Christian Hüller
Erstellt: 02:40:06 | Sonntag, 13. August 2006
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1.271 Lesermeinungen
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Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
#21   Christian Hüller   21:14:34 | Donnerstag, 31. August 2006
Nochmal: der ganz reale Wahnsinn
Super homepage zum Thema:
www.babycaust.de www.babycaust.de/
Weiß auch schon, wo ich die demnächst verwenden
werde …
Vorbeugend.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#54   Christian Hüller   21:06:28 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Sie dürfen ein „ich“ einfügen oder es sich denken. :-)
Redaktion benachrichtigen Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
#19   Christian Hüller   20:47:07 | Donnerstag, 31. August 2006
Babycaust
Ich finde es merkwürdig, wie hier einige Nutzer zumindest unterschwellig den „Holocaust“ gegen einen zweifelsohne gegebenen „Babycaust“ ausspielen, mit dem zweifelhaften Ziel, das jeweils andere Verbrechen zu relativieren und zu verharmlosen.
Lasst ab davon.
Das macht Euch eher unglaubwürdig.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#52   Christian Hüller   20:33:51 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Hier vermisse bei etlichen Nutzern dieses Forums den absolut schriftkonformen Ansatz, erst mal bei sich selber anzufangen. :-)
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#50   Christian Hüller   19:16:31 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
In dieser Hinsicht vertrauen Sie meiner Meinung nach zu wenig den biblischen Verheißungen.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#164   Christian Hüller   18:11:10 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Matt
Der Narr ist der Wahrheit oft am nächsten.
Wussten Sie das nicht, Matt?
Redaktion benachrichtigen Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
#11   Christian Hüller   17:59:42 | Donnerstag, 31. August 2006
WARUM BLOß DIESE SCHEINLÖSUNG?
Falls die Geschichte wahr ist, hätte die Frau das ungewollte Kind zumindest abgeben können, sich für überfordert erklären können usw…
Es hätte in jedem Fall Möglichkeiten gegeben, die Tat zu unterlassen, ohne sich hier selbst den Härten einer postnatalen Mutterschaft auszusetzen.
So aber hat sie abgetrieben und sich damit selbst e x –
k o m m u n i z i e r t.
Die späte Abtreibung lässt die Tat sogar als besonders frevelhaft erscheinen.
Ich hoffe daher, die auftauchenden Namen entsprechen
nicht der Wirklichkeit.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#48   Christian Hüller   17:16:32 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Es gibt im Judentum eben kein allgemeinverbindliches Lehramt, das einen solchen Schritt wagen würde.
Sollen Sie doch warten, die Juden.
Als C h r i s t e n wissen wir g e n a u:
der wahre Messias war schon da, und er wird auch die Juden richten, nach ihren Taten.
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#46   Christian Hüller   15:07:35 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Diese ganzen Zitate sind genauso dümmlich wie das platte und egozentrische Gerede sich christlich dünkender Sektierer.
Wer sagt, dass das rechtgläubig ist?
Nicht alles, was ein Christ vom Stapel lässt, muss man ernst nehmen.
Und e b e n so nicht alles, was von einem Juden stammt.
I r r e gibt es auf allen Seiten.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#153   Christian Hüller   01:48:42 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Nun ja, ich habe auch gemerkt, dass es in diesem Forum einige User gibt, die offenbar ein Problem mit der Demokratie haben.
Aber es dürfte in der Tat die beste aller Staatsformen sein.
Es wird Zeit, dass in Deutschland eine Regierungskon- stellation an die Macht kommt, die der bei uns und in Europa, wie ich denke, vielerorts zu Unrecht geschmähten Politik von George Bush die adäquate Unterstützung zukommen lässt.
Man mag von Georgy halten, was man will, aber der außenpolitische Kurs war insgesamt richtig – wird seine
Früchte aber womöglich erst nach langer Zeit einfahren.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#150   Christian Hüller   01:28:49 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Außenpolitik muss man machen. Man kann und darf sich nicht nur auf die eigenen Probleme beschränken.
Unser Grundgesetz ist exportfähig, was sich u.a. darin zeigt, dass es bereits von vielen anderen Nationen als vorbildhaft betrachtet wurde. Es lässt Raum für Religionsfreiheit und die Privilegierung besonders großer Glaubensgemeinschaften.
Momentan ist der Irak in der Tat in einer Krise. Ich finde es in dieser Hinsicht auch absolut verantwortungslos, dass sich immer mehr Staaten aus dem Land zurückziehen, statt die USA zu unterstützen, nicht zuletzt aufgrund politischen Drucks im eigenen Land:
Bush ist eben unpopulär und die „verruchten Imperialisten“ (Ironie) sind es natürlich sowieso.
Aber jede Krise wird einmal bewältigt.
Da hat Deutschland schon ganz andere Krisen hinter sich gebracht, aber ganz andere…
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#146   Christian Hüller   01:03:41 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Im Irak muss man eben noch eine Reglement finden, wie die verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen und andere Religionen friedlich(er) koexistieren können.
Demokratie ist eben immer auch Aufgabe; sie fällt nicht vom Himmel; sie kann auch harte Arbeit sein.
Unser Grundgesetz halte ich da für absolut exportfähig.
Gerade die religiösen Extremisten, die ihren Machtverlust nicht akzeptieren wollen oder irgendeinem wahnwitzigen islamischen Absolutheitsanspruch anhängen, torpedieren im Irak den Aufbau einer stabilen Demokratie.
Wenn im Nahen Osten erst mal mehr Demokratie und demokratisches Bewusstsein vorhanden ist, welches man natürlich nicht von heute auf morgen generieren kann,
können sich die Katholiken dort auch wieder freier enfalten und ihr Recht auf positive Religionsfreiheit ausüben.
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#144   Christian Hüller   00:38:50 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Der Irakkrieg war gerechtfertigt. Das sage ich trotz der vielen, bedauerlichen Opfer.
Denn die Diktatur wurde beseitigt und Irak ist, trotz seiner ethnischen und religiösen Konflikte, auf dem Weg zu einer stabilen Demokratie, der freilich noch lange nicht zu Ende ist.
Der Nahe Osten ist ein Pulverfass.
Israel als Staat der Juden ist umringt von muslimischen Staaten, die ihm alle nicht wohlgesonnen sind, was zu ständigen Konflikten führt.
Israel hat das von ihm kontrollierte Gebiet auch ständig erweitert, aber diese Annektierungen erfolgten meist in Folge ungerechtfertigter Angriffskriege seitens der muslimischen Nachbarvölker.
Israel will und braucht Sicherheit.
Und der Nahe Osten braucht Demokratie mit umfassenden Freiheitsrechten.
Nur dann werden die dortigen Völker auf Dauer bereit sein, miteinander auf zivilisierte Weise umzugehen.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#140   Christian Hüller   00:12:56 | Donnerstag, 31. August 2006
Iran muss atomwaffenfreie Zone bleiben
Die Ayatollahs dürfen nicht die Bombe kriegen.
Nicht weil die westlich-zivilisierte Welt dem iranischen Volk, das freilich über immense Ölreserven verfügt und insofern autark sein müsste, die Atomkraft und den technischen Forschritt nicht „gönnen“ würde.
Nein – weil die gegenwärtige Führung zu wenig demokratisch legitimiert ist, als dass ihr diese Technik in die Hände fallen darf.
Keine Demokratie der Welt führt von sich aus einen
– objektiv ungerechtfertigten – Angriffsgkrieg – totalitäre bzw. undemokratische Staaten aber erfahrungsgemäß eben schon.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#137   Christian Hüller   23:50:43 | Mittwoch, 30. August 2006
Islam heißt >>Unterwerfung<<
Das Programm des Islam heißt >>Unterwerfung<< .
Und Iran mit der Bombe wird alles versuchen, die westlich-zivilisierte Welt zumindest zu erpressen, wenn nicht zu unterwerfen.
Davon bin ich überzeugt.
Der gegenwärtige iranische Präsident ist ein Meister der Verschleierung, bekanntlich eine vom Koran anempfohlene Taktik des klugen Staatsmanns.
Man darf ihm nicht trauen, auf keinen Fall blinden Glauben schenken.
Schon allein die Idee, den Holocaust zu leugnen, um
auf diese Weise das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, verweist auf einen äußerst perfiden, fast ekelerregenden Charakter.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#132   Christian Hüller   23:00:23 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Ich mein nicht, dass Sie die von Adrian kritisierte Auffassung haben, aber da merken Sie mal, zu welchen Missverständnissen und Fehleinschätzungen
biblische Zitate führen, wenn man sie aus dem Kontext und dem Gesamtzusammenhang der Bibel nimmt und damit offenkundig eine >>Steinbruchexegese<< betreibt.
Im Übrigen fällt mir schon sehr deutlich auf, wie einseitig die Poster hier auf Israel „herumhacken“ und etwa der gegenwärtige iranische Präsident, der sich ganz klar für einen zweiten Holocaust an den Juden ausgesprochen hat, in der ganzen Diskussion völlig unerwähnt bleibt.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat auf vielen Gebieten der Kultur Kompetenzen eingebüßt
#9   Christian Hüller   22:28:04 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad daughter_of_isis*:
Liebe daughter_of_isis*,
ausdrücklich möchte ich Sie darauf verweisen, dass dieses Forum für den Katholizismus k e i n e s w e gs repräsentativ ist.
Sie werden sicherlich bemerkt haben, dass diese Forum bevorzugt von Usern benutzt wird, die eine
weltanschauliche Nähe zur St. Pius-Gemeinschaft haben oder dieser in irgendeiner Weise nahestehen.
Das Forum selbst wird wohl getragen von neokonservativen und traditionalistischen Kreisen.
Ich selbst schreibe hier nur, weil es mich reizt, mich mit Menschen unterschiedlicher Auffassung auseinanderzusetzen.
Außerdem teile ich die konvervative Auffassung, dass die gegenwärtig praktizierte Messe in einer Krise ist.
Sie verliert zunehmend an Akzeptanz und hier ist Abhilfe von Nöten.
Der Ansatz neokonservativer Kreise ist hier durchaus diskutabel.
Ich habe hier auch keine Berührungsängste.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#102   Christian Hüller   22:20:19 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Jörg Guttenberger
„Oberflächliches Mittelalterverständnis“:
absolut einverstanden.
Ich sagte ja auch, dass die Nazis ein >>verklärtes Mittelalterbild<< hatten, in dem Scholle, heldenhafte Ritter und Könige, Krieg und Mythos eine große Rolle spielten.
Die Nazithematik wurde auch nicht von mir aufgebracht, sondern von Bruder Konrad.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat auf vielen Gebieten der Kultur Kompetenzen eingebüßt
#6   Christian Hüller   22:13:35 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad daughter_of_isis*
Nanana,
7-Tagewoche, (noch [für viele] arbeitsfreier) Sonntag, christlich geprägtes Grundgesetz, geistliche Musik, christliche Feste mit sehr profanem Charakter …
Im Übrigen gilt: Wenn der Kirche die Kultur ausgeht, muss die Kultur eben zur Kirche kommen. :-)
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#99   Christian Hüller   21:12:35 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Konrad den Großen
Also zunächst mal: Meister Eckart interessiert mich nicht.
Über diesen Mann habe ich mich auch nicht explizit geäußert.
Da müssen Sie etwas fehlgedeutet haben.
Dann zu Ihren weiteren Thesen:
Hildegard von Bingen, Bonaventura und der Hl. Thomas interessierten die Nazis sicher auch weniger.
Karl d. Gr., Friedrich Barbarossa und Otto d. Gr. umso mehr.
Das große deutsche Reich der Vergangenheit (genannt auch Heiliges Römisches Reich), die Reichsinsignien, der Reichmythos und die Ostmission, all dies waren Themen,
von denen Nazis und Nazihistoriker ungeheuer fasziniert waren.
Auch die Blut-und-Boden-Ideologie der Nazis hatte ihre Wurzeln letztlich in einem mittelalterlichen Weltbild bzw. mittelalterlichem Gedankengut.
Im Übrigen lenken Sie vom Thema ab, indem Sie mir völlig unzutreffend eine unkatholische Gesinnung vorwerfen, statt sich selbst ernst und wahrhaftig mit der Hl. Schrift
auseinanderzusetzen.
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#250   Christian Hüller   20:35:23 | Mittwoch, 30. August 2006
Antischwuler Hass ist fehl am Platz
In der ganzen Auseinandersetzung dürfte einiges schief gelaufen sein.
Vielleicht hätte die Moderatorin das Thema einfach nicht so hoch ansetzen sollen, sondern mehr Gelassenheit an den Tag legen müssen…
Für Jesus Christus selbst war dieses Thema offenbar nicht zentral.
Wenn sich ein Hetero an Schwulen und Schwulsein „aufhängt“, sollte er sich wieder auf die Mitte des Evangeliums konzentrieren.
Wer Hass sät, wird Sturm ernten…
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat auf vielen Gebieten der Kultur Kompetenzen eingebüßt
#4   Christian Hüller   19:10:24 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Guldin
Wie gesagt, für Titel müsste man offen sein.
Es gibt ein fast unbegrenztes Repertoire an weltlicher Musik, die man auch theologisch deuten und verarbeiten könnte (je nach Adressatenkreis und Stoff der Lesung).
Ich würde mir davon wirklich sehr viel erhoffen.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat auf vielen Gebieten der Kultur Kompetenzen eingebüßt
#1   Christian Hüller   18:48:01 | Mittwoch, 30. August 2006
Mein Vorschlag
Ich bin sowieso der Meinung, dass man in der Kirchen demnächst CD hören wird.
Aus vielerlei Gründen:
1. Die Lieder sind total veraltet oder es sind abgedroschene Lieder aus den 60ern (frei nach dem Motto: Wir ham’ uns alle lieb, piep, piep. Kotz würg).
Es singt kaum noch jemand mit. Ich übrigens oft auch nicht (die Lieder sind mir oft einfach nur peinlich, so naiv sind die)
2. Insgesamt fehlt es den Liedern oft an theologischer Tiefe.
3. Die Kirche wird sich demnächst vielleicht bald keine Organisten mehr leisten können, weil schlicht das Geld
fehlt.
Insgesamt könnte ich mich durchaus anfreunden damit, wenn man in den Kirchen standartmäßig CD-Abspielanlagen installieren könnte.
Man wird mich jetzt zwar verlachen – was mir ganz nebenbei egal ist – aber ich würde u. a. folgende Titel vorschlagen:
1. Wagner: Wallkürenmritt
2. Händel: Feuerwerksmusik.
Aber da gibt es sicherlich noch einiges andere, was in den Rahmen einer Messe passen würde.
Dass die Kirchenbesucher da nicht mitsingen können macht nichts.
Dafür gibt’s den Chor, wo jeder mitmachen kann, der will.
:-)
Dafür könnte die Predigt dann durchaus etwas länger sein.
:-)
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#29   Christian Hüller   17:27:50 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Malachias
Hut ab vor Pacelli/P12.
Super.
Wusste ich noch gar nicht.
Dieser wahnwitzige Ostfeldzug, der Deutschland letztlich den Krieg verlieren ließ, war auch in keiner Weise unterstützenswert.
Lebensraum im Osten. Urxx.
Braune Ideologie. Das musste untergehen.
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#23   Christian Hüller   15:57:45 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad VirOblationis
Als Papst müssen Sie Diplomat sein, wenn Sie nicht als Hitler enden wollen.
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#127   Christian Hüller   15:40:51 | Mittwoch, 30. August 2006
Wunsch und Wirklichkeit
Ad Zwobbel:
Okay Zwobbel. Ehrliche Antwort, akzeptiere ich.
Jedenfalls meine ich, dass heute Mission nicht so läuft, dass sie sich auf die Straße stellen und Wunder von Christus erzählen.
Ein Großteil der Leute wird an Ihnen vorbei gehen und Sie als Spinner belächeln, von Ausnahmen abgesehen.
Sie müssen institutionell vor Ort sein und die kath. Kirche ist das dort auch und darf es auch sein – im Gegensatz zu manch’ einem muslimischen Totalitarismusstaat.
Ad Karl Murx:
Ihr seltsames „Toledoth Jeshu“ können Sie sich an den Hut stecken.
Ich erzähle Ihnen ja jetzt auch nichts über verleumderische christliche Ammenmärchen von Brunnenvergiftung,
Kindermord und angebliche
Hostienschändung.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#123   Christian Hüller   15:16:21 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Zwobbel
Sie weichen aus …
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#121   Christian Hüller   15:07:52 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Zwobbel
Also eine klare Antwort war das jetzt nicht.
Nur so viel: >>Nur wenn die Himmel droben abgemessen / und unten die Grundfesten der Erde erforscht werden könnten, dann verwürfe auch ich Israels ganze Nachkommenschaft zur Strafe für all das, was sie getan haben.<<
Da der Himmel in absehbarer Zeuit wohl nicht vermessen sein wird, wird wohl auch die Verwerfung Israels durch Gott niemals stattfinden.
:-)
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#118   Christian Hüller   14:51:29 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Zwobbel
Okay Zwobbel.
Also zunächst mal hat der Kardinal niemals behauptet, dass Christus im Hinblick auf die Erlösung nicht relevant wäre.
Dies ist eine falsche Unterstellung, die ich hiermit richtiggestellt haben möchte.
Jetzt erörtern Sie doch bitte mal, wie Sie sich die Mission der Juden vorstellen.
Ich bin gespannt, was ich jetzt zu hören kriege…
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#114   Christian Hüller   14:35:47 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Ich habe mir den Lehmann-Artikel jetzt doch mal vorgenommen.
Wörtlich heißt es darin:
>>Es wurde zunehmend bewusst, dass Mission als Ruf zur Umkehr vom Götzendienst […] nicht auf die Juden angewandt werden kann. Hierin gründet das Faktum, dass es heute keine judenmissionarischen Aktivitäten der katholischen Kirche mehr gibt. <<
Weiterhin verweist der Kardinal auf die Möglichkeit >>einzelner Konversionen<< aufgrund einer >>sehr persönlichen Entscheidung<<.
Es gilt also festzuhalten,
1.dass der Kardinal nicht seine persönliche Auffassung wiedergibt, sondern seine Einschätzung einer Tatsache.
2. dass der Kardinal von solchen missionarischen Aktivitäten spricht, die eine >>Umkehr vom Götzendienst<< beinhalten.
Dass die Juden aber keinen Götzen anbeten, sondern den lebendigen und wahren Gott, nämlich Gott Vater, habe ich unten bereits ausgeführt.
Das ist Lehre der Kirche.
Wer das bestreitet, weicht vom Glauben der Kirche ab.
Missionarische Aktivitäten in einem weiteren Sinn, nämlich >>gemeinsame Anstrengungen auf sozialem, ethischem und politischem Feld<< finden weiterhin statt und werden von Lehmann ausdrücklich begrüßt.
Im Übrigen finde ich es unverständlich, wie in Kreuznet immer wieder auf die Juden fokusiert wird.
Die Juden sind die kleinste Weltreligion; sie erhebt selbst keinerlei missionarischen Anspruch.
Der wahre Konkurrent des Christentums ist der Islam.
Es würde mich freuen, wenn Kreuz.net sein Augenmerk auf diese Religion richten würde und auf all das, was dort…
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#112   Christian Hüller   13:33:45 | Mittwoch, 30. August 2006
Zum Aufreten gegenüber Juden
Oh Mann.
Was hat Lehmann eigentlich gesagt?
>>Zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk gehe es um die Begegnung „auf der Ebene ihrer je eigenen religiösen Identität“ schreibt Kardinal Lehmann mit Hinweis auf eine Aussage von Papst Johannes Paul II. am 12. März 1979.
Einzelne Konversionen, die auf Grund einer „sehr persönlichen Entscheidung“ erfolgten, seien aber nicht ausgeschlossen.<<
Wahrscheinlich hat er dazu noch sehr viel mehr Erhellendes gesagt, was im obigen Artikel fehlt, aber ich jetzt nicht überprüfen will.
Und damit hat er eben Recht.
Konversion bei den Juden läuft nicht nach dem Motto:
>>Ihr seid die verblendeten Jungfrauen und watet in der Finsternis. Kehrt um!<<
Damit gewinnt die kath. Kirche keinen einzigen Juden.
Und an Taufscheinchristen hat Sie keine weitere Interesse.
Einzig die personale Begegnung und das authentische Vorbild überzeugender Christen kann zu Konversionenn führen.
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#12   Christian Hüller   13:06:29 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Athanasius
Athanasius.
