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Protestieren leicht gemacht: Vorgefertigte E-Mail an Kardinal Meisner Aus dem aktuellen Rundbrief der
C-FAM mit Aufruf zum Protest an Mgr. Meisner. {Anfang gekürzt wegen 1500 Zeichen} We must stop {Herfkens’}
appearance at World Youth Day. You can help but only if you act right now. Time is running out. Please
send the following message to Cardinal Meisner of Cologne who is the president of the WYD Diocesan Management
Board. Cardinal Meisner likely does not even know of this woman’s dubious political pedigree, so we urge
you to be nice to him when you write. Here is where to write: presse@erzbistum-koeln.de Here is what you
should say (just cut and paste and add whatever personal touch you see fit, but be polite and respectful!):
–---------------------------------------- „Dear Cardinal Meisner: A pro-abortion speaker from the UN named
Eveline Herfkens is speaking to World Youth Day in support of the Millennium Development Goals. Among
other things, Ms. Herfkens supported the abortion ship that prowls the waters of pro-life countries intending
to commit illegal abortions. We urge you to cancel her invitation. Her presence will only sully this grand
event. Yours sincerely, Sign your name, or not…but be polite!!! –------------------------------------------
World Youth Day is too important an event to be sullied by the presence of pro-abortion UN bureaucrats.
We must act globally to stop this now. Please act immediately to stop this outrage. Act now. Yours sincerely,
Austin Ruse President Catholic Family & Human Rights Institute
Der hl. Papst Pius V. schreibt Maria den Sieg Lepantos zu Aus einem Vortrag Mgr. Lefebvres: Nach den Worten
des hl. Papst Pius V. wurde der Sieg über Lepanto nur durch das Gebet zur allerseligsten Jungfrau Maria
errungen. {…} Die Christenheit blieb bewahrt. {…} Der hl. Papst Pius V. hat das Rosenkranzfest aus
Anlaß des Sieges über die Türken bei Lepanto eingeführt. Die Türken wollten die Christenheit erobern.
Der hl. Papst Pius V. hatte alle Katholiken aus der ganzen katholischen Welt herbeigerufen, um gegen diese
Geißel Gottes zu kämpfen, die im Begriff war, die gesamte katholische Kirche zu zerstören. Die gesamte
katholische Welt hatte er zum Gebet des Rosenkranzes aufgefordert, vor allem während der Schlacht gegen
die Türken. Fast wäre die gesamte katholische Flotte zerstört worden. Auf die Fürbitte der allerseligsten
Jungsfrau Maria kam ein günstiger Wind, den sie zweifellos von ihrem Sohn erbeten hatte, um den katholischen
Heeren den Sieg zu verleihen. Die Schiffe der Türken wurde zerstört. {…} Der allerseligste Jungfrau
Maria zum Dank, führte daraufhin Papst Gregor XIII. im Jahre 1573 das Rosenkranzfest am 7. Oktober ein.
Damit ist bewiesen, daß die allerseligste Jungfrau Maria uns zu Hilfe kommt, um gegen die feindlichen
Mächte anzukämpfen, die sich gegen ihren göttlichen Sohn verbünden, gegen das Reich Unseres Herrn
Jesus Christus. {…} Wir müssen die allerseligste Jungfrau Maria bitten, daß Sie uns von allen Feinden
Unseres Herrn Jesus Christus befreit, die heute wiederum die Christenheit zugrunde richten wollen.
Sehr gute Sache! Das wäre eine gute Tat zum Nachahmen für die deutschen Bischöfe und Priester. Sie
sollten den Reichstag exorzieren, vermutlich wären danach nur noch eine Handvoll Politiker auf den Beinen,
der Rest läge schäumend auf dem Boden. Ach, und nicht anders würde es in Brüssel und Straßbourg aussehen.
(War da nicht einmal etwas 1938, Stichwort österreichische Bischöfe, Fernexorzismus, hastige Abreise
des „Führers“ vor seiner geplanten Rede in Wien, usw.?) Doch ich vergaß: In der Konzilskirche nahmen
die Bischöfe und Priester und Theologen schon lange ihren „Abschied vom Teufel“. Der Pferde- bzw. Klumpfuß:
Der Teufel nicht von ihnen. Es ist logisch, daß das großartige und von Papst Leo XIII. eingeführte
Exorzismusgebet für die hl. Messe („Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns …“) mit bzw. nach dem
V.II abgeschafft wurde: denn mit dem Gebet hätte die diabolische Zerstörung nicht diesen Lauf nehmen
können. Glücklicherweise gibt es hl. Messen – auch noch aller Zeiten – , in denen das Gebet regelmäßig
gebetet wird, voll gläubiger Inbrunst bei Priestern und Laien.
Der Dialog – die eierlegende Wollmilchsau des Groß-Ökumenisten … sieht wohl sein „Lebenswerk“ (?)
davondriften? So ist es. Ihm dünkelt, aber noch ganz dunkel, daß zwei „Dialog-Partner“, die beide nicht
die Wahrheit haben und ständig nach ihr suchen, noch 1000 Jahre lang „dialektisch dialogisieren“ können,
und sie finden die Wahrheit nicht, weil sie von Gott kommt und nicht gefunden und gemacht werden möchte
durch aktive Klug- und Beredheit des Menschen, sondern vorhanden ist durch Offenbarung dem passiv annehmenden
Klugen und Stillen. Ein kleines „Fiat“ genügt. Kleines Wort, riesengroße Auswirkungen: kein Dialog,
sondern himmlischer Monolog Gottes. Doch das ist den Schriftgelehrten zu einfach, wie schon einmal…
Die allerseligste Gottesmutter Maria hat es uns allen vorgemacht, und sie hilft jedem gerne, der es ihr
nachmachen möchte: schnell und direkt zu Jesus Christus und Seiner Kirche zu kommen. Wenn wir ihr nachahmend
einmal Ja sagen, erspart es uns als Bonus das Mitlaufen bei den Massen-Jasagern. Ein vielsagender Text
Bischof Fellays über Mgr. Kasper in „The Angelus.“ www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm
Lutheraner := Protestant Ich bitte doch herzlich darum, nicht ständig Protestanten und Lutheraner in
einen Topf zu werfen. Die Lutherische Kirche Falsche Folgerung, denn wer von Lutheranern spricht, meint
niemals automatisch die „Lutherische ‘Kirche’“. Selbstverständlich sind viele Protestanten Lutheraner,
zwar nicht alle Protestanten Lutheraner, aber alle Lutheraner Protestanten. Ich zitiere Ihnen auch gerne
den bekannten Protestanten und Lutheraner Prof. Rohrmoser. Oder jenen bekannten Protestanten, der Luther
verabscheut. Weil es kein Lehramt im Protestantismus gibt, sondern soviele Lehrämter wie Protestanten,
gibt es auch keine Letztinstanz im Universum, die einem Protestanten verbieten könnte, Lutheraner zu
sein, oder was auch immer er sonst wünscht. Der Protestantismus ist ein Chaos. Je nach Subgruppe viel
Christus-Glaube, das bezeuge ich, aber totales Chaos. Glaubenschaos ist sehr unbiblisch, wie Sie wissen,
und nicht Zeichen der einigen Kirche. Natürlich ist es so, daß auch die protestantisierte „katholische“
Konzilskirche ein Chaos ist, und das beweist die Realität jedem, der sehen kann. Weswegen diese Konzilskirche
wieder zum apostolischen Glauben zurückkehren muß, worum wir beten sollen, damit sie wieder in vollem
Umfang einig, heilig, apostolisch, katholisch werde. Wie immer in der Geschichte. Wie sonst sollten gläubige
Protestanten zu ihr finden, wo es kaum mehr gläubigen Katholiken möglich ist?
Beschämende Unkenntnis der Kirche und ihrer Geschichte Wem gehört dieses Forum, dass man so über das
Wirken des Hl. Geistes herfallen kann und darf? ER – der Hl. Geist! – leitet die Kirche auch dann, wenn
wir Menschen in unserer Begrentzheit nicht mehr durchblicken Nun, sicherlich leitet der hl. Geist den
Petrus und seine Nachfolger nicht immer, sonst wären sie in jeder Sekunde unfehlbar und das ganze Unfehlbarkeitsdogma
widersinnig, was es nicht ist, logischerweise. Der hl. Geist leitete den Petrus offenbar nicht, als dieser
dreimal Christus verriet. Der hl. Geist leitete den Petrus offenbar nicht, als dieser mit Paulus stritt
und dabei im Irrtum lag. Der hl. Geist leitete den Petrusnachfolger Liberius offenbar nicht, als dieser
eine Arianismusformel unterschrieb und den rechtgläubigen Bischof Athanasius exkommunizierte. Der hl.
Geist leitete offenbar den Petrusnachfolger Honoris (I.) nicht, als dieser die monothelitische Häresie
vertrat und daher von seinen Nachfolgern verurteilt wurde. Etc pp! Man erinnere sich an das Gebet unseres
Heilands, daß Petrus wieder im Glauben gestärkt werde… Wir oder unsere Kinder oder Kindeskinder dürfen
gespannt sein, wie die zukünftige Kirche – die nur wieder eine gemäß der heiligen Tradition sein kann
oder gar keine mehr sein wird (und das ist unmöglich) – über die Päpste Johannes XXIII., Paul VI. und
Johannes Paul II. urteilen wird. Instaurare omnia in Christo.
Der Papst über die Papst-Popularität: „Die Kirche hat nichts davon“ Aus dem hervorragenden Artikel Dr.
Barths namens „Gedanken zum Pontifikat Papst Johannes Pauls II.“ in der Kirchliche Umschau, Mai 2005:
{…} Noch am letzten Tag seines Lebens erklärten viele polnische Jugendliche bei Interviews im Fernsehen,
wie sehr sie einerseits den in Agonie liegenden Papst als Menschen, der sie immer ernstgenommen habe,
schätzten, wie wenig sie sich aber auf der anderen Seite an die von ihm verkündetie katholische Moral
zu halten bereit seien. Um die Problematik noch etwas drastischer vor Augen zu führen, zitieren wir einen
kurzen Ausschnitt aus der Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“, die unmittelbar nach der Beisetzung des
Papstes erschien(15/2005, S.97). Dort lesen wir zur Begeisterung der Jugend: „Den Gestrengen in der Kurie
ist unheimlich dabei. Sie erinnern sich an das Jubeljahr 2000. {…} Der inzwischen mächtigste Mann des
Vatikans traut dem Schauspiel der massenhaften Gläubigen nicht, das sich in Rom entfaltete. Er befürchtet,
daß sich die Jugendlichen einen bequemen Glauben zurechtbasteln könnten: den Papst als Ikone für den
Frieden, aber nicht als Moralprediger für die gottgerechte Lebensführung. Wojtyla, so argwöhnt Ratzinger,
habe die Herzen der Jugendlichen gewonnen, nicht ihre Köpfe. ‘Die Person ist populär’, sagte der Vorsitzende
der Glaubenskongregation über den Verstorbenen. Doch, fügte er gleich hinzu: ‘Die Kirche hat nichts
davon.’“ (Um das Revolverblatt „Spiegel“ geht es nicht, sondern seine Ratzinger-Zitate.)
Verwechselung? Irenäus schrieb: Diese Polemik gegen den neuen CIC ist nicht sonderlich hilfreich Polemik
verwende ich gelegentlich, jedoch nicht, als ich auf die gerechtfertigte Kritik des Erzbischof Lefebvre
am neuen CIC hinwies – deswegen mein Verweis auf seinen offenen Brief von 1983 an den Papst, und zwar
als Erwiderung auf den Vorwurf Romanos, daß, wer dem CIC Irrtümer unterstelle, nicht mehr katholisch
sein könne. Der Erzbischof war es schließlich, der – mit seinem Mitstreiter Bischof Mayer – belegte,
daß durch das auf dem V.II verkündete neue Evalgelium sich die Irrtümer auch in den neuen CIC niederschlugen.
Irrtümer, die man früher, als es noch die hl. Inquisition gab, klar beim Namen nannte. Weder der Weltkatechismus
des JP2 noch das neue CIC sind katholisch, wenn man die hl. Überlieferung als Richtschnur anlegt. Sie
enthalten wahres, falsches und viel doppeldeutiges; es die liberalistische Mischung, wie man sie vom V.II
kennt. Katholisch ist solches nicht. Also bleibe man mir mit solchen vom Irrtum durchsetzten pseudokatholischen
Dokumenten vom Leibe! Seit ich die FSSPX kenne, begnüge ich mich nicht mehr mit Halbkatholischem: wir
Katholiken haben ein Recht auf die ganze unverfälschte Lehre der Kirche, die die Konkilzkirchenführung
uns aber selten bis nie gibt. Gerne werde ich über die bedingte Taufe der FSSPX ein Gespräch führen
mit unseren Seelsorgern, weil ich mir vorstellen kann, daß es in meiner Familie Bedarf an einer vollkatholischen
bedingten Taufe gibt.
Kein neues Evangelium Natürlich schlugen sich die Irrtümer des nicht-dogmatischen Revolutionskonzils
V.II ins neue Kirchenrecht nieder. Wer an der ungeteilten dogmatischen Lehre der Kirche festhält, lehnt
diese Irrtümer ab. Darüber wird jedoch nicht hier entscheiden. Es haben Berufenere das alles ausführlich
dargelegt und geändert wird es, wenn unser Herr Seine Kirche wieder aufrichten wird. Von einem Vertreter
der neuen V.II-Religion lasse ich mir nicht absprechen, katholisch zu sein. Wir halten uns an das Pauluswort,
daß jeder, der ein neues Evangelium lehrt, verdammt sei. Daß Sie – und die Mehrheit der Konzilskatholiken –
tragischerweise nicht erkennen, daß das V.II ein solches neues Evangelium einführte, folgt aus Ihrer
Unkenntnis des Komplottes der Freimaurerischen Satanssekte gegen die Kirche; Stichwort „Alta Vena“ und
ihre Entlarvung durch die Päpste! Z.B. bricht das V.II klar mit der überlieferten katholischen Lehre,
die in der Forderung einer Verbindung zwischen der Kirche und dem Staat besteht und den entgegengesetzten
Irrtum der Trennung verurteilt. Sie nimmt durch ihre vollkommene Kontinuität bei vier aufeinanderfolgenden
Päpsten von 1832 bis 1906, ihrer Übereinstimmung mit der Tradition und Hl. Schrift, und durch die feierliche
Erklärung des hl. Pius X. auf dem Konsistorium vom 21.2.1906 ein Maximum an Autorität an. Zusammenfassung
der Irrtümer des V.II und neuen CIC durch Bischöfe Mayer und Lefebvre, 1983. www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186
Interessant Danke Evelin für den Hinweis mit der bedingten Taufe durch die FSSPX. War mir unbekannt.
Der Romano, der seinem Nomen nicht immer Omen macht, glaubte, er müsse hier das neue CIC anführen, das
in Teilen genauso bedenklich (=häretisch) ist wie das V.II. Nur zirkelschlüssig also, das hat keinen
Wert. Glaubt irgendjemand hier ernsthaft, Jesus würde die Gültigkeit der Taufe davon abhängig machen,
ob sie ein Jude, Katholik oder Protestant spendet? Welcher (gläubige) Jude würde denn jemanden im Namen
des Vaters und des Sohnes (an den er nicht glaubt) und des Heiligen Geistes (an der in der Form des Neuen
Bundes nicht glaubt) taufen wollen? Übrigens gibt es viele protestantische Freikirchen, die bedingungslos
wiedertaufen, also jeden (EKD-Protestant, Katholik, usw.), den sie in die Finger bekommen.
Der Dreieine Es wäre mir aber unbekannt, daß die Kirche die arianische Taufe als ungültig betrachtet
hat Wie die Protestanten-Taufe. für uns beide hat aber immer noch das I Vaticanum Vorrang. Ja. Wir Traditionellen
halten fest an der ganzen dogmatischen katholischen Lehre, wie sie durch Päpste und alle dogmatischen
Konzile definiert wurde. Deswegen lehnen wir jene tragischen Texte des nicht-dogmatischen II. Vaticanum
ab, die der überlieferten Lehre widersprechen: dies haben die Bischöfe Mayer und Lefebvre in ihrem Brief
an den Papst www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186 gut zusammenfaßt. Der ehemalige Lutheraner
VirOblationis hat die interessante Frage aufgestellt: „Inwiefern verehren dann die Lutheraner denselben
Gott wie wir?“ Ich würde meinen: sie verehren denselben erlösungsbringenden, barmherzigen, gerechten
und Dreifaltigen Gott wie wir Katholiken, wissen um unsere Erlösungsnotwendigkeit; entstellen aber Gottes
durch Christus offenbarte Lehre, was sich in Folge wieder auf das Gottesbild auswirkt, indirekt. An dieser
Stelle muß ich bekennen, daß es ein gläubiger Protestant war, der mir Esoterik-Heiden durch seinen
Glauben an und glühende Liebe für den Gottmenschen Jesus Christus „zeigte“, daß Christus der Sohn des
Vaters ist. Dieser Protestant als Werkzeug Gottes öffnete mir die Tür für meinen langen und steinigen
Weg zur Kirche. Gottes Wege sind unergründlich.
„Seher“-Generationen und Wallfahrten Mimi, mit weiteren „Sehergenerationen“ meinte ich weniger die biologischen,
sondern die Tatsache, daß einige der ersten „Seher“ in Medj kurz darauf absprangen und nicht mehr „Seher“
sein wollten, und dafür dann neue „Seher“ einsprangen, die man daher richtigerweise „Seher der zweiten
Generation“ nennt. Mindestens eine eine von ihnen wurde hier schon genannt in der Medj-Diskussion (Jelena
Vasilj). Daß es „Sehergenerationen“ in Medj gibt, ist eine ungeheure Tatsache. Es ist eine schwere Diskreditierung
der echten, anerkannten Erscheinungsorte. Just dies ist das Ziel des Widersachers: durch eine große Zahl
falscher Erscheinungen die echten zu diskreditieren und die Gläubigen schwer zu verunsichern; es erübrigt
sich, darauf hinzuweisen, wie schwer der Glaube der – oft gutmeinenden, wenn auch naiven – Privatoffenbarungs-Fans
erschüttert wird, wenn nach einigen Jahren (oder Jahrzehnten) offiziell feststeht, daß alles Betrug
war. Deswegen warnten große Heilige vor Privatoffenbarungen, weil sie so viele Gefahren bergen, solange
sie nicht von Mutter Kirche als echt abgesegnet sind. Kreuzfidel, es sind offizielle kirchliche Wallfahrten
gemeint! Weil das vorläufige Urteil zu Medj negativ ist, dürfen keine offiziellen kirchlichen Wallfahrten
unternommen werden. Also kein Priester, keine Diözese, usw. organisiert eine Wallfahrt nach Medj. Privat
können Sie zwar alles machen, aber darum geht es nicht.
Basilius Heinz-Lothar Barth bezeichnet in seinem Pro-FSSPX-Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“ den christlichen
Arianismus als Götze, dabei auf Basilius zurückgreifend. Entsprechend kann man so auch die antichristliche
Irrlehre Islam als Götze bezeichnen. Barth zitiert den Kirchenvater Basilius angesichts des Arianismus:
Ein einziges Vergehen gibt es, was jetzt heftig bestraft wird, die genaue Bewahrung der Traditionen unserer
Väter. Dafür werden die Frommen aus ihrer Heimat vertrieben und in die Einöde umgesiedelt. Man muß
entweder das (Götzen-) Bild anbeten oder sich dem schmerzhaften Feuer der Peitschen ausliefern lassen
(vgl. die Geschichte von den Jünglingen im Feuerofen, Daniel 3,10 f.; der damalige Götze war der Arianismus,
das Feuer bestand in der Vertreibung; der heutige Götze heißt ‘Zeitgeist’, das Feuer besteht in der
Ausgrenzung als ‘Traditionalist’ bzw. ‘Fundamentalist’). Was ist von der Anbetung des zentralen Heiligtums
des Islam, des Steines Kaaba in Mekka, eines früheren heidnisches Heiligtums, zu halten? Dr. Raddatz
zeigt, daß Mohamed bei der Umwidmung des heidnischen Kultobjekts der Kaaba zum neuen Heiligtum des Islam
sich frech aus der Thora und dem Evangelium, denen er ihre Authentizität absprach, Abraham „borgte“ und
ihn wahrheitswidrig „zum Erbauer des Heiligtums und sein Sohn Ismael zum Erzvater der arabischen Stämme
erklärte“. Der islamische Abraham hat mit dem den jüdisch-christlichen Monotheismus begründeten Abraham
nichts gemein.
Vorläufiges Urteil Die Kirche hat nicht geurteilt „Constat de non supernaturalitate“ Wenn ich mich recht
erinnere, würde die Kirche so ein entgültiges Urteil erst nach Abschluß der „Erscheinungen“ fällen.
Also im Falle von Medj vielleicht in 200 Jahren bei dann insgesamt 33.000.000 Botschaften (auf ein paar
Nullen mehr oder weniger kommt es da nicht an) und in der sechsten „Seher“generation… Das vorläufige
Urteil der Kirche zu Medj ist ablehnend – und somit war es durchaus richtig, was Kreuz-net schrieb. Insgesamt
ist das aber nebensächlich, weil es die Medjugorjaner wirklich nicht interessiert, was die Kirche sagt.
Und dasselbe in grün, pardon blau, für die Amsterdamer Botschafen, die – wie schon einmal gesagt – engstens
mit Medj verbunden sind. Nach meiner bescheidenen Erfahrung: von den nicht sehr wenigen Medjugorje- und
Amsterdam-Anhängern, die ich kenne, muß ich feststellen, daß ihre Schnittmenge ca. 90% beträgt.
Beobachterin: Man erntet, was man säht Die vorkonziliaren Päpste haben in beständiger Lehrtradition
den universellen Herrschaftsanspruch Jesu Christi verkündet. Diese echten Petrusnachfolger verstanden
das Wort des Völkerapostels und hielten es in Wort und Tat hoch: „Christus muß herrschen!“ Der hl. Patron
der FSSPX, Papst Pius X., in „Vehementer nos“ (1906): „Daher haben die römischen Päpste nie aufgehört,
je nach den Umständen und Zeiten die Lehre von der Trennung von Kirche und Staat zu widerlegen und zu
verurteilen. Unser erlauchter Vorgänger Leo XIII. namentlich hat mehrere Male und auf großartige Weise
dargelegt, wie nach der katholischen Lehre die Beziehungen zwischen den beiden Gesellschaften beschaffen
sein müßten. {Leo XIII. zitierend} Die menschlichen Gesellschaften können nicht, ohne sich strafbar
zu machen, sich so verhalten, als ob Gott nicht existiere, oder es ablehnen, um die Religion besorgt zu
sein, wie wenn sie ihnen etas Fremdes wäre oder ihnen zu nichts dienen könnte {…} Was die Kirche betrifft,
die Gott selbst zum Urheber hat, so heißt sie aus dem aktiven Leben des Volkes, aus der Gesetzgebung,
der Jugenderziehung, der Gemeinschaft des Hauses ausschließen, einen großen und verderblichen Irrtum
begehen.“ Just diesen verderblichen Irrum hat das V.II begangen. Der freimaurerische „Freiheits“-Begriff
wurde übernommen, der die Freiheit von Gott meint. Deutschland, heuriger WJT-Ort, ist zwar schon länger
kein katholisches Land mehr, aber Italien, Brasilien, Spanien, usw. auch nicht – mehr.
Zifferwelt Schade, daß Sie nicht mein Bildnis erkannten, das absichtlich schwammige Begriffe wie „katholischen
Gegenden Europas“, „Süddeutschland“ usw. verwendete, damit ich just die Zahlen des Originalartikels hernehmen
konnte, um durch sie etwas über den unmeßbaren Glauben der Kirche auszusagen, das jenseits von Ziffern
steht. Schade, daß somit das, was ich eigentlich aussagte, an Ihnen einmal mehr vorbeigegangen ist. Es
ist aber nicht so schlimm.
Das Räuberunwesen auf dem V.II Das nichtdogmatische Revolutionskonzil V.II wird Kraft des Herrn von Seiner
Kirchenführung als großer Irrtum erkannt werden, sein Räuberunwesen als dem der Räubersynode von Ephesus
(449) entsprechend enttarnt und verurteilt. Wer es genau wissen möchte, dem empfehle ich Kapitel 24,
„Das Räuberunwesen auf dem II. Vatikanum“, im Buch „Sie haben Ihn entthront“, von Erzbischof Lefebvre.
Bischof Fellay, Generaloberer der FSSPX, im Interview mit dem Fideliter Nr. 129, Mai/Juni 1999: „Trotz
des furchtbaren Sturmes {bestehen} noch genügend Elemente der Kirche {weiter}, um sagen zu können, daß
sie sich noch aufrecht hält. Die Kirche wankt, manche Teile sind gerissen, sogar eingestürzt, aber es
ist noch nicht alles dahin. Und aus dem wenigen, was noch übrig ist, ist Gott fähig, die Kirche auf
wunderbare Weise neu erblühen zu lassen, denn er ist ihr Herr, ja mehr noch, er ist ihr Haupt! Die Kirche,
das ist Jesus! Sie ist der mystische Leib unseres Herrn Jesus Christus, der ihr Haupt ist. Ein allmächtiger
Gott, eine unendlich weise göttliche Vorsehung erlaubt sicher das Böse, steckt ihm aber auch Grenzen.
Unser Herr kann, so hat er uns gesagt, aus Steinen Kinder Gottes machen, einen Sturm durch ein einziges
Wort besänftigen: er ist auch fähig, die Kirche sich wieder erheben zu lassen. Der Zustand, in dem sich
die Kirche heute befindet, kommt für uns einer Versicherung gleich, daß eine unerwartete, überraschende
Erneuerung nicht mehr fern ist, durch die ihre Größe zum Vorschein kommt.“
Die große Apostasie 78% konfessionslos. 17% der Wittenberger gehören dem Protestantismus an. 5% sind
katholisch. Es ist offensichtlich, daß der Protestantismus sich selber auflöst, weil er sich von der
Kirche löste, die auf den drei Pfeilern ruht: hl. Lehramt, hl. Überlieferung, hl. Schrift. (Diese letztere
wird im Protestantismus von jedem Menschen beliebig ausgelegt; es kann aber nur die autentische Auslegung
durch das Lehramt geben, deswegen wurde de factor auch dieser Pfeiler abgesägt). Doch der Gerechtigkeit
halber sei angemerkt, daß die Konzilskirche mit dem V.II ebenfalls die große Apostasie einleitete, ihre
systematische Selbstzerstörung (*), weil sie die oben erwähnten drei Pfeiler mutwillig umstieß. Wenn
man in katholischen Gegenden Europas, nehmen wir Süddeutschland, genauer hinschaut, dürften sich mittels
PI mal Daumen für viele Gebiete ungefähr folgende Werte ergeben: 78% sind katholisch, 17% protestantisch
(die Überschneidung ergibt sich aus der Tatsache, daß viele Katholiken geistlich protestantisch sind),
und insgesamt von allen diesen nur 5% wirklich katholisch… (*) Das Wort stammt vom Konzilspapst Paul
VI., der damit implizit den wahren Schuldigen anprangerte: Denn wer kann die Kirche „selbst zerstören“
außer dem, der die Sendung hat, sie auf dem Felsen aufrechtzuerhalten? Wer könnte eine wirksamere Säure
sein zur Auflösung dieses Felsens als der liberale Geist, wenn er den Nachfolger Petri selbst durchdringt?
Die den Sohn Gottes leugnen Es gibt da die seltsame Ansicht, die Moslems seien Götzendiener, der Allah
des Korans sei im selben Sinne ein Götze wie Baal, Zeus oder Re. Keine seltsame Ansicht, sondern das
logische Denken der Heiligen Schrift: Wer den Sohn nicht hat, hat auch nicht den Vater. Die Mohammedaner
leugnen den Sohn, daher können sie den Vater nicht haben: das, was sie haben, ist eine falsche Vorstellung
von Gott, aber nicht der wahre Gott: sie folgen einem falschen Idolum Gottes, kürzer: einem Götzen.
Er ist furchtbarer als jene der vorchristlichen Heiden, weil der Koran den ersten Großangriff darstellt
auf den bereits durch Jesus Christus offenbarten dreifaltigen Gott. Die Hl. Schrift spricht deutlich:
„Wer ist der Lügner, wenn nicht derjenige, der leugnet, daß Jesus der Christus (Messias) ist? Das ist
der Antichrist: der den Vater leugnet und den Sohn. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht;
wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.“ (1 Jo 2,18.22f.) Gläubige Protestanten bekennen den Vater
und den Sohn und den Heiligen Geist. Sie sind Häretiker oder sogar Ketzer, und somit ebenfalls nicht
in der Wahrheit. Doch durch die Annahme des dreifaltigen Gottes gibt es für sie einen „Tunnel“ zur Kirche,
der im Islam durch den genuinen Haß auf das Christen- und Judentum nichtexistent ist. Vergessen wir nicht
diese Tragik: Es gibt viele gläubige Protestanten, die näher an der Kirche sind als die meisten Konzilskatholiken.
Zeltmission Zur Not kann man auch eine Sporthalle hernehmen, entsprechend schön ausgeschmückt (das britische
Beispiel Aurelius’ sieht sehr spartanisch aus). Die FSSPX hat dies 2004 bei der Wiederholung der Fatima-Deutschlandweihe
an Maria machen müssen in Fulda (und so auch dieses Jahr), weil man sie nicht in die Ortskirchengebäude(n)
ließ. Die sehr schöne Schmückung wurde von der KJB durchgeführt, dem katholischen Jugendbund. Siehe
Bildergallerie hier. www.fsspx.info/special/?id=img11085097… Besonders auf Bild 8, 9, 12, 14, und 22
sieht man die gewandelte Sporthalle. Daß man auch ein Festzelt würdevoll für eine hl. Messe im überlieferten
Ritus herrichten kann, beweisen (nicht nur) die kürzliche Priesterweihe in Ecône – siehe Bildergallerie
hier www.fsspx.info/special/?id=img11207682… –, und in Zaitzkofen – siehe Bildergallerie hier www.fsspx.info/special/?id=img11198600….
Evangelikale Protestanten führen sogenannte Zeltmissionen durch, auch in ehemals „katholischen“ Gegenden
wie Süddeutschland, Spanien, usw. Ohne ihren Inhalt zu kopieren, kann man das als gute Idee einstufen.
Besonders, wo die Konzilskirche die Mission abgeschafft hat, weil ja alle Religionen angeblich gleich
seien. In diesem Punkt sind jene Protestanten deutlich weiser als die Konzilskirche.
Der katholischen Kirche unwürdiges Gehabe Warum sagt denn eigentlich niemand die katholische Weltjugend,
oder sind mit Weltjugend alle Jugendlichen der Welt gemeint, also auch Hindus, Buddhisten, Agnostiker
etc? Schimmert da nicht wieder die Allerlösungslehre durch? Sicher. Betrachten Sie das Logo des WJT.
Nicht katholisch. Eine Collage aus Halbmond, Regenbogen (=Eineweltsreligion) und ein verbogenes Kreuz.
Kein Kruzifix, wie es Katholiken im Gegensatz zu den Protestanten verwenden. Verbogenes Kreuz: vielsagend!
Auch beredend: das hölzerne Regenbogen-Plus, das für einen Rosenkranz ausgegeben wird und von den WJT-Sprachrohren
verteilt wird. Die WTJ-Einheitsgewänder für Einheitswürdenträger würde man ohne den gelben Strich
praktisch für KKK-Kutten halten müssen. Daß man japanische Faltkunst anwenden muß, um auf den Buschgespenstkitteln
ein – sehr abstrahiertes – Kreuzchen hinge“zaubert“ zu bekommen: unfaßbar. Usw. Daß antikatholische
Rockgruppen auftreten und/oder deren Vodoo-Getrommle auf die offizielle WJT-CD kommt (siehe anderen Kreuznet-Bericht),
rundet den üblen Gesamteindruck „perfekt“ ab. Dieses sich an die Welt anbiederndes Woodstock-Gelage mit
Pope-Star-„Event“ ist eine Schande für die Kirche und bezeichnend für die Konzilskirche. Traurig, daß
unser neuer Papst dorthin geht oder gegangen worden ist. Formen wir ihm einen Gebetsschild für schicken
ihm Oropax. Beachten wir den unglaublichen Kontrast zu einer wirklichen „Massen“veranstaltung unseres
Heilands: der Bergpredigt.
Hinterhof-Athanasius Lieber Romulus, an dem Tag, an dem Rom der FSSPX leere Kirchengebäude leihen oder
verkaufen wird, wird Rom den Abfall vom apostolischen Glauben durch das V.II eingesehen haben und korrigieren:
dann wird die FSSPX anerkannterweise eine weltweite Priestergemeinschaft sein und keine eigenen Kirchen
oder Kapellen mehr benötigen. Die Bischöfe von Rom werden wieder mit derselben Eindeutigkeit und Glaubensstärke
die universelle Königsherrschaft Jesu Christi über Kirche und Welt verkünden wir vor dem V.II ! Bis
dahin gilt ungefähr das, was der hl. Athanasius zu den tatsächlichen Katholiken sagte: „Daß die anderen
mit Gewalt die Kirchen besetzt halten, während ihr in diesen Zeiten davorsteht, das betrübt euch sehr.
So ist es heute: Sie haben die Gebäude, Ihr aber habt den apostolischen Glauben. Mögen jene auch unsere
Kirchen besetzen, so stehen sie doch außerhalb des wahren Glaubens. Ihr aber bleibt treu, wenn ihr auch
außerhalb der Gotteshäuser seid, denn in euch ist der Glaube. Denken wir nach: Was ist das Wichtigere,
das Gebäude oder der Glaube? Der wahre Glaube selbstverständlich! Wer hat in diesem Kampf gewonnen,
wer hat verloren, jener, der das Gebäude besitzt oder jener, der den Glauben bewahrt? Das Kirchengebäude
ist natürlich gut, wenn man dort den apostolischen Glauben lehrt. Es ist heilig, wenn dort alles heilig
ausgeübt wird. {…} Niemand wird jemals Euren Glauben überwinden, geliebte Brüder! Und wir glauben,
daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben wird.“
Es nimmt alles seinen Lauf. Danke Kreuz-net. Der Distriktobere der FSSPX sagte es richtig: Die Antiwerbung
der progressistischen Ortskirchenverwaltungen ist Werbung für die FSSPX. Viele nicht-progressistischen
Katholiken wissen, daß ihre Ortskirchen seit zu vielen Jahren keinerlei Warnung mehr an ihre Gläubigen
richten wegen häretischen Umtrieben, unfaßbaren ökumenistischen Gottesbeleidungen, usw., in und um
die Kirche. Im Gegenteil gehen diese Verirrungen ja oft just von den Ortrkirchen aus! Wenn aber dann doch –
ein einziges Mal – eine Warnung hinausgeht im gesalzenen Tonfall, und das noch gegen „solche, die nicht
katholisch“ seien – aber eben genau das sind: katholisch, und zwar für jeden normalen Menschen klar erkennbar
–, dann kommen die Schäfchen ins Grübeln und kucken zweimal hin. Dies hilft der FSSPX. Jeder fest glaubende
und die Kirche Christi liebende Katholik, der zur FSSPX findet, ist für die Kirche und die FSSPX ein
Segen. Hätte ich das Glück gehabt, in einer Diözese zu wohnen, wo die FSSPX neu eine Kirche oder Kapelle
eröffnet hätte, so daß endlich eine Warnung der häretischen Ortskirchenoberen ergangen wäre: mit
Freuden hätte ich das sehr genau studiert, wovor diese Wölfe im Schafspelz „warnten“! Aber: Ende gut,
alles gut. Nun sind wir endlich in der Notorganisation FSSPX angelangt, die weltweit die überlieferte
katholische Lehre hochhält, bis Petrus und die Kirche wieder im apostolischen Glauben gestärkt sind,
woran wir alle mithelfen sollen und können: durch Opfer, Gebet und Arbeit.
Die Jungfrau Maria heißt Maria: gestern, heute, morgen! Dann hat also die Glaubenskongregation endlich
reagiert? Kann man sich ihre offizielle abschlägige Erklärung irgendwo „druckgerecht“ herunterladen,
also daß man etwas in Händen hält, wo klar steht, daß der Titel „Frau aller Völker, die einst Maria
war“ unerlaubt ist? Diese falsche Erscheinung hat sich so seuchenartig weltweit ausgebreitet (wegen der
fatalen Kirchenkrise leben wir ja gerade in privatoffenbarungssüchtigen Zeiten). In vielen anerkannten
Pilgerstätten, besonders (anerkannten) Marienerscheinungsorten, wird die Jungfrau Maria unter diesem
falschen Namen angerufen. Ich bin sehr froh, daß die „Initiative katholischer Laien und Priester e. V.“
…ww.pro-sancta-ecclesia.de/ schon vor geraumer Zeit vor Amsterdam gewarnt hat und dringend davon abriet,
die allerseligste Jungfrau mit diesem ökumenistischen Titel anzurufen.
Der liberale Katholizismus … ist mehr als eine Verworrenheit des Geistes, er ist eine „Krankheit des
Geistes“, wie Abbé Roussel sagt. S.Ex. Lefebvre sagt, daß beim liberalen Katholismus, den die vorkonziliaren
Päpste ständig verurteilen, der Geist nicht dazu kommt, sich einfach in der Wahrheit auszuruhen. Der
Geist wagt nichts zu behaupten, ohne daß sich ihm sogleich die Gegenbehauptung vorstellt, die ebenfalls
zu erheben er sich verpflichtet fühlt. S.Ex. Lefebvre kannte Papst Paul VI. Er sagt über ihn, daß er
geradezu der Typ dieses geteilten Geistes war, dieses Wesens mit zwei Gesichtern – man konnte es ihm sogar
physisch auf seinem Gesicht ablesen –, fortwährend hin- und hergeworfen zwischen den Gegensatzpaaren
und wie von einem Perpendikel bewegt, das zwischen der Tradition und der Neuerung hin- und herpendelte.
„Schizophrenie des Verstandes“ werden manche sagen. Doch der Erzbischof stellt mit P. Clérissac fest,
daß es ein „Fehlen der Integrität des Geistes“ ist, eines Geistes, der „nicht genug Vertrauen in die
Wahrheit“ hat! Kardinal Billot, ein intimer Kenner der liberalistischen Irrlehre, faßt sie so zusammen:
„Der liberale Katholizismus ist beschlossen in einer dauernd aufrechterhaltenden Verwechselung: dem Durcheinanderbringen
von Toleranz und Billigung.“ Deswegen verurteilt der hl. Papst Pius IX. im Syllabus grundsätzlich diese
Irrlehre: „Der römische Papst kann und soll sich versöhnen und sich vergleichen mit dem Fortschritt,
dem Liberalismus und der modernen Zivilisation.“ (Satz 80)
Erzbischof Lefebvre ist der Athanasius des 20. Jahrhunderts Die arianische Häresie hielt fast ein halbes
Jahrhundert lang die gesamte katholische Welt innerhalb des Römischen Reiches gefangen. Außerhalb des
Reiches dauerte die Häresie in den germanischen Völkern sogar mehrere Jahrhunderte lang! Eine seit ~50
Jahren irrende Konzilskirche ist also leider kein Novum unter dem Himmel. Das Studium der Geschichte des
Bezwingers des Arianismus, des hl. Athanasius, zeigt, daß Gott es zulassen kann, daß fast die gesamte
Kirche in einem fatalen Irrtum gefangen ist. Nicht die Mehrheit entscheidet, sondern die Wahrheit. Der
Herr schickt stets die notwendige Rettung. Wir mit dem apostolischen Glauben verbundene Katholiken sind
felsenfest davon überzeugt, daß der Herr dem Erzbischof Lefebvre und seinen bischöflichen Nachfolgern
diese schwere Aufgabe anvertraut hat. Beten und arbeiten wir für die Umkehr der Konzilskirche, damit
sie wieder den unverfälschten apostolischen Glauben der ewigen Kirche verkünde, zur Rettung der Seelen.
Instaurare omnia in Christo! Als einen Anfang empfehle ich diesen Dreiteiler aus dem Mitteilungsblatt
der FSSPX, eine Übersetzung aus der Zeitschrift „Dios nunca muere“ (Nr. 8-10, 2002): Der hl. Athanasius
und die Glaubenskrise des 4. Jahrhunderts Teil 1 www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=95 Teil 2 www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=100
Teil 3 www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=119
„Der katholische Liberalismus ist die wahre Geißel“ (hl. Papst Pius X.) Aber „Tradis“ wie „Progris“ geben
eben – in gut lutherischer Tradition – ihrer eigenen Erkenntnis und ihrer eigenen Gewissensentscheidung
ohne großes Zaudern größere Verbindlichkeit als einem – je nach Gusto – „verstocktem“ oder „libertinärem“
Lehramt. Obwohl Evelins Gatte alles gut und richtig sagte, hier für unsere Kritiker mit der langen Leitung:
Obiges Zitat ist blanker Unsinn; lachhaft direkt! Wenigstens beweist es grauenhaftes Unwissen über die
Kirchengeschichte und die hl. Schrift. Des Völkerapostels Kampf gegen den ersten Papst ist vergessen!
Der – dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre vorgreifende – hl. Athanasius ebenfalls! Warum studieren
unsere Kritiker nicht die Kirchengeschichte? Warum lesen sie einfach nicht die Lehre der vorkonziliaren
Päpste? Bis dies geschehen ist, haben wir keine Gesprächsbasis! Ich gebe zu, die Webseite des liberalistischen
Vatikan stellt die meisten dieser „alten“ Lehrschreiben wohlweislich nicht bzw. diskriminierend zur Verfügung,
und wo es geschieht, selten auf deutsch, der meistgesprochene Sprache des EU-Europa. Wer Englisch beherrscht,
hat keine Ausrede. www.papalencyclicals.net/Pius10/ Die uns FSSPX-Anhängern inspirierenden Schriften
des Athanasius-Nachfolgers Erzbischof Lefebvre sind meistens (*) lediglich ein starkes und deutliches
Echo der beständigen Lehrtradition der vorkonziliaren Päpste. (*) Z.B. seine klasklare Entlarvung des
V.II namens: „Sie haben Ihn entthront“.
Hl. Athanasius gegen Papst, Bischöfe und Arianismus Die Tradition bezeugt einhellig, daß die Einheit
der Kirche nur in der Einheit mit dem Papst und mit den Bischöfen gegeben ist. Nein. Liberalisten sollten
nicht das Wort „kirchliche Tradition“ verwenden, denn sie hassen die Unveränderlichkeit der dogmatischen
Lehre und glauben nicht an die Unfehlbarkeit. Sie stellen sich außerhalb der Einheit der Kirche. Die
Kirchengeschichte bezeugt, daß jene, die den apostolischen katholischen Glauben bewahren, in der Kirche
Jesu Christi verbleiben und diese sogar darstellen! Und wenn der Papst irrt – was er bei fehlbaren Entscheidungen
kann –, sogar gegen den Papst! Das ist es, was die FSSPX macht, die daher weder schismatisch noch exkommuniziert
ist, sondern voll katholisch und in Einheit mit allen katholischen Päpsten und Bischöfen steht. Deswegen
wird in jeder hl. Messe der FSSPX für Papst und Bischöfe gebetet und an die Unfehlbarkeit des Lehramtes
geglaubt. Der Kirchenleher und Bischof von Alexandrien, der hl. Athanasius, alleiniger Bezwinger des Arianismus,
sprach 373 n. Chr. zu seinen Gläubigen, gegen Papst Liberius und seine Bischöfe: Ihr seid die Glücklichen,
die in der Kirche durch ihren Glauben verbleiben, Ihr, die ihr festhaltet an den Fundamenten des Glaubens,
der Euch durch die apostolische Tradition überliefert worden ist. {…} Die Katholiken, die treu zur
Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu
Christi darstellen. Amen.
Es geht um viel mehr, es geht um den ganzen katholischen Glauben Die FSSPX feiert „nur“ alte hl. Messen
mit schönen Gewändern? Das hieße, die Situation zu verkennen. Es geht um viel mehr: die hl. Messe ist
Ausdruck des Glaubens der Kirche. Deswegen muß es um den Glauben der Kirche gehen, den dogmatischen Glauben.
Der überlieferte katholische Glaube wurde durch das nicht-dogmatische Revolutionskonzil V.II entstellt
und durch einen neuen verdeckt („Revolutionskonzil“ – ein Wort der das V.II beherrschenden progressistischen
Theologen). Der katholische Liberalismus, den die vorkonziliaren Päpste in ständiger Lehrtradition verdammten,
hat die Kirche besetzt. Entstanden ist die Konzilskirche (ein Wort der Konzilspäpste). Wir haben seither
eine liberalistische Kirchenführung, deren Wort und Tat in weiten Teilen unvereinbar ist mit der überlieferten
Lehre. Man muß nur lesen und denken können, um es selber anhand der Texte nachzuprüfen. Wie schon beim –
den Arianismus bekämpfenden – Athanasius, sind aber die meisten Schäfchen dafür zu träge. Die von
der FSSPX abgespaltene illusionäre Petrusbruderschaft, die FSSP, mußte als offiziellen Akt der Wiedereingliederung
in die Konzilskirche das V.II akzeptieren. Somit sind sie ein von Rom in einem Käfig gehaltender „traditioneller
Saurier“ (vgl. The Angelus) www.sspx.ca/…holics_Need_Know.htm, zur Besänftigung der „Nostalgiker“,
die eben eine „schöne hl. Messe“ haben wollen. Doch die Wurzel des Übels dürfen sie nicht antasten.
Die FSSPX darf und muß.
Die falschen Hirten fürchten die wahren Hirten Worin besteht der Unterschied in der Mitfeier einer Hl.
Messe bei dieser „Bruderschaft“ und in einer altkatholischen Kirche? Das hätten Sie aus dem Kreuznet-Artikel,
für den ich danke, schließen können: Als Katholik erfüllen Sie Ihre Sonntagspflicht durch den Meßbesuch
bei der Priesterbruderschaft St. Pius X., kurz FSSPX. Weil es eine durch einen katholischen Priester gültig
gefeierte hl. Messe ist. Und weil die FSSPX Teil der katholischen Kirche ist, wie mehrere Kurienkardinäle
im Gegensatz zu Bamberg betonen; was aber nebensächlich ist. Als Katholik erfüllen Sie dagegen nicht
Ihre Sonntagspflicht durch den Besuch einer „wer-weiß-was-das-ist“ bei der altkatholischen Sekte. Daß
mit dem V.II-Konzil die Kirchenführung einen neuen Glauben installierte, der in Form einiger Konzilstexte
und insbesondere fast aller aus dem V.II hervorgegangenen Reformen mit der dogmatischen Lehrtradition
der – vorkonziliaren! – Kirche bricht und daher nichtig ist, ist ein damit verwandtes Thema, das sich
aber vielen Teilnehmern hier – noch – entzieht; vgl. Arianismus. Als Folge davon toleriert die Konzilskirche
die meisten Häresien der Bischöfe, Priester und Laien, während sie im Gegenzug traditionelle Katholiken
verfolgt. P.S. Der im Kreuznet-Artikel erwähnte Brief Mgr. Perls: Englisches Original (Una Voce) www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm,
deutsche Übersetzung (Fsspx). www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157
Die liberalistischen Diebe des überlieferten Glaubens rufen: Haltet den Dieb… Wer Wert darauf legt:
das Erzbistum Bamberg widerspricht der Einschätzung Roms zur FSSPX. Doch dies ist man bei den mehrheitlich
vom katholischen Glauben abgefallenen deutschen Bischöfen nicht erst seit der Lizenz zum Töten gewohnt,
die sie ausstellten und sich dadurch der Beihilfe zum Massenmord an Ungeborenen schuldig machten und die
Kirche besudelten (Ausnahme: Bischof Dyba). Der Sekretär der für innerkirliche Angelegenheiten zuständigen
päpstlichen Kommision „Ecclesia Dei“, Mgr. Perl, hat in einer Antwort auf eine Anfrage der „Una Voce“
USA vom 18.1.2003 klargestellt, daß Katholiken, die bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. die heilige
Messe besuchen, damit ihre Sonntagspflicht erfüllen, nicht sündigen, und sogar ihr Scherflein zur Sonntagskollekte
beitragen dürfen. (Natürlich kann ein V.II-Bischof nicht die FSSPX loben, aber dies hat er klargestellt.)
Englischer Originalbrief bei Una Voce www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm. Deutsche Übersetzung bei
Fsspx www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157. Wer den Bruch des V.II mit der überlieferten katholischen
Lehre begreift, erkennt folgenden Satz des Bamberger-Vikars als Lob: Die traditionalistisch und rückwärts
gewandte Haltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. steht dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils
entgegen, das die katholische Kirche der Gegenwart geöffnet und für die Zukunft „gerüstet“ hat. Wie
die Apostasie beweist…
Der gute Papst Hadrian VI. Die Notwendigkeit, Texte auf 1500 Zeichen zusammenzukürzen, bietet viel Potential
für angenommene Polemik. Was mit meinem 1517 gemeint ist: Der Religionsgründer der einigen, heiligen,
apostolischen, katholischen Kirche ist der Gottmensch Jesus Christus. Man kann weder Ihn von ihr trennen,
noch sie von Ihm. Der Religionsgründer aller protestantischen Gemeinden ist der Mensch und Sünder Luther.
Zwar behauptet der Protestant, daß das Christentum mit Christus begonnen hat, er nimmt sogar noch „großzügig“
die Urchristen hinzu, die er jedoch schamlos verklärt und verzerrt, ihnen die Feier des hl. Meßopfers
durch den Priester abspricht und in ein Abendmahl vergewaltigt, uvm. Doch nach der Urgemeinde kommt ein
gigantisches Schwarzes Loch bis 1517! Diese Haltung ist logisch: denn wenn ein Protestant sich mit der
katholischen Lehre befassen würde, der ganzen Kirchengeschichte, den Heiligen, so müßte er, genügend
intellektuelle Redlichkeit vorausgesetzt, zu dem klaren Schluß kommen, daß die dogmatische Lehre der
katholischen Kirche zu allen Zeiten gleich und wahr ist und von Christus eingesetzt, und daß Luther irrte.
Das hat u.a. der ehemals protestantische Professor Scott Hahn vorexerziert. Wenn ich von meiner zahlreichen
evangelikalen Verwandtschaft erzähle, deren Christusglauben unbestritten ist, dann ist das wahrhaftig
und ihre Haltung just so protestantisch-theologisch fundiert wie Ihre! Jeder Protestant ist sein eigenes
Lehramt; Ihr lutherisches Bekenntnis daher Schall & Rauch.
Unheilige Allianz der Islamisten und Neo-Nationalsozialisten 1.) Als Katholik lehne ich zusammen mit den
gläubigen Juden den Zionismus ab, wie der Oberrabbiner Moishe Arye Friedman von Wien es 2001 in diesem
Brief an die FAZ img141.imageshack.us/…1/5871/moishe7ba.png ausdrückte, als er Kardinal Meisner verteidigte.
2.) Die Juden waren das auserwählte Volk Gottes im Alten Bund, der erfüllt ist durch den Neuen Bund:
die Christus-Nachfolger sind nun das Volk Gottes, die Kirche Christi ist das neue Israel. Auch für die
Juden gilt daher unser Missionsauftrag Christi ganz. 3.) Daß der „ganz normale“ Islam genuin antijüdisch
und antichristlich ist, weiß man nicht erst seit Dr. Raddatz. 4.) Es wächst zusammen, was zusammengehört.
Der antichristliche Hitler hegte größte Sympathien für den Islam und seinen Gründer Mohamed. Die Nachfolger
beider arbeiten nun verstärkt zusammen. Siehe Artikel auf World-Daily-Net. www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=456…
5.) Ich habe den Hollywood-Quark „The Sum of All Fears“ (2002) german.imdb.com/title/tt0164184/ absichtlich
nicht angesehen. 6.) Die rosige Haltung des World-Daily-Net-Herausgebers und christlichen Arabers Joseph
Farah zu Israel erklärt sich aus der Verfolung seiner Familie durch Moslems im Nahen Osten. Wie ich früher
schon im Forum darlegte. www.kreuz.net/…ticle.1570-page.html
Pater Hönisch (KPE) warnt vor Medjugorje Folgenden Spruch hörte ich bei jedem Medj-Treffen und vertrat
ihn: „Selbst wenn die Kirche Medjugorje nicht anerkennen würde, es wäre trotzdem echt!“ Wir glaubten
daran, denn die Konsequenz erschien „unmöglich“: die Konsequenz, daß man faktisch eigenmächtig eine
von der Kirche als nicht übernatürlich eingestufte Erscheinung für übernatürlich erklärt. Der elendste
Sünder sage uns, ob er den Spruch vertritt. Er gehe auf die Urteile der für Medjugorje zuständigen
Ortsbischöfe ein und warum er sich anmaßt, diese zu mißachten. Er erkläre uns zudem, warum er im selben
Atemzug, in dem er seinen Ungehorsam gegen den Ortsbichof Peric bekundet, die FSSPX als Sekte verleumdet,
obwohl diese im Gegensatz zu nicht anerkannten Medj-Hirngespinsten die überlieferte Lehre der Kirche
hochhält, die für jeden Lesefähigen nachprüfbar ist anhand aller Lehraussagen der vorkonziliaren Päpste
und Konzile, und deswegen Gott mehr gehorcht als den – diese überlieferte Lehre mißachtenden – Bischöfen.
Meine Abkehr von Medj verdanke ich dem KPE-Leiter und ehemaligen Beführworter von Medj, Pater Hönisch.
Hier eine Zusammenfassung dessen, was er 2001 sagte. img189.imageshack.us/…1391/hoenisch4gc.png Wie
dort steht, berichtete die Tagepost am 14.7.2001 mit dem Fazit: „Damit hat ein guter Teil aufrichtiger
Marienverehrer in streng katholisch orientierten Kreisen der pfadfinderischen Jugend der ‘Gospa’ den Rücken
zugekehrt.“
Jungfrau Maria, Mutter der Kirche Ich bedaure es zutiefst, daß den Menschen in meiner Heimat vor fünfhundert
Jahren der katholische Glaube geraubt und durch eine Irrlehre ersetzt worden ist. Wie schwer ist es für
Menschen, die innerhalb des Luthertums aufgewachsen sind, zurückzufinden zu der Una Sancta (zumal angesichts
ihrer heutigen, beklagenswerten Gestalt). Ihr ehrenhaftes Bedauern dieser Katastrophe teilt meine Familie
aufrichtig. Noch heute kann ich nicht mit meiner protestantischen Verwandtschaft über die Kirche reden,
weil sie sie für die Verkörperung des Antichristen halten. Zu allem Übel stärkt der nachkonziliare
Verrat an Christus durch Oberhirten wie JP2 uvm. diese Haltung noch! Es ist fast unmöglich, kirchengeschichtlich
an Protestanten heranzutreten, weil sie 1517 für die Geburtsstunde des Christentums halten. Eine Paralelle
bietet das Jahr 1962, als die Konzilskirche sich von der überlieferten Lehre der katholischen Kirche
trennte. Viele Oberhirten haben dieses offen zugegeben, man muß nur lesen und hören können. Nach meiner
Erfahrung ist jede Konversion eines im Protestantismus aufgewachsenen Christen zur Kirche Christi ein
Wunder, besonders heute, wo die Kirche fast zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde. Worte und menschliche
Logik helfen selten, eine Konversion herbeizuführen. Opfer und Gebet um so mehr. Ich habe mehrmals erfahren
dürfen, daß besonders die Jungfrau Maria geeignet ist, Protestanten zur Konversionsreife zu bringen.
Gelobt sei die Königin des Himmels!
Charismatismus Lieber El.Sünder, ich beklagte, daß Sie trotz Ihrer Kenntnis um die protestantische Irrlehre
die charismatistischen Privatoffenbarungsgruppen innerhalb der Kirche nicht durchschauen. Gemeint waren
jene Kräfte, die Medj. inszenieren. Diese sind eng verbunden mit der „charismatischen Erneuerungsbewegung“
(=CE). Tatsächlich ist mir keine solche „Bewegung“ bekannt, die ohne Medj. auskäme. Die stark die Medj.-Propaganda
verteilende „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ z.B. ist eine Halb-Sekte im echten Sinn. Ich kann Ihnen
gerne die Analyse dieser Gruppe zur Verfügung stellen vom Naturwissenschaftler Dr. Lindemann, der zwei
Jahre lang Mitglied war. Sein Text heißt „Was ist falsch an der ‘Charismatischen Erneuerung’?“. Er stellt
die richtigen und die falschen Elemente der CE gut heraus. Wie üblich bei Irrungen, wird auch in der
CE und Medj. Wahrheit und Irrtum kräftig vermischt. Im übrigen ist die Theologie von Medj. sehr protestantisiert.
Das klingt nur oberflächlich paradox, weil dort die Jungfrau Maria verehrt wird, und ich lachte auch
über den Vorwurf, als ich in meiner Medj.-Phase ihn zum ersten Male hörte. Doch darüber vielleicht
mehr im Medj.-Diskussionsstrang? Daß Sie ein gläubiges Erlebnis in Medj. hatten, nehme ich Ihnen sofort
ab. Das können Sie an anderen Orten auch haben, wo u.a. (viele) gläubige Katholiken und Priester zusammenkommen.
Auch bei uns in den FSSPX-Kirchen. (Pardon, konnte nicht widerstehen.)
Forumshektik, Kurzbeitrag, Fremdsprachen, Mißverständnis Es hat Vorteile, daß ein Beitrag max. 1500
Zeichen umfaßt. Es hat aber auch Nachteile. Manches komplexe Thema läßt sich nicht in der gebotenen
Kürze darlegen. Nehmen wir hinzu den Hang zum schnellen Lesen neuer Forumsbeiträge, oft in Halbkenntnis
des Hintergrundes des Schreibers, wegen Hektik, usw., und schon haben wir ein unnötiges Mißverständnis.
Evelins Behandlung der Privatoffenbarungs-„Sucht“ in der nachkonziliaren Kirche versucht aufzuzeigen,
daß die Sucht daher rührt, daß das V.II-Lehramt seine Aufgaben sträflich vernachlässigt. (Eine traditionelle
Einschätzung übrigens.) Tatsächlich haben wir keine Glaubenseinheit mehr in der Konzilskirche, sondern
Glaubenschaos. Die Ausnahme, daß nur die heftigsten Stilblüten manchmal behandelt werden, belegt die
Regel. Dieses Thema bräuchte Platz zur Entfaltung. Vielleicht hätte im folgenden Satz das zusätzliche
Wort „manchen“ dem Athanasius geholfen; ich erlaube mir den Einschub: Eine „Erscheinung“, die sich gegen
die Handkommunion wendet {…}, gilt manchen Traditonalisten als mutmaßlich authentisch Wenn nun Athanasius
richtig sagte: Traditionalisten wie die von der FSSPX haben immer gegen diese Erscheinungen gewarnt … dann
denke ich nicht, daß Evelin dieses absprechen wollte, es ging ihr vielmehr um das Versagen des Lehramts.
Nach ihren bisherigen Artikeln zu urteilen ist auch sie eher traditionell katholisch. Klicke man auf „Lesernamen“
und sehe. In Christus verbunden.
Es gibt nur eine einzige wahre Religion: die katholische Kirche Es ist ja kaum zu fassen, was hier für
Meinungen über die Evang.-Luth. Kirche herumgeistern. Im wesentlichen trifft der Beitrag des elendsten
Sünders von heute, 17:33h, zu. Es birgt eine Ironie, daß ich ihn lobe, weil er im Deklarieren von Irrlehren
oft zu großzügig ist und gleichzeitig zu kleingeistig, um charismatistische Privatoffenbarungssekten
innerhalb der Kirche zu durchschauen, obwohl er wissen müßte, daß der grauenhafte Charismatismus eine
protestantische Erfindung ist. Es gibt ein paar Konvertiten hier; vor allem in der Priesterbruderschaft
St. Pius X. ist ein beachtlicher Anteil an Konvertiten vorhanden (z.B. Bischof Willamson), was mich freut,
denn schließlich ist der Weg von der Irrlehre zur wahren Religion Gottes – der einen, heiligen, katholischen
und apostolischen Kirche – in aller Regel sehr mühselig, langwierig und mit ganz intensiver Beschäftigung
und Auseinandersetzung mit dem „Thema“ verbunden, inklusive Apologetik, was in den meisten Fällen dann
sehr gefestigte Christen ergibt, die die Kirche Christi wesentlich ernster nehmen als die typischen Wetterfahnenkatholiken,
die inzwischen die große Mehrheit der Kirche in (West-) Europa ausmachen. Es ist eine Tragödie, daß
viele gläubige Protestanten nur diese ungläubigen Katholiken kennen! Lesen Sie bitte die Konversionsgeschichten
von Gilbert Chesterton, Erik Mørstad, Siegfried Ernst, Christa Meves, Scott Hahn, und vieler mehr. Wir
fanden sie sehr erhellend auf unserem „Weg nach Rom“!
Ein kleiner Augenzeugenbericht Ungültige Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe übrigens www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa….
Es wird gelöst werden wie beim hl. Athanasius, der auch ungültig exkommuniziert war… –-- Ein Kurzbericht
eines Medjugorje-Pilgers. Es gibt viele ähnliche von anderen seriösen Personen. Man erhält einen Überblick
über das Spaltwerk Medjugorje. Da ich nicht um Erlaubnis für Veröffentlichung gefragt habe, erfolgt
der Bericht namenlos. Einige Teilnehmer hier kennen Namen & Ort und viele weitere Augenzeugenberichte.
Die mir vom Meßbesuch bekannte Organistin Frau „X“ eines recht bekannten Wallfahrtsortes „W“ in Deutschland,
in welchem die Jungfrau Maria kirchlich anerkannterweise erschienen war, hat folgendes berichtet: Sie
war mit einer Pilgergruppe in Medjugorje. Irgendwann während dieser Tage hieß es, daß die Gospa auf
der Empore der Kirche erscheinen würde, und Frau X begab sich in die Kirche. Bald vernahm man: Die Gospa
ist da! In diesem Augenblick kam von der Empore her eine Feuerflamme geschossen, langgestreckt und zischend
wie eine Schlange. Sie schoß durch die Mitte und machte vor dem Tabernakel halt. Frau X erschrak sehr
und duckte sich in großer Angst. Die anwesenden Leute schienen nichts bemerkt zu haben, denn es reagierte
niemand außer einer einzigen Frau, die auch zusammenfuhr. Frau X fragte sie später, warum sie so erschrocken
wäre und es stellte sich heraus, daß diese Person die zischende Feuerflamme ebenfalls gesehen hatte.
