Marcel
Erstellt: 20:01:57 | Samstag, 19. März 2005
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1.353 Lesermeinungen
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Eine Abtreibungspropagandistin am Weltjugendtag
#1   Marcel   17:26:19 | Samstag, 13. August 2005
Protestieren leicht gemacht: Vorgefertigte E-Mail an Kardinal Meisner
Aus dem aktuellen Rundbrief der C-FAM mit Aufruf zum Protest an Mgr. Meisner.
{Anfang gekürzt wegen 1500 Zeichen}
We must stop {Herfkens’} appearance at World Youth Day. You can help but only if you act right now. Time is running out.
Please send the following message to Cardinal Meisner of Cologne who is the president of the WYD Diocesan Management Board. Cardinal Meisner likely does not even know of this woman’s dubious political pedigree, so we urge you to be nice to him when you write.
Here is where to write:
presse@erzbistum-koeln.de
Here is what you should say (just cut and paste and add whatever personal touch you see fit, but be polite and respectful!):
–----------------------------------------
„Dear Cardinal Meisner:
A pro-abortion speaker from the UN named Eveline Herfkens is speaking to World Youth Day in support of the Millennium Development Goals. Among other things, Ms. Herfkens supported the abortion ship that prowls the waters of pro-life countries intending to commit illegal abortions. We urge you to cancel her invitation. Her presence will only sully this grand event.
Yours sincerely,
Sign your name, or not…but be polite!!!
–------------------------------------------
World Youth Day is too important an event to be sullied by the presence of pro-abortion UN bureaucrats. We must act globally to stop this now. Please act immediately to stop this outrage. Act now.
Yours sincerely,
Austin Ruse
President
Catholic Family & Human Rights Institute
Redaktion benachrichtigen Ist ganz Köln papstbesoffen?
#27   Marcel   16:03:31 | Samstag, 13. August 2005
Der hl. Papst Pius V. schreibt Maria den Sieg Lepantos zu
Aus einem Vortrag Mgr. Lefebvres:
Nach den Worten des hl. Papst Pius V. wurde der Sieg über Lepanto nur durch das Gebet zur allerseligsten Jungfrau Maria errungen. {…} Die Christenheit blieb bewahrt. {…} Der hl. Papst Pius V. hat das Rosenkranzfest aus Anlaß des Sieges über die Türken bei Lepanto eingeführt. Die Türken wollten die Christenheit erobern. Der hl. Papst Pius V. hatte alle Katholiken aus der ganzen katholischen Welt herbeigerufen, um gegen diese Geißel Gottes zu kämpfen, die im Begriff war, die gesamte katholische Kirche zu zerstören. Die gesamte katholische Welt hatte er zum Gebet des Rosenkranzes aufgefordert, vor allem während der Schlacht gegen die Türken. Fast wäre die gesamte katholische Flotte zerstört worden. Auf die Fürbitte der allerseligsten Jungsfrau Maria kam ein günstiger Wind, den sie zweifellos von ihrem Sohn erbeten hatte, um den katholischen Heeren den Sieg zu verleihen. Die Schiffe der Türken wurde zerstört. {…}
Der allerseligste Jungfrau Maria zum Dank, führte daraufhin Papst Gregor XIII. im Jahre 1573 das Rosenkranzfest am 7. Oktober ein. Damit ist bewiesen, daß die allerseligste Jungfrau Maria uns zu Hilfe kommt, um gegen die feindlichen Mächte anzukämpfen, die sich gegen ihren göttlichen Sohn verbünden, gegen das Reich Unseres Herrn Jesus Christus. {…}
Wir müssen die allerseligste Jungfrau Maria bitten, daß Sie uns von allen Feinden Unseres Herrn Jesus Christus befreit, die heute wiederum die Christenheit zugrunde richten wollen.
Redaktion benachrichtigen Weihwasser gegen die Präsidentin
#2   Marcel   15:06:10 | Samstag, 13. August 2005
Sehr gute Sache!
Das wäre eine gute Tat zum Nachahmen für die deutschen Bischöfe und Priester. Sie sollten den Reichstag exorzieren, vermutlich wären danach nur noch eine Handvoll Politiker auf den Beinen, der Rest läge schäumend auf dem Boden.
Ach, und nicht anders würde es in Brüssel und Straßbourg aussehen.
(War da nicht einmal etwas 1938, Stichwort österreichische Bischöfe, Fernexorzismus, hastige Abreise des „Führers“ vor seiner geplanten Rede in Wien, usw.?)
Doch ich vergaß: In der Konzilskirche nahmen die Bischöfe und Priester und Theologen schon lange ihren „Abschied vom Teufel“. Der Pferde- bzw. Klumpfuß: Der Teufel nicht von ihnen.
Es ist logisch, daß das großartige und von Papst Leo XIII. eingeführte Exorzismusgebet für die hl. Messe („Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns …“) mit bzw. nach dem V.II abgeschafft wurde: denn mit dem Gebet hätte die diabolische Zerstörung nicht diesen Lauf nehmen können.
Glücklicherweise gibt es hl. Messen – auch noch aller Zeiten – , in denen das Gebet regelmäßig gebetet wird, voll gläubiger Inbrunst bei Priestern und Laien.
Redaktion benachrichtigen Eine erhebliche Krise + …
#4   Marcel   14:57:29 | Samstag, 13. August 2005
Der Dialog – die eierlegende Wollmilchsau des Groß-Ökumenisten
… sieht wohl sein „Lebenswerk“ (?) davondriften?
So ist es.
Ihm dünkelt, aber noch ganz dunkel, daß zwei „Dialog-Partner“, die beide nicht die Wahrheit haben und ständig nach ihr suchen, noch 1000 Jahre lang „dialektisch dialogisieren“ können, und sie finden die Wahrheit nicht, weil sie von Gott kommt und nicht gefunden und gemacht werden möchte durch aktive Klug- und Beredheit des Menschen, sondern vorhanden ist durch Offenbarung dem passiv annehmenden Klugen und Stillen.
Ein kleines „Fiat“ genügt. Kleines Wort, riesengroße Auswirkungen: kein Dialog, sondern himmlischer Monolog Gottes.
Doch das ist den Schriftgelehrten zu einfach, wie schon einmal…
Die allerseligste Gottesmutter Maria hat es uns allen vorgemacht, und sie hilft jedem gerne, der es ihr nachmachen möchte: schnell und direkt zu Jesus Christus und Seiner Kirche zu kommen. Wenn wir ihr nachahmend einmal Ja sagen, erspart es uns als Bonus das Mitlaufen bei den Massen-Jasagern.
Ein vielsagender Text Bischof Fellays über Mgr. Kasper in „The Angelus.“ www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm
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#6   Marcel   12:54:20 | Samstag, 13. August 2005
Der sagenhafte Gründer von Rom
Danke Romulus für Ihre treffenden und scharfsinnigen Beiträge. Kurz und bündig und richtig: so liebe ich es.
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#35   Marcel   23:01:36 | Freitag, 12. August 2005
Lutheraner := Protestant
Ich bitte doch herzlich darum, nicht ständig Protestanten und Lutheraner in einen Topf zu werfen. Die Lutherische Kirche
Falsche Folgerung, denn wer von Lutheranern spricht, meint niemals automatisch die „Lutherische ‘Kirche’“.
Selbstverständlich sind viele Protestanten Lutheraner, zwar nicht alle Protestanten Lutheraner, aber alle Lutheraner Protestanten.
Ich zitiere Ihnen auch gerne den bekannten Protestanten und Lutheraner Prof. Rohrmoser. Oder jenen bekannten Protestanten, der Luther verabscheut.
Weil es kein Lehramt im Protestantismus gibt, sondern soviele Lehrämter wie Protestanten, gibt es auch keine Letztinstanz im Universum, die einem Protestanten verbieten könnte, Lutheraner zu sein, oder was auch immer er sonst wünscht.
Der Protestantismus ist ein Chaos. Je nach Subgruppe viel Christus-Glaube, das bezeuge ich, aber totales Chaos. Glaubenschaos ist sehr unbiblisch, wie Sie wissen, und nicht Zeichen der einigen Kirche.
Natürlich ist es so, daß auch die protestantisierte „katholische“ Konzilskirche ein Chaos ist, und das beweist die Realität jedem, der sehen kann. Weswegen diese Konzilskirche wieder zum apostolischen Glauben zurückkehren muß, worum wir beten sollen, damit sie wieder in vollem Umfang einig, heilig, apostolisch, katholisch werde. Wie immer in der Geschichte.
Wie sonst sollten gläubige Protestanten zu ihr finden, wo es kaum mehr gläubigen Katholiken möglich ist?
Redaktion benachrichtigen Wie wählt der Papst? + …
#15   Marcel   22:44:33 | Freitag, 12. August 2005
Beschämende Unkenntnis der Kirche und ihrer Geschichte
Wem gehört dieses Forum, dass man so über das Wirken des Hl. Geistes herfallen kann und darf? ER – der Hl. Geist! – leitet die Kirche auch dann, wenn wir Menschen in unserer Begrentzheit nicht mehr durchblicken
Nun, sicherlich leitet der hl. Geist den Petrus und seine Nachfolger nicht immer, sonst wären sie in jeder Sekunde unfehlbar und das ganze Unfehlbarkeitsdogma widersinnig, was es nicht ist, logischerweise.
Der hl. Geist leitete den Petrus offenbar nicht, als dieser dreimal Christus verriet. Der hl. Geist leitete den Petrus offenbar nicht, als dieser mit Paulus stritt und dabei im Irrtum lag. Der hl. Geist leitete den Petrusnachfolger Liberius offenbar nicht, als dieser eine Arianismusformel unterschrieb und den rechtgläubigen Bischof Athanasius exkommunizierte. Der hl. Geist leitete offenbar den Petrusnachfolger Honoris (I.) nicht, als dieser die monothelitische Häresie vertrat und daher von seinen Nachfolgern verurteilt wurde. Etc pp!
Man erinnere sich an das Gebet unseres Heilands, daß Petrus wieder im Glauben gestärkt werde…
Wir oder unsere Kinder oder Kindeskinder dürfen gespannt sein, wie die zukünftige Kirche – die nur wieder eine gemäß der heiligen Tradition sein kann oder gar keine mehr sein wird (und das ist unmöglich) – über die Päpste Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. urteilen wird.
Instaurare omnia in Christo.
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#10   Marcel   18:22:36 | Freitag, 12. August 2005
Der Papst über die Papst-Popularität: „Die Kirche hat nichts davon“
Aus dem hervorragenden Artikel Dr. Barths namens „Gedanken zum Pontifikat Papst Johannes Pauls II.“ in der Kirchliche Umschau, Mai 2005:
{…} Noch am letzten Tag seines Lebens erklärten viele polnische Jugendliche bei Interviews im Fernsehen, wie sehr sie einerseits den in Agonie liegenden Papst als Menschen, der sie immer ernstgenommen habe, schätzten, wie wenig sie sich aber auf der anderen Seite an die von ihm verkündetie katholische Moral zu halten bereit seien.
Um die Problematik noch etwas drastischer vor Augen zu führen, zitieren wir einen kurzen Ausschnitt aus der Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“, die unmittelbar nach der Beisetzung des Papstes erschien(15/2005, S.97). Dort lesen wir zur Begeisterung der Jugend:
„Den Gestrengen in der Kurie ist unheimlich dabei. Sie erinnern sich an das Jubeljahr 2000. {…} Der inzwischen mächtigste Mann des Vatikans traut dem Schauspiel der massenhaften Gläubigen nicht, das sich in Rom entfaltete. Er befürchtet, daß sich die Jugendlichen einen bequemen Glauben zurechtbasteln könnten: den Papst als Ikone für den Frieden, aber nicht als Moralprediger für die gottgerechte Lebensführung. Wojtyla, so argwöhnt Ratzinger, habe die Herzen der Jugendlichen gewonnen, nicht ihre Köpfe. ‘Die Person ist populär’, sagte der Vorsitzende der Glaubenskongregation über den Verstorbenen. Doch, fügte er gleich hinzu: ‘Die Kirche hat nichts davon.’“
(Um das Revolverblatt „Spiegel“ geht es nicht, sondern seine Ratzinger-Zitate.)
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#30   Marcel   17:52:33 | Freitag, 12. August 2005
Verwechselung?
Irenäus schrieb: Diese Polemik gegen den neuen CIC ist nicht sonderlich hilfreich
Polemik verwende ich gelegentlich, jedoch nicht, als ich auf die gerechtfertigte Kritik des Erzbischof Lefebvre am neuen CIC hinwies – deswegen mein Verweis auf seinen offenen Brief von 1983 an den Papst, und zwar als Erwiderung auf den Vorwurf Romanos, daß, wer dem CIC Irrtümer unterstelle, nicht mehr katholisch sein könne.
Der Erzbischof war es schließlich, der – mit seinem Mitstreiter Bischof Mayer – belegte, daß durch das auf dem V.II verkündete neue Evalgelium sich die Irrtümer auch in den neuen CIC niederschlugen. Irrtümer, die man früher, als es noch die hl. Inquisition gab, klar beim Namen nannte.
Weder der Weltkatechismus des JP2 noch das neue CIC sind katholisch, wenn man die hl. Überlieferung als Richtschnur anlegt. Sie enthalten wahres, falsches und viel doppeldeutiges; es die liberalistische Mischung, wie man sie vom V.II kennt. Katholisch ist solches nicht. Also bleibe man mir mit solchen vom Irrtum durchsetzten pseudokatholischen Dokumenten vom Leibe! Seit ich die FSSPX kenne, begnüge ich mich nicht mehr mit Halbkatholischem: wir Katholiken haben ein Recht auf die ganze unverfälschte Lehre der Kirche, die die Konkilzkirchenführung uns aber selten bis nie gibt.
Gerne werde ich über die bedingte Taufe der FSSPX ein Gespräch führen mit unseren Seelsorgern, weil ich mir vorstellen kann, daß es in meiner Familie Bedarf an einer vollkatholischen bedingten Taufe gibt.
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#27   Marcel   08:29:44 | Freitag, 12. August 2005
Kein neues Evangelium
Natürlich schlugen sich die Irrtümer des nicht-dogmatischen Revolutionskonzils V.II ins neue Kirchenrecht nieder. Wer an der ungeteilten dogmatischen Lehre der Kirche festhält, lehnt diese Irrtümer ab.
Darüber wird jedoch nicht hier entscheiden. Es haben Berufenere das alles ausführlich dargelegt und geändert wird es, wenn unser Herr Seine Kirche wieder aufrichten wird.
Von einem Vertreter der neuen V.II-Religion lasse ich mir nicht absprechen, katholisch zu sein. Wir halten uns an das Pauluswort, daß jeder, der ein neues Evangelium lehrt, verdammt sei.
Daß Sie – und die Mehrheit der Konzilskatholiken – tragischerweise nicht erkennen, daß das V.II ein solches neues Evangelium einführte, folgt aus Ihrer Unkenntnis des Komplottes der Freimaurerischen Satanssekte gegen die Kirche; Stichwort „Alta Vena“ und ihre Entlarvung durch die Päpste!
Z.B. bricht das V.II klar mit der überlieferten katholischen Lehre, die in der Forderung einer Verbindung zwischen der Kirche und dem Staat besteht und den entgegengesetzten Irrtum der Trennung verurteilt. Sie nimmt durch ihre vollkommene Kontinuität bei vier aufeinanderfolgenden Päpsten von 1832 bis 1906, ihrer Übereinstimmung mit der Tradition und Hl. Schrift, und durch die feierliche Erklärung des hl. Pius X. auf dem Konsistorium vom 21.2.1906 ein Maximum an Autorität an.
Zusammenfassung der Irrtümer des V.II und neuen CIC durch Bischöfe Mayer und Lefebvre, 1983. www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186
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#23   Marcel   23:04:11 | Donnerstag, 11. August 2005
Interessant
Danke Evelin für den Hinweis mit der bedingten Taufe durch die FSSPX. War mir unbekannt.
Der Romano, der seinem Nomen nicht immer Omen macht, glaubte, er müsse hier das neue CIC anführen, das in Teilen genauso bedenklich (=häretisch) ist wie das V.II. Nur zirkelschlüssig also, das hat keinen Wert.
Glaubt irgendjemand hier ernsthaft, Jesus würde die Gültigkeit der Taufe davon abhängig machen, ob sie ein Jude, Katholik oder Protestant spendet?
Welcher (gläubige) Jude würde denn jemanden im Namen des Vaters und des Sohnes (an den er nicht glaubt) und des Heiligen Geistes (an der in der Form des Neuen Bundes nicht glaubt) taufen wollen?
Übrigens gibt es viele protestantische Freikirchen, die bedingungslos wiedertaufen, also jeden (EKD-Protestant, Katholik, usw.), den sie in die Finger bekommen.
Redaktion benachrichtigen Ballettsaal
#20   Marcel   16:55:11 | Donnerstag, 11. August 2005
Der Dreieine
Es wäre mir aber unbekannt, daß die Kirche die arianische Taufe als ungültig betrachtet hat
Wie die Protestanten-Taufe.
für uns beide hat aber immer noch das I Vaticanum Vorrang.
Ja. Wir Traditionellen halten fest an der ganzen dogmatischen katholischen Lehre, wie sie durch Päpste und alle dogmatischen Konzile definiert wurde. Deswegen lehnen wir jene tragischen Texte des nicht-dogmatischen II. Vaticanum ab, die der überlieferten Lehre widersprechen: dies haben die Bischöfe Mayer und Lefebvre in ihrem Brief an den Papst www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186 gut zusammenfaßt.
Der ehemalige Lutheraner VirOblationis hat die interessante Frage aufgestellt: „Inwiefern verehren dann die Lutheraner denselben Gott wie wir?“
Ich würde meinen: sie verehren denselben erlösungsbringenden, barmherzigen, gerechten und Dreifaltigen Gott wie wir Katholiken, wissen um unsere Erlösungsnotwendigkeit; entstellen aber Gottes durch Christus offenbarte Lehre, was sich in Folge wieder auf das Gottesbild auswirkt, indirekt.
An dieser Stelle muß ich bekennen, daß es ein gläubiger Protestant war, der mir Esoterik-Heiden durch seinen Glauben an und glühende Liebe für den Gottmenschen Jesus Christus „zeigte“, daß Christus der Sohn des Vaters ist.
Dieser Protestant als Werkzeug Gottes öffnete mir die Tür für meinen langen und steinigen Weg zur Kirche.
Gottes Wege sind unergründlich.
Redaktion benachrichtigen Medjugorje-Erscheinungswoche in Alabama
#9   Marcel   16:31:26 | Donnerstag, 11. August 2005
„Seher“-Generationen und Wallfahrten
Mimi, mit weiteren „Sehergenerationen“ meinte ich weniger die biologischen, sondern die Tatsache, daß einige der ersten „Seher“ in Medj kurz darauf absprangen und nicht mehr „Seher“ sein wollten, und dafür dann neue „Seher“ einsprangen, die man daher richtigerweise „Seher der zweiten Generation“ nennt.
Mindestens eine eine von ihnen wurde hier schon genannt in der Medj-Diskussion (Jelena Vasilj).
Daß es „Sehergenerationen“ in Medj gibt, ist eine ungeheure Tatsache. Es ist eine schwere Diskreditierung der echten, anerkannten Erscheinungsorte. Just dies ist das Ziel des Widersachers: durch eine große Zahl falscher Erscheinungen die echten zu diskreditieren und die Gläubigen schwer zu verunsichern; es erübrigt sich, darauf hinzuweisen, wie schwer der Glaube der – oft gutmeinenden, wenn auch naiven – Privatoffenbarungs-Fans erschüttert wird, wenn nach einigen Jahren (oder Jahrzehnten) offiziell feststeht, daß alles Betrug war.
Deswegen warnten große Heilige vor Privatoffenbarungen, weil sie so viele Gefahren bergen, solange sie nicht von Mutter Kirche als echt abgesegnet sind.
Kreuzfidel, es sind offizielle kirchliche Wallfahrten gemeint! Weil das vorläufige Urteil zu Medj negativ ist, dürfen keine offiziellen kirchlichen Wallfahrten unternommen werden. Also kein Priester, keine Diözese, usw. organisiert eine Wallfahrt nach Medj.
Privat können Sie zwar alles machen, aber darum geht es nicht.
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#18   Marcel   15:48:08 | Donnerstag, 11. August 2005
Basilius
Heinz-Lothar Barth bezeichnet in seinem Pro-FSSPX-Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“ den christlichen Arianismus als Götze, dabei auf Basilius zurückgreifend. Entsprechend kann man so auch die antichristliche Irrlehre Islam als Götze bezeichnen.
Barth zitiert den Kirchenvater Basilius angesichts des Arianismus: Ein einziges Vergehen gibt es, was jetzt heftig bestraft wird, die genaue Bewahrung der Traditionen unserer Väter. Dafür werden die Frommen aus ihrer Heimat vertrieben und in die Einöde umgesiedelt. Man muß entweder das (Götzen-) Bild anbeten oder sich dem schmerzhaften Feuer der Peitschen ausliefern lassen (vgl. die Geschichte von den Jünglingen im Feuerofen, Daniel 3,10 f.; der damalige Götze war der Arianismus, das Feuer bestand in der Vertreibung; der heutige Götze heißt ‘Zeitgeist’, das Feuer besteht in der Ausgrenzung als ‘Traditionalist’ bzw. ‘Fundamentalist’).
Was ist von der Anbetung des zentralen Heiligtums des Islam, des Steines Kaaba in Mekka, eines früheren heidnisches Heiligtums, zu halten?
Dr. Raddatz zeigt, daß Mohamed bei der Umwidmung des heidnischen Kultobjekts der Kaaba zum neuen Heiligtum des Islam sich frech aus der Thora und dem Evangelium, denen er ihre Authentizität absprach, Abraham „borgte“ und ihn wahrheitswidrig „zum Erbauer des Heiligtums und sein Sohn Ismael zum Erzvater der arabischen Stämme erklärte“. Der islamische Abraham hat mit dem den jüdisch-christlichen Monotheismus begründeten Abraham nichts gemein.
Redaktion benachrichtigen Medjugorje-Erscheinungswoche in Alabama
#5   Marcel   15:37:48 | Donnerstag, 11. August 2005
Vorläufiges Urteil
Die Kirche hat nicht geurteilt „Constat de non supernaturalitate“
Wenn ich mich recht erinnere, würde die Kirche so ein entgültiges Urteil erst nach Abschluß der „Erscheinungen“ fällen.
Also im Falle von Medj vielleicht in 200 Jahren bei dann insgesamt 33.000.000 Botschaften (auf ein paar Nullen mehr oder weniger kommt es da nicht an) und in der sechsten „Seher“generation…
Das vorläufige Urteil der Kirche zu Medj ist ablehnend – und somit war es durchaus richtig, was Kreuz-net schrieb.
Insgesamt ist das aber nebensächlich, weil es die Medjugorjaner wirklich nicht interessiert, was die Kirche sagt.
Und dasselbe in grün, pardon blau, für die Amsterdamer Botschafen, die – wie schon einmal gesagt – engstens mit Medj verbunden sind. Nach meiner bescheidenen Erfahrung: von den nicht sehr wenigen Medjugorje- und Amsterdam-Anhängern, die ich kenne, muß ich feststellen, daß ihre Schnittmenge ca. 90% beträgt.
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#9   Marcel   15:19:08 | Donnerstag, 11. August 2005
Beobachterin: Man erntet, was man säht
Die vorkonziliaren Päpste haben in beständiger Lehrtradition den universellen Herrschaftsanspruch Jesu Christi verkündet. Diese echten Petrusnachfolger verstanden das Wort des Völkerapostels und hielten es in Wort und Tat hoch: „Christus muß herrschen!“
Der hl. Patron der FSSPX, Papst Pius X., in „Vehementer nos“ (1906):
„Daher haben die römischen Päpste nie aufgehört, je nach den Umständen und Zeiten die Lehre von der Trennung von Kirche und Staat zu widerlegen und zu verurteilen. Unser erlauchter Vorgänger Leo XIII. namentlich hat mehrere Male und auf großartige Weise dargelegt, wie nach der katholischen Lehre die Beziehungen zwischen den beiden Gesellschaften beschaffen sein müßten. {Leo XIII. zitierend}
Die menschlichen Gesellschaften können nicht, ohne sich strafbar zu machen, sich so verhalten, als ob Gott nicht existiere, oder es ablehnen, um die Religion besorgt zu sein, wie wenn sie ihnen etas Fremdes wäre oder ihnen zu nichts dienen könnte {…} Was die Kirche betrifft, die Gott selbst zum Urheber hat, so heißt sie aus dem aktiven Leben des Volkes, aus der Gesetzgebung, der Jugenderziehung, der Gemeinschaft des Hauses ausschließen, einen großen und verderblichen Irrtum begehen.“
Just diesen verderblichen Irrum hat das V.II begangen. Der freimaurerische „Freiheits“-Begriff wurde übernommen, der die Freiheit von Gott meint.
Deutschland, heuriger WJT-Ort, ist zwar schon länger kein katholisches Land mehr, aber Italien, Brasilien, Spanien, usw. auch nicht – mehr.
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#5   Marcel   12:27:54 | Donnerstag, 11. August 2005
Zifferwelt
Schade, daß Sie nicht mein Bildnis erkannten, das absichtlich schwammige Begriffe wie „katholischen Gegenden Europas“, „Süddeutschland“ usw. verwendete, damit ich just die Zahlen des Originalartikels hernehmen konnte, um durch sie etwas über den unmeßbaren Glauben der Kirche auszusagen, das jenseits von Ziffern steht. Schade, daß somit das, was ich eigentlich aussagte, an Ihnen einmal mehr vorbeigegangen ist. Es ist aber nicht so schlimm.
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#20   Marcel   12:19:37 | Donnerstag, 11. August 2005
Das Räuberunwesen auf dem V.II
Das nichtdogmatische Revolutionskonzil V.II wird Kraft des Herrn von Seiner Kirchenführung als großer Irrtum erkannt werden, sein Räuberunwesen als dem der Räubersynode von Ephesus (449) entsprechend enttarnt und verurteilt.
Wer es genau wissen möchte, dem empfehle ich Kapitel 24, „Das Räuberunwesen auf dem II. Vatikanum“, im Buch „Sie haben Ihn entthront“, von Erzbischof Lefebvre.
Bischof Fellay, Generaloberer der FSSPX, im Interview mit dem Fideliter Nr. 129, Mai/Juni 1999:
„Trotz des furchtbaren Sturmes {bestehen} noch genügend Elemente der Kirche {weiter}, um sagen zu können, daß sie sich noch aufrecht hält. Die Kirche wankt, manche Teile sind gerissen, sogar eingestürzt, aber es ist noch nicht alles dahin. Und aus dem wenigen, was noch übrig ist, ist Gott fähig, die Kirche auf wunderbare Weise neu erblühen zu lassen, denn er ist ihr Herr, ja mehr noch, er ist ihr Haupt! Die Kirche, das ist Jesus! Sie ist der mystische Leib unseres Herrn Jesus Christus, der ihr Haupt ist. Ein allmächtiger Gott, eine unendlich weise göttliche Vorsehung erlaubt sicher das Böse, steckt ihm aber auch Grenzen. Unser Herr kann, so hat er uns gesagt, aus Steinen Kinder Gottes machen, einen Sturm durch ein einziges Wort besänftigen: er ist auch fähig, die Kirche sich wieder erheben zu lassen. Der Zustand, in dem sich die Kirche heute befindet, kommt für uns einer Versicherung gleich, daß eine unerwartete, überraschende Erneuerung nicht mehr fern ist, durch die ihre Größe zum Vorschein kommt.“
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#3   Marcel   10:48:01 | Donnerstag, 11. August 2005
Die große Apostasie
78% konfessionslos. 17% der Wittenberger gehören dem Protestantismus an. 5% sind katholisch.
Es ist offensichtlich, daß der Protestantismus sich selber auflöst, weil er sich von der Kirche löste, die auf den drei Pfeilern ruht: hl. Lehramt, hl. Überlieferung, hl. Schrift. (Diese letztere wird im Protestantismus von jedem Menschen beliebig ausgelegt; es kann aber nur die autentische Auslegung durch das Lehramt geben, deswegen wurde de factor auch dieser Pfeiler abgesägt).
Doch der Gerechtigkeit halber sei angemerkt, daß die Konzilskirche mit dem V.II ebenfalls die große Apostasie einleitete, ihre systematische Selbstzerstörung (*), weil sie die oben erwähnten drei Pfeiler mutwillig umstieß.
Wenn man in katholischen Gegenden Europas, nehmen wir Süddeutschland, genauer hinschaut, dürften sich mittels PI mal Daumen für viele Gebiete ungefähr folgende Werte ergeben: 78% sind katholisch, 17% protestantisch (die Überschneidung ergibt sich aus der Tatsache, daß viele Katholiken geistlich protestantisch sind), und insgesamt von allen diesen nur 5% wirklich katholisch…
(*) Das Wort stammt vom Konzilspapst Paul VI., der damit implizit den wahren Schuldigen anprangerte: Denn wer kann die Kirche „selbst zerstören“ außer dem, der die Sendung hat, sie auf dem Felsen aufrechtzuerhalten? Wer könnte eine wirksamere Säure sein zur Auflösung dieses Felsens als der liberale Geist, wenn er den Nachfolger Petri selbst durchdringt?
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#14   Marcel   16:42:35 | Mittwoch, 10. August 2005
Die den Sohn Gottes leugnen
Es gibt da die seltsame Ansicht, die Moslems seien Götzendiener, der Allah des Korans sei im selben Sinne ein Götze wie Baal, Zeus oder Re.
Keine seltsame Ansicht, sondern das logische Denken der Heiligen Schrift: Wer den Sohn nicht hat, hat auch nicht den Vater.
Die Mohammedaner leugnen den Sohn, daher können sie den Vater nicht haben: das, was sie haben, ist eine falsche Vorstellung von Gott, aber nicht der wahre Gott: sie folgen einem falschen Idolum Gottes, kürzer: einem Götzen. Er ist furchtbarer als jene der vorchristlichen Heiden, weil der Koran den ersten Großangriff darstellt auf den bereits durch Jesus Christus offenbarten dreifaltigen Gott. Die Hl. Schrift spricht deutlich: „Wer ist der Lügner, wenn nicht derjenige, der leugnet, daß Jesus der Christus (Messias) ist? Das ist der Antichrist: der den Vater leugnet und den Sohn. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.“ (1 Jo 2,18.22f.)
Gläubige Protestanten bekennen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist. Sie sind Häretiker oder sogar Ketzer, und somit ebenfalls nicht in der Wahrheit.
Doch durch die Annahme des dreifaltigen Gottes gibt es für sie einen „Tunnel“ zur Kirche, der im Islam durch den genuinen Haß auf das Christen- und Judentum nichtexistent ist.
Vergessen wir nicht diese Tragik: Es gibt viele gläubige Protestanten, die näher an der Kirche sind als die meisten Konzilskatholiken.
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#9   Marcel   15:08:59 | Dienstag, 9. August 2005
Zeltmission
Zur Not kann man auch eine Sporthalle hernehmen, entsprechend schön ausgeschmückt (das britische Beispiel Aurelius’ sieht sehr spartanisch aus). Die FSSPX hat dies 2004 bei der Wiederholung der Fatima-Deutschlandweihe an Maria machen müssen in Fulda (und so auch dieses Jahr), weil man sie nicht in die Ortskirchengebäude(n) ließ.
Die sehr schöne Schmückung wurde von der KJB durchgeführt, dem katholischen Jugendbund. Siehe Bildergallerie hier. www.fsspx.info/special/?id=img11085097…
Besonders auf Bild 8, 9, 12, 14, und 22 sieht man die gewandelte Sporthalle.
Daß man auch ein Festzelt würdevoll für eine hl. Messe im überlieferten Ritus herrichten kann, beweisen (nicht nur) die kürzliche Priesterweihe in Ecône – siehe Bildergallerie hier www.fsspx.info/special/?id=img11207682… –, und in Zaitzkofen – siehe Bildergallerie hier www.fsspx.info/special/?id=img11198600….
Evangelikale Protestanten führen sogenannte Zeltmissionen durch, auch in ehemals „katholischen“ Gegenden wie Süddeutschland, Spanien, usw. Ohne ihren Inhalt zu kopieren, kann man das als gute Idee einstufen. Besonders, wo die Konzilskirche die Mission abgeschafft hat, weil ja alle Religionen angeblich gleich seien. In diesem Punkt sind jene Protestanten deutlich weiser als die Konzilskirche.
Redaktion benachrichtigen Ablaß für die Weltjugend + …
#3   Marcel   14:16:14 | Dienstag, 9. August 2005
Der katholischen Kirche unwürdiges Gehabe
Warum sagt denn eigentlich niemand die katholische Weltjugend, oder sind mit Weltjugend alle Jugendlichen der Welt gemeint, also auch Hindus, Buddhisten, Agnostiker etc? Schimmert da nicht wieder die Allerlösungslehre durch?
Sicher.
Betrachten Sie das Logo des WJT. Nicht katholisch. Eine Collage aus Halbmond, Regenbogen (=Eineweltsreligion) und ein verbogenes Kreuz. Kein Kruzifix, wie es Katholiken im Gegensatz zu den Protestanten verwenden. Verbogenes Kreuz: vielsagend!
Auch beredend: das hölzerne Regenbogen-Plus, das für einen Rosenkranz ausgegeben wird und von den WJT-Sprachrohren verteilt wird.
Die WTJ-Einheitsgewänder für Einheitswürdenträger würde man ohne den gelben Strich praktisch für KKK-Kutten halten müssen. Daß man japanische Faltkunst anwenden muß, um auf den Buschgespenstkitteln ein – sehr abstrahiertes – Kreuzchen hinge“zaubert“ zu bekommen: unfaßbar.
Usw.
Daß antikatholische Rockgruppen auftreten und/oder deren Vodoo-Getrommle auf die offizielle WJT-CD kommt (siehe anderen Kreuznet-Bericht), rundet den üblen Gesamteindruck „perfekt“ ab.
Dieses sich an die Welt anbiederndes Woodstock-Gelage mit Pope-Star-„Event“ ist eine Schande für die Kirche und bezeichnend für die Konzilskirche. Traurig, daß unser neuer Papst dorthin geht oder gegangen worden ist. Formen wir ihm einen Gebetsschild für schicken ihm Oropax.
Beachten wir den unglaublichen Kontrast zu einer wirklichen „Massen“veranstaltung unseres Heilands: der Bergpredigt.
Redaktion benachrichtigen Dankbarkeit
#6   Marcel   13:46:59 | Dienstag, 9. August 2005
Hinterhof-Athanasius
Lieber Romulus, an dem Tag, an dem Rom der FSSPX leere Kirchengebäude leihen oder verkaufen wird, wird Rom den Abfall vom apostolischen Glauben durch das V.II eingesehen haben und korrigieren: dann wird die FSSPX anerkannterweise eine weltweite Priestergemeinschaft sein und keine eigenen Kirchen oder Kapellen mehr benötigen. Die Bischöfe von Rom werden wieder mit derselben Eindeutigkeit und Glaubensstärke die universelle Königsherrschaft Jesu Christi über Kirche und Welt verkünden wir vor dem V.II !
Bis dahin gilt ungefähr das, was der hl. Athanasius zu den tatsächlichen Katholiken sagte:
„Daß die anderen mit Gewalt die Kirchen besetzt halten, während ihr in diesen Zeiten davorsteht, das betrübt euch sehr. So ist es heute: Sie haben die Gebäude, Ihr aber habt den apostolischen Glauben. Mögen jene auch unsere Kirchen besetzen, so stehen sie doch außerhalb des wahren Glaubens. Ihr aber bleibt treu, wenn ihr auch außerhalb der Gotteshäuser seid, denn in euch ist der Glaube. Denken wir nach: Was ist das Wichtigere, das Gebäude oder der Glaube? Der wahre Glaube selbstverständlich! Wer hat in diesem Kampf gewonnen, wer hat verloren, jener, der das Gebäude besitzt oder jener, der den Glauben bewahrt? Das Kirchengebäude ist natürlich gut, wenn man dort den apostolischen Glauben lehrt. Es ist heilig, wenn dort alles heilig ausgeübt wird. {…} Niemand wird jemals Euren Glauben überwinden, geliebte Brüder! Und wir glauben, daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben wird.“
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#3   Marcel   12:01:52 | Dienstag, 9. August 2005
Es nimmt alles seinen Lauf. Danke Kreuz-net.
Der Distriktobere der FSSPX sagte es richtig: Die Antiwerbung der progressistischen Ortskirchenverwaltungen ist Werbung für die FSSPX.
Viele nicht-progressistischen Katholiken wissen, daß ihre Ortskirchen seit zu vielen Jahren keinerlei Warnung mehr an ihre Gläubigen richten wegen häretischen Umtrieben, unfaßbaren ökumenistischen Gottesbeleidungen, usw., in und um die Kirche. Im Gegenteil gehen diese Verirrungen ja oft just von den Ortrkirchen aus!
Wenn aber dann doch – ein einziges Mal – eine Warnung hinausgeht im gesalzenen Tonfall, und das noch gegen „solche, die nicht katholisch“ seien – aber eben genau das sind: katholisch, und zwar für jeden normalen Menschen klar erkennbar –, dann kommen die Schäfchen ins Grübeln und kucken zweimal hin. Dies hilft der FSSPX. Jeder fest glaubende und die Kirche Christi liebende Katholik, der zur FSSPX findet, ist für die Kirche und die FSSPX ein Segen.
Hätte ich das Glück gehabt, in einer Diözese zu wohnen, wo die FSSPX neu eine Kirche oder Kapelle eröffnet hätte, so daß endlich eine Warnung der häretischen Ortskirchenoberen ergangen wäre: mit Freuden hätte ich das sehr genau studiert, wovor diese Wölfe im Schafspelz „warnten“!
Aber: Ende gut, alles gut. Nun sind wir endlich in der Notorganisation FSSPX angelangt, die weltweit die überlieferte katholische Lehre hochhält, bis Petrus und die Kirche wieder im apostolischen Glauben gestärkt sind, woran wir alle mithelfen sollen und können: durch Opfer, Gebet und Arbeit.
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#1   Marcel   10:22:00 | Dienstag, 9. August 2005
Die Jungfrau Maria heißt Maria: gestern, heute, morgen!
Dann hat also die Glaubenskongregation endlich reagiert?
Kann man sich ihre offizielle abschlägige Erklärung irgendwo „druckgerecht“ herunterladen, also daß man etwas in Händen hält, wo klar steht, daß der Titel „Frau aller Völker, die einst Maria war“ unerlaubt ist?
Diese falsche Erscheinung hat sich so seuchenartig weltweit ausgebreitet (wegen der fatalen Kirchenkrise leben wir ja gerade in privatoffenbarungssüchtigen Zeiten). In vielen anerkannten Pilgerstätten, besonders (anerkannten) Marienerscheinungsorten, wird die Jungfrau Maria unter diesem falschen Namen angerufen.
Ich bin sehr froh, daß die „Initiative katholischer Laien und Priester e. V.“ …ww.pro-sancta-ecclesia.de/ schon vor geraumer Zeit vor Amsterdam gewarnt hat und dringend davon abriet, die allerseligste Jungfrau mit diesem ökumenistischen Titel anzurufen.
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#50   Marcel   16:42:42 | Montag, 8. August 2005
Der liberale Katholizismus
… ist mehr als eine Verworrenheit des Geistes, er ist eine „Krankheit des Geistes“, wie Abbé Roussel sagt.
S.Ex. Lefebvre sagt, daß beim liberalen Katholismus, den die vorkonziliaren Päpste ständig verurteilen, der Geist nicht dazu kommt, sich einfach in der Wahrheit auszuruhen. Der Geist wagt nichts zu behaupten, ohne daß sich ihm sogleich die Gegenbehauptung vorstellt, die ebenfalls zu erheben er sich verpflichtet fühlt.
S.Ex. Lefebvre kannte Papst Paul VI. Er sagt über ihn, daß er geradezu der Typ dieses geteilten Geistes war, dieses Wesens mit zwei Gesichtern – man konnte es ihm sogar physisch auf seinem Gesicht ablesen –, fortwährend hin- und hergeworfen zwischen den Gegensatzpaaren und wie von einem Perpendikel bewegt, das zwischen der Tradition und der Neuerung hin- und herpendelte.
„Schizophrenie des Verstandes“ werden manche sagen. Doch der Erzbischof stellt mit P. Clérissac fest, daß es ein „Fehlen der Integrität des Geistes“ ist, eines Geistes, der „nicht genug Vertrauen in die Wahrheit“ hat!
Kardinal Billot, ein intimer Kenner der liberalistischen Irrlehre, faßt sie so zusammen: „Der liberale Katholizismus ist beschlossen in einer dauernd aufrechterhaltenden Verwechselung: dem Durcheinanderbringen von Toleranz und Billigung.“
Deswegen verurteilt der hl. Papst Pius IX. im Syllabus grundsätzlich diese Irrlehre: „Der römische Papst kann und soll sich versöhnen und sich vergleichen mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der modernen Zivilisation.“ (Satz 80)
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#39   Marcel   15:01:50 | Sonntag, 7. August 2005
Erzbischof Lefebvre ist der Athanasius des 20. Jahrhunderts
Die arianische Häresie hielt fast ein halbes Jahrhundert lang die gesamte katholische Welt innerhalb des Römischen Reiches gefangen. Außerhalb des Reiches dauerte die Häresie in den germanischen Völkern sogar mehrere Jahrhunderte lang!
Eine seit ~50 Jahren irrende Konzilskirche ist also leider kein Novum unter dem Himmel.
Das Studium der Geschichte des Bezwingers des Arianismus, des hl. Athanasius, zeigt, daß Gott es zulassen kann, daß fast die gesamte Kirche in einem fatalen Irrtum gefangen ist. Nicht die Mehrheit entscheidet, sondern die Wahrheit.
Der Herr schickt stets die notwendige Rettung. Wir mit dem apostolischen Glauben verbundene Katholiken sind felsenfest davon überzeugt, daß der Herr dem Erzbischof Lefebvre und seinen bischöflichen Nachfolgern diese schwere Aufgabe anvertraut hat.
Beten und arbeiten wir für die Umkehr der Konzilskirche, damit sie wieder den unverfälschten apostolischen Glauben der ewigen Kirche verkünde, zur Rettung der Seelen. Instaurare omnia in Christo!
Als einen Anfang empfehle ich diesen Dreiteiler aus dem Mitteilungsblatt der FSSPX, eine Übersetzung aus der Zeitschrift „Dios nunca muere“ (Nr. 8-10, 2002):
Der hl. Athanasius und die Glaubenskrise des 4. Jahrhunderts
Teil 1 www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=95
Teil 2 www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=100
Teil 3 www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=119
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#34   Marcel   12:52:33 | Sonntag, 7. August 2005
„Der katholische Liberalismus ist die wahre Geißel“ (hl. Papst Pius X.)
Aber „Tradis“ wie „Progris“ geben eben – in gut lutherischer Tradition – ihrer eigenen Erkenntnis und ihrer eigenen Gewissensentscheidung ohne großes Zaudern größere Verbindlichkeit als einem – je nach Gusto – „verstocktem“ oder „libertinärem“ Lehramt.
Obwohl Evelins Gatte alles gut und richtig sagte, hier für unsere Kritiker mit der langen Leitung: Obiges Zitat ist blanker Unsinn; lachhaft direkt! Wenigstens beweist es grauenhaftes Unwissen über die Kirchengeschichte und die hl. Schrift. Des Völkerapostels Kampf gegen den ersten Papst ist vergessen! Der – dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre vorgreifende – hl. Athanasius ebenfalls!
Warum studieren unsere Kritiker nicht die Kirchengeschichte? Warum lesen sie einfach nicht die Lehre der vorkonziliaren Päpste?
Bis dies geschehen ist, haben wir keine Gesprächsbasis!
Ich gebe zu, die Webseite des liberalistischen Vatikan stellt die meisten dieser „alten“ Lehrschreiben wohlweislich nicht bzw. diskriminierend zur Verfügung, und wo es geschieht, selten auf deutsch, der meistgesprochene Sprache des EU-Europa. Wer Englisch beherrscht, hat keine Ausrede. www.papalencyclicals.net/Pius10/
Die uns FSSPX-Anhängern inspirierenden Schriften des Athanasius-Nachfolgers Erzbischof Lefebvre sind meistens (*) lediglich ein starkes und deutliches Echo der beständigen Lehrtradition der vorkonziliaren Päpste.
(*) Z.B. seine klasklare Entlarvung des V.II namens: „Sie haben Ihn entthront“.
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#22   Marcel   22:22:12 | Samstag, 6. August 2005
Hl. Athanasius gegen Papst, Bischöfe und Arianismus
Die Tradition bezeugt einhellig, daß die Einheit der Kirche nur in der Einheit mit dem Papst und mit den Bischöfen gegeben ist.
Nein. Liberalisten sollten nicht das Wort „kirchliche Tradition“ verwenden, denn sie hassen die Unveränderlichkeit der dogmatischen Lehre und glauben nicht an die Unfehlbarkeit. Sie stellen sich außerhalb der Einheit der Kirche.
Die Kirchengeschichte bezeugt, daß jene, die den apostolischen katholischen Glauben bewahren, in der Kirche Jesu Christi verbleiben und diese sogar darstellen! Und wenn der Papst irrt – was er bei fehlbaren Entscheidungen kann –, sogar gegen den Papst!
Das ist es, was die FSSPX macht, die daher weder schismatisch noch exkommuniziert ist, sondern voll katholisch und in Einheit mit allen katholischen Päpsten und Bischöfen steht. Deswegen wird in jeder hl. Messe der FSSPX für Papst und Bischöfe gebetet und an die Unfehlbarkeit des Lehramtes geglaubt.
Der Kirchenleher und Bischof von Alexandrien, der hl. Athanasius, alleiniger Bezwinger des Arianismus, sprach 373 n. Chr. zu seinen Gläubigen, gegen Papst Liberius und seine Bischöfe:
Ihr seid die Glücklichen, die in der Kirche durch ihren Glauben verbleiben, Ihr, die ihr festhaltet an den Fundamenten des Glaubens, der Euch durch die apostolische Tradition überliefert worden ist. {…} Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.
Amen.
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#14   Marcel   20:39:53 | Samstag, 6. August 2005
Es geht um viel mehr, es geht um den ganzen katholischen Glauben
Die FSSPX feiert „nur“ alte hl. Messen mit schönen Gewändern? Das hieße, die Situation zu verkennen.
Es geht um viel mehr: die hl. Messe ist Ausdruck des Glaubens der Kirche. Deswegen muß es um den Glauben der Kirche gehen, den dogmatischen Glauben.
Der überlieferte katholische Glaube wurde durch das nicht-dogmatische Revolutionskonzil V.II entstellt und durch einen neuen verdeckt („Revolutionskonzil“ – ein Wort der das V.II beherrschenden progressistischen Theologen). Der katholische Liberalismus, den die vorkonziliaren Päpste in ständiger Lehrtradition verdammten, hat die Kirche besetzt. Entstanden ist die Konzilskirche (ein Wort der Konzilspäpste).
Wir haben seither eine liberalistische Kirchenführung, deren Wort und Tat in weiten Teilen unvereinbar ist mit der überlieferten Lehre. Man muß nur lesen und denken können, um es selber anhand der Texte nachzuprüfen. Wie schon beim – den Arianismus bekämpfenden – Athanasius, sind aber die meisten Schäfchen dafür zu träge.
Die von der FSSPX abgespaltene illusionäre Petrusbruderschaft, die FSSP, mußte als offiziellen Akt der Wiedereingliederung in die Konzilskirche das V.II akzeptieren. Somit sind sie ein von Rom in einem Käfig gehaltender „traditioneller Saurier“ (vgl. The Angelus) www.sspx.ca/…holics_Need_Know.htm, zur Besänftigung der „Nostalgiker“, die eben eine „schöne hl. Messe“ haben wollen. Doch die Wurzel des Übels dürfen sie nicht antasten. Die FSSPX darf und muß.
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#3   Marcel   17:56:00 | Samstag, 6. August 2005
Die falschen Hirten fürchten die wahren Hirten
Worin besteht der Unterschied in der Mitfeier einer Hl. Messe bei dieser „Bruderschaft“ und in einer altkatholischen Kirche?
Das hätten Sie aus dem Kreuznet-Artikel, für den ich danke, schließen können:
Als Katholik erfüllen Sie Ihre Sonntagspflicht durch den Meßbesuch bei der Priesterbruderschaft St. Pius X., kurz FSSPX. Weil es eine durch einen katholischen Priester gültig gefeierte hl. Messe ist. Und weil die FSSPX Teil der katholischen Kirche ist, wie mehrere Kurienkardinäle im Gegensatz zu Bamberg betonen; was aber nebensächlich ist.
Als Katholik erfüllen Sie dagegen nicht Ihre Sonntagspflicht durch den Besuch einer „wer-weiß-was-das-ist“ bei der altkatholischen Sekte.
Daß mit dem V.II-Konzil die Kirchenführung einen neuen Glauben installierte, der in Form einiger Konzilstexte und insbesondere fast aller aus dem V.II hervorgegangenen Reformen mit der dogmatischen Lehrtradition der – vorkonziliaren! – Kirche bricht und daher nichtig ist, ist ein damit verwandtes Thema, das sich aber vielen Teilnehmern hier – noch – entzieht; vgl. Arianismus.
Als Folge davon toleriert die Konzilskirche die meisten Häresien der Bischöfe, Priester und Laien, während sie im Gegenzug traditionelle Katholiken verfolgt.
P.S. Der im Kreuznet-Artikel erwähnte Brief Mgr. Perls: Englisches Original (Una Voce) www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm, deutsche Übersetzung (Fsspx). www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157
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#9   Marcel   16:01:52 | Samstag, 6. August 2005
Die liberalistischen Diebe des überlieferten Glaubens rufen: Haltet den Dieb…
Wer Wert darauf legt: das Erzbistum Bamberg widerspricht der Einschätzung Roms zur FSSPX. Doch dies ist man bei den mehrheitlich vom katholischen Glauben abgefallenen deutschen Bischöfen nicht erst seit der Lizenz zum Töten gewohnt, die sie ausstellten und sich dadurch der Beihilfe zum Massenmord an Ungeborenen schuldig machten und die Kirche besudelten (Ausnahme: Bischof Dyba).
Der Sekretär der für innerkirliche Angelegenheiten zuständigen päpstlichen Kommision „Ecclesia Dei“, Mgr. Perl, hat in einer Antwort auf eine Anfrage der „Una Voce“ USA vom 18.1.2003 klargestellt, daß Katholiken, die bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. die heilige Messe besuchen, damit ihre Sonntagspflicht erfüllen, nicht sündigen, und sogar ihr Scherflein zur Sonntagskollekte beitragen dürfen. (Natürlich kann ein V.II-Bischof nicht die FSSPX loben, aber dies hat er klargestellt.)
Englischer Originalbrief bei Una Voce www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm. Deutsche Übersetzung bei Fsspx www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157.
Wer den Bruch des V.II mit der überlieferten katholischen Lehre begreift, erkennt folgenden Satz des Bamberger-Vikars als Lob:
Die traditionalistisch und rückwärts gewandte Haltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. steht dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils entgegen, das die katholische Kirche der Gegenwart geöffnet und für die Zukunft „gerüstet“ hat.
Wie die Apostasie beweist…
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#26   Marcel   10:02:18 | Samstag, 6. August 2005
Der gute Papst Hadrian VI.
Die Notwendigkeit, Texte auf 1500 Zeichen zusammenzukürzen, bietet viel Potential für angenommene Polemik.
Was mit meinem 1517 gemeint ist:
Der Religionsgründer der einigen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche ist der Gottmensch Jesus Christus. Man kann weder Ihn von ihr trennen, noch sie von Ihm.
Der Religionsgründer aller protestantischen Gemeinden ist der Mensch und Sünder Luther. Zwar behauptet der Protestant, daß das Christentum mit Christus begonnen hat, er nimmt sogar noch „großzügig“ die Urchristen hinzu, die er jedoch schamlos verklärt und verzerrt, ihnen die Feier des hl. Meßopfers durch den Priester abspricht und in ein Abendmahl vergewaltigt, uvm. Doch nach der Urgemeinde kommt ein gigantisches Schwarzes Loch bis 1517!
Diese Haltung ist logisch: denn wenn ein Protestant sich mit der katholischen Lehre befassen würde, der ganzen Kirchengeschichte, den Heiligen, so müßte er, genügend intellektuelle Redlichkeit vorausgesetzt, zu dem klaren Schluß kommen, daß die dogmatische Lehre der katholischen Kirche zu allen Zeiten gleich und wahr ist und von Christus eingesetzt, und daß Luther irrte.
Das hat u.a. der ehemals protestantische Professor Scott Hahn vorexerziert.
Wenn ich von meiner zahlreichen evangelikalen Verwandtschaft erzähle, deren Christusglauben unbestritten ist, dann ist das wahrhaftig und ihre Haltung just so protestantisch-theologisch fundiert wie Ihre! Jeder Protestant ist sein eigenes Lehramt; Ihr lutherisches Bekenntnis daher Schall & Rauch.
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#18   Marcel   16:52:18 | Freitag, 5. August 2005
Unheilige Allianz der Islamisten und Neo-Nationalsozialisten
1.) Als Katholik lehne ich zusammen mit den gläubigen Juden den Zionismus ab, wie der Oberrabbiner Moishe Arye Friedman von Wien es 2001 in diesem Brief an die FAZ img141.imageshack.us/…1/5871/moishe7ba.png ausdrückte, als er Kardinal Meisner verteidigte.
2.) Die Juden waren das auserwählte Volk Gottes im Alten Bund, der erfüllt ist durch den Neuen Bund: die Christus-Nachfolger sind nun das Volk Gottes, die Kirche Christi ist das neue Israel.
Auch für die Juden gilt daher unser Missionsauftrag Christi ganz.
3.) Daß der „ganz normale“ Islam genuin antijüdisch und antichristlich ist, weiß man nicht erst seit Dr. Raddatz.
4.) Es wächst zusammen, was zusammengehört. Der antichristliche Hitler hegte größte Sympathien für den Islam und seinen Gründer Mohamed. Die Nachfolger beider arbeiten nun verstärkt zusammen. Siehe Artikel auf World-Daily-Net. www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=456…
5.) Ich habe den Hollywood-Quark „The Sum of All Fears“ (2002) german.imdb.com/title/tt0164184/ absichtlich nicht angesehen.
6.) Die rosige Haltung des World-Daily-Net-Herausgebers und christlichen Arabers Joseph Farah zu Israel erklärt sich aus der Verfolung seiner Familie durch Moslems im Nahen Osten. Wie ich früher schon im Forum darlegte. www.kreuz.net/…ticle.1570-page.html
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#62   Marcel   14:06:41 | Freitag, 5. August 2005
Pater Hönisch (KPE) warnt vor Medjugorje
Folgenden Spruch hörte ich bei jedem Medj-Treffen und vertrat ihn: „Selbst wenn die Kirche Medjugorje nicht anerkennen würde, es wäre trotzdem echt!“
Wir glaubten daran, denn die Konsequenz erschien „unmöglich“: die Konsequenz, daß man faktisch eigenmächtig eine von der Kirche als nicht übernatürlich eingestufte Erscheinung für übernatürlich erklärt.
Der elendste Sünder sage uns, ob er den Spruch vertritt. Er gehe auf die Urteile der für Medjugorje zuständigen Ortsbischöfe ein und warum er sich anmaßt, diese zu mißachten.
Er erkläre uns zudem, warum er im selben Atemzug, in dem er seinen Ungehorsam gegen den Ortsbichof Peric bekundet, die FSSPX als Sekte verleumdet, obwohl diese im Gegensatz zu nicht anerkannten Medj-Hirngespinsten die überlieferte Lehre der Kirche hochhält, die für jeden Lesefähigen nachprüfbar ist anhand aller Lehraussagen der vorkonziliaren Päpste und Konzile, und deswegen Gott mehr gehorcht als den – diese überlieferte Lehre mißachtenden – Bischöfen.
Meine Abkehr von Medj verdanke ich dem KPE-Leiter und ehemaligen Beführworter von Medj, Pater Hönisch. Hier eine Zusammenfassung dessen, was er 2001 sagte. img189.imageshack.us/…1391/hoenisch4gc.png
Wie dort steht, berichtete die Tagepost am 14.7.2001 mit dem Fazit: „Damit hat ein guter Teil aufrichtiger Marienverehrer in streng katholisch orientierten Kreisen der pfadfinderischen Jugend der ‘Gospa’ den Rücken zugekehrt.“
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#24   Marcel   09:20:16 | Freitag, 5. August 2005
Jungfrau Maria, Mutter der Kirche
Ich bedaure es zutiefst, daß den Menschen in meiner Heimat vor fünfhundert Jahren der katholische Glaube geraubt und durch eine Irrlehre ersetzt worden ist. Wie schwer ist es für Menschen, die innerhalb des Luthertums aufgewachsen sind, zurückzufinden zu der Una Sancta (zumal angesichts ihrer heutigen, beklagenswerten Gestalt).
Ihr ehrenhaftes Bedauern dieser Katastrophe teilt meine Familie aufrichtig.
Noch heute kann ich nicht mit meiner protestantischen Verwandtschaft über die Kirche reden, weil sie sie für die Verkörperung des Antichristen halten. Zu allem Übel stärkt der nachkonziliare Verrat an Christus durch Oberhirten wie JP2 uvm. diese Haltung noch!
Es ist fast unmöglich, kirchengeschichtlich an Protestanten heranzutreten, weil sie 1517 für die Geburtsstunde des Christentums halten.
Eine Paralelle bietet das Jahr 1962, als die Konzilskirche sich von der überlieferten Lehre der katholischen Kirche trennte. Viele Oberhirten haben dieses offen zugegeben, man muß nur lesen und hören können.
Nach meiner Erfahrung ist jede Konversion eines im Protestantismus aufgewachsenen Christen zur Kirche Christi ein Wunder, besonders heute, wo die Kirche fast zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde.
Worte und menschliche Logik helfen selten, eine Konversion herbeizuführen. Opfer und Gebet um so mehr. Ich habe mehrmals erfahren dürfen, daß besonders die Jungfrau Maria geeignet ist, Protestanten zur Konversionsreife zu bringen.
Gelobt sei die Königin des Himmels!
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#21   Marcel   22:51:45 | Mittwoch, 3. August 2005
Charismatismus
Lieber El.Sünder, ich beklagte, daß Sie trotz Ihrer Kenntnis um die protestantische Irrlehre die charismatistischen Privatoffenbarungsgruppen innerhalb der Kirche nicht durchschauen. Gemeint waren jene Kräfte, die Medj. inszenieren. Diese sind eng verbunden mit der „charismatischen Erneuerungsbewegung“ (=CE). Tatsächlich ist mir keine solche „Bewegung“ bekannt, die ohne Medj. auskäme.
Die stark die Medj.-Propaganda verteilende „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ z.B. ist eine Halb-Sekte im echten Sinn. Ich kann Ihnen gerne die Analyse dieser Gruppe zur Verfügung stellen vom Naturwissenschaftler Dr. Lindemann, der zwei Jahre lang Mitglied war.
Sein Text heißt „Was ist falsch an der ‘Charismatischen Erneuerung’?“. Er stellt die richtigen und die falschen Elemente der CE gut heraus. Wie üblich bei Irrungen, wird auch in der CE und Medj. Wahrheit und Irrtum kräftig vermischt.
Im übrigen ist die Theologie von Medj. sehr protestantisiert. Das klingt nur oberflächlich paradox, weil dort die Jungfrau Maria verehrt wird, und ich lachte auch über den Vorwurf, als ich in meiner Medj.-Phase ihn zum ersten Male hörte. Doch darüber vielleicht mehr im Medj.-Diskussionsstrang?
Daß Sie ein gläubiges Erlebnis in Medj. hatten, nehme ich Ihnen sofort ab. Das können Sie an anderen Orten auch haben, wo u.a. (viele) gläubige Katholiken und Priester zusammenkommen. Auch bei uns in den FSSPX-Kirchen. :-) (Pardon, konnte nicht widerstehen.)
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#38   Marcel   22:18:39 | Mittwoch, 3. August 2005
Forumshektik, Kurzbeitrag, Fremdsprachen, Mißverständnis
Es hat Vorteile, daß ein Beitrag max. 1500 Zeichen umfaßt.
Es hat aber auch Nachteile. Manches komplexe Thema läßt sich nicht in der gebotenen Kürze darlegen.
Nehmen wir hinzu den Hang zum schnellen Lesen neuer Forumsbeiträge, oft in Halbkenntnis des Hintergrundes des Schreibers, wegen Hektik, usw., und schon haben wir ein unnötiges Mißverständnis.
Evelins Behandlung der Privatoffenbarungs-„Sucht“ in der nachkonziliaren Kirche versucht aufzuzeigen, daß die Sucht daher rührt, daß das V.II-Lehramt seine Aufgaben sträflich vernachlässigt. (Eine traditionelle Einschätzung übrigens.)
Tatsächlich haben wir keine Glaubenseinheit mehr in der Konzilskirche, sondern Glaubenschaos. Die Ausnahme, daß nur die heftigsten Stilblüten manchmal behandelt werden, belegt die Regel.
Dieses Thema bräuchte Platz zur Entfaltung. Vielleicht hätte im folgenden Satz das zusätzliche Wort „manchen“ dem Athanasius geholfen; ich erlaube mir den Einschub:
Eine „Erscheinung“, die sich gegen die Handkommunion wendet {…}, gilt manchen Traditonalisten als mutmaßlich authentisch
Wenn nun Athanasius richtig sagte: Traditionalisten wie die von der FSSPX haben immer gegen diese Erscheinungen gewarnt
… dann denke ich nicht, daß Evelin dieses absprechen wollte, es ging ihr vielmehr um das Versagen des Lehramts. Nach ihren bisherigen Artikeln zu urteilen ist auch sie eher traditionell katholisch. Klicke man auf „Lesernamen“ und sehe.
In Christus verbunden.
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#18   Marcel   18:05:17 | Mittwoch, 3. August 2005
Es gibt nur eine einzige wahre Religion: die katholische Kirche
Es ist ja kaum zu fassen, was hier für Meinungen über die Evang.-Luth. Kirche herumgeistern.
Im wesentlichen trifft der Beitrag des elendsten Sünders von heute, 17:33h, zu.
Es birgt eine Ironie, daß ich ihn lobe, weil er im Deklarieren von Irrlehren oft zu großzügig ist und gleichzeitig zu kleingeistig, um charismatistische Privatoffenbarungssekten innerhalb der Kirche zu durchschauen, obwohl er wissen müßte, daß der grauenhafte Charismatismus eine protestantische Erfindung ist.
Es gibt ein paar Konvertiten hier; vor allem in der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist ein beachtlicher Anteil an Konvertiten vorhanden (z.B. Bischof Willamson), was mich freut, denn schließlich ist der Weg von der Irrlehre zur wahren Religion Gottes – der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche – in aller Regel sehr mühselig, langwierig und mit ganz intensiver Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem „Thema“ verbunden, inklusive Apologetik, was in den meisten Fällen dann sehr gefestigte Christen ergibt, die die Kirche Christi wesentlich ernster nehmen als die typischen Wetterfahnenkatholiken, die inzwischen die große Mehrheit der Kirche in (West-) Europa ausmachen.
Es ist eine Tragödie, daß viele gläubige Protestanten nur diese ungläubigen Katholiken kennen!
Lesen Sie bitte die Konversionsgeschichten von Gilbert Chesterton, Erik Mørstad, Siegfried Ernst, Christa Meves, Scott Hahn, und vieler mehr. Wir fanden sie sehr erhellend auf unserem „Weg nach Rom“!
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#22   Marcel   17:39:19 | Mittwoch, 3. August 2005
Ein kleiner Augenzeugenbericht
Ungültige Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe übrigens www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…. Es wird gelöst werden wie beim hl. Athanasius, der auch ungültig exkommuniziert war…
–--
Ein Kurzbericht eines Medjugorje-Pilgers. Es gibt viele ähnliche von anderen seriösen Personen. Man erhält einen Überblick über das Spaltwerk Medjugorje.
Da ich nicht um Erlaubnis für Veröffentlichung gefragt habe, erfolgt der Bericht namenlos. Einige Teilnehmer hier kennen Namen & Ort und viele weitere Augenzeugenberichte.
Die mir vom Meßbesuch bekannte Organistin Frau „X“ eines recht bekannten Wallfahrtsortes „W“ in Deutschland, in welchem die Jungfrau Maria kirchlich anerkannterweise erschienen war, hat folgendes berichtet:
Sie war mit einer Pilgergruppe in Medjugorje. Irgendwann während dieser Tage hieß es, daß die Gospa auf der Empore der Kirche erscheinen würde, und Frau X begab sich in die Kirche. Bald vernahm man: Die Gospa ist da! In diesem Augenblick kam von der Empore her eine Feuerflamme geschossen, langgestreckt und zischend wie eine Schlange. Sie schoß durch die Mitte und machte vor dem Tabernakel halt. Frau X erschrak sehr und duckte sich in großer Angst. Die anwesenden Leute schienen nichts bemerkt zu haben, denn es reagierte niemand außer einer einzigen Frau, die auch zusammenfuhr. Frau X fragte sie später, warum sie so erschrocken wäre und es stellte sich heraus, daß diese Person die zischende Feuerflamme ebenfalls gesehen hatte.
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#19   Marcel   17:06:41 | Mittwoch, 3. August 2005
Zum x.-ten: Kein Schisma! (Dann zurück zum Thema bitte)
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) und seine Kirchenbesucher sind weder exkommuniziert noch schismatisch, sondern Teil der Katholischen Kirche.
Im Februar 2005 behaupteten sieben deutsche Bistumszeitungen wahrheitswidrig, die FSSPX habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen.
Nach der Klage des deutschen Distrikts der FSSPX mußten die Bistumszeitungen im April widerrufen und abdrucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die FSSPX ein Teil der Katholischen Kirche ist; daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren; daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist.
Weiterhin mußten die Zeitungen drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß man als Katholik durch die Teilnahme an den Messen der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen kann und auch seine Sonntagskollekte entrichten darf.
Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, zuständig für die innerkirchlichen Gemeinschaften FSSP und FSSPX, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.
