Samstag, 19. März 2005 20:01
Lesername: Marcel
Beiträge: 1.396
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Donnerstag, 9. Juni 2005 08:34
Marcel: Der Inhalt zählt
Herr Mrnka liegt mit seiner Aussage goldrichtig.

Was für ein Phantomkonrad schreibt denn da eigentlich, wo sich doch der letzte erst vor wenigen Tagen unüberhörbar aus dem Forum verabschiedet hat?
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Mittwoch, 8. Juni 2005 13:19
Marcel: Korrektur
Danke Laurentius & Athanasius für die Anmerkungen.

Mir ist aufgefallen, daß das in meinem Artikel von 9:18h erwähnte Zitat in dem zugrundeliegenden Text nur mit indirekter Namensnennen erfolgte. Papst VI. kam darin zwar im Satz zuvor zur Sprache, so daß ich davon ausging, es handele sich um seine Worte, als ich falsch zugeordnet zitierte: daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die katholische Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“.
Offenbar sind das aber nicht die Worte Pauls VI., sondern vielmehr die seines langjährigen Freundes Jean Guittons, wie mir beim Zitieren Guittons auffiel.
Für diese irrtümliche Zuordnung des angeblichen Papst-Zitates um 9:18h bitte ich um Verzeihung!

Die von mir ebenfalls zitierten Aussagen Bugninis und Guittons habe ich gegengeprüft und sie stammen tatsächlich in dieser Form von den angegebenen Personen.

Im Endeffekt ändert es leider nicht viel: wir bekamen eine protestantisierte Messe unter dem Hirten von Rom. Man kann ihm zugutehalten, daß er von der – irrigen – Idee beflügelt war, daß, wenn man die Messe nur „runder“ machen würde für die Protestanten, diese dann umso lieber zur Kirche kämen…
Leider trat das Gegenteil ein: mehr und mehr Protestanten und Katholiken bleiben der Kirche fern (man betrachte die seit dem V.II sinkende Zahl an Konversionen).

Die einzig mögliche Ökumene ist die von allen vorkonziliaren Päpsten gepredigte Rückkehr-Ökumene: Konversion der Abgefallenen zur Kirche.
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Mittwoch, 8. Juni 2005 12:34
Marcel: An den Früchten erkennt man den Baum
Kannte Papst Paul VI. nicht die zitierten Worte seines NOM-Architekten? Der Papst setzte ihn ein und schickte ihn später in die Wüste.

Der langjährige Freund Pauls VI., Jean Guittons, sagte am 19.12.1993 in einer Radiodiskussion: »Die Absicht Pauls VI. im Hinblick auf die Liturgie, im Hinblick auf das, was man gemeinhin die Messe nennt, ist es, die katholische Liturgie zu erneuern, daß sie fast mit der protestantischen Liturgie zusammenfällt. {…} Paul VI. hat alles in seiner Macht stehende getan, um die katholische Messe – über das Konzil von Trient hinweg – dem protestantischen Abendmahl anzunähern {…} Ich glaube {…}, daß die Absicht Pauls VI. und der neuen Liturgie {…} darin besteht, von den Gläubigen eine größere Teilnahme an der Messe zu verlangen, darin, der Hl. Schrift einen größeren Platz einzuräumen, und weniger Platz all dem, wie andere sagen, an substantieller, transsubstantieller Konsekration gibt, was der katholische Glaube ist; anders gesagt, es gibt bei Paul VI. eine ökumenische Absicht, all das, was es an der Messe an allzu Katholischem im traditionellen Sinn gibt, auszulöschen, oder wenigstens zu korrigieren, oder wenigstens abzumildern, um die katholische Messe, ich wiederhole es, deren Messe anzunähern.«

Das Ergebnis zählt, sagen Sie richtig. Für uns sekundär, wer die Schuld dafür trägt.
Sekundär, wer schuldig ist für die sakrilegischen Fasnets-„Messen“. Es zählt, daß sie nicht abgestellt werden seit Jahrzehnten. Trotz Beschwerden bei Bischöfen, etc.
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Mittwoch, 8. Juni 2005 11:14
Marcel: Irreführende Überschrift
Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche und den Protestanten ist größer als zwischen der Kirche und dem Islam

Diese Überschrift ist nicht haltbar.
Was der Artikel beschreibt, sind moralische Folgen des christlichen Glaubenverfalls. Das sind Resultate, nicht Wurzel des Problems, das da heißt: Abfall von Christus.

Das Fundament Christus ist Grund der unüberbrückbaren Kluft zwischen Kirche und Islam. Die Kluft zwischen der Kirche und einem gläubigen Protestanten, der das Fundament Christus hochhält, ist hingegen überbrückbar: durch Rückkehr zur Kirche.

Nur weil es – sehr! – wenige moralische Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Islam gibt, kann man doch nicht den Teufel (Sodomie) durch den Belzebub (Islam) austreiben…

Richtigerweise muß man sagen:
Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche und den nachkonziliaren Katholiken ist größer als zwischen der Kirche und den gläubigen Protestanten.

Denn: Jeder gläubige Protestant glaubt immerhin an das katholische Dogma, daß Jesus Christus Gottes Sohn und – einziger – Erlöser ist. Wer von den nachkonziliaren Katholiken glaubt das noch? Ich kenne mehr gläubige Protestanten als gläubige Konzilskatholiken.
Nun findet man zwar diese gläubigen Protestanten in den seltensten Fällen in einer „Evangelischen Kirche“, sondern in den unzähligen Splittergruppen, die sich notgedrungen von der Haupt“kirche“ (die keine ist) abspalten mußten. Doch das ist ja nicht das Thema…
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Mittwoch, 8. Juni 2005 10:19
Marcel: Immer noch – Gregorianik
Der abstoßenden „Christ“-Poprock-„Musik“ (es ist ja keine) muß ich dankbar sein; ohne sie würde ich heute die Seele erhebenden gregorianischen Gesänge der hl. Messe aller Zeiten nicht richtig zu schätzen wissen, und Mozart und Bach.

Manche müssen erst den Unsinn mitgemacht haben, um seine Häßlichkeit voll zu erkennen. Der „Christ“-Rock nicht nur der protestantischen Poprock-Gruppen auf meinem letzten Christ-„Festival“ dröhnt mir heute noch in den Ohren. Nicht besser der technoartige, animalische Buschtrommel-Krach auf vielen charismatistischen Jugend-2000-„Messen“, der sogar während der Wandlung dröhnt und sich höchstens abswechselt mit Garfunkel’scher Gitarren-Gefühlsdusselei. Bei alledem wird das Herz angerührt, teilweise sogar verführt, die Nackenhaare sträuben sich, aber die Seele wird nicht zur Erhebung zu Gott bereitet, sondern erstickt in Lärm, Krach und Schmalz.

Es ist dieser Kontrast, der mich heute Gott danken läßt, daß Er manchen die Gnade zuteil werden ließ, die Messe aller Zeiten wöchentlich erleben zu dürfen, wo Ordensleute ihren engelhaften gregorianischen Gesang zur Ehre Gottes erklingen lassen und man nach spätestens 15 Minuten ganz in „das Stück Himmel auf Erden“ (=die hl. Messe) eingetaucht ist; egal wie abgelenkt man zuvor aus dem Tal der Tränen daherkam.

Oh Christus, danke, daß Du die Messe aller Zeiten geschaffen hast, so daß wir Dich Quell des Lebens im hl. Meßopfer in Reinformat in uns aufnehmen dürfen.
Möge sie bald wieder überall eingesetzt sein!
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Mittwoch, 8. Juni 2005 09:18
Marcel: Nachdenken hilft mehr als zu häufiges Kopfschütteln
Eines der Hauptanliegen der Liturgiereform von Papst Paul VI. war, die katholische Messe dem protestantischen Kult anzunähern.

Richtig.
Zum sogenannten „Schwachsinn“ Highnoons, der mangelnde Kenntnisse erfolglos durch zu deftige Wortwahl kompensieren sucht:

Bevor Papst Paul VI. den NOM einführte, sagte er, daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die katholische Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“.
Sein Chefarchitekt des NOM, Msgr. Bugnini: „Wir werden eine ökumenische Messe machen, genau wie wir eine ökumenische Bibel gemacht haben.“ Weiterhin, daß es geboten sei, „jeden Stein aus dem Weg zu räumen, der auch nur den Schatten einer Gefahr, eines Hindernisses oder des Mißfallens für unsere getrennten Brüder bilden könnte.“ Deutlicher: „Wir müssen alles von dieser neuen Messform fernhalten, was die Protestanten auch nur im Geringsten stören könnte.“
So hat man all das aus der Messe entfernt, was spezifisch katholisch ist, damit die Protestanten keinen Stein des Anstoßes mehr in der hl. Messe finden! Deswegen haben sechs Protestanten den NOM mitgestaltet.

