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#55 Sultan 14:50:28 | Mittwoch, 13. September 2006
Zitat der Woche „Die Bush-Regierung hat einen großen strategischen Fehler begangen, der noch schwerer
wiegt als der Irak-Krieg: Sie geht davon aus, dass wir alle gegen eine große Kraft, den „Islamo-Faschismus“
kämpfen. Für sie sind alle Menschen auf der ganzen Welt, die zu den Waffen greifen oder Terror ausüben,
Kämpfer in derselben Schlacht. Doch so sieht die Realität nicht aus, und wir sollten sie gar nicht erst
erschaffen. Pakistanisch finanzierte Terroristen in Bombay, tschetschenische Rebellen in Russland, unzufriedene
Londoner Moslems und Schiiten im Libanon in einen Topf zu werfen und zu einer großen islamo-faschistischen
Bewegung zu erklären, ist völlig verrückt. Die Welt des Islam ist sehr vielfältig. Wir sollten die
Unterschiede zwischen Persern und Arabern, Schiiten und Sunniten, Fundamentalisten und Moderaten lieber
für uns ausnützen. Das Gefährliche an Bushs Sicht der Dinge ist, dass sie eine sich selbst erfüllende
Prophezeiung ist. Nach einer Weile fühlen sich all diese Leute gleichermaßen von der westlichen Welt
gehasst und verfolgt. Und dann hat man den Kampf der Kulturen wirklich herbeigeführt. „ Fareed Zakaria
(Die ZEIT)
#52 Sultan 14:34:53 | Mittwoch, 13. September 2006
Geistes-Kranke Alles Mutmaßungen! Wer weiß denn schon was sich wie zugetragen hat? Wo sind die Beweise.
Schlimm, dass sich sog. Christen so gegenüber dem Islam äußern. Der Islam ist, wie auch das Christentum,
eine friedliche Religion. Natürlich gibt es immer wieder „Sonderfälle“: Osama BL, 11. Sep., Bush, Kreuzzüge,
usw…auf beiden Seiten!