Christian Hüller
Erstellt: 02:40:06 | Sonntag, 13. August 2006
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1.272 Lesermeinungen
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Ein altes Nazi-Nest – in Kopfing haben Priestervertreibungen Tradition
#101   Christian Hüller   08:40:43 | Donnerstag, 22. September 2011
Was vorliegend besonders gravierend wirkt:
Der Pfarrgemeinderat, also das gewählte Laiengremium der Gemeinde, stand hinter dem Pfarrer.
Der Bischof hat sich wie in ein *absolutistischer Monarch* über dessen Meinung hinweggesetzt, ohne sich ausreichend Mühe zu geben, den Sachverhalt zu verstehen und auf der Grundlage der Hl. Schrift zu beurteilen.
Er hat sich damit in gewisser Weise selbst desavouiert und dem Amt des Bischofs erheblichen Schaden zugefügt.
Kritiker, die selbst eher kaum in der Kirche zu blicken waren, haben einen frommen Priester „abgeschossen“ und es vermocht, den Bischof für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
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#99   Christian Hüller   06:58:16 | Donnerstag, 22. September 2011
>>Was also hat er falsch gemacht? Nichts…außer das er nicht der hellste ist und versteht was fast alle Pfarrer da draußen seid Jahren schon tun…<<
Fragt sich wirklich, wer hier nicht der „hellste“ war. Der Fall hat fast schon tragikomische Züge – von außen betrachtet. Für die Betroffenen war er freilich bitterernst.
Sprachlosigkeit von allen Seiten.
Aber der Bischof hätte hier anders reagieren müssen. Das steht für mich fest.
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#96   Christian Hüller   22:06:09 | Mittwoch, 21. September 2011
Also als Bischof hätte ich folgendes gemacht: die Denunzianten mit der Bußauflage dreier Vaterunser, eines Ave-Marias und zwölf „Magnae Culpae“ nach Hause geschickt.
Außerdem vorher ein Schweigegelübde unter Androhung der Exkommunikation bei entsprechendem Verstoß abgenommen.
Hier die Textversionen auf Latein, falls die deutsche nicht genügend zusagt:
„Ave Maria, gratia plena;
Dominus tecum;
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.
Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.
Amen.“
„Confiteor … quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione:
mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa …“
Das Vaterunser sollte man in jedem Fall auf Deutsch können.
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#94   Christian Hüller   21:47:26 | Mittwoch, 21. September 2011
Ich habe mir eben gerade mal angeschaut, über welch’schwerwiegende Misstände und Verfehlungen des Pfarrers – aus Sicht der Kritiker – news.at, eine zeitgeistfömige Netzzeitung zu berichten weiß:
>>Eine Aktionsgruppe wirft ihm vor, für „sektenähnliche Zustände“ verantwortlich zu sein. Ihre Mitglieder berichteten mehreren Medien, es komme immer wieder zu tranceähnlichen Zuständen, Weinkrämpfen oder sogar Christuserscheinungen bei den Anhängern Skoblickis. Die Kirche sei auch schon mal verriegelt worden, Gläubige würden vor dem Priester am Boden liegen.<<
Kommentar:
Das entspricht ganz und gar den Zuständen in einer charismatischen Gemeinde. Wenn dies bei den Evangelikalen passiert, regt sich kein Mensch darüber auf, aber die fromm (Vorsicht: Ironie) katholischen Denunzianten natürlich schon. Geistige Verengung nennt man das. Ich empfehle das Studium von Paulusbriefen, um sich über das Leben frühchristlicher Gemeinden zu informieren, bei denen es noch einen Glauben aus der Tiefe des Herzens g
>>Außerdem spreche er von unehelichen Kindern als „Kinder der Sünde“ […]. <<
Schlimm, schlimm, und doch ist es authentische Lehre der Kirche, dass der legitime Platz für den Geschlechtsverkehr die Ehe ist.
Dumm und lästig aber auch, diese völlig veralteten Anschauungen.
>>In einem Gespräch mit der Volksschuldirektorin soll der Pole deren Schule als „Teufelswerk“ und die Lehrkräfte als „vom Satan besessen“ bezeichnet haben.<<
Rundherum ehrlich der Mann …?
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#82   Christian Hüller   18:40:27 | Mittwoch, 21. September 2011
„Die Konsequenz könnte sein, dass polnische Diözesen in Zukunft keine polnische Priester mehr in die Diözese Linz schicken werden, eine Entwicklung, die interessierten Linzer Diözesankreisen durchaus entgegenkommen könnten.“
(www.kath.net/detail.php?id=33135)
Aha, das mag auch erklären, warum sich die anderen Priester dort nicht für ihn eingesetzt haben: er stört den Linzer Sonderweg. Man ist im Grunde genommen ganz froh, dass er gegangen wurde, denn er war ein lebendes Zeichen gegen die Verweltlichung der Kirche.
„Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst haben.“ (Joh 15,18)
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#22   Christian Hüller   12:05:19 | Mittwoch, 21. September 2011
>>Die Vertreibung eines Pfarrers auf einen Brief hin, der in dem Argument gipfelt: „Dem Pfarrer ist der Glauben an den lieben Gott wichtiger als der Friede im Dorf“ ist eine absolute Schweinerei und zeigt den Zustand der liberalen Amtskirche. In Linz haben die „Liberalkatholiken“ das Sagen. Ein abschreckendes Beispiel.<<
Ich meine nun, dass man die Amtsführung des örtlichen Bischofs doch einmal genauer unter die Lupe nehmen sollte und empfehle diese Diözese einer Visitation durch die Kleruskongregation.
Ich denke, es gibt auch in der Diözese Linz besorgte Mitchristen, die ein entsprechendes, sachliches und möglichst gut belegtes Empfehlungsschreiben an die zuständigen Behörden im Vatikan zu schreiben bereit sind.
Jedenfalls haben die Liebe zu Gott und die Wahrheit des Glaubens selbstverständlich Vorrang vor einem oberflächlichen Burgfrieden.
Dem Pack, das seinen Priester angeschwärzt hat, empfehle ich, sich warm anzuziehen, wenn die Hl. Inquisition der Diözese einen Besuch abstattet.
Redaktion benachrichtigen Kölner Kardinal beschimpft die Kirche
#48   Christian Hüller   22:11:04 | Donnerstag, 15. September 2011
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#56   Christian Hüller   02:35:01 | Sonntag, 8. August 2010
Nachwort …
Nein, Herr Hüller, Religion an sich macht Menschen nicht messbar besser oder schlechter. Aber sie liefert einen der am leichtesten entflammbaren Gründe, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen. „Mit Gott!“.
Deusexmachina/DDL hat womöglich recht gehabt.
Einfach gestrickte Menschen, die ihren Verstand nicht über ihre Emotionen stellen können sowie stark vom Herdentrieb gesteuert sind, sollten Abstand lassen von der Religion und lieber Märchen lesen oder Physik studieren. Ansonsten richten sie nur Schaden an und sind eine Gefahr für die Allgemeinheit.
Das gilt in Kleinen wie im großen, weltgeschichtlichen Zusammenhang.
Grüße an DDL ins Reich der Toten.
Er ist uns vorangegangen.
An kreuz.net kann man sehr gut ablesen, wie viel Hass und zweifelhafte Emotionen in JEDER Religion enthalten sind.
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#35   Christian Hüller   02:00:32 | Montag, 5. Januar 2009
Lüge nicht gleich Lüge …
Um die absurde Diskussion zu beenden, die im Begriff ist, das Andenken von Pius XII. zu beschmutzen, einige hilfreiche Textzitate an die verehrten Diskutanten:
Dietzsch: „Die Notlüge ist etwas, was auch im Christentum erlaubt ist. Thomas von Aquino erlaubt die Notlüge.“
Gründel: „Ich nehme ein Beispiel, was im Dritten Reich gewesen ist. Wenn in einem Waisenhaus NS-Judenverfolger gefragt haben: ‘Habt ihr auch jüdische Kinder?’ Die dortige Leiterin, eine Ordensschwester, wenn sie gesagt hätte: ‘Ja.’ Dann wusste sie, die Kinder wären des Todes gewesen, die wären verschleppt worden. Sie hat gesagt: ‘Wo denken Sie hin, wir haben das nicht, wir haben keine jüdischen Kinder.’ – Ich würde es in die Reihe der Notwehr stellen. Um ein Leben zu retten vor ungerechtem Angriff.“
Nicht jeder, der fragt, hat nämlich auch das moralische Recht, eine wahre Auskunft zu erhalten. Das biblische Gebot lautet: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten“, und dieser NS-Mann ist hier bestimmt nicht der „Nächste“ einer christlichen Ordensschwester, sondern eindeutig ihr Feind, weil ein Feind der Menschlichkeit. – Johannes Gründel möchte diese Art der selbstlosen und lebensrettenden Täuschung klar unterschieden wissen von den massenhaften und alltäglichen Betrügereien, die so gern als „Notlügen“ entschuldigt werden.
Quelle: www.dradio.de/…en/religionen/811362/
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#22   Christian Hüller   14:34:41 | Samstag, 3. Januar 2009
Pius XII., die Unschuldigen und Empörten
In memento Papst Pius XII.:
www.youtube.com/watch?v=b7unnXQWp4s&…
… an alle, die sich hier – rein zufällig – angesprochen fühlen.
:-D
Aber jetzt zur Sache:
Die Tendenz, nach dem Krieg nach irgendwelchen Sündenböcken zu suchen, war sehr stark, ebenso der Versuch, sich selber reinzuwaschen.
So wurde damals auch schon sehr früh die bemerkenswerte Dichotomie aufgebaut zwischen den Nazis und dem deutschen Volk, die sich in dieser Simplizität keinesfalls behaupten kann.
Gerade der Papst, der ja für sich selbst beanspruchte, der Stellvertreter Gottes zu, das Gute an sich zu verkörpern schien, war da ein pässlicher Sündenbock, um all die unverarbeiteten Schuldgefühle einem Einzelnen aufzuladen und sich sehr wohl zu fühlen in dem Gefühl, dass man selbst ja nicht versagt hat, oder wenn, dann jedenfalls weitaus weniger als die, die nicht versagen hätten dürfen, wie eben der Papst.
Ralf Hochhuth hat dementsprechend mit seinen kruden Unterstellungen nur ein weitverbreitetes Zeitgefühl
angesprochen.
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#194   Christian Hüller   02:55:03 | Sonntag, 25. Mai 2008
@ Ultramontanus
nisi ante finem vitae eidem fuerint aggregati, tantumque valere ecclesiastici corporis unitatem, ut solum in ea manentibus ad salutem ecclesiastica sacramenta proficiant
Was meinen Sie den macht den Leib Christi, den corpus ecclesiasticum, aus – Taufscheinchristen und fromme Kirchenliedsinger?
Eine solche Kirche ist ohne Substanz (Mt 7, 26); auf zwangsmissionierte Juden kann die Kirche sicherlich nicht bauen; und durch das beständige Beharren auf ihrem „Irrglauben“ werden sie zur Taufe sicherlich nicht hinbewegt.
Die wahre Herde Jesu Christi ist die, die tut, was er sagt
(Joh 10, 16; 14, 23; Mt 7,21).
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#192   Christian Hüller   02:08:46 | Sonntag, 25. Mai 2008
@ Ultramontanus; Stöhr
@ Ultramontanus
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben…“
Da in Mt 25,31-46 und Lk 16, 19-31 nicht von einem formellen Anschluss an die kath. Kirche geredet wird, muss der hier angesprochene Anschluss wohl metaphysisch (aber durchaus: wahr und essentiell) verstanden werden.
Wer der Kirche Christi letztlich zugehört, über den Tod hinaus, dieses Urteil überlassen wir getrost dem lieben Gott. Das II. Vatikanum spricht in diesem Zusammenhang von einer gestuften Mitgliedschaft bzw. Zuordnung zur Kirche Jesu Christi. Das Fundament der kath. Kirche ist eben diese Kirche Jesu Christi. Nicht alles in dieser ist der wahren Kirche gleichförmig, aber sie verfügt aber alle notwendigen Gnadenmittell, um – alle – Menschen der wahren Kirche zuzuführen.
Sie glauben doch wohl NICHT im Ernst, dass ein formaler Akt wie ein Kirchenbeitritt oder auch die Taufe die grundsätzlichen Bestimmungen in Mt 25 und Lk 16
aufheben kann?
@ Stöhr: Lk 16, 17 lesen.
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#189   Christian Hüller   01:30:42 | Sonntag, 25. Mai 2008
Hermeneutik
Das Konzil definiert in der Tat weiter:
„Sie zeigt also an, daß alle, die nach diesem Zeitpunkt die Beschneidung, den Sabbat und die übrigen Gesetzesbräuche beachten, vom Glauben an Christus ausgeschlossen sind und keineswegs des ewigen Heiles teilhaftig sein können, es sei denn, sie kämen einmal von ihren Irrtümern weg wieder zur Einsicht.“
Allen also, die sich des christlichen Namens rühmen, schreibt sie mit allem Nachdruck vor, zu jeder Zeit, sei es vor oder nach der Taufe, von der Beschneidung Abstand zu nehmen.’[…]“
Wenn mit der ersten Aussage (primär) die Juden gemeint wären, dürfte das Konzil dann nicht von denen sprechen, „die sich des christlichen Namens rühmen“; die Juden rühmen sich dieses Namens ja nicht.
Ihnen schreibt das Konzil so gesehen auch nichts vor.
________________________________________________________________
Sie sagen nun sicher, ich täte dem Konzilstext Gewalt an.
Ich tue dem Konzilstext aber keine Gewalt an, sondern versuche ihn vor dem Hintergrund der Offenbarung zu deuten, der Gesamtheit der Offenbarung (einschließlich der natürlichen), wohlgemerkt.
Denn die Wahrheit eines Textes, also auch eines Textes, bedarf der Deutung; eine Wahrheit, die gegen die verbindliche Offenbarung verstößt, verdient diesen Namen nicht.
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#187   Christian Hüller   00:44:15 | Sonntag, 25. Mai 2008
@ Ultramontanus
Sie müssen noch begreifen, dass man auch einen Konzilstext bzw. ein Dogma auslegen muss.
Nehmen wir doch gleich diese Aussage, an der Sie sich scheinbar kräftig hochziehen:
„Sie glaubt fest, bekennt und lehrt, daß die Gesetzesbräuche des Alten Testamentes bzw. des mosaischen Gesetzes, die man in Zeremonien, heilige Opfer und Sakramente einteilt, weil sie eingesetzt worden waren, um auf einen Künftigen hinzudeuten, zwar zu jener Zeit dem göttlichen Kult angemessen waren, bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus aber, auf den dadurch hingedeutet worden war, aufgehörtund die Sakramente des Neuen Testaments angefangen haben.“
Haben die Zeremonien, Opfer und Sakramente nach denm mosaischen Gesetz wirklich aufgehört ?
Ich würde doch sagen: Nein, es sei denn die Kirche litte unter MASSIVEN Wahrnehmungsstörungen, oder hätte einen wahrhaft blinden Glauben, den sie gemäß des I. Vatikanums aber für sich selbst ablehnt.
Also müssen wir die Aussage selbstreferentiell so deuten, dass das die angesprochenen „Gesetzesbräuche“ für uns Christen aufgehört und ihre Heilsrelevanz verloren haben, nicht zwangsläufig für die Juden.
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#183   Christian Hüller   00:08:44 | Sonntag, 25. Mai 2008
Sorry, nicht wirklich betroffen …
De fide et ratione (DH 3020) geht dann aber noch weiter …
So wachse denn und gedeihe in reichem und starkem Maße im Laufe der Zeiten und Jahrhunderte Erkenntnis, Wissenschaft und Weisheit sowohl in einem jeden als auch allen, sowohl im einzelnen Menschen als auch in der ganzen Kirche: aber lediglich der ihnen zukommenden Weise, nämlich in derselben Lehre, demselben Sinn und derselben Auffassung“.
Grundlegend für die Auffassung der Kirche ist die Offenbarung, die in zwei Quellen vorliegt, der Hl. Schrift und der heiligen Überlieferung.
Zu diesen „Quellen“ der Offenbarung sagt Dei Verbum, ebenfalls Kap. 2:
„Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu.“
Über das in der Hl. Schrift eindeutig Definierte gilt:
Gott aber kann sich nicht selbst verleugnen, noch <kann> jemals Wahres Wahrem widersprechen. (DH 3017)
Zu ihrer polemisch-„antimodernistischen“ Position vgl. DH 3019:
Deswegen ist es weit gefehlt, daß die Kirche der Pflege der menschlichen Künste und Wissenschaften Widerstand leiste; vielmehr unterstützt und fördert sie diese auf vielfache Weise. […] räumt sie ein: wie sie von Gott, dem Herrn der Wissenschaften [vgl. 1 Sam 2,3], ausgegangen sind, so führen sie, wenn sie in rechter Weise ausgeübt werden, mit Hilfe seiner Gnade zu Gott hin.
Redaktion benachrichtigen Frau Knobloch wird ausfällig
#178   Christian Hüller   22:52:38 | Samstag, 24. Mai 2008
@ Pro Germania
V II, Dei Verbum, dogmatische Konstitution über die Offenbarung, Kap. 2:
So führt die Kirche in Lehre, Leben und Kult durch die Zeiten weiter und übermittelt allen Geschlechtern alles, was sie selber ist, alles, was sie glaubt. Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (12): es wächst das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben; denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen.
Redaktion benachrichtigen Frau Knobloch wird ausfällig
#176   Christian Hüller   22:36:22 | Samstag, 24. Mai 2008
@ Ultramontanus
Lesen Sie Florenz auf dem Boden von V II. Eine Verkündigung, die nicht ankommt, aus welchen Gründen auch immer, kann kein Heil erschließen.
Redaktion benachrichtigen Frau Knobloch wird ausfällig
#171   Christian Hüller   14:56:39 | Samstag, 24. Mai 2008
@ Pro Germania
„Er wird jedem vergelten, wie es seine Taten verdienen: denen, die beharrlich Gutes tun und Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben, gibt er ewiges Leben, denen aber, die selbstsüchtig nicht der Wahrheit, sondern der Ungerechtigkeit gehorchen, widerfährt Zorn und Grimm. Not und Bedrängnis wird jeden Menschen treffen, der das Böse tut, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen; Herrlichkeit, Ehre und Friede werden jedem zuteil, der das Gute tut, zuerst dem Juden, aber ebenso dem Griechen, denn Gott richtet ohne Ansehen der Person.“ (Röm 2,6-11)
„Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.“ (Röm 2, 13)
Redaktion benachrichtigen Frau Knobloch wird ausfällig
#168   Christian Hüller   13:17:33 | Samstag, 24. Mai 2008
Nachgefragt …
Thomas hin, Thomas her:
Gott löst seine Bünde nicht:
„Unwiderruflich sind Gnade und Barmherzigkeit, die Gott gewährt.“ (Röm11, 29)
Wer hat jetzt Recht, Thomas oder Paulus?
Redaktion benachrichtigen Frau Knobloch wird ausfällig
#162   Christian Hüller   23:58:47 | Freitag, 23. Mai 2008
@ Pro Germania
Sie hätte Jesus sicher als erster aus dem Tempel gejagt, wegen abfälliger Äußerungen über den Jahwekult.
Gehen Sie in sich, Mann, oder muss Jesus noch die Peitsche www.youtube.com/watch?v=nXyDfbzyOcM holen?
Wollte Jesus den Jahwekult ausräuchern oder wollen das nur Sie?
Sie wollen es, Sie wissen es, und sagen es sogar völlig ungeniert.
Redaktion benachrichtigen Ein Pontifikat, das an Schattenseiten bereits viel zu reich ist?
#25   Christian Hüller   21:12:24 | Donnerstag, 17. April 2008
Feind gesichtet …
Okay, gut, jeder braucht seinen Feind. Schon klar. Die Frage ist bloß, was es für eine Alternative für den hiesigen Papst gibt oder geben sollte.
Gibt es die?
Wer ist es?
Ist es der heilige Franziskus als Mischung aus Popikone und Chez Guevara, transvestitisch-gendermäßig gleichgepolt, oder gar gleich das hl. Ökumenefrauenpowerdreigestirn?
Oder wer oder was?
Oh nein, das hat die Vorsehung verhindert.
Redaktion benachrichtigen Verkürzte Tradition + …
#3   Christian Hüller   10:32:17 | Sonntag, 6. Januar 2008
@ St. Georg
Wie wäre es mit der Annahme, dass Benedikt zwecks Größenanpassung mit dem guten Stück beim Schneider war?
Häh?
Redaktion benachrichtigen Populistischer Opportunismus
#19   Christian Hüller   00:20:27 | Samstag, 5. Januar 2008
Miss Kurdistane
Zu den Späßen verirrter Migrantenkinder:
www.youtube.com/watch?v=ikj4jVQ8Ozk
Gewisse Fehlentwicklungen, die sich in diesem Videoclip deutlich anzeigen, sind eindeutig strukturell bedingt.
Strafrecht im Sinne von bloßem Wegsperren bringt hier nichts.
Welches Freizeitprogramm böte sich denn für solche Hallodris an?
Ich denke, ein bisschen Arbeitsdienst könnte hier nicht schaden.
^-^
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#36   Christian Hüller   19:22:16 | Dienstag, 1. Januar 2008
@ Methusalix
Die Bibel ist für Muslime genau so wertloses Papier, wie für Sie, als eifernden Katholiken, der Koran.
Da liegen Sie aber wieder falsch. In zweifacher Hinsicht. ;-)
Das nur am Rande.
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#25   Christian Hüller   12:50:53 | Dienstag, 1. Januar 2008
@ Methusalix
Ein Embryo kann von sich aus GAR NICHTS tun. Er ist völlig vom Leib der Mutter abhängig. Stirbt die Mutter, stirbt auch er. Und bekommt die Mutter nichts zu essen, oder hat keine Luft zum Atmen, stirbt sie auch.
Diese Ihre Argumentation führt zu nichts. Die Mutter ist eine moralisches Subjekt, genauso wie der Embryo. Man darf beide nicht gegeneinander ausspielen. Oder ist die Luft oder das Essen mehr wert als die Mutter?
Das Potential zum ganzen Menschen hat schon eine Samen- oder Eizelle alleine.
Nein, die kann erst nach Vereinigung mit dem entsprechenden Pendant zum Menschen werden.
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#20   Christian Hüller   12:09:00 | Dienstag, 1. Januar 2008
@ Schön, dass Sie ein Relativist sind
Da Gott eins ist, gibt es auch nur eine absolute Moral. Das ist freilich ein Standpunkt, der sich mit ihrem relativistischen Sichtweise nicht vereinbaren lässt.
Wie aber nähern wir uns dieser absoluten Moral an?
Indem wir die Goldene Regel anwenden, die der Sohn Gottes den Menschen mitgegeben hat:
„Alles, was von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ (Mt 7, 12)
Sie würden, wenn Sie sich in einen Embryo hineinversetzen, erwarten, dass man Sie am Leben lässt, selbst wenn Sie aus einer Vergewaltigung hervorgegangen sind.
Wenn Sie nun sagen, als Embryo würde ich gar nichts erwarten, weil ich dann nicht denken könnte, sei Ihnen gesagt, dass der Embryo von sich aus alles tut, um am Leben zu bleiben – im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten.
Die Erwartung ist vorliegend also gleichzusetzen mit angeborenen „Überlebensprogramm“ eines Organismus, der das Potential zum ganzen Menschen hat.
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#15   Christian Hüller   21:57:48 | Montag, 31. Dezember 2007
Nix neues von Methu
Möglicherweise, wobei EINE verheizte Frau für eine Religion, die sich die Nächsten- und Feindesliebe auf die Fahnen geschrieben hat, schon zu viel gewesen wäre.
Also halten wir fest: Sie führen, wie Sie das häufig machen, das Beispiel hingerichteter Frauen im Kontext eindeutig unschuldig abgemetzelter Föten und ungeborener Babies an.
Ich will jetzt gar nicht fragen, wo Sie die unschuldigen Männer gelassen haben, sondern frage vielmehr, was Sie damit bezwecken wollen:
Wollen Sie damit das Gemetzel rechtfertigen – indem Sie ein Unrecht mit einem anderen, vergangenen „fiktiv“ aufwiegen?
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#10   Christian Hüller   18:24:37 | Montag, 31. Dezember 2007
@ Scheiterhaufenbrandbeschleunigerfetischist
Weltliche Gerichte haben, zumindest in Deutschland, weitaus mehr „Hexen“ auf dem Gewissen als die Hl. Inquisition.
Heute werden auch keine Frauen verheizt, sondern Embryonen und ungeborene Kinder.
Passen Sie mal Ihre Sensoren auf die neueste Zeit an, Sie abtreibungsbefürwortender Scheiterhaufenbrandbeschleunigerfetischist.
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#5   Christian Hüller   16:58:58 | Montag, 31. Dezember 2007
„Verbrauchendes“ Töten
Es geht nicht nur um Abtreibung, sondern auch um
„verbrauchende“ Embryonenforschung.
Vgl. hierzu:
www.kath.net/detail.php?id=18623.
Redaktion benachrichtigen Wie damals die Pest
#3   Christian Hüller   16:20:53 | Montag, 31. Dezember 2007
Der sterile Tod
wo immer die Mächte des Todes am Werk sind.
Diese Beschreibung scheint auf den ersten Blick etwas hochgegriffen, ist es aber nicht, wenn man näher hinschaut. Der Tod kommt heute nicht nur durch Krankheit, Unfall, Bomben und Granaten, sondern im Falle der Embyronen mit Reagenzglas und Pipette.
Der Tod tritt in der heutigen Gesellschaft oft im Namen eines höheren Zweckes auf – und er tötet auf sehr sublime Weise, verborgen und verschanzt hinter weißen Kitteln, bürokratischen, Legitimität vortäuschenden Regulungen und oft nur schwer durchschaubaren Ausbeutungszusammenhängen, angeblich zum Heil und Wohle aller, tatsächlich und im Endeffekt häufig nur zum Nutzen einer kleinen Minderheit.
Redaktion benachrichtigen Warum Priester in Afrika Aids bekommen
#36   Christian Hüller   21:46:43 | Freitag, 28. Dezember 2007
@ Lordland
So einfach, wie Sie sich das vorstellen, geht das nicht.
Die Kirche sieht sich hier berechtigt, eigene Gesetze zu erlassen. Der Zölibat ist jetzt schon freiwillig, falls Sie das noch nicht bemerkt haben sollten. Deswegen steht ihr Handeln nicht im Widerspruch zum Evangelium.
Alle Priester, die im Konkubinat leben, haben einmal das Versprechen der Ehelosigkeit gegeben.
Ob es sinnvoll ist, dieses Versprechen schon bei der Diakonenweihe
(m.W. n) abzunehmen, steht auf einem anderen Blatt.
Redaktion benachrichtigen Warum Priester in Afrika Aids bekommen
#32   Christian Hüller   21:31:11 | Freitag, 28. Dezember 2007
Das Alltägliche und die Norm
Das alte Reizthema: Zölibat. Um gleich zum Punkt zu kommen: Ja, es stimmt, Jesus hat den Z. nicht verpflichtend gemacht.
Aber er hätte sich wohl auch sehr über eine Kirche gewundert, in der dieser zum reinen Exotikum verkommen wäre oder würde.
Eine solche Kirche hätte sich nämlich zu sehr arrangiert mit dem Üblichen, dem Alltäglichen und ganz und gar Gewöhnlichen, jenseits dessen nur noch das vermeintlich Absonderliche, Abnormale steht, ja stehen muss.
Das Alltägliche aber war Jesu’ Sache nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein perverser Adventskalender
#13   Christian Hüller   20:57:50 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Dick und pervers …
Dieser dickliche Nikolaus mit seiner roten Schlumpfmütze ist doch auch von Walt Disney, also was soll’s?
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#48   Christian Hüller   22:56:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Wenn Ihre Frage einen ironischen Unterton haben sollte, lautet meine Antwort: 600 Jahren Geburtsabstand verlangen zumindest eine Chance.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#43   Christian Hüller   22:40:02 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus; Seminarist
@ Rudolfus: Demnach dürften aber auch das Christentum bzw. christlich geprägte Kulturen sich niemals gewandelt haben …
@ Seminarist: Der Priester steht im Mittelpunkt, insofern und weil er Christus auf besondere Weise zu repräsentieren hat:
In ihm und durch ihn soll Jesus Christus selber sprechen.
Er ist dies aber sicher nicht durch verbale oder körperliche Dominanz, sondern, wie Sie selbst gesagt haben, indem er der Gemeinde vorangeht und sie lenkt auf den gekreuzigten und auferstandenen Jesus hin.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#37   Christian Hüller   22:14:20 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Man muss abwarten, on der Islam hier nicht auch zu einer gewissen Wandlung in der Lage ist. Im Koran selbst finden sich zur Religionsfreiheit -vordergründig bzw. scheinbar – widersprüchliche Aussagen, die die Autoritäten des Islam hoffentlich dazu veranlassen werden, die Religionsfreiheit formal anzuerkennen. Das heißt ja noch lange nicht, dass man die Religionslosigkeit fördern oder gutheißen muss. Aber wahre Religionsausübung muss freiwillig sein, damit sie die Menschen in ihrem tiefsten Inneren selbst bejahen können.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#33   Christian Hüller   22:00:49 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Die Muslime praktizieren in vielen Aspekten eine archaische Religion, die den Menschen Gott und „das Gute“ klar vor Augen hält und den Willen Gottes(!) in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung stellt. Islamophobie ist meine Sache ist. Die Sozialisten fürchten sich zu Recht. Denn ihr ganzes Streben ist ohne Fundament.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#31   Christian Hüller   21:41:58 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
… was ich dann auch völlig begrüßen würde. Denn ein Monotheismus ist mir allemal lieber als korrupter Sozialismus.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#28   Christian Hüller   21:25:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Gut eingewandt. Dort existieren sie auf dem Papier. Es fragt sich nur, wie lange. Das alles scheint mir ziemlich sozialistisch. Es steckt dahinter ganz nebenbei die Maßlosigkeit von Menschen, die meinen, der Mensch könne sich selbst erlösen, der Mensch bedürfe nur der „Vernunft“, um das Gute zu erkennen und „gute“ Lösungen herbeizuführen etc.
Es ist dies die Vernünftigkeit des Augenblicks, die beim nächsten größeren Sturm hinweggefegt wird wie das Blatt im Wind.
Die sozialistischen Bürokraten zeichneten sich schon immer durch Abgehobenheit und elitäres Standesdünkel aus. Sie lieben es, den Gesetzgeber und Regulierer zu spielen wie einst Mose am Berg Sinai.
Aber es fehlt der Gott, der sie dazu beauftragt hätte. Sie setzen sich vielmehr selbst an dessen Stelle und begehen damit Hybris sondergleichen.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#15   Christian Hüller   20:03:26 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Colonel Clear
Aber würde nicht schon allein der gesunde Menschenverstand auch ohne geistgewirkte Inspiration als Grundlage der Erkenntnis von Prioritäten genügen?
Kennen Sie Beispiele für geglückte atheistische Gesellschaften? Die atheistisch-humanistischen Wunschträume existieren bislang ja leider nur auf dem Papier.
Der Ritus ist zentral für jede Religion. Ein Religion ohne Ritus kann einpacken. Deswegen erscheint es durchaus angemessen, darüber zu diskutieren.
Wenn Sie die Ritenfrage auf die Frage: Smoking oder Badehose? reduzieren, haben Sie die Bedeutung des Ritus nicht erkannt, was andererseits typisch für einen Atheisten wäre.
Ich hoffe, das MP eröffnet der kath. Kirche längerfristig eine angemessene Vielfalt bewährter und approbierter Praxen.
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#3   Christian Hüller   19:17:51 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Zur Feier des Gottesdienstes
Ich sehe mich nach mittlerweile neuen Erfahrungen darin bestätigt, dass die völlig freie Wahl der Form des Gottesdienstes der völlig falsche Weg ist.
Es läuft dies alles auf Show und Theater hinaus, auf ein: Wer hat den schönsten Geck, den kitzeligsten Seelenschauer, die „performigste Performance“?
Dies ist augenscheinlich nicht das, was die Menschen in einem Gottesdienst benötigen und augenscheinlich auch nicht das, was sie darin suchen.
Erforderlich erscheint mir eine einfache Form, verbunden mit einem klaren und eindeutigen Bekenntnis und der Hervorhebung des göttlichen Mysteriums, dies alles ohne unnötige Redundanz. Lieder reichen drei. Der Priester muss erkennbar im Mittelpunkt stehen.
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#38   Christian Hüller   22:04:15 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Rudolfus
Sehr gute Beispiele, Rudolfus, – wäre das nach Engelhardt aber nicht wieder „unwissenschaftlich“?
Hat sich der Staat hier etwa selbst wissenschaftlich delegitimiert?
Wer’s glaubt …
Das Nihil-Obstat-Verfahren ist kompliziert geregelt. Man
betrachte nur
www.ulrichrhode.de/…cs/nihil-obstat.html
www.uibk.ac.at/…aum/artikel/285.html
Es bleibt festzuhalten, dass sowohl der Staat als auch rein weltliche Fakutäten Anforderungsprofile an Kandidaten stellen, die der freien „wissenschaftlichen Meinung“, d. h. der Freiheit der Lehre, vorgeschaltet sind und die theologischen Fakultäten so gesehen keine Ausnahme im wissenschaftlichen Lehrbetrieb darstellen.
Somit hat sich Engelhardt mit seiner ganzen aberwitzigen Diskussion gründlich selbst desavouiert.
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#34   Christian Hüller   21:26:46 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Engelhardt
Das BVerfG würde den Entzug der „Lehrerlaubnis“ bzw. die Demission im Zweifelsfall letztinstanzlich überprüfen. Über eine solche letztinstanzliche Entscheidungsgewalt verfügt bei kath. Theologieprofessoren der Papst.
Redaktion benachrichtigen Der niedrigste Wähleranteil lag bei den Katholiken
#73   Christian Hüller   21:13:38 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Was wohl die Gründe waren …
Es werden hier Thesen aufgetischt, die jedem einigermaßen Interessierten mit etwas Fachkenntnis hinlänglich bekannt sind; aber eben in der Tat nicht in der breiten Bevölkerung.
Man muss sicher hinterfragen, warum gerade das protestantische Kleinbügertum so äußerst anfällig für die nationalsozialistische Ersatzreligion war. Darüber gibt es sicherlich auch schlaue Studien.
Auf den ersten Blick meint man schließen zu dürfen, dass es die ganze pseudoreligiöse Praxis war, die auf Seiten der Protestanten gewissermaßen auf fruchtbaren Boden fiel, wegen des dort eben weitgehend ausgetilgten Ritus.
Aber es wäre auch zu überprüfen, ob nicht eine noch näher zu bestimmende geistig-religiöse Orientierungslosigkeit, verbunden mit religiösem Subjektivismus und protestantischer Sendungsmentalität diese Anhänglichkeit erklären kann.
Ein weiteres Motiv mag die größere Verbundenheit mit der weltlichen Obrigkeit gewesen sein, die damals eben, protestantische Ideale treffend, ganz und gar von religiöser Inbrunst erfüllt gewesen war.
Hitler war eben durchaus in vielem so etwas wie ein neuer Martin Luther. Die kath. Kirche mag hier vieles etwas nüchterner und aufgeklärter gesehen haben. In diesem Zusammenhang auch der Versuch, den NS „rational“ zu bändigen (Konkordat).
Schließlich werden so manche protestantischen Würdenträger die Chance gewittert haben, angesichts der grassierenden Deutschtümelei die protestantische Religion zur neuen Staatsreligion erheben zu dürfen.
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#32   Christian Hüller   15:36:40 | Montag, 17. Dezember 2007
@ Engelhardt
In dieser Quelle ist zumindest von einem Fall die Rede.
Nachkriegsdeutschland, aber immerhin:
www.bundestag.de/…itischeBuch/001.html
Ich kann mir gut vorstellen, dass nach dem Ende der DDR so mancher Jura-prof. entlassen wurde …
Fazit: die Möglichkeit besteht.
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#30   Christian Hüller   09:00:54 | Montag, 17. Dezember 2007
@ An den schwer begreifenden Engel von der Hart
Wenden Sie Ihre Beschimpfungen gegen sich selber an.
Im Falle der juristischen Fakultät geht es um die Entlassung aufgrund mangelnder Verfassungstreue, die hier besonders schwer wiegen würde, an kath. Fakultäten um den Entzug der Lehrerlaubnis durch das Lehramt wegen mangelnder Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche, die ihr Fundament in der Offenbarung hat. Es handelt sich hier um zwei durchaus vergleichbare Vorgänge, so dass Ihre seltsamen Vorbehalte gegenüber der Praxis der Kirche einfach nur *albern* sind. Die Offenbarung bzw. deren höchstlehramtliche Auslegung hat für die kath. Kirche den gleichen Stellenwert wie für den Staat die Verfassung. Dementsprechend rigoros greift sie hier auch durch, wenn diese verfälscht bzw. verfälschend gelehrt wird. Die Verfassungstreue wird bei staatlichen Beamten vor der Anstellung in der Regel unterstellt, anhand des polizeilichen Führungszeugnisses aber ebenfalls überprüft. Die Kirche überprüft in analoger Weise vor der Erteilung der Missio die Treue zur Lehre der Kirche.
.
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#28   Christian Hüller   23:27:44 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Engelhardt
Weil Sie ein Quacksalber sind, der sich selbst „etwas“ zu wichtig nimmt, schalte ich mich jetzt doch noch mal ein.
Lesen Sie mal Art. 5 Abs. 3 GG und denken Sie mal haarscharf darüber nach, wer zuständig ist, wenn Satz 2 von Absatz 3 letztinstanzlich überprüft wird.
Und jetzt tun Sie gefälligst Buße und beichten für jedes unnütze Wort, das Sie hier gegen die Theologie und mich verbrochen haben.
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#26   Christian Hüller   21:07:33 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Engelhardt
Okay. Mit Ihnen beende ich jetzt die Diskussion. Informieren Sie sich über den „unverändlichen Verfassungskern“ (google hilft Ihnen sicher auf die Sprünge), bevor Sie den wieder in Frage stellen, die Funktionen und Kompetenzen des BVerfG und die analogen Kompetenzen des Papstes und nehmen Sie zur Kenntnis, dass es in allen Wissenschaften Grundsätze und Prinzipien gibt, die man ernsthaft nicht in Frage stellen kann, will man weiterhin ein seriöser Exponent derselben sein.
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#24   Christian Hüller   20:01:29 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Engelhardt
Physik und Theologie lassen sich nur sehr bedingt miteinander vergleichen. Physik eine ist vorrangig eine empirische Wissenschaft, die Theologie befasst sich vorrangig mit unveränderlichen, erklärungsbedürftigen Glaubenssätzen, aus denen sich für das Leben der Menschen diverse Folgerungen ergeben. Die Ergebnissoffenheit kann die unveränderlichen Glaubenssätze natürlich nicht betreffen, genauso wie im übrigen kein ernstzunehmender Physiker seine Rechnungen ohne die -unveränderlichen- Naturkonstanten machen würde. Die muss er akzeptieren, wenn er zu brauchbaren Ergebnissen kommen will. In analoger Weise muss jeder wissenschaftlich arbeitende Jurist den unveränderlichen Verfassungskern beachten. Ohne Beachtung dieses Grundsatzes kann er gehen. Die Theologie stellt somit keine Ausnahme dar im Wissenschaftsbetrieb. Die letztentscheidende Instanz heißt hier nur nicht Verfassungsgericht oder „Kommission“, sondern schlichtweg „Papst“. Ihre Überlegungen sind somit reichlich konstruiert, und ich habe auch den Verdacht, ihr maßgebliches Motiv besteht darin, der Theologie den Anspruch auf Seriosität zu nehmen, nicht ohne hierbei ein gewisses, freilich bedauernswertes Halbwissen an den Tag zu legen.
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#22   Christian Hüller   18:49:47 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Engelhardt
Wenn ein Theologe in seiner Arbeit zu Ergebnissen kommt, die der verbindlichen Offenbarung widersprechen, kann er im Zweifelsfall Philosoph oder Buchautor werden.
Dieser Schritt ist völlig legitim und steht heutzutage jedem Theologen offen.
Die letzte Instanz für die Feststellung einer Abweichung vom überlieferten Glauben ist in der kath. Kirche der Papst, dem alle Katholiken in Angelegenheiten des Glaubens unterworfen sind.
Der Dienst an der Einheit des (verkündigten und erklärten) Glaubens ist ein Dienst an der Einheit der Kirche und Gesellschaft selbst:
„So sollst du lehren, dazu sollst du ermahnen. Wer aber etwas anderes lehrt und sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn, und an die Lehre unseres Glaubens hält, der ist verblendet; er versteht nichts, sondern ist krank vor lauter Auseinandersetzung und Wortgefechten. Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen und Gezänk unter den Menschen […]“ (1 Tim 6,2b-5a)
„Timotheus, bewahre, was die anvertraut ist. Halte dich fern von dem gottlosen Geschwätz und den falschen Lehren der sogenannten „Erkenntnis“*!“ (1 Tim 6, 20)
*Gemeint hier: die Gnosis.
Ich zitiere diese Aussagen, um Ihnen zu verdeutlichen, dass die bischöfliche Kontrolle theologischer Aussagen im Namen der Kirche ihr Fundament in der der Offenbarung selbst hat.
Niemand braucht diese zu fürchten, solange er nicht im Namen der Kirche spricht. Wenn er dies aber tut, hat er den überlieferten Glauben zu beachten.
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#20   Christian Hüller   12:26:29 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Engelhardt
Hier können Sie sich etwas darüber informieren, was den verbindlichen Kanon anbelangt:
www.kathweb.de/port/artikel/130.php
Irgendwie kommt mir vor, Sie verwechselten Theologie mit Esoterik. Sie haben ganz klar vorgeprägte Ansichten, die mit der Wirklichkeit nicht ohne Weiteres konform gehen.
Lassen Sie sich an dieser Stelle sagen, dass es keinen „allgemeingültigen“ Wissenschaftsbegriff gibt. Die theologischen Wissenschaften orientieren sich an der Methodik der Geschichts- und Geisteswissenschaften, teilweise wird auch auf Methoden der empirischen Sozialwissenschaften zurückgegriffen.
Redaktion benachrichtigen „Wir tun, was das Zweite Vatikanum wirklich will“
#56   Christian Hüller   23:52:35 | Samstag, 15. Dezember 2007
@ Haha …
Sedis ist ein Codename für Verrückte, die nach dem folgenden Motto leben:
„Ich hab’ zu Hause einen Altar und feier dort als einzig gültig Geweihter die HL. Messe nach dem ewigen Normen von Papst Popanz.“
Meine Kirchengemeinde ist fiktiv. Aber sie ist durch ein geistiges Band „real-präsent“ und darf daran teilhaben.
Ich bin stolz, ein „Gestriger“ zu sein und tue alles dafür, dass Wallners Aussagen durch mich höchstpersönlich ihre indirekte Bestätigung erfahren. Dies in bester Absicht:
Denn alle irren, aber der Fels, auf dem die Sedisvakanistenkirche gebaut ist, ist so unerschütterlich wie die NPD.
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#18   Christian Hüller   17:24:22 | Samstag, 15. Dezember 2007
@ Engelhardt
Sie sind ein typische Plaudertasche – meinen über Theologie reden zu müssen und zu dürfen und haben wahrscheinlich nie eine theologische Fakultät von innen gesehen.
Die gesamte kirchliche Gotteslehre hat ihr Fundament in der (verbindlichen) Offenbarung. Daraus lassen sich Aussagen über Gott ableiten, d. h. diese Aussagen sind nach ihrer Übereinstimmung mit der Offenbarung zu überprüfen. Diesem Anspruch muss sich jede rationale Theologie stellen.
Ganz nebenbei: die Verbindlichkeit des Grundgesetzes in der BRD wird von der errnstzunehmenden, universitären Juristerei ebenfalls nicht in Frage gestellt, was nach ihren seltsamen Ansichten wohl wieder ein Beweis für deren mangelnde Wissenschaftlichkeit wäre.
Sollten Sie nun nicht einfach lieber besser schweigen?
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#15   Christian Hüller   01:41:47 | Samstag, 15. Dezember 2007
@ Engelhardt
Wenn ein Theologe verkuendet: „Es gibt keinen Gott“, fliegt er.
Er fliegt dann auch zu Recht, weil er das nicht beweisen kann. Im übrigen scheinen Sie selbst ziemlich borniert zu sein. Wie kommen Sie eigentlich zu dem Urteil, in der Theologie sei nichts „ergebnisoffen“? Allein der Erkenntnisfortschritt in der Disziplin „Kirchengeschichte“ (z.B. zum Thema Hexenwahn) oder die immer nuancierter werdende Quellenkritik in den exegetischen Fächern widersprechen dieser Annahme. Von unbeweisbaren Axiomen gehen letztlich alle Geisteswissenschaften aus. Dass zum Beispiel Diebstahl Unrecht ist, können Sie empirisch nicht beweisen. Hat damit die Juristerei an den Universitäten nichts mehr verloren? Nach Ihrem Urteil schon.
Meinen Sie nicht, dass Ihre Sicht der Wirklichkeit etwas kleinkariert ist?
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#86   Christian Hüller   01:11:27 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Leblhuber
Ach Lebhuber, meinen Sie, das beeindruckt mich?
Sie zitieren einseitig, lassen den Franziskaner weg, setzen die Position des Rabbis mit der von Heine gleich …, der, ganz nebenbei, mit den üblichen Verständnisproblemen und Verdächtigungen aufkommt.
Haben Sie eigentlich ein Patent auf Heine, weil Sie meinen, ein Katholik dürfe diesen nicht zitieren?
Aber der Ton Ihrer ganzen Äußerungen lässt für mich unschwer erkennen, dass Sie der ganz und gar *unzeitgemäße* Monotheismus-Heine sehr stark aus der Fassung bringt.
Dieser passt wohl nicht ganz in Ihr Denkschema, wie?
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#84   Christian Hüller   23:46:53 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@ Leblhuber
„Der Katholizismus war ihm fremd. Dazu hat er sich auch nicht geäußert.“
Setzen Lebhuber: SECHS.
Man lese den Romanzero, Drittes Buch, dort die Disputation zwischen dem Rabbi und Franziskaner.
Nochmals zu Ihren Anfeindungen: Mir ging es um den Atheismus, nicht um eine konkrete Konfession …
Diese Wendung haben Sie hier eingebracht.
Ganz nebenbei: Finden Sie nicht auch, dass die Verse, die Heine – nach Auffassung mancher Gelehrten, wie Sie sehr gut einzuschieben wussten- untergeschoben wurden, den Äußerungen unstrittiger Herkunft im Nachwort zum „Romanzero“ nicht gänzlich widersprechen?
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#81   Christian Hüller   22:34:38 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@ Leblhuber
Leblhuber, was hängen Sie sich eigentlich so auf an den schönen Reimen zweifelhafter Herkunft, die ich dem Oberatheisten Obelix gewidmet habe?
Sie waren doch NICHT Ihnen gewidmet, wenngleich die Kost sicherlich nicht schädlich ist.
Und war sagt denn, dass dieser Heine, der, wie Sie sagen, aus „opportunistischen Gründen“ zum Protestantismus konvertierte, über den kath. Glauben allseits bestens informiert war, um darüber ein abschließendes, unfehlbares Urteil zu fällen, das z. B. auch mich zu überzeugen vermöchte?
Jedenfalls gilt für diesen Mann:
„Das Heimweh überfiel mich und trieb mich fort durch Wälder und Schluchten, über die schwindlichsten Bergpfade der Dialektik. Auf meinem Wege fand ich den Gott der Pantheisten, aber ich konnte ihn nicht gebrauchen. […] Wenn man nun einen Gott begehrt, der zu helfen vermag – und das ist doch die Hauptsache – so muss man auch seine Außerweltlichkeit und seine heiligen Atrribute, die Allgüte, die Allweisheit, die Allgerechtigkeit usw. annehmen.“ [Quelle: Romanzero; Nachwort]
Sagt Ihnen dieser Gott etwa nicht zu?
Was kann Heine dafür, wenn Sie selbst lieber Hegelianer sind?
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#78   Christian Hüller   21:19:04 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@ Leblhuber – Heine: „lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet“
Passen Sie auf, Leblhuber, mir ging es NICHT in erster Linie darum, Heine für eine bestimmte Konfession oder eine konkrete Religion zu vereinnahmen, obwohl Heine dem Katholizismus ja durchaus nicht völlig abgeneigt war, zumindest was die Vorzüge kath. Ehefrauen anbelangt.
Dennoch ist festzuhalten und auch von Ihnen einzuräumen, dass Heine am Ende seines Lebens ein eindeutiges Bekenntnis zum „einen“ und „barmherzigen“ Gott ablegte und damit den Wesenskern der monotheistischen Religionen BEJAHTE (!).
Bitte unterlassen Sie es auch, mir die Beschäftigung mir einer irgendwie angefärbten Sekundärliteratur anzudichten. Dazu fehlt mir allein die Zeit.
Um Ihr Bild von Heine zu vervollständigen, will ich noch folgendes Zitat zum Besten geben:
„Ja, wie mit der Kreatur, habe ich auch mit meinem Schöpfer Frieden gemacht, zum größten Ärgernis meiner aufgeklärten Freunde, die mir Vorwürfe machten über dieses Zurückfallen in den alten Aberglauben, wie sie meine Heimkehr zu Gott zu nennen beliebten. Andere, in ihrer Intoleranz, äußerten sich noch herber. Der gesamte hohe Klerus des Atheismus hat sein Anathema über mich ausgesprochen, und es gibt fanatische Pfaffen des Unglaubens, die mich gerne auf die Folter spannten, damit ich meine Ketzereien bekenne. Zum Glück stehen ihnen keine anderen Folterinstrumente zur Verfügung als ihre Schriften. Aber ich will auch ohne Tortur alles bekennen. Ja, ich bin zurückgekehrt zu Gott, wie der verlorene Sohn.…“ [Quelle: Romanzero]
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#75   Christian Hüller   00:09:38 | Montag, 10. Dezember 2007
@ Leblhuber
Sei’s drum:
Seit vier Jahren habe ich allem philosophischen Stolze entsagt und bin zu religiösen Ideen und Gefühlen zurückgekehrt; ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer der Welt …
Er hätt’ es also dichten können.
An Sie ist die Frage zu richten:
Was passt Ihnen eigentlich weniger:
der offiziell zum Christentum konvertierte Jude, der mit dem orthodoxen Judentum nichts anzufangen wusste, oder die untergeschobenen Reime?
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#64   Christian Hüller   12:52:24 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Ein Gedicht als Antwort auf Ihren Hass erschalle…
Auszug aus einem Gedicht von Heinrich Heine,
kurz vor seinem Tod auf dem Sterbebett gedichtet
„Zerschlagen ist die alte Leier
am Felsen, welcher Christus heisst,
die Leier, die zur boesen Feier
bewegt ward von dem boesen Geist,
die Leier, die zum Aufruhr klang,
die Zweifel, Spott und Abfall sang.
