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#10 deacon 16:39:14 | Mittwoch, 27. September 2006
an deusexmachina: Sehr sehr schön gesagt!:)) vor allem der Vergleich der Beliebtheit zwischen Telekom
und kömischer Kirche*lol* Ich denke auch, dass es weniger ernst genommen werden muss als das, was da
ma wieder draus gemacht worden ist. Deswegen ja auch mein netter Ausflug über weitere unwichtige Vorstellungen
von dem was alles hätte noch passieren können – und selbst dann wäre sicher die Welt nicht davon untergegangen.
So ein Blödsinn gab es schon immer.
Knecht Ruprecht: Was für ein Menschen- und Gottesbild.*Kopfschüttel* In deiner Haut möchte ich nicht
stecken. Was du sagst zeugt nicht von christlichen Gedankengut, sondern ist erfüllt von einer Sehnsucht
nach Rache. Ich frage mich was dir passiert ist, dass du so verletzt bist. Dein Auftritt ist faschistoider
Natur.
Ansgar: Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben. Die wahre
Liebe stirbt nie. Sie hat immer das letzte Wort, ist das Mächtigste was es gibt und das Zentrum der Wahrheit.
Wer diese Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne und sie in mein
Herz strömt und nicht der Beständigkeit. Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, aber
manche „müssen“ gesagt werden. Und dennoch sind auch Lügner vertrauenswürdig, nützlich und dienen
der Wahrheit, in dem man sich auf ihre Unwahrheiten verlassen kann. Sie bilden den für uns sichtbaren
Kontrast. In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein
revolutionärer Akt. Viele mögen sich daran stoßen. Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles,
was über ihren Horizont geht. Es ist nicht möglich, die Fackel der Wahrheit durch eine Masse zu tragen,
ohne jemandem den Bart zu versengen. Du dienst nicht der Welt, indem du dich klein machst, nur damit die
Anderen keine Angst bekommen. Ich habe es selber probiert: Schon viele Masken habe ich getragen, aber
keine ist so gut wie mein wahres Gesicht, denn ohne Maske hat mich noch nie jemand erkannt. Alle haben
nach dem Gesicht hinter dem Gesicht gesucht. Dabei ist unsere größte Angst nicht, dass wir nichts taugen.
Unsere größte Angst ist, dass wir maßlos stark sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit vor
der wir uns fürchten.von Stefan Brinkmann. Du hast Angst.
Bernardin Sie und der Doktor scheinen sich offenbar sehr zu mögen:) Nein. Ich werde darüber kein einziges
Wort mehr sprechen. Ich bin noch relativ jung. Vielleicht ändert sich der Umstand – oder was auch immer
dazu beitragen mag mir hilfreich zu sein – zu werden. Wenn ich nicht selber gehe, dann werdet ihr es vielleicht
hören. Ich weiss es nicht, wie lange ich dieses Amt noch weitertragen kann, ob ich tatsächlich den Dienst
verrichte.
Dr. Peter Enderfers: Doch mein lieber Bruder im Glaube. Ich bin geweiht zum Priester. Das ich darüber
nun nicht weiter reden möchte versteht sich doch hoffentlich von selbst. „Deacon“ habe ich mich deswegen
hier genannt, weil es übersetzt „Diener“ heisst. Ich empfinde es als sehr komplex und groß, so schlicht
und doch einfach nur Diener vor dem Herrn und am, mit und für den Menschen zu sein. Doch kann ich es
nicht mehr länger für jene Menschen oder vielleicht auch menschenfeindlichen Machthaber dieser Institution
sein. Ich weiss ja, wieviele unseres Klerus wahre Perlen von Menschen sind – doch können die mich auch
nicht mehr halten. Ich habe gehofft mit dem Tod von Johannes Paul würde unsere Kirche einen Aufschwung
und Evangelisierung durch die Hände des des neuen heiligen Vaters erfahren -doch es ist alles nur noch
schlimmer geworden. Schon zu meiner Studienzeit habe ich mich fürchterlich an den Schriften Ratzingers
gestoßen.
