Samstag, 1. Juli 2006 08:30
Lesername: Kardinal Mazzella
Beiträge: 42
Mittwoch, 19. Juli 2006 18:17
ich habe nicht nur auf Wiegand Siebel sondern ebenso auf Professor May gegen den so viel ich weiss bis heute kein Strafverfahren läuft. Ich muss immer lachen, wenn die V 2 Ideologen andere beschuldigen, eine Ideologie zu vertreten, wo das ganze Konzil von A Z nichts anderes ist als die Wiederspiegelung derIdeologie der Konzilspäpste [mehr…]
Mittwoch, 19. Juli 2006 10:59
Kardinal Mazzella: Dr.Otterbeck – der Neurosenkavalier
Mit Recht nennt Sie Dr. Regazzoni Neurosenkavalier, denn im Gegensatz zur Titelfigur aus Richard Strauss Meisterwerk überreichen Sie ständig Ihre Wahnvorstellungen. Die Rede Benedikt XVI ist mir bekannt. Leider ist sie wenig überzeugend, denn sie ist eine Absage an jede Art kritischen Denkens. Im Konzil einen Bruch zu sehen widerspreche der katholischen Lehre, eine solche Behauptung ist barer Unsinn [mehr…]
Dienstag, 18. Juli 2006 23:37
Kardinal Mazzella: Catholicus: das Uebermass von Gnaden
das Konzil hat nach den Worten Johannes XXIII keine dogmatische Autorität und deswegen ist es nicht statthaft, sich ständig darauf zu berufen. Ueber Sacrosantum Concilium empfehle ich Ihnen einmal die kritische Studie von Professor Paolo Pasqualucci: Vatican II et le mystère pascal, sowie l’archetype paiïen dans la réforme liturgique de Vatican II, in: Acte du V Congrès théologique de Si Si No No – Paris 2002 [mehr…]
Dienstag, 18. Juli 2006 20:06
Kardinal Mazzella: Catholicus: das Uebermass von Gnaden
dass aus dem NOM ein Uebermass an Gnaden fliesst ist ein Produkt iIhrer Phantasie und ich möchte Ihnen dringend ratend das Buch Professor May „die alte und die neue Messe“ einmal eingehend zu studieren, um endlich wieder auf den Boden der Wirklichkeit zu zurückzukehren. Montini war von der Wahnvorstellung besessen, dass die Messe ein gemeinschaftliches Ereignis sei. Er hatte es bereits in seiner Fastenpredigt aus dem Jahre 1958 verkündet und damit den Unwillen des damals regierenden Papstes Pius XII hervorgerufen. Sie können es bei Wiegand Siebel: Katholisch oder konziliar nachlesen [mehr…]
Dienstag, 18. Juli 2006 19:58
Kardinal Mazzella: statcrux – Dr. Otterbeck
ich bin nicht der für den Sie mich halten, habe allerdings einmal seinen Vortrag über den Frevel gelesen, der sehr überzeugend war. Als Frevel wird ein Akt bezeichnet, der aus Vermessenheit begangen wird. Wollen Sie etwa bestreiten, dass Johannes XXIII, Paul VI und Johannes Paul II mehrmals Vermessenheit gezeigt haben. Ihre Antwort kenne ich bereits im voraus. Sie werden geltend machen, dass sie nicht anders konnten. Natürlich konnten sie anders aber nicht mit einer derart unkatholischen Gesinnung [mehr…]
Dienstag, 18. Juli 2006 15:40
Kardinal Mazzella: Bernardo: sie hätten recht wenn…
sie hätten recht, wenn man die Gewissheit hätte, dass die Nachfolger Pius XII die wahren Stellvertreter Christi gewesen sind. Von Johannes XXIII und Paul VI weiss ich es nicht, bin mir jedoch dessen gewiss, dass sie Päpste von Frankreichs Gnaden gewesen sind. Das sage nicht ich, sondern Pater de la Margerie, dessen Vater beim Tode Pius XII der Botschafter Frankreichs beim heiligen Stuhl war. Das ist allerdings kein Ruhmesblatt und man muss kein Demokrat sein, um einszusehen, dass seit Philipp dem Schönen die französischen Könige nur so lange katholisch waren, als die Interessen ihres Königreichs davon nicht betroffen waren. Die babylonische Gefangenschaft der Päpste in Avignon und das Schisma im vierzehnten Jahrhundert geht auf die französischen Könige zurück. Franz I verbündete sich mit den Türken und Kardinal Richelieu, ein Schandfleck für das katholische Frankreich, unterstützte im dreissigjährigen Krieg die Protestanten und verhinderte damit die Rekatholisierung Frankreichs. Von Napoleon wollen wir lieber schweigen. [mehr…]
