Toby
Erstellt: 15:33:50 | Donnerstag, 31. März 2005
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981 Lesermeinungen
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Eine Veräppelung von Papst und Publikum
#29   Toby   06:59:25 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ aschera und Bernardin
Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen. Doch was hat die Frage des Messritus jetzt mit der Diskussion um „Donum vitae“ zu tun? Könnte man das nicht thematisch trennen?
Ich bleibe dabei: Die offenkundige Duldung der Mitarbeit von „Donum-vitae“-Funktionären in kirchlichen Gremien ist von der Tendenz her als schismatisch anzusehen.
Noch einmal: Es geht hier nicht um eine zweitrangige Frage pastoraler Natur, sondern um eine Frage mit lehrmäßigen Implikationen. Das Nichthandeln der deutschen Bischöfe ist nicht nachvollziehbar.
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#15   Toby   18:01:30 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ jotam
Kardinal Sodano hat in seinem Schreiben vom 20. Oktober 1999 klargestellt, dass die päpstliche Weisung, künftig keine Bescheinigungen mehr auszustellen, die Voraussetzung für eine straffreie Abtreibung sind, „eine Feststellung lehrmäßiger Natur“ ist, die der Heilige Vater „in Wahrnehmung seines obersten Hirtenamtes“ getroffen hat.
Es handelt sich bei der Problematik um „Donum vitae“ also nicht um eine (tolerierbare) „geringfügige Abweichung“ von der Lehre; „Donum vitae“ steht wegen der Einbindung in die deutsche Abtreibungsgesetzgebung vielmehr im offenen Widerspruch zur katholischen Lehre, was grundsätzlich nicht geduldet werden kann.
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#13   Toby   16:42:06 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ aschera
Das ist doch kindisch, immer wieder diese sattsam bekannten Klischees zu bedienen, anstatt den Dingen auf den Grund zu gehen. Was ist/war der positive Sinn der als „Privatmesse“ verunglimpften Einzelzelebration etc.
Außerdem lenken Sie vom Thema ab. Thema ist hier das unhinterfragte Arrangement der Kirche in Deutschland mit Einrichtungen wie „Donum vitae“, die klar gegen die Lehre der Kirche verstoßen und somit in der Tat tendenziell schismatischen Charakter tragen.
Ich kann das Problem doch nicht dadurch lösen, dass ich auf die anderen zeige und sage, die sind ja auch böse. Bleiben wir hier doch einfach beim Thema „Donum vitae“.
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#6   Toby   13:28:57 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Skandal erster Ordnung
Das offensichtliche Arrangement der „Lehmann-Kirche“ mit „Donum vitae“ ist ein Skandal erster Ordnung. Ein Hauch von Schisma liegt in der Luft.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe nehmen den Papst auf den Arm
#22   Toby   18:51:10 | Montag, 3. Juli 2006
Das ist das Problem …
dass man sich mit „Donum vitae“ arrangiert hat. Da empfinden die Leute gar nichts mehr. Solange die falschen moraltheologischen Prämissen (Lehre von den in sich schlechten Handlungen etc.) nicht als solche erkannt werden, wird das Zeugnis der Kirche auch weiterhin verdunkelt bleiben. Es müsste klar sein, dass katholische Christen gar nicht bei „Donum vitae“ arbeiten dürfen.
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#14   Toby   17:57:27 | Montag, 3. Juli 2006
Keine Diffamierung!
@ Gunsenum
Wo soll Kardinal Lehmann in dem Artikel diffamiert werden? Bleiben wir doch einfach bei den Fakten, anstatt zu polemisieren! Brauchen Sie Feindbilder, die Sie bei kreuz.net ausmachen, um Christ zu sein?
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn sieht sich als Opfer der Kirchenpolitik
#2   Toby   12:39:51 | Sonntag, 2. Juli 2006
„Angeblich“?
Seit seinem angeblich auf Bitten von Papst Johannes Paul II. hin erfolgten Rücktritt …
Wieso „angeblich“?
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#25   Toby   13:26:00 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ Steffen
Das ist eigentlich ein Fall für die Kleruskongregation.
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#24   Toby   07:29:16 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Mangelnde Konsequenz
Es geht im Bistum Fulda vor allem um die aktive Mitarbeit geweihter Amtsträger beim kirchenkritischen „Fuldaer Kreis“. Im Bistum Regensburg hatte Bischof Gerhard Ludwig Müller die beiden Pfarrer Hans Trimpl und Andreas Schlagenhaufer wegen ihrer Mitgliedschaft im kirchenkritischen Verein „Aktionskreis Regensburg“ sowie ihrer Mitarbeit an der Zeitschrift „Pipeline“ suspendiert.
Es ist wirklich unglaublich, dass solche Leute im Bistum Fulda noch Karriere machen dürfen. Bischof Müller sollte seinen Fuldaer Amtsbuder bei der nächsten Bischofskonferenz einmal zur Brust nehmen und ins Gewissen reden.
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#35   Toby   21:12:46 | Montag, 26. Juni 2006
Interessanter Vergleich
„Die Liturgiereform wurde zwar mit einer gewissen Eile, aber ohne falschen Druck nach vorne gebracht.“ – Karl Kardinal Lehmann
„Unglücklicherweise wurden manche Änderungen nach dem Konzil schnell, unüberlegt und in einem Ausbruch von Enthusiasmus – sowie in einer Haltung der Ablehnung von Übertreibungen der Vergangenheit – vorgenommen.“ – Erzbischof Malcolm Ranjith
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#10   Toby   20:53:47 | Montag, 26. Juni 2006
@ deusexmachina
Der Hl. Bonifatius hat das Fundament des christlichen Glaubens in unserem Land gelegt.
Die Leute von „Wir sind Kirche“ vertreten dagegen ein Kirchenmodell, dass teilweise in direktem Widerspruch zur christlichen Lehre und zur kirchlichen Ordnung steht, wie sie Bonifatius in unserem Land grundgelegt hat.
