Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Gotthard Sorry, aber Ihre Argumentation ist leider sehr intolerant. Sie stehen den Hardcoretradis auf
dieser Seite wirklich in nichts nach! Das Feindbild ist ein anderes, die Denkmuster sind die gleichen!
Was ich nämlich besonders schade finde, ist, dass Sie leider überhaupt keine Toleranz für diejenigen
aufbringen, die eine solche festliche Liturgie sehr schätzen. Mit der gleichen Argumentation könnte
ich sagen, dass eine „Liturgie“ der Wiener Jugendkirche mit unserem Glauben gar nichts zu tun hat. Es
ist nichts anderes als ein Rockfestival mit religiösem Anstrich, so wie ein Pontifikalamt im klassischen
Ritus für Sie eine Versammlung eines Trachtenvereins mit religiösem Anstrich ist. Ich akzeptiere ja,
dass Sie dies für sich ablehnen. Es wird Sie ja keiner zwingen, dorthin zu gehen. Umgekehrt sollten Sie
anderen aber akzeptieren, dass es Menschen gibt, die dies sehr wohl sehr anspricht und auch im Glauben
stärkt. Ich beobachte bei Ihnen leider häufig ein gewisses Banausentum gegenüber sakraler Kunst vergangener
Jahrhunderte. OK, es muss Ihnen ja nicht gefallen. Aber Sie sollten von sich nicht auf andere schließen.
Eine Liturgie wie in der Wiener Jugendkirche, die für mich Formen einer Subkultur hat, die ich persönlich
als primitiv empfinde, würde mich nie zu Gott führen können. Ich lehne ein solches Spektakel für mich
aus vollem Herzen ab! Umgekehrt würde ich nicht ausschließen, dass es bei anderen Menschen möglich
ist, in diesem Lärm und Getöse vielleicht doch Gott zu finden.
Grenze zur Infantilität wieder mal überschritten! Freunde der Südsee, man muss wirklich kein Hardcoretradi
sein, um sich zu fragen, was das ganze denn eigentlich soll. So manche werden das jetzt nutzen, um auf
die Liturgiereform zu schimpfen. Aber mal ganz ehrlich, hat das noch irgendetwas mit der Liturgiereform
des Zweiten Vatikanums zu tun? Hat das noch irgendetwas mit der nachkonziliaren liturgischen Gesetzgebung
zu tun? Wenn Konzilsväter so ein albernes Spektakel erlebt hätten, sie wären schreiend herausgelaufen.
Oder aber sie hätten gedacht, sie sind bei einem Baptistenprediger gelandet, wobei es dort bestimmt mehr
Stilempfinden gibt als bei solchen „feurigen Rockmessen“. Ja klar, die Kirche ist voll und es ist eine
tolle Stimmung. Für ein Rockkonzert wäre die beschriebene Stimmung sicherlich angemessen, aber für
eine offizielle liturgische Handlung der Kirche? Und wenn so etwas möglich ist, und gleichzeitig die
Alte Liturgie (noch) so stiefmütterlich und despektierlich behandelt wird, da kann etwas nicht stimmen.
Auch um das zu erkennen, muss man kein Sedi oder sonst was sein. Mal ehrlich, was würde wohl Papst Benedikt
denken, wenn er einen solchen „coolen“ Event besuchen würde? Mit der großen Liturgie der Kirche hat
das alles nichts mehr zu tun, eher mit freikirchlichem-pfingstlerischem Liturgieverständnis! Und mal
ganz ehrlich: Sind junge Leute von heute wirklich so blöd, dass sie die peinliche Anbiederung nicht merken?
Ich denke (und hoffe), zumindest nicht alle.
Seht wie sie einander lieben!! Kinders, wenn ich hier die Postings von so manchen Leuten lese, – ich könnte
auch sagen, von Typen, Stören, Kirschbäumen und anderen Herrschaften – frage ich mich nur, ob Klapse
heute Wandertag hat. Kreuznet ist ein richtiges Sammelbecken für merkwürdige und etwas eindimensionale
Persönlichkeiten, ob sie nun Hardcoretradis sind, für die alles Nachkonziliare sofort und ohne jede
Differenzierung Satanismus und der Vatikan ein Hort des Antichristen ist, oder Kuschelmessenfanatiker,
für die alberne Mantelalben und debile „Neue garstige Lieder“ den Gipfel liturgischer Kultur darstellen
und für die die tridentinische Messe irgendein Mummenschanz ist. Unsympathisch und ahnungslos sind eigentlich
beide Gruppen! Wenn die dann hier im Forum noch aufeinanderprallen, wird es lustig! Wenn es eigentlich
nicht so traurig wäre… Dieses ganze Rumgezanke führt doch zu nichts!! Gründet doch Eure eigene Kirche!
Die einen gehen halt zu den Sedis und kochen ihr eigenes Süppchen und die anderen eben zu den Freikirchlern,
wo ihre selbstgestrickten „Fantasiegodis“ mit selbst gebatikter Stola, Mantelalbe und mit oder auch mal
ohne Motorräder ala Breitenbach vielleicht sogar willkommen sind! Es gibt doch für jeden was! Und hier
und vielleicht auch in der Kirche würde endlich etwas Ruhe einkehren! Man könnte sich etwa auf die Erneuerung
der katholischen Liturgie im Geiste der Tradition konzentrieren! Auf die Wiederentdeckung des „Geistes
der Liturgie“!
Hw. Breitenbach Ich denke, die ganze Aufregung lohnt sich nicht. Hw. Breitenbach ist einfach ein typischer
Vertreter der 68er Theologen, wie sie es heute immer noch gibt, auch wenn die nachrückende Generation
diesen schon sehr viel kritischer gegenübersteht. Im bischöflichen Ordinariat in Würzburg wird man
wahrscheinlich eine große Jubelfeier veranstalten, wenn er in den wohlverdienten Ruhestand geht. Die
Liturgieletter dürften dann auch ganz schnell in Vergessenheit geraten. Er ist sehr von sich und seinen
schrägen Ansichten allerdings sehr überzeugt. Schaut mal auf Partenia vorbei. Ist immer wieder lustig
dort! Ernstnehmen kann man das zwar nicht, was man da so liest, aber es ist zumindest Ausdruck einer antikatholischen
Gesinnung. Im Moment werden Thesen diskutiert, von denen die eine aberwitziger ist als die andere. Müsst
Ihr unbedingt mal reinschauen: Partenia www.partenia.org/phorum/list.php?f=1. Wer mal das andere Extrem
erleben will, wird dort schnell fündig.
Imagine Umgekehrt: Wieso sollte dieses Lied liturgisch sein?? Es ist doch nicht für die Liturgie konzipiert!
Klar, es geht um Frieden, aber das alleine qualifiziert es doch nicht zum liturgischen Gebrauch! Demnächst
wird auch noch Nenas 99 Luftballons in der Liturgie zum Besten gegeben Nichts gegen die Beatles, aber
wie Aurelius schon richtig sagt, sollte man dies eher vor der heimischen Stereoanlage hören oder auf
entsprechenden Konzerten, in Kneipen etc. Und nach der Predigt ist eigentlich gar kein Musikstück vorgesehen,
sondern an Sonn- und Festtagen das Credo. Welche Instruktion sieht das vor, fragt Gotthard. Nun, der Ordo
Missae natürlich. Sollte man wiedermal einen Blick reinwerfen. Und in das zugehörige Messbuch am besten
auch gleich. Dann braucht man sich die Texte nicht selbst zu schreiben und in einem Liturgieletter zu
verschicken. Entspricht übrigens auch besser CIC 1984, can. 846 $1. Ja ich weiß, für Hw. Breitenbach
gelten diese Bestimmungen offenbar nicht. OK, da gibt es noch viele andere, die sich davon auch entbunden
wissen. Liturgie ist eine offizielle Handlung der Kirche, und keine Privatveranstaltung, die dem Gusto
des einzelnen Priesters anheimgestellt ist!
Pfr. Breitenbach Also, ein Satanist ist Pfr. Breitenbach wohl nun wirklich nicht, schon aber ein theologischer
Alt-68er, der seine Ideen munter propagiert. Seine Postings in Partenia demonstrieren dies überdeutlich.
Lest dort einfach mal etwas von ihm und Ihr werdet es schnell merken. Es gibt ja nicht nur rechte Fundis,
wie man hier auf Kreuznet sehen kann, sondern genauso linke Fundis, die einem in Reinkultur mit wenigen
Ausnahmen in Partenia begegnen. Zu ausgewogenen Diskussionen sind beide Gruppen oftmals nicht fähig.
Warum unternimmt der Bischof von Würzburg nichts gegen die Freistilliturgie von Pfr. Breitenbach? Vermutlich,
weil dann mit einem gewaltigen Aufschrei der linken Presse zu rechnen wäre. Und eine dezente Ermahnung
würde wohl eh nichts bringen. Wahrscheinlich wird er eh bald in Ruhestand gehen. Ich denke, darauf wartet
das bischöfliche Ordinariat schon ganz ungeduldig
Auch Breiti liest Kreuznet!! Hier meldet sich Hw. Breitenbach zu Wort: Parteniaforum www.partenia.org/phorum/read.php?f=1&i=11607&t=….
