semper reformandus
Erstellt: 20:09:22 | Dienstag, 27. Juni 2006
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324 Lesermeinungen
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Würzburg: Eine feige Strategie der Vorverurteilung
#13   semper reformandus   12:49:29 | Sonntag, 29. August 2010
bin gespannt…
…wie die genannten Zeitungen jetzt über die Entlastung berichten.
Könnte der Verfasser des Artikels dies nachhalten und ggf demnächst in einer „Fortsetzung“ berichten?
Redaktion benachrichtigen Heute: Verbrennung des Zweiten Vatikanischen Konzils
#15   semper reformandus   10:42:09 | Sonntag, 14. März 2010
@„Pater“ A.
Seit Anbeginn versucht er sie durch Götzendienst, Häresien, Schismen und falsche Religionen in die Irre zu führen.
Stimmt.
Q.e.d.
Viel Spaß in Ihrem Privatschisma.
Redaktion benachrichtigen Die Deutschen ersticken an ihren NS-Maulkorbgesetzen
#66   semper reformandus   17:25:43 | Freitag, 20. November 2009
werte Kölner Klarisse,
nach meiner Übersicht schulden Sie Roma L. noch eine Antwort. Sie behaupteten, sich nur zu Themen zu äußern, in Bezug auf die Sie sachkundig sind. Vor diesem Hintergrund bin ich gespannt, wie Sie Ihren offenkundig falschen und nicht von juristischer Sachkenntnis getrübten Anwurf begründen wollen…
Redaktion benachrichtigen Vor einer Wahl des „geringeren Übels“ ist dringend abzuraten
#20   semper reformandus   18:33:23 | Samstag, 26. September 2009
Rotarierin Merkel
Dem Artikel ist im wesentlichen zuzustimmen, jedenfalls in seinen Schlußfolgerungen. Die Merkel-„C“-DU ist zur antikirchlichen Partei mutiert.
Unsinn ist es aber, die Mitgliedschaft von Frau Merkel in einem Rotary-Club damit in Zusamenhang zu bringen – unsinnig erst recht, um damit den krassen Gegensatz zu Adenauer oder Merz zu unterstreichen. Adenauer war auch Rotarier, Merz ist es ebenfalls. Weitere Gegner von Frau Merkel wie Ihr früherer Schattenfinanzminister Kirchhof wären noch zu nennen – auch er Rotarier. Warum wird das in dem Artikel unterschlagen, die (Papier-)Mitgliedschaft von Frau Merkel aber eigens erwähnt? Natürlich weil es so besser in die überdrehte Verschwörungstheorie-Weltsicht der Verfasserin passt. Und das wiederum ist schlechte Werbung für das Anliegen des Artikels und daher zu bedauern, denn die Grundtendenz stimmt ja, wie gesagt.
Meine Bitte daher: Die Verfasserin möge das mit der Rotary-Mitgliedschaft weglassen. Es schadet dem richtigen Anliegen, da es lächerlich und inkonsequent, sogar uninformiert wirkt. Ich kenne einige Rotarier, die über die Entchristlichung der „C“-DU genauso frustriert sind wie die Verfasserin, und Rotarier Adenauer wäre es mutmaßlich auch, wenn er noch lebte.
Angefangen hat die Misere der Partei ohnehin schon unter dem Scheinkatholiken Kohl, der die alte, katholische Bundesrepublik und mit ihr hunderttausende Ungeborene auf dem Altar des Vaterlandes und seiner Wiederwahl geschlachtet hat (Kohl war übrigens kein Rotarier).
Redaktion benachrichtigen Gegen die Kirche ist keine Lüge verlogen genug
#7   semper reformandus   10:51:39 | Dienstag, 5. Mai 2009
stimme der Vernunft
Brown behauptet in „Da Vinci Code“ ausdrücklich, es handele sich um – romanhaft aufbereitete – Fakten. Im selben Licht erscheinen die Behauptungen in „Illuminati“.
Ich kenne hochintelligente und gebildete Menschen, die sich sogar als Katholiken betrachten, auf die Brownschen Romane angesprochen aber meinen, diese seien doch faktisch „zutreffend“ und historisch wahrscheinlicher als die Berichte der Evangelien. Man darf nicht unterschätzen, was für einen unglaublichen Schaden diese Bücher anrichten.
Frage an die Redaktion oder jeden, der etwas dazu sagen kann: Inwiefern ist belegt, dass Brown Satanist ist (das kann man den Büchern zwar indirekt entnehmen; aber gibt es Belege?)?
Redaktion benachrichtigen Unversöhnlicher Hardliner + …
#5   semper reformandus   09:02:43 | Sonntag, 15. März 2009
zur Info:
Der Vergwaltiger konnnte nicht mehr exkommuniziert werden, denn er war es schon. Er ist nämlich Protestant.
Nach der Berichterstattung war er übrigens gegen die Tötung der Kinder.
Muss ein auf grausame Weise bizarrer Typ sein:
Protti, Dauervergewaltiger, Kinderschänder, dann aber Lebensschützer …
Redaktion benachrichtigen Das verhängnisvollste Ergebnis des Konzils
#8   semper reformandus   15:41:21 | Samstag, 14. März 2009
@Miracolix
Das pseudochristliche Nazi-Geschwafel dieses Verückten (der daher auch nicht in den Knast, sondern in die Klapse gehört) ist nicht „sensationell“, sondern der gleiche Schwachsinn, den er seit Jahren von sich gibt.
Was aber ernst zu nehmen ist: Die Gleichsetzung von Jahwe mit Satan ist eine schlimme Gotteslästerung, und ich fordere die Redaktion auf, den Link sofort zu entfernen. Was zu weit geht, geht zu weit. Kreuz.net macht sich der Beihilfe zur schweren Gotteslästerung schuldig, wenn nicht eingeschritten wird.
Redaktion benachrichtigen Wir bitten den Heiligen Vater und alle Menschen guten Willens um Entschuldigung
#16   semper reformandus   17:24:22 | Dienstag, 27. Januar 2009
Jetzt fehlt nur noch …
… die Kanonisierung Pius XII., dann werden sie den Hl. Vater nicht nur verbal kreuzigen, sondern physisch umbringen. Benedikts – angeblich – geplante Reise ins heilige Land wird lebensgefährlich.
Lang lebe Benedikt der Mutige!
Redaktion benachrichtigen Er ist ein lieber Mann und wohnet in Berlin
#4   semper reformandus   13:04:02 | Dienstag, 27. Januar 2009
Werte Redaktion,
sind Sie jetzt völlig durchgeknallt? Warum werden die Leser eines angeblich „katholischen“ Forums mit Ausführungen über einen kleindeutschen Protti-Möchtegernkaiser behelligt? Um den Untergang dieses usurpierten, lächerlicherweise als „Kaisertum“ bezeichneten antikatholischen Militärmonarchie ist es wirklich nicht schade gewesen – nur dumpfe Nationalisten, die ihr „Deutschtum“ über die Kirche stellen, heulen dem nach.
Eine Tragodie war nur den Untergang des römisch-deutschen Kaisertums – zuletzt auf einen Restbestand in der k.u.k.-Monarchie reduziert. Dass die Preussen vom Fenster sind, ist hingegen bis heute ein Grund zur Feude.
Man muss befürchten, dass so mancher hier seine Zuneigung zur Tradition aus ähnlich trüben rechten Quellen speist wie diese Art des Nationalismus – was der Tradition schadet, weil es berechtigte Angriffspunkte für die Feinde der Kirche bietet, so wie ein gewisser Weihbischof W. mit seinen törichten Steilvorlagen für antichristliche Mächte …
Redaktion benachrichtigen „Wir trinken das heilige Blut aus denselben Kelchen“
#65   semper reformandus   14:27:52 | Sonntag, 2. November 2008
@Clemens Paul
Hab ich. War Teil eines Zitates, von dem er sich nicht distanzierte. Mein Posting eben war wegen der Zeichenbeschränkung nicht erschöpfend; ich konnte nur das Nötigste geraderücken. Gerade diese Aussage war natürlich, auch wenn nur Zitat, falsch. Er wollte in dieser Passage seiner Rede wohl darauf hinaus, dass der Protestantismus bis heute Elemente enthält, die – als solche – nicht gegen die katholische Tradition stehen, sondern aus dieser kommen. Die Protestanten müssten, so Lehmann, diese katholischen, „wahren“ Elemente freilegen, als Weg zurück in die Kirche nutzen und den häretischen Rest aufgeben. Die Rede war natürlich nicht so klar, wie es kreuz.net geschrieben oder der eine oder der andere hier gepostet hätte, sondern, wie immer bei solchen in sich fragwürdigen Anlässen, zu diplomatisch. Die nichtdistanzierte Zitierung eines protestantischen Theologen mit dem „gemeinsamen Kelch“ war stark häresieverdächtig. Aber: Er verwendete immerhin ein Zitat, das sich auf das „gleiche Blut des Herrn“ bezog – damit sind schon alle Prottis, die nicht an Realpräsenz glauben, draußen. Und irgendwie muss man ja – siehe Paulus auf dem Areopag – nun mal auch die armen Prottis da abholen, wo sie stehen. Wie gesagt – man hat von Lehmann wirklich schon weit schlimmeres gehört. Völlig häresiefrei geht es bei ihm offenbar nicht, aber diesmal haben die Prottis sich stärker aufgeregt als die anwesenden Traditionskatholiken, und das ist doch schon mal was. Kein Regensburg, aber auch kein Assisi…
Redaktion benachrichtigen „Wir trinken das heilige Blut aus denselben Kelchen“
#55   semper reformandus   09:00:42 | Sonntag, 2. November 2008
Kreuz-„Kirchen“-Event in Bonn
Im Gegensatz zu den Vorpostern und zur Redaktion, die lediglich einen Artikel aus dem GA zitiert, war ich da und habe gehört, was Lehman gesagt hat. Ich muss festhalten, dass die Berichterstattung verfälscht. Vorab: Ich sehe Lehmann grundsätzlich so kritisch, wie er nun einmal aus Sicht der Tradition zu sehen ist. Viele Male habe ich ihn als Ärgernis empfunden. So ging ich auch in die Kreuzkirche mit dem (Vor-)Urteil, wohl wieder einmal Grund zu (überheblicher?) Aufregung zu finden. Meine Erwartungen wurden aber nur partiell erfüllt: Lehmann „predigte“ zunächst einmal ausführlich zu der Frage, warum es in der Kirche keine Spaltungen geben kann und darf. Jede Häresie sei ein Angriff auf den Herrn selbst. Er subsumierte zwar nicht offen den Protestantismus unter das „Skandalon“ von Schisma und Häresie, die Predigt war aber so angelegt, dass die Mundwinkel der anwesenden Protestanten zunehmend nach unten rutschten. Der zweite Teil war ein Ausblick auf die Zukunft mit der Frage, ob man 2017 „gemeinsam“ feiern könne. Seine Antwort: Nur wenn die Protestanten erkennen, dass nur das, was an Luther „gut“ war, genau das war, was ihn mit der „Tradition“ (sic!) der Kirche noch verband, dass er aber auch schreckliche, aus Sicht der Kirche unerträgliche Aspekte hatte, von denen sich der Protestantismus distanzieren muss (zB Hass auf Päpste und Juden), würde die Spaltung überwunden. Spätestens da lehrte sich die Kreuz-„Kirche“ zunehmend. Ich bin auf Reaktionen, bes. von Prottis, gespannt.
Redaktion benachrichtigen Ohne Illusionen
#68   semper reformandus   22:38:00 | Freitag, 15. August 2008
Realpräsenz
Kleingläubige! Wenn Gott Mensch werden kann, kann er auch sein Fleisch „Brot“ werden lassen – respektive Brot zu seinem Leib. In dieser Situation besteht dann der Leib Christi – chemisch betrachtet – aus Brot, es handlet sich aber um den Leib Christi. Was ist daran schwerer zu fassen als zB an der leiblichen Himmelfahrt – da wechselt gleich der ganze Leib die „Dimension“! Also bitte, Un- udnd Halbgläubige, verschont uns mit dem immer gleichen Aufguss des naiven „aber es bleibt doch chemisch Brot“ oder „ dann seid Ihr Christen ja Kannibalen“-Argument, das so alt wie es Christenverfolgungen gibt…
Redaktion benachrichtigen Sie kommt wieder
#53   semper reformandus   17:12:27 | Freitag, 15. August 2008
@alois bischof
Können Sie mir erklären, wieso ausgerechnet die Piusbrüder eigentlich so ein gewaltiges Problem mit der „subsistit“-Formel haben? Sie betrachten sich doch selbst als katholisch, folgen aber nicht dem Papst, stehen insofern also in gewisser Weise außerhalb der Kirche. Gerade aus Sicht der Piusbrüder dürfte die Kirche also in Gestalt der römischen Kirche nur „subsistieren“,im Sinne eine gewissen Einschränkung der Exklusivität :-O oder sind in der Piusbruderschaft keine „Elemente“ der Kirche und des Heils mehr anzutreffen? Oder sind Sie Sedisvakantist?
Redaktion benachrichtigen Ohne Illusionen
#12   semper reformandus   12:34:15 | Freitag, 15. August 2008
@TRS13
„Das ist mein Leib, der für Euch hingegeben wird“.
Daraus die Formulierung abzuleiten, derjenige, der dieses Herrenwort ernst nimmt, glaube an eine „Wunderpille für bessere Seelen“, ist töricht, blasphemisch und zutiefst unchristlich. Typisch Protti eben.
Der Herr hat seinen Leib am Kreuz auch für TRS13 geopfert und auch für TRS13 das unblutige Opfer eben dieses Leibes beim letzten Abendmahl eingesetzt, aber TRS13 möchte diesen Leib in Rahmen eines bloßes „Erinnerunsgmahls“ (wofür dann überhaupt Mahl? Erinnern kann man sich doch auch ohne zu essen!) in Form von Gummibärchen repräseniert sehen. Auch eine Art, die Zuwendung des Opfers abzulehnen.
Der Herr ist im Ergebnis halt nicht für alle, sondern nur für viele gestorben. TRS13 macht beste Anstalten, sich aus den „Vielen“ auszuschließen. Schade.
Redaktion benachrichtigen Ohne Illusionen
#6   semper reformandus   11:57:28 | Freitag, 15. August 2008
wieso…
… soll es bei den Prottis überhapt „konsekrierte“ Hostien geben? Die haben doch keine Priester!
Redaktion benachrichtigen Eine Pilgerschaft + …
#5   semper reformandus   09:47:04 | Freitag, 15. August 2008
Wolf im Abtspelz
Der Herr Abt fällt in jeder der unzähligen Talkshows, in denen er „katholische“ Polistionen vertritt, durch seine linken Thesen negativ auf, allerdings wirkt er zumeist so schwammig, unkonzentriert und überfordert, dass er ohnehin keine Überzeugungskraft ausstrahlt.
Es ist wenig überraschend, sondern passt ins Bild, nun auch noch zu lesen, dass die Kirche seines Erachtens seit früher Zeit eine „falsche“ Liturgie gefeiert hat, die einen – aus seiner Sicht – maßgeblichen Aspekt des Gottesdienstes nicht zum Ausdruck gebracht hat. Zu dumm, dass z.B. der heilige Benedikt dieses schwere Manko offenbar noch übersehen hatte …
Redaktion benachrichtigen Sie kommt wieder
#4   semper reformandus   16:52:12 | Donnerstag, 14. August 2008
@alois bischof
die Kirchenkrise hängt auch damit zusammen, dass einige Gläubige päpstlicher sind als der Papst und ihm nicht helfen, dass Schiff Petri wieder auf Kurs zu bringen, sondern es sich lieber weiterhin in ihrem privaten „Rettungsboot“ FSSPX bequem machen. Der Separationskurs der Piusbruderschaft verstärkt den „Linksruck“ der Restkirche. Der Papst streckt die Hand aus, weil er dieTradition „an Bord“ braucht, aber die de-facto-Sedesvakantisten der Piusbruderschaft bleiben lieber in Ihrer Schmollecke, anstatt die Hand zu ergreifen. Die Kirche ist auf dem – an die konkrete Person Petri, mit ihren Unzulänglichkeiten, gebundenen – Petrusamt erreichtet, nicht auf einem theoetisches Dogmengebäude.
Redaktion benachrichtigen Gehorsame Nachfolge besteht immer auch im Nachahmen
#8   semper reformandus   17:49:16 | Dienstag, 12. August 2008
@sirilo
2. Ehe: Er weiß halt, wovon er redet. Es ist gerade umgekehrt: Er trinkt nur Wasser (Ehe) und predigt Wein (Zölibat).
Ostkirche: Es gibt den Zölibat, nur nicht für alle Kleriker bestimmter Weihestufen. Die bestehenden Unterschiede zur römische Kirche haben sich historisch entwickelt. Bekanntlich gibt es auch in der römischen Kirche Ausnahmen. Hat die relativ enge Durchsetzunmg des Zölibatsgedankens der römischen Kirche geschadet? Nein, Sie ist heute die „größte“ und weltweit am meisten „verbreitete“ Kirche. Sie hält den – in Ansätzen auch anderweitig entwickelten – Zölibat am konsequentesten durch und beweist auch dadurch, dass sie am nächsten am Evangelium „dran“ ist.
Redaktion benachrichtigen Gehorsame Nachfolge besteht immer auch im Nachahmen
#5   semper reformandus   17:36:25 | Dienstag, 12. August 2008
@Pünktchen
Vielen Dank für den Link!
Überhaupt möchst ich Ihnen auf diesem Wege einmal für Ihre stets klugen Beiträge danken, die sich von zahlreichen Spinnereien in diesem Forum in Form und Inhalt wohltuend abheben. Auch wenn man naturgemäß nicht in allem Details übereinstimmt – Ihre Postings sind von rechtem Glauben und großer Nächstenliebe geprägt und eine echte Bereicherung.
Redaktion benachrichtigen Die schlimmste Strafe kommt im Jenseits
#15   semper reformandus   16:07:18 | Mittwoch, 6. August 2008
@sozialkatholisch, Giuseppe
Sozialkatholisch: volle Zustimmung!
Giuseppe: Im Prinzip auch volle Zustimmung, aber das rechtfertigt nicht die unchistlich-menschenverachtende mohammedanische Hetze.
Redaktion benachrichtigen Die schlimmste Strafe kommt im Jenseits
#4   semper reformandus   15:52:55 | Mittwoch, 6. August 2008
Nach der Lehre der Kirche…
… ist solchen bedauernswerten Unzüchtigen mit Mitleid und Liebe zu begegnen, nicht mit Ächtung und heidnischer Berührungsangst. Est recht, wenn sie krank sind. Auch aus katholischer Sicht ist jenem mohammedanischen Hetzartikel daher scharf zu widersprechen.
Redaktion benachrichtigen Solschenizyn beim Papst + …
#13   semper reformandus   14:02:59 | Mittwoch, 6. August 2008
@ sogenannte Stimme der Vernunft
Selbst wenn die Piusbrüder häretisch und schismatisch wären, wäre die Qualifizierung einer von ihnen gehaltenen Messe als „Affentheater“ gotteslästerlich. Sie haben damit wieder einmal Ihre widerwärtige Grundeinstellung offenbart. Über Ihr Verhältnis zu den – möglicherweise – häretischen und schismatischen Piusbrüdern lasst sich weiß Gott nur das Bild vom Splitter im Auge des anderen zitieren. Sie müssen dringend in sich gehen.
Redaktion benachrichtigen Solschenizyn beim Papst + …
#10   semper reformandus   10:32:30 | Mittwoch, 6. August 2008
@redaktion
Die Rotarier sind – ein im gesellschaftlichen Spektrum – ein Sammelbecken der Konservativen und damit quasi automatisch auch von eher „rechts“ gesinnten Katholiken (freilich solchen, die es „zu etwas gebracht haben“, was aber nicht immer auf eine ungesunde Zuneigung zur Welt schließen lässt, sondern manchmal einfach auf Talent, Leistungsbereitschaft und Engagement).
Man kann über Katholiken wie Erzbischof Marx, MdB Merz und viele weitere, auch kirchliche Würdenträger denken, was man will, aber es handelt sich bei ihnen gewiss nicht um verkappte (freimaurereische) Kirchenfeinde oder gar moderne „Marranen“. Wahrscheinlich ist sogar der Anteil der Anhänger der traditionellen Liturgie in rotarischen Kreisen signifikant höher als im übrigen Spektrum der „christlichen“ Gesellschaft.
Sollte Ihre Meldung also eine Art „Kritik“ insinuieren (sonst wäre sie ja wohl überflüssig), so wäre diese Kritik demnach total verfehlt. Suchen Sie sich – gerade im Sinne der lobenswerten Anliegen der Tradition – bitte die richtigen Gegner aus, und warnen Sie vor den real existenten Gefahren! Die „Rotarier“-Verschwörungstheorie ist wirklich ein Eigentor und Verschwendung von Lebenszeit.
Redaktion benachrichtigen Verdienstvoller Paul VI.? + …
#52   semper reformandus   18:33:16 | Dienstag, 5. August 2008
@ HBR
Das ist nun wirklich Käse. Der neue Usus hebt den Priester auf ein viel höheres Podest. Früher hatte er liturgisch eine viel bescheidenere, dienendere Funktion. Heute ist er viel mehr „Herr“ der Liturgie.
Die vermehrte Teilnahme von Laien ändert daran nichts -und ist überdies ist in der Praxis fast immer unerträglich, da diese Laien ja zumeist linke Kindergärterinnen und Lehrerinnen sind, die nur ihren dümmlichen Betroffenheitsquark von sich geben. Gerade das hat zur Banalisierung der Liturgie maßgeblich beigetragen. Wer im Leben etwas darstellt, hat keine Zeit für diesen Schwachsinn. Also tummeln sich dort die linken Looser und bringen ihre anmaßenden Fürbitten à la „lieber Gott, bitte mach, dass die Welt endlich lieb und gerecht und ohne Krieg und Aids und arme Kinder ist, so wie ich sie gerne hätte! Wie konntest Du nur so eine böse, böse Welt zulassen. Kurz: Mein Wille geschehe. Wir bitten Dich – erhöre uns“.
Prost.
Redaktion benachrichtigen Verdienstvoller Paul VI.? + …
#18   semper reformandus   11:15:30 | Montag, 4. August 2008
Mittelmäßig?
1,7 ist kein „mittelmäßiger“ Durchschnitt, jedenfalls nicht an anständigen Gymnasien und in Bayern. Für die gleiche Leistung würde man in Österreich freilich bereits promoviert oder sogar Professor.
Redaktion benachrichtigen Ist die Identität exklusiv oder nur substantiell?
#4   semper reformandus   14:59:36 | Freitag, 1. August 2008
subsistit
Die Bundesrepublik Deutschland ist nach allgemeinem Verständnis substantiell und exklusiv identisch mit „Deutschland“ oder dem „Staat der Deutschen“ oder „deutschen Staat“; sie „ist“ Deuschland. Wenn sich in Amerika deutschstämmige Auswanderer treffen und einen Verein namens „Club Germany“ gründen, so sind in diesem Verein ggf. Elemente des „Deutschseins“ anzutreffen, der Verein ist aber nicht „Deutschland“. Wenn Bayern beschlösse, aus der Bundesrepublik auzutreten, wären in Bayern weiterhin deutsche Elemente – staatlich, kollektiv und individuell – anzutreffen, nur die Rest-BRD bliebe aber „Deutschland“. Die Beispiele ließen sich fozsetzen. Worauf ich hinaus will: Wir brauchen den sprachlichen „subsistit“-Krampf nicht, um auszusrücken, dass auch in abgespaltenen Gemeinschaften gewisse „Elemente“ weiterbestehen können; letzteres ist trivial. Die „Subsistit“-Formel richtet daher bis heute mehr Schaden als Nutzen an. „Est“ hätte völlig gereicht, auch soweit „subsistit“ teilweise redlich gemeint war und bei korrekter Auslegung gerade noch mit der Lehre der Kirche unter einen Hut zu bringen ist, wenn auch nur nach einigen Verrenkungen.
Redaktion benachrichtigen Fühlen Sie sich manchmal isoliert?
#8   semper reformandus   17:05:50 | Dienstag, 29. Juli 2008
@sozialkatholish
eben, genau so ist es. Deshalb verstehe ich nicht, auf was no comment hinaus will.
Redaktion benachrichtigen Fühlen Sie sich manchmal isoliert?
#6   semper reformandus   16:51:05 | Dienstag, 29. Juli 2008
@no comment
wo lehrt sie das? Ich befürchte, Sie sind es, der hier einiges durcheinander wirft. Bringt die alte Messe Ihres Erachtens etwa ein „falsches“ Operverständnis zum Ausdruck?
Redaktion benachrichtigen Fühlen Sie sich manchmal isoliert?
#4   semper reformandus   16:43:00 | Dienstag, 29. Juli 2008
Bei aller Wertschätzung …
… für die Verdienste des Erzbischofs stimmt es schon nachdenklich, dass er Beifall ausgerechnet von „orthodoxen“ Schismatikern, von Protti-Ketzern und ungläubigen Mohammedanern als „Argumente“ für sich ins Feld führt … das zeigt, dass auch an seiner Position etwas faul war.
Redaktion benachrichtigen Das wäre ein tödlicher Weg
#42   semper reformandus   16:43:43 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@alois bischof
Danke, dass Sie mein früheres Posting so eindrucksvoll bestätigt haben. Es geht im Kern um die Frage, ob die FSSPX sedisvakantisisch ist.
Redaktion benachrichtigen Das wäre ein tödlicher Weg
#25   semper reformandus   14:22:32 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ExBochumer
Aus Ihrer Wortwahl spricht wirklich pure Nächstenliebe.
Das aktuelle Verhalten der Piusbruderschaft ist nicht minder betrüblich. Das sagei ch als jemand, der glaubt, dass die Verdienste de Bruderschaft hoch sind. Wer weiß, wo die Kirche ohne sie stünde. In gewisser Weise waren sie eine rettende „Arche“.
Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Chefkapitän die Insassen der „Arche“ wieder an Bord des Hauptschiffs braucht. Er braucht sie. Er kommt ihnen entgegen. Er reduziert die „Versöhnungsbedingung“ materiell letztlich auf die Frage, ob er als Papst anerkannt wird.
Wer in dieser Situation „Nein“ sagt, bricht endgültig mit der Kirche. Das ist Protestantismus. Für mich sind die Piusbrüder von jetzt an nur noch verlogene Sedisvakantisten, die ihren Sedisvakantismus nicht einmal zugeben.
Ihre Gebete für den Papst sind scheinheilig. Wenn man ihm wirklich helfen wollte, wäre jetzt die passende Gelegenheit: Die Kircher braucht nach dem MotuProprio massenhaft Priester, die richtig zelebrieren können.
Redaktion benachrichtigen Für dumm verkauft
#2   semper reformandus   15:11:09 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@stimme
demnächst vielleicht koschere Küche und die Abwesenheit von Schweinefleisch…
Redaktion benachrichtigen Rabiate Antichristlichkeit
#36   semper reformandus   18:03:08 | Dienstag, 15. Juli 2008
@ägypt. Mädchen
Ihr antichristliches Gegeifere ist eine schwere Beleidigung Gottes, leider typisch für arme Seelen, die von der satanischen mohammedanischen Irrlehre durchdrungen sind. Ihre Sprache und Ihre gesamte Argumentation zeigen überdies, was uns blüht, wenn Ihre Sekte in Europa zu starken Einfluss gewinnt.
Die mohammedanische Irrlehre ist mit aller Schärfe und Konsequenz zu bekämpfen (nicht die einzelnen Mohammedaner natürlich).
Geistige Brandstifter wie der offenbar gutwillige, aber törichte und einfältige „Aleph“ alias „Gilbert“ etc. leisten den Feinden der Kirche Vorschub, indem sie das falsche Gerede über das „finstere Mittelalter“ nachplappern. „Aufklärung“ ist übrigens an sich weder gut noch schlecht, sondern kann beides sein. Der gute Teil der Aufklärung steht in der Tradition der Entfaltung christlicher Lehre und Kultur Europas, der schlechte ist antichristliche Freimaurerideologie und als solche ebenso zu bekämpfen wie das Mohammedanertum.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#46   semper reformandus   17:45:11 | Dienstag, 15. Juli 2008
@stimme
und? Antwort?
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#33   semper reformandus   16:32:08 | Dienstag, 15. Juli 2008
@stimme der vernunft
Sie fragen, wieso Sie „Menschenwürde“ begründen sollen. Damit weichen Sie derAntwort aus. Begründen Sie doch einfach!
Zum „Wieso“:
Weil ich Ihre Position verstehen will. Sie stellen sich erklärtermaßen gegen die Kirche und setzen tradiionelle Katholiken bewusst mit Taliban etc., also mit Terroristen, Massenmördern und Volksverhetzern, gleich. Also bitte – was sind die Grundlagen Ihres Wertesystems, dass zum einen Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit, Taliban-Ideologie – zu Recht – ablehnt, zugleich aber die Kirche und deren Glauben – zu Unrecht – damit in einenTopf wirft und ebenfalls ablehnt?
Sie schulden mir natürlich keine Antwort – aber es wäre nett udn Ausweis einer gewissen intellektuellen Redlichkeit, wenn Sie sich zu einer Antwort bequemen könnten.
Wenn Sie der Antwort weiter ausweichen, spricht das für sich.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#15   semper reformandus   15:38:21 | Dienstag, 15. Juli 2008
@stimme der vernunft
Ich bin – wie Sie – gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Der Grund dafür ist mein Glaube, der der Glaube der Kirche ist.
Ich freue mich, dass wir zumindest in diesen beiden Punkten offenbar unsere Ablehnung teilen.
Ebenso offenkundig begründen wir aber unsere – im Ergebnis übereinstimmende – Haltung ganz unterschiedlich. Wären Sie so freundlich, mir mitzuteilen, wieso Antisemitsmus und Menschenfeindlichkeit aus Ihrer Sicht falsch – und nicht etwa bloß schlicht zur Kenntnis zu nehmende Auswüche eine blinden Evolution – sind?
Danke!
Redaktion benachrichtigen Päpstlicher Sommer + …
#32   semper reformandus   12:03:31 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@benedikt
Genau! So wie die modernistischen Exegeten den „historischen Jesus“ vom „Christus des Glaubens“ trennen, trennt die Priesterbruderschaft zwischen dem „historischen Papst“ und dem „päpstlichen Lehramt des Glaubens“. Das geht natürlich nicht. Daher auch immer der stereotype Einwand von Piusbrüdern, mit denen man diskutiert, die „Konzilskirche“ habe eine überzogenen Vorstellung von der päpstlichen Unfehlbarkeit“. Was die Piusbrüder nicht erkennen: Der Papst weiß doch, welche Position die Bruderschaft zu bestimmten Texten des II. Vat. einnimmt. Wenn man sie wieder „reinlässt“, ohne einen Widerruf dieser Konzilskritik zu verlangen, gibt man indirekt zu, dass die Sichtweise der Bruderschaft eine vertretbare, im Rahmen der Lehre der Kirche zulässige „Auslegung“ der VII-Texte darstellt. Die Modernisten würden toben. Leider ist die Bruderschaft zu ängstlich und spielt nicht mit, anstatt der Kirche zu helfen. Ihr fehlt es offenbar an Gottvertrauen.
Redaktion benachrichtigen Das neue alte Pallium
#1   semper reformandus   18:11:45 | Samstag, 28. Juni 2008
wann …
… hat JP II das asysmetrische Pallium eingeführt? Ich dachte, das wäre bei der Amtseinführung von B XVI passiert. Kann mich jemand von den Oberexperten in diesem Forum aufklären?
Lieber Heiliger Vater, jetzt bitte noch die Tiara!
Redaktion benachrichtigen In der Kirche tobt ein Krieg
#17   semper reformandus   10:53:16 | Freitag, 27. Juni 2008
Entscheidung
Was soll die hohle Aussage „ich anerkenne die Macht des Papstes“? Die Priesterbruderschaft muss sich entscheiden, ob sie sedisvakantistisch ist oder nicht. Genau auf die Chance eines Bekenntnisses gegen den Sedisvakantismus laufen die „5 Punkte“ im Kern hinaus. Wer diese Minimalbedingung ablehnt, ist exkommuniziert und bildet eine Sekte.
Redaktion benachrichtigen Platte Gottesdienste
#13   semper reformandus   15:45:59 | Montag, 23. Juni 2008
Achung! Ein „vorkonziliarer“ original kölscher Witz!
Tünnes war zum ersten Mal in Italien im Urlaub.
Schääl:„Und, wie war et?“
Tünnes: „Schön war et, und dat beste: in der Kirsche spreschen se sojar Kölsch.“
P.S.: Soviel zum Thema „Proletendialekt“.
Redaktion benachrichtigen Die vierzigjährige Tyrannei der Sandalisten
#10   semper reformandus   10:50:34 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ typ
mit der Verbeugung natürlich. Das Ergeben der Hände ist eine Geste, die den „Händeheber“ größer macht, er streckt sich selbst nach Gott und „wächst“ dabei. Das Händeheben wirkt überdies theatralisch und kitschig. Die Verneigung hingegen macht kleiner und ist eine angemessene Haltung gegenüber dem Souverän. Da sie die transzendente Wirklichkeit angemessener abbildet, ist sie auch im echten, sachlichen Sinne transzendenter.
Redaktion benachrichtigen Wie unmündige Kinder
#6   semper reformandus   18:06:24 | Montag, 16. Juni 2008
@Karl Murx
Bitte klären Sie mich auf: Was hat das alles mit Probst Dr. Gösche und mit dessen Berliner Insitut zu tun?
Redaktion benachrichtigen Er mag Rom nicht
#6   semper reformandus   16:17:15 | Donnerstag, 12. Juni 2008
also, nichts gegen Köln, aber …
… ich sitze gerade in Köln und schaue auf den Rhein, im strömenden Regen, und ich finde es schon ziemlich plemplem, Köln mit der Begründung Rom vorzuziehen, dort gebe es „nur“ den Tiber und so viele Palazzi … er ist schon ein leicht skurriler Typ, unser Herr Kardinal …
Redaktion benachrichtigen Gab er den Tötungsbefehl?
#3   semper reformandus   17:32:17 | Montag, 28. April 2008
nur Gott kann lossprechen?
Sind Sie Protestant, Herr „Bischof“? Oder Jude?
Redaktion benachrichtigen Leider doch suspendiert
#4   semper reformandus   14:53:51 | Freitag, 25. April 2008
siehe vorheriger Artikel
dacht ich’s mir doch …
Finde es gut, das kreuz.net Raum für solche Richtigstellungen bietet.
Redaktion benachrichtigen Die Mehrheit der Menschen zieht Traditionen und Ordnung dem Chaos vor
#4   semper reformandus   12:34:14 | Donnerstag, 24. April 2008
@vorposer
bei aller Sympathie für die Position der Priesterbruderschaft, die in der Tat ernorme Verdienst hat – es wird langsam Zeit zur Versöhnung. Das MP war die ausgestreckte Hand, die man nicht zurückweisen darf. Der heilige Vater will die FSSPX nicht in eine Falle locken, um sie zu vernichten, sondern unter den Schirm Roms holen, um sie zu schützen. Zu schützen auch vor sich selbst – damit sie keine Sekte wird.
Redaktion benachrichtigen Nicht suspendiert
#9   semper reformandus   17:23:50 | Mittwoch, 23. April 2008
@alle
nochmals:
Wäre irgend jemand, der den Fall besser kennt, freundlicherweise bereit, meine Frage (s.u.) zu beantworten? Vielen Dank!
