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#84 Hypatia 12:58:53 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Caelestuis Wem der Schuh paßt… Es würde mich brennend interessieren, bei welchem Forum Sie meinen
Namen noch gelesen haben, das schau ich mir dann mal an.
#82 Hypatia 11:42:46 | Mittwoch, 20. September 2006
Nimm DICH nicht so wichtig! KEIN Glaube hat Rechenschaft abzulegen. Es ist stets die autonome Entscheidung
des Menschen für das Gute. Wie sollte es sonst sein, angesichts der Pluralität der Meinungen? Zugrundegelegte
Leitwerte sollten durch das lumen naturale beleuchtet werden.
#3 Hypatia 18:35:50 | Dienstag, 19. September 2006
Ein Skandal ! „Der Papst bedaure die Reaktion der Muslime und die Tatsache, daß sie ihn völlig mißverstanden
haben – erklärte sein Bruder: „Es ist ja nicht seine Meinung.“ So etwas würde er niemals vertreten.“
Zu behaupten, der Hl. Vater hätte absichtlich Muslime beleidgen wollen, alles sei Kalkül gewesen, ist
unglaublich. Das heißt ja, man unterstellt Seiner Heiligkeit Lüge und Betrug. Solche Taschenspielertricks
haben vielleicht die Verleumder auf Lager und projizieren diese lediglich.
#5 Hypatia 13:38:42 | Dienstag, 19. September 2006
Athlet Bekanntlich kann für Gott nichts prächtig genug sein, daher dürfen auch die, die IHM dienen,
so wohlgefällig daherkommen, wie es beliebt. Ein Priester muß doch nicht sämtliche Muskeln atrophieren
lassen, bis er aussieht wie so viele junge Zeitgenossen, grenzwertig anorexisch mit ihren „Wie-aus-einem-Strich-Figuren“,
die mehr an 10jährige chinesische Turnerinnen gemahnen, als an die Schönheit und Ästhetik eines tüchtigen
Mannes.
#10 Hypatia 12:58:23 | Dienstag, 19. September 2006
@ Caelestius textexegetisch können Sie aus der Bibel auch Widersprüchliches herauslesen. Bibelursupatorisches
wie in der Lyrik eines J. Goebbels oder Baldur von Schirach beweist das u.a.
#116 Hypatia 20:05:20 | Montag, 18. September 2006
@ Breze Wenn Sie mir so nahe wären wie Gunsenum – der wohnt quasi um die Ecke, würde ich mich über
Ihren Besuch freuen, ich führe ein sehr offenes Haus, habe gerne viele Gäste, die tüchtig essen und
trinken, vorzugsweise letzteres, wie ich zugeben muß. Der Name ist angeheiratet, mein Mann ist aus Bethlehem.
Im Persischen gibt es auch viele Namen, die auf „eh“ enden, daher hätte es auch gut sein können, daß
es sich um einen persischen Namen handelt. Wenn Sie, wie Sie schreiben, die persische Küche schätzen,
schlage ich Ihnen ein Tabouleh vor. Dazu bereiten Sie Instant-Couscous nach Packungsanleitung möglichst
mit Kalbs- oder Hühnerfond anstatt Wasser zu. Abkühlen lassen, mit Minze, Petersilie, Schalotten-, Tomaten-
und Gurkenwürfel mischen, mit Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. An Beilagen paßt fast alles: vom
Hummer über Fisch bis Wachtel, Rebhuhn bis Kalbsfilet, einfach alles, was Sie mögen.
@ Breze und Gunsenum Mein Herren, Sie bringen mich so langsam in Zugzwang. Vielleicht sollte ich auch
mal ein Rezept posten – worauf hätten Sie denn mal Lust?
@ Gunsenum Hier nun die gewünschte ernsthafte Antwort: ich überlege ernsthaft welches der beiden Rezepte –
Brezes Lamm oder Ihren Lachs – ich zuerst kochen werde.
@ Corvisier, Breze und Gunsenum Herr Corvisier, hervorragend! Ich werde mir erlauben, Ihnen die Koordinaten
per privater Email zuzustellen. Breze: Jetzt weiß ich, was ich als nächstes kochen werde. Klingt sehr
gut, Ihr Rezept. Übrigens, Männer die kochen können, haben’s auch sonst drauf. Gunsenum: Ihr Cola-Hähnchen-Rezept
klingt aber auch wie ein Aufruf zum Krieg. Oder handelt es sich dabei lediglich um die importierte Antwort
Gonsenheims auf Buchholz in der Klosterstraße?
#77 Hypatia 21:51:22 | Sonntag, 17. September 2006
@ Franziskus Kein Widerspruch, für keinen gläubigen Menschen! Eine unglaubliche Erwartung angesichts
der erdrückenden Beweislast der Naturwissenschaft – so offenbart sich Glaube!
#66 Hypatia 21:34:38 | Sonntag, 17. September 2006
@ Breze Wir „verhandeln“ hier über etwas, was nicht im mindesten nachprüfbar ist, also, eine Wahrheit
des Herzens. Wenn es sich für Sie richtig anfühlt, dann gehen Sie Ihren Weg, jeder Mensch hat ein Gewissen.
Menschen, die in ihrem Glauben ruhen oder – besser noch – entflammt sind, wissen, was gut und richtig
ist. @ Sozialkatholisch ein Problem – ich geb’s zu! Gott sei Dank haben wir unseren Weg!
