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Ein Jude aus der UDSSR besucht seine Verwandten in Israel. Vor seiner Rückreise vereinbaren sie: Geht
es ihm gut, schreibt er mit blauer Tinte, wenn nicht, mit grüner Tinte. Der erste Brief kommt mit blauer
Tinte an: „Hier ist es wunderschön … … es gibt alles, … außer vielleicht grüner Tinte… “
Zwei Betrunkene streiten welche Farbe der Mond hat. Der eine meint blau und der andere grün. Sagt der
eine: „Weißt du, wir fragen einfach die Polizei.“ Sie gehen zur Wache: „Herr Wachtmeister welche Farbe
hat der Mond blau oder grün?“ Der Polizeibeamte: „Welchen Mond meint ihr denn? Den rechten oder den linken?“
Der Anwalt liest den Hinterblieben den letzten Willen des Verstorbenen vor: „ … und Hermann, dem ich
versprach, ihn in meinem Testament zu erwähnen, einen Gruß: ‘Grüß Dich, Hermann! ‘ “
Welcher Nationalität waren Adam und Eva? Russen. Sie hatten kein Dach über dem Kopf, hatten nichts anzuziehen …
und es wurde ihnen erzählt, sie wären im Paradies.
„Ich säähee Schräähckliches in Ihren Häähnden,“ murmelt geheimnisvoll die Wahrsagerin und verdreht
ihre Augen. „Es wird ein gaahnz bööhses Äähnde mit Ihnen näähmen, man wird Sie tööhten, zerrteilen,
kochen und genüsslich auffräähssen.“ Meint der Kunde: „So lassen Sie mich doch erst mal meine schweinsledernen
Handschuhe ausziehen!“
Gratulation (zu Rezept und Kind) Dem schließe ich mich gerne an. Danke für das Rezept. Ich mag Apfelkuchen
sehr. @Kurt K.: @ Luther: Bibelverbrennung „Denke mal, es war eine Computersimulation“ Dies war auch mein
Eindruck.
@20mancro5: tschüss @alle: In einer Rolle gab es wohl einen passenderen Schauspieler, „Die Abenteuer
des braven Soldaten Schwejk“ von Jaroslav Hašek und das war unübertroffen, Fritz Muliar · DEUTSCHES
Kollar? Irgendwie würde da Marschmusik passen …
Der liebe Gott macht seinen Morgenspaziergang. Adam lässt sich gerade die reifen Äpfel schmecken. Stirnrunzelnd
fragt der liebe Gott, „Wo ist Eva?“ Adam: „Die badet gerade im Fluss.“ „Ist die wahnsinnig?! Den Geruch
kriege ich doch nie wieder aus den Fischen raus!“
Ein Bus ist mit zehn Personen besetzt. Elf Personen steigen aus. Drei Wissenschaftler kommentieren das
Geschehen: Der Biologe: „Die haben sich unterwegs vermehrt.“ Der Physiker: „Zehn Prozent Messtoleranz
müssen drin sein.“ Der Mathematiker: „Wenn jetzt einer einsteigt, keiner drin.“
#2.453 tau † 10:43:59 | Donnerstag, 16. August 2007
Lenin Ein Mann kommt (zu D – Marks – Zeiten) von seiner Moskaureise zurück und erzählt: „Stand ich doch
in einer riesigen Schlange mit Leuten, die alle auch ins Leninmausoleum wollten. Der ganze Rote Platz
voller Menschen und jeder wollte Lenin gucken gehen. Irgendwann wurde es mir dann doch zu lang. Da bin
ich vor zur Wache, die vor dem Mausoleum stand und habe jedem fünf Mark gegeben.“ Fragt sein Freund:
„Und, haben sie Dich dann vorgelassen?“ „Nee, die haben den Typ rausgeholt.“
12 Menschen auf einen Quadratmeter … … die sich auf Dauer über Wasser halten … gibt’s massenweise
in Urlaubsgebieten und Schwimmbädern bei schönem Wetter …
In einem strengen Kloster ist Fastenzeit. Einer der Mönche gerät in Versuchung. Er besorgt sich heimlich
ein Ei, geht in die Klosterkirche und erhitzt es sich mit einem Löffel auf einer brennenden Kerze. In
dem Moment wird er von den Mitbrüdern ertappt. Da springt schnell der Teufel aus seinem Versteck hervor,
hält abwehrend die Hände vor sich und ruft: „Also den Trick mit dem Löffel und der Kerze habe ich wirklich
noch nicht gekannt.“
Hallo Herr Kurt K.: Lachen finde ich großartig. Wir sind einer Meinung. Aus eigener Erfahrung kann ich
Ihnen bestätigen, dass in der Praxis ausschließlich(!) praktische Dinge eine Rolle spielen, wie etwa:
„Lösungen der Problematik“ … „DAGEGEN! hilft (tatsächlich) nicht weiter“. Entsprechende Einrichtungen,
Lebensrechtsorganisationen etc. heißen nicht „Gegen … „, sondern „ … FÜR DAS LEBEN“.
Interessanter Artikel Bereits vor Jahrzehnten teilte ich einer Persönlichkeit der Kirche diese und weiterführende
Gedanken mit. Sie wurden damals bestätigt. Wird es dieses Buch auch in deutscher Sprache geben?
Aus Ps. 8, vom Morgen, Sa., 28. Juli, Jerusalemer Bibel: 3 Aus dem Munde der Kinder und Kleinen. / Du
hast ein Bollwerk gebaut deinen Feinden zum Trotz, / um Widersacher und Rebellen zum Schweigen zu bringen.
53. Mit diesem Flehgebet im Herzen und auf den Lippen erteilen Wir als Unterpfand göttlicher Hilfe, als
Beistand in Euren schweren und verantwortungsvollen Entschließungen, als Stärkung im Kampf, als Trost
im Leid Euch, den bischöflichen Hirten Eures treuen Volkes, den Priestern und Ordensleuten, den Laienaposteln
der Katholischen Aktion und allen, allen Euren Diözesanen, nicht zuletzt den Kranken und Gefangenen,
in väterlicher Liebe den Apostolischen Segen. Gegeben im Vatikan, am Passionssonntag, den 14. März 1937.
Pius PP. XI.
sein Knie wieder beugt vor dem König der Zeit und Ewigkeit Jesus Christus, und daß es sich anschickt,
im Kampf gegen die Verneiner und Vernichter des christlichen Abendlandes, in Harmonie mit allen Gutgesinnten
anderer Völker, den Beruf zu erfüllen, den die Pläne des Ewigen ihm zuweisen. 52. Er, der Herz und
Nieren durchforscht[39], ist Unser Zeuge, daß Wir keinen innigeren Wunsch haben als die Wiederherstellung
eines wahren Friedens zwischen Kirche und Staat in Deutschland. Wenn aber – ohne unsere Schuld – der Friede
nicht sein soll, dann wird die Kirche Gottes ihre Rechte und Freiheiten verteidigen im Namen des Allmächtigen,
dessen Arm auch heute nicht verkürzt ist. Im Vertrauen auf Ihn „hören wir nicht auf zu beten und zu
rufen“[40] für euch, die Kinder der Kirche, daß die Tage der Trübsal abgekürzt und ihr treu erfunden
werdet am Tage der Prüfung; und auch für die Verfolger und Bedränger: der Vater alles Lichtes und aller
Erbarmung möge ihnen eine Damaskusstunde der Erkenntnis schenken, für sich und alle die vielen, die
mit ihnen geirrt haben und irren.
51. So wie andere Zeiten der Kirche wird auch diese der Vorbote neuen Aufstiegs und innerer Läuterung
sein, wenn der Bekennerwille und die Leidensbereitschaft der Getreuen Christi groß genug sind, um der
physischen Gewalt der Kirchenbedränger die Unbedingtheit eines innigen Glaubens, die Unverwüstlichkeit
einer ewigkeitssicheren Hoffnung, die bezwingende Allgewalt einer tatstarken Liebe entgegenzustellen.
Die heilige Fasten- und Osterzeit, die Verinnerlichung durch Buße predigt und des Christen Blick mehr
noch als sonst auf das Kreuz, zugleich aber auch auf die Herrlichkeit des Auferstandenen richtet, sei
für alle und jeden von euch freudig begrüßter und eifrig genutzter Anlaß, Sinn und Seele mit dem Helden-,
dem Dulder-, dem Siegergeist zu erfüllen, der vom Kreuze Christi ausstrahlt. Dann, das sind Wir gewiß,
werden die Feinde der Kirche, die ihre Stunde gekommen wähnen, bald erkennen, daß sie zu früh gejubelt
und zu voreilig nach der Grabschaufel gegriffen haben. Dann wird der Tag kommen, wo an Stelle verfrühter
Siegeslieder der Christusfeinde aus dem Herzen und von den Lippen der Christustreuen das Te Deum der Befreiung
zum Himmel steigen darf; ein Te Deum des Dankes an den Allerhöchsten; ein Te Deum der Freude darüber,
daß das deutsche Volk auch in seinen heute irrenden Gliedern den Weg religiöser Heimkehr beschritten
hat, daß es in leidgeläutertem Glauben sein Knie wieder beugt vor dem König der Zeit und Ewigkeit Jesus
Christus, und daß es sich anschickt, im Kampf gegen die Verneiner und Vernichter des ch…
Hallo Breze, nur das hier … 50. Jedes Wort dieses Sendschreibens haben Wir abgewogen auf der Waage der
Wahrheit und zugleich der Liebe. Weder wollten Wir durch unzeitgemäßes Schweigen mitschuldig werden
an der mangelnden Aufklärung, noch durch unnötige Strenge an der Herzensverhärtung irgend eines von
denen, die Unserer Hirtenverantwortung unterstehen und denen Unsere Hirtenliebe deshalb nicht weniger
gilt, weil sie zurzeit Wege des Irrtums und des Fremdseins wandeln. Mögen manche von ihnen, sich den
Gepflogenheiten ihrer neuen Umgebung anpassend, für das verlassene Vaterhaus und den Vater selbst nur
Worte der Untreue, des Undanks oder gar der Unbill haben, mögen sie vergessen, was sie hinter sich geworfen
haben – der Tag wird kommen, wo das Grauen der Gottesferne und der seelischen Verwahrlosung über diesen
heute verlorenen Söhnen zusammenschlagen, wo das Heimweh sie zurücktreiben wird zu dem „Gott, der ihre
Jugend erfreute“[38], und zu der Kirche, deren Mutterhand sie den Weg zum himmlischen Vater gelehrt hat.
Diese Stunde zu beschleunigen, ist der Gegenstand Unserer unaufhörlichen Gebete.
Möge jeder von euch antworten können: „Keinen von denen, die Du mir gegeben hast, habe ich verloren“[37].
49. Ehrwürdige Brüder! Wir sind gewiß, daß die Worte, die Wir in entscheidungsvoller Stunde an Euch
und durch Euch an die Katholiken des Deutschen Reiches richten, in den Herzen und in den Taten Unserer
treuen Kinder das Echo finden werden, daß der liebenden Sorge des gemeinsamen Vaters entspricht. Wenn
Wir etwas mit besonderer Inbrunst vom Herrn erflehen, dann ist es dies: daß Unsere Worte auch das Ohr
und das Herz solcher erreichen und zum Nachdenken stimmen, die bereits begonnen haben, sich von den Lockungen
und Drohungen derer einfangen zu lassen, die gegen Christus und Sein heiliges Evangelium stehen.
Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr
ist wachsames Mißtrauen am Platze und mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
Die formelle Aufrechthaltung eines, zudem von Unberufenen kontrollierten und gefesselten Religionsunterrichts
im Rahmen einer Schule, die in andern Gesinnungsfächern planmäßig und gehässig derselben Religion
entgegenarbeitet, kann niemals einen Rechtfertigungsgrund abgeben, um einer solchen, religiös zersetzenden
Schulart die freiwillige Billigung eines gläubigen Christen einzutragen. Wir wissen, geliebte katholische
Christen, daß von einer solchen Freiwilligkeit bei euch nicht die Rede sein kann. Wir wissen, daß eine
freie und geheime Abstimmung unter euch gleichbedeutend wäre mit einem überwältigenden Plebiszit für
die Bekenntnisschule. Und deshalb werden Wir auch in Zukunft nicht müde werden, den verantwortlichen
Stellen die Rechtswidrigkeit der bisherigen Zwangsmaßnahmen, die Pflichtmäßigkeit der Zulassung einer
freien Willensbildung freimütig vorzuhalten. Inzwischen vergeßt es nicht: Von dem gottgewollten Band
der Verantwortung, das euch mit euren Kindern verknüpft, kann keine irdische Gewalt euch lösen. Niemand
von denen, die euch heute in euren Erzieherrechten bedrängen und euch von euren Erzieherpflichten abzulösen
vorgeben, wird an eurer Statt dem Ewigen Richter antworten können, wenn Er an euch die Frage richtet:
Wo sind die, die ich dir gegeben? – Möge jeder von euch antworten können: „Keinen von d
dann wird es für jeden bekennenden Christen Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar
zu scheiden, sein Gewissen von jeder schuldhaften Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten.
Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr
ist wachsames Mißtrauen am Platze und mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
an ihre Statt das Irrlicht eines Ersatzglaubens gesetzt werden soll, der mit dem Glauben des Kreuzes nichts
mehr zu tun hat, dann ist die geistige Tempelschändung nahe, dann wird es für jeden bekennenden Christen
Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar zu scheiden, sein Gewissen von jeder schuldhaften
Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten. Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre
dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr ist wachsames Mißtrauen am Platze und
mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
48. Ein besonders inniger Gruß ergeht an die katholischen Eltern. Ihre gottgegebenen Erzieherrechte und
Erzieherpflichten stehen gerade im gegenwärtigen Augenblick im Mittelpunkt eines Kampfes, wie er schicksalsvoller
kaum gedacht werden kann. Die Kirche Christi kann nicht erst anfangen zu trauern und zu klagen, wenn die
Altäre verwüstet werden, wenn sakrilegische Hände die Gotteshäuser in Rauch und Flammen aufgehen lassen.
Wenn man versucht, den Tabernakel der durch die Taufe geweihten Kinderseele durch eine christusfeindliche
Erziehung zu entweihen, wenn aus diesem lebendigen Tempel Gottes die ewige Lampe des Christusglaubens
herausgerissen und an ihre Statt das Irrlicht eines Ersatzglaubens gesetzt werden soll, der mit dem Glauben
des Kreuzes nichts mehr zu tun hat, dann ist die geistige Tempelschändung nahe, dann wird es für jeden
bekennenden Christen Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar zu scheiden, sein Gewissen
von jeder schuldhaften Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten. Und je mehr die
Gegner sich bemühen, ihre dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr ist wachsames
Mißtrauen am Platze und mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
47. Allen voran den Mitgliedern der kirchlichen Verbände, die tapfer und um den Preis vielfach schmerzlicher
Opfer Christus die Treue hielten und sich nicht bereit fanden die Rechte preiszugeben, die ein feierliches
Abkommen der Kirche ihnen nach Treu und Glauben gewährleistet hatte.
An die Getreuen aus dem Laienstande 46. Vor Unserem Auge steht die unübersehbare große Schar treuer
Söhne und Töchter, denen das Leid der Kirche in Deutschland und ihr eigenes Leid nichts geraubt hat
von ihrer Hingabe an die Sache Gottes, nichts von ihrer zärtlichen Liebe gegen den Vater der Christenheit,
nichts von ihrem Gehorsam gegen Bischöfe und Priester, nichts von ihrer freudigen Bereitschaft, auch
in Zukunft, komme, was da wolle, dem treu zu bleiben, was sie geglaubt und von ihren Voreltern als heiliges
Erbe erworben haben. Ihnen allen senden wir aus gerührtem Herzen Unsern Vatergruß.
45. Den katholischen Ordensleuten beiderlei Geschlechts gilt ebenfalls Unser väterlicher Dank, verbunden
mit inniger Anteilnahme an dem Geschick, das infolge ordensfeindlicher Maßnahmen viele von ihnen aus
segensreicher und liebgewordener Berufsarbeit herausgerissen hat. Wenn einzelne gefehlt und sich ihres
Berufes unwürdig erwiesen haben, so mindern ihre auch von der Kirche geahndeten Vergehen nicht die Verdienste
der gewaltigen Überzahl, die in Uneigennützigkeit und freiwilliger Armut bemüht waren, ihrem Gott und
ihrem Volk mit Hingabe zu dienen. Der Eifer, die Treue, das Tugendstreben, die tätige Nächstenliebe
und Hilfsbereitschaft der in Seelsorge, Krankendienst und Schule wirkenden Orden sind und bleiben ein
ruhmwürdiger Beitrag zur privaten und öffentlichen Wohlfahrt, denen zweifellos eine spätere, ruhigere
Zeit mehr Gerechtigkeit wird widerfahren lassen als die aufgewühlte Gegenwart. Wir haben das Vertrauen
zu den Leitern der Ordensgenossenschaften, daß sie die Schwierigkeiten und Prüfungen zum Anlaß nehmen,
um durch verdoppelten Eifer, vertieftes Gebetsleben, heiligen Berufsernst und echt klösterliche Zucht
von dem Allmächtigen neuen Segen und neue Fruchtbarkeit auf ihre schwere Arbeit herabzurufen.
@ Lauschi: Guten Appetit! Die apostolische Liebe wird Euch viele unverdiente Bitterkeiten, wenn nicht
vergessen, so doch verzeihen lassen, die auf euren Priester- und Seelsorgspfaden heute zahlreicher sind
als je zuvor. Diese verstehende und erbarmende Liebe zu den Irrenden, ja selbst zu den Schmähenden bedeutet
allerdings nicht und kann nicht bedeuten irgendwelchen Verzicht auf die Verkündigung, die Geltendmachung,
die mutige Verteidigung der Wahrheit und ihre freimütige Anwendung auf die euch umgebende Wirklichkeit.
Die erste, die selbstverständlichste Liebesgabe des Priesters an seine Umwelt ist der Dienst an der Wahrheit,
und zwar der ganzen Wahrheit, die Entlarvung und Widerlegung des Irrtums, gleich in welcher Form, in welcher
Verkleidung, in welcher Schminke er einherschreiten mag. Der Verzicht hierauf wäre nicht nur ein Verrat
an Gott und eurem heiligen Beruf; er wäre auch eine Sünde an der Wohlfahrt Eures Volkes und Vaterlandes.
All denen, die ihren Bischöfen die bei der Weihe versprochene Treue gehalten, all denen, die wegen Ausübung
ihrer Hirtenpflicht Leid und Verfolgung tragen mußten und müssen, folgt – für manche bis in die Kerkerzelle
und das Konzentrationslager hinein – der Dank und die Anerkennung des Vaters der Christenheit.
An die Priester und Ordensleute 44. Ein besonderes Wort der Anerkennung, der Aufmunterung, der Mahnung
richten Wir an die Priester Deutschlands, denen in Unterordnung unter ihre Bischöfe in schwerer Zeit
und unter harten Umständen die Aufgabe obliegt, der Herde Christi die rechten Wege zu weisen in Lehre
und Beispiel, in täglicher Hingabe, in apostolischer Geduld. Werdet nicht müde, geliebte Söhne und
Mitteilhaber an den heiligen Geheimnissen, dem ewigen Hohenpriester Jesus Christus zu folgen in Seiner
Samariterliebe und Samaritersorge. Bewährt euch Tag für Tag in makellosem Wandel vor Gott, in unablässiger
Selbstzucht und Selbstvervollkommnung, in erbarmender Liebe zu allen euch Anvertrauten, insbesondere zu
den Gefährdeten, den Schwachen und Schwankenden. Seid die Führer der Treuen, die Stütze der Strauchelnden,
die Lehrer der Zweifelnden, die Tröster der Trauernden, die uneigennützigen Helfer und Berater aller.
Die Prüfungen und Leiden, durch die euer Volk in der Nachkriegszeit hindurchgeschritten ist, sind nicht
spurlos an seiner Seele vorübergegangen. Sie haben Spannungen und Bitterkeiten hinterlassen, die erst
langsam ausheilen können, deren echte Überwindung nur möglich sein wird im Geiste uneigennütziger
und tätiger Liebe. Diese Liebe, die das unentbehrliche Rüstzeug des Apostels ist, zumal in der aufgewühlten
und haßverzehrten Welt der Gegenwart, wünschen und erflehen Wir euch vom Herrn in überreichem Maße.
Die apostolische Liebe wird Euch viele unverdiente Bitterkeiten, wenn nicht vergessen, so d…
Man redet euch viel vor von menschlichen Schwächen in der Geschichte der Kirche. Warum verschweigt man
euch die Großtaten, die ihren Weg durch die Jahrhunderte begleiten, die Heiligen, die sie hervorbrachte,
den Segen, der aus der lebendigen Verbindung zwischen dieser Kirche und eurem Volke für die abendländische
Kulturwelt floß? Man redet zu euch viel von sportlichen Übungen. Mit Maß und Ziel betrieben, bedeutet
die körperliche Ertüchtigung eine Wohltat für die Jugend. Ihrem Betätigungsraum wird jetzt aber vielfach
ein Umfang gegeben, der weder der harmonischen Gesamtausbildung von Körper und Geist, noch der gebührenden
Pflege des Familienlebens, noch dem Gebot der Sonntagsheiligung Rechnung trägt. Mit einer an Nichtachtung
grenzenden Gleichgültigkeit werden dem Tag des Herrn so seine Weihe und Sammlung genommen, wie sie bester
deutscher Überlieferung entsprechen. Wir erwarten vertrauensvoll von der gläubigen katholischen Jugend,
daß sie in der schwierigen Umwelt der staatlichen Pflichtorganisationen ihr Recht auf christliche Sonntagsheiligung
nachdrücklich geltend macht, daß sie über der Ertüchtigung des Leibes ihre unsterbliche Seele nicht
vergißt, daß sie sich nicht vom Bösen überwinden läßt, vielmehr durch das Gute das Böse zu überwinden
trachtet[35]; daß ihr höchster und heiligster Ehrgeiz der bleibt, in der Rennbahn des ewigen Lebens
den Siegeskranz zu erringen.[36]
43. Niemand denkt daran, der Jugend Deutschlands Steine in den Weg zu legen, der sie zur Verwirklichung
wahrer Volksgemeinschaft führen soll, zur Pflege edler Freiheitsliebe, zu unverbrüchlicher Treue gegen
das Vaterland. Wogegen Wir uns wenden und Uns wenden müssen, ist der gewollte und planmäßig geschürte
Gegensatz, den man zwischen diesen Erziehungszielen und den religiösen aufreißt. Und darum rufen Wir
dieser Jugend zu: Singt Eure Freiheitslieder, aber vergeßt über ihnen nicht die Freiheit der Kinder
Gottes! Laßt den Adel dieser unersetzbaren Freiheit nicht hinschwinden in den Sklavenketten der Sünde
und Sinnenlust! Wer das Lied der Treue zum irdischen Vaterland singt, darf nicht in Untreue an seinem
Gott, an seiner Kirche, an seinem ewigen Vaterland zum Überläufer und Verräter werden. Man redet zu
euch viel von heldischer Größe, in bewußtem und unwahrem Gegensatz zur Demut und Geduld des Evangeliums.
Warum verschweigt man euch, daß es auch ein Heldentum gibt im sittlichen Kampf? Daß die Bewahrung der
Reinheit des Tauftages eine heldische Tat darstellt, die im religiösen und im natürlichen Bereich der
verdienten Wertung sicher sein sollte? Man redet euch viel vor von menschlichen Schwächen in der Geschichte
der Kirche. Warum verschweigt man euch die Großtaten, die ihren Weg durch die Jahrhunderte begleiten,
die Heiligen, die sie hervorbrachte, den Segen, der aus der lebendigen Verbindung zwischen dieser Kirche
und eurem Volke für die abendländische Kulturwelt floß? Man redet zu euch viel von spor
42. Heute, wo neue Gefahren drohen und neue Spannungen, sagen Wir dieser Jugend: „Wenn jemand euch ein
anderes Evangelium verkünden wollte als jenes, das ihr empfangen habt“ auf den Knien einer frommen Mutter,
von den Lippen eines gläubigen Vaters, aus dem Unterricht eines seinem Gotte und seiner Kirche treuen
Erziehers – „der sei ausgeschlossen.“[34] Wenn der Staat eine Staatsjugend gründet, die Pflichtorganisation
für alle sein soll, dann ist es, unbeschadet der Rechte der kirchlichen Vereinigungen, selbstverständlicher
und unveräußerlicher Rechtsanspruch der Jungmannen selbst und ihrer für sie vor Gott verantwortlichen
Eltern, zu fordern, daß diese Pflichtorganisation von all den Betätigungen christentums- und kirchenfeindlichen
Geistes gesäubert werde, die bis in die jüngste Vergangenheit, ja bis in die Gegenwart herein die gläubigen
Eltern in unlösbare Gewissenskonflikte zwingen, da sie dem Staat nicht geben können, was im Namen des
Staates verlangt wird, ohne Gott zu rauben, was Gottes ist.
41. Wir wissen, daß viele, viele von euch um der Treue zu Glauben und Kirche, um der Zugehörigkeit zu
kirchlichen, im Konkordat geschützten Vereinigungen willen düstere Zeiten der Verkennung, der Beargwöhnung,
der Schmähung, der Verneinung eurer vaterländischen Treue, vielfacher Schädigung im beruflichen und
gesellschaftlichen Leben ertragen mußten und müssen. Es ist uns nicht unbekannt, wie mancher ungenannte
Soldat Christi in euren Reihen steht, der trauernden Herzens, aber erhobenen Hauptes sein Schicksal trägt
und Trost findet allein in dem Gedanken, für den Namen Jesu Schmach zu leiden.[33]
@ : Hallo Benedikt! Gesegneter 1. Advents- Mittwoch! 40. Von tausend Zungen wird heute vor euren Ohren
ein Evangelium verkündet, das nicht vom Vater im Himmel geoffenbart ist. Tausend Federn schreiben im
Dienst eines Scheinchristentums, das nicht das Christentum Christi ist. Druckerpresse und Radio überschütten
euch Tag für Tag mit Erzeugnissen glaubens- und kirchenfeindlichen Inhalts und greifen rücksichtslos
und ehrfurchtslos an, was euch hehr und heilig sein muß.
@ Breze, Lauschi, Pünktchen, Malachias und alle anderen: Gesegneten 1. Advents- Mittwoch! An die Jugend
39. Als Stellvertreter dessen, der im Evangelium zu einem Jungmann gesprochen hat: „Willst du zum Leben
eingehen, so halte die Gebote“[32], richten Wir ein besonders väterliches Wort an die Jugend.
38. Die Kirche, die berufene Hüterin und Auslegerin des göttlichen Naturrechts, kann daher gar nicht
anders, als die im Zustand notorischer Unfreiheit erfolgten Schuleinschreibungen der jüngsten Vergangenheit
als ein Zwangsprodukt zu erklären, dem jeglicher Rechtscharakter abgeht.
37. Gewissenhafte, ihrer erzieherischen Pflicht bewußte Eltern haben ein erstes und ursprüngliches Recht,
die Erziehung der ihnen von Gott geschenkten Kinder im Geiste des wahren Glaubens und in Übereinstimmung
mit seinen Grundsätzen und Vorschriften zu bestimmen. Gesetze oder andere Maßnahmen, die diesen naturrechtlich
gegebenen Elternwillen in Schulfragen ausschalten oder durch Drohung und Zwang unwirksam machen, stehen
im Widerspruch zum Naturrecht und sind im tiefsten und letzten Kern unsittlich.
36. Der gläubige Mensch hat ein unverlierbares Recht, seinen Glauben zu bekennen und in den ihm gemäßen
Formen zu betätigen. Gesetze, die das Bekenntnis und die Betätigung dieses Glaubens unterdrücken oder
erschweren, stehen im Widerspruch mit einem Naturgesetz.
[31] Von dieser Sittenregel losgelöst, würde jener Grundsatz im zwischenstaatlichen Leben den ewigen
Kriegszustand zwischen den verschiedenen Nationen bedeuten. Im innerstaatlichen Leben verkennt er, Nützlichkeits-
und Rechtserwägungen miteinander verquickend, die grundlegende Tatsache, daß der Mensch als Persönlichkeit
gottgegebene Rechte besitzt, die jedem auf ihre Leugnung, Aufhebung oder Brachlegung abzielenden Eingriff
vonseiten der Gemeinschaft entzogen bleiben müssen. Die Mißachtung dieser Wahrheit übersieht, daß
das wahre Gemeinwohl letztlich bestimmt und erkannt wird aus der Natur des Menschen mit ihrem harmonischen
Ausgleich zwischen persönlichem Recht und sozialer Bindung, sowie aus dem durch die gleiche Menschennatur
bestimmten Zweck der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist vom Schöpfer gewollt als Mittel zur vollen Entfaltung
der individuellen und sozialen Anlagen, die der Einzelmensch, gebend und nehmend, zu seinem und aller
anderen Wohl auszuwerten hat. Auch jene umfassenderen und höheren Werte, die nicht vom Einzelnen, sondern
nur von der Gemeinschaft verwirklicht werden können, sind vom Schöpfer letzten Endes des Menschen halber
gewollt, zu seiner natürlichen und übernatürlichen Entfaltung und Vollendung. Ein Abweichen von dieser
Ordnung rüttelt an den Tragpfeilern, auf denen die Gemeinschaft ruht, und gefährdet damit Ruhe, Sicherheit,
ja Bestand der Gemeinschaft selbst.
Anerkennung des Naturrechts 35. Im verhängnisvollen Zug der Zeit liegt es, wie die Sittenlehre, so auch
die Grundlagen des Rechtslebens und der Rechtspflege vom wahren Gottesglauben und von den geoffenbarten
Gottesgeboten mehr und mehr abzulösen. Wir denken hier besonders an das sogenannte Naturrecht, das vom
Finger des Schöpfers selbst in die Tafeln des Menschenherzens geschrieben wurde[30] und von der gesunden,
durch Sünde und Leidenschaft nicht verblendeten Vernunft von diesen Tafeln abgelesen werden kann. An
den Geboten dieses Naturrechts kann jedes positive Recht, von welchem Gesetzgeber es auch kommen mag,
auf seinen sittlichen Gehalt, damit auf seine sittliche Befehlsmacht und Gewissensverpflichtung nachgeprüft
werden. Menschliche Gesetze, die mit dem Naturrecht in unlösbarem Widerspruch stehen, kranken an einem
Geburtsfehler, den kein Zwangsmittel, keine äußere Machtentfaltung sanieren kann. Mit diesem Maßstab
muß auch der Grundsatz: „Recht ist, was dem Volke nützt“, gemessen werden, wenn man unterstellt, daß
sittlich Unerlaubtes nie dem wahren Wohle des Volkes zu dienen vermag. Indes hat schon das alte Heidentum
erkannt, daß der Satz, um völlig richtig zu sein, eigentlich umgekehrt werden und lauten muß: „Nie
ist etwas nützlich, wenn es nicht gleichzeitig sittlich gut ist. Und nicht weil nützlich, ist es sittlich
gut, sondern weil sittlich gut, ist es auch nützlich.“[31] Von dieser Sittenregel losgelöst, würde
jener Grundsatz im zwischenstaatlichen Leben den ewigen Kriegszustand zwischen den v…
@ Lauschi & sozialkatholisch:Das wars für heute! Gute Nacht! Die gewissenhafte Beobachtung der zehn Gebote
Gottes und der Kirchengebote, welch letztere nichts anderes sind als Ausführungsbestimmungen zu den Normen
des Evangeliums, ist für jeden Einzelmenschen eine unvergleichliche Schule planvoller Selbstzucht, sittlicher
Ertüchtigung und Charakterformung. Eine Schule, die viel verlangt, aber nicht zuviel. Der gütige Gott,
der als Gesetzgeber spricht: „Du sollst“, gibt in Seiner Gnade auch das Können und Vollbringen. Sittlichkeitsbildende
Kräfte von so starker Tiefenwirkung ungenützt lassen oder ihnen den Weg in die Bezirke der Volkserziehung
gar bewußt zu versperren, ist unverantwortliche Mitwirkung an der religiösen Unterernährung der Volksgemeinschaft.
