Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Armer Schimdberger Ich hätte, um ehrlich zu sein, auch nicht damit gerechnet, dass Schidberger und Konsorten
mehr drauf haben, als in bester fundamentalistischer Manier ein paar Zitate ineinander zu dreschen und
so den Vorsitzenden der DBK und mit ihm jeden differenzierten theologischen Ansatz der Häresie zu bezichtigen.
Was soll man anderes als Verurteilungen von einem Mann erwarten, dessen Gott ja nun auch nichts besseres
im Sinn hat als ein Todesurteil gegen seinen Sohn zu erlassen, damit Herr Schmidberger, die sich selbst
gegenüber empfundene Minderwertig- und Sündhaftigkeit in den Griff bekommt und freie Hand hat, andere
mit seinen Blut- und Sühnephantasien zuzukübeln, aus deren üblen Morast natürlich nur der unbedingte
Glaubensgehorsam gegen Typen im Schlage eines Williamson herausführen kann.
Lieber Kirschner! Respekt für Ihren Mut und Ihre Bußfertigkeit, hier öffentlich darzulegen und zu bekennen,
dass es Ihnen sowohl an den intellektuellen Fähigkeiten mangelt, sich auf das ordentliche und übliche
Theologiestudium einzulassen als auch an der Fähigkeit, Zweifel Ihrer Kon-Alumnen und Vorgesetzten zur
Verwirklichung Ihrer „gefühlten“ Berufung zu zerstreuen.
#37 savonarola 22:33:25 | Samstag, 28. Februar 2009
Danke … wirklich schöne Sache das so verdienstvoll!!! Wie wäre es mal mit einem Hardcore-Porno hier
oder einer Kaffeefahrt im Nutten-Bus -schließlich darf man ja die Augen vor der Sünde nicht verschließen.
Die neuesten Videos von Hinrichtungen würden mich auch brennend interessieren – oder mal ein Filmchen
aus der Pathologie – wegen der gotteslästerlichen Organhändler versteht sich. Ich hätte auch noch nen
Photo von mir … übergebe mich grade … Könnte von Interesse sein zum Thema: „Nachahmer können mich
mal“
#226 savonarola 00:07:45 | Montag, 16. Februar 2009
@ Elijahu Mit Ihren Ansichten (besser Ausfallserscheinungen) dürften Sie es z.Z sogar schwer haben, einen
Beichtvater bei der Leibstandarte Pius X. zu finden. Aber seien sie getrost, das öffentliche Gesundheitswesen
steht Ihnen zur Verfügung.
#193 savonarola 23:33:36 | Sonntag, 15. Februar 2009
gut & gut gemeint Es steht doch außer Frage, dass Pfr. Wagner (vielleicht noch nicht mal böswillig)
das unvorstellbare Leid vieler Opfer der Naturkatastrophen und deren Hinterbliebenen mit dumpfer Dorftheologie
verhöhnt hat. Seine Dämonisierung zugegebenermaßen dümmlicher Massenliteratur ist ein Zeugnis seiner
Beschränktheit und frömmlerischen Rechthaberei. Alles in allem: Das mag ja hinnehmbar sein … aber
so jemanden stellt man nicht in die erste Reihe. Ich wünsche ihm weiterhin glückliche Jahre als Pfarrer
und hoffe, dass die Pfarre sich freut, ihn nicht hergeben zu müssen.
#176 savonarola 23:09:34 | Sonntag, 15. Februar 2009
nach eigener Auskunft (siehe Seite der Pfarrei) wurde Wagner 1988 Pfarrer. Es werden keine Aufgaben auf
Diözesan- oder Dekanatsebene genannt. Hat er je ein Wahlamt innegehebat? Hat je (mit Ausnahme einiger
grober Patzer) über die Grenzen der Pfarre hinaus gewirkt?
#165 savonarola 22:56:17 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ Elejahu Sie sollten in der Auswahl der Drogen, die Sie zu nehmen scheinen, größere Sorgfalt an den
Tag legen. Leute wie Sie werden für gewöhnlich nicht in Seminarien, sondern pakistanischen Camps ausgebildet.
#154 savonarola 22:47:38 | Sonntag, 15. Februar 2009
@Josef Preßlmayer Abwegige, glaubens- und kirchenhassende Generalpolemik bringt uns nicht weiter. Es
geht jetzt darum, das zu retten, was zu retten ist! Wagner und seine Pfarre waren ein tolles Team! Das
darf man nicht in den Schmutz ziehen. Alles andere ist eben einfach eine Nummer zu groß … Mein Gott –
Wo ist das Problem ?!?
#145 savonarola 22:34:54 | Sonntag, 15. Februar 2009
@Guttenberger Wollen Sie es denn nicht verstehen?! Zwischen Pfr. Wagner und dem Amt eines Weihbischofs
liegt der selbe Unterschied wie zwischen K-TV und Radio (Telv.) Vatikan.
#136 savonarola 22:23:39 | Sonntag, 15. Februar 2009
fromm kann jeder … Kirchenaustritte ./. Pöbelregiment alles zweitrangiges Gewäsch! Der Mann möge
mit Gottes Hilfe ein Heiliger werden, aber die Diözese Linz hatte eine Stelle für einen Weihbischof
frei und nicht auf einen Krakehler annonciert. Rechtgläubigkeit ist keine exklusive Qualität für Bischöfe,
allein … das reicht eben nicht!
#131 savonarola 22:08:47 | Sonntag, 15. Februar 2009
@Guttenberger Ihre Entgegnung in der Sache in allen Ehren; aber darum geht’s doch nicht. Ein grober ungehobelter
Rechthaber mit dem Hang zu Plattitüden hat zu Mitra gegriffen und wohl unterschätzt, dass die Öffentlichkeit
etwas anderes ist als die Puppenstube gloria.tv !
#120 savonarola 21:56:22 | Sonntag, 15. Februar 2009
@Guttenberger „Progressive und Reaktionäre taugen gleichermaßen zur Lösung der anstehenden Probleme
nicht“ Eben !! Pausbäckige Bollerköpfe auch nicht, wenn ich das noch anfügen darf.
#110 savonarola 21:44:23 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ vonHerzmanovsky-Orlando „ wird er recht bald mit einem Posten im Vatikan belohnt!“ Wäre eine Idee!
Allerdings hat Heiligkeit erwiesenermaßen kein Händchen für Personalfragen.
#101 savonarola 21:34:38 | Sonntag, 15. Februar 2009
Sissi mir is soo faaaad Der Herr Pfarrer hat, auch das muss gesagt werden, ein unglaubliches Zeugnis seiner
maßlosen Selbstüberschätzung geliefert, sich selbst und die Kirche von Linz beschädigt. Sein Rückzieher
jetzt kommt zu spät und ist genau so fatal und stümperhaft ins Werk gesetzt wie die öffentlich tölpelhafte
Zelebration der Annahme seiner Ernennung. Ein weiterer Akt im östereichischen Operettenkatholizismus.