Er ist also auch ein eifriger Leser von Kreuznet. Wer übrigens einen Einblick in die Gedankenwelt von
Breiti nehmen will, braucht bloß ein paar Statements von ihm auf Partenia zu lesen. Ist übrigens ein
ganz typischer Vertreter der „68er“ Theologie, obendrein recht bissig und uneinsichtig, wenn er kritisiert
wird. Die Reimpredigt selbst ist gar nicht schlecht, aber die Beatles haben in einem katholischen Gottesdienst
nichts, aber auch gar nichts verloren, eine Band „Funtasy“ natürlich auch nicht! Man muss wahrlich keiner
dieser Hardcoretradis sein, um die peinliche und entwürdigende Anbiederungsmasche zu durchschauen. Die
Liturgie wird auf das niedrige Niveau der Spaß- und Erlebnisgesellschaft herabgedrückt. Da ist oft nichts
Erhebendes mehr zu finden! Hat übrigens mit Sacrosanctum Concilium nichts zu tun. Man muss solchen Leuten,
die sich immer auf den angeblichen Geist des Konzils berufen, endlich den Wind aus den Segeln nehmen!
Der allergrößte Teil der Konzilsväter wäre entsetzt und könnte es gar nicht glauben, wie die römische
Liturgie von ignoranten Priestern verhunzt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt wird!
@Gregorius Magnus Ja, nur sollte sich ein Priester schon an den NOM halten, und genau das ist das Problem.
Viele Kleriker meinen, sie können es besser und machen was sie wollen. Mit den meisten kann man darüber
übrigens nicht sprechen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. „Ja, die Leute verstehen das heute doch
sowieso nicht mehr, diese komischen Texte und Gebete im Messbuch!“ So oder ähnliches bekommt man dann
zu hören. Und in der Messe dann so ganz „lebensnahe“ Texte, die einem die Schuhe ausziehen. Dass das
alles nichts mit der Liturgie der Kirche zu tun hat, dürfte klar sein. Selbstgestrickte „Pseudoliturgien“
wie von Pf. Breitenbach aus Schweinfurt gibt es leider wirklich genug. Vielleicht sollten manche Bischöfe
die Zügel wieder etwas enger halten, ansonsten verkommt alles zur persönlichen Beliebigkeit des einzelnen
Priesters, der damit in den allermeisten Fällen überfordert ist.
@Nonnobisdomine Dein Zitat der These hat schon ein dankbares Echo bei den Partenianern gefunden: Parteniaforum
www.partenia.org/phorum/read.php?f=1&i=11370&t=…. Es ist immer wieder lustig, im Parteniaforum zu lesen.
Ernstnehmen fällt natürlich schwer, aber es gibt halt nicht nur bei den extremen Tradis zahlreiche Splittergruppen,
sondern auch bei den extremen Linken. Wenn man dort mitliest, lernt man sehr schnell, dass es Funamentalisten
nicht nur im rechten Lager, sondern auch im linken gibt. Die Qualität der Postings ist sehr unterschiedlich,
aber manche wiederholen in schöner Regelmäßigkeit immer dasselbe in der immer wiederkehrenden unbeholfenen
Art und Weise. Und diese geistige Eintönigkeit der angeblich denkenden Katholiken (?) ist besser als
jede Realsatire. Also, wer hier mal genug von den Extremtradis hat, schaut mal nach Partenia, bei der
extremsten Linken vorbei. Wer Lust hat, kann doch auch mal was posten, ich glaube, die wenigen Schreiber
des Forums könnten eine Blutauffrischung mal brauchen. Denn irgendwie schmoren die immer im selben Saft!
@Gotthard Sparen Sie sich doch bitte Ihre despektierlichen und dümmlichen Bemerkungen. „Leute mit großem
Latinum“ – klingt da so etwas wie Neid an, auf Menschen, denen Sie nicht annähernd das Wasser reichen
können. Viele der Unterzeichner sind ausgezeichnete und ausgewiesene Fachleute, die ihr Fachgebiet beherrschen.
Sie zeigen einmal mehr, was Sie für ein Kleingeist sind! Die Liturgie ist in der Tat zu heilig, als dass
man sie Leuten wie Ihnen, werter Gotthard, überlassen sollte. Entschuldigen Sie meinen harschen Tonfall,
das ist eigentlich nicht meine Art. Ich bin übrigens weder Sympathisant irgendwelcher sedisvakantistischer
Splittergruppen noch ein Anhänger der Piusbruderschaft, ja noch nicht einmal ein exklusiver Verfechter
der Alten Messe, obgleich ich diese sehr schätze. Kult und Kultur gehören zusammen, das gilt auch für
die nachkonziliare Liturgie! Es muss endlich Schluss sein mit der Zerstörung der Liturgie durch Beliebigkeit
und das bewußte Asakralisierung. Die völlige Freigabe der klassischen Liturgie könnte ein wichtiger
Schritt dahin sein, dass ingenium der römischen Liturgie wiederzuentdecken, das ingenium der Anbetung
und Verherrlichung der göttlichen Majestät. Und das findet sich schon in den frühen Sakramentaren der
römischen Liturgie wieder. Von Ringelpietz mit Anfassen, wie dies von so manchen selbsternannten Liturgen
heute propagiert wird, findet sich dort ebenso wenig wie in der leider kaum noch beachteten heutigen liturgischen
Gesetzgebung der Kirche!!!
@Logos In der Tat, amentia kann ich dem lat. Artikel nicht entnehmen. Ich habe es erst mal nur schnell
überflogen, stelle aber fest, dass es sehr flüssiges und schönes Latein ist, eine genauere Prüfung
vorbehalten. Ich denke, eine verschwindend kleine Minderheit hier wäre in der Lage, ihre Gedanken in
so klarem Latein auszudrücken. Und inhaltlich ist daran wohl auch nichts auszusetzen. Schön!
Kult und Kultur gehören zusammen! Ein interessantes Dokument, dem man sich in seiner Argumentation nur
schwer entziehen kann. Die klassische Liturgie der Kirche stellt auch ein hohes Kulturgut da, dessen Anziehungskraft
sich natürlich nicht nur auf Katholiken beschränkt. Menschen, die einen Sensus für Kultur, die einen
Sensus für das Schöne haben, besitzen meist auch einen Sinn für große Liturgie, die aus der Tiefe
der Jahrhunderte gewachsen als Geschenk zu uns kommt, sie schätzen die Schönheit der musica sacra, die
Festlichkeit und Kunstfertigkeit der klassischen Paramente etc. Auch wenn nach einer etwaigen Freigabe
der Alten Liturgie die nachvatikanische Liturgie vorherrschend bleibt, kann man aus diesem Dokument auch
wesentliches für diese lernen, was man so ins Heute übersetzen könnte: Entsakralisiert die Liturgie
nicht, macht aus Hl. Riten keine Discoverantstaltung, denkt daran, dass Kult und (wahre) Kultur zusammengehören,
natürlich genauso in der „Neuen Liturgie“. Pflegt auch in dieser den ehrwürdigen Choral und die lat.
Kultsprache! Die Aktualität dieses Dokumentes ist heute genauso vorhanden wie zum Zeitpunkt der Entstehung.
Und das „Agatha Christie Indult“ richtet ich in seiner Aussage nicht nur an die Verehrer der ehrwürdigen
Missa tridentina, sondern im Grunde auch an die Anhänger der nachvatkanischen Liturgie. Zerstört nicht
die Liturgie durch Dummheit und Ignoranz gegenüber ihren ureigensten Gesetzmäßigkeiten, so könnte
man es zusammenfassen!
Adventspräfation Lieber Tridentinus, eine kleine Zwischenfrage von mir: Ist die Adventspräfation, die
sich in den neuesten Auflagen des MR findet, ein Produkt des 20. Jahrhunderts oder entstammt sie älteren
Quellen? Müsste auch noch mal nachschauen, aber vielleicht weißt Du es ja so! Danke schön!!
Klotzig halt! Das häufigeste Wort in diesem Bericht war „klotzig“. Ich denke, dem kann man sich unumwunden
anschließen. Wirkt alles irgendwie klotzig… und für meinen Geschmack primitiv (ja, da kann man drüber
streiten, ich weiß) und ziemlich steril. Schade… Ist halt der (Un)geist unserer Zeit. Bloß keine festlichen
Hochaltäre mehr. Ja, ist ja alles im Sinn des Zweiten Vatikanums… Mal ehrlich, wer glaubt heute solche
Ammenmärchen noch. Ich kann in den Texten davon nichts finden. Nun gut, der Geist des Konzils würde
von interessierter Seite bemüht. Hat den übrigens mal jemand gesehen, den Geist des Konzil? Würde mich
interessieren.