Tun Sie mir einen Gefallen und lassen Sie Ihren Beitrag löschen.
Ich habe das auch einmal beantragt und dem wurde auch zugestimmt.
Theologie ist keine Wissenschaft. Das schlägt ein.
Wohl ein Mitglied von „Raumschiff Enterprise“?
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#97   Christian Hüller   13:01:20 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Konrad
Schön, dass ich jetzt auch schon „Protestant“ bin.
Aber wenn Sie den Begriff wortwörtlich nehmen, dürften Sie sogar richtig liegen…
Also
1. Ich hasse das Mittelalter nicht, aber ich verkläre es
auch nicht.
2. Haben gerade die Nazis gerne auf dieses verklärte
Mittelalter zurückgegriffen.
3. Meine ich, dass Sie eine unbegründete Angst davor
haben, dass Mädels als Messdienerinnen den Weg
der Frauen zum Weiheamt eröffnen könnten; vorher
wäre nämlich noch einiges zu diskutieren, was die
Schriftgemäßheit eines solchen Schrittes anbelangt.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#109   Christian Hüller   12:36:56 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Zwobbel
Lieber Zwobbel,
dieses einzige und wahre Volk Gottes ist aber gemäß Lumen Gentium nicht nur in der kath. Kirche verwirklicht.
Und der Berufung Gottes kommt der nach, der den Willen Jesu Christi erfüllt.
Das müssen wir jetzt einfach akzeptieren, auch wenn wir eine sehr egozentrische Selbstauffassung zu haben pflegen.
Redaktion benachrichtigen Die Schlange beißt sich selber in den Schwanz
#82   Christian Hüller   12:31:46 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Pünktchen
Sprung von Qualität zur Quantität?
Anmerkung: Unbeteiligte Dritte haben keinen Spaß daran…
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#5   Christian Hüller   12:24:23 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Malachias
Besser späte Einsicht als verstockte Häresie.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#107   Christian Hüller   12:17:08 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Karl Murx
Beruhigen Sie sich wieder.
Ich hatte die Matthäusversion des Gleichnisses vor Augen (Mt 25, 14 – 30).
Da kommen rebellierende Untertanen nicht vor.
Ein Lügner bin ich also nicht.
Zweitens bleibe ich dabei, dass Sie ein falsches Verständnis jesuanischer Herrschaft haben.
D e r unterwirft sich Jesus, der seinen Willen tut.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#95   Christian Hüller   12:01:37 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Konrad
Erstens sollten Sie Ihre Auffassung an die Hl. Schrift anpassen.
Andernfalls sind Sie tendenziell häretisch.
Zweitens war das Mittelalter ganz bestimmt keine wunderbare Zeit.
Wohl zu viele Ritterfilme geschaut.
Mittelalterromantiker, hä?
Das ist a u ch eine Form von Zeitgeistigkeit.
Bedenken Sie, dass im Mittelalter ein Großteil der Bevölkerung hundsarme Leibeigene waren, die tagtäglich um ihr Überleben kämpfen mussten und denen der Feudalherr schurstracks mal die Hütte abbrannte,
wenn sie nicht parierten.
Das war das tolle Mittelalter – und nicht Ihr verklärtes Heiligenbild.
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#2   Christian Hüller   11:41:35 | Mittwoch, 30. August 2006
Lob für späte Einsicht
Hier wurde offensichtlich ein ganz erheblicher Druck seitens „netter Kollegen“ auf Ratzinger ausgeübt, um ihn konform zu machen.
Er hat damals nachgegeben, aber seinen Irrtum erkannt und später die Gegenauffassung unterstützt.
Das ist lobenswert, denn Wahrheit geht vor Anpassung und Kollektiv.
Inhaltlich ist es völlig richtig und schriftkonform, den Bischof n i c h t auf Zeit zu ernennen.
Kirche ist keine Demokratie. Die Norm ist die Schrift.
Einzig daran ist der Bischof zu messen – und nicht an seiner Anpassung an zeitgeistige Strömungen.
Hätte die Kirche das gemacht, wäre sie schon lange begraben auf dem Totenacker der Geschichte.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#99   Christian Hüller   01:24:31 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Dummspecht
Endlich mal ein Poster, mit dem ich einer Meinung bin…
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#97   Christian Hüller   01:17:42 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Dummspecht
Damit müssten Sie und ich dann leben …
Also ich kann es jedenfalls.
Werde auch ganz sicher kein Muslim …, sofern man mich nicht dazu zwingt, was manche Muselmänner indessen gerne tun.
Echt keine Interesse:
zu totalitär, zu plagiatorisch, zu undurchdacht.
Aber mehr sag’ ich jetzt nicht dazu.
Will morgen nämlich nicht explodieren. :-D
Sie verstehen????
Redaktion benachrichtigen Die Schlange beißt sich selber in den Schwanz
#59   Christian Hüller   01:09:35 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Pünktchen
Wow, hier zählen man und frau ja schon nach, wie oft man und frau dies und das gesagt haben.
Tip zur Verteidigung:
*„Ich war blau.“
*„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
*„Papst Pipfax hat’s auch gesagt.“
*„Da schreibt jemand unter meinem Namen.“
*„Jemand hat mich gezwungen, es zu schreiben.“
*„Das sind alles Tippfehler“ (mach ich immer, weil’s
stimmt)
*„Oh pardon, meine Tochter hat sich einen Spaß erlaubt“
*„Oh, ich hab’das Forum verwechselt.“
Na, da müsste doch nun für jeden was dabei sein.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#95   Christian Hüller   00:54:17 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Dummspecht
Ich darf hier ganz bescheiden explizieren, was Sirilo wohl gemeint hat:
Dass man den Jesus Christus den Juden nicht aufzwingen kann und darf, sondern allenfalls darauf hoffen kann, dass Juden aufgrund des authentischen Beispiels glaubwürdiger Christen konvertieren.
Ein christlicher Religionsunterricht für gläubige Juden dürfte jedenfalls flachfallen. :-|
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#92   Christian Hüller   00:43:12 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Karl Murx
Also Karl Murx, eine solch entzückende Auslegung des Gleichnisses von den Talenten kam mir bislang noch nicht über den Weg.
Aber schnurstracks zu Ihrer These
>>Entsprechend werden die Glaubenden, -in dem Gleichnis sind es die Knechte-, nach den Talenten gerichtet. Diejenigen, die aber gar nicht glauben, also Feinde sind, weil sie nicht wollen, daß der König über sie herrsche, werden schon allein deswegen gerichtet, unter Absehung aller Talente.<<
Erstens kommen Diener, die sich nicht der Herrschaft des
Königs unterwerfen wollen, in diesem Gleichnis gar nicht vor.
Zweitens haben Sie offenbar eine falsche Vorstellung davon, wie sich unser Herr und Meister Jesus Christus Herrschaft vorstellt(e):
„Wer von euch der Größte sein will, soll der Diener aller sein.“
Merken Sie was?
Der gute Jesus hatte g a r k e i n e Interesse, die Juden zu unterjochen
– und deshalb sollten wir eine solche auch
nicht haben …, oder?
Und dass er auf Lippenbekenntnisse keinen Wert legt, darauf habe ich Sie nun, mit Verlaub, schon mehrfach hingewiesen.
Das müssen wir einfach zur Kenntnis nehmen und am Ende feierlich bekennen:
„Kardinal Lehmann, Sie haben Recht.“
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#35   Christian Hüller   00:07:56 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Parzifal
Wer weiß?
Es gab noch nie so viele psychisch Kranke wie heute.
Vielleicht ist der Ansatz der Behandlung grundsätzlich zu überdenken.
Aber lassen wir den Quatsch beiseite:
Ich denke, die Rolle und Bedeutung des Priesters als Ansprechpartner in wichtigen Lebensfragen sollte wieder gestärkt werden.
Das ist hierzu meine ganz persönliche Überzeugung.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#91   Christian Hüller   23:57:42 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Konrad
Versuchen Sie diese persönliche Erfahrungen vom Sachlichen zu trennen.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#33   Christian Hüller   23:47:52 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Parzifal
Eine abgeschiedene Existenz in einer psychiatrischen Klinik zu führen, als „phobisch“ oder zwanghaft neurotisch gebrandmarkt und bevormundet, ist das vielleicht sehr angenehm?
Das ist eine moderne Form des Exorzismus, würde ich einmal überspitzt formulieren wollen.
Und Besessenheit im übertragenen Sinn gibt es sogar mit höchstwissenschaftlich bestätigter Sicherheit.
Profilneurotiker, Süchtige und Zyniker bevölkern Gesellschaft, Staat und Straßen allenthalben.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#89   Christian Hüller   23:18:12 | Dienstag, 29. August 2006
Noch ein Wort zur Reinheit
Da das Thema von User „Konrad“ angerissen wurde, will ich hier allen Leuten, die vielleicht keine Bibel zu Hause haben ( :-), noch mal klar anhand der Schrift verdeutlichen, dass ein Ausschluss von Mädchen vom Altardienst aus Reinheitsgesichtspunkten nicht haltbar ist.
Abgesehen davon, dass die meisten Mädchen meiner Erfahrung nach reinlicher sind als ihre männlichen „Artgenossen“ (man muss es leider sagen), gilt, wie User „Magister“ schon angedeutet hat, ein Schriftwort des Herrn:
„Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.“
(Mk 7, 21f)
Damit transformiert Jesus den Reinheitsbegriff.
Es geht beim Glauben nicht oder auf keinen Fall vorrangig um äußerliche Reinheit, sondern um Reinheit im
geistig-spirituellen Sinn.
Auch in diesem Sinn werden die Bubis den Mädels aber kaum etwas voraus haben.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#29   Christian Hüller   22:19:22 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Matzerath
Pikantes, mit zuvor ebenfalls unbekanntes Detail.
Ich will das Vorgehen im Falle Anneliese Michel hier auch keineswegs rechfertigen, zumal man nie den Fehler begehen darf, ausgehend von einem Einzelfall über die Legitimität der gesamten Praxis zu urteilen.
Dennoch kennt auch die normale Psyiachtrie Methoden, die einem Außenstehenden zumindest beunruhigend erscheinen müssen, wie insb. Internierung, Fesselung, Ruhigstellung durch Medikamente usw.
Ich bin kein Psychiater, aber es ist anzunehmen, dass Anneliese Michel früher oder später dauerhaft in der Psychiatrie gelandet wäre, was sicherlich auch kein „Zuckerschlecken“ ist, um es mal harmlos auszudrücken.
Ganz nebenbei: Der Teufel drückt sich wohl in vielen Formen aus, beim gläubigen Menschen vielleicht anders als beim Agnostiker oder Atheisten.
Vielleicht sind ja mehr Menschen besessen als man allgemein denkt.
Vielleicht…
Gruß
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#87   Christian Hüller   22:04:36 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Karl Murx
Lieber Karl Murx,
ich schätze Sie auch sehr, das Lehramt und die Jurisdiktion, aber der Wille Gottes bzw. Jesu kann auch außerhalb der Jurisdiktion der kath. Kirche getan werden.
Das müssen wir ganz einfach anerkennen.
Das Gleichnis von den Talenten untermauert nur meine These, dass ein Glaube ohne rechte Taten eben fruchtlos ist.
Gruß
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#26   Christian Hüller   21:41:38 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Matzerath
Nun denn, ich würde natürlich auch zunächst die „normale“ Psychiatrie bemühen. Aber gerade im Fall von Anneliese Michel ist diese offenbar an ihre Grenzen gekommen…
Interessantes dazu finden Sie übrigens auf der Homepage exorzismus.net, die ich unten angegeben habe.
Es gibt immer zwei Sichtweisen, und die Homepage liefert Ihnen zum konkreten Fall Informationen, die ihnen der Film vielleicht nicht geliefert hat (und mir zuvor auch unbekannt waren).
Aber eines düfte klar sein: Ein Exorzist darf niemals ein Scharlatan sein, sondern muss über eine große Menschenkenntnis verfügen.
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#21   Christian Hüller   20:16:49 | Dienstag, 29. August 2006
Exorzismus in der kath. Kirche
Mehr über das überaus interessante Thema auf:
exorzismus.net exorzismus.net/
Die erfreuliche Botschaft ist: Benedikt XVI. hält ebenfalls daran fest.
Man kann auch unmöglich etwas aufgeben, was Jesus Christus selbst für möglich hielt.
Redaktion benachrichtigen Wie leidenschaftlich muß eine 14jährige sein?
#5   Christian Hüller   19:18:52 | Dienstag, 29. August 2006
A bit strange, I must say, frankly
Eine solche Broschüre halte ich in der Schule für echt bedenklich.
Wahrscheinlich löst sie Folgendes aus:
Erheiterung und obszöne Witze auf der einen Seite,
Betroffenheit und Verunsicherung als Ausdruck von mentaler, entwicklungspsychologischer Überforderung auf der anderen.
Ratschläge, wie sie darin gegeben werden, sind auf dem freien Markt in der Tat auch in der „Bravo“ erhältlich.
Und da gehören sie auch hin …
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#84   Christian Hüller   19:00:21 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Karl Murx
Sie haben aber ein sehr verkürztes Glaubensverständnis.
Informieren Sie sich mal über die diesbezüglichen Aussagen
des Konzils von Trient und des I. Vatikanischen Konzils.
Kurz sei Ihnen nur mitgeteilt:
Rechter Glaube ist nach katholischem Verständnis untrennbar verbunden mit rechtem Tun.
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#15   Christian Hüller   17:43:39 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Guldin
Na ja, offenbar ist das bei Ihnen ja auch nicht nötig.
Oder sollte ich da etwas nicht bemerkt haben?
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#13   Christian Hüller   17:39:26 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Guldin
Es gibt auch heute noch erfolgreiche Exorzisten, die mit Erlaubnis oder zumindest Duldung des katholischen Ortsbischofes exorzieren.
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#82   Christian Hüller   17:37:25 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Im Hinblick auf die personale Ethik stimme ich Ihnen zu.
Aber wir sollten uns hier nicht richtend über den Irrtum der Juden erheben, sondern auf die Schrift vertrauen, welche die vollständige Konversion der Juden am Ende der Tage in Aussicht stellt.
Gruß
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#9   Christian Hüller   17:26:56 | Dienstag, 29. August 2006
Film und Wirklichkeit
Meinen Sie, was Sie in irgendwelchen Hollywood-Filmen sehen, ist die Wirklichkeit?
Gerade die Filmindustrie findet das Thema „Exorzismus“ doch ungeheuer interessant.
Gut gegen Böse.
Und machmal täuscht hierbei das Amt über die tatsächliche Rollenverteilung hinweg.
Wie schaurig. Uchhhh.
Also solchen Filmen sollte man höchst kritisch gegenüberstehen!
Ich bleibe dabei:
Jesus war Exorzist.
Und der Exorzismus hat auch heute noch seine Berechtigung.
Basta.
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#79   Christian Hüller   17:16:34 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Karlmurx; Sozialkatholisch
I. Sozialkatholisch
Die in Mt 25, 31ff genannten Sachverhalte sind Beispiele.
Selbstverständlich können Sie den Willen des Herrn auch auf andere Weise erfüllen.
Beachten Sie aber unbedingt das Schriftwort:
„Wenn du aber das (ewige) Leben erlangen willst, halte die Gebote“. (Mt 19, 17)
Sich als ewiger Sünder herauszureden nützt nichts.
Sie müssen es zumindest versuchen.
II. Ad Karlmurx
Okay, Karlmurx. Reden wir Tacheles.
1. Mt 16, 27:
„Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit sines Vaters kommen und jeden Menschen vergelten, wie es ihre Taten verdienen.“
Er vergilt allen Menschen nach ihren Taten, auch die Juden werden danach und n u r danach gerichtet.
Zur Synagoge des Satans gehören also nur die Juden, die den Willen Gottes in einem für Gott nicht ausreichenden Maß erfüllen.
2. Mt 7, 21:
„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern n u r der, wer den Willen meines Vaters erfüllt.“
Das an die Adresse der Formalbekenner.
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#5   Christian Hüller   16:50:56 | Dienstag, 29. August 2006
Exorzismen
Dass Pius XII versucht hat, Hitler aus der Ferne zu exorzieren, habe ich auch schon mal gehört.
Heute wird der Exorzismus vielfach belächelt und als gefährlicher, mittelalterlicher Unsinn abgetan.
Ich denke aber schon, dass es Menschen gibt, die wirklich boshaft sind und jedes Gefühl für Sitte und Anstand verloren haben.
Das sind dann „leibhaftige Teufel“.
Ein typisches Kennzeichen solcher Menschen ist ein Übermaß an Stolz und Verblendung (bekanntlich eine Todsünde).
Der Exorzismus im Sinne eines personalen, furchtlosen Aufzeigens von Grenzen und der Konfrontation mit der eigenen Boshaftigkeit mag bei s o l c h e n Menschen, wie ich denke, durchaus wirksam sein.
Aber sicherlich ist nicht jede Person für eine solche Maßnahme geeignet.
Deshalb muss der Exorzist genau prüfen, welche Person da einer solchen Maßnahme unterzogen werden soll.
Aber nochmals:
Exorzismen sind nicht generell abzulehnen, sondern können teilweise durchaus fruchtbar und wirksam sein.
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#58   Christian Hüller   16:12:14 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Karlmurx
Sie zitieren aus dem 1 Johannesbrief:
>>Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist?
Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.<<
Akzeptiert.
Jeder, der den Sohn kennen gelernt hat, mag zu dieser Erkenntnis kommen.
Aber solange er diese Chance nicht hatte noch freiwillig gesucht hat, wird man nur schwerlich von einem >>Leugner<< sprechen können.
Außerdem gilt auch hier:
Ein hohles Bekenntnis ist keine Freikarte für einen Heiligenschein.
Es gibt viemehr ein Bekenntnis durch gute Taten bzw. Taten, die dem Willen Jesu Christi entsprechen.
Wenn ich diese Auffassung vertrete, bin ich auch noch lange kein „Speichellecker“…
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#54   Christian Hüller   15:53:02 | Dienstag, 29. August 2006
Ad virOblationis
Sie sagen:
>>Das wird wohl kaum jemandem zuzuerkennen sein, der den Sohn nicht ehrt, als das, was Er ist.<<
Lesen Sie Mt 25, 31ff.
Darauf kommt es an.
Nicht auf hohle und leere Bekenntnisse.
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#47   Christian Hüller   15:06:15 | Dienstag, 29. August 2006
Ad virOblationis – zu 1. Joh. 2, 22f.
„Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.“
(Mt 12,50)
Wer also hat den Sohn?
Der Taufscheinchrist?
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#42   Christian Hüller   14:44:11 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Dr. Heger
Sie sagen:
>>Ja, ich! Und ich bin da anscheinend in guter Gesellschaft, sagt doch Jesus Christus selbst im 8. Kapitel des Johannesevangeliums zu den Juden (im Sinne von Definition 2), die ihm nach dem Leben trachten: „Euer Vater ist der Teufel“.<<
Jesus hat auch einmal zu Petrus gesagt: „Weiche von mir, Satan.“
Aber niemand wird sagen werden, dass Petrus der Leibhaftige ist.
Es sind d i e Menschen des Teufels, die sich der inneren Wahrheit der Botschaft Jesu verschließen, die also die Zehn Gebote brechen oder das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe missachten, ausgedrückt in Kapitel 8 des Johannesev. z. B. durch den von Jesus zurückge- wiesenen Steinigungswunsch fanatisierter Juden.
Dies eben wollte Jesus seinen Adressaten sagen:
„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger.“ (Joh 8, 31)
Wir dürfen wohl ergänzen:
„Wenn nicht, seid ihr des Teufels.“
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#40   Christian Hüller   14:17:03 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Maurice
Der Vorhang zerriss, weil nach und durch Jesu Opfertod klar wurde, wer das wahre Opferlamm ist:
Jesus Christus.
Der Tempel hat(te) damit seine Funktion als legitimer Ort der Sühne verloren.
Wahre Verzeihung und Rechtfertigung gibt es nur durch bzw. über Jesus Christus.
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#29   Christian Hüller   13:21:19 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Zwobbel
Der Bund ist nicht erloschen.
Gott kündigt seine Bünde nicht, er erfüllt sie nur.
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#25   Christian Hüller   13:12:39 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Dr. Carlo Regazzoni
Israel hat ja nach dem Apostel Paulus die Sohnschaft, also hat sie auch jeder Jude und damit auch der Gottmensch Jesus Christus.
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#22   Christian Hüller   12:53:40 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Zwobbel
Sie sind ein großer Spalter und Verwirrer und sollten
die höhere Mathematik den Mathematikern überlassen.
