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Stimme aus dem Tradiland!!! Liebe Stimme aus dem Tradiland! Trotz meiner letzten Meldung bin ich an deiner
Meinung und an deiner Erfahrung stark interessiert. Wo bist Du denn verschwunden? Frodo: ich habe erfahren,
daß zwei von den 3 Bändern vom Giussani „Grundkurs der christlichen Erfahrung“ sind vom Bonifatius Verlag
schon herausgegeben worden. Es handelt sich um „Der Relgiöse Sinn“ und um „Am Ursprung des christlichen
Anspruchs“. Den Zweiten habe ich z.B. bei der Wiener Dombuchandlung gefunden, falls Du Interesse hast,
oder bei Kuppitsch am Schottentor. In den zwei Büchern kann man wahrscheinlich Informationen zu deinem
Thema finden!
Sorry Sorry Ich habe nicht verstanden! Bonifaitus: was meintest du genau mit deinem Zitat? Könntest du
bitte expliziter sein? Was hat dann die Rederei über die Geburtenrate mit dieser Predigt vom Kardinal
Ratzinger und mit dem Leben Giussanis zu tun? Bitte um Erläterung?
#11 bagradian 14:57:09 | Donnerstag, 24. Februar 2005
Der entscheidende Mangel an C&L Liebe Stimme aus dem Tradiland, ich finde Dich vielleicht etwas zu konservativ.
Du verurteilst ideologisch alles, was der strengsten Lefebvrianischen Doktrin nicht entspricht. Aber das
ist leider nicht die katholische Kirche, die Kirche unter JP II hat schon die Bewegung „CL“ im Jahre 1982
anerkannt, hat offiziell ausgesagt, daß die Erfahrung von CL vom Heiligen Geist kommt. Wie kannst du
dich gegen solche Aussagen aussprechen. Du sagst, du wollest die Orthodoxie der Kirche verteidigen, aber
der Papst selbst, mit vielen Bischöfen und Kardinälen, hat sich schon öfters für die Güte dieser
Erfahrung ausgedrückt. Die Erfahrung… das finde ich als Mangel in dir… Du redest sehr gut über die
„Doktrine“ des Christentums, über die Gesetze und die Rythen, die das Christentum hat – und die ich für
wahr und wertvoll halte. Aber ich habe diese Menschen kennengelernt, und sie leben das Christentum – wie
es immer gewesen ist, auch am Anfang, eine Gemeinschaft, wo die Jünger mit Jesus zusammngelebt haben –
im Alltag. Das finde ich wesentlich in dem, was uns Giussani gelehrt hat, was uns der jetztige Papst lehrt:
daß Christus mit allem und mit allen zu tun hat, und daß Christus schon gewonnen hat. Die Art und Wiese,
wie CL das Christentum in ihrem Charisma vorstellt und lebt, versucht in dessen Tiefe, in dessen Ursprung
zu gehen, wo man wirklich auf Christus geschaut hat, wie er alles lebte, betrachtete, behandelte. Deshalb
bin ich von ihnen faszieniert, und ich werde zu diesen Exerzitien gehen. Ich glaube, was wir jetzt brauchen
ist nicht nur Messen, Messen und dann Rosenkränze zu beten (das tun wir mehr oder weniger schon), sondern
besser zu verstehen, daß Christus in jedem Augenblick, jedem Bereich und jedem Menschen gegenwärtig
ist, und daß das Christentum das ganze Leben des Menschen verändert. Das lehrt und Giussani auf eine
sehr konkrete und faszinierende Art und Weise: mit seinem Leben und seiner Erfahrung. Dann gibt es Fehler,
Betrüge und Unfähigkeiten, wie überall, aber das Ideal und der Weg sind klar gezeichnet
#9 bagradian 10:42:07 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Athanasius & Stimme aus dem Tradiland OK, Athanasisu: welche sind diese Faktoren? Stimme aus dem Tradiland:
sind Ihre Bemerkungen vielleicht etwas, das der Vergangenheit gehört, das den britschen, polnischen,
italienischen Umgebungen gehört, oder haben Sie schlechte Erfahrungen in Österreich auch? Ich bin eben
von diesen Menschen faszieniert, und möchte jetzt unterscheiden können, was Gutes und was Schlechtes
in Ihnen ist. Es scheint mir eben nicht schlecht auf, daß einer seine Geborgenheit in CL findet, oder
daß die Jugendlichen aus Polen nach Italien fahren durften, oder daß Mädchen und Burschen aufgrund
einer missionarischen Initiative ins Ausland ziehen. Was ist der eigentliche Punkt?
#6 bagradian 23:05:59 | Dienstag, 22. Februar 2005
Tsjas Beitrag Lieber Tsjas, Ihren Beitrag finde ich sehr wichtig. Ich bin eben auch auf die Menschen von
CL zugestoßen (ein Studienkollege von mir gehört zu dieser Bewegung, und ich habe viele Freunde von
ihm an der Universität Wien kennengelernt, wo sie sich täglich treffen und den „Angelus“ beten). Ich
bin dann zu den geistlichen Exerzitien eingeladen worden, die demnächst in Wien stattfinden werden. Etwas
überzeugt mich abre nicht. Könnten Sie mir etwas mehr davon erzählen, was Sie bei ihnen gesehen und
gemerkt haben? Was sind die Eigenschaften, die Schwerpunkte dieser Bewegung? Welche sind die Tugenden,
welche die Tadel und die Schwächen? Zu welchem Anlass waren Sie bei ihnen?