#91 savonarola 21:22:13 | Sonntag, 15. Februar 2009
Widischgarsten erklärt den Beitritt Ganz Windischgarsten wird wohl jetzt aus Liebe zur Kirche (versteht
sich) aus der Kirche austreten und sich der Leibstandarte Pius X. anschließen. Da wußte man schon immer,
was Sache ist und vor allem: Man verfügt über Spitzenpersonal im hauseigenen Episkopat.
#75 savonarola 21:12:10 | Sonntag, 15. Februar 2009
Rattenfänger Es ist immer wieder betrüblich zu sehen, wie diese Radikalen junge Menschen in den Morast
ihres ihres eben so simplen wie gefährlichen Spieles hineinziehen. Hoffentlich wird bald ein Akt der
Verdemütigung und Reue gesetzt, damit die Geste des Hl. Vaters nicht zur einer Lachnummer er Kirchengechichte
verkommt.
#73 savonarola 21:00:43 | Sonntag, 15. Februar 2009
Hut ab ! Verdienstvolle Leistung des Mannes. Nicht jeder verdienstvolle Provinzpastor (mag sein simplifizierender
Katechismusglaube auch nicht zu tadeln sein) taugt eben fürs Bischofsamt. Da braucht es schon eine Persönlichkeit,
die mehr auf der Pfanne hat, als mit polarisierenden Parolen aufzutischen. Das wird natürlich den Radikalen
und entsprechend Verführbaren nun gar nicht gefallen. Die Schlammschlacht darf weitergehen !
#35 savonarola 02:50:20 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Trademark „GOSPA“ – katholisch war früher Die sollten sich das Copyright auf „Gospa“ sichern und nen
eigenen Laden aufmachen – am Besten mit den Sturmtruppen der Lefèbvresekte. Ist doch alles nur noch peinlich!
#128 savonarola 02:39:33 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ein Fall für Heinrich von Schultheiß Ich muss mich doch sehr wundern, dass hier noch keiner die Oma
mit den schrillen Phantasien als Hexe erkannt und entsprechend gebrandmarkt hat. Wird kreuz.net etwa zum
Luschenhaufen?
Quatsch Sie vertreten etwa 400 katholische Priester und Diakone. Meines Wissens ist die Mitgliedschaft
in diesen Kreisen nicht bekannt. Wer vertritt denn da wen, wem gegenüber? Abgesehen davon, dass es eine
legitime „Vertretung“ von Geistlichen mit Ausnahme des im Codex vorgsehen Priesterrates nicht gibt, ist
hier entweder der Wunsch Vater des Gedanken oder erneut eine Beweis für die „Qualität“ der Berichterstattung
hier zu erkennen.
@artois und gesinnungsgenossen Ihnen und Ihresgleichen unterlaufen mehrere Fehler auf einmal, meist zumindest.
Sie denken, Ihre Religionsauffassungen hätte irgendetwas mit Theologie zu tun (sind aber nur interessengeleitete
veraltete Katechismusphrasen bestenfalls auf Volkshochschulniveau). Sie geben die Pose des aufrichtigen
und zugleich leidenden Gutmenschen in bzw. an der Wirklichkeit der Kirche. Tatsächlich interessiert Sie
die Kirche als Leib Christi und Familie Gottes einen Dreck. Sie instrumentalisieren sie lediglich als
Bezugspunkt, um Ihre sektenartigen Strukturen und Verhaltensweisen zu legitimieren. Sie meinen, zu glauben.
Dabei können Sie mit diesem Begriff nichts anfangen, weil Sie ja alles wissen. Sie haben keinen Glauben,
sondern lediglich Doktrin. Wenn Ihre Welt nicht so abgrundtief hässlich und abstoßend wäre, könnte
ich mich zu einer Mitleidsregung hinreißen lassen… Ich schaffe es nicht.
@aurelius Danke! Ich wußte, mit in Himmel kommen und so … is für mich gelaufen. Ob ich mal zum minstrieren
bei plingen melden soll? Vielleicht kann der helfen, der weiß so viel … von doofen Schülern und von
den Juden, ja von denen auch, die lügen nämlich alle, das macht der plingen aber nicht!
@jupp „Ich habe erst durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. überzeugt zum katholischen Glauben gefunden…“
Was immer Sie durch diese Gesellschaft gefunden haben, es möge Ihnen nützen, aber erzählen Sie nicht
so einen Quatsch, das hätte etwas mit der katholischen Kirche zu tun.
sine manipulum nulla salus Ich kann es kaum noch abwarten! Denn wenn das MP kommt, dann werden ja alle
Piusburschenschaftler schnell wieder den Papst liebhaben, ihre irregeführten Gläubigen über den neuen
Stand der Dinge unterrichten, sie werden ihre Muckefukbischöfe zur Nikolausagentur schicken (aus sozialer
Verantwortung), Herr Schidberger wird ein freundliches Gesicht machen (was Joh. Paul II. als Wunder zugeschrieben
werden wird) und nur ein par vereinzelte Sedesvakantisten werden sich vergrault als Söldner in Palestina
verdingen. Ja… – Alles wird gut.
#116 savonarola 14:05:27 | Freitag, 13. April 2007
Gratulation Akademiedirektor plingen ! Die rege Beschäftigung der Herrschaften hier mit den bahnbrechenden
Ausführungen des plingen über einen Schulaufsatz scheint mir bemerkenswert. Plingen sollte sich mal
hurtig an die Wohnzimmertür die Aufschrift Akademie anbringen. Der Mann bewegt was! Ich würde mich auch
freuen, wenn sich bei dieser Gelegenheit zum Prälaten ernennt.
#43 savonarola 18:25:12 | Donnerstag, 12. April 2007
@stimmedervernunft „Afterdingen ist gemein.“ Sie haben recht, is schon nen Ding, was man sich bieten lassen
muß. PS.: Verticke auf ebay prima Häkeldeckchen, kann man wünderschöne Alben draus machen. Bei Interesse
bitte pm
#33 savonarola 18:10:20 | Donnerstag, 12. April 2007
@heizvonafterdingen Bitte um Nachsicht. Ich wollte Ihre gefühlte Katholizität in der Salonkathedrale
des plingen nicht ins Wanken bringen. Von mir aus dürfen Sie (!) selbstverständlich auch jederzeit bei
plingens mal pontifizieren.