Dass Jesus Sohn Gottes in einem nichtmessianischen Sinne ist (oder war), wird nicht mal ein gläubiger Jude ernsthaft bestreiten können.
Vertrauen Sie doch auf die biblische Offenbarung, wonach sich am Ende der Tage die Juden offen zu Christus bekennen werden.
Haben Sie doch mal dieses Vertrauen!
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#18   Christian Hüller   12:42:14 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Matt
Sie sagen:
>> Nein: die Juden beten nicht den wahren Gott an. Denn das Mysterium des Heils ist doch eben, dass sich Gott offenbart in seinem Sohn Jesus.
Und wenn die Juden Jesus ablehnen, dann lehnen sie Gott ab und sind des Teufels und ihr Gott ist lediglich ein teuflischer Götze.<<
Und ich behaupte: Sie beten den richtigen Gott an und keinen Götzen, denn die göttliche Trinität besteht bekanntlich aus drei Personen.
Im Vater, der sich im Alten Testament authentisch offenbart hat, wird auch der Sohn offenbar und erschließt den wahrhaft gläubigen Juden den Weg zum Heil.
In Ablehnung Christi lebt der, der sich nicht an dessen Gebote hält.
Dass tut vielleicht mancher Taufscheinchrist mehr als ein ungetaufter Jude.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#15   Christian Hüller   12:25:11 | Dienstag, 29. August 2006
Lehmann hat Recht
Liebe Tradi-Leser,
Ihr müßt die Aussagen von Lehmann schon sehr genau lesen, bevor Ihr ihn einer Abweichung von der Hl. Schrift
bezichtigt.
Was sagt Lehmann (laut Artikel):
>>Es sei zunehmend bewußt geworden, daß „Mission als Ruf zur Umkehr vom Götzendienst zum lebendigen und wahren Gott (1 Thess 1,9)“ nicht auf Juden angewandt werden könne.
Darum könne es in der Katholischen Kirche keine „judenmissionarischen“ Aktivitäten mehr gebe.
Zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk gehe es um die Begegnung „auf der Ebene ihrer je eigenen religiösen Identität“ schreibt Kardinal Lehmann mit Hinweis auf eine Aussage von Papst Johannes Paul II. am 12. März 1979.
Einzelne Konversionen, die auf Grund einer „sehr persönlichen Entscheidung“ erfolgten, seien aber nicht ausgeschlossen.<<
Völlig zutreffend. Es wird doch niemand behaupten, dass gläubige Juden einen Götzen anbeten.
Sie beten mit Gott Vater den gleichen Gott bzw. die göttliche Person an wie die Christen.
Oder will das jemand leugnen?
Das Neue Testament schreibt auch keinesfalls vor, dass die Taufe gegebenenfalls aufzuzwingen ist.
Zeit- und evangeliengemäß ist die Konversion aufgrund persönlicher Begegnung mit authentischen Christen.
Und nichts anderes.
Recht hat er, Lehmann!
Weiter so.
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#238   Christian Hüller   01:29:18 | Dienstag, 29. August 2006
Ad St.Meyer
Der Mensch denkt, Gott lenkt…
Gute Nacht!
Redaktion benachrichtigen Der nächste Krieg ist vorprogrammiert
#5   Christian Hüller   01:28:06 | Dienstag, 29. August 2006
Wort zum Dienstag
Inhaltlich meine ich hierzu Folgendes:
Für wen die israelischen Soldaten starben, weiß ich nicht.
Vielleicht waren es die Siedler.
Vielleicht war es Israel.
Vielleicht der Ehrgeiz der politischen Führung.
Jedenfalls starben sie wohl umsonst.
Schade eigentlich, ist Israel doch die einzige (?) oder zumindest eine der wenigen Demokratien im Nahen Osten und muss alleine deshalb unsere volle Sympathie haben.
Nicht wahr ?
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#236   Christian Hüller   01:10:12 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Maurice
Tja Maurice, Sie sollten (sich) vielleicht auch mehr erklären (lassen) und sich von Ihrer Tochter weniger die Hände abküssen lassen, wer weiß, vielleicht würden Sie dann auch noch zum Tradi-Star avancieren.
Gottes Wege sind ja unergründlich…
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#36   Christian Hüller   00:39:36 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Matzerath
Wie gesagt: Sie dürfen und sollen fragen.
Aber die von mir beschriebene letzte Ursache ist
kein Platzhalter für eine noch nicht gefundene Erklärung.
Zumindest ist sie das nur vorläufig und ganz gewiss nicht nur.
Denn selbstverständlich ist a l l es , was geschieht in in einer uns unzugänglichen Weise auch von Gott gewollt oder zumindest zugelassen.
Wenn ich Gott postuliere, heißt das nicht, dass ich auf Erklärungen verzichte.
Im Gegenteil: Gerade das Postulieren von Gott erfordert dringend, das wirklich Erklärbare, Irdische, Begrenzte vom wirklichen Mysterium zu trennen, nicht dass man noch einem Götzen anhängt.
Ich lehne es also ab, die Annahme von Gott als irrational
abzutun.
Insgesamt bringt es wohl mehr, Gott zu postulieren als darauf zu verzichten.
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#234   Christian Hüller   00:10:09 | Dienstag, 29. August 2006
Ad DDL
Das mit dem „peinlich“ dürfte wahrlich stimmen …
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#34   Christian Hüller   23:53:57 | Montag, 28. August 2006
Ad Matzeroth
Wissen Sie Oskar Mazerath, definieren wir Vernunft doch einfach mal als die Fähigkeit, Ursache und Wirkung zu unterscheiden und halten sogar fest, dass sich diese Fähigkeit im Laufe der Evolution durch Anpassung entwickelt hat, so müssten wir, wenn wir ehrlich sind, doch unendlich weiterfragen: Warum passt sich der Organismus an? Wie kam es zu den zufälligen Veränderungen der entsprechenden genetischen Strukturen? Und so weiter und so fort. Und irgendwann kommen Sie mal an einen Punkt, da müssen Sie einfach eingestehen: „Ich weiß es nicht.“
Sie dürfen jetzt postulieren: „Irgendwann werden wir es schon wissen.“
Und keiner wird es Ihnen nehmen, weiter zu forschen und zu fragen.
Der Gläubige, der Übrigens durchaus auch ein Fragender sein kann, setzt als letzte Ursache Gott bzw. ein großes Mysterium.
Liegt er damit so falsch? Nun denn, nicht falscher wohl als Sie…
Die Gottbegründetheit der Vernunft kommt übrigens ganz schön in den bibl. Schöpfungsberichten (= Mythen) zum Ausdruck.
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#32   Christian Hüller   23:28:30 | Montag, 28. August 2006
Ad Matzerath
Mit ist nicht ganz klar, was Sie in Ihrem Beitrag sagen wollen.
In jedem Fall meine ich Ihren Ausführungen entnehmen zu können, dass die Aufklärer Ihrer Meinung nach einen neuen Mythos gegründet haben, den Mythos der Vernunft. In dem begrenzten Sinne vielleicht, als Sie der individuellen menschlichen Vernunft sehr viel, nämlich zu viel zutrauten, kann ich Ihnen zustimmen.
Denn das 20. Jd. war ja bekanntlich nicht gerade friedlich.
Hat die Vernunft versagt? Ich denke schon.
Niemand, auch Sie nicht, wird dies ernsthaft bestreiten können.
Weiterhin ist der blinde Glaube an die Vernunft, abgesehen davon, dass es ein wirklich blinder Glaube ist, nun alles andere als Religion. Zur Religion gehören Kult mit eigenem Personal, Mythen, Riten, eigene Symbole …
Mythen sind auch keineswegs irrational, wie Sie offenbar annehmen: Sie verdeutlichen nur das, was für den Menschen immer schon relevant und wahr ist, zumindest gilt das für die biblischen Mythen.
Im Übrigen bekennt sich die Kath. Kirche neuerdings (jedenfalls gewiss seit den 60er Jahren) zur Religionsfreiheit.
Diesen Forschritt dürfen auch Sie würdigen
und dann die Frage von Sirilo beantworten …
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#27   Christian Hüller   21:58:12 | Montag, 28. August 2006
Ad Parzifal
Ersteres dürfte eine grammatikalische Spitzfindigkeit sein.
(PS: Ich hätte auch das Frz. wiedergeben können, aber es gab Probleme mit dem Apostroph)
Aber zum zweiten Teil Ihrer Aussage:
Dabei verkannten sie (= die Aufklärer)
1.) dass sich eine Religion nicht am Schreibtisch konstruieren lässt wie etwa ein Flugzeug, sondern wachsen und vor allem vom breiten Volk anerkannt sein muss, wenn sie etwas bewirken soll (und nicht nur ein
Sektendasein führen soll)
2.) dass man Religion den anderen auf keinen Fall aufzwingen darf, womit Rousseau in seinen Ausführungen offenbar liebäugelte (läuft ja alles auf eine staatliche Zwangsreligion hinaus, was Rousseau da vor Augen hatte)
3.) dass Religion eben massiv mit Mythen und Kult zu tun hat, die ihre genuine Berechtigung haben, welche aber von den Aufklärern offenbar nicht erkannt wurde
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#25   Christian Hüller   21:39:35 | Montag, 28. August 2006
Hass und Vernunftreligion
Viele Aufklärer zeichneten sich in der Tat durch eine merkwürdige Vorliebe für eine Vernunft-, Herzens- oder natürliche Religion aus.
Diese Vorliebe ist gerade aus soziologischer Sicht massiv zu hinterfragen, hat doch Religion auch viel mit Mythen und der kultischen Verdichtung essentieller Wahrheiten zu tun, wie der Wahrheit von Schuld und Sünde, stets gewährter neuer Anfänge im Leben usw., ohne dass diese Wahrheiten ständig verbalisiert werden müssten.
Durch die kultische Praxis werden diese vielmehr auf einer viel tieferen Ebene des Bewusstseins angesiedelt und können daher nachhaltiger wirksam werden als durch bloße verbale Instruktion.
Im Zusammenhang mit der fragwürdigen Ablehnung der faktischen Religionen steht bei den Aufklärern oft ein unbändiger Hass gegen diese Religionen, wie der Artikel es auch deutlich macht. Voltaire z. B. unterschrieb jeden seiner Briefe mit (übersetzt) „rottet das Schändliche aus“. Gemeint war die Kirche. Auf diese Weise blieb Voltaire vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt. Die Doppeldeutigkeit seiner Unterschrift war freilich voll beabsichtigt.
Der Hass der Aufklärer gegen die Kirche gerade im Frankreich hing sicherlich damit zusammen, dass diese als Verbündete des „Alten Regimes“ betrachtet, d. h. des unterdrückerischen Adels betrachtet wurde und die Kirche damals selbst viele Neuerungen und Einsichten oft einfach nur als Häresie brandmarkte, statt sich offensiv damit auseinanderzusetzen.
Man darf aber nicht unerwähnt lassen, dass…
Redaktion benachrichtigen „Was müßte ich Dir anbieten, daß Du es Dir noch einmal überlegst?“
#57   Christian Hüller   00:37:46 | Sonntag, 27. August 2006
Ad Matt
Matt, soviel ich weiß, haben sich Frauen, die abgetrieben haben, selbst exkommuniziert.
Sie wissen es nur nicht.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#51   Christian Hüller   00:08:03 | Sonntag, 27. August 2006
Ad Frasim
Ach wissen Sie, ich zitiere aus der Einheitsübersetzung und der Wortlaut dort ist für mich eindeutig.
Aber die Sache ist für mich „gegessen“. :-|
Ich will wissen, warum nach Konrad eine Frau ab dem Menstruationsalter nicht mehr ministrieren darf.
Etwa weil Sie dann noch mehr Frau ist?
Das ist doch pervers.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#49   Christian Hüller   23:40:29 | Samstag, 26. August 2006
Ad Frasim
Eben, aber wenn die schmerzhafte Geburt für Maria nicht gelten soll, dann hätte auch Jesus in keinem Fall jemals Feldfrüchte essen dürfen (vgl. aber Mk 2, 23ff).
(Arbeiten wäre ihm dann wohl auch nicht angestanden).
Aber ich denke auch: Lassen wir es gut sein.
Keine zentrale Glaubensaussage.
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#46   Christian Hüller   23:17:19 | Samstag, 26. August 2006
Es bleibt spannend
Ad Frasim:
Wissen Sie, nach der gleichen Logik hätte Jesus gemäß Gen 3, 18 keine Pflanzen des Feldes essen dürfen; was er entgegen den Aussagen des Markusevangeliums eindeutig getan hat.
Ich betrachte die schmerzlose Geburt Mariens, abgeleitet
aus der Negierung des Fluches in Gen 3, 16 für Maria nicht als zentrale Glaubensaussage.
Ergo: Mein Seelenheil dürfte nicht an der Bejahung dieser Lehre hängen.
Ad Konrad:
Wieso? Haben Sie ein Problem mit der Menstruation?
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#43   Christian Hüller   22:17:11 | Samstag, 26. August 2006
Ad Sirilo
Ja, davon habe ich schon gehört bzw. das müsste ich wissen.
Leibliche Aufnahme in den Himmel + Unbefleckte Empfängnis.
Zwei dogmatisierte Lehraussagen, wobei Sie letztere (oft missverstandene) richtig gedeutet haben.
Die Frage ist bloß:
Ist ein sündloses Leben zugleich zwingend ein schmerzloses?
Bei Jesus Christus würden wir das ja auch verneinen wollen.
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#40   Christian Hüller   21:57:01 | Samstag, 26. August 2006
Ad Sirilo
Echt, na da hab’ich jetzt auch mal was gelernt…
Soll ja vorkommen.
Allerdings in diesem Fall schon eine etwas merkwürdige Lehre …, muss ich schon sagen.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#38   Christian Hüller   21:47:04 | Samstag, 26. August 2006
Ad Frasim
Wenn sie bei der Geburt anwesend gewesen wären,
was sie ja, worüber uns Sirilo gerade nochmals aufgeklärt hat, nicht waren, so hätten sie sicherlich zur Kenntnis genommen, dass auch Frauen einen äußerst wichtigen und zugleich sehr s c h m e r z h a f te n Beitrag zum Fortbestand, in diesem Fall sogar zur Etablierung der christlichen Gesellschaft leisten und geleistet haben,
der hier allen unverbesserlichen Frauenhassern,
die Frauen nicht einmal im Altarraum dulden,
einen gewissen Respekt abverlangen sollte.
Maria heißt ja nicht umsonst auch „Gottesmutter“.
Redaktion benachrichtigen Wie aus einer Perversion eine Tugend wurde
#37   Christian Hüller   21:24:48 | Samstag, 26. August 2006
Ad Richard
Also Richard, ich finde Ihre Reaktion hier etwas überzogen.
MissionX hat immerhin für sich erkannt: deus est caritas.
Und diese Einsicht müsste auf der Welt faktisch viel bewegen können …
Redaktion benachrichtigen Wie aus einer Perversion eine Tugend wurde
#35   Christian Hüller   21:10:25 | Samstag, 26. August 2006
Ad MissionX
Über diese G n a d e sollten Sie nun wirklich einmal tiefer nachdenken.
Redaktion benachrichtigen Wie aus einer Perversion eine Tugend wurde
#30   Christian Hüller   20:40:21 | Samstag, 26. August 2006
Ad Matt
Das sagen Sie aber auch nur so lange, bis Ihnen irgendein Irrer eine infizierte Spritze reinrammt …
Böse Sache, soll aber schon passiert sein.
Inhaltlich entbehrt Ihre Einschätzung dennoch nicht einer gewissen Plausibilität – zumindest nach der Logik der
alttestamentlichen Geschichtstheologie.
Aber da nun mal alles im Licht des NT zu deuten ist, gilt vorrangig ein Jesuswort, wonach die Krankheit den Zweck hat, dass an ihr das Erbarmen Gottes offenbar werde …
Also kein übles Lästern, sondern Helfen Matt, Helfen …
Aber das ist schwieriger als Lästern, ich weiß.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#34   Christian Hüller   20:19:39 | Samstag, 26. August 2006
Ad Frasim
Aber Frasim, sofern die Hirten nicht nur dumm gegafft haben sollten, haben Sie vielleicht ‘was Wichtiges darüber gelernt …
Redaktion benachrichtigen „Was müßte ich Dir anbieten, daß Du es Dir noch einmal überlegst?“
#54   Christian Hüller   19:59:57 | Samstag, 26. August 2006
Oh Wunder
Um was geht’s hier eigentlich?
Um verbale Selbstbefriedigung?
Hab’ich was verpasst?
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#32   Christian Hüller   19:50:33 | Samstag, 26. August 2006
Ad Frasim
Hat er aber nicht. Natürliche Offenbarung, Frasim.
Schon mal was davon gehört?
Theologie studiert, hä?
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#25   Christian Hüller   18:33:59 | Samstag, 26. August 2006
Ad Bonaventura
Sie großer Theologe, meinen S i e etwa, die Frauen unter dem Kreuz hätten Jesus nicht gedient, als sie in der Stunde seines Leidens zugegen waren?
Sie haben mir vielleicht eine Menschenkenntnis.
Da hilft Ihnen Ihre schrullige Vorwegnahmetheorie, die Sie meinetwegen bei irgendwelchen Kirchenvätern geklaut haben mögen, incl. der merkwürdigen Unterscheidung zwischen „Tätern“ und „Nichttätern“ auch nicht weiter.
Gruß
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#23   Christian Hüller   18:16:55 | Samstag, 26. August 2006
Noch mal ein Wort
Ich sehe schon, jetzt hab’ich hier mehr als einen Gegner.
Umso besser. Dann wird’s erst richtig knallig.
1.) Laizistischer Blödsinn
-unbewiesene Unterstellung!
2.) Leugnung des Primats der Schrift
-Häresie nach dem II. Vatikanum
3.) Falschbewertung des Altardienstes
-der Altardienst hat eine rein dienende Funktion
und gegen den Dienst einer Frau am Altar wird man
theologisch ernsthaft nichts einwenden können, zumal
der Auferstandene auch Maria Magdalena explizit in
seinen Dienst genommen hat
-ich wiederhole das Argument meines Vorredners:
ein Mininstrant ist k e i n „kleiner Priester“
-dazu hat er weder das nötige Wissen noch die Weihe
S i e l i e g e n hier f a l s c h.
Geben Sie es zu!
Mit der besserwisserichen Arroganz eines sog. Seminaristen kommen Sie hier auch nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#20   Christian Hüller   18:01:41 | Samstag, 26. August 2006
Auch noch mal ein Wort
Aber Leute? Was soll das?
Alles kirchenrechtliche Geplänkel hilft uns hier nicht weiter.
Die Schrift ist die Norm.
Alle Satzungen der Kirche haben sich danach zu richten.
Wenn aus der Schrift klar hervorgeht, dass bei Jesu Kreuzigung überwiegend Frauen zugegen waren, dann
muss es die Kirche Frauen und Mädels auch ermöglichen,
bei der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu in besonderer Weise zugegen zu sein, also als Ministrantinnen.
Wilde Spekulationen darüber, wie sich der Ministrantendienst entwickelt hat, helfen hier wirklich
nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#165   Christian Hüller   17:53:18 | Samstag, 26. August 2006
Meinungsäußerung
Dies ist ein freies Land, in dem jeder sagen kann, was er will, so lange er andere nicht p e r s ö n l i c h diffamiert.
Kritik sollte allerdings fundiert und differenziert vorgetragen werden.
Da stimme ich Ihnen zu.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#17   Christian Hüller   17:38:00 | Samstag, 26. August 2006
An den Verfasser des Artikels
Hier noch mal ein biblisch-theologisches Argument für Mädels im Altardienst.
Wer stand denn am Kreuz, als Jesus abgeschlachtet wurde?
Wo war er denn, der tolle Petrus?
Wahrscheinlich hatte er sich bei seiner Frau
v e r k r o c h e n.
Am K r e u z waren: Seine Mutter, die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Matria Magdalena.
Ach ja: und ein männlicher Jünger war auch dabei. Einer.
Was schließt der Verfasser des netten Kreuz.net-Artikels
zu den Ministrantinnen daraus?
Erst denken, dann schreiben.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#163   Christian Hüller   17:22:19 | Samstag, 26. August 2006
Ad Antinous
Da bin ich nicht ganz Ihrer Meinung.
Auf dieser Seite wird nur klar und offen ausgesprochen, was einige Leute denken.
Das Recht auf freie Meiungsäußerung wird hier eben sehr ernst genommen.
