Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Gratulation „Die vom Bischof verabscheute Alte Messe blieb unangesprochen.“ Jawohl, so kennt man das …
jetzt werden wieder die Lieblingsthemen ausgepackt, um sich wieder auf jemand Neuen nach und nach einzuschießen.
Immer die gleiche Masche, wenn man sonst nix findet.
Ungewöhnlich, dass der wahrscheinlich neue Bischof hier noch nicht durch den Fleischwolf gedreht wurde.
Es muss doch sicher etwas geben, weswegen man ihn im Vorfeld schon wieder schlecht reden und denunizieren
kann. Bitte weitersuchen, danke!
@ fundi Ich weiß nicht, wie sehr Sie sich viele Artikel hier schönlesen (wollen), es steht jedenfalls
zweifelsfrei fest, dass die Menschenverachtung in einem Großteil der Artikel zum guten Ton gehört.
Interessant wäre ja, wie der Artikel auf kreuz.net gelautet hätte, wenn einem Priester so etwas zugestoßen
wäre, der bekanntermaßen zu den Lieblingsfeinden des +.net-Klientels (Stichwort altliberal, Krawattenpriester,
etc.) gehört hätte. Wahrscheinlich so: „Leider lebt N.N. noch, gottseidank schwebt er aber in Lebensgefahr.“
@ Vorredner Das kommt immer drauf an … kreuz.net ist ja wie ein Fähnchen im Wind und schiebt Personen
gerne in die unterschiedlichsten Schubladen, je nachdem, wie es gerade ins Konzept passt.
@ wickerl Schreiben Sie keinen Schwachsinn. Wer lesen kann (und das liest, was dasteht und nicht noch
selbst Dinge hineininterpretiert), der kann im WELT-Artikel nachlesen, dass Mixa „psychische Probleme“
unterstellt worden sind – und sonst nichts – von „Psychopath“ (jemand mit einer schweren psychischen Störung)
und dergleichen keine Rede.
#58 unteroktav 21:43:01 | Donnerstag, 20. Mai 2010
@ bniklas Sie sollten differenzieren: das eine ist der Katholizismus, das andere ist der Kreuznetismus.
Für den letzteren erscheint mindestens eine Virusinfektion als sehr wahrscheinlich.
#127 unteroktav 20:30:53 | Donnerstag, 20. Mai 2010
@ Homosex ist schwer gestört Es wird wieder mal Zeit für einen weiteren wertvollen Beitrag zum Homosex.
Rektal-Unzucht und rektale Penetration hatten wir jetzt schon, das Thema ist also durch. Was dürfen wir
als nächstes von Ihnen erwarten? Wahrscheinlich recherchieren Sie schon sabbernd, welche Praktiken es
noch so gibt, um weiteren Stoff für Ihre Kommentare zu finden.
#76 unteroktav 18:34:01 | Donnerstag, 20. Mai 2010
@ Lycos Ok, alles klar. Wäre halt schön, wenn Sie näher erklären könnten, woher Sie wissen, dass
Tiere oft eine engere Beziehung zum Schöpfer haben als manch triebgesteuerter Mensch.
#66 unteroktav 18:21:29 | Donnerstag, 20. Mai 2010
@ Jefomowitsch Diese perversen Tiere haben sich auch ein für alle Mal den göttlichen Zorn zugezogen,
in dem sie sich in provokanter und schändlicher Weise zu einem sodomitischen Leben entschieden haben
…
#59 unteroktav 18:15:42 | Donnerstag, 20. Mai 2010
@johnpaul_hd Ich glaube, Sie verstehen den „aufrechtenkatholiken“ falsch: Seine Beiträge muss man unter
dem Blickwinkel der reinen Ironie lesen. Auf den ersten Blick betrachtet, scheint er den Eindruck zu erwecken,
er meine das ernst, was er schreibt. Aber wie ich vor langem schon einmal geschrieben habe: er ist in
Wahrheit ein genialer Comedian!
#50 unteroktav 18:09:56 | Donnerstag, 20. Mai 2010
Ja, das Foto ist ein Volltreffer. Denn exakt so sehen 99% der perversen Sodomiten aus, die alle ausnahmslos
(also auch Frau-Frau) ihre Geschlechtsteile mit kotischen Elementen beschmieren. Widerwärtig!
@ Job Ich glaube schon, dass Gott hier mitliest, wenn er mal wieder was Amüsantes lesen möchte … oder
vielleicht wird er dabei auch nachdenklich, ob das mit dem Menschen damals so eine gute Idee war …
Auf so einen geisteskranken Schwachsinn wie Brandenburgis muss man erst mal kommen. Länder mit Diktatur
und Repression gibt es genug, ziehen Sie doch dorthin um!
Wenn die Piustruppe heute das ist, was damals die Jesuiten waren – also, laut +.net treu zu Papst und
Kirche stehen – wieso tun sie das dann nicht einfach und halten ihre Parallelkirche aufrecht?
@ AnnaundnochsoeinpaarNamen Das „Jawoll“ am Ende eines Kommentars steht ausschließlich dem User „aufrechterkatholik“
zu. Bitte beachten Sie diese bewährte Tradition. Danke.
Der „Katholische Frauenbund“ ist eine umstrittene Organisation? Gut, für kreuz.net schon, denn es handelt
sich dabei ja um katholische Frauen, also um Menschen zweiter Klasse.
Zwischendurch mal etwas Positives zu kreuz.net (ja, auch das gibt es!): hier kann man in den Lesermeinungen
fast völlig zensurfrei seine Meinung kundtun, was ich absolut richtig finde. Bei kath.net hingegen wird
radikal zensiert und es werden nur bestimmte Meinungen zugelassen. Die Leserbeiträge dort spiegeln also
keineswegs eine echte Meinungsverteilung wider, sondern sind gesteuert. Das nur mal am Rande…
Eben auf www.bistum-augsburg.de gemeldet: Morgen um 11 Uhr Pressekonferenz im Haus St. Canisius. Nur,
damit +.net rechtzeitig seine Stasi-Agenten hinschicken kann, um wieder aus „gut informierten Kreisen“
morgen gleich hier darüber berichten und sich das Maul zerreißen können.
„War Mixa so gut als Bischof von Eichstätt dass er in ein größeres Bistum befördert werden musste?“
Die vorherrschende Meinung ist ja, dass er deshalb nach Augsburg versetzt wurde, um dort „endgeparkt“
zu werden. Schließlich war ja damals auch München-Freising neu zu besetzen, worauf Mixa angeblich ein
Auge geworfen hat.
Ich möchte momentan nicht mit Marco Schneider tauschen. Der hat gerade bestimmt einiges um die Ohren.
Und den +.net-Informanten, die Schneiders Namen ins Spiel gebracht haben, gehört außerdem ordentlich
eine aufs Maul gehaut.
„Missbrauchsvorwurf treibt seltsame Blüten“ Ich weise gerne noch einmal auf die Online-Ausgabe des „Donaukurier“
von gestern Abend. Im Artikel, dem am Montag noch ein ausführlicher folgen wird, wird auf den +.net-Artikel
zum angeblichen Mixa-Opfer eingegangen. Es heißt da u.A.: „[…] Unter der Schlagzeile „Man frage den
Betroffenen am besten gleich selber“ heißt es, der gegenwärtige Vorwurf betreffe den Eichstätter Marco
Schneider, der gegenwärtig an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt studiere. Schneider,
der von kreuz.net nicht befragt wurde, weist diese Behauptung „entschieden zurück“, wie er gegenüber
dem DONAUKURIER erklärte. Er sei auch nicht, wie von kreuz.net behauptet, Priesteramtskanidat gewesen
oder habe ehrenamtlich in den Büros des Eichstätter Ordinariats gearbeitet, oder sei derzeit Studierender
an der Katholischen Universität.“ So, nun ist kreuz.net dran, bzw. die Klatsch- und Tratschtanten, zu
erklären, woher sie die Informationen haben, es handele sich um Marco Schneider aus Eichstätt.
Losinger und Imkamp waren beim letzten Mal auch schon im Gespräch, wenn ich mich recht erinnere. Und
was hat das Gerede im Vorfeld gebracht bzw. wie war das Ergebnis? … Eben. Man sollte diese dämliche
Spekuliererei über potentielle Nachfolger einfach sein lassen.
„Missbrauchsvorwurf treibt seltsame Blüten“ So lautet eine Überschrift in der Online-Ausgabe des „Donaukurier“
von heute Abend. Im Artikel, dem am Montag noch ein ausführlicher folgen wird, heißt es u.A.: […]
Unter der Schlagzeile „Man frage den Betroffenen am besten gleich selber“ heißt es, der gegenwärtige
Vorwurf betreffe den Eichstätter Marco Schneider, der gegenwärtig an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
studiere. Schneider, der von kreuz.net nicht befragt wurde, weist diese Behauptung „entschieden zurück“,
wie er gegenüber dem DONAUKURIER erklärte. Er sei auch nicht, wie von kreuz.net behauptet, Priesteramtskanidat
gewesen oder habe ehrenamtlich in den Büros des Eichstätter Ordinariats gearbeitet, oder sei derzeit
Studierender an der Katholsichen Universität.“ So, nun ist kreuz.net dran, bzw. die Klatsch- und Tratschtanten,
zu erklären, woher sie die Informationen haben, es handele sich um Marco Schneider aus Eichstätt. Ach
ja: bitte keine Kommentare wie „die antikirchliche Zeitung Donaukurier“ u.Ä. Das ödet langsam an, denn
wir wissen doch, dass alle Tageszeitungen kirchenfeindlich sind.
@ Einfalt Da irren Sie. Ich verteufle auch nicht alles, was man hier vorgesetzt bekommt. Aber wenn es
sich um so offensichtliche Stimmungsmache wie in dem aktuellen Artikel handelt, dann schon.
„Erzbischof von Bamberg fordert Priesterehe“ Das ist wieder Journalismus á la Bild. Schick äußerte
nur, man solle über die Angelegenheit nachdenken. Aber das wäre als Überschrift natürlich zu wenig
reißerisch. Man könnte echt kotzen bei der „journalistischen“ Arbeit dieser +.net-Schmierfinken
@ Cuba Gehen Sie mal lieber in Deckung, denn gleich wird bestimmt das Feuer auf Sie eröffnet werden wegen
ihres letzten Kommentars. Wobei für ein paar Spinner hier zur Zeit ja sowieso Sedisvakanz ist und wir
gar keinen rechtmäßigen Papst haben. Insofern sollte denen ein Rücktritt eigentlich auch wieder egal
sein.
Die Informationen kommen – wie immer – aus „gut informierten“ und natürlich nie näher genannten Kreisen …
meist stecken dahinter aber wohl nur die Hirne geisteskranker Fanatiker.
Manche … … machen sich den Ruf aber auch selbst kaputt, indem sie zuerst Dinge dementieren und danach
doch zugeben. Vielleicht sollte man das bei aller gewohnter Einseitigkeit hier auch einmal berücksichtigen.
@ Pater Winfried 100% Zustimmung. Das ist momentan die unwichtigste Frage überhaupt. Es ist nachvollziehbar,
dass man sich in einer solchen Situation zurückziehen möchte, und wohin man geht, kann der Öffentlichkeit
eigentlich völlig egal sein. Selbst wenn es eine Einrichtung für Menschen mit einem Alkoholproblem sein
sollte, dann muss man sich darüber auch nicht das Maul zerreißen. Immerhin ist es ja kein Geheimnis,
dass Mixa dem Alkohohl nicht gänzlich abgeneigt war (Stichwort Treppensturz etc.).
Anmerkung „Es habe „im Kirchenmilieu“ Verwunderung darüber geherrscht, warum Mons. Mixa auffallend viele
Seminaristen anziehen konnte, „selbst solche, die in anderen Bistümern als ungeeignet abgelehnt worden
waren.“ Beides sind nun einmal Fakten und keine Verleumdungen oder böse Unterstellungen: erstens, dass
Bischof Mixa auffällig viele Seminaristen nach Eichstätt holen konnte (was ja zunächst einmal erfreulich
ist), aber, zweitens, dass nicht wenige davon in anderen Diözesen als ungeeignet abgelehnt wurden. Es
entstand in der Zeit – zwar überspitzt, aber nicht ganz zu unrecht – die Abkürzung: „WWA“ – „Walter
weiht alles“.
„Unterhosen-Gruppierung“ Also, diese Wortschöpfungen sind doch manchmal wirklich sehr erfrischend. Es
ist nur die Frage, wie man die Fundamentalistengruppierung hier dann nennen müsste …
„Linke Sturmtruppen beherrschen in Deutschland die Straßen“ Hmmm, komisch, aber irgendwie geht es grade
ziemlich ruhig zu, wenn ich aus dem Fenster schaue.
Blick von oben Jesus wird zur Zeit kopfschüttelnd auf die Kirche herabblicken und sich denken: „Perverse,
Pädophile, Missbräuche, Verleumdungen, kreuz.net … meine Güte, wie konnte es soweit kommen.“
Gloria von Tut und Taugtnix soll einfach nur die Klappe halten, genau wie alle anderen auch, die schon
wieder Überlegungen über Nachfolger anstellen. Diese unsäglichen Nachfolgerspekulationen, mit denen
man bis zum Erbrechen gefoltert wird, sind einfach nur zum K…en, weil sie letztlich sinnlose Zeitverschwendung
sind. Wenn es das Fürstinninen-Idol Imkamp diesmal schaffen sollte (der wurde ja schon beim letzten Mal
als heißer Kandidat gehaldelt), wovor uns der Papst verschonen möge, dann wird sich die gute Gloria
aber damit abfinden müssen, dass er sicher nicht mehr so viel Zeit für Privataudienzen mit ihr hat wie
bisher als Wallfahrtsseelsorger.
@ r.ruhrgebietler Recht haben Sie! Die Konzilskirche ist an allem Schuld. In der Vor-Konzilskirche hätte
es all diese Vorfälle nicht gegeben, über die seit vielen Wochen berichtet wird. Da hätte man all die
Dinge nämlich schön unter den Teppich gekehrt und niemand hätte öffentlich etwas mitbekommen. Damit
hätte man nach außen den Schein der völlig intakten Kirche, in der Zucht und Ordnung herrscht, wunderbar
bewahren können.
Interessant … … woher man ausgerechnet hier schon wieder weiß, welche Person angeblich Opfer war.
Die Informations- bzw. Tratschkanäle Eichstätt-kreuz.net laufen anscheinend wie geschmiert …
#28 unteroktav 14:35:13 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@MartinBieger Das mit den gescheiterten Existenzen ist sicher häufig zutreffend. Mich würde ja auch,
unter pschologischen Gesichtspunkten, interessieren, was einem Menschen widerfahren sein muss, um überhaupt
zu so einem Denken zu kommen. Kreuz.net hat ja die Ursachen für Homosexualität bereits aufgedeckt, dass
diese Neigung vornehmlich im Kinder- und Jugendalter aufgrund von Fehlentwicklungen im intrafamiliären
Beziehungsgeflecht bzw. durch Erzieungsfehler seitens der Eltern entsteht. Es wäre interessant zu wissen,
ob bestimmte andere Kindheits- und Jugenderlebnisse auch förderlich für eine kreuz.net/Pius-Gesinnung
(beides ist synonym zu verwenden) sein könnten und im Menschen die Grundlage dafür legen. Von einer
Fehlentwicklung ist in jedem Fall zu sprechen und eine genetische Ursache darf man gewiss ausschließen.
Vielleicht ist es aber doch auch ganz leicht genetisch zu erklären und das Lösungswort heißt einfach:
Dummheit.
#22 unteroktav 14:22:12 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Ach Philipp, ich wäre da mal mit der Euphorie wegen der Werbung für +.net etwas vorsichtig: Katholiken
sind für die Gerhirnwäsche auf dieser Seite nicht anfällig, Atheisten und Andersgläubige interessiert
das Ganze sowieso nicht oder nur am Rande und die bedauernswerte Minderheit ohne eigene Meinung und die
ihr Gehirn nicht benutzen können/wollen, kennen die Seite sowieso schon längst. Also, schalt mal nen
Gang runter, ja.