#63 Hypatia 21:17:51 | Sonntag, 17. September 2006
@ Corvisier Mein Lieber, das sind sie ja, gezwungen zu leben wie wir, diese Muslime. Anders, als in arabischen
Ländern mit christlicher und muslimischer Bevölkerung, sind die bei uns lebenden Muslime ja schon dazu
verurteilt, sich uns anzupassen. Der Freitag ist Arbeitstag, die Feiertage orientieren sich an unserem
Kalender. Da denke ich doch voller Wehmut an meine Bonner Tage zurück, als ich als Botschaftsangestellte
sowohl die christlichen wie die islamischen Feiertage frei hatte. Und, im übrigen, Verehrtester, Sie
schulden mir noch immer eine Weinprobe, denn – kein Alkohol ist auch keine Lösung!
#56 Hypatia 20:56:52 | Sonntag, 17. September 2006
@ Toby: Ja, und? MATHÄUS 10,34f Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf
die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Auch das Christentum will missionieren.
Leider ist diese Lesart weder zeitgemäß noch human, daher kann ich nichts damit anfangen – not my cup
of tea!
#42 Hypatia 20:06:29 | Sonntag, 17. September 2006
@ Schlämmer Ja, warum nur? Einen politischeren Menschen als mich, können Sie sich nicht vorstellen,
leider geht es dabei aber um mehr, nämlich tiefstes Selbstverständnis eines Christen und seiner Religion
und dem Existenzrecht des jeweils anderen. Demut ist immer angebracht.
#37 Hypatia 19:31:40 | Sonntag, 17. September 2006
Islamhetze Was hat ein Christ mit den widersprüchlichen Suren des Islam hinsichtlich Zwangsbekehrung
und Heiligem Krieg, Umgang mit Nichtgläubigen etc, etc zu tun? Noch immer gilt die biblische Sicht, wonach
das Gottesverständnis ein gütiges ist, diese Güte ist universell, abstrakt, unveränderlich, objektiv
und ewig. Muslime sind unsere lieben Mitmenschen, ganz im Sinne von Galater 3:28.
#88 Hypatia 17:07:29 | Samstag, 16. September 2006
@ DDL und Parzi Aspekte wie Raum, Zeit, Masse und Temperatur sind nichts als menschliche Erfindungen,
definiert durch die Art ihrer Messung. Die Gleichungen der Physik erlauben es nicht, die Bewegung eines
Objekts von einem Ort zum anderen mit völliger Sicherheit vorherzusagen. Die „Wellenfunktion“ ist eine
rein mathematische Größe, die eine Wahrscheinlichkeit voraussagt.
#14 Hypatia 12:17:14 | Dienstag, 5. September 2006
Erkennungszeichen für Moslems Suspicion always haunts the guilty mind – Verdacht wohnt stets im schuldigen
Gemüt! -Shakespeare. Das sieht den Amis ähnlich, xenophobisch wie sie paradoxerweise sind. Zur Zeit
geht es gegen die Moslems, nach dem Pearl-Harbor-Angriff internierte der amerikanische Staat alle naturalisierten!
Japaner, die an der Westküste lebten. Trau, schau wem!
@ Credo Die Erkenntnis, nach der die Geometrie strebt, ist die Erkenntnis des Ewigen. – Plato, Staat,
VII Mein Lieber, hier sind Sie richtig! Sie sind aufgeschlossen und neugierig, das ist doch schon die
halbe Miete. Und, bitte, nicht nachlassen mit dem Einschließen in Ihre Gebete – und danke dafür!
@ Dr. Heger Ach, kommen Sie, stellen Sie sich doch nicht „katholischer“, als Sie sind! Davis leitet die
Division of Applied Mathematics an der Brown University, Providence, RI und Hersh das Department of Mathematics
and Statistics an der University of New Mexico, Albuquerque, NM. Sie aber sind bestenfalls ein Physiker,
das kann gar nicht anders sein, wer würde Theorien denn so gnadenlos herumprügeln bis ein Schuh daraus
wird. Aber, bitte bedienen sich. Mathematik ist reichlich vorhanden und so werden vielleicht auch Sie
einmal davon profitieren können. Ihre Koranwachträume, auweia – und das wissen Sie.
@ Dr. Heger Sie haben nur in einer Aussage recht, nämlich in jener, die Sie in Ihrem letzten Satz machten.
Zu ihren sonstigen Träumereien verweise ich auf Philip J. Davis und Reuben Hersh.
@ Credo Sie befinden sich mit Ihrer Einstellung in bester Gesellschaft, wie nachstehendes Beispiel zeigt:
„speaking of numbers consider this: I show you two bowls. I tell you that Bowl A has 50% red balls and
50% black balls. Bowl B has an unknown proportion of red to black balls. I offer you $100 if you draw
a red ball from either bowl. Which bowl do you choose? If you’re like most people, you pick Bowl A. You
prefer the known proportion over the unknown one. Now I offer you another $100 for a black ball. Now which
would you choose? Well, if you’re like most people this time…you’d still pick Bowl A, with the known
50/50 odds. Which would be irrational if you picked Bowl A the first time around where you had implicitly
decided that Bowl B had fewer red balls than black. „ Auch Ihnen alles Liebe!