Und das ist auch gut so.
Wenn Sie der Meiung sind, dass hier irgendjemandem Unrecht getan wird, können Sie sich ja argumentativ mit dem entsprechenden Poster auseinandersetzen.
Schwamm d’rüber und Ausblenden und „Augen zu und durch“ läuft hier halt nicht.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#161   Christian Hüller   14:37:52 | Samstag, 26. August 2006
Ad Einar
Nichts gegen Ihre scharfe Analyse, aber niemand hätte doch wegen Hoover ernsthaft die CIA abschaffen wollen.
Und aus verlogenen Schwuchteln Rückschlüsse auf die Richtigkeit oder Berechtigung der göttlichen Offenbarung ziehen zu wollen, geht doch wohl auch etwas zu weit.
Aber Ihre Analyse ist, wie gesagt, nicht von schlechten Eltern.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#11   Christian Hüller   14:18:34 | Samstag, 26. August 2006
Mädels stürmen die Sakristei
Die in diesem Artikel geäußerte Auffassung teile ich nicht.
Sinngemäß wird gesagt, die Mädchen würden den Buben den Ministrantenplatz wegnehmen, so dass letztere nicht frühzeitig an das Priesteramt herangeführt werden könnten.
Ein solcher Zusammenhang ist schlichtweg nicht zu beweisen. Abgesehen davon werden sie in vielen Pfarreien keine Bubis finden, die bereit sind im weißen Röcklein den Ministrantendienst zu versehen.
Angemessen wäre es, den vielen Mädchen, die hierzu immer noch bereit sind, einmal ein groooßes Dank auszusprechen.
Redaktion benachrichtigen Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
#35   Christian Hüller   02:43:35 | Samstag, 26. August 2006
Ad Parzifal
Nana Parzi. Hitler war auch mal ganz unten und kam dann ganz groß raus. Außerdem dachte ich immer, dass sich die „Unabhängigkeit“ Österreichs von Deutschland bzw. der deutschen Nation Napoleon und den Preußen „verdankt“.
Redaktion benachrichtigen Liturgie reinigt das Herz + …
#14   Christian Hüller   23:53:14 | Freitag, 25. August 2006
Ad セルジュ
Jetzt passen Sie bloß auf, dass Matt, der auch über messianische Kräfte verfügt, Sie nicht bis in alle Ewigkeit verflucht und Sie im zukünftigen Jerusalem ein Dasein als Fliegenpilz fristen müssen…
Redaktion benachrichtigen Liturgie reinigt das Herz + …
#12   Christian Hüller   23:01:49 | Freitag, 25. August 2006
Ad Matt
Lieber Matt,
ich lese Ihre Beiträge hier immer wieder mit großer Interesse.
Der Inhalt besticht mich dabei weniger, aber die Sprache ist wirklich fulminant …
Moderner Abklatsch der Johannesapokalypse, aufgemischt mit Bildern aus dem Schattenreich.
Wenn Sie sich dazu durchringen könnten, eine neue „Apo“ zu schaffen, die Apokalypse (= Enthüllung) des Matt, würden Sie sicher einige avide Leser finden, zumindest im gleichnamigen Satiremagazin. :)3
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#36   Christian Hüller   21:10:46 | Freitag, 25. August 2006
Ad Centesimus Annus
Wat nich’is, kann noch werden, oder?
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#33   Christian Hüller   19:52:29 | Freitag, 25. August 2006
Ad Benedikt
Ich dacht mir’s schon, dass es aus „Faust“ sein muss, doch die Blöße einer Irrung wollt ich mir nicht geben hier…
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#31   Christian Hüller   19:45:34 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
Zitiert aus …?
(Sie müssen entschuldigen, bin kein Germanist und mit dem Auswendiglernen von Gedichten hatt’ich’s leider nie so).
Aber zum Gedicht selbst: Das „Wahre, Schöne und Gute“ zu erfassen, statt sich possierlichen und vergeblichen Versuchen hinzugeben, Gott zu definieren und – übler noch – anderen ihn, den selbst gemachten „Divus“ aufzuzwingen, macht das Leben erst lebenswert …
Den Teufel braucht’s auch, aber nicht als strafenden Höllenhund, sondern als den ew’gen Stachel, der die Menschen zu Denken und Widerspruch anregt.
Der Dichter gefällt mir.
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#29   Christian Hüller   19:12:39 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
Okay. Das war jetzt die positive Verstärkung.
Hiermit liegt nun in der Tat eine sehr kreativ gestalteter Hinweis auf das vor, was man gemeinhin als „Offenbarung Gottes in der Schöpfung“ (= natürliche Offenbarung) bezeichnet.
Wirklich sehr beeindruckend.
Aber der Agnostiker sieht dies eben nicht.
Der Gläubige sieht es, der Agnostiker nicht.
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#27   Christian Hüller   18:48:15 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
An dieser Stelle aber noch mal vielen Dank für dieses wirklich sehr beeindruckende Gedicht.
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#24   Christian Hüller   18:23:42 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
Ich glaub’, Sie müsste ich mir mal nach Hause holen.
Könnte privat interessant werden zwischen Ihnen und mir.
Aber in diesem Forum – überlegen Sie sich ernsthaft, ob Sie es nicht missbrauchen… ;-)
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#19   Christian Hüller   18:05:21 | Freitag, 25. August 2006
Ad Sozialkatholisch
Na Prost dann.
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#17   Christian Hüller   17:59:36 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
Packen Sie mal lieber ihre Flasche ein und denken Sie mal über die Evolution nach.
Oder wollen Sie uns hier bildhaft demonstrieren, dass die Evolutionsgeschichte eine Degenerationsgeschichte ist?
Redaktion benachrichtigen „Was müßte ich Dir anbieten, daß Du es Dir noch einmal überlegst?“
#3   Christian Hüller   17:55:11 | Freitag, 25. August 2006
Abtreibung
Ich kenne einige Menschen, die, wären sie 30 oder 40 Jahre später gezeugt worden wären, nämlich im 3. Jahrtausend in diesem wunderbaren Land, wohl nicht das Licht der Welt erblickt hätten, geschah dies doch zu höchst unpässlicher Zeit …
Der Glaube und das gesellschaftliche Festhalten daran, dass Abtreibung etwas Unanständiges sei, hatte sie damals vor dem Tod bewahrt.
Die selben Leute sind heute teilweise für Abtreibung oder meinen, dass die Frau über das ungeborene Leben entscheiden kann.
Da passt doch irgendetwas nicht zusammen.
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#15   Christian Hüller   17:33:19 | Freitag, 25. August 2006
Ad deus ex machina
Die Gewissheit, die der Gläubige aus dem Glauben an einen Schöpfergott schöpft, hängt damit zusammen, dass derselbe Schöpfergott, an den er glaubt, sich, wie er ebenfalls glaubt, offenbarend kundgetan hat.
Diese Offenbarung ist festgehalten in der Hl. Schrift.
Als Richtschnur für das alltägliche Leben hat sich diese vielfach bewährt.
Darin liegt seine Gewissheit zumindest im hier und jetzt.
Diese Erfahrung muss freilich jeder mit sich selbst und seiner Umwelt machen.
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#28   Christian Hüller   17:17:25 | Freitag, 25. August 2006
Ad Benedikt
Ja, ich lieeebe Ratzinger auch.
Wie grausam muss er doch für die sein, die dachten, im Christentum gehe es nur oder vorrangig um Spaß und Unterhaltung.
Da sitzt er nun, der Professor auf dem Papstthron, und holt uns alle runter von der Spaßgesellschaft in die nüchterne Realität von Schuld und Sünde.
Schon damals, als es um den Beratungsschein ging, hat er allen klar gemacht, dass Leben nicht verrechnet werden kann …, wie jüngst – ganz nebenbei – auch das BVerfG bestätigt hat.
Wie unangenehm… Wie schmerzhaft unrealistisch…
Und doch eben wahr.
Das ist Theologie, Leute! Das ist Theologie …
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#11   Christian Hüller   16:48:12 | Freitag, 25. August 2006
Ad deus ex machina
Nun, wenn Agnostiker und Theologen sich darauf einigen könnten, dass die „letzte Ursache“ oder Erklärung der Evolution den Charakter eines Mysteriums hat, dürften sie gar nicht so weit auseinander liegen…
Gewiss, auch die Annahme eines Schöpfergottes erklärt nichts.
Sie macht nichts „durchsichtiger“ oder „einfacher“.
Aber offensichtlich erklärt auch die Evolutionstheorie weniger, als sie vorgibt…
Der Trost der Gläubigen liegt darin, dass sie die Schöpfungsgeschichte nicht als blind und quasi zufällig betrachten müssen …und ganz nebenbei mit der
Hl. Schrift Gottes eine gute Gebrauchsanweisung für das
„Leben in kleinen Intervallen“ zur Verfügung haben.
Und wie gesagt: Da sowohl ein ewiger Kreislauf der Materie nicht beweisbar ist als auch eine letzte Ursache, ergo Gott, hat der Gläubige das Mehr das „Glaubens“:
Trost und Gewissheit.
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#157   Christian Hüller   15:34:04 | Freitag, 25. August 2006
Ad NN
In Südafrika gibt es auch eine der höchsten Aidsraten in Afrika.
Komisch, gell?
Aber sehen wir es positiv: Vielleicht will man dort die „ehelich Treue“ fördern, was nachweislich ein heilsames Mittel gegen Aids ist.
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#4   Christian Hüller   15:15:45 | Freitag, 25. August 2006
Ad Matt
Die Evolutionstheorie erhellt und ist wohl in gewisser Weise auch explikativ, aber sie lässt eine Frage offen: die Frage nach der sog. letzten Ursache.
Denn „zufällige Veränderungen“ der Genstruktur haben eine Ursache, welche wiederum eine Ursache haben usw.
Derjenige, der eine unendliche Reihung begrenzter, materieller Ursachen nicht mitmachen will, postuliert als letzte Ursache eben Gott.
Beweisen kann er diese letzte Ursache nicht, aber dass es eine „Unendlichkeit in der Begrenzheit“ gibt, lässt sich eben auch nicht beweisen.
Die Theorie vom Big-Bang spricht sogar eher dagegen.
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#154   Christian Hüller   14:52:20 | Freitag, 25. August 2006
Ad bjosa
Falls diese Zahlen stimmen sollten, und die Menge an Material besticht in der Tat- andererseits gilt natürlich: trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, gell?- , wäre das vielleicht ein Argument mehr mal über die Nebenwirkungen des Zölibats nachzudenken.
Wenn Priesterdasein insofern als etwas zutiefst Männliches erscheinen muss, als dass jede Annäherung der Geweihten an eine Frau sogleich Verfehlung ist, verwundert es nicht, dass sich zum besonderen Priestertum jene berufen fühlen, die mit Frauen grundsätzlich nichts können (auf der sexuellen Ebene).
Ob das dann aber sehr schriftgemäß ist?
War nur eine kleine Randnotiz.
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#24   Christian Hüller   12:25:22 | Freitag, 25. August 2006
Ad sozialkatholisch
Nicht dass mich hier manche für einen bornierten Idioten halten, was man ja gerne tut (und dann meistens eine kleine Überraschung erlebt).
Die Schwerpunktsetzung bei der Hl. Messe kann durchaus
unterschiedlich sein:
Sie kann einerseits auf der Danksagung liegen. Insofern lässt die Hl. Messe auich Raum für Ekstatik und Tanz.
Aber b i t t e erst nach der Wandlung.
Sie kann zweitens auf der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu liegen.
Gerade dieser Aspekt sollte in dieser Gesellschaft der kollektiven Unschuld und der abertausenden von Unschuldslämmern wieder stärker hervorgehoben werden.
Wir machen uns tagtäglich schuldig: an Mitmenschen, an der Um welt, ja sogar den Tieren (dies an die Schwester im Herrn, Frau Brigitte Bussmann :-S ).
Dass Messopfer bietet die einmalige Gelegenheit, sich dieser Schuld bewusst zu werden, ohne in eine eitle Selbstdarstellung zu verfallen.
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#21   Christian Hüller   11:29:36 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
Sind Sie hier wohl die E n t e n m u t t er, oder was?
Hier geht’s um die Hl. Messe und nicht um I h r e n Ententeich, falls S i e das noch nicht bemerkt haben sollten.
Redaktion benachrichtigen Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
#18   Christian Hüller   10:23:46 | Freitag, 25. August 2006
Ad Benedikt78; Hyazinth
Da kann ich Hyazimth und Benedikt nur zustimmen.
Worum geht es im Gottesdienst bzw. ind er hl. Messe:
Um „action“, „show“ und eitle Selbstdarstellung?
Gefehlt.
Es geht um die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu.
Vielleicht weiß einer der Herrschaften ja noch, was das heißt.
Jesus war bei diesem Kreuzesopfer wahrlich nicht zum Tanzen zumute.
Und wenn jemand bei dessen Vergegenwärtigung zum Tanzen zumute sein sollte, dann sollte er oder sie sich fragen lassen, ob er nicht lieber in den nächsten Tanzschuppen gehen sollte statt in die Kirche.
Ganz rational geht es a u c h darum, im gekreuzigten Jesus die vielen Opfer zu erkennen, die wir selbst auf dem Gewissen haben.
Deshalb ist in der hl. Messe ja auch ein Schuldbekenntnis integriert.
Aus der Erkenntnis der eigenen Schuld erwächst die Kraft
zur Läuterung und damit eines neuen Anfangs …
Redaktion benachrichtigen Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
#11   Christian Hüller   02:34:13 | Freitag, 25. August 2006
Akrobatik Im Gottesdienst
Also hl. Messopfer und Tanz, nun ja, nun ja…
Mehr will ich hierzu nicht gesagt haben.
Der selige Johannes Paul hat sich auf seinen Pastoralreisen diesbezüglich schon Einiges, ja: Einiges gegeben.
Bin ja durchaus für Leibesübungen, aber das Messopfer ist halt mehr ‘was für den Geist, dachte ich zumindest immer …
Jetzt komme mir bitte keiner mit dem blöden Spruch:
„Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.“
(Dann müssten nämlich manche Nobelpreisträger ihren Preis abgeben).
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#557   Christian Hüller   00:31:39 | Donnerstag, 24. August 2006
Ad Jawohl
Jojo. Sie haben ja Recht, in diesem Punkt wenigstens …
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#555   Christian Hüller   23:10:14 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Aloah
Jojo.
Aber was kann z.B. das Kind dafür, wenn seine Eltern geschieden sind?
Oder was die Frau, wenn der Mann lieber rumschlawänzelt als für die Familie sorgt (oder umgekehrt)?
Ist es weiterhin nicht wünschenswert, dass auch Homos füreinander Verantwortung übernehmen?
Also ich denke, hier sollten wir nicht voreilig die Nase rümpfen, sondern gegebenenfalls auch fördern und unterstützen, damit „das Gute“ zum Tragen kommen kann.
So hab’ ich das gemeint.
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#553   Christian Hüller   21:20:31 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Aphroditchen
I moag das, solche Vokabeln wie:
„Definitionsmacht“, „Denksysteme“, „Wertvorstellungen“, „gesetzliche und gesellschaftspolitische Bestrebungen“,
„Familienkonzeptionen ohne Abwertung der Menschen“,
„Verständigung“.
Vielleicht sollte sich der liebe Maledica diese Wörter auch mal aneignen, würde ihm nicht schaden, dem kleinen
Denunziator mit dem Fernblick nach Mainz.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#122   Christian Hüller   18:19:45 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Maledica
Ich sehe schon, mit Ihnen ist der kath. Kirche ein genialer Inquisitor verloren gegangen (offenbar ja auch wortwörtlich).
Sie würden sich nichts vormachen lassen,
Sie wüssten, wo Sie zu nachzuschauen haben.
Ich schlage vor, Sie melden sich mal bei der Kongregation für die Glaubenslehre und lassen sich dort vormerken, für den Fall, dass man mal wieder visitieren muss…
Tip:
Brennholz, Zange und Pechlumpen nicht vergessen.
Außerdem müssen Sie unbedingt noch den „Hexenhammer“ auf den neuesten Stand bringen.
Da fehlt nämlich ein Kapitel über Schwule und Lesben, wie Sie sicherlich bemerkt haben …
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#120   Christian Hüller   17:43:26 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Maledica
Sie kennen Sich ja verdächtig gut aus mit bestimmten
homepages.
Wissen Sie, dass es eine Sünde ist, solch’ gottverruchte Adressen auch noch öffentlich bekannt zu machen?
Ich hoffe, Sie wissen, wo der Beichtstuhl steht!
Nix für ungut, gell :-)
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Wikipedia sinkt immer tiefer
#71   Christian Hüller   17:10:44 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Maurice
Also ich greif’gern darauf zurück.
(Kann mir zur Zeit nämlich gar keinen Brockhaus leisten).
Aber Ihre Spende nehm’ ich gern entgegen – falls Sie das unbedingte Bedürfnis haben sollten, mich vor dieser Häresie zu retten.
Ach ja, das Motto: „Ein Buch ist kein Buch“ gilt natürlich auch für Wikipedia.
Immer wenn ich Zweifel habe, ob ich bei Wikipedia auch richtig informiert werde, schau’ich natürlich bei kreuznet vorbei – und musste meinen Wissensstand auch schon mehr als einmal anpassen …
:-)
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#29   Christian Hüller   16:58:00 | Mittwoch, 23. August 2006
Hübsche Mädchen und der WJT
Hübsche Mädchen sind doch immer wieder ein lohnendes Motiv, zum WJT zu gehen …
:-#
Oder gibt es hier einen Schwuchtel, der anderer Meinung ist?
:-#
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#59   Christian Hüller   11:32:03 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Parzifal
Das wird man wohl auch nicht verneinen können.
Aber glauben Sie ernsthaft, der Papst hätte einen Evangelischen als Kaiser anerkannt und ihm damit Legitimität verliehen?
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#117   Christian Hüller   09:22:06 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Bussmann
Sehr geehrte Frau Bussmann,
ich habe ausgeführt, wie es zum verpflichtenden Zölibat gekommen ist.
Sie werden sicherlich zur Kenntnis genommen haben, dass damit kein Werturteil meinerseits verbunden war.
Wir dürften uns aber einig sein, dass ein Priester zur Führung eines besonders „heiligen Lebens“ verpflichtet ist; dass er außerdem ganz Christus und seiner Kirche dienen sollte …
Zuerst Christus. Dass geht aus der Schrift jedenfalls eindeutig hervor.
Es nützt also gar nichts, sich hier über den Zölibat lächerlich zu machen, sondern man kann sich -sofern man (oder Frau) mit seiner Argumentation ernst genommen werden will – mit dieser Einrichtung nur rational auf dem Boden der Schrift auseinandersetzen.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#114   Christian Hüller   01:35:59 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Rudolfsohn
Mt 5, 21ff möchte ich Ihnen zur Lektüre empfehlen.
Ansonsten: Gute Nacht.
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#56   Christian Hüller   01:20:04 | Mittwoch, 23. August 2006
Wer war schuld?
Ah. Hier geht es um die Verantwortung für den 30-Jährigen Krieg. Bin nun wirklich kein besonderer Kenner der Profangeschichte, aber hier einseitig der Kirche die Schuld zu geben, dürfte wohl nicht angehen.
Die großen Gegenspieler dürften der Kaiser und die Reichsfürsten gewesen sein.
Hauptanliegen: Kontrolle über die Kirche bzw. das kirchliche Vermögen.
Dem Kaiser unterstelle ich sogar wahrhaft christliche Motive: Treue zum kath. Glauben.
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#112   Christian Hüller   00:54:45 | Mittwoch, 23. August 2006
Ad Doriano
Da müssten wir jetzt mal einen Ausflug in die Kirchengeschichte machen.
Grob ist die Linie so:
1. Anfänge in der Reichskirche (also der Kirche, die zugleich Staatskirche war. Stichwort: Konstantinische Wende)
Der Vollzug des hl. Messopfers bedarf einer besonderen
Reinheit des Priesters, die mit dessen Ehelosigkeit
verbunden wurde.
2. Durchsetzung im Mittelalter.
Große Päpste wie Gregor VII. oder Innozenz II. spielen hier eine Rolle.
Die Abstellung von Mißständen, aber auch der Aspekt der Kontrolle (durch Rom) spielte hierbei sicher eine große Rolle.
Was kann man daraus lernen?
Jede Tradition ist nicht „vom Himmel gefallen“, sondern hat einmal begonnen und muss gegebenenfalls auch wieder überdacht werden.
