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@ Athanasius: Strengst amal eure Hirnzellen an auch die Definitionen der Immacuklata und der Unfehlbarkeit
durch den sel. Pius IX. waren damals „neue Auffassungen“. Mit etwas Grips im Hirnerl wird doch das VII
(wies hier gern pejorativ bezeichnet wird) akzeptabel sein. Es ist in der Tradition und setzt sie fort.
Das ist doch auch die große Lektion von Bischof KRENN, der eben der Dümmste nicht war und stets mit
der aktuellen Lehre der Kirche loyal konform. Was hier getrieben wird von der FSSPX (auch von der „Kirchlichen
Umschau“ in einem unsäglich-dummen und antipäpstlichen Kommentar zur Polenreise BXVI’s) ist von David
Berger richtig als VULGÄRTRADITIONALISMUS bezeichnet worden!
Danke an „Katholik“ gunther maria michel und Toby. Die Kirche hat weder für Medjugorje, noch für Heroldsbach
oder Marpingen ein „constat de non supernaturalitate“ gesprochen, überlässt also diese Botschaften dem
freien Wirken des Hl. Geistes. Hätte man in den 50er Jahren auf Heroldsbach oder Marienfried gehört,
würde manches anders aussehen in deutscher Kirche. Es gäbe mehr Berufungen und sicher nicht die Beteiligung
von Katholiken an Abtreibungen („Donum vitae“).
Gott schreibt gerade auch auf krummen Zeilen (portugiesisches Sprichwort, sicher auch auf dem Balkan anwendbar)
und „an ihren Früchten werdet ihr erkennen“. Zweifellos hatte und hat Medjugorje viele Früchte der Umkehr
und des Gebetes. Wo auf Erden wird so viel gebeichtet und der Kreuzweg gebetet? Das sollte auch anerkennen,
wer nicht an die Übernatürlichkeit der mutmasslichen Erscheinungen glauben will.
@ Ralf B. Nicht das Pöbel-Volk („Wir sind Kirche“ etc.) und die von Medien aufgehetzte Masse, sondern
das gläubige Volk ist maßgebend. Und dieses wäre froh, wenn würdige Priester auch aus „Tradi-Gruppen“
mit ihnen und für sie Gottesdienste feiern dürften. Die FSSP(X) wartet darauf. „Volk“ im Rahmen der
Priesterweihe hat nichts mit „Demokratie“ zu tun, sondern mit Glauben. Dieser Linzer Diakon hat aber offen
gegen Glaube und Disziplin der römisch-katholischen Kirche Stellung bezogen.
Vor einer Priesterweihe fragt der Bischof den Regens über die Weihekandidaten: „Glaubst Du, dass sie
würdig sind?“ und die Antwort muss lauten: „Das Volk und die Verantwortlichen wurden befragt und ich
bezeuge, dass diese sie für würdig halten“. In diesem Fall kann der Regens dies ehrlich wohl nicht sagen.
Wenn Bischof und Regens in Linz Charakter und Mut haben, werden sie die Weihe dieses Kandidaten zumindest
verschieben.
Danke an Dr. O.! Aber das neue Herder Taschenbuch des verhinderten Laienkardinals und Jubilars Hans Maier
besteht aus lauter uralten langweiligen Aufsätzen und ist nicht der Rede wert. Milingo sollte umgehend
von allen Ämtern suspendiert werden wenn er weiterhin so albern in die Öffentlichkeit geht.
Ja, nicht nur interessant, sondern aufschlussreich auch wenn man nicht über Vergangenes lieblos richten
soll. Es waren die theologisch-dogmatisch schwachen Friedenspriester („Pacem in terris“-Priester in PL
und mehr noch in CZ), die besonders anfällig für Kollaboration waren. Sie hatten oft eine idealistische
Sicht des Kommunismus-Marxismus, darin ähnlich den Befreiungstheologen in Südamerika. Sie wollten sicher
leben und arbeiten (wer will das nicht) und nicht im Gefängnis landen. Schon in der Nazi-Zeit waren die
Modernisten wie Adam anfälliger für den damaligen Zeitgeist als die strengen Thomisten. Aber vielleicht
wird das der emsige Hubert Wolf aus Münster einmal alles genauer untersuchen.
Guten morgen, Gotthard! Sie wollen also damit sagen, dass alle anderen Episkopoi von Eitelkeit frei seien?
Und ist es eitel, wenn man sich derart unbeliebt macht wie Bischof Müller (und zuvor schon Erzbischof
Dyba und Kardinal Ratzinger)? CETERUM CENSEO: UNVEREINBARKEIT VON MITGLIEDSCHAFT IN „WIR-SIND-KIRCHE“
UND KIRCHLICHEN RÄTEN! ABSOLUTE TRENNUNG VON ZdK UND „DONUM VITAE“-ABTREIBUNGSERMÖGLICHUNG!
Unter den in Verdacht der Spitzeltätigkeit geratenen Priestern befindet sich auch der bekannte Wojtyla-Biograf
Mieczyslaw Malinski, der jüngst die Theologie Papst Benedikts attackierte, weil sie „zu wenig von Rahner,
Metz und Lehmann“ übernommen habe und dogmatistisch sei!
Das ZdK könnte theoretisch eine gute Vertretung des Laienapostolates sein. Aber der „Wir sind Kirche“
und „Donum Vitae“ (eigentlich „Donum Mortis-Schein“) Ungeist ist eingezogen, weshalb in Regensburg bein
einem WSK-Wallner dem Bischof nur das Ziehen einer Notbremse übrig blieb. Wenn die deutsche Kirche sich
insgesamt von „Wir sind Kirche“ und „Donum Vitae“ trennt, ist das Regensburger „Problem“ nicht mehr vorhanden.
Aber haben die Episkopen diesen Mut und diese Konsequenz. Will sie der Jubelkardinal von Mainz überhaupt?
@stat crux: das auch, aber vor allem bezahlter Funktionär, verbürgerlichte Beamtenmentalität, Ideologie
des „freien Tages“, Ablehnung der Erziehung zur Beichte, Belächeln des Rosenkranzgebetes, Liturgie zur
Selbstdarstellung „kreativer“ Kreise, Illoyalität gegenüber der Lehre der Kirche, Unterstützung von
die Abtreibung ermöglichender Beratung etc. etc. – das alles kennzeichnet „Mietlinge“, die dann zuletzt
nicht nur Schmarotzer und Parasiten, sondern Blutsauger und Krebsgeschwüre werden. Leider gilt es auch
für solche Bischöfe, die keine Seelsorger und Zeugen, sondern nur noch Empfänger von Ehrungen, Podiumsredner
und Talk-Show-Gäste sind. Das möchte man dem Bischof von Fulda aber nicht ankreiden, sondern eher dem
Karnevals-Hirten von Aachen und Kardinal von Mainz.
@propst zu paderborn auch wenn eitel-wichtigtuerische Selbstnamen („Athanasius“, „Johannes Paul I“) nicht
meine Sympathie haben, möchte ich diesem Neuling doch antworten: Er möge sich fragen, ob die mit „Wir
sind Kirche“ vernetzten Paderborner Priester im Priesterrat dem Bischof wirklich mehr gehorchen als der
erwähnte Pfarrer, der lieber Hirte als Mietling sein möchte.
Ja wo bleibt Turk? Das wäre doch fatal, wenn Schüttel das letzte Wort behielte im offenkundigen Medienskandal
St. Pölten, der böswilligen Fehlinterpretation zweier ungeschickter Partyfotos zwecks Absetzung Bischof
Krenns. Nuja, zwei Jahre danach wird man nüchterner, siehr die Dinge aus Distanz. man merkst die Absicht
und ist verstimmt. Bischof Küng wird froh und dankbar sein, über die ehemaligen Regenten weiterhin als
Priester zu verfügen, zumal der eine ein exzellenter Kirchenrechtler zu sein scheint.
Man lese dazu die Leserstellungnahmen in der „Tagespost“ vom 30. Mai! Legionäre Christi und Regnum Christi
betreiben ein breites und anerkanntes Apostolat unter Kinder und Jugendlichen. Nun soll dies unter Hinweis
auf angebliche Verfehlungen des Gründers in den 50er Jahren an Ex-Mitglieder niedergewalzt werden. Cui
bono? Das Ergebnis wird sein, dass niemand mehr seine Kinder und Jugendlichen Zölibatären in der Freizeit
anvertraut.
Hochmütig oder demütig @ zwobbel Sie haben wieder Recht. Hochmütig ist das Verlangen, Texte des Konzils
zu korrigieren, nicht der Wunsch nach Zelebration des tridentinischen Messritus und Aufhebung der Exkommunikation.
Aber gerade die Demut (das Gegenteil von Hochmut) fehlt bei S.Ex. Bischof Fellay und seiner Truppe. Das
macht eine Einigung fast unmöglich. Es hat eben doch der Satan die Hand im Spiel. @ MK28 Erzb. Lefebvre
hat selbst SC unterschrieben!
Danke Zwobbel! für dieses wirklich geistliche Wort. Danke allen Patres der FSSP für Ihre Treue zur Kirche,
zur hl. Liturgie und zum Hl.Vater. Die Patres der FSSPX sind dagegen zu bedauern. Sie befinden sich kirchlich
und kirchenrechtlich im Niemandsland solange sie ein gültiges Konzil derart vehement ablehnen. So kann
man nicht katholisch sein, so kann man keinen Segen haben, so ist man und bleibt man eine Sekte von Besserwissern,
von „Katharern“, die aber in ihrem Glauben und Tun alles andere als „rein“ sind. Die Tür war offen nach
der Audienz für B. Fellay im August, aber man wollte sie nicht durchschreiten, sondern hochmütige Bedingungen
diktieren. Man muss das II.Vat. Konzil nicht lieben und bejubeln, aber respektieren und im Lichte der
Tradition verstehen. Dazu ist FSSPX entweder nicht willens oder aufgrund von rechthaberischer Verblendung
nicht in der Lage. Es war wohl ein Fehler, dass Rom im Hl. Jahr 2000 der FSSPX eine Wallfahrt erlaubt
hat.
Ratzinger (!) glaubt nicht an den Limbus dieser „Murx“ ist in seiner Respektlosigkeit Papsthetze und damit
eine aktuelle Sünde. Sofort bereuen, bekennen und beichten wenn „Murx“ im Stand der Gnade bleiben will.
Das Thema Limbus selbst ist von der Lehre der Kirche nicht eindeutig und „unfehlbar“ definiert!
Was hat unsereins mit dem 13. zu tun den gibt es nur in Österreich. Er interessiert nicht. Aber es reicht,
turk, mit Ihrer Besserwisserei. Beten wäre wichtiger auch am 30. Mai 2006: Hl. Johanna von Orleans, bitte
für uns! Dienerin Gottes Maria Ward, bitte für uns! Mutter der Menschen, der Kirche und aller Priester,
bitte für uns!
Turk, vgl. Posting Konrads von heute, 9.18 Uhr da ist alles zu den „schwulen Modernisten“ gesagt. Aber
das hat turk entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Auffallend, worauf turk eingeht und was er
übergeht. Alles ihm Unangenehme übergeht er, um an seinem pharisäischen Fundamentalismus festzuhalten.
Wenn alles wirklich (!) so ist und war wie turk und das österreichische „Urteil“ darlegen, dann um so
schlimmer für alle. Dann ist die Glaubwürdigkeit schon erledigt und der Schaden immens. Wenn die Regenten
offen hs-Beziehungen auslebten (nicht nur in Eisgarn, sondern bis nach Spanien), dann schlimm. Aber wo
ist es bewiesen? Ein Priester der ehrlichen Gewissens erklärt, dass er keine hs-Beziehungen hat oder
hatte, sollte nicht als solcher in Medien angeprangert werden aufgrund nicht beweiskräftiger Fotos. Über
P.Maciel, den Gründer der LC, liest man heute in der „Tagespost“ nachdenkliche Leserbriefe. Aber auch
hier kennt turk wohl keine Gnade.
Profil-Fundamentalist turk der Konrad zynisch Tolerierung linker „Bubendummheiten“ vorhält, sollte wissen,
was er tut: Er wirft den beiden Regenten nicht nur Homosexualität vor, sondern Verbrechen: denn als „konservative
Priester“ stehen sie zur klaren sittlich-moralischen Lehre der Kirche. Wenn sie diese, zumal gegenüber
untergebenen Seminaristen, nicht einhalten, sind sie nicht bloss Homosexuelle, die sich nicht beherrschen
können und einer unnatürlichen Neigung nachgeben, sondern dämonische Verbrecher. Wissen Sie turk, was
das heisst? Und wenn Sie selbst ein Priester sind: was liegt Ihnen so sehr am „Anklagen Ihrer Brüder“,
Tag und Nacht, seit Wochen und Monaten? Es geht hier nicht nur um Moral und/oder Heuchelei, sondern um
das Glaubensgeheimnis des katholischen Priestertums. Deshalb ist ein homosexuell-praktizierender Progressist,
der davon keine Ahnung hat, auch anders zu werten. Bei ihm geht es bloss um eine Verfehlung, da er letztlich
„nicht weiss, was er tut“. Aber ein gläubiger Priester weiss es, und wenn er dennoch Seminaristen sexuell
missbraucht (das Alter spielt keine Rolle), dann ist er eben ein dämonischer Verbrecher. Will turk das
auf immer vorwerfen? Ist er dann nicht selbst dämonisch erfasst?
Sollten die Regenten wirklich wie das wunderbar-objektive Magazin PROFIL schreibt, praktizierende Homosexuelle
sein, dann ist immer noch der diskriminierende Umgang turks mit ihnen fast derselbe wie der Umgang russischer
Nationalisten mit Volker Beck. Wenn es stimmt und turk davon so überzeugt ist, warum lässt er dann den
anonymen Postern Konrad-Schüttel-iustus nicht gelassen ihre begründete (Irr-)Meinung? Aber turk ist
ein Fundamentalistund sein Dogma heisst: Die Regenten sind schuldige Homosexuelle, die dies heuchlerisch
abstreiten, PROFIL ist unfehlbar, die Visitation ein Glanzstück der Kirchengeschichte, die österreichischen
Gerichte voller Gerechtigkeit und Wahrheit. Diese Dogmen braucht kein Katholik zu glauben!
Selbstverständlich darf auch einem „progressiven“ Kleriker oder Ordensmann nicht aufgrund von Mutmassungen
eine homosexuelle Privatsphäre unterstellt werden. Turks Ermahnungen sind vollkommen abwegig. Es gelten
die aufgezeigten Sachargumente für alle „Fälle“ in allen „Lagern“! Aber warum muss dies hier überhaupt
gesagt werden?
Sachargumente 1. Es gibt keine Beweise für praktizierte Homosexualität der Regenten, nur Vermutungen
und Unterstellungen aufgrund von Partyfotos. 2. Es gibt keinen öffentlichen und überprüfbaren Visitationsbericht.
3. Es gibt keinen glaubwürdigen Zeugen. 4. Es gibt Karriere- und Profilierungsinteressen bei den Anklägern,
bei turk (…) speziell. Deshalb: CETERUM CENSEO (s.u.)
CETERUM CENSEO: DIE VISITATION MUSS REVIDIERT WERDEN, DIE ZEUGEN NEU AUF IHRE GLAUBWÜRDIGKEIT HIN UNTERSUCHT
WERDEN. DER VISITATOR MUSS EINEN PRÄZISEN BERICHT VORELEGEN. DIE REGENTEN SIND ZU REHABILITIERN (wenn
auch nicht in vollem Umfang, da sie Unklugheiten begangen haben, was aber etwas anders ist als das was
turk ihnen vorwirft).
Danke Pius X. damit ist noch klarer, warum der Vatikan diese Erklärung nicht unterzeichnet. Dass „Scheidung“
zu den „Menschenrechten“ zählt, ist mir neu. Aber wir sollten zurückkommen zur richtig verstandenen
Religionsfreiheit und DH ganz lesen (nicht vereinseitigt wie Johannes Rothkranz). Dazu sehr gut: Martin
Rhonheimer, Verwandlung der Welt. Zur Aktualität des Opus Dei, Köln 2006, Seite 111-150: „Wahrheit und
Politik in der christlichen Gesellschaft“, besonders Anmerkung 18 (S. 166ff).
Der Vatikan braucht nicht etwas zu unterzeichnen, an das er sich ohnehin hält. Außerdem ist er ein „Tendenzbetrieb“.
Er kann zum Beispiel keinem hs Paar eine Wohnung vermieten oder wiederverheiratet Geschiedenen eine Sekretärsstelle
übertragen. Der Vatikanstast ist eben eine besondere Form von Staat, nicht vergleichbar der BRD (er ist
ja auch – wie die neutrale Schweiz – nicht in der EU).
Aber natürlich gibt es im Vatikanstaat Religionsfreiheit Es ist der Schöpfer selbst, der mit der Erschaffung
des Menschen diesem die Freiheit gab. Alle Leser sind hier gerade Zeugen der theologischen Unbedarftheit
der FSSPX und des SEDIS Murx (und alle FSSPX-Theologie ist totaler Murx!)
Deinem Namen, Murx, alle Ehre! Can. 188 dreht sich um Amtsverzicht (CIC 1983). CIC 1917 ist nur noch wissenschaftlich
interessant, ist ungültig. Wo lebst du? In welcher Sekte betreibst du deinen Götzenkult? Wenn du Sedisvakantist
bist, bist du nicht katholisch. Carl Schmitt und Leo Strauss sind einseitige Eiferer, Nazis oder Bushisten,
die der Vergangenheit angehören und nur noch für Hagestölze von Interesse. Katholische Theologen sind
beide so wenig wie Charles Maurras, über den Dr.Otterbeck sich auskennt. Wenn die FSSPX nicht die Chance
sieht, sich jetzt sofort mit Rom und dem Papst zu einigen, dann ist sie auf immer untergegangen.
So kann man reden, MK28 aber das mit den Sakramenten steht auf schmaler Basis, nachdem die vier Bischöfe
mit Sicherheit exkommuniziert sind und eine Beichtjurisdiktion nicht vorhanden. Nicht nur theologisch,
auch kirchenrechtlich ist FSSPX, anders als FSSP, im Niemandsland. Und Martin Mosebach ist ein schöngeistiger
freier Schriftsteller (ich mag ihn sehr), aber mitnichten ein Theologe. Und von Thomas von Aquin weiss
David Berger etwas mehr als die FSSPX’ler, die ihn allenfalls ideologisieren.
Mk28! Ihre Antwort strotzt vor Arroganz und leider fällt das Wort von der Vulgärtheologie auf P. Pfluger
selbst zurück. Wen haben die FSSPX theologisch denn vorzuweisen außer den theologischen Autodidakten
und Altphilologen H.L. Barth? Da muss man an ein bestimmtes Andersen-Märchen mit einem Kaiser und seinen
Kleidern denken!
Der Kölner thomistische Theologe Dr.Dr. David Berger hat m. E. nicht der FSSPX „Vulgärtraditionalismus“
vorgeworfen, sondern einem neurotisch-sektiererischen Umfeld derselben. Bei allem Verständnis: Es fehlt
aber ein solides theologisches Fundament auch für FSSPX, wie Dr.Otterbeck-stat.crux unermüdlich hier
nachweisen. Die Kritik an „Dignitatis Humanae“ (zur Religionsfreiheit) ist derart niveaulos und gettohaft,
dass es beschämend ist. Der Hl. Vater hat in Polen davon gesprochen, nicht ein Christkönigtum der Vergangenheit
zu konservieren, sondern eines für die Gegenwart und Zukunft anzuerkennen. Es ist lächerlich und letztendlich
vulgär, sich als „Katholik“ gegen den Papst und gegen ein kanonisches Konzil zu stellen! Man lese dazu
in dem aufschlussreichen neuen Buch von Martin Rhonheimer „Zur Aktualität des Opus Dei“ (Adamas Verlag
Köln 2006)!
Letzte Mitteilung an einen Christen: Ja, es war in einer Fernsehdiskussion vor dem Tod des Papstes, in
der Hans Maier sein wahres Gesicht gezeigt hat: das öffentliche Leiden des Papstes sei abstossend und
anekelnd (den genauen Wortlaut wird man eruieren können). Seitdem ist der „Donum Vitae“-Befürworter
und Agitator gegen den Regensburger Bischof für anständige Christen nicht mehr akzeptabel – trotz all
seiner protzigen Gelehrsamkeit.
Natürlich, ahnungsloser Gotthard und zwar gegen „Donum Vitae“, gegen die Lehmannsche Scheinvergabe, gegen
die Lehmann/Kasper/Saiersche Geschiedenenpastoral, die das ZdK unterstützt. Betreffend ZdK lese man Ratzingers
Nachwort 2000 in Maier/Ratzinger, Demokratie in der Kirche? Topos TB.
Nicht Hans Maier, das ZdK und „Gotthard“ haben Recht, sondern allein Kardinal Meisner, Papst Johannes
Paul II. und der damalige Präfekt der Glaubenskongregation Joseph Kardinal Ratzinger. Natürlich ist
das ZdK umstritten, da es klerikalisiert als verlängerter Arm von Lehmann agiert. Es ist auch umstriiten,
seit es die Rätereform in Regensburg als „nicht Rechtens“ bezeichnete. Es ist auch umstritten, weil es
Unmengen an Kirchensteuergeldern schluckt und damit kirchliche Arbeitsplätze vernichtet. „Donum Vitae“
ist die totale Selbstsäkularisierung christlicher Moral und Anpassung an „Pro Familia“. Es ist Mitwirkung
an Kindermord, wenn ein entsprechender Schein ausgestellt wird. Es ist die Moral des Pilatus, die Hände
sich in Unschuld zu waschen. Hans Maier, der früher Grüne und „Kirche von unten“ von Katholikentagen
ausschloss, ist nicht mehr katholisch. Er hat in seiner eitlen Gelehrtenarroganz jedes Gespür für Katholizität
verloren. Den kranken Papst Johannes Paul II. bezeichnete er als „ekelhaft“.
