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Zuckerschnecke, alte Schachtel, identisch mit einer Schlampe … haben Sie etwas gegen mich? Also, einmal
zur Klarstellung: Ich finde Ihre Einlassungen zu meiner Person schon ein bisschen lästig. Das ist virtuelles
Stalking, wenn sie mich fragen. Wieso sollte ich das piefke-Vokabel anbaggern verwenden, noch dazu wo
es in unmittelbarer Nähe zum Begriff Baggersee eine Wortwiederholung wäre. Ihren Postings nach habe
ich offenkundig aber beim Begriff Bagger-see ohnehin etwas missverstanden! Ihre Strategie, jede inhaltliche
Stellungnahme meinerseits durch ihr Zuckerschneckengesülze ins Lächerliche zu ziehen, wird nicht allzu
oft aufgehen. Was aphrodite betrifft, abgesehen von einem leichten Überschuss an verbaler Treffsicherheit
habe ich nicht viel an ihren Positionen auszusetzen. Für eine Personalunion mit aphrodite bin ich aber
nicht zu haben!
ooooooooooooops. Naja, irgendjemand hat mir ja schon gestern den Rat gegeben Ein bisserl Ortographie schadet
nie. Sorry, danke für den Hinweis. PS: War wirklich nur ein Tippfehler, keine böse Anspielung gegen
Unparteiische beim Fußball oder so …
Wenn Sie das so empfinden, warum treiben Sie sich hier noch herum? Ja, diese Frage stelle ich mir auch
manchmal – bei mir selbst und bei anderen! Wohl deshalb, weil es notwendig ist, den Leuten, die diese
Seite betreiben und/oder goutieren, den Spiegel vor Augen zu halten, ihnen immer wieder zu verdeutlichen,
dass sie eben nicht katholisch sind und nicht Gottes willen folgen, sondern dass es die römisch-kathoische
Kirche ist, die das tut – bei allem Mangel und Rückstand auf dem Weg dorthin.
nein, der ist sicher nicht echt. oder doch, und schiziphrän. jedenfalls wenn er echt wäre, spricht er
von sich in dritter Person. allerdings von leuten, die der meinung sind, das hi-virus würde über datenleitungen
übertragen, kann man doch einiges erwarten, oder?
„Bikini angezogen“ – in dem Punkt muss ich Sie leider enttäuschen. Naja, weiß nicht, ob Sie enttäuscht
wären, oder ganz im Gegenteil, aber egal. Was haben Sie eigentlich die ganze Zeit mit Ihren Anbratereien?
Wieso soll ich meine Meinung nicht sagen dürfen? Was heißt überhaupt LK? Und: Schönheit liegt im Auge
des Betrachters! Und falls ich auf Partnersuche wäre, dann wäre kreuz.net wohl das letzte, wo ich mich
umschauen würde! Ich weiß ja inzwischen, was für Typen sich da herumtreiben…
Herr Schlämmer, lesen Sie auch bisweilen kirchliche Entscheidungen oder nur historischen Krimskrams?
Welche Relevanz soll bitte der CIC 1917 haben? Es gibt eine neue Fassung! Zitieren Sie die! Es gibt neuere
kirchliche Dokumente zum Thema, zitieren Sie nicht irgendeinen Käse aus den späten 70ern! Wenn Sie schon
so sehr auf die lehramtliche Autorität und die Tradition stehen, dann bitte vollständig!
Emma lesen Naja, ich persönlich verbringe meine Zeit nicht beim Friseur oder im Kaffeehaus, deshalb bleiben
mir hochstehende literarische Quellen wie Emma und Co. verborgen. Wenn solches tatsächlich Alltag in
deutschen Arbeitsvermittlungsstellen wäre, wie die Beobachterin unter Berufung auf eine Zeitschrift,
die beim Frauenarzt aufliegt, feststellen zu können glaubt, dann kann ich nur eins sagen: Wenn das so
wäre, dann wüssten das sicherlich nicht nur Martin Humer und seine Lieblingsmedien!
Lesen müßte man könen! Sehen Sie, schon wieder! Sie wollen einfach nur beleidigen. Aber, sie können
mir glauben: 1. Am Können liegt es sicher nicht. Vielmehr daran, dass nach solchen Beschimpfungsaktionen
die restlichen möglicherweise nicht unflätigen Äußerungen einfach zu uninteressant sind. 2. Das Lesen-Können
alleine reicht nicht! Für die Gabe, das Gelesene auch intellektuell zu erfassen und interpretieren zu
können, bin ich äußerst dankbar. Sie wären es wahrscheinlich auch.
die Frage nach der Telephonnummer des Papstes würde ich auch nicht bei einem Treffen mit einem Vatik
anvertreter stellen, sondern eher bei einem Hacker-Welt-Kongress. Wetten, die würden das herausfinden?
Vorschlag: Vielleicht kann man ja kreuz.net gerichtlich dazu verpflichten, dass wie auf Zigarettenpackungen
pop-ups mit Warnhinweisen auf der Seite installiert werden. Das Lesen dieser Seite kann ihre Intelligenz
schädigen. Diese Seite enthält Homophobie, Holocaustverharmlosungen, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit.
Wenn Sie etwas über Katholizismus erfahren wollen, schließen Sie diese Seite und googeln nach der nächstgelegenen
theologischen Fakultät. Steinbruchexegese vermindert ihren Erkenntnishorizont.
@ Dr. Christoph Heger: Haben sie noch etwas anderes auf Lager, oder ist mit den Beschimpfungen ihr …
übrigens … @bayrischer Giovanni vigesimoirgendwas* * sehen sie, ich kann auch kein italienisch,
aber vielleicht fühlt sich Dr. Heger berufen, das zu übersetzen, wäre ja schließlich auch eine Premiere:
sein erstes Posting zu dem Thema, das keine Beschimpfung enthält.
@Perpetua: Das hat seinen guten Grund! Erstaunlicherweise haben Sie nur die Quelle des abgefallenen katholischen
Priesters, Kabbalisten und Satanisten Stanislas de Guaita, nicht aber die des Alten und Neuen Testamtes
berücksichtigt!!! Warum wohl?? Ganz einfach: Weil ich 1.) AT und NT nicht als dunkle Quellen bezeichnen
würde und weil ich mich 2.) heute einmal nicht über steinbruchexegetische Anwandlungen von Ihnen oder
Pünktchen aufregen werde. So einfach ist das. Hätten Sie sich vermutlich auch selbst zusammenreimen
können.
weitermachen, was ist los? nicht so lahm! kommt doch! Kommt doch, postet noch mehr Photos von Messen mit
besonderen Gruppen, in besonderen Situationen, zu besonderen Anlässen! Ein paar Missbrauchsfälle werden
sich doch auch noch auftreiben lassen, irgendwo im internet! Ich vermisse ein Photo von einem Jesuitenpater,
der in einem südostasiatischen Kaff eine Messe mit Reis feiert! Ich vermisse ein Photo von einem Priester
nur in Stola, der eine Nudistenhochzeit zelebriert! Ich vermisse ein Photo von einem Kaplan am Wandertag,
der ein Weinglas als Kelch verwendet! Ich vermisse ein Photo von einem Rockpriester in Lederjacke, der
auf fundamentalistischen Jugendveranstaltungen eine Rock-Messe zelebriert. Das sind doch die wahren und
wirklichen Argumente, die für die tridentinische Messe sprechen, oder?
@Perpetua: der Herr Kaplan würde sagen: Dunkle und finstere Quellen, die sie da haben! Der abgefallene
katholische Priester, Kabbalist und Satanist Stanislas de Guaita sagte Ende des 19. Jhs. voraus Brauchen
Sie jetzt schon Satanisten, um ihre Theorien zu stützen? Na dann schaut es ja gut aus für die Aufrechterhaltung
des rechten Glaubens und der rechten, römischen Liturgie, wie sie von Rom aus geregelt wird.
… Also ich halte Homosexualität immer noch für ein Überbleibsel aus irgend einem babylon? Besessenheitsritual.
Lachanfall, Zwerchfellkrampf, Gesichtslähmung!
… Da wird mit ausgewählter hetzerischer Terminologie (hingerichtet etc.) unter dem Deckmantel von Kriegsberichterstattung
wieder mal Antisemitismus geschürt. Wie vorhersehbar. Könntet ihr’s zur Abwechslung nicht mal etwas
subtiler anlegen?
@ Pünktchen: Sie sind mir dermaßen sympathisch, dass ich aus Ihnen am liebsten ein Semikolon machen
möchte. P.S.: Ihre Beleidigungen können, so leid es mich freut, Ihre fehlende theologische Bildung nicht
wettmachen.
Jetzt reicht’s! noch irgendeinen anderen Eid Haben Sie das geflissentlich überlesen oder was? In Jak
5,12 wird das Schwören grundsätzlich untersagt (me omnyete), noch deutlicher in Mt 5,34 (me omosai holos =
ÜBERHAUPT NICHT schwören). Lernen Sie Griechisch, verdammt noch mal!
Mea maxima culpa. Tut mir sehr leid, aber manchmal überkommt es mich einfach, und dann passe ich mich
dem Niveau, das auf kreuz.net herrscht, an. Dafür entschuldige ich mich tausendmal.
nö… Letztlich wird man also nicht umhin kommen, zwischen den Religionen zu unterscheiden. Und dagegen
habe ich nichts. Und genau das darf ein demokratisch verfasster Staat nicht – zu Recht. Einzig, wo durch
eine Religionsgemeinschaft Rechte verletzt werden, darf der Staat eingreifen.
@ Jean: Meine Güte! Aus Ihrem Posting erkenne ich, dass Sie kein akademischer Theologe und schon gar
kein historisch-kritischer Exeget sind. Werden Sie’s, dann diskutiere ich mit Ihnen auf wissenschaftlichem
Niveau. Alles andere hieße Perlen vor die Säue werfen. P.S. Dass ich sowohl Althebräisch als auch Alt-
und Koinegriechisch sehr gut beherrsche, versteht sich aufgrund meiner Profession von selbst.
@ Aloah: Sie haben ganz offensichtlich die vorgeschlagenen wissernschaftlichen Artikel zum Thema NICHT
gelesen. Unreflektiertes Mit-Bibelversen-Umherschmeißen können Sie sich sparen, da es bei mir (akademischeR
Theologe/In, historisch-kritischeR ExegetIn) nicht zieht. O Herr, schmeiß Hirn vom Himmel in Aloahs Köpfchen!
@ Babylon: Der Unterschied ist allerdings: Wenn du einem Zeugen Jehovas sagst, dass du vom Unsinn, den
er verzapft, nichts hören willst, hält er die Klappe und lässt dich fürderhin in Ruhe.