So einfach ist das.
Sie propagierten unter den Gläubigen ein unannehmbares demokratisches Kirchenmodell sowie eine Auffassung von Moral, die in manchen Punkten der katholischen Lehre direkt entgegensteht – soweit Kardinal Ratzinger.
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#8   Toby   20:22:09 | Montag, 26. Juni 2006
@ deusexmachina
In einem Brief der Glaubenskongregation vom Juni 1997 stellte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger bereits fest, daß der Inhalt dieser „Kirchen-Volksbegehrer“ aus einer Reihe von Forderungen besteht, die zum Teil der christlichen Lehre widersprechen und in offenem Gegensatz zur kirchlichen Ordnung stehen.
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#6   Toby   19:34:59 | Montag, 26. Juni 2006
Formale Logik
@ legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
Sie dürfen Ihre Meinung ruhig frei äußern, nur sollten Sie dabei die Grundregeln der formalen Logik beachten. Das ist zumindest meine Meinung. :-) Wenn Sie behaupten, dass kein Widerspruch zwischen dem „missionarischen Geist“ des Hl. Bonifatius und der Forderung nach Frauenordination etc. besteht, dann liegt die Beweispflicht für eine solche Aussage bei Ihnen.
Aber zurück zum Thema: Ist das eigentlich auch in anderen Diözesen üblich, dass Priester – zumal im Priesterrat – aktiv bei „Wir sind Kirche“ mitwirken dürfen? Ich dachte, die Sache sei von Rom längst entschieden.
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#4   Toby   19:17:42 | Montag, 26. Juni 2006
@ aschera
Bitte Ursache und Wirkung nicht verwechseln!
Wenn sich niemand mehr für diese Themen interessiert, warum haben dann diese Leute in Fulda nach wie vor das Sagen? DAS ist die contradictio in se.
@ legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
Bonifatius sprach sich für die Frauenordination aus und die Erde ist eine Scheibe.
Redaktion benachrichtigen Wieder auf Druck der Glaubenskongregation
#5   Toby   18:32:49 | Montag, 26. Juni 2006
Interpretationsspielraum
Wer in kirchlichen Räten und Mitwirkungsgremien sowie in kirchlichen Verbänden und Organisationen Verantwortung übernimmt, solle „zum Zwecke der größeren Klarheit des kirchlichen Zeugnisses auf eine leitende Mitarbeit in Donum vitae verzichten“.
Was heißt das eigentlich konkret? Was ist mit „leitender Mitarbeit“ gemeint? Heißt das im Umkehrschluss, dass eine einfache katholische Beraterin, die bei „Donum vitae“ beschäfigt ist, aber dort keine leitende Funktion einnimmt, auch weiterhin im Pfarrgemeinderat oder bei der kfd tätig sein kann?
Redaktion benachrichtigen „In Medjugorje gibt es keine echten Mystiker“
#47   Toby   18:14:21 | Montag, 26. Juni 2006
Unsinn
Es ist Unsinn, sich unter dem Anschein wissenschaftlicher Redlichkeit auf zweifelhafte, interessegeleitete Sekundärliteratur fanatisierter Anti-Medjugorje-Propagandisten berufen zu wollen, bei der das Ergebnis von vornherein feststeht, anstatt die Fakten genau und aus erster Hand zu überprüfen.
Wann und in welchem Zusammenhang und zu wem soll die „Gospa“ gesagt haben, dass alle Religionen gleich seien? Durch wen ist diese Aussage verbürgt?
Es nützt nichts, wenn solche angeblichen Aussagen in Anti-Medjugorje-Kreisen immer neu wiederholt werden, anstatt der Sache ernsthaft nachzugehen.
Ich habe noch nie verstanden, warum manche Katholiken glauben, hier einen Kreuzzug führen zu sollen. Wer mit Erscheinungen etc. nichts anfangen kann, soll doch einfach schweigen über Dinge, die er nicht versteht. Es wird seinem Glauben doch hoffentlich keinen Abbruch tun.
Redaktion benachrichtigen Wieder auf Druck der Glaubenskongregation
#2   Toby   17:04:36 | Montag, 26. Juni 2006
Deutsche Bischofskonferenz
Offenbar ist die Deutsche Bischofskonferenz derzeit ohne Druck aus Rom weder fähig noch willens, aus eigenen Stücken klare katholische Richtlinien zu formulieren. Sie hätten dazu schließlich sechs Jahre Zeit gehabt. Da sieht man einmal mehr, wie langmütig die „bösen Römer“ sind.
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#40   Toby   12:58:33 | Montag, 26. Juni 2006
Argumente bitte statt Ironie!
Mir fehlt bei dieser Diskussion hier ein wenig die Ernsthaftigkeit. Wenn Medjugorje nicht echt sein sollte, bitte Sachargumente und Beweise für das Nichtvorhandensein eines übernatürlichen Charakters der Phänomene liefern! Aber bitte nicht solchen Unsinn über falsche schwangeren Nonnen!
Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich habe auch kritische Anfragen zu manchen Vorkommnissen und unguten „Begleiterscheinungen“ in und um Medjugorje, insbesondere missfällt mir die zu beobachtende zunehmende „Charismatisierung“. Aber man kann das Gesamtphänomen nicht pauschal als Betrug und die Erscheinungen nicht einfachhin als Fantasie abqualifizieren. Dazu müsste man sich schon etwas ernsthafter mit den Dingen beschäftigen. Wenn es Betrug ist: Wo sind die Beweise dafür? Und dann hätte die Kirche die Pflicht, das aufzudecken und die Gläubigen von diesem Ort fernzuhalten …
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#34   Toby   06:44:46 | Montag, 26. Juni 2006
Wo sind die Belege?