Sulpicius: standen Sie etwa vor dem gleichen Problem wie gerade? Ich kann mein „besseres Wissen“ also
all jene Belastungen nicht weiter mit meinem Gewissen vereinbaren – kann mir nicht mehr länger vorschreiben
lassen, was ich zu glauben habe und was nicht…
Und Tschüss Wer für sich in Anspruch nimmt, moralische Institution zu sein und seelsorgerische Hilfe
für Menschen anzubieten, der muss gegen sich auch die Forderung gelten lassen, zunächst einmal der eigenen
Sittenlosigkeit, Amoralität und Vertuschung von Straftaten zu begegnen. Verweigert er sich dem sehenden
Auges, so wird er nicht nur persönlich verantwortlich vor Gott und den Menschen, sondern zum gleichrangigen
Mittäter.
Maurice Corvisier: Welch geistreicher Beitrag! Ich habe katholische Theologie studiert mein Guter und
ich weiss es aus den eigenen Quellen. Sie sollten vielleicht mal ein bissel mehr lesen. Wenn Sie was Sinnvolles
gesagt haben, dann war es die Überlegung ob ich wirklich „römisch“ bin. Ich mache mir zurzeit ernsthaft
Gedanken darum ob ich in Zukunft tatsächlich in dieser Institution arbeiten will. Kirche und Gegenwart
Jesu sehe ich bei den Protestanten wahrlich deutlicher auch wenn diese Kirche sicher ihre Schwierigkeiten
hat. Auf die Relation kommts eben an.
Adamah: Das ist doch wohl offensichtlich im übertragenen Sinn gemeint. Jesus hat auch gesagt: Ich bin
der „Weinstock“ und ihr sein die „Reben“ Ich bin die Tür… Ich bin das Licht… Ich bin der Weg… Ich
bin das Brot… Nichts von diesen Johannesformulierungen ist buchstäblich zu werten. Warum sollten wir
auch??? Was haben wir denn davon so einen Engpass im Glaube zu fahren? Ja ich weiss es: Eine gespaltene
Kirche. Und daran sind wir Katholiken selber Schuld sag ich euch. Was ist nicht schon alles genau wegen
dieser Kleingeisterei an Verbrechen begagen worden? Ob eine Institution, die in ihrer großen Mehrheit
die Shoah billigend in Kauf genommen hat, Jahrhunderte lang kritische Geister dem Flammentod auf den Scheiterhaufen
der Inquisition überantwortet hat oder in deren Namen grausame Kriege geführt wurden, genau wegen solch
einem Blödsinn – tatsächlich als moralische Autorität geeignet ist, darf sicherlich bezweifelt werden.
Die Machthaber in der katholischen Kirche wären gut beraten, dringend und möglichst gründlich vor der
eigenen Haustüre zu kehren und sich ihrer eigenen Sittenlosigkeit zuzuwenden [v.d.Red.zens.] *Kopfschüttel*
Dr. Peter Enderfers Wenn ich diesen Schwachsinn nur schon lese. „Unwissende“ – „Ungläubige“… es tut
mir Leid mein Lieber. Sie mögen ja vielleicht ein netter Mensch sein, vielleicht würden wir uns auch
privat recht gut verstehen – man weiss ja nie… Aber bei so viel Borniertheit und semantischem Unfug,
fällt es mir wirklich außerordentlich schwer, das ernst zu nehmen was Rom so alles meint zu wissen und
Leute wie Sie sich einfach aufdrücken lassen und vertreten. Das ist doch alles andere als lebendiger
Glaube und lebensbejahend was die sagen.
Dr. Peter Enderfers: Meine Güte! Also echt… man kann sich das Leben auch selber schwer machen. Immer
diese eingefahrenen Dogmatiker, welche am Ende vor lauter menschlicher Definition über christliche Lehrinhalte,
gar überhaupt nicht mehr das Wesentliche sehen können. Diese ganze Scheisse um die Streiterreien, wer
nun welches Gesetz aber besser erfüllt oder mehr Recht hat als der andere, hat Jesus innerhalb der geistigen
Strömungen seiner Lebzeit stark verurteilt. Seine Anliegen waren nicht die Gesetze sondern aufzuzeigen,
dass Gott mitten in der Welt ist – im Menschen und nicht in der Tora oder eingefahrenen Riten. Die jüdischen
Schriften hat der Gute nur benutzt um seine Botschaft an den Mann zu bringen. Die Katholiken stellen sich
manchmal an, als wüssten sie, dass Jesus nun im Himmel sitzt und einen Abriss bekommt – nur weil nicht
jeder die päpstlichen Ansichten teilt. Wenn es da ma nicht einfach nur um Politik und Macht geht und
am Ende der Zeit, am Tag der Wahrheit, so einige dumm aus der Wäsche guggen bei all der Anmaßung.