Zum x.-ten: Kein Schisma! (Dann zurück zum Thema bitte) Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX)
und seine Kirchenbesucher sind weder exkommuniziert noch schismatisch, sondern Teil der Katholischen Kirche.
Im Februar 2005 behaupteten sieben deutsche Bistumszeitungen wahrheitswidrig, die FSSPX habe sich ausdrücklich
außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma und der Katholik könne seine Sonntagspflicht
nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen. Nach der Klage des deutschen Distrikts der FSSPX
mußten die Bistumszeitungen im April widerrufen und abdrucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die
FSSPX ein Teil der Katholischen Kirche ist; daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus
erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren; daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß
deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist. Weiterhin
mußten die Zeitungen drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß man als Katholik durch die Teilnahme
an den Messen der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen kann und auch seine Sonntagskollekte entrichten
darf. Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille
Perl, zuständig für die innerkirchlichen Gemeinschaften FSSP und FSSPX, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische
Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte. P.S. „Elendster Sünder“ nenne alle Schismatiker
und Sekten, bei denen der Katholik seine Sonntagspflicht erfüllen kann!
Einschätzung des Ortsbischofs Den erwähnten Vortrag hielt Bischof Peric, Ortsbischof der Diözese Mostar-Duvno
und für die Pfarrei Medjugorje zuständig, am 17. Februar 2004 in Dublin. Dankenswerterweise berichtete
am Jahrestag dieses Vortrages, am 17. Februar 2005, Kreuz-net im Artikel „Wieviele Seher und Erscheinungen
gibt es in Medjugorje?“ www.kreuz.net/article.694.html darüber. Es werden auch Auszüge aus der eben
erwähnten Rede des Bischofs zitiert. (Mein „niemals“ gilt also nur für die Medjugorje-Fans.) Im Kommentarbereich
findet sich schließlich noch ein Verweis auf den vollständigen Text des Vortrages von Bischof Peric:
hier ambrosius.patched.de/medjugorje_1.htm. Übrigens hat die Ablehnung Medjugorjes doch mit der FSSPX,
die sehr marianisch geprägt ist, nichts zu tun. Als ich von Medjugorje wegkam, kannte ich die FSSPX noch
gar nicht… Was der elendste Sünder zu Erscheinungen schreibt, ist leider Unsinn, denn natürlich kann
es in der katholischen Kirche jederzeit Privatoffenbarungen geben, wann immer der Himmel es möchte. (Es
ist jedoch tragisch, daß den Bitten der Muttergottes in Fatima von der Kirchenführung bis heute nicht
entsprochen wurde.) Ich möchte mich nicht mit ihm darüber streiten. Vor vielen Jahren habe ich Medjugorje
genauso verteidigt wie er, und wir teilen vermutlich eine große Liebe für die Jungfrau Maria.
Irreführung Schade, daß niemals die Urteile der(plural!) für Medjugorje zuständigen Ortsbichöfe abgedruckt
und auch von keinem Medjugorjaner-Bischof erwähnt werden. (Kein Wunder bei dem Chaos in der defekten
Konzilskirche, aber das ist jetzt nicht das Thema.) In dem von Prof. Klaus Berger editierten Magazin „Theologisches“
war im Frühjahr ein solider ablehender Erfahrungsbericht über Medjugorje abgedruckt von einem intimem
Kenner der Materie, der ehemals langjähriger Medjugorje-Pilger war. Der Artikel war einige Zeit als PDF
direkt von Herrn Bergers Internetseite www.theologisches.net/ ladbar und ist heute noch per Suchmaschine
findbar als Kopie z.B. hier www.theologisches.info/brot1.htm, angereichert durch einige eindeutige Aussagen
der oben erwähnten Ortsbischöfe. P.S. Als ehemaliger Medjugorjaner warne ich ebenfalls vor diesem falschen
Erscheinungsort.
Geschichte und Lamennais Nachtrag über die Zusammenhänge USA, Liberalismus, Freimauerei und die ihnen
entgegenstehende ewige Kirche. Ein englischsprachiger Dreiteiler von Prof. Emery, US-amerikanischer Historiker:
„The Church & The New Order“ www.sspx.ca/…ch_New_Order_Pt1.htm („The Angelus“, March 1987) Auch Frankreich
findet Erwähnung als… „the eldest daughter of the Church is much like the girl in the nursery rhyme:
‘When she is good, she is very, very good, But when she is bad, she is horrid’.“ Als sich Papst JP2 einmal
seiner vorkonziliaren Vorgänger erinnerte, sagte er mit ihnen, daß die Feinde der Kirche (er nannte
sie nicht ganz so deutlich) in Europa schon seit fast 300 Jahren ihren Feldzug gegen die Kirche führen.
Leider verstand er, geblendet von Ökumenismus und Allerlösung, den Zusammenhang nicht zwischen dieser
Tatsache und dem Revolutionskonzil V.II, das die Freimaurer zu Recht als ihren größten Erfolg einstuften.
Es mag mitgespielt haben, daß JP2 selber zu den damaligen Revolutionstheologen gehörte und wir Menschen
nur sehr ungern unsere eigenen Fehler eingestehen und umkehren. P. Congar war deutlicher, als er das V.II
unverblühmt als „die Oktober-Revolution“ beschrieb. Beten wir Katholiken und streben nach Heiligkeit,
damit diese schlimme Zerstörung der Kirche ein Ende finde, so wie es dem Herrn gefällt. Instaurare omnia
in Christo.
Miles und andere FSSPX-Verbundene: Anzahl Schäfchen? In P. Somervilles Rezension des Buches „More catholic
than the Pope“ www.sspx.ca/…re_Catholic_Pope.htm erwähnt der Pater beiläufig, daß laut Medien die
FSSPX weltweit ca. eine Million Katholiken umfasse. Wie seriös ist diese von den Medien genannte Zahl
einzustufen?
Päpstlicher als der Papst Apropos mutige Priester. Da fällt mir Pater Stephen Somerville ein (siehe
„Passion Christi“). Seine Rezension des Buches „More catholic than the Pope“ www.sspx.ca/…re_Catholic_Pope.htm
(in „The Angelus“, March 2005) fand ich sehr trefflich. Die im rezensierten Buch vorkommenden Vorwürfe
gegen die sehr katholische, aber eben nicht extreme Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), tauchen
auch hier im Kommentarbereich immer wieder auf. Zwar interessieren sie mich nicht mehr sonderlich. Doch
das Behandeln dieser durch P. Sommervilles ist so interessant, weswegen ich auf ihn verweise. Einer seiner
Kernsätze: But my lament against „More Catholic Than the Pope“ is its heavy emphasis on legality. It
makes me think of the Scribes and Pharisees who attacked Jesus relentlessly with „the law, the law, the
law“ without concern for faith in the new Messiah who stood before their unbelieving eyes. Sehr erfrischend.
Es ist schön, daß solche vollkatholischen Priester mit der FSSPX verbunden sind. Dafür dürfen wir
dankbar sein. Wie überhaupt für das Werk des Erzbischofs, das so prächtig gedeiht mitten in der nachkonziliaren
Kirchenwüste, unter schwersten Bedingungen. Weil unser Herr schützend seine Hand über das Werk hält.
Das sieht jeder, der sich guten Willens damit beschäftigt. Deswegen dürfen die mit der FSSPX verbundenen
Katholiken ganz beruhigt sein ob der vielen ungerechten Attacken: Der Herr verläßt die Seinen nicht.
Die „freie“ Presse, eine der diabolischen Massenmanipulationen „Die Pressefreiheit: Eine unheilvolle,
abscheuliche Freiheit, wahrhaft zur Unterdrückung der Massen“. Papst Leo XIII. Selber der Massenmanipulation
ausgeliefert, verstand ich diesen Satz lange nicht, wußte nicht einmal, daß er von einem großen Papst
stammt aus einer Zeit, als die Päpste die Gläubigen noch schützten, und sie nicht der gottleeren Welt
zum Fraß vorwarfen, wie in der defekten Nachkonzilskirche. Wenn man in den prophetischen Schriften der
vorkonziliaren Päpste liest, kann man einen Papst nach dem anderen hernehmen, alle haben dasselbe gesagt
über die neuen, aus dem Liberalismus hervorgegangenen Freiheiten: Gewissensfreiheit und Kultfreiheit,
Pressefreiheit, Unterrichtsfreiheit sind alles vergiftete Freiheiten, falsche Freiheiten, weil der Irrtum
immer leichter zu verbreiten ist als die Wahrheit, das Böse bequemer zu propagieren als das Gute. Es
ist leichter, den Leuten zu sagen: „Ihr könnt mehrere Frauen haben“ als: „Ihr dürft nur eine haben euer
ganzes Leben lang“; es ist folglich leichter, die Ehescheidung einzuführen gleichsam als Gegengewicht
gegen die Ehe. Ebenso kann man, falls man dem Wahren und dem Falschen gleichermaßen die Freiheit des
öffentlichen Auftretens lassen, ganz sicher sein, daß man den Irrtum gefördert hat auf Kosten der Wahrheit.
Die erste geistige Gerechtigkeit gegen die Menschen ist, ihnen den Zugang zur Wahrheit zu erleichtern
und sie vor dem Irrtum im voraus zu sichern. Das ist erste Nächstenliebe: Tun wir die Wahrheit in der
Liebe.
Es zählt die dogmatische Lehre … in der Tat! Dazu gehören die unfehlbaren Lehrentscheidungen der Päpste,
die dogmatischen Konzile, uam., oder kurz: wir reden vom ewigen Lehramt der Kirche. Die unfehlbare dogmatische
Lehre der Kirche entspricht übrigens völlig dem Wort Christi. Denn auch die vom heiligen Geist gestifteten
dogmatischen Aussagen des Lehramtes sind vom Dreieinen Gott und wie sollte Er sich widersprechen? Methusalix,
auch Ihnen empfehle ich einen gut katholischen Fern- oder besser Nah-Katechismus. Sie haben so grundsätzliche
Differenzen mit der katholischen Kirche und ihrer unveränderbaren Lehre, daß ich mich nicht weiter in
der Lage sehe, mit Ihnen auf so einer brüchigen Basis zu diskutieren. Das ist pure Zeitverschwendung.
Ich empfehle Sie herzlich der allerseligsten Jungfrau Maria an: sie ist der schnellste und sicherste Weg
zu Christus und Seiner Kirche. Wie ihnen viele konvertierte Protestanten mit ihrem Zeugnis bestätigen.
Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph.
Nicht einmal Herrn Lehmann weiß man einzuschätzen… „Für die Aufhebung der katholischen Bannbulle
gegen den Ketzer Luther tritt Lehmann regelmäßig ein, wenn auch bisher erfolglos – Gott sei Dank.“ Keine
Ahnung, ob das stimmt Herr Barth, Kenner der Kirche und Luthers, verweist Sie gerne auf die „Deutsche
Tagespost“ vom 22.5.1996, Seite 2: Lehmanns Hoffnungen wegen Papstbesuch in D zum Thema Aufhebung Bannbulle.
Wie üblich, Lehmann-Filter aktivieren, um seine verklausulierte Sprache zu entschälen. Es half nichts,
daß u.a. der Dogmatiker Scheffczyk Lehmann aufzeigte, daß Luthers Irrlehren (Rechtfertigung, Amt, Sakramente,
usw.), die im 16. Jahrhundert wesentlich die Abspaltung ausgelöst haben, auch im heutigen Protestantismus
vollgültig sind. jedenfalls ist das ein Gedanke, der Johannes Paul II. auch nicht gerade fremd war. Der
ökumenistische Rauschzustand bringt die Menschen auf irrationale Gedanken. „Über die Abtreibung und
Lehmann muß man auch nicht viel sagen:(…) An allen ihren Händen klebt Blut.“ Absoluter Unfug Im Gegenteil.
Der Papst erklärte den – diesbezüglich – unwilligen deutschen Bischöfen schriftlich, daß die Ausstellung
von Lizenzen zum Töten nicht duldbar sei, weil diese von der Kirche ausgestellten Scheine als Beihilfe
zum Mord an Ungeborenen verwendet werden können. Es spielt keine Rolle, wieviele davon in der Praxis
für Mord verwendet wurden – obwohl es darüber erschreckende Zahlen gibt –, denn niemals heiligt der
potentiell gute Zweck das schlechte Mittel.
Notstand und Rettung: Instaurare omnia in Christo Diejenigen, die einen Notstand sehen, kann ich sehr
gut verstehen. Eigentlich müßte das doch jeder können, der in seinem Dorf oder Stadtviertel seit Jahrzehnten
die Hl.Messe besucht und mit ganz „normalen“ Katholiken befreundet, verwandt oder bekannt ist. Ja. Deswegen
ist die Exkommunikation nichtig, wie erklärt www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa….
Jedenfalls solte man dies meineserachtens letztlich der Kirchengeschichte überlassen Ja. Deswegen lasse
ich das Thema von meiner Seite aus mit folgendem Hinweis bewenden: Für einen Überblick über die Bischofsweihen
durch den Erzbischof, um die FSSPX besser zu verstehen, sei Gutwilligen dieses Interview der Zeitschrift
„Fideliter“ mit Erzbischof Lefebvre www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=208 empfohlen, vom 30.6.1989
in Ecône. Daß die Visitatoren von Ecône, zurück in Rom, das Gegenteil dessen sagten, was sie während
der Visitation sagten, kann jeder dort per Gästebuch nachprüfen: die Visitatoren zeigten sich begeistert
und sparten nicht mit Lob. Kardinal Gagnon schrieb in das Gästebuch von Ecône www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…,
daß dies der richtige Weg sei, um die Kirche wieder aufzubauen! Bei solchen Manövern seitens Rom ist
die Situation der FSSPX logisch. Ironie: solcherart unbehindert kann sie zur Zeit viel kräftiger mithelfen,
alles in Christus zu erneuern.
Wer „nur“ wenige Dogmen in Frage stellt, ist schwer faßbar und umso gefährlicher Was gibt es über Herrn
Lehmann viel zu sagen, außer daß er ein führender deutscher Totengräber der Kirche ist? Jeder Nichtblinde
sieht, daß er ein Rahner im Geiste und klug genug ist, selten offen als Häretiker aufzutreten. Am 6.11.1997
hielt Lehmann auf Einladung der Luther-Gesellschaft in der Berliner Gedächtniskirche eine Rede, in der
er den Ketzer Martin Luther wörtlich als „unseren gemeinsamen Lehrer“ bezeichnete. Wer das glaubt, ist
nicht mehr katholisch. Für die Aufhebung der katholischen Bannbulle gegen den Ketzer Luther (1521, „Decet
Romanum Pontificem“) tritt Lehmann regelmäßig ein, wenn auch bisher erfolglos – Gott sei Dank. Über
die Abtreibung und Lehmann muß man auch nicht viel sagen: „dank“ ihm und seinen Brüdern stellte die
katholische Kirche Deutschlands jahrelang die Lizenz zum Töten aus, damit Frauen staffrei ihre Ungeboren
ermorden lassen konnten. An allen ihren Händen klebt Blut. 2002 holte sich Lehmann einen scharfen Vorwurf
eines namhaften, nichtkatholischen, schweizer Gynäkologen ein: der Medizinprofessor sagte, es sei geradezu
niederträchtig, wenn in katholischen Krankenhäusern die Amniozentese, die Lehmann befürwortet, durchgeführt
werde, wenn sie dann aber positiv ausfalle, die Frau zur Abtreibung in ein nichtkatholisches Krankenhaus
geschickt werde. Das alles ist mit dem katholischen Lehramt und der gesunden Glaubenslehre nicht vereinbar.
Fast nebensächlich, daß Lehmann 2004 sagte: „Jetzt ist Schluß mit Genehmigungen“ für die alte Messe…
Die Unveränderlichkeit der Lehre der Kirche WELCHE Lehre der Kirche vor WELCHEM Bruch? Einige Konzilstexte
sind unvereinbar mit der überlieferten Glaubenslehre, andere so ambivalent, daß sie Unsicherheit und
Verwirrung stiften. Der Brief der Bischöfe Lefebvre und Mayer vom 21.11.1983 an den Papst www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186
hat es zusammengefaßt. Sinnlos, hier darüber zu streiten. Mit jedem Jahr sieht man die Wunden deutlicher,
die das V.II geschlagen hat. Die Korrektur kommt. Die Kirchengeschichte ist voll von Brüchen, Verirrungen,
Schismen und vor allem haaresträubendem Unsinn. Welche Merkmale würden Sie gerne bewahren? Das Zinsverbot?
Die Judenpogrome? Da Sie keinen Unterschied zwischen der dogmatischen Glaubenslehre und Kirchengeschichte
machen, entfällt die Basis für eine Diskussion. Sie machen sich Ihre eigene private Religion also selbst
aus den Verdatzstücken die unsere una sancta längst auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen hat.
Die FSSPX hält fest an der dogmatischen Lehre. Deswegen die Kollision mit den Neuerungen des V.II. Wenn
der Papst seine Unfehlbarkeit in Fragen des Glaubens und der Moral nicht ausübt, haben wir die Freiheit,
seine Worte und Handlungen zu diskutieren. Was unser Papst morgen unfehlbar verkündet: wir folgen! verschonen
Sie uns Katholiken mit Ihrem aufgewärmten Geschichtsmüll. Der Modernismus haßt die absolute Unveränderlichkeit
der dogmatische Lehre. Wir lieben sie.
Wenn nicht, … … dann werden Sie weiterhin unerlöst und nicht in der Wahrheit Ihren Weg entlangstolpern.
Hoffentlich lange genug, bevor Sie den „Punkt ohne Rückkehr“ erreicht haben. Zwar werden Sie nicht genau
wissen, wie diese erlösende Wahrheit ist, solange Sie es nicht versucht haben, aber das sollte Sie nicht
davon abhalten, es zu versuchen. In jedem Mensch schlummert im Herzen die große Sehnsucht nach der Wahrheit
Christi. Lassen wir uns von dieser Sehnsucht nicht zu sehr ablenken, ersticken wir sie nicht in lauter
Musik, Drogen und andere Scheinwelten, wie die Menschen unserer hodnistischen Gesellschaften es machen,
um nur auf den Ruf Gottes im Inneren nicht antworten zu müssen. Seien Sie versichert: vermutlich alle
gläubigen Katholiken hier kennen diesen inneren Kampf, bevor sie sich dann endlich durch einen „Klick
im Kopf“ willentlich allen Anfechtungen widerstehen, zur (Lebens-) Beichte gehen und dann die erlösende
Wahrheit in sich aufnehmen in der hl. Messe. Eine – vorerst – geistliche Kommunion von Herzen kann diesen
Weg übrigens entscheidend bereiten helfen! Ich darf Ihnen vesprechen: das einzige Stückchen Himmel auf
Erden erwartet Sie, wenn Sie sich würdig mit Christus in seinem hl. Meßopfer vereinen. Der hl. Thomas
hat es viel besser gesagt in seinem wunderbaren Kurzgedicht. Gerne befehle ich Sie der allerseligsten
Jungfrau Maria an: sie ist der schnellste und sicherste Weg zu Jesus Christus.
Was ist Wahrheit? Die Frage des Pilatus, des ersten Liberalen, beinhaltet bereits alle heutigen Freigeister.
Auch sie fragen in jeder Diskussion den Katholiken: „Woher willst Du wissen, daß Du die Wahrheit hast?“
Das hat Pilatus schon vor zweitausend Jahren den Heiland gefragt. Dann Herodes, der Lebemensch, der in
seinen verweichlichten Gewändern im Palast ein Leben der Sinne führt. Er ist das Urbild der hedonistischen
Wohlstands- und Spaßgesellschaft. Beide, sowohl Pilatus als auch Herodes, scheitern an Christus. Und
so auch alle heutige Liberalen. Christus ist die Wahrheit. Wie Miles schrieb, und der hl. Thomas von Aquin,
und auch Naturwissenschaftler wie Max von Thürkauf, ist der Mensch erschaffen, um die Wahrheit zu erkennen
und nach ihr zu leben, oder wie der hl. Johannes sagt, „in der Wahrheit zu wandeln, wie der Vater es uns
geboten hat.“ Thomas von Aquin im Hymnus „Adoro te devote“ über das hl. Meßopfer: „Gottheit, tief verborgen,
betend nah ich dir. Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier. Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir
mich hin, weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin. Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir, doch
des Wortes Botschaft offenbart dich mir. Was Gott Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an; er ist selbst
die Wahrheit, die nicht trügen kann.“ Ich kann sehr empfehlen: umzukehren, eine Lebensbeichte abzulegen
und dann in einer würdig gefeierten hl. Messe den Leib Christi zu empfangen. Dann erfährt man die erlösende
Wahrheit.
Fernkatechismus Genaue Angaben gibt es auf den letzten Seiten des monatlichen Mitteilungsblattes (MB)
der FSSPX. Für das MB vom August 2005 steht dies auf der Seite 51. Man kann sich diese Ausgabe, sowie
die letzten drei Jahrgänge, von der FSSPX-Internet-Seite www.fsspx.info/mbonline/ als Acrobat-PDF-Datei
laden: diese sieht dann so aus wie das gedruckte Heft. Nicht abschrecken lassen von der Katechismus-Angabe:
„Erstes Jahr: Alter etwa 5 – 6 Jahre, Zweites Jahr: Alter etwa 7 – 8 Jahre“. Den Fernkatechismus kann
man gut auch als Erwachsener mitmachen. Einfach bei der Anmeldung bei den ehrwürdigen Ordensschwestern
das Alter dazuschreiben oder telephonieren, dann leiten sie alles Notwendige in die Wege. Gottes reichen
Segen wünsche ich!
Patt Obwohl das vom Thema wegführt und hier im Forum nicht entschieden wird: es wird später geregelt
werden. Derweil wenden wir uns vertrauensvoll an ebenfalls ungültig exkommunizierte Heilige (z.B. Athanasius,
Jungfrau von Orleans, uam.). P.S. Gesegneten Sonntag! Aus der FAQ der FSSPX www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…:
Und die Exkommunikation? Es gibt keine Exkommunikation für die Priester der Bruderschaft und erst recht
nicht für die Gläubigen, die sich ihr anschließen. Das hat u.a. kein geringerer als Kardinal Ratzinger
erklärt, in einem Brief vom 28.6.1993 an Bischof Ferrario von Hawaii. Die einzige Exkommunikation, die
jemals ausgesprochen wurde, war die über Erzbischof Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe. Und
auch deren Gültigkeit bestreiten wir mit gutem Grund. Denn laut can. 1323 des Kirchenrechts tritt eine
Kirchenstrafe wie die Exkommunikation dann nicht ein, wenn jemand „aufgrund einer Notlage oder erheblicher
Beschwernis gehandelt hat, sofern jedoch die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen
gereicht“ (Nr. 4). Nr. 7 desselben Kanons legt fest, daß der Betreffende auch dann ohne Strafe bleibt,
wenn er nur „ohne Schuld geglaubt hat“, eine solche Notlage läge vor. Selbst wenn wir keine Notlage anerkennen
würden, so müßten wir doch Mgr. Lefebvre wenigstens zugestehen, ohne Schuld geglaubt zu haben, eine
solche läge vor; damit ist eine „Exkommunikation“ aber auch bereits hinfällig.
Nothandlungen und Notsituationen Hießen sie Didimus und Romano, die vor ~1600 Jahren den hl. Athanasius,
Bischof von Alexandrien, angesichts des vom Lehramt geförderten Ariansmus gefragt haben könnten: Wer
entscheidet verbindlich darüber, ob es sich um einen Bruch oder eine Weiterentwicklung handelt? Das heutige,
ordentliche Lehramt? Oder doch Sie und Ihr Verständnis der {…} Texte früherer Päpste? Athanasius
sagte seinen Gläubigen dann: „So ist es heute: Sie haben die Gebäude, Ihr aber habt den apostolischen
Glauben. {…} Ihr seid die Glücklichen, die in der Kirche durch ihren Glauben verbleiben, Ihr, die ihr
festhaltet an den Fundamenten des Glaubens, der Euch durch die apostolische Tradition überliefert worden
ist. {…} Jene aber sind vom Glauben in der jetzigen Krise abgewichen. Niemand wird jemals Euren Glauben
überwinden, geliebte Brüder! Und wir glauben, daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben
wird. Je mehr nun jene sich anstrengen, die heiligen Stätten zu besetzen, desto mehr trennen sie sich
von der Kirche. Sie behaupten von sich, sie stellen die Kirche dar, in Wirklichkeit spalten sie sich von
ihr ab und verirren sich. {…} Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch
eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“ (Aus: „Die Wahrheit“)
Wo haben Mgr. Lefebvre, Maier und die anderen knapp 500 gegen die Revolution im V.II votierenden Konzilsväter
jemals die ihnen überlieferte apostolische Tradition mißachtet?
Was ist Wahrheit? Die angebliche Bibelkennerin Janet fragte: „was ist Wahrheit?“ Doch sie hat offenbar
die Stelle mit dem Pilatus nicht gelesen, nicht verstanden, oder beides. Die Antwort des Herrn auf Pilatis
ist die Antwort auf ihre Frage. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ P.S. Bei der FSSPX gibt
es einen Fernkatechismus für Junge und Junggebliebene. Da lernt man das alles. So wie es die Kirche immer
lehrte.
Nichts neues in der Kirchengeschichte: Alptraums-Pontifikate Johannes Paul II. hat eine stärkere, jüngere
und selbstbewußtere Kirche hinterlassen. Sie war nie schwächer, sie hatte nie weniger Jugendliche in
den hl. Messen (das ist etwas ganz anderes als Massenandrang auf Pope-Festivals wie den WJT), und sie
war nie unselbstbewußter. Bei uns in einer „vollkatholischen“ Gegend werden zur Zeit schöne große Dorfkirchen
geschlossen, die vor einer Generation noch gefüllt waren durch Jung und Alt. Johannes Paul II. auch Fehler
gemacht hat und noch sehr sehr viel Reparaturbedarf ist, schmälert die positive Gesamtbilanz nicht. Ich
muß wohl den langen Artikel Dr. Barths in der „Kirchlichen Umschau“ (Mai?) über das insgesamt verheerende
Pontifikat JP2s abtippen, damit hier ein paar stichhaltige Argumente gegen diese Märchen auf den Tisch
kommen. Ob die Aussagen eines exkommunizierten Bischofs tatsächlich so wichtig und richtig sind, wage
ich zu bezweifeln. Er wurde nie feierlich exkommuniziert. Daß die festgestellte Exkommunikation ungültig
ist, zeigen zwar viele Kleriker, aber darüber kann man sich mit Papalisten kaum streiten. Auf der Internet-Seite
der französischen Bischofskonferenz ist immerhin zu lesen, daß diese Feststellung nicht unfehlbar war.
Wie schon beim hl. Kirchenlehrer Athanasius, der hl. Jungfrau von Orleans, uvm.: alles ehemalige „Exkommunizierte“.
Gebe unser Herr, Jesus Christus, daß Sein neuer Stellvertreter die Kirche wieder zum Glauben Christi
zurückführt.
Einmal mehr: Quanta cura Betrachten Sie den Bruch in der katholischen Lehre (vgl. auch Miles gute Punkte)
durch das V.II. Mgr. Ratzinger bezeichnete das V.II als Gegensyllabus und als offizielle Versöhnung der
Kirche mit der durch die blutige 1789-Revolution gewordene neue Zeit: dem Modernismus. Die feierliche
Zurückweisung und Verurteilung der Zusammenfassung aller modernistischen Irrtümer durch den hl. Papst
Piux IX. im Syllabus ist ein Resumé seiner früheren Lehrschreiben. Nicht unfehlbar, genausowenig wie
das V.II übrigens, aber die Tatsache, daß der Syllabus seine bereits verurteilten Irrlehren gemeinsam
wiederholt und veröffentlicht, verleiht diesem datumslosen Dokument große Autorität und stellt eine
allgemein verpflichtende lehrmäßige Norm dar. Zudem befinden sich der Syllabus in Kontinuität mit allen
Lehrschreiben der Päpste vor und nach ihm. Das ist Lehrtradition. Sie galt bis zum Vorabend des V.II !
Von heute auf morgen wurde mit Elementarem, was die Päpste hunderte Jahre lang lehrten, gebrochen. Entweder
die vorkonziliaren Päpste irrten, oder die Konzilspäpste. Ob ich als Laie den Bruch erkenne, ist sekundär.
Gewichtiger ist, daß Oberhirten Kraft ihres apostolischen Amtes diesen feststellen und Rettungsanker
werfen. „besserer Erkenntnis“ Ich halte mich an alle vorkonziliaren Päpste, die tatsächlich eine von
Gott gestiftete Erkenntnis haben. Das ist m.E. „guter Protestantismus“ Nein, im Gegenteil brach Luther
mit der überlieferten Lehre.
Der Friede Christi ist nicht von dieser Welt Da können wir es ruhig mit Gottvertrauen abwarten, wer auf
wen wartet und welche die ewige Kirche ist, welche die Karikatur. So ist es. Im Gegensatz zu den Revolutionären
müssen wir Anhänger der ewigen Kirche nicht von Menschenhand das Paradies auf Erden verwirklichen. Wir
haben viel Zeit, und sie arbeitet für uns. Anders als andere mische ich mich hier ja dazwischen, um die
Geisteshaltung der Tradi näher kennen zu lernen. Obwohl Sie schon 1983 über die Traditionellen und Erzbischof
Lefebvre schrieben (wie sie am 29.7. sagten), haben Sie nach über zwei Jahrzehnten deren Geisteshaltung
noch immer nicht nah genug kennengelernt? Über was schrieben Sie dann 1983? Sie sagten, daß Sie „das
hier also letztlich nicht zu {Ihrem} Privatvergnügen“ machen: gehören Sie zu dem Otterbeck jener KG,
deren Miteigentümer die Pax Christi Kevelar ist? Diese Anhänger der Irrlehre des neomarxistischen Weltfriedens
agieren naturgemäß auch gegen die von allen vorkonziliaren Päpsten eingeforderte universelle Königsherrschaft
Christi. Mein Eindruck: „Der Feind steht rechts!“ (Josef Wirth, 1921) Heute wie damals Unsinn. Die falsche
Einschätzung des Reichskanzlers Wirth, daß die National-Sozialisten rechts stünden, konnte er später
revidieren, als er mit den tatsächlichen Rechten zusammenarbeitete, mit dem Widerstandskreis in der Wehrmacht
um die Brüder Staufenberg, den Todfeinden der linken National-Sozialisten.
Subjektivsmus ist ein Träger des Liberalismus Otterbeck: Traditionalismus ist zumeist Subjektivismus
im kollektiv-nostalgischen Gewand. Kriterium des Tradi sind genauso seine persönlichen spirituellen Bedürfnisse,
die schon für Luther den Anlass zum „Los von Rom!“ gaben. Sie verdrehen. Wir Anhänger der hl. Überlieferung
der Kirche verabscheuen den Subjektivismus, diesen Träger des Liberalismus. Der Laizismus, der der Atheismus
des Staates ist, wurde erst durch Ihren Liberalismus des V.II, u.a. in der Erklärung zur Kultfreiheit,
weltweit gesellschaftsfähig gemacht. Hier reden so viele aus der protestantisierten Konzilskirche über
Luther, ohne seine Irrlehre zu kennen. Deswegen geht ihr Versuch, die FSSPX als lutherisch zu deklarieren,
fehl. Wir Traditionellen halten am ewigen Lehramt der Kirche fest. Es gibt keine „jetzige“ Lehre, höchstens
eine irrende jetzige. Luther lehnte das ewige Lehramt ab, das war sein „Los von der katholischen Lehre“,
die zu seiner Zeit wahrlich nicht von Rom vertreten wurde! Jeder Katholik, der damals Rom besuchte, bekam
einen Schreck. Dies war dem wunderbaren Papst Hadrian VI. klar, als er sein heroisches Schuldbekenntnis
vor Luther verlesen ließ und eine großherzige Umkehr unterbreitete. Es ist andersherum, wie die Modernisten
behaupten: Zu den Katholiken, die Luther am besten kennen und deswegen seine Irrlehre am stärksten ablehnen,
gehört vorneauf Mgr. Lefebvre und seine FSSPX. Es ist die Konzilskirchenführung, die Luthers Irrlehre
in Wort und Liturgie inhaliert hat.
Laien Ich fand den Umgangston auf fsspx.info nämlich wesentlich angenehmer als die Polemiken, die hier
auf kreuz.net leider öfter mal einfließen. Leider dominiert hier im Diskussionsforum, wie in den meisten
solchen, zu oft die Polemik. Ich bedaure es, wo ich sie verursachte. Glücklicherweise ist die deutschsprachige
Seite der FSSPX kein Diskussionsforum und wird auch nicht von unwissenden Laien administriert, die sich
dafür umso wortreicher hier auslassen. So manchen guten Gedankengang findet man zwar auch hier im Forum,
und das ist erbaulich. Aber die Welt wird nicht durch Internet-Foren gerettet.
Plädoyer für die beständige Lehrtradition der Päpste Danke Miles. Gute Punkte! (Übrigens war Ihr
erwähntes Wunder tatsächlich eines, ein doppeltes, und es geht zu 100% auf das Konto der seligsten Jungfrau
Maria.) Meth: letztendlich bestimmt also auch bei Ihnen nicht die Amtskirche, sondern Sie selbst, was
richtig katholisch bleiben bedeutet. Das nenne ich Beliebigkeit und Relativismus par excellence! Wir Traditionellen
halten uns an die Kirche vor dem Bruch der Lehre. Dieser Bruch eröffnete eine große Notsituation; für
viele leider nicht nachvollziehbar. Das war beim hl. Athanasius nicht anders. Warum beschäftigen sich
so wenige mit diesem Kirchenlehrer und der damaligen Situation unter dem rechtmäßigen, aber der arianischen
Häresie anhängenden Papst Liberius? Auch die vorkonziliaren Päpste hätten Ihnen viel zu sagen, aber
Sie gehen auf unsere ständigen diesbezüglichen Hinweise nicht ein. Wer sich objektiv mit der ständigen
Unterweisung der vorkonziliaren Päpste beschäftigt, erkennt den Bruch durch das V.II. Seine Fehler (Ökumenismus,
Kultfreiheit, Öffnung für Liberalismus und Modernismus uam.) wurden von der beständigen Lehrtradition
der vorkonziliaren Päpste im Voraus verdammt. Die Worte der Päpste Pius VI., Pius VII., Gregor XVI.,
Pius IX., Leo XIII., Pius X., Pius XI., Benedikt XV., usw. sind klar und deutlich und eine umfassende
Einbettung des Syllabus. Umso schwerwiegender das Eingeständnis hochrangiger V.II-Architekten, daß das
V.II einen Gegensyllabus bedeutet! Man wähle also…
Freimaurer Bugnini Gewichtiges spricht dafür, daß Bugnini Freimauer war. Auf Kreuz-net das Interview
mit M. Davis www.kreuz.net/article.905.html: „Frage: Stimmt es, daß Papst Paul VI. am Ende der Liturgiereform
feststellte, daß Bugnini ein Freimaurer war und ihn, den Liturgiker, deshalb als Pronuntius nach Teheran
(Persien) versetzte, wo es praktisch keine Katholiken gibt? Michael Davis: Das stimmt.“ ( Siehe auch M.
Davis in „The Angelus“ www.sspx.ca/…gical_Revolution.htm) Davis stellt klar, daß Papst VI. anhand der
ihm vorliegenden Unterlagen überzeugt war, daß Bugnini Freimaurer ist. Die Hinweise selber bestanden
darin, daß eine Ordensschwester, die im Vatikan aufräumte, im Papierkorb Bugninis die Blaupause seines
Briefes an einen Freimaurer-Großmeister fand, mit „Lieber Bruder“ angeredet, diese Blaupause dem Papst
übergab, worauf dieser Bugnini sofort in die Wüste schickte. Zu dieser Zeit, 1976, schreibt Erzbischof
Lefebvre, der entgegen Otterbecks Verleumdung kein Lügner ist, daß er aus Rom erfahren hat, daß Bugnini
Freimaurer ist. In einem 1992 bekanntgewordenen Brief des Meisters des Großorients von Frankreich aus
der Liturgie-Reformszeit fordert dieser seinen „Bruder“ Bugnini auf, die Reform der Liturgie zu beschleunigen.
Wichtiger als die Freimaurer-Frage ist Bugninis Satz: „Wir müssen alles von dieser neuen Meßform fernhalten,
was die Protestanten auch nur im Geringsten stören könnte.“ Verrat an der Wahrheit.
Die unveränderliche Lehre der Kirche Ich frage mich ernsthaft, warum dieser Haß auf Erzbischof Lefebvre.
Wie schon beim hl. Bischof Athanasius. Ihm trachtete man wiederholt nach dem Leben, so verhaßt war er
bei den Anhängern der irrenden Papstkirche und sonstigen Gegnern. Welcher späte Piuspapst erhob ihn
in prophetischer Sicht zum Kirchenlehrer? Es steht schon in der hl. Schrift: jene, die der Lehre des Herrn
treu bleiben, können auch in der Kirche verfolgt werden. Beim elendsten Sünder wundert es mich, weil
er einige sehr katholische Positionen vertritt (abgesehen von Medjugorje). Warum merkt er nicht, daß
wir Traditionellen aus derselben brennenden Liebe zur hl. Mutter Kirche wie er die ewige Lehre der Kirche
hochhalten? Warum liest er nicht die Lehrscheiben der Piuspäpste und anderer und erkennt, daß der Erzbischof
sie meistens wörtlich wiedergibt in seinen Predigten, Rundschreiben, Briefen an Rom, usw. ? Im besten
Fall ist es völlige Unkenntnis. Bei mir war es so. Man hatte mir, als ich noch Papalist war, die Traditionalistenkeule
ums Ohr gehauen („Schismatiker Lefebvre“) und ab da lief es mir kalt den Rücken hinunter, wenn ich seinen
Namen nur las. Viele Jahre lang brachte man mich so darum, wirklich zu lesen, was dieser treue Diener
Gottes wichtiges zu sagen hatte. Aber: niemand kann die Wahrheit aufhalten. Mit jeder Predigt, die ich
dann eines Tages doch von ihm zu lesen bekam, sah ich klarer die Unhaltbarkeit dessen, was man dem Erzbischof
und seinem Werk, der FSSPX, entgegenhielt.
Athanasiuse Und genau wie 1870 Döllinger findet sich wieder „einer“, der streikte (explizit 1988 Dollingers
Ungehorsam gegen unfehlbare Dogmen ist grundverschieden zum Ungehorsam gegen eine mit der überlieferten
Lehre brechenden und als undogmatisch definierten fehlerhaften Synode. Somit gilt: Und genau wie im 4.
Jhdt. Bischof Athanasius findet sich mit Erzbischof Lefebvre wieder einer, der streikte. Sie wissen das,
D.Otterbeck, deswegen erinnert mich das Diskutieren mit Ihnen – und der von Mgr. Kasper perfektionierte
V.II-„Dialog“ überhaupt – so sehr an Loriots Stück vom sprechenden Hund. Sie sind in Ihrer Ökumenismus-Revolution
gefangen, merken nicht, daß „the ship sinks“ (neuer Papst), man die Schotten gegen die modernistischen
Wasser dichtzumachen hat und das große Loch namens V.II dringend flicken muß, sondern glauben, wie der
hochmütige Titanic-Kapitän, daß das Konzils-Schiff „unsinkbar“ sei. Die ewige Kirche ist unsinkbar,
ihre Karikatur nicht. Wir müssen der ökumenisch offenen und liturgisch reformierten römischen Kirche
anhängen; es gibt keine andere. „Der Ökumenismus zersetzt den katholischen Glauben, er ist eine Krankheit
{…} eine tödliche {…} das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.“ (May) Mit Georg May und Bischof
Ziegelbauer stelle ich fest: die „alte“ Kirche ist mir lieber. Sie ist die ewige Kirche (lese man die
alten Päpste), die von der deformierten Ökumenismus“kirche“ verdeckt wird und nach deren Verdampfung
wieder hervortritt.
P. Somervilles öffentliche Abkehr vom Novus-Ordo Athanasius erwähnte kürzlich im Gibson-Diskussionsstrang
www.kreuz.net/…ticle.1550-page.html, daß der ehemaligen „Großausführer der liturgischen Revolution
in der englischsprechenden Welt“, Pater Somerville (*), sich später öffentlich vom Novus Ordo abkehrte.
Ich denke, folgender Brief aus dem Jahre 2002 dürfte den Schritt – unter anderem – dokumentieren: Renouncing
my service on ICEL www.sspx.ca/…ing_Service_ICEL.htm (The Angelus) (*) Er war auch geistlicher Berater
von Mel Gibson für den Film „Passion Christi“ und ist verbunden mit der FSSPX.
Gehorsamkeit gegen Gott Der Katholik kennt keinen von Menschen befohlenen Glauben, sondern die Offenbarung
Gottes an Seine Kirche. Die menschliche Erkenntnis, von Gott erschaffen, führt immer zum Schöpfer, nicht
weg (intensiv exklärt durch Dr. Angelicus, Thürkauf, uam.). Menschen können irren, Gott nicht. Der
Gehorsam des Gläubigen gegen den Apostel (-nachfolger) leitet sich einzig von Gott und Seiner Offenbarung
ab: es gibt keinen subjektiven Glauben, sondern nur den der Kirche offenbarten. Der Katholik übernimmt
diesen Glauben der Kirche als seinen persönlichen. Die Einheit des Glaubens ist die Einheit der Kirche.
Wer sich von der Kirche trennt, hat nicht mehr den katholischen Glauben – und umgekehrt. Wir Traditionellen
bewahren den katholischen Glauben. Deswegen sind wir in der Einheit der ewigen Kirche, und nicht schismatisch.
Jeder in der Kirche mit Gewalt Ausgestattete hat diese Gewalt für die Bewahrung des Glaubens einzusetzen.
Bischöfe und Papst. Christus lehrte seinen Aposteln: Gehet hin und lehrt das Evangelium! Ihr steht im
Dienst dieser frohen Botschaft, die Ich euch übergeben habe. Deswegen können wir Katholiken kein Jota
uns davon entfernen. Wir wollen unseren Glauben unversehrt erhalten. Diejenigen, die katholisch bleiben
wollen, werden gelegentlich von Personen verfolgt, die mit der Autorität in der Kirche bekleidet sind,
sich aber vom Glauben entfernen. Ihnen muß man ungehorsam sein. Unser Herr hat es vorhergesagt: Es wird
schlechte Hirten geben. (Vgl. Erzbischof-Predigen.)
Schöner Überblick Danke an die Kreuz.net-Redaktion für diesen interessanten Überblick. Meinen besonderen
Dank für die Erwähnung der Worte des FSSPX-Generaloberen über unseren Papst. Ich bin sehr dankbar dafür,
daß Sie als eine der wenigen katholischen Nachrichtendienste zur FSSPX eine katholisch-sachliche Haltung
vertreten und nicht von der „Traditionalisten-Keule“ Gebrauch machen – auch wenn entsprechende Leute ohne
katholische Gesamtsicht Sie deswegen zu diskreditieren versuchen. Vergelts Gott! Gelobt sei Jesus Christus,
in Ewigkeit Amen.
Erneuter Hinweis auf DICI-Interview mit Mgr. Fellay Ohne vorzugreifen: der FSSPX-Bischof ging bereits
auf Ihre Frage, Benedikt, ein. „Because God does not change“ www.dici.org/actualite_read.php?id=607&loc=US
„{…} Now that Cardinal Ratzinger is pope {…} We will see a reinforcement giving more weight to the
support of those who want the old Mass {…} But here, we see that everything works unto our good and
that of Tradition {…} In this way, we can but rejoice over any opening in favor of the old Mass. {…}
We know very well that the issue of the Mass is not all, but we must begin with something concrete {…}
It would be a deep and efficacious breach in the progressivist system; this would gradually lead to a
change of atmosphere and spirit in the Church. {…} Because the old Mass demands faith, it asks for integral
faith and it gives the whole faith. When you say the old Mass, you do not want to say the new one again.
This Mass demands all the rest. It is the heart of the Church. It regenerates the whole Body. As the heart
pumps the blood, the source of life, through the whole body, likewise in the Mystical Body, grace, the
source of life, is diffused by the Mass through the channel of the sacraments. If this pump stops, life
ceases. Thus the Church needs this supernatural pump which is the Mass. All sense of the Catholic faith,
and all Catholic life go into the Church thanks to the Mass. {…} it is because of that same principle
that the new Mass, which is defective, causes so much damage. {…}“
„Abendmahlsvorsitzender“ versus populum Benedikt, mein Zitat stammte aus der Feder Gambers. Sie halten
seine Untersuchung für unrichtig? Die FSSPX, in deren Kapellen Gambers Schriften ausliegen, hält mit
Papst Benedikt XVI. Gambers Arbeit für richtig. Interessante Koalition. Die Verunglimpfung als „lutherisch“
finde ich aber nicht gut, zumal fraglich ist, ob es in protestantischen Kirchen überhaupt „Altäre“ gibt,
dort wird ja nichts geopfert. Wiederum war es Gamber, der feststellte, daß die erste Forderung, ein Priester
solle am Altar dem Volk sein Gesicht zukehren, von Luther stammt. Er weist darauf hin, daß weder Luther
noch seine Mit-Reformatoren sich einheitlich an seine ursprüngliche Forderung hielten. Luther leugnete
das Opferwesen der hl. Messe, wie es heute die Mehrheit der katholischen Laien, Theologen und Priester
machen. Luther sagte: Betrachten wir die Messe als Sakrament, als Testament, nennen wir sie Segen, Eucharistie,
Tisch des Herrn, Abendmahl des Herrn, oder jede andere Bezeichnung die man will, nur daß man sie nicht
mit den Namen „Opfer“ oder „Handlung“ besudle. Daher wandelten die Protestanten die Altäre in Mahltische
um, just wie man es mit den nachkonziliar umgebauten oder gebauten katholischen Kirchen machte. Es geht,
wie Miles und Viroblationis sagten, um die Verformung in eine gemeinsame Mahlfeier („Priester“ nur „Abendmahlsvorsitzender“)
und das Leugnen des Dogmas, daß das Opfer das Wesen der hl. Messe ist und die Kommunion nur die Frucht,
nicht aber das Wesen.
„Kirche“ in Kanada? Eigentlich ja ein guter Beitrag. Aber wendet er sich nicht an die Kirche in Kanada?
In einem deutschsprachigen Forum, wie es kreuz.net ist, wird der eigentliche Adressat vielleicht nicht
erreicht. Ich hätte schwören können, daß evangelische Konvertiten von ihrer jeweiligen protestantischen
Nationalkirche (die tatsächlich unabhängig zu allen anderen ist und auch eine völlig andere Lehre verrtitt,
in der Regel) zur katholischen Weltkirche gewechselt sind… Ich denke, Sie meinen die kanadische Ortskirche
(bereits ein Begriff, den Prof. May nicht treffend findet)? Doch auch sie ist Teil der gesamten Weltkirche
und damit für uns Katholiken alle interessant. Es ist ein Leib, und an jedem fauligen Glied leiden wir
alle. Ich freue mich sehr darauf, wenn ich beim nächsten Auslandsaufenthalt die hl. Messe aller Zeiten
bei der FSSPX (ich bin noch nicht lange dabei) in der Kirchenpsrache Latein mitfeiern darf! Kein „Alien“-Gefühl
mehr dadurch, daß ich das Klerusenglisch mühsam im Kopf übersetzt müßte. Oh, und der gregorianische
Gesang ist auch sehr „global“ verständlich…
Der Erfinder von „versus populum“ heißt: Martin Luther! Der Liturgiewissenschaftler Klaus Gamber, den
Mgr. Ratzinger 1997 den einzigen Wissenschaftler nennt, der inmitten einer Schar von Pseudoliturgikern
in Wahrheit das liturgische Denken der Kirche repräsentiert, widerlegt Benedikts Behauptung: „Die Forderung,
daß der Priester am Altar dem Volk das Gesicht zukehren solle, hat erstmals Martin Luther aufgestellt.
{…} In der Ostkirche war die Zelebration „versus populum“ zu keiner Zeit üblich. {…} Der Brauch,
zum Volk hin zu zelebrieren, kam bei uns in den zwanziger Jahren {auf}. Man glaubte damit eine frühchristliche
Tradition wieder zu erneuern, weil man sah, daß in einigen alten römischen Basiliken ebenfalls der Altar
„versus populum“ ausgerichtet ist. Doch hat man dabei {…} übersehen, daß in diesen Basiliken {…}
nicht die Apsis, sondern der Eingang im Osten liegt. Entscheidend für die Stellung am Altar war in der
Frühkirche und im Mittelalter die Ausrichtung beim Gebet nach Osten hin. {…} In diesen Fällen hatte
der Liturge {…} seinen Platz hinter dem Altar, um beim Opfer seinen Blick nach Osten gerichtet zu haben.
Damit war jedoch nicht, wie man meine könnte, eine Zelebration „versus populum“ gegeben, da sich die
Gläubigen ihrerseits ebenfalls beim Beten nach Osten ausgerichtet haben. Es kam also auch in den genannten
Basiliken nicht zu einem Gegenüber von Priester und Volk bei der Eucharistiefeier. {…} Die Menschen
haben sich von jeher beim Opfern demjenigen zugewandt, dem das Opfer galt, und nicht den Anwesenden.“
Fatima & Papst – ein Hoffnungsschimmer „… {Fatima} Ist es nicht schon beinahe apokalyptisch, wenn gerade
dieser Ort, an dem die Mutter Gottes in so eindringlichen Bildern vor der Gefahr der ewigen Verdammnis
gewarnt hat, zu einem Katalysator einer billigen Einheitsreligion verkommt, wodurch so viele Seelen ihren
Glauben verlieren und darum verloren gehen? Wo der Glaube als einziges Mittel zur Rettung angeboten wird,
wird alles unternommen, diesen Glauben zu zerstören: Ist nicht dies das Geheimnis von Fatima? {…} Wenn
im Zusammenhang mit der Wahl des neuen Papstes von einem Hoffnungsschimmer für die Kirche gesprochen
wurde, so vielleicht auch im Hinblick auf die Bedeutung von Fatima. Denn Papst Benedikt XVI. hat bereits
als Kardinal nach eigenen Aussagen als einer der ganz wenigen das dritte Geheimnis gelesen. Und im privaten
Kreis hat er auch deutlich gesagt, daß die offizielle Version des veröffentlichten Textes nicht vollständig
sei. Fällt es so schwer einzugestehen, daß die Glaubenskrise von den eigenen kirchlichen Autoritäten
verursacht wurde, da sie sich der Welt öffnen und dem Zeitgeist anpassen wollten? Vielleicht ist gerade
das die große Chance dieses Pontifikates: den Menschen das letzte Rettungsmittel des Himmels nicht weiter
vorzuenthalten und endlich alles dranzusetzen, daß der verheerende Glaubensabfall gestoppt und die furchtbare
Glaubenskrise überwunden werden kann. Und wie soll dies anders geschehen als durch die offizielle, weltweite
Rückkehr zur wahren heiligen Messe? …“ (Aus FSSPX-MB-Vorwort)
Hope(s)less II. Ja, es ging um Mgr. Hopes, im Kreuznet-Artikel, auf ihrer englischen WWW-Seite, und in
meinem darauf bezugnehmenden Beitrag. Wie kamen Sie auf O’Connor? Haben Sie Highlander angekuckt?
Quanta cura Sie brauchen sich nicht vor Modernismus-Dogmatikern rechtfertigen. Der Liberalismus, der immer
mit dem Modernismus auftritt, macht alle Irrtümer möglich und stellt sie auf dieselbe Stufe wie die
Wahrheit bzw. darüber. Der hl. Augustinus lehrte, daß nichts verderblicher für die Seelen ist, als
die „Freiheit des Irrtums“. Er verurteilte den Liberalismus des V.II 1600 Jahre vorher. Jener Modernist,
der Sie anfuhr, gab erst gestern noch sein ketzerisches Glaubensbekenntnis ab: „Sein Tod war ein unnötiges
und schreckliches Unglück – wie jener des Herrn – doch aus dem Unglück erschafft Gott Vater Auferstehung,
Hoffnung und die ewige Seligkeit des Himmels.“ ein wundervolles Glaubenszeugnis! Es sei angemerkt: Den
mit der katholischen Tradition eng verbundenen Teilnehmern ist die scharfe Entlarvung des liberalistischen
Modernismus durch die vorkonziliaren Päpste engstens vertraut. Nicht so den Konzilskatholiken, die im
Modernismus und der „alles ist möglich“-Theologie aufwuchsen. Für sie ist unsere Rede, die – zwar nur
laienhaft – überwiegend die vorkonziliare katholische Lehre in eigenen Worten zitieren versucht, ein
Schock! Zitieren Sie irgendein Lehrschreiben der Päpste Pius VI., Pius VII., Gregor XVI., Pius IX., Leo
XIII., Pius X. usw. ohne Quellenangabe hier – und die Modernisten werden genau so über „Sie“ herfallen:
wegen Inhalt und Wortwahl. In Wirklichkeit fallen sie über die Lehrtradition der Kirche her, die sie
nicht kennen oder nicht kennen möchten.
Hope(s)less Danke Miles für die Klarstellung per englischem Originaltext. Die direkte – und von Kreuz.net
vollkommen korrekt zitierte – Häresie kommt zwei Absätze weiter im Text: „His death has been a needless
and terrible tragedy – as was the Lord’s – but from tragedy God the Father brings resurrection, hope and
eternal bliss of heaven.“ (Fettdruck durch mich.) Wäre der Satz in einem Forum gefallen, wo man in der
Regel losschreibt, was man gerade denkt, könnte man zugutehalten, daß der Mann sich vielleicht extrem
unglücklich ausgedrückt hat. Da der Text aber auf der offiziellen Diözesanseite Mgr. Hopes auftaucht
und man davon ausgehen darf, daß der Text durch mehrere klerikale Hände (und Augen) wanderte, bevor
er in „Druck“ ging, liegt die Sache etwas anders. Wenn er es willentlich so meinte, wie es dasteht, glaubt
er nicht mehr an die dogmatische Lehre der Kirche.
Die aussterbende Gabe der Scheidung der Geister Ihr „etwas leicht dahin gesagter Kommentar“ war einfach
falsch. Lesen Sie den Text des Paters ganz. Aus dem Kontext gerissen: „Rock is a whole world of muck,
filth and satanism {…} Music is a serious affair having a great power over morals. {…} Rock music
is not just an innocent pastime, good to amuse the children {…}; rock music is the outstanding instrument
of Satan to set youngsters on the road to hell {…} No use objecting that rock is not always wild, it
is not always filthy – the master of the dance remains always Satan, who asks no better than to get the
youngsters little by little into this whole world of rock. When judged by its fruits, rock deserves a
most severe condemnation. However, if we consider it in its causes, our judgment must be more complicated.
Certainly, the revolt of rock lines up with original sin and exploits it, and by making listeners throw
off all restraint, it pushes them into a thousand personal sins of which the young, for example, are fully
conscious and for which they are responsible. But who made them this materialistic world, Godless, faithless,
lawless, supersensual, supercommercial, against which the rock singers are revolting? {…} Parents! is
it difficult to get through to your children? That’s because you are up against Pied Pipers of Hamlin
who know what they are doing, who may not however know that they are the instruments of the punishment
of the Good Lord to Whom your generation has refused to render what was due to Him!“
So ist es … elender Sünder. Manchmal ist die Präsenz Satans ins Rock- bzw. Pop-Liedern auch nicht
so direkt offensichtlich. Wie z.B. in dem bestens verkauften Lied „Hotel California“ von den „Eagles“,
das ganze Hippie-Generationen und ihre armen Kinder prägte. Noch heute kommt es gelegentlich im Radio.
Das dort besungene „Hotel“ meint nichts anderes als die Satans“kirche“ namens „Church of Satan“, wozu
die Eagles gehören. So wie der „Hohepriester“ Anton LeVey dieser Satans“kirche“, dem Autor der „Satansbibel“.
Alles sehr abstoßend, auch die viele andere ähnlich verseuchte Rock- und Popmusik. Es ist massiv verbreitet,
daß man sagen kann: in unseren Ländern wird der Durchschnittsbürger deutlich häufiger mit satanischen
Symbolen und „Gesängen“ bombardiert als mit christlichen beschützt. Wir leben in durch-diabolisierten
Gesellschaften, seit Jahrzehnten, Tendenz steigend. Es ist mir rätselhaft, wie heute noch katholische
Würdenträger im Ernst den Ausgleich mit und Anerkennung dieser Gesellschaften nachlaufen können! Sie
müßten ihnen den (geistlichen) Kampf ansagen – klarmachen, daß es andersherum zu laufen hat: unsere
Welt gehört re-missioniert und zwar grundlegend. Dazu müssen wir und unsere Hirten aber erst einmal
einen festen Glauben haben… und genau das ist das Problem in der Nachkonzilszeit. Instaurare omnia in
Christo.
Rock and Roll: A deadly revolution Die diabolische Komponente ist bei fast allen modernen Rock- und Popgruppen
zu finden, angefangen schon bei den Beatles. Da wird eine Menschenmasse (vor allem Jugendliche) für eine
gewisse Zeit „wie irr“. Die meisten vergessen sich völlig, versinken einfach in der extasischen Massenhypnose.
Diabolisch. Es öffnet Manipulatoren Tür und Tor, ist aber auch per se gefährlich und beschränkt sich
keineswegs auf offen auftretende satanische Hardrockgruppen. Das zeigte P. Williamson, heute Bischof der
FSSPX, 1985 in seinem Artikel „Rock and Roll: A deadly Revolution“ www.sspx.ca/…er/Rock_and_Roll.htm
(nur englisch, auf Angelus-Press). Diese sehr katholische Lektüre kann ich wärmstens empfehlen. Ein
ähnliches Schaudern läuft mir den Rücken herunter, wenn ich Massen“events“ wie den WJT sehe, wo wieder
abgedrehte Jugendliche die Kontrolle über sich vergessen und ihren Popstar – hier dann der Papst – vergöttern.
Daß dabei gleichzeitig diese Massenbewunderung nur oberflächlich christlich ist, hat damals schon Kardinal
Ratzinger bitter beklagt. Ich bin sehr gespannt, ob und wie er diese Massenkonzert-Idolisierung des nächsten
WTJ abschwächen oder verhindern kann. Beten wir für ihn. Rock- und Pop-Musik? Nein danke! Christus pur:
Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern!
So ist es Danke an Kreuz.net für die – dringend nötige – Klarstellung. Im Angesicht der Katastrophen
vergessen die meisten Konzilsbischöfe offenbar ganz und gar, in wessen Namen sie aufzutreten hätten
und wer sie trösten kann. (Vgl. unhaltbare Aussagen Lehmanns nach dem Tsunami. Sein evangelischer „Amts“kollege
ging sogar soweit, ganz an der Existenz Gottes zu zweifeln…) Sie ahnen wohl noch nicht, daß die eigentliche
Hauptprüfung noch vor uns steht. Die schlimmste mögliche Katastrophe: der massenhafte Glaubensabfall
in und der Kirche, in den wir seit dem Konzil mit Vollgas hineinschlittern. (Der neue Papst sagte es kürzer:
„The ship sinks“.) Gottesfürchtige und durch das hl. Meßopfer in Christus gestärkte Kapitäne (Hirten)
sind gefragt!
Von – einigen – Protestanten lernen Ohne nun eine Wertung über Worlddaily-Net www.worldnetdaily.com/
abgeben zu wollen, stelle ich doch fest, daß diese Netzzeitung regelmäßig sehr solide christliche Artikel
bringt. Obwohl man gelegentlich den Pulverdampf des biederen Protestantismus riecht (*), kann man so manches
von diesen gläubigen Chirsten lernen: z.B. geistlicher Kampfgeist, Mission in Wort und Tat, und das unverblühmte
Beim-Namen-Nennen antichristlicher Umtriebe, das auch dem Vatikan gut stünde. Übrigens scheint mir der
Umgang dieser protestantischen Zeitung mit der katholischen Kirche deutlich wohlwollender zu sein, als
beim durchschnittlichen (gläubigen) Protestanten üblich. Ich habe regelmäßig mit tiefgläubigen Protestanten
zu tun, die niemals von der „gut“ Lutherischen Manier abrücken würden, den Vatikan (Rom) als die „Hure
Babylons“ und den dort residierenden Papst als „Antichrist“ zu bezeichnen… (*) Die manchmal etwas arg
rosige Haltung zu Israel des Herausgebers Joseph Farah dürfte durch seine christlich-arabische Abstammung
und die einst erlebte Christen-Verfolgung erklärbar sein.
Der katholische Gehorsam ist kein blinder Die katholische Kirche ist wie das preussische Militär: strammstehen,
Maul halten und gehorchen. Oh nein. Der Gehorsam gegen die Kirchenhierarchie leitet sich vom Gehorsam
gegen Gott ab. Daraus ergibt sich die Treue zu Seiner Kirche, die in Notsituationen (Athanasius, Lefebvre,
uam.) auch zum Ungehorsam gegen Oberhirten führt, wo diese Gott nicht gehorchen. Katholischer Gehorsam
ist daher das Gegenteil des (preussischen) blinden Gehorsams. Sagt Ihnen Ihr FSSPX-Meßbesucher. Genau
diese hau-drauf-Mentalität hat unsere Kirchen und Beichtstühle geleert. Im Gegenteil leerten sich die
Kirchen und Beichtstühle nach dem V.II drastisch (und tun es noch), als die Welt mit ihrer antiautoritären
68er-Ideologie in die Kirche einbrach, man die Sünde abschaffte (und den Teufel als erster Verführer)
oder in Massen-Bußandachten abschwächte, die Tabernakel verbannte, die Kommunionbänke herausriß (der
stolze Konzilskatholik kniet nicht vor dem Höchsten), usw. Wer nämlich beim richtigen Beichtvater zur
Beichte geht, der erspart sich SICHER den Gang zum Psychiater, wer allerdings den falschen erwischt, der
muss danach zum ihm. Meine Vertrauten und ich haben noch nie so gut gebeichtet wie bei den traditionellen
Priestern. Der typische Ortspfarrer belehrt Sie über manche echte Sünde: „Das brauchen Sie doch nicht
zu beichten!“ So billig kommen Sie beim FSSPX-Priester nicht davon. Diese Ernsthaftigkeit trägt wesentlich
zu einer guten Beichte bei.
Die Gläubigen brauchen mehr Kirchen Das Hetzen gegen Rom und das ständige Sedisvakanz-Predigen stellen
leider eine solche Gefahr für Besucher der Messen der Piusbruderschaft dar, daß man davon dringend abraten
muß. Offenbar besuchen Sie keine hl. Messen der FSSPX: im Schnitt spielt Rom eine vernachlässigbare
Rolle in den Predigen der FSSPX-Messen. Es geht viel mehr um die Sünden von uns und unsere Erlösungsmöglichkeit.
