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#54 Alois Hudal 08:30:53 | Donnerstag, 24. September 2009
@Artikel: Der Herr Patriarch muß ziemlich die Klappe halten, so wie er in letzter Zeit Medwedew bezüglich
der Re-Sowjetisierung der Geschichtsschreibung in den Hintern gekrochen ist ! Und das trotz 70.000 ermordeter
russisch-orthodoxer Priester zur Sowjetzeit. Er ist eben Politiker und schwätzt abwechselnd links und
konservativ. Das macht ihn gefährlich ! Die orthodoxe Kirche redet immer der gerade opportunen Politik
nach dem Munde !
#61 Alois Hudal 09:23:09 | Donnerstag, 27. August 2009
@Irlmaier: Bei den Piusbrüdern gibt es etliche, die an die Prophezeiungen von Irlmaier glauben. Das geht
soweit, daß es Leute gibt, die nicht oder nicht mehr in Pius-Kapellen gehen, damit sie nicht anschließend
mit Irlmaier zugesülzt werden. Andere wollten nach Fahrten gen Norden im August schnell wieder nach Süden
über die Donau ! Weil sie dachten, es ginge schon los. Da hätte ich fröhlich das Liedchen „Jetzt gehts
los !“ gesungen.
#5 Alois Hudal 17:18:26 | Donnerstag, 16. Juli 2009
@Ruhrerkrankung: Heute in allen Punkten Zustimmung ! Unsere sogenannten Bischöfe werden sich hier bestimmt
nicht wehren, da sie dann befürchten müßten, keine Zugänge mehr zu den Fleischtöpfen zu bekommen
!
@Frollein Rottenmaier: Früher hat es ja auch Übertragungsrechte gegeben. Und eine gewisse Einstrahlung
der Sender hat es immer gegeben. Also warum diese mit Absicht killen ? Damit München, da Millionenstadt,
nichts mehr empfängt ? Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Privates Antennenfernsehen. Warum sind die
Privaten nicht nur in München, sondern fast ganz Südbayern empfangbar ? Damit die „Großkopferten“ auch
in ihrer Wochenendwohn ung am Ammersee, Staffelsee oder Chiemsee ihren bevorzugten Status genießen können
!
#56 Alois Hudal 19:29:46 | Donnerstag, 30. April 2009
@Ruhrerkrankung: Wer labert hier am Thema vorbei ? Sie ! Ich hatte doch angedeutet, daß die USA durch
und durch freimaurerisch sind und sich zuerst bekehren müßten. Bitte erst lesen, dann schreiben !
#53 Alois Hudal 18:27:33 | Donnerstag, 30. April 2009
@Bischof Fellay Bischof Fellay läßt also für die „Bekehrung Rußlands“ beten. Interessant, wenn man
bedenkt, daß in Rußland die Priesterseminare voll sind, das schafft noch nicht einmal die Piusbruderschaft !
Übrigens: Warum läßt er nicht für die Bekehrung der USA beten ? Die ständigen Provokationen der US-Regierung
und in derem Schlepptau jene des holländischen NATO-Abnickers zeugen nicht gerade von einem christlichen
Kurs dieses Landes ! Hier wären also die 12 Millionen Rosenkränze besser aufgehoben ! Aber es stimmt
eben: Wenn ich amerikanischer CIA- oder Abwehrchef wäre, gäbe es für mich keinen besseren Propaganda-Coup
seit Jahrzehnten als die recht seltsam tönenden „Prophezeiungen von Fatima“. Übrigens: NATO heißt „North
Atlantic Treaty Organization“, nicht NADO = „North Atlantic Defense Organization“. Merkt Ihr was ? Ein
kluger englischer Lord sagte einmal, der Zweck der NATO sei es, die Amerikaner drinnen, die Russen draußen
und die Deutschen unten zu halten. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen !
#18 Alois Hudal 13:26:22 | Mittwoch, 4. Februar 2009
r.ruhrgebietler: An falsche Marienerscheinungen glauben Sie also ! Zitat: „…MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR…“ Die einst Maria war – ist sie es nun nicht mehr ? Das muß eine merkwürdige Schutzpatronin
aller Völker sein ! Lassen Sie den freimaurerischen Amsterdam-Quatsch bleiben, dessen Symbolik Maria
anstelle Christi am Kreuz ist. Außerdem noch eine Weltkugel dazu, dann weiß man, was man davon zu halten
hat !
#155 Alois Hudal 10:18:56 | Dienstag, 3. Februar 2009
@Artikel: Würdelos, daß jetzt jeder einknickt vor der antikatholischen Hetze der Medien. Interessant,
daß Bischof Fellay auf „den guten Ruf“ der Bruderschaft bedacht ist. Wir haben als Christen keinen guten
Ruf und werden immer Stein des Anstoßes sein ! Das Interview mit Bischof Williamson wurde im November
aufgezeichnet und verschwand dann in der Schublade, um es bei günstiger Gelegenheit, in dem Fall die
Aufhebung der Exkommunikation, gegen den Papst verwenden zu können. Es hatten also gewisse Kreise ein
Interesse, daß es nicht zur Aufhebung kommt, indem sie das Interview lancierten. Wobei sich mittlerweile
wieder die Frage stellt, ob nicht Williamson auch selbst außen vor bleiben wollte und das Interview dazu
benutzte. Denn schon im November verdichteten sich die Gerüchte um eine mögliche Aufhebung der Exkommunikation.
Das Hauen und Stechen innerhalb der Bruderschaft bestätigt mir auf jeden Fall, das dies eine Möglichkeit
ist, die neuerlich ernsthaft erwogen werden muß. Das wäre dann so etwas wie eine inszenierte Spaltung,
oder man ist auf den medialen Zug aufgesprungen, um es zur Spaltung kommen zu lassen.
#6 Alois Hudal 09:54:40 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@zwobbel: Interessant ist der zeitliche Gleichklang zwischen 1. der Aufhebung der Exkommunikation, wenn
es so kommt, und 2. des Interviews mit Bischof Williamson. Für mich riecht das förmlich so, als ob da
noch etwas kommt, z.B. Spaltung der Bruderschaft. Denn Williamson hat den Medien und Rom eine Steilvorlage
als für sie nicht tragbare Person gegeben. Dann könnte der Druck erhöht werden, und Williamson müßte
mit einigen Getreuen gehen. Der Rest kehrt dann mit Fellay nach Rom zurück.
#71 Alois Hudal 14:10:19 | Mittwoch, 6. August 2008
Finanzen: Bei den finanziellen Sorgen der Piusbruderschaft mutet es erstaunlich an, daß sie sich solch
eine prachtvolle Kirche überhaupt leisten können.
#6 Alois Hudal 13:14:29 | Mittwoch, 6. August 2008
Widerspruch – hier stimmt was nicht ! Auf irgendeine Verstimmung habe es damals keinerlei Hinweis gegeben:
„Im Gegenteil: Unmittelbar nach der Wahl beantragte der gleiche Bischof, der mich später ablehnte, in
Rom für mich das Nihil Obstat. Dies entsprach wohl der bisherigen Gepflogenheit.“ Die Erklärung der
Diözese, daß sich die Erteilung des römischen Nihil Obstat in die Länge ziehe, entlarvt Hemel als
ein Vorwand: „Ein Nihil Obstat ist für den Präsidenten nur bei Päpstlichen Universitäten nötig, während
bei Katholischen Universitäten das Wort des Großkanzlers, also des zuständigen Bischofs, zählt.“ ergo:
entweder nur für Präsidenten päpstlicher Universitäten oder für alle katholischen Universitätspräsidenten
!
#22 Alois Hudal 15:27:48 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@Weißer Ritter: Es stimmt zwar, daß die Priester der FSSPX sich materiell mit wenig zufrieden geben
und daher zum Teil vorbildlich sind. Andererseits können ihre Oberen leider nicht mit Geld umgehen: Die
Vorgänge um die Schließung des Don Bosco-Gymnasiums und des Neubaus „Porta Caeli“ haben das hinreichend
gezeigt. Es stellt sich dabei auch die Frage, welche Prioritäten man setzen sollte. Ich plädiere für
die Schulen, obwohl Exerzitienhäuser ebenfalls wichtig sind. Aber diese Diskussion hatten wir ja bereits.
#13 Alois Hudal 16:57:52 | Montag, 29. Oktober 2007
@Pünktchen: Mit Verschwörungen hat dies nichts zu tun, da der Graf tatsächlich so zitiert wurde. Aber
auch der zweite Teil meiner Entgegnung an Sie halte ich für schlimm genug. Haben sie das überhaupt gelesen
?
#11 Alois Hudal 16:37:03 | Montag, 29. Oktober 2007
@Pünktchen, Pius XII. @Pünktchen: Otto von Habsburg ist führendes Mitglied der „Paneuropa-Union“, die
im Geiste des Grafen Coudenhove-Kalergi die Vermischung der Völker und Rassen in einer „eurasisch-negroiden
Zukunftsrasse“ (Zitat des Grafen) anstrebt. Der Sohn des letzten österreichischen Kaisers ist daher in
der Frage nach einem vernünftigen Patriotismus oder Nationalismus kein Maßstab. Otto von Habsburg gibt
übrigens zu, daß ihm alle monotheistischen Religionen ein Herzensanliegen sind, d.h. er kämpft nicht
für das Christentum als einzig wahre Religion, sondern ist in diesem Punkt indifferent. Ich habe dies
selbst gehört. @Pius XII: Sie werden doch die heutige „Europäische Union“ (EU), die als Interessenvertretung
des US-Imperiums und führender Wirtschaftskreise auf dem europäischen Kontinent dient, nicht ernsthaft
mit dem Hl. Römischen Reich Deutscher Nation vergleichen wollen !
#17 Alois Hudal 17:03:02 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@Redaktion: Wenn Algermissen bezüglich Frau Herman versucht hat, Einfluß auf das Forum auszuüben, hätten
Sie recht, da er schon mehrmals im progressiven Sinn aufgefallen ist. Allerdings verwundert mich Ihre
Formulierung „es stellt sich die Frage…“. Wer stellt die Frage: Führende Persönlichkeiten des Forums
oder doch nur die hiesige „kreuz-net“-Redaktion ? Geht es genauer ? Oder ist alles pure Spekulation ?