O Gott, o Gott, ich knie nieder:
Vergib! Vergib mir meine Lieder!
Der Kirche ist in ihrem Glauben
manch Spottlied frevelhaft erschallt.
Es sollte Zucht und Ordnung rauben
mit weicher Toene Truggewalt.
Die freie Rotte triumphiert,
ich hab ihr manchen zugefuehrt.
O Gott, o Gott, ich knie nieder:
Vergib! Vergib mir meine Lieder!“
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#60   Christian Hüller   12:10:54 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Der Stürmer hat einen neuen Herausgeber: Obelix
Das könnte ja fast aus dem „Stürmer“ stammen, was Sie da jetzt so alles aufzählen …
Bricht hier Ihr cholerisches Gemüt durch?
Ihre -sehr durchschaubaren- Motive:
a) Der Zweck heiligt die Mittel.
b) Irgendetwas (von den Halbwahrheiten) wird schon hängen bleiben.
Eigentlich ein Fall für den Zensuristen:
Eindeutige Verleumdungen sollten hier nicht durchgehen dürfen.
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#57   Christian Hüller   11:10:47 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@ Methusalix
In Joh 9,3 verweist Jesus Christus selbst darauf, dass kein Leiden hier auf Erden völlig sinnlos ist.
Wenn Sie also meinen, es würde Katholiken besondere Freude bereiten, darin zu suhlen, haben Sie wieder einmal etwas missverstanden.
Genau das Gegenteil ist der Fall.
Sadismus ist Auswuchs von Hybris, also einer Todsünde, Masochismus ist Ausdruck einer kranken, lebensverneinenden Attitüde.
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#47   Christian Hüller   15:48:31 | Samstag, 8. Dezember 2007
@ Methusalix
Je schlimmer das Leiden, desto katholischer der Mensch. Wollten Sie uns diese „Glaubenswahrheit“ übermitteln Herr Hüller?
Ihnen empfielt Defendor Demut und das Sehen von Gottes Wirklichkeit auch im Leid und entsprechendes, glaubensförmiges Handeln.
Das ist die „Glaubenswahrheit“, die SIE brauchen.
Masochismus, also Lust am Leid um der Lust willen hat die Kirche noch niemals gelehrt.
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#36   Christian Hüller   21:58:17 | Freitag, 7. Dezember 2007
@ Kurt K.
Der Glaubende braucht keine Angst zu haben (vgl. Mk 4,40). Wenn jemand sehr viel Angst vor den letzten Dingen hat, hat er or sie (vielleicht) sehr viel ausgefressen und ängstigt sich (vielleicht) zu Recht (vgl. Mt 25, 40.45). Die Hochmütigen lesen Mt 23, 12.
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#34   Christian Hüller   21:17:02 | Freitag, 7. Dezember 2007
Die Angst geht um …
Nicht nur Angst vor dem eigenen Tod und dem Nichts, sondern auch Angst davor, hier auf Erden „umsonst“ gelitten zu haben oder Angst davor, dass „böse Menschen“, die gut leben, nicht irgendwann dafür belangt werden, was sie hier auf Erden anrichten.
Komisch bloß, dass alle großen Religionen diese „Angst“ teilen, selbst der Buddhismus, der ja bekanntlich ohne personalen Gott auskommt. Es ist also keine Minderheit, die von solchen vorgeblichen „Ängsten“ geplagt wäre.
Und wie war dies ganz nebenbei bei Robespierre und seinen Plagiatoren, den Marxisten?
Sie hatten so viel „Angst“ vor der Freiheit des Menschen, dass sie ihm ein hübsches Korsett anzulegen wussten und die Freiheit in diversen GULAGS vorsorglich terminiert wurde.
Atheisten erzählen mir bitte NICHTS von Angst.
Es gibt keinen ängstlicheren und misstrauischeren Menschen als DEN ATHEISTEN.
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#18   Christian Hüller   19:02:17 | Freitag, 7. Dezember 2007
@ Methusalix
Weil sie im Leid keinen, aber auch überhaupt keinen Sinn sehen können, muss Ihnen der christliche Gott in solchen Momenten gänzlich fern sein. Das ist aber, wohlgemerkt, nicht katholisch.
Credo quia absurdum ist zwar auch nicht gerade mein Ding, aber dieser Wunschgott der Humanisten dawkinscher Prägung greift hier ganz bestimmt nicht. Und da Ihnen als Marxisten das Jenseits sowieso nichts anderes als Vertröstung ist, ersetzen sie die Phrase Gott geschwind durch „die Partei“ und dürfen dann selbst ein bisschen Gott spielen.
Die Kinder hätten sie doch alle abgetrieben, bevor sie noch das Licht der Welt erblickten, stimmts?
Redaktion benachrichtigen Eine scheinheilig-heuchlerische Frau
#6   Christian Hüller   16:02:14 | Freitag, 7. Dezember 2007
Schuster, zurück!
Genauso wie Dawkins nicht -qualifiziert- über Gott reden kann, weil es nicht sein Handwerk ist, sollte er auch nicht über Abtreibung reden. Er ist in diesen Dingen einfach nicht bewandt, sollte also besser lieber schweigen und bei seinen Leisten bleiben. Es maßt sich ja auch kein Theologe an, über die Gnade der Photosynthese zu sinnieren oder die Göttlichkeit eines überkippenden Gartenteiches.
Redaktion benachrichtigen Der Pornojäger hat sein Testament geändert
#25   Christian Hüller   17:49:59 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@ Gotthard
Man merkt, dass Sie mit Bayern nicht viel zu tun haben.
In München wohnen lauter Zug’reiste. München ist in Bayern quasi „exterritorial“ – deswegen mag ich die Leut dort auch a bisserl mehr. Und ich könnte hier noch mehr über „bayerisches Preußentum“ reden, auch über vermeintliche fränkische Elitebayern, aber lassen wird das jetzt… :-D
Fazit: Für sein Alter hat der Ponnejager doch und noch recht viel auf’m Kasten.
Redaktion benachrichtigen Jetzt ist es wahr
#111   Christian Hüller   17:32:10 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Fragen
Wenn man hingegen sieht, wie Priester Alkoholiker sind, sich sonstigen Vergnügungen widmen und Zeit genug dazu haben, dann werden sie auch noch Zeit für Frau und Familie haben.
In solchen Fällen sollte der Bischof mal ein ganz ernstes Wörtchen mit seinem Untergebenen führen. Buße und Beichte, Mission im Jemen oder in Saudi-Arabien, all dies wird den Mann von seiner Trunksucht befreien:
Christus vincit! Es stimmt, was hier angesprochen wurde: ein Priester muss sich zügeln können …
Ich frage mich auch ernsthaft, ob die Liebe zur anvertrauten Herde die Liebe zu einer Frau nicht bei weitem überwiegen muss, zumindest bei einem Priester.
Vielleicht sollte der betroffene Priester auch öfter mal die die Hl. Messe nach dem „alten Ritus“ feiern.
Redaktion benachrichtigen Rundumschlag auf Stammtisch-Niveau
#9   Christian Hüller   16:50:23 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@ Bettelmönchschwätzer
Die Jünger seien Bettelmönche gewesen …
… die manchmal auch bei Festmahlen zugegen waren.
Jesus, der vorgebliche „Bettelmönch“, hatte den Ruf, „ein Fresser und Säufer“ zu sein.
Halloooo? Bettelmönch? Oder ist wer Klugscheißer?
Wer sucht mir g’schwind die Stelle?
Redaktion benachrichtigen Der Name Marx paßt gut
#71   Christian Hüller   00:05:50 | Samstag, 1. Dezember 2007
Ein Beispiel, wie es kommen konnte:
www.de.wikipedia.org/…ki/Franz_von_Waldeck
Redaktion benachrichtigen Der Name Marx paßt gut
#57   Christian Hüller   20:07:35 | Freitag, 30. November 2007
@ St.Georg
Was sind Sie eigentlich für ein „Drachentöter“?
Der Jesus, der den Kritikern des katholischen und orthodoxen Sukzessionsgedankens vor Augen schwebt, ohne sich dieser Tatsache freilich hinlänglich bewusst zu sein, ist nicht anderes als ein misstrauischer Bürokratengott.
Sie fordern, dass Jesus selbst die Zwölfe nicht nur hätte einsetzen müssen, sondern dass er ihnen auch noch explizit hätte befehlen müssen, nach ihrem Tod weitere Nachfolger einzusetzen.
Dürfen wir nicht annehmen, dass Jesus so viel Vertrauen zu seinen Jüngern hatte, diesen Gedanken selbst zu fassen, in Nachfolge dessen, was er selbst getan hat?
Oder sind die Kritiker des Sukzessionsgedanken in Wirklichkeit verkappte Bürokraten, die Jesus ihr eigenes borniertes Denken gerne überstülpen wollen?
Ich sage an dieser Stelle ganz bewusst: das hat die göttliche Vorsehung verhindert – zum Wohl und Heil der ganzen Kirche.
In Wirklichkeit verhält sich die Sache nämlich so:
Wenn die Botschaft Jesu Christi eine lebendige Angelegenheit ist, die über seinen irdischen Tod hinaus Bestand hat, so muss auch der Dienst der Apostel ein lebendiger sein.
Zu diesem lebendigen Dienst gehört nach kath. Verständnis auch das Amt der Apostel, das nach mehrfacher Überlieferung auf Jesus selbst zurückgeht, mit besonderen Vollmachten ausgestattet ist und in der Nachfolge Jesu Christi selbst von besonders Erwählten in einem formalen Akt -als Ausdruck auch der Glaubenskontinuität- auf besonders befähigte Personen zu übertragen ist.
Redaktion benachrichtigen Der Name Marx paßt gut
#46   Christian Hüller   18:36:45 | Freitag, 30. November 2007
@ timpressum
Ich würde doch eher sagen, dass gerade der Sukzessionsgedanke auf Jesus selbst zurückgeht:
„Jesus […] rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er aussenden wollte, damit sie predigten und mit seiner Vollmacht Dämonen austrieben.“ (Mk 3,13f).
Formal und inhaltlich folgerichtig meint dann der spätere Verfasser des Timotheusbriefes:
„Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten.
Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit allen deine Fortschritte offenbar werden.
Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest!
Wenn du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.““ (1 Tim 4,14-16)
Später fügt er dann noch warnend hinzu:
„Lege keinem vorschnell die Hände auf und mach dich nicht mitschuldig an fremden Sünden; bewahre dich rein!“
(1 Tim 5,22)
Redaktion benachrichtigen Der Name Marx paßt gut
#42   Christian Hüller   17:01:58 | Freitag, 30. November 2007
Marx, der liebe Gott und die Partei
Kalle Marx verfügte in der Tat über eine herausragende Kraft bei der Analyse gesellschaftlicher Phänomene. Beispielsweise dass Besitz und Nichtbesitz tendenziell zu einer weiteren Kapitalakkumulation bei den Besitzenden führt, kurz dass die Reichen immer reicher werden und die Habenichtse immer ärmer. Doch dieser simple Gegensatz bewegt alleine nicht Geschichte. Die herrschaftsfreie Gesellschaft ist eine paradiesische Illusion, die zwecks Umsetzung höheren Beistands bedarf. In der UdSSR meinte eine „Partei“ als vermeintliches Sprachrohr des Volkswillens den lieben Gott ersetzen zu müssen. Da darf man ja froh sein, dass der neue Marx keiner solchen angehört und der Papst bei seiner Ernennung auf „Parteien“ keine Rücksicht nahm.
Redaktion benachrichtigen Auf Lateinisch oder gar nicht
#2   Christian Hüller   18:51:48 | Dienstag, 27. November 2007
Wer weiß am besten Bescheid?
Der Ortspfarrer wird doch wohl selbst am besten wissen, was seinen Schäfchen gut tut. Oder will der Bischof sich vierteilen und an vier Orten gleichzeitig den einen Ordo vollziehen? Ich plädiere dafür, hier dem Urteil des Ortspfarrers zu trauen. Spalterischen Tendenzen begegnet man dadurch, dass man bei völlig gleichwertigen Riten den Verantwortlichen vor Ort ernst nimmt und diesen nicht zum Spielball der Vorlieben entfernter Hierarchien macht.
Redaktion benachrichtigen Wofür steht TMG?
#5   Christian Hüller   21:30:20 | Mittwoch, 21. November 2007
Kommentar
Originell und durchaus keine Geldverschwendung, wie ich meine. Allerdings zur Zeit ist dort einiges nicht zugänglich. Aus Verantwortung vor der nötigen Ruhezeit von Kindern, oder weil sich auch dort obskure Atheisten, Agnostiker und Kirchenätzer ein zu häufiges Stelldichein gaben? Letztere zieht es ja immer zum süßen Kuchen wie die (gottgeliebten) Fliegen.
Redaktion benachrichtigen Gnadenloser Kampf gegen die Familie
#94   Christian Hüller   16:57:12 | Mittwoch, 21. November 2007
@ Gladius
Ja, im Grunde sind die Grünen unterschwellig totalitär, genauso wie die Sozialisten. Und ich bestreite auch gar nicht, dass die Grünen die pluralistische Gesellschaft wollen, aber so, wie sie diese anstreben und verwirklichen wollen, muss diese zwangsläufig in einem Totalitarismus enden, weil eine solche Gesellschaft, wie sie den Grünen vorschwebt, auf Dauer keinen Bestand haben kann.
Redaktion benachrichtigen Gefährliches Motu Proprio
#8   Christian Hüller   16:38:23 | Mittwoch, 21. November 2007
Konterrevolutionäre Bestrebungen
Es ist erschütternd. Die institutionellen zentralen Zuständigkeiten für solche unterschwelligen, konterrevolutionären Aushöhlungsversuche des „motu proprio“ müssen gestärkt werden und gegebenenfalls Exempel statuiert werden.
Es maßen sich hier gewisse geistliche Würdenträger an, eine am Schreibtisch konstruierte Selbstbestätigungs- und Betätigungs-
messe mit starkem Protestantismuseinschlag zum „Maß aller Dinge“ zu erheben, was sie nun mal einfach nicht ist.
Die römische Messe ist eine Messe der sanften Gottgefälligkeit. Der Christ bewährt sich im Alltag. Im Gottesdienst nimmt er demütig das Opfer Christi an und gewinnt hierdurch die Kraft, das Leben im Sinne Jesu Christi zu bereichern und dieses zur wahren Christengemeinschaft hin zu wandeln.
Redaktion benachrichtigen Messianische Züge
#35   Christian Hüller   08:54:00 | Sonntag, 18. November 2007
Zustimmung in diesem Punkt
Beim Staus Quo kann es mittelfristig nicht bleiben. Riesenpfarrverbände sind auf Dauer keine Lösung.
Die Lebenssituation der Priester HEUTE ist in vielem anders als sie es um 1100 oder noch im 19. Jd. und Anfang des 20. Jd. war. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen.
Redaktion benachrichtigen Messianische Züge
#33   Christian Hüller   20:41:05 | Samstag, 17. November 2007
@ Methusalix
Als Ehefrau zur linken Hand des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau schenkt sie ihm 15 Kinder. Der Zölibat verhindert das Erbrecht und so entsteht für Salome und ihre Kinder durch Schenkung ein ungeheures Vermögen.
Sie sprechen mit Ihrer -im Kontext unpässlichen- Äußerung etwas sehr Interessantes an:
die augenblickliche Kirchenverfassung macht es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, am Zölibat zu rütteln.
Es kann daher bei Reformen im Hinblick auf den Zölibat nur in Richtung Orthodoxie gehen, niemals in Richtung laissez faire.
Realismus nennt man so was …
Redaktion benachrichtigen Gnadenloser Kampf gegen die Familie
#88   Christian Hüller   14:30:32 | Samstag, 17. November 2007
@ Die.Nacht.muss.nicht.psychotisch.sein
Okay. Das Netz wills noch genauer wissen:
www.web4health.info/…ychotic-cannabis.htm
Schon erstaunlich, wie jetzt wieder Widerstand aufkommt.
Redaktion benachrichtigen Gnadenloser Kampf gegen die Familie
#85   Christian Hüller   13:31:11 | Samstag, 17. November 2007
Zum Nachlesen …
… für alle psychotischen Verharmloser von Cannabis:
[link]web4health.info/…h-psychosis.htm[link]
Redaktion benachrichtigen Gnadenloser Kampf gegen die Familie
#2   Christian Hüller   20:01:24 | Donnerstag, 15. November 2007
Grün = Murx
Cannabis kann zu schweren Halluzinationen führen und hat in der Tat schon vielen Jugendlichen schwer geschadet; der angeblich so harmlose Zeitvertreib ist ein äußerst gefährliche Einstiegsdroge.
Mir scheint, dass die Grünen bei ihren Beschlüssen unter dem Einfluss von Cannabis standen.
Redaktion benachrichtigen Vierfarbige Kindernacktaufnahmen
#42   Christian Hüller   18:42:23 | Samstag, 10. November 2007
Betrug
„Vierfarbig“?
Ich protestiere …
Das ist Betrug.
Redaktion benachrichtigen Die Heiligen sind eine Erfindung des Mittelalters
#66   Christian Hüller   12:01:01 | Samstag, 10. November 2007
@ DonBosco
Heiligenverehrung, das Bewusstsein über die besondere Vorbildhaftigkeit bestimmter Christen und eine damit verbundene Ehrerbietung, hat es in der christlichen Tradition schon immer gegeben.
Einige alttestamentliche Propheten gehören wohl dazu, genauso wie die Zwölf Apostel (vgl. Apg 5, 12ff) sowie der erste christliche Märtyrer Stephanus, der für seinen Bekennermut vom aufgewiegelten Mob getötet wurde.
Redaktion benachrichtigen Die Heiligen sind eine Erfindung des Mittelalters
#42   Christian Hüller   21:31:10 | Freitag, 9. November 2007
Tapfer sündigen …
„Tapferer Sünder“. Wahnsinn, welches Ego dahintersteht. Ob der demütige Zöllner auch ein „tapferer Sünder“ war? Die Hybris ist vielmehr die größte Sünde.
Redaktion benachrichtigen Die Freiwilligkeit ist ein Märchen
#23   Christian Hüller   22:58:41 | Montag, 5. November 2007
Voll daneben geregelt
… sozialistische Regelungswut, die mal wieder voll daneben ging. Es rächt sich immer, das natürliche Sittengesetz durch formalistische Regelungen auszuhebeln und der Perversion desselben ein legales Mäntelchen zu verleihen. Immer.
Redaktion benachrichtigen Bischöfe und Bienen + …
#9   Christian Hüller   13:28:29 | Donnerstag, 1. November 2007
Touched and sucked
Der Film „Elizabeth…“ setzt den „Glorious-Britain“-Mythos fort. Als solcher ist er auch zu verstehen: Touching the nation by their emotions.
Redaktion benachrichtigen In eine Garage ausgelagert
#37   Christian Hüller   23:09:12 | Montag, 29. Oktober 2007
@ Gotthard
Falls das stimmen sollte, sollte das das Ordinariat auch sagen: das ist ein Bruch des Zölibats, sprich des geltenden Kirchenrechts. Okay.
Es gibt viele, die darüber nicht glücklich sind, die einen über den status quo des Kirchenrechts, die anderen über diese Verletzung.
Es wäre ja interessant, wenn jetzt ein tradionalistischer Priester auch einmal davon betroffen wäre.
Redaktion benachrichtigen In eine Garage ausgelagert
#33   Christian Hüller   22:55:14 | Montag, 29. Oktober 2007
Das Maß gewahrt?
Ich selbst betrachte die Tendenz zum autokratischen Gehabe, die sich neuerdings in einigen Bistümern eingeschlichen hat, im Hinblick auf die Entfernung unliebsamer Personen, auch mit einer gewissen Sorge. Ich hoffe sehr, im Sinne aller beteiligten Personen, hier wird das rechte Maß gewahrt. Die Kirche Jesu Christi kann auf ihr priesterliches Personal nicht fahrlässig verzichten. Petrus, diese Krücke, hatte Jesus bei seinem Prozess im Stich gelassen, ein fast unverzeihlicher Lapsus, dennoch hat der Herr ihn wieder angenommen…
Redaktion benachrichtigen Mehr Leser als alle anderen zusammen
#67   Christian Hüller   21:11:07 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@DieWahrheit
beeindruckend-peinlich „Öffentlichkeitsarbeit“
Der Herr schaut in uns’re Herzen, Gudrun,
nichts ist ihm peinlich,
nur die Lüge,
die Unwahrhaftigkeit vor dem Herrn.
:'(
Redaktion benachrichtigen Mehr Leser als alle anderen zusammen
#53   Christian Hüller   19:39:38 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@ Yerodin
Wikipedia ist gegenüber kreuz.net ja so ausgesprochen neutral und objektiv, eine echt zuverlässige Quelle, nicht?
Wie oft wurde der Artikel über kreuz.net inzwischen dort gelöscht?
Kreuz.net ist Wikipedia so mächtig, dass man es dort lieber totschweigt und wohl am liebsten auch tot sehen würde.
Redaktion benachrichtigen Mehr Leser als alle anderen zusammen
#51   Christian Hüller   19:33:48 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Demokraten unter uns und unter sich
Jetzt muss ich auch noch mal was sagen.
Seid’s doch mal ehrlich.
Tut Euch doch mal um auf den katholischen Nachrichtenportalen, die es so gibt:
Kein Portal ist so tolerant und so unterhaltsam(-anarchistisch) wie kreuz.net.
Man und frau darf es anpinkeln, ihm die Sintflut wünschen, den Hintermännern mit dem Staatsanwalt drohen – kreuz.net lässt das meist alles durchgehen; echte Meiungsfreiheit eben …, genau das, was angesagt ist in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft.
Oder seh’ ich da was falsch?
Sind wir etwa keine Demokraten?
Redaktion benachrichtigen Mehr Leser als alle anderen zusammen
#24   Christian Hüller   17:03:22 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@ Jürgen
Die Haushalte kommen heute eben nicht mehr in die Kirche,
wo sie der Priester sehen könnte,
stattdessen kommt kreuz.net zu Ihnen.
So müssen Sie das verstehen.
Hat also nix mit Stasi zu tun.
:(3
Redaktion benachrichtigen Mehr Leser als alle anderen zusammen
#18   Christian Hüller   16:54:06 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Kreuz.net dringt vor – hiphiphurrahh!
Viele Stunden von der nächsten Kirche entfernt,
dringt ‘kreuz.net’ in Haushalte vor,
die nie zuvor ein Priester gesehen hat.
Der war gut. Oder im Klartext:
Dieser Satz gehört mit Abstand zum Besten, was Sie so geschrieben haben.
Redaktion benachrichtigen Der Schritt des Bischofs von Augsburg bleibt rätselhaft
#9   Christian Hüller   15:57:15 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Fragen über Fragen
Hm, also Bischof Mixa ist in Augen von Roth doch schon der „Oberfundi“.
Wurde jetzt also im Bistum Augsburg ein Double geschasst?
;-)
Redaktion benachrichtigen Wie ein Schlachtschwein
#5   Christian Hüller   11:10:04 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@ N.D.
Das stimmt. Aber auch diese Horden waren „Sozialisten“ mit kollektivistischem Selbstbewusstsein und kollektivistischer Zerstörungswut.
Redaktion benachrichtigen Wie ein Schlachtschwein
#2   Christian Hüller   10:54:24 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Der Kelch ging an uns vorüber …
Was wäre wohl geschehen, wenn die Kommis im Deutschland der späten 20er die Macht gehabt hätten, einen Bürgerkrieg auf deutscher Erde anzuzetteln?
Redaktion benachrichtigen Der Staat muß sich der Katholischen Religion unterwerfen
#36   Christian Hüller   18:47:05 | Freitag, 26. Oktober 2007
Michael van Laak
Wie aus einer Minorität die tonangebende Mehrheit wurde:
„Nein, sie [= die Modernisten] haben den Teig von innen mit ihren Lehren durchsäuert…“
Nur der Spieler kann gewinnen, nicht der Zuschauer…
Kompliment, diese Analyse ist äußerst scharfsinnig. Das nenne ich wirkliches Lernen aus der Geschichte.
Ob sich Leute Ihres Schlages bei den P.-Brüdern wohl durchsetzen können?
Wer jetzt kuscht, ist ewig draußen. Die Meute klatscht schon heftig Beifall ob des missverständlichen Zitats.
Redaktion benachrichtigen Der Saal bleibt halbleer
#28   Christian Hüller   22:58:31 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Satan und das Theaterstück
Gibt es mittlerweile irgendeinen Beleg, dass dieses Musical irgendwem geschadet hat?
Die Spätfolgen lassen sich leider kaum bemessen. Für mich ist der ganze Verein suspekt. Ausleben der „guten“ Triebe. Wider die Verteufelung der Sexualität – die „gutgemeinte“, angeblich menschenfreundliche 68er-Suppe halt.
Die Reduktion der Sexualität auf subjektives Lustempfinden schon im frühesten Kindesalter entspricht ganz dem Lebensgefühl dieser Sippe, geht aber völlig an der katholischen Lehre vorbei.
Sobald sich der Utilitarismus anmeldet, steht der Teufel schon parat.
Wäre es Jesus nicht ungeheuer nützlich gewesen und hätte es ihm nicht ungeheuer viel Lust bereitet, seine unmittelbares, angeblich wichtigstes Bedürfnis zu befriedigen, nämlich seinen Hunger zu stillen, als er in der Wüste war und vom Diabolos verführt wurde?
Da empfahl ihm der neunmalkluge Satan, das zu tun, was doch unmittelbar nahelag, nämlich den Stein in Brot zu verwandeln.
Und schon kommt die Antwort, die so ganz und gar nicht zur 68er-Denke passen will : Der Mensch lebt nicht von Brot allein.
Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Das also sagt Jesus dem Diabolos, obwohl doch augenscheinlich hungrig.
Aber dieser Hunger soll nicht vorschnell befriedigt werden, vor allem nicht auf unnatürliche, gleichsam magische Weise. Alles hat seine Zeit.
Dieses Haben- und Forcierenmüssen, dieses ständige Gefühl, irgendetwas zu verpassen, all das ist typisch für die fehlgeleitete 68-Ideologie.
Redaktion benachrichtigen Der Saal bleibt halbleer
#9   Christian Hüller   16:22:16 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Sicher poppt querbeet sieht kein Problem
Der umstrittene Veranstalter ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’ hat für den Hilfeschrei der betroffenen Eltern kein Verständnis.
„Wir sind mit dem Stück vier Jahre lang durch ganz Deutschland getourt…“
Dass die mit dem Stück kein Problem haben, ist mir klar.
Das sind doch dieselben, die das Plakat entworfen haben:
„Sicher poppt querbeet.“
Wie gesagt: Die Aufgabe des Schamgefühls und der Beginn des Schwachsinns liegen nach Sigmund Freud immer nah’ beinander.
Weltanschauliche Naivität und traditionsloser Ulk inbegriffen.
Redaktion benachrichtigen Die Liturgie wird von der Administration diktiert
#3   Christian Hüller   16:13:14 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Celestial City
Eine „Stadt auf dem Hügel“ mit katholisch-laikalen Allgewaltigen, ohne Trennung von weltlich ausgerichteter Administration und protestantisch ausgerichteter Religion, so einer Stadt dürfte eine sehr geringe Halbwertszeit beschieden sein. Celestial cities haben seit den Puritanern einen üblen Stallgeruch. Der Katholik bewährt sich da, wo er eben ist. Er braucht dazu keinen gold’nen Käfig, schon gar nicht mit Gitarrenmusik.
Redaktion benachrichtigen Ein tiefes, schwarzes Loch
#22   Christian Hüller   10:04:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Sirilo
„Umkehr“ im katholischen Sinn würde bedeuten, Frau Herman kehrt zu ihrem ersten (und damit einzig rechtmäßigen) Mann zurück. Tut sie das nicht, dann ist ihre „Reue“ ein bloßes Lippenbekenntnis.
Nur wenn die Ehe sakramental geschlossen wurde, ansonsten muss sie überhaupt nichts, und nicht mal das müsste sie …
Die kath. Kirche anerkennt aus gutem Grund nur die sakramkentale Ehe.
Redaktion benachrichtigen Ein tiefes, schwarzes Loch
#11   Christian Hüller   15:32:30 | Montag, 22. Oktober 2007
@ Fragender
Reue und Umkehr, kurz: metanoia, sind zugleich zutiefst unmodern und zutiefst katholisch.
Diese bezieht sich auch und insbesondere auf Haltungen, die das Gesetz für sich nicht sanktioniert, noch belohnt, womit man also sich nicht brüsten kann, wenn man’s ehrlich meint.
So viel zu Ihrem Statement.
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#34   Christian Hüller   14:57:06 | Montag, 22. Oktober 2007
Verlust des Schamgefühls = Beginn des Schwachsinns
Der Verlust des Schamgefühls, lehrt Sigmund Freud, führt geradewegs in den Schwachsinn.
Obelix ist der lebende Beweis für diese These. Mit seiner „Glücksphilosophie“ übersieht er völlig, dass gerade das Zweckdenken in der Gestaltung von Beziehungen abgrundtief diabolisch ist.
Die Ehe hat ihren Zweck in sich: Sie braucht keine vordergründigen, oft allzu trügerischen Glücksgefühle als Rechtfertigung ihres Bestehens.
Der Zweck der Ehe ist die Treue, die aufopfernde Liebe, die Nachkommenschaft und der Erhalt der Gesellschaft. Und sonst nichts.
Alle anderen Beziehungen sind Zweckkonkubinate.
Die 68er haben diesen heiligen Zweck der Ehe beschmutzt und mit Füßen getreten.
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#25   Christian Hüller   23:26:14 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@ Methusalix
Dass eine missverstandene kath. Sexualmoral manchen auch geschadet hat, steht hier außer Frage. Aber viel mehr geschadet hat der Gesellschaft die hedonistisch motivierte völlige Loslösung der Sexualität von jedweder Moral, wie es ihre Generation erfolgreich betrieben hat. Die unzähligen Scheidungswaisen und frühreifen Dauergeschädigten können hiervon ein Lied singen. Aufklärung muss sein – aber doch bitte nicht SO.
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#18   Christian Hüller   13:10:24 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@ Obelix
Danke für’s Schablönchen.
Aber die Anleitungen und Anregungen zur Auslebung sexueller Fantasien fundieren in den (kranken?) Hirnen von Erwachsenen.
Diese versuchen den Kindern ihre Vorstellungen von „gesunder“ Sexualität überzustülpen, ohne dass überhaupt erwiesen wäre, dass dies sexualpädagogisch wünschenswert ist.
Man muss sich hier konkret fragen, ob die Kinder hier frühzeitigst zum Gruppensex animiert werden sollen.
Dass der Zeitpunkt in jedem Fall zu früh ist, werden ihnen Experten gerne bestätigen.
Auch ein Zusammenhang zur Pädophilie scheint mir hier nicht unwahrscheinlich.
Gänzlich unverschämt und totalitär erscheint die Auffassung der Autoren, dass solche Kinder, die bei den beschriebenen Praktiken nicht mitmachen wollen, „abnormal“ sind.
Normal sind für Sie und ihre pädophilieverdächtigen Gesinnungsgenossen wohl nur Gruppensex bzw. Polygamie, Abtreibung und Frühsexualisierung.
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#16   Christian Hüller   12:42:10 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Zitat aus Politikforen.de
„Einer davon: [= von Pro Familia herausgegebene oder propagierte Erziehungsratgeber] Lieben, kuscheln, schmusen verfasst von Lothar Kleinschmidt, Beate Martin und Andreas Seibel
In dem Ratgeber werden Sexspiele für Kinder in Kitas beschrieben u.a. solche,
Kinder nackt auszuziehen, in eine Reihe gebückt aufzustellen und die Oberkörper und Köpfe der Kinder komplett mit Bettlaken abzudecken
Je ein Kind muss nun das „Pimmel“, „Po“ und „Vaginaspiel“ machen. Durch tasten, riechen, fühlen an den Geschlechtsorganen sollen die Kinder namentlich erkannt werden. Der Begutachter muß raten, welcher Pimmel, Po, oder Vagina zu wem gehört. Kann er es nicht raten, darf er „Pimmel, Po, Vagina“ streicheln oder kneifen, um dem Besitzer ein Geräusch zu entlocken. (Seite 90 ff)
Ein Kind soll einem anderen Kind das Hinterteil ins Gesicht halten und es anfurzen (Seite 84)
Mehrfach wird empfohlen, fotografische Nacktaufnahmen zu machen und die Kinder ihre Eltern nackt und besonders auf das Geschlecht betont malen zu lassen.
Bei Kindern, die die jeweiligen Sexspiele nicht mitmachen wollen, spüre der Erzieher/ die Erzieherin: „Mit diesen Kindern stimmt was nicht!“
Der Ratgeber wird mit Steuergeldern finanziert und von staatlichen Stellen u.a. dem Jugenschutz Baden-Württemberg empfohlen.
Die Kinderschänder sitzen in deutschen Behörden und Organisationen und tarnen sich als Kinderschützer.“
Interessant ist in jedem Fall der Hinweis auf fotografische Nacktaufnahmen.
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#13   Christian Hüller   12:03:42 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Fragwürdige Organisation
Pro-Familia ist offenbar eine hedonistische Organisation,
die Sex vorrangig unter der Etikette Spaß und Selbstverwirklichung betrachtet, das unveräußerliche Lebensrecht des aus solchem „Spaß“ entstandenen Lebens prinzipiell in Abrede stellt und pädagogisch fragwürdige Positionen vertritt (Pornografie für Kinder; Frühsexualisierung derselben etc.)
Ich frage mich, ob hier ein Zusammenhang zu Pädophilen besteht.
Redaktion benachrichtigen Der nächste Pfarrer wurde fertiggemacht
#10   Christian Hüller   12:46:09 | Samstag, 20. Oktober 2007
Wider den Bastelgott
Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen, hätten sich über ein „altertümliches Gottesbild“ des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’.
Gott ist rund. :)3
Der Firmling als Experte für christliche Gotteslehre.
Niemand wage es, dem zu widersprechen!
Konstruktivismus überall: Jeder und jede darf sich seinen eigenen Gott basteln.
Danach wird abgestimmt, welcher „Bastelgott“ am besten gefällt.
Wer nicht mitbastelt, hat ausgebastelt.
Redaktion benachrichtigen Als ob er das gut leiden kann?
#56   Christian Hüller   12:32:37 | Samstag, 20. Oktober 2007
Fortgesetzte Enttabuisierung
Volker Beck (von Bündnis 90/Grüne):
„Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die
rechtlich im Gegensatz zu Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität …
wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können
– eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die
zumindest teilweise Entkriminalisierung(!) der
Pädosexualität aufnehmen zu können.“
Ein Tabu nach dem anderen soll gebrochen werden, aber das Ergebnis wird nicht mehr Lebensqualität sein, sondern eine kranke, traditionslose Gesellschaft, die von starken, moralisch glaubwürdigeren Gesellschaften verdientermaßen überrannt und versklavt werden wird.
In dieser Hinsicht sind sozialdarwinistische Denkschemata wohl nicht völlig abwegig.
Redaktion benachrichtigen Finstere Hintergründe
#20   Christian Hüller   20:23:44 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@DieWahrheit
Dass niemand auf das einging, was ich eben gerade schrieb…
Naja. Dann jetzt die Auflösung:
Korrekt. Unsicher, diabolisch und hochgradig gesundheitsschädlich ist nicht nur die Abtreibung an sich, sondern stets und immer auch die Abtreibungsgesellschaft
und ihre Helferinnen und Helfer.
So ist das.
Und nicht anders.
Redaktion benachrichtigen Finstere Hintergründe
#16   Christian Hüller   19:06:55 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Korrekt
Korrekt. Unsicher, diabolisch und hochgradig gesundheitsschädlich ist nicht die Abtreibung, sondern stets und immer die Abtreibungsgesellschaft und ihre Helferinnen und Helfer. So ist das. Und nicht anders.
Redaktion benachrichtigen Sie wußten alle nichts
#10   Christian Hüller   02:03:45 | Sonntag, 14. Oktober 2007
@ DerMartin
So jemanden könnte man als jemanden bezeichnen, der sich zunächst einer restriktiven Gruppennorm unterworfen hat, um diese dann, möglicherweise aus Unwissenheit über den konkreten Einzelfall, wahrscheinlicher noch im Vertrauen auf die bestandene Bewährungszeit, nicht anzuwenden.
Redaktion benachrichtigen Sie wußten alle nichts
#8   Christian Hüller   00:28:39 | Sonntag, 14. Oktober 2007
@ Santo Domingo 2
Ich redete von der (staatlich festgesetzten) Bewährungszeit des Priesters, die um die Amtsantrittszeit des Bischofs endete. Inwieweit die Richtlinien der Bischofskonferenz für einen Bischof wirklich bindend sind, weiß ich nicht. M. E. eher nicht. Der Bischof ist uneingeschränkter Souverän seiner Diözese. Über ihm steht nur Rom. Die Bischofskonferenz kann ihm daher in die Verwaltung und Personalpolitik seiner Diözese nicht reinreden.
Redaktion benachrichtigen Sie wußten alle nichts
#3   Christian Hüller   22:19:30 | Samstag, 13. Oktober 2007
@ Santo Domingo 2
Mal was von Einarbeitsphase gehört? Meinen Sie, das Herumschnüffeln in Akten nach Leuten mit Vergangenheit gehört zur ersten und vorrangigen Aufgabe eines Bischofs? Die Kirche ist nicht die Stasi, also ersparen Sie uns Ihre Betroffenheitsrhetorik.
Redaktion benachrichtigen „Ich muß mich entschuldigen“
#4   Christian Hüller   12:35:37 | Samstag, 13. Oktober 2007
Indulgenz bei der Sakramentenspendung
Im Zeitalter der „perpetuellen“ Angleichung der Geschlechter-, pardon, Genderrollen besteht immer Verwechslungsgefahr. Vielleicht war der Erzbischof einfach nur verwirrt: Männer, die wie Frauen rumlaufen (und sich so verhalten), Frauen, die wie Männer aussehen (und sich so verhalten), wer blickt da noch durch und kann beides stets und immer klar auseinanderhalten? Hinzu kommt die Freiheit bei der Kleiderwahl und die Anonymität der Menschen in den allermeisten „Großstadtseelsorgeeinheiten“. Im Zweifelsfall wird ausgeteilt. Der Herr möge Nachsicht haben.
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#39   Christian Hüller   19:19:21 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@ Florian Geyer
Korrekt. Volle Zustimmung. Klarstellung? Für was? Für manipulierte Äußerungen? Das überlassen wir der selbstgerechten „Jonny“. Die ganze Sendung war ein intrigantes Schmierenstück, eine Tretmine sondergleichen.
Das Volk denkt anders als kinderlose Abtreiberinnen oder
hochgejubelte Adaptionskünstler.
Redaktion benachrichtigen Hussah! Hussah! Die Hatz geht los!
#83   Christian Hüller   22:11:23 | Samstag, 6. Oktober 2007
NDR hat versagt
Ob Katholiken der Tradition weiter sind als Eva Herman, will ich jetzt nicht beurteilen, aber wenn ich das alles als Außenstehender beurteile, komme ich zum Schluss, dass dieser Frau ein nicht unerhebliches Unrecht angetan wurde, dass der Rauswurf vom NDR durch nichts zu rechtfertigen ist und der Sender von Frau Herman und ihren Anwälten hoffentlich recht ordentlich belangt wird.
In Zukunft müssen sich auch öffentlich-rechtliche Sender etwas mehr Gedanken darüber machen, inwieweit sie der manipulativen Macht der Medien wirklich kritisch gegenüberstehen, oder ob sie Gefahr laufen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Meinungsmachern unkritisch aufzusitzen.
Redaktion benachrichtigen Hussah! Hussah! Die Hatz geht los!
#81   Christian Hüller   21:37:48 | Samstag, 6. Oktober 2007
Liberale Forderungen, Teil 2
aber unter diesen Bedingungen müssten auch Geschiedene, die wiederverheiratet sind zur Kommunion zugelassen werden. Alles andere wäre inkonsequent und ein Zeugnis von Doppelmoral.
Das ist auch so eine liberale Forderung, der die Amtskirche aus gutem Grunde nicht nachkommt.
Denn was wäre dies anderes als die Legitimierung des gegenwärtigen Ungeistes von Massenscheidungen?
Wahre Buße und Reue bei einer ja durchaus möglichen, wenngleich aus kath. Sicht unbedingt zu meidenden Ehescheidung, zeigt sich gerade darin, dass die Betroffenen sich nicht erdreisten, nochmals den
göttlichen Segen für eine weitere Beziehung zu erheischen.
Gottes Segen bezieht sich auf die Einehe, die die Betroffenen auf Dauer schließen, welche ausdrücklich, im Eheversprechen sehr lebensnah und realistisch festgelegt, gute wie auch schlechte Zeiten mitumfasst.
Wer hier nochmals göttlichen Segen verlangt, verkennt die Einmaligkeit und Dauerhaftigkeit der Ehe, die ein Zeichen des Verhältnisses Gottes zu den Menschen ist, und eben dadurch ein Sakrament.
Wer hier also nochmals den Segen Gottes verlangt, beansprucht dessen Willen besser zu kennen als Gott selbst:
„Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen.“
Den Ausführungen von Pünktchen und Maurice Corvisier zu Methusalix kann ich inhaltlich nur voll zustimmen.
Redaktion benachrichtigen Hussah! Hussah! Die Hatz geht los!
#55   Christian Hüller   18:43:22 | Samstag, 6. Oktober 2007
Es bleibt dabei: Medien mach(t)en Hetzjagd
Daß unser Staat dadurch mehr und mehr zu einer neuen Diktatur, zu einer Neo-DDR verkommt, wird dabei gänzlich übersehen – oder vielleicht sogar bewußt angestrebt.
Dieser Aussage kann ich tendenziell nur zustimmen. Wenn die Herman als NDR-Nachrichtensprecherin vertraglich festgelegt ihre eigene Meinung öffentlich nicht mehr sagen kann, sind entsprechende Vertragsklauseln wohl nichtig.
Ihre hier zur Diskussion stehenden Aussagen über die Zeit vor 60 Jahren sind keineswegs hitleristisch oder sonstwie naziverherrlichend.
Nirgendswo schreibt sie zum Beispiel, das Hitlers Familienpolitik „richtig“ oder die Familienpolitik der Nazis ein Segen gewesen wäre.
Diese Meinung wollen ihr bösartige Feministen vielmehr unterstellen, um sie damit kaltzustellen.
Tatsache ist, dass es noch vor 60 Jahren wesentlich weniger Scheidungen gegeben hat, dass Ehen durchschnittlich bis zum Tode eines der Partner reichten und das regenerative Verhalten des deutschen Volkes zur Selbsterhaltung geeignet war.
Das war aber nicht das Ergebnis der Nazipolitik, sondern, wie ebenfalls bereits festgestellt wurde, Ergebnis und Ausfluss einer damals (zumindest in dieser Hinsicht) noch sehr christlich geprägten Gesellschaft, ein Aspekt, der von den Nazis instrumentalisiert zwanzig Jahre später von Linken und Liberalen erfolgreich diskreditiert wurde, mit ganz realen gesellschaftspolitischen Auswirkungen, wie der Aufgabe des Verschuldensprinzips zugunsten des Zerrüttungsprinzips im Scheidungsrecht.
Redaktion benachrichtigen Hussah! Hussah! Die Hatz geht los!
#14   Christian Hüller   14:31:16 | Samstag, 6. Oktober 2007
Die morbide Gesellschaft braucht eine Hexe
Der vorletzte Satz von Herman ist grammatikalisch unvollständig.
Wenn man ihn wohlwollend oder zumindest unvoreingenommen interpretiert, kann man ihn so lesen, dass Familie, Zusammenhalt und Kinder bereits unter Hitler und dann noch mal kräftig durch die 68er Generation gebeutelt oder zerstört wurden. Dass die 68er Werte wie Familie und Zusammenhalt massiv beschädigt haben, wer wollte das bestreiten, lautet(e) doch das Motto dieser revolutionären Garde „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.“
Das Ergebnis ist in vielerlei Hinsicht eine Gesellschaft, in der Spaß, Show und Selbstbestätigung um jeden Preis zu den gesellschaftlich dominierenden Werten aufgerückt sind.
Es ist aber zugleich eine zutiefst morbide Gesellschaft, die sich selbst der Auslöschung verschrieben hat, weil gerade die vernachlässigte Aufzucht eigener Kinder andere Werte abverlangt:
Verzicht, Authentizität und bodenständige Solidarität.
Redaktion benachrichtigen Zum Glück steht der Papst noch auf der richtigen Seite
#19   Christian Hüller   19:12:28 | Freitag, 5. Oktober 2007
Parlament diskriminiert religiöse Auffassungen
Der Artikel schreibt leider nichts über die Rechtsfolgen dieser parlamentarischen „Anathema“.
Dass aber irgendein Parlament meint, über religiöse Auffassungen urteilen zu dürfen, halte ich meinerseits für eine gefährliche Einmischung in die Religion und für eine tendenzielle Überschreitung des dem Staat zustehenden Machtbereichs.
Wie wäre es z. B., wenn die kath. Kirche „entscheiden“ würde, dass sich jeder Abgeordnete den Entscheidungen des kath. Lehramts zu unterwerfen hat?
Ein Aufschrei würde da durchs Land gehen.
Religiöse Auffasssungen per Parlamentsbeschluss diskreditieren zu wollen, das erinnert ganz stark an wenig fruchtbare Zeiten eines parteiischen Staatskirchentums auf Kosten religiöser Minderheiten, so populär es der Mehrheit auch erscheinen mag.
Greift hier nicht das „Antidiskriminierungsgesetz“?
Redaktion benachrichtigen Politisch pflegeleicht und nach innen beliebig
#19   Christian Hüller   12:47:24 | Dienstag, 18. September 2007
@ Bokrug
Jesus und Paulus haben dieses Problem nicht gesehen.
Die Zustände im Mittelalter waren desolat.
Redaktion benachrichtigen Politisch pflegeleicht und nach innen beliebig
#17   Christian Hüller   16:08:33 | Sonntag, 16. September 2007
@ Bokrug
Lesen Sie mal genau die Schrift. Da heißt es: der Bischof soll einmal verheiratet sein (1 Tim 3, 2)
Nur einmal, wenn er denn heiratet; empfohlen wird hingegen, entgegen Ihrer Aussage, die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen – und nichts anderes (1 Kor 7, 8; Mt 19, 12 im Einklang mit Mt 19, 21.29).
Prophetinnen gibt es auch schon im Alten Testament, aber der Prophet ist zum Glück und aus gutem Grund kein Amtsträger, sondern als Gottes Stimme warnendes und mahnendes Korrektiv.
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#15   Christian Hüller   23:46:54 | Freitag, 14. September 2007
@ Bokrug
1. Der Kommunitarismus der Urgemeinde hatte einen klar benennbaren hist. Grund: die in Jerusalem versammelte Jüngerschaft bzw. Christenschar wartete dort auf die baldige Wiederkunft des Herrn, unter weitgehender Aufgabe langfristig ausgerichteten ökonomischen Engagements und begünstigt durch die Aufforderung des Herrn zur gegenseitigen Hilfeleistung. Keineswegs ist diese Form des Zusammenlebens normativ für die Kirche aller Zeiten, die sehr bald nach dem irdischen Tod des Herrn Jesus Christus erkannte, dass der Heilsplan des Herrn langfristigeres Engagement erforderte, so dass auch der Kommunitarismus der Urgemeinde bald wieder aufgegeben wurde.
Die These, die wahre Kirche müsse einem ökonomischen und weltanschaulichen Egalitarismus huldigen, ist ideologisch motivierter Unsinn.
2. Sie behaupten indirekt, dass der Zölibat zu lebens- und weltfremden Priestern führe. Dies ist eine kühne Unterstellung, die alleine die hist. Empirie zu widerlegen vermag.
Die Geschichte der zölibatären Kirche Jesu Christi ist rein quantitativ eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die Geschichte des zölibatlosen, egalitaristischen Protestantismus ist eine Geschichte der Abspaltung mit teilweise deutlichen Tendenzen zur Selbstauflösung.
Das sind die kühlen, unwiderlegbaren Fakten.
3. Der Priester der Kirche Jesu Christi SOLL eine Distanz zur Welt einnehmen, denn die mit allen Mitteln der Heiligung ausgestatte Kirche Jesu ist das Instrument, mit der die (oft) gottlose Welt geheiligt werden soll …
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#13   Christian Hüller   02:27:58 | Donnerstag, 13. September 2007
Egalitarismus: Ende der Religion
Paulus hat sie empfohlen und selbst so gelebt, ebenso Jesus Christus. Die kath. Kirche hat aus dieser Empfehlung eine Verpflichtung gemacht für alle Personen, die das Priesteramt ausüben wollen. Diese Verpflichtung ist aber freiwillig, so dass man beim Zölibat in seiner jetzigen Ausgestaltung keinesfalls von einer unwahrhaftigen oder unzulässigen Entfernung vom neutest. Gedankengut ausgehen darf, sondern von einer Form der Umsetzung, die aus hist. Gründen notwendig wurde. Freilich macht diese hist. Form nur Sinn und ist nur haltbar, wenn der Priester eben nicht ein ganz normaler Gläubiger ist, nur Schäflein unter Schafen.
Die röm. Schaltstelle hat das klar erkannt. Wer die Kirche profanisieren will, kommt nicht darum herum, am röm. Priesterbild zu rütteln. Der Preis hierfür scheint mir indessen etwas hoch zu sein. Denn was wäre gewonnen?
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#10   Christian Hüller   18:18:47 | Mittwoch, 12. September 2007
Gottselige Lebensform
Der Ausdruck „bibelgemäßest“ war meinerseits nicht ganz glücklich gewählt; das Tridnetinum hat hier eindeutig besser formuliert: es ist die Lebensform, die der authentischen Christusnachfolge besonders nahekommt und diese möglich macht und insofern in der Tat „besser und gottseliger“ ist als jede andere Lebensform.
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#8   Christian Hüller   01:02:16 | Samstag, 8. September 2007
@ Monti
Zunächst mal: Der Schöpfungssegen („Seid fruchtbar und …“) darf keineswegs im Sinne eines ungehemmten Wachstums- und Vermehrungsauftrages missdeutet werden.
Die kath. Kirche nimmt die GANZE Bibel ernst, indem sei einerseits den göttlichen Schöpfungsauftrag, d. h. Zeugung und Aufzucht von Nachkommen als für das Menschsein konstitutiv betrachtet, andererseits aber auch die jesuanische und paulinische Forderung einer Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, welche sie, eben wegen der Achtung des Schöpfungsauftrags, auf den Personenkreis begrenzt, der sich vor Gott zu einem eben solchen zölibatären Leben verpflichtet hat (Priester und Nonnen).
Die Wertschätzung der einen Lebensform impliziert also keineswegs eine Geringschätzung der christlichen Familie, welche ebenfalls eine gottgewollte Lebensform darstellt.
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#4   Christian Hüller   22:18:21 | Freitag, 7. September 2007
Heinemann
»Wenn jemand sagt, es sei nicht besser und gottseliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als zu heiraten, der sei verdammt«.
