Paul Mayer
Erstellt: 21:33:24 | Freitag, 4. März 2005
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96 Lesermeinungen
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Wie gewonnen so zerronnen
#1   Paul Mayer   16:10:21 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Interessant ist,
dass jetzt auf einmal die „normalen“ Verhütungsmittel bzw. die teilweisen Frühabtreibungsmittel schädliche Nebenwirkungen haben.
Vor der Entdeckung des besagten Proteins hatten diese angeblich gar keine oder nur geringe Nebenwirkungen – laut den Erzeugerfirmen.
Ansonsten scheinen sich Forschung und Wissenschaftspolitik nur darum zu kümmern, wie schnell und effizient man Menschen töten kann.
Lesetipp: Schöne neue Welt von Aldous Huxley.
MfG,
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Die Modernisten sind viel weniger modern, als sie glauben
#30   Paul Mayer   21:25:43 | Dienstag, 31. Mai 2005
@ Athanasius: Frage
Wenn jemand, der eine schwere Sünde hat, diese bereut, muß er dann neu getauft werden? Wenn aber nicht, wieso hat er dann die Taufgnade davor verloren? Da müßte man doch zumindest dazu fügen: Bis zur vollkommenen Reue oder bis zur Beichte.
Ich habe nie bezweifelt, dass Päpste schlimme Dinge tun können, vor allem nicht bloß persönlich böse, sondern dem Seelenheil der Gläubigen abträgliche.
Der Hl. Franz von Sales hat folgende Weissagung gegeben: Ein ungültig gewählter Papst wird zahlreiche Häresien von sich geben.
Kann meiner Ansicht nach nur auf JoPa II zutreffen.
Redaktion benachrichtigen Kampfeslustige Bischöfe
#4   Paul Mayer   21:43:08 | Sonntag, 29. Mai 2005
Natürlich sind Embryonen Kleinstkinder
Embryo = Fachbezeichnung für ungeborene Menschen bis zur 8. Woche (in anderer Literatur bis zur 12. Woche).
Wenn ich schwanger bin, bin ich mit einem Menschen schwanger und nicht mit einem Zellgebilde oder einer Himbeere. Aus der Verbindung zweier Menschen kommt ein Mensch heraus – kein Frosch, kein Kalb, keine Brombeere, sondern ein Mensch.
Ist ja eigentlich logisch.
Redaktion benachrichtigen Geld regiert auch die katholische Medienwelt
#9   Paul Mayer   22:55:36 | Donnerstag, 26. Mai 2005
@ Yersinia
Ich weiß es auch nicht. Vielleicht sollte jemand von kreuz.net noch etwas dazu sagen. Das richtige Link
zur Stellungnahme des „großen Administrators“ Gandalf 66.246.34.238/wbboard/thread.php?threadid=3490
Vielleicht hätte kreuz.net vorher noch bei kath.net rückfragen sollen?
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#24   Paul Mayer   22:49:11 | Donnerstag, 26. Mai 2005
Sünde wider den Hl. Geist
Offenbar weiß kaum noch ein Katholik, was das eigentlich ist. Ich zitiere den Katechismus der katholischen Lehre des hl. P. Pius X. (Übersetzung ins Deutsche 1974, Petrus-Verlag, Kirchen/Sieg): Die 6 Sünden gegen den Hl. Geist sind folgende (Nr. 41 dieses Katechismus:
1. Die Verzweiflung am Heil
2. Die vermessentliche Heilsgewissheit
3. Widerstand gegen die erkannte Wahrheit
4. Neid auf die Gnadengaben anderer
5. Verstocktheit in der Sünde
6. Unbußfertigkeit in der Stunde des Todes
Weil es so schön war, hier noch ein anderes Zitat aus diesem Katechismus (Nr. 29), ein Gebet nach der Hl. Kommunion vom Hl. Ignatius von Loyola:
Seele Christi, heilige mich!
Leib Christi, erlöse mich!
Blut Christi, tränke mich!
Wasser der Seite Christi, wasche mich!
Leiden Christi stärke mich!
O gütiger Jesus, erhöre mich!
Verbirg in Deine Wunden mich!
Von Dir laß nimmer scheiden mich!
Vor dem bösen Feind beschütze mich!
In der Todesstunde rufe mich!
Und heiße zu Dir kommen mich!
Mit Deinen Heiligen zu loben Dich.
In Deinem Reiche ewiglich! Amen.
Dr. Otterbeck: Bitte keinen Klarnamen nennen, wenn es der Betreffende nicht wünscht bzw. gestattet hat!
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#13   Paul Mayer   22:30:27 | Donnerstag, 26. Mai 2005
@ GerdEric
Also Staaten ohne Abtreibung und Euthanasie hat es schon einige gegeben. Dass die Staaten und Systeme fehlerhaft sind und keinen wahren Gottesstaat darstellen, liegt an der Erbsünde, die Menschen zur Sünde geneigt läßt auch nach der heilsnotwendigen Taufe. Der wahre Gottesstaat wäre wohl das Paradies. Dieses gibt es wenigstens im ewigen Leben. Außerdem steht uns noch das tausendjährige Reich Christi nach der Geheimen Offenbarung bevor.
@ Methusalix: Mit ihren familiären Versatzstücken ist außer Emotion nichts anzufangen, weil die Sachen nicht nachprüfbar sind und im übrigen nichts mit der theoretischen Grundlage der Toleranz zu tun haben.
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#3   Paul Mayer   22:13:10 | Donnerstag, 26. Mai 2005
@ Konrad: Sie haben ein modernistisches Verständnis
von Dogmen. Sonst würden Sie nicht formulieren: „Zurück zu Trient“. Die Dogmen, die dort beschlossen wurden, gelten ewig und unabänderlich. Die Zusammenstellung von kreuz.net zeigt, dass diese Dogmen durch die Bastelei des NOM, durch falsche Lehren über das Hl. Meßopfer und andere Irrlehren de facto paralysiert werden – mindestens im Herzen des Gottesvolkes.
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#22   Paul Mayer   22:07:46 | Donnerstag, 26. Mai 2005
@ konrad: Der Vergleich zwischen Islam und katholischer Tradition
war also keine Ehrabschneidung? Als was soll es dann aufzufassen sein? Als kluger Vergleich? Als Kompliment? Im Islam (von den Daemonen gegründet) gibt es kein Lehramt, weswegen jeder selbsternannte Mufti den Hl. Krieg ausrufen kann.
Im übrigen ist die Äusserung von Dr. Otterbeck nicht so eindeutig „konradisch“, wie Sie tun. Denn „im Zweifel Rom“ kann sich nur auf das insb. im Lehramt sich manfestierende ewige Rom des Hl. Petrus und Paulus beziehen, nicht jedes Geräusch, welches ein Papst von sich gibt, zieht schon Gehorsamsfolgen nach sich oder sonstiges. Außerdem: Hat jemand von den p.t. Diskutanten „Zweifel“ im Sinne Dr. Otterbecks geäußert?
Oder ist jemand nicht mit Rom?
Bei uns steht – zum Unterschied von mindestens 99% der nominellen Katholiken – ein Bild Papst Benedikts XVI. am Hausaltar (schon allein deswegen so wenige, weil kaum jemand einen Hausaltar – früher häufig als Herrgottswinkel hat), dennoch werde ich keine Kritik scheuen, wo er nicht sein Pflichten erfüllt oder erfüllen wird.
In der Hauptsache steht dort aber eine Herz-Jesu-Statue und eine Marienikone. Derartiges werden Sie bei Moslems nicht finden. An Fronleichnamsprozessionen nehmen die auch selten teil… Gelegentlich steht auch Erzbischof Lefebvres Bild dort. Sowie bedeutendere Tagesheilige, wenn wir gerade ein Bild von Ihnen haben.
Redaktion benachrichtigen Petrus, der Papst und der Primat
#1   Paul Mayer   19:59:31 | Mittwoch, 25. Mai 2005
Wirklich gut
und anschaulich erklärt! Handelt es sich um ein längeres Zitat aus einem (Katechismus)Werk oder wurde das ad hoc für kreuz.net kreiert?
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#4   Paul Mayer   19:59:18 | Dienstag, 24. Mai 2005
Psychotherapie + Seelsorge
Die empir. Psychologie (Psychol. als Teildisz. der Philos. gibt es sehr viel länger) ist ein naturwissensch. Zugang zum Empir. Fassbaren der Psyche. Was „Psyche“ ist, urteilen die Subdisz. der empir. Psychol. verschieden, ausgehend von ihren Ansätzen (Triebe, Verhalten, Emotionen). Letzlich können sie aber die Seele als geistiges Formprinzip des Leibes nicht erklären, sondern nur empir. Feststellbares erkennen, analysieren – und ihrem Eigenbereich auch behandeln. Es ist gut, wenn ein Seelsorger ein psycholog. Grundwissen hat (findet sich auch bei Thomas, den Wüstenvätern, …), vielleicht auch eine Psychoth.-Ausbildung – er soll aber beide Bereiche Seelsorge – Psychoth. aber nicht mischen, sondern sauber trennen.
Der Seelsorger hilft den Gläubigen auf ihrem Glaubensweg mit Gott, bei der Bekämpfung von Schuld und Sünde – hilft vor allem der unsterbl. Seele durch Gebet, Zuspruch, Beratung, Sakramente. Gerade in der Seelsorge kommen oft Leute mit psych. Problemen, die muss er erkennen und die Leute dann entsprechend weitervermitteln. Umgekehrt soll die Psychiatr. auch daran denken, dass bei psych. Erkrank. möglicherweise auch dämon. Erstursachen oder Einflüsse geben könnte, wenn keine Psychotherapie oder kein Medikament mehr hilft und die Leute zum Priester schicken. Der Psychoth. kümmert sich um die (meist empir. od. tiefenpsych.) fassbaren krankhaften Anteile eines Teilbereiches der Seele, kann in vielen Fällen helfen, seel. Leiden zu heilen oder zu lindern.
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Das Problem ist nicht der Inhalt – sondern die Form
#2   Paul Mayer   23:07:07 | Montag, 23. Mai 2005
Das Problem ist ja nicht das Kopftuch,
das Problem ist: ist es in Ordnung, wenn ein/e Nichtchristin das Fach „Biblische Geschichte“ vorträgt?
Wenn es der Staat auch den nichtchristlichen Lehrern erlaubt, dann muss es für die betroffenen Lehrer klar sein, dass sie inhaltlich „Dienst nach Vorschrift“ machen müssen und nicht etwa beispielsweise die Koraninhalte zu unterrichten (im Koran gilt beispielsweise Maria die Mutter Jesu als die Schwester Aarons).
Diese Frage scheint gar nicht auf dem Tapet stehen, auch was die betreffende Dame dazu zu sagen hat.
Alles entzündet sich an einem lächerlichen Stück Stoff auf dem Kopf. Über Vortragende in Spaghetti-Trägertops, Miniröcken, kurzen Hosen (das betrifft auch Männer) scheint sich niemand aufzuregen.
MfG,
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Die Abrißbirne hängt immer tiefer
#7   Paul Mayer   22:01:50 | Montag, 23. Mai 2005
Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat stark an Terrain verloren,
seit sie von Rom künstlich geschwächt wurde: Durch die unbegründete Absetzung des Generaloberen P. Bisig und der Regenten der zwei Priesterseminare. Seither wird dort nicht mehr auf Ordnung geschaut und vertreten die einzelnen Patres beliebige Standpunkte in z.T. zentralen Fragen.
Als es um die Wandlung ohne Wandlungsworte („Addai und Mari“) ging, war nach außen nur P. Lugmayr mit seinen skandalösen Theorien zu vernehmen, die vielen anderen Patres, die nicht seine Ansicht teilten, schwiegen nach außen. Als P. Zimmer (Linz) mit Vehemenz Harry Potter verteidigte (an sich schon eine Themaverfehlung für einen katholischen Priester), war nur er nach außen vernehmbar, andere Patres mit anderen Ansichten äußerten sich öffentlich nicht.
Außerdem äußert sich die Priesterbruderschaft St. Petrus nicht zu vielen kirchenpolitsch relevanten Themen, die aber für die Gläubigen durchaus von Interesse sind, sei es der „interreligiöse Dialog“, der „Ökumenismus“, die generelle Zulassung der alten Messe usw. Aus der Sicht vieler Gläubiger ist die Priesterbruderschaft St. Petrus zu einem Wurmfortsatz der Konzilsgedächtniskirche geworden, ein bißchen liturgisch verbrämt.
Dadurch ist es teils zu einer äußeren Abstandnahme (Wechsel beim Meßbesuch zur Priesterbruderschaft St. Pius X.), zum Teil zu einer inneren von solchen, die aus Gewohnheit zwar weiter die Hl. Messen der Petrusbruderschaft besuchen, aber inhaltlich anderer Ansicht sind als deren Vertreter.
