdigen Gründen für den zölibatären Weg entscheiden, kleiner.
Von einer Priesterschaft, die zölibatäre und verheiratete Priester einschließt, ginge eine positive Wirkung aus: weil dann der ganze Bereich der Intimität selbstverständlicher innerhalb der Priesterschaft anwesend wäre, und weil damit ein eindeutiges Ja zur Sexualität zum Ausdruck käme.
Will die Kirche diese schwere Krise für sich fruchtbar machen, muss sie die Sexualität, auch die Sexualität in ihren eigenen Reihen, aus der Dunkelkammer herausholen, wo sie oft ein unwürdiges Leben fristet. Dann kann sie sich auch im kirchlichen Bereich entfalten und als wunderbares Geschenk Gottes gewürdigt und erfahren werden.
Redaktion benachrichtigen Ein Berufungskiller ersten Ranges
#5   Puchil2 †   12:00:14 | Dienstag, 6. April 2010
Der Papst wünscht sich Priester wie den Pfarrer von Ars
Der Pfarrer von Ars „sprach vom Priestertum, als könne er die Größe der dem Geschöpf Mensch anvertrauten Gabe und Aufgabe einfach nicht fassen: ‘Oh, wie groß ist der Priester! … Wenn er sich selbst verstünde, würde er sterben … Gott gehorcht ihm: Er spricht zwei Sätze aus, und auf sein Wort hin steigt der Herr vom Himmel herab und schließt sich in eine kleine Hostie ein.“
Und weiter: „Ohne das Sakrament der Weihe hätten wir den Herrn nicht. Wer hat ihn da in den Tabernakel gesetzt? Der Priester. Wer hat Eure Seele beim ersten Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester. Wer nährt sie, um ihr die Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft zu vollenden? Der Priester. Wer wird sie darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester. Und wenn diese Seele [durch die Sünde] stirbt, wer wird sie auferwecken, wer wird ihr die Ruhe und den Frieden geben? Wieder der Priester … Nach Gott ist der Priester alles! …
Der Papst identifiziert sich mit offensichtlich mit diesen Vorstellungen – der Priester als Magier, als Gottesbeschwörer, als Kerkermeister für Jesus im Tabernakel, als quasi-überirdisches Wesen.
Kein Wunder, dass in manchen Diözesen das Jahr des Priesters unter der Patronanz des Pfarrers von Ars stillschweigend übergangen wird. Scheinbar spüren doch manche Bischöfe, dass mit Priestern nach diesem Bild heute nichts zu gewinnen ist.
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#30   Puchil2 †   10:23:56 | Dienstag, 6. April 2010
Der Papst wirkte müde
Auf mich wirkte der Papst bei den Übertragungen der Osterfeierlichkeiten müde und angeschlagen. Oft saß er zusammengesunken auf seinem Prachtstuhl, besonders am Karfreitag während der skandalösen Predigt seines Hauspredigers. Nichteinmal die Solidaritätshymne Sodanos mit der zynischen Bemerkung der angeblich belanglosen Schwätzereien über die Missbrauchsvorwürfe an den Vatikan konnte ihn wirklich aufheitern. Die abschließende Umarmung wirkte auch eher inszeniert. Die abgelesene Ansprache vor dem Segen wirkte auf mich auch eher wie eine Pflichtübung, die er möglichst rasch hinter sich bringen wollte. Ebenso die abschließenden Osterwünsche in 65 Sprachen.
Ich kann das ja gut verstehen: Der Papst selber wird es ja am besten wissen, dass es eben nicht „belangloses Geschwätz“ ist, was da im Raum steht.
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#5   Puchil2 †   09:02:30 | Dienstag, 6. April 2010
An alle: Hier ist die Quelle
www.zeit.de/…auch-vatikan-bertone
Redaktion benachrichtigen Ausgerechnet Deutschland
#109   Puchil2 †   18:16:35 | Montag, 5. April 2010
Neue Kritik am Vatikan wegen Missbrauchsfall in USA
Die Kritik am Umgang des Vatikans mit pädophilen Priestern reißt nicht ab: Missbrauchsopfer in den USA fordern die Suspendierung eines katholischen Priesters in Indien, der 2004 im US-Staat Minnesota eine 14-Jährige zum Oralsex gezwungen haben soll.
Die Glaubenskongregation der katholischen Kirche in Rom wurde Ende 2006 vom damaligen Bischof von Crookston in Minnesota, Victor Balke, über den Fall informiert. „Ich hoffe, Sie finden zum Wohle der Kirche schnell eine Lösung für diesen Fall“, schrieb Balke an den Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal William Levada. Balke bekam aber nie eine Antwort.
Redaktion benachrichtigen Ausgerechnet Deutschland
#2   Puchil2 †   11:13:28 | Montag, 5. April 2010
Kirche: Sexualität aus der Dunkelkammer holen!
Würde man die Koppelung von Priesteramt und Zölibat aufgeben, hätte das zur Folge, dass der Kreis der Interessenten fürs Priesteramt sich vergrößert. Auch dürfte die Gruppe derer, die sich mit ihrer Sexualität auseinandergesetzt haben, dann größer sein – und der Anteil derer, die sich aus fragwürdigen Gründen für den zölibatären Weg entscheiden, kleiner.
Von einer Priesterschaft, die zölibatäre und verheiratete Priester einschließt, ginge eine positive Wirkung aus: weil dann der ganze Bereich der Intimität selbstverständlicher innerhalb der Priesterschaft anwesend wäre, und weil damit ein eindeutiges Ja zur Sexualität zum Ausdruck käme.
Will die Kirche diese schwere Krise für sich fruchtbar machen, muss sie die Sexualität, auch die Sexualität in ihren eigenen Reihen, aus der Dunkelkammer herausholen, wo sie oft ein unwürdiges Leben fristet. Dann kann sie sich auch im kirchlichen Bereich entfalten und als wunderbares Geschenk Gottes gewürdigt und erfahren werden.
Redaktion benachrichtigen Charakterlose, lügnerische Kriecher
#64   Puchil2 †   18:28:49 | Sonntag, 4. April 2010
Kirche: Auferstehung führt nur über Reformen
„Wir brauchen nach der Zeit der Läuterung Auferstehung, Auferstehung zur Wahrhaftigkeit, zur Glaubwürdigkeit auf dem Weg der Nachfolge Jesu im Dienst an den Menschen“
Erzbischof Kothgasser von Salzburg
Redaktion benachrichtigen Charakterlose, lügnerische Kriecher
#6   Puchil2 †   14:03:12 | Sonntag, 4. April 2010
Verhöhnung der Opfer
Kardinal Sodano sprach vor dem Segen urbi&orbi im Zusammenhang mit den vielen Missbrauchsopfern von „belanglosem Geschwätz“.
Das ist zynische Verhöhnung der Opfer.
Die Kirchenführung verliert im Eilzugstempo jeden Kredit und zeigt einmal mehr die völlige Abgehobenheit von der Wirklichkeit.
Redaktion benachrichtigen Weg mit den alten Kleidern + …
#5   Puchil2 †   08:57:05 | Sonntag, 4. April 2010
Bravo Bischof Fürer
So ist das Problem zu sehen und zu lösen.
Übrigens: Niemand will den Zölibat abschaffen. Es geht nur darum die verpflichtende Koppelung zwischen Priesterberuf und Zölibat aufzulösen. Es würde dann eben in der lateinischen Kirche auch – wie in anderen christlichen Kirchen – verheiratete und unverheiratete Priester geben. Und das wäre gut so!
Gesegnete Ostern!
Redaktion benachrichtigen Der päpstliche Hofprediger hat die Sache heute auf den Punkt gebracht
#74   Puchil2 †   11:21:17 | Samstag, 3. April 2010
Schweigen nach dem Eklat im Petersdom
Außer distanzieren – das Gerede des Kapuziners sei nicht Position des Vatikans – herrscht weiterhin Schweigen in Rom. Dabei gäbe es viel zu erklären, wie es zu diesem Eklat kommen konnte.
Ich kann nur hoffen, dass das seine letzte Predigt in päpstlichen Diensten war.
Redaktion benachrichtigen Ihr kräht euch heiser mit eurem Geschrei nach Rache
#73   Puchil2 †   22:36:31 | Freitag, 2. April 2010
Im Vatikan herrsch offensichtlich Chaos und Panik
Der Vatikan-Sprecher Federico Lombardi ging noch am Abend auf Distanz zu Cantalamessas Antisemitismus-Vergleich: Ein solcher Vergleich könne zu Missverständnissen führen, so Lombardi, der betonte, die Äußerungen des Kapuzinerpaters seien nicht die offizielle Position des Vatikans.
Vertreter des Judentums reagierten empört auf die Äußerungen.
„Schande über Pater Cantalamessa“, sagte Elan Steinberg von der Vereinigung amerikanischer Holocaust-Überlebender und ihrer Nachkommen. Der Vatikan habe das Recht, sich zu verteidigen, doch der Vergleich sei beleidigend und nicht nachvollziehbar.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland bezeichnete die Bemerkungen als „Frechheit“. „Es ist widerwärtig und obszön und vor allem beleidigend gegenüber den Missbrauchsopfern und auch den Opfern der Shoah.
Cantalamessa mache sich die Worte zu Eigen und müsse dazu stehen. Es handle sich um ein übliches Ablenkungsmanöver des Vatikans. Aus den Tätern sollten Opfer gemacht werden, kritisierte Kramer und fügte hinzu: „Ich habe bisher weder den Petersdom brennen sehen noch Gewaltausbrüche gegen katholische Priester.“
Redaktion benachrichtigen Ihr kräht euch heiser mit eurem Geschrei nach Rache
#53   Puchil2 †   22:18:12 | Freitag, 2. April 2010
An Julius und andere
Ja, Cantalamessa hat aus dem Brief eines jüdischen Freundes zitiert .
Das ändert nichts an der Tatsache, dass er sich mit diesen Aussagen identifiziert und die gegenwärtige Kritik an Papst und Kirche mit den schändlichen Aspekten des Antisemitismus vergleicht.
Dieser völlig entbehrliche Sager hat bereits helle Empörung rund um die Welt ausgelöst. Der Papst schämt sich offensichtlich zu Recht dafür.
Redaktion benachrichtigen Ihr kräht euch heiser mit eurem Geschrei nach Rache
#21   Puchil2 †   21:19:19 | Freitag, 2. April 2010
Der ist ja völlig von der Rolle!
Die Angriffe auf Papst Benedikt XVI. und die gesamte katholische Kirche wegen des Skandals um sexuellen Missbrauch seien mit dem Antisemitismus vergleichbar – das sagte der päpstliche Hausprediger Pater Raniero Cantalamessa am Karfreitag bei der Feier zum Leiden und Sterben Jesu im Petersdom in Anwesenheit des Papstes.
Papst Benedikt XVI. hat nach unten geblickt, als Cantalamessa seinen Vergleich zog.
Das verstehe ich. Ich hätte mich auch für ihn geschämt.
Redaktion benachrichtigen Ihr kräht euch heiser mit eurem Geschrei nach Rache
#9   Puchil2 †   19:59:18 | Freitag, 2. April 2010
Jetzt geht es auch in Polen los!
Die liberalkonservative Wochenzeitschrift Newsweek Polska berichtete in ihrer letzten Ausgabe ausführlich über die Missbrauchsskandale in der Bundesrepublik.
Zu Worte kamen auch polnische Priester, die die Kirche verlassen haben. Einige von ihnen berichteten, dass sexuelle Übergriffe sowie die körperliche Züchtigung von Minderjährigen auch in der polnischen Kirche nicht selten vorgekommen seien.
Die Bischöfe, die davon in Kenntnis gesetzt würden, versuchten jedoch, jegliche Information darüber zu unterdrücken.
Redaktion benachrichtigen Die Katholiken sind wütend, Herr Kardinal
#6   Puchil2 †   17:22:10 | Freitag, 2. April 2010
Der Kardinal hatte Recht
Die Passions- und Karfreitagsliturgie, die ich soeben mitfeierte, erhält diesmal ihre ganz eigene Bedeutung – noch schärfer als sonst, noch anklagender. Das berühmteste Passionslied, das wir auch gesungen haben, formuliert diese Anklage. Es schildert das zerschlagene Haupt des Jesus Christus mit Wörtern, die wie Schläge sind: Das Gesicht ist verwundet, blutbespritzt, dornengekrönt, geschlagen, bespuckt, entstellt. Der Leib ist geschändet, das Gesicht zum Schandgesicht verunstaltet; es ist ein „Haupt voll Blut und Wunden“. Dieses Lied, gesungen von allen Konfessionen, beschreibt nicht nur das Leid, das sich in diesem Gesicht zeigt; das Lied stellt auch fassungslos die Frage, wer dieses Leid angerichtet hat – bis es dann in der vierten Strophe diese Frage beantwortet. Und diese Antwort ist eine äußerst erschreckende Antwort: „Schaut her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat.“
Es ist eine Zeile, die die katholischen Würdenträger, die dieses Lied am Karfreitag anstimmen, verstummen lassen muss. Ist es denn nicht die Kirche selbst, „die Zorn verdienet“ hat? Weil sie den tausendfachen sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Priester so lange verheimlicht und verharmlost hat; weil sie geglaubt hat und manchmal immer noch glaubt, sie müsse sich nur ducken, bis der Sturm vorübergeht; weil sie immer wieder die Schuld auf andere schiebt oder darauf verweist, dass sich auch andere, nicht nur Priester schuldig gemacht haben; weil sie zur radikalen Umkehr bisher nicht fähig ist.
Redaktion benachrichtigen Der Ewige in Priesterhand +
#64   Puchil2 †   13:03:20 | Freitag, 2. April 2010
Bitterer Karfreitag
Weit mehr als die Parteien, als Politik und Wirtschaft, weit mehr als jeder andere Beruf, als jede andere Einrichtung, weit mehr als Verwaltung, Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit lebt die Kirche vom Vertrauen der Menschen zu den Personen, die sie ihnen als Vertrauenspersonen vorstellt.
Priester, Menschen also, die im Namen Gottes aufgetreten sind, haben diesen Namen missbraucht. Der Missbrauch ist ein doppelter: Die Priester missbrauchen ihre Opfer und sie missbrauchen die Aura des Vertrauens, die ihnen gegeben ist. Die katholische Kirche steht daher vor dem totalen Zusammenbruch der Vertrauensbasis. Sie hat furchtbares Leid zugefügt und sie leidet an sich selbst. Das ist die Situation der katholischen Kirche an diesem bitteren Karfreitag 2010.
Redaktion benachrichtigen Der Kinderschänder war ein Zeitungsredakteur
#64   Puchil2 †   11:42:10 | Freitag, 2. April 2010
Liebe Anna
„Absoluter Quatsch was Sie da schreiben.“
Ihr Vergleich geht völlig in Leere. Ehe und Sexualität sind doch keine Krankheiten. Es geht hier um existenzielle Erfahrungen, die jemand macht oder eben nicht. Für den korrekten medizinischen Umgang mit Krankheiten ist die eigene Betroffenheit mit derselben unbedeutend.
Redaktion benachrichtigen Der Kinderschänder war ein Zeitungsredakteur
#57   Puchil2 †   10:18:07 | Freitag, 2. April 2010
Eine totale Überforderung!
Wie sollen Papst, Bischöfe und Priester über die Vorteile und Nachteile von Sexualität und Ehe befinden, wo sie doch beides niemals testen durften, wo der innere Kreis ihrer Berater jedwede einschlägige Erfahrung abstreiten muss, wo keiner von ihnen auch nur zugeben wird, je eine nackte Frau gesehen zu haben? Eine unmögliche Aufgabe.
Redaktion benachrichtigen Der Kinderschänder war ein Zeitungsredakteur
#55   Puchil2 †   10:08:57 | Freitag, 2. April 2010
Die Kirche und der Sex
Wenn der sexuell enhaltsam lebende Priester über Sex spricht, dann spricht er nicht nur von etwas, das er nicht kennt, sondern darüber hinaus von einer Angelegenheit, die er für sich selbst mühsam bekämpft oder verdrängt.
Kirche und Sex sind scheinbar so hermetisch getrennt, dass schon die Verbindung der beiden Worte in einem Satz skandalös wirkt. Aber eben nur scheinbar. In Wahrheit hat kaum eine Institution eine derart intensive, weil unnatürliche Beziehung zu allem Sexuellen. Der Mensch ist nun mal nicht für den Zölibat gemacht, genauer gesagt nicht für die sexuelle Enthaltsamkeit. Der Biologie zuwiderzuhandeln mag im Einzelfall gut laufen, über eine große Gruppe von Menschen wie den gesamten Klerus gelegt, muss die Sache aber zwangsläufig schiefgehen.
Redaktion benachrichtigen Der Kinderschänder war ein Zeitungsredakteur
#51   Puchil2 †   09:49:02 | Freitag, 2. April 2010
Kein Zusammenhang?
„Hw. Vogl wehrt sich gegen die Konstruktion von Zusammenhängen zwischen Mißbrauch und Zölibat: „Hier geht es um Pädophilie. Der Zölibat mündet nicht in Sexualität mit Kindern“.
Wenn die Kirche den Zusammenhang zwischen Zölibat und Missbrauch nicht wahrhaben will, unterliegt sie einem in seinen Folgen schwer wiegenden Irrtum. Vielmehr ist es ein naheliegender und vom Gros der Psychotherapeuten unterstützter Gedanke, dass sich auch hier die unterdrückte Sexualität ein Ventil gesucht hat. Und weil diese Sexualität nicht nur unterdrückt war, sondern auch völlig unerprobt und damit hilflos allfälligen Reizen ausgeliefert, waren dieser Reiz oft die erstbesten Buben in intimer Schlafsaal- oder Beichtstuhlatmosphäre.
Redaktion benachrichtigen Lächerliche Bilanz
#115   Puchil2 †   09:04:16 | Freitag, 2. April 2010
Der Flächenbrand wütet weiter!
Der Missbrauchsskandal an meist katholischen Heimen und Schulen weitet sich auf Dänemark aus: 15 Personen behaupten, von Priestern misshandelt worden zu sein. Die katholische Kirche in Dänemark will die Vorwürfe untersuchen. Die Übergriffe fanden angeblich in den 1960er- und 70er- Jahren statt und sind teils verjährt.
Der katholische Bischof von Kopenhagen, Czeslaw Kozon, hatte für Empörung gesorgt, als er eine Untersuchung ablehnte, obwohl er einräumte, von früheren Fällen zu wissen. Nach einem Besuch beim Papst änderte er jüngst seine Haltung und trat für die Einsetzung einer Arbeitsgruppe ein.
Redaktion benachrichtigen Lächerliche Bilanz
#108   Puchil2 †   23:14:51 | Donnerstag, 1. April 2010
Einfalt
Sie tragen ihren Namen offensichtlich wirklich zu Recht!
Redaktion benachrichtigen Lächerliche Bilanz
#106   Puchil2 †   23:10:09 | Donnerstag, 1. April 2010
Priester mit Partnerinnen und Kindern
Von den rund 4000 Priestern in Österreich sind rund 800 mit einer Frau liiert. Das bestätigt eine Untersuchung vom Wiener Pastoraltheologen Dr. Paul Zulehner. Nach seriösen Schätzungen (Vgl: Georg Denzler – Die Geschichte des Zölibats) haben rund 320 Priester mit ihren Partnerinnen auch Kinder. Diese wissen oft nicht, wer ihr Vater ist, weil ihnen die Mütter das oft aus Gründen der Scham verschweigen. Diesen Kindern fehlt aber genau das, was die Kirche fordert – das Familienleben.
In diesen Größenordnungen bewegt sich die Realität, die die Kirchenleitung bis heute einfach nicht wahr haben will und verdrängt. Bleiben aber diese Probleme unaufgearbeitet, verspielt die Kirche weiter an Glaubwürdigkeit.
Redaktion benachrichtigen Lächerliche Bilanz
#72   Puchil2 †   18:35:07 | Donnerstag, 1. April 2010
Immer mehr wird vom Eisberg sichtbar!
Nach seriösen Schätzungen gibt es in Deutschland an die 4000 Frauen, die mit Priestern liiert sind. Zum Teil über Jahrzehnte hinweg. 40 % davon haben mit ihren Priester-Partnern auch Kinder. Das heißt: an die 1600 Kinder von Priestern müssen in Deutschland ohne offiziellen Vater aufwachsen.
Quelle: Georg Denzler – Die Geschichte des Zölibats
Redaktion benachrichtigen Lächerliche Bilanz
#30   Puchil2 †   17:08:15 | Donnerstag, 1. April 2010
Erst die Spitze des Eisberges
Der Missbrauchsskandal ist erst die Spitze des Eisbergs, grundlegende Ursache ist die verfehlte, körperfeindliche Sexualmoral der Kirche: Sie beruht darauf, dass die Sexualität zwischen Mann und Frau nicht als positiv anerkannt wird.
Die Kirche ist an ihrer Sexualmoral gescheitert, neben dem Missbrauch werden weitere Probleme auf die Kirche zukommen – etwa das Thema Priesterkinder.
Nach den Missbrauchsopfern werden sie die nächsten sein, die Anklage gegen die Kirche erheben. Ihre Zahl ist sehr hoch. Schon vor Jahren hat ein österreichisches Stift laut Aussage eines Insiders für 21 Kinder Alimente bezahlt. Diesen Kindern fehlt abergenau das, was die Kirche fordert – das Familienleben.“
Redaktion benachrichtigen Vorweggenommenes Opfer + …
#23   Puchil2 †   11:28:45 | Donnerstag, 1. April 2010
April, April
Gut gemacht! Respekt.
Aber früh durchschaut.
Redaktion benachrichtigen Vorweggenommenes Opfer + …
#18   Puchil2 †   11:08:11 | Donnerstag, 1. April 2010
Quelle?
Können sie die Quelle angeben?
Redaktion benachrichtigen Vorweggenommenes Opfer + …
#16   Puchil2 †   10:54:26 | Donnerstag, 1. April 2010
Aprilscherz?
…„daß es auch darum gehe „grundsätzliche Änderungen in der kirchlichen Struktur sowie in der Frage des Zölibates sowie des Diakonates der Frau“ zu erläutern.“
Das ist wohl ein Aprilscherz!
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#40   Puchil2 †   09:07:51 | Donnerstag, 1. April 2010
Ein Beispiel für den Vatikan
Eine neue Kommission wird sich in der Diözese Graz mit den Missbrauchsfällen innerhalb der Kirche befassen. Die Kommission wird alle bekannten Fälle neu aufrollen und bei Verdacht mögliche Täter verfolgen.
Genau das sollte auch mit den nach Rom gemeldeten Missbrauchsfällen geschehen. Es muss endlich auch in Rom reiner Tisch gemacht werden.
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#38   Puchil2 †   08:45:36 | Donnerstag, 1. April 2010
An wolfgang.e
„Puchil ist ein Anhänger der Kollektivschuldtheorie…“
Das ist unrichtig. Kollektivschuld meint, dass alle Individuen einer Gruppe bezüglich einer Sache gleichzeitig schuldig seien.
Das meine ich nicht.
Aber ich bin überzeugt, dass Strukturen, Spielregeln und Gesetze einer Gruppierung Schuld für das Leid vieler Menschen sind. Besonders diejenigen, die diese Strukturen festlegen und stützen, sollten die Größe zeigen, diese strukturelle Schuld auch einzugestehen und anzuerkennen. Sonst ist Vergebung nicht möglich.
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#35   Puchil2 †   08:00:43 | Donnerstag, 1. April 2010
Thesen: Abschluss
(9) Diese Analyse bestärkt mich in der Auffassung, dass wir zwar über den immer wieder eingeforderten Dialog den Druck auf die Amtskirche nicht verringern dürfen, sonst aber in der von uns angedachten Weise vorgehen müssen, nämlich durch Widerstand an der Basis und durch den Aufbau einer gelebten, auch ökumenisch offenen Kirche, die durch entsprechende Aktivitäten auch der Gesellschaft zeigt, dass der Glaube zum Leben der Menschen von heute nicht im Gegensatz steht, sondern ihm letzten Sinn gibt; und dass Glaube und Freiheit untrennbar zusammengehören.
(10) Der Papst führt gegen die moderne Welt einen „totalen Krieg“; er wird das Papstregime unweigerlich in eine Katastrophe führen, an deren Ende die „bedingungslose Kapitulation“ steht. Das ist natürlich schwer einzusehen für einen Mann, der das Faktum seiner Funktion nicht als Folge „unserer Sünden“ sieht, sondern mit der Berufung durch die „Vorsehung“ verwechselt, solange er noch in der „Romschanze“ die Realität ignorieren kann.
(12) Vielleicht braucht es die totale Niederlage, damit sich derlei Dinge in der Kirchg nicht wiederholen. Wünschenswert wäre, dass schon vorher ein Wunder geschähe. Aber darum können wir nur beten. Und natürlich im Widerstand arbeiten.
Nachsatz an alle, die über diese Thesen lachen:
Auch die Propheten wurden verhöhnt und verlacht, wenn sie die Wahrheit sagten!
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#33   Puchil2 †   07:44:54 | Donnerstag, 1. April 2010
Fortsetzung der Thesen
(e) Es wird keine einzige konservative Position aufgegeben, vielmehr heißt es „Widerstand bis zum letzten Mann“.
(6) Dieser religiöse Fanatismus ist von der Einbildung getragen, dass man der „heilige Rest“ sei, auf den allein es ankomme, weil er allein Gottes Wille tut (ich erinnere an Bischof Küng: Wir laufen dem Zeitgeist nach, er folgt Chrtistus nach!) und der dazu berufen ist, als neuer Sauerteig die Welt zu verändern.
(7) Ratzinger und seine Gefolgsleute würden dementsprechend lieber in einer Art Götterdämmerung unter-, als von ihrer Linie abgehen (und das noch als den Willen Gottes ausgeben).
(8) Da wir in den letzten rund zweihundert Jahren eine ganze Reihe deratiger Fanatiker erlebt haben, die allesamt langfristig nicht reüssiert, sondern in ihrem (dem politischen) Bereich gescheitert sind und das Volk und den Staat in den Abgrund gerissen haben, steht zu erwarten, dass sich die Linie des Papstes auch im kirchlichen Bereich langfristig nicht durchsetzen wird. Bis dahin wird es aber jede Menge „verbrannter Erde“ geben.
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#29   Puchil2 †   07:16:52 | Donnerstag, 1. April 2010
Hier die angekündigte Fortsetzung
(5) Das von ihm schon als Präfekt der Glaubenskongregation entworfene Konzept, das er als Papst durchsetzen will, macht sein Kirchenregiment dem Mullah-Regime im Iran ähnlich.
(a) Auf die „Stimme des Volkes“ kommt es nicht an. Vielmehr entscheidet der „Wächterrat“ (Glaubenskongregation), zuletzt der Papst als „(Konter-) Revolutionsführer“ darüber, in welche Richtung sich die Kirche bewegt.
(b) Auf das „Volk“ ist kein Verlass. Darum stützt man sich auf „(Konter-) Revolutionsgarden“ wie das Opus Dei oder die Legionäre Christi; auch die „heimgeholten“ Traditionalisten werden offenbar als ein nützlicher Stoßtrupp gesehen.
(c) Weil auf das „Volk“ kein Verlass ist, werden auch seine herkömmlichen kirchlichen Gliederungen (z.B. die Katholische Aktion) finanziell und anderweitig ausgehungert und das Geld zu den konservativen Gruppierungen verschoben, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob dieselben in irgendeiner Weise für das „Volk“ repräsentativ sind.
(d) Das alles geschieht „ohne Rücksicht auf Verluste“. Das Absterben der Volkskirche wird in Kauf genommen (daher kein Verständnis für die heute herrschende Seelsorgenot); in Lateinamerika hat man mit der Unterdrückung der mit der Befreiungstheologie sympathisierenden Basisgemeinden ebenfalls die Verbindung zum Volk abgeschnitten; das hat dazu geführt, dass die Leute im religiösen Bereich zu den Evengelikalen und den Sekten laufen, im politischen Bereich aber die „neue Linke“ an die Macht bringen.
Fortsetzung folgt
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#21   Puchil2 †   23:39:33 | Mittwoch, 31. März 2010
Tut mir leid!
Keine Rede von Schuld und Täterschaft der Kirche. Um das ginge es.
Übrigens: Eben gelesen!
Thesen über das Welt – und Kirchenbild Benedikt XVI.
(1) Ratzinger/Benedikt ist durchaus nicht bloß ein alter Mann, der die Welt nicht mehr versteht und sich daher ängstlich an traditionellen Formen und Formeln festhält.
(2) Ratzinger ist vielmehr ein an sich (möglicherweise einseitig) gebildeter Intellektueller, der sich aber in seine eigene Gedankenwelt so eingesponnen („verrannt“) hat, dass er zu einem Dialog nicht mehr fähig ist.
(3)Vielmehr ist er zu einem Fanatiker geworden, der von der fixen Idee beherrscht wird, er müsse die Katholische Kirche vor dem vermeintlichen Untergang retten.
(4) In diesem Zusammenhang hält er alle Ideen, die ihm „reformistisch“ erscheinen, für den Ausfluss eines durch Relativismus und Libertinismus geprägten Zeitgeistes, dem es unter allen Umständen zu wehren gilt.
Fortsetzung folgt
Redaktion benachrichtigen Das Pädophilie-Risiko in der Kirche ist noch kleiner als angenommen
#29   Puchil2 †   23:14:26 | Mittwoch, 31. März 2010
Ein Augen und Ohrenzeuge berichtet:
Ich stehe noch unter dem Eindruck des Klage- und Bußgottesdienstes, der heute Abend auf höchst verdienstvolle Anregung der Plattform Wir sind Kirche im Wiener Stephansdom stattfand. Nicht nur haben Opfer ihre Gefühle eindrucksvoll geschildert, sondern es wurde von den Sprechern (in akkordierten Texten!) auch ganz offen die Kirche wegen ihrer schweren grundsätzlichen Fehler und Versäumnisse angeklagt!
Kardinal Schönborn hörte nicht nur demütig zu, sondern legte ein geradezu dramatisches und glaubwürdiges Schuldbekenntnis für die gesamte Kirche ab. Besonders verurteilte der die bisherige Vertuschungspolitik – und von wo die ausging und sogar angeordnet wurde, wissen wir alle!
Wie passt das mit der vatikanischen Linie zusammen? Besinnen sich gar die Bischöfe nun wirklich? Oder wollen sie unter dem Druck der Ereignisse nur retten, was zu retten ist? Ein Strohfeuer oder gar ein Flächenbrand, der bis hoch obern lodern wird? Ungelöste Fragen. Hoffen sollen wir immer, aber ebenso müssen wir realistisch bleiben. Zu viele Enttäuschungen haben ja die Reformkräfte schon ertragen müssen.
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#18   Puchil2 †   22:57:45 | Mittwoch, 31. März 2010
Das Fehlende
„Wir sind – auch – Täter“, sagte der Bischof und erklärte: „Die Kirche hat Schuld auf sich geladen.“
Dieser Satz aus dem Mund oder der Feder des Papstes fehlt noch immer. Er ist längst überfällig. Täter sind nämlich nicht nur einzelne Mitglieder der Kirche, sonder auch die Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen und an der Spitze der Papst.
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#16   Puchil2 †   22:28:59 | Mittwoch, 31. März 2010
Andere spüren besser, was jetzt nötig ist
Der Papst ist offensichtlich noch immer nicht ernsthaft bereit als Kirchenoberhaupt für die Verfehlungen seiner Organisation – beziehungsweise von Mitarbeitern dieser – Verantwortung zu übernehmen.
Anders in Österreich – an einer der großen Fronten des Skandals, dort wo Hunderttausende Austritte aus der katholischen Kirche befürchtet werden müssen :
Hier bekräftigt etwa Bischof Manfred Scheuer von der Diözese Innsbruck seit Anbeginn der Krise die Mitverantwortung der Kirchenführung. Bei der Chrisam-Messe im Innsbrucker Dom wurde er am Mittwoch noch viel deutlicher. „Wir sind – auch – Täter“, sagte der Bischof und erklärte: „Die Kirche hat Schuld auf sich geladen.“
Es gelte, das Versagen, die Verbrechen, den Scherbenhaufen anzuerkennen und anzunehmen und sich in erster Linie den Opfern zuzuwenden. Nur wer Schuld annehme, dem könne sie auch vergeben werden.
Mit einem Klage- und Bußgottesdienst im Wiener Stephansdom ging Kardinal Christoph Schönborn heute ebenfalls auf die bekanntgewordenen Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche ein.
Es gab dabei ein „Schuldbekenntnis im Namen der Kirche“ vonseiten des Wiener Erzbischofs.
Beide Bischöfe stehen im krassen Gegensatz zu der offiziellen Politik des Vatikans, die bisher viele Gelegenheiten, eine Versöhnung mit dem Kirchenvolk zu beginnen, ungenutzt ließ.
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#12   Puchil2 †   19:10:22 | Mittwoch, 31. März 2010
Neues aus den USA: Höchst unangenehm!
Der Vatikan rüstet sich für die Verteidigung des Oberhirten Josef Ratzingers.
Die Strategie wird in Zusammenhang mit drei konkreten Missbrauchsfällen in Kentucky in Verbindung gebracht. Darin werfen die Kläger dem Vatikan vor, mit Berichten über Missbrauchsfälle nachlässig umgegangen zu sein – auch der Name Ratzinger fällt.
Das Ziel der Verteidigung sei wohl, dass das Verfahren eingestellt werde bevor Josef Ratzinger dazu befragt werden könne oder geheime Dokumente herausgegeben werden müssen.
Das Bekannt werden dieser Verteidigungsschritte stellt nur ein weiteres Puzzleteil dar. Zusammengenommen ergibt sich nach wie vor das Bild eines äußerst verschwiegenen Vatikans, dem die eigenen Interessen näher zu liegen scheinen als die der Opfer.
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#10   Puchil2 †   18:23:50 | Mittwoch, 31. März 2010
An wolfgang e
„Was hast eigentlich Du alles gehöhrt, gesehen, und nichts getan, Du behauptest doch immer, dass Du alles weißt.“
Es kommt halt immer darauf an, in welcher Verantwortungs-Position man ist. Wer viel Macht hat, hat eben auch viel Verantwortung. Da sollte man eben auch auf das Gehörte und Gesehene – auch wenn man nicht unmittelbar dafür verantwortlich ist – sensibel reagieren
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#7   Puchil2 †   16:26:33 | Mittwoch, 31. März 2010
Involviert sein – davon wissen
„Ich habe keinen Anlass, zu glauben, dass der damalige Kardinal Joseph Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI) überhaupt in diesen Fall involviert war.“
Genau hier ist das Eis am dünnsten:
Was hat der Papst in all den Fällen damals als Josef Ratzinger und später als Benedikt XVI. gewusst, gehört, gesehen – und möglicherweise nichts getan?
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#4   Puchil2 †   12:20:48 | Mittwoch, 31. März 2010
An wolfgang e
Herzlichen Dank!
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#1   Puchil2 †   12:02:44 | Mittwoch, 31. März 2010
Quelle?
Ich würde gerne die Quelle für diesen Beitrag kennen
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#30   Puchil2 †   10:47:07 | Mittwoch, 31. März 2010
Man muss es einfach so sagen:
Amtsträger und Kleriker sind es, die das Ansehen der Kirche in den letzten Jahrzehnten heruntergewirtschaftet haben.
Beginnend mit völlig verunglückten Bischofsernennungen in Österreich durch den Vatikan (Krenn, Groër, Eder) über die Missbrauchs-Causa Groër, über den Sexskandal im St. Pöltener Priesterseminar und dem – Gott sei Dank – gescheiterten Versuch, Gerhard Wagner trotz seiner krausen Ansichten zum Weihbischof zu machen, über die Pardonierung der Piusbruderschaft inklusive Bischof Williamson, über die Versuche Roms, ermutigende Entwicklungen, die das 2. Vatikanische Konzil angestoßen hat, wieder abzudrehen, bis zu den weltweiten Gewalt- und Missbrauchsskandalen (P. Maciel von den Legionären Christi, USA, Irland, Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien…), die in den letzten Wochen explosionsartig, wie ein Supergau an die Oberfläche drangen und die Kirche bis in ihre Grundmauern erschütterten.
Engagierte Laien fühlen Zorn, Scham und Ohnmacht. Viele kehren der Kirche und ihren Hirten den Rücken, verlassen entmutigt und frustriert das sinkende Schiff.
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#25   Puchil2 †   10:19:26 | Mittwoch, 31. März 2010
Jetzt wird es immer toller!
Ehemalige Heimkinder erheben schwere Vorwürfe gegen Walter Mixa, den Bischof von Augsburg. Detailliert schildern fünf Opfer in eidesstattlichen Erklärungen, wie Mixa als Stadtpfarrer von Schrobenhausen zugeschlagen hat.
Jetzt geht’s rund: In Augsburg Bischof Mixa, in Feldkirch (Vorarlberg) Bischof Fischer. Was kommt als nächstes?
Da kann man nur mit Weihbischof Bischof von München, nachdem dort weitere Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Pfarrer Peter H. bekannt geworden sind, sagen:
‘‘Wir stehen vor einem Scherbenhaufen’’
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#21   Puchil2 †   09:53:42 | Mittwoch, 31. März 2010
An Paulaner
Ist ihnen das schon aufgefallen: Wenn sie in die Enge geraten und ihnen die Argumente ausgehen, werden sie untergriffig und beleidigend.
Beispiele gefällig? Bitte sehr: Originalton von Paulaner!
„selbstverständlich kenne ich die ganz gewöhnlichen Pawlowschen Reflexe eines Pfaffen, auch wenn er keiner mehr ist. Er bleibt ein Prediger = NURschwätzer, der gar nicht fähig ist, auf einen Einwurf zu REagieren. Wenn er in die Enge getrieben ist, dann greift er auf SEINE ultima ratio zurück, früher die manuellen Prügel, heute entweiht er die Bibel.“
Eigentlich ganz schön schäbig!
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#9   Puchil2 †   09:14:06 | Mittwoch, 31. März 2010
Paulaner: Da bin ich ja in guter Gesellschaft!
Jesus selbst hat den Pharisäern und Schriftgelehrten auch immer das dem Sinn entsprechende Lesen der Bibel empfohlen.
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#3   Puchil2 †   09:02:47 | Mittwoch, 31. März 2010
War das nicht in der Bibel?
Irgendwo habe ich gelesen: „Die Wahrheit wird euch frei machen!“
und
„Eure Rede sei ja, ja und nein,nein“
Alles andere sind diplomatische Winkelzüge.
Ach – und da lese ich auch noch: „Bei euch soll es nicht so sein!“
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#1   Puchil2 †   08:32:43 | Mittwoch, 31. März 2010
Er wird es auch nötig haben!
Nach immer neuen Berichten über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche der USA bereitet der Vatikan derzeit eine Verteidigungsstrategie vor, um Papst Benedikt XVI. vor der amerikanischen Justiz zu schützen.
Das geht aus US-Justizdokumenten vor. Danach planen Anwälte des Heiligen Stuhls unter anderem zu argumentieren, dass der Papst als Staatsoberhaupt Immunität genießt. (Wie kläglich, dass er sich wie so mancher Politiker, der Dreck am Stecken hat, hinter der Immunität verstecken will!)
Außerdem seien US-Bischöfe keine Angestellten des Vatikans. (Werden aber vom vatikan als solche behandelt!)
Im konkreten Fall geht es um mehrere Missbrauchsfälle in Kentucky. Darin werfen drei Kläger dem Vatikan vor, mit Berichten über Missbrauchsfälle nachlässig umgegangen sei und weder die Polizei noch die Öffentlichkeit über Priester informiert zu haben, die Kinder missbraucht haben sollen. Die Klage wurde bereits 2004 eingereicht.
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#49   Puchil2 †   13:29:43 | Dienstag, 30. März 2010
Lieber wolfgang e!
„Und – weiter gefragt – warum glaubst Du, dass die Glauenskongregation diesen speziellen Fall dem Papst gemeldet hätte, und JP II daher davon wissen hätte müssen?“ –
Selbst wenn es so war, wie sie sagen, sieht man einmal mehr, wie krank das System – Kirche in Wahrheit ist, dass es möglich ist den Missbrauch von 200 behinderten Kindern einfach am Chef vorbei zu schwindeln.
Übrigens: Ich glaube nicht, dass es so war. Ich bin überzeugt, dass das Schweigen J. Paul II. und Josef Ratzingers Teil der auch heute letztlich noch üblichen Kirchendiplomatie war.
Man hat immer noch nicht begriffen, dass nur die Wahrheit die Kirche frei machen wird. Da hat Kardinal Schönborn einfach Recht.
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#25   Puchil2 †   11:16:00 | Dienstag, 30. März 2010
Lieber Paulaner!
Da geht es nicht nur um Struktur und Hierarchiefragen. Sondern ganz einfach um Gewissensfragen. Und vor seinem persönlichen Gewissen her, hätte er was unternehmen müssen.
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#22   Puchil2 †   11:03:48 | Dienstag, 30. März 2010
Für Gotthard
„welchen Schatten soll Benedikt XVI. ausgeblendet haben?“
Na, z.B. dass J.Paul II mindestens seit den 90 iger Jahren von den schweren Missbrauchsfällen an den 200 behinderten Kindern gewusst hat und nichts unternommen hat.
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#15   Puchil2 †   10:14:29 | Dienstag, 30. März 2010
Paulaner: Jetzt wir es klar!
Ich verstehe: Die Glaubenskongregation macht, weil dort auch Kirchenrechtler sitzen, die Missbrauchsfälle so zu sagen als Nebengeschäft, in Schwarzarbeit.
Da wundert es mich wirklich nicht, dass dabei nichts Gescheites herauskommt und man lieber erst gar nicht reagiert, wie im Falle USA offensichtlich geschehen.
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#10   Puchil2 †   09:50:18 | Dienstag, 30. März 2010
Nebensachen?
„die Glaubenskongregation ist für Glaubensfragen zuständig! Hast du das noch immer nichtverstanden? Für Häresien. Alles andere sind Nebensachen“
Warum zieht dann die Glaubenskongregation schwere Missbrauchsfälle an sich, wen sie angeblich nur für Glaubensfragen zuständig ist?
Und ist der sexuelle Missbrauch von 200 behinderten Kindern wirklich nur eine „Nebensache“?
Redaktion benachrichtigen Wiener Kardinal beim Amoklaufen
#46   Puchil2 †   12:45:56 | Montag, 29. März 2010
Respekt!
Gefreut hat mich der Ausdruck seines Respektes den Piestern gegenüber, die sich für die Liebe entschieden haben und den geraden Weg – nicht den der Doppelmoral – gehen und gegangen sind.
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#15   Puchil2 †   12:29:19 | Montag, 29. März 2010
Nun ja, wolfgang e
bejorommer hat mit seiner Analyse völlig Recht.
Und übrigens : Die NYT ist nicht irgend ein Lokalblättchen,sondern eine anerkannte international gelesene Zeitung. Die haben viel an Ansehen zu verlieren und werden daher nur Meldungen bringen, die auch wirklich „wasserdicht“ sind.
Redaktion benachrichtigen Sekretär von drei Päpsten als Bischof zurückgetreten + …
#6   Puchil2 †   09:12:24 | Donnerstag, 25. März 2010
Nachkonziliaren Niedergang?
Bischof Klaus Küng : „Wenn eine Glaubenskrise um sich greift, entsteht auch eine Zölibatskrise und eine Krise von Ehe und Familie. Immer läßt dann die Disziplin in den Klöstern und im Weltklerus nach. Die Folge ist der Niedergang.“ Eine Erneuerung geschehe nicht durch Strukturveränderungen in der Kirche. Jeder einzelne müsse umkehren zu Gott.