Danke, stat crux und Schüttel, hier nach langem Entzug wieder Konrad mit dem Hinweis auf das neue Buch
von Klaus Berger: „Glaubensspaltung ist Gottesverrat“. Beides tobt extrem auf diesen Seiten und ich rate
Euch zur strikten Abstinenz! Orate fratres!
Die Serie von Dr. van Aardweg ist angebracht. Nach jahrzehntelangem Wegschauen und „tolerieren“ ernten
wir jetzt die Saat: Priester in Doppelleben, die sogar Jugendliche sexuell missbrauchen (nicht nur in
USA), die ihren Gemeinde keine Gottesdienste, sondern liturgische Shows bieten. Die Folge sind bei Laien
Apostasie, Abtreibung, Verhütungsmentalität, Familienzerstörender Autismus und Autonomismus, bei Jugendlichen
völlige Orientierungslosigkeit und sittliche Verwahrlosung. Homosexualität ist, wo sie nicht als Krankheit
erlitten, sondern in frechem „Coming-out“ stolz reklamiert wird, eine Ur-Sünde – besonders unserer Zeit.
Deshalb ist eine Stimme wie kreuz.net als Gegenpol zu den Relativieren und Beschwichtigern nötig.
Mit solchen Artikeln von Niveau erreichen Sie mehr als mit Polemik. Also bitte: mehr davon! Dann kann
man als Poster ja hinzufügen: auch in der nachkonziliaren Kirche ist das evangelische Vortrags- oder
Themenunwesen in den Gottesdienst eingezogen. Jedenfalls war bei Sophie Scholl, hätte sie länger gelebt,
alles in Richtung Konversion vorgezeichnet.
Sehr geehrter Herr Pater Lang, wenn Sie Zugang zu diesem Forum haben, gestatten Sie eine „correctio“:
Wie Sie über den gegenwärtigen und über den verstorbenen Hl. Vater reden, ist eines Priesters unwürdig
und widerspricht der mit dem Priesterstand verbundenen Heiligkeitsberufung. Zu schreiben Papst Benedikt
XVI. und Papst Johannes Paul II. hätten eine „modernistische Seele“ ist respektlos, arrogant und volllkommen
unzutreffend. So redet kein Priester, sondern ein „pubertärer Schnösel“. Papst Benedikt hat wenn schon
so geredet wird eine bayerisch-katholische Seele, die am hl. Bruder Konrad und bei der Gottesmutter von
Altötting sich ausbildete. Papst Johannes Paul II. hatte eine polnisch-katholische Seele, die sich mit
dem hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort der Gottesmutter (vor allem in Tschenstochau) geweiht hat.
Allenfalls manche theologische Äusserungen der beiden Päpste könnten gewisse modernistische Tendenzen
haben. Dann ist aber nicht die Seele, sondern ein Teil des Verstandes „modernistisch“. Ich bitte Sie,
sich bei den Lesern Ihres Interviews für diese sie verletztende verbale Entgleisung zu entschuldigen.
Im übrigen hoffen viele auf eine Korrektur der negativen Entwicklungen seit dem II. Vatikanum und sind
Erzbischof Lefebvre dankbar für seinen prophetischen Mut. Aber deshalb richten sie nicht lieblos die
gottgesandten Inhaber des höchsten Amtes auf Erden. Nichts für ungut Konrad
S. g. Herr Gotthard ich habe neun verschiedene Frömmigkeitsmilieus des Katholischen benannt, ohne irgendeine
davon, auch nicht meine eigene, vorzuziehen oder jemandem „aufzudrängen“. Ihre primitive Duzerei verrät
Ihr Niveau. Von dem, was wahrhaft katholisch ist, haben SIE keine Ahnung! (Vgl. dagegen L. Scheffczyk,
Katholische Glaubenswelt).
Was haltet ihr davon? Wir sind in den Diözesen und Pfarreien nicht mehr katholisch. Was stattfindet:Erstkommunion,
Firmung, Beerdigung, Hochzeiten, Bischofsbesuche – alles ist mehr oder weniger Folklore. Echter Glaube
ist verdunstet und jetzt kommen die entsprechenden Strukturen dazu. Katholisch leben und glauben geht
nur noch in entsprechenden Milieus oder Oasen: Schönstatt, Opus, LC, Fokolar, Neokatechumat, aber auch
„pro missa tridentina“, FSSP, Christkönig, ebenso FSSPX trotz ihrer Konzilskritik – überall, wo Anbetung
und Marienverehrung noch einen Raum findet, ist es noch möglich katholisch zu sein, in den meisten Gemeinden
mit ihren nun bischöflich forcierten „Wort-Gottes-Feiern“ dagegen immer weniger. Vielleicht finden wir
den Weg zu den gebotenen Konsequenzen.
S. g. Herr Gotthard! Ihr warum will ich beantworten: Es geht nicht um Festschreibung alter Zöpfe, sondern
um die klare Zuordnung von Priester und Gemeinde mit der Eucharistiefeier als ihrem Zentrum. Dies ist
in der Tat in fast allen Bistümern (Ausnahme wieder Regensburg und Augsburg) derzeit in Frage gestellt.
Der Geist der Anonymisierung und Kollektivierung der Seelsorge geht um. Unter dem verlogenen Leitwort
„kooperative Pastoral“ wird das Priestertum relativiert und in seiner essentiellen Väterlichkeit gegenüber
einer konkreten Gemeinde aufgehoben. Das mögen Sie nun Patriarchalismus nennen, aber genau darum geht
es: um einen von den Bischöfen, die selber nicht mehr Väter ihrer Diözesen sein wollen, sanktionierten
Vatermord am Priestertum der Kirche. Bis es soweit kam musste erst die Beichte abgeschafft werden, was
ja weitgehend schon geschehen ist. Fakt ist, dass derzeit die Stellung eines evangelischen Pfarrers unangefochtener
als die eines katholischen ist.
Ende der katholischen Seelsorge Wenn die deutschen Diözesen so weiter machen, wird es einer Abschaffung
des Priestertums gleich kommen. Das war schon lange vorbereitet, jetzt wird es praktisch umgesetzt. Der
Glaube an die sakramentale Vollmacht des Priesters wird nicht mehr weitergegeben. Natürlich können dann,
wie unten einer schreibt, Laien auch „Hirtensorge“ übernehmen. Aber deren Feld wäre Beruf und Familie,
nicht Liturgie und Verkündigung. Vorschlag an die Herren Bischöfe, die mir in D wie Faschingsjecken
(Lehmann als Ritter voran!) vorkommen: verkauft alle Priesterseminare! Das gibt doch etwas Geld zum Anstellen
von Laien in den klerikalen Dienst.
Vorauseilender Gehorsam? Diese Meldung ist eine pure Boshaftigkeit. Jeder weiss, wen die sel. Teresa von
Kalkutta ihr Leben lang allein angebetet hat. Sie war eine der wahren Anbeter im Geist und in der Wahrheit,
unabhängig von Orten, außer dem Ort der sakramentalen Gegenwart. So verliert kreuz.net viele, die seinen
echten Anliegen eigentlich nahe stehen.
Personalgemeinden, das wäre mit Romulus okay. Aber es soll „Teamgemeinden“ geben – ein Kollektiv statt
Person des Pfarrers als „Hirten und Leiter der Pfarrgemeinde“ (Kleruskongregation 2002). Damit wird die
Feier der Eucharistie in eine anonym-esoterische Ecke geschoben. Noch zu Gotthard, dem „advokatus diaboli“,
der seine modernistische Rolle ja ganz schön beherrscht: natürlich werden Priester entlassen, nämlich
in den Zwangsruhestand oder vom Pfarrer zum „Teamseelsorger“ degradiert.
Gut, wenn auch ein trauriges Jubiläum, immerhin gibt es die CDL, und der vorherige Poster soll sich in
eine Sekte verkriechen! Zu erinnern ist leider auch an das Umfallen der Deutschen Bischofskonferenz unter
ihrem Vorsitzenden Lehmann. Sein Kardinalsrot erinnert an das Blut der unter seiner indirekten Mitwirkung
und amtlichen Billigung umgebrachten Kinder. Aber auch Meisner hat von diesem Blut Flecken in seinem Purpur.
Nur Dyba war klar und rein. Er ist der eigentliche Zeuge der Wahrheit, alle anderen Bischöfe waren zu
feige und ließen sich von Lehmann instrumentalisieren. Das wird spätere Geschichtsschreibung noch aufarbeiten –
ein schlimmeres Kapitel als die von Adenauer kritisierte Nazi-Anpassung einiger Mitra-Träger.
Sehr treffend dieser Kommentar von V. Lange. Nur die Überschrift ist verfehlt. Mit dem „Konzilsfrühling“
hat die Entwicklung in Essen und anderswo nichts zu tun, sondern mit dem Verrat der deutschen Amtskirche
und ihrer lautlosen Protestantisierung. Das Konzil hat nicht diese, sondern eine gegenteilige Entwicklung
gewollt: Die Berufung aller Christgläubigen zur Heiligkeit in der Nachfolge ihres Herrn (wie es in „Opus
Dei“ oder „Schönstatt“ ansatzweise Wirklichkeit geworden ist – nur die Pfarrgemeinden haben diese Berufung
nicht kapiert und angenommen)!
Heutzutage, nach der weitgehenden Abschaffung der Beichte, nach der Dekarnation alles Katholischen, der
Abschaffung des katholischen Priesters und Pfarrers zugunsten von säkularisierten „Pastoralteams“, braucht
sich der Böse nicht mehr so direkt zu erkennen geben. Er hat sich versteckt in die Anonymität von „Pastoralplänen“
und modern-aufgeblasenen Seelsorgekonzepten. Das medienwirksame Auftreten des römischen Pontifex täuscht
leider über diese Realität hinweg. Hoffen wir dennoch auf die unbequemen Entscheidungen, die einem Benedikt
XVI. von Gott aufgeragen sind! Oder setzt sich auch der Verrat des Petrus durch die Kirchengeschichte
hindurch fort? Aber dann folgten die Tränen der Reue und Umkehr!
Alles schön und gut bis auf den „kleinen Katechismus“. Es gibt seit 2005 das Kompendium des Katechismus
der Katholischen Kirche. Es ist besser undf vollständiger als der „Katechismus“ von Kirche in Not mit
seinen kitschigen Bildern und weitschweifigen Sätzen!
Endlich mal ein positiver Beitrag! Bravo, macht weiter so. Das ist wunderbar, was und wie sich der Wiener
„besondere Pfarrer“ äussert. Und den Quatsch mit dem Limbus sollte bald der dümmste kreuz.net-Tradi
begriffen haben! Konrad hofft, dass ihr auch „g’scheiter“ werdet!
David Berger trifft ins Schwarze. Damit ist der theologische Anspruch der postkonziliaren Traditionalisten
der FSSPX erledigt – wenn er überhaupt je formuliert wurde. Der einzige einigermaßen ernst zu nehmende
Autor war Dr. H.-L. Barth, der aber von Theologie und Philosophie wenig Ahnung hat und in jedem seiner
Aufsätze den Altphilologen und Oberlehrer raushängen läßt. Es ist die Zeit für Buße, Opfer und Gebet,
nicht für blasphemische Polemik wie bei kreuz.net (Hostenfrevel wird verbreitet; diese Verbreitung ist
in sich eine Todsünde; Ein Bischof, der viel zu leiden hatte, wird in einem Mülleimer vorgeführt).
Die Redaktion scheint nicht über das Minimum an Schamgefühl zu verfügen. Vielleicht sollte man sich
ehrlicherweise satan.net nennen…
@ Sulpicius das „Priesternetzwerk“ hat deshalb eine Anfrage nach Rom gerichtet und eine Antwort erhalten.
Es war diese Kommunionspendung keine von der Kirche offiziell beabsichtigte, der damalige Kardinaldekan
wurde versehentlich oder absichtlich (sicher nicht von Roger Schutz, sondern von den Herren im Einheitssekretariat)
hintergangen. Um so mehr sollte sich der Zorn rechtgläubiger Priester und Laien nicht auf den jetzigen
Papst, sondern auf Irrlehrer und Apostaten wie Hasenhüttl richten.
Zu Hasenhüttl: Nicht wegen seines ökumenischen Ungehorsams, sondern schon längst wegen seiner häretischen
Thesen hätte Hasenhüttl die kirchliche und priesterliche Lehrbefugnis entzogen werden müssen. Aber
der damalige Trierer Bischof Spital wollte in seinem Opportunismus keine „Märtyrer“ schaffen. Der Glaube
der Kleinen, der von Hasenhüttl-Lehrern unterrichteten Schülern, war ihm nichts wert. Die Kommunionspendung
an Roger Schutz dagegen war unabsichtlich (Vgl. Scheffczyk-Aufsatz dazu in der DT) und daher, trotz ihrer
Medienaufmerksamkeit, irrelevant für theologische Diskussionen. Es ist Heuchelei des latent atheistischen
Grazer Theologen, wenn er darauf hinweist. Er wollte bewusst provozieren und er wusste, was er in Berlin
2003 tat.Es war eine auch menschlich beschämende Handlung und Offenbarung der Unkirchlichkeit.
Pater Cantalamessa liegt vollkommen richtig mit seinen Äusserungen, auch wenn sie nur homiletisch und
nicht dogmatisch vorgebracht wurden. Nicht das ungetaufte Kind ist schuldig und daher vom vollkommenen
Heil ausgeschlossen, sondern, wenn sie entsprechend instruiert wurden, die nachlässigen und lau-unentschiedenen
Eltern (für die dann oft die Großeltern, wie in der ehemaligen Sowjetunion, stellvertretend einspringen).
S.g. Herr Kirschbaum, alle diese Aktionsgruppen und Initiativkreise, ob von Dr. Graf, Prof. Gindert oder
N. Clasen angeführt, wären überflüssig, wenn es in der Kirche noch so etwas wie Gehorsam gäbe und
dieser von den Bischöfen und Pfarrern in Liturgie und Pastoral zum Tragen käme. Weil dies nicht der
Fall ist, gibt es das Problem der FSSPX, das erst durch die Erneuerung des kirchlichen Gehorsams sich
lösen wird. kreuz.net und pro-ecclesia sind Symptome der Chaos-Kirche und des Ungehorsams gegenüber
den rechtmäßigen Hirten der Kirche (wie zur Zeit in Regensburg offenkundig). Seit „ecclesia de eucharistia“
(2003) und „Redemptionis sacramentum“ (2004) ist alles gesagt und es bräuchte nur die Anwendung und Durchführung.
In Regensburg wurde die Revolte des ZdK gestoppt, aber ungehorsame, machtgierige und ehrgeizige Karriere-Bischöfe
versetzten ihrem Mitbruder einen Dolchstoss. Hier entscheidet sich die Zukunft des Katholizismus in Deutschland:
Cum et sub Petro, ein katholischer Gemeinplatz, für den es weder Unterschriftaktionen noch Anzeigenkampagnen
bräuchte, wenn Gehorsam wieder einen Stellenwert bekäme.
S.g. Herr Marcel die These von den „zwei Religionen“ ist nicht ganz von der Hand zu weisen, trotzdem sind
die erwähnten Beispiele ja extrem und nicht etwa repräsentativ. Es gibt die Enzyklika „Ecclesia de eucharistia“
und die Instruktion „Redemptionis sacramentum“ – damit hat „Rom“ eine klare Richtung vorgegeben, die nun
in den Diözesen und Pfarreien umzusetzen ist. Die Frage bleibt: hat die Kirche dazu die nötigen Leute,
Bischöfe und Pfarrer, die den Anweisungen des Lehramtes gehorchen und sie auch gegen Widerstände durchsetzen?
Leider wird derzeit der Bischof von Regensburg schmählich im Stich gelassen, nicht von Rom, wohl aber
von Harmoniesüchtigen Bischofskollegen. Episcopus episcopo lupus est! Sollte die Reform in Regensburg
nicht gelingen, wird man an andere Konsequenzen, bis hin zum prophetischen Widerstand der FSSPX, denken
müssen. Aber noch kämpfen wir cum und sub Petro, wie es sich für Katholiken seit 1870 gehört!
Ja, Toby, das ist in der Tat nicht zu verstehen, genauso wie die vierstündige Audienz für Hans Küng
im September zu Irritation beitrug. Der damalige Trierer Bischof soll gesagt haben, Hasenhüttl sei ein
frommer Mann, der jeden Tag den Rosenkranz bete (auch wenn sein Privatleben zu Gerüchten Anlass gab).
So ließ man ihn gewähren, bis endlich ein Bischof mit mehr Mut und Konsequenz nach Trier kam.
Ach „Gotthard“ verzieh dich doch endlich mit deinem idiotischen und pharisäischen VII-Fundamentalismus.
Es müssten Generationen „nachgefirmt“ werden, wenn man sich die üblichen Firm-Happenings vorstellt,
die von Sakralität wenig, von eitler Wichtigtuerei der Firmspender (oft nicht einmal Bischöfe!) und
Musikbands dagegen sehr viel beinhalten. Für viele Jugendliche ist der Firm-Event der feierliche abgesegnte
Austritt aus Glaube und Kirche, von Firmvorbereitung inhaltlicher Art aufgrund des Katechismus und des
Glaubensbekenntnisses hört man selten. Nein, das ist eiin sehr guter Gedanke mit der „Nachfirmung“!!
Danke, Catharina, Sie haben ins Schwarze getroffen und brauchen sich nicht belehren oder einschüchtern
zu lassen. Wenn, was anderswo in diesem Forum soeben gemeldet wird, in der offiziellen Nachbereitung des
Weltjugendtages Beichte, Anbetung, neuer Katechismus und Berufungspastoral keine Erwähnung finden, dann
ist das schlimm und man muss am „Wächteramt“ der episkopoi entschieden zweifeln, dann ist es wirklich
schizophren, dass man den Herrn Drewermann nicht schon exkommunizierte (dann macht es aber auch große
Sorge, was über den Verlauf der Audienz für Hans Küng berichtet wurde!). Beten wir, dass die Kirche
den Willen Gottes erkennt – die Existenz der FSSPX wird dazu eine heilsame Provokation sein!
Und warum, roemkath., weigert sich der „Erzbischof“ Alexej II., sowohl seinen Erzbischof-Mitbruder der
neuen Diözese, als auch den Nachfolger des hl. Petrus zu empfangen? Warum gibt es in Russland immer noch
keine Religionsfreiheit? Sollte das von „Rom“ kapiert werden? Dann gute Nacht!
Ostpolitik, Herr Ottaviano, gibt es seit 1978 nicht mehr im Sinne Casarolis. Johannes Paul II. hat das
Erzbistum Moskau und seinen Erzbischof eingesetzt, was Liberalen und Modernisten ein Dorn im Auge war –
so wie dem Kardinal Martino anscheinend auch. Es ist eine Unverschämtheit, wie die vatikanische Diplomatie
am existierenden Erzbischof von Moskau vorbei und hinter seinem Rücken agiert. Die Heuchelei der diplomatischen
Prälaten und Putin-hörigen Popen kennt keine Grenzen, die Botschaft von Fatima wird dagegen in die Ecke
gestellt. Es ist ein Wunder an Geduld, dass der Erzbischof von Moskau das alles erträgt und nicht – was
weltlich gesehen das Normalste wäre – seinen Rücktritt anbietet. Beten wir für ihn und seine Sendung
für Kirche und russisches Volk! Alexej ist und bleibt ein KGB-Mann, der wahrscheinlich zuviel aus dem
Vatikan weiss und deshalb eine Brüskierung nach der anderen sich leisten kann.
Sehr treffend, theologisch und journalistisch dieser Artikel von kreuz.net. Drewermann ist eine postmoderne
Ausgabe des Idealisten Schelling, der auch schon gut und böse, wahr und falsch miteinander „versöhnen“
und ineinander sich aufgehen lassen wollte. Es ist der alte deutsche Hochmut, sein zu wollen wie Gott,
ein Herrenmensch geistiger Art. Die absolutistische Diktion Drewermanns verrät ihn und seinen „Willen
zur Macht“, der sich hinter seiner geheuchelten Sanftmütigkeit verbirgt. Oder ganz kurz: es ist der Geist
des Antichristen, der bereits tief in das so genannte katholische Milieu („Christ in der Gegenwart“) eingedrungen
ist.
Sehr geehrter Herr Kardinal Kasper! Der Ort der „Barmherzigkeit“ ist nicht der Kommunionempfang, sondern
der Beichstuhl. Das haben Sie mit Ihren bischöflichen Kollegen Lehmann und Saier schon 1993 nicht kapiert.
Lesen Sie, was Ihr verstorbener großer Doktorvater Kardinal Scheffczyk zu diesem Thema kompetent äusserte!
Oder wollen Sie Verwirrung stiften? Übrigens ist jeder Kommunionempfang ein „Einzelfall“!
Antimodernismus hätten wir ein wenig mehr gebraucht, nicht nur im Konzil selbst, das die Theologie der
Erbsünde vergass, sondern vor allem in den Jahren danach. Dass der heutige Hl. Vater von einer „Neurose
des Antimodernismus“ sprach – wie die NZZ schreibt – kann ich mir nicht vorstellen. Nach 1968 war er jedenfalls
kuriert und hat die Euphorie abgelegt. Anders Weihbischof Kräztl aus Wien, für den das Konzil vor allem
das „Ende des Antimodernismus“ war.
Kardinal Scheffczyk ein ganz Großer, einer der Grössten in all seiner Bescheidenheit und Unbestechlichkeit.
Ein großes Zeichen der Vorsehung sein Heimgang am Hochfest der Immaculata. Wie kein anderer hat er gezeigt,
was nach dem Konzil Theologie sein kann und zu sein hat.