Redaktion benachrichtigen Der Papst reicht den Traditionalisten die Hand
#52   Paul Mayer   23:26:07 | Freitag, 20. Mai 2005
Wie kann nach des Pelagius’ Ansicht ein Freimaurer enttarnt werden?
Offenbar nur, wenn er es selbst zugibt oder wenn eine Bestätigung seiner Loge vorliegt. Letztere wird nie ausgestellt und ersteres ist höchst selten. Da die Brüder das Licht des Tages scheuen, sind Beweise nur schwer zu bekommen. Oder soll man annehmen, dass die Freimaurerei nicht den Stellenwert hat, den die vorsynodalen Päpste ihr zugemessen haben? Sicher nicht! Immerhin kann man auch noch auf die Früchte schauen: Nach diesen war Bugnini eindeutig Freimaurer: Mit oder ohne Schurz – die Gesinnung hatte er jedenfalls.
Hier nochmals der Link zu einem wirklich guten Kommentar des Journalisten Michael Prüller in „Die Presse“ (diese Zeitung lobe ich wirklich höchst selten) vom 18. Mai 2005:
Auswertung der Diskussionen us-amerikanischer Online-Medien zur überraschenden Bestellung Erzbischof Levadas zum Präfekten der Glaubenkongregation www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress…
Dieser Kommentar ist deswegen so wichtig, weil er zeigt, dass nicht einmal die Liberalen wissen, wo Erzbischof Levada eigentlich steht. Nach einem guten priesterlichen Gewährensmann, der in seinem früheren Beruf viel mit Freimaurern zu tun hatte, ist eine derartige Konturlosigkeit, eine gewisse Rückgratlosigkeit etc. typisch für einen Freimaurer.
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan forscht weiter
#1   Paul Mayer   22:35:02 | Freitag, 20. Mai 2005
Es ist schwer, sich hier eine Meinung zu bilden.
es scheint aber, dass die bisherigen Visitationen nicht gründlich durchgeführt wurden.
Auf amerikanischen Internetseiten (habe ich jetzt nicht parat) gibt es durchaus rechtgläubige Leute, die den anzeigenden Mitgliedern oder Ex-Mitgliedern Glauben schenken.
Eine neue gründliche Visitation von einem Außenstehenden sine ira et studio wäre wohl von Vorteil.
Es gibt auch verdienstvolle Mitglieder unter den LC.
MFG; Fr. Mayer
Redaktion benachrichtigen Der Papst reicht den Traditionalisten die Hand
#41   Paul Mayer   21:04:28 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Catholicus und die Liebe?
@ Catholicus: Wie fein, dass Sie wenigstens immer nur liebevoll denunzieren (den Klarnamen nennen).
@ Athanasius: Unter den Nachfolgern des Hl. Papstes Pius V. war völlig unstrittig, dass sie von der Bulle Quo Primum erfaßt waren. Wem sonst hätte den Pius V. denn den Zorn des Hl. Petrus und des Hl. Paulus bei irgendwelchen Abänderungen androhen sollen – sich selbst oder den Bischöfen, die er nach Belieben ab- und einsetzen konnte?
Dementsprechend haben alle Nachfolger des Hl. Pius V. bis einschließlich Pius XI. (1922 – 1939) sich bei geringfügigsten Änderungen des Meßbuches veranlaßt gesehen, sich in den von ihnen herausgegebenen Neufassungen des römischen Meßbuches dafür zu entschuldigen, warum sie etwa neue Orationen oder Meßformulare (neue Heilige, neue kirchl. Feste) eingefügt haben.
Als erster hat ausgerechnet Papst Pius XII. diesen weg verlassen, indem er unrichtig (Mediator Dei) behauptete, die Päpste hätten nie Sorge getragen, die Liturgie zu ändern. Damit hat er die Bresche geschlagen, durch die die Änderungen des röm. Meßbuches unter Johannes XXIII. und Paul VI. durchgeführt wurden. Nur die heutige Liturgiewissenschaft und ihr folgend die übrige (ahnungslose) moderne Theologie nahmen Quo Primum nie ernst – weil sie andere Absichten hatten und haben.
Redaktion benachrichtigen Ein langer und verwirrender Begriff
#15   Paul Mayer   10:18:00 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Jeder antikatholische Protestant
könnte sofort die richtige Definition von „Transsubstantiation“ nennen.
Vielleicht sollte man im Zeitalter des Ökumenismus einen ordentlichen Protestanten, der wenigstens noch katholisch – protestantisch auseinander halten kann, zum Präfekten der Glaubenskongregation machen…
Redaktion benachrichtigen Ein langer und verwirrender Begriff
#11   Paul Mayer   23:28:17 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Gemeint war die
Society of Saint John –--> aufgelöst aufgrund homosexueller und pädophiler Vergehen sowie hoher Schulden;
nicht die Communauté de St. Jean aus Frankreich.
@Pelagius: Ich pflege für niemanden die Hand ins Feuer zu legen.
MFG,
diesmal Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Ein langer und verwirrender Begriff
#9   Paul Mayer   23:14:16 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Weltweit ernsthafte Gründe zum Zweifel an
Informationen über pädophile Priester?
Von Portland bis Mainz, von Geras bis nach St. Pölten, von Rom über die Gemeinschaft vom Hl. Johannes bis ans Ende der Welt. Der einzige ernsthafte Grund, den ich finden kann, lieber hw. Catholicus ist die Begründung mit dem Fisch, der am Kopf zu stinken beginnt. Dass nämlich der gar nicht, weder „subito“ noch irgendwann heilige Papst Johannes Paul II. einfach selbst niemals gehandelt hat, als es um schwule Bischöfe ging.
Ist es etwa ein Gerücht, dass die Diözese Portland wg. Klagen von Pädophilieopfern in Konkurs gegangen ist? Ist es etwa ein Gerücht, dass es Priesterseminare mit gruppendynamischen Berührungsspielen und homosexueller Subkultur gibt? Ist es ein Gerücht, dass es weltweit zahlreiche Länder mit einigen vorbestraften Pädophilie-Priestern gibt, in allen Fällen mit der Gemeinsamkeit, dass die kirchliche Obrigkeit trotz einschlägiger Beschwerden und Klagen nicht unternommen hat?
Wirklich unverantwortlich sind Bischöfe wie Levada, die Kinder den sexuellen Unholden im Priestergewand ausgeliefert haben! An dieser Stelle kippt der schrullige Papalismus der Halbkonservativen ins Kriminelle: Einfach zum Nachdenken!
Redaktion benachrichtigen Sechs Gründe für Erzbischof Joseph Levada
#3   Paul Mayer   21:52:00 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Von wegen Denunziation!
Erzbischof Levada hat sogar kinderschändende Priester gedeckt – siehe den Artikel „Ein langer und schwieriger Begriff“ – das ist viel schlimmer als die Schwulenfahne. Außerdem kann es sich um zwei verschiedene Anlässe handeln – oder wohnen sie neben der Kirche in San Francisco und wissen, was dort jeden Tag vorgefallen ist?
Redaktion benachrichtigen Ein langer und verwirrender Begriff
#6   Paul Mayer   21:38:07 | Mittwoch, 18. Mai 2005
An die Freunde der Tradition
Die oben dargestellte Geschichte darf man nicht verharmlosen. Erzbischof Levada hat offenbar Defizite in der Sakramententheologie, sonst würde er die Weigerung, den Begriff „Transsubstantiation“ in einem Hirtenbrief über die Eucharistie zu verwenden, nicht scheinheiliger Weise mit der „Schwierigkeit des Begriffes“ begründen.
Mindestens ebenso schlimm ist die andere Geschichte. Während er sich geweigert hat, gegen schwule Priester – ja sogar pädophile Kinderschänder (!!) – auch nur irgendwie vorzugehen (ist er vielleicht selbst vom anderen Ufer?), hat er einen Priester suspendiert, weil der die Hl. Messe in einer Kapelle der Priesterbruderschaft St. Pius X. gelesen hat. Ich bezweifle massivst, ob dies – auch nur rein theoretisch – überhaupt ein gerechtfertigter Grund für die Suspendierung darstellt.
Außerdem steht dahinter mit Gewißheit die – ohne irgendeine moralische oder theologische Rechtfertigung – verweigerte Erlaubnis des Bischofs Levada (die nach Quo Primum ja nicht einmal erforderlich ist), die alte Messe in den diözesanen Kirchen und Kapellen zu zelebrieren.
Erzbischof Levada hat der Ortskirche von Portland das finanzielle Rückgrat gebrochen und dazu beigetragen, dass ihr Ruf bei den Gläubigen, den anderen Christen und den Ungläubigen massiv beschädigt wird. Außerdem hat er – am schlimmsten – dazu beigetragen, dass Kinderseelen schwer verletzt wurden, damit wohl auch, dass Seelen, die den Glauben verloren haben, verloren gegangen sind und weiterhin werden.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Linz im vorzeitigen Ruhestand
#2   Paul Mayer   15:03:00 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Hoffentlich kommt wer Besserer nach!
Vielleicht Laun?
Redaktion benachrichtigen Ein verzweifelter Nuntius
#3   Paul Mayer   14:59:19 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Wenn sogar Casaroli-Leuten
gewisse Zustände aufgefallen sind …
na dann …
Redaktion benachrichtigen „Unabhängig von der sexuellen Orientierung“
#6   Paul Mayer   21:42:39 | Dienstag, 17. Mai 2005
Frau, welche Protestanten?
Hat irgendetwas jemand gegen Menschen gesagt? Es ging und geht bei ewigen „Homo-Thema“ immer nur um verstockte Sünder, die ihre Verfehlungen als moralisches (biologisches, gar theologisches) Recht darstellen, was naturgemäß Widerspruch finden muß und auch in Ewigkeit wird.
Redaktion benachrichtigen Dem neuen Glaubenshüter aufs Maul geschaut
#21   Paul Mayer   21:24:43 | Dienstag, 17. Mai 2005
Treffer zum Suchbildrätsel des Pelagius
Zitat aus Pelagius’ Posting:
die bindende und bannende katholische Wahrheit sei in den Broschürchen vom Priorats-Schriftenstand in reinster Form nachzulesen.
Damit wird eindeutig ausgedrückt, dass es einerseits nur „Broschürchen“ bei den Schriftenständen der FSSPX-Priorate gäbe; weiters dass es nicht so wirklich zutreffend sei, dass in den dort aufliegenden Publikationen die Wahrheit enthalten sei (nach Modernistenmeinung liegt ja die Wahrheit in der Mitte, wo sie aber praktisch kaum anzutreffen ist). In die gleiche Richtung geht die Formulierung „in reinster Form“. Und dass die Wahrheit „bindend und bannend“ sei: Haha. Insgesamt unter Spott auf Wesen und Wert der genannten Priorate (belegbar anhand der von Pelagius in Frage gestellten Qualität der FSSPX-Anhänger) überhaupt zu subsumieren.
Ich mache dem Pelagius einen Vorschlag: Sollte er im gesamten deutschen Sprachraum einen Schriftenstand in einer katholischen Kirche oder Kapelle (außerhalb der FSSPX – versteht sich!) finden, deren Schriftenstand nicht bloß in der Quantität, sondern insbesondere in der Qualität der aufliegenden Publikationen (Literatur, Zeitschriften etc.) derjenigen des Schriftenstandes eines durchschnittlichen FSSPX-Priorates überlegen ist, so lade ich ihn ein, dort gemeinsam mit mir einen Rosenkranz zur höheren Ehre Gottes – dessen Gnade sich solcherart in seiner Hl. Kirche greifbar erweisen würde – zu beten, und anschließend auf ein Bier und mehr.
Redaktion benachrichtigen Dem neuen Glaubenshüter aufs Maul geschaut
#13   Paul Mayer   22:30:53 | Montag, 16. Mai 2005
@ Doctor Subtilis
Bis dato bin ich – und gehe ich auch weiterhin davon aus – dass das Christentum nicht nur den einen, sondern den dreifaltigen Gott und insb. die Gottessohnschaft Christi bekennt. Wenn es genügt, dass nur irgendwelche Versatzstücke des Christentums – in ihr Gegenteil gekehrt – in einer Religion enthalten sein müssen, um davon sprechen zu dürfen, dass das „Christentum dort – in der fremden Religion – seinen Widerhall findet“, dann muß man freilich konsequent das Zitat weiterdenken:
Richtig ist demnach auch, dass im Aberglauben, im Satanismus und in der Esoterik das „Christentum seinen Widerhall findet“. Häretisch ist es, den Islam und das Christentum auf die gleiche Ebene zu stellen. Praktisch zu Ende gedacht an folgendem Beispiel: Weil der Islam so „missionarisch“ ist, dass Christen in islamischen Ländern schwere Verfolgungen erleiden, haben einerseits die Christen die Möglichkeit, in das Geheimnis ihres Glaubens tiefer einzudringen – durch das Martyrium – und andererseits Moslems die Möglichkeit, in das (daemonische) Geheimnis ihres Glaubens tiefer einzudringen durch die Ausrottung der „Ungläubigen“. So zynisch gedacht, könnte ein Hauch von Wahrheit in Levadas Zitat enthalten sein.
