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Lieber Athanasius Ihre geschätzte Aufmerksamkeit sollte ja bereits umgelenkt sein, nämlich genau zu
dem Punkt den sie mit irgendwelchen Zitaten aus Heiligengeschichten zu umgehen versuchen: Schlagen Sie
bitte Mt 26,20; Mk 14,17; Lk 22,14; Joh 13,1 (jeweils ff) auf und lesen Sie nach. Sie werden merken, das
von den Einsetzungsworten bis zur daraus gewonnenen Tradition der Entstehungsfunken der Eucharistie wie
der gesamten Liturgie in ein und demselben Ereignis liegt, das man als letztes Abendmahl bezeichnet. Wenn
Sie meinen, diese Bezeichnung sei zu sehr protestantisch geprägt dann tun Sie mir erstens leid, weil
Sie vergessen dass jede christliche Konfession ein und denselben Ursprung hat und zweitens auch deswegen,
weil Sie mit Begriffen nur dogmatisch und pragmatisch hantieren können – wenn Sie – wie Sie es ja in
ihrem P.N.-Gleichnis fordern – Worte richtig verwenden würden, dann würden Sie merken, dass das Abendmahl
kein Begriff ist, denn uns Luther gebracht hat. Für so einen Blödsinn würde sich Jesus im Grab umdrehen,
wenn er denn eines hätte…
@Toby Der Punkt ist doch der: Wenn sie jede innerkirchliche Vereinigung, die ein wenig von der „Linie“
abweicht (ui, klingt das kommunistisch), gleich als Schisma betrachten, dann würde es heute keine relativ
einheitliche römisch-katholische Kirche mehr geben. Um ihre Anklage an aschera etwas konkreter zu fassen:
Bevor man auf andere zeigt, sollte man mal auf sich selbst (und seine Vergangenheit) schauen, wir kennen
das ja… Ganz ohne Klischees und Anklagen: Es hat innerhalb der Kirche immer Gruppen gegeben, die mehr
oder eben weniger dem Mainstream ihrer Lehre entsprochen haben. Hätte man die alle ausgegrenzt, wo wären
wir dann heute?
Lieber athanasius! Schön herausgewunden. Dabei hab ich doch klar und deutlich gesagt: Die Botschaft Jesu
ist nicht dazu da, sie auf das Abendmahl und dessen Rezeption zu beschränken – wenn Sie die Eucharistie
von diesem letzten Abendmahl und seiner Rezeption abheben wollen, dann ist das einfach falsch. Dass Sie
nur das Wort „Abendmahl“ hören und gleich über die bösen Protestanten zu jaulen beginnen, zeigt wieder
mal, wie sehr man sich hier in seinen Gräben verschanzt – als wäre das Abendmahl etwas, das nur die
Protestanten haben… Und die Kommunion wird nicht für diese „Spezies“ (?!?!?) verwendet, die Kommunion
ist eine Tradition des Abendmahles. Ob Sie das jetzt so nennen wollen, um sich vom protestantischen Abendmahl
abzugrenzen sei Ihre Sache, ich finds einfach kleinlich und denk mir, dass so ein GEdankengang einen theologisch
und theologiegeschichtlich etwas zu beschränkt geratenen Horizont zeigt…
Lieber athanasius! Ihre liturgischen Vorstellungen sind etwas primitiv bis naiv. Hiermit eine kleine Nachhilfe:
1) Wenn die Sekten so toll sind, wieso gehn Sie dann nicht hin? Das Christentum ist eben keine Sekte,
dass irgendein angebliches Mysterium (das dann gar keines ist) zu transportieren versucht, sondern es
hat eine Botschaft zu verkündigen. Dieser Gedankengang ist etwas wirr. 2) Lieber athanasius, selbst ein
Kirchenvater wie Sie sollte wissen, dass die gesamte Eucharistie (und damit auch ihre geliebten Hostien,
wobei ich bei denen nicht weiß, wieso) aus dem Abendmahl entstanden ist. Aja, wie ist das mit den Einsetzungsworten –
die sind von Luther?!? 3) Was ein Heiliger vor 500 Jahren wirklich gemacht hat, weiß man nicht. Heiligenviten
sind großteils Legenden. Davon abgesehen, wenn er es wirklich geschafft hat, verstanden zu werden, dann
lag das sicher nicht daran, dass die Leute sein Latein, sondern die Sprache seines Herzens verstanden
haben. So viel dazu – und das ist kein Argument für die lat. Messe. 4) Das kommt wohl daher, dass die
Orthodoxen großteils Griechen sind und auch in den anderen Familien der Orthodoxen die Sprache verstanden
wird. Aber nochmal: Argumentieren Sie nicht mit „Weil die es auch haben“, sondern bleiben Sie bitte in
den eigenen Reihen! 5) Diese Reaktion ist die eines Ratlosen, der nicht weiß, was er – ausser einer Beleidigung –
antworten soll, da er keine Antwort weiß. Keep cool, athanasius!