@ Graf von Galen
Nichtkatholische Aussagen, Lüge, Betrug, schwangere Nonnen … die Bedienung von primitiven Klischees und Vorurteilen und Gerüchten ersetzt keine seriöse Argumentation und den Austasuch von Sachgründen. Fehlt nur noch Karlheinz Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“.
Bisher hat mir noch kein Medjugorje-Skeptiker eine glaubhafte Erklärung für die dortigen Phänomene liefern können. Man darf es sich mit der M-Kritik nicht zu einfach machen, indem man einfach irgendwelche Behauptungen aufstellt.
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#25   Toby   14:37:01 | Sonntag, 25. Juni 2006
@ Benedikt
Das bischöfliche Dekret sagt:
Es steht nicht fest …,
das heißt auf Latein: Non constat de supernaturalitate
und eben nicht: Constat de non supernaturalitate.
Hier ist die Wortstellung im Satz ganz entscheidend, ein kleiner, aber feiner Unterschied mit sehr großer Wirkung.
Also: Warum besagt das bischöfliche Dekret nicht einfach: „Es steht fest, dass den Ereignissen … kein übernatürlicher Charakter zukommt.“?
So bleibt die Frage weiter offen – mit viel Interpretationsspielraum.
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#23   Toby   13:40:25 | Sonntag, 25. Juni 2006
@ Benedikt
Und warum legt sich die Kirche dann beispieslweis in Marpingen nicht eindeutig fest? Dort sind die Erscheinungen definitiv abgeschlossen. Das Urteil der Kirche müsste also entweder lauten: „constat de supernaturalitate“ oder „constat de non supernaturalitate“. Faktisch lässt man es aber offen. Warum? Was soll in der näheren oder ferneren Zukunft noch an neuen Einsichten und Erkenntnissen dazukommen, was nicht jetzt schon bekannt ist?
Zu Medjurgorje ist noch anzumerken, dass dort das „Problem“ besteht, dass die Erscheinungen bereits seit einer Generation andauern. So etwas hat es in der gesamten Kirchengeschichte noch nicht gegeben und erschwert natürlich eine endgültige Festlegung.
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#21   Toby   08:21:53 | Sonntag, 25. Juni 2006
Unentschieden
Heute neigt man in der Kirche dazu, sich nicht eindeutig festlegen zu wollen, auch und gerade hinsichtlich der Beurteilung übernatürlicher Phänomene. Das sollten sowohl die Gegner als auch die Befürworter von Medjugorje und anderen Erscheinungsstätten einmal bedenken. Eigentlich dürften beide Parteien mit diesem Unentschieden der offiziellen Kirche nicht zufrieden sein.
Beispiel Marpingen: Dort sind die übernatürlichen Phänomene, von denen berichtet wurde, definitiv abgeschlossen. Dennoch kann sich die offizielle Kirche offenbar weder zu einem eindeutigen Ja oder Nein durchringen. Nach dem Abschluss der übernatürlichen Vorgänge müsste sie das aber eigentlich tun. Warum noch länger warten?
Ich fürchte, dass man auch bzgl. Medjugorje nie zu einem eindeutigen Ergebnis kommen wird.
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#19   Toby   07:10:51 | Sonntag, 25. Juni 2006
Inkonsequenz
Ich kann gunther maria michel voll zustimmen.
Im übrigen: Wären die Phänomene von Medjugorje, Marpingen, Heroldsbach etc. wirklich Betrug, Ausfluss krankhafter Fantasie oder einfach unreflektierter Wundersucht, hätte die kirchliche Behörde die Pflicht, seelsorgerische Begleitung der Pilger, die Gottesdienstfeier und die Sakramentenspendung an diesen Orten zu verbieten. Wie kann es sein, dass man einerseits den übernatürlichen Charakter dieser Phänomene anzuerkennen nicht in der Lage sein will, andererseits aber diese Orte zu sogenannten „Gebetsstätten“ deklariert? Warum soll ich nach Medjogorje fahren, um dort zu beten, wenn dort nichts ist als Betrug und Täuschung? Pecunia non olet – da ist es dann offenbar egal, ob die Erscheinungen echt sind oder nicht?!
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verdunklungsaktion
#30   Toby   06:10:49 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ methusalix
Es geht hier nicht um „Meinung“, auch nicht um die „Meinung“ des Papstes, sondern um Sachkenntnis.
Das Katholische ist immer das Vernünftige – auch in moralischen Dingen.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verdunklungsaktion
#26   Toby   05:34:42 | Mittwoch, 21. Juni 2006
methusalix
Falsch! Glauben Sie wirlich, dass Katholiken so dumm sind? Hinter diesen Regeln des Glauben stehen moralische und ethische Grundsätze, die oft nicht verstanden werden – von ihnen offensichtlich auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verdunklungsaktion
#23   Toby   18:16:31 | Dienstag, 20. Juni 2006
Falscher Gewissensbegriff der „Königsteiner Erklärung“
Das Gewissen hat sich am natürlichen Sittengesetz und am Lehramt der katholischen Kirche zu orientieren. Es ist nicht einfach autonom, so wie es einem in den Kram passt.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verdunklungsaktion
#14   Toby   21:57:30 | Montag, 19. Juni 2006
„back to the roots“
@ Tarcisius
Inhaltlich stimme ich Ihnen zu, doch die Methode halte ich für fragwürdig.
Wenn sich der Kongress „Freude am Glauben“ immer mehr vor den Karren des kirchlichen Establishements spannen lässt und sich noch in finanzielle Abhängigkeiten begibt, wird man eine Trendwende wohl kaum erreichen können. Das Ganze ist zwar gut gemeint, aber offensichtlich auch wenig hilfreich. Kardinal Lehmann hat keinerlei Interesse, die „Königsteiner Erklärung“ zurückzunehmen. Da kann er über die Resolution nur müde lächeln.