#29 savonarola 17:58:39 | Donnerstag, 12. April 2007
Edl.sünder Sehr schön, dass Sie den AUsführungen von plingen, was abgewinnen können. Laden Sie sich
doch mal aufn Eierlikör und schönes Glaubensgespräch bei plingen und seinen Eltern aufs Wohnzimmersofa
ein, anschließend gibts vielleicht noch Messe und mit ein wenig Glück kommt vielleicht noch ein Bewehrungshelfer
vorbei und ministriert… oder zelebriert… oder Sie zelebrieren gleich selbst… kommt da nich so genau
drauf an.
#8 savonarola 16:16:38 | Donnerstag, 12. April 2007
1000 Dank!! Mensch plingen! Hätte es noch eines Beweises Ihrer profunden theologischen und altphilologischen
Kenntnisse bedurft… Mit welcher Raffinesse und Schneidigkeit Sie hier diesen Pennäleraufsatz auseinander
nehmen!! Das muss man erst mal bringen!! Sie haben bestimmt sehr lange und fleißig studiert, um sich
an so eine Geschichte heranzuwagen? Weiter so!! Ich freue mich zu sehen, dass Sie wohl keinen Haftschaden
davon getragen haben und sich wieder ganz der apostolischen Arbeit vor Ihrem Wohnzimmeraltar zuwenden
können. Mein besonderer Dank gilt der Redaktion für die sorgfältige Auswahl der spirituellen Kost,
ohne die diese Seite nicht wäre, was sie ist.
Bitte genauere Informationen! Das waren, glaube ich jetzt, aber bestimmt zwei, wenn nicht drei Tage, ohne
einen Beitrag in gewohnter Knüppel aus dem Sack Manier, der diesen Lümmels und Ihren (tschuldigung:
ihren) Freunden mal so richtig zeigt, wo der Hammer hängt. Es drohte schon langweilig zu werden. Können
Sie bitte noch herausfinden, ob das Machwerk pornographische Szenen bietet. Ich bin noch unentschlossen,
ob es sich lohnt den Film zu schauen?
umstritten „Ein umstrittener Priester in der Diözese St. Pölten hat sich kürzlich über einen umstrittenen
Priester in der Diözese St. Pölten ausgelassen.“ Und so etwas auf einer umstrittenen Internetseite :)3
Ich rechne mit einer Fülle von unumstrittenen Klarstellungen der hier versammelten Unbestrittenen
@plingen Na, da haben wir uns aber mal wieder erregt, was!!?? Ich darf doch davon ausgehen, dass die Sache
ein gehöriges Nachspiel haben wird und Sie uns mit einer geharnischten Gardinenpredigt aus der heimeligen
Wohnzimmerkapelle einmal mehr aufs Beste zu unterhalten gedenken!
santo subito Seit Sonntag, dem 18. Februar 2007 Dauerfeuer in der Berichterstattung über das Dahinscheidens
eines suspendierten Geistlichen. Wir müssen wahrscheinlich in den nächsten Tagen mit ersten Nachrichten
über wundersame Dinge rechnen. Ich möchte mich hiermit an die Spitze der Bewegung stellen und sage
nur eins: o^/ Santo Subito! o^/
#43 savonarola 03:15:45 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Da lacht doch… keiner Was kann ein am unteren Rand der Mittelmäßigkeit begabter Absolvent eines provinziellen
Ostzonenseminars eigentlich zur Theologie sagen? Was kann ein alter Mann, dem die Welt per se verdächtig
ist, jungen Menschen sagen, die ihren Weg darin suchen wollen (wollen) ? Was kann ein Mitglied des Bischofskollegiums
über Kollegialität sagen, der sich einen feuchten Schmutz um die Meinung der anderen kümmert ? Was
kann ein Mann, der sich permanent zum Enfanterible macht, Leuten sagen, die an ernsthaften Diskussionen
interessiert sind ? Da lacht doch… keiner
#13 savonarola 19:57:05 | Freitag, 17. November 2006
Fast-Ex-Partyluder erklärt uns die Welt Mann kann nur hoffen, dass das Ansehen des Hl. Vaters keinen
Schaden nimmt durch das unerleuchtete Herumschwadronieren jener „edlen“ Dame, die so eine Art Erklärungsmonopol
für die Meinung des Papstes und die Lehre der Kirche für sich in Anspruch zu nehmen scheint. Mir scheint
die Bekehrung vom profilneutotischen Partygirl noch nicht so ganz gelungen. Da lob ich mir Ferfried, der
scheint ja über lichte Momente zu verfügen.
#13 savonarola 19:35:41 | Freitag, 17. November 2006
Willkommen im Club der Nationalkatholiken Den Personen- und Einrichtungsschutz als Kult einer „Staatsreligion“
zu bezeichnen, ist ein Schlag ins Gesicht vieler Menschen, die sich alles andere als unbegründet, fürchten.
Die Einzigartigkeit des Christusereignisses durch die Singularität des Holocaust beeinträchtigt zu sehen,
ist so abwegig, dass das Motiv solcher irrwitzigen Ideen, nämlich eine religiös verbrämte faschistoide
Geisteshaltung sich in schönster Deutlichkeit zeigt. Erschreckend zu sehen, wie hier knietief im brauen
Morast marschiert wird.
#38 savonarola 16:13:24 | Freitag, 17. November 2006
Absurde Idee! Verstehe ich richtig? Priester, die sich des Verrates um billiger Bedürfnisbefriedigung
willen schuldig gemacht haben, die ihren Gemeinden, Mitbrüdern und Bischöfe Wunden geschlagen haben,
sollen, wenn sie der Lüsternheit oder des Ehejochs überdrüssig sind, an den Altar zurückkehren dürfen,
der Gemeinde von der Treue predigen, die Moral einschärfen und ihre Mitarbeiter, die vielleicht unverschuldet
mit ihren Kindern vom Ehegatten verlassen wurden und wieder geheiratet haben, wegen eines schweren Verstoßes
gegen die Loyalitäsobliegenheiten auf die Straße setzen können. Die scheinbare Milde oder Gnade solcher
Überlegungen führt im Ergebnis zu nichts anderem als zu Verwirrung, schwerer Ungerechtigkeit und Begünstigung
von egozentrischen Verrätern. Bereits die sog. Dispens vom Zölibat ist ja schon eigentlich keine Dispens
mehr, weil sie nahezu regelmäßig erteilt wird. Ist das nicht schon absurd genug?