P.S. „Elendster Sünder“ nenne alle Schismatiker und Sekten, bei denen der Katholik seine Sonntagspflicht erfüllen kann!
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#5   Marcel   12:52:42 | Mittwoch, 3. August 2005
Einschätzung des Ortsbischofs
Den erwähnten Vortrag hielt Bischof Peric, Ortsbischof der Diözese Mostar-Duvno und für die Pfarrei Medjugorje zuständig, am 17. Februar 2004 in Dublin.
Dankenswerterweise berichtete am Jahrestag dieses Vortrages, am 17. Februar 2005, Kreuz-net im Artikel „Wieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje?“ www.kreuz.net/article.694.html darüber.
Es werden auch Auszüge aus der eben erwähnten Rede des Bischofs zitiert. (Mein „niemals“ gilt also nur für die Medjugorje-Fans.)
Im Kommentarbereich findet sich schließlich noch ein Verweis auf den vollständigen Text des Vortrages von Bischof Peric: hier ambrosius.patched.de/medjugorje_1.htm.
Übrigens hat die Ablehnung Medjugorjes doch mit der FSSPX, die sehr marianisch geprägt ist, nichts zu tun. Als ich von Medjugorje wegkam, kannte ich die FSSPX noch gar nicht…
Was der elendste Sünder zu Erscheinungen schreibt, ist leider Unsinn, denn natürlich kann es in der katholischen Kirche jederzeit Privatoffenbarungen geben, wann immer der Himmel es möchte. (Es ist jedoch tragisch, daß den Bitten der Muttergottes in Fatima von der Kirchenführung bis heute nicht entsprochen wurde.)
Ich möchte mich nicht mit ihm darüber streiten. Vor vielen Jahren habe ich Medjugorje genauso verteidigt wie er, und wir teilen vermutlich eine große Liebe für die Jungfrau Maria.
Redaktion benachrichtigen Wie sehen Sie den Segen von Medjugorje in Ihrer Diözese?
#2   Marcel   12:16:00 | Mittwoch, 3. August 2005
Irreführung
Schade, daß niemals die Urteile der(plural!) für Medjugorje zuständigen Ortsbichöfe abgedruckt und auch von keinem Medjugorjaner-Bischof erwähnt werden. (Kein Wunder bei dem Chaos in der defekten Konzilskirche, aber das ist jetzt nicht das Thema.)
In dem von Prof. Klaus Berger editierten Magazin „Theologisches“ war im Frühjahr ein solider ablehender Erfahrungsbericht über Medjugorje abgedruckt von einem intimem Kenner der Materie, der ehemals langjähriger Medjugorje-Pilger war.
Der Artikel war einige Zeit als PDF direkt von Herrn Bergers Internetseite www.theologisches.net/ ladbar und ist heute noch per Suchmaschine findbar als Kopie z.B. hier www.theologisches.info/brot1.htm, angereichert durch einige eindeutige Aussagen der oben erwähnten Ortsbischöfe.
P.S. Als ehemaliger Medjugorjaner warne ich ebenfalls vor diesem falschen Erscheinungsort.
Redaktion benachrichtigen Geschichtlich!
#13   Marcel   10:53:15 | Mittwoch, 3. August 2005
Geschichte und Lamennais
Nachtrag über die Zusammenhänge USA, Liberalismus, Freimauerei und die ihnen entgegenstehende ewige Kirche. Ein englischsprachiger Dreiteiler von Prof. Emery, US-amerikanischer Historiker:
„The Church & The New Order“ www.sspx.ca/…ch_New_Order_Pt1.htm
(„The Angelus“, March 1987)
Auch Frankreich findet Erwähnung als… „the eldest daughter of the Church is much like the girl in the nursery rhyme:
‘When she is good, she is very, very good,
But when she is bad, she is horrid’.“
Als sich Papst JP2 einmal seiner vorkonziliaren Vorgänger erinnerte, sagte er mit ihnen, daß die Feinde der Kirche (er nannte sie nicht ganz so deutlich) in Europa schon seit fast 300 Jahren ihren Feldzug gegen die Kirche führen.
Leider verstand er, geblendet von Ökumenismus und Allerlösung, den Zusammenhang nicht zwischen dieser Tatsache und dem Revolutionskonzil V.II, das die Freimaurer zu Recht als ihren größten Erfolg einstuften.
Es mag mitgespielt haben, daß JP2 selber zu den damaligen Revolutionstheologen gehörte und wir Menschen nur sehr ungern unsere eigenen Fehler eingestehen und umkehren.
P. Congar war deutlicher, als er das V.II unverblühmt als „die Oktober-Revolution“ beschrieb.
Beten wir Katholiken und streben nach Heiligkeit, damit diese schlimme Zerstörung der Kirche ein Ende finde, so wie es dem Herrn gefällt.
Instaurare omnia in Christo.
Redaktion benachrichtigen „Ich bin ein sehr überzeugter Katholik“
#14   Marcel   09:18:01 | Mittwoch, 3. August 2005
Miles und andere FSSPX-Verbundene: Anzahl Schäfchen?
In P. Somervilles Rezension des Buches „More catholic than the Pope“ www.sspx.ca/…re_Catholic_Pope.htm erwähnt der Pater beiläufig, daß laut Medien die FSSPX weltweit ca. eine Million Katholiken umfasse.
Wie seriös ist diese von den Medien genannte Zahl einzustufen?
Redaktion benachrichtigen Mutiger Priester
#20   Marcel   19:08:18 | Dienstag, 2. August 2005
Päpstlicher als der Papst
Apropos mutige Priester. Da fällt mir Pater Stephen Somerville ein (siehe „Passion Christi“). Seine Rezension des Buches „More catholic than the Pope“ www.sspx.ca/…re_Catholic_Pope.htm (in „The Angelus“, March 2005) fand ich sehr trefflich.
Die im rezensierten Buch vorkommenden Vorwürfe gegen die sehr katholische, aber eben nicht extreme Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), tauchen auch hier im Kommentarbereich immer wieder auf. Zwar interessieren sie mich nicht mehr sonderlich. Doch das Behandeln dieser durch P. Sommervilles ist so interessant, weswegen ich auf ihn verweise.
Einer seiner Kernsätze: But my lament against „More Catholic Than the Pope“ is its heavy emphasis on legality. It makes me think of the Scribes and Pharisees who attacked Jesus relentlessly with „the law, the law, the law“ without concern for faith in the new Messiah who stood before their unbelieving eyes.
Sehr erfrischend. Es ist schön, daß solche vollkatholischen Priester mit der FSSPX verbunden sind. Dafür dürfen wir dankbar sein. Wie überhaupt für das Werk des Erzbischofs, das so prächtig gedeiht mitten in der nachkonziliaren Kirchenwüste, unter schwersten Bedingungen. Weil unser Herr schützend seine Hand über das Werk hält. Das sieht jeder, der sich guten Willens damit beschäftigt. Deswegen dürfen die mit der FSSPX verbundenen Katholiken ganz beruhigt sein ob der vielen ungerechten Attacken: Der Herr verläßt die Seinen nicht. :-)
Redaktion benachrichtigen Obersturmbannführer Benediktus?
#8   Marcel   17:05:49 | Dienstag, 2. August 2005
Die „freie“ Presse, eine der diabolischen Massenmanipulationen
„Die Pressefreiheit: Eine unheilvolle, abscheuliche Freiheit, wahrhaft zur Unterdrückung der Massen“. Papst Leo XIII.
Selber der Massenmanipulation ausgeliefert, verstand ich diesen Satz lange nicht, wußte nicht einmal, daß er von einem großen Papst stammt aus einer Zeit, als die Päpste die Gläubigen noch schützten, und sie nicht der gottleeren Welt zum Fraß vorwarfen, wie in der defekten Nachkonzilskirche.
Wenn man in den prophetischen Schriften der vorkonziliaren Päpste liest, kann man einen Papst nach dem anderen hernehmen, alle haben dasselbe gesagt über die neuen, aus dem Liberalismus hervorgegangenen Freiheiten: Gewissensfreiheit und Kultfreiheit, Pressefreiheit, Unterrichtsfreiheit sind alles vergiftete Freiheiten, falsche Freiheiten, weil der Irrtum immer leichter zu verbreiten ist als die Wahrheit, das Böse bequemer zu propagieren als das Gute. Es ist leichter, den Leuten zu sagen: „Ihr könnt mehrere Frauen haben“ als: „Ihr dürft nur eine haben euer ganzes Leben lang“; es ist folglich leichter, die Ehescheidung einzuführen gleichsam als Gegengewicht gegen die Ehe. Ebenso kann man, falls man dem Wahren und dem Falschen gleichermaßen die Freiheit des öffentlichen Auftretens lassen, ganz sicher sein, daß man den Irrtum gefördert hat auf Kosten der Wahrheit.
Die erste geistige Gerechtigkeit gegen die Menschen ist, ihnen den Zugang zur Wahrheit zu erleichtern und sie vor dem Irrtum im voraus zu sichern. Das ist erste Nächstenliebe: Tun wir die Wahrheit in der Liebe.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#65   Marcel   18:58:58 | Montag, 1. August 2005
Es zählt die dogmatische Lehre
… in der Tat! Dazu gehören die unfehlbaren Lehrentscheidungen der Päpste, die dogmatischen Konzile, uam., oder kurz: wir reden vom ewigen Lehramt der Kirche.
Die unfehlbare dogmatische Lehre der Kirche entspricht übrigens völlig dem Wort Christi. Denn auch die vom heiligen Geist gestifteten dogmatischen Aussagen des Lehramtes sind vom Dreieinen Gott und wie sollte Er sich widersprechen?
Methusalix, auch Ihnen empfehle ich einen gut katholischen Fern- oder besser Nah-Katechismus. Sie haben so grundsätzliche Differenzen mit der katholischen Kirche und ihrer unveränderbaren Lehre, daß ich mich nicht weiter in der Lage sehe, mit Ihnen auf so einer brüchigen Basis zu diskutieren. Das ist pure Zeitverschwendung.
Ich empfehle Sie herzlich der allerseligsten Jungfrau Maria an: sie ist der schnellste und sicherste Weg zu Christus und Seiner Kirche. Wie ihnen viele konvertierte Protestanten mit ihrem Zeugnis bestätigen.
Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph.
Redaktion benachrichtigen Mehr als bisher
#10   Marcel   17:08:46 | Montag, 1. August 2005
Nicht einmal Herrn Lehmann weiß man einzuschätzen…
„Für die Aufhebung der katholischen Bannbulle gegen den Ketzer Luther tritt Lehmann regelmäßig ein, wenn auch bisher erfolglos – Gott sei Dank.“
Keine Ahnung, ob das stimmt
Herr Barth, Kenner der Kirche und Luthers, verweist Sie gerne auf die „Deutsche Tagespost“ vom 22.5.1996, Seite 2: Lehmanns Hoffnungen wegen Papstbesuch in D zum Thema Aufhebung Bannbulle. Wie üblich, Lehmann-Filter aktivieren, um seine verklausulierte Sprache zu entschälen.
Es half nichts, daß u.a. der Dogmatiker Scheffczyk Lehmann aufzeigte, daß Luthers Irrlehren (Rechtfertigung, Amt, Sakramente, usw.), die im 16. Jahrhundert wesentlich die Abspaltung ausgelöst haben, auch im heutigen Protestantismus vollgültig sind.
jedenfalls ist das ein Gedanke, der Johannes Paul II. auch nicht gerade fremd war.
Der ökumenistische Rauschzustand bringt die Menschen auf irrationale Gedanken.
„Über die Abtreibung und Lehmann muß man auch nicht viel sagen:(…) An allen ihren Händen klebt Blut.“
Absoluter Unfug
Im Gegenteil. Der Papst erklärte den – diesbezüglich – unwilligen deutschen Bischöfen schriftlich, daß die Ausstellung von Lizenzen zum Töten nicht duldbar sei, weil diese von der Kirche ausgestellten Scheine als Beihilfe zum Mord an Ungeborenen verwendet werden können.
Es spielt keine Rolle, wieviele davon in der Praxis für Mord verwendet wurden – obwohl es darüber erschreckende Zahlen gibt –, denn niemals heiligt der potentiell gute Zweck das schlechte Mittel.
Redaktion benachrichtigen 100 Tage im Amt
#11   Marcel   16:31:59 | Montag, 1. August 2005
Notstand und Rettung: Instaurare omnia in Christo
Diejenigen, die einen Notstand sehen, kann ich sehr gut verstehen. Eigentlich müßte das doch jeder können, der in seinem Dorf oder Stadtviertel seit Jahrzehnten die Hl.Messe besucht und mit ganz „normalen“ Katholiken befreundet, verwandt oder bekannt ist.
Ja. Deswegen ist die Exkommunikation nichtig, wie erklärt www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa….
Jedenfalls solte man dies meineserachtens letztlich der Kirchengeschichte überlassen
Ja. Deswegen lasse ich das Thema von meiner Seite aus mit folgendem Hinweis bewenden:
Für einen Überblick über die Bischofsweihen durch den Erzbischof, um die FSSPX besser zu verstehen, sei Gutwilligen dieses Interview der Zeitschrift „Fideliter“ mit Erzbischof Lefebvre www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=208 empfohlen, vom 30.6.1989 in Ecône.
Daß die Visitatoren von Ecône, zurück in Rom, das Gegenteil dessen sagten, was sie während der Visitation sagten, kann jeder dort per Gästebuch nachprüfen: die Visitatoren zeigten sich begeistert und sparten nicht mit Lob. Kardinal Gagnon schrieb in das Gästebuch von Ecône www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…, daß dies der richtige Weg sei, um die Kirche wieder aufzubauen!
Bei solchen Manövern seitens Rom ist die Situation der FSSPX logisch. Ironie: solcherart unbehindert kann sie zur Zeit viel kräftiger mithelfen, alles in Christus zu erneuern.
Redaktion benachrichtigen Mehr als bisher
#6   Marcel   15:28:23 | Montag, 1. August 2005
Wer „nur“ wenige Dogmen in Frage stellt, ist schwer faßbar und umso gefährlicher
Was gibt es über Herrn Lehmann viel zu sagen, außer daß er ein führender deutscher Totengräber der Kirche ist? Jeder Nichtblinde sieht, daß er ein Rahner im Geiste und klug genug ist, selten offen als Häretiker aufzutreten.
Am 6.11.1997 hielt Lehmann auf Einladung der Luther-Gesellschaft in der Berliner Gedächtniskirche eine Rede, in der er den Ketzer Martin Luther wörtlich als „unseren gemeinsamen Lehrer“ bezeichnete. Wer das glaubt, ist nicht mehr katholisch. Für die Aufhebung der katholischen Bannbulle gegen den Ketzer Luther (1521, „Decet Romanum Pontificem“) tritt Lehmann regelmäßig ein, wenn auch bisher erfolglos – Gott sei Dank.
Über die Abtreibung und Lehmann muß man auch nicht viel sagen: „dank“ ihm und seinen Brüdern stellte die katholische Kirche Deutschlands jahrelang die Lizenz zum Töten aus, damit Frauen staffrei ihre Ungeboren ermorden lassen konnten. An allen ihren Händen klebt Blut.
2002 holte sich Lehmann einen scharfen Vorwurf eines namhaften, nichtkatholischen, schweizer Gynäkologen ein: der Medizinprofessor sagte, es sei geradezu niederträchtig, wenn in katholischen Krankenhäusern die Amniozentese, die Lehmann befürwortet, durchgeführt werde, wenn sie dann aber positiv ausfalle, die Frau zur Abtreibung in ein nichtkatholisches Krankenhaus geschickt werde.
Das alles ist mit dem katholischen Lehramt und der gesunden Glaubenslehre nicht vereinbar.
Fast nebensächlich, daß Lehmann 2004 sagte: „Jetzt ist Schluß mit Genehmigungen“ für die alte Messe…
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#63   Marcel   08:55:33 | Montag, 1. August 2005
Die Unveränderlichkeit der Lehre der Kirche
WELCHE Lehre der Kirche vor WELCHEM Bruch?
Einige Konzilstexte sind unvereinbar mit der überlieferten Glaubenslehre, andere so ambivalent, daß sie Unsicherheit und Verwirrung stiften. Der Brief der Bischöfe Lefebvre und Mayer vom 21.11.1983 an den Papst www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186 hat es zusammengefaßt.
Sinnlos, hier darüber zu streiten. Mit jedem Jahr sieht man die Wunden deutlicher, die das V.II geschlagen hat. Die Korrektur kommt.
Die Kirchengeschichte ist voll von Brüchen, Verirrungen, Schismen und vor allem haaresträubendem Unsinn. Welche Merkmale würden Sie gerne bewahren? Das Zinsverbot? Die Judenpogrome?
Da Sie keinen Unterschied zwischen der dogmatischen Glaubenslehre und Kirchengeschichte machen, entfällt die Basis für eine Diskussion.
Sie machen sich Ihre eigene private Religion also selbst aus den Verdatzstücken die unsere una sancta längst auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen hat.
Die FSSPX hält fest an der dogmatischen Lehre. Deswegen die Kollision mit den Neuerungen des V.II.
Wenn der Papst seine Unfehlbarkeit in Fragen des Glaubens und der Moral nicht ausübt, haben wir die Freiheit, seine Worte und Handlungen zu diskutieren.
Was unser Papst morgen unfehlbar verkündet: wir folgen!
verschonen Sie uns Katholiken mit Ihrem aufgewärmten Geschichtsmüll.
Der Modernismus haßt die absolute Unveränderlichkeit der dogmatische Lehre. Wir lieben sie.
Redaktion benachrichtigen Unangenehme Wahrheit
#16   Marcel   16:57:04 | Samstag, 30. Juli 2005
Wenn nicht, …
… dann werden Sie weiterhin unerlöst und nicht in der Wahrheit Ihren Weg entlangstolpern. Hoffentlich lange genug, bevor Sie den „Punkt ohne Rückkehr“ erreicht haben.
Zwar werden Sie nicht genau wissen, wie diese erlösende Wahrheit ist, solange Sie es nicht versucht haben, aber das sollte Sie nicht davon abhalten, es zu versuchen.
In jedem Mensch schlummert im Herzen die große Sehnsucht nach der Wahrheit Christi.
Lassen wir uns von dieser Sehnsucht nicht zu sehr ablenken, ersticken wir sie nicht in lauter Musik, Drogen und andere Scheinwelten, wie die Menschen unserer hodnistischen Gesellschaften es machen, um nur auf den Ruf Gottes im Inneren nicht antworten zu müssen.
Seien Sie versichert: vermutlich alle gläubigen Katholiken hier kennen diesen inneren Kampf, bevor sie sich dann endlich durch einen „Klick im Kopf“ willentlich allen Anfechtungen widerstehen, zur (Lebens-) Beichte gehen und dann die erlösende Wahrheit in sich aufnehmen in der hl. Messe.
Eine – vorerst – geistliche Kommunion von Herzen kann diesen Weg übrigens entscheidend bereiten helfen!
Ich darf Ihnen vesprechen: das einzige Stückchen Himmel auf Erden erwartet Sie, wenn Sie sich würdig mit Christus in seinem hl. Meßopfer vereinen.
Der hl. Thomas hat es viel besser gesagt in seinem wunderbaren Kurzgedicht.
Gerne befehle ich Sie der allerseligsten Jungfrau Maria an: sie ist der schnellste und sicherste Weg zu Jesus Christus.
Redaktion benachrichtigen Unangenehme Wahrheit
#14   Marcel   16:25:43 | Samstag, 30. Juli 2005
Was ist Wahrheit?
Die Frage des Pilatus, des ersten Liberalen, beinhaltet bereits alle heutigen Freigeister. Auch sie fragen in jeder Diskussion den Katholiken: „Woher willst Du wissen, daß Du die Wahrheit hast?“
Das hat Pilatus schon vor zweitausend Jahren den Heiland gefragt.
Dann Herodes, der Lebemensch, der in seinen verweichlichten Gewändern im Palast ein Leben der Sinne führt. Er ist das Urbild der hedonistischen Wohlstands- und Spaßgesellschaft.
Beide, sowohl Pilatus als auch Herodes, scheitern an Christus. Und so auch alle heutige Liberalen.
Christus ist die Wahrheit. Wie Miles schrieb, und der hl. Thomas von Aquin, und auch Naturwissenschaftler wie Max von Thürkauf, ist der Mensch erschaffen, um die Wahrheit zu erkennen und nach ihr zu leben, oder wie der hl. Johannes sagt, „in der Wahrheit zu wandeln, wie der Vater es uns geboten hat.“
Thomas von Aquin im Hymnus „Adoro te devote“ über das hl. Meßopfer:
„Gottheit, tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir,
doch des Wortes Botschaft offenbart dich mir.
Was Gott Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an;
er ist selbst die Wahrheit, die nicht trügen kann.“
Ich kann sehr empfehlen: umzukehren, eine Lebensbeichte abzulegen und dann in einer würdig gefeierten hl. Messe den Leib Christi zu empfangen. Dann erfährt man die erlösende Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen Unangenehme Wahrheit
#11   Marcel   15:45:56 | Samstag, 30. Juli 2005
Fernkatechismus
Genaue Angaben gibt es auf den letzten Seiten des monatlichen Mitteilungsblattes (MB) der FSSPX.
Für das MB vom August 2005 steht dies auf der Seite 51. Man kann sich diese Ausgabe, sowie die letzten drei Jahrgänge, von der FSSPX-Internet-Seite www.fsspx.info/mbonline/ als Acrobat-PDF-Datei laden: diese sieht dann so aus wie das gedruckte Heft.
Nicht abschrecken lassen von der Katechismus-Angabe: „Erstes Jahr: Alter etwa 5 – 6 Jahre, Zweites Jahr: Alter etwa 7 – 8 Jahre“.
Den Fernkatechismus kann man gut auch als Erwachsener mitmachen. Einfach bei der Anmeldung bei den ehrwürdigen Ordensschwestern das Alter dazuschreiben oder telephonieren, dann leiten sie alles Notwendige in die Wege.
Gottes reichen Segen wünsche ich!
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#9   Marcel   15:22:58 | Samstag, 30. Juli 2005
Patt
Obwohl das vom Thema wegführt und hier im Forum nicht entschieden wird: es wird später geregelt werden. Derweil wenden wir uns vertrauensvoll an ebenfalls ungültig exkommunizierte Heilige (z.B. Athanasius, Jungfrau von Orleans, uam.).
P.S. Gesegneten Sonntag!
Aus der FAQ der FSSPX www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…:
Und die Exkommunikation?
Es gibt keine Exkommunikation für die Priester der Bruderschaft und erst recht nicht für die Gläubigen, die sich ihr anschließen. Das hat u.a. kein geringerer als Kardinal Ratzinger erklärt, in einem Brief vom 28.6.1993 an Bischof Ferrario von Hawaii. Die einzige Exkommunikation, die jemals ausgesprochen wurde, war die über Erzbischof Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe. Und auch deren Gültigkeit bestreiten wir mit gutem Grund. Denn laut can. 1323 des Kirchenrechts tritt eine Kirchenstrafe wie die Exkommunikation dann nicht ein, wenn jemand „aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern jedoch die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen gereicht“ (Nr. 4). Nr. 7 desselben Kanons legt fest, daß der Betreffende auch dann ohne Strafe bleibt, wenn er nur „ohne Schuld geglaubt hat“, eine solche Notlage läge vor. Selbst wenn wir keine Notlage anerkennen würden, so müßten wir doch Mgr. Lefebvre wenigstens zugestehen, ohne Schuld geglaubt zu haben, eine solche läge vor; damit ist eine „Exkommunikation“ aber auch bereits hinfällig.
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#57   Marcel   15:13:07 | Samstag, 30. Juli 2005
Nothandlungen und Notsituationen
Hießen sie Didimus und Romano, die vor ~1600 Jahren den hl. Athanasius, Bischof von Alexandrien, angesichts des vom Lehramt geförderten Ariansmus gefragt haben könnten: Wer entscheidet verbindlich darüber, ob es sich um einen Bruch oder eine Weiterentwicklung handelt? Das heutige, ordentliche Lehramt? Oder doch Sie und Ihr Verständnis der {…} Texte früherer Päpste?
Athanasius sagte seinen Gläubigen dann: „So ist es heute: Sie haben die Gebäude, Ihr aber habt den apostolischen Glauben. {…} Ihr seid die Glücklichen, die in der Kirche durch ihren Glauben verbleiben, Ihr, die ihr festhaltet an den Fundamenten des Glaubens, der Euch durch die apostolische Tradition überliefert worden ist. {…} Jene aber sind vom Glauben in der jetzigen Krise abgewichen.
Niemand wird jemals Euren Glauben überwinden, geliebte Brüder! Und wir glauben, daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben wird.
Je mehr nun jene sich anstrengen, die heiligen Stätten zu besetzen, desto mehr trennen sie sich von der Kirche. Sie behaupten von sich, sie stellen die Kirche dar, in Wirklichkeit spalten sie sich von ihr ab und verirren sich.
{…} Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“
(Aus: „Die Wahrheit“)
Wo haben Mgr. Lefebvre, Maier und die anderen knapp 500 gegen die Revolution im V.II votierenden Konzilsväter jemals die ihnen überlieferte apostolische Tradition mißachtet?
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#6   Marcel   15:02:41 | Samstag, 30. Juli 2005
Was ist Wahrheit?
Die angebliche Bibelkennerin Janet fragte: „was ist Wahrheit?“
Doch sie hat offenbar die Stelle mit dem Pilatus nicht gelesen, nicht verstanden, oder beides. Die Antwort des Herrn auf Pilatis ist die Antwort auf ihre Frage.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
P.S. Bei der FSSPX gibt es einen Fernkatechismus für Junge und Junggebliebene. Da lernt man das alles. So wie es die Kirche immer lehrte.
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#4   Marcel   12:21:59 | Samstag, 30. Juli 2005
Nichts neues in der Kirchengeschichte: Alptraums-Pontifikate
Johannes Paul II. hat eine stärkere, jüngere und selbstbewußtere Kirche hinterlassen.
Sie war nie schwächer, sie hatte nie weniger Jugendliche in den hl. Messen (das ist etwas ganz anderes als Massenandrang auf Pope-Festivals wie den WJT), und sie war nie unselbstbewußter.
Bei uns in einer „vollkatholischen“ Gegend werden zur Zeit schöne große Dorfkirchen geschlossen, die vor einer Generation noch gefüllt waren durch Jung und Alt.
Johannes Paul II. auch Fehler gemacht hat und noch sehr sehr viel Reparaturbedarf ist, schmälert die positive Gesamtbilanz nicht.
Ich muß wohl den langen Artikel Dr. Barths in der „Kirchlichen Umschau“ (Mai?) über das insgesamt verheerende Pontifikat JP2s abtippen, damit hier ein paar stichhaltige Argumente gegen diese Märchen auf den Tisch kommen.
Ob die Aussagen eines exkommunizierten Bischofs tatsächlich so wichtig und richtig sind, wage ich zu bezweifeln.
Er wurde nie feierlich exkommuniziert. Daß die festgestellte Exkommunikation ungültig ist, zeigen zwar viele Kleriker, aber darüber kann man sich mit Papalisten kaum streiten.
Auf der Internet-Seite der französischen Bischofskonferenz ist immerhin zu lesen, daß diese Feststellung nicht unfehlbar war. :-) Wie schon beim hl. Kirchenlehrer Athanasius, der hl. Jungfrau von Orleans, uvm.: alles ehemalige „Exkommunizierte“.
Gebe unser Herr, Jesus Christus, daß Sein neuer Stellvertreter die Kirche wieder zum Glauben Christi zurückführt.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#51   Marcel   12:03:48 | Samstag, 30. Juli 2005
Einmal mehr: Quanta cura
Betrachten Sie den Bruch in der katholischen Lehre (vgl. auch Miles gute Punkte) durch das V.II.
Mgr. Ratzinger bezeichnete das V.II als Gegensyllabus und als offizielle Versöhnung der Kirche mit der durch die blutige 1789-Revolution gewordene neue Zeit: dem Modernismus.
Die feierliche Zurückweisung und Verurteilung der Zusammenfassung aller modernistischen Irrtümer durch den hl. Papst Piux IX. im Syllabus ist ein Resumé seiner früheren Lehrschreiben. Nicht unfehlbar, genausowenig wie das V.II übrigens, aber die Tatsache, daß der Syllabus seine bereits verurteilten Irrlehren gemeinsam wiederholt und veröffentlicht, verleiht diesem datumslosen Dokument große Autorität und stellt eine allgemein verpflichtende lehrmäßige Norm dar. Zudem befinden sich der Syllabus in Kontinuität mit allen Lehrschreiben der Päpste vor und nach ihm. Das ist Lehrtradition. Sie galt bis zum Vorabend des V.II ! Von heute auf morgen wurde mit Elementarem, was die Päpste hunderte Jahre lang lehrten, gebrochen.
Entweder die vorkonziliaren Päpste irrten, oder die Konzilspäpste.
Ob ich als Laie den Bruch erkenne, ist sekundär. Gewichtiger ist, daß Oberhirten Kraft ihres apostolischen Amtes diesen feststellen und Rettungsanker werfen.
„besserer Erkenntnis“
Ich halte mich an alle vorkonziliaren Päpste, die tatsächlich eine von Gott gestiftete Erkenntnis haben.
Das ist m.E. „guter Protestantismus“
Nein, im Gegenteil brach Luther mit der überlieferten Lehre.
Redaktion benachrichtigen Ist es verboten, am Hochaltar zu zelebrieren?
#62   Marcel   10:43:57 | Samstag, 30. Juli 2005
Der Friede Christi ist nicht von dieser Welt
Da können wir es ruhig mit Gottvertrauen abwarten, wer auf wen wartet und welche die ewige Kirche ist, welche die Karikatur.
So ist es.
Im Gegensatz zu den Revolutionären müssen wir Anhänger der ewigen Kirche nicht von Menschenhand das Paradies auf Erden verwirklichen. Wir haben viel Zeit, und sie arbeitet für uns.
Anders als andere mische ich mich hier ja dazwischen, um die Geisteshaltung der Tradi näher kennen zu lernen.
Obwohl Sie schon 1983 über die Traditionellen und Erzbischof Lefebvre schrieben (wie sie am 29.7. sagten), haben Sie nach über zwei Jahrzehnten deren Geisteshaltung noch immer nicht nah genug kennengelernt? Über was schrieben Sie dann 1983?
Sie sagten, daß Sie „das hier also letztlich nicht zu {Ihrem} Privatvergnügen“ machen: gehören Sie zu dem Otterbeck jener KG, deren Miteigentümer die Pax Christi Kevelar ist?
Diese Anhänger der Irrlehre des neomarxistischen Weltfriedens agieren naturgemäß auch gegen die von allen vorkonziliaren Päpsten eingeforderte universelle Königsherrschaft Christi.
Mein Eindruck: „Der Feind steht rechts!“ (Josef Wirth, 1921)
Heute wie damals Unsinn. Die falsche Einschätzung des Reichskanzlers Wirth, daß die National-Sozialisten rechts stünden, konnte er später revidieren, als er mit den tatsächlichen Rechten zusammenarbeitete, mit dem Widerstandskreis in der Wehrmacht um die Brüder Staufenberg, den Todfeinden der linken National-Sozialisten.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#45   Marcel   10:26:04 | Samstag, 30. Juli 2005
Subjektivsmus ist ein Träger des Liberalismus
Otterbeck: Traditionalismus ist zumeist Subjektivismus im kollektiv-nostalgischen Gewand. Kriterium des Tradi sind genauso seine persönlichen spirituellen Bedürfnisse, die schon für Luther den Anlass zum „Los von Rom!“ gaben.
Sie verdrehen. Wir Anhänger der hl. Überlieferung der Kirche verabscheuen den Subjektivismus, diesen Träger des Liberalismus. Der Laizismus, der der Atheismus des Staates ist, wurde erst durch Ihren Liberalismus des V.II, u.a. in der Erklärung zur Kultfreiheit, weltweit gesellschaftsfähig gemacht.
Hier reden so viele aus der protestantisierten Konzilskirche über Luther, ohne seine Irrlehre zu kennen. Deswegen geht ihr Versuch, die FSSPX als lutherisch zu deklarieren, fehl.
Wir Traditionellen halten am ewigen Lehramt der Kirche fest. Es gibt keine „jetzige“ Lehre, höchstens eine irrende jetzige.
Luther lehnte das ewige Lehramt ab, das war sein „Los von der katholischen Lehre“, die zu seiner Zeit wahrlich nicht von Rom vertreten wurde! Jeder Katholik, der damals Rom besuchte, bekam einen Schreck. Dies war dem wunderbaren Papst Hadrian VI. klar, als er sein heroisches Schuldbekenntnis vor Luther verlesen ließ und eine großherzige Umkehr unterbreitete.
Es ist andersherum, wie die Modernisten behaupten: Zu den Katholiken, die Luther am besten kennen und deswegen seine Irrlehre am stärksten ablehnen, gehört vorneauf Mgr. Lefebvre und seine FSSPX. Es ist die Konzilskirchenführung, die Luthers Irrlehre in Wort und Liturgie inhaliert hat.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche? – Die vermißt niemand
#27   Marcel   09:47:49 | Samstag, 30. Juli 2005
Laien
Ich fand den Umgangston auf fsspx.info nämlich wesentlich angenehmer als die Polemiken, die hier auf kreuz.net leider öfter mal einfließen.
Leider dominiert hier im Diskussionsforum, wie in den meisten solchen, zu oft die Polemik. Ich bedaure es, wo ich sie verursachte.
Glücklicherweise ist die deutschsprachige Seite der FSSPX kein Diskussionsforum und wird auch nicht von unwissenden Laien administriert, die sich dafür umso wortreicher hier auslassen.
So manchen guten Gedankengang findet man zwar auch hier im Forum, und das ist erbaulich. Aber die Welt wird nicht durch Internet-Foren gerettet.
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#42   Marcel   21:04:41 | Freitag, 29. Juli 2005
Plädoyer für die beständige Lehrtradition der Päpste
Danke Miles. Gute Punkte! (Übrigens war Ihr erwähntes Wunder tatsächlich eines, ein doppeltes, und es geht zu 100% auf das Konto der seligsten Jungfrau Maria.)
Meth: letztendlich bestimmt also auch bei Ihnen nicht die Amtskirche, sondern Sie selbst, was richtig katholisch bleiben bedeutet. Das nenne ich Beliebigkeit und Relativismus par excellence!
Wir Traditionellen halten uns an die Kirche vor dem Bruch der Lehre. Dieser Bruch eröffnete eine große Notsituation; für viele leider nicht nachvollziehbar. Das war beim hl. Athanasius nicht anders. Warum beschäftigen sich so wenige mit diesem Kirchenlehrer und der damaligen Situation unter dem rechtmäßigen, aber der arianischen Häresie anhängenden Papst Liberius?
Auch die vorkonziliaren Päpste hätten Ihnen viel zu sagen, aber Sie gehen auf unsere ständigen diesbezüglichen Hinweise nicht ein. Wer sich objektiv mit der ständigen Unterweisung der vorkonziliaren Päpste beschäftigt, erkennt den Bruch durch das V.II. Seine Fehler (Ökumenismus, Kultfreiheit, Öffnung für Liberalismus und Modernismus uam.) wurden von der beständigen Lehrtradition der vorkonziliaren Päpste im Voraus verdammt. Die Worte der Päpste Pius VI., Pius VII., Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., Pius X., Pius XI., Benedikt XV., usw. sind klar und deutlich und eine umfassende Einbettung des Syllabus. Umso schwerwiegender das Eingeständnis hochrangiger V.II-Architekten, daß das V.II einen Gegensyllabus bedeutet!
Man wähle also…
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#40   Marcel   20:37:49 | Freitag, 29. Juli 2005
Freimaurer Bugnini
Gewichtiges spricht dafür, daß Bugnini Freimauer war. Auf Kreuz-net das Interview mit M. Davis www.kreuz.net/article.905.html: „Frage: Stimmt es, daß Papst Paul VI. am Ende der Liturgiereform feststellte, daß Bugnini ein Freimaurer war und ihn, den Liturgiker, deshalb als Pronuntius nach Teheran (Persien) versetzte, wo es praktisch keine Katholiken gibt?
Michael Davis: Das stimmt.“
( Siehe auch M. Davis in „The Angelus“ www.sspx.ca/…gical_Revolution.htm)
Davis stellt klar, daß Papst VI. anhand der ihm vorliegenden Unterlagen überzeugt war, daß Bugnini Freimaurer ist.
Die Hinweise selber bestanden darin, daß eine Ordensschwester, die im Vatikan aufräumte, im Papierkorb Bugninis die Blaupause seines Briefes an einen Freimaurer-Großmeister fand, mit „Lieber Bruder“ angeredet, diese Blaupause dem Papst übergab, worauf dieser Bugnini sofort in die Wüste schickte.
Zu dieser Zeit, 1976, schreibt Erzbischof Lefebvre, der entgegen Otterbecks Verleumdung kein Lügner ist, daß er aus Rom erfahren hat, daß Bugnini Freimaurer ist.
In einem 1992 bekanntgewordenen Brief des Meisters des Großorients von Frankreich aus der Liturgie-Reformszeit fordert dieser seinen „Bruder“ Bugnini auf, die Reform der Liturgie zu beschleunigen.
Wichtiger als die Freimaurer-Frage ist Bugninis Satz: „Wir müssen alles von dieser neuen Meßform fernhalten, was die Protestanten auch nur im Geringsten stören könnte.“
Verrat an der Wahrheit.
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#37   Marcel   14:22:57 | Freitag, 29. Juli 2005
Die unveränderliche Lehre der Kirche
Ich frage mich ernsthaft, warum dieser Haß auf Erzbischof Lefebvre.
Wie schon beim hl. Bischof Athanasius. Ihm trachtete man wiederholt nach dem Leben, so verhaßt war er bei den Anhängern der irrenden Papstkirche und sonstigen Gegnern. Welcher späte Piuspapst erhob ihn in prophetischer Sicht zum Kirchenlehrer?
Es steht schon in der hl. Schrift: jene, die der Lehre des Herrn treu bleiben, können auch in der Kirche verfolgt werden.
Beim elendsten Sünder wundert es mich, weil er einige sehr katholische Positionen vertritt (abgesehen von Medjugorje).
Warum merkt er nicht, daß wir Traditionellen aus derselben brennenden Liebe zur hl. Mutter Kirche wie er die ewige Lehre der Kirche hochhalten?
Warum liest er nicht die Lehrscheiben der Piuspäpste und anderer und erkennt, daß der Erzbischof sie meistens wörtlich wiedergibt in seinen Predigten, Rundschreiben, Briefen an Rom, usw. ?
Im besten Fall ist es völlige Unkenntnis. Bei mir war es so. Man hatte mir, als ich noch Papalist war, die Traditionalistenkeule ums Ohr gehauen („Schismatiker Lefebvre“) und ab da lief es mir kalt den Rücken hinunter, wenn ich seinen Namen nur las. Viele Jahre lang brachte man mich so darum, wirklich zu lesen, was dieser treue Diener Gottes wichtiges zu sagen hatte. Aber: niemand kann die Wahrheit aufhalten. Mit jeder Predigt, die ich dann eines Tages doch von ihm zu lesen bekam, sah ich klarer die Unhaltbarkeit dessen, was man dem Erzbischof und seinem Werk, der FSSPX, entgegenhielt.
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#59   Marcel   11:09:26 | Freitag, 29. Juli 2005
Athanasiuse
Und genau wie 1870 Döllinger findet sich wieder „einer“, der streikte (explizit 1988
Dollingers Ungehorsam gegen unfehlbare Dogmen ist grundverschieden zum Ungehorsam gegen eine mit der überlieferten Lehre brechenden und als undogmatisch definierten fehlerhaften Synode. Somit gilt:
Und genau wie im 4. Jhdt. Bischof Athanasius findet sich mit Erzbischof Lefebvre wieder einer, der streikte.
Sie wissen das, D.Otterbeck, deswegen erinnert mich das Diskutieren mit Ihnen – und der von Mgr. Kasper perfektionierte V.II-„Dialog“ überhaupt – so sehr an Loriots Stück vom sprechenden Hund. Sie sind in Ihrer Ökumenismus-Revolution gefangen, merken nicht, daß „the ship sinks“ (neuer Papst), man die Schotten gegen die modernistischen Wasser dichtzumachen hat und das große Loch namens V.II dringend flicken muß, sondern glauben, wie der hochmütige Titanic-Kapitän, daß das Konzils-Schiff „unsinkbar“ sei. Die ewige Kirche ist unsinkbar, ihre Karikatur nicht.
Wir müssen der ökumenisch offenen und liturgisch reformierten römischen Kirche anhängen; es gibt keine andere.
„Der Ökumenismus zersetzt den katholischen Glauben, er ist eine Krankheit {…} eine tödliche {…} das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.“ (May)
Mit Georg May und Bischof Ziegelbauer stelle ich fest: die „alte“ Kirche ist mir lieber.
Sie ist die ewige Kirche (lese man die alten Päpste), die von der deformierten Ökumenismus“kirche“ verdeckt wird und nach deren Verdampfung wieder hervortritt.
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#49   Marcel   18:45:47 | Donnerstag, 28. Juli 2005
P. Somervilles öffentliche Abkehr vom Novus-Ordo
Athanasius erwähnte kürzlich im Gibson-Diskussionsstrang www.kreuz.net/…ticle.1550-page.html, daß der ehemaligen „Großausführer der liturgischen Revolution in der englischsprechenden Welt“, Pater Somerville (*), sich später öffentlich vom Novus Ordo abkehrte.
Ich denke, folgender Brief aus dem Jahre 2002 dürfte den Schritt – unter anderem – dokumentieren:
Renouncing my service on ICEL www.sspx.ca/…ing_Service_ICEL.htm (The Angelus)
(*) Er war auch geistlicher Berater von Mel Gibson für den Film „Passion Christi“ und ist verbunden mit der FSSPX.
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#31   Marcel   18:31:08 | Donnerstag, 28. Juli 2005
Gehorsamkeit gegen Gott
Der Katholik kennt keinen von Menschen befohlenen Glauben, sondern die Offenbarung Gottes an Seine Kirche. Die menschliche Erkenntnis, von Gott erschaffen, führt immer zum Schöpfer, nicht weg (intensiv exklärt durch Dr. Angelicus, Thürkauf, uam.). Menschen können irren, Gott nicht.
Der Gehorsam des Gläubigen gegen den Apostel (-nachfolger) leitet sich einzig von Gott und Seiner Offenbarung ab: es gibt keinen subjektiven Glauben, sondern nur den der Kirche offenbarten. Der Katholik übernimmt diesen Glauben der Kirche als seinen persönlichen. Die Einheit des Glaubens ist die Einheit der Kirche. Wer sich von der Kirche trennt, hat nicht mehr den katholischen Glauben – und umgekehrt. Wir Traditionellen bewahren den katholischen Glauben. Deswegen sind wir in der Einheit der ewigen Kirche, und nicht schismatisch.
Jeder in der Kirche mit Gewalt Ausgestattete hat diese Gewalt für die Bewahrung des Glaubens einzusetzen. Bischöfe und Papst. Christus lehrte seinen Aposteln: Gehet hin und lehrt das Evangelium! Ihr steht im Dienst dieser frohen Botschaft, die Ich euch übergeben habe.
Deswegen können wir Katholiken kein Jota uns davon entfernen. Wir wollen unseren Glauben unversehrt erhalten.
Diejenigen, die katholisch bleiben wollen, werden gelegentlich von Personen verfolgt, die mit der Autorität in der Kirche bekleidet sind, sich aber vom Glauben entfernen. Ihnen muß man ungehorsam sein.
Unser Herr hat es vorhergesagt: Es wird schlechte Hirten geben.
(Vgl. Erzbischof-Predigen.)
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#1   Marcel   10:47:38 | Donnerstag, 28. Juli 2005
Schöner Überblick
Danke an die Kreuz.net-Redaktion für diesen interessanten Überblick.
Meinen besonderen Dank für die Erwähnung der Worte des FSSPX-Generaloberen über unseren Papst. Ich bin sehr dankbar dafür, daß Sie als eine der wenigen katholischen Nachrichtendienste zur FSSPX eine katholisch-sachliche Haltung vertreten und nicht von der „Traditionalisten-Keule“ Gebrauch machen – auch wenn entsprechende Leute ohne katholische Gesamtsicht Sie deswegen zu diskreditieren versuchen. Vergelts Gott!
Gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit Amen.
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#39   Marcel   16:22:58 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Erneuter Hinweis auf DICI-Interview mit Mgr. Fellay
Ohne vorzugreifen: der FSSPX-Bischof ging bereits auf Ihre Frage, Benedikt, ein.
„Because God does not change“ www.dici.org/actualite_read.php?id=607&loc=US
„{…} Now that Cardinal Ratzinger is pope {…} We will see a reinforcement giving more weight to the support of those who want the old Mass {…} But here, we see that everything works unto our good and that of Tradition {…} In this way, we can but rejoice over any opening in favor of the old Mass. {…}
We know very well that the issue of the Mass is not all, but we must begin with something concrete {…} It would be a deep and efficacious breach in the progressivist system; this would gradually lead to a change of atmosphere and spirit in the Church. {…}
Because the old Mass demands faith, it asks for integral faith and it gives the whole faith. When you say the old Mass, you do not want to say the new one again.
This Mass demands all the rest. It is the heart of the Church. It regenerates the whole Body. As the heart pumps the blood, the source of life, through the whole body, likewise in the Mystical Body, grace, the source of life, is diffused by the Mass through the channel of the sacraments. If this pump stops, life ceases. Thus the Church needs this supernatural pump which is the Mass. All sense of the Catholic faith, and all Catholic life go into the Church thanks to the Mass. {…} it is because of that same principle that the new Mass, which is defective, causes so much damage. {…}“
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#36   Marcel   15:10:24 | Mittwoch, 27. Juli 2005
„Abendmahlsvorsitzender“ versus populum
Benedikt, mein Zitat stammte aus der Feder Gambers. Sie halten seine Untersuchung für unrichtig? Die FSSPX, in deren Kapellen Gambers Schriften ausliegen, hält mit Papst Benedikt XVI. Gambers Arbeit für richtig. Interessante Koalition. :-)
Die Verunglimpfung als „lutherisch“ finde ich aber nicht gut, zumal fraglich ist, ob es in protestantischen Kirchen überhaupt „Altäre“ gibt, dort wird ja nichts geopfert.
Wiederum war es Gamber, der feststellte, daß die erste Forderung, ein Priester solle am Altar dem Volk sein Gesicht zukehren, von Luther stammt. Er weist darauf hin, daß weder Luther noch seine Mit-Reformatoren sich einheitlich an seine ursprüngliche Forderung hielten.
Luther leugnete das Opferwesen der hl. Messe, wie es heute die Mehrheit der katholischen Laien, Theologen und Priester machen. Luther sagte: Betrachten wir die Messe als Sakrament, als Testament, nennen wir sie Segen, Eucharistie, Tisch des Herrn, Abendmahl des Herrn, oder jede andere Bezeichnung die man will, nur daß man sie nicht mit den Namen „Opfer“ oder „Handlung“ besudle.
Daher wandelten die Protestanten die Altäre in Mahltische um, just wie man es mit den nachkonziliar umgebauten oder gebauten katholischen Kirchen machte.
Es geht, wie Miles und Viroblationis sagten, um die Verformung in eine gemeinsame Mahlfeier („Priester“ nur „Abendmahlsvorsitzender“) und das Leugnen des Dogmas, daß das Opfer das Wesen der hl. Messe ist und die Kommunion nur die Frucht, nicht aber das Wesen.
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#16   Marcel   14:28:38 | Mittwoch, 27. Juli 2005
„Kirche“ in Kanada?
Eigentlich ja ein guter Beitrag. Aber wendet er sich nicht an die Kirche in Kanada? In einem deutschsprachigen Forum, wie es kreuz.net ist, wird der eigentliche Adressat vielleicht nicht erreicht.
Ich hätte schwören können, daß evangelische Konvertiten von ihrer jeweiligen protestantischen Nationalkirche (die tatsächlich unabhängig zu allen anderen ist und auch eine völlig andere Lehre verrtitt, in der Regel) zur katholischen Weltkirche gewechselt sind…
:-)
Ich denke, Sie meinen die kanadische Ortskirche (bereits ein Begriff, den Prof. May nicht treffend findet)? Doch auch sie ist Teil der gesamten Weltkirche und damit für uns Katholiken alle interessant. Es ist ein Leib, und an jedem fauligen Glied leiden wir alle.
Ich freue mich sehr darauf, wenn ich beim nächsten Auslandsaufenthalt die hl. Messe aller Zeiten bei der FSSPX (ich bin noch nicht lange dabei) in der Kirchenpsrache Latein mitfeiern darf! Kein „Alien“-Gefühl mehr dadurch, daß ich das Klerusenglisch mühsam im Kopf übersetzt müßte. Oh, und der gregorianische Gesang ist auch sehr „global“ verständlich…
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#32   Marcel   14:09:47 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Der Erfinder von „versus populum“ heißt: Martin Luther!
Der Liturgiewissenschaftler Klaus Gamber, den Mgr. Ratzinger 1997 den einzigen Wissenschaftler nennt, der inmitten einer Schar von Pseudoliturgikern in Wahrheit das liturgische Denken der Kirche repräsentiert, widerlegt Benedikts Behauptung:
„Die Forderung, daß der Priester am Altar dem Volk das Gesicht zukehren solle, hat erstmals Martin Luther aufgestellt. {…} In der Ostkirche war die Zelebration „versus populum“ zu keiner Zeit üblich. {…} Der Brauch, zum Volk hin zu zelebrieren, kam bei uns in den zwanziger Jahren {auf}. Man glaubte damit eine frühchristliche Tradition wieder zu erneuern, weil man sah, daß in einigen alten römischen Basiliken ebenfalls der Altar „versus populum“ ausgerichtet ist. Doch hat man dabei {…} übersehen, daß in diesen Basiliken {…} nicht die Apsis, sondern der Eingang im Osten liegt.
Entscheidend für die Stellung am Altar war in der Frühkirche und im Mittelalter die Ausrichtung beim Gebet nach Osten hin. {…}
In diesen Fällen hatte der Liturge {…} seinen Platz hinter dem Altar, um beim Opfer seinen Blick nach Osten gerichtet zu haben. Damit war jedoch nicht, wie man meine könnte, eine Zelebration „versus populum“ gegeben, da sich die Gläubigen ihrerseits ebenfalls beim Beten nach Osten ausgerichtet haben. Es kam also auch in den genannten Basiliken nicht zu einem Gegenüber von Priester und Volk bei der Eucharistiefeier. {…}
Die Menschen haben sich von jeher beim Opfern demjenigen zugewandt, dem das Opfer galt, und nicht den Anwesenden.“
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#6   Marcel   13:35:57 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Fatima & Papst – ein Hoffnungsschimmer
„… {Fatima} Ist es nicht schon beinahe apokalyptisch, wenn gerade dieser Ort, an dem die Mutter Gottes in so eindringlichen Bildern vor der Gefahr der ewigen Verdammnis gewarnt hat, zu einem Katalysator einer billigen Einheitsreligion verkommt, wodurch so viele Seelen ihren Glauben verlieren und darum verloren gehen? Wo der Glaube als einziges Mittel zur Rettung angeboten wird, wird alles unternommen, diesen Glauben zu zerstören: Ist nicht dies das Geheimnis von Fatima? {…}
Wenn im Zusammenhang mit der Wahl des neuen Papstes von einem Hoffnungsschimmer für die Kirche gesprochen wurde, so vielleicht auch im Hinblick auf die Bedeutung von Fatima. Denn Papst Benedikt XVI. hat bereits als Kardinal nach eigenen Aussagen als einer der ganz wenigen das dritte Geheimnis gelesen. Und im privaten Kreis hat er auch deutlich gesagt, daß die offizielle Version des veröffentlichten Textes nicht vollständig sei. Fällt es so schwer einzugestehen, daß die Glaubenskrise von den eigenen kirchlichen Autoritäten verursacht wurde, da sie sich der Welt öffnen und dem Zeitgeist anpassen wollten? Vielleicht ist gerade das die große Chance dieses Pontifikates: den Menschen das letzte Rettungsmittel des Himmels nicht weiter vorzuenthalten und endlich alles dranzusetzen, daß der verheerende Glaubensabfall gestoppt und die furchtbare Glaubenskrise überwunden werden kann. Und wie soll dies anders geschehen als durch die offizielle, weltweite Rückkehr zur wahren heiligen Messe? …“
(Aus FSSPX-MB-Vorwort)
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#10   Marcel   10:51:16 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Hope(s)less II.
Ja, es ging um Mgr. Hopes, im Kreuznet-Artikel, auf ihrer englischen WWW-Seite, und in meinem darauf bezugnehmenden Beitrag.
Wie kamen Sie auf O’Connor? Haben Sie Highlander angekuckt? ;-)
Redaktion benachrichtigen Keine Verheimlichung
#6   Marcel   09:59:04 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Quanta cura
Sie brauchen sich nicht vor Modernismus-Dogmatikern rechtfertigen. Der Liberalismus, der immer mit dem Modernismus auftritt, macht alle Irrtümer möglich und stellt sie auf dieselbe Stufe wie die Wahrheit bzw. darüber.
Der hl. Augustinus lehrte, daß nichts verderblicher für die Seelen ist, als die „Freiheit des Irrtums“. Er verurteilte den Liberalismus des V.II 1600 Jahre vorher.
Jener Modernist, der Sie anfuhr, gab erst gestern noch sein ketzerisches Glaubensbekenntnis ab: „Sein Tod war ein unnötiges und schreckliches Unglück – wie jener des Herrn – doch aus dem Unglück erschafft Gott Vater Auferstehung, Hoffnung und die ewige Seligkeit des Himmels.“
ein wundervolles Glaubenszeugnis!
Es sei angemerkt: Den mit der katholischen Tradition eng verbundenen Teilnehmern ist die scharfe Entlarvung des liberalistischen Modernismus durch die vorkonziliaren Päpste engstens vertraut. Nicht so den Konzilskatholiken, die im Modernismus und der „alles ist möglich“-Theologie aufwuchsen. Für sie ist unsere Rede, die – zwar nur laienhaft – überwiegend die vorkonziliare katholische Lehre in eigenen Worten zitieren versucht, ein Schock!
Zitieren Sie irgendein Lehrschreiben der Päpste Pius VI., Pius VII., Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., Pius X. usw. ohne Quellenangabe hier – und die Modernisten werden genau so über „Sie“ herfallen: wegen Inhalt und Wortwahl.
In Wirklichkeit fallen sie über die Lehrtradition der Kirche her, die sie nicht kennen oder nicht kennen möchten.
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#8   Marcel   09:30:01 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Hope(s)less
Danke Miles für die Klarstellung per englischem Originaltext.
Die direkte – und von Kreuz.net vollkommen korrekt zitierte – Häresie kommt zwei Absätze weiter im Text: „His death has been a needless and terrible tragedy – as was the Lord’s – but from tragedy God the Father brings resurrection, hope and eternal bliss of heaven.“
(Fettdruck durch mich.)
Wäre der Satz in einem Forum gefallen, wo man in der Regel losschreibt, was man gerade denkt, könnte man zugutehalten, daß der Mann sich vielleicht extrem unglücklich ausgedrückt hat.
Da der Text aber auf der offiziellen Diözesanseite Mgr. Hopes auftaucht und man davon ausgehen darf, daß der Text durch mehrere klerikale Hände (und Augen) wanderte, bevor er in „Druck“ ging, liegt die Sache etwas anders.
Wenn er es willentlich so meinte, wie es dasteht, glaubt er nicht mehr an die dogmatische Lehre der Kirche.
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#20   Marcel   20:23:13 | Dienstag, 26. Juli 2005
Die aussterbende Gabe der Scheidung der Geister
Ihr „etwas leicht dahin gesagter Kommentar“ war einfach falsch.
Lesen Sie den Text des Paters ganz.
Aus dem Kontext gerissen:
„Rock is a whole world of muck, filth and satanism {…} Music is a serious affair having a great power over morals. {…} Rock music is not just an innocent pastime, good to amuse the children {…}; rock music is the outstanding instrument of Satan to set youngsters on the road to hell {…} No use objecting that rock is not always wild, it is not always filthy – the master of the dance remains always Satan, who asks no better than to get the youngsters little by little into this whole world of rock. When judged by its fruits, rock deserves a most severe condemnation.
However, if we consider it in its causes, our judgment must be more complicated. Certainly, the revolt of rock lines up with original sin and exploits it, and by making listeners throw off all restraint, it pushes them into a thousand personal sins of which the young, for example, are fully conscious and for which they are responsible. But who made them this materialistic world, Godless, faithless, lawless, supersensual, supercommercial, against which the rock singers are revolting? {…} Parents! is it difficult to get through to your children? That’s because you are up against Pied Pipers of Hamlin who know what they are doing, who may not however know that they are the instruments of the punishment of the Good Lord to Whom your generation has refused to render what was due to Him!“
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#18   Marcel   18:17:16 | Dienstag, 26. Juli 2005
So ist es
… elender Sünder. Manchmal ist die Präsenz Satans ins Rock- bzw. Pop-Liedern auch nicht so direkt offensichtlich.
Wie z.B. in dem bestens verkauften Lied „Hotel California“ von den „Eagles“, das ganze Hippie-Generationen und ihre armen Kinder prägte. Noch heute kommt es gelegentlich im Radio.
Das dort besungene „Hotel“ meint nichts anderes als die Satans“kirche“ namens „Church of Satan“, wozu die Eagles gehören. So wie der „Hohepriester“ Anton LeVey dieser Satans“kirche“, dem Autor der „Satansbibel“.
Alles sehr abstoßend, auch die viele andere ähnlich verseuchte Rock- und Popmusik. Es ist massiv verbreitet, daß man sagen kann: in unseren Ländern wird der Durchschnittsbürger deutlich häufiger mit satanischen Symbolen und „Gesängen“ bombardiert als mit christlichen beschützt.
Wir leben in durch-diabolisierten Gesellschaften, seit Jahrzehnten, Tendenz steigend. Es ist mir rätselhaft, wie heute noch katholische Würdenträger im Ernst den Ausgleich mit und Anerkennung dieser Gesellschaften nachlaufen können! Sie müßten ihnen den (geistlichen) Kampf ansagen – klarmachen, daß es andersherum zu laufen hat: unsere Welt gehört re-missioniert und zwar grundlegend.
Dazu müssen wir und unsere Hirten aber erst einmal einen festen Glauben haben… und genau das ist das Problem in der Nachkonzilszeit.
Instaurare omnia in Christo.
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#16   Marcel   15:45:10 | Dienstag, 26. Juli 2005
Rock and Roll: A deadly revolution
Die diabolische Komponente ist bei fast allen modernen Rock- und Popgruppen zu finden, angefangen schon bei den Beatles. Da wird eine Menschenmasse (vor allem Jugendliche) für eine gewisse Zeit „wie irr“. Die meisten vergessen sich völlig, versinken einfach in der extasischen Massenhypnose. Diabolisch. Es öffnet Manipulatoren Tür und Tor, ist aber auch per se gefährlich und beschränkt sich keineswegs auf offen auftretende satanische Hardrockgruppen.
Das zeigte P. Williamson, heute Bischof der FSSPX, 1985 in seinem Artikel „Rock and Roll: A deadly Revolution“ www.sspx.ca/…er/Rock_and_Roll.htm (nur englisch, auf Angelus-Press).
Diese sehr katholische Lektüre kann ich wärmstens empfehlen.
Ein ähnliches Schaudern läuft mir den Rücken herunter, wenn ich Massen“events“ wie den WJT sehe, wo wieder abgedrehte Jugendliche die Kontrolle über sich vergessen und ihren Popstar – hier dann der Papst – vergöttern. Daß dabei gleichzeitig diese Massenbewunderung nur oberflächlich christlich ist, hat damals schon Kardinal Ratzinger bitter beklagt. Ich bin sehr gespannt, ob und wie er diese Massenkonzert-Idolisierung des nächsten WTJ abschwächen oder verhindern kann. Beten wir für ihn.
Rock- und Pop-Musik? Nein danke! Christus pur: Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern!
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#1   Marcel   15:36:52 | Dienstag, 26. Juli 2005
So ist es
Danke an Kreuz.net für die – dringend nötige – Klarstellung.
Im Angesicht der Katastrophen vergessen die meisten Konzilsbischöfe offenbar ganz und gar, in wessen Namen sie aufzutreten hätten und wer sie trösten kann. (Vgl. unhaltbare Aussagen Lehmanns nach dem Tsunami. Sein evangelischer „Amts“kollege ging sogar soweit, ganz an der Existenz Gottes zu zweifeln…)
Sie ahnen wohl noch nicht, daß die eigentliche Hauptprüfung noch vor uns steht. Die schlimmste mögliche Katastrophe: der massenhafte Glaubensabfall in und der Kirche, in den wir seit dem Konzil mit Vollgas hineinschlittern. (Der neue Papst sagte es kürzer: „The ship sinks“.)
Gottesfürchtige und durch das hl. Meßopfer in Christus gestärkte Kapitäne (Hirten) sind gefragt!
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#2   Marcel   11:18:43 | Dienstag, 26. Juli 2005
Von – einigen – Protestanten lernen
Ohne nun eine Wertung über Worlddaily-Net www.worldnetdaily.com/ abgeben zu wollen, stelle ich doch fest, daß diese Netzzeitung regelmäßig sehr solide christliche Artikel bringt.
Obwohl man gelegentlich den Pulverdampf des biederen Protestantismus riecht (*), kann man so manches von diesen gläubigen Chirsten lernen: z.B. geistlicher Kampfgeist, Mission in Wort und Tat, und das unverblühmte Beim-Namen-Nennen antichristlicher Umtriebe, das auch dem Vatikan gut stünde.
Übrigens scheint mir der Umgang dieser protestantischen Zeitung mit der katholischen Kirche deutlich wohlwollender zu sein, als beim durchschnittlichen (gläubigen) Protestanten üblich. Ich habe regelmäßig mit tiefgläubigen Protestanten zu tun, die niemals von der „gut“ Lutherischen Manier abrücken würden, den Vatikan (Rom) als die „Hure Babylons“ und den dort residierenden Papst als „Antichrist“ zu bezeichnen…
(*) Die manchmal etwas arg rosige Haltung zu Israel des Herausgebers Joseph Farah dürfte durch seine christlich-arabische Abstammung und die einst erlebte Christen-Verfolgung erklärbar sein.
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#29   Marcel   09:16:46 | Dienstag, 26. Juli 2005
Der katholische Gehorsam ist kein blinder
Die katholische Kirche ist wie das preussische Militär: strammstehen, Maul halten und gehorchen.
Oh nein. Der Gehorsam gegen die Kirchenhierarchie leitet sich vom Gehorsam gegen Gott ab. Daraus ergibt sich die Treue zu Seiner Kirche, die in Notsituationen (Athanasius, Lefebvre, uam.) auch zum Ungehorsam gegen Oberhirten führt, wo diese Gott nicht gehorchen.
Katholischer Gehorsam ist daher das Gegenteil des (preussischen) blinden Gehorsams. Sagt Ihnen Ihr FSSPX-Meßbesucher.
Genau diese hau-drauf-Mentalität hat unsere Kirchen und Beichtstühle geleert.
Im Gegenteil leerten sich die Kirchen und Beichtstühle nach dem V.II drastisch (und tun es noch), als die Welt mit ihrer antiautoritären 68er-Ideologie in die Kirche einbrach, man die Sünde abschaffte (und den Teufel als erster Verführer) oder in Massen-Bußandachten abschwächte, die Tabernakel verbannte, die Kommunionbänke herausriß (der stolze Konzilskatholik kniet nicht vor dem Höchsten), usw.
Wer nämlich beim richtigen Beichtvater zur Beichte geht, der erspart sich SICHER den Gang zum Psychiater, wer allerdings den falschen erwischt, der muss danach zum ihm.
Meine Vertrauten und ich haben noch nie so gut gebeichtet wie bei den traditionellen Priestern.
Der typische Ortspfarrer belehrt Sie über manche echte Sünde: „Das brauchen Sie doch nicht zu beichten!“
So billig kommen Sie beim FSSPX-Priester nicht davon. Diese Ernsthaftigkeit trägt wesentlich zu einer guten Beichte bei.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche? – Die vermißt niemand
#18   Marcel   20:48:11 | Montag, 25. Juli 2005
Die Gläubigen brauchen mehr Kirchen
Das Hetzen gegen Rom und das ständige Sedisvakanz-Predigen stellen leider eine solche Gefahr für Besucher der Messen der Piusbruderschaft dar, daß man davon dringend abraten muß.
Offenbar besuchen Sie keine hl. Messen der FSSPX: im Schnitt spielt Rom eine vernachlässigbare Rolle in den Predigen der FSSPX-Messen. Es geht viel mehr um die Sünden von uns und unsere Erlösungsmöglichkeit. Es geht um Christus, Seine Kirche und Seine Sakramente.
Das hängt teilweise vom Priester ab, aber so war es nach meinen Erfahrungen, auch mit Oberen und sogar Bischöfen als Prediger. Bisher allesamt sehr gute Predigten, eindringliche und durchweg katholische: da weiß man sofort, daß man in der katholischen Kirche ist und nicht bei einer häretischen Lektorin der Ortskirche.
Wenn Sie wissen möchten (eher nicht, fürchte ich), was die FSSPX genau zu Rom sagte – und stets wiederholt: Offener Brief von S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre und S.E. Bischof Antonio de Castro Mayer an Papst Johannes Paul II.vom 21. November 1983 www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186
Jetzt werden sich die berufsmäßigen Werber der Piussekte wieder gewaltig aufregen.
Wenn schon die Mehrheit der Bischöfe und Priester vom Glauben abgefallen ist, zitiert man eben jene katholischen Gemeinschaften (Priester und Bischöfe), die noch unzweifelhaft an der katholischen Lehre festhalten.
Die katholischen Anhänger des hl. Athanasius machten es uns vor ~1600 Jahren vor.
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#15   Marcel   20:34:30 | Montag, 25. Juli 2005
Der sprechende Hund
Zum Vergnügen der lieben Tradi {…} Ihr haltet S.E. doch für einen „Modernisten“?