Die Auslieferung der Sittenlehre an subjektive, mit den Zeitströmungen wechselnde Menschenmeinung, statt
ihrer Verankerung im heiligen Willen des ewigen Gottes, in Seinen Geboten, öffnet zersetzenden Kräften
Tür und Tor. Die hiermit eingeleitete Preisgabe der ewigen Richtlinien einer objektiven Sittenlehre zur
Schulung der Gewissen, zur Veredlung aller Lebensbereiche und Lebensordnungen ist eine Sünde an der Zukunft
des Volkes, deren bittere Früchte die kommenden Geschlechter werden kosten müssen.
@ sozialkatholisch und alle: Gute Nacht! Sittenlehre und sittliche Ordnung 34. Auf dem wahren und rein
bewahrten Gottesglauben ruht die Sittlichkeit der Menschheit. Alle Versuche, die Sittenlehre und sittliche
Ordnung vom Felsenboden des Glaubens abzuheben und auf dem wehenden Flugsand menschlicher Normen aufzubauen,
führen früher oder später Einzelne und Gemeinschaften in moralischen Niedergang. Der Tor, der in seinem
Herzen spricht, es gibt keinen Gott, wird Wege der sittlichen Verdorbenheit wandeln.[29] Die Zahl solcher
Toren, die heute sich unterfangen, Sittlichkeit und Religion zu trennen, ist Legion geworden. Sie sehen
nicht oder wollen nicht sehen, daß mit der Verbannung des bekenntnismäßigen, d. h. klar und bestimmt
gefaßten Christentums aus Unterricht und Erziehung, aus der Mitgestaltung des gesellschaftlichen und
öffentlichen Lebens Wege der geistigen Verarmung und des Niedergangs beschritten werden. Keine Zwangsgewalt
des Staates, keine rein irdischen, wenn auch in sich edlen und hohen Ideale, werden auf die Dauer imstande
sein, die aus dem Gottes- und dem Christusglauben kommenden letzten und entscheidenden Antriebe zu ersetzen.
Nimmt man dem zu höchsten Opfern, zur Hingabe des kleinen Ich an das Gemeinwohl Aufgerufenen den sittlichen
Rückhalt aus dem Ewigen und Göttlichen, aus dem aufrichtenden und tröstenden Glauben an den Vergelter
alles Guten und Ahnder alles Bösen – dann wird für Ungezählte das Endergebnis nicht sein die Bejahung
der Pflicht, sondern die Flucht vor ihr. Die gewissenhafte Beobachtu…
@ (F)lauschi: Gute Nacht! 33. Gnade im uneigentlichen Sinne mag alles genannt werden, was dem Geschöpf
vom Schöpfer zukommt. Gnade im eigentlichen und christlichen Sinne des Wortes umfaßt jedoch die übernatürlichen
Erweise göttlicher Liebe, die Huld und das Wirken Gottes, durch das Er den Menschen zu jener innersten
Lebensgemeinschaft mit Sich erhebt, die das Neue Testament Gotteskindschaft nennt. „Seht, wie große Liebe
uns der Vater erwiesen hat. Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es auch.“[28] Die Ablehnung dieser
übernatürlichen Gnadenerhebung aus angeblich deutscher Wesensart heraus ist Irrtum, eine offene Kampfansage
an eine Kernwahrheit des Christentums. Die Gleichsetzung der übernatürlichen Gnade mit den Gaben der
Natur ist Eingriff in den durch die Religion geschaffenen und geweihten Wortschatz. Die Hirten und Hüter
des Volkes Gottes werden gut daran tun, diesem Raub am Heiligtum und dieser Arbeit an der Verwirrung der
Geister mit Wachsamkeit entgegenzuwirken.
32. Demut im Geiste des Evangeliums und Gebet um Gottes Gnadenhilfe sind mit Selbstachtung, Selbstvertrauen
und heldischem Sinn wohl vereinbar. Die Kirche Christi, die zu allen Zeiten bis in die jüngste Gegenwart
herein mehr Bekenner und freiwillige Blutzeugen zählt als irgendwelche andere Gesinnungsgemeinschaft,
hat nicht nötig, von solcher Seite Belehrungen über Heldengesinnung und Heldenleistung entgegenzunehmen.
In seinem seichten Gerede über christliche Demut als Selbstentwürdigung und unheldische Haltung spottet
der widerliche Hochmut dieser Neuerer seiner selbst.
31. Das Kreuz Christi, mag auch schon sein bloßer Name vielen eine Torheit und ein Ärgernis geworden
sein[27], es bleibt für den Christen das geheiligte Zeichen der Erlösung, die Standarte sittlicher Größe
und Kraft. In seinem Schatten leben wir. In seinem Kusse sterben wir. Auf unserem Grabe soll es stehen
als Künder unseres Glaubens, als Zeuge unserer dem ewigen Licht zugewandten Hoffnung.
30. Erbsünde ist die erbliche, wenn auch nicht persönliche Schuld der Nachkommen Adams, die in ihm gesündigt
haben[26], Verlust der Gnade und damit des ewigen Lebens, mit dem Hang zum Bösen, den jeder durch Gnade,
Buße, Kampf, sittliches Streben zurückdrängen und überwinden muß. Das Leiden und Sterben des Gottessohnes
hat die Welt vom Erbfluch der Sünde und des Todes erlöst. Der Glaube an diese Wahrheiten, denen heute
in Eurem Vaterlande der billige Spott der Christusgegner gilt, gehört zum unveräußerlichen Bestand
der christlichen Religion.
29. Unsterblichkeit im christlichen Sinn ist das Fortleben des Menschen nach dem irdischen Tode als persönliches
Einzelwesen – zum ewigen Lohn oder zur ewigen Strafe. Wer mit dem Worte Unsterblichkeit nichts anderes
bezeichnen will als das kollektive Mitfortleben im Weiterbestand seines Volkes für eine unbestimmt lange
Zukunft im Diesseits, der verkehrt und verfälscht eine der Grundwahrheiten des christlichen Glaubens,
rührt an die Fundamente jeder religiösen, eine sittliche Weltordnung fordernden Weltanschauung. Wenn
er nicht Christ sein will, sollte er wenigstens darauf verzichten, den Wortschatz seines Unglaubens aus
christlichem Begriffsgut zu bereichern.
28. Glauben ist das sichere Fürwahrhalten dessen, was Gott geoffenbart hat und durch die Kirche zu glauben
vorstellt: „die feste Überzeugung vom Unsichtbaren“[25]. Das freudige und stolze Vertrauen auf die Zukunft
seines Volkes, das jedem teuer ist, bedeutet etwas ganz anderes als der Glaube im religiösen Sinne. Das
eine gegen das andere auszuspielen, das eine durch das andere ersetzen wollen und daraufhin verlangen,
von dem überzeugten Christen als „gläubig“ anerkannt zu werden, ist ein leeres Spiel mit Worten oder
bewußte Grenzverwischung oder Schlimmeres.
27. Offenbarung im christlichen Sinn ist das Wort Gottes an die Menschen. Dieses gleiche Wort zu gebrauchen
für die „Einflüsterungen“ von Blut und Rasse, für die Ausstrahlungen der Geschichte eines Volkes ist
in jedem Fall verwirrend. Solch falsche Münze verdient nicht, in den Sprachschatz eines gläubigen Christen
überzugehen.
26. Ein besonders wachsames Auge, Ehrwürdige Brüder, werdet Ihr haben müssen, wenn religiöse Grundbegriffe
ihres Wesensinhaltes beraubt und in einem profanen Sinne umgedeutet werden.
Der geschichtliche Weg anderer Nationalkirchen, ihre geistige Erstarrung, ihre Umklammerung oder Knechtung
durch irdische Gewalten zeigen die hoffnungslose Unfruchtbarkeit, der jeder vom lebendigen Weinstock der
Kirche sich abtrennende Rebzweig mit unentrinnbarer Sicherheit anheimfällt. Wer solchen Fehlentwicklungen
daher gleich von den ersten Anfängen an sein wachsames und unerbittliches Nein entgegensetzt, dient nicht
nur der Reinheit seines Christenglaubens, sondern auch der Gesundheit und Lebenskraft seines Volkes.
Reiner Glaube an den Primat 25. Der Kirchenglaube wird nicht rein und unverfälscht erhalten, wenn er
nicht gestützt wird vom Glauben an den Primat des Bischofs von Rom. In dem gleichen Augenblick, wo Petrus,
allen Aposteln und Jüngern voran, den Glauben an Christus, den Sohn des lebendigen Gottes, bekannte,
war die seinen Glauben und sein Bekenntnis belohnende Antwort Christi das Wort von dem Bau seiner Kirche,
der einen Kirche, und zwar auf Petrus dem Felsen[24]. Der Glaube an Christus, an die Kirche, an den Primat
stehen also miteinander in einem geheiligten Zusammenhang. Echte und legale Autorität ist überall ein
Band der Einheit, eine Quelle der Kraft, eine Gewähr gegen Zerfall und Splitterung, eine Bürgschaft
der Zukunft; im höchsten und hehrsten Sinne da, wo, wie einzig bei der Kirche, solcher Autorität die
Gnadenführung des Heiligen Geistes, Sein unüberwindlicher Beistand verheißen ist. Wenn Leute, die nicht
einmal im Glauben an Christus einig sind, euch das Wunsch- und Lockbild einer deutschen Nationalkirche
vorhalten, so wisset: sie ist nichts als eine Verneinung der einen Kirche Christi, ein offenkundiger Abfall
von dem an die ganze Welt gerichteten Missionsbefehl, dem nur eine Weltkirche genügen und nachleben kann.
Der geschichtliche Weg anderer Nationalkirchen, ihre geistige Erstarrung, ihre Umklammerung oder Knechtung
durch irdische Gewalten zeigen die hoffnungslose Unfruchtbarkeit, der jeder vom lebendigen Weinstock der
Kirche sich abtrennende Rebzweig mit unentrinnbarer Sicherheit anheim…
„Weiche von mir, Satan, denn es steht geschrieben: den Herrn deinen Gott sollst du anbeten und Ihm allein
dienen.“[22] Zu der Kirche aber wird er sprechen: Du meine Mutter von den Tagen meiner Kindheit an, mein
Trost im Leben, meine Fürbitterin im Sterben – mir soll die Zunge am Gaumen kleben, wenn ich – irdischen
Lockungen oder Drohungen weichend – an meinem Taufgelübde zum Verräter würde. Solchen aber, die vermeinen,
sie könnten mit äußerlichem Kirchenaustritt das innere Treuverhältnis zur Kirche verbinden, möge
des Heilands Wort ernste Warnung sein: „Wer Mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem
Vater verleugnen, der im Himmel ist.“[23]
24. In Euren Gegenden, Ehrwürdige Brüder, werden in immer stärkerem Chor Stimmen laut, die zum Austritt
aus der Kirche aufrufen. Unter den Wortführern sind vielfach solche, die durch ihre amtliche Stellung
den Eindruck zu erwecken suchen, als ob dieser Kirchenaustritt und die damit verbundene Treulosigkeit
gegen Christus den König eine besonders überzeugende und verdienstvolle Form des Treubekenntnisses zu
dem gegenwärtigen Staate darstelle. Mit verhüllten und sichtbaren Zwangsmaßnahmen, Einschüchterungen,
Inaussichtstellung wirtschaftlicher, beruflicher, bürgerlicher und sonstiger Nachteile wird die Glaubenstreue
der Katholiken und insbesondere gewisser Klassen katholischer Beamten unter einen Druck gesetzt, der ebenso
rechtswidrig wie menschlich unwürdig ist. Unser ganzes väterliches Mitgefühl und tiefstes Mitleid begleitet
diejenigen, die ihre Treue zu Christus und Kirche um so hohen Preis bezahlen müssen. Aber – hier ist
der Punkt erreicht, wo es um Letztes und Höchstes, um Rettung oder Untergang geht, und wo infolgedessen
dem Gläubigen der Weg heldenmütigen Starkmutes der einzige Weg des Heiles ist. Wenn der Versucher oder
Unterdrücker an ihn herantritt mit dem Judasansinnen des Kirchenaustrittes, dann kann er ihm nur – auch
um den Preis schwerer irdischer Opfer – das Heilandswort entgegenhalten: „Weiche von mir, Satan, denn
es steht geschrieben: den Herrn deinen Gott sollst du anbeten und Ihm allein dienen.“[22] Zu der Kirche
aber wird er sprechen: Du meine Mutter von den Tagen meiner Kindheit an, mein Trost im Leben, meine Fürbitterin
im Sterben – mir so
23. Jede wahre und dauernde Reform ging letzten Endes vom Heiligtum aus; von Menschen, die von der Liebe
zu Gott und dem Nächsten entflammt und getrieben waren. Aus ihrer großmütigen Bereitschaft heraus,
auf jeden Ruf Gottes zu hören und ihn zunächst in sich selbst zu verwirklichen, sind sie in Demut und
mit der Selbstsicherheit von Berufenen zu Leuchten und Erneuerern ihrer Zeit herangewachsen. Wo der Reformeifer
nicht aus dem reinen Schoß persönlicher Lauterkeit geboren wurde, sondern Ausdruck und Ausbruch leidenschaftlicher
Anwandlungen war, hat er verwirrt, statt zu klären; niedergerissen, statt aufzubauen; ist er nicht selten
der Ausgangspunkt für Irrwege gewesen, die verhängnisvoller waren als die Schäden, die man zu bessern
beabsichtigte oder vorgab. Gewiß – Gottes Geist weht, wo Er will[20]. Er kann Sich aus Steinen Wegbereiter
Seiner Absichten erwecken[21]. Er wählt die Werkzeuge Seines Willens nach eigenen Plänen und nicht nach
denen der Menschen. Aber Er, der die Kirche gegründet und sie im Pfingststurm ins Dasein gerufen hat,
Er sprengt nicht das Grundgefüge der von Ihm selbst gewollten Heilsstiftung. Wer vom Geiste Gottes getrieben
ist, hat von selbst die gebührende innere und äußere Haltung gegenüber der Kirche, der Edelfrucht
am Baume des Kreuzes, dem Pfingstgeschenk des Gottesgeistes an die führungsbedürftige Welt.
Eine sich in allen ihren Gliedern auf sich selbst besinnende, jede Veräußerlichung und Verweltlichung
abstreifende, mit den Geboten Gottes und der Kirche ernst machende, in Gottesliebe und tätiger Nächstenliebe
sich bewährende Christenheit wird der im tiefsten Grunde kranken, nach Halt und Wegweisung suchenden
Welt Vorbild und Führerin sein können und müssen, wenn nicht unsagbares Unglück, wenn nicht ein alle
Vorstellung hinter sich lassender Niedergang hereinbrechen soll.
Und auch heute wiederholen Wir mit tiefem Ernst: es genügt nicht, zur Kirche Christi zu zähle; man muß
auch lebendiges Glied dieser Kirche sein – im Geiste und in der Wahrheit. Und das sind nur die, die in
der Gnade des Herrn stehen und unausgesetzt in Seiner Gegenwart wandeln – in Unschuld oder in aufrichtiger
und tätiger Buße. Wenn der Völkerapostel, das „Gefäß der Auserwählung“, seinen Leib unter der Zuchtrute
der Abtötung hielt, um nicht, nachdem er anderen gepredigt, selbst verworfen zu werden[19], kann es dann
für die übrigen, in deren Händen die Wahrung und Mehrung des Reiches Gottes gelegt ist, einen anderen
Weg geben als den der innigsten Verbindung von Apostolat und Selbstheiligung? Nur so wird der Menschheit
von heute und in erster Linie den Widersachern der Kirche gezeigt, daß das Salz der Erde, daß der Sauerteig
des Christentums nicht schal geworden, sondern fähig und bereit ist, den in Zweifel und Irrtum, in Gleichgültigkeit
und geistiger Ratlosigkeit, in Glaubensmüdigkeit und Gottesferne befangenen Menschen der Gegenwart die
seelische Erneuerung und Verjüngung zu bringen, deren sie – ob eingestanden oder geleugnet – dringender
bedürfen als je zuvor. Eine sich in allen ihren Gliedern auf sich selbst besinnende, jede Veräußerlichung
und Verweltlichung abstreifende, mit den Geboten Gottes und der Kirche ernst machende, in Gottesliebe
und tätiger Nächstenliebe sich bewährende Christenheit wird der im tiefsten Grunde kranken, nach Halt
und Wegweisung suchenden Welt Vorbild und Führerin sein können und müssen, wenn
Wenn dann vollends erkennbar wird, daß er den harten Maßstab, den er an die gehaßte Kirche anlegt,
in demselben Augenblick vergißt, wo es sich um Gemeinschaften anderer Art handelt, die ihm aus Gefühl
oder Interesse nahestehen, dann offenbart er sich in seinem angeblich verletzten Reinlichkeitsgefühl
als verwandt mit denen, die nach des Heilands schneidendem Wort über den Splitter im Auge des Bruders
den Balken im eigenen Auge übersehen. So wenig rein aber auch die Absicht derer ist, die aus der Beschäftigung
mit dem Menschlichen in der Kirche einen Beruf, vielfach sogar ein niedriges Geschäft machen, und obgleich
die in Gott ruhende Gewalt des kirchlichen Amtsträgers nicht abhängig ist von seiner menschlichen und
sittlichen Höhe, so ist doch keine Zeitepoche, kein Einzelner, keine Gemeinschaft frei von der Pflicht
ehrlicher Gewissenserforschung, unerbittlicher Läuterung, durchgreifender Erneuerung in Gesinnung und
Tat. In Unserer Enzyklika über das Priestertum, in Unseren Sendschreiben über die Katholische Aktion
haben Wir mit beschwörender Eindringlichkeit auf die heilige Pflicht aller Angehörigen der Kirche, und
allen voran der Angehörigen des Priester- und Ordensstandes und des Laienapostolats hingewiesen, Glaube
und Lebensführung in die von Gottes Gesetz geforderte, von der Kirche mit nimmermüdem Nachdruck verlangte
Übereinstimmung zu bringen. Und auch heute wiederholen Wir mit tiefem Ernst: es genügt nicht, zur Kirche
Christi zu zähle; man muß auch lebendiges Glied dieser Kirche sein – im Geiste und in …
22. Die göttliche Sendung der Kirche, die unter Menschen wirkt und durch Menschen wirken muß, mag schmerzlich
verdunkelt werden durch das Menschlich-Allzumenschliche, das zuzeiten immer und immer wieder als Unkraut
unter dem Weizen des Gottesreiches durchwuchert. Wer des Heilands Wort über die Ärgernisse und die Ärgernisgeber
kennt, weiß, wie die Kirche und wie jeder Einzelne über das zu urteilen hat, was Sünde war und Sünde
ist. Wer aber über diesen verurteilenswerten Abweichungen zwischen Glauben und Leben, zwischen Wort und
Tat, zwischen äußerer Haltung und innerer Gesinnung bei Einzelnen – und wären es ihrer auch viele –
die Unsumme von echtem Tugendstreben, von Opfersinn, von Bruderliebe, von heldenhaftem Heiligkeitsdrang
vergißt oder gar wissentlich verschweigt, der enthüllt eine bedauernswerte Blindheit und Ungerechtigkeit.
Wer an diese Einheit und Untrennbarkeit rührt, nimmt der Braut Christi eines der Diademe, mit denen Gott
selbst sie gekrönt hat. Er unterwirft ihren auf ewigen Fundamenten ruhenden Gottesbau der Überprüfung
und Umgestaltung durch Baumeister, denen der Vater im Himmel keine Bauvollmacht erteilt hat.
Reiner Kirchenglaube 21. Der Christusglaube wird sich nicht rein und unverfälscht erhalten, wenn er nicht
gestützt und umhegt wird vom Glauben an die Kirche, „die Säule und Grundfeste der Wahrheit“.[16] Christus
selbst, Gott hochgelobt in Ewigkeit, hat diese Säule des Glaubens aufgerichtet. Sein Gebot, die Kirche
zu hören[17],aus den Worten und Geboten der Kirche Seine eigenen Worte und Gebote herauszuhören[18],
gilt für die Menschen aller Zeiten und Zonen. Die von dem Erlöser gestiftete Kirche ist eine – für
alle Völker und Nationen. Unter ihrem Kuppelbau, der wie Gottes Firmament die ganze Erde überwölbt,
ist Platz und Heimat für alle Völker und Sprachen, ist Raum für die Entfaltung aller von Gott dem Schöpfer
und Erlöser in die Einzelnen und in die Volksgemeinschaften hineingelegten besonderen Eigenschaften,
Vorzüge, Aufgaben und Berufungen. Das Mutterherz der Kirche ist weit und groß genug, um in der gottgemäßen
Entfaltung solcher Eigenarten und Eigengaben mehr den Reichtum der Mannigfaltigkeit zu sehen als die Gefahr
von Absonderungen. Sie freut sich des geistigen Hochstands der Einzelnen und der Völker. Sie sieht in
ihren echten Leistungen mit Mutterfreude und Mutterstolz Erziehungsfrüchte und Fortschritte, die sie
segnet und fördert, wo immer sie es im Gewissen kann. Aber sie weiß auch, daß dieser Freiheit Grenzen
gezogen sind durch die Majestät des Gottesgebotes, das diese Kirche in allem Wesenhaften als untrennbare
Einheit gewollt und gegründet hat. Wer an diese Einheit und Untrennbarke…
20. Der im Evangelium Jesu Christi erreichte Höhepunkt der Offenbarung ist endgültig, ist verpflichtend
für immer. Diese Offenbarung kennt keine Nachträge durch Menschenhand, kennt erst recht keinen Ersatz
und keine Ablösung durch die willkürlichen „Offenbarungen“, die gewisse Wortführer der Gegenwart aus
dem sogenannten Mythus von Blut und Rasse herleiten wollen. Seitdem Christus der Gesalbte das Werk der
Erlösung vollbracht, die Herrschaft der Sünde gebrochen und uns die Gnade verdient hat, Kinder Gottes
zu werden – seitdem ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den sie selig werden
können, als der Name Jesus.[13] Kein Mensch – möge auch alles Wissen, alles Können, alle äußerliche
Macht der Erde in ihm verkörpert sein – kann einen anderen Grund legen als den, der in Christus bereits
gelegt ist.[14] Wer in sakrilegischer Verkennung der zwischen Gott und Geschöpf, zwischen dem Gottmenschen
und den Menschenkindern klaffenden Wesensunterschiede irgend einen Sterblichen, und wäre er der Größte
aller Zeiten, neben Christus zu stellen wagt, oder gar über Ihn und gegen Ihn, der muß sich sagen lassen,
daß er ein Wahnprophet ist, auf den das Schriftwort erschütternde Anwendung findet: „Der im Himmel wohnt,
lachet ihrer“[15].
Wer die biblische Geschichte und die Lehrweisheit des Alten Bundes aus Kirche und Schule verbannt sehen
will, lästert das Wort Gottes, lästert den Heilsplan des Allmächtigen, macht enges und beschränktes
Menschendenken zum Richter über göttliche Geschichtsplanung. Er verneint den Glauben an den wirklichen,
im Fleische erschienenen Christus, der die menschliche Natur aus dem Volke annahm, das ihn ans Kreuz schlagen
sollte. Er steht verständnislos vor dem Weltdrama des Gottessohnes, welcher der Meintat seiner Kreuziger
die hohepriesterliche Gottestat des Erlösertodes entgegensetzte und damit den Alten Bund in dem Neuen
Bunde seine Erfüllung, sein Ende und seine Überhöhung finden ließ.
19. In Jesus Christus, dem menschgewordenen Gottessohn, ist die Fülle der göttlichen Offenbarung erschienen.
„Auf vielerlei Art und in verschiedenen Formen hat Gott einst zu den Vätern durch die Propheten gesprochen.
In der Fülle der Zeiten hat Er zu uns durch den Sohn geredet.“[12] Die heiligen Bücher des Alten Bundes
sind ganz Gottes Wort, ein organischer Teil Seiner Offenbarung. Der stufenweisen Entfaltung der Offenbarung
entsprechend liegt auf ihnen noch der Dämmer der Vorbereitungszeit auf den vollen Sonnentag der Erlösung.
Wie es bei Geschichts- und Gesetzbüchern nicht anders sein kann, sind sie in manchen Einzelheiten ein
Spiegelbild menschlicher Unvollkommenheit, Schwäche und Sünde. Neben unendlich vielem Hohen und Edlen
erzählen sie auch von der Veräußerlichung und Verweltlichung, die in dem die Offenbarung und die Verheißungen
Gottes tragenden alttestamentlichen Bundesvolk immer wieder hervorbrachen. Für jedes nicht durch Vorurteil
und Leidenschaft geblendete Auge leuchtet jedoch aus dem menschlichen Versagen, von dem die biblische
Geschichte berichtet, um so strahlender das Gotteslicht der über alle Fehde und Sünde letztlich triumphierenden
Heilsführung hervor. Gerade auf solchem, oft düsterem Hintergrund wächst die Heilspädagogik des Ewigen
in Perspektiven hinein, die wegweisend, warnend, erschütternd, erhebend und beglückend zugleich sind.
Nur Blindheit und Hochmut können ihre Augen vor den heilserzieherischen Schätzen verschließen, die
das Alte Testament birgt. Wer die biblische Geschichte und die Lehrweisheit des A…
Reiner Christusglaube 18. Kein Gottesglaube wird sich auf die Dauer rein und unverfälscht erhalten, wenn
er nicht gestützt wird vom Glauben an Christus. „Niemand kennt den Sohn außer dem Vater, und niemand
kennt den Vater außer dem Sohn, und wem es der Sohn offenbaren will.“[9] „Das ist das ewige Leben, daß
sie Dich erkennen, den allein wahren Gott, und den Du gesandt hast, Jesus Christus.“[10] Es darf also
niemand sagen: Ich bin gottgläubig, das ist mir Religion genug. Des Heilands Wort hat für Ausflüchte
dieser Art keinen Platz. „Wer den Sohn leugnet, hat auch nicht den Vater; wer den Sohn bekennt, hat auch
den Vater.“[11]
17. Wir danken Euch, Ehrwürdige Brüder, Euren Priestern und all den Gläubigen, die in der Verteidigung
der Majestätsrechte Gottes gegen ein angrifflüsternes, von einflußreicher Seite leider vielfach begünstigtes
Neuheidentum ihre Christenpflicht erfüllt haben und erfüllen. Dieser Dank ist doppelt innig und mit
anerkennender Bewunderung für diejenigen verknüpft, die in Ausübung dieser ihrer Pflicht gewürdigt
wurden, um Gottes willen irdische Opfer und irdisches Leid auf sich nehmen zu dürfen.
16. Die Bischöfe der Kirche Christi, aufgestellt „für das, was sich auf Gott bezieht“[7], müssen darüber
wachen, daß solche verderblichen Irrtümer, denen noch verderblichere Praktiken auf dem Fuße zu folgen
pflegen, innerhalb der Gläubigen nicht Boden fassen. Ihre heilige Amtspflicht ist es, soviel an ihnen
liegt, alles zu tun, damit die Gebote Gottes als verpflichtende Grundlage des sittlich geordneten privaten
und öffentlichen Lebens beachtet und befolgt werden; daß die Majestätsrechte Gottes, der Name und das
Wort Gottes nicht verunehrt werden[8]; daß die Gotteslästerungen – in Wort und Schrift und Bild, zeitweise
zahlreich wie der Sand am Meere – zum Schweigen gebracht werden; daß dem trotzenden Prometheusgeist der
Gottesverneiner, Gottesverächter und Gotteshasser gegenüber das Sühnegebet der Gläubigen nie erlahme,
das wie Rauchwerk Stunde um Stunde zum Allerhöchsten emporsteigt und Seine strafende Hand aufhält.
15. Nur oberflächliche Geister können der Irrlehre verfallen, von einem nationalen Gott, von einer nationalen
Religion zu sprechen, können den Wahnversuch unternehmen, Gott, den Schöpfer aller Welt, den König
und Gesetzgeber aller Völker, vor dessen Größe die Nationen klein sind wie Tropfen am Wassereimer[6],
in die Grenze eines einzelnen Volkes, in die blutmäßige Enge einer einzelnen Rasse einkerkern zu wollen.
14. Dieser Gott hat in souveräner Fassung Seine Gebote gegeben. Sie gelten unabhängig von Zeit und Raum,
von Land und Rasse. So wie Gottes Sonne über allem leuchtet, was Menschenantlitz trägt, so kennt auch
Sein Gesetz keine Vorrechte und Ausnahmen. Regierende und Regierte, Gekrönte und Ungekrönte, Hoch und
Niedrig, Reich und Arm stehen gleichermaßen unter Seinem Wort. Aus der Totalität Seiner Schöpferrechte
fließt seinsgemäß die Totalität Seines Gehorsamsanspruchs an die Einzelnen und an alle Arten von Gemeinschaften.
Dieser Gehorsamsanspruch erfaßt alle Lebensbereiche, in denen sittliche Fragen die Auseinandersetzung
mit dem Gottesgesetz fordern und damit die Einordnung wandelbarer Menschensatzung in das Gefüge der unwandelbaren
Gottessatzung.
13. Habet acht, Ehrwürdige Brüder, auf den in Rede und Schrift zunehmenden Mißbrauch, den dreimal heiligen
Gottesnamen anzuwenden als sinnleere Etikette für irgend ein mehr oder minder willkürliches Gebilde
menschlichen Suchens und Sehnens. Wirkt unter Euren Gläubigen dahin, daß sie solcher Verirrung mit der
wachsamen Ablehnung begegnen, die sie verdient. Unser Gott ist der persönliche, übermenschliche, allmächtige,
unendlich vollkommene Gott, Einer in der Dreiheit der Personen, dreipersönlich in der Einheit des göttlichen
Wesens, der Schöpfer alles Geschaffenen, der Herr und König und letzte Vollender der Weltgeschichte,
der keine Götter neben sich duldet noch dulden kann.