#93 savonarola 15:41:11 | Montag, 23. Oktober 2006
ganz dolle Nachricht Mensch plingen, alter Knastbruder, schön mal wieder was von Ihnen zu hören Reicht
die Kohle inzwischen für eine Briefmarke, um der Redaktion den „Predigt“-text zuzuschicken? Na also,
sehen Sie, dann geht’s ja anscheins bergauf und die lästigen Verpflichtungen bei Vater Staat dürften
wohl bald aus der Welt geschafft sein. Was treiben Sie so den lieben langen Tag? Haben Sie inzwischen
vielleicht eine halbe Stelle als Feldgeistlicher bei der Ortsgruppe der NPD in Dorsten Ach was solls:
Sie finden ja immer einen Zeitvertreib, z.B. „Predigen“ Wo kann man Sie eigentlich mal hören? Ich nehme
an, Sie haben immer noch diese liebenswürdige Eigenart beibehalten und spielen Messe im Wohnzimmer. o^/
Na, wenn Ihnen da bloß mal keiner drauf kommt! Ich finde, eigentlich sind Sie inzwischen zu alt dafür.
Wollen Sie denn wirklich noch immer Priester werden? Vielleicht haben Sie ja eine Berufung, aber welche
#149 savonarola 23:48:35 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@fabian „ahingehend anpassen und das Wort „Haken“ noch davor setzen.“ Je länger ich das hier verfolge,
um so mehr muß ich zustimmen. Dabei ist zu sehen: Selten, dass mal unter 100 Leser online sind, oft über
500. (Tagessumme ??) Ich habe inzwischen auch meine Bedenken, ob die Redaktion ihrer Verantwortung einer
immerhin beachtlichen Öffentlichkeit gegenüber gerecht wird. Vielleicht verkommt das ganze zu einer
quasireligiösen Boxbude mit gewissem Unterhaltungswert. Wäre zumindest eine deutliche Verbesserung.
#119 savonarola 00:54:10 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@benedikt Ja, ist mir auch so bekannt. Der Vorsitzende (Ami.) hat, soweit ich weiß, die entsprechenden
Anträge der Sowjets unter den Tisch gehauen. Malachias ist ein Thema für sich… drchristophherger allerdings
hat sich nun selbst gewaltig ins Knie geschossen. Ich denke manchmal, was ist, wenn die Leute, die hier
was lesen, solchen Leuten glauben?
#32 savonarola 00:46:07 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Burschen scheinen zu versagen Ich wundere mich nur schon die ganze Zeit, dass zu dieser Berichterstattung
noch kein erbitterter Protest der BURSCHENSCHAFTEN eingegangen ist. Es könnte auf eine Mensur hinauslaufen…
#112 savonarola 23:40:00 | Dienstag, 3. Oktober 2006
könnte vielleicht fiesen Ärger geben Benachteiligung Folter Fälschung/ Das Verfahren wurde vor laufenden
Kameras geführt. Göhring z.B. konnte in seiner Zelle mit einem Pressevertreter sprechen. Mit Ausnahme
der zum Teil wohl unsachgemäßen Vollstreckung des Urteils ist m.W. nie von seriöser Seite der Verdacht
der Folter geäußert worden. Woher haben Sie andere Informationen? Mann kommt sich ja vor, wie in Dürenmaats
„Justiz“. Katyn/ War Katyn überhaupt Gegenstand der Anklage? Geschenkt! Wäre hier die Unschuld erwiesen
worden, wären die Angeklagten Ihres Erachtens wahrscheinlich mit Haftentschädigung nach Hause geschickt
worden. ius ad bellum/ Diese Äußerung ist unter Würdigung des gesamten Duktus der Einlassungen letztlich
demaskierend. Sie enthält die Aussage, dass es keinen rechtswidrigen Angriffskriegskrieg gab, im Gegenteil,
dass Regime habe sich auf das Völkerrecht stützen können und der Verdacht schließlich, es könnte
ein Verbrechen gewesen sein, wird als Hochmut der Sieger verstanden. Im weiteren werden die Verbrechen
gegen die Menschlichkeit als „Albernheit“ bezeichnet. Ich hielte es nicht für ausgeschlossen, dass jemand
sich mit der Frage durchaus erfolgversprechend auseinandersetzen könnte, ob drchristophheger damit den
Straftatbestand der Volksverhetzung nach § 130 StGB verwirklicht haben könnte.
#110 savonarola 22:43:11 | Dienstag, 3. Oktober 2006
wenn der Schuß mal nicht nach hinten ging nulla poena sine lege/ Den Straftatbestand „Verbrechen gegen
die Menschlichkeit“ oder „Planung, Entfesselung und Durchführung eines Angriffskrieges“ hat es in der
Tat im deutschen Strafrecht weder zur Tatzeit noch zum Prozess geben. Daraus den Schluss zu ziehen, dass
alliierte Strafgericht hätte aber darauf nicht erkennen können, ist abwegig. Tu quoque/ Wer hätte sich
den Ihrer Meinung nach der oben genannten Verbrechen damals sonst noch schuldig gemacht? Polen vielleicht?
(Klar darum wurde ja auch seit 5 zurückgeschossen) Sondergericht/ Inter- bzw. multinationale Gerichte
hat es vorher und nachher gegeben. Eine Reihe von Kriegsverbrechern sind sogar vor nationalen Gerichten
abgeurteilt worden (z.B. in Israel, Italien, u.a.). In vielen Fällen wurden die Angeklagten selbstverständlich
ausgeliefert. Wollen Sie allen Ernstes behaupten, die Angeklagten hätten sich vor Freißler und Kollegen
verantworten sollen? Prozessrecht/ Wenn die Legitimität des alliierten Gerichts nicht bestritten werden
kann, ist es folgerichtig sachlich notwendig und rechtlich nicht zu beanstanden, dass sich das Gericht
auf ein Prozessrecht verständigt, da sonst alle Prozessbeteiligten davon ausgehen, ihr nationales Recht
fände ausschließlich Anwendung. Benachteiligung Folter Fälschung/ Das Verfahren wurde vor laufenden
Kameras geführt. Göhring z.B. konnte in seiner Zelle mit einem Pressevertreter sprechen. Mit Ausnahme
der zum Teil wohl unsachgemäßen Vollstreckung des Urteils ist m.W. nie von seriöser Seite der Verdacht
der Folt…
#100 savonarola 20:52:14 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Na, ja Wenn man die Beiträge hier zur Kenntnis nimmt, stellen sich folgende Fragen: 1.) Welchen Sinn
hat es, die Rechtmäßigkeit der Prozesse in Zweifel zu ziehen? 2.) Welche Personen oder Gruppierungen
vertraten bzw. vertreten diese These? Des weiteren lassen sich folgende Feststellungen treffen: Da ein
politisches Bekenntnis zur Unrechtmäßigkeit ein Geständnis faschistoider, mindesten aber rechts-nationaler
Gesinnung impliziert, das aus verschiedenen Gründen für inopportun gehalten werden kann, wird gelegentlich
die Ebene der (rein) juristischen Kritik bevorzugt. Diese Wahl des Mediums oder der Ebene der Auseinadersetzung
gewährt in aller Regel den Schutz des Unpersönlichen, des wissenschaftlich oder fachlichen Interesses.