Da wird allerdings vergessen, dass ein guter Teil der jetzt aufgetauchten Missbrauchsfälle noch vor dem Konzil geschehen sind. Die kann man dann wohl kaum demselben in die Schuhe schieben.
Was die Strukturveränderungen betrifft vergisst der Bischof, wie oft im Laufe der Kirchengeschichte kirchliche Strukturen bereits geändert worden sind und daraus Erneuerung entstanden ist.
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#104   Puchil2 †   07:12:32 | Donnerstag, 25. März 2010
Abschluss: Zukunftstaugliche Kirche
17. Im Gotteslob, dem liturgischen Dienst der Kirche, nehmen alle Gläubigen kraft der Sakramente Taufe und Firmung direkt teil am dreifachen Amt Jesu Christi, dem Lehramt, dem Hirtenamt und dem Priesteramt; bzw. am Prophetentum, Königtum und Priestertum Christi, wie es in der Lehrtradition der reformatorischen Kirchen heißt. Das allgemeine Priestertum aller Gläubigen ist keine Ableitung vom besonderen Priestertum und keine Unterstufe des sakramentalen Weiheamtes.
18. Das besondere Priestertum ist als ein eigenständiges sakramentales Zeichen ein besonderes Gnadengeschenk Gottes zur Auferbauung einer geschwisterlichen Kirche. Allgemeines und besonders Priestertum sind bei der christlichen Gemeinschaftsbildung, beim Kirche-Machen einander zugeordnet und nicht einander über- oder untergeordnet.
19. Der Aufbau einer geschwisterlichen Kirche vollzieht sich grundsätzlich in tätiger Nächstenliebe. Soziales Engagement und Solidarität der Christen gelten dabei vor allem den Armen und Kranken, den Fremden und Minderheiten, den Gefangenen und Ausgegrenzten, den Notleidenden und Verfolgten. Eine Fülle kirchlicher Gruppen und Einrichtungen gibt davon ein beredtes Zeugnis.
20. In der Welt von heute teilen die Christen mit allen Menschen Freude und Hoffnung, Trauer und Leid. Sie nehmen einzeln und in Gruppen nach bestem Wissen und Gewissen aktiv teil an der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gestaltung dieser Welt.
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#101   Puchil2 †   23:05:50 | Mittwoch, 24. März 2010
Fortsetzung: Zukunftstaugliche Kirche
14. Die Verurteilung von Glaubensirrtümern und die Unterbindung von Streitigkeiten über die christliche Lehre – vor allem zwischen Theologieprofessoren und dem päpstlichen Lehramt – mittels Geheimverfahren steht im Widerspruch zur öffentlichen Verkündigung des Evangeliums. Geheimverfahren dienen kaum der Wahrheitsfindung und verletzen zudem die Menschenwürde der vermeintlich Irrenden. Öffentliche Verfahren schützen die Streitenden, machen die Urteilsfindung für die Gesamtheit der Gläubigen nachvollziehbar und stärken so den Glaubenssinn aller Christen.
15. Im ökumenischen Dialog sind historische Streitigkeiten zwischen den Kirchen wegen der Kirchenordnung oder der Glaubenslehre im Geist der Buße zu beenden, die verschiedenen Kirchenordnungen anzuerkennen und die eucharistische Gastfreundschaft zu pflegen.
16. Durch die Taufe bilden alle Christen ein heiliges Volk und eine königliche Priesterschaft. Alle sind gesandt, die Botschaft Jesu von Gottes Liebe und Barmherzigkeit zu bezeugen. Das derzeitige kirchenrechtliche Verbot der Laienpredigt in der Eucharistiefeier ist eine Einschränkung, die dem Sendungsauftrag des Auferstandenen und dem Aufbau einer geschwisterlichen Kirche widerspricht.
Fortsetzung folgt
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#98   Puchil2 †   22:55:26 | Mittwoch, 24. März 2010
Fortsetzung: Zukunftstaugliche Kirche
10. Das Kirchenvolksbegehren „Wir sind Kirche“ orientiert sich mit seinen Forderungen an der Botschaft Jesu und teilt voll und ganz die Reformanliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils, wenn es den Aufbau einer geschwisterlichen Kirche und die Wahl der Bischöfe mit Hilfe der diözesanen Beratungsstrukutur der Ortskirche fordert.
11. Einheit in Vielfalt ist das Ziel des Aufbaus einer geschwisterlichen Kirche mit den Instrumenten der Begegnung und des Dialogs. Dieses Ziel verbietet die Ausgrenzung von Minderheiten in Kirche und Gesellschaft und achtet die Rechte aller Menschen. Deshalb fordert das Kirchenvolksbegehren, die freie Wahl der Lebensform für Priester wiederherzustellen und Frauen zum Weiheamt zuzulassen.
12. Konflikt und Streit gab es unter den Jüngern Jesu genauso wie es sie unter Geschwistern und verschiedenen kirchlichen Gruppen gibt. Zur Aufarbeitung von Streitigkeiten zwischen kirchlichen Gruppen und Institutionen, die nicht die Glaubenslehre und das Sakramentenrecht betreffen, ist die Errichtung einer eigenen unabhängigen kirchlichen Verwaltungsgerichtsbarkeit in Form von Schiedsgerichten wünschenswert.
13. Für den Aufbau einer geschwisterlichen Kirche sind vielfältige Formen der Buße und Umkehr, des Verzeihens und der Vergebung notwendig. Beispielsweise ist es ein Zeichen der Geschwisterlichkeit, Geschiedenen, die wieder heiraten, nach einer Zeit der Buße zu vergeben und den Zutritt zur eucharistischen Mahlgemeinschaft zu ermöglichen.
Fortsetzung folgt
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#91   Puchil2 †   17:18:29 | Mittwoch, 24. März 2010
Fortsetzung: Zukunftstaugliche Kirche
7. Konzilien, Synoden, Presbyterien, Generalkapitel von Orden und Kongregationen mit ihren Abstimmungen und Wahlvorgängen sind uralte kirchliche Entsprechungen moderner weltlicher demokratischer Strukturen. Auch der Glaubensgrundsatz, daß vor Gott und seinen Geboten alle Menschen gleich sind, spiegelt sich im demokratischen Prinzip von der Gleichheit aller Personen vor dem Gesetz.
8. Das Zweite Vatikanische Konzil wollte die Botschaft Jesu allen Menschen in der Welt von heute nahe bringen. Es verstand sich als Reformkonzil. War das Markenzeichen der Inkulturation des Evangeliums vergangener Jahrhunderte das Bündnis zwischen „Thron und Altar“, so hoffte das Konzil auf das lebendige Zeugnis des gläubigen Volkes und suchte das Gespräch mit allen Menschen. Die bevorzugten Instrumente sind „Begegnung und Dialog“.
9. Mit der Lehre von der Kirche als Volk Gottes bezeugt das Konzil Jesus Christus als „Licht der Völker“. Mit der Errichtung einer institutionellen Beratungsstruktur vom Pfarrgemeinderat über Diözesan- und Pastoralräte, nationale und kontinentale Bischofskonferenzen bis hin zur römischen Bischofssynode hat die lateinische Kirche Möglichkeiten der Mitbestimmung und Mitverantwortung des Gottesvolkes an der kirchlichen Sendung geschaffen. Den Zeichen der Zeit folgend nutzt sie damit demokratische Organisationsformen, um den Auftrag Jesu in der modernen Welt zu erfüllen.
Fortsetzung folgt
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Kulturrevolution: Laß tausend Goebbels blühen
#37   Puchil2 †   17:16:14 | Mittwoch, 24. März 2010
Vertrauenswerte von Papst und Kirche im freien Fall
Laut einer im Auftrag des Magazins Stern durchgeführten Forsa-Umfrage befinden sich die Vertrauenswerte des Papstes im freien Fall. Demnach vertrauen nur noch 17 Prozent der Deutschen der Kirche und 24 Prozent dem Pontifex. Ende Jänner, als die ersten Missbrauchsfälle in Berlin bekannt geworden waren, hatten laut Forsa noch 29 Prozent der Deutschen ungebrochenes Vertrauen in die Kirche, 38 Prozent glaubten damals noch fest an den Heiligen Vater.
Unter den Katholiken vertraut nur noch eine Minderheit auf den Papst. Von Ende Jänner bis Mitte März sank die Quote von 62 auf 39 Prozent, der Kirche schenken nur noch 34 Prozent Vertrauen, im Vergleich zu 56 Prozent zu Jahresbeginn.
Die Umfrage wurde zwischen 17. und 19. März unter 1500 Deutschen durchgeführt, kurz vor Veröffentlichung des Hirtenbriefs. Für den Psychotherapeuten Manfred Deiser von der Kriminalitätsopferhilfe „Weißer Ring Tirol“ sind die schlechten Umfragewerte des Papstes eine Folge der „Doppelmoral in der katholischen Kirche“.
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#87   Puchil2 †   16:43:59 | Mittwoch, 24. März 2010
Fortsetzung: Zukunftstaugliche Kirche
4. Die Botschaft Jesu vom Reich Gottes stellt jedoch alle menschliche Herrschaft in Frage, auch die geschichtlich bedingten Kirchenordnungen. Wie der einzelne Mensch der Buße und Umkehr bedarf, ist die Kirche in all ihren Gemeinschaftsformen immer reformbedürftig.
5. Religiöse Reformbewegungen in der Kirche orientieren sich darum an biblischen Modellen, wie dem Meister-Jünger-Verhältnis der Evangelien, den geistgewirkten charismatischen Strukturen des 1. Korintherbriefes oder der Hausgemeinschaft mit den Ordnungsdiensten von Presbytern, Episkopen und Diakonen in den Pastoralbriefen. Sie sind vom Ideal der apostolischen Geschwisterlichkeit geprägt. Die späteren Zusammenschlüsse der verschiedenen Gruppen und Gemeinden einer religösen Reformbewegung berücksichtigen die geschwisterliche Gesinnung und sind synodal strukturiert.
6. Das jetzige hierarchisch gestufte Weiheamt Diakon-Priester-Bischof ist eine spätere Formgebung der in der Bibel genannten gleichrangigen Ordnungsdienste christlicher Gemeinschaften. Diese Formgebung wurde unter anderem beeinflußt von der kirchlichen Übernahme der von Kaiser Diokletian geschaffenen diözesanen Verwaltungsstruktur des römischen Reiches und vom mittelalterlichen Feudalwesen.
Fortsetzung folgt
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#85   Puchil2 †   16:34:11 | Mittwoch, 24. März 2010
An Antipacelli und alle
Warum weicht meine Interpretation des 6. Gebotes vom Evangelium ab?
20 Thesen zum Aufbau einer zukunftstauglichen Kirche
„Ihr aber sollt euch nicht Meister nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Geschwister. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ – Mt 23, 8f
An diesem Schriftwort aus der Rede Jesu gegen die Pharisäer und Schriftgelehrten orientieren sich folgende Thesen. Die ganze Rede kann als jesuanische Kritik an vermachteten hierarchischen Strukturen der Kirchen gelesen werden.
1. Wo immer Menschen im Namen Jesu sich versammeln, seine Botschaft vom Reich Gottes hören und danach handeln, ist Kirche. Menschliche Gemeinschaften, die Kirche sind, gründen sich auf das Evangelium Jesu Christi und sind gesandt, seine göttliche Heilsbotschaft in der jeweiligen konkreten Welt zu verkünden.
2. Die Kirche und noch mehr die Kirchen als organisierte Glaubensgemeinschaften sind Teil der konkreten Gesellschaft. Als Teil der Gesellschaft bedienen sich die Kirchen vorhandener weltlicher Strukturen und Ordnungen, verändern diese und werden auch durch sie in ihren Organisationsstrukturen verändert.
3. Im Lauf der Geschichte gab und gibt es in allen Kirchen, teils in unterschiedlicher Weise, stärker oder schwächer, alle Strukturformen weltlicher Herrschaft, von der Monarchie und Hierokratie bis hin zur Demokratie.
Fortsetzung folgt
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#78   Puchil2 †   15:48:52 | Mittwoch, 24. März 2010
An Antipacelli
Der Text ist entnommen dem „Herdenbrief“ Nr.1 der Vereinigung „Wir sind Kirche“:
Liebe – Eros – Sexualität
Zu weiteren Themen erschienen:
Macht Kirche
Frauen schenken der Kirche Leben
Zölibat – Gottes amputierte Liebe
Für ein Leben in Fülle
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#72   Puchil2 †   15:22:44 | Mittwoch, 24. März 2010
Letzer Teil
19 Ethische und kirchenrechtliche Bestimmungen, die dem Evangelium nicht entsprechen und deren Begründung nicht einsichtig ist, verpflichten nicht im Gewissen. Letzte Instanz der Entscheidung ist das gebildete Gewissen mündiger Christinnen und Christen.
20 Das belastende Erbe einer leib-, frauen- und sexualfeindlichen Geschichte wird erst dann bewältigt sein, wenn die Kirche die anstehenden Fragen unter Mitwirkring der Betroffenen im Sinn der Liebesbotschaft des Evangeliums gelöst haben wird.
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#69   Puchil2 †   15:20:09 | Mittwoch, 24. März 2010
3. Teil
13 Empfängnisverhütung einschließlich der Wahl der Methoden – nicht die Beseitigung bereits bestehenden Lebens – liegt in der Verantwortung beider Partner. Es ist ethisch bedeutsam, aus welchen Gründen ein Paar Nachkommenschaft wünscht oder verhindert.
14 Beim Zerbrechen und Scheitern einer Beziehung soll die kirchliche Gemeinschaft ein Ort des Trostes und ein Raum der Vergebung sein. Der generelle Ausschluß Wiederverheiratet – Geschiedener vom Sakramentenempfang wird als Dauerstrafe erfahren und widerspricht dem biblischen Anspruch der Versöhnung.
15 Gott ist in Jesus – für Frauen und Männer in gleicher Weise – Mensch geworden. Die Kirche ist in ihren patriarchalischen Strukturen dem väterlich-mütterlichen Gott Jesu untreu geworden.
16 Das Verbot der Frauenordination wird in äußerst fragwürdiger Weise mit der Männlichkeit Jesu und der Apostel begründet. Damit wird man weder dem Umgang Jesu mit Frauen noch der Lebenswirklichkeit von Frauen heute gerecht.
17 Das Eheverbot für Weltpriester stammt vorwiegend aus einer leib-, frauen- und sexualfeindlichen Epoche der Kirche und ist so nicht in der Bibel begündet. Es ist daher die völlig freie Wahl der Lebensform für Priester wiederherzustellen.
18 Das Gelübde der Ehelosigkeit unter Ordensleuten – Frauen und Männern – hat eine andere Bedeutung. Der Verzicht auf eine bürgerliche Familie zugunsten einer religiösen in völliger Freiwilligkeit steht in alter christlicher Tradition.
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#66   Puchil2 †   15:14:02 | Mittwoch, 24. März 2010
These: Sexualität – 2. Teil
7 Das jüdisch-christliche Menschenbild der Bibel geht mit Eros und Sexualität unbefangen um und kennt im Hohen Lied einen dichterischen Lobpreis dieser Kräfte. Gleichzeitig lassen die Strafgesetze des Alten Testaments die Tabus ihrer Zeit erkennen.
8 Entgegen weit verbreiteter Meinung ist das 6. Gebot kein Sexualgebot. Es schützt vielmehr die Ehe und untersagt den Ehebruch. In einer Einengung auf den genitalen Bereich hat die christliche Tradition im 6. Gebot aus einem Ehegebot ein Sexualgebot gemacht.
9 Die kirchliche Gewohnheit, den Bereich von Liebe, Eros und Sexualität in erster Linie und vor allem unter dem Aspekt der Sünde zu sehen, hat eine unbefangene Einstellung jahrhundertelang behindert. Das hat viele Menschen in ihrem Lebensglück beeinträchtigt.
10 Im vorehelichen, aber auch im ehelichen Bereich werden Erotik und Sexualität im Gleichklang mit dem näheren Kennenlernen und der wachsenden Vertrautheit erlebt und erlernt. Der übergangslose Wechsel von absoluter Enthaltsamkeit zu vollem Sexualleben in der Ehe ist fragwürdig.
11 Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind wie andersgeschlechtliche insoweit gut, als sie verantwortlicher Ausdruck von Liebe sind. Liebe und Treue verlieren nicht ihren Wert, wenn sie gleichgeschlechtlich gelebt und erfahren werden.
12 Die Trennung der Zeugung vom sexuellen Vollzug ermöglicht es Frauen und Männern, die Zahl ihrer Kinder verantwortungsvoll zu planen und der sexuellen Beziehung ihren Eigenwert als Ausdruck der Liebe zu erhalten.
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#64   Puchil2 †   14:34:34 | Mittwoch, 24. März 2010
An Jubärens: 20 Thesen zur Sexualität
1 Eros und Sexualität sind vitale Grundkräfte des Menschen. Sie sind in sich gut und bedürfen keiner besonderen Rechtfertigung. Die Bibel sieht in Ihnen- wie in einem Abbild – die Liebe und die Kreativität Gottes ausgedrückt.
2 Eros und Sexualität erfüllen sich in der treuen Zuwendung zu einem geliebten Menschen. Diese Zuwendung wird ganzheitlich geschenkt und erfahren – mit allen Kräften und Fähigkeiten. Sie wird von der Bibel gutgeheißen.
3 Eros und Sexualität haben eine Bedeutung, die über die Biographie der Liebenden hinausgeht, wenn sie neues Leben schaffen und bewahren. Darin nehmen sie teil am schöpferischen Werk Gottes und werden zum Abbild des Schöpfers.
4 Eros und Sexualität erfüllen einen Sinn im Leben der Liebenden, wenn diese sich selbst in der Erfahrung der Lust als vital und lebensfroh empfinden. Lebensfreude bedeutet, mit Lust und Liebe leben zu können.
5 Eros und Sexualität erfahren ihren vollen Sinngehalt, wenn alle drei Bedeutungen erfüllt sind: Liebe – neues Leben – Lust. Das Ideal einer christlichen Ehe vereinigt die drei Bedeutungen und sieht in ihnen ein Symbol der Liebe Gottes.
6 In den verschiedenen Lebensformen – ob allein, ob in Beziehung, ob in einer Familie lebend – können erotische und sexuelle Erfahrungen ihren Platz haben. Wenn sie mit Behutsamkeit, Wahrhaftigkeit und Verantwortung aufbauend und belebend wirken und keines Menschen Würde verletzen, sind sie gut.
Fortsetzung folgt
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#56   Puchil2 †   11:52:27 | Mittwoch, 24. März 2010
An Domenico
Ja, die Krise der Kirche ist offenbar nicht identisch mit der Aufarbeitung der jetzt bekannt gewordenen und zukünftig etwa bekannt werdenden „Fälle“. Das wäre zu einfach…
Da haben sie Recht.
Ich konstatiere die fehlende Bereitschaft für Strukturänderung. Diese wird im Hirtenbrief völlig ausgeblendet: Der Papst sieht in Bezug auf die Missbrauchsfälle die Schuld der Einzelnen und die Schuld der Gesellschaft, aber nicht die Mitschuld der kirchlichen Strukturen.
Es ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Reformstau aufzulösen und die Strukturreformen wie etwa Änderung der Kirchenverfassung, Gleichberechtigung der Frauen, verpflichtende Entkoppelung von Zölibat und Priesterberuf, Verheutigung der Sexualmoral,… voranzutreiben.
Es wird nicht mehr genügen, zu mehr eucharistischen Andachten und Gebeten aufzurufen. Auch die Beschwörung eines Priesterbildes wie das des hl. Pfarrers von Ars wird nicht genügen.
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#45   Puchil2 †   11:24:32 | Mittwoch, 24. März 2010
Nur die Spitze des Kirchturms
Eines muss uns klar sein:
Was wir jetzt an Missbrauchsfällen sehen ist nur die Spitze des Kirchturms.
Lest doch Zeitungen: In der Schweiz geht es jetzt erst so richtig los. In Italien beginnte es auch schon.
Nach der Kirchturmspitze werden bald auch die Wände und die Grundfeste ordentlich zu zittern anfangen. Spätestens dann, wenn der Papst über seine persönlichen Versäumnisse zu reden beginnt. Und er muss wohl, will er nicht auch noch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielen.
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#39   Puchil2 †   11:01:25 | Mittwoch, 24. März 2010
Vielleicht war es so:
Ich kann mir schon vorstellen, wie das gewesen ist.
„Setzen sie ihn halt in der Seelsorge ein, aber ich weiß nichts davon.“
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#34   Puchil2 †   10:45:27 | Mittwoch, 24. März 2010
Liebe Einfalt!
Das Problem war doch, dass man die Brisanz nicht erkannt hat.
Dann müssen aber alle Beteiligten incl. Erzbischof Ratzinger taub und blind gewesen sein. Oder hat man bewusst auf die Warnungen des Psychotherpeuten nicht gehört?
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#30   Puchil2 †   10:36:31 | Mittwoch, 24. März 2010
Völlig unglaubwürdig!
Im Erzbistum München wurde 1980 ein Essener Diözesanpriester, der bereits in seinem Heimatbistum Ende der 1970er Jahre übergriffig geworden war, unter der Bedingung aufgenommen, dass er eine Therapie macht. Zugleich wurde er wieder in der Pfarrseelsorge eingesetzt, wo es in Grafing zu erneutem Missbrauch kam. Dafür wurde er 1986 verurteilt.
Sein langjähriger Therapeut machte vergangene Woche öffentlich, dass er von Anfang an das Münchner Ordinariat gewarnt habe. Sein Klient dürfe keinesfalls wieder mit Kindern und Jugendlichen in Berührung kommen, weil er uneinsichtig sei. Für seinen Seelsorgeeinsatz übernahm der damalige Generalvikar Gerhard Gruber (82) die alleinige Verantwortung.
Schon klar, dass er sich aus lauter Kirchendisziplin vor seinem damaligen Chef wirft. Aber kein denkender Mensch wird ihm aber abnehmen, dass er nicht den damaligen Erzbischof Ratzinger über diesen brisanten Fall unterrichtet hat.
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#27   Puchil2 †   10:08:07 | Mittwoch, 24. März 2010
Paulaner un die päpstliche Imunität
Traurig, traurig, wenn sich ein Papst hinter der Diplomatenimunität verstecken muss!
Moralisch gesehen hat er aber die Pflicht, auch zu seinem Anteil am Skandal Stellung zu beziehen.
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#23   Puchil2 †   09:46:20 | Mittwoch, 24. März 2010
An Paulaner
Und wieder die Frage: Haben sie auch einen Sacheinwand zu meinem Beitrag?
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#10   Puchil2 †   08:53:03 | Mittwoch, 24. März 2010
Stoppt schleunigst die Seligsprechung!
Johannes Paul II wird noch viele Messen brauchen, um selig gesprochen werden zu können. Hatt er doch großen Anteil am Aufstieg des Kinderschänders und notorischen Zölibatsbrechers P. Maciel, den er deckte solange es nur irgendwie ging. Damit gehört auch er zu Schar der Vertuscher.
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#104   Puchil2 †   21:49:08 | Dienstag, 23. März 2010
Jetzt geht es auch in Italien los
Auch in Italien sind Fälle sexuellen Missbrauchs durch Priester bekanntgeworden. Der ehemalige Erzbischof von Lecce, Cosmo Francesco Ruppi, räumte in einem Interview entsprechende Vergehen durch Kleriker in der Region Apulien ein.
Die Tageszeitung „La Repubblica“ hatte am Wochenende von teils in die 60er Jahre zurückreichenden Missbrauchsfällen in den Diözesen Bozen, Florenz, Ferrara und Rom berichtet. Am Mittwoch soll in Italien ein Buch zu dem Thema unter dem Titel „Il peccato nascosto“ (Die geheime Sünde) erscheinen.
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#190   Puchil2 †   21:41:34 | Dienstag, 23. März 2010
Überschriften in Schweizer Medien
Die Scheinheiligen
Aadorfer Pfarrer im Gefängnis
Der einsame Rufer in der Missbrauchs-Wüste
Angst im Körper – Erinnerungen an den Katholizismus
Sexuelle Belästigung: Abt von Disentis schaltet Polizei ein
«Es gab keinen, der so viel wusste» (Benedikt)
Neue Missbrauchsfälle in Näfels
St. Galler Bischof hält schwarze Liste für nötig
Missbrauchsvorwurf: Thurgauer Pfarrer verhaftet
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#180   Puchil2 †   18:58:05 | Dienstag, 23. März 2010
Globaler Supergau
Das, was rund um die Missbrauchsaffären in den letzten Wochen eskalierte, wächst sich zum globalen Super-GAU für die katholische Kirche aus. Nachdem die diesbezüglichen Kalamitäten in den USA, Kanada und Australien nun schon Jahre die jeweilige regionale Öffentlichkeit beschäftigen, stehen andere kirchliche Krisenherde erst so richtig in der Öffentlichkeit: einmal mehr Irland, dann Deutschland und nun, mit Verzögerung, aber kaum geringerer Heftigkeit, auch Österreich.
Dazu kommt der hierzulande nicht ganz so präsente Fall der Legionäre Christi: Diese weltweit tätige und wachsende geistliche Erneuerungsbewegung, steht vor ihren Trümmern; Gründer Marcial Maciel entpuppte sich als vielfacher Missbraucher von Burschen, dazu unterhielt er gleichzeitig Beziehungen zu mehreren Frauen, mit denen er Kinder hatte, von denen ihn einige ebenfalls des Missbrauchs bezichtigen. Maciel, der lange unterm Schutz von Papst Johannes Paul II. stand, wurde erst 2006 von der Spitze der „Legionäre“ abgezogen, er starb 2008. Dieser Tage hat der Vatikan eine Apostolische Visitation der Legionäre Christi beendet, und Medien erheben Vorwürfe, der damalige oberste Glaubenshüter Kardinal Ratzinger sei Teil des Vertuschungskartells gewesen.
Auch aus Joseph Ratzingers Münchener Erzbischofszeit (1977-81) tauchte eine Missbrauchscausa auf, die dem heutigen Papst die Kritik bringt. Wahrscheinlich – legen die täglich auftauchenden Fälle nahe – wird man bei bald jedem Kirchenoberen vor 20, 30, 40 Jahren verschw…
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#173   Puchil2 †   18:45:40 | Dienstag, 23. März 2010
Kirche am Scheideweg
Eine Institution wie die katholische Kirche steht heute vor der Entscheidung: Entweder sie öffnet sich konsequent einer Welt voller Versuchungen. Dann müsste sie ihre Verfasstheit radikal überprüfen und sich jeden Anspruchs auf geschützte Räume eigener Rechtsprechung enthalten.
Oder aber sie beschränkt sich darauf, die spirituellen Bedürfnisse erwachsener Menschen zu bedienen, die ihr freiwillig folgen. Kinder zu unterrichten, gehörte dann nicht mehr zu ihren Aufgaben, und Ansprüche auf Steuergeld wären passe. Beides zugleich geht nicht: sich eine eigene Welt zu schaffen und zugleich mitzumischen im wirklichen, dem gesellschaftlichen Leben. Zu diesem Thema, an dem die Zukunft seiner Kirche hängt, hat Benedikt XVI. nicht etwa wenig beigetragen, sondern: nichts.
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#170   Puchil2 †   18:40:58 | Dienstag, 23. März 2010
Der Kirche läuft die Zeit davon
Die katholische Kirche unter Benedikt XVI. glaubt , die Zeit und die Macht zu haben, mit langfristigen Korrekturmaßnahmen auf ihre Krise reagieren zu können. Es spricht nicht viel dafür. Die Dynamik, die der Missbrauchsskandal angenommen hat, bedarf in schneller gewordenen Zeiten auch schnellerer Reaktionen. Vor allem aber braucht die katholische Kirche ein Überprüfen ihrer grundlegenden Strukturen. Sie braucht es jetzt, um neuerliche Missbrauchsfälle zu verhindern. Und um ihr eigenes Überleben zu sichern.“
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#42   Puchil2 †   14:56:54 | Dienstag, 23. März 2010
Frage an Paulaner
Nur zur Klärung: Wollten sie „Freunde“ oder „Feinde“ schreiben?
Es ist bei ihnen unbewusst ein Mittelding geworden. Freud lässt grüßen!
Vielleicht kann ja doch als Freund der Kirche diese kritisieren.
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#251   Puchil2 †   14:04:39 | Dienstag, 23. März 2010
Zu turk
Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch ist entsetzt über die Rechtfertigung einer „hilfreichen Ohrfeige“ von Bischof Elmar Fischer. Fischer habe als Bischof eine moralische Verantwortung. Er stelle aber bestehende Gesetze infrage.
Die Aussage des Bischofs, wonach eine Ohrfeige in gewissen Situation hilfreich sein könne, hält Rauch für desaströs. Alle Institutionen im Land, die sich für den Schutz der Kinder einsetzen – etwa das Institut für Sozialdienste und das Vorarlberger Kinderdorf –, hätten bei Rauch heute Entsetzen geäußert.
Rauch wies darauf hin, dass Fischer bestehende Gesetze infrage stelle. Und das, obwohl die Kirche nach wie vor von vielen als moralische Instanz wahrgenommen werde. Seit gut 20 Jahren bestehe ein Gewaltverbot gegenüber Kindern. Deshalb könne es nicht sein, wenn ein Bischof von einer „hilfreichen Ohrfeige“ spreche.
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#35   Puchil2 †   13:47:38 | Dienstag, 23. März 2010
Und es geht munter weiter!
Die Diözese Graz-Seckau wird in Sachen Missbrauch nun aktiv. Verschiedene Vorfälle aus der Vergangenheit wurden neu aufgerollt, drei steirische Priester sind bereits dienstfrei gestellt.
In allen drei Fällen liegen die Vorfälle 15 bis 25 Jahre zurück. Der Pfarrer von … gestand den Missbrauch eines Jugendlichen vor über 20 Jahren ein.
Die zwei anderen Priester wurden bereits verurteilt: „In einem Fall war es Exhibitionismus, in einem anderen Fall war es eine damals noch strafrechtlich relevante homosexuelle Tat mit einem 17-Jährigen“, so Plank, der Sprecher der Diözese.
Die Pfarrer wurden laut Plank versetzt und therapiert. Mittlerweile wurde die Altersgrenze auf 16 Jahre gesenkt. Beide Priester wurden damals verurteilt und versetzt, machten eine Therapie und standen unter verschärfter Beobachtung.
Worin bestand die „verschärfte Beobachtung“?
Wann wird man endlich die Strukturen ändern, die solche Vorfälle begünstigen?
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#10   Puchil2 †   09:08:07 | Dienstag, 23. März 2010
An Paulaner
„Der Papst ist mein Papst, der Papst meiner Kirche.“
Scheinbar nach dem Motto:
„Kopf in den Sand und durch. Die eigentliche Wahrheit interessiert mich nicht. Sie macht mir sogar Angst.“
An Anna
Der Papst hat eben nicht alles gesagt, was notwendig wäre. Aber das wollen sie auch nicht wahr haben. Auch bei ihnen scheint die Angst vor dem groß zu sein, was da noch alles ans Licht kommen könnte.
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#5   Puchil2 †   08:35:21 | Dienstag, 23. März 2010
An Paulaner
Und was sagen sie zu der von mir angesprochenen Sache?
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#1   Puchil2 †   08:19:16 | Dienstag, 23. März 2010
Küng hat völlig Recht!
Aufrichtigkeit und Transparenz
Volle Aufrichtigkeit und Transparenz bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle fordert und verspricht der Papst in seinem Hirtenbrief an die irische Kirche.
Dieser Maßstab hat auch für ihn selber zu gelten. Daher ist von ihm eine persönliche Stellungnahme zu folgenden Fragen zu erwarten:
Was hat er von der seelsorglichen Tätigkeit eines des Kindesmissbrauchs verdächtigen Priesters in der Erzdiözese München gewusst.
Was war ihm von den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen bekannt?
Welche schwerwiegende Fälle sexuellen Missbrauchs sind in seiner Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation über seinen Schreibtisch gegangen und wie wurde in all diesen Fällen entschieden?
Was war ihm von den strafrechtlich relevanten Tatbeständen bezüglich sexuellen Missbrauchs rund um den Gründer der Legionäre Christi bekannt und welche Maßnahmen hat er in diesem Fall gesetzt?
Eine ehrliche Beantwortung dieser Fragen und gegebenen Falls ein Schuldeingeständnis des Papstes erwartet sich die (kirchliche) Öffentlichkeit.
Redaktion benachrichtigen Streng – und manchmal sehr streng
#9   Puchil2 †   18:53:32 | Montag, 22. März 2010
Transparen und Aufklärung
Volle Aufrichtigkeit und Transparenz bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle fordert und verspricht der Papst in seinem Brief.
Dieser Maßstab hat auch für ihn selber zu gelten. Daher ist von ihm eine persönliche Stellungnahme zu folgenden Fragen zu fordern:
Was hat er von der seelsorglichen Tätigkeit eines aus Essen kommenden des Kindesmissbrauchs verdächtigen Priesters in der Erzdiözese München gewusst.
Was war ihm von den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen bekannt?
Welche schwerwiegende Fälle sexuellen Missbrauchs sind in seiner Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation über seinen Schreibtisch gegangen und wie wurde in all diesen Fällen entschieden?
Was war ihm von den strafrechtlich relevanten Tatbeständen bezüglich sexuellen Missbrauchs rund um den Gründer der Legionäre Christi P. Maciel bekannt und welche Maßnahmen hat er in diesem Fall gesetzt?
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Kardinal und seine kirchenfeindlichen Freunde
#9   Puchil2 †   12:17:16 | Montag, 22. März 2010
„Wir sind Kirche“ hatte Recht!
Der unverdächtige Zeuge Abt Werlen: ‘Kirchenleitung hat den Ernst der Lage nicht erkannt’
„Wir sind Kirche“ weist seit ihrem Bestehen auf den Ernst der Lage hin.
Selbstkritik der Kirche ist notwendig, die Änderung der Strukturen ist notwendig, die diese Misere verursacht haben.
Redaktion benachrichtigen Damals haben die Katholiken dem Regime widerstanden
#236   Puchil2 †   11:01:13 | Montag, 22. März 2010
Gilt besonders für Bischof Müller
Abt Werlen: ‘Kirchenleitung hat den Ernst der Lage nicht erkannt’
Nur sich verteidigen, indem man auf andere zeigt und die Medien dämonisiert, wird das fundamentale Problem der Kirche nicht lösen.
Selbstkritik der Kirche ist notwendig, die Änderung der Strukturen ist notwendig, die diese Misere verursacht haben.
Redaktion benachrichtigen Der Papstbrief zu Homo-Schändungen
#148   Puchil2 †   17:28:19 | Sonntag, 21. März 2010
Originalton eines Opfers
„Jetzt eitert alles heraus.“ Im derzeitigen „Tsunami“ sehe ich eine Riesenchance, immer mehr Opfer fühlen sich ermutigt, Missbrauch zu melden: Der Druck wird so groß, dass die Gesellschaft nicht mehr wegschauen kann. Es ist bloß eine Frage der Zeit, bis alles herauseitert. Was derzeit ans Licht kommt, ist aber nur die Minispitze des Eisbergs.“
Redaktion benachrichtigen Keine Diskriminierung der Homos – und der Wahrheit
#119   Puchil2 †   17:19:17 | Sonntag, 21. März 2010
Zöliat als Deckmantel
Ich kenne über die Jahre mehr Priester, die den Zölibat nicht leben, als solche, die ihn konsequent leben – in freiwilligen heterosexuellen oder homosexuellen Beziehungen. Da habe ich kein Problem damit. Ich würde mir nur mehr Ehrlichkeit erwarten. Die Leute in den Pfarren wissen sowieso, wer die Freundin oder der Freund vom Pfarrer ist. Man darf vor allem die Beziehung unter Erwachsenen nicht mit Missbrauch und Gewalt vermischen. Vielleicht verhilft ja die Dramatik der Situation endlich zu mehr Ehrlichkeit und entsprechenden Konsequenzen in der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Der Inhalt interessiert keinen
#84   Puchil2 †   15:55:01 | Sonntag, 21. März 2010
Benedikt appeliert an sich selbst
Papst Benedikt bei Angelus: „Prüfen wir uns, ob wir den moralischen Maßstäben, die wir an andere anlegen, auch selbst gerecht werden“.
Redaktion benachrichtigen Vatikan und Internet: Soll das alles sein? + …
#16   Puchil2 †   10:39:10 | Sonntag, 21. März 2010
Zollitsch: Natürlich hat er vertuscht!
Zollitsch rechtfertigt sich so:
„Nach heutiger Erkenntnis und mit Blick auf meine Verantwortung als Erzbischof würde ich angesichts der Leitlinien, die die Deutsche Bischofskonferenz im Jahre 2002 verabschiedet hat, konsequenter und mit größerem Nachdruck nach Zeugen und Opfern suchen und suchen lassen. Wir haben alle aus den erschreckenden Fällen von Missbrauch gelernt.“
Das ist ein indirektes Schuldeingeständnis! Damit ja nichts zum Verschein kommt, hat er nicht nachgefragt.
Redaktion benachrichtigen Vatikan und Internet: Soll das alles sein? + …
#7   Puchil2 †   10:12:19 | Sonntag, 21. März 2010
An sct
Nicht „eine“ Ohrfeige, drei sind es gewesen und „zu Boden gestreckt“.
Wäre das für sie belanglos, wenn sie das Opfer gewesen wären?
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#4   Puchil2 †   10:04:44 | Sonntag, 21. März 2010
Bischof Fischer: Belanglos?
Wie „profil“ berichtet, werfen ehemalige Teilnehmer eines Sommerlagers der katholischen Arbeiterjugend im Bregenzerwald dem damaligen Kaplan sowie „Lagerleiter“ Fischer vor, sie geschlagen zu haben. Die drei Buben hatten sich vor einer Bergwanderung gedrückt, weswegen sie von Fischer zur Rede gestellt worden seien. Dabei habe Fischer einen von ihnen mit wuchtigen Ohrfeigen drei Mal hintereinander zu Boden gestreckt. Dann habe er alle drei Jugendlichen des abgelegenen Lagers verwiesen, obwohl es schon Nacht gewesen sei, es keinen öffentlichen Verkehr gegeben habe und die Kinder kein Geld gehabt hätten.
Das soll belanglos sein?
Redaktion benachrichtigen Hauptsache, er ist weg
#1   Puchil2 †   18:55:17 | Mittwoch, 17. März 2010
Aus einem Leserbrief
Heruntergewirtschaftet
Amtsträger und Kleriker sind es, die das Ansehen der Kirche in den letzten Jahrzehnten heruntergewirtschaftet haben.
Beginnend mit völlig verunglückten Bischofsernennungen durch den Vatikan (Kren, Groer, Eder) über die Missbrauchs – Causa Groer, über den Sexskandal im St. Pöltener Priesterseminar und dem – Gott sei Dank – gescheiterten Versuch, Gerhard Wagner trotz seiner krausen Ansichten zum Weihbischof zu machen, über die Pardonierung der Piusbruderschaft inclusive Bischof Williamson, über die Versuche Roms, ermutigende Entwicklungen, die das 2. Vatikanische Konzil angestoßen hat, wieder abzudrehen, bis zu den weltweiten Gewalt – und Missbrauchsskandalen, die in den letzten Wochen explosionsartig, wie ein Supergau an die Oberfläche drangen und die Kirche bis in ihre Grundmauern erschütterten.
Engagierter Laie fühlen Zorn, Scham und Ohnmacht. Viele kehren der Kirche und ihren Hirten den Rücken, verlassen entmutigt und frustriert das sinkende Schiff.
Redaktion benachrichtigen Seligsprechung von Kardinal Newman festgelegt + …
#43   Puchil2 †   18:52:47 | Mittwoch, 17. März 2010
Veränderung?
Ein verdienter Priester schreibt:
Meine Hoffnung auf Veränderung stützt sich nicht zuletzt darauf, dass der Skandal nun auch den Papst selber erreicht hat.
Erstens hat er als Erzbischof in München einen Priester der wegen Kindesmissbrauch eine Norddeutsche Diözese verlassen musste in München wieder in Dienst genommen. Er wurde erneut straffällig. Nun bemüht man sich, den Papst rein zu waschen, indem man die Wiederbeschäftigung dem Münchner Generalvikar in die Schuhe schiebt. Als alter Gefangenenpfarrer hör ich da die Nachtigall singen: Ich habe mehr als einmal den Prokuristen anstatt des Chefs im Häfen sitzen sehen!
Zweitens hat Papst Benedikt als Chef der Glaubenskongregation an die 3000 Bischöfe der Welt erst 2001 einen Brief geschrieben, indem er befahl, mit Missbrauchfällen höchst diskret und geheim umzugehen. Er setzte damals noch den Tupfen drauf, in dem er auftrug, das Schreiben selbst unter Strafandrohung geheim zu halten.
Nun gibt sich der Papst „erschüttert“. Das glaub ich ihm. Auf einem kochenden Topf ist nicht gut sitzen. Gott gebe, dass es nicht nur den Papst erschüttert, sondern das ganze System.
Redaktion benachrichtigen Deutscher Mißbrauchs-Beauftragter – den Medien nicht gewachsen
#63   Puchil2 †   17:00:01 | Mittwoch, 17. März 2010
Heruntergewirtschaftet
Heruntergewirtschaftet
Amtsträger und Kleriker sind es, die das Ansehen der Kirche in den letzten Jahrzehnten heruntergewirtschaftet haben.
Beginnend mit völlig verunglückten Bischofsernennungen durch den Vatikan (Kren, Groer, Eder) über die Missbrauchs – Causa Groer, über den Sexskandal im St. Pöltener Priesterseminar und dem – Gott sei Dank – gescheiterten Versuch, Gerhard Wagner trotz seiner krausen Ansichten zum Weihbischof zu machen, über die Pardonierung der Piusbruderschaft inclusive Bischof Williamson, über die Versuche Roms, ermutigende Entwicklungen, die das 2. Vatikanische Konzil angestoßen hat, wieder abzudrehen, bis zu den weltweiten Gewalt – und Missbrauchsskandalen, die in den letzten Wochen explosionsartig, wie ein Supergau an die Oberfläche drangen und die Kirche bis in ihre Grundmauern erschütterten.
Engagierter Laie fühlen Zorn, Scham und Ohnmacht. Viele kehren der Kirche und ihren Hirten den Rücken, verlassen entmutigt und frustriert das sinkende Schiff.
Redaktion benachrichtigen Jetzt mißbrauchen die allmächtigen Medienbosse den Papst
#299   Puchil2 †   14:12:07 | Montag, 15. März 2010
Faktum scheint zu sein:
Der damalige Erzbischof Ratzinger hat 1980 dem Umzug eines als pädophil aufgefallenen Priesters von Essen nach München zugestimmt. Weiters ergaben Recherchen des Erzbistums, es sei beschlossen worden, H. Unterkunft in einem Pfarrhaus zu gewähren, damit er eine Therapie machen könne. „Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst“, teilte das Erzbistum mit.
Abweichend von diesem Beschluss sei der Priester dann jedoch vom damaligen Generalvikar Gerhard Gruber „uneingeschränkt zur Seelsorgemithilfe in einer Münchner Pfarrei“ eingesetzt worden. Er übernahm die volle Verantwortung für das Verhalten des Erzbistums München.
Erzbistumssprecher Bernhard Kellner sagt, Gruber habe den Beschluss eigenmächtig gefasst. Möglicherweise sei Ratzinger die Dienstanweisung Grubers an den pädophilen Priester zugestellt worden, wieder in einer Gemeinde zu arbeiten. Man könne aber nicht davon ausgehen, dass Ratzinger sie persönlich geprüft habe, sagte der Sprecher.
Was sind das für Zustände? Möglicher weise zugestellt – möglicherweise nicht persönlich geprüft! In einer so sensiblen Materie. Unglaublich!