@ Credo Die Zeiten, als die Royal Society die mathematisch-naturwissenschaftliche Zeitschrift „Philosophical
Transactions“ herausbrachte und Newtons Principia Mathematica Philosophiae Naturalis veröffentlicht wurde,
haben sich geändert. Eine nach der anderen Wissenschaft nabelte sich von der Philosophie, die sie zuvor
beherbergte, ab. Sogar die Logik. Was von der Philosophie übrig blieb, siedelte sich – in veränderter
Form – bei den Einzelwissenschaften an. Dieser Art von Philosophie erging es wie allem, was Mathematikern
in die Hände fällt: sie wurde mathematisiert, Grundlagen der Mathematik, die selber wieder Mathematik
waren.
@ Dr. Heger Ad 1: Weil Sie sich selbst ad absurdum führen AD 2: Weil es in diesem Forum gerade keine
mathematische Strenge gibt. Und, kein geringes Problem, Sie wie ein Physiker argumentieren, dem Effizienz
über Wahheit geht (gehen muß)
@ Corvisier Das ist jetzt aber charmant! Ich bin seit vielen Jahren „für das Kloster“ verdorben. Diese
Lagen bringen wir hier einfach nicht. Und das sagt Ihnen eine Weinbergsbesitzerin! Aber „erkenne dich
selbst“ gilt auch hier.
@ Gunsenum Bin weder Fräulein, weder …, lieber Herr aus Gunsenum. Zuviel der Ehre, aber Frau Cross
war vor einigen Jahren mal hier und stellte ihr Buch vor, die Bevölkerung nahm regen Anteil daran. Und
natürlich befinden wir uns hier in Lehmann-Territory – you bet! :)3
@ Gunsenum Ich fühlte mich plötzlich an einen Loriot-Sketch erinnert, als Herr Hüller aus Gunsenum
Gunsemann machte. Ich wäre vor Lachen geplatzt. Danke für die Blumen, aber für einen Ingelumer ist
ein Gunsenumer natürlich ein Nachbar, den man kennt. Liebe Grüße!
@ Sozialkatholisch Ich verstehe Sie, aber Sie erscheinen mir als ein ängstlicher Mensch. Kinder werden
nicht bewußt oder unbewußt angenommen, sie sind das größte Geschenk Gottes und Er sorgt für die Seinen.
@ Sozialkatholisch und @ Hüller Natürlich müssen Probleme gelöst werden. Aber, kennen Sie ein Land
in der EU, das seinen Staatsbürgern eine solche „Rundumabsicherung“ bietet wie wir? @ Hüller Es ermangelt
den Paaren am Kinderwunsch. Egozentrik ist der wahre Feind der Familie.
@ Sozialkatholisch Also, mein Lieber, das enttäuscht mich jetzt aber, was sie da sagen. Was hatten denn
vorangegangene Generationen an Möglichkeiten, sich eine Familie zu leisten? Da wäre doch Gottvertrauen
am ehesten angebracht.
@ Hüller Bitte verzeihen Sie mir, daß ich mich einmische, aber ich platze, wenn ich das nicht loswerde!
Bei dem Nutzer Gunzemann handelt es sich um einen Nutzer Gunsenum, was ungangssprachlich einen Mainzer
Stadtteil, nämlich Gonsenheim bezeichnet.
#157 Hypatia 09:06:12 | Donnerstag, 31. August 2006
@ Adrian Guten Morgen: Wenn Sie sich mal kurz auf den Körperteil konzentrieren wollen, der sich zwischen
den Ohren befindet? Danke. Bei Al-Quaida handelt es sich um eine afghanische Terrortruppe, die die USA
ins Leben riefen, um in Afghanistan gegen die russischen Besatzer vorzugehen. Was USA erlebt, sind die
Auswirkungen seiner eigenen Manipulationen. Sie müssen auch keine Angst vor phanatischen Moslems schüren
wollen, die patriotischsten Araber – Michel Aflak, George Habash etc etc – sind/waren Christen. Sicher,
Iran hat nicht mehr oder weniger mit den arabischen Staaten zu tun, als andere Länder. Aber der Iran
ist ein souveräner Staat, wer will denn entscheiden, wer eine Atomnation sein darf und wer nicht. Etwa
die irrationalen Israelis, die wie 2jährige Kinder um sich schlagen, wenn ihr Trotz geweckt ist? Nein,
Verehrtester, seit Hiroshima ist JEDER Atommacht ALLES zuzutrauen.
@ Sozialkatholisch Das sagen Sie! Wäre es Ihnen lieber, wenn er „mit Feuer und Schwert“ den Glauben verbreitete?
Dann wäre der Gute tatsächlich beim falschen Verein.
@ Maledica Daß Sie meine Verehrung für Kardinal Lehmann nicht teilen können ist mir zwar unverständlich,
aber ich werde damit leben müssen. Nur, weshalb schreiben Sie jetzt auch noch so abfällig über Hochw.
Weckwerth? Und – google sei’s geklagt – haben Sie mich jetzt auch noch geortet. Was Rumpelstiltzchen dazu
sagte, wissen wir. Liebste Grüße aus Ingelheim!