Redaktion benachrichtigen Nicht suspendiert
#3   semper reformandus   17:07:58 | Mittwoch, 23. April 2008
@alle
Ich habe mich mit diesem der Kirche schadenden und alle Beteiligten unsympathisch wirken lassenden Fall bislang nicht näher befasst – vielleicht ist meine Rückfrage daher dumm; für diesen Fall bitte ich um geduldige Belehreung:
Was war denn nun der genaue Inhalt jener bischöflichen „Verfügung“? Die Suspendierung vom Prietseramt? Dann wäre die „Nichtannahme“ der Beschwerde ja im Ergebnis wohl doch eine Bestätigung, und die „Verfügung“ eben doch eine Art Sanktion.
Bei allem Verständnis für Empfindlichkeiten in Bezug auf die genaue Wortwahl im kurialen Sprachgebrauch – die Verfasserin ist ja offenbar Philologin und keine Juristin – hier handelt es sich aus meiner bodenständigen Juristensicht um reine Wortklauberei. Entscheidend ist, was in der Sache entschieden wurde (ich weiss, das war tautologisch).
Redaktion benachrichtigen Plant der Heilige Vater, in der Öffentlichkeit eine Alte Messe zu lesen?
#11   semper reformandus   15:11:16 | Freitag, 18. April 2008
@Dr. Otterbeck
Ich weiß aus persönlicher Anschauung, dass und wie Mosebach betet und hilft. Sie müssen hier keine – scheinheilig in rhetorische Fragen verpackte- „Gegenangriffe“ auf Mosebach starten, weil Mosebach niemanden, jedenfalls nicht den Papst, angegriffen hat. Wenn Sie ihn nicht verstehen, schweigen Sie.
Redaktion benachrichtigen Plant der Heilige Vater, in der Öffentlichkeit eine Alte Messe zu lesen?
#3   semper reformandus   12:17:18 | Freitag, 18. April 2008
@romulus
Die Fragen sind brillant, jede einzelne verdiente vertiefte Diskussion. Ich würde mich nicht einmal wundern, wenn der Heilige Vater selbst diese Fragen als besonders interessant betrachten würde – auch scheinbare Nebensächlichkeiten wie die liturgische Farbe zum Fest der hl. Johanna von Orleans; alle diese Fragen ziehen jeweils einen Rattenschwanz brisanter Konsequenzen nach sich.
Lassen Sie einen großen und umwerfend gebildeten Denker wie Mosebach erst mal auf sich wirken, bevor Sie sich mit derart oberflächlicher Kritik lächerlich machen.
Redaktion benachrichtigen Rückt er mit dem Zaster raus?
#5   semper reformandus   10:58:53 | Montag, 14. April 2008
@engelhardt
Sie haben ausnahmsweise Recht: Es geht nicht eigentlich um „Erpressung“ (es sei denn, man verweigerte die Nichtausschüttung bereits verbindlich zugesagter Gelder).
Es geht aber – spiegelbildlich – um Bestechung: Wir Reichen „schenken“ Euch Bitterarmen Millionen, wenn Ihr im Gegenzug Eure Kinder tötet.
Eigentlich noch perfider.
Redaktion benachrichtigen Haltlose Heilsversprechungen
#22   semper reformandus   11:23:01 | Sonntag, 13. April 2008
@Wagner
Ja, danke – aber die CDU hat es nicht geschafft, die Katasprophe zu verhindern. Wieso auch – die Kanzlerin und die zuständige Ministerin waren dafür. Die „konservativen!“, die „christlichen“ haben wieder versagt.
Krass: In der gleichen Woche gedachte man mit viel Pathos der nicht gerade ehrenvollen, in Rückblick sogar schändlichen Zustimmung des Zentrums zum Ermächtigungsgesetz vor genau 75 Jahren … die Scheinheiligkeit und Selbstgerechtigkeit, mit der auf die Vorfahren gezeigt wird, vertieft die aktuelle Schande.
Redaktion benachrichtigen Haltlose Heilsversprechungen
#16   semper reformandus   14:24:36 | Freitag, 11. April 2008
@Kurt K.
Ihr „Ja“ scheint nun eine eindeutige Antwort auf meine Frage zu sein; die folgenden Ausführungen lassen freilich befürchten, dass Sie die Frage immer noch nicht richtig verstanden haben.
Nehme ich Ihr „Ja“ trotzdem ernst, so muss ich Ihnen sagen, dass mich Ihr Standpunkt entsetzt. Wer sich anmaßt, zu entscheiden, wer Mensch ist, ist im Kern Nazi.
Ihr „Teil der Mutter“- Argument ist wiederum so dämlich, dass ich nun die Geduld verliere und die Diskussion abbreche. Wie kann ein in vitro gezeugtes und im Reagenzglas lebendes einzelliges, später mehrzelliges Lebewesen „Teil der Mutter“ sein? Sie sind nicht ernst zu nehmen.
Redaktion benachrichtigen Haltlose Heilsversprechungen
#11   semper reformandus   12:31:52 | Freitag, 11. April 2008
@Kurt K
Schwache Vorstellung, zweite Chance:
Ja, ich wollte eine Stellungnahme – aber eben gerade nicht zu der Frage, warum Sie sich als etwas besseres fühlen als ein Mensch in den ersten Momenten seines Lebens (letztlich ja nur weil Sie ausgewachsen, also stärker sind, also brutalst „sozialdarwinistisch“), sondern Ihre Stellungnahme zu der grundlegenden Frage, wieso Sie meinen, dass irgendein Mensch überhaupt das Recht hat, zu definieren, ab welchem Stadium seiner biologisch beschreibbaren Entwicklung vom Einzeller zum Kurt K. der Mensch anfängt „Mensch“ zu sein. An dieser Frage haben Sie komplett vorbei geschrieben.
Also? Haben Menschen das Recht, zwischen biologischen Individuen der Gattung Mensch in Bezug auf deren „gesellschaftlich-rechtlich akzeptiertes Menschsein“ zu unterscheiden?
P.S.: Das Hornhautargument ist wirklich unsäglich. Oder entwickelt sich Ihre Hornhaut als Individuum, wenn man sie in eine Umwelt versetzt, die sie nährt?
Redaktion benachrichtigen Haltlose Heilsversprechungen
#6   semper reformandus   10:28:59 | Freitag, 11. April 2008
Kurt K.
Ich hatte aber eine neue These aufgestellt: Sie und Gunsenum sind auch nur ein Zellhaufen. Sind wir uns denn da wenigstens einig?
Etwas abstraker:
Begründen Sie doch bitte mal …
… nein, keine Sorge, nicht warum das eine nur ein Zellhaufen und das andere ein Mensch sein soll, da werden wir uns ja ohnehin nicht einig, wie Sie meinen …
… begründen Sie bitte, wieso einem Dritten oder dem Staat überhaupt das Recht zustehen soll, zu entscheiden, was ein Zellhaufen und was ein Mensch ist! Ich will wenigstens den „philosphischen“ Ausgangspunkt Ihrer Sichtweise verstehen, wenn wir uns über das Ergebnis schon nicht einigen können …
Redaktion benachrichtigen Haltlose Heilsversprechungen
#2   semper reformandus   09:59:46 | Freitag, 11. April 2008
@gunsenum
Rein „naturwissenschaflich“ betrachtet sind Sie auch nur ein Zellhaufen. Stellen Sie Ihr Herz noch heute – auch wenn der Zellhaufen „Gunsenum“ dabei naturgemäß zerstört werden wird – zu Heilzwecken zur Verfügung? Man soll doch immer bei sich selbst anfangen!
Redaktion benachrichtigen Jesus war kein Jude
#4   semper reformandus   16:28:16 | Donnerstag, 10. April 2008
@Vorposter
1. Es geht hier weniger um die Widerlegung, das Jesus Jude war, sondern um die Widerlegung seiner über den „gesetzlichen“ Vater Josef vermittelten Abstammung aus dem Hause Davids, die wiederum mit dem Messias-Anspruch zusammenhängt.
2. Wenn es antisemitisch ist, wissenschaftlich korrekt und unverfälscht aus dem Talmud zu zitieren, sind alle Rabbiner Antisemiten. Ihre Argumentation ist wirklich schwachsinnig.
Redaktion benachrichtigen Ein dritter Heimatbesuch?
#28   semper reformandus   18:18:03 | Donnerstag, 3. April 2008
@marcelus
ja ja, allgemein bekannt.
Aber dennoch könnte man doch Bedauern äußern? Schließlich haben die jüdischen Autoritäten jener Zeit, wie Sie zu recht betonen, die Ermordung von Rom gefordert, sogar gegen den anfänglichen Widerstand des Statthalters durchgesetzt … Und wo ist der Unterschied zu der vonIhnen verlangten Verneigung vor den Opfern der Nazis? Nach Ihrer Argumentation billigt jeder Jude, der sich heute nicht vor dem Kreuz verneigt, indirekt den Mord an Jesus. Da Sie dies wiederum billigen, sind Sie – Ihrer eigenen Logik zufolge – ein indirekter Unterstützer der Kreuzigung. Schlimm, schlimm.
Redaktion benachrichtigen Ein dritter Heimatbesuch?
#25   semper reformandus   17:51:44 | Donnerstag, 3. April 2008
@Marcelus
Wieso „Mahnmale“ im Plural? Welche gibt es denn noch und wurden von mir erwähnt?
Übrigens: Finden Sie eigentlich, die jüdischen Vertreter Berlins sollten beim Papstbesuch an einer der in der Stadt vorhandenen Golgatha – Gedenkstätten (vulgo Kirchen) sich vor dem Kreuz verneigen und Ihr historisches Bedauern über den Mord am Gottmenschen Jesus Christus öffentlich bekunden?
Redaktion benachrichtigen Ein dritter Heimatbesuch?
#21   semper reformandus   17:39:57 | Donnerstag, 3. April 2008
@marcelus
Ihre Unterstellung, meine Äußerung sei als indirekte Billigung eines Völkermordes zu verstehen, ist eine Unverschämtheit und persönliche Beleidigung.
Ich vermute allerdings zu Ihren Gunsten, dass Sie zu diesen Brain-Washed-Typen zählen, und nehme Ihnen die Beleidung daher nicht übel. Denn ich habe begründete Zwiefel an Ihrer Zurechnungs- bzw. Schuldfähigkeit.
Redaktion benachrichtigen Ein dritter Heimatbesuch?
#16   semper reformandus   17:26:05 | Donnerstag, 3. April 2008
@benedikt
Bonifatius hat bekanntlich die Donareiche umgehauen – wenn der Heilige Vater etwas vergleichbar Provokantes täte, wäre das natürlich klasse. Wie wär’s mit Holokaustmahnmal ignorieren? Oder die Türen der Schlosskirche in Wittenberg exorzieren? Ich fürchte, er wird sich in Berlin und im Osten statt dessen an den falschen Stellen verneigen müssen.
Andererseits freue ich mich immer, wenn die Protestanten neidisch werden, weil das gesamte Fernsehen wieder mal nur über den Papst berichtet, vielleicht wäre allein das den Spass wert.
Redaktion benachrichtigen Wahrzeichen wofür?
#2   semper reformandus   11:39:20 | Dienstag, 1. April 2008
@pius12
Genau! Die Romanik galt den Erbauern der Gotik als „altmodisch“, die Gotik wurde von der Renaissance verachtet, der alte Petersdom wurde für den heutigen abgerissen, Barock galt kurz danach als kitschig, der Historismus des 19. Jhrds. bald darauf als rückwärtsgewandt usw… überlassen wir also das KÜNSTLERISCHE Urteil getrost der ÜBERnächsten Stilepoche, und freuen uns erst mal, dass die Kirche HEUTE lebt und daher Raum für zeitgenössische Kunst bietet.
Diese muss im Falle einer Kirche aber „dogmatisch“ passen. Und scheinen in der Tat Zweifel engebracht; unter liturgischen Aspekten mag man insbesondere kritisieren, dass diese Kathedrale offenkundig für den NOM konzipiert wurde; ich kenne (gelungene) „moderne“ Kirchen, die noch für den überlieferten Ritus gebaut wurden – eine viel spannendere Kombination.
Redaktion benachrichtigen Ein schwangerer Mann – und schon ist der Schwindel aufgeflogen
#35   semper reformandus   16:41:49 | Freitag, 28. März 2008
@hieron
Herr Altertumsforscher,
so so, das „Thomasevangelium“ ist unzensiert und ungefälscht – wer hat denn wann welche anderen historischen Berichte über Jesus zensiert oder gefälscht? Beweise? Quellen? Was ist Ihre Qualifikation? Bin gespannt!
S.R.
Redaktion benachrichtigen Ein schwangerer Mann – und schon ist der Schwindel aufgeflogen
#32   semper reformandus   16:21:00 | Freitag, 28. März 2008
@Kurt K.
welcher Bumerang?
Redaktion benachrichtigen Ein schwangerer Mann – und schon ist der Schwindel aufgeflogen
#30   semper reformandus   16:11:15 | Freitag, 28. März 2008
@hieron
Also … Autobahn geht gar nicht!
Spaß beiseite: Sie vergleichen Jesusforschung mit Klopapier? Und bezeichnen sich selbst als Altertumsforscher? OK, Schluss der Debatte – zu doof.
Redaktion benachrichtigen Ein schwangerer Mann – und schon ist der Schwindel aufgeflogen
#27   semper reformandus   15:56:44 | Freitag, 28. März 2008
@ Hieron
Würden Sie – nur so aus aus Neugierde – mal gewisse Nazi-Theorien über Jesus nachlesen, würden Sie überrascht feststellen, das jene Herrschaften den gleichen Schwachsinn wie Sie verzapft haben – Sie befinden sich also nolens volens in schlechter (wenn auch passender) Gesellschaft. Das sollte Ihnen zu denken geben. Viellicht sind Ihnen die Nazis danach aber auch nicht mehr so unsympathisch, wer weiß?
Redaktion benachrichtigen Ein schwangerer Mann – und schon ist der Schwindel aufgeflogen
#25   semper reformandus   15:46:00 | Freitag, 28. März 2008
@ Hieron
Für einen historisch bewanderten und kritischen Doktorallwissend Ihres Formats sind Ihre Lateinkenntnisse („Petris“) ziemlich erbärmlich.
Natürlich benutzen Sie auch den terminus technicus „unbefleckte Empfängnis“ falsch, wie es sich für einen kritischen Religionsforscher Ihres Niveuas gehört.
Das mit dem „Ben Pantera“ haben Sie aus Nazibüchern, stimmt’‘s?
Hut ab! Bin echt beeindruckt!
Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung
S.R.
Redaktion benachrichtigen Nicht alle befinden sich im Krebsgang
#19   semper reformandus   15:14:28 | Dienstag, 25. März 2008
@aleph
So so, Sie verwahren sich also dagegen, die „Zeugen“ als gotteslästerlich zu bezeichnen!
Wissen Sie was: Ich verwahre mich dagegen, die Lehre der Sekte „Zeugen Jehovas“ NICHT als gotteslästerlich zu bezeichnen.
Redaktion benachrichtigen Nicht alle befinden sich im Krebsgang
#16   semper reformandus   14:38:58 | Dienstag, 25. März 2008
@ExBochuner
Klar, aber sie bezeichnen sich trotzdem als „ eine Art von Christen“. Nur darum ging es mir.
Redaktion benachrichtigen Nicht alle befinden sich im Krebsgang
#12   semper reformandus   14:17:18 | Dienstag, 25. März 2008
@aleph
die Zeugen Jehovas, die ich kenne, bezeichnen sich als Christen und berufen sich ständig auf Jesus. Mormonen kenne ich nicht.
Redaktion benachrichtigen Nicht alle befinden sich im Krebsgang
#4   semper reformandus   12:49:53 | Dienstag, 25. März 2008
„Gotteslästerlich“
Wer die Gottheit Christi, also Gottes, bewußt leugnet – zumal wenn er sich trotzdem irreführend als „christlich“ bezeichnet – lästert Gott. Der Vorwurf trifft nicht unbedingt das einzelne irrgläubige (irregeleitete) Individuum, wohl aber die antichristliche Religionsgemeinschaft und deren Irrlehre als solche.
Redaktion benachrichtigen Nicht alle befinden sich im Krebsgang
#2   semper reformandus   11:55:04 | Dienstag, 25. März 2008
„historische Negerkirchen“?
Wie bitte?
Redaktion benachrichtigen Glücklicher Leichengeruch?
#6   semper reformandus   11:47:09 | Dienstag, 25. März 2008
@Stimme der Vernunft
Da haben Sie ausnahmsweise gar nicht mal so Unrecht: Es ist schon peinlich, in was sich Vertreter des Lehramtes so alles einmischen; Kardinal Lehmann war da einsame Spitze, aber auch so mancher Papst. Insofern hat es auch im Falle Galilei durchaus von Seiten der Kirche Grenzüberschreitungen gegeben, zugegeben. Das ändert aber nichts daran, dass vor allem G. im Kern Unrecht hatte – ironischerweise ausgerechnet naturwissenschaftlich (die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Universums, die Gezeiten sind kein Beweis für den Umlauf der Erde um die Sonne; die Bedeutung der Fixsterne etc.). Und die Kirche MUSS sich auch weiterhin einmischen, um der mörderischen utilitaristischen Ideologie – dem Nazitum unserer Tage – entgegenzutreten.
Redaktion benachrichtigen Glücklicher Leichengeruch?
#3   semper reformandus   11:13:17 | Dienstag, 25. März 2008
Dieser Herr Physiker …
… wiederholt im Kern den Fehler Galileis, der zu Recht gemaßregelt wurde: Er bleibt nicht bei seinen naturwissenschaftlichen Leisten.
Redaktion benachrichtigen Papst tauft Muselmanen + …
#25   semper reformandus   16:52:43 | Sonntag, 23. März 2008
@anita
Falsch, es heißt „Mohammedaner“. „Mohammedaner“ ist die einzige unter den gebräuchlichen Bezeichnungen für jene Weltanschauung, die den Aberglauben der Jünger Mohammeds mit Unterscheidungskraft gegenüber anderen Bekenntnissen kennzeichnet, ohne andere Religionen mittelbar herabzusetzen.
Redaktion benachrichtigen Karikatur statt Information
#56   semper reformandus   21:25:21 | Mittwoch, 19. März 2008
Spontanrezension
Ich bin kein Anhänger der Priesterbruderschaft – nach der Sendung muss ich aber sagen: Respekt! Pater Schmidberger hat einen hervorragenden Eindruck gemacht, besonnen und klug geantwortet, souverän Fallen umschifft, Präzision und Wahrhaftigkeit in die Diskussion gebracht und zuweilen schlagfertig reagiert. Hut ab. Die Sendung war überhaupt erstaunlich unschädlich – auch weil selbst die linkesten Spinner-Katholiken angesichts der komplett kenntnisfreien evangelischen Moderatorin gar nicht anders konnten, als erstaunlich „katholisch“ zu sein. ALLE haben die alte Liturgie verteidigt und gelobt – wer hätte das gedacht! Und Schmidberger hat Geißler zu einer wenigstens kleinen Korrektur seiner Irrlehre „es gibt keine Hölle“ provoziert. Alles in allem kein Grund zur Aufregung – das ist nicht schlecht gelaufen.
Redaktion benachrichtigen Karikatur statt Information
#11   semper reformandus   11:27:48 | Mittwoch, 19. März 2008
@carolusmagnus
Wie wahr !
Redaktion benachrichtigen Endlich ein neuer Kreuzstab + …
#13   semper reformandus   10:29:54 | Montag, 17. März 2008
@schüttel
verstehe ich Sie richtig, dass Sie das Motu Proprio verhängnisvoll finden, weil es die NO-Messe nicht abgeschafft hat?
Redaktion benachrichtigen Erzbischof ermordet
#12   semper reformandus   15:24:21 | Donnerstag, 13. März 2008
@botschafer
Ja ja, ich bin ja ganz nahe bei Ihnen – aber nur unter der Voraussetzung eines christlichen Staates, sonst sind wir die nächsten. Gerade unsere Lehre ist aus Sicht der feministisch-öko-nazi-sozi-homo-was-was-ich-für-Zeitgeistigen bedrohlich und zu bekämpfen.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof ermordet
#9   semper reformandus   15:03:51 | Donnerstag, 13. März 2008
@rheiny
OK, gegen Pauschalisierungen auf persönlicher, individueller Ebene bin auch. Ich habe persönlich viele Freunde und gute Bekannte, die aus persönlich vermutlich unverschuldetem Irrtum dem Protestantismus, der mohammedanischen Sekte oder anderen Antikirchen zugehören.
Überdies möchte ich betonen, dass der notwendige Kampf gegen den Irrtum natürlich nur mit den aus christlicher Sicht zulässigen Mitteln geführt werden darf. Dazu gehört aber auch, das Bewußtsein für die Falschheit dieser Leher wach zu halten.
Ein Fall für den Verfassungsschutz ist der Islam nur im Extremfall, da unser Staat (leider) religiös neutral ist. Unter diesen Voraussetzungen ist es besser, er hält sich zurück, sonst ist als nächstes die Kirche an der Reihe(„Diskriminierung der Frau“ etc. ).
Am besten wäre ein katholischer Staat, der sich vorbehält, welche anderen Glaubenslehren – ggf. in welchem Umfang und mit welcher Öffentlichkeit – toleriert werden. Dazu bedürfte es freilich eines echten Wunders, denn der Zug fährt gerade in die genau entgegengesetzte Richtung – nach Brüssel.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof ermordet
#6   semper reformandus   14:46:14 | Donnerstag, 13. März 2008
@rheini
Was z.Zt.in Berlin abläuft, ist brandgefährlich. Schäuble ist ein antichristlicher Politiker, der u.a. durch seine Forderung nach Abschaffung des Beichtgeheimnisses auffiel und nun aus „pragmatischen“ Gründen eine verfehlte Integrationspolitik gegenüber dem Islam versucht – mit der Folge, dass „der Islam“ – was immer das ist – am Ende staatsrechtlich der Kirche gleichgestellt wird. Natürlich ist Schäuble Protestant, darin ist wohl das Übel im Kern angelegt; außerdem ist der konservativ und wiederholt daher – nun in Bezug auf den Islam – den typisch konservativen Fehler einer versuchten „Einbindung“ à la 1933.
Nicht jeder Mohammedaner träg einen Dolch im Gewande, manche verfügen auch über Sprengstoffgürtel, wieder andere sind relativ harmlos. Die mohammedanische Sekte als solche aber ist und bleibt die größte Bedrohung der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Lebenslänglich
#2   semper reformandus   18:23:38 | Mittwoch, 12. März 2008
@Bischof
Wäre er selbst bedroht gewesen, hätte er nicht aus freien Stücken gehandelt und hätte wohl kaum (so) verurteilt werden können.
Es ist allerdings ohnehin Unfug, ein Urteil zu kommentieren, dass man nicht näher kennt.
Ihre Kaffeesatzleserei wirkt ziemlich gestört.
Redaktion benachrichtigen Das tragische Ende der Kirche
#2   semper reformandus   11:31:14 | Montag, 25. Februar 2008
@Bistum Köln
… nähme man den Papst, seine Wünsche und damit die Umsetzung von SPC ernst, so böte es sich an, diese wunderschöne Jesuitenkirche zum „Hort der alten Messe“ in der Bonner Innenstadt zu machen. Köln müsste sich einen Ruck geben. Die angeblich benötigte Million käme im Rahmen einessolchen Projekts sicherlich zumindest zu einem guten Teil durch Spenden und Sponsoren zusammen. Wo ein Wille wäre, wäre auch ein Weg. Für das kirchliche Leben gerade in Bonn, immerhin der jahrhunderlangen Residenz der Kur-Kölner Fürsterzbischöfe und heute dem Sitz der DBK und des Verbandes der Diözesen Deutschlands, wäre das eine enorme Bereicherung. Wer schwingt sich auf, die Krise zur Chance zu nutzen? Bitte einen Ruck, Eminenz!
Redaktion benachrichtigen Warum um alles in der Welt?
#62   semper reformandus   17:34:32 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ja, Gotthart und Horst,
… es geht erst richtig los! Wunderbar, der neue Frühling! Der frische Wind, der durch die aufgerissenen Fenser hereinweht! Was war die Kirche doch für ein jämmerlicher Looser-Verein vor DEM Konzil, kleinlich und ängstlich! Baute noch eigene Kirchen und setzte sich nicht, wie der frischen Wind verpustende Erzbischof Zollitsch, aktiv für den Bau von Moscheen ein! Also wirklich, jetzt haben Sie mich endlich überzeugt. Ich Depp – ich verwechselte Fieber und Aufblühen!
Ich breche hier ab, habe wichtigeres zu tun, gründe jetzt eine Initiative „Kiche von außen“, mit dem Ziel, endlich das allgemeine Priestertum aller anonymen Christen in Pastoral und Liturgie umzusetzen. Ich finde, auch ungetaufte AtheistInnen oder Mohammedaner – Pardon: Musliminnen und Muslime – haben das Recht, als „Priester“ der Gemeindeversammlung vorzustehen. Außerdem fordere ich Kindergottesdienste, die von Kindern geleitet werden, sowie eine verheiratete Jüdin als Päpstin (Jesus war doch auch Jude!). Jetzt geht’s los!
Redaktion benachrichtigen Warum um alles in der Welt?
#56   semper reformandus   14:23:39 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ rrr
Nur der Höflichkeit halber eine kurze Antwort:
„Die christliche Ehe ist eine abscheuliche Verbürgerlichung des Menschen“ – habe ich nie gesagt; Sie arbeiten mit verfälschten Zitaten, um diese dann zu widerlegen. Das ist leider typisch für linke, modernistsische, antikirchliche Hetzer, zu denen Sie sich sicher nicht zählen. „Verbürgerlichung“ ist im „bürgerlichen“ Zivilstand, zumal im Rahmen einer christlichen Ehe, kein Makel. Es ging mir um die Priester, in Bezug auf Ihren Stand. Die Priesterehe wäre ein weiterer Schritt zu Assimlierung des Priesterstandes.
„und der dicke, saufende, Alimente zahlende Prälat ein Ausdruck theozentrischer Existenz“ – habe ich auch nicht gesagt. Das von Ihnen beschriebene Zerrbild ist natürlich nicht das, was ich unter „zölibatär“ verstehe.
„Ich bin verheiratet und weiß, dass diese Ganzhingabe an den Beruf und eine christliche Ehe nicht zusammenpassen“ – Wow, das habe ich sogar wirklich gesagt! Allerdings nicht, um „…mal eben sämtliche Priester der Ostkirchen, die sich – wie Sie ja genau wissen – niemals ihrem Beruf hingeben können…“ zu verunglimpfen, die ja in Ihrer Tradition groß geworden sind.
Wobei … das mit der Orthodoxie ist so eine Sache, sie ist tatsächlich, wenn auch nicht liturgisch, „weltzugewandter“ als die Kirche, insbesondere staatsnäher. Da gibt es in der Tat einen Zusammenhang.
„Was Sie schreiben, ist eine widerliche Verleumdung legitimer (nicht zweitklassiger) Priesterexistenzen, die es IMMER gegeben hat“ – oops, sorry.
Redaktion benachrichtigen Warum um alles in der Welt?
#43   semper reformandus   13:03:59 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ rrr
Lachen Sie ruhig über mich, wenn Sie das für eine angemessene Haltung halten. Dann mach ich mich halt in Ihren Augen lächerlich. Zur Sache:
1. Es geht um die Tradition. Die ist in der Ostkirche nun einmal eine andere. Sie wissen überdies sicher, Sie, der so klug sind, das Sie andere lächerlich finden, dass dort die viele Priester und alle Bischöfe zölibatär leben und nach der Weihe nicht heiraten können.
2. Es gehört zu den modernistischen Ammenmärchen, dass es im 1. Jahrtausend in der lateinischen Kirche keinen Zölibat gab. Der Zölibat als Idealform des Priesterlebens ist vom Hern gewollt und apostolisch verbürgt; jede Zeit hatte freilich Ihre Ausnahmen, Verwässerungen und Abweichungen.
3. Entscheidend ist, dass die Leitungsfunktionen in Gemeinde, Diözese und Weltkirche nicht von verbürgerlichten Ehemännern ausgeübt werden, sondern von Priestern, die schon durch ihren zölibatären Lebensstil glaubhaft und erkennbar theozentrisch leben und sich ihren Amt ganz hingeben. Ich bin verheiraet und weiß, dass diese Ganzhingabe an den Beruf und eine christliche Ehe nicht zusammenpassen.
Begründete Ausnahmen im Einzelfalle sind vielleicht unvermeidlich, aufgrund ihrer schlechten Vorbildwirkung aber sehr problematisch, auch im Falle der Konvertiten.
Redaktion benachrichtigen In keiner Weise professionell
#7   semper reformandus   12:49:52 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@aleph
es gibt kein Bundespressegesetz, Sie Oberexperte. Und eine Gegenstarstellung gäbe es in diesem Falle auch nicht. Überdies werden solche Interviews vor Veröffentlichung üblicherweise freigegeben, auch vom Spiegel.
Redaktion benachrichtigen Warum um alles in der Welt?
#39   semper reformandus   12:27:14 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ RRR
Ein Papst mit Familie wäre ein schlechter Famlilienvater oder ein schlechter Papst. Hinzu käme das Erben- und Witwen Problem, ganz zu schweigen von der Verwässerung der Stellung als Statthalter Christi (bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit „wer-sagt-denn-dass-Jesus-von-Nazareth-nicht-verheiratet-war“).
Toll, dass Sie für Ihre Argumentation offenbar auf menschlich problematische Renaissance-Päpste zurückgreifen müssen.
Wer die Abschaffung des Regelzölibats fordert, will eine andere Kirche – eine noch anthropozentrischere um genau zu sein.
Dementsprechend scheint ja auch Regina täglich zu beten: nicht „Dein Wille geschehe“, sondern „mein Wille geschehe“, das Standartgebet der Modernisten und die Grundessenz fast jeder Volks-Fürbitte in einer dieser NO-Mahlfeiern.
Redaktion benachrichtigen Warum um alles in der Welt?
#28   semper reformandus   11:35:49 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@regina
1. Ein Papst mt „Privatfamilie“ wäre schädlich und ist undenkbar.
2. Ihre Posiion steht im offenen Widerspruch zur Tradition und zum Leitungsamt der Kirche.
3. Zugleich nehmen Sie Zollitsch als Beleg für dierVertretbarkeit für Ihre Position in Anspruch und in Schutz – einen besseren Beweis dafür,welchen Schaden er anrichtet, hätten Sie nicht liefern können. Er steht für die deutsche Gegenkirche, und nur von deren Jüngern bekommt er Applaus.
4. Ich unterstütze die Rücktrittsforderung, dies aber vor allem wegen seiner unglaublichen Aussagen über den Protestantismus. Er positioniert sich inhaltlich klar gegen Rom und macht sich zum Anführer (oder auch nur Lehmann’schem Marionetten-Anführer) der „Deutschen Christen“ unserer Zeit.
Redaktion benachrichtigen Freiluftmessen unter päpstlicher Anklage
#13   semper reformandus   16:08:57 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@redaktion
bitte die blasphemische Äußerung von matt2 löschen!
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#25   semper reformandus   18:35:49 | Montag, 11. Februar 2008
@clarissa
Sie fragen, ob jede „Veränderung der Tradition“ schon ein „Traditionsbruch“ sei. Wir Juristen haben ja immer eine passende Antwort, in diesem Falle. Nein! Das juristische Zauberwort heißt hier: „Verkehrsauffassung“. „Tradition“ meint, dass ein Gegenstand von den Vorfahren übernommen wurde. „Traditionelle Liturgie“ meint also, dass die Liturgie nach den gleichen Regeln gefeiert wird wie in der Generation zuvor. Der inhaltliche Grund für das zunächst rein formale Traditionsprinzip ist das Vertrauen zu den Lehren der „Alten“. Dieses Prinzip gilt in der Kirche, da die Liturgie in ihrem Kern auf die Apostel zurückgeht. Mit der Zeit ensteht freilich immer wieder Klärungsbedarf. Jeder Änderungswunsch ist daraufhin zu prüfen, ob er mit dem inhaltlich begründeten und formal gelebten Respekt vor dem Übernommenen inhaltlich vereinbar ist. Dies ist nicht der Fall, wenn der Wunsch darauf beruht (oder den Eindruck erwecken könnte), dass Teile des Traditionsgutes für falsch gehalten und daher fallengelassen oder ausgetauscht werden. Dient eine Änderung der Tradition, etwa durch Verstärkungen, die das Gemeinte noch besser zum Ausdruck bringen, so stellt sie keine „Veränderung der Tradition“ dar, sondern eine positive Weiterentwicklung. Die allgemeine Verkehrsauffassung bezeichnet – jedenfalls gravierende -Veränderungen, die nicht der Tradition dienen, als „Traditionsbruch“. Ob der NOM einen solchen darstellt, ist umstritten. Wenn ja, hätten die Sedis Recht. Daher hat der Papst SMC erlassen.
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#8   semper reformandus   16:33:16 | Montag, 11. Februar 2008
@typ und clarissa
1. Die Bildunterschrift hatte ich in der Tat nicht gelesen, dort ist alledings – zumindest jetzt – auch nur die Rede von „…den ersten Jahrhunderten…“ im Plural.
2. Den von Ihnen aufgestelleten Grundsatz gibt es nicht, wie ich Ihren als Jurist mitteilen darf. Die Beweislastregeln sind wesentlich komplizierter.
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#2   semper reformandus   16:15:09 | Montag, 11. Februar 2008
@typ – wie bitte?
Wo ist die Rede von einer seit dem ersten Jahrhundert unveränderten Liturgie? Ich lese:
„…in einem seit dem dritten Jahrhundert im Wesentlichen gleich gebliebenen Text am Karfreitag…“
Zu Ihrer Argumentation im übrigen:
Würden Sie Ihre Kinder HEUTE in einem Auto ohne Blinker, Bremsen, Knautschzone, ABS, Airbag etc. auf die Autobahn schicken? Die Kirche hat die Liturgie im Laufe der Jahrhunderte verbessert, bis eine ausgereifte, sichere Form erreciht war; die archäologistische „Entrümpelung“ der 60er Jahre war in diesem Sinne Rückschritt (ganz davon abgesehen, dass der NOM nicht nur „Entrümpelung“, sondern verfälschende Änderungen gebracht hat).
Redaktion benachrichtigen Ein netter Witz eines netten alten Mannes
#10   semper reformandus   18:24:51 | Samstag, 2. Februar 2008
ein Bischof,
der eine päpstliche Rechtssetzung öffentlich als „netten Witz eines alten Mannes“ bezeichnet, muss sofort abgemahnt werden und gehört, falls er nicht widerruft und sich entschuldigt, aus dem Amt entfernt und ins Kloster gesteckt. Ich hoffe, Rom greift durch.
Redaktion benachrichtigen Ist das gut?
#13   semper reformandus   11:49:58 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@clarissa
Können natürlich. Weil die gültige Weihe einen Weihespender erfordert und es einen solchen nicht gäbe – mangels Weihevollmacht. Es liegt nicht an einem „Defekt“ der Frau, sondern, wenn man so will, an einem Defizit der amtstragenden Männer: Diese können einfach nicht. Daher können die Frauen auch nicht empfangen. So hat der Herr es eingerichtet.
Redaktion benachrichtigen Schnackseln – ich spreche es offen aus
#28   semper reformandus   16:29:24 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Bischof Alois
Exil? Natürlich weil sie im noch heiligeren Rheinland (Adendorf bei Bonn, das gehört diözesan bekanntlich zum hillje Kölle) aufwuchs!