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#26   Puchil2 †   11:19:36 | Montag, 15. März 2010
An Paulaner
Schauen sie sich doch das entsprechende Video an und urteilen sie selber!
Übrigens: Meine Frau und ich mögen das Paulaner – Weißbier! Ganz große Klasse.
Redaktion benachrichtigen ‘Spiegel’ setzt eine Million Kopfgeld auf Papst Benedikt XVI. aus
#12   Puchil2 †   11:09:03 | Montag, 15. März 2010
Für Paulaner und karljosef
„Man beklagt, was man erzeugt, man kümmert sich um die Opfer, die man selbst schafft. Leider kokettierte die Kirche viel zu lange mit diesem Zeit-Ungeist“
Ein Kath.Net-Kommentar von Prof. Hubert Windisch / Universität Freiburg
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#23   Puchil2 †   11:01:39 | Montag, 15. März 2010
Wie krank ist der Papst?
Bei seiner Predigt in der deutschen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Rom wirkte Benedikt für mich gesundheitlich angeschlagen.
Aber das wird wahrscheinlich auch so lange vertuscht, bis es einfach nicht mehr geht.
Redaktion benachrichtigen Kirchenhaß-Vereinigung mit dem Rücken gegen die Wand
#179   Puchil2 †   09:25:59 | Montag, 15. März 2010
Bischof Müller soll den Mund nicht zu voll nehmen!
Kardinal Lehmann sagte im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Riekofen 2007 in Regensburg, dass die katholische Kirche seit 2002 Leitlinien für den Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs habe. Danach sollen Priester, die auffällig geworden sind, nicht wieder in der Seelsorge eingesetzt werden, wo sie mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
Der Kardinal räumte ein, dass dies in Regensburg offenbar nicht geschehen sei: „Dass da oder dort anders hätte gehandelt werden müssen, das will ich nicht in Abrede stellen.“
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#5   Puchil2 †   10:26:57 | Sonntag, 14. März 2010
Katholische Mißbrauchsfälle im Promillbereich?
Peter Rabl im Kurier
„Bei allem Respekt vor den Schuldbekenntnissen der Bischöfe vom Wiener Kardinal Schönborn abwärts bleiben zwei große kirchliche Desinformationen.
Sexuelle Gewalt gegen Kinder gebe es auch außerhalb der Kirche in erschreckendem Ausmaß, lautet die eine. Richtig. Aber der Anteil an Tätern von schweren Missbräuchen Jugendlicher ist unter den rund 4200 österreichischen Klerikern himmelweit über dem allgemeinen Bevölkerungsschnitt. Das ganze habe mit dem Zölibat nichts zu tun, ist die zweite Desinformation.
Wer vor Jahrzehnten selbst die ersten fünf Jahre in einem für den Priester-Nachwuchs eingerichteten Knabenseminar verbracht hat, hat andere Erinnerungen. Auch wenn es dort keine sexuellen Übergriffe gab, die Stimmung war stark sexuell aufgeladen – allerdings im negativen Sinn.
Keine Beichte, kein geistliches Gespräch, keine Exerzitientage mit den Pubertierenden ohne das absolute Hauptthema Sexualität. Mit dem Ziel des künftigen zölibatären Lebens wurden Frauen und Mädchen ausschließlich als gefährliche Verführerinnen beschrieben. Ausnahmen nur die Mutter Gottes und die eigene Mutter.“
Redaktion benachrichtigen Papst verteidigt den Zölibat
#44   Puchil2 †   17:10:19 | Freitag, 12. März 2010
2. Versuch einer Frage
Frage an Chrysanthus: Woher wissen sie, dass kein Geschlechtsverkehr zwischen den Aposteln und ihren Frauen mehr stattgefunden hat? Gibt es für diese Spekualtion Belege? Hinweise aus der Bibel…?
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#24   Puchil2 †   16:38:46 | Freitag, 12. März 2010
Frage an Chrysanthus
Woher wissen sie, das kein Geschlechtsverkehr mehr stattgefunden hat? Gibt es für diese Spekualtion Belege? Hinweise aus der Bibel…?
Redaktion benachrichtigen Papst verteidigt den Zölibat
#16   Puchil2 †   16:17:59 | Freitag, 12. März 2010
Lieber Chrysanthus
Es ist reine Spekulation, dass die Apostel ihre Frauen auf immer verlassen hätten. Vor allem in Paulus haben wir einen völlig unverdächtigen Zeugen dafür, dass die Apostel ihre Frauen nicht nur nicht verlassen, sondern, dass sie diese sogar auf ihre Missionsreisen mitgenommen haben.
Dass mit dem Wort „Frau“ die Ehefrau gemeint ist, bezeugen schon die ältesten Kirchenväter.So schreibt z. B. Tertullian (+ um 220 n. Chr.): „Es war auch den Aposteln erlaubt zu heiraten und Ehefrauen mit sich zu führen“ . Obwohl Tertullian in dieser Schrift für die sogenannte „Jungfräulichkeit“ eintritt, bezeugt er der Wahrheit gemäß, dass die Apostel verheiratet waren und ihre Frauen auf ihren Reisen mitgenommen haben.
Auch der berühmte Kirchenlehrer Hieronymus (347 – 420 n. Chr.), der zwar aus ideologischen Gründen ein fanatischer Gegner der Priesterehe war, bezeugt, dass die Apostel ihre Ehefrauen auf ihren Missionsreisen mitgenommen haben. So hat er in seiner ersten Vulgataübersetzung das griechische Wort „gynaika“ (= Frau) in 1 Kor 9, 5 mit dem lateinischen „uxor“ übersetzt, was eindeutig „Ehefrau“ heißt. Damit bezeugt auch er aus seiner Kenntnis der Urkirche, dass die Apostel ihre Ehefrauen „mit sich genommen haben“.
Redaktion benachrichtigen Auch diese Art der Umweltverschmutzung gehört bekämpft
#2   Puchil2 †   14:44:48 | Donnerstag, 11. März 2010
Vorsicht!
Der Erlös dieses Familienfasttages – für den sich so viele wohlmeinende Menschen tatkräftig einsetzen – ging an die ‘Frauenbewegung’.
Dieser Satz ist irreführend:
Richtig ist:
Als Zeichen der Solidarität soll für Frauenförderungsprojekte in den armen Ländern des Südens gespendet werden.
Bitte keine Verdrehungen der Tatsachen!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn hinterfragt Zölibat
#96   Puchil2 †   20:52:47 | Mittwoch, 10. März 2010
Aus der Basler Zeitung
Zölibat und sexueller Missbrauch
„Um die Glaubwürdigkeit zu wahren, muss die Kirche dann mehr als nur ein paar warme Worte bieten, sondern wie gefordert auch die Ursachen des Missbrauchs thematisieren. Dazu gehört auch die Frage des Zölibats. Die den Priestern verordnete Ehelosigkeit schreckt nicht nur viele Kandidaten von dem Beruf ab und sorgt so für Nachwuchssorgen, sie ist nach Ansicht vieler Kritiker auch ein möglicher Grund für die sexuellen Übergriffe“.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn hinterfragt Zölibat
#91   Puchil2 †   20:34:57 | Mittwoch, 10. März 2010
Noch ein wichtiger Beitrag
Der Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann meint, die Bedingungen für Priesterweihe oder Ordenseintritt setzten „in großem Umfang Persönlichkeitseinschränkungen und Entwicklungshemmungen voraus“. Wer sich dafür entscheide, sehe sexuelle Erfahrungen oft als sündhaft an und versuche sie wegzudrängen. Diese Lebensform werde gegen jede mögliche Erfahrung, rein im Hoffen auf die Gnade Gottes verteidigt, begünstige aber „neue Versuchbarkeiten, neue Fehlbarkeiten, neue Fehlhaltungen“ (z.B.: sexuellen Missbrauch – Anmerkung puchil). Auch die hierarchische Struktur der katholischen Kirche verhindere die in einem komplexen Organismus notwendige Rückkoppelung. Zur Liebe gehöre Freiheit. „Es ist eine absurde Alternative zu sagen, du liebst Gott, oder einen Menschen.“
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn hinterfragt Zölibat
#82   Puchil2 †   20:16:51 | Mittwoch, 10. März 2010
Noch eine Außensicht
Hubertus Mynarek
Sind die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auf den Zölibat zurückzuführen?
Ich beantworte diese Frage mit einem klaren und eindeutigen Ja. Wenn katholische Bischöfe und Theologen diese Frage fast ausnahmslos mit einem kategorischen Nein beantworten, dann ist das Strategie, Taktik, Apologie, ja alles Mögliche, nur nicht die Wahrheit.
Eines ist sicher: Hätte die Kirche den Mut, das abwegige, abstruse und absurde, heuchlerische und verlogene Zölibatsgesetz abzuschaffen, dann würde sich die Zahl der Missbrauchsfälle von Priestern an Kindern und Jugendlichen wesentlich reduzieren. Andernfalls wird die Welle der Skandale des Missbrauchs und der sexuellen Gewalt noch anschwellen und alle kirchlichen Autoritäten endgültig kompromittieren.
Natürlich wäre eine weitere Voraussetzung für eine Reduktion der Missbrauchsfälle die Einführung einer humaneren, freieren, menschenfreundlicheren und weniger autoritären Sexualmoral in die Bildungsmethoden und -systeme der Priesterseminare und Konvikte, der kirchlich geführten Schulen und Erziehungsheime insgesamt.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn hinterfragt Zölibat
#78   Puchil2 †   20:04:49 | Mittwoch, 10. März 2010
Eine Außenansicht von Hans Küng
„Der Zwang zur Ehelosigkeit der Priester ist für die Krise der katholischen Kirche verantwortlich. Jetzt ist es an der Zeit, das Zölibatsgesetz zu diskutieren.
Erzbischof Zollitsch behauptet: Sexueller Missbrauch durch Kleriker hat nichts mit dem Zölibat zu tun.
Einspruch!
Nicht zu bestreiten ist zwar, dass solcher Missbrauch auch in Familien, Schulen, Vereinen und auch in Kirchen ohne Zölibatsgesetz vorkommt. Aber warum massenhaft gerade in der von Zölibatären geleiteten katholischen Kirche?
Selbstverständlich ist nicht allein der Zölibat schuld an diesen Verfehlungen. Aber er ist der strukturell wichtigste Ausdruck einer verkrampften Einstellung der katholischen Kirchenleitung zur Sexualität, wie dies auch in der Frage der Empfängnisverhütung und anderem zum Ausdruck kommt. Ein Blick ins Neue Testament zeigt jedoch: Jesus und Paulus haben Ehelosigkeit für den Dienst an den Menschen zwar exemplarisch vorgelebt, aber dem Einzelnen diesbezüglich die volle Freiheit gewährt.“
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn hinterfragt Zölibat
#76   Puchil2 †   19:52:16 | Mittwoch, 10. März 2010
Noch ein Experte
Dr. Richard Picker
Das Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche sorgt derzeit in ganz Europa für Skandalschlagzeilen. Ist der Zölibat daran schuld? Gibt es Hoffnung auf eine Lösung des Problems?
„Die Kirche hat einen hohen ideellen Wert, da fällt jede Abweichung auf, sie steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, dort darf so etwas nicht passieren“, beschreibt Picker ein über Jahrhunderte gewachsenes Verhaltensmuster unserer Gesellschaft. Das derzeitige Aufbrechen, das Ende des Schweigens der Missbrauchsopfer sieht er als Chance: „Es ist großartig, dass das ansprechbar geworden ist.“ Lange Zeit hätten sich Menschen gefürchtet, Dinge wie diese zu benennen. Deshalb dauere es meist 20, 30, 40 Jahre, bis jemand den Mut aufbringt und darüber redet: „Weil vom Priester eine archaische Macht ausgeht. Man war es einfach nicht gewohnt, so etwas zu melden.“
Für Picker ist der Zölibat ein besonderer Bremser in der Auseinandersetzung der Kirche mit Sexualität: „Es ist für die psychosexuelle Entwicklung eines jungen Menschen eine unglaubliche Irritation. Die Kirche leugnet das aber bis heute. Der Zölibat kann schwere Erfahrungsstörungen bewirken. Außerdem zieht es wie ein Magnet psychisch deformierte Jugendliche an. Auch deshalb gehört es abgeschafft, um damit den Männerbund Klerus zu sprengen.“ Der Verzicht auf Sexualität als sinnloses Opfer: „Es ist nicht argumentierbar, was Gott davon haben soll.“
Redaktion benachrichtigen Jetzt hetzt er von einer sinnlosen Sitzung zur nächsten
#28   Puchil2 †   19:31:33 | Mittwoch, 10. März 2010
Eben gefunden auf Zeit online
„Meine Sexualität ist eine Grauzone“
Der Zölibat macht die Kirche attraktiv für junge Männer, die sich sexuell ein Rätsel sind. Versäumen sie es nachzureifen, sind sie gefährdeter, Missbrauch zu begehen
Redaktion benachrichtigen Jetzt hetzt er von einer sinnlosen Sitzung zur nächsten
#23   Puchil2 †   18:54:10 | Mittwoch, 10. März 2010
Der Weihbischof irrt!
Der Weihbischof betonte ferner, daß es zwischen dem Zölibat und der Kinderschänderei „erwiesenermaßen keinen Zusammenhang“ gibt.
Klare Hinweise!
Die zölibatäre Lebensform leistet pädophilen Neigungen Vorschub.
Spätestens seit den gründlichen Studien des US-Psychologen Richard Sipe (Sexualität und Zölibat, Paderborn 1992) ist erwiesen, dass die zölibatäre Lebensform, insbesondere die zu dieser hinführende Sozialisation (oft Internat, dann Priesterseminar), pädophilen Neigungen Vorschub leisten. Sipe führte Interviews mit 1000 Priestern sowie 500 Personen, die mit Priestern Sexualkontakte hatten, teils Geliebten, teils Opfern. Er konstatierte eine „Hemmung der psychosexuellen Entwicklung“, die bei Zölibatären häufiger ist als in der Durchschnittsbevölkerung (S. 198f.). Damit bestätigte er frühere Studien, so die des katholischen Psychologen Eugene Kennedy: Eine besorgniserregend hohe Quote (57%) von Priestern hatte demnach nicht alle Stadien des psychosexuellen Reifungsprozesses durchlaufen („The Catholic Priest in the US: Psychological Investigations“, 1972).
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#67   Puchil2 †   18:48:43 | Mittwoch, 10. März 2010
Noch eine Expertenmeinung
Für Psychiater Reinhard Haller ist Sexualität eine „extrem große Macht“, die durch Verbote nicht zu bändigen ist.
Sind von oben herab verordnete Ehelosigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit für Ordensleute und Priester mitverantwortlich für die sexuellen Übergriffe auf Kinder in katholischen Einrichtungen? Eine Frage, die sich bei der Suche nach den Gründen für die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen derzeit viele Stellen. Der
Psychiater und Gerichtssachverständige Reinhard Haller sieht jedenfalls einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zölibat und einigen nun publik gewordenen Fällen.
„In der Psychiatrie sprechen wir vom sogenannten ,Dampfkesselmodell’“, sagt Haller. Die Theorie gehe davon aus, dass die Sexualität des Menschen eine „extrem große und schwer kontrollierbare Macht“ sei, die permanent Druck aufbaue. Haller: „Wenn das Ausleben der Sexualität nicht erlaubt ist, liegt es auf der Hand, dass es zum Ausleben von ,Notlösungen’ kommen kann, die dann auf Kosten anderer gehen.“
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#60   Puchil2 †   18:33:51 | Mittwoch, 10. März 2010
Weitere Expertenmeinung
Sexualtherapeutin Andrea Hammerer, Salzburg.
Dass nicht nur aus Salzburg, sondern aus ganz Europa derzeit Meldungen über sexuellen Missbrauch im katholischen Milieu kommen, wundert Hammerer nicht. „Die katholische Kirche mit dem Zölibat ist ein Hort unterdrückter Sexualität. Ich will die Missbraucher nicht entschuldigen, aber sie wachsen in einem System auf, das die Sexualität verteufelt oder eine normale Mann-Frau-Beziehung nicht entstehen lässt. Da gibt es dann einen Boden für Auswüchse, die mich nicht wundern.“
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#54   Puchil2 †   18:24:20 | Mittwoch, 10. März 2010
Klare Hinweise!
Die zölibatäre Lebensform leistet pädophilen Neigungen Vorschub.
Spätestens seit den gründlichen Studien des US-Psychologen Richard Sipe (Sexualität und Zölibat, Paderborn 1992) ist erwiesen, dass die zölibatäre Lebensform, insbesondere die zu dieser hinführende Sozialisation (oft Internat, dann Priesterseminar), pädophilen Neigungen Vorschub leisten. Sipe führte Interviews mit 1000 Priestern sowie 500 Personen, die mit Priestern Sexualkontakte hatten, teils Geliebten, teils Opfern. Er konstatierte eine „Hemmung der psychosexuellen Entwicklung“, die bei Zölibatären häufiger ist als in der Durchschnittsbevölkerung (S. 198f.). Damit bestätigte er frühere Studien, so die des katholischen Psychologen Eugene Kennedy: Eine besorgniserregend hohe Quote (57%) von Priestern hatte demnach nicht alle Stadien des psychosexuellen Reifungsprozesses durchlaufen („The Catholic Priest in the US: Psychological Investigations“, 1972).
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#30   Puchil2 †   16:40:41 | Mittwoch, 10. März 2010
Unterstützung für Schönborns Aussagen
Soziologe, Psychoanalytiker und Theologe Alfred Kirchmayr
„Die Einstellung, die in der katholischen Sexualmoral zum Ausdruck kommt, ist schlicht pervers. Im Ö1-Interview sagt Kirchmayr, die meisten Priester fänden zwar ein vernünftiges Verhältnis zur Sexualität. Die Sexualmoral der Kirche sei aber der Hauptgrund für Missbrauchsfälle: „Wenn man die gott – geschaffene Natur als krank, als gefährlich bezeichnet, dann wird’s schlicht pervers.“
Dazu komme der „Zwangszölibat“, der die verquere Einstellung zur Sexualität verstärke, so Kirchmayer. „Wenn die gesunde Entwicklung aufgrund der Verteufelung der Sexualität gefährdet wird, kommt es schief raus. Und dann entstehen infantile Fixierungen und der ganze Bereich, in dem Missbrauch, immer verbunden mit Macht, dann blühen kann.“
Redaktion benachrichtigen Noch ein Linzer Pfarrer vom Zölibat dispensiert
#99   Puchil2 †   13:16:04 | Dienstag, 9. März 2010
Leute, ich halte jetzt ein Schläfchen!
Passt in der Zwischenzeit gut auf euch auf und lasst euch von niemanden sexuell missbrauchen. Ist ja gefährlich in diesen Tagen.
Alles Gute!
:-#
Redaktion benachrichtigen Noch ein Linzer Pfarrer vom Zölibat dispensiert
#96   Puchil2 †   13:08:50 | Dienstag, 9. März 2010
An Goldengel
„Hier posten keine bösen Menschen“
Na, dann lesen sie einfach nur die Beiträge, von sagen wir mal:
Kristall
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#93   Puchil2 †   12:58:04 | Dienstag, 9. März 2010
Nur so eine Frage, Kristall:
Von wem sprechen sie?
Von der Redaktion hier?
Von den vielen abgrund-bösen Menschen die hier posten?
Oder gar von ihnen selbst?
:-!
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#90   Puchil2 †   12:49:44 | Dienstag, 9. März 2010
An Kristall
Irrtum!
Siehe unten!
:-D
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#86   Puchil2 †   12:44:33 | Dienstag, 9. März 2010
Irrtum!
Ich beziehe eine staatliche Pension. Kirchenbeitrag bekomme ich keinen, im Gegenteil: Ich zahle selber Kirchenbeitrag und arbeite noch sehr viel ehrenamtlich in und für die Kirche. So schauts aus!
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#82   Puchil2 †   12:27:46 | Dienstag, 9. März 2010
An kristall und Weiße Rose
Meint ihr den verhinderten Weihbischof Wagner?
:-D
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#75   Puchil2 †   11:01:39 | Dienstag, 9. März 2010
An alle, die über Linz herfallen
Ich kann euch nur mit den Worten Jesu sagen: Kommt und seht!
Dann würdet ihr sehen, wie Kirche auch in schwierigen Zeiten glaubwürdig zu leben ist.
Dann würdet ihr sehen, dass Gemeinden bei uns auch ohne Priester vor Ort lebendig sind.
Dann würdet ihr sehen, welch ein spiritueller Mensch Ferdinand Kaineder in Wahrheit ist.
Dann würdet ihr begreifen, dass dieser hier erlebbare lebendige Glauben durch vorausblickende Entscheidungen unseres guten Altbischofs Maximilian wesentlich grundgelegt wurde.
Wer es sehen und begreifen kann, der fasse es. Menschen guten Willens werden es können. Für die anderen können wir nur beten, dass ihre negativen Scheuklappen endlich fallen mögen.
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#63   Puchil2 †   10:15:28 | Dienstag, 9. März 2010
Kompetente Mitarbei der Laien in Linz
Der letzte Beitrag von Goldengel disqualifiziert sich von selbst und braucht nich kommentiert werden.
Und: AnnaAndreas: Wie gut kenn sie sich in der Diözese Linz aus? Von wo posten sie?
Jedenfalls gibt es bei uns neben der Kommunionvorbereitung der Mütter auch noch den Kommunionunterricht in der Schule. Doppelt hält besser.
Redaktion benachrichtigen Noch ein Linzer Pfarrer vom Zölibat dispensiert
#55   Puchil2 †   09:58:23 | Dienstag, 9. März 2010
An: Goldengel, AnnaAndreas, WeißeRose
„nicht mehr nur als Mitarbeiter des Klerus ansehen, sondern sie wirklich als Mitverantwortliche am Sein und Handeln der Kirche anerkennen.“
Also nicht nur die Priester sollen Verantwortung tragen, wobei ihnen die Laien nur unterstützen, sondern die Laien sollen wirkliche Mitverantwortung tragen.
Das ist eine neue Qualität. Scheinbar geht allmählich auch in Rom ein Licht auf…
Bei uns in Linz nehmen diese Verantwortung schon viele Laien ernst, nicht nur beim Gestalten von Pfarrfesten, sondern auch in der Mitgestaltung der Liturgie, der Diakonie und der Verkündigung (Stundengebet, Wortgottesfeiern, Firmvorbereitung…) Ohne diese Laien-Dienste wären auf Grund des Priestermangels viele Pfarreien nicht mehr am Leben zu erhalten.
Redaktion benachrichtigen Noch ein Linzer Pfarrer vom Zölibat dispensiert
#43   Puchil2 †   09:26:30 | Dienstag, 9. März 2010
An Weiße Rose
Was sind das eigentlich für Zustände im Bistum Linz???
Linz ist Vorzeige-Diözese für das Anliegen des Papstes!
Er sagt:
„Wir brauchen einen Mentalitätswechsel, vor allem mit Blick auf die Laien. Man sollte diese nicht mehr nur als Mitarbeiter des Klerus ansehen, sondern sie wirklich als Mitverantwortliche am Sein und Handeln der Kirche anerkennen. Auf diese Art und Weise würde ein reifer und engagierter Laienstand gefördert! Liebe christliche Familien und liebe junge Leute, die ihr hier lebt: Lasst euch immer mehr einbeziehen in die Verkündigung des Evangeliums – wartet nicht, dass andere euch Botschaften bringen, sondern macht euch selbst zu Missionaren Christi…“
In diesem vom Papst gewiesenen Weg ist die Diözese Linz Vorreiter und damit beispielgebend.
Und übrigens: Priester mit Zölibatsproblemen gibt es in Linz nicht mehr als anders wo auf der Welt!
Redaktion benachrichtigen Noch ein Linzer Pfarrer vom Zölibat dispensiert
#20   Puchil2 †   23:37:42 | Montag, 8. März 2010
An Paulaner
Der Generalvikar ist schuld, der dem Stadtpfarrer so eine attraktive Pastoralassistentin geschickt hat.
Sie irren sich wieder einmal: Die ist es nicht!
Wenn man nichts weiß, soll man lieber nichts schreiben. Man tut sonst leicht jemanden unrecht – wie in diesem Fall der Pastoralassistentin, einer verheirateten, tüchtigen Frau und Mutter, kompetent in der Seelsorge.
Redaktion benachrichtigen Besserungs- und Beugungsstrafe + …
#67   Puchil2 †   17:56:41 | Montag, 8. März 2010
Benedikt und Katastrophen
Mit Bezug auf den Sturm „Xynthia“ in Frankreich warnte Benedikt, daß es eine „leichtfertige Schlußfolgerung“ sei, Unglücksfälle auf Gott zurückzuführen. Gott sei gut und könne nichts Böses wollen.
Allen Fans von dem – Gott sei Dank – verhinderten Linzer Weihbischof Wagner muss es spätestens jetzt klar sein, dass dieser „nach aller obersten Willen“ auf seine Weihe verzichtet hat und um Rücknahme seiner Ernennung nachgesucht hat.
Redaktion benachrichtigen Was ist vom Aufbruch des Konzils übriggeblieben?
#19   Puchil2 †   12:41:51 | Montag, 8. März 2010
Was ist vom Aufbruch des Konzils übrig geblieben?
Überraschendes dazu vom Papst!
„Mehr Verantwortung für Laien in der Kirche“
Benedikt XVI. wünscht sich einen „Mentalitätswechsel“ in der Kirche. Das sagte er an diesem Sonntag beim Besuch in einer Pfarrei am römischen Stadtrand. Alle „Mitglieder des Volkes Gottes“, ob sie nun geweiht seien oder Laien, teilten eine „gemeinsame Verantwortung“.
„Wir brauchen einen Mentalitätswechsel, vor allem mit Blick auf die Laien. Man sollte diese nicht mehr nur als Mitarbeiter des Klerus ansehen, sondern sie wirklich als Mitverantwortliche am Sein und Handeln der Kirche anerkennen. Auf diese Art und Weise würde ein reifer und engagierter Laienstand gefördert!…“
Die Diözese Linz wird mit diesen Aussagen in ihrem Weg voll bestätigt und wird damit zur „Vorzeige-Diözese“ des Papstes!
Redaktion benachrichtigen Besserungs- und Beugungsstrafe + …
#7   Puchil2 †   09:21:50 | Montag, 8. März 2010
Noch einmal falsch zitiert!
Laut Radio Vatikan sagte der Papst über Naturkatastrophen, es sei eine „leichtfertige Schlussfolgerung“, darin ein göttliches Strafgericht zu sehen. Im kreuz.net – Bericht heißt es: eine „leichte Schlussfolgerung“. Damit passiert aber eine grobe Sinnverfälschung der tatsächlichen Aussage.
Übrigens: kath.net hat ebenfalls falsch zitiert. Hat vielleicht kreuz.net einfach dort ohne weitere Überprüfung abgeschrieben?
Wie auch immer: Bitte korrigieren.
Herzlichen Dank!
Redaktion benachrichtigen Kriecher ernten Lob der Mächtigen + …
#17   Puchil2 †   09:53:29 | Dienstag, 2. März 2010
Hallenbad?
Ich sehe höchstens ein Tauchbecken. Und das will es offensichtlich auch sein: Taufe als untertauchen und neu erstehen.
Sehr schönes deutliches Zeichen!
Redaktion benachrichtigen Angriffe auf die Kirche dienen der Vertuschung
#1   Puchil2 †   08:40:31 | Montag, 1. März 2010
Die Gründe dafür sind klar!
„Ferner sprechen die Heuchler – so der Weihbischof – praktisch nur von katholischen Tätern und ignorieren Vorfälle in anderen Bereichen der Gesellschaft“
Solange die Kirche „Wasser predigt“ (hoher moralischer Anspruch) und „Wein trinkt“ (die eigenen Regeln dann immer wieder bricht) wird sich das auch nicht ändern.
Redaktion benachrichtigen Erfindet die neue Einheitsübersetzung eine neue Apostelin?
#51   Puchil2 †   18:19:29 | Samstag, 27. Februar 2010
Zur Information
Danke an puchil, der diesen aufklärenden Text geschickt hat:
Andronikus, Athanasius und Junia
Junia oder Junias ist eine Apostelin, die in Römer 16,7 zusammen mit Andronikus erwähnt wird.
In Römer 16,7 werden Andronikus und Junia erwähnt, die „angesehene Apostel sind“. Junia (weiblich) wird dabei von manchen als Kurzform für Junianus (männlich) interpretiert. Die Gute Nachricht Übersetzung und neuere Ausgaben der Lutherübersetzung fassen dagegen Junia als Apostelin auf. In den Erläuterungen zur Guten Nachricht zum Stichwort Junia heißt es:
„Für eine Frau spricht auch, dass der Frauenname Junia in der außerbiblischen antiken Literatur vielfach belegt ist, ein Männername Junias aber bis heute nicht nachgewiesen werden konnte. Die Ansicht, dass es sich bei der betreffenden Person um einen Mann namens Junias handle, wird zum ersten Mal im 13.Jh. in der lateinisch sprechenden Kirche des Westens vertreten. Sie wird hier sehr schnell Gemeingut der Ausleger und ist es bis heute geblieben,
während die orthodoxen Kirchen des Ostens immer noch an der althergebrachten Auffassung festhalten.“
In den neuesten Ausgaben der Lutherrevision steht in einer Anmerkung zur Stelle
„Wahrscheinlich lautete der Name ursprünglich (weiblich) Junia. In der alten Kirche und noch bis ins 13. Jahrhundert wurde er als Frauenname verstanden.“
Alle Kirchenväter halten Junia für eine Apostelin.
Redaktion benachrichtigen Passend zur Fastenzeit: Laienbischöfin betrunken am Steuer
#56   Puchil2 †   11:56:10 | Dienstag, 23. Februar 2010
Ein Blick über den Zaun
Schon gelesen?
Jetzt macht Gandalf von kath.net eine Umfrage, ob Käßmann als Bischöfin zurücktreten soll.
Wenn der Fall umgekehrt wäre und ein katholischer Bischof erwischt würde und ein evangelisches Internetportal würde diese Umfrage machen, da wäre auf kath.net der Teufel los.
Diese Vorgehensweise ist einfach ekelig!
Redaktion benachrichtigen Passend zur Fastenzeit: Laienbischöfin betrunken am Steuer
#18   Puchil2 †   10:45:40 | Dienstag, 23. Februar 2010
domenico
Na gut. Vielleicht hatten sie Glück und wurden (noch) nicht erwischt.
Redaktion benachrichtigen Passend zur Fastenzeit: Laienbischöfin betrunken am Steuer
#15   Puchil2 †   10:34:00 | Dienstag, 23. Februar 2010
Kein evangelisches „Privileg“!
Es gibt bekanntlich auch recht trinkfreudige röm. kath. Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen Rätselhafter Abschied
#71   Puchil2 †   10:12:19 | Dienstag, 23. Februar 2010
An Compassion
Danke für den link. Jetzt ist wohl alles klar.
Redaktion benachrichtigen Die ‘Katholische Frauenbewegung’ ist mit dem Teufel im Bund
#51   Puchil2 †   18:47:05 | Montag, 22. Februar 2010
An Paulaner: Sie irren sich!
Puchil ist männlich.
Noch ein paar Bemerkungen zum Thema:
Trauer und Betroffenheit ausdrücken ist menschlich und kein Skandal.
Dohnal als bedeutendste Frauenpolitikerin zu bezeichnen, ist eine sachliche Feststellung, die nichts über ihre Einstellungn und politischen Ziele aussagt.
Dass sie eine unermüdliche Kämpferin für die Gleichberechtigung und die Rechte der Frauen war, ist unbestreitbar. Sie auf ihre Einstellung zur Fristenregelung zu verkürzen, verleugnet die Breite ihres Engagementes für die Frauen.
Dass sie trotz aller ideologischen Unterschiede die Anliegen der Katholischen Frauenbewegung ernst genommen und unterstützt hat, wo ihr dies möglich war, zeugt von ihrer differenzierenden Denkweise.
Dass sie deshalb als Vorbild für eine engagierte, emanzipierte Frauenpolitikerin von der KFB Österreich in Erinnerung behalten wird, stellt nun auch wirklich keinen Skandal dar.
Redaktion benachrichtigen Die ‘Katholische Frauenbewegung’ ist mit dem Teufel im Bund
#40   Puchil2 †   17:49:19 | Montag, 22. Februar 2010
Original – Ton der KFB Österreich
„Der Tod der Sozialdemokratin Johann Dohnal hat auch Trauer und tiefe Betroffenheit unter katholischen Frauen ausgelöst. „Mit dem Ableben von Johanna Dohnal verliert Österreich die wichtigste Frauenpolitikerin des 20. Jahrhunderts“, betont die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft. „Dohnal war eine unermüdliche Kämpferin für die Gleichberechtigung und die Rechte der Frauen. Trotz aller ideologischen „Unterschiede hat sie auch stets die Anliegen der Katholischen Frauenbewegung ernst genommen und, wo ihr dies möglich war, auch unterstützt. Ihr ist es gelungen, der Frauenpolitik in Österreich einen neuen, wichtigen Stellenwert zu geben. Sie hat den notwendigen Schritt von der ‘Sache der Frauen’ zur anerkannten Frauenpolitik vollzogen. Wir werden die Verstorbene als Vorbild für eine engagierte, emanzipierte Frauenpolitikerin in Erinnerung behalten“, unterstreicht Margit Hauft.“
Worin soll bei diesen Formulierungen ein Skandal zu sehen sein?
Redaktion benachrichtigen Rätselhafter Abschied
#30   Puchil2 †   15:22:39 | Montag, 22. Februar 2010
Zu: homosex …
„Was möchtest Du denn hören?“
Ganz einfach: Die Wahrheit!
Redaktion benachrichtigen Die Bischöfe wollen keine bekehrten Anglikaner
#14   Puchil2 †   15:02:32 | Montag, 22. Februar 2010
Zum Thema: Ablehnung konvertierte Anglikaner
Bisher wurden 2 Hypothesen genannt:
1. Die Konvertiten wollen wirklich katholisch werden. Die Hierarchen wollen modernistisch bleiben.
2. Angst vor Unmut des zölibatären Personals.
Es wird im so recht und schlecht zölibatär lebendem Klerus der Katholiken zu rumoren beginnen, weil die konvertierten Kollegen verheiratet bleiben dürfen.
Sie fürchten – zu Recht – die Untergrabung des unseligen Zölibatsgesetzes der lateinischen römischen Kirche!
Ich denke, dass beide Hypothesen was auf sich haben. Sie schließen einander übrigens nicht aus.
Was könnten den katholischen Bischöfen aber noch Angst machen?
Redaktion benachrichtigen Rätselhafter Abschied
#25   Puchil2 †   14:42:04 | Montag, 22. Februar 2010
Zurück zum Thema
Irgendwie ist das für mich eigenartig, dass auch hier niemand nachvollziehbare Gründe für die Entlassung des Pfarrers benennen kann. Alles was bisher genannt wurde, sind nur Spekulationen und Hypothesen.
Redaktion benachrichtigen Die Bischöfe wollen keine bekehrten Anglikaner
#4   Puchil2 †   11:10:37 | Montag, 22. Februar 2010
Angst vor Unmut des zölibatären Personals
Ich kann mir schon vorstellen, warum katholische Bischöfe in Großbritannien über die Rückkehr der anglikanischen Kollegen nicht glücklich sind:
Es wird im so recht und schlecht zölibatär lebendem Klerus der Katholiken zu rumoren beginnen, weil die konvertierten Kollegen verheiratet bleiben dürfen.
Sie fürchten – zu Recht – die Untergrabung des unseligen Zölibatsgesetzes der lateinischen römischen Kirche!
Redaktion benachrichtigen Kenner der Kirchenväter predigt dem Papst + …
#13   Puchil2 †   09:41:03 | Montag, 22. Februar 2010
Falscher Prophet?
Also Romano Guardini als falschen Propheten zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück!
Sein wahrlich prophetischer Satz: „»Ein religiöser Vorgang von unabsehbarer Tragweite hat eingesetzt: die Kirche erwacht in den Seelen« hat sich bewahrheitet und stimmt heute noch.
Jedenfalls für unsere Diözese Linz trifft er voll zu. Der Beweis dafür ist die Lebendigkeit unserer Pfarreien durch das hohe Engagement der „erwachten“ Seelen“ unserer Laien.
Redaktion benachrichtigen Die Hoffnung lebt + …
#39   Puchil2 †   15:28:54 | Samstag, 20. Februar 2010
Zum Thema: Beichte
Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“
Hört sich doch so simpel an, oder? Aber statt vom toten Pferd abzusteigen wurden in unserem kirchlichen Leben viele Methoden und Strategien – zum Teil bis zur Perfektion – entwickelt, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können. Kommt Dir die eine oder andere der folgenden Strategien vielleicht bekannt vor?
Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten“.
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.“
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd
Redaktion benachrichtigen Solche Reaktionen sind Rufmord
#4   Puchil2 †   11:50:56 | Samstag, 20. Februar 2010
Zu: wickerl
Kath.net versucht gerade krampfhaft, sich als offizielles kirchliches Medium zu positionieren. Ich finde es beschämend, dass dazu Kardinal Schönborn und Bischof Schwarz aus Linz istrumentalisiert werden, bzw. dass sich die beiden Herren istrumentalisieren lassen. Ich kann eigentlich nicht glauben, dass sie mit voller Absicht diesem Medium einen offiziellen Charakter verleihen wollen.
Mit Gandalf dem Chefredakteur von kath.net habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht wie wickerl. Beschimpfungen, Zensur und Manipulation der Diskussionen stehen dort auf der Tagesordnung.
Redaktion benachrichtigen Festival des kirchlichen Masochismus + …
#33   Puchil2 †   11:33:45 | Mittwoch, 17. Februar 2010
Päpstlicher Hirtenbrief an die irische Kirche
Eben gelesen
Aus einer Vatikanischen Stellungnahme zu den sexuellen Missbrauchsfällen in Irland:
„Gemeinsam haben sie das langjährige Versagen kirchlicher Autoritäten in Irland untersucht, effektiv mit den Fällen sexuellen Missbrauchs junger Menschen durch einige irische Priester und Ordensleuteumzugehen…“
Durch einige: So kann man die Dinge kleinreden und verniedlichen.
Zu Recht schreibt Dr. Pytlik über den zu erwartenden Hirtenbrief des Papstes an die Kirche von Irland:
„Der Hirtenbrief des Papstes wird daher – davon bin ich überzeugt – Klartext sprechen, und da wird niemand an den Fakten vorbeikönnen, diese dürfen nämlich im Sinne des christlichen Wahrheitsanspruchs unter keinen Umständen geleugnet oder sogar noch im nachhinein defensiv verniedlicht oder sogar absurderweise vertuscht werden. Jeder einzelne Mißbrauch seitens eines Geweihten ist ein absolutes Ärgernis zu viel.“
Redaktion benachrichtigen Nur im Promille-Bereich betroffen
#31   Puchil2 †   20:50:11 | Dienstag, 16. Februar 2010
Eben gelesen
Aus einer Vatikanischen Stellungnahme zu den sexuellen Missbrauchsfällen in Irland:
„Gemeinsam haben sie das langjährige Versagen kirchlicher Autoritäten in Irland untersucht, effektiv mit den Fällen sexuellen Missbrauchs junger Menschen durch einige irische Priester und Ordensleute umzugehen…“
Durch einige! So kann man die Dinge klein reden.
Redaktion benachrichtigen Der Augsburger Bischof setzt ein Zeichen
#20   Puchil2 †   17:17:19 | Montag, 15. Februar 2010
Nicht würdig genug?
„Jedoch sollte zu Bedenken geben, warum sie keine Stelle an der Universität erhalten hat, wenn sie denn so rechtgläubig ist…“
Die Antwort ist:
Nach Ansicht römisch-männlicher Zentralbehörden sind Frauen ontisch – von ihrem Wesen her – für einen ordenlichen Lehrstuhl für Dogmatik ungeeignet .
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#86   Puchil2 †   16:59:32 | Montag, 15. Februar 2010
Wo wäre die Kirche ohne dem Vaticanum II?
Positive neue Akzente durch das II. Vatikanische Konzil :
•Der pastorale Ansatz des Konzils, also Bekräftigung des pastoralen Amtes der Kirche gegenüber der Theologie (das Vat. II hat sich nicht in die Streitigkeiten der einzelnen theologischen Schulen verwickeln lassen, sondern wollte den Glauben für das christliche Leben fruchtbar machen)
•Historischer Ansatz (Einsichten der historischen Forschung werden verstärkt berücksichtigt)
•Biblischer Ansatz (die Bibel ist bleibender Bezugspunkt des Glaubens)
•Patristischer Ansatz (die Kirchenväter sind privilegierte Zeugen der Tradition, welche das biblische Zeugnis interpretieren)
•Ökumenische Öffnung (Nicht-Katholiken waren als Beobachter eingeladen)
•Öffnung zur Welt (vgl. Gaudium et spes)
•Dialog mit den Nichtchristen (Anerkennung ethischer und religiöser Werte außerhalb der Kirche)
•Neuer, dialogorientierter Stil der Verkündigung; (Anstelle von Anathema-Formeln werden Lehraussagen in positiver Weise formuliert.)
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#74   Puchil2 †   12:17:31 | Montag, 15. Februar 2010
An karljosef: Einige Beispiele
Früchte des Konzils
Dialog – statt Weisung und Dekreten
Communio-Theologie: Position des Kirchenvolks
-Pfarrgemeinde-, Dekanats- und Diözesanräte
Judentum: Grundlegende Neuorientierung
Heilsbedeutung der anderen Kirchen
– Exkommunik. Ost- u. Westkirche aufgehoben
Religionsfreiheit statt Toleranz
– neues Verhältnis Kirche – Staat
Liturgiereform: Gemeinde Subjekt der Feier
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#70   Puchil2 †   11:34:54 | Montag, 15. Februar 2010
An Domenico
Dass es im Gefolge des 2. Vatcanums auch Fehlentwicklungen gab, streite ich nicht ab.
Aber wenn man bilanzierend positive und negative Impulse gegeneinander abwiegt, ist das Gewicht der positiven Folgen für die Kirche mit Sicherheit höher einzuschätzen als die negativen Folgen.
Die Frage bezüglich der kritischen Lage der Kirche heute spitzt sich darauf zu, wo man schwergewichtsmäßig die Ursache dafür fest macht. Und da meine ich eben, dass der allgemeine Wertewandel in der Gesellschaft die größte Bedeutung für die schwierige Lage aller Kirchen hat.
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#67   Puchil2 †   10:59:09 | Montag, 15. Februar 2010
Lieber karljosef!
Ich war Religionslehrer an einer Handelsakademie. Bei mir maturierten sogar junge Leute. Eine Maturafrage war fast jedes Jahr: Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen. Aber auch im „normalen“ Unterricht habe ich diese Frage ausführlich erörtert.
Man sieht: Es kommt immer auf die Person drauf an. Pauschal das Konzil für alles Böse in der Kirche verantwortlich zu machen, geht an der Wirklichkeit vorbei.
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#61   Puchil2 †   10:39:17 | Montag, 15. Februar 2010
An domenico: Gründe liegen wo anders!
Diese Statistik widerspricht nicht meiner These.
Wenn die Ursachen für das Zurückgehen der kirchlichen Praxis im gesellschaftlichem Wertewandel ab den 60 iger Jahren liegt – was meiner Meinung nach der Fall ist – dann haben die Reformbemühungen des 2. Vaticanums wahrscheinlich tatsächlich dämpfende Wirkung auf auf das Abflachen der statistischen Kurve.
