Montag, 26. Juni 2006 11:52
Lesername: jotam
Beiträge: 24
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Freitag, 7. Juli 2006 13:33
jotam: Lieber Athanasius
Ihre geschätzte Aufmerksamkeit sollte ja bereits umgelenkt sein, nämlich genau zu dem Punkt den sie mit irgendwelchen Zitaten aus Heiligengeschichten zu umgehen versuchen: Schlagen Sie bitte Mt 26,20; Mk 14,17; Lk 22,14; Joh 13,1 (jeweils ff) auf und lesen Sie nach. Sie werden merken, das von den Einsetzungsworten bis zur daraus gewonnenen Tradition der Entstehungsfunken der Eucharistie wie der gesamten Liturgie in ein und demselben Ereignis liegt, das man als letztes Abendmahl bezeichnet. Wenn Sie meinen, diese Bezeichnung sei zu sehr protestantisch geprägt dann tun Sie mir erstens leid, weil Sie vergessen dass jede christliche Konfession ein und denselben Ursprung hat und zweitens auch deswegen, weil Sie mit Begriffen nur dogmatisch und pragmatisch hantieren können – wenn Sie – wie Sie es ja in ihrem P.N.-Gleichnis fordern – Worte richtig verwenden würden, dann würden Sie merken, dass das Abendmahl kein Begriff ist, denn uns Luther gebracht hat. Für so einen Blödsinn würde sich Jesus im Grab umdrehen, wenn er denn eines hätte… [mehr…]
Mittwoch, 5. Juli 2006 17:38
jotam: @Toby
Der Punkt ist doch der: Wenn sie jede innerkirchliche Vereinigung, die ein wenig von der „Linie“ abweicht (ui, klingt das kommunistisch), gleich als Schisma betrachten, dann würde es heute keine relativ einheitliche römisch-katholische Kirche mehr geben. Um ihre Anklage an aschera etwas konkreter zu fassen: Bevor man auf andere zeigt, sollte man mal auf sich selbst (und seine Vergangenheit) schauen, wir kennen das ja… Ganz ohne Klischees und Anklagen: Es hat innerhalb der Kirche immer Gruppen gegeben, die mehr oder eben weniger dem Mainstream ihrer Lehre entsprochen haben. Hätte man die alle ausgegrenzt, wo wären wir dann heute? [mehr…]
Mittwoch, 5. Juli 2006 17:31
jotam: Lieber athanasius!
Schön herausgewunden. Dabei hab ich doch klar und deutlich gesagt: Die Botschaft Jesu ist nicht dazu da, sie auf das Abendmahl und dessen Rezeption zu beschränken – wenn Sie die Eucharistie von diesem letzten Abendmahl und seiner Rezeption abheben wollen, dann ist das einfach falsch. Dass Sie nur das Wort „Abendmahl“ hören und gleich über die bösen Protestanten zu jaulen beginnen, zeigt wieder mal, wie sehr man sich hier in seinen Gräben verschanzt – als wäre das Abendmahl etwas, das nur die Protestanten haben… Und die Kommunion wird nicht für diese „Spezies“ (?!?!?) verwendet, die Kommunion ist eine Tradition des Abendmahles. Ob Sie das jetzt so nennen wollen, um sich vom protestantischen Abendmahl abzugrenzen sei Ihre Sache, ich finds einfach kleinlich und denk mir, dass so ein GEdankengang einen theologisch und theologiegeschichtlich etwas zu beschränkt geratenen Horizont zeigt… [mehr…]
Mittwoch, 5. Juli 2006 16:28
jotam: Lieber athanasius!
Ihre liturgischen Vorstellungen sind etwas primitiv bis naiv. Hiermit eine kleine Nachhilfe:
1) Wenn die Sekten so toll sind, wieso gehn Sie dann nicht hin? Das Christentum ist eben keine Sekte, dass irgendein angebliches Mysterium (das dann gar keines ist) zu transportieren versucht, sondern es hat eine Botschaft zu verkündigen. Dieser Gedankengang ist etwas wirr.
