methusalix †
Erstellt: 00:56:30 | Dienstag, 15. März 2005
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3.167 Lesermeinungen
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Was tun gute Katholiken?
#7   methusalix †   12:52:39 | Mittwoch, 10. August 2005
@Mimi
Wieso glauben Sie, dass Kardinal Meisner entscheiden könnte, was in der U-Bahn plakatiert wird?
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#51   methusalix †   19:38:39 | Montag, 8. August 2005
Hallo Evelin!
Darf ich Sie daran erinnern, dass Gott JUDE ist? Er führte hienieden auf Erden den Namen Jesus Christus und entstammte dem Geschlechte König Davids. Also das waren alles Juden.
Ob Jesus Christus die Kirche gegründet hat, da streiten sich gelehrte Theologen bis heute, das ist aber für das tägliche Leben nicht so wichtig. Der Katholizismus, wie er sich heute gebärdet ist eindeutig paulinisch. Manchmal glaube ich, Jesus ist entsetzt über das was der alte Paul mit seinem Glauben angestellt hat. Noch mehr Einfluss auf unseren heutigen Glauben dürften allerdings die Kirchenväter gehabt haben, die ja grösstenteils Sexualneurotiker reinsten Wassers waren; besonders wenn ich an Augustinus denke.
Das dürfte auch der Grund für Ihren brennenden Wunsch sein, chemische Kontrazeptiva zu verbieten, weil damit angeblich Menschen getötet werden.
Wenn Sie das wollen, müssen wir aber gleich alle Muskelrelaxantien und Narkosemittel, sowie Kaliumchlorid verbieten. Damit werden nämlich in den USA laufend Menschen getötet; aber dann können wir sofort alle Krankenhäuser schliessen und die Schwerstkranken Zuhause verrecken lassen. Ist das nicht ein schönes Bild, das Sie mit Ihrem Wunschdenken nach Therapeutikaverbot da heraufbeschwören?
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#27   methusalix †   19:22:19 | Montag, 8. August 2005
Gott würfelt…
…nicht oder doch? Später, im Lichte weiterer Erkenntnisse, soll Einstein gesagt haben: „Gott würfelt doch, aber er verwendet gezinkte Würfel!“
Eine nett erfundene Anekdote, die nur zeigt, was Naturwissenschaftler spätestens seit „Ockhams razor“ wissen. Wenn sie die Spitze eines Wissensberges erklommen haben (i. e. eine neue Hypothese erhärtet einen Beweis für eine Theorie entdeckt haben), sehen sie mindestens zehn neue Gipfel, die es zu erforschen gilt, so verwirrend zeigen sich Gottes Naturgesetze dem Menschen.
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#49   methusalix †   12:49:31 | Montag, 8. August 2005
Also wenn man im Kathlozismus Angst haben muss…
…dan ist die Bezeichnung Religion der Angst wohl gerechtfertigt, egal wovor man Angst haben muss.
Ich frage mich, ob das in anderen Religionen auch so ist und vor allem woher bei uns das brennende Interesse am Intimleben anderer Menschen kommt. Haben wir Katholiken da ein Defizit? Dass man ständig auf andere schaut, ob sie verheiratet sündigen oder sich nur lieb haben, oder was sie sonst in ihrem Liebesleben anstellen.
Ich glaube, dass wir alle viel zu wenig Vertrauen in Jesus Christus haben und uns deswegen derartig hysterisch an die juristischen Regeln der Kirchenbeamten, an die Dogmen der Päpste, an bestimmte Liturgieordnungen und sonstige Krücken klammern müssen.
Meine Bitte an alle: HABT MEHR VERTRAUEN IN JESUS CHRISTUS! (und agiert ein wenig erlöster)
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#24   methusalix †   23:52:07 | Sonntag, 7. August 2005
@evelin
Na hoffentlich entscheidet er dann nicht, dass die Erde eine Scheibe ist. Die Schiffe würden ja dann am Rand herunterfallen.
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#19   methusalix †   17:10:07 | Sonntag, 7. August 2005
@vir oblationis
Dank für Ihre Erwiederung!
Wenn ich Ihren Text über Occkham und den Stagiriten richtig verstehe, stimmen Sie mit Schönborn überein, dass die katholische Kirche die Oberhoheit auch über naturwissenschaftliche Wahrheiten haben muss, weil man Theologie und Naturwissenschaft nicht trennen darf, sondern in einer Gesamtschau sehen muss.
In extremis würde das doch bedeuten, dass der Papst entscheidet, ob die Erklärung des photoelektrischen Effektes richtig war. Wollen Sie das wirklich?
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#46   methusalix †   17:03:16 | Sonntag, 7. August 2005
Das ist einmal eine ehrliche Antwort!
Lieber Evelines Gatte, Dank für diese klare Antwort. Sie wollen also die Risiken und Nebenwirkungen eines Pharmakons (darüber habe ich Ihnen ja privat geschrieben) zur Angstmache verwenden, um rigorose kirchliche Moralvorschriften durchzusetzen.
Wer es wagt die Pille, gegen päpstlichen Befehl, einzunehmen, wird möglicherweise mit Krebs bestraft.
Wer liebt, ohne die Pille zu nehmen, soll wenigstens Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaft haben müssen.
Und wer nicht schwanger wird bei der von der Kirche verbotenen Liebe, der soll wenigstens Angst vor einem verpfuschten Leben haben müssen.
Lieber Evelines Gatte, das ist zwar alles SEHR KATHOLISCH, was Sie da erzählen aber leider überhaupt nicht christlich.
Jesus ist auf die Erde gekommen, um uns zu erlösen und er hat gesagt „Habt keine Angst!“ oder haben mich da meine katholischen Religionslehrer angelogen?
Also hören Sie bitte endgültig auf, mit der Verbreitung von Angst kirchliche Vorschriften durchsetzen zu wollen!
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#43   methusalix †   13:51:14 | Sonntag, 7. August 2005
@Gatte von Evelin
Auf Ihre Philippika habe ich Ihnen ja schon persönlich geantwortet, aber das interessiert vielleicht doch die Allgemeinheit: was meinen Sie damit?
„Herbeiführung der Eheunfähigkeit“
Ist das jetzt im medizinischen Sinne zu verstehen, oder beziehen Sie sich hier auf die katholischen Vorschriften zur Ehe?
Dank für Ihre Geduld!
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#41   methusalix †   01:11:40 | Sonntag, 7. August 2005
Und wieder starrt das ganze Katholikenvolk…
…den Frauen zwischen die Beine! Haben wir eigentlich nichts besseres zu tun und keine wichtigeren Themen zu diskutieren als über unsere Sexualität, oder die unserer Artgenossen?
Langsam beginne ich wirklich zu glauben, dass für fromme Katholiken absolut nichts faszinierenderes gibt, als die Unterleiber ihrer Mitmenschen! Und wenn wir so weitermachen, wird der Vorwurf, dass Katholiken (fast) alle einen psychischen Klemmer beim Sex haben, immer wahrer.
Empfehle folgenden Test: Suchfunktion dieser Seite einmal mit Wörtern zur Sexualität bestücken und zum zweiten mit Suchworten zur sozialen Lage in unserem Land.
Das traurige Ergebnis ist der Grund, warum uns niemand mehr etwas glaubt.
Redaktion benachrichtigen Jesuit gegen Dominikaner
#14   methusalix †   23:06:01 | Samstag, 6. August 2005
Schönborn vs. Evolution?
Mein Gott, was soll diese ganze Hysterie? Das kann doch nicht wahr sein!
Schönborn glaubt, die Naturwissenschaftler stehlen ihm die Butter vom Brot, die Naturwissenschaftler glauben, der Schönborn will ihnen in die Suppe spucken.
Haben wir nichts besseres zu tun als jahrhundertealte Machtspielchen nochmals durchzuhecheln?
Ich dachte, nach der Rehabilitation von Galilei wäre die Geschichte gegessen (na ja, die Rehabilitation vom verheizten Gioradano Bruno steht ja noch aus) und dann kommt Schönborn als Wadenbeisser daher.
Wenn ich was zur Theologie wissen will, werde ich beim Doctor Angelicus, oder eben bei Schönborn nachlesen; wenn ich was zur Evolution wissen will, werde ich bei Ernst Mayr oder Stphen Jay Gould nachlesen. Suum cuique.
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#37   methusalix †   11:12:16 | Samstag, 6. August 2005
@miles christi
Dann bin ich ja froh, dass wir Katholiken selbst unsere Kirche in Südamerika zerstört haben, weil wir uns zu sehr um die soziale Notlage der Menschen gekümmert haben, als um deren Seelenheil. Und dass es nicht die altbekannte Kommunisten- Bolschwisten-Hysterie war.
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#33   methusalix †   12:51:36 | Freitag, 5. August 2005
@miles christi
Das halte ich denn doch für frömmlerisches Wunschdenken, wenn nicht Geschichtsklitterung.
Wenn das wirklich so wäre, hätten die Evangelikalen längst nicht den Erfolg, den sie jetzt haben.
Redaktion benachrichtigen Seele, fürchtest du dich vor der Hölle?
#4   methusalix †   01:24:41 | Freitag, 5. August 2005
Dies Lilith…
…ist eine sehr lutherische Einstellung, die ich allerdings mit zunehmendem Alter gerne teile!
So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen!
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#31   methusalix †   01:18:22 | Freitag, 5. August 2005
@turk
Die „Übersexualisierung“ die Sie und andere hier ständig bejammern, ist lediglich eine Ausgeburt des Kapitalismus, der alles und jeden zur Ware macht. Die Sexualität ist eine sehr gut und leicht verkäufliche Ware, die immensen Gewinn bringt.
Der Kapitalismus ist aber nun (leider) die dunkle Schwester des Christentums und ich sehe keinerlei Hoffnungschimmer, dass unsere Una Sancta auch nur das kleinste Fingerglied rührt, um hier etwas zu ändern. Im Gegenteil, denken Sie nur an die Höllenangst der Hierarchen vor allem was irgendwie nach Kapitalismuskritik riecht. Poulorum Progressio ist so schnell versenkt worden, dass sie kaum wahrgenommen wurde und vom letzten Papst kamen nur dürre Worte.
Eine andere, bittere, Frucht dieser Hysterie ist das Abwürgen der Theologie der Befreiung in Südamerika, mit der falschen Begründung, es würde dem Kommunismus Vorschub geleistet. Dabei war das nichts anderes als wahre Volkfrömmigkeit, gepaart mit der Hoffnung einen winzigen Zipfel vom Tischtuch der Reichen zu erhaschen.
Das Ergebnis ist der Siegeszug der Evangelikalen!
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#29   methusalix †   20:51:22 | Donnerstag, 4. August 2005
@turk
sie sagen es Turk! Manche Frauen können, wollen oder dürfen orale Kotrazeptiva nicht länger nehmen und sind Gott sei Dank jetzt auch so weit, das offen zu sagen und durchzusetzen (wir Männer schienen mir da lange Zeit, manche bis heute, uneinsichtig zu sein).
Wie dem auch sei, es gibt genügend Alternativen für jede Coleur von Religion und Glauben von NFP über Kondome bis hin zur Sterilisation. Hier hat jede/r selbst vor seinem Gewissen auszumachen ob und wenn ja, was sie/er einsetzen will.
Im übrien bin ich der Meinung, dass Sexualität zu je 50% Sache der Partnerin/ des Partners ist. Daher ist Verhütung genauso Männersache wie Frauensache und das nicht nur bei Verwendung von Kondomen, sondern z. b. auch und vor allem bei NFP.
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#26   methusalix †   18:47:50 | Donnerstag, 4. August 2005
ganz einfach laurentius…
…weil Frauen anders fühlen als Männer und weil die Kleriker der katholischen Hierachie Lichtjahre davon entfernt sind sich auch nur halbwegs an das Wissen und Fühlen der Frauen auch nur heranzuwagen.
Solange Frauen in der katholischen Kirche mit derartig riesigen Tabus belegt sind, wie dies jetzt der Fall ist, sehe ich keinerlei Hoffnung, dass katholische Männer (hier besonders Kleriker) dem Denken und Fühlen der Frauen so nahe kommen könnten, dass dabei etwas Vernünftiges herauskommen könnte.
Und wenn sich die Männer den Frauen nicht verständlich machen können und vor allem WOLLEN, werden die Frauen uns was pfeifen.
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#23   methusalix †   01:01:12 | Donnerstag, 4. August 2005
@vir oblationis @benedikt
Die in die Abwässer und mit ihnen in unser Trinkwasser gelangenden Hormone dürften nur zu einem verschwindend geringen Anteil dazu beitragen (wenn überhaupt), dass Mädchen heute früher ihre erste Periode haben. Der Hauptgrund dafür ist eindeutig die viel bessere Ernährung und Gesundheitsvorsorge.
Im übrigen halte ich das Kunstwort „Frühsexualisierung“ in diesem Zusammenhang für falsch. Die Sozialmediziner trennen hier sehr präzise zwischen Eintritt der Menarche und erster sexueller Betätigung.
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#19   methusalix †   01:38:24 | Mittwoch, 3. August 2005
@rocky
Nochmals: Die Hormonmedikamente, die als Kontrazeptivum eingesetzt werden, werden auch zur Therapie anderer, hormonbedingter, Krankheiten eingesetzt.
Wenn man die „Pille“ verteufelt, verteufelt man gleichzeitig eine wichtige Therapiemöglichkeit für andere, schwere Krankheiten.
Da es aber nur die Frauen trifft, scheint hier der therapeutische Nutzen der Hormontherapie von den katholischen Männern (und Klerikern) wohl nicht allzu wichtig genommen werden. Die Wertschätzung von Frauen war für richtig katholische Männer ja schon immer ein Problem; sonst hätten Sie Lilith besser zugehört!
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#15   methusalix †   19:46:33 | Dienstag, 2. August 2005
nochmals: VORSICHT!
mit pauschalen Aussagen zur Hormontherapie. Wenn z. B. der Einsatz von Hormonen generell verdammt wird, kann es sein, dass Eure Kinder, die an einem bösartigen Tumor leiden, plötzlich keinerlei Therapie mehr erhalten können und elendiglich krepieren müssen, weil nur Hormone sie retten könnten.
Viele Menschen, vor allem in Gegenden, die nicht an der See liegen, leiden z. B. an einem Kropf. Dieser kann chirurgisch entfernt werden. Wenn danach aber keine Hormontherapie eingeleitet wird, wird der Patient erneut einen Kropf entwickeln und kann daran sterben.
Redaktion benachrichtigen Obersturmbannführer Benediktus?
#10   methusalix †   18:19:04 | Dienstag, 2. August 2005
Hallo Marcel…
…ohne diese Freiheiten, die Sie so verabscheuen, gibt es keine persönliche Verantwortung, also auch keine Sünde.
Redaktion benachrichtigen Krebserregend
#12   methusalix †   18:00:35 | Dienstag, 2. August 2005
@alle
„Die Pille“ gibt es nicht! Es existieren viele verschiedene Hormonpräparate, die verschiedene Auswirkungen auf den menschlichen, weiblichen wie männlichen, Körper haben. Die Behauptung „die Pille macht Krebs!“ ist ungefähr so falsch wie die Aussage: „der Papst ist evangelisch!“
Es gibt, wie von Lilith beschrieben, Hormonpräparate, die sich sehr gut auf PMS auswirken und dabei noch Mamma-Ca verhütend wirken. Ebenso gibt es Hormonpräparate, die zur Therapie der Osteoporose eingesetzt wurden, die aber wiederum Krebs auslösen können.
Tut mir leid Euch Euer Feindbild wegnehmen zu müssen, aber das sind messbare medizinische Tatsachen.
Wer sich seine Statistiken nicht selbst fälschen will, sondern wissenschaftlich untermauerte Daten haben will, schaut bitte nach bei: www.thelancet.com und www.nejm.org
Redaktion benachrichtigen Sind die Richter die Verbrecher?
#13   methusalix †   17:36:24 | Dienstag, 2. August 2005
Lutherbibel
Die Lutherbibel als „Falschübersetzung“ abzutun halte ich, angesichts z. b. der Eineheitsübersetzung für reinstes katholisches Wunschdenken. Kommt mir vor wie immerwährender Propagandakrieg; was man für den feind hält wird, auch wenn er es nicht ist, niedergemacht.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#66   methusalix †   00:34:39 | Dienstag, 2. August 2005
Sie haben völlig recht Marcel!
Diese Diskussion führt aneinander vorbei und zu absolut nichts. Sie sitzen in Ihrem Denk-Ghetto mit vorgeschriebenen Denk-Wegen, während ich, wahrscheinlich bedingt durch erlerntes naturwissenschaftliches Denken, bereit bin, mich und meine Umgebung jeden Tag erneut „in Frage zu stellen“ und zu überdenken.
Ich verwende im übrigen den ganz normalen Katechismus der katholischen Kirche, den Erwachsenenkatechismus, verschiedene Bibelübersetzungen und neuerdings immer mehr auch den Codex Iuris Canonici. Sie sehen: ich bin in besten Händen (Büchern) geborgen.
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube an Gott und an die Dummheit der Menschen“
#6   methusalix †   17:52:54 | Montag, 1. August 2005
Hallo Laurentius
mein Fehler! Das „Boeselager-Wort“ gehört nicht in mein Zitat.