Es geht um Christus, Seine Kirche und Seine Sakramente. Das hängt teilweise vom Priester ab, aber so
war es nach meinen Erfahrungen, auch mit Oberen und sogar Bischöfen als Prediger. Bisher allesamt sehr
gute Predigten, eindringliche und durchweg katholische: da weiß man sofort, daß man in der katholischen
Kirche ist und nicht bei einer häretischen Lektorin der Ortskirche. Wenn Sie wissen möchten (eher nicht,
fürchte ich), was die FSSPX genau zu Rom sagte – und stets wiederholt: Offener Brief von S.E. Erzbischof
Marcel Lefebvre und S.E. Bischof Antonio de Castro Mayer an Papst Johannes Paul II.vom 21. November 1983
www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186 Jetzt werden sich die berufsmäßigen Werber der Piussekte
wieder gewaltig aufregen. Wenn schon die Mehrheit der Bischöfe und Priester vom Glauben abgefallen ist,
zitiert man eben jene katholischen Gemeinschaften (Priester und Bischöfe), die noch unzweifelhaft an
der katholischen Lehre festhalten. Die katholischen Anhänger des hl. Athanasius machten es uns vor ~1600
Jahren vor.
Der sprechende Hund Zum Vergnügen der lieben Tradi {…} Ihr haltet S.E. doch für einen „Modernisten“?
„Wir“ halten ihn der mutigen Worte für fähig. Leider folgen nur manchmal die entsprechenden Taten. Der
Rückzieher nach seiner mutigen Dreikönigspredigt war feige. Der Originaltext: „Wo der Mensch sich nicht
relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder
von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten
ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“ Er empfahl 2002
der CDU, das „C“ aus ihrem Namen zu streichen, und der Regierung: „Wer vier Ehen hinter sich gebracht
hat, taugt nicht als Vorbild.“ „Wir“ schätzen auch seinen Brief vom Januar 2002 an seine Priester: „…
Durch eine oft einseitige Betonung der Mahlgestalt besteht die Gefahr, den Opfergehalt des Sakraments
zurücktreten zu lassen.“ Aber ich maße mir hierzu kein eigenes Urteil an; bin ja fast der einzige hier,
der sich nicht als Vollstrecker des Hl. Magisterium empfindet. Bescheidenheit gehört zu Ihrer größten
Charakterstärken. Weil Sie sich kein Urteil anmaßen, war es auch nur eine unwichtige Meinung von Ihnen,
keine Tatsachenbehauptung, als Sie dem Mgr. Lefebvre eine „frontale Lüge“ gegenüber dem Papst ausdachten
oder ihn als Reinkarnation einer hl. Ordensschwester karikierten. Dann doch lieber Loriot.
Rousseau Massen Daß Pro-Familia Fans, d.h. Anhänger einer Abtreibungslobby, hier gegen YOU geifern,
halte ich für einen weiteren Qualitätsbeweis. Unlogisch, weil für Applaus/Kritik von der falschen Seite
kann niemand etwas. YOU hat pro Ausgabe 13.000 zahlende (!) jugendliche Käufer. Damit erübrigt sich
jede Diskussion darüber, ob es bei der Jugend ankomment. Es wird bestens angenommen. Das Zahlverhalten
der Massen als Qualitätsmerkmal… Doom3 wird von der Jugend angenommen, Stefan Raab, Backstreet-Boys,
die (protestantische) „Jesus Terror Force“, und der ganze Dreamworks-Infantilismus sowieso. What ankomms,
that sells: altes Motto. Kannten schon die Brot- und Spiele-Römer. Zum falschen Erscheinungsort Medjugorje
pilgern Millionen. Dennoch ist er nicht echt. Die Kirche ist hierarchisch von oben angelegt, nicht volksdemokratisch.
Katholiken brauchen keine Kindermesse, Hausfrauenmesse, Seniorenmesse, keine Buschtrommeln und kein Garfunkel-Kuschelrock
in der Kirche: die hl. Messe aller Zeiten ist für alle gleichermaßen. Gleiches gilt für Kinder- und
Jugendkatechismus. Sicherlich, angepaßt an die Aufnahmefähigkeiten der Kleinen, aber nicht unbedingt.
Ganz sicher nicht durch die Anbiderung an die Welt, wie es YOU vormacht. Deswegen macht meine Famile nun
geschlossen den – eigentlich für Kinder und Jugendliche gedachten – Fernkatechismus der FSSPX mit, um
die ganze katholische Lehre zu ergründen. Christsein ohne Umkehr? Unmöglich!
1984 Ich bin mit diesem Text einverstanden, denn ich weiß, was für Ziele der Islam hat – nämlich, daß
die ganze Welt muslimisch wird. Gut. Ich denke, daß wir im wesentlichen einig sind. So kann ich Zeit
und Platz sparen für notwendige Repliken zur Konzilskirche, ihren Verursachern und Anhängern. Leider
mußte ich den Text arg kürzen; das Original im MB ist natürlich entsprechend tiefgehender. Es sind
nur ca. 12 DIN-A5-Seiten. Falls Sie sich für diese interessieren sollten (irgendwann kommen diese auf
die Fsspx.info-Seite), so kann ich Sie ihnen gerne zukommen lassen oder bei Interesse auch per Imageshack
hier ins Netz stellen. Wogegen ich mich wehre ist die Instrumentalisierung des Islams als Feind, denn
das dient gewiss NICHT einem christlichen Zweck, sondern den ärgsten Feinden des Herrn Jesus Christus.
Vermutlich meinen Sie die Propagandamärchen der US-Imperialisten, denen der Islam-Terrorismus natürlich
ins Konzept für ihren Weltölkrieg paßt? Falls ja, liegen wir gar nicht weit auseinander in der Einschätzung.
Falls nein: egal. Buch „Islam und Terrorismus“ Schade. Ich harre einer offiziellen Kritik seitens der
FSSPX. Bis dahin gilt mir der Bonus, daß das Buch im Priorat ausliegt, wo ich bisher nur passable Werke
entdeckte.
Der Islam, eine falsche und gefährliche Religion Das FSSPX-MB Oktober 2001 hatte einen Schwerpunkt Islam.
Das Vorwort des P. Heggenberger ist so zutreffend wie sein Artikel „Christentum und Taliban“. Darauf folgend
von P. Laurençon: „Nur der Glaube wird uns vor den Gefahren des Islam retten“: Beim Islam handelt es
sich heute, wie gestern, um ein entscheidendes Problem. {…} Vom Islam sagen wir ohne Umschweife, daß
es eine falsche Religion ist, die Mohammed vom Dämon eingegeben wurde, um die Seelen zu täuschen. Und
eben weil sie falsch ist, sagen wir, daß sie eine gefährliche Religion ist, gefährlich auf der übernatürlichen
Ebene, denn sie führt die Seelen in die Hölle, gefährlich aber auch auf der natürlichen Ebene durch
ihre, besonders moralischen, Folgen, wie Polygamie, Knechtschaft der Frauen etc. {…} Was das christliche
Europa heute umlauert, ist die Illusion eines sympathischen und harmlosen Islam. {…} Außerdem {…}
ist der Islam niemals gefährlicher als in Zeiten, in denen die Kirche ihren Glauben infrage stellt, die
Christen sich an Irrtümer und eine spirituelle Erschlaffung verlieren. {…} Denn der Islam zieht seine
Kraft hauptsächlich aus der Schwäche der Christen, zunächst der Schwäche ihres Glaubens, dann der
Schwäche ihrer Entschlußkraft. Dies beweist besonders die Episode von Lepanto. {…} Mit diesen Waffen
und der Hilfe Gottes kann der Islam besiegt werden. Das dann folgende Interview mit P. Moussali namens
„Der wahre Islam und die Verkündigung Jesu Christi“ ist auch exzellent.
Folge und Ursache Zu meinem am 21. Juli erwähnten Buch „Die Ökumenismusfalle“ von Prof. Georg May, fand
ich noch eine recht umfassende Zusammenfassung auf englisch www.sspxasia.com/…y/Ecumenism_Trap.htm.
P.S. Romulus: Ohne Reformation kein Trienter Konzil! Ohne Erbsünde kein hl. Meßopfer! So unendlich dankbar
wir für das hl. Meßopfer sind, feiern wir kaum die Erbsünde, sondern bedauern sie zutiefst… Die Reformation
war übrigens keine, sondern eine Deformation bzw. treffender: eine Revoultion. Die Gegen-Reformation
war eine echte Reformation, eine Geradebiegung von Verbogenem. P.P.S. Hat denn niemand den guten Text
Dr. Barths aus der Mai-Ausgabe der „Kirchlichen Umschau“ über das Pontifikat des JP2 in elektronische
Form? Ich versprach den Text noch dem Romulus, finde aber für die Printausgabe keinen passenden Scanner…
Michelangelo Ich habe aber gelesen, daß sie doch keine Nonne ist. Sie hätte darüber nachgedacht, aber
hätte dann doch geheiratet. Aha. Fakt ist, daß er zur Hlg. Messe in einer unabhängigen Kirche geht
(dessen Priester nach meinen Infos zu keinem Institut bzw. keiner Bruderschaft gehört, ein häufiges
Phänomen in den USA). Er ist ein Hüpfer. Wie im Filmgeschäft auch. Zwischen zwei sehr unmoralischen
Filmen bringt er einen sehr katholischen Film heraus; und alle mit dem schönen Fresken-Logo (Auge Gottes)
seiner Herstellungsfirma im Vorspann… Die „Holy Family“, für die er eine vier Millionen Dollar schwere
Kirche in Südkalifornien baute und deren Messen er immer wieder besucht, hat einen klaren Drall zum Sedisvacantismus.
Aber, um meinem Motto halbwegs treu zu bleiben („… Damit möchte ich es belassen; er ist nicht mein
Gegner“): das muß nicht automatisch heißen, daß Mel Gibson Sedisvacantist ist. Mir genügt, daß er
die wunderbare hl. Messe aller Zeiten besucht, das unheilvolle V.II ablehnt und einen Film in traditioneller
katholischer Theologie herausbrachte (*), der zu den zehn (?) erfolgreichsten Filmen der ganzen Filmgeschichte
gehört. (*) … mit Kritikpunkten; siehe Athanasius, die aber den Kern des Films nicht verdecken können.
Kultfreiheit bedeutet den Atheismus des Staates Ja, die vom V.II eingeführte Religionsfreiheit (=Kultfreiheit)
wird von den vorkonziliaren Päpsten energisch verurteilt. Mit der Autorität der Päpste Pius VI., Pius
VII., Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., Pius X., Benedikt XV., usw. und ihrer ständigen Unterweisung.
Das ist die Lehrtradition! Wo immer Konzilspäpste der Lehrtradition ungehorsam sind, muß man ihnen ungehorsam
sein. In „Libertas praestantissimum“ wendet sich Leo XIII. gegen die liberalistischen „Freiheiten“ (=Freiheit
von Gott). Ein Jahr später verurteilt er erneut die Kultfreiheit in seinem Brief an den Kaiser von Brasilien.
Er zeigt, daß Kultfreiheit notwendigerweise den Atheismus des Staates bedeutet. Soviel zum V.II-„Fortschritt“,
zur angeblichen „Entwicklung der kirchlichen Lehre“. Die katholische Staatsreligion vieler Länder behinderte
die globale Entfaltung der Freimaurer. Deswegen brachten letztere die Kirche durch die Stimme ihres irregeführten
Lehramtes dazu, die Kultfreiheit zu proklamieren. Kardinal Bea besuchte kurz vor V.II den B’nai B’rith:
jene Freimaurersekte mit großen Einfluß auf die Welteinheitsbewegung. Als Sekretär des von Johannes
XXIII. gegründeten Sekretariats für die „Einheit der Christen“ fragte er: „Freimaurer, was wollt Ihr?“
Sie antworteten: „Die Religionsfreiheit. Proklamiert Ihr die Religionsfreiheit, und die Feindschaft zwischen
der Freimaurerei und der katholischen Kirche hört auf!“ Sie haben (diesbezüglich) gesiegt. Satan wird
auf eine Stufe mit der Kirche Christi gestellt.
Ordensschwester Zur kirchenpolitischen Einstellung Gibsons: Ist nicht eine seiner Töchter eine fromme
und rechtgläubige Pius-Nonne ? Eine Tochter von ihm ist Nonne; ich weiß aber nicht, bei welcher Kongregation.
Papst Benedict XVI. – ein Hoffnungsschimmer? Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX),
Bischof Fellay, sprach bei der Papstwahl von einem gewissen Hoffnungsschimmer. Nun, drei Monate danach,
zieht er in einem kurzen Interview erstmals ein ungefähres Resumée. Natürlich geht er auch kritisch
auf die Hegelsche Denkprägung des Kardinal Ratzinger ein und das V.II, welches die Arbeit des Herrn Ratzingers
(damals Berater) ist, sein „Kind“. Mgr. Fellay würdigt die Umzingelung des neuen Papstes durch Kardinäle
vom Schlage des Mgr. Kasper ebenso wie die fatale Ernennung von Mgr. Levada, uvm. Die Kernaussage des
FSSPX-Generaloberen über den neuen Papst dürfte diese interessante sein: If we may make a comparison,
before his elevation to the sovereign pontificate the Church was in free fall, Benedict XVI will open
a parachute, and there will be a certain slowing down. A slowing down more or less significant depending
on the size of the parachute. But the orientation remains the same. {…} If Benedict XVI were pushed
against the wall, in a crisis situation, faced with a very violent reaction from the progressivists or
a political crisis, or persecutions, I think – from observing how he has acted and reacted up to now –
that he would make the right choice. Das Interview heißt „Because God does not change“ und ist hier auf
DICI erhältlich www.dici.org/actualite_read.php?id=607&loc=US, leider nur in englisch und französisch.
Dennoch hochinteressant.
Die V.II-Superkonzils-Ideologie des Herrn Otterbeck und anderer Verblendeter Komisch, wie Sie Ihre Superkonzils-Ideologie
verkünden, ohne sich von der Realität beeindrucken zu lassen, die Ihren Irrtum belegt. Wo Problemchen
auftauchen, seien die deutschnationalen Bischöfe und mangelnde Umsetzung schuld? Just diese Rheinfraktion
war das Zentrum der Revolution des V.II. Ohne das V.II wäre uns die „Zivilisation um die Ohren geflogen“ ?
Sie flog und fliegt uns, Herr Otterbeck. Beschleunigt durch das V.II, weil es die Kirche neutralisierte!
In welchem Elfenbeinturm leben und arbeiten Sie? Gehen Sie auf die Straße, zur Volksarbeit, in die Krankenhaus-Kinderschlachthäuser,
usw.; öffnen Sie die Augen. Vietnam usw. waren nur Vorboten: der 3. Weltkrieg tobt, es ist der globale
Babycaust und die Vernichtung der christlichen Zivilisation. Global-Freimaurerei wie die UN(O) & Co zeigen
bereits den Schatten des Antichrist. Durch seinen nichtdogmatischen Charakter stellt das V.II die große
Ausnahme unter allen – dogmatischen – Konzilien dar. Es wurde gestritten wie auf Räubersynoden. Es wurden
viele Fehler gemacht. Analysiert im „Si si no no“-Magazin www.sspxasia.com/…s/SiSiNoNo/index.htm; von
„January 2003 (No. 50), Errors of Vatican II Part I“ bis „March 2004 (No. 57), Errors of Vatican II Part
VIII“. Die Freimaurer haben durch das V.II das meiste erreicht, was sie lange vorbereiteten. Deswegen
loben sie das V.II und die Konzilskirche! Ich habe deren Worte zitiert. Aber auch davon läßt sich ein
V.II-Verblendeter nicht belehren…
Doch noch einmal Mel „Mad Max“ Gibson Vater Hutton Gibson ist definitiv Sedisvacantist. Sohn Mel Gibson
hält sich bedeckter: mit Sicherheit ist er traditioneller Katholik und besucht ausschließlich die überlieferte
Messe. Er baute u.a. für die „Holy Family“ eine teure Kirche und besucht u.a. deren hl. Messen. Sie lehnen
u.a. das V.II ab. Mel Gibson hat oder hatte auch Kontakte zur FSSPX: ein Kind oder mehr wollte er auf
eine FSSPX-Schule schicken oder tat es, aber es gab in diesem Zusammenhang großen Ärger wegen der Forderung
der FSSPX, daß er zuerst seine unmoralischen Filme offen bereuen müßte, etc. Gibsons Assistenz-Reggiseur
beim Passions-Film, Jan Michelini, wurde früher von JP2 getauft und soll die Privataudienz zwischen JP2
und Mel mit Filmvorführung arrangiert haben. Dr., gut, daß Sie trotz modernistischer Verirrungen an
die Existenz des Widersachers und unseren Loskauf durch Christus glauben. „Das ist schon mal was.“ Daß
es einen personalen Anti-Christ geben wird, schnitt mein Satz der Kirchenväter an. Auch dem Christus
erschien Satan. Daher ist Gibsons Interpretation der Satanserscheinung als dubioses Wesen passabel: im
Film von einer Frau mit synchronisierter Männerstimme gemimt. Wenn jemand die Erscheinung als mißlungen
einstuft, ist das nebensächlich, denn es ändert nicht die klare Kernaussage Gibsons: Christus ist der
Erlöser; sein Opfergang ist der Preis für unsere Erlösung; das Opfer war eine Notwendigkeit; Opfer
und hl. Messe sind aufs engste verbunden.
Ölsardinen Die heutige Frühmesse im FSSPX-Priorat mit mittelgroßer Kirche war wieder ein Ölsardinen-Treffen.
Erst die Spätmesse brachte, besonders im Sommer, ein luftigeres Platzangebot, weil viele Familien dann
schon im Ausflug sind. Die FSSPX-Gemeinden wachsen. Langsam, aber beständig. Wir würden gerne die immer
leerer werdenden – mehrheitlich durchaus prächtigen – Ortskirchen mieten oder kaufen. Denn so manche
FSSPX-Kapelle und -Kirche entstand aus einer Notlösung heraus. Aber man läßt uns meistens nicht, wie
beschämderweise in St. Gallen kürzlich www.kreuz.net/article.470.html. Wo möglich, bauen wir auch gerne
neue Kirchen, wie z.B. in Berlin www.kreuz.net/article.1461.html. Das kostet viel Geld, und die große
Mehrheit der deutschen FSSPX-Besucher ist kirchensteuerlich doppel-belastet; wir zahlen an die Diözese,
damit die bischöflichen Wölfe im Schafspelz weiterhin die Kirche zerstören können, und bzw. vor allem
spenden wir der Priesterbruderschaft. Leider Gottes gibt es in Deutschland noch keine Lösung wie in Österreich,
daß die FSSPX-Kirchgänger ihre Kirchensteuer an die FSSPX anstatt an die Diözese entrichten können.
Alles recht traurig. Die FSSPX schreibt an Rom regelmäßig Briefe, kommt selber vorbei, usw., und erklärt,
daß eine Rückkehr Roms zur überlieferten katholischen Lehre die Leere auflösen würde: wir sind der
lebende Beweis! Aber Rom höhrt – noch – nicht auf das Echo der vorkonziliaren Päpste in Form der FSSPX-Bischöfe.
Gottes Werk? Der FSSPX geht es um das Übel der Schnellsprechungen. Über das Opus Dei sagt sie gewöhnlich
wenig. Ihre eigentliche Kritik am Opus Dei ist nur, daß diese berufsoptimistische Gemeinschaft aus einem
falschen Gehorsamsverständnis heraus alles, was von der modernistischen Hierarchie kommt, zu decken versucht,
und sei es noch so traditionswidrig und glaubensgefährdend. Der zitierte Brief ist aber ein Dokument
der Kirchengeschichte, das unabhängig von seinem Inhalt nicht hätte übergangen werden dürfen. Das
Opus Dei ist eine mächtige Einflußgruppe innerhalb der Kirche und gerade deshalb wäre es notwendig
gewesen, sämtliche Einwände zu beachten, die gegen eine Heiligsprechung vorgebracht werden, von welcher
Seite sie auch kommen mögen. So bis zum V.II. Die zitierten Briefautoren, diese „Priester und Professoren,
Ärzte und Juristen, Köche und Mägde“, von denen manche „Escriva persönlich kannten und die Zeugnis
ablegen können von seinem stolzen und übelwollenden Wesen, seinem ungebührlichen Streben nach einem
Titel {…}, seiner Unredlichkeit, seiner Gleichgültigkeit {…}, seiner Liebe zu Luxus und Zurschaustellung,
seinem Mangel an Mitleid und seiner götzendienerischen Hingabe zum Opus Dei“, ließ und läßt man nicht
ihre Beweise und Zeignisse vorlegen vor den kirchlichen Gremien in Rom und sogar vor dem Papst. JP2 hatte
kein Interesse daran, weil der Verirrte das Opus Dei für „die letzte konservative Bastion in der Kirche“
hielt und so ihre Macht ausbaute. Nicht sein größter Irrtum.
Der „neue Aufbruch“ ist meistens ein Abbruch der ewigen Lehre Folgender Brief ehemaliger Mitglieder des
Opus Dei an den Papst www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=109 vom Herbst 2002 wurde auch in anderen
Publikationen abgedruckt. Es ist tragisch, daß Rom auf diese Vorwürfe nie seriös einging. Wie die ganzen
inflationären und oft aus kirchenpolitischen Gründen efolgten Schnellsprechungen tragisch sind. Man
kann die Vorwürfe gegen das Opus Dei nicht dadurch vom Tisch fegen, indem man sagt, die Kritik käme
üblicherweise von Traditionellen. Die nachhaltigste Kritik kommt von den Kennern: den ehemaligen Opus-Dei-Mitgliedern!
Was „YOU“ angeht: denselben Unsinn – abzüglich ein paar „katholischer“ Füllwörter – kenne ich vom Jugendkult-Protestantismus
und ihren abartigen Rock-Festivals (eines von ihnen war mein erster Schritt zum Bruch mit Luther). Abstoßend
und in keiner Weise vereinbar mit dem Katholizismus. Wer meint, mit dem falschen Erscheinungsort Medjugorje
die Kirche retten zu können, der irrt. Lese man diesen auffschlußreichen Kurzbericht www.theologisches.info/brot1.htm
und die klaren Aussagen der Ortsbischöfe! Andererseits… Ohne die wilden Buschtrommeln und das Simon- &
Garfunkel-Kuschelrockgesülze der mehrheitlich Medjugorje-verseuchten „Jugend 2000“ und anderer „neuen
Gemeinschaften“, die während den „hl. Messen“ und der Wandlung erschallen, und die ich (zu) lange besuchte,
hätte ich vielleicht nicht zur Bewahrerin der überlieferten katholischen Lehre gefunden: zur FSSPX.
Satan, eine Person nur folgen meine Herren Gegner nicht meinen Gedanken Diese tun es so weit, wie Ihr
liberalistischer Hang zum modernen Dogma des Relativismus es eben erlaubt. Klare Gedanken –> klare Sprache.
Während im übrigen nur historische Personen gezeigt wurden, Menschen, trat plötzlich eine Inkarnation
des Satans in fleischlicher Person auf. Das ist in dieser Faktizität nicht biblisch verifiziert; eine
Inkarnation des Antichrist zu vermuten, ist nicht mit dem Heilsplan des Allmächtigen vereinbar. „Die
konstante Ansicht der Kirchenväter, der meisten katholischen und vieler nichtkatholischen Exegeten sieht
im Antichristen ein Individuum, das sich durch besonders großen Haß gegen Christus hervortun wird.“
Haag in der 1. Auflage. (In der 2. Auflage von 1968 wurde diese klare Aussage verstümmelt.) Gibson gelang
die Darstellung Satans als zwidderartige Person gut, auch die Wandlung in eine Schlange. Gibsons Film
erinnert uns deutlich daran, daß es einen Gott und Erlöser gibt, daß die Passion Christi der Preis
für unsere Erlösung ist und daß dieser Preis für unsere Sünden und die Sünder gezahlt werden mußte.
Die Notwendigkeit des Opfers, um für unser Sünden zu bezahlen, ist in dem Film gut ersichtlich, besonders
das Band zwischen Opfer und der hl. Messe. Dieser Film ist nicht laienhaft, sondern sehr theologisch.
Sie Modernisten verstanden das gut und deshalb attackierten sie den Film so sehr. Gibson bekam eine Audienz
bei JP2, um seinen Film vorzuführen.
Es geht um das Herz der Kirche, die hl. Messe Gut, daß Sie, lieber Laurentius, den Protestantismus studieren.
Das ist der Schlüssel zum Erfassen dessen, was seit dem V.II mit der Kirche geschieht: sie wird durch
den Ökumenismus protestantisiert. Was Luther von außen nicht gelang, gelingt nun seinen geistlichen
Erben von innen. Weil heute so wenige Katholiken den Protestantismus kennen (sie kennen Geschichte generell
nicht), bemerken sie nicht, was abläuft. Zu dem Thema ist u.a. das Buch des Kirchenhistorikers und -rechtlers
Prof. May empfehlenswert: „Die Ökumenismusfalle“ (2004). „Die großen Piuspäpste des 20. Jahrhunderts
stehen auf gegen die ökumenische Illusionen der vier letzten Päpste. Sie sprachen noch das Unheil der
Glaubensspaltung an. Papst Pius X. bezeichnete in der Enzyklika „Editae aepe“ vom 26. Mai 1910 die sogenannten
Reformatoren des 16. Jahrhunderts als Feinde des Kreuzes Christi. Sein Kampf gegen die Auflösungstheologie
der Modernisten war eine Abwehr des Protestantismus, aus dem die Modernisten ihre zersetzenden Aufstellungen
bezogen hatten. {…} Im Namen des Ökumenismus erscheint es statthaft, alle die protestantischen Irrtümer
in der Kirche vorzubringen, die seit Jahrhunderten vom Lehramt der Kirche verworfen worden sind. {…}
Der ökumenische Betrieb steht in Blüte, weil den meisten Menschen die protestantische Form des Christentums
bequemer vorkommt und deswegen erwünschter ist als die katholische Kirche.“ Die hl. Messe, diese Verewigung
des Kreuzesopfers, rettet uns wieder.
Konsequenter Lebensrechtler Gibson Lieber Laurentius. Danke für die Blumen. Gut, „Erben des christlichen
Abendlandes“ war übertrieben. Es wäre schön, wenn möglichst – wieder – viele Länder dieses Erbe wahrhaftig
verträten. Sedisvacantismus: der dritte Blumenpunkt geht an Sie: ich nehme meine Behauptung zurück,
weil ich sie nicht aus dem Kopf belegen kann und es mir auch nicht wichtig ist. Soviel ich weiß, ist
sein Vater sicher einer, aber das sagt nichts über den Nachwuchs. Mel Gibsons Aussagen zum V.II und der
nachkonziliaren Kirchenführung sind grundsätzlich ablehnend, doch nicht anders ist es bei der FSSPX –
deswegen ist noch niemand Sedisvacantist. Daß Gibson gemäß der katholischen Morallehre manche inakzeptable
Filme drehte, leider auch welche jüngeren Datums, ist sein wunder Punkt. Das meinte ich mit „Geschäftsmann“:
auch unkatholische Filme drehen, damit das Geschäft geht. Bei „Was die Frauen wollen“, der noch zu den
harmloseren gemeinten gehört, sagte er – so ich mich recht erinnere –, daß der Film ihm hauptsächlich
als Geldbeschaffungsmaßnahme für das Passions-Projekt diente. Daß er für den Passions-Film Privatvermögen
und Ruf aufs Spiel setzte, ist vorbildlich. Er bezahlte (u.a.) seine Hauptdarsteller (Caviezel) unter
Gebühr, um Geld zu sparen, bot ihm aber eine Beteiligung am Ergebnis an, worauf dieser einging, weil
er meinte, daß das Ganze sowieso finanziell ein großer Hereinfall werden würde und man sozusagen zur
Ehre Gottes die schwere Rolle spielt. Nun, der Herr hat sie fürstlich belohnt.
Gute Worte Danke für diesen Beitrag zur rechten Zeit. Wo doch die vom überlieferten Glauben abgefallene
Konzilskirche im daraus folgenden Moralzerfall erstickt. Mögen alle treuen Katholiken, Priester und Hirten
die Kirche erneuern in Christus: Instaurare omnia in Christo.
Das frühlingsgefühlsbringende Super“konzil“ sind doch jetzt durch VII abgeschafft, oder ? Ich hab jedenfalls
im Religionsunterricht oder irgendeiner modernen Messe noch nie etwas davon gehört … Mehr noch, lieber
Laurentius: das pastorale Superkonzil schaffte sie alle ab, alle diese dogmatischen Konzile… Wie die
evangelische „Kirche“ 1517 anfängt und das „Davor“ im Schwarzen Loch verschwindet, so fängt die neue
katholische Kirche 1965 an. Ich habe es selber erlebt! Nachdem mir ein alter Priester (nicht FSSPX) das
lutherisch verwirrte Haupt zurechtgebogen hatte und ich freudenstrahlend die neu gelernte ewige katholische
Lehre vor Ort erkunden wollte: da wurde ich nicht nur wegen meinem Dafürhalten zum Papstamt (und damals
noch zum Papst JP2) von den alten Ortskirchenhasen ausgelacht und als Quasi-Fundamentalist schräg angesehen,
sondern vor allem auf meinem allerersten theologischen „katholischen“ Vortrag – auf Empfehlung des Ortspfarrers –
in der Ortskirche folgendermaßen belehrt: „Die moderne Theologie löst sich komplett vom Opfergedanken.
Heute sehen … blabla … wir das differenzierter… blabla“ (*) Nichtmal 10 Jahre später habe ich es
endlich so gefunden wie nur zuvor: das hl. Meßopfer in der Messe aller Zeiten bei den Traditionellen.
(*) Mich reuen bis heute die 40 Mark, die mich diese Ketzerschulung gekostet hat beim diplomierten Theologen
der Tübinger Kasper-Schule. Heute lerne ich die überlieferte katholische Lehre kostenlos beim FSSPX-Erwachsenenkatechismus
durch einen Priester.
Doch noch einmal „Mad Max“ Lieber Athanasius, über den Film „Passion Christi“ kann ich nicht streiten.
Einige FSSPX’ler kritisieren ihn, bei den meisten überwiegt Dankbarkeit. So bei mir, weil er den Kreuzesopfertod
Christi weltweit ins verdiente Zentrum rückt. Obwohl ich nicht mehr zu Gibson sagen wollte, kurz zu Ihrer
These, er sei als Propagandafigur für die traditionalistischen Katholiken durchaus nützlich: Vielleicht.
Man wird lange an diesen Film zurückdenken und sich evtl. fragen, warum so eine Kraftanstrengung just
einem – wenigestens zu guten Teilen – traditionellen Katholiken gelang. Gibson ist harter Geschäftsmann.
Anders kann man sich in diesem schlimmen Gewerbe nicht halten. Es stellt sich die Frage, ob man es aus
diesem Grund ausschließlich den Gottlosen überlassen darf? Ich glaube nicht. Ohne die massive Unterstützung
der Evangelikalen hätte Gibson den Film nicht herausbringen können – zur Schande der Kirche. Leider
ist der Christus-Darsteller Jim Caviezel, den ich schätze, wegen seiner Frau Medjugorjaner und bewog
Gibson, den Rohfilm einem hohen Medj.-Pater zur Dursicht vorzulegen, wonach einige Änderungen erfolgten…
Weil ich nicht Laurentius’ Einschätzung der US-„Erben des christlichen Abendlandes“ teile, erwähnte
ich, daß Gibson auch neuere unmoralische Filme drehte. Zwar spielt auch dabei auch seine wilde Vergangenheit
des „Mad Max“ eine Rolle, aber das Jetzt ist das Problem. Aus solchen Gründen gab es zwischen ihm und
der FSSPX USA/AU schon gehörigen Ärger.
P. Sommerville Danke für die Anmerkungen zu P. Sommerville, dessen (und natürlich Gibons) tief von der
hl. Messe aller Zeiten durchdrungener Geist den Film „Passion Christi“ kraftvoll prägte. Mir war nicht
bewußt, daß P. Sommerville zu den Revolutionsdurchführern des fürchterlichen Novus Ordo gehörte.
Um so herrlicher, daß er seinen Irrtum einsah, umkehrte und heute sehr enge Verbindungen zur Priesterbruderschaft
St. Pius X. pflegt. Er hätte diese abtrennen können, dann wäre er von seinem modernen Bischof nicht
suspendiert worden. Doch der Pater wählte den Weg der Wahrheit. Dank sei Gott. Durch die sehr hohe Konzentration
an völlig aus im Kreuzesopfer Christi lebenden Priestern bei der FSSPX hat Gott mich gelehrt, für jeden
einzelnen vollkatholisch gläubigen Priester dankbarer zu sein denn je zuvor. Eine wunderbare Symbiose:
solche Priester heiligen die ihnen anvertrauten Gläubigen durch die würdige Spendung des hl. Meßopfers,
und gleichzeitig werden sie durch just diese Sakramentspendung geheiligt. Die Kirche kannte „Synergien“
schon zweitausend Jahre, bevor dieses moderne Schlagwort von Produktpropagandisten vermarket wurde. Wenn
doch nur die Konzilskirche sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen würde. P.S. Da P. Sommerville US-Amerikaner
ist (?), betrachte ich meine Worte als insgesamt zum Thema gehörend…
Ehre, wem Ehre gebührt! Es gibt eine durchaus ansehliche Zahl solider katholischer Gründe, warum der
durch seine Ökumenismus-Verirrung schwerstens geblendete Papst JP2 kein Kirchenheiliger ist (1). Aus
Sicht der ewigen katholische Lehre, nicht der dazu mehrheitlich unvereinbaren nachkonziliaren. Der von
den Feinden Gottes angemerkte Kondom-Punkt gehört aber nicht dazu, sondern zeigt vielmehr den Wahnsinn
der Gottlosen, den Grad des Zerfalls unserer Freimaurer-Gesellschaften und ihre wachsende Dreistigkeit,
sich in kirchliche Angelegenheiten zu mischen. Daß Papst JP2 in aller Regel für die katholischen Morallehre
eintrat (2), ehrt ihn vielmehr. Ihm ist hier zu danken, daß die schwer beschädigte Konzilskirche wenigstens
offiziell dem – durch ihre Wiederholung der beständigen Lehre der Kirche erhaltenen – dogmatischen Charakter
der Enzyklika „Humanae Vitae“ Rechnung getragen hat, trotz des Querfeuers der vielerorts schismatischen
Ortskirchen mit ihren meistens unseligen Bischofskonferenzen. (1) Eine subjektive potentielle Heiligkeit
steht ja nicht zur Debatte. (2) Wobei ihm zwar erst Mgr. Ratzinger nachhelfen mußte; aber das ist hier
und im Effekt nebensächlich.
Die Passion unseres Herrn Welcher Staat ist christlicher? Das war nicht die Frage. Sie nannten die USA
das „Erbe des christlichen Abendlandes“. Da widersprach ich. Gerne stimme ich diesem Satz zu: die Bevölkerung
der USA ist (deutlich) christlicher als die Mittel- und Nord-Europas. Zu den Evangelikalen Ich kenne deren
christliche Vorzüge durchaus. Persönlich. Ohne sie wäre ich heute noch Heide. Ich kenne aber auch ihren
Lutherismus. Das Erbe des christlichen, d.h. katholischen Abendlandes hat Luther entscheidend zertrümmern
geholfen, und so seine Nachfolger. Mel Gibson Meine Anmerkungen über ihn waren auf Ihre euphorische Liste
der „Erben des Abendlandes“ gemünzt. Gibson besuchte – wenigstens z.T. – die hl. Messen von Sedisvacantisten.
Damit möchte ich es belassen; er ist nicht mein Gegner. Seine Ablehnung der Konzilskirche kann ich bestens
verstehen. Seinen Passions-Film halte ich für wunderbar und einen großen Dienst für die Kirche. Er
hat ihn unter großen Opfern gegen alle Widerstände der Konzilskirche und der wahren Herrscher der USA
(und Europas) erbracht. Daß er manchmal einen „Vogel hat“, zeigen seine anderen Filme. Leider sind auch
einige neueren nicht besonders gut vereinbar mit der katholische Moral- und Sittenlehre. Der gute katholische
Priester Sommerville, der Gibson – nicht nur – bei diesem Film geistlich beraten hat, liest auch in den
FSSPX-Kirchen die hl. Messe aller Zeiten, weswegen ihn die Dizöese kürzlich suspendierte.
Die vereinigten Freimaurerstaaten Sind die USA überm großen Teich die einzigen realpolitischen geistigen
Erben des christlichen Abendlandes (vom Bible belt bis MelGibson) Lieber Laurentius, ich schätze Sie,
deswegen trübt es mich, Ihre blauäugige Sicht der USA (ihrer Machthaber) beobachten zu müssen. Eines
Tages müssen Sie sich intensiver mit Luthers Irrlehre und alle ihren Folgen befassen (Liberalismus ist
eine davon; aber das auszuführen ist komplex.) * Der evangelikale Bibelgürtel ist kein Erbe des christlichen
Abendlandes, sondern seines Zerstörers: Luthers. * Auch Bush nicht. Wie könnte er es sein als Skull &
Bones-Freimaurer, der u.a. das wahnsinnige Verhalten unterstützt, Kreuze auf den Müll zu schmeißen?
Seine guten Taten in Ehren, aber das ändert am Gesamtbild nichts. * Auch der Sedisvacantist Gibson nicht.
So sehr ich sein katholisches filmisches Meisterwerk, die Passion Christi, schätze – und den Evangelikalen
für ihre Unterstützung danke! –, so muß ich doch feststellen: „Mad Max“. Ich empfehle Ihnen zur Abschreckung
sein Filmchen „The Singing Detective“, das er im gleichen Jahr drehte. Grauenhaft. Europa ist fest in
der Hand von Voltaire und Machiavelli! Europa wurde freimaurerisch, die USA waren es schon immer. In Europa
kämpfte immerhin noch die Kirche – und sie allein – tapfer und furchtlos gegen diese Summe aller Irrlehren.
Bis zum V.II. Beten wir, daß sie es wieder tut, so wie die FSSPX. Es bleibt die göttliche Tugend der
Hoffnung. Amen.
Der Modernismus ist die Synthese aller Häresien Der „Modernismus“ ist {…} ein Phänomen der 1. Jahrzehnts
des 20. Jahrhunderts. {…} Nicht ein einziger Papst des 20. Jhdts. war „Modernist“. Doppel-Unsinn. Neben
Leo XIII. haben besonders die Pius-Päpste den (Neo-) Modernismus entlarvt und verurteilt (1864, 1907,
1950). Die Enzyklika Pascendi ist „moderner“ denn je: zeitlos, wie die ewige Lehre der Päpste! Der hl.
Pius X., unser Patron, erklärt, daß der Modernismus nichts anderes ist als die Fortsetzung der revolutionären
Ideen: Relativismus! Der Modernismus ist vom Lehramt stets als Synthese aller Häresien betrachtet worden –
und immer als vom Liberalismus begleitet. Dann kam die V.II-Revolution und mit ihr die zuvor verurteilte
Religionsfreiheit, Ökumenismus, uam. Die Abschaffung des Antimodernismuseides spricht Bände. Die Konzilspäpste
waren Liberalisten und Modernisten. Paul VI. sagte wiederholt, daß er modernistische Ideen befürwortete,
wie den Kompromiß mit der Welt, uvm. Als Unabhängigkeitsfanatiker, wie alle Liberalisten, fürchtete
er nichts stärker als sich festlegen zu müssen. Humanae Vitae war daher seine schwerste – und beste –
Handlung. Hier im Forum verunglimpfen Sie ständig die Traditionellen, unterstellen Mgr. Lefebvre „frontale
Lügen“, „Sonnenkönig“, „Mona Lisa“, usw. Wenn wir Traditionellen reagieren, fühlen Sie sich verunglimpft,
mißverstanden, und ziehen die Kritik als Bestätigung Ihres Treibens heran. „Man kritisiert mich, also
verzapfe ich keinen Unsinn“: Trugschluß.
Maria hilf Ob der Bischof von Esen die Größe besitzt, die Marienkirche in Bochum der Priesterbruderschaft
St. Pius X. zum Kauf anzubieten? Nur, wenn er sich von der allerseligsten Jungfrau Maria leiten läßt.
Doch mit ihr stehen heute leider Gottes zu viele Bischöfe auf Kriegsfuß… Die Königin des Himmels
hat bei den meisten (oder allen) erfolgreichen Kirchengebäude-Einkäufen der FSSPX mitgeholfen; anders
wären sie alle zu Cafes oder Unterwäschenmodehäusern oder Abrißbirnenopfern geworden. Deswegen hat
die FSSPX ein paar außerordentlich schöne alte Kirchen kaufen können inmitten von gottleeren Städten.
Prächtig, besonders die in Brüssel in der Nähe der EU-Schaltzentrale. Gelobt seien Jesus und Maria.
Blendende „Frei“denker Erneuter Dank an Hcr. Seit ihrer Gründung versteht die Freimaurerei es, zu blenden.
Naive Zeitgenossen verkennen dies. Das Ziel der Freimaurerei ist die Vernichtung der Kirche. Das sagt
die überlieferte Lehre der „alten“ Päpste klar und deutlich. Doch für zu viele beginnt die christliche
Zeitrechnung ja 1965. Erzbischof Lefebvre führt mehr als einmal aus, wie Papst Leo XIII. in seiner Enzyklika
„Immortale Dei“ zeigt, daß das neue Recht, das der liberalen Prinzipien, zum Indifferentismus des Staates
in Bezug auf die Religion führt – was, wie der Papst sagt, „der Atheismus, nur ohne den Namen“ ist –
und zur Eliminierung der katholischen Religion aus der Gesellschaft. Anders ausgedrückt, das Ziel der
gottlosen Liberalen ist nichts Geringeres als die Eliminierung der Kirche, zu erreichen durch die Zerstörung
der katholischen Staaten, welche die Kirche stützen. Diese Staaten waren das Bollwerk des Glaubens. Sie
mußten deshalb geschleift werden. Und sowie diese Bollwerke der Kirche zerstört, sowie die politischen
Institutionen, die ihr Schutz und die Auswirkung ihres wohltätigen Einflusses waren, abgeschafft wären,
würde die Kirche selbst gelähmt und zu Boden geschlagen sein und mit ihr die christliche Familie, die
christliche Schule, der christliche Geist und sogar der christliche Name. Leo XIII. sieht also ganz klar
diesen satanischen Plan, der, von den freimaurerischen Sekten angezettelt, heute seine letzten Konsequenzen
erreicht. Unter dem Lob der geblendeten V.II-Päpste.
Wahrheit und Irrtum sind unvereinbar Beachte man doch den Zusammenhang zwischen dem Lob JP2s an den Freimaurer
und Rotary-Gründer Harris. Nicht, weil Harris ein guter Mensch gewesen wäre. Sondern weil JP2 – vermutlich –
unabsichtlich mehreren Irrlehren der Freimaurerei auf den Leim ging. Deswegen der Bruch nach dem V.II
mit der überlieferten Haltung der Kirche zur Freimaurerei. Seit Papst Clemens XII. haben bis zum V.II
praktisch alle Päpste die Freimaurerei entlarvt und eindringlich verurteilt als die Summe aller Irrtümer.
(Auch Mgr. Ratzinger verurteilte sie 1981 und 1983.) Die Freimaurerei änderte sich nicht. Die Konzilskirche
total. Das begreift jedes Kind. Der hl. Papst Pius X. sagte, nachdem er den Sillon beschrieben und verurteilt
hatte: Wir wissen sehr gut, von wo diese Ideen herkommen. Sie kommen von den Zentren der Geheimen Gesellschaften.
Hier weht der Geist der Revolution! Angesichts des heutigen Ökumenismus muß man sagen: Pure Revolution.
Nehmen Sie das Buch Herrn Zellers, Ex-Großmeister der Grand-Orient-Loge von Frankreich. Er hat ein Buch
herausgegeben mit nur drei Punkten: Das V.II wird lange brauchen, um seine wahre Bedeutung zu finden.
Aber den Gläubigen ist klar, daß etwas sehr Wichtiges eingetreten ist, das ganz und gar im Wort Ökumenismus
enthalten ist. Und das bedeutet, daß sich die Kirche mit allen Religionen wird versöhnen müssen und
folglich auch mit der Freimaurerei. Das sagte dieser Großmeister der Freimaurerei. Jedes Kind weiß,
daß die Wahrheit unversöhnbar mit dem Irrtum ist.
Medjugorje-Forum Was hier von nichtmodernistischer Seite über das ZdK, das wir selbstverständlich auflösen
sollen, gesagt wird, stimmt schon im großen und ganzen. Doch man muß aufpassen, nicht vom Regen in die
Traufe zu gelangen. Die Hoffnung auf das „Forum deutscher Katholiken“ zu setzen, das in totaler Ablehnung –
nicht nur – der überlieferten Messe mit den verdienten Initiativkreisen brach (die Iniaitivkreise haben
absolut nichts mit der FSSPX zu tun) und heute im Charismatismus medjugorjanischer Prägung gefangen ist,
bedeutet, einer Fatamorgana nachzulaufen. Die Vorzeigekatholikin des „Forums“, die ehemalige Punkerin
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, läßt auf ihren Schloßfestspielen eine Theaterfassung des katholizismus-feindlichen
Stücks „Im Namen der Rose“ (Umberto Ecco) aufführen. Die Apation des Stücks für die Bühne erfolgt
natürlich reißerisch für den Publikumseffekt angepaßt und damit die antikatholischen Tendenzen des
Stücks deutlich verstärkend. Diese Kopflosigkeit kennt man auch aus Medjugorje. „Sie wissen nicht, was
sie tun.“ So ist aber der Kirche nicht zu helfen.
Die potemkinsche Modernismus-„Kirche“ Mileschristi, lassen Sie sich nicht von Herrn Otterbeck leimen.
Am 8. Juli schrieb er: „Daß Bischöfe den Hl. Vater mitunter frontal belügen, hat freilich auch Tradition.
Allerdings denke ich hier weniger an den hier so beliebten Bugnini, sondern an den hier noch viel populäreren
M. L.“ Am besten operiert der Modernist, indem er den Modernismus, die Summe aller Häresien, wie uns
alle vorkonziliaren Päpste eingeschärft haben, als nicht-existent erklärt („lange überwundern“). Als
realitätsfremder Ideologe leugnet er die Wirklichkeit, hier die größte Krise der Kirche seit ihrem
Bestehen. Zur Aufrechterhaltung dieser Lebenslüge zaubert er einen nachkonziliaren „geistlichen Frühling“
nach dem anderen aus dem Hut, dabei auch „prophetisch“ weit in die Zukunft greifend (2025). Solche Wölfe
im Schafspelz führten die V.II-Revolution an und öffneten die Schleußen der Kirche dem zerstörerischen
Modernismus. Um die potemkinsche Ideologiekirche sich aufrecherhalten zu können, muß er zwangsweise
jene, die den mit dem V.II erfolgten Bruch mit der ewigen Lehre der Kirche erkannten und aussprachen,
allen voran Erzbischof Lefebvre, mit allen Mitteln vom Leib halten. Kosenamen wie „Mona Lisa“, „Sonnenkönig“
usw., sind nur Füllfunk. Die Unterstellung, der Erzbischof habe sich eine „virtuelle“ vorkonziliare Kirche
zusammengebastelt, ein „Disneyland“ (O-Ton Otterbeck), zeigt des Pudels Kern: Den Haß der Modernisten
auf die ewige „alte“ Kirche, wie sie noch am Vorabend des V.II sichtbar existierte.
Freimaurer Harris und sein Club Danke für den ausführlicheren Verweis auf die erwähnte Rotarier-„Messe“
durch Mgr. Poupard im Jahre 2000, und auch die komischen Worte des Papst JP2 über den Rotary-Gründer
und strammen Freimaurer Paul Harris. Wie sich die Zeiten doch wandeln… obwohl die Wahrheit der Kirche
immer dieselbe ist (auch wenn sie manchmal für eine gewisse Zeit nicht mehr verkündet wird von den Oberhirten).
Man kann kaum glauben, wie viele Irrungen manche in so wenige Worte hineinzupacken verstehen. Ein sehr
beliebter Wettstreit in der Nachkonzilskirche, der offensichtlich seiner Perfektion entgegenstrebt. „Mit
ihrem Motto des selbstlosen Dienens machten sich die Rotarier die Sendung und die Liebe Christi zu eigen“
sagte Mgr. P. Das werden die Rotary-Brüder Mgr. Lehmann und Mixa natürlich voll bestätigen. Kein Wunder,
daß bei all’ dem Lob für den Freimaurer Harris durch JP2 unsere Bilderbuch-Liberalisten Mgr. Lehmann
und Kasper zum Kardinal befördert wurden. Wie ein guter Kardinal nach dem V.II sagte: für die verheerenden
Schäden, die da in ein paar Jahren angerichtet wurden, wird die Kirche Jahrhunderte brauchen, um sie
zu reparieren. „Die Gnade der späten Geburt“ erfolgte offenbar für viele zu früh…
Ora et labora Mit violetter Stola neben einer Demo zu beten ist zwar aller Ehren wert, löst das Problem
aber kein bißchen. Es bringt auch nichts, sich irgendwo hinzustellen und Sünder! Sünder! zu rufen Da
irren Sie aber gewaltig in jeder Hinsicht. Forschen Sie doch einmal nach, wie lange – beispielsweise! –
die heilige Mutter des (später!) heiligen Augustinus für ihren verruchten Sohn gebetet, gesühnt und
ihn auch mehr als einmal ermahnt hat („Sünder!“). Auch Bischof Ketteler kann Ihnen eine schöne Geschichte
erzählen über die Macht des Gebetes („alles, was ich mit Gottes Hilfe erreicht habe, verdanke ich dem
Gebet und Opfer eines anderen, mir freilich völlig unbekannten Menschen“). Schade, daß den Konzilskatholiken
so dermaßen der Sinn dafür abhanden gekommen ist bzw. ausgetrieben wurde, was Gebet, Opfer und Sühne
für Gnaden bewirken können und auch nachweislich taten in der schönen langen Kirchengeschichte. sondern
man muss den Leuten helfen Am besten durch Gebet, Sühne und Opfer. Falls es dann noch zusätzlicher Taten
bedarf, öffnet just das Gebet Ihnen die Augen, welche das sein sollten. P.S. Natürlich ist auch Ihre
Behauptung grober Unsinn, daß ein aktiver Homosexueller Kinder gut erziehen könnte. Gerade bei der Erziehung
ist das Vorbild (Vorleben!) das A und O – nach dem Gebet, natürlich. Das kann ein in Sünde Lebender
nicht leisten.
Liebet den Sünder, aber hasset die Sünde Über Mark Gabriel: Ich möchte zur Vorsicht bezüglich dieses
Autors warnen. {Er gehört zu} einer evangelikalen Gruppe in den USA, ist also Protestant Nach meiner
Empfehlung seines Buches noch ein Nachtrag für Sie, Mileschristi, von mir als Ex-Lutheraner (keine Angst,
ich würde nicht von Ihnen denken, „irgendwie liberalistische“ Ansätze zu vertreten): Bewahren Sie bitte
Ihre gesunde Grundskepsis gegenüber protestantischen Autoren, wann immer sie Glaubensfragen berühren,
in dem katholischen Wissen, daß die Wahrheit unteilbar ist und daß deshalb Anhänger einer Irrlehre
in wenigen oder sogar vielen Punkten Recht haben können, aber doch insgesamt nie die ganze Wahrheit sehen.
Übertragen: lassen Sie sich von Ihrem protestantischen Bäcker um die Ecke über seine exzellente Brotbackkunst
belehren, aber nicht über die Glaubenslehre. Oder: Wenn Sie eine Protestantin heiraten, bringen Sie sie
über kurz oder eher lang durch (viel) „ora et labora“ dazu, sich der Kirche Christi anzuschließen, aber
nicht sie Sie zur Irrlehre. Im Mai-Heft des FSSPX-Mitteilungsblattes war im Rundbrief des Priesterseminars
Herz Jesus (Zaitzkofen) für den 10. Februar daher folgende Klammerung zu lesen: „In diesen Tagen beginnen
wir als Tischlektüre beim Mittagessen mit dem außerordentlich interessanten Buch „Islam und Terrorismus“
von Mark Gabriel (stellenweise fällt leider die Zugehörigkeit des Autors zu einem protestantischen Bekenntnis
unangenehm auf).“ In Christo im hl. Meßopfer verbunden.
Rotary und die Kirche Gibt es aktuelle Dokumente und Aussagen des kirchlichen Lehramts zum Thema Rotarier?
Keine mir bekannten aktuellen; aber ich beschäftige mich häufiger mit der klaren Lehre der ewigen Kirche,
wie man sie bis vor dem V.II deutlich hörte und heute noch im Echo bei den Traditionellen. Die letzte
aktuelle „Dokumentation“ der Konzilskirche zu den Rotariern fand am 12. März 2000 statt, als in St. Peter
in Rom eine hl. Messe mit 1.500 „Pilgern“ des Rotary-Clubs gefeiert wurde; Zelebrant war S. Em. Cardinal
Poupard. Im Anschluß an die Messe kam Papst JP2 vom Apostolischen Palast herab auf den Petersplatz, um
eine Ansprache an die versammelten „Pilger“ zu halten. Konträr dazu die Lehre der authentischen katholischen
Kirche: Am 20.12.1950 erließ das Heilige Offizium (damals noch mit der Überwachung der Reinheit des
Glaubens in der Kirche beauftragt) folgende Antwort auf eine Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club
sein dürfen: „Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren
Versammlungen teilzunehmen. Was die Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684
des CIC (1917) zu halten.“ Gemäß dieser erwähnten Vorschriften war in vollkatholischen Ländern wie
Spanien, Mexiko, Südamerika, uam., die Rotaty-Mitgliedschaft mit der Exkommunikation belegt. In den bereits
damals zum Progressismus geneigten angelsächischen und germanischen Ländern wurde das liberalistischer
gehandhabt…
Etc Der Islam definiert die Frau als minderwertiges Wesen. Er definiert, daß der Mann seine Ehefrauen
körperlich mißhandeln darf. Dabei bleibt es keineswegs bei der Hand; die islamische Überlieferung empfiehlt
die Peitsche („am besten über der Tür angebracht“; klargestellt auch vom Bonner Institut für Islamfragen).
Dies ist nicht auf islamische Länder beschränkt, sondern findet vermehrt in den islamischen Parallelgesellschaften
Europas statt. Nebenbei bemerkt läßt dies die vielen Widersprüche der 68er-Multikulti-Protagonisten
aufleuchten, die einerseits aus ihrer Kirchenfeindschaft heraus die antichristlichen Religionen staatsfähig
machen wollen, andererseits die Gleichschaltung der Frau mit dem Mann propagieren. Aus dem falschen Islam-Gesetz
der Minderwertigkeit der Frau und des Rechtes des Mannes auf Mißhandlung seiner ungehorsamen (unzüchtigen)
Frau lassen sich fließend andere schlimme Mißhandlungsarten ableiten. Am Ende kommt die – keineswegs
nur in Afrika – bekannte Verstümmelung des weiblichen Geschlechtsorganes, oder gleich der Ehrenmord.
Auch wenn es nicht expliziet vom Islam gelehrt wird, so ist diese Praxis eine direkte Ableitung aus der
Lehre der Lüge. Der Islam lehrt (siehe Gabriel), daß der Moslem lügen und betrügen darf, wenn es ihm
z.B. aus einer schwächeren Position heraus zum höheren Zweck der Verbreitung des Islam dient. Er darf
dann sogar auf den Koran und Mohamed fluchen. Der Zweck heiligt die Mittel. So ist kein Staat zu machen.
Ein Einzelkind hat keine Schwester! Mileschristi, lassen Sie bitte nicht von liberalistischen Schwätzern
einlullen, weder beim Thema Islam noch bei kirchlichen. Die orthodoxen Christen stellen keine Schwesterkirche
der einzigen Kirche Christi dar; das sagten Sie ursprünglich sehr richtig. Dies ist die überlieferte
katholische Lehre, wie sie – nicht nur – von der FSSPX auch heute noch hochgehalten wird. Prof. May widmet
den schismatischen orthodoxen Gemeinschaften (und dem beschönigenden Gerede darüber in vielen V.II-Texten)
einige Kapitel in seinem exzellenten Weg „Die Ökumenismusfalle“, das in jeder gut verwalteten FSSPX-Kapelle
ausliegt.
Gabriel Mileschristi, nehmen Sie die Empfehlung des guten Laurentius ruhig an und lesen Sie Gabriels Buch.
Womöglich hilft es, Ihre wenigen Gutwetter-Ansichten zum Islam zu korrigieren. (Ich weiß, daß Sie diese
falsche Religion insgesamt ablehnen.) Gabriel ist Protestant. Doch sie sollen ja nicht seine daraus entspringenden
Irrungen über wichtige Punkte des christlichen Glaubens einatmen, sondern seine Erfahrung als ehemaliger
Moslem und Islam-Professor über den real-existierenden Islam zur Kenntnis nehmen. Deswegen liegt das
Buch in unserem FSSPX-Priorat aus, direkt neben großartigen Büchern gegen Luthers Irrlehre. Was das
DBK-Geschwätz angeht: daß die deutschen Bischöfe im Verbund mit der deutschen Politik den Islam nicht
erfassen und somit völlig falsche Schlüsse ziehen, zeigt der Orientalist Dr. Raddatz auf 3 1/2 DIN-A5-Seiten
im FSSPX-Mitteilungsblatt (MB) auf; wem seine KU-Artikel zu lang sind. MB Dezember 2001: S. 1 img331.imageshack.us/img331/2390/17qr.png,
S. 2 img331.imageshack.us/img331/3787/20kc.png, S. 3 img331.imageshack.us/img331/7012/35yc.png, S. 4 img297.imageshack.us/img297/3751/47ln.png.
Sein Fazit: „Solange sich also Faktenabwehr und sachliche Inkompetenz als Gestaltungsmittel des ‘Dialogs’
und der Islampolitik insgesamt fortsetzen, werden zunehmend die muslimische Integration und – nicht zuletzt –
die Integrität des staatlichen Gewaltmonopols in Frage gestellt.“
Nebenschauplatz… Gotthard, machen Sie sich doch bitte erst mit dem wesentlichen Unterschied zwischen
dem dogmatischen Vatikanum I und dem – großspurig genannten – nichtdogmatischen „Vatikanum II“ vertraut,
bevor Sie solche Dinge reden. Und natürlich auch Vertraumachen mit der Person des Erzbischofs. Untrennbar
damit verbunden auch die Beschäftigung mit dem hl. Athanasius (einst auch „Rebell“ genannt). Der Rebell
vor 40 Jahren war übrigens nicht Erzbischof Lefebvre, sondern es waren die das V.II dominierenden Rhein-Fraktions-Revolutionäre…
Wie das halt so ist mit dem „Durcheinanderwerfer“: aus oben wird unten, usw. Aber das brauchen wir nicht
weiter zu erörtern, denn Sie werden es noch nicht verstehen und ich mache Ihnen auch keinen Vorwurf daraus,
denn ich habe es vor ein paar Jahren auch noch nicht verstanden und Anhänger des Erzbischofs genauso
angefeindet wie Sie jetzt. Mea culpa. Seien Sie der brennenden Liebe aller FSSPX-Glieder und -Anhänger
gegenüber unserer heiligen Mutter Kirche versichert, und der Tatsache, daß wir ihre ewige Lehre getreu
jedem Worte Christi weitertragen helfen bis ans Ende der Zeit. Kein anderes Evangelium, keine andere Kirche.
Es lebe das Unfehlbarkeitsdogma. In Christus verbunden.
Folge der islamischen Minderwertigkeit der Frau Mir geht es nicht darum, den Islam, eine falsche Religion,
zu verteidigen! Das weiß ich und behauptete dies auch nicht. Wiederholt versuchte ich jedoch den Zusammenhang
aufzuzeigen zwischen der dem Islam essentiell innewohnenden Diskriminierung der Frau als minderwertigem
Menschen {1} und der Folge daraus: absolute Willkür des Mannes gegenüber der Frau. Der Islam gesteht
der Frau keinen freien Willen zu. Es ist sekundär, welche Verbote sich daraus ableiten lassen. So obliegt
es natürlich den herrschenden Muselmanen, der Frau nach Lust und Laune ein Bildungsverbot aufzuerlegen,
ganz in Übereinstimmung mit dem islamischen „Recht“. „Der Islam kennt“ deswegen – wo die Scharia herrscht –
Vorgänge wie die massenhafte grausige Verstümmelung des Geschlechtsorgans der Frau {2}, das Verstoßen
einer der mehreren („Ehe“-) Frauen bei Nichtgefallen durch den Mann, und viele Abartigkeiten mehr. Von
diesen erstellten ausgerechnet die Liberalisten hier eine Liste; wo doch wir Katholiken das christliche
Menschenbild zu vertreten und zu verteidigen hätten: die Menschenwürde von Mann und Frau durch und in
Gott. Bei uns ist die größte Heilige eine Frau: die allerseligste Jungfrau Maria. {1} Was jeder Oriantalist
bestätigt, der diesen Namen verdient, und auch jeder vollkatholische Bischof, u.a. der heiligmäßige
Mgr. Lefebvre. {2} Hinter „Beschneidung“ verbirgt sich nicht weniger als das Abschneiden der Klitoris.
Die niedrigere Existenz der Frau im Islam Alle anerkennenswerten Elemente einer gesunden Ethik, die die
aus dem Christlichen abgespaltene islamische Irrlehre enthält, entspringen der von Gott gestifteten Kirche.
Wie bei allen Irrlehren. Deswegen kann man aber nicht ein Lob einer Religion spenden, die der Frau gegenüber
dem Mann einen seinsmäßig niedrigeren Rang zuweist (Sure 2,228 P., Sure 4,34 P.), die Polygamie (Vielweiberei)
erlaubt (Sure 4,3 P.), dem Religionsstifter sogar zusätzliche Privilegien einräumt (Sure 33,50 P.),
die dem Mann gestattet, seine Frau zu schlagen, wenn sie sich ihm gegenüber unbotmäßig verhält (Sure
4,34 P.), etc. Der Religionsgründer Mohamed höchstpersönlich betrieb phädophile Polygamie. Raddatz’
Arbeiten zeigen den unverzichtbaren Stellenwert der Frauenrepression im „Recht“ des Islam auf, sowie,
daß das dem Islam zugrundeliegende negative Frauenbild genuin koranisch verbrieft ist. Es steht der Frau
im Islam nicht unbedroht frei, sich für einen Beruf, einen Wohnort und einen Mann zu entscheiden, den
sie liebt und daher selbst auswählt. Vom freiem Willen der Frau kann im Islam überhaupt keine Rede sein.