@Lieber Protestant, ich habe mit Interesse Ihre Beiträge gelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass
Sie sich in Ihrer Art zu argumentieren durch nichts von Ihren Gegnern unterscheiden. Wer einmal vor dem
jüngsten Gericht große Schwierigkeiten bekommen wird, sollten Sie dem himmlischen Richter überlassen
und nicht vorschnell über andere urteilen und diese abqualifizieren. Ich weiß, dass ist in diesem Forum
gang und gäbe. Allerdings sind Sie für mich in Ihrer Art zu argumentieren keineswegs sympathischer oder
authentischer als etwa „Malachias“, um ein zugegeben extremes Beispiel zu nennen. Ja, das ist harte Kritik,
aber ich denke, SIE können es verstehen und beherzigen… Hoffe ich zumindest.
@Landorganist Bei allem Respekt, ich finde die Art Ihres Auftretens hier beschämend. Sie mokieren sich
hier wirklich nicht ganz zu Unrecht über das Auftreten von „Hardcoretradis“, benehmen sich zugleich leider
keinen Deut besser und sind genauso aggressiv und beleidigend in Ihrem Tonfall. Sie verdunkeln durch Ihre
Art zu diskutieren Ihr Anliegen. Vielleicht versuchen Sie einmal, mit gutem Beispiel voranzugehen und
nicht die schlechten und flegelhaften Umgangsformen Ihrer Gegner eins zu eins zu kopieren. Denken Sie
einmal bitte darüber nach; ein Wort von Organist zu Organist gesagt)
Gabe der Unterscheidung Vielleicht sollte man hier mal differenzieren. Dass Sr. Ackermann sicherlich sehr
viel Gutes getan hat und vielen Menschen einfach Hoffnung gebracht hat, sollte man offen und ehrlich anerkennen.
Und man sollte diese ständigen Verurteilungen und Beschimpfungen bitte unterlassen. Wir sind Christen.
Vergessen wir das nicht!! Andererseits sind Bewegungen wie „Wir sind Kirche“ oder dergleichen in der Tat
kirchenfeindlich und sinnen auf die Zerstörung der kath. Kirche. Einige Progressive in diesem Forum werden
dies für völlig übertrieben halten. Darum: Schaut Euch mal diese Seite an:Publik Oberberg www.we-are-church.org/de/koeln/.
Dort findet sich im Grunde nichts anderes als massive Kirchen- und Papsthetze, wie sie auch die Reformatoren
des 16. Jh. nicht anders hätten formulieren können. Einer der Hauptagitatoren, ein Herr Piechotta, schreibt
auch im Parteniaforum. Christliche Nächtenliebe ist in seinen Postings ein Fremdwort. Es ist die beißende
und zutiefst verletzende Art, wie er über Papst und Bischöfe urteilt. Im Grunde ein radikaler „Sedi“
von links! Natürlich kann man dies nicht vorschnell verallgemeinern. Aber in diesen Bewegungen steckt
sehr großes schismatisches Potential. Schaut Euch diese Seite an und macht Euch selbst ein Bild. Mit
Katholizismus hat dies wohl nichts mehr zu tun!!
Lasst das mal Papst Benedikt machen!!! Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen! Was soll Papst
Bendikt denn machen? Soll er mal eben einen kleinen religiösen Krieg von Zaune brechen? Ich denke, genau
das ist, worauf die Welt gewartet hätte;-((. Muslime zünden christliche Kirchen an, die Christen ihrerseits
Moscheen. Ob es einigen Herrschaften hier passt oder nicht: Christen und Muslime müssen sich bemühen,
in gegenseitigem echtem Respekt nebeneinander zu leben. Das bedeutet keine Konturlosigkeit! Aber wer hier
in diesem Forum würde sich ernsthaft einen religiösen Krieg oder religiös verbrämten Terror wünschen.
Wer? Und genau dagegen arbeitet unser Hl. Vater. Anstelle hier zu krakelen, sollten wir lieber für ihn
beten und ihn so geistig unterstützen!!
Richtet nicht… Die Art und Weise, wie hier manche sich über Prof. Berger äußern, ist absolut unchristlich.
Hört auf, Euch das Maul zu zerreißen, ohne die Hintergründe im einzelnen zu kennen. Prof. Berger ist
neben seiner neutestamentlichen Forschung übrigens auch jemand, der einen großen Sensus für die Liturgie
der Kirche besitzt und hier viele interessante und bedenkenswerte Sachen gesagt hat. Nur so mal zu Information.
Und im übrigen: Richtet nicht, damit nicht ihr gerichtet werdet. An dem Maß, dass wir zugrundelegen,
werden wir einmal gemessen werden. Prof. Berger ist auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen – nicht mehr
und nicht weniger als z.B. jeder einzelne von uns, der hier schreibt. Also, ich bitte Euch, mäßigt Euren
beschämenden und unglaublich selbstgerechten und überheblichen Tonfall. Denn auch das ist alles andere
als gottgefällig und – um ein hier bemühtes Bild aufzugreifen – kann starke Ekelgefühle hervorrufen –
bei wem, lasse ich jetzt mal offen!! Danke!!!! Ich hoffe auf Euer aller Einsicht!!!!
#10 Bernd Stromberg 13:46:29 | Donnerstag, 23. November 2006
Umgangston Wieder einmal liegen eindrucksvolle Beispiele für den schönen Umgangston in diesem Forum
vor. Und mittlerweile bin ich überzeugt, dass dies nicht nur an den „Hardcoretradis“ und „Sedis“, sondern
im gleichen Maße an der „anderen Seite“ liegt. Leute, wenn jemand Eure Kommentare liest, wird er vieles
darin finden, Ironie, Polemik, Arroganz, Zynismus, ja sogar blanken Hass, aber keine christliche Nächstenliebe,
die auch mal versucht, Verständnis für fremde Postionen aufzubringen. Und dabei ist es völlig egal,
ob die Schreiber sich Karl Murx, Malachias oder eher Landorganist und Protestant nennen, ob sie für die
Priesterbruderschaft St. Pius eintreten oder gegen diese „Piusse“. Der Tonfall ist häufig gleichermaßen
beschämend und eines Christen oftmals unwürdig. Ein wahres Trauerspiel!! Entschuldigt bitte meine wiederholt
harte Kritik, aber ich denke, das muss mal gesagt werden! Man kann sicherlich kontrovers diskutieren,
sollte aber immer noch erkennen können, dass es Christen sind, die hier diskutieren.
Klapse hat mal wieder Wandertag… … und es sind mittlerweile längst nicht mehr nur kämpferische Sedis
oder radikale „Hardcoretradis“, die freudig mitwandern. Ich glaube, dass ganze Forum wird mehr und mehr
„dadaistisch“. Leute, habt Ihr in Eurem Leben eigentlich sonst keine Sorgen! Man kommt hier oft aus dem
Kopfschütteln nicht mehr raus, was hier für ein Unsinn geschrieben wird, sowohl von denen, die im Zweiten
Vatikanum das Ende der katholischen Kirche sehen, als auch von den selbsternannten Verteidigern einer
„Konzilskirche“. Sorry, ist sonst wirklich nicht meine Art, aber es wird langsam unerträglich! Die kath.
Kirche endet im übrigen weder mit dem Zweiten Vatikanum, das Zweite Vatikanum ist auch nicht das Konzil
von böswilligen, kirchenzerstörenden Apostaten, noch beginnt die kath. Kirche mit selbigem Konzil, es
gab schließlich auch noch schlappe 1930 Jahre Kirchengeschichte davor. Sicherlich ist das Zweite Vatikanum
von Bedeutung, keine Frage. Es sei aber mal kritisch nachgefragt, ob nicht beide Parteien, die sich hier
so herrlich „christlich“ befehden, dessen tatsächliche Bedeutung ein wenig überschätzen. Es ist eines
von vielen Konzilien der Kirchengeschichte, das zu uns zwar in großer zeitlicher Nähe steht und wichtige
Anstöße geliefert hat, aber es ist eben nur eines in einer langen Kette von ökumenischen Konzilien,
das im übrigen die kirchliche Tradition nicht außer Kraft setzt. Sorry für die etwas harsche Kritik,
aber vieles hier ist nur noch Realsatire – von beiden „Seiten“ übrigens!!
Peter de Rosa Marsilius Ficinus hat recht. Ich habe folgende Notiz über Peter de Rosa gefunden: Peter
de Rosa ist Absolvent der Gregorianischen Universität, Rom, lehrte Metaphysik und Ethik am Londoner Westminster
Seminar und war Dekan für Theologie am Corpus Christi College, London. Er sagte sich 1970 vom Priesterstand
los, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Ich will Peter de Rosa überhaupt nicht verurteilen, aber der
Bruch mit der Kirche – aus welchen Gründen auch immer – hat Spuren bei Peter de Rosa hinterlassen, so
dass er höchstwahrscheinlich aus einer Antipathie heraus schreibt. Der Titel der vermutlich deutschen
Übersetzung läßt dies zumindest sehr stark vermuten. Also besser auf Schimmelpfenning oder Fuhrmann
zurückgreifen, wenn man sich aus historischer Perspektive für das Papsttum interessiert. Die dunklen
Seiten werden dort auch nicht kaschiert.