#18 Alois Hudal 13:36:22 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
@Kerner: Der Moderator einer Talkshow hat meines Erachtens die Verpflichtung, unterschiedliche Meinungen
nicht nur zu Wort kommen, sondern auch so stehen zu lassen. Diese Freiheit des Wortes hat er gegenüber
den Mitdiskutierenden zu verteidigen. Daher hätte Herr Kerner den Versuch unternehmen müssen, die Damen
Berger und Schreinemakers am Gehen zu hindern und an ihre Toleranz zu appellieren. Wenn sie dann trotzdem
darauf bestanden hätten, das Studio zu verlassen, hätte Kerner die Sendung abbrechen müssen, um sich
nicht dem Vorwurf der Einseitigkeit und Parteilichkeit auszusetzen. Sein Verhalten war niveaulos und unprofessionell.
#14 Alois Hudal 11:08:34 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artikel: Leider haben die Gläubigen der Mainzer Pfarrei St. Josef gezeigt, daß sie offensichtlich wenig
begriffen haben. Es geht um die Ehrfurcht vor Gott, es geht um die richtigen Einsetzungsworte beim außerordentlichen
Ritus. Es geht nicht darum, ob dieser auf Deutsch oder Latein gefeiert wird und ob ich damit meine Lateinkenntnisse
verbessere. Um der Messe folgen zu können, habe ich ja den „Schott“.
#13 Alois Hudal 15:30:03 | Montag, 27. August 2007
@athanasius1957: Ich kenne die ganzen Argumente der Piusbruderschaft. Das ändert aber nichts daran, daß
die formale Exkommunikation durch Johannes Paul II. aus dem Jahr 1988 erst aufgehoben werden muß. Erst
dann gibt es keine Exkommunikation und kein Schisma mehr.
@Fragen: 1) Es ging nicht um den alten Ritus, sondern daß die SSPX das 2. Vat. Konzil in Frage stellte.
Für die unerlaubten Bischofsweihen wurden die Bischöfe exkommuniziert. 4) Wenn der „ordentliche Ritus“
auch ordentlich gefeiert würde, wäre auch schon einiges gewonnen. Die Einführung der Mundkommunion
und der Kommunionbänke im ordentlichen Ritus ist z.B. wünschenswert.
#8 Alois Hudal 14:09:08 | Mittwoch, 22. August 2007
@Redaktion, Herr Annen: Hier scheint mir etwas nicht zu stimmen bzw. unklar zu sein ! Ein Artikel von
Herrn Annen zu seiner Flugblattverteilung auf dem ev. Kirchentag erschien nämlich vor einigen Tagen schon
einmal auf „kreuz.net“, nur unter einer anderen Überschrift natürlich. Auch der Sachverhalt wurde von
Herrn Annen anders als in diesem Artikel geschildet: Die Ordner verpfiffen ihn zwar auch bei der Polizei,
aber der „Kölsche Polizist“ erteilte keinen Platzverweis, sondern stellte fest, daß Herr Annen weiterhin
Flugblätter verteilen dürfe. Herr Annen: Ja was denn nun ? Redaktion: Ist Ihnen das nicht aufgefallen
?
#25 Alois Hudal 17:34:59 | Dienstag, 21. August 2007
@Jasmina: Die Rechtslage ist so, wie Sie sagen. Aber finden Sie das gut, daß einvernehmlicher Geschlechtsverkehr
zwischen Erwachsenen und 14-Jährigen möglich ist ? Ich nicht !
#6 Alois Hudal 16:12:33 | Dienstag, 21. August 2007
@Redaktion: Soll ich Ihnen für diesen perversen Beitrag, bei dem sie mit Details nicht gespart haben,
einmal vor die Füße kotzen ? Wie tief muß man eigentlich sinken ?
#128 Alois Hudal 14:59:52 | Freitag, 17. August 2007
@durchfuxt: Bevor Sie hier Blödsinn erzählen, würde ich mich an Ihrer Stelle erst einmal informieren:
Aufgrund der TV-fähigen PCs lief die Industrie dagegen Sturm, daß die gleiche Gebühr von 17,- Euro
wie für Privatleute mit Radio- und Fernsehempfänger kassiert werden sollte. In Österreich und in der
Schweiz hat man die Industrie aber nicht zur Mitfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Programme zwangsverpflichtet.
Der Kompromiß der Länderchefs war dann, daß für die TV-fähigen PCs 5,- Euro zu entrichten sind.
#104 Alois Hudal 14:11:33 | Freitag, 17. August 2007
@durchfuxt: Was Sie schreiben, ist überhaupt nicht logisch. Denn Sie wissen nicht, ob Pater Lingen den
Beitrag daheim oder bei einem Bekannten gesehen hat. Es ist übrigens falsch, wenn Sie schreiben, daß
schon die Möglichkeit des Rundfunkempfangs darüber entscheidet, Gebühren zu entrichten. Denn die Möglichkeit
hat ja jeder. Es gilt, ob ich dazu mittels Gerät, Antenne und Anschluß in der Lage bin. Ich kenne X
Leute, die diese Möglichkeit aufgegeben haben und dann nicht mehr zahlen müssen bzw. nur die 5,- Euro
für den Hörfunk und nicht die ganzen 17,- Euro. Wer einen PC hat, zahlt dann eben 10,- Euro, da er ja
mit Hilfe der TV-Karte wiederum dazu in der Lage ist.
#37 Alois Hudal 12:57:44 | Freitag, 17. August 2007
@durchfuxt: Sie sind schlecht informiert. Wer einen PC besitzt, muß mehr an Rundfunkgebühren entrichten
als die reine Hörfunkgebühr. Dies war ein Kompromiss der Ministerpräsidenten der Länder. Falls Hw.
Pater Lingen kein Fernsehgerät besitzt, braucht er auch nicht die volle Rundfunkgebühr für das Fernsehen
zu bezahlen. Sie sollten also vorsichtig mit Ihren Behauptungen bezüglich Diebschaft sein.
#26 Alois Hudal 13:23:46 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Rudolfus: Zitat: „In puncto Recht und Ordnung kann Europa viel von der US-Mentalität lernen.“ Das sieht
man ja deutlich an der aggressiven, US-amerikanischen und englischen Außenpolitik. Reiner Machiavellismus.
@Artikel: Wenigstens sehen die Homos ein, daß die multikulturelle Gesellschaft gescheitert ist und es
Konsequenzen geben müße. Obwohl sie von ihrem Treiben nicht lassen können.
#5 Alois Hudal 13:33:50 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@Artois: Rom kann nicht das 2. Vatikanum verwerfen, wie Sie hier verlangen. Denn von den theologischen
Positionen für und wider Vatikanum II einmal abgesehen, dürfte klar sein, daß Rom dabei sein Gesicht
verlieren würde. Das hat Rom nie getan und wird es auch nicht tun. Die einzig mögliche Lösung ist also,
die etwas weitgefaßteren Interpretationsmöglichkeiten der schwammig formulierten Lehrsätze in Vatikanum
II zugunsten der Tradition zu nutzen. Lehrsätze, die dem auch nicht genügen, wird man heimlich unter
den Tisch fallen lassen. So einfach ist das. Das ist römische Politik. Und das war schon immer so !
@Jasmina: Denken wir ferner an Visionäre oder sog. Erscheinungen hier in Deutschland. Wesentlich sind
der ungesunde Geist und die ungesunde Theologie. Wer sich selbst für auserwählt hält und auch noch
mit Selbstmord droht, der kann nicht mehr ganz dicht sein. Und christlich ist das alles nicht.
@Rudolfus, Sozialkatholisch: Es kommt weder darauf an, welche Liturgie die Schwestern feiern, noch darauf,
wieder einmal das böse, modernistsiche Rom für alles verantwortlich zu machen. Wenn dieser Artikel und
auch derjenige in der „Züricher“ die Fakten korrekt beschreiben, dann geht es hier nicht nur um eine
obskure Privatoffenbarung, sondern auch noch um eine solche, die wieder einmal den eigenen, sektenhaften
Auserwähltheitsdünkel rechtfertigt. Na dann, Prost Mahlzeit !
@Artikel: Rom hat recht getan, hier einmal gewaltig dazwischenzufahren. Der ganze Erscheinungs- und Privatoffenbarungsquatsch
geht mir ohnehin schon lange auf den Geist, da ist viel Esotherik und Volksaberglaube dabei. Daher kann
ich diesen Schwestern überhaupt nichts abgewinnen, sie haben sich zu fügen. Hut ab vor dem Teil der
Schwestern, die die Gemeinschaft verlassen haben, nachdem die Oberin mit ihrem Privatoffenbarungsgequatsche
begonnen hatte ! Der hl. Johannes vom Kreuz lehrt uns, Erscheinungen mit Vorsicht und in erster Linie
als „von unten“ inspiriert zu betrachten !
@Sentinel: Mit Ihren historischen Behauptungen zu Braunau am Inn liegen Sie falsch. Braunau und das ganze
Innviertel waren bis 1779 bayerisch. Nach dem bayerischen Erbfolgekrieg (1777-1779) konnte Kaiser Joseph
II. und damit Österreich es als Gewinn für sich verbuchen. Nach dem deutschen Bruderkrieg von 1866 stand
es für den Sieger Preußen aufgrund der gemäßigten Politik Bismarcks nie zur Debatte, Österreich in
Böhmen, Salzburg oder Oberösterreich Gebiete wegzunehmen. Das war natürlich auch 1871 so. Territorial
hat sich zu diesem Zeitpunkt somindest im Osten und Süden nichts verändert.
#38 Alois Hudal 17:21:38 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Athanasius: Es ist ein Märchen, wenn Sie sagen, daß Rosenberg mit seinem „heidnischen Okkultismus“
die Leute verärgert habe. Tatsache ist, daß Rosenberg sich trotz seiner antikirchlichen Haltung gegenüber
den Ostvölkern relativ gemäßigt verhalten hat. Er ist selbst im Zarenreich als Baltendeutscher groß
geworden und sprach fließend russisch. Er selbst sah sich als Ketzer, den heidnischen Okkultismus überließ
er Himmler. Himmlers Leute und dem ostpreußischen Gauleiter Koch muß man tatsächlich das schlechte
Verhalten gegenüber den Ostvölkern anlasten. Allerdings muß hierbei berücksichtigt werden, daß Stalins
Fackelmänner-Befehl vom Sommer 1941, der potentielle Partisanen aufgehetzte, erst zur Verschärfung der
Situation durch deutsche Stellen beitrug.