2) Lieber athanasius, selbst ein Kirchenvater wie Sie sollte wissen, dass die gesamte Eucharistie (und damit auch ihre geliebten Hostien, wobei ich bei denen nicht weiß, wieso) aus dem Abendmahl entstanden ist. Aja, wie ist das mit den Einsetzungsworten – die sind von Luther?!?
3) Was ein Heiliger vor 500 Jahren wirklich gemacht hat, weiß man nicht. Heiligenviten sind großteils Legenden. Davon abgesehen, wenn er es wirklich geschafft hat, verstanden zu werden, dann lag das sicher nicht daran, dass die Leute sein Latein, sondern die Sprache seines Herzens verstanden haben. So viel dazu – und das ist kein Argument für die lat. Messe.
4) Das kommt wohl daher, dass die Orthodoxen großteils Griechen sind und auch in den anderen Familien der Orthodoxen die Sprache verstanden wird. Aber nochmal: Argumentieren Sie nicht mit „Weil die es auch haben“, sondern bleiben Sie bitte in den eigenen Reihen!
5) Diese Reaktion ist die eines Ratlosen, der nicht weiß, was er – ausser einer Beleidigung – antworten soll, da er keine Antwort weiß. Keep cool, athanasius!
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Dienstag, 4. Juli 2006 21:29
jotam: Leute,
der Sinn einer Messe ist nicht ein sprachlich unverständliches Mysterium – das wäre einfach nur unbiblisch. Die Botschaft Jesu ist nicht dazu da, sie auf das Abendmahl und dessen Rezeption zu beschränken, sondern war primär eine, die man mit Worten zu verkündigen hat. Wenn man diese Worte also nun unverständlich macht (etwa durch die Sprache selbst oder auch durch veralterte Redewendungen), dann wird das Evangelium nicht mehr verkündet, so einfach ist das. Damit wären zwar ein paar Leute immer noch glücklich (und zwar genau jene, die den alten Ritus wegen seiner Mystik fordern), aber der Großteil wäre a) abgeschreckt und b) vertrieben, weil der Sinn einer Messe einfach nicht mehr getroffen wird. Wie gesagt: Wer will, soll gehen. Aber eine allgemeine Aufwertung des Lateinischen geht nur auf Kosten der Verkündigung. Die Liturgie fußt eben nun einmal auf dieser Verkündigung, die eben wieder mit Worten zu geschehen hat, die allgemein verständlich sind. Realpräsenz und liturgischer Kult hin und her, nur weils auf Latein ist, wird der Herr nicht gegenwärtiger sein als sonst – oder glaubt hier etwa jemand, er kommt nur, wenn man Latein spricht (was er selbst nicht getan hat)? [mehr…]
Sonntag, 2. Juli 2006 22:06
jotam: @athanasius
1) Wenn sie in 1 Sam nachgelesen hätten würden Sie wissen, dass man sowas nicht als Argument verwenden sollte.
2) Wieviele Priester und welche Ministranten was machen ist doch sowas von egal (zumindest bei den Minis), Sie glauben doch nicht etwa in ihrem sturen Konformismus, dass das etwas an der Realpräsenz ändert? ISt es nicht anmaßend zu glauben, dass Christus nicht präsent ist, wenn die Menschen was falsch machen? Sie haben scheinbar die Grundlinien der christlichen Botschaft nicht verstanden – und schon gar nicht die beiden Dimensionen der Liturgie.
3) Dass diese Tradition des Versteckens keine sinnvolle ist, werden Sie wohl eingestehen müssen – oder wie wollen Sie diese begründen, nur weil es Tradition war, oder wie?
4) Schön dass Sie mich am liebsten exkommunizieren möchten, aber dafür sind sie leider nicht zuständig. Ich habe nicht vor hier irgendetwas zurückzunehmen. Dass die Priester das „Opfer“ (wie sie sagen) an Christi statt vollziehen, bedeutet noch lange nicht, dass sie seine Stellvertreter sind. Wer den Priestern diese „Gewalt“ zubilligt, der hat mit der Reinkarnation etwas zu weit ausgeholt – ob das katholisch ist oder nicht ist wurscht, es ist einfach ein Blödsinn – Bibel lesen, dann wissen!