Ich wollte nur sagen, dass JEDES Menschen Meinungsfreiheit, also auch die der christlich-konservativen Patrioten dort endet, wo die Freiheit unseres Nächsten beginnt.
Wenn also die Beanspruchung der Meinungsfreiheit zur Verbalinjurie wird, oder gar justitiabel, so wie dies mit so mancher Aussage zum Dritten Reich in der Bundesrepublik ist, dann ist die Meinungsfreiheit keine mehr. Möglicherweise werden Sie mir jetzt entgegenhalten, dass man die Wahrheit immer sagen dürfen muss. Nur, wollen Sie dauernd alle Wahrheiten z. B. über unsere Kirchengeschichte um die Ohren gehauen bekommen?
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#64   methusalix †   17:35:13 | Montag, 1. August 2005
Hallo Marcel!
Das nenne ich nun eine absolut eindeutige Aussage! Für Sie zählt die unfehlbare Lehrentscheidung der Päpste.
Das Wort Gottes ist Ihnen gleichgültig, die zehn Gebote Schnee von gestern, jede Enzyklika für Sie das Papier nicht wert auf der sie gedruckt ist. Konzilien sind sowieso marxistischer Umtriebe verdächtig und jeder, der Ihren hau-drauf-Katholizismus nicht mitmacht ein Ketzer.
Na ja, nicht im Sinne Jesu, aber wenigstens klar. So wie der Stalinismus.
Redaktion benachrichtigen Das Leben einer Klosterfrau
#6   methusalix †   01:16:56 | Montag, 1. August 2005
Doch Doritta…
… ich bin überzeugt, für diese Frau, so wie ihr Lebensweg hier beschrieben wurde, war das Selbstverwirklichung.
Leider hatten wir in der Familie meiner Frau einen Fall, in dem das Kloster NICHT die richtige Selbstverwirklichung für eine Verwandte war.
Sie wurde von Ihren Eltern überredet, bzw. mit sanfter Gewalt ins Kloster gezwungen und zeitlebens todunglücklich. Ich hoffe sehr, dass die Orden so eine „Aufnahme“ heute nicht mehr praktizieren. Damals ging es auch um viel Geld aus einer Mitgift, das die Grosstante ins Kloster mitbrachte.
Redaktion benachrichtigen Das Leben einer Klosterfrau
#2   methusalix †   18:47:58 | Sonntag, 31. Juli 2005
Stimme zu!
Das ist EINE Art feministischer Selbstverwirklichung! Eine andere ist einfach Kinder zu haben und wieder eine andere wäre z. B. die, seine Talente und Kraft anders in den Dienst der Menschn zu stellen. Sei es als Ärtzin, Schornsteinfegerin oder Pastorin.
Ganz bestimmt ist es eine Todsünde, die Talente, die einem von Gott auf den Lebensweg mitgegeben worden sind, sinnlos zu verschwenden.
Redaktion benachrichtigen Unangemessen und absurd + …
#3   methusalix †   18:36:47 | Sonntag, 31. Juli 2005
Schon wieder…
…verbeissen wir uns in den Unterleib unserer Mitmenschen! Als hätten wir Katholiken nichts besseres zu tun als über unsere Sexualität zu diskutieren. Lasst die doch endlich in den Schlafstuben oder wo sonst sie nach Ansicht unserer Schwestern und Brüder auch hingehört. Bestimmt NICHT als Dauerthema in ein katholisches Diskussionsforum.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#62   methusalix †   02:02:49 | Sonntag, 31. Juli 2005
@ Soldat Christi
Allein Ihr Forumname „Soldat Christi“ weist auf die blutige und kriegerische Geschichte der Katholischen Kirche hin! Und dies waren keine reinen Verteidigungskriege. Das waren Kriege zum Machtgewinn und Machterhalt, bzw. zur Restauration. Denken Sie nur an den mörderischen Krieg den die Katholiken gegen die Protestanten dreissig Jahre geführt und dann verloren haben. Dabei haben wir ganze Landstriche in Deutschland entvölkert!
Zitat: Die Idee vom gottgewollten Krieg im Christentum ist jedoch älter. Schon der Kirchenlehrer Augustinus sprach in seinem Werk De civitate dei (Vom Gottesstaat) diejenigen von der Verletzung des fünften Gebotes frei, die einen Gott geschuldeten Krieg führen (lat. bellum deo auctore). Sieh dazu auch gerechter Krieg.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Krieg
Sie sehen also, heiliger Krieg existierte bei uns Katholiken lange bevor der Islam überhaupt auf der Bildfläche erschien. Aber Sie schieben dem Islam ja gerne alles unter, was nicht in Ihr geklittertes katholisches Geschichtsbild passt.
Zu den Judenpogromen, die Sie so gerne auch anderen in die Schuhe schieben wollen empfehle ich einen Blick hierhin:
de.wikipedia.org/wiki/Karl_IV._(HRR)#Karls_erste_Regierungsjahre:_Sicherung_der_Herrschaft.2C_Pest_und_Judenpogrome
Zu den Merkmalen der Kirche gehört eben auch unsere lange und blutige Geschichte um Macht und Einfluss, aber auch die Erlösung, die uns Jesus Christus zu teil werden liess.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#59   methusalix †   18:39:27 | Samstag, 30. Juli 2005
@miles christi, @marcel
Ich darf Sie beide zitieren: Man kann und darf gewisse Meinungen NICHT akzeptieren, weil sie DAS GEGENTEILIGE enthalten, was die Kirche immer gelehrt hat.
Wir Traditionellen halten uns an die Kirche vor dem Bruch der Lehre.
Wir Traditionellen halten am ewigen Lehramt der Kirche fest.
WER entscheidet welche Meinungen man nicht akzeptieren darf? Ich? Sie? Janet? elendester Sünder oder der Papst, Ihr Bischof, der Herr Kaplan???
Sie pflegen hier eine Beliebigkeit und einen Relativismus, den man nicht einmal in den schlimmsten atheistischen Zirkeln findet!
WELCHE Lehre der Kirche vor WELCHEM Bruch? Die Kirchengeschichte ist voll von Brüchen, Verirrungen, Schismen und vor allem haaresträubendem Unsinn. Welche Merkmale würden Sie gerne bewahren? Das Zinsverbot? Die Judenpogrome? Den heiligen Krieg, gegen wen auch immer?
Sie machen sich Ihre eigene private Religion also selbst aus den Verdatzstücken die unsere una sancta längst auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen hat.
Wenn Sie dort geren herumwühlen, bitteschön, aber verschonen Sie uns Katholiken mit Ihrem aufgewärmten Geschichtsmüll.
Redaktion benachrichtigen Anteilnahme + …
#2   methusalix †   20:13:53 | Freitag, 29. Juli 2005
Verwechslung!
www.tagesspiegel.de/ und www.spiegel.de/
sind so verschieden wie Evangelische und Katholische!
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#38   methusalix †   20:00:49 | Freitag, 29. Juli 2005
@marcel
Diejenigen, die katholisch bleiben wollen, werden gelegentlich von Personen verfolgt, die mit der Autorität in der Kirche bekleidet sind, sich aber vom Glauben entfernen. Ihnen muß man ungehorsam sein.
Unser Herr hat es vorhergesagt: Es wird schlechte Hirten geben.
(Vgl. Erzbischof-Predigen.)
schreiben Sie. letztendlich bestimmt also auch bei Ihnen nicht die Amtskirche, sondern Sie selbst, was richtig katholisch bleiben bedeutet. Das nenne ich Beliebigkeit und Relativismus par excellence! Abgesehen davon natürlich, dass Sie Ihren je eigenen Willen mit dem Willen Gottes verwechseln. Die ultimate menschliche Überheblichkeit!
Redaktion benachrichtigen Sind die Richter die Verbrecher?
#11   methusalix †   19:50:46 | Freitag, 29. Juli 2005
bekenne mich schuldig!
Ja! Ich gebe es zu: ich lese die Bibel, gerne und ausführlich und in mehreren Übersetzungen parallel. Nebenbei entdecke ich immer mehr den Codex Iuris Canonici als Quelle für Informationen und vor allem Begründungen warum manches in userer Kirche so und nicht anders läuft.
Redaktion benachrichtigen Sind die Richter die Verbrecher?
#9   methusalix †   21:30:43 | Donnerstag, 28. Juli 2005
ja ja Sünder…
… die katholische Kirche hat schon immer mit der Dumheit der Leute gerechnet. Deswegen war es ja in katholischen Kreisen lange Zeit verpönt die Bibel zu lesen. Aber das ist Gott sei Dank vorbei! Das Herrschaftswissen der Kleriker ist gebrochen.
Redaktion benachrichtigen Sind die Richter die Verbrecher?
#7   methusalix †   18:20:51 | Donnerstag, 28. Juli 2005
@peccator
…eine Diktatur des Mainstreams.
…schreiben Sie und beschreiben damit genau, wie eine Demokratie sein soll: die Mehrheit der Menschen entscheidet, was zu tun ist.
Wenn Ihnen dies nicht passt, haben Sie in der Demokratie, im Gegensatz zur heiligen Mutter Kirche, die Möglichkeit mit vollkommen legalen Mitteln, Ihren Willen gegen jedermann durchzusetzen. Sie müssen lediglich genügend Mitstreiter finden, die eine Ihnen genehme Regierung an die Macht wählen.
Die andere Möglichkeit ist natürlich ein gewaltsamer Umsturz, mit anschliessender Despotie. Das hat in Deutschland nie funktioniert, es sei denn, die Machthaber wären sowieso schon am absteigenden Ast (Weimarer Republik und Deutsche Demokratische Republik). Ausserdem würden Sie damit in Deutschland einen Bürgerkrieg auslösen, der wahrscheinlich nicht zu gewinnen wäre.
Nachdem die Gebete nicht helfen: AUF ZU DEN WAHLURNEN! Bis 18. September haben Sie Zeit Ihren Wahlkampf zu führen dann heisst es: Hic Rhodus, hic salta!
Redaktion benachrichtigen Überraschende Verdrehung + …
#2   methusalix †   09:03:09 | Donnerstag, 28. Juli 2005
…und wer wählt rechts?
Alle Katholiken oder nur die ganz heiligen?
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#30   methusalix †   17:14:44 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Bezüglich Gehorsam…
…muss ich Ihnen leider heftig widersprechen. Nirgends wird so massiv Gehorsam eingefordert, wie in der katholischen Hierarchie und von den katholischen Gläubigen. Immer wieder höre ich zwar, dass man selbst denken soll und keinen blinden Gehorsam leisten darf, so wie von Ihnen; aber wehe, Ihre Überlegungen führen zu einer Erkenntnis, die auch nur ein Jota vom befohlenen Glauben abweicht – sofort kommt die Forderung nach Glaubensgehorsam! Immer wieder auch in diesem Forum, von Traditionalisten.
Nicht umsonst wurde in unserer Mutter Kirche das Wort Kadavergehorsam erfunden.
Sind Sie bei den traditionellen Priestern als Beichtväter sicher, dass diese nicht genau ins Gegenteil der „Liberalen“ verfallen und mit extrem enger und kleinlicher Auslegung genau das auslösen, was ich beschrieben habe? Überforderung der Beichtkinder bis hin zu ecclesiogenen Neurosen?
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#28   methusalix †   18:34:38 | Montag, 25. Juli 2005
richtig Marcel!
Die katholische Kirche ist wie das preussische Militär: strammstehen, Maul halten und gehorchen. Genau diese hau-drauf-Mentalität hat unsere Kirchen und Beichtstühle geleert.
Wer nämlich beim richtigen Beichtvater zur Beichte geht, der erspart sich SICHER den Gang zum Psychiater, wer allerdings den falschen erwischt, der muss danach zum ihm.
Was die hl. Messe betrifft sehe ich das nicht so eng. Ich such mir eine Kirche mit schönem Hochamt und damit hat es sich. Ich brauch weder Buschtrommeln, noch lateinisches Gemurmel.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#26   methusalix †   18:07:11 | Montag, 25. Juli 2005
13.000 von wieviel Millionen?
und jetzt?
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube an Gott und an die Dummheit der Menschen“
#3   methusalix †   17:38:03 | Montag, 25. Juli 2005
@laurentius
3. Für christlich-konservative Patrioten besteht de facto keine Meinungsfreiheit mehr (s. Hohmann).
Baron von Boeselager sagte übrigens zu der inkriminierten Textstelle (dem letzten Viertel der Rede Hohmanns): „Das kann man vollkommen unterschreiben!“ – Die Gottlosen seien in der Tat das Tätervolk, nicht die Deutschen.
Meine Meinungsfreiheit endet genau dort, wo Ihre beginnt und umgekehrt. Vielleicht sollten Sie sich bei Ihren Gejammer über die Verhältnisse in diesem Land jeden Tag zwölfmal vorsagen: „Was ich nicht will, dass man mir tu’, füg’ ich auch keinem anderen zu!“ Das ist eine SEHR katholische Einstellung, denn mit ihr beginnt die Nächstenliebe, Sie erinnern sich Jesus am Berg…
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#24   methusalix †   17:27:56 | Montag, 25. Juli 2005
@covadonga: Pro-Familia
Geifern ist wirklich die richtige Bezeichnung für die ganzen Hysteriker die sich hier tummeln.
Also meine Tochter gibts wirklich, genauso wie es meine Frau gibt, mit der ich schon ganz lange zusammen (und standesamtlich UND kirchlich verheiratet) bin und die Meinung meiner Tochter ist für sehr viele Leute interessant, weil sie genau zu der Peer-Group gehört, die YOU ansprechen und für die Kirche gewinnen will.
Mit dem Brutalo-Glauben, die hier verfochten wird, wird es aber kaum klappen.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#22   methusalix †   00:32:57 | Montag, 25. Juli 2005
@Konrad und Didimus
Wollte gestern schon auf Ihre Frage antworten, hatte aber meine fünf möglichen Postings schon verbraucht, daher heute die Antwort, was die angesprochene Generation vom Youmagazin hält.
Nichts! Es ist eine Netzseite, die versucht unter dem Deckmäntelchen der Lebenshilfe für Jugendliche religiöse Lehrsätze und Inhalte zu transportieren. Die Durchsetzung dieser vollkommen welt- und lebensfremden Einstellungen ist bei der Problemlösung wenig bis nicht hilfreich.
Besonders im Bereich Sexualkunde holen sich die Jugendlichen die Informationen ganz bestimmt nicht bei den Kirchenbeamten sondern bei den Gynäkologen von Pro Familia und ihren Hausärzten.
Anmerkung von mir: den Originalton meiner Tochter habe ich in druckbare Worte umgesetzt.
Redaktion benachrichtigen Das eigene Schicksal in die Hand nehmen
#9   methusalix †   02:39:25 | Sonntag, 24. Juli 2005
Bischofssitze und Homosexualität
Es ist doch interessant wie schnell wir in diesem Forum, sogar bei der Diskussion um Bischofsthrone, immer wieder zwischen den Beinen der Menschen, vor allem von Männern, landen. Also ich bin mit Konrad absolut einer Meinung: Freud hätte seine Freude gehabt!
Redaktion benachrichtigen Vereitelter Bombenanschlag in Santiago de Compostela
#8   methusalix †   02:31:34 | Sonntag, 24. Juli 2005
@janet
Die Meinung der Wahrheitsverkünder in diesem Forum steht fest: Die heilige Inquisition war ein Gerichtsverfahren, das rechtsstaatlichen Massstäben voll und ganz genügte, wenn nicht gar diese erstmals eingeführt hat. Das entspricht leider nicht der historischen Wahrheit , aber doch dem rosigen Bild, das hier von der una sancta gemalt wird.
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#23   methusalix †   01:59:29 | Sonntag, 24. Juli 2005
@janet
Zu meinem grössten Bedauern wird das Zweite Vatikanische Konzil von den meisten Tugendbolden hier wenig bis geringgeschätzt. In einem Extremfall wurde es sogar als „Räubersynode“ bezeichnet. Meiner Ansicht nach und auch der Ansicht der heiligen Mutter Kirche nach ist eine Entscheidung, die die Versammlung der Bischöfe mit dem Papst gemeinsam getroffen haben, unfehlbar, also einem Gestz gleich. Daher setzte ich noch Hoffnung in „Gaudium Et Spes“ und „Lumen Gentium“.
Redaktion benachrichtigen Neue Euthanasieprogramme für Deutschland
#3   methusalix †   01:53:58 | Sonntag, 24. Juli 2005
@janet
Stimme zu! Habe ein wenig Erfahrung mit unserem Medizinbetrieb und besitze neben meinem Organspenderausweis auch eine dezidierte Patientenverfügung.
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#21   methusalix †   11:07:51 | Samstag, 23. Juli 2005
@janet
Welches Gewissen? Hier herrscht Befehl und Gehorsam und kein Gewissen!
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#2   methusalix †   22:18:19 | Freitag, 22. Juli 2005
für die Jugend? eher nicht!
Ich hab mir die Seite mal reingezogen und auch meine Tochter darauf angesetzt, die wiederum einige Freundinnen und Freunde aus der Zielgruppe um deren Meinung gebeten hat.
Also ihr wollt wirklich nicht wissen, was die jungen Menschen von derartigen Netzseiten halten.
Redaktion benachrichtigen Neue Euthanasieprogramme für Deutschland
#1   methusalix †   19:37:12 | Freitag, 22. Juli 2005
guter Tod?