Knecht Ruprecht Also so ganz scheinst du auch nicht mehr gesalzen zu sein!? Wie kannst du keines Menschenkind
dir denn anmaßen zu erklären was chrsitlich ist und was nicht? Dir is schon klar, dass Jesus das selber
entscheiden kann, wen er liebt und wen nicht? Depp!
Und, ist das ein Problem??? Das Abendmahl ist weder protestantisch noch ist es katholisch. Wir feiern
die Gemeinschaft mit Jesus – und da ist es doch nun wirklich egal, ob wir nun glauben ein stück Fleisch
zu essen oder Brot. Gemeinschaft ist Gemeinschaft. Vollkommen wurscht wer da nun wie die Gestalten betrachtet.
Ihr Lieben: Die Funktion des geistlichen Amt geht darin auf, zu „dienen“, nicht zu herrschen, weil nur
einer in der Kirche herrscht (Jesus) – (1.Kor. 8,6; 12,5; Eph. 4,5). Das geistliche Amt geht ganz darin
auf und es ist nicht etwas getrennt von dieser Funktion. Es gibt keinen Rang, der diese Funktion erst
ermöglicht. Es ist leeres Hindurch der Vermittlung. Deshalb ist egal durch wen das Heil vermittelt wird,
Hauptsache ist, es wird vermittelt (Phil. 1,18). Obwohl nach dem allgemeinen Priestertum aller Gläubigen
(1. Petrus 2,9) jeder Christ ein Priester ist, werden dennoch bestimmte Christen lediglich um der Ordnung
willen von der Institution für bestimmte Aufgaben innerhalb dieses Amtes durch eine Ordination, und durch
kein weiteres Sakrament, etwa einer „Priesterweihe“ dazu eingestellt. Dieses eine Amt, oder Dienst, liegt
einzig und allein in der Versammlung aller Gläubigen und ist der ganzen Gemeinde anvertraut, die das
Evangelium rein predigen und die heiligen Sakramente gemäß dem Evangelium weiter reichen können. Die
Vollmacht dazu gab Jesus seinem ganzen Volk, wie aus Mt. 18,18ff hervorgeht.Ausgliederungen aus diesem
einen Amt sind nicht göttlichen sondern menschlichen Rechts, wie das Bischofsamt oder das Papstamt. Denn
diese beiden Ämter haben sich im Laufe der Kirchengeschichte erst herausgebildet und kennt das Neue Testament
nicht. Kirchen in denen Gegenteiliges praktiziert wird, praktizieren ein Denken aus vorchristlicher Zeit.
Es gibt keinen „Vorrang“ in der Kirche.
Es gibt keinen Papst Was in Sakrileg erläutert wurde ist eine Form protestantischer Theologie und sicher
nicht von Dan Drown erst entdeckt worden. Lasst es mich noch ein bissel weiterführen: Auch Petrus hat
in der Kirche keinen Vorrang, denn das dem Petrus in Mat. 16,18f zugesprochene Schlüsselamt wird in Mat.18,18ff
auf alle Apostel und alle Christen übertragen. Und wenn Petrus unter den Apostel einen Primaten gehabt
hätte, wäre es beim Rangstreit der Jünger nicht zu fragen gewesen, wer unter ihnen als der Größte
gelten könnte. Wie aus der Apg. 4,8-12 hervorgeht, sah auch Petrus, nicht sich, sondern Jesus als den
Felsen an, auf dem die Kirche steht. Ebenso auch nachzulesen in seinem ersten Brief 2,4-8. Auch Paulus
schreibt an die Epheser, dass das Fundament der Apostel und Propheten, Jesus Christus der Eckstein ist
Eph. 2,20. Daher stellt sich nicht die Frage, ob es einen unfehlbaren Lehrprimaten und ein Jurisdiktionsprimaten
des Papstes mit einer letztverbindlichen Weisungsbefugnis, wie ihn die römisch katholische Kirche lehrt,
gibt. Anderes würde auch im Wiederspruch zur Freiheitsbotschaft an Kirche als herrschaftsfreie Gemeinde
der Gleichen stehen. Wie ihr seht wiederspricht die Bibel sich selber. Was ja auch nicht schlimm ist.