12. Wer die Rasse, oder das Volk, oder den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder
andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung – die innerhalb der irdischen Ordnung einen wesentlichen
und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser ihrer irdischen Wertskala herauslöst, sie zur höchsten
Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht
die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung der Dinge. Ein solcher ist weit von wahrem Gottesglauben
und einer solchem Glauben entsprechenden Lebensauffassung entfernt.
11. Wer nach angeblich altgermanisch-vorchristlicher Vorstellung das düstere unpersönliche Schicksal
an die Stelle des persönlichen Gottes rückt, leugnet Gottes Weisheit und Vorsehung, die „kraftvoll und
gütig von einem Ende der Welt zum anderen waltet“[5] und alles zum guten Ende leitet. Ein solcher kann
nicht beanspruchen, zu den Gottgläubigen gerechnet zu werden.
10. Wer in pantheistischer Verschwommenheit Gott mit dem WeltalI gleich setzt, Gott in der Welt verweltlicht
und die Welt in Gott vergöttlicht, gehört nicht zu den Gottgläubigen.
Reiner Gottesglaube 9. Habet acht, Ehrwürdige Brüder, daß vor allem der Gottesglaube, die erste und
unersetzbare Grundlage jeder Religion, in deutschen Landen rein und unverfälscht erhalten bleibe. Gottgläubig
ist nicht, wer das Wort Gottes rednerisch gebraucht, sondern nur, wer mit diesem hehren Wort den wahren
und würdigen Gottesbegriff verbindet.
8. Der Zweck des gegenwärtigen Schreibens aber, Ehrwürdige Brüder, ist ein anderer. Wie Ihr Uns an
Unserem Krankenlager liebevoll Besuch abgestattet habt, so wenden Wir Uns an Euch und durch Euch an die
katholischen Gläubigen Deutschlands, die – wie alle leidenden und bedrängten Kinder – dem Herzen des
gemeinsamen Vaters besonders nahe stehen. In dieser Stunde, wo ihr Glaube im Feuer der Trübsal und der
versteckten und offenen Verfolgung als echtes Gold erprobt wird, wo sie von tausend Formen organisierter
religiöser Unfreiheit umgeben sind, wo der Mangel an wahrheitsgetreuer Unterrichtung und normaler Verteidigungsmöglichkeit
schwer auf ihnen lastet, haben sie ein doppeltes Recht auf ein Wort der Wahrheit und der seelischen Stärkung
von dem, an dessen ersten Vorgänger das inhaltsschwere Heilandswort gerichtet war: „Ich habe für dich
gebetet, daß dein Glaube nicht wanke, und du hinwiederum stärke deine Brüder“.[4]
7. Die von Uns trotz allem bezeigte Mäßigung war nicht eingegeben von Erwägungen irdischer Nützlichkeit
oder gar unziemlicher Schwäche, sondern lediglich von dem Willen, mit dem Unkraut nicht etwa wertvolles
Wachstum auszureißen; von der Absicht, nicht eher öffentlich zu urteilen, als bis die Geister für die
Unentrinnbarkeit dieses Urteils reif geworden wären; von der Entschlossenheit, die Vertragstreue anderer
nicht eher endgültig zu verneinen, als bis die eiserne Sprache der Wirklichkeit die Hüllen gesprengt
hätte, in die eine planmäßige Tarnung den Angriff gegen die Kirche zu hüllen verstanden hatte und
versteht. Auch heute noch, wo der offene Kampf gegen die konkordatgeschützte Bekenntnisschule und wo
die vernichtete Abstimmungsfreiheit der katholischen Erziehungsberechtigten auf einem besonders wesentlichen
Lebensgebiet der Kirche den erschütternden Ernst der Lage und die beispiellose Gewissensnot gläubiger
Christen kennzeichnen, rät Uns die Vatersorge um das Heil der Seelen, die etwa noch vorhandenen, wenn
auch geringen Aussichten auf Rückkehr zur Vertragstreue und zu verantwortbarer Verständigung nicht unberücksichtigt
zu lassen. Den Bitten des hochwürdigsten Episkopates folgend werden Wir auch weiterhin nicht müde werden,
bei den Lenkern Eures Volkes Sachwalter des verletzten Rechtes zu sein und Uns – unbekümmert um den Erfolg
oder Mißerfolg des Tages – lediglich Unserem Gewissen und Unserer Hirtenmission gehorchend einer Geisteshaltung
zu widersetzen, die verbrieftes Recht durch offene oder verhüllte Gewalt zu erdrosseln sucht.
6. Wir sind, Ehrwürdige Brüder, nicht müde geworden, den verantwortlichen Lenkern der Geschicke Eures
Landes die Folgen darzustellen, die aus dem Gewährenlassen oder gar aus der Begünstigung solcher Strömungen
sich zwangsweise ergeben müßten. Wir haben alles getan, um die Heiligkeit des feierlich gegebenen Wortes,
die Unverbrüchlichkeit der freiwillig eingegangenen Verpflichtungen zu verteidigen gegen Theorien und
Praktiken, die – falls amtlich gebilligt – alles Vertrauen töten und jedes auch in Zukunft gegebene Wort
innerlich entwerten müßten. Wenn einmal die Zeit gekommen sein wird, diese Unsere Bemühungen vor den
Augen der Welt offen zu legen, werden alle Gutgesinnten wissen, wo sie die Friedenswahrer und wo die Friedensstörer
zu suchen haben. Jeder, dessen Geist sich noch einen Rest von Wahrheitsempfinden, dessen Herz sich noch
einen Schatten von Gerechtigkeitsgefühl bewahrt hat, wird dann zugeben müssen, daß in diesen schweren
und ereignisvollen Jahren der Nachkonkordatszeit jedes Unserer Worte und jede Unserer Handlungen unter
dem Gesetz der Vereinbarungstreue standen. Er wird aber auch mit Befremden und innerster Ablehnung feststellen
müssen, wie von der anderen Seite die Vertragsumdeutung, die Vertragsumgehung, die Vertragsaushöhlung,
schließlich die mehr oder minder öffentliche Vertragsverletzung zum ungeschriebenen Gesetz des Handelns
gemacht wurden.
5. Wenn der von Uns in lauterer Absicht in die deutsche Erde gesenkte Friedensbaum nicht die Früchte
gezeitigt hat, die Wir im Interesse Eures Volkes ersehnten, dann wird niemand in der weiten Welt, der
Augen hat, zu sehen, und Ohren, zu hören, heute noch sagen können, die Schuld liege auf Seiten der Kirche
und ihres Oberhauptes. Der Anschauungsunterricht der vergangenen Jahre klärt die Verantwortlichkeiten.
Er enthüllt Machenschaften, die von Anfang an kein anderes Ziel kannten als den Vernichtungskampf. In
die Furchen, in die Wir den Samen aufrichtigen Friedens zu pflanzen bemüht waren, streuten andere – wie
der „inimicus homo“ der Heiligen Schrift[3] – die Unkrautkeime des Mißtrauens, des Unfriedens, des Hasses,
der Verunglimpfung, der heimlichen und offenen, aus tausend Quellen gespeisten und mit allen Mitteln arbeitenden
grundsätzlichen Feindschaft gegen Christus und Seine Kirche. Ihnen, und nur ihnen, sowie ihren stillen
und lauten Schildhaltern fällt die Verantwortung dafür zu, daß statt des Regenbogens des Friedens am
Horizont Deutschlands die Wetterwolke zersetzender Religionskämpfe sichtbar ist.
4. Trotz mancher schwerer Bedenken haben Wir daher Uns damals den Entschluß abgerungen, Unsere Zustimmung
nicht zu versagen. Wir wollten Unsern treuen Söhnen und Töchtern in Deutschland im Rahmen des Menschenmöglichen
die Spannungen und Leiden ersparen, die andernfalls unter den damaligen Verhältnissen mit Gewißheit
zu erwarten gewesen wären. Wir wollten allen durch die Tat beweisen, daß Wir, einzig Christus suchend
und das, was Christi ist, niemandem die Friedenshand der Mutterkirche verweigern, der sie nicht selbst
zurückstößt.
3. Als Wir, Ehrwürdige Brüder, im Sommer 1933 die Uns von der Reichsregierung in Anknüpfung an einen
jahrealten früheren Entwurf angetragenen Konkordatsverhandlungen aufnahmen und zu Euer aller Befriedigung
mit einer feierlichen Vereinbarung abschließen ließen, leitete Uns die pflichtgemäße Sorge um die
Freiheit der kirchlichen Heilsmission in Deutschland und um das Heil der ihr anvertrauten Seelen – zugleich
aber auch der aufrichtige Wunsch, der friedlichen Weiterentwicklung und Wohlfahrt des deutschen Volkes
einen wesentlichen Dienst zu leisten.
2. Diese Unsere Sorge ist nicht vermindert worden durch das, was die Uns an Unserem Krankenlager besuchenden
Vertreter des hochwürdigsten Episkopates wahrheits- und pflichtgemäß berichtet haben. Neben viel Tröstlichem
und Erhebendem aus dem Bekennerkampf ihrer Gläubigen haben sie bei aller Liebe zu Volk und Vaterland
und bei allem Bestreben nach abgewogenem Urteil auch unendlich viel Herbes und Schlimmes nicht übergehen
können. Nachdem Wir ihre Darlegungen vernommen, durften Wir in innigem Dank gegen Gott mit dem Apostel
der Liebe sprechen: „Eine größere Freude habe ich nicht, als wenn ich höre: meine Kinder wandeln in
der Wahrheit“[1]. Der unserem verantwortungsvollen apostolischen Amt ziemende Freimut und der Wille, Euch
und der gesamten christlichen Welt die Wirklichkeit in ihrer ganzen Schwere vor Augen zu stellen, fordern
von Uns aber auch, daß Wir hinzufügen: eine größere Sorge, ein herberes Hirtenleid haben Wir nicht,
als wenn Wir hören: viele verlassen den Weg der Wahrheit.[2]
@ Gerhard: Fortsetzung Noch einmal, lieber Gerhard, ich würde es nicht wagen, ihre oben genannten Situationen
leichtfertig von der Hand zu weisen, da es sich um Menschen (-schicksale) handelt, die ich nicht von außen
be- oder gar verurteilen kann und darf. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit tau
@ Gerhard: „Zur Diskussion gestellt! (Pflichtzölibat)“ Gute Idee! Aus Zeitgründen leider nur kurz: Die
Punkte, die Sie anführen, sind natürlich nicht leichtfertig von der Hand zu weisen. Ich denke, sowohl
Verheiratete als auch Zölibatäre müssen sich ständig wieder neu durch die Gnade Gottes führen lassen.
Alle brauchen die Erfahrung der Vergebung im Liebesgeschenk des heiligen Bußsakramentes, das Wiederaufstehen,
Anregungen/Ideen, die Neuorientierung und den Neuanfang. Ich kann natürlich die Situation der zölibatär
lebenden Menschen nur theoretisch und von außen sehen, weil ich selbst Familienvater bin. Hier kenne
ich nur zu gut den Konflikt zwischen Engagement nach außen (Kirche, Lebensrecht, Gesellschaft …) und
den überaus berechtigten Interessen der eigenen Familie. Ich kenne Situationen, in denen die eigenen
Familienangehörigen durch die ehrenamtliche Tätigkeiten von Vater oder Mutter in diesen Bereichen sehr
gelitten haben und es zu großen familiären Problemen und Entzweiungen kam. Wir kennen die Stelle, in
der der Freund Petrus, Jesus vor dem Kreuz bewahren wollte … Wie wäre erst (berechtigterweise) die
Reaktion der eigenen Ehefrau und der Kinder ausgefallen? Wir kennen auch die heroische Tat des zölibatär
lebenden, katholischen Priesters, Maximilian Kolbe im KZ der Nazis für einen Familienvater. Noch einmal,
lieber Gerhard, ich würde es nicht wagen, ihre oben genannten Situationen leichtfertig von der Hand zu
weisen, da es sich um Menschen (-schicksale) handelt, die ich nicht von außen be- oder gar verurteilen
Pius XI. Enzyklika „Mit brennender Sorge“ an die Erzbischöfe und Bischöfe Deutschlands und die anderen
Oberhirten, die in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl leben, über die Lage der katholischen
Kirche im Deutschen Reich vom 14. März 1937 Der Text findet sich in: AAS 39 (1937) 145-167; Die katholische
Sozialdoktrin in ihrer geschichtlichen Entfaltung, hg. von A.F. Utz und B. v. Galen, Aachen 1976, II 167-219.
Zur leichteren Orientierung wurden den einzelnen Absätzen der Enzyklika nachträglich Nummern vorangestellt.
Die Abkürzungen der biblischen Schriften wurde an die heutige Zitierweise gemäß den Loccumer Richtlinien
angepaßt. Ehrwürdige Brüder! Gruß und Apostolischen Segen! 1. Mit brennender Sorge und steigendem
Befremden beobachten Wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche, die wachsende Bedrängnis der ihr
in Gesinnung und Tat treubleibenden Bekenner und Bekennerinnen inmitten des Landes und des Volkes, dem
St. Bonifatius einst die Licht- und Frohbotschaft von Christus und dem Reiche Gottes gebracht hat.
@ Tacitus: Insofern bin ich über kreuz.net äußerst unglücklich – dadurch, daß es gerade dem rechten
Müll ein solches Forum bietet, schadet es dem Ansehen der FSSPX und überhaupt jedes traditionell eingestellten
Katholiken enorm. Absolute Zustimmung! … und nicht nur in diesem Punkt! Gesegnete Adventszeit! Bis später
…
@ Lauschi, Breze, gelasius, Flauschi, Elias, Gunsenum… … da ich nicht alle erwähnen kann und keinen
vergessen will … allen Menschen guten Willens wünsche ich eine gesegnete, stille und gnadenreiche Adventszeit.
@ Lauschi: Ihre Post habe ich erhalten. Aus Zeitgründen komme ich später darauf zurück.
@Hajat: Danke für Ihren Segen und für Ihre guten Wünsche. Da ich mich jetzt meiner Familie widmen muss,
schreibe ich Ihnen später, obwohl ich es gerne gleich getan hätte. Gott segne Sie!
@ Hajat: Danke für Ihren Beitrag! Gott segne Sie! Wenn Sie schreiben, so ein Text wird keinen Muslim
überzeugen können, haben Sie mit Sicherheit recht. Blabla.net überzeugt auch keinen Christen. Es schreckt
die Menschen ab, die jeglicher Religion fern stehen und/oder auf der Suche sind. Viele werden sogar in
ihrer ablehnenden Haltung bestätigt. Ich wünsche allen(!) einen gesegneten ersten Advent!
@ gelasius: So etwas ähnliches habe ich bereits vor einiger Zeit geschrieben. Was sie bewegt? Ich denke,
da gibt es Verführer, nützliche Idioten und unbedarfte, wirklich fromme Menschen.
vox populi: hetz.net ist die Stimme des Satans in katholischer Verkleidung. Danke für diese klare Aussage.
Das sehe ich ganz genauso! Hier werden viele wirklich fromme Menschen nach unten gezogen.
VirFortis: Danke für Ihren Beitrag! Sehr treffend zusammengefasst! Himmler als Artamanengauführer, Astrologiegläubiger,
Adept der Hörbigerschen Welteislehre, Ordensgründer, Herrenmensch, Imperialist, romantischer Pseudogermanenverehrer,
kurz als okkult Verblödeter. Gründlicher hätte man den völkischen Gedanken, der letztlich zur echten
„Humanitas“ gehört, nicht pervertieren und zerstören können. Es sollte endlich klar bewußt werden,
daß weder Hitler und seine Garde, noch Himmler mit seinem arisch-germanischen Orden der SS und seinen
Untergliederungen, irgend etwas mit „Deutsch“ zu tun hatten. Christentumersatz … … Hier wurde folgerichtig
bis zum letzten i-Punkt esoterischer Wahn des Wassermannzeitalters Wirklichkeit, heimtückisch gekleidet
in völkisches Gehabe. Dieses Reich wäre unter Zerstörung und Vernichtung anderer Völker aufgebaut
worde … Wenn es nicht so wehtun würde, könnte man darüber lachen: Nach all dem Wahn, der sich damals
befristet ausleben konnte, gibt es doch wieder oder immer noch Sektierer und gewisse Verlage, die uns
diesen Schwachsinn unter Ausnützung unserer Demokratie sogar noch als „konservativ“, „katholisch“ oder
gar als „pro life“ andrehen wollen. Dies ist eine Schande, eine Beleidigung und eine viel größere Gefahr
für alle, die ehrenamtlich positive Lebensrechtsarbeit leisten, für alle echten Konservativen, echten
Christen, Demokraten, Menschen guten Willens, als alle anderen Missstände zusammen.
#913 tau † 23:20:59 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Lauschi: Bei der Verleihung wollte ich unbedingt dabei sein. Leider habe ich nur zwei Minuten Zeit.
Da sollte sich so ein Braunwürmchen schon beeilen und Schlange spielen.
#908 tau † 23:10:21 | Donnerstag, 30. November 2006
Hallo Breze, Taunuß, lauschi, Gelasius: Ich war bis eben unterwegs und habe leider auch keines unserer
Braunwürmchen gefunden. Weiß jemand, wieso und wohin sie sich verkrochen haben? Breze, wie geht es Dir?
(auf dem Postweg ganz kurz)
#189 tau † 15:50:09 | Donnerstag, 30. November 2006
@ gelasius: Das läuft in Fulda als Geheimsache „Aschekreuz“. Auch Freitags keinen Fisch zu essen ist
im Bistum Fulda inzwischen lebensgefährlich geworden.
#187 tau † 15:41:05 | Donnerstag, 30. November 2006
@ gelasius, lauschi, Breze (die Ärmste!) … Hat eigentlich schon jemand das Exekutionskommando erwischt?
Da geht’s ja wirklich böse zu, im V2-Bistum Fulda… weia Man hat sich halt daran gewöhnt. Tagtäglich
werden alle erschossen, die zur Mundkommunion gehen, beim Schlusssegen stehen, sich den Friedensgruß
geben … (auch diese Liste ist unvollständig). Der Bischof ist schon streng …
#809 tau † 14:29:10 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Lauschi: Herrlicher Witz mit dem Bonehead! Da wäre noch etwas für die BraunZeug-Liste. Es traut sich
schon seit geraumer Zeit nicht aus seinem Schützengraben und ist von selbsternanntem, „hohen Adel“: „Graf
von Galen“. Bis später …
#782 tau † 00:22:02 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Breze: Also so ‘ne Heil-Holle-Statue in einer richtigen Katholisten-„Kirche“ würde ich schon gerne
mal sehen … … Spinnen geht nicht. Die mag ich und die sind außerdem nützlich …
#779 tau † 00:14:34 | Donnerstag, 30. November 2006
Elias redivivus: Gute Nacht! War mir ebenfalls eine Ehre! Breze: Frau Holle müsste doch bei den Achsokatholen
eine Heilige sein. Gibt’s die als Statue in deren „Kirche“? Gelasius: Das mit dem Dackel sehe ich auch
so. Ich würde noch nicht mal ein Schwein zum Vergleich nehmen. Was schlägst Du vor, um kein Tier zu
beleidigen?
#775 tau † 00:01:46 | Donnerstag, 30. November 2006
HJ,heißt das eigentlich „Heil Jul“? Seltsam … Christliche Symbolik wie das Kreuz beim Schmücken der
Häuser sollten durch ein riesiges Hakenkreuz bzw. Sonnenrad ersetzt werden, so sollte dies zum Beispiel
aus Goldpapier auf der Baumspitze stehen. Das Julfest wurde 1935 erstmals im großen Rahmen im Freien
mit der typischen Feuer- und Lichtsymboik der Nationalsozialisten gefeiert. In Parteinähe (z.B. Organisationen
wie die HJ) wurde die Umwandlung der Weihnachtszeit großteils erreicht
Das ist so richtig dunkelbraunkatholisch: de.wikipedia.org/wiki/Julfest Während ihrer Herrschaft gab
es Versuche der Nationalsozialisten, die christlichen Feste zu germanisieren und damit auch das christliche
Weihnachtsfest durch das altgermanische Julfest zu ersetzen. Begleitet von der Frage nach germanischen
Wurzeln des Weihnachtsfestes wurde der Kirche vorgeworfen sich die germanischen Bräuche angeeignet zu
haben und diese ausgenutzt zu haben. Die Termine im Jahresfestkalender der Nationalsozialisten („Tag der
Machtergreifung“ am 30. Januar, der 1. Mai, Sommersonnenwende, Reichsparteitag, Erntedankfest und Wintersonnenwende)
sollten die christlichen Feiertage vollständig ablösen. Für die größeren Feiern sollte ein „arteigenes
Brauchtum“ entwickelt werden, was durch verschiedene Ämter (z.B. dem „SS-Ahnenerbe“ unter Heinrich Himmler)
verwirklicht werden sollte. Zum Fest verschenkte Himmler sogenannte Julleuchter aus der Porzellanmanufaktur
Allach an SS-Mitglieder. So erschienen ab 1935 diverse Veröffentlichungen, z.B. als Dienstanweisung der
Parteistellen, Schulungsunterlagen der HJ, des NS-Lehrerbundes, der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“
mit anschaulichem Material für Weihnachtsfeiern in der Öffentlichkeit als Grundlage zur Umerziehung
des Volkes. Für die Familie wurden Weihnachtsbücher mit Vorschlägen zur Festgestaltung herausgegeben.
Der Christbaum sollte in „Jultanne“ umbenannt werden und Frau Holle den Nikolaus und das Christkind als
Gabenüberbringer ablösen. Christliche Symbolik wie das Kreuz bei
Wie wärs mit ‘ner Zwischenlandung. Unsere lieben Kleinen möchten noch Geschenke kaufen, denn bald ist
de.wikipedia.org/wiki/Julfest. @ Breze: ob die Nazipseudokatholdackel und Vril zusammengehören, steht
bestimmt in einem Buch. Den Verlag hab’ich nur vergessen …
jetzt geht es wieder rund mit die lieben Kleinen Hitler, Göring und Göbbels gehen spazieren. Auf einer
Parkbank finden sie das Brevier eine katholischen Geistlichen. Als Hitler das Buch aufschlägt, liest
er folgende Eintragungen: Gott erhalte Adolf Hitler. Gott erhalte Herman Göring. Gott erhalte Joseph
Göbbels. „Sieh an“, meint Hitler, „sogar unter dem katholischen Klerus gibt es volksbewußte Deutsche!“
Dann blättert er weiter und ließt: 4.) Gott erhalte Ernst Röhm. Und darunter: Bereits erhalten!
Breze, Tacitus: Die waren spitze! Lauschi: Müsste angekommen sein. Diagnose würde mich interessieren.
Noch einer fürs Braune: SA-Mann: „Jud, sag’mir warum wir den Krieg verloren haben???“ Der Rabbi :„Wegen
der jüdischen Generäle.“ SA-Mann:„Aber wir hatten keine Juden als Generäle. Das hätte es bei uns nie
gegeben.“ Der Rabbi: „Aber die anderen hatten welche…!“
Unterhaltung für die Fluggäste: Treffen sich zwei SA-Männer. Sagt der eine: „Hast du schon gehört?
Der Reichstag brennt.“ Darauf der andere: „Pssst! Erst morgen!“
@ Michael60: … ist schon o.k. Ihr Beitrag hatte mir gut gefallen. Ich hatte schon (wohlwollende) Artikel
im Pfarrbrief, die sowohl für die Gemeinde, als auch für unseren Pfarrer bestimmt waren. Bis später
tau
Liebe(r) Burgorus: Keine meiner Äußerung im „Forum“ hatte je etwas mit Ihnen oder dem Engelwerk zu tun.
Die heiligen Engel Gottes verehre ich sehr. Niemals würde ich über sie spotten (auch nicht über Sie).
Wir können von meiner Seite aus, gerne weiter nett zueinander sein. Gott segne Sie tau
Fortsetzung XXXXX, Mit brennender Sorge ihm zuweisen. 52. Er, der Herz und Nieren durchforscht[39], ist
Unser Zeuge, daß Wir keinen innigeren Wunsch haben als die Wiederherstellung eines wahren Friedens zwischen
Kirche und Staat in Deutschland. Wenn aber – ohne unsere Schuld – der Friede nicht sein soll, dann wird
die Kirche Gottes ihre Rechte und Freiheiten verteidigen im Namen des Allmächtigen, dessen Arm auch heute
nicht verkürzt ist. Im Vertrauen auf Ihn „hören wir nicht auf zu beten und zu rufen“[40] für euch,
die Kinder der Kirche, daß die Tage der Trübsal abgekürzt und ihr treu erfunden werdet am Tage der
Prüfung; und auch für die Verfolger und Bedränger: der Vater alles Lichtes und aller Erbarmung möge
ihnen eine Damaskusstunde der Erkenntnis schenken, für sich und alle die vielen, die mit ihnen geirrt
haben und irren. 53. Mit diesem Flehgebet im Herzen und auf den Lippen erteilen Wir als Unterpfand göttlicher
Hilfe, als Beistand in Euren schweren und verantwortungsvollen Entschließungen, als Stärkung im Kampf,
als Trost im Leid Euch, den bischöflichen Hirten Eures treuen Volkes, den Priestern und Ordensleuten,
den Laienaposteln der Katholischen Aktion und allen, allen Euren Diözesanen, nicht zuletzt den Kranken
und Gefangenen, in väterlicher Liebe den Apostolischen Segen. Gegeben im Vatikan, am Passionssonntag,
den 14. März 1937. Pius PP. XI. [1] 3 Joh 4,4. [2] Vgl. 2 Petr 2,2. [3] Mt 13, 25. [4] Lk 22,32. [5]
Weish 8,1. [6] Jes 40,15. [7] Hebr 5,1. [8] Tit 2,5. [9] Mt 11,27. [10] Joh 17,3. [11] 1 Joh 2…
Fortsetzung IXXXX, Mit brennender Sorge Getreuen Christi groß genug sind, um der physischen Gewalt der
Kirchenbedränger die Unbedingtheit eines innigen Glaubens, die Unverwüstlichkeit einer ewigkeitssicheren
Hoffnung, die bezwingende Allgewalt einer tatstarken Liebe entgegenzustellen. Die heilige Fasten- und
Osterzeit, die Verinnerlichung durch Buße predigt und des Christen Blick mehr noch als sonst auf das
Kreuz, zugleich aber auch auf die Herrlichkeit des Auferstandenen richtet, sei für alle und jeden von
euch freudig begrüßter und eifrig genutzter Anlaß, Sinn und Seele mit dem Helden-, dem Dulder-, dem
Siegergeist zu erfüllen, der vom Kreuze Christi ausstrahlt. Dann, das sind Wir gewiß, werden die Feinde
der Kirche, die ihre Stunde gekommen wähnen, bald erkennen, daß sie zu früh gejubelt und zu voreilig
nach der Grabschaufel gegriffen haben. Dann wird der Tag kommen, wo an Stelle verfrühter Siegeslieder
der Christusfeinde aus dem Herzen und von den Lippen der Christustreuen das Te Deum der Befreiung zum
Himmel steigen darf; ein Te Deum des Dankes an den Allerhöchsten; ein Te Deum der Freude darüber, daß
das deutsche Volk auch in seinen heute irrenden Gliedern den Weg religiöser Heimkehr beschritten hat,
daß es in leidgeläutertem Glauben sein Knie wieder beugt vor dem König der Zeit und Ewigkeit Jesus
Christus, und daß es sich anschickt, im Kampf gegen die Verneiner und Vernichter des christlichen Abendlandes,
in Harmonie mit allen Gutgesinnten anderer Völker, den Beruf zu erfüllen, den die Pläne des Ewigen
ihm …
Fortsetzung XXXVIII, Mit brennender Sorge Getreuen Christi groß genug sind, um der physischen Gewalt
der Kirchenbedränger die Unbedingtheit eines innigen Glaubens, die Unverwüstlichkeit einer ewigkeitssicheren
Hoffnung, die bezwingende Allgewalt einer tatstarken Liebe entgegenzustellen. Die heilige Fasten- und
Osterzeit, die Verinnerlichung durch Buße predigt und des Christen Blick mehr noch als sonst auf das
Kreuz, zugleich aber auch auf die Herrlichkeit des Auferstandenen richtet, sei für alle und jeden von
euch freudig begrüßter und eifrig genutzter Anlaß, Sinn und Seele mit dem Helden-, dem Dulder-, dem
Siegergeist zu erfüllen, der vom Kreuze Christi ausstrahlt. Dann, das sind Wir gewiß, werden die Feinde
der Kirche, die ihre Stunde gekommen wähnen, bald erkennen, daß sie zu früh gejubelt und zu voreilig
nach der Grabschaufel gegriffen haben. Dann wird der Tag kommen, wo an Stelle verfrühter Siegeslieder
der Christusfeinde aus dem Herzen und von den Lippen der Christustreuen das Te Deum der Befreiung zum
Himmel steigen darf; ein Te Deum des Dankes an den Allerhöchsten; ein Te Deum der Freude darüber, daß
das deutsche Volk auch in seinen heute irrenden Gliedern den Weg religiöser Heimkehr beschritten hat,
daß es in leidgeläutertem Glauben sein Knie wieder beugt vor dem König der Zeit und Ewigkeit Jesus
Christus, und daß es sich anschickt, im Kampf gegen die Verneiner und Vernichter des christlichen Abendlandes,
in Harmonie mit allen Gutgesinnten anderer Völker, den Beruf zu erfüllen, den die Pläne des Ewigen
ihm …
Fortsetzung XXXVII, Mit brennender Sorge das Ohr und das Herz solcher erreichen und zum Nachdenken stimmen,
die bereits begonnen haben, sich von den Lockungen und Drohungen derer einfangen zu lassen, die gegen
Christus und Sein heiliges Evangelium stehen. 50. Jedes Wort dieses Sendschreibens haben Wir abgewogen
auf der Waage der Wahrheit und zugleich der Liebe. Weder wollten Wir durch unzeitgemäßes Schweigen mitschuldig
werden an der mangelnden Aufklärung, noch durch unnötige Strenge an der Herzensverhärtung irgend eines
von denen, die Unserer Hirtenverantwortung unterstehen und denen Unsere Hirtenliebe deshalb nicht weniger
gilt, weil sie zurzeit Wege des Irrtums und des Fremdseins wandeln. Mögen manche von ihnen, sich den
Gepflogenheiten ihrer neuen Umgebung anpassend, für das verlassene Vaterhaus und den Vater selbst nur
Worte der Untreue, des Undanks oder gar der Unbill haben, mögen sie vergessen, was sie hinter sich geworfen
haben – der Tag wird kommen, wo das Grauen der Gottesferne und der seelischen Verwahrlosung über diesen
heute verlorenen Söhnen zusammenschlagen, wo das Heimweh sie zurücktreiben wird zu dem „Gott, der ihre
Jugend erfreute“[38], und zu der Kirche, deren Mutterhand sie den Weg zum himmlischen Vater gelehrt hat.