Das Tridentiunum steht mit dieser Aussage absolut im Einklang mit der Hl. Schrift; die Verdammung erscheint etwas hart, aber der Grundsatz gilt: der Zölibat, sofern nicht durch Missbrauch kompensiert, ist die bibelgemäßeste Lebensform.
Mit dem Vatikan als dem Ideal-Biotop für keusche Homosexuelle, als einem frauenlosen Terrarium,
Böse Unterstellung solcher, die sich ein zölibatäres Leben aus welchen Gründen auch immer nicht vorstellen können.
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#28   Christian Hüller   10:57:54 | Donnerstag, 6. September 2007
@ Maurice
Wobei zuzugeben ist, dass der Test schon mit religiösem Halbwissen einfach manipulierbar ist … ,
aber als echter Katholik macht man so ‘was natürlich nicht…
Das überlässt man den „Andersgläubigen“…
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#25   Christian Hüller   10:26:42 | Donnerstag, 6. September 2007
Danke, danke, danke, nein, den hab’ ich später studiert…
30 Punkte
Sehr gut. Haben Ihnen Ihre Eltern statt Grimms Märchen den Katechismus vorgelesen? Papst Benedikt XVI. hätte seine Freude an Ihnen, Sie sind ein lupenreiner Katholik.
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#19   Christian Hüller   22:47:17 | Mittwoch, 5. September 2007
@ Doritta
Stimmt. Ein Bischof muss seine Diözse zusammenhalten.
Dazu gehört, dass manche in seiner Diözese auch mal ihren Senf dazugeben dürfen, ohne dass der Bischof gleich zur Wildsau wird.
„Keine Panik auf der Titanik.“
Oder: Panikmache hilft vor’m Eisberg nicht.
Redaktion benachrichtigen Eine Selbstverständlichkeit
#7   Christian Hüller   13:44:09 | Montag, 3. September 2007
Anfrage
Die Kommentare zum Artikel könnte man bis dato alle streichen, oder sehe ich das falsch?
Redaktion benachrichtigen Viele Lügen
#8   Christian Hüller   13:27:35 | Montag, 3. September 2007
… weiter so!
Absolut zielführender Appell. Uneingeschränkt begrüßenswert. Das Thema Abtreibung muss vom Papst unbedingt höchst offiziell angesprochen werden.
Ich vermisse hier seit längerem eine klare Stellungnahme des Papstes.
Das Thema darf nicht als zweitrangig behandelt werden, auch wenn sich dies einige Christen sicher gerne wünschten. Die unmündigen, marginalisierten Opfer der Abtreibunmgsgesellschaft bedürfen der besonderen Unterstützung des höchsten Lehramts.
Dies gilt nicht nur für Österreich, sondern auch und gerade für Deutschland, welches laut Berechnungen von Statistikern in wenigen Jahren die älteste Bevölkerung der Welt aufweisen wird (!!!!).
Hier ist der deutsche Papst besonders in die Pflicht genommen. Dieser wird wissen, wie und an wen man die Botschaft am besten platziert.
Redaktion benachrichtigen Wer waren die Hexenmacher?
#21   Christian Hüller   13:52:10 | Freitag, 31. August 2007
@ DieWahrheit
Letztlich haben wir es in den vergangenen 2000 Jahren mit einer christlichen Diktatur zu tun, deren Macht zum Glück in den letzten zwei Jahrhunderten immer mehr bröckelte. Einige derer, die dagegen ankämpfen, finden sich in diesem Forum…
Derartige totalitäre Systeme (nach denen offenbar Artois, Nachtlaterne, BT et al. lechzen) bedienen sich meist auch terroristischer Aktionen.
Einer dieser Auswüchse waren die von höchster Stelle initiierten Hexenverbrennungen. Diese Steuerung von höchster Stelle findet im Islam auch statt (Karikaturenstreit etc.).
Lassen Sie doch diese sozialistische Volksverdummung.
Man muss nicht mal Historiker zu sein, um zu wissen, dass es in Deutschland niemals eine, wie Sie es ausdrückten, „christliche Diktatur“ gegeben hat.
Sie sind ja noch krasser als Marx und Engels; indes, die Fakten fehlen.
Dass es unter absolutistischen Fürstbischöfen Hexenverbrennungen gegeben hat, ist unumwunden zuzugeben. Aber die diesbezüglichen Verbrechen der nichtkirchlichen, staatlichen Autoritäten standen diesen um nichts nach (siehe Artikel).
Totalitarismus ist eine staatlich-gesellschaftliche Erscheinung des 20. Jd., dessen Opferzahlen bei weitem höher anzusetzen sind.
Redaktion benachrichtigen Das Ende eines Ministranten
#6   Christian Hüller   12:21:56 | Freitag, 31. August 2007
@ Stimme der Vernunft
Wenn …
1. es aber soooo anspruchsvoll wird, dass es keiner mehr versteht (anders ausgedrückt: das Grundsätzliche nicht mehr rüberkommt),
2. heikle Gesichtspunkte einfach ausgeklammert werden (als ob der Glaube hierauf keine Antwort hätte, denn letztlich muss der Glaube auf alle Fragen eine Antwort haben, die das Leben betreffen, sonst trägt er nicht).
3. das angeblich Überholte einfach über Bord geworfen wird (als ob die Kirche früher einem Irrtum unterliegen wäre!!!)
4. Kirche primär als quadratische Beschallungsanlage oder Wellnesseinrichtung rüberkommt (und nicht als Gemeinschaft, die den einzelnen auch in ethisch-moralischer Hinsicht fordert),
dann sollten wir von einer KRISE der betreffenden Religion oder Kirche sprechen, die Sie offenbar recht sprachlos macht.
Redaktion benachrichtigen Das Ende eines Ministranten
#1   Christian Hüller   11:58:34 | Freitag, 31. August 2007
Gutes Interview!
Super Interview! In jeder Hinsicht aufschlussreich.
Die Modernisten sollten es sich dreimal anschauen.
Wegen dieser inneren Konsequenz und ethisch-moralischen Verbindlichkeit wird der Islam nach meiner Überzeugung weitere Mitglieder gewinnen.
Eine Kirche, die darüber diskutiert, wie sie die Normen der Hl. Schrift am besten aufweichen kann und/oder den ethischen Anspruch derselbigen nicht ernst nimmt (die Moralismuskeule wird ja liebend gern hervorgetan), wird hingegen weitere Mitglieder verlieren.
Das dürfte den kirchlichen Propagandisten aus liberalen oder modernistischen Ecke indessen egal sein: ihnen geht es eben im Grunde nicht um die Sache, sondern nur um sich selbst.
Deswegen sollte sich der Papst von den Forderungen aus dieser Ecke auch nicht beirren lassen.
Redaktion benachrichtigen Wer waren die Hexenmacher?
#3   Christian Hüller   10:47:29 | Freitag, 31. August 2007
Bildung bei kreuz.net …
Danke für diesen sehr aufschlussreichen Artikel.
Ich werde es den Wahrheitsverdrehern aus der Humanisten-, „Aufklärer“- und Sozialistenecke bei Bedarf um die Ohren hauen, wenn es wieder heißt: die böse Kirche und ihre Blutspur…
Man sieht aber gut, wie tief sich die Ammenmärchen der Kirchenhetzer und selbsterklärten Wahrheitsfinder im Bewusstsein des Volks verankert haben.
Jedes Schulkind assoziiert heute mit Hexenverfolgungen meist die mittelalterliche Kirche.
Dabei haben frühneuzeitliche „Bürgerinitiativen“ wohl das meiste Reisig und Bruzelholz gesammelt…
Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Wenn der Mob zuschlägt und bestätigungsgeile Exekutoren aus Staat (und Kirche) findet, loder(te)n die Scheiternhaufen…
Dass die Wurzeln des europäischen Hexenwahns okkult-germanisch waren, sei hier nur kurz angefügt:
Nix mit -pauschal- böse Kirche, bösartiges fakerpack…
Redaktion benachrichtigen Womit wachsen Kinder heute auf? Mit Gewalt
#4   Christian Hüller   16:15:44 | Dienstag, 28. August 2007
@ Navon
Es gibt auch strukturelle Gewalt, Mobbing in Beruf und Schule, ausländerfeindliche Übergriffe …
Wie siehts da mit Ihrer Empirie aus?
Hat die auch abgenommen?
Redaktion benachrichtigen Die Geburt unehelicher Kinder soll nicht ermutigt werden
#16   Christian Hüller   10:41:03 | Donnerstag, 23. August 2007
@ Engelhardt
Es scheint in der Tat so zu sein, dass der indische Pater bei seiner Zukunftsprognose für uneheliche Kinder von den Verhältnissen in Indien ausgeht. Dort haben es uneheliche Kinder wahrscheinlich viel schwerer als in Deutschland, eben weil die Gesellschaft sie „nicht haben will“ (Versorgungsprobleme; finanz. Ansprüche an den Erzeuger usw.).
Der Abrutsch in die Kriminalität ist unter solchen Umständen natürlich wahrscheinlicher.
Hier in Deutschland würde ich eine solche Prognose nicht wagen, obwohl auch ganz klar und in aller Ehrlichkeit festzuhalten ist, dass viele alleinerziehende Mütter mit ihrer Aufgabe total überfordert (in finanzieller und psychischer Hinsicht) sind.
Dazu liegen empirische Daten vor.
Redaktion benachrichtigen Die Geburt unehelicher Kinder soll nicht ermutigt werden
#11   Christian Hüller   23:17:37 | Mittwoch, 22. August 2007
@ Gotthard
Die kath. Kirche hat immer Wert darauf gelegt, dass Kinder in einer ehelichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau aufwachsen.
Die Gesellschaft, die immer auch ihre ganz eigene Moral -jenseits der Kirche- hat, duldete früher keine unehelichen Kinder, weil sie letztlich für die Versorgung dieser Kinder aufkommen musste, wie dies tendenziell auch heute ist.
Dieser Umstand begünstigte es in der Tat, dass unverheiratete, geschwängerte Frauen aus purer Verzweiflung ihr Kind bei irgendwelchen Engelmachern abtreiben ließen, obwohl die Kirche diesen Frauen immer eine christliche Lösung angeboten hat: Waisenheim statt Kindstötung.
Was aber folgern wir daraus?
1. Dass Abtreibung erlaubt sein sollte?
2. Dass auch uneheliche Gemeinschaften den vollen kirchlichen Segen erhalten sollten?
3. Dass die Kirche ihre Ehelehre aufgeben sollte?
Dies sind, aus der Sicht der Kirche, alles zeitgeistige Fehlschlüsse: die Lehre von der auf Dauer angelegten Gemeinschaft zwischen Mann und Frau ist vielmehr uneingeschränkt in all ihren Vorzügen darzulegen und zu verkündigen; unehelichen Kindern darf die Liebe der Kirche nicht verweigert werden.
Redaktion benachrichtigen Wenig Wahres, viel Verleumdung, totale Propaganda
#41   Christian Hüller   22:55:29 | Mittwoch, 22. August 2007
Zurück zum Thema…
Zurück zum Thema. Ich habe mitr gerade eben noch einmal das Video reingezogen:
1. Die Parallelstrukturen am Bischof vorbei sollten bekämpft werden.
Dass ein kath. Bischof außerhalb der Diözese Firmlingen aus der Diözese die Firmung spendet, KANN NICHT angehen.
Hier ist bischöfl. Kollegalität gefordert und muss notfalls mithilfe Roms erzwungen werden.
Der angeblich „offene“ Basisverein MUSS merken, dass an ihrem Ortsbischof kein Weg vorbeiführt.
2. Desweiteren sollte der Bischof klar und medienpräsent
verdeutlichen, dass Schuld, Sünde, Tugenden und Laster zentrale Theologumena darstellen, die in einer authentischen christlichen Botschaft nicht ausgeblendet werden dürfen, wie es unter gewissen, auch kirchlichen, Kreisen offenbar zu lange und häufig geschehen ist.
In diesem Zusammenhang scheint es im Verein „offene Kirche“ ganz offenkundige Fehleinschätzungen und Missverständnisse zu geben.
Der Verein meint hier anstelle des Lehramtes treten zu müssen und zu dürfen und verkürzt dabei die Botschaft des Neuen Testaments, die eben keineswegs eine humanistische oder ethisch unverbindliche Laissez-faire- oder Wellness-Botschaft darstellt, sondern von einer grundsätzlichen Sündhaftigkeit und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen ausgeht.
Redaktion benachrichtigen Die Geburt unehelicher Kinder soll nicht ermutigt werden
#6   Christian Hüller   22:18:41 | Mittwoch, 22. August 2007
@ Erdloyalist
Jetzt unterstellen Sie dem indischen Pater mal keine unchristliche Gesinnung. Der gute Mann bringt doch nur auf den Punkt, was aufgrund zeitgeistiger Maulkorberlasse gerne verschwiegen wird: die auf Dauer angelegte Partnerschaft zwischen Mann und Frau -und nur diese- entspricht dem Willen Gottes bzw. Jesu Christi.
Wer diesen Willen ignoriert und seinen Spott damit treibt, bekommt irgendwann die Rechnung dafür präsentiert.
Redaktion benachrichtigen Die Aufklärung das Klo hinuntergespült
#19   Christian Hüller   11:09:13 | Dienstag, 21. August 2007
Ideen brauchen keine Zellen
Biologisten sollten wir bei Ihren Leisten bleiben.
Ideen und soziale Mechanismen, die diese Ideen „hervorgebracht“ haben, haben einen letzten Grund, der bei allen evolutionist. Erklärungsmustern außerhalb ihres Denkhorizonts anzusetzen ist.
Dass biologische Determiniertheit dem Gedanken der Freiheit ernsthaften Schaden zufügen könnte, zweifle ich an.
Vielmehr vermag die Einsicht in biologische und soziale „Geprägtheiten“ den Blick auf soziale und biologische Einflussfaktoren zu schärfen, ohne den Anspruch(!) der Idee der Freiheit grundsätzlich auszuhebeln.
Die Idee der Freiheit braucht keine Zellen.
Redaktion benachrichtigen Die Aufklärung das Klo hinuntergespült
#9   Christian Hüller   10:47:50 | Dienstag, 21. August 2007
Die Freiheit der Zelle interessiert nicht
Es kommt bei der Freiheit darauf an, wozu wir frei sein könnten, nicht wozu wir aufgrund der biologischen Grundgegebenheiten tatsächlich frei sind.
Die Idee ist leitend und gibt den Maßstab vor, nicht das Zellsubstrat.
Redaktion benachrichtigen Kardinal und Bischof beim Papst + …
#69   Christian Hüller   02:46:09 | Dienstag, 21. August 2007
???????
weil die die Verantwortung alleine zu tragen haben.
????????
Bitte?
Redaktion benachrichtigen Kardinal und Bischof beim Papst + …
#67   Christian Hüller   00:34:11 | Dienstag, 21. August 2007
@ Methusalix
Okay. Standpunkt zur Kenntnis genommen. Abgelehnt. ^-^
Redaktion benachrichtigen Wenig Wahres, viel Verleumdung, totale Propaganda
#25   Christian Hüller   00:21:58 | Dienstag, 21. August 2007
Versuch einer Antwort
Bischof Haas eignet sich offensichtlich gut als Schmäh- und Hassobjekt für den „Basisverein“. Identitätsgewissheit durch negative Abgrenzung nennt man das.
Der Bischof hätte diesen Widerstand der offenen (lol) „Bessergläubigen“ im Keim ersticken sollen;
diese freuen sich doch nur über die scheue Art des Erbischofs.
Sie sehnen sich im Grunde ihres Herzens nach dem starken, durchgreifenden Bischof. Dieser sollte mit den unzulässigen Parallelstrukturen in seiner Diözese aufräumen. Dann kehrt vielleicht Ruhe ein.
Die Sprache der bischöflichen Macht ist die einzige, auf die solche „Volksdemokraten“ verstehen – so paradox es klingen mag.
Redaktion benachrichtigen Wenig Wahres, viel Verleumdung, totale Propaganda
#23   Christian Hüller   23:31:41 | Montag, 20. August 2007
Schäbiges Spiel: Pfui Daibel
Es ist ganz offenkundig ein schmutziges Spiel, das mit dem Erzbischof getrieben wird. Seine mediale Unbeholfenheit, oder sagen wir eher: mediale Scheuheit, wird seitens schäbiger Profilchristen gnadenlos ausgenutzt.
Allen voran natürlich irgendwelche Em…
Schämt euch was!
In der Kirche Jesu Christi hat auch dieser Erzbischof seinen Platz.
Redaktion benachrichtigen Vorwürfe gegen den Bischof
#19   Christian Hüller   11:27:29 | Freitag, 17. August 2007
@ timpressum
Wissen Sie was: der Pfarrer ist tot.
Die staatlichen Gerichte konnten somit nicht in Erfahrung bringen, inwieweit das Verhältnis „freiwillig“ war.
Deshalb wurde das Verfahren wohl auch eingestellt.
Es besteht so gesehen kein Grund, sich hier zu entrüsten, zumal ich Ihre Ansicht über „Liebe“ im vorliegenden Fall absolut nicht teile.
Ich weiß aus guten Quellen, dass dieses Verhältnis, das ich eher als Verirrung bezeichnen würde, kein „Zwangsverhältnis“ war.
Ein Verhältnis zu einem Schutzbefohlenen vermag ich im vorliegenden Fall auch nur sehr eingeschränkt zu sehen.
Dies war mein letzter Satz hierzu.
Das Thema eignet sich nicht für kreuznet-Phrasendrescherei.
Redaktion benachrichtigen Vorwürfe gegen den Bischof
#15   Christian Hüller   03:12:28 | Freitag, 17. August 2007
@ timpressum
Ich finde es unglaublich, wie sich die Kirche in dieser Beziehung dem deutschen Rechtsstaat entzieht und ihr eigenes Ding macht! Die schützen ja auch noch die Täter!
Sachte, sachte, timpressum, in diesem Fall hat es meines Wissens nach wechselseitige „Affinititäten“ gegeben, die in den Bereich dessen fallen, was die Kirche als Unzucht bezeichnet.
Der Täter war hier auch ein Opfer, das Opfer auch ein Täter.
Redaktion benachrichtigen Zeit für eine Höllenmeditation + …
#80   Christian Hüller   23:46:13 | Mittwoch, 15. August 2007
@ Rudolfus
Jesus Christus wirkt durch SEINE Kirche, keine Frage.
Aber ist jemand, der formell außerhalb SEINER Kirche steht, hierfür vollends alleine verantworlich und hat sich damit auch selbst und und höchst schuldig die ewige Verdammnis zugezogen?
Redaktion benachrichtigen Zeit für eine Höllenmeditation + …
#78   Christian Hüller   23:31:16 | Mittwoch, 15. August 2007
@ Rudolfus
Der Mensch muß selbst zur Kirchenzugehörigkeit zustimmen, das kann Gott für keinen Menschen übernehmen – wegen des freien Menschenwillens.
Er muss sich entscheiden. Keine Frage.
Aber wer wollte ohne Hemmung sagen, dass eine bestimmte christliche Gemeischaft ihn vollends überzeugen kann/konnte?
Ist die kath. Kirche inhaltlich SO überzeugend und attraktiv, dass sie besten Gewissens sagen kann:
„Du bist nicht Mitglied. Selber schuld! Jetzt bis du verdammt!“
Redaktion benachrichtigen Zeit für eine Höllenmeditation + …
#75   Christian Hüller   21:50:13 | Mittwoch, 15. August 2007
Formalismus …
>>… dass die Einheit mit dem Leib der Kirche eine solch große Bedeutung hat, daß nur denen, die in ihr verharren, die Sakramente der Kirche zum Heil gereichen und Fasten, Almosen und die übrigen Werke der Frömmigkeit…<<
Ähem… wer außerhalb der kath. Kirche ist, hat noch vollen Anteil an den „Sakramenten der Kirche“?
Was mit dem „Verharren in der Kirche“ und (vor allem) dem „Anschluss an die kath. Kirche“, ohne den ein Jude nach dem mittelalterlichen Konzil des Heiles verlustig wird, verdient der näheren Betrachtung.
Letztendlich ist es doch wohl Gott, der über die Zugehörigkeit zur Kirche Jesu Christi und Einheit mit dem Leib Christi entscheidet.
Wer kann sagen, dass er stets und immer ein würdiges Glied derselben sei?
Es scheint so, dass das II. Vatikanum mit seinem inklusivistischen Konzept der Zuordnung und gestuften Mitgliedschaft einen Weg der Würdigung gefunden hat, der formalistische Regelungensprengt, welche sich in der Realität immer wieder, gemäß eines Wortes des Apostels Paulus, als Ansporn zur Sünde und Übertretung erweisen.
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#20   Christian Hüller   20:40:12 | Dienstag, 14. August 2007
Jesus wurde ermordet
Ich stimme Rudolfus hier zu: Jesus wurde ermordet, gestorben ist aber nur seine menschlicher Natur.
Von den Römern sollte er als (potentieller) Aufrührer beseitigt werden. Dies geschah im Rahmen eines Staatsverbrechens, ausgeführt von der röm. Obrigkeit, unter Besatzungsrecht, intendiert und angestiftet von zumindest einer Personengruppe: den Sadduzäern.
Diese sahen in ihm einen gefährlichen Konkurrenten, der die religiöse Basis des Tempelopferkultes in Frage stellte.
Als Nichtrömer und angeklagter Hochverräter hatte Jesus vor den röm. Behörden selbstverständlich so gut wie keine Chancen sich angemessen zu verteidigen. Anders z. B. Paulus, der sich auf sen röm. Bürgerrecht berufen konnte.
Analogien siehe Guantanamo.
Wir dürfen aber davon ausgehen, dass Jesus sein Leben für die Seinen hingegeben hat und seine Jünger darüber aufklärte, wie diese seinen Tod verstehen sollten.
Gerade in seinem bei der Feier des Abendmahles geäußerten Todesverständnis zeigt sich sehr pointiert der Widerspruch gegen einen Tempelkult an der Botschaft vom Reich Gottes vorbei:
Jesus hatte seinen Tod darin bewusst an die Stelle des Tempelopfers gesetzt.
Redaktion benachrichtigen Volker Beck muß sich beim Papst entschuldigen
#30   Christian Hüller   15:46:47 | Dienstag, 14. August 2007
Danke!
Danke an den Verfasser für die Zahlen. Bei mir selbst ist intuitiv immer mehr die Überzeugung gereift, dass es außerhalb der kath. Morallehre in moralischer Hinsicht „drunter und drüber“ geht. Die Zahlen bestätigen nun diese intuitive Einsicht. Ausnahmen mögen vielleicht noch diverse Evangelikale sein. Ansonsten haben sich überall, auch in vermeintlich christlichen Kreisen, die diabolischen Regeln der Spaßkultur breit gemacht und ziehen viele unweigerlich in den Abgrund. Gerade jüngere Menschen sind für die humanistischen Rattenfänger und ihre pseudotolerantes Geschwätze ungeheuer empfänglich.
Die kath. Sexualmoral, die von Fehlgeleiteten oft in übelster Weise diffamiert und diskreditiert wird, als „verlogen“, „unmenschlich“ oder sonstwie realitätsfern, ist in der Tat die beste Verhütung gegen Aids.
Redaktion benachrichtigen Zeit für eine Höllenmeditation + …
#16   Christian Hüller   02:34:10 | Dienstag, 14. August 2007
@ Kasperschüler
Aus Malachias Rothkranz wurde Christus Vincit und dann schließlich ein Kasper.
Namen ändern sich, doch die Erde dreht sich weiter.
Interessant ist die These aber schon: er, Lustiger, sei ein Jude geblieben wie die Apostel.
Durch Geburt durch eine jüdische Mutter ist man Jude, doch bleibt man es, wenn man konvertiert?
Das wäre dann ein ethnisch-rassisches Verständnis vom Judentum.
Wenn Lustiger damit aber meinte, ein Jude auch dem Glaube nach geblieben zu sein, wäre das, gelinde gesagt, bedenklich.
Sohn Abrahams ginge ja noch an, aber ein Jude dem Glaube nach, der die Messianität Jesu Christi abstreitet?
Da dies zugunsten von Lustiger zu verneinen ist, bleibt eine ethnisches Bekenntnis, das zugleich Wertschätzung
der heilsvermittelnden Rolle des Judentums darstellt.
Redaktion benachrichtigen Die süße Rache des Präsidenten
#29   Christian Hüller   17:00:38 | Dienstag, 7. August 2007
„Süße“ Rache?
Was ist an der Aktion „süß“?
Mugabe ist ein korruptes Schlitzohr, der in seinem Land macht, was er will(!), ohne dass ihm jemand Einhalt bietet.
Eine Schande ist das:
Die Gemeinschaft der Völker versagt.
Redaktion benachrichtigen Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
#64   Christian Hüller   14:50:23 | Freitag, 3. August 2007
@ Heggi
Das kann man auch positiv sehen: das Kirchenjahr bzw. die Lesungen soll in allen Kirchen der Diözese einheitlich sein.
Dies ist eine Maßnahme, die die spirituelle Einheit der Gläubigen sichern soll.
Redaktion benachrichtigen Spruch und Widerspruch in einem
#11   Christian Hüller   14:36:16 | Freitag, 3. August 2007
Kommentar
Der erste Satz besage, daß „subsistieren“ „est“ bedeute – daß es also eine Identität zwischen der Kirche Christi und der Katholischen Kirche gebe und daß sich die alte Lehre nicht geändert habe.
Doch schon der nächste Satz stelle eine Änderung der kirchlichen Lehre dar: „Das ist ein Widerspruch.“
Ich weiß: die Piusbruderschaft hält sich eng an den Leitsatz: extra ecclesiam salus nulla est. Ausgehend von diesem Axiom lehnt sie es ab, außerhalb der Kirche irgendeine Heilsmöglichkeiten zu sehen. Aber was bedeutet „außerhalb“?
Ist dieser Ausdruck im streng formalistischen Sinn so zu verstehen, wonach jeder Nichtgetaufte oder gar jeder Protestant völlig außerhalb jeder heilmachenden Gnade steht, welche der Kirche Jesu Christi anvertraut ist?
Ein solches Verständnis reibt sich schon an der sehr alten Lehre von der Begierdetaufe, oder, neuwendig ausgedrückt, am rahnerschen Konzept der „anonymen Christen“.
Das II. Vatikanum lehrt daher verschiedene Stufen der Mitgliedschaft bzw. Zuordnung zur Kirche Jesu Christi.
Diese Lehre muss als rechtgläubige Weiterentwicklung älterer Standpunkte betrachtet werden, gab es doch für Jesus selbst Beispiele guten Tuns und Handelns außerhalb seiner Jüngerschar (Bsp.: barmherziger Samariter).
Außerdem gibt es genügend Bibelstellen, die ganz klar und eindeutig belegen, dass das jenseitige Heil nicht an die formale Zugehörigkeit zur Kirche Jesu Christi gebunden ist.
Dies ist bei der ganzen Diskussion unbedingt zu berücksichtigen.
Redaktion benachrichtigen Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
#61   Christian Hüller   12:25:07 | Freitag, 3. August 2007
@ Gilbert
Basteln Sie sich Ihre eigene Messe, aber erwarten Sie nicht, dass jemand kommt.
Redaktion benachrichtigen Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
#59   Christian Hüller   12:18:54 | Freitag, 3. August 2007
@ Gilbert
Niemand wird Ihnen so ein Ding abkaufen. Ob es durch den TÜV käme, halte ich auch für zweifelhaft.
Genauso werden Sie den Altrituellen und Anhängern der missa tridenina eine Messe völlig ohne Latein niemals als missa tridentina verkaufen können.
Verstehen Sie doch: es geht um die Einheit von Inhalt und Form.
Der formale Aspekt ist nicht beliebig manipulierbar.
Redaktion benachrichtigen Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
#57   Christian Hüller   12:03:27 | Freitag, 3. August 2007
@ Gilbert
Wo steht, dass die anderen Teile der Messe auf Latein sein müssen? Sie können auch auf Latein sein.
Der außerordentliche Ritus ist der weiterentwickelte Ritus der röm. Kirche. Deren Liturgiesprache ist Latein, nicht Gotisch, nicht Fränkisch oder Schwäbisch.
Wenn Sie also eine solche Messe abhalten und nehmen das Latein völlig raus, dann haben Sie definitiv keinen Ritus der römischen Kirche mehr…
Sie würden ja auch nicht behaupten wollen, dass ein Mercedes mit Golfmotor noch ein Mercedes ist, oder?
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#50   Christian Hüller   10:20:54 | Freitag, 3. August 2007
@ Heggi
Es wird dringend empfohlen, dass, wie in Motu Proprio Art. 6 angeführt, auch bei der Messfeier in forma extraordinaria die Lesungen in der Volkssprache und nach der neuen Leseordnung vorgetragen werden.
Zunächst mal ist es ja nur eine Empfehlung, was zeigt, wie umsichtig und offen der Bischof Mixa in Wirklichkeit ist. Zweitens meine auch ich, dass es sinnvoll ist, die Lesungen in der Volkssprache abzuhalten, auch bei der missa tridentina, weil das Verständnis derselbigen unbedingt gesichert werden muss, was bei der Wahl des Lateinischen eben nicht unbedingt der Fall ist. Die Predigt, die sich auf die Lesungen beziehen soll, ist ja ohnehin auf Deutsch, so dass es durchaus sinnvoll ist, den gesamten Wortgottesdienst in deutscher Sprache abzuhalten. Die anderen Messteile müssen auf Latein sein – keine Frage.
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#37   Christian Hüller   23:09:27 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Heggi
Alle Ausführungsbestimmungen müssen sich streng am Motu Proprio richten. Ansonsten sind sie nichtig und werden ggfalls von Rom aufgehoben werden.
Vor Versuchen, das Motu Proprio ad absurdum zu führen, kann nur eindringlich gewarnt werden.
Eine Gruppe besteht aus drei Personen: 25 sind hierfür nicht erforderlich.
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#34   Christian Hüller   22:53:25 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Gotthard
Obwohl das Thema in jeder Zeitung behandelt wurde, habe ich in meinem Wohn-und Kirchenumfeld keinerlei Äußerung dazu gehört.
Es interessiert absolut nicht!
Wenn Sie meinen, Gotthard, es sei dem Papst bei seinem Motu Proprio primär um die Befriedigung mehrheitlicher, explizit als solche artikulierter „Bedürfnisse“ gegangen, düften Sie das Anliegen des Papstes verkennen: Sein primäres Anliegen war es, die Tradition für die Zukunft zu bewahren.
Das ihm das gelungen ist, werden auch Sie irgendwann zur Kenntnis nehmen.
Die kath. Kirche ist keine Institution, in der das Notwendige und Geforderte primär nach Mehrheiten oder dem Geschmack sich richten würde; entscheidend sind bei Entscheidungen dieser Tragweite vielmehr IMMER grundsätzliche Erwägungen.
Redaktion benachrichtigen Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
#28   Christian Hüller   22:37:38 | Donnerstag, 2. August 2007
Alles auf Latein – Quatsch!
beim Wortgottesdienst bin ich absolut für die Landesprache.
Alles andere ginge wohl zu weit.
Viele denken beim trid. Ritus in der Tat, alles müsse auf Latein sein:
Weit verbreitetes Missverständnis, das tlw. bewusst gegen den „außerordentlichen Ritus“ verwendet wird.
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#22   Christian Hüller   22:11:33 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Ministrant
– in meiner Pfarre leben 15.000 Katholiken und kein einziger hat Interesse an einer vorkonziliaren Messe, die Gemeinde wurde per Umfrage dazu befragt
Wie hat man die Gemeinde denn befragt?
Per Abstimmungszettel – während einer NOM-Messe ausgeteilt?
Ach wissen Sie – wen sollte das Ergebnis wundern?
Demokratie ist Herrschaft der abstimmenden Mehrheit…
Das sollten Sie doch wissen, Ministrant.
Und selbst wenn das Zettelchen an die kirchensteuerzahlenden Haushälte ging, wer unbedingt wird sich für das ihm -gänzlich- Unbekannte erwärmen…?
Was Hänschen nicht lernt von Jugend an, weiß er eben nicht zu schätzen.
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#8   Christian Hüller   18:47:02 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Gotthatrd
Ich will Ihnen mal sagen, was meiner Meinung nach in der Diözese Steubenville angesagt ist: in Demut das Opfer Christi annehmen und aus der Kraft dieses Opfers ein gottgefälliges Leben führen.
Das ist angesagt. Gott DA dienen, wo es angesagt ist – für einen Laien. Die Kirche ist der Ort des Priesters.
Der Laie bezeugt Christus im Alltag an seinen Nächsten. Das ist SEIN Priestertum.
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#4   Christian Hüller   18:26:53 | Donnerstag, 2. August 2007
Fleißig weiterüben
Dass der Ablativ für die lat. Substantiva auf -us mit „u“ gebildet wird, scheint in die US-Diözese noch nicht vorgedrungen zu sein.
Hauptsache reichlich die Kelchommunion einüben!
Hornbach hat eben keinen Platz „für Schnick und Schnack“:
Fleißig weiterüben und sorgsam auf die Einhaltung des motu proprio achten!
:-D
Redaktion benachrichtigen Das neue Zauberwort heißt Lust
#14   Christian Hüller   18:30:28 | Mittwoch, 1. August 2007
@ Sentinel
Danke, sehr informativ!
Also an alle AvokatInnen des „Binnen-I“:
GENUS =/= SEXUS.
PS: Sollte man das das Binnen-I nicht umbenennen in „Schwarzer-I“, zu Ehren von Frau Schwarzer, Sie wissen schon…?
Redaktion benachrichtigen Das neue Zauberwort heißt Lust
#10   Christian Hüller   18:13:47 | Mittwoch, 1. August 2007
Innen
verantwortliche „ErzieherInnen“ und „PädagogInnen
Man -und frau :-$ – achte auf das große „I“. Die Schreibweise spricht Bände. Der Schreiber, oder sagen wir doch gleich: die Schreiberin begnügt sich nicht mit der männlichen Form der Berufsbezeichnung, wie dies z. B. im Englischen absolut üblich ist, sondern muss -unbedingt-, in reichlich konstruierter Weise (…Innen), die weibliche Form noch hinzufügen.
Liebe ErzieherInnen, liebe SchülerInnen, und nochmals: liebe Leser und Leserinnen, hat auch jeder die Feminismuskarte gezogen?
Oder muss SchreiberIn nachhelfen?
Hophophop! Aber Dalli!
Sonst muss die Endung „-er“ völlig dem Erdboden gleich gemacht werden:
Liebe ErzieherI, liebe SchülerI, hat auch jeder die Feminismuskarte gezogen?
Redaktion benachrichtigen Die protestantische Aufregung ist unverständlich
#27   Christian Hüller   17:52:42 | Mittwoch, 1. August 2007
Kommentar
Das „subsistit in“ können wir, für soviel Latein reicht es noch, mit ‘hat sein Fundament oder seine Grundlage in’ übersetzen (Subjekt: Kirche Christi). Will heißen: die kath. Kirche ist von ihrem Stifter mit allen Merkmalen ausgestattet, die der Kirche Christi eigen sind.
Er hat die Kirche Christi nicht erst im 16. Jd. ins Leben gerufen, und auch zuvor war die Kirche Christi nicht unsichtbar, sie war vielmehr -schon- zu Jesu Lebzeiten und nach seinem Tod als „Urgemeinde“ sichtbar, wobei sich diese Sichtbarkeit nicht auf ihre Versammlungen reduzierte. Das „subsistit in“ ist so gesehen in der Tat, wie Spaemann richtig herausgestellt hat, Verstärkung einer bloßen Gleichsetzung („est“); der Ausdruck stellt die prinzipielle, die fundamentale Identität der Kirche Christi mit der kath. Kirche heraus. Zugleich wird implizit und sehr weise eingeräumt, dass es auch in der kath. Kirche Entwicklungen und Zustände geben mag, die der Kirche Christi nicht eigen sind, d. h. der Kirche Christi fremd sind, die kath. Kirche von derselbigen also entfremden. Wer in diesem Forum wollte dies ernsthaft bestreiten?
Redaktion benachrichtigen Linkspolitikerin sorgt sich um den Teufel
#60   Christian Hüller   16:41:26 | Dienstag, 31. Juli 2007
Zurück zur Sachlichkeit
Okay. Zurück zur Sachlichkeit. Dass Herr Mixa den linken Mainstreamideologen nicht ins Konzept passt, ist schon lange kein Geheimnis mehr.
Seine am christlichen Familienbild orientierte Forderung nach Bezahlung von Hausfrauen und Müttern wurde von diesen ja sofort als angebliche „Herdprämie“ diffamiert, wird nun aber in der Form des sog. Betreuungsgeldes auch von der Politik tatsächlich aufgegriffen.
Dabei geht es vor allem auch um Wahlfreiheit, während die Linke im Bereich von Ehe und Familie bekanntermaßen alles uniformieren will.
Der Staats solls richten, ist hier die Devise. Olaf Henkel, der ehemalige BDI-Chef, sprach neulich von einem großen Linksruck, der inzwischen alle politischen Lager erfasst habe. Nicht ganz falsch, die Diagnose.
Im Hinblick auf die Muslime wollte Mixa Religionsfreiheit auch für die Christen in muslimischen Ländern angemahnt haben. Also bitte keine Verteufelung, wo kein Teufel ist.
Herr Mixa steht durchaus für Religionsfreiheit – aber dann bitte schön für alle.
Redaktion benachrichtigen Linkspolitikerin sorgt sich um den Teufel
#55   Christian Hüller   16:12:16 | Dienstag, 31. Juli 2007
Fragen über Fragen…
…seine „ultrakonservativen Münchner Freunde“
Wer da wohl gemeint ist?
Die Grünen im Bayerischen Landtag?
Kardinal Wetter, „Patrona Bavariae“ oder die roten Spezlbrüder?
Fragen über Fragen…
Redaktion benachrichtigen Der Eva einen Damenvollbart aufgebunden?
#28   Christian Hüller   22:28:53 | Freitag, 27. Juli 2007
Die intelligente Kraft
Internationale Nachrichtenagenturen werten die Aussagen des Papstes als Bekräftigung der Lehre einer Evolutionstheorie, hinter der eine intelligente Kraft steht.
Wer ist die intelligente Kraft hinter der Theorie?
Darwin oder der „liebe Gott“?
Späßle muss sein.
Redaktion benachrichtigen Eine Frechheit
#22   Christian Hüller   01:19:55 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Methusalix
Tun Sie sich bloß keinen Zwang an.
Wie lange wird die Antwort?
Reicht ein Posting?
Oder kommen wieder drei?
Redaktion benachrichtigen Eine Frechheit
#20   Christian Hüller   00:54:26 | Freitag, 27. Juli 2007
Fragen über Fragen…
Fragen über Fragen und die katholische Morallehre schweigt dazu.
Aber Methu, Sie haben doch sicher die Antwort, nicht?
Redaktion benachrichtigen Die Antwort der Schnecke
#88   Christian Hüller   18:56:36 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Weg is’ er…
Der Artikel verkündigte mit mittlerweile hinlänglich bekannte Thesen: das Öl geht aus, schon übermorgen könnt’ es alle sein. Hat Siemens deshalb VDO verkauft? Der neue Österreicher an der Konzernspitze scheint ein heller Kopf zu sein. An den Staat ergeht der Rat, unbedingt seine Anteile an der Bahn AG zu halten, denn die wird davon profitieren, hundert pro, und Bahnfahren ist jetzt schon nicht ganz billig… Auch die Fahrradindustrie könnte im Hinblick auf Individualverkehr langfristig kräftig zulegen.
Redaktion benachrichtigen Er drohte sogar mit der Streichung der Bischofslöhne
#17   Christian Hüller   17:18:36 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Bravo!
Dumm bloß, dass der Professor dann auch seine Stelle verlieren würde, als staatsbesoldetes Mitglied der „Diskriminierungsvereini-
gung kath. Kirche“, die laut Professor als -angeblich solche- ja jeden Anspruch auf öffentliche Förderung riskiert. Für „Diskrimi- nierungsvereinigungen“ braucht man schließlich keinen Lehrstuhl.
Statt zu versuchen, unheimlich „toll“ und „cool“ „auf der Höhe der Zeit“ zu sein, sollte der Lehrstuhlinhaber sich vielleicht mal näher mit der Kirchengeschichte beschäftigen sowie mit dem tradierten Familien- und Priesterbild der kath. Kirche; da könnte er dann vielleicht weniger „trendig“, aber doch etwas fundierter im Sinne des überlieferten Glaubens daherreden.
Redaktion benachrichtigen Woher kommen die Kinder?
#36   Christian Hüller   07:10:41 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Die Toleranz und ihre Grenzen …
Jesus würde aber auch nicht den ersten Stein werfen…
Derselbe Jesus hat in der konkreten Geschichte eine Frau vor der Steinigung bewahrt, was offensichtlich eine völlig überzogene Strafe dargestellt hätte; aber derselbe Jesus hat allen vom rechten Weg Abgekommenen auch ganz klar gesagt, wo es lang geht, auch im konkreten Fall:
„Gehe hin und sündige fortan nicht mehr.“
Es ist einfach unerträglich, wie -manche- Zeitgenossen Jesus immer wieder zu einem humanistischen Dummschwätzer reduzieren wollen, zu einem ethisch-moralischen anything-goes-Prediger, bei dem das Wort „Toleranz“ dick und fett auf dem (nicht vorhandenden) Stirnband stand.
Von diesem Jesusbild bitte ich alle Zeitgenossen sich hurtigst zu verabschieden.
Die „Toleranz“ hört bei den sog. „Humanisten“ sowieso spätestens da auf, wo unplanmäßiges, menschliches Leben auf den Plan tritt und ein naturrechtlich verankertes Lebensrecht oft vergeblich nach Anerkennung ruft.
Redaktion benachrichtigen Woher kommen die Kinder?
#8   Christian Hüller   20:36:07 | Dienstag, 24. Juli 2007
Mehr Gummis, mehr D…!
Die hohe Schwangerschaftsrate von unreifen Teenagern ist ein Problem, das die Gesellschaft stillschweigend durch Abtreibung „lösen“ will. Was soll man tun? Mehr Kondome unters Volk bringen? Ich muss gar nicht andeuten, aus welcher politischen Ecke solche Vorschläge kommen. Jeder, der halbwegs politisch denken kann, weiß, wer sie macht und welches Menschenbild dahintersteht. Das Menschenbild, das uns in der Hl. Schrift entgegentritt, ist ein Bild der Verantwortung. Dieses Bild warnt uns eindringlich davor, in einem menschlichen Gegenüber nur oder auch nur hauptsächlich das Objekt enthemmter Leidenschaften zu sehen. Die Kirche hat den Auftrag, dieses Menschenbild zu verkündigen.
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#43   Christian Hüller   16:42:29 | Dienstag, 24. Juli 2007
@ Detlef Rose
– auch wenn [bei der Buße] nach unserer Definition von Sakrament das sichtbare Zeichen Jesu zum Einsetzungswort fehlt (im Gegensatz zu Taufe und Abendmahl). So wurde und wird wenigstens noch die Drei-Zahl mit ihrem Symbolwert für die Sakramente bewahrt. (Die röm.-kath. Sieben-Zahl der Sakramente hat ja auch ihren zahlensymbolischen Wert – und eine andere zugrundeliegende Definition!). Verloren gegangen ist auch das äußere Zeichen der Sukzession – was allerdings – denkt man an die konstruierten Anfänge – ebenso symbolischen Charakter hat.
Und dass der Kranke, Blinde, oder Gelähmte, dem von Jesus vergeben wurde, auch äußerlich wieder heil wurde, ist das kein sichtbares Zeichen? Wollen nicht gerade diese Geschichten zeigen, dass Umkehr und Buße äußerlich sichtbar werden sollen und können im Sinne der Gottesherrschaft?
Was die Infragestellung der Sakramentalität der Ehe durch Meister Luther anbelangt, ich habe, offen gesagt, selten ein solch argumentatives Konstrukt gesehen.
Die Ehe (im kath. Sinn) stammt von Gott; in ihr und nur in ihr zeigt sich die Gottesbenbildlichkeit zum Schöpfer im Vollsinn des Begriffs (vgl. die relevanten Aussagen in der Genesis); Gott entbindet sich nicht seiner Treue zur Schöpfung, wie er an Jesus selbst dokumentiert hat; Jesus selbst hat die Unauflöslichkeit der Ehe klar festgehalten und damit etwas ganz und gar Neues verkündet (eingeschränkt bekanntlich nur durch die Klausel für Ehebruch bei Matthäus).
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#39   Christian Hüller   14:27:14 | Montag, 23. Juli 2007
Fortsetzung
Angefügt haben will ich noch, dass selbsverständlich und für mich völlig außer Frage viele Katholiken den evangelischen Gemeinschaften höchsten Respekt entgegenbringen, die, wenn sie auch die Sakramente in ihrer Vollzahl nicht anerkennen, sich doch mit großem Ernst um ein Leben nach den biblischen Vorgaben bemühen, ohne die Bibel inhaltlich zu verstellen und dem Zeitgeist anzupassen.
Dies ist eine wirklich große Leistung, die den Geist des Evangeliums wirksam lassen werden kann, auch wenn die volle Gemeinschaft mit der kath. Kirche fehlt.
Darauf sollten sich solche Gemeinschaften auch weiterhin konzentrieren, statt darauf zu insistieren, Kirche zu sein wie die Katholiken, was sie nun mal nicht sind.
Umgekehrt müssen gerade die Katholiken stets im Auge behalten, die Sakramente nicht durch glaubens- und wirkungsloses Schauspiel herabzuwürdigen und eine auf bloße Äußerlichkeiten bedachte Christenschar zu werden.
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#34   Christian Hüller   23:42:21 | Sonntag, 22. Juli 2007
@ Detlef Rose
Ihr Verständnis von Apostolizität hat etwas für sich. Dennoch muss aus kath. Sicht gesagt werden, dass die äußere Apostolizität Manifestation der inneren, d.h. der aus Sicht der kath. Kirche getreu fortgegebenen und fortentwickelten Lehre ist.
Dass die evang. Kirche und die kath. Kirche heute nicht mehr „eins“ sind, ist Ausdruck eines inneren Bruchs.
Diesen inneren Bruch darf man nicht kleinreden. Betroffen sind die Sakramente, der Primat des Papstes, insb. auch die Rolle der Kirche. Das besondere Priestertum, also das Weihepriestertum, kennt die evang. Kirche nicht. Die Ehe gilt ihr nicht als Sakrament, selbst die Buße als Sakrament ist abgeschafft. Das sind keine Bagetellen, sondern es geht hier ins Grundsätzliche.
Die Wischiwaschiökumene versucht hierüber hinwegzutäuschen, und deshalb musste der Papst -gerade im Hinblick auf die Lehre von der Kirche- eine Klarstellung vornehmen.
Es sind nur die „Kirchen“ aus Sicht der kath. Kirche Kirchen im Vollsinn des Begriffs, die die Apostolizität sichtbar bewahrt haben.
Redaktion benachrichtigen Ehescheidung mit Vorbildfunktion?
#73   Christian Hüller   18:34:54 | Freitag, 20. Juli 2007
@ DocRöntgen
Wer sagt denn, dass kreuznet immer und überall richtig liegt? Ich selbst habe kreuznet auch schon oft genug widersprochen.
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#12   Christian Hüller   18:30:24 | Freitag, 20. Juli 2007
Kommentar
Die Protestanten sollten im Hinblick auf die jüngsten Verlautbarungen aus Rom nicht brüskiert sein. Die Kirche wiederholt hier nur das, was sie seit Jahrhunderten lehrt. Sie verkündet das, was ihre katholische Identität darstellt und bewahren soll.
Huber, der evangelische Oberbischof, hat doch selbst sinngemäß gemeint: „In dem Sinn, wie die Katholiken bzw. das Lehramt Kirche definieren, wollen wir Protestanten nicht Kirche sein.“
Das war eine ehrliche Aussage, die meinen vollen Respekt abverlangt. Alle Protestanten sollten sie sich zu Herzen nehmen.
Die Geschichte wird zeigen, welches Modell am Ende erfolgreich ist – wechselseitige Befruchtung keineswegs ausgeschlossen.
Eine Einheit auf dem kleinsten gemeinsamen „Übernenner“ ist der Weg in einen seichten kirchlichen Totalitarismus. So etwas können beide Seiten nicht ernsthaft wollen, wird bei der ganzen Diskussion aber anscheinend nicht genügend wahrgenommen.
Wieder einmal hat Papst Benedikt mit großer Authentizität dem Ringen nach Wahrheit einen ungeheuer großen Gefallen getan. Die Ökumene wird es auf jeden Fall befruchten, freilich nicht im Sinne des allgemeinen Verständnisses derselben.
Redaktion benachrichtigen Gottloser Jubel
#58   Christian Hüller   00:30:44 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Wer was braucht …
Der Katholik braucht keine Menschenrechtsformulierungen
… Atheisten schon. Das Fundament derselben ist ohne Zweifel „christlich.“ So sorgt Gott dafür, dass auch die Materialisten stets die Zielgerade vor sich haben.
Es gibt aber kein Menschenrecht auf etwas, was in der Hl. Schrift kein Fundament hat.
Redaktion benachrichtigen Ehescheidung mit Vorbildfunktion?
#64   Christian Hüller   23:33:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Bongartz
Oder um es nochmals anders zu wenden: Wenn Sie noch nicht katholisch getraut wurden, aber mit dieser Einstellung mit jemandem zusammenleben, so haben sie bei Umkehr und Buße die echte Chance, noch einmal ganz von vorne anzufangen: in einer kath. Ehe, die dann allerdings auf Dauer angelegt ist. Sie dürfen sich hierzu sogar von Ihrem Partner trennen, wenn er dieses Eheverständnis nicht teilen will. Eine echte Chance also! Greifen Sie zu!
Redaktion benachrichtigen Ehescheidung mit Vorbildfunktion?
#62   Christian Hüller   23:03:21 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Bongart
Ich schätze diesen Menschen weiterhin, wir hatten eine schöne Zeit mit Höhen und Tiefen, aber nun ist’s genug.
Ich stelle mal grundsätzlich in Frage, ob die beiden von Ihnen geschilderten Mernschen wirklich eine Ehe im kath. Sinn führen bzw. geschlossen haben. Für mich klingt das eher nach Konkubinat. Passen Sie bloß auf, dass Sie hier den richtigen Ton treffen: den Ton der kath. Kirche. Danach ist die Ehe eine Sakrament. Sie wird geschlossen auf Dauer, d. h. sie umfasst gute wie auch schlechte Zeiten, bis dass der Tod die Partner scheide. Um konkret zu werden: Wenn zwei Leute wirklich so denken, denken sie nicht katholisch. Der Pfarrer muss sorgsam prüfen, dass ein solches zeitgeistiges Eheverständnis nicht vorliegt, bevor er die Trauung vollzieht. Ansonsten schadet dies der Sakramentalität und der kath. Lehre.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#151   Christian Hüller   22:20:25 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kommentar
Ergänzend sei angefügt, dass auch das vielgepriesene staatliche Früherziehungsystem in Frankreich eher von geringer Wirkung im Hinblick auf die Steigerung der dortigen Geburtenrate gewesen ist.