@ Benedikt Nichts gegen den von mir zutiefst geschätzten, hochverehrten Kardinal Lehmann. Er ist ein
ganz gescheiter, gütiger Mann, der von den Menschen und zu den Menschen hin lebt und wirkt. Was könnte
man ihm ankreiden, außer vielleicht, daß er sich mit dem falschen Fanschal in den „Bruchweg“ bequemt,
aber auch dabei lächelt er noch so entwaffnend, daß man ihm diese kleine Schwäche nachsieht. Nobody
is perfect! )
@ Richard Falsch, von wegen, schlimme Sünder! Schwarzafrika ist fest in der Hand von Aids und dabei handelt
es sich ausschließlich um heterosexuelle Ansteckungen.
@Vir… Algerien war 132 Jahre lang kolonialisiert durch Frankreich. Der 8 Jahre dauernde Befreiungskrieg
kostete Millionen das Leben. Glauben Sie, Algerien will noch irgendetwas von seinen Peinigern wissen?
@ Schaumgeborene Heute habe ich meinen huldvollen Tag. Machen Sie Gebrauch davon! Übrigens, die Beichte
ist eine wundervolle Einrichtung, vielleicht auch für Sie, ich wünsche es Ihnen! Alles Liebe.
@ Corvisier Keine Ahnung, wie alt Sie sind. Aber Ihre Anspielung auf Frauen jenseits der Menopause spricht
für sich. Was soll das? Wessen Testosteronspiegel nimmt mit den Jahren kontinuierlich ab?
@ Schaumgeborene Nur Anwürfe, Verehrteste! Was sagt uns das? Sie sind über das gewöhnliche Maß hinaus
getroffen. Die Gründe interessieren mich nur am Rande. Habe ich bei Ihnen ins Schwarze getroffen? Wie
dem auch sei, ich werde Sie in mein Gebet einschließen.
@ Schaumgeborene Da brauchen Sie kein Gericht zu bemühen, weder ein kirchliches noch ein weltliches.
Evolutionsbiologie, Psychologie tun es auch. Der Mensch – kein Mensch – vergibt es seinem Ehepartner,
wenn er/sie ein gemeimsames Kind verwirft. So ist der Mensch nun einmal gestrickt, ob Ihnen das gefällt
oder nicht. Das hat mit Religion NICHTS zu tun!
@ Obelix Lieber, da verwechseln Sie mich. Ich kenne diesen alias nicht. Außerdem biete ich keine Lösung,
jeder Mensch hat sein Gewissen. Ich tue nur (m)eine Meinung kund, wie alle hier. Und da muß gelten: your
guess is as good as mine.
@ Obelix Es ist zu differenzieren zwischen einer Zweck- respektive Wohngemeinschaft und einer Ehe. Wer
ein ehelich empfangenes Kind abtreibt, hat vergeigt! Der Geist der Ehe ist zerstört.
@ Blueberry Vehrtester: Jetzt haben Sie aber wieder mal auf dem falschen Bein Hurra gebrüllt! Von Terroristenversteherin
kann keine Rede sein. Mein Zitat stammt von Herrn Sartre. Aber um auch dem Establishment zu seinem Recht
zu verhelfen: Giscard D Estaing sagte: Kein Terrorismus ohne Grund!
@ Bruder Theophil die genetische Prädisposition leuchtet durchaus ein. Und was den locker-flockigen Spruch
zum Bi-sein betrifft: wenn eine Frau mich anfassen wollte, würde sie von mir nur noch einen Kondenzstreifen
sehen …
@???? Reine Verdrängungsmechanismen! Es gibt kein größeres Unrecht, als ein in der Ehe empfangenes
Kind abzutreiben, immerhin sind 60% der Frauen verheiratet. Keine Minderjährigen, geistig Behiuderten,
vergewaltigten Kriegsbeutefrauen. Aber diese Frauen graben sich selbst das Wasser ab, denn danach hört
ein Ehepaar auf, ein Ehepaar zu sein. Die Natur rächt sich immer selbst!
@ Methusalix Ich muß doch sehr bitten: von Huren kann ja wohl keine Rede sein. Paradiesjungfrauen, meinen
die Suren 44 und 52, großäugige Huris erwarten den Gläubigen im Paradies. Eine Revision der Texte entlarvte
diese Interpretation als reine Männerphantasie, denn wie der Philologe Luxenberg herausfand, handelt
es sich um weiße, kristallklare Trauben, die in Aussicht gestellt werden, und nicht um Frauen. Für eine
solche Richtigstellung fehlt aber verständlicherweise in der islamischen Welt das Begehren, aus den verschiedensten
Gründen. Der Mythenzerstörer, der unter dem Decknamen Christoph Luxenberg veröffentlicht, findet im
Westen große Beachtung, ihm wurde der erste Weltkongreß der Orientalisten in Mainz gewidmet und die
semitistische Fachzeitschrift Hugoye lobt Luxenbergs Buch als Sensation der Koran-Forschung ohne gleichen.
#53 Hypatia 19:22:12 | Donnerstag, 24. August 2006
Christliche Schulen In den arabischen Ländern, in denen Christen und Muslime leben, schicken die wohlhabenden
Muslime ihre Kinder in christliche Schulen. Sie werden dafür wohl ihre Gründe haben.
Unrechtsstaat Nicht einmal Juden – die Mea Shearim – erkennen den Staat Israel an. Für sie wird erst
der Messias – in den nächsten 200 Jahren muß er kommen – den Judenstaat errichten. Die Mea Shearim sind
vom Wehrdienst befreit und verbrennen alljährlich am 14. Mai die israelische Nationalflagge.