In Saudi-Arabien, dem Hauptfinanzier des internationalen Islam-Terrorismus, und anderen Golfstaaten, können
sich Ehemänner von ihren Frauen scheiden lassen, nachdem sie dreimal das Wort Scheidung ausgesprochen
haben. (Quelle: FSSPX-MB) Konträr dazu die geschichtsprägende Bedeutung, die der Frau im allgemeinen
und speziell auch der Ordensfrau im katholischen Mittelalter zukam!
Dr. Hans-Peter Raddatz Nicht Fritz Raddatz, sondern Dr. Hans-Peter Raddatz, Orientalist und Volkswirt;
siehe den von mir erneut ins Netz gestellten KU-Artikel (Verweis siehe vorigen Artikel). Man muß H.P.
Raddatz nicht in allem zustimmen, aber wenn man vom Islam reden möchte, ist es angemessen, ihn und seine
Arbeiten grob zu kennen. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Gleichmacherei und Gleichwertigkeit.
Freilich wird seit der 68er-Revolution ersteres betrieben unter dem Deckmäntelchen des zweiteren. Daß
Frau und Mann im christlichen Menschenbild gleichwertig sind, wenn auch verschiedene Wesensarten aufweisen,
ist uns klar. Im Islam dagegen ist die Frau nicht dem Manne gleichwertig, sondern minderwertig. Dies scheint
vielen Konzilsfans nicht klar zu sein. Wie gesagt: lesen Sie doch Dr. Raddatz! Es ist sehr wohl islamisch,
den Frauen Bildung zu verwehren – und noch viel mehr. In der eng mit der hl. katholischen Tradition verbundenen
FSSPX wird versucht, u.a. durch Anbieten von Mädchen-Internaten, gebildete junge Frauen heranzuziehen:
siehe aktuelle Abiturfeier einer solchen Schule. www.fsspx.info/news/news.php?show=182 Das steht einer
Heirat oder Berufung zur Ordensschwester nicht im Wege, sondern begünstigt dies vielmehr. Gebildete katholische
Frauen sind ein Segen für die Kongregation, die Familie und die Kirche. Beispiele gibt es viele unter
den weiblichen Heiligen.
Allahs Schleier Lesen Sie doch die Trilogie des Orientalisten und Konvertiten Dr. Raddatz über den Islam:
„Von Gott zu Allah“ (2001), „Von Allah zum Terror“ (2001) und „Allahs Schleier“ (2004). Oder/und seine
Zusammenfassung für die KU zum Thema „V.II & Islam“: siehe Kommentarbereich Kreuz-net, unten www.kreuz.net/…ticle.1467-page.html.
Raddatz zeigt, daß die Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau für den Islam gänzlich inakzeptabel
und sogar existentiell bedrohlich ist. Mohammad wollte keine Religion des Friedens für alle Menschen,
sondern eine Religion nur für die Gemeinschaft der Gläubigen, die ihren Krieg gegen die Ungläubigen
unter der Herrschaft des einen Teils der Menschheit (der muslimischen Männer) über den anderen Teil
(die große Mehrheit in Form der muslimischen Frauen und aller Nicht-Muslime) führt. Raddatz zeigt, daß
es keinen gemäßigten Islam gibt und die Rede davon lediglich die Ziele kaschiert: die Weltherrschaft,
bei deren Durchsetzung Gewalt ein integrales Element des Islam ist und nicht etwa eine Besonderheit einiger
Extremisten. Dies ist nicht etwa nur die Leseart bestimmter extremistischer Führer, sondern konsequent
dem Koran entspringend (der eine Antithese zum dreifaltigen Gott ist). Wo der Islam behindert wird in
seiner Ausbreitung, ist der Moslem nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet, Gewalt zur Durchsetzung
der Interessen des Islam einzusetzen. Islam und Islamismus sind nur zwei Seiten derselben Medaille.
Der dreieinige Gott ist nicht Allah Aber in den moslemischen Ländern herrscht eben ganz unabhängig von
der Religion noch das alte Familienbild vor, so wie es von Gott bestimmt worden ist. Der hl. Paulus sagt
deutlich, daß das Weib unter dem Mann steht. Unsere dreieiniger Gott hat nichts mit dem islamischen Götzen
gemein. Auch wenn Papst JP2 diese Irrmeinung im Bruch mit der beständigen Lehre der vorkonziliaren Päpste
vertrat. Der islamische „Ehe“begriff ist unvereinbar mit dem christlichen, und so ist es mit dem Stand
der Frau. Lesen Sie doch Raddatz und andere katholische Islamexperten. Auch wenn es unangenehm ist für
Konzilianer, weil er die absurden Behauptungen der entsprechenden V.II-Texte und -Päpste Lügen straft.
Es ist Kriegspropaganda der US-Freimaurer, im Namen angeblicher Demokratie und der Befreiung der Frau
etc. im Nahen Osten per Krieg den Dollar als Ölwährung aufrechtzuerhalten. Doch die Sünde des einen
macht nicht die Sünde des anderen hoffähig. Meine Familie besucht dankbar die hl. Messen der eng mit
der allerseligsten Jungfrau Maria verbundenen Priesterbruderschaft St. Pius X., in denen der Unterschied
zwischen Mann und Frau, vor allem in der Gemeinde, wohl weltweit noch am deutlichsten unter allen katholischen
Kongregationen beachtet wird. Die abscheuliche Behandlung der Frau im Islam, generell, nicht nur bei den
„Islamisten“, ist scharf als ein weiteres Zeichen dieser grauenvollen Irrlehre zu brandmarken und von
keinem Katholiken rechtfertigbar.
Der Widersacher Gottes braucht man eine eigene „Entität“ zur Erklärung des Bösen? Falsche Fragestellung;
typisch für den Subjektivismus, dem sich das Objekt – hier die Wahrheit – unterzuordnen hat, anstatt
umgekehrt, wie es der Adel der Erkenntniskraft vormacht. Die eigentliche Frage lautet – und sie macht
Ihre obsolet: Gibt es eigene Entität, die das Böse ist? Nun versuchen Sie sich an der Beantwortung dieser
Frage. Dann ergibt sich der Rest von allein. Anfangen könnten Sie bei Christus und Seinen klaren Aussagen
über Satan. In der hl. Schrift, in der hl. Überlieferung, im Echo Christi in den Worten der Kirchenväter
und der ewigen Lehre der Päpste. Natürlich könnten Sie auch das AT heranziehen. Ach, ich vergaß, Sie
verwenden die historisch-kritische Bibelverfälschungsmethode, wo man sich einen nichtexistenzen „historischen
Jesus“ zusammenbastelt (Häretiker Kasper) und extrahiert vom „subjektiven Auferstehungsglauben“ der Apostel…
Nächstes Pferd. Sie möchten wissen, ob es neben dem Mensch noch andere Geistwesen gibt, die Engel –
zu denen die gefallenen, Dämonen genannt, auch gehören. Zur Beantwortung dieser Frage ziehen Sie einfach
die beinahe unzähligen Heiligen heran, die mit ihren Schutzengeln sprachen, unter Zeugen, usw. Ach, ich
vergaß, Heilige würde man heute ja in die Klappsmühle stecken (so die Aussage einer Pflegeleitung eines
katholischen Pflegeheims). An die empfohlenen Teufelspredigten wollen Sie sich nicht heranwagen, tja,
dann bleibt nur noch… das Gebet.
Das England der Chestertons und Tolkiens Danke an die Redaktion für diese herrliche Kostprobe aus Chestertons
umfassendem Repertoire. Da bekommt man einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie segensreich es sein wird,
wenn England eines Tages wieder voll katholisch ist. (Wozu es auch unser aller Gebet benötigt.) Wer mehr
von Chesterton lesen möchte, dem sei sein beeindruckends Büchlein „Ketzer“ empfohlen uam. Natürlich
auch seine gut geschriebenen Kriminalromane um den katholischen Priester Father Brown, der in praktisch
jedem Dialog eine kräftige Lanze für das universale Königstum Christi bricht. (Die Rühmann-Filme sind
nett, aber mehr nicht, da sie sich nicht einmal ansatzweise bemühen, die grundkatholische Wesensart des
Detektiv-Paters auf die Leinwand zu bringen.)
Loriot: wo laufen sie denn? Es tut mir leid, werter Pelagius, aber auch beim erneuten Durchlesen Ihres
ursprünglichen Artikelchens kann ich nicht erkennen, woran der Leser die Ironie Ihres Wortes „Ewiggestrige“
hätte erkennen sollen – um das es mir immerhin einzig ging. Daß Sie die Konzelebration nicht mögen,
was uns eint, ist deutlich geworden, aber nicht, warum Sie die „Ewiggestrigen“ bemühten. Verstärkt wird
die Frage noch dadurch, daß man als aufmerksamer Leser sich Ihrer Attäckchen gegen die FSSPX in der
Vergangenheit erinnert (*) und in diesem Kontext Ihr neues Beiträgchen las. Der aufmerksame Leser sah
sich also durch Ihre Zeilen konfrontiert mit dem von den Modernisten so sehr geliebten Begriffchen „Ewiggestrige“,
das sie besonders den Traditionellen zuteilen, und folgerte also: erneutes Breitseitchen gegen die FSSPX…
Im Zweifelsfall tendiere ich dazu, Ironie, Humor, usw., entsprechend deutlich zu kennzeichnen, eben weil
die meisten dem Schreiber fremden Leser nicht in den gewohnten Gedankengängen des Schreibers vertieft
sind. Das hat Viroblationis schon gut gesagt. Doch damit genug, ich möchte nicht unnötig griffelspitzen
und kann zudem dank Ihrer erneuten Teilklärung rekonstruieren, was Sie hier gemeint haben. (*) Z.B. das
Priorats-Buchauslagen-Rosenkranz-Bier, das Sie sich nicht verdienten.
Den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben… … geht bekanntlich nicht. Deswegen ist es völlig unsinnig,
die zwei Extreme gegeneinanderzustellen, einerseits die widerliche Pornographisierung unsrerer Gesellschaft,
andererseits den Wahn des Islam. Die einzig wirksame Waffe gegen beides, gegen den selbstverschuldeten
Verfall und die Europa-Invasion durch die islamische Irrlehre, ist die Erneuerung in Christus. Der Wahn
des Islam (ein vorkonziliares Papstwort) zeigt sich insgesamt in dieser dämonisch inspirierten Irrlehre,
aber auch bereits in seinen Spitzen, u.a. dem furchtbaren Umgang mit der Frau, die tatsächlich im Islam
(nicht „nur“ in den angeblich „fundamentalistischen“ Kreisen) nicht als vollwertiger Mensch angesehen
und entsprechend behandelt wird (vgl. „Beschneidung“). Entgegen einer landläufigen Irrmeinung geht diese
Haltung direkt auf den Religionsgründer und seine Nachfolger zurück, weswegen die vollzogenen „Ehren“morde
an Frauen in Europa erst der Anfang sind. (Es kam kürzlich ein Buch von Mark Gabriel (sp?) heraus, der
vom Islam zum … Protestantismus (?) konvertierte und aus dem Nähkästchen plaudert.) Man muß anfügen,
daß just die Degradierung der Frau im Islam auf eine Stufe, die zwischen den (jederzeit mißhandelbaren)
Ungläubigen und einem herrenmenschigen Muselman liegt, gleichzeitig dieser Irrlehre den größten Giftzahn
zieht. Durch das Ausschalten der gesellschaftsstiftenden Kräfte der Hälfte der Gefolgschaft behindert
sich der Islam selbst am meisten. Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.
Des Konzils neue Kleider… Welche Gnaden sind seit 1962 neu in der Kirche entstanden, die die alte Kirche
nicht auch schon reichlich (reichlicher ?) vermittelt hätte ? Nennen Sie mir doch mal zwei oderdrei Bereiche,
in denen es seitdem seelsorglich „besser“ aussieht als vorher ? Diese Frage wird auf nachkonziliar Verblendete
ketzerisch wirken. Zwar möchte ich der sicherlich blumig und wortgewandt aufgeblasen ausfallenden Antwort
des Dr. nicht vorgreifen, aber weil Erzbischof Lefebvre sinngemäß Ihre Frage schon jahrzehntelang an
Rom und seine befreundeten pro-konziliaren Würdenträger stellte, möchte ich die Antwort, die er stets
und übereinstimmend erhielt, aussprechen: sie lautete „es gibt nichts“. Es gibt keine einzige gute Frucht
des V.II. In all den Jahrzehnten, seit diese Versammlung verhängnisvollerweise von der modernistischen
Rhein-Fraktion an sich gerissen wurde und ihr Zerstörungspotential von denselben Modernisten in den Ortskirchen
unter römischer Duldung praktisch umgesetzt wurde, gibt es keine einzige gute Frucht. Nur Zerstörung
und Leere (im Kopf und in den Kirchen). Zwar ist uns bekannt, daß man den Baum an den Früchten erkennt,
aber nicht den Konzilsdurchpeitschern: sie verweisen fern der Realität auf imaginäre Früchte, auf ein
neues Pfingsten, auf ein Erwachen aus der Unmündigkeit, etc pp. Es ist alles nur heiße Luft. Des Kaisers
neue Kleider sind nicht vorhanden. Der kleine Bub (im Geiste), der es merkte und ausrief, heißt Lefebvre.
Beliebtheit Danke Athanasius für das Nennen dieser WWW-Seite; kannte ich noch gar nicht. Ihr Eintreten
für den heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre wird Sie nicht beliebter bei den Liberalisten und Neocon-Papalisten
machen. Es stört diese nicht, daß Sie nicht zu den Kapellen der FSSX gehen. Doch um Beliebtheit hat
sich ein wahrer Christus-Nachfolger nie zu kümmern, auch wenn die krankhafte Sucht nach Beliebtheit seit
dem V.II sehr beliebt wurde in der Konzilskirche. Der rüstige Pater Egli, der erst im fortgeschrittenen
Alter zur FSSPX dazustieß und noch heute sein original Ordenskleid trägt, hatte die Stimme des verstorbenen
Erzbischofs während einer Novus-Ordo-Messe gehört („Jamais!“) und das leitete seinen Gang nach Canossa
ein, also seine Rückkehr zur hl. Tradition in der Kirche.
„Brüllender Löwe“ heute recht leise und umso effektiver „und nicht zuletzt: ob man für alles, was man
nicht stimmig erklären kann, gleich den Teufel bemühen soll?“ seit wann braucht man ihn zu bemühen?
Weise gesprochen. Es ist tragisch, daß die liberalistischen Katholiken nicht erkennen, daß ihr versuchtes
Abschaffen des Teufels nicht nur diesen mächtiger denn je macht, sondern daß vor allem sie dadurch das
Kreuzesopfer Christi abschaffen: wo kein Erlösungsbedarf ist (Schlange –> Adam & Eva), da ist keine Erlösung
nötig. Vermutlich haben die meisten Liberalisten diese Gedanken aber sowieso gleich übersprungen, denn
immerhin wurde das Kreuzesopfer offiziell mit der neuen Messe faktisch abgeschafft (Betonung liegt auf
faktisch; daß Papier geduldig ist, besonders bei römischen unscharfen Empfehlungen, weiß man). Daß
die Liberalisten aber unserem Herrn Jesus Christus ständig unterschieben, er sei „das sanfte Jesulein“
gewesen, der, obwohl die Liebe in Person, nie ein hartes gestrenges Wort zu den Menschen gesagt habe,
ist Geschichtsklitterung pur. Liberalismus eben: wir zimmern uns unsere Jesus-Figur so zusammen, wie es
uns paßt. Nicht mehr unsere Erkenntnis ordnet sich dem Objekt, der Wahrheit, unter, sondern das Objekt
dem Subjekt: jeder macht „seine subjektive Wahrheit“ (Chardin). Nun, nur bis zum jüngsten Tag, dem Tag
der Wahrheit.
Mit-Opfer Ich kenne die Lage unserer Kirche, aber bei solchen Beispielen werde ich immer wieder und immer
noch traurig Es ist gut, daß Sie das sagen, Mileschristi. Sie geben damit ein schönes (kleines) Zeugnis
ab, wie sehr wir mit der hl. Tradition verbundenen Katholiken, die sich um die vollkatholische Priesterbruderschaft
St. Pius X. scharen, unser in jeder hl. Messe erfolgtes Gebet für den Papst und die Bischöfe ernst meinen
und daher auch am grauenhaften Zustand der einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche mit-leiden.
Und wie leiden! Der selige Erzbischof Lefebvre machte es vor und wir folgen diesem treuen Apostel Christi.
Geben wir dieses Mitleiden bei jeder neuen „Verewigung des Kreuzesopfers Christi“, der hl. Messe, zum
Meßopfer hinzu. Auf daß Christus uns und Seine Kirche heilige.
Die ewige Lehre der Kirche ist unveränderlich Pelagius, Ihre kurze Stellungsnahme war verständlich,
wie auch Ihr Seitenhieb über das Wörtchen „ewiggestrig“. Dieser entspringt Ihrer Feindschaft gegen die
einzige Kongregation, welche die authentische katholische Tradition weltweit theoretisch verteidigt und
praktisch lebt: der FSSPX. (*) Die FSSPX in einem Atemzug mit dem Ketzer von Röschenz zu nennen, wie
Sie es entsprechend des öfteren tun, gab mir Gelegenheut, kurz über Ihre konfuse, eben typisch nachkonziliare,
Haltung zu den Begriffen „ewiggestrig“ (=die hl. Überlieferung der Kirche) und „modern“ (=der Bruch mit
der Lehre seit dem V.II) auszulassen, dabei den Katholiken Chesterton zitierend, der diesen „Progressismus“
aufzeigte und entlarvte. Er vermochte eben, eine Quintessenz in zwei Sätzchen zu packen, wozu andere
zwei Seiten benötigten. Der Neo-Konservativismus, der in der Praxis einen – meistens ungewollten – tatsächlichen
Liberalismus (=Modernismus) bewirkt und somit unzählige Häresien begünstigt, wie man ihn seit dem V.II
in Perfektion kennt, vor allem durch die unseligen Worte und Taten des JP2, ist schwerer zu erkennen und
zu fassen als eine offene Ketzerei, und somit viel gefährlicher für die Kirche. Deswegen fallen so viele
gutgläubige Katholiken auf ihn herein. (*) Das heißt nicht, daß sich nicht noch viele Katholiken als
„Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem
Einsatz bemühen.
Das angebliche V.II-Pfingsten Liebe Freunde der hl. Überlieferung, bleiben wir sachlich. Daß der Doctor
dem Erzbischof Lefebvre unredliche Motive unterstellt, ihn mit der Titulierung „Sonnenkönig“ beleidigt,
ihm und seinem Werk, der FSSPX, gar einen „politischen Traditionalismus“ andichtet, der dem islamischen
Gottesstaat gleichkomme, ist zwar verleumderisch, billig und bricht insbesondere mit der ewigen Lehre
der Kirche von der universellen Königschaft Christi, aber man muß verstehen, warum der Doctor so operiert.
Ein Konzilsverblendeter kann nicht anders, um die Lebenslüge vom angeblichen neuen Pfingsten der Kirche,
dem V.II, aufrechtzuerhalten, als diese Katastrophe schönzureden. Andernfalls müßte er sich inhaltlich
mit dem Bruch beschäftigen und früher oder später dort ankommen, wo der Erzbischof stand. Wir wir Menschen
wissen, ist in der Regel alles leichter, als den eigenen Irrtum einzugestehen und umzukehren… Die furchbaren
Weltkriege waren vorbei und man ging fälschlicherweise davon aus, daß Satan seinen Hauptschlag bereits
geführt hätte. So lief man dem eigentlichen direkt in die Arme. Vor, während und nach dem V.II stellte
sich bei vielen Teilnehmern und Beobachtern eine Art von geistlichem Frühlings-Taumel und „Ökumenismus-Besoffenheit“
ein (Prof. May), die bis heute nicht nur unvermindert wirken, sondern sogar noch zunehmen. Das aberwitzige
Sätzchen des Doctors zum angeblichen „Pfingst-Frühling“ der Kirche bis spätestens 2025 belegt dies,
bar jeder Realität. Eine Diskussion ist zwecklos.
Die Wahrheit ist unveränderlich Sehr interessant, diese Vorgänge in der Kirche. Die Ketzer läßt man
gewähren, bei den Rechtgläubigen der Tradition hat man eine – nicht vorhandene – Exkommunikation „festgestellt“
und behandelt sie bis heute ungerechterweise als Quasi-Schismatiker. Doch dieser Fall zeigt sehr schön
die Paralle des Erzbischof Lefebvres zum hl. Athanasius und erlaubt somit über die Lehren der Vergangenheit
einen verständnisvolleren Blick auf die Gegenwart und Zukunft. Lustig auch, was der ewigmoderne Pelagius
sagt. Im Gegensatz zu „ewiggestrig“ ist „ewigmodern“ übrigens kein polemisches Wörtchen, sondern der
traurig gehetzte Alltag jener, die modern sein möchten. Wert heute modern ist, ist morgen schon veraltet
(„ewiggestrig“) und muß sich wieder dem Morgen anpassen… Ein Teufelskreis, in den sich unsere heutige
Gesellschaft völlig verzettelt hat, und seit dem V.II leider auch die größten Teile der Kirche. Der
weise Chesterton faßte dieses Modernisten-Problem in zwei Sätzchen zusammen: „Meine Haltung bezüglich
Fortschritt wechselte von Gegnerschaft zu Langeweile. Ich habe längst aufgehört, mit den Leuten zu argumentieren,
die den Donnerstag dem Mittwoch vorziehen, weil es Donnerstag ist.“
Offen-sichtlich nicht für die Blinden Es ist alles so offensichtlich, daß ich nicht weiß, wieso man
das nicht einsehen kann. Je liberaler eine Gemeinde wird – sei sie anglikanisch, lutherisch oder römisch-katholisch –
desto geringer ihre Anziehungskraft. Es ist nur offensichtlich für jene, die Kraft ihres treuen Glaubens
an Jesus Christus und Seine hl. Kirche sehen. Der Herr sagte, daß die Ungläubigen mit Blindheit geschlagen
sind. Deswegen „kann man es nicht einsehen“. Weisheit hat nichts mit Bildung zu tun, sondern mit dem willentlichen
Erkennen Gottes: Christus ist die Wahrheit und sie ist unveränderlich, genuin anti-liberalistisch (=anti-modernistisch).
Man „vergaß“ den brüllenden Löwen, der mit seinen Dämonen in der Welt umherschweift, die Seelen zu
verderben. Dies war sein größter Streich, den Menschen einzuflüstern, daß er nicht existiere. Nach
dem V.II schaffte man das mächtige, von Papst Leo XIII. eingesetzte Exorzismus-Gebet ab (siehe unten).
Man brach mit der überlieferten Lehre der Päpste. Man betet diesen Exorzismus weder in der hl. Messe
noch den Familien. Man hält die Schauung Leos XIII. über die Dämonen in der Kirche für Unsinn. Heiliger
Erzengel Michael, beschütze uns im Kampfe. Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser
Schutz. „Gott gebiete ihm“, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße
den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschweifen, die Seelen zu verderben, hinab
in den Abgrund der Hölle. Amen.
Gelobt und gepriesen sei das allerheiligste Altarsakrament Dass Er wohnt im Tabernakel der beschmutzten
und verworfenen Kirchen und Kapellen der römisch-katholischen Piusbruderschaft (FSSPX), davon kann man –
auch trotz Schismavorwurf – mindestens sicher sein. Absolut sicher ist unser Herr Jesus Christus real
präsent in der Gestalt der Hostie in den hl. Messen der FSSPX-Kirchen und in ihren Tabernakeln. Zudem
ist auch das Beichtsakrament dort gültig; es findet Erlösung und Reinigung in großem Stile statt, wie
man sieht und spürt! Dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Wahrlich, die treuen FSSPX-Gläubigen, -Priester
und -Ordensleuten, die jeden ersten Samstag bis Mitternacht den ausgesetzen Christus in der Sühnenacht
anbeten, beten nicht Brot an, sondern den leibhaftigen Erlöser! Wer könnte schon den Himmel betrügen
durch eine intrigierte, ungültige Exkommunikation und pseudoschismatische Verfolgung! Genausowenig kann
man den Himmel betrügen durch falsche Politheiligsprechungen. Wehe denen, die das versuch(t)en! Der Herr
läßt Seiner nicht spotten! Alle diese vielen Spendungen der katholischen Sakramente sind ein Segen nicht
nur für die FSSPX-Gemeinden, sondern auch für die sakramentsstiftenden Priester und die Weltkirche.
Durch die hl. Messe wird Satan besiegt und die grauenhafte Kirchenkrise des V.II überwunden werden. Dieses
ist die bitter nötige Erneuerung der Kirche in Christus: durch das Herz der Kirche, durch das allerheiligste
Altarsakrement! Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.
Naturwissenschaft jenseits von Darwinismus und Creationismus Hervorragende Arbeiten zu diesem Thema gibt
es von den befreundeten und inzwischen leider verstorbenen Naturwissenschaftlern Max von Thürkauf und
Wolfang Kuhn. Diese Professoren sind nicht nur brillante naturwissenschaftliche Denker und somit „automatisch“
tiefgläubige Katholiken (die Begründung dieses Zusammenhangs liefern sie in ihren Werken), sondern auch
pädagogisch gut bewandert, um (sehr) komplexe Materie für den normalen Leser verständlich darstellen
zu können. Ihre Bücher kann ich sehr empfehlen. Die meisten sind im kleinen schweizerischen Christiana-Verlag
erschienen. Als guten Einstieg seien die nicht sehr dicken Büchlein „Zwischen Tier und Engel“ von Prof.
Kuhn und „Die Gottesanbeterin“ von Prof. Thürkauf erwähnt. Galilei kommt auch „dran“; paßt perfekt
zum exzellenten Artikel von Kreuz-net von vor kurzem. Diese Vorliebe für Kuhn und Thürkauf hat nichts
damit zu tun, daß das Ehepaar Thürkauf eng mit der FSSPX verbunden ist. Im Gegenteil wurde ich als –
damaliger – Papalist durch die faszinierende Logik Max von Thürkaufs erstmalig auf die Parallele zwischen
der kerzengeraden „Christuswärts“-Linie des Professors (so ein Buchtitel von ihm) und des absolut treuen
Apostels Lefebvre aufmerksam, was die Absurdität der „Traditionalisten-Keule“ zu entlarven begann, mit
der man sich in „gut katholischen“ Kreisen in der Regel der vollkatholischen Argumente und Taten des hochwürdigsten
Erzbischof Lefebvre „erwehrt“. Bis die Wahrheit siegt, die da heißt: Jesus Christus.
Die Zahl zählt nicht Wunderschön: der Erlebnisbericht des leitenden FSSPX-Paters bei der Demonstration
gegen „Gay-Pride“ in Luzern www.fsspx.info/news/news.php?show=180 100 Männer beteten neben der Höhle
des Löwen (-platzes) den Rosenkranz, direkt im Auge des Greuls. Insgesamt nahmen 400 Katholiken und 12
Priester teil am Sühnegebet, als einzige in der ganzen Schweiz. An ihren Taten erkennt man sie. Gelobt
sei Jesus Christus! Nun der Brückenschlag zum Kreuz-net-Artikel: bisher plante die FSSPX nicht, am WJT
teilzunehmen. Doch vielleicht wäre nun ein mit Luzern vergleichbarer Sühnegebetszug angebracht? Wir
werden sehen.
Instaurare omnia in Christo Wie in der Kirche: immer weniger Menschen besuchen die neuen Messen und immmer
mehr Kirchen(gebäude) werden aufgegeben: verscherbelt, gesprengt. Das ist logisch angesichts der liberalistischen
Pseudo-Hirten. Wer Christus leugnet, braucht sich nicht zu wundern, daß kein Christus-Suchender mehr
kommt. Gleichzeitig vergrößeren sich die traditionellen Gemeinschaften in der ewigen Kirche stetig;
die Kirchengebäude und Kapellen der FSSPX fassen die Besucher der hl. Messe gar nicht mehr. Das ist teilweise
fast schon unangenehm, wenn man sich wie Ölsardinen in einer mittelgroßen Kirche vorfindet, während
die etwas größere Ortkirche nebendran wie ausgestorben ist. Wir müssen laufend neue Kirchen kaufen
(was nicht oft gelingt wegen der meistens gehässigen Art des Konzilsklerus) und vor allem bauen. Das
heißt zwar noch nicht, daß auch die Zahl der Priester- und Ordensberufungen gleichermaßen in die Höhe
schnellt, denn dazu bedarf es vor allem des intensiven Gebetes, des Opfers und der Familien, die ihre
Kinder in vollkatholischer Manier großziehen, d.h. weg vom verderblichen Einfluß der durchsatanisierten
modernen Gesellschaft (der sich die Kirche seit dem V.II schamlos öffnete), kurzum: der Langzeitkatholiken.
Doch es wird werden. Die Entwicklung zeichnet sich sehr deutlich ab: auf der einen und auf der anderen
Seite. In wenigen Jahrzehnten wird die Konzilskirche kollabieren und die vormals gebrandmarkten traditionellen
Katholiken werden die Kirche maßgeblich in Christo erneuern.
Glaube ist Vertrauen, wie die Liebe Wenn Sie das Thema interessiert, befolgen Sie bitte meinen Ratschlag
und beschäftigen sich damit – natürlich uneinvorgenommen von mehreren Seiten. Dies geht nicht mal schnell
in einer halben Stunde vom Internet-Plüschsesselchen aus. Andernfalls interessiert Sie das Thema nicht
und somit gibt es keinen Grund, weiters darüber zu reden. Im übrigen, da Sie Katholiken nicht vertrauen,
könnten Sie untersuchen, ob die andere Seite denn weiß, ob Satan und seine Dämonen existieren. Genügend
Forschergabe und gesunden Verstand vorausgesetzt, werden Sie feststellen, daß die bösen Buben von AC/DC,
Eagles, Iron Maiden, KISS, Metallica, Rolling Stones, Led Zeppelin, sowie Ozzy Osborne, Marilyn Manson
und die vielen anderen Satanisten sehr genau wissen, was für Liedtexte sie schreiben und was sie tun.
Sie wissen um die Existenz Satans, im Gegensatz zu den meisten Nachkonzilskatholiken. Das ist echte Tragik.
immerhin ist dann „ER“ letztlich für alle Unbilden der Welt verantwortlich, nicht die Menschen – oder?
Er kann niemanden zwingen. „Nur“ anfechten. Die Wahl liegt bei Ihnen und mir und Nachbars Fritz, den ständigen
Einflüsterungen zu widerstehen. Ich gestehe, mit Gottes Hilfe und fest in Seinen Sakramenten eingebunden,
ist dies deutlich machbarer, aber dennoch: es ist Ihre Entscheidung. Sie entscheiden Sich für Himmel
oder Hölle. Und Ihre Wahl wird für alle Ewigkeit gelten; das ist es, was so wenige erst begreifen, wenn
es zu spät ist.
Nicht so himmlisch Volksbelustigung scheinen mir „Höllenpredigten“ schon zu sein Ach nein. Falls Sie
sich trauen – und wer täte das im pupertären Alter nicht? –, beschäftigen Sie sich mit dem Thema Exorizmus
und gönnen sich ein paar Teufelspredigen [1] von Ton- oder Videoband, die der freundliche Exorzist oder
die katholische Bibliothek „nebenan“ für Sie bereithält [2]. Auch der BR brachte vor (vielen) Jahren
einmal einige wenige ganz passable Dokumentationen darüber, so auch der ORF (einen Live-Mitschnitt eines
US-katholischen Exorzisten bei seiner Arbeit.) Auch nicht übel, falls Sie Urlaub im schönen Italien
machen sollten und an geeigneten Orten mit echten Hirten vorbeikommen: Besuch einer Kirche, wo Be- oder
Umsessene immer wieder einmal quasi-öffentlich von einem Exorzisten und seinen Helfern behandelt werden.
Es würde mich interessieren, ob Ihnen die Belustigung über Höllenpredigten im Halse steckenbleibt.
Dem letzten spottenden Atheisten, dem ich ein schönes Buch über ein paar Fälle des Pater Rodewycks
auslieh, blieb es. [1] So nennt man eine „Predigt“, die ein in einem Besessenen wohnender Dämon auf Befehl
des Exorzisten hält. [2] Weniger in Deutschland; da ist dieser Beruf praktisch ausgestorben, weil von
hier aus der „Abschied vom Teufel“ der die allermeisten Würdenträger seinen Anfang nahm. Ein sehr einseitiger
und daher um so folgenschwerer Abschied übrigens! Weil, wenn man den Kopf in den Sand steckt, verschwindet
doch deswegen der „brüllende Löwe“ nicht.
Die Wahl zwischen mehreren Übeln Lieber Laurentius, mir sind die europäischen Kirchenfeinde nicht lieber
als die US-amerikanischen. Es gibt unter den US-Machthabern keine Christusnachfolger. Letztere, besonders
katholische, zählen zu den schärfsten Gegnern der Bush-Regierung; auch wenn sie, zwischen zwei Übeln
wählen müssend, ihm den Vorrang vor Kerry geben. Bush kann durchaus einige löbliche Taten vorweisen
(wie gesagt). Dies völlig im Gegensatz zu unseren 68er-Marxisten, da haben Sie Recht. Es war ein Verrat
an Christus, als Papst JP2 im Geiste des V.II in Asissi die Kruzifixe abhängen ließ, um den mitgebrachten
Götzendienern keinen Anstoß zu geben. Derselbe Verrat nun durch jene von den Bushs Unterstützten, die
im Ökumenismus-Wahn Kreuze auf die Müllhalde schmeißen. Die Einheitsreligion-Irrlehre in Aktion, wie
auch durch V.II vorbereitet! Ein gläubiger Christ schmeißt nicht das Kreuz auf den Müll und er hievt
auch nicht solche auf den obersten Richterstuhl, die das grauenvolle Verbrechen des Ungeborenenmordes
durchführen. An ihren Taten erkennt man sie. Wir kennen wahre christliche Machthaber, wie die heiligen
Kaiser des heiligen römischen Reichs deutscher Nation. Deshalb können wir über die USA und Europa nur
den Kopf schütteln und weinen, daß seit dem V.II die einzige moralische Instanz der Welt, die Kirche
Christi, durch ihre apostatische Führung den katholischen Staaten die universelle Königschaft Christi
austreibt, die sich auf Staat ebenso erstreckt wie auf das einzelne Menschenleben.
Die Ambivalenz des Mr. Bush Über die engen Bande der US-amerikanischen Präsidenten zu den Logenbrüdern
brauchen wir uns nicht lange unterhalten; die USA sind eine Freimaurer-Schöpfungen. (Das sagt nicht viel
aus über das Volk, sondern über die Führung.) Das gefallene Stichwort von den „Skulls & Bones“-Freimaurern
ist korrekt: sowohl Kerry als auch die Bushs sind Mitglied dieser mächstigsten US-Loge. Auf diese Weise
garantieren die Brüder, daß unabhängig von irgendeinem Wahlausgang die Macht in ihren Händen bleibt.
Wenn ein Präsident einmal nicht mitspielt, ist es auch kein Problem, ihn durch einen Staatsstreich außer
Gefecht zu setzen. Es gibt ein paar löbliche Dinge, die Herr Bush durchgesetzt hat. Wahrscheinlich glaubt
er subjektiv, daß er ein guter Bibelchrist sei. Wie üblich im Protestantismus gibt es keine Richtschnur,
an dem das überprüfbar wäre: kein ewiges Lehramt. Im Gegensatz zum Katholiken, der seinen Glauben aus
dem übernatürlichen Glauben der Kirche speist, kann im Protestantismus ein jeder glauben und entsprechend
tun, was er will. Das gilt inzwischen auch für die größten Teile der V.II-Konzilskirche, weswegen man
mit dem Kirchenhistoriker Prof. May sagen kann, daß die Kirche durch-protestantisiert worden ist. Der
von Kreuz-net berichtete Freund Bushs ist untragbar. Wie auch diese Aktion der Bushs: Bush supports cross-hating
movement www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=420… (Worlddaily.net)
Dr. Berger und der Medjugorje-Artikel und Dr.David Berger ist doch Vorsitzender eines thomistischen päpstlichen
Rates, nicht wahr ? Ja. Siehe Impressum von „Thelogisches“ www.theologisches.net/berger.htm, wo der verwiesene
Medjugorje-Artikel pupliziert wurde. Autor und Herausgeber sind sehr marianisch. Also keine Kritik aus
anti-marianischer Motivation. Dieser junge Theologe {…} begeistert mich allein schon dadurch, daß er
Aussagen des „modernistischen Kirchenvaters“ Rahner offen häretisch nennt. Wie wahr. (Insofern peinlich
vom Medj.-Pater Dugandzic, mit Rahner auf die Kritik zu „antworten“.) Man muß sich deutlich machen, welche
Verheerung dieser tatsächlich führende Konzilsrevolutionär und Häretiker in den Texten des V.II hinterlassen
hat, vom unfaßbaren „Geist des Konzils“ ganz zu schweigen, in dessen Nebelschwaden sich die Revolutionäre
nach dem Konzil noch stärker austobten. Man darf auch nicht den fatalen Einfluß Rahners auf den jungen
Karol und Ratzinger vergessen. Der neue Papst braucht unser Gebet in vielerlei Hinsicht. wieso spaltet
dieser permanente Erscheinungsort die „römischen“ Katholiken ? Eine Frucht dieses Baumes, die entsprechende
Rückschlüsse zuläßt. Hat das jemals ein kirchlich anerkannter Erscheinungsort jahrzehntelang getan ?
Hätte das die Muttergottes zugelassen ? Bei keinem einzigen von der Kirche offiziell anerkannten Erscheinungsort,
der mir bekannt wäre.
Der Papst „als Papst“ Der Papst als Privatmann kann irren und irrt mit Sicherheit so wie wir alle, aber
der Papst ?als Papst? KANN NICHT IRREN Der Papst kann auch „als Papst“ irren – und tat es. Er kann nicht
irren, wenn er eine Glaubens- und Morallehre verbindlich vorlegt. Lesen sie den von zitierten Abschnitt
des Erzbischofs und das Vatikanum I. Beschäftigen Sie sich mit der Kirchen-Tradition und -Geschichte,
anstatt mit dem Medjugorje-Betrug. Dann sehen Sie, daß der erste Papst irrte und sein Bischof (Paulus)
ihn scharf zurechtweisen mußte. Dann sehen Sie, daß auch Papst Liberius „als Papst“ handelte, als er
irrgerweise, in der grausigen Häresie des Ariansmus verfangen, den Bischof Athanasius verbannte und exkommunizierte
usw. (Von späteren Päpsten wurde Athanasius zur Ehre der Altäre erhoben und noch später zum Kirchenlehrer.)
Dann sehen Sie die anderen schlechten Päpste, die es keineswegs bei privaten Äußerungen beließen.
Es gibt ganze Bücher darüber, von kirchentreuen Autoren. Deswegen verhinderte der Hl. Geist, daß das
V.II dogmatischen Charakter bekam, obwohl kirchentreue Konzilsväter, wie der Erzbischof, sich ein – wie
üblich – dogmatisches Konzil gewünscht hätten: man ließ sie sehr unsanft abblitzen. Die Konzilspäpste
selber betonten, daß das Konzil rein pastolaren Charakter hat, ein seelsorgerischer Rat ist. Deswegen
sind die vielen V.II-Texte, die ohne – z.T. massive – Korrektur unvereinbar sind mit der ewigen Lehre
der Kirche, in Zukunft korrigierbar.
Der Spuk namens Medjugorje Eine Stigmatisation der Mutter Lefebvres, unsichtbar allerdings? Soll das eine
Art letzter Strohalm sein? Auch an Sie ging meine Frage nicht. Ihren Worten entnehme ich aber, daß Sie
nicht wissen, was die kirchlichen Begriffe „innere, unsichtbare Stigmatisation“, „unsichtbaren Wundmale“
tatsächlich bedeuten. Einige Heiligen wiesen sie auf, z.B. die hl. Kreszentia von Kaufbeuren und der
hl. Pater Pio (bevor er die sichtbaren erhielt). Wenn Sie aber schon nichts wissen zum Thema, dann seien
sie einfach ruhig, bitte. Übrigens erkennt man, wenn man sich mit dem Wirken des Erzbischof befaßt,
daß er ein treuer Apostel Christi ist, ganz unabhängig davon, ob seine Mutter nun auch heilig ist oder
nicht. Medugorje Den Ortsbischöfen (plurar über die Jahre), die für Medjugorje zuständig waren und
sind, nicht gehorchen, und charismatistische Pseudo-Privatoffenbarungen über die ewige Lehre der Kirche
stellen, aber die traditionellen Katholiken als des Teufels bezeichnen und vom Gehorsam gegenüber dem
Lehramt heucheln… Hier ein guter Artikel über den Betrug namens Medjugorje www.theologisches.info/brot1.htm.
Es ist eine Spiegelung des Artikels aus dem Februar-Sonderheft namens „Neuere Marienerscheinungen“, das
in der Magazinreihe „Theologische“ erschien, von David Berger herausgegeben. Kennten wir ähnliche Arbeiten,
bevor uns die Medjugorje-Propaganda überrollte, wäre meiner Familie und mir einiges erspart geblieben.
Das uns rettende Unfehlbarkeitsdogma Laurentius: Exakt. Zuletzt 1950. Um Erzbischof Lefebvre zu zitieren
(Irenäus, M.Davis hat ihn als Heiligen bezeichnet): „Leider ist das ein Irrtum, eine falsche Vorstellung
von der päpstlichen Unfehlbarkeit, weil zur Zeit des I. Vatikanischen Konzils, als das Dogma der Unfehlbarkeit
proklamiert wurde (1870), der Papst schon unfehlbar war. Das war keine plötzliche Erfindung. Damals wurde
die Unfehlbarkeit viel besser verstanden als jetzt, weil es gut bekannt war, daß der Papst nicht in allen
Fragen unfehlbar ist. Er ist unfehlbar nur in sehr spezifischen Fragen des Glaubens und der Moral. Gleichzeitig
haben viele Feinde der Kirche alles in ihrer Macht Stehende getan, um dieses Dogma lächerlich zu machen
und falsche Vorstellungen zu verbreiten. Die Feinde der Kirche sagten z.B. den Unwissenden und Naiven,
daß wenn der Papst sage, ein Hund sei eine Katze, dann sei es die Pflicht der Katholiken, ohne Widerspruch
diese Meinung blind anzunehmen. Natürlich war diese Interpretation absurd, und die Katholiken wußten
es. Heutzutage arbeiten die gleichen Feinde der Kirche mit allen Mitteln, weil es ihren Zwecken dient,
um durchzusetzen, daß jedes Wort des Papstes als unfehlbar aufgenommen wird, fast als ob seine Worte
von Jesus Christus selber gesprochen seien. Dieser Eindruck ist absolut falsch, auch wenn er überall
propagiert wird. Die Unfehlbarkeit ist extrem beschränkt und trifft nur auf sehr spezifische Fälle zu,
die vom I. Vatikanum sehr gut und detailliert definiert wurden.“
Falscher Adressat Thomisticus, es ist ja keine Schande zu schweigen, wenn man nichts zu sagen hat. Möge
Ihr Namenspatron Sie erleuchten, der schwieg (gegen Ende des Lebens), obwohl er im Gegensatz zu Ihnen
so viel wußte.
Die Lehre der Päpste über das Freimauertum Methusalix, großartig, daß Sie katholisch sind. Es sind
übrigens keine Verschwörungstheorien. Es ist die Praxis der Freimaurer, die von den meisten Päpsten
vor dem Konzil wiederholt offengelegt wurden, weil sie die große Gefahr deutlich erkannten. Vor allem
die Pius-Päpste sind dafür recht bekannt. Da Sie katholisch sind, empfehle ich ihnen an erster Stelle
die vielen Aussagen der vorkonziliaren Päpste zum Thema Liberalismus und Freimaurerei, in Enzykliken,
Rundschreiben, uam. Damit wissen Sie schon das wichtigste und das weitere Studium weiß, worauf das Augenmerk
zu richten ist. Es gibt bereits viele Arbeiten, die die meisten dieser päpstlichen Schreiben anführen
und verwenden. Leider habe ich keine „kurz und bündig“-Sammlung vorliegen. Vielleicht kann jemand helfend
einspringen?
Irrende Päpste: wahrlich nichts neues. Unser alter Papst kann das nicht so gemeint haben, wie es klingt.
Es war ja auch nur ein Briefentwurf Lieber Laurentius. Papst JP2 hat es so gemeint, er hat es wiederholt
öffentlich gesagt. Der Brief ist nur eine Stelle. JP2 sagte, daß der hl. Johannes den Islam schützen
solle (nicht einen Moslem, sondern den Wahn namens Islam). Er sagte öffentlich zu einer großen Gruppe
Moslems, sie sollen ihren Glauben hochhalten. Er küßte das Buch des falschen Propheten Mohamad, das
einen einzigen Generallangriff auf den dreifaltigen Gott darstellt. (Vgl. das Evangelim zum Thema, wer
Christus leugnet usw.) Der durch das V.II entfesselte Ökumenismus ist nur verstehbar unter der irrigen
Prämisse, daß es nicht mehr die einzig heilsbringende katholische Kirche gibt, wie immer von der ewigen
Kirche gelehrt, sondern daß alle Religionen gleichwertig sind und zum Heil führen. U.a. eine Frucht
des großen Häretikers Rahner. Deswegen kennt die Konzilskirche keine katholische Mission und keine Konversionen
zur Kirche mehr (die spärlichen Ausnahmen bestätigen diese Regel). Warum sollte ein Papst nicht irren,
wo fehlbar agierend? Das geht seit 2000 Jahren so. Den exzellenten Artikel Dr. Barths (der vom neuen Papst
wiederholt gelobt wurde) habe ich noch nicht elektronisch vorliegen, in dem er vor wenigen Monaten in
der „Kirchlichen Umschau“ das Pontifkat des JP2 genau analysierte. (Wohlgemerkt, das Pontifikat, nicht
die Person. Die Taten sind das, was in der Kritik stehen.)
Unsichtbare Stigmata Wo hier nun mehrere FSSPX-Anhänger vertreten sind… Ein zuverlässige Quelle sagte
mir, daß die Hinweise sich verdichten, wonach die aufopferungsvolle Mutter des Erzbischofs, Frau Lefebvre,
die unsichtbaren Stigmata gehabt habe. Wissen Sie darüber mehr, gibt es vielleicht bereits schriftliche
Dokumente über den Sachverhalt, uam. ? Die Prophezeihung der Mutter an ihren Sohn im Knabenalter ist
schriftlich bestätigt. Doch zur potentiellen Stigmata wüßte ich gerne mehr.
Von wegen „anonymes Christentum“: Kein neues Evangelium! Es ist einer der vielen verhängnisvollen Irrtümer
des JP2, basierend auf der Rahner-Häresie des „anonymen Christentums“, zu behaupten, der eineinige Götze
Allah sei derselbe Gott wie der uns durch Jesus Christus allein offenbarte dreieinige Gott. Hier sind
viele gläubigen Protestanten weiser. Von ihnen kann man lernen, daß dies ein Irrtum ist. (Die Liebe
zu Jesus Christus vieler Protestanten sollte so manchem Nachkonzils-Katholiken und -Würdenträger ein
Vorbild sein!) Es wäre die Pflicht der Bischöfe, deutlich zu widersprechen, auch dem Papst, wo er irrt.
Nicht einmal ein Engel kann ein neues Evangelium verkünden. Wer immer es tut, sei verflucht, lehrt uns
der hl. Völkerapostel. Weder Bischöfe noch moderne Theologen sind willens, diesem Frontalangriff auf
die Dreifaltigkeit zu widersprechen. So muß es ein Islam-Experte machen; vor wenigen Jahre zur Kirche
konvertiert. Erneut mein Verweis auf Dr. Raddatz. Anhand seines Fachgebietes widerlegt er die unhaltbaren
Behauptungen der Konzilstexte über den Islam und den Dialog als Heilmittel. Und also auch den Revolutionskonzilstheologen
Karol W. Hier eine Pixelfassung auf fünf Seiten: S. 1 img291.echo.cx/…91/3979/ras017qv.png S. 2 img294.echo.cx/…94/2968/ras023yj.png
S. 3 img240.echo.cx/…40/6733/ras039si.png S. 4 img294.echo.cx/…94/4586/ras048kn.png S. 5 img291.echo.cx/…91/3713/ras053ln.png
Die Loge von London Methusalix, das Jahr 1717 bedeutet die Geburtsstunde des offiziellen Freimaurertums
durch Gründung der Großen Loge von London. Von nun an gibt sich die Zusammenrottung der Feinde des Christentums
Namen, konkrete Organisation und Formation. Nun werden Sie als Nichtkatholik, der auch nicht an die Existenz
des Widersacher Gottes glaubt, nicht viel mit dem Begriff des Freimaurertums anfangen können. Ich muß
sagen, daß ich Sie teilweise verstehe, denn ich war die längste Zeit meines Lebens ebenfalls nicht katholisch
und hätte damals über solche Worte den Kopf geschüttelt. Nehmen Sie daher einfach die Definition des
freimaurerischen Geistes durch die Freimaurer selbst: „Sagt ihnen mit einem Wort, daß wir die Philosophie
des Liberalismus sind.“ (Senator Goblet d’Aviello vom Grand Orient von Belgien, in seiner Ansprache in
der Loge der Amis Philanthropiques in Brüssel, am 5. August 1877). 1517, 1717, 1917 – kein Zufälle.
Auch kein Zufall, daß mit der dritten wesensverwandten Angriffswelle Satans auf die Kirche (in Form der
Entfesselung der antichristlichen Religion namens Kommunismus) der Himmel im Kampfe gegen Satan zu Hilfe
kam durch die allerseligste Jungfrau Maria in Fatima. Die Lösung des Problems wurde uns dort mitgeteilt.
Leider folgten die Päpste bis heute nicht dem himmlischen Auftrag. Teilweise aus äußeren Umständen,
teilweise aus inneren (z.B. weil es seit dem V.II den Ökumenismus stören würde). Gelobt seien Jesus,
Maria und Joseph. In Ewigkeit, Amen.
Gott allein weiß die Antwort Es bringt nichts, wenn wir darüber reden. Wir entscheiden das nicht, nicht
einmal das heutige Rom ist dazu in der Lage. Was bringt es, anerkannte katholische Kirchenrechtler zu
nennen, die aufzeigen, daß die angebliche Feststellung der Exkommunikation der weihenden und geweihten
FSSPX-Bischöfe null und nichtig ist? Was bringt der Hinweis, daß unzählige Ortsbischöfe Häresien
verbreiten, dem Papst ungehorsam sind, usw., und dennoch nie offiziell eine Exkommunikation festgestellt
wird? Es ist eine Notsituation, vergleich mit jener damals, als die Kirche mehrheitlich dem Arianismus
verfiel und der Retter der Kirche vom irrenden Papst irrigerweise exkommuniziert wurde. Wichtig ist, daß
Sie und ich um unser Seelenheil uns bemühen und dies in der katholischen Kirche erreichen, verbunden
mit dem ewigen Lehramt des ewigen Roms. ein Beweis auf der Basis von Hörensagen (Bischof Fellay {…})
ist überhaupt nichts wert. Die Geschichte deutet das Chaos im modernistischen Rom an, den Gegenteil von
Einheit. Wo jeden Tagen Grabenkämpfe in der Kurie stattfinden, wo der Papst nicht so handeln kann, wie
er wollte und sollte, usw. Zudem: mir gilt das klare Wort meines gottesfürchtigen Bischofs mehr als das
unscharfe Wort meines gotteslästerlichen nachkonziliaren Ortsbischofs. Glücklich die Österreicher,
die ihre Kirchensteuern nicht mehr an die mehrheitlich Christus verratenden Ortsdiözesen fließen lassen
müssen, sondern an die FSSPX entrichten dürfen: „Die tun wenigstens was“.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht Exkommuniziert sind nicht atomatisch die Besucher der Messen der Pius-Bruderschaft,
sondern, wie ich schrieb, deren MITGLIEDER oder Anhänger. Nein. Siehe erwähnte Gegendarstellung in den
Bistumszeitungen. Dies als letzte Erwiderung hier zu den immer wiederkehrenden wahrheitswidrigen Behauptungen
über die FSSPX. Der wiederholte Versuch von einigen sehr undankbaren Petrusbrüdern, in Rom eine Exkommunikation
der Priesterbruderschaft St. Piux X. zu erwirken, zeigt in der Praxis, daß es keine Exkommunikation der
FSSPX gibt. Rom hat dies Ansinnen seitens der FSSP übirgens stets kategorisch abgewiesen. Der Generalobere
der FSSPX, der von Erzbischof Lefebvre geweihte Bischof Fellay, und auch andere Obere, sprechen immer
wieder mit Rom, besuchen unser aller Papst, und beten tun wir ja sowieso in jeder Messe für ihn; was
Schismatiker und Sedisvacantisten und viele Konzilskirchenpriester übrigens nicht machen. Mgr. Fellay,
2004: „One day this past spring the following incident occurred between a visiting prelate and Cardinal
Castrillon Hoyos. The Cardinal became very dramatic before the prelate, storming and pounding his fist
on the table. The poor prelate was shaken for more than a week after; every day he called me {…}. What
had the Cardinal said to this prelate? – „If Bishop Fellay does not make contact with me in the next two
weeks, I am going to excommunicate him.“ Soviel zum Thema der angeblichen Exkommunikation der vom Erzbischof
geweihten Bischöfe.
Noch einmal (Ende): 1517, 1717, 1917 dass die Revolution das Ergebnis der Unzufriedenheit der einfachen
Leute war, die die Obrigkeit seit Jahrhunderten ignoriert hat. Nein. Keine Revolution geht von den „einfachen
Leuten“ aus. Nicht 1517, nicht 1717, nicht 1917. Sie bedient sich nur der Bauern, vgl. Schach. Die 89er-Revolution
beginnt mit Luthers Protest gegen die Kirche Christi und ist Folge des Protestantismus, dem Begründer
des Liberalismus. Es ist tragisch, daß kaum ein Katholik mehr den Protestantismus kennt und die weisen
Texte der vorkonziliaren Päpste liest, ihre wiederholte Lehre, oder ihr Echo, den Erzbischof Lefebvre
und seine Nachfolger. Die Widersacher Gottes leugnen die Kirche und 200 Jahre später Gott. Eines ohne
das andere geht nicht. Die 89er-Revolution richtet sich gegen Gott und seine Ordnung. Das ist ihr Wesen,
alles andere nur schnödes Beiwerk. Mgr. Gaume hat dies in seinem großen Werk über die Revolution säuberlich
herausgerbeitet. Sie ist nur (was den Ausbruch angeht) ein fast als logisches Ergebnis, denn immer dort,
wo Menschen über lange Zeit unterdrückt werden, kommt es mit Regelmäßigkeit zur Revolution. Nein.
Die 89er-Revolution ist gestiftet von personalen Geistwesen, von Satan und seinen Dämonen, genauso wie
die inter-nationalsozialistische (=kommunistische) und nationalsozialistische Revolution. Soziale Lagen
usw. wirken begünstigend, aber niemals sind sie Ursache oder Wesen. Daher der gemeinsame, übermenschliche
Haß gegen die Kirche Christi.
Jeder Sonntag mit Lefebvre! Zum x.-ten Male: Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) und seine Kirchenbesucher
sind weder exkommuniziert noch schismatisch, sondern Teil der Katholischen Kirche. Vor wenigen Monaten
behaupteten sieben deutsche Bistumszeitungen wahrheitswidrig, die FSSPX habe sich ausdrücklich außerhalb
der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma, und der Katholik könne seine Sonntagspflicht
nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen. Nach dem Intervenieren durch den deutschen Distriktsoberen
der FSSPX mußten die Bistumszeitungen widerrufen und drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die
FSSPX ein Teil der Katholischen Kirche ist, daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus
erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren, daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß
deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist. Weiterhin
mußten die Zeitungen drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß man als Katholik durch die Teilnahme
an den Messen der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen kann und auch seine Sonntagskollekte entrichten
darf. Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille
Perl, zuständig für die innerkirchlichen Gemeinschaften FSSP und FSSPX, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische
Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.
Protestantismus, Liberalismus, Revolution: der Kampf gegen die göttliche Ordnung Die Revolution ist genuin
antikatholisch, ohne 1517 undenkbar und vor allem gerichtet gegen jede göttliche Ordnung! Mgr. Gaume
ließ 1877 die Revolution sich selbst definieren: „Ich bin nicht das, was man glaubt. Viele sprechen von
mir, und sehr wenige kennen mich. Ich bin nicht der Carbonarismus, nicht der Aufruf, noch bin ich die
Umwandlung der Monarchie in eine Republik, noch die Ersetzung einer Dynastie durch eine andere, noch die
vorübergehende Störung der öffentlichen Ordnung. Ich bin nicht das Geheul der Jakobiner, nicht die
Raserei der Bergpartei, nicht der Barrikadenkampf, nicht das Plündern, nicht das Brandschatzen, nicht
das Agrargesetz, nicht die Guillotine, nicht die Massenertränkungen. Ich bin weder Marat, noch Robespierre,
noch Babeuf, nicht Mazzini, nicht Kossuth. Diese Männer sind meine Söhne, sie sind nicht ich selbst.
Alle diese Dinge sind meine Werke, sie sind nicht ich. Diese Männer und Ereignisse sind vergänglich,
aber ich bin ein Dauerzustand. Ich bin der Haß gegen jede Ordnung, die nicht der Mensch aufgestellt hat
und in der er nicht König und Gott zugleich ist.“ Wer sie politisch oder lokal mißdeutet, versteht nichts,
wie die meisten Nachkonzilskatholiken, eingelullt in die liberalistischen V.II-Verirrungen (Gaudium et
spes etc). Die ewige Kirche hat die Irrtümer der Revolution immer gebrandmarkt und verworfen. Sie wird
es wieder tun, sobald Rom zur hl. Überlieferung zurückgefunden hat, wozu unsere Gebete beitragen sollen.
Wölfe im Schafspelz Ironie, daß der moslemische Erdogan die Christus-verratenden Bischöfe daran erinnert,
was Europa sein müßte: Ein Christen-„Club“… Die vom christusfeindlichen Liberalismus (=Freimaurertum)
entfesselte 1789-Revolution führte zur Organisation der europäischen Gesellschaften ohne Gott, ohne
Verbindung mit Unserem Herrn Jesus Christus. Das V.II nötigte der Kirche die ehebrecherische Verbindung
mit diesem Prinzip der Revolution auf. Seither progpagiert die liberalistische Kirchenführung den Bruch
mit der überlieferten Lehre, den Vorgänger-Päpsten, sie bricht mit dem über Jahrhunderte von allen
Päpsten gelehrten universalen Königtum Christi, das inkompatibel mit dem liberalistischen Laizismusgedanken
ist. Man lese, wie die vorkonziliaren Päpste Jahrhunderte lang diese Irrlehre verdammten; wie sie prophezeiten,
daß die Trennung von Kirche und Staat furchtbares Verderben über die Staaten bringe. Wir sehen es ja
heute! Aber, man kehrt nicht um, im Gegenteil halten die irrenden Hirten den Wahn des V.II weiter hoch,
obwohl die faulen Früchte längst zum Himmel stinken. Mgr. Ratzinger, der bekanntlich das Revolutionskonzil
V.II offenherzig als Anti-Syllabus bezeichnete, sagte im November 1984 der italenischen Zeitschrift „Jesu“:
„Der Papst kann und muß sich mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der modernen Zivilisation versöhnen
und abfinden.“ Christus und alle seine wahren Nachfolgter sagten das genaue Gegenteil. Instaurare omnia
in Christo.
Mein Schlußwörtchen zum Kasperletheater Doc, ersparen Sie uns rethorische Kniffe. Durch „SSPX-Umfeld“,
„direktes Umfeld“, „irgendwie“ und andere schwammige Begriffe hantieren Sie mit Unschärfen, um die Kreuz-net
Seite mit der offiziellen FSSPX zu verbinden: im Kopf des Lesers. Denn die „Traditionalisten“-Keule wirkt
fast überall noch gut. So auch Ihr Versuch, Athanasius zur FSSPX zu stecken, obwohl er nicht zu den FSSPX-Messen
geht und nicht einmal zum FSSPX-„Umfeld“ gehört. Wie Sie behaupteten, daß Kreuz-net mit der offiziellen
FSSPX zu tun habe? * Sie am 9. Juni 2005 über einen Kreuz.net-Artikel: „Die Jungs von der Piusbruderschaft…
machen halt ihren Job, warum so viel Aufregung darüber? Daß man es nach all den Jahren jansenistischer
Verkrampftheit jetzt mal etwas lockerer und ironischer versucht, ist doch schon ein Fortschritt.“ * Nach
meinem Protest Ihre leicht entschärfte Behauptung: „wenn Du so fest überzeugt bist, daß kreuz.net keine
Seite aus dem direkten Umfeld der Piusbruderschaft ist, dann {…} Ich glaube ja auch nicht, daß die
FSSPX-Priester so etwas allein hinbekämen, aber vielleicht haben sie ja ein paar eifrige laikale Helfer?“
* Heute: … daß Kreuz aus dem „SSPX-Umfeld ist“ Man kann die Texte des V.II, außer zweien, nur im Lichte
der Tradition ausgelegt bejahen, ohne Auslegung gar nicht. Die zwei nie. Die FSSPX schrieb keine Lobesartikel
über B.XVI. Man wartet Ergebnisse ab. In der Vergangenheit gehörte Mgr. Ratzinger zu den schärfsten
Gegnern der FSSPX. Sedis…? Nein.
Wider den Hauptfeind der Kirche: Das Freimaurertum Die Linie 1517, 1717, 1917 zeigt den Zusammenhang.
Die vorkonziliaren Päpste verurteilten das Freimaurertum scharf, das die Verkörperung des Liberalismus
ist. Wir bräuchten solche Päpste heute, wo es keine Regierung mehr gibt, die nicht den Freimaurerlogen
gehorcht. (Auch kommunistische Staaten sind strukturell rein freimaurerische Gesellschaften. Gut demonstriert
wird dies durch Gorbatschow). Rotary und Lions als Töchter der Freimaurerei sind engstens mit ihr verbunden.