Nach dem Tod von Terri Schiavo habe ich mit etlichen Ärzten, die Alten- und Pflegeheime betreuen, gesprochen. Es wurde mir unisono versichert, dass in Deutschland Frau Schiavo nie so lange künstlich ernährt worden wäre; und dies angeblich in Übereinstimmung mit den geltenden Strafgesetzen und Regeln der Ärztekammern.
Redaktion benachrichtigen Mutiger Priester
#9   methusalix †   19:34:14 | Freitag, 22. Juli 2005
hl. Seelenmesse verweigert?
Dass der C.I.C. Feindschaft über den Tod hinaus gebietet war mir neu, ist aber so.
Redaktion benachrichtigen Gespaltene Zunge
#2   methusalix †   00:32:25 | Freitag, 22. Juli 2005
Was wollen Sie tun?
Die Bischöfe, die Ihnen nicht in den Kram passen einfach davonjagen? Da sei Gott vor! Ich erinnere Sie nur an den Fall Haas in der Schweiz und den Fall von Bischof Krenn in Österreich. Wollen Sie Bischöfe wirklich weiter dieser Beliebigkeit, diesem Relativismus aussetzen?
Redaktion benachrichtigen Schuld ist Papst Johannes Paul II.
#3   methusalix †   18:29:47 | Donnerstag, 21. Juli 2005
@Elendester Sünder
„Verteilung von Tötungsgiften an sogenannte AIDS-Patienten“
Was genau ist denn damit gemeint? Können sie dazu Handels- oder Freinamen nennen?
Redaktion benachrichtigen Interreligiöse Einkehrtage
#5   methusalix †   23:34:18 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@sulpicius
Vollkommen richtig! Überall nur Wirrköpfe und ganz wenige Wirrköpfinnen, die sind doch vernünftiger.
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#16   methusalix †   18:39:10 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Gottesliebe/Kirchenliebe?
Schon oft habe ich hier gelesen, dass man die Sünde hassen muss, aber den Sünder lieben soll.
Nun ja, in erster Linie liebe ich Gott und dann meine Frau. Hassen kann ich die Kirche als solche nicht. Sie ist ein seelenloser Apparat aus Papragraphen und Beamten geworden. Lieben muss ich sie nicht, sondern nur Jesus Christus; und das tu ich! Wer die Kirche von heute mit Jesus Christus gleichsetzt, sollte doch ein wenig genauer hinsehen: das sind alles Menschen, fehlbare Menschen, so wie wir alle. Es besteht immer die Gefahr, dass man dort den jeweils eigenen Willen mit dem Willen Gottes gleichsetzt (Deus lo vult! ist dazu das Stichwort) und das ist wohl die ultimate menschliche Hybris.
Und hört doch endlich auf mit den persönlichen Verunglimpfungen; die sind eines echten Katholiken nur unwürdig.
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#9   methusalix †   22:53:52 | Dienstag, 19. Juli 2005
@apicem
Also das mit der Kirche und dem nicht zum Glauben zwingen ist der Euphemismus des Milleniums. Sie tun es halt nicht mehr, weil sie nicht mehr die Macht dazu haben. Da danke ich Gott dafür! Schliesslich sind wir Katholiken die Erfinder DER Institution für gewaltsame Bekehrung. Man nennt sie auch die Inqusition oder das heilige Offizium. Und unser jetziger heiliger Vater ist letztendlich einer der Nachfolger des letzten Großinquisitors.
Redaktion benachrichtigen Kardinal trifft sich mit radikalen Homos
#5   methusalix †   22:30:43 | Dienstag, 19. Juli 2005
Homosexuelle, eines unserer Lieblingsthemen
„Und wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“ Jesus Christus.
Redaktion benachrichtigen Keine Enzyklika sondern ein Buch + …
#28   methusalix †   22:05:50 | Montag, 18. Juli 2005
Zwangstaufe und Kindesraub
Also einem Elternpaar, gleich welchen Galubens, das Kind zuerst zwangszutaufen und dann auch noch zu rauben halte ich für sehr viel schlimmer als homosexuell orientierten Menschen ein Adoptinsrecht zu gewähren.
Gott sei Dank werden diese Menschen, die Kinder ihren Eltern rauben, heute bei uns umgehend von der Polizei verfolgt und, wenn gefasst, vom Staatsanwalt angeklagt, von der rechtsprechenden Gewalt verurteilt und für lange lange Zeit zum Nachdenken ins Gefängnis geschickt.
Da lobe ich mir doch unsere demokratische Gewaltenteilung. Die würde unserer Mutter Kirche auch gut zu Gesicht stehen.
Aber der geht es ja, wie immer, nur darum, ihren Machtanspruch durchzusetzen.
Redaktion benachrichtigen Kindermörderinnen freigesprochen
#8   methusalix †   21:55:03 | Montag, 18. Juli 2005
schön Sulpicius…
…bleiben Sie bei ihrer fanatischen Starrsinnigkeit. Sie machen sich dadurch mitschuldig am Tod tausender Kinder, die mit ihrem sturen Bestehen auf „Strafe zuerst“ nicht gerettet werden können, weil Sie den Frauen dringend nötige erste Hilfe verweigern.
S. E. Kothgasser, der Bischof der Diözese Salzburg ist jetzt, endlich, daraufgekommen und richtet Mutter/Kind-Heime ein.
Redaktion benachrichtigen Keine Enzyklika sondern ein Buch + …
#16   methusalix †   22:49:39 | Sonntag, 17. Juli 2005
@Gotthard
Hier stehts:
Can. 868 – § 1. Damit ein Kind erlaubt getauft wird, ist erforderlich:
1° die Eltern oder wenigstens ein Elternteil bzw. wer rechtmäßig ihre Stelle einnimmt, müssen zustimmen;
2° es muß die, begründete Hoffnung bestehen, daß das Kind in der katholischen Religion erzogen wird; wenn diese Hoffnung völlig fehlt, ist die Taufe gemäß den Vorschriften des Partikularrechts aufzuschieben; dabei sind die Eltern auf den Grund hinzuweisen:
§ 2. In Todesgefahr wird ein Kind katholischer, ja sogar auch nichtkatholischer Eltern auch gegen den Willen der Eltern erlaubt getauft.
Redaktion benachrichtigen Kindermörderinnen freigesprochen
#6   methusalix †   22:44:39 | Sonntag, 17. Juli 2005
@Gotthard @Aurelius
Gotthard, ich stimme Ihnen voll zu. Nicht der Wille zu helfen und damit die furchtbare Zahl der Abtreibungen zu senken regiert hier, sondern das ganz ichbezogene Gefühl:„Seht her, was bin ich für ein guter Mensch! Ich bin gegen Abteibung!“ Euch ruft Jesus Christus zu: „Pharisäer!“
Aurelius, wenn wir nicht die URSACHEN der Abtreibungen bekämpfen und der Ruf nach Verbot und Strafe ist zwar klassisch katholisch wird dem aber überhaupt nicht gerecht, werden wir die Zahl der Abtreibungen nicht senken können. Das geht nur, wenn die betroffenen Frauen sicher sein können, dass Sie ein selbstbestimmtes Leben führen können, so wie wir Männer es seit Jahrtausenden schon können.
Dass nicht ihr Familienleben (z. B. mit einem behinderten Kind), ihre Ausbildung, ihre Erwerbstätigkeit, von diesem Kind unmöglich gemacht wird. Dazu müssen wir den Frauen Macht über ihr eigenes Leben in die Hand geben, so wie dies z. B. in Frankreich und den skandinavischen Ländern sehr erfolgreich getan wird. Die Geurtenrate beweist dies absolut eindeutig.
Gegen Macht in Händen von Nichtklerikern ist die hl. Kirche aber absolut allergisch, besonders wenn es Frauen sind. Die Kirche will entscheiden wen, wann und wie wir lieben dürfen und will so Macht bis in die intimsten Lebensbereiche ausüben und das lassen sich die Menschen nicht länger bieten.
Redaktion benachrichtigen Keine Enzyklika sondern ein Buch + …
#14   methusalix †   19:26:39 | Sonntag, 17. Juli 2005
Taufe verweigern…?
Der Codex Iuris Canonici, den ich immer mehr schätzen lerne, erlaubt, bzw. empfiehlt doch sogar eine Taufe von Kindern, auch GEGEN DEN WILLEN DER ELTERN!
Wie kann da jemand hergehen und ERWÜNSCHTEN KINDERN, die KATHOLISCH ERZOGEN WERDEN SOLLEN (wenn ich meine Kinder schon taufen lassen will, werde ich sie doch nicht heidnisch erziehen, da seien doch die Paten vor!) die Taufe verweigern?
Steht der nicht automatisch in Gefahr der Tatstrafe der Exkommunikation?
Es würde mich interessieren, was die C.I.C.-Spezialisten in diesem Forum dazu meinen.
Dass Eltern, die ihre Kinder katholisch erziehen, auch sündigen ist doch in JEDEM Elternhaus so. Oder kennt jemand einen Vater oder eine Mutter, die sündenfrei leben? Wird denen auch die Taufe ihrer erwünschten Kinder verweigert?
Redaktion benachrichtigen Kindermörderinnen freigesprochen
#2   methusalix †   19:18:55 | Sonntag, 17. Juli 2005
Abtreibungsbefürworter…
…wenn es die überhaupt gibt, kämpfen für die Frauen, die von allen anderen alleine gelassen werden.
Redaktion benachrichtigen Es ist rechtswidrig, Rechtswidriges als rechtswidrig zu bezeichnen
#4   methusalix †   01:38:56 | Samstag, 16. Juli 2005
Diebstahl=Geschenk?
Absolut NEIN!
§ 242 Abs. 1 StGB definiert einen Diebstahl wie folgt:
Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Redaktion benachrichtigen Es ist rechtswidrig, Rechtswidriges als rechtswidrig zu bezeichnen
#2   methusalix †   19:15:50 | Freitag, 15. Juli 2005
Ordnungshaft für Verbrechen?
Zitat:„Er soll dort eine über siebenwöchige Ordnungshaft antreten. Sein Verbrechen?…“
Für Verbrechen wird in Deutschland grundsätzlich eine Gefängnisstrafe verhängt!
Lexikon freenet: „Im deutschen Strafgesetzbuch (§ 12) werden als Verbrechen alle die gesetzlich normierten Delikte bewertet, bei denen eine Strafandrohung von mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe besteht (z.B. Raub, Körperverletzung mit Todesfolge, schwere Brandstiftung).“
Herr Annen hat KEIN VERBRECHEN BEGANGEN, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die aber auch NICHT aus dem Tatbestand der genauen Bezeichnung von Abtreibungen bestand.
Herr Annen ist, vor dem deutschen Gesetz, immer noch ein ehrenweter Mann und gilt nach dieser Ordnungshaft als NICHT VORBESTRAFT!!! (Wenn er es wegen anderer Veurteilungen nicht bereits ist)
Redaktion benachrichtigen Späte Erklärung
#23   methusalix †   23:28:30 | Dienstag, 12. Juli 2005
Wenn der Papst wollte…
…dürfte er dann jetzt so ein Gesetz erlassen, das dem Pontifex Maximus und NUR IHM, in Sonderfällen erlaubt Menschen wie Frere Roger Schutz in der gegebenen Situation die Kommunion zu spenden? Das C.I.C. stünde dem ja nicht entgegen, da es vom Papst geändert werden kann.
Redaktion benachrichtigen Ferienbeginn + …
#2   methusalix †   18:07:38 | Dienstag, 12. Juli 2005
Hier schliesse ich mich…
…Athanasius voll und ganz an!
Redaktion benachrichtigen Späte Erklärung
#20   methusalix †   18:04:48 | Dienstag, 12. Juli 2005
noch eine Frage an apex zum C.I.C.
Soweit ich das verstanden habe, hat der Papst den Jurisdiktionsprimat und ist gleichzeitig oberster Richter. Das heisst, er kann Gesetze erlassen, und Recht sprechen. Ausserdem ist er der Oberste der ausführenden Gewalt (Exekutive). Theoretisch müsste er für so einen Fall (Interkommunion durch den Pontifex Maximus) ein Gesetz erlassen können, das ihm dies erlaubt (vielleicht auch nur in solchen Ausnahmefällen) und dieses Gesetz sofort vollziehen. Dann hätte er KEINEN FEHLER begangen und alles wäre OK???
Der Codex wird immer interessanter. Ich werde neben meinem vergleichenden Bibelstudium auch mal das Kirchengesetz genauer betrachten. Herzlichen Dank im Voraus!
Redaktion benachrichtigen Späte Erklärung
#16   methusalix †   19:31:37 | Montag, 11. Juli 2005
Dank an apex und andere!
Spezieller Dank an apex für die genaue Erklärung der Sachlage aus dem Codex Iuris Can.!
Ebenso Dank an alle, die den Papst bei dieser Handlung entschuldigen, indem sie ihm zugestehen, dass er unter öffentlichem Druck stand und eine Peinlichkeit vermeiden wollte.
Wir müssen also nur genügend Druck auf den Papst, die Kardinäle und alle anderen in der Hierarchie ausüben, dann bekommen wir die Einheit der Christen viel viel schneller als die Traditionalisten es auch nur angstvoll erahnen können; und dann gibts mit Interkommunion auch keinerlei Probleme mehr.
Redaktion benachrichtigen Späte Erklärung
#6   methusalix †   11:43:50 | Sonntag, 10. Juli 2005
Quod licet…
Es ist doch ganz einfach: Die katholische Kirche ist eine Hierarchie. Fast alle dürfen nichts, nur der Boss darf fast alles.
Früher: Quod licet Jovi non licet bovi.
Heute: Was Ratzinger erlaubt ist, darf Hasenhüttl noch lange nicht!
Oder irre ich mich da? Darf Ratzinger das etwa auch nicht???
Redaktion benachrichtigen Ein Priesternachruf
#5   methusalix †   02:08:58 | Samstag, 9. Juli 2005
eher Busspredigten als Höllenpredigten?
In unseren Breiten gab es auch schon solche Typen, die sich eine gewissen Ruhm (bis zum Hofprediger!) zugezogen haben. Erinnert sei nur an Ulrich Megerle alias Abraham a Santa Clara, der SEHR saftige Reden schwang (über, seiner Ansicht nach, „unzüchtige Weiber“: „…muss man ihnen auf die Brüste schei…!). Seine „Kapuziner“-Predigten sollen auch immer sehr gut besucht gewesen sein, vor allem von denen die es angeblich nötig hatten, berichten die Annalen der Geschichte; das scheint also auch so eine Art eine Volksbelustigung gewesen zu sein.
Redaktion benachrichtigen Die Gotteskindschaft + …
#6   methusalix †   01:54:58 | Samstag, 9. Juli 2005
Formpflicht für wen?
Glaubt wirklich irgend jemand, dass GOTT DER HERR auf TRAUSCHEINE schaut, gleichgültig ob bürgerlich oder kirchlich??? ER, der direkt in unsere Herzen blickt! Der ganze Codex Iuris Canonicis ist doch nur ein Hilfsmittel für uns Unvollkommene und für den HERRN absolut belanglos.
Ich will damit nicht sagen für uns Menschen wertlos! Aber bestimmt hat ER besseres zu tun, als sich von irgendwelchen Kirchenrechtlern Vorschriften machen zu lassen. Also ist ein ziviler Trauschein für die Kirche relativ wertlos und umgekehrt. Deswegen haben meine Frau und ich seit dreiundreissig Jahren beide Trauscheine, den vom Standesamt und den aus der Kirche. (Nur um auf Nummer sicher zu gehen.)
Redaktion benachrichtigen „Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Erfahrungen“
#14   methusalix †   00:42:44 | Freitag, 8. Juli 2005
@Irenäus
Ich habe mich vor einer Woche spezifisch von ATHANASIUS verabschiedet, weil er sich gar so zimperlich angestellt hat, wenn wieder einmal unangenehme Fakten aufgetaucht sind. Von anderen Mitmenschen in diesem Forum habe ich diesen Eindruck eher weniger; oder täusche ich mich da?
Redaktion benachrichtigen „Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Erfahrungen“
#8   methusalix †   18:29:40 | Donnerstag, 7. Juli 2005
neue Kulturtechnik
Einigen Leuten in diesem Forum werden die Heiligenscheine jetzt ganz schön eng! Zu neuen Kulturtechniken nur soviel: Als der gute alte Gutenberg den Buchdruck bei uns eingeführt hat, wurde von der heiligen Mutter Kirche massiv dagegen gewettert! Warum? Weil man befürchtete, dass niemand sich mehr langweilige Predigten anhören würde. (Ist ja auch so gekommen) Heute wird das Lesen allgemein als dem Fernsehen vorzuziehen empfohlen. Fazit: erstens müssen wir nur lange genug warten, dann ist Fernsehen auch eine alleseits empfohlene Kulturtechnik und zweitens sollte die heilige Kirche mehr Geld in eigene Fernsehprogramme stecken, die für ALLE attraktiv sind. Also auf das Programm kommts an, nicht auf die Technik per se.
Redaktion benachrichtigen Christenclub?
#20   methusalix †   09:55:10 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@laurentius @marcel
Dank für die Aufklärung! Da ich diese Verschwörungstheorien bisher nicht so recht beachtet habe, ist mir dieser ZUsammenhang natürlich entgangen. In Zukunft werde ich die Freimaurerei, zumindest theoretisch, besser studieren.