Jedenfalls habe ich gelesen, dass es vor allem die Einwanderer sind, die in Frankreich die Geburtenrate haben steigen lassen.
„Geburtenrate“ ist daher wohl primär als eine Sache der Mentalität zu betrachten.
Staatliche Zwangsbeglückungsmaßnahmen laufen tendenziell auf Missbrauch und kapitalistische Ausbeutung hinaus, wie weiter unten sehr überzeugend dargetan.
Dass gerade die Sozialisten ihre ureigensten Anliegen doch immer wieder selbst ad absurdum führen!
China und Nordkorea sind die erschütternden Großraumbeispiele einer solch verfehlten Politik.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#121   Christian Hüller   01:45:10 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Matt2
Bei mir darf das Mausi auch Freigang haben, denn …
… ganz ohne Katechismus???!!! :-$ :-# :-O ^-^
Und wenn Mausi Freigang mit Ihnen haben will, Sie aber gerade nicht wollen, Mausi aber darauf besteht…
Wessen Wort zählt dann?
Ach lassen wir das … es wird dialogogisch argumentativ
„überzeugt“.
Dumm bloß, dass Verstand und Wille nicht immer übereinstimmen. :-|
Was machen wir jetzt bloß?
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#116   Christian Hüller   01:12:00 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Ich darf mich hier einschalten: Für diese Sichtweise würden Sie manche Damen kreuzigen – wortwörtlich und ohne Übertreibung. Sie gilt im Zeitalter von „Gleichberechtigung“ und „Antidiskriminierung“ den allermeisten Zeitgenossen als nicht mehr vermittelbar, obwohl sie im Grunde genommen nur eng an die Sichtweise der Pastoralbriefe angelehnt ist. Aber im Zweifelsfall muss heute das Wort Gottes über Bord gehen, selbst bei solchen, die sich Christen nennen. Der Wertewandel ist an gewissen Aussagen aus der Hl. Schrift schlichtweg vorbeigewandelt.
Ich will das hier mal ganz nüchtern konstatieren, ohne mich in einer bestimmten Richtung festlegen zu wollen.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#108   Christian Hüller   21:41:22 | Montag, 16. Juli 2007
@ Methusalix
Solange sie auf den Knien auf dem Boden rutscht und um „Gotteslohn“ (wie zynisch!) die Sakristei schrubbt.
Methusalix, Sie legen hiermit das da, was Sie als Meinung
der Kirche sehen wollen; aber es ist und bleibt Ihre Meinung, die man getrost als Klischee betrachten darf.
Die Kirche sieht heute durchaus den hohen Wert der Arbeit für Selbstwertgefühl, materielle Sicherheit, Alterssicherung usw. und tritt daher mehrheitlich -und durch Sie nicht zu leugnen- dafür ein, dass Frauen gleiche Zugangschancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Aber sie weiß zugleich, dass Arbeit den Menschen alleine nicht glücklich macht. Insbesondere meint die Kirche, dass auch eine intakte Familie für das Wohlbefinden der Menschen ungeheuer wichtig ist und eine Gesellschaft kinderloser Egomanen auf lange Sicht nicht existieren kann.
Deswegen tritt die Kirche auch dafür ein, dass in der Gesellschaft die traditionelle Familie mit traditioneller Arbeitsteilung ihren Platz haben muss, wobei sie sich hier an biblischen Vorgaben orientiert, die für die Kirche nun mal verbindlich sind.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, mit welcher Anmaßung und Arroganz Sie dieses traditionelle Familienbild in Bausch und Bogen verdammen wollen, wo dieses doch von vielen Menschen überaus erfolgreich gelebt und praktiziert wird.
Kann es sein, dass Sie ihre Sicht der Dinge verabsolutieren und alle Menschen „zwangsbeglücken“ möchten?
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#104   Christian Hüller   20:20:40 | Montag, 16. Juli 2007
@ Methusalix
Methusalix, Sie sind aus meiner Sicht nicht diskussionsfähig, weil Sie, wie hinlänglich kundgetan, zementierte Auffassungen vertreten, die sich, wie Benedikt völlig richtig dargelegt hat, im Wesentlichen darauf beschränken, die Amtskirche zu verteufeln, sozialistischen Visionen zu huldigen und den großen „Freund“ der Frauen zu markieren.
Sie müssen unbedingt lernen, die Gedankengänge anderer Menschen nachzuvollziehen und sich auf einen wirklich rationalen Diskurs einzulassen. Augenblicklich bestätigen Sie sehr eindringlich, dass der Mensch nicht primär animal rationale ist, sondern maßgeblich von Rechthaberei, Emotionen und Vorurteilen getrieben wird, wobei der Hang zur Vereinfachung und Schwarz-Weiß-Malerei bei Ihnen ganz außerordentlich ausgeprägt zu sein scheint.
Machen Sie sich doch bitte die Mühe, den Beitrag von Benedikt wirklich ernsthaft und ohne ausweichende Polemik zu würdigen.
Ich werde dann zu gegebener Zeit auf Ihre Invektiven gegen die Kirche und das traditionelle Familienbild eingehen.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#76   Christian Hüller   22:08:12 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ Obelix
Vergessen Sie all ihre Schablönchen nicht, wenn’s jetzt gleich ins Bettchen geht!
Die kath. Kirche hat immer sehr viel übrig für die berechtigten Anliegen von Mann und Frau. Nur so lassen sich die vielen überaus wertvollen Aktivitäten der zahlreichen Frauenvereinigungen innerhalb der kath. Kirche überhaupt befriedigend erklären. Dass Sie Frauen vom Weihepriestertum ausschließt, hat nichts mit Geringschätzung oder Diskriminierung zu tun, sondern mit der biblisch fundierten Überzeugung, dass nur ein Mann der „Braut des Herrn“ würdig, angemessen und legitim in der Nachfolge der Apostel voranstehen kann.
Wenn Sie das schon nicht begreifen wollen, so akzeptieren Sie wenigstens, dass dies nicht bloße Willkür ist. Aber das wäre bei Ihnen wahrscheinlich wieder zu viel verlangt.
Und da Sie jetzt schon wieder auf die Befreiungstheologie rekurrieren, auch hierzu noch ein Wort: die Befreiungstheologen haben ohne Zweifel mit viel Engagement das Leid der Armen zu lindern versucht. Dieses Engagement hat Papst Johannes Paul II. ausdrücklich gewürdigt.
Anerkennen Sie das gefälligst, wenn Sie hier nun wieder, wie gewohnt, mit Halbwahrheiten und Pauschalisierungen das soziale Engagement der Kirche diskreditieren wollen.
Aber die Kirche kann es selbstverständlich nicht dulden, wenn ihre Lehre mit sozialistischen Thesen und Revolutionsaufrufen unterminiert wird.
JESUS war NICHT der erste Jakobiner.
Redaktion benachrichtigen Probleme mit der Haarspange
#2   Christian Hüller   19:51:38 | Sonntag, 15. Juli 2007
Kommentar
„Es ist eigentlich eine traurige Sache, und es krampft sich das Herz. Meist sind da doch nur ein paar alte Menschen bei solchen Messen.“
Als ob dies bei den NOM-Messen anders wäre. Machen wir uns hier doch nichts vor! Im Übrigen haben auch ältere Menschen den Anspruch auf eine angemessene Gottesdienstversorgung.
Weiterhin bin ich überzeugt, dass es der Priesterbruder-
schaft durch angemessene Jugendarbeit gelingen wird, auch jüngere Menschen für den außerordentlichen Ritus dauerhaft zu gewinnen.
Bislang handelte es sich bei den Messen im Alten Ritus ja nur um Indultmessen, d. h. um Messen, die wortwörtlich nur „geduldet“ wurden. Wenn dieser zwischenzeitlich überholte Status auch im Bewusstsein der Menschen endlich verschwunden ist, werden diese Messen bei der Jugend nicht weniger schlecht oder gut ankommen als die nach dem NOM. Die Wirkung würde ich in jedem Fall als fruchtbringender bezeichnen wollen.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#73   Christian Hüller   18:18:29 | Sonntag, 15. Juli 2007
@ Obelix
warum, glauben Sie, stand auf den Koppelschlössern des deutschen Kanonenfutters bis in den Zweiten Weltkrieg „Gott mit uns“?
Sie sind ein Schmarrer, im Grunde lohnt es sich nicht, mit Ihnen überhaupt zu diskutieren, um Ihnen das an dieser Stelle mal in aller Deutlichkeit zu sagen. Die Kirche will nicht primär verfügen, sondern das Wort Gottes verkündigen und für solche einstehen, die marginalisiert und entrechtet werden, wie u. a. eben Abtreibungsopfer, die bei Ihnen sicher keinen Fürsprecher haben, weil Sie in ungeborenen Föten ja keine Menschen sehen.
Ist doch so?!!!
Die Wahrheit wollen Sie verkünden? Dass ich nicht lache. Ich war ja schon immer der Überzeugung, dass hiervon jeder seine eigene hat. In der kath. Kirche entscheidet immer noch das Lehramt, was im Bereich von Sitte und Moral als solche zu gelten hat.
Also unterwerfen Sie sich gefälligst dieser Wahrheit oder machen Sie endlich ernst und schließen sich auch offiziell dem Bund der Atheisten und „Freidenker“ an.
Da gehören Sie nämlich hin.
Doppelmitgliedschaft ausgeschlossen.
Im Übrigen haben Sie meines Wissens nach auch einen Ihrer Bekannten zu diesem Schritt ausdrücklich beglückwünscht, wie Sie einmal öffentlich kundtaten.
Also bloß keine Hemmungen. „Machen“ Sie Fakten!
Redaktion benachrichtigen Schläger-Pfarrer verurteilt
#404   Christian Hüller   17:57:17 | Sonntag, 15. Juli 2007
Beeindruckend
Mann oh Mann, kaum kommt ein Thema aus dem Trivialbereich, schon steigen die Stellungnahmen gewaltig an. Hübsche Bilder sind auch wieder dabei. Schweigen ist hier „gold“.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#71   Christian Hüller   19:51:22 | Samstag, 14. Juli 2007
@ Obelix
Was Sie hier als „erzkonservativ, verbohrt“ etc. abtun, würde ich als prinzipientreu und konsequent bezeichnen.
Es ist bei solchen wie Ihnen mittlerweile ja zur Marotte geworden, solche aus der Sicht der Lehre der Kirche unumgänglichen und konsequenten Schritte und Maßnahmen als verstaubten Blödsinn „stockkonservativer“ Eskapisten darzutun.
In Wirklichkeit aber ist es doch so, dass das Lehramt in dieser Frage aufgeklärt und liberal ist, weil das höchste Freiheitsgut das Leben an sich ist, während die sich aufgeklärt gebenden Verteidiger eines angeblichen Menschenrechtes(!) auf Abtreibung ganz gefährliche Protagonisten einer weit verbreiteten Kultur des Todes sind, die sich indessen nicht scheuen, diejenigen, die die Wahrheit auch als solche benennen, mit ehrabschneiderischen, unwahren Behauptungen zu diskreditieren und zu verunglimpfen.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#66   Christian Hüller   14:54:08 | Samstag, 14. Juli 2007
@ Obelix
Ich bleibe bei meiner Aussage, Sie haben nichts als die Unterleiber von Frauen im Kopf. Genauso wie Mixa, Meisner und Co. Die haben auch nur Weiber im Kopf. Wenig hilfreich das ganze. Wenn Sie wenigstens etwas tun würden. Aber nein, dazu sind sie (klein geschrieben!) ja zu fein. Nur grosse Klappe und Zeter und Mordio Geheul.
Dass Sie sich nur mal nicht irren: dem Mitwirkungs- und Gutmenschenverein Donum Vitae wurde von Rom schon der Weg gezeigt und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis der amtierende Papst die Politiker, die das Christliche in ihrem Parteikürzel tragen (wollen), noch einmal in aller Deutlichkeit daran erinnern wird, dass es im Hinblick auf die Abtreibung, nach kath. Auffassung ein „abscheuliches Verbrechen“, keine lauen Kompromisse und kein pseudolegitimes „Hinterzimmergemeuchel“ in anonymen Arztpraxen gibt, sondern nur ein klares „Nein“.
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#63   Christian Hüller   14:03:06 | Samstag, 14. Juli 2007
@ Satyr
Wer eine solche fordert, verstößt eindeutig gegen die Menschenrechte, da er die Schwangeren entmündigen will.
Oh Mann (oder Frau), die Diskussion will einfach nicht abbrechen, weil einige wie Sie unbelehrbar sind. Die Frage „Abtreibung: ja oder nein“ darf niemals nur auf die Perspektive bzw. das Selbstbestimmungsrecht der Frau verengt werden.
Es müssen hier Güter abgewogen werden: das Recht auf Leben und das Recht auf Freiheit (bzw. auf freie Entfaltung der Persönlichkeit).
Das Recht auf Leben steht hierarchisch über dem Recht auf die freie Entfaltung. Oder anders ausgedrückt: es wiegt mehr.
Nehmen Sie das gefälligst zur Kenntnis und faseln Sie hier nicht von „Bevormundung der Frau“.
Vielmehr ist es erforderlich, ungeborenes Leben gegenüber jeglichem Tötungsansinnen unbedingt zu schützen.
Redaktion benachrichtigen Mörder indirekt als Mörder bezeichnet
#29   Christian Hüller   20:59:35 | Freitag, 13. Juli 2007
Guter Vorschlag …
Über die Wahl der Begriffe müsste tiefer nachgedacht werden.
Ob „Kindestöter“ juristisch haltbar ist?
Vielleicht sollte Annen anfügen, dass für ihn ein „Kind“ mit der Verschmelzung der elterlichen Keimzellen zu existieren beginnt, …
Rechtlicher Hinweis an potentielle Kläger: Immer ins Kleingedruckte schauen.
:-D
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#23   Christian Hüller   20:44:00 | Freitag, 13. Juli 2007
Vorschlag
Das Urteil wirft ein schiefes und zugleich sehr erhellendes Licht auf die ganze Rechtsdebatte.
„Nein, ich bin kein Mörder.“ [Auch wenn juristisch alles dafür spricht].
Vorschlag an Annen:
Nennen Sie die betreffenden Ärzte doch einfach „Totmacher“, oder „Totmacher aus dem medizinisch industriellen Komplex, die nicht Mörder genannt werden wollen und dürfen.“
Dieser Begriff ist juristisch einwandfrei.
Redaktion benachrichtigen Notwendiger Benedikt-Test
#38   Christian Hüller   18:58:54 | Freitag, 13. Juli 2007
@ Unitate fidei
„Um die vollkommene Communio zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern selbstverständlich nicht prinzipiell ausschließen. Ein völliger Ausschluß wäre nämlich nicht in Übereinstimmung mit der Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form.“
ist etwas anderes als:
„Um die vollkommene Communio zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, eine Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern selbstverständlich auch für sich selbst nicht prinzipiell ausschließen. Ein solcher Ausschluß wäre nämlich nicht in Übereinstimmung mit der Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form.“
Redaktion benachrichtigen Wo bleibt eigentlich der VW-Hybrid?
#1   Christian Hüller   19:19:53 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Was die Kirche bewegt…
Mich zu den Protestanten zu äußern steht mir nur im begrenzten Maße zu. Der Frage, was die Kirche im Innersten zusammenhält, muss sich freilich jede Generation neu stellen. Die Antworten hierauf sind scheinbar unterschiedlich ausgeprägt.
Redaktion benachrichtigen Notwendiger Benedikt-Test
#31   Christian Hüller   15:59:50 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Kommentar, weil’s so interessant ist…
„Um die vollkommene Communio zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern selbstverständlich nicht prinzipiell ausschließen.“
„Nicht ausschließen“ ist hier nicht zwangsläufig äquivalent mit „sich selbst einschließen“, zumal es im Motu weitergeht mit : „Ein völliger Ausschluss wäre nämlich…“.
Dass es daher in der Praxis zu einem Testfall kommt, wo der Priester zeigen muss, dass er selbst zur Zelebration einer NOM-Messe bereit ist, halte ich nur dann für überhaupt denkbar, wenn sich die Seelsorgesituation weiterhin verschärfen sollte und „altrituelle“ Priestergemeinschaften verstärkt als „Lückenbüßer“ zum Einsatz kommen sollen; das werden die aber nicht ohne Bedingung tun…
Redaktion benachrichtigen Notwendiger Benedikt-Test
#16   Christian Hüller   17:40:30 | Dienstag, 10. Juli 2007
Zusatz
Wobei aus Gründen der Redsamkeit noch angefügt sein soll, dass der Artikel schon Wahres enthält: Zukünftige Weltpriestergenerationen werden zumindest auf absehbare Zeit in beiden Riten ausgebildet werden (müssen).
Alles andere wäre eine Missachtung des päpstlichen Willens.
Und was man kann, das wendet man auch an. ;-)
Redaktion benachrichtigen Notwendiger Benedikt-Test
#13   Christian Hüller   17:19:37 | Dienstag, 10. Juli 2007
Benedikt-Test?
„Benedikt-Test“? Nein wirklich, das ist sicher Unsinn. Alleine von Benedikt im Zusammenhang mit einem solchen „Test“ zu reden. Prinzipielle Anerkennung von NOM-Messen meint die Anerkennung ihrer Gültigkeit und Wirksamkeit. Niemand wird diese Gemeinschaften zwingen können, solche Messen zu zelebrieren; sie mussten es ja bisher auch nicht tun. Eher umgekehrt und praxisrelevant könnten solche Priester auf Dauer ein Problem bekommen, die den außer-
ordentlichen Ritus nicht beherrschen.
Redaktion benachrichtigen Bergluft + …
#20   Christian Hüller   22:25:58 | Montag, 9. Juli 2007
@ Methusalix
Aber kein authentischer Katholik käme auf die Idee, den Muslimen in ihre Gebets-und Glaubenspraxis reinreden zu wollen oder einen friedlichen Missionsanspruch von Seiten der Muslime prinzipiell in Abrede zu stellen.
Dies verbietet allein die positive Religionsfreiheit.
Alle großen prophetischen Religionen haben diesen Missionsanspruch; wer diesen Anspruch aufgibt, hört auf prophetisch zu sein.
Redaktion benachrichtigen Bergluft + …
#18   Christian Hüller   17:24:41 | Montag, 9. Juli 2007
Kommentar
Wer am Gebet für die Bekehrung des jüdischen Volkes etwas Anstößiges oder „Antisemitisches“ findet, muss sich ernsthaft fragen lassen, wie er oder sie zum eigenen Glauben steht. Denn das, das wir schätzen und für gut empfinden, wünschen wir selbstverständlich auch dem anderen. Deswegen bin ich noch lange keine Antisemit.
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio im Wortlaut
#124   Christian Hüller   23:50:34 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Evelin
Der außerordentliche Ritus soll eine Sache des Priesters werden. Dieser soll langfristig selbst entscheiden dürfen, nach welchem Ritus er zelebrieren möchte, ohne dass ihm da jemand reinredet. Darauf
u. a. zielt die Freigabe. Die priesterliche potestas soll gestärkt werden. Der Klerikalisierung der Laien hingegen soll entgegengewirkt werden. Der Papst wird wissen, warum.
Redaktion benachrichtigen Der große Unterschied
#96   Christian Hüller   23:36:26 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Protestant
…herzallerliebstes Schätzelein…
Pünktchen ist ein Mann. Also Vorsicht vor Diminutiven aus der Machowelt.
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio im Wortlaut
#84   Christian Hüller   17:34:53 | Samstag, 7. Juli 2007
Gut gewählt…
Insgesamt wird das Motu Proprio die Kirche und die Heiligkeit derselben bzw. ihrer Glieder bestärken. Das steht für mich ganz außer Frage. Auszubildende Priester müssen ab sofort im außerordentlichen Ritus konsequent unterwiesen werden, damit das Motu Proprio in angemessener Weise realisiert werden kann und der außerordentliche Ritus als solcher häufiger in Erscheinung tritt.
Redaktion benachrichtigen Ein Oldenburger wird zehn Jahre alt
#141   Christian Hüller   23:28:05 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Nicht totgemacht(e Atheisten)
Diese Behauptung ist eines der beliebtesten Totschlagargumente und taucht in immer neuen Variationen auf.
Behaupten Leute, die ihr Leben nur sich selbst verdanken wollen – und Müttern, die sie nicht abgetrieben haben und zum Glück -für sie- dieses (wahrscheinlich) auch nicht durften.
Redaktion benachrichtigen Mutter Teresa im Konklave
#36   Christian Hüller   21:29:51 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@ Heinrich II.
Das mit der Beteiligung an Papstwahlen müsste man mal kirchenjuristisch überprüfen lassen. Es stellt sich hier m. E. die Frage, nach welchen Kriterien die zu beteiligenden Frauen von wem ausgewählt werden. Wenn Gemmingen hierüber tiefer nachdenken würde, müsste er zu dem Ergebnis kommen, dass sein Vorschlag unter die Rubrik (populärer) „Zeitgeist“ fällt. Das wählende Kardinalskollegium besteht aus gutem Grund und langer Tradition nur aus Männern; diese Frage hängt nämlich implizit mit der des Amtspriestertums zusammen.
Redaktion benachrichtigen Mutter Teresa im Konklave
#33   Christian Hüller   21:19:17 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@ Heinrich II.
Nichts dagegen, sofern der ganze Kaffeeklatsch unterbleibt oder sich zumindest in Grenzen hält.
„Das Wort der Mutter sollst du nie verachten, aber auch den eigenen Verstand gebrauchen.“
(Spruch der Erfahrungen 7, 12)
Redaktion benachrichtigen Mutter Teresa im Konklave
#30   Christian Hüller   21:11:56 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Gammastrahl
„Vielleicht kommen hauptsächlich Frauen in Frage, welche die Kindererziehung hinter sich haben“ – so Pater von Gemmingen.
Oder solche, die gar niemals Kinder hatten, und sich somit von Anfang an tüchtig in die Verwaltungsapparat des Vatikans einarbeiten konnten. Dort sind Kinder ohnehin nicht offiziell erwünscht. So können diese Frauen ihr ganzes Pozenzial höchst effektiv der Verwaltung des Vatikans zur Verfügung stellen. :-)
Redaktion benachrichtigen Ungeordnetes Leben – ungeordneter Staat
#20   Christian Hüller   20:38:05 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Heinrich II.
…es „menschelt“ eben überall, in Ihrem Verein etwa nicht?
Ganz nebenbei: Lk 6, 42ff, 16, 15, 17,5f und 18,9ff sind immer eine Lektüre wert.
Redaktion benachrichtigen Ungeordnetes Leben – ungeordneter Staat
#17   Christian Hüller   20:21:56 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@ Protestant
die katholischsten aller Eltern verstoßen ihre minderjährige schwangere Tochter…
Was glauben Sie, warum auch Katholiken den gegenwärtigen Abtreibungskompromiss tragen?
Man will es haben, das berühmte Hintertürchen, um all dieses unzeitgemäße, unplanmäßige Leben, das in der Selbstbestimmungs- und Betätigungsgesellschaft „dummer Weise“, rein zufällig entstanden ist, loszuhaben, damit alles Weitere planmäßig, mehrheitsmäßig und aufklärungsgemäß vorgegeben verlaufen kann.
Ohne das päpstliche Lehramt hätten wir auch in der Catholica längst Sodom @ Gomorrah.
Redaktion benachrichtigen Der große Unterschied
#29   Christian Hüller   00:57:39 | Mittwoch, 4. Juli 2007
@ Sentinel
Danke für den Hinweis. Ich habe mich verguckt: das Bild oben rechts zeigt eine Schulmesse. Die Schülerin darf schon mal ausprobieren, wie man als zukünftige Priesterin aus dem Kelch trinkt – und alle trinken schön brav mit. Was sagte in diesem Zusammenhang doch die Vorsitzende der kath. Frauenbundes Österreich?
Wenn wir zur Eucharistie gehen, gehen wir zum Buffet.
Ein Schelm, wer Übles dabei denkt.
Redaktion benachrichtigen Der große Unterschied
#27   Christian Hüller   00:29:03 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Verwundert
Die Kelchkommunion durch Laien oben rechts im Bild ist höchst zweifelhaft. Dass die Priesterbruderschaft für so etwas zu haben ist wundert mich sehr.
Ach ich sehe: das ist eine Schulmesse.
Gut, das wundert mich dann nicht mehr.
Redaktion benachrichtigen Magere Ernte
#76   Christian Hüller   23:07:53 | Montag, 2. Juli 2007
@ Puchil
Zu ihren Fragen:
ad 1) Nein: Die Kirche lässt mich auch nicht als Diakon arbeiten. Das finde ich bedauerlich, da Sie im Hinblick auf Ihre Verheiratung als Diakon keine Ausnahme darstellten. Das Versprechen war für Sie eben nicht zu halten…
ad 2) Ich habe meine Frau schon vor der Priesterweihe kennen gelernt. Wir hatten den festen Willen, uns nach der Weihe zu trennen und unsere Beziehung als Liebesbeziehung zu beenden, was sich aber nach vielen Kämpfen für uns als nicht realisierbar herausgestellt hat. Wenn man aber doch den festen Entschluss hat, Priester zu werden, der in der lat. Kirche nach dem Kirchenrecht eben zölibatär zu leben hat, wie kann man dann so leichtsinnig sein, eine Frau überhaupt näher auf sich „einwirken“ zu lassen? Wird in den Priesterseminaren nicht gelehrt, dass man sich vor solchen Avancen hüten muss?
Redaktion benachrichtigen Magere Ernte
#47   Christian Hüller   20:30:04 | Montag, 2. Juli 2007
@ Gotthard
Und was ist mit den verheirateten Diakonen? Ach so, die sind schon verheiratet, bevor sie geweiht werden…, dürfen dann bloß nicht wieder heiraten, wenn die Frau tot ist. Ein gewisses Verständnisproblem will ich hier nicht verleugnen.
Vielleicht sollte man sich überlegen, das Versprechen zur Ehelosigkeit nicht schon bei der Weihe zum Diakon abzuverlangen.
Redaktion benachrichtigen Magere Ernte
#45   Christian Hüller   19:31:35 | Montag, 2. Juli 2007
Fragen an Puchil
Ich kann ihr Problem durchaus nachvollziehen.
Ließe man Sie denn wenigstens als Diakon arbeiten?
Weiterhin will ich fragen: Haben Sie sich vor Ihrer Priesterweihe und während der ganzen priesterlichen Ausbildung nicht ernsthaft mit der Frage auseinandergesetzt, was denn sein würde und wie Sie als Priester reagieren sollten, wenn Sie sich einmal „vergucken“ und was Sie im Sinne Ihres Weiheversprechens tun müssen, um das zölibatäre Leben in jedem Fall (auch vor Ihrem Gewissen) aufrecht halten zu können, und eben nicht der Liebe zu einer Frau „anheimzufallen“ (dass Liebe ein Prozess ist, will ich jetzt mal unterstellt haben)?
Hatten Sie vor Ihrer Priesterweihe überhaupt mal etwas mit einer Frau?
(Letztere Frage müssen Sie nicht beantworten, aber es würde mich interessieren, ob Sie hier gewissermaßen völlig unvorbereitet waren, was ja nicht auszuschließen ist).
Redaktion benachrichtigen Egoistische Freiheit + …
#3   Christian Hüller   16:20:51 | Montag, 2. Juli 2007
Arrogantes, selbstherrliches Gehabe …
Dieser dürfe sich nicht in Chinas „innere Angelegenheiten“ – gemeint ist die Ernennung von Bischöfen – einmischen.
China braucht noch ein paar Jährchen Turbokapitalismus, dann ist das kommunist. Regime vollends desavouiert und unter neunen Bedingungen besteht dann die Chance für echte Religionsfreiheit. Bischofsernennungen von Staates Gnaden sind keine Basis für einen echten Dialog.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#22   Christian Hüller   09:08:13 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Schopi
Es wird u. a. berichtet, wie zwei Familien zwei Jugendlichen zunächst mal die Zeitehe anempfehlen, mit dem ausdrücklichen Ziel, dass diese das Zusammenleben ausprobieren, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Darum geht es, Schopi. Wenn man so großen Wert auf die „Jungfräulichkeit“ legen würde, käme das Ausprobieren erst gar nicht in Frage. Ich will die Diskussion jetzt beenden. Politiker im Iran sind offenbar auch bemüht, die Zeitehe populär zu machen, was dem dortigen „Jungfräulichkeitswahn“ weiter entgegenwirken wird. Die Zeitehe ist zusammengefasst gesagt ein Instrument, mit dem die Politiker bestehende Bedürfnisse der Jugendlichen ernst nehmen, aber zugleich das religiöse Gesetz. Dass Sie als Liberaler die Religion aus Beziehungen völlig raushalten wollen, ist Ihr Problem. Andere Menschen denken anders.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#20   Christian Hüller   01:46:13 | Sonntag, 1. Juli 2007
@ Schopi
Da sehen Sie mal, wozu die Tradition gut ist: sich offenbar bewährende „Notlösungen“ werden zu allgemein akzeptierten Regelungen.
PS: Bitte nicht sentimental werden – unterlassen Sie das Heulen in öffentlichen Foren.
Lesen Sie des Weiteren den letzten Stern und lassen Sie sich darüber belehren, wie auch traditionell gesinnte Familien das Instrument der Zeitehe für ihre Nachkommen zu nutzen wissen.
Eine gesegnte Nacht noch!
Redaktion benachrichtigen Steckengeblieben + …
#13   Christian Hüller   22:27:42 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Gallowglas
Oh, Gallowglas. Also noch mal für die Verstockten unter uns:
1. Wenn ein Bischof heiratet, soll er das nur einmal tun. Kinder aus dieser Ehe sollen in einem bestimmten Sinn erzogen werden.
2. Diese Deutung der Timotheusbriefpassage ergibt sich aus der allgemein gehaltenen Empfehlung des Apostel Paulus, also formal desselben Autors wie der Verfasser des Timotheusbriefes, nicht zu heiraten bzw. ehelos zu leben.
Ansonsten würde der Apostel sich selbst widersprechen. Für so dumm wollen wir den Apostel aber nicht halten, oder etwa doch?
3. Diese Deutung ergibt sich mit noch gewichtiger Autorität aus Worten des Herrn, der von einer Ehelosigkeit um des Himmelreiches spricht, und die Nachfolge ohne Frau und Kind empfiehlt.
4. Schon in der Alten Kirche gab es ehelose Bischöfe.
Allein diese Tatsache beweist, dass Ihre Deutung abwegig ist.
Es wäre eine nette Geste, wenn Sie Ihren Irrtum nun öffentlich eingestehen würden.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#18   Christian Hüller   21:44:07 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Schopi
Ich wollte nur auf Ihr Argument des Einklagenkönnens eingehen, was ja wohl ein gutgemeinter Witz ist, auf den es jede halbwegs intelligente Prostituierte erst gar nicht ankommen lässt.
Die Prostituierte in Deutschland ist ein käufliches Objekt, meistens nur für eine Nacht. im Iran gibt es den Ehepartner auf Zeit: beide Partner schließen vor dem Zusammemkommen schriftlich einen Vertrag ab, in dem die gegenseitigen Ansprüche vor den Augen eines Notars schriftlich festgehalten werden.
Das ist qualitativ in jedem Fall etwas anderes als der heimliche Besuch bei einer Hure.
Im Übrigen verweise ich Sie erneut darauf, dass Sie Ihre Argumentation wiederum auf den Missbrauchsgesichtspunkt reduzieren. Das entscheidende Plus der Regelung liegt darin, dass es dem schiitischen Islam im Iran gelungen ist, Beziehungen religiös zu reglementieren, die man aus bestimmten Gründen -im beiderseitigen Einverständnis- noch nicht auf Dauer eingehen möchte.
Redaktion benachrichtigen Steckengeblieben + …
#11   Christian Hüller   21:22:45 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Gallowglas
„die Vorschrift, daß Pfarrer, Bischof & Co verheiratet sein müssen ect.“
Gallowglas: Können Sie nicht lesen?
Es heißt im betreffenden Timotheusbrief: der Bischof soll nur einmal verheiratet sein.
Sollen und müssen halten wir schon im Deutschen auseinander.
Es handelt sich hier um modale Hilfsverben, die einen unterschiedlichen Verpflichtungsgrad ausdrücken, der SELBSTVERSTÄNDLICH im Gesamtzusammenhang der Hl. Schrift zu lesen ist. Vergleichen Sie hierzu meine Ausführungen an anderer Stelle.
Gehen Sie mal zu einem Deutschlehrer und lassen Sie sich über modale Hilfsverben aufklären.
Die kath. Kirche hält sich heutzutage mehr an die Schrift als die allermeisten Evangelen, die vielfach den Zeitgeist zum Auslegungsprinzip der Hl. Schrift erhoben haben.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#16   Christian Hüller   21:01:40 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Schopi
Anspruch und Wirklichkeit…:
Ich dachte immer, in diesem Metier gilt Vorkasse.
Redaktion benachrichtigen Austritt, Übertritt und Rücktritt
#4   Christian Hüller   12:12:05 | Samstag, 30. Juni 2007
Statement
Summa summarum ist das ín Ordnung. Ist jemand nicht sehr katholisch sozialisiert worden, ist die Wahrscheinlichkeit solcher „Pilgerschaften“ eben einfach höher. Wir sollten uns nicht daran reiben, dass der Zölibat für den Geweihten nicht verpflichtend ist, sondern diesen als Geschenk begreifen lernen, das der Geweihte hier aufgrund seiner besonderen Situation nicht in Anspruch nehmen kann. Ich weiß aber durchaus, dass der Zölibat von vielen nicht als Geschenk begriffen wird, sondern als fast unerträgliches Opfer. Das ist schade. Diese Einschätzung hängt u. a. mit der Vergötzung der Sexualität zusammen, die im westlichen Kulturkreis vielfach gegeben ist.
Auf der anderen Seite ist der Zölibat sicher auch keine unumstößliche Einrichtung. Eine Lockerung kann aber auf keinen Fall überstürzt erfolgen, sondern bedarf einer tiefen theologischen Reflexion über Sinn und Wesen des Priestertums.
Redaktion benachrichtigen Evangelische Freiheit
#26   Christian Hüller   00:26:29 | Samstag, 30. Juni 2007
@ Kurt K.
…wird man bereit sein, eine unter Umständen auch schwierige Ehe als Opfer zu verstehen, das man auf sich nimmt und durchsteht bis zum Schluss.
Worin liegt der Wert des Opfers?
Ich habe jetzt nicht die Zeit, mich hierüber sehr lange zu ergießen.
Nur so viel:
Der Wert des Opfers liegt darin, dass der Mensch sich selbst erkennt, seine Fehlbarkeit, seine Verletzlichkeit, seine Begrenztheit.
Ein Mensch, der unfähig zum Opfer ist, wird hochmütig, lasterhaft, verdorben: er ist des geistigen Todes, selbst wenn er oder sie das nicht merken sollte.
Ein Mensch, der bereit ist zum Opfer, kann geistig wachsen, selbst wenn die äußerlichen Verhältnisse ganz und gar verloren scheinen.
Dies gilt auch im Hinblick auf die Ehe, die nur für sich selbst oder „das Glück“ des Partners steht, sondern besondere Funktionen zu erfüllen hat.
Im konkreten Fall geht es, um dies nochmals zu betonen, um das Bischofsamt, was die Angelegenheit besonders prekär macht.
Redaktion benachrichtigen Evangelische Freiheit
#16   Christian Hüller   23:58:57 | Freitag, 29. Juni 2007
Ehe III
„Denn wir sind Glieder seines Leibes. Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies Geheimnis ist groß; ich deute es auf Christus und die Gemeinde.“ (Eph. 5,30-32)
Die Ehe entspricht dem Verhältnis Christi zu seiner Kirche. Dieses Verhältnis ist eine Treueverhältnis, das die Kirche nicht einfach lösen kann. Jesus selbst sagt, dass der Mensch eine (gültige) Ehe nicht trennen darf.
Wenn man dies anerkennt und nicht verdrängt, wird man bereit sein, eine unter Umständen auch schwierige Ehe als Opfer zu verstehen, das man auf sich nimmt und durchsteht bis zum Schluss.
Darin liegt eine Wahrhaftigkeit, die sich unmittelbar am Wort Gottes orientiert. Diese Wahrhaftigkeit fördert man als Bischof und Vorbild im Glauben am besten dadurch, dass man sich entsprechend verhält.
Redaktion benachrichtigen Evangelische Freiheit
#13   Christian Hüller   23:30:33 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Kurt K.
Das Scheitern einer Ehe ist Ausdruck der Sündhaftigkeit des Menschen.
Das ist gemeinsame kath. und evang. Überzeugung; im Hinblick auf eine gescheiterte Ehe muss man und frau also nicht die eigene „Wahrhaftigkeit“ hervorkehren.
Redaktion benachrichtigen Evangelische Freiheit
#10   Christian Hüller   23:12:11 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Simon
Es ist aber interessant, sich zu vergegenwärtigen, welche Folgen die Verweltlichung der Kirche für deren moral. Glaubwürdigkeit besitzt: Wenn in Zukunft eine evangel. Christ seinen Ehepartner in die Wüste schickt, kann er immer -besten Gewissens- auf Frau Käßmann als moral. Vorbild verweisen, frei nach dem Motto: „Was wollen Sie denn, Herr Pastor? Ich bin wahrhaftig, es war nicht mehr auszuhalten…“ Persönliche Wahrhaftigkeit ist sicher eine Grundtugend; aber jeder hat eben seine eigene…; es ist eine Grundtendenz des Menschen, sich immer im Recht zu sehen.
Fazit: Ein weiterer Schritt zum ethisch-moralischen anything goes.
Redaktion benachrichtigen Die sieben Todsünden von Johannes Paul II.
#88   Christian Hüller   19:07:30 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sentinel
Extra für Sie und ob Ihrer Schwierigkeiten mit dem unverheirateten Bischof bringe ich jetzt noch ein Zitat von Dr. Heger, der momentan erkrankt ist, dessen diesbezügliche Meinung aber als rechtgläubig im Sinne des kath. Glaubens zu verstehen ist:
Paulus verlangt von den Bischöfen, daß sie „enthaltsam“ (griechisch: enkrates) seien. Wenn er also an anderer Stelle verlangt, daß der Bischof nur einmal verheiratet sein darf, so deshalb, weil sonst von ihm nicht anzunehmen ist, daß er der Forderung nach Enthaltsamkeit genügen kann.
Redaktion benachrichtigen Die sieben Todsünden von Johannes Paul II.
#61   Christian Hüller   06:25:25 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sentinel
Ich bin gläubiger Katholik und mir würde es nichts ausmachen, zu heiraten, wenn ich im Gegenzug dazu die Priesterweihe erhielte!
Sentinel, die Priesterweihe ist kein Schacherobjekt.
Genau wegen solchen Ämtermissbrauchs und sexueller Abwegigkeiten (bei Ihnen zugegebenermaßen in die andere Richtung i. S. eines Okay, ich bringe das Opfer und heirate…) wurde im Mittelalter der Zölibat wieder verschärft und die Beteiligung des Papstes bei den Bischofsernennungen verstärkt.
Der Zölibat ist, ganz nebenbei, kein Dogma und kann ein solches auch niemals werden.
Redaktion benachrichtigen Die sieben Todsünden von Johannes Paul II.
#55   Christian Hüller   22:46:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
a) Alle Dogmen sind menschengemacht. Wären sie göttlich, bräuchte man sie nicht!
b) Statt dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder Priester verheiratet sein müssen.
c) Also spielen sie die Bibel gegen die Kirche aus. Während ich nur sage, daß dieses Dogma kein Dogma ist, sondern nur einfach grundfalsch.
Sentinel, … Sie sind eine „Blechtrommel“. Denken Sie über das nach, was ich Ihnen als Hilfe fett gedruckt habe.
Redaktion benachrichtigen Petra und Paula sind reif für die Weihe
#15   Christian Hüller   17:38:31 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Frauchen fühlt sich zu Unrecht auf den Schlipps getreten
War ja klar das sich das Männchen ausgedacht haben, das Frauen nicht geweiht werden „dürfen“.
Wirklich seeeehr überzeugend, was sie da schreiben. Hören Sie mal zu: die Hl. Schrift ist das Wort Gottes, oder anders ausgedrückt: in ihr hat sich der Wille Gottes offenbart. Es ist nach dem Glauben der Kirche eben nicht das Hirngespinst irgendwelcher „Männchen“, auch wenn die Verfasser mehrheitlich Männer gewesen sein sollten. Den Willen Gottes hat der Gläubige anzunehmen, durchaus unter Anwendung seiner Verstandeskraft. Der Ausschluss von Frauen vom Priestertum kann mit neuzeitlichen „Gleichberechtigungsvokabular“ überhaupt nicht adäquat beurteilt werden.
Begreifen Sie das endlich. Wir dürfen annehmen, dass darin die natürliche Seins- und Schöpfungsordnung authentisch zum Ausdruck kommen soll. Die Kirche ist die Braut des Herrn, repräsentiert durch den vollgültig geweihten Priester; sie ist nicht der Ort, an der der bereits in der Paradieserzählung angedeutete Geschlechterkampf seinen angemessenen Platz finden könnte.
Nicht immer unergründlich, aber stets weise ist der Ratschluss des Herrn.
Redaktion benachrichtigen Petra und Paula sind reif für die Weihe
#12   Christian Hüller   14:33:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Glaubensgut
Dub.: Utrum doctrina, tradita tamquam definitive tenenda in Epist. Ap. „Ordinatio Sacerdotalis“ , iuxta quam Ecclesia facultatem nullatenus habet ordinationem sacerdotalem mulieribus conferendi, ut pertinens ad fidei depositum intelligenda sit.
Resp.: Affirmative
Für alle Mitleserinnen und Mitleser, die aufgrund der Protestanti- sierung der Kirche sowie der Verdrängung des Lateinischen desselben nicht mehr mächtig sind, hier meine ad hoc-Übersetzung:
„Zur Frage, ob die Lehre, die nach dem apostolischen Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ (dtsch: die priesterliche Weihe) unbedingt einzuhalten ist, wonach die Kirche keine Möglichkeit hat, die Priesterweihe auch den Frauen zu spenden, als zum Glaubensgut dazugehörend zu verstehen ist.“
Antwort: Dies wird BEJAHT …
Fazit: Es ist nach kath. Auffassung eben kein sekundärer, diskutierbarer Sachverhalt, dass das Weiheamt den Männern vorbehalten ist, sondern diese Regelung gehört zum Schatz des Glaubens selbst.
Wer eine Glaubenswahrheit leugnet und in Frage stellt, steht tendenziell außerhalb der Kirche – dies als eindringliche Warnung, den Bogen nicht zu überspannen, sondern in dieser Frage in aufrechter Demut die Lehre der Kirche anzunehmen.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#14   Christian Hüller   07:04:47 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Schopi
Selbst wenn dies tatsächlich so sein sollte, was ich bezweifle, weil das Heiratsalter im Iran massiv gestiegen ist, scheint mir hierdurch sogar Prostitution besser geregelt zu sein als in Deutschland: die Beziehung hat den grundsätzlichen Status einer Ehe, auch wenn diese nur auf Zeit ist. In Deutschland ist die Hure -nur- käufliches Objekt. Verträge gibt es keine. Alles ist unverbindlich, mündlich. Legen Sie endlich Ihre Vorurteile gegenüber dem Islam ab. Ihre Perspektive ist massiv eurozentrisch.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#12   Christian Hüller   19:46:49 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Schopi
Sie fokussieren nur auf den Missbrauch, nicht auf der Bedeutung für die Jugend und deren unerfahrenes Suchen. Das ist einseitig. Der Islam hat eine (sicher unvollkommene) Lösung gefunden, voreheliche Beziehungen in seine relig. Wertordnung einzubinden. Das ist, dabei bleibe ich, ein Fortschritt gegenüber bloßer Ablehnung und Verurteilung. Schließlich müssen beide Teile, Frau und Mann, damit einverstanden sein.
Redaktion benachrichtigen Jägerstätter selig?
#26   Christian Hüller   16:12:28 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Athanasius
Mit meinem Urteil über Franz Jägerstätter will ich die Leistung vaterländischer Pflichterfüllung von Wehrmachtssoldaten nicht gemindert wissen.
Redaktion benachrichtigen Jägerstätter selig?
#23   Christian Hüller   15:57:18 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Statement
Jägerstätters damalige Wehrdienstverweigerung ist darum genauso abzulehnen, wie wenn jemand heute in Österreich den Grundwehrdienst verweigerte, weil er die Waffe nicht für den roten Heinz – Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) – tragen wollte.
Ohne mich hier dem Verdacht aussetzen zu wollen, ein Bannerträger der Linke zu sein, muss ich diese Auffassung doch zurückweisen. Die Ableistung des Grundwehrdienstes ist qualitativ etwas ganz anderes als die Teilnahme an einem Angriffskrieg. Herr Jägerstätter hat den verbrecherischen Charakter des von Hitler vom Zaum gebrochenen Krieges klar erkannt – und dies offenbar klarer und deutlicher als die allermeisten seiner Zeitgenossen. Diese mögen „ehrenhafte“ Soldaten gewesen zu sein, doch diese Ehre, oder sagen wir beser: dieser Respekt, ist etwas anderes als die Seligkeit, die im Glaubenszeugnis bzw. Martyrium des Herrn Jägerstätter begründet ist. Insbesondere kann man die Seligkeit Franz Jägerstätters und die „Ehre“ der Soldaten nicht gegeneinander ausspielen. Jägerstatter hat durch seine standfeste Entscheidung Gott geehrt, und darin ist und bleibt er Vorbild im Glauben. Ob indessen die Teilnahme an einem Angriffskrieg, der u. a. die Versklavung anderer Völker zum Ziel hatte, zur Ehre Gottes gereichte, darf mit gutem Grund bezweifelt werden.
Redaktion benachrichtigen Zurück zur alten Form
#15   Christian Hüller   19:41:11 | Dienstag, 26. Juni 2007
Guter Entschluss
Die Rückkehr zum alten Wahlrecht ist in jeder Hinsicht begrüßenswert. Insbesondere wirkt dieses der Lagerbildung entgegen, insofern Hoffnungen auf knappe Merheiten weit weniger stark zum Tragen kommen bzw. schon im Keim erstickt werden. Die Gefahr eines „Wahlkampfes im Konklave“ wird dadurch geringer. Und das ist gut so.
Redaktion benachrichtigen Der Letzte löscht das Licht
#34   Christian Hüller   06:52:18 | Dienstag, 26. Juni 2007
@ Sentinel
Hat er für das Feiern der Alten Messe die Erlaubnis des Ortsbischofs oder macht er das einfach so?
Wenn letzteres zuträfe, wäre das ja ein echter Robin Hood, der ein special in kreuz.net redlich verdient hätte, meinen Sie nicht?
Richard Lionheart alias Pope Benedikt wird dem Bedrängten wohl bald mit einem motu proprio zur Hilfe eilen, in der Wüste der modernistischen Bedrängnis…
Redaktion benachrichtigen Homo-Propaganda im Haus Gottes
#73   Christian Hüller   06:42:59 | Dienstag, 26. Juni 2007
Zur Vielehe
Fast hätt’ ich’s vergessen: Wir leben heute im Zeitalter der seriellen Polygamie. Dies als kleiner Nachtrag zu den Mormonen. Wer im Glashaus sitzt…
Redaktion benachrichtigen Homo-Propaganda im Haus Gottes
#42   Christian Hüller   20:51:00 | Montag, 25. Juni 2007
@ Durchfuxt
Mit dieser christlichen Sekte habe ich mich noch nicht näher befasst. Ich vermute, dass bei dem zugrundeliegenden Ehekonzept auf das Alte Testament zurückgegriffen wird. David hatte mehrere Frauen, Abraham Nebenfrauen usw. Entscheidend ist, dass es sich um Mann-Frau-Relationen handel(te), die den Fortbestand der Gesellschaft (sichern und) gesichert haben. Lustig finde ich das aber auch: Offenbar sind die Frauen nicht unglücklich dabei.
Redaktion benachrichtigen Homo-Propaganda im Haus Gottes
#39   Christian Hüller   20:38:12 | Montag, 25. Juni 2007
@ Jürgen
Bei der Pest, die es unter Ratten und Rattenflöhen gibt, die dann zufällig einen Menschen beissen, weil der so sündhaft ist. Und zufällig gab es noch keine Antibiotika.
Ich neige zwar nicht zu der Auffasssung, dass Krankheit eine Strafe ist, weil Jesus diese Ansicht zumindest anhand der Einzelperson klar ablehnt, aber in gewisser Weise sind skandalöse, die Pest fördernde Wohn- und Lebensbedingungen natürlich „Sünde“, Folge und Ausdruck menschlichen Versagens…
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#35   Christian Hüller   20:14:29 | Montag, 25. Juni 2007
@ Durchfuxt
Und nicht zügellose Polygamie?
Ich will diese Frage gerne beantworten: der Prophet Mohammed z. B. fordert im Falle der Vielehe, dass der Mann alle seine Frauen gleich liebt und gleich behandelt. Da dies in der Praxis schwierig zu realisieren ist, raten auch muslimische Gelehrte zur Einehe. Die kath. sakramentale Ehe ist und bleibt monogam.
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#28   Christian Hüller   19:44:01 | Montag, 25. Juni 2007
@ Big Tammox
Wenn die katholische Sexualmoral NICHT wäre und statt dessen allgemein über den Gebrauch von Kondomen aufgeklärt würde, müssten nicht immer mehr Frauen angesteckt werden und nicht immer mehr Kinder mit dem HI-Virus geboren werden.
Prostitution und zügellose Polygamie sind genauso Laster wie praktizierte Homosexualität, gefördert und akzeptiert von vielen, aber Sünde und Folge der Erbsünde nach dem Neuen und Alten Testament. Spielen Sie das eine bitte nicht gegen das andere aus. Fragen Sie doch mal Freier in Afrika, was sie von Kondomen halten, ob sie diese etwa beständig benutzen wollten. Sie setzen hier implizit eine Vernünftigkeit voraus, die faktisch nicht gegeben ist. Nächstenliebe besteht -auch- darin, die Menschen über Laster und die Folgen dieser Laster aufzuklären. Der Mensch ist konkupiszent: degegen hilft nur die christliche Moral. Kondome sind Hilfsmittel, deren Wirkung ohne die rechte Einstellung bei Null anzusetzen ist.
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#9   Christian Hüller   17:04:36 | Montag, 25. Juni 2007
@ Sentinel
Ich bin leider so schlau als wie zuvor…
Leider für einen Außenstehenden zu unkonkret, um sich ein Urteil bilden zu können.
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#2   Christian Hüller   15:58:19 | Montag, 25. Juni 2007
@ Sentinel
Einmischung in die Politik des örtlichen katholischen Pfarrers, Kolaborations mit der FSSPX in Fulda! [Dadurch wurde ich erst auf die Bruderschaft aufmerksam] Und nicht zu vergessen, die Anfeindungen gegen den sozialistischen Bürgermeister damals!