Auch sie verurteilt von der ewigen Kirche – bis vor dem Konzil, ab dem der Liberalismus die Kirchenführung
mehrheitlich besetzte. Z.B. Papst Leo XIII., 1884: „In unserer Zeit scheinen die Anstifter des Übels
sich in einer ungeheuren Anstrengung verbündet zu haben unter dem Antrieb und mit der Hilfe einer an
zahlreichen Orten verbreiteten und fest organisierten Gesellschaft, der Gesellschaft der Freimaurer. In
ihrer wachsamen Besorgnis um das Heil des christlichen Volkes haben Unsere Vorgänger gar rasch diesen
Hauptfeind erkannt in dem Augenblick, als er, aus dem Dunkel einer geheimen Verschwörung hervortretend,
sich am hellen Tag zum Angriff emporschwang.“ Und: „Daraus ergibt sich, daß im Zeitraum von anderhalb
Jahrhunderten die Sekte der Freimaurerei unglaubliche Fortschritte gemacht hat. Zugleich Verwegenheit
und Schläue einsetzend ist sie in alle Ränge der sozialien Hierarchie eingefallen und beginnt inmitten
der modernen Staaten eine Macht einzunehmen, die der Souveränität gleichkommt.“
Doctorsisyphus Immer wieder rollt er den Stein der unwahren Behauptung den Berg hoch – und kurz vor dem
Ende rollt er ihm wieder herunter… Die Internet-Seite Kreuz-net hat mit der FSSPX nichts zu tun, geschweige
denn ist sie eine Initiative der FSSPX. Wie wenig doch die Gegner der Tradition über sie und die sie
hochhaltenden Traditionellen wissen! Sie kennen nur das Neue. Wenn FSSPX-nahe Meinungen im Forum zugelassen
werden, dann ist alles gleich FSSPX? Lachhafte „Denk“weise. Der Verstand erleuchte unseren Glauben und
der Glaube schütze den Verstand. Die FSSPX und die mit ihr Verbundenen verfassen keine Artikel – zum
Thema „Im Konzil steht viel“ – in denen der für seine Indult-Messen bekannte Bischof Krenn verteidigt
wird (was nicht heißt, er hätte keinerlei Vorzüge) – die sich lobend zu V.II-Bischöfen, die praktisch
alle Gegner der Tradition sind, auslassen – in denen lobend über den neuen Papst Benedikt XVI. berichtet
wird, weil es noch nichts zu berichten gibt, geschweige denn über den alten Papst. Und vieles mehr, u.a.
das Impressum von Kreuz-net. Zudem bringt die FSSPX keine verdeckten Publikationen heraus; zum einen,
weil sie mit den offiziellen genug zu tun hat, zum anderen, weil sie seit Jahr und Tag offen das modernistische
Rom addressiert und auch wegen des geheimnisvollen Schutzschildes keinerlei Sanktionen von Rom zu befürchten
hat, im Gegensatz zu den in der Konzilskirche Angestellten.
Mit dem V.II erfolgte der Durchbruch des Neo-Modernimus und -Protestantismus Aufgabe der Konzilsväter
{…}, die vorformulierten Schemata {…} durchzuwinken. {…} Bischöfe eine solche Bevormundung nicht
gefallen lassen wollten 1.) Ein Schema ist Basis für darauf aufbauende Artbeit, kein ausformuliertes
Dokument. Es gelang den V.II-Revolutionären, daß nach wenigen Wochen alle päpstlichen Schemata im Papierkorb
lagen! Man vergleiche die rechtgläubigen Schemata mit den neu entstandenen, mit der Lehre brechenden
Texten. 2.) Bevormundung? Es geht um das Wesen der hierarchisch verfaßten Kirche. Der Papst als Oberhaupt
der Kirche hat die Vorbereitungskommision einberufen, kein Ortspfarrer. Die V.II-„Kollegialität“ bricht
mit der Lehre und ist eine Abschaffung des Petrusamtes. Papst JP2 wurde in mehreren Fällen selber Opfer
des massiven Abbaus des Petrusamtes. Es gelang und gelingt den Freimaureren nie, die Kirche völlig zu
unterwandern. Doch wichtige Positionen zu besetzen, so daß ihr Ziel erreicht wurde: Papst und die Mehrheit
seiner Bischöfe wandern unter der Fahne der Freimaurer. Die meisten, ohne es zu merken! Dies ist sinngemäß
widergegeben genau das, was man in den Plänen der Freimaurer nachlesen konnte, wie von den heiligen Pius-Päpsten
veröffentlicht. Man lese deren Enzykliken und Texte. [link]www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186[link]…
folgen nicht der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz, die im V.II und danach in allen
daraus hervorgegangen Reformen zum Durchbruch kam.[link]
„Sie haben Ihn entthront“ Didimus, Ihnen empfehle ich gleichnamiges Buch von Erzbischof Lefebvre. Falls
Sie sich trauen, diese unangehmenen Wahrheiten zu lesen. Das Buch wird Ihnen das Wichtigste zum V.II darlegen,
aus der Feder eines exzellenten Kenners der Kirchenlehre und des Konzils selber. Als Mitglied der päpstlichen
Vorbereitungskommision beteiligt er sich an den vielen Schemata, die die vom Papst vorgesehene Basis für
die Konzilsarbeit hätten sein sollen, dann aber von der revolutionären Zelle der Rhein-Fraktion abserviert
wurden. Die Tragik des V.II kann man so zusammenfassen: Durch es wurden die Schleusen der Kirche geöffnet,
so daß die vernichtende modernistische Flut erst in die Kirche eindringen konnte. Ich hoffe, Sie verstehen
hier die Ursache und Wirkung. Beschäftigen Sie sich auch mit den guten Worten und Taten der vorkonziliaren
heiligen Päpste, die zum Generalangriff der Freimaurer auf die Kirche bereits alles Notwendige sagten.
Dieser Angriff begann nicht erst im 20. Jahrhundert, wie Sie wissen sollten (dann müßten Sie mich nicht
immer so infantil anquasseln und „Schwachsinn“ zur Lieblingsvokabel machen). Das V.II ist eine Frucht
dieses Angriffs; alles gut getarnt, wie immer bei den Brüdern. Wenn Sie nun sagen werden: Verschwörungs“schwachsinn“,
dann erwidere ich: gerne lasse ich mich in die Schublade der heiligen vorkonziliaren „fundamentalistischen“
Päpste werfen, die u.a. die Freimaurer enttarnten. Man hörte nicht auf diese wahren Petrus-Nachfolger.
Deswegen das Chaos.
Niemand verkünde ein neues Evangelium Wenn JPII Dein „Vater“ war – warum kritisierst du ihn öffentlich?
Gibt es für dich nicht das vierte Gebot? (Falls du mir nach der Intervention des Moderators Marcel noch
zuhörst) Lieber Konrad. Ich liebe Sie in Christus, weil ich weiß, daß Sie die katholische Kirche und
damit Christus lieben. Ich kann mitfühlen mit Ihnen als Papalist, weil ich selber so dachte und fühlte.
Noch zähle ich Papalisten zum engen Freundeskreis. Dennoch widerspreche ich Ihnen und ihnen deutlich,
wenn es um den Verrat an Christus geht, der mir durch das Wirken des erwürdigen Erzbischof Lefebvre erst
vor Augen geführt wurde. Ich weiß, daß ich mir dadurch großen Ärger und teilweise maßlosen Zorn
der papalistischen Mitbrüder zuziehe… Tatsächlich kommt der größte Haß, der auf die traditionellen
Katholiken herniederpasselt, nicht von Moslems, Atheisten oder Liberalismuskatholiken, sondern von neo-konservativen
papalistischen Katholiken. Das ist sehr schmerzlich, sehr. Die Einheit der Kirche ist zerstört. Eine
weitere der vielen faulen Früchte des V.II. Da prallen wir also aufeinander wie Paulus und Petrus damals
(ohne uns in deren wirklich großen Fußstapfen zu wähnen; was wir ja auch nicht tun, wenn wir uns Namen
von Heiligen zulegen). Wahren wir Würde und Format. Es geht um die Kirche. Sie wissen doch, daß große
Heilige sehr deutliche öffentliche Worte gegenüber dem „Heiligen Vater“ gefunden haben. Frauen und Männer,
Kirchenlehrer. Beten Sie zu diesen, dann erfahren Sie die Antwort.
Satans Sieg über die Kirche: das V.II P. Amorth kann man als einen erfahrenen Kenner des überlieferten
römischen Exorzismus bezeichnen. Er hat viele Besessene befreit und Umsessenen geholfen. Ich glaube nicht,
daß er an die großen Exorzisten wie P. Rodewyck herankommt, aber das ist hier nebensächlich. Schade,
daß die Kenner des Exorzismus und seiner Standardwerke („Daemonologie“ von Petersdorff) von den Forumsnarren
vertrieben wurden. P. Amorth hat keinen einfachen Stand in der Konzilskirche. Seit dem V.II hat sich die
Kirche vom Teufel verabschiedet – aber er sich nicht von ihr! – und entsprechend stören erfahrene Exorzisten
das nachkonziliare Ökumenismusgehabe sehr. Das bekam P. Amorth übel zu spüren. Unter dem „die Hölle
ist leer“-Allerlöser JP2 wurde verboten, daß Exorizisten bei päpstlichen Audienzen dabei sein durfte,
sie wurden massiv abgebaut, usw. Deswegen die sehr kritischen öffentlichen Worte P. Amorths über die
Kirchenführung. Deswegen wurde P. Amorth für Papalisten „untragbar“: Kritik an JP2 wird nicht geduldet.
Korankuß und Götzendienst mit Dämonenanbetern usw. OK, aber kein kritisches Wort zur Kirchenführung.
Unter diesem Druck kann ich nachvollziehen, daß P. Amorth zu den – größtenteils falschen – Charismatisten
geflüchtet ist. Diese nehmen ihn noch ernst, auch wenn sie ihn instrumentalisieren. Daher der Bruch nach
dem zweiten Buch Amorths. Es ist sehr tragisch. Die Kirche liegt am Boden, fast zerstört. Satan und seine
Helfer lachen. Die wahrhaftigen Exoristen gibt es praktisch nicht mehr.
Papalismus Mileschristi, man kann nicht mit einem Vorzeige-Papalisten wie Konrad über Fehler des JP2
diskutieren, der glaubt, das katholische Internet habe aus St-Josef.at und Kath.net zu bestehen. (Warum
er auf Kreuz.net schreibt, obowohl er es verabscheut?) Solche verblendete Papalisten hassen die traditionellen
Katholiken dafür, daß wir es wagen, den „großen“ J2P zu kritisieren. Das ist für Papalisten eine großeSünde,
weil sie auf unkatholische Weise den JP2 fast (!) vergöttern. Keine Polemik! Als ich JP2-Papalist war
und freudig in den Chor der Verblendeten einstimmte, daß JP2 ein „lebender Heiliger“ sei und generell
alles, was er tat, quasi-heilig sei, sagte mir ein gläubiger Protestant, daß wir Katholiken den Papst
über Christus stellten. Das ist zwar etwas übertrieben, aber es hat bei den Papalisten einen wahren
Kern. Diese Papalisten begreifen nicht, daß man aus Liebe zu katholischen Kirche die vielen Worte und
Taten des JP2 an den Pranger stellen muß, weil er Christus verriet und die Kirche schwer schädigte.
Sie begreifen nicht, daß JP2 auf geradezu biblische Weise Christus verraten hat, als er u.a. (!) den
Koran küßte und das satanische Wesen des Islam umarmte. Obiger Protestant begriff es und sagte es mir.
Damals begriff ich die Weisheit seiner Worte nicht. Es ist unkatholischer Kadavergehorsam. Das lernte
ich von einem flämischen Franzosen, dessen Vater im KZ ermordert wurde: dem Erzbischof Lefebvre. Er hat
bis zum Ende demütig jedem Wort Christi die Treue gehalten.
Die Nachkonzilskirche kehre um Wie die echte Kirche zum freimaurerischen Rotary-Club steht, zitierte ich
kurz. Das Dokument der hl. Inquisition von 1950 ist wichtig. Anders in der Nachkonzilskirche: Am 12. März
2000 wurde in St. Peter in Rom eine hl. Messe mit 1.500 „Pilgern“ des Rotary-Clubs gefeiert. Den Gottesdienst
zelebrierte S. Em. Cardinal Poupard. Im Anschluß an die Messe kam der Papst vom Apostolischen Palast
herab auf den Petersplatz, um eine Ansprache an die versammelten Pilger zu halten. Man hat die Kirche
geöffnet für die ganze Welt und ihren Herrn, Satan. So dringt nicht, wie vormals, die Lehre Christi
nach außen, sondern die Satans nach innen. Der Papst sagte: Der Rauch Satans ist durch einen Spalt in
die Kirche eingedrungen! Leider erkannte er nicht, was der Spalt ist und daß er ihn sogar geleitet hatte.
Ach, zwischen der Konzilskirche und der „alten“ Kirche gab es keinen Bruch…? Man kann mit Mühe diese
ganzen Brüche (der Rotary gehört zu den kleinen, aber trotzdem zum Gesamten) eine Weile lang ausblenden,
wegdenken. Das ist, wie Athanasius sagt, besonders bei gutmütigen, zum Papalismus neigenden Katholiken
so und keine böse Absicht; eher Verzweiflungstat. Denn was ist schon die – einem mit der Schismakeule
abgeschreckte – Alternative? Daß er doch Recht hatte, der hochwürdige Erzbischof Lefebvre! Er, der die
Lehre und Texte der Kirche vor dem Konzil genau kannte und die danach. Alles, was er schon vor 40, 30,
20 Jahren deutlich aussprach, trifft haarscharf zu. Aufwachen, umkehren!
Die „Protestierenden“ … ergeben den Protestantismus. Deshalb heißt das so, weil diese Christen gegen
die Lehre der Kirche protestieren. Im Protestantismus ist jeder Christ „heilig“ – alles voller „Heiliger“.
(Je nach Gruppe: gemäß nicht wenigen Gruppen sei der Himmel ja auch furchtbar leer.) In der Allerlösungshäresie,
der JP2 leider verhaftet war, ist gar jeder Mensch ein (laut Karl Rahner) „anonymer“ Christ und Heiliger.
So auch die Moslems, weswegen der hl. Johannes diese schützen solle (laut JP2). Usw. Alles unvereinbar
mit der ewigen katholischen Lehre. Das, was im wesentlichen zum Pontifikat des JP2 zu sagen ist, wurde
vor zwei (oder drei) Ausgaben in der sehr gehaltvollen „Kirchlichen Umschau“ von Dr. Barth ausführlich
dargelegt. Er ist ein hervorragender Kenner nicht nur der katholische Kirche und genießt auch in nicht-modernistischen
Nicht-FSSPX-Kreisen ein hohes Ansehen. Den Artikel empfehle ich Ihnen doch sehr.
Protestierende Heilige Schade, daß nicht zu Massen-Gebeten augerufen wird, den verheerenden Schaden gutzumachen,
den JP2 angerichtet hat an der heiligen Mutter Kirche… Doch… glücklicherweise kommt jedes Gebet an,
selbst wenn ein – gutmeinender – Beter den falschen Inhalt oder den falschen Adressaten gewählt hat.
Insofern: alles halb so schlimm mit dem protestantischen Heiligen-Begriff („jeder sei einer…“); den
Himmel kann man nicht hereinlegen, und es gibt nichts Neues unter der katholischen Sonne, auch wenn noch
so intelligente Kirchenmänner der Welt seit dem V.II eine Neuerung nach der anderen verkaufen. Der einzige
gültige Kontext von „Neuerung“ in der Kirche ist die Er-Neuerung: Instaurare omnia in Christo – Alles
in Christus erneuern! Hl. Papst Pius X., bitte für uns!
Das ewige Rom gegen die V.II-Revolution Im Rotary- und Lions-Club werden die Kandidaten für die Maurerei
ausgesucht. Die Jesuitenzeitschrift „La Civiltá Cattoclia“ hat zweifelfrei zeigen können, daß diese
Clubs Töchter der Freimaurerei sind und enge Bande mit der Sekte halten. Gegen diese Feststellung wurde
solange polemisiert, bis der Großmeister des „Großen Orient“ von Italien in seiner Zeitung „Hiram“ vom
1.2.1981 offiziell bestätigte, daß Rotary und Lions von der Freimaurerei abstammen und mit ihr verbunden
sind: „Melvin Jones, Meister von Stuhl aus Chicago, war einer der Gründer von Lions {der andere Gründer
war der Freimaurer Harris}. Er war dessen Generalsekretär und Schatzmeister bis 1917. Bei den Lions steht
der maurerische Ursprung zweifelsfrei fest, vom ersten Wappenschild an, welches sich diese Vereinigung
gegeben hat. Identische Beziehungen mit der Freimaurerei haben bei Rotary bestanden.“ Am 20.12.1950 erließ
das Heilige Offizium (damals noch mit der Überwachung der Reinheit des Glaubens in der Kirche beauftragt!)
folgende Antwort auf eine Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club sein dürfen: „Es ist den Priestern
verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen. Was die
Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684 des CIC (1917) zu halten.“ Gemäß diesem
CIC-§ war in vollkatholischen Ländern wie Südamerika, Mexiko, Spanien, uam. die Mitgliedschaft mit
der Exkommunikation belegt. Mgr. Lehmann, Mixa, uam. sind Rotary-Mitglieder.
Die Brüder und ihre Loge Der Rotary Club, das praktische Rekrutierfeld der Freimaurer: dort wird selektiert,
wer zu höherem taugt. Jener Bürgermeister und Clubmitglied, der sich – praktisch allein, aber erfolgreich –
gegen die Errichtung einer FSSPX-Schule in Süd-D. „wehrt“, weiß ganz genau, was er tut und warum. Mal
sehen, ob unser Gebet mächtiger ist. Pius X. Es gibt ja auch genügend Pfarrer, die im Club sind…
Die vorkonziliaren Päpste wußten noch, warum sie gegen die Freimaurer und die mit ihnen verbundenen
Clubs kämpften. In der Nachkonzilskirche dagegen durfte der Freimaurer-Erzbischof Annibale „ante portas“
Bugnini die „Neue Messe“ formen. In einem erst 1992 bekanntgewordenen Brief des Meisters des Groß-Orients
von Frankreisch aus dieser Zeit fordert er „Bruder“ Bugnini auf, die Reform der Liturgie zu beschleunigen.
Warum? Weil die Freimaurerei ihre eigene „Tempelarbeit“ der Riten, in denen der Mensch im Mittelpunkt
steht, für elementar hält. Sie kann nur sich selbst feiern und die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen
leugnen. Daher drang die Freimaurerei ins Allerheiligste der Kirche ein und eliminierte das Mysterium
(der unblutigen Erneuerung) des verhaßten Kreuzesopfers. P.S. Für jene, die nicht an das glauben, was
sie nicht sehen: es gibt jede Menge „Fußvolk“ im Club, die Freimaurerei nicht einmal buchstabieren können.
Ändert das etwas an der grundlegenden Freimaurer-Verbindung des Clubs? Nein. Schon einmal Schach gespielt?
Welche Reihe steht an forderster Front?
Ihr Wort, Laurentius, zur FSSPX, in Gottes Ohr Leider wird es die gehässigen Verfolger der Tradition
in der Kirche nicht von ihrem Tun abhalten. Wem das schon hart vorkommt, was sowohl modernistische als
auch besonders papalistische Nachkonzils-Katholiken in Internet-Foren gegen die mit der Tradition verbunden
Katholiken schreiben, der sollte mit den vielen Betroffenen FSSPX-Kirchgängern reden. Da passieren jeden
Tag häßlichste Dinge. Wie von den Nachkonzils-Katholiken inkl. -Priestern in aller Regel mit den FSSPX-Besuchern
und natürlich den FSSPX-Angehörigen selber umgesprungen wird, in den Ortsgemeinden, auf den Ämtern,
das paßt auf keine Kuhhaut mehr. Von wegen „Mobbing gibt es nur auf Arbeit“. Man glaubt es nicht, wenn
nicht selber erlebt oder aus erster Hand erzählt. Was Wunder, daß viele FSSPX-Meßbesucher, die im christlichen
Kampfe unerfahren sind, entsprechend auf diesen Haß reagieren: sich in ein Schneckenhaus zurückziehen
oder in Zukunft verhärtet bis verbittert mit den Angreifern (und jenen, die sie ihnen zugehörig wähnen)
umspringen… Der erst wieder erwähnte „Geist der Konzils“ offenbart sich uns traditionellen Katholiken
täglich. An den Früchtern erkennt man den Ungeist. Lernte ich nicht vom hl. Athanasius praktisch, wie
es den wahren Katholiken bis ans Ende der Zeit ergeht, müßte ich meinen, wir wären unter Nero, mit
der Ausnahme, daß er nun nicht satanischer Kaiser sei, sondern Kirchgänger oder Priester der Konzilskirche.
Ein Riesenpotential für Aufopferung!
Es ist 5 vor 12… Es lohnt nicht, mit einem polit-kirchlichen 68er zu diskutieren: er hört, wie seine
Fischerchöre auch, nicht auf jene, welche die kennen, die er nicht kennt, aber zu kennen vorgibt. Er
kennt weder Luther noch Lefebvre; was denn sollte schon sein Vor-Urteil über beide enthalten können?
Nur heiße Luft wie zur Mittagszeit diese Tage… Er hört nicht auf jene, die sowohl Luther als auch
Lefebvre kennen, beispielsweise, weil sie als ehemalige Lutheraner erst katholisch wurden und dann traditionell
katholisch; und so verlief der Weg bei vielen, wie man sieht. Es gibt auch kleine Sauluse, die zu kleinen
Paulusen werden. Beten kann und soll man natürlich für den blutroten Saulus. Das macht die FSSPX ja
Gott sei Dank sehr regelmäßig: für alle beten, die noch nicht katholisch sind, weil erstere eben ganz
und gar katholisch sind – und sonst nichts. Wodurch sie tatsächlich eine Sonderrolle in der Kirche einnehmen
(nicht ausschließlich, aber besonders).
Die Wahrheit ist ihnen unerträglich Daffi & Athanasius bringen es auf den Punkt. Weil die FSSPX die Kirche
darstellt, wie sie es entsprechend der heiligen Überlieferung immer war (es gibt nie etwas Neues in der
Kirche, nur Vertiefungen, besseres Verständnis, des abgeschlossenen „alten“ Geoffenbarten), ist sie dem
nachkonziliaren Neuerungs-Rom unerträglich. Übrigens ist die FSSPX weder schismatisch noch exkommuniziert.
Siehe Bistumszeitungen, denen eine gerichtlich erwirkte Gegendarstellung aufgetragen wurde. Und der Erzbischof
und seine geweihten Bischöfe – sie sind genausowenig gültig exkommuniziert wie schon ihr Vorgänger,
der Kirchenlehrer Athanasius. Siehe Fsspx-FAQ #25 www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…
Droiden, Trendoiden und der Märchenkaiser Oder der Tradi meint, er müsse selber drauf rumreiten, daß
das „konziliare Rom“ ja ach so Unrecht hat und irgendwie selber im Schisma ist, FSSPX aber nicht und man
hält ja nun den Katholischen Glauben hoch wärend Rom und die Modernisten auf der ganzen Linie versagen
und das mit dem Schisma stimmt ja auch nicht und Lefebvre ist ja ein Heiliger… So ist es. Man muß im
Zusammenhang denken, auch wenn unpopulär. Betrachte man das V.II, die es durchpeitschten, den Widerstand,
wie er abgewürgt wurde, usw. Die Arbeit der Freimaurer, 100 Jahre vor, während und nach V.II. Und den
vor ~15 Jahren entdeckten Brief des Großlogenmeisters an Bugnini. Betrachte man Marcel Lefebvre. Wer
war er, was tat er vor dem V.II, nachher, warum wurde er zum hl. Athanasius, handelte er anders nachher
als vorher, uam.? Betrachte man seine Mutter. Hatte sie die unsichtbaren Stigmata? Hat sie ihrem Sohn
im Bubenalter das prophezeit, was er später vollbrachte? „Trendoid“ ist gut. Übernehme ich gerne. „Tradi“
nicht. Das klingt süßlich, was wir nicht sind. Die Tradition der Kirche, ihre heilige Überlieferung,
ist keine Gegenscheitelpunkt zum Trendoidentum, sondern Basis der Kirche. Rom wird das noch merken; ohne
hl. Tradition geht es nicht, wie man jedes Kirchenjahr deutlicher sieht. Nur die Unterhosen fehlen? Nein,
der Kirche neue Konzilskleider sind Schwefeldampf – sprach der Erzbischof und deutete auf die Betrüger
mit der einen Hand und auf den entthronten Heiland mit der anderen.
Hilfe bei Entsetzlichem „DU scheinst mir, eine protestantische Auffassung zu haben“ Das wäre entsetzlich!
In der Tat. Allerdings ist Hilfe nah: die allerseligste Jungfrau Maria hilft (natürlich nicht nur, aber
auch) Protestanten und den mehrheitlich protestantisierten Katholiken gerne und führt sie geduldig und
zielstrebig ans Ziel: zur einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche und damit weiter weg vom
Protestantismus, als man je zu träumen wagte. Das funktioniert selbst bei jenen, die, wie Sie, grundsätzlich
„dialogunwillig“ sind und auf die wahren Worte der Katholiken hier im Forum niemals hören, weswegen bloße
Worte hier vergebene Liebesmüh sind. … wenn man für diese „Dialogunwilligen“ betet und sich über
den Unterschied zwischen irdischer Zeitrechnung und der Ewigkeit bewußt ist. Ich danke der Muttergottes
dafür, daß sie Nächsten und mir half, den Grobian Luther ein für allemal zu überwinden. „Maria hilf“ –
bei diesem Stoßgebet läßt sich unsere Mutter der Kirche tatsächlich nicht zweimal bitten. Oh Maria,
Mittlerin aller Gnaden, unbefleckt Empfange, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.
Tausche Auflage Habe leider den guten alten Ott in der nicht mehr guten neuen Auflage hier; der 8. von
1969. (Jaja, wir alle fingen mal als Papalisten an, nicht wahr?) Diese Auflage enthält leider Gottes
bereits viele „Berücksichtigungen“ des V.II an zahlreichen Stellen in der Form von „Überarbeitungen“
und „Ergänzungen“ der Texte. Wenn ein freundlicher Papalist eine Auflage älteren Datums besitzt aus
der „Schneckenhaus-Kirchenzeit“, aber gerne neumodisch wäre auch beim Ott, würde ich gerne den Band
tauschen. Oder vielleicht hat ein mit der Tradition verbundender Katholik schon der Zukunft vorgegriffen
und eine Liste (Index) erstellt mit allen Seiten, die herauszureißen sind bzw. Stellen, die einzuschwärzen
sind? Weil dann könnte ich das selber durchführen und müßte es nicht mehr machen, wenn es in Zukunft
vom zur Tradition zurückgekehrten Rom angeordnet wird.
Charismatismus sämtliche zuständigen Bischöfe ablehnend geäußert haben ? {…} Was ist aber mit Gruppen
wie totus tuus oder Immanuel ? {…} Solange das Lehramt nicht konkret in Frage gestellt wird Miles-Christi
liegt richtig. Alle für Medj. zuständigen Ortsbischöfe haben sich ablehnend geäußert. Die entsprechenden
Reden des jetzigen Ortsbischofes erfolgten öffentlich und unmißverständlich. „Die“ Medjugorjaner pflegen
folgenden Satz: „Und wenn die Kirche Medjugorje als unecht deklarieren würde, wäre es dennoch echt!“.
Viele blenden den diesem Satz innewohnenden Konflikt mit dem Lehramt aus, indem sie von der fiktiven Unmöglichkeit
ausgehen, daß Medj. nicht unecht sein könne. Doch den konkreten Konflikt, sprich: Ungehorsam der Medj-Gruppen
gegenüber dem Ortsbischof sieht man vor Ort (illegale Niederlassungen unerlaubter Orden, usw.) Die wenigen
Medj.-Kenner hier im Kommentarbereich äußerten sich vor einiger Zeit hier: www.kreuz.net/…rticle.694-page.html www.kreuz.net/…rticle.986-page.html Im Monatsmagazin „Theologies“ (Hrsg. D.Berger) kam im Februar 2005
eine sehr fundierte Entlarvung Medj., die sich mit meiner Erfahrung deckt (die des Autors ist allerdings
wesentlich größer). Das Heft war als PDF von Theologisches.net zu beziehen und der Artikel ist auch
hier erhältlich www.theologisches.info/brot1.htm (*), inkl. der ebenfalls im Magazin puplizierten Replik
des Autors auf einen Brief eines Medj.-Paters. (*) Per Netz-Suche gefunden.
Ora et labora Danke für die Rückmeldung zur Qualität. Ich nehme in Kürze den Text vom Netz, sobald
die Interessierten ihn lasen. Miles-Christi lag goldrichtig mit seinem Wort. Die Mär, daß der jüdische
und tatsächliche Abraham, den auch wir Christen verehren, mit dem islamischen virtuellen „Abraham“ und –
nach deren Aussage – Kaababauer identisch sei, widerlegte Dr. Raddatz (nicht nur in dem Artikel, natürlich).
Daß der „Dialog“ nicht funktionieren kann, zeigte Raddatz auch auf bestechende Weise. Jede „Alternative“
ist also besser. Nehme man einfach jene, die die Kirche 2000 Jahre lang praktizierte, bevor sie auf dem
V.II den die Wahrheit und damit Christus aufgebenden Dialog www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm eingeflüstert
bekam. Man bete, opfere und sühne! Man rufe die Heiligen an, allen voran die Jungfrau Maria. So „einfach“
ist das, die jeden Christen ausmachende Geduld und Beharrlichkeit vorausgesetzt. Wenn ein Bild mehr sagt
als 1000 Worte, wievielmal mehr erst ein Gebet. Die Gläubigen müssen durch ihr zum Himmel donnernendes
Gebet den Boden für die Mission bereiten (ungleich „Dialog“). Das ist die Antwort auf die – pardon –
weltfremde Frage: Wie wollen Sie einen andersgläubigen bekehren, wenn Sie nicht mit ihm ins Gespräch
kommen?“ Die sich dem Dialog „Verschließenden“ sind wahrlich nicht auf Moslems beschränkt. Das Gebet
wirkt bei „dialogunwilligen“ (=die Regel) Protestanten genauso. Wie ich bezeuge.
Raddatz Falls wer den Artikel von Dr. Raddatz gelesen hat bzw. lesen wollte, auf den ich am letzten Freitag
(17.) verwies: klappte alles mit den Pixelbildern? Oder waren sie zu klein/unleserlich? Über eine Rückmeldung
jener, die sich guten Willens dafür interessier(t)en, wäre ich dankbar, damit ich weiß, ob das Format
passabel ist.
Die immer wiederkehrende Allerlösungs-Häresie Worin sich übrigens Rahner und von Balthasar wieder scheinen:
in jener Hoffnung auf das Heil aller Menschen. Mgr. Balthasar war einer der bekanntesten Verfechter der
Allerlösungs-Häresie und stieg mit dieser sogar aufs Totenbett. Diese furchtbare Irrlehre schlug leider
auch in vielen Worten und Schriften des JP2 durch und dominiert heute entsprechend viele Würdenträger…
Wie viele an sich gutmeinenden Priester doch verdorben wurden und werden von dieser Häresie. Es ist gar
grauenhaft. Ihre ganze Kraft, die sie für die Kirche aufbringen, wird vernichtet von diesem Irrglauben.
Barmherziger Jesus Christus, stehe uns und Deiner Kirche in dieser dunkelsten Stunde seit ihrem Bestehen
bei. Du hast uns gezeigt, woraus wir alle notwendige Kraft für das geistliche Überleben im Tale der
Tränen und die Abwehr der Irrtümer schöpfen sollen: aus der heiligen Messe, dieser Verewigung Deines
Kreuzesopfers. In diesem Sinne wünsche ich allen gläubigen Katholiken morgen einen gesegneten Sonntag
und innige Vereinigung mit unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus im hl. Meßopfer.
Offener Brief und Dr. Raddatz Der erwähnte offene Brief der ehrwürdigen Bischöfe Mayer und Lefebvre
an den Papst, der die Hauptirrtümmer des V.II und so die Krise der Kirche zusammenfaßt, ging am 21.11.1983
nach Rom und wurde am 9.12. weltweit verlesen. Hier die EDV-Fassung www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186.
Der Kampf des modernistischen Roms gegen den Erzbischof begann nach seiner kurzen Grundsatzerklärung
vom 21.11.1974. Hier die EDV-Fassung www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=211. Unterstützen kann
der erwähnte Artikel des Islam-Experten Dr. Raddatz, weil er anhand seines Fachgebietes die unhaltbaren
Behauptungen der Konzilstexte über den Islam und den Dialog als Heilmittel widerlegt. Hier eine Pixelfassung
auf fünf Seiten: S. 1 img291.echo.cx/…91/3979/ras017qv.png S. 2 img294.echo.cx/…94/2968/ras023yj.png
S. 3 img240.echo.cx/…40/6733/ras039si.png S. 4 img294.echo.cx/…94/4586/ras048kn.png S. 5 img291.echo.cx/…91/3713/ras053ln.png
Die Lektüre beider Texte empfehle ich allen Gutmütigen, die noch davon ausgehen, daß auf dem V.II alles
mit rechten Dingen zuging und es jenes „Superkonzil“ sei, wofür ausgerechnet die wenigen tatsächlichen
„Macher“ des Konzils es bis heute erfolgreich „verkaufen“. Die Haltung dieser gutgläubigen Katholiken
kann ich als ehemaliger V.II-Papalist bestens verstehen.
Die unheilige „kreative Zweideutigkeit“ der V.II-Texte… Insofern ist die Ankündigung von Benedikt XVI,
den Buchstaben von V2 hervorzuheben und nicht den schwammigen Konzilsgeist gar nicht mal so schlecht.
Nun sind die Texte des V.II leider generell – und absichtlich – ambivalent formuliert. So unklar drückt
die Kirche sich Kraft des hl. Geistes niemals aus. Auch hier der völlige Bruch. Was bringen zweideutige
Buchstaben? Verwirrung. Wer ist der Durcheinanderbringer? Nicht der hl. Geist. Doch nur so konnte der
V.II-Schildbürgerstreich gelingen und die mehrheitlich rechtgläubigen Bischöfe von der Rheinfraktion
über den Tisch gezogen werden in alter Räubersynodenmanier. Siehe Kirchengeschichte. Wer gehörte zu
dieser unseligen Rheinfraktion und hat heute höchste Posten in der Kurie? Die Erkenntnis, daß den V.II-Texten
ambivalente Aussagen strukturell innewohnen, wird in dem hervorragenden „Essay über den Dialog der Kirche
mit dem Islam“ des letzten großen deutschen Islamexperten und Konvertiten Dr. Hans-Peter Raddatz dargelegt.
Ausgehend von „Nostra Aetat“, den unerhörten Irrtümern des V.II zum Islam. Siehe „Kirchliche Umschau“,
Sonderbeilage 2000-11. Raddatz: »{Es} ist der destabilisierende Umstand zu beachten, daß das Konzil
seinerseits sich durch das Prinzip einer „kreativen Zweideutigkeit“ konstituiert hat und daher seinen
Aussagen eine grundsätzliche Unsicherheit innewohnt. {…} Das antitrinitarische Element {wohnt} der
ambivalenten, traditionsfeindlichen Tendenz des konziliaren Denkens strukturell inne.“
Spezialeingaben ich bin skeptisch gegenüber Charismatikern, aber ich werde sie solange verteidigen, wie
sie ihre pfingstlerischen ERFAHRUNGEN nicht als Ersatz oder wesentliche Ergänzung der kirchlichen Lehre
sehen, sondern als individuelle Bestätigung des wahren Glaubens. Aber das machen diese doch. Die großen
Charismatismus-Gruppen, allen voran die Medjugorjaner, die seit dem erwähnten Bruch im „Fels“ Prof. Gindert
und sein Forum (und generell weltweit die kath. Jugend) dominieren: sie stellen ihre angeblichen Eingebungen
und Privatlehren gegen die ewige Lehre der Kirche, in den Dienst des Modernismus, usw. (Dabei teilweise
noch über die modernistischen Irrtümer des V.II hinausgehend.) Ich steckte jahrelang in den Fängen
der Med.-Charismatisten, saß ihrer unfaßbar gut organisierten und mächtigen Propaganda auf, propagierte
sie sogar selber. Man kennt sie, ihre Wunderheilungsgottedienste, ihren „alle fallen wie tot um“-Pseudo“segen“,
ihre glassprengende Gospelei, usw. Nein danke, mit solchen Gruppen ist der Kirche nicht gedient. Den verführenden
Betrügern, die hinter Med. stecken und Millionen gutgläubige Menschen in den Irrtum reißen, gehört
das Handwerk gelegt und nicht katholische Foren überlassen. Doch Rom schweigt, ist unfähig zu handeln.
Nicht einmal den für Med. zuständigen und das Spektakel seit Jahrzehnten ablehnenden Ortbischöfen stärkt
es den Rücken. Seit der Vermählung mit der Revolution auf dem V.II läßt man eben auch diese Revolution
gewähren…
Humor ist, wenn man trotzdem lacht Auch von einem vorkonzilaren Papst wäre der Schismatiker Lefebvre
exkommuniziert worden. Man darf lachen. Humor ist wichtig. Unfreiwilliger auch. Spaß ohne und danke
für den Ball. Sie begreifen die Zusammenhänge nicht bzw. wollen nicht: Just die Treue Erzbischof Lefebvres
zur ewigen Lehre der Kirche, die vor dem V.II noch nicht zur Disposition stand (1), brachte den Erzbischof
erst in Konflikt mit den diese Treue brechenden Hirten bzw. umgekehrt. Ab 1962, nicht 1988! Der Erzbischof
lehrte die überlieferte Lehre der Kirche schon lange vor dem V.II ganz offiziell (2) und rückte niemals
ein Jota von ihr ab, sondern die Nachkonzilskirchenführung. Der Erzbischof wurde vom vorkonziliaren Papst
in hohe Ämter berufen und war mit ihm befreundet; sogar Johannes XIII. berief ihn in die päpstliche
Kommission zur Konzilsvorbereitung (~77 gute Schematas!). Der Erzbischof war ein intimer Kenner der Lehre,
des V.II und seiner revolutionären Vorgänge – deswegen seine Zeugenberichte so interessant. Was 2000
Jahr richtig war, ist heuer falsch? Das gibt es in der ewigen Kirche nicht! Benedikt, Sie haben nicht
nur von Natürlicher Empfängnisregelung, ihrer Verträglichkeit mit der katholische Sittenlehre und ihrer
weltweiten Anwendbarkeit ABSOLUT keine Ahnung. Aber dann schreiben Sie doch entsprechend weniger. (1)
Jedenfalls nicht in der jüngeren Kirchengeschichte. (2) Er war Missionar, Priesterausbilder und Bischofskonferenzleiter
in französisch Afrika, usw.
Vor 40 Jahren haben sie Christus entthront Verblendet von den Irrtrümern des V.II spielen die Hirten
weiter Politiker & Weltmänner. So wird kein Problem gelöst, sondern wegen Aufgabe des Auftrages Christi
nur alles schlimmer. Welch Gegensatz zur überlieferten klaren Lehre! Aus der Enzyklika „Annum sacrum“
(Leo XIII., 1899): „{Weihe an das heiligste Herz Jesu} Auch den Staaten bringt eine solche Weihe die zuversichtliche
Hoffnung auf bessere Zeiten; sie vermag ja die Bande zu erneuern oder fester zu knüpfen, die das Gemeinwesen
schon seiner Natur nach mit Gott verbinden. Heute hat man es so weit gebracht, daß Kirche und Staat wie
durch eine Scheidewand voneinander getrennt sind. In der staatlichen Verfassung und Verwaltung wird die
geheiligte Autorität des göttlichen Rechts mißachtet; dadurch soll das öffentliche Leben jedem Einfluß
der Religion entzogen werden. Letzten Endes hat man es darauf abgesehen, den christlichen Glauben vollständig
auszurotten und, wenn es möglich wäre, Gott den Herrn selber aus der Welt zu schaffen. Muß man sich
angesichts einer so stolzen Vermessenheit noch wundern, daß die Menschheit größtenteils in eine heillose
Verwirrung verstrickt und dermaßen vom Gewoge stürmischer Unruhen gehetzt ist, daß die Angst vor der
drohenden Gefahr alle Herzen bedrückt? {…} Daher jene zahllosen Mißstände und langwierigen Plagen,
die uns gebieterisch zwingen, die Hilfe dessen anzufordern, der allein die Macht hat, sie zu beheben.
Wer ist fähig dazu außer Jesus Christus, der eingeborene Gottessohn? {…}“
Lob und Adel 1.) Lob an Smith, daß er von seinem islamischen Götzenrecht, die Andersgläubigen grundsätzlich
belügen und betrügen zu dürfen, in diesem Punkt nicht Gebrauch macht. Im Gegensatz zu den meisten seiner
Glaubensbrüder in Europa und dem zum Sprung ansetzenden Pantherstaat Türkei. Dieser Mann spricht nur
aus, was jeder gläubige Moslem im „Wahn des Islams“ (*) zu denken hat und so bei Mohamed und im Koran
vordefiniert findet. Smiths Offenheit ist löblich. 2.) Durch Smith offenbart sich eine weitere Frucht
des V.II. An den faulen Früchten erkennt man die Natur des Baumes: dem Räuberkonzil, das in allen seinen
vielen neuen Punkten mit der hl. Überlieferung brach. Hier speziell durch die mit dem V.II erfolgte Abschaffung
der Gottesherrschaft Jesu Christi über alles – inklusive dem Staat. Die ehrwürdigen Bischöfe Mayer
und Lefebvre haben am 9. Dezember 1983 in einem offenen Brief an den Papst zusammenfassend die sechs Hauptirrtümmer
des V.II dargelegt. Er wurde in vielen Städten der Welt verlesen. Man kann nicht sagen, niemand habe
es gehört. Liest man diesen nun tatsächlich schon 22 Jahre alten Brief erneut durch, wird einem die
aus Christus gespeiste Weisheit der Worte dieser treuen Diener Gottes deutlich. Gelobt sei Jesus und Maria.
In Ewigkeit, Amen. (*) Wörtliche Bezeichnung der vorkonziliaren Päpste, deren Treue zur hl. überlieferten
Lehre im Normalfall vorbildlich war und deren Darlegung derselben die Unvereinbarkeit der nachkonziliaren
Lehre mir der ewigen dokumentiert.
Lehren aus der Geschichte Die Bischöfe der FSSPX sind jedenfalls nicht „hochkatholisch“ sondern zum größten
Teil exkommunizierte Schismatiker. Mein Wort „zu kurz“ bezog sich auf Daffis Frage. Zum Rest: Papier ist
geduldig. Die Bischöfe der FSSPX waren und sind so katholisch wie der hl. Athanasius es vor ~1600 Jahren
war. „Katholischer“ geht nicht. Daran ändert eine ungültig festgestellte und nie feierlich ausgesprochene
Exkommunikation nichts. Der hl. Athanasius wurde zigmal feierlich exkommuniziert. Es machte die Ungültigkeit
des Vorgangs keinen Deut „richtiger“. Heute ist er einer der größten Kirchenlehrer. Ohne ihn gäbe es
die Kirche nicht mehr. Der Heiland wählte den bereits als Kind prophetisch addressierten Erzbischof Lefebvre
für eine ähnliche Aufgabe. Ein zuverlässige Quelle sagte mir, daß die Hinweise sich verdichten, wonach
Mutter Lefebvre sogar die unsichtbaren Stigmata gehabt hat. Auf die lachhafte Schisma-Behauptung bzgl.
der FSSPX verschwende ich keine Zeit mehr. Das Problem wird gelöst, wann und wie Gott es will. Momentan
schützt es die FSSPX vor der Willkür des mehrheitlich vom Glauben abgefallenen Roms (vgl. die arme FSSP,
etc). Das nachkonziliare Rom hat das nicht mehr im Griff. Das Einheitsamt existiert momentan nur auf dem
Papier. Es herrscht ein absoluter Notstand! Die Schlacht Satans tobt in der Kirche. Die Mehrheit der Bischöfe,
Priester und Theologen „in“ der Kirche sind de facto exkommuniziert wegen Leugnung der Dogmen, etc. Ohne
offizielle Feststellung…
Nochmal „Humanae Vitae“, Dafiii Meine Meinung soll die der Kirche sein. Leider ist sie seit dem V.II kaum
mehr hörbar. Dies müssen vollkatholische Bischöfe kompensieren, z.B. die der FSSPX. Ich kenne die FSSPX
noch zu kurz, um Ihre Frage beantworten zu können. Nach meinem bisherigen Wissen sieht die FSSPX die
Enzyklika „Humanae Vitae“ als deutlichen Kontrast zu den vielen modernistischen seit V.II und trotz V.II-Floskeln
wohl wesentlich mit der Lehre der Kirche komform. In Übereinstimmung mit ihr halte ich die NER (Natürliche
Empfängnis-Regelung) für katholisch und gut. Nota bene. Kard. Stickler sagte 1996: „Auf Italienisch
sagt man, daß der eine Papst die Bulle gibt und der andere nimmt sie wieder; d.h. er kann eine Entscheidung
seines Vorgängers ändern, wenn sie keine dogmatische Entscheidung ist. Es ist aber fast unmöglich,
etwas zu ändern, das kontinuierlich und wiederholt getan wird und eine Frage des Glaubens oder der Moral
betrifft. Ein Grund für die Änderung der Haltung des Papstes Paul VI. in der Frage der Empfängnisverhütung,
wo er ursprünglich für die Pille, für Verhütungsmittel gewesen war, ist dieses Wiederholen. Er änderte
seine Meinung, als die Minderheit genau beweisen konnte, daß Konzile und Päpste ausdrücklich und immer
wieder gegen Empfängnisverhütung gesprochen hatten. So sagte er: „Dies ist praktisch“ – nicht dogmatisch –
„praktisch nicht zu reformieren.“ All diese wichtigen Dinge könnten geändert werden, aber praktisch
werden sie nicht geändert und können sie nicht geändert werden.“
Friede, Freude, … Laurentius: Wenn Sie, wie ich, am ewigen Rom hängen, was ja offenbar ist, dann ist
Ihr Vertrauen auf Herrn Gindert und seine charismatistisch verirrte Gruppe leider auf Sand gebaut. Viele
haben diesen Mann jahrelang unterstützt und den „Fels“ gerne gelesen bis zu dem Tage, an dem diese mit
der katholischen Tradition gebrochen haben und sich dem irrigen medjugorjanischen Charismatismus auslieferten.
Eine Schande für den ehemaligen „Fels“. Es erfolgte ein Bruch mit der Tradition, mit den üblichen Folgen:
abstoßende Hetzartikel gegen die traditionellen Katholiken im „Fels“, Propagieren des V.II.-Revolutionskonzils,
grundsätzliche Ablehnung der Messe aller Zeiten (vielleicht „nur“ aus taktischen Gründen, um es sich
nicht bei den nachkonziliaren Bischöfen zu verscherzen?), Gutheißen der Satansliteratur Harry Potter,
das absichtliche Spalten der Initiativkreise im deutschsprachigen Raum (vergleiche Nachfolgerin „Pro Sancta
Ecclesia“), uam. Das heißt nicht, daß alles schlecht wäre, was diese Gruppe tut oder daß alle so denkten.
Doch insgesamt gilt: Vergessen Sie sie.
Die „Partei der christlichen Mitte“ … ist die einzige mir bekannte Partei Deutschlands, deren Programm
mit der ewigen katholischen Lehre übereinstimmt. Deswegen hat sie kaum Wähler. www.christliche-mitte.de
Sie ist die Nachfolgerin der ehemaligen Zentrumspartei, die von Bischof Ketteler (*) und Ludwig Windthorst
als Gegengewicht zu den protestantischen Parteien und insbesondere Otto von Bismarck gegründet wurde.
Das ist keine Werbung für diese Partei. Es lebe die katholische Monarchie. Die PBC ist eine grundsätzlich
antikatholische Partei und daher unwählbar. (*) Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811-1877), katholischer
Bischof von Mainz, deutscher Politiker (Zentrumspartei) und großer Verehrer des hl. Herzens Jesu. Er
entstammte einem westfälischen Uradelsgeschlecht des Stammes von Hüsten. In den Jahren 1848/1849 war
er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung („Paulskirche“) und 1871/1872 Mitglied des deutschen Reichstags.
Kirchenpolitisch setzte er sich für die Autonomie der Kirche ein und war erklärter Gegner einer Staatskirche,
was ihn zum Widersacher Bismarcks im Kulturkampf machte. Unter dem Einfluß von Adolf Kolping erkannte
er die Bedeutung der sozialen Frage in der neu entstehenden Industriegesellschaft und bereitete die Hinwendung
der katholischen Kirche zur Sozialtätigkeit zum Wohle der Arbeiterschaft vor, die schließlich von Papst
Leo XIII. vollzogen wurde. Er gilt damit als Mitbegründer der Katholischen Soziallehre und handelte sich
so den Beinamen „Arbeiterbischof“ ein.
Ehrenrettung Gott sei Dank für dieses Abstimmergebnis. Zwar geht der industrielle Massenmord an Ungeborenen,
der Babycaust, in Europa – und nicht nur dort – weiter. Aber: es ist wie mit der Bombe der tapferen katholischen
Grafen von Stauffenberg. Eine Ehrenrettung für eine ganze Schicksalsgemeinschaft.
Die Enzyklika Humanae Vitae (1968) sagte u.a… {…} ERLAUBTE INANSPRUCHNAHME DER UNFRUCHTBAREN PERIODEN
16. Doch dieser Lehre der Kirche über die Gestaltung der ehelichen Sittlichkeit halten einige heute entgegen,
wie schon oben (Nr. 3) erwähnt, es sei Recht und Aufgabe der menschlichen Vernunft, die ihr von der Naturwelt
dargebotenen Kräfte zu steuern und auf Ziele auszurichten, die dem Wohl des Menschen entsprechen. Ja,
man fragt: Ist nicht in diesem Zusammenhang in vielen Situationen künstliche Geburtenregelung vernünftiger,
wenn man nämlich damit mehr Frieden und Eintracht in der Familie erreichen und für die Erziehung schon
lebender Kinder bessere Bedingungen schaffen kann? Auf diese Frage ist entschieden zu antworten: Die Kirche
ist die erste, die den Einsatz der menschlichen Vernunft anerkennt und empfiehlt, wenn es um ein Werk
geht, das den vernunftbegabten Menschen so eng mit seinem Schöpfer verbindet; aber ebenso betont sie,
daß man sich dabei an die von Gott gesetzte Ordnung halten muß. Wenn also gerechte Gründe dafür sprechen,
Abstände einzuhalten in der Reihenfolge der Geburten – Gründe, die sich aus der körperlichen oder seelischen
Situation der Gatten oder aus äusseren Verhältnissen ergeben –, ist es nach kirchlicher Lehre den Gatten
erlaubt, dem natürlichen Zyklus der Zeugungsfunktionen zu folgen, dabei den ehelichen Verkehr auf die
empfängnisfreien Zeiten zu beschränken und die Kinderzahl so zu planen, daß die oben dargelegten sittlichen
Grundsätze nicht verletzt werden. {Ginge weiter, > 1500 Zeichen}
Die Protestantisierung der Kirche gedeiht Als zum Schluss das Vaterunser gebetet wurde, hat dieser Priester
den Didache-Zusatz „Denn dein ist das Reich…“ nicht mitgesprochen (und wollte damit natürlich etwas
zum Ausdruck bringen). Den Zusatz habe ich schon weggelassen, bevor ich zur FSSPX kam. Denn ich kannte
ihn noch aus meinen Protestanten-Gottesdiensten. Erst als ich mit Luther abgeschlossen hatte, den ich,
oh Ironie, zu lange verteidigt habe gegen die „bösen Katholiken“, wurde mir klarer, daß der alte Bibelfälscher
das hinzugezaubert hatte. So geht es nicht. Entweder man ist katholischer Christ nicht. Heute bin ich
es Kraft Gottes. Ganz. Da gibt es kein liberales Zwischendings. Deswegen brauche ich auch keine „Ökumene“-Bibel
(weil sie falsch übersetzt ist). Deswegen brauche ich auch keine „Ökumene“-Messe (weil ihr der falsche
Geist innewohnt). Und schon gar keinen Luther. Auch wenn er und seine Irrlehre seit dem V.II den ratlosen
Katholiken ein-protestantisiert werden. Auch das Papstamt soll aufgegeben werden von der protestantisierten
Konzilskirche (es wird versucht; gelingen wird es nicht). JP2 machte es vor; sein Nachfolger hat schon
das neue Wappen. Mit dem V.II-Ökumenismus manifestierte sich Luthers späte Rache: die Zerstörung der
Kirche. Diesesmal von innen, nachdem es von außen nicht klappen wollte (sondern sie im Gegenteil festigte).
Siehe „Die Ökumenismusfalle“ des weisen Kirchenhistorikers und -rechtlers Georg May (nicht von der FSSPX).
Die Messe aller Zeiten wirken lassen Athanasius schrieb: Die meisten hier sind sich einig, das etwas schief
ist in der Kirche seit dem 2. Vatikanum, aber reicht bitte praktische Lösung anstatt untereinander zu
kämpfen über Theorien. Die kirchliche Autorität muss es korrigieren, wir können’s nicht! Wir müssen
einfach treu bleiben! Sagen wir, einige sind sich einig. Und es werden mehr. Damit die kirchliche Autorität
die auf dem V.II beschlossene Öffnung der Kirche für die modernistische Sturzflut korrigieren kann,
muß sie sich des Problems erst bewußt werden. Mann ändert ja nichts, das man nicht als Problem anerkennt.
Bis dahin müssen Berufene Rom regelmäßig ermahnen. Dies macht die FSSPX auf ihrem Leidesweg, und andere
Helfer auf ihre Weise. Der Generalobere der FSSPX, Bischof Fellay, merkte an, daß jüngere Bischöfe
das Problem deutlicher erkennen. Solange jene, die die V.II-Revolution etablierten (bzw. durch fehlenden
Widerspruch mithalfen), noch in den Ämtern der Kurie sind, wird sich schon aus menschlich-psychologischen
Gründen nicht viel ändern. Herr Becker lebt in Süddeutschland, einer Hochburg der FSSPX. Gerne greife
ich Daffis Empfehlung auf und rege Herrn Becker an, die hl. Messen der FSSPX zu besuchen. Der Rest ergibt
sich dann „fast von alleine“ (Katechismus, Erstkommunion der Kinder, uam., Öffnung für Glaube, Hoffnung
und Liebe). Einfach Gott widerstandslos wirken lassen! Die ehrwürdige und unvergleichlich christozentrische
tridentische Messe hilft dabei auf übermenschliche Weise.
Warum? … weil sie nicht mehr an den ganzen Jesus Christus glauben, so wie Er sich uns durch ihre apostolischen
Vorgängern offenbart hat, sondern an einen selbstgezimmerten. Nur durch einen selbstgezimmerten Jesus
Christus kann man „allen gefallen“, weil der wahre das genaue Gegenteil sagte. Es ist einfacher ausgedrückt:
Liberalismus. Ganz unverträglich mit der Kirche, wie die vorkonziliaren Päpste wußten. Beten wir für
die Bekehrung Roms und des hl. Vaters. Auch Petrus wurde wieder bekehrt, nachderm er drei Mal in Folge
unseren Herrn und Gott verleugnete: „Ich kenne diesen Mann nicht!“ sagte er.
Die allerseligiste Jungfrau Maria hat aber mehr verdient … … als ein pseudo-marianisches Paradoxon
namens sozialistischer „Katholizismus“. Wenn man sich ganz der Jungfrau Maria hingibt, kann sie Kraft
des Herrn Wunder wirken. Man soll allerdings absolut offen für den Himmel sein: er muß uns ändern dürfen,
nicht wir ihn (und die Jungfrau so anpassen, wie es uns paßt). Just die innige Verehrung der allerseligsten
Jungfrau Maria in der katholischen Kirche führt die vorzügliche Stellung und Würde der Frau in der
Schöpfung vor Augen: Der Gottmensch Christus wurde neuer Adam und eine makellose Menschenfrau die neue
Eva – und somit unser aller Mutter (der Kirche). Es ist widersinnig, das Wort Emanzipation und Maria in
einem Atemzug zu nennen. Jeder gläubige Katholik weiß, wie würdevoll die sich an Maria orientierende
wahre Frau tatsächlich ist und erdenwurmige Emanzipation gar nicht nötig hat. Dem Menschen Maria wird
nach dem Gottmenschen Christus die größte Verehrung in der Kirche zuteil: kann es ein schöneres Kompliment
an das weibliche Geschlecht geben? Emanzen, erwachet; öffnet Eure Seele. Süßer Monat Mai – du der Jungfrau
geweihter Wonnemonat. Herbstmonat Oktober, du Siegesmonat der Jungfrau. Viele durften erfahren, daß der
direkteste und sicherste Weg zu Jesus Christus über die unbefleckt Empfangene führt. Das bezeuge ich
gar jederzeit. Es erfreuen die überaus marianischen Priester der Bruderschaft zusätzlich mein Herz und
meine Seele. Es ist ganz wunderbar. Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph. In Ewigkeit Amen.
Ja, natürlich vier Dekaden… Danke für den Hinweis, es waren vier Dekaden gemeint, oder 40 Jahre. Das
hat man davon, wenn man mitten im Satz entscheidet, die Einheit zu wechseln… auch wenn ich meine Posts
vergeude, denn ich darf nur 5 mal am Tage, aber ander dürfen 20 mal Seien wir doch froh! Würde das von
Kreuz-net eingesetzte Script zur Berechnung der erlaubten Artikelzahl nach der inhaltlichen Substanz den
Wahrometer bestimmen, müßte Athanasius ja bei weitem nicht nur 4x mehr als Sie schreiben dürfen (bzw.
Sie 4x weniger)… P.S. Weil Sie einen „Freischuß“ für den freundlichen Korrekturhinweis opferten, werde
ich mich revangieren und die nächste Zeit ebenfalls maximal fünf Artikel pro Tag anvisieren.
„Job“ machen „Die Jungs von der Piusbruderschaft“ machen nicht diese Internerseite. Deren Priester widmen
sich den Kernaufgaben eines „alter Christus“: fleißig das hl. Meßopfer in der Messe aller Zeiten darbringen,
Beichte hören und somit echte Seelsorge. Das ist deutlich sinnvoller als im Internet seine Zeit zu vergeuden
mit Windmühlenflügenkämpfen. Hier gibt es vielleicht eine handvoll Gläubige der FSSPX, die Kommentare
schreiben. Nicht jeder, der sich kritisch zum nachkonziliaren Rom äußert, wie es Kreuz-net unregelmäßig
tut, gehört automatisch zur FSSPX. Doctorsimplizissimus dürfte noch etwas die subtile Jagd üben, um
sein Auge für die Realität deutlich zu schärfen.
Jung und weise Die 18jährige ist offensichtlich weiser als die ganze Bistumsleitung zusammengenommen
(*). Es freut mich, daß ein so junger Mensch schon so eine katholische Gotteserkenntnis besitzt. Prof.
May hat Recht, wenn er regelmäßig feststellt, daß die Krise der Kirche tatsächlich eine Krise der
Bischöfe ist. Die Gläubigen wären willig, würden sie geführt. Es stimmt mich ebenfalls freudig, daß
es junge Katholiken sind, die verstärkt die hl. Überlieferung der ewigen Wahrheiten der Kirche entdecken
und verstärkt in die traditionellen katholischen Gemeinschaften einziehen, diese somit vergrößern und
damit die hl. Überlieferung hochhalten und weitertragen helfen. Wie die Zeiten sich ändern: vor 40 Dekaden
noch waren die Jüngeren die Revolutionäre auf dem V.II, heute zeichnet sich ab, daß just die „Kinder
der Revolution“ die Bewahrer der Tradition werden. Gottes Wege sind unergründlich, und Er lebt und wirkt
in Seiner Kirche. (*) Weisheit im thomistischen Sinn als Gegenteil der Dummheit, die Starrheit meint
im Sinne der Stumpfheit des Herzens und einer Abstumpfung der Sinne, die zu einem willentlichen Fehlurteil
bezüglich der Höchsten Ursache führen, die das Endziel und das Höchste Gut ist.
Der Inhalt zählt Herr Mrnka liegt mit seiner Aussage goldrichtig. Was für ein Phantomkonrad schreibt
denn da eigentlich, wo sich doch der letzte erst vor wenigen Tagen unüberhörbar aus dem Forum verabschiedet
hat?
Korrektur Danke Laurentius & Athanasius für die Anmerkungen. Mir ist aufgefallen, daß das in meinem
Artikel von 9:18h erwähnte Zitat in dem zugrundeliegenden Text nur mit indirekter Namensnennen erfolgte.
Papst VI. kam darin zwar im Satz zuvor zur Sprache, so daß ich davon ausging, es handele sich um seine
Worte, als ich falsch zugeordnet zitierte: daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die
katholische Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“. Offenbar sind das aber nicht die
Worte Pauls VI., sondern vielmehr die seines langjährigen Freundes Jean Guittons, wie mir beim Zitieren
Guittons auffiel. Für diese irrtümliche Zuordnung des angeblichen Papst-Zitates um 9:18h bitte ich um
Verzeihung! Die von mir ebenfalls zitierten Aussagen Bugninis und Guittons habe ich gegengeprüft und
sie stammen tatsächlich in dieser Form von den angegebenen Personen. Im Endeffekt ändert es leider nicht
viel: wir bekamen eine protestantisierte Messe unter dem Hirten von Rom. Man kann ihm zugutehalten, daß
er von der – irrigen – Idee beflügelt war, daß, wenn man die Messe nur „runder“ machen würde für die
Protestanten, diese dann umso lieber zur Kirche kämen… Leider trat das Gegenteil ein: mehr und mehr
Protestanten und Katholiken bleiben der Kirche fern (man betrachte die seit dem V.II sinkende Zahl an
Konversionen). Die einzig mögliche Ökumene ist die von allen vorkonziliaren Päpsten gepredigte Rückkehr-Ökumene:
Konversion der Abgefallenen zur Kirche.
An den Früchten erkennt man den Baum Kannte Papst Paul VI. nicht die zitierten Worte seines NOM-Architekten?
Der Papst setzte ihn ein und schickte ihn später in die Wüste. Der langjährige Freund Pauls VI., Jean
Guittons, sagte am 19.12.1993 in einer Radiodiskussion: »Die Absicht Pauls VI. im Hinblick auf die Liturgie,
im Hinblick auf das, was man gemeinhin die Messe nennt, ist es, die katholische Liturgie zu erneuern,
daß sie fast mit der protestantischen Liturgie zusammenfällt. {…} Paul VI. hat alles in seiner Macht
stehende getan, um die katholische Messe – über das Konzil von Trient hinweg – dem protestantischen Abendmahl
anzunähern {…} Ich glaube {…}, daß die Absicht Pauls VI. und der neuen Liturgie {…} darin besteht,
von den Gläubigen eine größere Teilnahme an der Messe zu verlangen, darin, der Hl. Schrift einen größeren
Platz einzuräumen, und weniger Platz all dem, wie andere sagen, an substantieller, transsubstantieller
Konsekration gibt, was der katholische Glaube ist; anders gesagt, es gibt bei Paul VI. eine ökumenische
Absicht, all das, was es an der Messe an allzu Katholischem im traditionellen Sinn gibt, auszulöschen,
oder wenigstens zu korrigieren, oder wenigstens abzumildern, um die katholische Messe, ich wiederhole
es, deren Messe anzunähern.« Das Ergebnis zählt, sagen Sie richtig. Für uns sekundär, wer die Schuld
dafür trägt. Sekundär, wer schuldig ist für die sakrilegischen Fasnets-„Messen“. Es zählt, daß sie
nicht abgestellt werden seit Jahrzehnten. Trotz Beschwerden bei Bischöfen, etc.