„Wir“ halten ihn der mutigen Worte für fähig. Leider folgen nur manchmal die entsprechenden Taten. Der Rückzieher nach seiner mutigen Dreikönigspredigt war feige. Der Originaltext: „Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“
Er empfahl 2002 der CDU, das „C“ aus ihrem Namen zu streichen, und der Regierung: „Wer vier Ehen hinter sich gebracht hat, taugt nicht als Vorbild.“
„Wir“ schätzen auch seinen Brief vom Januar 2002 an seine Priester: „… Durch eine oft einseitige Betonung der Mahlgestalt besteht die Gefahr, den Opfergehalt des Sakraments zurücktreten zu lassen.“
Aber ich maße mir hierzu kein eigenes Urteil an; bin ja fast der einzige hier, der sich nicht als Vollstrecker des Hl. Magisterium empfindet.
Bescheidenheit gehört zu Ihrer größten Charakterstärken.
Weil Sie sich kein Urteil anmaßen, war es auch nur eine unwichtige Meinung von Ihnen, keine Tatsachenbehauptung, als Sie dem Mgr. Lefebvre eine „frontale Lüge“ gegenüber dem Papst ausdachten oder ihn als Reinkarnation einer hl. Ordensschwester karikierten.
Dann doch lieber Loriot.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#27   Marcel   18:18:47 | Montag, 25. Juli 2005
Rousseau Massen
Daß Pro-Familia Fans, d.h. Anhänger einer Abtreibungslobby, hier gegen YOU geifern, halte ich für einen weiteren Qualitätsbeweis.
Unlogisch, weil für Applaus/Kritik von der falschen Seite kann niemand etwas.
YOU hat pro Ausgabe 13.000 zahlende (!) jugendliche Käufer. Damit erübrigt sich jede Diskussion darüber, ob es bei der Jugend ankomment. Es wird bestens angenommen.
Das Zahlverhalten der Massen als Qualitätsmerkmal… Doom3 wird von der Jugend angenommen, Stefan Raab, Backstreet-Boys, die (protestantische) „Jesus Terror Force“, und der ganze Dreamworks-Infantilismus sowieso.
What ankomms, that sells: altes Motto. Kannten schon die Brot- und Spiele-Römer.
Zum falschen Erscheinungsort Medjugorje pilgern Millionen. Dennoch ist er nicht echt.
Die Kirche ist hierarchisch von oben angelegt, nicht volksdemokratisch. Katholiken brauchen keine Kindermesse, Hausfrauenmesse, Seniorenmesse, keine Buschtrommeln und kein Garfunkel-Kuschelrock in der Kirche: die hl. Messe aller Zeiten ist für alle gleichermaßen. Gleiches gilt für Kinder- und Jugendkatechismus. Sicherlich, angepaßt an die Aufnahmefähigkeiten der Kleinen, aber nicht unbedingt. Ganz sicher nicht durch die Anbiderung an die Welt, wie es YOU vormacht.
Deswegen macht meine Famile nun geschlossen den – eigentlich für Kinder und Jugendliche gedachten – Fernkatechismus der FSSPX mit, um die ganze katholische Lehre zu ergründen.
Christsein ohne Umkehr? Unmöglich!
Redaktion benachrichtigen Vereitelter Bombenanschlag in Santiago de Compostela
#25   Marcel   17:52:31 | Montag, 25. Juli 2005
1984
Ich bin mit diesem Text einverstanden, denn ich weiß, was für Ziele der Islam hat – nämlich, daß die ganze Welt muslimisch wird.
Gut. Ich denke, daß wir im wesentlichen einig sind.
So kann ich Zeit und Platz sparen für notwendige Repliken zur Konzilskirche, ihren Verursachern und Anhängern.
Leider mußte ich den Text arg kürzen; das Original im MB ist natürlich entsprechend tiefgehender.
Es sind nur ca. 12 DIN-A5-Seiten. Falls Sie sich für diese interessieren sollten (irgendwann kommen diese auf die Fsspx.info-Seite), so kann ich Sie ihnen gerne zukommen lassen oder bei Interesse auch per Imageshack hier ins Netz stellen.
Wogegen ich mich wehre ist die Instrumentalisierung des Islams als Feind, denn das dient gewiss NICHT einem christlichen Zweck, sondern den ärgsten Feinden des Herrn Jesus Christus.
Vermutlich meinen Sie die Propagandamärchen der US-Imperialisten, denen der Islam-Terrorismus natürlich ins Konzept für ihren Weltölkrieg paßt? Falls ja, liegen wir gar nicht weit auseinander in der Einschätzung. Falls nein: egal. :-)
Buch „Islam und Terrorismus“
Schade. Ich harre einer offiziellen Kritik seitens der FSSPX. Bis dahin gilt mir der Bonus, daß das Buch im Priorat ausliegt, wo ich bisher nur passable Werke entdeckte.
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#23   Marcel   17:08:28 | Montag, 25. Juli 2005
Der Islam, eine falsche und gefährliche Religion
Das FSSPX-MB Oktober 2001 hatte einen Schwerpunkt Islam. Das Vorwort des P. Heggenberger ist so zutreffend wie sein Artikel „Christentum und Taliban“.
Darauf folgend von P. Laurençon: „Nur der Glaube wird uns vor den Gefahren des Islam retten“: Beim Islam handelt es sich heute, wie gestern, um ein entscheidendes Problem. {…} Vom Islam sagen wir ohne Umschweife, daß es eine falsche Religion ist, die Mohammed vom Dämon eingegeben wurde, um die Seelen zu täuschen. Und eben weil sie falsch ist, sagen wir, daß sie eine gefährliche Religion ist, gefährlich auf der übernatürlichen Ebene, denn sie führt die Seelen in die Hölle, gefährlich aber auch auf der natürlichen Ebene durch ihre, besonders moralischen, Folgen, wie Polygamie, Knechtschaft der Frauen etc. {…} Was das christliche Europa heute umlauert, ist die Illusion eines sympathischen und harmlosen Islam. {…}
Außerdem {…} ist der Islam niemals gefährlicher als in Zeiten, in denen die Kirche ihren Glauben infrage stellt, die Christen sich an Irrtümer und eine spirituelle Erschlaffung verlieren. {…}
Denn der Islam zieht seine Kraft hauptsächlich aus der Schwäche der Christen, zunächst der Schwäche ihres Glaubens, dann der Schwäche ihrer Entschlußkraft.
Dies beweist besonders die Episode von Lepanto. {…}
Mit diesen Waffen und der Hilfe Gottes kann der Islam besiegt werden.
Das dann folgende Interview mit P. Moussali namens „Der wahre Islam und die Verkündigung Jesu Christi“ ist auch exzellent.
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#14   Marcel   16:04:59 | Montag, 25. Juli 2005
Folge und Ursache
Zu meinem am 21. Juli erwähnten Buch „Die Ökumenismusfalle“ von Prof. Georg May, fand ich noch eine recht umfassende Zusammenfassung auf englisch www.sspxasia.com/…y/Ecumenism_Trap.htm.
P.S. Romulus: Ohne Reformation kein Trienter Konzil!
Ohne Erbsünde kein hl. Meßopfer! So unendlich dankbar wir für das hl. Meßopfer sind, feiern wir kaum die Erbsünde, sondern bedauern sie zutiefst…
Die Reformation war übrigens keine, sondern eine Deformation bzw. treffender: eine Revoultion. Die Gegen-Reformation war eine echte Reformation, eine Geradebiegung von Verbogenem.
P.P.S. Hat denn niemand den guten Text Dr. Barths aus der Mai-Ausgabe der „Kirchlichen Umschau“ über das Pontifikat des JP2 in elektronische Form? Ich versprach den Text noch dem Romulus, finde aber für die Printausgabe keinen passenden Scanner…
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#22   Marcel   15:22:53 | Montag, 25. Juli 2005
Michelangelo
Ich habe aber gelesen, daß sie doch keine Nonne ist. Sie hätte darüber nachgedacht, aber hätte dann doch geheiratet.
Aha.
Fakt ist, daß er zur Hlg. Messe in einer unabhängigen Kirche geht (dessen Priester nach meinen Infos zu keinem Institut bzw. keiner Bruderschaft gehört, ein häufiges Phänomen in den USA).
Er ist ein Hüpfer. Wie im Filmgeschäft auch. Zwischen zwei sehr unmoralischen Filmen bringt er einen sehr katholischen Film heraus; und alle mit dem schönen Fresken-Logo (Auge Gottes) seiner Herstellungsfirma im Vorspann…
Die „Holy Family“, für die er eine vier Millionen Dollar schwere Kirche in Südkalifornien baute und deren Messen er immer wieder besucht, hat einen klaren Drall zum Sedisvacantismus.
Aber, um meinem Motto halbwegs treu zu bleiben („… Damit möchte ich es belassen; er ist nicht mein Gegner“): das muß nicht automatisch heißen, daß Mel Gibson Sedisvacantist ist.
Mir genügt, daß er die wunderbare hl. Messe aller Zeiten besucht, das unheilvolle V.II ablehnt und einen Film in traditioneller katholischer Theologie herausbrachte (*), der zu den zehn (?) erfolgreichsten Filmen der ganzen Filmgeschichte gehört.
(*) … mit Kritikpunkten; siehe Athanasius, die aber den Kern des Films nicht verdecken können.
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#4   Marcel   15:05:13 | Montag, 25. Juli 2005
Kultfreiheit bedeutet den Atheismus des Staates
Ja, die vom V.II eingeführte Religionsfreiheit (=Kultfreiheit) wird von den vorkonziliaren Päpsten energisch verurteilt. Mit der Autorität der Päpste Pius VI., Pius VII., Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., Pius X., Benedikt XV., usw. und ihrer ständigen Unterweisung. Das ist die Lehrtradition! Wo immer Konzilspäpste der Lehrtradition ungehorsam sind, muß man ihnen ungehorsam sein.
In „Libertas praestantissimum“ wendet sich Leo XIII. gegen die liberalistischen „Freiheiten“ (=Freiheit von Gott). Ein Jahr später verurteilt er erneut die Kultfreiheit in seinem Brief an den Kaiser von Brasilien. Er zeigt, daß Kultfreiheit notwendigerweise den Atheismus des Staates bedeutet. Soviel zum V.II-„Fortschritt“, zur angeblichen „Entwicklung der kirchlichen Lehre“.
Die katholische Staatsreligion vieler Länder behinderte die globale Entfaltung der Freimaurer. Deswegen brachten letztere die Kirche durch die Stimme ihres irregeführten Lehramtes dazu, die Kultfreiheit zu proklamieren.
Kardinal Bea besuchte kurz vor V.II den B’nai B’rith: jene Freimaurersekte mit großen Einfluß auf die Welteinheitsbewegung. Als Sekretär des von Johannes XXIII. gegründeten Sekretariats für die „Einheit der Christen“ fragte er: „Freimaurer, was wollt Ihr?“
Sie antworteten: „Die Religionsfreiheit. Proklamiert Ihr die Religionsfreiheit, und die Feindschaft zwischen der Freimaurerei und der katholischen Kirche hört auf!“
Sie haben (diesbezüglich) gesiegt. Satan wird auf eine Stufe mit der Kirche Christi gestellt.
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#20   Marcel   14:11:27 | Montag, 25. Juli 2005
Ordensschwester
Zur kirchenpolitischen Einstellung Gibsons: Ist nicht eine seiner Töchter eine fromme und rechtgläubige Pius-Nonne ?
Eine Tochter von ihm ist Nonne; ich weiß aber nicht, bei welcher Kongregation.
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#2   Marcel   10:33:08 | Montag, 25. Juli 2005
Papst Benedict XVI. – ein Hoffnungsschimmer?
Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), Bischof Fellay, sprach bei der Papstwahl von einem gewissen Hoffnungsschimmer. Nun, drei Monate danach, zieht er in einem kurzen Interview erstmals ein ungefähres Resumée.
Natürlich geht er auch kritisch auf die Hegelsche Denkprägung des Kardinal Ratzinger ein und das V.II, welches die Arbeit des Herrn Ratzingers (damals Berater) ist, sein „Kind“. Mgr. Fellay würdigt die Umzingelung des neuen Papstes durch Kardinäle vom Schlage des Mgr. Kasper ebenso wie die fatale Ernennung von Mgr. Levada, uvm.
Die Kernaussage des FSSPX-Generaloberen über den neuen Papst dürfte diese interessante sein:
If we may make a comparison, before his elevation to the sovereign pontificate the Church was in free fall, Benedict XVI will open a parachute, and there will be a certain slowing down. A slowing down more or less significant depending on the size of the parachute. But the orientation remains the same. {…} If Benedict XVI were pushed against the wall, in a crisis situation, faced with a very violent reaction from the progressivists or a political crisis, or persecutions, I think – from observing how he has acted and reacted up to now – that he would make the right choice.
Das Interview heißt „Because God does not change“ und ist hier auf DICI erhältlich www.dici.org/actualite_read.php?id=607&loc=US, leider nur in englisch und französisch. Dennoch hochinteressant.
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#53   Marcel   10:07:26 | Montag, 25. Juli 2005
Die V.II-Superkonzils-Ideologie des Herrn Otterbeck und anderer Verblendeter
Komisch, wie Sie Ihre Superkonzils-Ideologie verkünden, ohne sich von der Realität beeindrucken zu lassen, die Ihren Irrtum belegt. Wo Problemchen auftauchen, seien die deutschnationalen Bischöfe und mangelnde Umsetzung schuld? Just diese Rheinfraktion war das Zentrum der Revolution des V.II.
Ohne das V.II wäre uns die „Zivilisation um die Ohren geflogen“ ? Sie flog und fliegt uns, Herr Otterbeck. Beschleunigt durch das V.II, weil es die Kirche neutralisierte!
In welchem Elfenbeinturm leben und arbeiten Sie? Gehen Sie auf die Straße, zur Volksarbeit, in die Krankenhaus-Kinderschlachthäuser, usw.; öffnen Sie die Augen. Vietnam usw. waren nur Vorboten: der 3. Weltkrieg tobt, es ist der globale Babycaust und die Vernichtung der christlichen Zivilisation. Global-Freimaurerei wie die UN(O) & Co zeigen bereits den Schatten des Antichrist.
Durch seinen nichtdogmatischen Charakter stellt das V.II die große Ausnahme unter allen – dogmatischen – Konzilien dar. Es wurde gestritten wie auf Räubersynoden. Es wurden viele Fehler gemacht. Analysiert im „Si si no no“-Magazin www.sspxasia.com/…s/SiSiNoNo/index.htm; von „January 2003 (No. 50), Errors of Vatican II Part I“ bis „March 2004 (No. 57), Errors of Vatican II Part VIII“.
Die Freimaurer haben durch das V.II das meiste erreicht, was sie lange vorbereiteten. Deswegen loben sie das V.II und die Konzilskirche! Ich habe deren Worte zitiert. Aber auch davon läßt sich ein V.II-Verblendeter nicht belehren…
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#17   Marcel   17:45:28 | Sonntag, 24. Juli 2005
Doch noch einmal Mel „Mad Max“ Gibson
Vater Hutton Gibson ist definitiv Sedisvacantist. Sohn Mel Gibson hält sich bedeckter: mit Sicherheit ist er traditioneller Katholik und besucht ausschließlich die überlieferte Messe. Er baute u.a. für die „Holy Family“ eine teure Kirche und besucht u.a. deren hl. Messen. Sie lehnen u.a. das V.II ab.
Mel Gibson hat oder hatte auch Kontakte zur FSSPX: ein Kind oder mehr wollte er auf eine FSSPX-Schule schicken oder tat es, aber es gab in diesem Zusammenhang großen Ärger wegen der Forderung der FSSPX, daß er zuerst seine unmoralischen Filme offen bereuen müßte, etc.
Gibsons Assistenz-Reggiseur beim Passions-Film, Jan Michelini, wurde früher von JP2 getauft und soll die Privataudienz zwischen JP2 und Mel mit Filmvorführung arrangiert haben.
Dr., gut, daß Sie trotz modernistischer Verirrungen an die Existenz des Widersachers und unseren Loskauf durch Christus glauben. „Das ist schon mal was.“
Daß es einen personalen Anti-Christ geben wird, schnitt mein Satz der Kirchenväter an.
Auch dem Christus erschien Satan. Daher ist Gibsons Interpretation der Satanserscheinung als dubioses Wesen passabel: im Film von einer Frau mit synchronisierter Männerstimme gemimt. Wenn jemand die Erscheinung als mißlungen einstuft, ist das nebensächlich, denn es ändert nicht die klare Kernaussage Gibsons: Christus ist der Erlöser; sein Opfergang ist der Preis für unsere Erlösung; das Opfer war eine Notwendigkeit; Opfer und hl. Messe sind aufs engste verbunden.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche? – Die vermißt niemand
#5   Marcel   16:07:44 | Sonntag, 24. Juli 2005
Ölsardinen
Die heutige Frühmesse im FSSPX-Priorat mit mittelgroßer Kirche war wieder ein Ölsardinen-Treffen. Erst die Spätmesse brachte, besonders im Sommer, ein luftigeres Platzangebot, weil viele Familien dann schon im Ausflug sind.
Die FSSPX-Gemeinden wachsen. Langsam, aber beständig.
Wir würden gerne die immer leerer werdenden – mehrheitlich durchaus prächtigen – Ortskirchen mieten oder kaufen. Denn so manche FSSPX-Kapelle und -Kirche entstand aus einer Notlösung heraus. Aber man läßt uns meistens nicht, wie beschämderweise in St. Gallen kürzlich www.kreuz.net/article.470.html.
Wo möglich, bauen wir auch gerne neue Kirchen, wie z.B. in Berlin www.kreuz.net/article.1461.html.
Das kostet viel Geld, und die große Mehrheit der deutschen FSSPX-Besucher ist kirchensteuerlich doppel-belastet; wir zahlen an die Diözese, damit die bischöflichen Wölfe im Schafspelz weiterhin die Kirche zerstören können, und bzw. vor allem spenden wir der Priesterbruderschaft. Leider Gottes gibt es in Deutschland noch keine Lösung wie in Österreich, daß die FSSPX-Kirchgänger ihre Kirchensteuer an die FSSPX anstatt an die Diözese entrichten können.
Alles recht traurig. Die FSSPX schreibt an Rom regelmäßig Briefe, kommt selber vorbei, usw., und erklärt, daß eine Rückkehr Roms zur überlieferten katholischen Lehre die Leere auflösen würde: wir sind der lebende Beweis! Aber Rom höhrt – noch – nicht auf das Echo der vorkonziliaren Päpste in Form der FSSPX-Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Wette
#14   Marcel   16:31:28 | Samstag, 23. Juli 2005
Gottes Werk?
Der FSSPX geht es um das Übel der Schnellsprechungen. Über das Opus Dei sagt sie gewöhnlich wenig. Ihre eigentliche Kritik am Opus Dei ist nur, daß diese berufsoptimistische Gemeinschaft aus einem falschen Gehorsamsverständnis heraus alles, was von der modernistischen Hierarchie kommt, zu decken versucht, und sei es noch so traditionswidrig und glaubensgefährdend.
Der zitierte Brief ist aber ein Dokument der Kirchengeschichte, das unabhängig von seinem Inhalt nicht hätte übergangen werden dürfen. Das Opus Dei ist eine mächtige Einflußgruppe innerhalb der Kirche und gerade deshalb wäre es notwendig gewesen, sämtliche Einwände zu beachten, die gegen eine Heiligsprechung vorgebracht werden, von welcher Seite sie auch kommen mögen. So bis zum V.II.
Die zitierten Briefautoren, diese „Priester und Professoren, Ärzte und Juristen, Köche und Mägde“, von denen manche „Escriva persönlich kannten und die Zeugnis ablegen können von seinem stolzen und übelwollenden Wesen, seinem ungebührlichen Streben nach einem Titel {…}, seiner Unredlichkeit, seiner Gleichgültigkeit {…}, seiner Liebe zu Luxus und Zurschaustellung, seinem Mangel an Mitleid und seiner götzendienerischen Hingabe zum Opus Dei“, ließ und läßt man nicht ihre Beweise und Zeignisse vorlegen vor den kirchlichen Gremien in Rom und sogar vor dem Papst.
JP2 hatte kein Interesse daran, weil der Verirrte das Opus Dei für „die letzte konservative Bastion in der Kirche“ hielt und so ihre Macht ausbaute. Nicht sein größter Irrtum.
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#10   Marcel   11:58:19 | Samstag, 23. Juli 2005
Der „neue Aufbruch“ ist meistens ein Abbruch der ewigen Lehre
Folgender Brief ehemaliger Mitglieder des Opus Dei an den Papst www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=109 vom Herbst 2002 wurde auch in anderen Publikationen abgedruckt.
Es ist tragisch, daß Rom auf diese Vorwürfe nie seriös einging. Wie die ganzen inflationären und oft aus kirchenpolitischen Gründen efolgten Schnellsprechungen tragisch sind.
Man kann die Vorwürfe gegen das Opus Dei nicht dadurch vom Tisch fegen, indem man sagt, die Kritik käme üblicherweise von Traditionellen. Die nachhaltigste Kritik kommt von den Kennern: den ehemaligen Opus-Dei-Mitgliedern!
Was „YOU“ angeht: denselben Unsinn – abzüglich ein paar „katholischer“ Füllwörter – kenne ich vom Jugendkult-Protestantismus und ihren abartigen Rock-Festivals (eines von ihnen war mein erster Schritt zum Bruch mit Luther). Abstoßend und in keiner Weise vereinbar mit dem Katholizismus.
Wer meint, mit dem falschen Erscheinungsort Medjugorje die Kirche retten zu können, der irrt. Lese man diesen auffschlußreichen Kurzbericht www.theologisches.info/brot1.htm und die klaren Aussagen der Ortsbischöfe!
Andererseits… Ohne die wilden Buschtrommeln und das Simon- & Garfunkel-Kuschelrockgesülze der mehrheitlich Medjugorje-verseuchten „Jugend 2000“ und anderer „neuen Gemeinschaften“, die während den „hl. Messen“ und der Wandlung erschallen, und die ich (zu) lange besuchte, hätte ich vielleicht nicht zur Bewahrerin der überlieferten katholischen Lehre gefunden: zur FSSPX.
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#15   Marcel   11:07:59 | Freitag, 22. Juli 2005
Satan, eine Person
nur folgen meine Herren Gegner nicht meinen Gedanken
Diese tun es so weit, wie Ihr liberalistischer Hang zum modernen Dogma des Relativismus es eben erlaubt.
Klare Gedanken –> klare Sprache.
Während im übrigen nur historische Personen gezeigt wurden, Menschen, trat plötzlich eine Inkarnation des Satans in fleischlicher Person auf. Das ist in dieser Faktizität nicht biblisch verifiziert; eine Inkarnation des Antichrist zu vermuten, ist nicht mit dem Heilsplan des Allmächtigen vereinbar.
„Die konstante Ansicht der Kirchenväter, der meisten katholischen und vieler nichtkatholischen Exegeten sieht im Antichristen ein Individuum, das sich durch besonders großen Haß gegen Christus hervortun wird.“ Haag in der 1. Auflage. (In der 2. Auflage von 1968 wurde diese klare Aussage verstümmelt.)
Gibson gelang die Darstellung Satans als zwidderartige Person gut, auch die Wandlung in eine Schlange.
Gibsons Film erinnert uns deutlich daran, daß es einen Gott und Erlöser gibt, daß die Passion Christi der Preis für unsere Erlösung ist und daß dieser Preis für unsere Sünden und die Sünder gezahlt werden mußte. Die Notwendigkeit des Opfers, um für unser Sünden zu bezahlen, ist in dem Film gut ersichtlich, besonders das Band zwischen Opfer und der hl. Messe.
Dieser Film ist nicht laienhaft, sondern sehr theologisch. Sie Modernisten verstanden das gut und deshalb attackierten sie den Film so sehr.
Gibson bekam eine Audienz bei JP2, um seinen Film vorzuführen.
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#8   Marcel   20:46:54 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Es geht um das Herz der Kirche, die hl. Messe
Gut, daß Sie, lieber Laurentius, den Protestantismus studieren. Das ist der Schlüssel zum Erfassen dessen, was seit dem V.II mit der Kirche geschieht: sie wird durch den Ökumenismus protestantisiert.
Was Luther von außen nicht gelang, gelingt nun seinen geistlichen Erben von innen.
Weil heute so wenige Katholiken den Protestantismus kennen (sie kennen Geschichte generell nicht), bemerken sie nicht, was abläuft.
Zu dem Thema ist u.a. das Buch des Kirchenhistorikers und -rechtlers Prof. May empfehlenswert: „Die Ökumenismusfalle“ (2004).
„Die großen Piuspäpste des 20. Jahrhunderts stehen auf gegen die ökumenische Illusionen der vier letzten Päpste. Sie sprachen noch das Unheil der Glaubensspaltung an. Papst Pius X. bezeichnete in der Enzyklika „Editae aepe“ vom 26. Mai 1910 die sogenannten Reformatoren des 16. Jahrhunderts als Feinde des Kreuzes Christi. Sein Kampf gegen die Auflösungstheologie der Modernisten war eine Abwehr des Protestantismus, aus dem die Modernisten ihre zersetzenden Aufstellungen bezogen hatten. {…}
Im Namen des Ökumenismus erscheint es statthaft, alle die protestantischen Irrtümer in der Kirche vorzubringen, die seit Jahrhunderten vom Lehramt der Kirche verworfen worden sind. {…}
Der ökumenische Betrieb steht in Blüte, weil den meisten Menschen die protestantische Form des Christentums bequemer vorkommt und deswegen erwünschter ist als die katholische Kirche.“
Die hl. Messe, diese Verewigung des Kreuzesopfers, rettet uns wieder.
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#12   Marcel   20:20:47 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Konsequenter Lebensrechtler Gibson
Lieber Laurentius. Danke für die Blumen. Gut, „Erben des christlichen Abendlandes“ war übertrieben. Es wäre schön, wenn möglichst – wieder – viele Länder dieses Erbe wahrhaftig verträten.
Sedisvacantismus: der dritte Blumenpunkt geht an Sie: ich nehme meine Behauptung zurück, weil ich sie nicht aus dem Kopf belegen kann und es mir auch nicht wichtig ist.
Soviel ich weiß, ist sein Vater sicher einer, aber das sagt nichts über den Nachwuchs. Mel Gibsons Aussagen zum V.II und der nachkonziliaren Kirchenführung sind grundsätzlich ablehnend, doch nicht anders ist es bei der FSSPX – deswegen ist noch niemand Sedisvacantist.
Daß Gibson gemäß der katholischen Morallehre manche inakzeptable Filme drehte, leider auch welche jüngeren Datums, ist sein wunder Punkt.
Das meinte ich mit „Geschäftsmann“: auch unkatholische Filme drehen, damit das Geschäft geht. Bei „Was die Frauen wollen“, der noch zu den harmloseren gemeinten gehört, sagte er – so ich mich recht erinnere –, daß der Film ihm hauptsächlich als Geldbeschaffungsmaßnahme für das Passions-Projekt diente.
Daß er für den Passions-Film Privatvermögen und Ruf aufs Spiel setzte, ist vorbildlich. Er bezahlte (u.a.) seine Hauptdarsteller (Caviezel) unter Gebühr, um Geld zu sparen, bot ihm aber eine Beteiligung am Ergebnis an, worauf dieser einging, weil er meinte, daß das Ganze sowieso finanziell ein großer Hereinfall werden würde und man sozusagen zur Ehre Gottes die schwere Rolle spielt.
Nun, der Herr hat sie fürstlich belohnt.
Redaktion benachrichtigen Gott zur heiligen Katharina über den Homo-Klerus
#1   Marcel   18:33:26 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Gute Worte
Danke für diesen Beitrag zur rechten Zeit.
Wo doch die vom überlieferten Glauben abgefallene Konzilskirche im daraus folgenden Moralzerfall erstickt.
Mögen alle treuen Katholiken, Priester und Hirten die Kirche erneuern in Christus: Instaurare omnia in Christo.
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#4   Marcel   15:23:11 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Das frühlingsgefühlsbringende Super“konzil“
sind doch jetzt durch VII abgeschafft, oder ?
Ich hab jedenfalls im Religionsunterricht oder irgendeiner modernen Messe noch nie etwas davon gehört …
Mehr noch, lieber Laurentius: das pastorale Superkonzil schaffte sie alle ab, alle diese dogmatischen Konzile… :-)
Wie die evangelische „Kirche“ 1517 anfängt und das „Davor“ im Schwarzen Loch verschwindet, so fängt die neue katholische Kirche 1965 an.
Ich habe es selber erlebt! Nachdem mir ein alter Priester (nicht FSSPX) das lutherisch verwirrte Haupt zurechtgebogen hatte und ich freudenstrahlend die neu gelernte ewige katholische Lehre vor Ort erkunden wollte: da wurde ich nicht nur wegen meinem Dafürhalten zum Papstamt (und damals noch zum Papst JP2) von den alten Ortskirchenhasen ausgelacht und als Quasi-Fundamentalist schräg angesehen, sondern vor allem auf meinem allerersten theologischen „katholischen“ Vortrag – auf Empfehlung des Ortspfarrers – in der Ortskirche folgendermaßen belehrt: „Die moderne Theologie löst sich komplett vom Opfergedanken. Heute sehen … blabla … wir das differenzierter… blabla“ (*)
Nichtmal 10 Jahre später habe ich es endlich so gefunden wie nur zuvor: das hl. Meßopfer in der Messe aller Zeiten bei den Traditionellen.
(*) Mich reuen bis heute die 40 Mark, die mich diese Ketzerschulung gekostet hat beim diplomierten Theologen der Tübinger Kasper-Schule. Heute lerne ich die überlieferte katholische Lehre kostenlos beim FSSPX-Erwachsenenkatechismus durch einen Priester.
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#8   Marcel   12:03:28 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Doch noch einmal „Mad Max“
Lieber Athanasius, über den Film „Passion Christi“ kann ich nicht streiten. Einige FSSPX’ler kritisieren ihn, bei den meisten überwiegt Dankbarkeit. So bei mir, weil er den Kreuzesopfertod Christi weltweit ins verdiente Zentrum rückt.
Obwohl ich nicht mehr zu Gibson sagen wollte, kurz zu Ihrer These, er sei als Propagandafigur für die traditionalistischen Katholiken durchaus nützlich: Vielleicht. Man wird lange an diesen Film zurückdenken und sich evtl. fragen, warum so eine Kraftanstrengung just einem – wenigestens zu guten Teilen – traditionellen Katholiken gelang.
Gibson ist harter Geschäftsmann. Anders kann man sich in diesem schlimmen Gewerbe nicht halten. Es stellt sich die Frage, ob man es aus diesem Grund ausschließlich den Gottlosen überlassen darf? Ich glaube nicht.
Ohne die massive Unterstützung der Evangelikalen hätte Gibson den Film nicht herausbringen können – zur Schande der Kirche.
Leider ist der Christus-Darsteller Jim Caviezel, den ich schätze, wegen seiner Frau Medjugorjaner und bewog Gibson, den Rohfilm einem hohen Medj.-Pater zur Dursicht vorzulegen, wonach einige Änderungen erfolgten…
Weil ich nicht Laurentius’ Einschätzung der US-„Erben des christlichen Abendlandes“ teile, erwähnte ich, daß Gibson auch neuere unmoralische Filme drehte. Zwar spielt auch dabei auch seine wilde Vergangenheit des „Mad Max“ eine Rolle, aber das Jetzt ist das Problem. Aus solchen Gründen gab es zwischen ihm und der FSSPX USA/AU schon gehörigen Ärger.
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#6   Marcel   10:42:33 | Donnerstag, 21. Juli 2005
P. Sommerville
Danke für die Anmerkungen zu P. Sommerville, dessen (und natürlich Gibons) tief von der hl. Messe aller Zeiten durchdrungener Geist den Film „Passion Christi“ kraftvoll prägte.
Mir war nicht bewußt, daß P. Sommerville zu den Revolutionsdurchführern des fürchterlichen Novus Ordo gehörte.
Um so herrlicher, daß er seinen Irrtum einsah, umkehrte und heute sehr enge Verbindungen zur Priesterbruderschaft St. Pius X. pflegt. Er hätte diese abtrennen können, dann wäre er von seinem modernen Bischof nicht suspendiert worden. Doch der Pater wählte den Weg der Wahrheit. Dank sei Gott.
Durch die sehr hohe Konzentration an völlig aus im Kreuzesopfer Christi lebenden Priestern bei der FSSPX hat Gott mich gelehrt, für jeden einzelnen vollkatholisch gläubigen Priester dankbarer zu sein denn je zuvor.
Eine wunderbare Symbiose: solche Priester heiligen die ihnen anvertrauten Gläubigen durch die würdige Spendung des hl. Meßopfers, und gleichzeitig werden sie durch just diese Sakramentspendung geheiligt.
Die Kirche kannte „Synergien“ schon zweitausend Jahre, bevor dieses moderne Schlagwort von Produktpropagandisten vermarket wurde.
Wenn doch nur die Konzilskirche sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen würde.
P.S. Da P. Sommerville US-Amerikaner ist (?), betrachte ich meine Worte als insgesamt zum Thema gehörend… :-)
Redaktion benachrichtigen Der größte Massenmörder des 20. Jahrhunderts?
#8   Marcel   16:21:20 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Ehre, wem Ehre gebührt!
Es gibt eine durchaus ansehliche Zahl solider katholischer Gründe, warum der durch seine Ökumenismus-Verirrung schwerstens geblendete Papst JP2 kein Kirchenheiliger ist (1). Aus Sicht der ewigen katholische Lehre, nicht der dazu mehrheitlich unvereinbaren nachkonziliaren.
Der von den Feinden Gottes angemerkte Kondom-Punkt gehört aber nicht dazu, sondern zeigt vielmehr den Wahnsinn der Gottlosen, den Grad des Zerfalls unserer Freimaurer-Gesellschaften und ihre wachsende Dreistigkeit, sich in kirchliche Angelegenheiten zu mischen.
Daß Papst JP2 in aller Regel für die katholischen Morallehre eintrat (2), ehrt ihn vielmehr. Ihm ist hier zu danken, daß die schwer beschädigte Konzilskirche wenigstens offiziell dem – durch ihre Wiederholung der beständigen Lehre der Kirche erhaltenen – dogmatischen Charakter der Enzyklika „Humanae Vitae“ Rechnung getragen hat, trotz des Querfeuers der vielerorts schismatischen Ortskirchen mit ihren meistens unseligen Bischofskonferenzen.
(1) Eine subjektive potentielle Heiligkeit steht ja nicht zur Debatte.
(2) Wobei ihm zwar erst Mgr. Ratzinger nachhelfen mußte; aber das ist hier und im Effekt nebensächlich.
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#4   Marcel   16:02:38 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Die Passion unseres Herrn
Welcher Staat ist christlicher?
Das war nicht die Frage. :-) Sie nannten die USA das „Erbe des christlichen Abendlandes“. Da widersprach ich.
Gerne stimme ich diesem Satz zu: die Bevölkerung der USA ist (deutlich) christlicher als die Mittel- und Nord-Europas.
Zu den Evangelikalen
Ich kenne deren christliche Vorzüge durchaus. Persönlich. Ohne sie wäre ich heute noch Heide.
Ich kenne aber auch ihren Lutherismus. Das Erbe des christlichen, d.h. katholischen Abendlandes hat Luther entscheidend zertrümmern geholfen, und so seine Nachfolger.
Mel Gibson
Meine Anmerkungen über ihn waren auf Ihre euphorische Liste der „Erben des Abendlandes“ gemünzt. :-) Gibson besuchte – wenigstens z.T. – die hl. Messen von Sedisvacantisten. Damit möchte ich es belassen; er ist nicht mein Gegner. Seine Ablehnung der Konzilskirche kann ich bestens verstehen. Seinen Passions-Film halte ich für wunderbar und einen großen Dienst für die Kirche. Er hat ihn unter großen Opfern gegen alle Widerstände der Konzilskirche und der wahren Herrscher der USA (und Europas) erbracht.
Daß er manchmal einen „Vogel hat“, zeigen seine anderen Filme. Leider sind auch einige neueren nicht besonders gut vereinbar mit der katholische Moral- und Sittenlehre.
Der gute katholische Priester Sommerville, der Gibson – nicht nur – bei diesem Film geistlich beraten hat, liest auch in den FSSPX-Kirchen die hl. Messe aller Zeiten, weswegen ihn die Dizöese kürzlich suspendierte.
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#2   Marcel   12:21:49 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Die vereinigten Freimaurerstaaten
Sind die USA überm großen Teich die einzigen realpolitischen geistigen Erben des christlichen Abendlandes (vom Bible belt bis MelGibson)
Lieber Laurentius, ich schätze Sie, deswegen trübt es mich, Ihre blauäugige Sicht der USA (ihrer Machthaber) beobachten zu müssen.
Eines Tages müssen Sie sich intensiver mit Luthers Irrlehre und alle ihren Folgen befassen (Liberalismus ist eine davon; aber das auszuführen ist komplex.)
* Der evangelikale Bibelgürtel ist kein Erbe des christlichen Abendlandes, sondern seines Zerstörers: Luthers.
* Auch Bush nicht. Wie könnte er es sein als Skull & Bones-Freimaurer, der u.a. das wahnsinnige Verhalten unterstützt, Kreuze auf den Müll zu schmeißen?
Seine guten Taten in Ehren, aber das ändert am Gesamtbild nichts.
* Auch der Sedisvacantist Gibson nicht. So sehr ich sein katholisches filmisches Meisterwerk, die Passion Christi, schätze – und den Evangelikalen für ihre Unterstützung danke! –, so muß ich doch feststellen: „Mad Max“.
Ich empfehle Ihnen zur Abschreckung sein Filmchen „The Singing Detective“, das er im gleichen Jahr drehte. Grauenhaft.
Europa ist fest in der Hand von Voltaire und Machiavelli!
Europa wurde freimaurerisch, die USA waren es schon immer. In Europa kämpfte immerhin noch die Kirche – und sie allein – tapfer und furchtlos gegen diese Summe aller Irrlehren.
Bis zum V.II.
Beten wir, daß sie es wieder tut, so wie die FSSPX.
Es bleibt die göttliche Tugend der Hoffnung.
Amen.
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#15   Marcel   09:42:40 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Der Modernismus ist die Synthese aller Häresien
Der „Modernismus“ ist {…} ein Phänomen der 1. Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts. {…} Nicht ein einziger Papst des 20. Jhdts. war „Modernist“.
Doppel-Unsinn. Neben Leo XIII. haben besonders die Pius-Päpste den (Neo-) Modernismus entlarvt und verurteilt (1864, 1907, 1950). Die Enzyklika Pascendi ist „moderner“ denn je: zeitlos, wie die ewige Lehre der Päpste! Der hl. Pius X., unser Patron, erklärt, daß der Modernismus nichts anderes ist als die Fortsetzung der revolutionären Ideen: Relativismus! Der Modernismus ist vom Lehramt stets als Synthese aller Häresien betrachtet worden – und immer als vom Liberalismus begleitet.
Dann kam die V.II-Revolution und mit ihr die zuvor verurteilte Religionsfreiheit, Ökumenismus, uam.
Die Abschaffung des Antimodernismuseides spricht Bände. Die Konzilspäpste waren Liberalisten und Modernisten. Paul VI. sagte wiederholt, daß er modernistische Ideen befürwortete, wie den Kompromiß mit der Welt, uvm. Als Unabhängigkeitsfanatiker, wie alle Liberalisten, fürchtete er nichts stärker als sich festlegen zu müssen. Humanae Vitae war daher seine schwerste – und beste – Handlung.
Hier im Forum verunglimpfen Sie ständig die Traditionellen, unterstellen Mgr. Lefebvre „frontale Lügen“, „Sonnenkönig“, „Mona Lisa“, usw. Wenn wir Traditionellen reagieren, fühlen Sie sich verunglimpft, mißverstanden, und ziehen die Kritik als Bestätigung Ihres Treibens heran. „Man kritisiert mich, also verzapfe ich keinen Unsinn“: Trugschluß.
Redaktion benachrichtigen Ein nicht wieder gutzumachendes kulturelles Fiasko
#4   Marcel   17:57:21 | Dienstag, 19. Juli 2005
Maria hilf
Ob der Bischof von Esen die Größe besitzt, die Marienkirche in Bochum der Priesterbruderschaft St. Pius X. zum Kauf anzubieten?
Nur, wenn er sich von der allerseligsten Jungfrau Maria leiten läßt.
Doch mit ihr stehen heute leider Gottes zu viele Bischöfe auf Kriegsfuß…
Die Königin des Himmels hat bei den meisten (oder allen) erfolgreichen Kirchengebäude-Einkäufen der FSSPX mitgeholfen; anders wären sie alle zu Cafes oder Unterwäschenmodehäusern oder Abrißbirnenopfern geworden.
Deswegen hat die FSSPX ein paar außerordentlich schöne alte Kirchen kaufen können inmitten von gottleeren Städten. Prächtig, besonders die in Brüssel in der Nähe der EU-Schaltzentrale.
Gelobt seien Jesus und Maria.
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#34   Marcel   17:53:11 | Dienstag, 19. Juli 2005
Blendende „Frei“denker
Erneuter Dank an Hcr.
Seit ihrer Gründung versteht die Freimaurerei es, zu blenden. Naive Zeitgenossen verkennen dies.
Das Ziel der Freimaurerei ist die Vernichtung der Kirche. Das sagt die überlieferte Lehre der „alten“ Päpste klar und deutlich.
Doch für zu viele beginnt die christliche Zeitrechnung ja 1965.
Erzbischof Lefebvre führt mehr als einmal aus, wie Papst Leo XIII. in seiner Enzyklika „Immortale Dei“ zeigt, daß das neue Recht, das der liberalen Prinzipien, zum Indifferentismus des Staates in Bezug auf die Religion führt – was, wie der Papst sagt, „der Atheismus, nur ohne den Namen“ ist – und zur Eliminierung der katholischen Religion aus der Gesellschaft.
Anders ausgedrückt, das Ziel der gottlosen Liberalen ist nichts Geringeres als die Eliminierung der Kirche, zu erreichen durch die Zerstörung der katholischen Staaten, welche die Kirche stützen. Diese Staaten waren das Bollwerk des Glaubens. Sie mußten deshalb geschleift werden. Und sowie diese Bollwerke der Kirche zerstört, sowie die politischen Institutionen, die ihr Schutz und die Auswirkung ihres wohltätigen Einflusses waren, abgeschafft wären, würde die Kirche selbst gelähmt und zu Boden geschlagen sein und mit ihr die christliche Familie, die christliche Schule, der christliche Geist und sogar der christliche Name.
Leo XIII. sieht also ganz klar diesen satanischen Plan, der, von den freimaurerischen Sekten angezettelt, heute seine letzten Konsequenzen erreicht. Unter dem Lob der geblendeten V.II-Päpste.
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#32   Marcel   15:21:35 | Dienstag, 19. Juli 2005
Wahrheit und Irrtum sind unvereinbar
Beachte man doch den Zusammenhang zwischen dem Lob JP2s an den Freimaurer und Rotary-Gründer Harris. Nicht, weil Harris ein guter Mensch gewesen wäre. Sondern weil JP2 – vermutlich – unabsichtlich mehreren Irrlehren der Freimaurerei auf den Leim ging.
Deswegen der Bruch nach dem V.II mit der überlieferten Haltung der Kirche zur Freimaurerei. Seit Papst Clemens XII. haben bis zum V.II praktisch alle Päpste die Freimaurerei entlarvt und eindringlich verurteilt als die Summe aller Irrtümer. (Auch Mgr. Ratzinger verurteilte sie 1981 und 1983.)
Die Freimaurerei änderte sich nicht. Die Konzilskirche total.
Das begreift jedes Kind.
Der hl. Papst Pius X. sagte, nachdem er den Sillon beschrieben und verurteilt hatte: Wir wissen sehr gut, von wo diese Ideen herkommen. Sie kommen von den Zentren der Geheimen Gesellschaften. Hier weht der Geist der Revolution!
Angesichts des heutigen Ökumenismus muß man sagen: Pure Revolution. Nehmen Sie das Buch Herrn Zellers, Ex-Großmeister der Grand-Orient-Loge von Frankreich. Er hat ein Buch herausgegeben mit nur drei Punkten: Das V.II wird lange brauchen, um seine wahre Bedeutung zu finden. Aber den Gläubigen ist klar, daß etwas sehr Wichtiges eingetreten ist, das ganz und gar im Wort Ökumenismus enthalten ist. Und das bedeutet, daß sich die Kirche mit allen Religionen wird versöhnen müssen und folglich auch mit der Freimaurerei.
Das sagte dieser Großmeister der Freimaurerei.
Jedes Kind weiß, daß die Wahrheit unversöhnbar mit dem Irrtum ist.
Redaktion benachrichtigen Arbeitsvermittlung
#6   Marcel   09:46:06 | Dienstag, 19. Juli 2005
Medjugorje-Forum
Was hier von nichtmodernistischer Seite über das ZdK, das wir selbstverständlich auflösen sollen, gesagt wird, stimmt schon im großen und ganzen.
Doch man muß aufpassen, nicht vom Regen in die Traufe zu gelangen.
Die Hoffnung auf das „Forum deutscher Katholiken“ zu setzen, das in totaler Ablehnung – nicht nur – der überlieferten Messe mit den verdienten Initiativkreisen brach (die Iniaitivkreise haben absolut nichts mit der FSSPX zu tun) und heute im Charismatismus medjugorjanischer Prägung gefangen ist, bedeutet, einer Fatamorgana nachzulaufen.
Die Vorzeigekatholikin des „Forums“, die ehemalige Punkerin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, läßt auf ihren Schloßfestspielen eine Theaterfassung des katholizismus-feindlichen Stücks „Im Namen der Rose“ (Umberto Ecco) aufführen. Die Apation des Stücks für die Bühne erfolgt natürlich reißerisch für den Publikumseffekt angepaßt und damit die antikatholischen Tendenzen des Stücks deutlich verstärkend.
Diese Kopflosigkeit kennt man auch aus Medjugorje.
„Sie wissen nicht, was sie tun.“
So ist aber der Kirche nicht zu helfen.
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#9   Marcel   09:41:02 | Dienstag, 19. Juli 2005
Die potemkinsche Modernismus-„Kirche“
Mileschristi, lassen Sie sich nicht von Herrn Otterbeck leimen. Am 8. Juli schrieb er: „Daß Bischöfe den Hl. Vater mitunter frontal belügen, hat freilich auch Tradition. Allerdings denke ich hier weniger an den hier so beliebten Bugnini, sondern an den hier noch viel populäreren M. L.“
Am besten operiert der Modernist, indem er den Modernismus, die Summe aller Häresien, wie uns alle vorkonziliaren Päpste eingeschärft haben, als nicht-existent erklärt („lange überwundern“).
Als realitätsfremder Ideologe leugnet er die Wirklichkeit, hier die größte Krise der Kirche seit ihrem Bestehen. Zur Aufrechterhaltung dieser Lebenslüge zaubert er einen nachkonziliaren „geistlichen Frühling“ nach dem anderen aus dem Hut, dabei auch „prophetisch“ weit in die Zukunft greifend (2025). Solche Wölfe im Schafspelz führten die V.II-Revolution an und öffneten die Schleußen der Kirche dem zerstörerischen Modernismus.
Um die potemkinsche Ideologiekirche sich aufrecherhalten zu können, muß er zwangsweise jene, die den mit dem V.II erfolgten Bruch mit der ewigen Lehre der Kirche erkannten und aussprachen, allen voran Erzbischof Lefebvre, mit allen Mitteln vom Leib halten. Kosenamen wie „Mona Lisa“, „Sonnenkönig“ usw., sind nur Füllfunk. Die Unterstellung, der Erzbischof habe sich eine „virtuelle“ vorkonziliare Kirche zusammengebastelt, ein „Disneyland“ (O-Ton Otterbeck), zeigt des Pudels Kern: Den Haß der Modernisten auf die ewige „alte“ Kirche, wie sie noch am Vorabend des V.II sichtbar existierte.
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#27   Marcel   15:31:25 | Montag, 18. Juli 2005
Freimaurer Harris und sein Club
Danke für den ausführlicheren Verweis auf die erwähnte Rotarier-„Messe“ durch Mgr. Poupard im Jahre 2000, und auch die komischen Worte des Papst JP2 über den Rotary-Gründer und strammen Freimaurer Paul Harris.
Wie sich die Zeiten doch wandeln… obwohl die Wahrheit der Kirche immer dieselbe ist (auch wenn sie manchmal für eine gewisse Zeit nicht mehr verkündet wird von den Oberhirten).
Man kann kaum glauben, wie viele Irrungen manche in so wenige Worte hineinzupacken verstehen. Ein sehr beliebter Wettstreit in der Nachkonzilskirche, der offensichtlich seiner Perfektion entgegenstrebt.
„Mit ihrem Motto des selbstlosen Dienens machten sich die Rotarier die Sendung und die Liebe Christi zu eigen“ sagte Mgr. P.
Das werden die Rotary-Brüder Mgr. Lehmann und Mixa natürlich voll bestätigen.
Kein Wunder, daß bei all’ dem Lob für den Freimaurer Harris durch JP2 unsere Bilderbuch-Liberalisten Mgr. Lehmann und Kasper zum Kardinal befördert wurden.
Wie ein guter Kardinal nach dem V.II sagte: für die verheerenden Schäden, die da in ein paar Jahren angerichtet wurden, wird die Kirche Jahrhunderte brauchen, um sie zu reparieren.
„Die Gnade der späten Geburt“ erfolgte offenbar für viele zu früh…
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#24   Marcel   15:07:07 | Montag, 18. Juli 2005
Ora et labora
Mit violetter Stola neben einer Demo zu beten ist zwar aller Ehren wert, löst das Problem aber kein bißchen. Es bringt auch nichts, sich irgendwo hinzustellen und Sünder! Sünder! zu rufen
Da irren Sie aber gewaltig in jeder Hinsicht.
Forschen Sie doch einmal nach, wie lange – beispielsweise! – die heilige Mutter des (später!) heiligen Augustinus für ihren verruchten Sohn gebetet, gesühnt und ihn auch mehr als einmal ermahnt hat („Sünder!“).
Auch Bischof Ketteler kann Ihnen eine schöne Geschichte erzählen über die Macht des Gebetes („alles, was ich mit Gottes Hilfe erreicht habe, verdanke ich dem Gebet und Opfer eines anderen, mir freilich völlig unbekannten Menschen“).
Schade, daß den Konzilskatholiken so dermaßen der Sinn dafür abhanden gekommen ist bzw. ausgetrieben wurde, was Gebet, Opfer und Sühne für Gnaden bewirken können und auch nachweislich taten in der schönen langen Kirchengeschichte.
sondern man muss den Leuten helfen
Am besten durch Gebet, Sühne und Opfer.
Falls es dann noch zusätzlicher Taten bedarf, öffnet just das Gebet Ihnen die Augen, welche das sein sollten.
P.S. Natürlich ist auch Ihre Behauptung grober Unsinn, daß ein aktiver Homosexueller Kinder gut erziehen könnte. Gerade bei der Erziehung ist das Vorbild (Vorleben!) das A und O – nach dem Gebet, natürlich. Das kann ein in Sünde Lebender nicht leisten.
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#16   Marcel   14:47:37 | Montag, 18. Juli 2005
Liebet den Sünder, aber hasset die Sünde
Über Mark Gabriel: Ich möchte zur Vorsicht bezüglich dieses Autors warnen. {Er gehört zu} einer evangelikalen Gruppe in den USA, ist also Protestant
Nach meiner Empfehlung seines Buches noch ein Nachtrag für Sie, Mileschristi, von mir als Ex-Lutheraner (keine Angst, ich würde nicht von Ihnen denken, „irgendwie liberalistische“ Ansätze zu vertreten):
Bewahren Sie bitte Ihre gesunde Grundskepsis gegenüber protestantischen Autoren, wann immer sie Glaubensfragen berühren, in dem katholischen Wissen, daß die Wahrheit unteilbar ist und daß deshalb Anhänger einer Irrlehre in wenigen oder sogar vielen Punkten Recht haben können, aber doch insgesamt nie die ganze Wahrheit sehen.
Übertragen: lassen Sie sich von Ihrem protestantischen Bäcker um die Ecke über seine exzellente Brotbackkunst belehren, aber nicht über die Glaubenslehre. Oder: Wenn Sie eine Protestantin heiraten, bringen Sie sie über kurz oder eher lang durch (viel) „ora et labora“ dazu, sich der Kirche Christi anzuschließen, aber nicht sie Sie zur Irrlehre.
Im Mai-Heft des FSSPX-Mitteilungsblattes war im Rundbrief des Priesterseminars Herz Jesus (Zaitzkofen) für den 10. Februar daher folgende Klammerung zu lesen:
„In diesen Tagen beginnen wir als Tischlektüre beim Mittagessen mit dem außerordentlich interessanten Buch „Islam und Terrorismus“ von Mark Gabriel (stellenweise fällt leider die Zugehörigkeit des Autors zu einem protestantischen Bekenntnis unangenehm auf).“
In Christo im hl. Meßopfer verbunden.
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#23   Marcel   11:28:02 | Montag, 18. Juli 2005
Rotary und die Kirche
Gibt es aktuelle Dokumente und Aussagen des kirchlichen Lehramts zum Thema Rotarier?
Keine mir bekannten aktuellen; aber ich beschäftige mich häufiger mit der klaren Lehre der ewigen Kirche, wie man sie bis vor dem V.II deutlich hörte und heute noch im Echo bei den Traditionellen.
Die letzte aktuelle „Dokumentation“ der Konzilskirche zu den Rotariern fand am 12. März 2000 statt, als in St. Peter in Rom eine hl. Messe mit 1.500 „Pilgern“ des Rotary-Clubs gefeiert wurde; Zelebrant war S. Em. Cardinal Poupard. Im Anschluß an die Messe kam Papst JP2 vom Apostolischen Palast herab auf den Petersplatz, um eine Ansprache an die versammelten „Pilger“ zu halten.
Konträr dazu die Lehre der authentischen katholischen Kirche: Am 20.12.1950 erließ das Heilige Offizium (damals noch mit der Überwachung der Reinheit des Glaubens in der Kirche beauftragt) folgende Antwort auf eine Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club sein dürfen:
„Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen. Was die Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684 des CIC (1917) zu halten.“
Gemäß dieser erwähnten Vorschriften war in vollkatholischen Ländern wie Spanien, Mexiko, Südamerika, uam., die Rotaty-Mitgliedschaft mit der Exkommunikation belegt.
In den bereits damals zum Progressismus geneigten angelsächischen und germanischen Ländern wurde das liberalistischer gehandhabt…
Redaktion benachrichtigen Was der Schleier alles aufdeckt
#33   Marcel   10:51:33 | Montag, 18. Juli 2005
Etc
Der Islam definiert die Frau als minderwertiges Wesen. Er definiert, daß der Mann seine Ehefrauen körperlich mißhandeln darf.
Dabei bleibt es keineswegs bei der Hand; die islamische Überlieferung empfiehlt die Peitsche („am besten über der Tür angebracht“; klargestellt auch vom Bonner Institut für Islamfragen).
Dies ist nicht auf islamische Länder beschränkt, sondern findet vermehrt in den islamischen Parallelgesellschaften Europas statt. Nebenbei bemerkt läßt dies die vielen Widersprüche der 68er-Multikulti-Protagonisten aufleuchten, die einerseits aus ihrer Kirchenfeindschaft heraus die antichristlichen Religionen staatsfähig machen wollen, andererseits die Gleichschaltung der Frau mit dem Mann propagieren.
Aus dem falschen Islam-Gesetz der Minderwertigkeit der Frau und des Rechtes des Mannes auf Mißhandlung seiner ungehorsamen (unzüchtigen) Frau lassen sich fließend andere schlimme Mißhandlungsarten ableiten.
Am Ende kommt die – keineswegs nur in Afrika – bekannte Verstümmelung des weiblichen Geschlechtsorganes, oder gleich der Ehrenmord.
Auch wenn es nicht expliziet vom Islam gelehrt wird, so ist diese Praxis eine direkte Ableitung aus der Lehre der Lüge. Der Islam lehrt (siehe Gabriel), daß der Moslem lügen und betrügen darf, wenn es ihm z.B. aus einer schwächeren Position heraus zum höheren Zweck der Verbreitung des Islam dient. Er darf dann sogar auf den Koran und Mohamed fluchen. Der Zweck heiligt die Mittel.
So ist kein Staat zu machen.
Redaktion benachrichtigen Eine große Ausnahme im katholischen Deutschland
#13   Marcel   10:33:16 | Montag, 18. Juli 2005
Ein Einzelkind hat keine Schwester!
Mileschristi, lassen Sie bitte nicht von liberalistischen Schwätzern einlullen, weder beim Thema Islam noch bei kirchlichen.
Die orthodoxen Christen stellen keine Schwesterkirche der einzigen Kirche Christi dar; das sagten Sie ursprünglich sehr richtig.
Dies ist die überlieferte katholische Lehre, wie sie – nicht nur – von der FSSPX auch heute noch hochgehalten wird.
Prof. May widmet den schismatischen orthodoxen Gemeinschaften (und dem beschönigenden Gerede darüber in vielen V.II-Texten) einige Kapitel in seinem exzellenten Weg „Die Ökumenismusfalle“, das in jeder gut verwalteten FSSPX-Kapelle ausliegt.
Redaktion benachrichtigen Ein zauberhaftes Buch + …
#8   Marcel   10:28:27 | Montag, 18. Juli 2005
Gabriel
Mileschristi, nehmen Sie die Empfehlung des guten Laurentius ruhig an und lesen Sie Gabriels Buch. Womöglich hilft es, Ihre wenigen Gutwetter-Ansichten zum Islam zu korrigieren. (Ich weiß, daß Sie diese falsche Religion insgesamt ablehnen.)
Gabriel ist Protestant. Doch sie sollen ja nicht seine daraus entspringenden Irrungen über wichtige Punkte des christlichen Glaubens einatmen, sondern seine Erfahrung als ehemaliger Moslem und Islam-Professor über den real-existierenden Islam zur Kenntnis nehmen.
Deswegen liegt das Buch in unserem FSSPX-Priorat aus, direkt neben großartigen Büchern gegen Luthers Irrlehre.
Was das DBK-Geschwätz angeht: daß die deutschen Bischöfe im Verbund mit der deutschen Politik den Islam nicht erfassen und somit völlig falsche Schlüsse ziehen, zeigt der Orientalist Dr. Raddatz auf 3 1/2 DIN-A5-Seiten im FSSPX-Mitteilungsblatt (MB) auf; wem seine KU-Artikel zu lang sind.
MB Dezember 2001: S. 1 img331.imageshack.us/img331/2390/17qr.png, S. 2 img331.imageshack.us/img331/3787/20kc.png, S. 3 img331.imageshack.us/img331/7012/35yc.png, S. 4 img297.imageshack.us/img297/3751/47ln.png.
Sein Fazit: „Solange sich also Faktenabwehr und sachliche Inkompetenz als Gestaltungsmittel des ‘Dialogs’ und der Islampolitik insgesamt fortsetzen, werden zunehmend die muslimische Integration und – nicht zuletzt – die Integrität des staatlichen Gewaltmonopols in Frage gestellt.“
Redaktion benachrichtigen Was der Schleier alles aufdeckt
#31   Marcel   21:33:12 | Freitag, 15. Juli 2005
Nebenschauplatz…
Gotthard, machen Sie sich doch bitte erst mit dem wesentlichen Unterschied zwischen dem dogmatischen Vatikanum I und dem – großspurig genannten – nichtdogmatischen „Vatikanum II“ vertraut, bevor Sie solche Dinge reden.
Und natürlich auch Vertraumachen mit der Person des Erzbischofs. Untrennbar damit verbunden auch die Beschäftigung mit dem hl. Athanasius (einst auch „Rebell“ genannt).
Der Rebell vor 40 Jahren war übrigens nicht Erzbischof Lefebvre, sondern es waren die das V.II dominierenden Rhein-Fraktions-Revolutionäre…
Wie das halt so ist mit dem „Durcheinanderwerfer“: aus oben wird unten, usw.
Aber das brauchen wir nicht weiter zu erörtern, denn Sie werden es noch nicht verstehen und ich mache Ihnen auch keinen Vorwurf daraus, denn ich habe es vor ein paar Jahren auch noch nicht verstanden und Anhänger des Erzbischofs genauso angefeindet wie Sie jetzt. Mea culpa.
Seien Sie der brennenden Liebe aller FSSPX-Glieder und -Anhänger gegenüber unserer heiligen Mutter Kirche versichert, und der Tatsache, daß wir ihre ewige Lehre getreu jedem Worte Christi weitertragen helfen bis ans Ende der Zeit. Kein anderes Evangelium, keine andere Kirche. Es lebe das Unfehlbarkeitsdogma.
In Christus verbunden.
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#29   Marcel   21:09:51 | Freitag, 15. Juli 2005
Folge der islamischen Minderwertigkeit der Frau
Mir geht es nicht darum, den Islam, eine falsche Religion, zu verteidigen!
Das weiß ich und behauptete dies auch nicht.
Wiederholt versuchte ich jedoch den Zusammenhang aufzuzeigen zwischen der dem Islam essentiell innewohnenden Diskriminierung der Frau als minderwertigem Menschen {1} und der Folge daraus: absolute Willkür des Mannes gegenüber der Frau. Der Islam gesteht der Frau keinen freien Willen zu.
Es ist sekundär, welche Verbote sich daraus ableiten lassen. So obliegt es natürlich den herrschenden Muselmanen, der Frau nach Lust und Laune ein Bildungsverbot aufzuerlegen, ganz in Übereinstimmung mit dem islamischen „Recht“.
„Der Islam kennt“ deswegen – wo die Scharia herrscht – Vorgänge wie die massenhafte grausige Verstümmelung des Geschlechtsorgans der Frau {2}, das Verstoßen einer der mehreren („Ehe“-) Frauen bei Nichtgefallen durch den Mann, und viele Abartigkeiten mehr. Von diesen erstellten ausgerechnet die Liberalisten hier eine Liste; wo doch wir Katholiken das christliche Menschenbild zu vertreten und zu verteidigen hätten: die Menschenwürde von Mann und Frau durch und in Gott.
Bei uns ist die größte Heilige eine Frau: die allerseligste Jungfrau Maria.
{1} Was jeder Oriantalist bestätigt, der diesen Namen verdient, und auch jeder vollkatholische Bischof, u.a. der heiligmäßige Mgr. Lefebvre.
{2} Hinter „Beschneidung“ verbirgt sich nicht weniger als das Abschneiden der Klitoris.
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#27   Marcel   18:31:59 | Freitag, 15. Juli 2005
Die niedrigere Existenz der Frau im Islam
Alle anerkennenswerten Elemente einer gesunden Ethik, die die aus dem Christlichen abgespaltene islamische Irrlehre enthält, entspringen der von Gott gestifteten Kirche. Wie bei allen Irrlehren.
Deswegen kann man aber nicht ein Lob einer Religion spenden, die der Frau gegenüber dem Mann einen seinsmäßig niedrigeren Rang zuweist (Sure 2,228 P., Sure 4,34 P.), die Polygamie (Vielweiberei) erlaubt (Sure 4,3 P.), dem Religionsstifter sogar zusätzliche Privilegien einräumt (Sure 33,50 P.), die dem Mann gestattet, seine Frau zu schlagen, wenn sie sich ihm gegenüber unbotmäßig verhält (Sure 4,34 P.), etc.
Der Religionsgründer Mohamed höchstpersönlich betrieb phädophile Polygamie.
Raddatz’ Arbeiten zeigen den unverzichtbaren Stellenwert der Frauenrepression im „Recht“ des Islam auf, sowie, daß das dem Islam zugrundeliegende negative Frauenbild genuin koranisch verbrieft ist.
Es steht der Frau im Islam nicht unbedroht frei, sich für einen Beruf, einen Wohnort und einen Mann zu entscheiden, den sie liebt und daher selbst auswählt.
Vom freiem Willen der Frau kann im Islam überhaupt keine Rede sein.
In Saudi-Arabien, dem Hauptfinanzier des internationalen Islam-Terrorismus, und anderen Golfstaaten, können sich Ehemänner von ihren Frauen scheiden lassen, nachdem sie dreimal das Wort Scheidung ausgesprochen haben. (Quelle: FSSPX-MB)
Konträr dazu die geschichtsprägende Bedeutung, die der Frau im allgemeinen und speziell auch der Ordensfrau im katholischen Mittelalter zukam!
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#25   Marcel   16:00:54 | Freitag, 15. Juli 2005
Dr. Hans-Peter Raddatz
Nicht Fritz Raddatz, sondern Dr. Hans-Peter Raddatz, Orientalist und Volkswirt; siehe den von mir erneut ins Netz gestellten KU-Artikel (Verweis siehe vorigen Artikel).
Man muß H.P. Raddatz nicht in allem zustimmen, aber wenn man vom Islam reden möchte, ist es angemessen, ihn und seine Arbeiten grob zu kennen.
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Gleichmacherei und Gleichwertigkeit. Freilich wird seit der 68er-Revolution ersteres betrieben unter dem Deckmäntelchen des zweiteren.
Daß Frau und Mann im christlichen Menschenbild gleichwertig sind, wenn auch verschiedene Wesensarten aufweisen, ist uns klar.
Im Islam dagegen ist die Frau nicht dem Manne gleichwertig, sondern minderwertig. Dies scheint vielen Konzilsfans nicht klar zu sein. Wie gesagt: lesen Sie doch Dr. Raddatz! Es ist sehr wohl islamisch, den Frauen Bildung zu verwehren – und noch viel mehr.
In der eng mit der hl. katholischen Tradition verbundenen FSSPX wird versucht, u.a. durch Anbieten von Mädchen-Internaten, gebildete junge Frauen heranzuziehen: siehe aktuelle Abiturfeier einer solchen Schule. www.fsspx.info/news/news.php?show=182
Das steht einer Heirat oder Berufung zur Ordensschwester nicht im Wege, sondern begünstigt dies vielmehr.
Gebildete katholische Frauen sind ein Segen für die Kongregation, die Familie und die Kirche. Beispiele gibt es viele unter den weiblichen Heiligen.
Redaktion benachrichtigen Was der Schleier alles aufdeckt
#23   Marcel   14:29:54 | Freitag, 15. Juli 2005
Allahs Schleier
Lesen Sie doch die Trilogie des Orientalisten und Konvertiten Dr. Raddatz über den Islam: „Von Gott zu Allah“ (2001), „Von Allah zum Terror“ (2001) und „Allahs Schleier“ (2004).