Leute, der Sinn einer Messe ist nicht ein sprachlich unverständliches Mysterium – das wäre einfach nur
unbiblisch. Die Botschaft Jesu ist nicht dazu da, sie auf das Abendmahl und dessen Rezeption zu beschränken,
sondern war primär eine, die man mit Worten zu verkündigen hat. Wenn man diese Worte also nun unverständlich
macht (etwa durch die Sprache selbst oder auch durch veralterte Redewendungen), dann wird das Evangelium
nicht mehr verkündet, so einfach ist das. Damit wären zwar ein paar Leute immer noch glücklich (und
zwar genau jene, die den alten Ritus wegen seiner Mystik fordern), aber der Großteil wäre a) abgeschreckt
und b) vertrieben, weil der Sinn einer Messe einfach nicht mehr getroffen wird. Wie gesagt: Wer will,
soll gehen. Aber eine allgemeine Aufwertung des Lateinischen geht nur auf Kosten der Verkündigung. Die
Liturgie fußt eben nun einmal auf dieser Verkündigung, die eben wieder mit Worten zu geschehen hat,
die allgemein verständlich sind. Realpräsenz und liturgischer Kult hin und her, nur weils auf Latein
ist, wird der Herr nicht gegenwärtiger sein als sonst – oder glaubt hier etwa jemand, er kommt nur, wenn
man Latein spricht (was er selbst nicht getan hat)?
@athanasius 1) Wenn sie in 1 Sam nachgelesen hätten würden Sie wissen, dass man sowas nicht als Argument
verwenden sollte. 2) Wieviele Priester und welche Ministranten was machen ist doch sowas von egal (zumindest
bei den Minis), Sie glauben doch nicht etwa in ihrem sturen Konformismus, dass das etwas an der Realpräsenz
ändert? ISt es nicht anmaßend zu glauben, dass Christus nicht präsent ist, wenn die Menschen was falsch
machen? Sie haben scheinbar die Grundlinien der christlichen Botschaft nicht verstanden – und schon gar
nicht die beiden Dimensionen der Liturgie. 3) Dass diese Tradition des Versteckens keine sinnvolle ist,
werden Sie wohl eingestehen müssen – oder wie wollen Sie diese begründen, nur weil es Tradition war,
oder wie? 4) Schön dass Sie mich am liebsten exkommunizieren möchten, aber dafür sind sie leider nicht
zuständig. Ich habe nicht vor hier irgendetwas zurückzunehmen. Dass die Priester das „Opfer“ (wie sie
sagen) an Christi statt vollziehen, bedeutet noch lange nicht, dass sie seine Stellvertreter sind. Wer
den Priestern diese „Gewalt“ zubilligt, der hat mit der Reinkarnation etwas zu weit ausgeholt – ob das
katholisch ist oder nicht ist wurscht, es ist einfach ein Blödsinn – Bibel lesen, dann wissen!