Zu meiner Person: ich bin katholisch, RÖMISCH katholisch und glaube an den personifizierten Teufel, sowie die Hölle, als andauernder, gottferner Ort, wobei ich eine Zuweisung von Personen zu einzelnen Orten nicht wage. Soviel weiss ich: Maria ist (leiblich) im Himmel bei Gott und der Schächer von Golgatha ist bei Gott. Alles andere wird sich am jüngsten Tag zeigen.
Redaktion benachrichtigen Christenclub?
#17   methusalix †   01:21:38 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@marcel
Erbitte Aufklärung zu 1517, 1717 und 1917!
Die beiden Jahreszahlen 1517 und 1917 sind mir klar, Beginn der Reformation durch Dr. Luther und die Oktoberrevolution im Zarenreich. Zu 1717 habe ich in den Annalen der Geschichte als bedeutetendes Ereignis der Christenheit die Rückeroberung der von Türken besetzten Festung Belgrad durch Prinz Eugen von Savoyen für das Haus Habsburg gefunden; aber so bedeutend, dass man es in eine Reihe mit den gravierenden Umwälzungen der beiden anderen Jahre stellen könnte war das doch nicht. Oder doch?
Redaktion benachrichtigen Erschütterndes Schauspiel der Perversion
#13   methusalix †   18:10:34 | Montag, 4. Juli 2005
@Gallowglas @Konrad
Warum immer nur die Unwahrheitn über nackte Tatsachen? Wir leben doch nicht im Stalinismus! Hier die richtigen Zahlen aus der „Kölnischen Rundschau“.
Zitat:
Köln – Männer in rosa Matrosenanzügen, schillernde Drag-Queens und tausende wehende Regenbogenfahnen: Mit einer bunten Parade haben am Sonntag in Köln rund 600 000 Besucher Europas größten Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Unter dem Motto „Lebenslang liebenswürdig“ stellten die rund 32 000 Teilnehmer der schwul-lesbischen Demonstration in diesem Jahr die Probleme homosexueller Senioren in den Mittelpunkt.
Zitat Ende:
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Lebensstil ist lebensgefährlich
#3   methusalix †   15:29:00 | Sonntag, 26. Juni 2005
Redaktion benachrichtigen Die Medien manipulieren
#15   methusalix †   19:17:09 | Dienstag, 21. Juni 2005
@Athanasius
Sie schiessen hier gegen etwas, was die katholische Zensur, längst entfernt hat. Und jetzt mache ich Sie Glücklich: Ich verabschiede mich aus diesem Froum. Leben Sie wohl und Gott segne Sie, sie haben es bitter nötig!
Redaktion benachrichtigen „Sicherer Sex existiert nicht“
#5   methusalix †   00:14:48 | Dienstag, 21. Juni 2005
Hallo Athanasius…
… wenn das ABC-Programm gelungen wäre, würden in Afrika und Asien nicht mehr so viele Menschen an den Folgen der HIV-Infektion leiden und sterben. Dabei handelt es sich doch um reinstes katholisches Wunschdenken.
Es gibt nur einen einzigen wirksamen Weg aus der Lage: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung (auch wenn Sie das nicht gerne hören, wie ich in userer letzten Diskussion zu meinem grossen Bedauern feststellen musste) und zwar nicht die katholische Version alleine, die die Schutzfunktion von Kondomen verheimlicht oder sogar abstreitet, sondern die WHO-Version PLUS die katholische Version. Mit Angst und/oder Unwissenheit die katholischen Vorstellungen von Moral durchsetzen zu wollen, ist vergebliche Liebesmüh!
Redaktion benachrichtigen Die Atheisten machen sich Sorgen um den Exorzismus
#5   methusalix †   23:20:23 | Montag, 20. Juni 2005
@Claus
Zitat: „Die GWUP hat jedoch keinerlei Verankerung innerhalb der Scientific Community.“
Das halte ich doch für, euphemistisch ausgedrückt, reines Wunschdenken.
Die Wissenschaftler die sich dort in die Bresche werfen, haben in der deutschen Wissenschaftsszene durchaus Rang und Namen. Ich empfehle, vor solch kühnen Aussagen einen Blick in die entsprechenden Bibliotheken/ Vorlesungsverzeichnisse/ Fachzeitschriften zu werfen.
Redaktion benachrichtigen Gegen die Todesstrafe + …
#10   methusalix †   00:38:28 | Montag, 20. Juni 2005
Glaubwürdigkeit
Letztendlich verspielt jeder seine Glaubwürdigkeit, der vollkommen hysterisch auf Abtreibung reagiert, andererseits die Todesstrafe nicht genauso vehement bekämpft. Da kann man noch so steif und fest behaupten, das seien zwei verschiedene Dinge. Wenn geschlossen wird, dass bei einer Abtreibung menschliches Leben gewaltsam beendet wird, ist dies bei der Vollstreckung der Todessstrafe noch viel offensichtlicher.
Redaktion benachrichtigen Gegen die Todesstrafe + …
#2   methusalix †   10:51:02 | Sonntag, 19. Juni 2005
Todesstrafe
Es wäre sehr schön, wenn die Todesstrafe von der katholischen Kirche genauso vehement bekämpft würde, wie die Abtreibung. Jezt hört man immer nur sehr weichlichen und halbherzigen Protest. Liegt vielleicht am Katechismus, der die Todesstrafe ja immer noch befürwortet.
Redaktion benachrichtigen Mit dem Schiff nach Köln
#15   methusalix †   10:45:43 | Sonntag, 19. Juni 2005
Sie haben Recht! Sexualität ist NICHT Liebe.
Sie haben Recht! Sexualität ist NICHT Liebe. Aber der Umkehrschluss ist leider auch falsch: Liebe zwischen Menschen ist im Normalfall immer mit Sexualität verbunden, die Natur (und damit Gott) will das so. Selbstverständlich habe ich als guter Katholik NICHT einen hedonistischen Begriff von Liebe. Ich bin seit fast vierzig Jahren mit meiner ersten, einzigen und so Gott will, letzten Liebe zusammen.
Es ist richtig, dass Kinder über Gefahren informiert werden müssen! Das predigen ja immer die Hilfsorganisationen für missbrauchte Kinder, wie „Silberdistel“: nur ein sexuell aufgelärtes Kind kann wissen, was da mit ihm geschieht und kann sich dagegen wehren. Deshalb macht es mich ja so wütend, wenn sie kaltschnäuzig fordern, dass eine Sexualaufklärung erst ab dem 13. Lebensjahr stattfinden darf. Alle kleineren Kinder liefern Sie hilflos den Verbrechern aus. Kinder müssen so früh wie möglich über die körperlichen und moralischen Kriterien der Sexualität aufgeklärt werden. Die hohe Zahl der Frühschwangerschaften in England zeigt, dass die Mädchen überhaupt nicht aufgeklärt worden sind! Weder über körperliche, noch über moralische Aspekte der Liebe!
Und warum sollten Menschen, die sich lieben nicht täglich lieben dürfen?
Und zu guter Letzt, ich giesse keinen Hohn über die Kirche, ich bin nur traurig über die katholische Ignoranz gegenüber, dem wunderbaren Geschenk Gottes an die Menschen, der Sexualität.
Redaktion benachrichtigen Mit dem Schiff nach Köln
#13   methusalix †   11:06:09 | Samstag, 18. Juni 2005
Nochmals Athanasius:
Eine Aufklärung über Körperfunktionen MUSS sein! Und zwar möglichst früh! Je später die Eltern mit der Aufklärung ihrer Kinder beginnen, um so schwieriger wird es und viele katholische Eltern, die sich für besonders fromm und gut halten, klären dann überhaupt nicht mehr auf und bringen Ihre Schutzbefohlenen in entsetzliche Situationen.
Dass man den Kindern dabei selbstverständlich beibringen muss, was Sie als „katholische Moral“ andere als Ethik bezeichnen und ich mit dem Wort: „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu!“ ist wohl jedem Menschen klar, der weiss, was Liebe bedeutet.
Dass Sie vor sexueller Betätigung, man nennt es auch im Zusammenhang mit Liebe, warnen wollen, ist nur ein Hinweis, dass Sie anscheinend nicht wissen, was Liebe für Menschen bedeutet. Dieses Wissen mangelt auch den zölibatären katholischen Priestern.
Im übrigen verbitte ich mir, auch im Namen aller Mitleserinnen únd Mitleser Ihren rüpelhaften Ton. Dieser ist eines wahren Katholiken absolut unwürdig. Mässigen Sie sich bitte!
Redaktion benachrichtigen Mit dem Schiff nach Köln
#6   methusalix †   20:47:50 | Freitag, 17. Juni 2005
@Athanasius
Nein, den Gefallen tu ich Ihnen nicht! Ihnen zuliebe habe ich schon auf den mir von klein auf vertrauten Gruss -Gelobt sei Jesus Christus- verzichtet, der im deutschen katholischen Sprachraum üblich war. Hier wird öffentlich gegeisselt und auch gekotzt. Wozu wäre dieses Forum sonst da? Zur geistlichen Erbauung sicher nicht, dazu bete ich lieber drei Rosenkränze und lese Thomas a Kempis: Über die Nachfolge Christi.
Im ürigen würde ich gerne wissen, was Sie unter „sexuellem Zufrühanfang“ verstehen? Aufklärung ab dem 17. oder 18. Lebensjahr? Dann ist der Zug abgefahren und der Mühlstein… Sie wissen schon.
@didimus
Bezüglich der Jesuiten haben Sie vollkommen Recht! Aber ein auf und ab gibt es immer und wenn sie von der Bildfläche verschwinden, wäre das zwar schade, aber unersetzlich ist keiner, auch kein Orden und sie hätten sich es selbst zuzschreiben.
Freiwillig wäre nur ein Zölibat der einen Verehirateten nicht vom Priesteramt ausschliesst. Jetzt ist das doch so geregelt, wie die Mitgliedschaft inder Handelskammer. Die ist auch freiwillig, aber ohne sie kannste eben kein Geschäft aufmachen.
Redaktion benachrichtigen Mit dem Schiff nach Köln
#3   methusalix †   20:08:01 | Freitag, 17. Juni 2005
@Athanasius
Dass Sie vor Jesuiten Angst haben, kann ich gut verstehen, das sind kluge und bestens ausgebildete Theologen. Die könnten möglicherweise Ihr verqueres Weltbild zerstören.
Von einem Zwangszölibatär aus einer Organisation, die sich seit Jahrtausenden so verklemmt und sexualfeindlich gibt, wie die sancta ecclesia, würde ich mein Kind auch NIE sexuell aufklären lassen.
Das kann nur in die absolute Katastrophe führen. Im übrigen ist eine ordentliche Sexualaufklärung für Eltern Pflicht. Wer Kinder ohne Informationen über ihren eigenen Körper in die Pubertät schickt, dem ist der Mühlstein sicher!
Redaktion benachrichtigen Die Leichen im Schrank der Homo-Ideologie
#7   methusalix †   19:55:30 | Freitag, 17. Juni 2005
Homosexualität und Marxismus
Also ich glaube, die Rechtskatholiken nennen die Homosexualität und den Marxismus nur deshalb in einem Atemzug, damit sie nur einen Knüppel zum draufdreschen brauchen. Ist ja auch viel einfacher! Dabei übersehen sie geflissentlich, dass sie sich damit gefährlich einer anderen, mörderischen, Ideologie nähern, die unsere homosexuellen Mitmenschen einfach ausrotten wollte und damit leider auch ziemlich erfolgreich ware. Am liebsten würde die ja den Menschen wieder den ROSA WINKEL oder den JUDENSTERN, oder ein ARMESÜNDERABZEICHEN anhängen, um sie besser ausgrenzen zu können.
Zur Familienfreundlichkeit des Marxismus noch eine Anmerkung: In der verblichenen DDR war die Geburtenrate sehr viel höher als in Westdeutschland, in Spanien oder in Italien. Genau bis zum 3. Oktober 1990. Mit diesem Datum hörte die marxistische DDR auf zu existieren und man konnte die Segnungen des Kapitalismus geniessen. Die Geburtenrate ist nie wieder auf die Höhe gestiegen, wie zu Zeiten des Marxismus.
Redaktion benachrichtigen Der Papst mit einem Mobiltelephon + …
#14   methusalix †   19:23:20 | Freitag, 17. Juni 2005
Danke Thomas Müntzer…
…das drückt es noch besser aus, als ich es konnte. Ich rege mich über diese sture Borniertheit immer viel zu sehr auf; vielleicht geht es anderen änhlich, ist ja nur menschlich.
Redaktion benachrichtigen Der Papst mit einem Mobiltelephon + …
#12   methusalix †   18:36:05 | Freitag, 17. Juni 2005
Eiserner Vorhang
Glaub’ mit Athansius, ich bin heilfroh, dass ich auf der westlichenSeite des eisernen Vorhangs geboren und aufgewachsen bin! Mehrfach habe ich Verwandte auf der anderen Seite in verschiedenen Ländern des vormaligen Ostblocks besucht, beim Grenzübergang hatte ich jedesmal Magenschmerzen.
Trotzdem sehe ich diese ganze Geschichte eben nicht nur durch die erzreaktionäre, stockkonservative katholische Brille, sondern auch mit den Augen ebendieser Verwandten, die aus dem Leben unter dem herrschenden Regime das Beste machen mussten (auch in religiöser Hinsicht!) und nicht die Freiheit hatten, wie sie sich manche Katholiken heute herausnehmen.
Zu Spanien werden wir uns nie einig, Athanasius: Franco hat schliesslich in verbrecherischer Manier eine frei und demokratisch gewählte Regierung weggeputscht. Auch mit Hilfe der katholischen Geistlichkeit!
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#8   methusalix †   02:08:17 | Freitag, 17. Juni 2005
Vorurteil und Katholizismus
@Rosa
Das sehen sie Spanier sicher anders, die haben nämlich in einer freien, gleichen und geheimen Wahl Senor Zapatero zum Chef gemacht! Mit Katholizismus sind die Spanier die letzten Jahrhunderte, bis in die Franco-Zeit derartig überfüttert worden, dass die sich jetzt erst einmal davon erholen müssen.
@Lauerntius
Suum cuique, jedem das seine! Jammer aber bitte dann nicht herum, wenn Du dauernd irgendwo dagegen knallst und Dir den Schädel einrennst. Im übrigen ist gewollte Blindheit, also ein selektives Wahrnehmungsvermögen (Jesus machte dazu den Splitter/Balken-Vergleich) eine gute katholische Tradition. Wer keine Vergleichsmöglichkeiten haben WILL, hält sich und die seinen automatisch für besser als alle anderen. Vorurteile aufgeben heisst immer auch Macht aufgeben und wer will das schon.
Redaktion benachrichtigen Der Papst mit einem Mobiltelephon + …
#3   methusalix †   11:05:00 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Geschichtsklitterung
Ich empfehle DRINGEND die jeweiligen braunen, schwarzen respektive roten Bretter vor den Köpfen zu entfernen, um eine freie Sicht auf die Tatsachen zu haben:
Ja, Stalin hat Massenmorde angeordnet.
Ja, Nazideutschland war ein Verbrecherstaat.
Ja, Filbinger war ein furchtbarer Jurist.
Ja, Gräuel wurden von roten, braunen und andersfarbigen Soldaten begangen und sind bis heute ungesühnt.
Ja, die Nazis wirken in Deutschland bis heute nach und weiter.
Ja, die Kommunisten/Sozialisten/roten wirken in Deutschland nach und weiter (aber weniger als die Nazis).
Ja, in der Regierung Adenauer sassen Altnazis (z. B. Globke)
Ja, in Deutschland (und USA, etc.) haben Nazis nach 1945 ihre Karrieren ungebrochen weitergeführt (Schleyer, Nallinger z. B.)
Nein, in keiner westdeutschen Regierung sind je Kommunisten gesessen.
Nein in keiner ostdeutschen Regierung sind bis 1990 Kapitalisten gesessen.
Diese Liste ist von Jederfrau und Jedermann beliebig erweiterbar. Immer wenn ein sogenannter Roter/Liberaler/Modernist/Freimaurer (o.ä. je nach Belieben) diese Liste weiterführt, kann ein Stockkonservativer/Reaktionär/Traditionalist (o.ä. je nach Belieben) neue Punkte als Gegenbeispiel anführen.
Nein, wir dürfen nicht den Splitter im Auge unseres Bruders sehen und den Balken im eigenen Auge geflissentlich übersehen.
Redaktion benachrichtigen Die Hirten lagern bei der Schutzfrau + …
#3   methusalix †   18:26:44 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Nur fürs „aufregen“…
…werden bei uns keine Haftstrafen verhängt! Dafür muss man schon ein wenig mehr tun. Fragt sich nur, ob man den unerwünschten Sexualkunde- und Deutschunterricht nicht besser zu Hause konterkariert, durch vorbildliches Leben nämlich, als zu riskieren, das Sorgerecht entzogen zu bekommen. Wenn das passiert und bei einigen evangelikalen Eltern ist es kurz davor, ists mit der Erziehung der Kinder durch die Eltern vollkommen aus! Und das will ja wohl keiner!
Redaktion benachrichtigen 1:0 für Don Camillo
#16   methusalix †   18:19:10 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Dein Wort…
…in Gottes Ohr, Irenäus! Aber ich fürchte, so einfach wird es die Muttergottes nicht haben, wenn wir nicht mit vorbildlichem Leben und Tun dazu beitragen anderen ein Beispiel zu geben, z. B. in tätiger Nächstenliebe in der Pfarrei und vielleicht noch einigen Rosenkränzen obendrauf!