Redaktion benachrichtigen Schnackseln – ich spreche es offen aus
#25   semper reformandus   15:19:49 | Dienstag, 22. Januar 2008
Gloria!
Nch all den nörgelnden Stimmen muss ich es einfach mal zu Protokoll geben:
Die Rede war witzig, gut vorgeragen und – wo gibt’s so was heute noch? – stellte (teils natürlich verklausuliert) …
… die katholische Kirche von einem tradiionellen Standpunkt aus in den Mittelpunkt der Ausführungen …
… sich gegen „Ökumene“ …
… sich gegen „Priesterinnen …
… sich auf den Standpunkt, die Kirche müsse unverfälscht katholisch sein …
… Ablaßhandel als Mittel gegen die Finanzkrise der Diözesen dar (bei Gloria darf man vermuten, dass das nur halb im Scherz gemeint ist) …
… Forderungen an die Meinungsfreiheit auch für unbequeme traditionelle Katholiken …
… usw.
Für Katholiken ein einziger Grund zu Freude! Und das Ganze so genial verpackt, dass die Leute sogar noch jubeln. Zudem wurde Gloria zuvor als jemand präsentiert, der sich dafür ausspricht, als katholisches Haus dürfe man keine „wiederverheirateten Geschiedenen“ auch nur einladen.
Wer nicht kapiert, wie herrlich das war, ist verklemmt und/oder komplett humorfrei. Aber so was soll’s ja selbst bei Tradis geben …
Ich sage: Brava!
Redaktion benachrichtigen „Wir müssen wieder überzeugend klar machen, daß wir Mahl halten“
#4   semper reformandus   15:28:01 | Montag, 21. Januar 2008
@ RJH
Treffend! Gut auf den Punkt gebracht.
In unserer Gemeinde haben wir z.B. seit neuestem einen indischen Pfarrer, dessen Deutsch mit Sicherheit schlechter ist als das Latein vieler Priester. Auch so führt sich die Umgangssprachlichkeit in der Liturgie selbst ad absurdum.
Redaktion benachrichtigen Mit Grüßen von Georg Gänswein
#10   semper reformandus   13:00:59 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@iustus
gute Frage: „Die Vermischung beider Formen des Ritus ist tunlichst zu vermeiden“ o.ä. heißt es im MP …
Falls der Ortsbischof tatsächlich abweichende umgangssperachliche Schriftlesungen gerade für die Fälle unterschiedlicher Perikopen angeordnet haben sollte, verletzt er eindeutig gültiges Kirchenrecht, denn die Perikope ist Teil der Liturgie und damit des Usus. Das wäre ein Skandal, leider nicht der erste.
Redaktion benachrichtigen Schnüffeln in der päpstlichen Garderobe
#20   semper reformandus   18:23:16 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@rudolfus
ich habe in Indien, Afrika etc. schon jede Menge Kleriker in weißer Soutane gesehen, aber noch nie eine im weißen Straßenanzug. Zum Glück.
Redaktion benachrichtigen Schnüffeln in der päpstlichen Garderobe
#18   semper reformandus   18:00:59 | Dienstag, 18. Dezember 2007
weiße Anzüge …
… sind etwas für Miami Vice-Cops, Schlagersänger und Zuhälter. Wir werden den heiligen Vater garaniert nie in so etwas sehen.
Redaktion benachrichtigen Wie aus Feinden Freunde wurden
#37   semper reformandus   12:45:55 | Montag, 17. Dezember 2007
@lutheraner
Stauffenberg war katholisch, Sie Penner!
Redaktion benachrichtigen Ab Dezember geht’s los
#7   semper reformandus   14:48:35 | Mittwoch, 28. November 2007
@HomCat
Sie haben selbst bereits die (Mund-)Kommunion empfangen, glaubten dabei aber nicht, dass es sich wirklich um den Leib des Herrn handelte? Dann haben Sie sich das Gericht „gegessen“. Kehren Sie um!
Redaktion benachrichtigen Entartete Kunst in der Katholischen Hochschulgemeinde
#6   semper reformandus   14:20:38 | Donnerstag, 22. November 2007
@redaktion
Ich kritsiere scharf, dass sie diese Exponate als „entartete Kunst“ bezeichnen.
Denn erstens ist jede Verwendung der antichristlichen Nazi-Sprache zu vermeiden, man tut den Braunen sonst zu viel Ehre an und stellt sich abseits ernsthafter Diskussionen.
Zum anderen bezeichnet dieser Ausdruck immer noch „Kunst“, wenn auch degenerierte, und man kann sich bei diesem Schwachsinnsgekleckse durchaus fragen, ob es sich überhaupt um Kunst handelt. So gesehen tut man mit der Verwendung des Ausdrucks auch dem „Künstler“ zu viel Ehre an.
Redaktion benachrichtigen Kirche unter der Knute
#5   semper reformandus   11:47:20 | Montag, 12. November 2007
@ Stimme der „Vernunft“
Als Jurist muss ich Ihrer Sichtweise energisch widersprechen. Wenn die Anwendung von Gesetzen so einfach und zuverlässig funktionieren würde, bräuchten wir gar keine Gerichte, jedenfalls keine Rechtsmittelinstanzen. Aber vielleicht meinten Ihren Unfug ja auch als Scherz; für diesen Fall verzeihen Sie bitte die ernsthafte Antwort. Ich hoffe schließlich, hinter Ihrer Äußerung steckt kein diesseits- bzw. staatsgläubiger Rechtspositivmus – das wäre nämlich typische Nazi-Denke.
Redaktion benachrichtigen Verdrehter Papst
#5   semper reformandus   13:01:02 | Dienstag, 6. November 2007
@Harro Meyer
was besagt denn die Lehre von der unbefleckten Empfängnis Mariens Ihres Erachtens?
Redaktion benachrichtigen Hermeneutik der Kontinuität + …
#29   semper reformandus   18:19:54 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@burguros
Sie baten um nähere Erläuterung. Ich fürchte, eine solche würde den Rahmen sprengen, ich kann hier keinen Grundkurs Strafrecht bieten. Nur so viel: Jede Strafbarkeit wegen Anstiftung oder Beihilfe setzt eine „Haupttat“ voraus. Nur wenn die Haupttat selbst strafbar ist, kann auch die Beteiligung daran strafbar sein. Es ist zum Beispiel nicht strafbar, eine Heilige Messe zu lesen (es gibt Länder, da ist das anders, daher dieses Beipsiel). Folglich kann es auch nicht strafbar sein, jemanden zum Lesen einer Heiligen Messe anzustiften oder als Ministrant Beihilfe zu leisten.
Auch Selbstmord ist nicht strafbar. Folglich ergibt sich die gleiche Konsequenz wie bei der Heiligen Messe: Anstiftung oder Beihilfe können mangels Haupttat ebenfalls nicht strafbar sein. Anders bei einer vorsätzlichen Tötung (Mord, Totschlag, T. auf Verlangen): Hier ist der „Dritte“ selbst TÄTER und nicht etwa nur Gehilfe. Das Verständnis der genauen Abgrenzung von TÄTERschaft und bloßer TEILNAHME ist nicht leicht, Jura ist nunmal ein Hochschulstudium. Im Kern kommt es auf die TATHERRSCHAFT an. Wer diese selbst hat, ist Täter. Vereinfacht gesprochen: Wer am Ende wirklich die Macht hat, die Tötung auszulösen, ist der Täter. Ist dies ein anderer als das Opfer, liegt eine Tötung in den einer der genannten Spielarten vor und kein Selbstmord. Diese rechtliche Feststellung in Zweifel zu ziehen, mag rechtspolitisch legitim sein, die Rechtslage ist aber wie sie ist. Früher war Selbstmord strafbar – auch deshalb!
Redaktion benachrichtigen Hermeneutik der Kontinuität + …
#18   semper reformandus   17:11:40 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@burguros
ich wiederhole mich ja ungern, aber Ihre Behauptung
Sogar in unserem Freimaurer-Staat ist die Beihilfe zum Selbstmord illegal.
ist falsch, wie ich (Jurist) in meinem früheren Posting bereits feststellte.
Ich bin in der Sache auf Ihrer Seite, aber wir müssen sauber argumentieren. Selbstmord ist nun einmal etwas anders als Fremdtötung; Tötung auf Verlangen darf nicht als „assistierter Selbstmord“ verharmlost werden (womit nicht gesagt sein soll, Selbstmorf sei harmlos!). Der Unerschied: Beim Selbstmord liegt die eigentliche Tatherrschaft beim Suizidanten, bei der Tötung auf Verlangen beim tötenden Dritten, der sich sozusagen nur eine „Einwilligung“ des Opfers geholt hat.
Redaktion benachrichtigen Hermeneutik der Kontinuität + …
#5   semper reformandus   12:49:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
rechtlicher Quatsch
Die Beihilfe zum Selbstmord ist in Deuschland schon jetzt „legal“, anders als die Tötung auf Verlangen. Da der Selbstmord an sich nicht rechtswidrig ist, können auch Beteiligungs- und Unterstützungshandlungen nicht strafbar sein. Es gibt also nichts zu legalisieren. Das (natürlichhöchst verwerfliche!) Ansinnen dieser Organisation wäre demnach – falls die vorliegende Bericherstattung präsize sein sollte – rechtlicher Unfug.
Es sei denn, es geht in Wirklichkeit um die Legalisierung der Tötung auf Verlangen – und die Organisation selbst würde die falschen Begriffe verwenden. Dann würde, um so schlimmer, mit unsauberen, letztlich verharmlosenden Begriffen Lügenpropaganda betrieben.
Redaktion benachrichtigen Kinder ohne Mütter
#98   semper reformandus   12:38:04 | Montag, 22. Oktober 2007
@sirilo
Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Die Kriegskindergeneration hat u.a. aus diesem Grunde tiefe Narben davongetragen, was oft übersehen wird. Ein Grund für die verkorkste Politik der letzten Jahrzehnte, soweit diese Generation sie zu verantworten hatte.
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#2   semper reformandus   12:46:19 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
auf ausdrücklichen Wunsch des Bischofs…
… und das nach Summorum Pontificum! Es wird Zeit, das der Heilge Vater seinen zu kollegialen Führungsstil endlich überdenkt und derartige Gehorsamsverweigerer hart angeht.
Redaktion benachrichtigen Ein schwerer Fehler
#5   semper reformandus   14:47:31 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@pascal
Es ist kein Thema bzw. keine Kategorie der (Natur-)Wissenschaft (welcher?), festzustellen, ob ein der Gattung homo sapiens zugehöriges Lebewesen „Mensch“ im ethisch-rechtlichen Sinne ist. Wissenschaftler, die sich anmaßen, zu behaupten, dieses oder jenes Wesen sei kein Mensch, überschreiten ihre Kompetenz bzw. sprechen nicht als Wissenschaftler.
Mehr noch: In meinen Augen hat überhaupt kein Mensch das Recht, einem biologisch der Gattung homo sapiens zugehörigen Individuum das „Menschsein“ abzusprechen. Insbesondere aber könnten ein solcher Standpunkt niemals – nach dem eigenen Selbstverstädndnis der Naturwissenschaften – auf letztere gestützt werden, da es um eine naturwissenschaftlich nicht erfassbare Kategorie geht.
Leider haben Naturwissenschaftler aber immer wieder der Versuchung nachgegeben, sich nicht der Kirche und gesunder Philososphie anzuvertrauen, bis hin zur Erfindung „wissenschaftlicher“ Großtaten wie Rassenlehre, den Forschungen der KZ-Ärzte, dem sog. wissenschaftlichen Marxismus oder den Atombomben.
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#5   semper reformandus   16:22:50 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
wer Frau Hermans …
… Kerner-Aufritt erlebt hat, weiß, das man klug daran tut, zu dieser PR-Zeitbombe auf Distanz zu gehen.
Die Kirche bracht zur öffentlichkeitswirksamen Propagierung Ihrer Anliegen nicht die Unterstützung einer mehrfach geschienenen Protestantein, die in jede rhetorische Falle tappt und zu einfältig ist, den Satz von sich zu geben „Es tut mir leid,dass ich mich missveständlich ausgedrückt habe, ich habe es so nicht gemeint und würde es nicht nochmal so sagen“.
Natürlich war Kerner in der Sendung scheinheilig und gemein, natürlich war Frau Schreinemakers unerträglich heuchlerisch und selbstgerecht, natürlich war Frau Berger altlinks und ebenso unerträglich. Alles geschenkt. Aber Frau Herman war eine so tumbe und ungeschickte Vertreterin ihres Standpunktes, dass sie kein Mitleid verdient – und klar ist, dass sie nicht zum katholischen „Star“ taugt.
Mit der Distanzierung der genannten Bischöfe von Frau Herman bin ich daher einverstanden, auch wenn die selben Bischöfe sonst von mir sehr kritisch gesehen werden.
Redaktion benachrichtigen Gar nichts
#1   semper reformandus   11:38:10 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Schon irre,
ausgerechnet die Propagandistin der legalisierten Kindstötung Schwarzer als Kronzeugin für dieses an sich berechtigte Anliegen anzuführen …
Redaktion benachrichtigen Als die Homo-Zensur noch nicht existierte
#15   semper reformandus   18:15:15 | Mittwoch, 26. September 2007
@Peter Pan
1. Abtreibung ist nicht in allen Fällen Mord in dem Sinne, dass unter Mord ein besonders verurteilungswürdiger Fall der vorsätzlichen Tötung eines Menschen zu versehen ist. Nur insofern haben Sie Recht. Jede Abtreibung ist aber die Tötung eines Menschen; über den spezifischen Unrechtsgehalt der jeweiligen Tat kann man nur im Einzelfall urteilen.
2. WAs die Mehrheit der Ärze denkt, weiß ich nicht, es ist aber total egal. Denn Ärzte mit ihrem beschränkten medizinisch-naturwissenschaflichen Handwerkszeug sind selbstverständlich keine Autorität in der philosophischen Frage, ab wann der Nasziturus „Mensch“ oder „Person“ ist.
Kein Arzt könnte freilich bestreiten, dass der Nasziturus ein sich entwickelndes Individuum – Lebewesen – der Gattung Homo Sapiens ist, ohne den Boden seines Fachbereichs in Richtung Lächerlichkeit zu verlassen.
Gerade Ärzte und andere Naturwissenschaftler waren es übrigens, die z.B. noch vor wenigen Jahrzehnten rassistischen Schwachsinn verbreiteten.
Ab wann ist der Nasziturus denn von Peter Pans Gnaden Mensch? Was macht den Menschen aus? Dass er groß und mächtig genug ist, andere umzubringen? Wo ist die signifikante Zäsur in der Individualentwicklung, und was wäre der Nasziturus denn bis dahin? Wer sich hierzu ein Urteil anmaßt, maßt sich an, zu entscheiden wer Mensch ist. Wie gesagt: Nazi.
Redaktion benachrichtigen Als die Homo-Zensur noch nicht existierte
#10   semper reformandus   17:52:27 | Mittwoch, 26. September 2007
Danke, Hank,
das musste mal gesagt werden!
Es ist zum Kotzen, wie Abtreibungsgegnern immer vorgehalten wird, nur wer „helfe“, dürfe überhaupt eine Meinung zu der Frage haben, ob ein Kind getötet werden darf.
Erstens besteht eine heute mehr als nötige „Hilfe“ schlicht darin, das Lebensrecht des Kindes einzufordern.
Zweitens muss es erlaubt sein, gegen die Tötung eines Menschen zu plädieren, ohne eine Alimentationsverpflichtung für diesen Menschen einzugehen.
Methusalix hat sich hier freilich schon mehrfach offen als jemand geoutet, der jungen Menschen in den ersten Wochen ihrer Existenz das Lebensrecht abspricht, also als Lebensfeind geoutet, der meint, dass Menschen („Gesetzgeber“) willkürlich festlegen dürfen, wer leben darf und wer sterben muss. Wer so denkt, denkt letztlich in den entarteten Kategorien der Nazis (uuuups…).
Redaktion benachrichtigen Ja oder doch eher nein
#1   semper reformandus   17:35:59 | Mittwoch, 26. September 2007
Wann …
… wird dieser Verräter endlich zum Schweigen gebracht? Der Mann geriert sich als Gegenpapst. In der Rezension über den jüngsten Küngschen Über-Sich-Selbst-Erguß im Spiegel wurde aus einem Brief des verräterischen heutigen Kardinals aus den späten 60er Jahren zitiert, sinngemäß: „Bleiben Sie standhaft gegen Rom, Sie sind unsere lezte Hoffnung“. Wieso wird so jemand Kardinal? Wieso wird so jemad immer wieder Vorsitzender DBK? Es ist zum Verzweifeln.
Redaktion benachrichtigen Willkommen unser Freund, der Kinderschänder!
#12   semper reformandus   12:16:07 | Dienstag, 25. September 2007
Das mit München …
… dürfte zutreffen, ausnahmsweise muss ich in dieser Sache aber den notorischen „Kirchenkritikern“ Recht geben. Zwischen „Kastrieren“ oder „Erschießen“ einerseits und dem Einsatz als Pfarrer – mit Aufgaben im Bereich der Jugendbetreuung – andererseits gibt es jede Menge Abstufungen als „dritten Weg“.
Wer als Verantwortlicher solche Fehler macht, mag er auch sonst noch so „gut“ sein, disqualifiziert sich als möglicher Oberhirte einer so großen und wichtigen Diözese wie München. Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren. Wer so handelt, liefert die Kirche der Schmähung und Kritik aus, und zwar aus Unfähigkeit, nicht aus „Milde“. Der Verantwportliche muss zwar nicht unbedingt zurücktreten, aber er muss sich nach so einem Vorfall erst über Jahre hinweg neu bewähren, bevor er auf Beförderung hoffen darf.
Redaktion benachrichtigen Können wir eine Erklärung des großen Universums finden?
#8   semper reformandus   15:44:00 | Mittwoch, 19. September 2007
@kurt k
Ich kenne wirklich niemanden, der sagt, es sei ausgeschlossen, dass ein oder mehrere Götter existieren
An jetzt kennen Sie jemanden: mich! Ich sage, dass es ausgeschlossen ist, dass mehrere Götter existieren.
Redaktion benachrichtigen Keine Kenntnis + …
#5   semper reformandus   13:33:54 | Mittwoch, 19. September 2007
@Italien?
Sehr richtig, Frau Wolkenstein: Spinner! Wir sind zum ersten Mal einer Meinung.
Bei der Gelegenheit stellt sich mir übrigens die – nicht ganz erst gemeinte- Frage, welche Länder tatsächlich als Rechtsnachfolger des Imperium Romanum in Betracht kämen. Italien empfinde ich als eher fernliegend. Wie wär’s mit Österreich?
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#50   semper reformandus   07:50:04 | Samstag, 15. September 2007
@ …ix
Jedes einzelne Argument von Ihnen ist unlogisch und falsch. Ich „verfüge“ nicht über den Körper von Frauen, wenn ich der Auffassung bin, es sei zuzumuten, eine Schwangerschaft nicht durch Tötung des Kindes zu beenden. Denklogische Ausnahmen mag es in den extrem seltenen Fällen geben, in denen eine Schwangerschaft auf einer Vergewaltigung beruht. Aber wir reden hier über Fälle, in denen die Zeugung des Kindes von der Frau in zurechenbarer Weise mit herbeigeführt wurde.
Ich rede im übrigen vom deutschen Recht, keine Ahnung, was Sie mit „Offizialanwalt“ meinen. Da Sie offenbar im medizinischen Bereeich tätig sind, haben Sie von Jura, je nach Herkunftsland jedenfalls vom deutschen Recht vermutlich weniger Ahnung als ich.
Sie bezichtigen sich selbst, seit einem Vierteljahrhundert an derartigen Handlungen teilzuehmen. Muss man das so verstehen, dass Sie aktiv an Kindstötungen teillnehmen und daraus sogar Ihr Einkommen ganz oder teilwiese beziehen?
Dann sind Sie in meinen Augen nicht nur, was ich bislang dachte, ein „Schreibtischtäter“, sondern ein Mörder. Ein gemeiner Kindermörder.
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#47   semper reformandus   17:48:14 | Freitag, 14. September 2007
@ …ix
„Ich stehe da auf der Seite unserer Gesetze“ – sachlich falsch und im Ergenis falsch. Unsere Gesetze treffen hierzu keine Aussage, das BVerfG hat mehrfach entschieden, dass dem Nasziturus „im Prinzip“ Lebensrecht zukommt. Ich interpretiere Ihre Aussage aber so, dass Sie dem Nasziturus jedenfalls nicht in jedem „Entwicklungsstadium“ das Menschsein zusprechen. Ihre Antwort auf meine Frage ist letztlich also „Nein“. Damit sind wir wieder an dem Punkt, wo die Diskussion keinen Sinn macht. Der wer anderen Menschen das Menschsein abspricht, steht außerhalb einer diskussionswürdigen Ordnung.
Dass Sie sich dabei auf die Mehrheit, die Sie auf Ihrer Seite wissen, berufen („Gesetze“), passt in Ihr zynisches und brutales Weltbild, in dem der Stärkere den Schwächeren prakisch nach Belieben umbringen darf. Apropos: Wer hier David und wer Goliath ist, ist doch klar. Oder haben Sie schon mal ein Kind gesehen, das, ohne dass sein Leben als solches bedroht ist, die Mutter abtreibt?
Dazu passt auch Ihre Definition von „Not“: „Not“ ist nach Ihrer Aufassung, wenn die Mutter sich nicht stark genüg fühlt. Großartiger Grund, einen Menschen umzubringen.
Und Sie meinen also, ich machte es mir zu einfach? Sie haben die Mehrheit auuf Ihrer Seite, sind nicht bereit, Menschenrechte Schwächster in schwiereigen Situationen aufrecht zu erhalten, verlegen Entscheidungen über Leben und Tod in den Bereich eines totalen Subjektivsmus, und gerade Sie werfen anderen vor, es sich einfach zu machen? Oh Mann…
Redaktion benachrichtigen Atemberaubende Kühnheit
#3   semper reformandus   17:30:43 | Freitag, 14. September 2007
in der Tat ein schöner Text, …
… auch wenn das Original noch mehr Spaß macht:
„The only people who attended the Tridentine Mass were hatchet-faced old men wearing berets and gabardine raincoats, who muttered darkly about Satan’s capture of the papacy“
sind nicht einfach Männer mit „Hüten“ etc., sondern treffend übersetzt solche mit Baskenmützen und Gaberdin-Regenmänteln, also spießige Sonderlinge, die – und das ist im Londoner Milieu aus Sicht des Autors wichtig – nicht gesellschaftsfähig sind. Wer das heutige London kennt weiß aber, dass die dortigen „gesellschaftsfähigen“ Katholiken sich – schon seit Jahren und zunehmend – jeden Sonntag zum Hochamt im Brompton Oratory einfinden, in dem sogar der NOM so zelebriert wird, dass man ihn von der „alten Messe“ kaum unterscheiden kann … dort trifft man keine „Baskenützen“, sondern Covertcoats und Tweedjackets. „Tradi“-Sein ist hier inzwischen „cool“. Diesen Geist atmet der ganze Artikel. Amüsant.
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#43   semper reformandus   16:59:32 | Freitag, 14. September 2007
@obelix
Dass die demokratisch beschlossene Rechtslage so ist, wie sie ist, weiß ich. Dass ich keine „Macht“ habe, dies zu ändern, weiß ich auch. Was sollen diese Trivialitäten? Beantworten Sie mir statt dessen doch bitte mal folgende Fragen:
1. Sind Sie grundsätzlich der Ansicht, dass es zu den Aufgaben des Staates gehört, unschuldiges Leben zu schützen?
2. Wo es zu einem Konflikt zwischen zwei Individuen kommt, in dem nur das Leben eines der Individuen bedroht ist, nur das andere Individuum aber der „stärkere“ Part ist, auf welcher Seite sollte der Staat stehen – auf der des Stärkeren oder des Schwächeren?
3. Ist Ihr Verständnis von Demokratie dergestalt, dass es der demokratischen Mehrheit zusteht, bestimmten Individuen oder Gruppen das Lebensrecht zu entziehen bzw. den staatlichen Schutz des Lebens der Betroffenen der iure oder de facto aufzuheben?
4. Ist der ungeborene Nasziturus ein Mensch mit den daraus abzuleitenden Rechten oder nur ein „Zellhaufen“?
5. Abgesehen von Fällen, in denen das Leben der Mutter bedroht ist: Worin besteht die von Ihnen ständig beschworene „Not“, die schwerer wiegen soll als das Lebensrecht des Kindes? (Beispiele bitte!)
6. Sind Sie dafür, die Tötung von Kindern auch nach der Geburt beliebig, jedenfalls innerhalb einer gewissen Frist (3 Monate?), freizugeben? (Falls nein: Wieso eigentlich nicht?)
Über ehrliche Antworten, wie auch immer sie ausfallen, würde ich mich freuen!
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#39   semper reformandus   14:56:12 | Freitag, 14. September 2007
@kurt k und methusalix
Schade, das doch keine Einigkeit besteht, Sie wollen also doch nicht, dass ALLE Täter bestraft werden. Ich nehme Ihren Rückzieher zur Kentnis. Ich bin tatsächlich dafür, das Strafrecht so auszugestalten, dass ALLE Täter zur Rechenschaft gezogen werden, Sie wollen hingegen den Ungeborenen strafrechtlichen Schutz verwehren. Damit sind wir wieder beim Thema „Zweiklassengesellschaft“ bzw. Anmaßung, zu entscheiden, wer ein Lebensrecht hat und wer nicht. Würde ich Ihrer unmenschlichen Logik folgen, müsste ich fordern, das IHNEN das Lebensrecht entzogen wird, da Sie die Freigabe der Tötung ungeborenerer Menschen verlangen und daher selbst eine Bedrohung darstellen. Ich folge aber Ihrer Logik nicht, sondern würde alles tun um auch Ihr Lebensrecht zu verteidigen. Zu Ihrer übrigen Argumentation: Das Argument, man übersehe „die Frauen“, ist falsch. Es funktioniert aus Ihrer Sicht nur, weil Sie die Kinder nicht als Menschen anerkennen. Abgesehen von den äußerst seltenene Fällen,in denen wirklich das Leben der Mutter bedroht ist, geht es logischerweise immer nur um die Abwägung „Leben des Kindes“ gegen „Lebensqualität“ der Mutter. Ein absolutes, höchstes Schutzgut steht also gegen ein relatives, weniger hoch stehendes Interesse. Ich blende „die Frauen“ also mitnichten aus, ich erkenne aber, dass sie in der soeben zusammenfassten Abwägung die schwächeren Rechte haben. Ist das Kind aber nur ein „Zellhaufen“, kann man diese Abwägung zugegebermaßen auch anders vornehmen. Aber auch nur dann.
Redaktion benachrichtigen Ich werde am Jom Kippur für Sie beten
#1   semper reformandus   14:10:54 | Freitag, 14. September 2007
Wie kann man ein so gutes Anliegen …
… nur mit derartiger Verschrobenheit und infantilem Humor so erbärmlich desavouieren …
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#35   semper reformandus   12:17:26 | Freitag, 14. September 2007
@methusalix
Allerwertester,
danke für Ihre Antwort.
Sie sind also dafür, alle Täter „anzuklagen“. Prima, da sind wir ja schon einen Schritt weiter.
Ich beschönige und relativiere übrigens nichts, bitte nennen Sie mir eine Äußerung, die darauf schließen ließe. Im Gegenteil: Ich stelle hiermit klar, dass aus meiner Sicht alle Morde und sonstigen Verbrechen, die von Söhnen und Töchtern der Kirche sowie von der Kirche als „Institution“ – insofern Amtsträger die Täter waren und ihre Untaten „im Namen der Kirche“ verübten – besonders schwer wiegen und mich besonders entsetzen.
Ich stelle ferner klar, dass ich jede Idee von Kollektivschuld ablehne, sowohl gegenüber Deutschen, Juden, Katholiken, Mohammedanern, Atheisten, Kommunisten etc. Es gibt nur einzelne Menschen, die schlechte Taten begehen, und es gibt schlechte Ideologien, die sie dazu bringen. Aber es gibt keine Schuld eines Kollektivs.
Ich stelle schließlich klar, dass zur Zeit keine Hexenverbrennunegn stattfinden. Es dürften auch etwaige Täter aus dem 16. – 18. Jahrhundert nicht mehr am Leben sein. Es geht hier also nur um historische Aufarbeitung, nicht um Lebensschutz. Wer diese historische Aufarbeitung als Argument benutzt, um den heute aktuelle erforderlichen Lebensschutz zu hemmen, spielt Mördern in die Hände. Sie gaben zu, wie eingangs bereits aufgegriffen, dass ALLE Täter „angeklagt“ werden sollten. Eigentlich sollte also Einigkeit zwischen uns bestehen, dass dies HEUTE nur den Einsatz für die ungeborenen Kinder meinen kann.
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#23   semper reformandus   17:39:55 | Donnerstag, 13. September 2007
@methusalix
Ist Ihre Position etwa, dass heute ungeborene Kinder für das in der Vergagngenheit von zu Unrecht verurteilen weiblichen (und übrigens auch männlichen) „Hexen“ erlittene Unrecht büßen müssen? Wird wegen der Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit heutiges Unrecht zu Recht?
Oder ist Ihre Position bloß, dass jede Institution, die in der Vergangenheit Fehler gemacht hat (das bliebe für die Kirche in Bezug auf Hexerei übrigens eigentlich noch näher zu diskutieren, aber ich gestehe hier jetzt einfach mal ausDiskussionsgründen zu, dass es schlimme Fehler, sogar Untaten und Verbrechen gab), jede solche Institurion also danach jedes Recht verwirkt hat, gegen neues, aktuelles Unrecht vorzugehen? OK, dann sollten wir sofort die Polizei und die Strafjustiz abschaffen, der wenn es eine Insititution gibt, die Millionen Opfer auf dem „Gewissen“ hat, so ist dies der Staat.
Verstehen Sie mich bitte recht – ich versuche nur, Ihre aus meiner Sicht offenkundig jeder Logik entbehrenden Ausführungen zu verstehen.
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#9   semper reformandus   12:24:18 | Donnerstag, 13. September 2007
@obelix
Ihre Formulierung „Zwölfzeller“ verrät, dass Sie Menschen im frühen Entwicklungsstadium das Menschsein absprechen. Wer anderen Menschen das Menschsein abspricht, steht in meinen Augen auf einer moralischen Stufe mit den Nazis. Ich breche daher die Diskussion ab, bis Sie insofern auf dem Boden eines moralischen Minimalnenners angekommen sind.
Redaktion benachrichtigen Verkommenes Wochenende +
#5   semper reformandus   11:10:51 | Donnerstag, 13. September 2007
@obelix
Ihre Meinungsäußerung verrät einen zynischen Umgang mit der Wahrheit. Bezeichnend ist zunächst, dass Sie mit keine Silbe die Kindererwähnen. „Im Regen stehen“ lässt nicht derjenige die „Frauen in Not“, der ihnen hilft, ihr Kind zu töten.
Die deutsche Regelung ist von diabolischer Logik: Wer beratend helfen will, muss bereits sein, durch Ausstellug des die Tötung de facto legitimierenden „Beratungsscheins“ die obejktive Vorraussetzung für die Tötung erst zu schaffen, und wird damit untrennbar in die Schuld des Geschehens verstrickt. Denn nur wer grundsätzlich bereit ist, die Tötung letztlich, so es nach der Beratung dazu kommt, zu akzeptieren, darf überhaupt im Sinne des Systems, also mit Scheinausgabe, „vollwertig“ beraten.
Ich habe diese teuflische Logik schon im Vorfeld der Gesetzesreform Anfang 1992 erkannt und z.B. in einem interdiszilinär juristisch-theologischen Universitätsseminar, das sich mit dem Reformvorhaben befasste, aus genau diesem Grunde gegen die „Scheinlösung“ plädiert. Viele der damals teilnehmenden Juristen folgten meiner Argumentation, fast alle Theologen waren jedoch dagegenund plädierten damals für die „Scheinlösung“.
Jahre später hat Rom bekanntlich in einem Sinne entschieden, der meiner Argmentation entsprach. Meine damaligen konkreten Erfahrungen mit sog. Theologen im, akademischen Lehrbertrieb trugen übrigens maßgeblich dazu bei, auf gehörige innere Distanz zu der modernistischen „Amtskirche“ zu gehen.
Redaktion benachrichtigen Ein unwürdiges Schauspiel
#1   semper reformandus   17:56:22 | Dienstag, 11. September 2007
übrigens…
…gehörte dieser Mammut-Leichnam ja ohnehin in ein Massengrab…
Redaktion benachrichtigen Herzlich willkommen in Österreich
#26   semper reformandus   18:20:57 | Donnerstag, 6. September 2007
@pascal123
Eigentlich finde ich dieses ewige Homo-Thema hier langweilig und überflüssig, aber Ihre Argumentation ist so doof, dass ich mir eine Stellungnahme nicht verkneifen kann.
Aufopferungsvolle Liebe gibt es auch zwischen Freunden, Geschwistern, einfache „Nächsten“ etc., keiner betreitet, dass es so was auch zwischen Homos geben kann. Das macht die Homos aber nicht zu etwas besonderem.
Auch das „Geschöpf-Gottes“-Argment ist so dämlich, das ich es nicht mehr hören kann. Jeder Mörder ist ein Geschöpf Gottes, sogar der Teufel selbst. Aus der Geschöpflichkeit an sich ist niemals ein Recht abzuleiten, sich gegen die Gebote Gottes zu stellen. Im Gegenteil: Wer darauf pocht, respektiert zu werden, gerade weil er von Gott stamme, verwirkt eben diesen Respekt, wenn er sich gegen Gott stellt.
Ich kenne übrigens auch persönlich genügend Homos, einige zählen zu meinen liebsten und engsten Freunden. Mir kann aber keiner erzählen, das die Betroffenen nicht alle ein Problem haben, auch wenn sie krampfhaft versuchen, sich als „normal“ auszugeben bzw. zu fühlen.
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#3   semper reformandus   17:17:55 | Montag, 3. September 2007
@schwänzer
Die Vertrautheit mit der Muttersprache der Kirche ist heute natürlich nicht mehr Realität, sollte aber das Ziel einer echetn Reform sein. Das Latein erst de facto zu töten und dann zu höhnen, es sei tot, ist geradezu diabolisch.
In Köln erzählte man noch vor wenigen Jahren den Witz, wie klein Tünnes erstmals ins Ausland reist, kein Wort veresteht, nach dem Besuch des sonntäglichen Hochamtes aber erfreut nach hause meldet: „Ich versteh hier kein Wort, aber wisst ihr wat? In der Kirche sprechen Se kölsch!“
Diese Anekdote würde heute natürlich nicht mehr funktionieren. Und zwar nicht nur, weil es zu viele Schulschwänzer gibt.
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#2   semper reformandus   18:35:57 | Donnerstag, 30. August 2007
Oh Graus,
was bahnt sich da an!
Ich persönlich möchte das allerheiligste Altarskrament übrigens nur aus der Hand eines Priesters empfangen, der voll und ganz hinter der gesamten, unverkürzten Lehre der Kirche einschließlich z.B. des Konzils von Trient steht.
Apropos Karfreitags-Fürbitte: Haben die geneigten Leser gestern die ARD-Dokumentation „der Papst und die Juden“ gesehen?