@ Babylon: Sie haben Recht: Konsequenterweise müssen bei einem Verbot religös verbrämter Kleidungsstücke
neben Kopftuch auch Kippa und Mönchs-/Nonnentracht raus aus den Schulen, ebenso wie Wandkreuze als religiöse
Symbole. Aber im Ernstfall wird dann immer von „der christlich-abendländischen Tradition Europas“ gesprochen,
die christliche Symbole in Schulen doch wohl als Ausnahme rechtfertigen würde. Eine solche „Argumentation“
ist allerdings extrem kurzsichtig – es sei nur an unsere arabischen Ziffern, die Ausdrücke „Algebra“
und „Chemie“ usw. erinnert. Daher: Gleiches Recht und gleiches Verbot für alle – auch wenn’s der „christlichen“
CD/SU nicht passt.
… Aber kath-net steht ja nun bekanntlich außerhalb der kath. Kirche. Sie meinen wohl kreuz.net, oder
nicht? Aber gut, kath.net ist auch nicht viel besser als vorliegendes „Medium“.
Ewige Wiederkehr des Gleichen… Meine Güte! Der sog. „Artikel“ ist so was von entbehrlich. Zum 908.123sten
Mal billig-willig-prollige Anti-Homosexuellen-Propaganda. Aber gut, wenigstens trägt der Blödsinn sehr
zu meiner Erheiterung bei.
???????????????????????? Die Eschatologielehre der hl. Schrift gibt es mindestens schon seit der Reformation
und auch davor war sie schon vorhanden. ??????? Whatever. Eine kleine Lektüreempfehlung meinerseits:
Klaus Koenen/Roman Kühschelm: Zeitenwende (in dem Buch geht es um biblische Eschatologien). Unbedingt
lesen!
und da wären wir wieder… …bei der jüdisch-homosexuell-feministisch-sozialistisch-freimaurerischen
Weltverschwörung. Fällt euch nichts Besseres ein? (Betrachtet die Frage bitte als eine rhetorische.)
Bravo! Ob ich von historisch-kritischer Exegese keine Ahnung habe? Wenn du es sagst… Schön, dass du’s
offen zugibst. Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
@ Jawohl! Der historische Jesus hat aber auch gesagt: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass
ein Reicher in die basileia tou theou gelangt. – NB: Kamele gehen NIEMALS durch Nadelöhre, also kommt
ein Reicher NIEMALS in die basileia. Was machen Sie mit diesem Ausspruch des historischen Jesus? Nehmen
Sie den auch so wörtlich wie das Scheidungslogion?
@ Jawohl! AkademischeR Theologe/In sind Sie ganz offensichtlich nicht, denn von historisch-kritischer
Exegese haben Sie keine Ahnung. Si tacuisses, o mente captus/a!
Blödsinn zum Quadrat! Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete
Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Wie Sie das mit der Bibel belegen wollen, müssen
Sie mir mal zeigen! Missbrauchen Sie die Hl. Schrift nicht zur Fundierung eines fundamentalistischen Rigorismus!
Unwissen hoch 1000! Kinderfrühsexualisierung Selbstwiderspruch, denn Kinder sind – wie wir seit Sigi
Freuds Untersuchungen wissen sollten – von Anfang an sexuelle Wesen.
@ Maledica: Ich kenne keinen Bericht. Ich kenne nur die Worte, welche Christus selbst gesprochen hat:
hoc est enim corpus meum… Aha, Jesus hat beim Abendmahl Latein gesprochen. Ganz was Neues. Übrigens:
Der Begriff „Einsetzungsbericht“ wird in der röm.-kath. Bibelwissenschaft weithin abgelehnt, weil er
irreführend ist: Was die Synoptiker und Paulus in 4 verschiedenen Versionen bringen, ist kein historischer
Bericht („wie’s wirklich war“), sondern von der zeitgenössischen Gemeindeliturgie geprägte Erzählungen.
@ rudolfsohn: Ihr würdet buchstäblich über Leichen gehen, wenn es nur Euren Lustgewinn steigert Hört,
hört! Eine Abtreibung ist Lustgewinn für die betroffene Frau. Donnerwetter.
Ach ja… Pünktchen betreibt wieder mal die Steinbruch-Methode – einfach irgendein Bibelzitat aus dem
Zusammenhang reißen und, weil’s grad zufällig zur eigenen Position passt, den anderen vors Gesicht knallen.
Lahm!
Knien oder nicht … gibt es noch unwichtigere Fragen? Mehrere überall auf der Welt tätige Liturgiewissenschafter
und auch -innen meinen ohne Anfrage, dass die Einheit des Hochgebetes eine durchgehende Gebetshaltung
impliziert und daher durchgehend gestanden werden sollte, wobei das durchgängige Knien aus anderen Gründen –
die hier nicht Thema sind – nicht bevorzugt wird. Mein Innerstes meint auf Anfrage, dass ich jede Gebetshaltung
zu respektieren habe, die jemand bewusst und aus tiefem Respekt in der Feier einnimmt. Außerdem meint
es noch – ganz ohne Anfrage – dass ich jenen Misstrauen soll, die aus Gründen der Uniformität Gläubige
zu einer Gebetshaltung verpflichten wollen. Zumal auch die in den voranstehenden Lesermeinungen zitierten
Päpste das nicht getan haben, kann ich meinem Innersten nur gehorchen.
@Adrian Also, ich möchte mal klarstellen. Opfertheologie, Karfreitagstheologie und was es sonst noch
in diesem Bereich gibt, das gehört weder zu meinen Spezial- noch zu meinen Lieblingsgebieten. Es waren
sich zuletzt schon alle mehr oder weniger einig, dass das Opfer Christi unwiederholbar ist (zumindest
hat niemand widersprochen), dass die Eucharistie auch Opfer ist und als Gegenwärtigsetzung des Opfers
Christi mit diesem Eins ist. Davon unbeschadet ist der Grundcharakter als Danksagung. Ihre Agnus-Dei-Interpretation
erweckt bei mir allerdings den Eindruck, als würden Sie die Messe als Theaterstück verstehen, dass den
Tod Christ nachstellt. Das ist sie nicht – hoffe, wir sind uns da einig. Nochwas: Ihren Applaus für den
Kaplan finde ich mehr als bedenklich – angesichts der Stellungnahmen anderer Alte-Messe-Befürworter unten
verwundert mich das ein bisschen. PS: @südostungarisches Kleinstkaff Danke für die Komplimente. Beim
Wort Pleonasmus müssen Sie aber vorsichtig sein und hoffen, dass die Redaktion als oberste Zensurbehörde
das Wort auch kennt – sonst werden sie wieder auf posting-diät gesetzt!
@Jean: „Die Messe ist das Opfer Christi“ Was Sie sagen, ist Häresie! Das Opfer Christi ist der Tod am
Kreuz, das Hinabsteigen in das Reich der Toten und die Auferstehung! Dieses Opfer ist ein für alle mal
erbracht und unwiederholbar. Die Messe können Sie – wenn Sie das so wollen – als Vergegenwärtigung dieses
einmaligen Opfers sehen. Ich würde die Messe aber in erster Linie als Danksagung der Menschen verstehen
wollen (nichts anderes meint ja auch das Wort „Eucharistie“). Zentrales Element jeder Danksagung ist die
Vergegenwärtigung dessen, wofür gedankt wird. Hier steht das Opfer Christi im Zentrum, das werden Sie
wohl nicht leugnen. Eucharistie kann und soll aber auch Danksagung des Menschen an Gott ganz allgemein
sein. So gesehen ist der reine Opfergedanke eine Engführung, die auch vom Missale 1570 in dieser Weise
nicht intentiert war! Die Reform der Liturgie nach dem 2. Vatikanum hat diese Fehlinterpretation des Missale
1570 für das neue Messbuch erschwert. So gesehen trauert der Kaplan nicht der Alten Messe nach, sondern
ihrer Fehlinterpretation mit allem, was daran hängt: Mit dem Bild eines nicht liebenden Gottes, der Opfer
will, mit dem Bild einer Kirche, die sich sozusagen als Zwischenhändler eingeschaltet hat und aus der
von ihr selbst verbreiteten falschen Gottesfürchtigkeit Kapital schlägt und mit dem zauber-haften Priesterverständnis
aus dem sich ja nicht umsonst der mittelalterliche Ausdruck Hocus Pocus entwickelt hat. Und das ist jämmerlich –
egal wie man zur Alten od. Neuen Messe steht!
Katholische Nachrichten! Amoklauf eines Touristen * embyodingsbums ehschonwissen das böse da * homos
Da muss es echt fad sein, in der kreuz.net Redaktion. Ich kann mir gut vorstellen, wie die armen Redakteure
dasitzen, den Kopf zugedröhnt mit Weihrauch, im Hintergrund Rosenkranzmurmeln von einer CD und die Festplatte
virenverseucht wegen der vielen zu Recherchezwecken eingesehenen Pornoseiten. Katholische Nachrichten.
Schweiz. Kürzlich entkleidete sich ein US-Tourist, zog in die nächste protestantische Kirche, legte
Feuer und schlug die Kirchenfenster ein. Die Polizei schritt ein und legte dem Randalierer Handschellen
an. Auf dem Weg in die Polizeiwache entkam Darüber hätte ein seriöses Medium berichtet, wie der(!)
entkommen konnte! der Festgenommene jedoch und sprang gefesselt in den nahegelegenen Genfersee. * Der
Genfersee liegt zwischen Genf und dem Wasser! Er wurde schließlich von zwei Rettungskräften an Land
gezogen, wobei er einen von ihnen spitalreif biß. Wenn jemand die katholische Nachricht in dieser Meldung
findet, darf er sie behalten. embyonalen Stammzellen & Kinderzellen Pullitzerpreis! Kreuz.net erhält
den Pullitzerpreis weil es das rechteste Medium ist das konsequente Linksschreibung anwendet! Gratulation!
Noch dazu, wo es alte Linksschreibung ist! in die Nähe von Homo-Bars übernachten ich übernachte dorthin &
du dahin! Naja, und die poetischen Ergüsse der Urlaubsersatzkraft sind ja schon kommentiert worden. Ich
sag nur: Dem Hamster ißt, wenn das Rad den Matsch, in dem es läuft, gestern nie berührt. das Wochenmagazin
‘Spiegel’ am Wochenende
Ökumene und von der Kirche verabschiedet? An Ökumene ist nichts schlechtes und die Wahl der Überschrift
zeigt wiederum, wie niedrig das Reflexionsniveau der Redaktion ist. Wer ökumensich arbeitet kann sich
gar nicht aus der Kirche verabschieden, denn das ist ein Widerspruch in sich! Ganz im Gegenteil muss jemand,
der Ökumene pflegt, viel mehr Bewusstsein für seine eigene Religion / Konfession mitbringen! Achja,
und: Die Ortschaft gehört kirchlich zum Bistum Madison – der Hauptstadt von Wisconsin am südöstlichen
Ufer des Mendota Sees. Also ich finde, kreuz.net sollte sich weiterentwickeln und zu einem Navigationssystem
ausgebaut werden!
