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kreuz.net ist antichristlich Mehr kann ich nicht sagen. Die Einführung der Scharia in Nigerien hat zig
tausende Christen das Leben gekostet. Viele Muslime in Europa wollen sich nicht integrieren, sondern errichten
feindliche Ghettos. Ich kann den klaren Worten dieser Frau nur beipflichten. Dass sie Enthaltsamkeit vor
der Ehe abschaffen will ist schade, ändert aber nichts am Grundsätzlichen. Die Übel des Islam sind
noch viel schlimmer und menschenverachtender! Als Christ kann ich nur sagen: Allah ist nicht unser Gott.
Vor allem aber: Die Freiheit ist das höchste Gut des Menschen und das größte Geschenk Gottes an die
Menschen. So sehr ich die Dekadenz mancher westlicher Länder verachte, die Unterdrückung der Freiheit
im Namen der Sittlichkeit ist tausend Mal schlimmer. Das man heute in der Öffentlichkeit oft ein verzerrten
Freiheitsbegriff vertritt, ändert nichts daran. Die heutigen europäischen Demokratien schützen leider
nicht das Leben der Ungeborenen. Dennoch: Dass sie unsere Freiheit schützen ist ein großes Plus, das
wir niemals aufgeben sollten! Ein westlicher, säkularer Staat, der die Beteiligung aller am politischen
Leben ermöglicht und die Religionsfreiheit achtet ist 1000 Mal besser, als eine islamische Diktatur!!!
Er entspricht auch viel mehr dem, was Christus gesagt hat: gebt Gott, was Gottes ist, und gebt dem Kaiser,
was des Kaisers ist. Die Trennung von Kirche und Staat ist ein christliches Gebot! Der Staat muss alle
Grundrechte achten. Wir Christen sollten unsere westliche Kultur verteidigen
Traditionalismus = Häresie Wer den säkularisierten Staat ablehnt, ist ein Häretiker!!! Die Briefe des
Hl. Petrus etwa ermahnen alle zum Gehorsam gegenüber dem Staat. AUch Jesus anerkennt die AUtorität des
Kaisers. Natürlich können Katholiken sich politisch einbringen (und sollen das auch tun). Es ist aber
häretisch politischen Aktionismus in die kirchliche Lehre zu integrieren. Im Gegesatz zum Islam hat Jesus
keine Gesellschaftslehre, kein bestimmtes Staatsmodel hinterlassen. Wer ein bestimmtes Staatsmodell nicht
akzeptiert und seine Auffassung als Teil der katholischen Lehre darstellt, ist Häretiker, der die Hl.
Lehre verunglimpft und Jesus gegenüber ungehorsam ist!
Athanasius im Wunderland Was Sie dann an Verbindungen zwischen dem Opus Dei und der Freimaurerei hervorzaubern
hat seinen Ursprung ganz allein in ihrem Kopf. Ich muss zugeben, es ist manchmal wirklich erheiternd,
Ihnen beim Bau neuer Phantasiegebäude zuzusehen! Das alles klingt ja irgendwie spannend,… hat aber
mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Ein seriöses christliches Leben, der wahre Kampf eines „miles christi“
findet in der wirklichen Welt statt, und nicht wie bei Don Quijote gegen Windmühlen.
Gute Meldungen! Endlich gute und ausgewogene Leserkommentare zu den Lefebvristen auf kreuz.net! Hoffen
und beten wir, dass sich zumindest ein Teil der Piursbruderschaft bekehrt, die Missverständnisse um das
VII geklärt werden und die Liturgie wieder andächtiger gefeiert wird! Beten wir für Papst Benedikt
XVI.!
Klarheit Wie gut, dass die Kirche Klartext spricht. Schließlich haben alle Menschen ein Recht die Heilslehre
Jesu Christi kennen und danach leben zu lernen. Dass eine Bejahung der Homsexualität nicht zum Heil führt
war schon immer klar, und muss auch heute gesagt werden. Wer die Wahrheit aufrichtigen Herzens sucht,
wird sie finden, lieben und nach ihr leben. Warum wird die Wahrheit heute und auch früher so gehasst?
Weil sie Demut, die Bereitschaft, das eigene Leben zu ändern, erfordert. Dazu sind halt viele nicht bereit.
Sie können nur an den anderen herumnörgeln, aber an sich selbst haben sie nichts auszusetzen! Sie sind
nicht bereit sich zu ändern – zu ihrem eigenen Schaden – und so bleiben sie letztlich unreife Persönlichkeiten,
die nicht über sich hinauswachsen können, sondern nur immer „Ich“ sagen können. Lächerlicher Stolz!
#17 thomas 18:57:28 | Donnerstag, 17. November 2005
St. Pölten wieder in guten Händen Was auch immer man von „Profil“ halten kann: dieser Artikel ist dumm
und vollkommen verblödet. Es handelt sich um eine billige Abrechnung mit unseren Bischöfen, da man sie
offenbar für die Ablöse von Bischof Krenn verantwortlich macht. Homosexualität und Pornographie sind
aber niemals akzeptabel! Am allerwenigsten in einem Priesterseminar. Gott sei Dank ist jetzt die Diozöse
St. Pölten in guten und treuen Händen.