Die Sorge um den Glauben mit Schrebergärten zu vergleichen, ist im übrigen wenig subtil und elegant, Herr Doctor. Nach Ihrer Auffassung scheint ja zwischen Islam und Christentum alles in bester Ordnung zu sein…
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#20   Paul Mayer   22:04:20 | Montag, 16. Mai 2005
@ DoctorSubtilis
Ich danke für dieses Zitat aus dem Jahre 1972 des damaligen Dogmatikprofessors Joseph Ratzingers! Besser könnte er nicht zum Ausdruck bringen, dass er ein Feind der Tradition und ein modernistischer Ideologe ist. Eine Unverfrorenheit ist es auch, aus den – völlig gerechtfertigten – Gegnern der Liturgiereform die „Notwendigkeit“ derselben zu begründen. Offenbar hat er in Wirklichkeit auch keine Ahnung vom „Wesen des christlichen Gottesdienstes“
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#7   Paul Mayer   19:01:13 | Montag, 16. Mai 2005
Das Levada Zitat über den Islam ist einfach häretisch
Da gibt es nichts zu deuteln. Ich wiederhole ein Zitat der obigen Stelle: die Chance ins Geheimnis des jeweiligen Glaubens tiefer einzudringen, um zu sehen, wie ein Glaube im anderen Glauben widerhallt und zu ihm in Beziehung steht. – dies über Islam und Christentum. Im Islam „hallt“ nicht der christliche Glaube „wider“, noch weniger „hallt“ der moslemische Glaube im Christentum wider.
Außerdem kann man durch den christlichen Glauben nicht zum Islam gelangen. Wenn jemand im Islam zum Christentum gelangt (etwa gar durch Koran Studien) ist dies eine außergewöhnliche Gnade, die trotz des Islam geschieht.
@ Konrad: Hegelianisch ist das Grundkonzept der in der Kurzmeldung dargestellten Äusserung Erzbischof Levadas zum Islam. Sie zielt nämlich (These: Christentum; Antithese: Islam) auf eine Welteinheitsreligion (Synthese) ab. Diese Welteinheitsreligion gibt es schon in der Freimaurerei. Monotheistisch, aber deistisch; Ablehnung jeglicher Offenbarung, daher aller göttlichen Gebote, Gebete, Sakramente, Hl. Kirche etc. Antithomistisch deswegen, weil das thomistische Widerspruchsprinzip negiert wird. Entweder ist eine Religion von Gott oder vom Teufel. Beides zusammen geht nicht.
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#3   Paul Mayer   11:55:23 | Montag, 16. Mai 2005
Sowohl für Papst Benedikt XVI. als auch Erzbischof Levada
ist folgendes theologische Grundproblem festzustellen: Bei beiden besteht eine Ablehnung der Scholastik des Hl. Thomas v. Aquin, wie sie wiederum typisch für jene Halbkonservativen ist, die V2 als „Superdogma“ hochhalten und das Widerspruchsprinzip der Scholastik ablehnen. Deswegen versuchen sie laufend, Unvereinbares zu vereinen, z.B. die Aufklärung mit dem Katholischen Glauben oder – wie oben – den Islam mit dem Christentum. Als Hegelianismus (These – Antithese – Synthese) mag es hinreichend sein, für eine wirklich christliche Auslegung ist es aber unbrauchbar!
Redaktion benachrichtigen Hat die Menschheit den Stein der Weisen entdeckt?
#2   Paul Mayer   11:51:23 | Montag, 16. Mai 2005
Das theologische Grundproblem bei Papst Benedikt XVI.
ist gerade seine Ablehnung der Scholastik des Hl. Thomas v. Aquin, wie sie wiederum typisch für jene Halbkonservativen ist, die V2 als „Superdogma“ hochhalten und das Widerspruchsprinzip der Scholastik ablehnen. Deswegen versuchen sie laufend, Unvereinbares zu vereinen, hier z.B. die Aufklärung mit dem Katholischen Glauben. Als Hegelianismus (These – Antithese – Synthese) mag es brauchbar sein, für eine wirklich christliche Auslegung ist es aber unbrauchbar!
@ Petrus Radii: Sehr richtig!
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#16   Paul Mayer   11:30:18 | Montag, 16. Mai 2005
Der NOM: Einfach armselig!
Ich war kürzlich – irrtümlich (weil ich annahm, es werde eine alte Messe sein) – seit langem (seit Jahren) wieder einmal in einer NOM-Messe. Meine kleine Tochter (4,5 Jahre alt) begleitete mich. Zelebrant war ein Priester, der auch die alte Messe liest. Es gibt dort keinen Volksaltar, die Kommunionschranken sind vorhanden, der Tabernakel ist am richtigen Platz, es gibt keine MinistrantInnen, allerdings einen Lektor. Ich weiß, dass der Priester die Wandlungsworte auf Latein spricht, daher (elegant?) die Klippe des „pro multis“ umschifft. Es gibt keinen Friedensgruß. Aufgrund der Struktur der Gläubigen gibt es auch keine Handkommunion und wird die Patene verwendet. Leider gab es eine „Begrüßung“.
Ich mußte feststellen, wie armselig der NOM tatsächlich ist, sogar dann, wenn sie von einem gläubigen Priester gültig und korrekt gefeiert wird! Nach ungefähr einer Viertelstunde fragte mich meine kleine Tochter (wie gesagt, viereinhalb Jahre jung; sie kommt i.d.R. nur einmal im Monat in eine alte Messe): „Ist das die Messe?“ Als es vorbei war: „Das war heute nicht so lange!“ Zu Hause auf Fragen meiner Gattin, nachdem ich dieser diese Äusserungen meiner Tochter erzählt hatte: „Die andere Messe (= die alte) gefällt mir besser!
Niemals hatten wir mit unserer Tochter über die Unterschiede in den verschiedenen Liturgien gesprochen (ich hätte gar nicht angenommen, dass es jetzt schon einen Sinn hat), wir hatten also gar nicht die Möglichkeit, sie vorweg zu „indoktrinieren“.
Redaktion benachrichtigen Habemus Briefmarken + …
#1   Paul Mayer   11:06:30 | Montag, 16. Mai 2005
Drewermann ist nicht nur Häretiker, sondern auch saublöd!
das zeigt sein Vergleich deutlich. Denn erstens stimmt es nicht, was er sagt, da soll er sich einmal den Film „Der stumme Schrei“ ansehen, weiters die (scheinheiligen) Gynäkologen, die die Einführung der Abtreibungspille u. a. mit den Schmerzen des ungeborenen Kindes (Fötus) zum Zeitpunkt der Abtreibung zwischen der 8. und 12. Lebenswoche begründet haben, befragen!
Zweitens wäre zu fragen, wer denn das ungeborene Kind aufißt, wenn Drewermann es mit einem Hühnerei und einem Fisch vergleicht? Drittens muß man offenbar darauf hinweisen, dass zwischen der Tötung eines Tieres zu Nahrungszwecken und einem Mord an einem ungeborenen Kind ein Unterschied besteht.
Viertens wäre zu hinterfragen, wieso ein abgetriebenes – zerstückeltes oder sonst zerstörtes (z.B. vergiftetes) – Kind weniger tod sein soll als ein Fisch, der geangelt wurde. Fünftens erfolgt nämlich die Tötung des Fisches nicht durch das Angeln, sondern danach – wenn der Fisch zu klein oder sonst unerwünscht ist, kann er wieder zurück ins Wasser geworfen werden.
Sechstens wird auch ein ungeborenes Hühnerküken nicht durch das Aufessen, sondern durch das vorherige Kochen des Eis (soweit es überhaupt noch ausgebrütet werden könnte) getötet.
Dass Drewermann Häretiker ist, war mir schon bekannt. Dass er allerdings auch noch saublöd und völlig unsachlich ist, noch nicht. Starr in seinem dogmatischen Modernismus ist Drewermann, nicht die katholische Metaphysik!
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#1   Paul Mayer   10:50:54 | Montag, 16. Mai 2005
Erzbischof Levada ist ein geeichter Ökumenist,
das zeigt seine Äusserung über den Islam deutlich. Christen aus moslemischen Ländern, die in einer Verfolgungsituation leben bzw. dieser entgangen sind, sind über derartige Äusserungen immer entsetzt! Die anderen Äusserungen sind soweit in Ordnung. Aber soll man einen Bischof dafür loben, dass er gegen das Homo-Konkubinat und den unterstützten Selbstmord ist? Das sind doch Selbstverständlichkeiten!
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#12   Paul Mayer   23:22:44 | Sonntag, 15. Mai 2005
Weitere Zugaben zum „Luthergottesdienst“:
Freimaurertisch, Pratzenkommunion; KommunionhelferInnen; MinistrantInnen; Niederreißung der Kommuniongitter; Entfernung der Tabernakel aus dem Zentrum der Kirche; PastoralassistenInnenpredigt; verfälschte Liederbücher (mit Falschübersetzungen und entstellenden Neudichtungen); falschübersetztes Meßbuch; Abschaffung der niederen Weihen; Durcheinanderwürfelung der bisherigen Heiligen- und Seligengedenk- und Feiertage (wichtig ist nur, dass kein Stein auf dem anderen bleibt); Abschaffung der Taufexorzismen; Entstellung der Letzen Ölung als „Krankensalbung“; Zerstörung historischer Bausubstanz; etc. etc. etc…
Mit einer Ausnahme lt. Catholicus alles in Ordnung, weil entsprechend den „liturgischen Vorgaben der Kirche“. Das ist schon deswegen falsch, weil der NOM in Hinblick auf Quo Primum und das tridentinische Konzil illegitim ist. Seine allgemeine Gültigkeit bestreiten aufgrund der massiven Eingriffe in den Meßkanon und der immer weniger anzunehmenden Wandlungsintention der Priester schon Ottaviani und Bacci (1969) und das noch ohne die Falschübersetzung von „pro multis“.
Redaktion benachrichtigen Der Papst reicht den Traditionalisten die Hand
#10   Paul Mayer   21:47:40 | Sonntag, 15. Mai 2005
Zur „Luther-Messe“
Was dabei bemerkenswert ist:
Den Volksaltar habe ich als Konvertitin von einer protestantischen Denomination so richtig erst in der Katholischen Kirche kennengelernt, in sehr vielen alten evangelischen Kirchen gibt es einen Art „Hochaltar“, teilweise mit Kommuniongitter. Der ev. Pfarrer steht oft bei manchen Gebeten in Richtung Kreuz des Altars (also „mit dem Rücken zum Volk“). Teilweise gibt es nur „Mundabendmahl“. (Das muss nicht überall so sein)
Interessant ist, dass in der lutherischen Gottesdienstordnung die Sonntage mit dem ersten Wort des Introitus beginnen; dass direkt vor dem Tagesgebet der liturgische Gruß „Der Herr sei mit euch“ erfolgt, wie in der Alten Messe (der liturgische Gruß wurde im NOM ja an den Anfang gesetzt) An manchen Sonntagen gleichen sich die Lesungen der luth. Ordnung und des alten Messkalenders.
Man könnte ja fast sagen, dass der Alte Ritus „ökumenischer“ als der Neue Ritus sei.
Die Problematik des Neuen Ritus ist, dass er den Opfergedanken (Sühneopfer – steht in der Bibel – Römerbrief, Hebräerbrief) nicht besonders gut zur Geltung bringt, dass er ein Versatzstückritus ist, und in der Intention gemacht wurde, den Protestanten (besonders den Calvinisten) zu gefallen.
Dabei ist es doch die „volle Wahrheit“ das Schönste, das die Katholische Kirche den Protestanten bieten sollte.
Redaktion benachrichtigen Ausverkauf
#3   Paul Mayer   23:01:37 | Freitag, 13. Mai 2005
trotzdem stellt sich die Frage,
warum die gesamte Körperschaft und nicht Einzelne (der Verbrecher, diejenigen Personen, die zugeschaut haben) zahlen muss.
Ich kenne den Fall nicht, aber 40 Millionen Euro sind auch ein bisschen viel, auch wenn eine Entschädigung gerechtfertigt ist.