PS: Näheres zur Durchsetzung der verpflichtenden Ehelosigkeit des Priesters wissen in diesem Forum sicherlich auch andere.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#107   Christian Hüller   22:12:19 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Doriano
Korrekt.
Da müsste eigentlich auch ‘was von den Gemeinden kommen.
Wie gesagt: „müsste“.
Aber die Wirklichkeit in manch einer anonymen Großstadtgemeinde sieht eben anderes aus.
Und auch in einer isolierten Dorfgemeinde können die Nächte ganz schön lang und einsam werden.
Für mich maßgebend sind in dieser Frage die Patoralbriefe, aus denen eindeutig hervorgeht, dass die Bischöfe der Alten Kirche verheiratet sein durften.
Die Bibel ist für mich die absolute Norm, gleichsam dass Grundgesetz der Kirche.
Was da drinnen steht, ist grundsätzlich bedenkenswert…
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#104   Christian Hüller   21:33:49 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Doriano
Ich kenne mehr als genug Priester, die können das auch…
Die finden die ganze Diskussion hier wahrscheinlich mehr als überflüssig.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht bei allen so der Fall ist.
Weiterhin:
Dass die Sache mit dem Zölibat ziemlich viele geeignete Kandidaten abschreckt.
(Ich selbst hab’keinen Anspruch, sonst würde ich hier sowieso anders auftreten).
Die Folge sind dann vielleicht auch solche Laschos, von denen der Matt hier zu berichten weiß…
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#102   Christian Hüller   21:21:45 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Matt
Wenn er eine eigene Frau hätte, dann wüsste er vielleicht, wie man (est hic „Mann“) mit diesen Emanzen umgeht und würde sich nicht ständig auf der Nase herumtanzen lassen …
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#39   Christian Hüller   21:16:49 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Kraut
Okay.
Da bin ich absolut Ihrer Meinung, solange keiner Angst davor haben muss, dass der jeweils andere beißen würde, nur w e i l er ein Mann oder sie eine Frau ist.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#100   Christian Hüller   21:05:26 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Doriano
Also wenn Sie aus Bildern zwingende Rückschlüsse oder
gar Anforderungen im Hinblick auf die pastorale Wirklichkeit machen, dann sollten sich diese Bilder auch problemlos auf die Wirklichkeit übertragen lassen.
Und wenn dies nicht funktionieren sollte, sollten Sie mal
über die Angemessenheit dieser Vorgehensweise nachdenken.
:-]
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#37   Christian Hüller   19:48:35 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Aldo Cariegiet
1. Sie arbeiten hier mit wüsten Unterstellungen, was den Sexualkundeunterricht an der Schule anbelangt.
2. Außerdem setzen Sie bei Ihrem Konzept etwas voraus, was es vielfach eben gar nicht gibt: die sog. „heile Familie“.
Was ist das überhaupt?
Ist das Ihre Familie – oder was?
3. Sie reden hier von Furcht.
Meinen Sie also, dass es richtig ist, dass Männer und Frauen voreinander Furcht haben sollten?
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#96   Christian Hüller   19:32:54 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Doriano
Stimmt.
Und wenn es auch immer funktionieren würde, wäre die Welt in dieser Hinsicht v o l l in Ordnung.
Beten wir, dass es s o bleibe, oder, falls es nicht s o ist,
s o s e i und w e r d e bei allen unseren Hirten …
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#35   Christian Hüller   18:08:33 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Benedikt
Stimmt eigentlich. Geht mich nichts an.
Es gibt ja den Slogan von der „unvollendeten Aufklärung“.
Andere reden von der „Aufklärung, die aufgeklärt werden muss.“
Ersten empfehle ich den „Tradis“ zur Läuterung.
Der zweite sei der „atheistischen Linken“ anempfohlen.
Gruß
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#33   Christian Hüller   15:09:36 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Beobachterin
Also ich habe bislangauch noch nie etwas von einem Religionslehrer oder Biologielehrer gehört, der seine Schüler mit Pornos versorgen würde.
Bei den massiven Vorbehalten gegen die staatliche Sexualerziehung, die hier von einigen Postern gehegt werden, gewinnt man aber fast den Eindruck …
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Wikipedia sinkt immer tiefer
#21   Christian Hüller   14:19:45 | Dienstag, 22. August 2006
Statement
Wenn in diesem Forum vielleicht einige weniger vom Teufel
oder der ewigen Verdammnis der Juden reden würden, wer weiß, vielleicht wäre FritzG dann etwas „relaxter“. :-)
Redaktion benachrichtigen Geknickte Eiche
#49   Christian Hüller   13:57:32 | Dienstag, 22. August 2006
Ad rhi
Dann sind’s jetzt aber schon a bisserl blauäugig.
Oder?
PS: Es soll auch Leute geben, die überhaupt nicht wissen,
was ein Kondom ist. Ja. Wirklich.
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#31   Christian Hüller   13:35:44 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Benedikt
Das ist wohl eine Sache der Perspektive.
Ich sehe da viele Parallelen.
Aber die Pius-Brüder und viele andere wohl nicht …
Insofern passt der Vergleich.
Im Übrigen: Da das Bildlein jetzt verschwunden ist, können wir auch nicht mehr drüber diskutieren.
Das war jetzt aber nicht die Wikipediazensur (grins).
Wie steht’s um Ihre Aufklärung?
Redaktion benachrichtigen Eine praktische Beobachtung zur Zelebrationsrichtung
#57   Christian Hüller   01:10:59 | Dienstag, 22. August 2006
Messfeiermissstände
Der Artikel hat was für sich.
Andacht, Stille, Staunen, Anbetung versus Unergriffenheit, Rabbatz, Singsang und leerem Aktionismus – mancheiner wird diesen Gegensatz nicht
s o sehen wollen.
Wenn’s nun aber w a h r wäre, zumindest
t e i l w e i s e ?
Einige Christen wissen jedenfalls genau, wohin Sie am Sonntag in die Messe gehen.
Redaktion benachrichtigen In Jeans und T-Shirt
#73   Christian Hüller   00:52:51 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Angelina
Angelina, tragen Sie’s mit Humor.
Dies ist eine der größten Spott- und Hänselseiten, die’s im Netz gibt.
Die Leute, die hier länger mitmachen, sind das gewohnt und dementsprechend abgebrüht.
Manche finden sogar Gefallen daran. :-$
Es ist aber in der Tat verwunderlich, wie ein ernsthaftes und wahrscheinlich sogar erfolgreiches Bemühen um die Jugend hier von manchen Pharisäern abgekanzelt wird.
Redaktion benachrichtigen Geknickte Eiche
#44   Christian Hüller   00:45:23 | Dienstag, 22. August 2006
Ad rhi
In diesem Fall kann man wirklich nicht mehr helfen…
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#28   Christian Hüller   00:39:11 | Dienstag, 22. August 2006
Ad Bonifatius
„Small is beautiful.“
Uggs.
Sie sind jetzt aber kein Kinderschänder?
Odeeer? :-#
Zugegebenermaßen eine etwas böse Frage, aber anders konnte ich Ihr „statement“ jetzt nicht einordnen…
Hiermit also gleich die Entschuldigung, falls ich falsch gelegen haben sollte – verbunden mit der Bitte um Aufklärung. !:)
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#25   Christian Hüller   21:34:24 | Montag, 21. August 2006
Ad 23er Hansl
Lassen Sie halt das „konsevativ“ weg bei „Desinformation“.
Wer sagt dann, dass konservativ gesinnte Menschen die anderen „verblöden“ wollen?
Die Vermeidung all der von Ihnen skizzierten Gefahren und Fehlentwicklungen – das ist wahrhaft „konservativ“.
Ansonsten Übereinstimmung. Die sollten hier im Hinblick auf dieses Thema wirklich mal Artikel schreiben (lassen), die einen ganz anderen Ton anschlagen … :-|
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#21   Christian Hüller   21:09:23 | Montag, 21. August 2006
Ad Hódmezövásárhelykutasipuszta:
Also Aphrodite findet das hier sehr aufregend.
Und ich, offen gesagt, auch …
Man muss freilich a bisserl’ vom Fach sein, um daran Gefallen zu finden.
Aber das wirklich nur im Sinne eines „im Übrigen meine ich.“
Ich behaupte nämlich, dass v i e l m e h r Leute immer noch so „verbappt“ über Sexualität denken als sie glauben.
Das ist absolut schädlich …
Redaktion benachrichtigen Geknickte Eiche
#42   Christian Hüller   20:30:16 | Montag, 21. August 2006
Ad omnes
Die raschen Bilderwechsel in diesem Forum haben mich nun doch sehr nachdenklich gemacht.
Also man mag ja von den Homos denken, was man will, aber glaubt hier jemand ernsthaft, ein Homo würde mit
s o einem T-Shirt wie dem oben abgebildeten durch die
Gegend laufen?
Ich meine: Schön wär’s ja, … dann könnte man sie leichter erkennen, die „Saubande“.
Aber wer zieht sich schon freiwillig den Judenstern über???
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#7   Christian Hüller   20:19:07 | Montag, 21. August 2006
Ad FritzG
Das funktioniert jetzt fast schon automatisch, per Knopfdruck sozusagen…
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#3   Christian Hüller   19:52:43 | Montag, 21. August 2006
Ad Fritz
Ja, Text und Bild passen so zusammen wie Martin Luther und Lefebvre.
Aber wie gesagt: der Unterhaltunsgwert ist fast nicht
zu steigern…
Noch mal: großes Kompliment!
Ich hätt’s echt nicht besser hingekriegt.
(Aber wir sind uns jetzt nich’ böse, nich’?
– liebe Redaktion, das halten wir schon aus, oooder?)
Redaktion benachrichtigen „Habt ihr denn keine weiteren Fragen zur Sexualität?“
#1   Christian Hüller   19:10:45 | Montag, 21. August 2006
Sexualkunde bei kreuznet – geniallllll!
Ich glaube, diese Artikel muss ich sammeln.
Die haben einen bleibenden Bidlungs- und
Unterhaltungswert.
Wo ich die überall verwenden kann (könnte).
Uaksss. Suuper!
Redaktion benachrichtigen Geburten während der Papstmesse + …
#26   Christian Hüller   17:04:18 | Montag, 21. August 2006
Wer ist hier alles Sohn?
Ja, Matt hat Recht, er ist ein Sohn bzw. Kind Gottes. Man würde es kaum glauben, aber es ist wahr.
Wir können nur froh sein, dass er nicht beansprucht, diesen Titel auch im christologischen Sinne zu verwenden. Denn dann hätten wohl einige hier in diesem Forum nichts mehr zu lachen.
Aber als Sohn Gottes hat er auch das Recht, auf die Wesensgleichheit des Sohnes (=Christus) mit dem Vater zu verweisen.
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#537   Christian Hüller   16:16:27 | Montag, 21. August 2006
Ad Pünktchen
Pünktchen gefällt mir. Wenigstens mal ein Konservativer, der hier nicht ständig aus der Apokalypse des Johannes quotiert und irgendwelche Anathema ausdrischt.
Weiter so!
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#63   Christian Hüller   15:45:46 | Montag, 21. August 2006
Ad Benedikt78
Okay, dann tun Sie halt mehr für die „Volksgemeinschaft“.
Aber schaffen Sie nicht das Grundgesetz ab dabei.
Redaktion benachrichtigen Droht im Nahen Osten eine Dolchstoßlegende?
#1   Christian Hüller   15:38:52 | Montag, 21. August 2006
Über ein unnötiges Schlamassel
Ja, dieser Krieg ging wohl „etwas“ in die Hose.
Verhältnismäßigkeit der Mittel?
Fehlanzeige.
Dann braucht’s dann eben etwas Propaganda, um das Image zu polieren.
Merke: Wer zielt, muss auch treffen.
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#23   Christian Hüller   15:18:39 | Montag, 21. August 2006
Ad Nanny Ogg
Ja, mein diesbezüglicher Komment war auch nicht ganz Ernst gemeint.
In diesem Fall.
:-)
(Bedenken Sie auch, dass alle Etikettierungen eine Sache der Perspektive sind …)
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#21   Christian Hüller   15:12:36 | Montag, 21. August 2006
Ad legesleckmichkreuzweiseoderauchnicht
Si, si, si. Tun Sie, was Sie nicht lassen können.
Redaktion benachrichtigen Strafverfolgung oder Ausschreitungen
#6   Christian Hüller   15:06:35 | Montag, 21. August 2006
Ad crucem
Die gute Madonna hat eben einige männliche Verehrer, die verehren sie wie den Christus am Kreuz.
Und da Madonna nicht blöd ist und ihr die Sache wahrscheinlich auch – sehr gut – gefällt, hängt sie sich auch gleich dort hin (damit die Männer sozusagen gleich wissen, wo’s lang geht).
Also ich sehe darin eher ein Problem der Männer – und weniger ein Problem des religiösen Friedens.
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#19   Christian Hüller   14:57:10 | Montag, 21. August 2006
Ad Nanny
Wie, Taliban, meinen Sie mich? Hää??
Freut’ mich, dass es bei Ihnen klappen sollte
Viele Ehen gingen deswegen aber auch schon zu Bruch.
Oder: Kinder oder Eheschließung unerwünscht.
Behindert die „karriefreie Flexibilität“.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen viel erdulden
#62   Christian Hüller   12:23:47 | Montag, 21. August 2006
Gage spenden!!!!
Homos, Sodomisten, Sonnenanbeter und Wahrsager haben die Normalos eben schon immer ganz besonders interessiert.
Und wenn ein solcher Homo in der Lage ist, seine Gemeinde auf ganz unkörperliche Weise in fulminanter Weise zu entzücken, interessiert mich – jedenfalls meine Person – dessen sexuelle Neigung eigentlich nur periphär.
Offenbar geht es seiner Gemeinde auch so.
Allerdings würde ich die Gage für den Filmbeitrag für einen guten Zweck spenden, wenn ich der Homo wäre.
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#6   Christian Hüller   12:06:10 | Montag, 21. August 2006
Ad VirOblationis
Wenn Sie den armen Frauen nichts gönnen, dürfen Sie sich auch nicht wundern, wenn sie am Ende zu Emanzen werden oder auf andere dumme Gedanken kommen.
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#61   Christian Hüller   11:49:25 | Montag, 21. August 2006
Ad Alohuah (????)
Danke für die klärenden Worte.
Nur dass Gott das „gute Leben“ der Menschen will, steht auch in der Bibel.
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#4   Christian Hüller   11:47:28 | Montag, 21. August 2006
Karrierefrauen mit Kinderwunsch: Okay
Also so lange die Hausdrachen Kindern nicht völlig abgeneigt sind, sollen Sie doch Ihre Karriere machen.
Aber irgendwie scheint das halt in Deutschland schlecht zu klappen, schlechter jedenfalls als bei den Franzmännern.
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#58   Christian Hüller   11:30:40 | Montag, 21. August 2006
Ad Benedikt78
Zum Glück haben wir hier in Deutschland eine stabile, wehrhafte Demokratie.
Die wird das zu verhindern wissen, oder?
Redaktion benachrichtigen „Gott liebt sie alle“
#9   Christian Hüller   11:28:35 | Montag, 21. August 2006
Ad Miraculum
Diese Photos von Schwulen und Lesben, die Sie hier haben, begeistern mich immer wieder.
Ich frage mich, wer die gemacht hat. Gibt es da einen V-Mann in der Schwulen- und Lesbenszene?
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#56   Christian Hüller   11:20:57 | Montag, 21. August 2006
Ad centesismus annus
Dass Gott sich nicht verändern kann, ist in der Tat, wie ich zu wissen meine, dogmatisierte Lehrmeinung.
Aber: Über Gott kann man eben nur analog sprechen.
Wenn also Gott „gut“ ist, ist er jedenfalls anders „gut“ als
Menschen das begreifen können.
Aber jetzt wird’s kompliziert…
Halten wir doch einfach fest, dass Gott das „gute Leben“ der Menschen will und spekulieren nicht allzu dreist über das Wesen Gottes, nicht dass wir uns am Ende noch über ihn erheben…
Mag er nämlich gar nicht, der Vater mit dem wallenden Barthaar auf seiner Wolke… ;-)
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#54   Christian Hüller   11:06:59 | Montag, 21. August 2006
Ad Ansgar
Lieber Ansgar, beachten Sie, wenn S i e von Gott sprechen, immer die Analogieregel…
Nicht dass wir hier in einen unreflektierten „Kindergottglauben“ verfallen…
Der ist zwar in vielerlei Hinsicht sehr trostreich, aber leider eben auch, wie ich sagte, nicht sehr reflektiert.
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#51   Christian Hüller   02:53:08 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Wiederum berühren Sie hier eine Kardinalfrage.
Die Theologen sind darüber uneins. Das voraus.
Es gibt hier solche, die verweisen auf das Dunkle und Unergründliche auch in Gott.
Solange man daran festhält, dass das Böse zumindest im Jenseits adäquat vergolten oder auf irgendeine Weise transfomiert wird, kann man sich dieser Position, wie ich denke, durchaus anschließen.
Seit Auschwitz kann man jedenfalls, wie Sie sicher wissen, nicht mehr so ohne Weiteres vom „guten Gott“ sprechen…
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#49   Christian Hüller   02:03:08 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Sie berühren hier wiederum hochproblematische Fragen, über die man eigentlich erst zwei Stunden lang nachdenken müsste, bevor man hier einen Schnellschuss abgibt.
Die Frage: „Warum ist der Mensch böse?“ ist ja bekanntlich eine Kardinalfrage in der Theologie sowie der Philosophie.
Die beiden Extrempositionen lauten:
Nur die Umstände sind böse. Der Mensch „wird“ böse, ohne dass er dazu etwas kann.
Die andere lautet: Der Mensch ist durch und durch böse und verrottet. Alles Böse ist maßgeblich personal verursacht, wobei die Strukturen bzw. äußeren Umstände bei dieser Antwort nicht beachtet werden.
Ich vertrete hier eine Mittelposition, lehne es aber in der Tat ab, den Menschen zu einem „guten „ oder gar „heiligen“ Wesen zu verklären.
Nietzsche sagte ja, dass der M. hat den Willen zur Macht hat, Freud sprach sinngemäß vom Triebwesen.
Also bedarf er der Kontrolle.
Das ist, verkürzt, meine Position hierzu.
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#47   Christian Hüller   01:30:44 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Dass der Mensch per se gut ist, ist – mit Verlaub – ein Krampf.
Geben Sie ihm nur genug unkontrollierte Macht über andere, und wie schnell entpuppt er auch diese „andere“, triebhafte Seite seiner selbst – zum Schaden seiner Mitmenschen.
Man nennt dies dann „böse“ oder „boshaft“.
Haben Sie so eine Erfahrung noch nie gemacht?
In den anderen Punkten weitgehend Übereinstimmung.
Gruß
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#45   Christian Hüller   01:03:02 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Sie führen hier in aller Kürze Ihre eigene Position zu hochkomplexen Fragen an.
Also meine eigene Position zu diesen Fragen ist verkürzt folgende
zu 1.
a) Diese Entwicklung können Sie nicht beweisen: eine „Vernunft, die „sich selbst bewusst wird“ usw.
= Hegelianische Philosophie. Reichlich idealistisch, aber irgendwie auch ziemlich weltfremd.
Der Kommunismus hat versucht, dem ein bisschen nachzuhelfen, mit den bekannten, unglaublichen Folgen.
b) „der Maßstab der Vernunft ist das Vernünftige.
Wer Maßstäbe welcher Art…“
Sie hypostatitisieren die Vernunft und haben insofern auch keinen realistischen Vernunftbegriff.
zu 2.
Staat ist immer Repräsentation. Also Vorsicht vor all zu viel Vertrauen in die Repräsentanten.
Kirche kann hier auch ein Korrektiv sein.
zu 3.
Christlich geprägte Menschen sind der Überzeugung, dass es diese Werte jetzt schon gibt (sie also nicht erst bewusst werden müssen) – in der bibl. Offenbarung verankert – und u.a. in’s GG eingeflossen sind.
PS 1: Das haben wir im Übrigen v.a. der Adenauer-Generation zu verdanken.
PS 2: Fortschritt kann auch ein Rückschritt sein.
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#43   Christian Hüller   00:43:10 | Montag, 21. August 2006
Ad Matt
Ich will das jetzt mal als pointierten Beitrag betrachten, der
die Meinungsbildung auf seine sehr eigene Weise voranbringen möchte …
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#41   Christian Hüller   00:27:38 | Montag, 21. August 2006
Ad Parzifal
Was ich an Ihnen mag, ist dass Sie ihre Meinung ernst und wahrhaftig vortragen, ohne sich hinter irgendwelchen Platitüden zu verstecken oder in üblen Invektiven zu verreiten.