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Samstag, 1. Juli 2006 13:58
jotam: @athanasius
1) Was die Orthodoxen machen ist mir egal – man kann seine eigenen Standpunkte nicht immer dadurch argumentieren, dass man sagt „die habens auch so“ (siehe 1 Sam). Ausserdem schaut der Priester niemandem in die Augen, denn dazu müsste diese Person schon direkt vor dem Volksaltar stehen. Hier geht es nicht um irgendein den Menschen mystisch enthobenes Geheimnis, hier geht es um eine Realpräsenz – und die Tatsache, dass diese so genannt wird, verhindert schon jegliche abgehobene Spiritualisierung von wegen „alles ganz geheim und unverständlich, daher am besten gleich hinterm Vorhang und ja nicht zu sehen…“ Ich weiß, dass das v.a. orthodoxe liturgische Tradition ist, aber das ist kein Argument, diesen biblisch nicht argumentierbaren Mysterienquatsch zu begründen.
2) Es ist sehr wohl eine Anmaßung zu glauben, man könnte Christus vertreten. Dass der Priester in der liturgischen Tradition diese Rolle einnimmt, ist klar, aber dass ihm diese Rolle zurecht zukommt (man vergleiche diese mit den Traditionen der Urkirche) ist mehr als fraglich.
Quintessenz: Die Liturgie mag in dieser Form ihre Traditionen haben. Worum es hier geht ist die „Alte Messe“ und das sie ja so toll ist. Ich hätte gerne einmal aus der Bibel belegt, wie man diese Geheimniskrämerei, die dort geschieht, denn belegen will?
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Freitag, 30. Juni 2006 09:54
jotam: Konnotation
vorgeburtliche Endlösung Ich finde diese sprachlichen Konnotationen einfach grauenhaft. Es ist eine Frechheit, a) auf diese Weise und b) überhaupt irgendeine Verbindung zum Holocaust herzustellen. Hier geht es gar nicht um inhaltliche, sondern um formale Aspekte. Diese Verbindung ist einfach idiotisch!!! [mehr…]
Freitag, 30. Juni 2006 09:51
jotam: Wieder mal…
1) Konsens der Kolonialmächte: Sklaven sind Untermenschen Was hat diese Überschrift mit dem Text zu tun?
2) Verheirateter Priester Aha. Wenn der Wetter Friedl das tut, dann ist das ok. Scheinbar fühlt man sich auch nicht dazu hingerissen, einen hetzerischen Artikel gegen diesen Mann zu verfassen. Wieso, da geht doch die katholische Lehre unter? Ich fordere einen Artikel über den Ketzer, der 1) lange Zeit geglaubt hat, das Heil bei den Protestanten zu finden (ein Teufel!) und 2) jetzt samt Kind und Kegel zum Katholizismus konvertiert ist und dort auch als Priester wirken darf. Sicher eine dieser SChwachsinnsregelungen des V2 – bitte um Aufklärung!!!
3) Die beiden Randalierer wurden zehn Minuten nach der Tat von der Polizei festgenommen. Ich ergänze diesen Satz: Die beiden Randalierer, die aus homosexuellen Kreisen stammten und beide ihre Freundinnen zu mehreren Abtreibungen gezwungen hatten, wurden 10 Minuten und 5 Sekunden nach der Tat von der Inquisition festgenommen und verbrannt. Und übrigens: Mellrichstadt liegt zwischen Novosibirsk und Rejkjavik.
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Freitag, 30. Juni 2006 09:45
jotam: Konzentration
Wenn Sie meinen, das „Gelingen“ einer Eucharistie hinge davon ab, wie sehr sich der Priester darauf konzentriert (und das kann er nach Ihrer Aussage nur ausreichend, wenn er das Volk nicht ansehen muss – wieso, macht es ihn nervös?) – da der Priester aber kein Zauberer ist, der die Hostie in Fleisch und den Wein in Blut Christi verwandelt, stellt sich mir die Frage: Fühlt sich der inkanierende Gott/Christus denn dadurch gestört, dass diese Zeremonie hin zum Volk vollzogen wird? Und: Hätte er es selbst gerne so gehabt, dass der Priester sich mit dem Gemeimnis, dass er uns lt. kirchlicher Lehre „offenbart“ hat und in der Eucharistie noch immer offenbart, irgendwo in ein stilles Kämmerchen zurückzieht?