Artikel: Lieber Herr Auer, Sie sprechen mir aus dem Herzen ! Ihr Artikel ist 1A. Es gibt noch gute Tiroler,
deo gratias ! Wir werden uns weiterhin dagegen wehren, daß hier linke Gutmenschen unsere Soldaten verunglimpfen
und Fahnenflüchtige von diesen Leuten hofiert werden !
@Guiseppe, Rudolfus: Wenn Sie mich bewußt mißverstehen wollen und als meinen vermeintlichen Geschmack
das andere Extrem der Kleidungsordnung hier skizzieren, dann ist das Ihr Problem, nicht meins. Es dürfte
klar sein, daß mir dieses umgekehrte Extrem mit nackten Bäuchen und kürzesten Röcken genauso wenig
gefällt.
@Sonntagskleidung: Mir gefallen zwar die modernistischen, gleichmacherischen Judoanzüge zur Erstkommunion
und zur Firmung gar nicht. Dennoch halte ich einen Anzug für Buben nur zu diesen beiden sakramentalen
Festlichkeiten für angemessen. KJB-Buben, die jeden Sonntag oder in Fulda in weißem Hemd und schwarzer
Hose auftreten, machen für mich eher den Eindruck als kämen sie gerade von den „Zeugen“. KJB-Mädchen
in zugeknöpfter Bluse und im mausgrauen, knöchellangen Einheitsrock, deren Großmütter sich moderner
kleiden, haben für mich nicht das Potential zur Heranbildung normaler Familien, da man schon äußerlich
sieht, daß sie keine eigenen Persönlichkeiten sind. Die Tradi-Szene ist nur noch eine Karrikatur.
#23 Alois Hudal 15:19:23 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Sentinel: Zitat: „Das Dr. Lindemann eindeutig an einer Störung leidet, die nicht nur seine Realitätswahrnehmung
betrifft, ist ja schon an seinem Geschmiere hier zu sehen.“ Wenn Sie hier die Überzeugungen anderer pauschal
als irre sein oder auch nur ein Stück in diese Richtung deuten, bedienen Sie sich kommunistischer Antifa-Methoden.
Ich verstehe es somindest, wenn dann andere hier Ihnen Schimpfworte an den Kopf werfen. @Artikel: Wenn
es stimmt, daß Dr. David Berger nicht nur auf der Anti-Seite „kreuts.net“ einen Artikel verfaßt hat,
sondern auch noch unter dem Namen „Lindenmann“ dort versucht, den Kleidungsstil und persönliche Fotos
von Herrn Dr. Lindemann ins Lächerliche zu ziehen, bin ich über das Niveau eines Dr. Bergers durchaus
erstaunt und müßte dann diesem Artikel hier recht geben.
@Romulus: Naja, vielleicht kommen dann Leute aus den Nachbargemeinden zu einem bestimmten, aufgeschlossenen
Pfarrer. Dann geht das. Wenn natürlich festgeschrieben ist, daß die 30 Leute in der gleichen Pfarrei
offiziell eingetragen sind, dann gehts nicht.
@mariokin: Natürlich bestreitet die Piusbruderschaft nicht, daß Vatikanum II ein Pastoralkonzil war,
im Gegenteil, sie berufen sich ausdrücklich auf diesen Sachverhalt, da sie sonst Probleme mit der Legitimation
des eigenen Standpunkts hätten. Sie argumentieren so, damit sie dem Papst und dem Konzil nicht folgen
brauchen und das Gegenüber ihren Gläubigen begründen können.
@Artikel, Enzyklika: Zitat: „Wer die Rasse, oder das Volk…- die innerhalb der irdischen Ordnung einen
wesentlichen und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser ihrer irdischen Wertskala herauslöst,
sie zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der
verkehrt und fälscht die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung der Dinge.“ Hier hätte ich mir eine
Unterscheidung zwischen dem geoffenbarten Schöpfergott, der volkstumsunabhängig ist, und der religiösen
Verehrung im Brauchtum, die sehr wohl volkstumsabhängig ist, gewünscht. Hitler selbst hat keinen eigenen
Nationalgott gewollt, sehr wohl aber esotherische Kreise in der SS oder der Bewegung um Hauer. Für das
Zitat aus der Schweizer Zeitung wünsche ich mir eine Belegangabe.
@Stimme aus dem Piusland: Hier: Interpretation Bischof Fellays, die letzten beiden Punkte: Da kann Rom
garnicht zustimmen, ohne das Gesicht zu verlieren, eine Zustimmung dazu wird nie erfolgen.
#292 Alois Hudal 18:47:30 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Stimme aus dem Piusland: Zitat: „bei welchen er sich auf eine – private – Offenbarung berief.“ Exakt.
Daher vergleichen Sie hier Äpfel mit Birnen, wenn Sie eine private Offenbarung (La Salette oder Offenbarungen
des hl Pfarrers von Ars) mit theologischen und dogmatischen Lehrstreitigkeiten zwischen der Piusbruderschaft
bzw. Bischof Williamson und Rom vergleichen !
#256 Alois Hudal 17:24:58 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Stimme aus dem Piusland: Ihr 1. Posting, 16.39 Uhr: Zitat: „Kritisiert hier jemand mit gleicher Energie
die hl. Gottesmutter wie die FSSPX und Bischof W.?“ Sie beziehen sich auf die „Botschaft von La Salette“.
Ich muß Ihre unzulässigen Vergleiche ablehnen, weil kein Katholik verpflichtet ist, an Privatoffenbarungen
zu glauben, auch nicht an anerkannte. Wenn Sie die Gottesmutter verehren möchten, schauen Sie bitte ins
Neue Testament oder beten Sie den Rosenkranz !
#66 Alois Hudal 17:46:09 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Guiseppe: Die Linie der Piusbruderschaft war schon immer uneinheitlich, weil die radikalere und die gemäßigtere
Klientel gleichermaßen bedient werden wollen. @Sentinel: Die Kirchen und Kapellen, wie z.B. in Stuttgart,
gehören der Bruderschaft und müßten nicht geschlossen werden. Sie unterstehen nicht Rom und seiner
Jurisdiktionsgewalt (ungeklärtes Verhältnis zu Rom). Die FSSPX ist eben nicht von der Sedisvakanz überzeugt,
sondern fährt diesen Mischkurs: Wahrer Papst, aber wir nehmen nicht alles an. Woher wissen Sie, daß
die drei anderen 1988 zu weihenden Bischöfe schon vorher von Rom angenommen wurden ? Quelle ? Würde
mich echt interessieren !
@Athanasius: Dr. Marinovics Großvater war Kroate. Er tat in der kaiserlichen Armee seinen Dienst. Durch
einen Unfall verlor er einen Unterarm. Der Kaiser bot diesen Versehrten eine Dienststelle in Wien an.
Dadurch ist Dr. Marinovic kein ganzer Kroate, sondern zu drei Vierteln Deutscher und zu einem Viertel
Kroate. Daher hat er auch den Vornamen Walter, der daraufhin weist, daß einer seiner Vorfahren väterlicherseits
nichtdeutscher Altösterreicher war. Dr. Marinovic selbst ist einer der herausragendsten und besten Kämpfer
für die deutsche Kultur, die wir zur Zeit haben !
@Bilder: Ein junges Mädchen in Jeans ? Bei den Lefebvristen ? Das ist erstaunlich. Wenn das Pater Schmidberger
wüßte. Naja, das Mädchen ist ja in Saarbrücken ansässig.
#156 Alois Hudal 17:42:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Laun: Der Salzburger Weihbischof hat nun Hw. Siegfried Lochner geantwortet. Die Rechtfertigung Launs
für Jägerstätter ist leider kompletter Blödsinn. Laun zitiert als Zeitzeugen einen Wehrmachtssoldaten
von damals, der sich damit brüstet, in die Luft geschossen zu haben, statt auf den Feind zu zielen. Das
ändert nichts daran, daß der Feind weiterhin auf diesen Soldaten und seine Kameraden geschossen hat.
Moraltheologisch also sehr fragwürdig, seine eigenen Kameraden dadurch im Stich zu lassen und Nachteile
für sie in Kauf zu nehmen. Diesen Krieg an sich aus deutscher Sicht als „unmoralisch“ zu bezeichnen,
ist ebenfalls fragwürdig, da Laun offenbar nichts von der Drangsal der Deutschen im polnischen Machtbereich
zu wissen scheint. Außerdem vergißt er, daß Frankreich und England zuerst Deutschland 1939 den Krieg
erklärt haben. Von der Offensivstellung der Sowjetarmee 1941 will ich erst gar nicht sprechen.
@Artikel: Schmidberger: „Ein weites langes Gewand…“. Ich kenne diese Frauen jungen und mittleren Alters
der Piusbruderschaft zu Genüge. Lange Röcke, am Hals alles zu, Ärmel bis über die Ellbogen, grau in
grau. Vollkommen unnormal, sich so zu kleiden. Kein Wunder, wird ja alles so gemacht, wie die Patres es
sagen. Bis auf die älteren Frauen, die lassen sich nicht alles sagen. Diese Frauen wissen, wie es früher
war und kleiden sich angemessen und nicht so verrückt wie bei Pius X.
#16 Alois Hudal 17:09:49 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Sirilo: Bedingt durch die Tatsache, daß die Bundeswehr in Staaten für fragwürdige Zwecke eingesetzt
wird, die mit der deutschen Territorialverteidigung nichts zu tun haben, halte ich die Wortwahl „Kriegsministerium“
anstelle von „Verteidigungsministerium“ für angemessen.
#27 Alois Hudal 14:39:38 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Luther: In Ordnung, aber bitte beachten Sie, daß die Kleidung eben auch eine Art „Dienstkleidung“ für
den Priester ist, durch die er erkannbar wird, wie hier bereits angedeutet. Das ist ähnlich wie bei einem
Polizisten oder Soldaten, nur daß es sich hierbei um den „Seelenpolizisten“ handelt, der mir die Beichte
abnimmt und mir das ALLERHEILIGSTE ALTARSAKRAMENT reicht.