#77 unteroktav 14:08:55 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Märtyrer-Bischof? Vielleicht sollte sich der Schmierfink des Artikels einmal erst über die Bedeutung
des Begriffs „Märtyrer“ informieren, bevor er diesen mit dem „Bischof“ Williamson in Verbindung bringt.
#407 unteroktav 14:31:22 | Sonntag, 22. Februar 2009
Schön, … … dass auf kreuz.net nun endlich der wissenschaftliche Beweis der Heilbarkeit von Homosexsualität
veröffentlicht wurde, auf den die Welt lange gewartet hat. Gratulation! Die Psychotherapeuten werden
sich nun vor Zulauf nicht mehr retten können. Die Zahl der Homosexuellen weltweit wird binnen weniger
Jahre drastisch sinken, da sich die meisten Betroffenen gesundtherapieren lassen werden. Endlich! In vielen
Ländern wird sogar eine gesetztliche Verpflichtung zur Therapie eingeführt; wer sich dem entzieht, wird
hinter Gittern gebracht, da er mit seiner Krankheit das Allgemeinwohl und die Gesellschaft gefährdet.
Es gibt Hoffnung auf eine bessere, sündenfreiere Welt … danke kreuz.net!!!
Biomilch scheint doch nicht so gesund zu sein, wie man immer angenommen hat. Anscheinend sind doch eine
Menge Schadstoffe drin, welche das Gehirn schädigen. Aber egal. Zum Artikel: „Wie üblich versuchen sie
die Lefebvre-Teufel zu politisieren und in die rechte Ecke zu stellen …“ Wo bitte sind diese Leute denn
sonst anzusiedeln als ultrarechts(außen)?
Schon wieder mal: „… europaweit größte katholische Internetportal“ Wie putzig, aus einem Fliegenschiss
einen Kuhfladen machen zu wollen. Na ja, das „Material“ ist in beiden Fällen zumindest ähnlich …
#78 unteroktav 21:41:01 | Samstag, 7. Februar 2009
Eigentlich … sind es die paar geisteskranken Piusspinner gar nicht Wert, dass man ihnen in den Medien
und in der Öffentlichkeit überhaupt Beachtung schenkt.
#2 unteroktav 16:47:07 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ach herrje, wieder mal die alte kreuz.net-Masche: „Zur Fußball-Europameisterschaft stellen zahlreiche
Priester den Fußball auf den Altar.“ Wie üblich: man hat EINEN Fall und der wird sofort wieder generalisiert,
damit die notorischen (um einen bei +.net heißgeliebten Ausdruck zu verwenden) VII-Hasser wieder losjaulen
können. An den superschlauen Schmierfinken: wenn es zahlreiche Priester sind, dann nennen Sie gefälligst
auch mehrere Beispiele. Aber unabhängig davon: mit dem ganz konkreten Fall in Prackenbach hätte ich
wohl auch meine Probleme gehabt. Interessant wäre zu wissen, was die Gläubigen selbst zu dieser etwas
anderen Art der Feier gesagt haben … grenzenlose Begeisterung kann ich mir da kaum vorstellen. Der Versuch,
aus aktuellem Anlass eine Brücke zwischen Fußball und Kirche zu schlagen, ist ja an sich nicht verwerflich,
aber in diesem Fall ist der Pfarrer mit der praktischen „Umsetzung“ jedoch gewaltig übers Ziel (bzw.
Tor) hinausgeschossen. Da sind kritische Stimmen durchaus angebracht.
@Heini Von mir kamen überhaupt keine Ekelansichten. Keine Ahnung, woran Sie das schon wieder festmachen.
Und ich will es ehrlich gesagt auch gar nicht. Freuen Sie sich lieber für einen kurzen Moment, dass wir
gegen die heidnischen Muselmanen das EM-Spiel gewonnen haben und seien Sie mal ein wenig locker. Und Sie
können noch so viel zurückschreiben: für mich ist diese Diskussion, die ich mit Ihnen gar nicht führen
wollte, beendet.
@Kurt Ne, isses noch nicht. Aber ich halte es für wahrscheinlicher, dass Russland ins Finale kommt. Aber
nun kehren wir wieder zum Ernst des Lebens zurück, beenden den Ausflug in die Realität und tauchen wieder
in die abgeschottete kreuz.net-Welt ein …
FINAAALEEEE! Nur mal so als Zwischenbericht. Ach übrigens, Ekelkatholik (B.b.): tun Sie sich doch mal
mit dem ExBochumer zusammen, Sie könnten sich im Gebrauch der Fäkalausdrücke gut ergänzen.
#111 unteroktav 21:26:33 | Mittwoch, 25. Juni 2008
@ExBo „Sie sind ein Arschloch.“ Danke! Ich finde es ja immerhin höflich von Ihnen, dass Sie beim „Sie“
bleiben. Was ich von Ihnen halte, will ich mal lieber nicht in Worte fassen. Jedenfalls beweisen Sie mit
dem Um-Sich-Werfen von Fäkalsprache einmal umso mehr, was man von Ihnen zu halten hat und wie dünn die
ach so fromme katholische Fassade ist.
@ Libertas Ach wie nett, dass Sie mich als Linkskatholiken abstempeln. Na ja, ich will Ihnen den Spaß
gönnen. Für Sie ist ja alles jenseits von extrem rechts außen links, also 99% aller Katholiken, daher
muss man das nicht ernst nehmen. Schismen selbsternannter Kirchenvolksbegehrer? Nennen Sie doch mal Beispiele,
wo von offizieller Seite diese Gruppen als schismatisch angesehen werden.
Mamajewski „Hirn (soweit vorhanden) abschalten, Phrasendreschautomat anschalten, Parolen gröhlen.“ Da
schließt jemand von sich auf andere … tztztz, wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben, nicht wahr?
@ RRR Dass die Antwort auf Ihre Frage genau so ausfallen würde wie die von Alois Pseudobischof, dem Fellay’schen
Weis- und Wahrheitsexperten, hätte ich Ihnen gleich sagen können …
Na also, … … war die Antwort von Fellay überraschend? Nein. Was anderes war doch nicht zu erwarten.
Rom sollte diese Truppe eigentlich nicht mehr weiter beachten und schon gar nicht mehr auf sie zugehen.
Die fühlen sich als „Opposition“ wohl und dann soll man sie dort lassen. Von außen lässt sichs außerdem
viel besser auf Kirche und „Modernismus“ schimpfen, als wenn man selbst ein Teil davon wäre. Für die
Kreuz.net-Vereinigung bleibt damit auch eine wichtige Identifikationsgrundlage erhalten. Was will man
mehr?
„Linke Gutmenschen“ Solche Wortschöpfungen können nur von kreuz.net stammen. Aber wenigstens sind es
„Gut“menschen, denn das Gegenteil sind ja rechte Bösmenschen.
#101 unteroktav 13:32:58 | Dienstag, 24. Juni 2008
***** „Zwei der vom Heiligen Stuhl zur Unterschrift vorgelegten Punkten sind die Annahme des Zweiten Vatikanums
und die Anerkennung der Gültigkeit der Neuen Messe.“ Also ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr
zur vollen Gemeinschaft = 0.
#157 unteroktav 21:37:13 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@HeinrichderZweite Ich drohe mit gar nichts (wieso auch?). Nur wissen Sie genauso wie ich, welche Reaktionen
es auf solche Äußerungen geben kann, wenn diese in der Öffentlichkeit stattfinden. Drum sagte ich ja:
gut, dass man hier (weitgehend) anonym ist …
#153 unteroktav 21:21:04 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@ HBR „Der Islam ist ja im Grunde nur das Geschreibsel eines falschen Propheten.“ Seien Sie froh, dass
Sie sich hier in einem anonymen Raum aufhalten mit solchen Äußerungen …
Bei manchen hier … … (z.B. A.B.) ist es einfach schon krank- und zwanghaft, den „Modernismus“ nach
dem Konzil anzuprangern und sie lassen keine Gelegenheit dazu aus. Aber wurscht, wenn Sie damit glücklich
werden … Jedenfalls ist es in der Tat bedauerlich, dass irgendwelche neueren geistigen Bewegungen und
Gemeinschaften einfach nicht ganz „normal“ katholisch sein und Gutes wirken können, sondern dass es fast
immer früher oder später zwielichtige oder suspekte Vereinigungen oft mit sektenhaften Zügen werden.
Eigentlich schade drum.
„Bischof von Chur ökumenisch“ Oh, na dann warten wir mal ab, wie lange der Bischof von Chur von kreuz.net
noch auf Händen getragen wird, so wie es die letzten Monate der Fall war, wenn er sich jetzt mit Protestanten
abgibt …
@Marcelus Jetzt schreiben Sie zum dritten Mal denselben Unsinn. Ich sags ja: keine Argumente, nur Pauschalurteile
nachplappern. Ich glaube nicht, dass Sie (und niemand) den Überblick hat, wie wo zelebriert wird. Und
damit: Ende der Diskussion von meiner Seite: sie gehen schön weiterhin zur Piusvereinigung (oder sonstwo
hin) und erlangen dort ihr Seelenheil und ich gehe wie Millionen anderer Katholiken halt weiterhin in
die sakrilegischen Messen und setze mich der ewigen Verdammnis aus.
@Marcelus Jaja, die üblichen Pauschalisiereungen halt wieder, wenn man man sonst keine Argumente hat >
„normalerweise“ wird überall ein Sakrileg zelebriert, schreiben Sie. Vielleicht haben Sie auch noch nicht
begriffen oder bemerkt, dass nun einmal im NOM nicht mehr jeder Winkel, in welchem die Handfläche über
dem Altar gehalten werden muss, akribisch festgelegt ist, sondern dass es ganz bewusst im geringen Maße
für vieles auch Spielräume gibt, die völlig legitim sind. Ich weiß ja nicht, wo Sie in die Kirche
gehen (bzw. gegangen sind), und ob es für Sie schon ein Sakrileg ist (ich nehme an: ja), wenn der Priester
ein anderes als das Erste Hochgebet verwendet. Ich jedenfalls habe schon viele Messen unter zahlreichen
Priestern erlebt und könnte außer vereinzelt bei manchen „überkreativ“ gestalteten Familienmessen oder
Jugendgottesdiensten kein Beispiel nennen, wo etwas gegen die Rubriken verstoßen hätte. Aber lassen
wir das, Sie beharren auf Ihrem Standpunkt und der festgefahreren Meinung, daher ist eine Diskussion reine
Zeit- und Nervenverschwendung.
@Marcelus Wenn Sie einen Besuch des NOM nicht als Erfüllung der Sonntagspflicht sehen, dann ist das ihre
Privatmeinung und nicht die der rk-Kirche. Und ihre Privatmeinung juckt mich und über 1 Mrd. andere Katholiken
herzlich wenig.
@Marcelus „… und kein Katholik ist gezwungen, bei den modernistischen Spielereien mitzumachen.“ Das
ist richtig, Schlauberger, dafür können Sie ja zur Piustruppe oder zur Petrusbruderschaft gehen bzw.
in entsprechenden Pfarreien, wo er zelbriert wird. Und ebenso ist kein Katholik ist gezwungen, den Ritus
in seiner vorkonziliaren Form mitzumachen. Der Kardinal kann reden, soviel er will, solange keine eindeutigen
Zeichen aus dem Vatikan/vom Papst kommen, ist das alles Geschwätz. Außer auf kreuz.net (und bei entsprechenden
Strömungen) glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass der Papst die Liturgiereform praktisch wieder zurücknimmt.
Modifikationen bzw. Konkretisierungen durchzuführen, um Fehlentwicklung, die es zweifelsohne gab und
gibt, zu unterbinden, das ist ein anderes Thema und das ist auch nicht abzulehnen. Aber ihr Fundamentalisten
und Nostalgiker dürft euch natürlich freuen über diese Nachricht, es sei euch von Herzen vergönnt.
Ihr habt ja sonst keine Freude, wie man am Jammertal- und Weltuntergangs-Tenor der meisten Kommentare
sieht. :)3
@Beide Vorschreiber @Alois Bischof Schön, dass Sie den Begriff des Fanatismus ins Spiel bringen. Damit
kennen Sie sich ja bestens aus eigener Erfahrung aus. @HvO Ach komm, HvO, Sie können doch viel besser
kontern. Das war jetzt schwach!
Bischöfliche Penetranz „Wenn eine Entität sich von der wahren Römisch-Katholischen Kirche abgespalten
hat, so ist es die praktische Institution der sog. Konzilskirche, der Sie anhängen.“ Jahaaaa, wir wissen
es mittlerweile!!!!! Die Piustruppe vertritt den wahren katholischen Glauben (dumm nur, dass das noch
keiner der 1,1 Milliarden Mitglieder der römisch-unkatholischen Kirche so richtig erkannt und reumütig
und demütig in den Mutterschoß der wahren Kirche zurückgekehrt ist) und alle anderen irren. Schon klar.
Meine Güte, ist das heilbar?
@Genoveva Da ist was dran. Offiziell gehen die Herrschaften ja davon aus, dass der aktuelle Papst auch
rechtens Papst ist (zumindest kann man das so lesen). Nur sie entscheiden eben, welche von seinen Aussagen
noch im katholischen Sinne vertretbar sind und welche nicht mehr. Schon ein wenig skurril …
@Genoveva Was Sie anmerken, stimmt natürlich. Problem ist nur, dass das die Piusanhänger eben genau
anders sehen: denn in ihren Augen verkörpern nur sie die „echte“, unverfälschte katholische Lehre, während
die katholische Kirche ja spätestens seit dem letzten Konzil auf dem Holzweg ist und sich vom wahren
Katholizismus entfernt hat. Das ist der Knackpunkt und darum kann man noch so viel Richtiges argumentieren:
es bringt bei den Leuten schlichtweg nichts.
Es ist doch evident, dass es nicht im Sinne der Ausbildung in diesen Seminaren sein kann, dass selbstständig
denkende, kritische Menschen dabei herauskommen, denn das würde ja u.U. das System gefährden. Andererseits:
wer freiwillig den Weg in so ein Seminar sucht, der ist selbst Schuld, bzw. er weiß, worauf er sich einlässt
oder ist von seiner Persönlichkeit her so gestrickt, dass er genau diese Repressalien und Kontrollen
braucht, um zufrieden zu sein und darin eine gewisse Erfüllung sieht.
Auch glänzende Zeugnisse verhindern nicht zwangsläufig, schwachsinnige Ansichten zu vertreten. Irgendwelche
Noten sind eine sehr relative Sache, die nur wenig über einen Menschen aussagen.
@ExBochumer „Sie sind ein Schwachkopf, ein Lingen-Anhänger und damit auch ein Sedisvakantist.“ Damit
haben Sie eine sehr treffende Charakterisierung des Brandenburgers abgegeben. An ihm sieht man klar und
deutlich, wie sehr ein permanenter Aufenthalt bei +.net einem ohnehin schon von Wahnvorstellungen und
Realitätsverlust geplagten Menschen immer noch mehr zusetzen kann und ihn in die völlige geistige Umnachtung
treiben kann.
#483 unteroktav 22:27:56 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@Samuel Sommer „Homosexualität sucht man sich nicht aus wie ein Kleidungsstück, sondern man wird damit
geboren.“ Hmmm, das mit der genetischen Vorbestimmung in diesem Zusammenhang ist ja wissenschaftlich bislang
weder eindeutig nachgewiesen noch widerlegt. Natürlich findet man für jeden Standpunkt entsprechende
wissenschaftliche Ergebnisse, die die eigene These unterstützen. Aber da sollte man in der Tat etwas
vorsichtig. Ansonsten haben Sie aber dennoch einige interessante Punkte in Ihrem Statement angesprochen,
insbesondere das mit der Nächstenliebe. Aber ich bin mir sicher, dass Ihnen einer unserer Experten hier
in Kürze biblisch belegen kann, dass die Homosexuellen nicht unter das Gebot der Nächstenliebe fallen.
#25 unteroktav 21:51:52 | Donnerstag, 12. Juni 2008
Trockenlegung der Brutstätte des Satans? Wieso soll man Preßlmayer trockenlegen? Ist der Alkoholiker?