@Breze Eine schöne Beobachtung! Ich beschäftige mich recht gerne mit den frühen Dekretalen der Päpste.
Da steckt viel interessantes – häufig kirchenrechtliches – „Material“ drin. Vorbildlich sind diese Texte
aber auch wegen ihrer edlen und schönen Latinität. Meine Überlegung wäre dahingegehen, dass man sich
die sprachliche Form dieser Texte zum Vorbild nimmt. Ich hatte mal den Anfangspassus der neusten Enzyklika
lateinisch gelesen und war vom Stil nicht sonderlich begeistert; wirkte recht hölzern und der „color
Latinus“ fehlte für meinen Geschmack allzu häufig. Eine Reform der päpstlichen Kanzlei sozusagen, geschult
am Stil der frühen Dekretalen eines Siricius, Innocentius, vor allem aber natürlich Leo I., das wäre
mal ein Programm Ok, das ist was für Spezialisten, aber ein ungemein faszinierendes Gebiet. Ecclesia
semper reformanda mal anders, als viele es sich überhaupt vorstellen könnten. Vivat lingua Latina!!
@Benedikt Ich habe Ihre Argumentation gelesen und kann bin genau derselben Meinung. Das Missale Romanum
von 1970 ist die revidierte Fassung des Missale Romanum von 1962 bzw. 1965 und tritt an dessen Stelle.
Wohlgemerkt: Ich schätze die Alte Liturgie sehr und würde mir ein „Generalindult“ aus tiefstem Herzen
sehr wünschen. Aber auch die „Neue Liturgie“ lehne ich aber keineswegs ab – ich nehme an ihr in der Regel
teil – sofern sie würdig und erhaben vollzogen wird, ohne „modische Spektakel“ mit erfundenen Hochgebeten
und lärmender Rockmusik. Dass ich in der „Neuen Liturgie“ nahezu regelmäßig die Lateinische Sprache
vermissen muss, hat ja nichts mit der offiziellen Gesetzgebung der Kirche zu tun, sondern mit dem Zeitgeistdenken
so mancher „moderner“ Kleriker. Die neuen liturgischen Bücher sind selbstverständlich voll gültig.
Man kann wohl hier und da überlegen, ob gewisse Streichungen wirklich notwendig waren, aber dies ist
eine ganz andere Frage, die zu diskutieren vollkommen legitim ist. Im übrigen sind Sie wirklich kein
„Halbgebildeter, der glaubt katholisch zu sein“. Es gibt in diesem Forum leider ziemlich viele Halbgebildete,
und zwar auf beiden Seiten, den harten Tradis wie den 68er Progressisten – ich denke, jeder weiß, wer
gemeint ist. Ich verfolge Ihre Postings aufmerksam und Sie argumentieren sehr kenntnisreich und ganz und
gar katholisch. Dieses Forum bräuchte mehr von Ihrem Schlage und weniger „halbgebildete Ideologen“. Lassen
Sie sie sich nicht entmutigen. Weiter so!!!
@Benedikt Ich kann Ihren Äußerungen wieder einmal nur voll zustimmen! Dass man etwa in Afrika Elemente
der dortigen Kultur in die Liturgie einfließen lässt, kann ich nachvollziehen, auch wenn mir die Mentalität
persönlich völlig fremd ist. Aber ich muss und werde daran als Mitteleuropäer auch nicht teilnehmen.
In Europa jedoch sollten wir uns bemühen, das traditionelle europäisch-abendländische Liturgieverständnis,
das dem orthodox-orientalischen gar nicht so fremd ist, wieder zu entdecken und zu kultivieren, damit
der Verfall, die Banalisierung und die Infantilisierung der Hl. Liturgie, Phänomene, die man an vielen
Orten leider konstatieren muss, endlich aufgehalten wird. Ein „Generalindult“ für die „Alte Liturgie“,
so sehr ich selbst dieses befürworte und für unerlässlich halte, könnte ein erster Schritt sein, der
allein aber nicht ausreicht und nicht ausreichen kann, da es um eine Bewußtseinsänderung in der gesamten
Liturgie der Kirche gehen muss. Und trotz Generalindultes würde sicherlich der Novus Ordo in der großen
Mehrzahl gefeiert werden. Wir müssen endlich wieder lernen: Liturgie ist nichts, was ein Gremium, ein
Litugieausschuß, ein Priester sich klug ausdenken kann, was immer wieder neu erfunden werden muss, sondern
Geschenk, Vorgabe der Kirche. Denn die Hl. Riten kommen aus der Tiefe der Jahrhunderte zu uns, um uns
zum Göttlichen zu führen. Banalisierung dagegen zerstört den Hl. Kult der Kirche und höhlt ihn aus.
Folgen wir Papst Benedikt und dem „Geist der Liturgie“!!!
#15 Bernd Stromberg 21:52:18 | Donnerstag, 16. November 2006
@agmen Entschuldigen Sie bitte, aber auf mich wirkt dies alles fremd und die Art des Tanzes und Gestik
wirklich lächerlich. Ich meine das jetzt nicht polemisch. Für einen Mitteleuropäer, der die große
abendländische Kultur und Tradition über alles liebt, sind diese Formen wohl nur schwer nachzuvollziehen.
Ich ziehe nur in Glaubensdingen eine stärkere Vergeistigung vor, während mir diese Art der Gottesverehrung
zu ekstatisch ist. Ich gebe es unumwunden zu: Mich führt eher die Schönheit und Vergeistigung des gregorianischen
Chorals oder der klassischen Vokalpolyphonie zum Göttlichen, denn dies scheint mir – im Bild gesprochen –
aus einer anderen, rein geistigen transzendenten Welt in diese irdische Wirklichkeit herabzusteigen. Ich
verbinde Gottesverehrung mit einer andachtsvollen Kontemplation und Versunkenheit, damit sich die Seele
gleichsam zum unsagbaren Göttlichen erheben kann.
Unglaublich Ich mag ja keine heftigen Stellungnahmen, wie sie hier von beiden Seiten leider gepflegt werden,
aber hierzu fällt mir eigentlich nur ein: „Klapse hat heut’ Wandertag“. Das wirkt so lächerlich, dass
es schon wieder surreal ist. Und der „tanzende“ Priester ist schon hart an der Grenze zur Realsatire.
Man muss wahrlich kein Tradi sein, um sich zu fragen: Merkt der gar nicht, wie lächerlich er sich macht.
Wie lautete das Zitat von Antonius Bacci in seinem Vorwort zur „Kurzen kritischen Untersuchung des Messordo“:
„Die Messe der Halbverrückten“. Es handelt sich zwar um keine Messe, dafür fürchte ich aber, dass das
Stadium des „Halbverrücktseins“ bereits überschritten ist. Sorry, Leute, ist sonst wirklich nicht meine
Art, aber irgendwie sind das meine spontanen Gedanken. Bei aller Liebe und allem Verständnis!
@Breze Das freut mich! Sie werden dort aber auch dringend gebraucht. Einfach ist es nicht, aber ich denke,
nein ich bin sicher, Sie machen das gut. Bis bald! Pro ecclesia et pontifice nostro Benedicto: Oremus
Pro Pontifice nostro Benedicto XVI: Dominus conservet eum, et vivificet eum, et beatum faciat eum in terra,
et non tradat eum in animam inimicorum eius. Amen.
@Sr. Maria Andrea Ehrwürdige Schwester, ich denke einfach, dass es triefende Ironie des Verfassers ist.
„Die glückliche Idee vom lebensunwerten Leben“ kann in diesem Kontext nur bittere Ironie sein, da sich
in diesem Punkt alle Christen gleich welcher Ausrichtung einig sind, dass es aus christlicher Perspektive
kein lebensunwertes Leben gibt, es sich somit also um eine „verderbliche“ o.ä. Idee handelt, die in Zeiten
unseligen Angedenkens propagiert worden ist. Alle Menschen sind Kinder des gemeinsamen göttlichen Vaters,
ein Gedanke, der sich schon in der Stoa findet, etwa bei Seneca. Jedes Leben ist gottgewollt und alle
Menschen sind gleichsam Brüder und Schwestern untereinander.