Was noch dazugehören würde, wäre ein ehrliches und aufrichtiges „Mea culpa“, ein Versprechen, sich mehr um die Auslese bei der Ausbildung und nachher um die Heiligung der hauptamtlich beschäftigten Mitarbeiter zu kümmern (betrifft nicht nur Priester, wie der Fall in Linz kürzlich zeigte).
MFG,
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Kardinal Arinze folgt auf Kardinal Ratzinger + …
#10   Paul Mayer   15:06:14 | Freitag, 13. Mai 2005
@ Catholicus
Das sehen die einzelnen Exponenten sehr unterschiedlich. Je weniger die einzelne Person auf die Konzilsgedächtniskirche angewiesen (z.B. im kirchlichen Dienst stehend oder pensioniert) ist, umso kritischer ist sie… Dass es eine gesicherte PSE-Meinung zu dem Thema gibt, kann nicht angenommen werden und würde ich auch nicht mittragen. Sicher sind die IK-Nachrichten in der Frage vorsichtiger.
Ich glaube auch, dass sich viele Gläubige noch keine oder zu wenig Gedanken darüber gemacht haben, was ein „Konzil“ eigentlich ist. Insb. dass es auf das Wesen der bischöfl. Zusammenkunft und nicht auf seine Bezeichnung ankommt.
Redaktion benachrichtigen Doch eine Eiligsprechung
#4   Paul Mayer   14:56:30 | Freitag, 13. Mai 2005
Skandalös, unbegründet und zeitgeistig!
Mehr brauch ich an dieser Stelle nicht zu sagen. Meine Ansicht zu Papst Johannes Paul II. + und seinen Häresien habe ich schon deutlich genug geäußert. Gott sei Dank sind Selig- und Heiligsprechungen – entgegen der vor allem von Papalisten geäußerten Ansicht – kein unfehlbarer Akt des Lehramtes!
Auf diese Weise soll also der Ökumenismus auch noch heilig gesprochen werden, nachdem man die pastorale Generalsynode (vulgo V2) zum Superdogma hochgeblasen hat.
Redaktion benachrichtigen William Joseph folgt auf Joseph Alois
#3   Paul Mayer   14:51:32 | Freitag, 13. Mai 2005
@ Konrad
Ihnen wird die Begeisterung zu Papst Benedikt XVI. schon noch vergehen. Sie werden vom weiteren Niedergang der Hl. Kirche mitbetroffen sein! Die Ansicht von „ontos“ ist richtig.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Arinze folgt auf Kardinal Ratzinger + …
#8   Paul Mayer   09:54:55 | Freitag, 13. Mai 2005
@ Catholicus
Schon besprochen und Zustimmung geerntet. V2 wird von der Priesterbruderschaft St. Pius X. lediglich deshalb „II. Vatikanisches Konzil“ genannt, um nicht ständig erklären zu müssen, welche Synode gemeint ist.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Arinze folgt auf Kardinal Ratzinger + …
#6   Paul Mayer   22:15:53 | Donnerstag, 12. Mai 2005
Gültigkeit und Rechtmäßigkeit von V2?
Gerade in einer solchen – generellen – Anerkennung der Beschlüsse u. Verlautbarungen von V2 durch den Papst – noch dazu als Konzil – liegt ja der zentrale Fehler von V2 – sonst bräuchten wir darüber gar nicht zu diskutieren. Eine in sich – offenkundig – falsche Anerkennung und Bezeichnung durch Papst Paul VI. (sowie seither) kann aber nicht die Wirkung haben, dass V2 deswegen fehlerfrei und ein Konzil sei.
Außer, man nimmt an, dass die Sünde eines Papstes eine neue Moraltheologie und die Unwahrheiten (Lügen) eines Papstes neue Wahrheiten schaffen, welche Annahme allerdings an den absoluten Wahrheiten scheitert. V2 kann deswegen kein Konzil sui generis sein, weil es für Veranstaltungen dieser Art im Kirchenrecht eine speziellere Regel gibt, nämlich die für Synoden (Generalsynoden).
In einem solchen Falle gilt auch im Kirchenrecht: Lex specialis derogat legi generali. Weil der Begriff Synode für Zusammenkünfte der Bischöfe außerhalb des außerordentlichen Lehramtes und ohne Verkündigung allgemein verpflichtender Dekrete (das sind – irgendjemand oder alle Gläubigen verpflichtende – Gesetze, es geht nicht um die Bezeichnung!) spezieller ist, darf der Begriff Konzil für V2 bei korrekter kirchenrechtlicher Betrachtung nicht verwendet werden! Damit kein Mißverständnis besteht: Ich beziehe mich sogar auf die Rechtslage nach dem CIC 1983!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Arinze folgt auf Kardinal Ratzinger + …
#4   Paul Mayer   20:06:05 | Donnerstag, 12. Mai 2005
Wobei es für den Anfang einmal gut wäre,
klarzustellen, dass das II. Vaticanum kein Konzil war und überdies nur eine fehlerhafte Generalsynode… Im übrigen natürlich richtig, was Petrus II schrieb!
Redaktion benachrichtigen Vereidigung + …
#5   Paul Mayer   22:28:10 | Samstag, 7. Mai 2005
Schmatz hat scheinbar
seinerseits bei Prof. Staudinger (NT-Exeget, kein Konservativer) wohl nicht aufgepasst, ansonsten wüsste er, dass die Hl. Schrift, wenn sie die Liebe Gottes (damit auch die 3. göttliche Person – den Heiligen Geist) beschreibt, das griechische Wort „agape“ benutzt und nicht „eros“.
MFG,
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Die Begründung hört sich an wie ein Witz
#2   Paul Mayer   22:19:14 | Samstag, 7. Mai 2005
Adressen
www.narth.com oder www.wuestenstrom.de
sind gute Adressen für homosexuell oder lesbisch empfindende Personen, die ihre Neigung wegbringen wollen.
MFG; Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Bischof und Kondome
#3   Paul Mayer   22:12:28 | Samstag, 7. Mai 2005
Seit wann schützen Kondome wirksam vor Aids?
Die Poren, die bis jetzt schon liebe kleine Samenzellchen durchgelassen haben, können auch noch kleinere Zellen, z. B. Viren durchlassen… (der Pearl-Index von Kondomen ist bekanntlich hoch).
Gegen Aids hilft nur Abstinenz vor der Ehe.
Wenn eine/r schon HIV-positiv ist und das weiß, dann soll er/sie bitte so verantwortungsvoll sein und keinen Geschlechtsverkehr vollziehen.
MFG, Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#25   Paul Mayer   22:45:19 | Freitag, 6. Mai 2005
Homosexualität ist nicht angeboren, wird aber durch
Faktoren im frühkindlichen Alter mitausgelöst. Dazu zählen das Verhältnis zu Vater und Mutter: Vater abwesend oder in der Familie völlig einflußlos, Mutter dominant; Verspottungen, Verhöhnungen schon in Kindergartenalter, jedenfalls aber im Volksschulalter. Eher empfindsam bis überempfindlich. Kein positives (nicht hs.) männliches Vorbild zu Beginn der Geschlechtsreife.
Weil Homosexuelle (gilt nicht für Bisexuelle) ihre Sexualität mit Beginn ihrer sexuellen Empfindungen mit hs. Neigung verbinden, kommen sie auf die Idee, ihre Neigung sei eine – angeborene – Veranlagung. Bisexuelle sind hingegen Menschen ohne die oben beschriebene frühkindliche Schädigungen, die zu Beginn ihrer sexuellen Entfaltung homosexuell mißbraucht werden und denen dann eingeredet wird, sie seien hs, ohne das aber zu empfinden; sie können sich dann „nicht entscheiden“.
Unzweifelhaft können sie an sich keusch leben und ebenso unzweifelhaft können sie sowohl in Form von Therapien als auch in Form von Glaubensschritten von ihrer Neigung loskommen. Auf die Bücher von Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag, Gießen 2001, Gerard van den Aardweg (holländischer Psychotherapeut), Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie, Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 3. Auflage, 1995, sowie Weihbischof Andreas Laun sei nochmals hingewiesen.
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#2   Paul Mayer   20:57:04 | Donnerstag, 5. Mai 2005
Malachi Martin
hat ja auch unter Papst Johannes Paul II gedient…
Der Roman ist wirklich interessant und hat einen realen Hintergrund, sicher wird er bewusst manchmal Personen, Orte und Situationen vertauscht haben. Man spürt dort eine Liebe zu Kirche und zum verstorbenen Pontifex, dem er einen guten Willen attestierte, aber wenig Durchsetzungsvermögen.
Ich nehme an, dass er die Gattung „Roman“ gewählt hat, um nicht verklagt oder sonst etwas zu werden. Angeblich wurde der Autor ermordet.
Redaktion benachrichtigen Hostie weg – Problem bleibt
#2   Paul Mayer   20:53:45 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Tradition hat in der röm. Kirche nur die Mundkommunion
alle anderen Formen – die nur kurz bestanden haben und im übrigen auch nicht gut beweisbar sind – sind nicht ohne Grund von der Hl. Kirche vor vielen Jahrhunderten abgeschafft worden; wg. der Sakrilegien, wg. dem Partikelverlust, wg. falschem theol. Hintergrund.
Nur ein falsches historisierendes (V2-) Theologieverständnis hat vieles, was die Hl. Kirche längst als geklärt ad acta gelegt hatte, wieder hervorgeholt, mitsamt den Irrlehren, auf denen diese Bräuche häufig ruhten. Es wird typsich auf zwei „Hochzeiten“ getanzt, geradezu dialektisch: Die eine Tradition hat man mit einer angeblich noch älteren „verschütteten“ ausgehebelt, wo das nicht möglich war, mit der „geschichtsnotwendigen Entwicklung“ und der „Anpassung an die Welt von heute“.
Alles unter dem Aspekt eines „fließenden, sich entwickelnden“ Wahrheitsverständnisses, welches absolute und unabänderliche Wahrheiten ablehnt. Unter diesem Aspekt ist auch der heute praktizierte „Dialog“ zu verstehen. Diesen führen die „Vernünftigen“ (d.h. die traditionellen Katholiken bleiben ausgespart) und gelangen so zu neuen „Wahrheiten“- in jeder Generation neu…
Redaktion benachrichtigen Mütter: hilflos. Kinder: rechtlos. Der Staat: gesetzeslos.
#1   Paul Mayer   15:28:19 | Dienstag, 3. Mai 2005
Gebet
Der Leiter von Human Life Intern., Mag. Dietmar Fischer und sein gutes Team benötigen besonders unsere Gebetsunterstützung!
Bitte beten Sie auch für die Bekehrung aller Menschen, die in eine Abtreibung direkt oder indirekt involviert sind: Mütter, Väter, Angehörige, Ärzte, Pflegepersonal, Sozialarbeiter, Politiker etc. (ganz besonders für Dr. Fiala)
Gott kann große Wunder tun.
Fam. Mayer
Redaktion benachrichtigen Die Warmen bringen die Schweizer Bischöfe ins Schwitzen
#24   Paul Mayer   22:20:26 | Sonntag, 1. Mai 2005
Toleranz übt man gegenüber Personen,
aber nicht gegenüber der Sünde, auch nicht gegenüber der schweren. Wenn jemand wegen seiner Sünden gelobt werden will, wird er lange warten müssen. Der Mensch ist als Mann und Frau geschaffen und hat den göttlichen Auftrag, sich fortzuplanzen.
Zu den in Hinblick auf Gott edelsten Handlungen zählt die eheliche Fortpflanzung. Sie veranlaßt Gott, weitere Seelen aus dem Nichts zu schaffen und mit den von Menschen gezeugten Körpern zu vereinigen. Für jeden Menschen, welcher geboren wird (Ungeborene, die sterben, sterben ja leider immer ungetauft), gilt das Angebot Gottes, der Siegespreis: Das ewige Leben.
Hierfür muß aber der Mensch nach den Geboten Gottes leben, jedenfalls aber vor seinem Tod dem Stand der Gnade angehören (also schwere Sünden bereut und möglichst gebeichtet haben). Menschen, die homosexuelle Neigungen verspüren, sind dazu aufgerufen, ebenso keusch zu leben wie alle anderen nicht verheirateten Menschen.
Gegen die homosexuellen Neigungen kann und soll man etwas tun. Literatur hiezu wurde auf dem kreuz.net-Forum wiederholt aufgelistet.
Dass aber auch die menschliche Gesellschaft auf die menschl. Fortpflanzung angewiesen ist (egal, in welcher Beziehung) zeigt das Beispiel unserer Gesellschaften – der umgekehrten Bevölkerungspyramide. Verhaltensweisen, die den biologischen Notwendigkeiten einer Gesellschaft zuwiderlaufen, sollten nicht auch noch gefördert werden – egal in welcher Beziehung!