Ich glaube ein guter Psychotherapeut tuts da auch …
#397 unteroktav 18:12:13 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Jesus und die Alte Messe „… für die alte Messe, die schon unser Herr Jesus Christus im Abendmahlsaal
gefeiert hat.“ Ich sags ja: Berufskomiker! Wer den senkrechten Katholen spätestens nach der Bemerkung
immer noch ernst nimmt, der hat sie wirklich nicht mehr alle. Man muss zugeben, er spielt seine Rolle
wirklich glänzend und mischt ganz auf seine Weise den Laden hier auf. Weiter so! Wir brauchen Sie hier!
Jawoll!
@HoppehoppeReiter Wer hat denn behauptet, dass die Kirche 2000 Jahre lang, sozusagen „geistlos“, umhergeirrt
ist? Niemand. SIE behaupten hier, dass das jemand behauptet hätte, nur, um Ihren VII-Hass zu untermauern.
Schon klar, für Sie war im VII nicht der Heilige Geist, sondern Satan am Werk. Wenn Sie’s konzillos haben
möchten, bitte: die Piustruppe wird sich freuen.
FSSPX und II. Vat?????? „Dennoch war ich von dem Ausmaß, in dem diese Meßfeier so viele echte Forderungen
des Zweiten Vatikanischen Konzils erfüllte, zutiefst berührt.“ Wie so ein Pius’ler wohl reagiert hätte,
wenn man ihm gesagt hätte, dass die Messe Forderungen ausgerechnet des II.Vat. erfüllt hat …
@stimme „Was hat das alles mit dem 2. Vatikanum zu tun?“ Genau das habe ich mich beim Lesen auch gefragt.
Aber in kranken, wahngeplagten Gehirnen ergeben sich eben ganz neue Kausalzusammenhänge, die man als
außenstehender, noch dazu linker, liberaler, kirchenfeindlicher VII-Modernist nicht ohne weiteres nachvollziehen
kann
Themen, die die Welt bewegen … … was der Bischof zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Da sind wir
von +.net doch sonst viel mehr „Qualität“ gewohnt. In diesem Zusammenhang auch noch ein wichtiger Hinweis:
Pfarrer Hubert Meier aus Hinterhuglfing aß heute Mittag Schnitzel mit Kartoffelsalat.
@Sanfte Brise Und du glaubst, ohne den neuen Ritus wären die Kirchen heute voller? Ohne den neuen Ritus
wäre die Gesellschaft nicht zunehmend säkularer und religionsloser geworden? Das glaubst wirklich nur
du (und einige andere Spinner hier).
Mich würde ja interessieren, was dieser Schüchter denn eigentlich den lieben langen Tag sonst macht,
außer antisemitische Propaganda zu betreiben. Ständig fliegen einem hier seine Absonderungen um die
Ohren. Wahrscheinlich hat man ihn bei der NPD wegen zu extremer Gesinnung rausgeschmissen, dann probiert
er es eben mal hier
Merkwürdig Aha, dieser Herr Litfin ist (angeblich) kein regelmäßiger Kirchgänger. Und dann aber einen
auf besonders katholisch und fromm machen und die alte Messe fordern. Das macht irgendwie Sinn.
@Bayern-Tradi „Darin widerspricht sich aber die heutige Führung der Kirche!“ Na dann zeigen Sie mal auf,
wo zum Beispiel. Sicher ist Gott immer derselbe. Aber es gibt eben die ecclesia semper reformanda, die
sich im Lauf ihrer 2000-jährigen ebenfalls gewandelt und weiterentwickelt hat, ohne jedoch ihre Fundamente
aufzugeben. Und das Glaubensgut muss den Menschen in ihrer jeweiligen Zeit vermittelt werden und dafür
müssen sich eben auch manche Formen und Strukturen ändern. Dass es immer Grüppchen gibt, die in der
Vergangenheit leben und glauben, dass früher alles besser war und Veränderungen als Bedrohung und Verrat
empfinden und strikt ablehnen, ist normal und wird es immer gegeben haben und auch weiterhin geben. Daher
sollte man Institutionen wie FSPPX zwar zur Kenntnis nehmen, aber mehr auch nicht, sondern in der Gegenwart
leben.
@Bayern-Tradi „Es ist ein Faktum, dass die Piusbruderschaft den traditionellen katholischen Glauben bewahrt
hat. Dass die Führung der modernen Kirche, immer noch nicht begriffen hat, oder sich zumindest nicht
eingesteht, dass während und nach VII was falsch gelaufen ist, ist nicht die Schuld der FSSPX.“ Exakt
auf dieses übliche Universal-Rundumschlags-Argument habe ich gewartet! Volltreffer! Dass Sie und die
Piustruppe immer noch nicht begriffen haben und sich nicht eingestehen wollen, dass wir nicht mehr im
16., sondern im 21. Jahrhundert leben, ist auch nicht Schuld der RKK.
@Bayern-Tradi Genau, die haben die Hl. Messe so sehr bewahrt, dass die Römisch Katholische Kirche ihren
Gläubigen empfiehlt, an diesen Messen nach Möglichkeit teilzunehmen.
@Pünktchen Nein, natürlich nicht. Aber generell: wo kein Kläger, da kein Richter. Also, dann erheben
Sie mal Anklage und wir schauen, was dabei herauskommt. Und nun zumindest von meiner Seite: Ende der Diskussion.
Hab heute noch andere Termine als die ganze Zeit vor dem PC zu verbringen.
@Pünktchen „Statt sich darüber Gedanken zu machen, wie solche blasphemischen Exzesse künftig unterbunden
werden könnten…“ Wie bitte soll das gehen? Selbst wenn man das per Gesetz verbieten könnte/würde,
werden solche Aktionen dann eben im Untergrund ablaufen.
@Pünktchen Na dann schauen Sie einfach einmal ein wenig im WWW herum und suchen, wer sich alles wie und
wie oft über den katholischen Glauben lustig macht. Und beobachten Sie auch mal im Alltag wo tagtäglich
überall religiöse Inhalte veräppelt und missbraucht werden. Klar, wenn man als Info-Quelle nur kreuz.net
heranzieht, dann sind es fast ausschließlich Homos, die für so etwas verantwortlich sind. Kreuz.net
ist eben nun einmal die BILD-Zeitung für Rechtsaußen-Katholiken.
@Pünktchen Zu Ihrem Film-Hinweis: mir persönlich ist es ehrlich gesagt sch…egal, ob Jesus von Schwulen,
Lesben oder ganz „normalen“ Leuten parodiert oder in den Dreck gezogen wird. Es ist in jedem Fall abzulehnen
und eine Beleidigung. Für Sie ist es natürlich ein gefundenes Fressen, dass die Parodie gerade von Homosexuellen
stammt. Denn Ihnen geht es im Grunde nicht darum, die Parodie an sich anzuprangern, sondern die Gruppe,
von der diese Parodie stammt.
@Guntram OK, dann legen Sie mal ausführlich dar, woran man sieht, dass diese Aussagen falsch sind. Bitte
keine abstrusen, an den Haaren herbeigezogenen Scheinargumente, sondern Fakten.
______ „Die Piusbruderschaft lehne Ökumene, Religionsfreiheit und alle demokratischen Elemente – zum
Beispiel Kollegialität der Bischöfe – ab.“ Ja und? Stimmt das etwa nicht? Die Liste wäre noch durch
„II. Vat. Konzil“, „NOM“, etc. zu ergänzen.
@Sozialkatholisch Na dann seien Sie nur froh, dass in Ihrer Beziehung zu Gott alles in Ordnung ist. Gott
will ja schließlich, dass man andere Menschen wegen ihren Veranlagungen, welcher Art auch immer, geradezu
hasst, wie kreuz.net es tut … und dann nennen Sie sich auch „Sozialkatholisch“ …
@Biene Maja Nein, wieso sollte ich Sie meinen? Die Anspieleung war nicht auf Sie gemünzt. –-- Na endlich,
Graf Galle hat in diesem Reigen noch gefehlt, um die üblichen Platitüden und Kampfessprüche abzulassen.
Trotz allem einen gesegneten, erholsamen Sonntag, auch denen (incl. Redaktion), die selbst morgen nichts
Besseres zu tun haben, als sich hier im Forum die Köpfe einzuschlagen, Schwachsinn zu schreiben oder
sich an Nebensächlichkeiten aufzugeilen und zu ereifern.
@Alois Alleswisser OK, wir wissens doch mittlerweile. 95% der Katholiken verhalten sich sakrilegisch,
wenn sie die Kommunion mit der Hand empfangen, bla bla bla … Empfangen Sie doch mit dem Mund, wie Sie
es für einzig würdig erachten (spricht ja nichts dagegen) und lassen sie die übergroße Mehrheit doch
ins Verderben laufen. Ihnen kann es doch eigentlich wurscht sein, Sie machen es ja, wie es sich gehört.
@Brandenburger Sie sind doch so unglaublich intelligent, da setze ich die Fähigkeit des Lesens und des
Scrollens auf dem Bildschirm voraus. Ich zitiere aus dem Lesereintrag von „Pius XII“, einige Postings
weiter unten.
@Pius XII „Leider zeigt sich bisweilen, daß eine klassische katholische („traditionelle“) Linie nicht
zwingend eine Frucht von Glaube und Erkenntnis ist, sondern auch ein Vorwand sein kann, um seine eigenen
psychischen Probleme religiös zu bemänteln. Weil man selbst in der Welt nicht mehr klarkommt, sieht
man überall finstere Mächte und erwartet den baldigen Weltuntergang, den man nebenbei sehnlichst herbeiwünscht
…“ Dem kann man kaum etwas hinzufügen.
@ Alois Alleswisser 2 „Gott sei Dank ist die Traditionsbewegung, z.B. die Priesterbruderschaf St. Pius
X., verschont geblieben, auch wohl, weil man keine homosexuelle Seminaristen zulässt.“ Aha, und wie sieht
dann so ein „Einstellungstest“ bei der Piusfraktion aus? Wird man da an einen Lügendetektor angeschlossen
und in einer Art Verhör nach seinen sexuellen Neigungen befragt? Glauben Sie im ernst, dass sich ja jeder
zwangsoutet, der homosexuell ist? Ja gut, Sie glauben das wahrscheinlich schon …
@ Alois Alleswisser „Es gibt keine praktizierende Homo-Priester in der FSSPX.“ Na klar, SIE wissen das
natürlich, Sie wissen ja so viel. Haben Sie einen stichfesten Beweis?
@Cato „… in einer würdigen Form des Novus Ordo gefeiert, inkl. entsprechender Paramente und Kommunionbank.“
Ja, diese beiden exemplarisch genannten Dinge sind ja auch wirklich sehr ausschlaggebend für eine würdige
Feier. „Bleibt in diesem Zusammenhang nur zu hoffen, dass sich Organisationen wie die Konfraternität
St. Petrus, die Herz-Jesu-Gemeinschaft im ICRSS oder Juventutem dauerhaft als neue liturgische Bewegung
innerhalb der Kirche positionieren können.“ NEUE liturgische Bewegung? In welche Richtung?
Ein Lob auf +.net Na dann freuen wir uns doch weiterhin, über die OBJEKTIVE und UNABHÄNGIGE Berichterstattung
auf +.net. Da kann man munter Schwachsinn schreiben, Ansichten jenseit von Gut (weniger von Böse) vertreten,
hetzen, denuntieren, in alle Richtungen schießen, wie es gerade gefällt, das macht Spaß und ist katholisch!
Aber man darf das soziale Engagement von +.net dann doch nicht vergessen, bietet es doch verbiesterten,
verschrobenen, mit sich selbst und der Welt unzufriedenen und z.T. geisteskranken Damen und Herren eine
dauerhafte Heimat.
Na sowas! Oho! Sind da der Redaktion wohl die üblichen Themen ausgegangen, dass man mal Zeit und Platz
für solche Dinge hat? Sehr lustig ist ja die Einordnung von kath.net … wenn schon +.net hier das Wort
„neokonservativ“ ins Spiel bringt, wie bitte ordnet man sich denn selbst im Spektrum ein? So weit rechts
außen gibt es ja gar nicht Sicher, kath.net ist neokonservativ, aber im Vergleich zu dem, was hier geboten
wird, berichtet man dort in der Regel seriös und über wichtige Themen. Sehr lustig auch, dass die Betreiberfirma
des neuen Servers „Hetzner“ heißt. Das würde dann doch eindeutig mehr zu +.net passen. Sollte man da
nicht lieber tauschen? Und last but not least: bevor man (nebensächliche) Fehler und Unwahrheiten (Besucherzahlen)
bei anderen aufdeckt und breittritt, sollte man erst mal vor der eigenen Haustür kehren, da liegen Berge
von Dreck. Denn: wer anderen in der Nase bohrt, ist selbst ein Schwein.
@Regina 1961 Ach lassen Sie den Brandenburger in seiner Welt leben, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
Ansonsten zu HVO: „Es stimmt ja nicht, dass wir zu wenige Priester haben. Wir haben zu viele.“ Das ist
ja der Witz des Tages. Können Sie das mit Zahlen belegen? Oder meinen Sie Priester der Piusfraktion?
Dann haben Sie vielleicht Recht.
Pro Exorzismus „Wer sich gegen die Austreibung der Dämonen bei den Besessenen einsetzt, kann dies gerne
tun, aber nicht mit dem Anspruch, ein Christ zu sein …“ Keine Sorge, wer öfter mal auf +.net liest,
der wird bald zum Exorzismus-Befürworter bei der großen Zahl an Besessenen …
„Zollitzsch ist ein kranker Mensch“ (Man soll doch nicht von sich auf andere schließen!) Mag sein, so
hat eben jeder auf seine Weise eine Schraube locker. Bei den einen hilft vielleicht ein bisschen nachziehen,
bei den anderen dreht es sich leider leer durch. Letztere findet man in geballter Form bei +.net.
Das Beste an den +.net-Anti-Homo-Artikeln sind ja wirklich immer die netten Bildchen mit den unterirdischen
Bildunterschriften. Man scheint ja die Ordner auf den Redaktions-Festplatten fleißig damit gefüllt zu
haben … natürlich nur aus „journalistischen“ Zwecken, versteht sich.
#95 unteroktav 16:50:59 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Ex-Bochumer „Der römisch-katholischen Kirche, sprich deren Lobby, können nur diese Menschen zugehörig
sein, die den römisch-katholischen Katechismus, dás Kirchenrecht und die überlieferte Tradition der
katholischen Kirche achten und befolgen.“ Dann nennen Sie mal einen einzigen Menschen – außer natürlich
Ihnen selbst – der nach der Definition katholisch ist.
#90 unteroktav 16:38:02 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Scharfsinnig erkannt „kreuz.net ist nicht die römisch-katholische Kirche“ Eine der wenigen Aussagen von
Ihnen, denen man 100% zustimmen kann, und an die mam dringend ein „gottseidank“ noch anfügen sollte.
#57 unteroktav 14:49:20 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Suscipiat Zwischem dem Kindergartenhickhack (carlosmiguel und Pascal) noch mal kurz zu Ihrer Anmerkung:
zumindest einige der Leser des Forums – denen man es ohne Weiteres gar nicht zugetraut hätte – haben
ja richtig gemerkt, wie es um den Lebenschutz ganz allgemein bei der NPD bestellt ist und wie diese vordergründige
Anti-Abtreibungspropaganda zu bewerten ist. Bei einigen anderen (K.TO u.A.) scheint dagegen Hopfen und
Malz verloren zu sein.
Es liegt eben immer im Auge des Betrachters, was brisante Themen sind. Und es ist nun mal ganz einfach
so, dass der Großteil der Themen, die Kreuz.net und seine (angeblich) „katholischen“ Anhänger als wichtig
und brisant erachten, eben in der Regel kaum eine Rolle spielen und Randerscheinungen einer radikal-fundamentalistischen
Minderheit sind. Grundsätzlich gilt: wer motzt, soll es erst einmal besser machen. Warum organisiert
die Kreuz.net-Truppe dann nicht mal einen „Katholiken“-Tag? Am besten zusammen mit der NPD, damit es wirklich
katholisch bleibt?