Max Thurian (Taizé): „Nichts in der erneuerten Messe braucht den evangelischen Protestanten zu stören.“

Mgr. Ottiavani: Der NOM kann »in voller Gewissensruhe von einem Priester gefeiert werden, der weder an die Transsubstantiation noch an den Opfercharakter der Messe mehr glaubt, und {eignet} sich daher auch bestens für die Feier eines protestantischen Religionsdieners.«
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Dienstag, 7. Juni 2005 22:24
Marcel: Wir haben doch seit dem V.II das Original – die Fasnets“messe“ !
Besonders im sogenannten „ur-katholischen“ Süden Deutschlands gibt es dies schon lange: die allseits beliebtestn Fastnets“messen“.
Bis auf den Unterschied, daß der Priester gewöhnlich relativ unmaskiert am Volks“altar“ steht (1), lümmeln während ebendieser „Messe“ überwiegend kostümierte närrische Schafe um ihn herum – also um den „Altar“ –, und natürlich in den Bänken: Hexen, Riedteufel, Moorochsen, und wie sie alle heißen in der bunten heidnisch-allemannischen Fasnet (2). Dagegen sehen die im Artikel abgebildeten Clowns aus wie … Clowns!
Dann gibt es noch Lesungen kostümierter Narren vorne im Altarraum, Kommunionausteilung durch diese sowieso, lustige Ministrantinnen, lustige Lieder, noch lustigere Gedichte, etc pp. Ja, da ist voll was los, deswegen kommen auch so viele „Gläubige“ !

Wer es nicht glauben mag: einfach mal während der „Fasnet“ irgendeine sogenannte „katholische“ Kirche besuchen und den „Tempel“ voller Narren bestaunen.
Lange wartete ich darauf, bis die biblische Tempelaustreibung stattfände, aber sie fand nicht statt.
Jetzt, in den wahrhaft katholischen Kappellen und Kirchen der FSSPX, bin ich vor diesem üblen Spuk gefeit. Gott sei Dank – es gibt noch katholische Priester und Bischöfe.

(1) Das varriert stark von Gebiet zu Gebiet.

(2) Am Anfang der Fasnet ist bekanntlich die große Hexenbeschwörung, wo ganz Süddeutschland und Teile der Schweiz und Österreichs im jährlichen Wechsel an einem bestimmten Ort zusammenkommt.
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Dienstag, 7. Juni 2005 17:28
Marcel: Kurze Klarstellung zur kirchlichen Situation der FSSPX
Seit den Bischofsweihen ist nach den Kirchenrecht die PB schismatisch! und {…} sie stehen im Moment ausserhalb der Kirche

Das ist unwahr. Fast die identische Behauptung wurde erst kürzlich sieben Bistumszeitungen untersagt.
Diese behaupteten wahrheitswidrig, die Priesterbruderschaft St. Pius X. habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma, und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen.

Sie mußten widerrufen und drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Teil der Katholischen Kirche ist, und daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren, daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist.
Weiterhin mußten die Zeitungen drucken, daß es zudem richtig ist, daß man durch die Teilnahme an den Messen der Priesterbruderschaft St. Pius X. seine Sonntagspflicht erfüllen kann. Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.

Mgr. Edward Cassidy, 1994: „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität.“
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Dienstag, 7. Juni 2005 14:38
Marcel: Letzte Zugabe, bevor der Analytiker sich wieder seinen Systemchen widmet
Der nach einem – ach! – Heiligen benannte Konrad schrieb am 26. Mai: Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“

Sturzflut der Extremisten-Adjektive; fehlt noch Bin Laden. Wir mit der Tradition verbundenen Katholiken seien „fundamentalistisch“, „traditionalistisch“ (entweder man hält die Tradition hoch oder nicht), und nicht einmal Katholiken, sondern „Islam in katholischem Gewand“ – unter dem Deckmantel die unkatholischen Extremisten, wie man sie eben so vom Islam kennt (9-11).
Die Krönung: es sei Sünde gegen den Hl. Geist.

Aber: alles nur „formal“ (was sonst im rein textuellen Form-at des Forums?) und „analog“ gemeint. Das „Oder“ vor der Sünde deutet ja nur ein rhetorisches „Könnte“ an!

Ich hatte Ihre Beleidigungen gar nicht mehr genau im Kopf, sonst hätte ich Sie nicht so diplomatisch zitiert.
Jedenfalls erwiderte ich am 26. Mai, daß Ihre Formulierung ehrabschneidend ist. Am 5. Juni nannte ich es zum einen unanständig von Ihnen, Küng und Lefebvre in einem Atemzug als Extreme um die angeblich „wahre Mitte“ zu nennen, und zum anderen unanständig, die traditionellen Katholiken als Islam einzustufen.

Daß die „FSSPX im Abseits“ steht, haben Sie ja nie so sanft gesagt wie jetzt, sonst hätte sich kein FSSPX-Anhänger geregt. Denn es geht um den Glauben: da steht jeder, der sich ganz zu Christus bekennt, im Weltfeld-Abseits. Es ist kein Fußballspiel.

Ade.
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Dienstag, 7. Juni 2005 09:17
Marcel: Leberwurst und Käseplatte
Beleidigt hat mich vor allem „Marcel“, der mir zuerst Unanständigkeit vorwarf und jetzt salbungsvolle Wünsche mitgab.
Die Wahrheit muß man schon ertragen. Sie haben die mit der hl. katholischen Überlieferung verbundenen Katholiken, die wir die mit der Lehre der Kirche unvereinbaren Neuerungen des V.II ablehnen, als „Islam in der Kirche“ diffamiert (und wiederholt als Fundamentalisten). Das ist beleidigend. Dieses Verhalten habe ich als unanständig bezeichnet.
Beachten Sie in Ihrem weiteren Leben bitte Aktion und Reaktion, wenn Sie schon hart austeilen, dann bleiben Ihnen weitere peinliche Rückzüge erspart. Es ist leider typisch, daß die, die heftig und aggressiv austeilen, am allerwenigsten einstecken können.

Trotz allem waren und sind meine Wünsche an Sie durchaus ernstgemeint.

Ich habe nicht behauptet, der sich anmaßend „Athanasius“ nennende Teilnehmer sei „Sedisvakantist“, sondern nur diese Möglichkeit bei ihm angedeutet
… bei ihm und bei mir. Solche „Andeutungen“ sind billige rhetorische Tricks, die eine suggestive „Verknüpfung“ herstellen. Wenn wer andeutet, daß Person Xy ein Idiot sein „könnte“, dann ist offenbar, was beabsichtigt ist.

Anmaßend? Wer seinen Sohn Pius nennt, ist anmaßend? Was reden Sie da nur?

sektiererischen Sedisvakantismus abgleitet (wie die bisherige Geschichte der FSSPX zeigen kann).

Eine Lüge, die auch durch Wiederholen nicht wahr wird! Die FSSPX ist nicht sedisvakantistisch eingestellt.
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Montag, 6. Juni 2005 10:27
Marcel: Behüt’ Sie Gott
Es geziehmt sich nicht, „Au revoir“ mit Unwahrheiten auf der Lippe zu sagen. Deshalb möchte ich korrigierend anmerken, daß die Unterstellungen vor allem von Ihrer Seite kamen, Konrad. Selbst in Ihrem Abschiedswort noch unterstellen Sie Athanasius und mir fälschlicherweise, „Sedisvakantisten“ zu sein. Ich kann und möchte nicht für Athanasius sprechen; er spricht deutlich genug für sich, und für jeden Menschen guten Willens ist klar erkennbar, daß er Katholik ist, nicht Sedisvakantist. Was meine Wenigkeit angeht, so darf ich sagen, daß Sedisvakantimus unverträglich mit der absolut lehramtstreuen Haltung der FSSPX ist, welche ich einehme. Seit wann feiern Sedisvakantisten ein Reqiuem für den verstorbenen Papst, beten und opfern für den momentanen Papst (den es nach der irrigen Meinung der Sedisvakantisten ja momentan nicht gibt), oder hängen ein großes Bild des jetzigen Papstes in der Sakristei auf?

Auch widersprechen Sie sich häufig, Konrad. Einmal nennen Sie Yersinia, auf deren Kommentare ich noch eher verzichten könnte, einen verdeckten FSSPX-Agenten (was boshaft gewesen wäre, falls Sie es wieder besseren Wissens behauptet haben sollten). Nun nennen Sie die – vielleicht sehr männliche – „Dame“ einen Relativisten, was schon eher zutrifft.
Welches Schweinchen hätten Sie denn gerne?

Bleiben Sie der Lehre der Kirche treu. Der dreifaltige Gott segne Sie und Ihre Wege.

In Christus durch Sein hl. Meßopfer verbunden,
Ihr Marcel.
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Montag, 6. Juni 2005 10:03
Marcel: Nur Christus ist die Wahrheit, das Licht, das Leben
den Islam verteufeln und gleichzeitig in der Art eines islamischen Fundamentalisten reden

Ich halte mich an die „fundamentalistischen“ vorkonziliaren Päpste, die den Islam stets als große Irrlehre verwarfen. Satan ist Ursprung jeder Irrlehre.
Die Schrift lehrt, welches Wesen die Gottessohnschaft Christi leugnet.
Eine einzige große Religion leugnet dies direkt.

Das Fundament des Katholizismus ist Christus, der für uns das Kreuz ergriff, und als einziger die Wahrheit, Liebe und den Frieden bringt.
Das Fundament des Islam ist Mohamed, der das Schwert ergriff, und den Irrtum, Haß und Krieg brachte.
Es gibt wesensverschiedene Fundamente und so sind ihre „Anhänger“.