Allerdings ist dies nicht unproblematisch, da es Sachkenntnis und zugleich Geschick erfordert, die Fassade
aufrecht zu erhalten. Im Fall des drchristophheger ist der Versuch als misslungen zu betrachten sowohl
aus Gründen mangelnder Sachkenntnis als auch Gründen mangelnden Geschickes.
#25 savonarola 01:04:58 | Dienstag, 3. Oktober 2006
gedudel „Job… Privatleben… Arbeitgeber… Recht auf Gemeinschaft… Ehe oder ohne Trauschein… Recht
auf Nachkommenschaft“ Auf der Basis, wehrte dudeldei, können Sie sich vielleicht mit einer Gesprächspartnerin
auf der Damentoilette des DGB verständigen oder ins obligatorische Lamento beim Treffen der verheirateten
Priester und ihrer Frauen einfallen. Allerdings lässt sich bedauerlicherweise nicht einmal im Ansatz
erkennen, dass sie etwas von der theologischen, spirituellen und kirchenrechtlichen Bedeutung des Themas
erfasst hätten. Tun Sie sich und mir den Gefallen und kümmern Sie sich Robbenbabys, den Regenwald oder
sichere Schulwege, aber arbeiten Sie Ihre Betroffenheitsneigung und Ihr ungeordnetes Gerechtigkeitsempfinden
an Gegenständen ab, deren Bedeutung Sie ggf. zu erkennen vermögen.
Welche Gefahr? „Gefahr der Vereinnahmung“ Verlieren denn jetzt alle hier so langsam die Maßstäbe? Kein
Herz kann so groß sein, den Wunsch zu fassen, es gäbe Einheit (wenigstens schon mal) unter den Katholiken.
athanasius hat (mal) recht Da muß ich dem athanasius, wenns auch schwer fällt, mal uneingschränkt zustimmen.
Übringens: plingen, ich denke, Sie sitzen im Knast?? Freigang?
Augen – …rechts! Janz dolle Leistung, die der Volksgenosse malachias hier bringt. Kammerad, weiter so!!!
Vielleicht verkaufe ich meine Marschmusiksammlung doch nicht?
@ketzerjäger Zunächst tausend Dank für Ihre verständisvollen Worte! Ich sehe: Sie wissen, wies im
Himmel so abgeht! Respekt, das macht mir schon mächtig Eindruck. Was machen wir, wenn Hochwürden letzwillig
für sich die Feuerbestattung verfügt hat? Das ließe sich doch was machen? Oder täusche ich mich vielleicht?
die Gedanken sind frei Welche Interessen leiten malachias eigentlich? Ich persönlich bin der Überzeugung,
dass er diese Plattform missbraucht. Anderseits ist Meinungsfreiheit auch ne schöne Sache, wenn das auch
nicht immer allen hier so richtig gut gefällt. Bei der Gelegenheit: PS.: Aus persönlichen Gründen löse
ich meine umfangreiche Sammlung von Marschmusik, auf. Möchte mich gerne auf Kosten von ein par Doofen
dumm und dämlich verdienen, mache aber Superpreise! Bitte um Gebote.
@clemens Vor allem geht es hier darum, wehrter clemens, dass niemand auf ihre Belehrung wartet oder angewiesen
ist. Ich habe diesen Informationsaustausch mit Interesse und Gewinn verfolgt. Im Übrigen zeigt er meines
Erachtens eine bemerkenswert liebenswürdige und aufrichtige Liebe zum Detail, die sehr viel zum Ausdruck
bringen kann und die vielen heute in der Kirche fehlt. Im Glauben und in der Liturgie ist es nicht selten
wie im alltäglichen Leben: Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen und dem Alltag
Schönheit zu geben vermögen. Bitte beachten Sie auch die Unverkrampftheit und doch zugleich den Ernst,
mit dem die Leute sich hier dem Thema genähert haben. Das scheint Ihnen ja nun vollends abzugehen.
@guldin Es kommt nicht darauf an, was wir jetzt verstehen können. Wir müssen die Ermittlungsergebnisse
abwarten und ganz auf den Ewald vertrauen. Ein scharfer Hund! Wirst sehen, warte ab. In die Machenschaften
gewisser Zirkel sind wir ja bereits hinlänglich eingeführt worden. Es wird schon kein Zufall sein, dass
scheinbar niemand, etwas Konkretes zum Vorfall sagen kann oder will. Es scheint mir symptomatisch.
@gotthard Eben, lieber gotthard – und darin zeigt sich die ganze Tragik des Lebens dieser Männer. Weder
wäre es richtig, sie so anzureden, wie es ihrem (sie sagten es selbst) unlaustilgbaren Stande entspräche,
noch sollten sie selbst im Namen führen, was doch zutiefst ihrem sakramental-geistlichem Sein zustünde.
Es bleibt für mich auch nach Gewährung der Dispens vom Zölibat der Eindruck des Leidens, dass jene
sich und der Kirche zugefügt haben. Priester zu sein ist eben etwas anderes als eine Aufgabe zu erfüllen,
ein Amt auszufüllen.
log (e) isch R I P So viel Zeit muß sein! PS.: Judenburg… kein Fremdverschulden nachweisbar… Wahlkampfende…-
Man sollte Volksanwalt Ewald Stadler und malachias mal auf die Sache ansetzen. Ich gehe vom Schlimmsten
aus.
