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#45 23er Hansl 20:40:36 | Mittwoch, 30. August 2006
„Ich bekomme genau das, was Pünktchen auch hatte!“ Tut sich da eine Bildungslücke bei Pünktchen auf?
Ab in die Videothek: Das ist ein Zitat aus einem Kinofilm, der übrigens jedes Jahr zu Weihnachten auf
mindestens drei Sendern gespielt wird. Harry and Sally.
#31 23er Hansl 17:01:20 | Dienstag, 29. August 2006
aja, und hier in dieser Ecke … wird wieder verharmlost und relativiert. wir wissen doch alle, die alliierten
haben österreich 1945 scheinbar befreit, nachdem es hitler 1938 scheinbar besetzt hat und angehörige
der jüdischen religion haben sich scheinbar in den sieben jahren dazwischen irgendwo im wald verlaufen
und sind bei sonnwendfeuern verunglückt, weil unser bester freund gudenus meint, dass in mauthausen scheinbar
die duschen nicht richtig funktioniert haben, und deshalb kann da scheinbar nichts gewesen sein, weil
die alliierten haben das vorgetäuscht. scheinbar macht eine in ihren augen oportune meinung zu abtreibung
gleich einen guten menschen aus jedem noch so braunen …
#6 23er Hansl 16:53:55 | Dienstag, 29. August 2006
Wichtiger Lernschritt! Päpste können Exorzismen machen, die nicht funktionieren und sogar so schief
gehen, dass Jahrzehnte später noch Katholiken Internetseiten im Geiste des zu exorzisierenden betrieben.
#63 23er Hansl 16:36:01 | Dienstag, 29. August 2006
die antisemitischen anwürfe mancher bibeltexte sind natürlich ein gefundenes fressen für alle, die
sich unter dem mantel des katholisch-seins ein bisserl was von ihrem latenten juden-hass von der seele
schreiben wollen. Aber auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis ihre steinbruchexegetischen Umtriebe
einen fundierten Widerspruch finden werden! Meine Herrschaften, genau dieser UMgang mit der Bibel ist
es, denn die päpstliche Bibelkongregation in ihrer Instruktion verurteilt hat!
#24 23er Hansl 16:31:32 | Dienstag, 29. August 2006
So ganz bin ich hier wohl noch nicht durchgestiegen. Das mag Stimmen. Ich weiß ja nicht, wen Sie mit
„meine Herren“ ansprechen wollten, aber wenn Sie sprachliches Niveau fordern, dann sind Sie hier total
falsch. Dies ist nämlich die einzige Internetseite der Welt, wo das sprachliche Niveau der Redaktion
noch schlechter ist als das der meisten User.
#29 23er Hansl 16:29:23 | Dienstag, 29. August 2006
Ich kann nicht verstehen, dass man sich über „Unterstützung“ aus dieser Richtung freut. Ich verstehe
das einfach nicht, da verbringen kreuz.net User den ganzen August vor dem Internet, posten ungefähr zwei
Drittel der bis zu 580 Kommentare unter einen Artikel, nur um jemanden davon zu überzeugen – nein, die
Abtreibungsgegner sind nicht unvernünftige Naivlinge, die in ihrer fundamentalistischen Verbohrtheit
in Wirklichkeit den Abtreibungskliniken in die Hand arbeiten. – nein, die Abtreibungsgegner sind nicht
gewaltbereit. – nein, die Abtreibungsgegner werfen nicht mit Plastikembryonen. – nein, die Abtreibungsgegner
wollen nicht verhindern, dass sozialpolitische Maßnahmen gegen die Abtreibung gesetzt werden und dann
… dann macht das die Redaktion in einem kaputt, indem sie unverhohlene Freude und Applaus für einen
rechtsradikalen Neonazi auf Lager hat, nur weil der etwas gegen Abtreibungen gesagt hat. Was soll ich
mir jetzt von denen denken, die mir und anderen ein Monat lang erklären wollten, dass Abtreibungsgegner
in Wirklichkeit keine Rechten, keine Fundamentalisten sind sondern ganz vernünftige Leute?
#60 23er Hansl 13:12:49 | Sonntag, 27. August 2006
ja, hab ich schon gelesen … kreuz.net-Red schläft wieder … oder vielleicht gefällt nicht, dass sich
der Herr ziemlich korrekt ausdrückt (bei aller inhaltlichen Kritik, das muss man ihm lassen!): Abtreibung
sei „eine Tötungshandlung“ und daher „grundsätzlich strafbar“, sie „wird nur unter bestimmten Voraussetzungen
nicht verfolgt“, erklärte der Jurist. Aber ich weiß schon, was der neue Traumjob in Österreich werden
wird: Sekretärin in einer Abtreibungsklinik! Vielleicht kann man in Zukunft Abtreibungskliniken ohne
Ärzte aufmachen, in denen man nur den Wunsch bekannt gibt, abzutreiben, sichs dann überlegt und kassiert!! Naja, wirds nicht spielen, leider. Wenn er jetzt vielleicht aber noch vernünftige Vorschläge bringt
auch …
#28 23er Hansl 19:17:25 | Samstag, 26. August 2006
Wenn die Fahrräder in China so abgestellt werden, dass sie umfallen können, dann wird es in der Karibik
nie Gletscher geben! Wenn der Ministrantendienst aber den Mädchen anvertraut wird, dann verschwindet
die Gelegenheit, um potentielle Priesteramtskandidaten zum Altar hinzuführen. ?:) ?:) ?:)
#80 23er Hansl 19:14:53 | Samstag, 26. August 2006
pfuh … mein großes Beileid an die Kinder, die von ihren Eltern dazu genötigt werden, bei diesen pädagogischen
Feuersteins und Geröllheimers in die Schule gehen zu müssen.
#12 23er Hansl 19:08:59 | Samstag, 26. August 2006
Womit haben wir uns für ceterum censeo I dieses ansehnliche Bild verdient? Was zeigt das Bild eigentlich?
Eine Verbrennungswunde eines Katholiken, der ein zu heißes Thema angefasst hat?
#19 23er Hansl 13:37:45 | Donnerstag, 24. August 2006
Ich kenne katholische Schulen, in denen nicht einmal zum Unterrichtsbeginn gebetet wird Das ist auch richtig
so. Beten passiert – so die katholische Katechetik – entweder individuell als Dialog zwischen dem Menschen
als Person und Gott, oder in der Gemeinde. Und es wäre falsch, die Schüler in eine künstliche Gemeindesituation
zu drängen!
#48 23er Hansl 13:34:00 | Donnerstag, 24. August 2006
na wie jetzt? privatsache also das ist meiner Meinung nach nicht logisch. entweder Sexualität ist Privatsache,
dann ist es auch Privatsache, was bravo schreibt und erst recht Privatsache, ob man es liest oder nicht.
Wenn die aufklärenden katholischen Eltern so super-fit sind, wie das die Hageböcksche Artikelflut zum
Beispiel behauptet, dann kann doch einem so aufgeklärten Kind wurscht sein, was bravo schreibt. ich mein,
was anderes ist, wenn die Dr. Sommer-Ratschläge in der U-Bahn über Lautsprecher verkündet werden. Nächster
Halt: Bahnhof Zoo. Homosexuellenklappe. Wir ersuchen aus Rücksicht auf Spanner beim Sex die Türe offen
zu lassen.
#9 23er Hansl 12:09:12 | Donnerstag, 24. August 2006
nönö … die 50er-Jahre mit ihren Sex-Drugs-Rock’n’Roll … das waren doch sowas wie die vor68er, oder?
Mir fallen bei der Beschreibung die Dorfschulszenen aus Schlafes Bruder ein.
#5 23er Hansl 11:30:51 | Donnerstag, 24. August 2006
@Navon: da mp3-Player nur mehr wenige cm groß sind … Dann werden wahrscheinlich die Pädagogen dort
zum Wohle der Kinder ein bisschen Pater Hermann spielen und sicherstellen, dass nicht irgendwo ein mp3-Player
versteckt ist. Das ganze läuft dann unter dem Motto Göffingen goes Hollabrunn und im Oktober lesen wir
auf kreuz.net: Hollabrunn liegt mehr als 80 Kilometer südlich von Stuttgart und ist nur knapp nicht in
der Diözese St. Pölten.
#42 23er Hansl 10:45:04 | Donnerstag, 24. August 2006
Eifersucht Anmerkung: FfbG … Fortsetzung folgt bei Gelegenheit. Jetzt zum Beispiel. ja, symptomatisch
ist auch die offensichtliche Eifersucht auf Personen, die ihre sexuellen Bedürfnisse in die Ganzheit
ihres Mensch-Seins integrieren können. Zwar entrüstet man sich darüber, doch trägt die Entrüstung,
das Blanke entsetzen nichts anderes zu Tage als die verdrängten Wünsche danach, selbst auch die eigene
Sexualität integrieren zu können und sich nicht nur ausschließlich in der moralischen Entrüstung über
die Sexualität anderer Befriedigung verschaffen zu können. Das ist ein wesentlicher Punkt für das Verständnis
von kreuz.net.
#37 23er Hansl 09:54:46 | Donnerstag, 24. August 2006
Das Wesen der menschlichen Geschlechtlichkeit: @zwobbel Es stimmt schon, was der Mitdiskutant weiter unten
meinte: Es ist ein dringend notwendiger erster Schritt, das Wesen der menschlichen Geschlechtlichkeit
besser verstehen zu lernen! Das kann man nicht auf eine normativ verfügte Zielgerichtetheit der selbigen
reduzieren, dafür gibt auch die Lieblingskeule prüderistischer Argumentation, das Naturrecht, keinen
Anhaltspunkt. Ein einzelner, kleiner Teilaspekt, den man zum Beispiel im Wesen der menschlichen Geschlechtlichkeit
dringend erkennen muss ist der Faktor Macht! Alleine dieses Detail ist derart facetten- aber auch aufschlussreich,
dass es mir direkt fahrlässig erscheint, wenn Sie auf diese Aussage antworten, in welche Ordnung und
zu welchem Zweck der allmächtige Gott den Menschen erschuf. Genauso wie über die ausgeübte Sexualität
wird auch in Debatten darüber, besonders im moralisierenden Verdammen massiv sexuelle Macht ausgeübt.
Diese Internetseite ist voll davon. Die Art sexueller Macht, die hier ausgeübt wird, ist zudem signifikant
von religionspsychopathologischen Vorstellungen geprägt: das Beständige, über ein „normales“ Interesse
hinausgehende Thematisieren (wie viele Medien haben sonst noch mehr als ein Bild und drei Zeilen über
das Bravo-Jubiläum berichtet?) sexueller Themen zeigt eine tiefe Sehnsucht nach Sexualität. Die pejorative,
abwertende Sprechweise (die genau diese Sehnsucht übertünchen soll) will in selbstbestrafender Weise
davon ablenken, dass sie nur Vorwand für die Befassung damit ist, die Eifersucht…FfbG
konservative Desinformation. Diese Behauptung erklärt sich aus dem Zusammenhang des letzten Artikels
zu diesem konkreten Thema, in dem gefordert wurde, man solle zu diesem Thema weniger Wissen und mehr Staunen
vermitteln. Ich bin mir sicher, am unteren Ende des Artikeltextes befindet sich ein Link. Ich hoffe, diese
Lektüre kann das klären.
schön: so viele mitstreiterInnen für einen ordentlichen aufklärungsunterricht Das Problem an der Sache
ist: Die einen wollen von Bienen und Blümchen erzählen, wie die Wachstafel ganz am Anfang gezeigt hat,
die anderen wollen eine Aufklärung, die zum sexuellen Leichtsinn ermutigt. Dazwischen gehen jene, die
der Meinung sind, dass eine Aufklärung ordentlich, umfassend und ohne Tabus von statten gehen soll, einfach
in der Minderheit. @FritzG: Umso weniger stört es mich, wenn jemand die selbe Meinung in einem Posting
vertritt. Schließlich ist man in der Mitte immer eine Minderheit, zumindest „akkustisch“ Es wird Zeit,
dass die Autoren und Redakteure von kreuz.net mal folgende Artikel schreiben: Wem nützt konservative
Desinformation anstelle von Sexualkunde? Abtreibungskliniken freuen sich auf ein kräftiges Umsatzplus!
Wem nützt Sexualkundeunterricht, der zu sexuellem Leichtsinn animiert? Abtreibungskliniken freuen sich
auf ein kräftiges Umsatzplus! Vielleicht sieht man dann, das beide Extreme den selben Herren dienen!
btw: Um ein Auto lenken zu dürfen, muss ich Verkehrsregeln lernen, den Motor verstehen, Sicherheitsbestimmungen
lernen, … Wieso darf ich Sex haben, ohne zu wissen, was ich da tue, riskiere, verursachen könnte?
Sexualkundeunterricht in der Schule Das ist jetzt schon der fünfte oder sechste Artikel dieses Monat,
der versucht, mit irgendeinem Vorwand zu behaupten, man müsse den Sexualkundeunterricht aus der Schule
verbannen. In puncto Skurillität und Unterhaltungswert hat mir persönlich der letzte am Besten gefallen,
aber das ist Geschmackssache. Was keine Geschmackssache ist sind die Inhalte und Argumentationen. Zuerst
einmal – ich hoffe, hier sind sich alle einig (auch wenn manche Ansichten daran zweifeln lassen) – wir
schreiben das Jahr 2006, das in gut vier Monaten enden wird. Der argumentative Feldzug gegen die Notwendigkeit
der Aufklärung beginnt mit einem Schulprojekt aus dem Jahr 2005, führt über eine Presseerklärung aus
dem Jahr 2003 bis zu einer Untersuchung aus dem Jahr 2001, von der zuerst behauptet wird, sie wiederlege
den Inhalt der 2 Jahre jüngeren Presseerklärung, die sich dann aber als eine Studie zum Thema Vertrauenspersonen
entwickelt. Ich habe hier schon öfters ein Plädoyer für eine tabulose, bedingungslose und uneingeschränkte
Aufklärung der Jugendlichen hingelegt. Das Problem bei diesem Artikel ist, dass er zeigen will: Brauchen
wir nicht! Besser garnicht. Überlassen wir den Eltern. Das ist allerdings ein großer Irrtum. Was dieser
Artikel schildert, zeigt nur, dass eine umfassende und tabulose Aufklärung keine Aufgabe ist, die irgendwelche
sexinteressierten Personen erfüllen können, sondern eine Aufgabe, die ein Zusammenspiel verschiedener
Disziplinen und Methoden erfordert! Das kostet Geld und da…
#24 23er Hansl 13:27:13 | Freitag, 18. August 2006
Vermute vermutliche Gründe – ein fünf-Schritte-Programm des Traditionalismus Die Strategie ist doch
ganz einfach und von anderen Themen, die hier auf kreuz.net breitgetreten werden schon bekannt. Schritt
1: Wegen gewisser Missstände wird eine Veränderung durchgeführt. Schritt 2: Als Traditionalist ist
man natürlich gegen die Veränderung. Schritt 3: Man sabottiert die Veränderung und diese kann die Missstände
natürlich nicht von einem Tag auf den anderen beseitigen. Schritt 4: Ab der Veränderung macht man natürlich
nur diese für die Missstände verantwortlich und leugnet deren vorherige Existenz vollkommen. Schritt
5: Man postuliere nun, dass die Rücknahme der Veränderung die vorgeblich durch sie verursachten Missstände
unverzüglich beseitigen könnte. Mit diesem fünf-Schritte-Programm kann man alle wesentlichen gesellschaftlichen
und kirchlichen Themen abhandlen: von Liturgie, Exegese bis zu Homosexualität und Sexualaufklärung.
#33 23er Hansl 12:15:08 | Donnerstag, 17. August 2006
gut, dass der Duden nach katholischer Lehre nicht unfehlbar ist. Ich finde die Form trotzdem für einen
Humbug sondergleichen, denn es hat schon seinen Sinn, dass Genetivkomposita im Deutschen durch Voranstellung
des Genetivs gebildet werden. Dass das im Duden von 1952 drinsteht zeigt nur, dass dieses Machwerk damals
schon der Linie folgte, der es heute auch folgt: Dialekte und Dialektderivate als wertvolle Bereicherung
der Sprachentwicklung werden ignoriert und jeder Wortschöpfungshumbug wird unreflektiert übernommen:
siehe Muttergottes, googeln, … Zu dem noch eine Fußnote: der Duden entbehrt ohnehin jedlicher Verbindlichkeit,
Gott sei Danke (oder gottseidank) haben wir ja das Österreichische Wörterbuch.
#509 23er Hansl 15:41:47 | Mittwoch, 16. August 2006
alles Dinge, die für eine besonnene Diskussion sprechen. Somit stimmt es wirklich, was Piroschka gemeint
hat, dass eine unbesonnene, radikale Haltung die Durchsetzung von christlichen Positionen in der Problematik
behindert! Nach über 500 Äußerungen würde ich das wirklich für einen kleinen, aber wertvollen Ertrag
der Debatte halten!