Es kommt eben immer darauf an, was wir Menschen daraus machen. Der Papst, die Sektenvertreter im Vatikan &
Co. predigen die Ungleichheit zwischen Menschen und damit Gewalt und deren Erhalt. Sie sollten besser
die Liebe predigen und das Volk aufklären.
Hyazinth: Ich bin Theologe und der katholischen Kirche nicht abgeneigt. Ich möchte, dass die Basis der
Katholiken beginnt selber zu denken. Deswegen kann ich nur befürworten was sich da zusammengetragen hat.
Gerade weil ich Theologe bin, weiss ich es sehr wohl und ganz genau, wie die Bibel zustande kam. Sie wurde
uns sicherlich nicht vom Himmel gefaxt. Die Kirche selber hat die Bibelbücher geschrieben und unter Konstantin
entschieden was darin zu stehen hat und was nicht. Das dies auch in dem Roman gesagt wird mag ja sein.
Deswegen ist es aber sicherlich nicht falsch. Im grunde ist die Bibel ein einziger Wiederspruch in sich
selber.Aber durch ein gründliches Studium dies zu wissen, soll uns nicht schaden, beängstigen oder uns
gar den Glauben unter den Füssen wegziehen. Umgekehrt: Die Wahrheit zu kennen ist im Interesse der Liebe,
der Botschaft Jesu und der Menschen. Macht es unseren (oder Ihren) Glauben „unheiliger“, nur weil Sie
wissen, dass Jesus ein normaler Mensch war, eine Frau hatte und ein Kind? Oder das die Bibel eben nicht
das heilige unfehlbare Wort, von Gott diktiert ist? Also meinen nicht. Gott wollte und wurde ganz Mensch
in Chrsitus und so ging er an, mit und unter uns, durch alles was das Leben eines Menschen berührt. Was
haben wir denn von einem Gott im Himmel der erhaben über alles, einfach nur zuschaut? Biblische Betrachtungsweise
und ihre Auslegung, muss lebensbejahend und lebensnah an uns heutigen Menschen „von dieser Welt“ sein.
Die versteckte Aufforderung i
Ich finds gut! Finde ich gut. Warum sollten Priester auch nicht heiraten dürfen? Jesus hatte schließlich
selber ein Frau und sogar eine Tochter. Und selbst wenn nicht, so gibt es keinerlei biblische Wurzeln
für die Ehelosigkeit der Priester. Ganz im Gegenteil, sprechen die Bücher des Neuen Testaments, sich
für die Ehe der Männer, die dem Dienst obliegen aus. Und ob das, was dieser Mann da an „Gemeinde“ um
sich hat, wirklich eine „Sekte“ ist, kann nicht einfach so wie in diesem Artikel behauptet werden. Dazu
bedarf es formaler Kritierien die erfüllt sein müssen und sich sicher nicht an den Maßstäben Roms
messen müssen. Nach wissenschaftlichen Kriterien muss gerade Rom aufpassen wie es sich äußert und welche
Ansprüche es erhebt. Denn vieles von dem was die sagen, entspricht jenen Kriterien an denen man Sektiererei
nachweisen kann… z.B. der Alleinvertretungsanspruch… den erheben die Zeugen Jehovas, genau so wie
alle anderen Sekten auch… Ich finde es gut, das die Basis der römisch katholischen Kirche beginnt,
sich ihr recht einzufordern. Es wird auch langsam Zeit! – Kirche funktioniert nicht von oben nach unten
sondern umgekehrt. Wie war das nochmal? – Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich
mitten unter ihnen… Lg. Deacon
An Babylon: Den fand ich wirklich gut! Sollen diese Schmalspurihirnis alle – samt dem Papst den Geschmack
des Kreuzzuges Schmecken, brav mitgehen und am besten nie wieder zurückkehren… Ich bleib dann zusammen
mit dir hier und warte auf die neue Welt o^/ Lg.deacon
An ruhrgebietler: Ich halte das was du sagst für relativ naiv. Du denkest recht schwarz-weiss. Gut, dass
mag einfacher sein als denken- Doch: Institutionen sind nicht heilig und Menschen sind nicht unfehlbar.