Oder/und seine Zusammenfassung für die KU zum Thema „V.II & Islam“: siehe Kommentarbereich Kreuz-net, unten www.kreuz.net/…ticle.1467-page.html.
Raddatz zeigt, daß die Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau für den Islam gänzlich inakzeptabel und sogar existentiell bedrohlich ist. Mohammad wollte keine Religion des Friedens für alle Menschen, sondern eine Religion nur für die Gemeinschaft der Gläubigen, die ihren Krieg gegen die Ungläubigen unter der Herrschaft des einen Teils der Menschheit (der muslimischen Männer) über den anderen Teil (die große Mehrheit in Form der muslimischen Frauen und aller Nicht-Muslime) führt.
Raddatz zeigt, daß es keinen gemäßigten Islam gibt und die Rede davon lediglich die Ziele kaschiert: die Weltherrschaft, bei deren Durchsetzung Gewalt ein integrales Element des Islam ist und nicht etwa eine Besonderheit einiger Extremisten. Dies ist nicht etwa nur die Leseart bestimmter extremistischer Führer, sondern konsequent dem Koran entspringend (der eine Antithese zum dreifaltigen Gott ist). Wo der Islam behindert wird in seiner Ausbreitung, ist der Moslem nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet, Gewalt zur Durchsetzung der Interessen des Islam einzusetzen.
Islam und Islamismus sind nur zwei Seiten derselben Medaille.
Redaktion benachrichtigen Geeinte Homos – gespaltene Kirche
#7   Marcel   10:28:53 | Freitag, 15. Juli 2005
Römer-Brief
Danke Pelagius für Ihren sehr guten Beitrag.
Redaktion benachrichtigen Was der Schleier alles aufdeckt
#13   Marcel   22:54:22 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Der dreieinige Gott ist nicht Allah
Aber in den moslemischen Ländern herrscht eben ganz unabhängig von der Religion noch das alte Familienbild vor, so wie es von Gott bestimmt worden ist. Der hl. Paulus sagt deutlich, daß das Weib unter dem Mann steht.
Unsere dreieiniger Gott hat nichts mit dem islamischen Götzen gemein. Auch wenn Papst JP2 diese Irrmeinung im Bruch mit der beständigen Lehre der vorkonziliaren Päpste vertrat.
Der islamische „Ehe“begriff ist unvereinbar mit dem christlichen, und so ist es mit dem Stand der Frau.
Lesen Sie doch Raddatz und andere katholische Islamexperten. Auch wenn es unangenehm ist für Konzilianer, weil er die absurden Behauptungen der entsprechenden V.II-Texte und -Päpste Lügen straft.
Es ist Kriegspropaganda der US-Freimaurer, im Namen angeblicher Demokratie und der Befreiung der Frau etc. im Nahen Osten per Krieg den Dollar als Ölwährung aufrechtzuerhalten.
Doch die Sünde des einen macht nicht die Sünde des anderen hoffähig.
Meine Familie besucht dankbar die hl. Messen der eng mit der allerseligsten Jungfrau Maria verbundenen Priesterbruderschaft St. Pius X., in denen der Unterschied zwischen Mann und Frau, vor allem in der Gemeinde, wohl weltweit noch am deutlichsten unter allen katholischen Kongregationen beachtet wird.
Die abscheuliche Behandlung der Frau im Islam, generell, nicht nur bei den „Islamisten“, ist scharf als ein weiteres Zeichen dieser grauenvollen Irrlehre zu brandmarken und von keinem Katholiken rechtfertigbar.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Dokument zum Thema Homosexualität?
#21   Marcel   22:29:54 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Der Widersacher Gottes
braucht man eine eigene „Entität“ zur Erklärung des Bösen?
Falsche Fragestellung; typisch für den Subjektivismus, dem sich das Objekt – hier die Wahrheit – unterzuordnen hat, anstatt umgekehrt, wie es der Adel der Erkenntniskraft vormacht.
Die eigentliche Frage lautet – und sie macht Ihre obsolet: Gibt es eigene Entität, die das Böse ist?
Nun versuchen Sie sich an der Beantwortung dieser Frage. Dann ergibt sich der Rest von allein.
Anfangen könnten Sie bei Christus und Seinen klaren Aussagen über Satan. In der hl. Schrift, in der hl. Überlieferung, im Echo Christi in den Worten der Kirchenväter und der ewigen Lehre der Päpste. Natürlich könnten Sie auch das AT heranziehen.
Ach, ich vergaß, Sie verwenden die historisch-kritische Bibelverfälschungsmethode, wo man sich einen nichtexistenzen „historischen Jesus“ zusammenbastelt (Häretiker Kasper) und extrahiert vom „subjektiven Auferstehungsglauben“ der Apostel…
Nächstes Pferd. Sie möchten wissen, ob es neben dem Mensch noch andere Geistwesen gibt, die Engel – zu denen die gefallenen, Dämonen genannt, auch gehören. Zur Beantwortung dieser Frage ziehen Sie einfach die beinahe unzähligen Heiligen heran, die mit ihren Schutzengeln sprachen, unter Zeugen, usw.
Ach, ich vergaß, Heilige würde man heute ja in die Klappsmühle stecken (so die Aussage einer Pflegeleitung eines katholischen Pflegeheims).
An die empfohlenen Teufelspredigten wollen Sie sich nicht heranwagen, tja, dann bleibt nur noch… das Gebet.
Redaktion benachrichtigen Drei Gründe, warum das Christentum falsch ist
#1   Marcel   20:20:01 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Das England der Chestertons und Tolkiens
Danke an die Redaktion für diese herrliche Kostprobe aus Chestertons umfassendem Repertoire.
Da bekommt man einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie segensreich es sein wird, wenn England eines Tages wieder voll katholisch ist. (Wozu es auch unser aller Gebet benötigt.)
Wer mehr von Chesterton lesen möchte, dem sei sein beeindruckends Büchlein „Ketzer“ empfohlen uam.
Natürlich auch seine gut geschriebenen Kriminalromane um den katholischen Priester Father Brown, der in praktisch jedem Dialog eine kräftige Lanze für das universale Königstum Christi bricht. (Die Rühmann-Filme sind nett, aber mehr nicht, da sie sich nicht einmal ansatzweise bemühen, die grundkatholische Wesensart des Detektiv-Paters auf die Leinwand zu bringen.)
Redaktion benachrichtigen Röschenz auf der Siegerstraße
#10   Marcel   20:08:50 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Loriot: wo laufen sie denn?
Es tut mir leid, werter Pelagius, aber auch beim erneuten Durchlesen Ihres ursprünglichen Artikelchens kann ich nicht erkennen, woran der Leser die Ironie Ihres Wortes „Ewiggestrige“ hätte erkennen sollen – um das es mir immerhin einzig ging.
Daß Sie die Konzelebration nicht mögen, was uns eint, ist deutlich geworden, aber nicht, warum Sie die „Ewiggestrigen“ bemühten. Verstärkt wird die Frage noch dadurch, daß man als aufmerksamer Leser sich Ihrer Attäckchen gegen die FSSPX in der Vergangenheit erinnert (*) und in diesem Kontext Ihr neues Beiträgchen las. Der aufmerksame Leser sah sich also durch Ihre Zeilen konfrontiert mit dem von den Modernisten so sehr geliebten Begriffchen „Ewiggestrige“, das sie besonders den Traditionellen zuteilen, und folgerte also: erneutes Breitseitchen gegen die FSSPX…
Im Zweifelsfall tendiere ich dazu, Ironie, Humor, usw., entsprechend deutlich zu kennzeichnen, eben weil die meisten dem Schreiber fremden Leser nicht in den gewohnten Gedankengängen des Schreibers vertieft sind. Das hat Viroblationis schon gut gesagt.
Doch damit genug, ich möchte nicht unnötig griffelspitzen und kann zudem dank Ihrer erneuten Teilklärung rekonstruieren, was Sie hier gemeint haben.
(*) Z.B. das Priorats-Buchauslagen-Rosenkranz-Bier, das Sie sich nicht verdienten. :-)
Redaktion benachrichtigen Was der Schleier alles aufdeckt
#9   Marcel   18:36:39 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben…
… geht bekanntlich nicht.
Deswegen ist es völlig unsinnig, die zwei Extreme gegeneinanderzustellen, einerseits die widerliche Pornographisierung unsrerer Gesellschaft, andererseits den Wahn des Islam.
Die einzig wirksame Waffe gegen beides, gegen den selbstverschuldeten Verfall und die Europa-Invasion durch die islamische Irrlehre, ist die Erneuerung in Christus.
Der Wahn des Islam (ein vorkonziliares Papstwort) zeigt sich insgesamt in dieser dämonisch inspirierten Irrlehre, aber auch bereits in seinen Spitzen, u.a. dem furchtbaren Umgang mit der Frau, die tatsächlich im Islam (nicht „nur“ in den angeblich „fundamentalistischen“ Kreisen) nicht als vollwertiger Mensch angesehen und entsprechend behandelt wird (vgl. „Beschneidung“).
Entgegen einer landläufigen Irrmeinung geht diese Haltung direkt auf den Religionsgründer und seine Nachfolger zurück, weswegen die vollzogenen „Ehren“morde an Frauen in Europa erst der Anfang sind.
(Es kam kürzlich ein Buch von Mark Gabriel (sp?) heraus, der vom Islam zum … Protestantismus (?) konvertierte und aus dem Nähkästchen plaudert.)
Man muß anfügen, daß just die Degradierung der Frau im Islam auf eine Stufe, die zwischen den (jederzeit mißhandelbaren) Ungläubigen und einem herrenmenschigen Muselman liegt, gleichzeitig dieser Irrlehre den größten Giftzahn zieht. Durch das Ausschalten der gesellschaftsstiftenden Kräfte der Hälfte der Gefolgschaft behindert sich der Islam selbst am meisten.
Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.
Redaktion benachrichtigen Kürzer und ökumenischer + …
#13   Marcel   16:05:21 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Des Konzils neue Kleider…
Welche Gnaden sind seit 1962 neu in der Kirche entstanden, die die alte Kirche nicht auch schon reichlich (reichlicher ?) vermittelt hätte ?
Nennen Sie mir doch mal zwei oderdrei Bereiche, in denen es seitdem seelsorglich „besser“ aussieht als vorher ?
Diese Frage wird auf nachkonziliar Verblendete ketzerisch wirken. :-)
Zwar möchte ich der sicherlich blumig und wortgewandt aufgeblasen ausfallenden Antwort des Dr. nicht vorgreifen, aber weil Erzbischof Lefebvre sinngemäß Ihre Frage schon jahrzehntelang an Rom und seine befreundeten pro-konziliaren Würdenträger stellte, möchte ich die Antwort, die er stets und übereinstimmend erhielt, aussprechen: sie lautete „es gibt nichts“. Es gibt keine einzige gute Frucht des V.II.
In all den Jahrzehnten, seit diese Versammlung verhängnisvollerweise von der modernistischen Rhein-Fraktion an sich gerissen wurde und ihr Zerstörungspotential von denselben Modernisten in den Ortskirchen unter römischer Duldung praktisch umgesetzt wurde, gibt es keine einzige gute Frucht. Nur Zerstörung und Leere (im Kopf und in den Kirchen).
Zwar ist uns bekannt, daß man den Baum an den Früchten erkennt, aber nicht den Konzilsdurchpeitschern: sie verweisen fern der Realität auf imaginäre Früchte, auf ein neues Pfingsten, auf ein Erwachen aus der Unmündigkeit, etc pp. Es ist alles nur heiße Luft. Des Kaisers neue Kleider sind nicht vorhanden. Der kleine Bub (im Geiste), der es merkte und ausrief, heißt Lefebvre.
Redaktion benachrichtigen Bischöfinnen kommen – dafür gehen andere
#10   Marcel   15:50:40 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Beliebtheit
Danke Athanasius für das Nennen dieser WWW-Seite; kannte ich noch gar nicht. :-)
Ihr Eintreten für den heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre wird Sie nicht beliebter bei den Liberalisten und Neocon-Papalisten machen. Es stört diese nicht, daß Sie nicht zu den Kapellen der FSSX gehen. Doch um Beliebtheit hat sich ein wahrer Christus-Nachfolger nie zu kümmern, auch wenn die krankhafte Sucht nach Beliebtheit seit dem V.II sehr beliebt wurde in der Konzilskirche.
Der rüstige Pater Egli, der erst im fortgeschrittenen Alter zur FSSPX dazustieß und noch heute sein original Ordenskleid trägt, hatte die Stimme des verstorbenen Erzbischofs während einer Novus-Ordo-Messe gehört („Jamais!“) und das leitete seinen Gang nach Canossa ein, also seine Rückkehr zur hl. Tradition in der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Dokument zum Thema Homosexualität?
#19   Marcel   12:50:10 | Mittwoch, 13. Juli 2005
„Brüllender Löwe“ heute recht leise und umso effektiver
„und nicht zuletzt: ob man für alles, was man nicht stimmig erklären kann, gleich den Teufel bemühen soll?“
seit wann braucht man ihn zu bemühen?
Weise gesprochen.
Es ist tragisch, daß die liberalistischen Katholiken nicht erkennen, daß ihr versuchtes Abschaffen des Teufels nicht nur diesen mächtiger denn je macht, sondern daß vor allem sie dadurch das Kreuzesopfer Christi abschaffen: wo kein Erlösungsbedarf ist (Schlange –> Adam & Eva), da ist keine Erlösung nötig.
Vermutlich haben die meisten Liberalisten diese Gedanken aber sowieso gleich übersprungen, denn immerhin wurde das Kreuzesopfer offiziell mit der neuen Messe faktisch abgeschafft (Betonung liegt auf faktisch; daß Papier geduldig ist, besonders bei römischen unscharfen Empfehlungen, weiß man).
Daß die Liberalisten aber unserem Herrn Jesus Christus ständig unterschieben, er sei „das sanfte Jesulein“ gewesen, der, obwohl die Liebe in Person, nie ein hartes gestrenges Wort zu den Menschen gesagt habe, ist Geschichtsklitterung pur.
Liberalismus eben: wir zimmern uns unsere Jesus-Figur so zusammen, wie es uns paßt. Nicht mehr unsere Erkenntnis ordnet sich dem Objekt, der Wahrheit, unter, sondern das Objekt dem Subjekt: jeder macht „seine subjektive Wahrheit“ (Chardin).
Nun, nur bis zum jüngsten Tag, dem Tag der Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen Gibt es im Bistum Fulda einen Priestermangel?
#4   Marcel   12:37:49 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Mit-Opfer
Ich kenne die Lage unserer Kirche, aber bei solchen Beispielen werde ich immer wieder und immer noch traurig
Es ist gut, daß Sie das sagen, Mileschristi. Sie geben damit ein schönes (kleines) Zeugnis ab, wie sehr wir mit der hl. Tradition verbundenen Katholiken, die sich um die vollkatholische Priesterbruderschaft St. Pius X. scharen, unser in jeder hl. Messe erfolgtes Gebet für den Papst und die Bischöfe ernst meinen und daher auch am grauenhaften Zustand der einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche mit-leiden. Und wie leiden! Der selige Erzbischof Lefebvre machte es vor und wir folgen diesem treuen Apostel Christi.
Geben wir dieses Mitleiden bei jeder neuen „Verewigung des Kreuzesopfers Christi“, der hl. Messe, zum Meßopfer hinzu. Auf daß Christus uns und Seine Kirche heilige.
Redaktion benachrichtigen Röschenz auf der Siegerstraße
#8   Marcel   09:34:40 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Die ewige Lehre der Kirche ist unveränderlich
Pelagius, Ihre kurze Stellungsnahme war verständlich, wie auch Ihr Seitenhieb über das Wörtchen „ewiggestrig“. Dieser entspringt Ihrer Feindschaft gegen die einzige Kongregation, welche die authentische katholische Tradition weltweit theoretisch verteidigt und praktisch lebt: der FSSPX. (*)
Die FSSPX in einem Atemzug mit dem Ketzer von Röschenz zu nennen, wie Sie es entsprechend des öfteren tun, gab mir Gelegenheut, kurz über Ihre konfuse, eben typisch nachkonziliare, Haltung zu den Begriffen „ewiggestrig“ (=die hl. Überlieferung der Kirche) und „modern“ (=der Bruch mit der Lehre seit dem V.II) auszulassen, dabei den Katholiken Chesterton zitierend, der diesen „Progressismus“ aufzeigte und entlarvte. Er vermochte eben, eine Quintessenz in zwei Sätzchen zu packen, wozu andere zwei Seiten benötigten.
Der Neo-Konservativismus, der in der Praxis einen – meistens ungewollten – tatsächlichen Liberalismus (=Modernismus) bewirkt und somit unzählige Häresien begünstigt, wie man ihn seit dem V.II in Perfektion kennt, vor allem durch die unseligen Worte und Taten des JP2, ist schwerer zu erkennen und zu fassen als eine offene Ketzerei, und somit viel gefährlicher für die Kirche.
Deswegen fallen so viele gutgläubige Katholiken auf ihn herein.
(*) Das heißt nicht, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen.
Redaktion benachrichtigen Der Papst lobte angeblich den Fuldaer ‘Pastoralen Prozeß’
#19   Marcel   09:19:01 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Das angebliche V.II-Pfingsten
Liebe Freunde der hl. Überlieferung, bleiben wir sachlich.
Daß der Doctor dem Erzbischof Lefebvre unredliche Motive unterstellt, ihn mit der Titulierung „Sonnenkönig“ beleidigt, ihm und seinem Werk, der FSSPX, gar einen „politischen Traditionalismus“ andichtet, der dem islamischen Gottesstaat gleichkomme, ist zwar verleumderisch, billig und bricht insbesondere mit der ewigen Lehre der Kirche von der universellen Königschaft Christi, aber man muß verstehen, warum der Doctor so operiert.
Ein Konzilsverblendeter kann nicht anders, um die Lebenslüge vom angeblichen neuen Pfingsten der Kirche, dem V.II, aufrechtzuerhalten, als diese Katastrophe schönzureden. Andernfalls müßte er sich inhaltlich mit dem Bruch beschäftigen und früher oder später dort ankommen, wo der Erzbischof stand.
Wir wir Menschen wissen, ist in der Regel alles leichter, als den eigenen Irrtum einzugestehen und umzukehren…
Die furchbaren Weltkriege waren vorbei und man ging fälschlicherweise davon aus, daß Satan seinen Hauptschlag bereits geführt hätte. So lief man dem eigentlichen direkt in die Arme. Vor, während und nach dem V.II stellte sich bei vielen Teilnehmern und Beobachtern eine Art von geistlichem Frühlings-Taumel und „Ökumenismus-Besoffenheit“ ein (Prof. May), die bis heute nicht nur unvermindert wirken, sondern sogar noch zunehmen. Das aberwitzige Sätzchen des Doctors zum angeblichen „Pfingst-Frühling“ der Kirche bis spätestens 2025 belegt dies, bar jeder Realität. Eine Diskussion ist zwecklos.
Redaktion benachrichtigen Röschenz auf der Siegerstraße
#2   Marcel   17:07:27 | Dienstag, 12. Juli 2005
Die Wahrheit ist unveränderlich
Sehr interessant, diese Vorgänge in der Kirche. Die Ketzer läßt man gewähren, bei den Rechtgläubigen der Tradition hat man eine – nicht vorhandene – Exkommunikation „festgestellt“ und behandelt sie bis heute ungerechterweise als Quasi-Schismatiker.
Doch dieser Fall zeigt sehr schön die Paralle des Erzbischof Lefebvres zum hl. Athanasius und erlaubt somit über die Lehren der Vergangenheit einen verständnisvolleren Blick auf die Gegenwart und Zukunft.
Lustig auch, was der ewigmoderne Pelagius sagt. Im Gegensatz zu „ewiggestrig“ ist „ewigmodern“ übrigens kein polemisches Wörtchen, sondern der traurig gehetzte Alltag jener, die modern sein möchten. Wert heute modern ist, ist morgen schon veraltet („ewiggestrig“) und muß sich wieder dem Morgen anpassen… Ein Teufelskreis, in den sich unsere heutige Gesellschaft völlig verzettelt hat, und seit dem V.II leider auch die größten Teile der Kirche.
Der weise Chesterton faßte dieses Modernisten-Problem in zwei Sätzchen zusammen: „Meine Haltung bezüglich Fortschritt wechselte von Gegnerschaft zu Langeweile. Ich habe längst aufgehört, mit den Leuten zu argumentieren, die den Donnerstag dem Mittwoch vorziehen, weil es Donnerstag ist.“
Redaktion benachrichtigen Probleme mit dem liberalen Klerus
#15   Marcel   10:28:13 | Dienstag, 12. Juli 2005
Offen-sichtlich nicht für die Blinden
Es ist alles so offensichtlich, daß ich nicht weiß, wieso man das nicht einsehen kann.
Je liberaler eine Gemeinde wird – sei sie anglikanisch, lutherisch oder römisch-katholisch – desto geringer ihre Anziehungskraft.
Es ist nur offensichtlich für jene, die Kraft ihres treuen Glaubens an Jesus Christus und Seine hl. Kirche sehen. Der Herr sagte, daß die Ungläubigen mit Blindheit geschlagen sind.
Deswegen „kann man es nicht einsehen“. Weisheit hat nichts mit Bildung zu tun, sondern mit dem willentlichen Erkennen Gottes: Christus ist die Wahrheit und sie ist unveränderlich, genuin anti-liberalistisch (=anti-modernistisch).
Man „vergaß“ den brüllenden Löwen, der mit seinen Dämonen in der Welt umherschweift, die Seelen zu verderben. Dies war sein größter Streich, den Menschen einzuflüstern, daß er nicht existiere.
Nach dem V.II schaffte man das mächtige, von Papst Leo XIII. eingesetzte Exorzismus-Gebet ab (siehe unten). Man brach mit der überlieferten Lehre der Päpste. Man betet diesen Exorzismus weder in der hl. Messe noch den Familien. Man hält die Schauung Leos XIII. über die Dämonen in der Kirche für Unsinn.
Heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im Kampfe. Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz. „Gott gebiete ihm“, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschweifen, die Seelen zu verderben, hinab in den Abgrund der Hölle. Amen.
Redaktion benachrichtigen Probleme mit dem liberalen Klerus
#13   Marcel   16:57:05 | Montag, 11. Juli 2005
Gelobt und gepriesen sei das allerheiligste Altarsakrament
Dass Er wohnt im Tabernakel der beschmutzten und verworfenen Kirchen und Kapellen der römisch-katholischen Piusbruderschaft (FSSPX), davon kann man – auch trotz Schismavorwurf – mindestens sicher sein.
Absolut sicher ist unser Herr Jesus Christus real präsent in der Gestalt der Hostie in den hl. Messen der FSSPX-Kirchen und in ihren Tabernakeln.
Zudem ist auch das Beichtsakrament dort gültig; es findet Erlösung und Reinigung in großem Stile statt, wie man sieht und spürt!
Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
Wahrlich, die treuen FSSPX-Gläubigen, -Priester und -Ordensleuten, die jeden ersten Samstag bis Mitternacht den ausgesetzen Christus in der Sühnenacht anbeten, beten nicht Brot an, sondern den leibhaftigen Erlöser!
Wer könnte schon den Himmel betrügen durch eine intrigierte, ungültige Exkommunikation und pseudoschismatische Verfolgung! Genausowenig kann man den Himmel betrügen durch falsche Politheiligsprechungen.
Wehe denen, die das versuch(t)en! Der Herr läßt Seiner nicht spotten!
Alle diese vielen Spendungen der katholischen Sakramente sind ein Segen nicht nur für die FSSPX-Gemeinden, sondern auch für die sakramentsstiftenden Priester und die Weltkirche.
Durch die hl. Messe wird Satan besiegt und die grauenhafte Kirchenkrise des V.II überwunden werden.
Dieses ist die bitter nötige Erneuerung der Kirche in Christus: durch das Herz der Kirche, durch das allerheiligste Altarsakrement!
Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan wacht + …
#12   Marcel   14:18:45 | Montag, 11. Juli 2005
Naturwissenschaft jenseits von Darwinismus und Creationismus
Hervorragende Arbeiten zu diesem Thema gibt es von den befreundeten und inzwischen leider verstorbenen Naturwissenschaftlern Max von Thürkauf und Wolfang Kuhn. Diese Professoren sind nicht nur brillante naturwissenschaftliche Denker und somit „automatisch“ tiefgläubige Katholiken (die Begründung dieses Zusammenhangs liefern sie in ihren Werken), sondern auch pädagogisch gut bewandert, um (sehr) komplexe Materie für den normalen Leser verständlich darstellen zu können.
Ihre Bücher kann ich sehr empfehlen. Die meisten sind im kleinen schweizerischen Christiana-Verlag erschienen.
Als guten Einstieg seien die nicht sehr dicken Büchlein „Zwischen Tier und Engel“ von Prof. Kuhn und „Die Gottesanbeterin“ von Prof. Thürkauf erwähnt. Galilei kommt auch „dran“; paßt perfekt zum exzellenten Artikel von Kreuz-net von vor kurzem.
Diese Vorliebe für Kuhn und Thürkauf hat nichts damit zu tun, daß das Ehepaar Thürkauf eng mit der FSSPX verbunden ist. Im Gegenteil wurde ich als – damaliger – Papalist durch die faszinierende Logik Max von Thürkaufs erstmalig auf die Parallele zwischen der kerzengeraden „Christuswärts“-Linie des Professors (so ein Buchtitel von ihm) und des absolut treuen Apostels Lefebvre aufmerksam, was die Absurdität der „Traditionalisten-Keule“ zu entlarven begann, mit der man sich in „gut katholischen“ Kreisen in der Regel der vollkatholischen Argumente und Taten des hochwürdigsten Erzbischof Lefebvre „erwehrt“. Bis die Wahrheit siegt, die da heißt: Jesus Christus.
Redaktion benachrichtigen Seltsame Gäste beim Weltjugendtag
#9   Marcel   13:45:42 | Montag, 11. Juli 2005
Die Zahl zählt nicht
Wunderschön: der Erlebnisbericht des leitenden FSSPX-Paters bei der Demonstration gegen „Gay-Pride“ in Luzern www.fsspx.info/news/news.php?show=180
100 Männer beteten neben der Höhle des Löwen (-platzes) den Rosenkranz, direkt im Auge des Greuls.
Insgesamt nahmen 400 Katholiken und 12 Priester teil am Sühnegebet, als einzige in der ganzen Schweiz. An ihren Taten erkennt man sie. Gelobt sei Jesus Christus!
Nun der Brückenschlag zum Kreuz-net-Artikel: bisher plante die FSSPX nicht, am WJT teilzunehmen. Doch vielleicht wäre nun ein mit Luzern vergleichbarer Sühnegebetszug angebracht?
Wir werden sehen.
Redaktion benachrichtigen Probleme mit dem liberalen Klerus
#5   Marcel   19:09:28 | Samstag, 9. Juli 2005
Instaurare omnia in Christo
Wie in der Kirche: immer weniger Menschen besuchen die neuen Messen und immmer mehr Kirchen(gebäude) werden aufgegeben: verscherbelt, gesprengt.
Das ist logisch angesichts der liberalistischen Pseudo-Hirten. Wer Christus leugnet, braucht sich nicht zu wundern, daß kein Christus-Suchender mehr kommt.
Gleichzeitig vergrößeren sich die traditionellen Gemeinschaften in der ewigen Kirche stetig; die Kirchengebäude und Kapellen der FSSPX fassen die Besucher der hl. Messe gar nicht mehr. Das ist teilweise fast schon unangenehm, wenn man sich wie Ölsardinen in einer mittelgroßen Kirche vorfindet, während die etwas größere Ortkirche nebendran wie ausgestorben ist. Wir müssen laufend neue Kirchen kaufen (was nicht oft gelingt wegen der meistens gehässigen Art des Konzilsklerus) und vor allem bauen.
Das heißt zwar noch nicht, daß auch die Zahl der Priester- und Ordensberufungen gleichermaßen in die Höhe schnellt, denn dazu bedarf es vor allem des intensiven Gebetes, des Opfers und der Familien, die ihre Kinder in vollkatholischer Manier großziehen, d.h. weg vom verderblichen Einfluß der durchsatanisierten modernen Gesellschaft (der sich die Kirche seit dem V.II schamlos öffnete), kurzum: der Langzeitkatholiken.
Doch es wird werden. Die Entwicklung zeichnet sich sehr deutlich ab: auf der einen und auf der anderen Seite. In wenigen Jahrzehnten wird die Konzilskirche kollabieren und die vormals gebrandmarkten traditionellen Katholiken werden die Kirche maßgeblich in Christo erneuern.
Redaktion benachrichtigen Ein Priesternachruf
#4   Marcel   20:58:33 | Freitag, 8. Juli 2005
Glaube ist Vertrauen, wie die Liebe
Wenn Sie das Thema interessiert, befolgen Sie bitte meinen Ratschlag und beschäftigen sich damit – natürlich uneinvorgenommen von mehreren Seiten. Dies geht nicht mal schnell in einer halben Stunde vom Internet-Plüschsesselchen aus.
Andernfalls interessiert Sie das Thema nicht und somit gibt es keinen Grund, weiters darüber zu reden.
Im übrigen, da Sie Katholiken nicht vertrauen, könnten Sie untersuchen, ob die andere Seite denn weiß, ob Satan und seine Dämonen existieren. Genügend Forschergabe und gesunden Verstand vorausgesetzt, werden Sie feststellen, daß die bösen Buben von AC/DC, Eagles, Iron Maiden, KISS, Metallica, Rolling Stones, Led Zeppelin, sowie Ozzy Osborne, Marilyn Manson und die vielen anderen Satanisten sehr genau wissen, was für Liedtexte sie schreiben und was sie tun. Sie wissen um die Existenz Satans, im Gegensatz zu den meisten Nachkonzilskatholiken. Das ist echte Tragik.
immerhin ist dann „ER“ letztlich für alle Unbilden der Welt verantwortlich, nicht die Menschen – oder?
Er kann niemanden zwingen. „Nur“ anfechten. Die Wahl liegt bei Ihnen und mir und Nachbars Fritz, den ständigen Einflüsterungen zu widerstehen. Ich gestehe, mit Gottes Hilfe und fest in Seinen Sakramenten eingebunden, ist dies deutlich machbarer, aber dennoch: es ist Ihre Entscheidung. Sie entscheiden Sich für Himmel oder Hölle. Und Ihre Wahl wird für alle Ewigkeit gelten; das ist es, was so wenige erst begreifen, wenn es zu spät ist.
Redaktion benachrichtigen Ein Priesternachruf
#2   Marcel   19:38:27 | Freitag, 8. Juli 2005
Nicht so himmlisch
Volksbelustigung scheinen mir „Höllenpredigten“ schon zu sein
Ach nein. Falls Sie sich trauen – und wer täte das im pupertären Alter nicht? –, beschäftigen Sie sich mit dem Thema Exorizmus und gönnen sich ein paar Teufelspredigen [1] von Ton- oder Videoband, die der freundliche Exorzist oder die katholische Bibliothek „nebenan“ für Sie bereithält [2].
Auch der BR brachte vor (vielen) Jahren einmal einige wenige ganz passable Dokumentationen darüber, so auch der ORF (einen Live-Mitschnitt eines US-katholischen Exorzisten bei seiner Arbeit.)
Auch nicht übel, falls Sie Urlaub im schönen Italien machen sollten und an geeigneten Orten mit echten Hirten vorbeikommen: Besuch einer Kirche, wo Be- oder Umsessene immer wieder einmal quasi-öffentlich von einem Exorzisten und seinen Helfern behandelt werden.
Es würde mich interessieren, ob Ihnen die Belustigung über Höllenpredigten im Halse steckenbleibt.
Dem letzten spottenden Atheisten, dem ich ein schönes Buch über ein paar Fälle des Pater Rodewycks auslieh, blieb es.
[1] So nennt man eine „Predigt“, die ein in einem Besessenen wohnender Dämon auf Befehl des Exorzisten hält.
[2] Weniger in Deutschland; da ist dieser Beruf praktisch ausgestorben, weil von hier aus der „Abschied vom Teufel“ der die allermeisten Würdenträger seinen Anfang nahm. Ein sehr einseitiger und daher um so folgenschwerer Abschied übrigens! Weil, wenn man den Kopf in den Sand steckt, verschwindet doch deswegen der „brüllende Löwe“ nicht.
Redaktion benachrichtigen Mein Freund, der Kinderabtreiber
#5   Marcel   08:45:27 | Freitag, 8. Juli 2005
Die Wahl zwischen mehreren Übeln
Lieber Laurentius, mir sind die europäischen Kirchenfeinde nicht lieber als die US-amerikanischen.
Es gibt unter den US-Machthabern keine Christusnachfolger. Letztere, besonders katholische, zählen zu den schärfsten Gegnern der Bush-Regierung; auch wenn sie, zwischen zwei Übeln wählen müssend, ihm den Vorrang vor Kerry geben.
Bush kann durchaus einige löbliche Taten vorweisen (wie gesagt). Dies völlig im Gegensatz zu unseren 68er-Marxisten, da haben Sie Recht.
Es war ein Verrat an Christus, als Papst JP2 im Geiste des V.II in Asissi die Kruzifixe abhängen ließ, um den mitgebrachten Götzendienern keinen Anstoß zu geben. Derselbe Verrat nun durch jene von den Bushs Unterstützten, die im Ökumenismus-Wahn Kreuze auf die Müllhalde schmeißen. Die Einheitsreligion-Irrlehre in Aktion, wie auch durch V.II vorbereitet!
Ein gläubiger Christ schmeißt nicht das Kreuz auf den Müll und er hievt auch nicht solche auf den obersten Richterstuhl, die das grauenvolle Verbrechen des Ungeborenenmordes durchführen.
An ihren Taten erkennt man sie.
Wir kennen wahre christliche Machthaber, wie die heiligen Kaiser des heiligen römischen Reichs deutscher Nation. Deshalb können wir über die USA und Europa nur den Kopf schütteln und weinen, daß seit dem V.II die einzige moralische Instanz der Welt, die Kirche Christi, durch ihre apostatische Führung den katholischen Staaten die universelle Königschaft Christi austreibt, die sich auf Staat ebenso erstreckt wie auf das einzelne Menschenleben.
Redaktion benachrichtigen Mein Freund, der Kinderabtreiber
#3   Marcel   17:15:59 | Donnerstag, 7. Juli 2005
Die Ambivalenz des Mr. Bush
Über die engen Bande der US-amerikanischen Präsidenten zu den Logenbrüdern brauchen wir uns nicht lange unterhalten; die USA sind eine Freimaurer-Schöpfungen. (Das sagt nicht viel aus über das Volk, sondern über die Führung.)
Das gefallene Stichwort von den „Skulls & Bones“-Freimaurern ist korrekt: sowohl Kerry als auch die Bushs sind Mitglied dieser mächstigsten US-Loge. Auf diese Weise garantieren die Brüder, daß unabhängig von irgendeinem Wahlausgang die Macht in ihren Händen bleibt.
Wenn ein Präsident einmal nicht mitspielt, ist es auch kein Problem, ihn durch einen Staatsstreich außer Gefecht zu setzen.
Es gibt ein paar löbliche Dinge, die Herr Bush durchgesetzt hat. Wahrscheinlich glaubt er subjektiv, daß er ein guter Bibelchrist sei. Wie üblich im Protestantismus gibt es keine Richtschnur, an dem das überprüfbar wäre: kein ewiges Lehramt. Im Gegensatz zum Katholiken, der seinen Glauben aus dem übernatürlichen Glauben der Kirche speist, kann im Protestantismus ein jeder glauben und entsprechend tun, was er will.
Das gilt inzwischen auch für die größten Teile der V.II-Konzilskirche, weswegen man mit dem Kirchenhistoriker Prof. May sagen kann, daß die Kirche durch-protestantisiert worden ist.
Der von Kreuz-net berichtete Freund Bushs ist untragbar. Wie auch diese Aktion der Bushs: Bush supports cross-hating movement www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=420… (Worlddaily.net)
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Definition
#58   Marcel   14:50:21 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Dr. Berger und der Medjugorje-Artikel
und Dr.David Berger ist doch Vorsitzender eines thomistischen päpstlichen Rates, nicht wahr ?
Ja. Siehe Impressum von „Thelogisches“ www.theologisches.net/berger.htm, wo der verwiesene Medjugorje-Artikel pupliziert wurde. Autor und Herausgeber sind sehr marianisch. Also keine Kritik aus anti-marianischer Motivation.
Dieser junge Theologe {…} begeistert mich allein schon dadurch, daß er Aussagen des „modernistischen Kirchenvaters“ Rahner offen häretisch nennt.
Wie wahr. (Insofern peinlich vom Medj.-Pater Dugandzic, mit Rahner auf die Kritik zu „antworten“.)
Man muß sich deutlich machen, welche Verheerung dieser tatsächlich führende Konzilsrevolutionär und Häretiker in den Texten des V.II hinterlassen hat, vom unfaßbaren „Geist des Konzils“ ganz zu schweigen, in dessen Nebelschwaden sich die Revolutionäre nach dem Konzil noch stärker austobten.
Man darf auch nicht den fatalen Einfluß Rahners auf den jungen Karol und Ratzinger vergessen.
Der neue Papst braucht unser Gebet in vielerlei Hinsicht.
wieso spaltet dieser permanente Erscheinungsort die „römischen“ Katholiken ?
Eine Frucht dieses Baumes, die entsprechende Rückschlüsse zuläßt.
Hat das jemals ein kirchlich anerkannter Erscheinungsort jahrzehntelang getan ? Hätte das die Muttergottes zugelassen ?
Bei keinem einzigen von der Kirche offiziell anerkannten Erscheinungsort, der mir bekannt wäre.
Redaktion benachrichtigen „Ich geh’ in die Synagoge“ + …
#10   Marcel   12:18:21 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Der Papst „als Papst“
Der Papst als Privatmann kann irren und irrt mit Sicherheit so wie wir alle, aber der Papst ?als Papst? KANN NICHT IRREN
Der Papst kann auch „als Papst“ irren – und tat es.
Er kann nicht irren, wenn er eine Glaubens- und Morallehre verbindlich vorlegt.
Lesen sie den von zitierten Abschnitt des Erzbischofs und das Vatikanum I.
Beschäftigen Sie sich mit der Kirchen-Tradition und -Geschichte, anstatt mit dem Medjugorje-Betrug.
Dann sehen Sie, daß der erste Papst irrte und sein Bischof (Paulus) ihn scharf zurechtweisen mußte.
Dann sehen Sie, daß auch Papst Liberius „als Papst“ handelte, als er irrgerweise, in der grausigen Häresie des Ariansmus verfangen, den Bischof Athanasius verbannte und exkommunizierte usw. (Von späteren Päpsten wurde Athanasius zur Ehre der Altäre erhoben und noch später zum Kirchenlehrer.)
Dann sehen Sie die anderen schlechten Päpste, die es keineswegs bei privaten Äußerungen beließen. Es gibt ganze Bücher darüber, von kirchentreuen Autoren.
Deswegen verhinderte der Hl. Geist, daß das V.II dogmatischen Charakter bekam, obwohl kirchentreue Konzilsväter, wie der Erzbischof, sich ein – wie üblich – dogmatisches Konzil gewünscht hätten: man ließ sie sehr unsanft abblitzen. Die Konzilspäpste selber betonten, daß das Konzil rein pastolaren Charakter hat, ein seelsorgerischer Rat ist.
Deswegen sind die vielen V.II-Texte, die ohne – z.T. massive – Korrektur unvereinbar sind mit der ewigen Lehre der Kirche, in Zukunft korrigierbar.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Definition
#56   Marcel   12:08:45 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Der Spuk namens Medjugorje
Eine Stigmatisation der Mutter Lefebvres, unsichtbar allerdings? Soll das eine Art letzter Strohalm sein?
Auch an Sie ging meine Frage nicht.
Ihren Worten entnehme ich aber, daß Sie nicht wissen, was die kirchlichen Begriffe „innere, unsichtbare Stigmatisation“, „unsichtbaren Wundmale“ tatsächlich bedeuten. Einige Heiligen wiesen sie auf, z.B. die hl. Kreszentia von Kaufbeuren und der hl. Pater Pio (bevor er die sichtbaren erhielt).
Wenn Sie aber schon nichts wissen zum Thema, dann seien sie einfach ruhig, bitte.
Übrigens erkennt man, wenn man sich mit dem Wirken des Erzbischof befaßt, daß er ein treuer Apostel Christi ist, ganz unabhängig davon, ob seine Mutter nun auch heilig ist oder nicht. :-)
Medugorje
Den Ortsbischöfen (plurar über die Jahre), die für Medjugorje zuständig waren und sind, nicht gehorchen, und charismatistische Pseudo-Privatoffenbarungen über die ewige Lehre der Kirche stellen, aber die traditionellen Katholiken als des Teufels bezeichnen und vom Gehorsam gegenüber dem Lehramt heucheln…
Hier ein guter Artikel über den Betrug namens Medjugorje www.theologisches.info/brot1.htm. Es ist eine Spiegelung des Artikels aus dem Februar-Sonderheft namens „Neuere Marienerscheinungen“, das in der Magazinreihe „Theologische“ erschien, von David Berger herausgegeben.
Kennten wir ähnliche Arbeiten, bevor uns die Medjugorje-Propaganda überrollte, wäre meiner Familie und mir einiges erspart geblieben.
Redaktion benachrichtigen „Ich geh’ in die Synagoge“ + …
#8   Marcel   10:28:17 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Das uns rettende Unfehlbarkeitsdogma
Laurentius: Exakt. Zuletzt 1950.
Um Erzbischof Lefebvre zu zitieren (Irenäus, M.Davis hat ihn als Heiligen bezeichnet):
„Leider ist das ein Irrtum, eine falsche Vorstellung von der päpstlichen Unfehlbarkeit, weil zur Zeit des I. Vatikanischen Konzils, als das Dogma der Unfehlbarkeit proklamiert wurde (1870), der Papst schon unfehlbar war. Das war keine plötzliche Erfindung. Damals wurde die Unfehlbarkeit viel besser verstanden als jetzt, weil es gut bekannt war, daß der Papst nicht in allen Fragen unfehlbar ist. Er ist unfehlbar nur in sehr spezifischen Fragen des Glaubens und der Moral.
Gleichzeitig haben viele Feinde der Kirche alles in ihrer Macht Stehende getan, um dieses Dogma lächerlich zu machen und falsche Vorstellungen zu verbreiten. Die Feinde der Kirche sagten z.B. den Unwissenden und Naiven, daß wenn der Papst sage, ein Hund sei eine Katze, dann sei es die Pflicht der Katholiken, ohne Widerspruch diese Meinung blind anzunehmen. Natürlich war diese Interpretation absurd, und die Katholiken wußten es. Heutzutage arbeiten die gleichen Feinde der Kirche mit allen Mitteln, weil es ihren Zwecken dient, um durchzusetzen, daß jedes Wort des Papstes als unfehlbar aufgenommen wird, fast als ob seine Worte von Jesus Christus selber gesprochen seien. Dieser Eindruck ist absolut falsch, auch wenn er überall propagiert wird. Die Unfehlbarkeit ist extrem beschränkt und trifft nur auf sehr spezifische Fälle zu, die vom I. Vatikanum sehr gut und detailliert definiert wurden.“
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#54   Marcel   10:08:42 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Falscher Adressat
Thomisticus, es ist ja keine Schande zu schweigen, wenn man nichts zu sagen hat.
Möge Ihr Namenspatron Sie erleuchten, der schwieg (gegen Ende des Lebens), obwohl er im Gegensatz zu Ihnen so viel wußte.
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#22   Marcel   10:05:37 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Die Lehre der Päpste über das Freimauertum
Methusalix, großartig, daß Sie katholisch sind.
Es sind übrigens keine Verschwörungstheorien. Es ist die Praxis der Freimaurer, die von den meisten Päpsten vor dem Konzil wiederholt offengelegt wurden, weil sie die große Gefahr deutlich erkannten.
Vor allem die Pius-Päpste sind dafür recht bekannt.
Da Sie katholisch sind, empfehle ich ihnen an erster Stelle die vielen Aussagen der vorkonziliaren Päpste zum Thema Liberalismus und Freimaurerei, in Enzykliken, Rundschreiben, uam. Damit wissen Sie schon das wichtigste und das weitere Studium weiß, worauf das Augenmerk zu richten ist.
Es gibt bereits viele Arbeiten, die die meisten dieser päpstlichen Schreiben anführen und verwenden. Leider habe ich keine „kurz und bündig“-Sammlung vorliegen.
Vielleicht kann jemand helfend einspringen?
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#6   Marcel   09:59:34 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Irrende Päpste: wahrlich nichts neues.
Unser alter Papst kann das nicht so gemeint haben, wie es klingt. Es war ja auch nur ein Briefentwurf
Lieber Laurentius. Papst JP2 hat es so gemeint, er hat es wiederholt öffentlich gesagt. Der Brief ist nur eine Stelle.
JP2 sagte, daß der hl. Johannes den Islam schützen solle (nicht einen Moslem, sondern den Wahn namens Islam). Er sagte öffentlich zu einer großen Gruppe Moslems, sie sollen ihren Glauben hochhalten. Er küßte das Buch des falschen Propheten Mohamad, das einen einzigen Generallangriff auf den dreifaltigen Gott darstellt. (Vgl. das Evangelim zum Thema, wer Christus leugnet usw.)
Der durch das V.II entfesselte Ökumenismus ist nur verstehbar unter der irrigen Prämisse, daß es nicht mehr die einzig heilsbringende katholische Kirche gibt, wie immer von der ewigen Kirche gelehrt, sondern daß alle Religionen gleichwertig sind und zum Heil führen. U.a. eine Frucht des großen Häretikers Rahner.
Deswegen kennt die Konzilskirche keine katholische Mission und keine Konversionen zur Kirche mehr (die spärlichen Ausnahmen bestätigen diese Regel).
Warum sollte ein Papst nicht irren, wo fehlbar agierend? Das geht seit 2000 Jahren so.
Den exzellenten Artikel Dr. Barths (der vom neuen Papst wiederholt gelobt wurde) habe ich noch nicht elektronisch vorliegen, in dem er vor wenigen Monaten in der „Kirchlichen Umschau“ das Pontifkat des JP2 genau analysierte. (Wohlgemerkt, das Pontifikat, nicht die Person. Die Taten sind das, was in der Kritik stehen.)
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#52   Marcel   09:43:43 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Unsichtbare Stigmata
Wo hier nun mehrere FSSPX-Anhänger vertreten sind…
Ein zuverlässige Quelle sagte mir, daß die Hinweise sich verdichten, wonach die aufopferungsvolle Mutter des Erzbischofs, Frau Lefebvre, die unsichtbaren Stigmata gehabt habe.
Wissen Sie darüber mehr, gibt es vielleicht bereits schriftliche Dokumente über den Sachverhalt, uam. ?
Die Prophezeihung der Mutter an ihren Sohn im Knabenalter ist schriftlich bestätigt. Doch zur potentiellen Stigmata wüßte ich gerne mehr.
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#3   Marcel   09:25:37 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Von wegen „anonymes Christentum“: Kein neues Evangelium!
Es ist einer der vielen verhängnisvollen Irrtümer des JP2, basierend auf der Rahner-Häresie des „anonymen Christentums“, zu behaupten, der eineinige Götze Allah sei derselbe Gott wie der uns durch Jesus Christus allein offenbarte dreieinige Gott.
Hier sind viele gläubigen Protestanten weiser. Von ihnen kann man lernen, daß dies ein Irrtum ist. (Die Liebe zu Jesus Christus vieler Protestanten sollte so manchem Nachkonzils-Katholiken und -Würdenträger ein Vorbild sein!)
Es wäre die Pflicht der Bischöfe, deutlich zu widersprechen, auch dem Papst, wo er irrt. Nicht einmal ein Engel kann ein neues Evangelium verkünden. Wer immer es tut, sei verflucht, lehrt uns der hl. Völkerapostel.
Weder Bischöfe noch moderne Theologen sind willens, diesem Frontalangriff auf die Dreifaltigkeit zu widersprechen. So muß es ein Islam-Experte machen; vor wenigen Jahre zur Kirche konvertiert. Erneut mein Verweis auf Dr. Raddatz. Anhand seines Fachgebietes widerlegt er die unhaltbaren Behauptungen der Konzilstexte über den Islam und den Dialog als Heilmittel. Und also auch den Revolutionskonzilstheologen Karol W.
Hier eine Pixelfassung auf fünf Seiten:
S. 1 img291.echo.cx/…91/3979/ras017qv.png
S. 2 img294.echo.cx/…94/2968/ras023yj.png
S. 3 img240.echo.cx/…40/6733/ras039si.png
S. 4 img294.echo.cx/…94/4586/ras048kn.png
S. 5 img291.echo.cx/…91/3713/ras053ln.png
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#19   Marcel   08:43:40 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Die Loge von London
Methusalix, das Jahr 1717 bedeutet die Geburtsstunde des offiziellen Freimaurertums durch Gründung der Großen Loge von London. Von nun an gibt sich die Zusammenrottung der Feinde des Christentums Namen, konkrete Organisation und Formation.
Nun werden Sie als Nichtkatholik, der auch nicht an die Existenz des Widersacher Gottes glaubt, nicht viel mit dem Begriff des Freimaurertums anfangen können. Ich muß sagen, daß ich Sie teilweise verstehe, denn ich war die längste Zeit meines Lebens ebenfalls nicht katholisch und hätte damals über solche Worte den Kopf geschüttelt.
Nehmen Sie daher einfach die Definition des freimaurerischen Geistes durch die Freimaurer selbst: „Sagt ihnen mit einem Wort, daß wir die Philosophie des Liberalismus sind.“
(Senator Goblet d’Aviello vom Grand Orient von Belgien, in seiner Ansprache in der Loge der Amis Philanthropiques in Brüssel, am 5. August 1877).
1517, 1717, 1917 – kein Zufälle. Auch kein Zufall, daß mit der dritten wesensverwandten Angriffswelle Satans auf die Kirche (in Form der Entfesselung der antichristlichen Religion namens Kommunismus) der Himmel im Kampfe gegen Satan zu Hilfe kam durch die allerseligste Jungfrau Maria in Fatima.
Die Lösung des Problems wurde uns dort mitgeteilt. Leider folgten die Päpste bis heute nicht dem himmlischen Auftrag. Teilweise aus äußeren Umständen, teilweise aus inneren (z.B. weil es seit dem V.II den Ökumenismus stören würde).
Gelobt seien Jesus, Maria und Joseph. In Ewigkeit, Amen.
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#46   Marcel   21:26:32 | Dienstag, 5. Juli 2005
Gott allein weiß die Antwort
Es bringt nichts, wenn wir darüber reden. Wir entscheiden das nicht, nicht einmal das heutige Rom ist dazu in der Lage.
Was bringt es, anerkannte katholische Kirchenrechtler zu nennen, die aufzeigen, daß die angebliche Feststellung der Exkommunikation der weihenden und geweihten FSSPX-Bischöfe null und nichtig ist?
Was bringt der Hinweis, daß unzählige Ortsbischöfe Häresien verbreiten, dem Papst ungehorsam sind, usw., und dennoch nie offiziell eine Exkommunikation festgestellt wird?
Es ist eine Notsituation, vergleich mit jener damals, als die Kirche mehrheitlich dem Arianismus verfiel und der Retter der Kirche vom irrenden Papst irrigerweise exkommuniziert wurde.
Wichtig ist, daß Sie und ich um unser Seelenheil uns bemühen und dies in der katholischen Kirche erreichen, verbunden mit dem ewigen Lehramt des ewigen Roms.
ein Beweis auf der Basis von Hörensagen (Bischof Fellay {…}) ist überhaupt nichts wert.
Die Geschichte deutet das Chaos im modernistischen Rom an, den Gegenteil von Einheit. Wo jeden Tagen Grabenkämpfe in der Kurie stattfinden, wo der Papst nicht so handeln kann, wie er wollte und sollte, usw.
Zudem: mir gilt das klare Wort meines gottesfürchtigen Bischofs mehr als das unscharfe Wort meines gotteslästerlichen nachkonziliaren Ortsbischofs.
Glücklich die Österreicher, die ihre Kirchensteuern nicht mehr an die mehrheitlich Christus verratenden Ortsdiözesen fließen lassen müssen, sondern an die FSSPX entrichten dürfen: „Die tun wenigstens was“.
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#43   Marcel   20:38:44 | Dienstag, 5. Juli 2005
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Exkommuniziert sind nicht atomatisch die Besucher der Messen der Pius-Bruderschaft, sondern, wie ich schrieb, deren MITGLIEDER oder Anhänger.
Nein. Siehe erwähnte Gegendarstellung in den Bistumszeitungen.
Dies als letzte Erwiderung hier zu den immer wiederkehrenden wahrheitswidrigen Behauptungen über die FSSPX.
Der wiederholte Versuch von einigen sehr undankbaren Petrusbrüdern, in Rom eine Exkommunikation der Priesterbruderschaft St. Piux X. zu erwirken, zeigt in der Praxis, daß es keine Exkommunikation der FSSPX gibt. Rom hat dies Ansinnen seitens der FSSP übirgens stets kategorisch abgewiesen.
Der Generalobere der FSSPX, der von Erzbischof Lefebvre geweihte Bischof Fellay, und auch andere Obere, sprechen immer wieder mit Rom, besuchen unser aller Papst, und beten tun wir ja sowieso in jeder Messe für ihn; was Schismatiker und Sedisvacantisten und viele Konzilskirchenpriester übrigens nicht machen.
Mgr. Fellay, 2004: „One day this past spring the following incident occurred between a visiting prelate and Cardinal Castrillon Hoyos. The Cardinal became very dramatic before the prelate, storming and pounding his fist on the table. The poor prelate was shaken for more than a week after; every day he called me {…}. What had the Cardinal said to this prelate? – „If Bishop Fellay does not make contact with me in the next two weeks, I am going to excommunicate him.“
Soviel zum Thema der angeblichen Exkommunikation der vom Erzbischof geweihten Bischöfe.
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#12   Marcel   20:11:24 | Dienstag, 5. Juli 2005
Noch einmal (Ende): 1517, 1717, 1917
dass die Revolution das Ergebnis der Unzufriedenheit der einfachen Leute war, die die Obrigkeit seit Jahrhunderten ignoriert hat.
Nein. Keine Revolution geht von den „einfachen Leuten“ aus. Nicht 1517, nicht 1717, nicht 1917. Sie bedient sich nur der Bauern, vgl. Schach.
Die 89er-Revolution beginnt mit Luthers Protest gegen die Kirche Christi und ist Folge des Protestantismus, dem Begründer des Liberalismus.
Es ist tragisch, daß kaum ein Katholik mehr den Protestantismus kennt und die weisen Texte der vorkonziliaren Päpste liest, ihre wiederholte Lehre, oder ihr Echo, den Erzbischof Lefebvre und seine Nachfolger.
Die Widersacher Gottes leugnen die Kirche und 200 Jahre später Gott. Eines ohne das andere geht nicht.
Die 89er-Revolution richtet sich gegen Gott und seine Ordnung. Das ist ihr Wesen, alles andere nur schnödes Beiwerk. Mgr. Gaume hat dies in seinem großen Werk über die Revolution säuberlich herausgerbeitet.
Sie ist nur (was den Ausbruch angeht) ein fast als logisches Ergebnis, denn immer dort, wo Menschen über lange Zeit unterdrückt werden, kommt es mit Regelmäßigkeit zur Revolution.
Nein. Die 89er-Revolution ist gestiftet von personalen Geistwesen, von Satan und seinen Dämonen, genauso wie die inter-nationalsozialistische (=kommunistische) und nationalsozialistische Revolution. Soziale Lagen usw. wirken begünstigend, aber niemals sind sie Ursache oder Wesen.
Daher der gemeinsame, übermenschliche Haß gegen die Kirche Christi.
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#41   Marcel   19:37:41 | Dienstag, 5. Juli 2005
Jeder Sonntag mit Lefebvre!
Zum x.-ten Male:
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) und seine Kirchenbesucher sind weder exkommuniziert noch schismatisch, sondern Teil der Katholischen Kirche.
Vor wenigen Monaten behaupteten sieben deutsche Bistumszeitungen wahrheitswidrig, die FSSPX habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma, und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen.
Nach dem Intervenieren durch den deutschen Distriktsoberen der FSSPX mußten die Bistumszeitungen widerrufen und drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die FSSPX ein Teil der Katholischen Kirche ist, daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren, daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist.
Weiterhin mußten die Zeitungen drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß man als Katholik durch die Teilnahme an den Messen der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen kann und auch seine Sonntagskollekte entrichten darf.
Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, zuständig für die innerkirchlichen Gemeinschaften FSSP und FSSPX, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.
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#3   Marcel   14:36:45 | Dienstag, 5. Juli 2005
Protestantismus, Liberalismus, Revolution: der Kampf gegen die göttliche Ordnung
Die Revolution ist genuin antikatholisch, ohne 1517 undenkbar und vor allem gerichtet gegen jede göttliche Ordnung!
Mgr. Gaume ließ 1877 die Revolution sich selbst definieren: „Ich bin nicht das, was man glaubt. Viele sprechen von mir, und sehr wenige kennen mich. Ich bin nicht der Carbonarismus, nicht der Aufruf, noch bin ich die Umwandlung der Monarchie in eine Republik, noch die Ersetzung einer Dynastie durch eine andere, noch die vorübergehende Störung der öffentlichen Ordnung. Ich bin nicht das Geheul der Jakobiner, nicht die Raserei der Bergpartei, nicht der Barrikadenkampf, nicht das Plündern, nicht das Brandschatzen, nicht das Agrargesetz, nicht die Guillotine, nicht die Massenertränkungen. Ich bin weder Marat, noch Robespierre, noch Babeuf, nicht Mazzini, nicht Kossuth. Diese Männer sind meine Söhne, sie sind nicht ich selbst. Alle diese Dinge sind meine Werke, sie sind nicht ich. Diese Männer und Ereignisse sind vergänglich, aber ich bin ein Dauerzustand. Ich bin der Haß gegen jede Ordnung, die nicht der Mensch aufgestellt hat und in der er nicht König und Gott zugleich ist.“
Wer sie politisch oder lokal mißdeutet, versteht nichts, wie die meisten Nachkonzilskatholiken, eingelullt in die liberalistischen V.II-Verirrungen (Gaudium et spes etc).
Die ewige Kirche hat die Irrtümer der Revolution immer gebrandmarkt und verworfen.
Sie wird es wieder tun, sobald Rom zur hl. Überlieferung zurückgefunden hat, wozu unsere Gebete beitragen sollen.
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#1   Marcel   11:46:32 | Dienstag, 5. Juli 2005
Wölfe im Schafspelz
Ironie, daß der moslemische Erdogan die Christus-verratenden Bischöfe daran erinnert, was Europa sein müßte: Ein Christen-„Club“…
Die vom christusfeindlichen Liberalismus (=Freimaurertum) entfesselte 1789-Revolution führte zur Organisation der europäischen Gesellschaften ohne Gott, ohne Verbindung mit Unserem Herrn Jesus Christus.
Das V.II nötigte der Kirche die ehebrecherische Verbindung mit diesem Prinzip der Revolution auf. Seither progpagiert die liberalistische Kirchenführung den Bruch mit der überlieferten Lehre, den Vorgänger-Päpsten, sie bricht mit dem über Jahrhunderte von allen Päpsten gelehrten universalen Königtum Christi, das inkompatibel mit dem liberalistischen Laizismusgedanken ist. Man lese, wie die vorkonziliaren Päpste Jahrhunderte lang diese Irrlehre verdammten; wie sie prophezeiten, daß die Trennung von Kirche und Staat furchtbares Verderben über die Staaten bringe. Wir sehen es ja heute!
Aber, man kehrt nicht um, im Gegenteil halten die irrenden Hirten den Wahn des V.II weiter hoch, obwohl die faulen Früchte längst zum Himmel stinken.
Mgr. Ratzinger, der bekanntlich das Revolutionskonzil V.II offenherzig als Anti-Syllabus bezeichnete, sagte im November 1984 der italenischen Zeitschrift „Jesu“: „Der Papst kann und muß sich mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der modernen Zivilisation versöhnen und abfinden.“
Christus und alle seine wahren Nachfolgter sagten das genaue Gegenteil.
Instaurare omnia in Christo.
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#15   Marcel   20:15:17 | Montag, 4. Juli 2005
Mein Schlußwörtchen zum Kasperletheater
Doc, ersparen Sie uns rethorische Kniffe.
Durch „SSPX-Umfeld“, „direktes Umfeld“, „irgendwie“ und andere schwammige Begriffe hantieren Sie mit Unschärfen, um die Kreuz-net Seite mit der offiziellen FSSPX zu verbinden: im Kopf des Lesers. Denn die „Traditionalisten“-Keule wirkt fast überall noch gut.
So auch Ihr Versuch, Athanasius zur FSSPX zu stecken, obwohl er nicht zu den FSSPX-Messen geht und nicht einmal zum FSSPX-„Umfeld“ gehört.
Wie Sie behaupteten, daß Kreuz-net mit der offiziellen FSSPX zu tun habe?
* Sie am 9. Juni 2005 über einen Kreuz.net-Artikel: „Die Jungs von der Piusbruderschaft… machen halt ihren Job, warum so viel Aufregung darüber? Daß man es nach all den Jahren jansenistischer Verkrampftheit jetzt mal etwas lockerer und ironischer versucht, ist doch schon ein Fortschritt.“
* Nach meinem Protest Ihre leicht entschärfte Behauptung: „wenn Du so fest überzeugt bist, daß kreuz.net keine Seite aus dem direkten Umfeld der Piusbruderschaft ist, dann {…} Ich glaube ja auch nicht, daß die FSSPX-Priester so etwas allein hinbekämen, aber vielleicht haben sie ja ein paar eifrige laikale Helfer?“
* Heute: … daß Kreuz aus dem „SSPX-Umfeld ist“
Man kann die Texte des V.II, außer zweien, nur im Lichte der Tradition ausgelegt bejahen, ohne Auslegung gar nicht. Die zwei nie.
Die FSSPX schrieb keine Lobesartikel über B.XVI. Man wartet Ergebnisse ab. In der Vergangenheit gehörte Mgr. Ratzinger zu den schärfsten Gegnern der FSSPX.
Sedis…? Nein.
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#2   Marcel   17:20:52 | Montag, 4. Juli 2005
Wider den Hauptfeind der Kirche: Das Freimaurertum
Die Linie 1517, 1717, 1917 zeigt den Zusammenhang. Die vorkonziliaren Päpste verurteilten das Freimaurertum scharf, das die Verkörperung des Liberalismus ist.
Wir bräuchten solche Päpste heute, wo es keine Regierung mehr gibt, die nicht den Freimaurerlogen gehorcht. (Auch kommunistische Staaten sind strukturell rein freimaurerische Gesellschaften. Gut demonstriert wird dies durch Gorbatschow).
Rotary und Lions als Töchter der Freimaurerei sind engstens mit ihr verbunden. Auch sie verurteilt von der ewigen Kirche – bis vor dem Konzil, ab dem der Liberalismus die Kirchenführung mehrheitlich besetzte.
Z.B. Papst Leo XIII., 1884: „In unserer Zeit scheinen die Anstifter des Übels sich in einer ungeheuren Anstrengung verbündet zu haben unter dem Antrieb und mit der Hilfe einer an zahlreichen Orten verbreiteten und fest organisierten Gesellschaft, der Gesellschaft der Freimaurer.
In ihrer wachsamen Besorgnis um das Heil des christlichen Volkes haben Unsere Vorgänger gar rasch diesen Hauptfeind erkannt in dem Augenblick, als er, aus dem Dunkel einer geheimen Verschwörung hervortretend, sich am hellen Tag zum Angriff emporschwang.“
Und: „Daraus ergibt sich, daß im Zeitraum von anderhalb Jahrhunderten die Sekte der Freimaurerei unglaubliche Fortschritte gemacht hat. Zugleich Verwegenheit und Schläue einsetzend ist sie in alle Ränge der sozialien Hierarchie eingefallen und beginnt inmitten der modernen Staaten eine Macht einzunehmen, die der Souveränität gleichkommt.“
Redaktion benachrichtigen Erschütterndes Schauspiel der Perversion
#10   Marcel   16:59:30 | Montag, 4. Juli 2005
Doctorsisyphus
Immer wieder rollt er den Stein der unwahren Behauptung den Berg hoch – und kurz vor dem Ende rollt er ihm wieder herunter…
Die Internet-Seite Kreuz-net hat mit der FSSPX nichts zu tun, geschweige denn ist sie eine Initiative der FSSPX.
Wie wenig doch die Gegner der Tradition über sie und die sie hochhaltenden Traditionellen wissen! Sie kennen nur das Neue. Wenn FSSPX-nahe Meinungen im Forum zugelassen werden, dann ist alles gleich FSSPX? Lachhafte „Denk“weise. Der Verstand erleuchte unseren Glauben und der Glaube schütze den Verstand.
Die FSSPX und die mit ihr Verbundenen verfassen keine Artikel
– zum Thema „Im Konzil steht viel“
– in denen der für seine Indult-Messen bekannte Bischof Krenn verteidigt wird (was nicht heißt, er hätte keinerlei Vorzüge)
– die sich lobend zu V.II-Bischöfen, die praktisch alle Gegner der Tradition sind, auslassen
– in denen lobend über den neuen Papst Benedikt XVI. berichtet wird, weil es noch nichts zu berichten gibt, geschweige denn über den alten Papst.
Und vieles mehr, u.a. das Impressum von Kreuz-net.
Zudem bringt die FSSPX keine verdeckten Publikationen heraus; zum einen, weil sie mit den offiziellen genug zu tun hat, zum anderen, weil sie seit Jahr und Tag offen das modernistische Rom addressiert und auch wegen des geheimnisvollen Schutzschildes keinerlei Sanktionen von Rom zu befürchten hat, im Gegensatz zu den in der Konzilskirche Angestellten.
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#17   Marcel   14:01:50 | Montag, 4. Juli 2005
Mit dem V.II erfolgte der Durchbruch des Neo-Modernimus und -Protestantismus
Aufgabe der Konzilsväter {…}, die vorformulierten Schemata {…} durchzuwinken. {…} Bischöfe eine solche Bevormundung nicht gefallen lassen wollten
1.) Ein Schema ist Basis für darauf aufbauende Artbeit, kein ausformuliertes Dokument.