Kulturelle Dimension Ein Aspekt, der nicht vergessen werden sollte, ist neben der geistlich-theologischen
auch die kulturelle Dimension der Liturgie. Und hier ist sehr schade, dass Bischof Lehmann diese offenbar
nicht erkennen oder zur Sprache bringen will. Die „Alte Liturgie“ ist doch in ihrer Gesamtgestalt, mit
ihren ausgefeilten Orationen, ihrer Formelsprache, ihrem herrlichen Gesang u.v.m. auch eine große abendländische
Kulturschöpfung ersten Ranges. Natürlich könnte man einwenden, dass vieles hiervon in die „Neue Liturgie“
übernommen worden ist, was zwar de jure stimmt, in der Praxis aber viel zu wenig bzw. gar nicht zum Tragen
kommt. In den letzten 40 Jahren hat ein gewaltiger Kulturverlust in der Liturgie stattgefunden, der mit
dem Zweiten Vatikanum nichts zu tun hat, sondern durch ein falsches Verständnis hervorgerufen worden
ist. Von einem „Bildersturm“, wie er in vielen Kirchen stattgefunden hat, liest man in den kirchlichen
Dokumenten nichts. Der Verfall der Kirchenmusik ins Banale und ins musikalisch wie theologisch gesehen
oftmals Wertlose ist von den Konzilsvätern auch nicht gewünscht worden. Hier sollten die deutschen Bischöfe
auch einmal Stellung beziehen. Eine Kirche, in der Eventliturgien aller Art abgehalten werden dürfen –
wozu eine bischöfliche Sondergenehmung meist nicht erforderlich ist – die aber gleichzeitig die „Alte
Liturgie“ beargwöhnt und marginalisieren will, ist nicht glaubwürdig. Ich denke, auch die „Gegner“ der
„Alten Liturgie“ sollten das verstehen können…
Valde laudandum est! @Jörg Gutttenberger Aktion „Pro ecclesia et pontifice“ kann also beginnen!! @Breze
Versuchen Sie es einfach mal! Man muss ja dort wirklich nicht regelmäßig oder gar täglich schreiben –
macht der Michi Fischer z.B. ja auch nicht , sondern nur, wenn z.B. dem Hl. Vater Altersdemenz unterstellt
wird oder etwa behauptet wird, dass bis zum 5. Jahrhundert Laien der Eucharistiefeier vorgestanden haben.
Alles schon dagewesen! Ich denke, da sollte man schon mal etwas Nettes aus katholischer Perspektive sagen.
Natürlich immer freundlich und höflich, aber bestimmt! Das staubtrockene Wüstenbistum braucht dringend
ein geistiges (katholisches) Bewässerungssystem o^/ .
Contra errores Partenistarum Lieber Herr Guttenberger, liebe Breze, Ihre Einschätzung des Partheniaforums
trifft den Nagel absolut genau auf den Kopf. Daran ändert auch nichts, dass einer der Poster ein kath.
Priester ist – Pfarrer Breitenbach aus St. Michael in Schweinfurt. Horribile dictu!!! Ich denke aber,
dass es nicht ganz unwichtig ist, auch dort ein wenig Apologetik pro ecclesia et pontifice zu betreiben.
Es ist wichtig, zu versuchen, Positionen dort zurecht zu rücken; die Stammposter wird man in der Regel
nicht erreichen, das ist klar. Aber es gibt auch nicht wenige stille Mitleser und im Hinblick auf diese
tut Aufklärung not. Gerade weil Breze eine überzeugte Katholikin ist, wäre sie eine Wohltat für dieses
Forum und die stillen Mitleser. Sie übrigens auch, Herr Guttenberger. Dass Sie dort namentlich (als Jörg
Guttenberger) nicht verewigt sein wollen, ist klar wie Kloßbrühe. Aber (realistisch!!) klingende Namen
gibt es doch nicht wenige… Kreativität ist gefragt… Pro ecclesia et pontifice…
Diskussionsstil ist schrecklich!! Kinder Leute, bei aller Verschiedenheit der Meinungen und teilweise
vielleicht nicht ganz unberechtigter Kritik an Kard. Lehmann sollte man bitteschön nicht den Anstand
vergessen. Wir sind alles Christen und Kard. Lehmann ist Bischof von Mainz. Das sollte niemand hier vergessen.
Als warnendes Beispiel sei folgendes erwähnt: Ich habe im Parteniaforum gelesen, wie ein „Propagandist
kirchlicher Deformen“ denn so über den Hl. Vater denkt: Parteniaforum www.partenia.org/phorum/read.php?f=1&i=10549&t=….
Es wäre wirklich sehr schön, wenn einige hier nicht permanent das gleiche fabrizieren würden, eben
nur aus dem entgegengesetzten Blickwinkel gesehen. Wer Zeit hat und den Hl. Vater vor solch übler Stimmungmache,
wie sie auf Partenia betrieben worden ist, in Schutz nehmen will und auch im Internet zeigen will, dass
bei weitem nicht alle Katholiken so denken, kann ja mal etwas zur Verteidigung des Hl. Vaters im Parteniaforum
posten. Pro ecclesia et pontifice nostro Benedicto XVI.
@private-notes Ihre Formulierung ist nicht eindeutig und zumindest sehr provokant: „Das Bild vom verbrecherischen
Juden“ erinnert in seiner Wortwahl deutlich an Propaganda, wie sie in „Zeiten unseligen Angedenkens“ auf
der Tagesordnung stand. Was die Frage der Homosexualität angeht, dürften sich viele von beiden Seiten
(!) in diesem Forum auf widerliche Art und Weise geführte Diskussionen erübrigen, wenn man die Lehre
der kath. Kirche, wie sie im Weltkatechismus dargelegt ist, beachten würde. Allerdings empfinde ich den
nun abgesagten Marsch als bewußte Provokation. Morddrohungen und dergleichen sind natürlich strikt abzulehnen,
sie widersprechen auch vehement im gleichen Maße der christlichen Sichtweise, wie umgekehrt auch die
Praktizierung von Homosexualität dem biblisch-christlichen Menschenbild. Wenn man sich etwa die Bilder
eines CSD-Umzuges in Deutschland vor Augen führt, bleibt es fraglich, ob ein solcher dem Anliegen der
Forderung nach Akzeptanz und Toleranz wirklich dient. Oft werden zur Genüge die Vorurteile und Klisches
bedient, die in der Gesellschaft ohnehin herrschen.
@private notes Da fällt mir nur eins zu ein: Sie sollten sich in Grund und Boden schämen, einen widerlichen
Antisemitismus zu schüren. Und dass einen Tag nach dem 9. November. Sie haben gar nichts begriffen. Pfui!
@Haher „Jenen sei ihr Sexual- und Liebesleben gegönnt, diesen hier Ihre merkwürdigen Vorlieben devoten
Betens und kitschiger Pontifikalhandschuhen. Einen großen Unterschied sehe ich da wirklich nicht in der
peinlichen Zurschaustellung eigentlich persönlicher und intimer Dinge“. Man muss Pontifikalhandschuhe
nun wirklich nicht mögen, aber liturgische Dinge und das Gebet – was immer Sie unter devot verstehen –
und derartige Umzüge auf eine Stufe zu stellen, sollte unter Ihrer Würde als römischer Katholik sein.
Und ich denke, dass wissen Sie auch! Die Art und Weise, wie hier im Forum über Homosexualität diskutiert
wird, ist oftmals entwürdigend und entspricht nicht der Lehre der Kirche, wie sie im Katechismus dargelegt
ist. Das sollte für Sie jedoch kein Freibrief sein, Dinge auf eine Ebene zu stellen, die nichts miteinander
zu tun haben. Damit sind Sie keinen Deut besser als die von Ihnen kritisierten Fundis, die hier ihren
Hass offen zur Schau stellen. Denken Sie mal darüber nach.
Bergmesse Was sollte gegen die „Bergmesse“ einzuwenden sein? Gut, der räumliche Abstand zwischen Gläubigen
und Klerus könnte etwas geringer sein. Aber insgesamt handelt es sich bestimmt um eine sehr würdige
Liturgie in der freien Natur. Es ist in jedem Fall besser als irgendwelche „Gitarrenmessen“ am Lagerfeuer,
bei denen der Priester sich lediglich eine Stola über die Altagskleidung legt und Lieder wie „Herr, deine
Liebe ist wie Gras und Ufer“ zum besten (?) gegeben werden. Und man wird auch davon ausgehen können,
dass der Priester die korrekten Messtexte verwendet, egal ob es sich um den „Ordo novus“ oder „Ordo vetus“
handelt. Im Gegenteil, es zeigt, dass auch eine Zelebration in der freien Natur kein Freibrief für eine
„Freistilliturgie“ sein darf. Eine Bergmesse gleich welchen Ritus dispensiert nicht von der liturgischen
Gesetzgebung der Kirche und von der Feier einer würdigen und erhabenen, kurzum sakralen Liturgie!!
Kirche von unten=Kirche von draußen Sicherlich, es gibt noch keine formelle Exkommunikation von antikirchlichen
Bewegungen wie „Kirche von unten“ etc. Allerdings weiß ich – auch aus persönlichen Erfahrungen und Diskussionen
mit Anhängern – dass die Distanz zum Lehramt mindestens so groß ist wie die der Piusbruderschaft, wenn
nicht noch größer. Einen Eindruck vom antikatholischen Gedankengut bekommt man etwa hier bei Publik
Oberberg www.we-are-church.org/de/koeln/. Schaut Euch mal ein paar Beiträge an. Man kann in manchen Beiträgen
einen regelrechten Haß auf die Hierarchie feststellen, den so mancher hier von extremen Sedivakantisten
kennt. Ein Satz, wie ich ihn im Partenia-forum vom Betreiber dieser Seite gefunden habe, spiegelt m. E.
ein bereits offenes Schisma wider: „Seit anderthalb Jahrzehnten verwüstet dieser intellektuell unterbelichtete
Mann (sc. Kard. Meissner) unser Bistum. Sein Handeln ist asozial und unchristlich. Er ist Vehiculum des
Heiligen Geistes, dass man erkenne, dass WIR KIRCHE SIND, nicht Bischöfe und Polizistensöhne, die dann
in dieser Polizistenmentalität Papst sind/werden/…/spielen“. Vgl. Partenia www.partenia.org/phorum/read.php?%20f=1&i=10255….