Sie sind beide sekundär und in ihrer Verfassung auswechselbar und können zugrunde gehen, genau so wie
wir heute wissen, dass sich christliches Denken und Handeln nicht damit begnügt, die Bibel als Steinbruch
zu nutzen und sie aus dem Kontext der Zeit herausgebrochen, völlig unreflektiert einfach zu zitieren.
An der Stelle sei auch angeführt, daß an Hand dieser formalen und sachlichen Kriterien, sektiererische
Strukturen erkannt, davor gewarnt und als solche identifiziert werden. Auch die römisch katholische Kirche
hat sich dieser Wahrheit zu beugen – wenn sie denn schon so gerne mit dem Begriff „Wahrheit“ um sich wirft,
welcher sich nach eigenem Verständnis alles zu fügen hat. Biblische Betrachtungsweise und ihre Auslegung,
muss lebensbejahend und lebensnah an uns heutigen Menschen „von dieser Welt“ sein. Die versteckte Aufforderung
ist, das Geschenk des Glaubens bewusst anzunehmen und etwas daraus zu machen, obwohl und gerade weil,
wie Paulus so schön schrieb, „unser menschliches Wissen Stückwerk bleiben wird.“ Kirche ist „communio
sanctorum“, – nicht mehr und nicht weniger. Sie ist die allgemeine, erdumfassende Gemeinschaft der Gleichen,
die durch Christus heilig gemacht werden und in der das Wort rein gepredigt wird und die Sakramente gemäß
dem Evangelium mit- und ausgeteilt werden.
An ruhrgebietler: Du kannst doch nicht Gleiches mit Gleichem Vergelten! Du bist ja genau so radikal wie
das was du den Islamisten vorwirfst… Jesus predigte die Liebe! Der Papst, die Sektenvertreter im Vatikan &
Co. predigen die Ungleichheit zwischen Menschen und damit Gewalt und deren Erhalt. Sie richten über Menschen…
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden,
und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.“ Es wird Zeit, dass genau
das geschieht… Die Kirchengemeinde und alle anderen sind aufgerufen, Herrn Ratzinger und all seinen
Mitstreitern diese Zuteilung zu gewähren. Aufs Schärfste werde ich mich im Laufe meiner Amtszeit gezielt,
dem römischen Hass, gegen die Freiheit und Menschenwürde entgegenstellen und kann nur hoffen, dass die
Basis und Leitung der evangelischen Kirche sich auf das Evangelium besinnt, beruft und ihre Kraft als
protestantische Kirche auch an dieser Stelle zum Einsatz bringt. Papst und Konzil stehen nicht über,
sondern unter dem Wort Gottes und sind darum am Zeugnis der Schrift kritisch zu prüfen. Schon Luther
fasste aus der Geschichte der Kirche seiner erwachsenen Erfahrung die Erkenntnis zusammen: Papst und Konzilien
können irren…
An Markus Antonius Also da hast du mal wirklich Recht! Papst mit „b“ zu schreiben, sieht nicht wirklich
nach einem Tippfehler aus*lol* Ich würde sagen, auf Grund dieser doch etwas „eingeschränkten Sicht-
und Wahrnehmungsweise“ sollte man das Gebrabbel über die Legitimation der Kreuzzüge, aus diesem Munde
nicht all zu ernst nehmen. Lg. Deacon
Du siehst den Splitter in deines Bruders Auge,dem Balken in deinem eigenen Auge wirst du nicht gewah Lukas
6,36 bis 42 Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch
nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr auch nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. Denn
eben mit dem Maß, da ihr messet, wird man euch wieder messen. Was siehst du aber einen Splitter in deines
Bruders Auge, und des Balken in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem
Bruder: halte still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehst selbst nicht
den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und besiehe dann, daß du
den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest. Leute… immer mit der Ruhe… Ich wäre an Stelle der großen,
gut katholischen Redner, die gegen Menschen, welche homosexuell lieben, eher mal ganz leise. Manche Menschen
führen sich auf (nicht nur hier in diesem Forum) als besäßen sie das Zepter der göttlichen Wahrheit.