#24 23er Hansl 15:32:02 | Mittwoch, 16. August 2006
Aloah … gut, dass sie wenigstens zugeben, ungelesen auf Beiträge zu antworten. auch das eingeständnis
ihrer praxis, einfach auf jemanden zu schimpfen, nur weil ihnen wer nicht zu gesicht steht, finde ich
äußerst fair. bleibt noch die frage nach ihrer penetranten Duzerei, aber wahrscheinlich haben sie einen
job in der putzkolonne von ikea und kennen daher keine anderen umgangsformen Aber wissen sie, was ich
abgesehen davon, dass sie offensichtlich bewusst den Kotzbrocken abgeben, von ihrer Art und ihrem Ton
halte: Im Übrigen werde ich der Redaktion vorschlagen:
#506 23er Hansl 15:11:30 | Mittwoch, 16. August 2006
eine Unwillkommene Realität und schon sind sie bei §en. Fragen Sie doch mal Merkel, Stoiber, … ob
sie bereit sind, eine Initiative zur Änderung der derzeitigen Rechtslage zu ergreifen. In Österreich
haben klar alle Parteien immer wieder die Fristenlösung als Heilige Kuh dargestellt, auch wenn keine
Partei meint, damit zufrieden zu sein. Vielleicht stimmt es wirklich, was früher hier öfters gesagt
wurde, dass das Thema durch Radikalpositionen einfach derart vergiftet ist, dass eine vernünftige Debatte
nicht möglich ist?
#10 23er Hansl 15:07:02 | Mittwoch, 16. August 2006
politisches Missverständnis Die Schwarzen sind keine Christliche Partei, nirgends! Das ist das große
politische Missverständnis, dass ein Logo für den Inhalt genommen wird. Christen sollten sich schon
lange von dieser Praxis abgewandt haben, aber falsche Bekenntniswürdigung widerspricht dem immer wieder:
Christliche Parteien erkennt man daran, dass ihre Inhalte und Prinzipien christlich sind. Man erkennt
sie nicht daran, dass ein Emblem „christlich“ irgendwo auf ihren Fahnen geheftet ist. Deutlich wird das
in Österreich, wo eine ganze Legislaturperiode nie die Rede von Christdemokraten ist, im Wahlkampf aber
alle Schwarzen jede Gelegenheit nutzen, um zu verkünden, ihre Partei sei Christdemokratisch. ‘ Nach den
Wahlen sind sie wieder Neoliberal. Bei der CDU ist das nichts anderes, was die CSU betrifft, würde ich
zu mehr Differenzierung raten.
#8 23er Hansl 15:00:39 | Mittwoch, 16. August 2006
Beobachterin, Rüdiger Keller und -Agnostiker- treiben sich schon auffällig viel auf einschlägigen Internetseiten
herum. Vielleicht findet Herr Humer in diesem Kreis einen Nachfolger. Wird der dann eigentlich auch im
Konklave gewählt?
#22 23er Hansl 14:55:03 | Mittwoch, 16. August 2006
Aloah zeigt wieder, dass er icht verstanden hat, worum es geht. Würde lesen helfen? Mal völlig abgesehen
von den sinnlosen und haltlosen und unverschämten Beschimpfungen. Würden Sie sich vielleicht darüber
informieren, worum es in einer Diskussion geht, bevor Sie so vehement mit ihrer ganzen verbalen Brutalität
und Tollpatschigkeit eingreifen!
#504 23er Hansl 14:51:05 | Mittwoch, 16. August 2006
politisches Spektrum … Ich denke, dass das ganze politische Spektrum gefragt ist, so gesehen habeen
Sie natürlich recht. Die Linke hat ihr Problem mit der Thematik, vor allem argumentativ hinsichtlich
der sonstigen Linken Theorie und auch mancher Prinzipien, aber das war nicht mein Thema. Die Teile des
politischen Spektrums, die sich Christliches auf ihre Fahnen heften haben ihr Problem bei der Thematik
im praktischen Umgang mit dem Thema und mit der Rechtslage, die sowohl von österreichischen als auch
von deutschen Politikern dieser Couleur immer wieder als unantastbar hingestellt wurde und wird.
#502 23er Hansl 14:12:29 | Mittwoch, 16. August 2006
Köln … Aus manchen Perspektiven ist eben alles außer Bayern Norddeutschland. Zugegeben, ich hätte
in der Aussage auch keinen Fehler gefunden. Gut, aber ich stamme aus einer Gegend, in der jedes Kaff an
der Autobahn eine Nord- und Süd- oder Ost- und Westabfahrt bekommt und dann noch den Gemeinderat mobilisiert,
weil man eine Ausfahrt Mitte möchte. Schade eigentlich, dass man in Deutschland die Beratungspflicht
nicht auch zur Erhebung von Daten zur Ursachen- und Motivforschung nützt. Offenbar war es politisch nicht
gewünscht, nachhaltige Maßnahmen gegen Abtreibungen zu entwickeln. Das sind eben die angeblich sooo
christlichen Regierungen, die ihr christliches Element zu Wahlzeiten aushängen und sonst puren Neoliberalismus
betreiben. In Österreich wird das zur Perfektion getrieben, im Wahlkampf lässt man sich mit Bischöfen
sehen, bei Wallfahrten und nach der Wahl wird alles Christliche wieder verstaut und auf den Parteidachboden
geräumt.
#19 23er Hansl 14:03:24 | Mittwoch, 16. August 2006
wirklich? Na dann heißt das ja, dass kreuz.net zur neuesten deutschen Rechtschreibung wechselt. Also
ich meine, ich kann jetzt nicht überprüfen, ob der Unsinn tatsächlich im Duden steht, aber da im Duden
viel steht, glaub ich es halt einmal. Jedenfalls ist es klar, dass sich Genetiv-Komposita im Deutschen
so bilden, dass der Genetiv vorangestellt wird. Ein nachgestellter Genetiv ist mir in keinem Fall bekannt,
vor allem deswegen, weil sich dadurch ein Kompositum mit Genetivendung ergibt, von dem man annehmen muss,
dass es der Genetiv eines Kompositums ist – daher meine Frage nach dem Muttergott. Jetzt könnte man versuchen,
zu klären, ob der Duden der alten Rechtschreibung dieses Konstrukt als „Ausnahme“ angeführt hat, oder
ob der Duden das erst in der neuen Rechtschreibung tut, und je nach Ergebnis vielleicht darauf drängen,
dass kreuz.net auch nach der neuen Rechtschreibung abgefasst wird (wäre vor allem deswegen sinnvoll,
weil die meisten Autoren die alte Rechtschreibung ohnehin nicht beherrschen und glauben, wenn sie jedes
ss durch ein ß ersetzten, dann ist das schon alte Rechtschreibung). Nun, trotzdem finde ich an den Begriffen
Gottesmutter und Mutter Gottes nichts auszusetzen und halte es daher für absurd, einen Begriff wie Muttergottes –
der genauso der Genetiv sein könnte, der zu einem heidnischen Muttergott gehört – dafür zu verwenden.
Damit kann man sich zumindest ersparen, von mir ständig provokativ auf den Muttergott hingewiesen zu
werden.
#1 23er Hansl 17:41:14 | Dienstag, 15. August 2006
Was wirklich überzogen ist, nämlich überzogene Inkompetenz, ist der absolut falsche und dumme Aus-
druck Muttergott, Genitiv: Muttergottes. Ich wollte das hier nur noch einmal deponieren, weil die Redaktion
immer noch nicht klug genug war, um den Muttergott aus ihrem theologischen Obstsalat zu entfernen und
wahlweise eine Gottesmutter oder eine Mutter Gottes daraus zu machen. Bitte an einen Muttergott glaube
ich nicht, auch nicht wenn er im 2. Fall auftritt, und ich glaube, dass jemand, der an einen Muttergott
glaubt, garnicht Christ sein kann!
Meinung. Das war die Frage. Das war die Antwort. Die Antwort ist übrigens richtig. Nur Sie interpretieren
sie falsch. Die Kommissionen wurden nach Meinungen gefragt, sie haben Meinungen zur Antwort gegeben. Diese
Meinung ist übrigens richtig, sonst würde auch die (mir gefällt der Vergleich auch sehr) Oldtimerlizenz
nicht rechtens sein. That’s it! Alles andere ist wunschdenken von Trabbifahrern!
#495 23er Hansl 18:06:03 | Montag, 14. August 2006
Dammbruch Ich hatte mir zwar vorgenommen, den akuten Mangel an Intelligenz, der hier unter dem Lesernamen
Aloah vorgetragen wird, geflissentlich zu ignorieren, doch leider wird aus diesem Vorsatz nichts: der
Mensch hinter dem noch so perfekten Nickname ist halt schwach. (Jetzt könnte man natürlich sagen, bei
dem Nick müsste ich in der Schwäche sofort essen gehen, aber das ist eine andere Geschichte). Offensichtlich
habe ich den Mangel, den Sie repräsentieren, bisher noch unterschätzt, denn sie bringen ein uraltes
Anfängerargument, das seit ewigen Zeiten schon entkräftet ist: DAMMBRUCH! Diesen Dammbruch gibt es nicht
und gab es nicht! Die Zahl von Abtreibungen ist historisch nur einmal signifikant gestiegen, als sich
die Kenntnisse verbessert haben, die dafür notwendig waren, ungewollten Nachwuchs vor der Geburt zu bekämpfen
(klingt brutal, ist es auch), weil man zuvor einen Gutteil davon erst während oder nach der Geburt bekämpfen
konnte (klingt noch brutaler, ist es auch!). Ansonsten haben sie die mehr oder weniger eine konstante
Abtreibungsrelation, unabhängig von gesetzlichen Bedingungen.
zurückrudern angesagt, oder? oh, mal was erfreuliches? na da wird es in den Postings jetzt heftigstes
Zurückrudern geben? Oder vielleicht ist den lefebristen endgültig die Lust vergangen, wieder katholisch
zu werden?
Missale Romanum ex decreto sacrosancti oecumenici Concilii Vaticani II instauratum auctoritate Pauli PP.VI
promulgatum Danke. Sie sagen in Prägnanz und Kürze, was schon in meinem ersten Posting stand! Aja, hat
mich da wer als Häretiker bezeichnet?
#484 23er Hansl 15:47:01 | Montag, 14. August 2006
jetzt erklären sie bitte aber auch, dass ein rekurrieren auf andere, die zufällig der selben meinung
sind, auch nicht die tolle argumentationslinie ist!
#478 23er Hansl 15:21:14 | Montag, 14. August 2006
andererseits ist es aber eine sackgasse, die diskussion hier zu führen! Also wenn das die Intention ist,
die hinter der Debatte steht, dann finde ich es ziemlich unnötig, die Diskussion hier zu führen, es
sei denn, man hätte sich vorher darauf geeinigt, dass es eben darum geht, eine Haltung zur Abtreibung,
insebsondere zur Fristenlösung, zu finden, die solche Eigenschaften hat. Das wäre sicherlich sachpolitisch
ein mehr als wertvoller Erfolg. Aber Pirsoschka hat ja gestern schon kritisiert, dass genau das von Pünktchen
nicht gewünscht ist, sondern Pünktchen rein an einer innerkirchlichen Argumentation interessiert ist.
(So als ob Lebensschutz nur für Schwangerschaften katholischer Mütter gefordert wäre – lautete glaub
ich die Kritik.) Ansonsten dreht man sich unweigerlich in eine neue Spirale, die eine Anfeindung der danach
gewonnen, wertvollen Position zur Folge hat, weil man wiederum auf dem Standpunkt stehen wird, dass man
doch nicht aus so niederen Motiven wie einem effektiven Lebensschutz für viele ein klitzekleines nichteinmal
dogmatisiertes christliches Grundprinzip leicht relativieren dürfe. (Das war ungefähr der Vorwurf von
Pünktchen an Piroschka (und in Folge auch an alle anderen), damals zu Beginn dieser Diskussion hier).
#473 23er Hansl 14:28:56 | Montag, 14. August 2006
@PünktchenII Einerseits bin ich sehr erfreut, Argumentationen von Ihnen zu lesen, andererseits bin ich
etwas erschüttert, dass es sich um eine Argumentation handelt, die klar für den Beginn des menschlichen
Lebens mit der Nidation spricht – wenn sie ihrer Argumentation auch eine andere Schlussfolgerung aufsetzen.
Und: wenn ich richtig verstehe, meinen Sie, dass die Biologie die Fragevarianten 2) und 3) bejahen würde
(beantworten kann sie ja immer); hier ein Problem besonderer Art: Sie kehren wieder auf die zwei Postings
zuvor abgelehnte Erbinformationsargumentation zurück. Da müssen wir uns etwas Klügeres einfallen lassen.
PS: Zur argumentativen Flachtümpelrückenschwimmerei von Aloah sei nur eines gesagt: Wenn Sie mit ihrer
Umwelt auch so umgehen, wie mit den Leuten im Forum hier, wundert mich nicht mehr, dass sie offensichtlich
den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben!
ich würde für die illustration des artikels mit einem dritten bild plädieren Welches Bild? Einen Screenshot
von diesem Artikel! Unterschrift: So wie bei den anderen auch: Nationalsozialistische Propaganda!
#467 23er Hansl 13:17:02 | Montag, 14. August 2006
@aloah … postulieren ist ehrlicher als begründete fragen herzuleiten? na da haben sie aber ein supertolles
ehrlichkeitsverständnis, alle achtung. naja, schimpfen und beleidigen ist ja auch ehrlicher als argumentieren,
wie sie selbst zeigen. bringen sie mal argumente statt beschimpfungen, dann reden wir weiter
naja, dem hat hier in der Diskussion niemand widersprochen. dass weder red noch fsppx (osä) davon eine
Ahnung haben, dürfte nichts neues sein. Der Indult – finde den Vergleich super – ist soetwas wie die
Oldtimerlizenz. Einen Neuwagen mit diesen Abgaswerten und diesen Sicherheitsmerkmalen würde niemand kaufen!
Daher ist ja die Frage, ob die Argumentation schlüssig ist, dass man die Alte Fassung gleichwertig neben
die erneuerte Fassung des selben Ritus stellen soll, sozusagen das Markus-Auto als Neuwagen zulassen?
Hier steht ein klares Nein. Die Oldtimerliebhaber müssen Oldtimerliebhaber bleiben. Man kann sie vielleicht
ein bisserl weniger schief anschauen, aber mehr auch nicht.
#465 23er Hansl 13:08:55 | Montag, 14. August 2006
entwaffnend? also ich wollte bestimmt nicht in ihre Strategien pfuschen, tut leid, wenn ich das getan
habe. Meiner Ansicht nach war der Beweis, dass Pünktchen nicht in der Lage ist, eine eigene Behauptung
stringent zu begründen und den eigenen Ansprüchen, die andere gestellt werden, selbst auch gerecht zu
werden, schon längst erbracht. Schließlich beschäftigt sich Pünktchen neuerdings lieber damit, in
Fankleidung vor dem Fernseher zu sitzen und Paparatzi zuzujubeln! Daher wollte ich die Diskussion insofern
beschleunigen, als dass die Anfrage an die Naturwissenschaften nicht näher zum Ziel führt sondern uns
erst wieder auf die Frage nach dem Beginn des Lebens zurückwirft. Das Lehramt sagt nichts dazu (man könnte
höchstens das Mariendogma von der Unbefleckten Empfängnis als Anhaltspunkt sehen, aber damit hat man
sich in mehrerlei Hinsicht in eine Sondersituation gestellt: nirgends sonst wird Empfängnis und Beseelung
simultan gedacht und bei einer Frau dies anzunehmend ist ein radikaler Traditionsbruch) und die Aussagen
über die Abtreibung gehen von einem ungeprüften, unargumentierten Postulat aus, dass den Beginn des
menschlichen Lebens eher vom Samenleiter in den Eileiter verschoben hat, weil ersterer argumentiv nicht
mehr haltbar war, als dass es diesen bewusst dort angesetzt hätte. Aber das haben sie ohnehin schon selbst
argumentiert. Fazit: Wenn wir den Beginn wirklich brauchen, kann das lange dauern? Ich würde daher sogar
widersprechen: Wir brauchen keinen Beginn, sondern einen Anfang!
Zweiter Denkfehler @Seminarist: Da gebe ich Ihnen grundsätzlich recht, was ihre Auffassung von Messe
betrifft, die nicht Gesetz oder Gegenstand des Gesetzes sein sollte. Nur sehen das jene Leute anders,
deren Argumentation im Artikel (hoffentlich halbwegs richtig) wiedergegeben wird. Sie zitieren nämlich –
und das ist ihr zweiter Denkfehler – aus der Bulle ‘Quo Primum’ vom 14. Juli 1570 zuerst eine Einleitung,
die auf die immerwährende Geltungsdauer abzielt, dann eine Verfügung: Die Messe solle immer nach diesem
Messbuch, dem römischen Messbuch gelesen werden! Nun hat man sich gerade durch diesen „Beleg“ zwei argumentative
Eigentore geschossen: Erstens entkräftet dieser das Gewohnheitsrechtsargument, wie ich schon unter Erster
Denkfehler erläutert habe. Zweitens spricht genau dieser Bezug gegen die Erlaubtheit der „alten“ Messe:
das römische Messbuch wurde 1970 erneuert und nicht ersetzt. Stünde es im Gegensatz zu einem Konkurrenzmessbuch,
würde die Argumentation mit Quo primum voll einschlagen. Doch es ist immer noch das römische Messbuch,
auf das sich Quo primum bezieht, und es ist heute gültig in der Fassung, in der es 1970 abgeändert wurde.
Daher heißt der Auftrag, die Messe solle immer nach diesem Messbuch, dem römischen Messbuch gelesen
werden, dass es nicht erlaubt ist, sie nach einer anderen, älteren Fassung davon zu lesen! Klassischer
Fall von Eigentor weil nicht aufgepasst in der Liturgievorlesung(wie sonst könnte man denn überhaupt
auf die Idee kommen, alte Messen zu wollen?)