Redaktion benachrichtigen Kannibalismus
#4   methusalix †   01:09:51 | Mittwoch, 15. Juni 2005
@Thomas Müntzer
Wenn jeder für sich selbst entscheidet ist das vollkommen OK! Jede Frau, jeder Mann kann jede Therapie für sich selbst ablehnen und muss dafür nicht einemal einen Grund nennen. Was ist aber mit denen, die uns von Gott zur Fürsorge befohlen sind? Lassen wir unsere Kinder an ihrem Diabetes verrecken, oder an der Dialyse elendig krepieren, ohne eine (auch heute schon mögliche) Transplantion? Die Gentechnologie kann hier, möglicherweise auch ohne „Embryonenverbrauch“, in Zukunft ganz bestimmt Abstossungsreaktionen des transplantierten Organs sicher verhindern. Hier gibt es keine scharfe Trennlinie sondern nur eine elende graue Nebelzone, in der wir mit der Stange herumstochern. Allzuviel Unwissenheit und auf der anderen Seite falsche Heilsgewissheit macht sich hier breit.
Redaktion benachrichtigen Die Kardinäle auf der Straße
#2   methusalix †   01:00:05 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Politische Lobby für die Armen?
Die Armen hatten noch nie eine politische Lobby. Die Kommunisten, die immer behaupteten, auf Seite der Armen und Sklaven zu sein, wollten nur ihr eigenes Machtsüppchen kochen. Die katholische Kirche war von vornherein immer nur auf der Seite der Reichen und Mächtigen und ist auch gescheitert.
Den „Homosexualismus“ (eine grandiose Unwortschöpfung übrigens, Chapeau!) für all dies verantwortlich zu machen ist so sinnvoll wie für das schlechte Wetter in Norddeutschland den übermässigen Kartoffelverzehr zu beschuldigen. Homosexualität hat etwas, wie der Name sagt, mit Geschlechtlichkeit zu tun, aber nicht mit Armut.
Redaktion benachrichtigen Wofür die Kinder in Deutschland noch gut sind
#3   methusalix †   18:33:55 | Dienstag, 14. Juni 2005
Richtungswahl im September?
Wenn Köhler zustimmt werden wir im September Richtungswahlen haben. Aller Wahrscheinlichkeit wird die CDU/CSU daraus als Siegerin hervorgehen; möglicherweise sogar mit absoluter Mehrheit. Dann wird es erst richtig spannend. Die Christenunion ist ja einerseits sehr industrie- und arbeitgeberfreundlich, müsste also der Bioindustrie mit neuen Gesetzen, die die Embryonenforschung erleichtern, entgegenkommen. Andrerseits versuchen sie immer noch so eine Art katholisches Feigenblatt vorzuhalten, um vor Gott nicht ganz nackt dazustehen. Werden sie sich trauen unser Embryonenschutzgesetz aufrecht zu erhalten und dadurch weitere lukrative Arbeitsplätz nach Südkorea zu verlagern? Oder können sie der Versuchung nicht widerstehen und lockern das Gesetz? Ich bin gespannt.
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#14   methusalix †   09:55:34 | Dienstag, 14. Juni 2005
@Sprache V
OK, einverstanden, dann bitte aber auch kein zimperliches Gejammer, wenn die Menschen mit harten Worten auf uns einprügeln. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.
Redaktion benachrichtigen Auf dem Rücken der Kinder
#4   methusalix †   00:47:53 | Dienstag, 14. Juni 2005
also mit Arbeitnehmerrechten…
… hat die katholische Kirche, zumindest in Deutschland, wahrscheinlich auch in Österreich, wenig am Hut! Sie ist zwar ein Tendenzbetrieb, kann also verlangen, dass nach ihren eigenen Regeln gespielt wird, legt diese aber so hart- und unbarmherzig aus, wie es nur geht. Aber über Barmherzigkeit haben wir ja auch schon diskutiert; damit ist’s ja bei uns nicht allzuweit her. Und dass die katholische Kirche vor den Menschenrechten einen Horror hat, weil ihr da zu viele Freiheiten für die Menschen drinstehen ist ebenso eine Binsenweisheit. Man kann nicht für sich alle Freiheiten verlangen und diese anderen verweigern. Das heisst mit gespaltener Zunge reden. Da ist es doch viel ehrlicher die Menschenrechte ganz aussen vor zu lassen und anderen deren angebliche nicht Einhaltung auch nicht vorzuwerfen.
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#5   methusalix †   23:27:39 | Montag, 13. Juni 2005
Da bleiben dann nur noch…
…die PBC (=Partei bibeltreuer Christen) und die hören sich verdächtig protestantisch/evangelikal an und die Christliche Mitte. Bei denen ist die Stimme aber von vornherein verschenkt. Also nicht wählen????
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#10   methusalix †   22:32:26 | Montag, 13. Juni 2005
@Sprache III
Wollen wir Menschen zur Umkehr bewegen (=bekehren), oder wollen wir sie einfach totschlagen (=ermorden)? Auch Sprache kann jemandem Gewalt antun und die Totschlagargumente, die ich hier immer wieder lese, führen niemanden auf den rechten Weg. Langsam keimt in mir auch der Verdacht auf, dass niemand bekehrt werden SOLL mit dieser Sprache. Es geht vielmehr darum die Richtigkeit der eigenen Position zu bestärken. Damit werden aber keine Abtreibungen (korrekt so?) verhindert, nur Märtyrerinnen für die Feministinnen geschaffen.
Im übrigen ist das Wort „Kleinkind“ für das Embryostadium oder gar die Morula oder Blastula vollkommen daneben und ungefähr so korrekt wie „Gerontokratie“ für die Kurie.
Redaktion benachrichtigen Auf dem Rücken der Kinder
#1   methusalix †   20:16:30 | Montag, 13. Juni 2005
zerbrechliche Ehen von Schwulen und Lesben?
Der Hirte beklagt, dass dergestaltige Lebensgemeinschaften zerbrechlich seien. Also ich höre unsere Pfarrer immer darüber lamentieren, dass die Scheidungsrate bei Ehepaaren so extrem hoch sei. Da scheint wenig Unterschied zu sein.
Vielleicht sollte sich dieser Hirte, nach dem Motto: wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen, nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Irgendwer könnte sonst die Frage stellen, ob denn die Katholische Kirche endlich die UN Menschenrechtsvereinbarung unterzeichnet hat; und dann schauen wir ganz betreten drein und müssen sagen nein, so weit sind wir noch nicht.
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#4   methusalix †   20:06:51 | Montag, 13. Juni 2005
Ich fürchte nein…
…, wir dürfen uns über dieses Ergebnis nicht zu früh und wahrscheilich auch nicht lange freuen. Das war kein Abstimmungsergebnis, sondern KEINE Abstimmung. Den Italienern war dieses Referendum schlicht und einfach nicht wichtig genug um auf den Tag am Strand zu verzichten. Wenn man die Regelung zur Schwangerschaftsunterbrechung in einem ähnlichen Referendum zur Abstimmung stellen würde, mit der Aufforderung mit JA zu stimmen, wenn man eine restriktivere Gesetzgebung wünscht, käme wahrscheinlich dasselbe heraus. So weit so schlecht; es ist aber uns Katholiken unbenommen auf anderem, vielversprechenderem Weg gegen die Abtreibung vorzugehen. Einfach dadurch, dass in jedem Bistum genügend Mutter und Kinder-Wohnplätze, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Mütter mit Kindern angeboten werden. Der Erzbischof von Salzburg hat gerade damit begonnen. Meiner Ansicht nach dreissig oder mehr Jahre zu spät, aber immerhin, er hat begonnen.
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#3   methusalix †   18:27:17 | Montag, 13. Juni 2005
@Bendikt
Noch ein Zitat vom alten Adenauer:„Was interssiert mich mein blödes Geschwätz von gestern!“
Redaktion benachrichtigen Will ich der Gesellschaft meine moralischen Überzeugungen aufzwingen?
#2   methusalix †   00:06:46 | Samstag, 11. Juni 2005
Man kann es auch anders nennen Yersinia…
… was wir hier erleben ist die Protestantisierung der katholischen Kirche durch stockkonservative bis erzreaktionäre Katholiken. Wir spalten uns auf in viele kleine Sekten, die alle ihr eigenes Süppchen kochen und der Nachbarsekte das Salz in der Suppe nicht gönnen. Schade.
Redaktion benachrichtigen Neue Hoffnung
#13   methusalix †   20:02:30 | Freitag, 10. Juni 2005
Also Athansius
mit Be-urteilung (die sehr sehr schnell in eine Verurteilung umschlagen kann) und harten Worten werden Sie NIEMANDEN bekehren. Stellen Sie sich vor: Ein Ungläubiger, ein Härtetiker, ein krasser Sünder steht vor Ihnen und Sie sagen Ihm mit harten Worten:„Du schlechter Mensch. Lass ab von Deinem Tun! Es ist Ketzerei der übelsten Art (eine Todsünde, eine himmelschreiende Sünde oder ähnliches, wir haben da ja üppige Auswahl) und Du kommst in die Hölle!“ Sie wollen mir doch nicht im Ernst sagen, dass Sie auch nur im geringsten daran galuben Erfolg zu haben. Angstmache ist ein miserabler Missionar. Nein, was Sie wollen ist die Bestätigung: Ich mache es richtig! Ich lebe nach Gottes Geboten! Ich komme in den Himmel! Die Anderen sind schlecht! Die Anderen sind Ketzer, Heiden, Sünder und ganz schlechte Menschen. Ich bin besser als alle anderen und komme in den Himmel. Dass Sie keinen Erfolg haben werden macht mich ein wenig traurig, weil alle Menschen die Frohe Botschaft Jesu verdient haben. Was mich dagegen sehr erschreckt, ist, dass Sie absolut nicht vom Schwert lassen können. Selbst wenn Sie sagen nicht Kriegs- oder Racheschwert. Ein Schwert ist eine tödliche Waffe, die von der Kirche in Amerika zur „Missionierung“ genutzt wurde. Das versank in einem Blutbad und wir haben dort ganze Völker ausgerottet. Dafür kann es keinerlei Entschuldigung geben. Wenn Sie das Schwert nicht aus der Hand legen, sind Sie keinen Deut besser als ein Anhänger Mohammeds im Djihad. Gott mit Ihnen!
Redaktion benachrichtigen Wie gewonnen so zerronnen
#3   methusalix †   01:12:53 | Freitag, 10. Juni 2005
Guten Tag Frau Mayer…
…so wie Sie das beklagen, war das schon immer. Das Bessere ist des Guten Feind. Wenn ein Blutdrucksenker auf den Markt kommt, der gleichzeitig die Herzschwächekrankheit fast ganz heilen kann, werden die „alten“ Blutdrucksenker, mit ihrer höheren Nebenwirkungszahl uninteressant. Im übrigen hat ein Medikament, das keine Nebenwirkung hat, auch keine Wirkung; und im schlimmsten Fall müssen wir sogar Arzneimittel nehmen, die als Nebenwirkung die Suizidgefahr in der Fachinfo stehen haben.
Zum Schluss noch eine sehr alte Weisheit vom guten Paracelsus: „Dosis facit venenum!“ Die Dosis macht das Gift. Die Wissenschaftler bemühen sich nicht extra Meidkamente auf den Markt zu bringen, die töten, das ist schlicht unwirtschaftlich (siehe Myfegine, war wirtschaftlich ein totaler Flop). Töten kann JEDE Substanz, wenn sie nur hoch genug dosiert wird.
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#9   methusalix †   00:46:51 | Freitag, 10. Juni 2005
Hallo Athanasius…
…aus Ihren ersten Zeilen lese ich, dass Sie eine Abneigung gegen Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Feindesliebe haben und dass Sie ausserdem Ihren Gefühlen, die wir Menschen den Tieren voraus haben, absolut nicht vertrauen! Diese Kuschel-Zeile ist wohl nicht positiv gemeint. Das heisst, dass Sie erstens Jesu wichtigsten Geboten misstrauen, bzw. sich die Gebote aussuchen, die Sie alleine akzeptieren und dass Sie zweitens anscheinend so ein gefühlloser Mensch sein wollen, der lediglich Lehrsätze herunterbetet. Die Bibel beschreibt Menschen wie Sie sehr sehr präzise! Sie halten sich peinlich genau an das Gesetz, legen es so eng wie möglich aus und sehen die Sünde immer bei ihren Mitmenschen, nie bei sich selbst. In der Bibel werden solche hartherzigen, gefühl- und lieblosen Menschen Pharisäer genannt.
Im übrigen ist die Sexualität mit allen ihren Spielarten und Folgen in diesem Forum eines der Hauptthemen. Zu den Suchworten Sexualität, Verhütung, Abtreibung, homosexuell erscheinen 521 Fundstellen; zu den Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen, weil sie nicht wissen, wie sie bei Arbeitslosigkeit die Miete bezahlen sollen, oder wie Rentner in die Sozialhilfe abstürzen, weil das Einkommen nicht mehr zum menschenwürdigen Leben reicht, finden sich ganze 9 (NEUN) Einträge. Das nenne ich eine Fixierung auf den menschlichen Unterleib, verbunden mit dauerndem Eindreschen auf die Menschen mit Sünden und Strafen, die alles ist, aber nicht von Jesus gewollt.
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#11   methusalix †   20:09:58 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Ganz herzlichen Dank, Athanasius…
… für diese ausführliche Antwort! Ich werde die englischen Txte, die Sie mir per Link mitgeteilt haben gründlich studieren; im Moment bleibt mir dazu leider keine Zeit.
Ja, Sie haben vollkommen Recht! Ich sehe den katholischen Glauben und vor allem das katholische Leben nicht immer nur „sub ratione peccatis“ unter dem Aspekt von Sünde und Strafe. Ich bin der Katholik, der die allumfassende Liebe und Barmherzigkeit Jesu zu uns allen versucht zu verinnerlichen und im Zusammensein mit den anderen Menschen vorzuleben. Auch damit können sie Sünder auf den rechten Weg führen und sogar Bekehrungen erreichen. Beides habe ich schon erlebt. Insofern bin ich, mit Jesus zusammen, ein Humanist, ein Menschenfreund im Wortsinne. Allzuoft habe ich erlebt, dass dieses ständige Aufpassen, ob nicht die allerkleinste Handlung die ich ausführe, sündhaft ist und eine Strafe nach sich zieht, dazu führt, dass die Menschen krank werden. Die Bezeichnung, die die Neurologen hierfür verwenden ist „ecclesiogene Neurose“ und das ist, da werden Sie mir sicher zustimmen, das allerletzte was Jesus wollte: Dass die Menschen, die er erlöst hat am Glauben verzweifeln und krank werden.
Redaktion benachrichtigen Anarchistische Freiheit + …
#5   methusalix †   00:10:40 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Hallo Rosa…
Sie wollen doch nicht im Ernst uns Katholiken mit fundamentalistischen Wahhabiten auf eine Stufe stellen? Dann könnten wir ja gleich alle Gebote Gottes über Bord werfen und uns dem Relativismus ergeben.
Redaktion benachrichtigen Neue Hoffnung
#8   methusalix †   22:56:38 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Hallo Athansius…
…warum müssen Sie immer zu persönlichen Beleidigungen greifen? Sind Ihnen die Argumente ausgegangen? Grundsätzlich ist ein Beschluss, den die Gemeinschaft der Bischöfe mit dem Papst veröffentlichen, immer unfehlbar. Genauso wie Quanta Cura oder Casti Connubii und Mit brennender Sorge, auch wenn Ihnen (und mir) das nicht passt.
Redaktion benachrichtigen Russische Nächte + …
#6   methusalix †   22:37:07 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Ja Athanasius…
…fanatische Katholiken sind fanatischen Moslems (oder SPD-Anhängern, oder pietistischen Protestanten, oder Evangelikalen, etc. etc.) ungemein ähnlich! Sie sind blind für ihre Umgebung, sehen sich von Feinden umgeben, wittern überall Verschwörungstheorien und sehen praktisch nur ein einziges Thema, das für sie wichtig ist. Zugegeben, bei Ihnen Athansius sind es zwei Themen: die Sexualität und die tridentinische Messe. Beides bewegt sich NICHT im Kernbereich unserer Religion! Jesus hat mit den Menschen NICHT dauernd über Sex oder die Liturgie (oder Kirchenmusik) gesprochen, sondern darüber, was IHM wichtig war: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! Übt Barmherzigkeit, gegen die, die euch böses wollen und liebt eure Feinde.
Ich werde für Sie einen Rosenkranz beten, damit Ihnen die Augen geöffnet werden, die Liebe Jesu und seine Barmherzigkeit zu erfahren.
Redaktion benachrichtigen Neue Hoffnung
#6   methusalix †   19:28:24 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Hallo Rosa…
…der Kardinalfehler war wohl nicht die Abkehr vom tridentinischen Messritus, sondern eher die Preisgabe der Alleinherrschaft über die Welt, also die Aufgabe des „extra ecclesiam nulla salus“ und die Verkündigung „Gaudium et Spes“. Andrerseits ist ein Beschluss aller Bischöfe, gemeinsam mit dem Papst unfehlbar. Da sind wir alos in einem üblen Dilemma gelandet.
