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#6 Dr. Lindemann 21:58:20 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Sklaverei Der Onkel des Gründers der TFP war der Minister, der das Gesetz zur endgültigen Abschaffung
der Sklaverei in Brasilien unterzeichnet und durchgeführt hat, der Gründer der TFP hat das immer sehr
gelobt. Die endgültige Abschaffung der Sklaverei hat die brasilianische Monarchie die Unterstützung
des Großgrundbesitzes und damit ihren Thron gekostet. Die TFP verteidigt weniger den Großgrundbesitz
als vielmehr das Prinzip des Privateigentums.
#25 Dr. Lindemann 07:34:10 | Dienstag, 22. August 2006
Zur Kritik Im übrigen möchte ich auf das Buch von Roger Liebi „Entstehung und Herkunft der Sprachen“
verweisen. Online rezensiert ist es hier: www.wolfganglindemann.net/…heologisches_10.html Offenbar hat
keiner der Herren, die Dr. Lindemann Dilettantismus, Inkompetenz o.ä. vorwerfen, dieses Buch zur Kenntnis
genommen, denn alle genannten Gegenargumente werden dort ausführlich behandelt. Beim Lesen der Einwände
drängt sich ohnehin der Eindruck auf, daß die schreibenden Evolutionisten nicht recht verstanden haben,
was Dr. Lindemann eigentlich sagen wollte. Zur Bedeutung der Sprachforschung für Christen: es ist doch
etwas anderes, ob unsere Sprache direkt aus den schöpferischen Händen Gottes hervorgegangen ist und
wir so Seine Vaterschaft direkt erfahren … oder ob sie aus vielen Umwegen und Irrwegen von irgendwo
kommt. Wenn wir zudem die Entstehung der Sprache von selbst nicht erklären können, erinnert uns das
zudem erneut an die Existenz des Schöpfers; nicht an Jesus Christus an sich, aber doch „immerhin“ an
einen Schöpfer. Und das Suchen nach der Wahrheit, auch der profanwissenschaftlichen Wahrheit, ist schon
eine christliche Aufgabe an sich.
#2 Dr. Lindemann 18:44:13 | Dienstag, 8. August 2006
Antwort Die rein fachliche Kritik bleibt natürlich dieselbe, aber die theologische „Umgebung“ nicht.
Ein evangelischer Christ wird philosophisch und theologisch die Evolutionstheorie zwar im wesentlichen
aus denselben Gründen kritisieren wie ein Katholik, aber eben nicht in allen Details. Das Buch von Kean
geht auch auf diese philosophischen und theologischen Aspekte ein, z.B. auf Aussagen von Konzilien oder
Kirchenvätern über die Schöpfung oder die Historizität der Bibel, die ein evangelischer Christ sicher
nicht nennen würde.