Äusserung über den Papst

Mein Dank an Athanasius für die Korrektur Ihres Irrtums.
Die Kirche betet in den Litaneien der Bittage (wenigstens in der Messe aller Zeiten) folgendes: „Daß Du den apostolischen Oberhirten und alle Stände der Kirche in der heiligen Religion erhalten wollest, wir bitten Dich, erhöre uns!“
Damit ist ausdrücklich gesagt, daß das große Unglück eintreten kann, daß der oberste Hirte „aus der katholischen Religion“ fällt.
Nichts anderes geschah, als Petrus den Christus dreimal verleugnete, als der Petrus-Nachfolger in Assisi durch Abhängen der Kreuze Christus verleugnete (damit Christus dem dann folgenden Götzenkult kein Ärgernis bereite), als Papst Liberius die Lehre des Arianismus unterschrieb, uam.

Man muß das päpstliche Unfehlbarkeits-Dogma richtig verstehen.
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Montag, 6. Juni 2005 09:09
Marcel: Potentiell später nützlicher Treuebruch
Es ist ein Treuebruch, da beißt keine Maus einen Faden ab.
Aber… Gott schreibt auch auf ungeraden Zeilen gerade.

Wie Athanasius scharfsinnig andeutet, ist es sehr gut möglich, daß ausgerechnet dieser Treuebruch es einem späteren wieder heiligmäßigen Papst erst möglich macht, eine nachträgliche massiv korrigierende Beurteilung seines Vorgängers JP2 vorzunehmen.
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Sonntag, 5. Juni 2005 20:19
Marcel: Die Wahrheit liegt in Christus allein, nicht in der „Mitte“.
Eine Folge auch der religiösen Polarisierung im Lande zwischen Küng und Lefebvre, des Fehlens einer katholischen Mitte.

Unanständig, den Zeit seines Lebens für die unverfälschte katholische Lehre eingetretenen Erzbischof Lefevbre in einem Atemzug mit dem Ketzer Küng zu nennen.
Unanständig, uns mit der Tradition verbundene Katholiken, die aus Gehorsam gegenüber dem Glauben der Kirche die falschen Neuerungen seit der letzten Synode ablehnen, die in Assisi und dem pästlichen Korankuß gipfelten, als „den Islam in der Kirche“ zu diffamieren. Weil wir im Gegensatz zu vielen papalistischen Verirrten gut wissen, daß der Islam eine von Satan gestiftete Religion ist, beleidigt Ihre Unverschämtheit besonders.

Die Autorität des Papstes leitet sich aus dem Dienst des Glaubens ab und nicht aus sich selbst heraus.

Der hl. Vizenz von Lerin schrieb im 5. Jahrhundert für die Konraden: „Was wird also der katholische Christ tun, wenn ein kleiner Teil der Kirche sich von der Gemeinschaft, vom allgemeinen Glauben trennen sollte? Wozu sonst sollte er sich entschließen, als dem vergifteten und verdorebenen Glied den gesamten, gesunden gebliebenen Leib vorzuziehen? Und wenn eine neue Seuche mit aller Kraft versucht, nicht mehr nur einen kleinen Teil der Kirche, sondern die gesamte Kirche auf einmal zu vergiften? Dann wird er umsomehr darauf bedacht sein, an dem von altersher Bestehenden festzuhalten, das offensichtlich von keiner lügnerischen Neuerung mehr verführt werden kann.“
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Samstag, 4. Juni 2005 13:59
Marcel: Danke
Danke für den guten Bericht.
Über die ebenfalls mit der Tradition verbundenen tapferen Katholiken von „Pro Sancta Ecclesia“ lese ich immer gerne.
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Freitag, 3. Juni 2005 14:22
Marcel: Viel Feind, viel Ehr
Es ehrt die beiden mit der hl. Überlieferung verbundenen Katholiken Athanasius und Traditionsstimme (obwohl sie nicht in allem übereinstimmen), daß sie von allen Seiten angegiftet werden. Das sagte Christus allen Seinen Nachfolgern voraus.
„Fanatismus“? Unsinn. Das Fundament heißt Jesus Christus und Seine Kirche. Mehr braucht man nicht, denn darauf kann alles aufbauen. Die dies tun, werden vom Neu-Sprech unserer umgedrehten Zeit „Fundamentalisten“ genannt. Bitte gerne: großes Lob in der „alles ist relativ“-Moderne.

Athanasius hat sich einen guten Spitznamen gewählt: nomen est omen. Trotz seines jungen Alters weiß der nicht nur sprachlich gegabte Mann bereits viel und auch, es einzuordnen und anzuwenden. Eine Freude, ihn zu lesen. Er läßt sich weder von Papalisten, Modernisten, noch Sozialisten beirren, die mehrheitlich auch nur bei denen ankommen, die fast oder gar nichts wissen.

Wer keine Vergangenheit hat und nicht zu ihr steht, hat keine Zukunft. Das gilt nicht nur für Völker, sondern gerade für die Kirche, die drei Standbeine hat: hl. Überlieferung, hl. Lehramt, hl. Schrift. Nimmt man eines weg, stürzt der „Schemel“ um. Die Überlierferung wurde ab dem V.II gekappt, das Lehramt folgte, die Schrift sowieso (historisch-kritische Exegese).
Aber es gibt genügend weise Menschen, die das Wirken des Durcheinanderbringers erkennen und nicht so verfahren. Jeder einzelne wird die Kirche retten helfen, jeder, der sich ganz dem Schöpfer hingibt: Instaurare omnia in Christo.
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Donnerstag, 2. Juni 2005 09:58
Marcel: Das noch ausstehende Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“
Wer in sittlichen Fragen ungeordnet ist, ist es auch in Glaubensfragen. Ungeordnete schaffen keine Ordnung, sondern vermehren nur die Unordnung.

Sicherlich beinhaltet weder das noch ausstehende Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“, noch die wesensverwandte Bezeichnung „Maria, Miterlöserin“ eine Häresie.

Sonst würde sie nicht vom streng auf die dogmatische katholische Lehre hingeordneten heiligmäßgen Erzbischof Lefebvre ständig verwendet werden (und seinen Nachfolgern).
Das stimmt zwar, ist aber natürlich nicht die Begründung, sondern nur als Bonus für die Verächter der Tradition gedacht.

Tatsächlich wurden beide Bezeichnungen nicht nur von fast allen Päpsten der letzten 150 Jahre unzählige Male, teilweise wörtlich, ausgesprochen, sondern schon dem Wesen nach, wenn auch nicht immer wörtlich, von den Kirchenvätern und Theologen der letzten 1000 Jahre verwendet (vermutlich sogar früher; das weiß ich nicht auswendig).

Neulich erfuhr das anvisierte Dogma eine behutsame Verteidigung durch den nichtmodernistischen Theologen David Berger in der Februar-Ausgabe seines Heftes „Theologisches“. Sein Artikel lautete „Maria – Mittlerin aller Gnaden“ und ist auch im Netz zu finden.
Die Verwendung der Bezeichnungen durch die Päpste gibt es natürlich auch im Netz: www.vatican.va
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Donnerstag, 2. Juni 2005 09:07
Marcel: Danke auch an Holland für das „Nee“ !
62% + X für ein Nein, das ist fein!

Danke an Athanasius und seine Landsmänner.
Wenn wir Deutschen schon nicht abstimmen dürfen, habt Ihr es für uns getan. (Das durften wir in der Monarchie zwar auch nicht, aber da war es unnötig, weil wir wenigstens in der Regel einen katholischen Kaiser hatten, am besten einen aus der langen Reihe der heiligen Kaiser des römischen Reiches deutscher Nation.)

Jetzt erhöhen sich die Möglichkeiten noch ein klein wenig, den Freimaurern die antichristliche Gestaltung Europas aus den Händen zu nehmen. Wären die bürgerlichen Kräfte nur ebensogut organisiert…
Über das Gebet in der Kirche und daheim ließe es sich erreichen. Das wäre ein Aufruf gewesen, den ich mir von einem Oberhirten gewünscht hätte (bzw. plural).
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Donnerstag, 2. Juni 2005 08:54
Marcel: Mitarbeitern der Erlösung
„Wir würden selber zu Mitarbeitern der Erlösung“. Eine schöne „beiläufige“ Aussage des neuen Papstes. Sie ist Grundvoraussetzung für das dringend benötigte Dogma der „Maria, Miterlöserin“. Dies wird nicht erreichbar sein, wenn wir nicht Gottes Willen anerkennen, daß er seine Geschöpfe als „Mitarbeiter an der Erlösung“ dabeihaben möchte und dies vormachte durch die unbefleckt emfpangene Gottesgebärerin, die unter dem Kreuz erste und reinste Miterlöserin wurde.
Leider wird dieses bereits auf dem V.II von vielen hundert Bischöfen beantragte Dogma noch stark behindert von den ökumenistischen Kräften in der Kirche: Wegen den Protestanten soll Maria nicht offiziell als das bezeichnet werden dürfen, was sie ist: Miterlöserin. Mittlerin aller Gnaden. Obwohl von fast allen Päpsten seit über hundert Jahren vorgemacht. Der neue Papst hat also nicht nur das Kreuz des hl. Pius X. betrachtet.