Es gelang den V.II-Revolutionären, daß nach wenigen Wochen alle päpstlichen Schemata im Papierkorb lagen!
Man vergleiche die rechtgläubigen Schemata mit den neu entstandenen, mit der Lehre brechenden Texten.
2.) Bevormundung? Es geht um das Wesen der hierarchisch verfaßten Kirche. Der Papst als Oberhaupt der Kirche hat die Vorbereitungskommision einberufen, kein Ortspfarrer.
Die V.II-„Kollegialität“ bricht mit der Lehre und ist eine Abschaffung des Petrusamtes. Papst JP2 wurde in mehreren Fällen selber Opfer des massiven Abbaus des Petrusamtes.
Es gelang und gelingt den Freimaureren nie, die Kirche völlig zu unterwandern. Doch wichtige Positionen zu besetzen, so daß ihr Ziel erreicht wurde: Papst und die Mehrheit seiner Bischöfe wandern unter der Fahne der Freimaurer. Die meisten, ohne es zu merken!
Dies ist sinngemäß widergegeben genau das, was man in den Plänen der Freimaurer nachlesen konnte, wie von den heiligen Pius-Päpsten veröffentlicht. Man lese deren Enzykliken und Texte.
[link]www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186[link]… folgen nicht der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz, die im V.II und danach in allen daraus hervorgegangen Reformen zum Durchbruch kam.[link]
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#12   Marcel   11:21:44 | Montag, 4. Juli 2005
„Sie haben Ihn entthront“
Didimus, Ihnen empfehle ich gleichnamiges Buch von Erzbischof Lefebvre. Falls Sie sich trauen, diese unangehmenen Wahrheiten zu lesen.
Das Buch wird Ihnen das Wichtigste zum V.II darlegen, aus der Feder eines exzellenten Kenners der Kirchenlehre und des Konzils selber. Als Mitglied der päpstlichen Vorbereitungskommision beteiligt er sich an den vielen Schemata, die die vom Papst vorgesehene Basis für die Konzilsarbeit hätten sein sollen, dann aber von der revolutionären Zelle der Rhein-Fraktion abserviert wurden.
Die Tragik des V.II kann man so zusammenfassen: Durch es wurden die Schleusen der Kirche geöffnet, so daß die vernichtende modernistische Flut erst in die Kirche eindringen konnte.
Ich hoffe, Sie verstehen hier die Ursache und Wirkung.
Beschäftigen Sie sich auch mit den guten Worten und Taten der vorkonziliaren heiligen Päpste, die zum Generalangriff der Freimaurer auf die Kirche bereits alles Notwendige sagten.
Dieser Angriff begann nicht erst im 20. Jahrhundert, wie Sie wissen sollten (dann müßten Sie mich nicht immer so infantil anquasseln und „Schwachsinn“ zur Lieblingsvokabel machen).
Das V.II ist eine Frucht dieses Angriffs; alles gut getarnt, wie immer bei den Brüdern.
Wenn Sie nun sagen werden: Verschwörungs“schwachsinn“, dann erwidere ich: gerne lasse ich mich in die Schublade der heiligen vorkonziliaren „fundamentalistischen“ Päpste werfen, die u.a. die Freimaurer enttarnten.
Man hörte nicht auf diese wahren Petrus-Nachfolger. Deswegen das Chaos.
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#33   Marcel   11:01:50 | Montag, 4. Juli 2005
Niemand verkünde ein neues Evangelium
Wenn JPII Dein „Vater“ war – warum kritisierst du ihn öffentlich? Gibt es für dich nicht das vierte Gebot? (Falls du mir nach der Intervention des Moderators Marcel noch zuhörst)
Lieber Konrad. Ich liebe Sie in Christus, weil ich weiß, daß Sie die katholische Kirche und damit Christus lieben. Ich kann mitfühlen mit Ihnen als Papalist, weil ich selber so dachte und fühlte. Noch zähle ich Papalisten zum engen Freundeskreis.
Dennoch widerspreche ich Ihnen und ihnen deutlich, wenn es um den Verrat an Christus geht, der mir durch das Wirken des erwürdigen Erzbischof Lefebvre erst vor Augen geführt wurde. Ich weiß, daß ich mir dadurch großen Ärger und teilweise maßlosen Zorn der papalistischen Mitbrüder zuziehe…
Tatsächlich kommt der größte Haß, der auf die traditionellen Katholiken herniederpasselt, nicht von Moslems, Atheisten oder Liberalismuskatholiken, sondern von neo-konservativen papalistischen Katholiken. Das ist sehr schmerzlich, sehr. Die Einheit der Kirche ist zerstört. Eine weitere der vielen faulen Früchte des V.II.
Da prallen wir also aufeinander wie Paulus und Petrus damals (ohne uns in deren wirklich großen Fußstapfen zu wähnen; was wir ja auch nicht tun, wenn wir uns Namen von Heiligen zulegen).
Wahren wir Würde und Format. Es geht um die Kirche.
Sie wissen doch, daß große Heilige sehr deutliche öffentliche Worte gegenüber dem „Heiligen Vater“ gefunden haben. Frauen und Männer, Kirchenlehrer. Beten Sie zu diesen, dann erfahren Sie die Antwort.
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#10   Marcel   10:44:53 | Montag, 4. Juli 2005
Satans Sieg über die Kirche: das V.II
P. Amorth kann man als einen erfahrenen Kenner des überlieferten römischen Exorzismus bezeichnen. Er hat viele Besessene befreit und Umsessenen geholfen.
Ich glaube nicht, daß er an die großen Exorzisten wie P. Rodewyck herankommt, aber das ist hier nebensächlich.
Schade, daß die Kenner des Exorzismus und seiner Standardwerke („Daemonologie“ von Petersdorff) von den Forumsnarren vertrieben wurden.
P. Amorth hat keinen einfachen Stand in der Konzilskirche. Seit dem V.II hat sich die Kirche vom Teufel verabschiedet – aber er sich nicht von ihr! – und entsprechend stören erfahrene Exorzisten das nachkonziliare Ökumenismusgehabe sehr.
Das bekam P. Amorth übel zu spüren. Unter dem „die Hölle ist leer“-Allerlöser JP2 wurde verboten, daß Exorizisten bei päpstlichen Audienzen dabei sein durfte, sie wurden massiv abgebaut, usw. Deswegen die sehr kritischen öffentlichen Worte P. Amorths über die Kirchenführung.
Deswegen wurde P. Amorth für Papalisten „untragbar“: Kritik an JP2 wird nicht geduldet. Korankuß und Götzendienst mit Dämonenanbetern usw. OK, aber kein kritisches Wort zur Kirchenführung.
Unter diesem Druck kann ich nachvollziehen, daß P. Amorth zu den – größtenteils falschen – Charismatisten geflüchtet ist. Diese nehmen ihn noch ernst, auch wenn sie ihn instrumentalisieren.
Daher der Bruch nach dem zweiten Buch Amorths.
Es ist sehr tragisch. Die Kirche liegt am Boden, fast zerstört. Satan und seine Helfer lachen. Die wahrhaftigen Exoristen gibt es praktisch nicht mehr.
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#31   Marcel   10:26:34 | Montag, 4. Juli 2005
Papalismus
Mileschristi, man kann nicht mit einem Vorzeige-Papalisten wie Konrad über Fehler des JP2 diskutieren, der glaubt, das katholische Internet habe aus St-Josef.at und Kath.net zu bestehen. (Warum er auf Kreuz.net schreibt, obowohl er es verabscheut?)
Solche verblendete Papalisten hassen die traditionellen Katholiken dafür, daß wir es wagen, den „großen“ J2P zu kritisieren. Das ist für Papalisten eine großeSünde, weil sie auf unkatholische Weise den JP2 fast (!) vergöttern. Keine Polemik! Als ich JP2-Papalist war und freudig in den Chor der Verblendeten einstimmte, daß JP2 ein „lebender Heiliger“ sei und generell alles, was er tat, quasi-heilig sei, sagte mir ein gläubiger Protestant, daß wir Katholiken den Papst über Christus stellten. Das ist zwar etwas übertrieben, aber es hat bei den Papalisten einen wahren Kern.
Diese Papalisten begreifen nicht, daß man aus Liebe zu katholischen Kirche die vielen Worte und Taten des JP2 an den Pranger stellen muß, weil er Christus verriet und die Kirche schwer schädigte.
Sie begreifen nicht, daß JP2 auf geradezu biblische Weise Christus verraten hat, als er u.a. (!) den Koran küßte und das satanische Wesen des Islam umarmte. Obiger Protestant begriff es und sagte es mir. Damals begriff ich die Weisheit seiner Worte nicht.
Es ist unkatholischer Kadavergehorsam. Das lernte ich von einem flämischen Franzosen, dessen Vater im KZ ermordert wurde: dem Erzbischof Lefebvre. Er hat bis zum Ende demütig jedem Wort Christi die Treue gehalten.
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#6   Marcel   15:20:59 | Samstag, 25. Juni 2005
Die Nachkonzilskirche kehre um
Wie die echte Kirche zum freimaurerischen Rotary-Club steht, zitierte ich kurz. Das Dokument der hl. Inquisition von 1950 ist wichtig.
Anders in der Nachkonzilskirche: Am 12. März 2000 wurde in St. Peter in Rom eine hl. Messe mit 1.500 „Pilgern“ des Rotary-Clubs gefeiert.
Den Gottesdienst zelebrierte S. Em. Cardinal Poupard.
Im Anschluß an die Messe kam der Papst vom Apostolischen Palast herab auf den Petersplatz, um eine Ansprache an die versammelten Pilger zu halten.
Man hat die Kirche geöffnet für die ganze Welt und ihren Herrn, Satan. So dringt nicht, wie vormals, die Lehre Christi nach außen, sondern die Satans nach innen.
Der Papst sagte: Der Rauch Satans ist durch einen Spalt in die Kirche eingedrungen! Leider erkannte er nicht, was der Spalt ist und daß er ihn sogar geleitet hatte.
Ach, zwischen der Konzilskirche und der „alten“ Kirche gab es keinen Bruch…?
Man kann mit Mühe diese ganzen Brüche (der Rotary gehört zu den kleinen, aber trotzdem zum Gesamten) eine Weile lang ausblenden, wegdenken. Das ist, wie Athanasius sagt, besonders bei gutmütigen, zum Papalismus neigenden Katholiken so und keine böse Absicht; eher Verzweiflungstat. Denn was ist schon die – einem mit der Schismakeule abgeschreckte – Alternative? Daß er doch Recht hatte, der hochwürdige Erzbischof Lefebvre! Er, der die Lehre und Texte der Kirche vor dem Konzil genau kannte und die danach. Alles, was er schon vor 40, 30, 20 Jahren deutlich aussprach, trifft haarscharf zu.
Aufwachen, umkehren!
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#3   Marcel   17:27:51 | Freitag, 24. Juni 2005
Die „Protestierenden“
… ergeben den Protestantismus. Deshalb heißt das so, weil diese Christen gegen die Lehre der Kirche protestieren.
Im Protestantismus ist jeder Christ „heilig“ – alles voller „Heiliger“. (Je nach Gruppe: gemäß nicht wenigen Gruppen sei der Himmel ja auch furchtbar leer.)
In der Allerlösungshäresie, der JP2 leider verhaftet war, ist gar jeder Mensch ein (laut Karl Rahner) „anonymer“ Christ und Heiliger. So auch die Moslems, weswegen der hl. Johannes diese schützen solle (laut JP2). Usw.
Alles unvereinbar mit der ewigen katholischen Lehre.
Das, was im wesentlichen zum Pontifikat des JP2 zu sagen ist, wurde vor zwei (oder drei) Ausgaben in der sehr gehaltvollen „Kirchlichen Umschau“ von Dr. Barth ausführlich dargelegt. Er ist ein hervorragender Kenner nicht nur der katholische Kirche und genießt auch in nicht-modernistischen Nicht-FSSPX-Kreisen ein hohes Ansehen.
Den Artikel empfehle ich Ihnen doch sehr.
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#1   Marcel   14:41:21 | Freitag, 24. Juni 2005
Protestierende Heilige
Schade, daß nicht zu Massen-Gebeten augerufen wird, den verheerenden Schaden gutzumachen, den JP2 angerichtet hat an der heiligen Mutter Kirche…
Doch… glücklicherweise kommt jedes Gebet an, selbst wenn ein – gutmeinender – Beter den falschen Inhalt oder den falschen Adressaten gewählt hat.
Insofern: alles halb so schlimm mit dem protestantischen Heiligen-Begriff („jeder sei einer…“); den Himmel kann man nicht hereinlegen, und es gibt nichts Neues unter der katholischen Sonne, auch wenn noch so intelligente Kirchenmänner der Welt seit dem V.II eine Neuerung nach der anderen verkaufen.
Der einzige gültige Kontext von „Neuerung“ in der Kirche ist die Er-Neuerung: Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern!
Hl. Papst Pius X., bitte für uns!
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#3   Marcel   14:19:37 | Freitag, 24. Juni 2005
Das ewige Rom gegen die V.II-Revolution
Im Rotary- und Lions-Club werden die Kandidaten für die Maurerei ausgesucht.
Die Jesuitenzeitschrift „La Civiltá Cattoclia“ hat zweifelfrei zeigen können, daß diese Clubs Töchter der Freimaurerei sind und enge Bande mit der Sekte halten.
Gegen diese Feststellung wurde solange polemisiert, bis der Großmeister des „Großen Orient“ von Italien in seiner Zeitung „Hiram“ vom 1.2.1981 offiziell bestätigte, daß Rotary und Lions von der Freimaurerei abstammen und mit ihr verbunden sind: „Melvin Jones, Meister von Stuhl aus Chicago, war einer der Gründer von Lions {der andere Gründer war der Freimaurer Harris}. Er war dessen Generalsekretär und Schatzmeister bis 1917. Bei den Lions steht der maurerische Ursprung zweifelsfrei fest, vom ersten Wappenschild an, welches sich diese Vereinigung gegeben hat. Identische Beziehungen mit der Freimaurerei haben bei Rotary bestanden.“
Am 20.12.1950 erließ das Heilige Offizium (damals noch mit der Überwachung der Reinheit des Glaubens in der Kirche beauftragt!) folgende Antwort auf eine Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club sein dürfen: „Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen. Was die Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684 des CIC (1917) zu halten.“
Gemäß diesem CIC-§ war in vollkatholischen Ländern wie Südamerika, Mexiko, Spanien, uam. die Mitgliedschaft mit der Exkommunikation belegt.
Mgr. Lehmann, Mixa, uam. sind Rotary-Mitglieder.
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#1   Marcel   10:12:17 | Freitag, 24. Juni 2005
Die Brüder und ihre Loge
Der Rotary Club, das praktische Rekrutierfeld der Freimaurer: dort wird selektiert, wer zu höherem taugt.
Jener Bürgermeister und Clubmitglied, der sich – praktisch allein, aber erfolgreich – gegen die Errichtung einer FSSPX-Schule in Süd-D. „wehrt“, weiß ganz genau, was er tut und warum.
Mal sehen, ob unser Gebet mächtiger ist. Pius X. :-)
Es gibt ja auch genügend Pfarrer, die im Club sind…
Die vorkonziliaren Päpste wußten noch, warum sie gegen die Freimaurer und die mit ihnen verbundenen Clubs kämpften.
In der Nachkonzilskirche dagegen durfte der Freimaurer-Erzbischof Annibale „ante portas“ Bugnini die „Neue Messe“ formen. In einem erst 1992 bekanntgewordenen Brief des Meisters des Groß-Orients von Frankreisch aus dieser Zeit fordert er „Bruder“ Bugnini auf, die Reform der Liturgie zu beschleunigen. Warum? Weil die Freimaurerei ihre eigene „Tempelarbeit“ der Riten, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht, für elementar hält. Sie kann nur sich selbst feiern und die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen leugnen. Daher drang die Freimaurerei ins Allerheiligste der Kirche ein und eliminierte das Mysterium (der unblutigen Erneuerung) des verhaßten Kreuzesopfers.
P.S. Für jene, die nicht an das glauben, was sie nicht sehen: es gibt jede Menge „Fußvolk“ im Club, die Freimaurerei nicht einmal buchstabieren können. Ändert das etwas an der grundlegenden Freimaurer-Verbindung des Clubs? Nein. Schon einmal Schach gespielt? Welche Reihe steht an forderster Front?
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#38   Marcel   09:58:52 | Donnerstag, 23. Juni 2005
Ihr Wort, Laurentius, zur FSSPX, in Gottes Ohr
Leider wird es die gehässigen Verfolger der Tradition in der Kirche nicht von ihrem Tun abhalten.
Wem das schon hart vorkommt, was sowohl modernistische als auch besonders papalistische Nachkonzils-Katholiken in Internet-Foren gegen die mit der Tradition verbunden Katholiken schreiben, der sollte mit den vielen Betroffenen FSSPX-Kirchgängern reden.
Da passieren jeden Tag häßlichste Dinge. Wie von den Nachkonzils-Katholiken inkl. -Priestern in aller Regel mit den FSSPX-Besuchern und natürlich den FSSPX-Angehörigen selber umgesprungen wird, in den Ortsgemeinden, auf den Ämtern, das paßt auf keine Kuhhaut mehr. Von wegen „Mobbing gibt es nur auf Arbeit“.
Man glaubt es nicht, wenn nicht selber erlebt oder aus erster Hand erzählt. Was Wunder, daß viele FSSPX-Meßbesucher, die im christlichen Kampfe unerfahren sind, entsprechend auf diesen Haß reagieren: sich in ein Schneckenhaus zurückziehen oder in Zukunft verhärtet bis verbittert mit den Angreifern (und jenen, die sie ihnen zugehörig wähnen) umspringen…
Der erst wieder erwähnte „Geist der Konzils“ offenbart sich uns traditionellen Katholiken täglich. An den Früchtern erkennt man den Ungeist.
Lernte ich nicht vom hl. Athanasius praktisch, wie es den wahren Katholiken bis ans Ende der Zeit ergeht, müßte ich meinen, wir wären unter Nero, mit der Ausnahme, daß er nun nicht satanischer Kaiser sei, sondern Kirchgänger oder Priester der Konzilskirche.
Ein Riesenpotential für Aufopferung!
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#36   Marcel   18:59:57 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Es ist 5 vor 12…
Es lohnt nicht, mit einem polit-kirchlichen 68er zu diskutieren: er hört, wie seine Fischerchöre auch, nicht auf jene, welche die kennen, die er nicht kennt, aber zu kennen vorgibt. Er kennt weder Luther noch Lefebvre; was denn sollte schon sein Vor-Urteil über beide enthalten können? Nur heiße Luft wie zur Mittagszeit diese Tage…
Er hört nicht auf jene, die sowohl Luther als auch Lefebvre kennen, beispielsweise, weil sie als ehemalige Lutheraner erst katholisch wurden und dann traditionell katholisch; und so verlief der Weg bei vielen, wie man sieht. Es gibt auch kleine Sauluse, die zu kleinen Paulusen werden. :-)
Beten kann und soll man natürlich für den blutroten Saulus. Das macht die FSSPX ja Gott sei Dank sehr regelmäßig: für alle beten, die noch nicht katholisch sind, weil erstere eben ganz und gar katholisch sind – und sonst nichts. Wodurch sie tatsächlich eine Sonderrolle in der Kirche einnehmen (nicht ausschließlich, aber besonders).
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#33   Marcel   16:46:35 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Die Wahrheit ist ihnen unerträglich
Daffi & Athanasius bringen es auf den Punkt.
Weil die FSSPX die Kirche darstellt, wie sie es entsprechend der heiligen Überlieferung immer war (es gibt nie etwas Neues in der Kirche, nur Vertiefungen, besseres Verständnis, des abgeschlossenen „alten“ Geoffenbarten), ist sie dem nachkonziliaren Neuerungs-Rom unerträglich.
Übrigens ist die FSSPX weder schismatisch noch exkommuniziert. Siehe Bistumszeitungen, denen eine gerichtlich erwirkte Gegendarstellung aufgetragen wurde.
Und der Erzbischof und seine geweihten Bischöfe – sie sind genausowenig gültig exkommuniziert wie schon ihr Vorgänger, der Kirchenlehrer Athanasius. Siehe Fsspx-FAQ #25 www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…
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#29   Marcel   14:43:20 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Droiden, Trendoiden und der Märchenkaiser
Oder der Tradi meint, er müsse selber drauf rumreiten, daß das „konziliare Rom“ ja ach so Unrecht hat und irgendwie selber im Schisma ist, FSSPX aber nicht und man hält ja nun den Katholischen Glauben hoch wärend Rom und die Modernisten auf der ganzen Linie versagen und das mit dem Schisma stimmt ja auch nicht und Lefebvre ist ja ein Heiliger…
So ist es.
Man muß im Zusammenhang denken, auch wenn unpopulär. Betrachte man das V.II, die es durchpeitschten, den Widerstand, wie er abgewürgt wurde, usw. Die Arbeit der Freimaurer, 100 Jahre vor, während und nach V.II. Und den vor ~15 Jahren entdeckten Brief des Großlogenmeisters an Bugnini.
Betrachte man Marcel Lefebvre. Wer war er, was tat er vor dem V.II, nachher, warum wurde er zum hl. Athanasius, handelte er anders nachher als vorher, uam.?
Betrachte man seine Mutter. Hatte sie die unsichtbaren Stigmata? Hat sie ihrem Sohn im Bubenalter das prophezeit, was er später vollbrachte?
„Trendoid“ ist gut. Übernehme ich gerne. „Tradi“ nicht. Das klingt süßlich, was wir nicht sind. Die Tradition der Kirche, ihre heilige Überlieferung, ist keine Gegenscheitelpunkt zum Trendoidentum, sondern Basis der Kirche.
Rom wird das noch merken; ohne hl. Tradition geht es nicht, wie man jedes Kirchenjahr deutlicher sieht.
Nur die Unterhosen fehlen?
Nein, der Kirche neue Konzilskleider sind Schwefeldampf – sprach der Erzbischof und deutete auf die Betrüger mit der einen Hand und auf den entthronten Heiland mit der anderen.
Redaktion benachrichtigen Der Generalvikar vergleicht den Homo-Marsch mit einem Jodelfest
#32   Marcel   09:29:49 | Dienstag, 21. Juni 2005
Hilfe bei Entsetzlichem
„DU scheinst mir, eine protestantische Auffassung zu haben“
Das wäre entsetzlich!
In der Tat.
Allerdings ist Hilfe nah: die allerseligste Jungfrau Maria hilft (natürlich nicht nur, aber auch) Protestanten und den mehrheitlich protestantisierten Katholiken gerne und führt sie geduldig und zielstrebig ans Ziel: zur einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche und damit weiter weg vom Protestantismus, als man je zu träumen wagte.
Das funktioniert selbst bei jenen, die, wie Sie, grundsätzlich „dialogunwillig“ sind und auf die wahren Worte der Katholiken hier im Forum niemals hören, weswegen bloße Worte hier vergebene Liebesmüh sind.
… wenn man für diese „Dialogunwilligen“ betet und sich über den Unterschied zwischen irdischer Zeitrechnung und der Ewigkeit bewußt ist.
Ich danke der Muttergottes dafür, daß sie Nächsten und mir half, den Grobian Luther ein für allemal zu überwinden.
„Maria hilf“ – bei diesem Stoßgebet läßt sich unsere Mutter der Kirche tatsächlich nicht zweimal bitten.
Oh Maria, Mittlerin aller Gnaden, unbefleckt Empfange, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.
Redaktion benachrichtigen Ein Muß
#2   Marcel   09:14:57 | Dienstag, 21. Juni 2005
Tausche Auflage
Habe leider den guten alten Ott in der nicht mehr guten neuen Auflage hier; der 8. von 1969. (Jaja, wir alle fingen mal als Papalisten an, nicht wahr?)
Diese Auflage enthält leider Gottes bereits viele „Berücksichtigungen“ des V.II an zahlreichen Stellen in der Form von „Überarbeitungen“ und „Ergänzungen“ der Texte.
Wenn ein freundlicher Papalist eine Auflage älteren Datums besitzt aus der „Schneckenhaus-Kirchenzeit“, aber gerne neumodisch wäre auch beim Ott, würde ich gerne den Band tauschen.
Oder vielleicht hat ein mit der Tradition verbundender Katholik schon der Zukunft vorgegriffen und eine Liste (Index) erstellt mit allen Seiten, die herauszureißen sind bzw. Stellen, die einzuschwärzen sind?
Weil dann könnte ich das selber durchführen und müßte es nicht mehr machen, wenn es in Zukunft vom zur Tradition zurückgekehrten Rom angeordnet wird.
Redaktion benachrichtigen Eine sexuelle Gegenrevolution
#14   Marcel   15:29:11 | Montag, 20. Juni 2005
Charismatismus
sämtliche zuständigen Bischöfe ablehnend geäußert haben ? {…}
Was ist aber mit Gruppen wie totus tuus oder Immanuel ? {…} Solange das Lehramt nicht konkret in Frage gestellt wird
Miles-Christi liegt richtig. Alle für Medj. zuständigen Ortsbischöfe haben sich ablehnend geäußert. Die entsprechenden Reden des jetzigen Ortsbischofes erfolgten öffentlich und unmißverständlich.
„Die“ Medjugorjaner pflegen folgenden Satz: „Und wenn die Kirche Medjugorje als unecht deklarieren würde, wäre es dennoch echt!“.
Viele blenden den diesem Satz innewohnenden Konflikt mit dem Lehramt aus, indem sie von der fiktiven Unmöglichkeit ausgehen, daß Medj. nicht unecht sein könne.
Doch den konkreten Konflikt, sprich: Ungehorsam der Medj-Gruppen gegenüber dem Ortsbischof sieht man vor Ort (illegale Niederlassungen unerlaubter Orden, usw.)
Die wenigen Medj.-Kenner hier im Kommentarbereich äußerten sich vor einiger Zeit hier:
www.kreuz.net/…rticle.694-page.html
www.kreuz.net/…rticle.986-page.html
Im Monatsmagazin „Theologies“ (Hrsg. D.Berger) kam im Februar 2005 eine sehr fundierte Entlarvung Medj., die sich mit meiner Erfahrung deckt (die des Autors ist allerdings wesentlich größer).
Das Heft war als PDF von Theologisches.net zu beziehen und der Artikel ist auch hier erhältlich www.theologisches.info/brot1.htm (*), inkl. der ebenfalls im Magazin puplizierten Replik des Autors auf einen Brief eines Medj.-Paters.
(*) Per Netz-Suche gefunden.
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#26   Marcel   14:40:32 | Montag, 20. Juni 2005
Ora et labora
Danke für die Rückmeldung zur Qualität. Ich nehme in Kürze den Text vom Netz, sobald die Interessierten ihn lasen.
Miles-Christi lag goldrichtig mit seinem Wort.
Die Mär, daß der jüdische und tatsächliche Abraham, den auch wir Christen verehren, mit dem islamischen virtuellen „Abraham“ und – nach deren Aussage – Kaababauer identisch sei, widerlegte Dr. Raddatz (nicht nur in dem Artikel, natürlich).
Daß der „Dialog“ nicht funktionieren kann, zeigte Raddatz auch auf bestechende Weise.
Jede „Alternative“ ist also besser.
Nehme man einfach jene, die die Kirche 2000 Jahre lang praktizierte, bevor sie auf dem V.II den die Wahrheit und damit Christus aufgebenden Dialog www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm eingeflüstert bekam.
Man bete, opfere und sühne!
Man rufe die Heiligen an, allen voran die Jungfrau Maria.
So „einfach“ ist das, die jeden Christen ausmachende Geduld und Beharrlichkeit vorausgesetzt.
Wenn ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, wievielmal mehr erst ein Gebet.
Die Gläubigen müssen durch ihr zum Himmel donnernendes Gebet den Boden für die Mission bereiten (ungleich „Dialog“).
Das ist die Antwort auf die – pardon – weltfremde Frage: Wie wollen Sie einen andersgläubigen bekehren, wenn Sie nicht mit ihm ins Gespräch kommen?“
Die sich dem Dialog „Verschließenden“ sind wahrlich nicht auf Moslems beschränkt. Das Gebet wirkt bei „dialogunwilligen“ (=die Regel) Protestanten genauso. Wie ich bezeuge.
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#20   Marcel   11:21:39 | Montag, 20. Juni 2005
Raddatz
Falls wer den Artikel von Dr. Raddatz gelesen hat bzw. lesen wollte, auf den ich am letzten Freitag (17.) verwies: klappte alles mit den Pixelbildern? Oder waren sie zu klein/unleserlich?
Über eine Rückmeldung jener, die sich guten Willens dafür interessier(t)en, wäre ich dankbar, damit ich weiß, ob das Format passabel ist.
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#30   Marcel   14:54:18 | Samstag, 18. Juni 2005
Die immer wiederkehrende Allerlösungs-Häresie
Worin sich übrigens Rahner und von Balthasar wieder scheinen: in jener Hoffnung auf das Heil aller Menschen.
Mgr. Balthasar war einer der bekanntesten Verfechter der Allerlösungs-Häresie und stieg mit dieser sogar aufs Totenbett.
Diese furchtbare Irrlehre schlug leider auch in vielen Worten und Schriften des JP2 durch und dominiert heute entsprechend viele Würdenträger…
Wie viele an sich gutmeinenden Priester doch verdorben wurden und werden von dieser Häresie. Es ist gar grauenhaft. Ihre ganze Kraft, die sie für die Kirche aufbringen, wird vernichtet von diesem Irrglauben.
Barmherziger Jesus Christus, stehe uns und Deiner Kirche in dieser dunkelsten Stunde seit ihrem Bestehen bei. Du hast uns gezeigt, woraus wir alle notwendige Kraft für das geistliche Überleben im Tale der Tränen und die Abwehr der Irrtümer schöpfen sollen: aus der heiligen Messe, dieser Verewigung Deines Kreuzesopfers.
In diesem Sinne wünsche ich allen gläubigen Katholiken morgen einen gesegneten Sonntag und innige Vereinigung mit unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus im hl. Meßopfer.
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#15   Marcel   14:32:07 | Freitag, 17. Juni 2005
Offener Brief und Dr. Raddatz
Der erwähnte offene Brief der ehrwürdigen Bischöfe Mayer und Lefebvre an den Papst, der die Hauptirrtümmer des V.II und so die Krise der Kirche zusammenfaßt, ging am 21.11.1983 nach Rom und wurde am 9.12. weltweit verlesen.
Hier die EDV-Fassung www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186.
Der Kampf des modernistischen Roms gegen den Erzbischof begann nach seiner kurzen Grundsatzerklärung vom 21.11.1974.
Hier die EDV-Fassung www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=211.
Unterstützen kann der erwähnte Artikel des Islam-Experten Dr. Raddatz, weil er anhand seines Fachgebietes die unhaltbaren Behauptungen der Konzilstexte über den Islam und den Dialog als Heilmittel widerlegt.
Hier eine Pixelfassung auf fünf Seiten:
S. 1 img291.echo.cx/…91/3979/ras017qv.png
S. 2 img294.echo.cx/…94/2968/ras023yj.png
S. 3 img240.echo.cx/…40/6733/ras039si.png
S. 4 img294.echo.cx/…94/4586/ras048kn.png
S. 5 img291.echo.cx/…91/3713/ras053ln.png
Die Lektüre beider Texte empfehle ich allen Gutmütigen, die noch davon ausgehen, daß auf dem V.II alles mit rechten Dingen zuging und es jenes „Superkonzil“ sei, wofür ausgerechnet die wenigen tatsächlichen „Macher“ des Konzils es bis heute erfolgreich „verkaufen“.
Die Haltung dieser gutgläubigen Katholiken kann ich als ehemaliger V.II-Papalist bestens verstehen.
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#13   Marcel   09:08:45 | Freitag, 17. Juni 2005
Die unheilige „kreative Zweideutigkeit“ der V.II-Texte…
Insofern ist die Ankündigung von Benedikt XVI, den Buchstaben von V2 hervorzuheben und nicht den schwammigen Konzilsgeist gar nicht mal so schlecht.
Nun sind die Texte des V.II leider generell – und absichtlich – ambivalent formuliert. So unklar drückt die Kirche sich Kraft des hl. Geistes niemals aus.
Auch hier der völlige Bruch.
Was bringen zweideutige Buchstaben? Verwirrung. Wer ist der Durcheinanderbringer? Nicht der hl. Geist.
Doch nur so konnte der V.II-Schildbürgerstreich gelingen und die mehrheitlich rechtgläubigen Bischöfe von der Rheinfraktion über den Tisch gezogen werden in alter Räubersynodenmanier. Siehe Kirchengeschichte.
Wer gehörte zu dieser unseligen Rheinfraktion und hat heute höchste Posten in der Kurie?
Die Erkenntnis, daß den V.II-Texten ambivalente Aussagen strukturell innewohnen, wird in dem hervorragenden „Essay über den Dialog der Kirche mit dem Islam“ des letzten großen deutschen Islamexperten und Konvertiten Dr. Hans-Peter Raddatz dargelegt. Ausgehend von „Nostra Aetat“, den unerhörten Irrtümern des V.II zum Islam. Siehe „Kirchliche Umschau“, Sonderbeilage 2000-11.
Raddatz: »{Es} ist der destabilisierende Umstand zu beachten, daß das Konzil seinerseits sich durch das Prinzip einer „kreativen Zweideutigkeit“ konstituiert hat und daher seinen Aussagen eine grundsätzliche Unsicherheit innewohnt. {…} Das antitrinitarische Element {wohnt} der ambivalenten, traditionsfeindlichen Tendenz des konziliaren Denkens strukturell inne.“
Redaktion benachrichtigen Eine sexuelle Gegenrevolution
#11   Marcel   16:33:58 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Spezialeingaben
ich bin skeptisch gegenüber Charismatikern, aber ich werde sie solange verteidigen, wie sie ihre pfingstlerischen ERFAHRUNGEN nicht als Ersatz oder wesentliche Ergänzung der kirchlichen Lehre sehen, sondern als individuelle Bestätigung des wahren Glaubens.
Aber das machen diese doch. Die großen Charismatismus-Gruppen, allen voran die Medjugorjaner, die seit dem erwähnten Bruch im „Fels“ Prof. Gindert und sein Forum (und generell weltweit die kath. Jugend) dominieren: sie stellen ihre angeblichen Eingebungen und Privatlehren gegen die ewige Lehre der Kirche, in den Dienst des Modernismus, usw. (Dabei teilweise noch über die modernistischen Irrtümer des V.II hinausgehend.)
Ich steckte jahrelang in den Fängen der Med.-Charismatisten, saß ihrer unfaßbar gut organisierten und mächtigen Propaganda auf, propagierte sie sogar selber. Man kennt sie, ihre Wunderheilungsgottedienste, ihren „alle fallen wie tot um“-Pseudo“segen“, ihre glassprengende Gospelei, usw.
Nein danke, mit solchen Gruppen ist der Kirche nicht gedient. Den verführenden Betrügern, die hinter Med. stecken und Millionen gutgläubige Menschen in den Irrtum reißen, gehört das Handwerk gelegt und nicht katholische Foren überlassen.
Doch Rom schweigt, ist unfähig zu handeln. Nicht einmal den für Med. zuständigen und das Spektakel seit Jahrzehnten ablehnenden Ortbischöfen stärkt es den Rücken.
Seit der Vermählung mit der Revolution auf dem V.II läßt man eben auch diese Revolution gewähren…
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#6   Marcel   16:17:44 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Auch von einem vorkonzilaren Papst wäre der Schismatiker Lefebvre exkommuniziert worden.
Man darf lachen. :-) Humor ist wichtig. Unfreiwilliger auch.
Spaß ohne und danke für den Ball. Sie begreifen die Zusammenhänge nicht bzw. wollen nicht: Just die Treue Erzbischof Lefebvres zur ewigen Lehre der Kirche, die vor dem V.II noch nicht zur Disposition stand (1), brachte den Erzbischof erst in Konflikt mit den diese Treue brechenden Hirten bzw. umgekehrt. Ab 1962, nicht 1988!
Der Erzbischof lehrte die überlieferte Lehre der Kirche schon lange vor dem V.II ganz offiziell (2) und rückte niemals ein Jota von ihr ab, sondern die Nachkonzilskirchenführung.
Der Erzbischof wurde vom vorkonziliaren Papst in hohe Ämter berufen und war mit ihm befreundet; sogar Johannes XIII. berief ihn in die päpstliche Kommission zur Konzilsvorbereitung (~77 gute Schematas!). Der Erzbischof war ein intimer Kenner der Lehre, des V.II und seiner revolutionären Vorgänge – deswegen seine Zeugenberichte so interessant.
Was 2000 Jahr richtig war, ist heuer falsch? Das gibt es in der ewigen Kirche nicht!
Benedikt, Sie haben nicht nur von Natürlicher Empfängnisregelung, ihrer Verträglichkeit mit der katholische Sittenlehre und ihrer weltweiten Anwendbarkeit ABSOLUT keine Ahnung. Aber dann schreiben Sie doch entsprechend weniger.
(1) Jedenfalls nicht in der jüngeren Kirchengeschichte.
(2) Er war Missionar, Priesterausbilder und Bischofskonferenzleiter in französisch Afrika, usw.
Redaktion benachrichtigen Ist die Aufklärung kurzerhand abzulehnen?
#19   Marcel   12:21:19 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Ist die Aufklärung kurzerhand abzulehnen?
Ja.
Redaktion benachrichtigen Die Kardinäle auf der Straße
#4   Marcel   12:16:24 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Vor 40 Jahren haben sie Christus entthront
Verblendet von den Irrtrümern des V.II spielen die Hirten weiter Politiker & Weltmänner.
So wird kein Problem gelöst, sondern wegen Aufgabe des Auftrages Christi nur alles schlimmer.
Welch Gegensatz zur überlieferten klaren Lehre!
Aus der Enzyklika „Annum sacrum“ (Leo XIII., 1899):
„{Weihe an das heiligste Herz Jesu} Auch den Staaten bringt eine solche Weihe die zuversichtliche Hoffnung auf bessere Zeiten; sie vermag ja die Bande zu erneuern oder fester zu knüpfen, die das Gemeinwesen schon seiner Natur nach mit Gott verbinden. Heute hat man es so weit gebracht, daß Kirche und Staat wie durch eine Scheidewand voneinander getrennt sind. In der staatlichen Verfassung und Verwaltung wird die geheiligte Autorität des göttlichen Rechts mißachtet; dadurch soll das öffentliche Leben jedem Einfluß der Religion entzogen werden. Letzten Endes hat man es darauf abgesehen, den christlichen Glauben vollständig auszurotten und, wenn es möglich wäre, Gott den Herrn selber aus der Welt zu schaffen. Muß man sich angesichts einer so stolzen Vermessenheit noch wundern, daß die Menschheit größtenteils in eine heillose Verwirrung verstrickt und dermaßen vom Gewoge stürmischer Unruhen gehetzt ist, daß die Angst vor der drohenden Gefahr alle Herzen bedrückt? {…}
Daher jene zahllosen Mißstände und langwierigen Plagen, die uns gebieterisch zwingen, die Hilfe dessen anzufordern, der allein die Macht hat, sie zu beheben. Wer ist fähig dazu außer Jesus Christus, der eingeborene Gottessohn? {…}“
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#2   Marcel   12:03:21 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Lob und Adel
1.) Lob an Smith, daß er von seinem islamischen Götzenrecht, die Andersgläubigen grundsätzlich belügen und betrügen zu dürfen, in diesem Punkt nicht Gebrauch macht. Im Gegensatz zu den meisten seiner Glaubensbrüder in Europa und dem zum Sprung ansetzenden Pantherstaat Türkei.
Dieser Mann spricht nur aus, was jeder gläubige Moslem im „Wahn des Islams“ (*) zu denken hat und so bei Mohamed und im Koran vordefiniert findet.
Smiths Offenheit ist löblich.
2.) Durch Smith offenbart sich eine weitere Frucht des V.II. An den faulen Früchten erkennt man die Natur des Baumes: dem Räuberkonzil, das in allen seinen vielen neuen Punkten mit der hl. Überlieferung brach. Hier speziell durch die mit dem V.II erfolgte Abschaffung der Gottesherrschaft Jesu Christi über alles – inklusive dem Staat.
Die ehrwürdigen Bischöfe Mayer und Lefebvre haben am 9. Dezember 1983 in einem offenen Brief an den Papst zusammenfassend die sechs Hauptirrtümmer des V.II dargelegt. Er wurde in vielen Städten der Welt verlesen. Man kann nicht sagen, niemand habe es gehört.
Liest man diesen nun tatsächlich schon 22 Jahre alten Brief erneut durch, wird einem die aus Christus gespeiste Weisheit der Worte dieser treuen Diener Gottes deutlich.
Gelobt sei Jesus und Maria. In Ewigkeit, Amen.
(*) Wörtliche Bezeichnung der vorkonziliaren Päpste, deren Treue zur hl. überlieferten Lehre im Normalfall vorbildlich war und deren Darlegung derselben die Unvereinbarkeit der nachkonziliaren Lehre mir der ewigen dokumentiert.
Redaktion benachrichtigen Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst- Teilnehmer
#71   Marcel   17:39:24 | Dienstag, 14. Juni 2005
Lehren aus der Geschichte
Die Bischöfe der FSSPX sind jedenfalls nicht „hochkatholisch“ sondern zum größten Teil exkommunizierte Schismatiker.
Mein Wort „zu kurz“ bezog sich auf Daffis Frage.
Zum Rest: Papier ist geduldig.
Die Bischöfe der FSSPX waren und sind so katholisch wie der hl. Athanasius es vor ~1600 Jahren war. „Katholischer“ geht nicht.
Daran ändert eine ungültig festgestellte und nie feierlich ausgesprochene Exkommunikation nichts.
Der hl. Athanasius wurde zigmal feierlich exkommuniziert. Es machte die Ungültigkeit des Vorgangs keinen Deut „richtiger“. Heute ist er einer der größten Kirchenlehrer. Ohne ihn gäbe es die Kirche nicht mehr.
Der Heiland wählte den bereits als Kind prophetisch addressierten Erzbischof Lefebvre für eine ähnliche Aufgabe. Ein zuverlässige Quelle sagte mir, daß die Hinweise sich verdichten, wonach Mutter Lefebvre sogar die unsichtbaren Stigmata gehabt hat.
Auf die lachhafte Schisma-Behauptung bzgl. der FSSPX verschwende ich keine Zeit mehr. Das Problem wird gelöst, wann und wie Gott es will. Momentan schützt es die FSSPX vor der Willkür des mehrheitlich vom Glauben abgefallenen Roms (vgl. die arme FSSP, etc).
Das nachkonziliare Rom hat das nicht mehr im Griff. Das Einheitsamt existiert momentan nur auf dem Papier. Es herrscht ein absoluter Notstand! Die Schlacht Satans tobt in der Kirche. Die Mehrheit der Bischöfe, Priester und Theologen „in“ der Kirche sind de facto exkommuniziert wegen Leugnung der Dogmen, etc. Ohne offizielle Feststellung…
Redaktion benachrichtigen Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst- Teilnehmer
#68   Marcel   14:01:15 | Dienstag, 14. Juni 2005
Nochmal „Humanae Vitae“, Dafiii
Meine Meinung soll die der Kirche sein. Leider ist sie seit dem V.II kaum mehr hörbar. Dies müssen vollkatholische Bischöfe kompensieren, z.B. die der FSSPX.
Ich kenne die FSSPX noch zu kurz, um Ihre Frage beantworten zu können. Nach meinem bisherigen Wissen sieht die FSSPX die Enzyklika „Humanae Vitae“ als deutlichen Kontrast zu den vielen modernistischen seit V.II und trotz V.II-Floskeln wohl wesentlich mit der Lehre der Kirche komform. In Übereinstimmung mit ihr halte ich die NER (Natürliche Empfängnis-Regelung) für katholisch und gut.
Nota bene. Kard. Stickler sagte 1996: „Auf Italienisch sagt man, daß der eine Papst die Bulle gibt und der andere nimmt sie wieder; d.h. er kann eine Entscheidung seines Vorgängers ändern, wenn sie keine dogmatische Entscheidung ist. Es ist aber fast unmöglich, etwas zu ändern, das kontinuierlich und wiederholt getan wird und eine Frage des Glaubens oder der Moral betrifft. Ein Grund für die Änderung der Haltung des Papstes Paul VI. in der Frage der Empfängnisverhütung, wo er ursprünglich für die Pille, für Verhütungsmittel gewesen war, ist dieses Wiederholen. Er änderte seine Meinung, als die Minderheit genau beweisen konnte, daß Konzile und Päpste ausdrücklich und immer wieder gegen Empfängnisverhütung gesprochen hatten. So sagte er: „Dies ist praktisch“ – nicht dogmatisch – „praktisch nicht zu reformieren.“ All diese wichtigen Dinge könnten geändert werden, aber praktisch werden sie nicht geändert und können sie nicht geändert werden.“
Redaktion benachrichtigen Eine sexuelle Gegenrevolution
#7   Marcel   10:05:31 | Dienstag, 14. Juni 2005
Friede, Freude, …
Laurentius: Wenn Sie, wie ich, am ewigen Rom hängen, was ja offenbar ist, dann ist Ihr Vertrauen auf Herrn Gindert und seine charismatistisch verirrte Gruppe leider auf Sand gebaut.
Viele haben diesen Mann jahrelang unterstützt und den „Fels“ gerne gelesen bis zu dem Tage, an dem diese mit der katholischen Tradition gebrochen haben und sich dem irrigen medjugorjanischen Charismatismus auslieferten. Eine Schande für den ehemaligen „Fels“.
Es erfolgte ein Bruch mit der Tradition, mit den üblichen Folgen: abstoßende Hetzartikel gegen die traditionellen Katholiken im „Fels“, Propagieren des V.II.-Revolutionskonzils, grundsätzliche Ablehnung der Messe aller Zeiten (vielleicht „nur“ aus taktischen Gründen, um es sich nicht bei den nachkonziliaren Bischöfen zu verscherzen?), Gutheißen der Satansliteratur Harry Potter, das absichtliche Spalten der Initiativkreise im deutschsprachigen Raum (vergleiche Nachfolgerin „Pro Sancta Ecclesia“), uam.
Das heißt nicht, daß alles schlecht wäre, was diese Gruppe tut oder daß alle so denkten. Doch insgesamt gilt: Vergessen Sie sie.
Redaktion benachrichtigen Jeden Sonntag zur Messe + …
#6   Marcel   09:48:49 | Dienstag, 14. Juni 2005
Die „Partei der christlichen Mitte“
… ist die einzige mir bekannte Partei Deutschlands, deren Programm mit der ewigen katholischen Lehre übereinstimmt. Deswegen hat sie kaum Wähler. www.christliche-mitte.de
Sie ist die Nachfolgerin der ehemaligen Zentrumspartei, die von Bischof Ketteler (*) und Ludwig Windthorst als Gegengewicht zu den protestantischen Parteien und insbesondere Otto von Bismarck gegründet wurde.
Das ist keine Werbung für diese Partei. Es lebe die katholische Monarchie.
Die PBC ist eine grundsätzlich antikatholische Partei und daher unwählbar.
(*) Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811-1877), katholischer Bischof von Mainz, deutscher Politiker (Zentrumspartei) und großer Verehrer des hl. Herzens Jesu. Er entstammte einem westfälischen Uradelsgeschlecht des Stammes von Hüsten. In den Jahren 1848/1849 war er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung („Paulskirche“) und 1871/1872 Mitglied des deutschen Reichstags.
Kirchenpolitisch setzte er sich für die Autonomie der Kirche ein und war erklärter Gegner einer Staatskirche, was ihn zum Widersacher Bismarcks im Kulturkampf machte.
Unter dem Einfluß von Adolf Kolping erkannte er die Bedeutung der sozialen Frage in der neu entstehenden Industriegesellschaft und bereitete die Hinwendung der katholischen Kirche zur Sozialtätigkeit zum Wohle der Arbeiterschaft vor, die schließlich von Papst Leo XIII. vollzogen wurde. Er gilt damit als Mitbegründer der Katholischen Soziallehre und handelte sich so den Beinamen „Arbeiterbischof“ ein.
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#3   Marcel   18:28:58 | Montag, 13. Juni 2005
Ehrenrettung
Gott sei Dank für dieses Abstimmergebnis.
Zwar geht der industrielle Massenmord an Ungeborenen, der Babycaust, in Europa – und nicht nur dort – weiter.
Aber: es ist wie mit der Bombe der tapferen katholischen Grafen von Stauffenberg. Eine Ehrenrettung für eine ganze Schicksalsgemeinschaft.
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#58   Marcel   16:48:38 | Montag, 13. Juni 2005
Die Enzyklika Humanae Vitae (1968) sagte u.a…
{…}
ERLAUBTE INANSPRUCHNAHME DER UNFRUCHTBAREN PERIODEN
16. Doch dieser Lehre der Kirche über die Gestaltung der ehelichen Sittlichkeit halten einige heute entgegen, wie schon oben (Nr. 3) erwähnt, es sei Recht und Aufgabe der menschlichen Vernunft, die ihr von der Naturwelt dargebotenen Kräfte zu steuern und auf Ziele auszurichten, die dem Wohl des Menschen entsprechen. Ja, man fragt: Ist nicht in diesem Zusammenhang in vielen Situationen künstliche Geburtenregelung vernünftiger, wenn man nämlich damit mehr Frieden und Eintracht in der Familie erreichen und für die Erziehung schon lebender Kinder bessere Bedingungen schaffen kann? Auf diese Frage ist entschieden zu antworten: Die Kirche ist die erste, die den Einsatz der menschlichen Vernunft anerkennt und empfiehlt, wenn es um ein Werk geht, das den vernunftbegabten Menschen so eng mit seinem Schöpfer verbindet; aber ebenso betont sie, daß man sich dabei an die von Gott gesetzte Ordnung halten muß.
Wenn also gerechte Gründe dafür sprechen, Abstände einzuhalten in der Reihenfolge der Geburten – Gründe, die sich aus der körperlichen oder seelischen Situation der Gatten oder aus äusseren Verhältnissen ergeben –, ist es nach kirchlicher Lehre den Gatten erlaubt, dem natürlichen Zyklus der Zeugungsfunktionen zu folgen, dabei den ehelichen Verkehr auf die empfängnisfreien Zeiten zu beschränken und die Kinderzahl so zu planen, daß die oben dargelegten sittlichen Grundsätze nicht verletzt werden.
{Ginge weiter, > 1500 Zeichen}
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#32   Marcel   15:11:28 | Samstag, 11. Juni 2005
Die Protestantisierung der Kirche gedeiht
Als zum Schluss das Vaterunser gebetet wurde, hat dieser Priester den Didache-Zusatz „Denn dein ist das Reich…“ nicht mitgesprochen (und wollte damit natürlich etwas zum Ausdruck bringen).
Den Zusatz habe ich schon weggelassen, bevor ich zur FSSPX kam. Denn ich kannte ihn noch aus meinen Protestanten-Gottesdiensten. Erst als ich mit Luther abgeschlossen hatte, den ich, oh Ironie, zu lange verteidigt habe gegen die „bösen Katholiken“, wurde mir klarer, daß der alte Bibelfälscher das hinzugezaubert hatte.
So geht es nicht. Entweder man ist katholischer Christ nicht. Heute bin ich es Kraft Gottes. Ganz. Da gibt es kein liberales Zwischendings. Deswegen brauche ich auch keine „Ökumene“-Bibel (weil sie falsch übersetzt ist). Deswegen brauche ich auch keine „Ökumene“-Messe (weil ihr der falsche Geist innewohnt). Und schon gar keinen Luther. Auch wenn er und seine Irrlehre seit dem V.II den ratlosen Katholiken ein-protestantisiert werden.
Auch das Papstamt soll aufgegeben werden von der protestantisierten Konzilskirche (es wird versucht; gelingen wird es nicht). JP2 machte es vor; sein Nachfolger hat schon das neue Wappen.
Mit dem V.II-Ökumenismus manifestierte sich Luthers späte Rache: die Zerstörung der Kirche. Diesesmal von innen, nachdem es von außen nicht klappen wollte (sondern sie im Gegenteil festigte).
Siehe „Die Ökumenismusfalle“ des weisen Kirchenhistorikers und -rechtlers Georg May (nicht von der FSSPX).
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#33   Marcel   14:13:14 | Freitag, 10. Juni 2005
Die Messe aller Zeiten wirken lassen
Athanasius schrieb: Die meisten hier sind sich einig, das etwas schief ist in der Kirche seit dem 2. Vatikanum, aber reicht bitte praktische Lösung anstatt untereinander zu kämpfen über Theorien. Die kirchliche Autorität muss es korrigieren, wir können’s nicht! Wir müssen einfach treu bleiben!
Sagen wir, einige sind sich einig. Und es werden mehr.
Damit die kirchliche Autorität die auf dem V.II beschlossene Öffnung der Kirche für die modernistische Sturzflut korrigieren kann, muß sie sich des Problems erst bewußt werden. Mann ändert ja nichts, das man nicht als Problem anerkennt.
Bis dahin müssen Berufene Rom regelmäßig ermahnen. Dies macht die FSSPX auf ihrem Leidesweg, und andere Helfer auf ihre Weise.
Der Generalobere der FSSPX, Bischof Fellay, merkte an, daß jüngere Bischöfe das Problem deutlicher erkennen. Solange jene, die die V.II-Revolution etablierten (bzw. durch fehlenden Widerspruch mithalfen), noch in den Ämtern der Kurie sind, wird sich schon aus menschlich-psychologischen Gründen nicht viel ändern.
Herr Becker lebt in Süddeutschland, einer Hochburg der FSSPX. Gerne greife ich Daffis Empfehlung auf und rege Herrn Becker an, die hl. Messen der FSSPX zu besuchen. Der Rest ergibt sich dann „fast von alleine“ (Katechismus, Erstkommunion der Kinder, uam., Öffnung für Glaube, Hoffnung und Liebe).
Einfach Gott widerstandslos wirken lassen! Die ehrwürdige und unvergleichlich christozentrische tridentische Messe hilft dabei auf übermenschliche Weise.
Redaktion benachrichtigen Gegenseitige Verständigung und Wertschätzung?
#3   Marcel   13:58:22 | Freitag, 10. Juni 2005
Warum?
… weil sie nicht mehr an den ganzen Jesus Christus glauben, so wie Er sich uns durch ihre apostolischen Vorgängern offenbart hat, sondern an einen selbstgezimmerten.
Nur durch einen selbstgezimmerten Jesus Christus kann man „allen gefallen“, weil der wahre das genaue Gegenteil sagte.
Es ist einfacher ausgedrückt: Liberalismus.
Ganz unverträglich mit der Kirche, wie die vorkonziliaren Päpste wußten.
Beten wir für die Bekehrung Roms und des hl. Vaters. Auch Petrus wurde wieder bekehrt, nachderm er drei Mal in Folge unseren Herrn und Gott verleugnete:
„Ich kenne diesen Mann nicht!“ sagte er.
Redaktion benachrichtigen Eine Feministin mit einer Schwäche für die Jungfrau Maria
#1   Marcel   11:30:24 | Freitag, 10. Juni 2005
Die allerseligiste Jungfrau Maria hat aber mehr verdient …
… als ein pseudo-marianisches Paradoxon namens sozialistischer „Katholizismus“.
Wenn man sich ganz der Jungfrau Maria hingibt, kann sie Kraft des Herrn Wunder wirken. Man soll allerdings absolut offen für den Himmel sein: er muß uns ändern dürfen, nicht wir ihn (und die Jungfrau so anpassen, wie es uns paßt).
Just die innige Verehrung der allerseligsten Jungfrau Maria in der katholischen Kirche führt die vorzügliche Stellung und Würde der Frau in der Schöpfung vor Augen: Der Gottmensch Christus wurde neuer Adam und eine makellose Menschenfrau die neue Eva – und somit unser aller Mutter (der Kirche).
Es ist widersinnig, das Wort Emanzipation und Maria in einem Atemzug zu nennen. Jeder gläubige Katholik weiß, wie würdevoll die sich an Maria orientierende wahre Frau tatsächlich ist und erdenwurmige Emanzipation gar nicht nötig hat.
Dem Menschen Maria wird nach dem Gottmenschen Christus die größte Verehrung in der Kirche zuteil: kann es ein schöneres Kompliment an das weibliche Geschlecht geben? Emanzen, erwachet; öffnet Eure Seele. Süßer Monat Mai – du der Jungfrau geweihter Wonnemonat. Herbstmonat Oktober, du Siegesmonat der Jungfrau.
Viele durften erfahren, daß der direkteste und sicherste Weg zu Jesus Christus über die unbefleckt Empfangene führt. Das bezeuge ich gar jederzeit. Es erfreuen die überaus marianischen Priester der Bruderschaft zusätzlich mein Herz und meine Seele. Es ist ganz wunderbar.
Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph. In Ewigkeit Amen.
Redaktion benachrichtigen Acht gute Gründe
#4   Marcel   11:44:56 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Ja, natürlich vier Dekaden…
Danke für den Hinweis, es waren vier Dekaden gemeint, oder 40 Jahre.
Das hat man davon, wenn man mitten im Satz entscheidet, die Einheit zu wechseln…
auch wenn ich meine Posts vergeude, denn ich darf nur 5 mal am Tage, aber ander dürfen 20 mal
Seien wir doch froh! Würde das von Kreuz-net eingesetzte Script zur Berechnung der erlaubten Artikelzahl nach der inhaltlichen Substanz den Wahrometer bestimmen, müßte Athanasius ja bei weitem nicht nur 4x mehr als Sie schreiben dürfen (bzw. Sie 4x weniger)…
P.S. Weil Sie einen „Freischuß“ für den freundlichen Korrekturhinweis opferten, werde ich mich revangieren und die nächste Zeit ebenfalls maximal fünf Artikel pro Tag anvisieren.
Redaktion benachrichtigen Die Eiligsprechung wird konkret + …
#7   Marcel   11:32:34 | Donnerstag, 9. Juni 2005
„Job“ machen
„Die Jungs von der Piusbruderschaft“ machen nicht diese Internerseite. Deren Priester widmen sich den Kernaufgaben eines „alter Christus“: fleißig das hl. Meßopfer in der Messe aller Zeiten darbringen, Beichte hören und somit echte Seelsorge. Das ist deutlich sinnvoller als im Internet seine Zeit zu vergeuden mit Windmühlenflügenkämpfen.
Hier gibt es vielleicht eine handvoll Gläubige der FSSPX, die Kommentare schreiben.
Nicht jeder, der sich kritisch zum nachkonziliaren Rom äußert, wie es Kreuz-net unregelmäßig tut, gehört automatisch zur FSSPX.
Doctorsimplizissimus dürfte noch etwas die subtile Jagd üben, um sein Auge für die Realität deutlich zu schärfen.
Redaktion benachrichtigen Acht gute Gründe
#2   Marcel   11:15:32 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Jung und weise
Die 18jährige ist offensichtlich weiser als die ganze Bistumsleitung zusammengenommen (*).
Es freut mich, daß ein so junger Mensch schon so eine katholische Gotteserkenntnis besitzt.
Prof. May hat Recht, wenn er regelmäßig feststellt, daß die Krise der Kirche tatsächlich eine Krise der Bischöfe ist. Die Gläubigen wären willig, würden sie geführt.
Es stimmt mich ebenfalls freudig, daß es junge Katholiken sind, die verstärkt die hl. Überlieferung der ewigen Wahrheiten der Kirche entdecken und verstärkt in die traditionellen katholischen Gemeinschaften einziehen, diese somit vergrößern und damit die hl. Überlieferung hochhalten und weitertragen helfen.
Wie die Zeiten sich ändern: vor 40 Dekaden noch waren die Jüngeren die Revolutionäre auf dem V.II, heute zeichnet sich ab, daß just die „Kinder der Revolution“ die Bewahrer der Tradition werden.
Gottes Wege sind unergründlich, und Er lebt und wirkt in Seiner Kirche. :-)
(*) Weisheit im thomistischen Sinn als Gegenteil der Dummheit, die Starrheit meint im Sinne der Stumpfheit des Herzens und einer Abstumpfung der Sinne, die zu einem willentlichen Fehlurteil bezüglich der Höchsten Ursache führen, die das Endziel und das Höchste Gut ist.
Redaktion benachrichtigen Bespitzelung
#6   Marcel   08:34:00 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Der Inhalt zählt
Herr Mrnka liegt mit seiner Aussage goldrichtig.
Was für ein Phantomkonrad schreibt denn da eigentlich, wo sich doch der letzte erst vor wenigen Tagen unüberhörbar aus dem Forum verabschiedet hat?
Redaktion benachrichtigen Endlich mal etwas Lustiges
#12   Marcel   13:19:40 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Korrektur
Danke Laurentius & Athanasius für die Anmerkungen.
Mir ist aufgefallen, daß das in meinem Artikel von 9:18h erwähnte Zitat in dem zugrundeliegenden Text nur mit indirekter Namensnennen erfolgte. Papst VI. kam darin zwar im Satz zuvor zur Sprache, so daß ich davon ausging, es handele sich um seine Worte, als ich falsch zugeordnet zitierte: daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die katholische Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“.
Offenbar sind das aber nicht die Worte Pauls VI., sondern vielmehr die seines langjährigen Freundes Jean Guittons, wie mir beim Zitieren Guittons auffiel.
Für diese irrtümliche Zuordnung des angeblichen Papst-Zitates um 9:18h bitte ich um Verzeihung!
Die von mir ebenfalls zitierten Aussagen Bugninis und Guittons habe ich gegengeprüft und sie stammen tatsächlich in dieser Form von den angegebenen Personen.
Im Endeffekt ändert es leider nicht viel: wir bekamen eine protestantisierte Messe unter dem Hirten von Rom. Man kann ihm zugutehalten, daß er von der – irrigen – Idee beflügelt war, daß, wenn man die Messe nur „runder“ machen würde für die Protestanten, diese dann umso lieber zur Kirche kämen…
Leider trat das Gegenteil ein: mehr und mehr Protestanten und Katholiken bleiben der Kirche fern (man betrachte die seit dem V.II sinkende Zahl an Konversionen).
Die einzig mögliche Ökumene ist die von allen vorkonziliaren Päpsten gepredigte Rückkehr-Ökumene: Konversion der Abgefallenen zur Kirche.
Redaktion benachrichtigen Endlich mal etwas Lustiges
#10   Marcel   12:34:19 | Mittwoch, 8. Juni 2005
An den Früchten erkennt man den Baum
Kannte Papst Paul VI. nicht die zitierten Worte seines NOM-Architekten? Der Papst setzte ihn ein und schickte ihn später in die Wüste.
Der langjährige Freund Pauls VI., Jean Guittons, sagte am 19.12.1993 in einer Radiodiskussion: »Die Absicht Pauls VI. im Hinblick auf die Liturgie, im Hinblick auf das, was man gemeinhin die Messe nennt, ist es, die katholische Liturgie zu erneuern, daß sie fast mit der protestantischen Liturgie zusammenfällt. {…} Paul VI. hat alles in seiner Macht stehende getan, um die katholische Messe – über das Konzil von Trient hinweg – dem protestantischen Abendmahl anzunähern {…} Ich glaube {…}, daß die Absicht Pauls VI. und der neuen Liturgie {…} darin besteht, von den Gläubigen eine größere Teilnahme an der Messe zu verlangen, darin, der Hl. Schrift einen größeren Platz einzuräumen, und weniger Platz all dem, wie andere sagen, an substantieller, transsubstantieller Konsekration gibt, was der katholische Glaube ist; anders gesagt, es gibt bei Paul VI. eine ökumenische Absicht, all das, was es an der Messe an allzu Katholischem im traditionellen Sinn gibt, auszulöschen, oder wenigstens zu korrigieren, oder wenigstens abzumildern, um die katholische Messe, ich wiederhole es, deren Messe anzunähern.«
Das Ergebnis zählt, sagen Sie richtig. Für uns sekundär, wer die Schuld dafür trägt.
Sekundär, wer schuldig ist für die sakrilegischen Fasnets-„Messen“. Es zählt, daß sie nicht abgestellt werden seit Jahrzehnten. Trotz Beschwerden bei Bischöfen, etc.
Redaktion benachrichtigen Neue Hoffnung
#1   Marcel   11:14:18 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Irreführende Überschrift
Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche und den Protestanten ist größer als zwischen der Kirche und dem Islam
Diese Überschrift ist nicht haltbar.
Was der Artikel beschreibt, sind moralische Folgen des christlichen Glaubenverfalls. Das sind Resultate, nicht Wurzel des Problems, das da heißt: Abfall von Christus.
Das Fundament Christus ist Grund der unüberbrückbaren Kluft zwischen Kirche und Islam. Die Kluft zwischen der Kirche und einem gläubigen Protestanten, der das Fundament Christus hochhält, ist hingegen überbrückbar: durch Rückkehr zur Kirche.
Nur weil es – sehr! – wenige moralische Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Islam gibt, kann man doch nicht den Teufel (Sodomie) durch den Belzebub (Islam) austreiben…
Richtigerweise muß man sagen:
Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche und den nachkonziliaren Katholiken ist größer als zwischen der Kirche und den gläubigen Protestanten.
Denn: Jeder gläubige Protestant glaubt immerhin an das katholische Dogma, daß Jesus Christus Gottes Sohn und – einziger – Erlöser ist. Wer von den nachkonziliaren Katholiken glaubt das noch? Ich kenne mehr gläubige Protestanten als gläubige Konzilskatholiken.
Nun findet man zwar diese gläubigen Protestanten in den seltensten Fällen in einer „Evangelischen Kirche“, sondern in den unzähligen Splittergruppen, die sich notgedrungen von der Haupt“kirche“ (die keine ist) abspalten mußten. Doch das ist ja nicht das Thema…
Redaktion benachrichtigen Russische Nächte + …
#1   Marcel   10:19:20 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Immer noch – Gregorianik
Der abstoßenden „Christ“-Poprock-„Musik“ (es ist ja keine) muß ich dankbar sein; ohne sie würde ich heute die Seele erhebenden gregorianischen Gesänge der hl. Messe aller Zeiten nicht richtig zu schätzen wissen, und Mozart und Bach.