Diese Stunde zu beschleunigen, ist der Gegenstand Unserer unaufhörlichen Gebete. 51. So wie andere Zeiten
der Kirche wird auch diese der Vorbote neuen Aufstiegs und innerer Läuterung sein, wenn der Bekennerwille
und die Leidensbereitschaft der Getreuen Christi groß genug sind, um der…
Fortsetzung XXXVI, Mit brennender Sorge zersetzenden Schulart die freiwillige Billigung eines gläubigen
Christen einzutragen. Wir wissen, geliebte katholische Christen, daß von einer solchen Freiwilligkeit
bei euch nicht die Rede sein kann. Wir wissen, daß eine freie und geheime Abstimmung unter euch gleichbedeutend
wäre mit einem überwältigenden Plebiszit für die Bekenntnisschule. Und deshalb werden Wir auch in
Zukunft nicht müde werden, den verantwortlichen Stellen die Rechtswidrigkeit der bisherigen Zwangsmaßnahmen,
die Pflichtmäßigkeit der Zulassung einer freien Willensbildung freimütig vorzuhalten. Inzwischen vergeßt
es nicht: Von dem gottgewollten Band der Verantwortung, das euch mit euren Kindern verknüpft, kann keine
irdische Gewalt euch lösen. Niemand von denen, die euch heute in euren Erzieherrechten bedrängen und
euch von euren Erzieherpflichten abzulösen vorgeben, wird an eurer Statt dem Ewigen Richter antworten
können, wenn Er an euch die Frage richtet: Wo sind die, die ich dir gegeben? – Möge jeder von euch antworten
können: „Keinen von denen, die Du mir gegeben hast, habe ich verloren“[37]. 49. Ehrwürdige Brüder!
Wir sind gewiß, daß die Worte, die Wir in entscheidungsvoller Stunde an Euch und durch Euch an die Katholiken
des Deutschen Reiches richten, in den Herzen und in den Taten Unserer treuen Kinder das Echo finden werden,
daß der liebenden Sorge des gemeinsamen Vaters entspricht. Wenn Wir etwas mit besonderer Inbrunst vom
Herrn erflehen, dann ist es dies: daß Unsere Worte auch das Ohr und das H…
Fortsetzung XXXV, Mit brennender Sorge gottgegebenen Erzieherrechte und Erzieherpflichten stehen gerade
im gegenwärtigen Augenblick im Mittelpunkt eines Kampfes, wie er schicksalsvoller kaum gedacht werden
kann. Die Kirche Christi kann nicht erst anfangen zu trauern und zu klagen, wenn die Altäre verwüstet
werden, wenn sakrilegische Hände die Gotteshäuser in Rauch und Flammen aufgehen lassen. Wenn man versucht,
den Tabernakel der durch die Taufe geweihten Kinderseele durch eine christusfeindliche Erziehung zu entweihen,
wenn aus diesem lebendigen Tempel Gottes die ewige Lampe des Christusglaubens herausgerissen und an ihre
Statt das Irrlicht eines Ersatzglaubens gesetzt werden soll, der mit dem Glauben des Kreuzes nichts mehr
zu tun hat, dann ist die geistige Tempelschändung nahe, dann wird es für jeden bekennenden Christen
Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar zu scheiden, sein Gewissen von jeder schuldhaften
Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten. Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre
dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr ist wachsames Mißtrauen am Platze und
mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit. Die formelle Aufrechthaltung eines,
zudem von Unberufenen kontrollierten und gefesselten Religionsunterrichts im Rahmen einer Schule, die
in andern Gesinnungsfächern planmäßig und gehässig derselben Religion entgegenarbeitet, kann niemals
einen Rechtfertigungsgrund abgeben, um einer solchen, religiös zersetzenden Schulart di…
Fortsetzung XXXIV, Mit brennender Sorge ruhmwürdiger Beitrag zur privaten und öffentlichen Wohlfahrt,
denen zweifellos eine spätere, ruhigere Zeit mehr Gerechtigkeit wird widerfahren lassen als die aufgewühlte
Gegenwart. Wir haben das Vertrauen zu den Leitern der Ordensgenossenschaften, daß sie die Schwierigkeiten
und Prüfungen zum Anlaß nehmen, um durch verdoppelten Eifer, vertieftes Gebetsleben, heiligen Berufsernst
und echt klösterliche Zucht von dem Allmächtigen neuen Segen und neue Fruchtbarkeit auf ihre schwere
Arbeit herabzurufen. An die Getreuen aus dem Laienstande 46. Vor Unserem Auge steht die unübersehbare
große Schar treuer Söhne und Töchter, denen das Leid der Kirche in Deutschland und ihr eigenes Leid
nichts geraubt hat von ihrer Hingabe an die Sache Gottes, nichts von ihrer zärtlichen Liebe gegen den
Vater der Christenheit, nichts von ihrem Gehorsam gegen Bischöfe und Priester, nichts von ihrer freudigen
Bereitschaft, auch in Zukunft, komme, was da wolle, dem treu zu bleiben, was sie geglaubt und von ihren
Voreltern als heiliges Erbe erworben haben. Ihnen allen senden wir aus gerührtem Herzen Unsern Vatergruß.
47. Allen voran den Mitgliedern der kirchlichen Verbände, die tapfer und um den Preis vielfach schmerzlicher
Opfer Christus die Treue hielten und sich nicht bereit fanden die Rechte preiszugeben, die ein feierliches
Abkommen der Kirche ihnen nach Treu und Glauben gewährleistet hatte. 48. Ein besonders inniger Gruß
ergeht an die katholischen Eltern. Ihre gottgegebenen Erzieherrechte und Erzie…
Fortsetzung XXXIII, Mit brennender Sorge umgebende Wirklichkeit. Die erste, die selbstverständlichste
Liebesgabe des Priesters an seine Umwelt ist der Dienst an der Wahrheit, und zwar der ganzen Wahrheit,
die Entlarvung und Widerlegung des Irrtums, gleich in welcher Form, in welcher Verkleidung, in welcher
Schminke er einherschreiten mag. Der Verzicht hierauf wäre nicht nur ein Verrat an Gott und eurem heiligen
Beruf; er wäre auch eine Sünde an der Wohlfahrt Eures Volkes und Vaterlandes. All denen, die ihren Bischöfen
die bei der Weihe versprochene Treue gehalten, all denen, die wegen Ausübung ihrer Hirtenpflicht Leid
und Verfolgung tragen mußten und müssen, folgt – für manche bis in die Kerkerzelle und das Konzentrationslager
hinein – der Dank und die Anerkennung des Vaters der Christenheit. 45. Den katholischen Ordensleuten beiderlei
Geschlechts gilt ebenfalls Unser väterlicher Dank, verbunden mit inniger Anteilnahme an dem Geschick,
das infolge ordensfeindlicher Maßnahmen viele von ihnen aus segensreicher und liebgewordener Berufsarbeit
herausgerissen hat. Wenn einzelne gefehlt und sich ihres Berufes unwürdig erwiesen haben, so mindern
ihre auch von der Kirche geahndeten Vergehen nicht die Verdienste der gewaltigen Überzahl, die in Uneigennützigkeit
und freiwilliger Armut bemüht waren, ihrem Gott und ihrem Volk mit Hingabe zu dienen. Der Eifer, die
Treue, das Tugendstreben, die tätige Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft der in Seelsorge, Krankendienst
und Schule wirkenden Orden sind und bleiben ein ruhmwürdiger …
Fortsetzung XXXII, Mit brennender Sorge dem ewigen Hohenpriester Jesus Christus zu folgen in Seiner Samariterliebe
und Samaritersorge. Bewährt euch Tag für Tag in makellosem Wandel vor Gott, in unablässiger Selbstzucht
und Selbstvervollkommnung, in erbarmender Liebe zu allen euch Anvertrauten, insbesondere zu den Gefährdeten,
den Schwachen und Schwankenden. Seid die Führer der Treuen, die Stütze der Strauchelnden, die Lehrer
der Zweifelnden, die Tröster der Trauernden, die uneigennützigen Helfer und Berater aller. Die Prüfungen
und Leiden, durch die euer Volk in der Nachkriegszeit hindurchgeschritten ist, sind nicht spurlos an seiner
Seele vorübergegangen. Sie haben Spannungen und Bitterkeiten hinterlassen, die erst langsam ausheilen
können, deren echte Überwindung nur möglich sein wird im Geiste uneigennütziger und tätiger Liebe.
Diese Liebe, die das unentbehrliche Rüstzeug des Apostels ist, zumal in der aufgewühlten und haßverzehrten
Welt der Gegenwart, wünschen und erflehen Wir euch vom Herrn in überreichem Maße. Die apostolische
Liebe wird Euch viele unverdiente Bitterkeiten, wenn nicht vergessen, so doch verzeihen lassen, die auf
euren Priester- und Seelsorgspfaden heute zahlreicher sind als je zuvor. Diese verstehende und erbarmende
Liebe zu den Irrenden, ja selbst zu den Schmähenden bedeutet allerdings nicht und kann nicht bedeuten
irgendwelchen Verzicht auf die Verkündigung, die Geltendmachung, die mutige Verteidigung der Wahrheit
und ihre freimütige Anwendung auf die euch umgebende Wirklichkeit. Die erste…
Fortsetzung XXXI, Mit brennender Sorge körperliche Ertüchtigung eine Wohltat für die Jugend. Ihrem
Betätigungsraum wird jetzt aber vielfach ein Umfang gegeben, der weder der harmonischen Gesamtausbildung
von Körper und Geist, noch der gebührenden Pflege des Familienlebens, noch dem Gebot der Sonntagsheiligung
Rechnung trägt. Mit einer an Nichtachtung grenzenden Gleichgültigkeit werden dem Tag des Herrn so seine
Weihe und Sammlung genommen, wie sie bester deutscher Überlieferung entsprechen. Wir erwarten vertrauensvoll
von der gläubigen katholischen Jugend, daß sie in der schwierigen Umwelt der staatlichen Pflichtorganisationen
ihr Recht auf christliche Sonntagsheiligung nachdrücklich geltend macht, daß sie über der Ertüchtigung
des Leibes ihre unsterbliche Seele nicht vergißt, daß sie sich nicht vom Bösen überwinden läßt,
vielmehr durch das Gute das Böse zu überwinden trachtet[35]; daß ihr höchster und heiligster Ehrgeiz
der bleibt, in der Rennbahn des ewigen Lebens den Siegeskranz zu erringen.[36] An die Priester und Ordensleute
44. Ein besonderes Wort der Anerkennung, der Aufmunterung, der Mahnung richten Wir an die Priester Deutschlands,
denen in Unterordnung unter ihre Bischöfe in schwerer Zeit und unter harten Umständen die Aufgabe obliegt,
der Herde Christi die rechten Wege zu weisen in Lehre und Beispiel, in täglicher Hingabe, in apostolischer
Geduld. Werdet nicht müde, geliebte Söhne und Mitteilhaber an den heiligen Geheimnissen, dem ewigen
Hohenpriester Jesus Christus zu folgen in Seiner Samariterliebe…
Fortsetzung XXX, Mit brennender Sorge zur Pflege edler Freiheitsliebe, zu unverbrüchlicher Treue gegen
das Vaterland. Wogegen Wir uns wenden und Uns wenden müssen, ist der gewollte und planmäßig geschürte
Gegensatz, den man zwischen diesen Erziehungszielen und den religiösen aufreißt. Und darum rufen Wir
dieser Jugend zu: Singt Eure Freiheitslieder, aber vergeßt über ihnen nicht die Freiheit der Kinder
Gottes! Laßt den Adel dieser unersetzbaren Freiheit nicht hinschwinden in den Sklavenketten der Sünde
und Sinnenlust! Wer das Lied der Treue zum irdischen Vaterland singt, darf nicht in Untreue an seinem
Gott, an seiner Kirche, an seinem ewigen Vaterland zum Überläufer und Verräter werden. Man redet zu
euch viel von heldischer Größe, in bewußtem und unwahrem Gegensatz zur Demut und Geduld des Evangeliums.
Warum verschweigt man euch, daß es auch ein Heldentum gibt im sittlichen Kampf? Daß die Bewahrung der
Reinheit des Tauftages eine heldische Tat darstellt, die im religiösen und im natürlichen Bereich der
verdienten Wertung sicher sein sollte? Man redet euch viel vor von menschlichen Schwächen in der Geschichte
der Kirche. Warum verschweigt man euch die Großtaten, die ihren Weg durch die Jahrhunderte begleiten,
die Heiligen, die sie hervorbrachte, den Segen, der aus der lebendigen Verbindung zwischen dieser Kirche
und eurem Volke für die abendländische Kulturwelt floß? Man redet zu euch viel von sportlichen Übungen.
Mit Maß und Ziel betrieben, bedeutet die körperliche Ertüchtigung eine Wohltat für die Jugend. Ihre…
Fortsetzung IXXX, Mit brennender Sorge vielfacher Schädigung im beruflichen und gesellschaftlichen Leben
ertragen mußten und müssen. Es ist uns nicht unbekannt, wie mancher ungenannte Soldat Christi in euren
Reihen steht, der trauernden Herzens, aber erhobenen Hauptes sein Schicksal trägt und Trost findet allein
in dem Gedanken, für den Namen Jesu Schmach zu leiden.[33] 42. Heute, wo neue Gefahren drohen und neue
Spannungen, sagen Wir dieser Jugend: „Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkünden wollte als jenes,
das ihr empfangen habt“ auf den Knien einer frommen Mutter, von den Lippen eines gläubigen Vaters, aus
dem Unterricht eines seinem Gotte und seiner Kirche treuen Erziehers – „der sei ausgeschlossen.“[34] Wenn
der Staat eine Staatsjugend gründet, die Pflichtorganisation für alle sein soll, dann ist es, unbeschadet
der Rechte der kirchlichen Vereinigungen, selbstverständlicher und unveräußerlicher Rechtsanspruch
der Jungmannen selbst und ihrer für sie vor Gott verantwortlichen Eltern, zu fordern, daß diese Pflichtorganisation
von all den Betätigungen christentums- und kirchenfeindlichen Geistes gesäubert werde, die bis in die
jüngste Vergangenheit, ja bis in die Gegenwart herein die gläubigen Eltern in unlösbare Gewissenskonflikte
zwingen, da sie dem Staat nicht geben können, was im Namen des Staates verlangt wird, ohne Gott zu rauben,
was Gottes ist. 43. Niemand denkt daran, der Jugend Deutschlands Steine in den Weg zu legen, der sie zur
Verwirklichung wahrer Volksgemeinschaft führen soll, zur Pflege …
Fortsetzung XXVIII, Mit brennender Sorge Gesetze oder andere Maßnahmen, die diesen naturrechtlich gegebenen
Elternwillen in Schulfragen ausschalten oder durch Drohung und Zwang unwirksam machen, stehen im Widerspruch
zum Naturrecht und sind im tiefsten und letzten Kern unsittlich. 38. Die Kirche, die berufene Hüterin
und Auslegerin des göttlichen Naturrechts, kann daher gar nicht anders, als die im Zustand notorischer
Unfreiheit erfolgten Schuleinschreibungen der jüngsten Vergangenheit als ein Zwangsprodukt zu erklären,
dem jeglicher Rechtscharakter abgeht. An die Jugend 39. Als Stellvertreter dessen, der im Evangelium zu
einem Jungmann gesprochen hat: „Willst du zum Leben eingehen, so halte die Gebote“[32], richten Wir ein
besonders väterliches Wort an die Jugend. 40. Von tausend Zungen wird heute vor euren Ohren ein Evangelium
verkündet, das nicht vom Vater im Himmel geoffenbart ist. Tausend Federn schreiben im Dienst eines Scheinchristentums,
das nicht das Christentum Christi ist. Druckerpresse und Radio überschütten euch Tag für Tag mit Erzeugnissen
glaubens- und kirchenfeindlichen Inhalts und greifen rücksichtslos und ehrfurchtslos an, was euch hehr
und heilig sein muß. 41. Wir wissen, daß viele, viele von euch um der Treue zu Glauben und Kirche, um
der Zugehörigkeit zu kirchlichen, im Konkordat geschützten Vereinigungen willen düstere Zeiten der
Verkennung, der Beargwöhnung, der Schmähung, der Verneinung eurer vaterländischen Treue, vielfacher
Schädigung im beruflichen und gesellschaftlichen Leben ertragen …
Fortsetzung XXVII, Mit brennender Sorge Die Mißachtung dieser Wahrheit übersieht, daß das wahre Gemeinwohl
letztlich bestimmt und erkannt wird aus der Natur des Menschen mit ihrem harmonischen Ausgleich zwischen
persönlichem Recht und sozialer Bindung, sowie aus dem durch die gleiche Menschennatur bestimmten Zweck
der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist vom Schöpfer gewollt als Mittel zur vollen Entfaltung der individuellen
und sozialen Anlagen, die der Einzelmensch, gebend und nehmend, zu seinem und aller anderen Wohl auszuwerten
hat. Auch jene umfassenderen und höheren Werte, die nicht vom Einzelnen, sondern nur von der Gemeinschaft
verwirklicht werden können, sind vom Schöpfer letzten Endes des Menschen halber gewollt, zu seiner natürlichen
und übernatürlichen Entfaltung und Vollendung. Ein Abweichen von dieser Ordnung rüttelt an den Tragpfeilern,
auf denen die Gemeinschaft ruht, und gefährdet damit Ruhe, Sicherheit, ja Bestand der Gemeinschaft selbst.
36. Der gläubige Mensch hat ein unverlierbares Recht, seinen Glauben zu bekennen und in den ihm gemäßen
Formen zu betätigen. Gesetze, die das Bekenntnis und die Betätigung dieses Glaubens unterdrücken oder
erschweren, stehen im Widerspruch mit einem Naturgesetz. 37. Gewissenhafte, ihrer erzieherischen Pflicht
bewußte Eltern haben ein erstes und ursprüngliches Recht, die Erziehung der ihnen von Gott geschenkten
Kinder im Geiste des wahren Glaubens und in Übereinstimmung mit seinen Grundsätzen und Vorschriften
zu bestimmen. Gesetze oder andere Maßnahmen, die diesen …
Fortsetzung XXVI, Mit brennender Sorge An den Geboten dieses Naturrechts kann jedes positive Recht, von
welchem Gesetzgeber es auch kommen mag, auf seinen sittlichen Gehalt, damit auf seine sittliche Befehlsmacht
und Gewissensverpflichtung nachgeprüft werden. Menschliche Gesetze, die mit dem Naturrecht in unlösbarem
Widerspruch stehen, kranken an einem Geburtsfehler, den kein Zwangsmittel, keine äußere Machtentfaltung
sanieren kann. Mit diesem Maßstab muß auch der Grundsatz: „Recht ist, was dem Volke nützt“, gemessen
werden, wenn man unterstellt, daß sittlich Unerlaubtes nie dem wahren Wohle des Volkes zu dienen vermag.
Indes hat schon das alte Heidentum erkannt, daß der Satz, um völlig richtig zu sein, eigentlich umgekehrt
werden und lauten muß: „Nie ist etwas nützlich, wenn es nicht gleichzeitig sittlich gut ist. Und nicht
weil nützlich, ist es sittlich gut, sondern weil sittlich gut, ist es auch nützlich.“[31] Von dieser
Sittenregel losgelöst, würde jener Grundsatz im zwischenstaatlichen Leben den ewigen Kriegszustand zwischen
den verschiedenen Nationen bedeuten. Im innerstaatlichen Leben verkennt er, Nützlichkeits- und Rechtserwägungen
miteinander verquickend, die grundlegende Tatsache, daß der Mensch als Persönlichkeit gottgegebene Rechte
besitzt, die jedem auf ihre Leugnung, Aufhebung oder Brachlegung abzielenden Eingriff vonseiten der Gemeinschaft
entzogen bleiben müssen. Die Mißachtung dieser Wahrheit übersieht, daß das wahre Gemeinwohl letztlich
bestimmt und erkannt wird aus der Natur des Menschen mit ih…
Fortsetzung XXV, Mit brennender Sorge Eine Schule, die viel verlangt, aber nicht zuviel. Der gütige Gott,
der als Gesetzgeber spricht: „Du sollst“, gibt in Seiner Gnade auch das Können und Vollbringen. Sittlichkeitsbildende
Kräfte von so starker Tiefenwirkung ungenützt lassen oder ihnen den Weg in die Bezirke der Volkserziehung
gar bewußt zu versperren, ist unverantwortliche Mitwirkung an der religiösen Unterernährung der Volksgemeinschaft.
Die Auslieferung der Sittenlehre an subjektive, mit den Zeitströmungen wechselnde Menschenmeinung, statt
ihrer Verankerung im heiligen Willen des ewigen Gottes, in Seinen Geboten, öffnet zersetzenden Kräften
Tür und Tor. Die hiermit eingeleitete Preisgabe der ewigen Richtlinien einer objektiven Sittenlehre zur
Schulung der Gewissen, zur Veredlung aller Lebensbereiche und Lebensordnungen ist eine Sünde an der Zukunft
des Volkes, deren bittere Früchte die kommenden Geschlechter werden kosten müssen. Anerkennung des Naturrechts
35. Im verhängnisvollen Zug der Zeit liegt es, wie die Sittenlehre, so auch die Grundlagen des Rechtslebens
und der Rechtspflege vom wahren Gottesglauben und von den geoffenbarten Gottesgeboten mehr und mehr abzulösen.
Wir denken hier besonders an das sogenannte Naturrecht, das vom Finger des Schöpfers selbst in die Tafeln
des Menschenherzens geschrieben wurde[30] und von der gesunden, durch Sünde und Leidenschaft nicht verblendeten
Vernunft von diesen Tafeln abgelesen werden kann. An den Geboten dieses Naturrechts kann jedes positive
Recht, von welchem…
Fortsetzung XXIV, Mit brennender Sorge Der Tor, der in seinem Herzen spricht, es gibt keinen Gott, wird
Wege der sittlichen Verdorbenheit wandeln.[29] Die Zahl solcher Toren, die heute sich unterfangen, Sittlichkeit
und Religion zu trennen, ist Legion geworden. Sie sehen nicht oder wollen nicht sehen, daß mit der Verbannung
des bekenntnismäßigen, d. h. klar und bestimmt gefaßten Christentums aus Unterricht und Erziehung,
aus der Mitgestaltung des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens Wege der geistigen Verarmung und
des Niedergangs beschritten werden. Keine Zwangsgewalt des Staates, keine rein irdischen, wenn auch in
sich edlen und hohen Ideale, werden auf die Dauer imstande sein, die aus dem Gottes- und dem Christusglauben
kommenden letzten und entscheidenden Antriebe zu ersetzen. Nimmt man dem zu höchsten Opfern, zur Hingabe
des kleinen Ich an das Gemeinwohl Aufgerufenen den sittlichen Rückhalt aus dem Ewigen und Göttlichen,
aus dem aufrichtenden und tröstenden Glauben an den Vergelter alles Guten und Ahnder alles Bösen – dann
wird für Ungezählte das Endergebnis nicht sein die Bejahung der Pflicht, sondern die Flucht vor ihr.
Die gewissenhafte Beobachtung der zehn Gebote Gottes und der Kirchengebote, welch letztere nichts anderes
sind als Ausführungsbestimmungen zu den Normen des Evangeliums, ist für jeden Einzelmenschen eine unvergleichliche
Schule planvoller Selbstzucht, sittlicher Ertüchtigung und Charakterformung. Eine Schule, die viel verlangt,
aber nicht zuviel. Der gütige Gott, der als Gesetzgeber s…
Fortsetzung XXIII, Mit brennender Sorge In seinem seichten Gerede über christliche Demut als Selbstentwürdigung
und unheldische Haltung spottet der widerliche Hochmut dieser Neuerer seiner selbst. 33. Gnade im uneigentlichen
Sinne mag alles genannt werden, was dem Geschöpf vom Schöpfer zukommt. Gnade im eigentlichen und christlichen
Sinne des Wortes umfaßt jedoch die übernatürlichen Erweise göttlicher Liebe, die Huld und das Wirken
Gottes, durch das Er den Menschen zu jener innersten Lebensgemeinschaft mit Sich erhebt, die das Neue
Testament Gotteskindschaft nennt. „Seht, wie große Liebe uns der Vater erwiesen hat. Wir heißen Kinder
Gottes, und wir sind es auch.“[28] Die Ablehnung dieser übernatürlichen Gnadenerhebung aus angeblich
deutscher Wesensart heraus ist Irrtum, eine offene Kampfansage an eine Kernwahrheit des Christentums.
Die Gleichsetzung der übernatürlichen Gnade mit den Gaben der Natur ist Eingriff in den durch die Religion
geschaffenen und geweihten Wortschatz. Die Hirten und Hüter des Volkes Gottes werden gut daran tun, diesem
Raub am Heiligtum und dieser Arbeit an der Verwirrung der Geister mit Wachsamkeit entgegenzuwirken. Sittenlehre
und sittliche Ordnung 34. Auf dem wahren und rein bewahrten Gottesglauben ruht die Sittlichkeit der Menschheit.
Alle Versuche, die Sittenlehre und sittliche Ordnung vom Felsenboden des Glaubens abzuheben und auf dem
wehenden Flugsand menschlicher Normen aufzubauen, führen früher oder später Einzelne und Gemeinschaften
in moralischen Niedergang. Der Tor, der in sein…
Fortsetzung XXII, Mit brennender Sorge 30. Erbsünde ist die erbliche, wenn auch nicht persönliche Schuld
der Nachkommen Adams, die in ihm gesündigt haben[26], Verlust der Gnade und damit des ewigen Lebens,
mit dem Hang zum Bösen, den jeder durch Gnade, Buße, Kampf, sittliches Streben zurückdrängen und überwinden
muß. Das Leiden und Sterben des Gottessohnes hat die Welt vom Erbfluch der Sünde und des Todes erlöst.
Der Glaube an diese Wahrheiten, denen heute in Eurem Vaterlande der billige Spott der Christusgegner gilt,
gehört zum unveräußerlichen Bestand der christlichen Religion. 31. Das Kreuz Christi, mag auch schon
sein bloßer Name vielen eine Torheit und ein Ärgernis geworden sein[27], es bleibt für den Christen
das geheiligte Zeichen der Erlösung, die Standarte sittlicher Größe und Kraft. In seinem Schatten leben
wir. In seinem Kusse sterben wir. Auf unserem Grabe soll es stehen als Künder unseres Glaubens, als Zeuge
unserer dem ewigen Licht zugewandten Hoffnung. 32. Demut im Geiste des Evangeliums und Gebet um Gottes
Gnadenhilfe sind mit Selbstachtung, Selbstvertrauen und heldischem Sinn wohl vereinbar. Die Kirche Christi,
die zu allen Zeiten bis in die jüngste Gegenwart herein mehr Bekenner und freiwillige Blutzeugen zählt
als irgendwelche andere Gesinnungsgemeinschaft, hat nicht nötig, von solcher Seite Belehrungen über
Heldengesinnung und Heldenleistung entgegenzunehmen. In seinem seichten Gerede über christliche Demut
als Selbstentwürdigung und unheldische Haltung spottet der widerliche Hochmut dieser Ne…
Fortsetzung XXI, Mit brennender Sorge 28. Glauben ist das sichere Fürwahrhalten dessen, was Gott geoffenbart
hat und durch die Kirche zu glauben vorstellt: „die feste Überzeugung vom Unsichtbaren“[25]. Das freudige
und stolze Vertrauen auf die Zukunft seines Volkes, das jedem teuer ist, bedeutet etwas ganz anderes als
der Glaube im religiösen Sinne. Das eine gegen das andere auszuspielen, das eine durch das andere ersetzen
wollen und daraufhin verlangen, von dem überzeugten Christen als „gläubig“ anerkannt zu werden, ist
ein leeres Spiel mit Worten oder bewußte Grenzverwischung oder Schlimmeres. 29. Unsterblichkeit im christlichen
Sinn ist das Fortleben des Menschen nach dem irdischen Tode als persönliches Einzelwesen – zum ewigen
Lohn oder zur ewigen Strafe. Wer mit dem Worte Unsterblichkeit nichts anderes bezeichnen will als das
kollektive Mitfortleben im Weiterbestand seines Volkes für eine unbestimmt lange Zukunft im Diesseits,
der verkehrt und verfälscht eine der Grundwahrheiten des christlichen Glaubens, rührt an die Fundamente
jeder religiösen, eine sittliche Weltordnung fordernden Weltanschauung. Wenn er nicht Christ sein will,
sollte er wenigstens darauf verzichten, den Wortschatz seines Unglaubens aus christlichem Begriffsgut
zu bereichern. 30. Erbsünde ist die erbliche, wenn auch nicht persönliche Schuld der Nachkommen Adams,
die in ihm gesündigt haben[26], Verlust der Gnade und damit des ewigen Lebens, mit dem Hang zum Bösen,
den jeder durch Gnade, Buße, Kampf, sittliches Streben zurückdrängen und üb…
Fortsetzung XX; Mit brennender Sorge Wenn Leute, die nicht einmal im Glauben an Christus einig sind, euch
das Wunsch- und Lockbild einer deutschen Nationalkirche vorhalten, so wisset: sie ist nichts als eine
Verneinung der einen Kirche Christi, ein offenkundiger Abfall von dem an die ganze Welt gerichteten Missionsbefehl,
dem nur eine Weltkirche genügen und nachleben kann. Der geschichtliche Weg anderer Nationalkirchen, ihre
geistige Erstarrung, ihre Umklammerung oder Knechtung durch irdische Gewalten zeigen die hoffnungslose
Unfruchtbarkeit, der jeder vom lebendigen Weinstock der Kirche sich abtrennende Rebzweig mit unentrinnbarer
Sicherheit anheimfällt. Wer solchen Fehlentwicklungen daher gleich von den ersten Anfängen an sein wachsames
und unerbittliches Nein entgegensetzt, dient nicht nur der Reinheit seines Christenglaubens, sondern auch
der Gesundheit und Lebenskraft seines Volkes. Keine Umdeutung heiliger Worte und Begriffe 26. Ein besonders
wachsames Auge, Ehrwürdige Brüder, werdet Ihr haben müssen, wenn religiöse Grundbegriffe ihres Wesensinhaltes
beraubt und in einem profanen Sinne umgedeutet werden. 27. Offenbarung im christlichen Sinn ist das Wort
Gottes an die Menschen. Dieses gleiche Wort zu gebrauchen für die „Einflüsterungen“ von Blut und Rasse,
für die Ausstrahlungen der Geschichte eines Volkes ist in jedem Fall verwirrend. Solch falsche Münze
verdient nicht, in den Sprachschatz eines gläubigen Christen überzugehen. 28. Glauben ist das sichere
Fürwahrhalten dessen, was Gott geoffenbart hat un…
Fortsetzung IXX, Mit brennender Sorge [22] Zu der Kirche aber wird er sprechen: Du meine Mutter von den
Tagen meiner Kindheit an, mein Trost im Leben, meine Fürbitterin im Sterben – mir soll die Zunge am Gaumen
kleben, wenn ich – irdischen Lockungen oder Drohungen weichend – an meinem Taufgelübde zum Verräter
würde. Solchen aber, die vermeinen, sie könnten mit äußerlichem Kirchenaustritt das innere Treuverhältnis
zur Kirche verbinden, möge des Heilands Wort ernste Warnung sein: „Wer Mich vor den Menschen verleugnet,
den werde auch ich vor meinem Vater verleugnen, der im Himmel ist.“[23] Reiner Glaube an den Primat 25.