Redaktion benachrichtigen Russische Nächte + …
#4   methusalix †   19:18:38 | Mittwoch, 8. Juni 2005
@Athanasius, @Marcel
Wie wäre es mit einem Bann gegen die Musik überhaupt? Dann wären wir den Wahhabiten wieder ein Stück näher! Deren berühmtester Vertreter, Osama bin Laden, mag ja auch keinerlei Musik.
Uns bleibt ja in Deutschland immer noch der Mercedes Benz. Die liefern ja nur Lastkraftwagen an die türkische Armee und andere obskure Kombattanten.
Redaktion benachrichtigen „Die Lage ist ernster denn je“
#13   methusalix †   18:34:11 | Mittwoch, 8. Juni 2005
@Athanasius
Danke für die Aufklärung bezüglich der von Euch tolerierten Messriten. Sie sind mir bisher noch nicht untergekommen.
Bist Du sicher, dass Du mit der Aussage:>Anscheinend ist Liebe etwas anderes als „alles Tolerieren“< nicht ins andere Extrem verfällst? „Ich liebe und toleriere nur das, was mir in den Kram passt?“ Den Verdacht äussere ich, weil sich Dein Bezug auf Jesus in gefährliche Nähe zum militanten Islam begibt; vor allem, wenn man Jesu Barmherzigkeit und sein Gebot der Nächsten- und Feindesliebe vergisst, was Du ja so immer wieder tust. Ihr Traditionalisten seht gerne nur den Kampf gegen anders Denkende und einen militanten, konservativen Katholizismus, werft uns normalen Katholiken vor, wir seien zu liberal, was immer dieser wischiwaschi-Begriff bedeuten mag (wieder so eine Beliebigkeit von euch). Dass Du Dich verfolgt fühlst, na ja, wenn ich Zeit habe werde ich Dich bemitleiden. Bis dahin werde ich einen Rosenkranz für Dich beten.
Redaktion benachrichtigen Durch und durch heidnisch
#7   methusalix †   01:29:41 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Hallo Athanasius…
…würde die historische Korrektheit, die Sie hier in Zusammenhang mit dem Gottesbezug einfordern, nicht auch einen Hinweis auf unsere antiken griechischen Wurzeln (Aristoteles und Co.) notwendig machen und die Aufklärung und die Scholastik und die Existenzialisten a la Sartre? Nein, sie sehen schon, das führt zu nichts als einem „Verfassungswust“, ganz abgesehen von der Vorliebe der Alten Griechen für kleine Jungs. Ich will den Gottesbezug nicht in der Verfassung haben, weil Jeus sagte:„Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist!“ Und die Verfassung ist nun mal des Kaisers, des Souveräns, des Volkes und die heilige Kirche ist Gottes Werk. Dort hat die Kirche das sagen. Wenn wir Gott in die Verfassung nehmen, fordert „der Kaiser“ demnächst einen weltlichen Bezug im Codex Juris Canonici oder der nächsten Enzyclica?
Redaktion benachrichtigen Mythos aufgeflogen
#9   methusalix †   01:08:10 | Mittwoch, 8. Juni 2005
@Athanasius
Sie lesen wohl alles durch Ihre schwarze Brille? Wo sehen Sie antikirchliche Rhetorik? Weil ich den Papst verteidige (…er allein ist im Besitz der Wahrheit)? Weil ich die Kirche als Glaubensverbreiterin bezeichne? Es gibt doch die Kongregation Pro Paganda Fide. Extra für Sie übersetzt (ja ich habe auch Latein gelernt und als Ministrant angewendet): zur Verbreitung des Glaubens. Aufgeklärt sind wir alle. Keiner von uns kann hinter die Zeitlinie zurück, die die Aufklärung markiert und das Wissen auslöschen, das uns die Aufklärung vermittelt hat. Auch Sie können das nicht und wollen es auch nicht. Oder wollen Sie die Scheiterhaufen wieder rauchen sehen, hören wie die Folteropfer der heiligen Inquisition vor Schmerzen schreien und blutige Kriege vom Zaun gebrochen werden um der gewaltsamen Bekehrung willen und dabei ganze Landstriche ausgerottet und Städte vernichtet werden (Stichwort: Magdeburgisieren)? Vorsicht mit Ihrer Erwiederung, so steht es in den Büchern über Kirchengeschichte, das sind historische Fakten, keine antikirchliche Rhetorik; ganz einfach deswegen, weil die heutige Kirche so etwas auf keinen Fall mehr dulden würde.
Redaktion benachrichtigen „Die Lage ist ernster denn je“
#11   methusalix †   19:51:09 | Dienstag, 7. Juni 2005
Hallo ontos…
Dank für Ihre Replik. Ich stimme Ihnen zu, dass die katholische Kirche den Glauben als objektivierbar beschreibt; bei meinen Zeilen habe ich mich schlecht ausgedrückt, wenn Sie dies so sehr missverstanden haben. Der ganz persönliche Glaube im innersten unseres Herzens ist eine rein subjektive, alleine mit Gott teilbare Erfahrung. Nennen Sie es Gewissen, Stimme des Herzens, Urvertrauen, wie auch immer, es ist bei mir Glaube an Gott, den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde (Das ist meine Lieblingsstelle im Glaubensbekenntnis; ich habe Naturwissenschaften studiert und dabei leibhaftig erfahren, dass Gott der Schöpfer IST!). Gott entmachten, …also wirklich. Den Verlust der WELTLICHEN MACHT mitsamt dem Kirchenstaat, begreife ich allerdings als Chance für die Kirche, weil wir so gezwungen sind uns einzig auf die Botschaft unseres Herrn zu konzentrieren: „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!“. Deswegen bin ich auch gegen diese schreckliche Hysterie bezüglich unserer Homosexuellen Schwestern und Brüder. Und das absolute Versteifen auf eine bestimmte Liturgie, mit der Verteufelung aller anderen Messordnungen dient nur dazu, uns vom wesentlichen zu trennen: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Sie sehen, ich besitze die Heilige Schrift (in mehreren Ausgaben, zum Vergleich) und im übrigen: SIE SIND ABSOLUT DER HINTERLETZTE DER ENTSCHEIDET, OB ICH KATHOLISCH BIN, ODER NICHT!
Redaktion benachrichtigen „Die Lage ist ernster denn je“
#8   methusalix †   01:41:15 | Dienstag, 7. Juni 2005
@yersinia
Diese Geschichte mit Regeln, die wichtiger werden als der Glaube der Menschen, hat mit folgenden Grund. Der Glaube ist eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit, die sich jeglicher Kontrolle entzieht. Genau diese Kontrolle will die Kirche aber ausüben; sie will Macht über die Menschen haben.
Dazu hat sie im Laufe der Zeit ein extrem enges, rigoroses Regelwerk erstellt und früher auch mit Gewalt die Einhaltung erzwungen. Nachdem sie, Gott sei Dank, diese Macht aber verspielt hat, müssen wir selbstverantwortlich unseren Weg zu Gott finden. Und das ist die Aufgabe der Kirche heute, Wegweiser sein auf dem Weg zu Gott.
Einige Menschen haben aber immer noch nicht begriffen, dass das mit der Macht vorbei ist und die Kirche nur dann als Wegweiser anerkannt werden wird, wenn sie sich nicht in sinnlosen Rangeleien um Macht und Ohnmacht in dem Laden verzettelt, sondern den Menschen eine glaubwürdige Partnerin bei der Gottsuche ist.
Und das ist meine Überzeugung: Wir sind alle Gottsucher, selbst wenn wir davon noch keine Ahnung haben oder wir wegen angeblicher Verletzung von obskuren Regeln in der Liturgie dem ewigen Höllenfeuer preisgegeben sind.
Redaktion benachrichtigen „Das sind Wilde“
#20   methusalix †   01:23:40 | Dienstag, 7. Juni 2005
Hallo Rosa…
…herzlichen Dank für den Link! Wie ich schon schrieb scheint der Zwischenfall wirklich marginal gewesen zu sein und absolut kein Grund für eine derartige Hysterie. Die Staatsanwaltschaft hat hier sicher zu entscheiden, ob und wenn ja, wie, eine Strafverfolgung eintritt. Bischof Krenn von St. Pölten pflegte derlei als „Bubenstreiche“ zu bezeichnen.
Redaktion benachrichtigen Mythos aufgeflogen
#6   methusalix †   00:59:28 | Dienstag, 7. Juni 2005
Hallo Athanasius,
Gerd hat schon Recht. Du hast mich gründlich missverstanden, warum sei dahingestellt. Ich habe die UNO als „Meinungsverbreiter“ und die Kirche als „Glaubensverbreiter“ bezeichnet; und abgesehen davon, dass Gott weder links noch rechts (im politischen Sinne) sthet, habe ich noch eine viel schlechtere Nachricht für die Konservativen, Traditionalisten, Erzkatholiken und alle anderen, die fest daran glauben im Alleinbesitz der Wahrheit zu sein (das ist nur der Papst): Gott ist auch nicht katholisch! Wenn überhaupt, ist er Jude!
Redaktion benachrichtigen „Das sind Wilde“
#8   methusalix †   17:43:16 | Montag, 6. Juni 2005
…und
…jetzt? Wenn das so war, wie es dargestellt wurde, ist es eindeutig ein Offizialdelikt (Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung der körperlichen Sicherheit) und somit ein Fall für die Amtsanwaltschaft.
Andrerseits, scheint der Zwischenfall derartig marginal gewesen zu sein, dass nicht einmal der, sinistrer Umtriebe ganz bestimmt absolut unverdächtige, konservative „Le Figaro“ darüber aktuell berichtet. Ab und an Dampf ablassen ist bestimmt gut für die Psychohygiene, aber diese andauernde Hysterie wegen der Homosexuellen ist langsam schon selber abartig.
Bezüglich Hölle: „Vielleicht ist die Hölle leer!“ Wer hat das noch mal gesagt? War das nicht der, unfehlbare, Papst?
Redaktion benachrichtigen Mythos aufgeflogen
#2   methusalix †   17:27:17 | Montag, 6. Juni 2005
Bekämpfung von AIDS
Wenn es um Krankheiten aller Art geht und AIDS ist eine Erkrankung empfehle ich dringend auf wissenschaftliche Quellen zu hören und nicht auf Meinungsträger und Verbreiter des Glaubens, wie die UNO, oder die Kirche. Wenn mein Kind krank ist oder gegen Masern geimpft werden soll, gehe ich auch nicht zur Pastorin oder zum Pfarrer, oder zum Popen, je nach Taufschein, oder gar zur UNO sondern zum Kinderarzt. Zum wiederholten Male, für alle die sich das richtige Wissen bezüglich Wirksamkeit von Arzneimitteln, Vorsorgeprogrammen und Disease Management Programmen aneignen wollen: www.nejm.org www.nejm.org/ und www.thelancet.com www.thelancet.com/.
Redaktion benachrichtigen Wider seinen letzten Willen + …
#7   methusalix †   02:06:34 | Montag, 6. Juni 2005
Freimaurer
Für eine genaue Beshcreibung des Freimaurertums wäre ich genauso dankbar wie Herr Dr. Otterbeck. Ich kenne jedenfalls keinen (und ich kenne, berufsbedingt, sehr sher viele Menschen) und halte diese ganze Freimaurerei-Geschichte doch eher für ein Merkmal katholischen Sektierertums. Lasse mich aber gerne von handfesten Beweisen bekehren; Freimaurertum ist ja wohl keine Glaubenssache.
Redaktion benachrichtigen Amtsübergabe + …
#3   methusalix †   01:54:12 | Montag, 6. Juni 2005
Filter
Vorsicht! Es ergibt sich dadurch auch eine Möglichkeit der POSITIVEN Filterung! Das heisst man kann diese Seiten BESONDERS LEICHT aufrufen!
Redaktion benachrichtigen Terri Schiavo war auf dem Weg der Besserung
#2   methusalix †   01:51:30 | Montag, 6. Juni 2005
Ferndiagnosen…
…sind kriminellen Akten zumindest ähnlich.
Redaktion benachrichtigen Automarken, die man vermeiden sollte
#8   methusalix †   01:49:34 | Montag, 6. Juni 2005
Hobel
habe mir gerade eine Hobel einer alteingesessen deutschen Frima gekauft: E. C. E.! Weiss jemand, ob ich den weiter verwenden darf, oder ob ich ihn, wegen homosexueller Förderung durch den Herstller, entsorgen muss?
Redaktion benachrichtigen Homo-ökumenisch unterwandert
#18   methusalix †   01:39:51 | Montag, 6. Juni 2005
@Aliatus
… die Sünde hasst, den Sünder liebt… führt das nicht nach vierzehn Tagen zur Schizophrenie, zur Bewusstseinsspaltung? Ich halte das für eine Euphemismus der einfachen Misanthropie. „Weil sie niemanden lieben, gleauben sie, sie lieben Gott!“
Ich empfehle uns alle in die Barmherzigkeit Jesu Christi!
Redaktion benachrichtigen Mitläufertum oder echte Bekehrungen?
#16   methusalix †   01:25:48 | Freitag, 3. Juni 2005
Aber Athansius…
…Sie sind ja ein verkappter Demokrat! England, das Mutterland der Demokratie mit der Bill Of Rights als Urmutter aller Bürgerrechte. Ja, ich stimme voll und ganz zu! Ebenso bin ich wie Sie der Meinung, dass es eine unbegrenzte Freiheit nicht geben kann. Meine Freiheit endet spätestens dort, wo Ihre Freiheit beginnt.
Ein Denkverbot zu verlangen – na ja, solche Verbote sind schlechte katholische Tradition, aber nicht mit der Bill Of Rights vereinbar und schon gar nicht mit Jesu Geboten.
Dass Sie die Freiheit der Menschen viel früher zugunsten der katholischen Hierarchie begrenzen wollen als ich, rechne ich Ihrer traditionalistischen Einstellung zu. Ich sehe das eben anders (mehr unseren Verfassungen gemäß), aber ich sehe auch das zweite Vatikanum anders als Sie.
Pilsudski war eher ein seltsamer Diktator als ein Faschist.
Der Grund, warum in einer Demokratie Macht begrenzt wird, durch Gewaltenteilung und Wahlen, ist genau der, dass wir Totalitarismus nicht wollen. Letztendlich ist die katholische Kirche ein totalitärer Staat. Der Papst ist in einer Person oberster Gesetzgeber, Richter und Executor eben mit absoluter Macht. Machmal habe ich das Gefühl, dass in unserer Kirche die Wahrheit nicht eine Glaubensfrage ist, sondern schlicht und einfach befohlen werden soll. (Bin nächste Woche wieder da)
Redaktion benachrichtigen Mitläufertum oder echte Bekehrungen?
#14   methusalix †   20:26:42 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Hallo Athanasius
Hallo Athanasius
Sie haben mit dem Faschismus UND der Freiheit Probleme, wenn Sie beides nicht für gut definiert halten. Aber das ist, wie schon gesagt, ein Problem, das viele „gute“ Katholiken haben. Wohl kaum ein anderer historischer Begriff ist im deutschen Sprachraum so gut definiert und beschrieben worden wie Faschismus.
Ja, Dollfuß war Faschist! Siehe folgende Zitate aus WIKIPEDIA de.wikipedia.org/…iki/Austrofaschismus:
Austro faschismus ist die Bezeichnung für das ab 1933/34 in Österreich etablierte Herrschaftssystem („Selbstausschaltung des Parlaments“), entwickelt und getragen von Bundeskanzler Engelbert Dollfuß sowie Kreisen der Heimwehr und jüngeren christlichsozialen Politikern.
Engelbert Dollfuß (* 4. Oktober 1892 in Texing (Niederösterreich), † 25. Juli 1934 in Wien) war österreichischer Bundeskanzler. Im demokratischen Rahmen zu seinem Amt gekommen, entmachtete er jedoch das Parlament und regierte Österreich, das zum Ständestaat (siehe auch Austrofaschismus) umgestaltet wurde, als Diktator.
Und so einen Fürsten, womöglich mit noch mehr Macht, wollen Sie als Staatenlenker? Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut! (Lord Acton)
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#9   methusalix †   00:44:16 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Hallo Athanasius…
… am meisten erschreckt mich nicht Ihre glühende Verteidigung des Despoten Franco, dergleichen ist bei Katholiken ja normal, dass die mit Faschisten keinerlei Probleme haben. Am meisten erschreckt mich Ihre vollkommene Ahnungslosigkeit beim Wort Freiheitsliebe und zwar obwohl ich weiss, dass Freiheit in traditionalistischen Kreisen, oder wo auch immer Sie sich dazuzählen, als übles Schimpfwort gesehen wird.
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#7   methusalix †   19:34:53 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Replik an Athanasius
Hallo Athanasius
Dank für Ihre Replik!
Ad 1. So wie es in Afrika heute aussieht, hat die katholische Kirche, zusammen mit den weissen Kolonisatoren, wenig Gutes bewirkt. Nicht in Afrika und nicht in Lateinamerika (wo die Evengelikalen jetzt das Rennen machen, das die Katholische Kirche mutlos aufgegeben hat).
Ad 2. Ihnen zuliebe werde ich darauf verzichten.
Ad 3. Franco-Spanien zu verteidigen zeigt einen erschreckenden Mangel an Respekt vor Menschenrechten, Freiheitsliebe und Demokratie. Die Grundwerte auf denen Europa heute steht.