#146 Alois Hudal 13:05:35 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Stimme aus dem Piusland: Ihre Beurteilung des Motu Proprio sind Haarspaltereien. Rom hätte dies näher
definieren müssen, wenn zwischen den Begriffen eine Differenz bestünde. Im Denzinger kann man nachlesen,
daß Bischofsweihen ohne den Primat des Papstes unerlaubt sind. Sie sprachen durchaus vom V2-Ideologen,
wie man Ihrer Äußerung „ideologischen V2-Verherrlichungs-Taumel „ entnehmen kann. @Rudolfus: Was Sie
schreiben, ist mir hinreichend bekannt. Genau genommen dürften dann die Priester der FSSPX ihr Amt nicht
mehr wahrnehmen, weil sie suspendiert sind. Die Gegenhierarchie ist besteht übrigens de facto, da z.B.
in Ehefragen die Bischöfe der Bruderschaft in einigen wenigen Fällen bereits disziplinarische Gewalt
über die Gläubigen ausgeübt haben, obwohl die Fälle beim Diözesanbischof oder in Rom hätten landen
müssen. @Piushansel: Sehr richtig, dem ist nichts hinzuzufügen.
#138 Alois Hudal 10:44:05 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Stimme: Es ist mir ein Rätsel, woher Sie wissen wollen, daß die Mehrzahl der Anhänger der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften
pro-(F)SSPX sind. Ihre Aussage, es gäbe für ein „lefebvristisches Schisma“ keine Grundlage in den römischen
Dokumenten, ist falsch. Zitat Motu Propio vom 02.07.1988: „Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber
dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache,
wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird.
Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt,
einen schismatischen Akt dar.“ Jetzt erklären Sie mir den Unterschied zwischen einem Schisma und einem
schismatischen Akt. Aber an derartigen Sophistereien werde ich mich nicht beteiligen. Berger ist also
deswegen kein V2-Ideologe, wie Sie hier behaupten. Ich stimme Ihnen zu, daß es unklug von Berger war,
auf irgendwelchen unseriösen, dubiosen Seiten zu publizieren. Ihre Spekulationen über einen möglichen
Lehrauftrag iun Zaitzkofen sind aber nicht zulässig.
@Maledica: Ganz unrecht hatte Herr Stöhr insofern nicht als daß sie hier bewußt die Rakete und das
Konzil miteinander vermengen, um dann anderen eine „braune Gesinnung“ zu unterstellen. Entweder wollen
Sie hier mit den beiden Deutungen von VII bewußt Dinge ins Lächerliche ziehen, oder Sie sollten Ihre
historischen Kenntnisse verbessern.
@Nachtlaterne: Ihre Bemerkungen zu Kardinal Lehmann und zum katholischen Glauben halte ich für richtig.
Wenn Sie aber anderen vorwerfen, daß Religion und Glaube für diese Unterhaltung sei, dann ist anzumerken,
daß „kreuz.net“ partiell in seinen Artikeln und Kommentaren dasselbe tut. Daher wäre ich nicht abgeneigt,
wenn die Messe im klassischen Ritus freigegeben werden würde und im Gegenzug „kreuz.net“ sein Erscheinen
einstellt. Leider gibt es so eine Vereinbarung nicht.
@Stimme: In der Frage des Dogmas der Miterlöserschaft Mariens sind sich nicht alle einig. Teile der Piusbruderschaft
sind offenbar für dieses neue Dogma, siehe eines der „Mitteilungsblätter“ vom letzten Jahr. Einigkeit
besteht nur bezüglich der Ablehnung der Erscheinungen vom Amsterdam.
@Stimme: Danke. Also ist doch die Miterlöserschaft gemeint, das kenne ich. Aus dem Kontext heraus war
ich mir nicht sicher, ob etwas anderes gemeint sein könnte.
@Pünktchen: Genoveva hat mit ihrem Einwand nicht recht, da Sirilo lediglich Christus erwähnt hatte,
er hatte nicht Maria und Christus auseinander dividiert. @Typ: Obwohl Ihre Kritik teilweise berechtigt
ist, sollten Sie darauf achten, einem Priester keine Kosenamen zu geben, oder haben Sie keine Achtung
vor dem Priesterstand ?
#134 Alois Hudal 10:52:41 | Freitag, 27. April 2007
AnnaAndreasTeresa: Die arme, verfolgte Piusbruderschaft: Leben Sie einmal jahrelang in der Piusbruderschaft !
Sie werden dann schnell merken, daß dies nicht das Werk Gottes ist gegen die bösen, teuflischen Verfolgungen
aus der Welt. Auserwähltheitsanspruch, Gerede, Mangel an Nächstenliebe. Gehen Sie hin und machen Sie
Ihre Erfahrungen !
#24 Alois Hudal 13:49:50 | Mittwoch, 25. April 2007
@Benedikt: Daß sich die Piusbruderschaft im Schisma befindet und abseits der Jurisdiktion von Papst und
Bischöfen steht, haben Sie ja richtig bemerkt. Ich wollte auf das Durcheinanderwerfen der Begriffe „Schisma“
und „Häresie“ hinaus.
#16 Alois Hudal 12:55:13 | Mittwoch, 25. April 2007
@Artikel Zitat: „schismatischen – also der Lehre und dem Geist der katholischen Kirche widersprechenden –
Auffassungen „ – offenbar ist es so, daß die Verfasser des Ordinariats Probleme mit den Begriffen „Schisma“
und „Häresie“ haben. Anders ist der Widerspruch zwischen den Ausdrücken „Schisma“ und „der katholischen
Kirche widersprechenden Auffassungen“ nicht zu erklären. Dem Ordinariat scheinen die Verlautbarungen
des Papstes und der Kommission „Ecclesia Dei“ komplett entgangen zu sein.
#24 Alois Hudal 11:31:41 | Dienstag, 17. April 2007
@JohannesD: Ich finde es interessant, daß Sie sich selbst als „Christ“ bezeichnen, wenn ich bedenke,
welche Wortwahl Sie hier anderen Menschen gegenüber an den Tag legen. Und wenn Sie meinen, daß die „Österreicher
die besseren Deutschen“ seien, dann können Sie sich ja mit der „Stimme aus dem Tradiland“ und den kleinen
Proleten zusammentun, die ihm hier immer wieder gerne zur Seite springen.
#18 Alois Hudal 11:12:43 | Dienstag, 17. April 2007
@Leblhuber, JohannesD: Vielleicht sollten Sie Ihre antideutsche Paranoia woanders verarbeiten und sich
persönlich Hilfe suchen statt immer wieder auf Ihrem eigenen Volk herumzutreten.
@nonnobisdomine: Zitat: „Unrecht geschieht nur von den Modernisten“. Verzeihen Sie, wenn ich lache und
Ihnen das nicht abnehme. Viele Tradis sind leider eher scheinheilig und nicht heilig. Glauben Sie noch
an den Osterhasen ?
#5 Alois Hudal 11:28:46 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Artikel: Gähn, nichts Neues. Ich bin selbst gegen solche Faschingsmessen, aber für „kreuz.net“ scheint
diese Zeit den Nachschub an frischen Skandalbildern zu sichern.
#64 Alois Hudal 14:25:20 | Montag, 19. Februar 2007
@Pio: Die „Mädels von Schönenberg“, wie Sie die Schülerinnen nennen, mögen kulturell nicht zuletzt
dank Schwester Michaela einiges drauf haben. Dies betrifft allerdings nur die religiöse und kulturelle
Erziehung. Die Erziehung zu Persönlichkeiten, die einen normalen Umgang im menschlichen Miteinander pflegen,
läßt hier leider schwer zu wünschen übrig, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
#12 Alois Hudal 14:11:47 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Bernado: In dem genannten Artikel des ISPN ist vom Bistum Trier an sich und in einem weiteren Satz von
dem kleinen Wörtchen „dort“ die Rede. Daraus ergibt sich meines Erachtens, daß Pater Bartels Pater Benedikt
an seinem Standort unterstützen soll. Die andere Messe wäre dann die zweite Messe, die davon unabhängig
ist. Sie haben natürlich recht, daß die zusätzliche Inkardination von Pater Bartels im Bistum Trier
draufhin weist, daß der Bischof der steigenden Nachfrage nach dem klassischen Ritus Rechnung trägt.
#10 Alois Hudal 13:03:53 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Artikel: Soweit ich weiß, wird bereits sonntags in Rehlingen die klassische römische Messe vom Institut
Christus König zelebriert. Das wären dann schon zwei Messen im Bistum Trier.
#127 Alois Hudal 17:23:20 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Graf von Galen: Noch einmal kurz zurück zur Politik und Ihren Anmerkungen: Inhaltlich stimme ich mit
Ihnen sehr gut überein. Allerdings bewerte ich die von Ihnen erwähnte Partei anders als Sie: Es gibt
dort zwar einige, wenige Christen, die aber nichts zu sagen haben und dort nur eine Feigenblatt-Funktion
erfüllen. Ich kenne diese Leute. Die Linie der Partei ist leider durch und durch neuheidnisch. Viele
der Mitglieder und Sympathisanten haben eine Abneigung gegen uns Christen, die eine Zusammenarbeit schwierig,
wenn nicht gar unmöglich, macht.
#15 Alois Hudal 11:34:54 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Tridentinus: Ich weiß von einem Bischof, der den Ecclesia Dei-Gemeinschaften nahe steht. Er sagte wörtlich,
daß einer der wenigen positiven Aspekte von VII sei, daß er auf Bitten der Eltern eines Firmlings und
nach Absprache mit dem zuständigen Diözesanbischof in anderen Diözesen das Sakrament der Firmung spenden
dürfe. VII wird also auch in diesen Gemeinschaften und bei einigen Bischöfen durchaus kritisch gesehen.
#86 Alois Hudal 09:24:49 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@alle: Einige haben hier ja bereits angedeutet, daß die finanziellen Probleme mit der Finanzierung neuer
oder anderer Gebäude zusammenhängen könnten. Ist hier „Porta Caeli“ gemeint ? Ist es so, daß die Bruderschaft
möglicherweise zu viele Liegenschaften auf einmal verwalten und finanzieren möchte ?