#463 23er Hansl 12:08:40 | Montag, 14. August 2006
menschliches Leben Stellt sich nicht eher die Frage, will ich das richtige wissen, um die Biologie fragen
zu können? Will ich wissen, wann das viele angeführte biologische Leben so zusammentrifft, dass es ein
Mensch werden kann? Will ich wissen, wann –--“'’--- werden wird? Will ich wissen, wann –--“'’---, dass
es die konkreten Eigenschaften eines Menschen hat? Oder will ich gar – im Sinne ganzheitlichen Menschenbildes –
wissen, wann das Leben zu denken und fühlen beginnt? Damit hat sich das Rad aber nur einmal im Kreis
gedreht, denn welche Wissenschaft ich frage und welche Frage ich dabei stelle hängt wieder davon ab,
woran der Fragende den Beginn des menschlichen Lebens festmacht! Ist es die biologische Potenz? (siehe
Onaniediskussion) Ist es das biologische Individuum? (siehe Nein zur Fristenregelung) Ist es das unverwechselbare,
charakteristische Individuum? Ist es das denkende, fühlende Individuum? Ist es das Ich-bewusste Individuum?
Ist es das autonome Individuum? (siehe der allseits verhasste Singer) Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig,
aber ich glaube, damit hat die Diskussion einen neuen Punkt erreicht: Nicht die Naturwissenschaft und
besonders nicht die Biologie gibt Auskunft über den Beginn des menschlichen Lebens, sondern die Anhaltspunkte
aus den Wissenschaften müssen erst bewertet und ausgewertet werden! Damit müsste unsere Fristenlösungsdebatte
dahingehend weitergehen, welche Bewertungen Moraltheologie vornehmen kann und soll, um diese Frage zu
beantworten!
Erster Denkfehler! „Jedoch widerruft, falls das Gesetz dies nicht ausdrücklich erwähnt, ein Gesetz nicht
hundertjähriges oder unvordenkliches Gewohnheitsrecht und ein allgemeines Gesetz kein partikulares Gewohnheitsrecht.“
Abgesehen davon, dass man aus dem CIC 1983 zitieren kann, wenn es angeblich dort auch so drinnensteht:
Was hat das mit der Messe von 1570 zu tun? Die Messe, wie sie 1570 festgeschrieben wurde, war kein Gewohnheitsrecht,
sie war GESETZ. Und darüber, dass ein Gesetz nicht geändert werden kann, steht im Kirchenrecht nichts!
Deshalb haben auch sowohl 1570 als auch 1970 die Riten überlebt, auf die das zutraf: ambrosianischer,
mozarabischer, … Die, auf die das nicht zutraf, eben nicht: tridentinischer.
#460 23er Hansl 19:47:25 | Sonntag, 13. August 2006
Verschmelzungstheorien … Ist mir jetzt erst aufgefallen: eine neue Facette der Verschwörungs- und Verschmelzungstheorien:
Die Tatsache, daß ihr und aphrodites Beitrag exakt zur selben Zeit gepostet wurden, kann man als großen
Zufall werten, möglicherweise aber auch anders wie anders? Klar, Piroschka-Aphrodite ist eine feministisch-theologische
Chefsekretärin, die locker 1500 Zeichen pro Minute formuliert und tippt! Wenn man jemanden solche übermenschliche
Leistungen zutraut, sollte man sich doch eigentlich hüten, zu Widersprechen.
Opus Dei prüft Engelwerk … wer hat sich da schon viel davon versprochen? Kann doch wohl nicht sein,
dass eine päpstliche Visitation hier mehr als nur Formfehler hatte: das Ergebnis war ohne Visitation
deutlich erkennbar richtig. Oder hätte man sich von Küng erwartet, dass er hier den Beschwichtigungshofrat
abgibt? Also eventuelle Hoffnungen rechtskatholischer Kreise, dass sich vielleicht etwas anderes herausstellen
könnte, als dies bei der Visitation selbst der Fall war, kann ich getrost zerstreuen: Ein Kussfoto von
Regens und Seminarist und ein Diözesanbischof der von Bubendummheiten spricht … was soll da noch anderes
herauskommen?
#421 23er Hansl 20:21:32 | Freitag, 11. August 2006
streit um kaisers bart … schön langsam wird es langweilig L: sagt es nicht direkt. P: sagt es direkt.
L: sagt er nicht P: sagt er schon Bitte, was soll das bringen. Ich meine, ich sehe, dass man es noch direkter
sagen hätte können, ich sehe auch, dass es gesagt wurde, soweit ich die kontroverse jetzt noch mitverfolgen
konnte, herrscht doch einigkeit darüber, dass diese Ansicht vertreten wird. Worum geht es also in diesem
Streit?
also ich finde das problematisch, solche texte aus einem nachlass zu veröffentlichen ich meine, humer
kann den unsinn, den er von sich gibt, selbst verteidigen und könnte sich durch seinen sachwalter dagegen
wehren, dass es veröffentlicht wird. aber wenn jemand 17 jahre tod ist, ist es eigentlich ziemlich arg,
so etwas zu veröffentlichen.
#416 23er Hansl 19:34:25 | Freitag, 11. August 2006
äh … kleine Korrektur Pünktchen hat sich doch geäußert: Biologie und sonst nichts hieß es gestern
oder vorgestern! Heute leugnet er/sie und Sie lassen das auch noch durchgehen?
#400 23er Hansl 17:25:47 | Freitag, 11. August 2006
nichts von mir zu hören? bitte, jetzt hören sie von mir. ich sehe nur, dass hier keine diskussionen
mehr stattfinden, was soll ich da noch posten. oder erwarten sie im ernst, dass ich mich in die masturbationsdiskussion
einmische, von der ich erstens nichts verstehe und zweitens nichts halte? ach ja, wie schaut das in ihrer
verschwörungstheorie aus, wenn ich jetzt frage, warum sie die leges…-fragen nicht beantworten, bin
ich dann mit ihm ident oder eine feministische theologin aus wien? oder bin ich dann semioticos zweitaccount,
den er im urlaub verwendet?
#392 23er Hansl 16:17:57 | Freitag, 11. August 2006
also ich lerne: man kann fast schon die Uhr danach stellen wann pünktchen mit Identitätsnachweisen und
anderen Unterstellungen ankommt. A propos offene Fragen … fällt Ihnen da etwas ein?
#388 23er Hansl 15:34:01 | Freitag, 11. August 2006
Was nennt Pünktchen Protektion? Wenn Sie Protektion darin sehen, dass ich Sie darauf hinweise, dass Sie
offenbar mit Abwesenden diskutieren, dann sehe ich darin nur: Verfolgungswahn! Und: Wieso sollte ich dem
nahestehen? Steht nichteinmal in der Leserliste! Oder meinen Sie semiotico, aufden ich bezug genommen
hatte, nachdem ich ein uralt-Thema nachlas, auf das Sie verwiesen hatten? Das ist dann schon ein Naheverhältnis?
Das nenn ich: Paranoia. Und, wenn sie semiotico meinten, wieso verändern sie dann in beleidigender Form
den Namen? Meinen Sie, eine Beleidigung wird besser, wenn Sie für jemand Dritten ist? Das nenne ich Verschlagenheit.
Wieso beleidigen Sie überhaupt andere LeserInnen? Können Sie nicht sachlich argumentieren, was Sie warum
anders sehen als andere? Wieso müssen Sie auf Beleidigungen ausweichen? Das nenne ich Dummheit.
#386 23er Hansl 15:02:26 | Freitag, 11. August 2006
haben sie sich während ihrer Abtauchung auch einer Gehirnwäsche unterzogen, oder haben Sie wieder nicht
mitgelesen? Abgesehen davon, dass sie ständig jemanden ansprechen, der schon seit ein paar Tagen offenkundig
nicht mehr online war (wollen sie wirklich eine Art Piroschka-Kult etablieren?), sollten Sie die Ergebnisse
der Diskussionen mit mir und leges… akzeptieren, dann kann man weiterreden. PS: Tipp: Für Antworten
auf Ihre Frage von soeben, nehmen sie die Maus ihres Computers und drehen sie beliebig am Rädchen. Sie
werden genug finden.
#37 23er Hansl 14:51:23 | Freitag, 11. August 2006
hihihihiiii … Die Kategorie, unter der dieser Artikel am Rande steht, wurde geändert! Obszöne Kunst …
ist zwar auch interpretationssache, aber trifft die Sache wenigstens schon eher …
Katholischbehaltung … alleine diese Wortwahl zeigt, dass es Athanasius nur um Formalia geht Sind Sie
übrigens der Vorgänger vom Koptischen Papst AthanasiusII?
Der Islam ist eine Irrlehre? Wie soll denn das gehen? Eine Irrlehre kann doch nur sein, was Anspruch erhebt,
über Christologie, Ekklesiologie, Theologie Aussagen zu machen! Der Islam ist doch keine Irrlehre, das
ist eine andere Religion!
#16 23er Hansl 13:38:34 | Freitag, 11. August 2006
Muttergottes Liegt hier ein Anflug gynozentrischen Feminismus’ der kreuz.net-Redaktion vor? In der Überschrift
lese ich das Wort Muttergottes. An der Endung -es ist klar erkennbar, dass es sich um einen Genitiv handelt,
und zwar vom Wort Muttergott. Das sind ja ganz neue Züge im kreuz.net. Doch wer ist Muttergott? Aschera,
die Gefährtin des Jahwe, also Muttergott und Vatergott? Naja, allenfalls würde ich der Red empfehlen,
jemanden mit Deutschkenntnissen zu Rate zu ziehen, und die Überschrift abzuändern!
Umschreibung biblischer Texte? Keine Theologische Methode schreibt biblische Texte um! Das kann man dem
wüstesten fundamentalistischen Umgang mit der Bibel nicht vorwerfen, das kann man auch historisch-kritischer
Exegese nicht vorwerfen! Exegese beschäftigt sich mit der Auslegung biblischer Texte. Nicht mit deren
Änderung. Der fundamentalisitische Umgang beschäftigt sich mit der argumentativen Einbettung einzelner
Bibelzitate in den jeweiligen Argumentationszusammenhang. Nicht mit deren Änderung. Und: Nicht historisch-kritische
Exegese (als ob es die zu der Zeit in der Form, wie wir sie kennen, gegeben hätte) diente dem Nationalsozialismus,
sondern der Nationalsozialismus hat sich verschiedenster Dinge und Methoden bedient! Der Nationalsozialismus
hat sich der deutschen Sprache bedient, sollten wir diese Sprache deshalb ablegen und eine andere lernen?
Der Nationalsozialismus hat sich der Kraftfahrzeugtechnik Ferdinand Porsches bedient. Sollten wir deshalb
alle Fahrzeuge, die daraus entstanden, verschrotten? Kurzum: Was soll dieser Artikel?
#382 23er Hansl 11:35:14 | Freitag, 11. August 2006
Hab ich das jetzt richtig verstanden? Jörg hat Pünktchen ins Kloster geschickt? Bravo Jörg. Schon bezeichnend,
dass nun weit und breit nichts von Pünktchen zu sehen ist …
#32 23er Hansl 11:23:49 | Freitag, 11. August 2006
uje … jetzt soll unsereiner, der moderne mensch im 21. jh., die sexualkomplexe von einem völlig durchgeknallten
typen aus dem 4. jh. ausbaden? Nur weil der sich das Hirn rausgeschnaxelt hat und darauf hin Fromm wurde?
Im Ernst: Verbreiten Sie ihre Erbsündenlehre sonstwo, aber erwarten sie nicht, dass vernünftige Menschen
darauf einstiegen, auf diesen kranken gedanken
#3 23er Hansl 18:10:27 | Donnerstag, 10. August 2006
Gott schuf den Mensch in Jeans und T-Shirt! Nein! In Kasel und Soutane mit Weihrauchfasss in der Hand.
Dann sprach er „Gehet hin und rauchet euch ein!“ O:O
#371 23er Hansl 17:21:53 | Donnerstag, 10. August 2006
in aller bescheidenheit muss ich das zurückweisen! Wenn hier jemand das gemacht hat, dann war das DDL,
der ja schon mehr erfahrung haben dürfte. Ich habe lediglich darauf insistiert, dass das nicht wieder
ignoriert wird! Zudem haben Sie gehörig assistiert! Mich würde auch interessieren, ob jemand Biologie
studiert hat und etwas dazu sagen kann, ob die Auffassung dort tatsächlich so unumstritten ist, wie behauptet.
Ich kann mich nur an den Schulunterricht erinnern, wo es geheißen hat, dass die Befruchtung der Beginn
der Entwicklung menschlichen Lebens ist. Der Beginn einer Entwicklung sagt mir aber noch nichts über
den Beginn einer Sache.
#367 23er Hansl 16:49:56 | Donnerstag, 10. August 2006
darüber geht hier der Streit! tut leid, aber ich bin nicht gewillt, ihnen die Definitionsmacht darüber
zuzugestehen, welche Debatten hier geführt werden! Hören Sie endlich auf, anderen Leuten zu sagen, worum
es in deren Postings geht!
#362 23er Hansl 16:22:24 | Donnerstag, 10. August 2006
aja. die Regeln, ich hatte vergessen. Natürlich gelten die ja für andere, für Sie nicht. Wieso glauben
Sie, dass es jetzt um das Lebensrecht ginge und nicht um die Fristenlösung? Oder werden Sie erst morgen
entscheiden, ob es das eine (theoretisch) oder das andere (praktisch) ging, je nach dem, wie Sie es morgen
brauchen werden? Unter Ausklammerung eventueller Unterschiede hinsichtlich des Beginns des Lebens waren
sich ja alle Mitdiskutanten (außer der Maurice irgendwas, aber bei dem gehts ja nicht um Beginn sondern
um was anderes) darüber einig, dass dessen Verfügbarkeit nur gegeben ist, wenn anderes Leben dadurch
zu schützen ist und wenn ein höheres Gut zu verteidigen ist. Meiner Auffassung, dass ersteres auch in
puncto Abtreibung zutrifft, zweiteres vermutlich eher nicht, hat auch niemand widersprochen. Nach dieser
Einigung – die sie so nicht hinnehmen wollten – gingen Sie daran, frühere Aussagen zur Fristenlösung
mit den Aussagen zum Lebensschutz allgemein neu zu vermengen und versuchten, neue Zwietracht zu säen.
Dabei ist mir bis heute noch nicht klar, ob sie vorgestern überhaupt eines der Postings, auf die sie
geantwortet haben, tatsächlich auch vollständig gelesen haben. So, ich bin jetzt schon gespannt, sie
werden mir sicherlich in den nächsten Tagen sagen, ob es in diesem Posting hier um Fristenlösung, Abtreibung,
Eugenik, Euthanasie, Sex vor der Ehe, angebrannte Palatschinken, oder was auch immer ging. Und wehe mir,
ich widerspreche dann!
#357 23er Hansl 15:46:59 | Donnerstag, 10. August 2006
ah, jetzt werden andere Themen eingestreut, auch eine Strategie, wenn man sich nciht zu helfen weiß!
Euthanasie, Eugenik und Pränataldiagnostik, bitte kommt Pünktchen zu Hilfe, es ist in Argumentationsnot!
#350 23er Hansl 14:59:49 | Donnerstag, 10. August 2006
ok, ich verstehe schon. jedes Posting, das inhaltlich einem meiner postings ähnelt, habe ich mitzuverantworten.
Nun waren sich am Anfang des Themas einige Leser einig darüber, dass ganz im Gegenteil bedingungslose
Aufklärung nötig sei und nicht die Abschaffung derselben. Ich habe argumentiert, dass die derzeitige
Aufklärung nicht bedingungslos sei, weil sie sich heteronom in Abgrenzung zu den Aufklärungsgegnern
definiert. Womöglich stand das auch schon in einem anderen Thread in einem anderen Thema von einem anderen
Leser geschrieben, vielleicht von einem, der mir da zugestimmt hat … Aber gut, das sind die Regeln die
für mich, Piroschka, aphrodite, DDL, leslegdingsda usw. gelten. Für Sie gelten natürlich andere Regeln:
Sie sprechen in einem Posting davon, dass es um Lebensrechtstheorie geht, im selben Posting zwei Zeilen
weiter widersprechen Sie sich selbst und meinen, es ginge um Fristenlösung. Und sie wollen in der früh
schon nicht mehr auf die Postings des Vorabends angesprochen werden! Und auf ihren reflexartigen „ausflüchte-im-archiv-such-Mechanismus“
wollen sie auch nicht hingewiesen werden.
#348 23er Hansl 14:28:21 | Donnerstag, 10. August 2006
B*I*N*G*O Wir sind wieder im Ausgrabe- und Identitätsunterstellungsstadium haben sie sich aber nicht
lange gehalten. Übrigens mir gefällt der vorschlag von semiotico in dieser Diskussion: Lassen Sie es
für immer! In Ihrem Kopf gibt es irgendwo in Wien also ein Superhirn, das mit ungefähr 12 Lesernamen
gleichzeitig postet, sehe ich das richtig? Naja, Phantasie muss man haben … a propos Phantasie: sind
sie zufällig auch Beobachterin?
#346 23er Hansl 13:42:22 | Donnerstag, 10. August 2006
dieser thread ist eine enzyklika, die diskussionen auf die sie anspielen, waren vor meiner zeit, und wie
sie selbst sagen mit jemand anderem Was soll das jetzt? Wird das wieder ein Spekulationsthread, welche
Leser mit welchen Lesern „identisch“ sein könnten?
#82 23er Hansl 13:26:59 | Donnerstag, 10. August 2006
Rudelfickparties? Ich beobachte gerade wie die Phantasie der Beobachterinn mit ihr durchgeht. Aus welchent
trüben Quellen haben sie denn diese Beobachtung, dieses Wort?