@athanasius 1) Was die Orthodoxen machen ist mir egal – man kann seine eigenen Standpunkte nicht immer
dadurch argumentieren, dass man sagt „die habens auch so“ (siehe 1 Sam). Ausserdem schaut der Priester
niemandem in die Augen, denn dazu müsste diese Person schon direkt vor dem Volksaltar stehen. Hier geht
es nicht um irgendein den Menschen mystisch enthobenes Geheimnis, hier geht es um eine Realpräsenz –
und die Tatsache, dass diese so genannt wird, verhindert schon jegliche abgehobene Spiritualisierung von
wegen „alles ganz geheim und unverständlich, daher am besten gleich hinterm Vorhang und ja nicht zu sehen…“
Ich weiß, dass das v.a. orthodoxe liturgische Tradition ist, aber das ist kein Argument, diesen biblisch
nicht argumentierbaren Mysterienquatsch zu begründen. 2) Es ist sehr wohl eine Anmaßung zu glauben,
man könnte Christus vertreten. Dass der Priester in der liturgischen Tradition diese Rolle einnimmt,
ist klar, aber dass ihm diese Rolle zurecht zukommt (man vergleiche diese mit den Traditionen der Urkirche)
ist mehr als fraglich. Quintessenz: Die Liturgie mag in dieser Form ihre Traditionen haben. Worum es hier
geht ist die „Alte Messe“ und das sie ja so toll ist. Ich hätte gerne einmal aus der Bibel belegt, wie
man diese Geheimniskrämerei, die dort geschieht, denn belegen will?
Konnotation vorgeburtliche Endlösung Ich finde diese sprachlichen Konnotationen einfach grauenhaft. Es
ist eine Frechheit, a) auf diese Weise und b) überhaupt irgendeine Verbindung zum Holocaust herzustellen.
Hier geht es gar nicht um inhaltliche, sondern um formale Aspekte. Diese Verbindung ist einfach idiotisch!!!
Wieder mal… 1) Konsens der Kolonialmächte: Sklaven sind Untermenschen Was hat diese Überschrift mit
dem Text zu tun? 2) Verheirateter Priester Aha. Wenn der Wetter Friedl das tut, dann ist das ok. Scheinbar
fühlt man sich auch nicht dazu hingerissen, einen hetzerischen Artikel gegen diesen Mann zu verfassen.
Wieso, da geht doch die katholische Lehre unter? Ich fordere einen Artikel über den Ketzer, der 1) lange
Zeit geglaubt hat, das Heil bei den Protestanten zu finden (ein Teufel!) und 2) jetzt samt Kind und Kegel
zum Katholizismus konvertiert ist und dort auch als Priester wirken darf. Sicher eine dieser SChwachsinnsregelungen
des V2 – bitte um Aufklärung!!! 3) Die beiden Randalierer wurden zehn Minuten nach der Tat von der Polizei
festgenommen. Ich ergänze diesen Satz: Die beiden Randalierer, die aus homosexuellen Kreisen stammten
und beide ihre Freundinnen zu mehreren Abtreibungen gezwungen hatten, wurden 10 Minuten und 5 Sekunden
nach der Tat von der Inquisition festgenommen und verbrannt. Und übrigens: Mellrichstadt liegt zwischen
Novosibirsk und Rejkjavik.
Konzentration Wenn Sie meinen, das „Gelingen“ einer Eucharistie hinge davon ab, wie sehr sich der Priester
darauf konzentriert (und das kann er nach Ihrer Aussage nur ausreichend, wenn er das Volk nicht ansehen
muss – wieso, macht es ihn nervös?) – da der Priester aber kein Zauberer ist, der die Hostie in Fleisch
und den Wein in Blut Christi verwandelt, stellt sich mir die Frage: Fühlt sich der inkanierende Gott/Christus
denn dadurch gestört, dass diese Zeremonie hin zum Volk vollzogen wird? Und: Hätte er es selbst gerne
so gehabt, dass der Priester sich mit dem Gemeimnis, dass er uns lt. kirchlicher Lehre „offenbart“ hat
und in der Eucharistie noch immer offenbart, irgendwo in ein stilles Kämmerchen zurückzieht? Die Eucharistie
ist bei Weitem keine Zauberei. Deswegen ist es für ein „Gelingen“ völlig wurscht, ob der Priester zum
Volk steht oder nicht – diese Variante ist einfach nur jene, die das „Geheimnis“ der Liturgie nicht versteckt.