Der Sekretär hingegen irrte. Tatsächlich ist die Wahrheit einfach und die Lüge komplex.
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Donnerstag, 2. Juni 2005 08:41
Marcel: Der Gegen-Syllabus seit dem V.II
Und wo die Kirche spricht, welche Konzilien welchen Verbindlichkeitsgrad haben

… erklären die Konzile. Die FSSPX folgt der dogmatischen Lehre, im Gegensatz zur Mehrheit der nachkonziliaren Hirten und fast aller Theologen (vgl. Rahner zum Thema Dogma; ab dem V.II). Lesen Sie, was Bischöfe Kamphaus, Kasper, Lehmann, uvm. unwidersprochen an Häresien verbreiten.

Das Vatikanum-II ist nichtdogmatisch. Dies stellten Papst und Konzilsväter klar fest. Das V.II bietet – fehlgeleitete – Ratschläge an.

es sei denn, die Bruderschaft hätte zunächst festgestellt, dieses Gebot stimme mit „der Tradition“ überein.

Im Sinne des großen Kirchenlehrers Athanasius. Es verstehen nicht sehr viele Katholiken und auch nur unter Beachtung der großen Notsituation, in der die Konzilskirche ist. Genauer: nicht „die Kirche“, sondern die große Mehrheit der Kirchenmänner.

Die mit dem V.II eröffnete neue Religion, der „Gegen-Syllabus“, ist unvereinbar mit der überlieferten Lehre. Lesen Sie, was die Päpste vor dem V.II über anderthalb Jahrhunderte lang zur modernistischen Revolution (=Liberalismus) schrieben: in der Bulle Aucotrem fidei, in den Enzykliken Quanta cura, Immortale Dei, Divini Redemptoris, Humani generis, im Syllabus, in der apostolischen Konstituion Lamentabiliti (Pius X), uam.

Es ist also „die Tradition“, der sich alles unterzuordnen hat

Der hl. Überlieferung, natürlich.
Kein Papst und kein Engel kann ein neues Evangelium verkünden.
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Mittwoch, 1. Juni 2005 08:42
Marcel: Der Kelch des Lebens
Mit einem Hinweis auf die FSSPX scheint man tatsächlich bei jedem Thema und in jedem Zusammenhang richtig zu liegen. Es gibt also doch ein Patentrezept, ein Allheilmittel…

Es kommt wieder einmal auf den Zusammenhang an, den so viele wie Sie übersehen. Die von Gott gegründete katholische Kirche als einzige Arche des Heils hat das Patentrezept, das Allheilmittel, sie ist Hüterin des hl. Kelchs – dem Meßopfer. (Vergessen Sie Indiana Jones.)
Das ist so seit 2000 Jahren, auch wenn die Mehrheit der konzilskirchlichen Bischöfe das heute nicht mehr glaubt und ihren armen Schafen alle möglichen Irrungen und sogar irrige Religionen anbietet bzw. diese ihnen aufdrängt.

Nun hängt, wie schon ein weiser Denker anmerkte, vom unbedingten Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben ebendieser Kirche ab. Diese Tradition mit aller Konsequenz weltweit wird nur noch von einer einzigen Gemeinschaft, der FSSPX, und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt. Dies heißt nicht, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen, bis hinein in der Kurie.

Erzbischof Marcel Lefebvre und sein Werk stellen als Nachfolger des hl. Athanasius „nur“ das Echo, den Widerschein, das Sprachrohr der Kirche, ihrer (echten, dogmatischen) Konzile und der Lehre der Päpste dar. Das ist das „Geheimnis“ des Patentrezeptes.
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Dienstag, 31. Mai 2005 19:56
Marcel: „Humanae Vitae“
Nicht „Humae Vitae“ war gemeint…
Da hat vielleicht ein Daemon-Prozeß im Rechner hat die Zwischenablage verstümmelt? (Nicht ganz ernst.)

Zitiert habe ich aus der bekannten und besten Enzyklika Papst Pauls VI. vom 25. Juli 1968, die es auf dem Vatican-Server in mehreren Sprachen gibt, unverständlicherweise aber nicht in deutsch…

Oh, nun bekommt die Jungfrau Maria wieder ihre Krone.

Allen Gutwilligen noch eine gesegnete Zeit wünsche ich.
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Dienstag, 31. Mai 2005 17:46
Marcel: Enzyklika „Humae Vitae“ beantwortet Benedikts Frage
{…}

Ernste Folgen der Methoden einer künstlichen Geburtenregelung

17. Verständige Menschen können sich noch besser von der Wahrheit der kirchlichen Lehre überzeugen, wenn sie ihr Augenmerk auf die Folgen der Methoden der künstlichen Geburtenregelung richten. Man sollte vor allem bedenken, wie bei solcher Handlungsweise sich ein breiter und leichter Weg einerseits zur ehelichen Untreue, anderseits zur allgemeinen Aufweichung der sittlichen Zucht auftun könnte. {…} Auch muß man wohl befürchten: Männer, die sich an empfängnisverhütende Mittel gewöhnt haben, könnten die Ehrfurcht vor der Frau verlieren, und, ohne auf ihr körperliches Wohl und seelisches Gleichgewicht Rücksicht zu nehmen, sie zum bloßen Werkzeug ihrer Triebbefriedigung erniedrigen und nicht mehr als Partnerin ansehen, der man Achtung und Liebe schuldet.

Schließlich ist sehr zu bedenken, welch gefährliche Macht man auf diese Weise jenen staatlichen Behörden in die Hand gäbe, die sich über sittliche Grundsätze hinwegsetzen. {…} Auf diese Weise könnte es geschehen, daß man {…} es dem Ermessen staatlicher Behörden zugestände, sich in die ganz persönliche und intime Aufgabe der Eheleute einzumischen.

Will man nicht den Dienst an der Weitergabe des Lebens menschlicher Willkür überlassen, dann muß man für die Verfügungsmacht des Menschen über den eigenen Körper und seine natürlichen Funktionen unüberschreitbare Grenzen anerkennen, die von niemand {…} verletzt werden dürfen.

{…}
[mehr…]
Dienstag, 31. Mai 2005 14:09
Marcel: Wo ist denn die nächste Kirche der Priesterbruderschaft…?
… dort würde Frau Dörner das finden, wonach sie sich – zu Recht – so sehnt: eine klar kirchen- und papstamtstreue Richtung, ganze katholische Priester und Bischöfe, und vor allem die heilige Messe aller Zeiten.
(Tatsächlich kenne ich wenige in der Kirche, die ähnlich fest zum – bei Bedarf – unfehlbaren Papstamt stehen als Erzbischof Lefebvre und seine Mitstreiter. Ironie der Schicksals.)

Frau Dörner könnte in der FSSPX ihre in der Diözese wegen dem neuen Wolf im Schafspelz behinderte und vergällte „Spiritualität“ – heißt ganz altmodisch (wie sie richtig schrieb): Vertiefung im Sinne der Spiritualität der Kirche, die auf den Sakramenten und der katholischen Lehre gründet – festigen und somit stärker sich und die Weltkirche heiligen, als unter den widrigen diözesanen Umständen möglich (man spricht ja aus Erfahrung).

… eben so, wie es die meisten mir bekannten Anhänger der FSSPX machen: einfach katholisch sein dürfen, unter der Führung der guten Hirten, die treu zur Kirche und ihrer ganzen Lehre stehen, und sie nicht verraten, wie in der Konzilskirche üblich.
… eben so, wie es überall in der Weltkirche sein müßte, aber momentan leider nur in Glaubensoasen ist.
… bis sich Rom und davon ausgehend hierarchisch alle Diözesen wieder bekehrt haben werden. Darum beten wir sehr.
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Dienstag, 31. Mai 2005 11:20
Marcel: Wie innen so außen
Tatsächlich haben traditionalistische Katholiken, romantische Kommunisten und wahrscheinlich sogar einzelne „Freimaurer“ in Frankjreich die Verfassung abgelehnt.

Unschicklicher Verknüpfungsversuch. Fehlt noch die Verbindung zu Al-Qaida, die Konrad kürzlich konstruierte, indem er den angeblichen „Traditionalismus“ der mit der katholischen Lehrtradition verbundenen Katholiken als den „Islam im kirchlichen Gewand“ diffamierte.
Ein geistlich Verwandter hat im Weltbild-Verlag die Sondernummer „Papst Johannes Paul II. Sein Leben“ gesetzt, worin in einer „Zusammenfassung von {je drei} Freunden und Feinden des Papstes“ Osama bin Laden und Bernhard Fellay in einem Atemzug aufgezählt wurden. Letzterer ist Bischof und Generaloberer der FSSPX.

Wie man aber bei jedem Thema nur wieder auf das „hl. Messopfer“ zu sprechen kommenk kann, an das angeblich keine der 1,1 Mrd. Katholiken mehr glauben (außer 4-5 Schreiber auf dieser Webseite) ist mir schleierhaft.

Solches Verdrehen der Worte lese ich selten. Haben Sie den Doctortitel im neurolinguistischen Programmieren?

Ich schrieb: „Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen.“
Das belegen u.a. die empirischen Studien des Kirchenrechtlichers Georg May, und die Privat“studie(n)“ eines jeden Katholiken, der sehen kann und Bezug zur hl. Überlieferung hat. Vgl. Kirch(en)tage.