Ist euch eigentlich klar, wie dermaßen das an der Botschaft Jesu vorbeischießt? Jesus predigte die Liebe!
Viele hier, zusammen mit dem Papst und seinen Vertretern im Vatikan predigen die Ungleichheit zwischen
Menschen und damit Gewalt und deren Erhalt! Sie richten über Menschen… Richtet nicht, damit ihr nicht
gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr
messt und zuteilt, wird euch zugemessen. Homosexuelle wird es immer geben. Ob ihr sie nun beleidigt und
euch dabei versündigt, oder nic…
Stellungnahme zur Lehrmeinung der offiziellen katholischen Kirche, gegenüber Homosexuellen 1. Zu der
aktuellen Neuauflage einer Hetze gegen Homosexuelle durch die offizielle katholische Kirche erkläre ich:
„Kardinal Ratzinger gehorchte seinem obersten Dienstherrn, dem Papst Johannes Paul dem II, und ruft zum
Kampf gegen die Homoehe – ja, zum weltweiten Widerstand! – auf.“ Nun ist er selber Papst. Das erste was
Ratzinger seit seiner Wahl zum Pontifex verlautbaren lässt: Eine aggressive Welle gegen Homosexuelle!
Als gäbe es keine wichtigeren Themen, mit denen sich Kirche auseinandersetzen sollte bzw. sich nicht
gegen sondern für den Menschen und die Lebensbejahung ausspricht! Und zwar gemäß dem Evangelium. Gleichgeschlechtliche
Lebensgemeinschaften seien „ein beunruhigendes moralisches und soziales Phänomen“ und eine „Anomalie“.
Es gäbe „keinerlei Fundament“ dafür, eine Gleichförmigkeit zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften
und „dem Plan Gottes über Ehe und Familie“ herzustellen. Außerdem verstießen homosexuelle Beziehungen
„gegen das natürliche Sittengesetz – entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit“
und seien deshalb „in keinem Fall zu billigen“. Die Legalisierung homosexueller Partnerschaften füge
dem Allgemeinwohl schweren Schaden zu, fügte der Bischof Karl Lehmann hinzu. Bei so viel semantischem
Unfug ist Ruhe geboten; auch, wenn es der Seele ohne Anomalien schwer fallen mag… Die obigen Aussagen
sind aus politischer Sicht deutlich faschistoider Natur. Wenn Sie mich fragen: Die Herren bräuchten hier
endlich ein…
An den Schreiber dieser Meinung Ähm… ein Denkanstoß an den Schreiber dieser Meinung… ich denke,
wer soviel gegen Homosexualität wettert und mit allen möglichen Argumenten versucht sie zu vernichten,
der hat sicher ein Problem mit sich selber… Können Sie sich vielleicht die eigene Homosexualität nicht
eingestehen und führen letzten Endes einen Kampf gegen sich sebst*lol*??? Sorry… aber wer so schwarz –
weiss argumentiert, den kann ich nur sehr schwer für ernst nehmen…
Paulus ist nicht Gott Meiner meinung nach, sollte man aufhören sich über diesen „Blödsinn“ zu steiten.
Rom sollte einsehen, dass es eben nicht die „Wahrheit“ alleine im Seckel hat. Gott ist (Gott sei Dank)
größer als das was Rom bzw. die Bibel sagt. Christliches Denken und Handeln begnügt sich nicht damit,
die Bibel einfach stur und aus dem Kontext der Zeit herausgerissen, vollkommen unreflektiert zu zitieren.
Nur weil unserem guten Paulus „ein Gericht“ nicht schmeckt, heisst das noch lange nicht, dass dieses wirklich
schlecht ist. Anderen schmeckt es und vielleicht würde auch Jesus es begrüßen… Außerdem gibt es
Wichtigeres bzw. wirklich „Schlimmeres“ auf dieser Welt, um das sich kath. Kirche kümmern sollte… Homosexuelle
sind Menschen wie jeder andere auch und ich denke nicht, dass Jesus sie so ausstoßen würde und ihnen
das „Heil“ innerhalb ihrer Partnerschaft absprechen würde, so wie die römische „Theologie“ das macht.