@ Aloah: Sie wissen schon, dass es religionsgeschichtlich erwiesen und auch im AT noch nachzuweisen ist,
dass YHWH ursprünglich auch eine Gattin, die Aschera, hatte?
@ Benedikt: Ich habe das ganze Paket gemeint. Dann würde die historisch-kritische Exegese in der Kirche
endlich allgemeine Gültigkeit haben ist doch in den protestantischen Kirchen auch noch nicht durchgesetzt,
oder? (Bsp.: nach wie vor Gerangel um die Themen Homosexualität und Verhütung)
… Ich rede mir schon lange den Mund fusselig über solche Dinge. Da ich keine Lust habe, einen ganzen
Aufsatz über teleologische Ethik zu schreiben, weil der hier ohnehin nicht ernstgenommen wird, hier ein
paar Stichworte: – Mensch = Individuum, nicht Spezialfall eines Allgemeinen – daher: jede Handlung ist
individuell zu beurteilen – und zwar nach: wer handelt, Intention des Handelnden, konkrete Handlungsumstände
– das ethische urteil erfolgt nach Güterabwägung (sittliche und vorsittliche Güter).
Klärung II: Aber die unterscheidung ist für dich äußerst wichtig, na denn…! Sie ist nicht nur wichtig,
sondern notwendig, weil nur Gleiches gleich, Ungleiches aber ungleich behandelt werden muss. Ohne eine
solche Einsicht ist eine wissenschaftlich-ethische Diskussion der heutigen Abtreibungsproblematik schlechterdings
unmöglich; stattdessen findet dann regelmäßig der Regress in haarsträubende Gefühlsduselei (auf kreuz.net
verschärft: Appellation an die niedrigsten Instinkte) und Begriffsverdrehung statt („Abtreibung ist Mord“
und anderer Unsinn).
@ cairochon: Und das ist Ihr gutes Recht! Die freiheitlich-demokratische Gesellschaft darf sich von menschenverachtenden
Fundis ihre Spielregeln nicht diktieren lassen.
@ Sozialkatholisch: Wie können Sie es wagen, mir das zu unterstellen? So etwas habe ich mit keinem einzigen
Wort auch nur angedeutet! Im Gegenteil, ich empfinde für die PalästinenserInnen und ihr Verlangen nach
Frieden und einen eigenen Staat große Sympathie. Verunglimpfen Sie mich gefälligst nicht, Sie Antisemit!
(Nochmal: Ihre eigenen Aussagen belegen KLAR UND DEUTLICH, dass Sie ein Antisemit sind! ) @ Namen hab
ich vergessen: Beten wird keinen Frieden bringen. Da braucht’s vielmehr couragierte Taten. Aber leider
ist Y. Rabin nicht mehr am Leben, und Bush, dieser Feigling, rührt keinen Finger, um den PalästinenserInnen
endlich einen eigenen Staat zu verschaffen.
Klarstellung: Hilflosentötung, wie sie die Nazis betrieben haben, und Holocaust (mit KZs, Zwangsarbeit
etc.) sind nicht identisch. Bitte klar unterscheiden! Und bitte die Methoden der Nazis nicht mit der Abtreibungspraxis
heute gleichsetzen!!!
Mun und das liebe Geld Zitat aus wikipedia.de: Die Mun-Bewegung ist auch für ihre – von manchen als faschistisch
bezeichneten – Ansichten bekannt. Junge Mitglieder müssen ohne Bezahlung für den Mun-Konzern arbeiten
(zum Beispiel Andenken in den Abendstunden in Kneipen verkaufen). Der Mun-Konzern hält einen großen
Anteil am weltweiten Ginseng-Handel. Die Vereinigungsbewegung ist Inhaber der konservativen US-amerikanischen
Tageszeitung The Washington Times und der US-amerikanischen Presseagentur United Press International.
Ich weiß auch, dass der Mun-Konzern Waffengeschäfte im großen Stil betreibt. Soviel dazu.
Klarstellung: Mit ihren Aussagen, wie ich unten eine zitiert habe, haben Sie sich selbst qualifiziert.
Die von mir zitierte Aussage ist Antisemitismus in Reinkultur. Dass Ihnen das selbst offenbar nicht bewusst
ist, erschüttert und erschreckt mich zugleich.
@ Sozialkatholisch: Und wieder mal wird als letzte Zuflucht vor der Härte der Realität die persönliche
Beleidigung gewählt. Aber gut, ist ja Standard hier.
Bitte nicht schon wieder! Und zum 103.254. Mal Abtreibung und Holocaust gleichgesetzt. Schande, Schande,
Schande!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Also gut… Damit der reguläre Diskussionsablauf in den kreuz.net-Foren eingehalten wird, behaupte ich
hiermit: Die Freimaurer sind an der Prostitution in D schuld. Weiters sind sie schuld daran, dass D nicht
Fußballweltmeister geworden, dass Angela Merkel statt Ede Stoiber Kanzlerin und dass George W. Bush Präsident
der USA ist. So, damit hab ich’s euch Linkslinken jetzt so richtig gezeigt!
Tssssss… Warum gibt man diesem realitätsfremden alten Grantler und Ewig-Nörgler hier ein Forum? Um
wieder mal ungeniert der „guten alten“ (braunen) Zeit nachzutrauern?
Aha!!! In der Geschichte wurden sie bestimmt nicht mehrmals vertrieben weil sie so barmherzig und human
sind. Danke, dass Sie Ihre antisemitisch-braune Gesinnung so offen darlegen! Vielen Dank!
Tja… Dass es so viele für die kirchlichen Machthaber „unbequeme“ Laienorganisationen in D gibt, ist
ein Zeichen dafür, dass es in D auch noch Bischöfe gibt, die sich an die Menschenrechte (z.B. Meinungsfreiheit)
halten. So was ist in der RKK ja alles andere als selbstverständlich.
Träumen Sie weiter! Das gibt es alles schon – bei den Protestanten. Nochmals: Wenn’s doch nur so wäre.
Und für alle anderen christlichen Denominationen gilt dasselbe.
Also bitte! Moonies sind keine Pfingstler! Sie glauben vielmehr, dass ihr verehrter Anführer der Iesus
redivivus sei. Was hat das mit den sog. „Pfingstlern“ (besser: Adventisten) zu tun? Lernen Sie Religionswissenschaft!
Zwiespältig… Das grausame Ausmaß, das der Palästina-Israel-Konflikt wieder mal nimmt, ist in der
Tat erschreckend. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass kreuz.net mit dem Artikel wieder mal
auf subtile Weise Antisemitismus schüren will.
das kommt mir doch von irgendwoher bekannt vor… Was die Rußlanddeutschen angeht, so sind dies für
mich Deutsche, soweit diese von Deutschen abstammen und sich selbst auch noch als Deutsche empfinden.
Nazi-Rassenlehre in Reinkultur! Ist das nur ein Gerücht, oder möchte die NPD, wenn sie die Macht in
D errungen hat, wirklich den Ariernachweis und das Mutterkreuz wieder einführen, alle nichtjüdischen
„Ausländer“ nach Madagaskar deportieren und für alle jüdischen Deutschen Auschwitz wieder in Betrieb
nehmen? Könnte ich mir für die NPD alles gut vorstellen. Schön, dass kreuz.net dieses Parteiprogramm
auch gebührend fördert.
@ DDL: Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung Homosexueller.
Wenn Sie aus „hinter-“ ein „betreibt“ machen, stimmt die Aussage. („Hintertreiben“ bedeutet „subversiv
unterlaufen“. Aber genau das tut die RKK nicht, denn sie will ja die Diskriminierung homosexuell Liebender.)
holla holla holla! Durch seine Auferstehung, die mancher Historiker als das bestbezeugteste Ereignis der
Antike anerkennt, hat Jesus den Tod überwunden. Das sogenannte „Übernatürliche“ (was auch immer man
davon halten mag) ist ein Bereich, in den sich keinE redlicheR HistorikerIn begibt. Glaubensaussagen,
wie sie sich z.B. in der Bibel finden, sind nicht als historische Zeugnisse zum Beleg von Übernatürlichem
verwendbar. Lernen Sie Geschichtswissenschaft, ehe Sie hier naive Aussagen tätigen! Aber gut, akademische
TheologInnen (including myself) und HistorikerInnen sind bei kreuz.net sowieso fehl am Platz. Von daher
hätte ich mir den Imperativ sowieso sparen können. Gute Güte, was tue ich auf dieser Website eigentlich?
ein Wunschtraum Unsere Kirche ist halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen
Geist geleitet. Wenn’s doch nur so wäre. Dann würde die historisch-kritische Exegese in der Kirche endlich
allgemeine Gültigkeit haben, die Kirche würde endlich zur Anerkennung der Menschenrechte und einer demokratischen
Struktur finden, und es gäbe den Unterschied zwischen Geweihten und LaiInnen nicht mehr. Wären das herrliche
und gottvolle Zeiten!
Heaven help us all… Gilt die Arbeit der Geschwister Scholl als unseriös, weil die Flugblätter der
Weißen Rose nicht mit Namen und Anschrift versehen waren? Den Widerstandskampf der Geschwister Scholl
und das Fundi-Geschreibsel von kreuz.net implizit auf eine Stufe zu stellen, ist die größte Sauerei,
die ich je gehört habe! Nein, nein, nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und wieder mal: Der Bischof müßte seinen Priestern verbieten, Vereinen anzugehören, die gegen die Lehre
der Kirche arbeiten. Menschenrechte gelten in der Kirche nichts. Aber das ist nichts Neues.
@ r.ruhrgebietler: Meine dringende Empfehlung an Sie: Raus aus dem Mittelalter! Wie wäre es zum Einstieg
mit einem, der das finstere Mittelalter mental weit hinter sich gelassen hat – dem hl. Giovanni Francesco
Bernardone? Er hat in seiner Ordensregel die Muslime als „fratelli musulmani“ bezeichnet. Und das zur
Zeit der Kreuzzüge…einfach vorbildhaft.
Gute Güte! Der Gebetszug führt nach einer Messe am Morgen zum ‘Allgemeinen Krankenhaus’ von Linz. Dort
werden fast täglich kleine Kinder abgetrieben. Dann sollten die Patientinnen und Ärzte/innen dort besser
schon mal lernen, wie man sich möglichst schnell möglichst tief duckt, um nicht von durch die Gegend
fliegenden Plastikembryonen getroffen zu werden.