Manche müssen erst den Unsinn mitgemacht haben, um seine Häßlichkeit voll zu erkennen. Der „Christ“-Rock nicht nur der protestantischen Poprock-Gruppen auf meinem letzten Christ-„Festival“ dröhnt mir heute noch in den Ohren. Nicht besser der technoartige, animalische Buschtrommel-Krach auf vielen charismatistischen Jugend-2000-„Messen“, der sogar während der Wandlung dröhnt und sich höchstens abswechselt mit Garfunkel’scher Gitarren-Gefühlsdusselei. Bei alledem wird das Herz angerührt, teilweise sogar verführt, die Nackenhaare sträuben sich, aber die Seele wird nicht zur Erhebung zu Gott bereitet, sondern erstickt in Lärm, Krach und Schmalz.
Es ist dieser Kontrast, der mich heute Gott danken läßt, daß Er manchen die Gnade zuteil werden ließ, die Messe aller Zeiten wöchentlich erleben zu dürfen, wo Ordensleute ihren engelhaften gregorianischen Gesang zur Ehre Gottes erklingen lassen und man nach spätestens 15 Minuten ganz in „das Stück Himmel auf Erden“ (=die hl. Messe) eingetaucht ist; egal wie abgelenkt man zuvor aus dem Tal der Tränen daherkam.
Oh Christus, danke, daß Du die Messe aller Zeiten geschaffen hast, so daß wir Dich Quell des Lebens im hl. Meßopfer in Reinformat in uns aufnehmen dürfen.
Möge sie bald wieder überall eingesetzt sein!
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#7   Marcel   09:18:38 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Nachdenken hilft mehr als zu häufiges Kopfschütteln
Eines der Hauptanliegen der Liturgiereform von Papst Paul VI. war, die katholische Messe dem protestantischen Kult anzunähern.
Richtig.
Zum sogenannten „Schwachsinn“ Highnoons, der mangelnde Kenntnisse erfolglos durch zu deftige Wortwahl kompensieren sucht:
Bevor Papst Paul VI. den NOM einführte, sagte er, daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die katholische Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“.
Sein Chefarchitekt des NOM, Msgr. Bugnini: „Wir werden eine ökumenische Messe machen, genau wie wir eine ökumenische Bibel gemacht haben.“ Weiterhin, daß es geboten sei, „jeden Stein aus dem Weg zu räumen, der auch nur den Schatten einer Gefahr, eines Hindernisses oder des Mißfallens für unsere getrennten Brüder bilden könnte.“ Deutlicher: „Wir müssen alles von dieser neuen Messform fernhalten, was die Protestanten auch nur im Geringsten stören könnte.“
So hat man all das aus der Messe entfernt, was spezifisch katholisch ist, damit die Protestanten keinen Stein des Anstoßes mehr in der hl. Messe finden! Deswegen haben sechs Protestanten den NOM mitgestaltet.
Max Thurian (Taizé): „Nichts in der erneuerten Messe braucht den evangelischen Protestanten zu stören.“
Mgr. Ottiavani: Der NOM kann »in voller Gewissensruhe von einem Priester gefeiert werden, der weder an die Transsubstantiation noch an den Opfercharakter der Messe mehr glaubt, und {eignet} sich daher auch bestens für die Feier eines protestantischen Religionsdieners.«
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#5   Marcel   22:24:34 | Dienstag, 7. Juni 2005
Wir haben doch seit dem V.II das Original – die Fasnets“messe“ !
Besonders im sogenannten „ur-katholischen“ Süden Deutschlands gibt es dies schon lange: die allseits beliebtestn Fastnets“messen“.
Bis auf den Unterschied, daß der Priester gewöhnlich relativ unmaskiert am Volks“altar“ steht (1), lümmeln während ebendieser „Messe“ überwiegend kostümierte närrische Schafe um ihn herum – also um den „Altar“ –, und natürlich in den Bänken: Hexen, Riedteufel, Moorochsen, und wie sie alle heißen in der bunten heidnisch-allemannischen Fasnet (2). Dagegen sehen die im Artikel abgebildeten Clowns aus wie … Clowns!
Dann gibt es noch Lesungen kostümierter Narren vorne im Altarraum, Kommunionausteilung durch diese sowieso, lustige Ministrantinnen, lustige Lieder, noch lustigere Gedichte, etc pp. Ja, da ist voll was los, deswegen kommen auch so viele „Gläubige“ !
Wer es nicht glauben mag: einfach mal während der „Fasnet“ irgendeine sogenannte „katholische“ Kirche besuchen und den „Tempel“ voller Narren bestaunen.
Lange wartete ich darauf, bis die biblische Tempelaustreibung stattfände, aber sie fand nicht statt.
Jetzt, in den wahrhaft katholischen Kappellen und Kirchen der FSSPX, bin ich vor diesem üblen Spuk gefeit. Gott sei Dank – es gibt noch katholische Priester und Bischöfe. :-)
(1) Das varriert stark von Gebiet zu Gebiet.
(2) Am Anfang der Fasnet ist bekanntlich die große Hexenbeschwörung, wo ganz Süddeutschland und Teile der Schweiz und Österreichs im jährlichen Wechsel an einem bestimmten Ort zusammenkommt.
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#15   Marcel   17:28:49 | Dienstag, 7. Juni 2005
Kurze Klarstellung zur kirchlichen Situation der FSSPX
Seit den Bischofsweihen ist nach den Kirchenrecht die PB schismatisch! und {…} sie stehen im Moment ausserhalb der Kirche
Das ist unwahr. Fast die identische Behauptung wurde erst kürzlich sieben Bistumszeitungen untersagt.
Diese behaupteten wahrheitswidrig, die Priesterbruderschaft St. Pius X. habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma, und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen.
Sie mußten widerrufen und drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Teil der Katholischen Kirche ist, und daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren, daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist.
Weiterhin mußten die Zeitungen drucken, daß es zudem richtig ist, daß man durch die Teilnahme an den Messen der Priesterbruderschaft St. Pius X. seine Sonntagspflicht erfüllen kann. Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.
Mgr. Edward Cassidy, 1994: „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität.“
Redaktion benachrichtigen Wunschkandidat
#13   Marcel   14:38:07 | Dienstag, 7. Juni 2005
Letzte Zugabe, bevor der Analytiker sich wieder seinen Systemchen widmet
Der nach einem – ach! – Heiligen benannte Konrad schrieb am 26. Mai: Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“
Sturzflut der Extremisten-Adjektive; fehlt noch Bin Laden. Wir mit der Tradition verbundenen Katholiken seien „fundamentalistisch“, „traditionalistisch“ (entweder man hält die Tradition hoch oder nicht), und nicht einmal Katholiken, sondern „Islam in katholischem Gewand“ – unter dem Deckmantel die unkatholischen Extremisten, wie man sie eben so vom Islam kennt (9-11).
Die Krönung: es sei Sünde gegen den Hl. Geist.
Aber: alles nur „formal“ (was sonst im rein textuellen Form-at des Forums?) und „analog“ gemeint. Das „Oder“ vor der Sünde deutet ja nur ein rhetorisches „Könnte“ an!
Ich hatte Ihre Beleidigungen gar nicht mehr genau im Kopf, sonst hätte ich Sie nicht so diplomatisch zitiert.
Jedenfalls erwiderte ich am 26. Mai, daß Ihre Formulierung ehrabschneidend ist. Am 5. Juni nannte ich es zum einen unanständig von Ihnen, Küng und Lefebvre in einem Atemzug als Extreme um die angeblich „wahre Mitte“ zu nennen, und zum anderen unanständig, die traditionellen Katholiken als Islam einzustufen.
Daß die „FSSPX im Abseits“ steht, haben Sie ja nie so sanft gesagt wie jetzt, sonst hätte sich kein FSSPX-Anhänger geregt. Denn es geht um den Glauben: da steht jeder, der sich ganz zu Christus bekennt, im Weltfeld-Abseits. Es ist kein Fußballspiel.
Ade.
Redaktion benachrichtigen Wunschkandidat
#11   Marcel   09:17:51 | Dienstag, 7. Juni 2005
Leberwurst und Käseplatte
Beleidigt hat mich vor allem „Marcel“, der mir zuerst Unanständigkeit vorwarf und jetzt salbungsvolle Wünsche mitgab.
Die Wahrheit muß man schon ertragen. Sie haben die mit der hl. katholischen Überlieferung verbundenen Katholiken, die wir die mit der Lehre der Kirche unvereinbaren Neuerungen des V.II ablehnen, als „Islam in der Kirche“ diffamiert (und wiederholt als Fundamentalisten). Das ist beleidigend. Dieses Verhalten habe ich als unanständig bezeichnet.
Beachten Sie in Ihrem weiteren Leben bitte Aktion und Reaktion, wenn Sie schon hart austeilen, dann bleiben Ihnen weitere peinliche Rückzüge erspart. Es ist leider typisch, daß die, die heftig und aggressiv austeilen, am allerwenigsten einstecken können.
Trotz allem waren und sind meine Wünsche an Sie durchaus ernstgemeint.
Ich habe nicht behauptet, der sich anmaßend „Athanasius“ nennende Teilnehmer sei „Sedisvakantist“, sondern nur diese Möglichkeit bei ihm angedeutet
… bei ihm und bei mir. Solche „Andeutungen“ sind billige rhetorische Tricks, die eine suggestive „Verknüpfung“ herstellen. Wenn wer andeutet, daß Person Xy ein Idiot sein „könnte“, dann ist offenbar, was beabsichtigt ist.
Anmaßend? Wer seinen Sohn Pius nennt, ist anmaßend? Was reden Sie da nur?
sektiererischen Sedisvakantismus abgleitet (wie die bisherige Geschichte der FSSPX zeigen kann).
Eine Lüge, die auch durch Wiederholen nicht wahr wird! Die FSSPX ist nicht sedisvakantistisch eingestellt.
Redaktion benachrichtigen Wunschkandidat
#7   Marcel   10:27:25 | Montag, 6. Juni 2005
Behüt’ Sie Gott
Es geziehmt sich nicht, „Au revoir“ mit Unwahrheiten auf der Lippe zu sagen. Deshalb möchte ich korrigierend anmerken, daß die Unterstellungen vor allem von Ihrer Seite kamen, Konrad. Selbst in Ihrem Abschiedswort noch unterstellen Sie Athanasius und mir fälschlicherweise, „Sedisvakantisten“ zu sein. Ich kann und möchte nicht für Athanasius sprechen; er spricht deutlich genug für sich, und für jeden Menschen guten Willens ist klar erkennbar, daß er Katholik ist, nicht Sedisvakantist. Was meine Wenigkeit angeht, so darf ich sagen, daß Sedisvakantimus unverträglich mit der absolut lehramtstreuen Haltung der FSSPX ist, welche ich einehme. Seit wann feiern Sedisvakantisten ein Reqiuem für den verstorbenen Papst, beten und opfern für den momentanen Papst (den es nach der irrigen Meinung der Sedisvakantisten ja momentan nicht gibt), oder hängen ein großes Bild des jetzigen Papstes in der Sakristei auf?
Auch widersprechen Sie sich häufig, Konrad. Einmal nennen Sie Yersinia, auf deren Kommentare ich noch eher verzichten könnte, einen verdeckten FSSPX-Agenten (was boshaft gewesen wäre, falls Sie es wieder besseren Wissens behauptet haben sollten). Nun nennen Sie die – vielleicht sehr männliche – „Dame“ einen Relativisten, was schon eher zutrifft.
Welches Schweinchen hätten Sie denn gerne?
Bleiben Sie der Lehre der Kirche treu. Der dreifaltige Gott segne Sie und Ihre Wege.
In Christus durch Sein hl. Meßopfer verbunden,
Ihr Marcel.
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#18   Marcel   10:03:40 | Montag, 6. Juni 2005
Nur Christus ist die Wahrheit, das Licht, das Leben
den Islam verteufeln und gleichzeitig in der Art eines islamischen Fundamentalisten reden
Ich halte mich an die „fundamentalistischen“ vorkonziliaren Päpste, die den Islam stets als große Irrlehre verwarfen. Satan ist Ursprung jeder Irrlehre.
Die Schrift lehrt, welches Wesen die Gottessohnschaft Christi leugnet.
Eine einzige große Religion leugnet dies direkt.
Das Fundament des Katholizismus ist Christus, der für uns das Kreuz ergriff, und als einziger die Wahrheit, Liebe und den Frieden bringt.
Das Fundament des Islam ist Mohamed, der das Schwert ergriff, und den Irrtum, Haß und Krieg brachte.
Es gibt wesensverschiedene Fundamente und so sind ihre „Anhänger“.
Äusserung über den Papst
Mein Dank an Athanasius für die Korrektur Ihres Irrtums.
Die Kirche betet in den Litaneien der Bittage (wenigstens in der Messe aller Zeiten) folgendes: „Daß Du den apostolischen Oberhirten und alle Stände der Kirche in der heiligen Religion erhalten wollest, wir bitten Dich, erhöre uns!“
Damit ist ausdrücklich gesagt, daß das große Unglück eintreten kann, daß der oberste Hirte „aus der katholischen Religion“ fällt.
Nichts anderes geschah, als Petrus den Christus dreimal verleugnete, als der Petrus-Nachfolger in Assisi durch Abhängen der Kreuze Christus verleugnete (damit Christus dem dann folgenden Götzenkult kein Ärgernis bereite), als Papst Liberius die Lehre des Arianismus unterschrieb, uam.
Man muß das päpstliche Unfehlbarkeits-Dogma richtig verstehen.
Redaktion benachrichtigen Wunschkandidat
#5   Marcel   09:09:06 | Montag, 6. Juni 2005
Potentiell später nützlicher Treuebruch
Es ist ein Treuebruch, da beißt keine Maus einen Faden ab.
Aber… Gott schreibt auch auf ungeraden Zeilen gerade.
Wie Athanasius scharfsinnig andeutet, ist es sehr gut möglich, daß ausgerechnet dieser Treuebruch es einem späteren wieder heiligmäßigen Papst erst möglich macht, eine nachträgliche massiv korrigierende Beurteilung seines Vorgängers JP2 vorzunehmen.
Redaktion benachrichtigen Auf dem Marsch in den Homo-Staat
#3   Marcel   20:19:33 | Sonntag, 5. Juni 2005
Die Wahrheit liegt in Christus allein, nicht in der „Mitte“.
Eine Folge auch der religiösen Polarisierung im Lande zwischen Küng und Lefebvre, des Fehlens einer katholischen Mitte.
Unanständig, den Zeit seines Lebens für die unverfälschte katholische Lehre eingetretenen Erzbischof Lefevbre in einem Atemzug mit dem Ketzer Küng zu nennen.
Unanständig, uns mit der Tradition verbundene Katholiken, die aus Gehorsam gegenüber dem Glauben der Kirche die falschen Neuerungen seit der letzten Synode ablehnen, die in Assisi und dem pästlichen Korankuß gipfelten, als „den Islam in der Kirche“ zu diffamieren. Weil wir im Gegensatz zu vielen papalistischen Verirrten gut wissen, daß der Islam eine von Satan gestiftete Religion ist, beleidigt Ihre Unverschämtheit besonders.
Die Autorität des Papstes leitet sich aus dem Dienst des Glaubens ab und nicht aus sich selbst heraus.
Der hl. Vizenz von Lerin schrieb im 5. Jahrhundert für die Konraden: „Was wird also der katholische Christ tun, wenn ein kleiner Teil der Kirche sich von der Gemeinschaft, vom allgemeinen Glauben trennen sollte? Wozu sonst sollte er sich entschließen, als dem vergifteten und verdorebenen Glied den gesamten, gesunden gebliebenen Leib vorzuziehen? Und wenn eine neue Seuche mit aller Kraft versucht, nicht mehr nur einen kleinen Teil der Kirche, sondern die gesamte Kirche auf einmal zu vergiften? Dann wird er umsomehr darauf bedacht sein, an dem von altersher Bestehenden festzuhalten, das offensichtlich von keiner lügnerischen Neuerung mehr verführt werden kann.“
Redaktion benachrichtigen Zu den Quellen muß man vorwärts schreiten
#5   Marcel   13:59:21 | Samstag, 4. Juni 2005
Danke
Danke für den guten Bericht.
Über die ebenfalls mit der Tradition verbundenen tapferen Katholiken von „Pro Sancta Ecclesia“ lese ich immer gerne.
Redaktion benachrichtigen Christus hätte auch beschwichtigen können
#8   Marcel   14:22:01 | Freitag, 3. Juni 2005
Viel Feind, viel Ehr
Es ehrt die beiden mit der hl. Überlieferung verbundenen Katholiken Athanasius und Traditionsstimme (obwohl sie nicht in allem übereinstimmen), daß sie von allen Seiten angegiftet werden. Das sagte Christus allen Seinen Nachfolgern voraus.
„Fanatismus“? Unsinn. Das Fundament heißt Jesus Christus und Seine Kirche. Mehr braucht man nicht, denn darauf kann alles aufbauen. Die dies tun, werden vom Neu-Sprech unserer umgedrehten Zeit „Fundamentalisten“ genannt. Bitte gerne: großes Lob in der „alles ist relativ“-Moderne.
Athanasius hat sich einen guten Spitznamen gewählt: nomen est omen. Trotz seines jungen Alters weiß der nicht nur sprachlich gegabte Mann bereits viel und auch, es einzuordnen und anzuwenden. Eine Freude, ihn zu lesen. Er läßt sich weder von Papalisten, Modernisten, noch Sozialisten beirren, die mehrheitlich auch nur bei denen ankommen, die fast oder gar nichts wissen.
Wer keine Vergangenheit hat und nicht zu ihr steht, hat keine Zukunft. Das gilt nicht nur für Völker, sondern gerade für die Kirche, die drei Standbeine hat: hl. Überlieferung, hl. Lehramt, hl. Schrift. Nimmt man eines weg, stürzt der „Schemel“ um. Die Überlierferung wurde ab dem V.II gekappt, das Lehramt folgte, die Schrift sowieso (historisch-kritische Exegese).
Aber es gibt genügend weise Menschen, die das Wirken des Durcheinanderbringers erkennen und nicht so verfahren. Jeder einzelne wird die Kirche retten helfen, jeder, der sich ganz dem Schöpfer hingibt: Instaurare omnia in Christo.
Redaktion benachrichtigen Wie wird man Mitarbeiter an der Erlösung? +
#3   Marcel   09:58:50 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Das noch ausstehende Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“
Wer in sittlichen Fragen ungeordnet ist, ist es auch in Glaubensfragen. Ungeordnete schaffen keine Ordnung, sondern vermehren nur die Unordnung.
Sicherlich beinhaltet weder das noch ausstehende Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“, noch die wesensverwandte Bezeichnung „Maria, Miterlöserin“ eine Häresie.
Sonst würde sie nicht vom streng auf die dogmatische katholische Lehre hingeordneten heiligmäßgen Erzbischof Lefebvre ständig verwendet werden (und seinen Nachfolgern).
Das stimmt zwar, ist aber natürlich nicht die Begründung, sondern nur als Bonus für die Verächter der Tradition gedacht. :-)
Tatsächlich wurden beide Bezeichnungen nicht nur von fast allen Päpsten der letzten 150 Jahre unzählige Male, teilweise wörtlich, ausgesprochen, sondern schon dem Wesen nach, wenn auch nicht immer wörtlich, von den Kirchenvätern und Theologen der letzten 1000 Jahre verwendet (vermutlich sogar früher; das weiß ich nicht auswendig).
Neulich erfuhr das anvisierte Dogma eine behutsame Verteidigung durch den nichtmodernistischen Theologen David Berger in der Februar-Ausgabe seines Heftes „Theologisches“. Sein Artikel lautete „Maria – Mittlerin aller Gnaden“ und ist auch im Netz zu finden.
Die Verwendung der Bezeichnungen durch die Päpste gibt es natürlich auch im Netz: www.vatican.va
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#18   Marcel   09:07:51 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Danke auch an Holland für das „Nee“ !
62% + X für ein Nein, das ist fein!
Danke an Athanasius und seine Landsmänner.
Wenn wir Deutschen schon nicht abstimmen dürfen, habt Ihr es für uns getan. (Das durften wir in der Monarchie zwar auch nicht, aber da war es unnötig, weil wir wenigstens in der Regel einen katholischen Kaiser hatten, am besten einen aus der langen Reihe der heiligen Kaiser des römischen Reiches deutscher Nation.)
Jetzt erhöhen sich die Möglichkeiten noch ein klein wenig, den Freimaurern die antichristliche Gestaltung Europas aus den Händen zu nehmen. Wären die bürgerlichen Kräfte nur ebensogut organisiert…
Über das Gebet in der Kirche und daheim ließe es sich erreichen. Das wäre ein Aufruf gewesen, den ich mir von einem Oberhirten gewünscht hätte (bzw. plural).
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#1   Marcel   08:54:08 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Mitarbeitern der Erlösung
„Wir würden selber zu Mitarbeitern der Erlösung“. Eine schöne „beiläufige“ Aussage des neuen Papstes. Sie ist Grundvoraussetzung für das dringend benötigte Dogma der „Maria, Miterlöserin“. Dies wird nicht erreichbar sein, wenn wir nicht Gottes Willen anerkennen, daß er seine Geschöpfe als „Mitarbeiter an der Erlösung“ dabeihaben möchte und dies vormachte durch die unbefleckt emfpangene Gottesgebärerin, die unter dem Kreuz erste und reinste Miterlöserin wurde.
Leider wird dieses bereits auf dem V.II von vielen hundert Bischöfen beantragte Dogma noch stark behindert von den ökumenistischen Kräften in der Kirche: Wegen den Protestanten soll Maria nicht offiziell als das bezeichnet werden dürfen, was sie ist: Miterlöserin. Mittlerin aller Gnaden. Obwohl von fast allen Päpsten seit über hundert Jahren vorgemacht. Der neue Papst hat also nicht nur das Kreuz des hl. Pius X. betrachtet.
Der Sekretär hingegen irrte. Tatsächlich ist die Wahrheit einfach und die Lüge komplex.
Redaktion benachrichtigen „Nun ist die Katze aus dem Sack“
#10   Marcel   08:41:39 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Der Gegen-Syllabus seit dem V.II
Und wo die Kirche spricht, welche Konzilien welchen Verbindlichkeitsgrad haben
… erklären die Konzile. Die FSSPX folgt der dogmatischen Lehre, im Gegensatz zur Mehrheit der nachkonziliaren Hirten und fast aller Theologen (vgl. Rahner zum Thema Dogma; ab dem V.II). Lesen Sie, was Bischöfe Kamphaus, Kasper, Lehmann, uvm. unwidersprochen an Häresien verbreiten.
Das Vatikanum-II ist nichtdogmatisch. Dies stellten Papst und Konzilsväter klar fest. Das V.II bietet – fehlgeleitete – Ratschläge an.
es sei denn, die Bruderschaft hätte zunächst festgestellt, dieses Gebot stimme mit „der Tradition“ überein.
Im Sinne des großen Kirchenlehrers Athanasius. Es verstehen nicht sehr viele Katholiken und auch nur unter Beachtung der großen Notsituation, in der die Konzilskirche ist. Genauer: nicht „die Kirche“, sondern die große Mehrheit der Kirchenmänner.
Die mit dem V.II eröffnete neue Religion, der „Gegen-Syllabus“, ist unvereinbar mit der überlieferten Lehre. Lesen Sie, was die Päpste vor dem V.II über anderthalb Jahrhunderte lang zur modernistischen Revolution (=Liberalismus) schrieben: in der Bulle Aucotrem fidei, in den Enzykliken Quanta cura, Immortale Dei, Divini Redemptoris, Humani generis, im Syllabus, in der apostolischen Konstituion Lamentabiliti (Pius X), uam.
Es ist also „die Tradition“, der sich alles unterzuordnen hat
Der hl. Überlieferung, natürlich.
Kein Papst und kein Engel kann ein neues Evangelium verkünden.
Redaktion benachrichtigen „Nun ist die Katze aus dem Sack“
#5   Marcel   08:42:17 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Der Kelch des Lebens
Mit einem Hinweis auf die FSSPX scheint man tatsächlich bei jedem Thema und in jedem Zusammenhang richtig zu liegen. Es gibt also doch ein Patentrezept, ein Allheilmittel…
Es kommt wieder einmal auf den Zusammenhang an, den so viele wie Sie übersehen. Die von Gott gegründete katholische Kirche als einzige Arche des Heils hat das Patentrezept, das Allheilmittel, sie ist Hüterin des hl. Kelchs – dem Meßopfer. (Vergessen Sie Indiana Jones.)
Das ist so seit 2000 Jahren, auch wenn die Mehrheit der konzilskirchlichen Bischöfe das heute nicht mehr glaubt und ihren armen Schafen alle möglichen Irrungen und sogar irrige Religionen anbietet bzw. diese ihnen aufdrängt.
Nun hängt, wie schon ein weiser Denker anmerkte, vom unbedingten Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben ebendieser Kirche ab. Diese Tradition mit aller Konsequenz weltweit wird nur noch von einer einzigen Gemeinschaft, der FSSPX, und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt. Dies heißt nicht, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen, bis hinein in der Kurie.
Erzbischof Marcel Lefebvre und sein Werk stellen als Nachfolger des hl. Athanasius „nur“ das Echo, den Widerschein, das Sprachrohr der Kirche, ihrer (echten, dogmatischen) Konzile und der Lehre der Päpste dar. Das ist das „Geheimnis“ des Patentrezeptes.
Redaktion benachrichtigen Homo-ökumenisch unterwandert
#12   Marcel   19:56:45 | Dienstag, 31. Mai 2005
„Humanae Vitae“
Nicht „Humae Vitae“ war gemeint…
Da hat vielleicht ein Daemon-Prozeß im Rechner hat die Zwischenablage verstümmelt? (Nicht ganz ernst.)
Zitiert habe ich aus der bekannten und besten Enzyklika Papst Pauls VI. vom 25. Juli 1968, die es auf dem Vatican-Server www.vatican.va/…clicals/index_ge.htm in mehreren Sprachen gibt, unverständlicherweise aber nicht in deutsch…
Oh, nun bekommt die Jungfrau Maria wieder ihre Krone. :-)
Allen Gutwilligen noch eine gesegnete Zeit wünsche ich.
Redaktion benachrichtigen Homo-ökumenisch unterwandert
#8   Marcel   17:46:02 | Dienstag, 31. Mai 2005
Enzyklika „Humae Vitae“ beantwortet Benedikts Frage
{…}
Ernste Folgen der Methoden einer künstlichen Geburtenregelung
17. Verständige Menschen können sich noch besser von der Wahrheit der kirchlichen Lehre überzeugen, wenn sie ihr Augenmerk auf die Folgen der Methoden der künstlichen Geburtenregelung richten. Man sollte vor allem bedenken, wie bei solcher Handlungsweise sich ein breiter und leichter Weg einerseits zur ehelichen Untreue, anderseits zur allgemeinen Aufweichung der sittlichen Zucht auftun könnte. {…} Auch muß man wohl befürchten: Männer, die sich an empfängnisverhütende Mittel gewöhnt haben, könnten die Ehrfurcht vor der Frau verlieren, und, ohne auf ihr körperliches Wohl und seelisches Gleichgewicht Rücksicht zu nehmen, sie zum bloßen Werkzeug ihrer Triebbefriedigung erniedrigen und nicht mehr als Partnerin ansehen, der man Achtung und Liebe schuldet.
Schließlich ist sehr zu bedenken, welch gefährliche Macht man auf diese Weise jenen staatlichen Behörden in die Hand gäbe, die sich über sittliche Grundsätze hinwegsetzen. {…} Auf diese Weise könnte es geschehen, daß man {…} es dem Ermessen staatlicher Behörden zugestände, sich in die ganz persönliche und intime Aufgabe der Eheleute einzumischen.
Will man nicht den Dienst an der Weitergabe des Lebens menschlicher Willkür überlassen, dann muß man für die Verfügungsmacht des Menschen über den eigenen Körper und seine natürlichen Funktionen unüberschreitbare Grenzen anerkennen, die von niemand {…} verletzt werden dürfen.
{…}
Redaktion benachrichtigen „Nun ist die Katze aus dem Sack“
#1   Marcel   14:09:37 | Dienstag, 31. Mai 2005
Wo ist denn die nächste Kirche der Priesterbruderschaft…?
… dort würde Frau Dörner das finden, wonach sie sich – zu Recht – so sehnt: eine klar kirchen- und papstamtstreue Richtung, ganze katholische Priester und Bischöfe, und vor allem die heilige Messe aller Zeiten.
(Tatsächlich kenne ich wenige in der Kirche, die ähnlich fest zum – bei Bedarf – unfehlbaren Papstamt stehen als Erzbischof Lefebvre und seine Mitstreiter. Ironie der Schicksals.)
Frau Dörner könnte in der FSSPX ihre in der Diözese wegen dem neuen Wolf im Schafspelz behinderte und vergällte „Spiritualität“ – heißt ganz altmodisch (wie sie richtig schrieb): Vertiefung im Sinne der Spiritualität der Kirche, die auf den Sakramenten und der katholischen Lehre gründet – festigen und somit stärker sich und die Weltkirche heiligen, als unter den widrigen diözesanen Umständen möglich (man spricht ja aus Erfahrung).
… eben so, wie es die meisten mir bekannten Anhänger der FSSPX machen: einfach katholisch sein dürfen, unter der Führung der guten Hirten, die treu zur Kirche und ihrer ganzen Lehre stehen, und sie nicht verraten, wie in der Konzilskirche üblich.
… eben so, wie es überall in der Weltkirche sein müßte, aber momentan leider nur in Glaubensoasen ist.
… bis sich Rom und davon ausgehend hierarchisch alle Diözesen wieder bekehrt haben werden. Darum beten wir sehr.
Redaktion benachrichtigen Die gottlose EU-Verfassung wurde abgelehnt
#15   Marcel   11:20:56 | Dienstag, 31. Mai 2005
Wie innen so außen
Tatsächlich haben traditionalistische Katholiken, romantische Kommunisten und wahrscheinlich sogar einzelne „Freimaurer“ in Frankjreich die Verfassung abgelehnt.
Unschicklicher Verknüpfungsversuch. Fehlt noch die Verbindung zu Al-Qaida, die Konrad kürzlich konstruierte, indem er den angeblichen „Traditionalismus“ der mit der katholischen Lehrtradition verbundenen Katholiken als den „Islam im kirchlichen Gewand“ diffamierte.
Ein geistlich Verwandter hat im Weltbild-Verlag die Sondernummer „Papst Johannes Paul II. Sein Leben“ gesetzt, worin in einer „Zusammenfassung von {je drei} Freunden und Feinden des Papstes“ Osama bin Laden und Bernhard Fellay in einem Atemzug aufgezählt wurden. Letzterer ist Bischof und Generaloberer der FSSPX.
Wie man aber bei jedem Thema nur wieder auf das „hl. Messopfer“ zu sprechen kommenk kann, an das angeblich keine der 1,1 Mrd. Katholiken mehr glauben (außer 4-5 Schreiber auf dieser Webseite) ist mir schleierhaft.
Solches Verdrehen der Worte lese ich selten. Haben Sie den Doctortitel im neurolinguistischen Programmieren?
Ich schrieb: „Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen.“
Das belegen u.a. die empirischen Studien des Kirchenrechtlichers Georg May, und die Privat“studie(n)“ eines jeden Katholiken, der sehen kann und Bezug zur hl. Überlieferung hat. Vgl. Kirch(en)tage.
Über den Zusammenhang „EU – Meßopfer“ erteilte Ihnen die Traditionsstimme bereits Nachhilfe.
Redaktion benachrichtigen Die Reformen beginnen beim Bier
#1   Marcel   14:43:17 | Montag, 30. Mai 2005
Die Kirche fußt auf dem Priesteramt
Ohne Priester keine Kirche. Die Konzilskirche zerfällt. Unwillens, die „Reform“ da anzupacken, wo die Wurzel des Übels liegt: am nichtdogmatischen Vatikanum-II, das die Schleußen öffnete für das ungehinderte Eindringen der modernistischen Flut in die Kirche.
Wieder wird Symptombehandlung betrieben. Werbung in der Welt mit weltlichen Mitteln: Propagandaplakate. Unfaßbar.
Welcher junge Mann nimmt das schwere Priesteramt auf sich, wenn just die Kirche ihm sagt, daß er sich nicht wesentlich von Laien und lutherischen Gottedienstvorstehern unterscheidet? Wenn er sich ein Weib nehmen und die Last der Welt ins Pfarrhaus holen soll wie der Laie? Wenn bald das Priester“amt“ auf Zeit kommen soll (nach dem Willen der westlichen kirchenzerstörenden Bischöfe und „Konzils“theologen) und es überhaupt auf Dauer dem Gottesdienstvorsitzenden weichen soll? Usw.
Offen“sichtlich“ sind zu viele Kirchenführer mit der biblischen Blindheit geschlagen. Eine Folge des Unglaubens. Mann tritt die Realpräsenz des Heilands in Seinem hl. Meßopfer mit Füßen, oder schafft das Meßopfer ganz ab, widersetzt sich der Botschaft und Forderung der allerseligsten Muttergottes von Fatima, kämpft gegen das gebotene Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“, usw.
Das Priesteramt muß gestärkt werden, nicht geschwächt.
Von „oben“ in der Hierarchie: vom Bischofsamt aus, vom Bischof der Bischöfe.
Von „unten“ durch das ausdauerende Gebet der Laien voller Glaube, Hoffnung und Liebe für Priesterberufungen. Siehe FSSPX.
Redaktion benachrichtigen Die gottlose EU-Verfassung wurde abgelehnt
#4   Marcel   09:55:33 | Montag, 30. Mai 2005
Gottesbezug auf dem Papier genügt nicht
Der rein papierne Gottesbezug bringt nichts. Das Problem ist, daß die meisten Völker Europas nicht christlich, katholisch und somit ihren sozialistischen antichristlichen Regierungen schutzlos ausgliefert sind. Immer mehr Blinde werden von Blinden geführt.
Die katholische Kirche verweigert sich seit vierzig Jahren – nicht nur – ihrem Missionsauftrag. Er ist unvereinbar mit der Ökumene. Was dann in einer protestantisierten Kirche Vorrang hat, sieht man!
Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen. Ihr Herz steht somit still. Der Leib Christi wird nicht mehr (bzw. viel zu wenig) durch die Straßen Europas getragen, für alle sichtbar. Damit er wirken könnte. Wie damals bei der hl. Klara, als sie mit der Monstranz in der Hand die mordenden und brandschatzenden Sarazenen verjagte…
Das eigentliche Problem Europas liegt somit in Rom, das sich bekehren und wieder das ganze Evangelium verkünden muß – ohnen den kleinsten Abstrich. Dazu gehört dann auch die scharfe Auseinandersetzung mit den gottfeindlichen Kräften. Diese ist aber nur meisterbar, wenn wir in Christus ruhen und Er ins uns, durch das hl. Altarsakrament.
Keine Luther-Messe, kein gemeinsames Abendmahl, keine interreligiösen Gottesdienste mit Götzendienern. Nur Christus, Seine Kirche, Seine Sakramente. Aus dem hl. Meßopfer kommt die Kraft zur Verkündigung des wahren Evangeliums, der ganzen katholische Lehre, zum Heil der Menschen, im geistlichen und weltlichen Reich.
Redaktion benachrichtigen Die gottlose EU-Verfassung wurde abgelehnt
#2   Marcel   09:07:43 | Montag, 30. Mai 2005
Vive la France
Ausgerechnet Frankreich, aus dem die christusfeindliche Revolution sproß (auf der anderen Seite einige der größten Heiligen), sagt nun Nein zur Freimaurer-EU. Gott sei Dank!
Vielleicht geht der Kelch des EU-Mollochs noch einmal ans uns vorbei. Vielleicht verschiebt sich das, was der weise Russe Wladimir Solowjew 1900 in seiner „Kurzen Erzählung vom Antichtrist“ für die christusfeindlichen „Vereinigten Staaten von Europa“ vorausahnte.
Glücklicherweise muß die gottleere EU-Verfassung weitere hohe Hürden nehmen. Ende 2005 stimmen die Polen ab, ebenfalls 2005 oder im Juni 2006 die Tschechen, Anfang 2006 die Briten und am 27. September 2006 die ebenfalls euro-skeptischen Dänen.
Wenn nur ein Land die Verfassung ablehnt, kann sie legal nicht in Kraft treten (was die eigentlichen Drahtzieher freilich nicht davon abschreckt, fortzufahren). Dann stürzt die EU in eine Krise, die die Chance bietet, neu anzufangen und Europa besser zu organisieren.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Verstärken wir unseren Gebetskreuzzug.
Hl. Pfarrer von Ars, stehe uns bei.
Redaktion benachrichtigen Fleisch und Blut + …
#3   Marcel   19:49:02 | Donnerstag, 26. Mai 2005
Ökumenismus ist unvereinbar mit dem von Christus erteilten Missionsauftrag
Athanasius sagte es ganz richtig.
Bevor ich die FSSPX kennenlernte, kannte ich Mission in der „katholischen“ Konzilskirche nicht. Zuvor war sie mir nur bekannt aus den protestantischen Gemeinschaften, die aktive Mission betreiben – weltweit. Angesichts der katholischen Apostasie kann es nicht verwundern, daß gläubige protestantische Gemeinschaften sogenannte „katholischen“ Länder (Spanien usw.) als pure Missionsländer ansehen.
Man muß es deutlich aussprechen: der mit dem Vatikanum-II losgetretene und unter JP2 zur Vollendung getriebene Ökumenismus ist in jeder Hinsicht unvereinbar mit dem von Christus erteilten Missionsauftrag, alle Menschen zu Seiner einzigen gestifteten Religion, der katholischen Kirche, zu bringen. Deswegen gibt es Mission nur noch alibi-mäßig in der Nachkonzilskirche, und die Konversion stirbt logischerweise ebenfalls aus: ein jeder möge doch da bleiben, wo er ist; hat nicht nur JP2 gesagt.
Ein Kloster in unserer Nähe, in dem das jüngste Ordensmitglied 60 ist, „verwirklicht“ diese Irrlehre konsequent: sie teilen mit, daß „man heute“ die Urvölker (z.B.) nicht mehr missioniert, sondern sich vielmehr in deren „Glauben“ einlebt.
Nun, dieses unkatholische „Problem“ wird sich lösen, denn das Kloster stirbt: kein Nachwuchs. Niemand verspürt eben mehr eine Berufung zu der alles fordernden Lebensaufgabe unter größtem Verzicht namens Priester oder Ordensleut, wenn alle „Glaubensrichtugen“ angeblich gleich wahr sind.
Instaurare omnia in Christo.
Redaktion benachrichtigen Woher stammen die verschiedenen Religionen?
#19   Marcel   19:27:09 | Donnerstag, 26. Mai 2005
Von der Wonne, ein Fundamentalist zu sein
Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“, der durch VII und JPII zu Kirche und Welt sprach und spricht.
Konrad, was Sie sagen, ist zwar ehrabschneidend und versucht gemein, aber vor allem zeigt es, daß Sie a) keine Ahnung von katholischer Tradition haben; daß Sie b) überhaupt nicht wissen, was der Islam ist (wie die meisten nachsynodalen Katholiken); und daß Sie c) das nichtdogmatische „Konzil“ V.II nicht einmal auszugsweise kennen (es ist eine in vieler Hinsicht mit der überlieferten katholischen Lehre unvereinbare Synode).
Kurzum: es wäre keine Schande, zu schweigen, wenn man nichts weiß. Doch die Nach“konzils“kirche ist zu einem vom Fundament abgetrennten Ort des Plapperns, des Lärms und des grellen Effektlichtes geworden, was sollte also wundern, wenn dieses Motto gebrochen wird?
Seit ich Jesus Christus in der katholischen Kirche durch die kanonisch errichtete ehrwürdige Priesterbruderschaft St. Pius X. des heiligmäßigen Gründers Erzbischof Lefebvre erkenne, bin ich gern ein Fundamentalist, weil mein einziges Fundament Christus und Seine Kirche ist. Das Gegenteil von Fundament ist Flugsand. Ein „Mittelding“ (den angeblich goldenen „liberalen“ Weg) gibt es bei dieser Seelenheilsfrage nicht: entweder ganz Christus (und sein ganzes Evangelium – ohne ein Wörtchen wegzulassen) oder gar nichts!
Aut deus aut nihil.
Redaktion benachrichtigen Ehrfurchtsvoll und kernig
#3   Marcel   18:39:49 | Mittwoch, 25. Mai 2005
Danke für den wohlwollenden Bericht
… an die Kreuz-net-Redaktion!
Der hl. Papst Pius X. stehe der einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche bei, da es gilt: Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern.
Redaktion benachrichtigen Die Abrißbirne hängt immer tiefer
#16   Marcel   14:33:52 | Mittwoch, 25. Mai 2005
Siri
Im Vorwort {seiner Autobiographie} „Meine Erfahrung mit der Kirche“ (Herder, 1989) schreibt der Redemptoristenpater Häring, {wie} nach dem plötzlichen Tod von Johannes Paul I. {…} der absolute Favorit und Wunschkandidat der großen Mehrheit der Kurienkardinäle und der Konservativen Kardinal Siri {war}. Man war sich sicher: Siri wird der nächste Papst. Doch für die modernistische Lobby wäre ein Papst, der nach dem Konzil geäußert hatte, „hundert Jahre werden nicht genügen, um all die Fehler und Irrtümer Papst Johannes XXIII., Papst Pauls VI. und des Konzils wieder gutzumachen“, sozusagen der postkonziliare Super-GAU.
Häring schreibt: „Spät abends vor Beginn des neuen Konklaves gab auch Siri meinem Freund Gianni (Dr. Gianni Licheri) ein Interview in der sicheren Annahme, daß dieses Interview frühestens nach Beginn des Konklaves veröffentlicht werden könne. In mehr als einer Stunde eröffnete Siri praktisch sein Regierungsprogramm. Kollegialität nannte er Unsinn. Gianni und unser gemeinsamer Freund Angelo Cicinetti, der mit dabei war, waren erschrocken und zutiefst erschüttert. Noch während der gleichen Nacht gaben sie an die Tageszeitung „Gazetta del Popolo“ die wichtigsten Sätze des Kardinals weiter. Man arbeitete die ganze Nacht, um rasch eine Sondernummer herauszubringen. Diese erreichte alle Kardinäle, kurz bevor sie ins Konklave einzogen. Damit war Siris Kandidatur erledigt. Seine Befürworter waren bestürzt. – Und so wurde der Weg frei für Karol Wojtyla.“
Redaktion benachrichtigen Geld regiert auch die katholische Medienwelt
#1   Marcel   13:45:38 | Mittwoch, 25. Mai 2005
So kennt man das …
… schon von der Medjugorje-Geschäftemacherei. Drei Viertel der dortigen falschen Seher besitzen eigene Hotels, usw.
Das „färbt“ eben ein wenig ab auch auf das österreichische Internet-Sprachrohr der Medjugorje-Charismatisten.
Das eigentlich tragische Element ist, daß Rom – nicht nur – Medjugorje gewähren läßt, und somit die vielen gutgläubigen Laien, die sich dorthin oder in Medjugorje-Gebetskreise in guter Absicht verirren, den Verführern ausliefert.
Wie ich bestens weiß…
Gut, daß ich heute bei der FSSPX bin. Die nehmen ihr katholisches Hirtenamt noch wahr und führen uns Schafe mit sicherer Hand.
P.S. Ach, jetzt habe ich schon wieder FSSPX gesagt… :-)
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer von Ars beim Papst + …
#9   Marcel   15:37:47 | Dienstag, 24. Mai 2005
Reales Ideal
Lobredner der FSSPX bei kreuz.net in Zukunft auch einmal ein wenig über die massiven inneren Probleme der angeblich so „idealen“ Priestergemeinschaft berichten
Im Vergleich zu einem großen schönen Haus ohne Dach steht ein Festzelt – extra für die Zeit der bald beginnenden Dacharbeiten aufgestellt – ideal gegen Regengüsse da.
(Nicht alles ist relativ, sondern manches.)
Wer über die Entwicklung in der FSSPX gut informiert sein möchte: monatliches
Mitteilungsblatt [link]www.fsspx.info/…/archiv.php[link]der Bruderschaft im Archiv[link], Besuch der Messen und Verantstaltungen (u.a. Thürkauf), etc.
Daß es in der Kirche Probleme und Enttäuschungen gibt, liegt an der Natur des Menschen. Fatal wird es, wenn die von Gott bestellten Hirten Mietlinge und Wölfe im Schafspelz sind – und bleiben!
Solange die FSSPX treu zu Christus steht und kein Wörtchen von Seinem Wort wegläßt, hält sie das reale Ideal hoch: Jesus Christus in seiner hl. Opfermesse in der Kirche. Bis sich Rom wieder bekehrt haben wird.
Anders als an anderer Stelle im Kommentarbereich behauptet, duldet die FSSPX Sedisvakantisten-Priester nicht. Das ist nicht nur in theoretischer Form allenthalben nachzulesen, sondern ich durfte das in meinem nächsten Umfeld praktisch erleben.
Die bisher größte „Krise“ der FSSPX war die traurige Abspaltung der FSSP. Das Originalwerk gesundete, die Abspaltung nicht. (Vgl. das traurige Schicksal der ehemaligen FSSP-Oberen, P. Lugmayer, Harry Potter, etc.)
Redaktion benachrichtigen Die Abrißbirne hängt immer tiefer
#10   Marcel   15:08:24 | Dienstag, 24. Mai 2005
Die ratlosen Katholiken mögen sich an die paar aufrechten Bischöfe halten
Aber die FSSPX ist natürlich nicht „die Rest-Kirche“ im stikten Sinne. Sie beansprucht so etwas auch nicht.
Man will Katholiken in Not helfen.
So ist es. Und sie helfen. Gott weiß, daß viele treugläubige Katholiken durch die FSSPX davon bewahrt wurden, am modernistischen Rom zu verzweifeln und der Kirche den Rücken zu kehren.
Mir selber wurde durch eine Gnade des Himmels in Form der FSSPX die Liebe zur heiligen katholischen Kirche auf vorher nie geahnte Weise vermittelt.
Die FSSPX stellt mit allen verbliebenen der hl. Überlieferung treu gebliebeben Katholiken die Kirche dar; um wörtlich mit dem hl. Athanasius zu sprechen: „Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“
Um mit den weisen Heinz-Lothar Barth zu sprechen, aus seinem exzellenten Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“: „{N}ach der sicheren Überzeugung des Verfassers {hängt} vom unbedingten Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben der Kirche ab {…} Diese Tradition mit aller Konsequenz weltweit {wird} nur noch von einer einzigen Gemeinschaft, der Priesterbruderschaft St. Pius X. und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt (was natürlich nicht heißt, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen!).“
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer von Ars beim Papst + …
#4   Marcel   11:14:02 | Dienstag, 24. Mai 2005
Die Wahrheit ist unteilbar – und unvermischbar mit dem Irrtum
Leider muß man festhalten, daß die nachsynodalen „Lösungen“ in aller Regel so aussehen, wie beim Ökumenismus vorexerziert: faule Kompromisse auf Kosten der Wahrheit.
In aller Regel. Es wäre gut, wenn die Ausnahme einträte…
Doch „husch husch“ – schnell eine Lösung mit dem „schlechten Gewissen der Kirche“, der nur vor Christus und Seiner treuen Kirche beugsamen FSSPX – ist nicht.
Rom muß zur hl. Überlieferten und damit Rechtgläubigkeit zurückkehren, dann „löst“ sich das „Problem“ mit der FSSPX automatisch. Die FSSPX wird solange die katholische Lehre unverfälscht hochhalten – müssen – und zwar auch bzw. gerade im fehlenden Gehorsam gegenüber römischen Kirchenzerstörern (weil dem Gehorsam Christus und Seiner Kirche gegenüber verpflichtet), bis Rom zum apostolischen Glauben zurückgekehrt ist. Das ist momentan nach menschlichem Ermessen noch leider nicht in Sicht. Der neue Kreuz-net-Artikel „Woher stammen die verschiedenen Religionen? www.kreuz.net/article.1237.html“ belegt das Problem Roms „wie gerufen“. Diese verhängnisvolle häretische Grundhaltung wurde auf der Räubersynode 1962 eröffnet. Es muß korrigiert werden, dann ist der Weg frei für die Wiedereinsetzung Christi auf dem Thron.
Räubersynode? Einfach den „Offenen Brief an die ratlosen Katholiken“ des Erzbischofs Lefebvre lesen – und staunen. Er war von der Kurie berufener Mitarbeiter der vorbereitenden Kommission (2 Jahre Arbeit) und ein sehr intimer Kenner der abenteuerlichen synodalen Vorgänge.
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#1   Marcel   11:28:30 | Samstag, 21. Mai 2005
Mitbestimmung bei Bischofswahlen, mal so, mal so.
Man vergleiche den Umgang Roms mit der „Mitbestimmung“ bei den nichtschismatischen Not-Bischofsweihen durch den nichtkommunistischen, rechtgläubigen, heiligmäßigen und papstamtstreuen Erzbischof Marcel Lefebvre.
Es ist zwar nicht gerecht, daß Rom die Totfeinde der katholischen Kirche, die Inter-National-Sozialisten (=Kommunisten), mit Samthandschuhen anfaßt und gleichzeitig treue und die Kirche über alles liebende mit der Tradition verbundene Katholiken schmäht und verfolgt.
Doch wie alle mit Christus vereinte Leiden dient auch diese ungerechte Verfolgung der Priesterbruderschaft St. Pius X ihrem Wohl und dem der treuen katholischen Gläubigen. Die FSSPX bewahrt an vordester Front den katholischen Glauben in ganzer Übereinstimmung mit der hl. Überlieferung auf und feiert die hl. Messe regelmäßig und würdevoll, so wie es dem Herrn gefällt. Dies in dieser großen Notsituation, deren Meisterung uns der große Kirchenlehrer Athanasius vormachte, der fast sein Leben lang von der korrumptierten Kirche verfolgt wurde und trotzdem treu am überlieferten Glauben festhielt.
Oh heiliger Athanasius, helfe uns auch heute.
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#49   Marcel   12:16:42 | Freitag, 20. Mai 2005
Istzustand
Wäre die Hl. Messe hermetisch eingesperrt geblieben in die so gen. „Tradition“, nur für Eingeweihte, so wäre aus der Kirche mehr und mehr eine lateinische Nebenströmung mysteriöser Kulte geworden, aber immer weniger Realpräsenz der Hingabe des Herrn für die Seinen
Witz? Sie beschreiben just den Istzustand der nachkonziliaren Kirche in seiner Gesamtheit (Ausnahmen bestätigen die Regel). Allerdings mit einem gewichtigen Unterschied: in diesen Kirchen wird der NOM gefeiert, nicht die überlieferte Messe.
In welchem Parallel-Universum leben die papalen Katholiken? Kommen sie herum? Haben sie Kontakt mit dem „Volk“?
Ich lebe ihm angeblichen „gut-katholischen“ und „schwarzen“ Süden Deutschlands: In unserem Städtchen (~6000 Einwohner) ist – sehr – gelegentlich „eucharistische Anbetung“. Durchschnittlich zwei bis vier sehr alte Menschen nehmen daran teil, null Junge. Die Gottesdienst-Besucher werden jedes Jahr älter: der größte Anteil an Jungen liegt bei den paar Ministranten, die in aller Regel läppisch um den Altar herumschwänzeln, Buben wie Mädchen, und keine Ahnung von nix haben.
In meinem Geburtsstädtchen, mit einer sehr bekannten prächtigen Barockkirche, kommen seit einigen Jahren durchschnittlich überhaupt keine Jungen mehr in die Kirche (weiß ich von meinen Eltern), was den diese Gemeinde „betreuenden“ Pastoralvorsitzenden (?) zu der deprimierten Aussage verleitete: wir können die Kirche schließen…
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#47   Marcel   10:44:15 | Freitag, 20. Mai 2005
Erschüttert
Ich bin erschüttert, dass Sie dem verstorbenen Papst Paul VI. Verstockung vorwerfen und den möglichen Verlust des ewigen Lebens wegen seiner angeblichen Uneinsichtigkeit unterstellen. Gott der Herr ist mit Sicherheit gerechter und barmherziger als die ominöse „Stimme“!
Werter Herr P. Chatolicus. Nach der Lektüre des Tagebuchs der hl. Schwester Faustina, der Botin des barmherzigen Jesus, war ich u.a. sehr erschüttert, weil sie in ihren Visionen so viele Priester und Ordensleute in die Hölle wandern sah.
Priesterliche Hirten (besonders Bischöfe) haben von Gott eine ganz besonders schwere Verantwortung erhalten, wie gerade mystische Heilige oft betonen. Entsprechend wird mit Fehltritten anders umgegangen als wenn ein Laie „nur“ (Anführungszeichen) sein eigenes Seelenheil in Gefahr bringt.
Das ist logisch (-> Logos). Es hat nichts mit verurteilen zu tun. Die Kirche muß immer auf Himmel und Hölle hinweisen. Nicht so zwar wie der verstorbene Papst, als er sagte, daß Judas nicht in der Hölle sei…
–--
Zu Anonymität im Netz empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre dieser Seite ….realname-diskussion.info/, besonders der Texte von Informatik-Professoren.
Bitte sehen Sie davon ab, hier die Realnamen von Diskutanten zu veröffentlichen. Realisieren Sie das gläserne Internet und die daraus potentiell resultierenden verheerenden beruflichen Folgen. Willkommen im Orwellschen Data-Mining-Zeitalter!
Ihr Datenbanker Marcel.
Redaktion benachrichtigen Ein langer und verwirrender Begriff
#24   Marcel   15:58:26 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Kirchenkrisen
Im Übrigen brauchen wir doch ohnehin keinen Glaubenspräfekten, da es doch hier im Forum ein kompetentes Lehramt gibt, das ganz genau weiß, wo die „nachkonziliare Kirche“, „Konzilsgedächtniskirche“ oder wie auch immer irrt, welche kirchlichen Würdenträger Häretiker sind, wie die Tradition auszulegen ist…
Es gibt Zeiten der Notsituation in der Kirche, in denen von Gott ausgewählte Hirten „das Heft der überlieferten katholischen Lehre in die eigene Hand“ nehmen müssen – über ein oder mehrere irrende Päpste hinweg, bis sich der Papst und die Kurie wieder bekehren.
(„Hier im Forum“ heißt, daß traditionelle Laien meistens die Worte des Erzbischof Lefebvre und seiner Nachfolger widergeben.)
Sicher kennen Sie den ersten Streit eines bischöflichen Apostels mit dem Papst: den zwischen dem hl. Paulus mit dem hl. Petrus.
Vielleicht kennen Sie den ersten „totalen“ Streit eines bischöflichen Apostels mit – sogar mehreren – Päpsten: den des hl. Athanasius und seiner temporären Exkommunikation.
Was Sie da sagen, trifft auf ihn zu: er entschied (Kraft des hl. Geistes), daß die „nacharianische Kirche“ sich irrte, hohe kirchliche Würdenträger bis hin zum Papst Häretiker und nicht imstande waren, die Tradition auszulegen.
Es täte so manchem Papalisten gut, sich mit diesen Fällen intensiv zu beschäftigen. Auch mit dem Thema „schlechte Päpste“ allgemein. Das festigt sowohl uns Katholiken in der Argumentation mit Protestanten, als auch unser Verhältnis Glaube zu Gehorsam.
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#33   Marcel   14:49:51 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Kirchenrealpolitik
Ich geben Ihnen, Traditionsstimme, völlig Recht. Auch habe ich Ihnen zu danken für Ihre kompetenten und treu der überlieferten katholischen Lehre entsprechenden Kommentare.
Den erwähnten Brief habe ich einmal durchgelesen und warte auf die (erneute) Veröffentlichung durch die FSSPX und andere katholische Nachrichtenportale.
Nach diesem ersten Lesen kam er mir positiv vor. Doch Ihre Einschätzung zur „Kirchenrealpolitik“ wirft in der Tat einige gewichtige zu erwartenden Probleme auf.
Es ist auch die Frage, ob der Papst überhaupt könnte, wie er wollte. (Einmal abgesehen davon, daß er sich bisher selten/nie rumreich im Umgang mit der Tradition und dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre und seinem wachsenden Werk hervorgetan hat, und es eine Wandlung bedeutete, würde er in Zukunft anders reagieren. Wobei man immer beten und hoffen darf.)
Was Sie zu Bugnini sagen, stimmt natürlich. Ich wollte lediglich diesen Kreator des NOM erwähnen, weil vielen gutgläubigen Katholiken nicht klar ist, daß die Freimaurer direkt in die katholische Messe eingegriffen haben.
Es ist ein Rätsel, warum Paul VI. seine Enttarnung dieses Freimaurers nicht konsequent behandelt hat, indem er auch dessen Werk „in die Wüste“ geschickt hat. Im besten Falle war er schon so vom Ökumenismus geblendet, daß die von Bugnini versprochene Aussage „Am NOM gibt es nichts mehr, was Protetsanten stören könnte“ ihm wie eine Verheißung zur Einigung aller vorkam.
Wie wir heute wissen: Un-Einigung auf Kosten der Wahrheit.
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#30   Marcel   12:08:40 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Auf Dauer ist die Luther-Messe NOM unhaltbar
… und der herrliche überlieferte Ritus, die vom hl. Papst Pius V. kanonisierte Messe aller Zeiten, dieses Stück Himmel auf Erden, wird wieder einkehren weltweit.
Daran führt kein Weg vorbei, will die Kirche wieder atmen mit Christus als Basis allen Geschehens. Der von einem christusfeindlichen Freimaurer geschaffene NOM wird fallen auf Dauer (*).
Das weiß die FSSPX und dafür setzt sie sich seit ihrer Gründung ein.
Das weiß „in etwa“ auch der neue Papst (Mgr. Ratzinger).
Darauf geht er näher ein in einem Brief, denn er vor ungefähr zwei Jahren an Dr. Barth schrieb (ein mit der FSSPX sehr eng verbundener Kenner der katholischen Kirche).
Dieser Brief wird in Kürze auf katholischen Nachrichtenportalen veröffentlicht werden (inkl. dem der FSSPX und ihrem Mitteilungsblatt).
Hört man.
(*) Dieser Freimaurer wurde nach seinem Entdecktwerden vom wütenden Paul VI. in die wortwörtliche Wüste nach Arabien geschickt.
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#16   Marcel   10:46:52 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Die protestantisierte nachkonziliare katholische Kirche
Vielleicht sollte man im Zeitalter des Ökumenismus einen ordentlichen Protestanten, der wenigstens noch katholisch – protestantisch auseinander halten kann, zum Präfekten der Glaubenskongregation machen
Genaugenommen haben wir das bereits: protestantisierte Männer in hohen Ämtern der Kirche und die Luther-Messe im Alltag.
Wer nicht mehr festhält an der unverfälschten ganzen Lehre der Kirche, bastelt sich seine eigene: das ist die Definition des Protestantismus.
Kardinal Kasper z.B. ist in einigen wichtigen Glaubensfragen protestantischer als einige meiner lutherischen Verwandten.
Ich sage das nicht, um irgendjemanden zu beleidigen, auch sind mir Personen nebensächlich, weil es um ihre unseligen Werke geht. Diese anzukreiden ist die Aufgabe, wenn schon das ehemals heilige Offizium seit seiner Abschaffung durch Paul VI. nicht mehr handelt.
Daß viele Bischöfe jeden Bezug zum hl. Meßopfer verloren haben, zeigt nicht nur Prof. May seit vielen Jahren auf.
Wenn das Herz der Kirche „aus“ ist, muß auch der restliche mystische Leib, die Kirche, zusammenbrechen – jedenfalls nach menschlichen Maßstäben (*). Das erleben wir nun seit 40 Jahren: den totalen kirchlichen Zusammebruch auf allen Ebenen.
(*) Daß die Kirche bis ans Ende der Zeit bestehen bleibt, ist eindeutig. Daß aber die sichtbare Kirche bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt werden kann, wie auch Christus selber am Kreuz verstümmelt wurde, deutet u.a. die hl. K.Emmerich an.
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#2   Marcel   10:29:31 | Donnerstag, 19. Mai 2005
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts, und warum das so ist, sehen Sie gleich…
Die JP2-Heiligschnellsprechungsbesäuselung erinnert an die voreiligen charismatistisch-erscheinungssüchtigen Medjugorjaner: die „Seher“ sehen (nicht nur) die „Gospa“ auch ständig und überall und nun schon einige zehntausend Mal. Auch galt JP2 den Medjugorjanern als „lebendiger Heiliger“. „Selbst wenn die Kirche Medjugorje nicht anerkennte, wäre es echt“, war und ist ein beliebter Spruch.
Es ist unverantwortlich, daß Rom nichts gegen den Massenbetrug Medjugorje unternimmt. Wo doch gerade Mgr. Ratzinger damals sehr zurückhaltend diesem Betrug gegenüber war (und sich auch erwehrte gegen die Unterstellung der Medjugorianer, er und der Papst hätten den Ort per Privataussagen abgesegnet).
Vergaß der neue Papst, daß man bedacht umgehen muß mit „Himmelserscheinungen“ und völlig unbegründeten „Er sieht uns vom Himmel aus“-Behauptungen?
Ausgerechnet er, der das über jeden Zweifel erhabene Fatima nicht voll annimmt.
Die nachkonziliare Heiligsprechungsinflation schadet der katholischen Heiligsprechung so sehr. Sowie den wahren Heiligen der letzten 2000 Jahre, deren Ruf durch diese Inflation massiv abgewertet wird.
Man könnte betrübt anfügen: nun, wo schon 3/4 des Kirchenporzellans zerstört ist, kommt es darauf auch nicht mehr an…
Daß JP2 als Anhänger der Allerlösungs-Häresie fälschlicherweise annahm, daß alle heilig sind (auch „anonyme Christen“; vgl. Rahner), liegt auf der Hand.
Wieso aber reagiert der neue Papst so unverständlich? Was ist nur los mit Rom?
Redaktion benachrichtigen Ein langer und verwirrender Begriff
#7   Marcel   22:04:50 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Gottes Mühlen…
Vor dem jüngsten Gericht muß sich ein jeder vor Gott rechtfertigen. Dann ist es vorbei mit falscher Diplomatie, geschickter Rede, Mehrheitsverhältnissen, evtl. sogar Manipulation der Masse, der menschlichen Richter, der Medien, usw.
Das gilt für alle von uns.
Es gilt auf drastische Weise für Priester und bischöfliche Hirten; für diese Christus-Nachfolger mit der von Gott anvertrauten immens verantwortungsschweren Hirten-Aufgabe für viele oder sehr viele Gläubige. Jeder dieser Anvertraute wird Zeuge für oder eben wieder diese Hirten sein.
Sehr viele der auf ewig (!) als Priester Geweihten scheinen sich dessen nicht mehr bewußt zu sein. Zu viele Priester und Ordensleute haben das volle Evangelium vergessen (vom Wesen der Kirche, dem hl. Meßopfer, leider ganz zu schweigen).
Auf diese Zusammehänge hat nicht nur, aber doch stark, Schwester Faustina hingewiesen (z.B. in ihrem Tagebuch): wie erstaunt sie gewesen ist, wie wenig Menschen nach „oben“ steigen am jüngsten Tage (in den Himmel und das Fegefeuer), und wie viele „nach unten“ (in die Hölle), und daß auf der „breiten Straße“ nach unten so erschreckend viele Ordensleute und Priester sich befanden…
Das war vor 1939 im katholischen Polen. Heute schreiben wir 2005 im noch weniger katholischen Westen.
Sicherlich: Privatoffenbarung. Nicht bindend.
Jedoch als Erinnerung an die ganze Lehre der Kirche durchaus hilfreich.
Redaktion benachrichtigen Ein verzweifelter Nuntius
#5   Marcel   16:15:14 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Österreich == Deutschland
Die Lage in Deutschland ist ähnlich der Österreichs. Fast die gesamten Oberhirten und Theologen des deutschsprachigen Raumes haben sich als wahrhaftige Luther-Nachfolger bewiesen und als eifrige Zerstörer der römisch-katholischen Kirche.
Eltern könnten schier verzweifeln angesichts dessen, was Kinder in der Grundschule im sogenannten katholischen Religionsunterricht und im (ebenfalls nur sogenannten) katholischen Kindergarten (unter der Oberaufsicht des Ortspfarrers!) „lernen“. Mandala-Malen in der Schule gehört da noch zu den harmloseren Dingen (obwohl es das nicht ist).
Wenn manche nachkonziliare Kuschel-Katholiken den Anhängern der Tradition Polemik vorwerfen, so ist der ersten Gruppe nur noch nicht gedämmert – ganz im Gegensatz zu den allermeisten mit der Tradition verbundenen Katholiken – was für grauenhafte Zustände es in den kirchlichen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum gibt und zwar fast flächendeckend. Gerade Eltern, die ansehen müssen, wie ihre Kinder geistlich verdorben und der Kirche total entfremdet werden, und zwar ausgerechnet von angeblichen Kirchen-Dienern, haben es so schwer.
Der Brief Erzbischof Lefebvres an die ratlosen Katholiken ist prophetisch. Der Herr läßt die Seinen nicht im Stich. Unsere Kinder besuchen seit einigen Monaten den Katechismus-Unterricht der FSSPX. Dort wird die katholische Lehre auf einzigartige, vorbildliche Weise nahegebracht. Ein Segen!
Barmherziger Jesus Christus, wir vertrauen – weiter – auf Dich.
Redaktion benachrichtigen Vatikanisches Ganzopfer?
#2   Marcel   12:27:38 | Mittwoch, 18. Mai 2005
Mainzelmännchen
Solche schlimmen Entwicklungen haben auch ihre guten Seiten; wie Sie (Herr Mayer) schon in Ihrer vorzüglichen Ausführung zur vom Satan gestifteten Religion Islam erwähnten (zur märtyrerartigen Stärkung der Christen).
Im Falle der furchtbaren Ostpolitik Roms darf dann die FSSPX jene von Rom gedemütigten unierten Katholiken „aufsammeln“, wie Athanasius es einmal sinngemäß erwähnte. Es wird nicht zum Schaden der FSSPX und der katholischen Kirche sein.
Überhaupt ist die FSSPX eine Art von Mainzelmännchen-Truppe (im positiven Sinn) innerhalb der Kirche, die die ärgsten Nöte abstellen muß bzw. darf und dort das Feld bestellt, wo Rom bereits alle katholischen Stellungen ohne Not aufgab.