Wo ist der Kongress „Frede am Glauben“ eigentlich noch Stachel im Fleisch? Das Programm lässt auch keinen roten Faden erkennen, alles irgendwie bunt zusammengesetzt. So jedenfalls wird es keinen wirksamen Aufbruch geben. Wache Christen müssen als Sauerteig wirken. Das wird durch die inhaltlich profillose Gindert-Linie aber wohl kaum erreicht werden.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verdunklungsaktion
#12   Toby   21:33:58 | Montag, 19. Juni 2006
Was will der Kongress „Freude am Glauben“ eigentlich?
Rodolfo schrieb: Trotzdem, es genügt heute nicht mehr, nur gegen Abtreibung und gegen die „Königsteiner Erklärung“ Resolutionen zu verfassen.
Ganz meine Meinung. Wenn man aber schon eine solche Resolution verfasst, dann verstehe ich nicht, warum man den Kongress „Freude am Glauben“ zu einem Großteil von der Deutschen Bischofskonferenz subventionieren lässt. Kardinal Lehmann hat sogar ein Grußwort verfasst. Was will der Kongress „Freude am Glauben“ eigentlich? Welches teologische Profil vertritt er? Und wie stehen die beim Kongress in Fulda beteiligten Bischöfe Heinz Josef Algermissen und Friedhelm Hofmann zur „Königsteiner Erklärung“? Haben sie die Resolution etwa mit unterzeichnet? Das Ganze erscheint mir nicht besonders glaubwürdig.
Redaktion benachrichtigen Er will aufhören + …
#7   Toby   20:19:55 | Sonntag, 18. Juni 2006
Alle Spiele?
Nach eigenem Bekunden will sich Kardinal Lehmann nach Möglichkeit alle (sic!) WM-Spiele anschauen. Da kann ich nur sagen: Der Mann muss unendlich viel Zeit haben! Hat der Kirchenmann wirklich nichts besseres zu tun? Ich dachte, der sei so vielbeschäftigt. Wer’ verstehen kann … ich jedenfalls nicht.
Redaktion benachrichtigen Eine merkwürdige Verteidigung des Papstes
#12   Toby   09:25:05 | Freitag, 16. Juni 2006
Die Tagespost …
… hängt leider finanziell am Tropf der Bischofskonferenz; bei einer Auflage von knapp 10000 Exemplaren wird sie sich wohl kaum selber tragen können.
Die Leserschaft ist überwiegend konservativ, das theologische Profil der Redaktion erscheint indes recht schwach und profillos.
In der Ausgabe vom 11. Mai verteidigte Friedrich Graf von Westphalen ausdrücklich das umstrittene Antidiskriminierungsgesetz gegen Widerstände von seiten der CDU/CSU.
Andererseits finden sich in der Tagespost hin und wieder auch überraschend gute Beiträge, beispielsweise in der Pfingstausgabe vom 3. Juni von Thomas Steimer eine sehr kritische Besprechung der Festschrift für Kardinal Lehmann anlässlich seines 70. Geburtstages.
Auch die Artikel von Armin schwibach waren bislang durchaus sehr lesenswet. Was ihn jetzt geritten hat, weiß ich nicht.
Guido Horst, einer der beiden bisherigen Chefredakteure, wurde übrigens erst vor kurzem geschasst, da er offenbar eine zu kritische Linie gegenüber der „Lehmann-Kirche gefahren ist.
Redaktion benachrichtigen Skandal in der Steiermark
#3   Toby   14:01:04 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@ semiotico
Nun ja, man muss wirklich nicht mit Kreuz und Knoblauch kommen, aber die „Staatsnähe“ so mancher Oberhirten in Deutschland ist teilweise schon sehr erschreckend. Ich denke da beispielsweise an die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Kardinal Lehmann. Von einer kritischen Distanz ist da kaum noch etwas wahrzunehmen. Der unbefangene Beobachter kann wirklich den Eindruck bekommen, die Kirche habe sich mit dem Abtreibungssystem, der Homogesetzgebung und Antidiskriminierung wenn schon nicht arrangiert, so doch zumindest abgefunden. Kardinal Höffner hat einmal gesagt, die Kirche werde sich nie mit dem § 218 abfinden. Und heute?
Redaktion benachrichtigen Für den Papst – persönlich!
#13   Toby   13:53:14 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Klare Struktur???
Gotthard schrieb: die klare heutige Struktur des Kirchenjahres
Wie Leser Benedikt sehr richtig festgestellt hat, ist mit dem Pfingstmontag noch ein Überbleibsel der Pfingstoktav vorhanden, was aber alles andere als klar und logisch strukturiert erscheint. So klaffen am Pfingstmontag auch Messliturgie und Stundenliturgie auseinander. Konsequent zuende gedacht gibt es nur zwei Alternativen: den Pfingstmontag abschaffen oder die Pfingstoktav als organisches Ganzes wieder einführen.
Redaktion benachrichtigen Interessantes Gerücht + …
#7   Toby   11:01:04 | Montag, 5. Juni 2006
@ wiener
Man kann natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn überhaupt, ließe sich die Petrusbruderschaft – was die Zahl der Weihen und der Neuzugänge betrifft – am ehesten mit der Entwicklung einer Diözese vergleichen.
Die Petrusbruderschaft wurde erst 1988 gegründet, seither ist die Zahl ihrer Mitglieder von 12 auf etwa 200 angewachsen. Dazu kommt noch eine etwa gleich große Anzahl von Seminaristen.
Dass sich eine neu gegründete Apostolische Gesellschaft Päpstlichen Rechts in der heutigen Zeit innerhalb von 18 Jahren so gut entwickelt, ist durchaus beachtlich.
Dagegen ist seit 1988 – also im gleichen Zeitraum – die Zahl der Priesteramtskandidaten in den 27 Diözesen Deutschlands zusammengenommen (sic!) von 445 auf 165 – also um beinahe zwei Drittel – zurückgegangen.