Dienstag, 18. Juli 2006 08:19
Kardinal Mazzella: der geplante Schiffbruch
Das Konzil war deshalb ein geplanter Schiffbruch, weil es einen unmöglichen Inhalt zur Voraussetzung hatte. Dieser Inhalt – eine Wahnvorstellung Johannes XXIII – lautete: was uns eint ist wichtiger als was uns trennt und daher, so oekumenisch wie möglich, so katholisch wie möglich. Mit der Durchführung dieses Schwachsinns wurde ein Aiax mit Namen August Bea dessen Aufgabe darin bestand, das troianische Pferd mit Namen Sekretariat für die einheit der Christen in die Stadt Gottes einzuführen. Dafür erhielt er in der Folge den Kardinalshut. Diesen frevlerischen Geist wiederspiegelt die Eröffnungsrede Johannes XXIII: gaudet mater ecclesia passio mater ecclesia wäre jedoch die geeignetere Bezeichnung gewesen [mehr…]
Montag, 17. Juli 2006 14:35
ich bin kein Historiker der Liturgie und demnach gehe ich davon aus, dass Ihre Behauptung stimmt. Das Stufengebet trägt dazu bei, die heiligen Messe zu einem organischen Ganzen zu gestalten. Montini dagegen wollte die heilige Messe in ein „happening“ verwandeln, wo er selbst den „Showmaster“ spielen konnte. [mehr…]
Montag, 17. Juli 2006 14:31
Kardinal Mazzella: Benedikt: ungeeignet
ich bestreite nicht, dass die vorkonziliaren Päpste Fehlentscheidungen getroffen haben, angefangen von Pius XII der einen Aiax wie Pater Bea zum Beichtvater
hatte und als Kardinal seinen Einheitszirkus wie ein troianisches Pferd in die Stadt Gottes einführte und einem Manne wie Montini Vertrauen schenkte, doch können ihre Fehler insgesamt den von Roncalli, Montini und Woytila begangenen Freveln nicht das Wasser reichen
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Sonntag, 16. Juli 2006 22:34
Vielleicht haben Sie einen geeigneteren Ausdruck für die vielen Untaten der V 2 Päpste. Auf alle Fälle würde Mozart, wenn er heute noch leben würde, eine zweite Registerarie komponieren um sie alle aufzuzählen [mehr…]
Sonntag, 16. Juli 2006 09:10
Kardinal Mazzella: nomen non semper est nomen
Viele haben geglaubt mit der Wahl seines Namens wolle Benedikt XVI Zeichen setzen und endlich wenigstens eine Kurskorrektur vornehmen. Leider kam bereits mit seiner ersten Ansprache die grosse Enttäuschung, denn er erklärte, dass er den Schwachsinn – sprich V2 Ideologie und Oekumenismus – seiner Vorgänger weiterführen wolle. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass er die Weiterführung des Assisi Jammerspiels durch die Communità di San Egidio gutheisst [mehr…]
Samstag, 15. Juli 2006 23:55
Kardinal Mazzella: natürlich ist der NOM schlecht
Nach der klassischen Ontologie unterscheidet man zwischen Unzulänglichkeit (malum=Uebel), Verfehlung
(peccatum) und Böswilligkeit (gewollte Verfehlung). Der NOM weist viele Unzulänglichkeiten auf (kein Stufengebet und damit keine richtige Vorbereitung auf die bevorstehende heilige Handlung) Opferung wird weggelassen und vertritt in der deutschen Fassung die Allerlösungslehre. Er ist deshalb ist er schlecht und steht in keinem Vergleich mit der vorkonziliaren Messe auch wenn Gotthard anderer Meinung ist, was kaum ins Gewicht fallen dürfte
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Samstag, 15. Juli 2006 23:48
Kardinal Mazzella: nicht eingehen
gehen Sie auf solche Fragen überhaupt nicht ein, denn Gotthard hat keinen blassen Schimmer was katholisch ein, bildet sich aber ein, viel darüber zu verstehen und daher stellt er immer wieder die selben Fragen [mehr…]
Freitag, 14. Juli 2006 10:53
Das Problem, welches Sie ansprechen ist durchaus ernst zu nehmen, mit Ihrem ausfälligen und groben Stil versperren Sie sich leider die Möglichkeit ein sachliches Gespräch darüber zu führen.