Vor allem aber ist die FSSPX die letzte Bastion der überlieferten katholischen Lehre in der Kirche. Ohne die Bruderschaft wäre so mancher an der nachkonziliaren Modernismus-Kirche irre geworden. (Dank einer Fügung Gottes, die nur auf den ersten Blick abschreckend wirkt, kann die FSSPX-Bastion auch nicht einfach von Rom geschleift werden, wie es z.B. im Falle der FSSP und anderer geschah.)
Übrigens bin ich sehr überrascht, wie viele visionäre Erlebnisse dem seligen Erzbischof Lefebvre sein späteres Werk (die kanonische Gründung der Priesterbruderschaft) angezeigt haben. Nicht nur seine Vision in der Katedrahle von Dakar, sondern bereits seine Mutter sagte ihm ihn (sehr) jungen Jahren voraus, daß er noch eine sehr wichtige Rolle in der Kirche in Rom zu spielen haben werde. Uam.
Redaktion benachrichtigen Wenig Nachwuchs aus dem römischen Priesterseminar + …
#3   Marcel   15:47:40 | Sonntag, 15. Mai 2005
Beten für gute Priester!
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) braucht, Gott sei es gedankt, nicht über mangelnden Priesternachwuchs zu klagen, im Gegenteil.
Hier ein paar sehr schöne Bilder der Diakonatsweihen in Zaitzkofen – Pfingsten 2005 www.fsspx.info/special/?id=img11160831…, im wunderschönen Schloß.
(Im Gegensatz zur Konzilskirche werden Diakone der FSSPX in aller Regel später Priester.)
Allerdings möchte ich erwähnen, daß nach jeder hl. Messe der Priester mit den Gläubigen und den Ordensleuten eine Novene beten für guten Priesternachwuchs und Ordensberufungen. Außerdem bewegen sich diese Priester (und Ordensleute) auch für jedermann klar erkenntlich in der Soutane auf „offener Straße“, was auch eine Form der Predigt ist. Beides ist sehr gut und ich kenne so etwas leider nicht aus der Konzilskirche.
Nun, sobald Rom zur heiligen Überlieferung zurückgekehrt ist, stehen alle diese hervorragend ausgebildeten Priester der FSSPX mit ihrer Liebe zu Christus für die Weltkirche bereit. Man muß sie „nur“ wirken lassen in der ganzen Weltkirche…
Das wird das große Geschenk Erzbischof Lefebvres für die Kirche sein: viele heiligmäßige Priester.
Redaktion benachrichtigen Der Papst reicht den Traditionalisten die Hand
#9   Marcel   15:34:36 | Sonntag, 15. Mai 2005
Dinosaurier: korrekter URL
Der richtige URL muß lauten… Mgr. Fellay in einem Interview: What catholics need to know (The Angelus, November 2004). www.sspx.ca/…holics_Need_Know.htm
Catholicus: offenbar haben Sie noch nie oder seltenst einer echten Luther-Messen bei einer der über 30.000 protestantischen Konfessionen beigewohnt. Schätzen Sie sich glücklich. Ich habe vielen beigewohnt bei verschiedenen protestantischen Gruppen, von Luther-Messen mit Marien-Schwestern (alles Protestanten) bis hin zu Rocknroll-Luther-Messen bei wahnsinigen Freiklirchlern wie der „Jesus Terror Force“.
Nie wieder
Wenn ich heute einem NOM beiwohne (und ich wohnte verschiedenen bei), erfaßt mich in 9 von 10 Fällen ein eiskaltes Deja-Vu. Daher komme ich, da will ich niemals wieder hin. Gehe ich zur überlieferten Messe (bei der FSSPX), erlebe ich jenes Stück Himmel auf Erden, das die Kirche Christi in der Form der Messe aller Zeiten eingesetzt hat. Es geht nicht darum, daß keine kleineren maßvollen Korrekturen an ihr vorgenommen werden sollte, siehe Pius X. oder Pius XII. (was von der FSSPX angwendet wird: landessprachliche Epistel, Evangelium, Predigt, …).
Aber aus der reinen Opfermesse ein Gedächtnismahl zu machen unter der Feder eines Freimaurers, heißt, die heilige katholische Messe mit Luther zu zerstören.
Kurzum: Mgrs. Ottaviani, Bacci, Lefebvre, uam. trafen den Nagel auf den Kopf.
P.S. Danke Athanasius für Ihren Beistand. Wie der Namenspatron. :-)
Redaktion benachrichtigen Der Papst reicht den Traditionalisten die Hand
#3   Marcel   23:02:18 | Samstag, 14. Mai 2005
The dinosaurs have to stay in their cage
Der Hoffnugnsschimmer mag kommen. In 100 Tagen wissen wir mehr.
In Le Barroux ist er nicht zu erkennen. Dieses ist schon seit Jahren von Rom anerkannt, weil sie Mgr. Lefebvre im Stich ließen und dann plötzlich das guthießen, was sie jahrelang zu Recht bekämpften: das Vaticanum-II und die Luther-Messe. Deswegen ist das, was nun „plötzlich“ von Rom als Besuch angekündigt ist, doch lange ausstehend und also nicht überraschend.
Nein, das Problem ist, daß „die Dinosaurier im Käfig bleiben müssen“, wie Mgr. Fellay es nannte in seinem Interview: What catholics need to know www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm (The Angelus, November 2004).
Nein, die Wende kommt nicht mit dem Besuch Roms bei den gezähmten Ecclesia-Dei-Gruppen, sondern nur mit der Erkenntnis, daß der Ökumenismus das Problem ist und an seiner Spitze die Luther-Messe, der NOM.
Zu viele Luther-Messen habe ich erlebt bei den Lutheranern und dann zu viele Luther-Messen in der „katholischen Kirche“, als daß ich annehmen könnte, durch etwas Kosmetik fände die Kirche zu ihrer Tradition zurück und damit weg von Luther.
Luther sagte: »Ich behaupte, daß alle Freudenhäuser, aller Morde, Diebstähle und Ehebrüche nicht so verwerflich sind wie diese abscheuliche Messe!« »Zerstören wir die Messe, und wir werden die Kirche zerstören.«
Möge uns der große Kirchenlehrer, der hl. Athanasius, und sein Nachfolger, der heiligmäßige Erzbischof Lefebvre, beistehen und die Kirche retten!
Redaktion benachrichtigen Der Papst reicht den Traditionalisten die Hand
#1   Marcel   18:27:47 | Samstag, 14. Mai 2005
Vatikanum-II-kompatible „Traditionalistchen“
Nur eine weitere Ecclesia-Dei-Gruppe, die für ihr OK aus Rom den – zu – teuren Preis bezahlen mußte, das Vatikanum-II anzuerkennen und den NOM: die neue Luther-Messe.
Vorzeige-Traditionalistchen, die man im goldenen Käfig hält. :-)
Die Benediktinermönche von Notre-Dame de Bellaigue
Im Oktober 2000 schloß sich mit der Gründung des französischen Benediktinerklosters Bellaigue (Auvergne, Dpt. Puys-de-Dôme) im monastischen Zweig der Tradition die Lücke, die Le Barroux gerissen hatte, als es sich von der Priesterbruderschaft St. Pius X. löste und der neuen Messe öffnete.
Kurze Geschichte der Traditionstreuen Benediktiner:
– 1970 Gründung der einzigen traditionstreuen Benediktinerabtei zunächst in Bedoin, später in Le Barroux durch Dom Gérard
– 1987 Le Barroux ruft eine Tochterniederlassung in Santa Cruz (Brasilien) ins Leben
– 1988 Dom Gérard, der Obere von Le Barroux trennt sich von Erzbischof Lefebvre
– 1989 Dom Gérard versucht, das Kloster Santa Cruz zu bewegen, ihm zu folgen. Die Mönche in Brasilien bleiben jedoch standhaft.
– 1999 Santa Cruz schickt Mönche nach Frankreich, die zunächst in Vérac bei Bordeaux
eine Bleibe finden.
– 2000 Die Benediktiner können die Abtei Bellaigue erwerben; in den vier Jahren ihres Wirkens dort hat sich die Anzahl der Mönche fast verzehnfacht (von drei auf sechsundzwanzig!)
– 2004 Abt Angelus denkt ernsthaft an eine Niederlassung in Deutschland. Konkrete Verhandlungen für den Kauf eines Gebäudes sind bereits im Gange.
Redaktion benachrichtigen Gebet und Buße sind stärker als Patronen und Divisionen
#1   Marcel   20:24:40 | Freitag, 13. Mai 2005
Vom dritten Geheimnis wurde nur nur der erste Teil veröffentlicht…
… weil der zweite Teil die große Apostasie beschreibt, wie wir sie seit dem Vatikanum-II erleben und es Rom nicht ins Konzept paßt.
Es ist sehr traurig, wie unaufrichtig Rom (nichr nur) mit Fatima umgeht. Das bekam auch die gute Schwester Lucia zu spüren.
Wenn man nur daran denkt, daß ganz Rußland bekehrt würde, d.h. zur katholischen Kirche käme, sobald der Papst mit allen Bischöfen Rußland ausdrücklich (also nicht „unter ferner liefen“, wie geschehen!) an das unbefleckte Herz Mariens weihte. Und daß dann von Rußland die ganze Welt einen (katholischen!) Glaubensschub bekäme… Usw.
Die meisten werden sowieso nicht wissen, wovon ich rede, es dafür aber als „ultra“-irgendwas abtun. Doch mit Fatima beschäftigen sich viele seriöse Kreise in der Kirche. Wer sich dafür interessiert, hat eine gute Auswahl – auch über die FSSPX hinaus. :-)
Ich erinnere mich noch, damals, als das dritte Geheimnis von Mgr. Ratzinger angeblich ganz veröffentlicht worden ist, sagte Pater P. Siegel, der große papalistische Allerlöser und Amsterdamer Botschafter: „da fehlt der zweite Teil des dritten Geheimnisses und es muß wohl ein Irrtum vorliegen – ich muß mal kurz an den Vatikan faxen“.
Doch das Telefax brachte nichts. Als gute Papalisten hatten weder er noch ich (damals) verstanden, daß Fatima und Maria den Ökumenismus ungeheur stört.
Sehr empfehlen möchte ich die Kleinschrift des sehr beeindruckenden P. Gérhard Mura (FSSPX): „Fatima – Rom – Moskau“ von vor einigen Jahren.
Redaktion benachrichtigen „Er steht schon fest“
#8   Marcel   14:30:11 | Donnerstag, 12. Mai 2005
Instaurare omnia in Christo
Man kann ruhig bleiben, weil man in Christus ruht, und trotzdem die Augen vor den Tatsachen offenhalten.
Wenn Sie, Herr Seminarist, ein Beispiel sehen möchten, was ein schlechter Bischof/Kardinal von Rom aus alles „anstellen“ kann, studieren Sie doch einfach z.B. das „Wirken“ des großen deutschen Häretikers, Mgr. Kasper, als er nach Rom berufen wurde. In nächster Nähe unter Papst und Kardinal Ratzinger hat er seine (alten) Irrungen weiter ausgebreitet und in die Tat umgesetzt. Vielleicht diplomatisch geschickter als früher in seiner deutschen Diözese (die heute ein traditionsfeindliches Trümmerfeld ist).
Die leidgeprüften und von Rom unzählige Male verratenen unierten Katholiken (nicht nur in) in Osteuropa können Ihnen ein langes (Trauer-) Lied davon singen.
Trotzdem:
»Allen aber im Glauben und in der Liebe Getreuen möchte {ich} zurufen: Laßt euch die Freude und das Glück des guten Gewissens nicht stören durch den Abfall vieler und die Verwirrung in {der} einen und heiligen Kirche! Die Allmacht des Vaters wacht über eurem Leben; die Liebe des Sohnes wohnt in euren Herzen und Stuben; die Kraft des Heiligen Geistes macht euch stark wider die Anstürme der Hölle und wider die Sünde des Unglaubens und des Abfalls.«
In diesem Sinne: Instaurare omnia in Christo.
Beten, opfern und sühnen wir weiter auf unserem Gebetskreuzzug für den neuen Papst. Ein anderen haben wir nicht. :-)
Redaktion benachrichtigen Ein starker Papst in einer immer schwächer werdenden Kirche
#8   Marcel   14:15:55 | Donnerstag, 12. Mai 2005
Die modernistische Flut
Die Trennung zwischen katholischer Kirche und ökumenistischer Nachkonzilskirche ist faktisch. Das Problem ist nicht, daß man darauf hinweist, sondern daß das Vatikanum-II (V.II) jene Schleußen geöffnet hat, die die zerstörende Flut (die schon zuvor anschwellte) zurückgehalten hatten. In kürzester Zeit, sogar noch vor Schließung der vierten Sitzungsperiode, war der Zusammenbruch da. Alles oder fast alles sollte weggeschwemmt werden.
»Seit dem {V.II} wird auf allen Ebenen der katholischen Kirche der Ökumenismus betrieben. {Er} zersetzt den katholischen Glauben. {Er} versetzt dem katholischen Priestertum einen tödlichen Schlag. {Er} saugt den katholischen Christen das Mark aus den Knochen. Die Menschen spüren, daß {…} die Kirche protestantischer geworden ist. Der Ökumenismus ist eine Krankheit, und zwar eine tödliche. {Er} ist die Krebserkrankung der Kirche, die ihre Metastasen fast auf alle ihre Glieder ausgebreitet hat. Mit dem Ökumenismus kann die Kirche sterben, aber nicht leben. {Er} ist zu beenden, und zwar möglichst schnell und möglichst gründlich.
Die Wirkungen des entfesselten Ökumenismus sind fatal. {Er} ist dabei, die katholische Kirche als Hort der Wahrheit zu zerstören, soweit das Menschen möglich ist. Die ausgedehnten Kontakte mit nichtkatholischen Religionsverbänden haben nicht zur Bereicherung, sondern zur Verarmung der katholischen Kirche beigetragen. {…} Der Ökumenismus betreibt Annäherung der Konfessionen durch Verschleifung der Wahrheit.«
(Prof. May)
Redaktion benachrichtigen Ein starker Papst in einer immer schwächer werdenden Kirche
#5   Marcel   11:10:52 | Donnerstag, 12. Mai 2005
Oh Du protestantisierte Konzilskirche…
Herr „1+1“, ich habe nicht geschrieben, daß Sie die Kirche oder uns nicht liebten.
Die fehlende Liebe der meisten Papalisten gegenüber der hl. Tradition und den sie fast alleine hochhaltenden Traditionellen ist jedoch leider generell eine traurige Tatsache.
Wie kann man Erzbischof Lefebvre verurteilen (schon lange vor den Bischofsweihen!) und gleichzeitig behaupten, man liebe die Kirche, wo doch Erzbischof Lefebvre immer und überall nur als Echo, als Widerschein, als Sprachrohr der Kirche und ihrer Konzile wie auch der Lehre der Päpste auftrat.
Heute gilt es als „ulta“-extrem, was die Kirche zwanzig Jahrhunderte lang lehrte. Seit 400 Jahren vom Lehramt verurteilt, wird sie heute in fast allen Kirchen gefeiert: die Luther-Messe. Und das ist nur die Spitze dessen, was Luthers Geist in der Konzilskirche erreicht hat. (Diese Protestantisierung bestreiten viele Hirten auch gar nicht: lesen Sie Prof. Mays exzellentes Analysebuch namens „Die Ökumenismusfalle“, 2004, falls Sie sich trauen.)
Der Glauben hat sich gewandelt: es ist ein neues Evangelium. Die neue Lehre der protestantisierten Konzilskirche ist unvereinbar mit jener der vorkonziliaren katholische Kirche. Konvertiten, die aus dem Irrtum mit viel Leiden und Mühen und Gnaden zur wahren Religion Gottes fanden, merken das oft am besten.
Solange die Mehrheit der Bischöfe nicht zur hl. Überlieferung zurückkehrt, ist keine Lösung der Kirchenkrise in Sicht, sondern die Zerstörung wird munter fortschreiten.
Redaktion benachrichtigen Ein starker Papst in einer immer schwächer werdenden Kirche
#3   Marcel   17:41:32 | Mittwoch, 11. Mai 2005
Die Kirche ist stark, auch wenn JP2 ein sehr schwacher Papst war
JP2 begünstigte mehrere Häresien (was nicht heißt, er sei Häretiker gewesen und was auch nichts von seiner subjektiv guten Absicht nimmt).
U.a. die grauenhafte Allerlösung. Dementsprechend hat JP2 öffentlich behauptet, daß nicht einmal Judas in der Hölle sei (weil nach der Lehre der Allerlösung die Hölle bekanntlich „leer“ ist bzw. nicht existierend). Wie auch von Baltasar, P. Paul Siegel von den Amsterdamer „Botschaften“, uam.
U.a. die vom großen Häretiker Rahner übernommene Irrlehre des „anonymen Christentums“ (wonach jeder Mensch erlöster Christ ist, wenn er es auch nicht weiß). Dementsprechend verkündete JP2, daß – sinngemäß – die Ungläubigen ihre jeweilige Religion nur gut leben müßten und alles „sei in Butter“. Mission: obsolet. Konversion: obsolet. Dieses wurde auch von „Mutter Theresa“ vertreten, uam.
Etc. pp.
Es bringt nichts, dieses hier darzulegen, wenn die, die es am meisten anginge, nicht hören wollen. Doch ich möchte ihnen keine großen Vorwürfe machen. Ich selber war Papalist und solange für mich JP2 „ein lebendiger Heiliger“ war, hatte ich (berechtigte) Kritik an ihm nicht einmal mit der Beißzange angenommen. Heute bin ich unverhoffterweise weiser, doch nur, wie eigentlich immer, wegen einer großen Gnade des Herrn.
Es wäre viel gewonnen, wenn die Papalisten erkennten, daß wir mit der hl. Tradition verbundenen Katholiken dieses nicht sagen, weil wir den Papst hassen, sondern weil wir die Kirche inklusive dem Papstamt lieben!
Instaurare omnia in Christo.
Redaktion benachrichtigen Bischof und Kondome
#14   Marcel   20:30:47 | Dienstag, 10. Mai 2005
Das erste Gebot ist das oberste
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“
Das ist allerdings das zweite Gebot. Es unterordnet sich dem ersten und obersten Gebot, auf welchem erst alles basiert.
„Sie kehren die Ordnung um geben nicht nur der Liebe zum Nächsten Vorrang, sondern vergessen, verlieren und verleugnen die Gottesliebe – in frevlerischer Anmaßung.“
Selten zeigt sich das Wirken des Heiligen Geistes am Petrusnachfolger deutlicher als an einem allgemein wenig guten Papst.
So geschehen zuletzt bei der prophetischen Enzyklika „Humanae Vitae“.
In diesem Gehorsam zum Papstamt (nicht zu einzelnen Fehltritten einzelner Papstpersonen) stehen wir in der heiligen Tradition der Kirche verwurzelten Gläubigen und verteidigen die eine, heilige, apostolische, römisch-katholische Kirche gegen Ketzer im Laien- und im Hirtenamt.
Heiliger Erzengel Michael, stoße den Satan und seine bösen Geister hinab in den Abgrund der Hölle.
Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph.
Redaktion benachrichtigen Homosexuelle Versuchungen? – Bischof Bode weiß Rat.
#11   Marcel   20:16:29 | Dienstag, 10. Mai 2005
Glaube ist mehr als Gehorsam
Eine große Prüfung und Heimsuchung ist über {die} Kirche hereingebrochen. Unruhige und ungute Geister haben in der Kirche und unter den Gläubigen Verwüstung angerichtet. An vielen Orten ist das Gotteshaus leer und kahl geworden, so daß das Verlangen der Herzen nach Wärme nicht mehr gestillt wird. Das Herz von Geweihten, Priestern, Dienern im Heiligtum, ist leer und kalt geworden. {…}
Der Gottesdienst wird in ihren Händen und Herzen zu einer weltlichen Schau voller Lärm und Unruhe. So betäuben sie ihr Gewissen, hören nicht mehr auf den Anruf von oben und fühlen nicht mehr das geheimnisvolle Wehen des Heiligen Geistes. Sie haben dem Gottesdienst die übernatürliche Weihe genommen. Sie haben die Ehrfurcht vor dem Heiligsten in ihren Herzen absterben lassen. {…}
Darum hungern so viele Gläubige nach einem Hirten. Zu Hirten waren sie bestimmt und berufen. Nun sind sie zu Mietlingen und Wölfen geworden, indem sie von dem Wege der Treue abgewichen sind. Die Seelen ihrer Anvertrauten werden einst beim Gericht Gottes gegen sie zeugen.
Allen aber im Glauben und in der Liebe Getreuen möchte {ich} zurufen: Laßt euch die Freude und das Glück des guten Gewissens nicht stören durch den Abfall vieler und die Verwirrung in {der} einen und heiligen Kirche! Die Allmacht des Vaters wacht über eurem Leben; die Liebe des Sohnes wohnt in euren Herzen und Stuben; die Kraft des Heiligen Geistes macht euch stark wider die Anstürme der Hölle und wider die Sünde des Unglaubens und des Abfalls.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt seinen Luther
#16   Marcel   18:00:33 | Dienstag, 10. Mai 2005
Aufsatz von Dr. Barth: „Martin Luther – Unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“
Dieser kompakte und treffliche Aufsatz über Martin Luther aus der Feder eines Kenners der überlieferten katholischen Lehre erschien (u.a.) als Vierteiler ab Mai 1999 im monatlich erscheinenden Mitteilungsblatt der katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. www.fsspx.info/mbonline/.
(Der Text umfaßt ca. neun Duplexseiten in DIN-A4).
Derzeit leider nicht im WWW verfügbar (als HTML oder Acrobat). Hier eine Leseversion (als Pixelbilder). Falls der Browser es unpraktisch darstellt: abspeichern und mit einem ordentlichen Bildbetrachtungsprogramm lesen (z.B. dem freien Xnview www.xnview.org/ ).
Dr. Heinz-Lothar Barth: „Martin Luther – Unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“
Teil 1/4: img240.echo.cx/…g240/296/b1v41nh.png
Teil 2/4: img240.echo.cx/…240/3118/b2v43wq.png
Teil 3/4: img240.echo.cx/…240/5755/b3v48oz.png
Teil 4/4: img179.echo.cx/…179/9907/b4v41or.png
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt seinen Luther
#14   Marcel   10:49:19 | Dienstag, 10. Mai 2005
Paul Hacker, eine gute Adresse
Danke Laurentius für den Hinweis auf Paul Hacker. Dieser wird auch sehr lobend erwähnt im zitierten Aufsatz Barths: »{Subjektivismus Luthers} Siehe das ausgezeichnete Werk des bedeutenden Indologen und sowohl glaubenstreuen wie immens gebildeten Katholiken Paul Hacker, „Das Ich im Glauben bei Martin Luther“, Graz 1966, hier 259. {…}«
Danke auch an die Traditionsstimme für die kurze und treffende Zusammenfassung einiger der augenscheinlichsten Luther-Irrungen. Ein Luther-Kenner, wie so viele mit der Tradition verbundene Katholiken. :-)
Gerd-Eric, (fehlender) Gegenwind interessiert mich nicht. Die einzige mich interessierende „Bestätigung“ ist jene in der Vereinigung mit Jesus Christus im heiligen Meßopfer. In der hl. Messe aller Zeiten habe ich sie auf eine Weise gefunden, die meine Sprachfähigkeit übersteigt.
Den Aufsatz Barths leite ich demnächst gerne an Sie weiter (oder bringe einen Verweis darauf hier im Kommentarbereich). Ist notiert.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt seinen Luther
#9   Marcel   09:37:57 | Dienstag, 10. Mai 2005
Revolution? Nein danke.
Gerd-Eric, Sie machen höchstens Unwissenden auch bezüglich dem grobianischen Revolutionär Luther ein X für ein U vor. Was wollen Sie mit der immer wiederkehrenden Darlegung Ihrer irrigen Ansichten und falschen Informationen im Kommentarbereich einer katholischen WWW-Seite bewirken? Gottlose überzeugen? Kaum. Katholiken binden? Schon eher. Sich Ihre süßliche Esoterik bestätigen lassen? Womöglich (manche fühlen sich bei besonders viel Gegenwind erst – umgekehrt – bestätigt).
Ich empfehle Ihnen, zu beten und den katholischen Aposteln zu lauschen seit 2000 Jahren. Da ist die Zeit besser investiert, als zu jedem Ihnen fremden Thema Senf abzugeben. Wer demütig und erlösungssuchend betet, der kann potentiell zur einen wahren Religion geführt werden: zur römisch-katholischen Kirche. Nicht durch einen ökumenistischen Eiertanz, sondern durch Konversion. An so manchem Spätberufenen vollbrachte der Herr dieses Wunder. Danken wir ihm dafür, daß durch den Opfertod des Gottessohnes Jesus Christus viele gerettet werden.
Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph.
PS: Damit genug zu Luther von meiner Seite. Ich empfehle Dr. Karl-Heinz Barths kurze und wesentliche Zusammenfassung namens „Martin Luther – unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“. U.a. erschienen in den Monaten Mai bis August 1999 des Mitteilungsblattes der Priesterbruderschaft St. Pius X. Bald wieder im WWW verfügbar. Wer schon jetzt eine elektronische Fassung sucht, bitte melden.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt seinen Luther
#6   Marcel   20:28:26 | Montag, 9. Mai 2005
Die Wahrheit ist unteilbar
Wer auch nur ein Jota von der Wahrheit entfernt, bricht mit der ganzen.
Kennten die Katholiken den Luther besser, gingen sie nicht seiner Verklärung auf den Leim, die im Zeichen des mit dem Vatikanum-II gestarteten Ökumenismus Programm ist. Zu dieser Verklärung trug schon Lortz beachtlich bei.
Kennten die Katholiken den Luther besser, merkten sie, wie protestantisiert die Konzilskirche ist! Es traf, wie schon bei Luther, das Herz der Kirche: die heilige Meßfeier. Der NOM ist eine Luther-Messe. Eine Kastration der hl. Messe, an der alles fehlt, was Protestanten an ihr stört: also alles wesentliche. Das sagte ihr später in die Wüste geschickte freimaurerische Architekt Bugnini, das sagte der dafür verantwortliche Papst (Paul VI), usw.
Luther irrte in allen wesentlichen Punkten. Er verging sich am Herz der katholischen Kirche: am heiligen Meßopfer. Er leugnete es. Diffamierte es als Götzenopfer. Und so tun es die über 30.000 (nicht 3.000!) heutigen sich mehr oder minder stark auf Luther berufenden protestantischen „Konfessionen“.
Was von ihm zu halten ist, zeigt seine Antwort auf Papst Hadrians ehrenvolles Angebot.
Diesbezüglich höre man das Zeugnis der Konvertiten, die in der Konzilskirche unerwünschte Personen sind! All der vielen ehemaligen Lutheraner, die Kraft der Gnade Gottes über viele Umwege doch zur einigen, heiligen, apostolischen, römisch-katholischen Kirche fanden.
Christus schütze Seine heilige Kirche vor den Luther-Nachfolgern in der Kirche!
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt seinen Luther
#3   Marcel   14:30:45 | Montag, 9. Mai 2005
Gebetskreuzzug für den neuen Pontifex ohne Luther
Besinnen wir uns auf die katholischen Heiligen, anstatt auf diesen unheiligen Grobian und Zerstörer namens Luther und die unhaltbare „Gemeinsame Erklärung“ (siehe auch die vernichtende Analyse des Kirchenrechtlers Prof. May).
Interview mit Pater Franz Schmidberger www.fsspx.info/news/news.php?show=169, dem Regens des Priesterseminars Herz-Jesu und Ersten Assistenten der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Sehr interessant, was der sehr bodenständige Pater Pfluger darin über den ehemaligen Kardinal Ratzinger weiß. Ermutigend jedoch, was er über Kardinal Arinze sagt.
Redaktion benachrichtigen Gründungspräsident tot
#1   Marcel   12:25:26 | Montag, 9. Mai 2005
Brief an die ratlosen Katholiken
So mancher ehemals ratlose Katholik findet bestärkt durch folgenden Brief Mgr. Perls www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm an Una Voce (als Reaktion auf eine Anfrage von Una Voce an Rom), zu den hl. Messen der katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X, kurz [link]http://www.fsspx.info[link]FSSPX[link].
So mancher, der die dort ausschließlich zelebrierte altehrwürdige Form der hl. Messe („Messe aller Zeiten“ nach dem hl. Papst Pius V.) erstmals erlebt, erfährt sie fortan als „ein Stückchen Himmel auf Erden“ und pflegt seine große Liebe zur Kirche auf zuvor nicht gekannte Weise in dieser schwierigen Zeit, die der des großen und zuvor nicht gekannten Kirchenlehrers Athanasius auf gewisse Weise sehr ähnlich ist.
So mancher bedankt sich dann von Herzen beim heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre für sein gutes und von Gott auf geheimnisvolle Weise beschütztes Werk, sowie bei Una Voce für den öffentlichen Abdruck des kurzen Briefes Mgr. Perls, der erst zum langen trefflichen „Offenen Brief an die ratlosen Katholiken“ des Erzbischofs führte.
Gelobt sei Jesus Christus, gelobt sei die Jungfrau Maria.
Redaktion benachrichtigen Versuchung + …
#1   Marcel   15:23:52 | Sonntag, 8. Mai 2005
Versuchung
Was unter der gleichnamigen Zwischenüberschrift vom neuen Papst berichtet wird, klingt ermutigend.
Vielleicht zeitigt das Brustkreuz des hl. Pius X., das der neue Papst angeblich (siehe Gerücht www.kreuz.net/article.1134.html ) getragen habe, schon Früchte? :-)
Immerhin hat der heiligmäßige Erzbischof Lefebvre (der das Werk der Priesterbruderschaft St. Pius X. gründete) zum Thema Papst und Gehorsam inhaltlich das gleiche gesagt wie nun der neue Papst. Es ist nichts anderes, als was die apostolische Kirche schon immer lehrte. Das sollte also eine Selbstverständlichkeit sein, aber danken wir Gott, wenn ein (Ober-) Hirte heutzutage die Lehre der Kirche tatsächlich vertritt.
Allen noch einen gesegneten Sonntag wünsche ich.
P.S. Freunde der heiligen katholischen Überlieferung könnten dem Aufruf der FSSPX www.fsspx.info/ticker/more.php?show=111546684… entsprechen: dem neuen Papst eine E-Post zukommen lassen und darin auf ehrfurchtsvoller Weise um die öffentliche Freigabe der überlieferten heiligen Messe bitten.
Redaktion benachrichtigen Vereidigung + …
#4   Marcel   19:46:20 | Samstag, 7. Mai 2005
Teufel?
Durch die nach dem Vatikanum-II erfolgte Öffnung der Kirche für die Welt haben fast alle Bischöfe sich soweit für den Irrsinn der Welt geöffnet, daß sie gleich „Abschied vom Teufel“ genommen haben. Deswegen auch Abschied von den Exorzisten. Wer braucht schon Teufelsaustreiber, wenn es keinen Teufel mehr gibt…?
Schnipps – gestern noch da, heute weg. Ruckzuck sind ewige Dogmen verzeitlicht, in wichtige und unwichtige eingeteilt, usw.
Der Herr sagte zwar, die Wahrheit sei unteilbar, aber unser klügstes Zeitalter der Geschichte glaubt, ohne den Herrn auszukommen: kein Satan mehr, also auch kein Erlöser nötig…
Bei den Audienzen unter JP2 war die Anwesenheit von Exorzisten verboten, wie der arme Exorzist von Rom, Don Amorth, mehrmals verärgert in Interviews verlautbaren ließ. Sowie, daß man den großen Exorzismus in der nachkonziliaren Kirche auch gleich soweit refo…revolutionierte, daß er praktisch unwirksam ist.
Welchen Exorzisten sollte man also nach St. Pölten schicken? Und mit welchem Rituale sollte er wirksam Dämonen austreiben?
Kurzum: freies Feld für Satan und seine Dämonen. In Rom, in St. Pölten, fast überall.
Gut, daß man (meistens) am Ende der hl. lateinischen Messe der Priestebruderschaft St. Pius X. noch das große St. Michaels-Gebet spricht (in deutsch üblicherweise). Dieser große Diener Gottes im Kampfe gegen Satan.
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#17   Marcel   20:41:48 | Freitag, 6. Mai 2005
Das goldene Mittelalter
Habe gerade mal meinen Wandkalender konsultiert. Wir befinden uns tatsächlich im 21. Jahrhundert – das Mittelalter ist bereits einige hundert Jahre vorbei.
Sodom und Gomorra sind zwar schon einige tausend Jahre vorbei (von der Erde getilgt), doch Sodomie bleibt – zeitlos – eine Perversität und schlimme Beleidigung Gottes. Sie wird, wie immer, gesühnt werden müssen.
Vielleicht im 22. Jahrhundert (insofern es erreicht wird) könnte in so manchem Wandkalender stehen:
Vor 100 Jahren wurde der Wortschatz des Bösen noch gesteigert: der staatlich organisierte Massenmord an kleinen Kindern als „Fristen lösung „ deklariert und – im Gegensatz zu früher – unter aller Augen ohne jeden Widerstand durchgeführt. Nicht einmal einen 20. Juli gab es…
Man wird, analog zum wunderbaren Grabtuch von Turin, erkennen, daß einem das Geschichtsbild als Negativ vorgelegt wurde: die frühe und mittlere Zeit des (grob) 1000 Jahre dauernden angeblichen „finsteren Mittelalters“ war leuchtend und die angeblich „aufgeklärte Moderne“ totenfinster von der Abkehr Gottes und dem daraus folgenden staatlich organisierten Massenmord.
Das Mittelalter leuchtete weniger in Form glühender Reagenzgläser als vielmehr durch das Licht Christi in den Köpfen und Herzen der Menschen. Ihre Katedrahlen zeigten zu Gott – unsere dem Mammon geweihten zum Widersacher.
Es ist allerdings nicht opportun, dies heute zu sagen, und die, an die ich mich richte, werden mich nicht verstehen.
Redaktion benachrichtigen Kreuzung zwischen einem Zebra und einem Parkhaus
#2   Marcel   16:07:20 | Freitag, 6. Mai 2005
Eine persönliche Begegnung …
… der ganz besonderen Art gibt es in selten ehrfürchtiger und fast unglaublich würdevoller Art in der äußerlich bescheidenen (sieht aber für jeden klar erkennbar als Kirche aus, keine Zebra-Kreuzung), innerlich aber feinen Kirche der Priesterbruderschaft St. Pius X., die ich besuche, nämlich mit dem Schöpfer des Universums selber, bei der Feier des heiligen Meßopfers, der Wandlung des Brotes und Weines in Christi Leib und Blut durch den (üblicherweise) heiligmäßigen Priester der Bruderschaft.
Durch die „persönliche Begegnung“ mit dem realpräsenten Jesus Christus zieht Er bei den Alten, Mittelalten, Jungen und ganz Jungen (bei diesen dann durch geistliche Kommunion) in ihr Herz ein und erfüllt sie mit dem übermenschlichen Frieden Gottes.
Das ist wesentlich alles, was der Mensch zum geistlichen Leben braucht, und dies „zieht“ auch oder gerade deswegen überproportional viele (für heutige Konzilskirchenverhältnise) Junge und Jugendliche an. „Christus pur“ – das überzeugt eben auf ganz eigene Weise. Seit 2000 Jahren, heute, und bis ans Ende der Zeit – mit oder ohne Räuberkonzilen.
Als Bonus können die Jugendlichen (doch nicht nur sie) in den FSSPX-Predigten noch die bzw. Auszüge aus der 2000 Jahre alte Lehre der Kirche auf vorbildlich unverfälschte Weise hören, und, wie gestern, mit der ganzen Gemeinde bei einer langen Christi-Himmelfahrts-Prozession Rosenzkranz beten, Fatimalieder singen, und anderes mehr.
Prädikat: sehr wehrtvoll. Keine Altersbeschränkung.
Redaktion benachrichtigen Geben Sie „www.babycaust.de“ in Google ein und schauen Sie, was dabei herauskommt
#7   Marcel   09:30:41 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Nachschlag zur Google-Zensur
Daß Google.de in ihrem „News“-Dienst mißliebige Quellen zensiert, zeigte ich durch Referenz auf entsprechende Pressemeldungen auf.
Daß Google.com (inkl. ihre lokalen Portale) zumindestens „höchstwahrscheinlich“ den Verweis auf die Babycaust-Internet-Seite zensiert, deutete ich an.
Hier noch ein Nachschlag zu dem Thema, wie der liberalistische Google-Konzern mit seinen Werbeschaltungen umgeht. Die Artikel stammen aus der US-Evangelikalen-Presse und sind in US-englisch abgehalten:
„Google censoring conservative ads?“ www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=441…
„Google bans Christian ad“ www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=399…
Monopole wirken in der IT-Welt noch intensiver und globaler als herkömmliche.
Google und Microsoft und … sind erst der Anfang.
„Schöne neue Welt“ ?
Redaktion benachrichtigen Zum ersten Mal + …
#6   Marcel   11:45:35 | Dienstag, 3. Mai 2005
Ora et labora
Lieber Laurentius!
Daß im Internet zu viel und zu unüberlegt geschrieben wird (es ist ja fast eher ein Sprechen, denn ein überlegtes Schreiben im konventionellen Sinne), muß ich leider bestätigen und davon nehme mich nicht aus.
Bitte verstehen Sie meine Erwähnung der Papalisten nicht als Grußnote an Sie, den ich nicht kenne, sondern allgemein an die ihnen (nicht Ihnen) anhängende große Schwäche des unkatholischen blinden Gehorsams.
Das Wort „Hoffnungsschimmer“ Mgr. Fellays drückt die neue päpstliche Situation bestens aus: sie beinhaltet das Potential einer Korrektur einiger der Irrungen seines Vorgängers; sie bleibt jedoch entfernt von „Hochstimmung“ (denn besonders die mit der überlieferten katholischen Lehre Verbundenen kennen die revolutionären Aktionen des „alten“ Mgr. Ratzinger gut; und die Stimme aus Ö. nahm die neuen Lobesgesänge des neuen Papstes auf den schwarzen Konzilsmoment zum Anlaß, unsere brennende Sorge auszudrücken).
Zum Wesentlichen, wie Sie gut schreiben: Der neue Papst braucht das Gebet aller gläubigen Katholiken dringend, sonst wird er nicht nur von kurialen Verstrickungen gewürgt, sondern von den christusfeindlichen Kräften Europas und des „neuen (Freidenker-) Europas“ namens USA erstickt.
Vergelts Gott, daß Sie täglich ein Extra-Credo für unseren geliebten Papst beten!
Deswegen möchte ich das hl. Benedikt-Motto „Ora et labora“ aufgreifen und danach handeln. Wieder zurück ans Werk. Allen noch einen gesegneten Arbeits- und Bet-Tag wünsche ich!
Redaktion benachrichtigen Zum ersten Mal + …
#4   Marcel   09:15:04 | Dienstag, 3. Mai 2005
Verstimmung?
Ist es nun schon ein Stimmungsgefüge, wenn jemand klar die Wahrheit ausspricht? Quo vadis, gefühlsdusselnde und mit der Tradition gebrochene Konzilskirchler?
Der Generalobere der FSSPX bezeichnete die Wahl Mgr. Ratzingers zum Papst als einen Hoffnungsschimmer (siehe Kreuznet). Der ehemalige Generalobere betonte, daß der neue Papst zuerst einmal Zeit braucht, um wirken zu können. Man kann anfügen: auch, um sich möglichst aus den „überlieferten“ vatikanischen Seilschaften herauszuwinden.
Deswegen beten und opfern wir für den neuen Papst.
Flankierend sind fundierte Anmerkungen zur „neuen“ Gangart des Papstes jedoch nicht etwa deplaziert. Die durch 40 Jahre nachkonziliare Kirchenzerstörung aufgebaute Vorsicht und Skepsis hat eine solide Basis. Hoffen wir, daß die Zeit sie unnötig werden läßt.
Rückwärtsgewandt? Hin zum Nullpunkt Jesus Christus gewandt.
Unzufrieden? Wir Katholiken können geistlich erst zufrieden sein, wenn die durch das Vatikanum-II erfolgte Entthronung Christi aufgehoben und Er wieder als einziger Herr eingesetzt ist.
Nörgelnd? Wahrhaftige deutliche Worte, nicht Nörgelei. Sieht nur bezüglich den papalistischen, typisch deutschen Kadavergehorsamsdirektiven so aus (Endsieg kommt, durchhalten, Wunderwaffe neues Pfingsten, Friede-Freude-Eierkuchen).
Rückbesinnung auf die fundamentalen Glaubensinhalte? Das ist das Wort und die Tat des heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre und seiner Nachfolger – bisher leider völlig ungehört in der Konzilskirche…
Redaktion benachrichtigen Skandale auf Kosten der Kirche
#1   Marcel   10:24:08 | Montag, 2. Mai 2005
Katholische Liga
Über die unzähligen Attacken gegen die Kirche in den Vereinigten Staaten führt die mutige Catholic League www.catholicleague.org/ Buch.
Redaktion benachrichtigen Islamischer Haßprediger siegt vor italienischem Gericht
#3   Marcel   20:45:33 | Sonntag, 1. Mai 2005
Christus ist die Wahrheit und das Licht
Als ich schrieb:
„Warum also den italienischen Staat schelten…“
so war das als rhetorische Frage gemeint, und also nicht an Kreuznet adressiert.
PS: Nicht, daß jemand denkt, ich meinte, es gäbe nicht gute Gründe, die antikatholischen Staatenführer Europas zu schelten. Doch was interessiert mich hier die Politik? Das gravierendste Problem, die „Mutter aller Probleme“, ist, daß die Konzilskirche entgegen ihrem Gründungsauftrag nicht mehr katholisch sein will und diese grauenafte Verirrung auch noch als neues Pfingsten verkauft.
Redaktion benachrichtigen Islamischer Haßprediger siegt vor italienischem Gericht
#1   Marcel   16:38:14 | Sonntag, 1. Mai 2005
Die faulen Früchte des Vatikanum-II
… sind das; speziell in diesem Fall das Dekret zur Religionsfreiheit, das u.a. vom heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre nicht unterschrieben wurde, weil es völlig gegen die Kontinuität der katholischen Glaubenslehre verstößt.
Es war die nachkonziliare Kirche, die Staaten wie Italien (und die in Südamerika) drängte, endlich diese (faulen) Früchte „anzuwenden“ und also die katholische Kirche als Staatsreligion abzuschaffen. Im Falle Italiens noch nicht lange her.
(Was die Staaten mit protestantischer, orthodoxer oder islamischer Staatsreligion nicht „juckte“; sie halten fest an ihren irrigen Religionen. Was sich auflöste, waren lediglich die katholischen Staaten…)
Warum also den italienischen Staat schelten, wenn die Verursacher dieser Misere die Konzils-Revolutionäre waren, allen voran Karol Wojtyla, Joseph Frings, Karl Rahner, Henry de Lubac, Yves Congar, uam.?
Die als Verkünder der Wahrheit Verpflichteten peitschten auf einem Räuberkonzil das „Recht“ der Staaten durch, „endlich“ die Wahl zwischen Wahrheit und Irrtum zu haben. Widersinnig. Christusverleugnend. Verderblich.
Wie man sieht: gläubige Katholiken kommen aus dem Opfern und Sühnen gar nicht mehr heraus. Bringt übrigens ganz allgemein viel Gutes auch „nebenher“.
Für eine Verteidigung der Orthodoxie gegen die Ketzer!
In diesem Sinne allen noch einen gesegneten Tag des Herrn!
Redaktion benachrichtigen Was darf’s denn für eine Blutgruppe sein?
#1   Marcel   14:04:00 | Samstag, 30. April 2005
Frankensteins Monster
Ohne Worte.
Redaktion benachrichtigen Geben Sie „www.babycaust.de“ in Google ein und schauen Sie, was dabei herauskommt
#4   Marcel   13:01:11 | Freitag, 29. April 2005
Denkende technische Geräte?
Daß Google auf Druck von oben mißliebige Quellen zensiert, zeigten meine erwähnten JF-Artikel auf, und auch die JF-Pressemeldung: Suchmaschine zensiert Nachrichtenquellen www.jf-archiv.de/…v05/200514040112.htm.
Haben andere Zeitungen auch über diese Suchmaschinen-Zensur berichtet? Mir ist bisher nichts aufgefallen. Wenn jemand Meldungen kennt: bitte darauf verweisen. Danke.
Was die Internet-Seite „www.babycaust.de“ betrifft, so ist nach dem heutigen Stand der Suchmaschinentechnik klar zu erwarten, daß nach der Eingabe des Suchbegriffes „Babycaust“ auch die gleichnamige Web-Seite gefunden werden wird, und dies sogar unter den ersten Suchergebnissen (obwohl dies natürlich sowohl intern als auch extern manipulierbar ist, bei Interesse).
Bei den Suchmaschinen Yahoo, MSN, Webde, … erfolgt dies erwartungsgemäß bereits an erster Trefferstelle, beim Suchmaschinen-Pionier Altavista an der dritten Stelle.
Nicht so jedoch bei der [i]weltweit größten[/i] Suchmaschine namens Google: gibt man unter Google.com oder Google.de den Begriff „Babycaust“ ein, erfolgen ca. 1.170 Treffern, darunter nicht ein einziges Mal die Internet-Seite „www.babycaust.de“ selber. Lediglich Seiten, die darauf verweisen.
Dieses technische Ausnahmeverhalten stärkt durchaus die Vermutung, daß die Seite „www.babycaust.de“ bei Google manuell zur schwarzen Liste hinzugefügt worden ist. Dies behauptete auch der Kreuznet-Artikel.
Redaktion benachrichtigen Geben Sie „www.babycaust.de“ in Google ein und schauen Sie, was dabei herauskommt
#2   Marcel   11:49:54 | Freitag, 29. April 2005
Orwells 1984
Technisch Interessierte beobachten diese Orwellsche Entwicklung schon seit einiger Zeit. Das Computer-Netzwerk läßt sich auf Knopfdruck für Millionen Benutzer zensieren. Effektiver geht es nicht.
Durch den Monopolstatus, den ein paar Konzerne (Microsoft, Google, und wenige mehr) in der IT-Welt besitzen, genügt es völlig, wenn die Politik diese wenigen Firmen zur Zensur verpflichtet. Wegen der fehlenden Vielfalt beschneidet man so die überwältigende Mehrheit der Benutzer auf einmal von der Möglichkeit der freien Informationsbeschaffung.
Seit 2002 werden auf Betreiben des Regierungspräsidenten Jürgen Büssow (Düsseldorf) in seinem Bundesland ausländische Domänen des Internet ausgeblendet. Damals erfolgte immerhin ein – vergeblicher – Aufschrei durch den linksliberalen IT-„Künstler“ Alvar Freude mit einer Unterschriftenaktion. odem.org/…formationsfreiheit/.
Jetzt sind die Suchmaschinen dran, weil sie eine Schlüsselrolle beim Zugriff auf die Millionen Internet-Seiten im weltweiten Netzwerk darstellen. Diesmal bleibt der Aufschrei aus.
Weitere Lesenswerte kurze Artikel zur Suchmaschinen-Problematik:
Zensur durch die Hintertür (JF, 11.3.2005) www.jf-archiv.de/…v05/200511031109.htm
Metternichs Erben (JF, 25.3.2005) www.jf-archiv.de/…v05/200513032510.htm
Redaktion benachrichtigen Es wird jetzt Mahl gehalten und die Gemeinschaft zelebriert
#5   Marcel   19:38:26 | Donnerstag, 28. April 2005
Wo hört man denn schon das Wort Gottes?
Ich denke, das Problem ist, dass die große Mehrheit der Menschen heute das Wort Gottes nicht mehr hören will. Denn es ist ja auch in gewisser Weise unbequem, mein Leben auf
Diese These setzte voraus, daß man das Wort Gottes auch wirklich mehrheitlich in den katholischen Kirchengebäuden hören könnte. Doch wie sieht die Realität aus?
Häretische Drewermänner werden von den Bischöfen zur Kirche gehörend bezeichnet (im gleichen Atemzug die voll katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. angefeindet). Die glaubenszersetzenden Theologen machen heute 80-90% der Ausbilder aus. Daß so keine Priester herangebildet werden, die das Wort Gottes auch nur annähernd verkünden könnten (oder wollten), ist Tatache. Falls überhaupt ein Priester predigt!
Das ist das Problem. Es ist ein Problem der Spitze. Die Kirchenkrise ist eines der Bischöfe!
Was das Volk nicht hört, kann es auch nicht glauben (wollen) !
Wer sagt denn, daß die Menschen nicht nach Wahrheit suchten? Der Drang dazu ist immerhin jedem ins Herz geschrieben von Gott.
Man sollte nicht zu viel TV glotzen: hier propagiert ein einseitiges Medienmonopol eine irrige Meinung, die nicht der Realität entspricht.
Man betrachte die vielen Europäer, die jedes Jahr konvertieren zum Islam, Buddhismus, usw. Weil diese Ketzer immerhin hinstehen und ihren (falschen) Anspruch öffentlich behaupten. Das wirkt echter als das ungläubige Sozial-Polit-Blabla ungläubiger Priester oder Gemeindereferentarinnen am „Volks“altareßtisch.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Sorge + …
#1   Marcel   10:54:25 | Donnerstag, 28. April 2005
Piano
Wie wohl das Piano in die Wohnung gekommen ist, aus der er nun nicht mehr ohne „Gewalt“ herauszubekommen ist?
Vielleicht wurden Fenster/Türen nachträglich verkleinert? Oder das Haus um das Piano herum gebaut? Oder das Piano im Haus?
Oder sind Ulmer Spatzen am Werk?
„Ein Klavier, ein Klavier“, sprach Loriot (bzw. ließ sprechen).
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#8   Marcel   13:53:51 | Mittwoch, 27. April 2005
Woodstock
Danke an meinen Vorredner für den treffenden Betrag.
In ähnlichem Zusammenhang las ich vor kurzem das Wortspiel „Popestar“ (statt Popstar). Leider ist es gar nicht so unpassend bezüglich des verstorbenen Papstes.
Hoffen und beten wir, daß der neue Papst kein „Popestar“ wird, sondern einzig alles in Christus erneuert.
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#6   Marcel   11:02:14 | Mittwoch, 27. April 2005
„Die Begeisterung der Jugendlichen“
… nimmt der neue Papst zu Recht mit größtem Argwohn auf, wie er unter der gleichnamigen Überschrift im Artikel zu lesen war. Das hat Dr. Lothar Barth in seiner schönen Zusammenfassung des Pontifikates des JP2 in der aktuellen Ausgabe der „Kirchenlichen Umschau“ auch herausgestrichen.
Auch dies ist ein kleiner Hoffnungsschimmer des neuen Pontifikates: daß Papst Benedikt – hoffentlich nicht nur – bei diesem Thema eine gegensätzliche Position zum Vorgänger innehat.
Jugendliche sind leicht durch Personenkult beinfluß- und manipulierbar. Verantwortungsträger sollten diese oberflächliche Neigung weder pflegen noch ausnutzen. Der Papst galt bei vielen gutgläubigen katholischen Jugendlichen einfach als Popstar-Ersatz. Was immer er sagte, tat – oder nicht tat, war „top“, ohne den tieferen Sinn zu begreifen. Doch sobald der Popstar geht, gehen auch die „Fans“.
Das alles ist nicht katholisch; so etwas findet man bei vielen protestantischen Freikirchen (Anknüpfpunkt: die meisten mir bekannten Papalisten sind Charismatisten). Es karrikiert die richtig verstandene Gehorsamspflicht gegenüber dem Papstamt (Unfehlbarkeitsdogma) und das rechte Verhältnis zu Christus: Er ist kein „Jesus Christus Superstar“, sondern der Heiland, unser Erlöser.
P.S. Es müßte doch mehr Quellen geben zu den vom „Spiegel“ behaupteten Verhüterlis auf dem Jugendfestival in Rom. Kennt jemand bitte noch andere Quellen, die dies bestätigen oder widerlegen? (Augenzeugenberichten von Papalisten bitte keine.)
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#26   Marcel   10:39:12 | Mittwoch, 27. April 2005
Der Grobian Luther …
… war ein zeituntpyisches Unikum. Papst Hadrian VI. (ein Deutscher), ließ seinen Legaten auf dem Reichstag von Nürnberg 1522 folgendes vor den versammelten Reichsständen bekennen: „Wir wissen, daß auch bei diesem Heiligen Stuhl schon seit einigen Jahren viel Verabscheuungswürdiges vorgekommen ist: Mißbräuche in geistlichen Dingen, Übertretungen der Gebote, ja, daß alles sich schließlich zum Argen verkehrt hat. So ist es nicht zu verwundern, daß sich die Krankheit vom Haupt auf die Glieder, von den Päpsten auf andere, niedere Prälaten übertragen hat. Wir alle (d.h. Prälaten und Geistliche) ‘sind (vom rechten Weg) auf unsere eigenen Wege abgewichen, und es gab schon lange niemanden mehr, der Gutes tat, nicht ein einziger existierte’ (Ps. 13,3).
Deshalb müssen wir alle Gott die Ehre geben und uns vor ihm demütigen; ein jeder von uns soll sehen, weshalb er gefallen ist, und sich lieber selbst richten, als daß er von Gott mit der Rute seines Zornes gerichtet werden möchte. Dabei sollst du, was uns betrifft, versprechen, daß wir allen Fleiß aufwenden wollen, damit zuerst diese Kurie, von welcher vielleicht all dieses Übel ausgegangen ist, reformiert werde, damit, wie von hier die Verderbnis auf alle Untergebenen übergegangen ist, so auch von hier die Gesundung und Erneuerung ausgeht. Dies zu besorgen, halten wir uns um so strenger verpflichtet, als die ganze Welt, wie wir sehen, nach einer derartigen Reform ganz sehnsüchtig verlangt.“
Luthers Reaktion ist bekannt: Papstesel usw.
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#2   Marcel   10:23:54 | Mittwoch, 27. April 2005
Ach Gerd…
… ist Ihnen bewußt, wie häufig Sie sich innerhalb nur weniger Sätze widersprechen? Ordneten Sie Ihre Gedanken vor dem Schreiben, würde es Ihnen und den Lesern helfen.
Natürlich glauben Sie als Nichtchrist nicht an die Dreifaltigkeit und also auch nicht an den Heiligen Geist. Dies macht Ihren Satz bezüglich Heiliger Geist, Mgr. Ratzinger und Konklave völlig obsolet.
Dennoch berührt Sie die hl. Dreifaltigkeit sehr stark, denn wie anders wäre erklärbar, daß Sie hier auf Kreuz-net jedes mögliche (und unmögliche) christliche Thema fleißig kommentieren? Es ist dieser mystische „Sog Christi“, der die meisten Menschen guten Willens früher oder später erfaßt, wenn sie auch nur entfernt mit Ihm oder Seinen Nachfolgern in Berührung kommen. Clive Lewis umschrieb es so: man muß sich schon außerordentlich anstrengen, um nicht in eine der vielen „Fallen“ Christi zu stolpern – „Fallen“ im positiven Sinne des Menschenfischers gemeint.
Somit ist bei Ihnen Hoffnung vorhanden. Man darf für Sie beten, daß Sie eines Tages den Anspruch Christi vollständig mit Herz und Verstand erfassen, und nicht nur mit dem Verstand, der vom Widersacher so spielend leicht hereingelegt wird.
Es gibt drei Stationen vieler Bekehrungen: 1.) Christus ignorieren, 2.) Christus bekämpfen (wenn sein totaler Anspruch klarer geworden ist), 3.) Seiner unendlichen Liebe erliegen.
Leider bleiben viele Menschen vor dem 3.) Schritt stehen. Ich bete für Sie, daß sie nicht dazugehören.
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#21   Marcel   17:04:53 | Dienstag, 26. April 2005
Grobiane
Oh, wie wahr: ein Grobian namens Luther reicht für alle Zeit der Christenheit. Da bedarf es weder weg-, um-, noch aufgedrehter Spektatoren.
Grüße ins Traditionsland. :-)
P.S. Der opfernde Verzicht für den neuen Papst hat bereits erste Tränen gefordert: als eines meiner kleinen „Früchtchen“ dieser Tage keine Schokolade bekam. Da ward ihm das volle Ausmaß des kürzlich angeboteten Schokoladenwochenopfers erst voll bewußt.
Ich erwähne das aus zwei Gründen. Erstens kann die kindliche Träne auch Erwachsene gut daran erinnern, was katholisches Aufopfern (gerade im kleinen) tatsächliche bedeutet. Zweitens beweist die Ernsthaftigkeit der Freunde der Priesterbruderschaft St. Pius X. (nicht: Piux, oder Siux) mit ihrem Gebet und Aufopfern für den neuen Papst ihre volle Katholizität und die Absurdität des Schismatiker- und/oder Sedisvakantisten-„Vorwurfes“ an ihre Adresse. Er wird auf die unsüße Art falsifiziert.
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#18   Marcel   11:39:36 | Dienstag, 26. April 2005
Keulen
Bei aller Abneigung gegenüber Medjugorje und dem Charismatismus von Kath-net: das Bildschirmphoto des ordinären „Gleichheitsjack“ zeigt nicht, was hier Kath-net vorgeworfen wird.
Es zeigt, daß sich Moderator „Freund“ – völlig zu Recht – über die schlimmen Zustände in vielen katholischen Kirchen aufregt. Es zeigt die Verwunderung des Moderators „Gandalf“ über diese Zustände, und darüber, daß viele Menschen heute ob dieser Zustände immer noch die Augen verschließen. (Das geht bis in die Kurie und hängt mit dem alles zum geistlichen Frühling verklärenden Vatikanum-II zusammen.)
Der Vorwurf ist: wie können viele nur die Tatsache leugnen, daß es in katholischen Messen unerträglich zugeht? Dieser Vorwurf ist berechtigt. Ein Abstellen der Christus beleidigenden liturgischen Mißstände ist auch ein Anliegen der Priesterbruderschaft St. Piux X. (deren Anhänger auf Kath-net ironischerweise unerwünscht sind).
Es ist die gleiche Verwunderung, die man empfindet, wenn historische Tatsachen geleugnet werden. Daß „Gandalf“ mit seinem Vorwurfsvergleich versuchte, den Sog der Faschismuskeule zu nutzen, ist zwar billig, aber leider keineswegs unüblich im deutschsprachigen Raum. Seit die anti-christlichen 68er die Hebel der Macht erlangten, wird im deutschsprachigen Raum jeder Unliebsame mit dieser Keule geprügelt. „Beste“ rotgrüne „Tradition“ als. Doch da beklagt sich niemand. Erst wenn ein Christ der Versuchung nicht widersteht, diese Keule anzuvisieren.
Man messe nicht mit zweierlei Maß.
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#13   Marcel   09:21:18 | Dienstag, 26. April 2005
Gandalf & Webblogs
1) Kreuz-net verwies auf einen öffentlichen Webblog. Darin fanden sich Internas aus dem Kath-net-Forum, in Form einer Kopie eines Teils des Forums. Der Webblog ist also die Adresse.
2) Die Person „Gandalf“ aus J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ ist kein Druide, auch wenn er im bekannten Film (und den Videospielen) so dargestellt wird und Tolkien durchaus Ideen aus den nordischen Götter- und Heldensagen schöpfte (immerhin war es seine Absicht, etwas Analoges für das britische Empire zu schaffen). Man halte sich an sein Buch.
Das Meisterwerk des sehr katholischen Tolkien (er brachte Clive Lewis indirekt zum Christentum) ist tief geprägt von der katholischen Lehre. Freilich ist es so virtuos geschehen, daß es nur wenige sogleich merken; auch wenn es sie natürlich beeinflußt. Das ist das eigentlich Geniale dieser versteckt katholischen Werke: die Botschaft Christi wirkt, ohne daß sich die Audienz mehrheitlich darüber voll bewußt ist.
Tolkien ist diesbezüglich vergleichbar mit dem großen Shakespear, dessen Katholizität zu seiner Schaffenszeit streng geheim war, aber (fast) alle seiner Werke ebenfalls stark prägte.
Inwiefern „Der Herr der Ringe“ stark vom Katholizismus geprägte Literatur ist, zeigen einige Aufsätze der gut katholischen Publizistik auf. Sogar in EWTN erschienen solche Arbeiten. Ebenfalls sehr lesenswert ist „Renunciation in ‘The Lord of the Tings’“ www.sspx.ca/…ation_Lord_Rings.htm aus „The Angelus“.
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#9   Marcel   19:23:31 | Montag, 25. April 2005
Messe aller Zeiten: „frisch“ wie eh und je!
Sttn: das genaue Gegenteil Ihres Gesagten ist der Fall. Die Messe aller Zeiten stellt Jesus Christus auf unvergleichbare Weise in den Mittelpunkt allen rituellen Geschehens; sogar der wandelnde Priester wird nebensächlich – er ist „nur“ noch ausführendes Werkzeug Gottes, aber nicht mehr alleinunterhaltender Moderator und „Macher“ wie beim NOM.
In der Messe des hl. Papst Pius V. ist das Mysterium Christi wesentlich deutlicher „erfahrbar“ (man verzeihe mir diesen modernen Ausdruck). Das merken natürlich die unvoreingenommenen Gott suchenden Menschen durchaus. So erklären sich die empirischen Erhebungen, die ganz eindeutig aufzeigen, daß der „alte“ Ritus, die Messe aller Zeiten, besonders auch die jungen Menschen anspricht, im Gegensatz zum NOM.
Daß die Rechnung beim NOM in keiner Weise aufging – weder die anvisierten Protestanten gingen zur Messe (wie konnte man das nur annehmen!), noch die Jungen –, zeigen die nichtlinear nach unten fallenden Besucherzahlen: das Kirchenvolk schrumpft von Jahr zu Jahr, besonders, was die jüngeren Kirchenglieder angeht, weil die Kirche das Mysterium des Meßopfers völlig ent-mystifiziert hat.
Wenn ich heute in eine NOM-Messe in einer Ortskirche gehe, sind fast nur noch alte Menschen anwesend, die Jungen wie ausgestorben. Bei den überlieferten Meßfeiern sind die Generationen gut ausgewogen.
Kein Mensch kann eben mit Christus konkurrieren; das ist der Geburtsfehler des NOM.
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#5   Marcel   19:07:19 | Montag, 25. April 2005
Dort weht der „Geist“ Medjugorjes
Es ist diese Art von Diskussionsunkultur, wie im Artikel beschrieben, die ich aus den „Medjugorjaner-Kreisen“ kenne.
Zu meinem großen persönlichen Bedauern haben manche katholische „Freunde“ sogar mit mir gebrochen, nachdem ich die Medjugorje-Zirkel verließ. Ich kenne sogar Ehen, die zerbrachen, weil ein Ehepartner sich nicht zu Medjugorje bekennen konnte, der andere aber unbedingt.
Kritik wird nicht toleriert, nicht einmal sachliche. Das in Medjugorje verbreitete Motto lautet immerhin: wir glauben an Medjugorje, selbst wenn die Kirche ein negatives Urteil darüber fällen werden würde.
Dieses halb-sektiererische Gehabe wird offenbar auch von einigen Moderatoren in den Kath-net-Foren gepflegt, „offenbar“, weil die Lobeshymnen“artikel“ auf Medjugorje auf Kath-net zur Regel gehören.
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#6   Marcel   08:32:22 | Montag, 25. April 2005
Hl. Meßopfer ist Zentrum des Christentums
Sicherlich steht und fällt fast alles mit der richtigen Liturgie.
Die meisten im NOM zelebrierten Messen kennen nicht einmal mehr den Opfercharakter (obwohl dogmatisch festgelegt). Die Wandlungsworte sind falsch oder verstümmelt (… vergossen „für alle“, statt „für viele“, usw.) oder fehlen ganz in manchen von JP2 „anerkannten“ Liturgieformen.
Wenn das hl. Meßopfer aber keines mehr ist, und die Gläubigen somit Christus nicht mehr leibhaftigt geschenkt bekommen beim Besuch der Meßfeier, dann ist der Zusammenbruch verständlich.
Wenn man bei einem Computer den Stromversorgungs-Stecker zieht, geht er auch aus. Sofort und total.
Leicht verständlich, oder?
Deshalb: Prof. Berger hat diesbezüglich völlig Recht, und auch der neue Papst, wenn er die Liturgie wieder ins Zentrum rücken möchte.
Das wußte Erzbischof Lefebvre und das wissen seine Nachfolger natürlich sehr gut; daher ihr Festhalten an der unverfälschten Messe aller Zeiten des hl. Papst Pius V.
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#1   Marcel   18:08:43 | Sonntag, 24. April 2005
Quelle?
Auf „Sinfonica“ findet sich nichts zu diesem Interview?
Auf der Titelseite der Wochenzeitung Junge Freiheit dagegen findet es sich, geführt von Moritz Schwarz: „‘Signal des Glaubens’, Der Theologe Klaus Berger über den neuen Papst Benedikt XVI. und die Krise von Kirche und Christentum in Europa.“
Moritz Schwarz ist bekannt für seine interessanten Interviews mit noch interessanteren Persönlichkeiten aller Coleur.
Doch zum wesentlichen: der neue Papst stellt einen Hoffnungsschimmer dar. Gleichzeitig ist er (wie er sagte) auf das Gebet der Katholiken angewiesen.
Wie Die Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. seit Tagen verkünden: wir müssen für den Papst beten und vor allem opfern! Nur so kann die Kirchenkrise überwundern werden. Menschen und ihre Worte vermögen nichts mehr auszurichten.
(PS für die Schwinger der „Schismatiker“-Keule: Es gibt keine „Schismatiker“, die für den Papst beten würden. Das wäre widersinnig.)
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#8   Marcel   17:00:07 | Samstag, 23. April 2005
Die V.II-Revolution
Die vorkonziliaren Päpste, deren Lehre im völligen Widerspruch zur „Neuen Theologie“ des V.II steht, gaben die Traditionslinie vor. Ihre Nachfolger haben dieser zu folgen, nicht sie zu brechen.
Sobald Sie einmal zu der Erkenntnis gekommen sind, daß der Bruch zwischen den Päpsten vor und nach dem Konzil offenbar ist (wenn Sie JP2 und seine Theologen-Kollegen wie Rahner usw. studieren, wird das schnell gehen), werden Sie das Problem erfassen.
Dieser Bruch wurde von JP2 mehrmals eingeräumt (siehe Dr. Barts Aufsatz, aber nicht nur), und vom neuen Papst sowieso: er bezeichnete das V.II zu Recht als Gegensyllabus usw.