Redaktion benachrichtigen Blick in die Eingeweide
#28   Paul Mayer   22:07:20 | Sonntag, 1. Mai 2005
Yersinia bitte Geschichte lernen:
Die Niederlande war damals noch Bestandteil des Hl. römischen Reiches, nach jahrzehntelangen Kriegen mit den Spaniern, deren Gegenreformation dort scheiterte, löste es sich von Spanien und zugleich auch vom Reich, dem es nominell angehörte, endgültig mit dem Westfälischen Frieden 1648.
Belgien, zu welchem Löwen gehört, blieb auch danach noch Reichsgebiet (ebenso Luxemburg) und zwar nominell bis zur Auflösung des Reiches 1806 (zu diesem Zeitpunkt war es aber schon über zehn Jahre französisch besetzt). Die Universitäten, auch die in Löwen hatten damals als Unterrichtssprache Latein, wann dort Niederländisch eingeführt wurde, weiß ich nicht, aber sicher nicht früher als im deutschen Sprachraum Deutsch. Die ersten Vorlesungen in deutscher Sprache hielt der Mathematiker Leibnitz Anfang des 17. Jahrhunderts. Im übrigen ist Niederländisch sowie nichts anderes als Schriftsprache gewordener deutscher Dialekt.
Redaktion benachrichtigen Islamischer Haßprediger siegt vor italienischem Gericht
#4   Paul Mayer   21:53:27 | Sonntag, 1. Mai 2005
@ Marcel
Völlig richtig!
@ Rechenkünstler: Es geht nicht um irgendwelche Gefühlsausbrüche, sondern um die Feststellung der Fakten.
Ohne V2 wäre diese Gerichtsentscheidung in Italien auch heute noch undenkbar!
Redaktion benachrichtigen Fatal
#3   Paul Mayer   10:30:52 | Mittwoch, 27. April 2005
Na, Pater Ernesto Cardenal,
was hamma denn während der Amtszeit unternommen, um die Menschenrechtsverletzungen des Sandinisten-Régimes zu verhindern?
Einige ach so pazifistische Befreiungstheologen riefen immerhin auch zur Gewalt auf, nahmen sich so gar kein Beispiel am Hindu Mahatma Gandhi (der übrigens, so ganz nebenbei, gegen Bevölkerungskontrolle war)
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Blick in die Eingeweide
#3   Paul Mayer   17:59:48 | Montag, 25. April 2005
„Tolle Sache“
für eine wirklich katholische Quartalszeitschrift wie „Die Wahrheit“ darf man auf kath.net keine Werbung machen, für kirchlich nicht anerkannte, bedenkliche „Marienerscheinungen“ wie Medjugorje aber schon.
Traditionelle Katholiken werden dort besonders gedemütigt, indem sie als nicht katholisch definiert und von vornherein von bestimmten Foren ausgeschlossen werden. Außerdem machen sich dort die Moderatoren dort sehr lästig bemerkbar. Durchaus gerechtfertigte Diskussionen werden einfach, wenn es nicht in den Kram paßt, unterbunden.
Ich habe gelegentlich dort hineingeschaut, aber die dortige Diskussionsabwicklung immer abschreckend gefunden und mich nie beteiligt. Diskriminierend finde ich auch, wenn intelligente Diskussionsteilnehmer, weil sie noch nicht lange dabei sind, als „Grünschnabel“ udgl. bezeichnet werden, andere Vielschwätzer hingegen als „Triple As“ udgl. „Gandalf“ ist tatsächlich der Schlimmste von denen.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Martini von Mailand – ein Gegner des neuen Papstes?
#1   Paul Mayer   17:15:53 | Montag, 25. April 2005
Herzlichen Dank an Kreuz.net
für die umfangreiche Berichterstattung über den neuen Papst, seine Inthronisation etc.
Da ich nicht immer am selben Tag, wo sich etwas ereignet, die elektronischen Tageszeitungen durchforsten kann, finde ich es besonders toll, dass Sie auch frühere Beiträge zugänglich machen.
Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Der Tag der Krönungsmesse
#6   Paul Mayer   22:50:52 | Sonntag, 24. April 2005
@ Yersinia: Jein, die andere Kirche ist die Konzilsgedächtniskirche,
die den kath. Traditionen nicht treu geblieben ist und bleibt.
Ein höchst interessantes Beispiel hat mir meine Gattin erzählt, die als Theologiestudentin in einer katholischen Privatschule beim katholischen Religionsunterricht „hospitiert“. In einer Klasse, in der Schüler gerade Firmunterricht von einem Franziskaner genießen, der mir persönlich zu modernistisch (forcierte Handkommunion), charismatisch und medjugorianisch (vermutlich auch zu papalistisch) ist, wurde die Religionslehrerin (wie gesagt, kath. Privatschule, vermutlich ist sie von ihren Kolleginnen die konservativste, aber dennoch ziemlich modernistisch) mit folgender Anfrage konfrontiert:
Der Franziskanerpater hatte – was ihm sehr zu gute zu halten ist – durchaus richtige Aussagen zu Himmel, Hölle, Fegefeuer getätigt. Die Schüler stellten fest, dass sie in ihrem Religionsunterricht etwas anderes gelernt hatten(!) „Ist das jetzt ein anderer Glaube (bzw. haben wir jetzt einen anderen Glauben?)?“ fragten sie die Lehrerin.
Die richtige Antwort wäre gewesen: „Ja, es ist ein anderer Glaube“. Meine Gattin – nachdem sie sich inhaltlich für den Franziskanerpater eingesetzt hatte: „Das hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal diesen Pater verteidigen würde!“
Die Konzilsgedächtniskirche hat eine andere Lehre, einen anderen Glauben, eine andere Liturgie. Gleichzeitig beinahe alle Bischöfe, den Papst und die meisten Priester… So schaut es leider aus.
Redaktion benachrichtigen Der Tag der Krönungsmesse
#1   Paul Mayer   19:07:52 | Sonntag, 24. April 2005
Apropos Neuerungen…
… auch beim Requiem für Johannes Paul II., zelebriert vom damaligen Dekan des Kardinalskollegiums, Em. Ratzinger, gab es Neuerungen: So statt dem „Dies irae“ ein Halleluja (geht in Richtung „Auferstehungsgottesdienst“ – Allerlösungslehre…), die Lesung wurde von einer Dame gelesen.
Das Ganze hat System: Unter dem Deckmantel der alten Formen und Sprache werden Neuerungen eingeschleust. Bei einem Papst, der vor seiner Papstwahl zu Wesen und Wert der Liturgie so viel geschrieben hat, besonders bedenklich.
Die gleiche Methode auch bei seiner ersten Messe als Papst in der Sixtinischen Kapelle: Predigt auf Latein (sehr „konservativ“- allerdings nur äußerlich!), aber inhaltlich die Verherrlichung von 40 Jahre V2 und Dialog mit den anderen Religionen).
Aber man soll ja immer alles positiv sehen (meinen jedenfalls die Papalisten: Sicherlich haben sie für alles das schon Erklärungen bzw. Umdeutungen parat; weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf…): Vielleicht wird’s ja doch noch etwas mit diesem Pontifikat…
Redaktion benachrichtigen Der vierte Tag im Leben des Papstes
#9   Paul Mayer   17:11:30 | Samstag, 23. April 2005
Gebe Herrn Marcel vollkommen recht
Wenn man die Möglichkeit hat, bei einem heutzutage üblichen Religionsunterricht zu hospitieren (bei meiner Betreuungslehrerin, ist dieser, was gewisse Aspekte betrifft, nicht so schlecht, wenn auch in der Tendenz eindeutig progressiv ausgerichtet. Sie verlangt wenigstens ein Grundwissen, betet mit den Schülern, ermutigt sie zu einem Leben mit Gott), kommt man darauf, dass S. E. EB Lefebvre einfach recht hatte mit seinen Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat.
Man hat das Gefühl, man wäre in einer anderen Konfession.
Lefebvre hat das eben schon in den 60ern erkannt, was wir heute vor uns haben.
Redaktion benachrichtigen Sein erster Tag als Papst
#12   Paul Mayer   21:29:54 | Mittwoch, 20. April 2005
Zu Bruno Maria Schulz
@ GerdEric: Bruno Maria Schulz ist erreichbar beim
„Karlsruher Brigändle“ www.krippenfiguren.com/
E-mail: krippenfiguren@t-online.de (hat er selbst schon im Forum bekanntgegeben)
Bruno M. Schulz hat heute ein E-mail versendet, nach welchem er nicht mehr kreuz.net lesen wird, weil er sonst einen Herzinfarkt etc. bekommt; über die vorsichtige Kritik bzw. Befürchtungen an der Person Papst Benedikts XVI. wie z.B. von mir regt er sich furchtbar auf.
Redaktion benachrichtigen Was sein Bruder Georg meint
#3   Paul Mayer   21:15:31 | Dienstag, 19. April 2005
Bedeutung von @ Yersinia
Haben Sie etwas mit der grausigen
Okkultband Yersinia www.yersinia.de.vu/
oder den übelbeleumundeten Bakterien gleichen Namens zu tun?
Redaktion benachrichtigen Was sein Bruder Georg meint
#1   Paul Mayer   20:11:58 | Dienstag, 19. April 2005
Ich hoffe, Bruder (Hw.) Georg Ratzinger hat Recht
Ich persönlich erwarte mir eher eine Stagnation auf dem derzeitigen (= eher niedrigen) Niveau. Neue „Assisi-Ausritte“ sind von Papst Benedikt XVI. wohl kaum zu erwarten. Zugeständnisse an die Tradition freilich auch nicht, von den kleinsten, etwa der Wiederverwendung der Tiara bis zu den größten, die Wiedereinsetzung des überlieferten röm. Ritus in seine angestammten – nie verlorengegangenen – Rechte.
Wird der neue Papst entschiedener gegen die Verunstaltung der Hl. Kirche durch die Charismatik und die falschen „Erscheinungen“ vorgehen? Zu hoffen ist es, zu erwarten allerdings auch nicht. Schon in seiner Zeit als Erzbischof von München hat er gezeigt, dass er zwar keine weiteren Verschlechterungen (jedenfalls nicht gezielt; der letzte von ihm eingesetze Regens des Münchner Priesterseminars war allerdings eine Katastrophe) durchführt, aber auch keine Verbesserungen im Sinne einer Rückkehr zum Althergebrachten, zur Tradition.
Ich hoffe, dass ich nicht Recht behalte und mich die zukünftige Entwicklung eines Besseren belehren wird!
Christus Papam Benedictus XVI. benedicat!
Redaktion benachrichtigen Hostie aus einer Papstmesse versteigert
#33   Paul Mayer   16:29:13 | Samstag, 16. April 2005
Petrusamt
Das Petrusamt ist nicht dazu da, die katholische Tradition zu verändern, sondern zu entfalten.
Assisi-Friedensgebete, ein Korankuss und ein Tilak auf die Stirn des verstorbenen Heiligen Vaters und viele andere Dinge entsprechen dem halt einfach nicht. Schreiben wie Evangelium Vitae und Ordinatio Sacerdotalis etc., die Predigt 1998 in St. Pölten z. B. und Ähnliches schon.
Im übrigen halte ich den Ausdruck „Traditionalisten“ nicht glücklich, ich bin nämlich ganz einfach katholisch und lasse mich halt nicht gerne mit Gewalt reprotestantisieren.
MFG, Frau Mayer
Redaktion benachrichtigen Zimmerverteilung + …
#5   Paul Mayer   22:19:58 | Freitag, 15. April 2005
Viele Fragen von Fiore
Wenn er also von seiner Frau und Familie getrennt lebt, wie konnte er dann weiterhin seinemHaus vorstehen? Wo liegt da das Problem? Der Papst steht der ganzen katholischen Kirche vor und lebt dennoch mit den wenigsten Katholiken unter einem Dach.
Und wie kommst du zu der Annahme, das der Glaube bzw. das Wissen der Kirche hierzu falsch ist, so das du zu dem Schluß kommst es gab immer ein Zölibat?Und wieso das gleiche an Titus? Derartiges hat „Tradiland“ gar nicht behauptet. Glaube und Wissen der Kirche sind auch in diesem Punkt entsprechend der Tradition in Ordnung, nur wird es nicht mehr gelehrt. Das II. vatik. „Konzil“ enthält allerdings den Fehler, dass es das ständige Diakonat erlaubt.
Wieso erwähnt Paulus ein PResbyterehepaar? Presbyter waren in Wirklichkeit Älteste, die nicht Priester waren (bitte nicht auf modernistische Exegeten vertrauen). Sie konnten im Urchristentum, als die ganze Welt Missionsgebiet war – also aus den damaligen Nöten heraus – Gemeinden leiten. Es gab noch nicht genug Priester für eine vollkommen priesterliche Struktur.