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#53   Puchil2 †   10:14:40 | Montag, 15. Februar 2010
An fides et ratio
Niemand sagt, dass durch die Ergänzung der ehelosen Priester durch verheiratete alle Probleme der katholischen Kirche gelöst wären.
Aber eines würde sicher entschärft: Das Problem des wirklichen – nicht angeblichen – Pristermangels. Ein Blick auf die anderen christlichen Konfessionen belegt das deutlich.
Und noch einmal: Gott sei Dank gab es in der katholischen Kirche das 2. Vaticanum! Sonst wären unsere Kirchen und das Gemeindeleben noch leerer.
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#43   Puchil2 †   09:44:49 | Montag, 15. Februar 2010
An alle Schlauen!
Ich möchte nur sagen:
Was macht euch so sicher, dass nur das 2. Vaticanum am angeblichen Niedergang der katholischen Kirche Schuld ist?
Auch andere Konfessionen haben Schierigkeiten, mit den modernen Entwicklungen zurecht zu kommen. Und die hatten kein 2. Vaticanum. Wie erklärt ihr das?
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#32   Puchil2 †   09:22:34 | Montag, 15. Februar 2010
Dank der Liturgiereform!
„Da haben die schon nur einmal die Woche einen Gottesdienst und nichtmal den kriegen sie anständig besucht, während in den katholischen Pfarrkirchen noch drei oder vier Sonntagsmessen und tägliche Werktagsmessen stattfinden!“
Richtig!
Da sieht man einmal mehr, wie wichtig das 2. Vaticanum mit seiner Liturgiereform war. Sonst wären die Kirchen bei uns auch so leer.
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#23   Puchil2 †   09:06:44 | Montag, 15. Februar 2010
Es ist schlichtweg die Unwahrheit!
„Unbelehrt vom protestantischen Beispiel erhoffen die Unterzeichner von der Priesterehe mehr Priesternachwuchs“
Mit einem immer wieder genannten falschen Argument ist aufzuräumen: Der Priestermangel sei eine konfessionsübergreifende Zeiterscheinung. Das ist nicht wahr! Sowohl die Altkatholische als auch die Evangelische Kirche Österreichssagen, wir haben genug PriesterInnen, wir könnten mehr anstellen, wenn wir mehr bezahlen könnten. Die römisch-katholische Kirche ist in derselben Situation. Sie hat genügend Frauen und Männer, die für die priesterlichen Dienste geeignet und im Kirchenvolk anerkannt sind. Sie könnte sie auch bezahlen. Nur, die Kirchenleitung will sie nicht (alle). Sie versteift sich auf die überholte Zweiklassengesellschaft von Klerus und Laien, pflegt deshalb den Klerikalismus und will nur zölibatäre Männer. Diese sterben allerdings – man ist versucht zu sagen Gott sei Dank – aus.
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#11   Puchil2 †   11:04:21 | Samstag, 13. Februar 2010
Und Laien?
Inflationäre Heiligsprechung von Ordensleuten!
Offensichtlich geht – nach römischem Willen – eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als eine Laie als Heiliger in den Himmel.
Immer noch schlägt hier die Leibfeindlichkeit der beamteten Kirche durch. Verheiratete Menschen beschmutzen sich scheinbar durch die gelebte Sexualität und sind damit für den Himmel nur bedingt und unter ferner liefen geeignet!
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#48   Puchil2 †   10:18:23 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Zukunft der Legionäre Christi
Warten wir es ab!
Ich glaube die Frage wird sich von selbst erledigen.
Seien wir doch realistisch: Welcher Orden kann bestehen, der seinen künftigen Mitgliedern sagen muss:
Kommt zu uns, tretet ein! Unser Gründer war zwar ein Gauner, aber unsere Arbeit ist gut.
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#25   Puchil2 †   10:06:40 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Dank an domenico!
„Oft fallen in der Ostkirche gerade die zölibatären Bischöfe durch sexuelle Ausschweifungen und Alkoholexzesse auf!“
Quod erat demonstrandum – Was zu beweisen war!
Der Zölibat – wenn er nicht als Gandengabe gelebt werden kann – unterdrückt etwas!
Redaktion benachrichtigen Kriecht der Papst dem deutschen Mißbrauch-Schwindel auf den Leim? + …
#30   Puchil2 †   16:21:31 | Dienstag, 9. Februar 2010
Artikel über ein Bibelquiz
An alle:
Macht das Quizz und dann outet eure Ergebnisse.
Ich war 2x daneben.
Ist doch ganz lustig!
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#29   Puchil2 †   15:44:38 | Dienstag, 9. Februar 2010
Frage:
Werden die Legionäre Christi weiter bestehen können?
Ich kenne keinen existierenden Orden, dessen Gründer notorischer Zölibatsbrecher war.
Redaktion benachrichtigen Die Mißbräuche in der Kirche sind verschwindend wenige
#63   Puchil2 †   15:39:39 | Dienstag, 9. Februar 2010
Psychiatrie – Statistik
„Hans-Ludwig Kröber ist eine Koryphäe seines Faches:
Universitätsprofessor für Forensische Psychiatrie“
Ob er aber auch im Umgang mit statistischem Zahlenmaterial so gut ist, kann man doch hinterfragen.
Redaktion benachrichtigen Die Mißbräuche in der Kirche sind verschwindend wenige
#5   Puchil2 †   14:35:35 | Dienstag, 9. Februar 2010
Zu statistischen Zahlen
„Es ist in Deutschland 36mal unwahrscheinlicher, von einem zölibatären Menschen mißbraucht zu werden, als von einem nichtzölibatär Lebenden.“
Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!
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#23   Puchil2 †   14:17:18 | Dienstag, 9. Februar 2010
An den ungläubigen Goldengel
Die Wegzehrung
Der Christ, der in unmittelbarer Todesgefahr schwebt, soll durch das Sakrament der Wegzehrung mit dem Leib und dem Blut Christi gestärkt werden. Dies kann mit Zustimmung des Bischofs auch innerhalb einer häuslichen Meßfeier geschehen.
Im Unterschied zur Form der einfachen Krankenkommunion erneuert der Kranke beim Empfang der Wegzehrung das Bekenntnis des Glaubens, das er bei der Taufe abgelegt hat:
Glaubst du…? – Ich glaube.
Bei der Spendung sagt der Priester:
Christus bewahre dich und führe dich zum ewigen Leben. Der Kranke antwortet: Amen.
Schlußgebet des Priesters
Gott, dein Sohn ist für uns der Weg, die Wahrheit und das Leben. Schau gnädig her auf deinen Diener N. (Dienerin). Er (Sie) hat sich deinen Verheißungen anvertraut und ist gestärkt durch den Leib und das Blut deines Sohnes. Laß seine (ihre) Hoffnung nicht zuschanden werden. Gib, daß er (sie) in Frieden das Kommen deines Reiches erwarte. Durch Christus, unseren Herrn. A Amen.
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#16   Puchil2 †   13:56:00 | Dienstag, 9. Februar 2010
An karljosef
„Kommt ein schwerer Sünder der die letzte Ölung kurz vor oder nach seinem Tod bekommt, und nicht mehr in der Lage war ( und vorher nie Anstalten gemacht hat) seine Sünden zu bereuen, in den Himmel? Wie ist die Lehre der Kirche?“
Noch einmal:
1. Es gibt keine „Letzte Ölung“ sondern die Krankenkommunion (mit Beichte) und die Eucharistie ganz am Ende als „Wegzehrung“
2. Sakramente werden nur an lebende Menschen gespendet.
3. Wenn er nicht mehr „hörbar“ bereut hat, dann sollten wir den Betreffenden der unendlichen Gnade Gottes anvertrauen. Nieman kann sagen, was zwischen einem Sterbenden, der sich nicht mehr artikulieren kann, und seinem Gott passiert
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#7   Puchil2 †   13:14:24 | Dienstag, 9. Februar 2010
Letzte Ölung?
Ich dachte, dieses Sakrament heißt: Krankensalbung.
Ganz am Ende des Lebens reicht man die Eucharistie als „Wegzehrung“
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#8   Puchil2 †   08:46:06 | Dienstag, 9. Februar 2010
An hiti
Bitte genau lesen:
Ich schrieb: Tabuisierung von Bereichen der Sexualität.
Zu Goldengel:
Sie haben absolut Recht: auch Strukturen der Lüge in der Kirche führen zu Missbrauchsfällen!
Redaktion benachrichtigen Kriecht der Papst dem deutschen Mißbrauch-Schwindel auf den Leim? + …
#1   Puchil2 †   08:28:36 | Dienstag, 9. Februar 2010
Sexueller Missbrauch
Ich sehe drei Gründe für das Auftreten von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt in der römisch-katholischen Kirche: neben persönlichen Verfehlungen gibt es weltweite strukturelle Ursachen: sie liegen
1. in autoritären und angstbesetzten Strukturen,
2. in der Tabuisierung von Bereichen der Sexualität und 3. in den Versuchen der Kirchenleitungen, Vorfälle zu
vertuschen.
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Kinderschlachtung + …
#50   Puchil2 †   17:59:26 | Montag, 8. Februar 2010
An Domenico
„Doppeltes Ärgernis!“
Es geht nicht um das doppelte Zählen, sondern darum:
1. Ärgernis: Der Missbrauch an sich
2. Ärgernis: Der Missbrauch durch einen Priester, der Ehrfurch vor dem Kleinen und Schwachen auf Grund seines Bezuges zur Bibel fordert.
Zu den statistischen Zahlen gibt es ein geflügeltes Wort:
„Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.“
Ein Stück Wahrheit ist da wohl drinnen.
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Kinderschlachtung + …
#46   Puchil2 †   17:24:35 | Montag, 8. Februar 2010
An Domenico
Über die Häufigkeit wird sich trefflich streiten lassen. Zahlen sind biegsam, Dukelziffern schwer festzumachen…
Aber das Gewicht der Tat ist nun man bei einem Priester größer, weil er gegen seine eigene Verkündigung verstößt.
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#43   Puchil2 †   16:25:07 | Montag, 8. Februar 2010
An Domenico
Doppeltes Ärgernis!
Ich denke, dass Missbrauchsfälle mit Priestern deshalb besonders schwer wiegen, und zu Recht in der Öffentlich besonders kommentiert werden, weil Priester damit gegen etwas verstoßen, was Teil ihrer Verkündigung ist:
„Unzüchtigen und Knabenschändern“ bleibt das Reich Gottes verwehrt!
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#34   Puchil2 †   15:30:30 | Montag, 8. Februar 2010
An Genoveva
Auch an sie:
Denken sie nach: Wen zeigt man – abgesehen von nächsten Verwandten – eher an?
Einen Lehrer, einen Trainer, einen Arzt, einen Bademeister … oder den eigene Pfarrer?
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#20   Puchil2 †   11:46:58 | Montag, 8. Februar 2010
An aufrechterkatholik
Denken sie nach: Wen zeigt man – abgesehen von nächsten Verwandten – eher an?
Einen Lehrer, einen Trainer, einen Arzt, einen Bademeister … oder den eigene Pfarrer?
Denken sie. Jawohl
(jawoll schreibt man laut wikipedia nur beim Militär. Oder sind sie General?)
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Kinderschlachtung + …
#15   Puchil2 †   11:24:48 | Montag, 8. Februar 2010
Missbrauchsfälle doch besonders bei Priestern?
Der Paderborner Theologe und Psychotherapeute Eugen Drewermann sagt, kein anderer Berufsstand sei so anfällig für sexuellen Missbrauch wie der katholische Klerus. Denn kein anderer mache sexuelle Unerfahrenheit und Triebunterdrückung zur Bedingung. Ängste, Schuldgefühle oder innere Blockaden würden von jungen Priesteramtskandidaten interpretiert als eine besondere Erwählung durch Gott. Amerikanischen Studien zufolge sollen etwa 20 bis 30 Prozent der Priester homosexuell sein.
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Kinderschlachtung + …
#9   Puchil2 †   10:36:48 | Montag, 8. Februar 2010
Zahlen können auch lügen!
Laut Dr. Gröber ist die Anzahl von Fällen sexuellen Missbrauchs in der Kirche im Vergleich zu nichtzölibatär Lebenden unterdurchschnittlich.
Das mag für die gerichtlich angezeigten Fälle zutreffen.
Rechnet man die aus Scham und Furcht nicht angezeigten Fälle bei Priestern mit ein, dann schaut die Sache wahrscheinlich ganz anders aus.
Redaktion benachrichtigen Homo-Skandale? Eine gute Gelegenheit, um gegen die Kirche zu schimpfen
#21   Puchil2 †   18:04:09 | Freitag, 5. Februar 2010
Gott sei Dank!
„Da wir jedoch nicht in einem Gottesstaat leben, hat die RKK auch kein Recht in Partnerbeziehungen direkt einzugreifen…“
Da bin ich aber froh. Denn in diesem Fall würden wieder die Scheiterhaufen brennen.
Redaktion benachrichtigen Homo-Skandale? Eine gute Gelegenheit, um gegen die Kirche zu schimpfen
#12   Puchil2 †   17:37:28 | Freitag, 5. Februar 2010
Bravo! Pater Friedhelm Mennekes
Eine sehr mutige, klare Analyse der Situation.
Und:WTF – Christlich?
Keine Angst. Hier passiert dir nichts. Höchstens, dass einmal ein Beitrag gelöscht wird.
Im Gegensatz zu kath.net und gloria.tv:
Dort wirst du für solch kritische Äußerungen sicher gesperrt. Das habe ich selber bereits erlebt.
Dort herrscht Zensur und Meinungsunterdrückung wie in einem autoritären Regime.
Redaktion benachrichtigen Ein pastoraler Kompromiß wird keine Lösung sein
#10   Puchil2 †   19:09:03 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Bravo!
Dr. Manfred Hauke hat vollkommen Recht!
Die Kirchenleitung ist geforder, dem Phänomen Medjugorije ein Ende zu setzen!
Redaktion benachrichtigen Fundament des gottgeweihten Lebens + …
#109   Puchil2 †   17:21:41 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Umgekehrt!
„Bischof Ludwig Schwarz von Linz ist dem verhinderten Linzer Weihbischof, Pfarrer Gerhard Maria Wagner von Windischgarsten, erneut in den Rücken gefallen.“
Umgekehrt: Wagner fällt andauernd der offiziellen Kirche mit seinen völlig unnötigen Bemerkungen in den Rücken, denn wieder werden Menschen die Kirche verlassen, weil sie sich solchen Humbug einfach nicht mehr bieten lassen wollen.
Redaktion benachrichtigen Hochrangige Gelehrte sagen Lehrtätigkeit zu
#13   Puchil2 †   10:38:33 | Dienstag, 2. Februar 2010
Mit Vollgas retour!
Ja, lieber defendor!
Ein weiterer Schritt in Richtung Vergangenheit. Oder anders: Mit Vollgas retour!
Man weiß aber: Wer zu schnell rückwärts fährt, kracht meistens gegen eine Mauer, oder er landet im Straßengraben!
Redaktion benachrichtigen Hochrangige Gelehrte sagen Lehrtätigkeit zu
#2   Puchil2 †   09:45:06 | Dienstag, 2. Februar 2010
Pensionisten – Kollegium
Prof Berger. 70 Jahre
Robert Spaemann: 83 Jahre
Welche „Methusalems“ werden die noch aus dem akademischen Hut zaubern?
Redaktion benachrichtigen Seine altliberalen Bistumsgewaltigen hassen ihn immer noch
#66   Puchil2 †   20:45:09 | Sonntag, 31. Januar 2010
Richtigstellung
Lieber a.t.m.!
Laut wikipedia ist Haiti zu 80% katholisch, nur wenige Prozent der Bevölkerung geben eine Zugehörigkeit zum Voodoo-Kult an. 90% Voodoo – Zugehörigkeit ist eine Fantasiezahl!
Redaktion benachrichtigen Seine altliberalen Bistumsgewaltigen hassen ihn immer noch
#29   Puchil2 †   19:19:41 | Sonntag, 31. Januar 2010
Ein trüber Spiegel?
„Ich kann mich bis zum heutigen Tag in den Spiegel schauen. Ich habe niemanden angegriffen und beleidigt.“
Und was ist mit dem Sager über Dr. Zulehner, den er darin einen „abgehausten“ Priester schimpft?
Wagner weiter:
„Ich habe gar nichts gegen Homosexuelle. Ich habe auch nichts gegen jemanden, der lügt. Aber ich habe etwas gegen die Lüge. Und ich habe etwas dagegen, daß man eine Lebensform praktiziert, die nicht dem Plan Gottes entspricht.“
Warum hat Gott aber dann homosexuelle Menschen „geplant“? Gott widerspricht sich doch nicht selbst!
Redaktion benachrichtigen Schöne Aussichten
#29   Puchil2 †   15:57:29 | Samstag, 30. Januar 2010
An Leo Miles
Sie zitieren Psalm 51:
„Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen“.
Es geht hier nicht um Abwertung des Geschlechtsverkehrs sondern um die Tatsache, dass der Mensch von allem Anfang an in Strukturen des Bösen hineingeboren wird.
Wie wäre es mit folgender Übersetzung:
„Sieh doch: In Schuld hinein wurde ich geboren, und in Sünde befand ich mich schon, als mich meine Mutter mit Lust empfangen hat.“
Redaktion benachrichtigen Mit einem kurdischen Stricher unterwegs
#24   Puchil2 †   22:54:05 | Freitag, 29. Januar 2010
An Brandenburgis
Warum sollen sich die Medien nur für katholische Missbräuche interessieren? Das ist doch völlig unlogisch. Es wird schon eher so sein, dass diese Missbräuche im evangelischen Zusammenhang einfach seltener vorkommen, weil dort ein „normaleres“ Verhältnis zur Sexualität besteht.
Redaktion benachrichtigen Mit einem kurdischen Stricher unterwegs
#22   Puchil2 †   22:47:25 | Freitag, 29. Januar 2010
„Sexualnotstand“
Von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch evangelische Pastoren hört man entschieden seltener, als durch katholische Priester.
Das wird doch wohl Gründe haben…
Redaktion benachrichtigen Das Nazi-Gesetz muß weg
#151   Puchil2 †   10:18:44 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Aus welcher Ecke?
Den Anstoß, an der Gesetzeslage bezüglich der eugenische Indikation etwas zu ändern, finde ich grundsätzlich richtig.
Sorge macht mir nur, aus welcher politischen Ecke Österreichs er kommt. Soll hier von der FPÖ ein besonderes Auge auf auf das katholische WählerInnensegment unter dem Motto der Stimmenmaximierung geworfen werden?
Redaktion benachrichtigen Der Weihbischof sagt leider die Wahrheit
#1   Puchil2 †   11:35:46 | Dienstag, 26. Januar 2010
Dichtung und Wahrheit
„In Wahrheit gehörte der ehemals große jüdische Bevölkerungsanteil in Polen durchwegs zu den wohlhabenden und privilegierten Schichten der Bevölkerung.
Die polnischen Juden waren – im Gegensatz zu den Christen im modernen Israel – gleichberechtigt und ihre Gemeinden anerkannt. Im polnischen Parlament waren jüdische Parteien vertreten.“
Lesen sie als Korrektiv dazu das Buch: „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ von Amos Oz.
Redaktion benachrichtigen Warum uns die Tyrannei bevorsteht
#66   Puchil2 †   04:59:33 | Dienstag, 26. Januar 2010
Man kann es drehen und wenden wie man will:
Winston Churchill hat einmal gesagt, Demokratie sei „die beste aller schlechten Regierungsformen“.Er meinte damit die Schwierigkeiten, die das Regieren in Demokratien mit sich bringt. Wo Meinungsunterschiede zugelassen und offen ausgetragen werden, sind Spannungen und Konflikte unvermeidlich; wer in langen, kontroversen Diskussionen nach Lösungen sucht, ist fast immer gezwungen, Kompromisse zu schließen, die nie allen und oft niemandem gefallen. Dies ist jedoch das Wesen der Demokratie, an das manche sich noch gewöhnen müssen. Hinzu kommen die unterschiedlichen politischen Traditionen in Europa, die nicht immer auf demokratischen Erfahrungen basieren. Der Weg zur Demokratie ist deshalb keine Einbahnstraße; Rückschläge sind möglich.
Dennoch gilt:
Die Demokratie ist die beste der schlechten Regierungsformen!
Redaktion benachrichtigen Auf einem Bein in den Boden gerammt
#37   Puchil2 †   12:01:41 | Montag, 25. Januar 2010
Wunderschön!
Ein wunderschöner Mahltisch und gleichzeitig Opferstein. Er zeigt eindeutig die Theologie der Eucharistie!
Redaktion benachrichtigen Geburtstagsangriffe auf Pfarrer Gerhard Wagner
#7   Puchil2 †   13:37:08 | Freitag, 22. Januar 2010
Meine Erfahrungen mit Gandalf
An Goldengel
Gandalf hat mich bereits 2x ohne wirklichen Grund auf kath.net gesperrt, zensurierte dauernd meine Beiträge, wenn sie ihm nicht in den Kram passten und schulmeistert die postings anderer, wie ein Oberlehrer.
Redaktion benachrichtigen Jetzt zeigt er seine Zähne
#24   Puchil2 †   20:41:35 | Montag, 18. Januar 2010
An welli
Nein, Bischof Wagner spaltet nicht. Den gibt es nämlich gar nicht.
Aber Pfarrer Wagner ist ein Spaltpilz wie er im Buche steht. Er merkt in seinem Wüten nicht, dass er der Kirche damit großen Schaden zufügt.
Redaktion benachrichtigen Jetzt zeigt er seine Zähne
#10   Puchil2 †   15:34:04 | Montag, 18. Januar 2010
Hetze und Wirkichkeit
Zum Nachlesen der Originaltext:
„Seelsorge und Verkündigung kann heute nur im Miteinander aller geschehen, von Priestern, Diakonen, haupt- und ehrenamtlichen LaienmitarbeiterInnen.
Es ist nicht zu bestreiten, dass es neben dem vielen Guten auch Sorgen und Spannungen in unserer Kirche gibt. Einseitige Schuldzuweisungen und pauschale Verdächtigungen helfen aber nicht, um die Einheit zu stärken.
Gerade die aktuelle Weltgebetswoche für die Einheit der Christen erinnert uns daran, worum es uns als Kirche in der Einheit mit christlichen Konfessionen und von Orts- und Weltkirche geht. Im Gespräch mit dem Papst, dem wir uns verbunden fühlen, wurde die Bedeutung des Aufeinanderzugehens betont.
Was wir brauchen ist ein nüchternes und sachliches Gespräch und nicht die emotionale Aufheizung, wie sie Pfarrer Wagner in einem Wiener Programmheft veröffentlicht.
Dass wir in der Diözese bereit sind für Versöhnung und Dialog haben wir im vergangenen Jahr bekundet. Mag sein, dass wir hier noch manches intensivieren müssen.“
Was ist daran brutal, was skrupellos, wo dreht er duch?
Redaktion benachrichtigen „In der Kirche brennt der Hut“
#1   Puchil2 †   22:09:04 | Sonntag, 17. Januar 2010
Welche Seilschaften?
Ich bin schockiert, dass das Wiener Konzerthaus diesem höchst umstrittenen Priester auf diese Weise eine Bühne bittet, um seine extremen Ansichten zu verbreiten. Ich frage mich, welche Seilschaften hier am Werk sind, die dies ermöglichen.
Redaktion benachrichtigen Erscheinungen spielen „untergeordnete Rolle“
#45   Puchil2 †   17:37:46 | Dienstag, 5. Januar 2010
Skepsis ist angebracht!
Mir geht es so wie marienkind:
Die geradezu inflationäre Häufigkeit (fast täglich) und Dauer (28 Jahre) macht mich septisch.
Dazu kommt noch der Umstand, dass die „Erscheinungen“ offensichtlich mit den „Sehern“ mitreisen. (z.b. in den wiener Stephansdom)
Dass die bosnische BIKO, besonders der zuständige Bischof von Mostar, und die Glaubenskongregation dem Geschehen in Medjugorije auch reserviert gegenüberstehen, bestätigt nur meine Skepsis.
Redaktion benachrichtigen Zwei neue Mitarbeiter bei ‘Ecclesia Dei’
#9   Puchil2 †   10:50:59 | Sonntag, 3. Januar 2010
Erschütternd!
Es ist erschütternd, wer im Augenblick im Vatikan etwas wird!
Mit Gewalt wir hier ein ultrakonservativer Kurs durchgepeitscht. Offensichtlich will man wieder zu einer Sekte der „Reinen“ zurückkehren und gibt damit sehenden Auges das Wesentliche der Katholizität auf.
:-!
Redaktion benachrichtigen Erst Gott im Herzen + …
#16   Puchil2 †   11:48:04 | Samstag, 2. Januar 2010
Die Diözese Linz ist überall
O wenn doch die Diözese Linz überall wäre, dann hätten wir auf der ganzen Welt lebendige Gemeinde, volle Kirchen, engagierte und motivierte Mitarbeiter, unglaublich viel ehrenamtliches Engagement in der Kirche, hohes Spendenaufkommen und ein einladendes, glaubwürdiges Christentum!
Dass das Zölibatsproblem in Afrika besonders gravierend ist, ist nicht neu.Selbst die afrikanischen Bischöfe haben es schon des öfteren zugegeben und beklagt.
Redaktion benachrichtigen Wieder ein Motu Proprio
#2   Puchil2 †   17:39:32 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Degradierung der Diakone
Mit diesem Dekret werden die Diakone degradiert zu besseren Ministranten.
Dogmatische Bücher müssen umgeschrieben werden:
Das Weiheamt ist ab jetzt eigentlich nur mehr 2 – stufig (Bischof und Priester)
Diakone handeln in ihrem Dienst an der Liturgie, am Wort und an der Liebe ab sofort nicht mehr „in der Person Christi“?
Der eigentlich Grund dafür wird sein, dass Diakone in der Regel verheiratet sind. Und Verheiratete sind offenbar unwürdig, in der Person Christi zu handeln.
Die spinnen, die Römer!
Redaktion benachrichtigen Papst tafelt mit Obdachlosen + …
#4   Puchil2 †   09:23:00 | Sonntag, 13. Dezember 2009
Verhöhnung
Der Ausdruck „medial hochgekocht“ ist eine Verhöhnung der vielen realen Opfer dieses Skandals.
Redaktion benachrichtigen Beteuern von Emotionen + …
#35   Puchil2 †   11:50:35 | Samstag, 12. Dezember 2009
An Goldengel
Gandalf: Guter Mensch?
Was halten sie von folgendem Posting zum Thema „The priests“, das er gegen mich geschrieben hat:
Gandalf am 1.12.2009
@puchil
„Ganz ehrlich, hast Du hier nicht mehr zu bieten als überall Deine Dauernörgeleien? Die interessieren hier eigentlich kaum jemand. Wenn ausgerechnet der Expriester puchil hier über drei Priester, die treu zur Kirche stehen und erfolgreich in der Musik sind – ähnlich wie die Mönche von Heiligenkreuz – das Kreuz brechen möchte und den Heiligen Pfarrer von Ars für seine Dauerjammereien bemühen möchte, dann ist das schon fast bizarr (ursprünglich stand hier: pervers!)und zeigt, dass puchil vom Pfarrer von Ars und seiner Leben- und Lebenseinstellung Null Ahnung hat. Im Gegensatz zu Pfr. Friedl, puchill & Friends nehmen diese 3 Priester ihre Priesterberufung halt zu 100 % Ernst und der Pfarrer von Ars und der liebe Gott und viele Menschen freuen sich darüber.
Mir scheint immer mehr, dass Dein Lebensmotto „Ich jammere, also bin ich“ ist…“
Dieses Verhalten und dieser Ton Gandalfs ist unerträglich, widerspricht allen Regeln des Anstandes und ist weit entfernt von dem, wie ein Umgang unter Christen sein sollte.
Redaktion benachrichtigen Beteuern von Emotionen + …
#25   Puchil2 †   11:13:00 | Samstag, 12. Dezember 2009
chico flojo über Gandalf von kath.net
Ich wurde schon 2x völlig zu Unrecht und ohne Grund auf kath.net von ihm gesperrt, nachdem er selber mich im Forum „pervers“ genannt hat und andere Untergriffe gegen mich gepostet hat.
Einige Postings früher verkündete er als Moderator des Forums, dass Beschimpfungen nicht freigeschaltet werden!
Was soll man von diesem Menschen halten?
Redaktion benachrichtigen Beteuern von Emotionen + …
#9   Puchil2 †   10:04:43 | Samstag, 12. Dezember 2009
Bischof von Linz ehrt Verfechter der Frauenordination
1. Es müsste heißen „Verfechterin“, da Margit Hauft offensichtlich eine Frau ist.
2. Selbst wenn ihre Aussagen zum Thema Frauenordination ein Vergehen wären, – was sie natürlich nicht sind – hat diese Frau soviele Verdienste um die Kirche, dass ihr diese Ehrung wohl zusteht.
Redaktion benachrichtigen Ernennung erfolgt + …
#7   Puchil2 †   09:58:31 | Dienstag, 8. Dezember 2009
An turk
Ich gebe ihnen in Bezug auf die Widersprüchlichkeiten in der Redaktion völlig Recht und ergänze:
Die Opfer des sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmänner in Irland müssen sich völlig verarscht vorkommen, wenn hier immer von „angeblichen“ Opfern gelabert wird!
Redaktion benachrichtigen Heiligenkreuz: Homo-Lobbyist ist Professor an Päpstlicher Hochschule
#17   Puchil2 †   17:51:27 | Montag, 7. Dezember 2009
Eben gefunden
Auf der Face-book Seite vobn Andreas Schnider scheinen unter anderem 2 Mönche von Heiligenkreuz als Freunde auf: Johannes Paul Chavanne und Prof. Wallner
Redaktion benachrichtigen Heiligenkreuz: Homo-Lobbyist ist Professor an Päpstlicher Hochschule
#13   Puchil2 †   15:43:10 | Montag, 7. Dezember 2009
An kritischer Beobachter
Einer, der „Innensicht“ vom Stift Heiligenkreuz hat, sagte zu mir.„Wenn die in Heiligenkreuz nicht aufpassen, wiederholt sich dort, was wir vor einigen Jahren im Priesterseminar St. Pölten erleben mussten.
Dazu passen auch die Vorgänge um einen zum Stift Heiligenkreuz gehörenden Bischofsvikar der Erzdiözese Wien, („Saunasex“ unter Männern) von dem das Magazin „Profil“ berichtete.
Übrigens gab es keine Konsequenzen. Kardinal Schönborn steht immer noch hinter seinem Bischofsvikar.
Redaktion benachrichtigen „Wir kapitulieren nicht vor dem öffentlichen Trommelfeuer“
#33   Puchil2 †   11:33:32 | Montag, 7. Dezember 2009
An FXaver
Genau so ist es.
Zur Ergänzung: In einer Gemeinde in Oberösterreich ist der Kirchenbesuch von 20% auf 8% abgestürzt, als ein ponischer Priester, den niemand verstand, die Pfarre übernahm.
Den Bischof gratzen offensichtlich solche Zahlen nicht:Er entscheidet nach der Devise: Lieber ein Priester, den niemand versteht, als ein kompetenter Pfarrassistent. Denn der ist ja „nur“ Laie und obendrein verheiratet. Für die Kirchenleitung ein doppelter Makel!
Redaktion benachrichtigen „Wir kapitulieren nicht vor dem öffentlichen Trommelfeuer“
#28   Puchil2 †   11:06:16 | Montag, 7. Dezember 2009
An Goldengenl
Ich stelle fest: Sie haben kein Argument mehr, sondern nur noch einen guten Rat.
Ich bedanke mich dafür.
Redaktion benachrichtigen „Wir kapitulieren nicht vor dem öffentlichen Trommelfeuer“
#24   Puchil2 †   10:53:59 | Montag, 7. Dezember 2009
An Goldengel
„…Irrglauben, dass der Priester seinen Leib an die Sexualität binden soll.“
Ich schreibe nirgends, dass ein Priester verheiratet sein „soll“. Ich meine nur, dass dass auch ein verheirateter Mensch ein guter Priester sein kann, wie die vielen verheirateten Priester der orthodoxen Kirche hinlänglich bezeugen.
Redaktion benachrichtigen „Wir kapitulieren nicht vor dem öffentlichen Trommelfeuer“
#18   Puchil2 †   10:43:49 | Montag, 7. Dezember 2009
An Goldengel
Noch einmal:
Ich „wettere“ nirgends gegen den Zölibat. Aber es gibt keine zwingenden Gründe für eine Koppelung desselben an den Priesterberuf.
Wenn Sie welche kennen, dann sagen sie es mir.
Redaktion benachrichtigen „Wir kapitulieren nicht vor dem öffentlichen Trommelfeuer“
#11   Puchil2 †   10:15:50 | Montag, 7. Dezember 2009
Bewusstes Missverständnis?
Niemand trommelt gegen die Ehelosigkeit um des Himmelreiches Willen als eine freie Gnadengabe, die Gott bestimmten Menschen schenkt.
Aber viele „trommeln“ aus guten Gründen gegen die unbedingte Koppelung dieser Gnadengabe mit dem Priestertum.
Schön, wenn es Priester gibt, die diese Gnadengabe geschenkt bekommen. Aber eben so schön wäre es, wenn auch jemand Priester sein und werden könnten, wenn er diese Gnadengabe nicht hat. Es gibt keine zwingende biblische und theologische Gründe für diese Koppelung!
Redaktion benachrichtigen Keine Veränderungen bei den altliberalen Liturgikern
#7   Puchil2 †   11:14:02 | Freitag, 27. November 2009
Wo er Recht hat, hat er Recht
„Die Zahl der Kirchenbesucher wäre eher noch geringer, wenn die Liturgiereform nicht stattgefunden hätte.“
Amon anlysiert völlig richtig:
Die Ursache für den „Massenabfall der Gläubigen“ liegt in der „totalen Säkularisierung und Individualisierung der Gesellschaft“.
Redaktion benachrichtigen Glückloser Einstand
#120   Puchil2 †   18:01:35 | Mittwoch, 25. November 2009
Beitrag aus einem anderen Forum
Argumente für eine Lockerung
Die extreme pastorale Strukturreform lässt mich als rechtgläubigen Familienvater nicht kalt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mir Sorgen um den Glauben in unserem Lande zu manchen. Deshalb möchte ich versuchen, eine Lanze für die Lockerung des pfarrlichen Zölibats zu brechen. Auf der Basis der Verkündigung des rechten Glaubens sehe ich überwiegend Vorteile für die Lockerung des Zölibats.
Die Lockerung des Zölibats ist rechtgläubig (da nicht glaubensmäßig bedingt), mehrheitsfähig und ökumenefähig mit allen Überlieferungen.
Vorteile vor Ort:
Bewahrung der Pfarrgemeinden, die eine vernünftige Größe und historisches Recht besitzen.
Bei Rechtgläubigkeit wird die Lockerung des Zölibats zu einer Renaissance des Gemeindelebens führen und gleichzeitig die Ordensgemeinschaften stärken, die eine größere Nachfrage der zölibatär leben Wollenden haben werden.
Vorteile für den Bischof:
Die Kriese der Seelsorge wäre aufgefangen, denn eine klare Hierarchie und eine ausreichende rechtgläubige Sakramentenversorgung wäre gewährleistet.
Auswirkungen für die Weltkirche:
Regionalität und Universalität kämen zu einem neuen Ausgleich. Der verheiratete Pfarrer wäre regional gebundener, die zölibatären Priester und Ordensleute fänden eine fokussiertere Bedeutung für die universale Evangelisierung.
Vorteile für die Ökumene:
Annäherung zur östlichen Tradition fände statt.
Überraschendes Signal gegenüber der protestantischen Welt und Anregung zu ihrer Rückkehr.
Redaktion benachrichtigen Rock ist tot. Es lebe die Schlagzeile + …
#1   Puchil2 †   09:17:29 | Mittwoch, 25. November 2009
Keiner Irrtum!
„Die österreichische Justizministerin, Madame Genossin Gabriele Heinisch-Hosek…
Die österreichische Justizministerin heißt Bandion-Ortner und ist überparteilich.
Redaktion benachrichtigen Glückloser Einstand
#12   Puchil2 †   19:34:01 | Dienstag, 24. November 2009
An Bischof Mixa
Wenn ich Sie wäre, würde mir zu denken geben, von welchen Menschen Sie auf diesem Forum für die Rüge an Herrn Glück Beifall bekomen.
Übrigens: Glück fordert nicht die Abschaffung des Zölibates, sonder das Ende der unbedingten Koppelung zwischen Priesterberuf und Ehelosigkeit.
Redaktion benachrichtigen Den Untergang verwalten
#9   Puchil2 †   11:54:06 | Samstag, 7. November 2009
Diktatur
Scharf formuliert, aber es ist was dran!
Redaktion benachrichtigen Pfarrer Roland Breitenbach wittert Morgenluft
#45   Puchil2 †   08:21:09 | Dienstag, 27. Oktober 2009
An Paulaner
„Priester ist kein Beruf wie Lehrer oder Gastwirt.“
Das ist richtig. Er hat ein anderes Arbeitsfeld. Er kann aber seinen Dienst sehr gut als Verheirateter ausüben. In manchen Fällen sogar glaubwürdiger und fachkompetenter
„bitte definieren Sie „priesterliche Versorgung der Bevölkerung“
Das meint, dass möglichst jede Gemeinde ihren eigenen Priester vor Ort hat und einzelne Priester nicht für 3, 4, oder gar 5 Gemeinden zuständig sein müssen.
Redaktion benachrichtigen Pfarrer Roland Breitenbach wittert Morgenluft
#40   Puchil2 †   23:04:27 | Montag, 26. Oktober 2009
An Galatea
„freilich hält nicht jeder den Zölibat ein – das ist aber kein Grund, ihn abzuschaffen.“
Nieman will den Zölibat abschaffen. Abgeschafft gehört allerdings dringend die zwingende Koppelung zwischen Priesterberuf und Ehelosigkeit
Redaktion benachrichtigen Schweigen heißt zustimmen
#3   Puchil2 †   09:40:46 | Montag, 26. Oktober 2009
Unsägliche Beleidigungen
Ferner sprachen die Delegierten der Erzdiözese über Frauenordination und die üblichen Unterhosen-Themen wie Zölibat oder konkubinierende Abfall-Priester.
Was sind das in der kreuz.net Redaktion doch für armselige Menschen, die so abfällig über Mitmenschen, Mitchristen herfallen!
Redaktion benachrichtigen Pfarrer Roland Breitenbach wittert Morgenluft
#31   Puchil2 †   09:05:28 | Montag, 26. Oktober 2009
Frage an r.ruhrgebietler und Biene Maia
Wie genau soll denn das Machtwort des Papstes bezüglich Priester mit Freundinnen und Kindern lauten?
Redaktion benachrichtigen Pfarrer Roland Breitenbach wittert Morgenluft
#14   Puchil2 †   20:51:25 | Sonntag, 25. Oktober 2009
Kirchliche Doppelmoral
„Das Bekenntnis eines Priesters zu seiner Liebe, zu Frau und Kind wird unerbittlich sanktioniert, die Geheimhaltung eines solchen Verhältnisses bleibt offenbar ohne Konsequenz“
Die Bischöfe wissen es längst: Die flächendeckende Einhaltung des Priesterzölibates ist eine Fiktion. Viele unsere Priester – nach seriösen Untersuchungen bis zu 22% – leben in einer fixen Partnerschaft, zum Teil mit Kindern. Mehr als ein Drittel unserer Priester haben es sich nach einer Untersuchung von Prof. Zuhlehner irgendwie gerichtet nach dem Motto: „Ich habe einen eigenständigen Weg gefunden, den ich verantworten kann.“ Und lediglich 16% der Priester sagen, das ehelose Leben sei ihnen leicht gefallen.
Das wissen sie alles. Sie wissen aber auch, dass sie letztlich ohnmächtig sind. Wenn sie dem geltenden Kirchenrecht folgen und alle unsere zölibatsbrechenden Priester aus dem Dienst entlassen, bricht die ohnedies schon sehr ausgedünnte priesterliche Versorgung unserer Gemeinden vollkommen zusammen. Da sich die weltkirchlichen Entscheidungsträger aber in der Frage des Zölibates keinen Deut bewegen, entscheiden die Bischöfe sich für das Schweigen, halten dadurch einen durch und durch unehrlichen Zustand aufrecht und nehmen in Kauf, dass das Ansehen der Kirche und ihre Glaubwürdigkeit weiter abnimmt.
Redaktion benachrichtigen Die öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair
#41   Puchil2 †   21:47:51 | Freitag, 23. Oktober 2009
An Leo Miles
„Wohltuende Worte eines Bischofs der Amtskirche. Wann hört bzw liest man schon mal sowas Klares und Wahrhaftiges von dieser Seite…“
Leidersind sie falsch und verdunkeln die Wirklichkeit. Denn wie ich schon weiter unten geschrieben habe:
Hier werden Birnen mit Äpfel verglichen! Man kann es nicht oft genug sagen:
Es geht nicht um die Abschaffung des Zölibates, sondern um die Abschaffung der zwanghaften Koppelung von Priesterberuf und Zölibat.
Diese Entkoppelung hätte für alle Beteiligten nur Vorteile:
1. Der Kirche gehen keine Priester durch eine Eheschließung verloren.
2. Das Zeichen der ehelos bleibenden Priester wird glaubwürdiger und echter, weil es dann keine Priester mit verbotenen Freundinnen mehr gäbe. Ein Ärgermis für viele durch die gegenwärtige Situation!
3. Wie ein Blick zu den Orthodoxen,zu den Evangelischen und zur Anglikanischen Kirche deutlich zeigt, gäbe es bald keinen Priestermangel mehr.
Redaktion benachrichtigen Die öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair
#30   Puchil2 †   19:33:01 | Freitag, 23. Oktober 2009
An: noch ein Landorganist
„Da sieht man, wie wichtig denen ihr Beruf eigentlich ist“
Wären Sie so ohne weiteres bereit, am „Ende der Welt“ eine berufliche Stelle anzunehmen?
Seien Sie bitte vorsichtig mit vorschnellen Verurteilungen!
Redaktion benachrichtigen Die öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair
#27   Puchil2 †   18:49:05 | Freitag, 23. Oktober 2009
An: noch ein Landorganist
„Es gibt bei den Evangelen genügend nicht besetzte, v.a. ländliche Pfarrstellen.“
Das ist richtig. Der Grund dafür liegt aber nicht darin, dass es zu wenige Pastoren gibt, sondern dass sich die kleinen Pfarreien oft keinen eigenen Pastor finanziell leisten können, oder sich keine Bewerber finden, die bereit sind, in abgelegenen Gebieten beruflich tätig zu sein.
Redaktion benachrichtigen Die öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair
#17   Puchil2 †   17:56:26 | Freitag, 23. Oktober 2009
Falscher Vergleich
„Auch viele Eheleute scheiterten: „Ich kann doch nicht aufgrund der Tatsache, daß viele Ehen in die Brüche gehen, die Ehe abschaffen. Ebenso verhält es sich mit dem Zölibat.“
Hier werden Birnen mit Äpfel verglichen! Man kann es nicht oft genug sagen:
Es geht nicht um die Abschaffung des Zölibates, sondern um die Abschaffung der zwanghaften Koppelung von Priesterberuf und Zölibat.
Diese Entkoppelung hätte für alle Beteiligten nur Vorteile:
1. Der Kirche gehen keine Priester durch eine Eheschließung verloren.
2. Das Zeichen der ehelos bleibenden Priester wird glaubwürdiger und echter, weil es dann keine Priester mit verbotenen Freundinnen mehr gäbe. Ein Ärgermis für viele durch die gegenwärtige Situation!
3. Wie ein Blick zu den Orthodoxen,zu den Evangelischen und zur Anglikanischen Kirche deutlich zeigt, gäbe es bald keinen Priestermangel mehr.