Und einen Showmaster spielt er dabei wirklich nicht – den spielt er nur, wenn er von sich selbst glaubt,
als Priester Jesus zu vertreten.
Liturgieverständnis daß er sich am Volksaltar als Showmaster produziert. Nanana. Da versteht wohl jemand
die Liturgiekonstitution nicht. Lieber „Hacki“, was genau ist der Sinn eines Volksaltares und mit welcher
Begründung würden Sie (aus der Grunderzählung der Eucharistie, dem letzten Abendmahl) diesen Ablehnen?
Dass Jesus den Jüngern den Rücken zugewandt hat? Puh, da kommen Sie in eine exegetische Sackgasse oder
besser an eine Klippe. Es geht hier nicht um ach so himmlisch-liturgische Konstruktionen der Tradition,
sondern um das Wesentliche: Ein Gläubiger soll direkt am Geschehen die Eucharistie mitvollziehen können –
weil auch die Jünger das getan haben, und schließlich maßen wir uns an, die Nachfolger dieser Urchristen
zu sein. Ich bin dafür, jedem das Seine zukommen zu lassen, und wenn jemand meint, dass er die „alte
Messe“ unbedingt braucht, dann soll er doch hingehen. Einen allgemeinen Rückschritt fände ich aber nicht
mal mehr bedenklich, sondern schon eine handfestie Idiotie.
Lieber Knecht! darum muss jeder offizielle Verterter der Kriche, der dem Katholizismus Schande bereitet
zur Rechenschaft gezogen werden. Wer bereitet hier wem durch was Schande? Ich will keine Beschimpfungen,
ich will belege, was dieser Mann denn im Sinne der christlichen Nächstenliebe falsch gemacht hat? Anbiederung
bei den Heiden Den Begriff „Heiden“ gibt es aktuell verwendet nicht mehr. Wenn du die „Nichtgläubigen“
meinst (die so übrigens in allen päpstlichen Dokumenten genannt werden), dann gibt es da keine Anbiederungen
sondern nur Angebote und Versuche, diese Nichtgläubigen für die RKK zu gewinnen. Natürlich liegt es
auch an der Gemeinde vor Ort, Politiker die eine Schande für den Katholizismus und obendrein sich medienstark
in der Kirche blicken lassen zu beschimpfen und anzurempeln, damit diese wieder zur Besinnung kommen.
Dieser Satz ist so undeutsch, dass ich ihn überhaupt nicht verstehe. Was ist seine Aussage, wer ist gemeint
und können Sie das, was sie diesem unterstellen, auch irgendwie belegen?
Lieber rudolfsohn, Es mag Sie noch so belustigen (ungefähr so lustig, wie sie die Nazizeit finden), aber
es entspricht der Wahrheit. Allerdings kann ich Ihnen nicht einmal sagen, Sie sollen den Mund halten,
wenn Sie keine Ahnung haben, was Liebe ist, denn Sie tun es ja schon – nichts sagen sagt auch was, nämlich
dass man nichts sagen kann. Stattdessen blöd mit Smileys um sich zu werfen zeugt von wunderbarer Arroganz.
Weiter so!
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért Sag ja, sind nicht stichfest, diese Lügendetektoren.
Aber katholisch Sind sie nicht, oder? Denn für die Zukunft darf man doch eigentlich nur die Apokalypse
lesen, weil sie doch so wunderschön das Gericht beschreibt, das uns alle einholen wird, oder hab ich
da was (wie so vieles) falsch verstanden?!?!?!