#10 Konrad 15:49:34 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
In der Ablehnung der Religionsfreiheit hat der verstorbene Erzbischof sich aus verständlicher Sorge letztlich
doch geirrt. Das haben Prof. Georg May und der jüngst verstorbene P. Manfred Adler deutlich auseinandergelegt.
Hier bedarf es der echten Hierarchie der Sichtweise und natürlich darf es keinen äußeren staatlichen
Zwang zur Annahme des katholischen Glaubensbekenntnisses geben. Innerhalb der Kirche existiert natürlich
keine „Religionsfreiheit“, weil die Kirche selbst bestimmt, was katholisch ist. Insofern müssten Gruppen
wie „Wir sind Kirche“ längst exkommuniziert sein. E.-W. Böckenförde hat in seinem FAZ-Artikel den Unterschied
von äußerer (staatlicher) und innerer (kirchlicher) Religionsfreiheit nicht gemacht und somit bloß
ein Manifest des Liberalismus gegen den ca. 752, CIC 1983, abgeliefert. Er war und ist Berater von Kardinal
Lehmann und hat seinerzeit wesentlich zu der „Scheinberatung“ beigetragen. Der Artikel verlangt eine kompetente
Gegendarstellung in der FAZ!
Pater Pio soll EB Lefebvre nach dessen Treuebekenntnis zum Papsttum gewarnt haben: Du wirst noch den Papst
verraten? Stimmt das oder ist es eine Fehlmeldung der Modernisten?
Aber, Toby, solange im Kölner Vorseminar die Handkommunion praktiziert und zugelassen wird, solange ist
die Kommunionpatene wirklich überflüssig. Insofern ist die Leitung konsequent, Mundkommunion kann nicht
erzwungen werden. Ich empfehle dem „Hardliner“, sich ein Seminar auszusuchen (z.B. Wigratzbad oder Zaitzkofen),
wo die Mundkommunion selbstverständlich ist, statt sich unnötig und sinnlos in Köln bei einem sich
selbst ständig widersprechenden Kardinal abzuärgern.
Gregorius-Orden Wenn Konrad richtig informiert ist, dann erhielt auch Christa Meves jüngst diesen Orden,
sicher verdient. Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis sollte eine Ehrung erhalten für ihr mutigen
Eintreten für Bischof Müller und gegen das arrogante ZdK. Aber vielleicht wurde der Orden für die Australierin
schon vor Benedikt XVI. beantragt und genehmigt. Berichtet kreuz.net auch davon, das der Hl. Vater nicht
am so genannten „Weihnachtskonzert“ diverser Popsänger im Vatikan teilnahm?
Schade für Sie, Frau Küble, Sie sollten wohl doch lieber beim Journalismus bleiben, als sich in die
theologische Auseinandersetzung zu wagen. Klaus Berger hat mitnichten die vorgetragenen Thesen vertreten.
Warum kann ein scheinbarer „Betriebsunfall“ nicht im nachhinein als ewig vorgesehener Sühnetod gedeutet
werden? Berger hat gerade Eugen Bisers Ablehnung des Sühnetodes immer kritisiert. Er hat Drewermann,
Küng, Hasenhüttl, Halbfas, Käßmann, Jepsen, Kasper und andere Glaubensmodernisierer mit spitzer Feder
in seinen „Widerworten“ (Insel-Verlag 2005) immer wieder zur Räson gerufen. Wer tut das nun? Hat am Ende
die Lehmann’sche Differenziererei den Sieg davon getragen? Frau Küble hat einen geschlagenen Löwen getreten.
Ist ihr wohl dabei? Vielleicht kommt Anerkennung aus Mainz!
Erzbischof Lefebvre als „stur“ zu bezeichnen ist zu einfach. Seine Person und Sendung ist verwoben in
das Geheimnis des „sturen“ Felsen Petri, für den er gerade durch seinen Widerspruch und sein Handeln
Zeugnis abgelegt hat. Er hat dafür gesorgt, dass der wahre Glaube und die wahre Kirche Bestand hat. Deshalb
wird es unter Papst Benedikt XVI. wieder neu und vertieft Kontakte geben, sicher auch die Aufhebung der
ungerechten, nur unter den damaligen Zeitumständen verstehbaren Exkommunikation. Er wäre nicht der erste
Heilige, der inquisitoorische Massnahmen durch die Kirche zu erdulden hatte. Gerade dieses Dulden aber –
im festen Widerstand gegen allen „Sedisvakantismus“ – ist ein Beweis seines heiligmäßigen Amtverständnisses
im Sinne eines „Athanasius des 20. Jahrhunderts“.
Bravo und Danke, Fürstin Gloria! Gut gebrüllt! Was die Konzerte im Vatikan angeht, so wundert man sich
schon, wer da alles eingeladen wird. Wenn da besser vorgegangen wird, braucht man nachher keine peinlichen
Ausladungen aussprechen. Was sollen überhaupt diese Auftritte von weltlichen Promis im Vatikan? Das war
JPII und sollte langsam abgestellt werden! Oder gibt es sogar bei Päpsten Eitelkeit?
Wieder einmal rechtfertigt sich Klerikerfaulheit und Klerikerwichtigtuerei mit pseudotheologischen Gründen.
Das Bauen und Verwalten sollte Laiensache sein (auch in Regensburg!!), aber die pastoralen Dienste sollten
nicht vergeizt werden!
#10 Konrad 15:33:52 | Donnerstag, 17. November 2005
Das ist schon ein starkes Stück! jetzt weiss man, was der Hl. Vater beim adlimina-Besuch der österreichischen
Bischöfe gemeint haben könnte mit seiner vom austriakischen Praeceptor Zulehner zurückgewiesenen Kritik.
Sehr schön und erbaulich dass Sie dies alles wiedergeben über die Kindheit unsers Hl. Vaters. Möge
er das echte Charisma des Kritikers der liberalen und den Glauben zersetzenden Exegese Klaus Berger zu
dessen 65. Geburtstag am 25. November vielleicht anerkennen und dem von seinen Bamberger und Münchener
Mitbrüdern verratenen Regensburger Bischof Müller beistehen als der, der berufen ist „seine Brüder
zu stärken“!
Hl. Geist scheint in den Wiener Kardinalerzbischof gefahren zu sein, der adlimina-Besuch trägt Früchte,
die Klarheit wächst und der St. Pöltener Opus-Dei-Aufräumer und Udo-Fischer-Belobiger ist mit dem Grasser-Spektakel
als ziemlicher Opportunist entlarvt. Aber das wird jetzt sicher von „turk“, dem alter ego des unglaubwürdigen
Amtsträgers, sogleich dementiert werden.
Satzung Diese wichtigtuerischen Sprüche sind es, die die Kirche zerstören und die nach einer Änderung
schreien. Pastorale Verantwortung für seine Gemeinde hat der Priester, Laien sollen ihn durch Gebet und
Apostolat dabei unterstützen. Sie sollen ihn nicht ihn Gremien angeberisch belehren, bevormunden und
an Ende hinwegmobben. Aber dafür scheint „Gotthard“, wohl ein spät-68er, kein Sensorium zu haben. Er
passt zu den anderen Spinnern hier auf kreuz.net von sedisvakantistischer Seite.
Einfältiger Gotthard! Bischof Müller ist was Kirchenlehre angeht doch etwas firmer als der Wander- und
Joggingcharismatiker Schick! Übrigens hat sich der Erzbischof von München schon in Regensburg gemeldet
und sich „bestürzt“ gezeigt über die Fehlinterpretation seiner Äusserungen in den Medien: „Die Rede
von einer Distanzierung des Kardinals vom Regensburger Bischof entbehrt jeder Grundlage und ist eine rein
böswillig gesetzte Interpretation“ (Aussendung des Bischöfl. Sekretariates Regensburg vom 11.11.).
Achtung vor „Gotthard“ „Gotthard“ zitiert wortwörtlich die Irrlehren des Bamberger Erzbischofs Schick
zur missio der Christen! Vgl. kath.net von heute!
Johannes Paul II. ist mehr als nur der Assisi-Relativierer und Koran-Küsser. Wie kleinkariert sind jene
Zwerge, die ihn auf diese sicher zurecht umstrittenen Gesten reduzieren. Lest doch endlich seine Enzykliken!
Einem Jahrtausend-Papst kann man nicht ans Bein pinkeln wie es in kreuz.net immer wieder geschieht. Aber
was stört es den Mond …
an „Toby“ Die Frage wurde gestern geklärt: Prof. Berger ist nicht Mitglied der kath. Kirche und daher
nicht berechtigt, in einer kath. Eucharistiefeier zu kommunizieren.
Ungereimtheiten? Da wird jetzt manche Heuchelei offenbar. Klaus Berger hat gewiss nicht das protestantische
Abendmahl empfangen und gefeierert, die Urkunde aus dem Jahr 1968 (!) ist ja wohl überholt inzwischen.
Warum wird von evangelischer und modernistisch-katholischer Seite nur auf seine konfessionell-kirchenrechtliche
Situation geschaut und nicht auf das, was er kompetent zu sagen hat? Die Stellungnahme von Navarro-Valls
geht kirchenrechtlich in Ordnung, moraltheologisch sieht der Fall, der eine große Gewissensnot offenbart,
ganz anders aus! (das sollte „Toby“ einmal durchdenken!!)
#160 Konrad 21:37:42 | Donnerstag, 15. September 2005
Was heißt, Dr. Pytlik, sich dem Hl. Stuhl mit allen Konsequenzen unterwerfen? Soll die FSSPX ihre Konzilskritik
total aufgeben müssen? Soll sie Ökumenismus, Religionsdialog so betreiben wie es S.E. Kardinal Walter
Kasper betreibt? Und wenn die FSSPX sich irrt: es ist gute Lehre, auch dem irrenden Gewissen folgen zu
müssen. Und wenn sie sich nicht irrt, und sich gegen die Prinzipien wehrt, die gerade der echt verstandenen
Autorität des Hl. Stuhls in der Frage der Wahrheit den Ast absägen? Wissen Sie, Dr. Pytlik, 100% wer
hier recht hat? Und wenn Sie es nicht wissen, warum reden Sie so bestimmt, als ob Sie es wüssten?
#17 Konrad 21:37:33 | Mittwoch, 14. September 2005
Geschätzte „Evelyn“! Konrad gibt nicht so schnell auf. Wenn er hier einen Heiligen angerufen hat, dann
hat er nichts dagegen, wenn andere andere Heilige (P.Pio z.B.) anrufen. Aber was Evelyn über Opus Dei
schreibt, hat wieder mal Spiegel- oder Dan Brown – Niveau. Das sind uralte Renegatengeschichten, die es
auch bei der Gründung der Societas Jesu gab. Eifersüchteleien von zu kurz gekommenen Wichtigtuern. Die
echt Berufenen blieben treu. Konrad hat unzählige menschlich erfreuliche Begegenungen mit OD-Leuten gehabt.
Es ist Liebe zur Wahrheit und zur Kirche. Wer gerne liest dem sei empfohlen: Cesar Ortiz, Profile einer
Gründergestalt. Der hl. Josefmaria bräuchte keine Statuen, aber um seiner Botschaft willen wird man
sie in Kindlichkeit annehmen und sich über sie freuen. Er selbst wollte verschwinden „damit Jesus allein
leuchtet“. Das ist für die rechten und linken Streithähne auf kreuz.net wohl zuviel der Einfachheit.
Sie müssten sich in Demut bekehren zur Wahrheit und vom lieblosen Richten über Bischöfe (GL Müller)
und Päpste (JPII) endlich ablassen.
Überwinderin aller Häresien wunderbar, auch „Niedermünster“ hat das Gute beim Erzbischof von Vaduz
gesehen und gelobt. Das ist erstaunlich und anerkennenswert nach seinen gehäßigen Polemiken gegen den
Bischof von Regensburg, der an vorderster Front der „ecclesia militans“ in Deutschland steht. Erzbischof
Haas war stets dem „Opus Dei“ verbunden, von dessen Gründer der Hl. Vater heute, am Fest Kreuzerhöhung,
in Rom eine Statue einweihte, die an der Aussenwand des Petersdomes aufgestellt wird. Und da gibt es –
auch auf kreuz.net – immer noch Polemiker, die das Opus Dei eine Sekte nennen. Sie offenbaren damit nur
ihren eigenen sektiererischen oder schismatischen Geist. Hl. Josefmaria Escrivá, bitte für uns und für
unsere Kirche! Erwecke Sehnsucht nach Heiligkeit und getreuer Nachfolge! Bewahre uns in immer größerer
Einheit mit dem Hl. Vater, dem „Christus auf Erden“!
#40 Konrad 12:40:31 | Mittwoch, 14. September 2005
Unsinn? Da kennt „St.Willibald“ die Geschichte der Christenverfolgung aber wenig. Sicher würde Bischof
Müller ein vernünftiges und demütiges Gesuch nach traditionellen Messfeiern iom Sinne des Papstes und
der Kirche beantworten. Alles andere ist Verleumdung und Lüge. Niedermünster liegt dagegen schon richtig:
nur ist der „Dolchstoss“ keine „Legende“, sondern hier auf kreuz.net Wirklichkeit!!
#37 Konrad 11:26:40 | Mittwoch, 14. September 2005
Fürstbischof? Das soll eine Schmähung sein. „Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und
verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet – … denn so wurden schon vor euch die Propheten
verfolgt“ (Mt 5, 12). Jetzt werfen auch konservative Christen Steine auf diesen mutigen und von der linken
Medien-Mafia geschmähten Bischof, weil er ihren Eigenwillen nicht erfüllt hat. Gibt es nicht genug Kapellen
der FSSPX im Bistum Regensburg? Hat nicht die Regensburger Fürstin lebhafte Kontakte zum Institut Christ-König,
das die tridentinische Messe feiern darf? Warum all diese schäbigen Postings unter der Gürtellinie mit
charakterlichen Aburteilungen des mutigen Bischofs, der sich gegen emanzipiert-rebellische Pfarrer und
eitle Laienfunktionäre durchsetzt?
#15 Konrad 19:46:19 | Dienstag, 13. September 2005
@Niedermünster hör mit dem Quatsch auf. Bischof Müller ist sehr angenommen, Mitbrüder aus Regensburg
sind begeistert nach der laschen Zeit des Vorgängers wieder Klarheit zu spüren. Die WSK („Wir sind Kirche“)
wird in Regensburg entzaubert, deren Liberalismus geht so weit, dass sie Schwulen und Coca-Cola-Messen
genauso tolerieren wie tridentinische. In Regensburg geht es nicht um Stilfragen, sondern um die apostolische
Autorität der Kirche. Bisher hat immer Rom hinter Bischof Müller gestanden, genau wie sein GV. Das macht
ihn stark und lässt für ganz Deutschland Hoffnung auf führungsstarke Bischöfe aufkommen – und eine
Entzauberung des unseligen ZdK. WSK ist ohnehin bereits im Schisma.
Ja, es ist Boshaftigkeit gepaart mit typisch deutscher „Konsequenz“ und liebloser Härte, rechthaberischer
Sturheit und klerikalem Selbstzerstörungswillen. Weil man nicht mehr durch Bauen sich ein Denkmal setzen
kann, will man als Abreisser in die Geschichte eingehen. Die klerikal-masochistische Verlogenheit spricht
dann von „Mut“. Man kann nur auf den Mut der vielen Laien hoffen. Vielleicht findet sich ja doch noch
ein Käufer, der bereit ist, soviel wie die Abreisskosten betragen für die Marienkirche zu zahlen. Das
könnte auch die FSSPX sein, warum nicht?
@Marcel Die Ansicht und die unwissenschaftliche Vermutung von P. Gaudron ist total überholt. Warum folgen
Sie nicht dem Link von Catholicus mit der Kurzfassung einer Dissertation zu diesem Thema?
Danke, Catholicus, für den Link und man sieht, dass Marcel genau die Interpretation der Kirchenrelativierer
übernommen hat. Man kann wirklich Wirken des Hl. Geistes in den Konzilstexten entdecken, wenn man nur
unvoreingenommen ist (hier auf kreuz.net haben viele ein nahezu unheilbares Anti-V2 Ressentiment, aber
vielleicht können wir doch „aufklärend“ wirken). Deshalb sollte das Buch „das verschwiegene Konzil“
Aufmerksamkeit finden (unterwww.stjosef.at www.kreuz.net/ zu finden)
Zum „subsistit“ nicht der damalige Peritus J. Ratzinger, sondern Sebastian Tromp selbst hat das „subsistit“,
über das sich erst nachher die Modernisten ein Interpretationsmonopol aneigneten, vorgeschlagen (vgl.
A. v. Teuffenbachs wichtige Arbeit dazu)!
In der Hoffnung dass es – trotz Irenäus, dessen Äussserung immer noch nicht aus einem „karholischen“
Forum eliminiert wurde – noch wahrheitsliebende Teilnehmer in diesem Forum gibt und nun wieder gegen die
andere Seite kämpfend: Es ist schlimm, wie Kardinal Daneels vereinfacht und die Konzilsthemen religiöse
Freiheit, Ökumenismus und interreligiösen Dialog zum Schwerpunkt des neuen, von ihm in einer spontanen
Reaktion zutiefst abgelehnten Pontifikates erklärt. Von diesen Konzilsthemen war beim WJT in Köln nur
am Rande die Rede. Es geht um den Glauben an Christus, um eine ehrfürchtige Liturgie, um Anbetung. Es
geht um die Themen, díe das wunderbare neue „Kompendium“ des KKK benennt. Das Konzil ist Vergangenheit,
Christus, der wiederkommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, ist die Zukunft!(Vgl. auf kath.net
den Artikel von Pfr. Stefan Hartmann: Ist Kritik am Konzil Katholiken erlaubt?)
Grenzüberschreitung mit der Äusserung von Irenäus, der verstorbene Papst sei eine „Götzendiener“ ist
eine Grenze überschritten. Auch die Grenze von kreuz.net, die aber kaum beachtet wird. Dieser Beitrag
ist eine Blasphemie gegenüber dem vom Herrn eingesetzten Stellvertreter. Konrad verabschiedet sich von
der antikatholischen und antikirchlichen Hetze, die hier wieder eingezogen ist!
Konstruktiv? Was ist konstruktiv, wenn „Evelyn“ den schlimmsten Vorwurf, den man gegenüber dem Inhaber
des höchsten Lehramtes erheben kann, ohne sachliche Begründung und wider besseres Wissen (dieses hätte
sie nach den wirklich konstruktivenBeiträgen von Catholicus und Konrad – vor seinem Zornesausbruch! -haben
können) permanent (zusammen mit „Marcel“) erhebt: Dass er ein Häretiker sei (von Marcel etwas abgemildert
insofern er JPII gnädig die subjektive Absicht, katholisch bleiben zu wollen, konzediert)? Wer mißverstehen
will, der wird natürlich weiter missverstehen. Wer sich aber an die kirchliche Regel des hl. Ignatius
hält, die Aussage eines anderen eher zu retten als zu verdammen, erst recht diejenige eines Hl. Vaters,
der beweist kirchliche Gesinnung (wider den Geist der Sektiererei, des Schismatismus und Sedisvakantismus)
An Evelyn, Sekundant des kneifenden Marcel: Hören Sie mit den beleidigenden Lügen auf! Dieser Satz von
Catholicus ist völlig orthodox. Alle Menschen sind durch Christus erlöst und zur Annahme der Erlösung
„berufen“!! Aber nicht alle folgen diesem Ruf, weil Gott die menschliche Freiheit achtet. Er will von
jedem einzelnen geglaubt, erhofft und geliebt werden. Ewige Lehre der Kirche! Im übrigen kann Konrad
mit dem zum zweiten mal erwähnten Artikel von Prof. Hauke sehr gut leben. Balthasar ist nicht JPII.,
wird aber von Prof. Hauke ebenbürtig an die Seite des großen Origenes gestellt!! Möge die hasserfüllte
Papstschmäherin Evelyn doch einmal Herrn Prof. Hauke in Lugano (email über die Theologische Fakultät
Lugano) anfragen, ob er ihr zustimmt, dass JPII ein „Häretiker“ sei (es wird mir übel beim Schreiben
dieser Charakterisierung!)
Traurig wenn wahr. In Mexiko heißen die „Legionäre Christi“ wegen ihrer Zuneigung zu reichen Familien
auch „Millionäre Christi“. Ob der Papst aus dem kommunistischen Osten getäuscht worden ist?
Also Marcel, kommen wir zum show-down: Sie kneifen in ihren letzten postings. Konrad schließt sich an
Catholicus an und fordert Sie auf (lassen wir das alberne „du“ der chatter): Geben Sie endlich zu, dass
der Diener Gottes Papst Johannes Paul II. kein „Rahn-Arianer“ war und kein Lehrer der „Allversöhnung“,
wie J. Dörmann argwöhnt! Distanzieren Sie sich eindeutiger von J. Rothkranz und seinen abstrusen Verschwörungstheorien
über einen häretischen Papst. Dieser Vorwurf wurde auf diesen Seiten inhaltlich widerlegt. Sie mögen
weiter bestimmte Gesten kritisieren, können aber nicht behaupten, dass er ein Irrlehrer war. Er war der
Nachfolger des hl.Petrus, der uns und viel andere im Glauben bestärkte, der uns viele Selige und Heilige
vor Augen stellte, der entscheidend zum Zusammenbruch des atheistisch-kommunistischen Systems beitrug.
Seien Sie sachlich und gerecht!