#50 Alois Hudal 20:25:26 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme aus dem Tradiland: Im deutschen Sprachraum gibt es eine gemeinsame Hochsprache und -kultur. Es
ist mir unerfindlich, wie Sie das herabsetzen können. Haben Sie als Österreicher Probleme mit Ihrer
nationalen Identität ? Woher rührt Ihre Abneigung gegen Preußen ? Nicht alles in der preußischen Geschichte
war gut. Und Österreich ? Weshalb verblieben nach den Türkenfeldzügen die nichtdeutschen Gebiete im
Südosten bei Habsburg ? Hat nicht diese multikulturelle Idee Leute wie Hitler erst zu ihren Untaten animiert ?
Meiner Meinung nach hat die falsche Politik Habsburgs erst viele Deutsche zugunsten Preußens eingenommen,
weil der nationale Gedanke besser vertreten wurde. Die Zerstörer der Monarchien waren die Westmächte
und jene, die dahinter standen. Ihre Österreich-Apologetik ist genauso ätzend wie umgekehrt jene der
Über-Preußen. Und: Wo ist die deutsche Sprache denn in Österreich bedeutsamer ? Ist doch überall dasselbe
heutzutage. @Aurelius: Sie erwarten nicht ernsthaft, daß ich auf Ihr geringes Niveau inhaltlich antworte
?
#32 Alois Hudal 17:48:23 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Aurelius: Kein ideologischer Schwachsinn, da die Südtiroler die soziokulturellen Aspekte durch Experten
haben prüfen lassen und im übrigen auch die Geschichte der Zwischenkriegszeit unter Mussolini in Südtirol
Ihre Argumente entkräften. @Athanasius: Die Frage meines Nutzernamens hatten wir hier schon erörtert:
1. Woher wollen Sie wissen, wo er heute stünde ? Hans Barion war auch gegen VII. 2. Hudal war zwar streng
deutschnational, aber er war es, der beim Papst Rosenbergs Mythus auf den Index setzen ließ. Er kannte
also die Grenzen. 3. @KatharinaL: Er mag in Sachen Ausreise nach Südamerika Fehler gemacht haben, war
übrigens nur Dr. und ansonsten bitte ich Sie, sich wieder zu beruhigen !
#11 Alois Hudal 17:37:44 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme der Vernunft: Wehalb Sie ernste Themen ins Lächerliche ziehen, ist mir ein Rätsel. @Stimme aus
dem Tradiland: Ich pflichte Ihnen bei, aber es bleiben die Fragen nach dem Urlaub und nach den Schulleistungen
und der Nichtversetzung der Schülerin bestehen.
#30 Alois Hudal 17:29:53 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme: Ich bin nicht gegen das Erlernen einer order zweier Fremdsprachen. Nur sollte dies ab einem Alter
von 10 oder 12 Jahren geschehen, wenn die Muttersprache und die Heimatkultur gefestigt sind. Das sehen
Sie also richtig. Meines Erachtens machen Sie aber in der Praxis einen Fehler, wenn Sie schreiben, daß
Ihre eigenen Kinder schon mit 6 bzw. 4,5 Jahren französisch als erste Fremdsprache lernen. Das genau
meinte ich vorhin, wenn ich das Beispiel Südtirol ansprach. Wenn Sie also für die Förderung deutscher
Kultur sind, sollten Sie dies berücksichtigen. Hier sehen Sie auch deutlich, daß dies nichts mit einem
Auseinanderdividieren zwischen Nord- und Süddeutschen zu tun hat, wie sie das annehmen. Setzen Sie sich
einfach für den gesamten deutschen Kulturraum ein und fangen Sie nicht an, hier auf die Preußen oder
gegen die Norddeutschen zu schimpfen (was einige andere hier leider auch tun), die angeblich Ihr Anliegen
nicht verstünden ! Ich fühle mich eher den Süddeutschen zugehörig, aber was ich hier von Ihnen lese,
ärgert mich ziemlich, wenn Sie hier die österreichische Geschichte und Heimatkunde von der deutschen
abkoppeln und mit der französischen vergleichen, bei der es sich um eine andere Sprache und Kultur handelt.
#24 Alois Hudal 15:54:29 | Dienstag, 6. Februar 2007
@VirFortis: Mit dem Hedonismus gebe ich Ihnen recht. Ansonsten müssen Sie schon genau lesen, was ich
geschrieben habe. Ich habe nicht behauptet, daß das Christentum oder die christliche Lehre für die Multi-Kulti-Ideologie
eintritt, sondern das die beiden anderen von mir erwähnten Weltanschauungen das tun.
#18 Alois Hudal 15:39:07 | Dienstag, 6. Februar 2007
@VirFortis: Das Christentum als Überwinder der Völker und ihrer Eigenarten. Da täuschen Sie sich sehr,
das ist keine christliche Lehre, die Sie hier verbreiten, sondern die Lehre der Liberalisten und der Kommunisten,
die die Völker in einem multikulturellen Einheitsbrei zusammenrühren wollen, statt ihnen Kultur, Sprache
und Gebräuche zu lassen.
#12 Alois Hudal 15:15:15 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme: Leider zeigen Sie, daß Sie für den Kampf zur Erhaltung des Volkstums nicht das geringste Verständnis
aufbringen. Schauen Sie sich in Südtirol um: Hier wehrt man sich vehement gegen den „Vorteil der Zweisprachigkeit“
schon in den unteren Altersstufen. Erst sollte den Kindern die Muttersprache und die heimische Kultur
gut vermittelt werden, bevor sie eine fremde Sprache lernen. Es kann also nicht darum gehen, den Erzbischof
im Orginal zu lesen. Das Niveau der Schriften des Erzbischofs ist übrigens dazu geeignet, diese erst
in der Oberstufe oder nach der Abitur- bzw. Maturaprüfung zu lesen. Von der Sprachproblematik Elsaß-Lothringens,
d.h. von der Tatsache, daß immer weniger junge Leute dort deutsch verstehen, will ich erst gar nicht
sprechen.
#134 Alois Hudal 14:32:20 | Montag, 5. Februar 2007
@Marcel: Ich finde es gelinde gesagt höchst merkwürdig, daß Sie Pater Wildfeuer unterstellen, er habe
hier Fangruppen, die Artikel in seinem Sinne schrieben. Tatsache ist ja wohl, daß es derartige Probleme
unter seiner Leitung noch nicht gab. Und von wegen Pater Wildfeuer und VII: Ich kann es gut nachvollziehen,
daß er die Bruderschaft verlassen hat, da er mit den Oberen schon vor 2004/2005 offenbar Probleme hatte.
Ich schätze Pater Wildfeuer, unabhängig von seinem Weg, den er jetzt gegangen ist. Ich kann die Aussagen,
die der „Löwe“ hier bringt, bis zu einem gewissen Grade nachvollziehen. Das gilt insbesondere für die
Kälte anstelle von Nächstenliebe bei den Piusbrüdern und ebenfalls für die Tatsache, daß selbständige
Denker und informierte Leute dort nicht so gerne gesehen sind. Über mögliches Spitzelverhalten maße
ich mir kein Urteil an, kann es aber auch nicht ausschließen, daß so etwas vereinzelt vorkommt.
#13 Alois Hudal 14:21:34 | Montag, 5. Februar 2007
@Marcel: Selbst wenn Pater Schmidberger diese Aussagen untergeschoben wurden, bleibt festzuhalten, daß
es in Distedde offenbar massive Probleme gibt. Daß dies leider zum Teil auf die Bruderschaft bzw. somindest
einige ihrer Amtsträger zurückzuführen ist, können auch Sie nicht abstreiten, da es sonst die Probleme
nicht gäbe.
#18 Alois Hudal 17:31:14 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Salomonius: @Athanasius: Ich kenne die Prophezeiungen von Irlmeier, auch manch andere und diejenige von
Nostradamus. Es kann schon sein, daß es so kommt. Es muß nicht in diesem Jahr so kommen, könnte aber,
vielleicht auch in ein paar Jahren. Ich denke, daß Athanasius in seiner Entgegnung ganz gut verstanden
hat, was ich meine. Salomonius, Sie aber nicht, denn das Ende Ihrer Argumentation zeigt mir deutlich,
daß Sie in Ihrer Abneigung gegen die jetzigen Zustände dieses Szenario tatsächlich wollen ! Das erschreckt
mich sehr, Sie sind sich immer noch nicht darüber klar, was dies bedeutet, und spielen hier den mittelalterlichen
Untergangspropheten, der möglichst schnell eine apokalyptische Veränderung und in den Himmel möchte.
Ich denke, Athanasius hat die Unterschiede richtig analysiert, Sie gehören zu den Islamisten und zu den
Evangelikalen !
#14 Alois Hudal 16:39:57 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Athanasius: Ich weiß sehr wohl, daß die Möglichkeit eines großen Krieges besteht, bezweifle aber,
daß wir uns das wünschen oder hoffen sollten, weil dann angeblich im katholischen Sinn „die Karten neu
gemischt“ werden. Was dieses Szenario bedeutet, habe ich ja unten bereits skizziert. Was Sie und Ihr Vorredner
hier andeuten, scheint eine Lust am Untergang sein, weil danach im katholischen Sinn angeblich alles besser
und der „Liberalsozialismus“, wie Sie es nennen, ausgerottet wird. Diese Lust, durch Untergangsszenarien
etwas zu ändern, ähnelt denen konservativer evangelikaler Kreise in den USA, die meinen, ihre Nibelungentreue
zu Israel um jeden Preis unter Beweis stellen zu müssen, denen ihr jetziges Leben offenbar nichts wert
ist, weil die, wie die islamischen Gotteskrieger, möglichst schnell in den Himmel kommen möchten, um
das ewige Leben zu genießen. Der Fundamentalismus scheint sich doch auf allen Seiten sehr stark zu gleichen.
#11 Alois Hudal 16:06:34 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Salomonius: Der Atomkrieg als neuer Besen für den Kehraus ? Sie wissen offenbar nicht, was Sie hier
reden ! Dann wäre es vorbei mit dem schönen, bequemen Leben auch für Sie ! Wenn Sie nicht gleich sterben,
gibt es keinen Strom mehr für Licht und den Kühlschrank, keine Heizung, keine Autofahrten, keinen Beruf,
kein Geld mehr. Sie werden dann Hunger haben und sich zu Fuß in immer unzureichenderer Kleidung durch
eine zerstörte, verseuchte Wüste auf Nahrungssuche begeben ! Ihre Lieben sind tot, und Sie sind alleine.