Oh Graus…
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#5   semper reformandus   14:55:21 | Donnerstag, 30. August 2007
@Papstkritiker
wie gut, das der Heilige Vater glech zu Anfang seines Buches festhält, dass es sich nicht um einen Lehramtlichen Akt handelt. Über diese Selbstbeschränkung hatten sich einige hard-core-Tradis noch aufgeregt, spätestens jetzt müssen sie ihm dafür danken …
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#1   semper reformandus   12:19:30 | Donnerstag, 30. August 2007
dieser Ökumeniker …
… beweist, wie gefährlich der moderne Ökumenismus ist. Die im Zuge der Reformation entstandenen Gegenkirchen und ihre Irrlehren sind hochgradig infektiös; nur wer wirklich treu im Glauben steht, übersteht den „Dialog“ mit ihnen ohne bleibende Schäden.
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#91   semper reformandus   18:53:39 | Mittwoch, 29. August 2007
@GerdEric
Für ein Bierchen bin ich immer zu haben, selbst mit Kommunisten & Co.
Ich verstehe Sie aber immer noch nicht.
Das Thema dieses Strangs schien mir die Frage zu sein, inwieweit ein fragwürdiges, im Ergebnis offenkundig gescheitertes Taktieren (soweit es das überhaupt gab) bestimmter kirchlicher und bürgerlicher Kreise gegenüber den Nazis im Nachhinein – heute, nach Bekanntwerden des Holokausts etc. – das Urteil rechtfertigt, diese Kreise hätten die Nazis „unterstützt“ bzw. „den Holokaust erst ermöglicht“; in diesem Zusammenhang wird diskutiert, wer wann welche öffentliche Verurteilungen aussprechen sollte.
Ihr Thema scheint mir die Frage zu sein, ob die Heldentaten einzelner – zB Ihres Großvaters – oder das Leid Dritter – zB den Nazis entgegengesetzter anderer extremistischer Gruppierungen – den Schluss zulassen, nur, wer genauso gelitten habe, dürfe für sich in Anspruch nehmen, sich in der Nazizeit moralisch einwandfrei verhalten zu haben.
Falls ich Ihr Anliegen korrekt verstanden haben sollte, muss ich dazu mitteilen, dass ich Ihre These nicht teile.
Der Kommunismus kam in Russland bereits 15 Jahre vor der NS-Machtergreifung an die Macht, er hat sich in der Zeit danach – also vor den Nazis – als eine Ideologie bzw. verbrecherisches System von bis dahin ungeahnter Grausamkeit total desavouiert.
Die Missstände im Ostblock der Nachkriegszeit als Reaktion auf das Leid der Kommunisten unter den Nazis zu entschuldigen, ist abwegig und durch die Zeit von 1917 bis -33 widerlegt
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#85   semper reformandus   18:01:45 | Mittwoch, 29. August 2007
@GerdEric
was gibt es da zu „verkneifen“? Wo ist das Problem?
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#82   semper reformandus   17:51:23 | Mittwoch, 29. August 2007
@artois
Ich verbitte mir, von Ihnen direkt „angesprochen“ zu werden.
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#80   semper reformandus   17:41:49 | Mittwoch, 29. August 2007
@GerdEric
Ihrem Großvater ist Respekt zu zollen.
Frage: Warum erwähnen Sie mich in der Titelzeile? Sehen Sie in der Geschichte Ihres Großvaters einen Widerspruch zu meinen notgedrungen kurzen und lückenhaften Ausführungen?
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#73   semper reformandus   16:51:08 | Mittwoch, 29. August 2007
Ermächtigungsgesetze
Kein seriöser Historiker vertritt die These, das Zentrum hätte aus innerer Überzeugung dem Ermächtigungsgesetz zuestimmt.
Tatsache ist, dass das Zentrum das Ermächtigungsgesetz nicht verhindern konnte, weil es dieses Gesetz auch dann nicht verhindert hätte, wenn es dagegen gestimmt hätte. U.a. wegen der Verhaftung linker Abgeordneter hatten die Befürworterdes Gesetzes in jedem Falle eien Mehrheit. In dieser Situation glaubte man wohl, wenn man das Gsetz schon nicht verhindern konnte, sich durch die de facto bloß deklaratorische Zustimmung wenigstens ein paar Vorteile zu verschaffen, auch im Vertrauen auf konkrete Zusagen der Nazis.
Die Rechnung ging natürlich nicht auf, wie auch schon die „Umarmungstaktik“ der Kreise, die Hitler an die Macht brachten, obwohl sie ihn zutiefst verachteten, bekanntlich scheiterte.
Man darf eben mit dem Teufel NIE paktieren.
Es ist zu vermuten, dass viele Menschen sich 1933 anders verhalten hätten, wenn sie vom zweiten Weltkrieg und dem Holokaust prophetisch gewußt hätten. Ohne diese katastrophale Zuspitzung wäre die Nazi-Diktatur im Rückblick nur ein böses Regime unter vielen gewesen; nur wegen dieser m.E. nicht ernstlich vorhersehbaren unfassbaren Auswüchse des Bösen muss sich heute jeder rechtfertigen, der am Anfang der Naziherrschaft irgendwie „paktiert“ hat, sogar wenn dieses Paktieren aus einer grundsätzlich gegnerischen Position heraus erfolgte, wie im Falle des Zentrums.
Nachher ist man halt immer klüger.
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#67   semper reformandus   14:57:37 | Mittwoch, 29. August 2007
@Kurt K.
Ich weiss nicht ob Sie mein Problem verstehen…
Ich verstehe Ihr Problem durchaus; ich plädiere ja auch ausdrücklich dafür, aus der Geschichte zu lernen. Ich kann insbesondere verstehen, dass man an den historischen Unzulänglichkeiten der Kirche leidet, wenn man die Kirche liebt. Ich verstehe aber nicht, dass man solche Unzulänglichkeiten benutzt, um seine Abneigung gegen die Kirche zu begründen.
Die Kirche war immer wieder mit dem Problem konfrontiert, ob sie den formal vollzogenen Massenabfall vieler irregeleiteter „Taufscheinkatholiken“ im Interesse der „reinen Lehre“ in Kauf nehmen soll. In der Praxis ist dies für die Oberhirten immer eine höchst schwierige Entscheidung. Die Einzelfälle unterscheiden sich in ihrem jeweiligen historischen Kontext; im Rückblick ist es schwer, zu beurteilen, wo ein wenig mehr „Flexibilität“ besser gewesen wäre und wo strengerer „Widerstand“ hätte geleistet werden müssen, bedenkt man die vielfältigen Zielkonflikte der Sorge um die Herde in einer
feindlichen Umgebung.
Am Ende, so meine ich, steht die Kirche im Rückblick da am „strahlendsten“ da, wo sie offensiv standhaft blieb, notfalls Martyrium auf sich nahm. So hätte man dem Protestantismus von Anfang an entscheidener entgegentreten müssen, und auch im Zusammenhang mit der satanistischen französischen Revolution haben manche katholische Kleriker (zumeist eher niederer Stellung) sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Auch heute ist Widerstand angezeigt, und man sieht, wie schwer das ist.
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#56   semper reformandus   12:07:15 | Mittwoch, 29. August 2007
@ Dr. Heger
Danke für die Präzisierung; es ist natürlich nicht leicht, im Nachhinein festzustellen, welche Erwägungen damals tatsächlich ausschlaggebend waren.
Es bleibt aber jedenfalls der oft übersehene Umstand, dass es wieder einmal Teile des „Kirchenvolkes“ waren, die versagten, und nicht, jedenfalls nicht in erster Linie, die Führung, schon gar nicht das Lehramt als solches.
Und da sehe ich die Parallele zur Gegenwart. Die Entscheidung „Zeitgeist oder Heiliger Geist“ ging damals bei zu vielen Katholiken zugunsten des Zeitgeistes aus, und so ist es leider auch heute.
Wenn wir schon über „Schuld“ in diesem Kontext sprechen, darf dieser Aspekt nicht unterschlagen werden. Damit sei die heldenhafte Leistung veiler katholischer Widerstandskämpfer – im großen wie im kleinen – nicht geleugnet.
Zur Rolle Pius’ XII. ist das Maßgebliche bereits gesagt, wenn man auf seine Würdigung durch die damaligen Zeitgenossen bzw Zeitzeugen in der Nachkriegszeit verweist. Die damalige Auffassung, auch von jüdischer Seite, war eindeutig. Die Propaganda konnte erst einsetzen, nachdem der unmittelbare, wahrhafte Eindruck des Erlebten soweit verblasst war, dass sich Freiräume für Verdrehungen und Unterstellungen auftaten.
Wer den NS, der eindeutig antichristlich war, dazu benutzt, gegen die Kirche zu polemisieren, indem er sie in die Nähe zum NS rückt, macht sich in seiner Zielsetzung erneut eines der Kernanliegen der Nazis zu eigen und stellt sich dadurch in Wahrheit selbst auf die Seite der Nazis.
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#53   semper reformandus   11:27:27 | Mittwoch, 29. August 2007
@kurt k.
Dass im Zusammenhang mit der Nazi-Diktatur auch viele Katholiken versagt haben, steht doch außer Zweifel. Hitler war ja selbst Taufscheinkatholik. Viele Menschen, gerade „einfache“ Bürger, haben versagt, insofern sie keinen Widerstand geleistet haben. Es ist immer noch erschreckend, zu sehen, wie ein „Kulturvolk“ so etwas zulassen konnte. Machen wir uns nichts vor: Millionen Katholiken sypmathisierten – gegen die Lehre der Kirche – mit der Nazi-Ideologie, und manche waren sogar aktiv dabei, große Teile der übrigen waren zu passiv, zu wenig heldenhaft. Traurig, aber wahr.
Natürlich hat man das damals auch in Rom erkannt. Ein interessantes Forschungsergebnisder neueren Zeit besteht gerade darin, dass man in Rom tatsächlich befürchtete, großer Zeile des deutsches Katholizismus zu verlieren, sich gegen den zu ängstlichen deutschen Episkopat nicht durchsetzen zu können. Rom hat nicht durchweg geschwiegen, aber wo es geschwiegen hat, so nicht zuletzt mit „Rücksicht“ auf die deutsche Kirche.
Zum Glück hat Rom aus der Geschichte gelernt und seither, wenn auch immer noch zu zaghaft, deutlichere Machtworte gesprochen, etwas bei der Beratungsscheindiskussion, in der Rom (zur deutschen „Ehrenrettung“ in Person eines deutschen Kardinals) sich gegen Deutsche Bischofskonferenz durchgesetzt hat. Die DBK war wieder einmal aus eigener Kraft nicht fähig, das richtige zu erkennen, oder zu feige, es zu tun.
Ist es nicht erfreulich, dass die Kirche manchmal ihre Lehren aus der Geschichte zieht?
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#25   semper reformandus   17:56:23 | Dienstag, 28. August 2007
@sehschwächefeldt
Mann, Sie ticken aber auch nicht ganz sauber!
Jetzt fehlt nur noch Gilbert alias Czibo, und ein weiterer Tiefpunkt der Disskussion ist perfekt.
Nachdem jetzt – nach der Abwehr ungerechter „linker“ Angriffe – eine zweite Front auf der rechten Spinnerseite aufgemacht wurde, klinke ich mich aus.
Wer so etwas von sich gibt, ist ohnehin unbelehrbar.
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#22   semper reformandus   17:33:34 | Dienstag, 28. August 2007
@Benedikt
Danke, volle Zustimmung. Sie haben meine leider etwas dürftigen Ausführungen sozusagen kongenial vollendet; ich hatte leider (auch) ein Platzproblem. Freut mich, dass wir in dieser Frage am gleichen Strang ziehen; ich meine mich zu erinnern, dass dies in liturgischen Angelegenheiten nicht immer ganz so klar war… ;-)
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#18   semper reformandus   17:09:02 | Dienstag, 28. August 2007
@pascal, Kurt K.
Nur einige schnelle Richtistellungen gegen Ihr Füllhorn von Lügen, Verdrehungen und Unverschämtheiten:
(Eine kleine Lapalie vorweg, Pascal: Sie wissen offenbar noch nicht einmal, wie man das Wort PAPST korrekt schreibt. Sie sind ja wirklich ein ganz großer Experte).
Zur Sache:
Hitler hat zwar nicht „massenhaft“ Bischöfe verhaften lassen, wohl aber Priester. Hunderte von Ihnen saßen im KZ; am Faktum einer massiven Katholikenverfolgung während der dezidiert antichristlichen Nazidiktatur gibt es nichts zu rütteln. Wo die Kirche lebte, konnte sie wenistens heimlich verstecken und im Untergrund helfen, wie Sie dankenswerter Weise selbst zugeben. Eine noch stärker verfolgte Kirche hätte auch das nicht mehr gekonnt.
Pius XII. hat nie über sich selbst behauptet, ein Held gewesen zu sein, sich auch nicht gebrüstet, viel unternommenzu haben. Dieses Lob kam nach dem zwieten Weltkrieg von Dritten, v.a. von Juden. Erst als die Erinnerung der Zeitzeugen verblasste, war die Zeit reif für antikirchliche Propaganda.
Es ist schlicht falsch, zu behaupten, Pius XII. habe „nichts getan“. Das gleiche gilt für „die Kirche“.
Nationalsozialismus und Faschismus ist bzw.war nicht das gleiche, auch wenn beides von besonders großem Übel ist.
Die Kirche hat weder den Nationalsozialsmus noch den Faschismus unterstützt.
„Woher sollte Hitler denn die Verfolgungsbeamten…“ – soll das ein Witz sein? So argumentieren Holocaust-Leugner. Es gab den totalitären NS- bzw. SS-Staat, oder?
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#13   semper reformandus   16:24:02 | Dienstag, 28. August 2007
@engelhardt
Wenn Sie diese Frage ernst meinen, haben Sie schlicht einen erheblichen Bedarf an historischer Nachhilfe. Was hätte diese Exkommunikaion denn gebracht, außer einer massiven Katholikenverfolgung? Den Juden jedenfalls nichts. Kennen Sie das Beispiel aus den Niederlanden (Bischof de Jong)?
Eine persönliche Frage: Sie, der Sie mit dem Finger auf Pius XII. zeigen – was tun Sie heute gegen die heutigen Massenverbrechen? Engagieren Sie sich gegen antichristliche Kräfte (damals die Nazis, heute u.a. bestimmte Ausprägungen moderner materialistischer Ideologien, aber auch des Islam)? Wo ist Ihr persönliches Opfer gegen die heutigen Massenverbrechen wie z.B. Abtreibung? Ich bin gespannt!
Falls Sie selbst so etwas nicht vorweisen können sollten (falls, wie gesagt): Woher nehmen Sie dann das Recht, Menschen, die in schwierigsten Ausnahmesituationen Entscheidungen mit Auswirkungen für zig Millionen zu treffen hatten, auch nur in Gedanken zu kritiseren? Wären Sie dann nicht selbst bestenfalls ein feiger Schreibtischtäter?
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#5   semper reformandus   15:10:58 | Dienstag, 28. August 2007
@JohannesD
Ein schwerer Vorwurf, den Sie da erheben – sowohl gegenüber Pius XII als auchgegenüber dem Autor Rycklak!
Was genau meinen Sie? Was sind Ihre Belege? Wo steht in dem Artikel etwas unzutreffendes?
Wenn Sie Ihren Vorwurf nicht belegen können, wendet er sich automatisch gegen Sie selbst.
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#40   semper reformandus   14:21:54 | Freitag, 24. August 2007
@gotthard
…und das sagen gerade Sie (siehe mein Posting unten!)?
hahahahahahahahahahahahahahahahahaah…
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#21   semper reformandus   16:54:22 | Donnerstag, 23. August 2007
@gotthart
Allerwertester, bitte erst lesen und denken, dann poltern. Die Vorgänge ereigneten sich – und der Vortrag wurde gehalten – NACH dem ausdrücklich in Bezug genommenen MP, nämlich dem MP „Ecclesia Dei“. Darin wurde angeordnet, dass Messen nach dem Missale von 1962 GROSSZÜGIG zu gewähren seien; eben hiergegen verstieß der Herr Erzbischof. Wo ist die Desinformation?
Redaktion benachrichtigen Warum das Motu Proprio so dringend notwendig war
#7   semper reformandus   15:28:43 | Donnerstag, 23. August 2007
@don c.
Nur „… irgendwelche Probleme …“ ?
Das hat Ecclesia Dei gerade in diesem Fall aber offenbar anders gesehen, und, andersherum gefragt: Warum spielen Sie den offenkundigen Skandal so herunter?
Das Hauptargument der „konservativen“ Anhänger des ordinären Ritus ist immer „Gehorsam“ und „Einheit“. Wie kann Gehorsam verlangen, wer gegenüber Rom so ungehorsam ist? Wie kann Einheit propagieren, wer die Tradition so missachtet und anders Empfindende so schikaniert, anstatt die Hand zu reichen?
Gewiss, der Artikel läßt, was seinen Informationsgehalt angeht, zu wünschen übrig – sollten aber, bei allen kritikwürdigen Auslassungen, die dargebotenen Informationen zutreffen, reichen diese aus, um das Urteil zu fällen, dass die Diözesanleitung sich hier skandalös verhalten hat.
Redaktion benachrichtigen Von einem Extrem ins andere
#59   semper reformandus   18:39:09 | Freitag, 10. August 2007
@rolf34
Mann erhielt seinen Nobelpreis nicht „in einer Demokratie“, sondern von der schwedischen Nobel-Akademie. Demokratie ist auch keine Staatsform, sondern ein Regierungssystem. Staatform wäre z.B. „Republik“. Das „Dritte Reich“ war eine Republik, leider mit Diktatur.
Ich stelle überdies fest, dass sie meine Beispiele von der Atombombe bis zur Abtreibung nicht widerlegen konnten. Wie auch, es sind ja Fakten. Und Sie können nicht bestreiten, dass es sich dabei um historische Verbrechen handelt, die von Demokratien begangen wurden.
Aber lassen wir die Wortklauberei. Dass die Demokratie trotz ihrer Schwächen das geringste Übel darstellt, habe ich ja von Anfang an konzediert. Überdies geht es Ihnen immer nur um den Gegensatz Demokratie – Diktatur, und da gilt der Satz vom „geringeren Übel“ natürlich erst recht. Insofern müssen wir uns nicht streiten.
Ich wehre mich nur dagegen, dieses „geringere Übel“ zu glorifizieren, als ob es ein Wert an sich wäre, und ich wehre mich insbesondere gegen das Argument, gerade das Mehrheitsprinzip sperche für die Demokratie. Die nackte Mehrheitsmacht trifft regelmäßig falsche Entscheidungen, da Mehrheit nun einmal die Multilpikation von Dummheit und Eigensüchtigkeit darstellt.
Der Vorteil der D. in ihrer derzeitigen typischen Ausprägung ist gerade nicht das Mehrheitsprinzip, sondern dessen Ausbremsung, da de facto durch Abnutzung von Kandidaten und Parteien regelmäßige Regierungswechsel sowie eine gewisse Entscheidungsträgheit vorprogrammiert sind.
Redaktion benachrichtigen Von einem Extrem ins andere
#55   semper reformandus   10:12:20 | Freitag, 10. August 2007
@rolf34
Ebenfalls guten Morgen.
Zu Ihrem Goethe-Zitat: Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, soll ihren Geltunsgbereich verlassen – das soll demokratisch sein?
1. Demokratisch ist es doch, wenn man mit Gesetzen nicht einverstanden ist, darauf hinzuarbeiten, dass sie geändert werden! Sind die Abtreibungsbefürworter der 70er Jaher etwa alle ausgewandert? Nein, sie haben sich die Macht erkämpft und das Recht geändert!
2. Wie soll ein von der vorgebutlichen Kindstötung bedrohter Nasciturus auswandern?
3. Gibt es kein „Recht auf Heimat“?
4. Oder meinen Sie – immer unterstellt, Sie machen sich das Zitat zueigen – das „Beugen“ nur beschränkt auf die wesentlichen Prinzipien des Gesetzes („freiheitlich-demokratische-Grundordnung“, Rechtstaat, Sozialstaat etc)? Selbst dann würde die „wehrhafte“ Demokratie spätestens da enden, wo das System an sich in Zweifel gezogen wird; wir sind dann an dem Punkt angelangt, an dem z.B. das „Demokratieprinziop“ in der Tat über dem Lebensrecht des einzelnen steht. So etws nennt man totalitär. Jede Demokratie, die nicht bereit ist, sich prinzipiell in Zweifel ziehen zulassen, ist daher ein totalitäres System.
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#40   semper reformandus   18:15:01 | Donnerstag, 9. August 2007
@rolf
…kleine Fortsetzung, da eben der Platz fehlte:
Eine Demokratie warf die ersten Atombomben, eine Demokratie brachte Hitler an die Macht, eine Demokratie vernichtete die Indianer Nordamerikas, eine Demokratie überzog in Folge der franz. Rev. ganz Europa mit Krieg, die selbe Demokratie schlachtete den rechtmäßigen König und abertausende Menschen, nur weil sie einem bestimmten Stand angehörten, und bekämpfte aktiv die Kirche, andere Demokratien betrieben Sklavenhandel, die modernen Demokratien beuten seit Jahrzehnten hemmungslos die Umwelt und die ärmeren Länder aus. Demokratische Entscheidungen in unserem Land der letzten Jahre: Zerstörung der Ehe durch ein unchristliches Scheidungsrecht und die Einführung der Homoehe, staatlich gesteuerte Sexualisierung der Kinder, Zerstörung der natürlichen Reproduktivität und damit der langfristigen Lebensgrundlagen des Volkes durch ein ungerechtes Rentensystem, die Freigabe Ungeborener zu kannibalischer verbrauchender Embryonenforschung, Abtreibung hatte ich ja schon erwähnt, die Reihe könnte leider immer noch weiter fortgesetzt werden.
Alle diese Entscheidungen der „Demokratie“ sind Verbrechen historischen Ausmaßes.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin trotz alledem immer noch der Ansicht, dass die Demokratie im Moment das geringste Übel darstellt, und ich weiß, dass Diktaturen ebenso Schlimmes, teilweise vielleicht sogar Schlimmeres angerichtet haben. Aber man muss sich davor hüten, so zu tun, als sei die Demokratie in sich gut.
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#14   semper reformandus   14:38:02 | Donnerstag, 9. August 2007
@defensor fidei
das war jetzt sozusagen die präzise Ausführung meiner holzschnittartigen Zusammenfassung, danke.
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#38   semper reformandus   14:33:23 | Donnerstag, 9. August 2007
@rolf34
Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.
Ich freue mich über Ihr klares NEIN zu Frage 1. In diesem Punkt stimmen wir natürlich überein.
Ich widerspreche aber Ihrer These, die Demokratie schütze das Leben PRINZIPIELL besser als andere Regierungsformen, was insbesondere die heutige Bundesrepublik belege.
Die de facto Legalisierung der Tötung ungeborerenr Kinder widerlegt Ihre demokratiegläubige Position. Die Demokratie sucht sich halt andere Blutopfer als so manche Diktatur. Das Mehrheitsprinzip ist aber letztlich rechtsstaatlich nicht dauerhaft und zuverlässig einzudämmen. Der Konflikt „Mehrheitsbeschluss“ gegen „Individualrechte“ geht fast zwangsläufig über kurz oder lang zu Ungunsten des Individuums aus. Beispiele für das Versagen der Demokratie im Hinblick auf Lebensschutz: Neue Formen der Kriegsführung (allgemeine Wehrpflicht als Paradebeispiel einer „Frucht“ der franz. Rev.), Euthanasie (z.Z. noch kein so großes Thema wie Abtreibung, in näherer Zukunft wird es dass sicher).
Wenn sie ironisch anmerken, in einer Diktatur sei es leichter, seine „Unschuld“ zu verlieren, so trifft dies natürlich de facto zu. Allerdings vermischen Sie die Aspekte „Rechtstaat „ oder „Willkürherrschaft“ einerseits und „Demokratie“ oider „Diktatur“ andererseits. Demokratie und Rechtsstaat kollidieren im Prinzip genauso miteinander wie Tyrannis und Rechtsstaat; auch in einer Demokratie kann der Gesetzgeber – die Mehrheit – Unrechtes für Recht erklären, wie im Falle der Abtreibung.
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#11   semper reformandus   14:14:33 | Donnerstag, 9. August 2007
@engelhard
falsch, es gibt echte „Adelige“ in Deutschland. Es gibt zum Beispiel unstreitig Angehörige ausländischen Adelsstandes, die natürlich nicht aufhören, adelig zu sein, nur weil sie die deutsche Grenze überschreiten. Viele Adelige haben darüber hinaus mehrere Staasangehörigkeiten, manche deutsche Staats-„Bürger“ stehen etwa in englischen Thronfolge und sind natürlich schon aus diesem Grunde (britisch) „adelig“. Die bis heute einschlägige,noch aus der Weimarer Zeit stammende Bestimmung besagt daher auch nur, dass der Adel (in Deutschland) „als Stand“ abgeschafft sei, also nicht der Adel „an sich“, sonst hätte man ja formuliert „der Adel ist abgeschafft“. Außerdem gilt natürlich Art. 3 GG (Gleichheitsgrundsatz). Die Rechtsprechung hat anerkannt, dass der Gleicheitsgrundsatz nicht daran hindert, Adelsprädikate als Namensbestandteile zu vererben und zu deklinieren („Graf“ – „Komtesse“ – „Gräfin“ etc.), der geborene Erbprinz wird irgendwann auch Fürst, Frau Schmitz hingegen, die Herrn Müller heiratet, wird nicht Frau „Müllerin“. So ist die Rechtslage, etwas komplexer als in Ihrer Wahrnehmung.
Redaktion benachrichtigen Die Protestanten sollten sich ernster nehmen
#2   semper reformandus   13:00:26 | Donnerstag, 9. August 2007
Brava!
Durchlaucht sind unschlagbar. Schade wär’s, wenn diese Frau in der Gemeinde schwiege.
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#34   semper reformandus   12:44:12 | Donnerstag, 9. August 2007
@rolf34
Nö, nicht klar. Zur weiteren Klärung ein paars imple Fragen mit der höflichen Bitte um klare Antwort:
1. Finden Sie, dass ein behindertes Baby weniger Recht auf Leben hat als ein gesunder Erwachsener? Ja oder nein?
2. Steht das demokratische Entscheidungsfindungsprinzip über dem Recht Unschuldiger Personen auf Leben? Darf das Lebensrecht eines unschuldigen Menschen in einer Demokratie vom Staat entzogen werden, solange nur das entrechtende Gesetz „demokratisch“ zustande kam? Ja oder nein? Zugespitzt: Wenn eine „Demokratie“ beschließt, dass behinderte Babys kein Lebensrecht haben, ist dann dieser Beschluß dadurch gerechtfertigt, dass er in einer „Demokratie“ erging? Ja oder nein?
3. Ist die Tötung Unschuldiger in der Demokratie weniger schlimm als in einer anderen Regierunsgform wie z.B. einer „Diktatur“? Ja oder nein?
4. Falls sich die Qualität einer Regierungsform u.a. daran festmachen läßt, ob unschuldiges Leben vor Übergriffen und der Schwache vor dem Starken effektiv geschützt wird, hat sich die liberale Demokratie heutiger Prägung dann in Ihren Augen bewährt? Ja oder Nein?
Ich bin gespannt.
Redaktion benachrichtigen Von einem Extrem ins andere
#32   semper reformandus   12:07:40 | Donnerstag, 9. August 2007
@rolf34
was war Sarkasmus?
Redaktion benachrichtigen Von einem Extrem ins andere
#25   semper reformandus   10:20:51 | Donnerstag, 9. August 2007
@rolf34
Sie meinen also, dass ein erwachsener Mensch ein Recht auf Lebenhat, ein behindertes Baby aber nicht? Ist Ihnen klar, dass Sie in diesem Punkt pure Nazi-Ideoloie vertreten? Muss das Gesetz nicht gerade die Schwachen schützen?
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus wurde sehr wohl abgeschafft
#6   semper reformandus   11:13:56 | Mittwoch, 8. August 2007
Witzig finde ich …
… dass der Herr Bischof derart offen einräumt, dass die Klerikerausblidung in seiner Diözese ungenügend ist – wie anders ließe sich das peinliche Zugeständis fehlender Lateinkenntnisse verstehen…?
Wer als Oberhirte derart versagt, sollte sich vielleicht nicht anmaßen, den Papst zu korrigieren. Er sollte sich vielmehr bessern oder, wenn das nicht geht, seinen Hut nehmen.
Redaktion benachrichtigen Die süße Rache des Präsidenten
#10   semper reformandus   13:25:45 | Dienstag, 7. August 2007
@gunsenum
in der FAZ stand aber auch, dass der Erzbischof die Verfehlung eingeräumt habe. Von daher geht Ihr Vorwurf ins Leere, insofern muss ich die soeben von mir selbst scharf kritisierte Redakton ein wenig in Schutz nehmen.
Habe schon in dem FAZ-Artikel das Rumgeeiere mit den „schlecht identifizierbaren“ Personen nicht verstanden, wo es nur einen Absatz später hieß, dass die Vorwürfe im Kern unstreitig zutreffen.
Das 11. Gebot lautet nunmal: Man darf sich nicht erwischen lassen. Das gilt zunächst mal natürlich nur im Spaß, gilt aber für Kleriker, die sich als „Oppositionsfüher“ aufspielen, ganz im Ernst. Denn sie schaden, wenn so etwas rauskommt, nicht nur ihrem Anliegen, sondern auch der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Die süße Rache des Präsidenten
#7   semper reformandus   12:51:05 | Dienstag, 7. August 2007
@redaktion
Das Verhalten des Erzbischofs ist zu tadeln. Das der Redaktion aber auch. Es ist überaus überflüssig, diese Bilder zu verbreiten. Kreuz.net ist nicht das jüngste Gericht.
Redaktion benachrichtigen Wird nicht besucht + …
#12   semper reformandus   21:44:04 | Samstag, 4. August 2007
@sirilo
meine kleine „Verschwörungstheorie“ war auch nicht wirklich ernt gemeint, aber danke, dass Sie so ernsthaft darauf eingehen…nichts für ungut ;-)
Redaktion benachrichtigen Wird nicht besucht + …
#3   semper reformandus   10:33:46 | Samstag, 4. August 2007
Magisches Datum
Die „magische“ Zahl der Illimunaten ist bekanntlich die 23.
7.7.2007: Quersumme 23
Inkrafttreten am 14.9. (ohne Jahreszahl, da festes Datum aus Kalender): Quersumme 23
Redaktion benachrichtigen Eine neue Art von Traditionalismus
#1   semper reformandus   11:59:38 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Allah-Anbetung unter „katholischem“ Dach
Wer wollte es den Verantwortlichen verübeln? JP II selbst hat sich doch massiv dafür eingesetzt, dass in seiner Diözese die größte Moschee Europas gebaut wurde.
Nach der gleichen Logik („Gesundung“) sollten z.B. die zahlreichen christlichen Krankenhäuser in Indien schnell Hinduschreine aufstellen. Auf diese Weise werden alle schön körperlich gesund, bevor ihre Seelen später irgendwann doch vom Leib getrennt werden und – anstatt wiedergeboren zu werden – direkt zur Hölle fahren.
Redaktion benachrichtigen Die Alten hatten ein klares Verständnis der Alten Messe
#1   semper reformandus   13:51:28 | Mittwoch, 25. Juli 2007
da kann man nur sagen:
Felix Bridgeport!
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#8   semper reformandus   11:24:48 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ledlhuber
mag ja sein, dass Hw Schüller eine „demokratische“ Mehrheit hinter sich hat – nicht aber das Lehramt, sh. „Summum Ponitificum“ sowie das jüngste Schreiben der Glaubenskongregation zur Lehre über die Kirche. Beide Dokumente stellen klar, dass es eine Änderung der Lehre über die Kirche nicht gab. Von Irrgläubigen, die 40 Jahre lang das Gegenteil verbreiteten, kann man freilich nicht erwarten, dass sie sofort umkehren, das wird einige Zeit brachen. Wer nicht umkehren kann, möge eine weitere Antikirche (wie wär’s mit „neukatholisch“?) gründen oder direkt Protestant werden. Katholisch wäre seine Position jedenfalls nicht.
Redaktion benachrichtigen Die rote Flagge geschwungen – da kam der Stier gesprungen
#102   semper reformandus   17:32:04 | Montag, 23. Juli 2007
@pascal
Ihre Argumentation ist bemerkenswert: Wenn also die „demokratische“ Mehrheit einer Bevölkerunsggruppe das Lebensrecht entzieht, ist das aus Ihrer Sicht OK?
Abreibung geschieht in Deutschland übigens nicht „im Rahmen des Grundesetzes“, sondern ist und bleibt rechtswidrig – zumindest theoretisch.
Ich bedaure allerdings, dass sich Abtreibungsgegner immer wieder so ungeschickt verhalten, dass man ihnen mit der Holokaust-Keule entgegentreten kann. Es bedarf nicht der „Messlatte“ Naziverbrechen, um den staatlich tolerierten und de facto öffentlich-rechtlich organisierten Massenmord an unschuldigen Ungeborenen als Jahrtausendverbrechen plakatieren zu können. Die Sache ist aus sich heraus beispiellos schlimm, übrigens nicht etwa trotz, sondern wegen ihrer diabolischen massenhaften Verstrickung von Millionen von „Privatleuten“. Diese Verstrickung macht die Umkehr weiter Teile des Volkes nämlich schwieriger als die „Entnazifizierung“ nach ‘45, um den auch aus diesem Grunde unpassenden Vergleich noch einmal ad absurdum zu führen. Gerade die wohl tatsächlich allzu breite „demokratische“ Basis des heutigen Massenmordgeschehens ist doch keine Legitimierung, sondern macht die Sache nur schlimmer, durch breit gestreute Verwicklung in Schuld!
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#11   semper reformandus   17:10:12 | Montag, 23. Juli 2007
@freinsberg
Ich vermute, dass die verantwortlichen Liturginnen und Liturgen die von mir als Entgleisung empfundenen Veranstaltungen auch – selbstgerecht und zufrieden -als „sorgfältig vorbereitet und bestens durchgeführt“ ansahen, diese zur Gemeinde hin zelebrierten Zusammenkünfte mit ihren sorfältig ausformulierten Fürbitten, in denen, mit zitternder Stimme vorgetragen, rührend zum Ausdruck kommt, dass die Fürbitterin damit hadert, dass die Welt nicht so ist, wie sie sie gerne hätte. Ganz zu schweigen von den süßen Kinderchen, die über dem Mahltisch einen Papp-Regenbogen aufspannen und dann drumherum tanzen … feinstens einstudiert!
Eigentlich müsste ich jetzt fragen, wie viele „unwürdige“ alte Messen Sie in den letzten Jahren erlebt haben und was genau Sie unter einer würdigen NO-Messe verstehen, ich erspare uns beiden diese Frage aber, da ich, vorurteilsbefangen wie wir Reaktionäre nun einmal sind, ohnehin vermute, dass wir beide unter „würdig“ bzw. „unwürdig“ nicht das gleiche verstehen.
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#5   semper reformandus   16:38:23 | Montag, 23. Juli 2007
@freinsberg
bleiben wir doch einfach mal in der Gegenwart. Ich nehmeseit Jahren regelmäßig an Messen in beiden Formen teil, und habe noch nie eine unwürdig zelebrierte „alte“ Messe erlebt, aber bereits unzählige peinlichste Trauerspiele bei NO Messen. Also bitte nicht ständig nachtreten – entscheidend ist, was heute tatsächlich los ist.