Irreführende Überschrift Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche und den Protestanten ist größer
als zwischen der Kirche und dem Islam Diese Überschrift ist nicht haltbar. Was der Artikel beschreibt,
sind moralische Folgen des christlichen Glaubenverfalls. Das sind Resultate, nicht Wurzel des Problems,
das da heißt: Abfall von Christus. Das Fundament Christus ist Grund der unüberbrückbaren Kluft zwischen
Kirche und Islam. Die Kluft zwischen der Kirche und einem gläubigen Protestanten, der das Fundament Christus
hochhält, ist hingegen überbrückbar: durch Rückkehr zur Kirche. Nur weil es – sehr! – wenige moralische
Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Islam gibt, kann man doch nicht den Teufel (Sodomie) durch den Belzebub
(Islam) austreiben… Richtigerweise muß man sagen: Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche
und den nachkonziliaren Katholiken ist größer als zwischen der Kirche und den gläubigen Protestanten.
Denn: Jeder gläubige Protestant glaubt immerhin an das katholische Dogma, daß Jesus Christus Gottes
Sohn und – einziger – Erlöser ist. Wer von den nachkonziliaren Katholiken glaubt das noch? Ich kenne
mehr gläubige Protestanten als gläubige Konzilskatholiken. Nun findet man zwar diese gläubigen Protestanten
in den seltensten Fällen in einer „Evangelischen Kirche“, sondern in den unzähligen Splittergruppen,
die sich notgedrungen von der Haupt“kirche“ (die keine ist) abspalten mußten. Doch das ist ja nicht das
Thema…
Immer noch – Gregorianik Der abstoßenden „Christ“-Poprock-„Musik“ (es ist ja keine) muß ich dankbar
sein; ohne sie würde ich heute die Seele erhebenden gregorianischen Gesänge der hl. Messe aller Zeiten
nicht richtig zu schätzen wissen, und Mozart und Bach. Manche müssen erst den Unsinn mitgemacht haben,
um seine Häßlichkeit voll zu erkennen. Der „Christ“-Rock nicht nur der protestantischen Poprock-Gruppen
auf meinem letzten Christ-„Festival“ dröhnt mir heute noch in den Ohren. Nicht besser der technoartige,
animalische Buschtrommel-Krach auf vielen charismatistischen Jugend-2000-„Messen“, der sogar während
der Wandlung dröhnt und sich höchstens abswechselt mit Garfunkel’scher Gitarren-Gefühlsdusselei. Bei
alledem wird das Herz angerührt, teilweise sogar verführt, die Nackenhaare sträuben sich, aber die
Seele wird nicht zur Erhebung zu Gott bereitet, sondern erstickt in Lärm, Krach und Schmalz. Es ist dieser
Kontrast, der mich heute Gott danken läßt, daß Er manchen die Gnade zuteil werden ließ, die Messe
aller Zeiten wöchentlich erleben zu dürfen, wo Ordensleute ihren engelhaften gregorianischen Gesang
zur Ehre Gottes erklingen lassen und man nach spätestens 15 Minuten ganz in „das Stück Himmel auf Erden“
(=die hl. Messe) eingetaucht ist; egal wie abgelenkt man zuvor aus dem Tal der Tränen daherkam. Oh Christus,
danke, daß Du die Messe aller Zeiten geschaffen hast, so daß wir Dich Quell des Lebens im hl. Meßopfer
in Reinformat in uns aufnehmen dürfen. Möge sie bald wieder überall eingesetzt sein!
Nachdenken hilft mehr als zu häufiges Kopfschütteln Eines der Hauptanliegen der Liturgiereform von Papst
Paul VI. war, die katholische Messe dem protestantischen Kult anzunähern. Richtig. Zum sogenannten „Schwachsinn“
Highnoons, der mangelnde Kenntnisse erfolglos durch zu deftige Wortwahl kompensieren sucht: Bevor Papst
Paul VI. den NOM einführte, sagte er, daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die katholische
Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“. Sein Chefarchitekt des NOM, Msgr. Bugnini: „Wir
werden eine ökumenische Messe machen, genau wie wir eine ökumenische Bibel gemacht haben.“ Weiterhin,
daß es geboten sei, „jeden Stein aus dem Weg zu räumen, der auch nur den Schatten einer Gefahr, eines
Hindernisses oder des Mißfallens für unsere getrennten Brüder bilden könnte.“ Deutlicher: „Wir müssen
alles von dieser neuen Messform fernhalten, was die Protestanten auch nur im Geringsten stören könnte.“
So hat man all das aus der Messe entfernt, was spezifisch katholisch ist, damit die Protestanten keinen
Stein des Anstoßes mehr in der hl. Messe finden! Deswegen haben sechs Protestanten den NOM mitgestaltet.
Max Thurian (Taizé): „Nichts in der erneuerten Messe braucht den evangelischen Protestanten zu stören.“
Mgr. Ottiavani: Der NOM kann »in voller Gewissensruhe von einem Priester gefeiert werden, der weder an
die Transsubstantiation noch an den Opfercharakter der Messe mehr glaubt, und {eignet} sich daher auch
bestens für die Feier eines protestantischen Religionsdieners.«
Wir haben doch seit dem V.II das Original – die Fasnets“messe“ ! Besonders im sogenannten „ur-katholischen“
Süden Deutschlands gibt es dies schon lange: die allseits beliebtestn Fastnets“messen“. Bis auf den Unterschied,
daß der Priester gewöhnlich relativ unmaskiert am Volks“altar“ steht (1), lümmeln während ebendieser
„Messe“ überwiegend kostümierte närrische Schafe um ihn herum – also um den „Altar“ –, und natürlich
in den Bänken: Hexen, Riedteufel, Moorochsen, und wie sie alle heißen in der bunten heidnisch-allemannischen
Fasnet (2). Dagegen sehen die im Artikel abgebildeten Clowns aus wie … Clowns! Dann gibt es noch Lesungen
kostümierter Narren vorne im Altarraum, Kommunionausteilung durch diese sowieso, lustige Ministrantinnen,
lustige Lieder, noch lustigere Gedichte, etc pp. Ja, da ist voll was los, deswegen kommen auch so viele
„Gläubige“ ! Wer es nicht glauben mag: einfach mal während der „Fasnet“ irgendeine sogenannte „katholische“
Kirche besuchen und den „Tempel“ voller Narren bestaunen. Lange wartete ich darauf, bis die biblische
Tempelaustreibung stattfände, aber sie fand nicht statt. Jetzt, in den wahrhaft katholischen Kappellen
und Kirchen der FSSPX, bin ich vor diesem üblen Spuk gefeit. Gott sei Dank – es gibt noch katholische
Priester und Bischöfe. (1) Das varriert stark von Gebiet zu Gebiet. (2) Am Anfang der Fasnet ist bekanntlich
die große Hexenbeschwörung, wo ganz Süddeutschland und Teile der Schweiz und Österreichs im jährlichen
Wechsel an einem bestimmten Ort zusammenkommt.
Kurze Klarstellung zur kirchlichen Situation der FSSPX Seit den Bischofsweihen ist nach den Kirchenrecht
die PB schismatisch! und {…} sie stehen im Moment ausserhalb der Kirche Das ist unwahr. Fast die identische
Behauptung wurde erst kürzlich sieben Bistumszeitungen untersagt. Diese behaupteten wahrheitswidrig,
die Priesterbruderschaft St. Pius X. habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt,
es bestünde ein Schisma, und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei
der FSSPX erfüllen. Sie mußten widerrufen und drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die Priesterbruderschaft
St. Pius X. ein Teil der Katholischen Kirche ist, und daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage
heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren, daß jedoch Einigkeit darüber besteht,
daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist. Weiterhin
mußten die Zeitungen drucken, daß es zudem richtig ist, daß man durch die Teilnahme an den Messen der
Priesterbruderschaft St. Pius X. seine Sonntagspflicht erfüllen kann. Wie die römische Kurie durch den
Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, 2003 in einem Brief an die
US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte. Mgr. Edward Cassidy,
1994: „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen
Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität.“
Letzte Zugabe, bevor der Analytiker sich wieder seinen Systemchen widmet Der nach einem – ach! – Heiligen
benannte Konrad schrieb am 26. Mai: Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes
als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“ Sturzflut der Extremisten-Adjektive;
fehlt noch Bin Laden. Wir mit der Tradition verbundenen Katholiken seien „fundamentalistisch“, „traditionalistisch“
(entweder man hält die Tradition hoch oder nicht), und nicht einmal Katholiken, sondern „Islam in katholischem
Gewand“ – unter dem Deckmantel die unkatholischen Extremisten, wie man sie eben so vom Islam kennt (9-11).
Die Krönung: es sei Sünde gegen den Hl. Geist. Aber: alles nur „formal“ (was sonst im rein textuellen
Form-at des Forums?) und „analog“ gemeint. Das „Oder“ vor der Sünde deutet ja nur ein rhetorisches „Könnte“
an! Ich hatte Ihre Beleidigungen gar nicht mehr genau im Kopf, sonst hätte ich Sie nicht so diplomatisch
zitiert. Jedenfalls erwiderte ich am 26. Mai, daß Ihre Formulierung ehrabschneidend ist. Am 5. Juni nannte
ich es zum einen unanständig von Ihnen, Küng und Lefebvre in einem Atemzug als Extreme um die angeblich
„wahre Mitte“ zu nennen, und zum anderen unanständig, die traditionellen Katholiken als Islam einzustufen.
Daß die „FSSPX im Abseits“ steht, haben Sie ja nie so sanft gesagt wie jetzt, sonst hätte sich kein
FSSPX-Anhänger geregt. Denn es geht um den Glauben: da steht jeder, der sich ganz zu Christus bekennt,
im Weltfeld-Abseits. Es ist kein Fußballspiel. Ade.
Leberwurst und Käseplatte Beleidigt hat mich vor allem „Marcel“, der mir zuerst Unanständigkeit vorwarf
und jetzt salbungsvolle Wünsche mitgab. Die Wahrheit muß man schon ertragen. Sie haben die mit der hl.
katholischen Überlieferung verbundenen Katholiken, die wir die mit der Lehre der Kirche unvereinbaren
Neuerungen des V.II ablehnen, als „Islam in der Kirche“ diffamiert (und wiederholt als Fundamentalisten).
Das ist beleidigend. Dieses Verhalten habe ich als unanständig bezeichnet. Beachten Sie in Ihrem weiteren
Leben bitte Aktion und Reaktion, wenn Sie schon hart austeilen, dann bleiben Ihnen weitere peinliche Rückzüge
erspart. Es ist leider typisch, daß die, die heftig und aggressiv austeilen, am allerwenigsten einstecken
können. Trotz allem waren und sind meine Wünsche an Sie durchaus ernstgemeint. Ich habe nicht behauptet,
der sich anmaßend „Athanasius“ nennende Teilnehmer sei „Sedisvakantist“, sondern nur diese Möglichkeit
bei ihm angedeutet … bei ihm und bei mir. Solche „Andeutungen“ sind billige rhetorische Tricks, die
eine suggestive „Verknüpfung“ herstellen. Wenn wer andeutet, daß Person Xy ein Idiot sein „könnte“,
dann ist offenbar, was beabsichtigt ist. Anmaßend? Wer seinen Sohn Pius nennt, ist anmaßend? Was reden
Sie da nur? sektiererischen Sedisvakantismus abgleitet (wie die bisherige Geschichte der FSSPX zeigen
kann). Eine Lüge, die auch durch Wiederholen nicht wahr wird! Die FSSPX ist nicht sedisvakantistisch
eingestellt.
Behüt’ Sie Gott Es geziehmt sich nicht, „Au revoir“ mit Unwahrheiten auf der Lippe zu sagen. Deshalb
möchte ich korrigierend anmerken, daß die Unterstellungen vor allem von Ihrer Seite kamen, Konrad. Selbst
in Ihrem Abschiedswort noch unterstellen Sie Athanasius und mir fälschlicherweise, „Sedisvakantisten“
zu sein. Ich kann und möchte nicht für Athanasius sprechen; er spricht deutlich genug für sich, und
für jeden Menschen guten Willens ist klar erkennbar, daß er Katholik ist, nicht Sedisvakantist. Was
meine Wenigkeit angeht, so darf ich sagen, daß Sedisvakantimus unverträglich mit der absolut lehramtstreuen
Haltung der FSSPX ist, welche ich einehme. Seit wann feiern Sedisvakantisten ein Reqiuem für den verstorbenen
Papst, beten und opfern für den momentanen Papst (den es nach der irrigen Meinung der Sedisvakantisten
ja momentan nicht gibt), oder hängen ein großes Bild des jetzigen Papstes in der Sakristei auf? Auch
widersprechen Sie sich häufig, Konrad. Einmal nennen Sie Yersinia, auf deren Kommentare ich noch eher
verzichten könnte, einen verdeckten FSSPX-Agenten (was boshaft gewesen wäre, falls Sie es wieder besseren
Wissens behauptet haben sollten). Nun nennen Sie die – vielleicht sehr männliche – „Dame“ einen Relativisten,
was schon eher zutrifft. Welches Schweinchen hätten Sie denn gerne? Bleiben Sie der Lehre der Kirche
treu. Der dreifaltige Gott segne Sie und Ihre Wege. In Christus durch Sein hl. Meßopfer verbunden, Ihr
Marcel.
Nur Christus ist die Wahrheit, das Licht, das Leben den Islam verteufeln und gleichzeitig in der Art eines
islamischen Fundamentalisten reden Ich halte mich an die „fundamentalistischen“ vorkonziliaren Päpste,
die den Islam stets als große Irrlehre verwarfen. Satan ist Ursprung jeder Irrlehre. Die Schrift lehrt,
welches Wesen die Gottessohnschaft Christi leugnet. Eine einzige große Religion leugnet dies direkt.
Das Fundament des Katholizismus ist Christus, der für uns das Kreuz ergriff, und als einziger die Wahrheit,
Liebe und den Frieden bringt. Das Fundament des Islam ist Mohamed, der das Schwert ergriff, und den Irrtum,
Haß und Krieg brachte. Es gibt wesensverschiedene Fundamente und so sind ihre „Anhänger“. Äusserung
über den Papst Mein Dank an Athanasius für die Korrektur Ihres Irrtums. Die Kirche betet in den Litaneien
der Bittage (wenigstens in der Messe aller Zeiten) folgendes: „Daß Du den apostolischen Oberhirten und
alle Stände der Kirche in der heiligen Religion erhalten wollest, wir bitten Dich, erhöre uns!“ Damit
ist ausdrücklich gesagt, daß das große Unglück eintreten kann, daß der oberste Hirte „aus der katholischen
Religion“ fällt. Nichts anderes geschah, als Petrus den Christus dreimal verleugnete, als der Petrus-Nachfolger
in Assisi durch Abhängen der Kreuze Christus verleugnete (damit Christus dem dann folgenden Götzenkult
kein Ärgernis bereite), als Papst Liberius die Lehre des Arianismus unterschrieb, uam. Man muß das päpstliche
Unfehlbarkeits-Dogma richtig verstehen.
Potentiell später nützlicher Treuebruch Es ist ein Treuebruch, da beißt keine Maus einen Faden ab.
Aber… Gott schreibt auch auf ungeraden Zeilen gerade. Wie Athanasius scharfsinnig andeutet, ist es sehr
gut möglich, daß ausgerechnet dieser Treuebruch es einem späteren wieder heiligmäßigen Papst erst
möglich macht, eine nachträgliche massiv korrigierende Beurteilung seines Vorgängers JP2 vorzunehmen.
Die Wahrheit liegt in Christus allein, nicht in der „Mitte“. Eine Folge auch der religiösen Polarisierung
im Lande zwischen Küng und Lefebvre, des Fehlens einer katholischen Mitte. Unanständig, den Zeit seines
Lebens für die unverfälschte katholische Lehre eingetretenen Erzbischof Lefevbre in einem Atemzug mit
dem Ketzer Küng zu nennen. Unanständig, uns mit der Tradition verbundene Katholiken, die aus Gehorsam
gegenüber dem Glauben der Kirche die falschen Neuerungen seit der letzten Synode ablehnen, die in Assisi
und dem pästlichen Korankuß gipfelten, als „den Islam in der Kirche“ zu diffamieren. Weil wir im Gegensatz
zu vielen papalistischen Verirrten gut wissen, daß der Islam eine von Satan gestiftete Religion ist,
beleidigt Ihre Unverschämtheit besonders. Die Autorität des Papstes leitet sich aus dem Dienst des Glaubens
ab und nicht aus sich selbst heraus. Der hl. Vizenz von Lerin schrieb im 5. Jahrhundert für die Konraden:
„Was wird also der katholische Christ tun, wenn ein kleiner Teil der Kirche sich von der Gemeinschaft,
vom allgemeinen Glauben trennen sollte? Wozu sonst sollte er sich entschließen, als dem vergifteten und
verdorebenen Glied den gesamten, gesunden gebliebenen Leib vorzuziehen? Und wenn eine neue Seuche mit
aller Kraft versucht, nicht mehr nur einen kleinen Teil der Kirche, sondern die gesamte Kirche auf einmal
zu vergiften? Dann wird er umsomehr darauf bedacht sein, an dem von altersher Bestehenden festzuhalten,
das offensichtlich von keiner lügnerischen Neuerung mehr verführt werden kann.“
Danke Danke für den guten Bericht. Über die ebenfalls mit der Tradition verbundenen tapferen Katholiken
von „Pro Sancta Ecclesia“ lese ich immer gerne.
Viel Feind, viel Ehr Es ehrt die beiden mit der hl. Überlieferung verbundenen Katholiken Athanasius und
Traditionsstimme (obwohl sie nicht in allem übereinstimmen), daß sie von allen Seiten angegiftet werden.
Das sagte Christus allen Seinen Nachfolgern voraus. „Fanatismus“? Unsinn. Das Fundament heißt Jesus Christus
und Seine Kirche. Mehr braucht man nicht, denn darauf kann alles aufbauen. Die dies tun, werden vom Neu-Sprech
unserer umgedrehten Zeit „Fundamentalisten“ genannt. Bitte gerne: großes Lob in der „alles ist relativ“-Moderne.
Athanasius hat sich einen guten Spitznamen gewählt: nomen est omen. Trotz seines jungen Alters weiß
der nicht nur sprachlich gegabte Mann bereits viel und auch, es einzuordnen und anzuwenden. Eine Freude,
ihn zu lesen. Er läßt sich weder von Papalisten, Modernisten, noch Sozialisten beirren, die mehrheitlich
auch nur bei denen ankommen, die fast oder gar nichts wissen. Wer keine Vergangenheit hat und nicht zu
ihr steht, hat keine Zukunft. Das gilt nicht nur für Völker, sondern gerade für die Kirche, die drei
Standbeine hat: hl. Überlieferung, hl. Lehramt, hl. Schrift. Nimmt man eines weg, stürzt der „Schemel“
um. Die Überlierferung wurde ab dem V.II gekappt, das Lehramt folgte, die Schrift sowieso (historisch-kritische
Exegese). Aber es gibt genügend weise Menschen, die das Wirken des Durcheinanderbringers erkennen und
nicht so verfahren. Jeder einzelne wird die Kirche retten helfen, jeder, der sich ganz dem Schöpfer hingibt:
Instaurare omnia in Christo.
Das noch ausstehende Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“ Wer in sittlichen Fragen ungeordnet ist, ist
es auch in Glaubensfragen. Ungeordnete schaffen keine Ordnung, sondern vermehren nur die Unordnung. Sicherlich
beinhaltet weder das noch ausstehende Dogma „Maria, Mittlerin aller Gnaden“, noch die wesensverwandte
Bezeichnung „Maria, Miterlöserin“ eine Häresie. Sonst würde sie nicht vom streng auf die dogmatische
katholische Lehre hingeordneten heiligmäßgen Erzbischof Lefebvre ständig verwendet werden (und seinen
Nachfolgern). Das stimmt zwar, ist aber natürlich nicht die Begründung, sondern nur als Bonus für die
Verächter der Tradition gedacht. Tatsächlich wurden beide Bezeichnungen nicht nur von fast allen Päpsten
der letzten 150 Jahre unzählige Male, teilweise wörtlich, ausgesprochen, sondern schon dem Wesen nach,
wenn auch nicht immer wörtlich, von den Kirchenvätern und Theologen der letzten 1000 Jahre verwendet
(vermutlich sogar früher; das weiß ich nicht auswendig). Neulich erfuhr das anvisierte Dogma eine behutsame
Verteidigung durch den nichtmodernistischen Theologen David Berger in der Februar-Ausgabe seines Heftes
„Theologisches“. Sein Artikel lautete „Maria – Mittlerin aller Gnaden“ und ist auch im Netz zu finden.
Die Verwendung der Bezeichnungen durch die Päpste gibt es natürlich auch im Netz: www.vatican.va
Danke auch an Holland für das „Nee“ ! 62% + X für ein Nein, das ist fein! Danke an Athanasius und seine
Landsmänner. Wenn wir Deutschen schon nicht abstimmen dürfen, habt Ihr es für uns getan. (Das durften
wir in der Monarchie zwar auch nicht, aber da war es unnötig, weil wir wenigstens in der Regel einen
katholischen Kaiser hatten, am besten einen aus der langen Reihe der heiligen Kaiser des römischen Reiches
deutscher Nation.) Jetzt erhöhen sich die Möglichkeiten noch ein klein wenig, den Freimaurern die antichristliche
Gestaltung Europas aus den Händen zu nehmen. Wären die bürgerlichen Kräfte nur ebensogut organisiert…
Über das Gebet in der Kirche und daheim ließe es sich erreichen. Das wäre ein Aufruf gewesen, den ich
mir von einem Oberhirten gewünscht hätte (bzw. plural).
Mitarbeitern der Erlösung „Wir würden selber zu Mitarbeitern der Erlösung“. Eine schöne „beiläufige“
Aussage des neuen Papstes. Sie ist Grundvoraussetzung für das dringend benötigte Dogma der „Maria, Miterlöserin“.
Dies wird nicht erreichbar sein, wenn wir nicht Gottes Willen anerkennen, daß er seine Geschöpfe als
„Mitarbeiter an der Erlösung“ dabeihaben möchte und dies vormachte durch die unbefleckt emfpangene Gottesgebärerin,
die unter dem Kreuz erste und reinste Miterlöserin wurde. Leider wird dieses bereits auf dem V.II von
vielen hundert Bischöfen beantragte Dogma noch stark behindert von den ökumenistischen Kräften in der
Kirche: Wegen den Protestanten soll Maria nicht offiziell als das bezeichnet werden dürfen, was sie ist:
Miterlöserin. Mittlerin aller Gnaden. Obwohl von fast allen Päpsten seit über hundert Jahren vorgemacht.
Der neue Papst hat also nicht nur das Kreuz des hl. Pius X. betrachtet. Der Sekretär hingegen irrte.
Tatsächlich ist die Wahrheit einfach und die Lüge komplex.
Der Gegen-Syllabus seit dem V.II Und wo die Kirche spricht, welche Konzilien welchen Verbindlichkeitsgrad
haben … erklären die Konzile. Die FSSPX folgt der dogmatischen Lehre, im Gegensatz zur Mehrheit der
nachkonziliaren Hirten und fast aller Theologen (vgl. Rahner zum Thema Dogma; ab dem V.II). Lesen Sie,
was Bischöfe Kamphaus, Kasper, Lehmann, uvm. unwidersprochen an Häresien verbreiten. Das Vatikanum-II
ist nichtdogmatisch. Dies stellten Papst und Konzilsväter klar fest. Das V.II bietet – fehlgeleitete –
Ratschläge an. es sei denn, die Bruderschaft hätte zunächst festgestellt, dieses Gebot stimme mit „der
Tradition“ überein. Im Sinne des großen Kirchenlehrers Athanasius. Es verstehen nicht sehr viele Katholiken
und auch nur unter Beachtung der großen Notsituation, in der die Konzilskirche ist. Genauer: nicht „die
Kirche“, sondern die große Mehrheit der Kirchenmänner. Die mit dem V.II eröffnete neue Religion, der
„Gegen-Syllabus“, ist unvereinbar mit der überlieferten Lehre. Lesen Sie, was die Päpste vor dem V.II
über anderthalb Jahrhunderte lang zur modernistischen Revolution (=Liberalismus) schrieben: in der Bulle
Aucotrem fidei, in den Enzykliken Quanta cura, Immortale Dei, Divini Redemptoris, Humani generis, im Syllabus,
in der apostolischen Konstituion Lamentabiliti (Pius X), uam. Es ist also „die Tradition“, der sich alles
unterzuordnen hat Der hl. Überlieferung, natürlich. Kein Papst und kein Engel kann ein neues Evangelium
verkünden.
Der Kelch des Lebens Mit einem Hinweis auf die FSSPX scheint man tatsächlich bei jedem Thema und in jedem
Zusammenhang richtig zu liegen. Es gibt also doch ein Patentrezept, ein Allheilmittel… Es kommt wieder
einmal auf den Zusammenhang an, den so viele wie Sie übersehen. Die von Gott gegründete katholische
Kirche als einzige Arche des Heils hat das Patentrezept, das Allheilmittel, sie ist Hüterin des hl. Kelchs –
dem Meßopfer. (Vergessen Sie Indiana Jones.) Das ist so seit 2000 Jahren, auch wenn die Mehrheit der
konzilskirchlichen Bischöfe das heute nicht mehr glaubt und ihren armen Schafen alle möglichen Irrungen
und sogar irrige Religionen anbietet bzw. diese ihnen aufdrängt. Nun hängt, wie schon ein weiser Denker
anmerkte, vom unbedingten Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben ebendieser
Kirche ab. Diese Tradition mit aller Konsequenz weltweit wird nur noch von einer einzigen Gemeinschaft,
der FSSPX, und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt. Dies
heißt nicht, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des überlieferten
Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen, bis hinein in der Kurie. Erzbischof
Marcel Lefebvre und sein Werk stellen als Nachfolger des hl. Athanasius „nur“ das Echo, den Widerschein,
das Sprachrohr der Kirche, ihrer (echten, dogmatischen) Konzile und der Lehre der Päpste dar. Das ist
das „Geheimnis“ des Patentrezeptes.
„Humanae Vitae“ Nicht „Humae Vitae“ war gemeint… Da hat vielleicht ein Daemon-Prozeß im Rechner hat
die Zwischenablage verstümmelt? (Nicht ganz ernst.) Zitiert habe ich aus der bekannten und besten Enzyklika
Papst Pauls VI. vom 25. Juli 1968, die es auf dem Vatican-Server www.vatican.va/…clicals/index_ge.htm
in mehreren Sprachen gibt, unverständlicherweise aber nicht in deutsch… Oh, nun bekommt die Jungfrau
Maria wieder ihre Krone. Allen Gutwilligen noch eine gesegnete Zeit wünsche ich.
Enzyklika „Humae Vitae“ beantwortet Benedikts Frage {…} Ernste Folgen der Methoden einer künstlichen
Geburtenregelung 17. Verständige Menschen können sich noch besser von der Wahrheit der kirchlichen Lehre
überzeugen, wenn sie ihr Augenmerk auf die Folgen der Methoden der künstlichen Geburtenregelung richten.
Man sollte vor allem bedenken, wie bei solcher Handlungsweise sich ein breiter und leichter Weg einerseits
zur ehelichen Untreue, anderseits zur allgemeinen Aufweichung der sittlichen Zucht auftun könnte. {…}
Auch muß man wohl befürchten: Männer, die sich an empfängnisverhütende Mittel gewöhnt haben, könnten
die Ehrfurcht vor der Frau verlieren, und, ohne auf ihr körperliches Wohl und seelisches Gleichgewicht
Rücksicht zu nehmen, sie zum bloßen Werkzeug ihrer Triebbefriedigung erniedrigen und nicht mehr als
Partnerin ansehen, der man Achtung und Liebe schuldet. Schließlich ist sehr zu bedenken, welch gefährliche
Macht man auf diese Weise jenen staatlichen Behörden in die Hand gäbe, die sich über sittliche Grundsätze
hinwegsetzen. {…} Auf diese Weise könnte es geschehen, daß man {…} es dem Ermessen staatlicher Behörden
zugestände, sich in die ganz persönliche und intime Aufgabe der Eheleute einzumischen. Will man nicht
den Dienst an der Weitergabe des Lebens menschlicher Willkür überlassen, dann muß man für die Verfügungsmacht
des Menschen über den eigenen Körper und seine natürlichen Funktionen unüberschreitbare Grenzen anerkennen,
die von niemand {…} verletzt werden dürfen. {…}
Wo ist denn die nächste Kirche der Priesterbruderschaft…? … dort würde Frau Dörner das finden,
wonach sie sich – zu Recht – so sehnt: eine klar kirchen- und papstamtstreue Richtung, ganze katholische
Priester und Bischöfe, und vor allem die heilige Messe aller Zeiten. (Tatsächlich kenne ich wenige in
der Kirche, die ähnlich fest zum – bei Bedarf – unfehlbaren Papstamt stehen als Erzbischof Lefebvre und
seine Mitstreiter. Ironie der Schicksals.) Frau Dörner könnte in der FSSPX ihre in der Diözese wegen
dem neuen Wolf im Schafspelz behinderte und vergällte „Spiritualität“ – heißt ganz altmodisch (wie
sie richtig schrieb): Vertiefung im Sinne der Spiritualität der Kirche, die auf den Sakramenten und der
katholischen Lehre gründet – festigen und somit stärker sich und die Weltkirche heiligen, als unter
den widrigen diözesanen Umständen möglich (man spricht ja aus Erfahrung). … eben so, wie es die meisten
mir bekannten Anhänger der FSSPX machen: einfach katholisch sein dürfen, unter der Führung der guten
Hirten, die treu zur Kirche und ihrer ganzen Lehre stehen, und sie nicht verraten, wie in der Konzilskirche
üblich. … eben so, wie es überall in der Weltkirche sein müßte, aber momentan leider nur in Glaubensoasen
ist. … bis sich Rom und davon ausgehend hierarchisch alle Diözesen wieder bekehrt haben werden. Darum
beten wir sehr.
Wie innen so außen Tatsächlich haben traditionalistische Katholiken, romantische Kommunisten und wahrscheinlich
sogar einzelne „Freimaurer“ in Frankjreich die Verfassung abgelehnt. Unschicklicher Verknüpfungsversuch.
Fehlt noch die Verbindung zu Al-Qaida, die Konrad kürzlich konstruierte, indem er den angeblichen „Traditionalismus“
der mit der katholischen Lehrtradition verbundenen Katholiken als den „Islam im kirchlichen Gewand“ diffamierte.
Ein geistlich Verwandter hat im Weltbild-Verlag die Sondernummer „Papst Johannes Paul II. Sein Leben“
gesetzt, worin in einer „Zusammenfassung von {je drei} Freunden und Feinden des Papstes“ Osama bin Laden
und Bernhard Fellay in einem Atemzug aufgezählt wurden. Letzterer ist Bischof und Generaloberer der FSSPX.
Wie man aber bei jedem Thema nur wieder auf das „hl. Messopfer“ zu sprechen kommenk kann, an das angeblich
keine der 1,1 Mrd. Katholiken mehr glauben (außer 4-5 Schreiber auf dieser Webseite) ist mir schleierhaft.
Solches Verdrehen der Worte lese ich selten. Haben Sie den Doctortitel im neurolinguistischen Programmieren?
Ich schrieb: „Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen.“
Das belegen u.a. die empirischen Studien des Kirchenrechtlichers Georg May, und die Privat“studie(n)“
eines jeden Katholiken, der sehen kann und Bezug zur hl. Überlieferung hat. Vgl. Kirch(en)tage. Über
den Zusammenhang „EU – Meßopfer“ erteilte Ihnen die Traditionsstimme bereits Nachhilfe.
Die Kirche fußt auf dem Priesteramt Ohne Priester keine Kirche. Die Konzilskirche zerfällt. Unwillens,
die „Reform“ da anzupacken, wo die Wurzel des Übels liegt: am nichtdogmatischen Vatikanum-II, das die
Schleußen öffnete für das ungehinderte Eindringen der modernistischen Flut in die Kirche. Wieder wird
Symptombehandlung betrieben. Werbung in der Welt mit weltlichen Mitteln: Propagandaplakate. Unfaßbar.
Welcher junge Mann nimmt das schwere Priesteramt auf sich, wenn just die Kirche ihm sagt, daß er sich
nicht wesentlich von Laien und lutherischen Gottedienstvorstehern unterscheidet? Wenn er sich ein Weib
nehmen und die Last der Welt ins Pfarrhaus holen soll wie der Laie? Wenn bald das Priester“amt“ auf Zeit
kommen soll (nach dem Willen der westlichen kirchenzerstörenden Bischöfe und „Konzils“theologen) und
es überhaupt auf Dauer dem Gottesdienstvorsitzenden weichen soll? Usw. Offen“sichtlich“ sind zu viele
Kirchenführer mit der biblischen Blindheit geschlagen. Eine Folge des Unglaubens. Mann tritt die Realpräsenz
des Heilands in Seinem hl. Meßopfer mit Füßen, oder schafft das Meßopfer ganz ab, widersetzt sich
der Botschaft und Forderung der allerseligsten Muttergottes von Fatima, kämpft gegen das gebotene Dogma
„Maria, Mittlerin aller Gnaden“, usw. Das Priesteramt muß gestärkt werden, nicht geschwächt. Von „oben“
in der Hierarchie: vom Bischofsamt aus, vom Bischof der Bischöfe. Von „unten“ durch das ausdauerende
Gebet der Laien voller Glaube, Hoffnung und Liebe für Priesterberufungen. Siehe FSSPX.
Gottesbezug auf dem Papier genügt nicht Der rein papierne Gottesbezug bringt nichts. Das Problem ist,
daß die meisten Völker Europas nicht christlich, katholisch und somit ihren sozialistischen antichristlichen
Regierungen schutzlos ausgliefert sind. Immer mehr Blinde werden von Blinden geführt. Die katholische
Kirche verweigert sich seit vierzig Jahren – nicht nur – ihrem Missionsauftrag. Er ist unvereinbar mit
der Ökumene. Was dann in einer protestantisierten Kirche Vorrang hat, sieht man! Der Glaube an das hl.
Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen. Ihr Herz steht somit still. Der Leib
Christi wird nicht mehr (bzw. viel zu wenig) durch die Straßen Europas getragen, für alle sichtbar.
Damit er wirken könnte. Wie damals bei der hl. Klara, als sie mit der Monstranz in der Hand die mordenden
und brandschatzenden Sarazenen verjagte… Das eigentliche Problem Europas liegt somit in Rom, das sich
bekehren und wieder das ganze Evangelium verkünden muß – ohnen den kleinsten Abstrich. Dazu gehört
dann auch die scharfe Auseinandersetzung mit den gottfeindlichen Kräften. Diese ist aber nur meisterbar,
wenn wir in Christus ruhen und Er ins uns, durch das hl. Altarsakrament. Keine Luther-Messe, kein gemeinsames
Abendmahl, keine interreligiösen Gottesdienste mit Götzendienern. Nur Christus, Seine Kirche, Seine
Sakramente. Aus dem hl. Meßopfer kommt die Kraft zur Verkündigung des wahren Evangeliums, der ganzen
katholische Lehre, zum Heil der Menschen, im geistlichen und weltlichen Reich.
Vive la France Ausgerechnet Frankreich, aus dem die christusfeindliche Revolution sproß (auf der anderen
Seite einige der größten Heiligen), sagt nun Nein zur Freimaurer-EU. Gott sei Dank! Vielleicht geht
der Kelch des EU-Mollochs noch einmal ans uns vorbei. Vielleicht verschiebt sich das, was der weise Russe
Wladimir Solowjew 1900 in seiner „Kurzen Erzählung vom Antichtrist“ für die christusfeindlichen „Vereinigten
Staaten von Europa“ vorausahnte. Glücklicherweise muß die gottleere EU-Verfassung weitere hohe Hürden
nehmen. Ende 2005 stimmen die Polen ab, ebenfalls 2005 oder im Juni 2006 die Tschechen, Anfang 2006 die
Briten und am 27. September 2006 die ebenfalls euro-skeptischen Dänen. Wenn nur ein Land die Verfassung
ablehnt, kann sie legal nicht in Kraft treten (was die eigentlichen Drahtzieher freilich nicht davon abschreckt,
fortzufahren). Dann stürzt die EU in eine Krise, die die Chance bietet, neu anzufangen und Europa besser
zu organisieren. Ein kleiner Hoffnungsschimmer. Verstärken wir unseren Gebetskreuzzug. Hl. Pfarrer von
Ars, stehe uns bei.
Ökumenismus ist unvereinbar mit dem von Christus erteilten Missionsauftrag Athanasius sagte es ganz richtig.
Bevor ich die FSSPX kennenlernte, kannte ich Mission in der „katholischen“ Konzilskirche nicht. Zuvor
war sie mir nur bekannt aus den protestantischen Gemeinschaften, die aktive Mission betreiben – weltweit.
Angesichts der katholischen Apostasie kann es nicht verwundern, daß gläubige protestantische Gemeinschaften
sogenannte „katholischen“ Länder (Spanien usw.) als pure Missionsländer ansehen. Man muß es deutlich
aussprechen: der mit dem Vatikanum-II losgetretene und unter JP2 zur Vollendung getriebene Ökumenismus
ist in jeder Hinsicht unvereinbar mit dem von Christus erteilten Missionsauftrag, alle Menschen zu Seiner
einzigen gestifteten Religion, der katholischen Kirche, zu bringen. Deswegen gibt es Mission nur noch
alibi-mäßig in der Nachkonzilskirche, und die Konversion stirbt logischerweise ebenfalls aus: ein jeder
möge doch da bleiben, wo er ist; hat nicht nur JP2 gesagt. Ein Kloster in unserer Nähe, in dem das jüngste
Ordensmitglied 60 ist, „verwirklicht“ diese Irrlehre konsequent: sie teilen mit, daß „man heute“ die
Urvölker (z.B.) nicht mehr missioniert, sondern sich vielmehr in deren „Glauben“ einlebt. Nun, dieses
unkatholische „Problem“ wird sich lösen, denn das Kloster stirbt: kein Nachwuchs. Niemand verspürt eben
mehr eine Berufung zu der alles fordernden Lebensaufgabe unter größtem Verzicht namens Priester oder
Ordensleut, wenn alle „Glaubensrichtugen“ angeblich gleich wahr sind. Instaurare omnia in Christo.
Von der Wonne, ein Fundamentalist zu sein Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts
anderes als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“, der durch VII
und JPII zu Kirche und Welt sprach und spricht. Konrad, was Sie sagen, ist zwar ehrabschneidend und versucht
gemein, aber vor allem zeigt es, daß Sie a) keine Ahnung von katholischer Tradition haben; daß Sie b)
überhaupt nicht wissen, was der Islam ist (wie die meisten nachsynodalen Katholiken); und daß Sie c)
das nichtdogmatische „Konzil“ V.II nicht einmal auszugsweise kennen (es ist eine in vieler Hinsicht mit
der überlieferten katholischen Lehre unvereinbare Synode). Kurzum: es wäre keine Schande, zu schweigen,
wenn man nichts weiß. Doch die Nach“konzils“kirche ist zu einem vom Fundament abgetrennten Ort des Plapperns,
des Lärms und des grellen Effektlichtes geworden, was sollte also wundern, wenn dieses Motto gebrochen
wird? Seit ich Jesus Christus in der katholischen Kirche durch die kanonisch errichtete ehrwürdige Priesterbruderschaft
St. Pius X. des heiligmäßigen Gründers Erzbischof Lefebvre erkenne, bin ich gern ein Fundamentalist,
weil mein einziges Fundament Christus und Seine Kirche ist. Das Gegenteil von Fundament ist Flugsand.
Ein „Mittelding“ (den angeblich goldenen „liberalen“ Weg) gibt es bei dieser Seelenheilsfrage nicht: entweder
ganz Christus (und sein ganzes Evangelium – ohne ein Wörtchen wegzulassen) oder gar nichts! Aut deus
aut nihil.
Danke für den wohlwollenden Bericht … an die Kreuz-net-Redaktion! Der hl. Papst Pius X. stehe der einen,
heiligen, apostolischen, katholischen Kirche bei, da es gilt: Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus
erneuern.
Siri Im Vorwort {seiner Autobiographie} „Meine Erfahrung mit der Kirche“ (Herder, 1989) schreibt der Redemptoristenpater
Häring, {wie} nach dem plötzlichen Tod von Johannes Paul I. {…} der absolute Favorit und Wunschkandidat
der großen Mehrheit der Kurienkardinäle und der Konservativen Kardinal Siri {war}. Man war sich sicher:
Siri wird der nächste Papst. Doch für die modernistische Lobby wäre ein Papst, der nach dem Konzil
geäußert hatte, „hundert Jahre werden nicht genügen, um all die Fehler und Irrtümer Papst Johannes
XXIII., Papst Pauls VI. und des Konzils wieder gutzumachen“, sozusagen der postkonziliare Super-GAU. Häring
schreibt: „Spät abends vor Beginn des neuen Konklaves gab auch Siri meinem Freund Gianni (Dr. Gianni
Licheri) ein Interview in der sicheren Annahme, daß dieses Interview frühestens nach Beginn des Konklaves
veröffentlicht werden könne. In mehr als einer Stunde eröffnete Siri praktisch sein Regierungsprogramm.
Kollegialität nannte er Unsinn. Gianni und unser gemeinsamer Freund Angelo Cicinetti, der mit dabei war,
waren erschrocken und zutiefst erschüttert. Noch während der gleichen Nacht gaben sie an die Tageszeitung
„Gazetta del Popolo“ die wichtigsten Sätze des Kardinals weiter. Man arbeitete die ganze Nacht, um rasch
eine Sondernummer herauszubringen. Diese erreichte alle Kardinäle, kurz bevor sie ins Konklave einzogen.
Damit war Siris Kandidatur erledigt. Seine Befürworter waren bestürzt. – Und so wurde der Weg frei für
Karol Wojtyla.“
So kennt man das … … schon von der Medjugorje-Geschäftemacherei. Drei Viertel der dortigen falschen
Seher besitzen eigene Hotels, usw. Das „färbt“ eben ein wenig ab auch auf das österreichische Internet-Sprachrohr
der Medjugorje-Charismatisten. Das eigentlich tragische Element ist, daß Rom – nicht nur – Medjugorje
gewähren läßt, und somit die vielen gutgläubigen Laien, die sich dorthin oder in Medjugorje-Gebetskreise
in guter Absicht verirren, den Verführern ausliefert. Wie ich bestens weiß… Gut, daß ich heute bei
der FSSPX bin. Die nehmen ihr katholisches Hirtenamt noch wahr und führen uns Schafe mit sicherer Hand.
P.S. Ach, jetzt habe ich schon wieder FSSPX gesagt…
Reales Ideal Lobredner der FSSPX bei kreuz.net in Zukunft auch einmal ein wenig über die massiven inneren
Probleme der angeblich so „idealen“ Priestergemeinschaft berichten Im Vergleich zu einem großen schönen
Haus ohne Dach steht ein Festzelt – extra für die Zeit der bald beginnenden Dacharbeiten aufgestellt –
ideal gegen Regengüsse da. (Nicht alles ist relativ, sondern manches.) Wer über die Entwicklung in der
FSSPX gut informiert sein möchte: monatliches Mitteilungsblatt [link]www.fsspx.info/…/archiv.php[link]der
Bruderschaft im Archiv[link], Besuch der Messen und Verantstaltungen (u.a. Thürkauf), etc. Daß es in
der Kirche Probleme und Enttäuschungen gibt, liegt an der Natur des Menschen. Fatal wird es, wenn die
von Gott bestellten Hirten Mietlinge und Wölfe im Schafspelz sind – und bleiben! Solange die FSSPX treu
zu Christus steht und kein Wörtchen von Seinem Wort wegläßt, hält sie das reale Ideal hoch: Jesus
Christus in seiner hl. Opfermesse in der Kirche. Bis sich Rom wieder bekehrt haben wird. Anders als an
anderer Stelle im Kommentarbereich behauptet, duldet die FSSPX Sedisvakantisten-Priester nicht. Das ist
nicht nur in theoretischer Form allenthalben nachzulesen, sondern ich durfte das in meinem nächsten Umfeld
praktisch erleben. Die bisher größte „Krise“ der FSSPX war die traurige Abspaltung der FSSP. Das Originalwerk
gesundete, die Abspaltung nicht. (Vgl. das traurige Schicksal der ehemaligen FSSP-Oberen, P. Lugmayer,
Harry Potter, etc.)
Die ratlosen Katholiken mögen sich an die paar aufrechten Bischöfe halten Aber die FSSPX ist natürlich
nicht „die Rest-Kirche“ im stikten Sinne. Sie beansprucht so etwas auch nicht. Man will Katholiken in
Not helfen. So ist es. Und sie helfen. Gott weiß, daß viele treugläubige Katholiken durch die FSSPX
davon bewahrt wurden, am modernistischen Rom zu verzweifeln und der Kirche den Rücken zu kehren. Mir
selber wurde durch eine Gnade des Himmels in Form der FSSPX die Liebe zur heiligen katholischen Kirche
auf vorher nie geahnte Weise vermittelt. Die FSSPX stellt mit allen verbliebenen der hl. Überlieferung
treu gebliebeben Katholiken die Kirche dar; um wörtlich mit dem hl. Athanasius zu sprechen: „Die Katholiken,
die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre
Kirche Jesu Christi darstellen.“ Um mit den weisen Heinz-Lothar Barth zu sprechen, aus seinem exzellenten
Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“: „{N}ach der sicheren Überzeugung des Verfassers {hängt} vom unbedingten
Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben der Kirche ab {…} Diese Tradition
mit aller Konsequenz weltweit {wird} nur noch von einer einzigen Gemeinschaft, der Priesterbruderschaft
St. Pius X. und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt (was
natürlich nicht heißt, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des
überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen!).“
Die Wahrheit ist unteilbar – und unvermischbar mit dem Irrtum Leider muß man festhalten, daß die nachsynodalen
„Lösungen“ in aller Regel so aussehen, wie beim Ökumenismus vorexerziert: faule Kompromisse auf Kosten
der Wahrheit. In aller Regel. Es wäre gut, wenn die Ausnahme einträte… Doch „husch husch“ – schnell
eine Lösung mit dem „schlechten Gewissen der Kirche“, der nur vor Christus und Seiner treuen Kirche beugsamen
FSSPX – ist nicht. Rom muß zur hl. Überlieferten und damit Rechtgläubigkeit zurückkehren, dann „löst“
sich das „Problem“ mit der FSSPX automatisch. Die FSSPX wird solange die katholische Lehre unverfälscht
hochhalten – müssen – und zwar auch bzw. gerade im fehlenden Gehorsam gegenüber römischen Kirchenzerstörern
(weil dem Gehorsam Christus und Seiner Kirche gegenüber verpflichtet), bis Rom zum apostolischen Glauben
zurückgekehrt ist. Das ist momentan nach menschlichem Ermessen noch leider nicht in Sicht. Der neue Kreuz-net-Artikel
„Woher stammen die verschiedenen Religionen? www.kreuz.net/article.1237.html“ belegt das Problem Roms
„wie gerufen“. Diese verhängnisvolle häretische Grundhaltung wurde auf der Räubersynode 1962 eröffnet.
Es muß korrigiert werden, dann ist der Weg frei für die Wiedereinsetzung Christi auf dem Thron. Räubersynode?
Einfach den „Offenen Brief an die ratlosen Katholiken“ des Erzbischofs Lefebvre lesen – und staunen. Er
war von der Kurie berufener Mitarbeiter der vorbereitenden Kommission (2 Jahre Arbeit) und ein sehr intimer
Kenner der abenteuerlichen synodalen Vorgänge.
Mitbestimmung bei Bischofswahlen, mal so, mal so. Man vergleiche den Umgang Roms mit der „Mitbestimmung“
bei den nichtschismatischen Not-Bischofsweihen durch den nichtkommunistischen, rechtgläubigen, heiligmäßigen
und papstamtstreuen Erzbischof Marcel Lefebvre. Es ist zwar nicht gerecht, daß Rom die Totfeinde der
katholischen Kirche, die Inter-National-Sozialisten (=Kommunisten), mit Samthandschuhen anfaßt und gleichzeitig
treue und die Kirche über alles liebende mit der Tradition verbundene Katholiken schmäht und verfolgt.
Doch wie alle mit Christus vereinte Leiden dient auch diese ungerechte Verfolgung der Priesterbruderschaft
St. Pius X ihrem Wohl und dem der treuen katholischen Gläubigen. Die FSSPX bewahrt an vordester Front
den katholischen Glauben in ganzer Übereinstimmung mit der hl. Überlieferung auf und feiert die hl.
Messe regelmäßig und würdevoll, so wie es dem Herrn gefällt. Dies in dieser großen Notsituation,
deren Meisterung uns der große Kirchenlehrer Athanasius vormachte, der fast sein Leben lang von der korrumptierten
Kirche verfolgt wurde und trotzdem treu am überlieferten Glauben festhielt. Oh heiliger Athanasius, helfe
uns auch heute.
Istzustand Wäre die Hl. Messe hermetisch eingesperrt geblieben in die so gen. „Tradition“, nur für Eingeweihte,
so wäre aus der Kirche mehr und mehr eine lateinische Nebenströmung mysteriöser Kulte geworden, aber
immer weniger Realpräsenz der Hingabe des Herrn für die Seinen Witz? Sie beschreiben just den Istzustand
der nachkonziliaren Kirche in seiner Gesamtheit (Ausnahmen bestätigen die Regel). Allerdings mit einem
gewichtigen Unterschied: in diesen Kirchen wird der NOM gefeiert, nicht die überlieferte Messe. In welchem
Parallel-Universum leben die papalen Katholiken? Kommen sie herum? Haben sie Kontakt mit dem „Volk“? Ich
lebe ihm angeblichen „gut-katholischen“ und „schwarzen“ Süden Deutschlands: In unserem Städtchen (~6000
Einwohner) ist – sehr – gelegentlich „eucharistische Anbetung“. Durchschnittlich zwei bis vier sehr alte
Menschen nehmen daran teil, null Junge. Die Gottesdienst-Besucher werden jedes Jahr älter: der größte
Anteil an Jungen liegt bei den paar Ministranten, die in aller Regel läppisch um den Altar herumschwänzeln,
Buben wie Mädchen, und keine Ahnung von nix haben. In meinem Geburtsstädtchen, mit einer sehr bekannten
prächtigen Barockkirche, kommen seit einigen Jahren durchschnittlich überhaupt keine Jungen mehr in
die Kirche (weiß ich von meinen Eltern), was den diese Gemeinde „betreuenden“ Pastoralvorsitzenden (?)
zu der deprimierten Aussage verleitete: wir können die Kirche schließen…
Erschüttert Ich bin erschüttert, dass Sie dem verstorbenen Papst Paul VI. Verstockung vorwerfen und
den möglichen Verlust des ewigen Lebens wegen seiner angeblichen Uneinsichtigkeit unterstellen. Gott
der Herr ist mit Sicherheit gerechter und barmherziger als die ominöse „Stimme“! Werter Herr P. Chatolicus.
Nach der Lektüre des Tagebuchs der hl. Schwester Faustina, der Botin des barmherzigen Jesus, war ich
u.a. sehr erschüttert, weil sie in ihren Visionen so viele Priester und Ordensleute in die Hölle wandern
sah. Priesterliche Hirten (besonders Bischöfe) haben von Gott eine ganz besonders schwere Verantwortung
erhalten, wie gerade mystische Heilige oft betonen. Entsprechend wird mit Fehltritten anders umgegangen
als wenn ein Laie „nur“ (Anführungszeichen) sein eigenes Seelenheil in Gefahr bringt. Das ist logisch
(-> Logos). Es hat nichts mit verurteilen zu tun. Die Kirche muß immer auf Himmel und Hölle hinweisen.
Nicht so zwar wie der verstorbene Papst, als er sagte, daß Judas nicht in der Hölle sei… –-- Zu Anonymität
im Netz empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre dieser Seite ….realname-diskussion.info/, besonders
der Texte von Informatik-Professoren. Bitte sehen Sie davon ab, hier die Realnamen von Diskutanten zu
veröffentlichen. Realisieren Sie das gläserne Internet und die daraus potentiell resultierenden verheerenden
beruflichen Folgen. Willkommen im Orwellschen Data-Mining-Zeitalter! Ihr Datenbanker Marcel.
Kirchenkrisen Im Übrigen brauchen wir doch ohnehin keinen Glaubenspräfekten, da es doch hier im Forum
ein kompetentes Lehramt gibt, das ganz genau weiß, wo die „nachkonziliare Kirche“, „Konzilsgedächtniskirche“
oder wie auch immer irrt, welche kirchlichen Würdenträger Häretiker sind, wie die Tradition auszulegen
ist… Es gibt Zeiten der Notsituation in der Kirche, in denen von Gott ausgewählte Hirten „das Heft
der überlieferten katholischen Lehre in die eigene Hand“ nehmen müssen – über ein oder mehrere irrende
Päpste hinweg, bis sich der Papst und die Kurie wieder bekehren. („Hier im Forum“ heißt, daß traditionelle
Laien meistens die Worte des Erzbischof Lefebvre und seiner Nachfolger widergeben.) Sicher kennen Sie
den ersten Streit eines bischöflichen Apostels mit dem Papst: den zwischen dem hl. Paulus mit dem hl.
Petrus. Vielleicht kennen Sie den ersten „totalen“ Streit eines bischöflichen Apostels mit – sogar mehreren –
Päpsten: den des hl. Athanasius und seiner temporären Exkommunikation. Was Sie da sagen, trifft auf
ihn zu: er entschied (Kraft des hl. Geistes), daß die „nacharianische Kirche“ sich irrte, hohe kirchliche
Würdenträger bis hin zum Papst Häretiker und nicht imstande waren, die Tradition auszulegen. Es täte
so manchem Papalisten gut, sich mit diesen Fällen intensiv zu beschäftigen. Auch mit dem Thema „schlechte
Päpste“ allgemein. Das festigt sowohl uns Katholiken in der Argumentation mit Protestanten, als auch
unser Verhältnis Glaube zu Gehorsam.
Kirchenrealpolitik Ich geben Ihnen, Traditionsstimme, völlig Recht. Auch habe ich Ihnen zu danken für
Ihre kompetenten und treu der überlieferten katholischen Lehre entsprechenden Kommentare. Den erwähnten
Brief habe ich einmal durchgelesen und warte auf die (erneute) Veröffentlichung durch die FSSPX und andere
katholische Nachrichtenportale. Nach diesem ersten Lesen kam er mir positiv vor. Doch Ihre Einschätzung
zur „Kirchenrealpolitik“ wirft in der Tat einige gewichtige zu erwartenden Probleme auf. Es ist auch die
Frage, ob der Papst überhaupt könnte, wie er wollte. (Einmal abgesehen davon, daß er sich bisher selten/nie
rumreich im Umgang mit der Tradition und dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre und seinem wachsenden
Werk hervorgetan hat, und es eine Wandlung bedeutete, würde er in Zukunft anders reagieren. Wobei man
immer beten und hoffen darf.) Was Sie zu Bugnini sagen, stimmt natürlich. Ich wollte lediglich diesen
Kreator des NOM erwähnen, weil vielen gutgläubigen Katholiken nicht klar ist, daß die Freimaurer direkt
in die katholische Messe eingegriffen haben. Es ist ein Rätsel, warum Paul VI. seine Enttarnung dieses
Freimaurers nicht konsequent behandelt hat, indem er auch dessen Werk „in die Wüste“ geschickt hat. Im
besten Falle war er schon so vom Ökumenismus geblendet, daß die von Bugnini versprochene Aussage „Am
NOM gibt es nichts mehr, was Protetsanten stören könnte“ ihm wie eine Verheißung zur Einigung aller
vorkam. Wie wir heute wissen: Un-Einigung auf Kosten der Wahrheit.
Auf Dauer ist die Luther-Messe NOM unhaltbar … und der herrliche überlieferte Ritus, die vom hl. Papst
Pius V. kanonisierte Messe aller Zeiten, dieses Stück Himmel auf Erden, wird wieder einkehren weltweit.
Daran führt kein Weg vorbei, will die Kirche wieder atmen mit Christus als Basis allen Geschehens. Der
von einem christusfeindlichen Freimaurer geschaffene NOM wird fallen auf Dauer (*). Das weiß die FSSPX
und dafür setzt sie sich seit ihrer Gründung ein. Das weiß „in etwa“ auch der neue Papst (Mgr. Ratzinger).
Darauf geht er näher ein in einem Brief, denn er vor ungefähr zwei Jahren an Dr. Barth schrieb (ein
mit der FSSPX sehr eng verbundener Kenner der katholischen Kirche). Dieser Brief wird in Kürze auf katholischen
Nachrichtenportalen veröffentlicht werden (inkl. dem der FSSPX und ihrem Mitteilungsblatt). Hört man.
(*) Dieser Freimaurer wurde nach seinem Entdecktwerden vom wütenden Paul VI. in die wortwörtliche Wüste
nach Arabien geschickt.
Die protestantisierte nachkonziliare katholische Kirche Vielleicht sollte man im Zeitalter des Ökumenismus
einen ordentlichen Protestanten, der wenigstens noch katholisch – protestantisch auseinander halten kann,
zum Präfekten der Glaubenskongregation machen Genaugenommen haben wir das bereits: protestantisierte
Männer in hohen Ämtern der Kirche und die Luther-Messe im Alltag. Wer nicht mehr festhält an der unverfälschten
ganzen Lehre der Kirche, bastelt sich seine eigene: das ist die Definition des Protestantismus. Kardinal
Kasper z.B. ist in einigen wichtigen Glaubensfragen protestantischer als einige meiner lutherischen Verwandten.
Ich sage das nicht, um irgendjemanden zu beleidigen, auch sind mir Personen nebensächlich, weil es um
ihre unseligen Werke geht. Diese anzukreiden ist die Aufgabe, wenn schon das ehemals heilige Offizium
seit seiner Abschaffung durch Paul VI. nicht mehr handelt. Daß viele Bischöfe jeden Bezug zum hl. Meßopfer
verloren haben, zeigt nicht nur Prof. May seit vielen Jahren auf. Wenn das Herz der Kirche „aus“ ist,
muß auch der restliche mystische Leib, die Kirche, zusammenbrechen – jedenfalls nach menschlichen Maßstäben
(*). Das erleben wir nun seit 40 Jahren: den totalen kirchlichen Zusammebruch auf allen Ebenen. (*) Daß
die Kirche bis ans Ende der Zeit bestehen bleibt, ist eindeutig. Daß aber die sichtbare Kirche bis zur
Unkenntlichkeit verstümmelt werden kann, wie auch Christus selber am Kreuz verstümmelt wurde, deutet
u.a. die hl. K.Emmerich an.
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts, und warum das so ist, sehen Sie gleich… Die JP2-Heiligschnellsprechungsbesäuselung
erinnert an die voreiligen charismatistisch-erscheinungssüchtigen Medjugorjaner: die „Seher“ sehen (nicht
nur) die „Gospa“ auch ständig und überall und nun schon einige zehntausend Mal. Auch galt JP2 den Medjugorjanern
als „lebendiger Heiliger“. „Selbst wenn die Kirche Medjugorje nicht anerkennte, wäre es echt“, war und
ist ein beliebter Spruch. Es ist unverantwortlich, daß Rom nichts gegen den Massenbetrug Medjugorje unternimmt.
Wo doch gerade Mgr. Ratzinger damals sehr zurückhaltend diesem Betrug gegenüber war (und sich auch erwehrte
gegen die Unterstellung der Medjugorianer, er und der Papst hätten den Ort per Privataussagen abgesegnet).
Vergaß der neue Papst, daß man bedacht umgehen muß mit „Himmelserscheinungen“ und völlig unbegründeten
„Er sieht uns vom Himmel aus“-Behauptungen? Ausgerechnet er, der das über jeden Zweifel erhabene Fatima
nicht voll annimmt. Die nachkonziliare Heiligsprechungsinflation schadet der katholischen Heiligsprechung
so sehr. Sowie den wahren Heiligen der letzten 2000 Jahre, deren Ruf durch diese Inflation massiv abgewertet
wird. Man könnte betrübt anfügen: nun, wo schon 3/4 des Kirchenporzellans zerstört ist, kommt es darauf
auch nicht mehr an… Daß JP2 als Anhänger der Allerlösungs-Häresie fälschlicherweise annahm, daß
alle heilig sind (auch „anonyme Christen“; vgl. Rahner), liegt auf der Hand. Wieso aber reagiert der neue
Papst so unverständlich? Was ist nur los mit Rom?
Gottes Mühlen… Vor dem jüngsten Gericht muß sich ein jeder vor Gott rechtfertigen. Dann ist es vorbei
mit falscher Diplomatie, geschickter Rede, Mehrheitsverhältnissen, evtl. sogar Manipulation der Masse,
der menschlichen Richter, der Medien, usw. Das gilt für alle von uns. Es gilt auf drastische Weise für
Priester und bischöfliche Hirten; für diese Christus-Nachfolger mit der von Gott anvertrauten immens
verantwortungsschweren Hirten-Aufgabe für viele oder sehr viele Gläubige. Jeder dieser Anvertraute wird
Zeuge für oder eben wieder diese Hirten sein. Sehr viele der auf ewig (!) als Priester Geweihten scheinen
sich dessen nicht mehr bewußt zu sein. Zu viele Priester und Ordensleute haben das volle Evangelium vergessen
(vom Wesen der Kirche, dem hl. Meßopfer, leider ganz zu schweigen). Auf diese Zusammehänge hat nicht
nur, aber doch stark, Schwester Faustina hingewiesen (z.B. in ihrem Tagebuch): wie erstaunt sie gewesen
ist, wie wenig Menschen nach „oben“ steigen am jüngsten Tage (in den Himmel und das Fegefeuer), und wie
viele „nach unten“ (in die Hölle), und daß auf der „breiten Straße“ nach unten so erschreckend viele
Ordensleute und Priester sich befanden… Das war vor 1939 im katholischen Polen. Heute schreiben wir
2005 im noch weniger katholischen Westen. Sicherlich: Privatoffenbarung. Nicht bindend. Jedoch als Erinnerung
an die ganze Lehre der Kirche durchaus hilfreich.