Und warum wenn er der schreibt wie ein Bischof zu sein hat (es sozusagen erst erklären muß) schreibt er nicht gleich anschliesend „und sich von seiner Frau trennen, keusch bleiben Die Frage wäre an den Hl. Paulus zu richten. Die Tradition hat die Frage geklärt, die Kirchenväter stimmen mit den ältesten Synoden überein.
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#28   Paul Mayer   21:57:45 | Freitag, 15. April 2005
Nur die mit + (Kreuz) bezeichneten sind wirklich ausgeschieden,
Bruno Maria Schulz gehört offenbar nicht dazu (das kann man bei „Lesernamen“ nachsehen), einige wie „sebastian“, „bonzo“ und „Ulrich Müller“ haben sich selbst abgemeldet. Bei „chato“ und „spectator“ halte ich eine Sperre für möglich, doch wenn eine solche durchgeführt wurde, dann sind sie selbst schuld, weil sie die zahlreichen Vorwarnungen nicht beachtet haben (Zensuren, Löschungen ganzer Postings udgl.).
Genauso wie es bedauerlich ist, dass sich solcherart die Schar der Diskutanten verringert hat, so ist es genauso bedauerlich, dass die typischen Papalisten-Katholiken ihre mangelnden Kenntnisse und Informationen auf der Sach-Ebene durch Beschimpfungen und Unterstellungen auf der Beziehungsebene zu kompensieren suchen.
Sie sollten außerdem zur Kenntnis nehmen, dass die Traditionalisten, die sich selbst als Katholiken bezeichnen, sich in aller Regel sehr gut informieren, weil sie praktisch von allen außer von ihresgleichen angefeindet werden und sich daher überall einlesen, vor allem bei Dauerthemen wie Unfehlbarkeit des Papstes, Liturgie, II. Vatikanisches „Konzil“, Ökumenismus usw.
Die meisten von Ihnen haben jahrzehntelang – sogar am eigenen Leib – die Unverantwortlichkeit und Intoleranz der „Wächter der Konzilsgedächtniskirche“ verspürt und durch ebenso langen Kampf zur Tradition gefunden. Ihnen irgendetwas „aufs Aug’ drücken zu wollen, sei es über ihre Einstellung zum Papst, zum NOM oder sonst irgendetwas, ist aussichtslos.
Redaktion benachrichtigen Hostie aus einer Papstmesse versteigert
#13   Paul Mayer   21:23:16 | Donnerstag, 14. April 2005
Wenn man die Papalisten ruft, dann kommen Sie…
…fast schon wieder witzig, die unten stehenden Reaktionen – wenn die Sache nicht so ernst wäre. Ich nehme also an, dass man nach Auffassung der unten verewigten p.t. Papalisten davon ausgehen muß, dass ein Papst mit der Kommunionausteilung bei seinen eigenen Messen nichts zu tun hat…(?)
Weder weil er die Form der Handkommunion gebilligt hat und auch nicht eingeschränkt hat. Nicht, weil er die Massenveranstaltungen offenbar mit Evangelisation verwechselt. Nicht, weil er die Erfahrungen der vorher stattgefundenen gleichartigen Erreignisse (wieviele? 30, 100 oder mehr?) in keiner Weise berücksichtigt hat.
Verantwortlich ist er sowieso nie, weder für das, was er selber tut (z.B. die Handkommunion geben), noch für das was seine Untergebenen tun, alles nach dem Motto: „wenn das der Führer gewußt hätte, dann wäre es den Juden doch gut gegangen…“
Im übrigen habe ich unten nur die Handkommunion kritisiert, die nicht genuiner Teil des NOM ist (gesondert geregelt in Memoriale Domini 1970) ebensowenig wie der Volksaltar.
Für alle, die nicht wissen, warum der legitime röm. Ritus der alte ist, zum nachlesen: Bulle Quo Primum des Hl. Papstes Pius V. Für Fortgeschrittene: Tridentinisches Konzil, insb. die Bestimmungen über die Sakramente und die Eucharistie. Der NOM ist schlicht illegitim, nach der kurzen kritschen Untersuchung der Cardinäle Ottaviani (war Präfekt des Hl. Officiums) und Bacci außerdem i.d.R. ungültig.
Redaktion benachrichtigen Knapp entkommen
#1   Paul Mayer   14:38:09 | Donnerstag, 14. April 2005
Herzliche Gratulation
an Mrs. Rendall zu dieser Entscheidung!
Die Ärzte fühlen sich oft leider aufgrund der ständigen gerichtlichen Prozesse „verpflichtet“, über die Abtreibung zu „informieren“.
Ich denke, dass viele Ärzte erleichtert sind, wenn Eltern die Antwort geben, die Fr. Rendall gegeben hat.
Redaktion benachrichtigen Hostie aus einer Papstmesse versteigert
#7   Paul Mayer   22:04:17 | Mittwoch, 13. April 2005
Spectators üblicher „Lefebvristen-Rundumschlag“…
Der Ungehorsam ist wesentlich auf den Hl. Vater zurückzuführen, der nicht für Ordnung gesorgt hat, auch schon nicht seine beiden Vorgänger. Warum hat Paul VI. nicht die deutsche, österr. etc. Bischofskonferenz wegen deren offizieller Ablehnung von Humanae Vitae (1968) abgesetzt? Weil er böse Absichten in Hinblick auf den Meßritus (Einführung des Novus Ordo) hatte, welcher ein Jahr später massiv geändert wurde (1969) und er auf diese Weise einige seiner wichtigsten Verbündeten für die Änderung des Meßritus verloren hätte.
Allerdings wären unu actu auch die wichtigsten Befürworter der Handkommunion gleich mitentsorgt worden. Auch für diese waren Paul VI. (Memoriale Domini 1970) und seine Nachfolger voll verantwortlich.
Selbstverständlich sind die drei letzten Päpste auch die Hauptverantwortlichen für die Ökumene. Wer hat denn den ganzen interreligiösen Schwafel unterschrieben und veranstaltet (Erklärung zur Religionsfreiheit, Assisi,…)?
Bezüglich Homosexualität sind auch die drei letzten Päpste „nur“ hinsichtlich der Entgleisung der Priesterseminarien verantwortlich, weil deren Entwicklung wiederum auf die modernistischen Bischofsernennungen und die Änderungen bei der Priesterausbildung zurückzuführen ist.
Es ist eine böswillige Verleumdung, zu behaupten, dass die Traditionalisten nicht andere Verantwortliche bezeichnen und kritisieren. Allerdings steht der Papst an der Spitze, er ist für kirchliche Entwicklungen hauptverantwortlich.
Redaktion benachrichtigen Der interreligiöse Dialog – in Tat und Wahrheit
#1   Paul Mayer   18:03:47 | Mittwoch, 13. April 2005
Der arabische Schriftzug in der Kirche Unserer Lieben Frau
von der Immerwährenden Hilfe in Brüssel heißt Allah! In diesem Rahmen bedeutet das, dass es sich um das Haus des Götzen Allah handelt – jedenfalls aus Sicht der Moslems, die man dort ungehindert tun und machen läßt, was sie wollen…
Redaktion benachrichtigen Hostie aus einer Papstmesse versteigert
#1   Paul Mayer   11:04:23 | Mittwoch, 13. April 2005
Wo sind die Papalisten?
Die sich auch diesbezüglich trauen, den verstorbenen Hl. Vater und seine zwei Vorgänger zu verteidigen? Oder gar die Bischofskonferenzen, die diese eingeführt haben (zuletzt Polen, Italien und Portugal waren schon früher)? Die Handkommunion ist nicht nur ein Übel, sie fördert auch den Satanismus. Der Preis von 2.000,-- für eine konsekrierte Hostie Dollar sollte genügend Hinweis sein!
Aber vielleicht gab es ja gar keine Wandlung mangels Intention (pro multis etc.)? Wäre in diesem Falle zu hoffen! Ein Übel sind auch die Massenveranstaltungen (Events) wie verschiedene Papstmessen und Weltjugendtage. Der nächste derartige Event in Köln ist ja nicht mehr weit. Ich glaube, es war Denver, wo „Hells Angels“, die ebenfalls Hostien bekamen, diese mit Bier hinunterspülten, während andere Hostien im Schlamm versanken…
Redaktion benachrichtigen Ein weiteres Wunder + …
#15   Paul Mayer   06:31:09 | Dienstag, 12. April 2005
Der Begriff „gegenwärtiges Lehramt“
ist in sich ein Widerspruch, denn das Lehramt stammt von Christus, der es eingesetzt hat und auf den es auch verweist. Ein Dogma verkündet das, was in der göttlichen Offenbarung (Hl. Schrift und Hl. Tradition) bereits enthalten ist, aber für die Gläubigen bis zur Verkündigung des Dogmas nicht mit absoluter Verpflichtung (bei Ablehnung: Ausschluß – Exkommunikation; „anathema sit“ – sei ausgeschlossen) festgelegt wurde. Es gilt ewig, nach theologischen Maßstäben: Bis zu Wiederkunft des Herrn im Jüngsten Gericht. Das Lehramt kann daher nicht „gegenwärtig“ sein.
Kein Papst kann an einem Dogma etwas ändern oder es aufheben. Kein Gläubiger (eigentlich: kein Mensch) darf in Worten, Taten und Werken dagegen argumentieren, handeln, Zeichen setzen etc, schon gar nicht andere Gläubige zum Zweifel daran verleiten.
Wenn nun der Hl. Vater wiederholt und schwer – wie beim Glaubenssatz „außerhalb der Kirche kein Heil“ dagegen verstoßen hat, ist es eindeutig, dass er niemals ein Heiliger (auch kein Seliger) im Sinne der Hl. Kirche sein kann. Den verstorbenen Papst Johannes Paul II. als Heiligen zu bezeichnen, damit auch die von ihm vertretenen Häresien „mit heiligzusprechen“ (Versuch: Möglich ist das ja nicht!) und ihm übernatürliche Wunder zuzuschreiben, verweist auf einen kollektiven Irrsinn, der innerhalb der auf Erden sichtbaren Kirche ausgebrochen ist.
Wer derartiges vertritt, stellt sich selbst außerhalb der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Vergebliche Liebesmühe
#18   Paul Mayer   22:27:33 | Sonntag, 10. April 2005
Auf einen Papst, der die Häretiker
der Moraltheologie (einschließlich der Bischöfe) mit ihren „Königsteiner“, „Mariatroster“ u. a. Erklärungen abserviert, können wir offenbar nicht hoffen. Es wird ein Liberaler mit konservativem Habitus wie Kardinal Schönborn, der die Paralysierung der Lehre zuläßt und seinen Vorgänger in null-komma-nichts selig- und heiligspricht. Auf dass es „endlich“ die charismatische neue Kirche wäre. Jedem Gläubigen seine eigenen Ansichten und „Erscheinungen“…
Tatsächlich ist zwischen Amt (mit der diesem innewohnenden Amtsgnade) und Person beim Hl. Vater zu unterscheiden.
Redaktion benachrichtigen Der österreichische Graf als vatikanischer Kronprinz
#2   Paul Mayer   22:16:47 | Sonntag, 10. April 2005
Kardinal Schönborn ist vielleicht kein Freimaurer, aber
ein höchst gefährlicher Modernist. Gesammelte Berichte über ihn (die zweitmeisten nach Kardinal Kasper) gibt es u. a. auf cardinalrating.com www.cardinalrating.com/.
Zitat: Gleichzeitig hat er keine Hemmungen, das katholische Dogma den Umständen anzupassen und in Glaubensfragen oft erstaunliche Kompromisse einzugehen. D. h. im Klartext, S. Em. Schönborn glaubt nicht an unveränderliche Wahrheiten. Für ihn ist also – wie es der österr. Parlamentspräsident Andreas Khol ausgedrückt hat, die „Wahrheit eine Tochter der Zeit“.
Den Kardinälen traue ich eine derartige Wahl zu, es käme dann wie von mir befürchet: Es wird noch schlimmer – zum interreligiös-ökumenischen Quatsch kommt dann noch die Paralysierung anderer Lehren, insb. im Bereich der Moraltheologie…!