Erstes Beispiel: Das Mitteilungsblatt. Es erhebt in keiner Weise den Anspruch, hohen intellektuellen Anforderungen zu genügen, sondern will vor allem den einfachen Gläubigen ansprechen. Sie sollen dadurch vor Verunsicherungen bewahrt bleiben, dass auf die Behandlung von Fragen, die für unzumutbar gehalten werden, nicht eingeht.
Zweites Beispiel: Die Priorate. Leider nimmt der Zuwachs an jungen Leuten in bestimmten Prioraten mehr und mehr ab. Kürzlich hielt ein Priester einen Vortrag über die Ehe zwischen Partner unterschiedlichen Bekenntnisses. Ein Thema, das jeden jungen Menschen, der eine Famile zu gründen beabsichtigt, ansprechen sollte. Er war ausgezeichnet, in einer verständlichen Sprache gehalten. Leider wurde er nur von Leuten besucht, die den Standpunkt des Vortragenden ohnehin guthiessen. Dabei hat gerade Professor May in seiner überragenden Studie: Die Falle des Oekumenismus gerade auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die solche Ehen beinhalten. Warum gehen Sie nicht auf solche Probleme ein?
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Donnerstag, 13. Juli 2006 15:14
Kardinal Mazzella: Dr. Otterbeck
ich bin nicht der, den Sie vermuten. Matti’s grobe Sprache ist nicht zulässig, denn so kann man einen frommen Priester und gewissenhaften Oberen nicht beurteilen. Britta ist etwas differenzierter. Im übrigen hat der Carlo, den Sie mit mir verwechseln stets von Frevlern gesprochen und Frevel ist ein Tatbestand aus der griechischen Tragödie. Aber auch Mozart stellt uns in seinem Meisterwerk „Don Giovanni“ einen solchen dar. Der Frevler zeichnet sich durch ein Zuviel aus und ist alles andere als ein Feigling [mehr…]
Donnerstag, 13. Juli 2006 09:59
Kardinal Mazzella: verschiedenes
matti 100: auf solchen Schwachsinn wie Sie verzapfen lasse ich mich überhaupt nicht ein und ich kann Ihnen nur raten, sich behandeln zu lassen.
Britta: Wie soll es weitergehen? Sie haben mit Ihrer Frage den Nagel auf den Kopf getroffen und die FSSPX Oberen sollten Ihnen hierfür dankbar sein. In der Tat muss man sich fragen, wie soll es weitergehen, denn gegen den Lauf der Dinge sind auch die FSSPX Priester machtlos und sie selbst haben zugestanden, dass kurzfristig gesehen kaum mit einer Einigung zu rechnen ist. Das Problem hat sich eben von der liturgischen auf die ekklesiologische Ebene verlagert. Möge der Herr den neuen Generaloberen erleuchten, damit er den Mut finde das Problem anzugehen. Davon hängt nämlich die Zukunft der ihm anvertrauten FSSPX ab
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Mittwoch, 12. Juli 2006 21:54
Kardinal Mazzella: Gradmesser für Ihr geistiges Niveau
Die Bezeichnung Pater Pflugers als Strippenzieher und Bildzeitungsschmalspurtheologen ist der Gradmesser Ihres geistigen Niveaus. Es erstaunt mich in keiner Weise, denn es wiederspiegelt dasjenige der Konzilskirche [mehr…]
Mittwoch, 12. Juli 2006 12:42
Kardinal Mazzella: Living Water
sie haben völlig Recht: Die Zukunft liegt nur in der römisch-katholischen Kirche. Wo aber ist sie anzutreffen? Bestimmt nicht bei den V 2 Ideologen, sondern jenen, die sich dem katholischen Erbe verpflichtet wissen, welches uns seit dem Pontifikat Roncallis vorenthalten wird. Katholisch heisst eben nicht so oekumenisch wie möglich und so katholisch wie nötig wie uns die V 2 Ideologen weismachen wollen. Man lese doch einmal nach, was Leute wie Cajetan, Bellarmin und Pater Perrone über die Kirche gesagt haben und prüfe nach wie sich die Lehre aus LG damit verträgt [mehr…]
Sonntag, 9. Juli 2006 18:53
ich pflichte Ihnen voll bei. Sie können bloss nicht das Konzil verwerfen, ohne gleichzeitig auch das Pontifikat jener Person verwerfen, die es einberufen hat. Bemüht man sich, die Ereignisse zwischen 1958 und 1965 im Lichte einer christlich geprägten Geschichtsphilosophie zu bewerten, so ist man einerseits über den Leichtsinn erstaunt, den rechtgläubige Kardinäle wie Ottaviani, Ruffini und Siri an den Tag gelegt haben und gleichzeitig muss man anerkennen, mit welcher Sorgfalt die Modernisten an die Arbeit gegangen sind. Nichts wurde dem Zufall überlassen. [mehr…]
Sonntag, 9. Juli 2006 15:51
Ein Abkommen mit Rom ist nur unter der Bedingung möglich, dass das Verhältnis der beiden Partien vom Vertrauen geprägt wird. Ein solches Vertrauen könnte entstehen, wenn Benedikt XVI den Forderungen der FSSPX Oberen entsprechen würde und
a. die katholische Messe freigeben und
b. die von seinem Vorfgänger verhängten Exkommunikation für null und nichtig erklären würde.