Redaktion benachrichtigen Anglikanische Konvertiten bekommen eine Personalprälatur
#5   Puchil2 †   14:20:06 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Traditionelle Anglikaner, die zur Kirche heimkehren wollen, dürfen ihre Liturgie und die Priestereh…
Das soll jemand mit einem gesunden Menschenverstand verstehen:
Römisch katholische Priester, die heiraten wollen, werden mit Schimpf und schande aus ihrem Beruf verjagt. Für konvertierende verheiratete anglikanische Priester gibt es eine Zölibatsdispens und richtet man sogar eine Personalprälatur ein.
Ähnlich großzügig geht man auch mit konvertierten evangelischen Pastoren um, die mit ihren Frauen und Kindern römisch katholische Priester sein können.
Da kann man nur sagen: verrückte römische Kirche!
Redaktion benachrichtigen Evangelium mit dem Leben bezeugen + …
#4   Puchil2 †   09:28:48 | Montag, 19. Oktober 2009
Ablenkungsmanöver
Wo Gmeiner draufsteht, ist Wagner drin!
Dechant Gmeiner war einer der wenigen, die den letztlich verhinderten Weihbischof Gerhard Wagner offensichtlich freudig akzeptiert hätten.
Der Homepage der Pfarre Grieskirchen entnehme ich dazu passend, dass der verhinderte Weihbischof Pfarrer Wagner auf Einladung von Pfarrer Gmeiner in Grieskirchen einen Vortrag gehalten hat.
Nun soll laut APA und ORF Pfarrer Gmeiner statt Pfarrer Wagner Weihbischof von Linz werden. Damit käme Linz wahrscheinlich vom Regen in die Traufe. Denn offensichtlich gilt: Wo Gmeiner draufsteht, ist Wagner drin!
Redaktion benachrichtigen Endlich einmal die Richtigen + …
#11   Puchil2 †   14:47:45 | Sonntag, 18. Oktober 2009
An Biene Maja
Hören Sie doch endlich mit der Unterstellung auf, die Diözese Linz sei für die Abtreibung.
Richtig ist viel mehr, dass man hier die Lösung des Problemes nicht in der Bestrafung der Frauen sieht, sondern in der umfassenden Hilfestellung für die ungewollt schwanger gewordenen Frauen. Dass kann doch wohl nicht so schlimm sein, dass man eine ganze Diözese, ja sogar fast alle Mitglieder der österreichischen BIKO ständig verteufelt.
Redaktion benachrichtigen Endlich einmal die Richtigen + …
#9   Puchil2 †   12:08:20 | Sonntag, 18. Oktober 2009
An colonius
„Das Bistum hat deutlich mehr Priester als Pfarreien, dennoch können nicht alle Pfarrstellen besetzt werden. Wo sind also diese ganzen Priester?“
Das kann ich ihnen sagen: Die meisten von ihnen sind längst im Pesionsalter, sind krank und/oder ausgebrannt, leben in Klöstern, Spitälern und Alenheimen. Die verbliebenen einigermapen gesunden und aktiven kümmern sich zum Teil bis um 4 Pfarreien.
Seelsorge ist keine Rechenaufgabe: Soviele Priester, soviele Pfarreien. Sie haben keine Ahnung von der Wirklichkeit in den Pfarreien.
Der Priestermangel wird künstlich erzeugt, um der Kirche „neue“ Wege abzupressen, die lediglich eine Kopie des Protestantismus sind“…
Lassen sie doch diese unglaubwürdige Verschwörungstheolrie! Es ist einfach die bittere Wahrheit vor Ort, die die Kirchenleitung einfach nicht wahr haben will und einfach mit unhaltbaren Argumenten schön redet!
Mit ihren abgehobenen Ansichten könnten sie der Sekretär von Kardinal Cordes sein!
Redaktion benachrichtigen Endlich einmal die Richtigen + …
#5   Puchil2 †   10:41:26 | Sonntag, 18. Oktober 2009
Linzer Weg war nie auf Linz beschränkt
Was soll das dauernde schlecht Reden des sogenannten Linzer Weges?
In Wahrheit ist es der sehr weitblickende und sehr verantwortungsvoll gegangene Versuch, die gewachsenen und lebenden Gemeinden am Leben zu lassen.
Es gibt keine vernünftige Alternative dazu, solange die Kirchenleitung ihre Verantwortung nicht wahrnimmt und sich durch die Änderung der Bedingungen für das Amt endlich um genügend viele Amtsträger kümmert.
Was soll das Gerede vom „angeblichen“ Priestermangel.
Kardinal Cordes, der wahrscheinlich nie in der Seelsorge tätig war, hat ja offensichtlich keie Ahnung davon, was in den Gemeinden draußen los ist.
Ein Beispiel, gestern erlebt: Ein 70 jähriger Priester, den man streckenweise nur mehr sehr schlecht versteht, muss an Stelle eines 50 jährigen, aber ausgebrannten Kollegen, ein 2. große Pfarrei übernehmen.
Und da faseln manche Leute, es gäbe keinen Priestermangel. Da seid ihr denn taub und blind?
Redaktion benachrichtigen Die Fassaden-Restauration geht weiter
#10   Puchil2 †   14:23:06 | Freitag, 16. Oktober 2009
Wo Gmeiner draufsteht, ist Wagner drin?
„Beim Aufstand der Linzer Dechanten gegen den im Januar von Papst Benedikt XVI. ernannten Weihbischof von Linz, Mons. Gerhard Wagner, war Dechant Gmeiner immerhin der einzige, der sich von den Königsmördern fernhielt“.
Der Homepage der Pfarre Grieskirchen entnehme ich dazu passend, dass der verhinderte Weihbischof Pfarrer Wagner auf Einladung von Pfarrer Gmeiner in Grieskirchen einen Vortrag gehalten hat.
Nun soll laut APA und ORF Pfarrer Gmeiner statt Pfarrer Wagner Weihbischof von Linz werden. Damit käme Linz wahrscheinlich vom Regen in die Traufe. Denn offensichtlich gilt: Wo Gmeiner draufsteht, ist Wagner drin!
Redaktion benachrichtigen Münchner Kirchenverbot für Lebensrechtler
#55   Puchil2 †   18:53:42 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Zur Information 2
Die Zahl der Abtreibungen ist weltweit in den letzten 10 Jahren leicht zurück gegangen, von 45,5 Millionen auf 41,6 Millionen, obwohl die Weltbevölkerungszahl gewachsen ist. Vor allem dort, wo Verhütungsmittel leichter zugänglich sind und es auch Sexualerziehung gibt, gehen die Abtreibungszahlen zurück. Am wenigsten Abtreibungen, nämlich 10 pro Tausend Frauen, gibt es in den Niederlanden, wo junge Paare angeben, dass sie regelmäßig sogar zwei Verhütungsmethoden anwenden.
Hohe Rate in Europa
Europa insgesamt ist allerdings der Kontinent mit den meisten Abtreibungen: 50 auf Tausend Frauen. Und dabei ist diese Zahl seit dem Fall des Eisernen Vorhanges wesentlich zurück gegangen. In vielen Osteuropäischen Ländern, so der Bericht, wurde vor der Wende die Abtreibung als ganz normale Form der Verhütung angesehen, weil Verhütungsmittel fehlten oder zu teuer waren.
Der weltweite Schnitt liegt zwischen dreißig und vierzig Abtreibungen pro Tausend Frauen. Dabei ist es unwesentlich, wie die Gesetzeslage ist. Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, tun dies unabhängig davon, ob es erlaubt oder verboten ist. Die meisten müssen sich in die Hände von Laien begeben. In der Hälfte aller Staaten stehen strenge Strafen auf Abtreibungen. Aber sogar in Ländern mit liberalen Gesetzen und gutem medizinischem Standard werden aus Kostengründen viele Abtreibungen von Nichtmedizinern durchgeführt, allein in Indien sind es mehr als 6 Millionen pro Jahr.
Redaktion benachrichtigen Münchner Kirchenverbot für Lebensrechtler
#51   Puchil2 †   18:44:03 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Zur Information
Die Zahl der ungewollten Schwangerschaften und Abtreibungen ist in den vergangenen Jahren weltweit zurückgegangen. Die Zahl der Abtreibungen geht besonders in den Ländern zurück, in denen der Zugang zu Verhütungsmitteln einfacher geworden ist.
Weltweit kommen jedes Jahr geschätzte 70.000 Frauen durch unsachgemäße Abtreibungen ums Leben. Das geht aus einer Studie einer gemeinnützigen Organisation hervor, die auf Sexualgesundheit spezialisiert ist.
(ORF)
Redaktion benachrichtigen Definitiver Besuch am jüdischen Erscheinungsort + …
#8   Puchil2 †   11:12:58 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
An Paulaner
„Wie viele applaudierende Zuhörer hat er denn gehabt, der Wagner, in Grieskirchen?“
Sagen Sie es mir. Sie sind ja sicher dort gewesen und haben kräftig mit applaudiert!
Redaktion benachrichtigen Definitiver Besuch am jüdischen Erscheinungsort + …
#2   Puchil2 †   08:47:01 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Neuer Weihbischof für Linz?
Wo Gmeiner draufsteht, ist Wagner drin!
Der Homepage der Pfarre Grieskirchen entnehme ich, dass der verhinderte Weihbischof Pfarrer Wagner auf Einladung von Pfarrer Gmeiner in Grieskirchen einen Vortrag gehalten hat.
Nun soll es laut kreuz.net einen neuen Dreiervorschlag für einen Weihbischof geben. In der Diözese Linz läuft das Gerücht, dass Pfarrer Gmeiner statt Pfarrer Wagner Weihbischof werden soll.
Damit käme Linz vom Regen in die Traufe. Denn offensichtlich gilt: Wo Gmeiner draufsteht, ist Wagner drin!
Redaktion benachrichtigen Fünf neue Heilige + …
#23   Puchil2 †   10:31:31 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
An Paulaner: Übertretungen
Wenn Sie die Realität an sich heranlassen würden, würden Sie erkennen,dass die Zölibatsübertretungen nicht die Ausnahme, sondern weltweit bereits die Regel geworden sind. Machen Sie doch die Augen auf!
Redaktion benachrichtigen Fünf neue Heilige + …
#21   Puchil2 †   10:20:17 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Ergänzung zu joberens
Sendungsfeier in den Pastoralen Dienst der Diözese Linz
Vier Männer und sechs Frauen wurden am Sonntag bei einem Festgottesdienst im Linzer Mariendom durch Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz in den pastoralen Dienst der Kath. Kirche in OÖ gesendet.
Ich bin überzeugt, dass einige von ihnen auch bereit wären, sich zu Priesterinnen oder Priestern weihen zu lassen. Die rigorose Zölibatsverpflichtung und/oder ihr Frau-Sein hindert sie daran.
Als dann Bischof Schwarz am Schluss seiner Predigt zum Gebet um Priester aufrief, spürte ich die Frage im Raum: Sind unsere Bischöfe denn taub und blind, dass sie die Berufungen zum Priester vor ihren Augen nicht hören und sehen?
Redaktion benachrichtigen Fünf neue Heilige + …
#12   Puchil2 †   09:57:31 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Priesterliche Identität und Zölibat
Der „National Catholic Reporter“ berichtet über die sexuelle Ausbeutung von Nonnen durch Priester in Entwicklungsländern. Junge Nonnen werden demnach von Priestern zu Sex gezwungen oder überredet, weil sie in den AIDS-geplagten Ländern als „sichere“ Sexualpartner angesehen werden. In einigen Fällen wurden Nonnen geschwängert und dann zur Abtreibung gezwungen.
„O’Donohue [die Autorin eines Berichts] stellte fest, dass das Zölibat in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutung hat. Zum Beispiel schreibt sie, dass ein Generalvikar in einer afrikanischen Diözese ‘recht offen’ über die Ansichten zum Zölibat in Afrika gesprochen habe. Er habe gesagt, dass das ‘Zölibat im afrikanischen Kontext bedeutet, dass ein Priester nicht heiraten darf, nicht, dass er keine Kinder haben darf.’“ In der Praxis also: Vögeln ohne Verantwortung, genau das, was unsere katholischen Freunde nicht müde werden anzuprangern.
Natürlich gibt eine andere Schreiberin zu, dass die Priester nicht immer allzuviel Überredungskünste anwenden müssen: „Manche Schwestern sind nur zu willig und naiv.“
Die genannten Probleme existieren nach dem O’Donahue-Bericht nicht nur in Entwicklungsländern. Sie nennt Botswana, Burundi, Kolumbien, Ghana, Indien, Irland, Italien, Kenia, Lesotho, Malawi, Nigeria, Papua Neu-Guinea, die Philippinen, Südafrika, Sierra Leone, Tansania, Tonga, Uganda, die Vereinigten Staaten (!), Zambia, Zaire und Zimbabwe.
Das bedeutet: Der Zölibat ist weltweit eine Fiktion!
Redaktion benachrichtigen Die Welt wird nie gottgläubig sein + …
#30   Puchil2 †   12:06:42 | Dienstag, 6. Oktober 2009
zu: Afrikanische Bischofsynode in Rom
Probleme mit dem Zölibat in Afrika
Afrikanische Bischöfe klagen verstohlen bei ihrer in diesen Tagen stattfindenden Synode in Rom:
„… der Einsatz der Priester und Ordensleute für die Treue zu ihrer Berufung stellt ein Problem dar.“
Hinter dieser unverbindlichen, unverfänglichen und allgemeinen Bemerkung verbirgt sich Schwerwiegendes:
Die amerikanische Wochenzeitung „National Catholic Reporter“ berichtet über die sexuelle Ausbeutung von Nonnen durch Priester in Arika. Junge Nonnen werden demnach von Priestern zu Sex gezwungen oder überredet, weil sie in den AIDS-geplagten Ländern als „sichere“ Sexualpartner angesehen werden. In einigen Fällen wurden Nonnen geschwängert und dann zur Abtreibung gezwungen.
O’Donohue, die Autorin eines Berichts, stellte fest, dass das Zölibat in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutung hat. Zum Beispiel schreibt sie, dass ein Generalvikar in einer afrikanischen Diözese „recht offen“ über die Ansichten zum Zölibat in Afrika gesprochen habe. Er habe gesagt, dass das „Zölibat im afrikanischen Kontext bedeutet, dass ein Priester nicht heiraten darf, nicht, dass er keine Kinder haben darf.“ Natürlich gibt eine andere Schreiberin zu, dass die Priester nicht immer all zuviel Überredungskünste anwenden müssen: „Manche Schwestern sind nur zu willig und naiv.“
Wie ich die Bischöfe kenne, werden sie das alles zwar wissen, aber weiterhin in den erschreckenden Details unter den Tisch kehren und kleinreden zum Schaden für die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Jetzt kommt die Rollstuhl-Reform
#5   Puchil2 †   12:36:29 | Montag, 5. Oktober 2009
Grabesruhe in der Kirche
Ruhig ist in letzter Zeit um die Kirche gewesen. Für meinen Geschmack zu ruhig. Grabesruhe. Es riecht nach Resignation.
Wann kommt endlich die Auferstehung? Die Aktivitäten der Laieninitiative könnten ein Beitrag dazu sein.
Redaktion benachrichtigen Jetzt kommt die Rollstuhl-Reform
#3   Puchil2 †   12:28:17 | Montag, 5. Oktober 2009
Laieninitiative dringend notwendig!
Ruhig ist es im Augenblick in und um die Diözese Linz.
Nach den Aufregungen der letzten Wochen und Monate (Wagner als Weihbischof verhindert, „Friedl – Outing, skandalisierte Fronleichnamsfeier, Kündigung von Ferdinand Kaineder, umstrittene Pfarrbesetzungen mit Neokatechumenats-Priestern …) geht alles wieder seinen gewohnten Lauf:
Die Probleme sind aber die gleichen geblieben:
•Ein Bischof, der weithin isoliert ist in seinem unflexiblen Festkrallen am Kirchenrecht, ratlos in seinen Entscheidungen, einzig orientiert an den Vorgaben aus Wien und aus Rom, mutlos, erdrückt von der Bürde des Amtes, die für ihn offensichtlich zu schwer ist.
•Priestermangel soweit das Auge reicht, immer mehr Verantwortung für immer mehr Pfarreien für immer weniger oft überalterte und überforderte Priester.
•Viele der verbliebenen Priester leben weiter mit ihren Frauen (und Kindern) und lösen ihr Zölibats – Dilemma, indem sie es zur Privatsache erklären.
•Frustrierte Pastoralassistenten, die Mangels berufliche Perspektiven ihren Job hinschmeißen.
•Auf Dauer unbefriedigende personelle Konstruktionen, um den Pfarrbetrieb einiger Maßen aufrecht halten zu können.
•Internetportale wie kath.net, kreuz.net und gloria.tv, die sich christlich und katholisch nennen, hetzen weiter im Untergrund gegen die Diözese Linz und ihre Funktionsträger.
•Dramatischer Glaubwürdigkeitsverlust und stille Auswanderung bei den Menschen durch das verheerende Bild, das Diözese und Weltkirche im Augenblick bietet.
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#7   Puchil2 †   10:16:32 | Montag, 5. Oktober 2009
An die Redaktion: Kirchenschändung mit Pornobildern
Was gilt jetzt: Deutschland oder Österreich?
Der Beitrag wird Deutschland zugeordnet, Tannheim liegt aber in Tirol und damit in Österreich.
Braucht die Redaktion Nachhilfeunterricht in Geographie?
Redaktion benachrichtigen „Mit euch fühle ich mich jung“ + …
#3   Puchil2 †   08:12:24 | Dienstag, 29. September 2009
Hostienschalen auf ihren Platz geholt?
Wenn ich den Filmausschnitt richtig gehört habe, trugen die Priester – vermutlich bei der Gabenbereitung – die Hostienschalen zum Altar und nicht auf ihren Platz auf den Sesseln.
Da hat kreuznet wohl wieder einmal die Richtung verwechselt!
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#40   Puchil2 †   11:24:07 | Montag, 28. September 2009
An Dr. Christoph Heger
Ich kenne auch noch eine schöne Stelle aus dem „Gesetzbuch?“ Bibel (NT):
„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“.
Darüber könnten Sie auch einmal nachdenken.
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#36   Puchil2 †   13:50:27 | Sonntag, 27. September 2009
An gunther maria michel:
Denken Sie mal über den Satz nach: Das Christentum ist eine Gnadenreligion, keine Leistungsreligion!
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#32   Puchil2 †   20:48:43 | Samstag, 26. September 2009
An gunther maria michel:
Was haben Sie für ein Gottesbild? Noch nie etwas vom liebenden Gott, der wie ein Vater und eine Mutter zu den Menschen ist (AT) und der dem Verlorenen nachgeht wie ein guter Hirte (NT)? Was schreibt Papst Benedikt: Deus caritas est!
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#4   Puchil2 †   10:18:35 | Samstag, 26. September 2009
An joberens
Ich gebe ihnen vollinhaltlich Recht.
Es ist erschütternd, welch klägliches Bild die Kirche im Augenblick durch völlig welt-und wirklichkeitsfremde Äußerungen abgibt und dadurch täglich an Glaubwürdigkeit bei den Menschen verliert, die dann innerlich oder ganz offen sich von der Kirche verabschieden.
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#166   Puchil2 †   11:50:56 | Freitag, 7. August 2009
An Kunstmaler
„Wer als RKK Priester doch heiraten möchte – kann sein Priesteramt niederlegen und heiraten – dagegen hat niemand was.“
Genau das habe ich nach reiflichem Überlegen getan! Warum beschimpfen Sie dann mich und meine Frau auf unflätigste Art und Weise?
Wenn Sie uns näher kennen lernen wollen, klicken Sie:
http//puchingers.wordpress.com
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#158   Puchil2 †   22:06:56 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
2 Fragen:
Was heißt: „in Ihren Einträgen“
Was bedeutet „HS“
Danke für die Aufklärung!
Übrigens: Fein, dass sie bei Ihrem letzten Beitrag keine Sexual und Fäkalsprache verwendet haben. Nur eine kleine Beschimpfung:Teufelsdiener.
Man wird ja bezüglich Ihres Anstandes schon recht bescheiden.
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#149   Puchil2 †   15:17:41 | Mittwoch, 5. August 2009
An alle: Achtung – Rückfall!
Kunstmaler hat einen Rückfall erlitten: Das Wort „Hurenböcke“ ist ihr entwischt! Mal sehen, ob das nur ein einzelner Nachrülpser war, oder ob der große Exorzismus für eine endgültige Heilung gebraucht wird. Die Option Psychiater haben wir dann auch noch. Gott helfe uns und Kunstmaler!
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#144   Puchil2 †   14:49:30 | Mittwoch, 5. August 2009
An alle: Gott sei Lob und Dank
Der Exorzismus hat geholfen! Beim letzten Beitrag des Kunstmalers wurde weder eine Beschimpfung noch ein Wort aus der Sexual und Fäkalsprache verwendet!
Nur weiter so: Sie sehen, Kunstmaler, es geht doch!
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#141   Puchil2 †   14:34:24 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Es muss jetzt sein: Schon wieder ein Fäkalwort – Furz
Ich spreche jetzt jetzt Kraft meiner auch heute noch gültigen Weihe einen Exorzismus über Sie. Bei Gefahr in Verzug ist mir das erlaubt. Aber erschrecken Sie nicht, wenn die bösen Dämonen bei ihrer Ausfahrt Sie durcheinander schütteln.
Weichet ihr bösen Geister von dem armen Kunstmaler im Namen des Dreieinigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!
Verwirret nicht, fesselt nicht, löst die Fessel, gebt ihn frei! Der Herr, unser Gott, euer Herr, gebiete euch.
Weichet und kehret nicht wieder im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
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#138   Puchil2 †   13:27:31 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Schon wieder das Wort Nutte! Also doch auch eine Sexuelle Fixierung! Los! Exorzist und Psychiater warten schon.
PS: Besessene bedienen sich oft einer ausgesprochen Sexual – und Fäkalsprache.
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#134   Puchil2 †   12:14:23 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler: Sexuelle Fixierung?
Haben Sie andere Wörter als Huren, Nutten usw. auch in ihrem Wortschatz? Wenn nicht, dann leiden Sie an einer Sexuellen Fixierung und gehören neben dem Exorzisten auch noch zum Psychiater!
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#129   Puchil2 †   11:54:28 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Ich bin nicht gegen den Zölibat, im Gegenteil: Wer ihn fassen kann, der fasse ihn. Ich habe es mit gutem Willen versucht und konnte ihn nicht fassen – aber ich bin gegen die zwanghaft Koppelung zwischen Ehelosigkeit und Priesterberuf und ich bin gegen Menschen, die aus ihrer schwarzen Seele nur Böses ausspucken!
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#124   Puchil2 †   11:37:12 | Mittwoch, 5. August 2009
Was anderes als Böses?
Was tun sie, Herr Kunstmaler, auf diesem Forum anderes als Böses: Verurteilen, beschimpfen, verleumden, beschmutzen, in den Dreck ziehen…
Wenn Sie nur ein kleine Ahnung von der Bibel hätten, dann würden Sie wissen, was dort solchen Menschen angedroht wird!
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#122   Puchil2 †   11:26:32 | Mittwoch, 5. August 2009
An Fridericius
Sie sehen: Mit manchen Menschen -besonders mit abgründig bösen wie dieser Kunstmaler – kann man nicht vernünftig reden!
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#118   Puchil2 †   10:28:17 | Mittwoch, 5. August 2009
An Friderikus
Herzlichen Dank für ihr Verständnis!
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#112   Puchil2 †   09:23:53 | Mittwoch, 5. August 2009
Dämonisch böse
Lieber Kunstmaler!
So wie sie posten sind sie ein dämonisch böser Mensch. Bitten sie Gott um Befreiung bei einem Exorzisten!
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#110   Puchil2 †   08:15:40 | Mittwoch, 5. August 2009
An newtube (00.32 Uhr)
„Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, daß in der Tiefe Ihres Herzens nur eine reine, ungetrübte Freude herrscht, ungemischt mit einer gewissen Sehnsucht und einer gewissen Trauer nach dem „verlorenen Paradies“, nach dem, was hätte sein können, und nun nur im Ozean der göttlichen Barmherzigkeit versunken weiterexistieren
kann, in dieser „pax et reconciliatio“, die alles Übrige
relativiert und deklassiert…“
In mir ist keine Trauer über meine Entscheidung. Ich bin überzeugt, dass ich jetzt den Platz gefunden habe, den Gott für mich vorgesehen hat: Ehemann einer großartigen Frau, Vater zweier toller erwachsener Söhne – der eine hat am letzten Sonntag mit einer berührenden Feier geheiratet – Großvater eines einjährigen Enkelsohnes, Mitgestalter des kirchlichen Lebens auf verschiedenen Ebenen…
Auf der anderen Seite bin ich überzeugt, dass ich auch als verheirateter Mann priesterliche Aufgaben mit viel Kompeztenz erfüllen könnte und bin deshalb ein Stück traurig darüber, dass die Kirche dies für nicht möglich erachtet.
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#91   Puchil2 †   19:58:11 | Dienstag, 4. August 2009
An newtube
„Bedauernswert ist, daß die von Ihnen erwähnte Einsicht über die Unmöglicheit für Sie zölibatär zu leben, erst nach anstatt vor der Priesterweihe und der damit verbundenen Verpflichtungen stattgefunden hat.“
Sie werden ja sicher auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass man mit gutem Gewissen glaubt, etwas zu schaffen, um dann feststellen zu müssen, dass es doch nicht möglich war.
Oder anders: Im Leben kommt manchmal etwas anders, als man denkt.
Ich halte es für ein Zeichen von Größe, wenn man dann eine ehrliche Konsequenz zu zieht.
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#81   Puchil2 †   19:16:49 | Dienstag, 4. August 2009
An newtub
„Sie sind vom Kreuz Christi abgefallen, worauf Sie sich aus freiem Willen und aus Liebe zu Ihm auf ewig nageln ließen, und sind davongelaufen. Die Erfahrung des Golgotha wird keinem Priester erspart: aus diesem Holz fließt letztendlich seine priesterliche Fruchtbarkeit…“
Ich bin in keiner Weise vom Kreuz Christi abgefallen. Im Gegenteil: Mein Glaubensleben ist heute tiefer als damals. Die Aufgabe des Priesteramtes hatte für mich einzig damit zu tun, dass ich erkannte, dass die zölibatäre Lebensorm für mich nicht lebbar ist.
„Als Laie, sehe ich jedoch die immense Belastung einer
solchen Entscheidung auf einem Priester und sein Versuch, in irgendeiner Weise mit dem Herrn wieder klarzukommen, auch durch seine Arbeit in kirchlichem
und sozialem Bereich…“
Ich bin heute sowohl mit dem Herrn als auch mit mir selbst längst im Klaren und mein Einsatz für unsere konkrete Gemeinde und Diözese zusammen mit meiner Frau ist wahrscheinlich fruchtbarer als früher. (vgl. unseren Blog!)
„Worauf der Beitrag sich bezieht ist der abgefallene
Priester der noch nicht zu sich selbst gefunden hat,
der für seine menschliche Schwäche die Kirche verantwortlich macht und seine Lebenslüge damit fortschreibt.“
Ich mache für meine Entscheidung niemand verantwortlich als mich selbst. Es geht mir sehr gut damit, ich bin dadurch zu meiner „Lebenswahrheit“ gekommen.
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#9   Puchil2 †   12:41:40 | Dienstag, 4. August 2009
Wer ist wovon abgefallen?
Hier ein kleiner Hinweis darauf, was sogenannte abgefallene Priester – ich bin einer von rund 100.000 weltweit – zusammen mit ihren Frauen alles für die Menschen und die Kirche ehrenamtlich leisten:
puchingers.wordpress.com
Redaktion benachrichtigen Es ist eine Schande
#7   Puchil2 †   10:46:02 | Montag, 3. August 2009
Mitschuld
Ist der Kreuznet – Redaktion und allen Postern eigentlich klar, dass sie mit den dauernden Hetzartikeln und Hetzbeiträgen gegen Homosexuelle Menschen Mitverantwortung tragen für die Morde in Israel?
Könnt ihr guten Gewissens diese Verantwortung auf euch nehmen? Gott wird euch zur Rechenschaft ziehen!
Redaktion benachrichtigen Sabotage gegen den Bischof
#44   Puchil2 †   14:31:01 | Sonntag, 19. Juli 2009
Hirten, die zerstreuen
Hoffentlich hat der neue Bischof von Limburg heute bei der Lesung aus dem Propheten Jeremia gut zugehört:
„Spruch des Herrn: Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen. Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten …“
Durch polarisierende Entscheidungen spaltet er sein Bistum, richtet er die Einheit zugrunde, zerstreut er, versprengt er (Kirchenaustritte!), kümmert er sich nicht um die ganze Herde, sondern macht sich nur bei einer kleinen, lauten Minderheit Liebkind.
Dann gilt für ihn wohl auch der Satz: „Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.“
Redaktion benachrichtigen Sabotage gegen den Bischof
#5   Puchil2 †   12:27:55 | Samstag, 18. Juli 2009
Niedergang in Linz?
Von einem Niedergang des kirchlichen Lebens ind der Dözese Linz ist weit und breit nichts zu sehen. Im Gegenteil: Blühendes Leben ind den Pfarreien, oft Dank hervorragender Laien – Pfarrassistenten. im Verhältnis zu anderen Diözesen noch immer hoher Kirchenbesuch, höchstes Spendenaufkommen von allen österreichischen Diözesen, hohes Mitverantwortungsgefühl der getauften und gefirmten Christen für ihr jeweiliges Pfarrleben, usw. usw.
Alle, die etwas anderes erzählen sind Quertreiber und Miesmacher, die unsere Diözese mit allen Mitteln anschwärzen wollen.
Redaktion benachrichtigen Die Schuhschachteln der weltoffenen Linzer Grillzangen-Liturgiker
#212   Puchil2 †   09:35:02 | Dienstag, 23. Juni 2009
Großayatollah Sistani:
Ich lasse Ihre Einstellunge ja gelten, versuche, sie mit Argumenten – und nicht mit Gewalt – weiter zu entwickeln. Intoleranz spüre ich von Ihrer Seite.
Und übrigens: Glaubensfragen und Mathematik gehören zwei ganz verschiedenen Ebenen an …
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#209   Puchil2 †   08:36:25 | Dienstag, 23. Juni 2009
Inabikari: Was sagte Jesus eigentlich im Abendmahlssaal?
Er sagte aber auch: „Ich bin bei euch bis ans Ende der Welt“ – auch im eucharistischem Brot.
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#207   Puchil2 †   08:00:28 | Dienstag, 23. Juni 2009
Großayatollah Sistani: Wer mich zwingen will,…
Niemand will Sie zu etwas zwingen. Aber andere als die eigenen Sichtweisen auch als berechtigt und theologisch begründbar einfach stehen lassen, gelten lassen…das wäre schon eine gute Sache. Aber Sie tragen ihren Namen „Großayatollah“ offensichtlich zu Recht: Er bedeutet wohl: Die ganze Wahrheit habe ich, alles andere ist falsch und muss vernichtet werden – wenigstens mit Worten.
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#205   Puchil2 †   07:38:59 | Dienstag, 23. Juni 2009
Großayatollah Sistani: Warum nur? Na: ganz einfach!
Genau das meine ich: Etwas als Schwachsinn beschimpfen, was einem nicht in den Kram passt. Haben Sie sonst nichts drauf? – Dann sparen Sie sich doch ihre Beiträge!
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#203   Puchil2 †   07:26:35 | Dienstag, 23. Juni 2009
Warum nur?
Warum geht niemand auf die legitimen theologischen Interpretationen der Fladenbrotmonstranz Z.B. als neutestamentliche Spiegelung der Geschichte mit der Ehernen Schlange mit dem Hinweis auf den erhöhten, rettenden Christus …?
So weit reicht offensichtlich der theologische Horizont der meisten hier schreibenden Poster nicht. Sie erschöpfen sich in Beschimpfungen und fanatischem, unreflektiertem Geifern.
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#201   Puchil2 †   05:45:29 | Dienstag, 23. Juni 2009
Ein weiterer Gedanke
Fladenbrot-Monstranz
„Ich habe nun die umstrittene Fladenbrot-Monstranz genau betrachtet und darüber nachgedacht: Jesus wird beim Abendmahl wahrscheinlich selbst Fladenbrot gegessen haben, da es im Orient weit verbreitet war und ist.
Das Brot der Monstranz wird, wie mir scheint, von zum Gebet gefalteten Händen gehalten – ein Hinweis auf das tiefe Gebet Jesu am Ölberg? Die Hände sind schwarz – Jesu Botschaft richtet sich an alle Menschen, nicht nur an solche mit weißer Hautfarbe. Schließlich wird das Brot von einer Holzstange getragen – das Kreuzesholz Jesu? Die Monstranz ist nicht aus Gold und Edelsteinen – in Jesu Leben gab es keinen Prunk.
Ich finde die Fladenbrot-Monstranz ganz schlüssig und verstehe nicht, wie sie in konservativen Kirchenkreisen so große Ablehnung erfahren musste. Ist man dort nicht bereit, objektiv nachzudenken und von einzementierten Standpunkten abzuweichen?“
(aus einem Leserbrief)
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#171   Puchil2 †   22:37:24 | Montag, 22. Juni 2009
Noch einmal
Ich ersuche um theologisch argumentierendeStellungnahmen.
Zur Aufregung über die Linzer Fronleichnamsfeier
Die bei der Fronleichnamsfeier von 5 Linzer Pfarren verwendete moderne Monstranz erinnert mich an die im AT erzählten Geschichte von der Eherne Schlange.
Auf dem langen Weg durch die Wüste murrten die Israeliten über Jahve und Moses. Zur Strafe schickte der Himmel feuerrote giftige Schlangen, an deren Biss viele starben. Moses betete für sein Volk, und Gott befahl, eine eherne Schlange zu gießen und an einem Pfahl zu befestigen; beim Anblick dieses Zeichens würden Gebissene am Leben bleiben.
Das Neue Testament sieht in der erhöhten Schlange einen Hinweis auf Jesu Erhöhung am Kreuz. Durch diese Sicht des Karfreitagsgeschehens wird das Kreuz zu einem Leben spendenden Baum. An ihm ist die Frucht einer umfassenden Hingabe und Liebe zum Menschen zu sehen: Jesus wird als Frucht des „Lebensbaumes“ zur Nahrung für viele Menschen, besonders auch in der Eucharistie.
So gesehen bringt die verwendete Monstranz das Geheimnis der Eucharistie besser zum Ausdruck als die üblichen klassischen Monstranzen.
Redaktion benachrichtigen Die Schuhschachteln der weltoffenen Linzer Grillzangen-Liturgiker
#133   Puchil2 †   21:41:45 | Montag, 22. Juni 2009
Eherne Schlange
Zur Aufregung über die Linzer Fronleichnamsfeier
Die bei der Fronleichnamsfeier von 5 Linzer Pfarren verwendete moderne Monstranz erinnert mich an die im AT erzählten Geschichte von der Eherne Schlange.
Auf dem langen Weg durch die Wüste murrten die Israeliten über Jahve und Moses. Zur Strafe schickte der Himmel feuerrote giftige Schlangen, an deren Biss viele starben. Moses betete für sein Volk, und Gott befahl, eine eherne Schlange zu gießen und an einem Pfahl zu befestigen; beim Anblick dieses Zeichens würden Gebissene am Leben bleiben.
Das Neue Testament sieht in der erhöhten Schlange einen Hinweis auf Jesu Erhöhung am Kreuz. Durch diese Sicht des Karfreitagsgeschehens wird das
Kreuz zu einem Leben spendenden Baum. An ihm ist die Frucht einer umfassenden Hingabe und Liebe zum Menschen zu sehen: Jesus wird als Frucht des „Lebensbaumes“ zur Nahrung für viele Menschen, besonders auch in der Eucharistie.
So gesehen bringt die verwendete Monstranz das Geheimnis der Eucharistie besser zum Ausdruck als die üblichen klassischen Monstranzen.
Redaktion benachrichtigen Wien: Spielchen im altliberalen Sandkasten
#5   Puchil2 †   12:45:14 | Montag, 15. Juni 2009
Ein unverschämter Artikel!
„Die ‘Laieninitiative’ ist ein Verein pensionierter B-Prominenz aus der Homo- und Abtreibungsgruppierung ‘Österreichische Volkspartei’“.
Wenn Sie noch einen Rest von Respekt vor der Würde von Menschen haben, dann löschen Sie diesen unverschämten Beitrag über die Laieninitiative.
Eine angesehene, staatstragende Partei pauschal als eine „Homo – und Abtreibungsgruppierung zu beschimpfen, ist schon ein starkes Stück!
Meine liebe Redaktion: Da geht es um ganz konkrete Menschen, die Respekt verdienen, auch wenn man nicht ihrer Meinung ist.
Redaktion benachrichtigen Mahltisch schändet Linzer Altritus-Kirche
#47   Puchil2 †   17:15:03 | Sonntag, 10. Mai 2009
An lux in tenebris
Was glauben Sie: Wieviele Priester leben in Ihrer Diözese mit Frauen in einem Verhältnis? Vielleicht auch solche in einer gehobeneren Position? Nennen Sie die eigene Diözese dann auch dekadent?
Redaktion benachrichtigen Mahltisch schändet Linzer Altritus-Kirche
#37   Puchil2 †   14:59:01 | Sonntag, 10. Mai 2009
Beleidugung
Ich verbiete mir für meine Diözese Linz, in der ich lebe , die Bezeichnung „dekadent“.
Es ist dies eine tiefe Beleidigung aller Gläubigen, die sich für ein gutes christliches Leben hier bemühen.
Ich ersuche die Redakton diesen Begriff zu entfernen!
Wer sich selber ein Bild von der Diözese Linz machen möchte, der schaue mal hier hinein:
www.dioezese-linz.at
Redaktion benachrichtigen Schweizergardist-Innen? + …
#22   Puchil2 †   17:02:38 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Zu: Theorie und Praxis 2. Versuch
Kardinal Schönborn hat aus sehr guten Gründen mit ihm vorliegenden Beweisen die Weihe des designierten Hilfsbischofs Wagner gestoppt.
Ihm Sabotage vorzuwerfen ist ein starkes Stück!
Redaktion benachrichtigen Ein Geschenk vom Präsidenten + …
#4   Puchil2 †   09:52:26 | Freitag, 1. Mai 2009
Abwehr: ad aufrechterkatholik
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie die „inkriminierten“ Begriffe gar so stark ablehnen?
Freud würde sagen: Was man verteufelt, mit dem hat man selber Probleme.
Redaktion benachrichtigen Ein Geschenk vom Präsidenten + …
#2   Puchil2 †   09:35:09 | Freitag, 1. Mai 2009
Der Dümmste studiert Theologie?
Einige Bemerkungen:
Die Überschrift legt nahe, dass alle die Theologie studieren, dumm sind. – Eine böse Beleidigung!
Zum Beitrag in der Studentenzeitung: Um zu einem sachgemäßen Urteil zu kommen, müsste man folgendes wissen:
Sind die zitierten Abschnitte Zitate oder Aussagen des Verfassers? Welche „literarische Gattung“ wird benützt? (Publikumsbeschimpfung, Satire …) Gibt es dazu eine Erklärung der Herausgeber? …
Vorsicht, sonst könnte es auch eine ungerechte Vorverurteilung werden.
Wichtig ist auch festzuhalten, dass dieser artikel nicht im Verantwortungsbereich der Leitung der Hochschule entstanden ist und man daher nicht – wie es kath.net macht – die Theologische Hochule selbst bekleckern darf!
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#88   Puchil2 †   23:33:47 | Dienstag, 21. April 2009
An wickerl
Eine sachbezogenere Antwort auf meine postings wäre mir zwar lieber gewesen, als Ihr emotionaler Rundumschlag. Aber in einem gebe ich ihnen Recht: Es werden sich wirklich welche fragen, was einen Mann bewegt, für eine Abtreibung zu bezahlen. Viele plausiblen Antworten wird es darauf ja nicht geben.
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#78   Puchil2 †   18:43:28 | Dienstag, 21. April 2009
Zum Thema!
Mich wundert, warum hier so wenig zum Thema gepostet wird. Es geht um Wagner, dem verhinderten Hilfsbischof, um die Gründe seiner Nicht-weihe, seine Anwürfe in Richtung seiner Gegner, seine halbherzigen Ausreden und Dementis… Na, Kolleginnen und Kollegen: Hat es euch die Sprache verschlagen?
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#71   Puchil2 †   17:47:58 | Dienstag, 21. April 2009
Ich wäre an Stelle Wagners vorsichtiger
Wagner wäre gut beraten, wenn er sich an das Schweigegebot des Kardinals halten würde. Wernn er weiter die Verwürfe abstreitet, könnte es sein, dass die Frau aus Windischgarstevon sich aus in die Öffentlichkeit geht, weil sie ja von Wagner immer wieder als Lügnerin mit einem anonymen Zettel beschimpft wird. Wir hätten dann eine dem Fall Groer von 1995 sehr ähnliche Situation.
Redaktion benachrichtigen Eine einzige Familie + …
#34   Puchil2 †   16:37:36 | Dienstag, 21. April 2009
An den leser
Schwierigkeiten mit dem Zölibat ist kein auf Mitteleuropa beschränktes Problem. Im Gegenteil: In Amerika, Afrika und Asien zeigen Untersuchungen noch ein weit düstereres Bild. Und diese Untersuchungen sind nicht von Zulehner.
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#54   Puchil2 †   16:34:19 | Dienstag, 21. April 2009
Wagners Gegner sind Lügner?
Warum geht Wagner wegen Verleumdung nicht vor Gericht? Er ist doch sonst kein zimperlicher Typ. Wohl deswegen nicht, weil es dann zu einer Gegenüberstellung mit der Frau kommen würde. Das und die Aufdeckung der Wahrheit macht ihm wohl Angst!
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#49   Puchil2 †   16:04:27 | Dienstag, 21. April 2009
Wagners „Lebenslüge“
Mons. Wagners hinterlistige Gegner planten drei Tage vor seiner Bischofsweihe die Lüge zu streuen, er habe einer unverheirateten schwangeren Mutter Geld für eine Kinderabtreibung gegeben.
Mons. Wagners Kommentar: „Da wußte ich, jetzt geht es mit den Lügen los. Da wollte ich nicht mehr.“
Vielleicht kommt hier aber bei Wagners Leugnen an den Tag, was Ibsen „Lebenslüge“ nennt.
Lebenslügen dienen dazu, etwas Unangenehmes, Negatives nicht eingestehen zu müssen oder zu verschleiern.
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#44   Puchil2 †   15:10:58 | Dienstag, 21. April 2009
Was waren wohl die wahren Gründe für den so raschen Sinneswandel des Kardinals
Doch auch das war offenbar eine List: „Wenige Tage später hat er die Sondersitzung der Bischöfe einberufen – da wußte er schon was laufen sollte.“ – erinnert sich Mons. Wagner:
„Er hat auch meinen Bischof angerufen und gesagt, man solle das noch schnell lösen, damit seine Sitzung ruhiger ablaufen kann.“
Natürlich nicht die „Sager“ Wagners über Homosexualität, Harry Potter und Tsunamis. Sondern es war wohl der Inhalt des „anonymen Zettels“ der in Wirklichkeit eine eidesstattlich Erklärung einer ganz konkreten Frau, deren Identität der Diözese bekannt ist.
Nun werde ich aber sicher gelöscht. Denn das ist wahrscheinlich zuviel an Wahrheit!
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#36   Puchil2 †   13:27:32 | Dienstag, 21. April 2009
Anonymer Zettel?
Der angebliche „anonyme Zettel“ ist in Wirklichkeit eine eidesstattliche Erklärung, im Besitz des Domkapitels.