Über den Zusammenhang „EU – Meßopfer“ erteilte Ihnen die Traditionsstimme bereits Nachhilfe.
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Montag, 30. Mai 2005 14:43
Marcel: Die Kirche fußt auf dem Priesteramt
Ohne Priester keine Kirche. Die Konzilskirche zerfällt. Unwillens, die „Reform“ da anzupacken, wo die Wurzel des Übels liegt: am nichtdogmatischen Vatikanum-II, das die Schleußen öffnete für das ungehinderte Eindringen der modernistischen Flut in die Kirche.

Wieder wird Symptombehandlung betrieben. Werbung in der Welt mit weltlichen Mitteln: Propagandaplakate. Unfaßbar.
Welcher junge Mann nimmt das schwere Priesteramt auf sich, wenn just die Kirche ihm sagt, daß er sich nicht wesentlich von Laien und lutherischen Gottedienstvorstehern unterscheidet? Wenn er sich ein Weib nehmen und die Last der Welt ins Pfarrhaus holen soll wie der Laie? Wenn bald das Priester“amt“ auf Zeit kommen soll (nach dem Willen der westlichen kirchenzerstörenden Bischöfe und „Konzils“theologen) und es überhaupt auf Dauer dem Gottesdienstvorsitzenden weichen soll? Usw.

Offen“sichtlich“ sind zu viele Kirchenführer mit der biblischen Blindheit geschlagen. Eine Folge des Unglaubens. Mann tritt die Realpräsenz des Heilands in Seinem hl. Meßopfer mit Füßen, oder schafft das Meßopfer ganz ab, widersetzt sich der Botschaft und Forderung der allerseligsten Muttergottes von Fatima, kämpft gegen das gebotene Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“, usw.

Das Priesteramt muß gestärkt werden, nicht geschwächt.
Von „oben“ in der Hierarchie: vom Bischofsamt aus, vom Bischof der Bischöfe.
Von „unten“ durch das ausdauerende Gebet der Laien voller Glaube, Hoffnung und Liebe für Priesterberufungen. Siehe FSSPX.
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Montag, 30. Mai 2005 09:55
Marcel: Gottesbezug auf dem Papier genügt nicht
Der rein papierne Gottesbezug bringt nichts. Das Problem ist, daß die meisten Völker Europas nicht christlich, katholisch und somit ihren sozialistischen antichristlichen Regierungen schutzlos ausgliefert sind. Immer mehr Blinde werden von Blinden geführt.

Die katholische Kirche verweigert sich seit vierzig Jahren – nicht nur – ihrem Missionsauftrag. Er ist unvereinbar mit der Ökumene. Was dann in einer protestantisierten Kirche Vorrang hat, sieht man!
Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen. Ihr Herz steht somit still. Der Leib Christi wird nicht mehr (bzw. viel zu wenig) durch die Straßen Europas getragen, für alle sichtbar. Damit er wirken könnte. Wie damals bei der hl. Klara, als sie mit der Monstranz in der Hand die mordenden und brandschatzenden Sarazenen verjagte…

Das eigentliche Problem Europas liegt somit in Rom, das sich bekehren und wieder das ganze Evangelium verkünden muß – ohnen den kleinsten Abstrich. Dazu gehört dann auch die scharfe Auseinandersetzung mit den gottfeindlichen Kräften. Diese ist aber nur meisterbar, wenn wir in Christus ruhen und Er ins uns, durch das hl. Altarsakrament.

Keine Luther-Messe, kein gemeinsames Abendmahl, keine interreligiösen Gottesdienste mit Götzendienern. Nur Christus, Seine Kirche, Seine Sakramente. Aus dem hl. Meßopfer kommt die Kraft zur Verkündigung des wahren Evangeliums, der ganzen katholische Lehre, zum Heil der Menschen, im geistlichen und weltlichen Reich.
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Montag, 30. Mai 2005 09:07
Marcel: Vive la France
Ausgerechnet Frankreich, aus dem die christusfeindliche Revolution sproß (auf der anderen Seite einige der größten Heiligen), sagt nun Nein zur Freimaurer-EU. Gott sei Dank!

Vielleicht geht der Kelch des EU-Mollochs noch einmal ans uns vorbei. Vielleicht verschiebt sich das, was der weise Russe Wladimir Solowjew 1900 in seiner „Kurzen Erzählung vom Antichtrist“ für die christusfeindlichen „Vereinigten Staaten von Europa“ vorausahnte.

Glücklicherweise muß die gottleere EU-Verfassung weitere hohe Hürden nehmen. Ende 2005 stimmen die Polen ab, ebenfalls 2005 oder im Juni 2006 die Tschechen, Anfang 2006 die Briten und am 27. September 2006 die ebenfalls euro-skeptischen Dänen.
Wenn nur ein Land die Verfassung ablehnt, kann sie legal nicht in Kraft treten (was die eigentlichen Drahtzieher freilich nicht davon abschreckt, fortzufahren). Dann stürzt die EU in eine Krise, die die Chance bietet, neu anzufangen und Europa besser zu organisieren.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Verstärken wir unseren Gebetskreuzzug.
Hl. Pfarrer von Ars, stehe uns bei.
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Donnerstag, 26. Mai 2005 19:49
Marcel: Ökumenismus ist unvereinbar mit dem von Christus erteilten Missionsauftrag
Athanasius sagte es ganz richtig.
Bevor ich die FSSPX kennenlernte, kannte ich Mission in der „katholischen“ Konzilskirche nicht. Zuvor war sie mir nur bekannt aus den protestantischen Gemeinschaften, die aktive Mission betreiben – weltweit. Angesichts der katholischen Apostasie kann es nicht verwundern, daß gläubige protestantische Gemeinschaften sogenannte „katholischen“ Länder (Spanien usw.) als pure Missionsländer ansehen.

Man muß es deutlich aussprechen: der mit dem Vatikanum-II losgetretene und unter JP2 zur Vollendung getriebene Ökumenismus ist in jeder Hinsicht unvereinbar mit dem von Christus erteilten Missionsauftrag, alle Menschen zu Seiner einzigen gestifteten Religion, der katholischen Kirche, zu bringen. Deswegen gibt es Mission nur noch alibi-mäßig in der Nachkonzilskirche, und die Konversion stirbt logischerweise ebenfalls aus: ein jeder möge doch da bleiben, wo er ist; hat nicht nur JP2 gesagt.
Ein Kloster in unserer Nähe, in dem das jüngste Ordensmitglied 60 ist, „verwirklicht“ diese Irrlehre konsequent: sie teilen mit, daß „man heute“ die Urvölker (z.B.) nicht mehr missioniert, sondern sich vielmehr in deren „Glauben“ einlebt.
Nun, dieses unkatholische „Problem“ wird sich lösen, denn das Kloster stirbt: kein Nachwuchs. Niemand verspürt eben mehr eine Berufung zu der alles fordernden Lebensaufgabe unter größtem Verzicht namens Priester oder Ordensleut, wenn alle „Glaubensrichtugen“ angeblich gleich wahr sind.

Instaurare omnia in Christo.
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Donnerstag, 26. Mai 2005 19:27
Marcel: Von der Wonne, ein Fundamentalist zu sein
Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“, der durch VII und JPII zu Kirche und Welt sprach und spricht.

Konrad, was Sie sagen, ist zwar ehrabschneidend und versucht gemein, aber vor allem zeigt es, daß Sie a) keine Ahnung von katholischer Tradition haben; daß Sie b) überhaupt nicht wissen, was der Islam ist (wie die meisten nachsynodalen Katholiken); und daß Sie c) das nichtdogmatische „Konzil“ V.II nicht einmal auszugsweise kennen (es ist eine in vieler Hinsicht mit der überlieferten katholischen Lehre unvereinbare Synode).
Kurzum: es wäre keine Schande, zu schweigen, wenn man nichts weiß. Doch die Nach“konzils“kirche ist zu einem vom Fundament abgetrennten Ort des Plapperns, des Lärms und des grellen Effektlichtes geworden, was sollte also wundern, wenn dieses Motto gebrochen wird?

Seit ich Jesus Christus in der katholischen Kirche durch die kanonisch errichtete ehrwürdige Priesterbruderschaft St. Pius X. des heiligmäßigen Gründers Erzbischof Lefebvre erkenne, bin ich gern ein Fundamentalist, weil mein einziges Fundament Christus und Seine Kirche ist. Das Gegenteil von Fundament ist Flugsand. Ein „Mittelding“ (den angeblich goldenen „liberalen“ Weg) gibt es bei dieser Seelenheilsfrage nicht: entweder ganz Christus (und sein ganzes Evangelium – ohne ein Wörtchen wegzulassen) oder gar nichts!

Aut deus aut nihil.
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Mittwoch, 25. Mai 2005 18:39
Marcel: Danke für den wohlwollenden Bericht
… an die Kreuz-net-Redaktion!