Sehr schön schreibt Marcel über die Priester, die das Werk der Erlösung fortsetzen. Aber nicht nur
die Priester, sondern stellvertretend für die Welt der ganze Leib Christi, die Kirche – also auch die
gerechtfertigten und geheiligten Laien! Und genau dasselbe – ohne den jansenistischen Einschlag Marcels –
hat Johannes Paul II. gelehrt. Er war nie „Rahnerianer“, sondern allenfalls „Balthasarianer“. Und Balthasar
hat in einer Deutlichkeit wie niemand sonst das „anonyme Christsein“ abgelehnt (in „Cordula oder der Ernstfall“,
1966). Also wenn man sich schon das Abrichten und Verurteilen eines Hl. Vaters glaubt gestatten zu müssen,
dann bitte mit mehr Sachlichkeit und Gerechtigkeit! Sonst bleibt nur Arroganz und Rechthaberei übrig
(wofür Theologen ja bekannt sind: rabies theologica).
Wer ist erlöst, Marcel? Hat Christus nur die Getauften erlöst, oder nicht vielmehr „die Welt“. Warum
fällst du wieder in den Jansenismus zurück? Der hl. Augustinus hat doch gelehrt, dass viele außerhalb
der Kirche sind, die eigentlich in ihr sind, und viele in der Kirche (also unter den Getauften), die eigentlich
außerhalb ihrer sich befinden. Es gibt Getaufte, die verdammt werden, und es gibt Ungetaufte, die gerettet
werden. Warum habt ihr FSSPX-Freunde nur manchmal solche Scheuklappen an, wenn es um JPII geht?
Lieber Marcel, nun pass mal auf, dass du den Theorien über Johannes Paul II. (wie sie J. Dörmann, ein
ehemaliger Schüler des heutigen Papstes, „systematisierte“) nicht auf den Leim gehst. Wenn Johannes Paul
II., was „Catholicus“ klar widerlegt hat, wirklich die „Allerlösungslehre“ vertreten würde, dann bräuchte
es keine Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit mehr, weil ja alles „automatisch“ zum Guten sich entwickelt.
Aber die Bitte um Barmherzigkeit prägt das Pontifikat Johannes Pauls II. von Anfang an (Enzyklika „Dives
in misericordia“) und erreichte mit der Heiligsprechung Sr. Faustynas im Hl. Jahr 2000 einen Höhepunkt.
Am Vorabend des Festes der Barmherzigkeit verstarb dieser große Heilige Vater. Wenn er an „Allerlösung“
glauben würde, hätte er nicht die Verehrung der Barmherzigkeit mit Ablässen bedacht. Am 25. August
war der 100. Geburtstag der bedeutenden Mystikerin und prophetischen Ordensfrau. Im fe-Verlag Kisslegg
erschien soeben zum Preis von nur 5,-€ eine vorzügliche Biographie der Heiligen aus der Feder des Kölner
Kaplans und theologischen Schriftstellers Ulrich Filler („Geschichte einer großen Sehnsucht“).
Keinerlei Zorn? Schön und gut, was der hl. Johannes Cassian für Mönche da als Verhaltensregel schreibt.
Der hl. Thomas von Aquin war etwas realistischer. Wer für die Wahrheit und das Gute kämpft, der braucht
eine „Zürnkraft“ gegen Unwahrheit und das Böse. Ich empfehle die Lektüre von Josef Piepers Viergespann
(die vier Kardinaltugenden)!
@Romulus und woran erkennt man Fanatiker? An ihrer Sprache! Jetzt deckst du auch noch die katholischen
Nazis, die meist Modernisten waren und beleidigst die „natura pura“ der Chinesen, die ihren Staat sicher
besser im Griff haben – auch moralisch – als wir aufgeklärten, versauten und im Wohlstand verkommenen
Europäer (womit Konrad auch einmal als Fanatiker geredet hat!).
@MilesChristi na, dann wehr dich halt mit deiner angeblichen „Ahnung“. Mir würde reichen, wenn du nicht
so vermessen über Menschen und Bischöfe in einer unvergleichbaren Situation richten würdest. Die patriotischen
Bischöfe mussten wohl eingeladen werden, um den Untergrundbischöfen auch das Kommen zu ermöglichen.
Dazu braucht man kein China-Experte zu sein, dazu reicht ein bischen Einblick in kirchliche Diplomatie,
von der ich vielleicht mehr verstehe als du.
Romulus und MilesChristi! redet nicht so vermessen daher! Was habt ihr an euren PCs schon Ahnung von Martyrium?!
Was habt ihr Ahnung von der Situation in China unter einer Diktatur ?! Catholicus hat genau den richtigen
Ton getroffen. Diese Bischöfe und die FSSPX-Bischöfe sind zwei völlig verschiedene, überhaupt nicht
vergleichbare Kirchensituationen.
#3 Konrad 11:15:28 | Donnerstag, 8. September 2005
Hallo, Aufwachen! Was hier über das Grazer Familienreferat, das Kurse für Homo-paare anbieten will,
ist ja unfassbar. Wo ist der Protest? Eine Sache für den „Staatsanwalt“. Entweder Kapellari schreitet
umgehend ein, oder es ist der erste deutschsprachige Fall für EB Levada!
#12 Konrad 11:06:00 | Donnerstag, 8. September 2005
BEWEISE fehlen mir, dass es sich in M. bei dieser Häufigkeit und inhaltlichen Banalität um echte, aufrichtige
Erscheinungen der Gottesmutter handelt. Oder hast Du, Toby, da etwas in der Hand? Halluzinationen haben
ja nicht die Millionen Pilger, die beten und beichten, sondern vielleicht die durchaus geschäftstüchtigen
Seherinnen und Seher, von denen kein einziger bisher sich für den Ordens- oder Priesterstand entscheiden
konnte.
Lieber Toby es muss nicht Betrug sein, es kann auch Naivität, Täuschung oder Halluzination sein. Wahrscheinlich
Letzteres. Aber viele haben in Medjugorje beten, beichten und anbeten gelernt. Gott schreibt gerade auch
auf krummen (Balkan-)Zeilen. Aber wir sind nicht Gott – weder die „Seher“, noch die Franziskaner, noch
der Bischof von Mostar. Nur der Papst kann bei einem global verbreiteten Phänomen wie es M. seit langem
ist, feststellen, ob es sich um übernatürliche Erscheinungen handelt (constat de supernaturalitate),
ob das nicht feststeht (non constat) oder ob es im Gegenteil gar keinen übernatürlichen Ursprung gibt
(constat de non supernaturalitate). Bis es zu einer solchen Entscheidung kommt sind wir gut beraten, uns
an Lourdes, Fatima oder Banneux als anerkannte Marienerscheinungen zu halten (Amsterdam ist durch das
Vorpreschen eines Diözesanbischofs ein Sonderfall).
Grüß Gott, Marcel mein Wohlwollen liegt in meiner Belehrbarkeit und dem Bemühen um Gerechtigkeit gegenüber
den Mitbrüdern in der FSSPX. Es wäre schön, wenn die Exkommunikationen zurückgenommen würden und
alle Priester die Gelegenheit bekämen, nach dem Messbuch von 1962 zu zelebrieren. Dann hätte das gläubige
Volk die Möglichkeit, sich selbst für die Liturgie zu entscheiden, die die größeren geistlichen Früchte
bringt. Abstimmung nicht durch Kommissionen, sondern mit den Füßen – selbstverständlich bei Geltenlassen
des jeweils anderen und nicht Monopolisierung des Katholischen.
Lieber „elendster Sünder“ in der Hoffnung, dass deine Namenswahl nicht eine pseudofromme Koketterie ist,
will ich dir antworten – von Sünder zu Sünder: Zunächst finde ich es auch nicht schön, von „VII-Kirche“
zu sprechen. Das gibt es nicht. Es gibt nur die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, deren
irdisches Oberhaupt der Nachfolger des hl. Petrus in Rom ist. Genau dies wird von der FSSPX und ihrer
maßgeblichen Leitung (nicht von Spinnern, die es überall gibt) in einer Weise anerkannt, die anderswo
eher selten ist. Deshalb ist FSSPX, trotz der kirchenrechtlich ungeregelten Situation, m.E. als katholisch
anzusehen. Von der Kirche mit den Kunstausstellungen kann man das nicht mehr sagen. Hier gingen die Verantwortlichen
zu weit. Wenn Kardinal Danneels das weiss und duldet, kann man ihn nur bedauern. Aber mit VII hat dieser
geradezu blasphemische Missbrauch nichts zu tun, allenfalls indirekt, wenn man die im Zuge von VII und
seiner bisherigen Umsetzung erfolgte Säkularisierung betrachtet. Deshalb gilt es nun, diese Krisenerscheinungen
zu beenden und dafür auch kulturell (also im Umgang mit moderner Kunst) den Mut aufzubringen!
Daneels Er war wohl wirklich müde. Früher hat er oft gut Kommentare gegeben, z. B. zum grassierenden
Pelagianismus und zu New Age. Nicht die Lobeshymnen und die „Umarmungen“ sind entscheidend, sondern ob
man dem Lehrer und Didakten auf dem Stuhl Petri zu folgen bereit ist.
aus Durach kommen die sedisvakantistischen Bücher des paranoiden Johannes Rothkranz und seines Verlages
verlag-anton-schmid.de, der sich lügnerisch „pro fide catholica“ nennt (wobei Rothranz subjektiv von
seiner Katholizität wohl überzeugt ist und nicht bewusst lügt, das tun psychisch kranke Menschen ja
auch nicht). Wenn „Malachias“ aus solch einem Buch („Die Verfinsterung der Kirche“) zitiert, dann ist
diese verseuchte Quelle zu beachten. Jüngst erhielt Konrad aus Durach per Post ein Pamphlet, in dem P.
Schmidberger und Msgr. Fellay als von „Würmern“ befallen dargestellt wurden. Nein, es ist der Herr selbst,
der einen Sedisvakantismus Seiner Kirche nicht zulässt. Insofern sind dann Erzbischof Lefebvre und die
wirklich Seinen unverbesserliche „Papalisten“.
@Chris Der Vorschlag ist zu bedenken. Aber man kann, wenn man in den Wahlkandidaten Vertrauen hat (z.
B. in Fulda Martin Hohmann; in Bayern gibt es auch noch wirkliche Christen unter den Kandidaten) ja nur
die Erststimme abgeben.
Weder Romulus noch Pelagius haben den schönen, von der kreuz.net Redaktion zitierten, Text verstanden.
Wenn auch Priestertum und Ehe in gleicher Weise „unwiderrufliche Berufungen“ sind (wie der bedeutende
Dogmatiker Johannes Stöhr dargelegt hat), so gibt es doch die von Balthasar hier erwähnte „Hierarchie
der Berufungen“: Zuerst kommt der Räte- und Priesterstand, dann das Eheleben. Das gilt so in der Zeit,
die Ewigkeit hat wieder eigne Maßstäbe: nämlich allein die gelebte Heiligkeit, egal in welchem Stand!!
Äusserung vom 29.08 Das ist sehr schön, wenn es der Hl.Vater so gesagt hat. Es ist eine falsche Perspektive
mancher Katholiken, wenn sie sich selbst und VII als „Mitte“, FSSPX als „rechte“ und Küng-WSK-etc. als
„linke“ Abweichung von dieser Mitte ansehen. Die Dinge sind viel komplizierter als solche Schablonen.
Die Mitte ist immer der reale Christus, den erst „Dominus Jesus“ wieder aufgezeigt hat. Und diesem Christus
und Seiner Kirche wollte Erzbischof Lefebvre sicher dienen. Sein von vielen als extrem und „ungehorsam“
bewerteter Schritt vom 20.Juni 1988 (Biischofsweihe in Econe) stellt sich im nachhinein als providentiell
heraus.
@mimi natürlich haben Sie vollkommen recht. Es ist nur ein Argument der Abschreckung für die, die immer
noch nicht begriffen haben, warum das Priestertum an den Mann als Repräsentant des Erlösers gebunden
ist. Wobei natürlich die persönliche Heiligkeit mehr als nur eine Empfehlung ist. Trotzdem hatte der
hl. Augustinus gegen die Donatisten recht, dass zur gültigen Sakramentenspendung diese Heiligkeit nicht
gefordert (wohl aber gewünscht!) ist.
Legionäre Christi es ist tragisch, was sich da an Erkenntnissen zusammenbraut. Habsburger-Sprösslinge
gehören zu den LC, viel Gutes wurde begonnen. Nun scheint das Ganze doch auf Sand gebaut worden zu sein.
Eine Art geistiger Hurrikan Katrina.
Wenn Frau Ranke-Heinemann so weitermacht mit der verlogenen Belobigung des Hl. Vaters wird sie endgültig
ihr ewiges Heil verspielen. Es gibt kaum ein besseres Argument gegen eine mögliche Weihe von Frauen zu
Priestern als ebendiese Person.
HS Ich staune nur so über die Liberalität von kreuz.net, die solche umfangreiche Diskussionen über
HS zulässt. Aber vielleicht muß man irgendwo sich abreagieren können. Jedenfalls ist HS Per- und Inversion,
unnatürlich, keine Veranlagung, sondern eine „Neigung zur Sünde“, bzw. wenn praktiziert Atheismus pur.
Warum nicht, ein sehr schönes Motiv der österreichischen Post. So wissen alle, was das eigentliche Charisma
und die eigentliche Begabung dieses Bischofs war. Ein anderer Österreicher, Adolf Hitler, konnte ja auch
gut malen. Es wäre gut und besser für Staat und Kirche, wenn manche Maler Maler geblieben wären. Nenne
niemand diese Zeilen „gehässig“. Die brutale Art, wie Stecher mit Kritikern von „rechts“ umging, ist
nicht vergessen! Seine antipäpstlichen Äusserungen und Verbrüderungen mit dem KVB oder WSK ebenfalls
nicht. Aber die schönen Bilder seien gelobt!
Schilderwald Eine Autobahn kann man mit einem großem Gespann nicht ohne Malheur durch den Graben oder
über den Grünstreifen verlassen. Doch die nächste legale Ausfahrt sollte man nicht verpassen. Wenn
dieser Satz Sinn haben soll, dann nicht nur auf die Kirchenmusik bezogen, sondern für die Lage der Kirche
insgesamt. Die „Autobahn“ ist Vatikanum II mitsamt seiner NOM-Liturgie. Man darf von einem klugen Ppast
nicht erwarten, dass er diese Autobahn „über den Grünstreifen“ verlässt. Er kann auch nicht einfach
die „Notbremse“ ziehen, denn dann gibt es eine Karambolage. So ist zuerst Geduld angesagt, denn es wird
eine „Ausfahrt“ eines Tages geben, wo der gute Steuermann „elegant“ die Autobahn verlassen wird. Das Ziel
einer Reise – ein Gipfel, ein See, ein Ufer – wird stets nur bei Verlassen einer Autobahn erreicht! Das
Ziel des Weges der Kirche aber ist Christus.
Ein Guter Weg wurde begonnen am 29.08. Die Sorge mancher Traditionalisten, es würde einen Verrat geben,
ist anhgesichts der klaren Sicht von Msgr. Fellay und P. Schmidberger unbegründet. Es muss ein prophetisches
Zeichen erlaubt sein, das gegen die im Folge des II. Vatikanums ausgebrochene Kirchenkrise gerichtet war.
Es muß nicht nur zur Aufhebung der Exkommunikation, sondern auch zu einer gewissen Rehabilitation kommen.
Aber auch in der FSSPX muß manch ein ungerechtes Urteil – etwa über Johannes Paul II. – zurückgestellt
werden. U.i.o.g.D.
#56 Konrad 07:34:33 | Donnerstag, 1. September 2005
HS als Sünde? Liebe Leute, haltet euch an das Gesétz Gottes, das homosexuelle Akte als Sünde ablehnt.
Sigmund Freud nennt sie Inversion und behandelt sie unter den „sexuellen Abirrungen“ (Abhandlungen zur
Sexualtheorie, 1905). Eine hs „Veranlagung“ gibt es nicht, die entsprechende „Neigung“ entsteht durch
Perversionen in der Erziehung, ist meist Schuld dominanter Mütter, kann aber erfolgreich therapiert werden.
Es ist so wie bei der Konkupiszenz: eine Potenz zur Sünde und eine Hinneigung zu ihr ist nicht selbst
Sünde – wie Luther lehrte – sondern erst – wie der hl. Thomas lehrt – die die Grenze des göttlichen
und natürlichen Gesetzes überschreitende Handlung. Im übrigen redet der Pfarrer auf seiner Website
dumm und dreist daher, hätte einen gescheiten Rüffel seines Bischofs verdient. Er hilft nicht solchen
Menschen, die in der Versuchung stehen, durch homosexuelle Akte zu sündigen, sondern liefert Rechtfertigungsgründe
für ein „abscheuliches Tun“ (so der bereits zitierte hl. Paulus)
was soll diese Meldung? warum werten Sie eine Hysterikerin dadurch auf, dass sie von ihr so gross berichten?
Das hat nichts mit der Kirchenkrise zu tun, von der Msgr. Fellay den Hl. Vater bittet er möge sie beenden,
sondern mit der Krise einer lächerlichen Dame!
Rüschenz Die Demütigung, die Bischof Koch durch einen der Apostasie nahen Priester und einen arroganten
Kirchenrat über sich ergehen lassen muss, zeigt in aller Deutlichkeit, wohin die nachkonziliare Entwicklung
die Kirche in der Schweiz (und nicht nur dort) hingeführt hat. Es zeigt auch die Berechtigung von „Econe“.
Fatima Wenn das alles so stimmt wie hier berichtet ist es ein Skandal, eine Missachtung jeder Höflichkeit.
Die beiden Nonnen sollten sich extrem schämen für ihre Provokation mit den Taize-Gesängen. Es wird
ein lustiges Fegefeuer für sie und den sie instruierenden „Priester“!
zu Taize und frere Roger soweit ich es mitbekam, hat es kein katholisches Begräbnis, sondern eine Seelenmesse
gegeben, an der die katholischen Brüder von Taize teilgeneommen haben. Sie haben nach ihrem kathoischen
Glauben für die Seele von frere Roger gebetet – was ist daran inkonsequent? Das Begräbnis hat ein Mitglied
der Gemeinschaft geleitet.
Bob Dylan/Dr. Steinschulte Alles okay, Herr Doktor, nur das mit dem „Geschmäckle“ ist eine ungerechte
Boshaftigkeit gegenüber dem verstorbenen Hl. Vater. Die Begegnung mit Bob Dylan fand außerhalb jeder
Liturgie statt und hatte überhaupt nichts mit Kirchenmusik zu tun. Es ist also unaufrichtig und pejorativ,
was hier von Ihnen gegen Johannes Paul II. vorgebracht wird!!
@ Toby Du tust mir leid mit deinem „Realismus“. Du siehst die deutschen Jugendlichen, die weitgehend verkommen
sind und spirituell durch Leute wie Lehmann, die ihre Karriere besser in der Politik oder Wissenschaft
gemacht hätten, auf dem Nullpunkt. Aber Meisner hat noch Ideale vor Augen. Er sieht die Einzelnen (auch
deutsche) und kennt die hohe sittliche Qualität der ausländischen Jugendlichen, die sich angewidert
von den deutschen Kondom- und Pillen-Kampagnen abwandten. Toby, ich schlage dir vor, Spiritual von „Wir
sind Kirche“ zu werden! Oder bist du schon auf dem Weg dorthin? Ansonsten viel Spaß bei Lehmann!
Kardinal von Berlin Es ist ein Skandal, dass dieser Bischof, der die Hauptschuld an der Finanzmisere seines
Bistums und der Entlassung vieler seiner Mitarbeiter trägt, überhaupt noch im Amt ist. Seine Missachtung
des Konklave-Geheimnisses („ich habe ihn nicht gewählt“) sollten das Fass endgültig zum Überlaufen
bringen (die törichten Meinungsäusserungen darüberhinaus teilt er mit vielen seiner Karrieristen-Kollegen).
@janet1983 und Freundinnen lest mal: Janelle Hallmann, Verwundete Weiblichkeit. Homosexuell empfindende
Frauen verstehen. Brunnen Verlag, Gießen. ISBN 3-7655-1348-2. 112 Seiten, 10.95 Euro. Bei vielen ist
HS eine Modeerscheinung, keine Wesensprägung. Aber die Diktatur der Mode ist oft gewaltig.
@turk welchen „aktiven Homo im eigenen Lager“ soll z.B. konrad gedeckt haben? Nenne Namen! Und wer deckt
die ganze Zeit den Herrn Rabiega? Also antworte im Namen der Glaubwürdigkeit!
das ist es ja, was pervers ist, dass HS als gleichwertig der Ehe von Mann und Frau etc. angesehen wird.
Niemand soll diskriminiert werden, sagt auch der KKK (Katechismus der Katholischen Kirche), aber es muss
als psychosexuell krankhaft erklärt werden dürfen, was kankhaft ist (vgl. Sigmund Freud!).
Bischof Mixa Die M-Bischöfe (Meisner, Müller, Mixa – früher auch noch Marx, den die Trierer wohl schon
unter die Räder gebracht haben) sind eíne Hoffnung in D. So hoffen wir auch, dass der Rahner-Fan WBDrDr
Losinger, zuständig für die miserablen Schulbücher, irgendwie von Mixa richtig beschäftigt wird. Aber
erst wenn offiziell „Wir sind Kirche“ exkommuniziert und „Donum Vitae“ abgeschafft sind (bzw. dessen Unterstützung
unter Exkommunikation steht), wenn die Liturgieinstruktion „Redemptionis Sacramentum“ allgemein eingehalten
und überwacht wird, wenn alle „Homosexuellenaufwertung“ ein Ende hat, kann es aufwärts gehen. Oder ist
doch FSSPX die einzige realistische Alternative? Wenn doch nur dort etwas mehr geistige Weite wäre!
Pristerseminar an turk stört konrad massiv seine einseitige Fixierung auf St. Pölten. Mit „fataler Regens“
meine ich ohne Wertung der Vorwürfe, dass Bischof Krenn hier eine Fehlentscheidung getroffen hat wie
sie jedem Bischof immer wieder vorkommt und angesichts des Personalangebotes gar nicht ausbleiben kann.