@ Navon und queerulantin: Gute Postings! Sie sind hier weiß Gott die große Ausnahme – Stichworte: „Homoliten“,
„Gaylords“ usw. (Werden in der Regel von Troglodyten und Neandertalern benutzt. Selten so gelacht!)
lasst ihm doch seinen spaß! er hat sich nur das genommen, was er in der rkk als geistlicher nicht haben
durfte – eine sexuelle beziehung. aber gut, das hätte nicht unbedingt bei den moonies sein müssen…
lustig: Wie ich sehe, machen offenbar ein oder zwei Fanclubs mobil gegen kreuz.net! Irgendwie schrullig,
diese Teeniesprache zwischen dem verstaubten „wir wollen die Alte Messe weil dann sind die Leute frömmer“-Gejammer!
Einsparungspotential Ich beobachte, dass bei den meisten Artikeln die Postings unter Lesermeinung mehr
mit der Überschrift zu tun haben als die Artikel selbst. (Ausnahmen wie jene von Beobachterin bestätigen
die Regel). Daher orte ich großes Einsparungspotential: Man könnte doch in Hinkunft einfach nur die
Überschriften einstellen und die Leute darauf losposten lassen, die Artikel könnte man sich doch sparen!
@apex: Schön, was sie aus einer solchen Statistik alles herauslesen können. Ich sehe hier nur, dass
es bis auf exponierte Ausnahmen in den meisten europäischen Ländern ein Minderheitenprogramm ist, den
sonntäglichen Gottesdienst zu besuchen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob das an der Qualität der Predigten,
an der Dichte der Kirchen, an sozialem und gesellschaftlichem Druck, am Wetter oder am hervorragenden
Fernsehprogramm liegt, lässt sich aus dieser Statistik ebenso wenig ablesen wie ihre wüsten Mutmaßungen.
Wenn sie meinen … … sollen Sie recht haben. Nur auf das -in würde ich noch gerne insistieren, da
ansonsten die Redaktion meine Beziehung als Homo-Konkubinat titulieren würde. Die Erkenntnisabsicht der
Literaturwissenschaft mag übrigens durchaus laizistisch und streng profan sein, das ändert nichts daran,
dass ihre Methodik der Kern der exegetischen Methodik ist. Und eine schule von ganz streng formalistischen
WissenschaftstheoretikerInnen würde übrigens den Begriff Exegese auch nicht notwendigerweise für eine
Forschung auf dem Hintergrund einer religiös motivierten Erkenntnisabsicht reservieren. Im Gegenteil
wird heute oftmals die religiös motivierte Erkenntnisgewinnung anhand einer profanen überprüft und
abgesichert. Schließlich muss ein Forschungsergebnis, das wissenschaftlich sein soll, auch ohne die Erkenntnisabsicht
nachvollziehbar bleiben, denn sonst wäre Theologie keine Wissenschaft sondern reine Ideologiätiologie
und würde sich nicht an der kulturwissenschaftlichen Forschung beteiligen sondern wäre mit der Verwaltung
eines Doktrinensystems beschäftigt. Gut, ich hoffe zum Verständnis meiner Kritik beigetragen zu haben.
Ende! Kommen wir doch einfach auf Ihr Eingangsstatement zurück! OK, Regel 4 von DDL. A) Ist nicht jede
Beleidigung aus der Sicht des Beleidigenden die Wahrheit? Die Antwort lautet: (…) Ja, wenn der Beleidigende
von der Wahrheit der als Beleidigung aufgefaßten Aussage wirklich überzeugt ist. Davon bin ich ausgegangen,
dass Sie zuerst vom anderen Fall ausgehen, spricht nicht für die Kreise, in denen Sie sich bewegen! B)
Ist nicht jede Wahrheit aus der Sicht des Beleidigten eine Beleidigung? Die Antwort lautet: Ja, wenn (…).
Ansonsten natürlich, nein! Bei der Frage nach „jede“ Wahrheit gehe ich von der Antwort unter „ansonsten“
aus. B) ist kein Umkehrschluß von A) Soll mir recht sein, ist mir eigentlich auch egal. Schließlich
waren es ja Sie, die/der aus dem Umkehrschluss eine Heilige Kuh gemacht hat. Einigen können wir uns hoffentlich
darauf, daß die Wahrheit niemanden beleidigt. Können wir, wenn wir uns auch darauf einigen können,
dass man Wahrheit trotzdem (leider) auch beleidigend formulieren kann und dass rhetorische Übertreibung
und argumentative Überzeichnung nicht gleich Wahrheit ist.
Ich fühle mich nicht beleidigt, ich bin nicht beleidigt und ich habe auch nie angedeutet, beleidigt zu
sein. Wenn Sie meinen, dass es Ihnen dadurch besser gehen würde, wenn ich beleidigt wäre, brauchen Sie
es nur zu sagen, dann kann ich gerne für Sie so tun, als ob. Wenn Sie es aber auch so schaffen, dann
wäre es mir recht, wenn ich auf derartige Vortäuschungen verzichten könnte. Im übrigen, ein kleiner
Tipp von mir: Bevor Sie jemandem etwas unterstellen, lesen Sie genau und denken Sie nach, denn mag gut
sein, dass andere darauf etwas anders reagieren und sie selbst dann einen Grund hätten, beleidigt zu
sein. Also: !:) + o^/ = :)3 Aber: o^/ – !:) – ?:) =
Das Kreischen der Mädchen im Publikum übertraf dabei alle Erwartungen. Stellt sich nun also die spannende
Frage: WELCHE ERWARTUNGEN HATTE DER KREUZ.NET REDAKTEUR DENN?
@Pünktchen Ich bin ja nicht besonders Firm in Griechischer Geschichte, aber neben ihnen komme ich mir
immer wie eine Marathonläuferin vor, die eine besiegte feindliche Flotte schnell einholen muss, weil
diese sonst nach Athen fahren würde und laut verkünden „Hurra, wir haben gewonnen!“
Die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen Ihr Posting, dass sie nicht von Krieg sprechen, kam später.
Aber das ändert an der Sache wenig. Denn Kriege wie die gegen verschiedene indigene Religionen rechtfertigen
meines Erachtens den Begriff Mord schon, vor allem wenn man mehr oder weniger zusammengetriebene Massen
tötet (natürlich nicht ohne sich vorher die hübschesten und jüngsten zwecks Vergewaltigung kurz auszuborgen –
Soldaten und Missionare gönnen sich ja sonst nichts!). Schmökern sie doch ein bisschen bei den Berichten
über die Mission in Lateinamerika oder Afrika hinein …
@Athanasius Lex orandi, lex credendi. Zwei Möglichkeiten: Entweder sie wollen es spannend machen und
verkünden morgen, was ihr Posting mit dem darunter zu tun hat, oder sie haben selbst keine Ahnung, wovon
sie reden! Was von beiden trifft zu?
Mit der sog. „Aufklärung“… beginnen auch die größten Masssenmorde aller Zeiten… @Sulplicius Also
da hätten wir einmal die Kreuzzüge, oder möchten Sie bei Alexander dem Großen beginnen? Egal, was
mir spontan einfällt ist die beinahe vollständige Ausrottung der Mexica, die weitreichende Dezimierung
der Maya-Völker und das Verheizen der Tolteken in einem spanischen Eroberungskrieg ein. Die verschiedenen
Christianisierungen in Südamerika, in der Karibik und in Südostasien sowie in Afrika brauche ich ja
nicht zu erwähnen. Die Reconquista zählt zu den brutalsten Unternehmungen der Geschichte, die punischen
Kriege der Römer sind ja auch nicht unbedingt als Folge der Aufklärung anzusehen. Über die Zahl der
Opfer der Inquisition kann man nur spekulieren, wie viele die Kirche und die weltlichen Herrscher vor
der Aufklärung indirekt auf dem Gewissen haben, weil sie sich um von den Päpsten oder Kardinälen gesegnete
Kriege oder um die Richtigkeit der Beistrichsetzung im Glaubensbekenntnis kümmerten, anstatt für die
Verpflegung der Bevölkerung Sorge zu tragen und gegen die Armut anzukämpfen, das ist aus heutiger Sicht
unvorstellbar. Die Beschränkung der medizinischen Forschung durch die Kirche dürfte über die Jahrhunderte
auch einige Todesopfer gefordert haben. Das einzige, was die Massenmorde von damals von den heutigen unterscheidet
ist der Umstand, dass man früher nicht in der Tagesschau davon erfuhr. Also seien sie bitte still mit
solchen Kommentaren. Denken vor schreiben soll da schon mal geholfen haben, hat man mir gesagt!
Eine Frage zur Logik: Nachvatikanisches Priesterrollenbild Ich weiß zwar jetzt schon, wer mich nachher
verbal verprügeln wird, aber ich bin ja zäh. Die Grundthese des Artikels ist doch, dass die Priester
ob ihrer Funktion in der Messe nach dem gültigen Ritus der Kirche so verwirrt sind, dass sie an einer
Identitätskrise leiden und die Ursache dieses Übels das Konzil ist und das Allheilmittel dagegen wäre
die Wiedereinführung des Ritus von 1570. Nun stellen sich mir ein paar Fragen der Logik: Man verlangt
vom Priester, dass er vor der Weihe zu so weitreichenden Entscheidungen wie zum Zölibat bereit ist, traut
ihm aber nicht zu, ohne Imperative von außen seine eigene Rolle in der Funktion zu finden. Man nimmt
an, dass Priester heute, 40 Jahre danach, durch das Konzil in ihrer Rollenfindung irritiert sind. Selbst
die spätesten Spätberufenen waren zum Konzil kaum aus der Pubertät! Wenn es also eine solche Irritation
gibt, dann sind doch solche Umkehrbestrebungen daran schuld. Man geht weiters davon aus, dass pastorales
Wirken im Leben eines Priesters eine Nullstelle ist und nichts mit seiner Rollenfindung zu tun hat. Wenn
viele Leser hier auch Priester nur beim Zelebrieren sehen, so leben und ARBEITEN Priester doch auch (und
eigentlich hauptsächlich) außerhalb der Gottesdienste! Ich weiß, dass ich mit meinen Postings hier
niemanden Bekehren kann. Aber wenn man für eine Sekunde über jeden der drei Punkte nachdenkt, bin ich
schon zufrieden.
protestantischer Weg Ich bin der bescheidenen Meinung, dass jemand, der die Auffassung vertritt, die katholische
Kirche sei auf einem protestantischen Weg a) nichts von der katholischen Kirche weiß und b) nichts von
den verschiedenen protestantischen, evangelischen und reformatorischen Kirchen weiß und c) sich damit
selbst von beiden – falls er einer Kirche angehört – ausschließt.