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal: „Johannes Paul II. hat mich geheilt“
#3   Paul Mayer   22:09:48 | Sonntag, 10. April 2005
Rom wird Medjugorje…
Das Niveau ist jetzt schon ungefähr das Gleiche. Heilungswunder können 1. nur vorliegen, wenn Art und Schwere der Krankheit vor der Heilung einwandfrei diagnostiziert wurden, es keine medizinische Erklärung für die Heilung gibt und Spontanheilungen (ohne Wunder) bei der betreffenden Krankheit nicht vorkommen; z.B. kommen bei Multipler Sklerose, die normal unheilbar ist, Spontanheilungen vor, die von den Patienten nicht auf übernatürliche Wirkungen zurückgeführt werden; 2. wenn die Heilung unverzüglich nach der Fürbitte (bzw. der Heilungsgeste des lebenden Heiligen) oder wenigstens „über Nacht“ erfolgt (bei letzterem ist der genaue Zeitpunkt nicht bekannt); genauso hat auch Christus geheilt – sofort (kam Lazarus heraus etc.), die längste Zeitspanne war bei den 10 Aussätzigen, die unterwegs zu den Priestern geheilt wurden (nur einer kehrte zurück, d.h. Christus befand sich noch am Platz der Heilung); 3. wenn die Krankheit durch längere Beobachtung nicht wieder ausbricht oder stattdessen eine andere schwere ausbricht; 4. wenn nach kirchlicher Untersuchung durch den zuständigen Ortsbischof (bei „Erscheinungen“) oder durch den Papst (d.h. den Nachfolger des verstorbenen, bei Selig- und Heiligsprechungen) das Wunder festgestellt wird.
In Medjugorje wird durch die „Erscheinung der Gottesmutter heiliggesprochen“, in Rom genügt schon ein Kardinal. Auch der „Seher“ Ivan Dragicevic, einer der „glorreichen sechs“ von Medjugorje hat ja schon den „Papst“ gesehen…
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#25   Paul Mayer   13:58:13 | Sonntag, 10. April 2005
Zensuren f. d. p. t. Mitdiskutanten
@ Chato: Schönes Gedicht; insoferne Sie zum Ausdruck bringen möchten, dass ich päpstlicher als der Papst bin: Das ist ganz richtig, als rechtgläubiger Mensch muß man das sein.
@ spectator: Ich bekämpfe alle Irrlehren, von links, von rechts, von oben, von unten, von vorne und von hinten; auch wenn sie vom Papst unterstützt werden.
@ Marcel: Sehr richtig!
@ Ziffern-Mensch: Eine Einigung ist häufig – abgesehen von menschl. Unzulänglichkeiten aufgrund der großen inhaltlichen Unterschiede (z.B. Papalismus, Sedisvakantismus; Erscheinungsglauben etc.) nicht möglich: Nicht nur, wenn der (oberste) Hirte erschlagen wird, sondern auch wenn er seine Pflicht nicht erfüllt, zerstreuen sich die Schafe; Traditionalisten sind auch solche. Danke für das schöne Schuldbekenntnis, dem ich mich anschließe!
@ GerdEric: Gelebtes Christentum ist geistlicher Kampf, nicht Krieg gegen Personen; „Eure Feinde sind nicht aus Fleisch und Blut“…
Gottes Segen und schönen Sonntag noch!
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#18   Paul Mayer   09:49:03 | Sonntag, 10. April 2005
Johannes Paul II.: Subj. vielleicht, objektiv keineswegs rechtgläubig
Es lohnt sich allerdings nicht, mit den Anhängern des bedingungslosen Papstkultes (der wegen seiner Bedingungslosigkeit und seiner nichts amts- sondern personenbezogenen Konzentration auch nicht katholisch ist) zu diskutieren. Ihre Ideologie steht ihnen im Wege, sich machen sich ein Bild (hier vom Papst und seinen Handlungen), welches der Wirklichkeit im Wege steht. Anders ausgedrückt: Sie vergötzen den Papst.
Die unten stehenden Umdeutungsversuche von Catholicus sind nichts anderes als ein Hohn auf die Vernunft eines denkenden Menschen. Z.B. der Korankuß: Ein Buch der Daemonen – weil es irriger Weise von den Moslems als göttliche Offenbarung angesehen wird – darf es der Papst küssen. Mit der gleichen Logik kann er auch eine Götzenstatue (-amulett) oder den Zauberstab eines Magiers küssen und hat dies mit seinen Ansichten, die ihn dazu verleiten, nichts zu tun (?).
Weil er von Massen verehrt wurde, ist der Papst heilig. Nach der gleichen Logik sind also auch Stalin und Ayatollah Khomeini als heilig anzusehen, weil deren Tod und Begräbnis auch von Massenkundgebungen begleitet war. Dahinter steht eine falsche Philosophie (Kant, Hegel, etc.), nach der die Wirklichkeit – vor allem soweit es Gott oder die Religion betrifft – gar nicht erkannt oder jedenfalls mit menschlichen Möglichkeit nicht richtig verstanden werden kann.
Hat Johannes Paul II. nicht sogar behauptet, Judas Iskariot wäre nicht in der Hölle (entgegen dem Zeugnis Christi)?
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#5   Paul Mayer   12:23:51 | Samstag, 9. April 2005
Johannes Paul II. war weder „der Große“
noch ein Heiliger! Hier ein Beispiel von vielen:
Fatima bald ein Heiligtum für alle Religionen? www.fsspx.info/…m_Oekumen/05_10.html
etc. und pb. Wer Irrlehren verbreitet, ist kein Heiliger. Wie es eben auch keine Heiligen in anderen Religionen gibt… Ihn als der „Große“ zu bezeichnen und ihn damit auf die Ebene von nur zwei weiteren, tatsächlich großen Päpsten zu stellen, kann nur ein Witz sein. Gregor der Große ist sogar einer der vier großen Kirchenlehrer (neben Augustinus, Ambrosius und Hieronymus). Unter Leo dem großen erreichte die Hl. Kirche erstmals ein strahlenden Höhepunkt.
Unter Johannes Paul II. wurde in Lehre und Glauben der Tiefpunkt erreicht, mag nach außen hin noch so eine glänzende Potemkinsche Fassade stehen!
Redaktion benachrichtigen Einem Seher von Medjugorje ist der Papst erschienen
#6   Paul Mayer   12:14:04 | Samstag, 9. April 2005
Der fehlende Link zu „Theologisches“
Hier ist er:
Marienerscheinungen („Theologisches“) www.theologisches.net/theo0205.pdf
Man lernt ja dazu…
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#1   Paul Mayer   09:50:44 | Samstag, 9. April 2005
Ein modernistischer Cardinal
Godfried Cardinal Danneels outet sich wieder einmal als solcher. Nicht vergessen soll man, dass unter der Federführung von Christoph Cardinal Schönborn unter der Mitwirkung der Cardinäle Danneels, Jean Marie Lustiger (damals noch Erzbischof von Paris, nunmehr Alterzbischof) und Polycarpo (Lissabon) die sogenannten „Stadtmissionen“ veranstaltet werden (in Wien und Paris war das Spektakel schon). Was dort sichtbar wird, ist schon die Gegenkirche zur Hl. Kirche, wo es hauptsächlich auf Beliebigkeit und subjektives Wohlempfinden ankommt.
Leider gibt es viele solche Cardinäle und hat der verstorbene Papst Johannes Paul II. diese modernistische Entwicklung (die sich teilweise nach außen fromm gibt) stark gefördert. Laizistisch, ökumenistisch und modernistisch, das ist die Kirche nach dem II. Vatik. Konzil, das ist übrigens auch das Opus Dei. Nach menschl. Ermessen ist von der Papstwahl nichts Gutes zu erwarten.
Redaktion benachrichtigen Einem Seher von Medjugorje ist der Papst erschienen
#4   Paul Mayer   09:41:08 | Samstag, 9. April 2005
Die Früchte einer Erscheinung sind niemals primär,
sondern sekundär. Zuerst muß die Authentizität der Erscheinungen geprüft werden. Sind die Erscheinungen nämlich nicht echt, können dort vor Ort dennoch Früchte – unabhängig von den falschen „Erscheinungen“ – geschehen.
Wenn die Leute beten und die Sakramente in Anspruch nehmen, kann die göttliche Gnade auch dann wirken, wenn sie sich im Adressaten Ihres Gebetes (z.B. Maria von der falschen „Erscheinung“) irren. Bekanntlich steigen alle Gebete zum einen und dreifaltigen auf, auch wenn z.B. Fürbitten an nicht anerkannte Selige und Heilige gerichtet werden, ja sogar dann, wenn die verstorbene Person gar nicht selig- oder heiliggesprochen werden könnte.
Die von Christus eingesetzten Sakramente haben über die Vermittlung der Hl. Kirche die ihnen innewohnede Gnade, die durch den Hl. Geist gegeben wird. Im Falle Medjugorjes wird immer nur über die positiven Früchte gesprochen (die noch dazu häufig falsch zugeordnet werden), die negativen Früchte werden von den Propagandisten ignoriert oder geleugnet.
Auch durch noch so viele Früchte wird aus einer falschen „Erscheinung“ keine echte. Hinweis auf eine Ausgabe von „Theologisches“: [link]www.theologisches.net/…f[link]Theologisches über Marienerscheinungen[link]
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#6   Paul Mayer   21:38:06 | Dienstag, 5. April 2005
Klarstellungen
@ GerdEric: Es beim Begriff Allah wie beim Begriff Gott – es kann der dreifaltige gemeint sein oder irgendeiner.
@ Marcel: Selig- und Heiligsprechungen: Entgegen einer häufig geäußerten Meinung sind Selig- und Heiligsprechungen keine endgültigen (quasi-dogmatischen) Lehrentscheidungen. Das ist leicht darzustellen:
Papst Urban VIII. hat in seinem Breve „Coelestis Hierusalem“ vom Jahre 1634 das Recht, eine Person zum Seligen oder Heiligen zu erklären, zum ausschließlichen Recht des Papstes erklärt. Außerdem hat er folgendes vorgesehen:
1. Heiligmäßige Personen,die vor 1181 a. D. öffentlichen Kult genossen, dürfen auch weiterhin öffentlich (liturgisch) verehrt werden;
2. Der öffentliche Kult eines von 1181 bis 1534 Verstorbenen kann ebenfalls aufrechterhalten werden, es kann aber zusätzlich die päpstliche Bestätigung dafür erbeten werden;
3. Wer nach 1534 (100 Jahre vor dem Erlaß des Breve Urbans VIII.) verstorbenist,darf ohne ausdrückliche päpstliche Bestätigung durch Selig- oder Heiligsprechung nicht öffentlich verehrt werden.
Es ist daher für mich ganz eindeutig, dass ein Papst noch in den nächsten Jahrhunderten die unter Johannes Paul II. durchgeführten Verfahren wiederaufnehmen kann oder sogar ohne Verfahren den Titel „Seliger“ bzw. „Heiliger“ in Einzelfall oder sogar pauschal kassieren (= aufheben) kann.
Redaktion benachrichtigen Adieu
#1   Paul Mayer   21:06:07 | Sonntag, 3. April 2005
Wobei aber
viele dieser Leistungen Mängel in Hinblick auf die traditionelle – verbindliche – Lehre Christi und der Kirche aufwiesen, so auch der CIC von 1983 und der KKK…
Redaktion benachrichtigen Verurteilt – zu grausamen Todesqualen
#1   Paul Mayer   20:46:52 | Donnerstag, 24. März 2005
Ich verstehe das Vorgehen
der Gerichte überhaupt nicht. Ich verstehe auch nicht, warum Ernährung eine medizinische Massnahme sein sollte.
Terri Schiavo atmet selbständig – sie benötigt Hilfe bei der Basispflege – das ist alles.
Wachkomapatienten sind keine Leichen.
Redaktion benachrichtigen Überraschende Erscheinung + …
#2   Paul Mayer   13:05:40 | Donnerstag, 24. März 2005
Auch in den semitischen Sprachen
wird selbstverständlich zwischen „viele“ und „alle“ unterschieden. Die sind ja nicht blöde. Und ich dachte immer, das NT sei griechisch verfasst, wenn auch mit Aramaismen und Hebraismen.
Redaktion benachrichtigen Grauen an heiliger Stätte
#43   Paul Mayer   19:36:01 | Montag, 21. März 2005
@ GerdE. Im Talmud wirst Du
die Antworten auf Deine Fragen nicht erhalten. Empfehle den Katechismus der Katholischen Kirche. Für den Anfang. Weiterführende Literatur kein Problem…
Redaktion benachrichtigen Das Kreuz in Köln + …
#11   Paul Mayer   19:30:01 | Montag, 21. März 2005
@ Schwulenlobby
Unter „militantes Ausleben“ ist die aggressive Zurschaustellung homosexueller Verhaltensweisen gemeint. Darunter könnte man auch die Loveparades und Häuser wie die „rosa-lila Villa“ verstehen. Von Vergewaltigung ist im Text nicht die Rede.