#15 thomas 11:30:02 | Dienstag, 20. September 2005
Tradis Das Interview mit Bischof Fellay liefert uns einen wirklich erschreckenden Einblick in die Geistesverfassung
mancher Traditionalisten. Da machen sich doch tatsächlich ein paar Möchte-gern-Theologen zu den Richtern
der katholischen Kirche! Eigentlich müßte man sie „Pharisäerbruderschaft“ nennen. Alle Häretiker glauben
immer – von der eigenen Vorzüglichkeit überzeugt – die Kirche eines besseren belehren zu müssen, als
würde von ihnen und ihrer Tradition das Wohl der Kirche abhängen! Schaut man näher, findet man nichts
als verwirrtes Zeug! („Errors of Vatican II“ enthält nur verwirrtes Gerede!) Sie vergeuden ihre wertvolle
Zeit damit, dauernd auf den anderen herumzuhacken und fangen nie bei sich selber an. Dauernd wollen sie
sich davon überzeugen, wie schlecht die restliche katholische Kirche ist, um nachher von der eigenen
Vorzüglichkeit umso mehr überzeugt zu sein. Armer Papst Benedikt! Es muß für ihn wahrlich eine Überwindung
gewesen sein, in einem so unchristlichen Klima ein wohlwollendes Gespräch zu führen.
Tradition? „Der Sieg der Tradition über die Glaubenskrise“. Die Kirche spricht ausdrücklich von der
Heiligen Tradition. Nicht alles, was tradiert ist, ist heilig und muss für immer beibehalten werden.
Das gilt auch für die Liturgie. Ein Messe im neuen Ritus ist, wird sie mit Andacht zelebriert, um nichts
schlechter als eine im alten Ritus. Und eine im neuen Ritus gespendete Kommunion ist vollkommen gültig.
Wir sind also zur Überwindung der Glaubenskrise nicht auf den alten Ritus angewiesen. Warum soll die
Tradition siegen? Siegen kann nur Jesus, und der ist weder Traditionalist noch Modernist, sondern Erlöser.
Kurz: ein Leben aus dem Gebet und ein regelmäßiger, häufiger Empfang der Sakramente tut not, nicht
ein Herumpochen auf alten Gepflogenheiten.
Heiligmäßig Es gibt zwei verschiedene Typen von Menschen: die einen, die in diesem kurzen Leben durch
entschiedenes Handeln wirklich etwas weiterbringen, und die anderen, die besserwisserisch nur dauernd
darauf bedacht sind, die anderen auszubessern, sie schlecht zu machen, herumzunörgeln und jeden Nachweis
ihrer eigenen Tugendhaftigkeit schuldig bleiben. Johannes Paul II war ein heilimäßiger Papst: durch
seine unermüdlichen Reisen und Initiativen (z.B. Weltjugendtreffen) bewies er echten apostolischen Einsatz,
er gab der Kirche wieder mehr Selbstvertrauen, hat durch seine vielen aposolischen Schreiben und Enzykliken
die zentralen und oft höchstumstritten Inhalte der kirchlichen Lehre nachhaltig bekräftigt (z.B. von
„Humanae vitae“!!), war immer bemüht das Gespräch mit anderen Menschen zu suchen (eine „Bunker“-Mentalität
war ihm fremd) und gab überhaupt durch sein gesamtes Leben, das viel Leid und Unterdrückung erlebte,
ein glaubwürdiges Zeugnis für die Macht des Glaubens und die Stärke, die uns das Vertrauen auf Jesus
schenkt. Wie jämmerlich, wenn es Christen gibt, die das nicht anzuerkennen wissen; wie wenig unterscheiden
sie sich doch von Hans Küng und Co.
Merkwürdig Manche Katholiken glauben tatsächlich, es sei ein Zeichen guten, katholischen Geistes auf
geistlichen Würdenträgern, ja sogar Kardinälen, in aller Öffentlichkeit herumzuhacken. Wer wirklich
aus dem Glauben lebt und sich täglich um sein inneres Leben, seine Beziehung zum Herrn, bemüht, würde
niemals in solchem Tonfall einen Kardinal beschimpfen, wie manche es hier tun: 1.) weil es unmoralisch
und überheblich ist, 2.) weil man zuerst bei sich selbst beginnen soll, die eigene Hinfälligkeit und
Schwäche anerkennen sollte, anstatt sie bei anderen zu suchen. Ihr könnt mir alles einreden, nur nicht
dass Ihr fromme Katholiken seid!
verwunderlich Mehr als verwunderlich ist es, wie leichtfertig manche Leute mit ihren Urteilen und Verurteilungen
um sich schmeissen. Wie kann man nur so kleingeistig auf das Opus Dei schimpfen, das sich immer in allem
an die Anweisungen des Lehramts gehalten hat?