Jetzt wird dieser Beitrag sicher gleich gelöscht. Die Wahrheit darf nämlich hier nicht geschrieben werden.
Redaktion benachrichtigen Eine einzige Familie + …
#27   Puchil2 †   23:00:55 | Montag, 20. April 2009
An Prof.
Vielleicht könnten Sie, nachdem Sie Ihre beckmesserischen Haarspaltereien beendet haben, zum praktischen Teil des Problemes was sagen: Z.B.: Warum kommen weltweit 50 und mehr % der katholischen Priester mit der Zölibatsverpflichtung nicht zurecht und wie kann man mit diesem Problem sachgerecht umgehen, ohne dass die Kirche an Glaubwürdigkeit noch mehr verliert?
Redaktion benachrichtigen Eine einzige Familie + …
#1   Puchil2 †   08:22:50 | Montag, 20. April 2009
Die Realität im Linzer Anti-Wagner-Bistum?
Dass katholische Priester in großer Zahl mit Frauen zusammenleben und mit ihnen auch Kinder haben ist eine weltweite Realität – in manchen Ländern noch häufiger – und durchaus nicht nur auf Linz zu beschränken.
Dies wird für viele solange ein Ärgernis sein, bis die Kirchenleitung endlich die verpflichtende Koppelung zwischen Zölibat und Priesterberuf aufgibt und Verheiratete zum Priesteramt zulässt.
Redaktion benachrichtigen Dieses Jahr nur im engen Kreis + …
#12   Puchil2 †   11:28:09 | Donnerstag, 16. April 2009
Weiterer Beleg für ruhrgebietler
Apologie des Justin: „Der Tag des Herrenmahles ist der Sonntag“
Redaktion benachrichtigen Dieses Jahr nur im engen Kreis + …
#7   Puchil2 †   09:27:33 | Donnerstag, 16. April 2009
Belege für Ruhrgebietler
Z.B.: Apg:2, 43-47 oder Lk 24,53
Redaktion benachrichtigen Dieses Jahr nur im engen Kreis + …
#1   Puchil2 †   08:13:10 | Donnerstag, 16. April 2009
Angeblich?
Die Seelsorgeeinheit Philipp Neri in Heidelberg führte in der ersten Hälfte der Karwoche ein „eucharistisches Fasten“ durch. Das geht aus dem Gemeindebrief hervor. Man wollte wie angeblich in der Urkirche werktags keine Messe feiern.
Natürlich entspricht es den Tatsachen, dass in der Urkirche werktags kein Herrenmahl gefeiert wurde. Die gepflegte Gottesdienstform während der Woche war das gemeinsame Psalmengebet, die heutige Tagzeitenliturgie.
Redaktion benachrichtigen Pflichtlektüre für den Vatikan: „Wir haben ihn wieder!“
#43   Puchil2 †   08:05:55 | Donnerstag, 16. April 2009
Zweierlei Maß
Es ist schon komisch: Wenn ich von beeideten Fakten spreche, die gegen den – Gott sei Dank – verhinderten Hilfsbischof Wagner sprechen, werden meine Beiträge von der Redaktion des Forums gelöscht. Auf der anderen Seite dürfen Beitragsverfasser und Poster in oft unflätiger Weise über andere Personen herfallen und es geschieht nichts! Das verstehe wer will!
Redaktion benachrichtigen Blindes Huhn findet ein Korn + …
#11   Puchil2 †   11:11:54 | Freitag, 10. April 2009
An LM
Wahrscheinlich haben Sie noch keine Zeile von Prof Zulehner gelesen. Sonst würden Sie wissen, aus welch tiefer spiritueller Basis heraus er zu seinen pastoralen Schlussfolgerungen kommt.
Redaktion benachrichtigen Blindes Huhn findet ein Korn + …
#5   Puchil2 †   10:45:32 | Freitag, 10. April 2009
Laien können das Loch nicht stopfen?
Doch, das könnten sie: Wenn man sie – so wie Prof. Zulehner immer wieder fordert – zu Priestern weihen würde! Die Kompetenzen dazu hätten sie.
Redaktion benachrichtigen Ein Gott, der klein wird + …
#7   Puchil2 †   10:29:02 | Donnerstag, 9. April 2009
Not-wendiger Seitenhieb
Bischof Golser von Brixen wünscht in der jüngsten Ausgabe der Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck, „Tiroler Sonntag“, dass den kontinentalen Bischofskonferenzen in der Frage der Priesterweihe für bewährte, verheiratete und in der Gemeinde geachteten Männer (viri probati) „mehr Entswcheidungsmöglichkeiten“ zugestanden werden.
Ich gratuliere zu diesem mutigen Vorstoß und hoffe, dass sich möglichst viele Bischofskollegen anschließen und diesen Wunsch mit aller Deutlichkeit in Rom vertreten, damit endlich ein längst fälliger erster Schritt zur Linderung des brennenden Priestermangels gesetzt werden kann.
Es wäre schön, wenn auch Bischof Scheuer von Innsbruck noch deutlichere Worte finden könnte und seinen südlichen Nachbarn nicht im Regen stehen lässt.
Redaktion benachrichtigen Die Wahrheit ist in Italien angekommen
#32   Puchil2 †   17:27:52 | Samstag, 4. April 2009
An Dr. Schlämmer
„Die Wahrheit wurde geopfert. Die „Dechanten“ haben Wagner abgeschossen, weil sie ihn fürchteten als jemanden, der sie wieder in Konformität mit dem Kirchengesetz gebracht hätte…
Die angeblich mangelnde Kompetenz und angeblichen Kommunikationsschwierigkeiten, naja das waren die Gründe, die man vorgeschoben hat, damit das üble Ansinnen verborgen bleiben konnte.
SO wars. Und NICHT anders.“
Weil Pfarrer Wagner nachweislich ordentlich Dreck am Stecken hat, deswegen wurde er nicht Weihbischof.
SO wars. Und NICHT anders!
Redaktion benachrichtigen Ernennung ist offiziell + …
#1   Puchil2 †   10:25:05 | Samstag, 4. April 2009
Widerstand leisten
In der Diözese Linz, die leider immer wieder völlig zu Unrecht kritisiert wird, gelten folgende Grundsätze für die Seelsorge der Zukunft:
Leitsätze: Option für das Leben der Gemeinden
1. Gemeinden sollen leben: in und als Pfarrgemeinden, als kategorielle Gruppen, als Personalgemeinden.
Konsequenz: Keine Pfarre wird aufgelöst! Wo nötig leiten Pfarrassistenten (meist Laien) zusammen mit einem Moderator (Priester) eine Gemeinde.
2. Die Gemeinden sind Subjekt der Seelsorge, die Menschen sind Subjekt.
Konsequenz: Die Gemeinden organisieren als Träger der Seelsorge in Verantwortung ihr Pfarrleben.
3. Gemeinden stehen in Beziehung zu anderen Gemeinden, zur Diözese, zur Weltkirche.
Konsequenz: Bildung von „Seelsorgeräumem“ um die Zusammenarbeit zu fördern. (Solidartätsprinzip)
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zum Feiern
#29   Puchil2 †   14:45:55 | Freitag, 3. April 2009
Märchenartikel
Auch wenn es hier noch so oft geschrieben wird: Der Rückgang in manchen Bereichen der Kirche hat nichts, aber auch gar nichts mit der Einführung des Novus Ordo zu tun. Die Wahrheit ist: Ohne Liturgieredorm wären die Kirchen noch leerer.
Redaktion benachrichtigen Kirche in Schwierigkeiten + …
#8   Puchil2 †   08:43:40 | Mittwoch, 1. April 2009
Pflichtzölibat ist eine Fiktion
Zölibatsprobleme nicht auf Diözese Linz beschränkt!
Durch die Art und Weise der medialen Berichterstattung über Zölibatsverfehlungen wird der Eindruck vermittelt, als handelte es sich dabei um ein besonders für die Diözese Linz typisches Problem.
Dieser Eindruck entspricht nicht den Tatsachen:
In einer Umfrage unter 1500 Priestern in der der Erzdiözese Köln sagen 76% aller Befragten, dass viele Geistliche ohnehin mit einer Frau zusammen leben.
Nach begründeten Schätzungen gibt es in Deutschland rund 4000 Frauen, die mit einem Priester liiert sind. (bei rund 16.000 Priestern).
Die Zahlen sind sicher auch auf alle österreichischen Diözesen übertragbar. Eine Untersuchung der Biographien von 1500 nordamerikanischen Priestern ergab, dass höchstens die Hälfte der Priester mit dem Zölibat leben kann. (10 % gefestigter bis vollendeter Zölibat, 40 % annähernde Befolgung)
Kenner der Gegebenheiten sagen, dass die Lage in Südamerika, Afrika und Asien noch dramatischer sei. Priester im Amt, die mit einer Frau zusammen leben:
Philippinen: 50 %
Brasilien: 50% – 60%
Mexiko:: 75% (Angabe eines Bischofs)
Peru: 80 %
Bolivien: 95%
Zaire: gegen 100%
Zusammenfassend kann gesagt werden: In der Realität ist der verpflichtende Zölibat der Priester weltweit eine Fiktion!
Redaktion benachrichtigen Die Diözese Linz marschiert ungebremst in den Abgrund
#202   Puchil2 †   21:57:21 | Dienstag, 17. März 2009
KIRCHE MACHT ANGST
Das hässliche Gesicht der kirchlichen Macht
Oder: Angst geht um im Land
Auf den ersten Blick hin bin ich enttäuscht, dass Josef Friedl von seinen Mitbrüdern, bsonders von den bereits pensionierten, die auch in einer Beziehung mit einer Frau leben, bis jetzt so wenig öffentliche Solidarität erfahren hat. Je nach Studie, ausgedrückt in absoluten Zahlen, sind in der Diözese Linz mindestens zwischen 46 und 74 Priester in einer ähnlichen Situation. Abgesehen von einem anonymen Schreiben von 8 Priestern und einem Posting auf der Homepage von „Wir sind Kirche“ einer nicht näher erklärten Gruppe mit Namen „zukunftinderkirche“ war von ihnen nichts zu hören.
Auf den zweiten Blick verstehe ich das schweigsame Einziehen ihrer Köpfe:
Angst geht unter ihnen um.
Angst, ihr Amt zu verlieren.
Angst, ihre angesehene Position zu verlieren.
Angst, die berufliche Existenz zu gefährden, ihre eigene und vielleicht auch die ihrer Partnerinnen, sofern sie im kirchlichen Bereich tätig sind.
Angst vor dem hässlichen Gesicht der kirchlichen Macht. Denn das Kirchenrecht kennt im Falle des offiziellen bekannt Werdens einer solchen Beziehung nämlich keine Gnade.
Redaktion benachrichtigen Eine mörderische Geschichte
#31   Puchil2 †   12:04:01 | Dienstag, 17. März 2009
An Mannheimer und Unschuld
Ich bin mir sicher, dass es das Dokument gibt. Über den Inhalt müssen Sie das Domkapitel befragen.
Redaktion benachrichtigen Eine mörderische Geschichte
#25   Puchil2 †   11:40:01 | Dienstag, 17. März 2009
Nur Gerüchte?
Dass sich Wagner in Worten gegen die Abtreibung wettert und sich leidenschaftlicher Lebensschützer darstellt, sagt gar nichts über seine Unschuld bezüglich der Vorwürfe, die im Raum stehen. Auch Kardinal Groer hat in einer Predigt gegen die Kinderschänder gewettert, dass „sie des Himmelreiches verlustig gehen“ und wurde dann als solcher von einem Opfer seiner Übergriffe geoutet.
Übrigens: Hier auf diesem Forum wurde geschrieben, dass es ein belastendes Dokument in der Hand des Domkapitels gäbe.Da tickt – noch immer eine Bombe!
Redaktion benachrichtigen Die Diözese Linz marschiert ungebremst in den Abgrund
#123   Puchil2 †   21:58:13 | Montag, 16. März 2009
Zölibatsprobleme nicht auf Diözese Linz beschränkt!
Durch die Art und Weise der medialen Berichterstattung über das Outing von Dechant Josef Friedl wird der Eindruck vermittelt, als handelte es sich dabei um ein besonders für die Diözese Linz typisches Problem.
Dieser Eindruck entspricht nicht den Tatsachen:
In einer Umfrage unter 1500 Priestern in der der Erzdiözese Köln sagen 76% aller Befragten, dass viele Geistliche ohnehin mit einer Frau zusammen leben.
Nach begründeten Schätzungen gibt es in Deutschland rund 4000 Frauen, die mit einem Priester liiert sind. (bei rund 16.000 Priestern).
Die Zahlen sind sicher auch auf alle österreichischen Diözesen übertragbar. Aus Polen gibt es ähnliche Zahlen. Eine Untersuchung der Biographien von 1500 nordamerikanischen Priestern ergab, dass höchstens die Hälfte der Priester mit dem Zölibat leben kann. (10 % gefestigter bis vollendeter Zölibat, 40 % annähernde Befolgung)
Kenner der Gegebenheiten sagen, dass die Lage in Südamerika, Afrika und Asien noch dramatischer sei.
Zusammenfassend kann gesagt werden: In der Realität ist der verpflichtende Zölibat der Priester weltweit eine Fiktion!
Redaktion benachrichtigen Der Dechant kannte die Regeln
#53   Puchil2 †   19:30:11 | Samstag, 14. März 2009
Hilfe für Dechant Friedl
Stellungnahme weiterer Priester aus Linz
„Dechant Friedl aus Oberösterreich hat unseren höchsten Respekt, da er sich zu seiner Lebenssituation als Priester offen geäußert hat und zu seiner Partnerschaft steht. Wir fühlen uns ihm und vielen anderen verbunden. Als in gleicher Weise Betroffene haben wir uns in Selbsthilfegruppen in österreichischen und anderen angrenzenden deutschsprachigen Diözesen vernetzt.
Nach unserem Einblick in die Realität befinden sich circa ein Drittel der katholischen Priester in derselben Situation. Wir bitten die Kirchenleitung einen Weg zu suchen, der die priesterliche Lebensform auch in der römisch-katholischen Kirche freistellt.
Uns allen ist der Dienst als Priester Berufung und Lebenserfüllung. Unsere Partnerinnen sind uns Geschenk des Himmels und wertvolle Hilfe in unserem Leben und Dienst. Weil die zölibatäre Lebensform aus dem Evangelium nicht zwingend abzuleiten ist, sind wir der Überzeugung, dass der priesterliche Dienst in Seelsorge, Sakramentenspendung und Gemeindeleitung für die Kirche wichtiger und zukunftsfähiger ist als das Festhalten am Pflichtzölibat.
Wir hoffen aus Gründen der Glaubwürdigkeit der Kirche, dass sie die entsprechenden kirchenrechtlichen Regelungen in allernächster Zeit ändert. – Stellungnahme der Vernetzungsgruppe zukunftinderkirche am 13. März 2009.“
Redaktion benachrichtigen Denkwürdige Synagoge + …
#100   Puchil2 †   19:28:32 | Samstag, 14. März 2009
Hilfe für Friedl
Stellungnahme von weiteren Priestern
„Dechant Friedl aus Oberösterreich hat unseren höchsten Respekt, da er sich zu seiner Lebenssituation als Priester offen geäußert hat und zu seiner Partnerschaft steht. Wir fühlen uns ihm und vielen anderen verbunden. Als in gleicher Weise Betroffene haben wir uns in Selbsthilfegruppen in österreichischen und anderen angrenzenden deutschsprachigen Diözesen vernetzt.
Nach unserem Einblick in die Realität befinden sich circa ein Drittel der katholischen Priester in derselben Situation. Wir bitten die Kirchenleitung einen Weg zu suchen, der die priesterliche Lebensform auch in der römisch-katholischen Kirche freistellt.
Uns allen ist der Dienst als Priester Berufung und Lebenserfüllung. Unsere Partnerinnen sind uns Geschenk des Himmels und wertvolle Hilfe in unserem Leben und Dienst. Weil die zölibatäre Lebensform aus dem Evangelium nicht zwingend abzuleiten ist, sind wir der Überzeugung, dass der priesterliche Dienst in Seelsorge, Sakramentenspendung und Gemeindeleitung für die Kirche wichtiger und zukunftsfähiger ist als das Festhalten am Pflichtzölibat.
Wir hoffen aus Gründen der Glaubwürdigkeit der Kirche, dass sie die entsprechenden kirchenrechtlichen Regelungen in allernächster Zeit ändert. – Stellungnahme der Vernetzungsgruppe zukunftinderkirche am 13. März 2009.“
Redaktion benachrichtigen Denkwürdige Synagoge + …
#4   Puchil2 †   09:52:24 | Samstag, 14. März 2009
Nein, nicht nur Friedl
Zölibatsprobleme nicht auf Diözese Linz beschränkt!
Durch die Art und Weise der medialen Berichterstattung über das Outing von Dechant Josef Friedl wird der Eindruck vermittelt, als handelte es sich dabei um ein besonders für die Diözese Linz typisches Problem.
Dieser Eindruck entspricht nicht den Tatsachen:
In einer Umfrage unter 1500 Priestern in der der Erzdiözese Köln sagen 76% aller Befragten, dass viele Geistliche ohnehin mit einer Frau zusammen leben.
Nach begründeten Schätzungen gibt es in Deutschland rund 4000 Frauen, die mit einem Priester liiert sind. (bei rund 16.000 Priestern).
Die Zahlen sind sicher auch auf alle österreichischen Diözesen übertragbar.
Eine Untersuchung der Biographien von 1500 nordamerikanischen Priestern ergab, dass höchstens die Hälfte der Priester mit dem Zölibat leben kann. (10 % gefestigter bis vollendeter Zölibat, 40 % annähernde Befolgung)
Kenner der Gegebenheiten sagen, dass die Lage in Südamerika, Afrika und Asien noch dramatischer sei.
Zusammenfassend kann gesagt werden: In der Realität ist der verpflichtende Zölibat der Priester weltweit eine Fiktion!
Redaktion benachrichtigen Die Kirchenfeinde lieben ihn über den grünen Klee
#14   Puchil2 †   19:38:47 | Freitag, 13. März 2009
Böswillig
Wer so über den verstorbenen Karinal schreibt, hat überhaupt nichts verstanden und outet sich als bis in die Wurzeln hinein böswilligen Menschen.
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#86   Puchil2 †   19:35:11 | Freitag, 13. März 2009
An Kunstmaler
Natürlich hat der Zölibat seinen Sinn, aber nicht die unbedingte Koppelung zwischen Priesterberuf und Ehelosigkeit.
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#79   Puchil2 †   18:44:27 | Freitag, 13. März 2009
An wolfgang.e
Der Blick auf alle anderen christlichen Konfessionen zeigt, dass sie keinen Pristermangel haben, da sie den verpflichtenden Zölibat nicht kennen. Das ist doch was!
Die entscheidende Richtschnur für jeden Christen ist die Bibel und das Glaubensbekenntnis. Auch der Katechismus, das Lehramt und der Papst haben sich daran zu orientieren.
Was ich bei der Priesterweihe versprochen habe (Ehelosigkeit, Gehorsam dem Bischof gegenüber) gehört nicht zu den Glaubenswahrheiten, sondern sind kirchendisziplinäre Festlegungen. Was nicht heißt dass ich aus Jux und Tollerei die Ehelosigkeit aufgegeben habe, sondern nach Jahren des Ringens um diese Lebensform.
In der katholischen Kirche hält mich die Liebe zu ihr. Sie ist meine spirituelle Heimat, auch wenn ich ein Stück weit an ihr auch leide.
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#69   Puchil2 †   15:14:24 | Freitag, 13. März 2009
Lieber wolfgang.e
Nun ja. Wenn sie sagen, die Probleme wären nicht weniger sondern andere, dann ist das wohl auch eine Behauptung. Oder?
Warum sollte ich meine Kirche verlassen? Ich bin auf den katholischen Glauben tetauft, ich lebe gemäß diesem Glauben, wie er im Glaubensbekenntnis festgeschrieben ist und werde – so Gott will- in diesem Glauben auch sterben. Vom Zölibat für alle Priester lese ich darinnen eigentlich nichts.
An die Unschuld: Wenn der gute Herr Gerhar M. Wagner weiter so zündelt, dann werden die Beweise schneller als Sie denken auf den Tisch liegen. Das wird aber dann für den verhinderten Weihbischof höchst unangenehm werden.
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#59   Puchil2 †   14:21:25 | Freitag, 13. März 2009
Aha, auch pamino gehört dazu!
Außer beschimpfen nichts, keine Argumente. Sie passen gut zur Unschuld und zum lux in tenebris.
An Wolfgang: Sie vergleichen Birnen mit Äpfel und können es drehen und wenden wie sie wollen: Ohne verpflichtenden Zölibat für alle Priester hätte die katholische Kirche einige Probleme weniger.
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#53   Puchil2 †   13:58:03 | Freitag, 13. März 2009
Ergänzum zu schalom
Petrus Comester, Theologe im 13. Jahrhundert, schreibt:
„Der Teufel hat der Kirche nie so geschadet wie die Kirche sich selbst, als sie die Priester zur Ehelosigkeit zwang.“
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#45   Puchil2 †   13:30:12 | Freitag, 13. März 2009
An die Unschuld und an lux in tenebris
Ich hab mirs doch gedacht: außer Beschimfungen nichts drauf!
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#40   Puchil2 †   13:11:35 | Freitag, 13. März 2009
Lieber lux in tenebris
Das waren die Ohrfeigen für mich. Wo bleiben aber die Argumente?
Sie machen aber ihrem schönen Namen keine Ehre!
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#38   Puchil2 †   13:04:29 | Freitag, 13. März 2009
Liebe Unschuld
So, das waren die Ohrfeigen für mich als Person. Und wo bleiben die Argumente?
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#36   Puchil2 †   12:31:09 | Freitag, 13. März 2009
Offener Brief an Bischof Schwarz 2. Teil
Wie entscheiden Sie, wenn sich weitere Priester mit Dechant Friedl solidarisieren und öffentlich zu ihren Frauen stehen? Das Potential ist ja sehr groß: 46 bis 74 kommen in Frage! Alle suspendieren und aus dem Amt entfernen? Aber welche Auswirkungen hätte so ein Schritt auf die Seelsorge in unserer Diözese, wo doch der Priestermangel jetzt schon die Schmerzgrenze überschritten hat?
Sie sehen, in welch unseliges Dilemma das sture Beibehalten der Koppelung von Briesterberuf und Ehelosigkeit Sie und die ganze Kirche geführt hat. Führen Sie diese Zahlen Ihren Kollegen in der Bischofskonferenz deutlich vor Augen. Haben Sie keine Angst. In den anderen Diözesen ist ja die Situation die gleiche. Nur redet man dort (noch) nicht so deutlich darüber. Reichen Sie diese Zahlen an die zuständigen vatikanischen Stellen weiter! Reden Sie mit dem Papst darüber im Klartext. Er wird Sie verstehen. Denn er weiß ja, dass die Verwirklichung des Zölibatsgesetztes weltweit in mindestens ähnlicher Weise wie bei uns im Argen liegt.
Ich glaube an Wunder: Vielleicht bewegt sich Kirche endlich – getrieben vom Heiligen Geist – in dieser brennenden Frage.
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#32   Puchil2 †   12:01:04 | Freitag, 13. März 2009
Offener Brief 1. Teil
Sehr geehrter Herr Bischof!
Sie treffen sich am Montag mit Dechant Josef Friedl, um mit ihm über seine Zölibatsverfehlung zu sprechen. Seine Suspendierung steht im Raum.
Als einer von 150 in Ihrer Diözese lebenden Priestern ohne Amt, von denen die meisten aus Zölibatsgründen ihren Beruf aufgeben mussten, ersuche ich Sie folgendes zu bedenken, bevor Sie eine Entscheidung treffen:
Nach Untersuchungen von Dr. Paul Zulehner leben in Österreich zwölf bis 22 Prozent der Priester in einer Partnerschaft. 34 Prozent der Kleriker stimmten bei dieser Befragung im Jahr 2000 der Aussage zu, sie hätten hinsichtlich Zölibat „einen eigenständigen Weg gefunden, den ich verantworten kann“. Zu denselben Ergebnissen kommt auch eine Untersuchung der Universität Posen für die polnischen Priester. Eine amerikanische Studie kommt zu ähnlichen Zahlen.
Wenn Sie nun diese Ergebnisse auf den Klerus unserer Diözese umlegen, ergibt das in absoluten Zahlen folgendes Bild:
Von den 385 in der Pfarrseelsorge arbeitenden Priestern leben 46 bis 74 in einer Partnerschaft. 130 haben „einen eigenständigen Weg gefunden, den sie verantworten können“, was immer das auch heißen mag.
Neben Dechant Josef Friedl haben sich bisher 8 weitere Priester – wenn auch anonym – zu einer Beziehung mit einer Frau bekannt. Ein Teil davon hat auch Kinder.
Wie werden Sie mit dieser Gruppe umgehen?
Redaktion benachrichtigen Unbelehrbar und stur + …
#34   Puchil2 †   17:50:06 | Donnerstag, 12. März 2009
Linz ist überall!
Zölibatsprobleme nicht auf Diözese Linz beschränkt!
Durch die Art und Weise der medialen Berichterstattung über das Outing von Dechant Friedl wird der Eindruck vermittelt, als handelte es sich dabei um ein besonders für die Diözese Linz typisches Problem.
Dieser Eindruck entspricht nicht den Tatsachen:
In einer Umfrage unter 1500 Priestern in der der Erzdiözese Köln sagen 76% aller Befragten, dass viele Geistliche ohnehin mit einer Frau zusammen leben.
Nach begründeten Schätzungen gibt es in Deutschland rund 4000 Frauen, die mit einem Priester liiert sind. (bei rund 16.000 Priestern).
Die Zahlen sind sicher auch auf alle österreichischen Diözesen übertragbar. Eine Untersuchung der Biographien von 1500 nordamerikanischen Priestern ergab, dass höchstens die Hälfte der Priester mit dem Zölibat leben kann. (10 % gefestigter bis vollendeter Zölibat, 40 % annähernde Befolgung)
Kenner der Gegebenheiten sagen, dass die Lage in Südamerika, Afrika und Asien noch dramatischer sei.
Zusammenfassend kann gesagt werden: In der Realität ist der verpflichtende Zölibat der Priester weithin eine Fiktion!
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#69   Puchil2 †   11:32:36 | Donnerstag, 12. März 2009
An wolfgang
Nun ja, wenn man weiß, wie oft er im Vatikan Türklinken geputzt hat, um seine Berufung zu betreiben, dann bekommt man einen anderen Eindruck.
Redaktion benachrichtigen Unbelehrbar und stur + …
#4   Puchil2 †   09:28:35 | Donnerstag, 12. März 2009
Unterstützt die Laieninitiative!
Die „Laieninitiative“ ist eine Gruppe von Katholiken, welche über den zunehmenden Priestermangel und den insbesondere im ländlichen Raum damit verbundenen Seelsorgenotstand in den Gemeinden sehr besorgt ist.
Das Vatikanische Konzil hat die entscheidende Rolle des Gottesvolkes festgestellt. Als dessen Angehörige wollen wir aktiv werden, unsere Stimme erheben und längst notwendige Reformen einfordern. Wir halten den verpflichtenden Zölibat der Geistlichen für überholt. Es sollen ferner neben Inhabern des Priesteramtes auch andere geeignete Personen („Viri probati“) vom Bischof durch Weihe und Ordination zum Leisten wichtiger kirchlicher Dienste – insbesondere zum Leiten der Eucharistiefeier und zum Spenden der Krankensalbung – beauftragt werden können.
Wir treten dafür ein, dass Frauen zunächst auch zu Diakoninnen geweiht werden und unterstützen alle geeigneten Maßnahmen, die Pfarrer durch eine wesentlich verstärkte Mitwirkung der Laien an der Seelsorge und Leitung der Pfarre zu entlasten.
www.laieninitiative.at
Redaktion benachrichtigen Unbelehrbar und stur + …
#1   Puchil2 †   09:18:07 | Donnerstag, 12. März 2009
Outing von Dechant Friedl
Ich begrüße ich den Schritt von Dechant Josef Friedl aus Ungenach, öffentlich zu seiner langjährigen Beziehung mit seiner Lebensgefährtin zu stehen.
Ich ermutige die vielen anderen Priester, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, es ihm gleich zu tun, um sich mit ihm zu solidarisieren. Damit würde endlich klar benannt und offen gezeigt, was – nicht nur bei uns, sondern weltweit – Sache ist.
Auch wenn es schwierig ist, gesichertes Untersuchungsmaterial zu dieser Frage zu bekommen, doch einige Zahlen:
Laut einer Untersuchung der Universität Posen wünschen sich über die Hälfte der polnischen Priester Frau und Kinder. 12% der Priester haben eine ständige Geliebte und über ein Drittel hatten schon einmal eine Beziehung und Intimverkehr mit Frauen gehabt. Der Leiter der Untersuchung meint, dass die tatsächlichen Zahlen aber höher lägen.
In einer Umfrage unter 1500 Priestern in der der Erzdiözese Köln sagen 76% aller Befragten, dass viele Geistliche ohnehin mit einer Frau zusammen leben.
Nach begründeten Schätzungen gibt es in Deutschland rund 4000 Frauen, die mit einem Priester liiert sind. (bei rund 16.000 Priestern).
In Österreich wird die Situation sicher ähnlich sein. Kenner der Gegebenheiten sagen, dass die Lage in Amerika, Afrika und Asien noch dramatischer sei.
Zusammenfassend kann gesagt werden: In der Realität ist der verpflichtende Zölibat der Priester weithin eine Fiktion!
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#65   Puchil2 †   08:50:13 | Donnerstag, 12. März 2009
An matt
Das glaube ich auch. Und der Dreck ist wahrscheinlich größer, als viele meinen!
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#55   Puchil2 †   10:54:03 | Mittwoch, 11. März 2009
Dünne Suppe
Jetzt ist die Suppe wohl dick genug!
www.kath.net/detail.php?id=22343
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#19   Puchil2 †   15:49:21 | Dienstag, 10. März 2009
wickerl: Barmherzige Männer
Wa ist das für eine Barmherzigkeit, wenn Männer einer Frau Geld geben für eine Abtreibung?
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#14   Puchil2 †   14:59:00 | Dienstag, 10. März 2009
Dicke Suppe
Glaub mir: in den nächsten Stunden und Tagen wird sich die Suppe noch gehörig eindicken!
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#11   Puchil2 †   14:48:43 | Dienstag, 10. März 2009
Erklärungsnostand
Es geht dabei um die Behauptung, daß Mons. Wagner einer schwangeren Mutter Geld für die Abtreibung ihres ungeborenen Kindes gegeben haben soll.
Er habe also Geld „gegeben“, nicht nur angeboten.
Kann mir jemand erklären, warum ein Priester einer Frau Geld für eine Abtreibung gibt, wenn er nicht selber der Vater ist? Welches Motiv soll er sonst haben, sich so zu versündigen, wenn es dabei nicht um die Rettung seines eigenen Kopfes geht?
Die betroffene Mutter ließ das Kind allerdings nicht ermorden.
Wenn das stimmt, dann gibt es jetzt im Raum Windischgarsten einen kleinen Weihbischof Wagner oder gar eine kleine Weihbischöfin.
Kritische Stimmen im Bistum Linz gegen davon aus, daß eine solche Tat und deren Rechtfertigung eher den altliberalen und abtreibungsfreundlichen Gegnern von Mons. Wagner zuzutrauen wäre.
Bei Mons. Wagner sei ein solcher Vorwurf dagegen völlig undenkbar.
Siehe an! Jetzt kommt die Dolchstoßlegende und ganz andere werden zu Tätern gemacht um den eigentlichen Täter zu schützen. Das kann auch nur kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#9   Puchil2 †   14:24:27 | Dienstag, 10. März 2009
Bombe explodiert?
Als ich vor einigen Tagen in einem Posting eine tickende Bombe in Windischgarsten erwähnte, wurde mir dieses Posting von der Redaktion von kreuz.net gelöscht. So etwas zu schreiben sei nämlich Rufmord.
Nun lässt kreuz.net die Bombe selber explodieren.
Das ist schon erstaunlich!
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe untergraben päpstliche Autorität + …
#58   Puchil2 †   15:25:47 | Sonntag, 8. März 2009
An vieira
Entschuldigen Sie mein missglücktes posting von vorhin. Ich habe irrtümliche zu früh auf senden gedrückt
Ich bestreite mal, dass die Kirchenleitung die Lage unterschätzt. Können Sie Gegenteiliges nachweisen?
Lesen Sie die Aussagen der Kirchenleitung zu diesem Thema: „Zölibat hat nichts mit Priestermangel zu tun“ bis hin zu: „Es gibt keinen Priestermangel“ …
Die zwangsweise Koppelung von Priesterberuf und Ehelosigkeit kann auch nicht Ursache einer allgemeinen Überforderung sein. Schließlich sind die Priester freiwillig Priester geworden in Kenntnis der Sachlage und sie haben sich selbst freiwillig zum Zölibat verpflichtet.
Die Zahll der, die aus Zölibatsgründen aus dem Priesterberuf ausscheiden und die Zahl der Priester im Amt, die mit dem Zölibat nicht zu recht kommen, sprechen aber eine andere Sprache
Bei den Laien gibt es im Zusammenhang mit Ehe und Keuschheit ebenfalls Leiden vieler Betroffener. Verheiratete Priester wären wohl nicht frei von Leiden vieler Betroffener.
Es macht keinen Sinn das Leiden gegeneinander aufzurechnen
Wieviele Priester leben eigentlich mit verheirateten Frauen zusammen, die zivil geschieden sind?
Darüber habe ich keine Informationen
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe untergraben päpstliche Autorität + …
#55   Puchil2 †   15:17:45 | Sonntag, 8. März 2009
An Vieira
Ich bestreite mal, dass die Kirchenleitung die Lage unterschätzt. Können Sie Gegenteiliges nachweisen?
Lesen Sie die Aussagen der Kirchenleitung zu diesem Thema: „Zölibat hat nichts mit Priestermangel zu tun“ bis hin zu: „Es gibt keinen Priestermangel“ …
Die zwangsweise Koppelung von Priesterberuf und Ehelosigkeit kann auch nicht Ursache einer allgemeinen Überforderung sein. Schließlich sind die Priester freiwillig Priester geworden in Kenntnis der Sachlage und sie haben sich selbst freiwillig zum Zölibat verpflichtet.
Die Zahll der, die aus Zölibatsgründen aus dem Priesterberuf ausscheiden und die Zahl der Priester im Amt, die mit dem Zölibat nicht zu recht kommen, sprechen aber eine andere Sprache
Bei den Laien gibt es im Zusammenhang mit Ehe und Keuschheit ebenfalls Leiden vieler Betroffener. Verheiratete Priester wären wohl nicht frei von Leiden vieler Betroffener.
Wieviele Priester leben eigentlich mit verheirateten Frauen zusammen, die zivil geschieden sind?
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe untergraben päpstliche Autorität + …
#30   Puchil2 †   14:24:14 | Sonntag, 8. März 2009
An Vieira
Sie fordern reuelose Tod- und Dauersünder auf, ihre Sünde öffentlich als vorbildlich darzustellen
Nicht als vorbildlich, sondern als Zeichen der Überforderung, die durch die zwangsweise Koppelung von Priesterberuf und Ehelosigkeit weltweit immer wieder und häufiger, als die Kirchenleitung wahr haben will, zum Leiden vieler Betroffener anzutreffen ist.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe untergraben päpstliche Autorität + …
#22   Puchil2 †   14:00:24 | Sonntag, 8. März 2009
Die Wahrheit macht frei
P.P.S.: Glauben Sie ernsthaft, die Kenntnis der wahren Anzahl von Priestern, die sich in bestimmter Weise versündigen mache irgendwen frei?
Realitäten und Probleme wahrnehmen, ernst nehmen, nicht kleinreden oder gar unter den Teppich kehren – all das wäre lösungsorientiertes Verhalten und würde Energie zu notwendigen Veränderungen frei machen.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe untergraben päpstliche Autorität + …
#15   Puchil2 †   13:42:47 | Sonntag, 8. März 2009
Dechant Josef Friedl
Ich begrüße den Schritt von Dechant Josef Friedl aus Ungenach, öffentlich zu seiner langjährigen Beziehung mit seiner Lebensgefährtin zu stehen.
Ich ermutige die vielen anderen Priester, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, es ihm gleich zu tun. Damit würde endlich klar benannt und offen gezeigt, was – nicht nur bei uns sondern weltweit – Sache ist: In der Realität des Lebens ist der verpflichtende Zölibat der Priester weithin eine Fiktion!
Der durchaus nicht revolutionäre Kirchenhistoriker August Franzen (+ 1972) drückt diesen Sachverhalt so aus: „Die Geschichte weiß von den vielen Schwierigkeiten zu berichten, die der Durchführung des zölibatären Ideals oft im Weg gestanden haben. Sie waren zeitweilig so groß, dass manche mit guten Gründen bezweifelt haben, ob es in dieser Breite überhaupt durchführbar sei.“
Es ist höchst an der Zeit, dass auch die Kirchenleitung nicht mehr länger die Augen vor der Wirklichkeit verschließt und dem Wort Christi traut: Nur die Wahrheit wird euch frei machen!
Redaktion benachrichtigen Die Katholiken müssen handeln
#5   Puchil2 †   12:00:59 | Dienstag, 3. März 2009
Zuerst sich inormieren
Die Diözese Linz zieht sich keines Falls auf die soziale Ebene zurück, sondern kommt allen Grundfunktionen der katholische Kirche ausgewogen nach: Feier des Glaubens, Verkündigung und Diakonie. Überzeugt euch selbst, indem ihr dem link folgt.
www.dioezese-linz.at/
Redaktion benachrichtigen „Wagner zum Erzbischof“
#3   Puchil2 †   18:54:47 | Montag, 23. Februar 2009
Wagner zum Erzbischof?
Galtür
Vor 10 Jahren tötete eine Jahrhundert-Lawine in Galtür 31 Menschen. Der – Gott sei Dank – verhinderte Hilfsbischof Gerhard Wagner wird jetzt wohl darüber nachdenken, ob diese Katastrophe nicht Folge der „geistigen Umweltverschmutzung“ in dem Tiroler Wintersportort gewesen ist. Die Angehörigen der Opfer werden von dieser Erklärung sicher sehr angetan sein und für die Kirche große Sympathien entwickeln.
Redaktion benachrichtigen Die Altliberalen genießen ihren Triumph
#55   Puchil2 †   15:25:51 | Montag, 23. Februar 2009
Krak des Chevaliers: zappeln lassen
Das würde uns in Linz nicht stören. Im Gegenteil! Wir finden auch mit den von uns bestellten Bischofsvikaren das Auslangen.
Redaktion benachrichtigen Die Altliberalen genießen ihren Triumph
#41   Puchil2 †   12:20:54 | Montag, 23. Februar 2009
An Pietro Parente und Lorenz
Das ist mir alles zu viel um den Brei geredet und zu abgehoben. Noch einmal. Konkret!
Was sagen sie den Angehörigen der 31 Toten, was ihnen vom Galuben her hilfreich in der Bewältigung ihres Verlustes sein könnte?
Redaktion benachrichtigen Die Altliberalen genießen ihren Triumph
#28   Puchil2 †   11:33:20 | Montag, 23. Februar 2009
An Lorenz
Dann haben also die 31 Toten von Galtür zu wenig für das Fließen des Gnadenstromes getan. Oder wie sehen sie das. Konkret, bitte!
Redaktion benachrichtigen Die Altliberalen genießen ihren Triumph
#19   Puchil2 †   11:03:24 | Montag, 23. Februar 2009
An PietroParente: Sympathie
Sie sind also auch der Meinung, dass die Lawine ewas mit der „geistigen Umweltverschmutzuing“ in Galtür zu tun hat?
Redaktion benachrichtigen Die Altliberalen genießen ihren Triumph
#10   Puchil2 †   10:33:16 | Montag, 23. Februar 2009
Galtür
Vor 10 Jahren tötete eine Jahrhundert-Lawine in Galtür 31 Menschen. Der – Gott sei Dank – verhinderte Hilfsbischof Gerhard Wagner wird jetzt wohl darüber nachdenken, ob diese Katastrophe nicht Folge der „geistigen Umweltverschmutzung“ in dem Tiroler Wintersportort gewesen ist. Die Angehörigen der Opfer werden von dieser Erklärung sicher sehr angetan sein und für die Kirche große Sympathien entwickeln.
Redaktion benachrichtigen Tödliches Schweigen aus dem Vatikan
#21   Puchil2 †   15:10:11 | Freitag, 20. Februar 2009
Lasset alle Hoffnung fahren:
Weihbischof Wagner kam, sah – und ging. Gott sei Dank!
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#50   Puchil2 †   12:29:51 | Freitag, 20. Februar 2009
100 Pius-Gottesdienstbesucher: An Hacki
Sie haben vergessen zu erwähnen, dass diese 100 Pius-Gläubigen von weit und breit zusammenkommen. Nicht nur aus ihrem Städtchen.
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#32   Puchil2 †   11:36:10 | Freitag, 20. Februar 2009
Ich bin stolz
Ich bin kein Mitglied des Pastoralamtes und vom Sold der Kirche gänzlich unabhängig. Aber ich bin stolz auf unsere Diözese!
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#28   Puchil2 †   11:30:43 | Freitag, 20. Februar 2009
Vor dem Reden wäre Denken wichtig
Gott sei Dank! Jetzt habt ihr einen neuen Schuldigen: Die Progressiven.
Wann fangt ihr endlich differenziert zu denken an!
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#21   Puchil2 †   11:14:18 | Freitag, 20. Februar 2009
Realitäten sehen!
Hacki, wach doch auf! Die Piusbrüder sind im Verhältnis zur großen Zahl der Katholiken doch nur eine verschwindende Minderheit in einem geschützen Eck der Gesellschaft. Das kann und wird nicht das Modell für die Lösung der komplexen Probleme der Kirchen in der modernen Gesellschaft sein.
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#18   Puchil2 †   10:47:34 | Freitag, 20. Februar 2009
Wer schließt hier die Augen vor was?
Wovor schließe ich die Augen? Was haben die Leute in der Nazizeit gedacht? Wie bringen sie das mit dem hier diskutierten Thema in Verbindung?
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#14   Puchil2 †   10:35:09 | Freitag, 20. Februar 2009
„Neue Messe“ hat Schuld!?
Auch das ist eine Simplifizierung und eine unzulässige monokausale Erklärung. Fangt doch endlich an, die Komplexität dieses Problems zu begreifen!
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#11   Puchil2 †   10:27:44 | Freitag, 20. Februar 2009
Irrglaube
Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass die SJM, die Pius-und Petrusbrüder die Kirchen wieder füllen werden? Die Gründe für den Rückgang der Kirchenbesucher, der Priesterweihen … liegen doch ganz wo anders. Ihr macht euch doch viel zu einfach, wenn ihr die Schuld immer auf das VII schiebt. Ich bin überzeugt: Ohne VII stünden wir noch viel schlechter da. Wann begreift ihr das endlich!
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#7   Puchil2 †   10:01:54 | Freitag, 20. Februar 2009
Bewusst blind
Warum zieht ihr das viele Gute, das es in Linz gibt, so in den Dreck? Macht doch die Augen auf! Linz gehört zu den lebendigsten Diözesen in der Welt und ihr hackt immer nur auf dem herum, was euch nicht in euren extremen Kram passt. Zeigt mir doch eine Diözese, die in euren Augen besser ist: aber mit Fakten!
Redaktion benachrichtigen Freudenreicher Zynismus in Linz
#5   Puchil2 †   09:46:46 | Freitag, 20. Februar 2009
Das ist der Weg der Mitte
Schimpft doch nicht drauf los über etwas, was ihr nicht kennt.
