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#13 Dr. Verena B. 14:10:31 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Dr. Ramazotti: Nun, was eine „Korrektur“ ist und was ein „Herumbasteln“, das entscheidet – Gott sei Dank! –
nicht kreuz.net, nicht Sie und nicht ich, sondern der Papst.
Ein in Rom tätiger Papst Ein in Rom tätiger Papst schrieb im Jahre 1970 den Gläubigen vor, dass sie
zum Einsetzungsbericht knien sollen, sofern nicht die Platzverhältnisse, eine große Teilnehmerzahl oder
andere vernünftige Gründe daran hindern; im Übrigen sollen sie vom Gabengebet bis zum Ende der Messe
stehen. Spätere in Rom tätige Päpste haben diese Vorschrift bestätigt. Ein in Rom tätiger Priester
erklärte dazu: „Bei uns machen wir das auch so.“ Ein in Pusemuckel tätiger Priester ergänzte auf Nachfrage:
„Leider sind manche halsstarrige Gläubige der Meinung, man müsse während des ganzen Hochgebetes knien
und sogar alle diejenigen beschimpfen, die die päpstlichen Vorschriften beachten. Aber ich stehe auf
der Seite des Papstes.“ Und mehrere in Klein-Kleckersdorf lebende Katholiken sagten: „Wir wollen lieber
dem Papst gehorchen als kreuz.net.“
Irreführende Überschrift, die Xte Nicht „die Gottesdienstkongregation“, sondern „ein Mann aus der Gottesdienstkongregation“
hat etwas gesagt. Es ist deswegen noch lange keine verbindliche Äußerung. Und wenn „ein in Rom tätiger
Priester“ daraus dann irgendwelche Schlussfolgerungen zieht, ist das noch weniger relevant. Und aus den
Privatäußerungen von einem Mitarbeiter der GOttesdienstkongregation und einem „Jemand“ (vielleicht ja
nicht einmal ein katholischer Priester, sondern ein Schismatiker, wer weiß?) jetzt gleich zu einer Hetzjagd
von der Kanzel aufzurufen, wie es einer der Vorredner tut, das ist nun wirklich grotesk. Die Kanzel bzw.
Ambo bzw. Kathedra bzw. Vorsteherplatz sind dafür da, das Wort Gottes zu verkündigen und nicht, Gemeindemitglieder
bloßzustellen aufgrund der Privatmeinung eines „in Rom tätigen Priesters“. Ansonsten frag ich mal ein
paar der mir bekannten „in Rom tätigen Priester“ nach ihrer Meinung zu ein paar Dingen und erwarte dann
von Hetztypen wie diesem Adrian denselben Hetzgehorsam.
Was der Papst lehrt Der Heilige Vater betonte, daß Gewalt durch Liebe bis zum Tod beantwortet werden
müsse. Das sei der demütige Weg Gottes zum Sieg. Völlig zurecht weist der Heilige Vater also darauf
hin: Der Weg, den kreuz.net beschreitet, und der Weg, den Christus beschreitet, sind miteinander unvereinbar.
Entweder Christus oder Hass – beides zugleich geht nicht.
@ruhrgebietler Wie praktisch, dass Sie über so viel transzendetes Wissen verfügen. Wenn Sie erstmal
in den Himmel kommen, werden Sie sich noch wundern, wen Sie da alles treffen Hm, naja, vermutlich zischelt
Ihnen am Eingang Petrus noch zu: „Auch übrigens, nur, dass Du es weißt: Da sind nicht nur Lefebvristen“,
und dann sagen Sie „Pfuipfuipfui, du pöser Petrus, du dreckiger Judenfreund, dann will ich da gar nicht
hin“, und dann wird Petrus sagen: „Gut, dann eben nicht.“ Tja, Sie sehen, Sie sind nicht der einzige mit
intimen Detailkenntnissen aus Himmel und Hölle
#46 Dr. Verena B. 14:50:13 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Elendester Sünder Netter Scherz. Nachdem ich zweimal gesagt habe, dass ein Wortgottesdienst kein Ersatz
für eine Messe ist (sehr wohl aber es besser ist, einen WG zu feiern als gar nichts zu feiern), behauptest
du immer noch, ich würde beides gleichsetzen? Also entweder ist das ein Versuch der Provokation (dann
ist er misslungen) oder du bist einfach nur doof.