Ad 4. Die Nazis in Deutschland und Österreich waren keine Niederländer, Franzosen, Belgier oder Engländer. Es waren Deutsche und Österreicher. Sie versuchen hier dasselbe, was im Deutschland der Adenauerrepublik versucht wurde und Gott sei Dank gescheitert ist. Die Schuld irgendwem zuzuschreiben, den wir gar nicht kennen, wollten und unterstützten. Am 8. Mai 1945 wären die Deutschen gerne ein Volk von Widerstandskämpfern gewesen. Die einzigen, die von Anfang an und konsequent bis in den Tod gegen die Nazis gekämpft haben, das waren NICHT wir Katholiken, das waren die von Ihnen so verachteten Kommunisten und Sozialisten.
Zum Widerstand: Ich habe den Fall Jägerstätter studiert, er stammte aus meiner engeren Heimat und seine Haltung hätte so manchem Kirchenfürsten sehr gut zu Gesicht gestanden.
Ad 5. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu!
Herzliche Grüsse!
Redaktion benachrichtigen Homo-ökumenisch unterwandert
#15   methusalix †   01:15:59 | Mittwoch, 1. Juni 2005
katholisches Lieblingsthema
…und schon sind wir wieder bei unserem katholischen Lieblingsthema: dem Unterleib der Menschen und dem, was ihnen der liebe Gott im Schritt mitgegeben hat.
Ist eigentlich allen hier klar, dass wir die meiste Zeit, die meiste Energie mit dem Thema Sexualität und was damit zusammenhängt verplempern?
Zu wichtigen sozialen Themen, die allen Menschen im deutschsprachigen Raum auf den Nägeln brennen, habe ich hier noch kaum Beiträge gefunden. Da könnte man doch eine missionarische
Tätigkeit beginnen und aufbauen so wie des 13. Leo „Rerum Novarum“.
Ich werde nicht müde werden es zu wiederholen: Gott schaut in die HERZEN der Menschen!
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Mitläufertum oder echte Bekehrungen?
#5   methusalix †   00:50:24 | Mittwoch, 1. Juni 2005
@Andrija
Ich will, um Gottes Willen, niemandem ausserhalb Deutschlands und Österreichs den zweiten Weltkrieg in die Schuhe schieben! Das waren schon wir alleine. Mein Wissen zum Thema Geschichte, kann ich Sie beruhigen, beziehe ich grundsätzlich nicht aus irgendwelchen Romanen. Da bevorzuge ich Quellen, die sich um Tatsachen bemühen und zwar Quellen von ALLEN Seiten (nebenbei bemerkt hatte meine Familie heftig unter fast allen kriegsteilnehmenden Parteien zu leiden mit vielen Menschenopfern und zwar lange bis nach Kriegsende).
Das Beispiel mit der Ustascha habe ich gebracht, um zu zeigen, dass auch von Katholiken und im Namen der katholischen Kirche, in Europa gerne und heftig gemetzelt wurde. Man kann natürlich die Liste katholischer und anderer Gräueltaten weltweit beliebig erweitern, wenn Ihnen gerade danach ist. Wir sollten uns also anderen Erdteilen nicht allzusehr überlegen fühlen. Das wird ganz schnell unkontrollierbar und schlägt zum Schlachtruf „Deus lo vult!“ um; die wohl ultimate menschliche Hybris und natürlich eine schwere Todsünde.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Mitläufertum oder echte Bekehrungen?
#2   methusalix †   20:01:05 | Montag, 30. Mai 2005
Afrika, der schwarze Kontinent…
…hat uns Eurpäern durchaus nicht den Primat im Völkermord voraus, speziell dem von Katholiken begangenen. Man denke nur an die Ustascha-Gräuel im vorigen Jahrhundert und an den damit verbundenen Namen Ante Pavelic, der ja im erzkatholischen Spanien unter Genralissimus Franco Unterschlupf vor dem Gesetz fand.
Im übrigen rächt sich jetzt möglicherweise die christliche missionarische Tätigkeit der vorigen Jahrhunderte grundsätzlich. Das erste, was die katholischen (und anderen) Missionare taten, war ja, dass sie die in Jahrtausenden gewachsenen Familienstrukturen des Kontinents zerstörten, weil diese nicht mit unseren katholischen Moralvorstellungen übereinstimmen.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Die Reformen beginnen beim Bier
#3   methusalix †   19:18:15 | Montag, 30. Mai 2005
Priester/Gläubige
Ist es wirklich beruhigend zu wissen, dass in Brasilien 20.000 Gläubige auf eine Priester kommen?
Das würde bedeuten, dass das Bundesland Baden-Württemberg mit maximal 200 Seelsorgern auskommen müsste. Wenn wir dagegen nicht schnell vorgehen ists mit der Kirche aus und vorbei und wir verkommen zu einer obskuren Sekte, wie z. B. die Zeugen Jehovas oder die Jünger Baghwans.
In meiner Gemeinde mit drei katholischen Kirchen ist uns gerade der letzte reguläre Pfarrer verlorengegangen. Er konnte den Zölibat nicht mehr tragen und bat um Laisierung.
und da soll ich jetzt Gelobt sei Jesus Christus drunterschreiben? Ja! Jetzt erst recht: GELOBT SEI JESUS CHRISTUS!
Redaktion benachrichtigen Warschauer Aufstand gegen Homo-Ideologen
#4   methusalix †   01:20:40 | Montag, 30. Mai 2005
Polens Zukunft…
…könnte möglicherweise sehr eng mit dem Namen Kaczynski verbunden sein. Der Oberbürgermeister und sein Zwillingsbruder kandidieren mit Ihrer Partei „Recht und Gerchtigkeit“ zum Amt des Präsidenten und Premierministers bei den Wahlen im Herbst.
Sie gerieren sich als stramme Moskau-Gegner und Gegner der EU-Verfassung (na ja, die Franzosen sind ihnen da jetzt zuvorgekommen). Im übrigen streben sie die Wiedereinführung der Todesstrafe durch „Hängen oder Erschiessen“ an und zeigen sich auch dabei als gute Katholiken, die ihren KKK verinnerlicht haben.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Morddrohung an Erzbischof Levada + …
#5   methusalix †   00:53:34 | Montag, 30. Mai 2005
Ketzer…
…behaupten ja wohl, dass Maria Magdalena unter den Aposteln…???
Redaktion benachrichtigen Kampfeslustige Bischöfe
#5   methusalix †   00:48:36 | Montag, 30. Mai 2005
Embryonen-Stammzellen-Therapie
So sieht das aus, was da auf uns zu kommt. Wir werden nicht verhindern können dass im nichtkatholischen Korea dieser Weg über kurz oder lang zu Ende gegangen werden wird.
Die Frage ist doch die: Wie wird der heilige Stuhl reagieren, wenn diese Therapie da ist.
Folgende Kasuistik:
Ein Kind hat Diabetes mellitus vom Typ eins. Im Verlauf der Krankheit hat dieses Kind die Aussicht auf verschiedene Gefässerkrankungen inklusive Herzinfarkt, Erblindung und Nierenversagen mit vorhergehender quälender Dialyse.
Die Therapie mit Stammzellen könnte diesen Verlauf nicht nur verzögern (wie dies die ICT-Insulintherapie schon heute tut), sondern ein für allemal unterbrechen.
Was dürfen die Eltern tun? Was tut die Mutter? Was will der Vater? Wie entscheidet das Lehramt? Werden die Sorgebevollmächtigten die Entscheidung des Papstes in ihre Überlegungen mit einbeziehen? Oder verliert das Lehramt noch schneller an Macht über und an Einfluss auf die Menschen?
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen „Er hat seine unkatholische Einstellung selbst dokumentiert“
#4   methusalix †   13:06:31 | Sonntag, 29. Mai 2005
Dank an Dr. Otterbeck
Herzlichen Dank an Dr. Otterbeck, für seine klaren Worte zur Geschichte verschiedener Ketzereien! Wir sind ALLE immer noch in EINER Kirche, auch wenn die einen manch andere gerne hinausdrängen würden, oder bereits ausserhalb der Kirche sehen.
Bei so vielen gegensätzlichen Strömungen und Vereinigungen, besteht die Gefahr, dass wir uns auf den verhängnisvollen Weg der Protestantisierung der katholischen Kirche begeben.
Ich bete so manchen Rosenkranz dafür, dass uns der Laden nicht demnächst auseinanderfliegt.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Ehrfurchtsvoll und kernig
#11   methusalix †   17:35:58 | Donnerstag, 26. Mai 2005
Verfolgung in der zweiten Republik
nein, ich habe nicht in der zweiten Republik gelebt, dazu bin ich zu jung und nein ich habe, Gott sei Dank auch nicht in Francos Spanien leben müssen.
Aber ja, ich habe von meiner Mutter gehört, wie eine protestantische Minderheit in Österreich in den zwanziger und dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts gemobbt wurde (Sie würden schreien: CHRISTENVERFOLGUNG!!!), sie hat dies als Katholikin in Niederösterreich hautnah miterlebt, weil eine Schulfreundin das Unglück hatte, den falschen, weil protestantischen, Taufschein zu haben und ja in Frankreich, einem laizistischem Staat würde ich gerne leben, die haben uns nämlich die Freiheit erkämpft, die Ihnen und mir heute erlaubt dies in Freiheit zu schreiben. Obwohl mir klar ist, dass das Wort Freiheit in stockkonservativen und erzreaktionären katholischen Kreisen bis heute ein Schimpfwort ist.
Meine Frau konnte dieses Mobbing in den fünfziger Jahren in einer Klosterschule in Bayern ebenfalls spüren. Sie war zwar katholisch, wurde aber evangelisch getauft. Die Klosterschwestern liessen sie deutlich spüren, dass sie erstens: ein Kind der Sünde war und zweitens unabänderlich auf dem Weg in die Hölle war. So etwas einem Schulkind in der Volksschule zu sagen IST VERFOLGUNG. Damals wurde meine Frau aus der Kirche gemobbt.
Ihre katholische Arroganz und Heuchelei schreit zum Himmel. Ich werde diese Diskussion hier beenden und für Sie beten.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Ehrfurchtsvoll und kernig
#9   methusalix †   13:06:10 | Donnerstag, 26. Mai 2005
Hallo Athanasius
…wir sollten einmal die Spanier fragen, was sie vom faschistischen Franco-Staat gehalten haben; und vielleicht einige Österreicher, was sie von der klerikal-faschistischen zweiten Republik gehalten haben.
Ich glaube diese Staatsformen wirst nicht einmal Du Dir zurück wünschen.
Hoffe ich wenigstens; wenn ja hast Du von Kirchengeschichte noch weniger Ahnung als ich befürchtet habe. Zu Quanta Cura; ja ich habe sie gelesen und auch den Syllabus. Wenn wir diese befolgen haben wir nichts besseres als die Iraner und Saudis und das kann ja wohl nicht das Ziel des Christentums sein.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Wie tot ist die „Kirche Schweiz“?
#4   methusalix †   10:48:43 | Donnerstag, 26. Mai 2005
katholisch konservativ
was katholisch ist entscheidet weder ihr noch ich! Das entscheidet ganz alleine der Papst; und ich hoffe sehr dass Ratzinger ALLEN Abweichlern, seien sie von links oder rechts, eine harte Hand zeigen wird.
Im übrigen hasse ich die Konservativen nicht. Wie ich in mehreren Beiträgen bereits festgestellt habe finde ich es nur ziemlich abartig, dass ihr den Menschen IMMER NUR zwischen die Beine schaut.
Gott sieht den Menschen nicht auf den Unterleib, sondern direkt ins Herz.
Das Ihr für mich beten werdet ist lieb und ich danke Euch dafür. Beim nächsten Angelus bete ich auch besonders für Euch, damit Euer Menschenbild, wieder geraderückt. Wie gesagt, der Mensch besteht nicht nur aus Unterleib.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Ehrfurchtsvoll und kernig
#7   methusalix †   10:36:40 | Donnerstag, 26. Mai 2005
Staat soll bekehren???
Ist das wirklich die Aufgabe des Staates? Die richtigen Religion ist so klar und licht, dass sie sich von selbst erklärt und das Leben ihrer Anhänger alle Menschen überzeugt.
Wollen wir wirklich einen Gottesstaat?
Wie so etwas funktioniert, bzw. nicht funktioniert wird uns gerade im Iran in Saudi Arabien ein wenig auch in den USA vorexerziert.
Im übrigen haben wir lange Jahre so einen Staat vor der Haustüre gehabt, die DDR.
Ich glaube, dass wir Katholiken gut und gerne auf die Bekehrungsversuche des Staates verzichten können.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen „Unabhängig von der sexuellen Orientierung“
#14   methusalix †   23:22:14 | Mittwoch, 25. Mai 2005
Sünden/Sorgen?
Ich schrieb über die Sorgen unserer Mitmenschen. Wenn jemand nicht weiss, ob er am nächsten Morgen noch einen Arbeitsplatz hat, ob die Mutter noch einen Kindergartenplatz für Ihr vierjähriges Kind hat, ob der Brustkrebs meiner Cousine mit den besten, neuesten und damit leider auch teuersten Medikamenten therapiert wird, oder ob die Krankenkasse sagt, diese Therapie ist der Versichertengemeinschaft zu teuer, dich lassen wir sterben, dann sind die Sünden die hier so heftig verdammt werden ganz weit weg. Und was tut die Kirche, sie starrt weiterhin wie gebannt auf den Unterleib der Menschen und begreift absolut nicht, warum niemand mehr zuhört.
Die Sorgen um „sündhafte“ Liebe, sprich Sexualität, ganz gleich ob Homo- oder Heterosexuell sind nicht die Sorgen der Menschen im Lande.
Grundsätzlich kann ich hier nur meinen Verdacht wiederholen. Es geht NICHT um Sünde oder nicht Sünde; es geht um Macht über Menschen. Wer bis in die allerintimsten Details (WEN darf ich lieben, WANN darf ich ihn lieben und sogar WIE darf ich ihn lieben) den Menschen ihr Leben vorschreiben kann, hat absolute Macht über sie; und diese Macht steht keinem Menschen zu. Diese Macht steht nur Gott zu.
Und zu behaupten zu wissen, was Gott in jedem Detail, im Einzelfall will, also den je eigenen Willen mit dem Willen Gottes gleichzusetzen, ist wohl die ultimate menschliche Hybris. Deus lo vult hat sich, leider, als mörderisch herausgestellt.
Redaktion benachrichtigen Wie tot ist die „Kirche Schweiz“?
#1   methusalix †   00:43:21 | Mittwoch, 25. Mai 2005
Strafverfolgung gegen „alten Ritus“???
In obigem Text wird behauptet, dass Katholiken, die den alten Ritus der lateinischen Messe haben wollten, Strafverfolgung erlitten hätten. (Zitat: „‘Die Erinnerung an demütigende gesellschaftliche Ächtung oder gar Strafverfolgung, denen Gläubige des Alten Ritus in der Vergangenheit ausgesetzt waren und zum Teil immer noch sind…“).
Sollte es wirklich in der Schweiz einen Staatsanwalt geben, der einen Katholiken verfolgt, weil der ein Offizialdelikt begangen haben soll, indem er sich die lateinische Messe wünscht?
Ich traue Staatsanwälten ja einiges zu, auch schweizerischen Staatsanwälten. Aber eine Christenverfolgung dieser Art denn doch nicht.
Das ist wieder so eine von Gott verfluchte Lüge von interssierten, konservativen Kreisen, mit denen diese ihre homophobe Hysterie füttern.
Redaktion benachrichtigen Ohne Gott geht Europa zum Teufel
#4   methusalix †   01:26:14 | Dienstag, 24. Mai 2005
@Ignatius
Also Ignatius, wenn Sie Ihren Vorredner in der Sache nicht widerlegen können, greifen Sie ihn persönlich an. Das ist zumindest schlechter Stil, wenn nicht gar „ungeordnet“; oder einfach ausgedrückt: eine Sünde, die Sie bei fehlender Reue und fehlendem Sündenbekenntnis im heiligen Beichtsakrament vom Empfang der heiligen Kommunion ausschliesst.
Oder belieben Sie auch das zu tun, was Sie anderen so gerne vorwerfen: Sie entscheiden selbst was eine Sünde ist? Man nennt das Hoffart.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Er sieht uns + …
#4   methusalix †   19:10:10 | Samstag, 21. Mai 2005
Freiheit
@yersinia
Vorsicht Yersinia! Das Wort Freiheit gilt in machen allerkatholischsten Kreisen bis heute als übles Schimpfwort! Wenn man es zu sehr benutzt, kommt man in die Hölle. Das zumindest haben mir in den sechziger Jahren in einem bayerischen Gymansium alle Lehrer erklärt; und die mussten es ja wissen. Wer sich damals dort nur neben einen Sozi stellte, wurde schon vom Verfassungsschutz (=Hausmeister? =Blockwart?) beobachtet.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Vatikanischer Filmabend + …
#2   methusalix †   02:28:46 | Samstag, 21. Mai 2005
@DOC
Hallo DOC! Sie sollten vorsichtig sein mit solchen Worten in diesem Froum. Hier wird heftig geglaubt und noch heftiger gegeisselt und gekreuzigt.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal steht in der ersten Reihe
#3   methusalix †   02:15:58 | Samstag, 21. Mai 2005
andere Kampfmittel
Dreissig Jahre Brachial- und Brutalokampf, gegen die Abtreibung haben absolut nichts gebracht.