Aber warum deshalb zurücktreten? Warum schaut turk nicht auf andere Seminare, in denen es massiv homosexuell
zugeht, aber weil es die liberale Form ist, passiert hier nichts und turk fühlt sich wohl. Oder warum
ist Bischof Bode, der homosexuelle Jugendgruppierungen duldet, noch nicht zurückgetreten; warum Bischof
Kamphaus nicht, der in Frankfurt eine schwul-lesbische Pfarrei (Maria-Kilf) wirken lässt?
@janet1983 dein explosives „coming-out“ auf kreuz.net beweist, wie wenig dich dein lesbisch-sein befriedigt.
Zur weiteren Umkehr, die wir mit Gebet unterstützen, lese „das Evangelium spricht eine klare Sprache“
auf www.kath.net
Priester und Eucharistie Jeder Priester ist in erster Linie Spender der Sakramente von Buße und Eucharistie.
Dazu benötigt er einen festen Ort, also eine Pfarrkirche. Dort wird er auch (oder im Pfarrheim nebenan)
Katechese halten können für Erstkommunionkinder und Firmlinge, die sich aus einem bestimmten Bezirk
bei ihm anmelden können und die er kennen sollte. Die Katechese muss der Lehre der Kirche entsprechen
und darf nicht den Büchern der Verlage Kösel, Herder und Patmos entnommen werden, die allesamt von der
atheistischen Korrelationsdidaktik des Herrn Halbfas geprägt sind, leider mit Billigung der angepassten
deutschen Bischöfe, aber im Widerspruch zu Rom. In einem Pfarrhaus oder über ein Handy ist er erreichbar
für Krankenbesuche und Versehgänge. Für den liturgischen Dienst und bei Beerdigungen braucht er einen
Mesner. Laientheologen und Pastoralreferenten braucht er keine, denn sie werden in die Weizensaat überwiegend
Unkraut säen
Seminar St. Pölten turk kann es nicht lassen, es bohrt in seinem Gewissen, aber Charakterlosigkeit kann
man nicht durch postings umpolen (Homosexualität dagegen ist heilbar). Für die „Konservativen“ gesprochen:
es geht nicht ums Seminar, in das einige faule Äpfel eingeschleust wurden und dem ein fataler Regens
vorstand, aber um viele unschuldige St. Pöltener Seminaristen, die anderswo wegen ihrer katholischen
Einstellung abgewiesen wurden und von Bischof Krenn eine Chance erhielten. Es geht um Bischof Krenn, der
schwer krank zu sein scheint und der ein Gegenpol gegen den Modernismus und Opportunismus im deutschsprachigen
Klerus war. Dieser Löwe wurde geschlagen, charakterlos aber ist, einen geschlagenen Löwen auch noch
zu treten. Turk, verschwind, raus mit dir!
Argumente? das Geschwätz von turk, dem anscheinend bischöflich beauftragten und dafür wohl eigens freigestellten
Visitations- und Krenn-Rücktritt-Apologeten für konservative Kreise, geht echt auf die Nerven. Wenn
es Leichen im Keller gibt, dann ist der Neuanfang in St. Pölten nimmer gesegnet!
an Romulus das war nicht „rückwärtsgewandt“, sondern Ausdruck von Gläubigkeit. Betonkunst ist oft Ausdruck
von Ungläubigkeit. Danke der Redaktion für diesen Artikel!
@ Turk (beziehungsweise seinen Sekretär, hoffentlich nicht in einer hs-Seilschaft!). So als 9 „Gründe“hat
es der Visitator Bischof Küng nie aufgelistet, im Gegensatz zum richtenden und über alles angeblich
Bescheid wissenden Turk hat er sich um Fairness gegenüber Bischof Krenn bemüht. Regens und Subregens
sind zurückgetreten, Krenn hat selbst sogar das Seminar geschlossen (wenn man den Berichten glauben darf),
warum musste dann der Visitator ihn noch absetzen und ihm nachfolgen? (Woran der Visitator selbst bestimmt
unschuldig ist)
Sachliche Richtigstellung? Turk meint er liefere „sachliche Richtigstellung“. Aber er richtet am laufenden
Band einen verdienten Bischof, obwohl es heisst (von Kardinal Schönborn immer emphatisch betont): „Richtet
nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Bischof Krenn hatte seine Eigenheiten und sicher auch Fehler,
aber die Art, wie sich turk zu seinem Richter aufspielt ist widerlich. Wir werden noch sehen, wie nötig
sein Einspruch gegen den anpasserischen mainstream war.
Danke, Rosa von Lima (!) für den Hinweis. Das ist aber dann ein anderer Fall als der in Innsbruck, wo
alles öffentlich wurde, Name von Kind und Mutter bekannt sind.
@ turk wer immer Sie sind oder sein wollen, ob mit oder ohne „Lächeln“ bei der Anrede, Ihnen sollte angesichts
der klerikalen Heuchelei in St. Pölten das Lachen bald vergehen! Da wurden zwei Fotos, die man auch anders –
ganz unschuldig eben als „Bubendummheit“ – interpretieren kann, und ein zwielichtiger Regens benutzt,
um den Bischof Krenn abzuschießen. In einer Visitation muss es um Objektivität gehen und um Gerechtigkeit,
um das in dubio pro reo (das manche Anhänger Krenns in der Situation der Attacke vielleicht übertrieben
haben). Deshalb sollte der Visitationsbericht in seinen Ergebnissen (ohne Nennung von Drittpersonen) öffentlich
gemacht werden. Aber das hat man schon bei der Visitation Götteweigs wegen Kard Groer vermieden. Also,
turk, sehen wir mal wie Dein Held Küng sich weiter mit Pater Udo zusammentut. Vielleicht wirbt er ihn
noch für seinen Verein „Opus Dei“.
Sehr geehrter Herr turk! Die „Superbischofsideologie“ war bei Krenn falsch, warum aber war sie bei Kardinal
König richtig? Was können Krenn und König dafür, wenn sie unerleuchtete Verehrer haben? Es ist offensichtlich,
dass mit Hilfe des Staatsekretariates die gesundheitliche Schwäche des Hl. Vaters brutal ausgenutzt wurde –
genau wie bei der Kardinalserhebung von Karl Lehmann im Januar 2001.
Zölibat Herr Pfr. Frischmann hat schon einmal Vertretern der Diözese Innsbruck glaubhaft versichert,
im Zölibat leben zu wollen – ansonsten hätte er nicht geweiht werden dürfen. Wäre es nicht besser –
trotz Priestermangel – für ihn und sein Kind eine andere Lösung zu finden? Wie kann Herr Pfr. Frischmann,
dessen Zölibatsbruch bekannt ist, auf Dauer glaubwürdig mit einem Kind leben? Es mag eine besondere
Heiligkeitsgnade dafür geben, aber hat das Innsbrucker Ordinariat davon Gewissheit?
typischer „wiener“, der es sanft und bequem und nr ja nicht fordernd haben will. „Zufall oder Gott als
Schöpfungsprinzip“ und Empfängsnisverhütung und Abtreibung haben eines gemeinsam: ihren praktischen
Atheismus. Wer den Atheismus der Neodarwinisten ablehnt, muss auch – um glaubwürdig zu bleiben – den
Atheismus der prinzipiellen Empfängnisverhütung, der Homosexuellenideoilogie und der mörderischen Abtreibung
ablehnen. „Humanae Vitae“ Pauls VI. war eon prophetisches Wort, wie jüngst angesichts der demographischen
Katastrophe sogar die deutsche Illustrierte „STERN“ erkannte: „Wir verhüten unsere Zukunft!“ Aber das
wird einen verwienerten „wiener“ wohl nicht überzeugen, einen deutschnationalen Gremienapologeten wie
„Gotthard“ auch nicht.
Dem ZdK kommt theologisch im Blick auf die Königsherschaft des auferstandenen Christus seit seiner antirömischen
Kritik überhaupt keine relevante Stellung zu. Was Gotthard zitiert, ist Schnee von gestern. Wer beauftragt
ihn?
Zur Rotary Seilschaft Es mögen beim Gründer Harris durchaus noble Motive mitgespielt haben und eine
„Fernsteuerung“ durch Freimaurer sollte man nicht jedem Mitglied von Rotary (oder, was etwa dasselbe ist:
Lions) unterstellen. Oft geht es bloss um Kontakte, für Geschäfte sinnvoll, auch um „Überwindung von
Isolation“, aber hier beginnt schon die latente Konkurrenz zum Christentum. Abtreibungscheingegener wie
Prof. Tröndle aus Waldshut sind genauso Rotarier wie Kard. Lehmann, ein Una-Voce-Vorstand genauso wie
Bischof Mixa. Aber das Abstossend ist die „andere Loyalität“, die Spießbürgerlichkeit dieser Kreise,
die Ersatz für Zünfte und Adel geworden sind (in amerikanischen Dörfern ist jeder Metzger, Maurermeister
und Zahnarzt bei Lions oder Rotary). Allen gemeinsam ist ein Ausweichen vor dem Kreuz. Wirklicher Armut
wird aus dem Weg gegangen, als Alibi gelten Spendenaktionen für „gute Zwecke“. Das darf bei einem Bischof
nicht sein und das ist der Skandal, zumal wenn es einhergeht mit einer Eliminierung des katholischen Priestertums
wie in Fulda.
Herr Gotthard möge seine Freude haben an Lehmann, Kamphaus und Fürst – vielleicht haben sie ein Stelle
für ihn? Die kritischen Bemerkungen in kreuz.net tun seinen mit Karnevalsorden, Ehrendoktoraten und Rotary-Bändern
geschmückten hohen Herren und Salon-Besuchern mit Sicherheit nicht weh. Keiner von uns lebt auf Hartz
IV. Aber die Königsherrschaft des Auferstandenen wird sich von Rom aus mit Benedikt XVI. mehr und mehr
durchsetzen!
Lehmann Schade, Benedikt, dass du dich so an Gotthard anlehnst. Rein „diplomatisch“ habt ihr recht, aber
Grundlage für den Einsatz und die Einheit von Bischöfen, die die Königsherrschaft des auferstandenen
Christus vertreten („Wer euch hört, hört mich; wer euch ablehnt, lehnt mich ab“), ist der unverfälschte
Glaube, nicht die Diplomatie und der Utilitarismus. Das können und sollen christliche Politiker beachten,
aber Bischöfe müssen „gelegen oder ungelegen“ ein Zeugnis geben – bis zur Hingabe des Lebens (oder heute:
bis zur Bereitschaft, Hohn und Spott zu ernten).
Geschwätz sind wir von Kard. Lehmann, der „mit Texten umzugehen weiss“ gewohnt. Sein Widerstand gegen
Erzbischof Dyba und Papst Johannes Paul II. hat etliche Aktenordner voll „Geschwätz“ produziert und die
Kirche fast zerrissen. „Geschwätz“ auf hohem Niveau produziert sein Bonner DBK-Büro, deshalb fordere
ich seinen Rücktritt vom DBK-Vorsitz, ebenso den des Berliner Pleitier-Kardinals Sterzinsky vom Bischofsamt
wegen Bruch des Konklave-Geheimnisses („Ich habe Ratzinger nicht gewählt“), den des Fuldaer Bischofs
Algermissen wegen illoyaler Brüskierung seines Vorgängers zum Thema „Donum Vitae“, den des ZdK-Vors.
Meyer wegen öffentlicher Maßregelung eines Bischofs, die Auflösung des ZdK insgesamt wegen endloser
Produktion von Politiker-Geschwätz.
Gotthard: @Konrad: Tut mir leid, Gotthard Du siehst vieles nicht, weil du nicht sehen willst – wie so
viele in der „Lehmann-Kirche“ der vereinigten Rotarier, die sich weltlich über ihren Kardinal freuten
und einen geistlichen Zeugen wie Erzbischof Dyba zertreten haben, sogar noch posthum wie jetzt deutlich
wird. Auch von dem, was „Toby“ beunruhigt hat „Gotthard“ keine Ahnung.
Tut mir leid, Gotthard, aber du bist für Fulda genauso ahnungslos wie für Regensburg, bist wohl ein
bezahlter Kirchenangestellter, der seine Pfründe, aber keine Loyalität gegenüber der göttlichen Offenbarung
und der Königsherrschaft des auferstandenen Christus kennt. Dasselbe werfe ich dem deutschen Episkopat
und Klerus vor. Sie kennen nur noch Pfründe und pastorale Ideologien, keinen verbindlichen apostolischen
Gehorsam an Gottes Wort und Wille. „Man hat gelernt, mit Texten umzugehen“ (Kard. Lehmann). Das ist im
Ergebnis schlimmer als Lessing, vor allem verächtlicher – also nun doch endlich kapiert, Herr Gotthard?
Andernfalls bist du schal gewordenes Salz, gehörst zertreten!
Danke für diesen Artikel und seine Recherche. Bleiben Sie dran! Das Netz der Illoyalitäten in Episkopat
und Klerus muss zerschnitten werden. Wahrscheinlich geht es nur mit der FSSPX und keineswegs gegen sie!
Essen und anderswo Man muss staunen, mit welcher „coolness“ unsere Bischöfe die katastophale Lage in
ihren Diözesen wegstecken, ignorieren oder ihr – wie es hier bei Bischof Genn der Fall zu sein scheint –
ein spirituelles Mäntelchen umhängen. Zu solch einer Hartherzigkeit scheint nur Klerus, der sich der
Verantwortung für eigene Familien entzieht, fähig zu sein.
@flectamus genua Konrad schließt sich an und bedauert seine polemische Entgleisung vor Bekanntgabe der
Ernennung S. E. Msgr. Mixas. Es gibt vile Wege und Arten, von der Wahrheit und Größe des katholischen
Glaubens in der Kirche Zeugnis abzulegen!
Sagens wirs hier noch deutlicher: eine barocke Primadonna ohne wirklichen Tiefgang. Rotarier eben auch,
deshalb kein wirklicher Hirte, außer „leutselig“ in Bierzelten an Ehrentischen mit Abgeordneten.
an adlimina ja, sie wollten es. Sie wollten endlich eine normale deutsche Diözese sein. Sie wollten nicht
mehr, wie zur Zeit Dybas, für etwas Zeugnis geben müssen. Sie wollten den „Makel“ loswerden, die Herren
am Dom in ihren violetten Kleidern.
@ Stimme der Vernunft Du hast recht, wenn es nur um Vernunft ginge. Aber es geht um die Königsherrschaft
des auferstandenen Christus in Seiner Kirche. Dieser will der Bischif von Regensburg zum Durchbruch helfen.
Und da liegen die Treffen der Laien dagegen – weil sie sich nur in einem einig sind: der Häme gegen einen
klarsichtigen Bischof und Generalvikar.
Seminaristentreffen in Köln Es ist eine klerikal-chauvinistische Provokation, wenn es zu einem eigenen
Seminaristentreffen mit Papst Benedikt XVI. ohne Beteiligng von GemeindereferentInnen und PastoralreferentIinnen
in Köln, St. Pantaleon, ausgerechnet der Kirche des Opus Dei, kommen soll. Auch sollten VertreterInnen
der Räte (Diözesan-, Pastoral., Pfarrgemeinde-RätInnen) geladen werden, ohne deren ehrenamtlichen Einsatz,
auch in Wortgottesdiensten mit Tabernakel-Selbstbedienung, die Pastoral in den deutschen Gemeinden zusammenbrechen
würde. Im Zeitalter der kooperativen Pastoral ist ein solches Treffen ein unakzeptabler Rückschritt
in vorkonziliare Mentalität und einen überholten Standesdünkel. Dies wurde „Konrad“ von der KDP (Konferenz
deutschsprachiger Pastoraltheologen) soeben mitgeteilt.
Laien ZdK-Meyer ist ein Schützling Kard. Lehmanns und seines Vorgängers Hans Maier, der die Abtreibungsermöglichung
durch Beratungsscheine unterstützte. Der Hl. Vater hat im Jahr 2000 das nötige zum deutschen Laienkatholizismus
gesagt (in „Demokratie in der Kirche“, Topos TB), Bischof Müller wendet diese Aussagen nur konsequent
an. Das gläubige Volk im Bistum Regensburg und anderswo wird ihm die Kraft geben, den 68er-Ungeist, der
auch spätpubertierende CDU/CSU-Leute erfasst hat, auszutreiben. Gott sei mit ihm!
Fuldas ältere Priester Es ist gut, wenn sich ein Bischof der älteren Priester annimmt, wenn er Sie aber
bereits zum 70. Lebensjahr in eine Art Zwangsruhestand schicken will, ist das nichts anders als pastoraler
Atheismus und bischöfliche Euthanasie. Wo war der hl. Bonifatius bei der Bestellung dieses „Hirten“,
der sogleich seinem Vorgänger in den Rücken fiel, indem er die Toleranz für Abtreibungsermöglichungen
a la „Donum Vitae“ ermöglichte? Was denkt der 84jährig nach schwerer Krankheit ohne „Ruhestand“ verstorbene
Papst Johannes Paul II. über diese seine Ernennung, die ihm eine Art postmortales Fegefeuer sein muss?
Glücksfall Regensburg In Regensburg beginnt die fällige Gegenreformation durch den Glücksfall des Zusammentreffens
eines katholischen Generalvikariates mit einem mutig-konsequenten Bischof. Leider war das in Fulda nach
dem plötzlichen Tod von Erzbischof Dyba gescheitert. Man holte den liberalen Rotarier Algermissen und
komplimentierte Weihbischof Schick als Erzbischof ins liberale Bamberg, wo er gegenüber dem Ordinariat
machtlos ist und als einzige „Waffe“ über sein frohes Lachen verfügt. Aber früher oder später werden
überall die Fronten sich klären und es wird zur Entscheidung kommen. Tausend Dank an Bischof Müller,
der sich seit Amtsbeginn mit den aufbegehrenden Laien und Klerikern herumschlägt, ihnen die Grenzen aufzeigt
und dabei vom treuen Kirchenvolk ebenso unterstützt wird wie von seinem Generalvikar!
roemkath??? Schon erstaunlich, deine oberlehrerhaften Ratschläge. Du hast keine Ahnung, was gespielt
wird und dass sich auf dem Weg über die Homosexuellenpropaganda eine Atmosphäre der Lüge und Unreinheit
dort ausgebreitet hat, wo Reinheit und Keuschheit „mitten unter einer verdorbenen Generation“ leuchten
sollten. Dein Einspruch zeigt, dass du selber da ein Problem mit deiner Reinheit hast. Es ist gut, dass
kath.net dieses Thema aufgreift für den kirchlichen Bereich.
kategoriale Seelsorge für HS ja, das will nicht nur „Yersinia“, das gibt es bereits in Osnabrück, Innsbruck,
Wien und sicher noch öfter. Bei den Pfadfindern z.B. unter htttp://www.dpsg-schlehe.de www.dpsg-schlehe.de/.
Es ist aber der falsche Weg, da dann die hs Lebensweise als ein Weg unter anderen, nicht mehr als „in
keinem Fall akzeptable“ (KKK) Praxis angesehen wird. Es ist eine Krankheit, die der Therapie bedarf, eine
Versuchung, die Recht auf geistliche Begleitung in Gebet und Buße, nicht aber auf Anerkennung ihrer Gleichberechtigung
hat.
@ Mahony Wenn das stimmt, was kreuz.net hier über Kard. Mahony berichtet, dann ist dieser Fall die erste
Bewährungsprobe für den neuen aus der kalifornischen Nachbarschaft San Francisco stammenden Präfekten
der Glaubenskongregation. Bis jetzt musste er seinen Mitbruder in LA ertragen, nun kann er ihm einen Verweis
geben.
Hallo, Gerd Eric, Hallo Doktor habe euch gehört und finde die Idee super. Das Bistum Essen wurde in der
Wirtschaftswunderzeit gegründet und hat sich überlebt. Bevor es jetzt seine Pfarreien auflöst, sollte
es sich selbst auflösen. Das wäre ein echter Spareffekt. Dazu brauchrt es keinen McKinsey, um das einzusehen.
Es ist logisch, dass nun auch die Ordinariate dran kommen. Da sitzen noch viele Faulenzer und Bürokraten,
die von der Kirchensteuer leben und auf dem freien Arbeitsmarkt wohl kaum eine Chance hätten. Man sieht
jetzt, dass nichts mehr geht. Also Essen wieder zurück nach Münster und Köln. Aachen wird wegen Insolvenz
ebenfalls unter Kölner Kuratel gestellt. Die genauen lokalen Begebenheiten, die Dr. Otterbeck schildert,
wären zu berücksichtigen.
Rotarier Die Rotarier rotieren um Benedikt XVI. Morgen kommt der Rotarier-Kardinal aus dem Bistum Mainz,
das Rotarier-Rad im Wappen, wegen WJT. Aber was für einen Grund hatte Rotarier Algermissen? Gab es irgendeinen
Grund für seine Audienz? Mit WJT hat er nichts zu tun, mit dem hl. Bonifatius auch eher wenig nach dem
Lob für „Donum Vitae“, das Jubiläum war 2004. Also bleibt der Versuch, dem Hl. Vater Sand in die Augen
zu streuen, seine Güte auszunützen, um die von modernistischen Laien und Klerikern aus „Wir sind Kirche“
unterstützte Vernichtung der katholischen Seelsorge, „pastoraler Prozess“ genannt, weiter zu betreiben.
Beten wir viel für den Hl. Vater, dass er wie als Kardinal den Mut gegenüber der Apostasie in seinem
Heimatland behält!
Rabiega mag so oder so gesagt haben, je mehr turk redet, um so verdächtiger macht er die Angelegenheit,
um so mehr schadet er seinem verehrten Bischof, der sich gegenüber Rothe noch immer nicht entschuldigt
hat.