#24 Dr. Verena B. 16:59:19 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Florian Worin besteht der Zusammenhang zum Thema? Würden Sie sagen, wenn der Bischof von Fulda keinen
Dienstwagen hätte, dann würde in den genannten Gemeinden eine Messpraxis wie in der frühen Kirche –
nämlich sonntägliche Messe, werktägliche Liturgia Horarum – in Ordnung sein? Ehrlich, ich verstehe
den Zusammenhang nicht. Was hat die Frage von werktäglichen Gottesdiensten damit zu tun, wer in der Kirche
welches Gehalt bezieht? Und woher wissen Sie, wer wann auf seine Ehre bedacht war/ist und wer wann nicht?
Woher haben Sie so intime Einblicke in die Motive von Menschen, noch dazu solcher, die schon 1500 Jahre
tot sind? Ich dachte immer, sowas könnte nur Gott wissen… Aber gut, ich wende mich dann bei Fragen
vertrauensvoll an Sie.
#18 Dr. Verena B. 15:32:38 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ExBochumer: Scheint aussichtslos, weil SIE nicht differenzieren können: Ich habe in meinem Posting zunächst
gar nicht über WGFs gesprochen, sondern nur über die Pflicht zur Messe. Dann unterstellen Sie mir, ich
hätte behauptet, WGFs könnten die Messe „ersetzen“ (obwohl ich über dieses Thema gar nicht gesprochen
habe) Dann stelle ich klar, dass eine WGF die Messe nicht ersetzen kann. Ich weise zudem darauf hin, dass
eine WGF besser ist als gar nichts. Dann unterstellen Sie mir, nicht differenzieren zu können!?? Und
sagen, eine Messe sei etwas anderes als eine WGF!?? Ja, genau das habe ich auch gesagt. So where’s the
problem?
#16 Dr. Verena B. 15:24:07 | Dienstag, 18. Juli 2006
Also: Noch einmal zum Mitlesen: Die tägliche Messe ist keine kanonische Pflicht des Pfarrers. Diözesane
Ämter hat man, weil man sie vom Bischof bzw. von kanonischen Gremien bekommt. Beides sagt also nichts
über das Priesterbild dieser genannten Herren. Und: Wer hat behauptet, der Wortgottesdienst könne die
Messe ERSETZEN? Habe ICH das etwas behauptet? Aber sie werden doch wohl nicht bestreiten, dass, wenn keine
Messe stattfindet, es besser ist, einen Wortgottesdienst zu feiern als sich gar nicht zu versammeln. Oder
ist gemeinsames Beten verboten?
#14 Dr. Verena B. 14:44:12 | Dienstag, 18. Juli 2006
Ein Irrtum und eine Unterstellung Irrtum: Die Werktagsmesse ist nicht „erste und wichtigste“ Aufgabe der
Pfarrer. Wichtigste Aufgabe ist die sonn- und festtägliche Messe, aber nicht die werktägliche. Die ist
laut CIC nicht einmal für Priester verpflichtend. Unterstellung: Der Bericht sagt selbst, dass die beiden
Priester auch diözesane Aufgaben wahrnehmen. Ihnen also Nachlässigkeit im priesterlichen Dienst vorzuwerfen,
ist solange eine Unterstellung, wie kreuz.net nicht nachgewiesen hat, dass die Priester nicht z.B. regelmäßige
Verpflichtungen auf Diözesanebene haben, die es physisch unmöglich machen, in der Pfarrei zu sein. Auch
in der Kirche gilt die Unschuldsvermutung – nicht bei kreuz.net? Das wäre dann nicht nur gegen kirchliches
Recht, sondern auch gegen die gesunde katholische Moral und gegen bürgerliche und journalistische Anstandsregeln
sowieso.