Redaktion benachrichtigen Eine gute Zusammenarbeit
#1   Toby   17:36:53 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Eine Ungeheuerlichkeit!
Es wäre ja sehr interessant zu erfahren, wie konkret und auf welchen Gebieten der Sozialdienst katholischer Frauen mit „Pro Familia“ vernetzt ist und welche Kreise da hinsichtlich der „guten Zusammenarbeit“ sonst noch gezogen werden. Wahrscheinlich wird man sich auch mit den Damen von „Donum vitae“ sehr gut verstehen, steht man denen „weltanschaulich“ sogar noch etwas näher als „Pro Familia“.
Was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist, dass so etwas in der Tagespresse veröffentlicht werden kann, ohne dass die Bistumsleitung oder der SkF in Fulda dazu öffentlich Stellung nehmen. Die Zeitungsmeldung, auf die sich kreuz.net beruft, ist ja immerhin schon über eine Woche alt.
Was ist das eigentlich für eine dilettantische Öffentlichkeitsarbeit im Bistum Fulda? Man kann eine solche Meldung doch nicht einfach uner den Teppich kehren wollen!
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#5   Toby   09:08:39 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Aneinander vorbeireden
Ich habe den Eindruck, dass im vielgepriesenen ökumenischen Dialog einfach aneinander vorbei geredet wird. Das richtig verstandene Kirchenverständnis der katholischen Kirche wird von den Protestanten sowieso nicht geteilt. Wozu dann die Aufregeung.
Außerdem ist Herr Huber immer noch der Meinung, dass Katholiken die Heiligen anbeteten. Zeugt das von ökumenischer Kompetenz und theologischem Sachverstand?
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#37   Toby   18:28:59 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Sacrosanctum Concilium
Athansasius1957 schrieb: Ich kann mich nicht erinnern, daß dort explizit der lateinische Ritus von 1962 genannt worden ist.
Das Konzilsdekret über die Liturgie sagt auch nichts von der Abschaffung des bis dahin bstehenden Ritus und der Einführung eines neuen.
Redaktion benachrichtigen Hausverbot
#9   Toby   18:11:36 | Dienstag, 30. Mai 2006
Feindbilder und Klischees
Warum ausgerechnet die liberalen Vertreter der geschwisterlichen Dialogkirche immer wieder Feindbilder und Klischees bedienen zu müssen glauben, hat mir noch niemand erklären können
Redaktion benachrichtigen Eingeschränkte Pressefreiheit?
#10   Toby   14:05:40 | Freitag, 19. Mai 2006
@ GerdEric
Frage an Radio Eriwan: „Sind die 68er gegen Hierarchien?“
Antwort: „Im Prinzip ja, aber nur solange sie selbst noch nicht das Establishement bilden.“
Inzwischen bilden die 68er und ihre Nachfolger weitgehend das kirchliche Establishement in Deutschland. Vor diesem Hintergrund kann man hinter den Vorgängen in Fulda und anderswo zwei Regeln vermuten:
1. Zur Ablenkung und Verschleierung von Machtstrukturen, die dich selbst nach oben gebracht haben, kritisiere tatsächliches oder vermeintliches Machtgebaren anderer.
2. Verhindere jede für dich nachteilige Änderung der Strukturen, auf denen deine und deiner Gesinnungsgenossen Macht ruht.
Tja, der alte Machiavelli hätte da so seine Freude …
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#57   Toby   18:03:35 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@ Schüttel
Besten Dank für den Hinweis!
In der Kurzfassung heißt es, dass Lehmann hier eine „exegetisch neue Auslegung der <<drei Tage>>“ und den Versuch einer „differenzierten Neuinterpretation“ des entsprechenden Glaubensartikels vorlelegt hat. Da darf man wirklich gespannt sein, zumal die Lehmanschen Lösungen des Problems der „drei Tage“ laut Kurzfassung „eine höhere Wahrscheinlichkeit für sich beanspruchen als die bisherigen Antworten“.
Hat sich denn wirklich noch niemand mit den theologischen Prämissen des heutigen Kardinals auseinandergesetzt?
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#55   Toby   16:48:49 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@ stat crux
Toby: Wie kann man herauskriegen wo genau dieser Artikel stand?
Vielleicht könnte man in einer Uni-Bibliothek nachschauen oder sich an den MM-Verlag in Aachen wenden, der seinerzeit die deutschsprachige Ausgabe von „Trenta Giorni“ herausgegeben hatte.
Am besten wäre es natürlich, den Originaltext von Lehmann zu studieren und gründlich auf seine theologischen Prämissen hin abzuklopfen (ich glaube, die Diss. ist in der Reihe „Questiones disputatae“ publiziert worden). Aber wer hätte die Zeit, den Elan und die entsprechende Fachkompetenz dazu?
Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass hier – abgesehen von Trenta Giorni – offenbar noch nie entsprechende Untersuchungen angestrengt worden sind. Also wenn schon „questiones disputatae“ – dann lasst uns doch mal disputieren!
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#53   Toby   15:21:10 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Der Geist Bultmanns
Schüttel schrieb: Die einzige theologische Arbeit, die von ihm gelegentlich zitiert wird, ist die röm. Diss. über den Satz „auferweckt am dritten Tage“, in der er den Geist Bultmanns in die kath. Theologie einführen will.
@ Schüttel
Wie bitte? Hat man sich das also unter einer „unverdorbenen“ römischen Theologie vorzustellen?
Können Sie bitte etwas Genaueres über Lehmanns Diss. ausführen? Ich erinnere mich nur flüchtig an einen kritischen Artikel in der Zeitschrift „Trenta Giorni“ 1992, die seinerzeit für einiges Aufsehen sorgte. Leider kann ich mich jetzt nicht mehr an die Einzelheiten erinnern, es ging um die Realität der leiblichen Auferstehung jesu Christi. Was glaubt Lehmann da eigentlich genau?