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#2   semper reformandus   16:13:19 | Montag, 23. Juli 2007
Bilderstrecke Vergleich alt – neu
wäre es zu despektierlich, statt vom außerordentlichen und ordentlichen Ritus etwas höhertrabend vom extraordinären und von ordinären Ritus zu sprechen…? Jedenfalls gibt es genug Zelebranten, die es schaffen, aus „ordentlich“ „ordinär“ zu machen.
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#57   semper reformandus   18:32:20 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
Nur der guten Ordnung halber:
Ich bin hier noch NIE unter einem anderen Nickname/Pseudonym aufgetreten als unter „Semper Reformandus“, und der einzige, der hier „ausbricht“, sind Sie.
Wie kommen Sie dazu, so einen Schwachsinn über mich zu schreiben?
Passt aber leider ins Bild, das ich schon gegenüber Defensor Fidei gezeichnet habe (falsche Tatsachenbehauptungen etc.).
Leider verführt die Anonymität hier manchmal zu Grobheiten, die im persönlichen Gespräch wohl unterbleiben würden. In diesem Sinne sollten wir alle in uns gehen.
Um die Verrohung fördernde Anonymität ein wenig zu lockern, erlauben Sie mir bitte eine persönliche Frage: Was haben Sie studiert bzw. machen Sie beruflich? Würde mich echt mal interessieren!
Ich bin übrigens Jurist, vielleicht kommt daher meine Übertriebene Leidenschaft für geistige Sekundärtugenden wie Logik, Faktenbezogenheit und Wahrhaftigkeit (wobei ich natürlich fehlbar bin); ich habe aber auch die theologische Fakultät meiner Alma Mater gelegentlich von innen gesehen.
So, und jetzt Sie!
Herzliche Grüße
SR
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#55   semper reformandus   17:53:36 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@defensor fidei
Danke, sehr amüsant.
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#49   semper reformandus   16:12:19 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@defensor fidei
Zwei Postings- ein Gedanke. Danke.
Übrigens: Wissen Sie positiv, dass „Gilbert“ wirklich der gleiche Teilnehmer ist wie dieser „Czibo“? Jener hatte es nämlich auch schon geschafft, dass ich – was sonst nicht meine Art ist – wegen unfassbar unlogischer, (oft unzutreffende) Tatsachenfeststellungen und Meinungen durcheinander werfernder, von keiner Sachkenntnis getrübter Beiträge die Diskussion abbrechen musste, so wie ich es eben gegenüber „Gilbert“ tat.
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#47   semper reformandus   14:01:29 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
Ihre „Logik“ wird immer eigentümlicher.
Weil die Scheidung staatlich-rechtlich erlaubt ist, ist sie auch aus Sicht einer „Bischöfin“ in Ordnung – sind Sie ein Rechtspositivist, der das staatliche Gesetz über das göttliche stellt, auch wenn es um Belange der Kirche (bzw. hier des Protestantismus) geht?
Weil Abtreibung straffrei ist, kann eine evangelische „Bischöfin“ demnächst ihre ungeborenen Kinder töten lassen? Weil man nach Art. 4 GG Religionsfreiheit genießt, kann eine „Bischöfin“, ohne ihr „Amt“ zu verraten, zum Islam oder zu einer Satanistensekte überreten?
Ihre Gedankenführung – auch Ihre unverständigen Reaktionen auf frühere Beiträge – legt den Verdacht nahe, dass Sie in jeder Hinsicht von ganz anderen Prämissen ausgehen als ich.
In solchen Fällen gilt: Cum negante principii nequit disputari.
Tschö.
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#39   semper reformandus   12:47:51 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@rudolfus
stimme Ihnen natürlich zu; insofern gibt es sehr wohl einen Zusammenhang … in meiner Argemntaion gegen Gilbert ging es aber um einen anderen Punkt, da war ein Missverständnis ganz anderer Art auszuräumen …
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#37   semper reformandus   12:30:58 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
Lesen Sie erstmal in aller Ruhe nach, was Sie beim ersten Mal nicht verstanden haben.
Es ging mir natürlich nicht um einen Vergleich, geschwiege denn die Gleichsetzung einer Scheidung mit Massenmorden, sondern darum, die zuvor geäußerte Fehlspekulation ad absurdum zu führen, Gott sei das, was wir hier so treiben, egal, weil die Erde ja ach so klein udn kosmisch unbedeutend ist. Denn wenn die Erde und der einzelne Erdenbewohner unbedeutend sind, dann ist auch die Anhäufung von Einzelschicksalen unbedeutend (Multiplikation mit Null ergibt Null). Spätestens bei der Beschäftigung mit den besonders schmerzlichen „Multiplikationsfällen“ wird uns also bewußt, dass auch das Einzelschicksal Bedeutung hat.
Ich nehme daher beruhigt zur Kenntnis, dass Sie offenbar auch Einzelschicksalen Bedeutung beimessen, und nicht ausschließen, dass es Gott doch interessiert, was in diesem Teil seiner Schöpfung so – im großen wie im kleinen – abgeht. Prima, dann sind wir uns ja insofern einig.
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#35   semper reformandus   10:16:08 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
1. Ist das, was auf Erden passiert, in Ihren Augen – und nach Ihrer Vorstellung in Gottes Augen – wirklich unbedeutend, weil die Erde ja nur ein kleines Staubkörnchen im Universum ist? Dann war also z.B. das Massensterben von Menschen etwa durch die Weltkriege, Auschwitz etc. etwa so bedeutsam wie das massenhafte Vertrocknen von Grashalmen auf einer Wiese …
2. „…Menschen und Kirchenvertreter…“ – soll hier etwa eine Unterscheidung aufgezeigt werden?
3. Zu Ihrer Logik an sich:
Glauben Sie, dass Gott verkündet, er sei beleidigt, wenn man ihm einen Sohn andichte (so der Koran ausdrücklich bzgl. Jesus), an anderer Stelle aber offenbart, eben dieser Jesus sei er selbst als sein eigener Sohn? Dass Gott die unauflösliche Ehe als Sakrament stiftet, dann aber dem Mann ein Scheidungsrecht (im Rahmen einer Vielehe!) einräumt? Dass er Wein benutzt, um sein Blutopfer zu vergegenwärtigen, dann aber Alkoholgenuss verbietet?
Die Reihe ließe sich fortsetzen, fest steht: Der Islam ist DIE antichristliche Religion schlechthin, er steht mit seinen Kernaussagen im direkten Widerspruch zur göttlichen Offenbarung. Wenn Islam und Kirche sich aber logisch ausschließen, so steht fest, dass nur eine (oder keine) von beiden von Gott gestiftet sein kann. Die Ringparabel behauptet, beide seien von Gott gestiftet. Das ist die einzige Möglichkeit, die logisch auszuschließen ist.
P.S: Das „krumme-Zeilen“- und „immer-der ganz-andere“ Argument ist meistens doof, bei logischen Grundfragen aber stets falsch.
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#30   semper reformandus   08:11:56 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@erdloyalist
Späte Antwort:
natürlich kenne ich die Ringparabel, sie ist antichristlich-freimaurerische Prapaganda, erhebt aber als Privatmeinung eines deutschen Schriftstellers ohnehin keinen Wahrheitsanspruch hinsichtlich der „Wege Gottes“. Der Islam etwa ist sicher keine göttliche Stiftung, sonst würde Gott sich ja in offenen Widerspruch zu sich selbst setzen (Ablehnung Christi als Gottsohn etc.) und dann auch noch zuschauen, wie die Menschen sich aufgrund dieser „gottgewollten“ Widersprüche die Köpfe einschlagen…nein, die Offenbarung, das Lehramt und der gesunde Menschenverstand sagen uns eindeutig, dass das so nicht sein kann. Damit aber ist die relativistische Spekulation der Ringparabel ad absurdum geführt. Basta.
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#2   semper reformandus   18:44:55 | Dienstag, 17. Juli 2007
@verfasser
es ist schon bemerkenswert, wie Sie auf die Sünderin Käsmann eindreschen. Natürlich trifft Ihre Kritik in gewisser Weise zu – aber: Sie kennen doch sicher das Bibelwort vom Splitter im Auge des Nächsten und dem Balken im eigenen Auge … also: bekehren Sie sich erst mal selbst zur Kirche und unterstützen Sie nicht länger den antichristliche protestantische Gegenkirche! Fangen Sie bei sich selbst an! Sie nennen Glaubensabfall ja selbst in einem Atemzug mit Ehebruch. Was anderes als institutionalisierter Glaubensabfall ist denn Ihr menschengemachter Verein? Und wenn Sie dann irgendwann einmal mit sich selbst fertig sind und Ihre erste heilge Beichte abgelegt haben, dann hören Sie tief in sich hinein und fragen sich, ob Sie immer noch Lust auf weitere öffentliche Anprangerung von Sünden anderer verspüren…
P.S.: Dass Sie meinen, diese Frau Käsmann könne jetzt, nach Ihrem „privaten“ Versagen, das „Amt“ nicht länger ausübern, ist natürlich auch ein Witz. Das konnte Sie noch nie, bzw. Sie konnte es doch, weil dieses „Amt“ selbst sowieso nur ein Witz ist.
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#44   semper reformandus   18:00:10 | Dienstag, 17. Juli 2007
@redaktion
Das Bild ist wirklich ein Fehlgriff – selbst wenn man dahinter die Ironie erkennen sollte, das kirchenfeindliche Gruppen unseren Herrn Erzbischof (zu Unrecht) verteufeln, und die Absurdität dieser Sichtweise durch das Bild illustriert werden soll, ist es doch zu missverständlich.
Ich bedaure diesen Faux Pas insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir im Erzbistum Köln, zu dem auch ich gehöre, beid er Erwirkung regelmäßiger Messen im extraordinären Ritus schon bald auf die Untersützung eben dieses Herrn Erzbischofs gegen seinen linken Ortsklerus angewiesen sein werden. Warum also ihn gerade jetzt von Tradi-Seite aus brüskieren?
Sehr unüberlegt!
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#21   semper reformandus   18:02:18 | Montag, 16. Juli 2007
@puchil
Sie wissen doch sicher, das in SC nichts von der Abkehr vom Latein, vom Hochaltar und vom Opferpriestertum steht. SC fordert auch keine neuen Hochgebete, in denen das „Opfer“ praktisch nicht vorkommt. Sicher wissen Sie auch, dass Experimente mit NO-ähnlichen Messformen bei den Bischöfen durchfielen. Die Konzilsväter wollten nicht den NO in der heute anzutreffenden Form. Der Papst war ja damals, anders als ich, dabei, er behauptet das jedenfalls, und ich glaube ihm. In einem Punkt haben Sie aber leider Recht: Es wundert einen immer wieder, wieso die „alte“ Messe den NO nicht „verhinderte“. Aber die Israeliten tanzten ja auch um das goldene Kalb, obwohl sie gerade erst Gottes Güte erfahren hatten. Interessant übrigens: nach dem MP soll in 3 Jaren Bilanz gezogen werden – also 2010, genau 40 Jahre nach dem Inkrafttreten des NO. 40 Jahre … da knüpfen sich viele Assiziationen an, auch zum Thema Israel in der Wüste …
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#17   semper reformandus   15:25:18 | Montag, 16. Juli 2007
@rudolfus
ich sagte nicht, dass ich die Idee einer Sedisvakanz z.B. wg. eines papa haereticus grundsätzlich bzw. abstrakt für falsch halte, sondern dass ich den heute konkret anzutreffenden Sedisvakantismus für falsch halte, erst recht nach Summum Ponitificum. Zugleich betone ich, dass man für die Sedis ein gewisses Verständnis aufbringen kann, wie es offenbar sogar der Papst tut. Dafür sprechen auch scheinbar nebensächliche Details, wie z.B. die titelgebenden Anfangsworte des MP – sie stellen signalhaft die Bedeutung diese Frage für das Papsttum an sich in den Mittelpunkt und betonen, dass alle Päpste liturgisch „beste Absichten“ hatten. Alles das zielt gegen die Sedisvakantismus, also nimmt Rom ihn ernst.
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#15   semper reformandus   15:08:20 | Montag, 16. Juli 2007
@maledica, santo etc
Ich halte den Sedisvakantismus ausdrücklich für falsch, bin aber mit der Art und Weise, wie Sie auf Stöhr etc. verbal einschlagen, nicht einverstanden. Entweder Lingen u.a. sind verrückt, dann brauchen sie professionelle Hilfe. Oder sie irren, ohne im pathologischen Sinne Irre zu sein, dann müssen wir den Irrtum ausräumen.
Der Papst nimmt diese Sorgen jedenfalls ernst, sonst hätte er sein Motu Proprio nicht so begründet, wie er es tat, nämlich mit einer „Rechtfertigung“ des NO durch die Tradition.
Diese Vorgehensweise des Papstes zeigt, dass er weiß, dass die logische Alternative zu seiner Sichtweise letztlich nur der Sedisvakantismus wäre (siehe mein Posting unten). Als Papst hat er zum Glück die Macht, dieses Problem zu lösen, indem er verfügt, dass der NO in allen Einzelheiten auch der lex credendi der Tradition entspricht – zu entsprechen hat, so definiert bzw. dekretiert er es. Die Schwäche des NO ist, dass man man beides – Rechtgläubigkeit und Häresie – in ihn hineinlesen kann, er ist nun einmal häresietechnisch nicht so „kentersicher“ wie die traditionelle Liturgie. Nach Benedikt darf man aber ab sofort Glaubenslügen und Traditionsbrüche nicht mehr unter Berufung auf den NO hochhalten, wie es Röser skandalöserweise in dem unten kommentierten Beitrag immer noch versucht.
Damit ist das Thema Sedisvakantismus erkedigt, Rom bleibt rechtgläubig.
Wären die Sorgen von Lingen und Co. aber völlig aus der Luft gegriffen, hätte es dieses klärenden Aktes nicht bedurft, oder?
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#9   semper reformandus   12:41:01 | Montag, 16. Juli 2007
@bernardo
deshalb schrieb ich ja auch „wenn der Verfasser Recht hätte“, im Konjunktiv. Mein Gedankengang war vielleicht schlecht nachvollziehbar ausgedrückt, daher nochmal neu:
1. Der überlieferte Glaube der Kirche ist unabänderlich, wer etwas anderes glaubt, glaubt nicht den Glauben der Kirche.
2. Der NO legt den Verdacht nahe, es handele sich nicht nur um eine weitere Entfaltung der der liturgischen Feier ein und des selben, alten Glaubens, sondern es handele sich um die Ausdruckform eines neuen Glaubens.
3. Träfe dies zu, stünde der NO außerhalb der Kirche; die Päpste seit Paul VI wären ggf. nur Scheinpäpste.
4. Benedikt hat dieses Problem erkennt und nimmt es ernst. Daher dekretiert er eine andere Lesart des NO, betont, dass es keinen „Bruch“ geben sollte und – insbesondere – keinen geänderten Glaubensinhalt. Er propft den NO ausdrücklich in die überlieferte Liurgie ein, um ihn zu retten. Denn andernfalls hätten die Sedis – s.o. – ja Recht.
5. Stimmen die vostehenden Thesen, so folgt daraus für Röser: Entweder das Bemühen des Papstes um eine Rettung des NO durch klare Definitions als „Teil der inhaltlich ungebrochenenTradition“ hat Erfolg und ist logisch-dogmatisch durchzuhalten, dann verkündet Röser schlicht Unwahres, Falsches, muss sich bekehren oder er steht außerhalb der Lehreder Kirche.
Oder der Bruch ist wirklich da, die Rettunsgversuche des Papstes sind hilfslose Bemühungen, etwas zu kitten, was in Wahrheit nur zu kaschieren ist – dann haben die Sedis eben doch Recht.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#5   semper reformandus   11:57:48 | Montag, 16. Juli 2007
@Bernardo
Vielen Dank für den Link auch von mir.
Dieser furchtbar klare, dem Papst offen widersprechende Text (der z.B. klar sagt, dass es aus Sicht des Verfassers sehr wohl einen „Bruch“ gab) zeigt, dass viele Anhänger der Novus Ordo Feinde des alten Ritus und damit der gesamten Traditrion und damit der Kirche selbst sind. Die penetrante Wiederholung von Irrlehren wie „Ablösung des Opfers durch ein Liebesmahl der Gemeinde“ ö.ä. zeigt übedies, wie unbelehrbar diese Pseudokatholiken (bzw. Kryptoprotestanten) sind.
Der Artikel beschreibt nicht nur, dass es aus Sicht des Verfassers einen „Bruch“ entgegen der Lesart des Papstes sehr wohl gab – dies sehen ja z.B. auch die Sedisvakantisten so- sondern verrät klar, auf welcher Seite der Verfasser nach der von ihm behaupteten bruchhaften Veränderung des Glaubens in Folge von Reformation, Aufklärung etc., steht – auf der Seite derjenigen, die die alte Glaubenslehre ablehnen.
Damit schlägt der Verfasser das Angebot des Heiligen Vaters aus, den unter dem nicht gerade fernliegenden Verdacht der Häresie leidenden Novus Ordo dadurch zu retten, dass er ihn als „bruchlose“ Neuentfaltung des einen, rechtgläubigen Ritus definiert.
Wenn der Verfasser Recht hätte, wäre dieses Bemühen des Papstes vergeblich und der Novus Ordo unrettbar verloren. Dann müsste man in der Konsequenz wohl ernsthaft über Sedisvakanz nachdenken.
Redaktion benachrichtigen Ramponierte Glaubwürdigkeit
#19   semper reformandus   18:07:14 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@leblhuber
Kann nach Ihrer Kenntnis ausgeschlossen werden, dass die „Pille danach“, wenn der Eisprung bereits erfolgte, die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindert? Ist das nicht auch ein (Eventual-)Ziel dieses Präparats?
Redaktion benachrichtigen Ramponierte Glaubwürdigkeit
#10   semper reformandus   15:41:33 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@pünktchen
Sie haben völlig Recht; diese Frage lag mir auch auf der Zunge. Die ständige Gleichsetzung von Tötungs- und Arzneimitteln durch die Pro-Abtreibungsfraktion beweist deren Pervertiertheit. In einer gerechten Gesellschaft müsste Apotheken, die so etwas anbieten, die Lizenz entzogen werden, nicht umgkehrt. Die heutige Rechtslage zeigt, das wir in D bzw. AT keinen Rechtsstaat haben. Für mich gibt es schon seit längerem den ernstlichen Gewissenskonflikt, ob bzw. wieweit es angesichts der aktuellen Zustände überhaupt noch eine Loyalitätspflicht dem Staat gegenüber ergibt, gerade auch aus chrislicher Sicht, oder sogar ein Widerstandrecht.
Redaktion benachrichtigen Ramponierte Glaubwürdigkeit
#5   semper reformandus   15:12:55 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@redaktion
ich halte an meiner Meinung fest, dass Frau Wolkenstein sich mit Ihrer Position in die Reihe totalitärer, das (christliche) Gewissen des Einzelnen und das Recht auf Leben mit Füßen tretenden Ideologien stellt, die in Deutschland und Österreich u.a. als Nazis daherkamen, übertragbar natürlich auf alle anderen vergleichbaren, antichristlichen Systeme. Wieso wurde ausgerechnet dieser Beitrag gesperrt? Ganz andere Äußerungen bleiben hier doch stehen…ich bitte um Aufklärung!
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#12   semper reformandus   14:38:16 | Dienstag, 10. Juli 2007
subsistit
für das verharrende, standhaltende, bleibende „Sein“ kennt die deutsche Sprache übrigens die Wendung
„ist und bleibt“;
so wäre „subsistit“ wohl treffend wiedergegeben, treffender jedenfalls als mit „subsistiert“, die Verstärkung gegenüber dem bloßen „ist“ würde anschaulich wiedergegeben.
Redaktion benachrichtigen Schlicht und einfach falsch
#21   semper reformandus   10:57:35 | Freitag, 15. Juni 2007
@obelix
ich wollte Sie natürlich nicht persönlich beleidigen; falls der gegenteilige Eindruck erweckt wurde, tut es mir leid. Beim Thema Lebensschutz geht aber mein Temparament manchmal mit mir durch.
Noch einmal kurz zur Frage, ob – wie Sie meinen – biologisch gesehen schon die Keimzellen als Individuen (im Falle der Gattung Homo Sapiens also als Menschen) anzusehen sind:
„Bei allen höheren tierischen Lebewesen einschließlich des Menschen werden die Gameten der Weibchen Eizellen oder kurz Eier genannt, die der Männchen Spermatozoen oder Spermien. Bei diploiden Arten enthalten die Gameten jeweils nur einen Satz Chromosomen, d.h. sie sind haploid. Es muss also während der Produktion der Gameten zu einer Reduktionsteilung (Meiose) gekommen sein. Wenn ein Spermium und ein Ei sich bei der Befruchtung vereinigen, bilden sie zusammen eine Zygote. Aus dieser diploiden Zelle entwickelt sich meistens durch mitotische Teilungen und nachfolgender Spezialisierung der aus ihr entstandenen diploiden Zellen zunächst ein Embryo und letztlich ein ausgewachsenes Individuum“ (Quelle: Wikipedia; ging jetzt am schnellsten)
Dieser naturwissenschaftliche Befnd ist so klar und unstreitig, das ich es für angezeigt hielt, insofern die Disskusion zu beenden. Ihre Gegenstellungsnahme enthielt kein Argument, sondern nur Polemik.
Redaktion benachrichtigen Schlicht und einfach falsch
#19   semper reformandus   12:53:51 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@sweetdragon, obelix
Mit Verlaub – was Sie schreiben ist schlicht Blödsinn.
1. Die unwillkürliche „Nichteinnistung“ ist natürlich kein Mord, da die Frau dies nicht vorsätzlich herbeiführt. Trifft die Frau – was regelmäßig der Fall sein dürfte – auch kein Fahrlässigkeitsvorwurf, ist sie völlig schuldlos.
2. Das Absterben unbefruchteter Samen- oder Eizellen ist ebenfalls ein anderer Tatbestand, denn es handelt sich dabei eben nicht um Menschen. Einzelne Keimzellen haben kein menschliches Genom, sondern nur den „halben“ Chromosomensatz des Vaters oder Mutter. Eine unbefruchtete Keimzelle entwickelt sich nicht als Mensch; sie wächst niemals heran, anders als das „befruchtete Ei“, welches bei ungestörter Entwicklung , also wenn es von Typen wie Ihnen nicht ermordet wird, sein Menschsein entfaltet.
Diese in der seriösen Disskussion selbst von Abtreibern nicht weiter unbestrittenen biologischen Tatsachen sollten gerade Materialisetn wie Sie besser erfassen. Der schlampige Umgangmitder Realität paßt aber ins Bild.
Denn das alles ist gar nicht so schwer zu versehen, aber Nazis, Kommunisten und andere Mörder wollen es halt nicht kapieren. Daher ist auch die hier geführte Diskussion leider fruchtlos und endet, was mich angeht, hiermit.
Redaktion benachrichtigen Schlicht und einfach falsch
#7   semper reformandus   19:11:14 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@kurt k
womit wieder einmal bewiesen ist…
1. dass gläubige Kommunisten logischen Argumenten nicht zugänglich sind, obwohl sie sich doch für ach so aufgeklärte Menschen halten (Sie gehen auf die Argumentation inhaltlich nicht ein);
2. dass die braune und die rote Scheiße eben in manchen Punkten verflucht nah bei einander liegt! Sie InKo – Nazi!
Redaktion benachrichtigen Schlicht und einfach falsch
#4   semper reformandus   17:15:46 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@kurt k
Es gibt bekanntlich einzellige Lebewesen, und es gibt andererseits ebenso unstreitig „mehrzellige“ Gebilde, die nicht als Lebewesen einzuordnen sind, z.B. Tote oder abgehackte Gliedmaßen. Die „befruchtete Eizelle“ ist unzweifelhaft ein Lebewesen, sie hat Stoffwechsel, wächst, lebt. Als Lebewesen ist sie ein Indivisuum, von der umgebenden Mutter zu unterscheiden. Sie ist ebenso unzweifelhaft ein Lebewesen mit menschlichem Genom, nicht etwa ein Bazillus o.ä., sie ist – ein einzelliger Mensch. Vor diesem Hintergrund ist Ihre Frage, wieso die Verschmelzung des väterlichen und des mütterlichen Erbgures so entscheidend sein soll, beantwortet.
Sie sind ja – materiell betrachtet – auch nur ein Zellhaufen, allerdings einer, der sich auf sein weiterentwickeltes Stadium etwas zugute hält. Wenn Sie diese Ihre Argumentation durchhalten, hängen Menschenwürde und Lebensrecht vom Entwicklungsstadium eines Individuum ab.
Wer das vertritt, ist ein Nazi. Ich halte Sie daher aufgrund Ihrer eigenen Äußerungen für einen Nazi.
Hören Sie auf, Nazi zu sein! Nazis sind scheiße!
Redaktion benachrichtigen Neues Dogma + …
#18   semper reformandus   14:04:32 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@thaumaturgos
ich bin nicht humorlos, sondern extrem witzig.
In welcher Reihe sehen Sie mich eigentlich, wenn Sie von „Ihr“ scheiben?
Redaktion benachrichtigen Neues Dogma + …
#15   semper reformandus   13:26:18 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@kurt k u.a.
An alle historisch bewanderten Superexperten zum rituellen jüdischen Paschamahl ca. 30 n.Chr…, Herrn Prof Dr. Jones jr. eingeschlossen:
Ihre Argumentation ist völlig unhistorisch und lebt aus faktenwidrigen Vorurteilen.
Tongefäße galten wegen ihrer relativen Grobporigkeit als rituell unrein, zulässig waren nur Gefäße aus Edelmetall, geschliffenen (Halbedel-)Steinen o.ä. Dem entsprechende, bei rituellen Mahlfeiern genutzte Becher und Schalen sind historisch gut dokumentiert und vereinzelt bis heute erhalten geblieben; sie waren zu Ihrer Zeit ausgesprochen wertvoll.
Dass der Herr beim letzten Abendmahl ein nichtkoscheres Gefäß benutzt haben könnte, ist daher aus jüdischer und christlicher Sicht abwegig.
Er trat in der Karwoche bekanntlich auch nicht als „armer Zimmermann“ auf, vgl. Palmsonntag. Das mir bestens bekannte, das Christentum lächerlich machende – zugegebenmaßen höchst unterhaltsame – Machwerk des Herrn Spielberg hat an dieser Stelle eine (unbeabsichtigt?) antichristliche Pointe.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#34   semper reformandus   13:05:08 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ alle
Die gesamte Disskussion um die „alte“ Messe, auch der hier vorliegende Strang, beweist, dass viele Anhänger des NO die „alte“ Messe hassen.
Sie verehren sie nicht etwa als frühere Form einer immer rechtgläubigen und reinen Liturgie der einen Kirche, so wie etwa ein mit seiner Familie im Reinen lebender Sohn seine Vorfahren als ehrwürdigen Teil der Familiengeschichte verehrt, sondern sie lehnen sie ab, so wie Revolutionäre Ihre Vorgänger verabscheuen.
Allein diese giftige Frucht der Liturgiereform zeigt, was alles falsch gelaufen ist. Wenn man die gesamte Liturgie, wie sie sich seit der apostolischen Zeit bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderst entwickelt hat, hasst, dann hasst man auch die gesamte Kirchengeschichte und damit die Kirche.
Verständlich, dass für den typischen VII.-Anänger die „gute“ Kirche erst mit dem zweiten Vaticanum anfängt.
Nochmals: Alles das beweist, dass der NO in sich schlechte Züge trägt. Er hat das Verhältnis zur Tradition vergiftet und ist daher unkatholisch.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Sonne hinter dem Ölberg aufsteigt
#25   semper reformandus   16:21:12 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@juergen
wie bitte? Wo habe ich im „Nachbarstrang“ etwas mitgeteilt? Wie kommen Sie dazu, dortige Äußerungen mit meiner Frage zu Mozart in Verbindung zubringen? Sie haben ja eine ganz famose Diskussionskultur…
Redaktion benachrichtigen Wenn die Sonne hinter dem Ölberg aufsteigt
#17   semper reformandus   15:58:04 | Donnerstag, 31. Mai 2007
ungläubiger Mozart?
Die Frage muss erlaubt sein, ob Mozart ein „gläubiger“ Freimaurer, also aus Sicht der Kirche also ein Ungläubiger, oder ein „naiver“ Freimaurer war, der aus Mode, familiärer Tradition (sein Vater war bereits in der Loge!), Mitläufertum (damals waren viele „gute Katholiken“ dabei, auch Bischöfe), oder aus Spieltrieb, warum auch immer, mitgemacht hat, ohne seinen Glauben bewußt zu verraten. Letzterer Typus war wohl zu der Zeit nicht so selten. Seine Musik – nicht nur die Sakralmusik – zeigt, dass er tief gläubig war, und zwar katholisch. Wer das nicht erkennt, ist unmusikalisch.
Redaktion benachrichtigen Verbotener als die Todsünde
#23   semper reformandus   18:22:29 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@rudolfus
Ihr Geschreibe ist unfasslicher Blödsinn. Es ist zum Gotterbarmen, dass man sich als der Tradition zugeneigter Christ allzu häufig in der fragwürdigen Gesellschaft von rechten Spinnern wiederfindet. Ich bemühe mich, das als Prüfung des wahren Glaubens anzunehmen. Für Sie hoffe ich, dass Ihre (von mir an dieser Stelle natürlich nur unterstellte) Anhänglichkeit an die klassischen Liturgie nicht auf ähnlich verqueren Gedanken beruht wie Ihre Auffassungen zur völker- und staatsrechtlichen Lage der Bundesrepublik und der ehemaligen Ostgebiete.
Redaktion benachrichtigen Verbotener als die Todsünde
#15   semper reformandus   17:24:41 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@czibo
In diesem Forum gibt es keine Kanzeln und keine Bänke.
Sollten Sie freilich anderweitig die Angewohnheit pflegen, jedesmal die Zuhörerbank verlassen, sobald Ihnen jemand vorhält, Sie hätten einen Sachverhalt nicht richtig erfasst, oder gar eine andere Meinung vertritt als Sie, so wundert es nicht, dass Ihre Beiträge teilweise Wissenslücken offenbaren.
Ich bin natürlich auch nicht allwissend, aber gerade deshalb höre ich denen, die auf der Kanzel stehen, erstmal zu, auch wenn es wehr tut.
Leere Bänke gibt es empirisch betrachtet in modernistisch angekränkelten Gemeinden übrigens viel mehr als im Bereich der gesunden Tradition.
Redaktion benachrichtigen Verbotener als die Todsünde
#8   semper reformandus   17:03:57 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ alle
Wie pervertiert ist eigentlich die Verfassung der Kirche inzwischen, wenn ein Pfarrgemeinderat einem Priester (überdies unsinnige) liturgische Vorschriften machen – und diese auch noch mit der Drohung eines Rücktritts, also des öffentlichen Skandals duerchsetzen kann? Es wird höchste Zeit, dass der Plage dieser Laienräte ein schnelles Ende bereitet wird! Pfarrgemeidneräte sind prinzipiell von Übel, überdies sammeln sich darin in praxi automatisch, jedenfalls mehrheitlich, die falschen Leute.
@Czibo: Ihr Beitrag ist wieder einmal davon geprägt, dass Sie den Sachverhalt nicht richtig erfasst haben. Mann, ist das lästig.
Redaktion benachrichtigen Woher kam der Haß?
#4   semper reformandus   15:37:59 | Freitag, 25. Mai 2007
@bericht
Ich empfinde einige der „Anekdoten“, die in dem Bericht enthalten sind und die den Eindruck erwecken, „typisch jüdische“ Verhaltensweisen sollten – augenzwinkernd? – angesprochen werden, als höchst überflüssig und deplaziert. Der Autor macht sich auf diese Weise ohne Not angreifbar. Es werden antisemitische Klischees bedient. Was soll das?
Redaktion benachrichtigen Umkehr oder Verdammung
#4   semper reformandus   12:11:07 | Montag, 14. Mai 2007
@ Typ
1570 istaber immer noch älter als 1970, oder?
Allerding ist zugegebermaßen das historisch Ältere nicht automatisch das „Bessere“, weil es im Lauf der Geschichte Verfeinerungen und weitere Entfaltungen geben kann. „Fortschritt“, der solche Verfeinerungen und Entfaltungen wieder rückgängig machen möchte, ist in Wirklichkeit ein Rückschritt. Die Anhänger des zweiten Vatikanums warnen ständig vor einem „Zurück hinter das Konzil“ („das“ Konzil ist dabei immer das zweite Vatikanum, als ob es kein anderes gäbe), argumentieren dann aber z.B. in Fragen der Liturgie unverhohlen, man habe bewußt „hinter das Tridentinum zurück“ gewollt und ältere Formen wiederbelebt. Auf einmal ist also ein „Zurück hinter das Konzil (nur eben hinter das verschmähte Tridentinum) erwünscht!
Dieser Widerspruch spricht für sich. Soweit VII und Trient scheinbar gegeneinander stehen, betrachte man die jeweiligen Auswirkungen, der Rest spricht dann ebenfalls für sich.
Redaktion benachrichtigen Es geht aufwärts – mit dem Geld
#3   semper reformandus   14:57:53 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Benedikt
zur Diözese Limburg gehört z.B. das allgemein anerkannte Ballungszentrum Frankfurt a.M.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#20   semper reformandus   15:04:48 | Freitag, 4. Mai 2007
@frodo
zu Ihrer Beruhigung: Ich kenne die „Vergebungsbitte“, davon gab es ja sogar mehrere, auch die des Jahres 2000. Ich verstehe nur nicht, wieso JPII sozusagen „gezwungen“ war, sie auszusprechen. Ich glaube vielmehr, er wäre frei gewesen, dies zu unterlassen, und er hätte beser daran getan. Ich bin übrigens kein Antisemit. Ich glaube auch daran, dass am Ende auch „ganz Israel“ gerettet wird, wie die hl. Schrift verheißt. Ich glaube aber nicht, dass von der Aussage „ich bin der Weg“ bzw. „niemand kommt zum Vater denn durch mich“ irgendein Abstrich zu machen wäre.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#16   semper reformandus   14:55:55 | Freitag, 4. Mai 2007
@frodo
also, jetzt mal ganz ruhig: Nach dem Glauben der Kirche -seit Anbeginn und sogar noch seit „dem Konzil“ – nahm der Herr in der Mitte des jüdischen, des auserwählten Bundesvolkes Fleisch an, die Gottesgebärerin war Jüdin, er hatte einen jüdischen Ziehvater etc. Jesus wurde alerdings später gekreuzigt, und zwar nach dem eindeutigen Zeugnis der hl. Schrift auf Betreiben der jüdischen Führer (nicht „der Juden“; die Apostel waren z.B. auch Juden). Das alles bestreitet doch keiner. Zu unterstellen, irgend jemand hier finde „Ausschwitz“ gut, ist eine Unverschämtheit. Zu unterstellen, die Pius-Brüder (mit denen ich nichts zu tun habe!) hätte Jesus gerne in Ausschwitz vergast, ist so dämlich, dass einem die Worte versagen. Es bleibt dabei: Die schlimmste Form des Antisemitismus bestünde darin, nicht länger für das Heil (d.h. nach diesseitigem Ermessen für die Bekehrung zu Christus) der Juden zu beten.
Erklären Sie mir nur eins: Wie kommen Sie auf den Schwachsinn, den Sie hier verzapfen? Haben Sie etwa Theologie studiert?