#343 23er Hansl 12:46:42 | Donnerstag, 10. August 2006
komma – kein punkt, ok. 09. August 2006 20:08 Der Satz, daß es „Umstände“ geben könne, in denen „Leben
gegen Leben“ stünde, war eingeleitet durch die Bemerkung: das Leben sei nicht das höchste Gut. Originaltext:
Umstand 1 – Komma – Umstand 2 – Komma – drei Punkte. Offenbar haben wir uns auf unterschiedliche „Quellen“
bezogen. Wie auch immer, es handelt sich offensichtlich um eine Aufzählung, was wiederum heißt, dass
es eben keine Einleitung ist. Wäre wohl auch absurd, Leben-gegen-Leben damit einzuleiten, dass das Leben
nicht das höchste Gut ist. Nun stellt sich die Frage, was mit ersteren Umständen gemeint sein könnte?
Die Tatsache, dass das Leben nicht notwendigerweise das höchste Gut ist, ist ja moraltheologisch gefestigt
und anerkannt. Dass dieser Umstand etwas mit dem Thema Abtreibung zu tun haben könnte, wäre mir völlig
neu. Meiner Meinung nach ist es auch nicht auf dieses Thema bezogen, sondern auf die grundsätzlichere
Frage der Absolutheit des Lebens als Handlungsgrenze. Das haben Sie selbst eindrucksvoll geschildert,
indem Sie meinten: „2) hatte Hodz…=piroschka diesen Satz als Antwort auf folgende Frage gegeben: bildet
menschl. Leben eine Grenze für meine Handlungsbefugnis oder bin ich befugt menschl. Leben aktiv zu begrenzen?
Darauf erwiderte sie: medizinische und kriminologische Indikation sind anzuerkennen, dann hat sich die
Frage von selbst beantwortet: Es gibt Umstände, unter denen… Nun beweisen Sie selbst, dass es nicht
auf Abtreibung bezogen war, sondern im Zusammenhang einer anderen
#2 23er Hansl 11:55:09 | Donnerstag, 10. August 2006
Ökumene mit den Vorkonziliaren? As dignitaries it should exert itself to protect our Mr. Jesus Christ.
Those is verhoehnt directly and intentionally the only one and Dreifaltigen of God in each mosque. (in
the Taldmud synagogs naturally likewise, but now it concerns the Islam). Hl. the Paulus rated those will
Christi than those became higher the erring teachings. Even „“ the not directly antitrinatischen pre-Christian
erring teachings were sufficient for it as a goal. That was whole and vorkonziliarer direct philosophers.
It would not be compatible with the nachonziliaren „Zwiedenken“. At that time one could think still catholic
and differentiate between tolerance and approval: it would tolerate the heaths, did not approve of however
not their erring teachings! In our times of the nachkonziliaren Oekumenismus illusion even the Thor oak
of the heaths is developed again, hl. the Bonifazius faellte. Our Pope should re-design for Septembers
2006 planned Assisi Oekumenismus meetings urgently: Oekumene with the vorkonziliaren holy ones, church
fathers (peoples –) Aposteln and Popes. There one braeuchte then not one crucifix in the Basilika veils
and even the tabernakel would then get along without buddha-Statue.
#339 23er Hansl 11:10:08 | Donnerstag, 10. August 2006
@Pünktchen. Gerade Sie haben ein Problem mit Satzzeichen? Also wenn ein Punkt da steht, dann heisst das,
der eine Satz ist zu Ende und ein neuer beginnt. Im Falle von zwei Aussagesätzen würde das heißen,
dass eine Aussage auf die nächste folgt. Sie meinen aber, dass die eine Aussage die nächste einleiten
würde. Dagegen spricht mE der Punkt. Ach ja, wenn wir schon bei Grammatik sind: Wenn ich sagen will,
dass Pünktchen dumm ist, dann habe ich zwei Möglichkeiten. a) Pünktchen ist dumm. Aussagesatz, Gleichsetzungsglied
mit dem Verb sein, völlig unbestreitbar, der das sagt ist der Meinung, dass Pünktchen dumm sei. b) Das
Ausmaß der Zeitverschwendung beim kreuz.net-Posting wird erst vollständig sichtbar, wenn man erkennt,
dass es sich bei Pünktchen um jemanden dummen (jetzt müsste im Nebensatz des Konditionalsatzes Konjunktiv
I folgen, nämlich „handle“ – der leichteren Verständlichkeit wegen entscheide ich mich aber für die
Übernahme der grammatikalischen Fehlkonstruktion in der dt. Übersetzung von EV58) handelt. Erstens habe
ich eine Aussage über etwas ganz anderes gemacht als in a), nämlich über Zeitverschwendung und kreuz.net-posten,
zweitens habe ich eine konditionale Erkenntnis in einem Neben-Neben-Satz verpackt, die im Beispiel a)
ein Hauptsatz ist. Bei jedem Ehrenbeleidigungsprozess würde ich mich verteidigen: Ich hab doch nicht
gesagt, dass Pünktchen dumm sei, ich hab nur gemeint, wenn man zu dieser Auffassung gelangen würde,
dann könnte man deutlicher sehen, welche Zeitverschwendung …
#73 23er Hansl 10:54:10 | Donnerstag, 10. August 2006
homoliten, sodomehe, … welche sprache das auch immer sei, gibts da kein eigenes forum darin? tut mir
leid, aber bei der kreation pejorativer Ausdrücke gehen mir hier manche zu weit. wenn man das jemanden
vorlegt, der die schwulenhetzkampagnen von kreuz.net noch nicht kennt, der weiß nicht einmal, worum es
geht. ich find das immer wieder belustigend, dass leute, die sich sonst in ihren postings als gestandene
Männer geben, auf einmal riesen Panik bekommen,wenn das thema homosexualität auftaucht. frei nach dem
motto schnell laut schreien, dann kommt vielleicht niemand auf die idee, mich zu fragen, wie ich es damit
halte. wenn ein mann einen grund hat, mit homosexualität ein problem zu haben, dann wohl doch nur den,
dass er selbst homosexuell ist und ihm die reife und selbstreflexion fehlen, sich das einzugestehen. ach
ja, übrigens, die printmedien gleichgeschaltet … da tickt wohl wer nicht mehr richtig…
#325 23er Hansl 20:51:41 | Mittwoch, 9. August 2006
ich lese mir die Aussagen zurecht? aha. da bleibt nur eins zu sagen: besser zurechtlesen als garnicht
lesen. besser zurechtlesen als lesen und nicht verstehen. Zwischen der von Ihnen zitierten Einleitung
zu der von Ihnen zitierten Aussage habe ich mir anhand des Originalpostings übrigens einen Punkt zurechtgelesen!
Ein Punkt, das ist ein Satzzeichen, das man in weiten Teilen des deutschen Sprachraumes (aber nicht nur
dort) dazu verwendet, um einen Satz vom nächsten zu trennen. Aber gut, so hab ich mir das zurechtgelesen.
@leges… das mit dem Piroschka-Kult hat was. Scheint schon wirklich manchmal so, die Diskussion. Hoffentlich
spricht die Meisterin selbst bald wieder zu uns. @binäre logik: wir haben im Rahmen dieser Diskussion
auch schon Thomas von Aquin gehört, genauer gesagt einen Halbsatz von ihm: Tertium non datur. Da kann
uns ein bisschen Regen nicht mehr auf-regen …
#317 23er Hansl 19:56:48 | Mittwoch, 9. August 2006
Sie sollten nicht so viel von sich auf andere schließen – wieso glauben Sie, ich könnte nicht lesen?
Wenn ich an die Stelle zurückfahre, um die es gerade geht, dann lese ich klar, dass es um ein anderes
Thema geht – Absolutheit oder nicht Absolutheit des Lebensschutzes. Dies in Zusammenhang einer Frage,
die Maurice Corvisier an deusexmachina gestellt hatte (02. August 2006 22:41) und deren Nichtbeantwortung
sie daraufhin zwei Tage später Piroschka vorwarfen. Die Debatte um die Fristenlösung ist daraus resultiert.
Sie können mir glauben, ich kann lesen und mir brauchen Sie nicht versuchen, etwas unterzujubeln, das
so gar nicht da steht!
*buhuuu-wein-schluchz* die sind doch glatt anderer meinung als wir. das darf nicht sein! Jaja, da haben
wirs wieder, die armen Fundis auf kreuz.net, sie werden diskreditiert und verleumdet, das alles nur, weil
sie die Wahrheit schlechthin für sich gepachtet haben und sie verkünden. Ach ja, noch was: wegretuschiert
Neuerdings also doch Neue Deutsche Rechtschreibung?
#313 23er Hansl 19:16:15 | Mittwoch, 9. August 2006
@Domenico (.chen): Sind wir also jetzt in dem Stadium, dass DDL geschildert hat, wenn Sie nicht mehr auf
argumentativem Wege weiterwissen? Da muss dann gleich veritatis splendor her? Und das noch ziemlich untauglicherweise.
Dass eine Handlung die unter den Begriff intrinsice malum fällt, auch dann nicht erlaubt ist, wenn sie
sittlich Gutes bewirken soll, ist ziemlich logisch. Ich darf zum Beispiel niemanden ermorden, weil nach
seinem Tod irgendetwas sittlich Gutes eintreten würde. Ich darf aber einen Tyrannen ermorden, um Morde
von seiner Seite und in seinem Auftrag zu verhindern! Ich darf keine Abtreibung vornehmen lassen, selst
wenn Bill Gates daraufhin sein ganzes Vermögen zur Bekämpfung des Hungers in der Dritten Welt hergeben
würde, ich darf – nein, korrigiere – ich muss sie aber vornehmen lassen, wenn ansonsten das Leben der
Mutter in Gefahr ist. Nichts anders sagen die Diskutanten (&-innen) hier, also alle außer Ihnen. Nichts
anderes sagt veritatis splendor.
#310 23er Hansl 19:00:44 | Mittwoch, 9. August 2006
Lebensrecht … Irgendwie kurios: Selbst aus ihren eigenen Postings geht nicht das hervor, was Sie behaupten,
dass hervorginge. Der Kontext dieser Aussage war also die Frage, ob es eine absolute Grenze für das menschliche
Handeln gebe, die durch das menschliche Leben gebildet würde. Ich entnehme der Antwort, dass nach Pirsoschkas
Ansicht alleine schon die medizinischen Indikationen ein Zeichen dafür sind, dass dies nicht der Fall
ist. Dem würde ich zustimmen. Ebenso gilt das für Situationen, in denen Leben gegen Leben steht, also
etwa Notwehr oder Risikoschwangerschaften, bei denen das Leben der Mutter in Gefahr ist. Damit war für
mich schlüssig argumentiert, dass es diese absolute Handlungsbarriere eben nicht gibt. Aber von da an
wird es skurill: Sie sagen 09. August 2006 16:04 „Mit dieser Antwort geht sie nun über die bloß faktische
Anerkennung der Fristenregelung zu einer inhaltlichen über.“. Und sie sagten: 09. August 2006 14:43 „Sie
sprechen […] z.B. von einer „differenzierten Anwendung der Fristenregelung“. Damit können jedoch nicht
jene Fälle gemeint sein, in denen wirklich „Leben gegen Leben“ stünde, denn diese sind außerhalb einer
pauschalen Fristenlösung, als medizinische Indikation regelbar. Was nun? Ich kann es Ihnen schon sagen:
Sie haben etwas vermischt – die Frage nach absolutem, unbedingtem Lebensrecht ohne wenn und aber, die
von P. verneint wurde, mit der Frage nach moraltheologischer Rechtfertigung von Fristenlösung u.ä.,
die ebenfalls von P. verneint wurde. Wenn Sie diese Dinge auseinandergeklaubt haben, rede ich weiter mit
Ihnen!
#300 23er Hansl 15:33:05 | Mittwoch, 9. August 2006
es ist Umstände … Posting Nr. 300 – Hab ich jetzt was gewonnen? An diese Aussage erinnere ich mich,
hatte aber die Formulierung es ist Umstände für einen Schreibfehler gehalten, und im Sinne des sonstigen
Textflusses angenommen, es sollte heißen „es gibt Umstände“. Ansonsten wäre es ein gravierender Deutsch-Fehler,
was ich bei Piroschka trotz ungarischen Namens noch nicht gesehen hätte (bei Athanasius wäre das normal).
Bitte bin grad urstolz auf mich selbst, dass ich mich schon so gut auskenn. Darüber jetzt zu diskutieren,
halte ich allerdings nicht für sinnvoll, ich denke, dass nur die Angesprochene selbst das klären kann.
#296 23er Hansl 14:33:12 | Mittwoch, 9. August 2006
Gipfel der Unverschämtheit Die vorlaute Frechheit, mit der sie ihre eigenen Unterstellungen mir und anderen
in den Mund legen, sagt viel über ihre argumentative Standfestigkeit. Bitte: Der weitere Verlauf der
Diskussion bestärkte den Verdacht, daß Sie die Fristentötung irgendwie auch theologisch für „akzeptabel“
halten. Das kann nur für den Teil der Diskussion gelten, in dem 1) die angesprochene Person garnicht
beteiligt war und 2) Sie diese Auffassung gebetsmühlenartig referriert haben. Akzeptanz von lat. accipere=annehmen
bedeutet sehr wohl „Zustimmung“. Wenn ich etwas inhaltlich akzeptiere, dann stimme ich ihm zu. Wenn ich
etwas nur als geregelt akzeptiere, […] inhaltliche Distanz deutlich zu dokumentieren. Das deutsche Wort
Akzeptanz hat mehrere Bedeutungen, in dem Zusammenhang, in dem es von mir verwendet wurde, ist es das
Oppositum zu Ablehnung oder Bekämpfung. Wenn Sie mich falsch verstehen wollen, kann ich Sie daran nicht
hindern. Wenn Sie genau lesen würden, würde es Ihnen aber schwer fallen! Und: Dokumentieren? Nochwas?
inhaltliche Argumente der Abtreibungsbefürworter (Abtreibung hieße: es stehe „Leben gegen Leben“) Ich
kann mich beim Besten willen nur an einen Leser erinnern, der soetwas hier gepostet hat: SIE. Pünktchen.
Oft las ich zwar sinngemäß den Konditionalsatz „wenn (etwa) Leben gegen Leben steht“, aber die Behauptung
dass das bei A. generell so sei, die stammt einzug und allein von Ihnen! Ihre Strategie: Anderen Absurdes
unterstellen ist leicht durchschaubar! Schämen Sie sich!
#292 23er Hansl 13:36:08 | Mittwoch, 9. August 2006
wunderbar. alle haben einen zweitaccount nur ich als frischling habe keinen. egal, ich brauch eh keinen.
Ich verstehe ihren Anflug, warum die Frage nicht schon längst beantwortet ist, immer noch nicht ganz.
– dass Abtreibung Kompromissgegenstand ist steht ja de facto außer Zweifel, da es als Kompromisse bezeichnete
Regelungen wie die Fristenlösung gibt. – dass gesagt wurde, das Recht auf Leben sei keine Kompromissmaterie
steht ja nur dann in einem Widerspruch dazu, wenn man gleichzeitig einem Kompromiss darüber vorbehaltlos
zustimmt. (Wobei ich auf den Unterschied zwischen Akzeptanz und Zustimmung hinweisen möchte). – dass
das eine politische bzw. juristische Realität ist und das andere eine persönliche Auffassung, die u.a.
aus dem Glauben motiviert sein könnte, ist doch logisch, oder sehe ich da etwas falsch? Das alles stand
doch schon vor fast einer Woche hier zu lesen und fand u.a. meine und teilweise auch Ihre Zustimmung.
Bezüglich Evangelium Vitae und Humanae Vitae glaube ich mich zu erinnern, dass dazu ein Posting von jemanden
in einer Diskussion stand, dies aber von keinem der ungarisch klingenden Benutzer stammte. Wenn Sie schon
so offen und ehrlich zugeben, dass D.T. ihr Zweitaccount ist, wieso wollen Sie ihn dann als Moderator
positionieren? Es muss doch klar sein, dass formale Regeln nur jemand vorgeben darf, der inhaltlich neutral
bleibt. Ansonsten würde das mit Recht nicht akzeptiert! Ich würde außerdem auch noch die selbe Offenheit
und Ehrlichkeit hinsichtlich unserer gestrigen Debatte erwarten.
#11 23er Hansl 12:43:11 | Mittwoch, 9. August 2006
Autorennamen gibt es unter vielen Artikeln. Aber das sagt noch nichts über die Redaktion aus. Eine Diskussionsregel,
die ich auch aufstellen würde, ist das alle gleich dumm sein müssen. Daher muss meine Antwort auf AthanasiusII
(koptischer Papst im 4.Jh. jetzt lauten): Sie Sind doch auch einer dieser Engel, die vom Himmel gesandt
worden sind, um ihrem derzeitigen römischen Amtskollegen per kreuz.net-Posting mitzuteilen, dass die
Liturgiereform an der er mitgearbeitet hat, ein völliger Unsinn ist und die Liturgie selbstverständlich
in koptischer Sprache gefeiert werden muss.