Die Eucharistie ist bei Weitem keine Zauberei. Deswegen ist es für ein „Gelingen“ völlig wurscht, ob der Priester zum Volk steht oder nicht – diese Variante ist einfach nur jene, die das „Geheimnis“ der Liturgie nicht versteckt. Und einen Showmaster spielt er dabei wirklich nicht – den spielt er nur, wenn er von sich selbst glaubt, als Priester Jesus zu vertreten.
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Donnerstag, 29. Juni 2006 22:25
jotam: Liturgieverständnis
daß er sich am Volksaltar als Showmaster produziert.

Nanana. Da versteht wohl jemand die Liturgiekonstitution nicht. Lieber „Hacki“, was genau ist der Sinn eines Volksaltares und mit welcher Begründung würden Sie (aus der Grunderzählung der Eucharistie, dem letzten Abendmahl) diesen Ablehnen? Dass Jesus den Jüngern den Rücken zugewandt hat? Puh, da kommen Sie in eine exegetische Sackgasse oder besser an eine Klippe. Es geht hier nicht um ach so himmlisch-liturgische Konstruktionen der Tradition, sondern um das Wesentliche: Ein Gläubiger soll direkt am Geschehen die Eucharistie mitvollziehen können – weil auch die Jünger das getan haben, und schließlich maßen wir uns an, die Nachfolger dieser Urchristen zu sein. Ich bin dafür, jedem das Seine zukommen zu lassen, und wenn jemand meint, dass er die „alte Messe“ unbedingt braucht, dann soll er doch hingehen. Einen allgemeinen Rückschritt fände ich aber nicht mal mehr bedenklich, sondern schon eine handfestie Idiotie.
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Donnerstag, 29. Juni 2006 22:20
jotam: Lieber Knecht!
darum muss jeder offizielle Verterter der Kriche, der dem Katholizismus Schande bereitet zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer bereitet hier wem durch was Schande? Ich will keine Beschimpfungen, ich will belege, was dieser Mann denn im Sinne der christlichen Nächstenliebe falsch gemacht hat?

Anbiederung bei den Heiden

Den Begriff „Heiden“ gibt es aktuell verwendet nicht mehr. Wenn du die „Nichtgläubigen“ meinst (die so übrigens in allen päpstlichen Dokumenten genannt werden), dann gibt es da keine Anbiederungen sondern nur Angebote und Versuche, diese Nichtgläubigen für die RKK zu gewinnen.

Natürlich liegt es auch an der Gemeinde vor Ort, Politiker die eine Schande für den Katholizismus und obendrein sich medienstark in der Kirche blicken lassen zu beschimpfen und anzurempeln, damit diese wieder zur Besinnung kommen.

Dieser Satz ist so undeutsch, dass ich ihn überhaupt nicht verstehe. Was ist seine Aussage, wer ist gemeint und können Sie das, was sie diesem unterstellen, auch irgendwie belegen?
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Montag, 26. Juni 2006 18:05
jotam: Lieber rudolfsohn,
Es mag Sie noch so belustigen (ungefähr so lustig, wie sie die Nazizeit finden), aber es entspricht der Wahrheit. Allerdings kann ich Ihnen nicht einmal sagen, Sie sollen den Mund halten, wenn Sie keine Ahnung haben, was Liebe ist, denn Sie tun es ja schon – nichts sagen sagt auch was, nämlich dass man nichts sagen kann. Stattdessen blöd mit Smileys um sich zu werfen zeugt von wunderbarer Arroganz. Weiter so! [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 13:30
jotam: @legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
Sag ja, sind nicht stichfest, diese Lügendetektoren. Aber katholisch Sind sie nicht, oder? Denn für die Zukunft darf man doch eigentlich nur die Apokalypse lesen, weil sie doch so wunderschön das Gericht beschreibt, das uns alle einholen wird, oder hab ich da was (wie so vieles) falsch verstanden?!?!?! [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 13:06
jotam: Genau das…
…ist ja der Punkt: Es gibt weder Beweise dafür (die kann es nicht geben), noch dagegen (könnte es geben, gibt es aber scheinbar nicht). Wenn man an solche übernatürlichen Erscheinungen nicht glaubt, ist das Urteil ohnehin klar. Wenn man dem ganzen positiv gegenübersteht, passiert es leider sehr oft, dass man blind wird.