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#10   semper reformandus   14:39:05 | Freitag, 4. Mai 2007
@frodo
was verstehen Sie unter antisemitisch? Wie kommen Sie auf die Idee, es sei „innerkirchlich“ unumstritten, die Kirche sei früher antisemitischgewesen? Was meinenSie mit „Johannes Paul II. hatte es nötig…“? Und – wieso schreiben Sie alles in Fettdruck?
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#3   semper reformandus   14:07:58 | Freitag, 4. Mai 2007
@Frodo007
da ich entschieden gegen jeden Antisemitsmus eintrete, gestatten Siemir die Frage, wo der Artikel antisemitisch ist – ich würde Ihre Kritik gerne verstehen und
und frage mich, ob ich da etwas übersehen habe.
Finden Sie, dass die Kirche in Ihrer Lehre und Liturgie bis 1970 antisemitisch war?
Redaktion benachrichtigen Die EU will Polen homosexualisieren
#41   semper reformandus   17:48:12 | Freitag, 27. April 2007
europäische integration
ein Traum:
Die Türkei, später alle Mittelmeerstaaten in die EU. Mit Homo-Propagande und allem, was dazu gehört. Das schwächt die EU und zersetzt zugleich längerfristig auch die islamischen Länder.
Zugleich erwacht ein christliches Kerneuropa (Deutschland, Österreich, Italien, Polen, Slowakei, Kroatien etc, vielleicht Belenux und Frankreich) udn bildet eine eigene Gemeinschaft, eine Art römisches Reich, und beherrscht den kaputten Rest irgendwann.
Leider nur ein Traum. In Wirklichkeit wird der Islam das zerstetzte Europa übernehmen.
Niemand wird sagen können, kreuz.net hätte nicht gewarnt… ;-)
Redaktion benachrichtigen Sie war tot und lebt wieder
#33   semper reformandus   14:55:58 | Mittwoch, 25. April 2007
@czibo
ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten und bedaure etwaige Kränkungen, die nicht beabsichtigt waren.
In der Sache bleiben Sie im Unrecht. Man muss zwischen Tatsachen und Meinungen unterscheiden. Ich wandte mich ausdrücklich gegen Ihre falsche Tatschenbehauptungen; Ihre Anwort geht daran völlig vorbei. Ich muss daher leider wiederum feststellen, dass die Debatte fruchtlos verläuft. Sie stimmen mir sicher zu, dass ist sinnlos ist, sich auszutauschen, wenn das Gegenüber den Inhalt der eigenen Mitteilungen nicht versteht.
Redaktion benachrichtigen Sie war tot und lebt wieder
#26   semper reformandus   10:52:26 | Mittwoch, 25. April 2007
@czibo
Es tut mir leid, es so deulich sagen zu müssen, aber Ihre Einlassung zeichnet sich wieder mal durch Unkenntnis der Fakten aus. Das Tridentinum hat keine neue Liturgie eingeführt, sondern die damals schon „traditionelle“ im wesentlichen bestätigt. Zugleich hat der heilige Papst Pius V. allen älteren (über 200 Jahre alten) Formen der Liturgie Bestandsschutz gewährt. Ihre Behauptung, es habe damals eine der Einführung der NO Messe vergleichbare Liturgieänderung gegeben und die damaligen Gläubigen hätten – bei Gefahr des „Scheiterhaufens“ – nicht mehr in ihre „alten“ Messen gehen können, ist – mit Verlaub – Quatsch. Es gab nie „Scheiterhaufen“ wegen so etwas. Ihre gesamte Argumentation, zeigt, das Sie die Kirche hassen. Wohl aus Unkenntnis, als Opfer antikirchlicher Propagande, der Sie auf den Leim gegangen sind.
Zum Propgandisten werden Sie freilich selbst, wo Sie von „Schickeria“ sprechen. Erstens stimmen auch hier die Fakten nicht – in meiner Heimatstadt etwa wächst das selten und in einer angelegenen Kapelle abgehaltene Indultamt zwar langsam und stetig, lockt aber alles andere als Porschefahrer an – und zweitens verunglimpfen Sie ständig den alten Ritus als etwas, was man „nicht versteht“. Kein Mensch versteht wirklich, was da passiert, wir feiern ein Geheimnis. Dieses Geheimnis wird in der „alten“ Liturgie perfekt abgebildet. Anders die NOM: Sie leistet mit Ihrer anthropozentrischen Trivialität Missverständissen Vorschub („Mahlcharakter“), wie Ihre Beiträge beweisen.
Redaktion benachrichtigen Über den Restaurant-Tisch gezogen
#19   semper reformandus   08:20:13 | Sonntag, 22. April 2007
@obelix
falsch: der Adel wurde mit der Weimarer Recihsverfassung nur „als Stand“, also in Bezug auf staatsrechtliche Privilegien abgeschafft. Privateigentum und Besonderheiten der Titulerung blieben, sollten auch bleiben. Damit wurde auch z.B. der internationalen Dimension Rechnung getragen, viele Adelige haben ja mehrere Pässe. Selbstverständlich werden Adelsprädikate weiterhin dekliniert (so wie die Frau einen Bürgerlichen ja auch nicht mit Herr angeredet wird) und geschlechtspezifisch vererbt. In der Beugung von Fürst zu Fürstin ist kein rechtliches „Privileg“ zu sehen, etwa im Vergleich zu Steffi Graf, die nach ihrem Vater Graf und nicht Gräfin heißt, es handelt sich – siehe Herr/Frau – eher um einen Akt der Höflichkeit (letztere abgeleitet bekanntlich von „Hof“, und trotzdem ebenfalls nicht 1918 angeschafft…)
Redaktion benachrichtigen Wird das Leibgewand Christi erneut verschachert?
#20   semper reformandus   20:22:27 | Samstag, 21. April 2007
@czibo
ideal ist ja gerade nicht real, daher ja auch SEMPER reformanda…
So, jetzt ist aber wirklich Schluss
Redaktion benachrichtigen Wird das Leibgewand Christi erneut verschachert?
#17   semper reformandus   19:11:20 | Samstag, 21. April 2007
@czibo
…da Sie ja irgendwie wollten, dass ich mich nochmal dazu melde: Villeicht kennen Sie den alten Lehrsatz, dass die Kirche stets und fortwährend der „Reform“ bedarf, also der möglichst getreuen Wiederherstellung ihrer Idealform, wie sie ihr Stifter, der Herr, entworfen hat. Es geht mir – und der gesunden kirchlichen Lehre – skandalöser Weise also sogar um noch viel mehr als nur um die Verteidigung alter Lehren, es geht um deren Wiederherstellung! In diesem Sinne sollte wieder einmal der wahre Komservative an der Spitze des (richtigen) Fortschritts stehen. Und da man – auch ein alter Lehrsatz, den Sie aber hffentlich trotzdem gutheißen – immer erstmal bei sich selbst anfangen sollte, habe ich mir erlaubt, mich in keineswegs kokketierend gemeinter Bescheidenheit als reformandus (Gerundivum, kennen Sie doch sicher), als zu reformierenden, zu betiteln. Das ist ein Akt ehrlicher Demut. Defensor fidei ist ein königlicher Titel, der mir nicht zukäme, außerdem ist er historisch mehr als angekratzt, so ein d.f., wie die derzeitige Trägerin will ich nun wirklich nicht sein.
Mit dieser Bemerkung folge ich meinem eignenen Appell udn melde mich aus der leider fruchtlosen Disskossion mit cz ab.
Redaktion benachrichtigen Wird das Leibgewand Christi erneut verschachert?
#11   semper reformandus   12:16:42 | Samstag, 21. April 2007
@czibo
Allerwertester,
ich bin offenbar zu unbedarft, um Ihren Höhenflügen folgen zu können. Im konkreten Kontext meinte ich einfach so etwas wie „Vorbilder“. Nicht unbedingt Heilige, aber gute Katholiken. Kenn Sie Merz oder Lütz und ihr öffentliches Wirken? Dann wissen Sie vielleicht, wie ich das meine.
An anderer Stelle fragten Sie nach dem Sinn meines Pseudonyms. Nun, vielleicht können Sie Latein, und vielleicht haben Sie schon vom Tridentinum gehört. Dann können Sie sich, in Kenntnis der Tatsache, dass ich männlichen Geschlechts bin, den Rest zusammenreimen; hat was mit Balken im eigenen Auge zu tun bzw. mit dem guten alten Grundsatz, immer bei sich selbst anzufangen…
Redaktion benachrichtigen Wird das Leibgewand Christi erneut verschachert?
#9   semper reformandus   09:27:29 | Samstag, 21. April 2007
1844!
Nur eine kleine Anmerkung: Anlässlich der heilig-Rock-Wallfahrt 1844 kam es auch zur Gründung der ersten und somit ältesten kathlischen Studentenverbindung, der Bavaria Bonn, die noch heute bekannten Vorzeige-Katholiken (nicht ironisch gemeint!) wie etwa dem berühmten Artz und Theologen Manfred Lütz oder dem konservativen Politiker Friedrich Merz ein Stück geistige Heimat ist.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#67   semper reformandus   17:09:30 | Freitag, 20. April 2007
@tchibo @W.e.
@Tchibo: Ihre Einlassungen werden leider immer wirrer; ich glaube Ihnen nicht, dass Sie (über) 60 sind. Ichglaube, Sie sind erst 6. Aber Sie denken ja auch, Sie wären kathlisch…
Wo war W.e. herablassend? Wo hat er behauptet, nie gefehlt zu haben?
Und … plädieren Sie allen Ernstes dafür, Wegweiser abzuschaffen? Nur weil man ihnen nicht gleichzeitig fahren kann?
Ihr letzter Beitrag hat gerade in Ihrer Abscheu Wegweisern gegenüber allerdings die Ziellosigkeit ihrer Gedankenwelt entgültig entlarvt.
@W.e.: Leider habe ich mit meinem Appell Recht behalten, wie jetzt auch Sie zugeben müssen. Ihre liebevolle, geduldige Belehrung wird Ihnen auch noch als Arroganz ausgelegt. Meinen Respekt haben Sie um so mehr.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#51   semper reformandus   16:42:04 | Freitag, 20. April 2007
@wolfgang e.
Brovo, toller Grundkurs, Kompliment. Trotzdem bleibe ich bei meinem Appell von gerade eben.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#48   semper reformandus   16:27:22 | Freitag, 20. April 2007
@Tchibo
Ihre Unterstellung, der (auch noch richtige) Glauben anderer sei „unreflektiert“, ist vor dem Hintergrund, dass Sie offenbar erst mal einen Grundkurs Religionkunde benötigen, da Ihnen offenkundig simpelstes Grundschülerwissen fehlt, grotesk. Sie sind, wenn Sie in Ihrer pseudoreflektierten Denkart überhaupt etwas sind, ein Subjektivist, und behaupten – möglicherweise gutgläubig, aber in jedem Falle schwer irrig – zu Unrecht, katholisch zu sein. Um Ihres Seelenheils willen appeliere ich an Sie, in sich zu gehen, sich kundig zu machen und sich zu bekehren. An die übrigen Diskussionsteilnehmer appeliere ich, diese äußerst fruchtlose Debatte erst wieder aufzunehmen, wenn Sie, Tchibo, nachweislich Grundkenntnisse der kathlischen Glaubenslehre erworben haben, wozu dieses Forum nicht der Platz ist.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#43   semper reformandus   15:55:16 | Freitag, 20. April 2007
@Insel, @Tchibo
nicht: ein zornige Gottheit gefordert hat, sondern: eine liebende Gottheit durch Selbstopferung des Sohnes an den Vater selbst durch eigene Hingabe vollbracht hat. Überdies ist die Vergegenwärtigung ja ausdrücklich unblutig. Das berührt natürlich auch das Trinitätsgeheimnis, aber das leugnen Sie ja bestimmt auch…
Sei’s drum, Sie sind hat Protestant und stehen außerhalb der Kirche. Insofern sind Sie genauso ungläubig wie ein Buddhist. Pech nur, wenn man dann auch noch glaubt, so ein „Glaube“ rechtfertige…
Redaktion benachrichtigen Wir brauchen wieder eine Inquisition
#1   semper reformandus   15:27:32 | Freitag, 20. April 2007
@redaktion
das Zander- Buch heißt m.W. „kurze Verteidigung der Inquisition“, nicht „Kurzfassung…“; es ist übrigens wirklich empfehlenswert.
Füstin Thurn und Taxis kann einem nur leid tun; was Sie sagt, stimmt ja im Prinzip, die wörtliche Zitierung solcher in der konkreten Formuliereung offenkundig privat gesprochenen, etwas launig-überdrehten Bemerkungen ist eine Schweinerei. Ich hoffe, Sie zieht die juristischen Schritte durch, so wie sie den Sachverjalt schildert, kan sie die weitere Verbreitung dieser Äußerungen per einstweiliger Verfügung stoppen.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#33   semper reformandus   15:16:00 | Freitag, 20. April 2007
@Diskussion
was soll die Aufregung? Tschibo vertritt doch nur jahrhunderte alte protestantische Kamellen, die längst und vielfach und ausdrücklich vom Lehramt als irrgläubig verurteilt wurden. Er „muss“ halt nicht der Lehre der Kirche folgen, so wie ja hunderte Millionen Nichtkatholiken, die sich auf Christus berufen, es ebenfalls nicht tun. Für uns Katholiken – V2-Anhänger oder Skeptiker – bleibt es klar dabei: Wer hartnäckig leugnet, dass die Eucharstiefeier in der heiligen Messe ausschließlich ein Opfer darstellt (soweit es Mahlcharakter aufweist eben nur als Opfermahl), ist ausgeschlossen.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#2   semper reformandus   11:42:47 | Freitag, 20. April 2007
dann lieber orthodox…
…ist bereits die halbe Wegstrecke in den Sedesvakantismus.
Es ist tragisch, in welcher Verwirrung sich Teile der Kirche (einschl. FSSPX) befinden, bis heute überfordert steckengeblieben in der Zwickmühle zwischen der Wahrung der gesunder Lehre und Tradition einerseits und dem von derselben Lehre und Tradition verlangten Gehorsam gegenüber „Rom“ anderseits.
Das alles ist natürlich die Folge der verkorksten Bemühungen seit den sechziger Jahren (nicht nur,aber auch V2 und P6), sich mit dem bösen Zeitgeist zu arrangieren.
Ich hoffe immer noch, dass der jetzige Papst dies – als mutmaßlich letzer Papst der eigentlichen Konzilsgeneration – erkannt hat und versucht, gegenzusteuern. Dies geht in der Praxis aber nicht mit dem macchiavellistischen Holzhammer; aus jener vom bösen Feind mitgestrickten Zwickmühle kommt man nur durch Glauben, Gebet, Opfer, Klugheit – udn mit Geduld wieder heraus. Vor allem Geduld – wie auf der Autobahn: Wenn man merkt, dass man sich falsch eingeordnet hat, kann man nicht einfach umdrehen, das würde einen schweren Unfall provozieren, sondern man muss geduldig und klug bis zur nächsten Ausfahrt warten und dann den Fehler korrigieren.
Redaktion benachrichtigen Die Zeit ist – wieder einmal – reif
#3   semper reformandus   14:38:03 | Freitag, 13. April 2007
@pünktchen
obwohl ich Ihre grundsätzliche Einschätzung zu diesem skandalösen Vorstoß teile, bin ich in der Frage der „Steuerehrlichkeit“ nicht so sicher. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“ etc. gilt nach traditioneller Lehre grundsätzlic auch in Unrechtsstaaten, wie z.B. die Bundesrepublik längst einer ist. Ich lasse mich vom Gegenteil gerne überzeugen.
Redaktion benachrichtigen War Johannes Paul II. ein Jude?
#5   semper reformandus   15:57:54 | Montag, 2. April 2007
@Artikel
Es gibt Historiker, die behaupten, Simon Petrus sei der „erste Papst“ gewesen und sei jüdischer Abstammung gewesen, wie auch die anderen Apostel. Dann wäre JPII ja nun wirklich apostolisch zu nennen!
Es gibt natürlich auch Menschen, die bestreiten, dass es Petrus überhaupt gab oder dass er als „erster Papst“ anzusehen sei. Allerdings gibt es auch Menschen, die bestreiten, dass JPII Papst gewesen sei. Wieder andere behaupteten – vor nicht allzu langer Zeit – Jesus sei nicht der fleischgewordene Logos gewesen, sondern ein Mensch wie Du und ich, und zwar nicht jüdischer Abstammung, sondern als uneheleiches Kind eines römischen Offiziers und eine keltisch-stämmigen Galiläerin und damit ein Arier. Ja ja, es gibt schon spannende Theorien…
Was soll der Quatsch?
Redaktion benachrichtigen „Die Sache ist entschieden“
#26   semper reformandus   14:43:32 | Donnerstag, 29. März 2007
@heggi
Es ist zu hoffen, daß wir nur Flöhe husten hören.
Die Erwähnung der (sinngemäßen) Begiffskette
– „Kardinäle haben sich bei Wahl verschätzt – erheblicher Widerstand in Rom – Sodano insubordiniert sich offen – Beerdigungsutensilien stehen bereit – „Eingeweihte“ (=Freimaurer?) – Totenbahre – „Wenn ihm nichts zustößt“ –
ist aber zu frappierend, als daß man an einen Zufall glauben möchte. Man kann von Badde halten, was man will, aber er ist sicher ein Profi.
Ein geschickt lancierter Artikel, der nicht beweisbare und jedenfalls unaussprechliche Beschuldigungen derart verschlüsselt mitteilt, ist überdies vielleicht der geschicktest vorstellbare Gegenangriff: Wenn dem Heiligen Vater jetzt wirklich was „zustößt“, ist die Öffentlichkeit ganz anders senibilisiert als etwa bei JPI (womit ich keine Unterstellungen in die Welt setzen will).
Mit dieser Art der Berichterstattung ist die Sache im Grunde unumkehrbar geworden: Scheitert das Motu Proprio jetzt noch an einem unerwarteten Ableben des Heiligen Vaters, so ist er ein Märtyrer und die Alte Messe kommt mit um so mehr Macht!
Ich finde auch, die, wenn es so wäre, gewisse „Listigkeit“ einer solchen Vorgehensweise paßt irgendwie ganz gut zu Papa Ratzi…
Redaktion benachrichtigen „Die Sache ist entschieden“
#22   semper reformandus   13:12:59 | Donnerstag, 29. März 2007
@alle
Das eigentlich Bemerkenswerte an dem „Welt“-Artikel ist m.E. die kaum verkappte Darstellung eines angeblichen Bedrohungsszenarios in Rom:
Ein Großteil von Baddes Berichts verhält sich überhaupt nicht zur Frage der Liturgie und des Motu Proprio, sondern spricht – wie ein Fremdkörper in dem Artikel und auf den ersten Blick abseits des eigentlichen Themas – ausführlich von diversen bereitstehenden Beerdigungsutensilien, im Zusammenhang mit der Nutzung der Totenbahre von „Eingeweihten“, von einem machtbewußten Ex-Kardinalstaatssekretär, der einfach seine Dienstwohnung besetzt hält, das alles gipfelnd in der ungeheuren Formulierung – von kreuz.net zitiert –, die Freigabe komme bald, noch in der österlichen Zeit, „…wenn ihm (also dem Papst) bis dahin nichts zustößt…“.
Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheoriene, aber hier muss man den Eindruck gewinnen, der hintergründig informierte Verfasser, der auf Seiten des Papstes steht, wolle eine codierte Mitteilung machen.
Wir alle müssen in dieser Situation um so himmelstürmender für das Anliegen des Heiligen Vaters und für dessen Schutz beten!
Redaktion benachrichtigen Licht und Schatten
#9   semper reformandus   14:36:38 | Dienstag, 27. März 2007
@konrad
Haben Sie das Buch gelesen? Oder entspricht des dem „konziliaren“ Stil, Meinungen zu verwerfen, ohne sie im einzelnen studiert zu haben?
Redaktion benachrichtigen Licht und Schatten
#7   semper reformandus   14:26:52 | Dienstag, 27. März 2007
@tridentinus
Ich stimme Ihnen im wesentlichen zu und bitte darum, meine kleine Stilkritik nicht überzubewerten. B.’ s Leistungen sind insgesamt äußerst positiv zu würdigen.
Redaktion benachrichtigen Licht und Schatten
#2   semper reformandus   13:56:01 | Dienstag, 27. März 2007
@redaktion
Natürlich werden Kardinäle nicht im Rahmen eines „Konklaves“ kreiert; sicher nur ein redaktionelles Versehen. Nach der Rezension zu urteilen i.Ü. ein hochinteressanrtes Werk, hoffentlich straffer, eleganter und „mehr auf den Punkt“ geschrieben als andere Texte von B., die sprachlich nicht immer den Altphilologen erkennen lassen.
Redaktion benachrichtigen „Kardinal Wetter hat recht!“
#1   semper reformandus   13:49:01 | Mittwoch, 21. März 2007
@redaktion
Wieso liest man hier eigentlich neuerdings ständig etwas über die (zu Recht total unbedeutende) NPD? Wollen Sie etwa gezielt die „alte Messe“ beschädigen oder gar deren weitgehende Freigabe verhindern, indem Sie die kirchentreuen Verfechter einer liturgischen Gesundung, die sich ohnehin ständig gegen den ungerechten Vorwurf wehren müssen, aus Borniertheit und stumpf-rechtskonservativer Gesinnung heraus an „veralteten“ Positionen zu kleben, ausgerechnet mit diesen rechtsradikalen Spinnern bzw. einer dezidiert antichristlichen Partei in Verbindung bringen? Man fasst es nicht…
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#6   semper reformandus   10:07:36 | Mittwoch, 21. März 2007
@kurt k.
Ihr Argument ist juristisch falsch:
Notwehr ist ein Rechtfertigungsgrund, der aus einer unerlaubten eine erlaubte Handlung macht. Voraussetzung ist ein rechtswidriger Angriff, der von demjenigen ausgeht, der in Notwehr getötet wird. Dies ist bei einem ungeborenen Kind, das ohne jede eigene Schuld die Gesundheit der Mutter bedroht, natürlich nicht gegeben. Das Kind greift nicht rechtswidrig an.
Rechtlich gesprochen geht es in diesen Fällen daher allenfalls um einen sogenannten „entschuldigenden Notstand“, der nicht die Rechtswidrigkeit des zur Verteidigung vorgebrachten Gegenangriffs beseitigt, sondern „nur“ dessen Schuldhaftigkeit, d.h. „Vorwerfbarkeit“.
Das ist ein wichtiger Unterschied: Abwehrmaßnahmen, die sich lediglich auf einen Notstand (und nicht auf Notwehr!) stützen, bleiben selbst rechtswidrig und man darf sich wiederum gegen sie wehren (was das Kind natürlich nicht kann).
Redaktion benachrichtigen Exzeß des Zeitgeist-Opportunismus
#21   semper reformandus   16:58:47 | Montag, 19. März 2007
@benedikt
Danke für Ihren ausgewogenen und klugen Beitrag. Genau das meinte ich bei meinem Posting mit „differenzierter Betrachtungsweise“.
Redaktion benachrichtigen Exzeß des Zeitgeist-Opportunismus
#11   semper reformandus   13:16:25 | Montag, 19. März 2007
@St. Georg u.a.
Das Verhalten des Bamberger Erzbischofs erscheint in diesem Punkt unchristlich und überheblich.
Der Fehler ist schon in der unsinnigen Idee einer „Entschuldigung“ für das Verhalten Dritter angelegt – bei zugleich übertrieben kritischer Sichtweise vergangener Epochen.
Wer sich entschuldigt, klagt sich an. Wer sich für seine Vorfahren bzw. Vorgänger entschuldigt, klagt diese an. Jemanden anzuklagen, der sich nicht mehr wehren kann, ist unfair (soweit es sich nicht um ein unstrittiges „Verbrechen“ handelt). Es muss zwar erlaubt sein, historische Fehler als solche zu bezeichnen, dann muss man aber Ross und Reiter nennen und konkret sagen „Dieser oder jener hat aus meiner Sicht falsch gehandelt, und ich würde in der gleichen Situation anders handeln, nämlich so oder so“, also etwa: „Wir wollen aus der Geschichte lernen und würden heute dieses oder jenes anders sehen und anders machen“.
In Fällen historisch unstittiger Verbrechen kann man natürlich u.U. auch sprachlich drastischer werden; es gehört aber zu den besonders beunruhigenden Tendenzen, dass durch die ständigen kirchlichen Entschuldigungen differenziert zu bewertende Phänomene wie Kreuzzüge und Inqiuisition ständig in eine Reihe mit Menschheitsverberechen wie dem „Holokaust“ gestellt werden.
Die Entschuldigung für das Verhalten anderer (bzw. die darin verpackte Anklage derselben) kann auch wegen der Lehre vom „Splitter im anderen – Balken im eigenen Auge“ unchristlich sein; so sehe ich auch diesen neuerlichen Vorfall.
Redaktion benachrichtigen Warum ist der Pornojäger unter die Schimpansen gegangen?
#1   semper reformandus   14:26:37 | Mittwoch, 14. März 2007
@Pornojäger
Nach deutschem Recht steht ein Akteneinsichtsrecht nun einmal nur dem Verteidiger als Organ der Rechtspflege zu, aus gutem Grund, damit Spinner die Akten nicht beschädigen, Dokumente vernichten o.ä…
Dr. h.c. Joseph Fischer kommt als Verteidiger nicht in Betracht, da er keine Anwaltszulassung hat. Es gibt ij Deutschland auch keinen „Magister“, sondern Staatsexamina, sonst kann man nicht praktizieren. Das örtlich zuständige Gericht ist das des Begehungsortes, nicht das des Wohnsitzes.
Warum ich all das schreibe?
Weil dieser Herr so offenkundig spinnt, dass er, bei aller Sympatie für seine Anliegen, leider als einer dieser Fälle erscheint, in dem die gute Sache so schräg,ungewollt komisch und niveaulos (oder findet jemand diesen querulatorischen Schwachsinn komisch?) verfolgt wird, dass das Ganze nur noch kontraproduktiv erscheint. Wieso sind gute Anliegen nur so oft in Händen von Spinnern?
Redaktion benachrichtigen Steht ein Schulterschluß bevor?
#13   semper reformandus   17:49:40 | Freitag, 9. März 2007
@sixtus
Maßstab für die Richtigkeit einer Lehre ist natürlich nicht die „alte Kirche“ sondern die Kirche. Ich glaube nicht, dass der Heilige Vater z.B. die Lehren des ersten Vatikanums leugnet.
Redaktion benachrichtigen Steht ein Schulterschluß bevor?
#10   semper reformandus   17:26:53 | Freitag, 9. März 2007
@redaktion
darf die ungeheure Beleidigung, Benedikt XVI. sei ein l…nder, h…nder, usw. (Schein-)Papst, über dieses Forum öffentlich verbreitet werden, ohne das die Redaktion eingreift? Sie machen sich zu Mittätern. Bitte sperren.
Redaktion benachrichtigen Steht ein Schulterschluß bevor?
#6   semper reformandus   17:07:09 | Freitag, 9. März 2007
@ typ
Ich bestreite die Richtigkeit Ihrer Behauptungen zur „orthodoxen“ Sakramentenlehre und stelle fest, dass Ihre Ausführungen zum Petrusamt unschlüssig sind. Wer das Petrusamt inhaltlich anders versteht als es der kirchlichen Lehre entspricht, lehrt eben nicht katholisch bzw. teilt eben nicht die katholische Lehre vom Petrusamt; er betreibt vom Dogma abweichende Privattheologie. Nachvollziehbar ist in gewisser Weise Ihr Seitenhieb in Richtung FSSPX; der Fall liegt aber anders als der der „Orthodoxie“.
Redaktion benachrichtigen Steht ein Schulterschluß bevor?
#3   semper reformandus   16:29:24 | Freitag, 9. März 2007
@gotthart
außer Frage? Also erkennen sie das Petrusamt an und sind katholisch? Führen bei „Konversionen“ von Katholiken zur „Orthodoxie“ keine Wiedertaufen mehr durch? Erkennen katholische Eheschließungen an? Hab ich da was nicht mitgekriegt?
Redaktion benachrichtigen Steht ein Schulterschluß bevor?
#1   semper reformandus   15:46:16 | Freitag, 9. März 2007
man darf…
nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun. Erst muss die Zugehörigkeit der „Orthodoxen“ zur Kirche sichergestellt sein (durch Beitritt der „orthodoxen“ Verbände oder Inividuen zur Kirche), dann und nur insoweit ist automatisch Schluss mit Missionstätigkeit. Einem gewisse emtionale Nähe und theologische Berührungspunkte reichen nicht aus, um die Kirche von ihrer Aufgabe zu suspendieren. Ich fürchte allerdings, dass in dieser Hinsicht (i.e. Mission im Bereich der „Orthodoxie“) ohnehin nicht viel läuft.
Redaktion benachrichtigen Kathedrale wird enteignet
#15   semper reformandus   17:28:42 | Mittwoch, 7. März 2007
@typ, heger
ich finde die pauschale Herabsetzung von kreuz.net ebenso undifferenziert und falsch wie die hier in rede stehende oberflächliche udn nichtssagende Berichterstattung.
Natürlich sind die bekannten Exzesse der tschechisch-nationalistischen Politik in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg aufs Strengste zu verurteilen; dennoch muss man im Einzelfall gerecht urteilen, auch wenn es etwas anstrengender ist als eine mühsame Betrachtung der Einzelheiten, sonst ist man auf genauso niedrigen Niveau wie die, die man zu Recht z.B. wegen der höchst ungerechten und verabscheuungswürdigen „Kollektivbehandlung“ der deutschen Volksgruppe kritisiert.
Ungerecht ist auch der Vorwurf, die Kirche habe gemeinsame Sache mit den Machthabern – gemeint ist wohl in Bezug auf die schon erwähnten Exzesse (Vertreibung etc.) – gemacht. Wer um die dortigen Verhältnisse während des Kommunismus weiß, weiß auch, dass gerade die Kirche ein Hort des Widerstandes war und viel gelitten hat.
Der Blick aufs Detail muss jedem, dem es um ein abgewogenes Urteil geht, erlaubt bleiben. Alles andere ist dumm und ungerecht.
Redaktion benachrichtigen Kathedrale wird enteignet
#7   semper reformandus   16:20:30 | Mittwoch, 7. März 2007
@redaktion u.a.
Weiß irgendjemand etwas näheres über das Urteil und seine Begründung? Hat das Gericht rechtlich betrachtet falsch geurteilt, udn wenn ja, warum? Was hat das Gericht anders gesehen als die Vorinstanz? Was genau war überhaupt Streitgegenstand? Wer hat wen verklagt? Und warum: wegen Herausgabe? Wegen des Nutzungsrechts? Wegen der Eigentumsfrage? Wegen der Instandhaltungspflicht?
Was soll so eine oberflächliche Berichterstattung und was soll die sich daran aufhängende lächerliche Diskussion hier? Also, nochmal: Wer weiß genaueres?
Redaktion benachrichtigen Kampf für den öffentlichen Frieden?
#10   semper reformandus   18:43:26 | Freitag, 2. März 2007
@adoro te devote
es wird Sie nicht überraschen, dass ich Ihnen voll und ganz zustimme. @redaktion: Bitte streichen!
Redaktion benachrichtigen Kampf für den öffentlichen Frieden?
#7   semper reformandus   18:41:30 | Freitag, 2. März 2007
@redaktion
Was ich noch loswerden wollte:
1. Gerade z.Zt schlagen sich zumindest Teile des „kirchlichen Apparates“ mitnichten auf die „Seite der Sieger“, sondern vertreten unpopuläre Minderheitenpositionen, siehe Mixa und Müller, und stecken dafür Prügel ein. Auch aus diesem Grunde ist der Bericht ungerecht und dumm.
2. Die Kirche war immer zu Recht auf Distanz zu diesen politischen Strömungen; sie ist halt weder national noch demokratisch (natürlich auch nicht national und sozialistisch).
Gerade Münster steht insofern in einer guten Tradition, wie jeder weiß, und nicht alles, was ein modernistischer Bischof absondert, ist schon deshalb schlecht, weil es von ihm stammt.
3. So eine NPD-Demo ist, etwas flapsig gesprochen, aus Sicht der Kirche genauso Scheiße wie eine Schwulen-Parade (die Schittmenge ist ohnehin nicht zu unterschätzen).
Also, liebe kreuz.netler: Bitte kein reflexhaftes Eintreten für solche Schwachköpfe, nur weil die „rechts“ , „verfolgt“ und „Minderheit“ sind. Manche Spinner stehen einfach zu Recht im Abseits, und die Meinungsfreiheit ist uns traditionelle Katholiken sonst doch auch nicht so eine heilige Kuh, oder…?.
Redaktion benachrichtigen Kampf für den öffentlichen Frieden?
#2   semper reformandus   18:24:35 | Freitag, 2. März 2007
@redaktion
Diese Art von Berichterstattung diskreditiert ohne jede Not die ansonsten von kreuz.net vertretenen, unterstützungswürdigen Anliegen wie die Tradition, gute Liturgie, rechtgläubige Lehre und kritische Berichterstattung über tatsächliche Misstände in der Kirche. Die NPD ist für gläubige Katholiken nicht wählbar, auch wenn sie gegen Abtreibung eintreten sollte. Der Bericht lässt jede rechtgläubige Distanz zu dieser unsäglichen und peinlichen Partei vermissen. Kreuz.net wird durch so etwas unzitierbar. Ich bin entsetzt.
Redaktion benachrichtigen Heiliger Mörder?
#4   semper reformandus   14:06:25 | Dienstag, 6. Februar 2007
4 Fragen
1. Zur Schuld: Er schoss, ohne dies vorher geplant zu haben. Wieso hatte er dann eine Waffe dabei? Wieso schoss er nicht in die Luft, sondern – Sehschwäche hin oder her – in Richtung des Polizeibeamten?
2. Zur Bekehrung: Wenn er seiner Enthauptung so freudig entgegensah – wieso lief dann überhaupt ein Begnadigungsverfahren?
3. Zum Seligsprechungsverfahren: Gab es ein Wunder?
4. Theologisch: Ist diese Entscheidung unfehlbar?
Redaktion benachrichtigen Verkaufsschlager + …
#7   semper reformandus   11:01:32 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@kathanrina l
wieso das Gegenteil?
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Lehrer im Glauben?
#10   semper reformandus   17:15:39 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@wolfgang k
Wenn Sie den Verbrecher Luther damit enschuldigen, er sein halt ein Choleriker gewesen, dann müssen Sie auch Alexander VI. entschuldigen, der war halt auch irgendwie gestört, aus heutiger Sicht. Allerdings geht Ihr Beitrag ohnehin komplett am Thema vorbei: Es geht hier doch nicht um die persönliche Moral Luthers, sondern um seine Irrlehren und den Skandal, dass ein Bischof und Kardinal der Kirche ihn dennoch als „unseren gemeinsamen Lehrer“ betitelt. Es stimmt allerdings, dass moralisches Versagen christlicher Führer immer Angriffsflächen für antichristliche Verführer bietet. Eine schwere Sünde der Schuldigen, aber auch derer, die diese Verfehlungen dazu nutzen, der Kirche zu schaden.
Redaktion benachrichtigen Die sechs wichtigsten Deutschen im Vatikan
#3   semper reformandus   13:58:45 | Mittwoch, 24. Januar 2007
komische…
Liste: Müsste auf Platz eins nicht der Papst stehen? Oder gilt er nicht mehr als „Deutscher“?