Schon mal reingeschaut? Die Eucharistie und ihre Wirkungen im Spiegel der Euchologie des Missale Romanum;
Haunerland, Winfried; Münster, Westfalen; 1989/ Die allgemeine Kirchenordnung, frühchristliche Liturgien
und kirchliche Überlieferung; Schermann, Theodor (Hrsg.);Paderborn; 1914 / Brechungen : urchristliche
Wandercharismatiker im Prisma soziologisch orientierter Exegese; Schmeller, Thomas;Stuttgart; 1989 / Das
Zeichen des Herrn : Sabbat und Sonntag in biblischer und urchristlicher Bezeugung; Nielen, Josef Maria;
Freiburg im Breisgau; 1940 /Der Aspekt der Freude im urchristlichen Abendmahl; DuToit, A. B.;Winterthur;
1965 /Der urchristliche Gottesdienst; Hahn, Ferdinand;Stuttgart; 1970; / Die urchristlichen Gottesdienste :
Entstehung und Entwicklung im Rahmen der frühjüdischen Tempel-, Synagogen- und Hausfrömmigkeit, Wick,
Peter, Stuttgart; 2002 / Ritualdynamik : kulturübergreifende Studien zur Theorie und Geschichte rituellen
Handelns, Hart, Dietrich (Hrsg.);Heidelberg; 2004 / Die Aufbewahrung der heiligen Eucharistie seit frühchristlicher
Zeit : eine Darlegung nach Zeugnissen der Überlieferung mit Erklärung der vielfältigen symbolischen
Zusammenhänge und Widerlegung irriger Auffassungen aus neuerer Zeit; Melzer, Gottfried; Sillian; 1975 /
Vom urchristlichen Herrenmahl zur göttlichen Liturgie der orthodoxen Kirche : ein historischer Kommentar;
Felmy, Karl Christian;Erlangen; 2000 / Die Abendmahlsfeier : ihr ursprünglicher Sinn und ihre sinngemäße
Gestaltung; Hupfeld, Renatu; Gütersloh; 1935/ Das…
News: Keine Manipel in Katakomben üblich gewesen Wehrter Athanasius. Nein, tut mir leid, ich habe nicht
Psychologie studiert. Bedauere, Ihnen nicht helfen zu können. Ich könnte Ihnen aber gerne Adressen
nennen, diskret – Sie verstehen?! Vielleicht aber noch ein kleiner Hinweis: Meines Wissens nach existiert
die Sowjetunion seit dem 26.12.1991 nicht mehr. Das nur, weil Sie ja wissenschaftlich doch recht engagiert
sind und auf historische Kenntnisse allergrößten Wehrt legen. Außerdem, vielleicht finden Sie in dieser,
wie ich meine vorurteilslos zusammengestellten, Literatur das eine oder andere Zitat ?:) , dass Sie dem
einen oder anderen Leser hier, verbunden mit Ihrem groben Gossenjargon um die Ohren hauen können: Sacrificium
laudis : zur Geschichte des frühchristlichen Eucharistiegebets; Gamber, Klaus;Regensburg; 1973 / Studien
zum frühchristlichen und frühjüdischen Gebet : Untersuchungen zu 1 Clem 59 bis 61 in seinem literarischen,
historischen und theologischen Kontext; Löhr, Hermut;Tübingen; 2003 / Die moderne Handkommunion und
die frühchristliche Kommunionspendung auf die Hand : fünf wesentliche Unterschiede; Melzer, Gottfried;
Sillian; 1971 / Zeuge und Märtyrer : Untersuchungen zur frühchristlichen Zeugnis-Terminologie;Brox,
Norbert; München; 1961/ Zum heiligen Pascha : das Zeugnis einer frühchristlichen Osterfeier aus der
Zeit zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert Hippolytus;Hausammann, Susanne (Hrsg.);Schliern; 2000/
Die Kirche der Märtyrer und Katakomben; Hahn, Georg; Freiburg im Breisgau…
Schade eigentlich Lassen wir die Stilfragen, gestatten Sie mir die Selbstkritik, der Abfassung von Beiträgen
hier mal erst beiseite. Athanasius, Sie haben den Kern der Argumentation natürlich erkannt: Die Messe,
ihre konkret rituelle Gestalt sowie ihre theologische Deutung, die die Frömmigkeit betreffenden Affekte
dazu und schließlich die lehramtliche (oder wenn Sie wollen dogmatische) Auswahl und Bewahrung des Wesentlichen
in all dem ist kein Ereignis, sondern ein Prozess. Ihre Beiträge selbst, sind hinreichend geeignet, eben
dies zu belegen. Gleichwohl ist ihre Empörung, aus Gründen, die wir hier vernachlässigen können, ohne
Maß. Was zeigt dies? Sie verfügen über ein ordentliches Detailwissen. Sie lesen, aber verstehen nicht,
Sie sammeln, aber ordnen nicht. Sie lernen Fakten, systematisieren aber nicht. Das dürfte auch der Grund
sein, warum Ihnen die Diskussion schwer fällt, warum Ihnen die Souveränität fehlt und warum Sie der
Versuchung des Fundamentalismus und Fanatismus so leicht verfallen. Was Ihrer Argumentation fehlt, ersetzen
Sie ohne jedes fundamentum in re durch Klischees und persönliche Herabwürdigungen. Nun Athanasius, Ihr
Beitrag sagt mehr über Sie, als Ihnen recht sein kann.
#57 savonarola 16:59:10 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@landorganist Nein, landorganist, das haben Sie falsch verstanden. Petrus sprach nicht nur Latein, aber
grundsätzlich schon, sobald er die Sakristei verlassen hat. Nach allem, was wir wissen, trug er den Kelch
stets selbst dabei. Das dürfte er in der Messdienerstunde nach dem Paschamahl im Obersaal bereits gelernt
haben. Über Näheres wird Sie der visionäre drotterbeck unterrichten können.
#209 savonarola 16:46:53 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@evelin Die freundlich – sachliche Diktion Ihres Beitrags wie auch der Hinweis, dem Stadler persönlich
die Aufmerksamkeit geschenkt zu haben, verleitet dazu, sich darüber zu täuschen, womit Sie hier eigentlich
auftischen: Stadler habe nicht gesagt, Schönborn ist Freimaurer, kritisierte lediglich seine Wortwahl
beim Begräbnis des Vaters, arbeitet den Freimaurern zu und kann mit Recht als „Freimaurer ohne Schurz“
bezeichnet werden. Sie schließen mit dem Hinweis: Vor Verschwörungstheorien wird gewarnt. Letzterem
möchte man sich anschließen allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Sie offenkundig bereits in
einer solchen aufgesessen sind. PS.: Frage: Fordert Stadler eigentlich die Straffreiheit von Cannabiskonsum?
#55 savonarola 15:11:37 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@drotterbeck Bitte korrekt bleiben! Petrus kann nur gesagt haben:“…hunc praeclarum calicem in sanctas
ac venerabiles manus suas…“ Sollte in diesem Zusammenhang jemals zuvor oder später anders formuliert
worden sein, kann es sich zwingend nur um eine Animation aus irgendeinem Robinson-Club handeln. Andernfalls
droht uns verlogenen Syrern auf den Leim zu gehen (karlmurx) oder wir müssten uns mit solchen dehnbaren
und brandgefährlich auslegungsbedürftigen Begriffen wie „Development“ oder „Überlieferung“ auseinandersetzen,
die athanasius hier einführen möchte, wohlmöglich soll dann auch noch der Blick in griechische (Bar
jeder Logik!!) Handschriften Aufklärung bringen. PS.: drotterbeck, da Sie schon ein Beispiel Ihrer Vorstellungskraft
gegeben haben. Noch eine Frage: Hat Petrus vielleicht bei den Sättigungsmählern manchmal aufgestoßen
und war dies der Grund, warum Paulus darüber sauer war?