Der Kirchenglaube wird nicht rein und unverfälscht erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben
an den Primat des Bischofs von Rom. In dem gleichen Augenblick, wo Petrus, allen Aposteln und Jüngern
voran, den Glauben an Christus, den Sohn des lebendigen Gottes, bekannte, war die seinen Glauben und sein
Bekenntnis belohnende Antwort Christi das Wort von dem Bau seiner Kirche, der einen Kirche, und zwar auf
Petrus dem Felsen[24]. Der Glaube an Christus, an die Kirche, an den Primat stehen also miteinander in
einem geheiligten Zusammenhang. Echte und legale Autorität ist überall ein Band der Einheit, eine Quelle
der Kraft, eine Gewähr gegen Zerfall und Splitterung, eine Bürgschaft der Zukunft; im höchsten und
hehrsten Sinne da, wo, wie einzig bei der Kirche, solcher Autorität die Gnadenführung des Heiligen Geistes,
Sein unüberwindlicher Beistand verheißen ist. Wenn Leute, die nicht einmal im Gl…
Fortsetzung XVIII, Mit brennender Sorge 24. In Euren Gegenden, Ehrwürdige Brüder, werden in immer stärkerem
Chor Stimmen laut, die zum Austritt aus der Kirche aufrufen. Unter den Wortführern sind vielfach solche,
die durch ihre amtliche Stellung den Eindruck zu erwecken suchen, als ob dieser Kirchenaustritt und die
damit verbundene Treulosigkeit gegen Christus den König eine besonders überzeugende und verdienstvolle
Form des Treubekenntnisses zu dem gegenwärtigen Staate darstelle. Mit verhüllten und sichtbaren Zwangsmaßnahmen,
Einschüchterungen, Inaussichtstellung wirtschaftlicher, beruflicher, bürgerlicher und sonstiger Nachteile
wird die Glaubenstreue der Katholiken und insbesondere gewisser Klassen katholischer Beamten unter einen
Druck gesetzt, der ebenso rechtswidrig wie menschlich unwürdig ist. Unser ganzes väterliches Mitgefühl
und tiefstes Mitleid begleitet diejenigen, die ihre Treue zu Christus und Kirche um so hohen Preis bezahlen
müssen. Aber – hier ist der Punkt erreicht, wo es um Letztes und Höchstes, um Rettung oder Untergang
geht, und wo infolgedessen dem Gläubigen der Weg heldenmütigen Starkmutes der einzige Weg des Heiles
ist. Wenn der Versucher oder Unterdrücker an ihn herantritt mit dem Judasansinnen des Kirchenaustrittes,
dann kann er ihm nur – auch um den Preis schwerer irdischer Opfer – das Heilandswort entgegenhalten: „Weiche
von mir, Satan, denn es steht geschrieben: den Herrn deinen Gott sollst du anbeten und Ihm allein dienen.“[22]
Zu der Kirche aber wird er sprechen: Du meine Mutter von …
Fortsetzung XVII, Mit brennender Sorge Aus ihrer großmütigen Bereitschaft heraus, auf jeden Ruf Gottes
zu hören und ihn zunächst in sich selbst zu verwirklichen, sind sie in Demut und mit der Selbstsicherheit
von Berufenen zu Leuchten und Erneuerern ihrer Zeit herangewachsen. Wo der Reformeifer nicht aus dem reinen
Schoß persönlicher Lauterkeit geboren wurde, sondern Ausdruck und Ausbruch leidenschaftlicher Anwandlungen
war, hat er verwirrt, statt zu klären; niedergerissen, statt aufzubauen; ist er nicht selten der Ausgangspunkt
für Irrwege gewesen, die verhängnisvoller waren als die Schäden, die man zu bessern beabsichtigte oder
vorgab. Gewiß – Gottes Geist weht, wo Er will[20]. Er kann Sich aus Steinen Wegbereiter Seiner Absichten
erwecken[21]. Er wählt die Werkzeuge Seines Willens nach eigenen Plänen und nicht nach denen der Menschen.
Aber Er, der die Kirche gegründet und sie im Pfingststurm ins Dasein gerufen hat, Er sprengt nicht das
Grundgefüge der von Ihm selbst gewollten Heilsstiftung. Wer vom Geiste Gottes getrieben ist, hat von
selbst die gebührende innere und äußere Haltung gegenüber der Kirche, der Edelfrucht am Baume des
Kreuzes, dem Pfingstgeschenk des Gottesgeistes an die führungsbedürftige Welt. 24. In Euren Gegenden,
Ehrwürdige Brüder, werden in immer stärkerem Chor Stimmen laut, die zum Austritt aus der Kirche aufrufen.
Unter den Wortführern sind vielfach solche, die durch ihre amtliche Stellung den Eindruck zu erwecken
suchen, als ob dieser Kirchenaustritt und die damit verbundene Treulosigkeit…
Fortsetzung XVI, Mit brennender Sorge [19], kann es dann für die übrigen, in deren Händen die Wahrung
und Mehrung des Reiches Gottes gelegt ist, einen anderen Weg geben als den der innigsten Verbindung von
Apostolat und Selbstheiligung? Nur so wird der Menschheit von heute und in erster Linie den Widersachern
der Kirche gezeigt, daß das Salz der Erde, daß der Sauerteig des Christentums nicht schal geworden,
sondern fähig und bereit ist, den in Zweifel und Irrtum, in Gleichgültigkeit und geistiger Ratlosigkeit,
in Glaubensmüdigkeit und Gottesferne befangenen Menschen der Gegenwart die seelische Erneuerung und Verjüngung
zu bringen, deren sie – ob eingestanden oder geleugnet – dringender bedürfen als je zuvor. Eine sich
in allen ihren Gliedern auf sich selbst besinnende, jede Veräußerlichung und Verweltlichung abstreifende,
mit den Geboten Gottes und der Kirche ernst machende, in Gottesliebe und tätiger Nächstenliebe sich
bewährende Christenheit wird der im tiefsten Grunde kranken, nach Halt und Wegweisung suchenden Welt
Vorbild und Führerin sein können und müssen, wenn nicht unsagbares Unglück, wenn nicht ein alle Vorstellung
hinter sich lassender Niedergang hereinbrechen soll. 23. Jede wahre und dauernde Reform ging letzten Endes
vom Heiligtum aus; von Menschen, die von der Liebe zu Gott und dem Nächsten entflammt und getrieben waren.
Aus ihrer großmütigen Bereitschaft heraus, auf jeden Ruf Gottes zu hören und ihn zunächst in sich
selbst zu verwirklichen, sind sie in Demut und mit der Selbstsicherheit von Berufe…
Fortsetzung XV, Mit brennender Sorge In Unserer Enzyklika über das Priestertum, in Unseren Sendschreiben
über die Katholische Aktion haben Wir mit beschwörender Eindringlichkeit auf die heilige Pflicht aller
Angehörigen der Kirche, und allen voran der Angehörigen des Priester- und Ordensstandes und des Laienapostolats
hingewiesen, Glaube und Lebensführung in die von Gottes Gesetz geforderte, von der Kirche mit nimmermüdem
Nachdruck verlangte Übereinstimmung zu bringen. Und auch heute wiederholen Wir mit tiefem Ernst: es genügt
nicht, zur Kirche Christi zu zähle; man muß auch lebendiges Glied dieser Kirche sein – im Geiste und
in der Wahrheit. Und das sind nur die, die in der Gnade des Herrn stehen und unausgesetzt in Seiner Gegenwart
wandeln – in Unschuld oder in aufrichtiger und tätiger Buße. Wenn der Völkerapostel, das „Gefäß der
Auserwählung“, seinen Leib unter der Zuchtrute der Abtötung hielt, um nicht, nachdem er anderen gepredigt,
selbst verworfen zu werden[19], kann es dann für die übrigen, in deren Händen die Wahrung und Mehrung
des Reiches Gottes gelegt ist, einen anderen Weg geben als den der innigsten Verbindung von Apostolat
und Selbstheiligung? Nur so wird der Menschheit von heute und in erster Linie den Widersachern der Kirche
gezeigt, daß das Salz der Erde, daß der Sauerteig des Christentums nicht schal geworden, sondern fähig
und bereit ist, den in Zweifel und Irrtum, in Gleichgültigkeit und geistiger Ratlosigkeit, in Glaubensmüdigkeit
und Gottesferne befangenen Menschen der Gegenwart die seelis…
Fortsetzung XIV, Mit brennender Sorge Wer aber über diesen verurteilenswerten Abweichungen zwischen Glauben
und Leben, zwischen Wort und Tat, zwischen äußerer Haltung und innerer Gesinnung bei Einzelnen – und
wären es ihrer auch viele – die Unsumme von echtem Tugendstreben, von Opfersinn, von Bruderliebe, von
heldenhaftem Heiligkeitsdrang vergißt oder gar wissentlich verschweigt, der enthüllt eine bedauernswerte
Blindheit und Ungerechtigkeit. Wenn dann vollends erkennbar wird, daß er den harten Maßstab, den er
an die gehaßte Kirche anlegt, in demselben Augenblick vergißt, wo es sich um Gemeinschaften anderer
Art handelt, die ihm aus Gefühl oder Interesse nahestehen, dann offenbart er sich in seinem angeblich
verletzten Reinlichkeitsgefühl als verwandt mit denen, die nach des Heilands schneidendem Wort über
den Splitter im Auge des Bruders den Balken im eigenen Auge übersehen. So wenig rein aber auch die Absicht
derer ist, die aus der Beschäftigung mit dem Menschlichen in der Kirche einen Beruf, vielfach sogar ein
niedriges Geschäft machen, und obgleich die in Gott ruhende Gewalt des kirchlichen Amtsträgers nicht
abhängig ist von seiner menschlichen und sittlichen Höhe, so ist doch keine Zeitepoche, kein Einzelner,
keine Gemeinschaft frei von der Pflicht ehrlicher Gewissenserforschung, unerbittlicher Läuterung, durchgreifender
Erneuerung in Gesinnung und Tat. In Unserer Enzyklika über das Priestertum, in Unseren Sendschreiben
über die Katholische Aktion haben Wir mit beschwörender Eindringlichkeit auf die heilige…
Fortsetzung XIII, Mit brennender Sorge Das Mutterherz der Kirche ist weit und groß genug, um in der gottgemäßen
Entfaltung solcher Eigenarten und Eigengaben mehr den Reichtum der Mannigfaltigkeit zu sehen als die Gefahr
von Absonderungen. Sie freut sich des geistigen Hochstands der Einzelnen und der Völker. Sie sieht in
ihren echten Leistungen mit Mutterfreude und Mutterstolz Erziehungsfrüchte und Fortschritte, die sie
segnet und fördert, wo immer sie es im Gewissen kann. Aber sie weiß auch, daß dieser Freiheit Grenzen
gezogen sind durch die Majestät des Gottesgebotes, das diese Kirche in allem Wesenhaften als untrennbare
Einheit gewollt und gegründet hat. Wer an diese Einheit und Untrennbarkeit rührt, nimmt der Braut Christi
eines der Diademe, mit denen Gott selbst sie gekrönt hat. Er unterwirft ihren auf ewigen Fundamenten
ruhenden Gottesbau der Überprüfung und Umgestaltung durch Baumeister, denen der Vater im Himmel keine
Bauvollmacht erteilt hat. 22. Die göttliche Sendung der Kirche, die unter Menschen wirkt und durch Menschen
wirken muß, mag schmerzlich verdunkelt werden durch das Menschlich-Allzumenschliche, das zuzeiten immer
und immer wieder als Unkraut unter dem Weizen des Gottesreiches durchwuchert. Wer des Heilands Wort über
die Ärgernisse und die Ärgernisgeber kennt, weiß, wie die Kirche und wie jeder Einzelne über das zu
urteilen hat, was Sünde war und Sünde ist. Wer aber über diesen verurteilenswerten Abweichungen zwischen
Glauben und Leben, zwischen Wort und Tat, zwischen äußerer Haltung und innere…
Fortsetzung XII, Mit brennender Sorge [13] Kein Mensch – möge auch alles Wissen, alles Können, alle
äußerliche Macht der Erde in ihm verkörpert sein – kann einen anderen Grund legen als den, der in Christus
bereits gelegt ist.[14] Wer in sakrilegischer Verkennung der zwischen Gott und Geschöpf, zwischen dem
Gottmenschen und den Menschenkindern klaffenden Wesensunterschiede irgend einen Sterblichen, und wäre
er der Größte aller Zeiten, neben Christus zu stellen wagt, oder gar über Ihn und gegen Ihn, der muß
sich sagen lassen, daß er ein Wahnprophet ist, auf den das Schriftwort erschütternde Anwendung findet:
„Der im Himmel wohnt, lachet ihrer“[15]. Reiner Kirchenglaube 21. Der Christusglaube wird sich nicht rein
und unverfälscht erhalten, wenn er nicht gestützt und umhegt wird vom Glauben an die Kirche, „die Säule
und Grundfeste der Wahrheit“.[16] Christus selbst, Gott hochgelobt in Ewigkeit, hat diese Säule des Glaubens
aufgerichtet. Sein Gebot, die Kirche zu hören[17],aus den Worten und Geboten der Kirche Seine eigenen
Worte und Gebote herauszuhören[18], gilt für die Menschen aller Zeiten und Zonen. Die von dem Erlöser
gestiftete Kirche ist eine – für alle Völker und Nationen. Unter ihrem Kuppelbau, der wie Gottes Firmament
die ganze Erde überwölbt, ist Platz und Heimat für alle Völker und Sprachen, ist Raum für die Entfaltung
aller von Gott dem Schöpfer und Erlöser in die Einzelnen und in die Volksgemeinschaften hineingelegten
besonderen Eigenschaften, Vorzüge, Aufgaben und Berufungen. Das Mutterherz der Kir…
Fortsetzung XI, Mit brennender Sorge Nur Blindheit und Hochmut können ihre Augen vor den heilserzieherischen
Schätzen verschließen, die das Alte Testament birgt. Wer die biblische Geschichte und die Lehrweisheit
des Alten Bundes aus Kirche und Schule verbannt sehen will, lästert das Wort Gottes, lästert den Heilsplan
des Allmächtigen, macht enges und beschränktes Menschendenken zum Richter über göttliche Geschichtsplanung.
Er verneint den Glauben an den wirklichen, im Fleische erschienenen Christus, der die menschliche Natur
aus dem Volke annahm, das ihn ans Kreuz schlagen sollte. Er steht verständnislos vor dem Weltdrama des
Gottessohnes, welcher der Meintat seiner Kreuziger die hohepriesterliche Gottestat des Erlösertodes entgegensetzte
und damit den Alten Bund in dem Neuen Bunde seine Erfüllung, sein Ende und seine Überhöhung finden
ließ. 20. Der im Evangelium Jesu Christi erreichte Höhepunkt der Offenbarung ist endgültig, ist verpflichtend
für immer. Diese Offenbarung kennt keine Nachträge durch Menschenhand, kennt erst recht keinen Ersatz
und keine Ablösung durch die willkürlichen „Offenbarungen“, die gewisse Wortführer der Gegenwart aus
dem sogenannten Mythus von Blut und Rasse herleiten wollen. Seitdem Christus der Gesalbte das Werk der
Erlösung vollbracht, die Herrschaft der Sünde gebrochen und uns die Gnade verdient hat, Kinder Gottes
zu werden – seitdem ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den sie selig werden
können, als der Name Jesus.[13] Kein Mensch – möge auch alles …
Fortsetzung X, Mit brennender Sorge In der Fülle der Zeiten hat Er zu uns durch den Sohn geredet.“[12]
Die heiligen Bücher des Alten Bundes sind ganz Gottes Wort, ein organischer Teil Seiner Offenbarung.
Der stufenweisen Entfaltung der Offenbarung entsprechend liegt auf ihnen noch der Dämmer der Vorbereitungszeit
auf den vollen Sonnentag der Erlösung. Wie es bei Geschichts- und Gesetzbüchern nicht anders sein kann,
sind sie in manchen Einzelheiten ein Spiegelbild menschlicher Unvollkommenheit, Schwäche und Sünde.
Neben unendlich vielem Hohen und Edlen erzählen sie auch von der Veräußerlichung und Verweltlichung,
die in dem die Offenbarung und die Verheißungen Gottes tragenden alttestamentlichen Bundesvolk immer
wieder hervorbrachen. Für jedes nicht durch Vorurteil und Leidenschaft geblendete Auge leuchtet jedoch
aus dem menschlichen Versagen, von dem die biblische Geschichte berichtet, um so strahlender das Gotteslicht
der über alle Fehde und Sünde letztlich triumphierenden Heilsführung hervor. Gerade auf solchem, oft
düsterem Hintergrund wächst die Heilspädagogik des Ewigen in Perspektiven hinein, die wegweisend, warnend,
erschütternd, erhebend und beglückend zugleich sind. Nur Blindheit und Hochmut können ihre Augen vor
den heilserzieherischen Schätzen verschließen, die das Alte Testament birgt. Wer die biblische Geschichte
und die Lehrweisheit des Alten Bundes aus Kirche und Schule verbannt sehen will, lästert das Wort Gottes,
lästert den Heilsplan des Allmächtigen, macht enges und beschränktes Menschendenk…
Fortsetzung IX, Mit brennender Sorge 17. Wir danken Euch, Ehrwürdige Brüder, Euren Priestern und all
den Gläubigen, die in der Verteidigung der Majestätsrechte Gottes gegen ein angrifflüsternes, von einflußreicher
Seite leider vielfach begünstigtes Neuheidentum ihre Christenpflicht erfüllt haben und erfüllen. Dieser
Dank ist doppelt innig und mit anerkennender Bewunderung für diejenigen verknüpft, die in Ausübung
dieser ihrer Pflicht gewürdigt wurden, um Gottes willen irdische Opfer und irdisches Leid auf sich nehmen
zu dürfen. Reiner Christusglaube 18. Kein Gottesglaube wird sich auf die Dauer rein und unverfälscht
erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an Christus. „Niemand kennt den Sohn außer dem Vater,
und niemand kennt den Vater außer dem Sohn, und wem es der Sohn offenbaren will.“[9] „Das ist das ewige
Leben, daß sie Dich erkennen, den allein wahren Gott, und den Du gesandt hast, Jesus Christus.“[10] Es
darf also niemand sagen: Ich bin gottgläubig, das ist mir Religion genug. Des Heilands Wort hat für
Ausflüchte dieser Art keinen Platz. „Wer den Sohn leugnet, hat auch nicht den Vater; wer den Sohn bekennt,
hat auch den Vater.“[11] 19. In Jesus Christus, dem menschgewordenen Gottessohn, ist die Fülle der göttlichen
Offenbarung erschienen. „Auf vielerlei Art und in verschiedenen Formen hat Gott einst zu den Vätern durch
die Propheten gesprochen. In der Fülle der Zeiten hat Er zu uns durch den Sohn geredet.“[12] Die heiligen
Bücher des Alten Bundes sind ganz Gottes Wort, ein organischer Teil Se…
Fortsetzung VIII, Mit brennender Sorge 15. Nur oberflächliche Geister können der Irrlehre verfallen,
von einem nationalen Gott, von einer nationalen Religion zu sprechen, können den Wahnversuch unternehmen,
Gott, den Schöpfer aller Welt, den König und Gesetzgeber aller Völker, vor dessen Größe die Nationen
klein sind wie Tropfen am Wassereimer[6], in die Grenze eines einzelnen Volkes, in die blutmäßige Enge
einer einzelnen Rasse einkerkern zu wollen. 16. Die Bischöfe der Kirche Christi, aufgestellt „für das,
was sich auf Gott bezieht“[7], müssen darüber wachen, daß solche verderblichen Irrtümer, denen noch
verderblichere Praktiken auf dem Fuße zu folgen pflegen, innerhalb der Gläubigen nicht Boden fassen.
Ihre heilige Amtspflicht ist es, soviel an ihnen liegt, alles zu tun, damit die Gebote Gottes als verpflichtende
Grundlage des sittlich geordneten privaten und öffentlichen Lebens beachtet und befolgt werden; daß
die Majestätsrechte Gottes, der Name und das Wort Gottes nicht verunehrt werden[8]; daß die Gotteslästerungen –
in Wort und Schrift und Bild, zeitweise zahlreich wie der Sand am Meere – zum Schweigen gebracht werden;
daß dem trotzenden Prometheusgeist der Gottesverneiner, Gottesverächter und Gotteshasser gegenüber
das Sühnegebet der Gläubigen nie erlahme, das wie Rauchwerk Stunde um Stunde zum Allerhöchsten emporsteigt
und Seine strafende Hand aufhält. 17. Wir danken Euch, Ehrwürdige Brüder, Euren Priestern und all den
Gläubigen, die in der Verteidigung der Majestätsrechte Gottes gegen ein angrifflüster…
Fortsetzung VII, Mit brennender Sorge 13. Habet acht, Ehrwürdige Brüder, auf den in Rede und Schrift
zunehmenden Mißbrauch, den dreimal heiligen Gottesnamen anzuwenden als sinnleere Etikette für irgend
ein mehr oder minder willkürliches Gebilde menschlichen Suchens und Sehnens. Wirkt unter Euren Gläubigen
dahin, daß sie solcher Verirrung mit der wachsamen Ablehnung begegnen, die sie verdient. Unser Gott ist
der persönliche, übermenschliche, allmächtige, unendlich vollkommene Gott, Einer in der Dreiheit der
Personen, dreipersönlich in der Einheit des göttlichen Wesens, der Schöpfer alles Geschaffenen, der
Herr und König und letzte Vollender der Weltgeschichte, der keine Götter neben sich duldet noch dulden
kann. 14. Dieser Gott hat in souveräner Fassung Seine Gebote gegeben. Sie gelten unabhängig von Zeit
und Raum, von Land und Rasse. So wie Gottes Sonne über allem leuchtet, was Menschenantlitz trägt, so
kennt auch Sein Gesetz keine Vorrechte und Ausnahmen. Regierende und Regierte, Gekrönte und Ungekrönte,
Hoch und Niedrig, Reich und Arm stehen gleichermaßen unter Seinem Wort. Aus der Totalität Seiner Schöpferrechte
fließt seinsgemäß die Totalität Seines Gehorsamsanspruchs an die Einzelnen und an alle Arten von Gemeinschaften.
Dieser Gehorsamsanspruch erfaßt alle Lebensbereiche, in denen sittliche Fragen die Auseinandersetzung
mit dem Gottesgesetz fordern und damit die Einordnung wandelbarer Menschensatzung in das Gefüge der unwandelbaren
Gottessatzung. 15. Nur oberflächliche Geister können der Irrlehre verfallen…
Fortsetzung VI, Mit brennender Sorge 10. Wer in pantheistischer Verschwommenheit Gott mit dem WeltalI
gleich setzt, Gott in der Welt verweltlicht und die Welt in Gott vergöttlicht, gehört nicht zu den Gottgläubigen.
11. Wer nach angeblich altgermanisch-vorchristlicher Vorstellung das düstere unpersönliche Schicksal
an die Stelle des persönlichen Gottes rückt, leugnet Gottes Weisheit und Vorsehung, die „kraftvoll und
gütig von einem Ende der Welt zum anderen waltet“[5] und alles zum guten Ende leitet. Ein solcher kann
nicht beanspruchen, zu den Gottgläubigen gerechnet zu werden. 12. Wer die Rasse, oder das Volk, oder
den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung –
die innerhalb der irdischen Ordnung einen wesentlichen und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser
ihrer irdischen Wertskala herauslöst, sie zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht
und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung
der Dinge. Ein solcher ist weit von wahrem Gottesglauben und einer solchem Glauben entsprechenden Lebensauffassung
entfernt. 13. Habet acht, Ehrwürdige Brüder, auf den in Rede und Schrift zunehmenden Mißbrauch, den
dreimal heiligen Gottesnamen anzuwenden als sinnleere Etikette für irgend ein mehr oder minder willkürliches
Gebilde menschlichen Suchens und Sehnens. Wirkt unter Euren Gläubigen dahin, daß sie solcher Verirrung
mit der wachsamen Ablehnung begegnen, die sie verdien…
Fortsetzung V, Mit brennender Sorge Hirtenmission gehorchend einer Geisteshaltung zu widersetzen, die
verbrieftes Recht durch offene oder verhüllte Gewalt zu erdrosseln sucht. 8. Der Zweck des gegenwärtigen
Schreibens aber, Ehrwürdige Brüder, ist ein anderer. Wie Ihr Uns an Unserem Krankenlager liebevoll Besuch
abgestattet habt, so wenden Wir Uns an Euch und durch Euch an die katholischen Gläubigen Deutschlands,
die – wie alle leidenden und bedrängten Kinder – dem Herzen des gemeinsamen Vaters besonders nahe stehen.
In dieser Stunde, wo ihr Glaube im Feuer der Trübsal und der versteckten und offenen Verfolgung als echtes
Gold erprobt wird, wo sie von tausend Formen organisierter religiöser Unfreiheit umgeben sind, wo der
Mangel an wahrheitsgetreuer Unterrichtung und normaler Verteidigungsmöglichkeit schwer auf ihnen lastet,
haben sie ein doppeltes Recht auf ein Wort der Wahrheit und der seelischen Stärkung von dem, an dessen
ersten Vorgänger das inhaltsschwere Heilandswort gerichtet war: „Ich habe für dich gebetet, daß dein
Glaube nicht wanke, und du hinwiederum stärke deine Brüder“.[4] Reiner Gottesglaube 9. Habet acht, Ehrwürdige
Brüder, daß vor allem der Gottesglaube, die erste und unersetzbare Grundlage jeder Religion, in deutschen
Landen rein und unverfälscht erhalten bleibe. Gottgläubig ist nicht, wer das Wort Gottes rednerisch
gebraucht, sondern nur, wer mit diesem hehren Wort den wahren und würdigen Gottesbegriff verbindet. 10.
Wer in pantheistischer Verschwommenheit Gott mit dem WeltalI gleich setzt…
Fortsetzung IV, Mit brennender Sorge 7. Die von Uns trotz allem bezeigte Mäßigung war nicht eingegeben
von Erwägungen irdischer Nützlichkeit oder gar unziemlicher Schwäche, sondern lediglich von dem Willen,
mit dem Unkraut nicht etwa wertvolles Wachstum auszureißen; von der Absicht, nicht eher öffentlich zu
urteilen, als bis die Geister für die Unentrinnbarkeit dieses Urteils reif geworden wären; von der Entschlossenheit,
die Vertragstreue anderer nicht eher endgültig zu verneinen, als bis die eiserne Sprache der Wirklichkeit
die Hüllen gesprengt hätte, in die eine planmäßige Tarnung den Angriff gegen die Kirche zu hüllen
verstanden hatte und versteht. Auch heute noch, wo der offene Kampf gegen die konkordatgeschützte Bekenntnisschule
und wo die vernichtete Abstimmungsfreiheit der katholischen Erziehungsberechtigten auf einem besonders
wesentlichen Lebensgebiet der Kirche den erschütternden Ernst der Lage und die beispiellose Gewissensnot
gläubiger Christen kennzeichnen, rät Uns die Vatersorge um das Heil der Seelen, die etwa noch vorhandenen,
wenn auch geringen Aussichten auf Rückkehr zur Vertragstreue und zu verantwortbarer Verständigung nicht
unberücksichtigt zu lassen. Den Bitten des hochwürdigsten Episkopates folgend werden Wir auch weiterhin
nicht müde werden, bei den Lenkern Eures Volkes Sachwalter des verletzten Rechtes zu sein und Uns – unbekümmert
um den Erfolg oder Mißerfolg des Tages – lediglich Unserem Gewissen und Unserer Hirtenmission gehorchend
einer Geisteshaltung zu widersetzen, die verbriefte…
Fortsetzung III, Mit brennender Sorge 6. Wir sind, Ehrwürdige Brüder, nicht müde geworden, den verantwortlichen
Lenkern der Geschicke Eures Landes die Folgen darzustellen, die aus dem Gewährenlassen oder gar aus der
Begünstigung solcher Strömungen sich zwangsweise ergeben müßten. Wir haben alles getan, um die Heiligkeit
des feierlich gegebenen Wortes, die Unverbrüchlichkeit der freiwillig eingegangenen Verpflichtungen zu
verteidigen gegen Theorien und Praktiken, die – falls amtlich gebilligt – alles Vertrauen töten und jedes
auch in Zukunft gegebene Wort innerlich entwerten müßten. Wenn einmal die Zeit gekommen sein wird, diese
Unsere Bemühungen vor den Augen der Welt offen zu legen, werden alle Gutgesinnten wissen, wo sie die
Friedenswahrer und wo die Friedensstörer zu suchen haben. Jeder, dessen Geist sich noch einen Rest von
Wahrheitsempfinden, dessen Herz sich noch einen Schatten von Gerechtigkeitsgefühl bewahrt hat, wird dann
zugeben müssen, daß in diesen schweren und ereignisvollen Jahren der Nachkonkordatszeit jedes Unserer
Worte und jede Unserer Handlungen unter dem Gesetz der Vereinbarungstreue standen. Er wird aber auch mit
Befremden und innerster Ablehnung feststellen müssen, wie von der anderen Seite die Vertragsumdeutung,
die Vertragsumgehung, die Vertragsaushöhlung, schließlich die mehr oder minder öffentliche Vertragsverletzung
zum ungeschriebenen Gesetz des Handelns gemacht wurden. 7. Die von Uns trotz allem bezeigte Mäßigung
war nicht eingegeben von Erwägungen irdischer Nützlichkeit oder gar unz…
Fortsetzung II: Mit brennender Sorge 5. Wenn der von Uns in lauterer Absicht in die deutsche Erde gesenkte
Friedensbaum nicht die Früchte gezeitigt hat, die Wir im Interesse Eures Volkes ersehnten, dann wird
niemand in der weiten Welt, der Augen hat, zu sehen, und Ohren, zu hören, heute noch sagen können, die
Schuld liege auf Seiten der Kirche und ihres Oberhauptes. Der Anschauungsunterricht der vergangenen Jahre
klärt die Verantwortlichkeiten. Er enthüllt Machenschaften, die von Anfang an kein anderes Ziel kannten
als den Vernichtungskampf. In die Furchen, in die Wir den Samen aufrichtigen Friedens zu pflanzen bemüht
waren, streuten andere – wie der „inimicus homo“ der Heiligen Schrift[3] – die Unkrautkeime des Mißtrauens,
des Unfriedens, des Hasses, der Verunglimpfung, der heimlichen und offenen, aus tausend Quellen gespeisten
und mit allen Mitteln arbeitenden grundsätzlichen Feindschaft gegen Christus und Seine Kirche. Ihnen,
und nur ihnen, sowie ihren stillen und lauten Schildhaltern fällt die Verantwortung dafür zu, daß statt
des Regenbogens des Friedens am Horizont Deutschlands die Wetterwolke zersetzender Religionskämpfe sichtbar
ist. 6. Wir sind, Ehrwürdige Brüder, nicht müde geworden, den verantwortlichen Lenkern der Geschicke
Eures Landes die Folgen darzustellen, die aus dem Gewährenlassen oder gar aus der Begünstigung solcher
Strömungen sich zwangsweise ergeben müßten. Wir haben alles getan, um die Heiligkeit des feierlich
gegebenen Wortes, die Unverbrüchlichkeit der freiwillig eingegangenen Verpflic…
Fortsetzung I, Mit brennender Sorge 4. Trotz mancher schwerer Bedenken haben Wir daher Uns damals den
Entschluß abgerungen, Unsere Zustimmung nicht zu versagen. Wir wollten Unsern treuen Söhnen und Töchtern
in Deutschland im Rahmen des Menschenmöglichen die Spannungen und Leiden ersparen, die andernfalls unter
den damaligen Verhältnissen mit Gewißheit zu erwarten gewesen wären. Wir wollten allen durch die Tat
beweisen, daß Wir, einzig Christus suchend und das, was Christi ist, niemandem die Friedenshand der Mutterkirche
verweigern, der sie nicht selbst zurückstößt. 5. Wenn der von Uns in lauterer Absicht in die deutsche
Erde gesenkte Friedensbaum nicht die Früchte gezeitigt hat, die Wir im Interesse Eures Volkes ersehnten,
dann wird niemand in der weiten Welt, der Augen hat, zu sehen, und Ohren, zu hören, heute noch sagen
können, die Schuld liege auf Seiten der Kirche und ihres Oberhauptes. Der Anschauungsunterricht der vergangenen
Jahre klärt die Verantwortlichkeiten. Er enthüllt Machenschaften, die von Anfang an kein anderes Ziel
kannten als den Vernichtungskampf. In die Furchen, in die Wir den Samen aufrichtigen Friedens zu pflanzen
bemüht waren, streuten andere – wie der „inimicus homo“ der Heiligen Schrift[3] – die Unkrautkeime des
Mißtrauens, des Unfriedens, des Hasses, der Verunglimpfung, der heimlichen und offenen, aus tausend Quellen
gespeisten und mit allen Mitteln arbeitenden grundsätzlichen Feindschaft gegen Christus und Seine Kirche.