Der hl. Papst Pius X. stehe der einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche bei, da es gilt: Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern.
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Mittwoch, 25. Mai 2005 14:33
Marcel: Siri
Im Vorwort {seiner Autobiographie} „Meine Erfahrung mit der Kirche“ (Herder, 1989) schreibt der Redemptoristenpater Häring, {wie} nach dem plötzlichen Tod von Johannes Paul I. {…} der absolute Favorit und Wunschkandidat der großen Mehrheit der Kurienkardinäle und der Konservativen Kardinal Siri {war}. Man war sich sicher: Siri wird der nächste Papst. Doch für die modernistische Lobby wäre ein Papst, der nach dem Konzil geäußert hatte, „hundert Jahre werden nicht genügen, um all die Fehler und Irrtümer Papst Johannes XXIII., Papst Pauls VI. und des Konzils wieder gutzumachen“, sozusagen der postkonziliare Super-GAU.
Häring schreibt: „Spät abends vor Beginn des neuen Konklaves gab auch Siri meinem Freund Gianni (Dr. Gianni Licheri) ein Interview in der sicheren Annahme, daß dieses Interview frühestens nach Beginn des Konklaves veröffentlicht werden könne. In mehr als einer Stunde eröffnete Siri praktisch sein Regierungsprogramm. Kollegialität nannte er Unsinn. Gianni und unser gemeinsamer Freund Angelo Cicinetti, der mit dabei war, waren erschrocken und zutiefst erschüttert. Noch während der gleichen Nacht gaben sie an die Tageszeitung „Gazetta del Popolo“ die wichtigsten Sätze des Kardinals weiter. Man arbeitete die ganze Nacht, um rasch eine Sondernummer herauszubringen. Diese erreichte alle Kardinäle, kurz bevor sie ins Konklave einzogen. Damit war Siris Kandidatur erledigt. Seine Befürworter waren bestürzt. – Und so wurde der Weg frei für Karol Wojtyla.“
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Mittwoch, 25. Mai 2005 13:45
Marcel: So kennt man das …
… schon von der Medjugorje-Geschäftemacherei. Drei Viertel der dortigen falschen Seher besitzen eigene Hotels, usw.

Das „färbt“ eben ein wenig ab auch auf das österreichische Internet-Sprachrohr der Medjugorje-Charismatisten.

Das eigentlich tragische Element ist, daß Rom – nicht nur – Medjugorje gewähren läßt, und somit die vielen gutgläubigen Laien, die sich dorthin oder in Medjugorje-Gebetskreise in guter Absicht verirren, den Verführern ausliefert.
Wie ich bestens weiß…
Gut, daß ich heute bei der FSSPX bin. Die nehmen ihr katholisches Hirtenamt noch wahr und führen uns Schafe mit sicherer Hand.

P.S. Ach, jetzt habe ich schon wieder FSSPX gesagt…
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Dienstag, 24. Mai 2005 15:37
Marcel: Reales Ideal
Lobredner der FSSPX bei kreuz.net in Zukunft auch einmal ein wenig über die massiven inneren Probleme der angeblich so „idealen“ Priestergemeinschaft berichten

Im Vergleich zu einem großen schönen Haus ohne Dach steht ein Festzelt – extra für die Zeit der bald beginnenden Dacharbeiten aufgestellt – ideal gegen Regengüsse da.
(Nicht alles ist relativ, sondern manches.)

Wer über die Entwicklung in der FSSPX gut informiert sein möchte: monatliches
Mitteilungsblatt [link]http://www.fsspx.info/…/archiv.php[link]der Bruderschaft im Archiv[link], Besuch der Messen und Verantstaltungen (u.a. Thürkauf), etc.

Daß es in der Kirche Probleme und Enttäuschungen gibt, liegt an der Natur des Menschen. Fatal wird es, wenn die von Gott bestellten Hirten Mietlinge und Wölfe im Schafspelz sind – und bleiben!
Solange die FSSPX treu zu Christus steht und kein Wörtchen von Seinem Wort wegläßt, hält sie das reale Ideal hoch: Jesus Christus in seiner hl. Opfermesse in der Kirche. Bis sich Rom wieder bekehrt haben wird.

Anders als an anderer Stelle im Kommentarbereich behauptet, duldet die FSSPX Sedisvakantisten-Priester nicht. Das ist nicht nur in theoretischer Form allenthalben nachzulesen, sondern ich durfte das in meinem nächsten Umfeld praktisch erleben.
Die bisher größte „Krise“ der FSSPX war die traurige Abspaltung der FSSP. Das Originalwerk gesundete, die Abspaltung nicht. (Vgl. das traurige Schicksal der ehemaligen FSSP-Oberen, P. Lugmayer, Harry Potter, etc.)
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Dienstag, 24. Mai 2005 15:08
Marcel: Die ratlosen Katholiken mögen sich an die paar aufrechten Bischöfe halten
Aber die FSSPX ist natürlich nicht „die Rest-Kirche“ im stikten Sinne. Sie beansprucht so etwas auch nicht.
Man will Katholiken in Not helfen.


So ist es. Und sie helfen. Gott weiß, daß viele treugläubige Katholiken durch die FSSPX davon bewahrt wurden, am modernistischen Rom zu verzweifeln und der Kirche den Rücken zu kehren.
Mir selber wurde durch eine Gnade des Himmels in Form der FSSPX die Liebe zur heiligen katholischen Kirche auf vorher nie geahnte Weise vermittelt.

Die FSSPX stellt mit allen verbliebenen der hl. Überlieferung treu gebliebeben Katholiken die Kirche dar; um wörtlich mit dem hl. Athanasius zu sprechen: „Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“

Um mit den weisen Heinz-Lothar Barth zu sprechen, aus seinem exzellenten Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“: „{N}ach der sicheren Überzeugung des Verfassers {hängt} vom unbedingten Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben der Kirche ab {…} Diese Tradition mit aller Konsequenz weltweit {wird} nur noch von einer einzigen Gemeinschaft, der Priesterbruderschaft St. Pius X. und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt (was natürlich nicht heißt, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen!).“
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Dienstag, 24. Mai 2005 11:14
Marcel: Die Wahrheit ist unteilbar – und unvermischbar mit dem Irrtum
Leider muß man festhalten, daß die nachsynodalen „Lösungen“ in aller Regel so aussehen, wie beim Ökumenismus vorexerziert: faule Kompromisse auf Kosten der Wahrheit.
In aller Regel. Es wäre gut, wenn die Ausnahme einträte…
Doch „husch husch“ – schnell eine Lösung mit dem „schlechten Gewissen der Kirche“, der nur vor Christus und Seiner treuen Kirche beugsamen FSSPX – ist nicht.

Rom muß zur hl. Überlieferten und damit Rechtgläubigkeit zurückkehren, dann „löst“ sich das „Problem“ mit der FSSPX automatisch. Die FSSPX wird solange die katholische Lehre unverfälscht hochhalten – müssen – und zwar auch bzw. gerade im fehlenden Gehorsam gegenüber römischen Kirchenzerstörern (weil dem Gehorsam Christus und Seiner Kirche gegenüber verpflichtet), bis Rom zum apostolischen Glauben zurückgekehrt ist. Das ist momentan nach menschlichem Ermessen noch leider nicht in Sicht. Der neue Kreuz-net-Artikel „Woher stammen die verschiedenen Religionen?“ belegt das Problem Roms „wie gerufen“. Diese verhängnisvolle häretische Grundhaltung wurde auf der Räubersynode 1962 eröffnet. Es muß korrigiert werden, dann ist der Weg frei für die Wiedereinsetzung Christi auf dem Thron.

Räubersynode? Einfach den „Offenen Brief an die ratlosen Katholiken“ des Erzbischofs Lefebvre lesen – und staunen. Er war von der Kurie berufener Mitarbeiter der vorbereitenden Kommission (2 Jahre Arbeit) und ein sehr intimer Kenner der abenteuerlichen synodalen Vorgänge.
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Samstag, 21. Mai 2005 11:28
Marcel: Mitbestimmung bei Bischofswahlen, mal so, mal so.
Man vergleiche den Umgang Roms mit der „Mitbestimmung“ bei den nichtschismatischen Not-Bischofsweihen durch den nichtkommunistischen, rechtgläubigen, heiligmäßigen und papstamtstreuen Erzbischof Marcel Lefebvre.

Es ist zwar nicht gerecht, daß Rom die Totfeinde der katholischen Kirche, die Inter-National-Sozialisten (=Kommunisten), mit Samthandschuhen anfaßt und gleichzeitig treue und die Kirche über alles liebende mit der Tradition verbundene Katholiken schmäht und verfolgt.
Doch wie alle mit Christus vereinte Leiden dient auch diese ungerechte Verfolgung der Priesterbruderschaft St. Pius X ihrem Wohl und dem der treuen katholischen Gläubigen. Die FSSPX bewahrt an vordester Front den katholischen Glauben in ganzer Übereinstimmung mit der hl. Überlieferung auf und feiert die hl. Messe regelmäßig und würdevoll, so wie es dem Herrn gefällt. Dies in dieser großen Notsituation, deren Meisterung uns der große Kirchenlehrer Athanasius vormachte, der fast sein Leben lang von der korrumptierten Kirche verfolgt wurde und trotzdem treu am überlieferten Glauben festhielt.

Oh heiliger Athanasius, helfe uns auch heute.
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Freitag, 20. Mai 2005 12:16
Marcel: Istzustand
Wäre die Hl. Messe hermetisch eingesperrt geblieben in die so gen. „Tradition“, nur für Eingeweihte, so wäre aus der Kirche mehr und mehr eine lateinische Nebenströmung mysteriöser Kulte geworden, aber immer weniger Realpräsenz der Hingabe des Herrn für die Seinen

Witz? Sie beschreiben just den Istzustand der nachkonziliaren Kirche in seiner Gesamtheit (Ausnahmen bestätigen die Regel). Allerdings mit einem gewichtigen Unterschied: in diesen Kirchen wird der NOM gefeiert, nicht die überlieferte Messe.