tja, das mag stimmen, iustus. Der Beitrag von leg… ist erheiternd. Doch muss ich korregieren: Ein kreuz.net
Autor hätte sicherlich noch irgendwo untergebracht, dass diese Kreise in Wirklichkeit alle schwul sind
und zu wenig gegen Abtreibung unternehmen!
nicht schlagartig Also, ich meine, dass Humanae Vitae eine Krise ausgelöst hat, die der Aufbruchsstimmung
nach dem Konzil zumindest einen gehörigen Dämpfer versetzt hat. Schlagartig ausgelöscht wurde sie natürlich
nicht, denn es gibt sie bis heute. Nur ist die Kirche numerisch durch Humanae Vitae reduziert, weil sich
die Menschen von ihr abgewandt haben, die gerade dabei waren, sich ihr zuzuwenden. Wenn die Messordnung
damit im Zusammenhang steht, dann nur in der Form, dass die Neue Form der Feier den Menschen näher war,
sie als Gläubige und Subjekte der Feier erstmals ernstgenommen hat. Das ist als positive Entwicklung
zu werten. Ohne dieses Konzil wäre die römisch-katholische Kirche heute eine Gruppierung, die sich nicht
mal eine .net Domain leisten könnte.
akademische Kreise „Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Angehörige
ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte
hinter dem Ansoruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als katholisch
ausgeben.“ Interessant ist allerdings – wenn dieser Befund zur damaligen Zeit zutreffend war – dass sich
hier doch einiges verändert haben muss. Die heutigen Widerstände stammen kaum aus akademischen Kreisen,
schon garnicht aus theologisch gebildeten Kreisen.* Für die heutige Zeit wäre dieser Befund ziemlich
absurd. * Wobei mit „theologisch gebildet“ hier nicht formelle theologische Abschlüsse gemeint sind.
Wenn ich raten müsste würde ich aus dem Zusammenhang „seit HV ist die Kirche in der Krise“ auf Humanae
Vitae tippen. Denn in einem hat der User, der offenbar oft an Piroschka denkt vollkommen Recht: die Zeit
zwischen Vatikanum II und Humanae Vitae hat nichts von einer Kirchenkrise – ganz im Gegenteil, ich glaub
so lebendig wie damals war die Kirche seit der konstantinischen Wende nicht mehr.
@Puchil2 Da kann ich von meiner Warte aus nur zustimmen! Einzig habe ich die Befürchtung, dass ich die
Antwort auf die abschließende Frage Ihres Briefes schon kenne: Was wird er tun, wenn er jedes Wochenende
mit Anrufen oder Mails überhäuft wird? Er wird a) Ostpriester importieren, die in gebrochenem Deutsch
zelebrieren und standardisierte Predigten voll vorvatikanischer Theologie halten. Oder er wird b) sein
Telephon abschalten, seine Emails nicht mehr Lesen und womöglich noch ein paar gute Priester rauswerfen,
um die anderen zu disziplinieren. Meines Erachtens hilft da nur eines: Die Gläubigen selbst müssen aufstehen,
den Bischof anrufen, ihm Emails schreiben, und wann immer sie keine zufriedenstellende Antwort bekommen,
damit gleich nach Rom gehen.
@Pünktchen, Aloah Ich kann ja fast nur wiederholen, was deus ex machina schon gesagt hat, während ich
die Sonne in Gottes freier Natur genoss… – ihre Replik auf meinen Satz unterstellt, dass die Beleidigung
eine Wahrheit sei. Das ist nicht zwingend der Fall (sondern wahrscheinlich eher die Ausnahme). – der von
mir formulierte Satz „Jede Beleidigung ist in den Augen des Beleidigenden die Wahrheit“ hält jeder logischen
Überprüfung stand, denn wer eine Beleidigung ausspricht tut das doch nicht, wenn er selbst der Meinung
ist, dass diese beleidigende Aussage falsch ist. Ich sage niemandem, er sei ein Trottel, wenn ich nicht –
zumindest in diesem Augenblick – fest davon überzeugt bin, dass dies zutreffend ist. Ist Ihnen nun klar,
dass ihre Umkehrung unsinnig ist. Dass Aloah das nicht versteht, ist schon logisch. Hat sich auch nicht
wirklich die Mühe gemacht, sich das überhaupt durchzulesen, sondern nur wie ein Papagei (oder ein moderner
copy-paste-Papagei?) ihre Selbstbestärkungen nachgeplappert.
Fragen an Maledica Sie schreiben: „Denn die homosexuelle Unzucht ist wie vor 2.000 Jahren auch heute Sünde!“
Diese Behauptung können wir für dieses Gedankenexperiment einmal außer Streit stellen. Welche Schlussfolgerungen
ziehen Sie aus dieser außer Streit gestellten Behauptung nun? Ist es deshalb keine Sünde, Homosexuelle
zu diskriminieren? Ist es deshalb gerechtfertigt, sie zu beschimpfen? Folgt man dem Vorbild Jesus, wenn
man Sünderinnen und Sünder beschimpft? Rechtfertigt eine Sünde gar physische Gewalt? Oder wenigstens
die offene Freude darüber, wenn an Sündern physische Gewalttaten verübt werden? Erlaubt das Vorliegen
einer Sünde bei anderen einem Katholiken, diese anderen als Schweine zu bezeichnen? Wenn sie geneigt
sind, irgendeine dieser Fragen mit „ja“ zu beantworten, dann würde ich Sie um eine ausführliche, einleuchtende
und logisch nachvollziehbare Begründung dafür bitten.
@aloah, pünktchen Wieso reiten Sie ständig auf der wikipedia-Definition eines Umkehrschlusses herum?
Wenn Sie sich so gescheit vorkommen, dann erklären Sie doch, warum ihre Schlussfolgerung ein Umkehrschluss
sein sollte oder eben nicht oder was auch immer sie in ihrem Wirrsinn gerade behaupten. Dass dem Beleidigenden
die Beleidigung als Wahrheit erscheint ist logisch, dass „jede“(!) Wahrheit dem Beleidigten als Beleidigung
scheint ist blödsinn! Damit haben sich alle Umkehrschlussdebatten erübrigt! Sie könnten aber durchaus
auch erklären, warum sie mich für „beleidigt“ halten, wenn sie die potentielle Beleidigung aber erst
zeitgleich mit dieser Behauptung posten. Das würde mich wahrlich interessieren.
Sulpicius sie verwechseln da etwas: die Aparatschiks gab es vor Vat. II, als man noch die Vorstellung
hatte, jeder Priester müsse wie ein ferngesteuerter Robboter Liturgie feiern.
Pünktchen … Ich lehne es ab, Diskussionen zu führen, deren Ausmaß größer ist als das des diskutierten
Gegenstandes. Daher lasse ich mich auf eine Debatte ihrer Intelligenz nicht ein. Was ich am Rande schmunzelnd
zur Kenntnis nehme, ist dass sie in einem Posting gleichzeitig ihr wahres geistiges Niveau bezeugen (Zitat:„arschera“),
sich sodann darüber lustig machen, dass ich beleidigt wäre (was -wenn überhaupt- erst mit diesem Posting
geschehen sein könnte) und meine angeblich beleidigte Reaktion auf eine erst später erfolgende angebliche
Beleidigung noch als diskursiven Triumph auskosten. In diesem Punkt haben sie einen großen, intellektuellen
Vorteil, den der (leider weitgehend unbekannte) schweizer Kabarettist Hans Hinter beschrieben hat: „Die
Dummheit hat einen wesentlichen intellektuellen Vorteil! Sie ist nicht logisch durchschaubar, weil sie
nicht an die Gesetze der Logik gebunden ist.“
@aloah ich würde höflichst darum ersuchen, dass sie ihren ton mäßigen. außerdem darf ich ihnen den
gut gemeinten hinweis geben, dass es sich nicht besonders gut macht, wenn sich jemand dumm stellt, bei
dem offenbar wird, dass die verstellung nicht erforderlich wäre.
Pünktchen … Erstes Grundgesetz der Logik: Nicht jeder Umkehrschluss ist genauso richtig wie die zugrundeliegende
Schlussfolgerung. Aber trotzdem, sie haben es geschafft, in wenigen Worten unmissverständliche Auskunft
über ihre rationalen Begabungen zu geben.
Die Differenzierung von Exegese und Literaturwissenschaft zeigt schon, dass sie keine Ahnung von beiden
haben. Literaturwissenschaft versteht sich heutzutage als Teil der Kulturwissenschaften und Exegese ist
eine wissenschaft, die sich mit einem definierten Materialobjekt auch literaturwissenschaftlicher Methoden
bedient. Man kann also im Bezug auf biblische Texte nie sagen, das ist Exegese und das ist Literaturwissenschaft.
Aschera ist ein Frömmler. 1.: Wenn schon, dann Frömmlerin! 2.: Nein. 3.: Volksaltar ist keine Nebensache.
So wie es beim Autofahren keine Nebensache ist, dass die Räder rund sind und nicht eckig.
@legeslegehschowissen… Ich möchte nur daran erinnern, dass vor kurzem hier mit dem selben Wort Das
ProfessorInnenkollegium der Katholisch-Theologischen Päpstlichen Privatuniversität Linz, Univ.Prof.
Dr. Józef Niewiadomski, Professor für Dogmatische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät
der Universität Innsbruck und Prälat Maximilian Mittendorfer, Regens des bischöflichen Priestersemars
der Diözese Linz bezeichnet wurden. Und? = Ob schwul oder einfach nur andersdenkend, ist doch nicht
so viel unterschied, oder?
@Toby 1.: Ich möchte festhalten, dass ich eine allgemein gehaltene Artikulation meiner Wahrnehmung der
redaktionellen und der offenen Aktivität auf dieser Seite gepostet habe. Ihre Feststellung, dass ein
Schisma in der Luft hänge, habe ich dabei als Ausgangspunkt genutzt. 2.: Die „Ablenkung“ vom Thema geschah
durch Sulpicius (o.s.ä.), der auf die liturgischen Positionen innerhalb dieser Artikulation meiner Wahrnehmungen
eingegangen ist. Darauf habe ich geantwortet. 3.: Natürlich ist die Kritik an der Praxis zur Zeit des
tridentinischen Ritus sattsam bekannt, wie auch jene an der vorherigen und späteren. Ich verwehre mich
aber schon seit längerem dagegen, dass unzulängliche Praxis einem Ideal gegenübergestellt wird. Wenn
ich Ihnen einen ein Vergleich anbieten darf: Das Bild eines neuen Modells in einem Werbeprospekt von Lada
und das Bild eines Mercedes, der mehrere Jahrzehnte ohne sonderliche Pflege seinen Dienst getan hat. Würden
sie aus diesen zwei Bildern schließen wollen, welche Automarke die bessere ist? Hoffentlich nicht! Wenn
jedoch die Idealvorstellung der tridentinischen Liturgie gepriesen wird, dann sind immer schnell die (sicherlich
vorhandenen und nicht zu leugnenden) Missstände in der nachkonziliaren Liturgie am Tapet. Nur ist das
kein Argument, sondern ein Untergriff. Das infame am Untergriff ist dann noch, dass ein Gutteil der vorhandenen
Missstände darauf beruht, dass Verfechter des alten Ritus dafür sorgen, dass sich der neue nicht entwickeln
und entfalten kann.