Weil die Erfüllung der beiden Forderungen für Benedikt XVI ein Ding der Unmöglichkeit im juristischen Sinne ist, wird das Misstrauen weiterhin bestehen und es ist ehrlich gesagt, besser dass es so bleibt.
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Samstag, 8. Juli 2006 11:46
ich habe nicht behauptet, dass ein Abkommen in Sichtweite liegt, sondern nur auf die Folgen aufmerksam gemacht, die ein Abkommen beinhalten würde. Dabei bezog ich mich auf die Bemerkung Catharinas zur Wahl des neuen Oberen der FSSP, dass die Geduld gegenüber dem modernistischen Rom sich bezahlt gemacht hätte [mehr…]
Samstag, 8. Juli 2006 10:39
Kardinal Mazzella: über den Umgang mit römischen Modernisten
Hat man die Art und Weise im Auge, wie das modernistische Rom mit dem damaligen Generaloberen der Petrusbruderschaft umgesprungen ist, kann man die Haltung Bischof Fellays gegenüber dem modernistischen Rom sehr gut verstehen. Konsequenterweise wird man sich aber die Frage stellen müssen, haben wir in diesem Milieu überhaupt etwas zu suchen? Eines ist nämlich klar, kommt ein Abkommen zustande, wird der neue Generalobere heisse er Fellay, Schmidberger oder sogar Williamson sich eines Teiles seiner Gestaltungsbefugnis zu Gunsten des modernistischen Lehramtes entledigen müssen. Daran wird niemand vorbeikommen. Aergernisse wie das zweifache Jammerspiel von Assisi, den Besuch des Oberhauptes in Stätten wo er nichts zu suchen hat werden dann stillschweigend hingenommen werden müssen und Schriften wie vom Oekumenismus zur lautlosen Apostasie werden sich die Oberen der FSSPX nicht mehr leisten können. Wird unter solchen Umständen ein Apostolat noch möglich sein? Schliesslich geht es nicht allein um das Recht die Messe nach dem katholischen Ritus des heiligen Pius V feiern zu können, sondern ebensosehr um die dahinter stehende Ekklesiologie und es ist zu hoffen, dass die Oberen es einsehen werden [mehr…]
Freitag, 7. Juli 2006 13:30
Kardinal Mazzella: wozu die FSSPX gut sein soll
Mit gleichem Recht könnte man fragen, wozu die Kirche ein troianisches Pferd wie das Institut für die Einheit der Gläubigen in ihren Reihen dulden soll und was noch schlimmer ist, Kardinal Kasper ist mit den Schriften der römischen Theologie – also Perrone, Mazzella usw. – bestens vertraut hat er doch bei Scheffczyck über sie promoviert und dennoch vertritt er hartnäckig den von Pius XI verurteilten Oekumenismus [mehr…]
Freitag, 7. Juli 2006 12:39
was Sie behaupten ist schlichtweg unwahr. Besorgen Sie sich doch einmal Dominique Bourmaud: 100 années de modernisme, sowie jene des 4 fachen Symposiums am Institut Saint Pie X in Paris über V2. Wenn Sie ein Anhänger der V 2 Ideologie sind, so ist es Ihre Sache, aber auf keinen Fall kann es den Anspruch erheben katholisches Glaubensgut zu sein. Zu Ihrer Orientierung habe ich die meisten von Ihnen zitierten Autoren gelesen und kenne die Argumente von Balthasar’s: Schleifen der Bastionen, oder Congars: Le Concile de Vatican II, son église, peuple de Dieu et Corps du Christ. Hören Sie endlich auf alle diejenigen, die der V 2 Ideologie nicht anhängen als Hinterwäldler zu bzeiechnen. [mehr…]