Die Vertreter typischer Homosexuellenvereinigungen wie Hosi, „Rosa Panther“ udgl. fallen sämtliche unter die Kategorie „militantes Ausleben“ von Homosexualität. Auch Homosexuelle, die sich „outen“ und dann mindestens Gleichberechtigung, wenn nicht Anerkennung erwarten.
Redaktion benachrichtigen Grauen an heiliger Stätte
#16   Paul Mayer   21:23:54 | Sonntag, 20. März 2005
Guter Bericht
Zeigt, dass der Judenstaat das Produkt eines Aufstandes gegen den dreifaltigen Gott ist, ein neuer Turmbau zu Babel. Denn die Diaspora seit dem Jahre 70 a. D. ist die gerechte Strafe für die Nichtanerkennung Jesu als Sohn Gottes entgegen den alttestamentarischen Prophezeiungen.
Im Talmud wird Christus sinngemäß als Bankert von einem „Römer-Flitscherl“ bezeichnet, dies deshalb, weil dort Maria bezichtigt wird, Jesus mit einem römischen Besatzungssoldaten gezeugt zu haben. Damit prolongieren die Juden das Urteil gegen Jesus Christus wegen Gotteslästerung, weil er bestätigt hatte, Sohn Gottes zu sein.
Interessant ist, dass sich scheinbar orthodoxe Juden und Moslems das Spektakel gefallen lassen. Dies ist nur damit erklärbar, dass dieser Event nicht in ihren Stadtteilen stattfindet, sondern in den Stadtvierteln der nichtreligiösen Juden. Damit hat die Veranstaltung auch ihr Gutes: Sie zeigt den Juden, wo sie hingekommen sind und weiterhin hinkommen werden, wenn sie sich nicht zu Christus bekehren.
Bemerkenswert ist, dass die Schwulenlobby auf diesem Thread wie auch anderswo stets wie Getriebene geradezu nur darauf lauern, wenn irgendwo etwas über Homosexuelle berichtet wird. Diese permanente Suche nach Anerkennung wird aber mißlingen, solange die sich nicht bekehren. Die einzige Anerkennung, die über den Tod hinaus wirkt, ist die des dreifaltigen Gottes. Eine solche ist mit reueloser gleichgeschlechtlicher Unzucht aber nicht zu erhalten.
Redaktion benachrichtigen Sakrileg: Ein Bischof korrigiert den Kardinal
#15   Paul Mayer   22:21:15 | Samstag, 19. März 2005
@ GerdEric
Ich habe eigene Worte, aber für den Quark von GerdEric ist es sinnlos, solche anzuwenden. Bei 1.500 Zeichen und lediglich einmaliger Möglichkeit, zu antworten, ist es nicht möglich, die gesamte Religions- und Geistesgeschichte, das ganze katholische Lehrgebäude udgl. darzustellen.
Mit Leuten, denen es an sämtlichen Grundvoraussetzungen fehlt (theologisches Wissen, philosophisches Wissen, historisches Wissen udgl.), die aber aufgrund ihrer Halbbildung (d. h. sich einzubilden, gebildet zu sein) und ideologischen (antikatholischen, modernistischen, pro-homosexuellen etc.) Verblendung jeglichen Argumenten unzugänglich sind, hat es keinen Sinn überhaupt zu diskutieren. Auf diesem Forum ist es auch technisch gar nicht möglich.
In der Sache habe ich versucht, auf eine Anfrage von sttn zu anworten (wollte etwas zur Einheitsübersetzung wissen – es gibt offenbar keine vollständige Fehlersammlung aber jede Menge Beanstandungen).
Redaktion benachrichtigen Sakrileg: Ein Bischof korrigiert den Kardinal
#10   Paul Mayer   20:46:45 | Freitag, 18. März 2005
@ sttn Kritik an der Einheitsübersetzung
K. Weber, Bibelübersetzungen unter der Lupe, Wetzlar 1977, S.113-116 (fundamentalistisch, daher ablehnend)
W. Schamoni, Die Evangelien nach Mattäus, Markus, Lukas in den Lektionaren 1-3, in: Theologisches Nr.87 (1977), Sp. 2206-221 (als teilweise häretisch abgelehnt)
P. Hacker, Der artikellose Heilige Geist in: Theologisches Nr.87 (1977) Sp. 2385-2389 (als häretisch abgelehnt)
derselbe, Der artikellose Heilige Geist, in: Una-Voce-Korrespondenz 7 (1977) S. 106-117
O. Simmel, Verteufelte Sache, Die neue Bibelübersetzung, in: Rhein. Merkur Nr.18 (1977) S.31 (kritisch)
Fr. Kemp, Die Botschaft der Schriftgelehrten, in: Süddeutsche Zeitung Nr.122, 1977 (Pfingstnummer), S.85 (völlig ablehnend)
B. Schwarz, Bibelübersetzung und Liturgie, in: Fortschritt oder Verirrung? Regensburg 1978, S. 75-102 (kritisch)
C. P. Clausen, An die deutschen Bischöfe als die Hüter der Sakramente und des Wortes Gottes, Die Entleerung des Wortes Gottes, Zur neuen Einheitsübersetzung der Hl. Schrift, in: Schwarze Briefe 1977 (völlig ablehnend: eine gänzlich ungeprüfte und unausgegorene Übersetzung. Clausen sammelte auch Unterschriften und machte eine Eingabe an die Päpstliche Glaubenskommission in Rom, um die Approbation der Einheitsübersetzung zu verhindern)
ähnlich, J. May, Das Wort Gottes wird gefälscht, in: Kyrie eleison 7 (1978) S.136-148 Zeitschrift der Liga Kath. Traditionalisten (bewusste Verfälschung, vor allem in christolog., soteriolog. und mariolog. Hinsicht).
Redaktion benachrichtigen Verbraucherschutz für Katholiken
#12   Paul Mayer   17:32:47 | Donnerstag, 17. März 2005
@ Yersinia: Hauptsache, Sie bekommen von
manchen Diskutanten genug Futter für Ihre Vorteile; das ist praktisch, weil Sie diese dann nicht hinterfragen müssen. Im Multikultizeitalter mag für Zeitgeistanhänger kein Unterschied zwischen dem Hl. Opfer Christi und Rock-Nebelschwaden-Kokain-Nikotin-Jugend-„Messen“ sein, tatsächlich besteht dieser Unterschied.
Tatsächlich ist der NOM aufgrund des Trid. Konzils und Quo Primum des Hl. Papstes Pius V. illegitim und aufgrund der Falschübersetzung von „pro multis“ mit „für alle“ sowie der fehlenden Intention der NOM-Priester i.d.R. auch ungültig. Was die „Machtfrage“ (welche Bezeichnung sowieso völlig verfehlt ist, wo es um die Wahrheit geht) betrifft, so ist diese eindeutig entschieden, nach menschlichem Ermessen endgültig:
Nicht ein einziger der zukünftigen Papstwähler unter den Kardinälen pflegt den alten Ritus. Die Traditionalisten kämpfen einen reinen Überlebenskampf für die Form der Sakramente, wie sie von Christus eingesetzt wurden und von der Tradition durch viele Jahrhunderte bestätigt wurde.
Es ist theologisch und für das Heil der Seelen unentbehrlich, dass das Hl. Meßopfer Christi überlebt und nicht die Karikatur, das Zerrbild, welches Modernisten, Freimaurer und Protestanten daraus gemacht haben. Dass dies auf die Ebene von „Machtspielen“ hinuntergezerrt wird, belegt die Kleingeisterei Yersinias, die sie aus ihrer marxistischen Dialektik heraus – verständlich – genau den anderen vorhält. So kann man die Wahrheit auf den Kopf stellen.
Redaktion benachrichtigen Sakrileg: Ein Bischof korrigiert den Kardinal
#6   Paul Mayer   16:49:25 | Donnerstag, 17. März 2005
GerdEric und Gallowglas stellen sich dumm
Natürlich stand nicht einfach die Hl. Schrift auf dem Index, sondern waren andere als katholische Ausgaben derselben verboten. Das ist auch durchaus richtig, denn einerseits beinhalten die protestantischen Übersetzungen nicht den gleichen (nämlich einen kleineren) Schriftenkanon, dann wurde willkürlich eine neue Einteilung der Schriften gewählt und schließlich – am schlimmsten – gab es seit Luther gezielte Falschübersetzungen aus ideologischen Gründen (bißchen sehr schlimm für welche, die „sola scriptura“ behaupten).
Konsequenterweise müßte allerdings auch vor der Einheiz-Übersetzung (mit „z“) gewarnt werden, weil auch diese gezielte Falschübersetzungen enthält. Diese ist aber sogar Grundlage für die Meßbücher und Stundenbücher der katholischen Kirche… Wer auf sein Seelenheil achten will, vor allem aber den richtigen Wortlaut der Bibel lesen will, verwendet ausschließlich vorkonziliare katholische Ausgaben…!
Redaktion benachrichtigen Wird Papst Johannes Paul II. einmal „der Große“ genannt werden?
#2   Paul Mayer   19:14:24 | Montag, 14. März 2005
@ Yersinia
Päpstlicher als der Papst: Was gestern noch sinnlos, ja bedenklich schien, ist heute gut und richtig und wird morgen zur Pflicht. Die erwähnten Entgleisungen in der päpstlichen Liturgie sind in keinster Weise zulässig oder auch nur tolerierbar!
Redaktion benachrichtigen Ein lustiges Team
#3   Paul Mayer   17:00:41 | Montag, 7. März 2005
Was hat denn damals Altbischof Krenn
unternommen, als die Brotstücke (hoffentlich ungültig) konsekriert wurden?
Das würde ich sehr gerne wissen!
Wer hat denn denn die Drs. Leichtfried und Reitzinger geweiht? Muss der Bischof nicht die Weihekandidaten vorher einem Art Skrutinium unterziehen?
Redaktion benachrichtigen Homo-Märchen: 10% der Bevölkerung sind homosexuell
#2   Paul Mayer   15:11:42 | Sonntag, 6. März 2005
Heilung von Homosexualität
ist ja möglich. Psychotherapie und Gebet können gute Erfolge bei dementsprechendem Willen vorweisen.
Buch eines ehemaligen homosexuell geneigten Mann:
Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag, Gießen 2001.
Buch eines holländischen Psychotherapeuten:
Gerard van den Aardweg, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie, Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 3. Auflage, 1995.
Redaktion benachrichtigen Handkommunion in Polen: Ein Pfarrer schreibt an den Erzbischof von Warschau
#1   Paul Mayer   21:45:50 | Samstag, 5. März 2005
Stimmt sehr nachdenklich,
der Brief des Pfarrers an den Erzbischof von Polen, der noch dazu rechtswidrig die Handkommunion erlaubte.
Papst Paul VI sagte nämlich, dass die gesamte Bischofskonferenz (einmütig)die Handkommunion erlauben müsste.
Wobei: die Handkommunion mindert sicher die Ehrfurcht vor der Allerheiligsten Eucharistie. Bitte jetzt keine Einzelfälle aufzählen, wo das Gegenteil der Fall wäre. Auch ein Hinweis auf die Antike erübrigt sich dadurch, dass bei der damaligen „Handkommunion“ die Hl. Hostie mittels eines Tuches genommen und dann mit dem Mund aufgenommen wurde, ohne die Hl. Hostie mit den Fingern berühren zu müssen!
Redaktion benachrichtigen Papst war fünf Stunden lang tot + …
#2   Paul Mayer   14:07:50 | Samstag, 5. März 2005
Riesengemeinheit und Unrecht
= Bannmeile, von Leuten, die ständig von Freiheit und Demokratie daherquatschen.
Man merkt, dass eben die Sozialisten von Bürgerrechten und Persönlichkeitsrechten nicht viel halten, insbesondere wenn es ungeborene Kleinstkinder sind.
Das ist Tyrannei!!
Redaktion benachrichtigen Die Katze ist aus dem Sack
#8   Paul Mayer   14:03:38 | Samstag, 5. März 2005
Wie schon gesagt,
schauen wir uns einmal an, wie es sein wird.
Worte und Verkündigung entsprechen scheinbar heutzutage nicht immer der Wirklichkeit (haben wir bei den Altregenten Küchl und Rothe ja bemerkt). Vielleicht sind die jetzigen zwei in Wirklichkeit nicht so progressiv wie sie scheinen oder reden.
Redaktion benachrichtigen Die Katze ist aus dem Sack
#1   Paul Mayer   21:53:16 | Freitag, 4. März 2005
Wir werden sehen
was die neue Leitung wirklich machen wird. Wenn sich die Leitung menschlich ist und sich nach der Lehre der Kirche richten wird, dann wird es wohl ein gutes Seminar werden.
Ob das der Fall sein wird, wird die Wirklichkeit zeigen.
Redaktion benachrichtigen
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