@ Bistum Münster auf mehrfachen Wunsch und aus konkretem Anlaß also Konrad wieder da: Bischof Lettmann
keine Skandale? Und was ist mit den Funkemariechen-Eucharistiefeiern mit Prinzenpaaren? Was soll der Herr
Gottschalk, den wir jeden Abend sehen können, als Stargast beim Bistumsjubiläum? (Auch wenn er diesmal.
um sich seinen Heiligenschein aufzupolieren, wohl keine große Gage genommen hat). Deutsche Kirche, wo
bist du hingeraten unter der liberalen Führung des Herrn Lehmann (auch Rotarier)? Wie kommt es, dass
im Jahr des WJT die Gliederungen des BDKJ mit Schwul-lesbischen Gruppierungen auftreten? www.kjgay.de
www.kjgay.de/
Kardinal Pironio Gerne erinnere ich mich an den Außenseiter-Papabile des Jahres 1978. Ich nehme diesen
positiven Artikel zum Anlass, mich nun – wie Dr.Otterbeck – endgültig aus der Nachbarschaft von „Marcel“,
„Athanasius“, „Irenäus“, „Yersinia“, „gallowglas“, „Benedikt“, „Turk“ (und wie sie sonst alle heißen)
zu verabschieden. Es ist des Glaubens und der Liebe zur Kirche unwürdig, hier weiter mitzumachen. Konrad
hat versucht, auch hier ein Zeugnis abzugeben und vielleicht ungenannte Leser erreicht. Es ist wirklich
sinnvoller, über kath.net oder stjosef.at Information zu holen. Die anonyme Form von kreuz.net haben
FSSPX-Fanatiker, Sedisvakantisten und erzliberale Apostaten für sich ausgenutzt. Es ist eine Schmach
und Schande, was hier abläuft.
@ MilesChristi danke für den Fusstritt, der deiner Namenswahl entspricht. Ja, durch deine Verunglimpfungen
machst du Johannes Paul II. noch postmortal zum Märtyrer für Wahrheit und Liebe des Glaubens. @ Marcel:
das letzte Wort ist noch nicht gesagt. Ich achte FSSPX und EB Lefebvre so wie Blaise Pascal bis zum Lebensende
die Jansenisten geachtet und für katholisch gehalten hat.
unsachlich? wenn es so war, wie es geschildert wird, warum soll es nicht ungeschmikt weitergegeben werden –
zur Aufklärung derer, auch hier im Forum, die immer noch nicht sehen, wohin uns der Geist der 68er Revolution
gebracht hat.
@ MilesChristi wenn JPII Dein „Vater“ war – warum kritisierst du ihn öffentlich? Gibt es für dich nicht
das vierte Gebot? (Falls du mir nach der Intervention des Moderators Marcel noch zuhörst)
Lieber MilesChristi du selbst bist es, der Anstoss nimmt. Wer einen gefestigten Glauben hat, wird sich
über die von dir zitierten angeblich „skandalösen“ Aussagen von Papst Johannes Paul II. nicht aufregen.
Es ist eben gerade „Papalismus“, jede Äusserung auf die Goldwaage zu legen und nach einem kleingeistigen
Schema zu beurteilen. Aber es hat keinen Sinn darüber weiterzudiskutieren, weil du mit manchen anderen
in diesem Forum einen unchristlichen Hass gegen den am Vorabend des Festes der göttlichen Barmherzigkeit
verstorbenen Nachfolger Petri hegst. Es ist wohl wirklich kein vernünftiges Gespräch zwischen uns möglich –
außer einer von beiden „bekehrt“ sich!
@ miles Christi, Irenäus etc. nun muss ich aber euch das vorwerfen, was ihr sonst den ach so konformen
„Neokonservativen“ (also auch Konrad?) vorwerft: puren Papalismus. Denn jedes Wort und jeder Wortfetzen,
jede Geste der Spontaneität (Korankuss etc.) seht ihr gleich schon als unfehlbare Lehramtsäusserung
an, die unter euer Gericht fällt und zu so albernen Schlußfolgerungen wie „höchstwahrscheinlich war
er häretisch“ führt. Seht doch mal die Größe dieses Papstes nicht nur als Papst, sondern als Mensch
aus Fleisch und Blut, als Spitze seines tiefgläubigen durch das Feuer der Geschichte geläuterten polnischen
Volkes. Gute Nacht.
@ Irenäus ich wiederhole meine Frage: wann, wo und mit welchen exakten Worten hat der verstorbene Papst
die Christenheit zum Götzendienst aufgefordert?
@ Irenäus Thomas hat recht, heute hat er Namenstag und brauchrt sich von dir nicht beschimpfen lassen,
weil er sich für den Petrusnachfolger Johannes Paul II. einsetzt, den du und einige deiner Freunde geradezu
zu hassen scheinen. Warum bloss? Die Episode mit dem Korankuss sollte man endlich einmal vergessen. Wann
hätte er zu einem Götzendienst aufgefordert? Das ist schon ein schlimmes Wort, für das du vor GOTT
einmal Rechenschaft ablegen musst!
Anders als „romulus“ freue ich mich und bin dankbar für die Mitteilung, dass sich kompetente Menschen
für ein Kulturgut einsetzen und dies mit der hl. Liturgie verbinden. Weiter so!
Rotary und Lions Vielleicht ist der Grund für das Anlehnen von Kirchenführern an diese amerikanischen
Institutionen ganz banal: der Geldmangel der aufgeblähten Ordinariate mit ihren fest angestellten Faulenzern
und auf dem freien Arbeitsmarkt unvermittelbaren Bürokraten, das Sponsoring, das von diesen finanzkräftigen
Gruppierungen verheißen wird. Nur dass man sich so zur Hure macht, oder schon längst gemacht hat. Da
lobe ich mir die FSSPX, deren Spender und Unterstützer ein höheres Ideal haben als die Freimauerer light
von Rotary und Lions!
@ miles christi Amorths Gläubigkeit ist unumstritten, genau wie die des seltsamen Erzbischof Milingo,
der sich einer Massenheirat anschloss und nur mit Mühe wieder auf einen vernünfigen Weg gebracht werden
konnte. Das – und andere Beispiele – machen Konrad skeptisch und lassen fragen, ob der Teufel diese isolierte
Aufmerkdamkeit lohnt. Mich hätte das genaue Curriculum der „Regina“-Universität interessiert, aber die
sensationslüsterne Art („zweiter Kurs wurde nötig“) macht doppelt skeptisch. Der Pfarrer von Ars und
andere wirkliche Exorzisten der Heiligengeschichte hatten solche Kurse nicht nötig. Aber wahrscheinlich
müssen auch in Rom einige Psycho-Theologen beschäftigt werden. Das Beste zum Thema im letzten Jesus-Buch
von Klaus Berger!
Exorzisten gefragt? Ja, aber nicht auf diesen seltsamen Nebenwegen wie in der Hochschule der Legionäre
Christi. Das ist eine Beschäftigung für neugierige Bürger- und Adligensöhnchen, kein kraftvolles Apostolat
wie es unsere Zeit in liturgischer, kerygmatischer und sittlich-moralischer Sicht so nötig hätte. Wann
durchschaut man endlich die Eitelkeit des angeblich großen Exorzisten Gabriele Amorth?
@ Gallowglas was hat der Atheist Gallowglas im Sinn? Homo-Ideologie ist Gotteslästerung, Ablehnung jeglicher
Gottesherrschaft und eben die Sünde Sodoms. Ich danke den mutigen Juden für ihren Einsatz und empfehle
den Messerstecher der Barmherzigkeit Gottes. Natürlich ist sein Verhalten nicht zu billigen, aber die
provokativen Homos sind selber schuld, hätten es wissen müssen.
@ elendester Sünder Danke für deine beiden Wortmeldungen, besonders die über ausländische Priester.
Diese wollen unsere modernistischen Bischöfe ihren Gemeinden nicht mehr zumuten. Leider sind aber die
Gemeinden inzwischen auch modernistisch, gepaart mit echt deutscher Fremden- und Ausländerfeindlichkeit –
in weiten Teilen. Waren nicht die Modernisten und Anpasser (Herwegh, Adam, Schmaus) damals die größten
Hitler-Bewunderer?
@ turk das Foto mit Dr. Rothe ist wirklich fehlinterpretiert. Es gibt unter Polen wirklich einen „Weihnachtskuss“,
das hat Bischof Krenn richtig gesagt! Vielleicht war Dr. Rothe damit nicht vertraut und verhielt sich
entsprechend verkrampft. Anders verhält es sich mit dem Foto des Regens Küchl, das zu dem sonst von
ihm bekannten Verhalten zu passen scheint. Bitte bei St. Pölten Rothe und Küchl nicht in einen Topf
werfen. Einer ist Opfer, der andere Täter.
Fulda und anderswo Aus einem von der DT bisher unveröffentlichten Leserbrief eines „altmodischen“ Pfarrers:
Immer mehr breitet sich ein Geist des Machens, der Mängelverwaltung und des Managertums heraus, der für
ein geistliches und personal-kirchliches Leben auf Dauer tödlich ist. Unter dem Stichwort „Kooperative
Pastoral“ wird oft nicht eine selbstverständliche Zusammenarbeit der Glieder des Gottesvolkes begriffen,
sondern einer Abschaffung des als „Einzelkämpfertum“ oder gar „Amtsmonopolismus“ denunzierten bisherigen
Priestertums der Kirche Vorschub geleistet. Den hl. Pfarrer von Ars, an dessen Gedenktag im Jahr 2002
eine hierzulande unwirksame und kaum beachtete Instruktion der Kleruskongregation unter dem Titel „Der
Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 157) veröffentlicht
wurde, wird man nicht nur wegen des weitgehenden Zusammenbruches der Einzelbeichte bald als Patron der
Pfarrseelsorger vergessen müssen. In der erwähnten Instruktion wird dafür warnend ein höchst aktueller
Satz von Papst Johannes Paul II. zitiert: „Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum, sich mit den heutigen
Schwierigkeiten abzufinden und so zu tun, als müsse man sich auf eine Kirche von morgen vorbereiten,
die man sich gleichsam ohne Priester vorstellt. Auf diese Weise würden sich die Maßnahmen, die getroffen
wurden, um derzeitige Mängel zu beheben, für die kirchlcihe Gemeinschaft trotz allem guten Willen tatsächlich
als ernsthaft schädlich herausstellen“ (Nr. 24).
@ Maximilian Hör auf, uns und den Bischof von St. Pölten für dumm zu verkaufen. Hier im anonymen Forum
kann man es ja sagen: es ist ein in St.Pölten und anderswo offenes Geheimnis, dass der Ex-Propst und
Ex-Regens Küchl ein praktizierender Homosexueller war und dies auch in seinem Seminar duldete. Er hat
durch sein sündhaftes Verhalten dem Klerus und dem Bischof von St. Pölten enorm geschadet. Es war ein
tragischer Fehler von Bischof Krenn, diesem eitlen Angeber („Kunstspezialist“ wurde er genannt!) auf den
Leim gegangen zu sein. Das haben seine Gegner natürlich ausgenutzt, doch an Eigentoren ist man selber
schuld.
Zum Fest der hl. Apostel Peter und Paul: Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus papam Benedictum XVI. –
et nunc habemus compendium fidei! Pax et bonum amicus Konrad
@ Athanasius etc. natürlich ist die FSSPX katholisch, aber ich meine, dass sie sich isoliert hat und
die „Communio“ mit Papst und Bischöfen zu wünschen übrig lässt. So lest doch mal die Apostelbriefe
im Neuen Tesatment! Natürlich „muss“ ein Katholik nur Dogmen glauben (das wurde heute in Rom in einem
kleinen Katechismus alles nochmals vorgestellt!), aber darüber hinaus gilt es, dass die Jünger „eins“
sind, sich ihre Bischöfe nicht selber „machen“, sondern „vorsetzen“ lassen! An das Vat. II muss natürlich
niemand „glauben“, so etwas hat Konrad jedenfalls nie behauptet. Aber man muss es gelten lassen – teilweise
ist es ja auch schon genauso überholt wie der Syllabus des sel. Pius IX.
Aber nur als succesio apostolica hat das Papstamt Autorität und Normativität. Ansonsten wäre es Usurpation
oder Napoleonismus. Fühle dich nicht ständig beleidigt und angefeindet (du teilst selbst munter aus
und nennst ander „Lügner“), sondern denk endlich mal in Ruhe nach und bilde dich. Nimm eine Auszeit von
„kreuz.net“. „Lumen gentium“ des Vat. II ist durchaus normativ, wurde von P. M. Heim OCist zusammen mit
der Theologie J. Ratzingers wunderbar ausgelegt. Das solltes du mal lesen. Ach, wenn die FSSPX sich doch
etwas bewegen würde und nicht ständig auf die humorlose Kritik von Vat II. sich fixierte. Bitte seid
wieder katholisch!
@Athanasius was hat die successio apostolica mit „Starkult“ zu tun? Seit der französischen Revolution
haben wir nur heilige Nachfolger Petri gehabt, ein Zeichen der Glaubwürdigkeit (Vat. I), das allerdings
durch rechthaberischen Widerspruch leider getrübt wird. (Vat I hatte die Altkatholiken zur Folge; Vat
II die liberalen Widerständler wie Küng, aber auch das traurige Verhalten von 1988). Also im Vertrauen
auf Gottes Vorsehung empfehle ich dir nochmals, dich zu öffnen dem apostolischen Amt!
Verbieten kannst du, Athanasius, mir schon gar nichts. Aber wenn du wirklich nicht selber Papst spielen
willst, dann füge dich doch demütig und gehorsam, wie es sich seit Bonifaz VIII. für jeden guten Katholiken
gehört, dem Wirken des Heiligen Geistes im Hl. Vater Benedikt XVI. Du wirst es nicht bereuen und den
inneren Frieden finden, den ich dir und deinen FSSPX-Freunden von Herzen wünsche. Gute und gesegnete
Nacht!
Warum „nicht schön“? Es steht jedem ehrenwerten Traditionalisten frei, sich wie Michael Davies oder der
jüngst verstorbene Bruder von Sr. Isa Vermehren der Tradition der Kirche wieder anzuschließen und im
Nachfolger Petri den Stellvertreter Jesu Christi zu erkennnen. Diese Erkenntnis führt zu Gehorsam, Unterordnung
und „kindlicher“ Nachfolge. Der hl Bruder Klaus sagte: „Trachtet vor allem danach, einander Gerhorsam
zu sein“. Alles andere ist diabolisches selber-den-Papst-spielen-wollen wie es „Athanasius“ wohl gerne
tut. Differenzen, die einem Verstand und Gewissen gegenüber dem Inhaber des Papstamzes eingeben können,
müssen im „Silentium obsequiosum“ (ehrerbietigem Schweigen, Vgl. LThK², Bd. 9, S. 754) ausgehalten werden.
Die Heiligen (Ignatius v. Loyola, Johannes vom Kreuz, Maria Ward etc., im 20. Jhdt. Josef Kentenich, dessen
Seligsprechung noch aussteht) haben es vorgelebt!
@ Yersinia ich erspare mir und den kreuz.net-Lesern, inhaltlich aufzuzählen, was allein in Österreich
durch die erwähnten „Künstler“ an Blasphemien, Geschmack- und Niveaulosigkeiten gebeoten wird. Kardinal
Schönborn, gewiss kein Fundi-Typ, hat dies mehrfach in Erwähnung gebracht, auch gegen seinen Schulfreund
Peter Turrini. Und wenn „Yersinia“ keine Erzrelativistin sein will, dann möge sie doch ihre Weltanschauung
einmal offenlegen! Wir warten gespannt, was da dann herauskommt.
Warum soll das nicht von Bischof Koch sein? Der Artikel hat jedenfalls völlig recht und Yersinia, die
Erzrelativistin des Forums, hat auf Österreich verwiesen, wo Nitsch, Haderer, Deix und co. als „Grosse
Künstler“ gelten und von ÖVP-Leuten wie Pröll mit Preisen bedacht werden.
Rechtfertigung ich schließe mich den beiden Vorrednern an: dieser Text ist totaler Schwachsinn, weltfremd
und lächerlich wie die Karikatur mit der Nonne. Die Menschen haben andere Sorgen als diese Spitzfindigkeiten.
Alle sollen Benedikt XVI. gehorchen, dann ist Ökumene Vergangenheit und die Christenheit geeint.
Sehr geehrter Herr Doktor (auch wenn es nur ein gescheites Pseudonym ist) bitte bleiben Sie dran. Es ist
schön, dass Sie Paul VI in ein helles Licht stellen (er verstarb ja auch am Fest der Verklärung), aber
sehen Sie doch bitte auch die subjektiv-objektive Notsituation des Erzbischofs in einer Zeit, in der manches
noch mehr aus dem Ruder lief als heutzutage.
@ Evelin ja, so etwa verhält es sich. Der Grund, warum Kleriker dabei sind ist rein menschlich: Eitelkeit
und Wichtigtuerei, wie es sie bei Prälaten immer schon im extremen Ausmass gegeben hat, also keineswegs
missionarische Absicht. Man tut einander nichts, man fordert voneinander nichts, man lässt einander gelten,
man charmiert den gegenseitigen Ehefrauen, man macht Geschäftskontakte – alles recht harmlos, hat aber
nichts mit Apostolat zu tun, weshalb es unpassend für Geistliche und zumal Bischöfe sein sollte, sich
bei Rotary und Lions zu engagieren. Von Lehmann, dem Kardinal über den die Welt sich freute, kann man
nichts anders erwarten, aber dass Mixa auch dieser eitlen Gesellschaft angehören soll, nimmt seinen Worten
ein grosses Stück Glaubwürdigkeit weg.
@ Irenäus nun, ich habe es überlebt und verstehe, dass die Religionspolitik JPII Irritationen auslösen
kann. Aber es ist mit dem Papstamt auch eine Art „universaler Vaterschaft“ für die gesamte Menschheit
verbunden. Dies hat JPII so empfunden und es wurde auch so an- und wahrgenommen. Ein Vater muss in jeder
Familie vieles dulden und ertragen, braucht langen Atem und kann nicht sofort seine Überzeugung „autoritär“
anordnen. So haben wir die Hoffnung, dass sich die – wie du sagtst – „satanischen“ polytheistischen Systeme
langsam auflösen und zu Christus als dem einzigen Herrn finden („Dominus Jesus“ im Hl. Jahr 2000). Ähnlich
hat der hochbegabte (auch naturwissenschaftlich!) Nikolaus von Kues in seinem „de pace fidei“ gedacht,
wo er einen fiktiven Dialog der Religionen vorführt. Dies hat über Hans Urs von Balthasar Johannes Paul
beeinflusst und ihn zu Aktionen wie dem Gebet in Assisi getrieben. Aber auch für ihn war dies nicht Zielpunkt,
sondern Station auf dem Weg dahin, dass – wie Paulus sagte – „alle sich bekehren und die Wahrheit Gottes
erkennen“!
@ Irenäus jetzt hast du mich enttäuscht. „gloria Dei vivens Homo“ (Irenäus von Lyon), das gilt für
den wahrhaft „großen“ Johannes Paul II., der wie der Herr wusste, dass nur einer wirklich groß ist:
GOTT. Da hast du noch viel zu lernen
Fulda und anderswo Was den Umgang mit „Wir sind Kirche“-Aktivisten angeht, so nehme man sich in Fulda
und anderswo ein Beispiel an dem mutigen Regensburger Bischof, der kürzlich einem Religionslehrer deswegen
die kirchliche missio entzogen hat. Es gibt keinen „Dialog“ mit diesen von Drewermann und Küng besessenen
Menschen. Man muss sie isolieren und stehen lassen. Dafür hat der Bischof seinen Hirtenstab erhalten!
Fulda uns anderswo In dem bekannten Interview-Buch „Zur Lage des Glaubens“ mit Vittorio Messori nannte
der heutige Hl. Vater es eine „Versuchung“, von „jener übernatürlichen ‘Autorität der Vergegenwärtigung’,
die das katholische Priestertum kennzeichnet, zu einem viel natürlicherem ‘Dienst der Koordination des
Konsenses’, das heißt zu einer verständlichen, weil nur menschlichen und obendrein der heutigen Kultur
entsprechenden Kategorie überzugehen“ (Seite 56). Dieser Versuchung ist man in Fulda und anderswo inzwischen
voll erlegen. Der „pastorale Prozess“ und die „kooperative Pastoral“ ist ein Fall für die Klerus- und
Glaubenskongregation!
Ortskirche „Konstitutiv für die Ortskirche. für die ‘Gemeinde’, ist weniger der Ort, das Geographische,
als die Gemeinschaft mit dem Bischof – das Theologische also“ (J. Ratzinger, Prinzipienlehre 305). Das
ist die „communio hierarchica“ (LG), die durch den Kooperationismus aufgelöst und zur Lächerlichkeit
gebracht wird. Man fragt sich, was den irregeleitet planenden Bischöfen in D ins Hirn gefahren ist, da
sie sich indirekt auch gegen die Eúcharistie wenden, der nur ein geweihter Priester leitend vorstehen
kann. Gerade diese geistlich-eucharistische Leitungskompetenz wird im Kooperationismus aufgelöst und
zersetzt.
Danke an Irenäus hat vollkommen recht, man kann über FSSPX denken wie man will, kirchenrechtlich sind
die ohne Erlaubnis des Ppastes geweihten Bischöfe zur Zeit noch exkommuniziert (das sage ich für Paragraphenreiter
wie „Romano“), aber ein Schisma hat Rom nie festgestellt, beharrt auch im Kontakt zu den Orthodoxen nicht
auf diesem lieblosen Begriff einiger sich selbst vergewissern müssender Rechthaber.