Seien Sie halt etwas genauer. Inwiefern wurde sich eingemischt, wer hat genau mit wem kollaboriert und wer hat den sozialistischen (?) Bürgermeister angefeindet?
Wer etwas andeutet, muss es schon richtig machen…
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#19   Christian Hüller   14:46:14 | Montag, 25. Juni 2007
@ Vorposter
Was genau macht wer vor?
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#15   Christian Hüller   14:17:40 | Montag, 25. Juni 2007
@ Seraphin
Zu 1.: Eine Moral die eien Vegewaltigete Frau zum sündenbock macht wenn sie sich nicht um das Kind aus diesem vorfall kümmern kann.
Niemals macht die kath. Kirche eine vergewaltigte Frau zum Sündenbock. Der Vergewaltiger hat eine schweres Verbrechen und aus kirchl. Sicht eine schwere Sünde begangen. Aber das unschuldige Kind darf nicht ausbaden, dass es im Zuge eines Verbrechens gezeugt wurde. Die Frau, die nicht in der Lage ist, ihr Kind aufzuziehen, kann und soll(te) dieses abgeben. Es gibt Paare, die sehnen sich nach einem Kind, u. a. solche, die auf natürliche Weise keins bekommen können.
Zu 2: Eine Moral die Morde in der Vergangenheit in Namen gottes gutheist, die aber in wirklichkeit nur von machtgier getrieben warem.
Die kath. Kirche hat sich für Verbrechen, die im Namen der Kirche begangen wurden, entschuldigt. Mehr kann sie nicht tun, und mehr wird man fairer Weise auch nicht verlangen können. Deutschland verlangt ja auch keine Reparationsleistungen von den Schweden wegen des Einfalls von Gustav Adolf in reichsdeutsche Gebiete vor 400 Jahren.
Zu 3.: So ein eMoral bracuht die menschheit nicht
Was Deutschland ganz gewiss nicht braucht, ist eine Moral der Beliebigkeit, frei nach dem Motto: Es gibt tradierte Normen und Regeln. Oh Mist. Weg damit: Denn ich bin Pipi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt… wie sie mir gefällt
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#10   Christian Hüller   14:03:07 | Montag, 25. Juni 2007
Zum Gogo-Tanz
Es liegt in der Konsequenz eines Gottesdienstverständnisses, das sich vorrangig der Unterhaltung verpflichtet sieht, dass dieser am Ende zum Gogo-Tanz mutiert.
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#13   Christian Hüller   13:51:59 | Montag, 25. Juni 2007
@ Seraphin
Kinderschändung ist ein Verstoß gegen die kath. Sexualmoral; es ist nicht die kath. Sexualmoral. Die Kirche propagiert eine Moral, d. h. aber nicht, dass sich jedes Glied der Kirche automatisch daran hält; dass sich Einzelne nicht daran halten, sagt aber noch lange nichts über die Qualität der propagierten Lehre.
Zum Thema Propagierung der Legalisierung von Pädophilie empfehle ich Ihnen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte von Bündnis 90/Grüne. Da werden Ihnen die Augen aufgehen, was einzelne Protagonisten der Naturfreundepartei in dieser Hinsicht schon alles vom Stapel gelassen haben.
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#11   Christian Hüller   13:42:45 | Montag, 25. Juni 2007
Kommentar
Als Ausweg aus der Aids-Seuche, die praktisch nur durch sexuelle Unzucht, in erster Linie homosexueller Natur, verbreitet wird, sieht Cameron die „finanzielle Unterstützung durch die reichen Länder“, „Aufklärung“ und das „Absenken der Hemmschwelle“ im Umgang mit der Krankheit.
Der wirksame Ausweg aus der Krise besteht in der Unterwerfung unter die Sexualmoral der kath. Kirche.
Dies muss man den Sodomisten immer wieder sagen, genauso wie denen, die meinen, Aids sei vorrangig ein Problem der Verfügbarkeit von Kondomen und des rechten Kondomgebrauchs.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#9   Christian Hüller   06:35:35 | Montag, 25. Juni 2007
True love waits – Yes, Sir!
Die Frage, der sich das höchste Lehramt stellen muss, ist konkret folgende:
Wie bewertet es voreheliche Geschlechtsbeziehungen?
a) Verdammt es diese in Bausch und Bogen?
b) Fordert es, dass sich unerfahrene Jugendliche, die ganz ohne Zweifel noch in einer Phase des Suchens und Erprobens sind, sich an den ersten Partner binden, bis dass der Tod sie scheide?
c) Bringt es voreheliche Geschlechtsbeziehungen eine gewisse Wertschätzung entgegen, die es freilich mit Auflagen verbinden muss?
Das Thema wurde bislang nicht ernsthaft, und vor allem: nicht hinreichend verbindlich, angegangen. Die Folge ist, dass sich jeder über jeden aufregt, weil jeder meint, in dieser Frage die Weisheit mit Löffeln gefressenzu haben. True love waits mag ja für einen Teil der Jugendlichen zutreffen, geht aber knallhart an der überwältigenden Mehrheit vorbei.
Dieser Tatsache wird man sich stellen müssen.
Redaktion benachrichtigen Der Iran liegt voll im Trend
#6   Christian Hüller   20:03:44 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ StephanSchmidt
Ich stimme ihnen zu. Man muss diese Institution undogmatisch betrachten. Und man darf den Blick nicht verlieren auf das, was in Europa ohne Ehe abläuft: millionfache Beziehungsexperimente ohne jedwede rechtliche Grundlage und religiöse Wertschätzung.
Gelobt sei der Islam. Er beweist auch in diesem Punkt, dass er eine lebensnahe Religion ist, die den Blick vor der Wirklichkeit nicht verschließt. Damit erfüllt er den Anspruch, eine Religion zu sein, die für alle Fragen des Lebens eine wirkliche Antwort hat. Eine Antwort, die an der Wirklichkeit nicht vorbeigeht.
Redaktion benachrichtigen Nationalismus führt zum Krieg
#161   Christian Hüller   12:44:41 | Sonntag, 24. Juni 2007
Nachtrag für Kurt K.
Wollte man behaupten, die Schrift meine mit dem Worte ewig nur eine sehr lange Zeitdauer, so spricht, was die Ewigkeit der Hölle angeht, das Wort Jesu Christi bei Matthäus (25, 46) eine deutliche Sprache:
>>Und diese (die Verdammten) gehen ein in die ewige Strafe, die Gerechten aber ins ewige Leben.<<
Der Herr spricht dieses Wort vom Weltgericht, wonach der Zustand von Himmel und Hölle nach dem zeitlichen Leben ohne Änderung ewig fortwährt.
Redaktion benachrichtigen Es regnet überall hinein
#15   Christian Hüller   12:22:49 | Sonntag, 24. Juni 2007
Zur „Trennung von Tisch und Bett“
>>Wenn durch ein weiteres Zusammenleben für Leib oder Seele des einen Ehegatten oder der Kinder akute Gefahr besteht oder ernsthafte Schädigungen zu erwarten sind, ist eine Trennung „von Tisch und Bett“ kirchlich möglich und erlaubt, so der CIC.
Dabei eilt die Kirche dem bedrängten Menschen zu Hilfe, ohne dem sakramentalen Band der Ehe einen Abbruch zu tun.
Wer sich von einem Partner aus den beschriebenen Gründen getrennt hat, ist keineswegs vom Sakramentenempfang oder der Möglichkeit, ein Patenamt oder ein öffentliches kirchliches Amt zu übernehmen, ausgeschlossen, wie dies vielfach irrtümlicherweise angenommen wird.
Die Trennung allein bewirkt keine Ausnahmeregelung seitens der Kirche. Dies zu betonen scheint wichtig zu sein, da immer wieder Diskriminierendes über diese Menschen zu hören und zu lesen ist, die ihrerseits sicher viel gelitten haben, bis es zur Trennung kam und daher von der Umwelt eine gerechte und verständnisvolle Behandlung ihrer Situation erwarten dürfen.
Die „Trennung von Tisch und Bett“, die vom Bischof ausgesprochen wird,gibt jedoch keinem der Partner das Recht oder die Möglichkeit zu einer weiteren Eheschließung oder eheähnlicher Gemeinschaft.Das Eingehen einer weiteren Ehe (auch vor nur zivilen Behörden) schließt in der Tat vom Sakramentenempfang aus, da ein der einzigen und gültigen sakramentalen Ehe zuwiderlaufender Dauerzustand eingerichtet wird.<<
(Quelle: www.kath.eu.tf)
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#13   Christian Hüller   11:23:58 | Sonntag, 24. Juni 2007
Interessant…
In der katholischen Kirche ist eine vor dem Staat ausgesprochene Ehescheidung eigentlich nie ein Problem gewesen… So geschiedene Menschen sind nicht von den Sakramenten ausgeschlossen – und auch sonst nicht gehindert. Im kirchenrechtlichen Sinne hieß eine solche Scheidung „Trennung von Tisch und Bett“.
Solange es bei der Trennung von Tisch und Bett bleibt (!!!), und kein neuer Partner hinzukommt, stimme ich Ihnen zu. Noch mal kirchlich heiraten ist aus kath. Perspektive in jedem Fall nicht „drin“, solange die Ehe nicht gültig annulliert wurde.
Ja, eine solche Scheidung ist nie als Sünde, aber oft als Schicksal angesehen worden.
Unsinn, natürlich ist das Sünde. Welches Sündenverständnis haben Sie denn? Du sollst nicht die Ehe brechen, heißt es bei den Zehn Geboten. Und Jesus sagt klipp und klar, dass der Mensch eine (gültige) Ehe nicht trennen darf! Das Schicksal ist bei Ihnen ja ein toller Lückenbüßer.
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#3   Christian Hüller   11:03:39 | Sonntag, 24. Juni 2007
Kommentar
Es gibt gerade unter feministischen Kreisen einen ausgesprochenen Mutter- und Kinderhass, der sich bisweilen auch in einem entsprechenden Vokabular entblößt. Mutterschaft und Dasein für die Kinder gilt bei den Hartgesottenen aus diesem Lager als regelrecht anstößig, da dies die Frau in ihrer beruflichen Selbstbestimmung behindere. Frauen, die sich vorrangig der Pflege und Aufzucht von Kindern widmen, werden von diesen Damen oft nur müde belächelt oder mit offener oder heimlicher Häme überzogen. Am Ende sind es aber oft gerade diese (ideologisierten) Frauen, die feststellen müssen, dass sie die Bestimmung ihrer Existenz verfehlt haben. Das Resultat sind frustrierte Weiber mit zwanghaftem Betätigungs- und Bestätigungsdrang.
Redaktion benachrichtigen Es regnet überall hinein
#4   Christian Hüller   13:28:16 | Samstag, 23. Juni 2007
Jesus liebt euch – sündigt weiter …
Daraus folgt die Entwertung des Evangeliums, das nicht zur Rechtfertigung des Sünders dient, sondern – horribile dictu – zur Rechtfertigung der Sünde herhalten muß.
Der Apostel Paulus verweist zu recht darauf, dass das Gesetz bzw. religiös-moralische Vorschriften ein Ideal entwerfen, an dem die Wirklichkeit oft kläglich scheitern muss. Er nutzt diesen Sachverhalt als Argument für die Rechtfertigung alleine durch den Glauben bzw. aus Gnade. Der Trugschluss, dem viele aufsitzen, ist der, dass, wenn „das Gesetz“ schon nicht erfüllbar sei, wie man gerne pauschal konzidiert, im Prinzip alles gerechtfertigt sei, sofern nur ein Körnchen Rechtfertigungsglaube vorhanden ist – ein Trugschluss, vor dem schon der Apostel eindringlich gewarnt hat.
Diese Einschätzung geht nämlich nicht nur an den harten Worten Jesu vorbei, der eindeutig sagte, er sei nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen, oder dass die Gerechtigkeit seiner Jünger die der Pharisäer bei Weitem übertreffen müsse, es steckt dahinter auch eine utilitaristische Bequemlichkeit, die den Rechtfertigungsglauben von einem Leben aus dem Glauben trennen will, welches sich an den Vorschriften Jesu Christi zu orientieren hat.
Es ist, kurz gesagt, eine Einstellung des ethisch-moralischen anything goes, welches auch noch die Unverschämtheit besitzt, auf Autoritäten wie den Apostel Paulus zurückzugreifen, um die eigene, schwachsinnige Position als plausibel zu verkaufen.
Redaktion benachrichtigen Ein Jahr hinter Gitter
#128   Christian Hüller   09:34:46 | Samstag, 23. Juni 2007
@ Schopi
Die christl. Moral ist insofern Privatsache als daß sie nicht die theoret. Grundlage des Staates bildet.
Darüber sollten Sie einmal tiefer nachdenken, was wäre, wenn es keinen grundlegenden Konsens über Werte wie Freiheit, Wahrhaftigkeit, Tötungsverbot, Ächtung von Gewalt etc. mehr gäbe, Werte also, die spätestens seit dem II. Vatikanum unumstößlich auch die hochzuschätzenden Werte der Kirche, d. h. der kath. Christen, sind.
Dann würde der Grundrechtsteil des GG mehr oder weniger schnell geändert werden, so dass Sie sich die Augen reiben würden, in welchem Staat Sie plötzlich leben.
Oder die Grundrechte würden so uminterpretiert, dass sie vom heutigen Verständnis unter Umständen weit entfernt wären.
Ihre Auffassung ist so nicht haltbar:
Der Staat lebt vom Konsens im Hinblick auf eine Wertordnung, die ihm vorausgeht und dessen materielle Basis bildet.
Redaktion benachrichtigen Im Frühling blühen auch die Mythen
#74   Christian Hüller   17:26:43 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Ergänzung
Ergänzend sei angefügt, dass die Gegner des tridentinischen Ritus bislang nicht nachweisen konnten, dass das Projekt „Protestantisierung des Gottesdienstes“ von Erfolg gekrönt gewesen wäre. Vieles in diesem Bereich muss wohl als wishful thinking bezeichnet werden. Hehre Ideale, mäßiger Erfolg. Unterstellt wird, dass der einfache Gläubige immer und überall aktiv mitmachen will. Wer hat diese These je ernsthaft überprüft?
Redaktion benachrichtigen Im Frühling blühen auch die Mythen
#63   Christian Hüller   15:39:39 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Die Zeichen der Zeit …
Der Liturgieprofessor mag in vielem recht haben, doch setzt er die Prioritäten falsch. Das Wichtigste augenblicklich ist der Stopp der Selbstauflösung der Kirche, d. h. der Laikalisierung und Profanisierung. Das Amt des Priesters muss wieder attraktiv werden. Dazu ist es erforderlich, dass Priester- und Laiesein nicht immer beliebiger austauschbar werden. Was bitte soll denn heute noch jemanden dazu bewegen, Priester zu werden, wenn der Laie heute im Prinzip fast alles darf, was früher genuine Aufgabe des Priesters war?
Aber ich vermute, dass einige genau das wollen: die Auflösung der Kirche. Ihnen ist alles Heilige, alle Hierarchie und gottgewollte Ordnung ein Dorn im Auge. Sie wollen die kath. Kirche protestantisieren, und zwar von Grund auf. Zum Glück haben wir jetzt einen Intellektuellen auf dem Papstthron, der genau erkannt hat, worum es geht und entsprechend zu handeln weiß.
Redaktion benachrichtigen Eine kleine Minderheit
#363   Christian Hüller   22:14:14 | Sonntag, 17. Juni 2007
@StephanSchmidt
AIDS ist keine Geschlechtskrankheit, sondern eine durch Geschlechtsverkehr Übertragbare Krankheit.
Gut, jetzt weiß ich Bescheid. Aber ich gehe davon aus, dass der genannte Übertragungsweg der häufigste ist und wohl auch in Zukunft bleiben wird.
Redaktion benachrichtigen Der Weihbischof entließ die Jugendlichen mit einem Aufruf
#6   Christian Hüller   21:40:17 | Sonntag, 17. Juni 2007
Ergänzende Ausführungen zum Thema
Die Rede von Bischof Scheuer aus Anlass des 100. Jahrestages von Jägerstätter vom 18. Mai 2007 in St. Radegund
(…) Heute wird unter Zivilcourage das Auftreten gegen oder für die herrschende Meinung verstanden, mit dem der Einzelne, ohne Rücksicht auf sich selbst, seine persönlichen Werte oder die Werte der Allgemeinheit vertritt. Zivilcourage ist sichtbarer Widerstand aus Überzeugung. Das Gegenteil von Zivilcourage sind falsches Sicherheitsdenken und Resignation, aber auch der moralische Verfall, Apathie und Gleichgültigkeit. Es ist der Zuschauer, der keine Verantwortung übernimmt und auch nicht hilft und nicht einsteht, wenn Menschen in ihrer Würde bedroht oder in Not sind. Das Gegenteil von Zivilcourage ist die „Verantwortungsdiffusion“, die mit der Zahl der beteiligten Zuschauer wächst.
1961 stand Adolf Eichmann in Jerusalem vor Gericht, eines der „Ungeheuer“, die für die massenhafte Tötung der Juden verantwortlich waren. Das vermeintliche Ungeheuer stellte sich während des Prozesses als pflichtbewusster Bürokrat dar, der nur die Befehle eines Höheren ausgeführt hatte. Das veranlasste Hannah Arendt, ihrem Prozessbericht den Titel zu geben: „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“. Das Wort von der Banalität des Bösen sollte die Durchschnittlichkeit des Täters bezeichnen; es legte nahe zu sagen: Die große Masse war nicht besser als Eichmann, jederzeit bereit, Gleiches unter gleichen Umständen zu tun. (…) (Quelle: kath.net)
Redaktion benachrichtigen Eine kleine Minderheit
#355   Christian Hüller   21:15:05 | Sonntag, 17. Juni 2007
Nachgefragt
Ach Gottchen, es geht wieder mal um Schwule und Aids, hab’ ich was verpasst?
Ist es eigentlich wahr, was ich neulich von einem Lehrer hören musste, dass Aids keine Geschlechtskrankheit ist…?
Was ist’s denn dann, ne’ Lustseuche?
Redaktion benachrichtigen Nationalismus führt zum Krieg
#155   Christian Hüller   12:03:48 | Sonntag, 17. Juni 2007
@ Kurt K.
So sollte man bei einem barmherzigen Gott doch wohl annehmen können, dass er niemanden „ewig“ verdammt.
Wir dürfen Gott nicht nach irdischen Maßstäben beurteilen: das genau ist einer der Grundfehler des Rationalismus, dass er alles nach Maßstäben zu beurteilen sucht, die für das zeitlich begrenzte Sein hier auf Erden vielleicht zutreffen mögen, aber im Hinblick auf das Absolute versagen, weil das Absolute dem Begrenzten vorausgeht und ihm seine Berechtigung gibt, und nicht umgekehrt.
Was bei Hitler entscheidend erscheint, ist die Tatsache, dass er bis zum Ende nicht bereute, und damit einen Grundauftrag des Herrn missachtet hat: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium…“ Der Herr hat klar und deutlich festgeschrieben, was denen droht, die bis zum Schluss verstockt bleiben (Mt 5, 22.29; 22, 13 usw.).
Die Barmherzigkeit Gottes fällt auf die, die umkehren. Ohne Einsicht in die eigene Schuld gibt es kein göttliches Erbarmen. Gottes Liebe ist in dieser Hinsicht eben nicht umsonst.
Redaktion benachrichtigen Nationalismus führt zum Krieg
#152   Christian Hüller   11:30:48 | Sonntag, 17. Juni 2007
@ Schopi
Dragoner erwähnt die okkulten Praktiken und Wahnvorstellungen des Führers, die man unter Apostasie subsumieren kann. Aber allein der Befehl, sog. „lebensunwertes Leben“ beseitigen zu lassen, ist zutiefst apostatisch, weil er gegen grundlegende Überzeugungen der Kirche verstößt. Also: Hitler hatte sich selbst exkommuniziert. Da er bis zu seinem Lebensende nicht bereut und gebeichtet hat, ist für Hitlers jenseitiges Schicksal mit gutem Grund die ewige Verdammnis anzunehmen.
Redaktion benachrichtigen Nationalismus führt zum Krieg
#148   Christian Hüller   23:59:00 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Schopi
Beispielsweise durch den Euthanasiebefehl im Hinblick auf Behinderte.
Redaktion benachrichtigen Nationalismus führt zum Krieg
#145   Christian Hüller   23:54:51 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Christus Vincit
>>Hitler war bis zu seinem Lebensende Mitglied der katholischen Kirche!<<
Formal schon, aber natürlich längst durch Tathandlung exkommuniziert. Das sollte Ihnen zu denken geben, Sie Hitlerbewunderer. Und dass Sie ein -unverbesserlicher- Hitlerbewunderer sind, weise ich Ihnen gerne nach.
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#29   Christian Hüller   23:26:42 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Leblhuber
Eigene Zitate zum Thema:
1. Der gesunde Menschenverstand kann realiter mächtig
schief liegen.
2. Hüte dich vor den Rationalisten!
(Benedetto; Benedetto; Benedetto!!!).
3. Ohne rechte Anleitung muss der g. M. baden gehen.
4. Der gesunde Menschenverstand beruht auf konventionalisierten Überzeugungen.
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#27   Christian Hüller   23:04:26 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Heinrich II.
Ihre Frau scheint sich aber sehr stark an Oberflächlichkeiten wie den Kleidern zu ergötzen.
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#25   Christian Hüller   23:00:09 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Heinrich II.
Sind Sie also auch einer von denen, die mental unter der Fuchtel ihrer Gattin stehen. Werden Sie unabhängig. Denken Sie für sich. Dies als lieber Rat. :(3
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#23   Christian Hüller   22:55:29 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Dragoner
Was heißt hier „feist“? Die Angi leidet halt nicht unter Magersucht, aber ein Pummelchen ist sie auch nicht. Sie hat einen Minimalkonsens in Sachen Klimaschutz erreicht, das hätte Schröder wahrscheinlich nie zustande gebracht – mit Bush als seinem erklärten und heimlichen Intimfeind. Die Amis (bzw. Bushis) bauen ihr Raketenschild mit oder ohne den Deutschen; daran wird die Angi nichts ändern können, nur am Geld könnte es letztlich scheitern.
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#19   Christian Hüller   22:46:40 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Heinrich II.
Das will ich doch hoffen! Oder sind Sie Dolly?
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#17   Christian Hüller   22:36:04 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Heinrich II.
Was sind Sie doch für ein Schaf!
Wenn schon …bock.
Danke.
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#14   Christian Hüller   22:19:07 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Dragoner
Sie meinten na’ klar: der Fisch stinkt vom Kopfe her.
Aber lassen wir da Angi lieber aus dem Spiel: Sie hat sich im Rudel der dominanten Alphamännchen wirklich gut bewährt, wie ich finde…
Redaktion benachrichtigen Das Hinscheiden eines Freundes
#12   Christian Hüller   22:13:48 | Samstag, 16. Juni 2007
Merkwürdig
Merkwürdig, was dem gesunden Menschenverstand in dieser Geschichte so alles passiert…
Redaktion benachrichtigen Die Enzyklika des Papstes gegen die Nationalsozialisten
#2   Christian Hüller   16:57:50 | Freitag, 15. Juni 2007
Verbrecherbande
Richten wir unseren Augenmerk auf dieses kleine Detail: Verschiedene Priester wurden mit fabrizierten Anklagen Devisenvergehen oder moralischer Verfehlungen angeklagt.
Die verruchte braune Verbrecherbande hat sich natürlich nicht gescheut, Vertreter der Kirche auch moralisch oder im Hinblick auf ihr Vermögenshandeln anzugreifen.
Die größten Verbrecher und moralisch und weltanschaulich verkommensten Subjekte -wohl versteckt hinter ihren Staatstiteln und schmucken Uniformem- waren sich nicht zu fein dafür, im tiefsten Dreck zu wühlen und Priester und sonstige Kirchenleute
mit üblen Nachreden und verleumderischen Behauptungen in ihrer Integrität zu verletzen.
Aber am Ende sind sie alle aufgeflogen, die Bastarde, und heute haben sie zum Glück nichts mehr zu sagen.
o^/
Redaktion benachrichtigen Dem Dachdecker eins aufs Dach
#39   Christian Hüller   16:12:14 | Freitag, 15. Juni 2007
Repressive Machenschaften?
Wenn es hier wirklich einen Zusammenhang zwischen der Kritik an Käsemann und dem Rauswurf Führers gibt, würde dies ein sehr aufschlussreiches Licht auf repressive, quasi-obrigkeitsstaatliche Machenschaften in einer evang. Teilkirche werfen.
Da lob’ich mir doch die una sancta: ein Amtsträger darf dort auch mal den Papst kritisieren, ohne dass gleich die Amtsenthebung folgt.
Es zeigt sich eben in solchen Krisensituationen oder eben nicht, wo die wahrhaft Toleranten sind – die, die Toleranz nicht mit Beliebigkeit verwechseln.
Redaktion benachrichtigen Dem Dachdecker eins aufs Dach
#25   Christian Hüller   23:11:23 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Denkenswert …
Führer stellt in seinem Beitrag abschließend die Frage, was Heranwachsende von einer Kirche halten sollten, „die Außergewöhnliches fordert, aber selbst nicht einmal das Gewöhnliche tut, die sich vielmehr Gottes Gebot so zurechtlegt, wie es ihr gerade paßt.“
:-# :-#
=>
>:) >:)
Redaktion benachrichtigen Ein Ketzer ohne es zu wissen?
#85   Christian Hüller   20:44:05 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Harter Tobak
Harter Tobak
Redaktion benachrichtigen Heil H.!
#13   Christian Hüller   22:25:30 | Montag, 11. Juni 2007
Kulturkrampf
„Wir Protestanten, wir Agnostiker, wir kirchenfernen Demokraten, wir Bürger-Katholiken, wir modernen Europäer – wir alle sind gemeint, wenn die neuen alten Papisten zum KulturkampfSturm läuten. Nehmen wir die Herausforderung an!“
Sicherlich weiß Frank auch noch, wie der ausgegangen ist. Es ist schon schwer, in einer Welt der „relativen Anschauungen“ ein klares Feindbild auszumachen. Aber eines passt halt immer: die kath. Kirche, weil sie dem Relativismus trotzig widersteht. Da rennt sich klein Frank mit abonnierter „Aufgeklärtheit“ die Birne an, immer wieder, bis es weh tut. Bewusstseinsübungen durch Betätigung, oder ständige Selbstbestätigung klaustrophober Weltsichten könnte man das nennen. Denn die Enge liegt da, wo der eigene Horizont an seine Grenzen stößt.
Redaktion benachrichtigen Gewissenlose Gewissensfreiheit
#59   Christian Hüller   21:51:08 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Kurt K.
Ja, z. B. im Falle des bellum justum, weil es Zustände gibt, durch die das Leben anderer gefährdet ist, die nur durch Gewalt behebbar sind.
Redaktion benachrichtigen Gewissenlose Gewissensfreiheit
#57   Christian Hüller   21:28:44 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Kurt K.
Warum sollte sie das nicht sein? Ich interessiere mich zwar nicht nur für Abtreibung (Gott bewahre!), aber ich habe mir hierzu ÜBER Jahre eine Meinung gebildet. Die überzeugenderen, in sich widerspruchsfreieren Argumente liegen aus meiner Sicht eindeutig auf Seiten der Abtreibungsgegner.
Abtreibung wird geduldet, weil sich die Gesellschaft ein Hintertürchen offen lassen möchte, um ungewolltes Leben
kostengünstig loszuwerden, wie es ein Leser mal sehr schön ausgedrückt hat; und weil das ungeborene Leben keine Lobby hat – außer den paar „Fundis“ auf diesem Forum eben (und wo sie sonst noch sein mögen).
:-)
Redaktion benachrichtigen Gewissenlose Gewissensfreiheit
#55   Christian Hüller   20:43:01 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Kurt K.
[klein]Haben Sie objektive Kriterien? Wenn ja, HER DAMIT!!![klein]
Es gab da ja mal vor geraumer zeit eine interessante Diskussion in der Zeitschrift DIE ZEIT, da wurden diese Kriterien ausgetauscht und diskutiert. Es gab da durchaus Ethiker, die gegen eine Tötung von Föten nichts einzuwenden hatten, weil sie die Kriterien für das Menschsein derselben ablehnten bzw. als „nicht objektiv“ (genug) betrachteten. Die diesbezüglichen Argumente wurden auch auf diesem Forum immer wieder gebracht: Man argumentiert mit dem Potenzial, das in einem Fötus steckt: das Potenzial zum ganzen Menschen. Und/oder man argumentiert mit der Kontinuität: der Fötus entwickelt sich, wenn seine Entwicklung nicht unterbrochen wird, in einer lebensfreundlichen Umgebung immer und zwangsläufig zum „ganzen“ Menschen. Es handelt sich bei Föten also um nichts anderes als menschliches, aber unausgereiftes Leben. Und die vorsätzliche Tötung menschlichen Lebens ist schon nach dem Strafgesetzbuch Mord, also müsste es stringenter Weise auch die Tötung eines Föten sein, wie wir das bei der vorsätzlichen, unfreiwilligen Tötung eines alten Menschen in jedem Fall ja auch bejahen würden. Der alte Mensch hat wie der Fötus das Potenzial zum ganzen Menschen, selbst wenn bestimmte körperliche Funktionen nicht (mehr) vorhanden sind, worauf die Pro-Abtreiber abstellen. Sie sehen, wie schnell hier alle Dämme brechen (würden), wenn man sich auf die argumentativen Tiraden der Pro-Abtreiber einlässt (und ihnen das Feld überläs…
Redaktion benachrichtigen Gewissenlose Gewissensfreiheit
#53   Christian Hüller   19:20:39 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Pünktchen
Sie tun mir richtig Leid, wie Sie den Relativisten in Sachen Lebensrecht und Abtreibung immer die Stirn bieten müssen. Und es werden offenbar immer mehr, die dieser Ideologie frönen. Sie suchen jetzt gezielt religiöse Seiten auf, um Ihre Ansichten an den Mann zu bringen (vgl. Methusalix). Gegenwärtig tut sich hier Kurt K. hervor, der Rechtspositivist, für den Recht und Unrecht eben „Definitionssache“ (der Mehrheit) ist. Wünschen wir ihm, dass die Mehrheiten IMMER stimmen, nicht dass er eines Tages, im hohen Alter, von Seiten junger Parlamentarier (in der Greisenrepublik BRD) doch noch zum Insekt erklärt wird, dem man gnadenhalber den Freitod mit der Giftspritze gewährt.
Redaktion benachrichtigen Ausbruch aus dem Nebel der Evolutionstheorie
#33   Christian Hüller   14:29:55 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Diskordier
Und unter den Regimen des staatlich verordneten ATHEISMUS ging und geht es den Menschen besser???
Kaufen Sie sich mal einen besseren Brillenreiniger, bevor Sie Ihr Hirn zum Denken benutzen. Desweiteren sollten Sie sich unbedingt mal eine gute Dogmatik kaufen, um bezüglich der Hl. Eucharistie ihre pubertären Kannibalismusängste abzulegen.
Redaktion benachrichtigen Gewissenlose Gewissensfreiheit
#42   Christian Hüller   13:10:25 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Pünktchen
>>Methusalix dagegen schwadroniert hier herum und täuscht Hilfsbereitschaft vor, während sein Argument in der Abtreibungsfrage lautet:
„Warum Fauen helfen, man kann doch viel leichter und (billiger) Föten töten!“<<
Korrekt, Pünktchen, treffender ließe sich der Fall nicht zusammenfassen: Utilitarismus pur, der sich auch noch als Hilfe ausgibt.
Ich mutmaße, dass Methusalix auch in seinem persönlichen Umfeld Leuten mit derartigen Ratschlägen eine wirklich „große Hilfe“ war.
Die hartnäckige Unbelehrbarkeit, mit der er den Föten das Menschsein immer wieder (zumindest: implizit) abspricht und den Mordbegriff als – völlig abwegig – weit von sich weist, bringt mich zu dieser Schlussfolgerung.
Methusalix ist in dieser Frage advocatus diaboli im Vollsinn des Begriffs, und er wird dies auch bleiben, bis zu seinem Ende, um vor sich selbst bestehen zu können.
Eigentlich ein trauriger Fall, wenn auf seiner Seite nicht auch ganz stark eine Geneigtheit zur Lüge und Verdrehung zu verzeichnen wäre, mit der er das Forum -kraft Doppelaccount- immer wieder in Beschlag nimmt.
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#98   Christian Hüller   23:52:06 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Rottenburg
>>Und warum verweigert der kreuz.net-Informant dann sein aufrichtiges Zeugnis?<<
Was heißt >>aufrichtiges Zeugnis?<< Wahrscheinlich würden ihn seine Priesterratskollegen zerfetzen, wenn er sich outen würde. Sie wissen ja wohl, wie das so ist – mit gruppeninternen Kontroll-
mechanismen. Wer ausschert, wird geschnitten. Keine Krähe wage es, an der anderen herumzupicken.
Wir haben hier ein hübsches kleines Beispiel dafür, wie es bei Fragen, die das Verhältnis Rom – Ortskirche betreffen, realiter wohl des öfteren bestellt ist. Man darf einfach davon ausgehen, dass sich in Rom und im Vorfeld der Entscheidung viele kluge Köpfe um das „pro multis“ ernsthaft, ja sehr ernsthaft Gedanken gemacht haben – aber nein, Rottenburg weiß es natürlich besser.
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#94   Christian Hüller   23:19:21 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Gotthard
Irrtum. Jede Entscheidung des Priesterrats ist auch auf seine Relevanz für die Weltkirche (= catholica) zu hinterfragen. Die Ortskirche steht nie nur für sich selbst, auch wenn sie dies bisweilen gerne würde.
Im Übrigen sollte man Leser Rottenburg auch an seinen eigenen Worten messen:
>>Es ist schön, dass man lesen darf, wenn die Heilige Römische Kirche solche Erfolge erzielt. Schade, dass viele Schismatiker der FSSPX-Sekte noch nicht begriffen haben, wie wichtig für einen Katholiken die Einheit mit dem Bischof von Rom ist!<<
Vor der eigenen Haustüre gilt das wohl nicht …?
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#92   Christian Hüller   22:57:44 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Rottenburg
Hüten Sie mal ein bisschen Ihre Zunge. Hier geht es um Treue zu Rom und zum Evangelium, und wenn sich hier ein Rat über eine -lange debattierte und gründlich abgewogene- Entscheidung mit meinetwegen demokratischem Beschluss einfach hinwegsetzt, lässt das ziemlich tief blicken. Eigene Überzeugungen und die überholten Lehrmeinungen protestantischer Exegeten dürfen niemals anstelle autoritativer Festsetzungen des höchsten Lehramts treten. Dies der Öffentlichkeit Kund zu tun, ist ein Akt von Loyalität gegenüber Rom und der interessierten catholica. Wie sagte doch neulich Kardinal Meisner aus Köln: Es gibt in der kath. Kirche mittlerweile viele „Räte“, aber die Ratlosigkeit ist eher gestiegen, trotz der vielen „Räte“.
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#2   Christian Hüller   17:57:30 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Gratulation zur Einsicht
Hinter den „intellektuelle Debatten über die schwierigen Seiten der Kirche“ finden sich bei näherer Betrachtung sowieso meist nur ungelöste Probleme der Gesellschaft. Die Kirche wird heutzutage gerne zum Sündenbock für diese Probleme gemacht. Hierbei wird übersehen, dass die Kirche nicht die Gesellschaft ist, sondern diese allenfalls widerspiegelt, und auch nicht der Verein zur allgemeinen Menschenbeglückung e. V. Kurzum: die Erwartungshaltungen an die Kirche sind oft nicht realistisch.
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#266   Christian Hüller   15:07:27 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Rudolfus
>>Dabei ist es der Brite, der alle Weltteile regiert.<< Der Brite ist auf dem Rückzug, überall. Das Commonwealth ist Makulatur, Popanz, Traditionalismus pur. White America ist keine Marionette der Briten, eher umgekehrt sind die Briten an der Leine der USA. Sie begehen den pharisäischen Grundfehler, anzunehmen, dass der, der sich zu objektivem Unrecht bekennt, in den Augen Dritter grundsätzlich ein Schwächling oder Versager ist. Eher das Gegenteil ist der Fall. Er gewinnt die Chance zu einem echten Neubeginn. Die Welt von heute interessiert sich im Wesentlichen für Erfolge aus dem Hier und Jetzt, nicht danach, was einmal vor 60 Jahren war.
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#261   Christian Hüller   13:40:59 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Rudolfus
„Der Wissensstand nach 1945 ist nicht der Wissensstand des Jahres 1939, als Hitler alle Medien und alle Staatsorgane in ganz Deutschland kontrollierte, ähnlich wie heute Präsident Bush in den USA.“
Jeder, der Bescheid wissen wollte, konnte sich informieren:
>>Mein Kampf<< war allgemein zugänglich und Pflichtlektüre für alle Parteimitglieder. Und wenn man nicht wissen will, was seine „Führer“ in Amt und Würden so denken und wollen, kann man das nur als äußerst lässliche Sünde (vulgo: grob fahrlässig) bezeichnen, für die ich am Anschluss an meinen autoritätsgläubigen Vorposter ebenfalls nur den Beichtstuhl anempfehlen kann.
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#254   Christian Hüller   23:39:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Matt
Ich meine zu erkennen, dass Ihre Wiederauferstehung auf diesem Forum von großem Nutzen war. Die Wahrheit ist bitter, aber sie bleibt wahr. Ursache- und Folgedifferenzierungen waren noch nie eine Stärke der Verblendeten, gleich welchen Lagers.
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#53   Christian Hüller   12:12:43 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Krak
Zustimmung, Krak. Ich sehe die Wiederzulassung der Alten Messe ebenfalls unter dem Stichwort „libertas ecclesiae“.
Die kirchlichen Vollzüge müssen von weltlichen Ideologien bereinigt werden, die neue Messformen vielfach unterschwellig überlagert oder unterfüttert haben.
Diese Reinigung kann vielfach nicht explizit erfolgen, sondern implizit, indem man solches einfach nicht praktiziert.
Nur der ist glaubwürdig, der nicht nur das Neue duldet und fördert, sondern auch das Altbewährte. Diesbezüglich fehlt einigen Würdenträgern offensichtlich die notwendige Sensibilität, von solchen wie dem Eichstätter Bischof abgesehen.
Die Spaltung, die einige Kleriker als Argument gegen die „libertas“ vortragen, ist schon längst da und real-existent, realer als der Sozialismus der ehemaligen DDR:
Es ist die Spaltung zwischen immer weniger aktiven Kirchgängern, relativ wenigen Traditionalisten und einer immer größeren Zahl von Indifferenten.
Letztere sollen doch die Wahl haben, was sie wollen:
Missa Tridentina oder NOM.
Wenn sie diese Wahl dann wirklich haben, ist es auch glaubwürdiger, weitere Wahlmöglichkeiten zu offerieren.
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#381   Christian Hüller   03:52:49 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Christus vincit
Ich kann mich der Meinung von Athanasius nur anschließen. Bekehren Sie sich, bevor es zu spät ist und ein anderer über Sie richten wird. Neuheidnische Kulte sind mit der authentisch-christlichen Lehre nicht zu vereinbaren. Der Mensch hat den Verstand, um seine Triebe in den Griff zu kriegen. Lassen Sie sich nicht berauschen von dem schwadronierenden Gehabe alter und neuer Naziführer, blicken Sie hinter die Fassaden: die Welt ist nicht so einfach „schwarz“ und „weiß“, wie sie Sie vielleicht gerne haben möchten. Verwenden Sie Ihre Energien lieber für etwas anderes. Studieren Sie z. B. mit großer Sorgfalt das Leben von Edith Stein.
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#56   Christian Hüller   03:13:01 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Methusalix
Wahres Glück = Kinderglück? Oder werden Sie das bestreiten wollen, Sie Ablassnichtnachlassprediger. Wer hinter der Rede von Mixa und Laun grundsätzlich Diffamierungs- und Dominierungsversuche gegenüber Frauen wittert, sollte sich einmal über seine eigenen Neurosen und Psychosen aufklären lassen.
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#118   Christian Hüller   02:23:02 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Stephanus; Evelin
>>Ich muß selber alles geben: einer für alle und alle für einen, sonst wird es nichts mit Heimaturlaub, dann ruhen meine Knochen in fremder Erde…<<
Dies sind alles sekundäre Erwägungen gegenüber der viel bedeutungsvolleren Frage, ob der Krieg, an dem ich teilnehme, gerecht ist oder nicht. Die generelle Verstricktheit in Schuld und Sünde löst nicht von der Schuld, die durch das „Mitmachen“ ensteht oder entstehen kann.
>>Ich habe umsonst ihm die Grundsätze der Moral über den Grad der Verantwortlichkeit des Bürgers und Privatmannes für die Taten der Obrigkeit auseinandergesetzt und ihn an seine viel höhere Verantwortung für seinen privaten Lebenskreis, besonders für seine Familie erinnert.<<
Bischof Fließer stellte sich mit dieser seiner Einschätzung eindeutig über die hier einschlägigen Worte unseres Herrn Jesus Christus, wonach wahre Jüngerschaft manchmal auch auf Kosten der eigenen Familie gehen kann. Überdies offenbart er hier einen erstaunlich ungeläuterten Glauben an die Obrigkeit, den er in seiner eigenen Erziehung wohl zu tief inkarniert hatte, um sich davon im hohen Alter noch emanzipieren zu können.
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#46   Christian Hüller   23:14:37 | Montag, 4. Juni 2007
@ Methusalix
>>Alle Ideologien, die meinen, das Paradies im Jenseits versprechen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.<<
Mann Methusalix, das lehrt die Kirche längst nicht mehr, worauf Sie da hinauswollen. Wo haben Sie denn Ihre Katechese mitbekommen? Immer wieder erkenne ich bei Ihnen die Tendenz zum Historismus.
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#87   Christian Hüller   23:01:46 | Montag, 4. Juni 2007
@ Gillibrand
I’ve read your wife’s report on Franz Jägerstetter, which is partly based on interviews with his wife, as you say, and was not inconsiderably impressed by his wife’s decision to support her husband in his cause. Left on his own and listening to the call of his conscience he came to the infallible conclusion that supporting the regime meant „sharing responsibility with that regime“, that fighting for the regime was equivalent to being involved with that evil regime’s crimes.
I share Rudolfus’opinion that Jägerstätter was a man who stood up against the spirit of his time and that he therefore shouldn’t be reclaimed by those who think Christians should basically adapt to the circumstances of their time.
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#40   Christian Hüller   21:15:07 | Montag, 4. Juni 2007
@ Defensor
>>Sie haben sich selber an die Stelle Gottes gesetzt, indem sie entscheiden wollten was gut und was schlecht ist.>>
Zustimmung. Absolut rechtgläubige Auslegung der Sündenfallgeschichte. Daher werden sich gläubige, bibelorientierte Menschen auch immer gegen die Legalisierung von Zuständen wenden, die nach der Schrift eindeutig zu verurteilen sind. Die Schrift ist die Norm, und nicht, was der Mensch für gut und richtig hält, weil es vielleicht gerade „in“ ist.
Hinzugefügt sei noch, dass die Sündenfallgeschichte auch sehr anschaulich die Folgen des Missbrauchs der den Menschen von Gott geschenkten Freiheit zeigt: das paradiesische Leben ist
ein für allemal vorbei. Alle Ideologien, die meinen, das Paradies auf Erden schaffen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.
Dies sind heute keineswegs die Pfaffen, Methusalix, sondern die Mechanismen von Angebot und Nachfrage, von Produktivität, Schauproduktivität, Egotripping etc.
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#67   Christian Hüller   20:39:18 | Montag, 4. Juni 2007
@ Vorposter
>>er hätte als Sanitäter seinen verwundeten
Kameraden helfen können, …<<
Dies hätte sein Zeugnis nur verdunkelt und wäre von der Nachwelt ohnehin nur als Akt der Feigheit interpertiert worden.
So aber hat er sich dem verbrecherischen System -aus tiefster Überzeugung- total verweigert und damit ein einzigartiges und vorbildhaftes Glaubenszeugnis abgegeben.
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#42   Christian Hüller   18:53:19 | Montag, 4. Juni 2007
@ Stimme aus dem Tradiland
>>Aus Sicht des Nazi-Regimes war ein lebensmittelproduzierender Bauer, ein Kraftfahrer oder ein Sanitäter genauso nützlich wie ein MG-Schütze an der Front (Sanitäter arbeiten auch besonders viel an der Front, um Verletzte zu bergen).<<
Träumen Sie weiter.
Die größte Kriegsauszeichnung war das EK I.
Das bekam kein Kraftfahrer noch ein „lebensmittelprodu- zierender Bauer“, sondern nur derjenige, der mit größter Schläue möglichst viele der „Volksfeinde“ ins Jenseits zu befördern oder „die Seinen“ vor denselben zu schützen wusste.
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#31   Christian Hüller   18:26:18 | Montag, 4. Juni 2007
Widerspruch
>>„Ein Märtyrer ist nach katholischer Lehre jemand, der aus Haß gegen den katholischen Glauben getötet wurde.“
So gesehen sei Jägerstätter „ganz sicher“ kein Märtyrer der Kirche.<<
So gesehen hat Jägerstätter ganz sicher richtig gehandelt und ist ein Märtyrer im Vollsinn des Wortes.
Denn der Zweite Weltkrieg war ganz sicher ein verbrecherischer Angriffskrieg, der von einer ideologisch fehlgeleiteten sozialistischen Führung vom Zaun gebrochen wurde, ohne hinreichenden Angriffsgrund, barbarisch und (nicht nur) vom zu antizipierenden Ende her betrachtet völlig menschenverachtend und wider die kath. Lehre.
Was hier einige nicht kapieren wollen und noch tiefer erfassen müssen, ist, dass das Christuszeugnis auch in einem „Nein – mit mir nicht“ bestehen kann.
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#31   Christian Hüller   14:50:46 | Montag, 4. Juni 2007
@ Obelix
„Grandios! Da zappeln alle möchtegern-Kleriker am Galgen der Erbsünde, den sie höchstelbst errichtet haben“
An diesem Galgen zappelt jeder, auch Sie, selbst wenn Sie es nicht wahrhaben möchten. Manche sind eben bloß zu blind, dies auch entsprechend wahrzunehmen, was sie aber nicht entschuldigt, sondern die Angelegenheit sogar ganz besonders schlimm macht.
Im Übrigen war es vor allem Martin Luther, der von einer totalen Sündenverfallenheit des Menschen sprach.
Die Katholiken sprechen abmildernd nur von einer Geneigtheit zum Bösen.
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#208   Christian Hüller   18:56:39 | Sonntag, 3. Juni 2007
Konfessionslose flashnews
>>Selbst als Konfessionslose muss ich gestehen, dass das Judentum bei weitem interessanter, intelligenter und realitätsnaher als das Christentum ist…<<
Wieso „selbst“ …?
Dann machsen Sie doch ernst und schließen sich der örtlichen jüdischen Gemeinde an.
Dann wären Sie auch glaubwürdig.
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#367   Christian Hüller   18:10:02 | Sonntag, 3. Juni 2007
@ Zahnfee
Zunächst einmal wird in einigen der von Ihnen zitierten Stellen nichts darüber gesagt, wie die Vermittlung konkret zu geschehen hat: es steht eben nicht dort, dass man selbst und nur selbst bitten und sich keines Vermittlers bedienen dürfe.
Wenn schon das für Christen zentrale und bislang immer geglaubte Heilsgeschehen, nämlich der stellvertretende Erlösungstod, über einen Stellvertreter bzw. durch einen Vermittler geschieht, so ist es nur richtig und letztlich folgerichtig gedacht, persönliche, an Gott gerichtete Anliegen und Bitten auch über sog. Fürbitter, d. h. Selige und Heilige, an Gott selbst heranzutragen, wie es in der kath. Tradition, die für Katholiken den gleichen Offenbarungswert hat wie die Hl. Schrift selbst, schon immer gültig geglaubt und praktiziert wurde.
Wenn man also schon als Atheist oder Bibelfreund meint, über den christlichen Glauben und die christliche Glaubenspraxis urteilen zu müssen und zu dürfen, so sollte man sich über denselben vorher eben etwas gründlicher informieren.
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#363   Christian Hüller   15:26:49 | Sonntag, 3. Juni 2007
@ Zahnfee
>>Ihr Argument mit der Missachtung von GOTTES Allmacht zieht auch nicht, denn wir kennen aus dem AT reichlich Stellen, in denen sich GOTT durch Fürsprache, oder andere Opfer hat umstimmen lassen. Siehe: Moses, oder Ninive…etc…<<
Okay, Lebende können das also, umsomehr sollten es solche können, die schon „bei ihm sind“, meinen Sie nicht?
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#361   Christian Hüller   11:08:36 | Sonntag, 3. Juni 2007
@ Sauerkraut
Es ist und war schon immer eine beliebte Methode, seinen Gegner zu diffamieren, indem man Zitate aus dem Zusammenhang reißt. Wenn man von Hass und Vorurteilen
zerfressen ist, merken das die Täter nicht einmal. Sie sehen dann wirklich nur das, was sie sehen möchten.
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#359   Christian Hüller   00:36:49 | Sonntag, 3. Juni 2007
Frater Malachias Omnipotens Victor
Malachias. Jetzt klingelt’s. Malachias und Christus vincit sind identisch. Die vielen Smilies sind einfach symptomatisch. Damit tut Christus vincit aber etwas, was nach den Satzungen von kreuz.net eigentlich -wenn ich mich nicht irre- verboten ist: Leser Christus Vincit führt einen Zweitaccount (wenn auch sein erster gesperrt wurde).
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#348   Christian Hüller   21:27:14 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Christus vincit
Irgendwoher meine ich Sie zu kennen aus diesem Forum.
Sind Sie ein Poster, der schon einmal gelöscht wurde, wegen Wiederbetätigung und antikatholischen Parolen, die selbst der Redaktion irgendwann zu bunt wurden? Ich glaube, der gelöschte Poster hatte eine innige Liebe zu einem ominösen Anton-Schmidt Verlag. Bitte um gnädigstes Verzeihen, falls ich hier falsch liegen sollte…
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#84   Christian Hüller   18:35:25 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Methusalix
Noch am Rande sei angemerkt, dass eine gewisse Distanz zum „Leben“, in der man auch fehlende Verstricktheit in schuldhaftes Versagen und billige Anpassungsmechanismen sehen kann, den Priester in vielen Lebensfragen vielleicht zu einem kompe-
tenteren Berater macht, als eine totale Involviertheit, die auch zu einer Trübung der Wahrnehmungsfähigkeit führen kann. Es ist ja nicht von ungefähr, dass in vielen Kulturen Menschen gerade solche Menschen als Berater aufsuchen, die ein eher solitäres Leben führen, jedenfalls nicht verheiratet sind.