#42 savonarola 13:23:46 | Samstag, 30. September 2006
@srmariaandrea Mein Tippp: Der Kick mit CIC Liebe srmariaandrea, bei allem Verständnis für pneumatologisch
charismatische Begeisterungsattacken: Aber, wolln doch auch auf dem Teppich bleiben?!! Einen Widerspruch
zwischen dem Recht und dem Glauben der Kirche zu insinuieren, scheint mir abwegig. Es wäre sehr viel
Unheil zu vermeiden (auch gewesen), wenn das Recht in der Kirche ernstgenommen würde. Blättern Sie mal
ein wenig im CIC, kann auch nen Kick geben
#38 savonarola 12:36:59 | Samstag, 30. September 2006
@athanasius Peinlich & bedauerlich „Wo die hl. Messe so gefeiert werden wird, wie es die Apostel Petrus
und Paul der römischen Kirche hinterlassen hat.“ So ein Stuss ist Ihrer unwürdig, wehrter Athanasius!
Mag man zu Ihrem Neigungen stehen, wie man will, es schien doch, Sie bemühten sich um Redlichkeit und
begründete Argumentationen. Sollte Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen jemals ein Gottesdienst unterkommen,
der auch nur in etwa der Liturgie der Gemeinden gleicht, die Petrus oder Paulus erlebt und gefeiert haben,
wären Sie der erste, der die Herren exkommunizieren würde. Ein Offenbarungseid jener triefäugig melancholischen
Sentimentalität in den Weihrauchschwaden neogotischer Andachtsatmosphäre, deren Rechtfertigung allerdings
nahezu jede Brachialgewalt theologischer oder überhaupt weltanschaulicher Art zulässt. Bis auf weiteres
haben Sie damit Ihre ohnehin fragliche Reputation selbst zerschossen. Wollen Sie hier allen Ernstes in
aller Schlichtheit zum Gesprächspartner über Andachtsbilder mit Goldrand absteigen?
#160 savonarola 16:50:36 | Freitag, 29. September 2006
Alles noch viel, viel schlimmer Habe inzwischen erfahren (müssen!), dass die Hl. Schrift selbst ein Werk
der Freimaurer ist und mehr oder weniger die gesamte römische Kurie diesem Kult huldigt. !:) Was soll
jetzt nur werden? Malachias, bitte unternehmen Sie etwas. Ihre schlimmsten Befürchtungen sind bereits
übertroffen. ?:) Die ganze Wahrheit hier: www.gaiaguys.net/xes.htm Einschließlich Namensliste und Eckdaten
Ich bin entsetzt!!!
#109 savonarola 15:47:15 | Donnerstag, 28. September 2006
Du meine Güte Ich frage mich inzwischen, ob die Beiträge von Malachias nicht einen schwerwiegenden Verstoß
gegen das Bundes-Immissionsschutzgesetz darstellen.
#95 savonarola 13:03:36 | Donnerstag, 28. September 2006
@malachias Mal ne Frage: Was für’n Kraut rauchen Sie? Wenn Sie das zusammen mit Ihren Elaboraten auf
den Markt bringen könnten, sag ich Ihnen ne ganz große Zukunft voraus.
#18 savonarola 16:52:02 | Mittwoch, 27. September 2006
@plingen Also mit anderen Worten: Sie identifizieren sich mit jenen von Gewalt und Tod bedrohten Christen
des 3 Jhd., die ihre Teilnahme am staatlich verordneten und erzwungenen Kult fingierten. Sicher, sicher,
das waren alles Lumpen, Luschen und Taugenichtse, die ihr ewiges Heil mit so einer Finte natürlich verspielt
haben. Aber dass Sie, wehrter P.Lingen, sich unter den vergleichbaren Zuständen des vergangen Jahrhunderts
so tapfer geschlagen haben… Sie avancieren inzwischen für mich zur Lichtgestalt. Darf ich Ihnen das
„Du“ anbieten?
#25 savonarola 16:18:39 | Mittwoch, 27. September 2006
…Greife lieber zu HB @Athansius Warum schimpfen Sie denn so wie ein Rohrspatz? Sie könnten es sich
doch viel leichter machen: Geradezu unschlagbarer Vorteil der „Athanasius-Position“ bleibt, dass hier
überhaupt nichts zu beweisen ist. Die dem Anschein nach gültig gespendete Weihe ist solange für gültig
zu halten, bis das Gegenteil durch ein Weihenichtigkeitsverfahren (cc.1708 CIC ff.) festgestellt worden
ist. Die „Presseerklärung“ im Fall Milingo ist von daher zwar hoch interessant, hinsichtlich der Frage
nach der Gültigkeit der Weihe rechtlich aber wohl unzureichend. Man müßte erstmal das Dokument „hinter
der Meldung“ mal lesen können, um Näheres sagen zu können. Die Bekanntgabe der Exkommunikation auf
diesem Wege halte ich indessen für unproblematisch.
#36 savonarola 15:37:56 | Mittwoch, 27. September 2006
Einfach traurig Was!!!??? Der Kardinal zeigte Rührung anläßlich der Trauerfeierlichkeiten für seinen
Vater!!!! DEGUTANT !!! Damit wäre ja wohl nun alles bewiesen! Weitere Kommentare: Überflüssig!!! Danke
Ewald für die Aufklärung. Deine schmucke Jacke gefällt mir auch. Was wäre nur diese Welt ohne ihre
Innestadtförster?
#22 savonarola 15:22:46 | Mittwoch, 27. September 2006
Man weiß es nicht Zugestanden: Die Weihe des Ferraz durch den ein par Tage zuvor exkommunizierten Costa
und die später erfolgte de facto – Anerkennung der Weihe scheinen die These, die mangelnde oder sonst
wie defekte Intention des Spenders der Weihe seien relevant, zu entkräften. Sie, wie auch ottaviani haben
hier bereits die klassische Checkliste (Weihegültigkeitsvoraussetzungen) dargelegt. Unter Würdigung
dieser, besteht kein Anlaß, die Weihe des Farraz und jetzt die durch Milingo erteilte zu bezweifeln.
Offen bleibt allerdings für mich nach wie vor die Frage, ob die Formulierung, der kanonische Status der
vier angeblichen Bischöfe sei derselbe wie vor ihrer Weihe, einen anderen Schluß zuläßt als die Feststellung,
es handelt sich den Vier eben nicht um geweihte Bischöfe. Wenn es jetzt aber (nach der Weihe) keine Bischöfe
sind, hat doch wohl unzweifelhaft keine Weihe stattgefunden. Wenn aber keine Weihe stattgefunden hat,
kann es nicht an den bereits genannten Erfordernissen gelegen haben. Wenn es nicht daran lag, bleibt nur,
dass die ebenfalls erforderliche Intention des Spenders im vorliegendem Fall bezweifelt wird. Wir haben
also Grund anzunehmen, dass sich die Kurie durchaus der rechtlichen Relevanz der Intention bewußt ist
und diese bei Prüfung der Sache auch in Anschlag bringt. Und dann stellt sich schon die Frage, ob diese
Rechtsauffassung der behaupteten Gültigkeit der Lefevre-Weihen nicht in die Quere kommen könnte.