In welchem Parallel-Universum leben die papalen Katholiken? Kommen sie herum? Haben sie Kontakt mit dem „Volk“?

Ich lebe ihm angeblichen „gut-katholischen“ und „schwarzen“ Süden Deutschlands: In unserem Städtchen (~6000 Einwohner) ist – sehr – gelegentlich „eucharistische Anbetung“. Durchschnittlich zwei bis vier sehr alte Menschen nehmen daran teil, null Junge. Die Gottesdienst-Besucher werden jedes Jahr älter: der größte Anteil an Jungen liegt bei den paar Ministranten, die in aller Regel läppisch um den Altar herumschwänzeln, Buben wie Mädchen, und keine Ahnung von nix haben.
In meinem Geburtsstädtchen, mit einer sehr bekannten prächtigen Barockkirche, kommen seit einigen Jahren durchschnittlich überhaupt keine Jungen mehr in die Kirche (weiß ich von meinen Eltern), was den diese Gemeinde „betreuenden“ Pastoralvorsitzenden (?) zu der deprimierten Aussage verleitete: wir können die Kirche schließen…
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Freitag, 20. Mai 2005 10:44
Marcel: Erschüttert
Ich bin erschüttert, dass Sie dem verstorbenen Papst Paul VI. Verstockung vorwerfen und den möglichen Verlust des ewigen Lebens wegen seiner angeblichen Uneinsichtigkeit unterstellen. Gott der Herr ist mit Sicherheit gerechter und barmherziger als die ominöse „Stimme“!

Werter Herr P. Chatolicus. Nach der Lektüre des Tagebuchs der hl. Schwester Faustina, der Botin des barmherzigen Jesus, war ich u.a. sehr erschüttert, weil sie in ihren Visionen so viele Priester und Ordensleute in die Hölle wandern sah.
Priesterliche Hirten (besonders Bischöfe) haben von Gott eine ganz besonders schwere Verantwortung erhalten, wie gerade mystische Heilige oft betonen. Entsprechend wird mit Fehltritten anders umgegangen als wenn ein Laie „nur“ (Anführungszeichen) sein eigenes Seelenheil in Gefahr bringt.
Das ist logisch (-> Logos). Es hat nichts mit verurteilen zu tun. Die Kirche muß immer auf Himmel und Hölle hinweisen. Nicht so zwar wie der verstorbene Papst, als er sagte, daß Judas nicht in der Hölle sei…

–--

Zu Anonymität im Netz empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre dieser Seite, besonders der Texte von Informatik-Professoren.
Bitte sehen Sie davon ab, hier die Realnamen von Diskutanten zu veröffentlichen. Realisieren Sie das gläserne Internet und die daraus potentiell resultierenden verheerenden beruflichen Folgen. Willkommen im Orwellschen Data-Mining-Zeitalter!
Ihr Datenbanker Marcel.
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Donnerstag, 19. Mai 2005 15:58
Marcel: Kirchenkrisen
Im Übrigen brauchen wir doch ohnehin keinen Glaubenspräfekten, da es doch hier im Forum ein kompetentes Lehramt gibt, das ganz genau weiß, wo die „nachkonziliare Kirche“, „Konzilsgedächtniskirche“ oder wie auch immer irrt, welche kirchlichen Würdenträger Häretiker sind, wie die Tradition auszulegen ist…

Es gibt Zeiten der Notsituation in der Kirche, in denen von Gott ausgewählte Hirten „das Heft der überlieferten katholischen Lehre in die eigene Hand“ nehmen müssen – über ein oder mehrere irrende Päpste hinweg, bis sich der Papst und die Kurie wieder bekehren.
(„Hier im Forum“ heißt, daß traditionelle Laien meistens die Worte des Erzbischof Lefebvre und seiner Nachfolger widergeben.)

Sicher kennen Sie den ersten Streit eines bischöflichen Apostels mit dem Papst: den zwischen dem hl. Paulus mit dem hl. Petrus.

Vielleicht kennen Sie den ersten „totalen“ Streit eines bischöflichen Apostels mit – sogar mehreren – Päpsten: den des hl. Athanasius und seiner temporären Exkommunikation.
Was Sie da sagen, trifft auf ihn zu: er entschied (Kraft des hl. Geistes), daß die „nacharianische Kirche“ sich irrte, hohe kirchliche Würdenträger bis hin zum Papst Häretiker und nicht imstande waren, die Tradition auszulegen.

Es täte so manchem Papalisten gut, sich mit diesen Fällen intensiv zu beschäftigen. Auch mit dem Thema „schlechte Päpste“ allgemein. Das festigt sowohl uns Katholiken in der Argumentation mit Protestanten, als auch unser Verhältnis Glaube zu Gehorsam.
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Donnerstag, 19. Mai 2005 14:49
Marcel: Kirchenrealpolitik
Ich geben Ihnen, Traditionsstimme, völlig Recht. Auch habe ich Ihnen zu danken für Ihre kompetenten und treu der überlieferten katholischen Lehre entsprechenden Kommentare.
Den erwähnten Brief habe ich einmal durchgelesen und warte auf die (erneute) Veröffentlichung durch die FSSPX und andere katholische Nachrichtenportale.
Nach diesem ersten Lesen kam er mir positiv vor. Doch Ihre Einschätzung zur „Kirchenrealpolitik“ wirft in der Tat einige gewichtige zu erwartenden Probleme auf.
Es ist auch die Frage, ob der Papst überhaupt könnte, wie er wollte. (Einmal abgesehen davon, daß er sich bisher selten/nie rumreich im Umgang mit der Tradition und dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre und seinem wachsenden Werk hervorgetan hat, und es eine Wandlung bedeutete, würde er in Zukunft anders reagieren. Wobei man immer beten und hoffen darf.)

Was Sie zu Bugnini sagen, stimmt natürlich. Ich wollte lediglich diesen Kreator des NOM erwähnen, weil vielen gutgläubigen Katholiken nicht klar ist, daß die Freimaurer direkt in die katholische Messe eingegriffen haben.
Es ist ein Rätsel, warum Paul VI. seine Enttarnung dieses Freimaurers nicht konsequent behandelt hat, indem er auch dessen Werk „in die Wüste“ geschickt hat. Im besten Falle war er schon so vom Ökumenismus geblendet, daß die von Bugnini versprochene Aussage „Am NOM gibt es nichts mehr, was Protetsanten stören könnte“ ihm wie eine Verheißung zur Einigung aller vorkam.
Wie wir heute wissen: Un-Einigung auf Kosten der Wahrheit.
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Donnerstag, 19. Mai 2005 12:08
Marcel: Auf Dauer ist die Luther-Messe NOM unhaltbar
… und der herrliche überlieferte Ritus, die vom hl. Papst Pius V. kanonisierte Messe aller Zeiten, dieses Stück Himmel auf Erden, wird wieder einkehren weltweit.

Daran führt kein Weg vorbei, will die Kirche wieder atmen mit Christus als Basis allen Geschehens. Der von einem christusfeindlichen Freimaurer geschaffene NOM wird fallen auf Dauer (*).

Das weiß die FSSPX und dafür setzt sie sich seit ihrer Gründung ein.

Das weiß „in etwa“ auch der neue Papst (Mgr. Ratzinger).

Darauf geht er näher ein in einem Brief, denn er vor ungefähr zwei Jahren an Dr. Barth schrieb (ein mit der FSSPX sehr eng verbundener Kenner der katholischen Kirche).
Dieser Brief wird in Kürze auf katholischen Nachrichtenportalen veröffentlicht werden (inkl. dem der FSSPX und ihrem Mitteilungsblatt).

Hört man.

(*) Dieser Freimaurer wurde nach seinem Entdecktwerden vom wütenden Paul VI. in die wortwörtliche Wüste nach Arabien geschickt.
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Donnerstag, 19. Mai 2005 10:46
Marcel: Die protestantisierte nachkonziliare katholische Kirche
Vielleicht sollte man im Zeitalter des Ökumenismus einen ordentlichen Protestanten, der wenigstens noch katholisch – protestantisch auseinander halten kann, zum Präfekten der Glaubenskongregation machen

Genaugenommen haben wir das bereits: protestantisierte Männer in hohen Ämtern der Kirche und die Luther-Messe im Alltag.
Wer nicht mehr festhält an der unverfälschten ganzen Lehre der Kirche, bastelt sich seine eigene: das ist die Definition des Protestantismus.
Kardinal Kasper z.B. ist in einigen wichtigen Glaubensfragen protestantischer als einige meiner lutherischen Verwandten.

Ich sage das nicht, um irgendjemanden zu beleidigen, auch sind mir Personen nebensächlich, weil es um ihre unseligen Werke geht. Diese anzukreiden ist die Aufgabe, wenn schon das ehemals heilige Offizium seit seiner Abschaffung durch Paul VI. nicht mehr handelt.