Antwort an Romano das Kirchenrecht kennen wir, das brauchst du nicht zu zitieren. Aber du scheinst es
kaum kapiert zu haben, denn immer ist dort der oder ein Pfarrer der verantwortliche Leiter, der die Autorität
des Bischof (und Papstes) vertritt, die ihrerseits nicht willkürlich-autonom, sondern gebunden an Schrift
und Tradition die Kirche leiten. „Liebst du mich?“ Dann weide meine Schafe! Das ist ein personaler Ruf,
kein anonymes und jede Verantwortung delegierendes „Kooperieren“. Lese also statt im CIC etwas mehr in
der Bibel oder in der Geschichte der Heiligen (die es auch unter Priestern, Bischöfen und Päpsten gab,
nie aber wurde ein „Team“ selig- oder heiliggesprochen). Mit der kooperativen Pastoral unter Einbindung
von Laientheolog/innen wird, so meine These, das bisherige Priestertum der kath. Kirche abgeschafft!!
Luzern, Franziskanerkirche das war eine peinliche Angelegenheit. Hier haben die Priester der FSSPX richtig
gehandelt – so wie 20 Bischöfe und fast eine Million Menschen in Madrid. Vielen Dank dafür, auch wenn
es ein Kampf gegen Windmühlen war.
Antwort an Romano Dein schöner an Guardini gemahnender Vorname verhindert nicht wesentliche Irrtümer:
der Priester ist „Hirt und Leiter der Pfarrgemeinde“, wie eine Instruktion der Kleruskongregation vom
4.08.2002 es ausdrückt. Er ist nicht wie ein Funktionär oder Beamter „verlängerter Arm des Bischofs“,
sondern steht selbst und unmittelbar in der Nachfolge des guten Hirten, ist also in deiner etwas spöttischen
Sprache durchaus ein „kleiner Bischof“, ja sogar ein „kleiner Papst“. Selbstverständlich muss er diesen
Hirtendienst in Einheit mit dem Bischof (der in Einheit mit der Weltkirche steht und zum Beispiel keine
amtlichen Abtreibungsermöglichungen dulden darf) und dem diözesanen Priesterkollegium ausüben. Gerade
weil der Gehorsam der gegen „kooperative Pastoral“ protestierenden Priester aus Fulda „reflektiert“ ist,
lassen sie sich nicht in ein rein pragmatisch und am Ende kollektivistisches „Pastoralteam“ einspannen.
Christus beruft einzeln, nicht gruppenweise. Die Priesterweihe und die Verleihung der Vollmachten wird
einzel, nicht einem Team oder Jahrgang gespendet.
Karriereschaden? Ein Priester sollte an so etwas wie „Karriere“ überhaupt nicht denken. Er soll dienen
und seinem Bischof gehorchen, natürlich in der Weite und Sicherheit des katholischen Glaubens. Letzteres
ist aber nun in Gefahr geraten und da wehren sich in Fulda und beim „Priesternetzwerk“ Priester mit Recht!
Nicht weil ihre Karriere gefährdet wäre (da haben sie zur Zeit ohnehin keine Chance), sondern weil es
um Wesen und Auftrag des katholischen Priestertums geht. Dieses ist ein Hirtenamt, das vor Gott (nicht
vor dem Bischof!!) Rechenschaft ablegen muss. Man schaue auf das Beispiel des hl. Pfr. von Ars, der für
nur 320 Katholiken zuständig war und eine ganze Welle der Heiligung auslöste. Zählt dieses Beispiel
noch bei den Pastoralstrategen in Fulda und anderswo?
Was die „Neue Zürcher Zeitung“ angeht kann man über ihre „Seriösität“ und ihr eigenständiges Niveau
nur sagen: Es war einmal. Sie ist voll eingeklinkt im allgemeinen schweizerischen Trend nach unten. Thomas
Bernhard hätte heute kein Interesse mehr an seiner „NZZ“.
Gefäße des Zornes Leider muß im Sinne des hl. Augustinus auf solche Schicksale hingewiesen werden.
Es sind in seinen Worten „Gefäße des Zornes Gottes“ zur Abschreckung und Warnung aufgerichtet. Es ist
durchaus in den Wochen, wo überall schamlos-dekadente CSD-Demonstrationen durchgeführt werden, berechtigt,
dass kreuz.net diesen Fall berichtet. Homosexualität ist eine Krankheit und eine Perversion – das sagt
nicht nur die Lehre der Kirche und der Hl. Schrift, sondern expressis verbis Sigmund Freud.
Fulda Der neue Bischof hat seinen Dienst gleich mit einem Verrat am Wirken seines Vorgängers begonnen:
er hat seine Toleranz gegenüber den christlichen Abtreibungsermöglichern von „Donum Vitae“ zum Ausdruck
gebracht. Dass er jetzt das bisherige katholische Priestertum unter Mithilfe von „Wir sind Kirche“-Klerikern
abschafft, ist die Folge. So wie die Auflösung Europas die Folge eines gottlosen Verfassungsprojektes
war. Man kann auf Sand oder auf Felsen (Wort Gottes; Petrus) bauen – das Evangelium sagt, was dann folgt.
Luzern, Franziskanerkirche Das Ganze ist ein Beweis der Schwäche des übriggebliebenen Schweizer Katholizismus.
Natürlich muss sich der Generalvikar nicht zu einer schamlos-dekadenten CSD-Gruppe äußern, aber er
hätte die Pflicht, für ordentliche und nicht instrumentalisierte ökumenische Gottesdienste zu sorgen.
So ist es eine bleibende Schande für eine Kirche (wohl die schönste in ganz Luzern!) , in der seit Jahrhunderten
Christen gebetet und geopfert haben.
Kundgebung In Deutschland, der Schweiz und Österreich wäre eine solche Kundgebung undenkbar. Die Provokation
der Sozialisten hat zur Formierung eines einheitlichen Widerstandes in Spanien beigetragen. In der „C“DU
dagegen breitet sich der Geist des Relativismus weiter aus: siehe die von Dr. Merkel und Dr. Beckstein
als Stimmenfang in Großstaädten gelobte „LSU“ (Lesben und Schwule in der Union) oder die immer noch
am Tropf der Partei saugende antirömische Einrichtung „Donum Vitae“ des überholten, aber immer noch
seine Pfründe hütenden „Zentralkommitee Deutscher Katholiken“.
Danke für den positiven Artikel über P. Sporschill. Es gibt verschiedene Charismen und es gibt Not genug,
die Christen zu lindern berufen sind – materiell und geistig. Das kann nicht als blosse Sozialarbeit abgetan
werden. Eines bedingt das andere, denn Gottesdienst ist „Gipfel und Quelle“ (VII) alles Tuns. Keine Aktion
ohne Kontemplation, aber auch keine um sich selbst kreisende Kontemplation, die die Geringsten (Mt25)
übersieht!
„Benedikt“? Willst du im Namen des neuen Hl. Vaters auftreten? Hier muss ich ausnahmsweise „Marcel“ recht
geben. Die Situation des Erzbischofs Lefebvre war von höchster Dramatik. Auch seine Gegner sollten ihn
und sein Gewissensurteil respektieren!
Danke Irenäus auch wenn sie nun in deine Stadt Lyon ziehen: diese Hysterikerinnen, die sich „ordinieren“
lassen wollen betreiben mehr ein „onanieren“ mit religiösem Anstrich. Weg damit, pfui, nicht der Rede
(oder der Meldung) wert!
Besten Dank an Dr. Otterbeck für diese Präzisierung. Hans Küng ist wirklich von Rahner durchschaut
worden. Seine verlogene und populistische Art auch vom jetzigen Hl. Vater, nach dessen Wahl am Gedenktag
Leos IX. und Todestag KonradAdenauers er sich mit Geißler, Drewermann und Konsoreten so fühlen muss
wie die Warschauer Kommunisten nach dem 16. Oktober 1978. Nachfrage: Bitte wo kann man das „furiose Glaubensbekenntnis“
des 80-jährigen Rahner finden?
Rahnerismus Völliger Athanasius-Quatsch, dem großen Theologen Ratzinger die Abhängigkeit von einem
anderen Theologen zu unterstellen! Lese die Rezension Ratzingers zu Rahners „Grundkurs des Glaubens“ (ThR)
oder seine Kritik des Rahner-Fries-Planes zur Ökumene! Den Kommentar von Guido Horst findet man aktuell
auf www.kath.net www.kath.net/.
@„athanasius“ weder war der hl. vater je ein „rahner-theologe“, noch wurden bei seinem einführungsgottesdienst
„hostien weitergereicht“. vielmehr wurden alle teilnehmer ermahnt, dass die eucharistie nur für katholiken
ausgeteilt würde. zu roger schutz vgl. den kommentar von guido horst „ökumene der frommen“ in der letzten
dt.
zu Osnabrück Kein guter und barmherziger, sondern ein „böser“ und in banaler Weise liberaler Hirte scheint
das Bistum Osnabrück zu leiten. Jugendbischof Bode (der sich „JuBiBo“ rufen lässt) als Jugendverführer?
Antwort an „Sarto“ Die Namenswahl ist eindeutig – dennoch nochmals ein Versuch, in die FSSPX-Festung einzudringen:
Der „Syllabus“ des sel. Pius IX. und „Gaudium et spes“ zur Zeit des sel. Johannes XXIII. sind keine unfehlbaren
Äusserungen des Lehramtes, sondern zeitbedingte Stellungnahmen, die inzwischen beide weitgehend überholt
sind und nicht im Zentrum des Glaubens stehen. Ein gläubiger und loyaler Katholik kann sie beide bestehen
lassen und von ihnen lernen. Mit „Widersprüchlichkeit“ hat das nichts zu tun, sondern mit der Freiheit
des vom Hl. Geist geführten Christen!
@MilesChristi Dein martialischer Name und dein satanisches Lachen über ein heiliges Konzil scheinen eher
dem Geist des Antichristen zu entstammen. Wer katholisch bleiben will muss nicht jede Erklärung des VII
lieben oder sich für sie begeistern, aber er muss das Konzil als Ganzes annehmen, natürlich im Zusammenhang
mit einer zweitausendjährigen Tradition. Das ist die erste Vorbedingung für eine Reform der Kirche.
FSSPX ist ein feiger Fluchtweg für rechthaberische, jansenistische und weltfremde „Zuschauer“ des wirklichen
Leidens der Kirche und des Leibes Christi.
Sonntagsmesse Lieber Gottesdienstbesucher, suchen Sie eine bessere Pfarrgemeinde, eine „normale“, wie
es sie immer noch gibt. Schließen Sie nicht von der Torheit und Dämlichkeit einzelner Kleriker – das
gab es immer – auf das II. Vat. Konzil. Wer dieses Konzil ablehnt, lehnt die Autorität aller Konzilien
ab und landet im Schisma. Das Konzil war heilig, war Gottes Vorsehung, alles andere Gerede ist falsch,
ja häretisch. Unterstützen wir den Hl. Vater, der alle Fehlentwicklungen nach dem Konzil beim Namen
genannt hat, bei der „Reform der Reform“, wie sie in der Instruktion „redemptionis sacramentum“ bereits
beginnt. Beginnen wir auch mit dem Gebet dafür, statt hier herumzupalavern. Mein Antrag: Schluss mit
dem anonymen „kreuz.net“, dem trojanischen Üferd der Schismatiker (auch wenn das für FSSPX noch nicht
in aller Klarheit vom Lehramt festgestellt wurde) alles was wir brauchen im Internet bieten kath.net und
stjosef.at
Beleidigte Leberwurst? nun, da ist „Konrad“ inkonsequent dass er sich wieder meldet, aber auch wenn es
alles „anonym“ ist will er die Sache als um die Wahrheit bemühter Zeuge zu Ende bringen, jedenfalls könnt
ihr ihm nicht Feigheit unterstellen: also das mit dem „Islam des Traditionalismus“ war rein formal und
analog gemeint. Seid ihr in der Lage, Form und Inhalt zu unterscheiden, analog zu denken? Da ist „Konrad“
eben Systemanalytiker wie H.P.Raddatz für den Islam. Es sollte euch ärgern, aber nicht beleidigen. Ihr
beleidigt euch selbst wenn ihr den Islam als „Religion Satans“ bezeichnet: ist eine arge Dummheit und
Ungebildetheit (habe ich jetzt wieder „ausgeteilt“?). Marcel hat mir ja nicht aufgrund dieser Bemerkung,
sondern wegen meines Küng-Lefebvre-Vergleichs Unanständigkeit vorgeworfen. Er reagiert also wie ein
Paul Spiegel auf Kardinal Meisner reagierte, weil er die Wahrheit nicht aushalten kann (Spiegel, dass
Abtreibung verabscheulicher Mord, „Marcel“, dass die FSSPX im Abseits steht). Zuletzt noch als Vorwurf
(sehr nett nach der Segensgeste): „Lüge“, dabei hat die FSSPX-Gruppe doch keine Berührungsängste mit
Sedisvakantisten, möchte sie vielleicht bekehren, aber gerade das ist Illusion auf diesem Weg des Ungehorsams.
Viele sind über die FSSPX in den Sedisvakantismus geführt worden, weil dieser ihnen weniger schizophren
erschien als die fundamentale VII und JPII-Kritik der FSSPX bei gleichzeitigem Beteuern traditionalistischer
Kirchlichkeit.
Abschied vom Forum Beleidigt hat mich vor allem „Marcel“, der mir zuerst Unanständigkeit vorwarf und
jetzt salbungsvolle Wünsche mitgab. Ich habe nicht behauptet, der sich anmaßend „Athanasius“ nennende
Teilnehmer sei „Sedisvakantist“, sondern nur diese Möglichkeit bei ihm angedeutet, da er auf eine sedisvakantistische
Website verwies und da der Ungehorsam gegenüber dem Stellvertreter Christi auf Erden sehr leicht in einen
sektiererischen Sedisvakantismus abgleitet (wie die bisherige Geschichte der FSSPX zeigen kann).
kreuz.net Mir ist die Lust vergangen, mit den unbelehrbaren mit Beleidigungen und Unterstellungen arbeitenden
FSSPXlern oder gar Sedisvakantisten „Marcel“ und „Athanasius“ (welche Anmaßung!) weiter zu diskutieren –
dazwischen von Relativisten wie „Yersinia“ und „Gallowglas“ in zynischer Weise unterbrochen. Tut mir leid,
das wars, euer „neokonservativer“ Konrad gibt hiermit auf und meldet sich ab.
Gallowglas Sie sind also offen Atheist. Denn das Gesetz Gottes gilt eben überall und hat nichts mit den
Grenzen einer sichtbaren Kirche zu tun. Was treiben Sie in diesem Forum von sich streitenden Christen?
In wessen Namen agieren Sie – oder ist „kreuz.net“ Ihnen irgendein Anliegen? Wenn Sie Atheist sind und
doch Ihres Atheismus nicht ganz sicher (das ist zu vermuten aufgrund Ihrer Aktivitäten hier), dann studieren
Sie das Buch von Henri de Lubac, Humanismus ohne Gott.
Antwort Ist also freies Stimmrecht und Demokratie nur dann gut, wenn die Entscheidungen, die dadurch getroffen
werden, deinen Vorstellungen entsprechen ? Seltsames Weltbild, welches du da hast … Konrad: hier ist
der Yersinia-Freimaurer-Geist wieder am Werk, vielleicht ein anonymer FSSPXler? Es geht nicht um „meine
Vorstellungen“, sondern um das Gesetz Gottes, das durch keine „demokratischen“ Entscheide abschafbar ist.
PS @Marcel: Hans Küng und EB Marcel Lefebvre wurden nur formal auf gleiche Ebene gestellt. Ihr gemeinsamer
Nenner ist – ohne moralische Wertung der Motive – ihr objektiver Ungehorsam gegenüber dem Stellvertreter
Christi. Was soll an dieser unleugbaren Feststellung „unanständig“ sein? Aber es war schon immer Art
der Fanatiker, den Anstand für sich zu reklamieren (siehe Himmlers Posener Rede!). In der Schweiz ist
die vom diabolos verursachte Verwirrung extrem. Die wenigen guten Kräfte (etwa Bischof Koch von Basel)
sind noch zu schwach, um eine Wende oder einen Neubeginn herbeizuführen. Der Haß auf Benedikt XVI. ist
nirgends im deutschsprachigen Bereich so gross wie in der Schweiz.
deshalb kein „Treuebruch“ denn es steht uns nicht an zu richten, sondern die Aussagen und Handlungsweisen
eines anderen nach Möglichkeit zu retten – so der hl Ignatius von Loyola. Im übrigen ist es eine große
Geste Benedikts XVI., den verdienten und bescheidenen Sekretär des grossen Papstes nach Krakau zu entsenden.
@Marcel Die Unanständigkeit, mit der Sie den Islam verteufeln und gleichzeitig in der Art eines islamischen
Fundamentalisten reden, bemerken Sie wohl nicht, wohl aber viele Leser dieses Forums. Wobei Sie sich selbst
verraten haben mit der Äusserung über den Papst, die genauso von Luther oder Küng stammen könnte!
(Nachhilfe: im Vat. I wird die päpstliche Glaubensautorität „aus sich selbst heraus“ – „Ex sese, non
ex consensu ecclesiae“ definiert).
Gute Nacht Schweiz du hast dich selbst abgeschafft. Das freie Stimmrecht, einst dein Stolz, hast du pervertiert.
Eine Folge auch der religiösen Polarisierung im Lande zwischen Küng und Lefebvre, des Fehlens einer
katholischen Mitte.
Marienkirche Hoffentlich gelingt eine Erhaltung des Turms, davon müssten alle Bochumer zu überzeugen
sein. Es gibt allerdings ein Wahrzeichen, auch eine Marienkirche (Wallfahrt jeden 11. des Monats) : das
von Kardinal Hengsbach gestiftete Zisterzienserkloster St. Marien in Bochum-Stiepel.
Linz In Linz hat’s schon viele Skandale gegeben: liturgische, pastorale (Homosexualtitätswerbung) und
politische. Linz ist als ehemalige „Führerstadt“ wohl für Skandale prädestiniert. „In Linz muss man
nicht gewesen sein“ (Thomas Bernhard).
polnische Bischöfe die Aussage gegenüber „Konrad“ bezog sich natürlich auf die Zeit vor 1989, bzw.
kurz danach, Zeiten, in denen die deutschsprachigen Kirchen noch vor Geld fett waren. Verständlich, dass
man Erwartungen weckte.
@Klaus Kegebein Wenn es einen Punkt gibt, der einer möglichen Seligsprechung JPII’s entgegensteht, dann
nur einer: die Kardinalserhebung eines Abtreibungsermöglichers.
Pater Konrad Hejmo ist wirklich ein kleiner Mann (mit großer „Klappe“) gewesen, aber die Empfänglichkeit
für Geldgaben ist im polnischen Klerus wirklich ausgeprägt, sogar bei Bischöfen und auch der Erzbischof
Michalik hat von deutschen Unternehmern weit mehr bekommen als der kleine Konrad von kommunistischen Geheimdienstlern
(wobei die Äusserung von „Athanasius“ über Walesa etc. natürlich voll daneben sind und keine Sensibilität
für die wirkliche Lage im Kommunismus kennen!). Ein inzwischen verstorbener österreichischer Bischof
sagte einmal zu „Konrad“, dass polnische Bischöfe früher oder später bei einem Thema landen: Geld.
@Laurentius2 das mit dem Wegräumen der Blumen hat praktische Gründe, bitte also fair bleiben. Ich habe
noch immer am Grab des mutigen Erzbischofs, den seine Mitbrüder unter die Erde gebracht haben, Blumen
gesehen. Aber gekämpft muss weiter werden, denn als Benedikt XVI. ist Joseph Ratzinger weniger in der
Lage als vorher, sich um spezifisch deutsche Probleme zu kümmern.
WJT Köln 2005 Die Bitten sind bereits alle beachtet, Kommunionbänke sind allerdings unpraktisch bei
so grosser Menge, sie stehen auch nicht in Tschenstochau am 15. August, wenn eine halbe Million Menschen
Mundkommunion praktizieren. Jugendliche haben keinerlei Problem, sich auch auf den Boden, bzw. die Wiese
zu knien. Selbstverständlich wird es keine Laien als Kommunionausteiler in Köln geben müssen.
@Marcel was sollen die blasphemischen Reden von der „Luther-Messe“? Luther hat die Hl.Messe als Werk des
Teufels bezeichnet. Allenfalls war in Hannover eine Art „Luther-Messe“ anläßlich des Kirchentages. Doch
diese blieb religiöser Kitsch ohne jegliche Sakralität und Ehrfurcht vor irgendeiner realen Präsenz.
Anders Benedikt XVI. in Bari – aber irregeleitete Sektierer wie Marcel haben dafür wohl kein Gespür.
Es ist aber letztlich Christus selbst, dem solche Äusserungen ein Schlag ins Gesicht sind.
Jesuiten Danke, Romulus, für die Zustimmung. Es gibt auch noch Ausnahmen unter den Jesuiten, etwa in
der polnischen Provinz, Einzelne in Amerika (Joseph Fessio) und bei uns in München der tapfere Prof.
Giovanni B. Sala SJ, dessen theologische Aufsätze gegen den deutschen mainstream anläßlich seines 75.
Geburtstages unter dem Titel „Kontroverse Theologie“ mit einem Geleitwort Kardinal Scheffczyks soeben
im Verlag „nova & vetera“ (Bonn) erschienen sind. Sein Hauptforschungsgebiet ist Immanuel Kant, den er
auf hohem Niveau kritisch behandelt aus christlicher Perspektive.
Legionäre Christi Ob die Vorwürfe gegen den Gründer stimmen oder nicht: die Legionäre Christi (in
Mexiko auch „Millionäre Christi“ genannt) sind eine Gemeinschaft mit sehr schwachen theologischen Grundlagen,
ohne ein besonderes Profil, und es gäbe sie nicht, wenn der Jesuitenorden nicht nach dem Konzil durch
Selbstsäkularisierung seine Sendung verraten hätte.