#133 unteroktav 09:43:27 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Signum „Also, progerm, haben Sie noch Verstand?“ Eine gute Frage … aber geben Sie es auf, diskutieren
bringt bei solchen Leuten nichts. Diese Erbsenzähler verbeißen sich an etwas und sehen nicht das große
Ganze. Würde mich nicht wundern, wenn die mit einem Prüfbogen den Gottesdienst besuchen und mit Argusaugen
beobachten, was vor sich geht und dann der Reihe nach abhaken, ob auch alles richtig gemacht wurde. Und
wehe, wenn nicht! Dann hat man auch gleich einen Schuldigen für den entdeckten Skandal: einen gottlosen
Priester in der jeweiligen Gemeinde oder wahlweise gleich das Konzil.
#18 unteroktav 09:32:19 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@ PGS „Dies bedeutet aber, konsequente Eliminierung aller un- und antikatholischen Elemente, angefangen
beim NOM und den häretischen Konzilserklärungen.“ Dass sie immer Schwachsinn schreiben müssen, Sie
alter Nostalgiker … kapieren Sie es endlich: es geht nicht um die Abschaffung des „antikatholischen“
NOM, es kann (und muss) nur darum gehen, „unkatholische“ Elemente, die sich in der Tat hier und dort in
den Gottesdienst eingeschlichen haben und manche Fehlentwicklung zu erkennen und versuchen, zu beseitigen.
Mit anderen Worten: dort, wo man sich von den Konzilsgedanken im Hinblick auf die Liturgie entfernt hat,
sollte man sich wieder zurückbesinnen, was die eigentliche Intention war. Oder verschreiben Sie sich
gewissen Gruppierungen, die so denken wie Sie und lassen sie die Katholiken in Ruhe.
@ Der, dessen Namen dem eines deutschen Bundeslandes ähnelt Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag,
außer hier (meist) dummes Zeug zu reden und Beleidigungen von sich zu geben?
Man muss zugeben, dass es durchaus bedenkenswerte Punkte in den Äußerungen des Erzbischofs gibt. Nur
werden halt – wie so oft – einzelne, zweifelsohne existierende Fehlentwicklungen, wieder einmal generalisiert
und das Lied vom bösen Neuen Ritus gesungen, der das alles erst ermöglicht habe. „Der Erzbischof warnte,
daß viele Priester mit ihrem eigenen Ego nicht richtig umgehen könnten.“ Das ist wohl wahr, hat aber
nichts mit dem Neuen Ritus zu tun, sondern ist ein persönliches Problem, an dem man aber arbeiten kann.
„Wenn der Priester statt der Leute das Kreuz anschaue, sei er in einer demütigeren Position.“ Kann er
ja, auf jedem Altar liegt normalerweise ein Altarkreuz. Wie die historische Sitzordnung beim Abendmahl
wirklich war, darüber sollte sich aber auch der Erzbischof mal lieber sehr vorsichtig äußern.
Na sowas … … liebe Fundis und Tradis, euer Skandal-Kardinal macht evtl. Karriere … wenn das so kommt,
dann müsst ihr aber wirklich mal in den Vatikan einmarschieren und den Herren dort ordentlich die Leviten
lesen.
Bravo! Na also! Lange mussten wir darauf warten, bis endlich – in der für kreuz.net typischen Art und
Weise – gebührend über den Katholikentag „berichtet“ wird. Irgendein Skandälchen, Sakrilegchen, etc.
gibt es immer – wenn man nur lange genug sucht. Und da das Thema Massenkonzelebration und Massenmesse
mit all seinen Facetten ja immer geeignet ist, hat man sich eben dafür entschieden. Großartig!
In unserer Kirche … … gibt es noch die Kommunionbänke, ich habe allerdings noch nie jemanden gesehen,
der diese benutzt hätte. Für Mundkommunion entscheidet sich nur eine verschwindend geringe Minderheit
der Gottesdiensbesucher, allerdings im Stehen. In einer anderen Gemeinde (Kirche OHNE Kommunionbänke)
knien sich vereinzelt die Personen, welche die Mundkommunion kniend empfangen wollen, eben vor den Priester
hin. Für wen der kniende Kommunionempfang würdevoller, angemessener oder was auch immer ist, hat ohne
Schwierigkeiten die Möglichkeiten, diese auch so zu empfangen. Eine Forderung, wieder Kommunionbänke
einzubauen, wo sie antfernt wurden, ist also mehr als überflüssig.
Preisverdächtig … „… den Opfern des Wirbelsturms in Burma knapp 250.000 Gummischläuche zu senden,
wie sie von Perversen benützt werden, um ihr Begattungsorgan beim Geschlechtsakt darin zu verpacken.“
Diese Formulierung verdient eigentlich einen Preis. Hat sich da etwa der geisteskranke Schreiberling selbst
erklären wollen, wofür man diese „Gummischläuche“ benutzt, weil er vorher noch nie davon gehört hat?
Oder ist das eine neue Form der sexuellen „Aufklärungsarbeit“ bei kreuz.net, so eine Art „Dr. Sommer“
für Fundamentalisten? Nicht, dass jetzt einige der zwangskeuschen und ihre Sexualität unterdrückenden
(bzw. leugnenden) kreuz.net-Klientel nach dieser hübschen Umschreibung nun auf dumme, sündhafte Gedanken
kommt. Tztztz …
Super! Köstlich, die Verbindung von Zweitem Vatikanum und dem Homo-Klub an der US-Schule. Da muss man
erst mal drauf kommen. Na ja, aber Geisteskranke haben eben für normale Leute nicht nachvollziehende
Gedankengänge.
@ Frollein R. „Schönheit und Stil erwachsen doch erst aus Individualität. In der Monarchie wird jedoch
Individualität durch Konformität ersetzt. Monarchie kann Spaß machen, aber nur unter der Prämisse,
selbst der Monarch zu sein. Für alle anderen bedeutet es aber Unterordnung statt freier Wille. Unterordnung
und die damit verbundene Gleichschaltung killt Individualität und jegliche Kreativität“ Richtig! Aber
genau das ist ja das, was Brandenburgis und Konsorten letztlich wollen, auch in Bezug auf Kirche: eine
streng autoritäres System, in denen nur die Oberen was zu melden haben. Die breite Masse soll schweigen,
bedingungslos folgen, demütig und fromm sein, keine Diskussionen aufwerfen, und zu allem ja und Amen
sagen. Klar, das ist das bequemere System. Nichts gegen Autoritäten, ohne die funktioniert das Zusammenleben
nicht, aber eben in einem vernünftigen Maß.
Katholikentag Ja sagt einmal, was ist denn los? Jetzt ist gestern der Katholikentag in Osnabrück eröffnet
und noch keine große Berichterstattung darüber auf kreuz.net. Noch kein Sakrileg aufgedeckt, keinen
Skandal gefunden, kein lautstarkes Auftreten kirchenfeindlicher und linksextremistischer Gruppierungen
beobachtet? Das kann doch nicht sein! Sind keine ultrarechten Spitzel vor Ort? Strengt euch mal ein wenig
an, irgendetwas muss es doch geben, worüber man sich aufregen kann!
Ach sie mal einer an … … man hat im Artikel doch noch das richtige Verb gefunden. Heute früh hat
Fürer nämlich noch als Hauptredner „funktioniert“, jetzt „fungiert“ er. Wenn die Redaktion nur mal manche
ihrer Artikel auch nachträglich nicht nur nach grammatikalischen und Wortfehlern, sondern auch nach inhaltlichem
Schwachsinn durchforsten würde …
@Sixtus Das werden Sie nicht erleben, dass man auf +.net Homos einmal als Opfer darstellt. Im Gegenteil,
manche Geisteskranken hier werden hinter vorgehaltener Hand das Vorgehen der Nazis gegen diese Bevölkerungsgrupp
wahrscheinlich noch loben und gutheißen, weil da mal jemand radikal gegen die „widernatürliche Unzucht“
vorgegangen ist.
Zu dem Thema … … fällt mir der Kommentar eines deutschen Kabarettisten ein, der der Kirche nicht
fernsteht: „Schwule dürfen nicht Priester werden. Da hab ich mich gefragt: ist es nicht egal, mit wem
man offiziell keinen Sex haben darf?“ So ganz unrech hat er damit nicht.
Nächster Artikel „Nächstes Mal: Das Ergebnis einer Umfrage über die Handkommunion“ Na, das DAS Ergebnis
bin ich schon mal gespannt, bzw. wer da wen befragt hat (die Quelle wird uns in guter kreuz.net-Manier
ohnehin wohl nicht preisgegeben werden). Wahrscheinlich kommt dabei heraus, dass sich bei 85% der Katholiken
ein Umdenken in Richtung Mundkommunion abzeichnet. Frage die, die so denken wie du, und du erhältst das
Ergebnis, das du willst.
@Brandenburgis Meinen Sie wirklich? Ob da Ihre Glaubensrichtung in dieser Liste auftauchen würde? Ich
denke nicht, dass fanatische Rand-Splittergruppen es verdient hätten, zu toleriert zu werden.
Korrektur Eine Kommentierung des Artikelchens erspare ich mir lieber, nur soviel: Adorno hieß mit Vornamen
Theodor Wiesengrund und nicht Wiesenthal. Wer sich in der Geschichte so gut auskennen will wie die Autorin,
dann sollte man das eigentlich wissen.
@Soz.kath. Richtig, Mahl- UND Opfercharakter sind die Stichworte, und nicht nur bloß noch Mahl- und Gemeinschaftscharakter,
wie viele es in Ihrem grenzenlosen NOM-Hass behaupten. Einseitige (Über-)Betonungen des einen ist genauso
problematisch wie Überbetonung des anderen.
@ RJH Sie haben Recht. Aber garantiert werden Ihnen in Kürze einige Herrschaften ausführlichst erklären
können und sich über Ihre Ausführungen hinwegsetzen, dass zwar der Wortlaut „Opfer“ noch existiert,
der eucharistische Teil im NOM aber doch im Grunde nur noch als eine Gemeinschaftsveranstaltung und Mahlfeier
verstanden wird, und in der das Wesentliche fehlt.
Sinngemäß könnte man also zusammenfassen: Josef Fritzl hat zwar seine eigene Tochter 24 Jahre lang
im Keller eingesperrt, sie geschlagen (so berichten es die Medien), Inzest getrieben, sie vergewaltigt,
und sie somit letztlich 24 Jahre lang psychisch terrorisiert, ebenso drei Nachkommen, aber wenigstens
hat er sie mit Lebensmitteln versorgt und niemanden umgebracht. Ich wünsche ja diesem Herrn Preßlmayr
und dem anderen kranken Gesindel hier einmal die Erlebnisse der Tochter von Herrn Fritzl an den Hals und
möchte sie danach nochmal nach ihrer Meinung befragen… Dass Abtreibung nicht zu tolerieren ist, darüber
braucht man nicht zu diskutieren, aber erstens kann man in der Tat beide Fälle absolut nicht miteinander
vergleichen und zweitens, wenn man das schon unbedingt will, glaube ich, steht das Verbrechen von Amstetten
an Widerwärtigkeit und Grausamkeit (natürlich auf einer anderen Art und Weise) dem Verbrechen der Abtreibung
in keinster Weise nach.
@ HBR Nein, das habe ich nicht vergessen, daher habe ich ja geschrieben „IHREN Katholizismus“, also das,
was diese Herrschaften darunter verstehen. Aber danke trotzdem für den Hinweis.
#32 unteroktav 23:51:47 | Mittwoch, 30. April 2008
Wenn sich nur manche an dieser Truppe ein Vorbild nehmen würden und sich auch auf irgendeine einsame
Insel zurückziehen würden um dort ungestört und nicht-störend ihren Katholizismus zu praktizieren …
Ansonsten vielen Dank für diese spektakuläre Nachricht über diesen boomenden Orden. Ich denke mal,
der Papst wird nun bald auf das Inselchen reisen, um dort Gespräche zu führen und sich belehren und
beraten zu lassen, wie er die heruntergekommene V2-Kirche noch halbwegs vor dem Untergang retten kann.
Ach ja, @vertikal-kathole: ich darf – gewiss in Ihrem Sinne – noch ein „jawoll“ zu Ihrem Beitrag ergänzen,
denn das haben Sie vergessen. Sie schwächeln!
@ HBR Allerdings ist „büffeln müssen“ auch keine Garantie dafür, dass der Glaube größer wird oder
die Kinder eher verstehen und begreifen, worum es geht. Das ist genauso Unfug wie einseitig betonte Erlebnispädagogik
mit viel Aktionismus und wenig Inhalt. Eine Patentlösung wird es wohl nicht geben. Außerdem sollte man
nicht ständig auf Unterricht etc. herumhacken, denn daran hängt nicht alles: das wichtigste wäre ein
entsprechendes Glaubenszeugnis der Eltern den Kindern gegenüber und da hapert es doch in der Regel. Von
zu Hause bekommen Kinder doch häufig in Glaubensfragen und -leben gar nichts mehr mit. Ansonsten teile
ich – ohne pauschalisieren zu wollen – durchaus die Meinung des Autors, dass Erstkommunion- und Firmvorbereitungsstunden
tatsächlich nicht selten (aber auch nicht immer) „suboptimal“ sind, dass viel gemacht wird, was vom Wesentlichen
ablenkt. An Inhalte meiner Firmvorbereitung kann ich mich z.B. überhaupt nicht mehr erinnern und das,
was ich von der Erstkommunionvorbereitung noch weiß, hat auch wenig mit der Eucharistie selbst zu tun.
Zum Thema Firmung allgemein noch etwas: die Firmungen bereits in der 6. Klasse, also nur 3 Jahre nach
der Erstkommunion ddurchzuführen, so wie es in meiner Diözese der Fall ist, halte ich außerdem für
viel zu früh.
Köstlich, wie sich unser Vertikal-Kathole wieder aufplustert. Ich bin ja mittlerweile eigentlich davon
überzeugt, dass sich im wahren Leben dahinter ein ganz normaler, vernünftiger Mensch verbirgt, der jedoch
über ein großes schauspielerisches und komödiantisches Talent verfügt und das hier in seiner Rolle
zum Besten gibt. Falls ich mich irre und er seine Beiträge 100% ernst meint, würde ich mich schon fragen
wollen, ob hs Menschen zur Therapie müssen doch vielleicht andere … Zum notorisch immer wieder kehrenden
Thema nur soviel: Diskriminierung allein wegen der sexuellen Orientierung ist seitens der Kirche nicht
vorgesehen und unerwünscht, insofern ist der pauschale Homohass von +.net und einigen Herrschaften hier
nicht damit zu vereinbaren. Punkt. Die Aktion der Diözese Linz ist daher weder pervers, unmoralisch,
noch sonstwas. Die geschlechtliche Orientierung ist das eine, die Frage, ob das Ausleben der hs Neigung
moralisch gutzuheißen oder verwerflich ist, das andere. Aber diese Differenzierung wird hier leider grundsätzlich
nicht getroffen. Wenn +.net von homosexuellen Menschen spricht, dann ist das der winzige Bruchteil, der
öffentlich militant, nur triebgesteuert, lautstark, bunt kostümiert und offen gegen die Kirche hetzend
auftritt. Alle anderen werden genau in die selbe Schublade gesteckt, und das ist grundsätzlich nicht
akzeptabel und meiner Meinung nach zutiefst unchristlich.
#8 unteroktav 12:45:12 | Donnerstag, 24. April 2008
@ RRR Falsch! Die +.net-Gemeinde repräsentiert in Wahrheit die echte katholische Kirche. Wir sind nur
so modernistisch verblendet und erkennen das nur nicht
#4 unteroktav 09:20:29 | Donnerstag, 24. April 2008
@Beobachterin Oh, dann fühle ich mich ja geehrt, wenn Sie sich dazu herablassen, mir zu antworten. Hätte
ich gar nicht damit gerechnet. Sie haben Recht, Sie sprachen von den Homo-Funktionären. Wobei ich mal
unterstellen möchte, dass sich Ihre Meinung gegenüber der Gesamtgruppe der Homos auch nicht wesentlich
unterscheidet, daher der Wortlaut meiner Bemerkung. Ich denke, ich liege da nicht so falsch. Schauen Sie
mal nach, was Homologie meint. Denn in dem Sinne, wie Sie es gebrauchen, gibt es den Begriff gar nicht.