Zumindest was meine Person anbelangt, kann ich Ihnen versichern, dass ich den Wert der Vernunft durchaus zu erkennen vermag …
Was mich und andere „Mailer“ in diesem Forum stört, ist die Idealisierung, gleichsam Hypostatisierung der Vernunft, als ob diese einzig und allein im Stande wäre, eine geglückte oder sinnvolle Ordnung hervorzubringen.
Die Frage, die sich stellt, lautet unter anderem: Woher nimmt die Vernunft ihre Maßstäbe? Aus unter Umständen nur zeitgeistigen Strömungen? Aus den subjektiven Überzeugungen des Einzelnen?
Eine andere Frage, die zu klären wäre, lautet: Welche Rolle spielen Staat und Kirche bei der Setzung und Definierung dieser Maßstäbe?
Oder: Gibt es unaufgebbare oder übergeordnete Maßstäbe bzw. Werte? Auch hier kann man zur sehr unterschiedlichen Positionen kommen.
Ganz nebenbei: Die übelsten Verbrecher waren leider oft all zu oft diejenigen, die sich „sapientia“ mit fetten Lettern auf die Fahne geschrieben hatten. Diejenigen also, die meinten, den anderen vorschreiben zu müssen, was vernünftig ist und was nicht …
Daher ist ein gesunder Vorbehalt gegenüber allen „Vernunftsfanatikern“ nicht gerade völlig fehl am Platz.
Im Übrigen hat jeder sog. „Forschritt“ auch immer seine Kehrseiten.
Gruß
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#32   Christian Hüller   22:53:20 | Sonntag, 20. August 2006
Ad Parzifal
Man könnte es auch so sehen: der hochgelobte, vielgepriesene Kant, der Heilige der Aufklärung, der unbefleckte Wahrheitssager, der, von dem alle reden, ohne ihn je gelesen zu haben…, hatte eben auch seine
Fallibitäten.
Er war zwar nicht in der Hitlerjugend, aber auch ein „Kindlein“ seiner Zeit.
Wer hätte es gedacht: Der Zeitgeist (oder Vorurteile) nehmen Einfluss auf unsere praktischen Vernunfturteile.
Insofern durchaus lesenswert …
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#43   Christian Hüller   22:29:34 | Sonntag, 20. August 2006
Ad Ansgar uuund: FritzG
Welch’ Gemetzel. Köstlich.
Realität (?) versus Glaube.
Schlag’ auf Schlag’zum finalen Countdown.
Hier tummeln sich schon wahre Recken – manche mit gut getarntem Hass …, der hier sich als „Freude“ deklariert.
Jeder hat eben so seine oder ihren Freuden.
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#25   Christian Hüller   02:32:49 | Samstag, 19. August 2006
Ad Parzifal
Unsinn. Wenn Sie wüssten, was ich am liebsten lese…
Das kann ich hier gar nicht sagen. :-#
Wissen Sie, der Grass ist wahrscheinlich schon ein anständiger Kerl, und obwohl ich kein Germanist bin (daher die vielen Tippfehler), hab’ich sogar mal in der „Blechtrommel“ gelesen.
Jetzt hat er einen Fehler gemacht und wurde, wie ich denke, zu Recht kritisiert, von der Rechten natürlich mehr als von der Linken.
Wen soll’s auch wundern, wenn sich jemand als gefeierter Autor parteipolitisch so eindeutig positioniert…
Und irgendwann wächst Gras drüber…
Ja, glauben Sie’s …
Irgendwann kräht kein Hahn mehr danach…
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#23   Christian Hüller   02:10:39 | Samstag, 19. August 2006
Ad Obelix
Hierzu möchte ich mich eigentlich nicht weiter auslassen, sondern Sie in aller Freundlichkeit verweisen auf die seitenlangen Kommentare zum Artikel
„Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?“
Das Hauptproblem bei Grass ist seine spätes „coming out“, das man durchaus als Doppelmoral – im Hinblick auf die eigene, teilweise deutlich überzogene Verurteilung verdienter Leute der Adenauer Generation – bezeichnen kann.
In diesem Punkt sind Benedikt und Grass einfach nicht vergleichbar.
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#33   Christian Hüller   02:02:41 | Samstag, 19. August 2006
Ad Freitag
Sie müssen wissen, dass einige Schreiberlinge hier einen ausgeprägten Hang zur Metaphorik haben.
Folge: Was dasteht, ist nicht unbedingt das, was auch gemeint ist.
Im Zweifelsfall also immer nachfragen, gerade bei den Forumsapokalyptikern – die sind sowieso immer sehr begierig, die zitierten Bibelstellen der unwissenden Allgemeinheit näher zu erklären. :-|
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#20   Christian Hüller   01:37:08 | Samstag, 19. August 2006
Ad Obelix
Wenn Sie die bisher in diesem Forum veröffentlichten Artikel sowie die kritischen Stimmen aus der Presse gelesen haben sollten, werden Sie zur Kenntnis genommen haben dürfen – wow, der Satz gefällt mir, ist der überhaupt richtig??? [kleines Selbstgespräch – muss sein]-, dass die Begeisterungsfähigkeit für den NS bei beiden wohl eine deutlich unterschiedliche Ausprägung hatte.
Und das hatte wohl etwas mit dem „kath. Mief“ zu tun,
wobei ich diesen Ausdruck jetzt von Grass einmal so übernehme, wie er dasteht und im Hinblick auf meine Position hierzu auf schon abgesandte Postings verweisen möchte…
Allmählich meine ich, dass das Thema sich ausgeleiert hat.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#108   Christian Hüller   01:10:29 | Samstag, 19. August 2006
Ad Malachias
Lassen Sie sich exorzieren, Sie ewiggestriger Wunderling mit Ihren verqueren Anschauungen.
Ich dachte hier gibt’s so was wie Erkenntnisfortschritt:
Pustekuchen wohl.
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#18   Christian Hüller   01:05:24 | Samstag, 19. August 2006
Ad Aldo Cariegiet
Lesen Sie mal Eric Voegelin.
Das bildet auch:
Lernen aus der Vergangenheit.
Redaktion benachrichtigen „Bleibt diesem Experiment treu“
#52   Christian Hüller   00:52:00 | Samstag, 19. August 2006
Ein Nichtliturgieexperte
Obwohl ich nun wirklich kein Liturgieexperte bin, will und kann ich mir eine sarkastische Bemerkung hier nicht verkneifen:
„Tradis“ mit Fladenbrotbedenken meinen hier wohl gegen alternde „Modernisten“ im Diskoschuppen rülpeln zu müssen und umgekehrt.
Und wenn der Herrgott nun Verständnis für beide hätte?
Hääh?
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#32   Christian Hüller   22:55:32 | Freitag, 18. August 2006
Ad VirOblationis
Entschuldiguuuung.
Ich sehe, Sie wollen nicht gleich zum Scheiterhaufen schreiten.
Na dann hat die Hexe oder der Hexer ja noch mal Glück gehabt.
Und ich übler Schelm dachte schon …
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#27   Christian Hüller   21:30:44 | Freitag, 18. August 2006
Ad omnes
Die Geister, die man ruft…
Ich pack’s für heut.
Tschüs.
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#14   Christian Hüller   21:28:21 | Freitag, 18. August 2006
Ad Obelix
Also wir haben es zwar hier mit zwei Päpsten zu tun: den einen für die kath. Kirche, den anderen für die Literatur, aber s o gleich, wie Sie das hier andeuten, war das Verhältnis dieser beiden zum Nationalsozialismus s i c h e r nicht…
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#25   Christian Hüller   21:19:18 | Freitag, 18. August 2006
Ad Maureen
Sie haben offenbar auch einen Tick.
Ich glaube, ich schicke Ihnen mal den Matt vorbei
– der klärt das.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#103   Christian Hüller   21:16:57 | Freitag, 18. August 2006
Ad Graf v. Galen
Korrekt Herr Graf. Aber die Una Sancta, von der im Konzilstext die Rede ist, ist nicht realidentisch mit der katholischen Kirche, wie das II. Vatikanum festgehalten hat.
War so, ist so, bleibt so.
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#12   Christian Hüller   21:13:42 | Freitag, 18. August 2006
Ad Rudolfsohn
Mag sein, Sie sind aber auch ziemlich verbissen, oder?
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#22   Christian Hüller   21:11:46 | Freitag, 18. August 2006
Ad Matt
Ja Matt, gib’s den Häretikern.
Redaktion benachrichtigen „Dein Glück ist mein Bier“ – Gott
#7   Christian Hüller   20:49:44 | Freitag, 18. August 2006
Bier ist ein heiliges Getränk
Bier ist schon ne’gute Sache. Aber ich bevorzuge Sekt und Wein.
In vino veritas.
Prost.
Aber nicht im Dienst.
Redaktion benachrichtigen Was kann die Schule in der Sexualerziehung wirklich leisten?
#38   Christian Hüller   20:38:34 | Freitag, 18. August 2006
Ad FritzG
Ach was: „zu dumm“.
Ich bin überzeugt, Sie können, wenn Sie wollen…
Sie haben mich übrigens durchschaut: Ich bin einer der größten Perverslinge, die sich hier im Netz rumtreiben.
Aber: Pssst! Nicht weiter sagen.
Zu Matt sollten Sie übrigens etwas freundlicher sein.
Ich will ihn nicht missen, diesen witzigen Diskutanten.
Man darf ihn nicht vergraulen…
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#30   Christian Hüller   19:03:47 | Freitag, 18. August 2006
Ad FritzG
Stimmt wohl. Hoffentlich ist nun niemand traurig
(virOblationis; Unschuld oder so).
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#66   Christian Hüller   18:57:28 | Freitag, 18. August 2006
Ja, warum denn nun?
Die Frage, warum Engel fliegen können, hat sich mir bislang noch nicht gestellt.
Aber ich muss sagen: Hut ab!!
All diese wundersamen Erklärungen und Wortmeldungen haben mir die Wichtigkeit dieser Frage doch etwas näher
gebracht.
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#26   Christian Hüller   18:35:27 | Freitag, 18. August 2006
Ad Unschuld
Okay, bewahren Sie.
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#14   Christian Hüller   18:32:13 | Freitag, 18. August 2006
Kreativität ist kein Gesetzesbruch
Also wenn sich irgendwelche Leute an der Figur zu schaffen machten oder gemacht hätten, würde ich das eher als künstlerische Fortentwicklung betrachten wollen
– nicht so sehr als Sachbeschädigung.
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#24   Christian Hüller   18:21:53 | Freitag, 18. August 2006
Ad virOblationis: Scheiterhaufen noch nicht aufbauen
Im Alten Testament heißt es auch irgendwo, dass man die Hexe oder den Hexer nicht am Leben lassen soll.
Okay. Dann beweisen Sie mal, dass die Afrikaner Hexerei
i.S. des Alten Testaments betrieben haben.
Und denken Sie auch immer an die Geschichte von Jesus und der Sünderin, bevor Sie gleich zum Scheiterhaufen rennen…
Redaktion benachrichtigen Altersblödsinn?
#9   Christian Hüller   18:14:54 | Freitag, 18. August 2006
Pace Pace Pace
Jetzt lasst doch mal den armen Grass in Ruhe …
Allmählich werd’ ich mitleidig.
Er wurde öffentlich gesteinigt und gerädert und wird nun in Zukunft mit einseitiger Pauschalkritik und Verunglimpfungen hoffentlich etwas vorsichtiger sein.
Oder?
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#19   Christian Hüller   17:46:33 | Freitag, 18. August 2006
Ad VirOblationis
In welchem Todsündenkatalog steht sie denn?
Klären Sie mich auf.
Redaktion benachrichtigen Was kann die Schule in der Sexualerziehung wirklich leisten?
#36   Christian Hüller   17:43:55 | Freitag, 18. August 2006
Ad Miraculum
Ich muss ja nicht alles verstehen. Zum Glück gibt’s die Offenbarung…
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#11   Christian Hüller   17:28:31 | Freitag, 18. August 2006
Horrend
Ein exorbitantes Beispiel von Geschmacksverirrung, dazu noch völlig deplaziert.
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#9   Christian Hüller   16:02:37 | Freitag, 18. August 2006
Ad VirOblationis
Also Hexerei/Wahrsagerei und Menschenopfer sollte man nicht auf die gleiche Stufe stellen.
Letzteres ein klarer Verstoß gegen Gebot Nr. 5 (oder?)
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#7   Christian Hüller   15:54:37 | Freitag, 18. August 2006
Ad Matt
Lieber Matt,
verständlich Ihr Unglauben und Staunen gegenüber diesen offenkundig heidnischen Praktiken getaufter Katholiken.
Aber genauso wie Ihnen der tridentinische Ritus lieb und teuer ist, wollten auch diese Afrikaner von ihren alten Riten nicht einfach lassen.
Und verbieten wollte sie Rom eben auch nicht.
Also akzeptierte, besser gesagt: tolerierte man die Beibehaltung solcher Bräuche, nach dem Motto:
was nich’is, kann ja noch werden.
Oder: Besser ein etwas merkwürdiger Katholik, als gar kein Katholik.
Dass die Amtskirche jetzt einschreitet, zeigt doch, dass man dort die Grenzen (zur Rechtgläubigkeit) klar erkennt …
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#47   Christian Hüller   15:31:11 | Freitag, 18. August 2006
Ad Maledicat
Um Missverständnisse zu vermeiden:
Himmler, dieser Ex-Geflügelzüchtermassenmörder, bewunderte
die Jesuiten (straffe Organsiation; absolute Bekenntnistreue; verlässliche Papsttruppe).
Dass er selbst ein Apostat war, ist doch gar kein Zweifel.
Man kann auch von seinem Gegner lernen.
Redaktion benachrichtigen Was kann die Schule in der Sexualerziehung wirklich leisten?
#32   Christian Hüller   15:07:44 | Freitag, 18. August 2006
Ad FritzG
Sie wollen mich nicht verstehen, weil S i e sich dazu entschlossen haben.
Akzeptiert.
Das nennt man „offen“ und „liberal“.
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#45   Christian Hüller   13:58:32 | Freitag, 18. August 2006
Ad Maledica
Falls Maledica ein Tradi ist: Hut ab…
(Aber vielleicht sollte ich diese Etikette ohnehin ablegen, bei einigen ist’s halt klar erkennbar).
Aus allen zugänglichen Dokumenten (Tischgespräche Hitlers usw.) geht klar hervor, dass Hitler die kath. Kirche vernichten wollte – und er sich dieses Vernichtungswerk für die Zeit nach dem Krieg aufheben wollte, um die Bevölkerung nicht zu verschrecken.
Die SS, der sog. Schwarze Orden, hatte zwar sein Vorbild im Jesuitenorden, aber der finale Gegner war klar: die kath. Kirche.
„Kath. Mief“, weltanschauliche Konkurrenz, Bibel einschließlich des Alten Testaments, der Judenchrist Paulus, Jesus selbst, der – entgegen skurilisten Behauptungen – kein Arier war – all das passte den braunen Horden nicht in’s Bild.
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#5   Christian Hüller   13:37:10 | Freitag, 18. August 2006
Inkulturation
Wenn das Christentum irgendwo hingetragen wird, wo ursprünglich andere Kulte vorherrschten, kommt es, sofern man auf Feuer und Schwert verzichtet, fast zwangsläufig zu einer „Inkulturation“.
Das ist gewissermaßen unvermeidbar und Ausdruck dessen, dass die christliche Lehre in der Tat verinnerlicht, angenommen, rezipiert wurde.
Was sich daraus nun für die Tradis erschließt, kann ich nicht erkennen.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#91   Christian Hüller   13:12:53 | Freitag, 18. August 2006
Aufklärungsbedarf
Wer ist das?
Ein Großinquisitor?
Ein Sodomist?
Sie müssen mich bornierten Ignoranten hier schon aufklären…
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#89   Christian Hüller   12:48:59 | Freitag, 18. August 2006
An die Stimmen aus der Dunkelheit
Wie heißt es doch in Dei Verbum so schön:
„Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (5): es wächst das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben; denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen.“
Merken Sie was: Es gibt einen Fortschritt bezüglich der Deutung auch älterer Verlautbarungen.
Das ist eine höchstlehramtliche, allgemeinverbindliche Verlautbarung.
Aber diesen Fortschritt leugnen Sie ja wohl, … arbeiten lieber mit Denunziationen und unbewiesenen Anschuldigungen.
Was Sie in Wirklichkeit wollen ist doch klar:
eine Rückkehr in’s Mittelalter.
Aber die wird’s nicht geben, Freunde, denn die Vorsehung wird das zu verhindern wissen.
Zitieren Sie endlich Originaltexte und besudeln Sie uns nicht länger mit mutmaßlich unzutreffenden Hinweisen auf irgendwelche angeblichen Verlautbarungen aus der ruhmreichen Vergangenheit.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#79   Christian Hüller   11:18:03 | Freitag, 18. August 2006
Ad Athanasius
Jesus hat das Alte Testament obsolet gemacht.
Soso.
Da lesen Sie halt mal Dei Verbum und bleiben nicht ständig bei Konzilien aus dem 15. Jd. hängen…
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#22   Christian Hüller   10:29:12 | Freitag, 18. August 2006
Ad FritzG
Womit meine Erklärung wohl völlig zutreffend gewesen sein dürfte…
Redaktion benachrichtigen Das kleine Volk, das im Lauf der Geschichte immer gieriger wurde
#55   Christian Hüller   03:57:40 | Freitag, 18. August 2006
Die Switzer
Im Übrigen will ich mich jetzt mal klar zum Thema äußern,
das durch den Artikel vorgegeben ist, erwarte aber keine Reaktion, da die Diskussion hier offenbar irgendwie abgedriftet ist… (hab’ selbst daran mitgewirkt)
Die Switzer ham’s einfach schlau gemacht.
Sich schön brav aus Europa rausgehalten und für die betugten Europäer einige tolle Nummernkonten bereit gestellt.
Immer wieder kriegen deutsche Unternehmer Anrufe von
switzerischen Banken – hört man.
Im Angebot: Überdurchschnittliche Vermögensausschüt- tungen vorbei am dtsch Fiskus.
Gewusst wie!
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#64   Christian Hüller   03:06:52 | Freitag, 18. August 2006
Ad FritzG
Also das mit dem Schwanz sehe ich Ihnen nach, eine M… hab’ ich nämlich nicht.
Inhaltlich stimme ich Ihnen zu: Sie sind mir auf den S…
getreten.
Man sollte meine Beiträge schon genau und im Zusammenhang mit dem kommentierten Originalartikel lesen, bevor man mich hier als „verbohrten Prudisten“ oder
„Keuschheitsfanatiker“ abtut.
In einem Punkt dürften wir uns – wenigstens – einig sein,
dass nämlich matt ziemlich „matt“ ist, „matter“ sogar als ich dachte …
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#62   Christian Hüller   02:25:49 | Freitag, 18. August 2006
Matt: Sie sind ein unverbesserlicher „Tradi“
Matt, mit diesen Aussagen stehen Sie eindeutig außerhalb der Kirche.
Jetzt muss ich Ihnen doch klipp und klar anraten:
Lassen Sie sich exorzieren.
Und dass Sie ein Tradi sind, und zwar ein ganz besonders
hartnäckiger, das werden Sie doch hier wohl kaum bestreiten wollen.
PS: Für alle, die’s nicht wissen:
Tradi steht für Traditionalist. Weiteres dazu unter einschlägigen Lexikonartikeln.
GS 22:
Das Christusereignis wirkt in alle Menschen guten Willens: Christus ist für alle Menschen gestorben.
Salus in Christo. Amen.
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#60   Christian Hüller   01:42:38 | Freitag, 18. August 2006
Vat. II und das Heil
Es gibt hier in diesem Forum zwar auch einige tradions- und geschichtslose Fritzchen ohne Überzeugung – gell FritzG? –, deren Meinung ich überhaupt nicht teile, dennoch einige Tipps auch an die Tradi-Adresse:
NA 2:
Es gibt das Wahre und Heilige auch in anderen Religionen
Alles was gut und heilig in anderen Religionen ist, muss entsprechend gewürdigt und geachtet werden.