@Maximilian In Köln gibt es Pfarreienfusionen, Pfarreiengemeinschaften, Pfarreienverbünde – diese drei
Formen – wo ist genau der Unterschied zu Fuldas „Pastoralverbünden“. Es ist mit Nuancen überall dasselbe
in Deutschland: man versucht die Seelsorge mit möglichst wenig Priestern aufrecht zu erhalten. Ausländische
(z.B. polnische) Priester fühlen sich oft inzwischen unwillkommen und hinweggemobbt.
Fall Sabo Danke für diesen Text: ein mutiger und klar denkender Bischof, der m.E. die einzige Hoffnung
in der geistig darniederliegenden Eidgenossenschaft ist. Von leicht modernistischen Anfängen hat er sich
zu einem glaubwürdigen, kraftvollen und gütigen Hirten der Kirche entwickelt. Beten wir für ihn!
Kooperative Pastoral und Pfarreizusammenlegungen gibt es nicht nur in Fulda, sondern auch in der Kölner
Kirchenprovinz unter Leitung des Metropoliten Meisner. Sogar eine diesem gewidmete Doktorarbeit existiert
darüber: Christoph Ohly, Kooperative Pastoral, EOS-Verlag St. Ottilien 2002.
Benedikt XVI: Vivum magisterium!! Johannes Paul II. widerspricht in „ecclesia de eucharistia“ nicht dem
Tridentinum, sondern knüpft daran an. Kardinal Meisner, als „konservativer Bischof“ und Vorsitzender
der Liturgiekommission, hat sich eindeutig zu „redemptionis sacramentum“ bekannt. Was hat „Athanasius“
gegen die Rede vom „Pascha-Mysterium“, die auch vom Bonner Autor Dr. Barth, der etwas von Odo Casel verstanden
hat, nicht abgelehnt wird? Aber der Bezug zum „vivum magisterium“ (lebendigem Lehramt) besteht nur im
„sentire cum ecclesia“, in der Communio mit Papst Benedikt XVI. und den rechtmäßigen Bischöfen der
Kirche. Da scheint es arg zu hapern in der ideologischen Festung mancher FSSPX’ler
ehrabschneidend war nicht meine Zustimmung zu Dr. Otterbeck, sondern Marcels Behauptung meiner Ahnungslosigkeit,
was katholische Tradition angeht. Da kenne ich mich leider recht gut aus und bedaure die tragische Fehlentscheidung
desjenigen, dessen Namen Sie sich anmaßen. Er war wenigstens ein irregeleiteter Heiliger, vor dessen
Gewissensentscheidung ich Respekt habe und der im Licht der Ewigkeit auch seine eigenen Wege nun anders
wahrnimmt.
Was soll das? Zurück zu Trient, ist das die Zukunft der Kirche? Warum zitieren Sie nicht die Enzyklika
„Ecclesia de eucharistia“ von Johannes Paul II. ? Schon mal was vom „vivum magisterium“ gehört?
@Dr. Otterbeck Sie treffen den Punkt! Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes
als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“, der durch VII und JPII
zu Kirche und Welt sprach und spricht.
Trinität Immanente Trinität ist ewig, ökonomische Trinität ist zeitlich-geschichtlich. z. B. das Leben
Jesu bis zur Auferstehung. Studieren Sie doch bei J. Ratzinger „Einführung in das Christentum“ (München
2000) ein wenig diese Fragen
FSSPX-Rom-BENEDIKT XVI. Hoffen und beten wir, dass es eine Versöhnung gibt. Es müsste bei einer generellen
Zulassung der tridentinischen Messe aber auch auf Seiten der FSSPX Einsicht geben in eine vernünftige
Ökumene und das bürgerliche Recht auf Religionsfreiheit. Beide Seiten müssen sich bewegen, keine darf
der anderen diktieren.
GerdEric was nennen Sie mich „lieber“. Hören Sie auf damit, das ist alberner 68er Stil. Lesen Sie lieber
die Hl. Schrift: „noch war der Geist nicht gegeben, weil ER noch nicht verherrlicht war“ (Joh). Der Geist
über dem Chaos der Wasser ist noch nicht der trinitarische Hl. Geist des Herrn, der erst nach Kreuz und
Auferstehung für uns (Maria war die einzige Ausnahme) zuhanden ist – jetzt allerdings wirkt er überall,
„wo er will“, auch bei Moslems und Hindus, wenn auch dort nur „anonym“, nicht in der personalen Konkretion
wie bei den Aposteln und ihren Nachfolgern. Auch im Koran stehen inspirierte Stellen wahrer Gottesverehrung,
die für ein Christusbekenntnis offen sind.
subtilis? also bitte unterscheidet doch die Geister! Den Geist, der über den Wassern schwebt (aus dem
AT), vom Heiligen Geist des Vaters und des Sohnes, der an Pfingsten der Kirche und insbesondere dem Petrus
(und seinen Nachfolgern!) geschenkt wird. Den Geist „von unten“ und den „von oben“. Wenn wir diese Differenzierung
nicht vornehmen ist die mißverständliche Aussage des verstorbenen Papstes natürlich irreführend und
könnte seiner Seligsprechung Probleme bereiten. Aber genau besehen (und den Gesamtzusammenhang seiner
Verkündigung berücksichtigend) denkt er eben im Sinne der „analogia entis“ (versteht mich „ontos“ noch?)
voll katholisch und verteufelt die Religionen nicht wie der Protestant Karl Barth in seiner Einseitigkeit.
Denkt bitte gross über unseren katholischen Glauben und auch über JPII!
Religionen Genau hier, wenn es so gesagt wurde, wird man aus neutestamentlich-biblischer Sicht an der
Aussage Johannes Pauls II. Kritik üben dürfen. Vgl. Klaus Berger, Jesus, München 2004.
schottische Prophezeiung ein seltsamer Kardinal, der so etwas behauptet. Nachdem ich die Heiligkeit eines
zölibatären Priesters gesehen habe, kann ich mir eine andere Lebensform für den „Verwalter der Geheimnisse
Gottes“ (1 Kor) nicht vorstellen. Die verheirateten Diakone mögen sich für Diakonie und Katechese einsetzen!!
Tagesanzeiger Herr Meier ist vor allem als unqualifizierter journalistischer Gegner von Opus Dei bekannt
geworden. Dies war seine Profilierung, mit der er (ebenso wie mit Bischofsbeschimpfungen) in der geistig
toten Eidgenossenschaft Karriere machen konnte.
@ontos Das hat nichts mit Hegel, sondern mit solider Exegese etwas zu tun. „Ontos“ möge die Fachleute
Joachim Gnilka, Horst Bürkle oder Klaus Berger zum Islam konsultieren – aber wahrscheinlich ist er in
seiner Ansicht so festgefahren und unbelehrbar, dass es außer der eignenen Rechthaberei keine andere
theologisch-wissenschaftliche Autorität für ihn geben kann.
Kleingeistig? woher „Paul Mayer“ einen Antithomismus des neuen Präfekten herausliest ist mir schleierhaft.
Das Zitat über den Islam könnte sogar direkt einem der Werke des hl. Thomas entnommen sein. Ein Ratzinger-Nachfolger
darf heute kein beschränkter Kleingeist sein. Kleingeistig ist die in konservativ-traditionalistischen
Kreisen manchmal anzutreffende Verteufelung des Islams.
@Catholicus Ich danke Dir, Du trägst Deinen Namen zurecht und hast genau den Punkt getroffen. Beten wir
für ein Gelingen der „Reform der Reform“, die der neue Papst durchführen will. Der blosse Streit und
die Polemik ist eine Gotteslästerung und offenbart die Nichtexistenz der Gaben des Geistes in denen,
die gegen Papst und Kirche mit überholten Konzepten angeifern.
@Marcel Bitte Beweise, statt Behauptungen. Was weisst Du von einem angeblichen zweiten Teil des dritten
Geheimnisses? Gerade die FSSPX war vorsichtig mit Privatoffenbarungen, jetzt scheint sie die Muttergottes
von Fatima für ihre Zwecke bemühen zu wollen. Sind ihr die sachlichen und theologischen Argumente für
ihre anti-VII-Position ausgegangen?
Schade wenn es stimmt, dass dieses Amt mit einem Amerikaner ohne Profil, statt mit dem Redakteur des Weltkatechismus
und führenden Christologen Christoph Kardinal Schönborn besetzt wird. Aber, Didimus, beten werden wir
für jeden, dem der Hl. Vater das bisher von ihm geführte Amt anvertraut!
Präfekt Wie wäre es umgekehrt? Fessio, Doktorand Ratzingers in Regensburg, kommt als Präfekt nach Rom
und Levada wird ausgesessen. Für den Liberalismus ist die biologische Lösung wohl das Beste.
Gutmensch Der ahnungslose Gutmensch Bode hatte auch die tolle Idee, den Weltjugendtag durch Lotterieverkauf
zu finanzieren. Dass er jetzt Homosexuelle in ihrer Praxis durch „Verständnis“ ermutigt, disqualifiziert
ihn als Jugendbischof! Es ist einfach beschämend, in welche Dekadenz manche Hierarchen hineingeraten
sind – und das dann auch noch „spirituell“ untermalen als angebliche Nächstenliebe!
Pater Konrad Hejmo OP Ich kenne ihn aus dem polnischen Radio Maria. Er ist ein Großmaul, ein Schwätzer,
Angeber und Wichtigtuer, aber keinesfalls ein bewußter Spion. Was hätte er schon, da er nicht zum engeren
Kreis des verstorbenen Papstes gehörte, „verraten“ können?
@Yewrsinia Es ist böse und verwerflich, was da in Jerusalem von gottlosen Homo-Aktivisten geplant war.
Es geht in der Auseinandersetzung um das Thema um nichts Geringeres als um Untergang oder Fortleben der
Menschheit.
@„yaris“ Homosexualität ist eine Tatsache, genau wie Mord, Ehebruch auch. Homosexuelle Handlungen sind
in sich boshaft und pervers, homosexuelle Neigungen sind krankhaft und können therapiert werden. Homosexuelle
Akte beleidigen Gott als den Schöpfer und Erhalter des Lebens – alle anderen Ansichten entsprechen der
derzeitigen Kultur der Dekadenz. Solche dekadenten Äusserungen haben in „kreuz.net“ m.E. nichts zu suchen.
Bekehrung Die moralische Bekehrung steht am Anfang jeder Bekehrung. Siehe hl. Bernhards Schrift „Ad clericos
de Conversione“. Leser „Juergen“ liegt also voll daneben. Das haben die amerikanischen Homosexuellen und
Kinderschänder auch gedacht, dass das Christentum angeblich nichts mit Moral zu tun habe. Der Namen dieses
Forums (“ kreuz.net“) sollte „Juergen“ zur Besinnung bringen!
Man vergleiche mit diesem Text den unter der Schirmherrschaft des Trierer Bischofs R.Marx veranstalteten
„Wettbewerb LiturgieGewänder“ aus dem Jahr 2004 und dessen in einem Katalog des Liturgischen Instituts
Trier veröffentlichte Ergebnisse. Es ist geradezu lächerlich – wenn es nicht so skandalös wäre. Das
ist die Selbstzerstörung jeglicher Sakralität und christlicher Liturgie.
Schwulentreffen Die Gotteshäuser haben nach dem Konzil derart schlimme Banalisierungen und Profanisierungen
über sich ergehen lassen müssen, dass ein ökumenischer Schwulenwortgottesdienst mehr auch nicht viel
schlimmer ist. Warum also die Aufregung bei Ihnen? Der hl. Franziskus wartet auf die Stunde der wahren
Gegenreformation und hält sich nicht bei vordergründigen Protesten auf
Lehmann Kurienkardinal? Das wäre die erste katastrophale Fehlentscheidung des neuen Pontifikates. Gott
bewahre uns davor, dass jemand, der der Orthodoxie des christlichen Glaubens derart im Wege stand wie
der Mainzer Theologe nun als Präfekt der Glaubenskongregation die Verantwortung für die Reinheit und
Katholizität des Glaubens bekäme. Hat er nicht im Alleingang (mit den Kollegen Kasper und Saier) die
Unauflöslichkeit und Sakramentalität der Ehe in Frage gestellt? Hat er nicht jahrelang an der Tötung
von ungeborenen Kindern durch Scheinvergabe mitwirken lassen? Hat er nicht jüngst in Stuttgart mit dem
Häretiker Küng fraternisiert? Da nützen auch nichts die späten Lippenbekenntnisse nach dem Tod von
Papst Johannes Paul II. , „ dass wir wegen unserer gut gemeinten Anpassungsfreudigkeit die unverwechselbare
Stärke unseres Glaubens und seiner Grundsätze verraten haben“. Oder gibt es wirklich ein aufrichtiges
„mea culpa“ des Kardinals der Progressisten?
Rahner Man muss ihn nicht einer formellen Häresie bezichtigen, aber H. Vogel hat in seinem Werk „Rahner
im Kreuzverhör“ knapp und schlüssig nachgewiesen, dass Rahners Theologie den katholischen Glauben nicht
erreicht und nicht zum Ausdruck bringt. Subjektive jesuitische Frömmigkeit ist bei ihm vorhanden, objektiv
hängt seinem Schrifttum ein Mangel an, der ihn für künftige Theologenerziehung disqualifiziert.
Abschluss des Konzils Natürlich war es eine feierungswürdige Leistung Papst Pauls VI., das Konzil mit
dem 8. Dezember 1965 zu einem Abschluss gebracht zu haben. Denn andere – wie Karl Rahner oder der Häretiker
Hans Küng – wollten es zum „Anfang des Anfangs“ oder zu einem „permanenten Prozess“ erklären.
Gloria olivae wurde immer gedeutet als Hinweis auf einen jüdischen Papst (Land der Oliven), oder jedenfalls
mit engen Bezügen dorthin. Das beträfe Jean Marie Kard. Lustiger (ein konvertierter Jude) oder Christoph
Kard. Schönborn, der u.a. auch jüdische Vorfahren besitzt. Oremus pro eligendo pontifice!
Danke für den Text Vielen Dank für diese guten Worte des hl. Alfons. Er zeigt, dass die Probleme, die
manche einseitig dem II.Vatikanum zuschreiben, schon immer – leider!! – in der Kirche existierten. Könnten
Sie bitte den Text des Gebetes „pro electione Pontificis“ herausfinden und publizieren?
Antwort eines „Papalisten“ „Nichts sagen, was verleumdet oder ins Gerede bringt. Denn wenn ich eine Todsünde
aufdecke, die nicht öffentlich bekannt ist, sündige ich tödlich, wenn ich eine läßliche aufdecke,
läßlich, wenn einen Fehler, zeige ich meinen Fehler“ (hl. Ignatius von Loyola, Exerzitien Nr.41).
Ergänzung Lieber Mitbruder, das neue Kirchenrecht sieht ähnliche Strukturen wie in Fulda geplant schon
länger vor: c. 517 § 1 CIC/1983; c. 516 § 1 CIC/1983, sogar die Beteiligung von Laien am Hirtendienst:
c. 517 § 2 CIC/1983. Bemühen wir uns, als Priester nicht Bischof oder Papst zu spielen, sondern dem
Weiheversprechen folgend „Gehorsam“ zu leisten. Was natürlich auch die Bischöfe verpflichtet, sich um
ihre Priester mindestens so zu kümmern – persönlich und nicht bloss amtlich! – wie es ein guter Abt
in einer Klostergemeinschaft oder ein guter Oberer in einem Orden tut! Der Wunsch eines Priesters, der
dazu geeignet und berufen ist, als „pastor proprius“ eine „eigene Gemeinde“ zu betreuen, sollte berücksichtigt
werden.
Pfarrer Sabos Missio Frage an die Bischöfe Koch und Schick: Warum wird einem solchen illoyalen Wichtigtuer
die Missio nicht umgehend, sondern erst zum 1. September entzogen?
Yersinia! „Differenziert“ ist immer ja richtig. Der Teufel „differenziert“, weil er die inkarnatorische
Eindeutigkeit hasst. Deshalb will er ein klares Priester- und Pfarreramt abschaffen, will es „schleifen“
in ein pastorales Kollektiv. Es ist also die Sprache dieses „diabolus“, die Du einbringst in dieses Forum!
@ TOBY Das meine ich ja gerade, dass eine blosse „Zuständigkeit“ etwas anderes ist als ein kanonisches
Pfarramt mit allen Rechten und Verpflichtungen. Es sollen ein profiliertes Pfarr- und Priesteramt abgeschafft
werden zugunsten eines Kollektivs
Kooperative Pastoral Nun soll also doch ein Priester „zuständig“ sein für eine Gemeinde. Das ist etwas
anderes als ein „pastor proprius“, wie ihn das Kirchenrecht und auch das Schreiben „Der Priester, Hirte
und Leiter der Pfarrgemeinde“ vom 4. August 2002 mit der gesamten Tradition der Kirche vorsieht. Der 4.
August ist der Gedenktag des hl. Pfarrers von Ars. Ihn kann man in eine Frömmigkeitsmuseum des 19. Jahrhunderts
abstellen, im „pastoralen Prozess“ hat er keinen Raum, weil niemand mehr für das ewige Seelenheil der
ihm Anvertrauten verantwortlich ist, geschweige denn an so etwas überhaupt noch denkt. Es ist eine rein
diesseitige und utilitaristische Pastoral, die derzeit von den deutschen Bischöfen nicht nur in Fulda,
sondern fast generell unter Berufung auf den Priester- und Geldmangel propagiert wird. Man kann es auch
eine schleichende Protestantisierung und Säkularisierung der Kirchenrealität nennen
Der Artikel über Pius Parsch hängt diesem natürlich ein „Nazi-Gerüchle“ an. Wenn es alles so stimmt,
hat er ja genügend gebüsst in seinem Turm. Aber die Liturgische Bewegung insgesamt war nicht gerade
Nazi-resistent, sie hat „Völkisches“ als „Mysterientheologie“ verbrämt und es gibt wenig Widerständler
bei den Liturgen. Auch Karl Adam und Michael Schmaus sind der braunen Versuchung erlegen, die Abwege des
Bischofs Hudal sind ohnehin bekannt. E Das kommt, wenn man sich mit dem Zeitgeist einlässt und ein allzu
blauäugiges „aggiornamento“ praktiziert. Die Zeugen der Wahrheit und des Evangeliums heben sich ab von
solcher Anpasserei oder von der „inneren Emigration“ eines Romano Guardini im beschaulichen Mooshausen.
Derselbe Gott? Dem Bischof von Regensburg ist uneingeschränkt recht zu geben. Aber dennoch ist bei hermeutisch
exakter Lesart kein Widerspruch zum von Ihnen zitierten Konzilstext zu erkennen. Die Äusserung des Konzils
wurde schon vom reformierten Theologen Karl Barth kritisiert, weil sie im zeitbedingten Irenismus der
60er Jahre nur das mögliche Positive und mögliche Gemeinsame hervorhebt. Aber man kann auch nun nicht
in das Gegenteil verfallen und das Gottesverständnis des Islam generell dämonisieren, denn es gibt auch
dort demütige Menschen mit demütigem Gebet, auch wenn es nicht die Fülle des trinitarischen und inkarnatorischen
Gebetes erreicht. Unterscheidet die Geister!
Athanasius Wenn es wahr ist, dass die Bischofsweihen 1988 gegen ausdrückliches päpstliches Verbot erfolgten
und ebenso wahr, dass Erzbischof Lefebvre gegen das II.Vatikanum war (J’accuse le concil!), warum ist
diese Feststellung für „Athanasius“ Polemik? Für sachliche Gegengründe offen: Konrad
Rebellion? Natürlich gibt es Priester- und noch mehr Gläubigenmangel in Deutschland. Und welche Einstellung
haben die verbliebenen Seelsorger? Von welcher Theologie und welchem Amtsverständnis sind sie geprägt?
Was bedeutet ihnen die tägliche Zelebration, das Bußsakrament, die Verehrung Mariens und der Heiligen?
Aber was in dieser Situation eine „Rebellion“ ohne oder gegen die Bischöfe katholischen Priestern bringen
soll ist mir schleierhaft. Nein, die Lage ist einfach traurig, zum Heulen, Karfreitagsmässig – ein wirkliches
Leiden der Kirche und des Glaubens, das anzunehmen viel Kraft kostet.
Pastoraler Prozess? Nach dem Fehlstart des „pastoralen Prozesses“: Wo in der Bibel gibt es eine Grundlage
dafür? Man nenne ein Beispiel eines „pastoralen Prozesses“. Es gibt dort „pastorale Begegnungen“, aber
die soll ja jetzt ein „kooperatives Team“ gestalten. Das Ganze ist eine Depersonalisierung wie sie unsere
Gesellschaft auf allen Ebenen mittlerweile prägt. Politiker, Journalisten und nun auch Kirchenleute „blinzeln“
und „kaspern“ herum. CS Lewis nannte es die „Abschaffung des Menschen“. Je
Schisma Welches Schisma? Wie jeder weiss, jenes, das durch antipäpstliche Bischofsweihen durch Erzbischof
Lefebvre im Juni 1988 entstanden ist – und durch die in dieser Gemeinschaft (FSSPX) verkündete Totalablehnung
eines ordentlichen Konzils der Kirche.
„Zelebrationskasper“ Das Wort ist – auch in Anführungszeichen gesetzt – eines Priesters unwürdig. „Zelebrationskasper“
ist der, der sich selbst dazu macht. Keine Struktureform, mag sie noch so dilettantisch sein, kann aus
einem vorbereiteten und spirituell überzeugenden Priester einen „Zelebrationskasper“ machen.
Bischof Krenn Bischof Krenn, der viel erduldet hat, ist auch viel zuzutrauen, aber nie würde er wie „Marcel“
meint, sich gegen den Papst und die Kirche stellen durch schismatischen Verrat.