#35 23er Hansl 12:39:17 | Mittwoch, 9. August 2006
Wenn sich kreuz.net und die Applaudierer auf ihre Diskussionsregeln besinnen würden, die Sie für andere
aufstellen, dann gäbe es zwei Drittel der Artikel und drei Viertel der Postings garnicht. Wäre doch
einmal ein Vorschlag, oder? Kein lineares Weiterdenken von gegnerischen Argumenten mehr! Man könnte zwar
manche Absurditäten nicht mehr derart erheiternd aufdecken, aber dafür würden auch alle linearen Zusammenhänge
zwischen 1968 und Martin Humer, Konzil und schwindenden Beitragszahlen, … einfach nicht mehr argumentierbar
werden! Ich bin dafür. Gleiches Recht für alle. Und ich will auch so viel Unsinn schreiben wie sulpi,
heger, otterböck, der mauritische rabe und der koptische papst …
#289 23er Hansl 12:22:04 | Mittwoch, 9. August 2006
@Domenico: Wenn Sie als selbsternannter Moderator dieser Diskussion fungieren, dann enthalten Sie sich
bitte der inhaltlichen Parteinahme, und wenn Sie an der Diskussion teilnehmen wollen, dann behalten Sie
Ihre formalen Wünsche für sich. Wo kommen wir da hin, dass jetzt schon vorgeschrieben wird, welche Argumente
andersdenkende verwenden dürfen, und welche nicht. Inhaltlich zu ihrem Posting: Und wie viel von der
Diskussion haben Sie gelesen? Offenbar sehr wenig! Die Beantwortung der Pünktchen-Frage erfolgte etwa
zwanzig Minuten nachdem Sie zum ersten mal gestellt wurde in einer ausführlichen Erläuterung. Als ich
und andere in die Diskussion eintraten, ging es eigentlich nur mehr darum, dass auf der einen Seite Pünktchen
regelmäßig gepostet hat Piroschka, sie haben meine Frage nicht beantwortet …, Piroschka selbst offensichtlich
besseres zu tun hatte und garnicht mitlas und andere versuchten, Pünktchen darauf hinzuweisen, dass sie
die Antwort schon gelesen haben. Dazwischen haben offensichtlich noch ein paar Bekanntschaftstreffen stattgefunden
und einige User spendeten mir trostreiche Worte angesichts meiner Erkenntnis, dass Pünktchen nicht nur
lange, sondern auch ganz, ganz kurze Postings (1,5 Zeilen) nicht liest, bevor er/sie/es die Antwort darauf
schreibt. Das alles hätten sie gewusst, wenn sie die Diskussion, über die Sie zu Gericht saßen, auch
gelesen hätten.
#285 23er Hansl 19:46:20 | Dienstag, 8. August 2006
wollt auch grad sagen, das wusste ich alles gestern schon … naja, vielleicht liest pünktchen heute,
was er gestern nicht gelesen hat … Aja, auf das Angebot mti der Vorlesung würde ich auch ohne Pünktchen
zurückkommen … :(3
#277 23er Hansl 17:09:32 | Dienstag, 8. August 2006
@DDL, leges … (sie erwarten hoffentlich nicht mit vollem namen angesprochen zu werden) … Gut, ok,
ich habe mich vielleicht ein bisserl zu viel aufgeregt, fehlt wahrscheinlich noch an den Erfahrungen,
die sie gemacht haben. Aber irgendwie ist das schon merkwürdig, ich meine, ok, bei längeren Postings,
da lese ich auch nur mal die Anfänge der Absätze und schaue, ob es mich interessiert, aber dass man
nicht einmal mehr bei einem anderthalb Zeilen langen Posting erwarten kann, dass es gelesen wird, bevor
es kritisiert wird, also irgendwie pack ich das glaub ich nicht … … bin ja schon davon ausgegangen,
dass rechtsgerichtete Auffassungen kein Intelligenzerweis sind, aber das man … nein, egal, ich werde
den Rat befolgen, nicht aufregen … ich such mir jetzt dann ein theologisches Forum mit niveau. falls
jemand eines kennt, bin ich für tipps dankbar
#272 23er Hansl 16:40:37 | Dienstag, 8. August 2006
@ Pünktchen: LESEN SIE ENDLICH!!! Oder sind Sie tatsächlich zu dumm dazu? Hier nochmal, damit sie nicht
suchen müssen: 07. August 2006 18:39 23er Hansl: ja bitte in diese Vorlesung möchte ich auch kommen.
Bitte um eine Einladung. Dafür, wie Piroschka Pünktchen Moraltheologie doziert zahle ich zur Not auch
Eintritt, wenn es sein muss! 07. August 2006 18:53 23er Hansl: virtuelles Auditorium? das interessiert
mich nicht! ich hätte mir vorgestellt so richtig live 08. August 2006 16:23 23er Hansl: Gestern, 18:39
Uhr habe ich ein Posting mit Überschrift und maximal zwei oder drei Zeilen geschickt. […] Ich wollte
nur dabei sein, wie Piroschka Ihnen Moraltheologie doziert, weil ich mir die Szenerie kabarettreif vorstelle.
Das steht dort. Sonst nichts! Ich habe nicht meine Meinung geändert, ich war an der live-Vorstellung
dieses Ereignisses interessiert. Das bin ich nach wie vor. Vor allem deswegen, weil Sie sich dabei schwer
tun würden, auf gerade gehörtes zu meinen, Sie haben das immer noch nicht beantwortet!
#10 23er Hansl 16:27:46 | Dienstag, 8. August 2006
Priesterpersönlichkeit Ich bewundere diesen Priester. Er ist offensichtlich eine starke Persönlichkeit
und kann daher auch ohne spektakuläre Bekleidung Christus bei der Feier der Eucharistie repräsentieren.
Bei manchen Petrus- und Piusbrüdern würde man glatt übersehen, dass da wer ist, hinter dem Tisch.
#269 23er Hansl 16:23:30 | Dienstag, 8. August 2006
Gestern, 18:39 Uhr habe ich ein Posting mit Überschrift und maximal zwei oder drei Zeilen geschickt.
Wenigstens das hätten Sie, Pünktchen, ganz, genau und aufmerksam lesen können. Wenn Sie schon sonst
nicht lesen, was man Ihnen schreibt, aber fleißig antworten und dagegenreden. Ich wollte nur dabei sein,
wie Piroschka Ihnen Moraltheologie doziert, weil ich mir die Szenerie kabarettreif vorstelle. Das steht
dort. Sonst nichts!
#29 23er Hansl 16:16:53 | Dienstag, 8. August 2006
@DDL: Also wie Nahrungsaufnahme würde ich es nicht behandeln, aber wie Sachwissen. Wobei es zu beach
ten gilt, dass mit diesem Sachwissen (mit welchem eigentlich nicht?) ethische Implikationen verbunden
sind. Ich kann einen staubtrockenen Vortrag darüber halten, wie das männliche Geschlechtsorgan Penis
in das weibliche Geschlechtsorgan Vagina eindringt, dadurch davon umschlungen wird und durch mehr oder
weniger langes Reiben der Innenseite der Vagina an der Oberfläche des Penis die Samenleiter zu einer
Ejakulation stimuliert werden. Damit habe ich das trockene Sachwissen toll rübergebracht. Habe ich? Nein,
denn ich habe darauf vergessen, dass dieser Akt für die Mehrzahl der Menschen mit Gefühlen und Empfindungen
im Zusammenhang, der Orgasmus der dabei allenfalls entstehen könnte (wenn mans richtig macht) ist nur
eine davon. Wenn ich über Gefühle wie jenes, das mit dem etwas verkorxten Wort „Vereinigung“ ausgedrückt
wird, sprechen und informieren soll, muss ich auch vermitteln, dass dieses Gefühl nicht immer und überall
gleich empfunden wird und auch bewusst ausgeblendet werden kann. Und schon sehe ich die Grenze dessen,
was Sachwissen ist und dessen, wo die ethische Beeinflussung beginnt, verschwimmen. Die Strategie der
verschiedenen Informationsfolder aus Ministerien, die physischen Möglichkeiten zu schildern, von Abtasten
bis zur Abtreibungsklinik, greift mit Sicherheit zu kurz und ist immer noch in der Tabuisierungsschiene
verhaftet (weil sie intentional enttabuisieren will). Der Gegenvorschlag ist sowieso jenseitig, das liegt
auf der Hand. => Bedingungslos Aufklären!
#18 23er Hansl 12:52:55 | Dienstag, 8. August 2006
nein, gerade wenn man verantwortung für ein kind hat, sollte man es von hagenbeck uä fernhalten! Also
wenn ich einmal eine Tochter habe, dann wird die sicher nicht ein Trauma davontragen, wenn das erste Mal
irgendwo ein Exhibitionist aus dem Gebüsch hüpft – was bei einer Erziehung a la Hagenbeck schon der
Fall wäre. Überhaupt glaube ich, dass solche Leute entweder mit Absicht oder aus Dummheit den Kindesmissbrauch
fördern, indem Sie Kindern in ihrer „natürlichen Unbekümmertheit“ einreden wollen, dass sexuelles intim
und Tabu sei!
#34 23er Hansl 12:48:44 | Dienstag, 8. August 2006
tut er das? dachte, wir hätten uns darauf geeinigt, zwischen antijudaismus und antisemitismus zu unterscheiden.
für die zitierten außenstehenden gilt das halt leider nicht.
#32 23er Hansl 12:32:49 | Dienstag, 8. August 2006
sagen Sie mal, waren Sie mal mit Pünktchen gemeinsam bei einem Internetrhethorikguru oder so? Wenn die
eigene Meinung zu unsinnig ist, als dass man sie argumentieren könne, fängt man einfach damit an, Belege
für was auch immer einzufordern! Am Besten: Die Behauptung, die über Ihrem Posting steht, nämlich,
dass heute der 8. August ist, haben Sie immer noch nicht belegt!
#265 23er Hansl 11:57:12 | Dienstag, 8. August 2006
Pünktchen, pluralis maiestatis und contradictio in se … volles Programm, hier! 1) Zeile 6: Tut mir
leid, eine Antwort wurde nicht gegeben. Zeilen 23ff: Dem Widerspruch. daß ein Kompromiß in einer kompromißunfähigen
Materie akzeptiert werden könne, kann nicht durch „Antworten“ begegnet werden, die mit Interessen, Motiven,
sozialen Wirkungszusammenhängen usw. zu tun haben. Wurde also jetzt keine Antwort gegeben oder wurde
eine gegeben, die Sie nicht akzeptieren, weil Sie ihnen nicht in den Kram passt? Ich kenne die Antwort,
Sie kennen Sie auch, wie Ihr eigenes Posting zeigt. 2) Wenn wir Kard. von Galen dafür loben… Wer lobt
Ihn? Wer ist „wir“? Ich sicherlich nicht, und die anderen Beteiligten vermutlich auch nicht! Ist das jetzt
also pluralis maiestatis oder erste Anzeichen von multipler Persönlichkeit? 3) Wenn Sie in Singular oder
Plural Kardinal von Galen loben, behaupten, die Fristenlösung sei mit den Nazis ausverhandelt worden
und auf einfache Bedenken einer Mitleserin mit Beleidigung reagieren, dann brauchen Sie nicht zimperlich
zu sein, wenn man sich fragt, ob Sie irgendwelche psychotropen Substanzen eingenommen haben. Das fällt
dann entweder unter Zufallstreffer oder unter Wer austeilt, muss auch einstecken können. Beleidigung
ist das noch lange keine. 4) Ich kenne keine Kirchenvertreter, die einen Kompromiss mit der Fristenlösung
suchen. Und mir leuchtet die Argumentation, dass nichts dagegen zu machen ist, solange Laun&Co. den Befürwortern
in die Hände spielen, indem sie jede Abtreibungsgegnerschaft ins Lächerliche ziehen, durchaus ein.
#28 23er Hansl 11:40:17 | Dienstag, 8. August 2006
Ansgar hat was nicht mitbekommen … Ansonsten sind Ihre Ausführungen inhaltlich wieder einmal eine Katastrophe,
Philomena, wie Dr. Heger auch belegt. Wieso? Der stimmt ja zu! Fortsetzung: Nur eines noch: die Legende,
die Juden selbst hätten Christus getötet Legende ist hier sicherlich nicht das richtige Wort. Die Juden
generell für den Tod Christi verantwortlich zu machen ist eine Tendenz, die sehr früh aufkommt. Erste
Tendenzen sind schon im NT nachzulesen. Hier muss ich *knirsch* dem Doktortitelträger sogar insofern
zustimmen, als dass die jüdische Beteiligung an der Christenverfolgung auch ein Aspekt ist, der dahinter
steht. Im Wesentlichen sind es – hier haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen – Kirchenväter (beschränken
wir es mal auf Augustinus, Origenes, das wars auch im Großen und Ganzen), die diese These propagieren,
sie aber auch auf je verschiedene Art relativieren. Doch die sind es auch, die starre, systemische Wahrheitsansprüche
postulieren. Insofern ist die Rolle mancher Kirchenväter in puncto Antijudaismus relativ komplex, meist
auch relativ unerfreulich. Damit sind wir beim Schlusspunkt angelangt, der wieder zu meinem gestrigen
Posting führt. Antijudaismus kommt im Christentum vor, ob es das richtige Christentum ist, möchte ich
bestreiten. Wenn Sie bei ihren Aussagen von gestern bleiben, geben Sie denen Recht, die das behaupten
und die heute noch eine „Entschuldigung des Weltjudentums für die Ermordung Christi“ (Bobby Prantner
in der Aula) fordern. Wollen Sie nicht wirklich, oder?
Wenn ich mir vorstelle, dass der Mensch erwachsenenbildungsseminare hält … *kotzspeibwürg* Die verfrühte
Beschäftigung mit diesen Dingen […] stört die natürliche Unbefangenheit, was vor allem den guten
Onkels mit Schokolade und den Exhibitionisten im Gebüsch überhaupt nicht ins Konzept passt!
#25 23er Hansl 11:10:51 | Dienstag, 8. August 2006
@PhilomenaWolkenstein: vorweg: ignorieren Sie Leute, die einen Doktortitel haben aber den ganzen Tag nur
kreuz.net-Posten. Da ist entweder der Titel nicht echt oder er ist von derart minderer Qualität, dass
der Titelträger arbeitslos zu Hause sitzt. also: Für die ersten Christen konnte ein Jude dem Judentum
nur treu bleiben, indem er sich dem neuen auserwählten Volk der Christen anschloß, Falsch! Damals wie
heute. Erst frühestens im 4. Jahrhundert entwickelte sich ein christlicher Antisemitismus und es kamen
Missionsgedanken ggü. den Juden auf. Waren aber alles in allem nicht bedeutend. doch die überwältigende
Mehrheit der Juden blieb dem Glauben ihrer Väter treu. Stimmt zwar, ist aber in Relation gesehen anders.
Die ersten Christen waren kein große Masse, und der Zustrom an Judenchristen war bedeutend und ein theologisches
Problem, dessen Diskussion sich schon im NT niederschlägt. Wenn das Christentum die Wahrheit darstellte,
mußte die jüdische Religion falsch sein, … Das ist typisch rechtsgerichtete Steinbruchlogik in der
die Frage, ob Apfel oder Birne garnicht gestellt werden darf. Hätte mir besseres von Ihnen erwartet.
Und: Kein Wunder, dass sie hierfür von bestimmter Seite Applaus ernten. Die Juden, die nicht zu Christen
wurden, stellten erst im Frühmittelalter ein theologisches Thema dar. Der versteinerte, starre, mechanistische
Wahrheitsanspruch kommt auch erst da auf. to be continued … wenn gewünscht. Wie ich Ihnen sagte: Sie
behaupten, die Fundamentalisten haben Recht! Das freut Heger!
#263 23er Hansl 10:57:59 | Dienstag, 8. August 2006
ui, da war was in Pünktchens Frühstückscafé … lag noch eine Ecstasy-Tablette von gestern abend rum?
wie eine katholische Theologin diese ernsthaft als „Kompromiß“ akzeptieren könne Das hab ich als Unbeteiligter
jetzt schon so oft gelesen, dass es mir schon zum Hals raus hängt. Bei Ihnen gilt offenbar: eine Antwort,
die mir nicht gefällt, ist keine Antwort! Widerspruch aufzulösen, daß das Lebensrecht nach Hódme…/piroschkas
Meinung zwar „keine Kompromißmaterie“ sein könne, sie aber dennoch eine Bereitschaft zeigt, die Fristentötung
in Österreich als „Kompromiß“ zu akzeptieren detto. LESEN SIE DOCH! Oder können Sie nicht? die Kompromißlosigkeit
eines Kard. v. Galen Was genau hat der jetzt hier verloren? Ist er Ihnen im Wachtraum errschienen? die
„Realpolitik“ derer, die das kirchliche Zeugnis auf das (mit den Nazis!) „Konsensfähige“ beschränken
wollt Jetzt ist selbst mir klar, dass bei Ihnen eine Schraube locker sitzt. Was genau haben die Nazis
hier zu suchen? Wem wollen sie das gerade vorwerfen? … typisch … wenn man nicht mehr weiter weiß,
wiederholt man ein paar alte Fragen und bringt die Nazis ins Spiel! Das ist teutsche Rhetorik! Ich meine,
ich finde es zwar schön und der Nächstenliebe entsprechend, dass sich die Leute immer noch auf Diskussionen
mit Ihnen einlassen, aber ich verstehe es einfach nicht. Es gibt doch nichts mühsameres als Ihr ständiges
Herumreiten auf längst beantworteten Fragen. Ich kann die Antworten schon auswendig, die Sie bekommen
werden. Wenn Ihnen diese Antworten nicht gefallen, nehmen Sie das zur Kenntnis, aber stellen Sie nicht
immer wieder …
mehrerlei anzumerken @alle ja, die bild und bildunterschrift sind eine schweinerei, aber dafür ist der
verfassungsschutz zuständig. @PhilomenaWolkenstein Ich darf doch sehr bitten! Der Antisemitismus (nicht
nur der deutsche) sind nicht aus der protestantischen oder katholischen Religion (=Christentum) hervorgegangen,
sondern aus den Kirchen. Das ist zwar ein kleiner, aber doch wichtiger Unterschied. Nach ihrer Behauptung
hätten die Antisemitischen Prediger, Pfarrer, Priester und Päpste das Christentum richtig verstanden
und die anderen falsch! In Wahrheit jedoch ist es umgekehrt! @Bonifatius: Wo haben Sie eine Bloßstellung
von Aufklärung gesehen? Ich sah nur eine Bloßstellung der Intelligenz des Verfassers und der Redaktion,
die sich dafür entschied, diesen Beitrag zu veröffentlichen. Und diese ist so hervorragend gelungen,
dass es schon Entsetzen hervorrufen kann. (zumindest wenn man der Annahme folgt, dass sich der Hauptserver
von kreuz.net nicht in einer geschlossenen Anstalt befindet).