Ein paar Grundprobleme: Die Erscheinungen geschehen täglich, was so noch nie da war, wobei sie aktuelle und zukünftige Geschehnisse kommentieren. „Belegt“ ist etwa, dass eine der ersten Botschaften den Balkankrieg vorhergesagt hat (natürlich nicht direkt, sondern implizit, womit wir beim Übersinnlichen wären, das sich widerum nicht beweisen und nicht widerlegen lässt – sondern einfach eine Sache des persönlichen Glaubens ist). „Belegt“ ist scheinbar auch, dass während den Erscheinungen die Gehirnfunktionen der „Seher“ eigenartige Werte aufweisen und ihre Aussagen den (nicht immer sattelfesten) Lügendetektoren standgehalten haben. Vieles davon ist sicherlich überhöhte Legende, denn eine wirklich sachliche Untersuchung hat es (meines Wissens) noch nicht gegeben. Das größte Problem: Die Botschaften widersprechen z.T. der katholischen Lehre. Das ist der Punkt, wo die Kirche misstrauisch wird. Verbieten kann sie so eine „Chance“ aber andersrum auch nicht so einfach…
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Montag, 26. Juni 2006 12:50
jotam: Hm…
Jetzt werden hier schon die so gehassten Muslime (perdón, Muselmänner) zitiert, um gegen die Evolution zu schimpfen. Für den eigenen Nutzen schmiedet man scheinbar auch gern Teufelspakte… [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 12:47
jotam: @Fischers Fritz
Aha. Und wo ist der Inhalt Ihres Postings? Glauben Sie mir, ich hab schon viele solche möchtegern-Teufelchens wie Sie „überwunden“, da ärgere ich mich über sowas nun wirklich nicht… [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 12:19
jotam: Schaden anrichten
Heute richten die Hexen und Zauberer ja irrsinnigen Schaden an, da hat die aufklärerische Säuberung der Strafgesetzbücher nichts Gutes gebracht …

Ja, denn heute sind es diese bösen Herren, die damals, in den 60ern, im Vatikan saßen, gemeinsam über satanistische Aussagen plauderten und sie dann auch noch festgeschrieben haben. Solche Zauberer! Und dann noch diese Hexen, die heute versuchen, auf Laienebene aktiv zu sein, wenn sie es schon in klerikalen Funktionen nicht dürfen. Solche Hexen! Ja, und dann noch die Homosexuellen, die alle verhexen mit ihren Ansichten und die ganze Welt erobern wollen. Solche Teufel! Und dann noch die Freimaurer, die Grünen, die Roten, die Linken, die in der Mitte, die Abtreibungs(oder besser Gewissenfreiheits-)Befürworter etc. etc. etc. Sie alle gehören nicht nur von Gott, sondern gleich auch irdisch bestraft! Alle nach Guantanamo, solange es noch offen ist!
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Montag, 26. Juni 2006 12:15
jotam: Aber wir sind doch…
…in einem christlichen Europa! Da darf man das! Mal im Ernst: Das Auslassen der anderen Religionsgemeinschaften geschah sicher nicht aus Versehen und hatte schlichtweg den Hintergrund, das alte Bild vom „christlichen Europa“ (wenns schon nicht in einer dementsprechenden Verfassung steht) in die Köpfe der Leute zu brennen. Christliche Tradition schön und gut, aber wir können uns hier nicht versperren und Schutzwälle errichten, damit nichts herein, sehr wohl aber hinauskommt. [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 12:12
jotam: @aphrodite
Wenn Ihr mit dem ganzen abergläubischen Unsinn nicht bald aufhört, muss ich euch mal in meiner ganzen liebesgöttlichen Schönheit erscheinen, auf dass euch die Augen auf- und übergehen…

Sie würden damit wenig Erfolg haben – schließlich werden Sie nicht anerkannt und folglich verteufelt. Zahlt sich nicht aus, machen Sie es sich im am Olymp bequem!