Donnerstag, 6. Juli 2006 23:33
Ich hoffe, Sie sind anständig genug, sich nicht mehr als katholisch zu bezeichnen, denn was Sie da erzählen ist Ihre reine Erfindung. [mehr…]
Donnerstag, 6. Juli 2006 12:20
Sie führen beide Male den selben Text an [mehr…]
Donnerstag, 6. Juli 2006 11:38
Darf kch Sie auf folgende zwei Erklärungen des Erzbischofs zur Papstfrage hinweisen:
Biref vom 8. August 1978: Darum flehe ich Sie an, Eminenz, alles zu tun, damit das Aergernis der Kompromisse derer, die die entscheidende Aemter in der Kirche bekleiden, mit den Feinden der Kirche beseitigt wird, alles zu tun, damit wir einen Papst bekommen, einen wahren Papst, einen Nachfolger Petri, einen Fortsetzer der Reihe seiner Vorgänger, einen standhaften und wachsamen Hüter des Glaubensgutes.
Brief vom 6. Oktober 1978: Ein Papst, der dieses Namens würdig ist, kann nicht erklären, dass er sich der Verwirklichung dieses Konzils und seiner Reformen widmen werde. Schon durch diese Tatsache würde er mit all seinen Vorgängern und insebsondere mit dem Konzil von Trienst brechen. Aus diesen beiden Stellungnahmen lässt sich entnehmen, dass der Erzbischof niemals ausgeschlossen, dass derjenige der auf dem Stuhl Petri sitzt lediglich so tut, als wäre er der Papst
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Donnerstag, 6. Juli 2006 09:13
Kardinal Mazzella: beschämend
Die gegenseitige Bekämpfung im Lager der Rechtgläubigkeit ist ein Skandal. Für gewisse FSSPX Kreise ist jede Schrift aus dem Lager der Sedesvakantisten im vornerein verdächtig und umgekehrt lassen die Sedesvakantisten kein gutes Haar an der FSSPX. Wäre es nicht endlich an der Zeit einzusehen, dass der gemeinsame Feind die V 2 Ideologie ist. Aus dieser Sicht könnte jede Seite einmal ihren Standpunkt einer sachlichen Kritik unterwerfen. Auf beiden Seiten hat es Lücken und daher sollte der Grundsatz gelten: Im Notwendigen die Einheit, im Zweifel die Freiheit aber über alles die Wahrheit [mehr…]
Mittwoch, 5. Juli 2006 11:23
Kardinal Mazzella: Tridentinus
mein Problem ist, dass für die Eucharistie lediglich die Gegenwart des sich liebevoll hingebenden Christus und nicht wie es die katholische Tradition lehrt, eine Genugttung für die vom Menschen Gott zugefügte Beleidigung ist. Sie finden Näheres darüber in: Joseph Ratzinger: Ist die Eucharistie ein Opfer?, in: Concilium 1967, 299 ff. [mehr…]
Mittwoch, 5. Juli 2006 10:11
Kardinal Mazzella: den Hang zur Banalität
wie viele V 2 Ideologen hatte auch JP II einen ausgesprochenen Hang zur Banalität. Die Banalität ist im religiösen Bereich was die Virtuosität im musikalischen Bereich ist. Gewisse Bravourstücke sind dazu da, um dem ausführenden Künstler zu gestatten, sich zu profilieren und sein Können zu demonstrieren. Auch JP hatte den ausgesprochenen Hang sich zu profilieren. Glücklicherweise ist seit der Wahl Benedikt XVI diese Art von Exhibitionismus in den Hintergrund geraten [mehr…]