Österreich == Deutschland Die Lage in Deutschland ist ähnlich der Österreichs. Fast die gesamten Oberhirten
und Theologen des deutschsprachigen Raumes haben sich als wahrhaftige Luther-Nachfolger bewiesen und als
eifrige Zerstörer der römisch-katholischen Kirche. Eltern könnten schier verzweifeln angesichts dessen,
was Kinder in der Grundschule im sogenannten katholischen Religionsunterricht und im (ebenfalls nur sogenannten)
katholischen Kindergarten (unter der Oberaufsicht des Ortspfarrers!) „lernen“. Mandala-Malen in der Schule
gehört da noch zu den harmloseren Dingen (obwohl es das nicht ist). Wenn manche nachkonziliare Kuschel-Katholiken
den Anhängern der Tradition Polemik vorwerfen, so ist der ersten Gruppe nur noch nicht gedämmert – ganz
im Gegensatz zu den allermeisten mit der Tradition verbundenen Katholiken – was für grauenhafte Zustände
es in den kirchlichen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum gibt und zwar fast flächendeckend. Gerade
Eltern, die ansehen müssen, wie ihre Kinder geistlich verdorben und der Kirche total entfremdet werden,
und zwar ausgerechnet von angeblichen Kirchen-Dienern, haben es so schwer. Der Brief Erzbischof Lefebvres
an die ratlosen Katholiken ist prophetisch. Der Herr läßt die Seinen nicht im Stich. Unsere Kinder besuchen
seit einigen Monaten den Katechismus-Unterricht der FSSPX. Dort wird die katholische Lehre auf einzigartige,
vorbildliche Weise nahegebracht. Ein Segen! Barmherziger Jesus Christus, wir vertrauen – weiter – auf
Dich.
Mainzelmännchen Solche schlimmen Entwicklungen haben auch ihre guten Seiten; wie Sie (Herr Mayer) schon
in Ihrer vorzüglichen Ausführung zur vom Satan gestifteten Religion Islam erwähnten (zur märtyrerartigen
Stärkung der Christen). Im Falle der furchtbaren Ostpolitik Roms darf dann die FSSPX jene von Rom gedemütigten
unierten Katholiken „aufsammeln“, wie Athanasius es einmal sinngemäß erwähnte. Es wird nicht zum Schaden
der FSSPX und der katholischen Kirche sein. Überhaupt ist die FSSPX eine Art von Mainzelmännchen-Truppe
(im positiven Sinn) innerhalb der Kirche, die die ärgsten Nöte abstellen muß bzw. darf und dort das
Feld bestellt, wo Rom bereits alle katholischen Stellungen ohne Not aufgab. Vor allem aber ist die FSSPX
die letzte Bastion der überlieferten katholischen Lehre in der Kirche. Ohne die Bruderschaft wäre so
mancher an der nachkonziliaren Modernismus-Kirche irre geworden. (Dank einer Fügung Gottes, die nur auf
den ersten Blick abschreckend wirkt, kann die FSSPX-Bastion auch nicht einfach von Rom geschleift werden,
wie es z.B. im Falle der FSSP und anderer geschah.) Übrigens bin ich sehr überrascht, wie viele visionäre
Erlebnisse dem seligen Erzbischof Lefebvre sein späteres Werk (die kanonische Gründung der Priesterbruderschaft)
angezeigt haben. Nicht nur seine Vision in der Katedrahle von Dakar, sondern bereits seine Mutter sagte
ihm ihn (sehr) jungen Jahren voraus, daß er noch eine sehr wichtige Rolle in der Kirche in Rom zu spielen
haben werde. Uam.
Beten für gute Priester! Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) braucht, Gott sei es gedankt, nicht
über mangelnden Priesternachwuchs zu klagen, im Gegenteil. Hier ein paar sehr schöne Bilder der Diakonatsweihen
in Zaitzkofen – Pfingsten 2005 www.fsspx.info/special/?id=img11160831…, im wunderschönen Schloß. (Im
Gegensatz zur Konzilskirche werden Diakone der FSSPX in aller Regel später Priester.) Allerdings möchte
ich erwähnen, daß nach jeder hl. Messe der Priester mit den Gläubigen und den Ordensleuten eine Novene
beten für guten Priesternachwuchs und Ordensberufungen. Außerdem bewegen sich diese Priester (und Ordensleute)
auch für jedermann klar erkenntlich in der Soutane auf „offener Straße“, was auch eine Form der Predigt
ist. Beides ist sehr gut und ich kenne so etwas leider nicht aus der Konzilskirche. Nun, sobald Rom zur
heiligen Überlieferung zurückgekehrt ist, stehen alle diese hervorragend ausgebildeten Priester der
FSSPX mit ihrer Liebe zu Christus für die Weltkirche bereit. Man muß sie „nur“ wirken lassen in der
ganzen Weltkirche… Das wird das große Geschenk Erzbischof Lefebvres für die Kirche sein: viele heiligmäßige
Priester.
Dinosaurier: korrekter URL Der richtige URL muß lauten… Mgr. Fellay in einem Interview: What catholics
need to know (The Angelus, November 2004). www.sspx.ca/…holics_Need_Know.htm Catholicus: offenbar haben
Sie noch nie oder seltenst einer echten Luther-Messen bei einer der über 30.000 protestantischen Konfessionen
beigewohnt. Schätzen Sie sich glücklich. Ich habe vielen beigewohnt bei verschiedenen protestantischen
Gruppen, von Luther-Messen mit Marien-Schwestern (alles Protestanten) bis hin zu Rocknroll-Luther-Messen
bei wahnsinigen Freiklirchlern wie der „Jesus Terror Force“. Nie wieder Wenn ich heute einem NOM beiwohne
(und ich wohnte verschiedenen bei), erfaßt mich in 9 von 10 Fällen ein eiskaltes Deja-Vu. Daher komme
ich, da will ich niemals wieder hin. Gehe ich zur überlieferten Messe (bei der FSSPX), erlebe ich jenes
Stück Himmel auf Erden, das die Kirche Christi in der Form der Messe aller Zeiten eingesetzt hat. Es
geht nicht darum, daß keine kleineren maßvollen Korrekturen an ihr vorgenommen werden sollte, siehe
Pius X. oder Pius XII. (was von der FSSPX angwendet wird: landessprachliche Epistel, Evangelium, Predigt,
…). Aber aus der reinen Opfermesse ein Gedächtnismahl zu machen unter der Feder eines Freimaurers,
heißt, die heilige katholische Messe mit Luther zu zerstören. Kurzum: Mgrs. Ottaviani, Bacci, Lefebvre,
uam. trafen den Nagel auf den Kopf. P.S. Danke Athanasius für Ihren Beistand. Wie der Namenspatron.
The dinosaurs have to stay in their cage Der Hoffnugnsschimmer mag kommen. In 100 Tagen wissen wir mehr.
In Le Barroux ist er nicht zu erkennen. Dieses ist schon seit Jahren von Rom anerkannt, weil sie Mgr.
Lefebvre im Stich ließen und dann plötzlich das guthießen, was sie jahrelang zu Recht bekämpften:
das Vaticanum-II und die Luther-Messe. Deswegen ist das, was nun „plötzlich“ von Rom als Besuch angekündigt
ist, doch lange ausstehend und also nicht überraschend. Nein, das Problem ist, daß „die Dinosaurier
im Käfig bleiben müssen“, wie Mgr. Fellay es nannte in seinem Interview: What catholics need to know
www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm (The Angelus, November 2004). Nein, die Wende kommt nicht mit dem
Besuch Roms bei den gezähmten Ecclesia-Dei-Gruppen, sondern nur mit der Erkenntnis, daß der Ökumenismus
das Problem ist und an seiner Spitze die Luther-Messe, der NOM. Zu viele Luther-Messen habe ich erlebt
bei den Lutheranern und dann zu viele Luther-Messen in der „katholischen Kirche“, als daß ich annehmen
könnte, durch etwas Kosmetik fände die Kirche zu ihrer Tradition zurück und damit weg von Luther. Luther
sagte: »Ich behaupte, daß alle Freudenhäuser, aller Morde, Diebstähle und Ehebrüche nicht so verwerflich
sind wie diese abscheuliche Messe!« »Zerstören wir die Messe, und wir werden die Kirche zerstören.«
Möge uns der große Kirchenlehrer, der hl. Athanasius, und sein Nachfolger, der heiligmäßige Erzbischof
Lefebvre, beistehen und die Kirche retten!
Vatikanum-II-kompatible „Traditionalistchen“ Nur eine weitere Ecclesia-Dei-Gruppe, die für ihr OK aus
Rom den – zu – teuren Preis bezahlen mußte, das Vatikanum-II anzuerkennen und den NOM: die neue Luther-Messe.
Vorzeige-Traditionalistchen, die man im goldenen Käfig hält. Die Benediktinermönche von Notre-Dame
de Bellaigue Im Oktober 2000 schloß sich mit der Gründung des französischen Benediktinerklosters Bellaigue
(Auvergne, Dpt. Puys-de-Dôme) im monastischen Zweig der Tradition die Lücke, die Le Barroux gerissen
hatte, als es sich von der Priesterbruderschaft St. Pius X. löste und der neuen Messe öffnete. Kurze
Geschichte der Traditionstreuen Benediktiner: – 1970 Gründung der einzigen traditionstreuen Benediktinerabtei
zunächst in Bedoin, später in Le Barroux durch Dom Gérard – 1987 Le Barroux ruft eine Tochterniederlassung
in Santa Cruz (Brasilien) ins Leben – 1988 Dom Gérard, der Obere von Le Barroux trennt sich von Erzbischof
Lefebvre – 1989 Dom Gérard versucht, das Kloster Santa Cruz zu bewegen, ihm zu folgen. Die Mönche in
Brasilien bleiben jedoch standhaft. – 1999 Santa Cruz schickt Mönche nach Frankreich, die zunächst in
Vérac bei Bordeaux eine Bleibe finden. – 2000 Die Benediktiner können die Abtei Bellaigue erwerben;
in den vier Jahren ihres Wirkens dort hat sich die Anzahl der Mönche fast verzehnfacht (von drei auf
sechsundzwanzig!) – 2004 Abt Angelus denkt ernsthaft an eine Niederlassung in Deutschland. Konkrete Verhandlungen
für den Kauf eines Gebäudes sind bereits im Gange.
Vom dritten Geheimnis wurde nur nur der erste Teil veröffentlicht… … weil der zweite Teil die große
Apostasie beschreibt, wie wir sie seit dem Vatikanum-II erleben und es Rom nicht ins Konzept paßt. Es
ist sehr traurig, wie unaufrichtig Rom (nichr nur) mit Fatima umgeht. Das bekam auch die gute Schwester
Lucia zu spüren. Wenn man nur daran denkt, daß ganz Rußland bekehrt würde, d.h. zur katholischen Kirche
käme, sobald der Papst mit allen Bischöfen Rußland ausdrücklich (also nicht „unter ferner liefen“,
wie geschehen!) an das unbefleckte Herz Mariens weihte. Und daß dann von Rußland die ganze Welt einen
(katholischen!) Glaubensschub bekäme… Usw. Die meisten werden sowieso nicht wissen, wovon ich rede,
es dafür aber als „ultra“-irgendwas abtun. Doch mit Fatima beschäftigen sich viele seriöse Kreise in
der Kirche. Wer sich dafür interessiert, hat eine gute Auswahl – auch über die FSSPX hinaus. Ich erinnere
mich noch, damals, als das dritte Geheimnis von Mgr. Ratzinger angeblich ganz veröffentlicht worden ist,
sagte Pater P. Siegel, der große papalistische Allerlöser und Amsterdamer Botschafter: „da fehlt der
zweite Teil des dritten Geheimnisses und es muß wohl ein Irrtum vorliegen – ich muß mal kurz an den
Vatikan faxen“. Doch das Telefax brachte nichts. Als gute Papalisten hatten weder er noch ich (damals)
verstanden, daß Fatima und Maria den Ökumenismus ungeheur stört. Sehr empfehlen möchte ich die Kleinschrift
des sehr beeindruckenden P. Gérhard Mura (FSSPX): „Fatima – Rom – Moskau“ von vor einigen Jahren.
Instaurare omnia in Christo Man kann ruhig bleiben, weil man in Christus ruht, und trotzdem die Augen
vor den Tatsachen offenhalten. Wenn Sie, Herr Seminarist, ein Beispiel sehen möchten, was ein schlechter
Bischof/Kardinal von Rom aus alles „anstellen“ kann, studieren Sie doch einfach z.B. das „Wirken“ des
großen deutschen Häretikers, Mgr. Kasper, als er nach Rom berufen wurde. In nächster Nähe unter Papst
und Kardinal Ratzinger hat er seine (alten) Irrungen weiter ausgebreitet und in die Tat umgesetzt. Vielleicht
diplomatisch geschickter als früher in seiner deutschen Diözese (die heute ein traditionsfeindliches
Trümmerfeld ist). Die leidgeprüften und von Rom unzählige Male verratenen unierten Katholiken (nicht
nur in) in Osteuropa können Ihnen ein langes (Trauer-) Lied davon singen. Trotzdem: »Allen aber im Glauben
und in der Liebe Getreuen möchte {ich} zurufen: Laßt euch die Freude und das Glück des guten Gewissens
nicht stören durch den Abfall vieler und die Verwirrung in {der} einen und heiligen Kirche! Die Allmacht
des Vaters wacht über eurem Leben; die Liebe des Sohnes wohnt in euren Herzen und Stuben; die Kraft des
Heiligen Geistes macht euch stark wider die Anstürme der Hölle und wider die Sünde des Unglaubens und
des Abfalls.« In diesem Sinne: Instaurare omnia in Christo. Beten, opfern und sühnen wir weiter auf
unserem Gebetskreuzzug für den neuen Papst. Ein anderen haben wir nicht.
Die modernistische Flut Die Trennung zwischen katholischer Kirche und ökumenistischer Nachkonzilskirche
ist faktisch. Das Problem ist nicht, daß man darauf hinweist, sondern daß das Vatikanum-II (V.II) jene
Schleußen geöffnet hat, die die zerstörende Flut (die schon zuvor anschwellte) zurückgehalten hatten.
In kürzester Zeit, sogar noch vor Schließung der vierten Sitzungsperiode, war der Zusammenbruch da.
Alles oder fast alles sollte weggeschwemmt werden. »Seit dem {V.II} wird auf allen Ebenen der katholischen
Kirche der Ökumenismus betrieben. {Er} zersetzt den katholischen Glauben. {Er} versetzt dem katholischen
Priestertum einen tödlichen Schlag. {Er} saugt den katholischen Christen das Mark aus den Knochen. Die
Menschen spüren, daß {…} die Kirche protestantischer geworden ist. Der Ökumenismus ist eine Krankheit,
und zwar eine tödliche. {Er} ist die Krebserkrankung der Kirche, die ihre Metastasen fast auf alle ihre
Glieder ausgebreitet hat. Mit dem Ökumenismus kann die Kirche sterben, aber nicht leben. {Er} ist zu
beenden, und zwar möglichst schnell und möglichst gründlich. Die Wirkungen des entfesselten Ökumenismus
sind fatal. {Er} ist dabei, die katholische Kirche als Hort der Wahrheit zu zerstören, soweit das Menschen
möglich ist. Die ausgedehnten Kontakte mit nichtkatholischen Religionsverbänden haben nicht zur Bereicherung,
sondern zur Verarmung der katholischen Kirche beigetragen. {…} Der Ökumenismus betreibt Annäherung
der Konfessionen durch Verschleifung der Wahrheit.« (Prof. May)
Oh Du protestantisierte Konzilskirche… Herr „1+1“, ich habe nicht geschrieben, daß Sie die Kirche oder
uns nicht liebten. Die fehlende Liebe der meisten Papalisten gegenüber der hl. Tradition und den sie
fast alleine hochhaltenden Traditionellen ist jedoch leider generell eine traurige Tatsache. Wie kann
man Erzbischof Lefebvre verurteilen (schon lange vor den Bischofsweihen!) und gleichzeitig behaupten,
man liebe die Kirche, wo doch Erzbischof Lefebvre immer und überall nur als Echo, als Widerschein, als
Sprachrohr der Kirche und ihrer Konzile wie auch der Lehre der Päpste auftrat. Heute gilt es als „ulta“-extrem,
was die Kirche zwanzig Jahrhunderte lang lehrte. Seit 400 Jahren vom Lehramt verurteilt, wird sie heute
in fast allen Kirchen gefeiert: die Luther-Messe. Und das ist nur die Spitze dessen, was Luthers Geist
in der Konzilskirche erreicht hat. (Diese Protestantisierung bestreiten viele Hirten auch gar nicht: lesen
Sie Prof. Mays exzellentes Analysebuch namens „Die Ökumenismusfalle“, 2004, falls Sie sich trauen.) Der
Glauben hat sich gewandelt: es ist ein neues Evangelium. Die neue Lehre der protestantisierten Konzilskirche
ist unvereinbar mit jener der vorkonziliaren katholische Kirche. Konvertiten, die aus dem Irrtum mit viel
Leiden und Mühen und Gnaden zur wahren Religion Gottes fanden, merken das oft am besten. Solange die
Mehrheit der Bischöfe nicht zur hl. Überlieferung zurückkehrt, ist keine Lösung der Kirchenkrise in
Sicht, sondern die Zerstörung wird munter fortschreiten.
Die Kirche ist stark, auch wenn JP2 ein sehr schwacher Papst war JP2 begünstigte mehrere Häresien (was
nicht heißt, er sei Häretiker gewesen und was auch nichts von seiner subjektiv guten Absicht nimmt).
U.a. die grauenhafte Allerlösung. Dementsprechend hat JP2 öffentlich behauptet, daß nicht einmal Judas
in der Hölle sei (weil nach der Lehre der Allerlösung die Hölle bekanntlich „leer“ ist bzw. nicht existierend).
Wie auch von Baltasar, P. Paul Siegel von den Amsterdamer „Botschaften“, uam. U.a. die vom großen Häretiker
Rahner übernommene Irrlehre des „anonymen Christentums“ (wonach jeder Mensch erlöster Christ ist, wenn
er es auch nicht weiß). Dementsprechend verkündete JP2, daß – sinngemäß – die Ungläubigen ihre jeweilige
Religion nur gut leben müßten und alles „sei in Butter“. Mission: obsolet. Konversion: obsolet. Dieses
wurde auch von „Mutter Theresa“ vertreten, uam. Etc. pp. Es bringt nichts, dieses hier darzulegen, wenn
die, die es am meisten anginge, nicht hören wollen. Doch ich möchte ihnen keine großen Vorwürfe machen.
Ich selber war Papalist und solange für mich JP2 „ein lebendiger Heiliger“ war, hatte ich (berechtigte)
Kritik an ihm nicht einmal mit der Beißzange angenommen. Heute bin ich unverhoffterweise weiser, doch
nur, wie eigentlich immer, wegen einer großen Gnade des Herrn. Es wäre viel gewonnen, wenn die Papalisten
erkennten, daß wir mit der hl. Tradition verbundenen Katholiken dieses nicht sagen, weil wir den Papst
hassen, sondern weil wir die Kirche inklusive dem Papstamt lieben! Instaurare omnia in Christo.
Das erste Gebot ist das oberste „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ Das ist allerdings das zweite
Gebot. Es unterordnet sich dem ersten und obersten Gebot, auf welchem erst alles basiert. „Sie kehren
die Ordnung um geben nicht nur der Liebe zum Nächsten Vorrang, sondern vergessen, verlieren und verleugnen
die Gottesliebe – in frevlerischer Anmaßung.“ Selten zeigt sich das Wirken des Heiligen Geistes am Petrusnachfolger
deutlicher als an einem allgemein wenig guten Papst. So geschehen zuletzt bei der prophetischen Enzyklika
„Humanae Vitae“. In diesem Gehorsam zum Papstamt (nicht zu einzelnen Fehltritten einzelner Papstpersonen)
stehen wir in der heiligen Tradition der Kirche verwurzelten Gläubigen und verteidigen die eine, heilige,
apostolische, römisch-katholische Kirche gegen Ketzer im Laien- und im Hirtenamt. Heiliger Erzengel Michael,
stoße den Satan und seine bösen Geister hinab in den Abgrund der Hölle. Gelobt sei Jesus, Maria und
Joseph.
Glaube ist mehr als Gehorsam Eine große Prüfung und Heimsuchung ist über {die} Kirche hereingebrochen.
Unruhige und ungute Geister haben in der Kirche und unter den Gläubigen Verwüstung angerichtet. An vielen
Orten ist das Gotteshaus leer und kahl geworden, so daß das Verlangen der Herzen nach Wärme nicht mehr
gestillt wird. Das Herz von Geweihten, Priestern, Dienern im Heiligtum, ist leer und kalt geworden. {…}
Der Gottesdienst wird in ihren Händen und Herzen zu einer weltlichen Schau voller Lärm und Unruhe. So
betäuben sie ihr Gewissen, hören nicht mehr auf den Anruf von oben und fühlen nicht mehr das geheimnisvolle
Wehen des Heiligen Geistes. Sie haben dem Gottesdienst die übernatürliche Weihe genommen. Sie haben
die Ehrfurcht vor dem Heiligsten in ihren Herzen absterben lassen. {…} Darum hungern so viele Gläubige
nach einem Hirten. Zu Hirten waren sie bestimmt und berufen. Nun sind sie zu Mietlingen und Wölfen geworden,
indem sie von dem Wege der Treue abgewichen sind. Die Seelen ihrer Anvertrauten werden einst beim Gericht
Gottes gegen sie zeugen. Allen aber im Glauben und in der Liebe Getreuen möchte {ich} zurufen: Laßt
euch die Freude und das Glück des guten Gewissens nicht stören durch den Abfall vieler und die Verwirrung
in {der} einen und heiligen Kirche! Die Allmacht des Vaters wacht über eurem Leben; die Liebe des Sohnes
wohnt in euren Herzen und Stuben; die Kraft des Heiligen Geistes macht euch stark wider die Anstürme
der Hölle und wider die Sünde des Unglaubens und des Abfalls.
Aufsatz von Dr. Barth: „Martin Luther – Unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“ Dieser kompakte und treffliche
Aufsatz über Martin Luther aus der Feder eines Kenners der überlieferten katholischen Lehre erschien
(u.a.) als Vierteiler ab Mai 1999 im monatlich erscheinenden Mitteilungsblatt der katholischen Priesterbruderschaft
St. Pius X. www.fsspx.info/mbonline/. (Der Text umfaßt ca. neun Duplexseiten in DIN-A4). Derzeit leider
nicht im WWW verfügbar (als HTML oder Acrobat). Hier eine Leseversion (als Pixelbilder). Falls der Browser
es unpraktisch darstellt: abspeichern und mit einem ordentlichen Bildbetrachtungsprogramm lesen (z.B.
dem freien Xnview www.xnview.org/ ). Dr. Heinz-Lothar Barth: „Martin Luther – Unser gemeinsamer Lehrer
im Glauben?“ Teil 1/4: img240.echo.cx/…g240/296/b1v41nh.png Teil 2/4: img240.echo.cx/…240/3118/b2v43wq.png
Teil 3/4: img240.echo.cx/…240/5755/b3v48oz.png Teil 4/4: img179.echo.cx/…179/9907/b4v41or.png
Paul Hacker, eine gute Adresse Danke Laurentius für den Hinweis auf Paul Hacker. Dieser wird auch sehr
lobend erwähnt im zitierten Aufsatz Barths: »{Subjektivismus Luthers} Siehe das ausgezeichnete Werk
des bedeutenden Indologen und sowohl glaubenstreuen wie immens gebildeten Katholiken Paul Hacker, „Das
Ich im Glauben bei Martin Luther“, Graz 1966, hier 259. {…}« Danke auch an die Traditionsstimme für
die kurze und treffende Zusammenfassung einiger der augenscheinlichsten Luther-Irrungen. Ein Luther-Kenner,
wie so viele mit der Tradition verbundene Katholiken. Gerd-Eric, (fehlender) Gegenwind interessiert mich
nicht. Die einzige mich interessierende „Bestätigung“ ist jene in der Vereinigung mit Jesus Christus
im heiligen Meßopfer. In der hl. Messe aller Zeiten habe ich sie auf eine Weise gefunden, die meine Sprachfähigkeit
übersteigt. Den Aufsatz Barths leite ich demnächst gerne an Sie weiter (oder bringe einen Verweis darauf
hier im Kommentarbereich). Ist notiert.
Revolution? Nein danke. Gerd-Eric, Sie machen höchstens Unwissenden auch bezüglich dem grobianischen
Revolutionär Luther ein X für ein U vor. Was wollen Sie mit der immer wiederkehrenden Darlegung Ihrer
irrigen Ansichten und falschen Informationen im Kommentarbereich einer katholischen WWW-Seite bewirken?
Gottlose überzeugen? Kaum. Katholiken binden? Schon eher. Sich Ihre süßliche Esoterik bestätigen lassen?
Womöglich (manche fühlen sich bei besonders viel Gegenwind erst – umgekehrt – bestätigt). Ich empfehle
Ihnen, zu beten und den katholischen Aposteln zu lauschen seit 2000 Jahren. Da ist die Zeit besser investiert,
als zu jedem Ihnen fremden Thema Senf abzugeben. Wer demütig und erlösungssuchend betet, der kann potentiell
zur einen wahren Religion geführt werden: zur römisch-katholischen Kirche. Nicht durch einen ökumenistischen
Eiertanz, sondern durch Konversion. An so manchem Spätberufenen vollbrachte der Herr dieses Wunder. Danken
wir ihm dafür, daß durch den Opfertod des Gottessohnes Jesus Christus viele gerettet werden. Gelobt
sei Jesus, Maria und Joseph. PS: Damit genug zu Luther von meiner Seite. Ich empfehle Dr. Karl-Heinz Barths
kurze und wesentliche Zusammenfassung namens „Martin Luther – unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“. U.a.
erschienen in den Monaten Mai bis August 1999 des Mitteilungsblattes der Priesterbruderschaft St. Pius
X. Bald wieder im WWW verfügbar. Wer schon jetzt eine elektronische Fassung sucht, bitte melden.
Die Wahrheit ist unteilbar Wer auch nur ein Jota von der Wahrheit entfernt, bricht mit der ganzen. Kennten
die Katholiken den Luther besser, gingen sie nicht seiner Verklärung auf den Leim, die im Zeichen des
mit dem Vatikanum-II gestarteten Ökumenismus Programm ist. Zu dieser Verklärung trug schon Lortz beachtlich
bei. Kennten die Katholiken den Luther besser, merkten sie, wie protestantisiert die Konzilskirche ist!
Es traf, wie schon bei Luther, das Herz der Kirche: die heilige Meßfeier. Der NOM ist eine Luther-Messe.
Eine Kastration der hl. Messe, an der alles fehlt, was Protestanten an ihr stört: also alles wesentliche.
Das sagte ihr später in die Wüste geschickte freimaurerische Architekt Bugnini, das sagte der dafür
verantwortliche Papst (Paul VI), usw. Luther irrte in allen wesentlichen Punkten. Er verging sich am Herz
der katholischen Kirche: am heiligen Meßopfer. Er leugnete es. Diffamierte es als Götzenopfer. Und so
tun es die über 30.000 (nicht 3.000!) heutigen sich mehr oder minder stark auf Luther berufenden protestantischen
„Konfessionen“. Was von ihm zu halten ist, zeigt seine Antwort auf Papst Hadrians ehrenvolles Angebot.
Diesbezüglich höre man das Zeugnis der Konvertiten, die in der Konzilskirche unerwünschte Personen
sind! All der vielen ehemaligen Lutheraner, die Kraft der Gnade Gottes über viele Umwege doch zur einigen,
heiligen, apostolischen, römisch-katholischen Kirche fanden. Christus schütze Seine heilige Kirche vor
den Luther-Nachfolgern in der Kirche!
Gebetskreuzzug für den neuen Pontifex ohne Luther Besinnen wir uns auf die katholischen Heiligen, anstatt
auf diesen unheiligen Grobian und Zerstörer namens Luther und die unhaltbare „Gemeinsame Erklärung“
(siehe auch die vernichtende Analyse des Kirchenrechtlers Prof. May). Interview mit Pater Franz Schmidberger
www.fsspx.info/news/news.php?show=169, dem Regens des Priesterseminars Herz-Jesu und Ersten Assistenten
der Priesterbruderschaft St. Pius X. Sehr interessant, was der sehr bodenständige Pater Pfluger darin
über den ehemaligen Kardinal Ratzinger weiß. Ermutigend jedoch, was er über Kardinal Arinze sagt.
Brief an die ratlosen Katholiken So mancher ehemals ratlose Katholik findet bestärkt durch folgenden
Brief Mgr. Perls www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm an Una Voce (als Reaktion auf eine Anfrage von
Una Voce an Rom), zu den hl. Messen der katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X, kurz [link]http://www.fsspx.info[link]FSSPX[link].
So mancher, der die dort ausschließlich zelebrierte altehrwürdige Form der hl. Messe („Messe aller Zeiten“
nach dem hl. Papst Pius V.) erstmals erlebt, erfährt sie fortan als „ein Stückchen Himmel auf Erden“
und pflegt seine große Liebe zur Kirche auf zuvor nicht gekannte Weise in dieser schwierigen Zeit, die
der des großen und zuvor nicht gekannten Kirchenlehrers Athanasius auf gewisse Weise sehr ähnlich ist.
So mancher bedankt sich dann von Herzen beim heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre für sein gutes und von
Gott auf geheimnisvolle Weise beschütztes Werk, sowie bei Una Voce für den öffentlichen Abdruck des
kurzen Briefes Mgr. Perls, der erst zum langen trefflichen „Offenen Brief an die ratlosen Katholiken“
des Erzbischofs führte. Gelobt sei Jesus Christus, gelobt sei die Jungfrau Maria.
Versuchung Was unter der gleichnamigen Zwischenüberschrift vom neuen Papst berichtet wird, klingt ermutigend.
Vielleicht zeitigt das Brustkreuz des hl. Pius X., das der neue Papst angeblich (siehe Gerücht www.kreuz.net/article.1134.html )
getragen habe, schon Früchte? Immerhin hat der heiligmäßige Erzbischof Lefebvre (der das Werk der
Priesterbruderschaft St. Pius X. gründete) zum Thema Papst und Gehorsam inhaltlich das gleiche gesagt
wie nun der neue Papst. Es ist nichts anderes, als was die apostolische Kirche schon immer lehrte. Das
sollte also eine Selbstverständlichkeit sein, aber danken wir Gott, wenn ein (Ober-) Hirte heutzutage
die Lehre der Kirche tatsächlich vertritt. Allen noch einen gesegneten Sonntag wünsche ich. P.S. Freunde
der heiligen katholischen Überlieferung könnten dem Aufruf der FSSPX www.fsspx.info/ticker/more.php?show=111546684…
entsprechen: dem neuen Papst eine E-Post zukommen lassen und darin auf ehrfurchtsvoller Weise um die öffentliche
Freigabe der überlieferten heiligen Messe bitten.
Teufel? Durch die nach dem Vatikanum-II erfolgte Öffnung der Kirche für die Welt haben fast alle Bischöfe
sich soweit für den Irrsinn der Welt geöffnet, daß sie gleich „Abschied vom Teufel“ genommen haben.
Deswegen auch Abschied von den Exorzisten. Wer braucht schon Teufelsaustreiber, wenn es keinen Teufel
mehr gibt…? Schnipps – gestern noch da, heute weg. Ruckzuck sind ewige Dogmen verzeitlicht, in wichtige
und unwichtige eingeteilt, usw. Der Herr sagte zwar, die Wahrheit sei unteilbar, aber unser klügstes
Zeitalter der Geschichte glaubt, ohne den Herrn auszukommen: kein Satan mehr, also auch kein Erlöser
nötig… Bei den Audienzen unter JP2 war die Anwesenheit von Exorzisten verboten, wie der arme Exorzist
von Rom, Don Amorth, mehrmals verärgert in Interviews verlautbaren ließ. Sowie, daß man den großen
Exorzismus in der nachkonziliaren Kirche auch gleich soweit refo…revolutionierte, daß er praktisch
unwirksam ist. Welchen Exorzisten sollte man also nach St. Pölten schicken? Und mit welchem Rituale sollte
er wirksam Dämonen austreiben? Kurzum: freies Feld für Satan und seine Dämonen. In Rom, in St. Pölten,
fast überall. Gut, daß man (meistens) am Ende der hl. lateinischen Messe der Priestebruderschaft St.
Pius X. noch das große St. Michaels-Gebet spricht (in deutsch üblicherweise). Dieser große Diener Gottes
im Kampfe gegen Satan.
Das goldene Mittelalter Habe gerade mal meinen Wandkalender konsultiert. Wir befinden uns tatsächlich
im 21. Jahrhundert – das Mittelalter ist bereits einige hundert Jahre vorbei. Sodom und Gomorra sind zwar
schon einige tausend Jahre vorbei (von der Erde getilgt), doch Sodomie bleibt – zeitlos – eine Perversität
und schlimme Beleidigung Gottes. Sie wird, wie immer, gesühnt werden müssen. Vielleicht im 22. Jahrhundert
(insofern es erreicht wird) könnte in so manchem Wandkalender stehen: Vor 100 Jahren wurde der Wortschatz
des Bösen noch gesteigert: der staatlich organisierte Massenmord an kleinen Kindern als „Fristen lösung „
deklariert und – im Gegensatz zu früher – unter aller Augen ohne jeden Widerstand durchgeführt. Nicht
einmal einen 20. Juli gab es… Man wird, analog zum wunderbaren Grabtuch von Turin, erkennen, daß einem
das Geschichtsbild als Negativ vorgelegt wurde: die frühe und mittlere Zeit des (grob) 1000 Jahre dauernden
angeblichen „finsteren Mittelalters“ war leuchtend und die angeblich „aufgeklärte Moderne“ totenfinster
von der Abkehr Gottes und dem daraus folgenden staatlich organisierten Massenmord. Das Mittelalter leuchtete
weniger in Form glühender Reagenzgläser als vielmehr durch das Licht Christi in den Köpfen und Herzen
der Menschen. Ihre Katedrahlen zeigten zu Gott – unsere dem Mammon geweihten zum Widersacher. Es ist allerdings
nicht opportun, dies heute zu sagen, und die, an die ich mich richte, werden mich nicht verstehen.
Eine persönliche Begegnung … … der ganz besonderen Art gibt es in selten ehrfürchtiger und fast
unglaublich würdevoller Art in der äußerlich bescheidenen (sieht aber für jeden klar erkennbar als
Kirche aus, keine Zebra-Kreuzung), innerlich aber feinen Kirche der Priesterbruderschaft St. Pius X.,
die ich besuche, nämlich mit dem Schöpfer des Universums selber, bei der Feier des heiligen Meßopfers,
der Wandlung des Brotes und Weines in Christi Leib und Blut durch den (üblicherweise) heiligmäßigen
Priester der Bruderschaft. Durch die „persönliche Begegnung“ mit dem realpräsenten Jesus Christus zieht
Er bei den Alten, Mittelalten, Jungen und ganz Jungen (bei diesen dann durch geistliche Kommunion) in
ihr Herz ein und erfüllt sie mit dem übermenschlichen Frieden Gottes. Das ist wesentlich alles, was
der Mensch zum geistlichen Leben braucht, und dies „zieht“ auch oder gerade deswegen überproportional
viele (für heutige Konzilskirchenverhältnise) Junge und Jugendliche an. „Christus pur“ – das überzeugt
eben auf ganz eigene Weise. Seit 2000 Jahren, heute, und bis ans Ende der Zeit – mit oder ohne Räuberkonzilen.
Als Bonus können die Jugendlichen (doch nicht nur sie) in den FSSPX-Predigten noch die bzw. Auszüge
aus der 2000 Jahre alte Lehre der Kirche auf vorbildlich unverfälschte Weise hören, und, wie gestern,
mit der ganzen Gemeinde bei einer langen Christi-Himmelfahrts-Prozession Rosenzkranz beten, Fatimalieder
singen, und anderes mehr. Prädikat: sehr wehrtvoll. Keine Altersbeschränkung.
Nachschlag zur Google-Zensur Daß Google.de in ihrem „News“-Dienst mißliebige Quellen zensiert, zeigte
ich durch Referenz auf entsprechende Pressemeldungen auf. Daß Google.com (inkl. ihre lokalen Portale)
zumindestens „höchstwahrscheinlich“ den Verweis auf die Babycaust-Internet-Seite zensiert, deutete ich
an. Hier noch ein Nachschlag zu dem Thema, wie der liberalistische Google-Konzern mit seinen Werbeschaltungen
umgeht. Die Artikel stammen aus der US-Evangelikalen-Presse und sind in US-englisch abgehalten: „Google
censoring conservative ads?“ www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=441… „Google bans Christian
ad“ www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=399… Monopole wirken in der IT-Welt noch intensiver
und globaler als herkömmliche. Google und Microsoft und … sind erst der Anfang. „Schöne neue Welt“
?
Ora et labora Lieber Laurentius! Daß im Internet zu viel und zu unüberlegt geschrieben wird (es ist
ja fast eher ein Sprechen, denn ein überlegtes Schreiben im konventionellen Sinne), muß ich leider bestätigen
und davon nehme mich nicht aus. Bitte verstehen Sie meine Erwähnung der Papalisten nicht als Grußnote
an Sie, den ich nicht kenne, sondern allgemein an die ihnen (nicht Ihnen) anhängende große Schwäche
des unkatholischen blinden Gehorsams. Das Wort „Hoffnungsschimmer“ Mgr. Fellays drückt die neue päpstliche
Situation bestens aus: sie beinhaltet das Potential einer Korrektur einiger der Irrungen seines Vorgängers;
sie bleibt jedoch entfernt von „Hochstimmung“ (denn besonders die mit der überlieferten katholischen
Lehre Verbundenen kennen die revolutionären Aktionen des „alten“ Mgr. Ratzinger gut; und die Stimme aus
Ö. nahm die neuen Lobesgesänge des neuen Papstes auf den schwarzen Konzilsmoment zum Anlaß, unsere
brennende Sorge auszudrücken). Zum Wesentlichen, wie Sie gut schreiben: Der neue Papst braucht das Gebet
aller gläubigen Katholiken dringend, sonst wird er nicht nur von kurialen Verstrickungen gewürgt, sondern
von den christusfeindlichen Kräften Europas und des „neuen (Freidenker-) Europas“ namens USA erstickt.
Vergelts Gott, daß Sie täglich ein Extra-Credo für unseren geliebten Papst beten! Deswegen möchte
ich das hl. Benedikt-Motto „Ora et labora“ aufgreifen und danach handeln. Wieder zurück ans Werk. Allen
noch einen gesegneten Arbeits- und Bet-Tag wünsche ich!
Verstimmung? Ist es nun schon ein Stimmungsgefüge, wenn jemand klar die Wahrheit ausspricht? Quo vadis,
gefühlsdusselnde und mit der Tradition gebrochene Konzilskirchler? Der Generalobere der FSSPX bezeichnete
die Wahl Mgr. Ratzingers zum Papst als einen Hoffnungsschimmer (siehe Kreuznet). Der ehemalige Generalobere
betonte, daß der neue Papst zuerst einmal Zeit braucht, um wirken zu können. Man kann anfügen: auch,
um sich möglichst aus den „überlieferten“ vatikanischen Seilschaften herauszuwinden. Deswegen beten
und opfern wir für den neuen Papst. Flankierend sind fundierte Anmerkungen zur „neuen“ Gangart des Papstes
jedoch nicht etwa deplaziert. Die durch 40 Jahre nachkonziliare Kirchenzerstörung aufgebaute Vorsicht
und Skepsis hat eine solide Basis. Hoffen wir, daß die Zeit sie unnötig werden läßt. Rückwärtsgewandt?
Hin zum Nullpunkt Jesus Christus gewandt. Unzufrieden? Wir Katholiken können geistlich erst zufrieden
sein, wenn die durch das Vatikanum-II erfolgte Entthronung Christi aufgehoben und Er wieder als einziger
Herr eingesetzt ist. Nörgelnd? Wahrhaftige deutliche Worte, nicht Nörgelei. Sieht nur bezüglich den
papalistischen, typisch deutschen Kadavergehorsamsdirektiven so aus (Endsieg kommt, durchhalten, Wunderwaffe
neues Pfingsten, Friede-Freude-Eierkuchen). Rückbesinnung auf die fundamentalen Glaubensinhalte? Das
ist das Wort und die Tat des heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre und seiner Nachfolger – bisher leider
völlig ungehört in der Konzilskirche…
Katholische Liga Über die unzähligen Attacken gegen die Kirche in den Vereinigten Staaten führt die
mutige Catholic League www.catholicleague.org/ Buch.
Christus ist die Wahrheit und das Licht Als ich schrieb: „Warum also den italienischen Staat schelten…“
so war das als rhetorische Frage gemeint, und also nicht an Kreuznet adressiert. PS: Nicht, daß jemand
denkt, ich meinte, es gäbe nicht gute Gründe, die antikatholischen Staatenführer Europas zu schelten.
Doch was interessiert mich hier die Politik? Das gravierendste Problem, die „Mutter aller Probleme“, ist,
daß die Konzilskirche entgegen ihrem Gründungsauftrag nicht mehr katholisch sein will und diese grauenafte
Verirrung auch noch als neues Pfingsten verkauft.
Die faulen Früchte des Vatikanum-II … sind das; speziell in diesem Fall das Dekret zur Religionsfreiheit,
das u.a. vom heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre nicht unterschrieben wurde, weil es völlig gegen die
Kontinuität der katholischen Glaubenslehre verstößt. Es war die nachkonziliare Kirche, die Staaten
wie Italien (und die in Südamerika) drängte, endlich diese (faulen) Früchte „anzuwenden“ und also die
katholische Kirche als Staatsreligion abzuschaffen. Im Falle Italiens noch nicht lange her. (Was die Staaten
mit protestantischer, orthodoxer oder islamischer Staatsreligion nicht „juckte“; sie halten fest an ihren
irrigen Religionen. Was sich auflöste, waren lediglich die katholischen Staaten…) Warum also den italienischen
Staat schelten, wenn die Verursacher dieser Misere die Konzils-Revolutionäre waren, allen voran Karol
Wojtyla, Joseph Frings, Karl Rahner, Henry de Lubac, Yves Congar, uam.? Die als Verkünder der Wahrheit
Verpflichteten peitschten auf einem Räuberkonzil das „Recht“ der Staaten durch, „endlich“ die Wahl zwischen
Wahrheit und Irrtum zu haben. Widersinnig. Christusverleugnend. Verderblich. Wie man sieht: gläubige
Katholiken kommen aus dem Opfern und Sühnen gar nicht mehr heraus. Bringt übrigens ganz allgemein viel
Gutes auch „nebenher“. Für eine Verteidigung der Orthodoxie gegen die Ketzer! In diesem Sinne allen noch
einen gesegneten Tag des Herrn!
Denkende technische Geräte? Daß Google auf Druck von oben mißliebige Quellen zensiert, zeigten meine
erwähnten JF-Artikel auf, und auch die JF-Pressemeldung: Suchmaschine zensiert Nachrichtenquellen www.jf-archiv.de/…v05/200514040112.htm.
Haben andere Zeitungen auch über diese Suchmaschinen-Zensur berichtet? Mir ist bisher nichts aufgefallen.
Wenn jemand Meldungen kennt: bitte darauf verweisen. Danke. Was die Internet-Seite „www.babycaust.de“
betrifft, so ist nach dem heutigen Stand der Suchmaschinentechnik klar zu erwarten, daß nach der Eingabe
des Suchbegriffes „Babycaust“ auch die gleichnamige Web-Seite gefunden werden wird, und dies sogar unter
den ersten Suchergebnissen (obwohl dies natürlich sowohl intern als auch extern manipulierbar ist, bei
Interesse). Bei den Suchmaschinen Yahoo, MSN, Webde, … erfolgt dies erwartungsgemäß bereits an erster
Trefferstelle, beim Suchmaschinen-Pionier Altavista an der dritten Stelle. Nicht so jedoch bei der [i]weltweit
größten[/i] Suchmaschine namens Google: gibt man unter Google.com oder Google.de den Begriff „Babycaust“
ein, erfolgen ca. 1.170 Treffern, darunter nicht ein einziges Mal die Internet-Seite „www.babycaust.de“
selber. Lediglich Seiten, die darauf verweisen. Dieses technische Ausnahmeverhalten stärkt durchaus die
Vermutung, daß die Seite „www.babycaust.de“ bei Google manuell zur schwarzen Liste hinzugefügt worden
ist. Dies behauptete auch der Kreuznet-Artikel.
Orwells 1984 Technisch Interessierte beobachten diese Orwellsche Entwicklung schon seit einiger Zeit.
Das Computer-Netzwerk läßt sich auf Knopfdruck für Millionen Benutzer zensieren. Effektiver geht es
nicht. Durch den Monopolstatus, den ein paar Konzerne (Microsoft, Google, und wenige mehr) in der IT-Welt
besitzen, genügt es völlig, wenn die Politik diese wenigen Firmen zur Zensur verpflichtet. Wegen der
fehlenden Vielfalt beschneidet man so die überwältigende Mehrheit der Benutzer auf einmal von der Möglichkeit
der freien Informationsbeschaffung. Seit 2002 werden auf Betreiben des Regierungspräsidenten Jürgen
Büssow (Düsseldorf) in seinem Bundesland ausländische Domänen des Internet ausgeblendet. Damals erfolgte
immerhin ein – vergeblicher – Aufschrei durch den linksliberalen IT-„Künstler“ Alvar Freude mit einer
Unterschriftenaktion. odem.org/…formationsfreiheit/. Jetzt sind die Suchmaschinen dran, weil sie eine
Schlüsselrolle beim Zugriff auf die Millionen Internet-Seiten im weltweiten Netzwerk darstellen. Diesmal
bleibt der Aufschrei aus. Weitere Lesenswerte kurze Artikel zur Suchmaschinen-Problematik: Zensur durch
die Hintertür (JF, 11.3.2005) www.jf-archiv.de/…v05/200511031109.htm Metternichs Erben (JF, 25.3.2005)
www.jf-archiv.de/…v05/200513032510.htm
Wo hört man denn schon das Wort Gottes? Ich denke, das Problem ist, dass die große Mehrheit der Menschen
heute das Wort Gottes nicht mehr hören will. Denn es ist ja auch in gewisser Weise unbequem, mein Leben
auf Diese These setzte voraus, daß man das Wort Gottes auch wirklich mehrheitlich in den katholischen
Kirchengebäuden hören könnte. Doch wie sieht die Realität aus? Häretische Drewermänner werden von
den Bischöfen zur Kirche gehörend bezeichnet (im gleichen Atemzug die voll katholische Priesterbruderschaft
St. Pius X. angefeindet). Die glaubenszersetzenden Theologen machen heute 80-90% der Ausbilder aus. Daß
so keine Priester herangebildet werden, die das Wort Gottes auch nur annähernd verkünden könnten (oder
wollten), ist Tatache. Falls überhaupt ein Priester predigt! Das ist das Problem. Es ist ein Problem
der Spitze. Die Kirchenkrise ist eines der Bischöfe! Was das Volk nicht hört, kann es auch nicht glauben
(wollen) ! Wer sagt denn, daß die Menschen nicht nach Wahrheit suchten? Der Drang dazu ist immerhin jedem
ins Herz geschrieben von Gott. Man sollte nicht zu viel TV glotzen: hier propagiert ein einseitiges Medienmonopol
eine irrige Meinung, die nicht der Realität entspricht. Man betrachte die vielen Europäer, die jedes
Jahr konvertieren zum Islam, Buddhismus, usw. Weil diese Ketzer immerhin hinstehen und ihren (falschen)
Anspruch öffentlich behaupten. Das wirkt echter als das ungläubige Sozial-Polit-Blabla ungläubiger
Priester oder Gemeindereferentarinnen am „Volks“altareßtisch.
Piano Wie wohl das Piano in die Wohnung gekommen ist, aus der er nun nicht mehr ohne „Gewalt“ herauszubekommen
ist? Vielleicht wurden Fenster/Türen nachträglich verkleinert? Oder das Haus um das Piano herum gebaut?
Oder das Piano im Haus? Oder sind Ulmer Spatzen am Werk? „Ein Klavier, ein Klavier“, sprach Loriot (bzw.
ließ sprechen).
Woodstock Danke an meinen Vorredner für den treffenden Betrag. In ähnlichem Zusammenhang las ich vor
kurzem das Wortspiel „Popestar“ (statt Popstar). Leider ist es gar nicht so unpassend bezüglich des verstorbenen
Papstes. Hoffen und beten wir, daß der neue Papst kein „Popestar“ wird, sondern einzig alles in Christus
erneuert.
„Die Begeisterung der Jugendlichen“ … nimmt der neue Papst zu Recht mit größtem Argwohn auf, wie er
unter der gleichnamigen Überschrift im Artikel zu lesen war. Das hat Dr. Lothar Barth in seiner schönen
Zusammenfassung des Pontifikates des JP2 in der aktuellen Ausgabe der „Kirchenlichen Umschau“ auch herausgestrichen.
Auch dies ist ein kleiner Hoffnungsschimmer des neuen Pontifikates: daß Papst Benedikt – hoffentlich
nicht nur – bei diesem Thema eine gegensätzliche Position zum Vorgänger innehat. Jugendliche sind leicht
durch Personenkult beinfluß- und manipulierbar. Verantwortungsträger sollten diese oberflächliche Neigung
weder pflegen noch ausnutzen. Der Papst galt bei vielen gutgläubigen katholischen Jugendlichen einfach
als Popstar-Ersatz. Was immer er sagte, tat – oder nicht tat, war „top“, ohne den tieferen Sinn zu begreifen.
Doch sobald der Popstar geht, gehen auch die „Fans“. Das alles ist nicht katholisch; so etwas findet man
bei vielen protestantischen Freikirchen (Anknüpfpunkt: die meisten mir bekannten Papalisten sind Charismatisten).
Es karrikiert die richtig verstandene Gehorsamspflicht gegenüber dem Papstamt (Unfehlbarkeitsdogma) und
das rechte Verhältnis zu Christus: Er ist kein „Jesus Christus Superstar“, sondern der Heiland, unser
Erlöser. P.S. Es müßte doch mehr Quellen geben zu den vom „Spiegel“ behaupteten Verhüterlis auf dem
Jugendfestival in Rom. Kennt jemand bitte noch andere Quellen, die dies bestätigen oder widerlegen? (Augenzeugenberichten
von Papalisten bitte keine.)
Der Grobian Luther … … war ein zeituntpyisches Unikum. Papst Hadrian VI. (ein Deutscher), ließ seinen
Legaten auf dem Reichstag von Nürnberg 1522 folgendes vor den versammelten Reichsständen bekennen: „Wir
wissen, daß auch bei diesem Heiligen Stuhl schon seit einigen Jahren viel Verabscheuungswürdiges vorgekommen
ist: Mißbräuche in geistlichen Dingen, Übertretungen der Gebote, ja, daß alles sich schließlich zum
Argen verkehrt hat. So ist es nicht zu verwundern, daß sich die Krankheit vom Haupt auf die Glieder,
von den Päpsten auf andere, niedere Prälaten übertragen hat. Wir alle (d.h. Prälaten und Geistliche)
‘sind (vom rechten Weg) auf unsere eigenen Wege abgewichen, und es gab schon lange niemanden mehr, der
Gutes tat, nicht ein einziger existierte’ (Ps. 13,3). Deshalb müssen wir alle Gott die Ehre geben und
uns vor ihm demütigen; ein jeder von uns soll sehen, weshalb er gefallen ist, und sich lieber selbst
richten, als daß er von Gott mit der Rute seines Zornes gerichtet werden möchte. Dabei sollst du, was
uns betrifft, versprechen, daß wir allen Fleiß aufwenden wollen, damit zuerst diese Kurie, von welcher
vielleicht all dieses Übel ausgegangen ist, reformiert werde, damit, wie von hier die Verderbnis auf
alle Untergebenen übergegangen ist, so auch von hier die Gesundung und Erneuerung ausgeht. Dies zu besorgen,
halten wir uns um so strenger verpflichtet, als die ganze Welt, wie wir sehen, nach einer derartigen Reform
ganz sehnsüchtig verlangt.“ Luthers Reaktion ist bekannt: Papstesel usw.
Ach Gerd… … ist Ihnen bewußt, wie häufig Sie sich innerhalb nur weniger Sätze widersprechen? Ordneten
Sie Ihre Gedanken vor dem Schreiben, würde es Ihnen und den Lesern helfen. Natürlich glauben Sie als
Nichtchrist nicht an die Dreifaltigkeit und also auch nicht an den Heiligen Geist. Dies macht Ihren Satz
bezüglich Heiliger Geist, Mgr. Ratzinger und Konklave völlig obsolet. Dennoch berührt Sie die hl. Dreifaltigkeit
sehr stark, denn wie anders wäre erklärbar, daß Sie hier auf Kreuz-net jedes mögliche (und unmögliche)
christliche Thema fleißig kommentieren? Es ist dieser mystische „Sog Christi“, der die meisten Menschen
guten Willens früher oder später erfaßt, wenn sie auch nur entfernt mit Ihm oder Seinen Nachfolgern
in Berührung kommen. Clive Lewis umschrieb es so: man muß sich schon außerordentlich anstrengen, um
nicht in eine der vielen „Fallen“ Christi zu stolpern – „Fallen“ im positiven Sinne des Menschenfischers
gemeint. Somit ist bei Ihnen Hoffnung vorhanden. Man darf für Sie beten, daß Sie eines Tages den Anspruch
Christi vollständig mit Herz und Verstand erfassen, und nicht nur mit dem Verstand, der vom Widersacher
so spielend leicht hereingelegt wird. Es gibt drei Stationen vieler Bekehrungen: 1.) Christus ignorieren,
2.) Christus bekämpfen (wenn sein totaler Anspruch klarer geworden ist), 3.) Seiner unendlichen Liebe
erliegen. Leider bleiben viele Menschen vor dem 3.) Schritt stehen. Ich bete für Sie, daß sie nicht
dazugehören.
Grobiane Oh, wie wahr: ein Grobian namens Luther reicht für alle Zeit der Christenheit. Da bedarf es
weder weg-, um-, noch aufgedrehter Spektatoren. Grüße ins Traditionsland. P.S. Der opfernde Verzicht
für den neuen Papst hat bereits erste Tränen gefordert: als eines meiner kleinen „Früchtchen“ dieser
Tage keine Schokolade bekam. Da ward ihm das volle Ausmaß des kürzlich angeboteten Schokoladenwochenopfers
erst voll bewußt. Ich erwähne das aus zwei Gründen. Erstens kann die kindliche Träne auch Erwachsene
gut daran erinnern, was katholisches Aufopfern (gerade im kleinen) tatsächliche bedeutet. Zweitens beweist
die Ernsthaftigkeit der Freunde der Priesterbruderschaft St. Pius X. (nicht: Piux, oder Siux) mit ihrem
Gebet und Aufopfern für den neuen Papst ihre volle Katholizität und die Absurdität des Schismatiker-
und/oder Sedisvakantisten-„Vorwurfes“ an ihre Adresse. Er wird auf die unsüße Art falsifiziert.
Keulen Bei aller Abneigung gegenüber Medjugorje und dem Charismatismus von Kath-net: das Bildschirmphoto
des ordinären „Gleichheitsjack“ zeigt nicht, was hier Kath-net vorgeworfen wird. Es zeigt, daß sich
Moderator „Freund“ – völlig zu Recht – über die schlimmen Zustände in vielen katholischen Kirchen aufregt.
Es zeigt die Verwunderung des Moderators „Gandalf“ über diese Zustände, und darüber, daß viele Menschen
heute ob dieser Zustände immer noch die Augen verschließen. (Das geht bis in die Kurie und hängt mit
dem alles zum geistlichen Frühling verklärenden Vatikanum-II zusammen.) Der Vorwurf ist: wie können
viele nur die Tatsache leugnen, daß es in katholischen Messen unerträglich zugeht? Dieser Vorwurf ist
berechtigt. Ein Abstellen der Christus beleidigenden liturgischen Mißstände ist auch ein Anliegen der
Priesterbruderschaft St. Piux X. (deren Anhänger auf Kath-net ironischerweise unerwünscht sind). Es
ist die gleiche Verwunderung, die man empfindet, wenn historische Tatsachen geleugnet werden. Daß „Gandalf“
mit seinem Vorwurfsvergleich versuchte, den Sog der Faschismuskeule zu nutzen, ist zwar billig, aber leider
keineswegs unüblich im deutschsprachigen Raum. Seit die anti-christlichen 68er die Hebel der Macht erlangten,
wird im deutschsprachigen Raum jeder Unliebsame mit dieser Keule geprügelt. „Beste“ rotgrüne „Tradition“
als. Doch da beklagt sich niemand. Erst wenn ein Christ der Versuchung nicht widersteht, diese Keule anzuvisieren.
Man messe nicht mit zweierlei Maß.
Gandalf & Webblogs 1) Kreuz-net verwies auf einen öffentlichen Webblog. Darin fanden sich Internas aus
dem Kath-net-Forum, in Form einer Kopie eines Teils des Forums. Der Webblog ist also die Adresse. 2) Die
Person „Gandalf“ aus J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ ist kein Druide, auch wenn er im bekannten Film
(und den Videospielen) so dargestellt wird und Tolkien durchaus Ideen aus den nordischen Götter- und
Heldensagen schöpfte (immerhin war es seine Absicht, etwas Analoges für das britische Empire zu schaffen).
Man halte sich an sein Buch. Das Meisterwerk des sehr katholischen Tolkien (er brachte Clive Lewis indirekt
zum Christentum) ist tief geprägt von der katholischen Lehre. Freilich ist es so virtuos geschehen, daß
es nur wenige sogleich merken; auch wenn es sie natürlich beeinflußt. Das ist das eigentlich Geniale
dieser versteckt katholischen Werke: die Botschaft Christi wirkt, ohne daß sich die Audienz mehrheitlich
darüber voll bewußt ist. Tolkien ist diesbezüglich vergleichbar mit dem großen Shakespear, dessen
Katholizität zu seiner Schaffenszeit streng geheim war, aber (fast) alle seiner Werke ebenfalls stark
prägte. Inwiefern „Der Herr der Ringe“ stark vom Katholizismus geprägte Literatur ist, zeigen einige
Aufsätze der gut katholischen Publizistik auf. Sogar in EWTN erschienen solche Arbeiten. Ebenfalls sehr
lesenswert ist „Renunciation in ‘The Lord of the Tings’“ www.sspx.ca/…ation_Lord_Rings.htm aus „The
Angelus“.
Messe aller Zeiten: „frisch“ wie eh und je! Sttn: das genaue Gegenteil Ihres Gesagten ist der Fall. Die
Messe aller Zeiten stellt Jesus Christus auf unvergleichbare Weise in den Mittelpunkt allen rituellen
Geschehens; sogar der wandelnde Priester wird nebensächlich – er ist „nur“ noch ausführendes Werkzeug
Gottes, aber nicht mehr alleinunterhaltender Moderator und „Macher“ wie beim NOM. In der Messe des hl.
Papst Pius V. ist das Mysterium Christi wesentlich deutlicher „erfahrbar“ (man verzeihe mir diesen modernen
Ausdruck). Das merken natürlich die unvoreingenommenen Gott suchenden Menschen durchaus. So erklären
sich die empirischen Erhebungen, die ganz eindeutig aufzeigen, daß der „alte“ Ritus, die Messe aller
Zeiten, besonders auch die jungen Menschen anspricht, im Gegensatz zum NOM. Daß die Rechnung beim NOM
in keiner Weise aufging – weder die anvisierten Protestanten gingen zur Messe (wie konnte man das nur
annehmen!), noch die Jungen –, zeigen die nichtlinear nach unten fallenden Besucherzahlen: das Kirchenvolk
schrumpft von Jahr zu Jahr, besonders, was die jüngeren Kirchenglieder angeht, weil die Kirche das Mysterium
des Meßopfers völlig ent-mystifiziert hat. Wenn ich heute in eine NOM-Messe in einer Ortskirche gehe,
sind fast nur noch alte Menschen anwesend, die Jungen wie ausgestorben. Bei den überlieferten Meßfeiern
sind die Generationen gut ausgewogen. Kein Mensch kann eben mit Christus konkurrieren; das ist der Geburtsfehler
des NOM.
Dort weht der „Geist“ Medjugorjes Es ist diese Art von Diskussionsunkultur, wie im Artikel beschrieben,
die ich aus den „Medjugorjaner-Kreisen“ kenne. Zu meinem großen persönlichen Bedauern haben manche katholische
„Freunde“ sogar mit mir gebrochen, nachdem ich die Medjugorje-Zirkel verließ. Ich kenne sogar Ehen, die
zerbrachen, weil ein Ehepartner sich nicht zu Medjugorje bekennen konnte, der andere aber unbedingt. Kritik
wird nicht toleriert, nicht einmal sachliche. Das in Medjugorje verbreitete Motto lautet immerhin: wir
glauben an Medjugorje, selbst wenn die Kirche ein negatives Urteil darüber fällen werden würde. Dieses
halb-sektiererische Gehabe wird offenbar auch von einigen Moderatoren in den Kath-net-Foren gepflegt,
„offenbar“, weil die Lobeshymnen“artikel“ auf Medjugorje auf Kath-net zur Regel gehören.
Hl. Meßopfer ist Zentrum des Christentums Sicherlich steht und fällt fast alles mit der richtigen Liturgie.
Die meisten im NOM zelebrierten Messen kennen nicht einmal mehr den Opfercharakter (obwohl dogmatisch
festgelegt). Die Wandlungsworte sind falsch oder verstümmelt (… vergossen „für alle“, statt „für
viele“, usw.) oder fehlen ganz in manchen von JP2 „anerkannten“ Liturgieformen. Wenn das hl. Meßopfer
aber keines mehr ist, und die Gläubigen somit Christus nicht mehr leibhaftigt geschenkt bekommen beim
Besuch der Meßfeier, dann ist der Zusammenbruch verständlich. Wenn man bei einem Computer den Stromversorgungs-Stecker
zieht, geht er auch aus. Sofort und total. Leicht verständlich, oder? Deshalb: Prof. Berger hat diesbezüglich
völlig Recht, und auch der neue Papst, wenn er die Liturgie wieder ins Zentrum rücken möchte. Das wußte
Erzbischof Lefebvre und das wissen seine Nachfolger natürlich sehr gut; daher ihr Festhalten an der unverfälschten
Messe aller Zeiten des hl. Papst Pius V.