Also reden Sie hier nicht so einen Müll !
#5 Alois Hudal 14:09:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Athanasius Außer Kamphaus, der ja nicht in Rom ist, gibt es den progessiven Kardinal Kasper, der sich
um die Einheit der Christen bemühen soll. Diese umfaßt die Orthodoxen und die Protestanten. Weshalb
die Juden (und vielleicht auch noch die Moslems) dazu gehören sollten, ist mir ein Rätsel.
#12 Alois Hudal 17:52:22 | Freitag, 19. Januar 2007
@HeinrichvonOfterdingen: Ich hatte ja bereits erwähnt, daß Sie meine Meinung zum Thema unter „Karl Kraus
über Dollfuß“ wiederfinden. Sicher gibt es auch Heilige im Himmel, die bsiher nicht offiziell kanonisiert
wurden, allerdings bezweifele ich die Heiligmäßigkeit des damailgen BK Dollfuß aus besagten Gründen.
Außer bei den Anhängern des politischen Katholizismus wird er keine Verehrung im Volk finden. Seliger
Graf von Galen, bitte für uns !
#8 Alois Hudal 17:30:40 | Freitag, 19. Januar 2007
@Herr Lintner, Heinrich: Leider nichts Neues unter der Sonne ! Seliger Graf von Galen, bitte für uns !
Ich kann mich nicht erinnern, daß ausgerechnet Dollfuß zu Ehren der Altäre erhoben wurde. Meine sonstigen
Anmerkungen finden Sie unter „Karl Kraus über Dollfuß“.
#30 Alois Hudal 17:27:11 | Freitag, 19. Januar 2007
@Stimme der Vernunft: 8 Messen in Stuttgart ? Das wäre mir neu. Ich komme auf 1 Indultmesse, 1 Piusmesse
und eine Sedimesse. @Kaylet: Wußte nicht, daß es in Leipzig eine Indultmesse gibt.
#42 Alois Hudal 17:13:08 | Freitag, 19. Januar 2007
@semper reformandus Ergänzend zu Defensor Fidei: Manchmal fällt der Groschen pfennigweise, d.h. das
Erkennen der Wahrheit wird sich nicht bei jedem Protestanten sofort einstellen. Es ist ein Prozeß, der
Geduld erfordert.
#36 Alois Hudal 16:00:14 | Freitag, 19. Januar 2007
@HeinrichvonOfterdingen: Ich sehe mich außerstande, zu beurteilen, ob derjenige Altkatholik, der bei
den Hochkirchlern die Weihelinie begründet hat, die Weihe im alten oder neuen Ritus vorgenommen hat.
Da wird uns hier jemand besser aufklären können. Ich weiß aber, daß hochkirchliche Bischöfe auch
schon Weihen im alten Ritus vorgenommen haben. Übrigens scheinen Sie per se davon auszugehen, daß die
Weihe im neuen Ritus ungültig ist. Natürlich müssen wir die Irrgläubigen bekehren, daß aber Ihre
Methoden dabei Früchte tragen, halte ich doch für zweifelhaft. Wenn ich den zu bekehrenden Hochkirchlern
gleich sage: „Übrigens, bei Euch ist eh alles schlecht, Ihr simuliert nur“ und wenn ich polemisiere und
sage, daß Luther ein Mörder sei (was nicht bewiesen ist, aber viele Tradis behaupten), dann werde ich
niemanden gewinnen, sondern nur erreichen, daß die Leute sich abwenden. Es geht nicht um eine Einigung
auf kleinstem gemeinsamem Nenner auf Kosten der Wahrheit, sondern darum, Lutheraner zur Hochkirche und
dann zur wahren Kirche und zum Glauben zu führen. Wenn ich von einer Union sprach, dann natürlich nur
mit denjenigen, mit denen sich die Einigung erreichen läßt, siehe die unierten Ostkirchen.
#33 Alois Hudal 15:24:50 | Freitag, 19. Januar 2007
@Johann Gerhard: Ja, wobei Pastor Diestelmann leider nicht in Sukzession steht und ebensowenig sein Nachfolger.
Ich habe schon einmal mit ihm telefoniert, kenne ihn aber noch nicht persönlich.
#31 Alois Hudal 15:06:57 | Freitag, 19. Januar 2007
@HeinrichvonOfterdingen: Nein, es handelt sich um lutherische Pastoren, die sich über die Sukzessionslinie
Uetrecht (Altkatholiken) haben weihen lassen. Zwar aus unserer römischen Sicht unerlaubt, aber dennoch
gültig.
#11 Alois Hudal 14:40:00 | Freitag, 19. Januar 2007
@Pünktchen, Stimme der Vernunft Was Pünktchen sagt, halte ich für richtig. @Stimme: Viele Meßstützpunkte
im klassischen Ritus gibt es denn in Stuttgart-Rottenburg ? Wahrscheinlich nur den einen der FSSP in Stuttgart,
höchstens zwei.
#29 Alois Hudal 14:37:29 | Freitag, 19. Januar 2007
@Johann Gerhard: Da ich einige Pastoren in Sukzession kenne, ist mir Ihre Argumentation geläufig. Ein
Teil der Tradis hier kann das natürlich nicht verstehen, da für sie Luther der Inbegriff alles Bösen,
des Abfalls und des Modernismus ist. @Semper reformandus: Was Sie über die Sichtweise des defensor fidei
schreiben, sehe ich auch so. Die katholisierenden Protestanten sollten meines Erachtens nicht verschreckt
werden, sondern den guten Pfad fortsetzen. Häufig führt die Heimkahr zum Ziel, wie etliche Konvertiten
beweisen. @HeinrichvonOfterdingen: Ich kenne etliche Beispiele für Menschen, die den Irrtum gutgläubig
praktizieren. Wir sollten sie unterstützen, wenn wir die Möglichkeit haben, sie zur Kirche zurückzuführen.
Da ich mich zufällig im lutherischen Bereich etwas auskenne, weiß ich, daß es sich nicht nur um Einzelpersonen,
sondern um ganze Gruppen handelt.
#8 Alois Hudal 14:15:58 | Freitag, 19. Januar 2007
@Pünktchen Aber genau darauf läuft es hinaus, auf eine Verhöhnung von Gläubigen, die sich sicher waren,
daß sie die Messe in Stuttgart-Rottenburg nicht bekommen und daher bei dem vermeintlich konservativeren
Bischof der Diözese Augsburg anklopften.
#6 Alois Hudal 10:35:02 | Freitag, 19. Januar 2007
@semper reformandus: Da muß ich Ihnen entschieden widersprechen ! Wir sollten darüber sehr froh sein,
daß somindest einige Lutheraner alte kirchliche Gebräuche wiederentdecken. Ich kenne Pastoren, die eine
Priesterweihe haben und glauben, daß wir sieben Sakramente haben. Das ist für mich ein Schritt zur Union
dieser Gruppen nach dem Vorbild der Ostkirchen. Pastoren, die noch nicht in der apostolischen Sukzession
stehen, können ja überzeugt werden, daß diese notwendig ist. Wenn sie ansonsten schon für das Katholische
offen sind, sollte das ein nicht zu großes Problem sein. Seien wir froh, einen kleinen Teil dieser Pastoren
und Gemeinden für unseren Glauben und für die Kirche zurückzugewinnen !
#12 Alois Hudal 13:45:09 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Mag. Lintner: Ich kann die Krokodilstränen unserer „Schwarzen“ leider nicht nachvollziehen, zumal der
politische Katholizismus der Weimarer Republik sich allzu oft unsäglich mit den Roten verbündet hat.
An die Adresse Mag. Lintners ist zu vermerken, daß auf die Gesamtbevölkerung bezogen in Österreich
mehr politische Gegner in sogenannte „Anhaltelager“ (die schwarze Umschreibung für KZs) gesteckt wurden,
als dies in der Anfangszeit Hitlers der Fall war. Daß ein Opfer der Nationalsozialisten (was aufgrund
der Querschläger-These noch umstritten ist) schon deswegen ein Märtyrerkanzler sein soll, ist mir ein
Rätsel, da stimme ich thaumaturgos zu. Nochmal an die Adresse Herrn Lintners: Sie werden es kaum für
möglich halten, aber der Glaube eint uns trotz der unterschiedlichen politischen Überzeugung: Ich besuche
nämlich die tridentinische Messe genauso wie Sie !
@Hermann der Lahme: Ich schätze das Bildungsniveau der Gläubigen der Piusbruderschaft nur partiell als
hoch ein, es gibt hier gravierende Unterschiede.
#2 Alois Hudal 10:00:46 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@Readaktion: Allen Lesern und der Redaktion ein gutes neues Jahr ! 1. Die besagte Kapelle befindet sich
in Viernheim/Hessen. 2. Sie ist nicht neu, sondern ersetzt lediglich die alte Kapelle in Mörlenbach bei
Weinheim. Dies ist somindest der Auflistung der Priorate und Kapellen im „Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft
St.Pius X.“ zu entnehmen.
#21 Alois Hudal 16:56:03 | Donnerstag, 23. November 2006
@AthanasiusII Ihre Polemik zeigen mir nur neuerlich, daß Sie ein Preußenhasser sind und daß sie den
Begriff des Volkstums nicht verstanden haben. Was soll an einer staatlichen Vereinigung zweier Staaten
schlecht sein, in der dasselbe Volk lebt ? Wenn Sie historische Quellen in Form von Schrift und Bildern
verwenden würden, würden Sie erkennen, daß die Menschen die Einheit begrüßten. Terror mußte da keiner
angewendet werden. Es ist eine andere Sache, was danach passierte. Wenn die Kirche Österreich als Separatstaat
anerkennt, ist dies eine politische Sache, die nicht unfehlbar ist.
#4 Alois Hudal 16:42:57 | Donnerstag, 23. November 2006
@Gunsenum: Da laut Hl. Schrift Homosexualität dem Herrn ein Greuel ist, ist es auch nicht möglich, einen
Segen zu erteilen, da dieser ja von Gott durch seinen Stellvertreter ausgeht. @kreuz.net: Warum bringen
Sie immer die härtesten Homo-Bilder ? Geht es nicht etwas gemäßigter ?