Hier wird implizit die Hierarchie der Kirche geleugnet!! Insgesamt sind solche Bewegungen sicherlich gefährlicher
als die Piusbruderschaft, was nicht heißt, dass man die dort bestehenden großen Differenzen mit Rom
unterschätzen darf. Denn „Kirche von unten“ u.a. hat viel kirchenzerstörisches Potential und will die
katholische Kirche zu einer weiteren protestantischen Denomination machen. Genau das ist das Programm!
Schismen auf der linken Seite nicht vergessen!!! Um der Gerechtigkeit willen muss man hier jedoch hinzufügen,
dass der mangelnde Gehorsam gegenüber der kirchlichen Hierarchie nicht nur ein Phänomen ist, was sich
bei der Piusbruderschaft findet. Erinnert sei an dem Zeitgeist dienende Bewegungen wie „Kirche von unten“,
„Wir sind Kirche“ und deren Protagonisten. Der einzige Unterschied besteht wohl darin, dass von diesen
kirchenfeindlichen Bewegungen noch keine offenen schisamtischen Akte ausgegangen sind. Allerdings zeigen
sie durch die von ihnen vertretenen Standpunkte, dass sie außerhalb der katholischen Lehre stehen. Man
betrachte die entsprechenden Homepages. Wenn z.B. von manchem Tradi auch hier im Forum Bischöfe verunglimpft
werden, so gibt es das gleiche Phänomen auch auf der anderen Seite. Beispiel gefällig: Partenia www.partenia.org/phorum/read.php?
f=1&i=10255&t=10231#reply_10255. Ich denke, das dürfte reichen, um zu sehen, dass auch von Protagonisten
solcher Bewegungen der Bruch eigentlich offen vollzogen ist.
Niemand ist wohl so intolerant… … wie ein Liberaler. Vielleicht sollten einige Verantwortliche mal
aufwachen und schauen, wo denn noch liturgische Einheit besteht: Der eine Priester benutzt das Messbuch
korrekt, der andere bastelt sich Orationen, wieder ein anderer gleich ein ganzes Hochgebet. Der eine läßt
dies aus, der andere fügt noch eine kleine erbauliche Geschichte vor dem Segen ein. Viele – zum Glück
nicht alle! – machen doch, was sie wollen und ihnen so in den Sinn kommt. Und das wird in Frankreich nicht
anders sein. Viele Kleriker denken, sie sind die Herren der Liturgie, die im Grunde alles genau zu wissen
meinen: „Das erste Hochgebet kann man doch nicht mehr verwenden, das verstehen die Leute so wieso nicht“.
„Latein, um Gottes willen, das ist doch vorkonziliar. Igitt“. „Messgewänder, mir reicht doch eine Mantelalbe
mit Batikstola“. St. Michael in Schweinfurt ist sicher ein extremes Beispiel, aber besteht dort noch eine
liturgische Einheit etwa zur Liturgie der Bischofskirche in Würzburg? Gut, man will doch gerade liturgische
Pluralität, am besten der konkreten Ortsgemeinde angepasst, wie einige Liturgiewissenschaftler es propagieren.
Also bitte, meine Herren Bischöfe, dann auch konsequent bleiben und eine mögliche – mehr ist es ja nicht –
Freigabe der tridentinischen Liturgie zumindest tolerieren. Das ist der Preis der gewünschten Pluralität,
wenn man diese wirklich ernstmeint. Nicht mehr und nicht weniger…
Pfarrer Breitenbach @Gotthard Lesen Sie mal einige Sentenzen von Pf. Breitenbach, die er auf dem Parteniaforum
so von sich gibt. In nicht wenigen Punkten weicht er bewußt und mit Überzeugung von der kath. Lehre
ab, wie sie im Weltkatechismus dargelegt ist. Wenn er das auch so predigt, was ich allerdings nicht behaupten
kann, dann „Gute Nacht, Schweinfurt. „An den Früchten werdet ihr sie erkennen“ – genau. Mir scheint es
allerdings, dass seine „Früchte“ nicht nur im sicherlich anerkennenswerten sozialen Engagement, sondern
auch in teilweise heftiger Polemik gegen die Amtskirche und teilweise auch die Lehre der kath. Kirche
bestehen. Um ehrlich zu sein, scheint mir bei ihm eine ausgesprochene Abneigung gegen diese vorhanden
zu sein. Wenn man den „Traditionalisten“ so gerne spaltende und separatistische Tendenzen vorwirft, so
wird man Pfarrer Breitenbach diesen Vorwurf wohl nicht ersparen können. Ich stütze mich auf seine Bemerkungen
auf Partenia und weiß nicht, inwiefern er diese auch offen in der Predigt vertritt.
„Wir sind Kirche“ Wer einmal einen Eindruck von der Denkungsart eines Vertreters dieser Gruppierung kennenlernen
möchte, kann dies auf hier: Ein „Kirchentraum“ www.partenia.org/phorum/read.php?f=1&i=10258&t=…. Ich
denke, alle weiteren Diskussionen erübrigen sich dann.
Schauspieler… Schauspieler, werte Frau Bussmann, Schauspieler, nicht Schausteller, dann ist das von
Ihnen verwendete Bild, das sich übrigens unter anderem in ganz ähnlicher Weise in der Stoa findet, stimmig.
Festzeltmesse Wenn man Liturgie schon in einem Festzelt feiern zu müssen glaubt, dann muss man sich an
die liturgische Ordnung halten und alles, was die Liturgie zur Lachnummer werden lassen könnte, strikt
vermeiden. Clownsnasen, Clownstolen etc. sind lächerlich und albern. Es wirkt sehr infantil. Irgendwie
unreif. Ähnliches wie für Messfeiern im Freien gilt auch für Messfeiern im Zelt: Es sind keine Privatveranstaltungen,
sondern offiziellen sakrale Handlungen der Kirche. Und diesen sollte jeder der Teilnehmenden Respekt und
Ehrfurcht zollen: Sowohl der Zelebrant als auch die Gläubigen. Denn es geht um die Verehrung Gottes und
keinen Event der Spaßgesellschaft!!
@Aphrodite Sollten Sie Theologie studiert haben, so bestätigen Sie meine Beobachtung, dass Theologen
heute im Lateinischen leider oft recht schwach auf der Brust sind… Ausnahmen bestätigen die Regel.
Es sollte Ordo Romanus heißen, liebe Aphrodite. Also, was lernen wir daraus? Bevor wir andere der Unkenntnis
überführen wollen, sollten wir uns, sofern wir nicht den Intellekt eines Benedikt XVI. haben, zuerst
an die eigene Brust schlagen und dann etwas milder urteilen, da wir ja auch nicht frei von geistigen Fehlleistungen
sind. Aber ich hoffe mal, Sie sind lernfähig, werte Aphrodite, nicht nur im Lateinischen…
@Frau Bussmann Was haben Sie eigentlich immer gegen Gesetze und Autoritäten. Wie es diese im Staat gibt,
so gibt es sie auch in der Kirche. Wie soll menschliches Zusammenleben ohne diese funktionieren. Natürlich
braucht auch die Liturgie der Kirche eine feste Ordnung. Es geht schließlich um die Verehrung Gottes.
Und dort ist das Beste gerade gut genug. Willkür und unbeholfen wirkende „Kreativität“ haben dort nichts
verloren!! Ich glaube, dass die unterschiedlichen Standpunkte auch eine Generationenfrage sind. Sie sind
noch ganz im antirömischen Denken der (kirchlichen) 68er verhaftet. Ich denke, auch Ihr Jesusbild und
Ihr Liturgieverständnis ist durch die 68er Brille gesehen. Mit dem Zweiten Vatikanum hat Ihre Sicht von
Liturgie aber auch gar nichts gemeinsam. Lesen Sie mal Sacrosanctum Concilium! Schade, als Theologin,
die Sie doch sein wollen, könnte man etwas mehr an Einsicht in die Kirche und ihre Strukturen und Ordnungen
erwarten. Mal ehrlich, bei Ihren Ansichten wären Sie in einer protestantischen Freikirche vielleicht
besser aufgehoben als in der römisch-kath. Kirche.
@Geist Ich habe ja auch gar nichts gegen eine Messe unter freiem Himmel. Was sollte dagegensprechen? Aber
ob eine Messe in einer Kathedrale oder unter freiem Himmel zelebriert wird: es gilt der gleiche Ordo missae,
das gleiche Missale, die gleichen Rubriken. Und eine Albe hätte der betreffende Priester wenigstens mitnehmen
können. Auch eine Messe im Freien ist keine Entschuldigung für liturgische Beliebigkeit und Nachlässigkeit.