Dresscodes Das Leben ist bunt, wie wir wissen. Dennoch war es mir bisher nicht gestattet, mich nach Gutdünken
zu kleiden. Als Kind war es mir bei den Nonnen verwehrt, Hosen zu tragen, als Erwachsene gestattete weder
der Dresscode meiner amerikanischen noch der arabischen Dienstherren, etwas anderes als Röcke und Kleider
zu tragen. Hätten mich diese Einschränkungen ernsthaft gestört, hätte ich sicher den Dienst quittiert.
„In Rome do, as the Romans do“ ist eine Devise, mit der ich leben kann.
Spracherwerb Vor 6 Wochen hatte die Uni Mainz den Vorzug und das Vergnügen Prof. Eric Kandel, Nobelpreisträger,
DEN Mann in der Gedächtnisforschung, zu Gast zu haben. Einer der Anwesenden fragte ihn, wie das Gehirn
Worte erkenne. Seine Anwort: We don’t know!
@ Hans Mohrmann Als Kind war ich Gast bei der Erstkommunion eines amerikanischen Freundes. Keine der anwesenden
Frauen betrat die Kirche ohne Hut. Und weshalb tragen die Frauen bei Papstaudienzen eine Kopfbedeckung?
Wo Du wolle? Unabhängig davon, daß kein Kind eine Sprache lernt, wenn kein anderer ihm zuvor Strukturen
vermittelt, ist die Befähigung zum Sprechen dem Menschen angeboren. Sprache wandelt sich mit unseren
veränderten Verhältnissen zu unserer Umwelt. Auffällig der Trend zu einer gewissen Inflation der Wortwahl
im täglichen Leben, auch die neuere Form: redundante Akronyme. Dem gegenüber stehen Telegrammstil und
SMS-Kommunikation, die eine deflationäre Sprachverwandlung darstellen. Die jüngeren Menschen sind in
der Regel die Verjünger der Sprache, was bei Kreolsprachen oder bei Pidgin deutlich wird. Es gibt Modelle
neuronaler Netzwerke, die sehr schön verdeutlichen, daß kommunizierende Kinder verschiedener sprachlicher
Hindergründe neue Sprachen „erfinden“.
@ Franco Da rennen SIE bei mir offene Türen ein, so war mein Beitrag auch nicht gemeint. Sondern in Bezug
auf das Nietzsche-Zitat, daß es ohne Gott keine Moral gäbe.
@ Dr. Heger Machen Sie sich nicht lächerlich!! Es mag Ihrem eklatanten Penetrationsdefizit in Sachen
Islam anzurechnen sein, was Sie so schreiben. Ihre sonstigen Einlassungen betreffend, so kann ich Ihnen
nicht vorenthalten, daß Sie in aller Regel ganz gepflegt neben der Sache liegen. Schuster bleib bei deinen
Leisten!
@ Dr. Heger Sie bewegen sich auf dünnem Eis. Hajat hat Ihnen ja schon gut geanwortet. Sie argumentieren
doch nur aus Ihrer Sturheit heraus, haben so gut wie keine Sachkenntnis. Sie wollen alles verunglimpfen,
was Ihnen nicht in den Kram paßt. Armselig.
@ Joseph Stimmt. Es war halt ein so überwältigender Eindruck, den Matt mir vermittelte und meine (Über)-Reaktion
ist sicher „the heat of the moment „ zu verdanken gewesen.
@ Doriano Enjoy life, ist das, was ich Dir zurufen möchte, denn Freude ist das Wort, was im Neuen Testament
am häufigsten vorkommt. Von Herzen alles Gute!
@MK28 Mir ist kein Fall bekannt, wo Intellektuelle sich in den bewaffneten Kampf einmischten, als in Spanien
in den Dreißigern. Grauenhaft! Ist das das Letzte, was der Homo Sapiens zustande bringt?
@ Dr. Heger Sie machen es sich zu einfach! Einem rationalen Menschen wird es abverlangt, moralisch zu
sein, im Sinne von Kant, Hare, Gewirth, Habermas, vielleicht auch Rawls. Aus der Tatsache, daß es unendlich
viele, beispielsweise religiöse oder philosophische Überzeugungen durchaus ernstzunehmender Menschen
gibt, ist zu schließen, daß jeder vernünftige Mensch weiß, was moralisch ge- oder verboten ist, was
erlaubt oder gar lobenswert ist. Innerhalb religiöser Gemeinschaften wird ein Mensch nach seiner „Compliance“
beurteilt, dadurch unterscheidet sie sich von der Moral und dem Recht. Ein Moralssystem kann also nur
Anwendung finden bei denjenigen Menschen, die damit vertraut sind. Verhaltensnormierende Systeme gab es
zu jeder Zeit, in jeder Kultur, die dann auch auf die Menschen Anwendung fanden/finden, die diese gar
nicht kannten/kennen. Die religiösen Systeme, beispielsweise, sind eigentlich Systeme personalen Rechts.
Jedes System legt seine eigenen Bedingungen fest, unweigerlich, und aus den Erfordernissen heraus, die
ihm die Umwelt diktiert. Denkt man an Sklavenhaltergesellschaften, so widerspricht die Anforderung, seinem
Nächsten gegenüber richtig zu handeln, den eigenen Interessen. Stoßen jedoch zwei verschiedene Kulturen
aufeinander, so dauert es nicht lange, bis sie erkennen, daß es in der jeweils anderen Kultur eine verständliche
Moralauffassung gibt.