Daß viele Bischöfe jeden Bezug zum hl. Meßopfer verloren haben, zeigt nicht nur Prof. May seit vielen Jahren auf.
Wenn das Herz der Kirche „aus“ ist, muß auch der restliche mystische Leib, die Kirche, zusammenbrechen – jedenfalls nach menschlichen Maßstäben (*). Das erleben wir nun seit 40 Jahren: den totalen kirchlichen Zusammebruch auf allen Ebenen.

(*) Daß die Kirche bis ans Ende der Zeit bestehen bleibt, ist eindeutig. Daß aber die sichtbare Kirche bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt werden kann, wie auch Christus selber am Kreuz verstümmelt wurde, deutet u.a. die hl. K.Emmerich an.
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Donnerstag, 19. Mai 2005 10:29
Marcel: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts, und warum das so ist, sehen Sie gleich…
Die JP2-Heiligschnellsprechungsbesäuselung erinnert an die voreiligen charismatistisch-erscheinungssüchtigen Medjugorjaner: die „Seher“ sehen (nicht nur) die „Gospa“ auch ständig und überall und nun schon einige zehntausend Mal. Auch galt JP2 den Medjugorjanern als „lebendiger Heiliger“. „Selbst wenn die Kirche Medjugorje nicht anerkennte, wäre es echt“, war und ist ein beliebter Spruch.
Es ist unverantwortlich, daß Rom nichts gegen den Massenbetrug Medjugorje unternimmt. Wo doch gerade Mgr. Ratzinger damals sehr zurückhaltend diesem Betrug gegenüber war (und sich auch erwehrte gegen die Unterstellung der Medjugorianer, er und der Papst hätten den Ort per Privataussagen abgesegnet).

Vergaß der neue Papst, daß man bedacht umgehen muß mit „Himmelserscheinungen“ und völlig unbegründeten „Er sieht uns vom Himmel aus“-Behauptungen?
Ausgerechnet er, der das über jeden Zweifel erhabene Fatima nicht voll annimmt.

Die nachkonziliare Heiligsprechungsinflation schadet der katholischen Heiligsprechung so sehr. Sowie den wahren Heiligen der letzten 2000 Jahre, deren Ruf durch diese Inflation massiv abgewertet wird.
Man könnte betrübt anfügen: nun, wo schon 3/4 des Kirchenporzellans zerstört ist, kommt es darauf auch nicht mehr an…

Daß JP2 als Anhänger der Allerlösungs-Häresie fälschlicherweise annahm, daß alle heilig sind (auch „anonyme Christen“; vgl. Rahner), liegt auf der Hand.
Wieso aber reagiert der neue Papst so unverständlich? Was ist nur los mit Rom?
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Mittwoch, 18. Mai 2005 22:04
Marcel: Gottes Mühlen…
Vor dem jüngsten Gericht muß sich ein jeder vor Gott rechtfertigen. Dann ist es vorbei mit falscher Diplomatie, geschickter Rede, Mehrheitsverhältnissen, evtl. sogar Manipulation der Masse, der menschlichen Richter, der Medien, usw.

Das gilt für alle von uns.
Es gilt auf drastische Weise für Priester und bischöfliche Hirten; für diese Christus-Nachfolger mit der von Gott anvertrauten immens verantwortungsschweren Hirten-Aufgabe für viele oder sehr viele Gläubige. Jeder dieser Anvertraute wird Zeuge für oder eben wieder diese Hirten sein.
Sehr viele der auf ewig (!) als Priester Geweihten scheinen sich dessen nicht mehr bewußt zu sein. Zu viele Priester und Ordensleute haben das volle Evangelium vergessen (vom Wesen der Kirche, dem hl. Meßopfer, leider ganz zu schweigen).

Auf diese Zusammehänge hat nicht nur, aber doch stark, Schwester Faustina hingewiesen (z.B. in ihrem Tagebuch): wie erstaunt sie gewesen ist, wie wenig Menschen nach „oben“ steigen am jüngsten Tage (in den Himmel und das Fegefeuer), und wie viele „nach unten“ (in die Hölle), und daß auf der „breiten Straße“ nach unten so erschreckend viele Ordensleute und Priester sich befanden…
Das war vor 1939 im katholischen Polen. Heute schreiben wir 2005 im noch weniger katholischen Westen.

Sicherlich: Privatoffenbarung. Nicht bindend.
Jedoch als Erinnerung an die ganze Lehre der Kirche durchaus hilfreich.
[mehr…]
Mittwoch, 18. Mai 2005 16:15
Marcel: Österreich == Deutschland
Die Lage in Deutschland ist ähnlich der Österreichs. Fast die gesamten Oberhirten und Theologen des deutschsprachigen Raumes haben sich als wahrhaftige Luther-Nachfolger bewiesen und als eifrige Zerstörer der römisch-katholischen Kirche.

Eltern könnten schier verzweifeln angesichts dessen, was Kinder in der Grundschule im sogenannten katholischen Religionsunterricht und im (ebenfalls nur sogenannten) katholischen Kindergarten (unter der Oberaufsicht des Ortspfarrers!) „lernen“. Mandala-Malen in der Schule gehört da noch zu den harmloseren Dingen (obwohl es das nicht ist).

Wenn manche nachkonziliare Kuschel-Katholiken den Anhängern der Tradition Polemik vorwerfen, so ist der ersten Gruppe nur noch nicht gedämmert – ganz im Gegensatz zu den allermeisten mit der Tradition verbundenen Katholiken – was für grauenhafte Zustände es in den kirchlichen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum gibt und zwar fast flächendeckend. Gerade Eltern, die ansehen müssen, wie ihre Kinder geistlich verdorben und der Kirche total entfremdet werden, und zwar ausgerechnet von angeblichen Kirchen-Dienern, haben es so schwer.

Der Brief Erzbischof Lefebvres an die ratlosen Katholiken ist prophetisch. Der Herr läßt die Seinen nicht im Stich. Unsere Kinder besuchen seit einigen Monaten den Katechismus-Unterricht der FSSPX. Dort wird die katholische Lehre auf einzigartige, vorbildliche Weise nahegebracht. Ein Segen!
Barmherziger Jesus Christus, wir vertrauen – weiter – auf Dich.
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Mittwoch, 18. Mai 2005 12:27
Marcel: Mainzelmännchen
Solche schlimmen Entwicklungen haben auch ihre guten Seiten; wie Sie (Herr Mayer) schon in Ihrer vorzüglichen Ausführung zur vom Satan gestifteten Religion Islam erwähnten (zur märtyrerartigen Stärkung der Christen).
Im Falle der furchtbaren Ostpolitik Roms darf dann die FSSPX jene von Rom gedemütigten unierten Katholiken „aufsammeln“, wie Athanasius es einmal sinngemäß erwähnte. Es wird nicht zum Schaden der FSSPX und der katholischen Kirche sein.

Überhaupt ist die FSSPX eine Art von Mainzelmännchen-Truppe (im positiven Sinn) innerhalb der Kirche, die die ärgsten Nöte abstellen muß bzw. darf und dort das Feld bestellt, wo Rom bereits alle katholischen Stellungen ohne Not aufgab.
Vor allem aber ist die FSSPX die letzte Bastion der überlieferten katholischen Lehre in der Kirche. Ohne die Bruderschaft wäre so mancher an der nachkonziliaren Modernismus-Kirche irre geworden. (Dank einer Fügung Gottes, die nur auf den ersten Blick abschreckend wirkt, kann die FSSPX-Bastion auch nicht einfach von Rom geschleift werden, wie es z.B. im Falle der FSSP und anderer geschah.)

Übrigens bin ich sehr überrascht, wie viele visionäre Erlebnisse dem seligen Erzbischof Lefebvre sein späteres Werk (die kanonische Gründung der Priesterbruderschaft) angezeigt haben. Nicht nur seine Vision in der Katedrahle von Dakar, sondern bereits seine Mutter sagte ihm ihn (sehr) jungen Jahren voraus, daß er noch eine sehr wichtige Rolle in der Kirche in Rom zu spielen haben werde. Uam.
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Montag, 16. Mai 2005 21:09
Marcel: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 15. Mai 2005 15:47
Marcel: Beten für gute Priester!
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) braucht, Gott sei es gedankt, nicht über mangelnden Priesternachwuchs zu klagen, im Gegenteil.

Hier ein paar sehr schöne Bilder der Diakonatsweihen in Zaitzkofen – Pfingsten 2005, im wunderschönen Schloß.
(Im Gegensatz zur Konzilskirche werden Diakone der FSSPX in aller Regel später Priester.)

Allerdings möchte ich erwähnen, daß nach jeder hl. Messe der Priester mit den Gläubigen und den Ordensleuten eine Novene beten für guten Priesternachwuchs und Ordensberufungen. Außerdem bewegen sich diese Priester (und Ordensleute) auch für jedermann klar erkenntlich in der Soutane auf „offener Straße“, was auch eine Form der Predigt ist. Beides ist sehr gut und ich kenne so etwas leider nicht aus der Konzilskirche.

Nun, sobald Rom zur heiligen Überlieferung zurückgekehrt ist, stehen alle diese hervorragend ausgebildeten Priester der FSSPX mit ihrer Liebe zu Christus für die Weltkirche bereit. Man muß sie „nur“ wirken lassen in der ganzen Weltkirche…
Das wird das große Geschenk Erzbischof Lefebvres für die Kirche sein: viele heiligmäßige Priester.
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Sonntag, 15. Mai 2005 15:34