Sie meinen wohl die Sexualwissenschaft an sich … na gut, man kann sichs einfach machen und alles als
Scheinwissenschaft oder als überflüssig deklarieren, was aus welchen Gründen auch immer nicht mit seinem
Welt-/Gesellschaftsbild übereinstimmt. Falls Sie immer noch gut gelaunt sind, dürfen Sie gerne zurückschreiben.
Ich erwarte es aber nicht.
#2 unteroktav 08:48:41 | Donnerstag, 24. April 2008
@Beobachterin Beschäftigen Sie sich lieber mal ernsthaft und wissenschaftlich mit dem Thema und vor allem
mit den „betroffenen“ Menschen, anstatt hier irgendwas nachzuplappern und irgendwelche Pauschalurteile
zu fällen. Genauso wie es nicht DIE Katholiken gibt, gibt es auch nicht DIE Homos.
#48 unteroktav 08:42:46 | Donnerstag, 24. April 2008
@Diverse Soweit ich informiert bin, ist man sich in der Wissenschaft immer noch nicht darüber einig,
ob Homosexualität nun angeboren ist oder durch Sozialisation „entstehen“ kann oder ob ein Zusammenspiel
beider Faktoren existiert. Daher sollte man vorsichtig sein, hier großspurig den weisen Wissenschaftler
zu spielen. Die einen benutzen traditionsgemäß für Ihre Hetzpropaganda das Sozialisationsargument,
die anderen das genetische Argument. Dass es die Neigung schon immer gegeben hat, zu den unterschiedlichsten
Zeiten in den unterschiedlichsten Kulturkreisen (selbst im Tierreich) lässt zumindest die Vermutung nahe
legen, dass es sich nicht um eine rein sozialisationsbedingte Neigung handelt. Daher sollte man etwas
vorsichtig sein, was man hier vom Stapel lässt. Andererseits: selbst wenn wissenschaftlich eineindeutig
eine genetische „Ursache“ erwiesen wäre, würden manche Betonköpfe und Fanatiker dennoch munter weiter
vor sich hin diskriminieren. Katechismus der katholischen Kirche, editio typica 1997 „Eine nicht geringe
Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv
ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl
und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. […]“ Steht
hier irgendetwas von einer Erlaubnis zur Diskriminierung wegen der Veranlagung alleine?
Zur Zeit … … gehts ja echt ruhig zu hier. Der Artikel ist schon 3 1/2 Stunden online und erst drei
Kommentare. Sonst stürzt man sich doch nur so auf dieses Lieblingsthema. Oder viele unserer Berufsfrommen
sind doch mal in die Therapie gegangen. @lupus1: genau das hab ich mir auch gedacht.
@politicus helveticum „Verstehst du auch, was du schreibst?“ Die Frage muss man sich bei den „Artikeln“
in der Tat oft stellen. Aber es ist halt immer das einfachste, der Polemik mit Polemik zu begegnen, anstatt
einen echten Diskurs zu führen. Davon lebt +.net ja im Wesentlichen. „Oder sind für sie alles „kirchenferne“,
die nicht nach ihrem Schema ticken?“ Volltreffer! Und so sind ja mind. 99% der heutigen Katholiken Kirchenfeinde,
Modernisten, Sektierer, Linke, etc… Die <1%, welche von den echten, senkrechten/aufrechten/vertikalen,
wahren, frommen, demütigen Katholiken – also der Elite – noch übrig geblieben sind, bilden bekanntlich
die +.net-Gemeinde im größten selbsternannten katholischen Nachrichtenportal des Universums.
@an verschiedene „sie wollen ewig herumreiten auf Themen die ohnehin hochgespielt werden um der Kirche
zu schaden.“ Ein guter Gag! Ich möchte schon wissen, WER hier STÄNDIG auf denselben Themen herumreitet.
Aha, hochspielen nennen Sie also das, wenn man Themen wie Missbrauchsskandale anspricht. Dann ist mir
alles klar. Sie bestimmen also, was aktuell drängende Probleme sind und was nicht. Wie bescheiden und
demütig!
Widerlich „Papst Benedikt XVI. ist Sympathieträger. Die problematischen Themen – Massenabfall der Gläubigen,
Kinderabtreibung, Homo-Unzucht und Ehescheidung – spart er aus.“ Sind etwa die Missbrauchsskandale in
den USA keine problematischen Themen? Ist der Papst etwa in die USA gefahren, um alle kirchlichen und
gesellschaftlichen Probleme (bzw. das, was manche kranken Gehirne in ihren Wahnvorstellungen als Problem
propagieren) in ein paar Tagen zu lösen? Kaum ein Wort bislang, auf +.net, dass der Papst sich dem für
viele amerikanische Gläubige und die amerikanische Kirche brennenden Problem der Kindesmissbräuche durch
Priester gewidmet hat. Anscheinend ist das für euch eine Lappalie. Widerlich.
@juergen Interessanter Link … man sollte den Artikel tatsächlich lieber in der Vollform lesen, als
die hier vorzufindende, um geschätzte 2/3 gekürzte Fassung.
@Heinrich Wenn Sie und Ihre Brüder im Geiste (welchen auch immer) sich noch monatelang an solchen Themen
laben wollen, damit der Zündstoff nicht ausgeht: irgendwann ist zu einem Thema auch einmal alles gesagt.
Und dieser Punkt ist so langsam einfach erreicht.
@ExBochumer Zu ihrem Freimaurer-, Krawattenbischof- und Homowahn: Haben Sie es schon mal mit einem guten
Therapeuten versucht? Ich bin fest davon überzeugt, dass man Ihnen helfen kann …
Ja, wir wissens nun doch … … könnten sich die Schmierfinken der „Redaktion“ vielleicht mal langsam
wieder eine neue Zielscheibe suchen? Das Thema Ausstellung im Wiener Dommuseum und die Rolle von Schönborn
langweilt und nervt nämlich langsam gewaltig. Und außerdem: wer selber tagtäglich mit Dreck um sich
wirft, sollte mal lieber ganz vorsichtig sein, um nicht selbst mal etwas längere Zeit vor dem Richterstuhl
Gottes verbringen.
Nachtrag Nur um Missverständnissen vorzubeugen: ich möchte mit dem letzten Teil des Zitat in keinster
Weise den Wahrheitsanspruch der Kath. Kirche in Zweifel ziehen oder relativieren, sondern lediglich feststellen:
– autoritärer Führungsstil – kritikloser Gehorsam – absoluter Demütigkeit der Gläubigen – etc… Da
würden sich doch manche aus diesen Reihen sehr wohl fühlen. Nur das nochmal zur Klärung.
@Pascal Doch, das Zitat stammt von der angegebenen Seite. Im Vergleich zu +.net, für die Quellenangaben
ja (wohl aus gutem Grund) fakultativ sind, habe ich die Quellseite angegeben. Schauen Sie mal im unteren
Bereich des zweiten Textblocks unter „Antwort“, dort steht das
N A K „… Besserwissserei und Kritik sind Zeichen der Endzeit. Das Gotteskind ist demütig, gehorsam.
Wer glaubt, der kritisiert nicht. Diese für mein Empfinden deutlich autoritäre Führungsstruktur kennzeichnet
zusammen mit dem Anspruch, die einzige wahre Kirche zu sein, die NAK zu einer Gemeinschaft mit nicht nur
verborgenen, sondern munter sich entfaltenden Sektentendenzen.“ (Quelle: www.relinfo.ch/nak/sekte.html)
Also, wenn man sich das so durchliest und dann die Einstellung und Vorstellungen des einen oder anderen
Zeitgenossen hier ansieht …
@s.d.v. Ich glaube, da sprechen Sie vielen unser Vorzeige-Katholiken aus dem Herzen: nur der Priester
sollte noch kommunizieren, dann bräuchten wir uns über solche Missstände gar nicht mehr unterhalten.
@Gotthard Ich habe übrigens in der Fernsehübertragung gesehen, dass bei einer Person, die vom Papst
die Mundkommunion empfing, tatsächlich der assistierende Geistliche vergessen hatte, die Patene drunter
zu halten. Ich bin der Meinung, diesen Herren sollte man sofort exkommunizieren. An die kreuz.net-Redaktion:
ist euch und euren Spitzeln das gar nicht aufgefallen? Das wäre doch einen reißerischen Artikel wert,
oder?
@ Gotthard Genau diese Frage habe ich mir eben auch gestellt. Na ja, Methode à la Bildzeitung: sensationsgeladene,
wortgewaltige Überschrift und dann viel Lärm um nichts. Ist ja nicht das erste Mal hier. Wieder mal
ein Beispiel, wie man die „Nachrichten“ auf diesen erlesenen Seiten einzustufen hat. Aber ich vermute,
dass man sich wohl darauf bezieht: „Der Messe [in Washington] wohnten auch einige Politiker bei, die Abtreibungsrechte
verteidigen, etwa die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und der frühere Präsidentschaftskandidat
John Kerry. […] Kerry empfing die Kommunion von einem Priester, der weit vom Altar entfernt stand.“
#185 unteroktav 15:24:30 | Donnerstag, 17. April 2008
Denken … … das sollte man nicht nur als Wort benutzen, sondern auch mal real davon Gebrauch machen
(Kilian, ich meine NICHT Sie, sondern ganz andere hier). Aber dann gäbe es ja +.net nicht, bzw. dann
wäre es ein seriöses, katholisches Nachrichtenforum…
#4 unteroktav 11:58:51 | Donnerstag, 17. April 2008
Auch wenn man Theologe ist … … dann darf man doch wohl noch eine eigene Meinung haben und sich auch
kritisch gegenüber Dingen und/oder Personen äußern dürfen. Natürlich kommt es immer darauf an, wie
ich es tue und worum es geht. Wenn ich wesentliche Dinge ablehne, wirds schwierig. Das ist bei Prof. Hemel
doch nicht der Fall. Freilich, man macht in der Kirche (wie auch in vielen anderen Bereichen) leichter
Karriere, wenn man immer alles brav und fromm abnickt, ohne irgendwie aufzufallen. Wenn die Grundordnung
der Uni wirklich so explizit darauf besteht, dass nur ein ordentlicher Professor Präsident werden kann,
dann muss man sich schon ernsthaft fragen, warum einem das erst jetzt auffällt. Jeder wusste doch, dass
Hemel „nur“ außerplanmäßig tätig ist. Warum hat man ihn dann nicht gleich „aussortiert“? Ich kann
mir einfach nicht vorstellen, dass die Uni-Leitung bewusst gegen ihre Grundordnung gehandelt hat, sondern
glaube dem Pressesprecher, wenn er sagt, diese Vorgabe sei kein Muss. Jedenfalls habe ich meine Zweifel
daran, ob Hemel das Amt überhaupt noch antreten wird, selbst wenn der Vatikan sein „Nihil obstat“ noch
nachreicht. Der Imageschaden ist nun schon zu beträchtlich. Ob sich dann so schnell wieder Kandidaten
finden nach den aktuellen Ereignissen, will ich mal stark bezweifeln. Trotzdem sollte man sich mit Spekulationen
wieso, weshalb, warum jetzt erst einmal zurückhalten. Aber wie ich das Forum hier kenne, werden sich
gewiss bald unsere Berufsschlaumeier zu Wort melden und alles erklären können.
#21 unteroktav 22:29:17 | Mittwoch, 16. April 2008
Na, worauf warten Sie dann noch? Siedeln Sie doch in das Land der Glückseligen und in das Eldorado des
Glaubens um! Und nehmen Sie am besten noch ein paar ihrer Brüder im Geiste mit. In den USA können Sie
sich bestimmt besser entfalten als im Land des Niedergangs des Glaubens.
#18 unteroktav 22:17:41 | Mittwoch, 16. April 2008
USA – Insel der Seligen Die überwältigende Mehrheit der Amis mag gottgläubig sein, nur wie halt: ein
Großteil sind Protestanten – entschuldigung, ich meinte natürlich Ketzer – , andere sind Fanatiker (aber
bei denen fühlt sich die kreuz.net-Klientel ja wohl) oder beides zusammen (siehe Bush), und vielleicht
gibts da ja auch noch eine ganz „normale“ katholische Minderheit. Insel der Seligen – Todesstrafe, Irakkrieg,
etc … Das gehört dann wohl auch dazu, oder?
#10 unteroktav 14:58:32 | Mittwoch, 16. April 2008
@ElenderSünder Wem nichts besseres einfällt, als die Krankheiten anderer dazu zu beutzen, um damit dämliche
Bemerkungen abzusondern, der ist in der Tat elend dran, und ein Sünder ist er auch. Sie werden Ihrem
Nicknamen als absolut gerecht!
@Gotthard Manche halten eben alles außer einer barocken Bassgeige mit prunkvollen Stickereien für „Fetzen“ …
Ich muss allerdings ehrlicherweise zugeben, dass mir die abgebildeten Kaseln für Sydney auch nicht besonders
gefallen, wobei ich mich jetzt nicht darüber aufregen werde, dass sie die Priester beim WJT tragen …
Wenn man die Hintergründe weiß, was darauf dargestellt werden soll, dann kennt man sich zumindest ein
wenig aus.
@Bernd Stromberg Der außerordentliche Usus ist noch keine Massenbewegung, keine Frage. Allerdings sind
es keineswegs hermetisch geschlossene Zirkel, die ihn feiern. Es ist keine Geheimgesellschaft, sondern
jeder, der möchte, kann an ihm teilnehmen. Und wer eben nicht möchte, geht zum ordentlichen Usus. Das
kann man großteils so unterschreiben. Eine Massenbewegung wird es in der Hinsicht ohnehin nie geben,
das war und ist gewiss auch nicht die Hauptabsicht des Papstes. Allerdings kann man durchaus feststellen,
dass es sich teilweise (keinesfalls mehrheitlich) bei den Anhängern durchaus um „geschlossene Gesellschaften“
handelt, die sich dadurch abschotten und absondern wollen. „Eigentlich kein Problem, wenn nicht ständig
Leute betonen müssten, dass der eine oder der andere Usus der beste und alleinseligmachende ist.“ Bravo!
So sehe ich das auch. Es muss zu einem vernünftigem Umgang miteinander kommen, ohne Ideologisierungen.
Aber zahlreiche Forumsleser hier sind das beste Beispiel, wie es NICHT sein soll, nochmal das Stichwort
„geschlossene Zirkel“ … „Und auch in Deutschland wächst die Interessantengruppe stetig, was doch nicht
heißt, dass in 5 Jahren kaum noch die „ordentliche Liturgie“ gefeiert würde. Man muss realistisch und
ohne Scheuklappen an die Sache gehen.“ Ich denke, dass es sich bald einpendeln wird. Es werden immer wieder
neue Interessenten dazukommen, andere besuchen eine „Alte Messe“ ein oder mehrere Male aus lockerem Interesse
und kommen dann nicht mehr.
@marcellus Sie scheinen ja ein absoluter Insider zu sein, was Sie so alles wissen … falls ich mich damit
irre, sollten Sie Ihrer absolut korrekten Bemerkung, nämlich sich mit Beurteilungen zurück zu halten,
wenn man die Lage nicht genau kennt, selbst treu bleiben.
@Gunsenum Das ist eben die alte Krankheit (bzw. der Zwang) von +.net … ohne Horrorszenarien geht es
eben nicht. Da veröffentlicht man alle heilige Zeit einmal einen informativen Artikel zu einem WIRKLICH
wichtigen und brisanten Thema, die Redaktion verzichtet im Text sogar auf die eigenen Schmierereien und
und beschränkt sich gänzlich auf Zitate … aber durch die Wahl des Bildes und der Unterschrift wird
einem dann leider doch wieder deutlich signalisiert, wo man sich gerade befindet. Es ist bedauerlich,
wenn man diesem Zwang ausgesetzt ist, sich ständig selbst zu disqualifizieren. Von Bild und Unterschrift
einmal abgesehen: trotzdem Lob an die Redaktion, für einen Moment mal sich in Richtung ernstzunehmender
Berichterstattung bewegt zu haben.