@ R. Keller mein Lieber, das geht doch klar. Jeder nach seiner Facon. Ginge es den Menschen in der Tat
darum, den Herrn in die Mitte ihres Lebens zu stellen, wäre jede Bemühung um Ökumene redundant. Aber
das Ego!…womit wir wieder beim Hl. Vater wären.
@ Methusalix Ihnen wünsche ich von Herzen, daß Sie Ihr Glaube ein Leben lang wärmen möge. Überlassen
Sie das Zweifeln ruhig den Skeptikern. Vielleicht sind Sie in der günstigeren Lage. Alles Liebe!
@ Dr. Heger Maria wird im Islam hochverehrt. „Es entbrannte im Himmel ein Streit unter den Engeln, wer
Maria aufwarten dürfe“, heißt es im Koran. Allah (Die Bezeichnung für Gott, für Araber jeder Konfession)
„hatte sie auserwählt, gereinigt und geheiligt einen Sohn zu gebären, dessen Name Jesus der Messias
sein würde. Dieser sollte angesehen sein im Himmel und auf der Erde und Allah nahestehen. Als einer der
Engel die Botschaft überbrachte, war sie ratlos und sagte: Herr, wie soll das zugehen, daß ich einen
Sohn bekommen soll, ohne daß mich ein Mann angerührt hat?“ Die unbefleckte Empfängnis ist also im Koran
dokumentiert. Im weiteren Verlauf der Suren 3,33-45, 19,17-21, 21,91, 19,22-33, 5110-115, 61,6, 43,58
bis 64,4, 157-159 berichtet der Koran u.a. von der Gelehrsamkeit Jesu, seinen Wundern und der Tatsache,
daß er gesandt worden sei, die Thora (Bibel) zu bestätigen. Weiter heißt es :“ als er gestorben war,
erhöhte ihn Allah zu sich, so daß ihn die Juden nicht töten und kreuzigen konnten. Der an seiner Stelle
gekreuzigt wurde, war ein anderer.“ Das möchte ich Ihnen unkommentiert zur Reklexion anbieten.
@ R. Keller Der Heilige Vater gilt als hochintelligent. Nach meinem Dafürhalten haftet ihm dieser Ruf
an, aufgrund seines Menschenbildes, das ich unumschränkt teile.
#336 Hypatia 09:19:51 | Donnerstag, 10. August 2006
@ DDL Warum so hart? Nach Eristischer Dialektik ist es möglich so zu disputieren, daß man Recht behält,
fas et nefas. Objektiv im Recht zu sein und sich in den Augen der anderen oder gar in seinen eigenen im
Unrecht zu befinden, ist möglich. Wenn der Gegner meinen Beweis widerlegt, und dies als Widerlegung der
Behauptung selbst gilt, für die es jedoch andre Beweise geben kann; in welchem Fall natürlich für den
Gegner das Verhältnis umgekehrt ist: er behält Recht, bei objektivem Unrecht. Also die objektive Wahrheit
eines Satzes und die Gültigkeit desselben in der Approbation der Streiter und Hörer sind zweierlei.
(Auf letztere ist die Dialektik gerichtet.)
@Philomena Hitlers Popularität hatte zunächst sehr weltliche Gründe, wirtschaftlicher Natur. Wer sich
brüstet, einer Flut von Arbeitlosen Brot und Lohn zu bringen, ist natürlich der Superstar. Ideologien
wurden im weiteren Verlauf einer Minderheit kundgetan, das Gros blieb verblendet. So grauenhaft es einem
erscheinen mag: bereits Plinius zeichnete in seiner Naturgeschichte ein menschenverachtendes Bild von
Personen mosaischen Glaubens, das mehr an zoologische Studien, als an ernsthafte Wissenschaft erinnert.
Ich schäme mich.
Genesis – wortwörtlich? Religion hat doch nicht die Aufgabe, die physikalische Welt zu erklären! Das
wääre mir zu wenig. Es ist aber nicht nur ein Aspekt der Bibel und des Hinduismus, die Entstehung unserer
Welt dem Eingreifen eines Gottes zuzuschreiben. Kreationismus muß vor diesem Hintergrund zwangsläufig
mit der Evolutionstheorie kollidieren. Es ist der weitverbreiteten Akzeptanz gegenüber der spirituellen
Sicht zu verdanken, daß z.B. in den USA Lehrinhalte vermittelt werden dürfen, die den erdrückenden
Beweisen der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse dieses Thema betreffend entgegen stehen. Das geht sogar
so weit, daß wissenschaftliche Magazine mit Banderolen versehen werden, die die Aufschrift tragen: Vorsicht:
enthält antireligiöses Material! Erwähnens- und bemerkenswert finde ich die Ansätze, die Schöpfungsgeschichte
als Allegorie zu sehen, bei Augustinus im 4. Jahrhundert und bei dem jüdischen Gelehrten Philo von Alexandria
im 1. Jahrhundert.