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#82   Christian Hüller   18:03:19 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Methusalix
Mit Ihrer Meinung –
>>Wer jetzt schon Priester ist, darf es natürlich bleiben, aber wer in Zukunft Priester werden will, muss eine ihm katholisch angetraute Ehefrau vorweisen können<< –
stehen Sie im übrigen auch völlig konträr zur Meinung der in dieser Frage maßgeblichen Person: Jesus Christus, der selbst geäußert hat, dass Nachfolge, also das, was Jesus von seinen Anhängern fordert, durch die Ehelosigkeit begünstigt werde und es eine Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ gebe.
Auch der Apostel Paulus vertritt dezidiert das Ideal der Ehelosigkeit.
Mit Ihren Forderungen stehen Sie also konträr zu den hier maßgeblichen Feststellungen in der Hl. Schrift.
Der Priester, der sich weihen lässt, weiß was er tut oder sollte es zumindest wissen; insofern ist der von Ihnen gewählte Begriff „Zwangszölibat“ auch nicht zutreffend.
Aber das ist bei Ihnen ja nichts Ungewöhnliches: Mehr als einmal schon haben Sie sich selbst und Ihre Meinung an die Stelle des Dokuments gesetzt, das für die Kirche in allen Lebensfragen maßgeblichen ist: die Hl. Schrift.
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#78   Christian Hüller   15:11:30 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Methusalix
Methusalix, ich weiß nicht, ob Sie da nicht eine zu hohe Meinung von den Ehefrauen haben. Solche können einen Mann nämlich in Beschlag nehmen, manchmal mehr, als man (und frau) es dem Manne gerne wünschen würde. Ich weiß das aus unmittelbarer Erfahrung, nicht weil ich selbst verheiratet wäre, aber man (und frau) soll ja auch aus seinem Umfeld lernen.
Die widernatürlichste Verirrung, die ich hierbei entdecken konnte, liegt meines Erachtens dann vor, wenn der Mann zum „Weichei“ geworden ist, wenn er sich also von seiner Ehefrau dominieren lässt. Im Englischen nennt man das ja „cuckold“. Der Begriff mag jetzt für sich sprechen.
Eine solche Situation hat im Übrigen auch der Apostel Paulus als ganz und gar widernatürlichen Verstoß gegen die gottgegebene Schöpfungsordnung empfunden, so wie sie in der Hl. Schrift verbindlich überliefert ist.
Es ist also durchaus in vielen Fällen besser und daher in der kath. Kirche nicht ohne Grund als verpflichtende Regel festgelegt, dass der Priester nicht verheiratet sein soll. Der Priester soll frei für den Dienst an Gott sein.
Und Gott will -ebenfalls nach der Hl. Schrift- nicht unbedingt immer das, was aus materialistischen Motiven und Beweggründen heraus an Wünschen und Bedürfnissen entstehen mag. Vor allem aber verlangt die totale Nachfolge eine Freiheit von familiären Zwängen; das hat der Herr selbst klar und deutlich festgeschrieben.
Redaktion benachrichtigen Die Perversion der Perversion
#115   Christian Hüller   14:53:20 | Freitag, 1. Juni 2007
Comment
Solch’ fragwürdige Announcen gibt es immer wieder. Nicht nur im Internet. Sex umsonst, von angeblich ehemaligen
Prostituierten angeboten. Durchaus auch weiblichen.
Unzucht gibt es nämlich auf beiden Seiten des Ufers. Wer hier zugreift, von dem wird man ohne große Hemmungen sagen müssen, dass er seinen Trieben auf den Leim gegangen ist. Wortwörtlich und ohne Übertreibung.
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#72   Christian Hüller   21:15:11 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Methusalix
Interessant Methu, was Sie heute wieder mal loslassen. Ein jeder hat eben sein Hassobjekt. Bei Ihnen ist es ganz klar die institutionalisierte Kirche. Die würden Sie, wenn Sie könnten, wohl am liebsten von heute auf morgen dichtmachen.
Nicht wahr? ;-)
Was die Konversionen anbelangt, wage ich zu behaupten, dass heute das Verbleiben in dieser Kirche, welches völlig freiwillig ist, Ausdruck einer insgesamt gegebenen Zustimmung ist.
Also kann man heute jedes Verbleiben eines getauften Christen in derselben als Frucht einer erfolgreichen Missionsarbeit bezeichnen. Und dies völlig ohne Schwert und Zwangsmaßnahmen.
In diesem Sinne ist Ihre These von der kath. Kirche als einer Zwangsanstalt in jedem Fall als anachronistisch zu bezeichnen, wie überhaupt Ihr Griff in die Mottenkiste der Geschichte immer sehr gekünstelt wirkt.
Redaktion benachrichtigen Ohne Madeleine + …
#10   Christian Hüller   15:55:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Rudolphus
Denken Sie an die Perser. Wie wurden die in Israel gefeiert, als es mit Babylon ;-) vorbei war.
Redaktion benachrichtigen Ohne Madeleine + …
#8   Christian Hüller   15:36:30 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Es kommt, was kommen muss…
Der Vatikan weiß schon, warum man die Türken in Europa durchaus brauchen kann. Da sitzen eben Leute mit Verstand. Ich sags noch einmal: in den 60er Jahren war es die materialistische Ideologie, die, in die Höhen der Staatsmacht aufgestiegen, einzudämmen war, heute ist es der relativistische, liberalistische Hedonismus, der einzudämmen ist; und dazu eignet sich nichts besser als wahrhaft religiöse Menschen.
Es hat mich ungeheur entzückt, als Frau Schwarzer in Zusammenhang mit dem EU-Beitritt der Türkei den Braten gerochen und sogleich heftig aufgeschrien hat.
Es war der Schmerz der Erkenntnis, der hinter diesem Aufschrei stand.
Redaktion benachrichtigen Rassistischer Holocaust
#99   Christian Hüller   00:10:08 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ Juergen
„Life is but an emtpy show … full of sound and fury.“ (Gedächtniszitat aus, wahrscheinlich, Hamlet)
Soziologen haben diese überaus interessante These aufgegriffen:
Wir spielen immer irgendeine Rolle.
Solchen, die vorgeben, sie machten dem anderen nichts vor, sollte man tunlichst aus dem Weg gehen. Die haben nämlich jegliche Rollendistanz verloren oder halten ihr Gegenüber für furchtbar dumm.
Ekelhafte Burschen und Weiber sind das, kann ich Ihnen sagen…
Redaktion benachrichtigen Rassistischer Holocaust
#93   Christian Hüller   23:14:00 | Dienstag, 29. Mai 2007
Bodo ist von uns gegangen – halleluja
>>So ein trauriges Ende finden viele Christen, vor allem bei den scheinheiligsten, habt Mitleid mit diesen Heuchlern.<<
Zumindest in diesem Forum musste wohl mal jemand anderes dran’ glauben.
Resquiat in pacem.
Merke Bodo:
Wir alle spielen Theater.
Hier weiß man es wenigstens.
Redaktion benachrichtigen Konsequent bezeugter Unglaube
#31   Christian Hüller   22:38:27 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Virfortis
>>wer materialistisch denkt wird automatisch zur Bestie und geht über Leichen…<<
sei meinerseits ergänzt durch folgende Aussage:
>>auch wer eine übernatürliche Seinsordnung ablehnt wird automatisch zur Bestie und geht über Leichen…<<
Das sieht man sehr gut an den nordvietnamesischen Betonkommis, wo es den Christen, und nicht nur diesen, schlimmer geht als in den meisten Islamstaaten.
Aber auch in der DDR, diesem notorische Überwachungsstaat mit materialistischer Überbauideologie, musste man hübsch brav aufpassen, sich ja nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen; anonsten konnte der Nachbar mit den Abhörwanzen überaus gefährlich werden…
Hüten wir uns also davor, dass auch dieser Staat zur „DDR light“ wird, zu einem materialistisch durchseuchten Kuscher- und Bürokratenstaat, der zum Anschein seiner Toleranz und Offenheit eine Liberalität vortäuscht, die in Wirklichkeit nur das Leichentuch einer pseudodemokratischen „Kultur des Todes“ ist.
Redaktion benachrichtigen Konsequent bezeugter Unglaube
#22   Christian Hüller   15:44:21 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Hornet
Manche Leute wären in der Hölle wohl am falschen Platz.
Denn was nützt die schon bei solchen, wo man gerne sagen möchte: „Im heißen Sand Hirn verbrannt.“ Für solche gibt es das unterweltliche Sibirien. Dort tummeln sich all diejenigen, die sich für besser und aufgeklärter halten als der Rest der Welt.
Redaktion benachrichtigen Konsequent bezeugter Unglaube
#16   Christian Hüller   14:55:23 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Vorposter
„Es ist sogar eine sehr alte Tradition die leider verloren gegangen ist. GSJC!“ … für Aufgaben, die heute auch obsolet geworden sind, wie die Begleitung weiblicher Personen ins Taufbecken. Bitte korrigieren Sie mich, falls ich hier falsch liege.
Unter dem Strich, wenn wir weise und klug zusammenfassen, kommen wir in dieser Frage zu dem untrüglichen Ergebnis, dass es in der Kirche eine Ordnung gibt, die bislang immer Bestand hatte und mit dem Evangelium und der Schöpfungsordnung aufs innigste verbunden ist, so dass die letzten beiden Päpste völlig zu recht festgestellt haben, dass es in dieser Frage keinen Raum für Experimente gibt.
Redaktion benachrichtigen Mission statt Dialog? + …
#16   Christian Hüller   11:49:53 | Montag, 28. Mai 2007
Tragisch – in der Tat
„Die uns zur Verfügung gestellten Unterlagen dürfen wir Ihnen beigefügt zurückgeben…“
… denn wer auch nur einen *dieser Kleinen* in Versuchung führt, für den wäre es besser, er würde mit einem Mühlstein
um den Hals im See versenkt. (Gedächtniszitat)
Redaktion benachrichtigen Mission statt Dialog? + …
#10   Christian Hüller   11:27:44 | Montag, 28. Mai 2007
@ Nachtlaterne
Liebe Nachtlaterne, Sie machen hier gerade heftig Werbung für den „Konkursbuch Verlag“ bzw. die Pro Familia GmbH @ Co KG. Ist Ihnen schon klar, oder?
PS: Sie wissen doch, wer hier alles mitliest?! Oder?
Redaktion benachrichtigen Mission statt Dialog? + …
#8   Christian Hüller   11:14:00 | Montag, 28. Mai 2007
@ Nachtlaterne
„Wer durch Magie ein Paar wird, ist für immer und ewig an den anderen gekettet…“ Okay, Nachlaterne, Sie dürfen weiter machen. Vielleicht sollten sich grundsätzlich alle Paare an die „Hexe“ wenden, bevor Sie den Bund fürs Leben eingehen, meinen Sie nicht?
Redaktion benachrichtigen Mission statt Dialog? + …
#6   Christian Hüller   10:58:57 | Montag, 28. Mai 2007
@ Matt 2: „Wehe Schwarzenegger…“
Die Legislative in Kalifornien ist in Demokratenhand. Immer, wenn es um die Legalisierung und Verbreitung sexueller Abartigkeiten geht, sind die spin-doctors im linken Lager.
Das sollten Sie wissen, Matt. Für die sind diesbezügliche, althergebrachte Spielregeln Ausdruck einer repressiven, veralteten Sexualmoral.
„Anything goes“ ist dort die Devise in Sachen sexueller Selbstentfaltung.
Werte wie Treue, Opferbereitschaft und Verzicht sind demgegen-
über völlig sekundär, wenn sie nicht ebenfalls als obsolet gelten.
Redaktion benachrichtigen Abseits der Trampelpfade
#4   Christian Hüller   21:35:33 | Samstag, 26. Mai 2007
Okay!
„Ich würde sagen, es ist jene Substanz in der sich das göttliche Bewußtsein erschließt, ja man müsst fast etwas salopp sagen: aus der es besteht und durch die dieses Bewußtsein eben auch auf den Menschen übergeht und ihn der Erkenntnis teilhaftig werden läßt. Im Geist realisiert sich Gott also in bestimmter Weise am Menschen […]“
Klingt orthodox und ließe sich in dieser Richtung auch anhand von Bibelstellen erhärten: der Geist Gottes ist Gott im Vollzug, es ist die göttliche Substanz, die an und unter den Menschen handelt. Ohne den Geist hätten wir letztlich einen fernen Uhrmachergott, der letztlich allen gestohlen bleiben kann.
Ich muss Leser Matt 2 hier ausdrücklich in Schutz nehmen. Er macht sich ernsthafte Gedanken über die Trinität, über dieses wunderbare christlich-katholische Mysterium, über das andere aufgrund ihrer eigenen Sprachlosgkeit lieber schweigen, wenn sie den Glauben daran nicht OHNEHIN ablehnen oder als UNERHEBLICH betrachten.
Dafür reden diese Leute gerne über den Zölibat oder das Frauenpriestertum.
In der Theologie meint eben jeder etwas sagen zu können, der einmal die Bibel aufgeschlagen hat oder einen frommen Film gesehen hat.
Diese Schwerpunktsetzung ist Symptom einer tiefen Glaubenskrise, in der Gott, also das eigentliche Subjekt der Theologie und Gegenstand des Glaubens, zunehmend aus dem Blick geraten ist.
Redaktion benachrichtigen Das ist großer Käse
#45   Christian Hüller   00:35:48 | Samstag, 26. Mai 2007
Künstlerisch anspruchslose bayerisch Pfarrkirche?
„…künstlerisch anspruchslose bayerische Pfarrkirche?“ #
Nach dem, was der Bild hergibt, komme ich hier zu einem anderen Urteil.
Als höchst problematisch betrachte ich hingegen Kirchen, die vollgstopft sind wie eine „Weihnachtsganz“, wo vor lauter „Brimborium“ das Wesentliche aus den Augen gerät; solche Kirchen vermitteln den Besuchern ein Bild, das in vielerlei Hinsicht nicht (mehr) dem Selbstverständnis und Auftrag der Kirche entspricht.
Hierzu gehören m. E. in erster Linie barocke Kirchen.
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#146   Christian Hüller   22:14:50 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@ Methusalix
Wir könnten die Diskussion hier endlos fortsetzen, aber hierzu besteht kein Anlass.
Mit Ihrem teilweise maßlosen Klerikerhass tun Sie Ihrem Anliegen jedenfalls SICHER keinen Gefallen. Letztlich bestätigen Sie diese Kreise nur, zu solchen wie Ihnen auf Distanz zu gehen.
Sie ergießen sich in diesem Zusammenhang auch ganz klar in fragwürdigen Pauschalurteilen.
Näherin wollen Sie nicht einsehen, dass Diakonia, das Dienen, nur ein Grundauftrag der Kirche ist.
Die Einsicht in die Berechtigung eines Einsatzes für ungeborene menschliche Wesen geht Ihnen hierbei, wenn Sie ehrlich sind, mehr oder weniger völlig ab.
Sie vertreten die „Mein Bauch ist mein Bauch“-Ideologie, sprechen im Zusammenhang von Laun und Meisner von „Gedröhne“ und unterstellen der institutionalisierten Kirche grundsätzlich die Absicht einer Bevormundung der Frauen.
Das Lebensrecht gezeugter menschlicher Wesen ist für Sie im Prinzip verhandelbar.
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#143   Christian Hüller   08:31:17 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ Methusalix
Erklären Sie mir nichts über Nachholbedarf in Staats- und Gesellschaftskunde. Der Unterschied zwischen Ihrer und meiner Auffassung besteht darin, dass Sie einen weiten Politikbegriff vertreten, ich einen enge(re)n. Beides ist vertretbar. Das Problem Ihres Politikbegriffes ist, dass sich darunter fast jede Meinungsäußerung subsumieren lässt; damit wird dann praktisch jede Aktion „politisch“.
Ich bleibe dabei, dass Sie, indem Sie das Unrecht der Abtreibung relativieren und als letztlich sekundär bezeichnen, die kirchliche Verkündigung gängeln und verkürzen wollen. Die Kirche kann sich nicht nur mit rein arbeitsmarktpolischen Themen befassen; sie muss sich auch solcher Themen annehmen, die von der Politik gewissermaßen schon „ad acta“ gelegt wurden, wenn dies erforderlich erscheint.
Die Tatsache, dass jetzt die Bürokraten Antiabtreibungsseiten schon einer Zensur unterziehen, zeigt ja, dass das Thema unter den Teppich gekehrt werden soll. Die Stimmen von Mixa @ Co sind -gesellschaftsweit betrachtet- nicht die Regel, sondern rühmliche Ausnahmen.
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#140   Christian Hüller   20:27:57 | Montag, 21. Mai 2007
@ Methusalix
Wissen Sie, jeder hat sein Weltbild. Bei Ihnen habe ich ganz stark den Eindruck, dass Sie das Ihrige gerne zum alleine seligmachenden dogmatisieren und institutionalisieren würden – wenn Sie denn nur könnten. Sie sehen nur das Ihre, weil Sie wahrnehmungsmäßig in gewisser Weise massiv beschränkt sind. Zum Glück besteht die Kirche nicht nur aus linken Utopisten. Jetzt wollen Sie mir und uns auch noch weißmachen, dass Herr Mixa mit seiner Äußerung Sozialpolitik betrieben hat. Sie machen das dann wohl auch in diesem Forum. In welchem Parlament -nebenbei- hat er denn Sitz und Stimme? Und sein Bistum ist dann wohl sein Wahlkreis? Ihr Anliegen ist berechtigt, aber der Absolutheitsanspruch, mit dem Sie es vorantreiben, ist totalitär und in jeder Hinsicht verräterisch.
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#32   Christian Hüller   21:47:11 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ Leila
>>„Zucht und Ordnung“ klingt nicht nur primitiv, es ist auch primitiv! Liebe und Vertrauen sind eine Million mal wichtiger, als Zucht und Ordnung.
Aber da es ja gute alte Traditradition ist, die Kinder auch zu prügeln, um sie im Sinne ihrer fragwürdigen Ideale zu erziehen, wundert es mich nicht, dass Zucht und Ordnung dort so groß geschrieben wird.<<
Liebe Leila, ich wollte mich dazu eigentlich nicht äußern, aber es gibt Schülerinnen und Schüler, die vom Elternhaus so wenig an Zucht und Disziplin mitbekommen haben, dass sie im wahrsten Sinne unproduktive Störer und Chaoten sind, die andere Schüler vom Lernen abhalten; die vielleicht NOCH in der Schule sitzen, um die nächste Jahrgangsstufe zu erreichen, aber das war’s dann auch…
Merkwürdiger Weise finden das die Eltern häufig auch noch in Ordnung.
Findest Du das auch in Ordnung?
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#134   Christian Hüller   19:50:01 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ Methusalix
Huch, Sie lassen ja nicht locker. Ich denke, falls es hier eine Fokussierung geben sollte, die ich allgemein so nicht feststellen kann, dann hängt diese unter Umständen mit der realistischen Einschätzung realer Einflussmöglichkeiten zusammen.
Die Kirche ist nun mal nicht der Staat, sie kann auch keine Sozialpolitik betreiben; sie ist allenfalls Verhandlungspartner, wenn es um die Entlohnung ihrer eigenen Mitarbeiter geht; und wir alle wissen, dass die Einnahmen sinken…
Im Hinblick auf die Moral ergeben sich indessen reale Einflussmöglichkeiten, weil diese auf individueller Ebene befolgt und praktiziert wird – oder eben nicht. Außerdem war der Ansatz von Jesus selbst individualistisch. Das dürfen wir bei der ganzen Diskussion NICHT vergessen: Jesus richtet sich immer und vorrangig an den EINZELNEN, nicht an anonyme Institutionen, hinter denen sich viele Zeitgenossen sowieso gerne verkriechen oder die sie einfach vorschieben, wenn ihr persönlicher Einsatz gefordert ist.
Weiterhin darf ich darauf verweisen, dass die Kirche auch dazu berufen ist, die Themen zu fokussieren, die von der Gesellschaft insgesamt vernachlässigt werden, weil sich diese mehrheitlich mit den Gegebenheiten abgefunden hat, wie ja sehr offenkundig im Zusammenhang mit der Abtreibungsthematik.
Wer kümmert sich schon um das Anliegen der Schwächsten, wer bringt es wirklich als solches zur Sprache, ohne es zu beschönigen, wer wagt es, hier von einem wirklichen UNRECHT überhaupt zu sprechen?
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#132   Christian Hüller   15:35:30 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ Methusalix
Damit Sie mir glauben können, dass das Thema „soziale Gerechtigkeit“ dem amt. Papst ein wirkliches Anliegen ist, bringe ich Ihnen abschließend noch folg., aktuelle kath.net-Zitat:
>>Papst Benedikt XVI. hat das bedingungslose Profitstreben im Zuge der Globalisierung kritisiert. Die Gerechtigkeit dürfe in der Wirtschaft nie aus dem Blick geraten, sagte der Papst am Samstag vor Mitgliedern der Stiftung „Centesimus Annus – Pro Pontifice“.
Insbesondere die Bevölkerung in Asien und Afrika leide an den aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen.
„Diese Völker benötigen dasselbe wie andere Völker auf der Welt, nämlich eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung, die harmonisch ist und die reelle menschliche Dimension in den Mittelpunkt stellt. Wenn man das schnelle Wachsen der Wirtschaftszahlen betrachtet, wenn man beginnt, die Probleme im Zusammenhang mit der modernen Entwicklung zu analysieren, ohne die zunehmende Umweltverschmutzung und den unverantwortlichen Konsum der Rohstoffe zu vergessen, dann scheint es klar zu sein, dass nur ein Globalisierungsprozess möglich ist, der die Ansprüche der Solidarität berücksichtigt und damit der Menschheit eine wahrlich gesunde und friedliche Zukunft für alle garantiert.“<<
Natürlich kann der Papst bei solch allgem. Ansprachen nicht näher erläutern, wie „Solidarität“ nun konkret in den einz. Ländern und vor Ort umzusetzen ist. Hier sind überzeugte Christen in Wi., Staat und Politik gefragt, so wie Sie es ja zu sein scheinen…
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#128   Christian Hüller   06:04:43 | Sonntag, 20. Mai 2007
Drei kurze Stellungnahmen
Drei kurze Stellungnahmen meinerseits:
1. Die Sozialhile in Deutschland, bei Ihnen ist es wahrscheinlich Ö, ist in der Tat auf einem Niveau angelangt, das ein lebenswürdiges Leben faktisch nicht mehr gewährleisten kann. Um es auf den Punkt zu bringen: ca. 10 Euro täglich als Geld für alles zum Leben notwendige außer Strom und Miete zwingen den Sozialhilfeempfänger heute schon zum Betteln. Das sieht dann so aus, dass Kleider, Möbel und sonstig. Hausrat bei diversen caritativen Einrichtungen abgeholt werden müssen.
2. Am Progressionsprinzip bei der Steuer darf m. E. nicht gerüttelt werden, wie es die Liberalen fordern.
3. Das Ehegattensplittung für Ehen ohne Kinder ist alsbald aufzuheben. Das eingesparte Geld muss für Familien mit Kindern eingesetzt werden. Diese Forderung hört man neuerdings ja auch schon aus den Reihen der CDU. Gratulation für diesen wirklichen Erkenntnisfortschritt!
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#125   Christian Hüller   01:16:41 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ Methusalix
Statt mit Gegenreden die Diskussion endlos in die Länge zu ziehen, hier einige kurze Fragen meinerseits:
1. Was gedenken SIE als Christ und Mitglied(?) der Kirche zu tun, damit das Leben hier in Deutschland gerechter wird?
2. Was müsste die kath. Amtskirche hier in Deutschland tun, um dieses Ziel zu erreichen?
3. Sind Sie dafür, dass in Südamerika marxist. Regime eine Umverteilung durchführen, damit dort wieder Gerechtigkeit einkehrt?
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#124   Christian Hüller   00:20:04 | Sonntag, 20. Mai 2007
Gratulation an Sahin, den Feixer
Gratulation an Sahin auch meinerseits. Fleißig über den Islam gelesen hat er wohl, der Komiker.
Morgen kann er MICH dann aufklären, warum er, als Christ, an EINEN Gott glaubt – mit drei göttlichen Personen. Und wenn er kein Christ sein sollte, weiß er sicherlich dennoch, wie er diese Dreiheit den Muslimen als Einheit verklickern kann.
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#78   Christian Hüller   00:09:40 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ Romulus
„Es reicht eine gut vorbereitete Predigt und einen sauber zelebrierten Ritus. Mehr will und braucht keiner!“
:)3 :)3 :)3 :)3
Ich hätt’s nicht besser sagen können.
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#113   Christian Hüller   23:54:28 | Samstag, 19. Mai 2007
@ MilesChristi
Glaube ich nicht, dafür enthält sein Text zu viele arabische Einsprengsel. Zumindest wäre das dann ein Komiker mit wirklich profundem Islamwissen. Mit so einem zu diskutieren sollte man sich also nicht scheuen – müssen.
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#104   Christian Hüller   23:44:44 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Leblhuber
Sie sind aber auch ganz schlau, dass Sie hier alle Bosheiten durchschauen.
Erklären Sie doch bitte dem muslimischen Leser mal, warum wir Christen NICHT an drei Götter glauben, wo es doch drei göttliche Personen gibt.
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#73   Christian Hüller   23:38:47 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Rudolphus
>>Glauben die ernsthaft, daß irgendjemand sagt, er gehe jetzt nicht „in die Disco“, sondern „in die Vorabendmesse“?<<
Ich möchte das, was Sie jetzt gesagt haben, gerne aufgreifen, obwohl ich diese Stoßrichtung eigentlich nicht erwartet habe: Aus meinen Erfahrungen mit Jugendlichen kann ich in der Tat mit fast 100prozentiger Sicherheit sagen, dass der NOM -für diese Jugend- am Ende ist (von Ausnahmen abgesehen).
Und vor diesem Ende wird ihm keine noch so große „Mitmachaktion“ retten können.
Das ist die harte und brutale Wirklichkeit.
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#64   Christian Hüller   23:02:14 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Leila
Kreuts.net. Das ist Ihr Heimatforum?
War eben dort:
Ärmlich-oberflächliche Protestiererseite des linken mainstream.
Kein Wunder, dass Sie in die Disko müssen, wär’mir auch zu langweilig dort.
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#122   Christian Hüller   22:40:29 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Methusalix
„Von Gerechtigkeit hat der Papst anscheinend nur kurz gemurmelt. Kein Wunder, bei den Prioritäten, die die Kirche hat.“
Gerechtigkeit, Wahrheit, was ist das?
Lesen Sie bei kath.net nach und Sie werden erkennen, dass Themen wie soziale Gerechtigkeit auch diesem Papst ein Anliegen sind.
Außerdem hat er auch in Brasilien mit seiner diesbezüglichen Botschaft gerade an die appelliert, die aus dem Vollen schöpfen können.
Darunter sollen bisweilen auch Katholiken sein.
Die Rahmenbedingungen für eine gerechte und funktionierende Wi-Ordnung kann aber nicht die Kirche setzen; dazu braucht es überzeugte Christen.
(In Deutschland nach dem II. WK konnten sich solche einmal durchsetzen… , ganz nebenbei.)
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#78   Christian Hüller   22:12:08 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Matt2
(1) >>Das ist ja die Frechheit. Er hat sich genährt aus der Schrift und dann gegen sie verkehrt in der Bestreitung ihres geoffenbarten Wesens, dem Sohn, der sich hingibt.<<
(2) >>Das ist eine falsche Religion, die nicht retten kann.<<
Fangen wir mit (2) an. Hierzu vertritt V-2 eine andere Meinung. Es gibt nach diesem Konzil Wege zum Heil außerhalb der -verfassten- Kirche. Dass Sie von diesem Konzil nichts halten, ist mir wohlbekannt, aber ich darf hierzu ehrlich sagen, dass ich von dieser Lehre völlig überzeugt bin.
(1) Da ist sicherlich etwas Wahres dran’. Drücken wir es anders aus: Mohammed hat das Wahre der christl. Offenbarung erkannt und (!)anerkannt. Er sah aber auch das in seinen Augen Schlechte und Unverständliche und hat deswegen, aus seiner Sicht im Auftrag Gottes, eine neue Offenbarung verkündigt, die das aus seiner Sicht Wahre und Richtige der christl. Offenbarung enthält.
Aufgabe der interessierten Christen muss es daher sein, näher darüber zu reflektieren, was konkret Mohammend an der christlichen Lehre und Praxis schlecht oder unverständlich fand.
Dies ist m.E. auch der Ansatzpunkt eines wirklich produktiven Dialogs.
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#73   Christian Hüller   21:23:42 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Leblhuber
Danke für den Hinweis, ich habe soeben in erster Linie auf die Äußerungen des traditionalist. „Hasskonzils V 2“ zurückgegriffen, habe aber in der Tat vor, den Koran in Zukunft tiefer zu studieren.
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#71   Christian Hüller   21:16:01 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Matt2
Lieber Matt2, wir hatten diese Diskussionen ja schon hinlänglich auf diesem Forum. Das Ergebnis aus meiner Sicht war die Feststellung, dass das Gottesbild der Muslime defizitär ist, aber nicht grundlegend falsch. Im Gegenteil: Gott ist einzig, allmächtig und barmherzig, hat Himmel und Erde erschaffen, hat zu den Menschen gesprochen über die Propheten, richtet die Menschen am Tage des Jüngsten Gerichts, all diese Attribute Gottes treffen auch auf den dreifaltigen Gott zu. Insofern ist das Streben der Muslime auf den einen und einzigen Gott gerichtet. Die Unterwerfung unter Christus besteht aus neutestamentlicher Sicht in erster Linie im Tun seines Willens; also unterwirft sich ein Muslim auch Jesus bzw. seinem göttlichen Willen, wen er dessen Worte in die Tat umsetzt. So einfach ist das!
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#66   Christian Hüller   20:53:43 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Matt2
Christus war definitiv auch Prophet.
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#63   Christian Hüller   20:41:51 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Sahin
>>wer Allah/Gott seinen Propheten auch Prophet Jesus liebt tut persönliche meinung UNTER gesetz. in liebe is kraft für verzicht.<<
Sahin, Sie haben völlig recht. In der Liebe zu Allah und der göttlichen Offenbarung liegt „Kraft zum Verzicht“.
Lassen Sie sich nicht beirren, denen, die vom rechten Weg abgekommen sind, und noch meinen, hierbei gottgefällig zu sein, das Wort Gottes zu verkünden.
Redaktion benachrichtigen Schwere Vorwürfe gegen Benedikt XVI.?
#11   Christian Hüller   20:35:46 | Samstag, 19. Mai 2007
Unsinn nicht noch weiter verbreiten!
Dieser Artikel war -leider- ein echter „Griff ins Kloo“. Schade, dass es kreuz.net nötig hat, irgendwelche halbschlaue Mitteilungen sensationslüsterner Provinzschreiber aufzugreifen. Anhand von Poster „Leila“ sieht man ja, was dabei herauskommt: Jede Dummheit kann von noch Dümmeren verwertet werden.
Die dicke Aufschrift „kreuzfalsch“ nützt da leider gar nichts.
Dem Buhlen nach Lesern darf nicht jedes Mittel recht sein.
Redaktion benachrichtigen Schwere Vorwürfe gegen Benedikt XVI.?
#2   Christian Hüller   13:44:14 | Samstag, 19. Mai 2007
Kommentar
Es ist ganz klar, dass Kritiker und religionslose Kreise im Zusammenhang mit dem Thema „Pädophilie und Kirche“ gerne mit haltlosen Verdächtigungen aufwarten. Ihr Ansinnen ist klar: das Ansehen, der Ruf der Kirche soll beschädigt werden. Oder man will die Kirche eiskalt erpressen. Dabei kalkulieren diese Menschen damit, dass in jedem Fall etwas hängen bleibt von ihren ruchlosen Anschuldigungen.
Diese müssen daher mit größter Vorsicht behandelt werden.
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#117   Christian Hüller   00:16:48 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Methusalix
>>…die wirksame Hilfe für die ärmsten de Armen, weil sie zu sehr im Geruch des verpönten Marxismus stand.<<
Hören Sie mal zu: die wirksamste Hilfe für die Armen besteht sicher nicht in marxistisch-leninistischen Ideologien. UDSSR, DDR und all die anderen Volksrepubliken waren volkswirtschaftlich bankrott.
Das wissen Sie doch.
Um Solidarität zu zeigen, braucht man keine Diktatur des Volkes, auch keine „Diktatur der Armen“, um es mal überspitzt zu formulieren. Das haben die Pfingstler offenbar begriffen, Sie aber scheint’s nicht…
Landreformen können sinnvoll sein, müssen aber ökonomisch sinnvoll und tragbar sein. Dass Enteignungsmaßnahmen auch völlig daneben gehen können, sieht man ja an Afrika.
Darum geht es: um Solidarität aus christl. Überzeugung. Die Notwendigkeit einer solchen Solidarität hat der Papst den Leuten dort nun wieder eingeschärft. Statt gegen Amtskirche und das Lehramt zu zetern, sollten Sie also dafür eintreten, dass man diesem wieder mehr Beachtung schenkt.
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#108   Christian Hüller   20:41:20 | Freitag, 18. Mai 2007
@ Methusalix
>>Jetzt machen Sie sich noch lächerlicher, als Sie es bereits sind. Sklaverei und Leibeigenschaft waren noch nie ein Problem für die Kirche<<
=> falsch
>>Die einzigen, die vom katholischen Klerus auf Seiten der Indios standen, waren die Theologen der Befreiung.<<
=> falsch
>>Die wurden aber in die Wüste geschickt, DAMITdie den Landräubern und Unterdrückern genehmen Bischöfe wieder walten und schalten konnten<<
=> falsch
Sagen Sie mal, ist Ihnen das nicht allmählich peinlich…?
Benedikt hat recht: Sie sind durchdrungen von Hass und Vorurteilen gegenüber der kath. Kirche. Statt aber einzusehen, dass Sie z. B. in Sachen Abreibung völlig daneben liegen, pöbeln und krakelern Sie weiter, wo Sie nur können, wie ein ertappter Dieb, der ruft: „Haltet den Dieb!“, um doch noch IRGENDWIE aus der Sache rauszukommen.
Oder frei nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, argumentiert sich völlig ungeniert.“
Redaktion benachrichtigen „Sexuell total verdorben“
#721   Christian Hüller   15:11:59 | Freitag, 18. Mai 2007
@ Vorposter
Lieben Sie halt platonisch und rühren keine Männer an!
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#99   Christian Hüller   14:53:25 | Freitag, 18. Mai 2007
@ Methusalix
Größtenteils alles haltlose Vorwürfe, was Sie da anführen.
Nicht die Kirche, sondern staatliche Institutionen und Handlanger sind verantwortlich für die größten Menschheitsverbrechen.
Das wissen Sie GENAU. Warum verschweigen Sie ES?
Die Kirche bzw. Vertreter derselben haben immer schon Widerstand geleistet, wenn die Menschenwürde auf dem Spiel stand; auch auf dem südamerikanischen Kontinent, von Anfang an, gerade im Hinblick auf die Versklavung der Indios.
Blutrünstige Kulte mussten weichen, um der christlichen
Lehre Platz zu machen. Jesuiten und sonstige Ordensleute taten alles in Ihrer Macht stehende, um das Leid der Indios zu lindern, das die weißen Kolonisatoren unzweifelhaft AUCH gebracht haben, aber dies war nicht das Leid der Kirche, sondern letztlich Folge und Ausdruck weltlichen Macht- und Besitzstrebens.
Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch nicht, was protestantische Siedler auf dem nordamerikanischen Kontinent vollbracht haben. Das waren ganz bestimmt nicht die Legionen des „Stellvertreters Christi“, die dort auf ihre ganz spezifische Weise millionenfachen Völkermord betrieben.
Der Kirche ging es vorrangig um die Seelen, ähnlich wie es Ihnen und anderen „Aufklärern“ um die Dominanz der Hirne geht. Sie blieb dabei dem Auftrag treu, den ihr der Herr gegeben hat, genauso wie Sie ihrem „Auftrag“ treu bleiben, hier in diesem Forum mit Halbwahrheiten und Verdrehungen gegen das kath. Christentum zu wettern.
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#96   Christian Hüller   05:59:40 | Freitag, 18. Mai 2007
@ Methusalix
„Eine Abtreibung ist KEIN Verbrechen wie Mord, das glaubt Pünktchen nur und es wird auch nicht so geahndet und das ist gut so.“
Sie müssen das oft genug wiederholen, damit Sie es auch wirklich glauben können, gell?
Hören Sie mal zu: Was fehlgeleitete Politiker hierzu entschieden haben, ist aus den Perspektiven der kath. Morallehre korrekturbedürftig, und nicht umgekehrt.
Redaktion benachrichtigen „Sexuell total verdorben“
#707   Christian Hüller   22:31:18 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Lebe-lieber-ungewöhnlich: Zum Liebesgebot…
Sinnliche Liebe =/= Caritas
1.) Im RU nicht aufgepasst?
2.) Nur Ethik gehabt?
3.) Aus Berlin?
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#88   Christian Hüller   22:09:09 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Nachtlaterne
Da dürften Sie mich jetzt aber missverstanden haben.
Es sind doch gerade die Pro-Abtreiber, die immer wieder auf die angeblich so widrigen und lebensfeindlichen Umstände verweisen, die angeblich eine Abtreibung rechtfertigen. Es besteht in diesen Reihen die grundsätzliche Tendenz, alles auf die Umstände abzuwälzen und eine persönliche Verantwortung zu negieren. Letztendlich ist es eine utilitaristische Ethik, die in deren Argumenten immer wieder durchscheint. Dabei ist diese bei näherer Betrachtung ausgesprochen dümmlich. Der Gläubige weiß: das Leben auf Erden ist niemals paradiesisch (vgl. Genesis). Schlechte äußere Umstände als Rechtfertigung für eine Abtreibung – da widersprechen sich die Materialisten im Grunde ja nur selbst. Geradezu peinlich ist das, bei NÄHERER Betrachtung…
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#86   Christian Hüller   21:58:01 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Pascha
>>das kind wächst ohne liebe auf? die mutter gibt das kind in ein heim? setzt es aus?<<
Dann sorgen Sie mal höchstpersönlich dafür, dass es auf diesem Planeten etwas mehr Liebe gibt und fangen gleich damit an.
PS: Gemeint ist natürlich „caritas“!
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#80   Christian Hüller   20:27:10 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Vorposter
1. >> egal, du willst also, dass vergewaltigte frauen/mädchen die kinder austragen? neben der erlittenen sexuellen gewalt auch noch mit der psychischen gewalt leben müssen?<<
Die viel größere psychische Gewalt besteht in der Abtreibung. Außerdem darf das unschuldige Kind nicht ausbaden, dass es im Rahmen eines Verbrechens gezeugt wurde. Das Leben des Kindes steht über diesem Verbrechen.
2. >>dass frauen aufgrund einer schwangerschaft dazu gezwungen sind ihr leben zu opfern, auch wenn klar ist, dass weder sie noch das kind die schwangerschaft überlebt?<<
Hierzu meint die kath. Kirche, dass in diesem wirklich seltenen Fall das Leben der Mutter den Vorrang hat.
Sie merkem also: babycaust.de www.babycaust.de/ bildet.
Empfehlen Sie die Seite weiter.
Redaktion benachrichtigen Unkritische Annahme aller möglicher Neuheiten
#20   Christian Hüller   15:36:20 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Benedikt
Dieser Eindruck kann aber auch bei kath. Feiern durchaus entstehen, nämlich dann, wenn die Hl. Eucharistie zu einem „Event“ umgestaltet wird.
Kreuz.net hat ja immer wieder betreffende Beispiele und Artikel gebracht. Die Praxis prägt bekanntlich das Bewusstsein.
Wenn es denn wenigstens eine wirkliche Mahlfeier wäre, die dann gefeiert wird…
Aber so ist es ein seltsame Mischung, die den Gläubigen da angeboten wird, gleichsam ein Versuch, es allen -und letztlich keinem oder in JEDEM Fall immer weniger Leuten- recht zu machen, mit einem guten Einschlag falsch verstandener, anthropozentrischer Werkgerechtigkeit, letzters im Vollsinn des Begriffs.
Bitten wir also vor Gott dafür, dass der Papst in der Angelegenheit der Hl. Eucharistie die Tradition erhalten möge.
Erhalten heißt: Freiheit zur Entfaltung.
Redaktion benachrichtigen Unkritische Annahme aller möglicher Neuheiten
#18   Christian Hüller   14:21:13 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Benedikt
Danke für dieen Hinweis. Sie haben genau genommen natürlich recht; allerdings sind die Befürchtungen der Gegner
von Hand- Und Stehkommunion nicht völlig unbegründet. Spätestens dann, wenn die Eucharistie als reine Mahlfeier verstanden bzw. gefeiert wird, und dann wirklich einfach nur noch „hin – bzw. zugelangt“ wird, erübrigt sich auch der Transsubstantiationsglaube.
Redaktion benachrichtigen Ist Christi Himmelfahrt ein Fest von Säufern?
#6   Christian Hüller   12:23:12 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@Matt2
„Diese Leute sind genauso dekadent. Deshalb sind sie ja hier. Man schaue sich nur ihre Brut an. Soetwas verkommenes, verrohtes und primitives.“
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Vor allem sind die Muslime oft deutlich weniger falsch als viele Taufscheinchristen und Zeitgeistexorzisten.
Redaktion benachrichtigen Unkritische Annahme aller möglicher Neuheiten
#16   Christian Hüller   12:11:08 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ RudolfPanetta
„Die Steh- und Handkommunion ist nichts anderes als die Leugnung der katholischen Transsubstantiationslehre.“
Da ist etwas Wahres dran, aber wir Christen begreifen Gott ja nicht nur als den absolut Heiligen und Transzendenten, wie etwa die Muslime, sondern, und mit dieser Aussage will ich ganz bestimmt keiner fehlgeleiteten marxistischen oder rationalistischen Ideologie das Wort reden, gerade die zweite göttliche Person auch als Freund und Begleiter. Einem Freund und Begleiter aber wird man nicht nur in ständiger Demutshaltung begegnen wollen; sonst hätten wir wirklich ein reines Unterordnungsverhältnis. Außerdem wäre es dem Logos sicherlich verhasst, durch äußerliche Gesten eine Verehrung und Unterordnung zu signalisieren, die sich im alltäglichen Verhalten nicht bewährt. Denn das wäre dann ja Heuchelei in Reinform.
Redaktion benachrichtigen Ist Christi Himmelfahrt ein Fest von Säufern?
#4   Christian Hüller   11:57:54 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Matt2
WER kann NICHT mit Alkohol umgehen oder wer hat Mannweiber und die feministische Revolution evoziert – die Muslime oder der dekadente Westen?????
Redaktion benachrichtigen Unkritische Annahme aller möglicher Neuheiten
#13   Christian Hüller   10:47:25 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@ Matt2
„…denn die Messe ist Unterwerfung!“ Davon steht nichts in der Hl. Schrift. Bei der Messe geht es NICHT primär darum, etwas zu tun, sondern etwas zu empfangen. Die „Unterwerfung“ unter Christus muss sich im Alltag zeigen
Redaktion benachrichtigen Unkritische Annahme aller möglicher Neuheiten
#11   Christian Hüller   23:59:38 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@ matt 2
„Wenn man wirklich davon überzeugt ist in der Hostie Christus zu begegnen und zu empfangen, dann muss man sich vor dem Allerheiligsten, dem Gesalbten auch zu erniedrigen verstehen.“
Sehe ich etwas anders: Christus will Brüder, keine servilen Kriecher. Dennoch respektiere auch ich DIE Menschen, die aus Ehfurcht und Ehrerbietung hier eine andere Auffassung haben.
Redaktion benachrichtigen Es wurde ein neuer Verderber der deutschen Jugend entdeckt
#60   Christian Hüller   22:40:13 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Volltreffer
So ein Schwachsinn. Da hat eine liberalistisch-„wohlmeinende“ Prüfkommission wieder mal gezeigt, dass sie die Spreu vom Weizen nicht zu trennen vermag.
Ich mutmaße: Da die Abtreibung in DEREN Köpfe mittlerweile eine Art Grundrecht und Siegel der fraulichen Selbstbestimmung geworden ist, meint man, die dortigen Bilder einer ZENSUR unterziehen zu müssen.
Aber dies wird mich nicht abhalten, die völlig wahrheitsgemäßen Bilder zu aufklärerischen Zwecken auch weiterhin zu verwenden.
Der „Alles-ist-heil-Welt“, heil für die Mächtigen, wohlgemerkt, muss der alltägliche Wahnsinn auch als solches zugänglich gemacht werden, denn die Welt dürstet nach der GANZEN Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen Ein persönliches Anliegen
#10   Christian Hüller   22:40:36 | Dienstag, 15. Mai 2007
Häresie? Fehlanzeige…
Ernsthaft ist zu fragen, was der Kardinal falsches gesagt haben soll. Häresien sind jedenfalls nicht dabei.
Redaktion benachrichtigen Landesbischöfin Käßmann reicht die Scheidung ein
#163   Christian Hüller   17:52:57 | Sonntag, 13. Mai 2007
@ Charlotte
Okay. Die Würze war vielleicht zu viel. Dennoch weiß ich aus eigener Erfahrung: in einer Ehe, die am Ende geschieden wird, geht es faktisch „drunter und drüber“. Das dürfen Sie mir glauben. Die Fetzen fliegen vielleicht nicht immer in allen solchen Ehen, aber es kommt zumindest immer zu -schuldhaften- Entfremdungen, Spannungen und Zerrüttungen. Freilich lässt sich diese Schuld schwerlich mit weltlichen Maßstäben messen; den Staat interessiert es heute nicht mal mehr, wer das Scheitern eigentlich verursacht hat. Damit habe ich mich aber wirklich zum letzten Mal zu einer fremdem Ehe geäußert. Das Problem liegt im konkreten Amt und im protestantischen und zeitgeistigen Ehebegriff – nur deswegen wird die Angelegenheit hier auch thematisiert. Ansonsten würde sich wahrscheinlich wirklich keiner für die Ehe von Frau Käsemann interessieren.
Redaktion benachrichtigen Landesbischöfin Käßmann reicht die Scheidung ein
#161   Christian Hüller   12:31:32 | Sonntag, 13. Mai 2007
@ Freitag
Die Aufstellung solcher Dichotomien mag ja für Sie okay sein, geht aber am haarscharf am Wort Gottes vorbei, gerade im Hinblick auf das Bischofsamt.
Redaktion benachrichtigen Landesbischöfin Käßmann reicht die Scheidung ein
#154   Christian Hüller   15:31:24 | Samstag, 12. Mai 2007
@ Freitag
>>Was haben einige hier für Probleme oder zuviel an persönlicher Leere oder Langeweile, dass sie meinen, ihren Senf zur privaten Entscheidung einer durch ihren Beruf in der Öffentlichkeit stehenden Frau abgeben zu können.<<
Die Ehe eines Bischofs ist keine rein private Angelegenheit, auch wenn dies linksliberale Kreise vielleicht gerne so sehen würden. Lesen Sie hierzu noch einmal GANZ INTENSIV den 1. Timotheusbrief, Kap. 3. Und wenn sich kath. Christen hierüber auslassen, muss der Grund noch lange keine Häme sein, sondern es könnte auch eine ernste Sorge um die Schwesterkirche dahinterstehen. Immerhin muss sich jeder christliche „Bischof“ in allen ethischen Alltagsfragen seiner Vorbildfunktion stets bewusst sein. Die Familie ist die Keimzelle des christlichen Glaubens: Wenn es dort „drunter und drüber“ geht, ist die Weitergabe und Glaubwürdigkeit der christl. Botschaft massiv gefährdet. Es ist daher durchaus legitim, den Vorfall mit der Zölibatsfrage zu verknüpfen. Des Weiteren empfehle ich Ihnen ernsthaft, sich mit den Ausführungen von Defensor Fidei über den Opfercharakter der Ehe auseinanderzusetzen. Da kriegen Sie mal einen Einblick in die AUTHENTISCHE kath. Lehre zu Ehe und Famile, die mit der Spaß- und Selbstverwirklichungsgesellschaft nicht ohne Weiteres konform geht. Geradezu dümmlich ist Ihr Versuch, der Thematik durch Verweis auf irgendwelche Hobbys die Brisanz zu nehmen.
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#62   Christian Hüller   06:49:09 | Freitag, 11. Mai 2007
@ Czibo Nieznany
D…schwatz. Das zeichnet die Relativisten aus, dass Sie über Ethik und Moral nur Belangloses hervorbringen – und sich noch für unheimlich schlau halten dabei. Häme über das Unglück anderer? = Schluss von sich auf andere?
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#48   Christian Hüller   22:42:31 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Fragender
„Kommt mir etwas weit hergeholt vor, besagt aber auf alle Fälle, daß es verheirateten Menschen möglich sein sollte, Bischof zu werden…“
Es ist nach der Schrift möglich, aber es ist -ebenfalls nach der Schrift- eben nicht das Ideal, wie Pünktchen durch Verweis auf den Korintherbrief herausgestellt hat.
Christentum hat auch etwas mit ZUCHT zu tun. Seit der Deutschen unseligen Vergangenheit ist dieser Begriff ja nicht mehr aussprechbar; aber ich verwende ihn hier jetzt ganz bewusst, weil ich mir von Fehlgeleiteten nicht den Mund verbieten lasse.
Ein wahrhaft christliches Leben ist ein ZÜCHTIGES Leben. Ein solches zeichnet sich aus durch Selbstdisziplin, Nüchternheit, Wahrheitsliebe etc. und die Vermeidung all der Laster, die in der Schrift -ebenfalls sehr nachlesenswert- umfänglich überliefert sind.
Bevor eine Ehe zerbricht und man oder frau zum Scheidungsrichter rennt, muss daher alles getan werden, um die Ehe zu retten.
Jeder Partner muss sich fragen, was er oder sie selbst tun kann, um die Ehe zu erhalten, ob seine oder ihre Ansprüche an den Partner vielleicht unangemssen oder egoistisch waren, ob er oder sie der eigenen Karriere den Vorrang vor einer liebenden Beziehung gab usw…
Kurzum: Es muss das Wort des Herrn beachtet werden:
„Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht trennen.“
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#21   Christian Hüller   06:18:24 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Heinz
Stimmt schon. Fällt mir auch auf. Geht massiv am Evangelium vorbei, dieser Ansatz. Liturgie steht meiner Meinung nach nicht über dem Zeugnisgeben und der Diakonia. Alles muss aufeinander bezogen werden; ansonsten besteht Tendenz zur Häresie fehlender Orthopraxis.
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#19   Christian Hüller   01:03:14 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Gotthard
>>Die „Option für die Armen“ ist in unserer Kirche leider längst vergessen … dafür ist der Kampf um barocke Liturgie entbrannt …<<
Erstere Aussage Ihrerseits wurde ja berechtigter Weise schon relativiert. „Barocke Liurgie“ und Einsatz für die Armen muss auch keineswegs in einem Gegensatz stehen.
Ohne eine bestimmte Spiritualität verläuft jede Option für die Armen in einem leeren Aktionismus oder religionslosen sozialpolitischen Maßnahmen.