Abendmahl Athanasius: aber niemals von Abendmahl, welches durch Luther ins Deutsche hereinkam uje – woher
haben sie diese theologieschichtliche weisheit?
@Sulpicius hanebüchenen Zuständen Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass alles toll ist nach dem Konzil.
Ist es nicht, und das liegt mMn daran, dass das Konzil von Beginn an nicht immer und überall gemäß
der Intention seiner Lehre umgesetzt wurde. In den siebzigern wurden noch Kirchenrenovierungen genehmigt,
ohne dass Volksaltäre vorgesehen waren. Noch heute wird von Fundis die vorkonziliare Liturgie gefeiert.
Kirchenpolitisch arbeiten immer noch Leute daran, das Konzil zu sabottieren, um dann die Resultate der
Sabbotage als Beleg für eine angeblich notwendige Rücknahme dieses Teils der kirchlichen Tradition zu
verwenden. Ihre Argumentation ist wohl auch von dieser Absicht getragen. @ hanebüchenen Zuständen: Privatmesse
hanebüchener Zustand der vorkonziliaren Liturgie. Schaufrömmigkeit und fehlende Mahlgemeinschaft! Vorkonziliar!
Pappendeckel immer noch fehlende Umsetzung der Allg.Einl.d.Röm. Messbuches nach dem Konzil, bedingt durch
das weitertradierte vorkonziliare Verständnis einer hocus-pocus-Realpräsenz durch die eine reale Anwesenheit
Christi auf den Pappendeckel reduziert wird und man sich in Absurditäten a la „wenn ein konsekrierter
brösel abhanden kommt“ flüchtet Ablasshandel Kirchenprunk während man gegen den Volksaltar ins Treffen
führt, der Priester werde zur Selbstdarstellung verleitet kleiden sich Zelebranten der alten Liturgie
in prunkvollste Klamotten.
Ein Hauch von Schisma Toby:Ein Hauch von Schisma liegt in der Luft. Ich muss zustimmen. Seit ich diese
Internetseite kenne, beschleicht mich dieses Gefühl immer mehr. Die Liturgie der Heiligen Kirche wird
durch den Kakao gezogen, die Theologie wird der Lüge bezichtigt, Bischöfe und Ordensleute werden diffamiert
und in regelmäßigen Abständen fertig gemacht, und die Gläubigen werden nach den Werten der Internetseite
abqualifiziert. In den Foren unter den Artikeln herrschen Hass, Bissigkeit und Beschimpfungen vor, die
Mentalität der Zwangszuweisung in ein Lager oder das andere bestimmt die Diskussionen. Differenzierung
wird für unangebracht und kontraproduktiv gehalten und der Glaubenssinn und das Gewissen werden als Beliebigkteit
heruntergemacht. Das jüngste ökumenische Konzil der Kirche wird offen abgelehnt, alle die in Treue zu
dieser Lehre der Kirche ihren Glauben leben, werden als Häretiker abgetan. Sie haben wahrlich recht:
Ein Hauch von Schisma liegt in der Luft.
Copertino, Bruder Theophil …die Wahrscheinlichkeit von zwei Ungarn mit der Vorliebe zu Buchstabenprozessionen
halte ich für relativ klein. Haben Sie noch nie versucht, ungarisch zu lernen? Ich schon, seit dem wundert
mich nichts mehr! Ich halte die Wahrscheinlichkeit von 10 Millionen Ungarn mit Hang zu langen Wörtern
schon relativ groß …
Sekundenschlaf? Es scheint Ihnen für einen kurzen Augenblick entfallen zu sein, Sind Sie sich sicher,
dass das nur Sekundenschlaf war? Naja, man soll ja immer an das Gute im Menschen glauben und nichts böses
unterstellen.
DVD ?:) Na dass kann ja ein hochqualitativer Ritus sein! Für den neuen muss man 11 Semesterwochenstunden
Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie studieren, und den alten lernt man mit einer DVD!!! ?:)
?:) ?:)
@perpetua mobile Die Frechheit, die Emmerich in einer Reihe mit Heiligen und KirchenlehrerInnen zu nennen,
sagt schon alles aus über ihre Gesinnung. Ich denke nicht, dass es irgendetwas bringt, mit Ihnen zu diskutieren.
Im Gegenteil halte ich es sogar eher für heilsnotwendig, ihre Äußerungen einfach zu ignorieren – obwohl
schon das mehr Aufmerksamkeit ist, als sie verdienen.
– Die Hölle ist leer. Das bitte passt nicht in ihre Aufzählung. Es ist offizielle Lehre der Kirche,
dass es zwar Selig- und Heiligsprechungen durch die Kirche geben darf, aber das Gegenteil eben nicht.
Daher dürfen wir hoffen, dass die Hölle leer ist!
@Zur Kenntnisnahme: Danke für ihren Einwurf. Jetzt ist mir auch klar, wie es erklärt werden kann, dass
die kreuz.net-Redaktion den Steyregger Bürgermeister für sooo mächtig hält, dass sie gar schreibt:
Der Grüne Bürgermeister der Gemeinde Steyregg nützte die Gelegenheit der abgesagten Primizmesse, um
Bischof Schwarz öffentlich zu demontieren Es handelt sich hier nicht um eine journalistische Fehleinschätzung,
sondern um reine Unwissenheit über die Bedeutung und Verwendung von Wörtern. Im Standard steht als Originalzitat
von Buchner zu lesen: „Das war eine öffentliche Demontage und ich bin tief bestürzt über diese unverständliche
Vorgangsweise.“ Offenkundig kennt man das Wort Demontage / demontieren in der Redaktion nicht und hat
es einfach so verwendet. Wie man Journalisten, die der Sprache, in der sie schreiben, nicht mächtig sind –
vor allem dann, wenn es die Muttersprache ist – bezeichnen könnte, das sei den LeserInnen überlassen.
Und wie man solche Journalisten bezeichnet, wenn sie dann die Wörter, deren Bedeutung sie nicht kennen,
in ihren eigenen Artikeln auch noch verwenden, ebenso.
wow! eine journalistische Meisterleistung Steyregg befindet sich wenige Kilometer östlich von Linz. vortrefflich
recherchiert! antikatholischen Thesen halt ein bisserl dick aufgetragen, aber was solls, wir wollen ja
polarisieren Der Grüne Bürgermeister der Gemeinde Steyregg nützte die Gelegenheit der abgesagten Primizmesse,
um Bischof Schwarz öffentlich zu demontieren So einen mächtigen Bürgermeister hat das Kaff? Also wenn
sich der Bischof mehr als „jojo“ dazugedacht hat, würde mich das äußerst wundern. Die österreichischen
‘Grünen’ sind eine linksextreme Partei Aja, gut, dass kreuz.net uns das sagt. Hätten wir sonst nie herausgefunden.
Zwischenfrage: Wenn dieser bürgerliche Haufen linksextrem ist, was sind dann die deutschen Grünen? die
das Lebensrecht ungeborener Menschen leugnet. Aha. Und? Hat recht viel mit dem Artikel zu tun, oder? Erwähnen
Sie doch, dass die Grünen Grundsicherung verlangen. Hat zwar auch nichts mit dem Artikel zu tun, wär
aber mal was anderes
fünf zeichnen als titel @Ansgar Missionare und Entwicklungshelfer könnten damit in entlegenen Gebieten
zu ihren Gemeinden fahren! @Volvo Lustig finde ich die besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Glauben die,
dass der Papst prinzipiell schneller fährt als seine Schutzengel fliegen können?
danke für die Aufklärung @Romulus: Wie war das noch einmal? 1. Posting: Eucharistie-Maria-Papst 2. Posting:
Ich hatte die drei „W“ aufgezählt Verstehe ich nicht. Kenne die Bezeichnung „W“ nur als Namen für George
W. Bush in Anlehnung an das wienerische Wort „Weh“. Damit wäre erklärt, warum Jesus nicht in der Aufzählung
vorkommt, der ist ja kein Weh! @Ottaviani Schön für Sie, dass sie das toll finden. Ich persönlich finde
es zumindest einer tiefergehenden Überprüfung wert, wenn der Heilige Geist die Weltkirche auf einem
Konzil führt und irgendein frischgefangener Kardinal, der nach einer kirchenpolitischen Wende an die
Macht gekommen ist, meint dann, er könne da so nebenbei mirnichtsdirnichts drüber hinwegfegen. Aber
egal, eine andere Frage: Wenn Sie den Ausschluss vom Sakramentempfang durch die Bruderschaft als Exkommunikation
bezeichnen, wie sieht es denn da mit schismatischer Tendenz aus? Wie ist das jetzt, darf der Herr jetzt
in einer katholischen Kirche die Kommunion empfangen? Ich finde das nach wie vor verwirrend.
Nur so eine Zwischenfrage… … wo ist der Link zu dem Bericht auf vienna.at, auf den sich die kreuz.net
Redaktion beruft. Ich habe dort keinen Artikel dazu gefunden! War jemand erfolgreicher? mit google-suche
in .at-domains gab es eine Pressemitteilung von statistik austria vom 17. Oktober. Also, wenn jemand bei
der Suche erfolgreicher ist als ich, wäre ich dankbar für den Link; wenn nicht, können wir uns alle
gemeinsam ja die Frage stellen: was sagt uns das über dieses Medium und seine Seriösität? Welchen Anlass
gibt es wohl für diesen Beitrag? ,,,
Verstehe ich das richtig Ein Oberster einer Häretikergruppe schließt wegen Häresie einen Häretiker
aus der Häretikergruppe aus. Na gut, den Katholiken kann es ja egal sein. Ob einer die Lehre der Kirche
als Selbstbedienungsladen für Eklektiker ansieht oder ob er das auch auf die Personen ausdehnt ist doch
schon egal, oder? Und wenn – so wie der Artikel sagt – der einzige Unterschied in der Frage des absoluten
Sedisvakantismus statt eines relativ-impliziten, aufgeweichten Sedisvakantismus, dann ist das aus katholischer
Sicht ein Streit um die Frage, ob 2 plus 2 jetzt 3,6 oder 3,3 ergibt.
schön, … … dass Sie mich zitieren, Pünktchen. Nur ein kurzer Kommentar meinerseits, ich gehe davon
aus, dass die Annahme falsch ist, die abgebildeten Priester hätten das grundlos aus lauter Jux und Tollerei
getan. (Solange das nicht bewiesen ist, steht es mir UND IHNEN AUCH NICHT! zu, das zu unterstellen!) Eine
gelebte Praxis mit all ihren möglichen Defiziten kann und DARF man nicht einem abstrakten Idealbild gegenüberstellen.