Das sind die Fakten:
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Redaktion benachrichtigen Mons. Gerhard Wagner ist weiterhin ernannter Weihbischof
#67   Puchil2 †   09:20:25 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Vorschlag
Pfarrer Wagner soll um die Erhebung seiner Pfarre Windischgarsten zum Bistum ansuchen, dann kanner dort nicht nur Weihbischof, sondersogar gleich Diözesanbischof werden und alle wären glücklich
Redaktion benachrichtigen Der letzte Linzer Rettungshalm
#25   Puchil2 †   21:50:32 | Mittwoch, 18. Februar 2009
An Biene Maja
Was die Lebensführung der Priester angeht ist es in der Diözese Linz nicht besser und nicht schlechter als in anderen Diözesen in der Welt. Die Einhaltung des Zölibats ist weltweit eine Illusion.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Linzer Rettungshalm
#14   Puchil2 †   21:20:50 | Mittwoch, 18. Februar 2009
AnBiene Maja
Ich probiere es noch einmal: Fakten über die Diözes Linz
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Redaktion benachrichtigen Der letzte Linzer Rettungshalm
#9   Puchil2 †   20:40:33 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Fakten
Bevor man über die Diözese Linz herfällt, sollte man vielleicht das lesen und ernstnehmen
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Redaktion benachrichtigen Triumph, Triumph, Triumph
#136   Puchil2 †   15:30:36 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Fakten
Bevor man über die Diözese Linz schimpft, sollte man folgendes lesen und ernst nehmen:
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Redaktion benachrichtigen Sie meinen den Esel
#433   Puchil2 †   15:29:19 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Fakten
Bevor man über die Diözese Linz schimpft, sollte man folgendes lesen und ernst nehmen:
ttp://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=47826
Redaktion benachrichtigen Nicht die erste Intrige des Kardinals gegen Hw. Gerhard Wagner
#91   Puchil2 †   15:27:50 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Fakten
Bevor man über die Diözese Linz schimpft, sollte man folgendes lesen und ernst nehmen:
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Redaktion benachrichtigen Es stinkt gewaltig
#126   Puchil2 †   12:43:21 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Fakten
Bevor man über die Diözese Linz herfällt, sollte man vielleicht das lesen und ernstnehmen
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Redaktion benachrichtigen Das Mobbing-Opfer meldet sich
#58   Puchil2 †   18:23:13 | Dienstag, 17. Februar 2009
Weichflöte
Ist ein sehr schönes Instrument. Danke
Redaktion benachrichtigen Nicht die erste Intrige des Kardinals gegen Hw. Gerhard Wagner
#41   Puchil2 †   18:19:24 | Dienstag, 17. Februar 2009
An alle
Ist Elijahu aus einer Irrenanstalt entkommen?
Redaktion benachrichtigen Nicht die erste Intrige des Kardinals gegen Hw. Gerhard Wagner
#33   Puchil2 †   18:00:06 | Dienstag, 17. Februar 2009
Neue Diözese Winischgarsten
Ich rate den Windischgarstnern, dass sie um Erhebung ihrer Pfarre zur Diözese ansuchen. Dann haben sie nicht nur einen Hilfsbischof sondern gleich einen Diözesanbischof Wagner und er und sie sind glücklich und Guiseppe auch.
Redaktion benachrichtigen Nicht die erste Intrige des Kardinals gegen Hw. Gerhard Wagner
#19   Puchil2 †   17:12:56 | Dienstag, 17. Februar 2009
Wagner spaltet weiter
Er kann es nicht lassen! Einen Tag nach seinem Rückzieher als Hilfsbischof poltert er in einem Interview schon wieder über die „wilden Dechanten“ und bekräftigt seine unhaltbaren Thesen über die angeblich heilbare Krankheit Homosexualität und über Naturkatastrophen als Strafe Gottes. Wie kann denn ein Mann mit einer solchen rüden Sprache und dieser Art von „Straf-theologie“ brückenbauender Bischof sein?
Gott sei Dank ist dieser Kelch – Wagner als Hilfsbischof – an uns vorübergegangen. Es wäre ein Kelch voller Leiden, Streit und Schwierigkeiten für unsere Diözese geworden.
Redaktion benachrichtigen Das Mobbing-Opfer meldet sich
#56   Puchil2 †   12:05:04 | Dienstag, 17. Februar 2009
aber nicht bei uns
Bei uns in Linz wird Herr Wagner sicher nichts mehr werden. Vielleicht hat Rom für ihn eine Verwendung. Er war ja ohnehin oft dort, um seine Ernennung zu betreiben.
Redaktion benachrichtigen Nicht nur in Linz ist die Kirche bis aufs Mark verfault
#39   Puchil2 †   11:52:42 | Dienstag, 17. Februar 2009
Neue Diözese Windischgarsten
:-D Ichrate den Windischgarstnern, dass sie um Erhebung ihrer Pfarre zur Diözese ansuchen. Dann haben sie nicht nur einen Hilfsbischof sondern gleich einen Diözesanbischof Wagner und er und sie sind glücklich
Redaktion benachrichtigen Das Mobbing-Opfer meldet sich
#51   Puchil2 †   11:33:49 | Dienstag, 17. Februar 2009
Neue Diözese Winischgarsten
:-D Ichrate den Windischgarstnern, dass sie um Erhebung ihrer Pfarre zur Diözese ansuchen. Dann haben sie nicht nur einen Hilfsbischof sondern gleich einen Diözesanbischof Wagner und er und sie sind glücklich
Redaktion benachrichtigen Triumph, Triumph, Triumph
#130   Puchil2 †   11:31:27 | Dienstag, 17. Februar 2009
Neue Diözese WinischgarstenIch
rate den Windischgarstnern, dass sie um Erhebung ihrer Pfarre zur Diözese ansuchen. Dann haben sie nicht nur einen Hilfsbischof sondern gleich einen Diözesanbischof Wagner und er und sie sind glücklich :-D
Redaktion benachrichtigen Es stinkt gewaltig
#85   Puchil2 †   11:25:40 | Dienstag, 17. Februar 2009
Neue Diözese Winischgarsten
Ich rate den Windischgarstnern, dass sie um Erhebung ihrer Pfarre zur Diözese ansuchen. Dann haben sie nicht nur einen Hilfsbischof sondern gleich einen Diözesanbischof Wagner und er und sie sind glücklich :-D
Redaktion benachrichtigen Es stinkt gewaltig
#82   Puchil2 †   10:46:04 | Dienstag, 17. Februar 2009
Wagner spaltet weiter
Er kann es nicht lassen! Einen Tag nach seinem Rückzieher als Hilfsbischof poltert er in einem Interview schon wieder über die „wilden Dechanten“ und bekräftigt seine unhaltbaren Thesen über die angeblich heilbare Krankheit Homosexualität und über Naturkatastrophen als Strafe Gottes.
Gott sei Dank ist dieser Kelch – Wagner als Hilfsbischof – an uns vorübergegangen. Es wäre ein Kelch voller Leiden, Streit und Schwierigkeiten für unsere Diözese geworden.
Redaktion benachrichtigen Triumph, Triumph, Triumph
#128   Puchil2 †   10:45:08 | Dienstag, 17. Februar 2009
Wagner spaltet weiter
Er kann es nicht lassen! Einen Tag nach seinem Rückzieher als Hilfsbischof poltert er in einem Interview schon wieder über die „wilden Dechanten“ und bekräftigt seine unhaltbaren Thesen über die angeblich heilbare Krankheit Homosexualität und über Naturkatastrophen als Strafe Gottes.
Gott sei Dank ist dieser Kelch – Wagner als Hilfsbischof – an uns vorübergegangen. Es wäre ein Kelch voller Leiden, Streit und Schwierigkeiten für unsere Diözese geworden.
Redaktion benachrichtigen Das Mobbing-Opfer meldet sich
#48   Puchil2 †   10:43:56 | Dienstag, 17. Februar 2009
Wagner spaltet weiter
Er kann es nicht lassen! Einen Tag nach seinem Rückzieher als Hilfsbischof poltert er in einem Interview schon wieder über die „wilden Dechanten“ und bekräftigt seine unhaltbaren Thesen über die angeblich heilbare Krankheit Homosexualität und über Naturkatastrophen als Strafe Gottes.
Gott sei Dank ist dieser Kelch – Wagner als Hilfsbischof – an uns vorübergegangen. Es wäre ein Kelch voller Leiden, Streit und Schwierigkeiten für unsere Diözese geworden.
Redaktion benachrichtigen Triumph, Triumph, Triumph
#18   Puchil2 †   13:22:56 | Montag, 16. Februar 2009
Auch römische Bäume wachsen nicht in den Himmel
Was lernen wir aus dem Rückzieher von Pfarrer Gerhard Wagner als Hilfsbischof?
Auch römische Bäume (Wagner) wachsen nicht in den Himmel, wenn sich vernünftige Kräfte der Mitte (Domkapitel, Dechanten, Priester und Laienorganisationen) solidarisieren.
Das sollten wir uns für die Zukunft merken. Denn die nächsten Bischofsernennungen kommen bestimmt!
Redaktion benachrichtigen Das Mobbing-Opfer meldet sich
#29   Puchil2 †   13:21:18 | Montag, 16. Februar 2009
Auch römische Bäume wachsen nicht in den Himmel
Was lernen wir aus dem Rückzieher von Pfarrer Gerhard Wagner als Hilfsbischof?
Auch römische Bäume (Wagner) wachsen nicht in den Himmel, wenn sich vernünftige Kräfte der Mitte (Domkapitel, Dechanten, Priester und Laienorganisationen) solidarisieren.
Das sollten wir uns für die Zukunft merken. Denn die nächsten Bischofsernennungen kommen bestimmt!
Redaktion benachrichtigen Nicht nur in Linz ist die Kirche bis aufs Mark verfault
#33   Puchil2 †   13:19:52 | Montag, 16. Februar 2009
Auch römische Bäume wachsen nicht in den Himmel
Auch römische Bäume wachsen nicht in den Himmel
Was lernen wir aus dem Rückzieher von Pfarrer Gerhard Wagner als Hilfsbischof?
Auch römische Bäume (Wagner) wachsen nicht in den Himmel, wenn sich vernünftige Kräfte der Mitte (Domkapitel, Dechanten, Priester und Laienorganisationen) solidarisieren.
Das sollten wir uns für die Zukunft merken. Denn die nächsten Bischofsernennungen kommen bestimmt!
Redaktion benachrichtigen Das war kein Zufall + …
#3   Puchil2 †   08:57:13 | Freitag, 13. Februar 2009
Kein Zufall: Des Hilfsbischofs „Kreidestimme“
Nach seinem anfänglichen Poltern befleißigt sich der designierte Hilfsbischof Gerhard Wagner bei den letzten Interviews eines gemäßigteren Tones.
Da kommen plötzlich Worte wie: „Zusammenarbeit“, „das Integrative ist wichtig“, „entgegengehen“, „Hörender sein“, „menschlicher Umgang“, „niemand braucht sich fürchten“, „es ist verdächtig, wenn man jemand ausgrenzt“, „jeden ins Boot holen“ …
Warum dieser Wandel? Bekam er einen deutlichen Wink von seinen Mitbrüdern im Bischofsamt? Oder fürchtet er, dass seine Felle davonschwimmen, wenn er so weiter poltert?
Lassen wir uns aber von dieser neuen „Kreidestimme“ nicht täuschen: Es könnte uns sonst ergehen wie den sieben Geißlein. Nämlich dass uns der „Wolf“, wenn er dann geweiht ist, doch noch frisst.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#15   Puchil2 †   13:17:58 | Dienstag, 10. Februar 2009
Tsunami
Seit wann ist es denn eine göttliche Vorgabe, wenn 200.000 völlig unschuldige Menschen bei einem Zunami ums Leben kommen. Wagner interpretiert das eine Strafe Gottes. Strafe würde aber wenigstens Schuld voraussetzen.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#12   Puchil2 †   13:11:21 | Dienstag, 10. Februar 2009
Thema verfehlt
Ihre Fragen beziehen sich nicht auf meine Auflistung von extremen Positionen Wagners.
Versuche sie es bitte noch einmal!
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#10   Puchil2 †   12:51:05 | Dienstag, 10. Februar 2009
Extrem: Liste ist fortzusetzen
Tsunami als Strafe Gottes, Homosexuelle Neigung als Krankheit, keine Kommunionhelfer, Kommunion als Belohnung für sündenfreies Leben, keine Ministrantinnen, den lieben Gott gibt es nicht …
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#6   Puchil2 †   12:03:21 | Dienstag, 10. Februar 2009
300 Mitarbeiter in Windischgarsten
Auch in unserer Gemeinde gibt es eine ähnlich große Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinn wie in der Pfarre von Wagner. Sie kommen aus ganz verschiedenen Einstellungen zur Kirche: Strenggläubige, Kritische, Skeptische, Progressive, Konservative, Geschiedene … eben die gute katholische Vielfalt. In Windischgarsten ist es halt der Fanclub des Pfarrers, ihm kritiklos ergeben.
Viele aufgeschlossene Pfarrmitglieder sind dort aber auch ausgewandert oder sogar aus der Kirche ausgetreten, weil sie die extremen Positionen Wagners einfach nicht aushalten.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#2   Puchil2 †   11:36:21 | Dienstag, 10. Februar 2009
Wer stoppt Hilfsbischof Wagner
Seine Sager gleichen immer mehr einem kirchlichen Amoklauf:
Ministrantinnen – weg!
Kommunionspender – weg!
Laien im Altarraum – weg!
Wiederverheiratete Geschiedene – weg!
Laien in der Pfarrleitung – weg!
Sünder an der Kommunionbank – weg!
Homosexuelle Menschen sind krank- weg!
Wen wird er noch ausgrenzen?
Bald wird er alleine sein, weil alle weg sind: ausgegrenzt, oder innerlich ausgewandert, resigniert oder gar – ausgetreten!
Das ist dann das Ende einer für alle offenen Kirche!
Redaktion benachrichtigen Leugnen ab sofort zwecklos
#1   Puchil2 †   09:17:32 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Man sieht: Der Pflichtzölibat ist eine Fiktion
Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“
Aber statt vom toten Pferd – dem Pflichtzölibat – abzusteigen und auf neue, frische Pferde zu setzen (Frauen und Männer, Verheiratete und natürlich auch auf Ehelose) entwickeln die Bischöfe in der katholischen Kirche immer wieder Methoden und Strategien, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können.
Sie besorgen sich eine stärkere Peitsche. („Ihr wenigen verbliebenen Priester müsst noch mehr arbeiten und bis zu 4 Pfarreien betreuen!“)
Sie sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten“. („Es ist nun mal Tradition der lateinischen Kirche!“)
Sie gründen Arbeitskreise, um das Pferd zu analysieren. (Diskussionen auf der letzten Bischofssynode: Ergebnis: „Alles bleibt beim Alten!“)
Sie besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. („In Polen und in Afrika gibt es genügend zölibatäre Priester.“)
Sie holen Priester aus dem Ausland, die angeblich tote Pferde (Pflichtzölibat) reiten können. (In manchen Dekanaten im Innviertel ist Polnisch die Sprache bei Pastoralkonferenzen!)
Sie ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist. („Ein Kind ist für einen Priester noch kein Grund, aus dem Amt zu scheiden.“)
Sie erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.“ (Was es auch kostet, wie viele Gemeinden auch keinen Priester mehr vor Ort haben: wir bleiben beim Pflichtzölibat“)
Redaktion benachrichtigen Das letzte Dogma, das diese Typen noch in Wallung bringt + …
#3   Puchil2 †   09:10:10 | Donnerstag, 5. Februar 2009
zu: Gute Entscheidung
Neuer Weihbischof: redegewandt – theologisch sattelfest – wortgewaltig?
In verschiedenen Medien wurden dem neu ernannten Weihbischof von Linz Dr. Gerhard Wagner „Redegewandtheit“, „theologische Sattelfestigkeit“ und „Wortgewalt“ attestiert.
Nach meiner Beobachtung kann er aber mit seinen vielen Worten und großen Gesten nur wenig Hilfreiches für die Bewältigung der Probleme in der Kirche sagen.
Nach meiner Beobachtung besteht aber seine Theologie überwiegend aus der Formulierung vorkonziliarer Positionen, die nicht mehr geeignet sind, das Leben heutiger Menschen auf Gott hin zu deuten.
Und seine „Wortgewalt“ lässt befürchten, dass er nun als Weihbischof seine extremen Positionen auch mit Gewalt unserer Diözese aufdrücken wird und dadurch viel Gutes und Bewährtes zerstört.
Redaktion benachrichtigen Keine Angst vor der öffentlichen Hinrichtung
#54   Puchil2 †   17:08:26 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Die „Kirchenflüsterer“
Wer sind hier in Linz, wer sind hier in Österreich die „Einflüsterer“, die in Rom ein völlig einseitiges Bild der Österreichischen Kirche zeichnen?
Welche Personen im Vatikan sind die Andockstellen für diese „Flüsteraktionen“?
Welche „Seilschaften“ sind dort am Werk?
Die Namen sollten genannt werden, damit diese heimlichen Vernader-Aktionen endlich ans Licht gebracht werden.
Redaktion benachrichtigen Schlagfertig, sprachgewaltig und theologisch sattelfest
#84   Puchil2 †   16:57:49 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Neuer Weihbischof: redegewandt – theologisch sattelfest – wortgewaltig?
Neuer Weihbischof: redegewandt – theologisch sattelfest – wortgewaltig?
In verschiedenen Medien wurden dem neu ernannten Weihbischof von Linz Dr. Gerhard Wagner „Redegewandtheit“, „theologische Sattelfestigkeit“ und „Wortgewalt“ attestiert.
Nach meiner Beobachtung kann er aber mit seinen vielen Worten und großen Gesten nur wenig Hilfreiches für die Bewältigung der Probleme in der Kirche sagen.
Nach meiner Beobachtung besteht aber seine Theologie überwiegend aus der Formulierung vorkonziliarer Positionen, die nicht mehr geeignet sind, das Leben heutiger Menschen auf Gott hin zu deuten.
Und seine „Wortgewalt“ lässt befürchten, dass er nun als Weihbischof seine extremen Positionen auch mit Gewalt unserer Diözese aufdrücken wird und dadurch viel Gutes und Bewährtes zerstört.
Redaktion benachrichtigen Eine Eingebung von Dämonen
#24   Puchil2 †   18:30:59 | Montag, 5. Januar 2009
Zölibat
„Nur die Wahrheit wird euch frei machen“.
Immer wieder behaupten Bischöfe bei Ansprachen – zuletzt Bischof Küng von St.Pölten in seiner Silvesterpredigt – dass die rückläufige Zahl der Priesterweihen in der katholischen Kirche nichts mit dem Zölibat, sondern nur mit den geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu tun hätte.
Damit ignorieren sie sowohl die Ergebnisse vieler Untersuchungen zu diesem Problem, als auch den Umstand, dass es in allen anderen christlichen Konfessionen, die die generelle Zölibatsverpflichtung nicht kennen, keinen Priestermangel gibt, obwohl sie die gleichen oder wenigstens ähnliche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben wie wir.
Mir scheint, dass hier nach dem Motto argumentiert wird: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Dadurch geschieht aber ein großes Stück Realitätsverweigerung, die der Kirche sicher nicht gut tut. Schade!
Denn: „Nur die Wahrheit wird euch frei machen“.
Redaktion benachrichtigen Problem nicht erkannt + …
#7   Puchil2 †   09:57:57 | Samstag, 8. November 2008
Zu: Wortreiches Wort
Es reicht!
Ihr Bischöfe Österreichs!
Ihr verfasst bei euren Konferenzen ein wunderschönes Papier nach dem anderen über Gott und die Welt und findet kein Wort zur alarmierenden, katastrophalen Situation in unseren Pfarren, die ihr zu verantworten habt: plagender Priestermangel so weit das Auge reicht! Ein Priester für 4 Pfarreien ist keine Seltenheit mehr. Und einer aus eurem Kreis sagte beim Begräbnis eines Dechants und Pfarrers von 2 Gemeinden: „Ihr müsst noch mehr (zusammen)arbeiten und noch mehr um Priesterberufe beten“. Hört doch endlich auf den Heiligen Geist! Schaut auf die Zeichen, die er gibt! Wacht endlich auf! Steckt eure Köpfe nicht länger in den Sand! Schaut hin auf die Probleme! Nennt sie beim Namen. Nehmt endlich euer Bischofsamt ernst und sorgt für eure Pfarreien. Sucht realistische Lösungen und setzt sie um! Opfert nicht länger das Überleben unsere Pfarrgemeinden auf dem Altar der Zölibatsverpflichtung für die Priester. Weiht Frauen wenigstens zu Diakoninnen, so wie es in der alten Kirch nachweislich geschehen ist. Hört auf mit eurer übertriebenen Papst – und Romhörigkeit. Jeder von euch hat die Fülle des Apostelamtes! Widersteht dem Petrusamt mit all eurer apostolischen Vollmacht „ins Angesicht“! Erweist euch endlich als Bischöfe und Hirten eurer Diözesen und nicht als hörige Beamte Roms!
Redaktion benachrichtigen Verständnisvoller Oberhirte
#12   Puchil2 †   19:34:57 | Freitag, 7. November 2008
Es reicht!
Ihr Bischöfe Österreichs!
Ihr verfasst bei euren Konferenzen ein wunderschönes Papier nach dem anderen über Gott und die Welt und findet kein Wort zur alarmierenden, katastrophalen Situation in unseren Pfarren, die ihr zu verantworten habt: plagender Priestermangel so weit das Auge reicht! Ein Priester für 4 Pfarreien ist keine Seltenheit mehr. Und einer aus eurem Kreis sagte beim Begräbnis eines Dechants und Pfarrers von 2 Gemeinden: „Ihr müsst noch mehr (zusammen)arbeiten und noch mehr um Priesterberufe beten“. Hört doch endlich auf den Heiligen Geist! Schaut auf die Zeichen, die er gibt! Wacht endlich auf! Steckt eure Köpfe nicht länger in den Sand! Schaut hin auf die Probleme! Nennt sie beim Namen. Nehmt endlich euer Bischofsamt ernst und sorgt für eure Pfarreien. Sucht realistische Lösungen und setzt sie um! Opfert nicht länger das Überleben unsere Pfarrgemeinden auf dem Altar der Zölibatsverpflichtung für die Priester. Weiht Frauen wenigstens zu Diakoninnen, so wie es in der alten Kirch nachweislich geschehen ist. Hört auf mit eurer übertriebenen Papst – und Romhörigkeit. Jeder von euch hat die Fülle des Apostelamtes! Widersteht dem Petrusamt mit all eurer apostolischen Vollmacht „ins Angesicht“! Erweist euch endlich als Bischöfe und Hirten eurer Diözesen und nicht als hörige Beamte Roms!
Redaktion benachrichtigen Nach Afrika + …
#7   Puchil2 †   10:20:14 | Montag, 27. Oktober 2008
Papstbruder
Mich würd mal interessieren was die Orgel in seiner Kirche gekostet hat? Was sein letzter Urlaub gekostet hat? Was er im Jahr für seinen Orgeldienst erhält? Wieviel die Orchesterbegleitung einer Konzertmesse kostet?
Hier gibt es wohl einen Unterschied:
Bei Georg Ratzinger geht es um die Ehrung eines – zugegeben – verdienten Mannes.
Eine Orgel spielt zur Ehre Gottes und zur Freude aller Menschen. Dasselbe gilt für eine Orchestermesse.
Im Übrigen gebe ich Josef Berens vollkommen Recht.
Redaktion benachrichtigen Die Liturgie zum Klingen bringen
#13   Puchil2 †   08:48:29 | Sonntag, 28. September 2008
An Pangelinqua
Ich gebe ihnen bezogen auf ihren Beitrag besonders Recht, was sie über die Unwilligkeit vieler Liturgen zu singen schreiben. Da geht wirklich viel Feierlichkeit verloren. Viele Liturgen leiden darüber hinaus an „Wortdurchfall“ (zitiert nach Prof. P. Zulehner), indem sie während der Messe immer wieder für subjektive Beitäge das Wort ergreifen. Ich finde das oft sehr störend.
Redaktion benachrichtigen Priesterseminar der Neokatechumenalen vor der Schließung
#12   Puchil2 †   12:44:07 | Samstag, 3. Mai 2008
An Marcelus
Sind sie der Meinung, dass Papst Benedikt die spaltenden Aktivitäten des Neokatechumenates selber wünscht?
Redaktion benachrichtigen Priesterseminar der Neokatechumenalen vor der Schließung
#10   Puchil2 †   12:18:31 | Samstag, 3. Mai 2008
An Marcelus
Das stimmt so sicher nicht! Ich kenne 2 Bischöfe, die Mentoren und Förderer des Neokatechumenates sind. Beide wissen um die Spaltungen und Schwierigkeiten in ihren Pfarreien, nehmen sie aber nicht ernst. Was ist davon zu halten?
Redaktion benachrichtigen Priesterseminar der Neokatechumenalen vor der Schließung
#8   Puchil2 †   11:15:37 | Samstag, 3. Mai 2008
Neokatechumenat als Spaltpilz
Warum kommt es dann rund um den Globus in Pfarreien, in denen das Neokatechumenat aktiv ist, nach übereinstimmenden Aussagen zu schlimmen Spaltungserscheinungen?
Redaktion benachrichtigen Priesterseminar der Neokatechumenalen vor der Schließung
#1   Puchil2 †   11:51:45 | Freitag, 2. Mai 2008
Vor 2 Stunden gelesen
Japanische Bischöfe auf Konfrontationskurs mit dem Neokatechumenat
Die Bischöfe erheben schwere Vorwürfe: Es agiere mit sekten-ähnlichen Aktivitäten und spalte die römisch-katholische Kirche in Japan
Vatikan (kath.net/CWNews/red)
In Japan sorgt derzeit eine große Auseinandersetzung zwischen den katholischen Bischöfen und dem Neokatechumenat für Aufregung. Die Gruppe betreibt in Japan ein Priesterseminar, mit dem die dortigen Bischöfe anscheinend nicht mehr einverstanden sind.
Ganz offensichtlich möchte man die Schließung des Seminars erreichen. Dies kam bei einem Besuch einer Bischofsdelegation im Vatikan an die Öffentlichkeit, wie UCA-News berichtet. Die Bischöfe waren in dieser Angelegenheit bereits zum dritten Mal in Rom. Erzbischof Okada, der Präsident der Bischofskonferenz, teilte nach dem Besuch im Vatikan mit, dass es sich um eine „ernste Sache“ handle, die gelöst werden müsse.
Er warf dem Neokatechumenat vor, dass es innerhalb der katholischen Kirche Japans für eine „scharfe und schmerzliche Spaltung“ sorge und mit mächtigen, Sekten -ähnliche Aktivitäten agiere. Der Erzbischof sieht durch das Wirken des dortigen Neokatechumenats die Einheit der kleinen katholischen Gemeinde in Japan in Gefahr.
Redaktion benachrichtigen Was sagt die Liturgiekongregation?
#3   Puchil2 †   10:40:53 | Freitag, 2. Mai 2008
Eben gelesen
Japanische Bischöfe auf Konfrontationskurs mit dem Neokatechumenat
Die Bischöfe erheben schwere Vorwürfe: Es agiere mit sekten-ähnlichen Aktivitäten und spalte die römisch-katholische Kirche in Japan
Vatikan (kath.net/CWNews/red)
In Japan sorgt derzeit eine große Auseinandersetzung zwischen den katholischen Bischöfen und dem Neokatechumenat für Aufregung. Die Gruppe betreibt in Japan ein Priesterseminar, mit dem die dortigen Bischöfe anscheinend nicht mehr einverstanden sind.
Ganz offensichtlich möchte man die Schließung des Seminars erreichen. Dies kam bei einem Besuch einer Bischofsdelegation im Vatikan an die Öffentlichkeit, wie UCA-News berichtet. Die Bischöfe waren in dieser Angelegenheit bereits zum dritten Mal in Rom. Erzbischof Okada, der Präsident der Bischofskonferenz, teilte nach dem Besuch im Vatikan mit, dass es sich um eine „ernste Sache“ handle, die gelöst werden müsse.
Er warf dem Neokatechumenat vor, dass es innerhalb der katholischen Kirche Japans für eine „scharfe und schmerzliche Spaltung“ sorge und mit mächtigen, Sekten -ähnliche Aktivitäten agiere. Der Erzbischof sieht durch das Wirken des dortigen Neokatechumenats die Einheit der kleinen katholischen Gemeinde in Japan in Gefahr.
Redaktion benachrichtigen „Der Zölibat wird noch lange bleiben“
#47   Puchil2 †   11:09:45 | Donnerstag, 1. Mai 2008
Zurück zur Überschrift des Artikels!
„Ich gehe davon aus, daß der Zölibat noch lange bleiben wird.“
Ich auch. Denn er ist ein Gnadengeschenk für alle, die es fassen können.
Gleichzeitig hoffe ich, dass die zwangshafte Koppelung zwischen Zölibat und Priestertum in der Römischen Kirche endlich aufgelöst wird. sie würde dadurch viel glaubwürdiger.
Dass die afrikanischen Bischöfe kein Verständnis für diese Diskussion haben ist mir klar:
1. ist mit dem Priesterberuf dort ein ungeheurer sozialer und gesellschaftlicher Aufstieg verbunden, und
2. kümmern sich afrikanische Priester kaum um ein enthaltsames Leben. Nach dem Motto: Ehe -nein, Sexualleben – ja!
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#4   Puchil2 †   08:35:51 | Mittwoch, 30. April 2008
„Ich gehe davon aus, daß der Zölibat noch lange bleiben wird.“
Ich auch. Denn er ist ein Gnadengeschenk für alle, die es fassen können.
Gleichzeitig hoffe ich, dass die zwangshafte Koppelung zwischen Zölibat und Priestertum in der Römischen Kirche endlich aufgelöst wird. sie würde dadurch viel glaubwürdiger.
Dass die afrikanischen Bischöfe kein Verständnis für diese Diskussion haben ist mir klar:
1. ist mit dem Priesterberuf dort ein ungeheurer sozialer und gesellschaftlicher Aufstieg verbunden, und
2. kümmern sich afrikanische Priester kaum um ein enthaltsames Leben. Nach dem Motto: Ehe -nein, Sexualleben – ja!
Redaktion benachrichtigen Knallharte kirchliche Homo-Propaganda
#3   Puchil2 †   10:40:50 | Montag, 28. April 2008
Zustimmung
Richtig, dem Vorredner ist nichts hinzu zu fügen!
Übrigens: Es wäre schön, wenn sich der Schreiber dieses Hetzartikels gegen die Diözese Linz und ihre sehr engagierten und verantwortungsvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen geben würde. Nur aus der anonymen Deckung zu schießen ist sehr feige!
Redaktion benachrichtigen Die Beweise sollen „ungeheuerlich“ und „schwerwiegend“ sein
#13   Puchil2 †   10:50:52 | Freitag, 25. April 2008
Sexueller Missbrauch in der vorkonziliaren Kirche
Zitat aus dem Tagebuch eines von einem Mönch missbrauchten Priesterschülers aus dem Jahre 1932:
„Pater…mahnte zur Vorswicht, lieber sollten alle Jungens die Unschuld verlieren, bevor ich meine Priesterehre aufs Spiel setze!“
(nachzulese im Diözesanarchiv Dal,JKA, Sch 47, Fasz.6a)
Komentar überflüssig
Redaktion benachrichtigen Gedenken zum Todestag + …
#14   Puchil2 †   16:33:19 | Donnerstag, 27. März 2008
Übereinstimmung
Ich sehe das genau so wie mein „Vorredner“!
Redaktion benachrichtigen Gedenken zum Todestag + …
#6   Puchil2 †   10:49:34 | Donnerstag, 27. März 2008
„Berufschristen“?
Pfarrgemeinderäte sind in Österreich keine gutbezahlten Berufschristen, sondern ehrenamtliche Mitarbeiter in den Pfarren.Noch einmal: Es geht hier nicht um einen Protest gegen die Kirche, sondern für die Zukunft der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Gedenken zum Todestag + …
#1   Puchil2 †   09:10:12 | Donnerstag, 27. März 2008
Sorge um die Kirche
Ich gratuliere den Pfarrgemeinderäten der Diözese Linz, dass sie den aus ihrer Taufe und ihrer Firmung kommenden Auftrag, Verantwortung in und für die Kirche zu übernehmen, so ernst nehmen und die Probleme nicht totschweigen, wie es so mancher Bischof tut.
Somit handelt es sich hier nicht um einen Protest gegen die Kirche sondern für die Kirche!
Redaktion benachrichtigen Eine sexuelle Sonderwelt
#26   Puchil2 †   19:20:41 | Dienstag, 4. März 2008
an Exbochumer
„Es gibt Klöster, die sich als Hochburgen der Homosexualität entpuppen“
Sie machen mich neugierig. Wissen sie wirklich etwas?
Redaktion benachrichtigen Tadel für den Kardinal, Lob für sich selber
#31   Puchil2 †   11:30:00 | Dienstag, 4. März 2008
Thema?
Hat noch jemand etwas Sachliches zum Thema zu sagen? Ich würde mich freuen.
Redaktion benachrichtigen Tadel für den Kardinal, Lob für sich selber
#23   Puchil2 †   22:32:52 | Sonntag, 2. März 2008
Kommando zurück!
Na, dann wollen wir uns doch nicht dem Gebetskreis von Florian Geyer um das Zusammenbrechen des Kirchenbeitragsystems anschließen, wenn das dann so schlimme Folgen haben würde! :-D
Redaktion benachrichtigen Tadel für den Kardinal, Lob für sich selber
#17   Puchil2 †   18:05:36 | Sonntag, 2. März 2008
an Floriangeyer
…und wieviel Neues entstehen würde: Priester und Priesterinnn, die aus den Gemeinden herauswachsen, genommen und geweiht, weil sie die Berufung und die Fähigkeiten besitzen. Priester und Priesterinnen, die mitten im Leben stehen, Familie haben, einen „Brotberuf“ nachgehen. Die Ängste und Sorgen ihrer Gemeindemitglieder kennen, weil sie auch die ihren sind …
Viele Chancen würden sich auftun …
Redaktion benachrichtigen Tadel für den Kardinal, Lob für sich selber
#12   Puchil2 †   16:31:55 | Sonntag, 2. März 2008
an roemkath
Ich bin sicher dass es auch dort – wie überall – genügend Berufungen gibt. Nur werden sie von der Kirchenleitung leider abgewiesen, weil sie entweder Verheiratet oder Frauen sind. Die Gebete um Berufungen sind nämlich längst erfüllt: Die Kirchenleitung sieht sie leider nicht. Schade.
Redaktion benachrichtigen Tadel für den Kardinal, Lob für sich selber
#9   Puchil2 †   16:16:31 | Sonntag, 2. März 2008
an Nachtlaterne
Ich kann die Zitation dem Thema nicht zuordnen. Helfen sie mir.
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#7   Puchil2 †   15:56:54 | Sonntag, 2. März 2008
an steini
1.Ich kenne mich jetzt nicht aus. Bitte noch einmal: Warum wollen sie Priester werden?
2. Ich kann in unserer (großen) gemeinde keine übersteigerte Erwartung an unsere Priester erkennen, weil viele kompetente Laien wichtige Aufgaben übernehmen, in dem sie ihre Taufe und ihre Firmung ernst nehmen.
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#5   Puchil2 †   15:18:02 | Sonntag, 2. März 2008
an Elendster Sünder
Was ist hier scheinheilig?
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#1   Puchil2 †   14:33:05 | Sonntag, 2. März 2008
Gratulation
Ich gratuliere dem Pfarrgemeinderat zu seiner Courage, dem Kardinal zu widerstehen. Viele Kaholiken in Deutschland , Österreich und darüber hinaus sehen die Misere in den Pfarreien – bedingt durch den hausgemachten Priestermangel – ähnlich. Es ist nun mal so wie der mittelalterliche Theologe Petrus Comestor gesagt hat: „Der Teufel hat der Kirche nie so geschadet wie die Kirche sich selbst, als sie die Priester zur Ehelosikeit zwang.“
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#40   Puchil2 †   19:21:19 | Freitag, 29. Februar 2008
An Filius Ecclesiae
Darin, dass vor einigen Tagen die Diözese Linz in Würzburg für ihre Modelle einer „lebendigen Seelsorge“ ausgezeichnet worden ist.
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#36   Puchil2 †   18:53:58 | Freitag, 29. Februar 2008
An ExBochumer und F.Geyer
ExBochumer. Sie sind wohl noch nie in Linz gewesen und haben sich noch nie vor Ort selber ein Bild gemacht. Sie glauben einachen den Horrorgeschichten die hier von bestimmter Seite verbreitet werden, So einfach sollten sie sich aber nicht machen.
Florian Geyer: Lebendige Gemeinden können sie unter anderem dort erlebe, wo man es sich in anderen Diözesen nicht merh vorstellen kann: In Pfarren ohne Priester am Ort, getragen von engagierten Laien, die von Bischof Maximilian immer wieder ermutigt worden sind, auch in schwerer Zeit Verantwortung in der Kirche zu übernehmen.
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#33   Puchil2 †   18:36:00 | Freitag, 29. Februar 2008
An FlorianGeyer
Bischof Maximilian hatte einen Stab von ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zum Großteil auch heute – Gott sei Dank – in der Diözese tätig sind. In seiner Ära entwickelte sich eine lebendig Ortskirche, nicht zuletzt durch den Einsatz von Laien, eine Lebendigkeit, um die uns so manch andere Diözese – oft allerdings nur unter vorgehaltener Hand – beneidet.
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#29   Puchil2 †   18:03:28 | Freitag, 29. Februar 2008
An Florian Geyer
Bischof Maximilian Aichern war kein seniler Mann, sondern er hat die Zeichen der Zeit erkannt und vieles auf den Weg gebracht, was zukunftsweisend für die ganze Kirche sein wird.
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#25   Puchil2 †   13:27:53 | Freitag, 29. Februar 2008
An ElensterSünder
Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen: Der Zölibat hält viele Berufungen ab.
Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen: Die Evangelische Kirche hat genügend Pastoren. In manchen Gegenden sogar einen Überschuss. Das ist doch kein Zufall!
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#22   Puchil2 †   11:44:57 | Freitag, 29. Februar 2008
An ExBochumer
Nochmals zum Mitschreiben:
Ich spreche nicht vom „Zwangszölibat“, sondern von der zwanghaften Koppelung zwischen Priesterberuf und Zölibat.
Ja, schade, dass die Kirche nicht-zölibatäre Berufungen nicht annimmt!
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#20   Puchil2 †   11:32:29 | Freitag, 29. Februar 2008
An ExBochumer
Halten sie es für möglich, dass sich jemand zum Priester berufen fühlt, aber nicht zur Ehelosigkeit? Es geht um die zwanghafte Koppelung zwischen Priesterberuf und Zölibat.
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#18   Puchil2 †   11:23:04 | Freitag, 29. Februar 2008
An Alkuin
Ich habe wegen des Zölibates den Priesterberuf aufgeben müssen. In der Diözese Linz leben 150 verheiratete Priester ohne Amt, von denen nach einer Umfrage 70 bereit wären, wieder priesterliche Aufgaben zu übernehmen.
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#15   Puchil2 †   10:46:04 | Freitag, 29. Februar 2008
An Benedikt
Grundsätzlich darf so eine wichtige Frage, ob es die Sakramente, besonders die Eucharistie, in jeder Gemeinde vor Ort noch gibt oder nicht, nicht am Geld scheitern.
Außerdem müssen nicht alle Priester „hauptamtlich“ tätig sein. Es gibt die Möglichkeit bei früher Pension oder Rente seine verbleibende Kraft als Priester zur Verfügung zu stellen. Es gibt die Möglichkeit ehrenamtlich – wie die meisten verheirateten Diakone – Priester zu sein. Hier sind kreative Lösungen gefragt.
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#4   Puchil2 †   18:48:31 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Antwort
an Guiseppe:
1. Nicht alle Priester werden heiraten, wenn es eine Wahlfreiheit gibt.
2. Durch die Freistellung des Zölibates würde es mehr Priester geben, sodass eine Überlastung einzelner weniger oft vorkommen würde.
an blogovc:
Es ist einfach nicht richtig, dass die Evangelische Kirche Pastorenmangel hat. Im Gegenteil: Es gibt einen Überschuss. Reden sie mit evangelischen Christen darüber!
Redaktion benachrichtigen „Wenn wir so weitermachen, kommt der Karren irgendwann zum Stehen“
#1   Puchil2 †   17:52:42 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Gratulaton!
Ich gratuliere den Pfarrgemeinden Dorf an der Pram und Schwertberg aus der Diözese Linz zu ihrem engagierte Aufzeigen der pastoralen Probleme, die die Folge des drückenden Priestermangels – nicht zuletzt durch das unverständliche Festkrallen der Kirchenleitung an der generellen Zölibatsverpflichtung – sind.
Übrigens:
Bischof Schwarz beklagt in einem Hirtenbrief eine „zu starke Hinwendung auf strukturelle und administrative Probleme“ in den Gesprächen mit den Gemeinden bei Visitationen.
Aber gerade diese Themen sind es -wie man oben sieht – , die den Gemeinden unter den Nägeln brennen:
Wie geht es weiter mit dem Priestermangel?
Werden wir in Zukunft noch einen Priester vor Ort haben?
Wird unsere Pfarre vielleicht sogar aufgelöst?
Wie mit der oft heillosen Überlastung der wenigen verbliebenen Priestern in den Gemeinden umgehen?
Wäre nicht die Lockerung der zwanghaften Koppelung zwischen Priesteramt und Zölibat eine Lösung für viele Probleme, an denen die Gemeinden schwer leiden …
Redaktion benachrichtigen Kein Priestermangel
#7   Puchil2 †   12:33:15 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Realitätsverweigerung
Wer allen Ernstes behauptet, es gäbe keinen Priestermangel, der leidet an Realitätsverweigerung.
Übrigens: Gebt einmal die zwei Wörter „Pfarrer Rey“ in Google ein. Da werden euch die Augen aufgehen!
Redaktion benachrichtigen Schluß mit dem Zölibat
#81   Puchil2 †   15:19:58 | Freitag, 22. Februar 2008
Richtig!
Frau Bussmann, ich sehe das genau so!
Redaktion benachrichtigen Schluß mit dem Zölibat
#69   Puchil2 †   09:34:16 | Freitag, 22. Februar 2008
Zu O Cebreiro und bischofbraun
Ich teile eure Meinung zum Thema: Bravo!
Übrigens: Niemand will den Zölibat abschaffen. Aber die zwanghafte Koppelung von Ehelosigkeit und Pristeramt bringt mehr Schaden als Nutzen für die Kirche. Schon im 13. Jahrhundert sagte Petrus Comester:„Der Teufel hat der Kirche nie so geschadet wie die Kirche sich selbst, als sie die Priester zur Ehelosigkeit zwang.“
Redaktion benachrichtigen Schluß mit dem Zölibat
#10   Puchil2 †   18:53:13 | Donnerstag, 21. Februar 2008
An NureinLeser
Ja, alle christlichen Konfessionen, die keine absolute Zölibatsverpflichtung kennen, haben keinen Mangel an Amtsträgern. Wer das immer wieder behauptet – auch auf kreuz.net- nimmt einfach nachweisbare Fakten nicht zur Kenntnis. Wohl nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Redaktion benachrichtigen Schluß mit dem Zölibat
#3   Puchil2 †   18:34:43 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Bravo, bravo
Gratulation an die mutigen Brasilianer. Sie strafen alle diejenigen Lügen, die immer wieder behaupten, in der Kirche Lateinamerikas sei die Zölibatsverpflichtung kein Problem (nachzulesen in einigen Beiträgen von kreuz.net)
Redaktion benachrichtigen Durch die Jahrhunderte + …
#31   Puchil2 †   17:35:12 | Donnerstag, 21. Februar 2008
An Rübezahl
Dann sind wir uns ja einig, dass sich die Form der Buße (Einzel-Privat-Ohrenbeichte) ändern kann. Das heißt in Bezug auf die Aussage von Bischof Hanke: Die sakramentale Form der Buße, die bisher üblich war, (Privatbeichte…) ist nicht das Entscheidende: Wichtig ist, dass das Wesen der Buße in Zukunft erhalten bleibt, in welcher Form auch immer. Was die Form anlangt ist viel Raum für kreative neue Lösungen, wie uns die Geschichte zeigt.