Redaktion benachrichtigen Mit dem Papst möchte er über den liturgischen Wildwuchs reden
#97   Toby   22:05:52 | Dienstag, 16. Mai 2006
Zitat aus Lehmanns Aachener „Ritterrede“ 2005
Apropos Köln.
Sie wissen doch, warum in Köln der mächtigste von uns Hirten wohnt?
Das ist nämlich so:
Wenn zum Beispiel die Limburger Herde mit ihrem Hirten vorbeizieht, dann rufen die Menschen zur Begrüßung: „Hallo, Franz, einen schönen Tag noch!“. Wenn der Aachener Hirte vorbeikommt, dann heißt’s: „Na, Heinrich, wirklich schwere Zeiten: Kopf hoch – Ihr schafft das schon.“
Wenn aber der Kölner Hirte vorbeigeht, hört man nur ein Flüstern: „Allmächtiger!“
Was soll dieser gezielte Seitenhieb auf den Kölner Amtsbruder, der seinerzeit nur wenige Tage zuvor wegen seiner Predigt zum Dreikönigsfest 2005 ungerechtfertigterweise in der öffentlichen Kritik stand?
Ich finde das wenn schon nicht geschmacklos, so doch zumindest unangemessen gewesen ist. lachen kann ich über so etwas jedenfalls nicht.
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#38   Toby   19:06:50 | Dienstag, 16. Mai 2006
Die Lehmann-Kirche
Ein sehr interessanter Kommentar zum Begriff „Lehmann-Kirche“ findet sich unter
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=17382 www.kreuz.net/
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#34   Toby   17:45:23 | Dienstag, 16. Mai 2006
Antirömischer Affekt beim Festakt
Ich habe soeben den letzten Teil des Festakts auf Phönix mitverfolgt. Und siehe da, da war er plötzlich wieder da, der antirömische Affekt! Polemik gegen römische Vorschriften, die angelblich weit von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt sind, so Altbundeskanzler und Lehmann-Freund Dr. Kohl …
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#29   Toby   16:46:38 | Dienstag, 16. Mai 2006
Zahlen und Fakten
Auf der offiziellen Homepage der Deutschen Bischofskonfeerenz finden sich unter dem Link „Zahlen und Fakten“ auch Angaben zu „Katholiken und Gottesdienstteilnehmer 1950-2004“. Die Zahlen bezioehen sich – dasd sei betont – auf Gottesdienste im Novus Ordo.
1987, dem Jahr, als Lehmann zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde, wurden 6,402 Gottesdienstteilnehmer (durchschnittlicher Besuch der Eucharistiefeiern im Novus Ordo) gezählt, im Jahr 2004, dem letzten amtlich erfassten Jahr, waren es nur noch 3,849 Millionen.
Ein Rückgang von 2,6 Millionen Gottesdienstbesuchern oder 40 % nach 17 Jahren Lehmann! Wie man da noch behaupten kann, die Liturgiereform sei „erstaunlich gut angenommen worden“, ist für einen vernunftbegabten Menschen kaum nachvollziehbar.
Redaktion benachrichtigen Mit dem Papst möchte er über den liturgischen Wildwuchs reden
#25   Toby   17:57:23 | Montag, 15. Mai 2006
Welchen Dienst hat Kardinal Lehmann der Kirche erwiesen?
Ich finde es äußerst anmaßend und eines Kardinals eigentlich unwürdig, so selbstgerecht und herablassend über römsiche Instruktionen und Entscheidungen zu reden – als sei das alles beliebig und jederzeit wieder änderbar, beispielsweise die Entscheidung, dass wiederverheiratete Gescheidene (nach katholischer Lehre immerhin objektiv im Stand schwerer Sünde) nicht zur Kommunion zugelassen werden dürfen.
Und dann diese unerträgliche, öffentlich zur Schau getragene „Einfachheit“ und „Bescheidenheit“! Ich kann es langsam nicht mehr hören! Bei allem Respekt, „authentisch“ wirkt Seine Eminenz auf mich jedenfalls nicht, sondern eher wie ein völlig seelsorgsfremder Kirchenfunktionär. Ich möchte ihm wünschen, dass er die Schönheit des katholischen Glaubens in seiner ganzen Tiefe erahnen kann und sich nicht länger nur im politisch korrekten Fahrfasser bewegt.
Redaktion benachrichtigen Das finstere Treiben von ‘Pro Familia’
#22   Toby   12:49:27 | Montag, 15. Mai 2006
„Nicht verwirklichter Tatbestand“ oder „nicht rechtswidrig“?
Ist das nicht Auslegungssache? Ich meine, dass sich die Formulierung „der Tatbestand … ist nicht verwirklicht“ auf das in § 218 (1) vorgesehene Strafmaß (Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe) bezieht und somit auch einfach mit „straflos“ umschrieben werden kann, wobei der Tatbestand „grundsätzlich“ doch erfüllt bleibt: Der Schwangerschaftsabbruch bleibt rechtswidrig, wenn auch das vorgesehene Strafmaß „nicht verwirklicht“ wird.
Die Formulierung vom nicht verwirklichten Tatbestand findet sich nämlich nur in § 218 Absatz 1 und nicht in den Absätzen 2 und 3 (medizinische bzw. kriminologische Indikation), wo es ausdrücklich heißt, dass der Schwangerschaftsabbruch etwa bei „Gefahr für das Leben“ oder bei einer rechtswidrigen Tat nach den §§ 176 bis 179 des Strafgesetzbuchs (Vergewaltigung) nicht rechtswidrig, also im Sinne des Gesetzes rechtens ist.