#12 savonarola 21:17:34 | Dienstag, 26. September 2006
Einfache Sache – Eeeecht??? – Danke!!! @Athanasius Nervös geworden? Könnte ich verstehen. Im Kern finde
ich allerdings nichts Neues zum eigentlichen Problem der Intention. Darüber kann nun leider auch kein
markiges „Dies ist verbindliche Lehre“ hinwegtäuschen. Im Übrigen scheint mir mit dem Hinweis auf die
Enzyklika „Apostolicae Curae“ von Leo XIII. dem gewünschten Ergebniss ein Bärendienst erwiesen zu sein.
Aber das soll nicht mein Problem sein. Trotzdem, find ich irgendwie prima, dass Sie uns mal ruck zuck
eingenordet haben.
#9 savonarola 18:31:20 | Dienstag, 26. September 2006
die frage ist ganz einfach @ottaviani ob damit wirklich die entscheidenen Fragen (vollständig) gestellt
sind?! Sollte Heiligkeit sich zum Thema verbreiten, ziehe ich hiermit vorausnehmend alle Stellungnahmen
meinerseits vollumfänglich zurück und Küsse fürdahin einen Ring, wo immer sich Gelegenheit dazu bietet.
#5 savonarola 17:46:19 | Dienstag, 26. September 2006
das dürfte Folgen haben Ausgesprochen sympathische These! Ließe sich auch dogmatisch wie kanonistisch
begründen. Offenkundig anhand des Falles Milingo wäre ja nun auch praktisch erwiesen, dass die Zeit
der schlichten Abzählreime zum Beweis der Gültigkeit der Weihe ausschließlich aus der apostolischen
Sukzession heraus vorbei ist. Wenn aber die Intention (zu tun, was die Kirche tun will) Gültigkeitsvoraussetzung
ist, höre ich schon den Aufschrei der Ultras, die nun davon ausgehen müssen, dass der freche Herr Lefevre
vier Leuten die Hände aufgelegt hat, ohne das irgend etwas passiert wäre. Schließlich kann man nicht
bezweifeln, dass er wußte, dass seine Veranstaltung von der Kirche als nichts anderes als ein attentatum,
ein untauglicher Versuch einer Sakramentenspendung beurteilt werden muß. Das „…was die Kirche tun will…“
kann man ja nun beim besten Willen nicht mehr unterstellen. Drollige Geschichte: Da laufen vier Jungs
in superbunten Klamotten rum, lassen sich mit Msgr. oder Exzellenz anreden, spulen eine Mega-Kultveranstaltung
nach der anderen ab und unterscheiden sich durch nichts von ihren Messdienern. PS: @ ottaviani Da knallt
einer seine Frau ab. Magazin ist leer, Frau ist tot, Mann lächelt. Klare Sache: Der Typ wollte nur mal
probieren, on die Wumme noch funktioniert.
#19 savonarola 14:20:28 | Dienstag, 26. September 2006
Rasches Ende der Beatifikation zu befürchten? Die auf das Wirken von. Joh.Paul II. zurückgeführte Conversio
(„Im Namen Jesu befehle ich Dir…“) hat augenscheinlich nicht lange gehalten. Welche Konsequenzen wird
das nur für die Santo subito -Aktionisten haben??
#20 savonarola 18:01:16 | Montag, 25. September 2006
Siehste nich? Fahr nach Siervernich!! Was wäre mein Glaube nur ohne die Seherin aus Sievernich!!?? Tausend
Dank, liebe Frau Strack. PS.: Neuste Botschaft aus Sievernich: o^/ Tee immer mit ganz heißem Wasser kochen.
o^/
#3 savonarola 17:44:46 | Montag, 25. September 2006
Ein May allein macht leider noch keinen Frühling Es gehört ja überhaupt zur Tragik in diesen Zeiten,
dass das Kirchenrecht unterschätzt wird. Ergebnis: Dann kommen ein par Halbgebildete aus dem Gebüsch
und dreschen mit dem Codex unterm Arm auf die anderen Halbgebildeten ein, die sich ihrerseits in ihren
Vorurteilen bestätigt sehen. Ich wünsche dem Herrn Professor angelegentlich alles Gute! :(3 Jeder, der
sich ein auch nur ein bisschen mit der Materie auskennt, weiß, der Mann zählt zu den Großen seines
Fachs und viele haben ihm mehr zu verdanken, als sie es selbst auch nur ahnen.
#9 savonarola 15:24:31 | Montag, 25. September 2006
herzerfrischend, mal was anderes Ketzerjäger! Herzerfrischend, mal was anderes, weiter so!! :)3 Bitte
weiter morgens nur die roten Pillen nehmen, nie die anderen.
#54 savonarola 15:06:36 | Montag, 25. September 2006
Worüber reden wir? Wer klärt mich bitte auf?! Welcher Schwule will sich denn wirklich die Fesseln bürgerlicher
Konventionen anlegen lassen und sich den weitreichenden Konsequenzen des Eherechtes unterwerfen? Minderheitenschutz –
tolle Sache! Aber in diesem Zusammenhang befinden wir uns im Nanobereich und die Frage nach der Verhältnismäßigkeit
dürfte wohl nur von dem Grünen Volker Beck aus grundsätzlichen Erwägungen bejaht werden.
#51 savonarola 14:45:51 | Montag, 25. September 2006
Thema verfehlt. Setzen, 6 ! Schabeltier und Sirilo! Interessante Diskussion, die Sie da führen! Ist auch
viel näher am Thema als man erst so meint: Die im Artikel genannten Interessenten würden zumindest den
Zusammenhang von Liebe, Sex und Erzeugung von Nachkommenschaft nie in Frage stellen. Wenn keine Kinder
mehr gemacht werden, stehen die Jungs doch total auf dem Schlauch.
#36 savonarola 14:26:11 | Montag, 25. September 2006
„standrechtlich“?? Soweit der Berichterstattung zu entnehmen ist, ging der Exekution ein ordentlicher
Strafprozess voraus. Die Formulierung „standrechtlich erschossen“ ist insofern irreführend, als es sich
dabei um gewissermaßen ad hoc -Hinrichtungen unmittelbar nach Gefangennahme und Aburteilung durch Militärs
handelt. Dieses Verfahren findet insbesondere gerne in kriegerischen Handlungen Verwendung, bei denen
man es mit sog. Partisanen zu tun hat. Die von daher insinuierte Kritik an der Rechtspflege in Indonesien
ist mithin tendenziös und gehört m.E. nicht in einen Nachrichtentext. Der Kritik an der Verhängung,
mehr noch der Vollstreckung der Strafe ist hingegen fraglos richtig und notwendig :)3