Die Traditionellen wissen um diesen Bruch, die ihn verursacht habenden Progressiven sowieso, nur die angeblich konservativen Nibelungentreuen von JP2 verstehen ihn noch nicht.
Man darf annehmen, daß zumindestens liturgisch der neue Papst einige der groben Schnitzer der Liturgierevolution ausbügeln lassen wird. Das ist schon einmal ein Anfang: nach der starken Korrektur des NOM kann dann das V.II ins Visier rücken.
Deswegen beten wir Traditionellen, und die der FSSPX ganz besonders, eifrig für den Papst und opfern für ihn auf. Damit er nicht von den heutigen Progressiven (sie würden, 50 Jahre zurückge-flux-kompensator-t, wie Ultra-Progressivisten dastehen) an die Wand gedrückt wird.
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#6   Marcel   14:29:15 | Samstag, 23. April 2005
Hüter der authentischen Tradition!
Die traditionellen Katholiken (nicht nur der FSSPX) stehen klar zu allen dogmatischen Konzilen der Kirche und zum Papstamt; daher lehnen sie jene mit der (dogmatischen) Überlieferung unvereinbaren revolutionären Einführungen des reinen Pastoralkonzils Vatikanum-II ab (V.II). Sie sind weder häretisch noch schismatisch.
Die durchaus richtige Behauptung, daß das V.II eine Revolution war, stammt von den progressiven Konzils-Theologen und -Bischöfen selber. Sie erklären den Bruch mit der überlieferten Lehre der Kirche seit dem V.II. Der führende Konzilstheologe und Häretiker Rahner betonte (zusammen mit seinem Freund und Konzilstheologen Küng), daß die Überwindung der Dogmen vor allem des Konzils von Trient das Ziel ist. Was ihnen zu einem guten Teil gelungen ist. Für uns dagegen beginnt die Kirche ab Christus, nicht erst ab 1965!
In dem besagten Artikel Dr. Barths wird der neue Papst zitiert, als er 2004 schrieb: „Der Papst ist nicht ein absoluter Mensch, sondern er ist der Hüter der authentischen Tradition und damit der erste Garant des Gehorsams.“ Dr. Barth folgert daraus völlig zu Recht: „Das heißt aber mit anderen Worten, wenn der Papst selbst nicht der Tradition gehorsam ist, dann braucht man ihm dort, wo er abweicht, als glaubenstreuer Katholik nicht zu gehorchen, ja man darf es nicht, wenn man klare Einsicht in den Irrtum hat!“
Diese Aussage des neuen Papstes sei jenen hinter die Ohren geschrieben, die um den verstorbenen Papst einen Personenkult veranstalten.
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#3   Marcel   10:46:07 | Samstag, 23. April 2005
Maßlosigkeit als Maß aller Dinge…
Der Artikel Dr. Barths zum Pontifikat Johannes Pauls II. ist eine herausragende Arbeit, wie alles aus der Feder dieses weisen und umsichtigen Denkers. Eine Seltenheit im deutschsprachigen Raum.
Ganz offenbar ist Ihnen völlig unbewußt, was „pietätslos“ tatsächlich bedeutet, oder sachliche Kritik, oder Sie haben den Aufsatz nicht vollständig erfaßt (er überfordert den typischen Internet-Hopper und Mariobros-Spieler ganz eindeutig), sonst würden sie dieses Attribut diesem Aufsatz nicht fälschlicherweise anheften.
Der Mehrheit der nachkonziliaren Kirche ist jegliches Maß abhanden gekommen. Dr. Barth pflegt alle seine Ausführungen detailliert zu belegen, und der Aufsatz ist keine Ausnahme. Doch was man nicht sehen will, sieht man auch nicht. Man hat sich an den Verrat der Wahrheit zu sehr gewöhnt. Um die fatalen Folgen der dialektischen Philosophie weiß man nichts. Das sind auch die Früchte eines unkatholischen Personenkultes um JP2. Bereits taktvoll formulierte und sachlich fundierte Kritik an der Amtsführung des Idols wir als Ketzerei angesehen. Dabei sollte für Katholiken nur Jesus Christus Idol sein und Er einziger Maßstab.
Was wurde nur aus den (meisten) Aposteln? Können sie sich kein Vorbild mehr an ihren Vorgängern nehmen? Ist Paulus und seine scharfe, aber christliche Feder vergessen? Das Niveau der heutigen Nachfolger erschöpft sich darin, daß der eine Apostel den anderen öffentlich einen Idioten schimpft. Ist diese Schande zu fassen!
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#1   Marcel   09:27:16 | Samstag, 23. April 2005
Schock und Therapie
Wie hoch müssen die Elfenbeintürme sein, in denen die (meisten der) Kardinäle residieren, daß sie erst im Jahr 2005 auf der Konklave durch einen Bericht auf die katastrophale Lage in der Kirche aufmerksam werden…!?
Seit genau 40 Jahren deutlichst sichbar (seit der Revolution namens Vatikanum-II), und seit über hundert Jahren weniger sichtbar (freimaurerischer Generalangriff auf die Kirche), wird die Kirche so durchgeschüttelt, von Außen angegriffen und von Innen unterwandert, daß bald kein Stein mehr auf dem anderen steht, daß selbst der Petrus-Fels so entstellt und verdeckt ist, daß er nicht einmal mehr auf der heiligen Überlieferung fußt!
Was das Problem in Rom und der Führung der Kirche ist, läßt sich zusammengefaßt finden in der großartigen Analyse des Pontifikates Johannes Pauls II., sehr profund und von großem Bemühen um Objektivität gekennzeichnet, aus der Feder von Dr. Lothar Barth, Bonn, erschienen in der Zeitung [link]http://www.kirchliche-umschau.de[link]„Kirchliche Umschau“[link], Nr. 5, 8. Jahrgang. Diese Ausgabe kann auch als Einzelnummer bezogen werden vom Verlag.
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#6   Marcel   19:43:08 | Mittwoch, 20. April 2005
@1+1=2 :
Sie fragten nach den Früchten der traditionellen Forumsteilnehmer, das war mir schon klar, aber weil die Frage unbeantwortbar bleibt, hier in der virtuellen Welt, beantworte ich die Frage allgemein.
Oder wollen Sie meine „Früchtchen“ kennenlernen? Oder mich persönlich?
Wie Sie vielleicht wissen, ist der Anteil an jungen Familien bei der FSSPX im Vergleich zu „den üblichen Ortskirchlern“ überdurchschnittlich hoch, wie auch die Anzahl der Kinder aus dem Rahmen fällt (nach oben).
Natürlich setze ich mich – und meine Familie und viele andere der FSSPX sich – beim neuen Oberhaupt der Kirche, Benedikt XVI., dafür ein, daß sich Rom für die FSSPX öffnen möge. Und zwar in der für uns einzig sinnvoll möglichen Form: wir werden, wie gesagt, beten und opfern. Sogar meine „Früchtchen“ wollen für den Papst etwas aufopfern; sie schlugen – von sich aus – vor, regelmäßig eine Woche lang ganz auf Schokolade verzichten.
Ist das nicht süß?
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#4   Marcel   17:41:57 | Mittwoch, 20. April 2005
Viele Priesterberufungen …
… bei der FSSPX sind (einige der herausragenden) Früchte des Werkes von Erzbischof Lefebvre und den sie unterstützenden Gläubigen. Diese Priester (und Ordensleute) stehen alle für die Kirche bereit – man muß sie nur in die Diözesen lassen. Doch das ist eine Frage der Zeit, denn wenn keine amtlichen Priester mehr da sind…
Nein, niemand möchte den neuen Papst Benedikt XVI. krankjammern, sondern gesundbeten.
Und aufrichtig bleiben. Mir ging es um die Feierlichkeiten (40 Jahre); das war das Stichwort. Feier des Abschlußes. Was sind nun die Früchte? Sieht man sie klarer („Wie Sie sehen, sehen Sie nichts, und warum das so ist, sehen Sie gleich…“), kann man das Problem (die Wurzel) besser erkennen, und erst wenn man es erkennt, kann man es auch lösen.
Also, 1+1=7, betrachten wir die Ergebnisse des Konzils. Kann man positive Ergebnisse nennen? Wo und auf welchem Gebiet haben das Konzil und die daraus hervorgebrachten Reformen außerordentliche Erneuerungen in der Kirche gebracht?
Diese Fragen wurden schon wiederholt vom Erzbischof gestellt, aber bisher sah ich keine einzige Antwort. Deswegen müssen wir diese Frage des großen Heiligen in seinem Geiste wiederholen. Bis eines Tages bei den Würdenträgern der Kurie die Einsicht kommt. (Deswegen ist das Gebet natürlich ebenfalls sehr wichtig.)
P.S. Auf falsche Ergebnisse wie „1 + 1 = 7“ möchte ich aber verzichten.
P.P.S. „Beweinen, Verwünschungen, Verunglimpfungen“ kam nicht vor. Bitte immer aufrichtig sein.
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#10   Marcel   17:25:21 | Mittwoch, 20. April 2005
Danke für die FSSPX-Stellungsnahme
… an die kreuz-net-Redaktion.
Gutes Wort: „Ein Hoffnungsschimmer“.
Also widmen wir uns verstärkt den drei göttlichen Geheimnissen: Glaube, Hoffnung, Liebe.
… gleich morgen in der Abendmesse, nach der ich mich sehr sehne.
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#1   Marcel   16:16:17 | Mittwoch, 20. April 2005
An den Früchten…
Zuerst einmal danke an Kreuz-net für den Abdruck der Predigt!
Keinesfalls möchte ich irgendetwas auf ungeziehmende Weise sezieren o.ä.
Doch nachhaken: Der neue Papst sagte u.a. dies: In diesem Jahr wird besonders der 40. Jahrestag des Endes des Konzils gefeiert werden.
Kann jemand auf intelligente und aufrichtige Weise sagen, was wir feiern? Man feiert bekanntlich nicht das Ende von irgendetwas (außer es sei ein Übel gewesen), sondern den Anfang oder immerhin etwas Erfreuliches.
Betrachten wir die Ergebnisse des Konzils. Kann man positive Ergebnisse nennen? Wo und auf welchem Gebiet haben das Konzil und – vor allem: – die daraus hervorgebrachten Reformen außerordentliche Erneuerungen in der Kirche gebracht?
Ich denke, viele warten nur (unwissentlich) auf den kleinen Jungen, der über des Kaisers (Kirche) neue Kleider (Konzil) ausruf: er ist nackt!
Doch es gibt diesen „kleinen Jungen“ echt. Er ist nur geistlich gesehen wie ein kleiner Junge, weil er Christus auf kindliche Weise völlig vertraut. Er heißt Erzbischof Marcel Lefebvre (plus seine Nachfolger).
Ein Unterschied zum Märchen: während in diesem durch den kleinen Jungen der Bann, in dem das Volk aus Feigheit festsaß, brach (das Volk traute sich, es ihm nachzutun), feinden sie in der Realität „den kleinen Jungen“ dagegen heftig an.
Das Volk im Märchen ist also – ab einem gewissen Zeitpunkt – weiser.
Aber mit Gebet und Opfer kann das auch (in der) Realität (so) werden…
Gelobt sei Jesus und Maria.
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#6   Marcel   14:08:48 | Mittwoch, 20. April 2005
Vogel-Strauß
Bruno fragte: Ist dies Board katholisch, oder Kirche von unten?
Wir Traditionellen treten bekanntlich für die „Kirche von oben“ ein. (Oben = vom Haupte, Christus, kommend.)
Wie die Stimme aus dem Tradiland andermal schrieb, hat man als traditioneller Katholik in aller Regel eine lange Reise hinter sich. Es gehörten meistens auch ein paar Jährchen Vogel-Strauß-Politik dazu: Kopf in den Sand, es kann nicht sein, was nicht sein darf, etc pp.
Also, das haben wir (in aller Regel) schon hinter uns…
Es ist schade, daß uns affirmativ gesinnte, „Just think positive“ eingestellte Gläubige oft vorwerfen, wir seien „Spielverderber“, wenn wir sachliche und meistens (?) höflich formulierte Kritik an Würdenträgern anbringen, oder nicht gleich in Jubel ausbrechen, wenn ein ehemals führender Konzilstheologe der modernistischen Fraktion Papst wird. Doch nach 40 Jahren Kirchenzerstörung, auch – oder gerade – durch höchste Würdenträger, ist dies eine sehr menschliche Einschätzung. Das soll das Stichwort zum eigentlich Wichtigen sein: der Mensch denkt, Gott lenkt. Wir belassen es im Gegensatz zu den „Abc von unten“ nicht bei Kritik oder einem vorsichtig prüfendem Blick auf die kommenden Dinge, sondern wissen den Weg hin zum Besseren: Beten, opfern, sühnen – Glaube, Hoffnung, Liebe. Kurzum: Alles in Christus erneuern. Wie schon der Leitspruch des hl. Pius X. und der Priesterbruderschaft St. Pius X. lautet.
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#1   Marcel   11:00:44 | Mittwoch, 20. April 2005
Quo vadis…
Habemus papam!
Eminentissimum ac Rev. Dominum, Dominum Josephum Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalem Ratzinger qui sibi nomen imposuit Benedicti XVI.
Möge unser dreieiniger Gott diesen Papst allezeit führen und weiteren großen Schaden für Seine eine, heilige, apostolische, römische Kirche fernhalten und die vielen schlimmen Fehlentwicklungen korrigieren. Beten wir für unseren Papst.
Wie wird das neue Pontifikat werden? Es lohnt, sich die Person des neuen Papstes näher zu betrachten. Dies geschah unter anderem hier: „The Fideism of Cardinal Ratzinger, Perfect of the Congregation for the Doctrine of the Faith“, 1998 www.sspxasia.com/…rdinal_Ratzinger.htm
Kein Grund zum Jubeln also.
Dennoch Dankbarkeit unserem Herrn gegenüber, daß er Schlimmeres verhindert hat – nach rein menschlichem Ermessen beurteilt.
Vielleicht ist das Stehenbleiben besser als der nächste verhängnisvolle Schritt vorwärts? Man könnte fragen: wenn man sich bereits im freien Flug in den Abgrund befindet, kommt es darauf noch an?
Wir können nicht „viel“ bewirken? Doch. Bekehren wir uns, opfern wir auf, beten wir, sühnen wir die unzähligen Beleidigungen Gottes, nehmen wir rein und ehrfürchtig teil am Meßopfer Christi, werden wir reines Werkzeug Gottes. Dann kann der Herr umso stärker wirken.
Gelobt sei Jesus und Maria.
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#26   Marcel   21:11:48 | Freitag, 15. April 2005
„Schnauberei“ der Ireneuer
Es bringt doch nichts, wenn Sie Ihrem Gegenüber in wütender „Schnauberei“ beleidigende Dinge vorwerfen wie Dummheit, Lästermaulerei, Spuk, usw. Warum fordern Sie traditionsverbunde Katholiken ständig zum Kirchenaustritt auf? Schreibt hier ein Spektator unter fünf Pseudonymen?
Bleiben Sie doch ganz ruhig, werter Ireneus. Sammeln Sie sich, verrichten Sie vor dem Posten ein Gebetchen, treten Sie ihrem Gegenüber christlich entgegen wie der hl. Paulus, als er den ersten Papst – scharf (in der Sache) – zurechtwies.
Wenn Sie an CIC 212 §3 denken (obwohl ich nicht so gerne das neue Kirchenrecht zitiere), dann berücksichtigen Sie bitte, daß das, was viele traditionsverbundene Laien hier sinngemäß vortragen, mehr oder weniger stark auf die Vorarbeit des Athanasius des 20. Jahrhunderts, des Erzbischof Lefebvres, zurückgeht und seine bischöflichen Nachfolger. Weil er diese WWW-Seite nicht kannte, überbringen Laien (mehr oder weniger gelückt) seine Worte.
Übrigens: wer eine Häresie (oder plural) begünstigt, womöglich unwissentlich, ist noch kein Ketzer. Zudem ist der Begriff Häretiker nicht beleidigend, sondern in der Sache deutlich.
Falls Sie erfassen mögen sollten, was an diesem Vorwurf „dran ist“, empfehle ich die bischöfliche Analyse namens Vom Ökumenismus zur schweigenden Apostasie www.fsspx.org/…e/Krise/EtudeOecum/, die 2004 das 25-jährige Pontifikat zusammen mit der Kirchenkrise brachte – „der Großen“. Sie ist fundiert, kurz und bündig.
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#24   Marcel   16:11:48 | Freitag, 15. April 2005
Ireneus: falsche Zusammenhänge
Ich weiß nicht, warum Sie (und ein paar andere Fans von Johannes Paul II.) so eine Art Kreuz-net-Verschwörung daraus machen, wenn wüste Beschimpfer wie Spectator gesperrt worden sind. Wo immer Spectator auftauchte, wurde er nach kurzer Zeit gesperrt, weil er leider Choleriker ist. Das hat nichts mit Kreuz-net zu tun.
Es wäre doch auch Ihre Aufgabe gewesen, ihn immer wieder zur Räson zu bringen, vor allem wo er doch auf Sie eher gehört hätte (wegen gleicher Ansichten), was seine wüsten Schimpfkanonaden gegenüber allen außerhalb seiner Linie betrafen. Freilich, wenn es aus den eigenen Reihen kommt, ist das schwerer, aber versuchen sollte man das der Gerechtigkeit halber durchaus!
Außerdem finde ich Ihre Zensur-Forderungen (und Ihresgleichen; wie Chato) gegenüber traditionellen Katholiken extrem deplaziert. Solange man höflich im Umgang mit anderen Menschen diskutiert, darf man in der Sache sehr wohl klar und deutlich reden. Aus Sicht vieler traditioneller Katholiken hat Papst Johannes Paul II. mehrere Häresien begünstigt, ihnen teilweise sogar (bewußt oder unbewußt) angehangen. Dies hat aus unserer Sicht die Kirche schwer beschädigt. Einen Ketzer nannte ihn aber kaum jemand, oder.
Verfehlungen der Hirten deutlich auszusprechen, wie es vor allem die „Stimme aus dem Tradiland“ macht, sollte unter Katholiken nicht nur erlaubt sein, sondern ist sogar die heilige Pflicht jener, die den Zusammenhang erkennen. Denken Sie an die Heiligen, wie Athanasius, Brigitta, und andere mehr.
Redaktion benachrichtigen Seele, wie verhältst du dich in dieser papstlosen Zeit?
#1   Marcel   18:13:50 | Mittwoch, 13. April 2005
Wunderschöne Worte
… dieses Heiligen. Und so aktuell wie eh und je. Zeitlos, wie die Kirche.
Mögen auch wir so einen Papst von Gott geschenkt bekommen, wie dieser Heilige erbat.
Und diesen Satz muß ich mir übers Bett hängen, wenn mir wieder einmal die Zweifel ob meiner armseligen Gebete überkommen drohen: „Welchen Nutzen werden meine erkalteten Gebete haben? Trotzdem. Ich vertraue auf die Verdienste Jesu Christi und Unserer lieben Frau, daß der Heiland mir (…) die Tröstung gewähren wird, die Kirche erneuert zu sehen.“
Amen.
Redaktion benachrichtigen Applaus für den Sieger
#3   Marcel   09:53:58 | Mittwoch, 13. April 2005
In der Schwiez …
… und in allen „katholischen“ Ortskirchen, wo solche echten Schismen und Ketzerein betrieben werden, wie in dem Artikel von Kreuznet dargelegt, was in vielen deutschen Diözesen auch schon länger der Fall ist: dort ist die katholische Kirche nicht.
Aber natürlich geht sie nie unter, selbst wenn nur noch wenige Rechtgläubige die Kirche sind (um wieder ein Wort des hl. Athanasius aufzugreifen…). :-)
Übrigens: hätte ich nicht das Beispiel des hl. Kirchenlehrers Athanasius gefunden, ich glaube, ich wäre verzweifelt am völlig entstellten Zustand („Gesicht“) der Kirche.
PS: ich werde Sie ins innige Gebet einschließen, auf daß unser Herr Jesus Christus Ihnen die Erkenntnis schenken möge, daß man eine sachlich harte aber liebevolle Auseinandersetzung führen kann (und muß), ohne auf verabscheuliche unheilige Gossensprache zurückzugreifen. Das ist wirklich gut gemeint von mir und nicht polemisch: Sie demontieren Ihre eigene Position sonst nur; Ihre Argumente wirken stärker, wenn Sie mit einer höflichen und heiligmäßigen Sprache transportiert werden. Ich habe extra unseren Fernseher „aus dem Fenster geworfen“, damit meine Familie und ich nicht von dieser grauenvollen Gossensprache verdorben werden, und ich bitte Sie innbrünstig, im Wissen, daß Sie und ich geistlich vereint sein werden im kommenden sonntäglichen Meßopfer, daß Sie Ihre Wortwahl an Jesus Christus anpassen mögen. Dafür werde ich Ihnen sehr danken. Gott leite und beschütze Sie!
Redaktion benachrichtigen Völkerverständigung – aber nicht in der Kirche
#4   Marcel   09:18:45 | Mittwoch, 13. April 2005
Gutes Wort
… von Ihnen beiden; und auch besonders von P. Clérissac !
Der Herr sorgt dafür, daß die Rechtgläubigen nie aussterben in seiner Kirche, selbst wenn ihre Zahl auf die (vom hl. Athanasius) bekannten „wenige Handvoll“ reduziert werden.
Redaktion benachrichtigen Applaus für den Sieger
#1   Marcel   08:39:10 | Mittwoch, 13. April 2005
Die vielen Schismen in der Kirche…
Das ist eines der vielen echten Schismen in den katholischen Ortskirchen.
Rom kuckt zu, wie schon in der Vergangenheit.
Ein jeder tut und läßt, was er will. Glaubenschaos, wie man es im Protestantismus gewohnt ist!
Das ist nicht mehr die einige, apostolische, katholische Kirche!
Einzig am scheinbaren Schisma der wahrhaft rechtgläubigen
Priesterbruderschaft St. Pius X. www.fsspx.info/ erregt sich Rom und die vielen anderen Papstpersonentreuen.
Ähnlich wie Erzbischof Lefebvre schrieb der hl. Athanasius an seine Gläubigen: „Gott möge euch trösten! (…) Daß die anderen mit Gewalt die Kirchen besetzt halten, während ihr in diesen Zeiten davorsteht, das betrübt euch sehr. So ist es heute: Sie haben die Gebäude, Ihr aber habt den apostolischen Glauben. (…) Ihr aber bleibt treu, wenn ihr auch außerhalb der Gotteshäuser seid, denn in euch ist der Glaube. (…) Ihr seid die Glücklichen, die in der Kirche durch ihren Glauben verbleiben, Ihr, die ihr festhaltet an den Fundamenten des Glaubens, der Euch durch die apostolische Tradition überliefert worden ist.
Niemand wird jemals Euren Glauben überwinden, geliebte Brüder! Und wir glauben, daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben wird. (…)
Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“
Redaktion benachrichtigen Völkerverständigung – aber nicht in der Kirche
#1   Marcel   14:40:12 | Dienstag, 12. April 2005
Richtung gut, eines fehlt aber noch…
Prinzipiell gute Entscheidung, jedoch fehlt noch etwas:
Orthodoxe und jüdische Ensembles sind vom Bannspruch ausdrücklich ausgenommen.
… leider aber nicht Musik- und Tanz- und Gebets- und Priester- und Meßfeier-aller-Zeiten-Gruppen der katholischen, von der päpstlichen Kommision für innerkirchlichen Angelegenheiten Ecclesia Dei betreuten Priesterbruderschaft St. Pius X…
:-( Diese werden leider schlechter behandelt von der Amtskirche als tatsächliche schismatische orthodoxe Gemeinschaften oder den Neuen Bund ablehendene jüdische.
Doch wer Christusnachfolger ist, muß leiden. Außerhalb und innerhalb der Kirche. Das müssen wir alle mit viel Gebet und Opfer erdulden, und uns daran erinnern, daß es den Anhängern des hl. Athanasius nicht anders erging.
Zum Wohle der einen, heiligen, apostolschen, katholischen Kirche.
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#21   Marcel   10:26:11 | Dienstag, 12. April 2005
Katechismus
Man möge doch bitte den vom Papst selber approbierten „Katechismus der Katholischen“ Kirche zur Hand nehmen und aufzeigen, ob darin wirklich Häresien enthalten sind! Ich meine, nein!
Welche Version des sehr umfangreichen Katechismus in deutscher Sprache meinen Sie genau?
Jenen dicken JP2-Katechismus, den alle meine katholischen Bekannten und ich im Schrank stehen haben, der jahrelang offiziell verkauft wurde?
Bevor ich dann vor wenigen Jahren zufällig im Internet las – ich glaube es war sogar auf Ihrer Seite – daß eine durchaus große Korrektur ansteht, nachdem Beschwerden an Rom wegen der deutschen Fassung eingegangen sind, weil wichtige Teile sinnentstellt übersetzt und andere wichtige Teile ganz einfach bei der Übersetzung eigenmächtig ausgelassen wurden – und dies alles, wenn ich mich recht erinnere, unter der Aufsicht des Kardinal Schönborn…
Ich habe mir die korrigierte elektronische Version des neuen Katechismus holen können, aber eine komplette Fehlerliste habe ich nicht. Alle meine Bekannten haben die alte und falsche Katechismus-Version, weil sie keine Computer-Fans sind!
Übrigens: leider wird das über 700 Seiten dicke Buch kaum von den Laien gelesen, erstens weil es viel zu umfangreich ist und zweitens, weil vieles für Laien viel zu unverständlich komplex formuliert ist.
Die vorkonziliaren Katechismen, z.B. den Baseler, oder den Pius X., kann ich auf 10 DIN A4 Seiten ausdrucken und den versteht sogar mein alter Vater.
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#13   Marcel   20:05:16 | Montag, 11. April 2005
Oh Chato, bitte Kirchengeschichte studieren…
(…) macht das Ganze nur noch abscheulicher.
Die kath. Kirche verkündete nie „ein neues Evangelium“
Lieber Bruder im Herrn, Chato. Ich möchte Ihnen nur ein Beispiel geben, um aufzuzeigen, daß Ihre Annahme falsch ist, so wünschenswert ihre Richtigkeit auch wäre.
Unter Papst Liberius (352-366) verkündete die Kirche eine ganze Zeit lang den Arianismus, eine besonders gefährlich Häresie. Der von ebendiesem Papst exkommunzierte Bischof von Alexandrien, Athanasius, hielt scheinbar außerhalb der Kirche (=scheinbares Schisma) die überlieferte Lehre der Kirche hoch.
Später wurde Athanasius heiliggesprochen und unter dem hl. Pius X. (oder IX. ?) zum Kirchenlehrer erhoben. (Daß er so spät zum Kirchenlehrer erhoben wird und ausgerechnet von einem Pius-Papst, scheint ein Wink des Himmels zu sein.)
Nur die brennende Liebe zur Kirche und dem Papstamt machte es dem hl. Athanasius möglich, diese furchtbare Zeit zu überstehen, zum Wohle der Kirche! (Er wurde von allen angefeindet, verleumdet, mehrmals verbannt, und auch exkommuniziert.)
Ob der Erzbischof Lefevbre der Athanasius des 20. Jahrhundert ist, darüber mögen wir zwar streiten (für mich ist er es natürlich), aber doch nicht darüber, daß Sie uns Schmierer, Schmutzfinken, Abscheuliche und noch schlimmeres heißen.
Beten Sie auch einmal um die richtige Wahl der Worte und die Gnade, zu erkennen, was Ihr katholischer Gegenüber tatsächlich meint und möchte.
Der Herr segne Seine eine, heilige, apostolische, katholische Kirche.
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#11   Marcel   16:41:51 | Montag, 11. April 2005
Berechtigte Kritik & Mea culpa
Es wundert mich doch sehr, warum man keine ernstgemeinte Kritik an Würdenträgern bis hin zum Papst anbringen dürfen sollte, wenn sie sachlich ist. Gerade bei jenen, die sich der überlieferten Lehre der Kirche verpflichtet fühlen, entspringt diese Kritik doch der brennenden Liebe zur Kirche und zum Papstamt, und der berechtigten Sorge, daß kein neues Evangelium verkündet wird – werder von Aposteln noch von Engeln. Es ist ja sogar unsere Pflicht (nicht nur als Laien), Hirten auf Irrtümer hinzuweisen, und einige bekannte Heilige haben das gut vorgemacht (hl. Brgitta von Schweden zB), oder der hl. Paulus dem ersten Papst gegenüber.
„Kirchenschädlinge“ sind Traditionelle aber sicherlich nicht.
Es ist bedauerlich, wenn im Eifer des Wortgefechtes zwischen verschiedenen Richtungen bestimmte ungute Begriffe fallen bei fast allen Beteiligten. Abzüglich klarer aber sachlicher Bezeichnungen, die gelegentlich als beleidigend aufgefaßt werden, obwohl sie das nicht sind.
Das passiert leider oft im schnell-lebigen Medium „Internet“, wo auf Knopfdruck etwas abgeschickt wird und weltweit zur Veröffentlichung steht. :-(
Da sollten alle Katholiken sich zurückhalten und möglichst sachlich und konstruktiv diskutieren und immer die Liebe im Herzen bewahren.
Wo ich mich schuldig gemacht habe in dieser Hinsicht, möchte ich um Verzeihung bitten und es besser machen für die Zukunft. Dafür werde ich auch beten. Damit wir alles in Christus erneuern.
Redaktion benachrichtigen Sind aller guten Dinge drei?
#13   Marcel   16:09:01 | Montag, 11. April 2005
Das „Opus Dei“ ist sehr umstritten
Dies muß noch nichts heißen, naturgemäß.
Aber man kann, so man möchte, seltsame Sachen erfahren über den Gründer und auch den Zustand des heutigen „Ordens“. Und einige Vorwürfe kann man nicht einfach beiseiteschieben.
Es hat eine gewisse Ironie, daß ich dies schreibe, weil ich mich einst sehr vom Opus-Dei-Gründer angezogen fühlte (wie auch vom verstorbenen Papst). Um ein Haar wäre ich Laienmitglied beim Opus Dei geworden, doch das Schicksal (Gottes) hielt mich davon ab. Heute bin ich dankbar dafür.
Ich weiß, es gibt überall weiße und schwarze Schafe. Man darf also nichts verallgemeinern.
Der Gründer des Opus Dei, Josémaria Escriva de Balaguer, wurde am 6. Oktober 2002 heiliggesprochen. Eine Gruppe ehemaliger Opus-Mitglieder wandte sich vor dem 6. Oktober 2002 mit einem offenen Brief – im folgenden dokumentiert www.fsspx.info/mbonline/print.php?show=109 – an den Papst, um ihren Bedenken gegen diese Heiligsprechung Ausdruck zu verleihen.
PS: Kennt jemand noch eine andere Quelle, die diesen Brief bestätigt? Um was für Mitglieder handelte es sich hierbei?
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#6   Marcel   14:40:31 | Montag, 11. April 2005
Heilung & Glaube, „Tradiland“
Wieder sehr gute Worte, „Stimme aus dem Tradiland“. :-)
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es ein solches Beispiel auch durch die Jungfrau Maria in Fatima, als eine Seherin sie fragte, ob Person XY geheilt werden würde, die Jungfrau dann aber antwortete, daß das nicht ginge, weil die Person nicht genug Glaube habe.
Sicher, das ist nur eine Privatoffenbarung, wenn auch eine der solidesten, wie mir scheint, und daher als Ergänzung zum Gesagten vielleicht nützlich.
Vielleicht darf ich Sie und auch Paul Mayer einladen, einmal im Thema Tradition, Konzil und Priesterbruderschaft St. Pius X www.kreuzgang.org/viewtopic.php?t=2892 des Forums „Kreuzgang-org“ vorbeizuschauen, weil dort wäre solches geballtes Wissen wie Ihres gut angebracht, nicht nur angesichts der vielen Papalisten.
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#3   Marcel   10:40:57 | Montag, 11. April 2005
Auf Wiedersehen Ulrich
Ich kenne das von Medjugorje, daß man nicht mit Kritik umgehen kann.
Das muß man aber schon lernen, sachlich auf Gegenwind einzugehen. Ob es sich lohnt oder nicht, kann man ja selber entscheiden.
Ich meine damit vor allem Papst-Fans wie den wilden Spectator. :-)
Was die Anonymität angeht: so einfach kann man das nicht als feige über einen Kamm scheren. Es sei diese Lektüre ….realname-diskussion.info/ empfohlen.
Redaktion benachrichtigen Der österreichische Graf als vatikanischer Kronprinz
#6   Marcel   09:04:37 | Montag, 11. April 2005
„Konservativ“ nicht
Was sich – vor allem linkslastige – Käseblättchen doch so alles unter „konservativ“ zusammenreimen. Heute gilt ja der BRDDR-1984-Großbruder Schily schon als konservativ…
Jedenfalls ist Mgr. nicht konservativ, auch wenn ihn manche dafür halten.
Doch wenn es im Plane des Schöpfers liegt, daß ein solcher Wendehals Papst werden würde – die noch treuen Schäfchen werden verstärkt zu den traditionellen Widerstandskämpfern in der Kirche laufen und dort ihren verdienten Schutz erfahren, allen voran zur Priesterbruderschaft St. Pius X. um den heiligen Gründer Erzbischof Marcel Lefebvre.
Immerhin sind die Wege des Herrn ja unergründlich, und vielleicht muß die Kirchenführung alles Sichtbare in der Kirche erst so vollständig zerstören, daß der Neuanfang gewagt werden kann: die gut im katholischen Geiste ausgebildeten Bischöfe, Priester und Ordensleute der Priesterbruderschaft St. Pius X. stehen jedenfalls „Gewehr bei Fuß“ und sind bereit, treue Diener für die Kirche zu geben.
Redaktion benachrichtigen Die 10 Forderungen des Kardinals + …
#21   Marcel   11:49:14 | Sonntag, 10. April 2005
Das Papstamt ist heilig, der Inhaber muß es nicht sein
Das ist eine wichtige Unerscheidung. Es gab heilige Päpste, und auch zwei wirklich große. Es gab aber auch schlechte Päpste. Leider Gottes! Deswegen dürfen wir nicht einen Papst als Person vergöttern; er ist nur ein Diener Gottes, wenn auch mit einem sehr besonderen Amt, das er auszufüllen hat (tut er es nicht, wird er sich dafür zu verantworten haben in besonderem Maße).
Der Gehorsam gegenüber dem Papst ist kein (militärischer) Kadavergehorsam, auch wenn das von vielen Papst-Verehrern heute so mißverstanden wird. Man gehorcht dem Papst, weil er als oberster Bischof der Kirche Gott gehorcht – oder es sollte. Wo er es nicht tut, kann man nicht dem Papst folgen und damit Gott ungehorsam sein. Als der Petrus Christus verleugnete, war dies niemandem zum Gebot auferlegt.
Es ist schön, daß Spectator an der katholischen Lehre festhält (wobei er ihrem Ansehen sehr schadet durch sein vulgäres Benehmen, das mich sehr an den unheiligen Luther erinnert). Ersteres eint ihn mit uns Traditionellen. Allerdings scheint Spectator noch nicht absehen zu wollen, „wohin die Reise“ der modernistischen Kirche seit bald 40 Jahren hinführt, die entscheidend von den nachkonziliaren Päpsten bestimmt wurde: alle die Häresien und Ketzerein (Frauenpriesterum, Interkommunion, Allerlösung, Homosexualität, usw.), gegen die er sich zu Recht auflehnt, brechen sich doch ungehemmt Bahn in der offiziellen Kirche – und dies unter der Oberaufsicht oder sogar mit Hilfe der angeblich heiligen (letzten) Päpste.
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#9   Marcel   16:51:19 | Samstag, 9. April 2005
Allerlösungs-Häresie
… soll als weiteres Stichwort genügen. Das von diesem Irrglauben geprägte Denken hat sich mehreren Enzykliken niedergeschlagen.
Daß gute Absicht dahinter steht, darf man annehmen. Leider ändert es am Ergebnis nicht viel.
Ich kenne Priester, die es sehr gut meinen und leidenschaftlich Priester sind, aber dieser Häresie anhangen (salonfähig gemacht vom Kardinal Hans Urs). Das darf aber ein Priester seinen Schäfchen nicht antun, und noch viel mehr gilt das für einen Bischof!
Redaktion benachrichtigen Einem Seher von Medjugorje ist der Papst erschienen
#7   Marcel   12:46:24 | Samstag, 9. April 2005
Kleine Korrektur der URL
Die Bezeichnung Betrug für eingebildete Botschaften in Medjugorje ist noch sehr zurückhaltend formuliert. Das hat überhaupt nichts mit Bekehrungen zu tun, die es schließlich auch im Schützengraben von Kriegen gibt.
Aber Paul Mayer hat zu dem Thema eigentlich alles gesagt. Vielen dank für diese weisen Worte!
Auch danke für den URL zur WWW-Seite von „Theologisches“; kannte ich noch nicht. Nur den Herrn Berger, dessen Arbeiten ich sehr schätze.
Übrigens geht der URL nach wie vor nicht, denn bei WWW-Serv(ier)ern ist die Groß- und Kleinschreibung wichtig. Der URL auf das aktuelle Heft müßte demnach so lauten: www.theologisches.net/THEO3-05.pdf
(Man kann auch auf die normale WWW-Seite gehen, dann den Verweis „Aktuelles Heft“ auswählen und dann ganz unten das PDF herunterladen.)
Redaktion benachrichtigen Einem Seher von Medjugorje ist der Papst erschienen
#2   Marcel   08:04:13 | Samstag, 9. April 2005
Medjugorje, der große Betrug
Gewichtige Stimmen der katholischen Welt sprechen dafür, daß dieser angebliche Erscheinungsort mit seinen mehreren zehntausend (!) „Botschaften“ purer Betrug ist. Darunter auch sehr viele große Marienverehrer; an einem gebrochenen Verhältnis zur allerseligsten Jungfrau liegt die Ablehnung also definitiv nicht (im Gegenteil).
Es ist auch kein Zufall, daß Medjugorje aufs engste mit den angeblichen Botschaften von Amsterdam verknüpft ist („Frau aller Völker… ‘einst’ Maria“), die zwar im Gegensatz zu Medjugorje vom gutgläubigen Ortsbischof lokal anerkannt sind, aber das bedeutet in diesen wirren Zeiten der großen Kirchenkrise nichts.
Ich selber muß zugeben, einige Jahre lang ein Medjugorje-Jünger gewesen zu sein, und kenne ich mich daher mit der Materie ungefähr aus. Alle meine Medjugorje-Bekannten sind gleichzeitig große Amsterdam-Anhänger und umgekehrt. Ich halte beides für unecht und vollkommen inkompatibel mit z.B. echten anerkannten Erscheinungsorten wie Fatima (freilich lernte ich Fatima erst _nach_ Medjugorje kennen!).
Die diversen „charismatischen“ Bewegungen, wie z.B. die quasi-protestantische Halbsekte „Gemeinschaft Emmanuelle“, die sich Medjugorjes bemächtigt haben, tragen dazu bei, daß Medjugorje bei genauer Betrachtung (nicht bei oberflächlicher!) in einem sehr schlechten Lichte „erscheint“.
Von dieser neuen Meldung hier halte ich daher sehr wenig.
Redaktion benachrichtigen Am Fenster des Vaterhauses
#3   Marcel   20:38:32 | Freitag, 8. April 2005
Kein Brüllmedium
Ich möchte hiermit einmal Kreuz.net und seine Autoren loben. Dankenswerterweise kommt diese Seite hier ohne die „charismatischen“ Verirrungen und affirmativen Blindekuhknebel von Kath.net aus (welches ich deswegen nicht mehr lese). Außerdem verleihen die deutlicheren Worte (speziell zum Ungeborenenmord, aber auch ansonsten) wesentlich mehr Wahrhaftigkeit.
PS: Die neue Seitengestaltung („Layout“ in Pidginenglish) ist gelungen; sieht übersichtlicher und klarer aus als früher.
Redaktion benachrichtigen Der Tag der Beerdigung
#4   Marcel   20:32:53 | Freitag, 8. April 2005
So ist es…
… Spectator. :-)
PS: Das erste Mal sehe ich einen Text von Dir, der ganz ohne wüste Worte auskommt. Das liest sich doch gleich viel besser, und das Gesagte wird auch offener angenommen. Weiter so.
PPS: Wenn wir wirklich Christus nachfolgen wollen, müssen wir auch lernen, zwar einerseits sehr deutlich zu sprechen (also er war so deutlich, daß er _immer_ Anstoß erregte bei denen, die keine deutlichen Worte mögen, und das sind heute fast alle), andererseits aber dies zu tun ganz ohne wüste Worte.
Redaktion benachrichtigen Der Tag der Beerdigung
#1   Marcel   08:33:34 | Freitag, 8. April 2005
Requiem für den Papst
Gestern war ich zum ersten Male bei einem Requiem im überlieferten Ritus. Es war ein Requiem für den verstorbenen Papst bei der Priesterbruderschaft St. Pius X., und ich war sehr ergriffen von der einerseits schlichten Meßfeier, andererseits sehr tiefen. Daß man als Gläubiger viel Zeit und Stille zur Andacht hat, beeindruckt mich sehr.
Jedenfalls habe ich meinen Frieden mit dem verstorbenen Papst finden können, der im Gegensatz zu uns nun schon aus dem „Tal der Tränen“ ist.
Zur bevorstehenden Wahl des neuen Papstes bittet Bischof Fellay alle Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft vom 9. bis 17. April eine Novene zur Vorbereitung zu halten. Die Novene besteht aus den Gebeten Veni creator spiritus, sowie der Oration aus der Votivmesse für die Wahl eines Papstes und schließt mit der Anrufung des Herzens Mariae.
Oration:
In tiefer Demtut flehen wir Dich an, o Herr: Deine unermeßliche Vaterliebe wolle der hochheiligen römischen Kirche einen Hohenpriester gewähren, der ob seines väterlichen Eifers für uns Dir stets wohlgefalle, bei Deinem Volke aber wegen seiner segensvollen Regierung immer hoch in Ehren stehe zum Ruhme Deines Namens. Durch unsern Herrn.
Redaktion benachrichtigen Früher waren die Kardinäle weniger redselig
#8   Marcel   13:49:16 | Donnerstag, 7. April 2005
Spekulationen und Auskünfte über das Konklave sind zu unterlassen
… hat der oberste Glaubenshüter (nach dem Papst) Ratzinger schönerweise gesagt, heißt es (s.u.).
„Einziges“ Problem dabei: in der nachkonziliaren Kirche macht jeder (Bischof), was er will. Da kann der Herr Kardinal seine Vatikanum-II-Revolution in Schranken versuchen halten wie er möchte: dies geht bei Revolutionen bekanntlich nicht.
Kreuz.net von heute: „Laut einem Bericht der antikirchlichen italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ habe sich der Dekan des Kardinalskollegiums, Joseph Ratzinger, damit abgefunden, daß die Kardinäle den Medien Interviews geben. Ursprünglich hatte er versucht, ein Medienverbot zu erwirken. Die Kardinäle hätten gemeint – so der ‘Corriere’ – man könne das Interesse an Papst Johannes Paul II. nicht ignorieren. Darauf habe Kardinal Ratzinger eingelenkt: Man könne Fragen über Johannes Paul II. und die Kirche beantworten. Spekulationen und Auskünfte über das Konklave seien zu unterlassen.“
Redaktion benachrichtigen Früher waren die Kardinäle weniger redselig
#6   Marcel   09:42:56 | Donnerstag, 7. April 2005
Klatsch-Kardinäle
Genau so ein klatschsüchtiger „Smalltalk“, wie Du es richtig bezeichnest, geziehmt sich für _Kardinäle_ in purpurrotem Mantel vor der Konklave aber nicht, und auch ansonsten nicht. Sie sollen mal nicht vergessen, was für ein wichtiges Amt sie Kraft Gottes innehaben und angemessen damit umgehen und auch genau daran vom Schöpfer zur Verantwortung gezogen werden!
Es ist ein guter Indikator für den zerrissenen Zustand der Kirche, daß sich die Kardinäle bereits vor der Konklave in total verweltlichten Klatschblättern streiten.
Wir bräuchten dringend wieder eine hl. Brigitta von Schweden.
Redaktion benachrichtigen Früher waren die Kardinäle weniger redselig
#3   Marcel   20:07:10 | Mittwoch, 6. April 2005
Immer schön beim Thema bleiben…
Lieber Meisner-Liebhaber Nikolaus, es besteht kein Grund, mir Bildzeitungsniveau unterzuschieben, nur weil Du meine Meinung nicht teilst. Ich kann ja nicht über eine Zeitung wie „Die Presse“ _hier_ diskutieren, wenn ich sie a) nicht kenne, und b) ausdrücklich auf die hier auf Kreuz.net zitierten Aussagen Bezug nahm (was wohl üblich sein dürfte in einem Anmerkungsbereich auf einer bestimmten W3-Seite…)
Sicherlich ist der Kontext der Aussage Meisners interessant. Doch daß er den zitierten Satz so sagte, wie von Kreuz.net dargelegt, wird wohl stimmen, oder etwa nicht? Falls er stimmt, bleibt er unfaßbar – unabhängig vom Kontext.
Wahrlich, es ist gut, wenn kein deutscher Kardinal Papst werden wird (und ich füge schnell an: bitte auch kein schweizerischer oder österreicherischer). Es ist schon schlimm genug, was deutsche Theologen und Bischöfe auf dem Vatikanum-II (und danach) an Zerstörungen in die Kirche gebracht haben.
Da müssen wir sehr viel beten und opfern, bevor mal wieder ein hl. Bonifatius geschenkt wird, der heute den Ökumenismus-Donnareichen-Tänzern den Baum umhauen würde. :-)
Redaktion benachrichtigen Früher waren die Kardinäle weniger redselig
#1   Marcel   16:57:47 | Mittwoch, 6. April 2005
Grauenhafte Äußerungen
… sind das fast alle. Wie konnte man solche Leute nur zu Kardinälen erheben? Weder können sie Disziplin wahren, noch scheinen sie zu wissen, um was es bei einer Papstwahl geht! Politisierendes Zeitgeist-Blabla, bis auf eine Ausnahme: Der einzige der zitierten Kardinäle, der nicht puren blanken Unsinn (oder immerhin völlig unwichtigen) verzapfte, war Mgr. Hoyos. Ausgerechnet; denn seine seltsame Linie gegenüber den Traditionellen Gruppen ist ja berüchtigt.
Dennoch: Ehre, wem Ehre gebührt, und er ist der einzige genannte, der das Wort Glaubensakt überhaupt in den Mund nahm.
Hut ab!
PS: Was Mgr. Meisner sagte, ist an Naivität kaum übertreffbar. Gott sei Dank wird kein deutscher Kardinal Papst werden.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II. in den Augen der Welt
#3   Marcel   14:27:08 | Mittwoch, 6. April 2005
@Spectator
Was ich nicht verstehe:
gegen einen Pius XII. wird noch heute gehetzt, manchmal von denselben Leuten, die den letzten Papst „loben“ (man muß sich natürlich genau ansehen, was sie da loben – meistens erkennen sie ja vieles von einem Christen nur in einer eingeschränkt materiellen Sichtweise).
Was also treibt sie an? Kalkulierter Opportunismus? Weil es eben schick ist, ins Heer der „Positiven Grabredner“ einzustimmen, sie aber ansonsten nichts vom Papst halten (wie ja die schlimme Reaktion auf Teile seines letzten Buches gezeigt haben) ?
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II. in den Augen der Welt
#1   Marcel   11:53:08 | Mittwoch, 6. April 2005
Seltsam…
wie ausgerechnet einige der größten Kirchen- und Christusfeinde dieses Papst nachträglich so loben! Z.B. der unselige Bundeskanzler der BRDDR Schröder, der ja Zeit seines Lebens nichts ausließ, um gegen Christus und die Kirche (und auch die evangelischen Gemeinschaften) zu mauern…
Oder Fidel, dieser Kirchenhasser (auch wenn er als Bub, wie Joschka Stalin, bei den Jesuiten in die Schule ging).
Oder der evangelikale Freimaurer Bush, der noch im Irakkrieg dem Papst nur die kalte Schulter zeigte (weil der Papst wagte, den Irakkrieg als „nicht gut“ zu derklarieren), den päpstl. Botschafter abwies, usw.
Es ist ganz klar: niemand kann etwas für den Applaus von der falschen Seite.
Dennoch stimmt es nachdenklich, daß so viele nur der Welt verbundene Machtmenschen den Papst nun so loben. Was soll das?
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#16   Marcel   11:17:35 | Mittwoch, 6. April 2005
Heiligsprechunung, Dreifaltigkeit
Danke für die Klarstellung mit den Heiligsprechungen.
Dann ist – diesbezüglich – also noch nicht Hopfen und Malz verloren, sondern ein künftiger Papst (oder Konzil oder wie immer das geregelt werden _wird_) kann viele der – leider! – inflationär stattgefundenen Selig- und Heiligsprechungen der letzten Jahrzehnte neu aufrollen.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat der letzte Papst – fast – so viele Selig- und Heiligsprechungen durchgeführt wie jemals zuvor in der Kirche? Das ist natürlich in höchstem Maße ungut.
PS zu „Allah“: die meisten Christen in den islamischen Ländern fügen dem Wort „Allah“ noch die Bezeichnung „Dreieine“ (Dreifaltige) bei, damit klar unterschieden wird zwischen dem christlichen dreifaltigen Gott und dem in diesen Ländern gebräuchlichen Wort „Gott“ (Allah) für den islamischen. Jedenfalls ist es nicht so, daß sie nur „Allah“ sagen, wenn sie beten.
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#4   Marcel   16:44:22 | Dienstag, 5. April 2005
@Tradiland
… Du hast den Nagel wieder auf den Kopf getroffen.
Gibt es den Fall, daß eine Heiligsprechung rückgängig gemacht worden ist? Also bevor ein Heiliger kanonisiert wurde, vermutlich.
Z.B. die Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers war, wenn man einer ganzen Reihe von bekannteren ehemaligen Mitgliedern glauben darf, ein großer Fehler.
Redaktion benachrichtigen Der Mystiker auf dem Stuhle Petri
#1   Marcel   15:44:15 | Dienstag, 5. April 2005
Abwarten und Tee trinken…
… weil der Herr Kardinal Meisner dies sagte. Dieser Mann findet immer wieder gute Worte. Leider klafft bei ihm jedoch zwischen Wort und Tat oft eine große Lücke.
Als er kürzlich medial umgedreht wurde und seine Predigt (Stichwort Massenmorde in der Geschichte der Menschen, inklusive Kinderabtreibung) zurückzog – die von weltlichen (üblen) Mächten „bemängelten“ Stellen wurden sogar im bischöflichen Predigtenarchiv gestrichen –, empfand nicht nur ich das als einen Verrat an Christus. Einem Kardinal in Purpur steht das aber nicht zu – deswegen trägt er ja purpurrot.
(Es ist übrigens nicht anmaßend, dies von unseren Hirten zu sagen, sondern sogar unsere Pflicht.)
Ich glaube zudem, daß der letzte Papst die Jugend völlig falsch einschätzte: überschätzte vor allem. Wenn einem viele Jungen zujubeln, sollte man sich davon nicht blenden lassen. Meine Erfahrung mit den Weltjugendtag fördernden Gruppen (wie z.B. Jugend-2000) sind allesamt mehr als enttäuschend. Hier haben sich pseudo-charismatisch angehauchte Kreise der manipulierbaren Jugendlichen bemächtigt. Gefühlsintensive fetzige „Songs“, Gittare und Lagerfreuerromantik bedeuten noch keine Tiefe im katholischen Glauben, sondern eher oft das genaue Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II. – Requiescat in Pace
#2   Marcel   20:04:23 | Sonntag, 3. April 2005
Dies und das
Dieser Papst verfügte über sehr gute politische Ambitionen. Er hätte einen guten, standhaften und moralisch integren Politiker abgegeben (das ist nicht ironisch gemeint).
Er hatte sich auch einige Verdienste auf dem Gebiet der katholischen Morallehre und besonders des Lebensschutzes zueigen gemacht (auch wenn die meisten seiner Bischöfe nicht auf ihn hörten. Hier hätte man viel stärker durchgreifen müssen, um Millionen von Ungeborenen zu retten…).
Doch auch die andere Seite der Medaille darf man nicht vergessen, ohne pietätslos zu sein: leider stolperte unter seinem Pontifikat die Kirche weiter in die Ökumenismusfalle als je zuvor (seit dem Vatikanum II).
Ein päpstlicher Nachfolger wird es außerordentlich schwer haben, diese riesengroßen Schnitzer zu korrigieren. Das nächste Pontifikat wird sich mit der entscheidenden Frage konfrontiert sehen: Umkehr zur apostolischen Tradition der katholischen Kirche oder Weiterführung auf dem Weg zur völligen Zerstörung der katholischen Kirche… :-(
Flehen wir zu Gott, daß der Hl. Geist die Kardinäle bei der anstehenden Konklave völlig leiten wird (im Gegensatz zu den letzten 50 Jahren, wo, wie Kardinal Ratzinger zu sagen pflegte, die Kardinäle außerordentlich viel Freiheit gegenüber dem Hl. Geist hatten bei den Wahlen.)
Johannes Paul II. war unser Papst, und wir Katholiken des Erdballs beten für seine Seele. Gott sei seiner armen Seele gnädig. Ich freue mich sehr auf das kommende Requium für ihn.
Redaktion benachrichtigen Letzte Phase des Lebens + …
#3   Marcel   10:48:34 | Freitag, 1. April 2005
… der nächste Papst
Vielleicht wird Kard. Schönborn ja nächster Papst?
Gott bewahre, aber möglich ist es.
Alles bekommt seinen Sinn durch Christus, selbst das Schlechte.
Beten wir dafür, daß der jetzige Papst eine gute Todesstunde geschenktbekommen wird, wenn der Herr ihn zu sich ruft. Mögen ihm dann Maria und Joseph bestehen.
Beten wir, daß derr Herr Seiner Kirche einen starken und glaubenstreuen nächsten Papst senden möge.
Redaktion benachrichtigen Hilflosenmord
#2   Marcel   22:15:08 | Donnerstag, 31. März 2005
Traurig
Sehr traurig und überaus grausam.
Barmherziger Jesus Christus, wir vertrauen auf Dich!
Redaktion benachrichtigen Sozialistische Entschlossenheit siegt über katholische Resignation
#1   Marcel   11:52:00 | Mittwoch, 30. März 2005
Die nachkonziliare Kirche ist am Boden zerstört
… deswegen kann sie nicht einmal einstimmig gegen dieses scheußliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufstehen und Widerstand leisten.
Sogar als der Papst vor einigen Jahren in einem Brief an die (deutschen) Bischöfe darum bat (warum befahl er es nicht um Himmels Willen!), doch diese Beratungsscheine mit staatlichem Stempel für eine straffreie Ungeborenentötung „bitte“ nicht mehr auzustellen, hat fast niemand der Oberhirten reagiert (und wenn, dann nur ablehenend gegenüber der „Bitte“). Sie alle tun und lassen, was sie möchten, und so ihre Priester, und so erst recht ihre Gläubigen (die ja mehrheitlich keine mehr sind.)
Das ist die katholische Kirche heute: fast zerstört.
Das hängt direkt mit der neuen Messe und dem neuen Glauben seit dem letzten Konzil zusammen.
Umkehr wäre angebracht, eine Rückkehr zur Tradition, eine Rückkehr zum katholischen Glauben.
Möge der Herr uns einen starken, katholischen Papst schenken für die Zukunft, damit dies erreicht werden kann, damit unter seinem Bischofsstab die Kirche wieder an einem Strang zieht – für Christus und entgegen dem Satan.
Redaktion benachrichtigen Fatima interreligiös: Ein überzeugtes Jein
#2   Marcel   14:30:33 | Dienstag, 29. März 2005
Das Dogma des Glaubens wird in Portugal erhalten _bleiben_
… versicherte die Jungfrau Maria in Fatima.
Ich füge an: … auch wenn die Kirchenführung (auch in Portugal) sich wirklich nach Kräften bemüht, das Dogma des Glaubens zu zerstören.
In einem hat der Kardinal aber Recht, auch wenn er den Zusammenhang nicht begreift: „Wir nennen Dinge oft ‘Zufall’, die im Gegenteil ein ausdrücklicher Plan Gottes sind“, meinte Kardinal Martins.“
Ja, der „Zufall“, daß die gleichnamige Fürstin Fatima _einst_ eine Muselmanin war, _dann_ aber Katholikin wurde, ist wirklich ein schöner Zug des Himmels, um zu zeigen, daß Fatima Bekehrung bedeutet – Bekehrung zur einen heiligen katholischen Kirche!
Wenn nur Rußland endlich explizit vom Papst _und_ seinen Bischöfen weltweit feierlich dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht werden würde! Dann würde Rußland und die ganze Welt sich bekehren – der Sieg der Jungfrau wäre perfekt und der Frieden Gottes durchschlagend.
Doch solange es die Ökumene von Assisi gibt, stört so eine Weihe die menschlichen Kirchenpläne total, deswegen wird sie nicht vorgenommen…
Redaktion benachrichtigen Hypothese + …
#1   Marcel   10:57:21 | Freitag, 25. März 2005
Gesegnetes Osterfest
Ich wünsche allen Betreibern dieser WWW-Seite und den Lesern einen andächtigen Karfreitag und ein gesegnetes Osterfest!
Gelobt sei Jesus Christus, gelobt sei die Jungfrau Maria.
Redaktion benachrichtigen Unverändert
#1   Marcel   15:39:30 | Donnerstag, 24. März 2005
Er wurde abgeschossen
… was sehr schade ist, denn er stand im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit der deutschsprachigen Bischöfe zur Lehre der Kirche.
Nun ja, vielleicht schließt er sich eines Tages der Priesterbruderschaft St. Pius X. an, die können glaubenstreue Bischöfe ja immer gebrauchen, und haben Erfahrung im „Abgeschossenwerden durch Modernisten“.
www.fsspx.at
Redaktion benachrichtigen Kindsmörder freigesprochen
#2   Marcel   16:08:16 | Dienstag, 22. März 2005
Unterschied zum NS-Regime?
Hallo Sulpicius: Es gibt keinen großen Wesensunterschied zum Hitlerreich. Sowohl sein Staat als auch unsere westlich-liberalistischen Kinder-, Alten- und Kranke- dahinmordenden Staaten sind satanische Regime.
Gott und Seine Kirche wurde abgeschafft, und damit hat Satan freies Feld.
Trotzdem gibt es immer welche, die dagegen aufstehen. Wir müssen uns nur von Gott und Seiner Kirche (auch wenn man sie kaum mehr sieht) leiten lassen.
Ich finde es sehr gut und wertvoll, daß Kreuz.net so eine klare Sprache spricht bei diesem wichtigen Thema, an dem man die Geister scheiden kann.
Redaktion benachrichtigen Das Kreuz in Köln + …
#51   Marcel   15:58:13 | Dienstag, 22. März 2005
Gerderic & Pogrom, Teil 1 von 2
Gerderic: Ich zitierte durchaus korrekt.
Außerdem glaube ich einem katholischen Pater, „seinem“ bischöflichen Nuntius, einem anderen katholischen Erzbischof, dem Patriarchen von Jerusalem und einem katholischen Zeitung deutlich mehr als Ihnen oder irgendeiner anderen antikatholischen Quelle.
Teil 1 von 2:
Die israelischen Autoritäten sprachen von einem „Pogrom“ und einer „Kristallnacht“. In der 15 Kilometer vom See von Galiläa entfernten Ortschaft Maghar kam es zu gewalttägigen Ausschreitungen gegen die örtlichen Christen.
In Maghar leben rund 18.000 Menschen. Die Hälfte der Bevölkerung sind Drusen, eine islamische Sekte.
Aufgrund der Gerüchte, christliche Jugendliche hätten diffamierende Behauptungen über die Drusen im Internet lanciert, kam es am 12. und 13. Februar zu wütenden Ausschreitungen. Jugendliche Drusen plünderten christliche Geschäfte und wendeten gegen Christen Gewalt an. Die israelische Polizei habe tatenlos zugeschaut, so die Aussage angegriffener Christen. „Die Drusen haben uns viermal angegriffen“, erklärte der katholische Pfarrer von St. Georg, Pater Abud Maher, gegenüber „Asia-News“. „Bei den ersten beiden Malen sah die israelische Polizei tatenlos zu, ja sie machten sich förmlich aus den Staub“, fuhr er fort. „Ich rief den Nuntius an und erklärte ihm die Lage. Erzbischof Sambi forderte anschließend die Autoritäten auf, einzugreifen.“
(Fortsetzung siehe Teil 2, von vor kurzem)
Redaktion benachrichtigen Das Kreuz in Köln + …
#47   Marcel   15:27:02 | Dienstag, 22. März 2005
Gerderic & Pogrom, Teil 2 von 2
Gerderic & Pogrom, Teil 2 von 2:
In einem Protestbrief an die Iraelischen Ministerpräsidenten Moshe Katzav beschuldigte seinerseits der Erzbischof Sabbah die isrealische Polizei, den drusischen Pogromen gegen Christen in Galiläa tatenlos zuzusehen. In einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Ha’aretz erklärte der Patriach von Jerusalem, daß Israel eine ganze Armee unterhalte, um im besetzten Hebron, südlich von Jerusalem, eine winzige Gruppe von jüdischen Siedlern zu bewachen, während ein ganzer christlicher Ortsteil vernichtet worden sei, ohne daß die israelische Polizei reagiert habe.
Erst Tage nach Beginn der Übergriffe konnte ein Aufgebot von 300 israelischen Polizisten in Maghar die Ordnung wieder herstellen. Sieben Personen wurden schwer verletzt, siebzig christliche Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert und ausgebrannt. Die katholische Georgskirche wurde mit Steinen beworfen, ihre Fenster zerschlagen und die Fassade demoliert. Von den insgesamt 4.000 Christen in Maghar flüchtete über die Hälfte.
Redaktion benachrichtigen Wird der Bischof von Innsbruck abschwören?
#1   Marcel   09:25:05 | Dienstag, 22. März 2005
Gut
Sehr gut, Herr Stocker. Endlich vermeidet ein Redakteur das Neu-Sprech, das sich die Kindermassenmörder ausgedacht haben, wenn sie von „Lösungen“ sprechen und Mord meinen.
Solche seltenen und mutigen Kommentare – von Laien leider nur! – machen einmal mehr deutlich, in was für einer kranken und perversen Satansgesellschaft wir leben. Das ist das wahre „4. Reich“… Nur daß diesesmal die Kirche schweigt, wohingegen im 3. immerhin noch mutige Priester, Bischöfe, Kardinäle und sogar Päpste dagegen aufstanden im Rahmen des möglichen.
Das schlimmste – und das machen wir uns zu selten klar – werden die fürchterlichen Strafen sein, die wir für diese Massenverbrechen, die schamlos und ohne Unrechtsbewußtsein der Massen seit Jahrzehten verübt werden, auf uns ziehen.
Nichts geschieht ungestraft.
Die in Fatima angedrohten Strafen des Himmels für unseren Unglauben werden fürchterlich ausfallen; apokalyptisch.
Redaktion benachrichtigen Leichen für „Dummies“ – Dummes über Leichen
#3   Marcel   21:29:28 | Montag, 21. März 2005
Grauslig
Das ist grauslig.
Alles wird der Technik und der Wissenschaft geopfert. Alles. Dies ist er neue Götze. „Zum Wohle der Menschheit“… „Wo man hobelt, fallen Späne“.
Pfui Deibel.
Demnächst werden wieder Lampenschirme draus gemacht. :-(
Andererseits… Massentendenz geht in Richtung Einäschern (und vermehrt anonym „beisetzen“), also vielleicht gibt es bald gar keine mehr…
Das wirklich Schlimme ist es, daß die römisch-katholische Kirche seit dem verhängnisvollen Vatikanum-II, das sie lähmt und zerstört, immer seltener den Mut findet, solches zu ächten. Weil das Dogma des Glaubens nicht mehr da ist, wie schon in Fatima gewarnt wurde.
Nur den Betern kann es noch gelingen, die Welt zu retten.
Redaktion benachrichtigen Das Kreuz in Köln + …
#4   Marcel   10:44:53 | Montag, 21. März 2005
Pogrom in Israel
… als angeblicher Kenner von Pogromen hätte Herr Spiegel das Pogrom vor kurzem in Israel scharf kritisieren müssen, als die – ansonsten ja für ihre Schlagkraft auch gegenüber Zivilisten berüchtigte – israelische Exekutive drei Tage lang zuschaute bzw. sich sogar aus dem Staub machte, als zigtausende Moslems in Maghar die knapp 4000 Christen an Leib und Leben bedrohten (sie wurde brutal zusammengeschlagen, Geschäfte und Wohnungen der Christen wurden geplündert und abgebrannt, usw.).
Die „Reichskristallnach von Isreal“, sagte daraufhin ein mutiger israelischer Katholik (war es sogar ein Bischof?).
Redaktion benachrichtigen Militärbischof entlassen – er kämpfte gegen den falschen Feind
#1   Marcel   20:16:54 | Samstag, 19. März 2005
Ein Heiliger
So könnte ein Heiliger Bischof aussehen. Betrachten wir sein von Gott erfülltes Angesicht.
Inmitten der Christus- und Kirchen-feindlichen Gesellschaft verleugnet dieser Diener Gottes unseren Herrn und Gott, Jesus Christus, nicht.
Der Herr segne ihn und alle, die treu zum Glauben der Kirche stehen.
Redaktion benachrichtigen Condoleezza Rice und die Abtreibung
#1   Marcel   20:05:32 | Samstag, 19. März 2005
Evangelisches Chaos
Wieder so ein trauriger Fall der evangelischen Christen: es kann jeder sich seine Lehre zusammenbauen, wie er möchte (und bei den Katholiken ist es auch schon so).
So erlebt man es, dass in ein und derselben Familie die einen mit der Bibel die Abtreibung rechtfertigen, und die anderen den Lebensschutz.
So geht es mit den von der Kirche abgespaltenen Konfessionen: sie atomisieren.
Eine „tief religiöse Frau“, die „mäßig abtreibungsfreundlich“ ist. Das ist genauso pervers wie wenn der Ex-Präsident Clinton erklärt, dass seine Beführwortung der Abtreibung eine Frucht seines Gebetes sei, denn schließlich wolle er nur glückliche Kinder in den USA haben…
:-(
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