Ich tippe drauf, dass der Diplomingenieur aus dem Nachbarartikel einen physikalischen Versuch durchführt,
ob man durch intensives Absaugen auch ein intellektuelles Vakuum erzeugen kann. Einzig hat er sich bei
den Versuchsvoraussetzungen geirrt, hier müsste man nämlich erst etwas Hirn hineinblasen damit keines
mehr drinn ist.
naja, dann wird das wohl auch für die Voraussetzungen des Gewissens gelten, oder? Das heißt dann frei
nach Paulus „Prüft alles und behaltet das Gute“ und dann verstehe ich allerdings nicht mehr, worum hier
gestritten wird!
ja bitte in diese Vorlesung möchte ich auch kommen. Bitte um eine Einladung. Dafür, wie Piroschka Pünktchen
Moraltheologie doziert zahle ich zur Not auch Eintritt, wenn es sein muss!
Intellektuelles Rückenschwimmen! Dieser Artikel ist wohl das absurdeste, das ich je gelesen habe! (OK,
erfahrenere kreuz.net-Leser werden mir jetzt widersprechen, ich weiß) Die Aufklärung – namentlich Voltaire,
der von Freimaurerei bis historisch-kritischer Exegese, von Holocaust bis Naturkatastrophen, kurzum: einfach
alles zu verantworten hat – wird als ein Synonym für alles, was den Machern von kreuz.net gerade nicht
in den Kram passt, auf eine völlig absurde weise dargestellt. Wahrscheinlich haben zu oft bestimmte Leser
andere zum Selberdenken aufgefordert, sodass man mit einem Artikel gegen das Denken antworten musste!
Selberdenken … Nachfrage an Pünktchen Meinen Sie, dass Selberdenken grundsätzlich zu einem falschen
Gewissensbegriff führt, oder meinen Sie, dass das der Fall ist, wenn Sie selber denken, oder meinen Sie,
dass dies Eintritt, wenn Piroschka selber denkt? Vielleicht sollten Sie das noch genauer erklären. Sind
nämlich drei völlig verschiedene Dinge, die sie da in einem Satz behaupten.
Diplomingenieur Martin Minkowitsch Diplomingenieur Martin Minkowitsch … schrieb seine Diplom-Ingineurs-Arbeit
vermutlich über: „Die Berechnung der Wurfbahnen von Plastikembryonen unter Berücksichtigung häufig
auftretender Windverhältnisse in Wien“
„Athanasius der Zweite – wir sind auf deiner Seite“ Hätten Sie gerne, dass die Postings in dem Forum
so aussehen, oder? Stimmen Sie mit den Aussagen des Lesers „Rocky“ (der Name hätte schon Warnung sein
sollen) überein? Dann freunden Sie sich mit dem Gedanken an, dass Sie nicht Katholisch sind!
glücklicher Diktator, was hat mein Posting mit ihren Einlassungen zu tun? Oder haben sie nur einen Aufhänger
gesucht? Ich kritisierte, dass mit Annen und Humer keine politische Veränderung zu machen sein wird.
Der eine schwankt zwischen Holocaust-Babycaust-Rhetorik und „Unterm-Hitler-hätte-es-das-nicht-gegeben“-Träumerei,
der andere zieht alles, was in der Welt schlecht ist, als Aufhänger für seine Abtreibungsanprangerung
heran. Bleibt nur eine Frage der Zeit, bis Verkehrstote auch herhalten müssen. Oder wie wärs damit:
„Die Rote Khmer hat viele Opfer gefordert. Doch nichts ist besser geworden. Es gibt Abtreibung.“ Naja,
und der Tsunami wär auch noch ein heißer Tipp. Wieso ist Annen eigentlich noch nie daraufgekommen, die
Massenweise Abschlachtung nordamerikanischer Indianer durch die Siedler, die sich dann als Pioniere und
Gründungsväter der USA feiern liessen, mit den Abtreibungen gleichzusetzen. Oder die kirchlich gesegneten
Massenmorde an Indios in Lateinamerika?
Sind das jetzt erste Ansätze zur Bildung einer katholischen Terrororganisation könnte gut sein. in den
usa gab es ja schon erste ansätze in den 90er jahren …
Die heilige römische der heiligen katholischen Kirche römischen Ritus’ ist jene nach dem Missale von
1970!!!!!!!! keine andere. Das hätten Sie im Theologiestudium lernen sollen, wenn Sie Priester sind.
Wo haben Sie denn studiert? Der Unsinn, den sie hier verzapfen, klingt nach Blindenmarkt, Kleinhain oder
Lublin.
Häresie! Häresie! Häresie! Da hat sich jemand auf die Bibel berufen! Exkommuniziert ihn! Echt Rocky,
sie scheinen aus der Horror-Picture-Show entsprungen zu sein. Jenseitigst, ihre Ausführungen!
Babar’sche Verwechslung von Meinung und Äußerung: Das ist wahre Tiefstapelei! Also die intellektuelle
Tiefstapelei fand vor und nach meinem Posting statt. Wenn Sie ein besseres Wort für dieses kränkliche
Gesülze finden, verwenden Sie es, gerne. Woraus Sie aus meiner Einschätzung der hier getätigten Äußerungen
auf einen „intellektuellen Tiefstand“ schließen wollen, das müssen Sie mir erst einmal erklären. Betroffenheit
können Sie gerne diagnostizieren: Über die abertausende Opfer, die der nordamerikanische Imperialismus
damals in Hiroshima und Nagasaki und später verteilt über die ganze Erde gefordert hat. Aber vermutlich
schreib ich das eh für die Fische, denn Sie gehören wahrscheinlich auch zu jenen, die alle anderen,
die nicht gleich bei jedem Furz von Annen, Humer, etc. hippi ei ei hippi hippi ey :)3 :)3 :)3 schreien
zu radikalen Abtreibungsbefürwortern abstempeln. Angesichts dessen fällt die Verortung des intellektuellen
Tiefststandes auf dieser Kommentarseite sicher niemandem schwer!
Atombombe als Aufhänger für Gejammer über Abtreibungen: Keine Geschmacklosigkeit ist kreuz.net zu tief.
Dass Annen nicht gerade eine intellektuelle Superwaffe der Abtreibungsgegner ist, war ja schon hinlänglich
bekannt. Von kreuz.net bzw. der Redaktion hätte man aber wenigstens erwarten können, dass sie hier auch
einmal nein sagen. Aber offenkundig hat man an intellektueller Tiefstapelei nie genug.
betrüblich, dass Sie es nicht schaffen, die Distanz zu wahren. Die betroffene Frau hat nicht einmal die
Möglichkeit dazu! Sie, wo Sie die Möglichkeit hätten, sollten sie nutzen! Stimmt, die kühle Distanziertheit
mit der das Vorgehen geschildert wird, mag schon befremdlich wirken. (Ich kenne Mechaniker, die den Austausch
einer Schraube emotionaler beschreiben.) Doch ich bleibe dabei, dass der Ratsuchenden damit besser gedient
ist. Und es ist die selbe kühle Distanziertheit, wie jene, mit der die Möglichkeiten des Annehmens eines
behinderten Kindes geschildert werden. Ich hätte keinen Sinn darin gesehen, der Mutter eine Entscheidung
aufzudrängen, und ich sehe (vor allem in der Situation der Beratung im Internetforum) auch keinen Grund,
der Mutter zu unterstellen, sie würde sich falsch entscheiden, wenn sie jetzt nicht sofort von jemandem
beeinflusst wird! Beeinflusst wird sie aber mit Sicherheit genug. Jede Beratung, die Klarheit schafft
und nicht beeinflusst, ist in einer solchen Lage goldeswert! Außerdem: Dem Klang des Textes möchte ich
doch entnehmen, dass die kühle Schilderung des Vorganges doch auch eine leichte Abschreckung beabsichtigt.
Ich bin der Meinung, dass diese Beratung (unter Berücksichtigung des Settings) fast perfekt war. Mir
fehlt eigentlich nur der Verweis darauf, persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen (Lebens- & Sozialberatung
z.B.). Ich verstehe schon, dass Sie gerne eine grausamere, pathetische Schilderung gelesen hätten. Aber
wäre die ernst genommen worden? – Eine weitere Manipulation unter vielen? Ich habe da meine Zweifel!
#219 23er Hansl 23:12:57 | Samstag, 5. August 2006
@Pünktchen: Die Verbalflatulenz eines DDL Soll das heißen, dass DDL etwas mit seinem Hinterteil kann,
dass Pünktchen mit den Fingern auf der Tastatur nicht zu Wege bringt? Ich finde die Beleidigungen hier
etwas erschreckend? Naja, üblicherweise lernt man in der Kampfrhethorik ja, dass man den Gegner persönlich
angreifen soll, wenn einem die Argumente ausgehen. Wird wohl wieder einmal so weit gewesen sein.
ungelesene Zusammenfassung Hab zwar nicht gelesen, worum es geht, aber lassen Sie mich raten: Das Vatikanum
II ist schuld am Rückgang der Priester- und Gläubigenzahlen. Die sog. Alte Messe könnte das mit einem
Schlag wieder ändern. Esspapier ist hip, Brot ist pfui. Wer sagt, Liturgie sei die Feier der Kirche im
Sinne der Gemeinschaft aller Gläubigen ist ein Protestant.Und, liege ich falsch?
sehen Sie, aber genau das ist der Unterschied! Die Handlungsoption existiert nun einmal! Wenn die Beratende
das verschweigt, dann war ihre Beratung erstens nicht gut, weil unvollständig, und zweitens nicht kompetent,
weil unvollständig und drittens nicht glaub- und vertrauenswürdig, weil möglicherweise aufgrund eines
spezifischen Interesses nicht vollständig. Wenn die Beraterin sagt „ich würde raten das zu tun“, dann
ist das keine Beratung, sondern ein Vorschlag. Meiner Meinung nach – deshalb habe ich auch den ganzen
Text reingestellt – lässt die Beraterin durchaus ihr Interesse am Erhalt des Lebens erkennen und versucht
vorsichtig, die Vorteile dieser Handlungsoptionen aufzuzeigen. Nur den Ausschnitt zu posten, den Sie zitiert
hatten, wirft ein falsches Licht auf dieses Posting. Sie haben richtig darauf hingewiesen, dass es ein
Ausschnitt ist und dass andere Optionen genannt werden, daher kann man Ihnen das nicht vorwerfen. Ihrem
Kommentar war allerdings zu entnehmen, dass sie gewollt den Eindruck entstehen ließen, als würde hier
jemand sagen, „na dann brings halt um die Ecke“. Und dass dieser falsch ist, wollte ich aufzeigen. Bei
allem Vorzug für das Leben, darf man nie dem Irrtum aufsitzen, man würde es schützen, wenn man Schwangeren
in Krisensituationen die Möglichkeiten, die nun mal existieren, verschweigt. Man schützt es, indem man
Schwangere in Krisensituationen zu möglichst guten, eigenständigen und autonomen Entscheidungen befähigt!
Und aus dieser Perspektive gesehen war das Posting der zitierten Elke sogar toll!
#210 23er Hansl 22:02:12 | Samstag, 5. August 2006
„Arglistiger Abtreibung“ und „minder schwerem Fall“. zu viele Gerichtsshows gesehen? Aber stimmt schon,
eine Differenzierung wäre angebracht. Vielleicht mit sensibleren juristischen Begriffen … PS: Habt
ihr schon die Diskussion zum Artikel „Mein Leben ist kaputt“ gesehen. Echt zum losprusten!
es als eine umfassende Beratung, die keine Entscheidungen aufdrängt oder suggeriert sondern zum selb
st entscheiden ermächtigt. und es dann tot auf natürlichem Weg zur Welt zu bringen? –-> Ja! = Fruchtwasseruntersuchung,
anders als durch eine solche Untersuchung ist eine Trisomie 21 vorgeburtlich nicht zu diagnostizieren
–-> Nein! = keine Fruchtwasseruntersuchung, weil sich die Risiken nicht lohnen 3. Würdest du dein Kind
wenn es Down-Syndrom hätte in die Hände einer Pflege- oder Adoptivfamilie geben wollen, weil du dir
nicht vorstellen kannst, es anzunehmen und zu lieben? –-> Ja! Eine Fruchtwasseruntersuchung könnte in
diesem Fall lediglich dafür hifreich sein, im Falle eines Down-Syndroms mit dem Jugendamt schon vor der
geburt Kontakt aufzunehmen, damit eine Familie gesucht werden kann, die das Kind direkt nach der Geburt
aufnimmt. –-> Nein! = siehe Möglichkeiten 1 und 2 ========================================== Hier sieht
man natürlich nichts von wehleidigem Gejammer, doch das soll uns nicht dazu bringen, der Beratenden Kaltherzigkeit
zu unterstellen, sondern vielleicht das Wissen darum, was in so einer Situation notwendig ist, und was
überflüssig. Mitleidsbekundungen mögen zwar gut gemeint sein, aber konstruktives Aufzeigen von Handlungsoptionen
hilft in solchen Situationen mehr. Ich würde sogar sagen, dass das hier gezeigte eine gelungene Demonstration
von Beratung ist.
@DeiFidele: Bevor Sie mit dem Schmutzkübel werfen, zitieren Sie doch ganz! Hier erfolgt nichts ander
Wenn du dein Kind auch mit einem Down-Syndrom lebend zur Welt bringen möchtest, lass’ das mit der Amniozentese,
denn die white spots sind nur Softmarker mit verglcihsweise wenig Hinweiskraft. Wenn du dir sicher bist,
dein Kind nicht lebend zur Welt bringen zu wollen, wenn es Trisomie 21 hat, lass die Untersuchung machen,
damit du es falls es wirklich DS haben sollte, töten lassen und zur Welt bringen kannst. Die Kinder sind
in dem Alter, in dem das Ergebnis der Untersuchung vorliegen würde, potentiell lebensfähig und das Baby
würde eine Sprize ins Herz bekommen, wodurch das Herz stehen bleibt. Die Wehen werden künstlich eingeleitet
und du bekämst dein Kind auf natürlichem Wege. Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, aber dein Kind
mit Down-Syndrom auch nicht annehmen und lieben würdest, besteht die Mäglichkeit, es in die Hände einer
Pflege- oder Adoptivfamilie zu geben. Dann könnte es für dich natürlich hilfreich sein, schon vor der
Geburt zu wissen, ob dein Kind ein Zusatzchromosom 21 hat, damit du dich mit dem Jugendamt in verbindung
setzen kannst und eine Familie gesucht wird. In Kürze: 1. Liebst du dein Kind so wie es ist und würdest
es auch mit einem Down-Syndrom annehmen? –-> Ja! = Keine Fruchtwasseruntersuchung, weil sich die Risiken
nicht lohnen –-> Nein! = siehe Möglichkeiten 2 und 3 2. Würdest du die Schwangerschaft abbrechen lassen,
wenn dein kind Down-Syndrom hätte und wärst bereit, es troz der bereits potentiell gegebenen Lebensfähigkeit
töten zu lassen […]
#162 23er Hansl 18:40:18 | Freitag, 4. August 2006
@aphrodite Freundlich von Ihnen, dass sie sich so mütterlich um mich kümmern. Aber ich hab das wirklich
nicht nötig, bin wahrscheinlich älter als Sie. Trotzdem danke für die Korrekturen, ich meinte natürlich,
die Fakten sprechen eine andere Sprache, aber irgendwie tippten die Finger ein anderes Wort. UND!: Ich
behaupte natürlich nicht, dass Abtreibung ein Sexualdelikt ist, ich wollte das Beispiel mit Gegenwartsbezug
nehmen, um ein Prinzip zu illustrieren, dass sich auch im Rückblick auf die Geschichte beobachten lässt,
nur halt ist das historische Prinzip schwerer nachzuvollziehen als das gegenwärtige, und da man es den
MitdiskutantInnen hier nicht allzu schwer machen darf, wählte ich dieses Beispiel. Oder hätten Sie es
verstanden, wenn ich vom kulturwissenschaftlichen Prinzip des Nichttextes und dem Konzept des erwähnens-
und berichtenswerten Umstandes gesprochen hätte? Jetzt werden Sie wahrscheinlich sagen, na sicher. Ob
ich ihnen das dann glaube, ist ja gsd meine sache.
Holocaustverharmlosung – so wird man politisch nichts erreichen außer der eigenen Lächerlichkeit!!!!