Quelle? Auf „Sinfonica“ findet sich nichts zu diesem Interview? Auf der Titelseite der Wochenzeitung Junge
Freiheit dagegen findet es sich, geführt von Moritz Schwarz: „‘Signal des Glaubens’, Der Theologe Klaus
Berger über den neuen Papst Benedikt XVI. und die Krise von Kirche und Christentum in Europa.“ Moritz
Schwarz ist bekannt für seine interessanten Interviews mit noch interessanteren Persönlichkeiten aller
Coleur. Doch zum wesentlichen: der neue Papst stellt einen Hoffnungsschimmer dar. Gleichzeitig ist er
(wie er sagte) auf das Gebet der Katholiken angewiesen. Wie Die Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius
X. seit Tagen verkünden: wir müssen für den Papst beten und vor allem opfern! Nur so kann die Kirchenkrise
überwundern werden. Menschen und ihre Worte vermögen nichts mehr auszurichten. (PS für die Schwinger
der „Schismatiker“-Keule: Es gibt keine „Schismatiker“, die für den Papst beten würden. Das wäre widersinnig.)
Die V.II-Revolution Die vorkonziliaren Päpste, deren Lehre im völligen Widerspruch zur „Neuen Theologie“
des V.II steht, gaben die Traditionslinie vor. Ihre Nachfolger haben dieser zu folgen, nicht sie zu brechen.
Sobald Sie einmal zu der Erkenntnis gekommen sind, daß der Bruch zwischen den Päpsten vor und nach dem
Konzil offenbar ist (wenn Sie JP2 und seine Theologen-Kollegen wie Rahner usw. studieren, wird das schnell
gehen), werden Sie das Problem erfassen. Dieser Bruch wurde von JP2 mehrmals eingeräumt (siehe Dr. Barts
Aufsatz, aber nicht nur), und vom neuen Papst sowieso: er bezeichnete das V.II zu Recht als Gegensyllabus
usw. Die Traditionellen wissen um diesen Bruch, die ihn verursacht habenden Progressiven sowieso, nur
die angeblich konservativen Nibelungentreuen von JP2 verstehen ihn noch nicht. Man darf annehmen, daß
zumindestens liturgisch der neue Papst einige der groben Schnitzer der Liturgierevolution ausbügeln lassen
wird. Das ist schon einmal ein Anfang: nach der starken Korrektur des NOM kann dann das V.II ins Visier
rücken. Deswegen beten wir Traditionellen, und die der FSSPX ganz besonders, eifrig für den Papst und
opfern für ihn auf. Damit er nicht von den heutigen Progressiven (sie würden, 50 Jahre zurückge-flux-kompensator-t,
wie Ultra-Progressivisten dastehen) an die Wand gedrückt wird.
Hüter der authentischen Tradition! Die traditionellen Katholiken (nicht nur der FSSPX) stehen klar zu
allen dogmatischen Konzilen der Kirche und zum Papstamt; daher lehnen sie jene mit der (dogmatischen)
Überlieferung unvereinbaren revolutionären Einführungen des reinen Pastoralkonzils Vatikanum-II ab
(V.II). Sie sind weder häretisch noch schismatisch. Die durchaus richtige Behauptung, daß das V.II eine
Revolution war, stammt von den progressiven Konzils-Theologen und -Bischöfen selber. Sie erklären den
Bruch mit der überlieferten Lehre der Kirche seit dem V.II. Der führende Konzilstheologe und Häretiker
Rahner betonte (zusammen mit seinem Freund und Konzilstheologen Küng), daß die Überwindung der Dogmen
vor allem des Konzils von Trient das Ziel ist. Was ihnen zu einem guten Teil gelungen ist. Für uns dagegen
beginnt die Kirche ab Christus, nicht erst ab 1965! In dem besagten Artikel Dr. Barths wird der neue Papst
zitiert, als er 2004 schrieb: „Der Papst ist nicht ein absoluter Mensch, sondern er ist der Hüter der
authentischen Tradition und damit der erste Garant des Gehorsams.“ Dr. Barth folgert daraus völlig zu
Recht: „Das heißt aber mit anderen Worten, wenn der Papst selbst nicht der Tradition gehorsam ist, dann
braucht man ihm dort, wo er abweicht, als glaubenstreuer Katholik nicht zu gehorchen, ja man darf es nicht,
wenn man klare Einsicht in den Irrtum hat!“ Diese Aussage des neuen Papstes sei jenen hinter die Ohren
geschrieben, die um den verstorbenen Papst einen Personenkult veranstalten.
Maßlosigkeit als Maß aller Dinge… Der Artikel Dr. Barths zum Pontifikat Johannes Pauls II. ist eine
herausragende Arbeit, wie alles aus der Feder dieses weisen und umsichtigen Denkers. Eine Seltenheit im
deutschsprachigen Raum. Ganz offenbar ist Ihnen völlig unbewußt, was „pietätslos“ tatsächlich bedeutet,
oder sachliche Kritik, oder Sie haben den Aufsatz nicht vollständig erfaßt (er überfordert den typischen
Internet-Hopper und Mariobros-Spieler ganz eindeutig), sonst würden sie dieses Attribut diesem Aufsatz
nicht fälschlicherweise anheften. Der Mehrheit der nachkonziliaren Kirche ist jegliches Maß abhanden
gekommen. Dr. Barth pflegt alle seine Ausführungen detailliert zu belegen, und der Aufsatz ist keine
Ausnahme. Doch was man nicht sehen will, sieht man auch nicht. Man hat sich an den Verrat der Wahrheit
zu sehr gewöhnt. Um die fatalen Folgen der dialektischen Philosophie weiß man nichts. Das sind auch
die Früchte eines unkatholischen Personenkultes um JP2. Bereits taktvoll formulierte und sachlich fundierte
Kritik an der Amtsführung des Idols wir als Ketzerei angesehen. Dabei sollte für Katholiken nur Jesus
Christus Idol sein und Er einziger Maßstab. Was wurde nur aus den (meisten) Aposteln? Können sie sich
kein Vorbild mehr an ihren Vorgängern nehmen? Ist Paulus und seine scharfe, aber christliche Feder vergessen?
Das Niveau der heutigen Nachfolger erschöpft sich darin, daß der eine Apostel den anderen öffentlich
einen Idioten schimpft. Ist diese Schande zu fassen!
Schock und Therapie Wie hoch müssen die Elfenbeintürme sein, in denen die (meisten der) Kardinäle residieren,
daß sie erst im Jahr 2005 auf der Konklave durch einen Bericht auf die katastrophale Lage in der Kirche
aufmerksam werden…!? Seit genau 40 Jahren deutlichst sichbar (seit der Revolution namens Vatikanum-II),
und seit über hundert Jahren weniger sichtbar (freimaurerischer Generalangriff auf die Kirche), wird
die Kirche so durchgeschüttelt, von Außen angegriffen und von Innen unterwandert, daß bald kein Stein
mehr auf dem anderen steht, daß selbst der Petrus-Fels so entstellt und verdeckt ist, daß er nicht einmal
mehr auf der heiligen Überlieferung fußt! Was das Problem in Rom und der Führung der Kirche ist, läßt
sich zusammengefaßt finden in der großartigen Analyse des Pontifikates Johannes Pauls II., sehr profund
und von großem Bemühen um Objektivität gekennzeichnet, aus der Feder von Dr. Lothar Barth, Bonn, erschienen
in der Zeitung [link]http://www.kirchliche-umschau.de[link]„Kirchliche Umschau“[link], Nr. 5, 8. Jahrgang.
Diese Ausgabe kann auch als Einzelnummer bezogen werden vom Verlag.
@1+1=2 : Sie fragten nach den Früchten der traditionellen Forumsteilnehmer, das war mir schon klar, aber
weil die Frage unbeantwortbar bleibt, hier in der virtuellen Welt, beantworte ich die Frage allgemein.
Oder wollen Sie meine „Früchtchen“ kennenlernen? Oder mich persönlich? Wie Sie vielleicht wissen, ist
der Anteil an jungen Familien bei der FSSPX im Vergleich zu „den üblichen Ortskirchlern“ überdurchschnittlich
hoch, wie auch die Anzahl der Kinder aus dem Rahmen fällt (nach oben). Natürlich setze ich mich – und
meine Familie und viele andere der FSSPX sich – beim neuen Oberhaupt der Kirche, Benedikt XVI., dafür
ein, daß sich Rom für die FSSPX öffnen möge. Und zwar in der für uns einzig sinnvoll möglichen Form:
wir werden, wie gesagt, beten und opfern. Sogar meine „Früchtchen“ wollen für den Papst etwas aufopfern;
sie schlugen – von sich aus – vor, regelmäßig eine Woche lang ganz auf Schokolade verzichten. Ist das
nicht süß?
Viele Priesterberufungen … … bei der FSSPX sind (einige der herausragenden) Früchte des Werkes von
Erzbischof Lefebvre und den sie unterstützenden Gläubigen. Diese Priester (und Ordensleute) stehen alle
für die Kirche bereit – man muß sie nur in die Diözesen lassen. Doch das ist eine Frage der Zeit, denn
wenn keine amtlichen Priester mehr da sind… Nein, niemand möchte den neuen Papst Benedikt XVI. krankjammern,
sondern gesundbeten. Und aufrichtig bleiben. Mir ging es um die Feierlichkeiten (40 Jahre); das war das
Stichwort. Feier des Abschlußes. Was sind nun die Früchte? Sieht man sie klarer („Wie Sie sehen, sehen
Sie nichts, und warum das so ist, sehen Sie gleich…“), kann man das Problem (die Wurzel) besser erkennen,
und erst wenn man es erkennt, kann man es auch lösen. Also, 1+1=7, betrachten wir die Ergebnisse des
Konzils. Kann man positive Ergebnisse nennen? Wo und auf welchem Gebiet haben das Konzil und die daraus
hervorgebrachten Reformen außerordentliche Erneuerungen in der Kirche gebracht? Diese Fragen wurden schon
wiederholt vom Erzbischof gestellt, aber bisher sah ich keine einzige Antwort. Deswegen müssen wir diese
Frage des großen Heiligen in seinem Geiste wiederholen. Bis eines Tages bei den Würdenträgern der Kurie
die Einsicht kommt. (Deswegen ist das Gebet natürlich ebenfalls sehr wichtig.) P.S. Auf falsche Ergebnisse
wie „1 + 1 = 7“ möchte ich aber verzichten. P.P.S. „Beweinen, Verwünschungen, Verunglimpfungen“ kam
nicht vor. Bitte immer aufrichtig sein.
Danke für die FSSPX-Stellungsnahme … an die kreuz-net-Redaktion. Gutes Wort: „Ein Hoffnungsschimmer“.
Also widmen wir uns verstärkt den drei göttlichen Geheimnissen: Glaube, Hoffnung, Liebe. … gleich
morgen in der Abendmesse, nach der ich mich sehr sehne.
An den Früchten… Zuerst einmal danke an Kreuz-net für den Abdruck der Predigt! Keinesfalls möchte
ich irgendetwas auf ungeziehmende Weise sezieren o.ä. Doch nachhaken: Der neue Papst sagte u.a. dies:
In diesem Jahr wird besonders der 40. Jahrestag des Endes des Konzils gefeiert werden. Kann jemand auf
intelligente und aufrichtige Weise sagen, was wir feiern? Man feiert bekanntlich nicht das Ende von irgendetwas
(außer es sei ein Übel gewesen), sondern den Anfang oder immerhin etwas Erfreuliches. Betrachten wir
die Ergebnisse des Konzils. Kann man positive Ergebnisse nennen? Wo und auf welchem Gebiet haben das Konzil
und – vor allem: – die daraus hervorgebrachten Reformen außerordentliche Erneuerungen in der Kirche gebracht?
Ich denke, viele warten nur (unwissentlich) auf den kleinen Jungen, der über des Kaisers (Kirche) neue
Kleider (Konzil) ausruf: er ist nackt! Doch es gibt diesen „kleinen Jungen“ echt. Er ist nur geistlich
gesehen wie ein kleiner Junge, weil er Christus auf kindliche Weise völlig vertraut. Er heißt Erzbischof
Marcel Lefebvre (plus seine Nachfolger). Ein Unterschied zum Märchen: während in diesem durch den kleinen
Jungen der Bann, in dem das Volk aus Feigheit festsaß, brach (das Volk traute sich, es ihm nachzutun),
feinden sie in der Realität „den kleinen Jungen“ dagegen heftig an. Das Volk im Märchen ist also – ab
einem gewissen Zeitpunkt – weiser. Aber mit Gebet und Opfer kann das auch (in der) Realität (so) werden…
Gelobt sei Jesus und Maria.
Vogel-Strauß Bruno fragte: Ist dies Board katholisch, oder Kirche von unten? Wir Traditionellen treten
bekanntlich für die „Kirche von oben“ ein. (Oben = vom Haupte, Christus, kommend.) Wie die Stimme aus
dem Tradiland andermal schrieb, hat man als traditioneller Katholik in aller Regel eine lange Reise hinter
sich. Es gehörten meistens auch ein paar Jährchen Vogel-Strauß-Politik dazu: Kopf in den Sand, es kann
nicht sein, was nicht sein darf, etc pp. Also, das haben wir (in aller Regel) schon hinter uns… Es ist
schade, daß uns affirmativ gesinnte, „Just think positive“ eingestellte Gläubige oft vorwerfen, wir
seien „Spielverderber“, wenn wir sachliche und meistens (?) höflich formulierte Kritik an Würdenträgern
anbringen, oder nicht gleich in Jubel ausbrechen, wenn ein ehemals führender Konzilstheologe der modernistischen
Fraktion Papst wird. Doch nach 40 Jahren Kirchenzerstörung, auch – oder gerade – durch höchste Würdenträger,
ist dies eine sehr menschliche Einschätzung. Das soll das Stichwort zum eigentlich Wichtigen sein: der
Mensch denkt, Gott lenkt. Wir belassen es im Gegensatz zu den „Abc von unten“ nicht bei Kritik oder einem
vorsichtig prüfendem Blick auf die kommenden Dinge, sondern wissen den Weg hin zum Besseren: Beten, opfern,
sühnen – Glaube, Hoffnung, Liebe. Kurzum: Alles in Christus erneuern. Wie schon der Leitspruch des hl.
Pius X. und der Priesterbruderschaft St. Pius X. lautet.
Quo vadis… Habemus papam! Eminentissimum ac Rev. Dominum, Dominum Josephum Sanctae Romanae Ecclesiae
Cardinalem Ratzinger qui sibi nomen imposuit Benedicti XVI. Möge unser dreieiniger Gott diesen Papst
allezeit führen und weiteren großen Schaden für Seine eine, heilige, apostolische, römische Kirche
fernhalten und die vielen schlimmen Fehlentwicklungen korrigieren. Beten wir für unseren Papst. Wie wird
das neue Pontifikat werden? Es lohnt, sich die Person des neuen Papstes näher zu betrachten. Dies geschah
unter anderem hier: „The Fideism of Cardinal Ratzinger, Perfect of the Congregation for the Doctrine of
the Faith“, 1998 www.sspxasia.com/…rdinal_Ratzinger.htm Kein Grund zum Jubeln also. Dennoch Dankbarkeit
unserem Herrn gegenüber, daß er Schlimmeres verhindert hat – nach rein menschlichem Ermessen beurteilt.
Vielleicht ist das Stehenbleiben besser als der nächste verhängnisvolle Schritt vorwärts? Man könnte
fragen: wenn man sich bereits im freien Flug in den Abgrund befindet, kommt es darauf noch an? Wir können
nicht „viel“ bewirken? Doch. Bekehren wir uns, opfern wir auf, beten wir, sühnen wir die unzähligen
Beleidigungen Gottes, nehmen wir rein und ehrfürchtig teil am Meßopfer Christi, werden wir reines Werkzeug
Gottes. Dann kann der Herr umso stärker wirken. Gelobt sei Jesus und Maria.
„Schnauberei“ der Ireneuer Es bringt doch nichts, wenn Sie Ihrem Gegenüber in wütender „Schnauberei“
beleidigende Dinge vorwerfen wie Dummheit, Lästermaulerei, Spuk, usw. Warum fordern Sie traditionsverbunde
Katholiken ständig zum Kirchenaustritt auf? Schreibt hier ein Spektator unter fünf Pseudonymen? Bleiben
Sie doch ganz ruhig, werter Ireneus. Sammeln Sie sich, verrichten Sie vor dem Posten ein Gebetchen, treten
Sie ihrem Gegenüber christlich entgegen wie der hl. Paulus, als er den ersten Papst – scharf (in der
Sache) – zurechtwies. Wenn Sie an CIC 212 §3 denken (obwohl ich nicht so gerne das neue Kirchenrecht
zitiere), dann berücksichtigen Sie bitte, daß das, was viele traditionsverbundene Laien hier sinngemäß
vortragen, mehr oder weniger stark auf die Vorarbeit des Athanasius des 20. Jahrhunderts, des Erzbischof
Lefebvres, zurückgeht und seine bischöflichen Nachfolger. Weil er diese WWW-Seite nicht kannte, überbringen
Laien (mehr oder weniger gelückt) seine Worte. Übrigens: wer eine Häresie (oder plural) begünstigt,
womöglich unwissentlich, ist noch kein Ketzer. Zudem ist der Begriff Häretiker nicht beleidigend, sondern
in der Sache deutlich. Falls Sie erfassen mögen sollten, was an diesem Vorwurf „dran ist“, empfehle ich
die bischöfliche Analyse namens Vom Ökumenismus zur schweigenden Apostasie www.fsspx.org/…e/Krise/EtudeOecum/,
die 2004 das 25-jährige Pontifikat zusammen mit der Kirchenkrise brachte – „der Großen“. Sie ist fundiert,
kurz und bündig.
Ireneus: falsche Zusammenhänge Ich weiß nicht, warum Sie (und ein paar andere Fans von Johannes Paul
II.) so eine Art Kreuz-net-Verschwörung daraus machen, wenn wüste Beschimpfer wie Spectator gesperrt
worden sind. Wo immer Spectator auftauchte, wurde er nach kurzer Zeit gesperrt, weil er leider Choleriker
ist. Das hat nichts mit Kreuz-net zu tun. Es wäre doch auch Ihre Aufgabe gewesen, ihn immer wieder zur
Räson zu bringen, vor allem wo er doch auf Sie eher gehört hätte (wegen gleicher Ansichten), was seine
wüsten Schimpfkanonaden gegenüber allen außerhalb seiner Linie betrafen. Freilich, wenn es aus den
eigenen Reihen kommt, ist das schwerer, aber versuchen sollte man das der Gerechtigkeit halber durchaus!
Außerdem finde ich Ihre Zensur-Forderungen (und Ihresgleichen; wie Chato) gegenüber traditionellen Katholiken
extrem deplaziert. Solange man höflich im Umgang mit anderen Menschen diskutiert, darf man in der Sache
sehr wohl klar und deutlich reden. Aus Sicht vieler traditioneller Katholiken hat Papst Johannes Paul
II. mehrere Häresien begünstigt, ihnen teilweise sogar (bewußt oder unbewußt) angehangen. Dies hat
aus unserer Sicht die Kirche schwer beschädigt. Einen Ketzer nannte ihn aber kaum jemand, oder. Verfehlungen
der Hirten deutlich auszusprechen, wie es vor allem die „Stimme aus dem Tradiland“ macht, sollte unter
Katholiken nicht nur erlaubt sein, sondern ist sogar die heilige Pflicht jener, die den Zusammenhang erkennen.
Denken Sie an die Heiligen, wie Athanasius, Brigitta, und andere mehr.
Wunderschöne Worte … dieses Heiligen. Und so aktuell wie eh und je. Zeitlos, wie die Kirche. Mögen
auch wir so einen Papst von Gott geschenkt bekommen, wie dieser Heilige erbat. Und diesen Satz muß ich
mir übers Bett hängen, wenn mir wieder einmal die Zweifel ob meiner armseligen Gebete überkommen drohen:
„Welchen Nutzen werden meine erkalteten Gebete haben? Trotzdem. Ich vertraue auf die Verdienste Jesu Christi
und Unserer lieben Frau, daß der Heiland mir (…) die Tröstung gewähren wird, die Kirche erneuert
zu sehen.“ Amen.
In der Schwiez … … und in allen „katholischen“ Ortskirchen, wo solche echten Schismen und Ketzerein
betrieben werden, wie in dem Artikel von Kreuznet dargelegt, was in vielen deutschen Diözesen auch schon
länger der Fall ist: dort ist die katholische Kirche nicht. Aber natürlich geht sie nie unter, selbst
wenn nur noch wenige Rechtgläubige die Kirche sind (um wieder ein Wort des hl. Athanasius aufzugreifen…).
Übrigens: hätte ich nicht das Beispiel des hl. Kirchenlehrers Athanasius gefunden, ich glaube, ich
wäre verzweifelt am völlig entstellten Zustand („Gesicht“) der Kirche. PS: ich werde Sie ins innige
Gebet einschließen, auf daß unser Herr Jesus Christus Ihnen die Erkenntnis schenken möge, daß man
eine sachlich harte aber liebevolle Auseinandersetzung führen kann (und muß), ohne auf verabscheuliche
unheilige Gossensprache zurückzugreifen. Das ist wirklich gut gemeint von mir und nicht polemisch: Sie
demontieren Ihre eigene Position sonst nur; Ihre Argumente wirken stärker, wenn Sie mit einer höflichen
und heiligmäßigen Sprache transportiert werden. Ich habe extra unseren Fernseher „aus dem Fenster geworfen“,
damit meine Familie und ich nicht von dieser grauenvollen Gossensprache verdorben werden, und ich bitte
Sie innbrünstig, im Wissen, daß Sie und ich geistlich vereint sein werden im kommenden sonntäglichen
Meßopfer, daß Sie Ihre Wortwahl an Jesus Christus anpassen mögen. Dafür werde ich Ihnen sehr danken.
Gott leite und beschütze Sie!
Gutes Wort … von Ihnen beiden; und auch besonders von P. Clérissac ! Der Herr sorgt dafür, daß die
Rechtgläubigen nie aussterben in seiner Kirche, selbst wenn ihre Zahl auf die (vom hl. Athanasius) bekannten
„wenige Handvoll“ reduziert werden.
Die vielen Schismen in der Kirche… Das ist eines der vielen echten Schismen in den katholischen Ortskirchen.
Rom kuckt zu, wie schon in der Vergangenheit. Ein jeder tut und läßt, was er will. Glaubenschaos, wie
man es im Protestantismus gewohnt ist! Das ist nicht mehr die einige, apostolische, katholische Kirche!
Einzig am scheinbaren Schisma der wahrhaft rechtgläubigen Priesterbruderschaft St. Pius X. www.fsspx.info/
erregt sich Rom und die vielen anderen Papstpersonentreuen. Ähnlich wie Erzbischof Lefebvre schrieb der
hl. Athanasius an seine Gläubigen: „Gott möge euch trösten! (…) Daß die anderen mit Gewalt die Kirchen
besetzt halten, während ihr in diesen Zeiten davorsteht, das betrübt euch sehr. So ist es heute: Sie
haben die Gebäude, Ihr aber habt den apostolischen Glauben. (…) Ihr aber bleibt treu, wenn ihr auch
außerhalb der Gotteshäuser seid, denn in euch ist der Glaube. (…) Ihr seid die Glücklichen, die in
der Kirche durch ihren Glauben verbleiben, Ihr, die ihr festhaltet an den Fundamenten des Glaubens, der
Euch durch die apostolische Tradition überliefert worden ist. Niemand wird jemals Euren Glauben überwinden,
geliebte Brüder! Und wir glauben, daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben wird. (…) Die
Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es,
die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“
Richtung gut, eines fehlt aber noch… Prinzipiell gute Entscheidung, jedoch fehlt noch etwas: Orthodoxe
und jüdische Ensembles sind vom Bannspruch ausdrücklich ausgenommen. … leider aber nicht Musik- und
Tanz- und Gebets- und Priester- und Meßfeier-aller-Zeiten-Gruppen der katholischen, von der päpstlichen
Kommision für innerkirchlichen Angelegenheiten Ecclesia Dei betreuten Priesterbruderschaft St. Pius X… Diese werden leider schlechter behandelt von der Amtskirche als tatsächliche schismatische orthodoxe
Gemeinschaften oder den Neuen Bund ablehendene jüdische. Doch wer Christusnachfolger ist, muß leiden.
Außerhalb und innerhalb der Kirche. Das müssen wir alle mit viel Gebet und Opfer erdulden, und uns daran
erinnern, daß es den Anhängern des hl. Athanasius nicht anders erging. Zum Wohle der einen, heiligen,
apostolschen, katholischen Kirche.
Katechismus Man möge doch bitte den vom Papst selber approbierten „Katechismus der Katholischen“ Kirche
zur Hand nehmen und aufzeigen, ob darin wirklich Häresien enthalten sind! Ich meine, nein! Welche Version
des sehr umfangreichen Katechismus in deutscher Sprache meinen Sie genau? Jenen dicken JP2-Katechismus,
den alle meine katholischen Bekannten und ich im Schrank stehen haben, der jahrelang offiziell verkauft
wurde? Bevor ich dann vor wenigen Jahren zufällig im Internet las – ich glaube es war sogar auf Ihrer
Seite – daß eine durchaus große Korrektur ansteht, nachdem Beschwerden an Rom wegen der deutschen Fassung
eingegangen sind, weil wichtige Teile sinnentstellt übersetzt und andere wichtige Teile ganz einfach
bei der Übersetzung eigenmächtig ausgelassen wurden – und dies alles, wenn ich mich recht erinnere,
unter der Aufsicht des Kardinal Schönborn… Ich habe mir die korrigierte elektronische Version des neuen
Katechismus holen können, aber eine komplette Fehlerliste habe ich nicht. Alle meine Bekannten haben
die alte und falsche Katechismus-Version, weil sie keine Computer-Fans sind! Übrigens: leider wird das
über 700 Seiten dicke Buch kaum von den Laien gelesen, erstens weil es viel zu umfangreich ist und zweitens,
weil vieles für Laien viel zu unverständlich komplex formuliert ist. Die vorkonziliaren Katechismen,
z.B. den Baseler, oder den Pius X., kann ich auf 10 DIN A4 Seiten ausdrucken und den versteht sogar mein
alter Vater.
Oh Chato, bitte Kirchengeschichte studieren… (…) macht das Ganze nur noch abscheulicher. Die kath.
Kirche verkündete nie „ein neues Evangelium“ Lieber Bruder im Herrn, Chato. Ich möchte Ihnen nur ein
Beispiel geben, um aufzuzeigen, daß Ihre Annahme falsch ist, so wünschenswert ihre Richtigkeit auch
wäre. Unter Papst Liberius (352-366) verkündete die Kirche eine ganze Zeit lang den Arianismus, eine
besonders gefährlich Häresie. Der von ebendiesem Papst exkommunzierte Bischof von Alexandrien, Athanasius,
hielt scheinbar außerhalb der Kirche (=scheinbares Schisma) die überlieferte Lehre der Kirche hoch.
Später wurde Athanasius heiliggesprochen und unter dem hl. Pius X. (oder IX. ?) zum Kirchenlehrer erhoben.
(Daß er so spät zum Kirchenlehrer erhoben wird und ausgerechnet von einem Pius-Papst, scheint ein Wink
des Himmels zu sein.) Nur die brennende Liebe zur Kirche und dem Papstamt machte es dem hl. Athanasius
möglich, diese furchtbare Zeit zu überstehen, zum Wohle der Kirche! (Er wurde von allen angefeindet,
verleumdet, mehrmals verbannt, und auch exkommuniziert.) Ob der Erzbischof Lefevbre der Athanasius des
20. Jahrhundert ist, darüber mögen wir zwar streiten (für mich ist er es natürlich), aber doch nicht
darüber, daß Sie uns Schmierer, Schmutzfinken, Abscheuliche und noch schlimmeres heißen. Beten Sie
auch einmal um die richtige Wahl der Worte und die Gnade, zu erkennen, was Ihr katholischer Gegenüber
tatsächlich meint und möchte. Der Herr segne Seine eine, heilige, apostolische, katholische Kirche.
Berechtigte Kritik & Mea culpa Es wundert mich doch sehr, warum man keine ernstgemeinte Kritik an Würdenträgern
bis hin zum Papst anbringen dürfen sollte, wenn sie sachlich ist. Gerade bei jenen, die sich der überlieferten
Lehre der Kirche verpflichtet fühlen, entspringt diese Kritik doch der brennenden Liebe zur Kirche und
zum Papstamt, und der berechtigten Sorge, daß kein neues Evangelium verkündet wird – werder von Aposteln
noch von Engeln. Es ist ja sogar unsere Pflicht (nicht nur als Laien), Hirten auf Irrtümer hinzuweisen,
und einige bekannte Heilige haben das gut vorgemacht (hl. Brgitta von Schweden zB), oder der hl. Paulus
dem ersten Papst gegenüber. „Kirchenschädlinge“ sind Traditionelle aber sicherlich nicht. Es ist bedauerlich,
wenn im Eifer des Wortgefechtes zwischen verschiedenen Richtungen bestimmte ungute Begriffe fallen bei
fast allen Beteiligten. Abzüglich klarer aber sachlicher Bezeichnungen, die gelegentlich als beleidigend
aufgefaßt werden, obwohl sie das nicht sind. Das passiert leider oft im schnell-lebigen Medium „Internet“,
wo auf Knopfdruck etwas abgeschickt wird und weltweit zur Veröffentlichung steht. Da sollten alle Katholiken
sich zurückhalten und möglichst sachlich und konstruktiv diskutieren und immer die Liebe im Herzen bewahren.
Wo ich mich schuldig gemacht habe in dieser Hinsicht, möchte ich um Verzeihung bitten und es besser machen
für die Zukunft. Dafür werde ich auch beten. Damit wir alles in Christus erneuern.
Das „Opus Dei“ ist sehr umstritten Dies muß noch nichts heißen, naturgemäß. Aber man kann, so man
möchte, seltsame Sachen erfahren über den Gründer und auch den Zustand des heutigen „Ordens“. Und einige
Vorwürfe kann man nicht einfach beiseiteschieben. Es hat eine gewisse Ironie, daß ich dies schreibe,
weil ich mich einst sehr vom Opus-Dei-Gründer angezogen fühlte (wie auch vom verstorbenen Papst). Um
ein Haar wäre ich Laienmitglied beim Opus Dei geworden, doch das Schicksal (Gottes) hielt mich davon
ab. Heute bin ich dankbar dafür. Ich weiß, es gibt überall weiße und schwarze Schafe. Man darf also
nichts verallgemeinern. Der Gründer des Opus Dei, Josémaria Escriva de Balaguer, wurde am 6. Oktober
2002 heiliggesprochen. Eine Gruppe ehemaliger Opus-Mitglieder wandte sich vor dem 6. Oktober 2002 mit
einem offenen Brief – im folgenden dokumentiert www.fsspx.info/mbonline/print.php?show=109 – an den Papst,
um ihren Bedenken gegen diese Heiligsprechung Ausdruck zu verleihen. PS: Kennt jemand noch eine andere
Quelle, die diesen Brief bestätigt? Um was für Mitglieder handelte es sich hierbei?
Heilung & Glaube, „Tradiland“ Wieder sehr gute Worte, „Stimme aus dem Tradiland“. Wenn ich mich recht
erinnere, gibt es ein solches Beispiel auch durch die Jungfrau Maria in Fatima, als eine Seherin sie fragte,
ob Person XY geheilt werden würde, die Jungfrau dann aber antwortete, daß das nicht ginge, weil die
Person nicht genug Glaube habe. Sicher, das ist nur eine Privatoffenbarung, wenn auch eine der solidesten,
wie mir scheint, und daher als Ergänzung zum Gesagten vielleicht nützlich. Vielleicht darf ich Sie und
auch Paul Mayer einladen, einmal im Thema Tradition, Konzil und Priesterbruderschaft St. Pius X www.kreuzgang.org/viewtopic.php?t=2892
des Forums „Kreuzgang-org“ vorbeizuschauen, weil dort wäre solches geballtes Wissen wie Ihres gut angebracht,
nicht nur angesichts der vielen Papalisten.
Auf Wiedersehen Ulrich Ich kenne das von Medjugorje, daß man nicht mit Kritik umgehen kann. Das muß
man aber schon lernen, sachlich auf Gegenwind einzugehen. Ob es sich lohnt oder nicht, kann man ja selber
entscheiden. Ich meine damit vor allem Papst-Fans wie den wilden Spectator. Was die Anonymität angeht:
so einfach kann man das nicht als feige über einen Kamm scheren. Es sei diese Lektüre ….realname-diskussion.info/
empfohlen.
„Konservativ“ nicht Was sich – vor allem linkslastige – Käseblättchen doch so alles unter „konservativ“
zusammenreimen. Heute gilt ja der BRDDR-1984-Großbruder Schily schon als konservativ… Jedenfalls ist
Mgr. nicht konservativ, auch wenn ihn manche dafür halten. Doch wenn es im Plane des Schöpfers liegt,
daß ein solcher Wendehals Papst werden würde – die noch treuen Schäfchen werden verstärkt zu den traditionellen
Widerstandskämpfern in der Kirche laufen und dort ihren verdienten Schutz erfahren, allen voran zur Priesterbruderschaft
St. Pius X. um den heiligen Gründer Erzbischof Marcel Lefebvre. Immerhin sind die Wege des Herrn ja unergründlich,
und vielleicht muß die Kirchenführung alles Sichtbare in der Kirche erst so vollständig zerstören,
daß der Neuanfang gewagt werden kann: die gut im katholischen Geiste ausgebildeten Bischöfe, Priester
und Ordensleute der Priesterbruderschaft St. Pius X. stehen jedenfalls „Gewehr bei Fuß“ und sind bereit,
treue Diener für die Kirche zu geben.
Das Papstamt ist heilig, der Inhaber muß es nicht sein Das ist eine wichtige Unerscheidung. Es gab heilige
Päpste, und auch zwei wirklich große. Es gab aber auch schlechte Päpste. Leider Gottes! Deswegen dürfen
wir nicht einen Papst als Person vergöttern; er ist nur ein Diener Gottes, wenn auch mit einem sehr besonderen
Amt, das er auszufüllen hat (tut er es nicht, wird er sich dafür zu verantworten haben in besonderem
Maße). Der Gehorsam gegenüber dem Papst ist kein (militärischer) Kadavergehorsam, auch wenn das von
vielen Papst-Verehrern heute so mißverstanden wird. Man gehorcht dem Papst, weil er als oberster Bischof
der Kirche Gott gehorcht – oder es sollte. Wo er es nicht tut, kann man nicht dem Papst folgen und damit
Gott ungehorsam sein. Als der Petrus Christus verleugnete, war dies niemandem zum Gebot auferlegt. Es
ist schön, daß Spectator an der katholischen Lehre festhält (wobei er ihrem Ansehen sehr schadet durch
sein vulgäres Benehmen, das mich sehr an den unheiligen Luther erinnert). Ersteres eint ihn mit uns Traditionellen.
Allerdings scheint Spectator noch nicht absehen zu wollen, „wohin die Reise“ der modernistischen Kirche
seit bald 40 Jahren hinführt, die entscheidend von den nachkonziliaren Päpsten bestimmt wurde: alle
die Häresien und Ketzerein (Frauenpriesterum, Interkommunion, Allerlösung, Homosexualität, usw.), gegen
die er sich zu Recht auflehnt, brechen sich doch ungehemmt Bahn in der offiziellen Kirche – und dies unter
der Oberaufsicht oder sogar mit Hilfe der angeblich heiligen (letzten) Päpste.
Allerlösungs-Häresie … soll als weiteres Stichwort genügen. Das von diesem Irrglauben geprägte Denken
hat sich mehreren Enzykliken niedergeschlagen. Daß gute Absicht dahinter steht, darf man annehmen. Leider
ändert es am Ergebnis nicht viel. Ich kenne Priester, die es sehr gut meinen und leidenschaftlich Priester
sind, aber dieser Häresie anhangen (salonfähig gemacht vom Kardinal Hans Urs). Das darf aber ein Priester
seinen Schäfchen nicht antun, und noch viel mehr gilt das für einen Bischof!
Kleine Korrektur der URL Die Bezeichnung Betrug für eingebildete Botschaften in Medjugorje ist noch sehr
zurückhaltend formuliert. Das hat überhaupt nichts mit Bekehrungen zu tun, die es schließlich auch
im Schützengraben von Kriegen gibt. Aber Paul Mayer hat zu dem Thema eigentlich alles gesagt. Vielen
dank für diese weisen Worte! Auch danke für den URL zur WWW-Seite von „Theologisches“; kannte ich noch
nicht. Nur den Herrn Berger, dessen Arbeiten ich sehr schätze. Übrigens geht der URL nach wie vor nicht,
denn bei WWW-Serv(ier)ern ist die Groß- und Kleinschreibung wichtig. Der URL auf das aktuelle Heft müßte
demnach so lauten: www.theologisches.net/THEO3-05.pdf (Man kann auch auf die normale WWW-Seite gehen,
dann den Verweis „Aktuelles Heft“ auswählen und dann ganz unten das PDF herunterladen.)
Medjugorje, der große Betrug Gewichtige Stimmen der katholischen Welt sprechen dafür, daß dieser angebliche
Erscheinungsort mit seinen mehreren zehntausend (!) „Botschaften“ purer Betrug ist. Darunter auch sehr
viele große Marienverehrer; an einem gebrochenen Verhältnis zur allerseligsten Jungfrau liegt die Ablehnung
also definitiv nicht (im Gegenteil). Es ist auch kein Zufall, daß Medjugorje aufs engste mit den angeblichen
Botschaften von Amsterdam verknüpft ist („Frau aller Völker… ‘einst’ Maria“), die zwar im Gegensatz
zu Medjugorje vom gutgläubigen Ortsbischof lokal anerkannt sind, aber das bedeutet in diesen wirren Zeiten
der großen Kirchenkrise nichts. Ich selber muß zugeben, einige Jahre lang ein Medjugorje-Jünger gewesen
zu sein, und kenne ich mich daher mit der Materie ungefähr aus. Alle meine Medjugorje-Bekannten sind
gleichzeitig große Amsterdam-Anhänger und umgekehrt. Ich halte beides für unecht und vollkommen inkompatibel
mit z.B. echten anerkannten Erscheinungsorten wie Fatima (freilich lernte ich Fatima erst _nach_ Medjugorje
kennen!). Die diversen „charismatischen“ Bewegungen, wie z.B. die quasi-protestantische Halbsekte „Gemeinschaft
Emmanuelle“, die sich Medjugorjes bemächtigt haben, tragen dazu bei, daß Medjugorje bei genauer Betrachtung
(nicht bei oberflächlicher!) in einem sehr schlechten Lichte „erscheint“. Von dieser neuen Meldung hier
halte ich daher sehr wenig.
Kein Brüllmedium Ich möchte hiermit einmal Kreuz.net und seine Autoren loben. Dankenswerterweise kommt
diese Seite hier ohne die „charismatischen“ Verirrungen und affirmativen Blindekuhknebel von Kath.net
aus (welches ich deswegen nicht mehr lese). Außerdem verleihen die deutlicheren Worte (speziell zum Ungeborenenmord,
aber auch ansonsten) wesentlich mehr Wahrhaftigkeit. PS: Die neue Seitengestaltung („Layout“ in Pidginenglish)
ist gelungen; sieht übersichtlicher und klarer aus als früher.
So ist es… … Spectator. PS: Das erste Mal sehe ich einen Text von Dir, der ganz ohne wüste Worte
auskommt. Das liest sich doch gleich viel besser, und das Gesagte wird auch offener angenommen. Weiter
so. PPS: Wenn wir wirklich Christus nachfolgen wollen, müssen wir auch lernen, zwar einerseits sehr deutlich
zu sprechen (also er war so deutlich, daß er _immer_ Anstoß erregte bei denen, die keine deutlichen
Worte mögen, und das sind heute fast alle), andererseits aber dies zu tun ganz ohne wüste Worte.
Requiem für den Papst Gestern war ich zum ersten Male bei einem Requiem im überlieferten Ritus. Es war
ein Requiem für den verstorbenen Papst bei der Priesterbruderschaft St. Pius X., und ich war sehr ergriffen
von der einerseits schlichten Meßfeier, andererseits sehr tiefen. Daß man als Gläubiger viel Zeit und
Stille zur Andacht hat, beeindruckt mich sehr. Jedenfalls habe ich meinen Frieden mit dem verstorbenen
Papst finden können, der im Gegensatz zu uns nun schon aus dem „Tal der Tränen“ ist. Zur bevorstehenden
Wahl des neuen Papstes bittet Bischof Fellay alle Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft vom
9. bis 17. April eine Novene zur Vorbereitung zu halten. Die Novene besteht aus den Gebeten Veni creator
spiritus, sowie der Oration aus der Votivmesse für die Wahl eines Papstes und schließt mit der Anrufung
des Herzens Mariae. Oration: In tiefer Demtut flehen wir Dich an, o Herr: Deine unermeßliche Vaterliebe
wolle der hochheiligen römischen Kirche einen Hohenpriester gewähren, der ob seines väterlichen Eifers
für uns Dir stets wohlgefalle, bei Deinem Volke aber wegen seiner segensvollen Regierung immer hoch in
Ehren stehe zum Ruhme Deines Namens. Durch unsern Herrn.
Spekulationen und Auskünfte über das Konklave sind zu unterlassen … hat der oberste Glaubenshüter
(nach dem Papst) Ratzinger schönerweise gesagt, heißt es (s.u.). „Einziges“ Problem dabei: in der nachkonziliaren
Kirche macht jeder (Bischof), was er will. Da kann der Herr Kardinal seine Vatikanum-II-Revolution in
Schranken versuchen halten wie er möchte: dies geht bei Revolutionen bekanntlich nicht. Kreuz.net von
heute: „Laut einem Bericht der antikirchlichen italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ habe sich
der Dekan des Kardinalskollegiums, Joseph Ratzinger, damit abgefunden, daß die Kardinäle den Medien
Interviews geben. Ursprünglich hatte er versucht, ein Medienverbot zu erwirken. Die Kardinäle hätten
gemeint – so der ‘Corriere’ – man könne das Interesse an Papst Johannes Paul II. nicht ignorieren. Darauf
habe Kardinal Ratzinger eingelenkt: Man könne Fragen über Johannes Paul II. und die Kirche beantworten.
Spekulationen und Auskünfte über das Konklave seien zu unterlassen.“
Klatsch-Kardinäle Genau so ein klatschsüchtiger „Smalltalk“, wie Du es richtig bezeichnest, geziehmt
sich für _Kardinäle_ in purpurrotem Mantel vor der Konklave aber nicht, und auch ansonsten nicht. Sie
sollen mal nicht vergessen, was für ein wichtiges Amt sie Kraft Gottes innehaben und angemessen damit
umgehen und auch genau daran vom Schöpfer zur Verantwortung gezogen werden! Es ist ein guter Indikator
für den zerrissenen Zustand der Kirche, daß sich die Kardinäle bereits vor der Konklave in total verweltlichten
Klatschblättern streiten. Wir bräuchten dringend wieder eine hl. Brigitta von Schweden.
Immer schön beim Thema bleiben… Lieber Meisner-Liebhaber Nikolaus, es besteht kein Grund, mir Bildzeitungsniveau
unterzuschieben, nur weil Du meine Meinung nicht teilst. Ich kann ja nicht über eine Zeitung wie „Die
Presse“ _hier_ diskutieren, wenn ich sie a) nicht kenne, und b) ausdrücklich auf die hier auf Kreuz.net
zitierten Aussagen Bezug nahm (was wohl üblich sein dürfte in einem Anmerkungsbereich auf einer bestimmten
W3-Seite…) Sicherlich ist der Kontext der Aussage Meisners interessant. Doch daß er den zitierten Satz
so sagte, wie von Kreuz.net dargelegt, wird wohl stimmen, oder etwa nicht? Falls er stimmt, bleibt er
unfaßbar – unabhängig vom Kontext. Wahrlich, es ist gut, wenn kein deutscher Kardinal Papst werden wird
(und ich füge schnell an: bitte auch kein schweizerischer oder österreicherischer). Es ist schon schlimm
genug, was deutsche Theologen und Bischöfe auf dem Vatikanum-II (und danach) an Zerstörungen in die
Kirche gebracht haben. Da müssen wir sehr viel beten und opfern, bevor mal wieder ein hl. Bonifatius
geschenkt wird, der heute den Ökumenismus-Donnareichen-Tänzern den Baum umhauen würde.
Grauenhafte Äußerungen … sind das fast alle. Wie konnte man solche Leute nur zu Kardinälen erheben?
Weder können sie Disziplin wahren, noch scheinen sie zu wissen, um was es bei einer Papstwahl geht! Politisierendes
Zeitgeist-Blabla, bis auf eine Ausnahme: Der einzige der zitierten Kardinäle, der nicht puren blanken
Unsinn (oder immerhin völlig unwichtigen) verzapfte, war Mgr. Hoyos. Ausgerechnet; denn seine seltsame
Linie gegenüber den Traditionellen Gruppen ist ja berüchtigt. Dennoch: Ehre, wem Ehre gebührt, und
er ist der einzige genannte, der das Wort Glaubensakt überhaupt in den Mund nahm. Hut ab! PS: Was Mgr.
Meisner sagte, ist an Naivität kaum übertreffbar. Gott sei Dank wird kein deutscher Kardinal Papst werden.
@Spectator Was ich nicht verstehe: gegen einen Pius XII. wird noch heute gehetzt, manchmal von denselben
Leuten, die den letzten Papst „loben“ (man muß sich natürlich genau ansehen, was sie da loben – meistens
erkennen sie ja vieles von einem Christen nur in einer eingeschränkt materiellen Sichtweise). Was also
treibt sie an? Kalkulierter Opportunismus? Weil es eben schick ist, ins Heer der „Positiven Grabredner“
einzustimmen, sie aber ansonsten nichts vom Papst halten (wie ja die schlimme Reaktion auf Teile seines
letzten Buches gezeigt haben) ?
Seltsam… wie ausgerechnet einige der größten Kirchen- und Christusfeinde dieses Papst nachträglich
so loben! Z.B. der unselige Bundeskanzler der BRDDR Schröder, der ja Zeit seines Lebens nichts ausließ,
um gegen Christus und die Kirche (und auch die evangelischen Gemeinschaften) zu mauern… Oder Fidel,
dieser Kirchenhasser (auch wenn er als Bub, wie Joschka Stalin, bei den Jesuiten in die Schule ging).
Oder der evangelikale Freimaurer Bush, der noch im Irakkrieg dem Papst nur die kalte Schulter zeigte (weil
der Papst wagte, den Irakkrieg als „nicht gut“ zu derklarieren), den päpstl. Botschafter abwies, usw.
Es ist ganz klar: niemand kann etwas für den Applaus von der falschen Seite. Dennoch stimmt es nachdenklich,
daß so viele nur der Welt verbundene Machtmenschen den Papst nun so loben. Was soll das?
Heiligsprechunung, Dreifaltigkeit Danke für die Klarstellung mit den Heiligsprechungen. Dann ist – diesbezüglich –
also noch nicht Hopfen und Malz verloren, sondern ein künftiger Papst (oder Konzil oder wie immer das
geregelt werden _wird_) kann viele der – leider! – inflationär stattgefundenen Selig- und Heiligsprechungen
der letzten Jahrzehnte neu aufrollen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat der letzte Papst – fast – so
viele Selig- und Heiligsprechungen durchgeführt wie jemals zuvor in der Kirche? Das ist natürlich in
höchstem Maße ungut. PS zu „Allah“: die meisten Christen in den islamischen Ländern fügen dem Wort
„Allah“ noch die Bezeichnung „Dreieine“ (Dreifaltige) bei, damit klar unterschieden wird zwischen dem
christlichen dreifaltigen Gott und dem in diesen Ländern gebräuchlichen Wort „Gott“ (Allah) für den
islamischen. Jedenfalls ist es nicht so, daß sie nur „Allah“ sagen, wenn sie beten.
@Tradiland … Du hast den Nagel wieder auf den Kopf getroffen. Gibt es den Fall, daß eine Heiligsprechung
rückgängig gemacht worden ist? Also bevor ein Heiliger kanonisiert wurde, vermutlich. Z.B. die Heiligsprechung
des Opus-Dei-Gründers war, wenn man einer ganzen Reihe von bekannteren ehemaligen Mitgliedern glauben
darf, ein großer Fehler.
Abwarten und Tee trinken… … weil der Herr Kardinal Meisner dies sagte. Dieser Mann findet immer wieder
gute Worte. Leider klafft bei ihm jedoch zwischen Wort und Tat oft eine große Lücke. Als er kürzlich
medial umgedreht wurde und seine Predigt (Stichwort Massenmorde in der Geschichte der Menschen, inklusive
Kinderabtreibung) zurückzog – die von weltlichen (üblen) Mächten „bemängelten“ Stellen wurden sogar
im bischöflichen Predigtenarchiv gestrichen –, empfand nicht nur ich das als einen Verrat an Christus.
Einem Kardinal in Purpur steht das aber nicht zu – deswegen trägt er ja purpurrot. (Es ist übrigens
nicht anmaßend, dies von unseren Hirten zu sagen, sondern sogar unsere Pflicht.) Ich glaube zudem, daß
der letzte Papst die Jugend völlig falsch einschätzte: überschätzte vor allem. Wenn einem viele Jungen
zujubeln, sollte man sich davon nicht blenden lassen. Meine Erfahrung mit den Weltjugendtag fördernden
Gruppen (wie z.B. Jugend-2000) sind allesamt mehr als enttäuschend. Hier haben sich pseudo-charismatisch
angehauchte Kreise der manipulierbaren Jugendlichen bemächtigt. Gefühlsintensive fetzige „Songs“, Gittare
und Lagerfreuerromantik bedeuten noch keine Tiefe im katholischen Glauben, sondern eher oft das genaue
Gegenteil.
Dies und das Dieser Papst verfügte über sehr gute politische Ambitionen. Er hätte einen guten, standhaften
und moralisch integren Politiker abgegeben (das ist nicht ironisch gemeint). Er hatte sich auch einige
Verdienste auf dem Gebiet der katholischen Morallehre und besonders des Lebensschutzes zueigen gemacht
(auch wenn die meisten seiner Bischöfe nicht auf ihn hörten. Hier hätte man viel stärker durchgreifen
müssen, um Millionen von Ungeborenen zu retten…). Doch auch die andere Seite der Medaille darf man
nicht vergessen, ohne pietätslos zu sein: leider stolperte unter seinem Pontifikat die Kirche weiter
in die Ökumenismusfalle als je zuvor (seit dem Vatikanum II). Ein päpstlicher Nachfolger wird es außerordentlich
schwer haben, diese riesengroßen Schnitzer zu korrigieren. Das nächste Pontifikat wird sich mit der
entscheidenden Frage konfrontiert sehen: Umkehr zur apostolischen Tradition der katholischen Kirche oder
Weiterführung auf dem Weg zur völligen Zerstörung der katholischen Kirche… Flehen wir zu Gott, daß
der Hl. Geist die Kardinäle bei der anstehenden Konklave völlig leiten wird (im Gegensatz zu den letzten
50 Jahren, wo, wie Kardinal Ratzinger zu sagen pflegte, die Kardinäle außerordentlich viel Freiheit
gegenüber dem Hl. Geist hatten bei den Wahlen.) Johannes Paul II. war unser Papst, und wir Katholiken
des Erdballs beten für seine Seele. Gott sei seiner armen Seele gnädig. Ich freue mich sehr auf das
kommende Requium für ihn.
… der nächste Papst Vielleicht wird Kard. Schönborn ja nächster Papst? Gott bewahre, aber möglich
ist es. Alles bekommt seinen Sinn durch Christus, selbst das Schlechte. Beten wir dafür, daß der jetzige
Papst eine gute Todesstunde geschenktbekommen wird, wenn der Herr ihn zu sich ruft. Mögen ihm dann Maria
und Joseph bestehen. Beten wir, daß derr Herr Seiner Kirche einen starken und glaubenstreuen nächsten
Papst senden möge.
Die nachkonziliare Kirche ist am Boden zerstört … deswegen kann sie nicht einmal einstimmig gegen dieses
scheußliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufstehen und Widerstand leisten. Sogar als der Papst
vor einigen Jahren in einem Brief an die (deutschen) Bischöfe darum bat (warum befahl er es nicht um
Himmels Willen!), doch diese Beratungsscheine mit staatlichem Stempel für eine straffreie Ungeborenentötung
„bitte“ nicht mehr auzustellen, hat fast niemand der Oberhirten reagiert (und wenn, dann nur ablehenend
gegenüber der „Bitte“). Sie alle tun und lassen, was sie möchten, und so ihre Priester, und so erst
recht ihre Gläubigen (die ja mehrheitlich keine mehr sind.) Das ist die katholische Kirche heute: fast
zerstört. Das hängt direkt mit der neuen Messe und dem neuen Glauben seit dem letzten Konzil zusammen.
Umkehr wäre angebracht, eine Rückkehr zur Tradition, eine Rückkehr zum katholischen Glauben. Möge
der Herr uns einen starken, katholischen Papst schenken für die Zukunft, damit dies erreicht werden kann,
damit unter seinem Bischofsstab die Kirche wieder an einem Strang zieht – für Christus und entgegen dem
Satan.
Das Dogma des Glaubens wird in Portugal erhalten _bleiben_ … versicherte die Jungfrau Maria in Fatima.
Ich füge an: … auch wenn die Kirchenführung (auch in Portugal) sich wirklich nach Kräften bemüht,
das Dogma des Glaubens zu zerstören. In einem hat der Kardinal aber Recht, auch wenn er den Zusammenhang
nicht begreift: „Wir nennen Dinge oft ‘Zufall’, die im Gegenteil ein ausdrücklicher Plan Gottes sind“,
meinte Kardinal Martins.“ Ja, der „Zufall“, daß die gleichnamige Fürstin Fatima _einst_ eine Muselmanin
war, _dann_ aber Katholikin wurde, ist wirklich ein schöner Zug des Himmels, um zu zeigen, daß Fatima
Bekehrung bedeutet – Bekehrung zur einen heiligen katholischen Kirche! Wenn nur Rußland endlich explizit
vom Papst _und_ seinen Bischöfen weltweit feierlich dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht werden würde!
Dann würde Rußland und die ganze Welt sich bekehren – der Sieg der Jungfrau wäre perfekt und der Frieden
Gottes durchschlagend. Doch solange es die Ökumene von Assisi gibt, stört so eine Weihe die menschlichen
Kirchenpläne total, deswegen wird sie nicht vorgenommen…
Gesegnetes Osterfest Ich wünsche allen Betreibern dieser WWW-Seite und den Lesern einen andächtigen
Karfreitag und ein gesegnetes Osterfest! Gelobt sei Jesus Christus, gelobt sei die Jungfrau Maria.
Er wurde abgeschossen … was sehr schade ist, denn er stand im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit
der deutschsprachigen Bischöfe zur Lehre der Kirche. Nun ja, vielleicht schließt er sich eines Tages
der Priesterbruderschaft St. Pius X. an, die können glaubenstreue Bischöfe ja immer gebrauchen, und
haben Erfahrung im „Abgeschossenwerden durch Modernisten“. www.fsspx.at
Unterschied zum NS-Regime? Hallo Sulpicius: Es gibt keinen großen Wesensunterschied zum Hitlerreich.
Sowohl sein Staat als auch unsere westlich-liberalistischen Kinder-, Alten- und Kranke- dahinmordenden
Staaten sind satanische Regime. Gott und Seine Kirche wurde abgeschafft, und damit hat Satan freies Feld.
Trotzdem gibt es immer welche, die dagegen aufstehen. Wir müssen uns nur von Gott und Seiner Kirche (auch
wenn man sie kaum mehr sieht) leiten lassen. Ich finde es sehr gut und wertvoll, daß Kreuz.net so eine
klare Sprache spricht bei diesem wichtigen Thema, an dem man die Geister scheiden kann.
Gerderic & Pogrom, Teil 1 von 2 Gerderic: Ich zitierte durchaus korrekt. Außerdem glaube ich einem katholischen
Pater, „seinem“ bischöflichen Nuntius, einem anderen katholischen Erzbischof, dem Patriarchen von Jerusalem
und einem katholischen Zeitung deutlich mehr als Ihnen oder irgendeiner anderen antikatholischen Quelle.
Teil 1 von 2: Die israelischen Autoritäten sprachen von einem „Pogrom“ und einer „Kristallnacht“. In
der 15 Kilometer vom See von Galiläa entfernten Ortschaft Maghar kam es zu gewalttägigen Ausschreitungen
gegen die örtlichen Christen. In Maghar leben rund 18.000 Menschen. Die Hälfte der Bevölkerung sind
Drusen, eine islamische Sekte. Aufgrund der Gerüchte, christliche Jugendliche hätten diffamierende Behauptungen
über die Drusen im Internet lanciert, kam es am 12. und 13. Februar zu wütenden Ausschreitungen. Jugendliche
Drusen plünderten christliche Geschäfte und wendeten gegen Christen Gewalt an. Die israelische Polizei
habe tatenlos zugeschaut, so die Aussage angegriffener Christen. „Die Drusen haben uns viermal angegriffen“,
erklärte der katholische Pfarrer von St. Georg, Pater Abud Maher, gegenüber „Asia-News“. „Bei den ersten
beiden Malen sah die israelische Polizei tatenlos zu, ja sie machten sich förmlich aus den Staub“, fuhr
er fort. „Ich rief den Nuntius an und erklärte ihm die Lage. Erzbischof Sambi forderte anschließend
die Autoritäten auf, einzugreifen.“ (Fortsetzung siehe Teil 2, von vor kurzem)
Gerderic & Pogrom, Teil 2 von 2 Gerderic & Pogrom, Teil 2 von 2: In einem Protestbrief an die Iraelischen
Ministerpräsidenten Moshe Katzav beschuldigte seinerseits der Erzbischof Sabbah die isrealische Polizei,
den drusischen Pogromen gegen Christen in Galiläa tatenlos zuzusehen. In einem Interview mit der israelischen
Tageszeitung Ha’aretz erklärte der Patriach von Jerusalem, daß Israel eine ganze Armee unterhalte, um
im besetzten Hebron, südlich von Jerusalem, eine winzige Gruppe von jüdischen Siedlern zu bewachen,
während ein ganzer christlicher Ortsteil vernichtet worden sei, ohne daß die israelische Polizei reagiert
habe. Erst Tage nach Beginn der Übergriffe konnte ein Aufgebot von 300 israelischen Polizisten in Maghar
die Ordnung wieder herstellen. Sieben Personen wurden schwer verletzt, siebzig christliche Geschäfte
und Wohnungen wurden geplündert und ausgebrannt. Die katholische Georgskirche wurde mit Steinen beworfen,
ihre Fenster zerschlagen und die Fassade demoliert. Von den insgesamt 4.000 Christen in Maghar flüchtete
über die Hälfte.
Gut Sehr gut, Herr Stocker. Endlich vermeidet ein Redakteur das Neu-Sprech, das sich die Kindermassenmörder
ausgedacht haben, wenn sie von „Lösungen“ sprechen und Mord meinen. Solche seltenen und mutigen Kommentare –
von Laien leider nur! – machen einmal mehr deutlich, in was für einer kranken und perversen Satansgesellschaft
wir leben. Das ist das wahre „4. Reich“… Nur daß diesesmal die Kirche schweigt, wohingegen im 3. immerhin
noch mutige Priester, Bischöfe, Kardinäle und sogar Päpste dagegen aufstanden im Rahmen des möglichen.
Das schlimmste – und das machen wir uns zu selten klar – werden die fürchterlichen Strafen sein, die
wir für diese Massenverbrechen, die schamlos und ohne Unrechtsbewußtsein der Massen seit Jahrzehten
verübt werden, auf uns ziehen. Nichts geschieht ungestraft. Die in Fatima angedrohten Strafen des Himmels
für unseren Unglauben werden fürchterlich ausfallen; apokalyptisch.
Grauslig Das ist grauslig. Alles wird der Technik und der Wissenschaft geopfert. Alles. Dies ist er neue
Götze. „Zum Wohle der Menschheit“… „Wo man hobelt, fallen Späne“. Pfui Deibel. Demnächst werden wieder
Lampenschirme draus gemacht. Andererseits… Massentendenz geht in Richtung Einäschern (und vermehrt
anonym „beisetzen“), also vielleicht gibt es bald gar keine mehr… Das wirklich Schlimme ist es, daß
die römisch-katholische Kirche seit dem verhängnisvollen Vatikanum-II, das sie lähmt und zerstört,
immer seltener den Mut findet, solches zu ächten. Weil das Dogma des Glaubens nicht mehr da ist, wie
schon in Fatima gewarnt wurde. Nur den Betern kann es noch gelingen, die Welt zu retten.
Pogrom in Israel … als angeblicher Kenner von Pogromen hätte Herr Spiegel das Pogrom vor kurzem in
Israel scharf kritisieren müssen, als die – ansonsten ja für ihre Schlagkraft auch gegenüber Zivilisten
berüchtigte – israelische Exekutive drei Tage lang zuschaute bzw. sich sogar aus dem Staub machte, als
zigtausende Moslems in Maghar die knapp 4000 Christen an Leib und Leben bedrohten (sie wurde brutal zusammengeschlagen,
Geschäfte und Wohnungen der Christen wurden geplündert und abgebrannt, usw.). Die „Reichskristallnach
von Isreal“, sagte daraufhin ein mutiger israelischer Katholik (war es sogar ein Bischof?).
Ein Heiliger So könnte ein Heiliger Bischof aussehen. Betrachten wir sein von Gott erfülltes Angesicht.
Inmitten der Christus- und Kirchen-feindlichen Gesellschaft verleugnet dieser Diener Gottes unseren Herrn
und Gott, Jesus Christus, nicht. Der Herr segne ihn und alle, die treu zum Glauben der Kirche stehen.
Evangelisches Chaos Wieder so ein trauriger Fall der evangelischen Christen: es kann jeder sich seine
Lehre zusammenbauen, wie er möchte (und bei den Katholiken ist es auch schon so). So erlebt man es, dass
in ein und derselben Familie die einen mit der Bibel die Abtreibung rechtfertigen, und die anderen den
Lebensschutz. So geht es mit den von der Kirche abgespaltenen Konfessionen: sie atomisieren. Eine „tief
religiöse Frau“, die „mäßig abtreibungsfreundlich“ ist. Das ist genauso pervers wie wenn der Ex-Präsident
Clinton erklärt, dass seine Beführwortung der Abtreibung eine Frucht seines Gebetes sei, denn schließlich
wolle er nur glückliche Kinder in den USA haben…