Das ist auch eine Frage der kirchlichen Disziplin und Ordnung!
@Frau Bussmann Ganz so einfach ist es nun nicht. Bei Beerdigungen, Taufen und anderen sakramentalen Handlungen
trägt der Priester ein Rochett über dem Talar bzw. der Soutane. Die Stola wird bei sakramentalen Handlungen
keinesfalls über der Altagskleidung getragen. Dies gilt strenggenommen auch für das Sakrament der Buße,
auch wenn hierauf von manchen Klerikern aus Bequemlichkeit verzichtet wird. Auch bei „Tischmessen“ – Sie
meinen wohl Messen in einem besonderen Kreis -sollte ein Priester zumindest eine Albe mit Stola tragen.
Ich glaube nicht, dass es in der offiziellen liturgischen Gesetzgebung explizite Ausnahmen gibt, müsste
dies aber noch überprüfen. Sicherlich darf ein Priester nicht sitzend zelebrieren. Denn auch eine „Tischmesse“
ist schließlich kein Familienfest, sondern eine offizielle Handlung der Kirche, die den liturgischen
Bestimmungen der Kirche unterliegt. Dass sich hier ein besonderes Feld für liturgische Eigenmächtigkeiten
und „Spielchen“ zu eröffnen scheint, ist klar, hat mit der Gesetzgebung der Kirche nichts zu tun. Im
übrigen würde ja z. B. auch kein Richter in T-Shirt und Jeans rechtsprechen, was ja wohl recht albern
wäre. Es würde das Gericht ins lächerliche ziehen. Das gleiche gilt für kirchliche Handlungen.
@Frau Bussmann In einer Notsituation, wie z. B. in einem Gefangenenlager oder im Krieg, reicht eine Stola
sicherlich, keine Frage. In Extremsituationen kann man sogar auf diese verzichten. Doch eine solche Notsituation
liegt in diesem Fall wirklich nicht vor. Wenn Sie einen zelebrierenden Priester in T-Shirt und Jeans schön
finden, ist das Ihre Sache. Auf mich wirkt es völlig lächerlich! Allerdings sollten Sie als Theologin
zumindest wissen, dass dies vehement der geltenden liturgischen Ordnung der Kirche widerspricht. Zumindest
eine Mantelalbe wäre angebracht gewesen, um die Freizeitkleidung zu überdecken. Und ich kenne genug
Priester, die auch während der großen und sehr unangenehmen Hitze in Albe und Kasel zelebrierten. Ein
Priester sagte mir, dass eine von manchen geschmähte römische Kasel bei dieser Hitze sogar viel angenehmer
sei als die größeren Kaseln. Im übrigen, liebe Frau Bussmann, haben Sie für kirchliche Kultur wohl
wenig übrig. Zu den übernatürlichen Werten treten auch immer die natürlichen Werte, die christliche
Kultur mit ihren verschiedenen literarischen, architektonischen, musikalischen u.a. Elementen. Hierzu
gehören auch die Hl. Gewänder. Mit Ihrem Argument „Dem lieben Gott ist das sowie so egal“ können Sie
natürlich alles aushebeln. Woher aber wissen Sie, dass Gott dieses gleichgültig ist? Es geht um die
Ehrfurcht vor dem erhabenen Geheimnis Gottes. Und diese zeigt sich auch (nicht nur natürlich) in der
Verwendung heiliger Gewänder, besonderer Gefäße, sakraler Musik etc.
@Stimme der Vernunft Das Beispiel mit Helmut Kohl trifft meine Überlegung nicht wirklich. Denn dabei
handelte es sich eher um ein Treffen im Rahmen eines Staatsbesuches, keinen offiziellen Empfang, der vom
Protokoll bestimmt ist. Dass Ihr Kaplan ähnliches getan hat, mag ja sein. Der liturgischen Gesetzgebung
der Kirche entsprach dies ebensowenig und rechtfertigt dies auch nicht. Ja, es handelt sich um ein Jugendlager.
Da kann man also die geltende liturgische Ordnung außer Kraft setzen? Denn die jungen Leute merken das
wohl gar nicht? Nein, ich weiß, die finden das ganz toll und sind begeistert! Wenn Sie das schön finden
und es Ihnen gefällt, bleibt Ihnen das belassen. Auf mich wirkt es einfach nur lächerlich und albern.
Für mich ist es neben der Tatsache, dass es ein Verstoß gegen die wohlgemerkt nachkonziliare liturgische
Ordnung ist, einfach ein dümmliches Anbiedern und ein fehlendes Gefühl für die Liturgie der katholischen
Kirche. Die nachkonziliare Liturgie wohlgemerkt… Nicht mehr und nicht weniger.
Unsinn! Ob man Anhänger der vorkonziliaren oder nachkonziliaren Liturgie ist, eine Zelebration in der
beschriebenen Art und Weise verstößt gegen nicht nur gegen die Rubriken von 1962, sondern auch eindeutig
gegen die des „Novus ordo“. Wer Gegenteiliges behauptet, hat schlicht und einfach keine Ahnung. Auch wenn
ich Mantelalben primitiv und dümmlich finde, hier hätte ich es durchaus verstanden, eine solche zu verwenden.
Aber eine einfache Kasel und Albe hätte man wohl auch mitnehmen können. Kinder haben an solchen Dingen
durchaus Freude, man muß ihnen solche Dinge bloß nahebringen. Nein, die liturgische Kleidung ist nicht
der Kern des christlichen Glaubens, aber zu den übernatürlichen Werten des Glaubens treten auch die
natürlichen Werte, die Kultur. Eine Zelebration in T-Shirt und Jeans ist nun nicht ungültig, aber ein
solcher Priester scheint nicht gerade viel von liturgischer Kultur und deren Weitergabe zu halten und
davon zu verstehen. Und das ist dann schon traurig, wenn selbst die, die es eigentlich besser wissen müßten,
den Sensus hierfür verloren haben. Liturgie ist nun mal kein Kinderspiel, sondern etwas Ernstes und Heiliges.
Man stelle sich einen offiziellen Staatsempfang vor, bei dem die Politiker Jeans und T-Shirt tragen. Da
käme wohl keiner auf die Idee, so etwas ernsthaft zu fordern. Und im übrigen: Papst Benedikt würde
hierüber wohl kaum lachen und dies für gut befinden!!
Keine schlechte Idee! Es ist doch sehr zu begrüßen, dass sich auch Diözesanpriester für die klassische
Liturgie interessieren. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, sind die jüngeren Priester oft viel aufgeschlossener
als die „ältere“ Generation. Wenn sie die vorkonziliare Liturgie kennengelernt haben, werden sie doch
auch die nachkonziliare, die sie wohl am meisten feiern werden, „anders“ zelebrieren. Sie werden sich
an die Texte des Messbuchs halten ohne eigene selbstformulierte Hochgebete, sie werden keine banalen Begrüßungen
und Verabschiedungen der Gläubigen erfinden (Schön, dass sie so zahlreich gekommen sind, auch wenn es
so heiß ist, aber keine Angst, ich predige auch gar nicht lange), sie werden sich gegen Bands und ähnlichen
Unsinn im Gottesdienst wenden, sie werden auch in der vatikanischen Liturgie das Latein nicht ausschließen
(wie es das Konzil ja auch wollte) u.s.w. Denn das Bewußtsein, dass Liturgie eine sakrale Handlung ist,
ist häufig vergessen und beiseite geschoben worden. Es geht um einen Bewußtseinswandel im Klerus in
Bezug auf die Liturgie, und der kann sich nur allmählich vollziehen. Ob „Alte“ oder „Neue“ Liturgie –
entscheidend ist, dass sie in der ihr zukommenden Würde und Erhabenheit gefeiert wird – Liturgie ist
schließlich kein MTV-Event oder eine Varieteveranstaltung!!
Lederweste Also ne, Kinders… Die „Lederweste“ über der ohnehin schon langweiligen und trostlosen Mantelalbe
sieht einfach total lächerlich aus. Aber wie gesagt, solche und andere Plattheiten und liturgische Flegeleien
haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu tun, schauen Sie mal in Sacrosanctum
Concilium nach. Es ist der (Un)Geist der kirchlichen 68er, nichts anderes. Dazu gehören auch die „Roten
Nasen“. Nein, der Red-Nose-Day ist sicherlich eine gute Sache, und auch eine Kirchengemeinde darf dafür
spenden, ja man kann eine solche Aktion auch in der Predigt erwähnen. Aber dass man sich selbst solche
Nasen in der Liturgie aufsetzt, ist genau so lächerlich wie die alberne Lederweste. Form und Inhalt gehören
eben zusammen und stützen sich gegenseitig. Da es aber um die Verehrung Gottes geht, muss man solche
unwürdigen „Showeffekte“ außen vorlassen. Es wirkt einfach nur lächerlich und ziemlich dämlich, und
so etwas gehört ja wohl nicht in die offizielle Liturgie der Kirche!!!! Dies gilt bei großen weltlichen
Anlässen doch genau so!! Oder könnte sich jemand einen offiziellen Staatsempfang oder eine akademische
Promotionsfeier z.B. vorstellen, bei der die Teilnehmenden rote Nasen tragen oder Jeans und Turnschuhe??