Es sind verstärkte theolog. Anstrengungen nötig, um das, was man sinngemäß das „freiwillige Selbstopfer“ Jesu Christi nennt, auf seine soziale Relevanz im alltäglichen Leben zu hinterfragen; denn es gab bei diesem Opfer auch TÄTER, die sich in den Augen Gottes schuldig gemacht haben. Außerdem darf das Opfer Jesu nicht zur Rechtfertigung einer Opfer- oder Sklavenhaltung missbraucht werden; es ruft vielmehr dazu auf, für die unschuldigen Opfer der profanen Gesellschaft und ihrer Geisteshaltung einzustehen.
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#371   Christian Hüller   23:56:48 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ santo domingo
Nicht zu viel des Lobes. Das ist der Vorteil der Nichtanonymität: Man überlegt sich halt ein „bisserl“, was man sagt, und vor allem wie.
Einigen Usern würde ich dringend raten, ebenfalls so zu verfahren.
Einige Stellungnahmen wären dann vielleicht weniger pointiert, aber dafür vielleicht ehrlicher (i.S. von sozial verträglicher) und weniger dümmlich, pardon: plakativ.
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#365   Christian Hüller   23:45:32 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Gunsenum
Ach geplärrt habe ich gerade…
Gut zu wissen, dass ich so laut rüberkomme.
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#357   Christian Hüller   23:32:33 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Leser
Für mich immer wieder lustig zu konstatieren: die scheinbar völlig belanglosen und total überflüssigen (ich zitiere:) kreuznet-„Hetz-Artikel“ evozieren immer die allermeisten Leserstellungnahmen.
Und dies, obwohl man kreuznet nach Lesermeinung doch am besten ignorieren soll und die kath. Kirche angeblich nichts hiervon wissen will.
Die Realität holt uns am Ende doch alle ein:
Ob dies einfach nur Widerstand gegen Hetze ist?
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#12   Christian Hüller   23:06:03 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Matt 2
„So soll er zweifeln und zaudern, aus der Erfahrung lernen und Personalentscheidungen korrigieren dürfen.
Wer könnte ihm daraus einen Strick drehen wollen? Ist doch besser er hat in sich die zweifelnde Kraft auch Fehlentwicklungen zu erkennen und zu korrigieren, als er ließe sie sinnlos und beharrlich laufen, bis sie der Kirche zum Verhängnis werden.
Dadurch wird er seiner Rolle wohl am ehesten gerecht, als wenn man von vornherein den Anspruch der Unfehlbarkeit auf ihn anlegt.
Wohin so eine Versteigerung eines Menschen führt, kann man ja im Werdegang der Kirche erleben.“
„Multo consentio.“ Unanimous agreement. :)3
Der Vatikanum ist zu wichtig als dass er Pensionsendstation oder Altersteilzeitstelle für weggelobte „Verdienstpersonen“ sein sollte, die in der Heimat obsolet oder sonstwie abkömmlich geworden sind.
Der Papst braucht hier intellktuell die allererste Sahne, die die Dinge durchschauen, beim Namen nennen und durchgreifen können, und keine biegsamen, inspirationslosen Anpassungskünstler, die irgendwann ganz von allein „nach oben“ geflogen sind, „kraft ihres Amtes“ im Rahmen vorgeschalteter „Amtshilfe“.
Redaktion benachrichtigen Rufmord zahlt sich nicht aus
#28   Christian Hüller   21:38:55 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Matt 2
>>Eigentlich eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass sich die Kirche selbst ja autoritär führt. Das hätte er ja streng genommen dann auch für den Kirchenstaat zur Anwendung bringen müssen.<<
1. In der Kirche besteht die Demokratie vor allem in der Mitgliedschaft, denn die ist völlig freiwillig. Aus dem Staat kann ich nicht austreten; das merke ich spätestens dann, wenn der Steuereinzieher vor der Haustier steht.
2. Demokrat. Strukturen in der Kirche sind sinnvoll nur auf lokaler Ebene, da wo die Gläubigen berechtigter Weise eine gewisse Mitsprache einfordern.
Sie sind gefährlich und kontraproduktiv im Hinblick auf die Weltkirche, wo sie fruchtbar nur im Rahmen des altbewährten Instruments der Konzilien sind, mit denen in der Regel umfassende Beratungs- und Entscheidungsfindungsprozesse einhergehen.
3. Der Staat droht immer wieder, sich zu verselbständigen und antidemokrat. Strukturen und Machenschaften zu unterliegen.
Täter sind oft gerade die, die den Staat der Kirche gegenüber gerne als überlegen betrachten.
Er braucht vertikale und horizontale Kontrolle, von oben und von unten, auf allen Ebenen.
Der Papst liegt hier völlig richtig.
Faktisch gleicht der Staat in vielen Bereichen der Exekutive heute EHER einer Monarchie als die Kirche.
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#33   Christian Hüller   20:46:05 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Zachäus
>>Christus kam für die Sünder (den die Gesunden bedürfen des Arztes nicht)…<< Ich will ja nicht überheblich sein, aber lesen Sie mal in der Geschichte mit Zachäus nach, was Jesus solchen Menschen mit auf den Weg gab.
Redaktion benachrichtigen Ein geschichtliches Loch?
#29   Christian Hüller   00:17:04 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Leblhuber
Mir ist nicht bekannt, dass sich Jesus explizit zum Bilderverbot geäußert hätte. Aber gerade er war es, der in sehr eindringlichen Bildern(!) den Menschen das Wesen Gottes erschlossen hat. Denken Sie an das Gleichnis von den ungleichen Brüdern (mehr bekannt unter dem Titel vom verlorenen Sohn oder barmherzigen Vater). Das, was Sie Verdinglichung des Glaubens nennen, muss nicht zwangsläufig zu einer Banalisierung desselben führen.
Bilder aus der Zeit des Barock sind zugegebenermaßen auch nicht jedermanns Geschmack. Was indessen gerade dieses Tuch sehr interessant macht, ist, dass uns hier kein scheue, filigrane „Lichtgestalt“ gegenübertritt, sondern ein Mensch wie Sie und ich, dem menschlichen Unbill ausgesetzt…
Und das gehört nun einmal ganz wesentlich zum christlichen Gottesbild, dass Gott einen wirklichen Menschen annahm und ihm in allem gleich geworden ist, außer der Sünde; auf dass der Mensch erkennen möge, dass jedes einzelne Menschenleben von unendlicher Bedeutung ist und Gott wirklichen Anteil an dessen Leiden nimmt.
Dies unterscheidet das Christentum z. B. vom Islam.
Es ist dies freilich eine spez. theologische Perspektive, die einer abstrakt-philosopischen Betrachtungsweise Gottes wohl eher abgeht.
Redaktion benachrichtigen Ein geschichtliches Loch?
#25   Christian Hüller   21:44:13 | Montag, 7. Mai 2007
@ Leblhuber
1. >>Jeff Fairley über die Eigenschaften eines Tuchabdrucks:Das Gesicht eines Menschen hat die Geometrie eines Zylinders. Der Tuchabdruck eines Gesichtes müsste deshalb wesentlich breiter ausfallen, als dies beim Heiligen Gesicht von Manoppello der Fall ist.<<
Da eine Deckungsgleichheit mit dem Grabtuch von Turin festgestellt wurde und dieses in der Tat der Abdruck eines realen Körpers ist, liegt Fairley wohl falsch.
2.>>Es ist schon eine sehr kindliche, einfältige Religiosität, die danach verlangt, den eigenen Glauben durch Reliquien bestätigen zu wollen.<<
Der Mensch sucht nach Halt- und Fixpunkten, auch und gerade in Glaubensfragen. Dies ist nicht einfältig, sondern entspricht der menschlichen Natur: Der Mensch sucht ein konkretes Gegenüber als Adressat und Objektivierung seines Glaubens. Die Reliquie erfüllt letztgenannte Funktion. Wenn hierbei eine Identifikation mit dem Antlitz Christi erfolgt, ist dies objektiv nicht schädlich, sondern aus der Sicht kath. Lehre sogar begrüßenswert:
Die Realität der Person Jesu Christi wird dadurch ins Bewusstsein gerufen. Der christliche Gott ist keine abstrakte Göttlichkeit, sondern der inkarnierte Logos.
3. >>Das zweite Gebot hat, wie man hier sieht, nichts von seiner Bedeutung verloren.<<
Der eigentliche Sinn dieses Gebots liegt darin, die Transzendenz Gottes bewusst zu halten. Durch ein Schweißtuch mit dem möglichen Abbild des Antlitzes Christi wird das unendliche Mysterium des christlichen Gottes sichtbar und konkret.
Redaktion benachrichtigen Weg mit der Sauberkeitsdressur! Freie Bahn der Sauerei!
#1   Christian Hüller   16:36:32 | Montag, 7. Mai 2007
Hmpf…
Neuerdings lernt man an der Schule eben, wie man an der Uni definitiv nicht lernen wird.
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#28   Christian Hüller   16:07:13 | Montag, 7. Mai 2007
@ Bernardo
>>Was nach dem Vat. II besonders stark neu hinzukam, war die „Klerikalisierung“ der Laien – oft verbunden mit einer Abkehr vom Apostalat in der Welt.<<
Hier würde ich Ihnen zustimmen wollen: der Laie muss heutzutage fähig und bereit sein, den Gottesdienst zu gestalten; oft wird dies sogar massiv gefordert.
Dass eine entsprechende Entwicklung aber letztlich zu einer Infragestellung und Aushöhlung des Amtspriestertums führen musste, wird vielfach nicht richtig wahrgenommen.
Man hat darin zu recht eine Protestantisierung der Kirche gesehen.
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#31   Christian Hüller   15:50:45 | Montag, 7. Mai 2007
Pharisäer, wo seid ihr geblieben?
Etwas pharisäerhaft, dieser Artikel, meine ich.
Sicherlich steht auch irgendwo im Messbuch, dass ein Priester nur dann der Hl. Messe voranstehen soll, wenn er mental voll und ganz hierfür bereit ist. Wer wollte nun sagen, dass eine solche Bereitschaft immer und zu jeder Zeit gegeben ist.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes XXIII. als Konzilsprophet
#22   Christian Hüller   00:58:06 | Montag, 7. Mai 2007
Zum Konzil…
>>JXXIII hat die Epoche und ihre geistigen Hauptströmungen, wie man heute sehen kann, in vielem nicht richtig eingeschätzt…<<
Ich meine schon, dass dieser Papst ganz gut war für SEINE Zeit und dass auch das Konzil Früchte hervorbrachte, die man insgesamt positiv sehen kann, wie z. B. eine stärkere, autoritativ abgesegnete Inanspruchnahme der Laien in Glaubensdingen. Christentum besteht ja nicht nur in liturg. Vollzügen.
Heute aber treffen einige Konzilstexte in mancherlei Hinsicht nicht mehr ganz den Puls der Zeit; sie sind sehr deutlich auf die Zeit des Kalten Krieges und die damals vorherrschende atheist. Bedrohungslage sowie den Wunsch nach „Mitmachen“ und „Beteiligung“ gemünzt. Man nannte das Hinwendung zum Menschen und verkannte ein bisschen, dass es gefährlich sein kann, wenn das „Machen“ und „Dialogizieren“ zum fundamentlosen Selbstzweck werden.
Die heutigen Herausforderungen bzw. „Bedrohungslagen“ sind teilweise etwas anders: ethischer Relativismus; Aushöhlung und Geringschätzung des besonderen Priestertums; Allerlösungsideologien; Verkennung der Wichtigkeit der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu Christi; Banalisierung der Botschaft Jesu Christi; Leugung der Hölle und des letzten Gerichts; biblischer Ekletizismus; Verkennung des Grundauftrags der Kirche (z. B. zugunsten eines Selbstdarstellungs- und Betätigungsdrangs), um nur einige zu nennen.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes XXIII. als Konzilsprophet
#11   Christian Hüller   22:02:11 | Sonntag, 6. Mai 2007
Zum Konzil
Was ich von den Konzilskritikern vermisse, ist eine wirklich überzeugende Negativbilanz, in der konkret (und am besten: empirisch nachvollziehbar) nachgewiesen wird, dass das Konzil Unheil über die Kirche brachte. Vor allem die in traditionalist. Kreisen vielerorts geäußerte Ablehnung der Religionsfreiheit und des ökumenischen Grundanliegens kann ich nicht recht nachvollziehen.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#65   Christian Hüller   18:53:34 | Sonntag, 6. Mai 2007
@ Benedikt
Das glaube ich nicht, dass es so lange dauern wird, wenngleich ich die Einschätzung teile, dass der Papst in dieser Frage nichts überstürzen wird. Dafür ist ihm die Angelegenheit zu wichtig, was sie objektiv gesehen ja auch wirklich ist. Es geht ja um die Eucharistie, das zentrale Sakrament der kath. Kirche. Und auch das Petrusamt verbietet hier ein überstürztes Vorgehen.
Es gibt Leute, die „verrennen“ sich, wie George Bush, in ihrem verständlichen Anliegen, vor der Geschichte als visionär und erfolgreich dazustehen; Zwang und Druck ist im Hinblick auf die Hl. Eucharistie nicht angebracht; das lehren die Geschehnisse nach dem Zweiten Vatikanum, als die einfachen Gläubigen vom neuen Ritus buchstäblich „überrollt“ wurden.
Die Position des Papstes im Hinblick auf die Ritenfrage ist klar und für jedermann einsehbar schriftlich festgelegt; er wird also nicht riskieren wollen, in dieser Angelegenheit, die ihm persönlich sehr wichtig ist, am Ende, spätestens eben nach seiner Amtszeit, in den Augen der Nachwelt und traditionsbewusster Gläubiger als Zauderer dazustehen, der sich von seinen Bischöfsbrüdern von einem visionären und theologisch wohlbegründeten Anliegen abbringen ließ, zumal eine Totalrevision des Messritus von ihm sicher nicht geplant und dementsprechend auch nicht zu erwarten ist.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#87   Christian Hüller   01:17:32 | Sonntag, 6. Mai 2007
@ Matt
Sie theologisieren durchaus sehr interessant; sehr originell, wirklich, und ohne Ironie sehr nachdenkenswert, was Sie da bisweilen schreiben.
Derjenige, der in der Theologie Neues wagt, ist natürlich immer auch dem Risiko ausgesetzt, traditionelle oder etablierte Sichtweisen in Frage zu stellen, was ihn dann leicht angreifbar macht – aber das ist legitim, solange die
geäußerten Sichtweisen als Meinung oder (noch zu vervollkommnendes) Gedankenexperiment erkennbar bleiben.
Wie Sie jetzt die Königsherrschaft Jesu Christi mit seinem Leid verbunden haben – sehr überzeugend.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#34   Christian Hüller   22:53:39 | Samstag, 5. Mai 2007
Weshalb der Papst den „Alten Ritus“ bewahren wird…
Zur Beantwortung dieser Frage sei zunächst, auch aus aktuellem Anlass, aus einem Artikel von R. Spaemann zitiert:
>>Wer sich, wie unter den Philosophen der Gegenwart etwa Richard Rorty, zufriedengibt mit einer Welt, in der es nichts Wichtigeres gibt als subjektive Lust- und Schmerzzustände, und wessen höchstes Bildungsziel ein ironisches Weltverhältnis ist, der kann das Verschwinden des schönen Ernstes natürlich nur begrüssen.<<
(Quelle: vgl. Angaben bei Pünktchen, Leserzeitung)
Da der amtierende Papst der Wahrheitsfrage sehr verpflichtet ist, wird er alles in seiner Macht stehende tun, dass der „schöne Ernst“ der alten Liturgie, der eben keine Illusion ist, sondern den Menschen eine tiefere Begegnung mit dem Absoluten ermöglicht, ohne dass der einzelne Gläubige in lächerliche, liturgische Werkgerechtigkeit verfallen muss, bei der also Form und Inhalt aufs Tiefste miteinander verbunden sind, nicht verloren geht, sondern auch zukünftigen Generationen erhalten bleibt.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#31   Christian Hüller   21:20:22 | Samstag, 5. Mai 2007
@ Matt
Man muss kein Prophet sein, um das zu wissen.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#29   Christian Hüller   21:00:50 | Samstag, 5. Mai 2007
Zeit spielt keine Rolle…
Liebe Gläubige,
lasst Euch nicht beirren in Eurem Vertrauen auf Benedikt XVI. in dieser Frage.
Er weiß sehr wohl, „was läuft“ – und seine persönlichen Sympathien sind wohlbegründet und bekannt.
Eine breitere Zugänglichkeit des trident. Ritus ist indessen mit nicht unerheblichen organisat. und kirchenrechtl. Fragen verbunden, die alle einer sorgsamen Planung und einwandfreier Formulierungen bedürfen (man denke nur an den Ablauf des Kirchenjahrs).
Die Kirche kann sich in dieser wichtigen und heilsrelevanten Frage schlichtweg keinen Schnellschuss erlauben.
Aber den Modernisten, die in dieser Frage vielleicht ein Einknicken erwarten, prophezeihe ich schon an dieser Stelle, dass sie es sein werden, die am Ende „mit den Zähnen knirschen“ werden.
Ich bin überzeugt: der jetzige Papst wird der authentischen Lehre und wahren Gottesfurcht wieder zu mehr Achtung verhelfen.
Auf dass die Kirche ein Bollwerk bleibe gegen alle, die der Kirche Tradition und Lehre preisgeben wollen, um vordergründig zu „gefallen“ und modernen Anschauungen zu frönen, die sie unkritisch der Kirche überstülpen wollen, als ob die Wege zum Heil beliebig oder ein Problem des menschlichen Gefallens seien.
Petrus, der Felsen, wird dies zu verhindern wissen.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#76   Christian Hüller   14:21:27 | Samstag, 5. Mai 2007
@ Typ
Nachtrag: Das Theme ist zu komplex als dass man es hier in wenigen Zeilen abhandeln sollte.
Gemeinsam ist allen monotheistischen Religionen in der Tat der Glaube an einen Gott, der einzig ist.
Aber das ist wohl wirklich der kleinste gemeinsame Nenner.
Es sei nur angeschnitten, dass Jesus Christus (und dessen Gottheit) für die Wirksamkeit dieses Glaubens nach christlichem Verständnis von ganz zentraler Bedeutung ist.
Ohne Christozentrik kein authentisches Christentum.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#71   Christian Hüller   12:28:23 | Samstag, 5. Mai 2007
@ Typ
„Wenn Sie sagen „unser Nachbarhaus ist gelb“ und ihre Frau sagt „unser Nachbarhaus ist schwarz“, würden Sie dann sagen, dass Sie beide über verschiedene Häuser sprechen?“
Der Schluss liegt nahe, dass ich und meine nicht vorhandene Frau von zwei verschiedenen Nachbarn reden.
Oder einer von uns beiden ist farbenblind.
In diesem Fall müsste der eine den anderen hinsichtlich seiner/ihrer Wahrnehmung korrigieren.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#54   Christian Hüller   22:47:11 | Freitag, 4. Mai 2007
@ Typ
Eben sagten Sie noch: „Der dreifaltige Gott IST der jüdische Gott“
Jetzt sagen Sie: „Christen bekennen diesen Gott als einen dreifaltigen Gott, Juden tun das nicht.“
Also was nun?
Wenn Juden und Christen an den selben Gott glauben, müssten sich auch die Juden zum dreifaltigen Gott BEKENNEN.
Da Sie das nicht tun, ist ihr Gottesbild, also das, was für sie Gott IST, aus christlicher Sicht defizitär.
Es fehlt eben der Glaube an die Göttlichkeit der Person Jesu Christi.
Dies ist aber keine christliche Arroganz, sondern ein dogmatischer Standpunkt und Lehre der Kirche, die spätestens seit dem neuen Papst wieder stärker ins Bewusstsein tritt.
Es ist dies kurz gesagt das unterscheidend Christliche.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#51   Christian Hüller   22:27:46 | Freitag, 4. Mai 2007
@ Typ
„Der dreifaltige Gott IST der jüdische Gott.“
Aha, aber wohl (zumindest) ohne die zweite Person.
Merken Sie was?
Redaktion benachrichtigen Abstimmung statt Argumente
#58   Christian Hüller   23:43:25 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ Vorposter
@ Stimme der vernunft; Sirilo
Sie blenden bei Ihrer Meinung konsequent die vielen und eindeutigen Belege aus, wonach das ewige Heil nicht allen zuteil werden wird.
Gott erlöst am Ende eben nicht alle, zumindest nicht in Ihrem Sinne, im Sinne eines: „Is’ schon gut. Ich weiß, Du konntest nicht anders.“
Es gibt keine derartigen Entschuldigungen, wie in einem ähnlichen Zusammenhang auch schon der Apostel Paulus richtig festgestellt hat.
Diese Wahrheit passt wohl aus irgendeinem Grund nicht in Ihr manipuliertes Gottesbild; aber das ist Ihr Problem – nicht meines, und offensichtlich auch das Problem diverser „Räte“.
Zu den Einsetzungsberichten: Mt und Mk verwenden explizit „viele“; kein Evangelist verwendet „alle“.
Jesus selbst sagt nach Matthäus klipp und klar:
„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“ (Mt 20, 28)
Lk hat in seinem Bericht auch explizit stehen: „Weh dem Menschen, durch den er (= der Menschensohn) verraten wird.“
Fazit: Ihre Allerlösungslehre können Sie sich an den Hut stecken.
Redaktion benachrichtigen „Das kann kein gutes Ende nehmen“
#61   Christian Hüller   23:33:37 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Burgorus
Zustimmung in vielen Punkten. Der Wunsch, unbedingt Priester sein zu wollen, ist immer auf seinem tiefsten Grund zu hinterfragen; und wenn dieser tiefste Grund nicht DER ist, Christus noch umfassender dienen und mit gleich werden zu wollen, muss er sogleich wieder verworfen werden. Dem Gleichwerden mit Christus sind darüber hinaus gewisse biologische Grenzen gesetzt, was wiederum gewisse zeitgeistinfiltrierte Menschen ganz einfach nicht akzeptieren wollen.
Als sehr offenbarend empfand ich in diesem Zusammenhang das laikale Gehabe in der Schweiz, als Laien ihren Bischof erpressen wollten: Entweder Abschaffung des Zölibats und Frauenpriestertum – oder Nichtzahlung der Kirchensteuern.
Da hätte ich als Papst die Exkommunikation ausgesprochen; einfach nur widerlich, dieser Erpressungsversuch: Geld gegen Wahrheit und Lehre der Kirche.
Schon im Ansatz zeigte sich hier, was dieser Menschen Geist in Wirklichkeit beherrscht.
Redaktion benachrichtigen Auftrag erfüllt
#219   Christian Hüller   23:00:00 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Sperling
>>Innerhalb der Kirche gibt es für abweichende Meinungen auch keine Achtung sondern die Exkommunikation. Dinge wie: Autoritätsglauben, unbedingten Gehorsam, unbedingte Demut haben mit Achtung herzlich wenig zu tun.<<
Was reiben Sie sich eigentlich so an der Kirche?
Wenn Sie der Meinung sind, dass Jesus der wiedergeborene Buddha ist, dann gründen Sie halt eine Sekte.
Und Demut ist in der Tat eine christliche Tugend, die freilich vielen Zeitgenossen völlig, aber auch völlig abgeht.
Das Problem ist: Sie wollen die Kirche als Experimentierfeld von Meinungen und Anschauungen, und damit haben Sie im Grunde nicht verstanden, was Kirche ist.
Sie wollen der Kirche eine Freiheit der Beliebigkeit überstülpen, die die kath. Kirche zu einem x-beliebigen Verein der Selbstfindung und Selbstverwirklichung machen würde.
Das gibt es doch schon ZU GENÜGE außerhalb das Kirche.
Warum denn wollen Sie die Kirche unbedingt mit so ‘was infiltrieren?
Redaktion benachrichtigen Unhistorisch, kitschig und dogmatisch
#65   Christian Hüller   21:25:09 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Matt
Möglicherweise bestehen Differenzen nur in Begrifflichkeiten.
Die Person des irdischen Jesu war und ist ihrem ganzen Anschein her nicht so vollkommen wie die Person des Vaters; es war aber der Wille des göttlichen Logos, also der zweiten göttlichen Person -in Einheit mit den anderen göttlichen Personen-, sich zu erniedrigen und einen Menschen anzunehmen…
Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob in Jesus ein menschlicher, geschaffener Geist mit dem Logos rang und die menschliche Natur der Person Jesu dadurch geadelt und „göttlich“ wurde, dass sie die Einheit mit dem Logos, also Gott suchte…
Redaktion benachrichtigen Unhistorisch, kitschig und dogmatisch
#62   Christian Hüller   20:47:43 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Matt
Freiwillige Unterordnung wäre noch mit der Wesensgleichheit zu vereinbaren; die tradition. Theologie hat dies oft genug hervorgehoben.
Vielleicht brach in dieser Aussage aber auch seine menschliche Natur durch; beiden Naturen sind in Jesus Christus nach Chalzedon ja unvermischt.
Und vielleicht wollte er selbstreferentiell auch nur(?) verdeutlichen, dass kein Mensch alle Gebote halten kann und deshalb auch kein Mensch von sich behaupten kann, er wäre gut (was die Pharisäer und ihre Nachfolger ja gerne tun), was eben nur auf Gott zutrifft.
Eine arianische Ausdeutung ist also keineswegs zwingend.
Redaktion benachrichtigen Abstimmung statt Argumente
#54   Christian Hüller   20:35:07 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Sirilo
>> er werde alle an sich ziehen…<<
…zum Gericht doch wohl, Sie Gärtner, oder meinten Sie,
Finsternis und Falschheit will freiwillig zum Licht?
… um es johanneisch-metaphorisch auszudrücken.
Tipp: Lesen Sie zur Abwechslung auch mal die Synoptiker in dieser Frage.
Redaktion benachrichtigen Unhistorisch, kitschig und dogmatisch
#60   Christian Hüller   20:26:15 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Zurück zum Thema…
Zurück zum Thema, ihr Plaudertaschen. Lüdemann ist nicht dumm, er spricht aus, was durchaus viele denken, nicht unbedingt im Ganzen, aber dennoch im Detail.
Also, wer von euch „Schafhütern“ kann mir sagen, wie man
Markus 10,18: „Niemand ist gut als Gott allein“ bzw. die ganze Perikope mit der Gottheit Jesu vereinbaren kann.
Jesus baut hier ja offenkundig eine gewisse Distanz auf und darüber will ich Sie reflektieren hören und nicht über die Fütterungszeiten Ihrer Schafe…
Redaktion benachrichtigen Kein Opus-Dei Gymnasium in Potsdam
#17   Christian Hüller   20:11:35 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Begründung…
Wow, wenn die angegebene Begründung richtig und hieb- und stichfest ist, müssten in Bayern dutzende Schulen dicht machen.
Mir dünkt, hier liegt jemand daneben.
Redaktion benachrichtigen Abstimmung statt Argumente
#27   Christian Hüller   21:54:37 | Montag, 30. April 2007
@ Iustus
Vielen Dank für Ihre gute Analyse. Demokratisches Abstimmen muss eben keineswegs zu besseren und wahrhaftigeren Ergebnissen führen.
Sic erat demonstrandum:
„…es sei denn, man hält Tatsache 2 für Unsinn.“
„Für viele“ fordert alle dazu auf, sich mit Christus und seiner Botschaft tiefer auseinanderzusetzen.
„Für alle“ verleitet die Vielen zu dem Glauben, der Himmel sei eine Fortsetzung ethisch-moralischer Beliebigkeit und dementsprechend auch für wirklich jeden offen.
Redaktion benachrichtigen Theatervorstellung für Analphabeten?
#110   Christian Hüller   23:33:37 | Freitag, 27. April 2007
@ Gotthard
Sie sind in liturg. Fragen sicher besser bewandert als ich, und obwohl Sie auch gewiss recht haben in dem Punkt, dass dem Alten Ritus etwas Theatralisches anhaftet, so muss man doch sehen, dass diese Theatralik mit dem Opfergedanken zusammenhängt, was sie als authentisch, ehrlich und lebensnah erscheinen lässt, und eben nicht als „show“.
Wenn sich hingegen irgendwelche Laienschauspieler im Altarraum zu schaffen machen, besteht zumindest immer die Gefahr, dass das ernste Anliegen der Hl. Messe verloren geht und sich irgendwelche Selbstdarsteller selbst anstelle der Botschaft oder des Opfergeschehens in den Mittelpunkt stellen.
Man und frau feiert und vergottet dann tendenziell den Menschen – und nicht mehr Gott, und das ist eben nicht Liturgie; vor allem aber geht hierdurch das Bewusstsein des Opfers Jesu Christi verloren; mehr noch: auf sublime Art und Weise wird es sogar verspottet…
Redaktion benachrichtigen „Das kann kein gutes Ende nehmen“
#27   Christian Hüller   23:06:47 | Freitag, 27. April 2007
Sehr bemerkenswerte Initiative…
Man mag den Artikel bzw. die Initiative der Piusbruderschaft als Spinnerei abtun, aber ich kenne mindestens eine Person, die dem Anliegen etwas abgewinnen könnte – und keine dumme, um dies gleich hinzuzufügen.
Es zeigt sich darin eine ernste Sorge um die Heimat, die zur Mallorka-Ballermann-Mentalität in einem inhärenten Gegensatz steht.
Die Weihe an Maria kann jedenfalls nicht schaden; und wenn ihr ein ganzes Land geweiht ist, in dem sich bei näherer Betrachtung in der Tat durchaus viele Abgründe auftun (siehe u. a. Mitteilung), ist dies umso besser.
Denn auch biblisch orientierte Leser sehen gemäß den Evangelien nach Matthäus und Lukas in der Mutter Gottes eine FRAU, die sich ganz in Anspruch nehmen ließ vom Auftrag des Herrn – und nicht vorrangig an das Eigene oder die weltliche Karriere dachte, etwas ganz und gar Ungewöhnliches in der heutigen Zeit, wie ich finde.
Der Gedanke der Abtreibung wäre ihr hierbei niemals in den Sinn gekommen, auch wenn Jesus sich höchst unzeitgemäß angemeldet hatte.
Deshalb: :)3
Redaktion benachrichtigen Theatervorstellung für Analphabeten?
#77   Christian Hüller   22:24:24 | Donnerstag, 26. April 2007
Show – wow!
Das Problem solcher „performance“ liegt darin, dass es „show“ ist, anstrengend und doch sehr schnell wieder „ausgelutscht“ und „überholt“.
Darauf kann die Kirche nicht bauen.
Das Opfer Jesu war ganz nebenbei keine „Show“, sondern traurige und schaurige Wirklichkeit, ganz und gar aus dem menschlichen Leben gegriffen.
Vielleicht hat dieses auch mehr mit dem wirklichen Leben zu tun als Gottesdienst als „Show“, und -vielleicht- hängt damit auch der allgemeine Rückgang des Besuches von Gottesdiensten zusammen, die vor allem dem „Theater“ verpflichtet sind.
Redaktion benachrichtigen Heim ins Reich Gottes
#14   Christian Hüller   21:15:36 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Gotthard
Ja Gotthard, da hat sich eventuell vorkonziliares Denken eingeschlichen; aber immerhin soll ja auch in der kath. Kirche und unter deren Gliedern bisweilen etwas vom Reich Gottes aufstrahlen und spürbar werden, so dass der Artikelschreiber vielleicht doch nicht so falsch lag…
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#10   Christian Hüller   20:27:00 | Donnerstag, 12. April 2007
Kirche in England
>>Mattox erkannte, daß die mittelalterliche Kirche Englands nicht die verdorbene „Hure Babylons“ war, als die sie oftmals hingestellt wird, sondern eine blühende Kirche. Sie besaß eine Vielfalt religiöser Bräuche und Andachtsformen. Dieser Kirche wurde die Reformation mit Zwang, von oben – und unter Widerstand – verordnet.<<
Das ist auch meine Überzeugung. Eine genaue Analyse der Vorgänge würde wohl aufweisen, dass der englische Staat die Kirche regelrecht übernommen und im Sinne der Staatstheologie verändert hat, mit allen Mitteln, die der staatlichen Macht hierzu zur Verfügung standen.
Die liebdienernde, staatshörige englische Geschichtsschreibung wird alles getan haben, um die kath. Kirche in einem möglichst schlechten Licht erscheinen zu lassen.
Dem einfachen Volk musste das Neue regelrecht aufgezwungen werden.
Redaktion benachrichtigen Überhaupt kein Skandal
#27   Christian Hüller   19:41:01 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Lorenz
Das Gesetz der Schwerkraft gilt zumindest in diesem Universum immer, selbst wenn die Physiker einmal herausfinden sollten, was die Welt im Innersten zusammenhält (meiner Meinung nach ein faustisches Unterfangen) .
Warum ist Jesus auferstanden?
Weil Gott die absolute Liebe ist, und diese Liebe selbstverständlich in Treue zu denen steht, die seine Liebe annehmen (Goldene Regel; Doppelgebot des Gottes- und Nächstenliebe).
So ist das schon bei Menschen, die sich wahrhaft lieben.
Wenn Gott allmächtig ist, kann er daher gewissermaßen gar nicht darum herum, Jesus, den enzdeitlichen Propheten seiner Liebe, der einem ungerechten Vollstreckerstaat zum Opfer fiel, zu sich zu holen und zu erhöhen.
Die Auferstehung ergibt sich also aus dem Wesen Gottes, sie ist notwendig damit verbunden.
Freilich kann man sich dke Auferstehung nicht „verdienen“; das hat schon Paulus überzeugend dargelegt; „Liebe“ und „Verdienen“ passen einfach schlecht zusammen…
LG
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#24   Christian Hüller   01:33:01 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Mathias Wagener
Man wird Hilberath aufgrund dieser vor einer Dekade gemachten Äußerung fairer Weise eines nicht absprechen können: den Glauben an die Auferstehung Jesu Christi, selbst wenn er die biblischen Texte -aber selbst dies geht aus der oben zitierten Äußerung nicht klar hervor – eventuell als symbolische Aussagen verstehen sollte, die den sehr gegenständlich denkenden Menschen der damaligen Zeit ein Mysterium, nämlich ein biologisch
nicht fassbares Geheimnis nahe bringen sollte.
Streng gläubige Mitmenschen sehen bei solchen Interpretationen ja immer gleich eine Verwässerung des Glaubens, die den Ungläubigen und Agostikern Wasser auf die Mühlen gießen würde, eben weil faktische Aussagen plötzlich zu Symbolaussagen werden, d. h. die Faktizität biblischer Aussagen zugunsten einer symbolischen Interpretation zurücktritt.
Wie dem auch sei: Auferstehung kann nur geglaubt werden, sie ist kein Gegenstand des Wissens, weil sie mit dem Geheimnis Gottes selbst zusammenhängt.
Dieser Glaube besitzt aber für den Gläubigen den selben Wert und die selbe Notwendigkeit wie für einen Physiker das Gesetz Schwerkraft.
Glaube ist halt keine dekadente Form des Wissens, sondern Ausdruck einer existentiellen Grundhaltung.
Redaktion benachrichtigen Töte nicht. Es sei denn, die Ideale der Humanität fordern es
#11   Christian Hüller   19:25:17 | Mittwoch, 11. April 2007
Das kollektive Glück
Das Leid in der Welt mindern und das Glück mehren…
Daran versucht man und frau sich immer wieder.
Geschieht dies in kollektiven Zusammenrottungen, gibt es meist diverse Opfer, die nicht ins Schema der allgemeinen Glückseligkeit passen; aber das nimmt man in Kauf, es ist ja die Mehrheit, die den Maßstab setzt.
Zum Glück weiß ein Christ, dass Mehrheit (=Macht) und vordergründige Glückseligkeit oft Wege in den tiefsten Abgrund sind.
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#4   Christian Hüller   16:02:07 | Dienstag, 10. April 2007
Und wenn das Grab nicht leer war…
„Insofern wäre es überhaupt kein Skandal, wenn wir das Grab finden würden meinetwegen mit einem kompletten Leichnam, denn die Identität eines Menschen liegt nicht in den körperlichen Zellen […] also das wäre eine sehr labile Basis für eine Identität des Menschen.“
Neulich habe ich einen Film gesehen, da ging es in der Tat darum, dass eine Archäologin das Grab von Jesus von Nazareth gefunden hat.
Folge: Drohende Erschütterung der Fundaments der Kirche, denn: Jesus offenbar nicht auferstanden!
Es ist aber für den Glauben an die Auferstehung nicht erforderlich, dass das Grab leer ist. Im Gegenteil, wenn Jesus Vorbild im Glauben und der Erste der Auferweckten ist, aber seitdem fast ALLE Menschen im Grab zu Staub geworden sind, ist die Frage erlaubt, warum dies bei Jesus denn gänzlich anders gewesen sein sollte – mit seiner irdischen Hülle.
Paulus jedenfalls geht NICHT von einer Identität des Erdenkörpers mit dem Auferstehungsleib aus (siehe Artikel).
Der Film aber hat sicherlich wieder heftig den Glauben einiger Zeitgenossen zu erschüttern vermocht.
Am Ende des Filmes kam ein Schriftzitat: >>Selig, die nicht sehen, und doch glauben.<<
Die Zuschauer sollten gewissermaßen schließen, dass man beim Glauben den Verstand ausschalten muss.
Das ist heute zwar heute der >>Glaube<< vieler (TS)Christen, zeigt für mich aber nicht mehr, als dass man ohne eine gewisse theologische Bildung allerlei theologischen Scharlatenen und Halbgebildeten wohl recht hilflos ausgeliefert ist…
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#41   Christian Hüller   00:39:01 | Dienstag, 10. April 2007
Die Meinung des Kirchenlehrers
Thomas von Aquin widerleget man am besten mit Jer 1,5-6: „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt…“
Wenn Gott Menschen (d. h. Personen) ausersieht, noch bevor er sie überhaupt formt, dann haben sie zum Zeitpunkt der Verschmelzung der beiden Keimzellen, bei der die Formung der spez. genetischen Anlage erfogt, in jedem Fall die volle Personenwürde; in ihnen ist VON ANFANG AN angelegt, wozu sie später werden können, wozu sie von Gott „ausersehen“ sind; die „Seele“ als metaphysische Realität ist darin selbstverständlich inbegriffen.
Thomas hat mit seiner Lehre viel Verwirrung in die Kirche gebracht; er ist zwar ein Heiliger, aber auch als solcher nicht unfehlbar.
Seine diesbezügliche Lehrmeinung ist auch nicht mehr die offizielle Meinung der kath. Kirche.
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#8   Christian Hüller   15:43:07 | Montag, 9. April 2007
@ Defensor
Mir ist wohlbekannt, dass die Kirche die Todestrafe unter bestimmten Bedingungen für legitim hält:
Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche 2266:
„Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. […]
Die Strafe soll in erster Linie die durch das Vergehen herbeigeführte Unordnung wiedergutmachen. Wird sie vom Schuldigen willig angenommen, gilt sie als Sühne. Zudem hat die Strafe die Wirkung, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Personen zu schützen. Schließlich hat die Strafe auch eine heilende Wirkung: sie soll möglichst dazu beitragen, daß sich der Schuldige bessert [Vgl. Lk 23,40-43.].“
Offensichtlich aber wird in den USA der ZWECK der Todesstrafe nicht erfüllt, so dass die Bischöfe vor Ort diese zu recht ablehnen. Ich denke jedenfalls, dass der Widerstand vorliegend legitime Gründe hat.
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#4   Christian Hüller   14:46:25 | Montag, 9. April 2007
@ Methusalix
>>US-Bischöfe für Abschaffung der Todesstrafe
Mit einer Pressekonferenz im Nationalen Presseklub eröffnete Kardinal Theodore McCarrick, Erzbischof der US-Hauptstadt Washington, am 31. März eine Kampagne der katholischen Kirche für die Abschaffung der Todesstrafe in den USA. McCarrick berief sich auf Papst Johannes Paul II., der erklärt habe, die Katholiken müßten „bedingungslos für das Leben“ eintreten. Deshalb habe sich die Bischofskonferenz entschlossen, eine „beispiellose Kampagne zu beginnen…, um gegen die Idee des ‘Auge um Auge’ anzugehen“. Mit dieser Kampagne würden „unsere Bemühungen um soziale Gerechtigkeit und für das Leben vereint“.
Auf die Frage eines Reporters, ob es einen Unterschied gebe zwischen der Haltung der Kirche zur Abtreibung und zur Euthanasie und ihrer Ablehnung der Todesstrafe, antwortete McCarrick, die Kirche sei traditionell gegen Abtreibung und Euthanasie, mit ihrer neuen Kampagne gegen die Todesstrafe verleihe sie der „Achtung vor dem menschlichen Leben in allen seinen Phasen und unter allen Umständen größere Dringlichkeit und Einheit… Hier geht es nicht um Ideologie, sondern um die Achtung vor dem Leben.<<
(Quelle: Neue Solidarität Nr. 16/2005)
Also Methusalix, Sie sehen, die Kirche vor Ort macht Front gegen den Exekutions- bzw. Vollstreckerstaat.
Was tun Sie??????
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#1   Christian Hüller   14:07:54 | Montag, 9. April 2007
Der Intellekt legt fest, wer leben darf…
„Die menschliche Person setze nach Thomas von Aquin eine anima intellectualis – also einen Intellekt – voraus, der Menschen von Tieren unterscheidet…“
Das argumentative Einfallstor für die Abtreibung all derer, die nicht genügend „Intellekt“ haben, ob alt, behindert, krank – oder eben einfach ungeboren.
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#114   Christian Hüller   12:51:06 | Montag, 9. April 2007
@ Methusalix
Letzte Anmerkungen, weil es so reizvoll war:
>>In dem Staat, in dem ich lebe, kann niemand einfach hergehen, etwas befehlen und erwarten dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation und demokratischer Kontrolle der Macht.<<
Anspruch und Wirklichkeit…
Spätestens wenn Sie an der Autobahn kontrolliert werden, werden Sie merken, wo auch Ihre Freiheit endet und Sie beginnen, zu gehorchen …
>>Der Absolutismus ist tot, nur in der kath. Kirche nicht.<<
Wow, Sie kennen wohl nicht die Exekutive als unmittelbar Beteiligter.
Träumen Sie weiter!
Ihr Erfahrungsmangel führt hier zu eklatanten Fehlurteilen.
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#111   Christian Hüller   15:08:59 | Freitag, 6. April 2007
@ Methusalix
Natürlich ist auch die kath. Kirche nicht in dem Sinne unveränderlich, dass sie nicht auf Veränderungen reagieren würde.
Was Sie da sagen, ist Humbug – und das wissen Sie auch.
Aber sie hat im Hinblick auf die Bewahrung der Lehre wohl eine größere Standfestigkeit bewiesen als die meisten anderen Christengemeinschaften.
Dazu dürfen Sie ihr ausnahmsweise einmal gratulieren (was Sie natürlich niemals tun werden) und sich überlegen, woran das wohl liegen mag; und bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit der Jungfrauengeburt …
Zum Glück sind Sie nicht der Papst, sonst würden die Katholiken heute wohl alle an den Hl. Methusalix und die unbefleckte Kondomia glauben.
Aber keine Sorge: Zum Papst wird nicht jeder, also tief durchatmen.
Gar nicht auszudenken wäre das, wenn SIE die Kontrolle hätten…
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#107   Christian Hüller   22:21:45 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Methusalix
Lieber Methu…
Sie sind schon anstrengend.
Teilweise bestätigen Sie, was ich selbst schon sagte, teilweise verdrehen Sie es, wie gewohnt, teilweise lassen Sie wichtige Aussagen weg, alles wie gewohnt eben…
Kurzum ist Ihre These: der demokratische Staat ist heute gut – die kath. Kirche ist schlecht, absolutistisch und unfähig zu Veränderung, weil Veränderung für Sie offenbar ein Selbstzweck ist.
Dabei gehen Sie auch mal kurz über Fakten hinweg, wie gewohnt eben, z.B. darüber, dass die Kollegialität der Bischöfe in der kath. Kirche selbstverständlich gegeben ist.
Ihnen schwebt insgesamt ein eher protest. Kirchenbild vor, das auf möglichst viel Mitbestimmung und (Pseudo?)kontrolle ausgerichtet ist:
„Kirche der Funktionäre“ nennt man das mit böser Zunge.
Akzeptiere ich, aber achten Sie halt bitte darauf, eben dieses nicht zu verabsolutieren und als der Weisheit letzter Schluss zu präsentieren.
Andere fahren anders, und sie fahren auch…
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#88   Christian Hüller   00:39:08 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Obelix
>>Wahrheit hat mit Regierungsform nichts zu tun. Über Wahrheit kann nicht abgestimmt werden und noch viel weniger kann Wahrheit einfach befohlen werden.<<
Eben.
Aber jetzt tun Sie mal nicht so, als werde in der kath. Kirche einfach nur befohlen und dann ausgeführt.
So etwas ist doch eher typisch für den Staat bzw. die Exekutive.
Wahrheit setzt sich durch, oder eben auch nicht; jedenfalls hat beides seine Folgen.
Im Übrigen: Auch im Kirchenrecht gibt es Debatten darüber, wie bei einem häretischen Papst zu verfahren ist (die Sedisvakanisten haben dazu ja ihre ganz eigene Auffassung); und in der Tat hat man Päpste auch schon abgesetzt…
Während aber der Staat fortan neue Gesetze braucht, um der Lebenswirklichkeit gerecht zu werden, soll das Evangelium Jesu Christi eben gerade unverändert verkündigt werden; dies ist Auftrag der Kirche nach der Schrift; daran muss sie sich vorrangig messen lassen. Hier auf demokratischen Strukturen zu insistieren, geht an diesem Grundauftrag vorbei.
Weiterhin gilt: Tätige Nächstenliebe werden sie niemals demokratisch „herbeiführen“ lassen können.
Dass der Bischof zugleich Richter in kirchl. Angelegenheiten ist, ergibt sich für Katholiken ebenfalls aus der Schrift, und die ist Norm der Kirche, und nicht das Grundgesetz.
Sorry.
Sie sind mit Ihren Forderungen ganz einfach im falschen Boot.
Anerkennen Sie endlich, dass staatliche und kirchliche Macht prinzipiell anders ticken und begründet sind…
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#86   Christian Hüller   23:24:41 | Dienstag, 3. April 2007
@ Obelix
Ja, Obelix. So kenn’ ich Sie.
Kaum gibt sich ein getaufter Katholik etwas – ein kleinbisschen – aufgeklärt, schon hauen Sie einem die absolutistische Monarchie der kath. Kirche um die Ohren.
Aber merken Sie sich eins: Was dem Staat gut bekommt (Demokratie), bekommt der Kirche auf lange Sicht vielleicht gar nicht gut.
„Zum Schwur zwingen“… Dass ich nicht lache.
Noch nie was von Meineid gehört?
Für gottlose Atheisten kein Problem, würde ich meinen.
Und überhaupt: „Du sollst nicht schwören…“ – heißt es doch so schön in der Bergpredigt.
Dazu werden Sie den Papst also kaum zwingen können.
Das Fundament der Kirche steht fest; da gibt es nichts abzustimmen und per Mehrheitsbeschluss zu entscheiden (es sei denn, Sie wollen eine Sekte aufmachen…).
Und immer wieder Ihre Haue gegen den Zölibat. Mann oh Mann, dass macht mich richtig wankelmütig.
Sie wollen es einfach nicht glauben: Dass man als Mann und Frau ohne Partner leben kann und trotzdem meint, von der Materie etwas zu verstehen.
Im Grunde lehnen Sie es doch nur ab, dass die kath. Kirche für ihr utilitaristisch verkürztes, hedonistisches Partnerschaftsverständnis nichts übrig hat.
Geben Sie es zu: Ich weiß, wie Sie ticken, machen Sie mir da nichts vor.
Trotzdem immer wieder eine wirklich herausfordernde Konversation mit Ihnen.
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#79   Christian Hüller   20:29:06 | Dienstag, 3. April 2007
@ Obelix
Sie werden es mir nicht glauben, aber sogar und gerade ich bin für Demokratie. Das Problem der Demokratie heute ist, dass vieles in ihr nicht (mehr) demokratisch ist.
Stichpunkte:
-Weitgehend autonome Bürokratie ohne ausreichende
Kontrolle
-Expertokratie statt Demokratie
-Undurchsichtigkeit vieler Entscheidungsvorgänge
-totalitäre Ansprüche des „demokrat.“ Staates
…um nur einige zu nennen!
Da sind Sie jetzt aber baff, gell?
Redaktion benachrichtigen Glücksfall
#20   Christian Hüller   20:19:13 | Dienstag, 3. April 2007
@ Matt
Wenn Sie daher in Zukunft den Verdacht haben sollten, den Bogen unsachgemäß zu überspannen, bilden Sie sich einfach ein, Sie seien nicht anonym … und schon morgen könnte jemand vor Ihrer Haustür stehen.
Nichtanonymität im worldwide web hat eben auch seine Vorteile: man und frau weiß, was man und frau riskiert…
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#56   Christian Hüller   19:03:42 | Dienstag, 3. April 2007
@ 20mancro5
Das ganze Mittelalter war Angst und Schrecken: Durchschnittslebenserwartung ca. 30 (bis 40) Jahre, Kriege und Seuchen allenthalben.
Da hatte das Jenseits noch eine ganz andere Bedeutung.
Heute wird es vielfach ausgeblendet; doch jeden holt es schließlich ein…
Ganz ohne Scheiterhaufen; dafür droht -kostengünstig-
Tötung auf Verlangen.
Redaktion benachrichtigen Wenn Gott nicht König ist – dann werden es die Menschen sein
#54   Christian Hüller   18:47:13 | Dienstag, 3. April 2007
Bravo! Guter Artikel!
Super Artikel.
Wendet sich gegen alle Taufscheinchristen – und das religionslose Utilitaristenpack gleich mit.
Wunderbar, gefällt mir.
Genauso tat es Jesus, der wurde ob seiner Thesen und Auftretens zu Lebzeiten wahrscheinlich auch (meistens) nur belächelt, aber später dann, nachdem ihn die eifernden Taufschein- und anpassungsbegabten Karrierejuden ans Kreuz gebracht hatten, hat eine immer größer werdende Minderheit von wahren (Juden-)Christen doch den wahren Wert seiner Botschaft zu erkennen vermocht.
Und die muss man heute suchen, wirklich suchen, bisweilen mit der Lupe…
Redaktion benachrichtigen Glücksfall
#16   Christian Hüller   18:21:40 | Dienstag, 3. April 2007
Gruß an Matt, den lange Totgesagten…
Matt, Sie sind wieder da?
Wie lange waren Sie nun gesperrt?
Besserung gelobt?
Tut nichts zur Sache. Totgesagte leben länger.
Was ich an Ihnen schätze, ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen.
Inhaltlich kann man darüber streiten.
In jedem Fall ist Ihr Standpunkt (meist) originell.
Die schweigende Mehrheit der „Ich-schließe-mich-der Mehrheit an“-Leser ( :-D) hat sowieso keine eigene Meinung…
… sie denkt und tut das, was gerade angesagt und dem eigenen Vorteil förderlich erscheint.