Ich kann nicht verstehen, daß 61 Jahre nach Auschwitz die nächste Tötungsmaschinerie ohne große Gegenwehr
anlaufen kann – als ob nichts geschehen wäre. Der Verbrecher Adolf Hitler könnte heute von unseren Politikern
eine Menge lernen, wie „man es besser macht“. Wieder einmal kräftig umrühren im Holocaustvergleichs-
und -verharmlosungsbrei! Also wenn das die Gegner dieser Forschungspraxis sind, dann wird dagegen nie
etwas zu machen sein!
#159 23er Hansl 18:07:03 | Freitag, 4. August 2006
Was ich nicht weiß, war nicht. Historische Fakten sprechen eine andere Frage. Lieber Herr Guttenberger,
ich finde es ja grundsätzlich löblich, dass Sie einen sachlichen, vermittelnden Ton anschlagen. Auch
wenn ich im wesentlichen nicht Ihrer Meinung bin, möchte ich das trotzdem positiv bewerten. Die Diktion
des Pünktchen-Subjekts und die Bösartigkeit von Maurice C. ist ohnehin schon zu langweilig geworden.
In einem Punkt möchte ich Ihnen aber vehement widersprechen: Mit 1968 begann nicht, sexueller Missbrauch
an Häufigkeit zuzunehmen, sondern es begann etwas anderes: Es wurde darüber gesprochen, in der Öffentlichkeit,
darüber berichtet, in den Medien. Kulturwissenschaftlich arbeitende Historiker haben in den letzten Jahrzehnten
reichlich belegt, dass sogenannte Sexualdelikte in den Jahren und Jahrhunderten davor zum Teil sogar relativ
zur Bevölkerung häufiger waren! Daher funktioniert ihre Schlussfolgerung, sexuelle Aufklärung – wenn
man eine solche als Folge der Ereignisse um 1968 orten will – für einen angeblichen Anstieg verantwortlich
zu machen, leider nicht. Auch in heutigen Gesellschaften können Sie ein analoges Phänomen beobachten.
Gesellschaften mit restriktiver Moralvorstellung, geringem Bildungsniveau und autoritärer Strenge des
Systems haben statistisch geringere Zahlen an Sexualdelikten aber eine weitaus höhere Dunkelziffer. So
gab es bis vor Jahren im katholischen Vorarlberg (Westösterreich) statistisch keine Abtreibungen, de
facto wird mit der Dunkelziffer die Abtreibungsquote pro Frau aber höher eingeschätzt als in Großstädten
wie Wien.
#148 23er Hansl 15:54:27 | Freitag, 4. August 2006
genau das sollte es doch eben nicht sein! Lesen Sie doch noch einmal genau. Ich möchte Ihnen zu gute
halten, dass das Wort „kompetente“ Personen zweideutig ist, denn kompetent ist im üblichen Sprachgebrauch
jemand, der ein entsprechendes Berechtigungsdiplom für etwas besitzt. So etwas wird es zwar brauchen,
aber mit kompetent meine ich vor allem, dass es sich um Personen handeln soll, die ein umfassendes Wissen,
weitreichende Erfahrungen und vor allem keine persönlichen Interessen haben. Es geht mir eben darum,
die äußeren Eindrücke, die auf das Kind einwirken, nicht mit einem „Das verstehst du noch nicht!“ (macht
irrsinnig neugierig) oder einem „Das ist nichts für Kinder!“ (macht absolut unwiderstehlich neugierig!)
abzutun, oder (deshalb die Forderung interessensfrei) manipulativ auszudeuten („Die Frauen auf den Palmers-Plakaten
sind so schön, deswegen werden sie hier plakatiert“ – schwupps, schon ist der Weg in Richtung Magersucht
bereitet…). Wenn Sie sich diesen Aufwand vorstellen können, dafür sinnvolles Material für die Eltern
zu erarbeiten und dies in Schulen sinnvoll umzusetzen, dann werden Ihnen alle Befürchtungen, die sie
geäußert haben, lächerlich erscheinen. Da bleibt nämlich keine Zeit mehr, um irgendwelchen skurrillen
Tätigkeiten nachzugehen. Und, wenn Sie mein Posting von vorhin aufmerksam nochmals lesen würden, wäre
ich ihnen sehr dankbar. Denn dort steht erklärt, warum pädagogisches Vorgehen wichtig ist und nicht
planlos die ohnehin schon überfordernden sexuellen Eindrücke noch vermehrt werden dürfen! Ich hab keine
Zeichen mehr.
tja, warum wohl? a) weil kreuz.net die Methoden von Propaganda völlig fremd sind und die Redaktion deshalb
in ahnungsloser Unschuld alles glaubt, was sie hört oder sieht? b) weil kreuz.net noch nie manipulative
Bilder eingesetzt hat und deshalb garnicht wissen kann, wie das geht? Sehen Sie, Philomena, zwei einfach
Erklärungen, die gleichberechtigt nebeneinander stehen, sie stimmen zwar beide nicht, aber das macht
nichts, denn sie bewahren uns vor Accountlöschung!
#143 23er Hansl 15:04:53 | Freitag, 4. August 2006
Man kann alles schlechtmachen und alles schlecht machen! @Ansgar: (gut, dass hier auch die alte Rechtschreibung
noch gilt!) Zuerst einmal: Ich forterte eine bedingungslose, eine tabulose, und eine lückenlose Aufklärung.
Ich habe nie eine planlose Aufklärung gefordert. Wenn Sie keine Lust haben, sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen,
es zwingt sie ja niemand. Was sie das schildern, ist eine planlose Aufklärung die sich der einzige Methode
der Aussetzung von Kindern (2 und 4 ist doch ein bisserl früh, möcht ich noch anmerken) vor verschiedene
Eindrücke bedient. Genau diese Methode würde ich nicht anwenden. Man hat schließlich – wenn man den
ansprüchen tabu- und lückenlos gerecht werden will – schon eine Menge Arbeit damit, die Eindrücke,
denen Kinder ohnehin schon ausgesetzt sind, kindgerecht aber nicht vereinfacht oder verharmlosend aufzubereiten
und zu erklären! Da erscheint es geradezu absurd, was sie da unterstellen! Ihre persönlichen Untergriffe
lasse ich mal aussen vor und führe sie auf den Umstand zurück, dass sie vermutlich nicht genau gelesen
haben, was ich schrieb bzw. dass ich mich offenkundig zu unklar ausgedrückt habe. Als geübter kreuz.net-Poster,
der ich nicht bin, würde ich wahrscheinlich jetzt sagen, dass Sie schuld sind und es nicht verstanden
haben. Das wäre aber dem Diskussionsprozess nicht förderlich und wenn es doch so wäre, dann wird ihr
nächstes Posting das ohnehin zeigen.
Wo kann man das bestellen? Ich war schon immer an Anachronismen aller Art interessiert! Im Ernst: Ich
glaube für die kulturwissenschaftliche Anachronismusforschung und die philosophische Extremisforschung
ist das wunderbares Forschungsmaterial! Ich würde mir das gerne besorgen!
#136 23er Hansl 13:24:13 | Freitag, 4. August 2006
Entwicklungspsychologische Gegebenheiten beim menschlichen Reifungsprozess! Mag sein, dass diese Kritik
auf das eine odere andere zutrifft, hier tut sie es jedenfalls nicht. Ich kann nur die Forderung nach
bedingungs-, lücken- und tabuloser Aufklärung von Piroschka (entspricht Hodmezö…, wenn ich richtig
verstehe) unterstützen. Das, was sie (möglicherweise zurecht, das möchte ich ohne empirische Daten
nicht beurteilen) für eine „Überhitzung“ verantwortlich machen, ist eben keine Aufklärung, die diesen
Anforderungen entspricht! Wenn sie die Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Tatsachen einfordern,
dann kann ich Ihnen nur Recht geben. Aber: Es muss auch die Tatsache berücksichtigt werden, dass dritte
diese Tatsachen nicht berücksichtigen! Weder die Werbeagenturen von Unterwäscheherstellern, Fernsehzeitschriften,
Mineralwasserabfüllern, Speiseeisproduzenten, … berücksichtigen diese Tatsachen noch tun es Internetanbieter
für gewöhnliche Nachrichten oder einschlägige Dienste. Die Strategie der Abschirmung von Kindern gegenüber
allem Sexuellem ist erstens ganz pragmatisch eine Sissyphusarbeit und zweitens letztlich gegenüber den
Kindern weder authentisch, noch glaubwürdig und schon gar nicht gutgemeint! Meiner Meinung nach sollen
Kinder möglichst früh alles Sehen und Wissen dürfen, was es zu sehen und zu wissen gibt, und kompetente,
interessensfreie Personen sollen sie dabei begleiten. Sie sollen den Mädchen vor der Magersucht schon
erklären, wie die Damen auf der Palmers-Werbung zu ihren runden Kurven und ihrer glatten Haut kommen,
etc.
@Maledica: Könnten Sie sich eventuell vorstellen, dass der Rückgang des Messbesuches auch andere Grü
nde haben könnte? Vermutlich nicht. Ich aber schon: Vorher aber noch: Punktuelle Zeitpunktvergleiche
bringen keinen Erkenntnisgewinn und monokausale Erklärungen sind prinzipiell immer falsch! Also, da wäre
mal ein drastischer Wissensanstieg! Da wäre mal Globalisierung auch religiöser und philosophischer Ideen.
Da wäre mal Humanae Vitae – der eigentliche Todesstoß für die Akzeptanz der Kirche in der Bevölkerung.
Da war noch viel mehr, aber mich freuts grad nimmer.
#55 23er Hansl 17:35:21 | Mittwoch, 2. August 2006
Korrektur: – Das schwule Pärchen waren David und Jonatan. Mit seinem eigenen Sohn Shlomo hat er’s nicht
getrieben. – Im Zwölferkreis des historischen Jesus gab es keinen Primat eines der Mitglieder; alle waren
gleichberechtigt. Fazit: Von kleinen sprachlichen Fehlern und Verwechslungen abgesehen, hatten die beiden
Geschmähten Recht.
#47 23er Hansl 12:41:25 | Mittwoch, 2. August 2006
@Dr. dingsda Das unterscheidend Einzigartige an der katholischen Communio mit Christus und untereinander
ist aber, daß Sie weder ein Stück Brot noch „ein Stück Fleisch“ (?) empfangen, sondern ein Stück Pappendeckel!
#23 23er Hansl 16:16:44 | Dienstag, 1. August 2006
na da sind ja wieder mal alle Sexisten vereint! Wollen Sie nicht vielleicht gleich eine Hexen- verbrennung
veranstalten? Ach ja, und ein paar Konzilsdokumente könnte man auch in die Flammen werfen! Ich kann mir
nicht helfen, aber dieses ewiggestrige, frauenfeindliche Gezeter von irgendwelchen Patriarchisten geht
mir schon so auf den Nerv! Haben Sie etwa Angst, die Frauen könnten etwas besser machen und einer Männerseilschaft
den Rang ablaufen? Oder sind Sie so sexuell fixiert, dass sie alle Kraft brauchen, um nicht über alles
Weibliche gleich herzufallen, und können sich dann in der Messe gar nicht mehr konzentrieren?
#52 23er Hansl 16:12:23 | Dienstag, 1. August 2006
ist der Martin Humer echt? Ich glaube es nicht. Das würde ja bedeuten, dass er erstens einen Computer
bedienen kann und dass dieser Computer zweitens noch so weit virenfrei ist, dass er auf einer Internetseite
etwas posten kann. Obwohl angesichts des Textflusses könnte es schon sein, denn dieser lässt darauf
schließen, dass während des Postens mindestens achtundzwanzig Pop-up-Fenster von Pornoseiten aufgegangen
sind!
#49 23er Hansl 13:41:14 | Dienstag, 1. August 2006
HH – Heidnischer Humanismus 1.) Lieber heidnischer Humanismus als garkeiner! Und besser als dieses Gemisch
aus Paranoia, Demenz, Menschenverachtung und Selbstherrlichkeit ist das immer noch! 2.) Wenn dem weitaus
größten Teil der Menschheit ziemlich egal ist, ob jemand in seiner Freizeit oder professionell pornographische
Aufnahmen macht und sich andere diese ansehen, warum regt sich ein kleines Grüppchen leute so darüber
auf? 3.) Soll Humer doch froh sein, wenn es neue Pornos zu jagen gibt! Sonst wüsste der alte Dattergreis
eh nicht, was tun! 4.) Dieses ewige Gesülze, das alles zusammenmischt und umrührt, wo am Schluss Homosexuelle
Freimaurer durch die Einführung der Handkommunion für die Entstehung von Pornographie gesorgt haben,
mag vielleicht originell sein, aber ansonsten ist es ein Symptom das auf akute Demenz hinweist.
#26 23er Hansl 12:06:05 | Dienstag, 1. August 2006
Szenen am Strand III: Schlechtwetter Stille an der italienischen Küste. Die Bademeister Christi öffnen
ihre Zelte und sorgen für Leben am Strand. Doch trotz Rosenkranz-CD will nicht so recht Stimmung aufkommen.
BMC1: Schau, da drüben ist jemand. BMC2: Gehen wir hin und laden ihn zum Beten ein. BMC3: Ich geh mit.
BMC4-7: Wir auch! In einiger Entfernung hat ein älterer Tourist beschlossen, sich trotz des Wetters ein
kühles Bad zu gönnen. BMC6: Wir müssen uns beeilen, sonst geht er schwimmen. BMC4: Ja, er hat schon
das T-Shirt ausgezogen. Die Horde kommt dem Touristen unbemerkt näher. Der wiederum hat den Strand kurzerhand
zum FKK-Gebiet erklärt. BMC2: Um Gottes willen, was ist denn das? BMC5: Der hat aber eine komische Badehose!
BMC4: Das ist keine Badehose. BMC1: Was soll es denn sonst sein. BMC3 versucht BMC6 die Augen zuzuhalten.
BMC6: He, was machst du denn da! BMC3: Sieh nicht hin, es wird dich auf ewig verderben! Nur wenige Schritte
vor dem Ziel entschließt sich die Gruppe, umzukehren. So hat eine nicht vorhandene Badehose den Touristen
vor einer massiven Belästigung bewahrt!
#76 23er Hansl 11:55:01 | Dienstag, 1. August 2006
@ExBochumer: Sie werden mir immer mehr suspekt! Nicht nur, dass Sie gestern einen Kommentar gepostet haben,
der zwei Stunden vor dem Artikel erschien, jetzt wollen Sie auch noch Leser denunzieren.
tja. Weils halt immer darauf ankommt, ob man glaubt oder für-wahr-hält, gibt es dinge, die … … weniger
oder mehr verunsichern. Es gibt Dinge, die den Glauben aus den Angeln heben können, und einen Menschen
veranlassen können, die Glaubensgemeinschaft aus guten Gründen verlassen zu wollen. Wenn solche Dinge
einen Großteil der Mitglieder einer Gemeinschaft in gleicher oder ähnlicher Form betreffen, kommt es
über kurz oder lang entweder zu einer Spaltung oder zu einem Zerfall der Gemeinschaft. Wenn es sich um
ein bloßes Für-Wahr-Halten von Fakten handelt, dann kann jede etwas fundiertere In-Frage-Stellung einen
solchen Prozess auslösen; in dem Fall ist es auch logisch, dass ein Für-Wahr-Halten auch zur Folge hat,
dass performative religiöse Handlungen den Charakter von magisch-mechanischer Wirkkraft erhalten, was
wiederum zur logischen Folge hat, dass sie diese auch verlieren, wenn sie nicht mit akribischer Präzision
durchgeführt werden. In dem Fall könnte es theoretisch schon sein, dass solche Kleinigkeiten derartige
Wirkmacht erhalten. Ich bin der Meinung, dass die römisch-katholische Kirche keine Gemeinschaft ist,
für die das gilt, und dass der Glauben in dieser Kirche ein echter Glauben ist und kein bloßes Für-Wahr-Halten.
Daher bin ich der Auffassung, dass diese Aussage strohdumm ist, keinen Wahrheitsgehalt besitzt und von
unüberbietbarer Irrelevanz ist. Damit möchte ich nicht – wie unterstellt – die Bedeutung von orthopraktischen
Elementen schmälern, doch wenn jemand der Meinung ist, die Existenz der Kirche steht und fällt mit der
Mundkommunion, ich bitte Sie…
Hasserfüllt! Lesen Sie doch einmal ein bisschen nach – in den Artikeln zum Thema, in den Postings, …
Fangen wir bei diesem Artikel doch an: Zum Zitat „Vor zwanzig Jahren waren wirklich nur Geistesgestörte
der Ansicht, Gleichgeschlechtliche könnten eine Familie bilden.“ wird angemerkt „Mir ist bis heute unklar,
was an dieser Meinung von Erzbischof Dyba so aufregend sein soll“. Das zitierte Gedicht setzt Homosexualität
mit Sodomie gleich. Andere Artikel verwenden überhaupt den Sodomie-Begriff – der im Sprachgebrauch für
Geschlechtskontakte mit Tieren verwendet wird – als Synonym für Homosexualität. Ein weiterer Artikel
lässt die Formulierung Behinderte auf einem Homo-Marsch? (…) Etwas Vergleichbares boten die nationalsozialistischen
Völkermörder, als sie bei einem Rundfunkbericht über das Konzentrationslager Theresienstadt ein jüdisches
Orchester aufspielen ließen. Das nenne ich hasserfüllt! Gleichsetzung mit Sodomiten und Vergleich mit
Nazis! Ein weiterer Artikel titelte überhaupt gleich „Eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg“.