Da wird es immer verlieren, das ist doch logisch. Ich erinnere an mein Bild vom schlottrigen Mercedes
und der neuesten Lada-Prototyp-Studie – das ist ein Untergriff und keine Argumentation! Wenn ich das Ideal
der Liturgiereform des Konzils mit einer runtergeratschten tridentinischen 18-Minuten-Privatmesse vergleichen
würde, dann würden Sie mich auch sofort in der Luft zerreissen!
@ihr beide Golileo scheint neu hier zu sein, denn sonst würde er sich vermutlich garnicht auf eine solche
Diskussion hier einlassen. Bei carechild gehen offenbar die Sicherungen durch. In einer Zeile will er
nicht nur die Täter wegsperren, sondern auch „Sympathisanten“. Da mag es ja noch sein, dass es Argumente
dafür gibt, sie für bestimmte Tatbestände, die im Rahmen dieser „Sympathie“ anfallen, zu bestrafen –
trotzdem grenzt das an Meinungsdiktatur. Ein paar Zeilen später wird es noch besser, da gehört schon
gestraft, wer Kinder sexuell attraktiv findet. Das ist dann nicht nur Meinungsdiktatur sondern schon Empfindungsdiktatur.
Wenn es auch inhaltlich durchaus nachvollziehbar ist (wegen der Logik „sexuell attraktiv finden“ => „sympathisieren“
=> „missbrauchen“, die allerdingskeine zwingende ist!!!) Die reine Empfindung einer sexuellen Attraktion
kann denke ich nie verboten werden, schon alleine deswegen, weil sich Empfindung bei allen – psychisch
„gesunden“ und kranken – ja nicht steuern lassen. Daher meine ich, dass das doch zu weit geht.
@Exotik und Nostalgie jaja, die gute alte Zeit, da war früher immer alles besser! Eine besonders tolle
Zeit war das Mittelalter: Es gab keine Homosexuellen (und wenn mir jemand das Gegenteil beweisen will,
verlange ich sofort, dass er mir eine repräsentative Statistik oder andere Beweise wie Photos, Filmaufnahmen
oder zumindest Radiointerviews vorlegt) Es gab keine Abtreibungen (und wenn jemand etwas anderes behauptet,
dann will ich bitte, dass er mir zeigt, in welchem mittelalterlichen Handelsregister er eine Abtreibungsklinik
verzeichnet sieht). Es gab keine pädosexuellen Handlungen (und wenn jemand etwas anderes behauptet, dann
soll er mir bitte die Internetpostings vorlegen, in denen Leute solche Handlungen oder die Neigung dazu
eingestanden haben). Es gab keine wüsten Beschimpfungen und Anfeindungen (oder kennt jemand eine Internetseite
aus dem Mittelalter, auf der jemand beflegelt worden wäre?). Und, was das schönste ist, es gab eine
einheitliche Liturgie, die nirgends nie anders gefeiert wurde. Es gab nichteinmal Priester mit S-Fehler
oder Akzent. (Wer mir ein Audio- oder Video-File schickt, dass das Gegenteil beweist, bitte …) Kurzum:
Diese nostalgischen Neigungen zeugen nur von Naivität (im besten Fall)!
Achtung: Jakobus, der Bruder Jesu, war und blieb Zeit seines Lebens Jude – er hat von den JesusanhängerInnen
jüdischer Provenienz radikale Toraobservanz gefordert.
uuuuh… Donnerwetter! Ein unglaublich dichter Artikel! Die haben es doch tatsächlich geschafft, ihre
bevorzugten Hassobjekte Abtreibung, Homosexualität und Handkommunion in 1 einzigen Artikel unterzubringen.
ganz klar: Hier wird – wieder mal – die Gleichung „Judentum = fanatischer Extremismus“ aufgestellt. Dieses
Urteil ist 1) grundfalsch (das gilt ebenso für den Islam) und 2) von Leuten verfasst, die lieber nicht
mit Steinen auf andere werfen sollten.
@Isidor Sagen Sie mal, wo sind Sie denn dagegengelaufen? Oder definieren Sie Wahrheit durch Schimpfwörter?
Was genau ist Wahrheit daran, wenn dahergelaufene Redakteure einer Internetseite fundierte wissenschaftlichte
Ergebnisse von renomierten Wissenschaftern durch den Kakao ziehen? Oder ist es so, wie es üblicherweise
bei Extremisten der Fall ist, dass jede Meinung, die sich mit der eigenen deckt, Wahrheit ist, jede andere
Lüge? Dann wäre Wahrheit ein Wort, dass nur Meinungsübereinstimmung ausdrückt und Lüge einfach ein
Synonym für Meinungsverschiedenheit …
ich bin einzig der Meinung, dass ich mich nicht weiter mit ihrem wirren Durcheinander an Postings und
ihren erfundenen Behauptungen über die angeblichen Meinungen anderer Leser und -innen (für die Sie dann
Belege einfordern) auseinadersetzen möchte. Gute Nacht!
Pünktchen: Ihre Äußerungen sind unzusammenhängend, ihre Argumentationen bestehen aus Behauptungen
und der Berufung auf gleichgesinnte Autoritäten (oder was sie dafür halten), Argumente fehlen vollkommen.
Wenn Sie keine Argumente haben, wieso lassen Sie das Posten nicht einfach sein?’
Warum überrascht mich das jetzt nicht? Ich darf Ihnen versichern, die Mär, dass Selberdenken dick machen
würde, stimmt nicht. Sie können es ruhig einmal versuchen!
Pünktchens Stehsätze Geschätztes Pünktchen, ihre „argumentationstechnik“ bedarf noch einiger Reifung …
Mit Katabasis/Anabasis waren Sie schon gescheitert, denn diese kommen gerade in der Messe nach dem trident.
Ritus besser zum Ausdruck 1. Wo haben Sie mich scheitern sehen? Ich habe Aspekte eingebracht und die Diskussion
weiterentwickelt. Das ist kein Scheitern. Ob Sie diese annehmen oder gar übernehmen oder nicht, ob sich
an ihrer Haltung etwas ändert oder nicht, liegt bei Ihnen, da kann ich nicht scheitern / erfolgreich
sein! 2. Sie schreiben: „besser“. Ich frage nicht nach Belegen dafür, ich weiß, dass es die nicht gibt.
Es gibt auch keine dafür, dass ich denke, es kommt „schlechter“ zum Ausdruck . Ich kann es begründen
(können Sie das auch?), mehr nicht. Warum nicht? Es ist persönliche Meinung, subjektive Einschätzung,
daran kann man nur durch Offenheit und aufeinander Zugehen und Einlassen etwas ändern. Sehe dies aber
bei Ihnen chancenlos. Was immer mehr Menschen bedauern, ist der Verlust der Vertikalen durch die Überbetonung
des Gemeinschaftlichen/Horizontalen 1. Das Gegeneinander-Ausspielen von horizontaler und vertikaler Richtung
zeugt von einer ziemlich schlechten Praxis. Wir waren uns doch schon einig, dass diese einander bedingen
und eines ohne das andere nicht auskommt! 2. In meiner Erfahrung sind solche Aussagen noch nie vorgekommen.
Meiner Meinung nach ist das ein ätiologisches Konstrukt.
naja, wie sehen wir das … Also wenn ich mir vorstelle, was ich in drei Tagen kreuz.net schon an scheuslichkeiten
gesehen habe, dann muss ich ehrlich eingestehen, dass ich darauf schon garnicht mehr geachtet habe. Die
Redaktion zu informieren wird wenig bringen, die sind ja informiert. Was sicherlich dienlich wäre, wäre
eine Klage von Betroffenen. Die könnten sich dann durchaus darauf berufen, dass hier österreichisches
Recht anzuwenden ist und dort ist ja – soweit ich weiß – Beleidigung kein Delikt, wo man unbedingt ungestraft
davonkommt. Vorallem dann, wenn dies in der Weise rufschädigend passiert, dass eigentlich aus dem Zusammenhang
zwischen Überschrift und Inhalt des Artikels klar wird, welche konkreten Personen in Augen der Redaktion
hier die Schweine sind.
jaja, Pünktchen … in der Nacht, in der alle Katzen grau sind, geht auch ein Wolf glatt als Rauhhaardackel
durch! in der Nacht des finsteren Mittelalters, in dem sie leben.
alte Messe? Ach Pünktchen, grade haben sie einen vollständig richtigen Satz zusammengebracht und dann:
alte Messe! Grundvoraussetzung für beides ist die diabatische Dimension, die in der alten Messe vollständig
fehlt. Die alte Messe transportierte ein Liturgieverständnis, das zwar sehr modern ist (siehe Neoliberalismus
und Religion als Privatsache), aber von der römisch-katholischen Kirche auf ihrem vom Heiligen Geist
geführten Weg durch die Zeit schon längst abgelegt wurde. Und hier würde es gut anstehen, dem Zeitgeist
(Neoliberalismus) zu widersagen. Ausgehend davon, dass die katabatische und die anabatische Dimension
nicht ohne diabatische Dimension (siehe z.B.: Feier der Gemeinde!) auskommt (und umgekehrt, solange wir
uns auf katholischem Fundament bewegen) und ausgehend davon, dass die Realpräsenz nach der Lehre der
Kirche ja keine durch Zauber gewirkte auf das liturgische Brot (so es ein solches gibt) beschränkte Ausnahmeerscheinung
ist, kann man also durchaus die Feier der Gemeinde, die gemeinsam mit dem Vorsteher um den Tisch des Herrn
versammelt ist, für eine gute Form halten, die das Gemeinte gut zum Ausdruck bringt. Nicht die einzig
mögliche, aber eine sehr gute.