Ihnen, und nur ihnen, sowie ihren stillen und lauten Schildhalte…
Fortsetzung: Mit brennender Sorge: Neben viel Tröstlichem und Erhebendem aus dem Bekennerkampf ihrer
Gläubigen haben sie bei aller Liebe zu Volk und Vaterland und bei allem Bestreben nach abgewogenem Urteil
auch unendlich viel Herbes und Schlimmes nicht übergehen können. Nachdem Wir ihre Darlegungen vernommen,
durften Wir in innigem Dank gegen Gott mit dem Apostel der Liebe sprechen: „Eine größere Freude habe
ich nicht, als wenn ich höre: meine Kinder wandeln in der Wahrheit“[1]. Der unserem verantwortungsvollen
apostolischen Amt ziemende Freimut und der Wille, Euch und der gesamten christlichen Welt die Wirklichkeit
in ihrer ganzen Schwere vor Augen zu stellen, fordern von Uns aber auch, daß Wir hinzufügen: eine größere
Sorge, ein herberes Hirtenleid haben Wir nicht, als wenn Wir hören: viele verlassen den Weg der Wahrheit.[2]
3. Als Wir, Ehrwürdige Brüder, im Sommer 1933 die Uns von der Reichsregierung in Anknüpfung an einen
jahrealten früheren Entwurf angetragenen Konkordatsverhandlungen aufnahmen und zu Euer aller Befriedigung
mit einer feierlichen Vereinbarung abschließen ließen, leitete Uns die pflichtgemäße Sorge um die
Freiheit der kirchlichen Heilsmission in Deutschland und um das Heil der ihr anvertrauten Seelen – zugleich
aber auch der aufrichtige Wunsch, der friedlichen Weiterentwicklung und Wohlfahrt des deutschen Volkes
einen wesentlichen Dienst zu leisten. 4. Trotz mancher schwerer Bedenken haben Wir daher Uns damals den
Entschluß abgerungen, Unsere Zustimmung nicht zu versagen. Wir wollten Uns…
Pius XI., Enzyklika „Mit brennender Sorge“ an die Erzbischöfe und Bischöfe Deutschlands und die anderen
Oberhirten, die in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl leben, über die Lage der katholischen
Kirche im Deutschen Reich vom 14. März 1937 Der Text findet sich in: AAS 39 (1937) 145-167; Die katholische
Sozialdoktrin in ihrer geschichtlichen Entfaltung, hg. von A.F. Utz und B. v. Galen, Aachen 1976, II 167-219.
Zur leichteren Orientierung wurden den einzelnen Absätzen der Enzyklika nachträglich Nummern vorangestellt.
Die Abkürzungen der biblischen Schriften wurde an die heutige Zitierweise gemäß den Loccumer Richtlinien
angepaßt. Ehrwürdige Brüder! Gruß und Apostolischen Segen! 1. Mit brennender Sorge und steigendem
Befremden beobachten Wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche, die wachsende Bedrängnis der ihr
in Gesinnung und Tat treubleibenden Bekenner und Bekennerinnen inmitten des Landes und des Volkes, dem
St. Bonifatius einst die Licht- und Frohbotschaft von Christus und dem Reiche Gottes gebracht hat. 2.
Diese Unsere Sorge ist nicht vermindert worden durch das, was die Uns an Unserem Krankenlager besuchenden
Vertreter des hochwürdigsten Episkopates wahrheits- und pflichtgemäß berichtet haben. Neben viel Tröstlichem
und Erhebendem aus dem Bekennerkampf ihrer Gläubigen haben sie bei aller Liebe zu Volk und Vaterland
und bei allem Bestreben nach abgewogenem Urteil auch unendlich viel Herbes und Schlimmes nicht übergehen
können. Nachdem Wir ihre Darlegungen vernommen, durften Wir in inn…
Zur Kenntnisnahme: Endlich ein konstruktiver Vorschlag, Daher also: volle Kirche, lange Schlange vor dem
Beichtstuhl (Weihnachten kommt!), ihn als Priester schätzen und priesterliche Dienste einfordern, für
ihn beten, nicht über ihn schimpfen… Endlich ein konstruktiver Vorschlag, der aus der Blockade „des
Gegeneinander“ herausführt, der weiterführt. In einer Fernsehsendung wurde einmal gezeigt, wie manche
Eingeborenen Wasser finden. Man klemmt einen Krug irgendwo fest und legt die Lieblingsspeise einer Affenart
hinein. Wenn ein Affe hineinfasst, umschließt seine Faust die Frucht. Da er sie unbedingt haben will
und nicht mehr loslassen kann, ist er gefangen. Er bekommt dann eine Weile nichts mehr zu trinken, wird
frei gelassen und läuft vor Durst zur nächsten Wasserstelle. An praktischen Übungsbeispielen konnten
Schüler sofort nachvollziehen, dass wir Menschen oft wie dieser Affe „funktionieren“. (Wenn wir nicht
loslassen können, etwas unbedingt haben wollen, befinden wir uns immer wieder in Blockadesituationen,
sind unfrei, gefangen, haben uns selbst gefangen. Dieser Lernprozess hat wohl seinen Höhepunkt beim Loslassen
unseres irdischen Lebens.) Wenn wieder einmal lachend der Begriff „Affenfalle“ genannt wurde, oft vom
„Betroffenen“ selbst, hatten alle Spaß an der Sache, wieder etwas dazugelernt, und es ging weiter.
Breze, ‘ nicht böse … Ich meinte eine Umfrage außerhalb der xnet-Scheibe, falls es dieses „Außerhalb“
überhaupt gibt (vielleicht fällt man da auch einfach runter?), ob xnet für das Seelenheil zuständig
ist …
#87 tau † 00:17:17 | Donnerstag, 23. November 2006
Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn
der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht
zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er
macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu
Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen
fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen
mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem
Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom
Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
@ PhilomenaWolkenstein: Gern geschehen! Danke für Ihren Einsatz! Gerade das Lesen von ganz konkreten
Einzelschicksalen ist so wichtig. Die(!) erreichen die Herzen und bringen sie zum Bluten. Hier: Und es
macht mich wütend, wenn diese Menschen ein zweites Mal umgebracht werden, in dem man ihre Schicksale
leugnet. Ich dachte, irgendwann werden diese Wahnsinnigen aussterben, kreuz.net belehrt mich immer wieder
eines Schlechteren. Und überall! Bringen Sie Einzelschicksale! Täglich!
Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn
der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht
zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er
macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu
Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen
fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen
mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem
Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom
Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
@ Breze: Egon von Petersdorff, Daemonologie, Christiana-Verlag Ja, der Okkultismus und die Vorliebe der
Nazis für germanischen Gottheiten ist ein interessanter Aspekt… Allerdings! besonders, wenn sie sich
„katholisch“ geben! „Irre“, ne!
Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn
der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht
zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er
macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu
Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen
fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen
mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem
Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom
Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Auszug aus meinem posting: Montag, 20. November 2006 22:12: JHWE ist der Gott Israels Nicholas Goodrick-Clarke,
Die okkulten Wurzeln des National-Sozialismus, Leopold Stocker Verlag
Alfons Schrodi, „Verurteilt Zum Tod Durch Enthauptung; Pater Friedrich Lorenz OMI; Ein Opfer der Nazi-Justiz“,
Verlag der Oblaten, Drosselweg 3, 55122 Mainz
allen Menschen guten Willens Pater Lothar Groppe SJ, Das Wirken des Duisburger Jesuiten Pater Ludger Born
im Spannungsfeld von kirchlichem Antisemitismus und Solidarität für nichtarische Christen, Christoferuswerk,
Pf 1963, 48007 Münster. Als Vorwort (Auszug): „Dokumentationszentrum Des Bundes Jüdischer Verfolgter
Des Naziregimes … Wien, 10.7.1975 Lieber Pater Born! … Ich weiß zu schätzen, was Sie in einer Zeit
ohne Gnade für meine Glaubensbrüder getan haben, und seien Sie versichert, wir werden Ihnen das niemals
vergessen! Herzlichst Ihr Simon Wiesenthal“
Hallo Breze! Danke! – Es gibt Texte, nicht oft genug gelesen werden können! Immer und immer wieder …
Und ich wünsche mir, daß sie lange, lange leben, um jeden der zig Millionen Toten kennen lernen zu können.
PS: und nachher geht es erst richtig los! Absolut!!!
Es gibt Texte, die es wert sind, immer wieder gelesen zu werden! Danke, PhilomenaWolkenstein! Danke!!!
Ich hab gerade wieder Anzeige gemacht, allein unter diesen Postings kommen schon ein paar Jahrzehnte Knast
zusammen. ns-wiederbetaetigung@mail.bmi.gv.at Die Geschichte der ermordeten Österreischischen Juden ist
übrigens mittlerweile gut dokumentiert, dank vieler Jugendliche, die sich dafür eingesetzt haben. www.lettertothestars.at/.
Besonders schrecklich sind die Jahrgänge ab 1940. Ich wünsche mir, daß jeder der Leugner nächtlichen
Besuch bekommt, daß sie das Grauen sehen können, die geschlagenen, vergewaltigten, getretenen, vergasten
und verbrannten Menschen. Ich wünsche mir, daß sie jede nacht die großen Kinderaugen sehen, wenn sie
ins Gas gehen müssen, die Schreie der Babies hören, das Wehklagen der Alten und Kranken. Ich wünsche
mir, daß sie die Angst spüren können, wenn katholische SSler an der Rampe selektieren. Ich wünsche
mir, daß sie das Grauen miterleben, die Gaskammern ausräumen zu müssen, Zähne herausbrechen, Haare
einsammeln, Brillen abnehmen. Ich wünsche mir, daß sie merken, wie es ist, wenn der einzige Weg aus
dem Lager durch einen Schornstein führt. Und ich wünsche mir, daß sie lange, lange leben, um jeden
der zig Millionen Toten kennen lernen zu können. Hier ist so viel Liebe verlorengegangen, so viel Wissen
und Weisheit, so viele Fähigkeiten und Begabungen. Jeder, jede hatte ein Gesicht und einer Geschichte,
voller Hoffnungen, Wünsche und Träume. Es ist und bleibt mir unverständlich, wie Menschen das relativieren
Danke, PhilomenaWolkenstein! Danke!!! Ich hab gerade wieder Anzeige gemacht, allein unter diesen Postings
kommen schon ein paar Jahrzehnte Knast zusammen. ns-wiederbetaetigung@mail.bmi.gv.at Die Geschichte der
ermordeten Österreischischen Juden ist übrigens mittlerweile gut dokumentiert, dank vieler Jugendliche,
die sich dafür eingesetzt haben. www.lettertothestars.at/. Besonders schrecklich sind die Jahrgänge
ab 1940. Ich wünsche mir, daß jeder der Leugner nächtlichen Besuch bekommt, daß sie das Grauen sehen
können, die geschlagenen, vergewaltigten, getretenen, vergasten und verbrannten Menschen. Ich wünsche
mir, daß sie jede nacht die großen Kinderaugen sehen, wenn sie ins Gas gehen müssen, die Schreie der
Babies hören, das Wehklagen der Alten und Kranken. Ich wünsche mir, daß sie die Angst spüren können,
wenn katholische SSler an der Rampe selektieren. Ich wünsche mir, daß sie das Grauen miterleben, die
Gaskammern ausräumen zu müssen, Zähne herausbrechen, Haare einsammeln, Brillen abnehmen. Ich wünsche
mir, daß sie merken, wie es ist, wenn der einzige Weg aus dem Lager durch einen Schornstein führt. Und
ich wünsche mir, daß sie lange, lange leben, um jeden der zig Millionen Toten kennen lernen zu können.
Hier ist so viel Liebe verlorengegangen, so viel Wissen und Weisheit, so viele Fähigkeiten und Begabungen.
Jeder, jede hatte ein Gesicht und einer Geschichte, voller Hoffnungen, Wünsche und Träume. Es ist und
bleibt mir unverständlich, wie Menschen das relativieren können.
nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich
das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären… Schön gesagt! Was möchten
Sie hören?
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.) Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk,
das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.) Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk,
das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.) Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk,
das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn
der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht
zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er
macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu
Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen
fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen
mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem
Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom
Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
@ Breze: Gesegnete Nacht! Hallo Taunuß! Den Vater auf dem ewgen Thron und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist, auf ewig Erde und Himmel preist. Amen.
@ Breze: Algermissen mag falsch handeln, Genau das kann eben keiner von uns überblicken und gar entscheiden!
dass ermächtigt aber keinen von uns, ein Urteil über ihn zu fällen! Das nie!!! Die Macht des Bösen
banne weit, schenk deinen Frieden allezeit. Erhalte uns auf rechter Bahn, dass Unheil uns nicht schaden
kann.
@ Schüttel, Golfi, Gotthard, Breze … Schüttel, Golfi, Gotthard, Wiener, Breze, Algermissen, die drei
Padres, die betroffenen Gemeinden, das Bistum … tau: Wir Alle Sind Die Eine Kirche!
Ja, Breze, das „Höre Israel“ liebe ich sehr! Gott sich zu allererst dem Volk Israel offenbart hat, es
von Gott auserwählt wurde, dass er es tausende Jahre geführt hat und dass Israels Propheten alle deutlich
auf Jesus, den kommenden Messias, hingewiesen haben. Mit Israel hat Gott seine Heilsgeschichte begonnen,
in Jesus hat er sie vollendet. Das hattest Du schön auf den Punkt gebracht. Und der ist CHRISTUS!
@ gelasius :Dem ist nichts hinzuzufügen! Was das Lesenlernen angeht, sollten Sie vielleicht ein bißchen
vorsichtig sein. Denn jemand, der von Jehovaeichen fabuliert- mal ganz abgesehen von der falschen Vokalisierung
des althebräischen Gottesnamen- sitzt selbst im Glashaus und sollte deshalb das Steinewerfen unterlassen.
Nachdem Sie den Katholizismus als Ganzes als machtgeile Religion denunziert haben, die sich Jesus, der
bei Ihnen ja nicht Christus ist, unter den Nagel gerissen hat, nur um arme andere so wundervolle Religionen,
wie den Wotanskult zu drangsalieren, wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach dem Ihnen gemäßen
Glauben und gute Reise ins Ausland.
JHWE ist der Gott Israels Nicholas Goodrick-Clarke, Die okkulten Wurzeln des National-Sozialismus, Leopold
Stocker Verlag Egon von Petersdorff, Daemonologie, Christiana-Verlag Georg May, Kirchenkampf oder Katholikenverfolgung,
Christiana Jean-Marie Kardinal Lustiger, Die Verheißung, Vom Alten zum Neuen Bund, Sankt Ulrich, Verlag
Gertrud von le Fort, Die Tochter Jephthas, St. Benno-Verlag Joseph Kardinal Ratzinger, Die Vielfalt der
Religionen und der eine Bund, Verlag Urfeld Franz Werfel, Höret die Stimme, S. Fischer Marin Buber, Die
Erzählungen der Chassidim, Manesse Katechismus der katholischen Kirche, Oldenbourg Benno Paulusverlag
Die Bibel
Lord Werther: Mit dem, was Sie gegen Nazis schreiben, rennen Sie offene Türen ein. Der Zusammenhang zwischen
den eben genannten „Irren“ und gewissen „Kulten“ dürfte uns auch bekannt sein. Jetzt lernen wir einfach
mal aufmerksam den Gegensatz, zwischen x.net/Nazis und der Nachfolge Christi (den Sie ja auch lobend erwähnten.
Darin sind wir uns auch einig!).
@ Navon: Selbst hier gibt es einige Leute, die die Sache genau wie Sie sehen und dies auch kundtun. Ich
hatte mich bereits deutlich genug geäußert! @ Mitsou: Hiermit stelle ich den Antrag, dass die NPD und
alle anderen braunen Socken-Organisationen verboten werden! Und zwar sofort! Das Heil kommt von den Juden!
Diesen Antrag unterstütze ich und erweitere ihn auch auf den Zugang zu kreuz.net oder dessen Verbot,
falls dies nicht funktioniert (warum auch immer!?). Das Ansehen des jüdischen Volkes beruht darauf, das
einzige metaphysische Volk der Geschichte zu sein. Nicolás Gómez Dávila, Auf verlorenem Posten, S.
148
Hallo Lauschi: ist schon klar! Ich selbst fühlte mich auch nicht so. Nur wenn es um Kinder geht, reagieren
Eltern manchmal so „komisch“. Aus meiner Sichtweise heraus, die eines Vaters, würde ich genauso „Pro-Algermissen-Demos“
mit Kindern befürworten, denn, wie gesagt, für mich sind sie die (Zukunft der) Kirche (und der ganzen
Gesellschaft) …
@ Zwobel etc.: Der Heilige Franziskus lebte das Armutsideal selbst(!), ebenso(!) den Gehorsam(!). Siehe
auch unter anderem: tau: Freitag, 29. September 2006 23:31, Freitag, 3. November 2006 22:51 … Um Irrtümern
vorzubeugen: Dies ist weder eine „Heiligsprechung“ der Padres, noch eine „Verdammung“ des rechtmäßigen
Apostelamtes (oder umgekehrt).
73 an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat; 74 er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand
befreit, ihm furchtlos dienen 75 in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage.
76 Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg
bereiten. 77 Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken in der Vergebung der Sünden. 78
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, 79
um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken
auf den Weg des Friedens.
68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
Denn in seiner Gnade ist er gekommen, um sein Volk zu erlösen. 69: Er hat uns einen mächtigen Retter
gesandt aus dem Haus seines Knechtes David. 70: So hat er durch seine heiligen Propheten verheißen schon
seit uralten Zeiten: 71: Er werde uns vor unseren Feinden retten und vor allen, die uns mit ihrem Hass
verfolgen; 72: er werde sich unserer Väter erbarmen und sich an seinen heiligen Bund erinnern, 73: an
den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat: 74: er werde uns aus der Gewalt unserer Feinde befreien,
damit wir ihm furchtlos dienen 75: und heilig und gerecht vor ihm leben all unsre Tage. 76: Du aber, Kind,
wirst ein Prophet des Höchsten sein, denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. 77:
Du wirst seinem Volk die Einsicht schenken, dass es gerettet wird durch die Vergebung der Sünden; 78:
denn unser Gott ist reich an Erbarmen, darum kommt zu uns das strahlende Licht aus der Höhe. 79: Es wird
allen leuchten, die in Finsternis sitzen und im Dunkel des Todes; es wird unsere Schritte auf den Weg
des Friedens lenken. 69 er hat uns einen starken Retter erweckt im Hause seines Knechtes David. 70 So
hat er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten. 71 Er hat uns errettet vor
unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen; 72 er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns
vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, 73 an
@ Breze: Psalm 91 1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, 2 der sagt
zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.» 3 Er rettet dich aus
der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. 4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen
Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue. 5 Du brauchst dich vor dem Schrecken
der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, 6 nicht vor der Pest, die im
Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. 7 Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur
Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen. 8 Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen,
wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird. 9 Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den
Höchsten als Schutz erwählt. 10 Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. 11 Denn er
befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. 12 Sie tragen dich auf ihren Händen, damit
dein Fuß nicht an einen Stein stößt; 13 du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen
und Drachen. 14 «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen
Namen. 15 Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und
bringe ihn zu Ehren. 16 Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.»
@ Lauschi: Lieber Lauschi! Die Art, in der Sie eben geantwortet haben, macht Sie mir sehr sympathisch.
Offensichtlich haben Sie Humor. Und das gefällt mir! Meine Frage an Toby, ob Sie selbst Kinder haben,
kam aus meiner spontanen Verärgerung als mehrfacher Vater über den Abschnitt: „Geht ja auch ganz liebenswert,
siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt).
Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit.“ Dazu ein paar Elternstimmen:
„Sonst garnieren sich Kirchenvertreter doch auch gerne mit Kindern, fürs Foto.“ „Warum soll es denn diesmal
nicht sein.“ … Ich denke, an verantwortlicher Stelle werden weder die Padres, noch die betroffenen Familien
in einen Topf mit beleidigenden Scharfmachern und Spaltern etc. geworfen. Mit Ihnen für den Frieden und
die Einheit in unserem Bistum! Beten wir darum!
Jawohl! Dennoch sind die drei Patres SJM vorbildliche Priester, wie auch ich aus erster Hand weiß. Und
diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine „Fundis/Tradis/Rechte … „.
@ Sirilo Vaterlandsliebe Die Bewohner von Liechtenstein, San Marino, Andorra und Monaco haben einfach
mit der Vaterlandsliebe – ihre Vaterländer sind klein und überschaubar. Ungeheuer mühsam ist es für
die Bewohner von Indien, China, Rußland – sie müssen so riesige Länder lieben. Meine Heimat ist Franken.
Die liebe ich. Aber muß ich auch die Uckermark, den Ruhrpott und das Frankfurter Kreuz lieben? Ganz abgesehen
von Berlin Kreuzberg und Königsstein im Taunus… Ihr Beitrag gefällt mir. Interessante Gedanken! Ich
zähle auch Flüeli und Umgebung, Assisi … , Rom … , … , zu meiner Heimat, ebenso den Kreuzberg
(aber den in der Rhön) und liebe Königstein im Taunus …
@ alle: Meine Linie ist nicht, x.net, KPE/SJM, … Aber aus erster Hand, weiß ich um die Zufriedenheit
der Menschen in den betroffenen Gemeinden. Die Rhöner, von denen ich dies erfahren habe, sind handfeste,
nüchterne, bodenständige Leute, keine „Fundis“, „Tradis“ etc. Von einem Landwirt habe ich u.a. die Aussage
gehört: „Endlich läuft überhaupt etwas mit den Kindern und Jugendlichen. Endlich interessiert sich
überhaupt jemand für sie…“. Dazu meine Einstellung: Die Kirche besteht nicht aus überteurten Gebäuden,
Protz und anderen Eitelkeiten, sondern aus den Kindern – den nächsten Generation(en). Und darum haben
gerade sie, einen Platz vor Dom und Bischofspalast. Sollte ich glaubhafte Gründe für die Entfernung
dieser Priester erfahren, nehme ich diese gerne an.
@ sca: Diese wunderbaren Texte aus Ihrem Link werde ich mir später in Ruhe durchlesen, eben konnte ich
sie nur überfliegen. Nochmals danke! Es ist schon spät (früh)!
@ sca: Ganz in diesem Sinne … „…Gemeinsam beten sie. Gemeinsam werfen sie sich vor Gott nieder. Gemeinsam
halten sie das Fasten. Sie belehren einander, ertragen einander…“ „In der Einheit des Heiligen Geistes …
“
Fortsetzung VII 11 Wer Unrecht tut, tue weiter Unrecht, der Unreine bleibe unrein, der Gerechte handle
weiter gerecht und der Heilige strebe weiter nach Heiligkeit. 12 Siehe, ich komme bald und mit mir bringe
ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht. 13 Ich bin das Alpha und das Omega,
der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Selig, wer sein Gewand wäscht: Er hat Anteil am
Baum des Lebens, und er wird durch die Tore in die Stadt eintreten können. 15 Draußen bleiben die «Hunde»
und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und
tut. 16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinden betrifft. Ich bin
die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern. 17 Der Geist und die Braut aber sagen: Komm!
Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme. Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens.
18 Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird
Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 19 Und wer etwas wegnimmt von den
prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen
Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 20 Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich
komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus! 21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!
Fortsetzung VI Offenbarung 22 1 Und er zeigte mir einen Strom, das Wasser des Lebens, klar wie Kristall;
er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus. 2 Zwischen der Straße der Stadt und dem Strom, hüben und
drüben, stehen Bäume des Lebens. Zwölfmal tragen sie Früchte, jeden Monat einmal; und die Blätter
der Bäume dienen zur Heilung der Völker. 3 Es wird nichts mehr geben, was der Fluch Gottes trifft. Der
Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt stehen und seine Knechte werden ihm dienen. 4 Sie werden
sein Angesicht schauen und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. 5 Es wird keine Nacht mehr geben
und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über
ihnen leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit. 6 Und der Engel sagte zu mir: Diese Worte sind
zuverlässig und wahr. Gott, der Herr über den Geist der Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen
Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. 7 Siehe, ich komme bald. Selig, wer an den prophetischen
Worten dieses Buches festhält. 8 Ich, Johannes, habe dies gehört und gesehen. Und als ich es hörte
und sah, fiel ich dem Engel, der mir dies gezeigt hatte, zu Füßen, um ihn anzubeten. 9 Da sagte er zu
mir: Tu das nicht! Ich bin nur ein Knecht wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich
an die Worte dieses Buches halten. Gott bete an! 10 Und er sagte zu mir: Versiegle dieses Buch mit seinen
prophetischen Worten nicht! Denn die Zeit ist nahe. 11 Wer Unrecht tut, t…
Fortsetzung V 19 Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt; der erste
Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20
der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardion, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der
neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. 21 Die
zwölf Tore sind zwölf Perlen; jedes der Tore besteht aus einer einzigen Perle. Die Straße der Stadt
ist aus reinem Gold, wie aus klarem Glas. 22 Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr
Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm. 23 Die Stadt braucht
weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte
ist das Lamm. 24 Die Völker werden in diesem Licht einhergehen und die Könige der Erde werden ihre Pracht
in die Stadt bringen. 25 Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen – Nacht wird es dort nicht
mehr geben. 26 Und man wird die Pracht und die Kostbarkeiten der Völker in die Stadt bringen. 27 Aber
nichts Unreines wird hineinkommen, keiner, der Gräuel verübt und lügt. Nur die, die im Lebensbuch des
Lammes eingetragen sind, werden eingelassen.
Fortsetzung IV . 9 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den sieben letzten
Plagen getragen hatten. Er sagte zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. 10
Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt
Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, 11 erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie
glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. 12 Die Stadt hat eine große und
hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der
zwölf Stämme der Söhne Israels. 13 Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im
Süden drei Tore und im Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen
die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. 15 Und der Engel, der zu mir sprach, hatte einen goldenen
Messstab, mit dem die Stadt, ihre Tore und ihre Mauer gemessen wurden. 16 Die Stadt war viereckig angelegt
und ebenso lang wie breit. Er maß die Stadt mit dem Messstab; ihre Länge, Breite und Höhe sind gleich:
zwölftausend Stadien. 17 Und er maß ihre Mauer; sie ist hundertvierundvierzig Ellen hoch nach Menschenmaß,
das der Engel benutzt hatte. 18 Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut und die Stadt ist aus reinem Gold, wie
aus reinem Glas. 19 Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt; der erste
Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chal
Fortsetzung III Offenbarung 21 1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel
und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah die heilige Stadt, das neue
Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren
Mann geschmückt hat. 3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes
unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei
ihnen sein. 4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer,
keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. 5 Er, der auf dem Thron saß, sprach:
Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
6 Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das
Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens
strömt. 7 Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.
8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener
und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod. 9 Und es
kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den sieben letzten Plagen getragen hatten.
Er sagte zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des
Fortsetzung I 31 Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die
zwei werden ein Fleisch sein. 32 Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
33 Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.
Fortsetzung 16 Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse. 17 Darum seid nicht unverständig, sondern
begreift, was der Wille des Herrn ist. 18 Berauscht euch nicht mit Wein – das macht zügellos –, sondern
lasst euch vom Geist erfüllen! 19 Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der
Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! 20 Sagt Gott, dem Vater, jederzeit
Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn! 21 Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen
Ehrfurcht vor Christus. 22 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus); 23 denn
der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn
sie ist sein Leib. 24 Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den
Männern unterordnen. 25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für
sie hingegeben hat, 26 um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen. 27 So will er die
Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein
und makellos. 28 Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib.
Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt
und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. 30 Denn wir sind Glieder seines Leibes. 31 Darum wird der
Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau bi
Epheser 5 1 Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder 2 und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt
und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt. örtlich: als Gabe und Opfer
für Gott zum wohlriechenden Duft. 3 Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll
bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein. 4 Auch Sittenlosigkeit und albernes
oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit. 5 Denn das sollt ihr wissen:
Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil
im Reich Christi und Gottes. 6 Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen
den Zorn Gottes herab. 7 Habt darum nichts mit ihnen gemein! 8 Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber
seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts! 9 Das Licht bringt lauter Güte,
Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. 10 Prüft, was dem Herrn gefällt, 11 und habt nichts gemein mit den
Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! 12 Denn man muss sich schämen,
von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden. 13 Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet.
14 Alles Erleuchtete aber ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten
und Christus wird dein Licht sein. 15 Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht
töricht, sondern klug. 16 Nutzt die Zeit; denn d…
Psalm 127 1 [Ein Wallfahrtslied Salomos.] Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst,
der daran baut. Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. 2 Es ist umsonst, dass
ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt
es den Seinen im Schlaf. 3 Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Frucht des Leibes ist sein Geschenk. 4
Wie Pfeile in der Hand des Kriegers, so sind Söhne aus den Jahren der Jugend. 5 Wohl dem Mann, der mit
ihnen den Köcher gefüllt hat! Beim Rechtsstreit mit ihren Feinden scheitern sie nicht. www.vatican.va/…aud_20050831_ge.html www.kath.net/detail.php?id=11369
Lieber Lord Werther: Zeit ist und Platz ist ein Problem beim Austausch in k.n, gegenseitigen guten Willen
setzen wir mal voraus. Meine erste Antwort war ursprünglich umfangreicher. Ich habe diese gekürzt, weil
wolfgang e. nach meinem Geschmack eigentlich alles bereits gesagt hat (und sehr gut, wie ich meine). Darum
habe ich zusätzlich auf eine andere Art (meine!) geschrieben. Auch jetzt habe ich nur wenig Zeit, daher
(leider) wieder kurz: Mir ging es eigentlich um diese bedenkliche Form der Askese und da haben sie einmal
um den Kern diskutiert… Was meinen Sie mit bedenklicher Askese, welche persönlichen Erfahrungen haben
Sie damit gemacht und was meinen Sie mit „Kern“? Ein Gedanke: Für mich hat „Askese“ etwas mit Entscheidung,
Blickrichtung, Auswahl, Begeisterung, Annehmen, Freiwilligkeit zu tun. Für mich gibt es keinen Menschen,
der nicht ständig irgendeine Form der „Askese“ betreibt, in jeder Sekunde. Immer, wenn ich die eine Sache
mache, kann ich mich nicht gleichzeitig einer anderen widmen. Wenn ich ein Problem mit dieser gegebenen
Tatsache des Lebens habe; wenn es etwas ist, was vielleicht nicht zu mir passt oder zum falschen Zeitpunkt
von mir gewollt ist; wenn ich evtl. übertreibe, o.k., mag die „Askese bedenklich“ sein. Zusätzlich verstehen
jeweils Außenstehende Entscheidungen anderer nicht oder kaum (was nicht unbedingt eine Rolle spielen
muss). Da kann es sogar zu völlig gegensätzlichen Wahrnehmungen und Bewertungen kommen, was oft ganz
lustig ist. Eine andere Art der „Bedenklichkeit“ habe ich einmal erlebt, als mir jemand folgendes weisma…
Hallo Lord W: aus Zeitgründen kurz: Wir können uns ja später weiter unterhalten. (Wenn Sie möchten,
können Sie schon mal Fragen dazu schreiben) Bis dann!
Fortsetzung Aus dem Karthäuserkloster Marienau nahm ich den Satz mit: Hätten die Nüchternen einmal
gekostet, alles verließen sie und setzten sich zu uns an den Tisch der Sehnsucht, der nie leer wird.
Novalis
@ wolfgang e. Danke für Ihre wertvollen und lesenswerten Gedanken! Hallo Lord Werther: Ich habe bis heute
nicht entdeckt, was an dieser Form der Askese sein soll… Ich selbst bin vor etwa 32 Jahren zum Glauben
gekommen. Ich lernte kurz danach meinen geistlichen Vater Pater Eugen Mederlet OFM kennen. Er leitete
damals u.a. ein franziskanisches Schweigekloster und Exerzitienhaus. Oft lebte ich dort mit, mal für
einen Tag, mal für etwa zwei Wochen. Es war eine wunderschöne Zeit. Ich wollte Priester und Franziskaner
werden. Gleichzeitig lernte ich meine Frau kennen, mit der ich glücklich verheiratet bin. Bruder Eugen
sah von Anfang an darin meinen Weg. Er sagte einmal etwas, was ich bisher (so) von keinem anderen Priester
oder Bischof gehört (oder gesehen) habe: „Wir Priester dienen euch Laien, damit ihr das Reich Gottes
aufbauen könnt.“ (In der letzten Konsequenz deutlich, wird dies bei Maximilian Kolbe, der im KZ, als
zölibatärer Priester, freiwillig und stellvertretend für einen Familienvater in den Hungerbunker, in
den Tod, ging.) Später ging Bruder Eugen, er war Schweizer, zurück in die Schweiz, um dort in den Bergen
als Einsiedler zu leben.“ Dort sagte ich ihm einmal, er wäre wie „der Herausgerufene“ auf dem Berg, der
seine Arme zu Gott erhebt. Solange dieser seine Arme oben hielt, siegte das Volk Israel (Ex 17.8-16).
Was ich erst nach seinem Tod erfuhr, Bruder Eugen tat es wirklich. Aus dem Karthäuserkloster Marienau
nahm ich den Satz mit: Hätten die Nüchternen einmal gekostet, alles verließen sie und setzten sich
zu uns an den Tisch d
@ Benedikt verklickt und zu früh abgeschickt? Das ist mir auch schon passiert. Wette? Welche Wette? Eben
schrieb ich (der Fehler ist mir wirklich passiert): Ich auch gerade am Rätseln. paranoide Ausländerfeinde
hinzustellen, weil ihnen liturgischer Tanz nicht gefällt. Da muss man sich eben auf einiges gefasst machen.
Wenn die Deutschen es z.B.den Afrikanern nachmachen wollen, sieht es wirklich saublöd aus. Mit Marschmusik
ging es evtl. noch.
#24 tau † 23:42:42 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard : Hallo! … Christlicher Glaube und katholische Kirche müssen ihre europäischen Kleidung
ausziehen – bzw andere Kleider gleichberechtigt zulassen – theoretisch und praktisch. Werden wir echte
Jesus-Fans! Ihr ganzes posting ist einfach klasse!!! Ich würde noch weiter gehen: Die Kirche kommt noch
nicht einmal aus Europa …
#21 tau † 14:51:06 | Donnerstag, 16. November 2006
@ iustus: Ein sehr, sehr weiser Satz! Danke!!!! „Ein weiser Mensch hat einmal gesagt: Die Verkündigung
der Frohen Botschaft bedeutet nicht, dass ich Euch sage, dass es keine Hölle gibt, sondern dass ich Euch
sage wie Ihr nicht hineinkommt.“ Ansgar: @ Toby et al. : wirklich interessante Gedanken, in denen sicher
viel Wahrheit steckt @ alle: Buchempfehlung zum Thema „Angst usw.“: Astrid von Friesen, Der lange Abschied,
Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener, edition psychosozial, ISBN 3 89806
020 9. Vielleicht ist die Ursache von „Angsterkrankungen …“ (besonders in Zukunft: „kollektives PAS“)
wohl auch hier zu suchen (eine kleine Kostprobe, S. 129): Ein Sujet in der Weltliteratur, auch in vielen
Gespenstergeschichten: Zu Gespenstern werden ermordete, verkannte, nicht begrabene, nicht versöhnte,
aus der Familie verstoßene oder abgetriebene Vorfahren, die solange ihr Unwesen treiben, bis es eine
Auflösung des Problems gibt. Die Los-Lösung ist – therapeutisch inszeniert – oftmals möglich, indem
die Toten geehrt und ihre Position oder Rolle im Familiengefüge auf (nachträgliche) Anerkennung und
Würdigung stößt. Denn die „Gespenster“ sind das „personifizierte“ schlechte Gewissen innerhalb der
Familie.
#94 tau † 12:34:56 | Donnerstag, 16. November 2006
Hallo Burgorus: Matriarchat Ich erwähnte diesen Begriff nur als Überspitzung, weil ich es aus meinen
persönlichen Erfahrungen heraus, für eine zu starke Vereinfachung halte, wenn „Kopftuch und Unterdrückung
der Frau“ automatisch und grundsätzlich gleichgesetzt werden. Dann hat sich unsere Differenz wohl nur
auf den Begriff Matriarchat (=Mutter-Herrschaft) bezogen, worunter ich verstehe, dass die Frau „die Hosen
anhat“ und der Mann sich rumkommandieren lässt. Und das war wohl nicht der Fall. Ja, bei meinen Vorfahren
war es wohl teilweise(!) wirklich so. Ob das gut war und ist, ist eine andere Frage. Nach meinen Beobachtungen,
ist es in unserer heutigen, „modernen“ Gesellschaft möglicherweise auch nicht viel anders. Siehe auch
z.B.: die nicht-christliche, eher liberale Zeitschrift „Mut“, Forum für Kultur Politik und Geschichte,
Nr. 447, Nov. 2004, S. 40, Astrid von Friesen: „Der Feminismus und seine Folgen, Devote Männer und zickige
Frauen“ (leider habe ich momentan keinen Scanner).
Hallo Breze: Ein großartiger Text! Ich habe nicht die Absicht, Sie besiegen zu wollen, das selbe erhoffe
ich mir auch von Ihnen… Ich hoffe nur für Sie, dass Gott Ihnen irgendwann die Augen öffnet, damit
Sie erkennen, dass es nicht darauf ankommt, jemanden zu „besiegen“. Die grösste Botschaft Gottes ist
die Liebe, auch und besonders die zum Feind und das einzige Mittel, diese Botschaft zu verbreiten, ist
die Evangelisation. Sie werden keine einzige Seele mit Ihren Verschwörungstheorien und Ihrem Misstrauen
gegen alles Fremde retten können, denn Misstrauen ist nichts anderes als Hass. Aus welchem Grund ist
Christus freiwillig ans Kreuz gegangen und für uns gestorben? Aus Liebe zu uns Sündern, wenn Sie wollen,
aus Liebe zu den Juden, aus Liebe zu den Freimaurern, ja sogar aus Liebe zu den Nazis. Er hat niemanden
von seinem Heilsgeschehen ausgeschlossen, das einzige was wir tun müssen, ist seinem Ruf zu folgen, und
denen, die seinem Ruf nicht folgen, ihn nicht kennen, von ihm zu erzählen… Gott ist grösser als alle
von Menschen geschaffenen Trennungen, Gruppierungen, er ist grösser als unser kleinkariertes Weltbild.
Die Kirche ist die Verkündigerin der Wahrheit, der Wahrheit Gottes und der Grösse und Einzigartigkeit
jedes Menschen, weil Gott ihn in seiner unendlichen Liebe und Weisheit geschaffen hat, weil er seinen
Sohn dahingab zur Rettung aller!
@ Breze: Danke für Dein Glaubenszeugnis! Ich würde mich freuen, wenn es hier „Nachahmungstäter“ gäbe!
Es war beides, zu allererst hat mich seine Person angesprochen, seine Art, mit den Menschen umzugehen,
wie Sie es sagen. Mich hat diese natürliche, väterliche, liebevolle Art sehr getroffen. Mehr und mehr
habe ich mich mit seiner Person, seinem Leben und seiner Lehre beschäftigt, alles hat mich sehr angesprochen,
alles war in sich schlüssig. Das, was mich am meisten getroffen hat, und auch schliesslich zu meiner
Bekehrung führte, war sein Verzeihen gegenüber seinem Attentäter nach dem Mordanschlag. Ich dachte
mir, wie kann ein Mensch fähig sein, seinem Attentäter zu verzeihen, einem Menschen, der einem grosse
Schmerzen zugefügt hat? Wie kann er das, gerade erst vier Tage nach dem Attentat (Regina Caeli, 17.05.1981)?
Es hat lange Jahre gedauert, bis ich begriff, das allein Gott einen Menschen dazu fähig macht, niemand
kann das aus eigener Kraft. Ich habe JP2 sehr oft gesehen, auch als er schon sehr krank war. Ich bin ihm
mehrere Male persönlich begegnet, er hat mich all die Jahre begleitet und zu Gott geführt. Sein Verzeihen
damals aber war der Schlüssel
Hallo Burgorus: Wir sind uns absolut einig! Da ich aus persönlichen Gründen ein Kopftuchverbot ablehne,
brachte ich meine eigenen Erfahrungen mit diesem Kleidungsstück ins Spiel und damit das „Matriarchat“.
Es geht mir dabei nicht um eine wissenschaftliche Definition, sondern um Beobachtungen, die ich als Kind
bei eigenen(!) Vorfahren und deren Umfeld gemacht habe. Diese wirklich sehr starken Frauenpersönlichkeiten:
hatten das Sagen, waren konservativ katholisch, trugen immer Kopftuch, arbeiteten und beten viel, heirateten
früh und konnten unglaublich gut kochen und backen … Nochmals zur Präzisierung meiner Missionierungsgedanken:
Freundlichkeit und Begeisterung wirkt allein nicht. Nur wenn diese aus einem tiefen inneren Glauben kommen,
strahlen sie aus und stecken andere an. Und genau diese Eigenschaft hatte Johannes Paul II., weswegen
er auf die Menschen so anziehen wirkte. Da sind wir uns auch einig!
Hallo Alexandra! Mein Tag ist ja schon bald wieder, wir hatten die Feier nur zusammengelegt. Daher die
Erfahrung: Kein Unterschied zu vorher … bleibt schön und gut und mir gewogen, ich sehe alles – wenn
ich zurück bin. (Der ist schön!) Versprochen!
@ hajat: aus technischen Gründen schreibe ich hier weiter: Ich freue mich sehr, eine gläubige Muslima
hier in diesem Forum zu haben. Lassen Sie sich nicht beirren, von den Hetztiraden und Anfeindungen einiger,
die hier ihr Unwesen treiben. Bleiben Sie bei uns, Sie sind eine Bereicherung und können uns viel über
Ihren Glauben erzählen und damit so maches Vorurteil abbauen. Gott sei mit Ihnen! Hallo hajat! Ihren
Beitrag habe ich eben erst gelesen. Ich schließe mich den Wünschen und dem Segen von Breze an: Gott
sei mit Ihnen!
@ Burgorus: Ob das „Matriarchat“ immer und überall galt, weiß ich nicht, glaube ich auch nicht in jedem
Fall. Jedenfalls machten die alten Frauen (auch außerhalb unserer Familie) auf mich meistens keinen unterdrückten
Eindruck. Ganz im Gegenteil! Manche waren wirklich sehr selbstbewußt! Gottes Segen und gute Nacht!
@ Burgorus: Leider kenne ich den Film noch nicht einmal. Meine weitere Meinung zu so einem „Kopftuchverbot“:
Konsequenterweise müsste man alle öffentlich getragenen „Marken „ (Kleidung, Schuhe, Autos … ) gleichermaßen
verbieten. Für viele ist dies ebenso „Religion“, sogar mit Zwängen behaftete Unterdrückung (nicht nur
Eltern wissen das).
@ Burgorus: Übrigens, waren meine kopftuchtragenden Groß- und Urgroßmütter alles andere, als unterdrückte
Frauen. Ich würde die Kultur, aus der sie kamen eher als (katholisches) Matriarchat bezeichnen.
@ Burgorus: Hallo! Wie auf Befehl brüllen plötzlich alle Parteien gemeinsam gegen das Kopftuch und vergessen
dabei, dass es bei uns Katholiken vor 1900 ebenso zur Vollausstattung einer Frau gehörte. Meine Großmütter
und Urgroßmütter trugen in der Öffentlichkeit immer ihre Kopftücher. Da kann ein freundliches Verhalten
oder ein begeistertes Auftreten in einer Sache, die mit Religion nichts zu tun hat, viel wirksamer sein
als direkte Bekehrungsversuche, die nur aufdringlich wirken. „freundliches Verhalten oder ein begeistertes
Auftreten in einer Sache“ ist praktizierte Religion.
@ Pünktchen: Breze und Tau Danke für Eure freundliche Zustimmung! Eine haßerfüllte, hämische oder
gewaltverherrlichende Redeweise (wie die Ihre) ist nun ganz und gar nicht geeignet, die Bereitschaft zumindest
einzelner Homosexueller zu einem Leben nach den Geboten Gottes (und gestärkt durch die Gnadenmittel der
Kirche) zu fördern. Es handelt sich nicht nur um eine Stil- und Geschmacksfrage, sondern um die Glaubwürdigkeit
der Kirche selbst, ob sie die Mahnung des Hl. Augustinus ernstnimmt, die Sünde zu hassen, jedoch den
Sünder zu lieben Es geht nur in Liebe: Gott ist die Liebe!
Hallo Adrian! Du hast Recht! Was in Deinen links nachzulesen ist, ist bestimmt wahr und dadurch, umso
erschütternder. Es zeigt auch, mit „Moralin“ allein, lässt sich kein „Blumentopf gewinnen“. Da sind
wir uns absolut einig! Es gab vor etwa dreißig Jahren eine Situation bei meinem geistlichen Vater, Bruder
Eugen (P. Eugen Mederlet OFM): Er hatte gerade über die Schönheit der sakramentalen Ehe geisterfüllt
gesprochen. An einer Stelle sagte er, für mich damals sehr überraschend (sinngemäß): „Die Leute werden
sagen, dies (alles) können wir nicht!“ – Drauf wieder er: „Natürlich(!) können sie es nicht!“ Ich denke,
er meinte damit: Zuerst kommt die Erfahrung der unendlichen und gleichzeitig, ganz persönlichen Liebe,
Schönheit, Reinheit und Größe Gottes, aus deren Kraftstrom wir erst den Willen und die Kraft beziehen,
wenn wir uns bewusst hineinbegeben. Konsequent durchgedacht können wir kein einziges der Zehn Gebote
erfüllen (wer auch nur seinem Bruder zürnt … Hier kann jeder für sich das „Experiment“ machen.).
Wenn wir beispielweise das Gnadengeschenk der Heiligen Beichte regelmäßig pflegen, werden wir immer
sensibler für unsere eigene Situation und immer mehr gekräftigt auf diesem Weg vorangetragen.
@ Breze: @ Pünktchen Eine haßerfüllte, hämische oder gewaltverherrlichende Redeweise (wie die Ihre)
ist nun ganz und gar nicht geeignet, die Bereitschaft zumindest einzelner Homosexueller zu einem Leben
nach den Geboten Gottes (und gestärkt durch die Gnadenmittel der Kirche) zu fördern. Es handelt sich
nicht nur um eine Stil- und Geschmacksfrage, sondern um die Glaubwürdigkeit der Kirche selbst, ob sie
die Mahnung des Hl. Augustinus ernstnimmt, die Sünde zu hassen, jedoch den Sünder zu lieben! „Danke
für dieses wunderbare post, ich schliesse zu 100% an und freue mich sehr, so etwas endlich hier zu lesen,
super!!!!“ Gelobt sei Jesus Christus! Die Wende in k.n?!
@ iustus: Wenn diese „Mappe“ (angeblich) eine so große Rolle spielt, wäre es doch sinnvoll, diese zu
veröffentlichen, zumindest die „angstmachenden“ Stellen, damit der interessierte Laie sich selbst ein
Bild machen kann. Oder will man niemanden erschrecken?
@ Sulpicius: In Fulda gab es auf dem Domplatz über Lautsprecher den Schlachtruf, hundertfach wiederholt:
„Stoppt die Kirche! Die Kirche bringt uns den Tod!“ Vor einer Moschee demonstrieren Menschen, die sich
beim Essen rohen Schweinefleisches Trichinen geholt haben. Logik?
@ alle: Diese angesagte „Parade“ ist doch eine furchtbare, gezielte und bewusste Provokation, und nichts
anderes. Jerusalem ist die(!) Heilige Stadt für sehr viele Menschen dieser Welt. Warum in unserer Zeit
(oder Endzeit?) für „drei Religionen“ , ist im Moment wohl noch ein heilsgeschichtliches Geheimnis. Um
deutlicher zu werden: Muss jemand unbedingt nach Mekka gehen, um dort öffentlich eine Schweinefleisch-Grillparty
zu veranstalten, in einen „Königreichssaal“ , um provozierend ein Blutwurstbrot auszupacken, um dann
zu „beweisen“, wie ach so intolerant die „anderen“ sind? In Fulda war der Domplatz der Ort für eine solche
Provokation. Jemand fragte in einem Leserbrief (sinngemäß), „ob nicht die Ochsenwiese passenderer gewesen
wäre?“
Der Kölner Kardinal stirbt. Er vermacht seinen Papagei dem Papst. Dieser Papagei hatte die Angewohnheit,
jeden Morgen, wenn der Kardinal ins Zimmer kam, zu sagen: „Guten Morgen, Eminenz“. Wie sein Käfig nun
im Arbeitszimmer des Papstes steht, macht er genau das gleiche. Jeden Morgen: – „Guten Morgen, Eminenz“.
Der ganze Vatikan ist entrüstet, dass der Papagei nicht „Guten Morgen, Eure Heiligkeit“ sagt. Sie probieren
alles mögliche, um dem Papagei den neuen Spruch beizubringen – vergebens. Schließlich meint ein Berater
des Papstes: – „Weißt Du was, morgen in der früh gehst Du in vollem Ornat mit Mitra, Hirtenstab, prunkvollem
Messgewand usw. ins Arbeitszimmer, dann ist der Papagei sicher so voller Ehrfurcht, dass ihm gar nichts
anderes übrigbleibt, als „Heiligkeit“ zu sagen.“ Gesagt, getan, am nächsten morgen schleppt sich der
Papst vollbehangen mit kirchlichem Klunker ins Arbeitszimmer. Der Papagei scheint zuerst etwas verwirrt
zu sein. Dann ruft er: – „Kölle Alaaf, Kölle Alaaf!“
Der Anwalt liest den Verwandten den letzten Willen eines reichen Verstorbenen vor: „Und an Heinz, dem
ich versprach, ihn in meinem Testament zu erwähnen, einen herzlichen Gruß: ‘Hallo, Heinz, alter Knabe!
‘“
Hallo Breze, wie gehts? Ja, den Text kann man nicht oft genug „durchmeditieren“. Der ganze Mensch erschauere,
die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der Hand des Priesters Christus, der
Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung! O erhabene Demut! O
demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt, dass er sich
zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die Demut Gottes,
und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht werdet! Behaltet
darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt!
Hallo HeinrichvonOfterdingen: Du hast absolut recht! Deine Einlassung könnte so gelesen werden: beten
nutzt eh nix, wer is schon eine heilige Therese! Das Gegenteil ist der Fall: wenn unser Gebet so wenig
wiegt, dann müssen wir das durch mehrGebet aufwiegen. Nur, wer die heilige Therese, andere Heilige, oder
auch nur einen entsprechenden Satz der Heiligen Schrift verstanden hat, ist immer im Gebet, ist Gebet.
@ Sozialkatholisch und alle: Man muß natürlich das Erlösungswerk Jesu Christi an sich geschehen lassen
und die Verwandlung bzw. Heiligung ist ein Geschenk, aber wenigsten zulassen sollte man sie besonders
durch mitwirken. In dem o.gen. Satz ist eigentlich alles sehr schön zusammengefasst. Die heilige Eucharistie
(aus: Eugen Mederlet OFM; Die Hochzeit des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche, Christiana Vg.,
ISBN 3 7171 0834 4) S. 134 -135: (Worte des Heiligen Franziskus) Daher bitte ich euch alle, meine Brüder,
euch die Füße küssend, mit der Liebe, deren ich fähig bin, dass ihr alle Ehrfurcht und alle Ehre,
soviel auch immer ihr könnt, dem heiligsten Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus erweist, in dem
alles, was im Himmel und auf Erden ist, befriedet und mit dem allmächtigen Gott versöhnt worden ist.
… Der ganze Mensch erschauere, die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der
Hand des Priesters Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung!
O erhabene Demut! O demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt,
dass er sich zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die
Demut Gottes, und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht
werdet! Behaltet darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch
ganz hingibt! …
@ Johann Gerhard, o, ja … zufällig im Moment gelesen: Auch das Briefeschreiben ist eine Form der gegenseitigen
Tröstung und der Übung der Nächstenliebe. (Johannes XXIII)
@ Breze und alle Menschen guten Willens Was der Mensch im übernatürlichen Bereich bewirken kann, hängt
vom Grad seiner Liebe ab, die ihn mit Gott eint. Nach der geistlichen Vermählung erreicht Teresa durch
ein einziges Stoßgebet mehr bei Gott als unvollkommene Christen durch lange Gebete. Maria-Eugen Grialou,
Ich will Gott schauen, S. 46
@ Breze, @ Toby, @ alle: Eine sehr gute Idee! Beten wir um den Frieden und die Einheit, um den Heiligen
Geist im Bistum Fulda! Für den Bischof, die Padres und die betroffenen Gemeinden!
@ Alexandra: also in gut zwanzig Jahren? Oder? www.abtei-st-hildegard.de/…he_f/links/hirte.htm Link
zu dem besagten Lieblingsbild, ganz in Eurer Nähe. Es lohnt sich, vor allem, wenn die Schwestern gleichzeitig
singen!! Deine angegebene EMail-Adresse funktioniert nicht. Ich wünsche noch eine schöne Feier! Bis
später!
@ Maurice: Hallo! Herzbischof(!) Dyba in einer Predigt im vollbesetzten Fuldaer Dom (aus Erinnerung):
„Der große Heilige und Kirchenlehrer Augustinus würde bei seinem Vorleben heutzutage in der Kirche noch
nicht mal Kaplan in einem kleinen Dorf werden.“
@ Breze: was soll’s … (Du hast Post) Über die heilige Therese von Liseaux gibt es eine Situation, in
der sie das Buch eines Mannes noch nicht einmal angefasst hat, von dem sie wusste, er wäre nicht im Einklang
mit dem Bischof. (Maria-Eugen Grialou, Ich will Gott schauen; kennt jemand die Buchseite, in der diese
Situation beschrieben ist?)
@ Stimme der Vernunft: Das sehe ich auch so (dazu meine postings vom 03. Nov., 22:21-23:45, 30. Sept.,
Leserbereich/These und andere)! wenn jemand von x.net unterstützt wird, ist er auf jeden Fall ein Fall
für den Sektenbeauftragten (und oft genug auch noch für den Verfassungsschutz) @ Breze, @ Konrad: Danke!
Weil ich die Beiträge so gut finde, wiederhole ich diese hier: „Vielen Dank für den Link zu einem ausnahmsweise
unpolemischen, untendenziösen Artikel, der zur Krönung auch noch aus einer einigermassen neutralen Quelle
stammt. Ich sage es einmal plakativ: Das II. Vatikanum wird von beiden Seiten(„Traditionellen“ und „Linksprogressiven“
missinterpretiert, beiden dient es als Vorwand zur Durchsetzung eigener Interessen. Die einen greifen
es an, verurteilen es pauschal als Irrlehre, die anderen berufen sich darauf, um ihre Irrlehrern zu legitimieren.
Beide weigern sich aber, sich tiefer mit der Gesamtheit der Texte des V2 auseinanderzusetzen, greifen
lediglich zu ihrer jeweiligen Argumentation passende Textsegmente heraus. Ein Zitat vom damaligen Kardinal
Ratzinger aus dem Artikel, dass die Sache auf den Punkt bringt:“ „Ich bin überzeugt, dass die Schäden,
auf die wir in diesen zwanzig Jahren zugegangen sind, weniger dem ‘wahren’ Konzil zuzuschreiben sind als
vielmehr – auf interner Ebene – der Tatsache, dass sich latent vorhandene polemische und zentrifugale
Kräfte in den Vordergrund gedrängt haben; und auf externer Ebene durch das Konfrontiertsein mit einer
kulturellen Revolution im Westen: dem Erfolg der ober
@ sozial: aus Zeitgründen ganz kurz: @ sozial: Wenn sie das von Herzen ehrlich meinen kann ich sie nur
beglückwünschen. Aber nach einer gewissen Läuterung plus Bekehrung so mancher Zeit- bzw. Menschheitsgenossen
kann ich ihnen dann auch dabei zustimmen. Das meine ich von ganzem Herzen ehrlich und freue mich, wenn
ich selbst (nach Läuterungen und Bekehrungen) dabei sein darf.
@ eclesia und sozial: „und ich freue mich über fast jeden der mit dabei ist“ Die Tücke des „Kleingedruckten“:
Ich freue mich über jeden!!!!!!!! Bis später!
@ duc in altum: noch ein Vorschlag: Wir reduzieren noch mal auf: 2. Wir sind sowieso schon erlöst. mit
dem Zusatz: Mach’ was du nur willst und du kommst auf jeden Fall in den Himmel. (fragen wir doch mal Pfr.
Rauch?)
@ alle: Die drei entlassenen Patres hätten in ihren Fuldaer Pfarreien auch Kommunionmappen zur Vorbereitung
der Erstkommunikanten verwendet, die „durch eine stark Angst machende Theologie“ geprägt seien – beschwört
Hw. Rauch. Dort sei auch „intensiv von der Hölle die Rede“. Könnte mal jemand diese „Mappe“ hier veröffentlichen.
Ich kenne sie, wie sicher viele andere Forumsteilnehmer nicht und würde mich gerne selbst überzeugen,
ob diese wirklich so „angstmachend“ ist, wie behauptet.
@ Alexandra: , wenn wir nicht wüßten, daß Ehen im Himmel geschlossen werden. Ein sehr, sehr schöner
Satz! – Nochmal zurück zu meinem Lieblingsbild in dem Kloster. Kennst Du es? Es würde Dir und Deinem
Mann sehr gut gefallen.
@ Breze, @ Alexandra: Fulda liegt ja seit der Wiedervereinigung wieder in der Mitte Deutschlands. Im Rheingau
bin ich zwei – drei mal im Jahr. Gibts noch andere Vorschläge?
@ Alexandra: Ich meine das Bild in der Klosterkirche, vorn links, oben. Ich bin leider relativ selten
dort, dann aber, schaue ich es mir jedesmal lange an.
@ Alexandra: Ich liebe den Rheingau! Kennst Du Eibingen, St. Hidegard. Das erste Bild links oben (vor
dem Altar) ist mein Lieblingsbild (Die Kirche und Christus: Braut und Bräutigam). Und Rheingauer Riesling!!!!!!