Redaktion benachrichtigen Durch die Jahrhunderte + …
#27   Puchil2 †   17:01:25 | Donnerstag, 21. Februar 2008
An Rübezahl
Seit wann ist denn die Form der Buße (Einzel-Privatbeichte) eine Glaubenswahrheit (wie zum Beisp. die Wesensgleichheit von Vater und Sohn)!
Wenn das der Fall wäre, dann hätte sich im Laufe der Geschichte eine Glaubenswahrheit oft verändert!
Redaktion benachrichtigen Durch die Jahrhunderte + …
#10   Puchil2 †   11:30:13 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Bischof Hanke: Einzelbeichte
In den ersten Jahrhunderten ist die Kirche sehr wohl ohne private Einzelbeichte ausgekommen. Oder schmorren die alle in der Hölle?
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#30   Puchil2 †   14:07:41 | Dienstag, 19. Februar 2008
zu Hank: gegen Rom mit dem Strom
zur Information
jetzt.sueddeutsche.de/…exte/anzeigen/348365
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#8   Puchil2 †   12:57:25 | Dienstag, 19. Februar 2008
Woher diese Aussagen?
Mich würden dazu die Quellen interessieren. Eines steht jedenfalls fest: Pastorenmangel gibt es in der evngelischen Kirche nicht, auch wenn das immer wieder von Zölibatsbefürwortern in der kathol. Kirche behauptet wird.
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#4   Puchil2 †   12:40:04 | Dienstag, 19. Februar 2008
Was ist wirklich wichtig?
Das krampfhafte Festhalten an der zwanghaften Koppelung zwischen Priesteramt und Ehelosigkeit ist der kath. Kirche
wichtiger als der Fortbestand unserer Pfarrgemeinden,
wichtiger als die Möglichkeit zum Sakramentenempfang in der eigenen vertrauten Pfarrstruktur,
wichtiger als die Glaubwürdigkeit der Kirche, die durch die vielen Priester in mehr oder weniger offeen Beziehungen zu Frauen erschüttert wird,
wichtigerals die seelisch, psychische und physische Gesundheit der maßlos überforderten wenigen Priester, die es noch gibt.
Die Diskussion darüber ist dringend notwendig!
Redaktion benachrichtigen Spekulationen + …
#9   Puchil2 †   10:46:29 | Dienstag, 19. Februar 2008
Zölibat
Das krampfhafte Festhalten an der zwanghaften Koppelung zwischen Priesteram und Ehelosigkeit ist Bischof Müller und seinen Gesinnungskollegen
wichtiger als der Fortbestand unserer Pfarrgemeinden,
wichtigerals die Möglichkeit zum Sakramentenempfang in der eigenen vertrauten Pfarrstruktur,
wichtiger als die Glaubwürdigkeit der Kirche, die durch die vielen Priester in mehr oder weniger offeen Beziehungen zu Frauen erschüttert wird,
wichtigerals die seelisch, psychische und physische Gesundheit der maßlos überforderten wenigen Priester, die es noch gibt.
Redaktion benachrichtigen Gefärbter Bericht + …
#12   Puchil2 †   09:52:41 | Freitag, 15. Februar 2008
3 Erscheinungsformen von homosexuellem Verhalten
1. Situationsbedingte Homosexualität: Fehlen von andersgeschlechtlichen Partnern: Z.B.: Marine-Soldaten auf einer langen Einsatzfahrt, Gefängnis …
2. Entwicklungsbedingte Homosexualität: Zeit der Findung der Geschlechtsidentität: Homosexuelles Verhalten als Experiment
3. Neigungshomosexualität: Erkenntnis: Ich bin wie ich bin – homosexuell oder heterosexuell
1. und 2. sind „heilbar“, weil von selbst vorübergehend
3. „unheilbar“, weil zur vorgegebenen Befindlichkeit gehörig.
Redaktion benachrichtigen Klare Botschaft + …
#3   Puchil2 †   09:11:33 | Montag, 11. Februar 2008
Hass-Predigt?
Monika Schmid – Katholikin mit voller Kirche
ark. „Die römisch-katholische Kirchgemeinde von Illnau-Effretikon ist eine Ausnahmeerscheinung. Hier besuchen jedes Wochenende rund 300 Leute die Gottesdienste, und gleich viele Personen betätigen sich freiwillig im Umfeld der Pfarrei St. Martin. Keine Spur von Verdruss also unter den 5500 Gemeindemitgliedern. Dafür verantwortlich sind hauptsächlich zwei Personen: die Gemeindeleiterin Monika Schmid und ihr Vorgänger, … Dekan Jakob Romer.“
So schlimm können die Predigten von Frau Schmid wohl nicht sein, wenn so viele Menschen freiwillig zuhören. Oder?
Redaktion benachrichtigen Ein fester Bestandteil + …
#2   Puchil2 †   10:12:45 | Samstag, 26. Januar 2008
Trend?
Das Entscheidende sind nicht die absoluten Zahlen sondern ob, es sich um einen Trend handelt. Ist das der Fall, dann gibt es in Polen jedes Jahr um 20% weniger Eintritte. Nach Adam Riese geht das nach wenigen Jahren gegen Null!
Redaktion benachrichtigen Die Massen bewegt + …
#17   Puchil2 †   17:52:34 | Montag, 21. Januar 2008
Krätzl
Der mutige Bischof Grätzel im Bildungshaus St.Virgil
für das Stammbuch seiner ängstlichen Bischofskollegen
Die Glaubwürdigkeit der Kirche geht verloren
• durch kirchliche Vorschriften die am Leben der Menschen vorbei gehen (vgl. Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, kirchliche Lehräußerungen über Familienplanung)
• durch die Verharmlosung des Priestermangels
Die Bischöfe sollen in Rom die Not der Seelsorge noch eindringlicher schildern als bisher
Pfarrverbände sind nur Notlösungen und sind schnellstens zu überwinden.
Mehr Hellhörigkeit für die Zeichen der Zeit in der Priesterfrage (Änderung der Zulassungsbedingungen)
Gebet um Anerkennung der Berufungen, die sich überall zeigen
Herzlichen Dank für diese zukunftsweisenden Worte!
Redaktion benachrichtigen Weltstadt mit Herz?
#47   Puchil2 †   17:02:25 | Mittwoch, 2. Januar 2008
An zeitundewigkeit
„Weg-loben“
Das ist keine Unterstellung sondern eine vom Vatikan geübte Praxis. Vgl: Bischof Haas war in seiner Diözese nicht mehr tragbar – flux gründet man für in eine Erzdiözese! Das war doch „Weg-loben“ in Reinkultur!
Redaktion benachrichtigen Weltstadt mit Herz?
#37   Puchil2 †   07:55:52 | Mittwoch, 2. Januar 2008
An zeitundewigkeit
Lob des Papstes für Müller
Haben sie schon den Begrif „Weg – loben“ gehört“? Der Papst hat ja Müller zur Mitarbeit bei der Glaubenskongregation eingeladen. Da wird er viel in Rom sein und kann in dieser Zeit in Regensburg keine weiteren Fehler machen.
Übrigens: ein guter Theologieprofessor muss noch lange kein guter Bischof sein!
Redaktion benachrichtigen Weltstadt mit Herz?
#12   Puchil2 †   17:36:43 | Dienstag, 1. Januar 2008
Gekränkte Eitelkeit
Bischof Müller kann es einfach nicht überwinden, dass er in München nicht zum Zug gekommen ist.
Redaktion benachrichtigen Entweihte Leiber + …
#1   Puchil2 †   10:09:08 | Dienstag, 1. Januar 2008
Zur Predigt von Biscof Algermissen
Brief an das Christkind
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
bringst du den Kleinen große Freud.
Viele Kinder hier im Land
haben Wünsche dir gesandt.
Nun, als besorgter Katholik
wag auch ich heut diesen Trick.
Um unsre Kirch’ mach ich mir Sorgen,
um ihr Heute, um ihr Morgen.
Zu wenige Priester haben wir,
verkünd ich mit viel Sorge Dir.
Was da die Kirchenleitung tut?
Leider nichts, sie sitzt und ruht!
Ein Pfarrer gleich für drei, vier Pfarren –
Ob das gute Ideen wohl waren?
Fällt ihnen denn nichts Besseres ein?
Das würde gleich viel anders sein,
wenn sie – nur ganz allgemein –
Priester zurückholt, die allein
Nicht leben wollten ohne Frau
Und geheiratet haben, schau.
Auch so mancher vir probatus
Hier auch noch genannt sein muss,
der wahrhaft – bei meiner Ehre –
gewiss ein guter Priester wäre.
Auch für die Frauen tu ich kund:
Et mulieres probatae sunt!
Drum, liebes Christkind, meine Bitte
jetzt, grad in der Krise Mitte:
Schick den Heiligen Geist nach Rom,
dass er rund um den Petersdom
neuen Pfingst-Sturmwind entfacht
und der Kurie Beine macht,
nicht lang redt und nicht lang deutelt,
sie richtig durcheinander beutelt,
wie ein Tsunami, den nichts hemmt,
die Kirchenleitung überschwemmt,
dass sie dort endlich einseh’n nun,
sie müssen wirklich etwas tun.
Das Volk hat doch ein Recht wie sie
auf die Sonntags-Eucharistie!
Drum, liebes Christkind, hoff auf dich
wie jedes Jahr zur Weihnacht ich.
Ich bitt dich drum, Du hast die Macht,
hast uns schon immer Heil gebracht.
Aus einem Pfarrblat
Redaktion benachrichtigen Warum Priester in Afrika Aids bekommen
#80   Puchil2 †   13:03:40 | Samstag, 29. Dezember 2007
Brief an das Christkind
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
bringst du den Kleinen große Freud.
Viele Kinder hier im Land
haben Wünsche dir gesandt.
Nun, als besorgter Katholik
wag auch ich heut diesen Trick.
Um unsre Kirch’ mach ich mir Sorgen,
um ihr Heute, um ihr Morgen.
Zu wenige Priester haben wir,
verkünd ich mit viel Sorge Dir.
Was da die Kirchenleitung tut?
Leider nichts, sie sitzt und ruht!
Ein Pfarrer gleich für drei, vier Pfarren –
Ob das gute Ideen wohl waren?
Fällt ihnen denn nichts Besseres ein?
Das würde gleich viel anders sein,
wenn sie – nur ganz allgemein –
Priester zurückholt, die allein
Nicht leben wollten ohne Frau
Und geheiratet haben, schau.
Auch so mancher vir probatus
Hier auch noch genannt sein muss,
der wahrhaft – bei meiner Ehre –
gewiss ein guter Priester wäre.
Auch für die Frauen tu ich kund:
Et mulieres probatae sunt!
Drum, liebes Christkind, meine Bitte
jetzt, grad in der Krise Mitte:
Schick den Heiligen Geist nach Rom,
dass er rund um den Petersdom
neuen Pfingst-Sturmwind entfacht
und der Kurie Beine macht,
nicht lang redt und nicht lang deutelt,
sie richtig durcheinander beutelt,
wie ein Tsunami, den nichts hemmt,
die Kirchenleitung überschwemmt,
dass sie dort endlich einseh’n nun,
sie müssen wirklich etwas tun.
Das Volk hat doch ein Recht wie sie
auf die Sonntags-Eucharistie!
Drum, liebes Christkind, hoff auf dich
wie jedes Jahr zur Weihnacht ich.
Ich bitt dich drum, Du hast die Macht,
hast uns schon immer Heil gebracht.
Aus einem Pfarrblatt
Redaktion benachrichtigen Es geht nicht allen schlecht
#10   Puchil2 †   20:06:43 | Freitag, 28. Dezember 2007
Gefahr der Zahlen!
Zahlen und Statistiken könne die Wahrheit auch verdunkeln, wenn man nicht die jeweiligen Umstände berücksichtigt.
Übrigens: Ich habe niemanden als Milchmädchen hingestellt
Redaktion benachrichtigen Es geht nicht allen schlecht
#7   Puchil2 †   18:49:33 | Freitag, 28. Dezember 2007
Vergleich
Sie vergleichen Strukturen in Brasilien mit Strukturen in Europa. Mit Milchmädchenrechnungen geht man an der Realität vorbei.
Redaktion benachrichtigen Es geht nicht allen schlecht
#5   Puchil2 †   18:18:31 | Freitag, 28. Dezember 2007
Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Sie vergleichen Dinge, die nicht zu vergleichen sind: unterschiedliche Struktur der Seelorgeeinheiten, …
Außerdem: Ist es so wünschenswert, dass in Brasilien auf einen Priester 5000 Gläubige kommen. Wäre nicht auch dort eine größere „Priesterdichte“ wünschenswert, wenn in manche Gebiete vielleicht 1 x im Jahr ein Priester hinkommt und man sich sonst mit oft schlecht ausgebildeten Katechisten behelfen muss?
Redaktion benachrichtigen Es geht nicht allen schlecht
#3   Puchil2 †   17:12:35 | Freitag, 28. Dezember 2007
Es gibt in Kroatien keine Krise der geistlichen Berufungen?
„In den… katholischen Ländern Osteuropas wie Kroatien, Slowenien oder Ungarn gibt es keinen Priesterüberfluss. In diesen Ländern ist die Zahl der Priesteramtskandidaten sogar rückläufig. Mancher Bischof muss dort selber darauf achten, dass er die Seelsorge im eigenen Bistum sicherstellen kann.“
Redaktion benachrichtigen Bestürzung + …
#1   Puchil2 †   09:50:03 | Freitag, 28. Dezember 2007
Priesterkampf
Eine ähnliche Szene habe ich in der Grabeskirche erlebt:
Aggressive Mönche gegen Pilger. Ekelhaft!
Redaktion benachrichtigen „An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
#15   Puchil2 †   23:25:42 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Aber Herr Kollege Benedikt!
Jetzt hast du einen so großen Namen und einen so kleinen Glauben an die Kraft des Christkindes. Schade.
Redaktion benachrichtigen „An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
#12   Puchil2 †   22:43:04 | Samstag, 22. Dezember 2007
aufatmen
Ja, genau – aufatmen könnte die katholische Kirche, wenn die Kirchenführung endlich auf das Christkind hören würde!
Redaktion benachrichtigen „An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
#6   Puchil2 †   17:08:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
Kein Wunsch der Kirche?
Rund 70 % der Katholiken sehnen sich nach Umfragen nach der Erfüllung des unten stehenden Wunsches an das Christkind. Leider verhindert die Kirchenleitung bis heute mit Erfolg die Erfüllung.
Redaktion benachrichtigen „An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
#3   Puchil2 †   16:41:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
Nicht brav!
Wird also die röm.Kath. Kirche nicht brav gewesen sein, weil ihr das Christkind den Wunsch immer noch nicht erfüllt hat!?
Redaktion benachrichtigen „An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
#1   Puchil2 †   16:22:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
Brief an das Christkind
Liebes Christkind!
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
bringst du den Kleinen große Freud.
Viele Kinder hier im Land
haben Wünsche dir gesandt.
Um unsre Kirch’ mach ich mir Sorgen,
um ihr Heute, um ihr Morgen.
Zu wenige Priester haben wir,
verkünd ich mit viel Sorge Dir.
Was da die Kirchenleitung tut?
Leider nichts, sie sitzt und ruht!
Ein Pfarrer geich für drei, vier Pfarren –
Ob das gute Ideen wohl waren?
Fällt ihnen denn nichts Besseres ein?
Das würde gleich viel anders sein,
wenn sie – nur ganz allgemein –
Priester zurückholt, die allein
nicht leben wollten ohne Frau
Und geheiratet haben, schau.
Auch so mancher vir probatus
Hier auch noch genannt sein muss,
der wahrhaft – bei meiner Ehre –
gewiss ein guter Priester wäre.
Auch für die Frauen tu ich kund:
Et mulieres probatae sunt!
Drum, liebes Christkind, meine Bitte
jetzt, grad in der Krise Mitte:
Schick den Heiligen Geist nach Rom,
dass er rund um den Petersdom
neuen Pfingst-Sturmwind entfacht
und der Kurie Beine macht,
nicht lang redt und nicht lang deutelt,
sie richtig durcheinander beutelt,
wie ein Tsunami, den nichts hemmt,
die Kirchenleitung überschwemmt,
dass sie dort endlich einseh’n nun,
sie müssen wirklich etwas tun.
Das Volk hat doch ein Recht wie sie
auf die Sonntags-Eucharistie!
Drum, liebes Christkind, hoff auf dich
wie jedes Jahr zur Weihnacht ich.
Ich bitt dich drum, Du hast die Macht,
hast uns schon immer Heil gebracht.
Aus einem Pfarrblatt
Redaktion benachrichtigen Lippenstift und schlaflose Kinder
#7   Puchil2 †   11:30:04 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
„Haßartikel“
Die Rechtschreibregeln kamen bei diesem unnötigen Beitrag etwas unter die Räder: Es müsste wohl heißen: Hassartikel.
Redaktion benachrichtigen Der nächste Pfarrer wurde fertiggemacht
#35   Puchil2 †   18:17:24 | Samstag, 20. Oktober 2007
Romulus hat recht
Ich Teile die Einschätzung von Romulus, was die Qualität unserer Bischöfe und die Ernennungsstrategie von JP2 betrifft. Wir in österreich können ein Lied davon singen.Ich sage nur: Groer,Eder,Krenn,Laun, Ludwig Schwarz, der von seinem Amt völlig überfordert ist. Es gibt über ihn den Satz: Das Auto steht in Linz, das Lenkrad befindet sich in Wien.(Schönborn) Viele unserer Bischöfe entwickeln kein apostolisches Selbstbewußtsein und geben sich mit der Funktion von Briefträgern vatikanischer Dokumente zufrieden.
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#32   Puchil2 †   22:40:48 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Schluss von „urbi et orbi“ Linz
lädt sie ein, wieder mal in der Bibel zu blättern. Verschiedene Ausgaben – darunter auch Kinderbibeln – liegen mit der jeweiligen Tageslesung auf unserem Bibelpult auf.
will Ihnen mit einem „Spruchröllchen“ einen guten Gedanken für den Tag mit auf den Weg geben.
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#30   Puchil2 †   22:34:01 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Noch einmal „urbi et orbi“ Linz
Das Urbi@Orbi …
bietet eine Menge an Informationen über kirchliche, spirituelle und kulturelle Veranstaltungen und Angebote im Raum Linz.
informiert über Linzer Pfarren. Die uns zur Verfügung gestellten Pfarrblätter können gerne mit nach Hause genommen werden.
ist eine Rückzugsmöglichkeit vom hektischen Stadtbetrieb und bietet Raum zum Ausruhen. Sie können einfach nur da sein, eventuell ein Getränk konsumieren oder Mitgebrachtes verspeisen. Eine Auswahl an Zeitungen und Büchern lädt zum Lesen ein.
wird von zwei hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Sie nehmen sich Zeit für Sie und Ihre Anliegen. Hier ist Raum für persönliche, seelsorgliche und theologische Gespräch über „Gott und die Welt“.
ist ein idealer Treffpunkt in der Innenstadt. Hier können Sie sich ohne Konsumzwang mit Freunden oder Bekannten unterhalten oder Wartezeiten überbrücken. Der rückwärtige Raum steht nach Absprache kleineren Gruppen für Meetings zur Verfügung.
hat viele Broschüren für Rat- und Hilfesuchende aufliegen, die nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen. Das URBI-Team ist bemüht, nach einem Klärungs- und Orientierungsgespräch an passende Beratungsstellen weiterzuvermitteln.
ist ein Projekt, das am Stadtgeschehen teilnimmt. In Kooperation mit anderen (kirchlichen) Einrichtungen finden verschiedenste Veranstaltungen im URBI@ORBI statt.
lädt sie ein, wieder mal in der Bibel zu blättern. Verschiedene Ausgaben – darunter auch Kinderbibeln – liegen mit der …
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#18   Puchil2 †   19:42:08 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Die „4 Säulen“ des Urbi et Orbi
Information
Im URBI@ORBI stellen wir für Sie zahlreiches Informationsmaterial über Aktuelles, Kirche und Soziales zusammen. Broschüren zu folgenden Bereichen liegen auf: Ehe/Partnerschaft/Familie, Lebensberatung/Krisen, Musik/Kultur, Bildung, Spiritualität, Kirchenbeitrag, usw. Zudem bemühen wir uns, gewünschte Informationen bereitzustellen und Anfragen zu bestimmten Themen zu bearbeiten.
Gespräch
Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit und sind für Sie als GesprächspartnerIn oder einfach zum Zuhören da. Bei Bedarf bemühen wir uns um Klärung und Orientierung und vermitteln an kompetente Beratungsstellen weiter.
Begegnung
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
Guy de Maupassant (1850-1893), franz. Schriftsteller
Wir wünschen Ihnen vielfältige Begegnungen im URBI@ORBI: bereichernde, lustige, nachdenklich stimmende, kritische, hilfreiche, interessante, lebendige. Nach Absprache steht das URBI@ORBI für Veranstaltungen zur Verfügung (Präsentationen, Konferenzen, Ausstellungen, Lesungen, usw.).
Ruhe
Gönnen Sie sich im URBI@ORBI eine Auszeit! Einfach einmal nichts tun oder eines unserer Angebote nutzen: In Büchern und Zeitungen schmökern, Kaffee oder Tee trinken, eine mitgebrachte Jause essen, im Internet surfen, ihr Kind wickeln oder stillen, usw.
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#14   Puchil2 †   18:07:50 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Ein Beispiel von inzwisschen 66 im deutschprachigen Raum
„Urbi et Orbi in Linz“
Definition Das URBI@ORBI ist eine niederschwellige, unkonventionelle Andockstelle zu Kirche und Religion, ein Ort der Information, des Gesprächs, der Ruhe und der Begegnung. Der Name verweist auf kirchliche Zugehörigkeit durch den Anklang an den Papstsegen („Urbi et Orbi“ – Für die Stadt und den Weltkreis) und signalisiert durch das „@“, dass Kirche in der Welt von heute „Sta(d)tt“ finden muss. Unser Treffpunkt will für die Menschen, die sich gerade in der Stadt (urbs) aufhalten da sein und sie in ihren Interessen und Anliegen ernst nehmen.
Besonderheit Unsere auffälligsten Besonderheiten sind die bunte Vielfalt unseres großen MitarbeiterInnen-Teams und die außerordentlich gemütliche Atmosphäre unseres Hauptraumes mit Cafe-Charakter, der in unseren Signalfarben rot-gelb ins Auge sticht.
Räumlichkeiten Zwei hintereinander gelegene Räume mit insgesamt 66m². Der hintere Raum ist blickdicht und dient, je nach Bedarf, als Gruppen- oder Ruheraum. Der vordere Raum kann durch eine faltbare Glaswand vollständig geöffnet werden und ist mit großzügigen Sitzgelegenheiten, einem freien Internetzugang und Informationsbereichen ausgestattet.
Lage In der Linzer Innenstadt, in nächster Nähe zur Haupteinkaufsstraße, in einer überdachten Einkaufspassage
Redaktion benachrichtigen Keine Toleranz für Unwahrheiten
#4   Puchil2 †   18:50:33 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
Entschuldigung und nicht Herumgerede
Eines steht in diesem Fall fest: Bischof Müller hat sich nicht an die Richtlinien der BIKO gehalten, die eindeutig einfordern, dass ein wegen Kindesmissbrauch rechtskräftig verurteilter Priester – auch wenn die Gutachten eine positive Prognose geben – nie mehr an einer Stelle als Priester eingesetzt werden darf, an der er mit Kindern in Berührung kommt. Durch die Berufung zum Parrer von Riekofen ist aber gerade das passiert. Wie kann ein Priester sein Amt als Pfarrer einer Gemeinde ausüben, ohne mit Kindern in Berührung zu kommen? Eine Entschuldigung für diese Fehlentscheidung ist daher überfällig!
Redaktion benachrichtigen Falschmeldungen ohne Ende
#3   Puchil2 †   10:26:15 | Montag, 8. Oktober 2007
Richtlinien der deutschen Bischofskonferenz
Eines steht in diesem Fall allerdings fest: Bischof Müller hat sich nicht an die Richtlinien der BIKO gehalten, die eindeutig einfordern, dass ein wegen Kindesmissbrauch rechtskräftig verurteilter Priester – auch wenn die Gutachten eine positive Prognose geben – nie mehr an einer Stelle als Priester eingesetzt werden darf, an der er mit Kindern in Berührung kommt. Durch die Berufung zum Parrer von Riekofen ist aber gerade das passiert. Wie kann ein Priester sein Amt als Pfarrer einer Gemeinde ausüben, ohne mit Kindern in Berührung zu kommen?
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#7   Puchil2 †   09:29:12 | Freitag, 31. August 2007
Papstbesuch in Österreich
In seinem Brief an die Leserinnen und Leser der österreichischen Kirchenzeitungen schreibt unser Pappst, er werde vor allem der Gegenwart der österreichischen Kirche begegnen.
Hoffentlich übersieht er nicht den durch die geltenden Zulassungsbedingungen zum Amt hausgemachten drückenden Priestermangel, überhört nicht das Stöhnen der wenigen noch verbliebenen, unzumutbar überlasteten und zum Großteil alter Priester, und verschließt nicht sein Herz dem Klagen so vieler hirtenlos gewordener Gemeinden.
Ein Wort von ihm würde genügen und die Kirche könnte aufatmen! Denn die Gebete sind längst erhört: Es gibt genügend Berufungen: Die Kirche muss sie nur annehmen.
Redaktion benachrichtigen Fordernde Botschaft + …
#45   Puchil2 †   09:30:36 | Dienstag, 28. August 2007
Wirkungslos!
Aids: Programme für Enthaltsamkeit wirkungslos.
Programme, die für sexuelle Enthaltsamkeit zum Schutz vor einer Infektion mit dem HI-Virus werben, sind in den USA ebenso erfolglos wie in Entwicklungsländern, zeigt eine aktuelle Überblicksstudie.
„Kein Programm hat die Häufigkeit von ungeschütztem Geschlechtsverkehr, die Zahl der Partner, den Gebrauch von Kondomen oder den Zeitpunkt des ersten Geschlechtsverkehrs beeinflusst“, heißt es in dem von Forschern der Universität Oxford veröffentlichten Artikel. Sie stützten sich auf 13 Studien an insgesamt 16.000 Jugendlichen aus den USA
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#4   Puchil2 †   13:43:17 | Freitag, 3. August 2007
Pfarrer von Leutschach
Plausibilitätsproblem
Der ehemalige evangelische Pastor Gerhard Höberth – verheiratet und Vater von 4 Kindern – wurde nach seiner Konversion zur katholischen Kirche zum Priester geweiht. So weit – so gut!
Der katholische Pfarrer von Leutschach in Tirol Roland Walch wird seines Dienstes enthoben, weil er eine Familie gründen will. So weit – nein: nicht so gut! Denn wer kann diese unglaublich doppelbödige Vorgangsweise der katholischen Kirche menschlich plausibel erklären und nachvollziehen? Die römische Zölibatsregelung führt sich dadurch immer mehr ad absurdum. Was bleibt ist ein ungläubiges Kopfschütteln.
Redaktion benachrichtigen Leugnet der Liturgieprofessor die Notwendigkeit der Priesterweihe?
#3   Puchil2 †   13:49:23 | Dienstag, 31. Juli 2007
Überschrift
Ich ersuche dringend, die Überschrift des Beitrages: „Der Liturgieprofessor leugnet die Notwendigkeit der Priesterweihe“ zu ändern. Der Professor hat diese Behauptung nie aufgestellt. Sie ist eine vom Artikelschreiber an den Haaren herbeigezogene Schlussfolgerung und geeignet den Ruf des Theologen nachhaltig zu schädigen.
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#21   Puchil2 †   11:33:59 | Samstag, 21. Juli 2007
Die andere Seite: 3. Teil
• Zum Dritten: Rom sollte seine Angst ablegen. So paradox es anmutet, dass eine Weltkirche Angst haben könnte, so sehr scheint doch die zunehmende Zahl an Texten, in denen sich die katholische Kirche selbst zuspricht, die einzig wahre Kirche zu sein, eine solche Diagnose nahe zu legen.
Ein Blick in die Diözesen, wie jene in Oberösterreich, könnte hier befreiend wirken. Nicht Angst, Abgrenzung und Selbstisolation bringen die Kirche weiter, sondern der Blick auf den gemeinsamen Auftrag und das gemeinsame Unterwegssein.
So bezeugen wir gemeinsam den Gott, der uns gerufen hat, der uns frei macht von aller Angst zu kurz zu kommen, der uns erlöst von allem Druck uns selbst rechtfertigen zu müssen. Der uns darin auf die Welt weist, um ihr in diesem Geist zu dienen. Dieser gemeinsame Dienst ist die Aufgabe der Ökumene.
Zu einseitig scheint mir in der katholischen Kirche das Gewicht der Entscheidungen nach Rom verlagert zu sein. Ich würde mir auch im Sinne der Ökumene selbstbewusstere Diözesen wünschen, denn gelebt und bewahrt wird der Glaube hier vor Ort. Hier liegt auch unsere gemeinsame und geschwisterliche Berufung. Ihr gerecht zu werden, darauf kommt es an.
Auf ein überhebliches vatikanisches Ranking der Kirchen können wir dabei getrost verzichten.
OÖN-Gastkommentar von Gerold Lehner, Superintendent der Evangelischen Kirche in Oberösterreich
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#19   Puchil2 †   11:18:28 | Samstag, 21. Juli 2007
Die andere Seite: 2.Teil
• Zum Zweiten: Allen Kirchen, und damit auch Rom, steht Demut besser zu Gesicht als allzu selbstsicheres Auftreten.
Die Kirche hat die Inquisition verantwortet und die Kreuzzüge, hat die Feindschaft gegenüber den Juden geschürt und ihnen unsägliches Leid zugefügt. Als die Kirche so handelte, hat sie zwar alle äußeren Merkmale ihres Kirche-Seins (Sakramente…) besessen, aber sie hat dennoch ihre Berufung pervertiert und ihren Herrn verraten. Diese Schuld, die bleibend zur Kirche gehört, sollte uns jeglichen Triumphalismus verbieten. Und sie sollte es verbieten, mit dem Finger auf andere zu zeigen und von ihren angeblichen Mängeln zu reden.
Wir können von Kirche nicht abstrakt reden, als wäre sie eine rein theologische Größe. Kirchen leben in der Welt und werden immer wieder an ihrem Auftrag, an den Menschen, an Gott schuldig. Leider lässt Rom an dieser Stelle jede kritische Selbstreflexion vermissen und tut so, als wäre das für das Kirchenverständnis ohne Belang. Auch hier bin ich versucht zu sagen, dass Rom die Splitter im Auge der anderen zwar sehr eifrig fixiert, aber den Balken im eigenen Auge geflissentlich übersieht.
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#17   Puchil2 †   11:08:28 | Samstag, 21. Juli 2007
Worte von der anderen Seite
OÖN-Gastkommentar von Gerold Lehner, Superintendent der Evangelischen Kirche in Oberösterreich 1. Teil
Immer wieder erhalten wir als evangelische Kirche in unregelmäßigen Abständen Post aus Rom. Rundschreiben, die eigentlich nicht für uns bestimmt sind, aber immer wieder unsere Kirche thematisieren. Es ist deshalb an der Zeit, einige kritische Rückfragen zu stellen.
• Zum Ersten: Der französische Philosoph Michel Foucault hat darauf aufmerksam gemacht, dass derjenige, der definiert, Macht ausübt. Er nimmt für sich die Definitionshoheit in Anspruch und sagt, wie es ist. Genau das tut Rom.
Rom meint, die Definitionshoheit darüber zu besitzen, was eine Kirche zur Kirche macht. Vergessen wird darüber allzu leicht, dass die Definitionshoheit über die Kirche nicht bei der Kirche, sondern beim Herrn der Kirche liegt. Und der sitzt nicht in Rom.
Jesus Christus, als Herr der Kirche, sagt, was Kirche zur Kirche macht. Seine Verkündigung zeigt, was Kirche sein soll. Wer angesichts des Neuen Testaments die apostolische Sukzession und das daraus resultierende Weihesakrament zum großen Unterscheidungsmerkmal stilisiert, der läuft Gefahr „Mücken zu seihen und Kamele zu verschlucken“.
Redaktion benachrichtigen Papstdenkmal geschändet + …
#9   Puchil2 †   11:01:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Der Ton macht die Musik
Unterschiede: ja! Abwertungen: nein! Der Ton macht die Musik!
Redaktion benachrichtigen Papstdenkmal geschändet + …
#1   Puchil2 †   09:59:06 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Papstdenkmal
Ich verurteile die Schändung des Denkmals, verstehe aber, wenn es Menschen gibt, die mit den letzten Äusserungen des Papstes nichts zu tun haben wollen und verärgert sind, wie ein evangelischer Pastor, der in einem Leserbrief schreibt:
„Natürlich werden die ökumenisch leidgeprüften VertreterInnen unserer evangelischen Christen sich gegen die erneute Herabwürdigung seitens des Bischofs von Rom zu wehren haben. Ich für meinen Teil habe mir abgewöhnt, mich über Dekrete zu ärgern, die ich nicht in Auftrag gegeben habe. Im Gegenteil: Betrachte ich den römischen Revisionismus im weißen Gewande, dann bin ich als Protestant heilfroh, nicht jenem Typus vollgültiger Kirchlichkeit anzugehören. Sollte dereinst wieder weniger schwarzer oder weißer Rauch in Rom aufsteigen und der Blick für die wirklich brennenden Probleme frei werden, sind die evangelischen „Krüml-Kirchen“ gerne bereit, Rom zu erklären, was man gegen den Priestermangel tun kann.“
Redaktion benachrichtigen Alte Privatmessen? + …
#22   Puchil2 †   20:09:46 | Dienstag, 17. Juli 2007
Sommerurlaub des Papstes
Ich habe heuer noch nirgends gelesen, wer den Papst im Urlaub außer seinem Privatsekretär begleitet. Sind die beiden gottgeweihten Jungfrauen vom Vorjahr wieder dabei, von denen eine sehr gut Cello spielt?
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#29   Puchil2 †   23:58:40 | Montag, 16. Juli 2007
Auffällig
Es ist auffällig und sehr bezeichnend, dass gerade diejenigen Elemente bei der Feier des Novus Ordo Missae peinlichst vermieden werden, die ihn ja mit der überlierten Gestalt der Messe verbinden würden: die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, der Gebrauch des römischen Kanons, die Form der Mundkommunion etc.
Sowohl die der Gemeinde zugewandte Form der Zelebration, als auch die Verwendung von zugelassenen anderen Kanones, als auch die Form der Handkommunion wurde von den nachkonziliaren Päpsten durch entsprechende Erlässe gestattet.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#26   Puchil2 †   21:17:59 | Montag, 16. Juli 2007
noch einmal
So schlecht können die Texte nicht sein, wenn sie 2 Päpste (Paul VI. und Benedikt XVI.) zur ordentlichen Form der Liturgie machen!
Redaktion benachrichtigen Unheil droht
#7   Puchil2 †   19:58:10 | Montag, 16. Juli 2007
für: desperatus
Hier die Quelle: www.networld.at/articles/0719/560/173015.shtml
Redaktion benachrichtigen Unheil droht
#3   Puchil2 †   19:22:54 | Montag, 16. Juli 2007
Eine andere Bitte an den Papst
Vielleicht könnte man den Papst bei seinem bevorstehenden Besuch an diesem wichtigen österreichischen Gnadenort bitten, das heilige Meßopfer bereits wieder im Ritus extraordinarius darzubringen.
Vielleicht könnte man den Papst auch bitten, sexuelle Belästigungen, in die Mitglieder des Konventes in Heiligenkreuz nach einem Bericht eines seriösen Nachrichtenmagazins offensichtlich verwickelt sind, anzusprechen und reinen Tisch zu machen!
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#24   Puchil2 †   19:02:37 | Montag, 16. Juli 2007
Rchtig
Darum hat Paul VI. den NO promulgiert und nicht die Liturgiewissenschafter. Und Benedikt XVI. hat ihn als ordentlichen Ritus bestätigt und nicht Liturgieprofessoren.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#22   Puchil2 †   18:25:27 | Montag, 16. Juli 2007
An semper reformandus
In SC heißt es: „Der Mess-Ordo soll so überarbeitet werden, dass der eigentliche Sinn der einzelnen Teile und ihr wechselseitiger Zusammenhang deutlicher hervortreten und die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert werde. Deshalb sollen die Riten unter treulicher Wahrung ihrer Substanz einfacher werden. Was im Lauf der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich eingefügt wurde, soll wegfallen. Einiges dagegen, was durch die Ungunst der Zeit verloren gegangen ist, soll, soweit es angebracht oder nötig erscheint, nach der altehrwürdigen Norm der Väter wiederhergestellt werden. Auf dass den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet werde, soll die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan werden, so dass innerhalb einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift dem Volk vorgetragen werden.“
Wie sich jeder einzelne Konzilsvater die konkrete Umsetzung der mit großer Mehrheit beschlossenen „Eckdaten“ vorgestellt hat, ist nicht feststellbar und reine Spekulation. Daher für die Diskussion nicht wirklich ergiebig. Was dann konkret 1970 heraus gekommen ist, ist das Ergebnis von sicherlich mit hoher Verantwortung geführten Beratungen von vielen Fachleuten, denen sich Paul VI. durch die Promulgierung des neuen Ritus angeschlossen hat. Eine andere Vorgangsweise war ja auch schwer möglich.
Und letztlich stellt sich jetzt ja auch Benedikt XVI. voll hinter den Ritus von 1970, wenn er ihn im Motu Priprio als den „ordentlichen“ bezeichnet.
Redaktion benachrichtigen Modifiziertes Bedauern
#9   Puchil2 †   18:13:29 | Montag, 16. Juli 2007
an ottaviani
Es geht doch bei dem Dokument nicht um Lehraussagen, sondern schlicht um die Beschreibung von Problemen. Wenn die dann von Rom aus herausgestrichen, umgedeutet und durch andere ersetzt werden, dann ist das eine nicht zu überbietende Überheblichkeit
Redaktion benachrichtigen Modifiziertes Bedauern
#7   Puchil2 †   17:27:46 | Montag, 16. Juli 2007
Anmaßung
Vatkanische Dikasterien maßen sich an, Probleme in Mittel und Südamerika besser zu kennen, als die Bischöfe vor Ort. Nach dem Motto: Welche Probleme ihr habt, das sagen euch immer noch wir in Rom: Das ist blanke Entmündigung der Ortskirche!
Redaktion benachrichtigen Modifiziertes Bedauern
#3   Puchil2 †   16:55:05 | Montag, 16. Juli 2007
argumentum ad hominem
Haben sie auch eine „argumentum ad rem“?
Redaktion benachrichtigen Modifiziertes Bedauern
#1   Puchil2 †   16:35:31 | Montag, 16. Juli 2007
Vatikanischer Stil?
Wenn der Bericht stimmt, dann halte ich diese Vorgangsweise für eine ausgesprochene Sauerrei und Lukas Niederberger, Direktor und zukünftiger Geschäftsführer des Schweizer Lassalle-Hauses, hat Recht wenn er schreibt:
„Die Männer im Vatikan bewegen sich in einem Elfenbeinturm. Sie haben den Bezug zur Realität absolut verloren. Es herrscht ein kollektiver Autismus.“
Die sagen: «Wir sind die Auserwählten, wir müssen uns nicht der Postmoderne anpassen. Die Nachfrage interessiert uns gar nicht. Wir haben ein Angebot. Jene, die das wollen, können daran teilnehmen. Das wäre, wie wenn Mercedes noch immer das Modell von 1950 anbieten würde, obwohl dieses weder den Sicherheitsvorschriften noch der Abgasverordnung von heute entspricht.“
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#20   Puchil2 †   15:54:01 | Montag, 16. Juli 2007
Bischof Hanke
„Ich gebe zu bedenken, es sollte nicht vergessen werden, dass es die Liturgie des Missale von 1962 war, die auf dem Zweiten Vatikanum gefeiert wurde und den Vätern des Konzils wie den Theologen Kraftquelle war.“
In welchem anderen Ritus hätten sie feiern sollen? Es gab ja nur diesen! Und der Herr Bischof vergaß zu erwähnen, dass fast alle Konzilsväter der Meinung waren, dass genau dieser Ritus von 1962 überarbeitet gehört. Die Abstimmung über die Konstitution Sacrosantum concilium lautete dann: 2147 Ja-Stimmen gegen nur 4 Nein-Stimmen für die Reform. die in ihren Eckpunkten im selben Dokument festgelegt wurde!
Redaktion benachrichtigen Notwendiger Benedikt-Test
#27   Puchil2 †   10:01:39 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Außerordentlich und ordentlich
Der Salzburger Liturgiewissenschafte Rudolf Pacik bezweifelt die Papstmeinung, dass die alte Messform niemals abgeschafft worden sei. Papst Paul VI. habe in seiner Apostolischen Konstitution zur Einführung der erneuerten Liturgie deutlich gemacht, dass das neue Römische Messbuch das alte ablöse. Und die Gottesdienstkongrgation habe 1974 festgehalten, dass die Messe in Gebieten, wo das neue Römische Messbuch bereits übersetzt ist, sowohl lateinisch als auch volkssprachlich nur mehr im erneuerte Ritus gefeiert werden darf. Erst in den 80er Jahren habe Papst Johannes Paul II. die Feier der alten Tridentinischen Messe in Ausnahmefällen wieder erlaubt.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer liturgischer Aufbruch
#70   Puchil2 †   09:17:56 | Mittwoch, 11. Juli 2007
An Benedikt
Doch ob man wirklich auch behaupten kann, dass Konzil habe es genauso gewollt
Wie sich jeder einzelne Konzilsvater die konkrete Umsetztung der mit großer Mehrheit beschlossenen „Eckdaten“ vorgestellt hat, ist nicht feststellbar und reine Spekulation. Daher für die Diskussion nicht wirklich ergiebig. Was dann konkret 1970 heraus gekommen ist, ist das Ergebnis von sicherlich mit hoher Verntwortung geführten Beratungen von vielen Fachleuten, denen sich Paul VI. durch die Promulgierung des neuen Ritus angeschlossen hat. Eine andere Vorgangsweise war ja auch schwer möglich.
Und letztlich stellt sich jetzt ja auch Benedikt XVI. voll hinter den Ritus von 1970, wenn er ihn im Motu Priprio als den „ordentlichen“ bezeichnet.
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#66   Puchil2 †   21:49:59 | Dienstag, 10. Juli 2007
An Benedikt
Sie haben natürlich Recht: Papst Johannes XXIII war bereits tot. Entschuldigen sie den Rechenfehler!
Was die Überzeugung der Notwendigkeit einer Liturgiereform betrifft mag das Abstimmungsergebnis über Sacrosantum Concilium bekräftigen: 2147 Ja-Stimmen gegen 4 Nein-Stimmen! Die Eckpunkte der Reform 1970 sind im Text des Dokumentes benannt. Siehe mein letztes posting.
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