#19 Alois Hudal 16:14:22 | Donnerstag, 23. November 2006
@AthanasiusII Sie sollten nicht soviel an den Daten heruminterpretieren, sondern sich an die Fakten halten:
1. Die Mehrzahl der Österreicher wollte 1938 den Anschluß, es war keine Besetzung. 2. Die Großmächte
stimmten zu, auch noch im Fall des Sudetenlands. Dies schon mit dem Krieg in Verbindung zu bringen, ist
also sehr weit hergeholt. 3. Die Kriegserklärungen und der „heiße“ Krieg folgten erst 1939. 4. Einen
Vorlauf zum 3. Weltkrieg kann ich in der Zeit 1989/1990 beim besten Willen nicht erkennen, sondern erst
in der Zeit seit 2001. 5. Das Wort „Erscheinungsgnaden“ kenne ich nicht, es kommt meines Wissens in der
Theologie auch nicht vor.
#14 Alois Hudal 14:44:43 | Donnerstag, 23. November 2006
@Unschuld: Außerhalb der Kreise der Piusbruderschaft ist die Erscheinung von Fatima durchaus umstritten.
Weshalb sollte z.B. ein Engel die Kommunion reichen dürfen, wenn dies nur ein Priester als Stellvertreter
Christi darf ? Dazu noch die Erstkommunion ? Außerdem wurden der Beginn des 2. Weltkriegs (1938 statt
1939 mit der Angabe eines falschen Papstes) und der Beginn des 3. Weltkriegs (2. Hälfte des 20. Jahrhunderts)
falsch vorausgesagt. Wie gut von unserer Mutter Kirche, daß wir uns nicht an Privatoffenbarungen halten
müssen.
#19 Alois Hudal 11:35:21 | Donnerstag, 23. November 2006
@MilesChristi Wenn ich Vergleiche gegenüber dem Gebahren des US-Imperialismus gestern und heute ziehe,
dann heißt das noch lange nicht, daß ich deswegen den historischen Nationalsozialismus verherrliche.
Der Herr gab uns die Gabe des Verstandes und damit der Differenzierung. Er gab wenigen auch die Gabe des
Maßhaltens. Das war schon zu allen Zeiten sehr wichtig.
#6 Alois Hudal 14:41:24 | Mittwoch, 22. November 2006
@rebekka: Was Sie schreiben, trifft mich nicht, da ich nicht zur kreuz.net-Redaktion gehöre. Also bitte
nachdenken und nicht alles in einen Topf werfen !
#19 Alois Hudal 11:14:26 | Dienstag, 21. November 2006
Schlecht geschrieben Was dieser Publizist schreibt, ist leider schlecht. Für seine Vergleiche in Zahlen
zieht er nur Johannes Paul II. und nicht auch die anderen nachkonziliaren Päpste heran. Hierunter leidet
die Verifikation erheblich. Desweiteren befindet sich dieser Autor selbst nicht im Licht der Tradition,
da er zu seinem Vergleich nur die vorkonziliaren Päpste des Zeitraums zwischen 1831 und 1958 heranzieht
und sich nicht um einen Querschnitt der Päpste der letzten 2000 Jahre bemüht.
#8 Alois Hudal 10:54:07 | Dienstag, 14. November 2006
@Athanasius Vom neuen Motu-proprio wußte Algermissen schon vorher, dafür braucht er nicht nach Rom zu
fahren. Außerdem ist es wieder fragwürdig, ob der Papst die Messe freigibt, da der Druck der deutschen
und französischen Bischöfe offenbar Wirkung zeigt. @Konrad: Ich unterscheide zwischen dem früheren
antirömischen Reflex, der durchaus konservativ sein konnte und politisch gemeint war und dem heutigen,
der mit dem Verlust der Rechtgläubigkeit einher geht und mit politischen Konstellationen weniger zu tun
hat als früher.
#4 Alois Hudal 11:38:54 | Mittwoch, 8. November 2006
@Stimme der Vernunft: Die Zeitung „Le Figaro“ fragt richtig, weshalb sich die französischen Bischöfe
dann so aufregten, wenn alles bloß ein Denkpapier von Kardinal Hoyos war. Das können Sie also „kreuz.net“
nicht vorwerfen, erzählen Sie nicht so ein Blödsinn !
#51 Alois Hudal 15:21:50 | Dienstag, 7. November 2006
@Schüttel Zitat: „Nur sein Weg … führt zum Heil und zum Glauben“. Die Lehre und die Sakramente zu
bewahren, führt zum Heil. Dieser Weg muß nicht zwangsläufig jener der Priesterbruderschaft St. Pius
X. sein.
#48 Alois Hudal 15:17:03 | Dienstag, 7. November 2006
@Gotthard Persönlich überprüfen kann es natürlich niemand, aber Judas Ischariot ist nach gängiger
Lehre in der Hölle. Das nicht nur, weil er IHN verraten hat, sondern vielmehr deshalb, weil er in seiner
Verzweiflung kein Vetrauen mehr zu IHM hatte und nicht an die Vergebung geglaubt hat, im Unterschied zu
Petrus.
#11 Alois Hudal 16:13:31 | Donnerstag, 2. November 2006
@Quis ut Deus, Aragorn Wenn der neue Abt den Biritualismus erstrebenswert findet, heißt das noch lange
nicht, daß Rom dies inszeniert hat. Ich betrachte dies nicht als eine Bestätigung der Position der Piusbruderschaft.
Auch in Rom hat sich etwas getan, der jetzige Papst macht Druck, und in den Statuten des „Instituts vom
guten Hirten“ ist die Kritik an Vatikanum 2 durchaus erlaubt. Daher teile ich nicht die Auffassung derjenigen,
die da sagen, daß nur noch die Piusbruderschaft der Rettungsanker sei. Die kürzlichen Äußerungen von
Bischof Williamson zeigen, daß die Piusbrüder den Bogen eindeutig überspannen.
#93 Alois Hudal 19:19:32 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Maledica Ich habe lediglich gesagt, daß die Sitten damals von verschiedenen Seiten rauh waren und daß
Luther damit nicht alleine dastand. Ich habe nicht behauptet, daß ich dies gut finde, desweiteren habe
ich auch nicht behauptet, daß es im Vergleich mit heute einen Fortschritt der Menschheit in der Moral
und der Sitten gäbe, wie dies die Liberalisten meinen.
#87 Alois Hudal 16:18:28 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Maledica Wir wissen, daß die Sitten in dieser Zeit allgemein sehr rauh waren, das trifft nicht nur auf
Luther zu. Die Beweise für die Mordthese stehen weiterhin aus. Wissen Sie, wie Luther sich nach dem Duell
gefühlt hat ? Ich würde hier solche Behauptungen nicht aufstellen. Die Geschichte mit dem Blitzschlag
wurde den einfachen Leuten eben erzählt, und sie haben sie geglaubt.
#84 Alois Hudal 15:43:31 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Laurentius2 Der Bischof von Fulda: Ich sehe die Dinge ähnlich, wie Sie es in Ihren Ausführungen beschreiben.
Aber ich bin mir nicht mehr so sicher, ob dafür die Piusbruderschaft das Heilmittel darstellt. Ich halte
es mittlerweile eher mit den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften.
#20 Alois Hudal 15:37:19 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Burgorus Fassen wir also zusammen: Es deutet vieles auf Todschlag im Zusammenhang mit dem Duell hin,
aber nicht auf Mord. Selbst das relativiert sich insofern als daß der Kontrahent ihm dasselbe zugedacht
hat. Damit möchte ich mich auf keinen Fall für das Duellieren aussprechen. Die Priesterweihe wurde 2
Jahre später dennoch vollzogen, obwohl unklar ist, inwiefern spätere Verhaltensweisen Luthers etwas
mit seinem Duell und seinen subjektiven Gewissensbissen darüber zu tun haben.
#18 Alois Hudal 15:23:38 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Laurentius2 Ich kann Sie nur fragen, was ich unter „Der Bischof von Fulda…“ schon zum Thema Luther
verfaßt habe: Mein Wissensstand ist das Duell mit dem anderen Studenten. Aber kann man das als Mord werten ?
Ich denke nicht. Umgekehrt muß sich hier die Kirche die Frage gefallen lassen, weshalb er ein halbes
Jahr nach dem Duell im Kloster aufgenommen wurde und nur 2 Jahre nach dem Duell zum Priester geweiht wurde,
wenn er angeblich ein Mörder war ? Sie sehen, es ergeben sich durchaus interessante Fragen, nicht nur
die Person Luthers als potentiellen Mörder betreffend.
#19 Alois Hudal 15:18:52 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Pünktchen Ich habe von Ihr gehört. Wobei es den Menschen damals wahrscheinlich eher um den skurilen
Inhalt ging. Die Reime der Form a-a, b-b werden von den meisten Laiendichtern verwendet.
#80 Alois Hudal 14:59:43 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Laurentius2 Wo Sie das mit Sodom und Gomorrha her haben, verstehe ich nicht ganz. Mein Wissensstand ist
auch das Duell mit dem anderen Studenten. Aber kann man das als Mord werten ? Ich denke nicht. Umgekehrt
muß sich hier die Kirche die Frage gefallen lassen, weshalb er ein halbes Jahr nach dem Duell im Kloster
aufgenommen wurde und nur 2 Jahre nach dem Duell zum Priester geweiht wurde, wenn er angeblich ein Mörder
war ? Sie sehen, es ergeben sich durchaus interessante Fragen, nicht nur die Person Luthers als potentiellen
Mörder betreffend.
#14 Alois Hudal 14:31:38 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Burgorus Zweifelsfrei war aus unserer katholischen Sicht Luther ein Häretiker, der von einer falschen
Rechtfertigungslehre ausging, einen Teil der Sakramente verwarf und die apostolische Sukzession aufgab.
Aber ich finde, daß wir uns theologisch-wissenschaftlich und nicht polemisch mit ihm auseinandersetzen
sollten. Mir ist nicht geläufig, weshalb Sie ihn zum Mörder abstempeln wollen. Dafür hätte ich gerne
Beweise. Die Mörderthese auch noch auf seinen Vater hin auszudehnen, ist schon komisch. Bitte etwas weniger
Häme und Hetze, auch wenn er ein Häretiker war.