NA 4:
„Gewiss ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern.“
LG 9:
„Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen (12). […] Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird (13). Das schließt n i c h t aus, dass außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen.“
Das ist zwar eine klare Botschaft an die Tradi-Leute, aber auch andere zeitgeistige Leute gänzlich o h n e Tradition können sich hieran sicherlich erfreuen. :-)
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#20   Christian Hüller   01:23:10 | Freitag, 18. August 2006
Ad Fritzchen
Tja, dann wissen Sie Schlaumeier offenbar besser Bescheid
als ich.
Vielleicht haben die Tradis ja doch Recht.
Was glauben S i e denn, woher die Ablehnung der staatlichen Sexualerziehung seitens der Tradis kommt?
Haben S i e da eine bessere Erklärung?
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#37   Christian Hüller   23:46:27 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad blueberry
Möchte nich’ wissen, wer hier sonst noch im Suff
irgendwelchen Scheiß :-# loslässt.
:-)
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#106   Christian Hüller   23:44:41 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Dr. Christoph Heger
Der Leser möge urteilen…
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#49   Christian Hüller   23:38:53 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Matt, den Freund der Juden
Maria, Jesus und die Juden.
Ja Maria war eine Jüdin.
Aber die hat sich nicht zwangsmissionieren lassen.
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#35   Christian Hüller   23:32:07 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad blueberry
Meinen Sie nicht, dass Sie jetzt eben gerade einen Offenbarungseid über Ihre e i g e n e n Hobbies
abgeleistet haben?
Nich????
Ich schoooooon.
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#47   Christian Hüller   23:29:52 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Graf von Galen
Konkret: Zitieren Sie doch bitte, was das Florentinum über das Heil der Juden gesagt haben will.
Bitte…
Ich brauche hier wohl Nachhilfe. Bin aber lernfähig, (im Gegensatz zu den verstockten Häretikern).
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#45   Christian Hüller   23:18:34 | Donnerstag, 17. August 2006
Weihrauch; Weihrauch!!!!!
Matt, hol’ schon mal den Weihrauchkessel her!
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#43   Christian Hüller   23:03:44 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Graf v. Galen
Sie meinen also, wir sollten die Juden zwangsmissionieren…, damit ihre Seelen gerettet seien?
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#34   Christian Hüller   22:16:52 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Matt: Über die Opfer der Großkirche
Ich weiß Matt, Lefebvre ein armes Opfer gegen den Rest der Welt…
Das ist schon beruhigend.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#31   Christian Hüller   22:03:49 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Matt: die bösen Juden
Sie verurteilen hier pauschal die Juden als „böswilligen“ Haufen. Damit sollten Sie äußerst vorsichtig sein.
Zunächst mal: Es waren ja wohl nicht d i e Juden, die Jesus an’s Kreuz gebracht haben, sondern in erster Linie die Sadduzäer u n d die Römer. (Die dürfen Sie dann auch nicht vergessen, wenn schon, denn schon, in Ihren Ausführungen).
Zweitens: Jesus sah sich zunächst nur zu den Juden gesandt. Dass dann das Heil der christliche Lehre auch zu den Christen kam, verdanken wir, merken Sie sich das: v e r d a n k e n wir den „treulosen Juden“, die die Botschaft Jesu Christi nicht angenommen hatten.
Nachzulesen im Römerbrief. Aber mit dem Apostel Paulus haben Sie offenbar ein Problem.
Es gibt da einen gewissen „Tradi“, der rät solchen wie Ihnen zum Exorzismus.
So weit will ich jetzt nicht gehen, aber Sie sollten wirklich Abstand nehmen von einem pauschalen Antijudaismus.
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#104   Christian Hüller   21:21:46 | Donnerstag, 17. August 2006
Religion und Religionsfreiheit
Dr. Heger, diesmal liegen Sie nicht ganz richtig.
Das Beindruckende am Vat. II ist gerade, dass es von einer solchen Definition eben nicht zurückschreckte.
So versteht das Vat. II in Nostra Aetate unter „Religion“ alle Sinnsysteme, die Antwort auf die Fragen geben:
„Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was die Sünde? Woher kommt das Leid, und welchen Sinn hat es? Was ist der Weg zum wahren Glück? Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen?“
– und nennt dann beispielhaft die großen Weltreligionen.
Um letztere geht es dem II. Vatikanum, nicht um irgendwelche Sekten …
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#18   Christian Hüller   20:36:18 | Donnerstag, 17. August 2006
Pornographie statt Biologie?
Da das Thema so interessant ist, will ich auf die letzte Frage antworten: Es gibt Menschen, die befürchten, auf diese Weise fände in der Schule eine – in der Tat – bedenkliche pornographische Unterhaltung statt, sozusagen
Exhibitionismus und Vergötterung der Sexualität im Unterricht. Damit verbindet man Enthemmung und (einen Anreiz zur) Schamlosigkeit.
Die Motive sind also klar und insoweit verständlich. Die
Frage ist nur, ob eine nackte Frau im Biologiebuch schon pornographisch ist.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#187   Christian Hüller   19:03:18 | Donnerstag, 17. August 2006
Ein Konzil ist kein Theater
Mit der pauschalen Ablehnung des letzten „sacrosanctum concilium“ schießt dieser Verfasser „gutbayerischer Schmankerl“ wohl deutlich über’s Ziel hinaus.
Die Beschlüsse eines Ökumenischen Konzils wurden bislang noch nie aufgehoben.
Also keine Grund zur Panik. Schmankerl bleibt Schmankerl. Konzil Konzil, gell?
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#112   Christian Hüller   17:33:58 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Benedikt
Kein Recht wohl, aber ein diesbezügliches Recht eröffnende oder verweigernde Bestimmungen, die zu ändern Papst und Konzil durchaus berechtigt sind…
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#13   Christian Hüller   16:43:39 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Elendster Sünder
Ich glaube, Sie haben eben versehentlich ein Mitglied der falschen Loge angegriffen. :-|
Der gehört nämlich der Tradi-Italienerloge an.
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#107   Christian Hüller   15:41:42 | Donnerstag, 17. August 2006
Ad Benedikt
Gerne verweisen Befürworter des status quo in Sachen Zölibat auf den Mitgliederschwund jener Christengemeinschaften, die diese Einrichtung nicht kennen.
Ich denke aber, dass, trotz der volkstümlichen Bewunderung für den „reinen und unbefleckten Priester“ – die Durchsetzung des Zölibats wurde ja, dies zur Information, durchaus auch vom Volk gewollt –, der Mitgliederschwund dieser Christengemeinschaften seine Ursache nicht im – nicht – vorhandenen Zölibat hat.
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#5   Christian Hüller   15:20:34 | Donnerstag, 17. August 2006
Insgesamt ein durchwachsener Ansatz
1. Vertrauen in angemessene Sexualaufklärung durch die Eltern.
Nicht immer gerechtfertigt.
2. Trennung von Jungen und Mädchen bei der Sexualerziehung.
Nicht notwendig bzw. – sofern instruktiv herbeigeführt – sogar eher unangemessen, weil es Verklemmtheit fördert. Verklemmtheit – ich rede nicht vom Schamlosigkeit – kann aber nicht das sein, worauf christliche Sexualerziehung hinaus will (vgl. Gen 2,20; 2, 23f).
3. Vermeidung photographischer Darstellungen oder anatomischer Details.
Wohl eher eine Sache des Biologieunterrichts. Insgesamt
eher unbegründet und fragwürdig: Mann und Frau sollten schon wissen, mit wem sie es – rein körperlich – zu tun haben.
4. Vermeidung der Stimulierung von Neugierde und Phantasie.
Unbegründet. Sexualität lebt von Phantasie. War so, ist so, bleibt so.
Vgl. Buch der Sprichwörter und andere Bibelstellen.
Ganz nebenbei: Wer Dinge auslässt und unter den Tisch kehrt, fördert die Neugierde vielleicht mehr als ihm lieb ist.
5. Beachtung der „moral. Ebene“
Suuuper. Hier treffen wir uns – ich dachte schon, wir werden uns gar nicht mehr treffen, der christliche Erzieher und ich.
Sinn und Zweck, Chancen und Risiken der Sexualität müssen thematisiert werden, ohne dass die Dinge zu banalisieren und ihrer unbedingten, „ehrfurchtsge- bietenden“ Relevanz zu entkleiden sind.
Redaktion benachrichtigen Angemessene Ehrfurcht
#13   Christian Hüller   14:16:06 | Donnerstag, 17. August 2006
Lösung erscheint mir ziemlich dümmlich
Aus alten, anerkannten und neuen, anerkannten Riten etwas Neues schaffen zu wollen, löst das Problem nicht, sondern verdoppelt es.
Die Anhänger beider Riten haben dann nur einen Grund mehr, sich gegenseitig zu bekriegen und sich der wechselseitigen Übervorteilung zu verdächtigen.
Abgesehen davon: Vom Volk anerkannte Riten müssen wachsen – und können nicht auf dem Schreibtisch entworfen werden.
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#102   Christian Hüller   23:53:36 | Mittwoch, 16. August 2006
Ad Athanasius: Redet Puchil hier nur Müll?
Es gibt durchaus bedenkenswerte Gründe gegen den Pflichtzölibat.
Ich fand es übrigens interessant, dass, als die Angelegenheit neuerlich von dtsch. Bischöfen diskutiert wurde, wohl auch finanzielle Gründe für die Beibehaltung des Zwangszölibats angeführt wurden.
Die Kirche könne sich (so viele) Priester mit Familie einfach gar nicht leisten, wurde da argumentiert.
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#99   Christian Hüller   22:46:20 | Mittwoch, 16. August 2006
Ad Puchil
Der Zölibat ist keine Einrichtung göttlichen Rechts insofern, als aus der Bibel nicht zwingend hervorgeht, dass Priestertum und Zölibat unbedingt zusammengehören.
D.h. aber nicht, dass der Zölibat nicht sinnvoll wäre.
Bedenken Sie hierbei auch, dass Preistermangel eher eine Erscheinung der westlichen Gesellschaft ist, die kath. Kirche aber global denken muss.
Was spricht Ihrer Meinung nach für die Abschaffung des Zölibats?
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#97   Christian Hüller   22:06:57 | Mittwoch, 16. August 2006
Ad studentes
Ad Benedikt:
Vielen Dank für den klärenden Hinweis. Das Amtsverständnsi der Protestanten ist in der Tat ein anderes, so dass man die Ämter und deren Begründung nicht ohne Weiteres vergleichen kann.
Ad Puchil:
Auch Ihre pauschale Infragestellung einer biblischen
Grundlegung des Zölibat ist so nicht zutreffend.
Es ist nun mal unstrittig, das Ehe und Dienst am Volk Gottes in einen Widerspruch zueinander treten können.
Ganz Christus und seiner Kirche gehören zu wollen und ganz der sorgende Familienvater sein zu wollen, das mag funktionieren, aber Zweifel sind hier durchaus angebracht (vgl. Mk 9, 34; 10, 21.43).
Mt 19, 12 ist eindeutig: Es gibt eine Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen.
Der Apostel Paulus hat die Ehelosgkeit selbst empfohlen.
Was sagen Sie jetzt dazu?
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#93   Christian Hüller   19:17:49 | Mittwoch, 16. August 2006
An Puchil2
Sie sind mir vielleicht ein seltsamer Vogel – reden über das
nach der Schrift unzulässige Frauenpriestertum und lassen das aus, worüber man in der Tat ernsthaft diskutieren könnte und was Sie in Ihrem Leben offenbar schon einmal schwer berührt, um nicht zusagen: aus der Bahn geworfen hat: den Zölibat.
Tipp an Sie: Reden Sie darüber – und nicht über etwas, was es nach der Schrift nicht geben kann und in der kath. Kirche, so wie Gott will, auch niemals geben wird.
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#42   Christian Hüller   12:32:14 | Mittwoch, 16. August 2006
@Unschuld
Da bin ich nicht generell ihrer Meinung.
Wir wollen uns hier ja nicht nur gegenseitig bestätigen, denn das wäre langweilig und brächte keinerlei Erkenntnisfortschritt.
Zustimmen kann man ihrem Anliegen allenfalls bei solchen
Leuten, die wirklich keinerlei Argumente bringen und einfach nur blöd und beleidigend daherreden.
Aber solche löscht die Redaktion ohnehin, oder?
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#76   Christian Hüller   10:43:23 | Mittwoch, 16. August 2006
@Puchil2
Also jetzt wird’s hier langsam lustig.
Das Glaubensbekenntnis ist Ausfluss und Verdichtung der göttlichen Offenbarung, festgehalten im Kanon der Hl. Schrift und uns zur unverfälschten Weitergabe anvertraut.
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#74   Christian Hüller   10:31:57 | Mittwoch, 16. August 2006
@Puchil2
Jetzt haben Sie sich aber entlarvt:
„menschliche Satzungen“.
Das schlägt ein.
Ich merke doch immer wieder, dass Leute, denen es an der rechten konservativen Gesinnung fehlt, ein Problem mit den Fundamenten unseres Glaubens haben.
Und darin liegt wohl auch die Crux. Leider.
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#71   Christian Hüller   10:04:59 | Mittwoch, 16. August 2006
@Puchil2
Bitte beantworten Sie auch meine Fragen –
da müssten Sie dann nämlich Farbe bekennen.
Bezüglich des Diakonats darf ich Sie darauf verweisen, dass dieses Amt seit dem II. Vatikanum aufgewertet wurde.
Das Amt des Diakons, wie es sich seit dem II. Vatikanum darstellt, ist nicht mehr das, welches es vor dem Konzil in der Tradition der Kirche war.
Damit ist im Hinblick auf weitere Modifikationen äußerste Vorsicht angeraten.
Die kath. Kirche ist schließlich kein Experimentierfeld für irgendwelche Freilandversuche.
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#69   Christian Hüller   09:46:46 | Mittwoch, 16. August 2006
@Puchil2
Sie erweisen sich in diesem Forum ja als harter Vorkämpfer der Rechte der Frau, die in der Kirche offenbar immer noch zu Unrecht unterdrückt wird.
Hierzu habe ich, wie mehrfach geäußert, eine dezidiert andere Meinung. Ich kann man mir schon vorstellen, dass einige Altbischöfe gerne Frauen als Diakone hätten – angesichts des allgemeinen Priestermangels.
Und wo wollen Sie aufhören?
Wollen Sie dann irgendwann, entgegen den eindeutigen Bestimmungen der Schrift, Frauen auch zum Bischof ordinieren (lassen)?
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#96   Christian Hüller   09:35:04 | Mittwoch, 16. August 2006
Ad Benedikt
Letzteres dürfte entscheidend sein. Selbstverständlich konnte es den Konzilsvätern nicht egal gewesen sein, welcher Religion man angehört.
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#65   Christian Hüller   01:20:55 | Mittwoch, 16. August 2006
Jaja, die bösen Pastoralbriefe
Allen östlichen Aus- und (Fehl?)deutungen zum Trotz, führt doch bereits eine einfache, sozusagen: „unbefleckte“ oder „vorwissenschaftliche“ Lektüre des ersten Timotheusbriefes zu der an sich wenig überraschenden Erkenntnis, dass offenbar bereits die frühchristlichen Gemeinden in der Hand von Männern waren. Geschadet haben wird es nicht, sonst könnten wir diesen Brief heute nicht mehr lesen. Man wird also völlig ohne Häme sagen müssen: „Männer, ihr habt eure Sache gut gemacht.“ (Jetzt darf ich auch mal grinsen, aber ohne Spott.) Da ist vom Bischof der Rede, der ein Mann sein soll, freilich „ohne Tadel“, „nüchtern“, „besonnen“ usw. Ähnliches wird vom Diakon verlangt. Ach ja: Diakonissen werden nicht erwähnt. Auch keine „Priesterinnen“ oder „Bischöfinnen“. Damit haben solche christlichen Gemeinschaften mit weiblichen Amtsträgern, die sich ansonsten dem Schriftprinzip verpflichtet sehen, bekanntlich ein Problem – und natürlich auch eine äußerst schlaue Lösung: die Pastoralbriefe seien „katholische Episteln“, die deutlich machten, dass sich in den Gemeinden schon bald nach Paulus die patriarchalische Amtsstrukturen der umgebenden, antiken Gesellschaft durchgesetzt hätten, was zu einer Verfälschung der eigentlichen Absicht des historischen bzw. irdischen Jesus geführt habe – wobei man natürlich genau weiß, was der irdische Jesus diesbezüglich wollte … (siehe Bussmann & Co).
Redaktion benachrichtigen „Eher brenne ich den Sender nieder“
#1   Christian Hüller   15:01:14 | Dienstag, 15. August 2006
Die Bilder sagen alles
An alle weiblichen Verklärer des Frauenpriestertums:
Schauen Sie sich doch mal genauer die Bilder dieses Artikels an.
Haben Sie den Eindruck, dass diese Frauen mit ihrem nützlichen und heilbringenden Dienst in der Kirche unzufrieden sind?
Also ich nicht.
Vielleicht sollten Sie ein solches Frauenkloster einfach mal besuchen.
Da könnten Sie was lernen, was säkularen Karriereplanungen in der Kirche fundamental entgegensteht.
Gruß
Redaktion benachrichtigen Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?
#9   Christian Hüller   13:29:09 | Dienstag, 15. August 2006
Grass den Artikel zuschicken
Ätzender Artikel. Schade, dass ihn die Linke wohl nicht lesen wird.
Geht er nun unter die Gürtellinie?
Dazu denke ich: Wer hart austeilt, muss auch einstecken können, zumal die Kritik hier klar vorherzusehen war.
Was man jetzt erwarten könnte seitens des Altlinken, wäre eine angemessene Entschuldigung für Entgleisungen gegenüber solchen wie Kiesinger @ Co.
Die haben ihrem Deutschland auch gedient, aber nicht bei der SS.
PS: Grass den Artikel zuschicken.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#55   Christian Hüller   12:50:17 | Dienstag, 15. August 2006
Schrift begründet keinen Anspruch
Paulus wurde nach der Schrift vom Auferstandenen berufen und gesandt. Das ist klar und eindeutig belegt. Daraus lässt sich aber kein Anspruch der weiblichen Christen auf das Weiheamt ableiten. Auch aus der Sendung der Maria Magdalena lässt sich ein solcher Anspruch nicht ableiten:
Sie gehörte eben nicht zu den Zwölfen, deren priesterliche Sendung wiederum klar und eindeutig belegt ist (vgl. Mk 3, 14; 16, 14f). „Apostola Apostolorum“ ist ein Ehrentitel und begründet dies ebenfalls nicht, zumal die Schrift hier den Rahmen für die Deutung setzt.
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#50   Christian Hüller   10:54:56 | Dienstag, 15. August 2006
Atheistenmoral trägt nicht
Dr. Christoph Heger ist zuzustimmen, was sein frei zitiertes Nietzschezitat betrifft.
Kein Gott – keinde bindende Moral. Nietzsche, kein Doofer, hat das klar gesehen.
Und: Was ist das für eine Moral, die die Atheisten hervorgebracht haben?
Die Moral des Kollektivs (UDSSR), die Moral des real nicht existierenden Sozialismus.
Darauf kann ich echt verzichten.
Gerade im Hinblick auf die Abtreibung zeigt sich auch, was Dr. Christoph Heger ebenfalls klar herausgestellt hat, wohin verirrte Moralvorstellungen jenseits der christlichen Lehre hinführen…
Der Hinweis auf die US-Gefängnisse untermauert nur meine These, dass nur die gottgebundende Moral letztlich trägt und Halt gibt.
Gruß
Redaktion benachrichtigen Rückkehr nach Rom?
#19   Christian Hüller   03:01:59 | Dienstag, 15. August 2006
Bekennende Gottlose und Forumsnihilisten
Ich glaube, diesen ErGeric oder wie der heißt schon einmal in irgendwelchen christlichen Postings zur Kenntnis genommen haben.
Dem Stil nach würde es jedenfalls passen.
Der Schreiberling damals war ein absoluter Nihilist. Mir hat es Spaß gemacht, mit ihm zu diskutieren. Andere Forumsteilnehme wollten ihn am liebsten ausschließen, weil er nicht von seinen atheistischen tlw. absurden und lebensverachtenden Äußerungen im Hinblick auf die Abtreibung lassen konnte…
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#94   Christian Hüller   02:43:19 | Dienstag, 15. August 2006
Auch noch mal ein Wort
Ich will mich hier auch noch mal äußern. Wie gesagt, ich halte das Anliegen der Pius-Bruderschaft im Hinblick auf die Hl. Messe für durchaus ehrenhaft. Der Impuls, der hiervon ausgeht, kann auch für die kath. Großkirche innovativ sei, udn zwar im Sinne einer (Teil-)Rückkehr zu einer vielleicht voreilig aufgegebenen Tradition.