Ergo: Bei Verdacht auf Behinderung des Kindes und bei Vergewaltigung besteht laut Gesetz ein Rechtsanspruch auf Abtreibung, nicht aber bei dem sogenannten Beratungsmodell gemäß § 218 a Absatz 1, nach dem ca. 97 % der Abtreibungen in Deutschland durchgeführt werden.
Ich bin aber kein Jurist, das alles müsste mal ein echter Fachmann klären. Soweit ich weiß, ist auch die derzeit geltende gesetzliche Regelung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Jahr 1995 verfassungsrechtlich nie überprüft worden.
Redaktion benachrichtigen Das finstere Treiben von ‘Pro Familia’
#18   Toby   06:42:35 | Montag, 15. Mai 2006
Rabulistik
@ Deusexmachina
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 28. Mai 1993 den sogenannten Schwangerschaftsabbruch als grundsätzlich „rechtswidrig“ bezeichnet. An diesem Tatbestand ändert auch die 1995 in Kraft getretene Gesetzesnovelle nichts. Abtreibungen sind also nach wie vor grundsätzlich rechtswidrig, auch wenn diese Formulierung so nicht wörtlich im StGB zu finden ist.
Redaktion benachrichtigen Neue Indultgemeinden in Deutschland
#56   Toby   14:39:38 | Mittwoch, 10. Mai 2006
@ justus
Wenn sich die Empfehlung also nicht auf die Zelebration versus populum bezieht, kann die Kongregation diese doch auch nicht als „angemessener“ ansehen. Es handelt sich um eine Kann-Bestimmung, um nichts weiter, also auch um keine Wertung. Im Umkehrschluss würde eine solche Wertung schließlich bedeuten, dass man fast 2000 Jahre lang weniger angemessen zelebriert hat.
Im übrigen bezieht sich die Empfehlung der Gottesdienstkongregation auf erst noch zu bauende Kirchen. Es ist nicht die Rede davon, dass bei älteren Kirchen, in denen beisielsweise ein fester barocker Hochaltar vorhanden ist, die Altarplatte abgetrennt oder sogenannte Volksaktäre errichtet werden sollen.
Rennt man nicht auch offene Türen ein, wenn man auf die Möglichkeit hinweist, dass die Messe „versus poulum“ zelebriert werden könne? Das geschiet doch ohnehin bei 99 % der Messen im Novus Ordo. Da wäre heute doch eher ein umgekehrter Hinweis auf die weiterhin bestehende Möglichkeit der Zelebration versus orientem angemessen, die schließlich auch unser Heiliger Vater empfohlen hat.
Redaktion benachrichtigen Neue Indultgemeinden in Deutschland
#51   Toby   06:03:36 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Kreuz und Zelebrationsrichtung
Benedikt schrieb: Es geht hier darum, wem sich der Priester bei der Messe, genauer bei der Konsekration an sich zuwendet. Da ist es durchaus von Vorteil, wenn er ein Kreuz vor Augen hat, in dessen Richtung er seine Gebete richten kann. Was an einem Kreuz(!) nun wieder auszusetzen sein soll, das weiß ich auch nicht.
Dass das Kreuz auf dem Altar sozusagen einen inneren Kompass hinsichtlich der Konzentration und Ausrichtung auf das Wesentliche für den zelebrierenden Priester darstellt, ist theoretisch sehr richtig, alledings wird es in der Praxis in den meisten Fällen erfahrungsgemäß leider keine Konsequenzen zeitigen. das ist auch ein gewisser Schwachpunkt in Ratzingers „Geist der Liturgie“: Erst beschreibt er wunderbar den Sinn der Zelebration nach Osten, um dann quasi in einem Rückzieher doch alles beim Alten, das heißt grundsätzlich beim sogenannten Volksaltar, bewenden zu lassen, indem sich der Priester auf das Kreuz konzentriert. Das ist aber zu wenig konkret, zu schwammig, es bedürfte einer liturgischen Selbsterziehung der Priester …
Redaktion benachrichtigen „Unsere Schuld ist ersichtlich“
#14   Toby   21:58:34 | Montag, 8. Mai 2006
@thaumaturgos
Was ist das denn für eine Meinung? Die Abtreibungsmentalität ist also eine Folge des mangelnden Glaubens, da kann man halt nix machen!?
Abgesehen von der Frage, was das eigentlich mit dem Thema zu tun hat, frage ich mich, ob Bischöfe und Priester wirklich nichts gegen den mangelnden Glauben unternehmen können? Ich dachte immer, dass sei deren Aufgabe.
Und plötzlich sind es die bösen Konservativen, die das Amt des Bischofs beschädigen. Es ist also wieder einmal der Überbringer der schlechten Nachricht, der für deren Inhalt bestraft wird. Bravo! Keine Rede davon, dass das Amt des Bischofs in Wirklichkeit von ganz anderer Seite beschädigt wird, vielleicht sogar von Leuten, die scheinbar hinter den Bischöfen stehen.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI. empfing EU-Chef + …
#15   Toby   19:36:46 | Montag, 8. Mai 2006
„Versuch einer Interpretation“
Nun ja, Kardinal Ratzinger bezeichnet seinen Kommentar zum geheimnis von Fatima selbst als „Versuch einer Interpretation“. Dieser „Versuch“ ist also keineswegs als authentische Lehre der Kirche zu werten. Was davon zu halten ist, mögen andere entscheiden, vielleicht unter einem zukünftigen Pontifikat …
Redaktion benachrichtigen Was nützt ein Schuldeingeständnis ohne eindeutige Konsequenzen?
#1   Toby   17:00:08 | Sonntag, 7. Mai 2006
Korrekturlesen
Dass die Mitarbeiter im Bischöflichen Generalvikariat Fulda gleich sechs ausführlich beschriebene Veranstaltungen mit „Pro Familia“ „übersehen“ haben wollen, ist ja wohl ein absoluter Witz, den man nicht einmal meiner frommen Großmutter erzählen kann!