Mittwoch, 5. Juli 2006 10:04
Kardinal Mazzella: Benedikt XVI und die Kultur
selbst wenn die Ekklesiologie und sein Verständnis von Eucharistie für einen der Rechtgläubigkeit verpflichteten Katholiken nicht nachvollziehbar sind, muss man in ihm einen Mann erkennen, der sich dem Erbe der abendländischen Kultur verpflichtet weiss. Dies hat er mit seiner sehr schönen Ansprache anlässlich des Konzertes der Münchener Philharmoniker im Vatikan bezeugt. Auch muss man ihm zugestehen, dass er sich bemüht, den NOM mit Würde zu feiern. Man kann ihm nur wünschen, dass die Auseinandersetzung mit der überlieferten Liturgie ihm endlich die Augen öffnen wird [mehr…]
Dienstag, 4. Juli 2006 14:47
Kardinal Mazzella: Benedikt: ungeeignet
ich glaube kaum, dass sich das Zitat der heiligen Katharina von Siena auf die Konzislpäste anwenden lässt. Viel eher dürfte es für Renaissance-Päpste zutreffen, die sich Charakterlosigkeit und andere Untugenden ausgezeichnet haben. Als charakterlos kann man die Konzilspäpste nicht bezeichnen, sondern eher als temerär. Ihre Temerität hat sie dazu geführt, die katholische Identität für nichtig zu erklären und sie durch den Kult des Menschen zu substituieren [mehr…]
Dienstag, 4. Juli 2006 14:32
ich kenne Regazzoni nicht, weiss aber, dass Sie ihn für einen beschränkten Geist halten. Der Name Kardinal Mazzellas, eines bedeutenden Vertreters der römischen Theologie des 19. Jahrhunderts dürfte im kaum geläufig sein [mehr…]
Dienstag, 4. Juli 2006 13:09
sie waren dieses Mal etwas deutlicher. Was das CIC von 1917 betrifft, so gehe ich mit Ihnen einig, dass sich die FSSPX Oberen uns diesbezüglich ein unmissverständliche Erklärung schuldig sind. [mehr…]
Dienstag, 4. Juli 2006 12:59
Kardinal Mazzella: Benedikt: für einmal mit Ihnen einig
„Erklären Sie dopch auch mal bei Gelegenheit, warum die FSSPX die Unterordnung unter den Papst verlangt, sich aber selbst dieser Unterordnung entzieht.“

Ihr Hinweis ist zutreffend, denn die Haltung der FSSPX-Oberen ist in dieser Frage deswegen widersprüchlich, weil sie eine Hypothese zu einer Glaubenswahrheit erhebt. Ob man die Konzilspäpste als wahre Päpste anerkennt oder nicht, beides sind Ermessensfragen dh es liegt ihnen die Bewertung eines abwegigen Verhaltens zu Grunde. Ob es dazu ausreicht, demjenigen, der sich für den Papst ausgibt, die Nachfolge des heiligen Petrus abzuerkennen, wird nur ein dem Modernismus nicht anheimgefallener Papst feststellen können. Zweifel an der Rechtmässigkeit der Konzilspäpste zu haben, ist durchaus berechtigt mehr jedoch nicht. Ein berechtigter Zweifel hat jedoch aufhebende Wirkung und gibt einem das Recht auf das zurückzugreifen, was als gesichert gilt und in unserem Falle die vorkonziliare Lehre.
Der Traditionsbegrif der FSSPX ist in keiner Weise hahnebüchen aber dennoch lückenhaft, das heisst es liegt ein Erklärungsbedarf vor.