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Montag, 26. Juni 2006 12:10
jotam: @Affe
Sie sollten sich vielleicht einmal mit dem christlichen Glauben beschäftigen, dann wüssten Sie wie naiv und rückständig Ihre Bildung ist.

Tja, wenn man so durchließt, was Sie so schreiben, dann hält Äffchen sich hier wohl den Spiegel vor!? Aber wenn sie so erpicht darauf sind, das Schwarze im Leben an allen Ecken lauernd zu sehen, dann bitte – tun Sie das doch! Genügend Anknüpfungspunkte, was alles der Teufel sein könnte, finden sich hier ja: Ein Homosexueller, ein Feminist (oder gar eine Frau?), ein Kardinal, der im V2 mitgewirkt hat, Hans Küng, Benedikt XVI., ein Alkoholiker, ein Freimaurer, ein Grüner, ein Roter, ein Unparteiischer, ein ungeweihter Diakon… Ach, wie viele Inkarnationen der Teufel doch schafft!?
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Montag, 26. Juni 2006 12:06
jotam: @aphrodite
Ja, klar, der Jörgl hat so seine braunen Abgründe, daran ist nicht zu zweifeln. Nur kann ich mir bei ihm gut vorstellen, dass er – wenn es die allgemeine Gefühlslage der Österreicher erlaubt bzw. gefordert hätte – die Juden auf Händen getragen hätte. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Mensch sowas wie eine persönliche Meinung überhaupt hat, wenn ja, dann kann er sie gut verdecken. Viel grausamer finde ich da allerdings, dass Leute wie er damals und Strache heute genügend Nährboden für ihre braunen Gewächse finden. Dass so etwas wie die beiden überhaupt politisch präsent sein kann, hat leider einen sehr traurigen Grund in der österreichischen Bevölkerung. Ich erinnere an diesen tollen Wahlaufkleber, auf denen die Sternsinger von einem typischen Hausmeister bedroht werden und seine Frau ihm einsagt „Schieß zuerst auf den Schwarzen, der schaut gefährlich aus!“ – versehen mit „Danke Jörg!“. Den kann man sich hier ansehen [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 12:00
jotam: Arterhaltung?
Der biologische und anthropologische Sinn einer Ehe ist die Sicherung des Artbestandes.

Nönö, so geht das nicht! Die Ehe hat keinen anthropologischen und keinen biologischen Sinn, denn diesen beiden Sinnen gemäß kann man sich auch fortpflanzen, ohne vorher eine Ehe eingegangen zu haben – daher: Ehe zur Fortpflanzung ist nicht nötig. Vielmehr ist die Ehe ein „ewiges Versprechen“, hat einen geistigen und von mir aus auch theologischen Sinn (wobei die Ehe nicht vom Christentum erfunden wurde). Sie auf Arterhaltung zu reduzieren, pervertiert ihren Sinngehalt.
Zum Artikel: Nachdem Ehe weder einen biologischen noch anthropologischen Sinn hat, sondern sie vielmehr ein Symbol von Liebe, Zuneigung und Vertrauen ist, könnte eigentlich jeder heiraten, wen er will. Homosexuelle z.B. lieben sich ja auch, sie sind ja nicht aus purer Lust am anderen zusammen (jedenfalls sind das die wenigsten, bei den Heterosexuellen ist das oft andersrum, wenn man sich das so anschaut). Wer Liebe zwischen Menschen in all ihren Formen als gegeben akzeptiert, der muss also auch eine homosexuelle Ehe akzeptieren.
Was die lustigen Frauen hier angeht, ist das natürlich was anderes. Derart selbstverliebt kann man nun auch nicht sein…
[mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 11:54
jotam: Fronleichnam
Insoferne möchte ich hier beisteuern: Fronleichnam schön und gut, aber wieso soll diese mittelalterliche Schauprozession nur für Katholiken da sein? Der Sinn des Fronleichnamsfestes ist es, den Glauben öffentlich zur Schau zu stellen – ob man da jetzt die Monstranz (kath.) oder die Bibel (prot.) vor sich herträgt, ist doch schnurzegal – jedem sein Symbol, jedem seinen Glauben. !Así es! [mehr…]
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