Wäre es da nicht an der Zeit, intelligentere Kampfmittel einzusetzen?
Ich hätte mir gewünscht, dass an dem Tag, als die Gesetze in Kraft getreten sind, der Chef der jeweiligen Bischofskonferenz vor die versammelte Presse getreten wäre und sagt:
„Die Bischöfe beschliessen gemeinsam, dass ab sofort keine Mutter oder werdende Mutter oder ihr Mann, die im Dienst der KK, oder einer ihr zugeordneten Organisation, stehen, diesen Arbeitsplatz, sofern sie es nicht selbst wollen, verlassen muss. Wir werden alle anderen Bedenken hintanstellen und diese Frauen und ihre Männer unter allen Umständen in Lohn und Brot halten, bis ihre Kinder volljährig sind. Gleichzeitig verkünden wir eine Haushaltssperre und entscheiden, dass, bis weitere Weisung erfolgt, nur noch Programme die direkt Kindern und Ihren Müttern zugute kommen, bedient werden dürfen. Die Planung von Mutter und Kind Heimen, die Schwangere und Mütter in Not und ihre Kinder aufnehmen und versorgen können ist bereits angelaufen. Wir bitten alle Katholiken alles dazu zu geben, was sie können, seien es finanzielle Mittel, passende Arbeitsplätze, Wohnungen oder direkte Hilfe, dass wir möglichst viele Heime dieser Art eröffnen können!“
Unlängst habe ich gehört, dass der Bischof von Salzburg solche Heime plant. Dreissig Jahre zu spät!
Redaktion benachrichtigen Das goldene Kalb benötigte eine WC-Ente
#2   methusalix †   01:48:57 | Samstag, 21. Mai 2005
katholische goldene Kälber
Leider kann ich der Aussage, Katholiken sind gegen goldene Kälber, nicht uneingeschränkt zustimmen.
Sie heissen nur anders. Papst Johannes Paul II. hat das erkannt und klar zum Ausdruck gebracht. Eines unserer goldenen Kälber, das er beim Namen genannt hat, war der Kapitalismus, wie er sich im Moment in der Welt zeigt.
Nachdem Leo XIII. in „Rerum Novarum“ schon dagegen gekämpft hat und nichts geschehen ist, eher das Gegenteil ist eingetreten, wage ich nicht zu hoffen, dass wir dieses goldene Kalb bald nicht mehr umtanzen.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen „Zwillinge, Zwillinge“?
#3   methusalix †   01:42:49 | Samstag, 21. Mai 2005
Embryonenschutzgesetz wird NICHT geändert!
Warum, um Christi Willen diese entsetzliche Hysterie? Den ganzen Tag über höre ich in den Nachrichten: Das Embyonenschutzgesetz, so wie es in Deutschland besteht, wir NICHT geändert!
Und jetzt? Sorgen wir bei der nächsten Wahl für einen anderen Kanzler, der es dann ändert? Wäre das besser?
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Vatikanisches Ganzopfer?
#6   methusalix †   16:00:41 | Freitag, 20. Mai 2005
@Tradiland
Stimme zu! So sollte eine Heiligsprechung ablaufen. Wahrscheinlich bete ich deshalb vor allem zu Maria und den „alten“ Heiligen. Die sind mir so vertraut, wie meine Schwestern und Brüder.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen „Unabhängig von der sexuellen Orientierung“
#12   methusalix †   15:55:37 | Freitag, 20. Mai 2005
@Tradiland
Warum müssen wir Katholiken die Sünde FAST IMMER zwischen den Beinen unserer Mitmenschen suchen?
Das sind NICHT die grössten Sorgen, die wir auf dieser Welt haben.
Ich komme immer mehr und immer wieder zu der Überzeugung: Es geht uns nur um Macht! Wer den Menschen ihr Leben bis in die allerintimsten Details, bis unter die Decke des Bettes und in den letzten Winkel des Schlafzimmers vorschreiben kann, hat praktisch absolute Macht über sie.
Ebenso bin ich überzeigt: Das war es nicht, was der HErr von uns wollte.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Es ist diskriminierend, Homo-Konkubinate staatlich zu privilegieren
#3   methusalix †   02:49:21 | Freitag, 20. Mai 2005
Krieg um die Wahrheit?
Warum starren wir Katholiken bei den Menschen immer nur auf den Unterleib? Ist die Sexualität unserer Schwestern und Brüder wirklich DAS Thema für uns?
Der HErr schaut immer in unser Herz! Und wir sollten uns VIEL MEHR um die wirklichen Sorgen und Nöte unserer Mitmenschen kümmern und nicht den bequemsten Weg gehen, den wir sehen: andere zu verurteilen und zu richten.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen „Unabhängig von der sexuellen Orientierung“
#9   methusalix †   02:31:53 | Freitag, 20. Mai 2005
an: Frau
Mit dem Gebot Jesu zur Nächstenliebe und Barmherzigkeit erreicht man hier wenig, bis garnichts, oder nur Hohn und Spott; so wie unser Herr Jesus Christus von den Pharisäern!
In diesem Forum wird gegeisselt, gekreuzigt und, wenn Sie Glück haben, exorziert!
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Vatikanisches Ganzopfer?
#4   methusalix †   02:26:45 | Freitag, 20. Mai 2005
Politik durch Selig-/Heiligsprechungen
Dass mit der Erhebung zur Ehre der Altäre Politik gemacht wird ist eine Binsenweisheit; und wird immer dann geklagt, wenn es den falschen selig-/heiligzusprechenden trifft, nämlich den der anderen.
Man denke nur an die katholische Kirche in Spanien, die sich mit den Faschisten des Despoten Franco ins Bett gelegt hat. Prompt erhielt sie die schnellste Heiligsprechung, die es je gegben hat. Sozusagen einen Expressheiligen.
Der vom Volk geliebte und verehrte Märtyrer Oscar Romero, aus Nicaragua wird dagegen bis heute missachtet. Dabei wird gerade der von den Menschen wie ein Heiliger verehrt.
Damit müssen wir alle leben.
Meine Hoffnung ist, dass Ratzinger damit ganz aufhört, wenn er den letzten Papst versorgtt hat. Der war ja noch garnicht kalt, da war die Seligsprechung schon im Gange.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen „Unabhängig von der sexuellen Orientierung“
#2   methusalix †   17:56:51 | Dienstag, 17. Mai 2005
…und
für unsere Homosexuellen Schwestern und Brüder!
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Göttliche Graphologie + …
#3   methusalix †   11:54:28 | Sonntag, 15. Mai 2005
Prof. Walter Jens tot!
Wann ist eigentlich Prof. Walter Jens gestorben?
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Ideologie verträgt sich nicht mit der Redefreiheit
#21   methusalix †   17:48:06 | Samstag, 14. Mai 2005
Räuber-Synode
@Ignatius
Räuber-Synode ist so abwegig, dass wahrscheinlich sogar Papa-Ratzi darüber lachen könnte!
OK so weit, so schlecht. Dann muss ich mich auf eine sehr bürgerliche Position zurückziehen und sagen: Ich bin nicht Deiner Meinung, werde aber dafür kämpfen, dass Du deine Meinung jederzeit frei äussern kannst!
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Ideologie verträgt sich nicht mit der Redefreiheit
#18   methusalix †   12:15:12 | Samstag, 14. Mai 2005
schlechte SYNODE???
@Ignatius
Oft wird uns denkenden Katholiken vorgeworfen, dass wir „Rosinenpickerei“ betreiben. Das soll heissen, dass wir nur die Lehrmeinungen und Regeln der katholischen Kirche akzeptieren, die uns in den Kram passen.
Jetzt stelle ich mit grosser Verblüffung fest, dass dies in „glaubensstarken“ Kreisen, oder solchen, die sich dafür halten geübte Praxis ist.
Ein Konzil wird nicht als Konzil anerkannt, sondern als „Synode“ bezeichnet, damit man seine UNFEHLBAREN BESCHLÜSSE nicht anerkennen muss.
Also Ignatius, wenn Du Dir aussuchen darfst, ob Du die Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils anerkennst, dann darf ich mir aussuchen, ob ich das 1. Vatikanische Konzil als solches anerkenne und dann wäre es plötzlich vorbei mit der ganzen Unfehlbarkeit.
Du siehst wohin diese Rosinenpickerei führen kann und ich bitte Dich dringend, dass Du, so wie wir auch, ALLE UNFEHLBAREN BESCHLÜSSE DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE anerkennst, auch wenn sie Dir nicht in Dein reaktionäres Horrorszenario passen.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#15   methusalix †   01:15:09 | Samstag, 14. Mai 2005
viele Homos bei kreuz.net?
@Konrad
Ich glaube nicht, dass sich hier besonders viele Homosexuelle herumtreiben.
Es ist leider nur so, dass anscheinend viele Katholiken, angeleitet von der katholischen Hierarchie, immer nur wie gebannt auf den Unterleib der Menschen starren und dabei vollkommen vergessen, dass wir in dieser Welt von ganz anderen Sorgen und Problemen gejagt werden.
Hier wir fast schwerpunktmässig über Homsexualität, Sexualität, Pille, Kondome und Abtreibung geschrieben und diskutiert, genauso wie im kath.net.
Was die Leute im Land aber umtreibt ist die Gefahr der Arbeitslosigkeit und dann in die Sozialhilfe abzurutschen, die Miete bei sinkenden realen Einkommen nicht mehr bezahlen zu können und ob ein neuer Tarifvertrag überhaupt noch eine Verbesserung der Situation bringt.
Dass sich die Menschen bei der Bewältigung dieser Sorgen von der katholischen Kirche relativ wenig unterstützt fühlen, wie gesagt das Schwerpunktthema ist der Unterleib (oft in Verbindung mit Horrorszenarien wie Sodom und Gomorrha), ist sicher mit ein Grund für die leeren Kirchen.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#9   methusalix †   10:21:18 | Freitag, 13. Mai 2005
Homosexualität/Pädophilie
@Ignatius
Du hast natürlich vollkommen Recht! Die Faschismuskeule ist bei solchen Diskussionen fehl am Platz. Ich wollte genau dies aufzeigen und bitten, dass ALLE dieses Schlaginstrument im Sack lassen, wenn es Menschenleben geht. Leider ziehen wir Christen sie auch immer wieder, z. B. Kardinal Meisner mit seinem völlig abwegigen Vergleich des Holocaustes mit der Situation von Frauen in Not heute. Aber das hat er ja Gottseidank gleich eingesehen und zurückgezogen.
Eine vernünftige (d. h. nicht durch eine ideologische Brille gesehene) Untersuchung zum Thema Pädophilie/Homosexualität aus einer neutralen und von allen akzeptierten Quelle wie www.nejm.org oder www.thelancet.com wirst Du nicht finden, weil es die nicht gibt. Der letzte des so etwas, im statistisch notwendigen Umfang und wissenschaftlich belegt, gemacht hat, war der Naturwissenschaftler Alfred C. Kinsey und dem wirst Du wohl, allen Beweisen die er erbracht hat zum Trotz, wohl eher weniger Vertrauen entgegenbringen.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Ideologie verträgt sich nicht mit der Redefreiheit
#6   methusalix †   00:39:09 | Freitag, 13. Mai 2005
Hexenjagd auf Menschen
Diese Hexenjagd gegen eine Gruppe von Schwestern und Brüdern ist schlicht und einfach eine schwere Sünde, für die wir Katholiken unsere gerechte Strafe erhalten werden. Und zwar jeder der aktiv mitmacht und jeder der dieser Hetze gegen Mitmenschen keinen Einhalt gebietet.
Das vorletzte mal, als wir so etwas veranstaltet haben, hat uns die Aufklärung die Hexen einfach weggenommen und manche von uns schauen deswegen heute noch blöd aus der Wäsche.
Das letzte mal ist das Blut unserer Opfer, fast der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas, die wir ermordet haben, millionenfach über uns gekommen und es wurden Frauen, Kinder und Männer, Mütter und Väter, Junge und Alte, schuldige und unschuldige, ohne ansehen der Person mit in den Tod gerissen!
Haltet ein mit diesen Hasspredigten!
Wer Wind sät wird Sturm ernten und dieser Sturm wird uns alle, wie im letzten Krieg, in den Abgrund wehen.
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Angenommen wir hätten einen „liberalen“ Papst bekommen
#2   methusalix †   23:56:57 | Dienstag, 10. Mai 2005
ein einfacher Schnalzer mit der päpstlichen…
Zitat:-„Danebenliegen“ bedeutet – wie es scheint – daß ein einfacher Schnalzer mit der päpstlichen Hand genügen würde, um diese Dinge in Ordnung zu bringen.-
Diese Meinung kommt wahrscheinlich daher, dass die Menschen wissen, dass der Papst in der katholischen Kirche nach kanonischem Recht die absolute Macht hat. Er ist oberster Gesetzgeber, er ist oberster Richter und er ist gleichzeitig oberster Executor.
Eine Machtfülle, wie sie nur noch wenige Menschen in dieser Welt auf sich vereinigen und die verwenden diese Macht nicht unbedingt im Sinne der katholischen Kirche, wenn ich da an China oder Herrn Castro auf Kuba denke; obwohl dieser ja von seiner Heiligkeit Johannes Paul II. in Gnaden empfangen wurde, ebenso wie der Caudillo von Chile, Augusto Pinochet.
Man würde sich wünschen, dass sich diese, weltliche, Machtfülle auf die richtigen Personen verteilt.
Präsident Bush scheint ein sehr frommer Mann zu sein, zumindest was seine Ansichten zur Sexualmoral, Kondomen, Abtreibung und Homosexualität angeht; er würde diese Macht sicher nicht missbrauchen.
Redaktion benachrichtigen Bischof und Kondome
#13   methusalix †   19:58:59 | Dienstag, 10. Mai 2005
Kondome/Ehesakrament/Brandstifter
@Tradiland
Wenn ein Brandstifter den Brand selbst löscht, ist das allermindestens tätige Reue, wenn nicht gar Rücktritt von der Tat (wenn er den Brand früh genug löscht um Schaden zu verhindern) und er hat damit einen massiven Grund für Milde selbst geschaffen, bzw. geht (bei Rücktritt von der Straftat durch Löschen) ganz straffrei aus!
Sollten wir Katholiken nicht mindestens ebenso barmherzig sein, wie unser Strafrecht?
Die Stimmen, die hier so laut erhoben werden, hören sich leider sehr sehr unbarmherzig an und vom zentralen Gebot unseres Herrn Jesus, das wir direkt von unseren jüdischen Müttern und Vätern übernommen haben,
„LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST!“
lese ich hier herzlich wenig.
Noch ein Wort zur Enthaltsamkeit: NEIN, ENTHALTSAMKEIT SCHÜTZT KEINESWEGS VOR GESCHLECHTSKRANKHEITEN!!!! Das ist, euphemistisch ausgedrückt eine katholische „Uninformiertheit“. Im Klartext, der hier von einigen gesprochen wird: Das ist mörderische Dummheit.
Infektionskrankheiten, die auch durch Liebe übertragen werden, finden genügend andere Wege, um Menschen krank zu machen, die enthaltsam leben.
Redaktion benachrichtigen Bischof und Kondome
#10   methusalix †   01:06:24 | Dienstag, 10. Mai 2005
schützen Kondome vor AIDS-Infektion?
@Ehepaar Mayer:
Liebe Frau Mayer, lieber Herr Mayer,
wie so oft in den Naturwissenschaften trifft Ihre Aussage zu Kondomen, Poren- und Virengrössen und somit zum Infektionsschutz, zu und gleichzeitig auch nicht zu.
Einerseits gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor Infektionen durch Kondome, andererseits wird die Ansteckungsgefahr aller Infektionskrankheiten, die bei der Liebe übertragen werden können, massiv gesenkt.
Wer genaue und blegte Zahlen braucht, geht bitte dorthin: www.nejm.org, www.thelancet.com
zwei der ältesten, rennomiertesten und in ihren Aussagen am sichersten zutreffende medizinischen Zeitschriften der Welt mit excellenten Suchfunktionen!Für alle, die es gerne griffiger, ohne Zahlenwühlerei in medizinischen Studien haben wollen, ein Gleichnis:
Die Feuerwehr löscht Brände! So weit so gut. Leider kann die Feuerwehr nich verhindern, dass trotzdem Menschen bei Bränden verletzt werden, oder sogar ums Leben kommen.
Verbieten wir deswegen die Feuerwehr? Nein, wir versuchen noch bessere Brandvorsorge zu treffen, damit uns der Kindergarten und die Schule nicht in Brand gerät und unsere Kinder elendiglich verbrennen!
LG methusalix
Redaktion benachrichtigen Von der endlosen Langweiligkeit der Häresie
#2   methusalix †   00:23:32 | Mittwoch, 23. März 2005
Krieg um die Wahrheit
Das war und ist leider noch immer, ein ganz schön blutiger Krieg, der auch sehr viele vollkommen unschuldige Männer und Frauen niedergemetzelt hat.
Oft habe ich den Verdacht, dass es weniger um Wahrheit, denn um Macht geht; vor allem um Macht über Frauen.
Weniger Krieg, mehr Überzeugungsarbeit und vor allem VORBILD kommt den Absichten unseres Stifters sicher näher.
Gesegnetes Auferstehungsfest Christi
wünscht allen
mehusalix
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