Esse est percipi? Herrje, Ihr laßt Euch aber auch aus der Reserve locken. Nur nicht riskieren, das Stigma
„Antisemit“ aufgedrückt zu bekommen! Und wenn schon, was interessiert es den Mond, wenn ein Hund ihn
anbellt? Maßgebend ist für mich noch immer mein eigenes Gewissen.
@ Ihr Lieben Alle Klartext hat bestimmt etwas für sich, daß ich mich bei diesem Forum nicht im Damenstift
befindet und daher auch nicht mit entsprechender Idiomatik rechnen darf, weiß ich. Es wäre aber schön,
wenn ein klein wenig Netiquette gewahrt würde, einfach des Repekts wegen. Schönen Tag noch!
@ Stimme aus Wien Ende Mai legte Olmert George W. einen Plan für die Befriedung der Region vor, nicht
etwa den Palästinensern. Israel sieht vor, innerhalb von 4 Jahren im Alleingang seine Grenzen zu ziehen,
im Prinzip entlang der Mauer, große Siedlungen sollen annektiert werden. Bush zeigte sich begeistert,
obwohl damit seine eigene Roadmap vom Tisch ist. Kein Einzelschicksal, denn noch kein Friedensplan wurde
je verwirklicht, egal, wer ihn entworfen hatte. Auch Olmerts Plan benachteiligt die Palästinenser auf
inakzeptable Art und Weise, denn es ist nicht vorgesehen, daß ein lebensfähiger, zusammenhängender
Staat entsteht. Jene Palästinenser, die von einem binationalen Staat träumten, dürften mittlerweile
ziemlich desillusioniert erwacht sein.
@ Stimme aus Wien Sie argumentieren mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand! Nicht die Palästinenser wollen
Israel auslöschen, sondern umgekehrt. Israels Liquidierungspolitik hat seine Vorläufer bereits in vorstaatlicher
Zeit. Seit 1967 operieren Elitesoldaten der Armee in den Besetzten Gebieten, um, als Araber verkleidet,
gesuchte Personen zu liquidieren. Das ist Staatsterrorismus und wurde auch in Oslo thematisiert. Aber,
wie immer, zeigt sich Israel Kritik gegenüber äußerst schmerzfrei.
@ Stimme aus Wien Wenn hinten, weit in der Türkei, die Völker aufeinander schlagen… Da läßt es sich
gut resümieren, im Exil. Für die menschliche Geduld gibt es Grenzen und die Zeiten der friedlichen Demos,
sowohl in den Besetzten Gebieten, als bei Peace Now sind wohl vorbei, leider. Das Maß der Güte ist voll
und ich frage Sie, wie verzweifelt Menschen sein müssen, wenn sie sich selbst in die Luft sprengen? Davon
abgesehen haben nicht wenige unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger die „freiwillige Selbstentleibung“
den Gaskammern vorgezogen.
@ Stimme aus Wien Ad 1: Den ersten Krieg – 1947 – 1949 – haben die Terrororganisationen Hagana, Irgun
und Lechi angefangen. Ad 2: „Nine-eleven“ hätte es ohne die fortwährende Erniedrigung und Zerstörung
der palästinensischen Gesellschaft nie gegeben. Last but not least: Das Schicksal, das Ihnen und Ihrer
Familie widerfahren ist, betrübt mich zutiefst.
@ Stimme aus Wien Interessant, Ihr Einwurf, Israel würde von seinen Nachbarn in seinem Existenzrecht
infrage gestellt und dadurch zusammengehalten. Woher mag das nur rühren? Dabei zeigen Sie leider weder
Wirkkette noch Kausalität auf und verkehren das Opfer-Täter-Verhältnis. De facto litten und leiden
unschuldige Menschen unter Israels Schreckensherrschaft. Palästina wirft doch keine Juden ins Meer, warum
sollte man das tun? Jeder 6. Einwohner Jerusalems ist armenischer Abstammung, man nahm diese Menschen
auf, als sie infolge des Genozids flüchteten. Zum Thema Recht auf Heimat, Vertreibung und Schmerz sollten
Sie sich vielleicht einmal mit den Vertretern des Bundes der Vertriebenen unterhalten und/oder sich ein
palästinensisches Flüchtlingslager ansehen.
@ MK „Demokratie“ Bei Musterdemokratie fällt mir speziell in dem vorliegenden Fall „Muster ohne Wert“
ein. Ihnen nichts anderes als Benevolenz unterstellend kann ich zu Ihrer Sicht nur sagen: You ain’t seen
nothing yet!
Rassistischstes Regime der Region Dies ist ein geschlossener Zirkel, off limits, und wer diesem Kaninchenzuchtverein
nicht von vorne herein angehört, hat schlechte Karten, versuche sein Glück vielleicht bei einem anderen
Club, salopp gesagt. In der Tat ist es so, daß Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft nicht etwa
die gleichen, natürlichen Privilegien besitzen wie die jüdischen Mitbürger, denn die zionistische Staatsideologie
kennt nur Bürger jüdischen Glaubens, obwohl 1/5 seiner Bevölkerung Araber sind. Zu keiner Zeit, seit
der Staatsgründung 1948, gab es eine Trennung von Religion und Staat. Für westliches Demokratieverständnis
ist das ein höchst bedenklicher Zustand. Der Spagat zwischen demokratischem Anspruch und rassistischer
Diskriminierung innerhalb seines Apartheidsystems will Israel partout nicht gelingen.