[mehr…]
Dienstag, 4. Juli 2006 10:51
Kardinal Mazzella: Sedisvakanz
Sie ist eine für den Sachverhalt ungeeignete Bezeichnung, denn der Stuhl Petri ist zur Zeit besetzt und diejenige Person die ihn besetzt benimmt sich so, als wäre sie der Papst. Wäre sie ihn nicht, so läge ein strafrechtlicher Tatbestand vor, denn sie müsste als Schwindler bezeichnet werden. Man sollte deshalb diese Frage mit grösster Zurückhaltung angehen. Rothkranz macht hinsichtlich der Konzilsppäpste viele richtige Feststellungen, allein die Schlussfolgerungen die er daraus zieht und die Grobheit seiner Sprache machen Vieles zunichte. [mehr…]
Dienstag, 4. Juli 2006 09:15
Sie täten gut daran Ihren eigenen Stall auszuräumen bevor Sie andere beschuldigen, wirres Zeug zu reden. Ihnen ging es doch um die Abwesenheit des Kreuzes-symbol im Mitteilungsblatt. Daran hatten Sie die Frage geknüpft, ob dieses Symbol überhaupt eine Bedeutung für die Priesterbruderschaft hat. Jetzt verwerfen Sie mir vor, Ihren Artikel nicht gelesen zu haben, der mit dem Kreuzessymbol nichts zu tun hat. Ob das nicht wirr ist. [mehr…]
Montag, 3. Juli 2006 22:24
Sie vermuten in der Tat hinter jedem Misthaufen einen Freimaurer. Die ganze Predigt von Bischof de Mallerais war durchdrungen von der Idee des Sühneopfers unseres Erlösers am Kreuze. Sie war ebenfalls eine deutliche Absage an die Christologie Benedikt XVI. [mehr…]
Montag, 3. Juli 2006 09:59
Nicht alles was die gegenwärtigen Oberen der FSSPX tun, verdient Zustimmung. Die Leisetreterei gegenüber Rom und die von ihnen unterhaltene Fata Morgana wonach ein Abkommen langfristig möglich sein sollte, sind alles andere als überzeugend. Dennoch es ist nicht statthaft sie deswegen als Komplize der Freimaurerei zu verdächtigen. Daher überspannt der Anton Schmid Verlag weitgehend den Bogen. Bischof Fellay und Pater Schmidberger sind verantwortungsbewusste Oberhirten mit einer grossen Liebe zur Kirche. Dennoch wäre es begrüssenswert, wenn sie endlich die längst fällige kritische Auseinandersetzung mit Benedikt XVI Ekklesiologie und Lehre von der Eucharistie anpacken würden [mehr…]
Montag, 3. Juli 2006 00:25
sie haben überhaupt nichts widerlegt und ich empfehle Ihnen die Ratzingers Auffassung von Kirche, Eucharistie und Sünde zu studieren. Das ist kein katholisches Gedankengut, das er vertritt, und wenn Bischof de Mallerais ihn kritisiert, so tut er es in Kenntnis der Sache [mehr…]
Samstag, 1. Juli 2006 12:17
Kardinal Mazzella: zur Macht der Freimaurer
Dass die Freimaurer über eine ungeheure und für die Kirche bedrohliche Macht verfügen, wissen wir nicht erst seit Rothkranz, Jacques Crétineau-Joly, Mgr. Delassus, Dom Odo von Würtenberg sowie in jüngster Zeit Bischof Graber geben darüber gebührend Aufschluss. Der FSSPX kann man wahrlich nicht vorwerfen, von Feimaurern unterlaufen zu sein. Nichtsxdestoweniger ist eine Neueinbindung in das modernistische Rom deswegen ausgeschlossen, weil beide Seiten unterschiedliche und einander ausschliessende Ekklesiologien vertreten. Dadurch ist eine Unmöglichkeit im juiristischen Sinne entstanden. Darf ich jenen FSSPX Priester die dieses Problem ernsthaft studieren möchten die Lektüre von Yves Congars: Le Concile de Vatican II, son église, peuple de Dieu et Corps du Christ empfehlen. In Anbetracht dessen wäre es ratsam den Dialog mit Rom neu zu überdenken ansonsten läuft man Gefahr plötzlich eine Fata morgana zu sehen [mehr…]
Samstag, 1. Juli 2006 11:38
Kardinal Mazzella: Zum Ausschluss Rothkranz
Seine Sprache ist grob und weist einen Mangel an Sachlichkeit und Verhältnismässigkeit auf. Damit hat er die Oberen der FSSPX herausgefordert, die nicht anders handeln konnten als sie es taten. Es wäre aber ein grober Fehler, zu glauben, damit sei das von Rothkranz angeschnittene Problem des Sedesvakantismus endgültig aus der Welt geschaffen. Rothkranz ist weder ein Wirrkopf noch ein Geisteskranker, sondern ein Mann, der sehr klar denkt. Selbstverständlich wusste er, was ihm bevorstand, als er seine Schriften herausgab. Wenn er es dennoch tat, so kann man vermuten, dass er damit ein Ziel verfolgte, das er vermutlich auch erreicht hat. Er steht wieder einmal im Rampenlicht. Viele Gläubigen unter ihnen auch FSSPX Priester werden teils aus Neugierde, teils weil sie den von Bischof Fellay eingeschlagenen Kurs gegenüber Rom und die damit verbundene Leistreterei missbilligen, seine Schriften lesen. [mehr…]
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