Selbstbeweihräucherung Sehr geehrtes Pünktchen, zuerst einmal zu ihrer Argumentationsfigur: Sie stellen
die Idealvorstellung der einen, von Ihnen bevorzugten Richtung, einem falschen Verständnis meines Vorschlages
gegenüber. Man muss sein Gegenüber schon für intellektuell sehr minderbemittelt halten, wenn man glaubt,
damit durchzukommen. (Wenn ich einen 30 Jahre alten, ungepflegten Mercedes mit einem Prototyp von Lada
vergleiche, kann ich auch zum Schluss kommen, dass Lada viel besser ist als Mercedes – doch glauben wirds
mir niemand!) Zweitens: Die Gefahr, dass durch eine solche Art der Feier eine Selbstbeweihräucherung
entsteht, sehe ich nur dann, wenn ein defizitäres Liturgieverständnis vorherrscht, dass anabatische
und katabatische Dimension der Feier nicht ausreichend verinnerlicht hat!
Sprache! @Asbeel: Eigentlich wäre ich grundsätzlich geneigt, Ihnen zuzustimmen. Doch mich stört ihre
Sprache. Wie auch in anderen Diskussionen sind wir – denke ich – gehalten, auch dem St. Pöltner Altbischof
mit Respekt zu begegnen. Wenn Sie das ganze aus der Distanz so formulieren könnten, dass Sie nicht eine
Person beleidigen, sondern berechtigte Kritik an der Haltung und Tätigkeit eines Bischofs vorbringen,
wäre ich sehr dankbar dafür! Ich bin überzeugt, Sie können das!
Naturrechtlich gesehen … … müssen wir also nach dieser Diskussion hier zurück auf die Bäume. Kultur
ist im Tierreich ja auch eher eine Ausnahmeerscheinung. Ich freue mich schon auf das heitere Ästesägen.
Übrigens: Im Tierreich gibt es auch kaum Tötungen von Artgenossen! Dafür kommt es hie und da vor, dass
ein Muttertier überzählige Junge verspeist. Aber Vorsicht: im Vergleich zu Partnerverspeisung nach dem
Geschlechtsakt und im Vergleich zu Tötung von Artgenossen sind „matriarchale“ Strukturen und Homosexualität
relativ häufig!
Diskussionsstile @Abu Ihr Diskussionsstil ist göttlich!! „Ich habe zwar ein Argument, ganz sicher! Ich
habe eins! Aber ich sags nicht, weil sonst kommen wieder diese bösen Gegenargumente von den anderen …
buhuu“ Das muss man Ihnen erst einmal nachmachen. @Gawlik Nachdem inzwischen auch die Redaktion der Meinung
war, dass ihre Werbeeinschaltungen hier nicht hergehören, haben Sie sich offenbar auf diffuse, verleumderische
Beschuldigungen verlegt. Was soll das „sie werden schon auch noch einen Fehler machen und dann sprechen
wir uns“? Es ist doch wohl nicht ihr Ernst, dass sie per Ferndiagnose aus den Postingtexten wie aus Kaffeesud
lesend (sie sollten sich endlich mal eine andere art des posting-lesens zulegen!) anderen Lesern Straftaten
unterstellen!
ich persönlich … … würde doch darum Bitten, diesen Mann in Ruhe alt werden zu lassen. Wenn zwar
spät, so hat er doch in den letzten aktiven Tagen gelernt: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde
mehr.
Osten –> Westen Wenn ich jetzt böse wäre, würde ich fragen, wieso man dann nicht vormittags richtung
Osten und nachmittags richtung Westen zelebriert … aber ich hab da eine ganz andere Frage: Lehrt nicht
die Kirche die Realpräsenz Christi in der Gemeinde, im Wort und in den Eucharistischen Gaben? Wenn, wäre
es dann nicht richtiger, die Zelebrationsrichtung zueinander zu wählen, im Besten Fall in einem Kreis?
carechild Schön, dass Sie das so sehen. Ich empfinde es inzwischen nicht nur als Werbung sondern auch
als Terror. Wenn Sie mit ihren 1500 Zeichen nichts besseres anzufangen wissen, als ihre Adresse reinzuposten,
dann ist das ihr Problem. Dass ich sie nicht zig Mal sehen will, habe ich Ihnen gesagt, Sie nehmen es
nicht zur Kenntnis. Mein Prolem. Wenn Sie meinen, aus der Ablehnung ihrer Penetranz schon eine Meinung
über ein beliebiges Thema rauslesen zu können, dann nennt man das im Allgemeinen Paranoia, das wiederum
ist allerdings auch ihr Problem. Ich kann Ihnen nur zum dritten und letzten Mal sagen, dass ich mich nicht
inhaltlich zum Hauptthema in ihrem Verein geäußert habe und das auch nicht tun werde, da können Sie
noch so viele blöde Fragen stellen. Ich würde die selbe Vorgehensweise (werbefluten, inzwischen auch
beschimpfen) auch dann verabscheuungswürdig finden, wenn es eine supertolle Internetseite wäre und es
ist mir egal, ob www.kampfschwuchtel.de oder www.weihrauchjunkie.de oder von mir aus auch www.vatican.va
auf diese weise beworben werden, die Methode ist wiederlich! Wenn Sie es bis jetzt nicht verstanden haben,
werden Sie es wahrscheinlich auch diesmal nicht verstehen.
noch einmal, klar und deutlich also, ich wiederhole mich, obwohl ich nicht sehe, was daran rätselhaft
sein sollte. 1. Ich habe mich nicht inhaltlich zu ihrer Arbeit geäußert. Dass Sie mir das unterstellen –
und zwar auf diese Weise –, empfinde ich eigentlich als eine Beleidigung! 2. Ich habe Sie darauf hingewiesen,
dass ich die von Ihnen zitierte Stelle von iustitia gelesen habe und dass sie – obwohl richtig zitiert –
diese offenkundig falsch verstanden haben. (Da es ja das erste mal war, hatte ich keinen Zweifel daran,
dass es ein Versehen war.) 3. Jemandes Methoden zu kritisieren ist etwas anderes als seine Anliegen oder
seine Tätigkeit insgesamt zu kritisieren. 4. Jemandem Behauptungen zu unterstellen, die er gar nicht
gemacht hat, ist eine verabscheuungswürdige Methode. (Insbesondere bei den Inhalten Ihrer Unterstellung).
5. Nun zu meiner Mutmaßung: Ich habe kritisiert, dass sie permanent ihre vollständige Adresse und Werbung
für ihren Verein posten. Das ist kein Werbeforum. Ich habe sie gebeten, wenn Sie werben möchten, dies
unter dem Link werbung zu tun. Was machen Sie darauf? Sie tun es wieder! Was soll ich nun davon halten?
carechild… Also, ich möchte ja nicht für andere sprechen, aber mir fallen zwei Sachen auf: 1. Sie
zitieren „verabscheuungswürdige Methoden“ und fragen dann „Was ist für Sie an unserer Arbeit „verabscheuungswürdig“?“
Fällt ihnen da nicht selbst etwas verabscheuungswürdiges auf?: Nicht genau gelesen und dem anderen eine
Interpretation in den Mund gelegt, die dort nicht hingehört! 2. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihre
Werbepostings mit verabscheuungswürdige Methoden gemeint sind. Wenn Sie ihre Tätigkeit bewerben wollen,
klicken Sie am linken Bildschirmrand unter der Rubrik Werbung auf Werbung schalten www.kreuz.net/advertise.html
und machen Sie das doch dort. Ich denke, dass es in Ordnung ist, ein Mal darauf hinzuweisen, he, ich kenn
da eine hp, oder ich betreib da eine hp, die kann das und das, hier ist der link. Aber die Diskussionen
mit ihren Werbepostings zu fluten, das finde ich nicht in Ordnung. Und ich muss sagen, obwohl ich noch
nicht so lange dabei bin, mir ist das auch schon aufgefallen und sauer aufgestoßen.
@apex Vorweg: Ich war nie bei einer Schwangerenberatung von Donum Vitae und ich werde auch nie hingehen.
Trotzdem: Wenn ich jemanden raten würde, sich beraten zu lassen, dann würde ich wollen, dass jemand
aus kirchlichem Kontext, am Besten mit guter theologischer Bildung das tut. Was Sie mit gottesleugnerischer
Beratung meinen, verstehe ich nicht. Beratung sollte doch neutral auf alle zugehen können. Ich meine,
es ist mir auch egal, ob die Bankangestellten, bei denen ich auf mein Sparbuch einzahle, gläubig sind
oder nicht, sondern sie sollen mich ordentlich beraten. Ich höre zum ersten Mal, dass die Beratung dort
inkompetent sein solle. Das kann ich zwar nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, aber bisher habe ich
keine Indizien dafür gesehen. Was hat Rom damit zu tun? Rom verantwortet seit einiger Zeit, dass der
Schwangerenberatungsmarkt von Beratungsstellen abgedeckt wird, deren Unabhängigkeit mir nicht wirklich
verlässlich nachgewiesen erscheint. Deshalb gehe ich davon aus, dass diese keine ergebnisoffene Beratung
anbieten, sondern eine, die klar darauf ausgerichtet ist, den Umsatz der Abtreibungskliniken zu steigern.
Ich persönlich finde das bedenklich, sehr bedenklich!
Justiz und Irrtum, Kinder und (sexuelle) Freiheit Liebe ungläubige, römische-rechts-göttinnen und gottesliebhaber!
Ich gebe nach ausführlicher Lektüre ihrer Diskussion folgendes zu bedenken: – Justiz kann sich irren.
Vor allem die Lynchjustiz, wie ja schon angemerkt wurde. Diskretion ist dabei nicht nur im Sinne der Täter,
sondern auch der Opfer. – Das US-Amerikanische Justiz ist besonders irrtumsanfällig, hauptsächlich deswegen,
weil sie sich selbst für unfehlbar hält. (by the way: für wen könnte der satz noch gelten?) Dies alles
bestärkt die Kollegin aus Rom in ihren Ausführungen! Doch: Sexuelle Selbstbestimmung als Grundrecht
ist die eine Sache, Schutz vor Sexueller Fremdbestimmung ist eine andere. Hier ist eine sorgfältige Güterabwägung
für den Einzelfall zu machen und anhand dieser dann zu entscheiden, welche Maßnahmen die richtigen sind.
Therapie pauschal abzulehnen halte ich daher ebenso für falsch wie pauschal lebenslanges Wegsperren zu
fordern. Und: Medikamentöse Therapien sind mit allerhöchster Vorsicht zu genießen. Ihre Wirksamkeit
ist nicht erwiesen bzw. sehr gering, die Lateralschäden, die der Staat dadurch zu verantworten haben
könnte, sind von vornherein nicht abschätzbar. Hoffe, die Diskussion durch diesen Einstandskommentar
bereichern zu können …
Beratung Kann denn Beratung schlecht sein? Will Rom wirklich, dass die gesetzlich vorgeschriebene Schwangerschaftsberatung
nur mehr von den Abtreibungskliniken angeboten wird, wo das Wunschergebnis aus der Sicht der Beratenden
schon von vornherein feststeht – nämlich dass die Kassen klingeln sollen?