Redaktion benachrichtigen Verkehrte Welt
#43   semper reformandus   17:45:56 | Freitag, 19. Januar 2007
@alois, defensor, johann
natürlich muss man Gedult haben, es geht mir nicht darum, Beten zu verbieten, ich kenne das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom Schaf und natürlich brauchen manche länger als andere (bei den meisten fällt der Groschen freilich nie, schauen Sie sich die Konversionszahlen an). Man muss nur, das ist mein Punkt, nicht in Jubel ausbrechen, weil ein insgesamt Irrgläubiger ein Element, dass uns traditionsliebenden Katholiken besonders am Herzen liegt, als „Versatzstück“ in sein antikirchlichen Lügengebäude übernimmt. Pädagogisches, gut zuredendes Lob als Mittel der Bekehrung ist natürlich OK, aber kein Jubel, der die Gefahr ausblendet. Ich bringe nochmals mein Beispiel mit den falschen Ärzten, die sich weiße Kittel anziehen – von denen muss man warnen.
@johann gerhard: Warum sind Sie dann kein Jude oder Moslem? Waren Sie bei der Auferstehung dabei? Haben Sie den wissenschaftlichen „Beweis“ für die Richtigkeit der Fakten der Hl. Schrift? Ich habe das Gefühl, in Ihnen kommt eine komische Mischung (nicht böse gemeint) zusammen: Aus einer gewissen Unsicherheit im Glauben fühlen Sie sich zwar zum einen in der undogmatischen anything-goes-Sekte des Protestantismus – zu Recht – heimisch, gleichzeitig sehnen Sie sich aber nach Sicherheit und haben daher ein Faible für „alte“ Liturgie. Diese Mischung findet man leider bei manchen Tradi-Katholiken, sie dürfte aber angesichts der Glaubens-Talfahrt des Protestantismus auch dort immer mehr um sich greifen, dort ohne wirksame Sakramente. Pech.
Redaktion benachrichtigen Verkehrte Welt
#38   semper reformandus   16:29:12 | Freitag, 19. Januar 2007
@johann gerhard
Wenn Sie alle Lehrpositionen der Kirche verstanden und verinnerlicht haben, brauchen Sie keinen Unterricht mehr. Sie gehen typisch protestantisch, nämlich hochmütig ich-bezogen an die Sache ran. Der katholische Glaube verlangt ein gehorsames, demütiges Anerkenntnis des gesamten Lehr- und Glaubensgebäudes, auch soweit Sie es nicht kennen oder verstehen. Es geht dabei nicht um die Details, sondern ums Prinzip. Der Vorbehalt „wenn es mich überzeugt“ stempelt Sie zu dem, was Sie sind, nämlich zum Protestanten. Entweder Sie geben sich einen Ruck, glauben „die Kirche“ und nehmen das Abenteuer auf sich, mit Glaubenssätzen konfrontiertzu werden, die Sie nicht verstehen, oder Sie verharren zaudernd in Ihrer „Ich-will-erst-alle-Zweifel-ausräumen-und-alles-verstehen“-Position – dann aber stehen Sie außerhalb der Kirche, mit allen dazugehörigen Risiken, und lassen sich von Sakramentensimulationen anderer Ungläubiger in falschem Trost wiegen.
Redaktion benachrichtigen Verkehrte Welt
#35   semper reformandus   15:42:53 | Freitag, 19. Januar 2007
@johann gerhard
Das Nachäffen der Liturgie der Kirche nutzt nichts. Sie müssen sich bekehren und den Glauben der Kirche ohne Einschränkungen annehmen. Wenn Ihre Religionsdiener sich als Priester verkleiden und Messe spielen, ist das ungefähr so hilfreich – und gefährlich – wie wenn Nichtmediziner sich einen weißen Kittel überziehen und als Ärzte, mit der Spritze in der Hand, im Krankenhaus „praktizieren“.
Redaktion benachrichtigen Verkehrte Welt
#18   semper reformandus   12:39:46 | Freitag, 19. Januar 2007
@defensor fidei
Sie meinen sinngemäß, ein Abgefallener oder Außenstehender „auf dem Heimweg“ solle nicht durch Kritik verschreckt, sondern durch Lob ermuntert weden, diesen Weg fortzusetzen, bis er (wieder oder erstmals) in der Kirchen angekommen ist. Indizien für die richtige Richtung des zu unterstützenden Weges sei z.B. die Übernahme typisch katholischer liturgischer Elemente. Stimmt natürlich irgendwie.
Andererseits besteht die große Gefahr, dass der Heimweg nie zum Ziel führt, dies auch nicht soll, sondern von vornherein klar ist, dass er bei der Phase der Übernahme bestimmter Elemente steckenbleibt. Dies wäre gefährlich, weil sich dadurch nur die Antikirche äußerlich der Kirche annähert und somit die Verwirrung weiter steigt.
Kurz: Es nützt der Kirche nichts, wenn der Protestantismus Weihrauch verwendet. Es nützt allenfalls dem Protestanten, zur Kirche zurückzukehren, und es mag ein Indiz auf dem Weg dahin sein, das er auf einmal Weihrauch verwenden will.
Die Frage, ob der Schwerpunkt der Reaktion mehr auf das Lob als auf die Warnung gelegt werden soll, ist also komplex. Lob kommt nur in Betracht, wenn eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass es sich tatächlich um ein Indiz für einen erfolgreichen, zum Ziel führenden Rückkehrweg handelt.
Bezogen auf den hier konkreten Fall nun meine Frage: Glaubt hier allen Enrnstes jemand, dieser protestantische Amtsträger werde zu seinen Lebzeiten katholisch werden?
Redaktion benachrichtigen Verkehrte Welt
#1   semper reformandus   10:17:08 | Freitag, 19. Januar 2007
…entsprechen weitgehend den katholischen
dumm nur, dass all dieses kindliche Nachspielen kirchlicher Liturgie nicht die Weihe des Religionsdieners und die Zugehörigkeit zur Kirche ersetzt. Ehrlich gesagt ist mir eine auch äußerlich klare Abgrenzung lieber. Solche Protestanten tragen nur dazu bei, die Unterschiede weiter zu verwischen. Das offenbare Nachlassen des antikatholischen Reflexes zeigt, dass die Kirche aufhört, Irrgläubigen ein Ärgernis zu sein – schade.
Redaktion benachrichtigen Glauben Sie, daß Jesus über das Wasser gegangen ist?
#7   semper reformandus   15:10:57 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@katharina L
Bevor Sie anderen „Vernunftshass“ zusprechen, sollten Sie sich erst man an die eigene Nase fassen.
Eingangs Ihrer Ausführungen sagen Sie, Sie könnten nicht „glauben“, dass der Herr physikalische Wunder gewirkt habe, da dies der Vernuft widerspreche – ein Zirkelschluss, da das Wunder ja gerade die wunderbare „Außerkraftsetzung“ der Naturgesetze zum Gegenstand hat, also nach seinem Selbstverständnis nicht empirisch beweisbar oder wiederholbar ist. Am Ende schreiben Sie dan auf einmal, so etwas könne man nur „glauben“, da es ja nicht auf die Physis bezogen sei. Was meinen Sie nun eigentlich?
Sie picken sich willkürlich und sinnentstellend Lehrsätze heraus und ignorieren die übrigen, insbesondere diejenigen, die sich mit dem Thema befassen. Glauben Sie, das Christus gekreuzigt wurde und gestorben ist? Ist das etwa kein natürlicher Vorgang? Kann der Tod Christi deswegen kein Glaubensgegenstand sein? „In allem uns gleich…“ – leugnen Sie mit diesem Zitat die göttliche Natur Christi? Leugnen Sie, dass Gott über seiner Schöpfung steht? Ich fürchte ja. Wenn Sie aber all das leugnen – also keine Christin sind – wieso stützen Sie Ihre Sicht der Dinge schwachsinnigerweise ausgerechnet auf Konzilien? Ist das etwa Ihre Form von Vernunft?
Redaktion benachrichtigen Unter Dach und Fach
#11   semper reformandus   12:22:26 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@thaumaturgaos, @lota
„Hobby“? „Spinner?“ „Ornatsüchtig?“ „Von jemand anderem gehört, dass…?“ „Geld anderweitig verbraten?“
Sie beleidigen, verbreiten unbestätigte Gerüchte (wobei die Unterstützung durch die Mutter ja eigentlich im Sinne einer indirekten Spende an das Institut nicht von vornherein ehrenrührig wäre; Sie meinen Ihre Bemerkung aber herabwürdigend), unterstellen ohen jeden Anhaltspunkt die Veruntreuung von Mitteln, Sie spotten und geifern – kurz: Sie hassen und sündigen.
Was mich wundert ist, dass Sie sich trotz dieser Ihrer offenkundigen schwerwiegenden Fehler offenbar Hw. Dr. Goesche überlegen fühlen.
Sind Sie vielleicht in Wirklichkeit der Spinner?
Redaktion benachrichtigen Unter Dach und Fach
#5   semper reformandus   11:26:24 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Redaktion
Worin soll die „Mißwirtschaft“ bestanden haben? Etwa darin, daß die Spenden anfänglich etwas spärlicher flossen, als erhofft, dafür in der daraus folgenden Krise aber um so großzügiger? Bitte VIEL sorgfältiger mit solchen Begriffen bzw. Vorwürfen umgehen, zumal wenn die neuen Verträge, so der Artikel, noch nicht unter Dach und Fach sind – die leichtfertige Gefährdung der Kreditwürdigkeit ist ein schwerer Verstoß gegen das 8. Gebot und ein Straftatbestand (fragen Sie mal Herrn Breuer von der Deutschen Bank!), vor dem im Falle einer Verfolgung durch die Ermittlungsbehörden auch ein presserechtliches Versteckspiel nicht zuverlässig schützt. Ich schreibe das als jemand, der in keiner besonderen Beziehung zu jenem Institut steht und nicht in Berlin lebt, es aber schade fände, wenn kreuz.net sich durch Unprofessionalität selbst schadet.
Redaktion benachrichtigen Keine Angst vor billigen Drohungen
#13   semper reformandus   15:37:05 | Freitag, 12. Januar 2007
@phil.wolk.
Ihre Logik ist wirklich bizarr. Planen Sie etwa, nach der (leider zu erwartenden) Wiederinführung der Euthanasie nur noch Allgemeinmediziner zu konsultieren, die eine ausgewiesene praktische Erfahrung mit Krankentötungen aufweisen können und in diesem Zusammenhang „vernünftige Leistungen“ im Angebot haben?
Redaktion benachrichtigen Keine Angst vor billigen Drohungen
#11   semper reformandus   14:40:25 | Freitag, 12. Januar 2007
@josefus
in der Tat interessant; gibt es irgendwo eine Liste verdächtiger Unternehmen, die man besser meiden sollte? Sonst sollte man so was mal aufstellen…
Redaktion benachrichtigen Keine Angst vor billigen Drohungen
#2   semper reformandus   12:40:51 | Freitag, 12. Januar 2007
@phil.wolk.
Leistungen sehr vernünftig? Das Angebot, Babys zwar auf Wunsch lebend zur Welt zu bringen, bei Bedarf aber auch zu schlachten, bezeichnen Sie als vernünftig? Selbst für eine Lebensfeindin eine gewagte Aussage. Sie bringen übrigens Schande über den Namen Philomena, die Schutzheilige ausgerechnet u.a. der Schwangeren.
Redaktion benachrichtigen Um den Brei
#2   semper reformandus   17:52:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Brei????
Wo versucht der Bischof in seiner jüngsten Äußerung den Unterschied zwischen seiner Position und NA bzw. LG wegzureden? Ich finde diese Äußerungen, auch in ihrer jüngeren Variante, für heutige Verhältnisse erfreulich unbreiig.
Redaktion benachrichtigen „Ich verbrenne!“
#7   semper reformandus   16:00:47 | Dienstag, 9. Januar 2007
@komische Nummer
genau dieses Geschwätz verdunkelt den Glauben: „Leiden verkürzen“ statt töten, „Mitleid“ statt Menschenverachtung, „falsch“ statt sündhaft etc. Der Kardinal sagt im Grunde nur: gut gemeint, aber aus christlicher Sicht suboptimal. Er vermeidet es, wie immer verständissalbadernd, die Dinge beim Namen zu nennen.
Danke, dass Sie dieses Beispiel für das Versagen des Mainzer Bischofs in seinem Hirtenamt frei Haus geliefert haben.
Redaktion benachrichtigen „Ich verbrenne!“
#3   semper reformandus   15:32:04 | Dienstag, 9. Januar 2007
Abtreibung und Selbstmord
Ein steht jedenfalls fest: Die ständige Abtreibung des gesunden Glaubens ist ein Beitrag zum allmählichen Selbstmord der Kirche (natürlich nur nach menschlichem Ermessen – als göttliche Stiftung ist die Kirche natürlich nicht wirklich suizidfähig, es droht vielmehr der Seelentod der abgefallenen Individuen).
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#2   semper reformandus   13:50:08 | Freitag, 5. Januar 2007
Wie bitte?
„gläubige“ Türkinnen?
Redaktion benachrichtigen Sinnstörender Fehler
#5   semper reformandus   17:58:15 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@e-s-r
Egal, ob Herr A. nun Priester ist oder nicht –
der Sie so fuchtbar bedrückende, von Gott unverständlicherweise zugelassene „Skandal“ ist in Wirklichkeit v.a. eine echte Tragödie für die betroffenen Nichtkatholiken. „Spaltung der Christenheit“ ist eine zu schwammige Formulierung, denn keiner weiß, was zur „Christenheit“ gehört. Es gibt die Kirche, und die ist nicht gespalten, kann nicht gespalten werden, und es gibt – außerhalb der Kirche – Personen, die sich auf Christus berufen, obwohl sie sich außerhalb seiner Stiftung,der Kirche, positionieren, sich also zu Unrecht auf ihn berufen. Die Berufung auf seinen Namen ist jedenfalls kein Erkennungskriterium für die Wahrheit, wie der Heiland bekanntlich selbst – warnend – lehrte. Vermutlich gibt es in der ganzen Menscheitsgeschichte sogar niemanden, auf den sich schon so viele zu Unrecht berufen haben wie auf ihn. Gehören diese armen Seelen nach Ihrem Verständnis alle zur „Christenheit“? Und wenn wieder einmal einer durchknallt und eine Lehre der Kirche bewußt verwirft – ist das dann jedesmal eine neue „Spaltung“ und ein „Skandal“? Nein, es ist „nur“ der tragische Abfall einer armen Seele. Wenn Ökumene heißt, den Pseudoskandal einer angeblichen Spaltung der ominösen „Christenheit“ zu kaschieren, dann handelt es sich in der Tat um ein überflüssiges, wg. der Infektionsgefahr im Umgang mit Häretikern sogar u.U. gefährliches Projekt. „Gute“ Ö. kann nur das Aufrechterhalten eines Kommunikationsforums zu Missionszwecken verfolgen.
Redaktion benachrichtigen Live beim Narrengottesdienst
#11   semper reformandus   14:59:57 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@e-s-r, Landorgan
Danke nochmals; ich hab mal auf die Schnelle die von der Suchfunktion ausgespuckten Artikel dieses Herrn angelesen (mir fehlt angesichts der Vielzahl der Treffer allerdings die Zeit für eine gründliche Prüfung, welche dem heiklen Thema angemessen wäre).
Nach dem Schnelldurchgang kann ich nur sagen, dass ich mich in der Tat mit den meisten Artikeln nicht identifieren könnte, manches sogar ausdrücklich abzulehnen ist. Ich halte sie – auf den ersten Blick – für überflüssig und voller Verzerrungen, möglicherweise sogar Unwahrheiten. Mit dem Begriff „antisemitisch“ bis ich allerdings – auch aus Resepkt vor dem auserwählten Volk – zurückhaltend.
Kreuz.net wäre jedenfalls besser beraten, auch im Hinblick auf die Überschattung seiner eigentlichen Anliegen, so etwas nicht zu veröffentlichen. Sonst macht man sich – völlig zu Recht und damit erst recht überflüssigerweise – für Leute angreifbar, die nur nach Fehlern suchen, um ebenfalls das eigentliche Anliegen zu beschädigen.
Übrigens sehe ich kreuz.net durchaus vergleichbar kritisch z.B. wegen der oftmals zu positiven Darstellung des Islam. Dennoch käme es mir nicht in den Sinn, dieses Portal insgesamt zu verteufeln; es verfolgt teilweise gute Anliegen, nur sollte es diese besser von inhaltlich anfechtbarem oder zumindest propagandistisch ungeschicktem Beiwerk freihalten.
Redaktion benachrichtigen Live beim Narrengottesdienst
#9   semper reformandus   14:42:50 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@e-s-r
jaja, unsere Pseudonyme liegen scheinbar nahe bei einander, wobei ich die ständige Reformbedürftigkeit eben zunächst einmal demütig auf mich selbst beziehe, Sie hingegen auf die Kirche. Kein Wunder, dass wir inhaltlich offenbar – so Ihre Darstellung – differieren.
Danke für die Quellenangabe über angeblich antisemitische Äußerungen; ich werde dem nachgehen.
Redaktion benachrichtigen Live beim Narrengottesdienst
#7   semper reformandus   14:08:01 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@landorganist
Könnten Sie Ihren Vorwurf, kreuz.net sei antisemitisch, bitte belegen?
Sobald Ihre Antwort vorliegt, gehe ich auf den Rest Ihrer Äußerung ein; eins nur vorab: Sich selbst rechnen Sie sicher nicht zu den Fliegen, die vom üblen Gestank angezogen werden…
Redaktion benachrichtigen Live beim Narrengottesdienst
#2   semper reformandus   12:07:07 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@landorganist
Meinen Sie den gleichen Artikel?
Der obenstehende jedenfalls ist doch – zugegebenermaßen gerade für kreuz.net-Verhältnisse – recht sachlich und beschränkt sich weitgehend auf Zitate aus Pressemitteilungen. Wenn das für Sie schon „Hetze“ ist, haben Sie ein Problem.
Das würde allerdings auch erklären, wieso Sie – das kann ich allerdigs nur mit einem kleinen Schuss (Vor-)Urteil aus Ihren kurzen Zeilen herauslesen – eine sachliche und nicht auf einen allerlösenden Kuscheljesus verkürzte Darstellung der frohen Botschaft mit jenem dümmlichen Modeschlagwort als „Drohbotschaft“ verunglimpfen, ein Vorwurf, der letztlich den Heiland selbst trifft, da dieser ja ach so anmaßend war, klarzustellen, dass logischerweise, auch im insofern nicht unvernünftigen göttlichen Heilsplan, ein notwendiger Teil ewiger Erlösung auch die Möglichkeit ewiger Verdammnis ist.
Redaktion benachrichtigen Ein Freund der Alten Messe und der Lateinischen Sprache?
#4   semper reformandus   10:48:31 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@stephan
Volltreffer, bravo.
Man könnte noch hinzufügen: Ist der Herr Kardinal bereit, überall auf der Welt deutschsprachige NO Messen anzubieten? Das wäre doch nach seiner kruden Logik eine ganz vordringliche Aufgabe deutsch-kirchlicher Seelsorge, in Zeiten von Massentourismus und Globalisierung …
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#27   semper reformandus   17:48:10 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@Hans Urs
1. „Deutsche Urfassung“… wie bitte? Verstehe ich nicht.
2. „Die Vielen“: Das ginge nur, wenn auch in der griechischen Fassung der bestimme Artikel stünde – tut er aber nicht. Die korrekte Übersetzung ist auch aus diesem Grunde eindeutig „viele“, nicht „die Vielen“. Auch „die Vielen“ ist vielmehr bloß Interpretation, und zwar wiedederum eine, die sich vom Wortlaut löst.
3. Bitte nennen Sie mir eine seriöse Quelle bzw. ein anerkanntes Wörterbuch, in dem für „multi“ als Übersetzungsmöglichkeit „alle“ angegeben wird; ich lerne gerne dazu.
4. Verhältnis Kirche-Evangelien: Ich meine die Evanglientexte, die Teil der Bibel sind. Diese wurden von Gliedern der Kirche unter der Anleitung des Heiligen Geistes geschrieben, nicht von Christus selbst. Zuvor hatte aber Christus selbst die Kirche errichtet. Sie betreiben schon wieder sprachliche Verwirrung (kein Wunder, dass Sie sich Hans Urs nennen…), wenn Sie im hiesigen Kontext „die frohe Botschaft“ und „die Evangelien“ gleichsetzen, um mir eine falsche Gedankenführung nachzuweisen. Was „die frohe Botschaft“ ist, kann Gegenstand theologischen Disputs sein, ist es jedenfalls de facto. Was „die Evangelien“ sind – gemeint sind die Texte des NT – steht hingegen im Prinzip fest, jedenfalls behauptet keiner, es hieße „ton pollon“ oder „pro omnibus“ o.ä… Es gibt insofern einen unstrittigen Textbefund, daher legt man Hand an die Texte auf der Ebene der Übersetzung, da einem der Textbefund nicht in den Kram passt. Das ist Betrug.
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#23   semper reformandus   16:08:04 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@stimme aus Wien
Nein, das gilt auch heute. Die Kirche ist älter als die Evangelien, die Evangelien wurden „in der Kirche“ verfasst, die Kirche hat unterschieden, welche Texte in den Kanon aufgenommen werden und welche nicht usw.
Das, was Sie heute als Evangelium kennen, kennen Sie durch die Kirche, übrigens auch faktisch unter dem Gesichtspunkt der Tradierung der Texte seit der Antike. Ob Sie etwas lesen, das ein anderer geschrieben hat, oder zuhören, wie ein anderer vorliest, macht insoefrn keinen Unterschied. Sie sind Empfänger, und ohne die Kirche gäbe es nichts zu empfangen.
(Es ist übrigens typisch für eine gewisse überhebliche Grundeinstellung, das Mittelalter für doof zu halten, zu denken, Sie seien klüger, weiter entwickelt und wissender als die armen Tröpfe von damals; Sie brauchen natürlich auch die Kirche nicht, das Evangleium ist Ihnen offenbar unmittelbar von Gott offenbart worden – weil Sie lesen können, Sie toller Hecht!).
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#21   semper reformandus   15:36:09 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@Hans Urs
Sie haben Recht: Der Herr formulierte die fragliche Passage höchst wahrscheinlich nicht auf Latein, sondern – aller Wahrscheinlichkeit nach – auf Aramäisch.
Überliefert ist seine Äußerung aber bekanntlich nicht in dieser Sprache, sondern zunächst einmal auf Griechisch; dort steht „viele“, obwohl das Griechische ein Wort für „alle“ hat. Dies wurde ins Lateinische übertragen, und zwar korrekt mit „viele“, obwohl auch das Lateinische ein Wort für „alle“ hat.
Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen: Ihre Übersetzung ändert den Text, soweit er uns bekannt ist, und zwar mit der anmaßenden Begründung, die geänderte Fassung drücke das (angeblich) Gemeinte besser aus als die Urfassung. Dies aber ist ein schwerwiegender Verstoß gegen alle seriösen Übersetzungs- und Auslegungsregeln – es sei denn, Sie unterstellen ein „redaktionelles Versehen“ des Autors, das beseitigt werden kann (und darf).
Nach Ihrer Logik müsste auch – und erste recht – der lateinische Text geändert werden, nicht nur seine Übersetzung. Fordern Sie das?
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#6   semper reformandus   13:38:07 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@Hans Urs
So so, die wörtliche, sprachlich unbestreitbar einzig korrekte Übersetzung legt also ein dogmatisches Missverständis nahe…zu dumm aber auch, wie schlampig der Heiland so daher geschwätzt hat! Ausgerechnet er, der „Logos“, das Wort! Aber keine Panik, wir haben ja Theologen, die dafür sorgen, dass solche Anfängerfehler des Dummerchens Jesus, der ja selber kein Theologe war, bei Gelegenheit der „Übersetzung“ flugs beseitigt werden.
Bestimmt finden Sie auch die „Bibel in gerechter Sprache“ super.
Was für ein Grundverständnis von „Übersetzung“ haben Sie eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Der Teufelsschwanz in den Wandlungsworten
#11   semper reformandus   15:37:22 | Freitag, 22. Dezember 2006
@stimme
Die Wirksamkeit der Wandlung hängt davon ab, ob der Priester in der Intention handelt, das zu tun, was die Kirche tut. Schreibt „die Kirche“ in einem Messbuch tragischerweise eine falsche Formulierung vor, so muss es bei einem gutgläubig – gehorsamen Priester, der diese Worte verwendet, nicht unbedingt an der rechten Intention mangeln. Ihrer Theorie über „in jedem Falle ungültige Messen“ vermag ich daher nicht zu folgen.
Unabhängig davon ist der Schritt des Hl. Vaters natürlich mit großer Freude zu begrüßen, das Gestänkere dagegen spricht für sich, und insofern haben Sie natürlich recht: Viele – leider wohl auch Priester – verbinden mit dem sehr wichtig genommenen „alle“ eine falsche Intention. Aber, um im Thema zu bleiben: Ebene nur „viele“, nicht von vornherein „alle“!
Redaktion benachrichtigen Ein freies Land für Christen
#3   semper reformandus   16:34:51 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
genaue Zahlen???
rechnet man die jeweils angegebe Anzahl der einzelnen katholischen Gruppierungen zusammen, so kommt man auf insgesamt 432.000; das sind m.E. nicht unerheblich mehr als die zuvor behaupteten „400.000“…
Redaktion benachrichtigen Konservative Anglikaner rebellieren
#2   semper reformandus   15:54:07 | Montag, 18. Dezember 2006
Pfund
An die Redaktion:
Irgendwas kann an Eurer Pfund-Euro-Umrechnung nicht stimmen. Oder ab es heute Börsenturbulenzen, von denen ich nichts gehört habe?
Redaktion benachrichtigen Zutiefst empört
#17   semper reformandus   17:49:14 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@rebekka
Ihre Ausführungen enthalten die konkludente Behauptung, es sei „Lehre“ der kreuz.net-Redaktion…
… Ungetaufte seien „Untermenschen;
… unschuldig ungetaufte Kinder kämen undifferenziert in die Hölle (nicht etwa präzise in den Limbus puerorum);
… man müsse alle Kinder gegen den Willen Ihrer Eltern
zwangstaufen;
… man müsse allen nichtchristlichen Eltern Ihre Kinder wegnehmen…
Ich habe solche bösartigen Thesen hier noch nie gelesen. Können Sie Ihre Behauptung, so etwas werde hier verbreitet, belegen, oder handelt es sich bei ihrem Beitrag um „falsches Zeugnis“? Das wäre dann in der Tat bösartig.
Redaktion benachrichtigen Ein Riesenerfolg
#21   semper reformandus   14:15:15 | Freitag, 1. Dezember 2006
@zwobbel, turk
mal unterstellt, Sie hätten recht … wäre es wirklich nötig gewesen, sich gen Mekka zu verneigen? Den Korankuss hatte ja schon der „geliebte Vorgänger“ erledigt …
Klar, als Funktionsträger hat man nicht die gleichen Narrenfreiheiten wie als Kommentator. Aber der Papst ist kein Funktionsträger wie ein Politiker, der mal so eben z.B. Entspannung als listige Taktik einsetzen kann – er ist der Wahrheit verpflichtet. Diese wird in der heutigen Mediengesellschaft auch durch symbolische Handlungen verkündet. Diese dürfen nicht, jedenfalls nicht allzu leicht, mißverständich sein.
Unsere Hoffnung und unser Gebetsanliegen muss sich jetzt ganz darauf richten, dass der Herr die vielen mißverständlichen und teilweise geradzu schändlichen Botschaften dieser Reise zu einem guten Ergebnis führt, auch im Hinblick auf den Abfall der häretischen „Orthodoxie“ von der Kirche, die in der öffentlichen – antichristlichen – Berichterstattung ständig als „Kirchenspaltung“ verkauft wird.
Redaktion benachrichtigen Ein halbherziger Willkommensgruß für einen polemischen Papst
#2   semper reformandus   10:35:36 | Dienstag, 28. November 2006
@aloysius
Wieso unterstellen Sie dem Verfasser Unwissenheit? Er liegt doch ganz auf einer Linie mit den gloriosen Vorgängern des heiligen Vaters, insbesondere des letzten, die sich für jene angeblichen Verfehlungen der Kirche gegenüber wem auch immer oftmals und zerknirscht entschuldigt haben … das setzt ja das Anerkenntnis, dass der Vorwurf, dessentwegen man sich entschuldigt, in tatsächlicher Hinsicht zutrifft, logisch voraus.
Ich muss gestehen, dass die Antireflexe, die B 16 bei Ungläubigen auslöst, meine Wertschätzung für den Mann steigern … Dieser Papst hat was, das wir lange vermissen mussten.
Redaktion benachrichtigen Schmutzige Tricks
#4   semper reformandus   18:23:31 | Freitag, 24. November 2006
net-Fehde
Zu den unschönen Aspekten des in vielen Bereichen segensreich wirkenden traditionalistischen Internetportals kreuz.net gehört – neben u.a. überflüssig scharfer Polemik gegenüber Ungläubigen – nicht zuletzt die Dauerfehde mit dem neokonservativen Portal kath.net. Letzteres verdient zwar in manchen Punkten durchaus Kritik; eine gewisse Art der Auseinandersetzung desavouiert aber letztlich beide Portale, was kreuz.net schwerer trifft, da dessen Anliegen schwerer wiegt und Anspruch letztlich höher ist. Die Redaktion von kreuz.net möge einmal bedenken, welchen Bärendienst sie ihrem guten Anliegen erweist, wenn sie eine derart negative öffentliche Wahrnehmung ihrer selbst provoziert. Sachlich berechtigte Kritik kann sich durch unwürdige Verpackung entwerten, weil viele Leser von der schlechten Verpackung notgedrungen auf schlechte Form und schlechten Inhalt schließen werden. Der Redaktion von kreuz.net ist dringend ein gesunder Schuß überlegene Gelassenheit anzuraten. Und Vorwürfe über manipulierte Kampagnen sollten wirklich nur erhoben werden, wenn dafür konkrete Anhaltspunkte – d.h. mehr als in sich schlüssige Spekulationen – vorliegen.
Redaktion benachrichtigen Den Augen nicht getraut
#11   semper reformandus   17:26:03 | Donnerstag, 23. November 2006
@gunsenum
Ihr Beitrag läßt auf erhebliche Wissens- oder Wahrnehmungslücken schließen.
1. Das Ehesakrament wird nicht von der Kirche gespendet, sondern von den Eheleuten gegenseitig.
2. Homosexuelle können sich das Ehesakrament nicht spenden, da sie nicht Mann und Frau sind. Ihnen wird also nichts vorenthalten.
3. Das maßgebliche Abgrenzungskriterium homosexueller Beziehungen zu vielen anderen Beziehungsarten ist nicht das „Füreinandereintreten“, die „Liebe“ u.s.w. – das alles gibt es auch z.B. zwische Geschwistern oder Eltern/Kindern oder einfach guten Freunden. Das maßgeblicher Kriterium ist vielmehr die zu alledem hinzutretende homosexuelle Betätigung. Da praktizierte Homosexualität jedoch eine schwere Sünde ist, wäre es widersinnig, gerade die Art von „Freundschaft“, bei der zu den positiven Beziehungsaspekten ein derart verwerflicher hinzu tritt, besonders zu segnen. Überdies läuft jeder solche „Segen“ de facto darauf hinaus, dass ein Missverständnis als Billigung der Sünde zumindest billigend in Kaufgenomen wird. Der „Segen“ widerspricht damit dem kirchlichen Lehramt und kann unter dem Gesichtspunkt der offenkundig fehlenden rechten Intention des Segnenden nicht ernst genommen werden.
Allerdings ist die Kirche schon früher Anfälligkeiten gegenüber dem Zeitgeist ausgesetzt gewesen und hat u.a. mörderische Kanonen gesegnet, für uns heute unverständlich. Spätere Generationen werden über die heutige „Segnung“ seelenmörderischer Todsünde ähnlich fassungslos den Kopf schütteln.
Redaktion benachrichtigen Es droht die Freigabe der Alten Messe!
#34   semper reformandus   18:15:54 | Donnerstag, 16. November 2006
@laikos
bei allem Respekt, ich bin auch ein entschiedener Gegener des Ökumenismus, aber das ist echt quatsch. Ein etwaiger unverheirateter evangelischer Religionsdiener ist nicht so ähnlich wie ein geweihter Priester, und die etwaige Heirat mindert nicht die Weihe. Außerdem müßten auf jeden Fall zumindest die Leitungsämter (Pfarreien, diese ggf. größer als heute, Bistümer, Kurie, Papst) unabänderlich in der Hand des zölibatären Haupt-Klerus bleiben. Aber nochmal die Frage: Was wäre so schlimm daran, wenn ein bewährter, integrer, frommer, älterer Familienvater geweiht würde, um als Hilfspriester in seiner Pfarrei – unter der Aufsicht eines dadurch entlasteten (zölibatären) Berufsklerikers, also Pfarres bzw. Bischofs – einen ehrenamtlichen Dienst zu verrichten? Ich formuliere die These bewußt als Frage, da ich meine Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen habe.
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#23   semper reformandus   16:21:27 | Donnerstag, 16. November 2006
@freinsberg
…ja, und?
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#19   semper reformandus   15:59:12 | Donnerstag, 16. November 2006
niedere Weihen
@Gelasius:
Stimmt, aber mir ging’s mehr um die Verknüpfung Zölibat-Leitungsamt bzw. um ein Konzept „Hauptberufspriester“ –„Nebenberufspriester“. Der Berührungspunkt zu Ihrem Thema bestünde darin, dass nur die zolibatären „Hauptberufler“, die auch ihren Lebensunterhalt von der Kirche bekämen (während die anderen ehrenamtlich tätig wären), Zugang zu höheren Weihen hätten, außer vielleicht Witwern, die nach dem Tod der Ehefrau in die „hauptberufliche“ Laufbahn wechseln könnten. Auch die „Nebenberufler“ könnten natürlich freiwillig zölibatär leben, niemals aber die „Hauptberufler“ verheiratet. Wenn man so was richtig macht, kann es den unbedingt zu erhaltenden Zölibat – ein verheirateter Bischof oder gar Papst wäre undenkbar – sogar stärken, indem es Zölibatunfähigen oder Zölibatsversagern einen Ausweg in die „Nebenberuflichkeit“ eröffnet und dadurch hilft, den zölibatärem Kernklerus sauber zu halten.
Redaktion benachrichtigen Es droht die Freigabe der Alten Messe!
#10   semper reformandus   14:16:24 | Donnerstag, 16. November 2006
Wäre…
…die Weihe bewährter verheirateter Männer wirklich so schlimm, solange sie keine Leitungsfunktion einnehmen dürften, d.h. auch kein kirchliches Gehalt, keine Wohnung im Pfarrhaus usw. beziehen würden? Wenn ausgeschlossen wäre, das die Kirche für Witwen aufkommen muss? Wenn sichergestellt wäre, dass es sich wirklich um viri probati handelt, die im normalen Berufsleben ihren Mann stehen und sich und ihre Familie ernähren können? Könnte man einen Stand derartiger (Hilfs-)Priester nicht so strukturieren, dass er als reine „zivile Hilfspriesterschaft“ nicht in Konkurrenz zu den zölibatären, geweihten Amtsträgern träte? Ich bin mir nicht sicher; meine größte Sorge wäre, dass – soziologisch betrachtet – die Funktion der „Nebenberufspriester“ bald zur Domäne linker Religionslehrer würde, während andere Viri Probati wie z.B. Juristen oder Ärzte schon aus Zeitmangel nicht mitspielen würden. Am Ende wäre genau die Meschpoke, die jetzt die Laiengremien besetzt hält, auch noch geweiht, wenigstens die Männer unter ihnen. Dieses Risiko ließe sich aber vermindern, wenn man diese Funktion wirklich unbequem und mitgewisen Härten ausgestalten würde, etwa der Verpflichtung, in der Freizeit für „unangenehme“ sakramentale Dienste zur Verfügung zu stehen, und wenn man gleichzeitig die Verpflichtung einführen würde, regelmäßig auch im alten Ritus zu zelebrieren. Die alte Messe hält die Ungläubigen nämlich recht zuverlässig vor der Tür.