@ Breze: klar unseren Freund! Laßt es ihm gut gehen!!!!!!!!
@ ing_less: Hallo, erst mal! Das Riesenkäseschnitzel in Gotthards, in unverändert guter und preiswerter
Qualität gabs schon lange vor Algermissen, übrigens schon vor Dyba. Tann kann ich ebenso nur loben.
Nur „die alegemissensche rhön“ kenn’ ich nicht, weil ich den evangdolischen Hauptbahnhof nicht finde.
@ Adrian: Hallo!!!! Da es schon spät ist: Ihre postings heute find’ ich interessant. Zum genaueren Lesen
komm’ ich evtl. morgen. Schaun Sie mal, was ich bisher von Eugen Mederlet und Bergenguen gebracht habe.
Da hab’ ich noch ein paar Kisten auf Lager …
@ Breze: @ Campo Santo @ Isitochter: Vorschläge: Schubkästchen, in denen man seine Mitmenschen unterbringen
kann. Wie wärs mit einem Verbot aller Farben, außer schwarz und weiß?
@ Campo: Hallo! … ich war der erste, der sich als Kompagnon angetragen hat !!! Mit mehr Leuten, machts
halt mehr Spaß. @ Breze , @ La_Fille_d’Isis: Sortiment: Denunziationsschleuder
@ La_Fille_d’Isis: Weitere Artikel: zusammenfaltbarer und selbstzündender Westentaschenscheiterhaufen
Bierkrug mit Rückspiegel für Religionspolizisten Nachtsichtgerät für Ferndiagnosen (Den Typ kenn’
ich noch nicht! Ist bestimmt lustig!)
@ La_Fille_d’Isis:Hallo! Heute Abend setze ich mich dann an den Business-Plan! Denken Sie noch daran?
An Geschäftsbeteiligung sind noch Breze und ich interessiert. Wir hatten da noch ein paar Ideen.
@ Maurice: Hallo sympatischer Maurice! Haben Sie Kinder oder Enkelkinder? Da gibt’s so was ständig life!
Den Film brachte einer meiner Söhne spontan, als er hier mal reingeschaut hatte, als Antwort (übrigens
auch den ersten).
Napoleon galt als unverwundbar. Darum soll immer eine rote Weste getragen haben. Hielt er sich in der
Nähe eines Schlachtfeldes auf, hätte man evtl. kein Blut gesehen. Jetzt frag’ ich mich, warum Hitler
immer braune Hosen an hatte?
@ evangelischer Diakon: Sie haben meine Sympathie und meine Unterstützung. Wie Breze auch schon schrieb,
liegt es an uns persönlich, das Vakuum in unserer Gesellschaft, mit unserem Glauben und unserer Tat GEMEINSAM
(CDL, TCLG und so weiter) zu füllen. Ein wirklich gläubiges, gelebtes und offensives, missionierendes,
mutiges Christentum ist die Lösung.
@ Breze: Halloo! Man könnte dieses Gerät mit einem Helm für Fußgänger mit Sirene und Rundumleuchte
kombinieren. Damit sichs lohnt, muß ich meinem Schwager in der Politik noch sagen, er soll für die Tragepflicht
einsetzten. (Es soll sein Schaden nicht sein … ) Dann machen wir eine Nippesladenkette an allen Wallfahrtsorten
auf.
@ La_Fille_d’Isis, @ CampoSanto: Hallo, erst mal! Aber da sieht man doch mal, wie man durch ganz einfach
logisches Denken und Kobinationsgabe erfahren kann, welche sexuellen Präferenzen eine Person hat. Ich
denke das wird sehr, sehr lehrreich für die kreuz.net-Tradis sein. Man lernt ja nie aus. Da kommt mir
doch glatt schon wieder eine Geschäftsidee: Das Homo-Indikator-Lämpchen, das sofort in einem schrillen
rosarot aufleuchtet, sobald eine Person in der Nähe ist, die entsprechende Tendenzen aufzeigt. Dann kann
man ganz schnell seinem Kind die Augen zu halten, oder es vom Ort des Geschehens entfernen… Wäre doch
der ideale Merchandising-Artikel neben dem Papst Benedikt Plüschkuschelkissen und Jungfrau Marias Badesalz.
Tolle Geschäftsidee! ‘Hätte da noch einen Verbesserungsvorschlag: Das Homo-Indikator-Lämpchen, das
sofort in einem schrillen rosarot aufleuchtet, sobald eine Person in der Nähe ist, die entsprechende
Tendenzen aufzeigt, sollte bereits reagieren, wenn die betreffende Person kein Aquarium besitzt.
@ Breze: es kann gar nicht oft genug wiederholt werden! Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser
Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer
Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. Shema Israel, adonai eluchenu,
adonai jechod!
@ Breze: es kann gar nicht oft genug wiederholt werden! Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser
Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer
Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. Shema Israel, adonai eluchenu,
adonai jechod!
@ Breze: es kann gar nicht oft genug wiederholt werden! Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser
Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer
Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. Shema Israel, adonai eluchenu,
adonai jechod!
@ Breze: es kann gar nicht oft genug wiederholt werden! Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser
Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer
Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. Shema Israel, adonai eluchenu,
adonai jechod!
@ Breze: danke für die Schriftstellen! Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige
Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen
Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
@ Breze, @ alle: Hallo! @ Maurice Corvisier: „Mit brennender Sorge“ Danke !!! @ CampoSanto : Herr angetoasteter
Malachias (oder warum auch immer Sie so braun sind), haben Sie schon das Köfferchen gepackt? Wenn es
gleich an der Tür klingelt, sind es nicht Ihre Gesinnungsgenossen von der Gestapo (die es ihrem hervoragenden
historischen Verstand nach wahrscheinlich eh nie gegeben hat), sondern zwei Männer in weisser Kleidung
und einer neuen Winterjacke für Sie, die Sie dann höflich und bestimmt in eine für Sie sorgende Klinik
bringen. Das würde der Welt und diesem Forum gut tun. Schööön! Vielleicht ist diese kleine Spielecke,
„Welt“, „Forum“, „Limbus“ und besagte Klinik in einem und dieser würde schon was fehlen, fände eine
Umverlegung statt.
@ Breze: Hallo! Das Glas Wein ist nicht schlecht. In Gotthards wird allerdings meistens Bier dazu getrunken.
Und bei dem Riesenkäseschnitzel muß man schon einen ebensolchen Riesenhunger mitbringen.
schlafen schon alle? Der alte, reiche Erbonkel hatte den Arzt kommen lassen. Dieser trat mit ernster Miene
aus dem Zimmer und ver- kündete der versammelten Verwandtschaft: „Es besteht keine Hoffnung. Es ist nur
eine leichte Erkältung.“
@ wo sind die annern? Ein schwäbisches Ehepaar wandert durch die Alpen und fällt in eine Gletschespalte.
Am nächsten Tag hören sie eine Stimme von oben rufen: „Hallo, hier ist das Rote Kreuz!“ Darauf ruft
der Schwabe zurück: „Mir gäbet nix!“
hundert Zeichen Warum wurde das Spiel Columbien gegen Jamaika abgebrochen… …? Naja, die Columbianer
haben die Seitenlinien gesnifft und die Jamaikaner die das Gras geraucht
wieviele Zeichen? Und dann war da noch der Reiseruf: „Der Schütze Karl-Heinz Weberle, unterwegs mit einem
dunkelgrünen Kettenfahrzeug, Marke Leopard, im Raum Malaga, Costa del Sol, wird dringend gebeten, seinen
Standortkommandanten in Speyer anzurufen: Das mit der Mobilmachung sei doch nur ein Scherz gewesen, und
über den Heimaturlaub könne man ja noch mal sprechen…!!!“
Trefen sich zwei Einzeller Treffen sich zwei SA-Männer. Sagt der eine: „Hast du schon gehört? Der Reichstag
brennt.“ Darauf der andere: „Pssst! Erst morgen!“
alles klar Ein schöner Sommermorgen. Ein Jude spaziert im Stadtpark, ein Hündchen läuft hinter ihm
her. Da kommt ein Polizist und sagt streng: „Nehmt den Hund an die Leine! Sonst zahlt Ihr Strafe!“ Der
Jude geht wortlos weiter. Der Polizist wird böse: „Wenn Ihr nicht sofort den Hund an den’ Riemen nehmt,
zahlt Ihr eine Geldbuße!“ Der Jude geht weiter. Da zieht der Polizist sein Notizbuch hervor, schreibt
etwas hinein und reicht das Blatt dem Juden mit dem Befehl: „Drei Zloty!“ Der Jude bleibt stehen: „Warum
soll ich zahlen? Das ist doch nicht mein Hund!“ „So? Und warum läuft er Euch nach?“ „Nu – Ihr lauft mir
doch auch nach und seid nicht mein Hund!“
aahner geeht noch … Ein reicher Bürger übergibt dem Rabbiner hundert Rubel für Gemeindezwecke. Schon
am Tag darauf trifft eine Delegation der ‘Chewra Kadischa’, der Beerdigungsgesellschaft, beim Rabbiner
ein und bittet, man möchte die hundert Rubel zur Reparatur des Friedhofzaunes verwenden, Hunde und Schweine
könnten sonst hineingelangen und den Friedhof verwüsten. ‘Schon recht’, sagt der Rabbiner. ‘Nur eines
möchte ich wissen: Wie haben die Hunde und Schweine bloß so schnell von den hundert Rubel erfahren?’
einen hab’ ich noch Ein Priester trifft einen Rabbi und sagt: „Du, Rabbi, ich habe heute nacht geträumt,
ich war im jüdischen Himmel. So viele Leute! Ein Geschrei und Gestank nach Knoblauch! Nicht auszuhalten!“
„Ja,“ sagt der Rabbi, „Mir hat heute nacht auch geträumt, ich war im katholischen Himmel. Eine himmlische
Ruhe! Wohlgerüche! Und kein Mensch da!“
@ Breze, @ alle: Hallo, erst mal Männchen sitzt in der Kneipe, vor sich ein Bier. Da kommt ein Riesenkerl
und trinkt dessen Bier aus. Der Kleine fängt an zu weinen. Der Grosse: „Flennen wegen einem Bier!“ Der
Kleine: „Heute früh hat mich meine Frau verlassen, Konto abgeräumt, Haus leer! Danach Job verloren!
Ich legte mich aufs Gleis…Umleitung! Wollte mich aufhängen…Strick gerissen! Wollte mich erschießen…
Revolver klemmt! Und nun kaufe ich ein Bier, kippe Gift rein und du säufst es mir weg…!“
@ Breze, @ Gunsenum Hitler, Göring und Göbbels gehen spazieren. Auf einer Parkbank finden sie das Brevier
eine katholischen Geistlichen. Als Hitler das Buch aufschlägt, liest er folgende Eintragungen: Gott erhalte
Adolf Hitler. Gott erhalte Herman Göring. Gott erhalte Joseph Göbbels. „Sieh an“, meint Hitler, „sogar
unter dem katholischen Klerus gibt es volksbewußte Deutsche!“ Dann blättert er weiter und ließt: Gott
erhalte Ernst Röhm. Und darunter: Bereits erhalten!
@ Breze: Hallo! Ja, die armen Patres tun mir wirklich sehr leid! Ich bin überzeugt, sie tun Gutes! Sie
sind die eigentlichen, ganz persönlichen, menschlichen Opfer, zwischen Mühlsteine geraten. Zwischen
den Hetzern und Spaltern, denen, die nichts als Krieg wollen und der kirchlichen Obrigkeit, Bischof, der
natürlich diese Hetze auf den Tisch bekommt und dann so reagiert, wie die Hetzer es wollen. Dann haben
diese wieder und wieder einen Grund (ihre und ihres „Herren“ einzige Existenz).
Fortsetzung Ihr siegt im Geist des gehorsamen und demütigen, gekreuzigten Christus. Im Geist des „Anderen“
verliert ihr. Die verantwortliche Obrigkeit im Fall der beispielhaft genannten Heiligen und bei unserem
Herrn Jesus Christus wurde schwer schuldig und wurde gleichzeitig erlöst und beschenkt durch die nur
dadurch freiwerdenden Gnadenströme, wenn sie es demütig annahm. Es ist wohl das schwerste Mysterium
der Kirche, an dem als erster Luzifer gescheitert ist. Gebt Gott einen Pfennig und ER überschüttet Euch,
Eure Gemeinden, das Bistum und unseren Bischof mit Gnadenschätzen: „Jeder Abschied wird das Hochzeitslied
des Himmels gebären.“
Jeder Abschied wird das Hochzeitslied des Himmels gebären (Der Satz stammt aus: Eugen Mederlet OFM, Die
Hochzeit des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche, Christiana Verlag.) Gedanken aus dem Nachlass
von P. Eugen Mederlet OFM: Ihr lieben SJM-Patres! Die Situation in Ihren Gemeinden kenne ich bis jetzt
nur aus Erzählungen von Bekannten, die sowohl Sie, als auch Ihre Gemeinden kennen. Wir haben uns wohl
auch schon persönlich gesehen. Ich bin davon überzeugt, Sie leisten gute Arbeit im Weinberg des Herrn.
Ich gehe auch davon aus, Sie sind gute, gläubige, wohlmeinende, menschenfreundliche Priester. Sie sind
Freunde Gottes. Ihr folgt den Heiligen und mit ihnen Christus. Johannes vom Kreuz ist zwei mal exkommuniziert
worden, die Heilige Johanna von Orleans ist sogar verbrannt worden. Christus ließ sich kreuzigen. Sie
unterwarfen sich ihrer jeweiligen kirchlichen Obrigkeit im Gehorsam. Die Heiligen sind dadurch heilig
geworden und Christus hat dadurch die Welt erlöst – uns. Jemand hat einmal gesagt. „Heute geschehen so
wenige Wunder, weil es keinen Gehorsam mehr gibt.“ Gehorsam sein, heißt im Geist und in der Nachfolge
Christi sein – ungehorsam, ist im Geist des „Anderen“. Ich bitte Euch, lasst Euch nicht von Leuten aufhetzen,
die im Geist des „Anklägers“, des „Ungehorsams“, des „Spalters“ und „Widersachers“ sind. Dieser „Ungeist“
will, was sein Wesen ist, Chaos, Spaltung, Zerstörung. Ihr siegt im Geist des gehorsamen und demütigen,
gekreuzigten Christus. Im Geist des „Anderen“ verliert ihr. Die verantwortliche Obrigke
@ Protestant: Ihre Anfrage von gestern: Ich hab da mal ‘ne zusätzliche Frage: Ich habe letzten Sommer
bei unseren Nachbarn geholfen, eine kleine Mauer in deren Garten zu errichten! Bin ich jetzt tatsächlich
ein Freimaurer (ich hab kein Geld genommen, nur Freibier)? § 1: Mit einem Frei-Schwimmer-Abzeichen an
der Badehose ist das wohl kein Problem. § 1.1: Vorausgesetzt, sie wurde beim Mauern getragen. § 1.2:
Das Frei-Schwimmer-Abzeichen muss außen an der Badehose sichtbar angebracht sein. § 1.3: Dann sind Sie
so frei, soviel Frei – Bier zu trinken, wie mit aller Gewalt hineingeht. § 1. 4: Das Frei – Bier muss
unbedingt beim Mauern getrunken werden. § 1.5: Dann dürfen Sie sich Frei – Maurer nennen. § 1.6: Dies
gilt allerdings nur auf dem nachbarlichen Grundstück und während des Mauerns.
@ Breze, @ alle: Öffentliches Schamgefühl? „Unsere friedliebende Gesellschaft regt sich zur Zeit auf
über makabre Spiele junger Bundeswehrsoldaten in Afghanistan mit einem Totenschädel. So verwerflich
das ist, ist man doch erstaunt über das Erwachen eines öffentlichen Schamgefühls in unserem Land! Machen
wir der Jugend nicht vor, wie man ohne schlechtes Gewissen Kinder abtreibt? In unseren Nachbarländern
werden kranke, alte Menschen am Lebensabend durch Euthanasie entsorgt! Natürlich geschieht das alles
medizinisch sauber und hinter verschlossenen Türen, nicht so sichtbar wie das Treiben mit dem Totenschädel!“
Johanna Gräfin von Westphalen, Lebensrechtsaktivistin bei ‘Ja zum Leben’, im Kommentar der Woche für
‘Radio Vatikan’. Danke, liebe Frau Gräfin! Jedes Wort ist wahr! Diese Lebensfeindlichkeit der sogenannten
liberalen Gesellschaft hat, bei allem Irrsinn, sogar eine gute Seite. Sie führt den Vorwurf gegen die
Kirche, leibfeindlich zu sein, ins Lächerliche!
@ Breze: darum die Seligpreisungen und: Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, vericht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn, welcher seine Zuversicht auf
Gott setzt, den verlässt er nicht. (Gottes- LOB 295, 3)
Fortsetzung Selig seid ihr, wenn ihr schweigen und lächeln könnt, auch wenn man euch das Wort abschneidet,
euch widerspricht oder auf die Zehen tritt, denn das Evangelium fängt an, euer Herz zu durchdringen.
Selig seid vor allem ihr, die ihr den Herrn in all denen erkennen könnt, die euch begegnen, denn ihr
werdet das wahre Licht und die wahre Weisheit besitzen. Selig die, die ihre guten Talente entdecken und
sie in den Dienst des Nächsten stellen, denn dadurch wird der Lobpreis Gottes verkündet. Selig die Menschen,
die in der heutigen Welt trotz Kummer, Angst und Sorgen noch lachen und sich freuen können, denn sie
werden den Schutz ihres himmlischen Vaters erfahren.
Seligkeiten für die, die ein bisschen Humor haben und weise werden wollen Selig die, die über sich selbst
lachen können, denn sie werden immer genug Unterhaltung haben. Selig die, die einen Berg von einem Maulwurfshügel
unterscheiden können, denn es wird ihnen eine Menge Ärger erspart bleiben. Selig die, die fähig sind,
sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür eine Entschuldigung zu suchen, denn sie werden weise werden.
Selig die, die schweigen und zuhören können, denn sie werden dabei Neues lernen. Selig die, die intelligent
genug sind, um sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, denn sie werden von ihrer Umgebung geschätzt werden.
Selig die, die aufmerksam sind für den Anruf der anderen, ohne sich jedoch für unersetzlich zu halten,
denn sie werden Freude säen. Selig seid ihr, wenn ihr es versteht, die kleinen Dinge ernst und die ernsten
Dinge ruhig anzusehen, denn ihr werdet im Leben weit kommen. Selig seid ihr, wenn ihr lächeln könnt
und kein böses Gesicht macht, denn euer Weg wird sonnenbeschienen sein. Selig seid ihr, wenn ihr fähig
seid, das Verhalten der anderen immer mit Wohlwollen zu interpretieren, auch wenn der Anschein dagegen
spricht, denn ihr werdet zwar für naiv gehalten werden, aber das ist der Preis für die Liebe. Selig
die, die denken bevor sie handeln; und die beten, bevor sie denken, denn sie werden eine Menge Dummheiten
vermeiden. Selig seid ihr, wenn ihr schweigen und lächeln könnt, auch wenn man euch das Wort abschneidet,
euch widerspricht oder auf die Zehen tritt, denn das Evangelium fängt an, euer Herz zu durchdri
@ Breze: Hallo! Eine schöne freimauerrische, unkatholische, ketzerische V2 Messe nach NOM wünsche ich
Dir!!!!!! Ja, danke! Sie war sogar mit Kommunionhelfer! Nur bei der „Handkommunion“ hab’ ich mich gewundert.
Es wird doch hier immer wieder so gewarnt. Statt der befürchteten „Hand“, wurde ganz schlicht der Heiligste
Leib des Herrn gereicht!
@ Breze: Bis nach der eiligen Messe! „Ich habe fairerweise meine Witze von den „ernsthaften postings“
abgezogen. Was Tau und ich gestern nacht hier „veranstaltet“ haben, fällt aber keineswegs unter die Kategorie
„Lustiges und Kurzweiliges“… Schon komisch, dass sich die Herren, die sonst so gern braunkatholische
Parolen ergiessen, sich dazu nicht geäussert haben.“ Das möchte ich hiermit dick unterstreichen !!!!!!!
@ Criticus: NPD/DVU – Werbung, Haß und Zersetzung verbreiten doch schon andere. Sing, bet und geh auf
Gottes Wegen, vericht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden
neu. Denn, welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht. (Gottes- LOB 295, 3) Schon
mal von Manfred Lütz vorgetragen gehört?
@ Breze: Hallo! Eben schrieb ich @ Protestant: Jetzt aber mal Spaß beiseite. Wie weit die freimaurerische
Unterwanderung bereits fortgeschritten ist, wird sich wieder mal in der nächsten Zeit zeigen. „Frau“
gehe nur raus in die verschneite Natur. Dort wird dann der furchtbare Schlachtruf der Freimaurer vernehmbar
sein: „Bahn „frei“, Kartoffelbrei unn e’ Sticksche Woscht debei!“ Aufnahmekriterien: 1. Frei-Bier-Trinken
2. Beim Schlittenfahren diesen furchtbaren Schlachtruf ausstoßen (auf Latein soll er noch besser wirken! –
wenn’s mal jemand übersetzten würde?)
@ Protestant: Jetzt aber mal Spaß beiseite. Wie weit die freimaurerische Unterwanderung bereits fortgeschritten
ist, wird sich wieder mal in der nächsten Zeit zeigen. „Frau“ gehe nur raus in die verschneite Natur.
Dort wird dann der furchtbare Schlachtruf der Freimaurer vernehmbar sein: „Bahn „frei“, Kartoffelbrei
unn’ e’ Sticksche Woscht debei!“
@ Protestant: wenn so eine „hochanständige Freimaureranwärterin“ eine richtige Frei-Frau werden will,
muß sie das Frei-Bier-Trinken schon frühzeitig üben.
@ Breze: Magnificat, Das Stundenbuch Allerseelen Rückblick auf den Tag „Man soll und darf nur sich selber
den Vorwurf machen, daß man kein Heiliger ist.“ (Theodor Haecker) Gute Nacht und Gottes Segen
1. Richtet die Augen auf zum Herrn und vor Freude erstrahlt. Singt seinen Namen mit all eurer Kraft, denn
er hat euch erlöst, und er ist euer Herr. Ich hab den Herrn gesucht und er hat mich erhört, er hat sich
meiner erbarmt; ohne Ende lob ich ihn. 2. Gott schaut auf die, die er liebt und er hört ihren Ruf. Er
tröstet sie in ihrer Not und führt sie seinen Weg. 3. Dem, der sich sehnt nach dem Herrn, schenkt er
jedes Gut hinzu. Wenn er sich Gott nicht verschließt, überschüttet er ihn mit Heil.
@ Breze: Gott fügt! Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg
von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich
war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken
gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt
mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden
auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank
oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage
euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie
werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.
@ Breze: Danke für das passende Evangelium Evangelium nach Matthäus 25,31-46. Wenn der Menschensohn
in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit
setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden,
wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die
Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von
meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt
ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken
gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung
gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben,
oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen,
oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind
zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner
geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite
wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, d
1. Nun, Brüder sind wir frohgemut, so will es Gott gefallen. Die Seelen springen uns im Blut; nun soll
ein Lob erschallen. Wir grüßen dich in deinem Haus, du Mutter aller Gnaden. Nun breite deine Hände
aus, dann wird kein Feind uns schaden. 2. Es lobt das Licht und das Gestein gar herrlich dich mit Schweigen.
Der Sonne Glanz, des Mondes Schein will deine Wunder zeigen. Wir aber kommen aus der Zeit ganz arm in
deine Helle Und tragen Sünde, tragen Leid zu deiner Gnadenquelle. 3. Wir zünden froh die Kerzen an,
dass sie sich still verbrennen, und lösen diesen dunklen Bann, dass wir dein Bild erkennen. Du Mutter
und du Königin, der alles hingegeben, das Ende und der Anbeginn, die Liebe und das Leben. 4. Laß alle
Lichter hell und gut An allen Straßen brennen! Gib allen Herzen rechten Mut, dass sie ihr Ziel erkennen!
Und führe uns in aller Zeit mit deinen guten Händen, um Gottes große Herrlichkeit in Demut zu vollenden.
@ Breze: was meinst Du, was das gruselig war? Wir haben in der Familie den k.n Artikel gelesen und gleichzeitig
die unten angegebene TV-Doku angeschaut
@ Gotthard: Hallo Gotthard! Vielleicht sollte man ihn auch in den Bischofskirchen aufstellen zur Mahnung,
Ruhmsucht und Eitelkeit abzulegen und das Evangelium und die kirchliche Lehre tapfer und bescheiden in
ungekürzter Fülle zu verkünden. „Ruhmsucht und Eitelkeit bei unseren heutigen Bischöfen? Da wird man
eher bei den Fürstbischöfen vergangener Zeiten fündig …“ Danke für die Präzisierung! Bei den Bischöfen,
die ich persönlich kennen lernen durfte, habe ich nur gute Erfahrungen gemacht! Ich denke: Die Heiligen
sind keine Kritikaster und Religionspolizisten für (natürlich stets!!!!) andere. Die Heiligen sind transparent
für Gottes unendliche Barmherzigkeit, Liebe, Güte, Größe, Reinheit, Gerechtigkeit, Schönheit, Wahrheit,
Menschenfreundlichkeit … Durch sie scheint Gott selbst. Durch ihre Augen blicken seine Augen uns an
und verwandeln uns, wenn wir den Blick erwidern, wenn wir selbst transparent werden: Hierzu aus Magnificat,
Das Stundenbuch, Abendgebet, Rückblick auf den Tag: „Ein strahlender Mensch beweist eindringlicher als
Worte, dass Gott im Menschen lebt. (Martin Gutl) Welche Menschen kenne ich, die von innen heraus strahlen?
Blickt mir solch ein strahlender Mensch aus dem Spiegel entgegen?“
@ kreuz.net: Lob an die Redaktion. Guter Artikel. Weiter so! Hier eine Anekdote über Bonaventura: „Bonaventura
begab sich also von Paris, wo er das päpstliche Schreiben erhalten hatte, nach Italien und traf im September
mit dem Papst zusammen. Aus diesem Zusammenhang stammt eine von den wenigen Anekdoten über ihn: Die päpstlichen
Gesandten, die ihm den Kardinalshut überbringen sollten, fanden ihn im Konvent von Mugello (in der Nähe
von Florenz) beim Geschirrspülen. Er hieß sie warten, bis er fertig sei, und sagte: „Glaubt mir, Brüder,
diese Arbeit ist heilbringend und gesund; jene Würde aber ist schwer und gefährlich.“ (aus: Marianne
Schlosser, Bonaventura begegnen, St. Ulrich Vg., S. 91)
@ Breze: Gutes Nächtle: SA-Mann: „Jud, sag’mir warum wir den Krieg verloren haben???“ Der Rabbi :„Wegen
der jüdischen Generäle.“ SA-Mann:„Aber wir hatten keine Juden als Generäle. Das hätte es bei uns nie
gegeben.“ Der Rabbi: „Aber die anderen hatten welche…!“
@ Breze:[kursiv]Die NPd ist nichts anderes als eine als Partei getarnte Ansammlung von Losern und tumben
Säufern, rechten Schägertrupps und „Tausend-Jähriges-Reich“ Nostalgikern…[kursiv] Da hattest Du doch
glatt jemanden vergessen …
@ Breze: Die Ideen sind auch lustig! Stellen wir uns (nur für den Quiz) vor, er wollte hin. Falls er
einen Platz neben einem Vertreter des Taoismus bekäme, sollte er schon vorher das Tao-Te-King auf Latein
können. Vielleicht kann das ja jemand hier übersetzen?
@ Breze: Grüß Dich! @ alle: Quiz Mons. Williamson ist einer der vier von Erzbischof Marcel Lefebvre
im Jahr 1988 gegen den Willen Roms geweihten Bischöfe. Im Interview warnt der Bischof vor Gerüchten
über eine Aussöhnung mit dem „konziliaren Rom“. Der Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und Rom sei
ein Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen: „Die katholische Religion, die auf
Gott zentriert ist, und die Konzilsreligion, die auf den Menschen und die moderne Welt zentriert ist.“
Zwischen diesen beiden Religionen könne erst Friede herrschen, wenn eine der beiden tot sei. Was hat
Herrn Williamson zu der Aussage bewogen: „ … zwei … Religionen … „ ? Mögliche Antworten: Will Herr
Williamson vielleicht als Vertreter einer eigenen Religion beim nächsten Friedensgebet in Assisi dabei
sein? Vielleicht gibt es noch ein paar Ideen?
@ Daniel Stöhr, @ Schüttel @ Daniel Stöhr: In der Theologie und Dogmatik geht es aber vor allem darum,
auf die Offenbarung und den überlieferten Glauben zu schauen. Und damit auf Gott. In dem Punkt sind wir
uns absolut einig! @ Schüttel: Ach, lieber tau, du bist ein friedliebend-irenischer Christ gut, dass
es dich gibt, Danke gleichfalls! aber es muss auch die Kämpfer der „ecclesia militans“ geben. …da simmer
dabei (so friedliebend-irenisch kenn’ ich mich gar nicht/ müsste aus meinen Beiträgen rauszulesen sein).
Mit einer Ausnahme hätte auch der Rest Ihres postings von mir sein können (das zitierte Buch habe ich
ebenfalls gelesen).
Samstag, 28. Oktober 2006, Abendgebet Lesung aus 1 Joh 3, 17 – 18 Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz
vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben? Meine Kinder,
wir wollen nicht mit Wort und Zunge, lieben, sondern in Tat und Wahrheit. … und nur nach solchen Dingen
werden wir einmal ganz persönlich gefragt, ob mit oder ohne „Konzil“!
@ Daniel Stöhr: Nur ein Beispiel: „28. Oktober 2006 10:13 Krieg zwischen der „konziliaren“ und der „wahren“
Religion Ein Vertreter der Piusbruderschaft erklärte kürzlich, sich erst dann mit Rom aussöhnen zu
wollen, wenn man dort dem letzten Konzil abgeschworen habe. (kreuz.net) Am vergangenen Donnerstag gewährte
Weihbischof Richard Williamson dem englischsprachigen Forum ‘Angelqueen’ ein Interview. Mons. Williamson
ist einer der vier von Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1988 gegen den Willen Roms geweihten Bischöfe.
Im Interview warnt der Bischof vor Gerüchten über eine Aussöhnung mit dem „konziliaren Rom“. Der Konflikt
zwischen der Piusbruderschaft und Rom sei ein Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen:
„Die katholische Religion, die auf Gott zentriert ist, und die Konzilsreligion, die auf den Menschen und
die moderne Welt zentriert ist.“ Zwischen diesen beiden Religionen könne erst Friede herrschen, wenn
eine der beiden tot sei.“ Hat das mit dem Heiligen(!) Geist etwas zu tun?