Genau das… …ist ja der Punkt: Es gibt weder Beweise dafür (die kann es nicht geben), noch dagegen
(könnte es geben, gibt es aber scheinbar nicht). Wenn man an solche übernatürlichen Erscheinungen nicht
glaubt, ist das Urteil ohnehin klar. Wenn man dem ganzen positiv gegenübersteht, passiert es leider sehr
oft, dass man blind wird. Ein paar Grundprobleme: Die Erscheinungen geschehen täglich, was so noch nie
da war, wobei sie aktuelle und zukünftige Geschehnisse kommentieren. „Belegt“ ist etwa, dass eine der
ersten Botschaften den Balkankrieg vorhergesagt hat (natürlich nicht direkt, sondern implizit, womit
wir beim Übersinnlichen wären, das sich widerum nicht beweisen und nicht widerlegen lässt – sondern
einfach eine Sache des persönlichen Glaubens ist). „Belegt“ ist scheinbar auch, dass während den Erscheinungen
die Gehirnfunktionen der „Seher“ eigenartige Werte aufweisen und ihre Aussagen den (nicht immer sattelfesten)
Lügendetektoren standgehalten haben. Vieles davon ist sicherlich überhöhte Legende, denn eine wirklich
sachliche Untersuchung hat es (meines Wissens) noch nicht gegeben. Das größte Problem: Die Botschaften
widersprechen z.T. der katholischen Lehre. Das ist der Punkt, wo die Kirche misstrauisch wird. Verbieten
kann sie so eine „Chance“ aber andersrum auch nicht so einfach…
Hm… Jetzt werden hier schon die so gehassten Muslime (perdón, Muselmänner) zitiert, um gegen die Evolution
zu schimpfen. Für den eigenen Nutzen schmiedet man scheinbar auch gern Teufelspakte…
@Fischers Fritz Aha. Und wo ist der Inhalt Ihres Postings? Glauben Sie mir, ich hab schon viele solche
möchtegern-Teufelchens wie Sie „überwunden“, da ärgere ich mich über sowas nun wirklich nicht…
Schaden anrichten Heute richten die Hexen und Zauberer ja irrsinnigen Schaden an, da hat die aufklärerische
Säuberung der Strafgesetzbücher nichts Gutes gebracht … Ja, denn heute sind es diese bösen Herren,
die damals, in den 60ern, im Vatikan saßen, gemeinsam über satanistische Aussagen plauderten und sie
dann auch noch festgeschrieben haben. Solche Zauberer! Und dann noch diese Hexen, die heute versuchen,
auf Laienebene aktiv zu sein, wenn sie es schon in klerikalen Funktionen nicht dürfen. Solche Hexen!
Ja, und dann noch die Homosexuellen, die alle verhexen mit ihren Ansichten und die ganze Welt erobern
wollen. Solche Teufel! Und dann noch die Freimaurer, die Grünen, die Roten, die Linken, die in der Mitte,
die Abtreibungs(oder besser Gewissenfreiheits-)Befürworter etc. etc. etc. Sie alle gehören nicht nur
von Gott, sondern gleich auch irdisch bestraft! Alle nach Guantanamo, solange es noch offen ist!
Aber wir sind doch… …in einem christlichen Europa! Da darf man das! Mal im Ernst: Das Auslassen der
anderen Religionsgemeinschaften geschah sicher nicht aus Versehen und hatte schlichtweg den Hintergrund,
das alte Bild vom „christlichen Europa“ (wenns schon nicht in einer dementsprechenden Verfassung steht)
in die Köpfe der Leute zu brennen. Christliche Tradition schön und gut, aber wir können uns hier nicht
versperren und Schutzwälle errichten, damit nichts herein, sehr wohl aber hinauskommt.
@aphrodite Wenn Ihr mit dem ganzen abergläubischen Unsinn nicht bald aufhört, muss ich euch mal in meiner
ganzen liebesgöttlichen Schönheit erscheinen, auf dass euch die Augen auf- und übergehen… Sie würden
damit wenig Erfolg haben – schließlich werden Sie nicht anerkannt und folglich verteufelt. Zahlt sich
nicht aus, machen Sie es sich im am Olymp bequem!