Bitte nicht!! Übrigens: Was würde wohl ein orthodoxer Kleriker oder Gläubiger zu St. Michael sagen??
O tempora, o mores Ich denke, der erwähnte Pf. Breitenbach ist ein Relikt der kirchlichen Alt-68er. St.
Michael in Schweinfurt scheint der Selbstdarstellung auf der entsprechenden Internetseite nach eine ganz
„eigene Sache“ zu sein, die gewissen „freikirchlichen“ Denominationen gar nicht so unähnlich sein dürfte.
Wer mal mit ihm diskutieren will, kann dies hier www.partenia.org/phorum/list.php?f=1 tun. Dort meldet
er sich regelmäßig zu Wort. Was die erwähnte Bergmesse angeht, erinnere ich mich an ein Foto in der
Autobiographie des Hl. Vaters, wo er bei der Zelebration einer solchen zu sehen ist. Es geht eben auch
anders!! Euer Bernd
@Babylon Wenn man Ihre Beoträge liest, merkt man, dass Sie sich dem grausigen Niveau so mancher „Stellungnahmen“
hervorragend angepaßt haben. Sie geben sich zwar weltoffen, sind im Grunde aber genauso intolerant und
verletzend wie die, die Sie als „Fundis“ bezeichnen. Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie wieder etwas
zum besten geben. Euer Bernd
@Farfarello Also, bitte, wenn überhaupt „jahwistisch“, Ihre orthographische Version vergessen wir mal
ganz schnell. Zum anderen: Ihr Wissenschaftsglaube in allen Ehren. Aber meinen Sie nicht, dass es Dinge
gibt, die unseren Verstand um ein vielfaches übersteigen, die sich einer (natur)wissenschaftlichen Betrachtung
entziehen?? Nichts gegen die Naturwissenschafte, sie haben vollauf ihre Berechtigung. Nur kann man mit
ihrer Hilfe nicht alles erklären oder verstehen. Sie legen einen naiven Materialismus zu Tage. Das steht
Ihnen frei, nur äußern Sie sich nicht so despektierlich anderen gegenüber, die dieses Weltbild nicht
teilen. Ansonsten machen Sie es doch genauso wie die von Ihnen so belächelten „Fundis“, und das wollen
Sie doch wirklich nicht, oder… Also immer schön den Ball flachhalten. Euer Bernd
Ach ne, Kinders… Mann, wenn man hier so einige Beiträge liest, wundert man sich und man kommt aus dem
Schmunzeln nicht mehr raus. Also am besten hat mir der „Beitrag“ von Farfarello gefallen, speziell dieser
Satz: Da gibt es Menschen die glauben an einen Gott den sie jedoch nicht beweisen können, einen Gott
also, den es de facto nicht gibt. Also, so eine messerscharfe Logik ist schon bestechend. Da ist ja ein
wahrer Logiker unter uns. Ganz großes Kompliment. Bei diesem und anderen „Möchtegernintellektuellen“
gilt: Entweder hat Klapse mal wieder Wandertag oder es gibt dort schon frei zugängliche Internetzugänge.
Anders kann ich mir das nicht mehr erklären. Euer Bernd
@Tomasino Die von Ihnen geschilderte Problematik ist mir wohlbekannt. Nur: Hierzu hatte ich doch gar nichts
gesagt. Da müssen Sie mich falsch verstanden haben. Euer Bernd
Klar, alle sind willkommen… Ja, aber das war wirklich immer schon so. Keiner, der zur kath. Kirche zurückkehren
will, wird daran gehindert. Bedingung ist natürlich, dass er sich zur katholischen Lehre bekennt. Nicht
mehr und nicht weniger. Das ist dann aber kein ökumenischer „jeder macht, was er will“ Einheitsbrei.
Euer Bernd
Hallo, …schaut doch mal in den Weltkatechismus der katholischen Kirche, da findet sich alles, was für
die katholische Position zur Homosexualität maßgeblich ist. Euer Bernd
Freuen wir uns doch mal!! Also ne, Leute, bitte nicht schon wieder Streit und Gehässigkeiten. Es ist
doch schön, dass es eine solche Bewegung wie die hier geschilderte gibt. Vielleicht schaffen es solche
birituellen Gemeinschaften einmal, ein wenig zwischen den Parteien zu vermitteln. Wenn ein Priester der
SJM den „novus ordo“ feiert, wird er dies sicherlich sehr würdig tun, ohne irgendwelche modischen „Zutaten“.
Ohnehin sollte der Biritualität die Zukunft gehören. Dass der „ordo vetus“ den „ordo novus“ komplett
verdrängen wird, ist doch völlig unwahrscheinlich. Aber dass eines Tages beide gleichberechtigt nebeneinander
stehen könnten, ist nicht so unwahrscheinlich. Und Priester, die auch den „vetus ordo“ gerne zelebrieren,
werden auch den „novus ordo“ nicht nach 68er Art und mit ‘ner Lateinphobie feiern. Euer Bernd
Diözesane Eigenriten Also mit den diözesanen Eigenriten und dem Konzil von Trient ist das ja schon etwas
anders, das wissen Sie aber schon, lieber Benedikt. Alle Riten, die nachweislich älter als 200 Jahre
alt waren (also eindeutig vorreformatorisch), durften beibehalten werden. Den Kölner Eigenritus gab es
übrigens bis ins 19. Jahrhundert. Also, schade ist das schon, dass sich diese Eigenriten nicht länger
gehalten haben, auch wenn die Unterschiede zum römischen Ritus nicht sooo groß waren. Alles klar? Euer
Bernd
Also, ‘nen bißchen Nüchternheit, bitte… Also Kinders, die ganze Diskussion hier ist wie immer bei
diesem Thema so richtig widerlich, woran beide Seiten großen Anteil haben. Lest die entsprechenden Kapitel
des Weltkatechismus (nr. 2357-2359) und hört auf, euch gegenseitig zu beleidigen. Die Postition der kath.
Kirche ist völlig klar, und wer sie nicht teilt und wem das nicht paßt, der soll austreten… also aus
der Kirche: Offen praktizierte Homosexualität ist für einen gläubigen Menschen eine „schlimme Abirrung“
und widerspricht der gesamten biblisch-christlichen Tradition, aber man muss denen, die so empfinden,
mit „Mitgefühl und Takt“ begegnen. OK, wenn man solche überflüssigen und peinlichen „Paraden“ wie den
CSD in Köln sieht, fragt man sich schon nach dem Geisteszustand so mancher Teilnehmer, aber Diskriminierung
und Beleidigungen dürfen nicht sein. Also, Kinders, mäßigt hier auf kreuz-net endlich mal euren Tonfall.
Diese Bitte ist an beide Seiten gerichtet. Danke! Euer Bernd
Klapse hatte Wandertag Also, ich habe ja Bilder vom CSD im Fernsehen gesehen… Klapse hat heut’ Wandertag,
also am… ähh Sonntag…gehabt. Wenn die alle in psychatrische Behandlung gehen würden, mein lieber
Scholli, also, dann möcht iiiich nicht Gesundheitsminister sein. Da bräuchte man zur Finanzierung ja
glatt noch ‘ne Gesundheitsreform. Euer Bernd
Schön katholisch bleiben! Hallo, Brigitte, Die letzte Verantwortung für die Gestaltung der hl. Messe
liegt in der Hand der Gemeinde zusammen mit dem Priester. Das ist jetzt aber nicht Lehre der katholischen
Kirche, das weißt Du aber schon, oder. Denn die Liturgie ist etwas von der Kirche Vorgegebenes, das gerade
nicht im Ermessen des Priesters liegt. Eigenmächtig darf er weder etwas hinzufügen noch wegnehmen. Steht
so auch im CIC 1983 can. 846. Kannste ja mal nachlesen. Was Du da sagst, ist eher die Beliebigkeit des
Protestantismus, wo eh jeder das macht, was ihm soeben in den Sinn kommt. Na ja, fast jeder Wenn Dir das
besser gefällt, kannst Du ja konvertieren. Das wäre dann eine Aktion, die ich 110% unterstütze. Euer
Bernd
Also ne, Kinders, Ich bin ein gaaanz großer Fan dieser Band da, Shanghai Absteige oder wie die da heißen.
Die haben wirklich was geleistet. Das schaft nicht jeder, der seinen Job in der Geisterbahn verloren hat,
dann sone Karriere zu machen. Respekt. Bei den meisten reichzts dann nur zu Hartz 4. Auch gegen die Fans
habe ich nichts, denn Randgruppen muss man doch irgendwie tolerieren, das ist ja genauso wie mit diesen
Schwulen da. So, ich muss weiter, der Ernie und der Ulf kabbeln sich schon wieder. Ne, Kinders, und das
am frühen Morgen… Schöne Grüße, Euer Bernd.