#9 unteroktav 15:33:20 | Donnerstag, 10. April 2008
Bei allem Verständnis … für die Pro-Zölibat-Argumente (die ja grundsätzlich ihre Berechtigung haben),
so muss es heutzutage zumindest erlaubt sein, aufgrund der pastoralen Situationen Anfragen zu stellen.
Gewiss wäre eine Abschaffung auch kein Allheilmittel gegen Priestermangel, das ist schon klar. Nur was
erleben wir in den Gemeinden draußen häufig? – Ein Pfarrer betreut zehn Pfarreien und kann deshalb –
verständlicherweise – in einigen Orten nicht regelmäßig eine Hl. Messe am Sonntag feiern > großes
Geschrei – Ist dieser Pfarrer dann – zwangsweise – eher Manager und Verwalter anstatt Seelsorger > großes
Geschrei – Werden Pfarreien zusammengelegt, Seelsorgeeinheiten gebildet, ggf. sogar Kirchen geschlossen >
großes Geschrei – Überträgt man (geeigneten) Laien mehr Verantwortung, um den Pfarrer zu unterstützen
und pastorale Angebote aufrecht zu erhalten > großes Geschrei – … die Liste könnte noch weitergeführt
werden Wir sind einfach in einer schwierigen Lage (vielleicht in Deutschland mehr als anderswo), daher
muss es eine zumindest eine offene Diskussion über Lösungsmöglichkeiten geben dürfen. Die einen glauben,
die Wiedereinführung der Alten Messe ist DAS Allheilmittel, dann werden schon wieder alle schön fromm
und gläubig, andere wollen radikalste Reformen und fordern unrealistische (und oft auch unsinnige) Dinge.
Beide sind auf dem Holzweg. Wichtig ist sicher weiterhin das Gebet um Priester- und Ordensberufungen,
sich allein darauf zu beschränken, reicht aber eben nicht immer aus.
@unda_maris Sicher, da haben Sie absolut recht. Ich finde diese ominöse Darstellung der Abendmahls in
keinster Weise akzeptabel. Da hätten die Verantwortlichen sicher im Vorfeld genauer hinschauen müssen,
was da eigentlich ausgestellt wird und rechtzeitig die Notbremse ziehen. So wurde halt nachträglich,
nach acht Tagen, gehandelt. Zu spät, aber wenigstens hat man noch etwas unternommen. So wie hetz.net
dieses Thema aber nun ausschlachtet, finde ich aber mindestens so unakzeptabel.
Kreuz.net in Hochform Die Fotomontage hat natürlich keine Botschaft. Sie ist einfach provokant und unverschämt,
wie es die meisten Inhalte auf hetz.net eben sind. Man sollte die Erzdiözese Wien über diese Frechheit
informieren. Kritik über diese Ausstellung kann und darf man äußern, aber nicht auf diesem Niveau.
„Dir Proteste begannen laut Böhler bei „fundamentalistisch christlichen Kreisen aus den USA“.“ Na, da
wollen wir mal ganz scharf nachdenken, wer das sein könnte … „Eine angebliche „Hetze“ auf „diversen
Websites“ versuche laut Böhler den Dialog abzuwürgen.“ Hier streichen wir das „angeblich“ und ersetzen
„diversen Website“ durch „beispielsweise kreuz.net“.
Schön und gut … diese Studie: es wird aufgezeigt was ist und was eigentlich sein soll … dem kann
man im Grunde ja auch zustimmen. Doch Vorschläge, wie man die schwierige Situation besser in den Griff
kriegen kann als es derzeit der Fall ist, fehlen halt. Mehr Priester kann man nun mal nicht herzaubern,
und selbst die wenigen, die angeblich „vergrault“ oder ins Abseits gestellt werden, können die Gesamtsituation
auch nicht wirklich grundlegend verbessern. Wortgottesdienste mit Kommunionspendung sind natürlich kein
adäquater Ersatz für eine Eucharistiefeier, das ist klar (und werden oft ja auch von den Gemeinden selbst
nicht sehr akzeptiert). Doch wie soll man nun die pastorale Situation besser gestalten, wenn ein Priester
z.B. 10 oder mehr Pfarreien zu versorgen hat, weil einfach nicht mehr Personal da Natürlich bleibt da
die Erfüllung der seelsorglichen Aufgaben zwangsläufig auf der Strecke, keine Frage. Pfarreienzusammenlegungen
können vielleicht die Zahl der Gremien und die Verwaltungen reduzieren, aber auch das ist nur ein Tropfen
auf dem heißen Stein. Diese Studie ist also gut und recht und stellt Wichtiges heraus, aber letztlich
hilft sie auch nicht besonders viel weiter.
@aufrechterkatholik Sparen Sie sich doch mal ihre zusammengestammelten Weisheiten, die Sie irgendwo gelesen
oder eingetrichtert bekamen, und ihr lächerliches Schluss-„Jawoll“ und diskutieren Sie mal wie ein normaler
Mensch.
@s.d.v. Da haben Sie auch wieder Recht. Jeder normale Katholik mit Vernunft und Verstand informiert sich
ja auch hoffentlich nicht primär über +.net, sondern kennt andere, seriöse katholische Nachrichtenportale,
also die der VII-Sekte, der Modernisten, der Glaubenszerstörer, … [Liste ist nach Belieben zu ergänzen].
Witz des Tages „Die Webseite ‘kreuz.net’ ist das mit Abstand größte katholische Portal im deutschen
Sprachraum.“ Das wär man wohl gerne … könnte man vielleicht auch sein, wenn man katholische Nachrichten
publizieren würde.
Was für eine Sensation! Leute, lasst die Korken knallen! Tiara statt Mitra, roter Stuhl … na das ist
doch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es bergauf geht mit der Kirche! Wenn der Papst jetzt noch seine
Kathedra um 1,43 cm nach links verrücken lässt, wie es zur Zeit von Papst XY im 18. Jh. der Fall war,
dann kann eigentlich nichts merh schief gehen. Schön, dass über so wirklich wichtige und gesamtkirchlich
bedeutsame Vorkommnisse hier informiert wird. Wo sonst würde man so etwas erfahren?
@bonifatius Ich habe einfach das geäußert, was mir zu dem Thema eingefallen ist, ohne einen „bischöflichen“
Eindruck erwecken zu wollen. Aber schauen Sie sich wieder exemplarisch die Beiträge von Graf Galle und
ordo62 an: solche Gestalten verhindern durch ihre Giftsprüherei jeden Verständigungsversuch, und solche
Zeitgenossen sind auch dafür verantwortlich, dass es so viele sinnlose Grabenkämpfe gibt und eine bessere
Akzeptanz der unterschiedlichen Standpunkt nicht möglich ist.
@ Andreas Gut, wenn das tatsächlich so ist, dann ist in der Tat nun der Bischof gefordert. Aber, in Anlehnung
an den Kommentar von Gotthard, sollte man in der Tat jetzt das Thema nicht schon hochschaukeln, es ist
ja noch gar nichts entschieden, sondern zunächst mal bleibt vieles Spekulation.
@ HBR Nach heutigem Liturgieverständnis (ich weiß, damit tun sich viele schwer, auch manche Nicht-Tradis)
ist nicht der Tabernakel Mittelpunkt des Kirchenraumes, sondern der Altar. Er ist „Mittelpunkt der Danksagung,
die in der Eucharistiefeier zur Vollendung kommt“ (AEM 259). Insofern wird dem Tabernakel als Aufbewahrungsort
der Hl. Eucharistie ein Platz außerhalb des Zentrums zugewiesen, der eine persönlichen Anbetung und
Andacht der Gläubigen ermöglicht. Lesen Sie mal dazu in den entsprechenden Dokumenten nach (AEM, Leitlinien,
etc…)
@Andreas Hab ich ja auch nicht behauptet, dass das jemand behauptet hat Ich wollte damit nur sagen, dass
der Bischof sicher für die Anliegen der Freunde des alten Ritus ein offenes Ohr haben dürfte. „… als
hätten sie diese Leute nicht mehr alle …“ Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen
vorbringt, dann erklärt diesen auch niemand für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht). Wenn sich
natürlich, so wie manche hier, als Hitzköpfe und Berufspolemiker aufspielen, dann braucht man sich natürlich
über entsprechende Reaktionen nicht zu wundern. Keine Ahnung wie die Situation in Fulda ist, deshalb
erlaube ich mir kein Urteil
Ach Gott, mal wieder das Übliche Nun dreht mal nicht schon wieder so auf mit eurem Lieblingsthema …
wenn es in Fulda wirklich eine entsprechende Gruppe gibt, der die Alte Messe in St. Sturmius so ein Herzensanliegen
ist, dann werden die sicher nicht gleich aufgeben, sondern versuchen, ihr Anliegen weiterhin zu vertreten
und sicher auch den Bischof einschalten. Wenn dieser die Alte Messe in der Kirche genehmigt hat, dann
dürfte er ja wohl kaum ein „Feind“ der alten Messe sein. Sollten die Darstellungen in dem kreuz.net-Artikel –
nachdem man die übliche Polemik, Übertreibungen und Propaganda herausgefiltert hat – stimmen, dann ist
das Verhalten von Pfarrer Gurk sicher nicht unbedingt zu billigen. Andererseits: wenn man sieht, wie viele
„Feinde“ der Neuen Messe es gibt, so hat die „Gegenseite“ das gleiche Recht. Wer im Glashaus sitzt, …
und so weiter.
Es war wieder eine große Freude, … … diesen sogenannten Artikel über die bevorstehende angebliche
Verwüstung des Hamburger Domes zu lesen. Wenn man die wertende Privatmeinung des Verfassers weglässt,
bleibt nicht mehr viel übrig. Künstler sind immer umstritten, daran scheiden sich eben nun mal die Geister.
Dieser (vielleicht bei kreuz.net) angeblich umstrittene angebliche Künstler Botta orientiert sich angeblich
an romanischen Formen und interpretiert diese neu … vielleicht sollte man einmal erwähnen, dass der
Hamburger Dom ein neuromanisches Bauwerk ist, und bekanntlich ist die Romanik nicht gerade für einen
üppigen Formenschatz und Überladenheit bekannt, sondern für klare, strukturierte Architektur – oder
wie kreuz.net es ausdrückt: „phantasielose, geometrische Formen“. Insofern dürfte der neue angebliche
Volksaltar wohl kaum als echter Fremdkörper wirken, da er sich in die Formensprache des Raumes einpassen
dürfte. Da gibt es ganz andere Beispiele für Neugestaltungen von liturgischen Orte, die wirklich dem
Raum unwürdig und grenzwertig sind (z.B. Frauenkirche Günzburg). Insgesamt scheint man sich bei der
Umgestaltung in Hamburg schlichtweg an den Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung liturgischer
Räume der Dt. Bischofskonferenz zu orientieren. Natürlich werden die von den kreuz.net’lern abgelehnt,
weil sie ja Machwerk der angeblichen Bischöfe der „V2-Sekte“ sind. Es wird nie einen Kirchenraum geben,
in dem sich jeder wohlfühlt. Und die kreuz.net’ler bevorzugen doch sowieso Kirchen ohne Volksaltar …
@aufrechterkatholik Na da haben wir es wohl mit einem knallharten Gegenwartsanalysten zu tun … oder
haben Sie sich schön brav Ihre Aussagen und Platitüden zusammengesammelt. Und dann erwähnen Sie auch
noch den Herrn Beckstein, auf den Sie Hoffnung setzen … der ist doch aber Protestant, oder besser im
Kreuz.net-jargon gesprochen: Ketzer Was für eine Heuchelei für einen „aufrechten“ Katholiken… „petrusbinsfeldus“
hat durchaus Recht: „Noch witziger ist freilich die Tatsache, daß es sich bei dem obskuren Verein um
eine protetstantische Vereinigung handelt. Das sieht man dann wieder, wie kreuz.net jedem hinterherläuft,
der die gleichen abstrusen Ziele verfolgt“.
Wieder mal unterste Schublade … Wenn man sich niveaulose, schwachsinnige und polemische Postings wie
jene eines – „ordo62“ (überlegen Sie mal, wer hier sektenhafte Züge hat), oder – „Burgorus“ (ihre „Teufelsfratzen“-Bemerkung
ist einfach nur geschmacklos und schlichtweg eine Beleidigung, spiegelt aber auch das Niveau des Verfassers.
So haben Sie wenigstens etwas zu beichten…) ansieht, dann fühlt man sich in der „V2-Sekte“ doch wieder
ganz wohl und ist froh, solchen bedauernswerten Zeitgenossen dort kaum zu begegnen.
Interessante Bauten Diese Kirche vom Heiligen Antlitz in Turin ist ja ein sehr interessanter Bau. Das
Äußere spricht mich jetzt weniger an, aber der Innenraum wirkt – zumindest was man auf den Fotos sieht –
auf mich sehr angenehm. Meiner Meinung nach ist die Zeit der wirklich „schlimmen“ Kirchenbauten (diese
oft lieblosen, grauen Betonklötze der 60er/70er-Jahre, wobei es auch da durchaus gelungene Beispiele
gibt) vorbei. Mittlerweile baut man wieder anders und Architekten geben sich (meist) Mühe mit einem theologischen
Konzept. Jede Epoche hat ihre eigenen Kirchen geschaffen, die Kirchenbauten waren immer ein Abbild ihrer
Zeit. Daher sehen Kirchen heutzutage nun einmal anders, oft SEHR anders aus als ein historischer (oder
historisierender) Bau. Das ist auch völlig in Ordnung so. Natürlich bedarf es der Senisbilität des
Architekten (und der anderen zuständigen Beteiligen) die jeweilige Gemeinde nicht allzusehr zu überfordern.
Ich denke, im städtischen Bereich kann man in der Regel eher etwas mehr wagen als auf dem flachen Land,
wo man vielleicht eher traditionellere Grundformen wählt, diese aber trotzdem modern interpretieren kann.
Und vielleicht ist es in der reizüberfluteten Gegenwart auch notwendig, im Sakralbau eher klare, nüchterne
Formen zu verwenden, wenngleich das von Fanatikern und Nörglern gleich wieder als „Protestantisierung“
abgestempelt wird. Interessieren würde mich, woher der Schreiberling des Artikels schon wieder weiß,
dass der Architekt als „antikatholisch“ einzuordnen ist…
@ Graf von Galen „Ich wünschte, die NPD hätte die Stimmenanteile, die die FPÖ in Österreich hat.“
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen … wenn Sie das ernst meinen, dann bekennen Sie sich
auch zum Neonazitum, Ausländerfeindlichkeit, Diktatur, etc … bravo! Und so jemand lässt seine braunen
Absonderungen hier in einem „katholischen“ Forum ab. Sie sollten sich schämen!
Narrenhaus @Brandenburgis: Sind Sie sich sicher, dass das hier kein Narrenhaus ist? Da wäre ich mir nicht
so sicher „Doch das gesprochen Wort sei nicht das Entscheidende, sondern das Gesamtgeschehen.“ Ach, mal
was ganz neues, und das von einem Pius’ler! Das sind doch normalerweise die, die eine Messe für ungültig
erklären, wenn der Priester mal einen Buchstaben vergessen hat …
Originaltext Hier www.christianpost.com/…urches%27_in_U.S…htm ist der Link zum Originalartikel bei
Christian Post, um etwaige Übersetzungsfehler (die man kreuz.net aus Propagandazwecken grundsätzlich
durchaus zutrauen darf) nachzuprüfen. Wer nicht nur Latein, sondern auch Englisch beherrscht, kann ja
mal vorbeischauen. Ich hoffe das klappt mit dem Link, da es sich um eine ellenlange Adresse handelt.
Anmerkungen @Florian Geyer: Das Grundproblem ist: Sie (und natürlich auch andere hier) vertreten – abgeleitet
aus Ihren Äußerungen – eine ganz „spezielle“ Art des Katholischseins – in Ihren Augen natürlich die
einzig Richtige – … und insofern kann ich zustimmen, dass das Menschen vertreibt. Nicht die standhaften
Katholiken, sondern die Zweifelnden, die sich vielleicht vorsichtig an die Kirche herantasten möchten.