@ Graf von Galen Einverstanden mit allem, was Sie anführen! Nur kann Jordanien die Lösung nicht sein.
Nach der Schlacht von Karame 1968 bildete die PLO in Jordanien einen Staat im Staate, es kam zu bürgerkriegsähnlichen
Kämpfen, als die jordanische Armee gegen die Palästinenser eingesetzt wurde. Mein verehrter Graf, Jordanien
ist ein souveräner Staat und den Palästinensern gebührt der ihrige, er heißt Palästina.
@ Sulpicius Richtig. Kein weiteres Dilettieren beim Versuch Symptome auf Kosten der Betroffenen zu behandeln.
Die Region muß befriedet werden, der politischen Lösung ist gegenüber der militärischen der Vorzug
zu geben.
Lippenbekenntnisse Die laxe Haltung der Weltgemeinschaft gegenüber Kollektivstrafen ist mit verantwortlich
zu machen für die Greueltaten Israels. Bereits der ehemalige Präsident Ezer Weizman sprach die zynischen
Worte: „Der Kampf, in dem wir uns befinden, ist so wie die Suche nach einer Nadel in einem Heuhaufen…
Manchmal, wenn man die Nadel nicht findet, muß man den ganzen Heuhaufen abbrennen.“
Hisbollah Grundsätzlich ist Terrorismus „die Macht der Machtlosen“. Wer in imperialistischer Manier einem
souveränen Staat wie Iran das Recht abspricht, eine Atommacht zu werden, hat keine Ahnung, von wem Europa
in dieser Hinsicht tatsächlich Gefahr droht. Bereits 1982 sprach Dr. Dan Diener, israelischer Regimekritiker,
an der Universität Mainz u.a. über die Tatsache, daß die atomaren Waffen, über die Israel verfügt,
nicht auf seine arabischen Nachbarn gerichtet seien, sondern auf Europa. Nach dem Motto: wenn ihr uns
untergehen laßt, nehmen wir euch mit!
Wasser Benedict, bleiben Sie doch bitte beim Thema: Fakt ist, daß Israel die Herrschaft über 83 Prozent
der Wasserquellen ausübt und daß 73 Prozent der Bevölkerung der Westbank kein fließendes Wasser besitzen.
Ca. 95 Prozent der Agrarflächen der Westbank sind ohne Bewässerung unfruchtbar. Alle Tiefbrunnen befinden
sich in israelischer Hand. Während Palästinenser um die Erlaubnis kämpfen müssen, Brunnen bohren zu
dürfen, plantschen Siedler in ihren wohlgefüllten Swimmingpools.
Legitim Was Karl Murx schreibt, finde ich konstruktiv und völkerrechtlich einwandfrei. Es wäre schon
viel gewonnen, wenn die russischen Einwanderer, fast 1 Mio seit 1989, wieder in ihre Heimat zurückgingen.
Der Gaza-Streifen platzt aus allen Nähten, die Menschen dort brauchen ihre knappen, von Israel vorenthaltenen,
Wasserkontingente selbst, sie sind auf Arbeit in Israel angewiesen. Land ist nicht beliebig zu vermehren,
auch wenn Israel in seinen Großmachtsphantasien das glaubt, da sollten jene bevorzugt sein, die dort
geboren sind. Diesen Grundsatz möchte ich auf alle Einwohner des Hl. Landes angewendet wissen.
Kein Frieden für Israel Ich bin weit davon entfernt, Judenfreunde in ihrer kritiklosen Affenliebe zu
Israel bekehren zu wollen. Nur bin ich der Meinung, Empathie müsse allen leidenden Menschen entgegen
gebracht werden und nicht nur nach eigener weltanschaulicher Selektion einer favorisierten Volksgruppe.
Die Lage der Palästinenser und Libanesen ist unbeschreiblich, den israelischen Politikern spreche ich
jeden Willen zum Frieden ab. „Frieden ist nicht Abwesenheit von Krieg. Frieden ist eine Tugend, eine Geisteshaltung,
eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit“ Baruch Spinosa
Eijeijei Nicht alle Araber sind Semiten, aber was soll das? Es erfüllen auch längst nicht alle Israelis
die Voraussetzungen, die zu erfüllen sind, wenn man als Jude anerkannt werden möchte. Ein Jude muß
eine jüdische Mutter haben, darf nur von den 12 jüdischen Stämmen abstammen. Aber was hat die demokratisch
gewählte Unrechtsregierung, was hat Zionismus mit Religion zu tun? Wollen wir Katholiken denn nicht alle
im Vatikan leben?
Stand ich daneben? In etwa so, wie die gefolterten, entrechteten Palästinenser „neben sich stehen“, ob
der Greueltaten des barbarischen israelischen Terrorregimes? Möge Ihnen, Verehrtester, im Leben ein solches
Schicksal erspart bleiben.
Salonpalaver Ist einer der Diskussionsteilnehmer Palästinenser? Nein, dann weiß er nicht, wovon er spricht.
Graf von Galen kommt in seiner Analyse der Wahrheit sehr nahe. „Aber jetzt werde ich keine Worte mehr
darüber verlieren. Denn dies muß man fühlen, man kann nicht darüber reden. Und diejenigen, die noch
nie die Hand darauf gelegt haben, werden vielleicht in ihrem Herzen darüber lachen und niemals weiser
sein.“ Jeremy Taylor