Ich kann mir viele Lösungen vorstellen, wie diese Tradition für die Una Sancta wieder fruchtbar werden kann.
Nicht nachvollziehen aber kann ich diese in meinen Augen einfach nur dusseligen Vorbehalte gegen das Vat. II.
Bsp.1: Religionsfreiheit:
Die Tatsache, dass die Anhänger der Pius-Bruderschaft sich teilweise so vehement gegen Beschlüsse des Vat. II stellen, ist nichts anderes als Ausdruck positiver Religionsfreiheit. Wie aber kann man etwas bei anderen ablehnen, was man selbst so gern in Anspruch nimmt?
Bsp.2: Ökumene
Lohnt es sich, wenn sich Protestanten und Katholiken weiterhin die Köpfe einschlagen?
Oder sollten sich nicht vielmehr alle bemühen, sich in Bezug auf das Gemeinsame und Verbindende zu verständigen, was doch wohl viel eher den Vorgaben der Hl. Schrift entspricht?
Bsp.3: Liturgiereform
Ratzinger, pardon, Benedikt XVI. hat selbst zum Ausdruck gebracht, dass der tridentinische Ritus erlaubt ist und praktiziert werden darf.
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#47   Christian Hüller   02:28:51 | Dienstag, 15. August 2006
Atheismus und Moral
Lassen Sie mich nachdenken. Stimmt, die eigene Erfahrung lehrt es mich:
Leute mit atheistischer Grundhaltung haben auch ein Problem mit der Moral bzw. der Letztbegründung ihrer Werte.
Frei nach der Devise: es gibt keinen Gott, also tu ich was ich will – solange ich es kann.
Ich will jetzt nicht behaupten, dass dies auf Parsival zutrifft, aber, wie gesagt, es ist eine atheistische Tendenz.
Es ist jedenfalls kein Wunder, dass die Kommunisten im 20. Jd. abertausende von Toten auf ihrem (nicht vorhandenden oder Kollektiv-)Gewissen haben…
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#45   Christian Hüller   01:48:07 | Dienstag, 15. August 2006
Ad Parzifal
Ihren Lobpreis auf Grass kann ich nicht verstehen. Wer Adenauer, Kiesinger @ Co derart in den Dreck gezogen hat, wie der Mann mit Schnauzbart – nur um, dann 40 Jahre später herauszurücken, dass er selbst freiwillig Angehöriger der Waffen-SS wurde, hat ein Problem mit moralischen Standarts, das nicht zu übersehen ist. Man nennt das auch Doppelmoral. Großer Literat – noch lange nicht der Papst (würde der Katholik sagen, falls Sie verstehen, was ich meine).
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#61   Christian Hüller   00:32:41 | Dienstag, 15. August 2006
Was kommt noch?
Wieder mal so ein jämmerlicher Versuch auf der Basis einer beschränkten Exegese, das Frauenpriestertum zu rechtfertigen:
„Der hist. Jesus hat kein Amt verliehen“
(dagegen steht die Forschungsmeinung der allermeisten Exegeten)
– im gleichen Atemzug:
„Das Amt ist ein Ereignis der Kirche“
(als ob sich Jesus Christus und Kirche trennen ließen)
-oder: Geschlecht und Person seien zu trennen
(wenn von zwölf Jüngern des engeren Jüngerkreises zwölf davon Männer waren, kann das doch wohl kein Zufall sein)
Das nächste mal wird sicherlich ein apokryphes Evangelium aus dem Schlamm gezogen, um die Sache der „weibl. sakerdotalen Machtergreifung“ voranzutreiben …
Viel Glück dabei schon hier und jetzt! :-@
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#46   Christian Hüller   23:50:56 | Montag, 14. August 2006
Noch ein Wort zur Schrift…
Wenn Gläubige darauf verweisen, dass die höheren Weihen für Frauen aufgrund der Schrift für Frauen ausgeschlossen sind, wird ihnen meist vorgehalten, sie seien halt „unverbesserliche Fundis“ oder gar „Machos“, die die Zeitbedingheit dieser Aussagen nicht verstehen würden.
Dazu ist aus der Sicht des Glaubens zu antworten:
Die Hl. Schrift unterscheidet sich von Harry Potter, Jane Austen und Dan Brown dadurch, dass sie nicht bzw. auf keinen Fall – nur – zeitbedingten Anschauungen frönt, sondern Richtschnur für das Leben des Volkes Gottes bis zum Jüngsten Tag sein will.
Also müssen wir uns hüten, in eindeutige Aussagen irgendwas hineinzulesen, was da nicht steht, geschweige denn sollten wir uns auf unglaubwürdige Versuche einlassen, die HL. Schrift – verfälschend – auf aktuelle Verhältnisse hin zu adaptieren oder die Schrift nach den Maßstäben der säkularen Gesellschaft zu interpretieren.
Vielmehr sollte die Schrift der Maßstab für die Gesellschaft sein.
PS: Ich bin durchaus für Gleichheit und Gleichberechtigung, aber im Hinblick auf das Priestertum
gibt es da eben eine Ausnahme.
Alles andere wurde schon gesagt.
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#43   Christian Hüller   22:57:38 | Montag, 14. August 2006
An Aphrodite: Was die Schrift sagt…
Okay, Nachhilfe:
1 Tim 2, 11 -15
Kol 3, 18
(Vers 19 manchmal eine gute Erinnerung an die Männer)
Eph 5, 22 – 23
Mk 3, 13 -18
(eine Frau war nicht dabei).
Ich weiß, dass die Schrift machmal keinen Spaß macht,
aber da müssen wir durch, Aphrodite…
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#38   Christian Hüller   22:12:25 | Montag, 14. August 2006
An Aphrodite
„Außerdem: no risk, no fun!“
Gestalten Sie so auch Ihr Privatleben?
– Sie wären w a h r l i c h eine tolle „Priesterin“.
Da hätten wir als Gläubige alle einen „großen Spaß“ und am Ende … einen großen Scherbenhaufen.
Cavete!
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#32   Christian Hüller   21:44:29 | Montag, 14. August 2006
An Exbochumer
Das war jetzt wohl ein Eigentor. :-|
Meinungsfreiheit gilt auch für Andersdenkende. :-)
Norma normans ist die Schrift
– und die ist im Hinblick auf das Frauenpriestertum klar und eindeutig.
Kein Spielraum für solche Experimente. Sorry.
Die Kirche ist Braut des Herrn – das reicht doch.
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#90   Christian Hüller   16:33:28 | Montag, 14. August 2006
Konz. v. Trient:Ok – Pius-Bruder-Lehre auch?
Auch das Konzil von Trient verurteilt nicht pauschal alle Protestanten oder den Protestantismus, sondern eine „irrige Lehre über die Rechtfertigung“. Hiezu hat das Konzil festgehalten, was auch nach kath. Lehre unaufgebbar ist:
„Wenn aber der Apostel sagt, der Mensch werde „durch den Glauben“ [Kan. 9] und „umsonst“ [Röm 3,22 24] gerechtfertigt, so sind diese Worte in dem Sinne zu verstehen, den die katholische Kirche in beständiger übereinstimmung festhielt und zum Ausdruck brachte, nämlich daß deshalb gesagt wird, wir würden durch den Glauben gerechtfertigt, weil „der Glaube der Anfang des menschlichen Heiles ist“1, die Grundlage und Wurzel jeder Rechtfertigung, „ohne den es unmöglich ist, Gott zu gefallen“ [Hebr 11,6] und zur Gemeinschaft seiner Kinder zu gelangen; daß wir aber umsonst gerechtfertigt würden, wird deshalb gesagt, weil nichts von dem, was der Rechtfertigung vorhergeht, ob Glaube oder Werke, die Gnade der Rechtfertigung selbst verdient…“
Bezüglich der Rechtfertigungslehre haben Kath. Kirche und evang.-luth. Kirche eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der sie die bestehenden Gemeinsamkeiten im Hinblick auf die Rechtfertigungslehre festgehalten haben, so dass auch unter dieser Perspektive eine pauschale, feindselige Ablehnung des Protestantismus nicht angebracht erscheint.
Ich bitte darum, auch diese neueren Entwicklungen des Ökumenismus nicht gänzlich aus dem Blick zu verlieren, da man sonst, was die Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit anbelangt, …
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#87   Christian Hüller   11:42:04 | Montag, 14. August 2006
Eine zentrale Einsicht Luthers
Es geht nicht darum, Luther im Nachhinein zu einem Heiligen zu verklären.
(Das wäre ihm, ganz nebenbei, wohl selbst mehr als peinlich gewesen).
Aber um eine zentrale Einsicht des Protestantismus kommen wir nicht herum, dass nämlich „Lebendürfen“ und „Bestehenkönnen vor Gott“ unverdiente Gnade sind.
Punkt. Das ist wahr, bleibt wahr und wird immer wahr bleiben und kann inhaltlich nicht überwunden werden.
o^/
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#84   Christian Hüller   23:17:14 | Sonntag, 13. August 2006
Pius-Bruderschaft muss Vorbehalte gegenüber Vat. II aufgeben
Gegen ein zentrales Anliegen der Pius-Bruderschaft, nämlich die Erneuerung des tridentinischen Ritus, habe ich persönlich nichts einzuwenden, sofern sie diesen nicht als für die Gesamtkirche verpflichtend vorschreiben will.
Ich kenne etliche Menschen, die sich von diesem Ritus angezogen fühlen.
Er betont die Heiligkeit und Transzendenz Gottes sowie das Mysterium der Wandlung und wendet die Aufmerksamkeit weg von Gemeinde hin zum Priester als Vollstrecker der hl. Vollzüge, was per se nicht schlecht sein muss.
Sprache: Latein. Geht in Ordnung. Latein ist sowieso wieder stärker angesagt, auch an der Schule.
Man schätzt es wieder mehr – das Alte und Bewährte und erkennt die Irrungen und Wirrungen mancher Modernismen.
Das Heilige als „mysterium tremendum et fascinosum“ kommt im tridentinischen Ritus jedenfalls stärker zum Ausdruck als im neuen Ritus.
Der Amtsantritt des neuen Papstes, der der Tradition gegenüber sehr aufgeschlossen ist, bietet heute, hier und jetzt die Möglichkeit für die Pius-Bruderschaft, wieder voll in die Gemeinschaft der Kath. Kirche integriert zu werden.
Dazu ist es aber notwendig, dass sich die Gemeinschaft voll hinter die Beschlüsse des II. Vatikanum stellt, insb. ihre letztlich unbegründete Feindschaft gegenüber Ökumenismus sowie ihre Ablehnung der Religionsfreiheit aufgibt.
Gerade der scharfe Antiprotestantismus muss unbedingt abgelegt werden.
Die zentrale Einsicht des Protesantismus – sofern ich mir anmaßen darf, diese zu formzulieren –, dass n…
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#42   Christian Hüller   14:15:36 | Sonntag, 13. August 2006
Unterordnung der Frau – antimoderner Quatsch?
Ad „Elendster Sünder“.
Danke für den Hinweis.
Die Schrift ist im Hinblick auf die Rollenverteilung von Mann und Frau in der Tat ziemlich eindeutig.
Auffallend ist nur, dass sich die Äußerungen des Bibel auf das Privatleben und die christliche Gemeinde beschränken.
Im Hinblick auf das öffentliche Leben trifft sie keine eindeutigen Aussagen.
Das muss auch gesagt werden.
Gerade im Hinblick auf das Privatleben aber wäre schon viel gewonnen, wenn die Bibel mit ihren klaren Bestimmungen mehr beachtet würde.
Ich kann aus eigener leidiger Erfahrung nur bestätigen, wie es ist, wenn Frauen meinen, ihrem Gatten der Herr zu sein und die Domina zu spielen.
Das führt zu unglaublichen Verwerfungen mit offenkundiger Außenwirkung auch auf das öffentliche bzw. gesellschaftliche Leben.
PS: Ich bin und war noch nie verheiratet.
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#78   Christian Hüller   11:43:09 | Sonntag, 13. August 2006
Pius-Bruderschaft und Martin Luther – kein Gegensatz
Mir ist klar, dass es betreffende Anhänger schmerzt, wenn die Gemeinschaft, der sie anhängen oder die sie bewundern, von anderen als „Sekte“ bezeichnet wird, weil dieser Begriff negativ konnotiert ist.
Ohne mich hier in erschöpfende Ausführungen ergehen zu wollen, was eine Sekte ist -dazu wurde genug geschrieben – , erscheint der Begriff in Bezug auf die Pius-Bruderschaft doch gerechtfertigt.
1.) Quantitativ: Mehrere hundert oder allenfalls tausend Anhänger und nur ca. 400 Priester rechtfertigen diesen Begriff in Abgrenzung zum Begriff „Kirche“.
2.) Kirchenrechtlich: Lefebvre wurde 1988 vom Papst exkommuniziert, weil er ohne Zustimmung des Papstes einen Bischof weihte. Damit hat der Papst in einem formalen Akt bestätigt, was Lefebvre und seine Gemeinschaft vorher bereits vollzogen haben, nämlich die Gemeinschaft der kath. Kirche formal verlassen zu haben (mit der sie natürlich trotzdem weiterhin verbunden sind).
Sekte kommt von lat. secare = abschneiden.
Die Pius-Bruderschaft hat sich durch ihr Verhalten von der vollen Gemeinschaft mit der kath. Kirche abgeschnitten.
Um die Diskussion zu versachlichen, möchte ich aber angemerkt wissen, dass das Anliegen der Pius-Bruderschaft, die Sakralität der Messe zu wahren und damit die Transzendenz und Unverfügbarkeit Gottes zu betonen, durchaus ehrenwert und angemessen erscheint.
Aber dieses ehrenwerte und notwendige Anliegen wird ganz klar untergraben, wenn Anhänger der Bruderschaft in polemischer Weise gegen die völlig zutreff…
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#75   Christian Hüller   10:31:53 | Sonntag, 13. August 2006
Fekalsprache gehört nicht in dieses Forum
Ich zitiere:
>>Ihre Logik lässt grüssen. Halten Sie doch gefälligst den Maul, wenn Sie anti-römisch-katholischen Unsinn treiben wollen und den Luther-Apologet aushängen wollen. Indertat: die römisch-katholische pia unio FSSPX ist einer der größten Gegner der Lutherischen HÄRESIEN.<<
Ihre Ausdrucksweise lässt stark zu wünschen übrig.
Sie ist der Teilnahme an diesem Forum eigentlich nicht würdig.
Wenn Sie inhaltlich nichts zu sagen haben, dann schweigen Sie gefälligst, wie es auch der Apostel Paulus Leuten wie Ihnen dringend angeraten hätte.
Wahrheit geht vor Mitgliedschaft in einer Sekte.
Und noch einmal: Zügeln Sie Ihre Zunge, oder ich werde Ihren Ausschluss aus diesem Forum beantragen und Stragfanzeige erstatten.
MFG
Ein Mitglied der Una Sancta
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#22   Christian Hüller   04:15:13 | Sonntag, 13. August 2006
Emanzentum adé
Niemand wird bestreiten können, dass der Feminismus und die weibliche Emanzipationsbewegung zu gravierenden Fehlentwicklungen geführt hat.
Man denke an manche Emanzen, die in ihrem Eifer, es den Männern in allen Belangen gleich zu tun, zu brutalen Unterdrückern und unerträglichen Tyrannen geworden sind.
Da werden dann, nur um möglichst männlich zu erscheinen, die grundlegendsten ethischen Standarts über Bord geworfen bzw. eine Härte und Rücksichtslosigkeit an den Tag gelegt, die einen fragen lässt, ob der „Preis der Emanzipation“ damit nicht zu hoch gewesen ist.
Viele Emanzen leugnen nach wie vor, dass die gesellschaftliche Geschlechterrollen durch das biologische Geschlecht entscheidend geprägt sind (ich will ja gar nicht sagen: prädestiniert sind), obwohl selbst die Evolutionsgenetik hier mittlerweile zu klaren Ergebnissen gekommen ist.
PS für alle die’s interessiert: Schwarzer ist wahrscheinlich auch nur deshalb zur Emanze geworden, weil sie ein passendes männliches Pendant leider nicht gefunden hat.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Vernunft zu träumen beginnt, dann wird die Hölle geboren
#30   Christian Hüller   03:40:54 | Sonntag, 13. August 2006
Vernunft im Dienste der Barbarei
In diesem Forum wundert mich, wie oft doch und v. a. wie weit doch häufig die geäußerten Meinungen von den eigentlichen Themen der zur Diskussion gestellten Artikel abweichen.
Ohne hier eine Lanze für den Fideismus brechen zu wollen, ist der Artikel sicherlich eine heilsame Erinnerung daran, dass die Vernunft nicht das Allheilmittel war, als das sie die Aufklärer betrachtet haben (und selbst- ernannte Aufklärer noch heute betrachten).
Vernunft braucht (Bewertungs-)Maßstäbe, die sie nicht selber schaffen kann, sondern letztlich aus der Tradition nimmt.
Damit steht die Tradition in gewisser Weise vor der Vernunft.
Zumindest wird man sagen müssen, das beide aufeinander verwiesen sind.
Mit der Vernunft kann am letztlich alles begründen, wenn man nur will:
Im Dritten Reich glaubte man, dass es unwahrscheinlich vernünftig sei, alle Juden wegen ihrer angeblichen Weltverschwörung auszurotten.
Während der Frz. Revolution glaubte man, dass es äußerst vernünftig sei, möglichst viele Adeligen umzubringen…
In beiden Fällen stand die Vernunft im Dienste einer Ideologie, was erneut zeigt, wie wichtig es ist, sich mit Werten auseinanderzusetzen, die den „Vernunfturteilen“
zugrundeliegen.
MFG
:-]
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#73   Christian Hüller   03:15:10 | Sonntag, 13. August 2006
Lutherische Irrlehren oder irrende Piusbrüder
Ich zitiere aus dem Artikel:
>> Am vorletzten Sonntag schworen Sandmark und der befreundete lutherische Theologiestudent Joacim Svensson (19) mit der Hand auf dem Evangeliar den lutherischen Irrlehren ab. Ihre Exkommunikation wurde gelöst.<<
Wer hat denn diesen Quatsch geschrieben?
„Lutherische Irrlehren“ – Sekten-Bischöfe, die wirksam eine Exkommunikation lösen?
Wenn man von einer Irrlehre reden sollte, so liegen die Irrungen jedenfalls ganz bestimmt nicht oder zumindest nicht vorrangig bei Martin Luther, sondern bei der Pius-Gemeinschaft, die ohne tiefen und wahrhaftigen Grund die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche gebrochen hat und welche die Bestimmungen des II. Vatikanums und damit des letzten ökumenischen Konzils in Frage stellt.
o.O
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#59   Christian Hüller   02:55:38 | Sonntag, 13. August 2006
Mundkommunion als Ausdruck von Ehrfurcht?
Ich darf aus dem Artikel zitieren:
>> Innozenz I. schreibt über den Römischen Meßritus: „Wer nämlich weiß nicht, … daß das, was vom Apostelfürsten Petrus der römischen Kirche überliefert worden ist und bis heute behütet wurde, von allen bewahrt werden muß…?“<<
Falls Pater Pfluger zu dieser >>unvordenkliche[n] Tradition der Kirche<< auch die Mundkommunion rechnen möchte, darf ich deutlich darauf verweisen, dass die Tradition ihr Fundament in Jesus Christus haben sollte – und der wird seine Jünger beim Letzten Abendmahl kaum „gefüttert“ haben, um dies mal so deutlich zum Ausdruck zu bringen (auch wenn dies für die Ohren gewisser Frömmler vielleicht blasphemischklingen mag).
Es ist Ausdruck einer subordinationistischen, den Empfänger des Leibes Jesu letztlich degradierenden Grundhaltung, auf die Mundkommunion zu bestehen, zumal dieses Praxis aus hygienischen Gründen äußerst fragwürdig ist.
Christus spricht zu uns als seine Brüder; er will Brüder (und Schwestern), die ihm gleich werden sollen – keine Schafe, die ihm nicht gegenübertreten können.
Die angebrachte Ehrfurcht vor dem Leib Christi bedarf nicht eines Symbols der Unterwerfung und eines „Gefüttertwerdens“ durch geweihte Amtsträger.
Darüber würde ich gerne mal diskutieren, falls jemand anderer Meinung ist …
Gruß
PS: Kreuznet halte ich für eine gute Sache. o^/
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