Zweitens: ich weiß nicht, woher Sie wissen, dass man Priestern einredet, sie dürften keinen Talar tragen …
dann kenne ich einige Priester die sich diesem „Verbot“ erfolgreich widersetzen und bei der Bevölkerung
bisher noch nie angeeckt sind. @ Tilly: Wer Ihnen die Mär aufgetischt hat, dass die überl. Messe seit
1500 Jahren bestanden hat, weiß ich nicht. Aber diese Wahrheitsverdrehung wird von den Tradi-Kreisen
ja immer gerne dazu verwendet um gegen den ordentl. Ritus zu polemisieren. Diejenigen sollten sich einmal
ernsthaft mit der Kirchen-/Liturgiegeschichte auseinandersetzen, dann würde man erkennen – wie der Papst
in seinem Motu proprio selbst schreibt – auch zu der Erkenntnis kommen, dass es immer schon Reformen kleinerer
größerer Art gegeben hat und dass es nie (also auch NICHT nach dem Vat.II) einen Bruch gab. Es wäre
wünschenswert, dass auf BEIDEN Seiten ein unverkrampfteres Verhältnis zueinander entstehen (radikal
rechte (kreuz.net) und linke Kreise wirken da beispielhaft kontraproduktiv) könnte, vorher gibt es auch
keine Befruchtung des „Neuen“ durch den „Alten“ Ritus.
Arbeitsrichtlinien … … für eine katholische Konterrevolution … „Diesen Sommer werden sich Konterrevolutionäre
ans Werk machen, um die Auferstehung des Christentums aus Schutt und Asche in die Wege zu leiten“ …
herrlich! Ich höre mir dann den Bericht auf Radio Vatikan an, wenn die 50 militanten Katholiken in den
Vatikan einmarschiert sind :)3
Mit Sicherheit … … platzt die Marienkapelle morgen aus allen Nähten. Denn es werden viele „Neugierige“
kommen, die das einfach einmal miterleben wollen ohne dass sie sich wirklich so sehr dem Alten Ritus verbunden
fühlen. War doch in Eichstätt in der Schutzengelkirche dasselbe, da wurde auch himmelhochjauchzend von
einem großen Zulauf bei der ersten Alten Messe im Dezember berichtet (ca. 100 Leute, so hieß es). Dass
aber beim zweiten Mal gerade noch 50-60 Leute kamen, davon hörte man natürlich nichts mehr.
@ Benedikt: Eben, diese Diskussion über leerere Kirchen wegen NOM ist völlig überflüssig. Und die
Missstände, die Sie benennen, erlebe ich auch immer wieder (vorzeitiges Verlassen der Kirche, Passivität
einiger Gemeindemitglieder, leierndes Sprechen des Priesters, …). Kein Mensch bestreitet auch, dass
es Mängel und Verfehlungen im ordentlichen Ritus gibt. Es ist nur störend und schlichtweg unwahr, wenn
von vielen Zeitgenossen behauptet wird, dass dies die Regel sei und stattdessen die makellose Liturgie
des außerordentlichen Ritus dagegengestellt wird. Statt den erneuerten Ritus schlecht zu reden und ihn
für alles Negative verantwortlich zu machen, sollte man sich stattdessen Gedanken machen, wie man die
Situation verbessern kann. Grabenkämpfe, wie sie hier geführt werden, sind nichts anderes als heiße
Luft und führen zu nichts. Das praktische Tun müsste in den Mittelpunkt rücken: z.B. gerade die Ausbildung
von Priestern müsste sich noch viel mehr mit der Feier der Liturgie beschäftigen als es bislang der
Fall ist, und die liturgische Bildung der Gläubigen wäre ein zweites wichtiges Element. Die „aktive“
Teilnahme meint ja nicht – wie es viele behaupten – ausschließlich einen „Aktionismus“, sondern insbesondere
den inneren Mitvollzug. Von diesen Idealzuständen sind wir natürlich noch weit entfernt, aber kleine
Schritte, die es durchaus gibt, sind schon einmal ein guter Anfang. Ecclesia semper reformanda …
Gewagte These Das hieße im Unkehrschluss: gäbe es den NOM (und – wenn man den Gedanken weiter führt –
das VatII ) nicht, dann wären die Kirchen heute genau so voll wie eh und je? Eine – um es einmal sehr
vorsichtig zu formulieren – äußerst gewagte These. Vielleicht wären die Kirchen sogar noch leerer?
Denn die gesellschaftliche Situation, die zunehmende Säkularisierung, die abnehmende kirchliche Bindung,
hätte sich unabhängig von den Ereignissen in der Kirche, genauso entwickelt wie wir sie heute vorfinden
und zu Recht bedauern.
Spaltungsgefahr Ist es im Übrigen das, was der Papst mit seinem Motu proprio wollte, dass sich nun Anhänger
von Alter und Neuer Messe gegenseitig bekriegen, teilweise auf übelste Art und Weise wie auf diesen Seiten?
Über diese Frage sollten unsere ganz eifrigen Rom-Treuen und Frommen hier einmal Gedanken machen …
„Es gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte
gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch.“ „Diese zwei Ausdrucksformen der „Lex orandi“ der
Kirche werden aber keineswegs zu einer Spaltung der „Lex credendi“ der Kirche führen; denn sie sind zwei
Anwendungsformen des einen Römischen Ritus.“ (Zitate aus „Summorum Pontificium“ bzw. dem Begleitschreiben)
Anmerkung Na klar, der alte Ritus wurde IMMER makellos, fehlerfrei, würdig, etc. zelebriert. Fragen Sie
mal lieber ältere Priester, die diesen wirklich noch kennen, als er Normalität war, anstatt sich hier
weiter eine schöne Scheinwelt zusammenzuzimmern. Dann werden sie feststellen, dass mitnichten immer alles
so zuging, wie sie sich es erträumen … Schlamperei bekam nur keiner mit, außer dem Priester selbst.
Damals wie heute gab und gibt es Priester, die sich um einen würdigen Vollzug der Hl. Messe bemühten
und bemühen, und genauso gab und gibt es schwarze Schafe.
Gegenfrage: Warum die Regelung nicht einfach so hinnehmen, wie sie ist und die Diskussion so langsam zum
Ende bringen? Klar, kann man sich drüber streiten, ob der Samstag ein idealer Termin ist, doch hätte
man den Freitag auserkoren, würden wir hier dieselbe Diskussion führen, weil das für viele ja anscheinend
eine existenziell wichtige Grundsatzfrage ist. Macht doch mal das, was ihr ansonsten immer anprangert:
akzeptiert die Entscheidung aus Rom
@ Benedikt … eben, der 19. März ist auch einfach eine Festlegung. Laut „heilgienlexikon.de“ war der
19. März seit dem 10. Jahrhundert Gedenktag – festgelegt wohl in der Absicht, das Fest der Minerva, der
römischen Göttin der Handwerker, zu ersetzen. Seit 1621 ist der Tag ein Fest im römischen Kalender.
Die Orthodoxen Kirchen feiern den Hl. Josef übrigens nicht am 19. März, sondern am 16. Dezember. Dann
kommt der Hl. Josef dieses Jahr ja gleich dreimal zu seinen Ehren …
Wenn man sonst keine Probleme hat … … dann macht man sich eben welche. Ist das wirklich von so zentraler
Bedeutung, ob nun der 15.3. oder der 1.4. der „richtigere“ Termin für den Gedenktag des Hl. Josef ist?
Schade, dass man ihn nicht selbst fragen kann, wann er denn gefeiert werden möchte, dann könnte man
sich die Diskussionen darüber sparen. Lassen wir es doch einfach bei 2 Gedenktagen: im Neuen Ritus wird
das Fest eben auf 15.3. vor die Karwoche vorverlegt und die Anhänger des alten Ritus – von denen sich
die meisten ja ohnehin strikt von der nachkonziliaren Kirchen- und Gottesdienstwelt abgrenzen wollen –
können „ihren“ Josefstag am 1.4. feiern. Viel wichtiger wäre, dass das Fest überhaupt wieder etwas
mehr ins Bewusstsein rückt und wirklich als Hochfest gefeiert wird. In diesem Jahr stehen ja noch weitere
Verschiebungen von Festen an: das Hochfest Verkündigung des Herrn wird von 25.3. auf 31.3. verlegt, das
Hochfest der Schutzfrau Bayerns von 1.5. auf 3.5. Gut, dass es solche Jahre nicht oft gibt und ansonsten
alles nach Plan läuft.
Vorschlag Wie wäre es wenn, manche bedauerns- und bemitleidenswerten Herrschaften hier endlich einmal
eine Eigenkirche – natürlich die einzig wahre – gründen würden und ihr unerträglich pessimistisches
Gesülze und den üblichen VII-Hass einstellen? Sie könnten dann in ihrer eigenen Welt fernab jeglicher
Realität glücklich werden und wir Katholiken hätten unsere Ruhe.
Vierfache Lagerbildung Heute Mittag kam – ich glaube im ARD-Mittagsmagazin – ein Bericht über dieses
Treffen, an dem es anscheinend vier „Lager“ gibt, was die Haltung zur Stammzellenforschung anbelangt.
Von drei dieser Lager wurde jeweils eine Person befragt. Interessant war dabei, dass eine interviewte
Politikerin der – insbesondere bei kreuz.net verhassten, als lebens-, familien- uind sonst-was-feindlichen –
Grünen einen „christlicheren“ und ethisch höherwertigeren Standpunkt einnahm als eine ebenfalls interviewte
CSU-Politikerin, die immerhin für eine Verschiebung des Stichtags in die Mitte 2007 plädierte. Noch
wesentlich liberaler die Ansicht einer ebenfalls befragten FDP-Politikerin.
Quelle Da zu einer seriösen Berichterstattung auch eine genaue Quellenangabe gehört, die – wie üblich –
im Artikel mal wieder fehlt, hier der Link: www.bistum-eichstaett.de/mfm/jungen/ Schön, dass die Diözese
Eichstätt es auch mal wieder hierher geschafft hat, und dann gleich mit so einem „heißen“ Thema …
Jedenfalls schießt diese Art der Sexualaufklärung an Kreativität absolut den Vogel ab, wenn man sich
den Text mal durchliest … und irgendwie mag man nicht so richtig glauben, dass dieses Projekt wirklich
in dieser Gestaltung und Form stattfindet.
Etwa ein selbstkritischer Bericht? „Denn erstens hält sich […] jeder Extremist für die Mitte der Welt
…“ > siehe kreuz.net Diese ist weder links rechts oder in der Mitte, sondern eben „wahr“ – im Gegensatz
zu „falsch“. Sehr richtig! Und wie gut, dass man diese Wahrheit auf kreuz.net ständig finden kann, weil
die Schreiberlinge diese für sich gepachtet haben und die Wahrheit besser kennen als die Kirchenführer
selbst. Politisierung ist kreuz.net ja auch fremd. Nie und nimmer wird von den Linken oder Linksextremen
in der Kirche gesprochen.
Im WWW nichts Neues … Ach, wieder mal die ollen Kamellen hier: böse Laien, Zölibat, etc… Was ist
eigentlich mit dem neuen Bischof von Speyer, dessen Einführungsgottesdienst zur Zeit im TV übertragen
wird (kirchenmusikalisch im Übrigen größtenteils absolut kein Genuss)? Noch gar nichts bei kreuz.net
zu lesen über Wiesemann … habt ihr noch nichts gegen ihn gefunden? Ich bin mir aber sicher, die Recherchen
laufen schon auf Hochtouren.
#14 unteroktav 11:42:01 | Donnerstag, 28. Februar 2008
The same procedure … @ Artois: machen Sie nur so weiter, Sie bezeugen damit nur umso mehr, was man von
Ihnen und Ihren Äußerungen zu halten hat. Wer nicht mehr drauf hat, als Beleidigungen und billige Polemik,
der ist arm dran. @ Wiesbadener: ich stelle hier keine Thesen auf (dafür sind andere zuständig), sondern
gebe Tatsachen wieder. Lesen Sie einmal die ersten Artikel aus SC, dann wissen Sie, was ich meine. Wobei …
das werden Sie kaum tun, da für Sie dieses Dokument ja wahrscheinlich inakzeptabel sein dürfte. Wir
sehen hier wieder deutlich, dass es im Grunde einfach doch keinen Sinn macht und Zeitverschwendung ist,
zu diskutieren, da es sofort wieder ins Polemische und Persönliche abgleitet. Ein Armutszeugnis!
#7 unteroktav 11:19:50 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Christoph Heger 1) Wie sie selbst wissen, war die „Alte Messe“ nicht verboten, sondern unter bestimmten
Bedingungen auch möglich (vgl. Papst Johannes Paul 1981). 2) Wenn man es mit solchen radikalen und fundamentalistischen
Zeitgenossen wie hier zu tun hat, dann brauchen sich diese auch nicht wundern, wenn man ihre Sicht der
Dingen nicht gutheißt. 3) Wenn sie die ordentliche Form des Ritus als „Quasselmesse“ bezeichenen, dann
zeigt dies das unterirdische Niveau ihrer Argumentation und es bestätigt sich genau das, was ich in meinem
Beitrag vorhin angesprochen habe.
#3 unteroktav 10:53:03 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Das nenne ich Klartext Was der neue Kirchengeschichtler in Wien in diesem Interview von sich gegeben hat,
trifft im Grunde den Kern: es geht in der Auseinandersetzung um außerordentlichen und ordentlichen Ritus
letztlich bei vielen Zeitgenossen (nicht bei allen!) in der Tat um eine bestimmte Sicht von Kirche und
vom Priestertum, die in der Regel weitgehend inkompatibel mit dem nachkonziliaren Kirchen- und Liturgieverständnis
ist. Die Form der Liturgie erfährt dadurch eine ideologische Instrumentalisierung, was im Grunde genommen
inakzeptabel ist, denn dafür ist sie nicht da. Aus diesem Grund muss man bei allem Verständnis, das
man den Zielen des Motu proprio, z.B. die Anhänger der „alten“ Liturgie verstärkt wieder „ins Boot“
zu holen, auch entgegenbringen sollte, einfach ganz realitistisch feststellen, dass dem Ganzen auch eine
große Gefahr innewohnt, nämlich der eben genannten Instrumentalisierung. Ich hoffe sehr, dass sich bei
Papst dessen bewusst war, dass der Schuss in gewisser Weise auch nach hinten losgehen kann. Leben und
leben lassen … dafür bin ich im Grunde auch, doch dann muss auch gegenseitiger Respekt und Toleranz
an der Tagesordnung stehen. Hier bei kreuz.net wird dagegen in teilweise übelster Weise, mit Halbwahrheiten,
Beleidigungen und ideologischen Scheuklappen antikonziliar und gegen die „neue“ Liturgie gehetzt, wodurch
eine Grundlage zu „Leben und leben lassen“ einfach nicht gegeben ist.