#46 Alois Hudal 02:47:47 | Samstag, 21. Oktober 2006
@Athanasius Es dürfte auch Ihnen bekannt sein, daß Noah 3 Söhne hatte, die die verschiedenen Rassen
repräsentieren. Damit bestreite ich ja nicht die Einheit des Menschengeschlechts, aber ich habe etwas
gegen multikulturalistische Staaten mit all ihren sozialen Verwerfungen. Dies gilt für 1789 wie für
katholische Monarchien und ihre Staatsvergötzung gleichermaßen. Der Papst hat den historischen NS als
Häresie verurteilt, aber nicht die nationale Weltanschauung. Sie mögen Militärparaden der damaligen
Zeit gut finden, ich bin aus diesem Alter heraus. Ich kenne die Zusammensetzung des deutschen Volkes,
sie ist aber weit homogener als Sie glauben, s. Prof. Schröcke. Übrigens ist die „Haltbarkeit“ von Völkern
doch auch um einiges länger als diejenige von Staaten, soweit zu Ihrem Begriff „evolutiv“.
#44 Alois Hudal 13:15:14 | Freitag, 20. Oktober 2006
@Athanasius Ein Volk ist eine gottgegebene Tatsache der Schöpfungsordnung, das hat nichts mit der Defintion
irgendwelcher Ideologien vor 200 Jahren zu tun. Wenn Sie das leugnen, leugnen die das Naturrecht und einen
Teil der göttlichen Ordnung. Leider hat sich diese Häresie bei einem Teil der römischen Katholiken
eingeschlichen, da es nicht in ihre Uniformitätsideologie paßt, daß Gott viele Völker und Rassen geschaffen
hat. Sie begehen mit dieser Völker-verleugnenden Haltung den gleichen Fehler wie die Kommunisten und
Liberalkapitalisten, denen das nicht in ihr materialistisches Weltbild von heute paßt. Staatsvergötzung,
wie man dem Alten Preußen und dem NS vorgeworfen hat, kann man auch Katholiken wie Ihnen vorhalten, die
sich eben auf multikulturelle Staaten berufen, auch wenn diese Monarchien sind, sowie den Anhängern der
französischen Revolution, nur daß diese einen anderen Staat wollten, der aber ruhig auch multikulturell
sein darf, siehe heute.
#42 Alois Hudal 00:39:53 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@Athanasius Schön, daß Sie sich wenigstens gegen die Immigration aussprechen. Ihr Beispiel der Niederlande
zeigt mir aber, daß Sie hier nicht konsequent sind, da Sie hier auf nichteuropäische Einwanderer des
niederländischen Kolonialreichs abzielen. Womit ich auch schon gesagt habe, daß ich gegen den Kolonialismus
bin und es sich bisher gezeigt hat, daß diese Idee auf die Kolonialvölker zurückfällt. Zu Ihren anderen
Ausführungen. Nicht der Volkstumsbegriff an sich ist liberal im Sinne von 1789, sondern der Verfassungspatriotismus
und die damit verbundene Idee, daß jeder Staatsbürger werden könne, der sich zu einer selbstgestrickten
Verfassung bekennt. Das ist die Idee der französischen Revolution. Mit Ihrer Idee der übernationalen
Monarchien wäre ich an Ihrer Stelle vorsichtig, da das Beispiel des alten K.-u-k.-Reichs Österreich-Ungarn
um 1900 herum deutlich zeigt, wie fremde Völker in die Reichshauptstadt vordringen und diese dann zu
einem multikulturellen Gemisch nach heutigem Vorbild wird. Dies ist zwar heute viel schlimmer, war aber
damals schon in Ansätzen vorhanden und hat die politischen Ideen eines Herrn sehr stark geprägt, der
später 12 Jahre lang im deutschen Reich regierte.
#33 Alois Hudal 16:17:00 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@Athanasius Nachtrag: Sie haben Bischof Alois Hudal zwar nicht direkt, aber indirekt als nationalsozialistischen
Bischof bezeichnet. Ich zitiere wörtlich: „…obskuren nationalsozialistischen Bischofs…“. Ich danke
Ihnen für den Verweis zum Thema Vertreibung der Ost- und Sudetendeutschen.
#31 Alois Hudal 14:27:02 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@Athanasius Reichskirche: Was wäre an einer evangelischen Reichskirche denn so falsch gewesen, das wollten
nicht nur die „Deutschen Christen“, sondern auch Bischof Bodelschwingh. Es war übrigens auch nicht alles
an den DC schlecht, ich verweise nur auf das Buch „Gott und Nation“ von Walter Grundmann. Hier wird der
Liberalismus Rosenbergs ausdrücklich kritisiert, so daß es mitnichten stimmt, was die Redaktion vor
Wochen über Grundmann publizierte. Schön übrigens, daß Ihnen bekannt ist, daß Hudals „Grundlagen“
nach kurzer Zeit im nationalsozialistischen Deutschland verboten wurde. Über die Ausreisen und über
das Parteiabzeichen hat Ihnen ja Dr. Christoph Heger schon die passende Antwort gegeben. Ich halte es
für wichtig, sich auch für das Volk einzusetzen und kann hier Ihre Dialektik, zwischen Volk und Vaterland
unterscheiden zu wollen, nicht nachvollziehen. Dies hätte übrigens auch Clemens Graf von Galen nie getan.
Er hat sich ja bekanntlich nach 1945 für die eigenen Landsleute, gegen Übergriffe der Sieger, gegen
die Vertreibung und gegen die Kollektivschuldthese eingesetzt.
#25 Alois Hudal 10:19:08 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@Athanasius Vielleicht sollten Sie sich besser eingehend mit der Person Alois Hudals beschäftigen, bevor
Sie hier mit Ihren Behauptungen loslegen. Womit belegen Sie den Vorwurf, er sei Spion gewesen ? Alois
Hudal war der erste Bischof in Rom, der empfohlen hatte, das Werk des NS-Chefideologen Rosenberg „Der
Mythus des 20. Jahrhunderts“ auf den Index setzen zu lassen, was dann auch geschah. In Hudals Werk „Die
Grundlagen des NS“ wird zum Thema Weltanschauung dargelegt, weshalb sich der NS auf die Politik zu beschränken
habe und nicht in den metaphysischen Bereich vordringen dürfe. Das Gottesbild müsse gewahrt bleiben,
andernfalls handele es sich um kulturellen Liberalismus. Hudal war deutschnational, aber kein Nationalsozialist.
Er hat versucht, durch ein Abstecken der Sphären zu einem Modus vivendi mit dem Regime zu kommen und
die christlichen Kräfte im NS, die es auch gab, für sich zu gewinnen. Da die christlichen Kräfte unterlegen
waren und immer mehr zurückgedrängt wurden, ging dies schief und Hudal wurde zur tragischen Figur. Gemäß
dem Spruch des Schreibers Graf von Galen „Für ein heiliges Deutschland“ denke ich, daß wir uns gerade
heute für Christus, die hl. Kirche und unser Volk und Vaterland einsetzen sollten. Die beiden genannten
Bischöfe dienen uns hier als Vorbild.
#21 Alois Hudal 16:57:36 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Copertino Der tridentinische Ritus hätte auch ohne die Bischofsweihen des Erzbischofs Lefebvre überlebt,
da Kardinal Siri 1984 von Johannes Paul II. die Möglichkeit des ersten, strenger gehaltenen Indults bekam.
Dadurch hätte dieser aber natürlich bis heute nur ein kümmerliches Schattendasein fristen können.
So gesehen waren die Bischofsweihen durchaus ein Segen.
#27 Alois Hudal 15:48:13 | Freitag, 29. September 2006
athanasius1957: Der 1984er Indult ist meines Wissens nicht nur auf Hildebrandt, sondern auch auf Kardinal
Siri und Msgr. Wach vom späteren „Institut Christuskönig“ zurückzuführen. Das Institut selbst wurde
erst 1990, also nach der Erweiterung des Indults von 1988, gegründet. Meines Erachtens hat das Institut
gegenüber den anderen Gemeinschaften den Vorteil, daß es für und nicht gegen etwas bzw. jemanden gegründet
wurde.
#24 Alois Hudal 15:28:22 | Freitag, 29. September 2006
@Pünktchen, Toby Ich hatte vor ca. einem Jahr den Machern der „Pro Missa Tridentina“-Seite vorgeschlagen,
auf der Übersichtskarte doch die Kirchensymbole farblich zu unterscheiden, je nachdem, ob an dem betreffenden
Standort jeden Sonntag eine Messe stattfindet (eine Farbe) oder nur alle 2 bzw. 4 Wochen oder gar nur
werktags (zweite Farbe). Leider bekam ich keine Antwort, der Vorschlag wurde auch nie realisiert.
#30 Alois Hudal 13:56:52 | Mittwoch, 27. September 2006
@Wiener Sie beleidigen hier 1. außer Stadler sämtliche Burschenschafter. 2. Sie bleiben den Beweis leider
schuldig, was an sogenannten „rechtspopulistischen Aussagen“, wie sie es hier nennen (was meinen Sie konkret
?), inhaltlich falsch sein sollte, auch wenn ich mich in der Praxis nicht in allen Fälle Stadlers Sprache
bedienen würde. Ich halte Ihnen hier auch nicht das Sündenregister des politischen Katholizismus vor,
sonst könnten wir hier einmal tiefer in das Thema Geschichte einsteigen, ich wäre heute abend gerne
bereit dazu !
#20 Alois Hudal 13:27:38 | Mittwoch, 27. September 2006
@Freinsberg Ich habe mich nicht auf Ihre sachlichen Richtigstellungen, sondern auf den Diskussionsstil
des „Wiener“ gegenüber Volksanwalt Stadler bezogen.
#17 Alois Hudal 13:17:11 | Mittwoch, 27. September 2006
@Wiener An ihrem Beispiel sehe ich, daß hier eher die Vertreter der Klerikalkonservativen bzw. des politschen
Katholizismus durch polemische Beiträge auffallen. Haben Sie etwas zur Sachdiskussion beizutragen ?