…riskiert dafür aber auch keine Sperrung. :-$
Die schieben Sie ein wenig zum Denken an…
Redaktion benachrichtigen Vorurteile statt Wissenschaft
#6   Christian Hüller   21:09:40 | Donnerstag, 29. März 2007
Kein Dünnbrett gebohrt
„Präfaschistische Dispositionen“; Sadismus und psychische Kompensationsmechanismen…
Der Text macht neugierig auf Adorno.
Es könnte sich lohnen, hier tiefer einzusteigen!
Redaktion benachrichtigen Schamloser Bischof rechtfertigt seinen schmählichen Auftritt
#29   Christian Hüller   00:21:02 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Typ
Logisch doch! Jetzt isses raus…
Aus…
Hoffentlich stimmt’s.
Wenn man und frau genau liest, habe ich ganz nebenbei schon immer Wert gelegt auf die Feststellung, dass es VIELE Laster gibt, und dieses Forum sehr nur auf bestimmte fokussiert – Profiling würde ich das nennen.
Redaktion benachrichtigen Schamloser Bischof rechtfertigt seinen schmählichen Auftritt
#23   Christian Hüller   22:38:56 | Mittwoch, 28. März 2007
Kreuznet-Urteil
Meiner Meiung nach urteilt kreuznet zu hart.
Schwule Männer haben natürlich das Recht, sich zu einer Vereinigung zusammenzuschließen – das haben sie einfach.
Punkt.
Wenn eine solche Kontakt mit der Kirche hält und umgekehrt, ist das nicht per se schlecht, sondern sogar eher begrüßenswert…
Weiteres will ich dazu nicht sagen.
Redaktion benachrichtigen Eine besonders zärtliche Andacht
#35   Christian Hüller   18:45:50 | Dienstag, 27. März 2007
@ Defensor
Der Katechismus ist immer sehr beeindruckend; danke, dass Sie sich die Mühe gegeben haben, die verbindlichen Aussagen des Lehramtes hier herauszusuchen.
Bei genauerer Betrachtung des KKK ergibt sich also,
a) dass die Verschiedenheit von Vater, Sohn und Hl. Geist in ihren gegenseitigen Beziehungen liegt; diese habe ich selbst etwas zu erhellen versucht (in diesem Zusammenhang auch von Wirkweisen geredet).
b) dass jeder dieser „Personen“ wirklich und voll und ganz Gott ist; der Personenbegriff ABER auch im KKK der kath. Kirche nicht näher definiert wird – sieht man eben von den Beziehungen untereinander ab.
Genau hier liegt aber die Herausforderung:
die Herausforderung der Abwehr des Tritheismus oder zumindest des tritheistischen Missverständnisses, welches offensichtlich die Muslime haben.
Etwas schade finde ich es in diesem Zusammenhang, dass der KKK den Begriff „Seinsweise“ im Hinblick auf die göttlichen Personen als unzureichend einstuft; wenn Vater und Sohn und Hl. Geist voll und ganz der eine Gott sind, aber dennoch verschieden, erscheint mir dieser Begriff keineswegs völlig unangemessen; dass hier der Modalismus abgewehrt werden soll, liegt auf der Hand – aber um welchen Preis?
Redaktion benachrichtigen Neue Hasser und Hetzer
#3   Christian Hüller   18:23:40 | Dienstag, 27. März 2007
Der Zufall erklärt viel – und wer erklärt den Zufall?
„Sie sei also ihr eigener „Schöpfer“. Ihre Schöpferkraft sei allein das Zufallsprinzip.“
Das Problem der Biologisten ist, dass sie keine Letzterklärung für den so genannten Zufall haben.
Sie meinen etwas erklären zu können, doch ihre Erklärungen sind bei genauerer Betrachtung nur „Schall und Rauch“, sound and fury – sie verwenden unbekannte Größen in ihren Erklärungen und meinen dennoch, die „Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben“.
Mit dieser Meiung bin ich noch lange keine Kreationist; aber diese Wissenschaftsgläubigkeit Kutscheras ist wirklich oberflächlich und gefährlich.
Anwandlungen.
Redaktion benachrichtigen Eine besonders zärtliche Andacht
#33   Christian Hüller   13:55:28 | Dienstag, 27. März 2007
@ Defensor
„Tritheismus hätten wir nur, wenn ich sagen würde, daß die drei göttlichen Personen drei göttliche Individuen wären, so wie drei Menschen drei Individuen der Spezies Mensch sind.“
Volle Zustimmung. Genau diese Vorstellung wird aber bei vielen! Menschen evoziert, wenn andere von drei göttliche Personen reden (man denke nur an die Muslime); sie stellen sich bildhaft irgendwelche Entitäten in Gott vor; Gott Vater natürlich mit Rauschebart, um vollends klarzustellen, was ich meine…
Man sollte das Wort „Person“ bei der Trinitätslehre also immer in Anführungszeichen setzen; ich s e l b s t bevorzuge es daher sogar, von drei „Wirkweisen“ Gottes zu sprechen, ohne die Gott nicht zu denken ist und Gott sicher auch nicht Gott wäre:
1. Gott schafft; er hat alles Sein in Dasein gerufen …
Diese Wirkweise Gottes bezeichnen wir als „Vater“ oder als väterliche Wirkweise des einen Gottes.
2. Gott erlöst, erneuert und befreit…
Diese Wirkweise Gottes bezeichnen wir als „Sohn“; der Sohn erneuert das, was der Vater ins Werk gesetzt hat; er ist gleichewig mit dem Vater; Schaffen und Erneuern sind in Gott nicht auseinanderzudenken; denn sonst wäre Gott nicht mit uns und nicht wirklich allmächtig
=> Hl. Geist.
3. Gott ist mit uns und vollendet…
Dies ist der Geist Gottes, der ohnehin kaum in Bildern zu fassen ist.
LG
Redaktion benachrichtigen Eine besonders zärtliche Andacht
#31   Christian Hüller   13:16:04 | Dienstag, 27. März 2007
@ Defensor
>>Christus ist nicht erst dadurch zu einer göttlichen Person geworden, dass er auch eine menschliche Natur angenommen hat.<<
Meiner Meinung nach geht diese Position in Richtung Tritheismus; sie führt letztlich zu einer Infragestellung der Einzigkeit oder zumindest der Einheit Gottes – es sei denn, Sie können überzeugend darlegen, was Sie unter „Person“ verstehen.
Dass die Person Jesus Christus seit der Menschwerdung des Logos ewig ist, habe ich niemals in Frage gestellt.
Redaktion benachrichtigen Eine besonders zärtliche Andacht
#27   Christian Hüller   11:37:42 | Dienstag, 27. März 2007
@ Defensor
>>Nur die zweite göttl. Person hat Fleisch angenommen.<<
Sagen wir doch, um tritheistische Missverständnisse auszuschließen, besser, der göttliche Logos hat „Fleisch angenommen“ und nennen den Gottmenschen Jesus Christus eine göttliche „Person“.
Redaktion benachrichtigen Eine besonders zärtliche Andacht
#14   Christian Hüller   22:53:29 | Montag, 26. März 2007
@ Defensor; Fabianus
Ich darf mich mal kurz einzuschalten um mich dann auch gleich wieder auszuschalten:
1. Präexistent ist alles Kreatürliches als ewig und immer schon von Gott gedacht und gewollt. Deshalb sind auch Himmel und Hölle wahr und ewig.
2. Wenn Christen sagen, dass Jesus eine göttliche Person ist, so müssen sie auch beachten, dass Prosopon ‘Maske’ und ‘Rolle’ bedeutet; personare bedeutet ‘durchhallen/durchtönen’.
Wenn Christan also sagen, Jesus Christus ist eine göttliche Person, so sagen sie, dass in ihm das Göttliche „durchklingt“, das in ihm zugleich verankert ist, nämlich in seiner göttlichen Natur.
Diese und ihre Verankerung in Jesus ist ein Geheimnis, ewig und einzig, denn Gott selbst ist einzig.
Man darf „Person“ bei der Trinitätslehre nicht verwechseln und ohne Weiteres gleichsetzen mit dem neuzeitlichen Personbegriff, der auch sehr stark gegenständlich-bildhaft geprägt ist, wenngleich Jesus das Wesen Gottes natürlich auch personifiziert – als menschliche Gestalt in seinem Tun und Handeln.
Diese meine Position ist in jedem Fall nicht modalistisch, als Jesus Christus auch als Mensch bekannt wird – und schon deshalb keine bloße Erscheinungsweise des einen und einzigen, ewigen und unvergänglichen Gottes sein kann.
Redaktion benachrichtigen Politik statt Predigt?
#32   Christian Hüller   22:06:26 | Montag, 26. März 2007
Akt von Torheit oder praktizierte,…
…symbolische F******liebe – das ist hier wohl die Frage.
„Tut denen Gutes, die euch hassen…“
In diesem Zusammenhang zur Diskussion gestellt:
Sure 9, Vers:
29. Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
30. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!
31. Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen neben Allah und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten, allein den Einigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott außer Ihm. Allzu heilig ist Er für das, was sie (Ihm) zur Seite stellen!
32. Sie möchten gern Allahs Licht auslöschen mit ihrem Munde; jedoch Allah will nichts anderes, als Sein Licht vollkommen machen, mag es den Ungläubigen auch zuwider sein.
33. Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und dem wahren Glauben, auf daß Er ihn obsiegen lasse über alle (andern) Glaubensbekenntnisse, mag es den Götzendienern auch zuwider sein.
Redaktion benachrichtigen Warum will der Westen sterben?
#68   Christian Hüller   01:27:07 | Montag, 26. März 2007
Der Exitus ist selbst gewollt
Meiner Meinung nach wird das Problem auch total verkannt.
Die „Generation joy“ wird sich eines Tages noch die Augen reiben, wenn es sie dann überhaupt noch geben sollte. Eine Gesellschaft, die das ungeborene Leben nicht ausreichend schützt, ist nach Gottes ehernen Gesetzmäßigkeiten zum Tode verdammt – sie verdammt sich aber selbst dazu.
Ob dies die „freudsche“ Todessehnsucht ist?
Redaktion benachrichtigen Alles begann mit einer großen Lüge
#73   Christian Hüller   18:47:19 | Freitag, 23. März 2007
@ Kurt K.
Hallo Kurt K. Ich denke, wir liegen vom Ansatz gar nicht so weit auseinander. Wichtig ist, dafür zu sorgen, dass wirkliche Alternativen bestehen. Dies ließe sich zum Beispiel durch ein entsprechend hohes Mutter- oder Vatergeld erreichen, durch das dann ggfalls auch der Krippenplatz finanziert werden kann, aber eben nicht muss.
In diese Richtung müsste es meiner Meiung nach gehen.
Aber es ist meine Meinung, und ich verstehe es natürlich, wenn Sie hier anders denken…
Redaktion benachrichtigen Alles begann mit einer großen Lüge
#71   Christian Hüller   14:24:10 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Kurt K.
>>Sie sind „auf der Seite“ des ungeborerenen Kindes, ich auf der der Mütter…<<
Das ist mir zu pauschal; sagen wir es mal so: Ich sehe den schwächeren Part – und wer hier der schwächere Part ist, ist ja wohl klar …
Wie gesagt: Muttergeld (als wirkliche Reform des Kindergeldes).
Der Vorschlag aus den Reihen der Kirche eben.
Und eben kein einseitiges Setzen auf „Krippenplätze“, weil dies wiederum nur einem bestimmtem Frauen- und Familienbild entgegenkommen würde.
Im Übrigen erhebt die kath. Kirche einen missionarischen Anspruch: sie beansprucht, dass ihr Denken und Handeln, sofern es urprungstreu und „secundum evangelium“ ist, letztlich allen zum Vorteil gereichen könnte.
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#69   Christian Hüller   00:13:07 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Kurt K.
Es geht zunächst einmal darum, dass in jedem Fall die katholischen Kinder zumindest ansatzweise auch katholisch erzogen werden.
Da wird dann eben die katholische Auffassung vermittelt, dass menschliches Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt und dass sich hieraus eine besondere Verantwortung für Partnerschaft und Ehe ergibt, die man nicht mit irgendwelchen billigen Kondomgebrauchsregeln verwechseln darf.
Dass die kath. Auffassung auch anderen Konfessionen an’s Herz zu legen ist, das nur am Rande.
Muslime sind hier vielfach glaubwürdiger und konsequenter.
Zum anderen darf es die kath. Kirche niemals unterlassen, das aus ihrer Sicht Falsche auch als eben solches zu benennen und es den Gläubigen in geeigneter Form zu vermitteln, im Rahmen gottesdientlicher Handlungen, von Jugendtagen, der kirchl. Jugendarbeit generell etc.
Und bitte sagen Sie jetzt nicht, das so etwas nicht fruchten würde.
Es dürfte jedem halbswegs vernünftigen Menschen einsichtig sein, dass auch ein unterentwickelter Embryo das Potential zum ganzen Menschen hat und dass jede Festsetzung einer deadline für den „Abbruch“, sprich: Tötung, letztendlich Willkür ist, weil ihr die Letzt- begründung fehlt.
Es setzt sich hier ganz einfach die blanke, kalte Macht der Möglichkeit gegenüber einem wehrlosen Geschöpf durch.
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#67   Christian Hüller   19:11:14 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Kurt K.
Lieber Kurt K., wenn ich Sie mal persönlich treffen könnte, würden Sie merken, dass Ihre Kritik nicht ganz zutrifft;
aber das geht jetzt leider nicht, und leider kann ich in Bezug auf die Moral jetzt auch nicht konkreter werden, wiewohl ich es könnte. Ich selbst bin jedenfalls, kurz gesagt, der Meinung, das Moralerziehung kein vergebliches Unterfangen ist. Aber dazu muss man eben auch bereit sein, eine -allgemeinverbindliche- Moral überhaupt erst einmal anzuerkennen.
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#26   Christian Hüller   19:02:41 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Artois
Ich selbst plädiere sehr stark dafür, beim christlichen Denken und Handeln die Parteipolitik erst einmal außen vor zu lassen; pauschale Aussagen über die Christlichkeit bestimmter Parteien sind mit Vorsicht zu genießen. Entscheidend und maßgeblich ist doch das Verhalten der Abgeordneten vor Ort. Da kann man sich ein Urteil machen.
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#21   Christian Hüller   17:11:46 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Peccator
Diese These ist interessant. Er fördert in jedem Fall den Relativismus und stellt die Moral in die Beliebigkeit des einzelnen, wie er überhaupt nicht viel übrig hat für die Moral im klassischen Sinn.
Letztere wird durch Machbarkeit und Effizienzdenken ersetzt. Gut ist, was effizient und machbar ist, um es auf eine kurze Formel zu bringen.
Und gut und wahr ist natürlich auch, was uns die Autoritäten sagen, nicht die der Kirche, aber die Experten mit der entsprechenden, säkularen Weihe; denen „glaubt“ man dann…
Sagte’ ich doch schon immer: der Mensch ist eine gläubige Existenz…
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#65   Christian Hüller   16:54:26 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Kurt K.
Lesen Sie halt Mt 28, 19f und überlegen Sie sich, wie und über welche Institutionen man diesen Auftrag ausführen könnte.
Und dann bitte kein: „Unrealistisch“.
Wenn die Erfüllung dieses Auftrages derart unrealistisch wäre, eben weil der Mensch so ist, wie er ist oder Sie ihn sehen wollen, dann gäbe es nicht einmal dieses Forum, nicht einmal dieses.
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#11   Christian Hüller   15:09:17 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Zwobbel
>>1. Frage: War denn in jener Zeit der Staat in der Hand der NPD? In welchem Land? In Deutschland war damals meines Wissens die NSDAP an der Regierung.<<
Jetzt sagen Sie bloß, da bestünde gar keine geistige Nähe…
Warum sieht man bei NPD-Demonstrationen immer -auch- so kahlköpfige Leute, mit schwarzen Stiefeln und dergleichen mehr?
Jetzt erklären Sie mir das mal…
>>2. Frage: Warum sparen Sie die Kinderheime in den 50er 60er 70er 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus?
Da scheute sich der Staat nicht, die Kinderhirne im Sinne der marxistischen Idee zu verbiegen und zu manipulieren, und sogar die Kinder gegen ihre eigenen Eltern auszuspielen…<<
Zustimmung auf ganzer Linie. Das ist eben auch einer der Gründe, weswegen man als Bürger Vorbehalte gegen allzu viel Staatsbetreuung haben sollte; sie wird eben sehr schnell missbraucht von rechten wie von linken Kreisen.
Die kath. Kirche legte hingegen schon immer Wert auf die familiäre Erziehung, weil dies ihrem Familien-und Gesellschaftsbild entspricht; sie bleibt sich und ihren Grundsätzen hier einfach treu…
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#5   Christian Hüller   14:38:13 | Mittwoch, 21. März 2007
Staat und NPD
Die NPD, das muss man sagen, befürwortet solange keine staatliche Kinderfremdbetreuung, solange der Staat nicht in ihrer Hand ist. Dies zeigen uns die Ereignisse in den 30er und 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts; da scheute sich der Staat nicht, die Kinderhirne im Sinne der völkischen Idee zu verbiegen und zu manipulieren, und sogar die Kinder gegen ihre eigenen Eltern auszuspielen…
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#63   Christian Hüller   13:13:56 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Kurt K.
Kurt K., jetzt sagen Sie mir bloß nicht, Sie wüssten nicht, wie man die Moral von Menschen beeinflussen bzw. in eine bestimmte Richtung lenken kann.
Das finde nun -ausnahmsweise- ich ausgesprochen peinlich.
Das ist, ganz nebenbei, ein Auftrag mit einem Segen „ganz von oben“.
Methusalix wird jetzt gleich wieder sagen: „Volksmanipulation durch die Priesterkaste“.
Aber Jesus Christus war in seinen Augen sicher auch ein ganz „unheimlicher Trottel“; es ist eben alles eine Sache der Perspektive, wie ich meine…
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#59   Christian Hüller   22:26:38 | Dienstag, 20. März 2007
@ Kurt K.
Sie kapitulieren also vor dem, was Sie die „Natur des Menschen“ nennen?
Es gab schon einmal jemanden, der ganz genau zu wissen glaubte, was die Natur des Menschen ist.
Ich darf Ihn jetzt für Sie zitieren:
>>Das Gewissen ist eine jüdische Erfindung. Es ist wie die Beschneidung, eine Verstümmelung des menschlichen Wesens. Eine neue Zeit der magischen Weltdeutung kommt herauf, der Deutung aus dem Willen und nicht dem Wissen…
Ich befreie den Menschen von den Zwängen eines Selbstzweck gewordenen Geistes; von den schmutzigen und erniedrigenden Selbstreinigungen eines Gewissens und Moral genannten Chimäre (= Trugbild, Hirngespinst) und von den Ansprüchen einer Freiheit und persönlichen Selbstständigkeit, denen immer nur ganz wenige gewachsen sein können.
Der christlichen Lehre von der unendlichen Bedeutung der menschlichen Einzelseele und der persönlichen Verantwortung setze ich mit eiskalter Klarheit die erlösende Lehre von der Nichtigkeit und Unbedeutendheit des einzelnen Menschen […] gegenüber.<<
Sie sehen also, wie weit man kommen kann, wenn man die Maßstäbe einer allgemeinverbindlichen Moral ad acta legt und sich zu sehr zum Sklaven und Propagandisten der „Natur“ des Menschen macht.
Sie werden jetzt sicher gleich aufschreien und sagen, so hätten Sie das nicht gemeint, und überhaupt, wie käme ich dazu, diesen Vergleich zu ziehen…
Aber es gibt hier gewisse Analogien des Denkens, die in der Preisgabe und Relativierung einer allgemeinverbindlichen Moral zu suchen sind.
Redaktion benachrichtigen Exzeß des Zeitgeist-Opportunismus
#25   Christian Hüller   18:27:59 | Dienstag, 20. März 2007
Opportunismus…?
Wer sich mit der Geschichte der Diözese schon einmal etwas näher befasst hat, wird erkennen, dass es ernsthaften Anlass für einen Akt von öffentlicher Buße durchaus gegeben hat (über die Beteiligung an Religionskriegen hinaus).
Historisches Abwägen und Vergleichen vermag evidentes Unrecht, sprich evidente Menschenrechtsverstöße, nicht zu relativieren, selbst wenn es ein Bewusstsein über unveräußerliche Menschenrechte früher nicht gegeben hat.
Dies zu tun, braucht die Kirche sich nicht zu schämen.
Sie tut damit nur, was Jesus selbst ihr aufgetragen hat; man wird dies daher wohl kaum als Akt des zeitgeistigen Opportunismus bezeichnen können, sofern die Reue wahrhaftig war.
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#54   Christian Hüller   12:54:59 | Dienstag, 20. März 2007
@ Kurt K.
>>Und es aus „moralischen Gründen“ zu unterlassen, für diese Kinder zu sorgen – das ist unmoralisch…<<
Keine Frage. Dennoch ist ihre Position wohl die: der Mensch ist halt so, also lassen wir ihn SO, WIE er ist – und überlegen uns NUR, wie wir die Folgen seines Handelns am Besten auffangen und sein Verhalten zu halbwegs akzeptablen Ergebnissen führen können.
Diese Position ist, mit Verlaub, das Ende von Sitte und Religion: diese werden bei Ihnen durch Sozialpolitik ersetzt.
Marx hätte Ihnen -und Obelix- hierfür einen Preis verliehen.
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#30   Christian Hüller   22:22:17 | Montag, 19. März 2007
@ Benedikt
Stimmt wohl. Wohin soll’s dort auch gehen?
Weltanschaulicher Bankrott.
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#46   Christian Hüller   22:12:07 | Montag, 19. März 2007
@ Kurt K.
Okay, ich bin wieder da. „Wenn sich die Menschen an ihre Moral halten würden – und WICHTIG: zufrieden wären damit – dann wäre alles gut. Aber die Menschen waren und sind augenscheinlich nicht zufrieden damit und die Moral hat sich geändert.“
Die kath. Ehemoral ist etwas ganz besonders Wichtiges und Höchzuschätzendes, das in der Zeit des sexuellen Vagantismus gar nicht hoch genug anzusetzen ist.
Die Ehe ist ein Sakrament.
Wer das Sakrament in Frage stellt, wie es unsere evangelischen Mitchristen ja bereits getan haben, verursacht eine Krise nach der anderen, unter anderem eben auch die schwierige Lage „Alleinerziehender“.
Diese Krise und ihr moralischer Hintergrund muss den Menschen dargelegt werden; darin sehe ich einen wichtigen Beitrag zur Volksaufklärung.
Es ist mir schier unbegreiflich, wie Luther, der sich doch ansonsten sehr stark an der Bibel orientierte, die darin eindeutig grundgelegte Sakramentalität der Ehe in Frage stellen konnte (korrigieren Sie mich bitte, falls ich hier falsch liegen sollte), so dass die Lutheraner diese heilige Institution heute als rein weltliche Angelegenheit betrachten; es ist der Geist des Utilitarismus, der sich auch hier in ganz und gar schädlicher Weise ausgewirkt hat, und heute in der Gestaltung von Beziehungen zu vater- und mutterlosen Abtreibungsopfern und vernachlässigten Frühstgeschädigten führt.
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#40   Christian Hüller   23:17:34 | Sonntag, 18. März 2007
@ Kurt K.
Sie sehen also bei alleinerziehenden Müttern ein besonderes Problem.
Gut. Ist ein Problem, in der Tat.
Ich frage mich nur, ob Sie dieses auch als moralisches wahrnehmen – ich nämlich schon.
Moral und Gesellschaft sind auf’s engste miteinander verquickt.
Leidet das eine, leidet das andere automatisch mit.
Man sollte das Problem daher nie auf das Materielle verkürzen.
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#35   Christian Hüller   22:03:43 | Sonntag, 18. März 2007
@ Kurt K.
>>Verbessern sie die Bedingungen auf Erden und sie werden sehen, dass deutlich weniger Frauen abtreiben.<<
Die Bedingungen sind doch in Wirklichkeit schon so gut, dass niemand in Deutschland abtreiben müsste – machen Sie sich und uns nichts vor.
Sie räumen dem ungeborenen Leben kein prinzipielles, unantastbares Lebensrecht ein.
Darin liegt Ihr machiavellistisches Problem, der Geist des Utilitarismus, der dem Prinzip folgt: kein Kind, weniger Probleme, besseres Leben; das Kind wehrt sich nicht, hat keine Lobby, also kann es abgetrieben werden.
Es ist ein Geist, der über tausende von Opfern geht, und sich hierbei gern „human“ und „aufgeklärt“ gibt.
„Human“ ist, wer sich vom Geiste des Materialismus und Utilitarismus nicht beirren lässt.
Dass Mutterschaft auch materiell zu fördern ist, und zwar viel stärker als bisher, dieser Forderung möchte ich mich freilich anschließen; aber vorrangig vom Standpunkt des Kindes aus gedacht…
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#13   Christian Hüller   22:28:02 | Samstag, 17. März 2007
@ Gotthard
>>Massenagressionsantiabtreibungspostings haben noch kein einziges Leben gerettet – nur das Wohlbefinden einzelner Schreiberlinge gesteigert.<<
Mag sein, dass das Schreiben über Abteribung eine Art Ersatz für unterlasse Hilfeleistung oder ein diffuses Schuldgefühl darstellt.
Und dass gerade kreuznet hier eine neue Debatte auslösen würde, halte auch ich für zweifelhaft.
Dennoch kann es nie falsch sein, Unrecht auch als solches zu benennen.
Kreuz.net liefert hier Rüstzeug und geistige Unterstützung für aktive Abtreibungsgegner, dient also einer guten Sache.
Starke Ausdrücke wie „Kinderschlachtung“, „Kinderschlachthöfe“ etc. vermögen eindringlich zu umschreiben, was bei einer Abtreibung tatsächlich passiert, aber in unserer „klinisch reinen“ „legal ist legal“-Welt gerne ausgeblendet wird.
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#11   Christian Hüller   21:49:26 | Samstag, 17. März 2007
@ Gotthard
Falsch, Gotthard:
>>Heute sind Verfassungsgericht und Regierung dafür verantwortlich, daß 70 Prozent der deutschen Bevölkerung und Bischöfe dem Irrglauben anhängen, daß die Kinderabtreibung nach Beratung staatlicherseits erlaubt und rechtens sei.<<
Darüber sollten Sie echt einmal nachdenken: Praxen und Verfahren prägen das Bewusstsein.
Anders ausgedrückt: „es“ muss nur legal sein, dann wird „es“ irgendwann auch legitim, stört also nicht mehr das gesunde Rechtsempfinden.
Die de facto abgeschlossene Rechtsdebatte um die Abtreibungsthematik und der nun eingekehrte Burgfrieden zwischen den Parteien verstärken diesen Eindruck nur.
Hier geschieht Unrecht -es wäre nicht das erste-, aber es wird gesellschaftlich geduldet, und darin liegt eine Wunde, in die, wenn schon nicht Sie als kath. Priester, doch zumindest der Vatikan ganz aktuell wieder seine Finger legte, als er bezüglich Donum Vitae eine Klarstellung vornahm.
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#45   Christian Hüller   14:08:39 | Samstag, 17. März 2007
@ Vorposter
>>Was sich hier an übler Propaganda breitmacht, ist eine Schande.<<
Bitte konkreter.
Redaktion benachrichtigen Verurteilt – oder doch nicht?
#17   Christian Hüller   10:30:50 | Donnerstag, 15. März 2007
Der Tod Jesu: Treue bis zum Schluss?
>>Die Texte von Pater Sobrino geben den Eindruck, als ob Jesus seinem Sterben keine Heilswirkung zugeschrieben hätte. <<
Hierin sehe ich, der ich NICHT Richter über einen Theologen bin und sein möchte, die mir am bedenklichsten erscheinende These.
Es steckt dahinter letztlich nicht mehr als eine Mutmaßung:
dass nämlich Jesus sein eigener Tod völlig überrascht hat und er unfähig war, diesen Tod in die Gesamtheit seines Wirkens einzuordnen und dies auch entsprechend auszudrücken (Stichwort „Abendmahl“).
Redaktion benachrichtigen Verurteilt – oder doch nicht?
#3   Christian Hüller   21:33:46 | Mittwoch, 14. März 2007
Zum Selbstbewusstsein des Gottessohns
>>5. Das Selbstbewußtsein Christi: Pater Sobrino leugnet das Wissen Jesu um seine Gottessohnschaft. Damit erklärt er Jesus Christus zu einem „Gläubigen wie wir“. Damit reduziert er auch die Offenbarungsgewalt Christi auf jene eines Propheten oder Mystikers.<<
Die These ist zumindest bedenkenswert. Man muss sich schon fragen, ob in all seinen (= Jesu Christi) Regungen und Reaktionen, beispielsweise Angst vor der Kreuzigung, durch und durch „göttliches Bewusstsein“ durchschim- mert; Nestorius wurde im Übrigen wohl auch zu Unrecht verurteilt, wie die theologische Nachwelt später festzustellen wusste.
Die beiden Naturen in Jesus Christus sind jedenfalls nicht „vermischt“; es gibt Menschliches in Jesus, das mit dem Göttlichen ringt und nach Antwort sucht…
Redaktion benachrichtigen Verurteilt – oder doch nicht?
#2   Christian Hüller   20:52:02 | Mittwoch, 14. März 2007
Splitter, Balken, Sandkorn…
o^/ :-# :(3 :-(
Kein Fall für das lehramtliche Fallbeil, wie mir scheint
– vielleicht nur zu weit aus dem Fenster gewagt.
Was im Übrigen sagte Jesus zu den Armen?
Irgendwie meine ich da was’ im Hinterkopf zu haben, dunkel, ganz dunkel…
Redaktion benachrichtigen Eine gestörte Geschlechtsidentität im Kind muß behandelt werden
#62   Christian Hüller   20:47:08 | Dienstag, 13. März 2007
@ Loyola
>>Ihr Brief ist ein alter Hut. Lassen Sie sich mal von einem Pfarrer zum Thema Alter Bund und Neuer Bund exegetisch aufklären und kommen Sie dann wieder…<<
Da Sie unter Umständen den Kontakt nicht haben, will ich Ihnen kurz auf die Sprünge helfen:
das AT (Altes Testament) ist im Lichte des NT (Neuen Testaments) zu lesen; wenn das AT mit dem NT nicht konform geht, ist dem NT Vorrang zu geben.
Das Verkaufen der Tochter in die Sklaverei und das Steinigen bei Verstoß gegen das Sabbatgebot ist schwierig mit dem NT zu vereinbaren (ganz abgesehen davon, dass der Sabbat nicht Feiertag der Christen ist).
Kurzum: das Brandopfern und Töten lassen wir mal sein…
Jesus hat diese Opfer obsolet gemacht: durch SEIN Opfer hat sich Gott mit uns versöhnt; „der Sabbat ist für den Menschen da“ (Zitat Overlord); daher kein Totschlag für’s Arbeiten am Sabbat…
Redaktion benachrichtigen Eine gestörte Geschlechtsidentität im Kind muß behandelt werden
#10   Christian Hüller   19:50:56 | Dienstag, 13. März 2007
@ severinus
>>Also kurz und bündig, bin ich Eurer Meinung nach Teil der Kirche oder nicht?<<
Meine Meinung hierzu ist: Ja, Sie sind Teil der Kirche, sollten mit Ihrer Neigung aber sorgsam umgehen. Sie sind zu großen Taten befähigt, für die Kirche und die Menschen inner- und außerhalb der Kirche, so dass Sie vielleicht und hoffentlich auch gar nicht Bedürfnis haben, diese auf sexuelle Weise „auszuleben“.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#18   Christian Hüller   19:29:18 | Dienstag, 13. März 2007
Die Liste der „Antichristen“ ist Legion…
>>Die Gruppe hat nach intensivem Bibelstudium festgestellt, daß die römisch-katholische Kirche das in der Apokalypse des Heiligen Johannes erwähnte Tier und Papst Johannes Paul II. der Antichrist sei.<<
Das Nützliche an der Apokalypse des Johannes ist, dass man sie ganz nach Bedarf auf die jeweilige Gegenwart adaptieren kann.
Die Liste der Antichristen ist lang:
römische und deutsche Kaiser, Hitler, George Bush, der iranische Staatspräsident…,
für Luther war es AUCH SCHON MAL der Papst.
Jeder hat eben seinen ganz persönlichen „Antichrist“: Dämonisierung des Gegners, berechtigt oder nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein neu-alter Härektiker
#19   Christian Hüller   19:04:19 | Dienstag, 13. März 2007
Der Arianismus und die Krise des Glaubens
Wer die Gottheit Christi innerlich ablehnt, wird über kurz und lang auch Schwierigkeiten mit der Sakramentalität und Heilsnotwendigkeit der Kirche haben, von der Gnadenlehre ganz zu schweigen.
Vieles steht hier in einem inneren, kausalen Zusammenhang, der auf die Schnelle nicht leicht zu erläutern ist.
Dass der Arianismus Jesus Christus als bloßen, meinetwegen besonders guten Weisheitslehrer und die offiziellen kirchliche Lehre gegenüber den reinen Monotheismen als Irrlehre erscheinen lässt, liegt auf der Hand.
Papst Benedikt würde auch unter diesem Gesichtspunkt gut daran tun, die Praktizierung der Alten Messe endlich zu erleichtern.
Der Rationalismus, den die Kirche schon immer verurteilt hat, muss hinweggefegt werden; es bedarf einer „Revolution von oben“.
Diese Weise des Denkens, mit dem Utilitarismus eng verbunden, hat schon viel zu viel Unheil angerichtet, als dass man sie weiter wuchern lassen dürfte.
Redaktion benachrichtigen Ein neu-alter Härektiker
#17   Christian Hüller   15:13:27 | Dienstag, 13. März 2007
Der Uhrmachergott und der Gottmensch Jesus Christus
„Die Notifikation verurteile auch die Aussage des Paters, daß die Gottheit Christi angeblich das Produkt einer späteren theologischen Reflexion gewesen sei.“
Die Gottheit Jesu Christi zu akzeptieren fällt vielen getauften Christen schwer. Ein ferner Uhrmachergott, der die Menschen einfach nur „machen“ lässt, ist vielen im Grunde sympathischer, passt es doch besser in ihr rationalistisches Welt- und Menschenbild.
Tipp 1: Der, von dem nichts Größeres gedacht werden kann, besitzt eben auch die Größe, einen Menschen ganz und gar anzunehmen, mit dessen Natur in eine unvermischte und ungetrennte Einheit zu treten.
Darin liegt das, worüber hinaus „nichts Größeres gedacht werden kann“: dass sich das qualtitativ Unendliche aus unbedingter und unendlicher Güte mit dem Endlichen einlässt.
Tipp 2: Die Welt kann und wird sich niemals selbst erlösen.
Schuld ist immer und vorrangig individuell zu suchen, nicht in irgendwelchen „Verhältnissen“; letztere sind meist nur gut für billige Entschuldigungen.
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#182   Christian Hüller   21:10:28 | Montag, 12. März 2007
Glaube und Kirche
Besser wäre es gewesen, der Kardinal hätte gesagt: ich glaube nicht an eine SOLCHE Kirche, DIE…; oder:
ich glaube nicht an eine Kirche AUS MENSCHEN, DIE …
Natürlich ist und war die Kirche nicht immer vollends glaubwürdig:
Es waren indessen immer Einzelpersonen, die sie bisweilen unglaubwürdig machen und gemacht haben.
Die Kirche selbst ist HEILG, HEILSNOTWENDIG und von ihrem Fundament und Begründer Jesus Christus her ABSOLUT VERTRAUENSWÜRDIG; dies unterscheidet sie vom Staat, der eine weltliche, vergängliche (usw.) Einrichtung darstellt, bisweilen aber unheilvollen Absolutheitsansprüchen anhängt, die etlichen Vertretern desselben schon zu Kopf gestiegen sind.
Das, zur Abwechslung, ist mein Credo:
Ich glaube NICHT an den Staat.
Der braucht Kontrolle – mehr nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Auschwitz in Ramallah
#297   Christian Hüller   20:09:14 | Sonntag, 11. März 2007
Danke für Info
DemonDeLuxe ist also DDL – sicher?
In jedem Fall sehr schade; habe ihn persönlich nie beleidigt; um den November herum leider selbst auch in einer sehr beschissenen Lage:
umgeben von „guten“ Menschen.
Sehr schade. RIP.
Möge er finden, wonach er gesucht hat, in einer anderen Welt.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Auschwitz in Ramallah
#295   Christian Hüller   19:52:08 | Sonntag, 11. März 2007
Was ist los mit DDL?
Was ist los mit DDL?
Selbstmord?
Tatsächlich?
Oder Gerücht?
Metapher für Account-Löschung?
Bitte die Wissenden um Aufklärung.
DDL war für mich ein durchaus geschätzter Gesprächsteilnehmer mit enormen Esprit, auch wenn die Anschauungen bisweilen auseinandergingen, ein Mitdiskutant, der, bei allen möglichen Differenzen, Leben in die Bude, pardon, dieses Forum, brachte, um es wertneutral und zurückhaltend auszudrücken.
Redaktion benachrichtigen Keine Toleranz für das Opus Dei
#26   Christian Hüller   00:40:06 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Kaum bekannt, schon verbannt…
Das opus dei sollte nicht so offen und medienwirksam operieren.
Das schwächt nur die eigene Schlagkraft:
Seht nur, wie sie kreisen: die Geier von „Volk“ und Presse:
Zerfetzen gutes Wirken, kaum hat man es erspäht.
Redaktion benachrichtigen Weihbischof Laun sagt die Wahrheit
#10   Christian Hüller   21:37:48 | Montag, 26. Februar 2007
Berechtigte Anfragen
>>…weil wir ihnen das genommen haben, was sie am dringendsten brauchen: die Mutter in den ersten Jahren.<<
Darüber sollte man und frau in der Tat einmal tiefer nachdenken: ist die Entwicklung von Urvertrauen und Soziabilisierung in der Obhut von „Profimüttern“ und sonstigen Erziehungsexperten wirklich und ernsthaft möglich?
Wird nicht den kleinen Kindern dadurch schon in ihren ersten Lebensjahren eingeimpft, dass enge soz. Beziehungen im wahrsten Sinne des Wortes austauschbar und beliebig sind?
Weiterhin:
Dass Mutterschaft Gebären ist und mehr nicht?
Dass Kinder gezeugt werden, um sie dann wieder abzugeben?
Man braucht schon SEHR viel Vertrauen in den Staat, um hier KEINE Vorbehalte zu haben.
Meisner hat dieses Vertrauen nicht. Er weiß wohl, warum.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#67   Christian Hüller   21:11:18 | Freitag, 23. Februar 2007
Innere Teilnahme ist auch wichtig…
Zurück zum Thema.
Folgende Stichworte erscheinen mir interessant: Liturgie „als Feier der Gemeinde“ und „tätige Teilnahme aller“.
Zugegeben, in der alten Messe steht der Priester stärker im Mittelpunkt; ER ist Zelebrant (und warum auch nicht?); aber die Gemeinde feiert durchaus mit: die tätige Teilnahme bezieht sich dort eben mehr auf ein inneres, kontemplatives Geschehen, und weniger auf lautes Singen, Klatschen, Händeschütteln und dergleichen.
Und ist dies nicht gerade wünschenswert: die Messe als ruhiger Gegenpol zu einer hitzigen und gehetzten, auf Schau und Pomp fixierten Zeit, in der der einzelne immer etwas „machen“ und „darstellen“ muss, um als gleich- und vollwertig anerkannt zu werden?
Ich würde die neue Messe (NOM) nie in Bausch und Bogen verdammen; sie hat auch ihre glasklaren Vorzüge; aber dass die sog. „alter Messe“ einer besonderen, bischöflichen Erlaubnis bedarf (Indult), damit sie offiziell überhaupt gefeiert werden darf – das geht nach meinem Dafürhalten eindeutig zu weit: der alte Ritus erhält damit den Charakter von etwas Anrüchigem, allenfalls Geduldetem.
Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob die kath. Kirche über Jahrhunderte hinweg buchstäblich „falsch“ gefeiert hat.
Eine solche Meinung wird man aber vehement bestreiten müssen.
Redaktion benachrichtigen Sieg! Weil
#46   Christian Hüller   01:55:26 | Montag, 19. Februar 2007
Demokratie ist Herrschaft der Mehrheit
… und muss nicht zwangsläufig moralisch sein.
Im Gegenteil: sie ist auf subtile Weise oft ausgesprochen bösartig.
Redaktion benachrichtigen Eine flotte Sohle aufs Parkett
#56   Christian Hüller   21:45:12 | Montag, 12. Februar 2007
@ Reflector
Ich dachte, hier geht’s um’s Tanzen von Bistumsleitern…
„Herr Hüller, Ihre Meiung kenne ich…“
Danke, da sind Sie nicht allein.
Sie sind ein echter Kenner, wie mir scheint. Homophobia überall halt, selbst auf dem Bauernfest…
Redaktion benachrichtigen Eine flotte Sohle aufs Parkett
#50   Christian Hüller   20:47:02 | Montag, 12. Februar 2007
Volkskirche darf kulturell nicht abseits stehen
Es ist schon verwunderlich, was hier manche Leser am „flotten Tänzchen“ des Bischofs auszusetzen haben. Die Kath. Kirche ist eine Volkskirche, zumindest war sie das mal. Volkskirche zu sein heißt im Volk verwurzelt zu sein.
Dazu gehört unzweifelhaft auch das landwirtschaftlich-bäuerlich geprägte Milieu. Das „im-Volk-verwurzelt-sein“ bedingt und erfordert, dass ihre Vertreter mit der kulturellen Tradition der Gläubigen vertraut sind und diese nicht rundum ablehnen, sondern im Gegenteil den Gläubigen demonstrieren, dass sie ebenfalls zum Volk gehören.
Also muss der Bischof ggfalls eben auch einmal das Tanzbein schwingen. Das Volk merkt: „Aha, das ist einer von uns.“ Der Bischof auf dem Bild macht dies auch offenbar in keiner Weise unbeholfen; dies tapfer durchgestanden zu haben, erscheint mir eher als eine nicht geringzuschätzende Demonstration der Volksnähe und Volksverbundenheit, die gerade die kath. Kirche schon immer stark gemacht hat und sie den „Draht zum Volk“ bewahren ließ.
Redaktion benachrichtigen Eine flotte Sohle aufs Parkett
#19   Christian Hüller   16:51:17 | Montag, 12. Februar 2007
Heuchelei
Schmarrn.
Welches Priesterbild liegt hier vor?
Der Priester als emotions- und spaßloser Messautomat?
Aufpassen ==============> Heuchelei.
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber + …
#25   Christian Hüller   23:22:49 | Montag, 5. Februar 2007
@ Desperatus
Wollen wir nun auch das wirklich Gute zu Wort kommen lassen, damit es nicht den Anschein hat, ich will wahre Verdienste in Abrede stellen:
>>Mit gleicher Sturheit verteidigte der Westfale das Recht auf Leben jedes Ungeborenen gegenüber sozialdemokratischen Politikern, die Abtreibung als Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung befürworteten, bot christlichen Politikern die Stirn, die Asylbewerber als Schmarotzer bezeichneten, und erhob immer wieder seine Stimme gegenüber jenen, für die Menschen mit Behinderungen mehr und mehr vermeidbare Übel sind und die selbstbestimmtes Sterben als Ausdruck zivilisatorischen Fortschritts gutheißen.<<
Gegen Militärbischöfe ist nichts auszusetzen, solange der Krieg gerecht ist.
Den gerechten Krieg gibt es nach kath. Lehre – Katholiken sind keine >>Radikalpazifisten<<.
Frage:
Warum tragen sie eigentlich das Pseudonym >>desperatus<<?
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber + …
#23   Christian Hüller   23:06:57 | Montag, 5. Februar 2007
@ Desperatus
Wissen Sie, das behaupten viele, wobei ich es Bischof Kamphaus niemals absprechen würde.
Aber bei so komplexden Fragen wie Abtreibung ist langfristiges Denken gefragt, das sich u. a. der PRINZIPIELLEN Tatsache stets bewusst bleibt, dass ein gerettetes Kind ein unschuldig getötetes nicht und niemals ausgleichen oder >>rechtfertigen<< kann.
Und hier geht es nicht um banales Unrecht, sondern um Sein oder Nichtsein, Existenz oder Auslöschung.
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber + …
#21   Christian Hüller   22:53:24 | Montag, 5. Februar 2007
@ Desperatus
Franz Kamphaus war immer ehrlich bemüht und hat sein Bestes gegeben. Dabei hat er sich indessen vielleicht zu sehr am Faktischen orientiert, und zu wenig am Prinzipiellen. Beispiel Abtreibung: Wenn ermöglicht durch einen von einer kath. Beratungsstelle ausgestellten Schein auch nur ein Kind abgetrieben wird, hat sich die kath. Kirche daran mitschuldig gemacht. Das Leben unschuldiger Kinder ist nicht verhandelbar. Hier wäre es vielleicht angemessener gewesen, sich am Prinzipiellen zu orientieren, und sich eben nicht mit dem Gegebenen zu arrangieren, selbt wenn dieses Möglichkeit zum „guten Handeln“ eröffnen sollte.
Langfristig bewährt es sich in jedem Fall besser, sich am Prinzipiellen zu orientieren.
Redaktion benachrichtigen „Kein eigentliches Schisma“
#42   Christian Hüller   22:24:13 | Montag, 5. Februar 2007
Was es u. a. heißt, Jesus >>zu essen<<…
>>Das wichtigste für Jesus war nicht, daß wir mit ihm essen, sondern daß wir ihn essen.<<
Hierzu sollte, um Missverständnisse auszuschließen, angemerkt werden, dass diese Äußerung metaphorisch zu verstehen ist.
Klar doch, die allermeisten haben es schon längst gewusst, doch sind nicht nur stud. theolog. unter uns, sondern z. B. auch Germanisten!
Gemeint ist das geistige Einswerden mit Christus, Gleichgförmigkeit in und mit Christus, „imitatio dei“ und dergleichen mehr.
Die Motivation hieraus KANN der Christ aus dem Besuch
der Hl. Messe schöpfen.
Und eben darum *sollte* es in der Hl. Messe primär gehen.
Alle Eingeweihten mögen mir diesen Akt der Belehrung gnädigst verzeihen.
Redaktion benachrichtigen Hehre Worte
#45   Christian Hüller   21:50:24 | Montag, 5. Februar 2007
@ St. Georg, ein Mörder auf der Autobahn?
>>- oder treten sie auch gegen den „oraganisierten massenmord „ durch die autoindustrie in deutschland ein…na sehen sie…<<
Am gefährlichsten sind die Leute, die in öffentlichen Räumen allzusehr von Gefühlen sprechen.
Sie scheinen mir ein solcher Mensch zu sein.
Fordern (für sich?) „Gefühle“ und „Nächstenliebe“ ein und vergleichen den Massenmord an Föten und ungeborenen Säuglingen -und nichts anderes liegt nach kath. Auffassung vor, vgl. u. a. die eindeutige Formulierung: >>abscheuliches Verbrechen<<- mit tödlichen UNFÄLLEN auf der Autobahn.
MERKEN Sie was?????
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#35   Christian Hüller   18:04:40 | Montag, 5. Februar 2007
Irrende und abgestumpfte „Gewissen“ heute, hier und jetzt
Gute Analyse der Befindlichkeiten unserer Zeit, aber folgender Satz will überdacht werden, wie ich bescheiden anmerken möchte:
>>Die Frage, ob sich ein Mensch schuldig mache, wenn er die Möglichkeit zur Kinderabtreibung schaffe, erklärte der Kardinal zur Gewissensfrage. Die müsse sich Herr Lugner stellen – selbst wenn er sage, keinen Einfluß auf eine Schließung „dieser Praxis“ nehmen zu können.>>
Es gibt das irrende und abgestumpfte Gewissen, und wenn ein Gewissen irrt, muss man diesem bisweilen auf die Sprünge helfen.
In jedem Fall ist es der Glaubwürdigkeit des christlichen Zeugnisses äußerst abträglich, wenn Abtreibungsförderer in dieser Sache völlig straflos und ungeächtet handeln können.
So etwas hätte es in der Alten Kirche nicht gegeben; die war aber eben auch „vital“ – im wahrsten Sinne des Wortes.
Redaktion benachrichtigen Der Abtreibungskardinal läßt seinen Hund bellen
#42   Christian Hüller   01:33:37 | Montag, 5. Februar 2007
Zeichen setzen
>>Kardinal Schönborn selbst erklärte am Sonntagabend im Telefongespräch mit KATH.NET, er habe bereits vor einiger Zeit mit Lugner geredet. Er habe ihn darum gebeten, den Vertrag mit der Abtreibungsklinik nicht zu unterzeichen.<<
(zitiert aus kath.net).
Okay. Wenn er ihn jetzt aber doch unterzeichnet hat, MUSS Schönborn handeln und Zeichen setzen… sich zumindest noch mal mit Lugner zusammensetzen und ihm den Ernst der Sache darlegen.
Man vergleiche hierzu den äußerst lesenswerten Kommentar von „Manuel“ [Zu Lugner/Laun in der Leserzeitung].
Redaktion benachrichtigen „Notfalls durch Gewaltanwendung“
#68   Christian Hüller   01:15:24 | Montag, 5. Februar 2007
@ VirFortis
Es ist eine totalitäre Diktatur voll angepasster Spießbürger, aber natürlich nicht offiziell – offiziell gilt das, was Sie sehr treffend umschrieben haben.
Nicht jeder überlebt das.
Soziologisch äußerst interessante Gebilde mit festgelegten Selektionsquoten – natürlich nicht offiziell.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Diktatur steht
#327   Christian Hüller   01:03:46 | Montag, 5. Februar 2007
@ Veritatis
Was sind Sie eigentlich für ein Sch… – und für was stehen Sie eigentlich?
Ich muss schon sagen: Leute, die SO herumpoltern und dabei trotzdem SO wenig sagen, erlebt man hier selten.
Außerdem muss es heißen „veritati“.
Aber wie heißt es doch so schön: der Genitiv ist dem Dativ sein Tod (*Grins*).
Redaktion benachrichtigen „Notfalls durch Gewaltanwendung“
#65   Christian Hüller   00:47:10 | Montag, 5. Februar 2007
@ VirFortis
Hut ab, virfortis, was Sie da sagen, ist mir nicht fremd.
Redaktion benachrichtigen Hat der Bischof den Ehebrecher ermahnt?
#25   Christian Hüller   21:40:57 | Samstag, 3. Februar 2007
@ Sirilo
>>Sie haben also schon justiziable Beweise zu Seehofers Vaterschaft in Händen?<<
Hat er sie bestritten?
Soviel ich weiß: nicht.
Warum auch?
Er steht eben zu seiner Verantwortung.
Wie gesagt: vorbildhaft.
Viele hätten alles daran gesetzt, ihre außerehelichen Kontakte in jeder Hinsicht zu vertuschen und zu verschweigen – gegebenenfalls auf Kosten des ungeborenen Lebens; ist so, machen wir uns nichts vor.
Wir leben heute in Lugner-City, in der Abtreibung die straffreie Normalität ist.
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