#1 unteroktav 19:46:52 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Respekt … … na also, es geht doch: endlich einmal ein sachlicher, informativer Artikel ohne die obligatorischen
Hetztiraden, Übertreibungen, Wahrheitsverdrehungen und Beleidigungen. Weiter so! Aber ich befürchte,
das wird leider die Ausnahme bleiben …
#11 unteroktav 10:07:27 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ganz mit der Ruhe … „beträchtlicher Schaden“, „immenser Schaden“, „Rücktrittsforderungen“ … was
soll diese maßlose Übertreibung? Die Zölibatsdiskussion ist bekanntlich nichts Neues, ab und zu taucht
diese einfach wieder auf, und bislang ist die Kirche davon auch nicht zugrunde gegangen. Sicher kann man
sich darüber streiten, ob man sich als neuer Vorsitzender gleich solch einem „heißen Eisen“ widmen sollte
(ich halte es für unklug), doch grundsätzlich muss die Äußerung eigener Gedanken auch in der katholischen
Kirche erlaubt sein, selbst wenn sie überflüssig oder sogar absurd sind. Ansonsten dürfte es kreuz.net
ja auch nicht geben …
Der Gag des Tages! Diese Woche beginnt ja herrlich: kreuz.net vertrete die Ideologie des II. Vatikanums …
Dieser Pater Lingen gefällt mir … entweder er ist ein verkappter Comedian oder es ist etwas ernstes …
dann sollte er aber dringend psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
#87 unteroktav 23:37:58 | Samstag, 16. Februar 2008
Gräflicher Müll … Der Beitrag von „Graf von Galen“ (der Name spricht ja ohnehin Bände) illustriert
wieder einmal aufs deutlichste das Niveau, welches hier vorherrscht. Gehen Sie ruhig zu ihrer VON ROM
ABGESPALTENEN Gruppe, werden Sie glücklich dort, erleben Sie dort den wahren Katholizismus und verschonen
Sie uns Ketzer-Katholiken mit Ihren unqualifizierten Bemerkungen. Man muss nicht die Äußerungen eines
Zollitsch für gutheißen, hier aber von Ketzer zu sprechen zeigt, dass der Name „hetz.net“ nicht von
ungefähr kommt. „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet“ (Röm.2,1)
#20 unteroktav 17:27:51 | Samstag, 16. Februar 2008
Ein turbulenter Samstag 2 … Ich persönlich habe zum Zölibat einen ambivalenten Standpunkt, das gebe
ich zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass eine Abschaffung gewiss kein Allheilmittel gegen Probleme
wie z.B. Priestermangel ist. Auf der anderen Seite muss man bzw. die Kirche sich schon Gedanken machen,
wie sie kurz- oder mittelfristig der defizitären seelsorglichen Situation aufgrund von Priestermangel
in vielen Regionen begegnen möchte. Beten ist wichtig, reicht allein aber, glaube ich, nicht mehr aus.
Das sollten auch konsequente Realitätsflüchtlinge und -verweigerer langsam einmal begreifen.
#17 unteroktav 17:10:49 | Samstag, 16. Februar 2008
Ein turbulenter Samstag … Herrlich, was hier am Samstag Nachmittag wieder so alles passiert … man
weiß ja gar nicht, was man zuerst kommentieren soll. Vielleicht einmal die Artikelüberschrift: da wird
von den „lebens-, familien- und kinderfeindlichen Sozialisten und extremistischen ‘Grünen’“ gesprochen …
gut, gerade die Grünen vertreten gewiss manch schwachsinnige und radikale Positionen, insofern stehen
sich dann aber doch kreuz.net und die Grünen zunächst einmal ziemlich nah … von der „Richtung“ links/rechts
mal abgesehen Sehr amüsant finde ich, wenn man sich von den Äußerungen Zollitschs so beeindrucken und
nervös machen lässt, dass man gleich persönliche Konsequenzen hinsichtlich der Kirchensteuer ziehen
möchte … Wozu eigentlich die ganze Aufregung überhaupt? Erstens ist das Thema Pflichtzölibat nichts
neues, sondern ein Dauerdiskussionsthema, das halt ab und zu wieder einmal verstärkt diskutiert wird.
Zweitens zeigt die Geschichte, dass der Pflichtzölibat sich erst im Lauf der Zeit entwickelt hat und
deshalb sicher nichts Unantastbares ist. Drittens erleben wir ALLE eine Änderung in dieser Frage ohnehin
nicht mehr. Viertens gibt man als Christ sein eigenes Denken nicht ab sondern darf sich durchaus über
Themen noch Gedanken machen und diese äußern, auch ein Erzbischof. Ob das im aktuellen Fall sinnvoll
und notwendig war, das sei mal dahingestellt.
#15 unteroktav 12:35:50 | Dienstag, 12. Februar 2008
Na endlich … … hat jemand das Feuer eröffnet. Wäre ja auch verwunderlich gewesen, wenn man die Neuigkeit
hier ohne Kritik stillschweigend hingenommen hätte. Aber bitte, liebe Hetzer, fangt jetzt nicht wieder
damit an, dass nun die Katholische Kirche Deutschlands weitere sechs Jahre in den Abgrund getrieben wird,
dass Zollisch das Zerstörungswerk Lehmanns weiterführen wird, bla bla bla. Das kennen wir alles schon.
Seid bitte kreativ und erfinderisch (wie sonst auch), um den Neuen gleich noch vor Beginn seiner Amtstzeit
zu demontieren und schlecht zu reden! Vielen Dank. Da ich von Zollitsch bisher nicht allzuviel gehört
habe, erlaube ich mir zumindest kein Urteil und wünsche ihm erst einmal Gottes Segen für sein Wirken,
das wohl ohnehin nur eine Amtszeit dauern wird. Danach werden wir ja sehen, ob Marx das Amt übernimmt …
oder der bis dahin vermutlich installierte Nachfolger von Meisner.
Zahlenspielereien … Zunächst einmal gilt: glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Ohne gründliche und exakte Quellenangabe ist keine Statistik glaubwürdig, schon gar nicht, wenn sie
von den „Feinden der Neuen Messe“ veröffentlicht wird.
Er hat zumindest eine Chance verdient @Alkuin: Sehr richtig: mal sehen, was er draus macht und nicht –
wie Tilly – schon wieder draufhauen. Wenn Kroll angibt, die Vergangenheit sei für ihn abgeschlossen,
dann sollte man ihm zumindest eine Chance geben. Es gibt da ja auch so etwas wie Barmherzigkeit in unserer
Kirche … @timpressum: Ihr Fazit ist hart formuliert, aber es ist was dran … Im Übrigen stellt das
Bistum Eichstätt ganz aktuell auf seiner Homepage einiges klar über falsche Berichterstattungen in den
Medien bzgl. der Wiedereinsetzung von Pfarrer Kroll als Jugendseelsorger in Ingolstadt. Darin wird u.A.
klargestellt, dass er NICHT von Bischof Mixa suspendiert wurde, sondern er selbst den Verzicht auf die
Pfarreien eingereicht hat. Hier der Link auf die Bistumsseite: www.bistum-eichstaett.de/…ldungen/mehrdazu.htm
Im Übrigen liegt – wie im Artikel oben beschrieben – Dietenhofen-Großhabersdorf nicht 90 km südöstlich
von Eichstätt, denn da wären wir schon im Raum Freising-Landshut. Dietenhofen-Großhabersdorf befindet
sich ca. 80m nordwestlich von Eichstätt. Dies ist zwar nur eine Nebensächlichkeit, aber da sich auf
dieser Webseite ja soviele Erbenszähler tummeln, denen es um nichts als die Wahrheit geht …
@k.h. Friedgen Wenn Sie negative Erfahrungen mit „liturgischen Experimenteköchen“ – die es zweifelsfrei
gegeben hat, insbesondere in der Zeit direkt nach dem Konzil – gemacht haben, dann ist das bedauerlich.
Aber unterlassen sie diese unsägliche Generalisierung. Und wie gesagt: auch vorher war nicht alles Gold,
was glänzt
@ Gotthard Ich dachte, ich hätte mich zumindest ein wenig dazu geäußert. Wie gesagt: wo kaum Auswirkungen
vorhanden sind, kann man auch nichts erzählen.
#18 unteroktav 23:43:00 | Sonntag, 20. Januar 2008
Nachtrag Es mag sein, dass Bischof Gregor Maria dem Motu proprio besonders aufgeschlossen gegenüber steht.
Das vermag ich nicht zu beurteilen. Dennoch spielt die Zulassung des außerordentlichen Ritus im Bistum
Eichstätt bislang genau dieselbe Rolle wie in den anderen deutschen Bistümern: kaum eine. Gut, in der
Schutzengelkirche wird meines Wissens nach jeden 1. Sonntag im Monat seit Dezember die Hl. Messe im alten
Ritus zelebriert, aber das wars dann auch schon. Ich bin selbst in der Gemeindearbeit in einer insgesamt
sehr traditionsbewussten Pfarrei aktiv, aber wenn ich mit älteren Menschen, die die vorkonziliare Zeit
erlebt haben, spreche: wirklich niemand sehnt sich nach der „alten“ Messe zurück.
#14 unteroktav 23:26:13 | Sonntag, 20. Januar 2008
Bemerkungen Na, da wurde es ja Zeit, dass unser Bischof hier wieder mal auftaucht. Zunächst einmal gebe
ich ihm insofern Recht: es ist nicht in Ordnung, wenn Priester feststehende, zentrale Teile wie den Kanon
nach Belieben verändern oder im Extremfall frei formulieren (ich habe dies auch hin und wieder mal in
Gottesdiensten erlebt). Immerhin kann der Priester ja aus einigen Hochgebeten auswählen und hat somit
die Möglichkeit, abzuwechseln. Man muss sicher auch nicht „Darling der Gegenwart“ sein. Das darf aber
andererseits nicht bedeuten, dass man die Augen vor der Gegenwart, vor dem heutigen Mensch verschließt
und sich in seine eigene Welt zurückzieht. Auch dafür muss und soll Platz in der Messe sein und das
ist es auch (Predigt, Allgemeines, Gebet, …). Beide Extreme – Realitätflucht und Abschottung, sowie
die Meinung, alles mögliche „Alltägliche“ in die Liturgie einfließen lassen zu können – ist gleichermaßen
schädlich. Zum Thema Realitätsverweigerung und Schwachsinn erzählen: das sollten sich einige hier mal
dick hinter die Ohren schreiben. Ich meine diejenigen, die unbeharrlich – obwohl es wahrscheinlich vor
ihrer Zeit war – behaupten, im alten Ritus sei immer alles würdig, absolut korrekt und lupenrein vonstatten
gegangen. Fragen Sie mal statdessen ältere Priester, was die ihnen zum Teil erzählen, wie auch da teilweise
geschlampt und geschludert wurde. Natürlich gibts das heut auch, klar. Aber man sollte auch mal realisieren
udn akzeptieren, dass es definitiv NICHT die Regel ist.
#10 unteroktav 12:41:39 | Dienstag, 15. Januar 2008
***** Na sicher doch, mit 100%iger Konformität zu Rom würde die Deutsche Kirche heute glänzen und strahlen.
Es gibt neben dem Lehramt in Rom auch noch die ganz konkrete Situation der Kirche vor Ort, die man vielleicht
nicht ganz außer Acht lassen sollte. Aber viele haben’s mit der Wirklichkeit nun mal nicht so … Ich
freue mich jedenfalls schon darauf, was Lehmann hier noch alles vorgeworfen wird. Die Meldung ist ja noch
sehr jung, daher werden sich gewiss noch viele in diesem Forum melden, zu deren Feindbildern Lehmann gehört
und die heute mal so richtig die Sektkorken knallen lassen können, weil endlich jemand, der die Katholische
Kirche in Deutschland in seiner Position als DBK-Vorsitzender ja so sehr geschädigt hat, endlich den
Hut nimmt.
#16 unteroktav 10:53:29 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Eichstätter Alte Messe ein Erfolg … … gibt’s in Eichstätt etwa einen kreuz.net-Reporter, der letzten
Sonntag vor Ort war? Ich glaube kaum. Aber man hat ja hier ohnehin häufig Angst, Namen von Verfassern
oder „Zulieferern“ von Informationen anzugeben. Dann wären ja die Texte und Berichte nämlich eher auf
ihren Wahrheitsgehalt nachprüfbar, was man sicher nicht immer ohne Grund verhindern will.
#8 unteroktav 12:46:46 | Freitag, 30. November 2007
Geht das schon wieder los … … Marx ist also ein „Feind“ der Alten Messe, soso. Woher weiß man denn
das schon wieder? Hat er sich offiziell als „Feind“ der Alten Messe geoutet? Schon wieder ein neues Feindbild
für unsere lieben Fans von kreuz.net. Es ist schon schlimm: so viele „Feinde“ der Alten Messe im deutschen
Episkopat. Wie hält man das eigentlich noch aus hier? So, genug der Ironie. Hat man denn hier wirklich
NICHTS anderes zu tun, als einen Priester oder Bischof daran zu bewerten oder zu beurteilen ob er PRO
oder CONTRA Alte Messe ist? Ist das das Zentrale um das es geht? Aber das Klientel hier kapiert man anscheinend
nicht (bzw. ignoiert es bewusst), dass das Thema Alte Messe eben nun mal in der Realität NICHT die zentrale
Stellung hat, die sich viele hier wünschen. Aber gut: mit Realität haben viele der Beiträge hier ohnehin
wenig zu tun, bzw. sie verdrehen die Realität so, dass es hierher passt. Ich denke, man kann optimistisch
sein, dass Marx keine schlechte Wahl für München-Freising ist. Und mal sehen, wie er schnell Marx hier
bei kreuz.net als „Freund“ der Alten Messe auf einmal angesehen wird, sollte er sich einmal zumindest
nur ansatzweise positiv dazu äußern. Die Meinung über Personen kann sich in diesem Forum hier ja bekanntlich
von einer Minute auf die andere vollkommen ändern.
#81 unteroktav 16:00:36 | Sonntag, 21. Januar 2007
Erstaunliches vom Augsburger Bischof … Ich muss ehrlich sagen, dass ich von den Aussagen des Augsburger
Bischofs in Hinblick auf die „Alte Messe“ überrascht bin – und zwar in positivem Sinne. Er spricht nämlich
genau dass aus, was Sache ist: eine würdige Feier der erneuerten Messliturgie mache die Forderung nach
der „Alten Messe“ unnötig. Gerade hier auf dieser Internetplattform wird ja liebend gerne gegen die erneuerte
Liturgie publiziert, z.T. sogar gehetzt. Das wird dann gerne damit begründet, dass die heutige Gottesdienstpraxis
oftmals lasch, lieblos, unwürdig sei und mit viel zu vielen Nebensächlichkeiten und Einflüssen, die
in der Kirche nichts zu suchen haben, aufgeladen ist. Und im nächsten Schritt wettert man dann gegen
die Liturgiereform, welche ja an allem schuld ist. Dem ersten Teil stimme ich auch zu: es gibt viele,
z.T. gravierende Missstände in unserer heutigen Liturgie. Doch bevor man dann den einfachsten Weg wählt
und gegen die Liturgiereform hetzt, sollte man diese vielleicht erst einmal lesen … und dann nochmals
den Blick auf unsere heutige Praxis lenken. Und man wird feststellen, dass vieles, worüber wir uns aufregen,
auch überhaupt nicht im Sinne der Liturgiereform ist bzw. es noch eine Menge umzusetzen gibt, was die
Gemeinden noch nicht erreicht hat. Dies ist vornehmlich Aufgabe der Priester (und zunächst mal deren
Ausbildung in den Seminaren), aber auch wir können versuchen, in den Gemeinden vor Ort mitwirken – sofern
wir natürlich selbst hinter der Liturgiereform stehen.
#29 unteroktav 13:06:52 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Eine gute Wahl Zunächst einmal freue ich mich, dass das Bistum Eichstätt wieder einen neuen Oberhirten
bekommt. Die Vorgehensweise, in den Medien bereits breit darüber zu berichten, obwohl es von kirchlicher
Seite noch keinerlei Bestätigung gibt, finde ich auch problematisch. Die Eichstätter Diözesanleitung
zeigte sich auch weig erfreut darüber, aber gut, es gibt eben nun einmal viele undichte Stellen. Dass
die Wahl auf Abt Gregor von Plankstetten fiel, ist erfreulich. Die große Befürchtung vieler Eichstätter
(auch in Teilen des Klerus!), dass ein gewisser Wallfahrtsrektor aus dem Bistum Augsburg neuer Bischof
werden könnte – wie es sich gewisse Kreise erhofft haben –, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.
Eichstätt braucht an der Spitze gerade auch im Hinblick auf die Katholische Universität, an der der
Bischof Magnus Cancellarius ist und dabei auch mit jungen Menschen zu tun hat, und wegen des Collegium
Orientale, einen interessierten, weltoffenen Mann, der zugleich tief im Glauben steht an der Spitze und
keinen rückwärtsgewandten Traditionalisten. Ich glaube der Papst hat eine gute Entscheidung getroffen.
Aber letztlich sollte man vorsichtig sein mit Urteilen im Vorfeld: es wird sich alles in den nächsten
Jahren zeigen.