@Affe Sie sollten sich vielleicht einmal mit dem christlichen Glauben beschäftigen, dann wüssten Sie
wie naiv und rückständig Ihre Bildung ist. Tja, wenn man so durchließt, was Sie so schreiben, dann
hält Äffchen sich hier wohl den Spiegel vor!? Aber wenn sie so erpicht darauf sind, das Schwarze im
Leben an allen Ecken lauernd zu sehen, dann bitte – tun Sie das doch! Genügend Anknüpfungspunkte, was
alles der Teufel sein könnte, finden sich hier ja: Ein Homosexueller, ein Feminist (oder gar eine Frau?),
ein Kardinal, der im V2 mitgewirkt hat, Hans Küng, Benedikt XVI., ein Alkoholiker, ein Freimaurer, ein
Grüner, ein Roter, ein Unparteiischer, ein ungeweihter Diakon… Ach, wie viele Inkarnationen der Teufel
doch schafft!?
@aphrodite Ja, klar, der Jörgl hat so seine braunen Abgründe, daran ist nicht zu zweifeln. Nur kann
ich mir bei ihm gut vorstellen, dass er – wenn es die allgemeine Gefühlslage der Österreicher erlaubt
bzw. gefordert hätte – die Juden auf Händen getragen hätte. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Mensch
sowas wie eine persönliche Meinung überhaupt hat, wenn ja, dann kann er sie gut verdecken. Viel grausamer
finde ich da allerdings, dass Leute wie er damals und Strache heute genügend Nährboden für ihre braunen
Gewächse finden. Dass so etwas wie die beiden überhaupt politisch präsent sein kann, hat leider einen
sehr traurigen Grund in der österreichischen Bevölkerung. Ich erinnere an diesen tollen Wahlaufkleber,
auf denen die Sternsinger von einem typischen Hausmeister bedroht werden und seine Frau ihm einsagt „Schieß
zuerst auf den Schwarzen, der schaut gefährlich aus!“ – versehen mit „Danke Jörg!“. Den kann man sich
hier www.sjnoe.at/…pics/danke_joerg.jpg ansehen
Arterhaltung? Der biologische und anthropologische Sinn einer Ehe ist die Sicherung des Artbestandes.
Nönö, so geht das nicht! Die Ehe hat keinen anthropologischen und keinen biologischen Sinn, denn diesen
beiden Sinnen gemäß kann man sich auch fortpflanzen, ohne vorher eine Ehe eingegangen zu haben – daher:
Ehe zur Fortpflanzung ist nicht nötig. Vielmehr ist die Ehe ein „ewiges Versprechen“, hat einen geistigen
und von mir aus auch theologischen Sinn (wobei die Ehe nicht vom Christentum erfunden wurde). Sie auf
Arterhaltung zu reduzieren, pervertiert ihren Sinngehalt. Zum Artikel: Nachdem Ehe weder einen biologischen
noch anthropologischen Sinn hat, sondern sie vielmehr ein Symbol von Liebe, Zuneigung und Vertrauen ist,
könnte eigentlich jeder heiraten, wen er will. Homosexuelle z.B. lieben sich ja auch, sie sind ja nicht
aus purer Lust am anderen zusammen (jedenfalls sind das die wenigsten, bei den Heterosexuellen ist das
oft andersrum, wenn man sich das so anschaut). Wer Liebe zwischen Menschen in all ihren Formen als gegeben
akzeptiert, der muss also auch eine homosexuelle Ehe akzeptieren. Was die lustigen Frauen hier angeht,
ist das natürlich was anderes. Derart selbstverliebt kann man nun auch nicht sein…
Fronleichnam Insoferne möchte ich hier beisteuern: Fronleichnam schön und gut, aber wieso soll diese
mittelalterliche Schauprozession nur für Katholiken da sein? Der Sinn des Fronleichnamsfestes ist es,
den Glauben öffentlich zur Schau zu stellen – ob man da jetzt die Monstranz (kath.) oder die Bibel (prot.)
vor sich herträgt, ist doch schnurzegal – jedem sein Symbol, jedem seinen Glauben. !Así es!