Auf der anderen Seite muss natürlich der Mythos der hasserfüllten, gewalttätigen Homosexuellen hochgehalten
werden: Interessant ist da ein Artikel vom 12. Juli, demnach die Bezeichnung „homophob“ eine Beschimpfung
sei. Um eine Protestaktion zu einer hasserfüllten Ausschreitung hochzuspielen greift man darin zu Formulierungen
wie Der Pfarrer wurde von brutalen Schlagworten ernsthaft getroffen und zutiefst verletzt. Wird schon
niemand so genau hinsehen, zumindest der antiHomoLobby www.kreuz.net/reader.2020.html fällt uns schon
auf den Schwindel rein! 1. lesen, dann schreiben!
@Ex-Bochumer: Verwirrung Ex-Bochumer schrieb um 13:58 Uhr zum Artikel „Welche Telephonnummer hat der Papst
www.kreuz.net/…ticle.3618-page.html“: Die Frau Regina Wilden ist nun mal entlarvt. Kreuz.net meint immer
noch, dieser Dame in ihrem „Wahn“ zu folgen. Mit „Wahn“ meine ich diesmal die Meinungsäußerungen der
parteilichen Dame. Diese Organisation der Frau, die sich darum auch noch „sonnt“, wird verfassungsschutzmäßig
beobachtet. Und mit üblicher Propaganda bringt sie den Sekretär des Hl. Vaters in ihren „Dunstkreis“ –
unbelegt. … [Eigenzensur] Ich habe mich schon über dieses zusammenhanglose Posting gewundert. Jetzt,
wo um 15:52 ein Artikel über diese Dame erscheint, wundere ich mich noch mehr!
sprachlich-inhaltliches Sodom und Gomorra auf kreuz.net! @PhilomenaWolkenstein Wobei ich das „zurecht“
im Zusammenhang mit Teil-besachwaltet in Frage stellen würde!
@Pünktchen: Es tut mir leid, das so formulieren zu müssen, aber nach Lektüre Ihrer literarischen Ergüsse
muss ich feststellen, dass sie unter einer intellektuellen Disposition leiden, die sehr starke defizite
aufweist! Ich fürchte fast, da ist nichts mehr zu machen.
danke für den Einwurf, jetzt kann ich weiterschreiben. * Treten Sie für positive Gesellschaftskonstruktionen
ein, in denen das faktisch gelebte Gute erstes Kriterium für die Bewertung von Formen des Lebens und
Zusammenlebens ist, und keine papiernen oder sonstigen Konstrukte als Ideal und Messlatte zur Diskriminierung
verwendet werden! * Engagieren Sie sich gegen den patriarchalen Gedanken des Sexkonsums innerhalb der
Ehe, * engagieren Sie sich auch für die Vermittlung und Enttabuisierung der vielfältigen Formen von
Sexualität und Erotik und treten Sie vehement gegen die Reduktion von Sexualität auf Geschlechtsverkehr
auf! * Achten Sie darauf, dass diese Bestrebungen auch die bildungsfernen Schichten erreichen! * Setzen
Sie sich politisch für die Geburtenförderung ein! * Setzen Sie sich für Ausweitung von Karenzzeiten
für Mütter und Väter jedes Familienstandes ein auch für die Ausweitung des Kündigungsschutzes! * Steigen
Sie auf die Barrikaden für kostenlose Schulbücher und gegen Studiengebühren! * Setzen Sie sich für
Kinderbetreuungsplätze ein! * Setzen Sie sich dafür ein, dass die Kirche wieder in der Schwangerenberatung
aktiv wird und einen Großteil ihrer Mittel darin investiert! * Setzen Sie sich für alle anderen Auswege
ein, die man einer Mutter in Not bieten kann! Diese Liste könnte man stundenlang fortführen, daher last
but not least … – Hören Sie auf, vor Abtreibungskliniken herumzulungern und sorgen Sie dafür, dass
dort in Hinkunft einfach nur mehr Tote Hose herrscht.
Prävention des hier angeprangerten Unrechts – wie Sie ganz ohne Finanzmittel dazu beitragen können:
@Pünktchen & Co, Sie wollen etwas zur Eindämmung von Abtreibungen beitragen und nicht ihre wertvollen
finanziellen Ressourcen dafür aufwenden? Gut, dann machen Sie doch folgendes: * Bekämpfen Sie mit allen
Mitteln die Bedingungen, unter denen Vergewaltigung, Vergewaltigung od. Nötigung in der Ehe oder innerhalb
einer Beziehung und sexueller Missbrauch innerhalb von Familien stattfinden: Patriarchat und Tabuisierung
von sexuellen Themen. * Bekämpfen Sie mit allen Mitteln die Ursachen für ungewollte Schwangerschaften:
Mangelnde Aufklärung, mangelnde Bereitschaft der Männer, Kondome zu verwenden, fehlendes Selbstbewusstsein
bei Mädchen und Frauen, sich dem Geschlechtsverkehr zu verwehren, große Neugier der Jugendlichen auf
das tabuisierte, unbekannte Handlungsfeld Sexualität. * Fordern Sie von allen, die ja eigentlich zu Recht
die kirchliche Ablehnung des Kondoms predigen, dass Sie auch predigen, worauf sich diese Ablehnung bezieht
und dass mit jeder Erwähnung dieser Meinung auch erwähnt werden muss, dass die Kirche Geschlechtsverkehr
vor der Ehe generell ablehnt! Denn wieso sollte sich jemand wegen eines Verstoßes gegen ersteres Verbot
schuldig fühlen, wenn er zugleich gegen zweiteres verstößt? * Treten Sie für eine umfassende Aufklärung
der Jugendlichen ein, damit Sexualität kein Tabu mehr wird und die Jugend Wertschätzung gegenüber ihrem
Körper lernt, anstatt durch lückenhafte Information neugierig zu werden! * Treten Sie für positive
Gesellschaftskonstruktionen ein, …
@ Gotthard: kennen sie den film Erdbeer und Schokolade? Es macht einen riesen Unterschied, ob es eine
Madonna von Fatima, Lourdes, Medjugorje, eine Madonna di Campiglio, eine Madonna di Loreto, eine Madonna
Louise Veronica Ciccone oder eine Madona de Guadalupe ist. Es macht sogar schon einen Unterschied, ob
sie im Wohnzimmer oder in der Küche steht. Alles macht einen Unterschied.
Tut mir leid, wenn ich mich hier einmische, aber meinen Sie nicht, dass die Aussage: „Wenn wir es fertiggebracht
haben daß die Katholiken die Handkommunion praktizieren, haben wir es geschafft.“ auf einen nicht besonders
hellen Geist schließen lässt? Ich meine, das ist gerade so, als wenn ich sagen würde „Wenn wir vom
Opel-Schriftzug das „l“ entfernen, ist das Auto kaputt.“
Was hat das mit rauchen zu tun? Warum schafft es kreuz.net nicht, einen solchen Kommentar ohne vor Brutalität
strotzender, wertender Sprache zu verfassen?
Wieso überrascht mich das jetzt überhaupt nicht? dass der Dekan auf der Kanzel „ein sittenstrenger Hardliner“
gewesen sei. Doch es scheint, daß er privat ein Lotterleben führte. Ist es nicht so, dass die Sittenstrengen
immer die wahren schwarzen Schafe sind? Ein Priester, der zu einer Beziehung steht, wird rausgeschmissen.
Einer, der sie verleugnet, erhält in manchen Bistümern sogar noch die Alimente bezahlt. Jetzt werden
sicher wieder einige sagen, letzteres sei besser und ersteres nur die bösen Auswirkungen von V2 oder
der neuen Messe. Glauben sie das nicht wirklich. Es hat lang vor dem II. Vatikanum schon Historiker gegeben,
die hielten es für besonders bemerkenswert, wenn sich ein Priester zufällig mal an das Zölibat gehalten
hat!
Wie jetzt was? Ein mir bekannter Priester untersagte den Kommonionkindern und den Kindern in der Kirche
während einer Verlautbarung, dass sie am Rosenmontag nicht verkleidet in die Kirche kommen sollen. Also,
was genau wollte der dir bekannte Priester nun? Was du schreibst, klingt so, als würde er alle Kinder,
die nicht verkleidet in die Messe kommen wollten, ausschließen! Würde ich garnicht toll finden!
Szenen am Badestrand II Dr. Christoph Heger stattet den Bademeistern Christi einen Freundschaftsbesuch
ab und beteiligt sich solidarisch-symbolisch an deren Tätigkeit. Eine Süddeutsche Touristin größeren
Umfangs versucht, Sonnenschutz aufzutragen. DCH: Madame, may I invite you to pray? SDT: No, thanks, but
I need that suncream on my back! DCH: Oh, for sure, but I will only help you if you come to pray. Where
do you come from? SDT: From München äh Munich DCH: O, do kin ma jo boarisch ren! SDT: Echt, san se a
va München? DCH: Net direkt, oba i bin oft dort. Beruflich. SDT: Ma, gengans, sans so liab und schmiarns
ma den Buggl ein. I kriag jo sunst an sunnenbrand. DCH: Oba kloa doch. San se auf Urlaub do? SDT: Na,
i wollt noch Landshut und hob mi verfahrn! DCH: Oh! Hoitas! SDT: Na, wor jo nur a scherz, klao bin i auf
urlaub do! Se san a auf Urlaub do! DCH: Jo, aber i bin jo quasi a immer im Dienst! Ich helfe den Bademeistern
Christi! SDT: Bodemasta Christi? Konn der etwa nit schwimma? DCH: Na, des nit, oba die Leit do, gengan
ind disco oder ind Pizzeria, und vergessen aufs beten! SDT: Ah jo, und sie beten donn mit die Leit! DCH:
Jo, wanns schaun, do drüm is unser Zelt, do gibts beichtgelegenheit und ois. SDT: No is deis aber guat,
wonn sperrn denn die in da früh auf, dass man gleich die sünden von der vorigen nocht beichten kann?
DCH springt schockiert auf: Ich muss weiter, die frohe Botschaft am Strand verkünden!
@wolfgang e.: OK, noch einen Schritt weiter – vielleicht klappt es ja dann: Warum, glauben Sie, gibt es
denn das Wegweisungsrecht? a) Weil sich die Stadt Wien die Schülerlotsen ersparen möchte? (könnte fast
sein, sind aber kaum Schulen in der Gegend!) b) Weil es im Gemeinderat so fad war und sie deshalb etwas
von ihrer Fadesse zum Wachmann auslagern wollten? (wäre aber sehr böse vom Gemeinderat, oder?) c) Weil
sich die MA48 geweigert hat, die Massen an Plastikembryonen wieder einzusammeln, die geworfen wurden?
(wohl kaum) d) Es gibt gar kein Wegweisungsrecht, es handelt sich um einen Tippfehler und der Gemeinderat
hat nur beschlossen, dass die Wegweiser rechts aufgestellt werden müssen, damit die Bundesregierung keine
Sicherheitsbedenken an der Wiener Beschilderung feststellt. (absurd, aber macht nichts) kurzum: Ich finde
das ziemlich impertinent, wie Sie und Pünktchen (gemeinsam oder in Personalunion oder was weiß ich)
versuchen, Wirklichkeiten mit punktuellen Beobachtungen wegzudiskutieren und implizit der ganzen Stadt
unterstellen, dass sie grundlos Bestimmungen erlässt. Glauben Sie mir, ich kenne Leute, die bei diesem
Verein dabei sind, wenn diese alle ihre Phrasen runtergedroschen haben und ich alle Phrasen argumentativ
widerlegt habe, dann werden die schon mal aggressiv und mitunter auch gewalttätig. Und, glauben Sie wirklich,
dass (außer Pünktchen natürlich, aber das verwundert nicht weiter) jemand einer Logik glauben schenkt,
die Millionen Menschn kollektive Willkür unterstellt und einem Grüppchen von aggressiven, militanten
Fundis rationales, begründetes Handeln?
Armseligkeit auf beiden Seiten – Liturgie ist keine Show! Weder Fußballshow noch Mysterien-Show! Also
ich weiß gerade nicht, was ich armseliger finden soll. Den Pfarrer, der ein Fußballspektakel veranstaltet
und dabei einen Fanschal zweckentfremdet, oder die Leser, die sich auf solche Ereignisse stürzen müssen,
um ihre schrullig-altertümelnden Meinungen zu bestätigen. Wer sich für einen Wettlauf unbedingt einen
Gegner aussucht, der mit Krücken unterwegs ist, der braucht sich dann nicht groß über den Sieg zu freuen.
Aber wehe, es kommt jemand mit der frühneuzeitlichen Privatmesse, mit der Praxis des Elevations-Hoppings
statt des Messbesuches, erwähnt gar noch das Wort Ablasshandel oder so. Dann ist Feuer am Dach. Wenn
man da noch gegenüberstellt, wie die Allgemeine Einleitung zum Römischen Messbuch (die gültige meine
ich!) die Optimalform der Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst sieht, dann ist Feuer am Dach. Aber
auf der anderen Seite ist der Vergleich zwischen dem Ideal und der Praxis zulässig – ich darf jederzeit
die Einleitung vom alten Missale aus dem 16. Jahrhundert mit einer nicht sehr gelungenen praktischen Anwendung
des Neuen vergleichen. Fazit: Die geschilderte Veranstaltung mag kritikwürdig sein – das „Outfit“ des
Zelebranten ist es mit Sicherheit! Wenn man aber solches braucht, um die Präferenz für die Alte Messe
zu fundieren, dann tun mir die Befürworter dieser Restauration aber ziemlich leid – das bedeutet nämlich,
dass sie keine wirklichen Argumente haben und sich im Wettlauf bestenfalls mit Lahmen messen können!
#81 23er Hansl 18:52:57 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ koptischer Papst Aus ihren Ausführungen im Zusammenhang mit anderen Äußerungen Ihrerseits entnehme
ich, dass das Kriterium für die Unfehlbarkeit einer kirchlichen Lehramtsentscheidung einzig und allein
ist, ob der Inhalt der Entscheidung Ihnen zu Gesicht steht, oder nicht.
#12 23er Hansl 17:31:34 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Szenen auf italienischen Badestränden. Szene 1: Eine oben-ohne-badende 17-jährige Britin wird von zwei
käseweiße deutschen Jugendlichen angebaggert. D1: Hi! Are you here for … (zu seinem Freund) wat heisst
denn Ferien auf Englisch? D2: Woher soll ich das wissen? Frag sie doch was anderes! D1: Was denn? Ein
Bademeister Christi in Person einer 19-jährigen, pickelübersäten Italienerin tritt auf. BMC: Chi voglio
precare? D2: Genau, das fragst du sie! D1 zur Britin:Tschi vollo brägare? Britin (nimmt erstmals die
Stöpsel ihres Walkman aus dem Ohr): Oh, do you sell milshakes? BMC: Do you want to pray with us? Britin:
Oh my God! I don’t want to play with anybody! I’m here for holiday, not as a sex-tourist! D1: holiday!
Dat wars! Are you here for holiday? BMC: No, I’m here for inviting you to pray with me! D2: Was sagt sie?
D1: Weiß nicht. Was heißt den pray with me? Ein japanischer Tourist mischt sich ein. J: Can you tell
me where I can buy a sun plotector? D2: He mensch, gehn wir wieder zurück zum Imbisstand, die können
wenigstens deutsch. BMC (zum japanischen Touristen): Do you want to pray with me? J: Ceartainly for sure
I want to play with you, but I need a sun-protector first. Die britische Touristin beschließt, ihren
nächsten Urlaub in Kroatien zu verbringen.
#43 23er Hansl 15:00:54 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ wolfgang e.: Was ist das denn? Schließen Sie von der Wirkung auf das Fehlen der Ursache? Warum wohl
steht ein privater Sicherheitsdienst vor der Klinik? a) Die Abtreibungsklinikbetreiber sind wahre barmherzige
Samariter und stellen zur Arbeitsplatzsicherung einen völlig überflüssigen Wachmann vor die Tür? –
wohl kaum! b) Der Wachmann steht nur zufällig dort, weil die Landschaft in der Umgebung so schön und
lieblich ist? – wohl auch nicht, von Landschaft ist dort weit und breit nichts zu sehen. c) Der Wachmann
ist in Wirklichkeit garkein Wachmann, sondern steht seit dem letzten Fasching dort und wartet noch immer
auf sein Date. – nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlich. d) Der Wachmann ist ein verkleideter Pro-Life-Aktivist
und seine Schusswaffenmunition sind kleine Plastik-Embryonen? – naja, möglich ist alles! Wenn Sie sich
für keine der vier Antwortmöglichkeiten entscheiden können, kann ich Ihnen das Selberdenken nicht ersparen
…
#41 23er Hansl 14:46:02 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Philomena kaputte Burg: erst wenn die Welt atheistisch ist, wird Frieden sein. Obwohl ich die Aussageabsicht
hinter dem Spruch durchaus verstehen kann, würde ich trotzdem Vorsicht walten lassen: Wenn die Welt atheistisch
ist, treten Geld, Reichtum und Selbstverwirklichung anstelle der Religion und nichts ist besser als vorher.
Dass sie die hier dominante Version des Christentums dem nicht vorziehen, lässt sich verstehen. Aber
Christentum ist in Wahrheit etwas anderes: Lesen die Biographien von Oscar Arnulfo Romero, Samuel Ruiz,
Franz Hinkelammert, Erwin Kräutler, … oder die Werke von Leonardo Boff, Gustavo Gutierrez, die Erklärungen
der phillippinischen und lateinamerikanischen Bischofskonferenzen, lesen sie rerum novarum und centesimus
annus, um etwas über das römisch-katholische Christentum zu erfahren, aber bitte nicht kreuz.net!