Redaktion benachrichtigen Katholische Mission gegen protestantischen Rassismus
#5   semper reformandus   18:38:35 | Montag, 13. November 2006
@ bbd
Sie haben Recht: Beleidigungen, Halbwahrheiten und Hetze sind allesamt verwerflich. Ebenso verwerflich ist es freilich, derartiges Fehlverhaltzen anderen zu unterstellen, ohne das dies zutrifft. Könnten Sie mir bitte einige Konkrete Beispiele für Beleidigungen, Halbwahrheiten und Hetze nennen, damit ich besser verstehe, was Sie meinen?
Redaktion benachrichtigen Ihre Sache
#5   semper reformandus   16:06:13 | Freitag, 10. November 2006
Gesetz
Das abschließende Zitat der Frau, die sich dem Gesetz Allahs unterstellt, zeigt, dass der Vorsitzende Recht hat. Sie selbst bringt anschaulich zum Ausdruck, dass sie die Scharia – für sich persönlich – auf einer Ebene mit dem deutschen Gesetzesrecht sieht. So etwas darf jederman privatim denken und glauben – nicht aber der Richter eines staatlichen Gerichts. Auch ein Schöffe ist ein solcher Richter, mit dem gleichen Stimmrecht wie ein „Profi“-Richter. Die richterliche Einheitstracht symbolisiert die weltanschauliche Neutralität des Richters und darf nicht durch Symbole einer bestimmten Weltanschauung konterkariert werden. Eine Schöffin mit Kopftuch wäre daher rechtsstaatlich unerträglich, viel mehr noch übrigens als eine Lehrerin. Es ist gut, dass die junge Frau dies offenbar eingesehen und ihr Schöffenamt nicht ausgeübt hat.
Soweit zwischen den Zeilen des kreuz.net-Artikels Kritik am Verhalten des Vorsitzenden und Hochachtung vor der Muslimin durchschimmert, ist wieder einmal Widerspruch gegenüber der tendeziell zu islamfreundlichen Berichterstattung auf dieser Seite zu üben. Der Islam ist die antichristliche Religion schlechthin und bedroht die Restbestände abendländisch-christlicher Kultur ebenso wie die hier zu Recht oft im Kreuzfeuer stehende moderne, libertinistische, materialistische Dekadenz.
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#36   semper reformandus   11:46:26 | Mittwoch, 1. November 2006
@johann gerhard
Also, es gibt also verschiedene Gruppierungen, die glauben, sie seien die Kirche Christi. Woran erkennt man, wer nun Recht hat? Schon mit dieser Problemstellung ist die Rechnung des Teufels aufgegangen, denn es lassen sich immer Argumente für die eine oder andere Seite finden – oder die Ausflucht, es gebe kein richtig und falsch, der Übertriumpf des Teufels.
Mein Glaube sagt mir, und mein Verstand hält es für vernünftig: Die einzigen sinnvollen Erkennungsmerkmale angesichts der Meinungsvielfalt und der menschlichen Erkenntnisschwäche in diesem Bereich sind im wesentlichen die Tradition, apostolische Sukzession, das sichtbar verwirklichte Petrusamt, also die katholische Ekklesiologie.
Protestanten unterliegen oftmals dem durch 500jähriges autogenes Training verinnerlichten Irrtum, man könne sich von der Kirche abspalten und behaupten, die Kirche habe sich von einem selbst abgespalten, obwohl das Ergebnis unchristlicher Krieg, unbiblische Frauenordination, unsittliche Schwulenehe, unkirchliche Zersplitterung und ungläubige Demutsverweigerung sind.
Schon die NT-Briefe handeln an vielen Stellen vom Umgang mit Abtrünnigen und Irrlehrern. Sie sind teilweise älter als die Evangelien selbst. Das belegt einleuchtend die katholische Ekklesiologie. (Alles sehr verkürzt, aus Platz- und Zeitmangel).
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#11   semper reformandus   19:01:33 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Johann Gerhard
Nun gut, dann sind wir uns eben doch nicht ganz so einig. Sie halten mir vor, es wirke wenig überzeugend, auf den „Protestantismus“, ohne ihn differenziert aufzufächern, „loszugehen“. Vielleicht speist sich Ihre Sichtweise aus einer Protestantismus-internen Selbstverortung nach dem Motto: Sie sind ein bekenntnistreuer Lutheraner und daher ein guter, rechtgläubiger Protestant, die meisten andern „Protestanten“ sind vom Glauben abgefallene Neuheiden, und es ist Ihnen unangenehm, mit diesen „Normalprotestanten“ in einen Topf geworfen zu werden.
Ich muss Sie in der Tat enttäuschen: Es ging mir wirklich nur um die ganz abgedroschene Unterscheidung: In der Kirche – außerhalb der Kirche.
Und ich bilde mir auch nicht ein, irgendjemanden bekehren zu können. Das haben schon viel Bessere als ich nicht geschafft. Mein bescheidenes Anliegen ist nur, gegen die heute inflationär um sich greifende Realitätsverschleierung anzukämpfen, wo sich eine kleine Gelegenheit dazu bietet. In diesem Sinne gehe ich dann manchmal auch auf andere „los“. Ich meine es aber nicht böse.
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#9   semper reformandus   18:35:49 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Johann Gerhard
Ich gebe das Kompliment zurück und bedanke mich für die klaren Worte, obwohl mich die Beschimpfung der Kirche natürlich schmerzt. Aber der in der Kirche real gegenwärtige eucharistische Herr ist nun einmal ein leidender Heiland.
Unser kurzer Gedankenaustausch illustriert die Verlogenheit weiter Teile des de facto anzutreffenden Ökumenismus. Schön, dass wir uns offenbar zumindest in diesem Punkt einig sind.
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#6   semper reformandus   18:14:16 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Johann Gerhard
Das ist nun wirklich Unfug, um Ihre Wortwahl aufzugreifen! In jeder Messe, die die Kirche feiert, wird das erlösende Kreuzesopfer real gegenwärtig gesetzt, findet also objektiv statt, während in einer Protestantenversammlung über die Frage der Erlösung bzw. Rechtfertigung allenfalls die Meinung eines nichtgeweihten Gemeindefunktionärs verbal ausgebreitet, also subjektiv diskutiert wird, je nach Tagesform mehr oder weniger häretisch, aber immer außerhalb des Galubens der Kirche stehend.
Noch etwas: Mißstände in der Kirche, die es leider gibt, sind natürlich nicht mit „Mißständen“ im Protestantismus gleichzusetzen. Denn sie spielen sich immerhin innerhalb der Kirche ab, was einerseits besonders schmerzlich ist, einen anderseits aber nicht völlig hoffnunglos läßt. Der flächendeckende Totalabfall von gewissen Restbeständen des Glaubens im Protestantismus ist hingegen die logische Konsequenz aus der Tatsache, das der Protestantimus eben als solcher außerhalb der Kirche steht.
Der Glaube der Kiche und der Protestantismus sind prinzipiell unvereinbar. Alles andere ist Augenwischerei.
Bei der Gelegenheit möchte ich Ihnen noch mein herzliches Beileid anläßlich des „Reformationstages“ ausprechen.
Redaktion benachrichtigen Asozialer Kulturschrott aus Amerika
#19   semper reformandus   15:37:23 | Montag, 30. Oktober 2006
@vogelhochzeit
Endlich! Zwar schriftlich leicht kaschiert als „Sch…“, aber doch unverkennbar fäkal!
Redaktion benachrichtigen Asozialer Kulturschrott aus Amerika
#16   semper reformandus   15:21:23 | Montag, 30. Oktober 2006
@protestant
Quod erat demonstrandum – Sie poltern ja schon ganz wie Ihr Meister! Und wie persönlich Sie gleich werden! Herrlich lutherisch! Ich vermisse nur ein paar Fäkalausdrücke. Schade, dass Sie mir nicht persönlich begegnen wollen – das wäre ein Spass! Aber wer weiß, das ist ja ein anonymes Forum, vielleicht führt uns unser Weg ja doch noch zusammen. Bleiben Sie locker, Mann.
Redaktion benachrichtigen Asozialer Kulturschrott aus Amerika
#11   semper reformandus   15:00:27 | Montag, 30. Oktober 2006
Horror!
Das alles ist doch in der Tat nur die angemessene Form, den „Reformationstag“ zu begehen! In Memoriam Dr. L.!
Dr. L., der das Volk zum Aufstand gegen die Herrschenden seiner Zeit aufhetzte. Der von der Kirche verlangte: Gib uns als neue Lehre das süße, bequeme Evanglelium nach Luther, sonst gibt’s Saures. Der Millionen von Seelen in den Abgrund riss, wo sie nun in einem Zustand darben, an dem gemessen die typischen Halloween-Horrorkostüme geradezu engelsgleich erscheinen.
Ich plädiere daher für folgendes: Man erhebe den 31. Oktober ganz offiziell – datumsmäßig ökumenisch! – zum katholischen „Buß-, Mahn- und Gedenktag der Glaubensspaltung während der soganannten Reformation“ und halte die Erinnerung an Dr. L. und seine Meute durch eben die volkstümlichen Bräuche erinnerlich, die der Artikel ansonsten zu Recht beklagt. Die katholische Umwidmung des Horrorfestes wird dadurch konkret realisiert, dass die Kinder als Dr. L. verkleidet gehen; entsprechende Horror-Masken machen bestimmt einiges her, das verzerrte, schiefäugige Gesicht dieses Menschen, jedenfalls nach den bekannten zeitgenössischen Darstellungen, empfand ich schon immer als abstoßend und gruselig. Ein Umzug sollte regelmäßig an den Versammlungsstätten der protestantischen Sekte vorbeiführen.
Das ist übrigens keine überzeichnete Stellungnahme zur Diskreditierung des traditionellen Glaubens, sondern durchaus ernst gemeint. Noch schöner wäre natürlich eine Bekehrung aller Apostaten und Sektierer zum Glauben der Kirch…
Redaktion benachrichtigen 50% der Priester in Québec homosexuell?
#25   semper reformandus   15:33:15 | Freitag, 27. Oktober 2006
Titus 3,10 u.a.
Ich empfehle, die Provokationen von Protestant ab sofort zu ignorieren und sich nicht auf Diskussionen einzulassen. Solch ein Gezänk ist nutzlos und vergeblich; wenn man Sektierer einmal und ein zweites Mal erfolglos ermahnt hat, soll man sie meiden, vgl. Titus aaO…
Redaktion benachrichtigen 50% der Priester in Québec homosexuell?
#10   semper reformandus   12:03:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
@protestant
Bekehrt ist nur, wer die ganze Lehre der Kirche gläubig annimmt. Wenn der Artikel stimmt, trifft dies auf jenen Priester nicht zu. Er richtet in seinem Amt als Priester sogar größeren Schaden an als früher. Das Ärgernis wiegt bekanntlich u.U. schwerer als die Sünde.
Als Prostestant kennen Sie doch die Bibel, soweit diese im Protestantismus anerkannt ist. Dort können Sie nachlesen, dass sich gerade auch die falschen Lehrer und Propheten auf Christus berufen. Gerade von Amtsrägern geht dabei natürlich eine besondere Gefahr aus. Der Gründer Ihrer Sekte war ja auch so einer.
Bin übrigens auch Rheinländer, konnte aber mit Büttenreden noch nie besonders viel anfangen. Seit Ihrem Outing verstehe ich besser, warum.
Redaktion benachrichtigen Und die Grippeviren?
#10   semper reformandus   17:48:49 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@protest.@landorgan.@stimme d. V.
Bei der Purifikation geht es, wie Sie nur zu gut wissen, um den Umgang mit dem kostbaren Blut des Erlösers, nicht um „Abwasch“. Ihre Äußerungen sind daher blasphemisch.
Der vorsichtige Kurswechsel Roms in liturgischen Fragen trägt erste Früchte: Die fanatischen Anhänger der NO Liturgie verraten zunehmend, dass es Ihnen eben doch um die Implementierung bzw. Aufrechterhaltung einer gegen das Heilige Messopfer gerichteten Ideologie geht. Die zunehmend allergischen, bisweilen hysterischen (Frankreich!) Reaktionen auf die derzeitigen Ansätze, der NO Messe die immer aktuelle und lebendige traditionelle Liturgie der Kirche als Korrektiv und Maßstab zur Seite zu stellen, sprechen für (oder besser: gegen) sich.
Wenn Sie den Heiland und die Kirche wirklich lieben, werden Sie sich über kurz oder lang bekehren.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Staatsstreich
#12   semper reformandus   13:42:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@landorganist
Ihre Sorge um die Zukunft von kreuz.net ist rührend. Leider verrät Ihr Beitrag im übrigen, dass Sie die NO Messe offenbar als notwendigen Ausdruck einer aus Ihrer Sicht löblichen Anpassung der Kirche an die Moderne hochhalten wollen.
Das ist nun wirklich entlarvend!
Redaktion benachrichtigen War Lukas ein Muslim?
#1   semper reformandus   10:34:22 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Tendenzberichterstattung
Jedes falsche Zeugnis wider einen Nächsten – sei er Christ, Mohammedaner oder was auch immer – ist natürlich inakzeptabel. Auch die Jünger Allahs und seines Propheten Mohammed haben Anspruch darauf, dass über sie als Individuen und, soweit es aus Gründen der Vereinfachung unumgänglich ist über „den Islam“ zu schreiben, wahrheitsgemäß berichtet wird.
Dass es in der westlichen Öffentlichkeit zunehmend die Tendenz gibt, Mohammed mit Gewalt und Terror in Verbindung zu bringen – und damit im Einzelfall auch schon mal daneben zu liegen – liegt nun wirklich nicht an der Christenheit.
Bedenklich stimmt mich umgekehrt eine von mir – vielleicht durch zufällige Auswahl zu Unrecht – wahrgenommene Tendenzberichterstattung auf kreuz.net, die m.E. zu sehr Islam-apologetisch bzw. Mohammedaner-freundlich ausfällt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier einige Verfasser eine gewisse Nähe zum Islam nicht zuletzt wegen eines vermeintlich gemeinsamen antizionistischen Anliegens suchen. Man darf sich aber nicht mit Feinden der Kirche verbrüdern, nur um mit Ihnen gegen andere antichristliche Kräfte zu paktieren!
Redaktion benachrichtigen Genug ist genug + …
#10   semper reformandus   14:22:48 | Mittwoch, 20. September 2006
@Matt
Es gibt manchmal Applaus und Zustimmung, die einem eher peinlich sind.
Es ist zwar an sich gut, wenn Zwei in grundlegenden Fragen übereinzustimmen; die „Begründung“ Ihrer Zustimmung zu meinem kleinen Einwurf zeigt aber, dass wir in wesentlichen Punkten divergieren.
Ohne mich auf das manchmal fragliche Niveau der hiesigen Beitragsstränge hinabbegeben zu wollen, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Beiträge, sehr geehrter Matt, durchweg armselig sind – weniger wegen ihres inhaltlichen Schwachsinns, der bei entsprechender Aufmachung wenigstens amüsant wäre, sondern weil die von Ihnen abgesonderten Skurrilitäten nicht einmal für sich in Ansprch nehmen können, irgendwie unterhaltsam oder gar witzig zu sein.
Ich unterstelle, dass Ihnen meine Meinung zu Ihren Beiträgen total egal ist und ich Sie daher mit meinen vorstehenden Zeilen nicht kränken oder verletzen kann; ansonsten täte mir dies natürlich leid.
Redaktion benachrichtigen Genug ist genug + …
#6   semper reformandus   10:36:25 | Mittwoch, 20. September 2006
@BruderTheophil
Es gab kein finsteres Mittelalter; die Gelehrten jener Epochen, die später fragwürdigerweise als „Mittelalter“ zusamengefasst wurden, leisteten eine bis heute heilbringende Aufklärung im Glauben, nicht zuletzt eine Harmonisierung von Vernunft und Mysterium.
In den Punkten, auf die es ankommt, ist die Jetztzeit finsterer, trotz besserer Zahnheilkunde, Handys, Parteiendemokratie u.s.w.
Dem Islam fehlt nicht Textkritik, sondern der richtige Text.
Wer wie Sie argumentiert, ist der antichristlichen Propaganda von Reformation, Aufklärung und Modernismus auf den Leim gegangen.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Bertone ist in den Sturm geraten
#4   semper reformandus   15:50:18 | Montag, 18. September 2006
Angelus
Der Papst hätte gestern beim Angelus eigentlich die kürzeste Ansprache seines Pontifikats halten können, und das auch noch auf Latein:
„Quod erat demonstandum!“
Wenn es nicht so tragisch wäre, könnten die Reaktionen der Mohammmedaner auf den Papst geradzu als Monty-Python-würdiger Sketch gelten: „Wir sollen inhuman und unfriedlich sein? Das ist eine Beleidigung! Entschuldige und unterwurf Dich, sonst schlagen wir Dich tot!“
Der Islam, die falsche Religion der Mohammedaner, ist die schlimmste Bedrohung der Kirche und unserer gesamten abendländischen Kultur. Jeder „Dialog“ ist ein Spiel mit dem Feuer, jedes Nachgeben ein Schritt Richtung Abgrund. Ich bin gespannt, ob der Papst stark bleibt.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#20   semper reformandus   21:58:28 | Donnerstag, 14. September 2006
Ein großer Schritt für die Menschheit
Benedikt XVI. spielt womöglich besser auf der Medienklaviatur, als man anfangs glaubte. Erst die verdächtig an Assisi und Korankuss erinnernde Forderung nach „Respekt vor dem, was anderen heilig ist“ (etwa auch Satanisten?), Gläubige etwas ratlos zurücklassend, und dann, unauffällig in eine scheinbar nur wenig öffentlichkeitswirksame „Vorlesung“ verpackt, diese geschickte, weil wunderbar provozierende Äußerung, die klarstellt, dass das verwirrende Dictum vom „Respekt“ eben nicht Verschweigen der Wahrheit, keine Kuschelnettigkeit meint. Diese „Islamschelte“ ist mir eigentlich zwar immer noch zu zurückhaltend, der weltweite Entrüstungssturm tut aber gut, die Feinde Gottes fühlen sich angesprochen, und das ist gut so. Nächsten- und Feindesliebe verlangt zunächst, dass ich dem Gegenüber die Wahrheit sage, auch wenn es weh tut. B. hat Wahrhaftigkeit in den „Dialog“ gebracht, der, wenn er denn schon unvermeidlich ist, wenigstens ehrlich sein muss. Das war überfällig, und es adelt ihn.
Redaktion benachrichtigen Kasseler Kaplan durch Messerstiche schwer verletzt
#3   semper reformandus   13:12:42 | Dienstag, 12. September 2006
Respekt
Ich erlaube mir, auf meine Anmerkung vom 11.9.2006, 16:43 Uhr, zum Artikel „Stellvertreter Christi oder Supermann?“ zu verweisen. War oder ist der offenbar türkisch-stämmige, also vermutlich mohammedanische Täter nur im medizinischen Sinne geisteskrank?
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#21   semper reformandus   16:43:49 | Montag, 11. September 2006
@ansgar
Ihre Antwort befriedigt mich nicht.
Als Christ habe ich das natürliche Recht und die Pflicht, den rechten Glauben zu bekennen. Dazu gehört auch, antichristliche bzw. satanische Religionen als solche zu bezeichnen. Die Mohammedaner z.B. folgen nach dem Bekentnis fast aller Heiliger der Kirchengeschichte und auch nach meiner bescheidenen Überzeugung einem dämonisch bessenen, verrückten Lügenpropheten; der sog. „Islam“ ist ein teuflisches Lügengespinst, das die Seelen vom Glauben an den dreifaltigen Gott und seine Kirche abhält. Ich nehme für mich das „Freiheitsrecht“ in Anspruch, dies zu bekunden. Der Preis für den zugegebenermaßen wünschenswerten „Respekt“ vor der wahren Religion kann nicht darin bestehen, auch den Antichristen zu respektieren.
Wir dürfen nicht in diese Falle tappen!
(Dieses gefährliche Gift findet sich leider schon im Konzil bzw. dem aktuellen Katechismus: „Mit Hochachtung betrachten wir die Muslime, die mit uns den einen Gott…„usw.).
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#5   semper reformandus   15:20:01 | Montag, 11. September 2006
Sensation!
Hätte nie gedacht, einmal mit dieser Person (U.R-H.)übereinzustimmen. Aber der Aussage „Hatte bei seiner Wahl große Hoffnungen, aber dann…“ kann man auch aus der Perspektive eines gläubigen Katholiken durchaus zustimmen. Seit dem Amtsantritt durchleiden wir doch ein kalt-heißes Wechselbad. Nehmen wir z.B. aus aktuellem Anlaß die Predigt in München (gewählter Veranstaltungsort: „Neue Messe“): Anrührend, mitreißend, scheinbar tief gläubig – und dann, ganz am Schluss, wird auf einmal „Respekt, Ehrfurcht“ vor anderen Religionen gefordert – nicht etwa vor den Menschen, die das Unglück haben, einer falschen Religion anzuhangen, sonden vor den Religionen selbst! Kein Wort dieses brillanten Denkers dürfte zufällig gewählt sein. Was bitte soll man von so etwas halten? Vielleicht sollte Frau U.R.-H. noch einmal darüber nachdenken, ob dieser Papst aus ihrer Sicht wirklich eine so große Enttäuschung ist…
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#29   semper reformandus   10:35:53 | Samstag, 2. September 2006
@santa rita
Danke für Ihren Versuch, meine eingangs gestellte Frage zu beantworten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie mich verstanden haben. Ich „glaube“ mitnichten an die Evolution. Ich unterscheide zwischen Glaubensfragen (Schöpfung) und Beobachtung der materiellen Welt (Naturwissenschaft). Die Schöpfung kann durchaus eien Abfolge von Arten umfassen, die wir zeitgebundene Beobachter als „Evolution“ beschreiben, so wie ein Buch aufeinander folgende Seiten hat, die man nach einander liest, obwohl das Buch doch „eine Schöpfung“ seines Autors ist. Ich verstehe nicht, was daran ketzerisch sein soll.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#4   semper reformandus   17:38:51 | Freitag, 1. September 2006
Thesen
Ich stelle zur Diskussion: Die Frage: „Wer hat Recht: Moses oder die Bibel?“ ist falsch gestellt. Dies folgt einleuchtend aus folgenden, m.E. für jedermann einsichtigen Befunden:
1. Der biblische Schöpfungsbericht will erkennbar nicht im modern-naturwissenschaftlichen Sinne materielle Abläufe beschreiben, sondern bestimmte theologische und anthropologische Wahrheiten offenbaren. Dies folgt -nicht erst für den modernen Leser – offen erkennbar schon aus dem Text selbst, der „Widersprüche“ (z.B. zwischen dem ersten und dem zweiten Schöpfungsbericht) enthält.
Die Erkenntnis der Gleichnishaftigkeit dieser Offenbarungen des AT folgt einleuchtend nicht zuletzt aus der Lesart dieser Texte im Lichte des NT, denn zur dortigen abschließenden Selbstoffenbarung Gottes gehört ja gerade, das Gott (Christus, Logos) zu uns in Gleichnissen spricht, so dann ja wohl schon bei früheren Offenbarungen.
2. Umgekehrt: Die modernen Naturwissenschaften wollen und können zu der Frage, ob hinter den mit „Evolution“ zusammengefassten, beobbachtbaren Abläufen ein Schöpfergott steht, gar keine Antwort – weder bejahend noch verneindend – geben, da es sich hierbei nicht um eine naturwissenschaftliche Frage handelt.
Jeder Naturforscher, der unter Überschreitung seines Aufgabengebietes behauptet, er könne Gott auschließen, wiederholt letztlich den zu Recht verurteilten Fehler Galileis.
Bin ich mit diesen Thesen aus Sicht der hier versammelten Tradis ein Ketzer? Bitte ehrliche Antwort!
Redaktion benachrichtigen Wie geht’s mit der Petrusbruderschaft?
#11   semper reformandus   18:24:05 | Mittwoch, 30. August 2006
@Dr. Enderfers
Danke für die treffend ausgewählten architektonischen Beispiele. Die abgebildeten Objekte spiegeln anschaulich gewisse Zustände wider. Theologisch: Architektur der Glaubenskrise; ästhetisch: typische Auswüchse des schlechten Geschmacks unserer Zeit, der im günstigsten Fall gerade einmal für eine phantasielose Reduzierung auf primitives Bauklotzdesign gut ist. Ich sehe nichts, was man „respektieren … muss“. Wenn heutigen Architekten wirklich nichts Besseres einfällt, dann doch lieber Anlehnung an Bewährtes. Das ist kein Ausdruck von Angst, sondern Erkenntnis der eigenen Grenzen. Auch die alten Meister standen immer auf den Schultern ihrer Vorgänger. Das Abstoßende Ihrer Beispiele hängt nicht zuletzt mit dem sichtbar gewollten, extra dick aufgetragenen Traditionsbruch zusammen.
Redaktion benachrichtigen Vorübergehend geöffnet + …
#1   semper reformandus   09:29:03 | Sonntag, 27. August 2006
muslimischen Kirchen?
Hoffentlich nicht der freud’sche Verschreiber eines Redakteurs, der sich den Mohammedaner allzu nah fühlt, nur weil sie mit den Zionisten hadern…
Redaktion benachrichtigen Wollte Prior Roger Schütz schon vor dem Zweiten Vatikanum konvertieren?
#35   semper reformandus   10:20:13 | Donnerstag, 17. August 2006
@Bernardin
Warum endet bei Ihnen eigentlich fast jeder Satz mit einem Ausrufezeichen? Das liest sich ja fast wie die Titelseite der Bild-Zeitung!
JETZT!!! EXTREM !!!!! JETZT EXTREM SCHALOM !!!!!!!
Redaktion benachrichtigen Wollte Prior Roger Schütz schon vor dem Zweiten Vatikanum konvertieren?
#21   semper reformandus   18:51:27 | Mittwoch, 16. August 2006
@Bernardin
Nach Ihrer letzten Zuschrift möchte ich es noch deutlicher sagen: Sie erwecken den Eindruck, als ob Sie selbst ganz schön auf andere herabblicken.
Ich kann aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen im katholischen Milieu leider nicht ausschließen, dass es sich hierbei um eine für „Taizé“ bzw. die dort versammelten selbstgerechten, linken, intoleranten, gitarrenspielenden, selbstreflexiv religiösen Öko-Wollsocken-Spießer, zu denen Sie sich sicher nicht zählen, typische Grundhaltung handelt. Auch ich bin natürlich auch nur ein armer Sünder, aber das musste ich einfach mal loswerden.
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#19   semper reformandus   18:39:10 | Mittwoch, 16. August 2006
@Luther und @Bernardin
Luther – habe ich Sie richtig verstanden? Sie selbst sind durch Taizé zur Kirche konvertiert? Und treten danach unter dem täuschenden Decknamen „Luther“ auf? Ich muss gestehen, meine Verwirrung ist komplett.
Sie, Bernardin, bleiben sich wenigstens treu. Jetzt bezeichnen Sie diejenigen, die Sie offenbar als „die anderen“ betrachten, auch noch als übertünchte Gräber und als Natterngezücht! Ich lag mit meiner Sorge über Ihr mutmaßliches alltägliches Dankgebet also offenbar richtig. Das tut mir leid für Sie.
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#16   semper reformandus   18:27:00 | Mittwoch, 16. August 2006
Pharisäer
…ach ja, noch was, Luther: Die ehrwürdige Haltung beim Empfang des Allerheiligsten ist in der Tat gerade diejenige des bekennenden Sünders, der wiederholt um Erbarmen fleht, sich auf die Brust schlägt und auf die Knie fällt, ganz wie einer einer echten Messe. Das ist die Grundhaltung des Zöllners. Die anmaßende, fordernde, selbstbewußte stehende Haltung hingegen ist die des Pharisäers, der mit sich selbst im Reinen ist und sich daher einbildet, gottgefällig zu sein. Das ist die Haltung des modernen „Christen“; man trifft diese etwa in Gestalt von teutsche Hymnen schmetternden, aufrechten Protestanten, die verächtlich auf sündige, komplexbeladene Katholen herabschauen, die allen Ernstes glauben, man müsse „Sünden“ bereuen und abbüßen, obwohl doch in Wahrheit jedermann durch einen selbstbestimmten Glauben an die eigene Erlösung längst erlöst ist, also im Prinzip einen Freibrief hat, solange er nur glaubt, er sei ja ohnehin erlöst.
Der Vollständigkeit halber: Natürlich gibt es die gefährliche Pharisäerpose auch im Bereich der Kirche und Tradition, dort schmerzt sie besonders. Aber auch Sie, Luther, sollten nie mit der Suche nach dem Balken im eigenen Auge aufhören.
Redaktion benachrichtigen Wollte Prior Roger Schütz schon vor dem Zweiten Vatikanum konvertieren?
#13   semper reformandus   17:28:05 | Mittwoch, 16. August 2006
Teuflisches Verwirrspiel
Zugegeben, die erbärmlichen Kommentare all der fertigen Dummköpfe hier erreichen bei weitem nicht das lucide und differenzierte Niveau der Anmerkungen Bernardins, der vermutlich dem Herrn aufrichtig dafür dankt, dass er nicht so ist wie jene. Eines aber zeigt die Diskussion: Der gesamte Vorgang steigert eigentlich nur die allgemeine Verwirrung; sogar Luther verwahrt sich gegen sedivakantistische Argumente – läßt sich das Chaos noch steigern? Dieser Scherbenhaufen ist entweder das Resultat beschämenden menschlichen Versagens oder eines teuflisch schlauen Verwirrspiels (in Kombination mit ersterem). Eine ehrlich gemeinte, rein empirische Frage: Ist eigentlich irgendein Fall einer Konversion zur Kirche in oder durch Taizé bekannt geworden (analog etwa dem Fall des schwedischen Pastors, über den jüngst berichtet wurde)?
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#46   semper reformandus   19:38:21 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@deusexmachina
Ihre Auffassung, die ggf. erforderliche Entweihung sei als Argument contra Veräußerung unerheblich, lässt die öffentliche Wirkung solcher Schritte unberücksichtigt. Jedes Aufgeben eines Kirchengebäudes, um den bis dahin „heiligen Ort“, der Konkurrenz zu überlassen, transportiert die Botschaft: Die Kirche wird verdrängt, die andere Seite hat mehr Geld und Zulauf, kann der Kirche etwas wegnehmen, was ihr bis dahin lieb und teuer war. Jede entweihte Kirche, insbesondere bei Überlassung als Kultstätte an falsche Religionen, wird daher – zumindest unterschwellig – von vielen als kleiner Triumph der Gegenseite wahrgenommen. Das verstärkt schleichend das latente Klima der Bestärkung Un- und der Verunsicherung Rechtgläubiger. Vielleicht versucht man, diesen Aspekt mit falscher Ökumene zuzukleistern, was natürlich ebenfalls verheerend wirkt. Die Aufrechterhaltung des katholischen Kults zumindest in älteren, traditionsreichen, besonders schönen Kirchengebäuden, ist eine wichtige Aufgabe, die nicht leichthin mit cooler, intellektueller Überheblichkeit à la „man kann ja ohne weiteres neue heilige Orte produzieren“ beiseite geschoben werden darf. Liegt kein Fall absoluter Notwendigkeit vor, ist die Entweihung zu vermeiden. Ich kann der Berichterstattung über den „Fall“ St. Afra nicht entnehmen, dass die Schwestern eine absolute Notwendigkeit für ihr Vorgehen in Anspruch genommen hätten.
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#39   semper reformandus   14:13:38 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ DDL
Ich kann nur hoffen, dass Ihre erschütternde Auffassung nicht representativ für die Einstellung der hier betroffenen Schwestern ist. Ich hoffe ferner, Ihre Formulierungen sind nur missverständlich. Ich erlaube mir daher folgende Verständnisfragen: Meinen Sie wirklich, es gebe keinen Mangel an heiligen Orten? Was meinen Sie, wenn Sie schreiben, solche Orte ließen sich beliebig reproduzieren? Wieso ist der offenkundig gerade nicht bürgerlich-rechtlich gemeinte Verweis auf die vorzugswürdige Nutzung einer geweihten Kirche für Zwecke katholischen Gottesdienstes aus Ihrer Sicht ein „juristischer Winkelzug“? Wie kann man Spendenaufkommen „planen“? Ist ein Institut päpstlichen Rechts, das sich in seiner Aufbauphase befindet und von Spenden abhängt, wirklich naiv, wenn es – nach Eintritt nicht vorhergesehener Schwierigkeiten – hofft, dass es mit einem katholischen Orden eine andere Art der Auseinandersetzung geben sollte als zwischen beliebigen sonstigen Parteien bürgerlichen Rechts?
Zumindest in letzterem Punkt könnte es allerdings sein, dass Ihre Einschätzung realistisch ist. Schade.
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#37   semper reformandus   13:31:46 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@gunsenum
Gerade Ihr Vergleich illustriert anschaulich, weshalb das Verhalten der Schwestern aus katholischer Sicht befremden muss:
Erstens: Es geht eben nicht um eine beliebige Mietwohnung, sondern um einen heiligen Ort, der bei Auslieferung an eine außerkirchliche Organisation entweiht werden müsste. Sollte das im Verhältnis zwischen dem Orden und dem Institut wirklich keine Rolle spielen?
Zweitens: Es geht auch nicht darum, einen Mietvertrag trotz Zahlungsschwierigkeiten des Mieters weiterlaufen zu lassen. Denn soweit es nur um monatliche „Mietzahlungen“ geht, ist das Institut ja offenbar durchaus zahlungsfähig. Jedenfalls nach den Angaben auf der Homepage ist längst mehr als genug Geld vorhanden, um etwa noch ausstehende monatliche „Mietzahlungen“ für die bisherige Nutzungsdauer und für die mittelfristige Zukunft zu gewährleisten.
Drittens: Im Kern geht es nicht um einen Mietvertrag, sondern um einen Kaufvertrag. Dieser sah offenbar von Anfang an eine Ratenzahlung vor. Verhandelt werden müsste also nur eine Anpassung der ohnehin im Prinzip vereinbarten Raten, die man anfänglich vielleicht etwas zu optimistisch angesetzt hat, die aber offenkundig überhaupt nur vereinbart wurden, weil der Orden genau wusste, dass das Institut auf Spenden angewiesen war, das Geld also nicht auf einen Schlag parat hatte.
In dieser Situation sollte über eine Vertragsanpassung doch wohl zumindest verhandelt werden können!
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#7   semper reformandus   20:22:04 | Dienstag, 27. Juni 2006
Fragen…
Verstehe den Betrugsvorwurf nicht. Es war doch klar, dass die Zahlungsfähigkeit des Instituts von Spenden abhängen würde. Wo ist die Täuschung?
Und noch etwas kann man kaum fassen: Viele Christen haben unter großen Opfern für diese segensreiche Einrichtung gespendet. Und die ehrwürdigen Schwestern können nicht einmal ihre Forderung stunden, um dem Institut zu helfen?
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