Es war den Mitarbeitern vielmehr überhaupt kein Anliegen, die Veranstaltungen mit „Pro Familia“ zu korrigieren, weil sie diese gar nicht als kritikwürdig angesehen hatten, denn sonst hätten sie diesen Fehler als solchen bemerken müssen.
Offenbar sind die Mitarbeiter im Generalvikariat entweder grenzenlos naiv oder vollkommen inkompetent. Auf jeden Fall zeugt der ganze Vorgang von einem beispiellosen Dilettantismus.
Es scheint, als habe Bischof Algermissen seine Diözese nicht mehr richtig im Griff. Wenn er sich nicht einmal bei einem sehr eindeutigen Sachverhalt wie dem Lebensschutz nicht auf seine Mitarbeiter verlassen kann, wie wird es dann erst bei den pastoralen und theologischen Fragen aussehen?
In keinem profanen Wirtschaftsunternehmen wäre eine solche Inkompetenz in der Geschäftsführung auch nur ansatzweise denkbar.
Redaktion benachrichtigen „Unsere Schuld ist ersichtlich“
#11   Toby   08:44:26 | Sonntag, 7. Mai 2006
Gotthard
hat einfach die katholische Morallehre über die Verwerflichkeit in sich schlechter Handlungen noch nicht verstanden. Leider sieht es so aus, dass sie auch von einem Großteil des deutschsprachigen Episkopats noch nicht verstanden wird, hat man sich nur widerwillig aus dem fatalen Beratungssystem zurückgezogen, ohne inneres Einsehen, wie die stillschweigende Duldung von „Donum vitae“ zeigt.
Ich bin mal gespannt, wie es im nächsten Jahr mit der „Woche für das Leben“ weitergehen wird. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder lenkt die Evangelische Kirche ein (wenn schon nicht aus Einsicht, so doch aus Rücksicht auf uns Katholiken) und kündigt ebenfalls die Einbindung von „Pro Familia“ auf, oder die Initiative wird nicht mehr ökumenisch durchzuführen sein.
Redaktion benachrichtigen Wozu Vorurteile gegen Rom schüren?
#34   Toby   08:14:21 | Sonntag, 7. Mai 2006
Die Gemeinschaft mit dem Bischof
hängt doch nicht von einer freiwilligen oder aufgezwungenen Konzelebration im Novus Ordo am Gründonnerstag ab.
Nicht einmal die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils wünscht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen (vgl. SC 37).
Und die Dominikaner mussten früher auch nicht am Gründonnerstag im römischen Ritus zelebrieren, um ihre Verbundenheit mit den Bischöfen zum Ausdruck zu bringen, nicht einmal dann, wenn sie in einer Pfarrei aushalfen.
Redaktion benachrichtigen Bitte weitergeben + …
#13   Toby   17:43:24 | Freitag, 5. Mai 2006
@ Benedikt
Sender dieses Namens gibt es in vielen Ländern, so auch in Deutschland (gibts das noch?). P. Rydzyk wurde dort zum Rundfunkmachen inspiriert. Er war mal in Deutschland zur Ausbildung, jetzt lässt er per Rundfunk über sie hetzen. Entweder er ist ein Heuchler oder ein Demagoge.
Das stimmt. Radio Maria firmiert in Deutschland allerdings unter dem Namen „Radio Horeb“, gehört aber gleichwohl zur internationalen Radio-Maria-Familie. Früher gab es offenbar enge Kontakte zum polnischen „Brudersender“, so war P. Rydzyk sogar über lange Jahre Mitglied des Trägervereins von „Radio Horeb“. Offenbar wurde Anfang der 90er Jahre auch die Aufbauarbeit für „Radio Maryja“ von Deutschland aus betrieben. Heute will man davon natürlich nichts mehr wissen. Die endgültige Trennung von „Radio Maryja“ erfolgte allerdings erst 2002. Nachlesen kann man das alles unterwww.demleitner-bsm.com/…enerhj/de-Horeb.html.
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#10   Toby   16:00:54 | Freitag, 5. Mai 2006
Noch einmal: Keine Distanzierung!
adlimina schrieb: Öffentlich brauchte keine Distanzierung zu erfolgen, weil es den Skandal „nur“ intern gegeben hat: die Diözese hat diese skandalöse Broschüe in aller Form zurückgezogen und das Zusammenwirken bzw. Zusammenerscheinen mit „Pro“ Familia definitiv unterbunden.
Wie kommt es dann, dass man über die offizielle Homepage der Diözese Fulda www.bistum-fulda.de www.bistum-fulda.de/ immer noch zum Veranstaltungsprogramm einschließlich der Angebote von „Pro Familia“ gelangt?
Hier von nur einer internen Angelegenheit zu sprechen, halte ich für Hohn!
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#9   Toby   14:07:25 | Freitag, 5. Mai 2006
Der Skandal hinter dem Skandal
Es wäre die Aufgabe und Pflicht des Bischofs von Fulda gewesen, alle Interessenten vor den Veranstaltungen mit „Pro Familia“ zu warnen.
Statt dessen ist man in Fulda offenbar bemüht, den Skandal als „interne Angelegenheit“ herunterzuspielen und zu vertuschen. Wo bleibt da die Hirtensorge?
Und warum diese Scheu vor der Öffentlichkeit?
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#8   Toby   10:09:29 | Freitag, 5. Mai 2006
@ adlimina
Öffentlich brauchte keine Distanzierung zu erfolgen, weil es den Skandal „nur“ intern gegeben hat: die Diözese hat diese skandalöse Broschüe in aller Form zurückgezogen und das Zusammenwirken bzw. Zusammenerscheinen mit „Pro“ Familia definitiv unterbunden.
Das verstehe ich jetzt nicht. Der Skandal ist doch öffentlich, allein schon durch die Berichterstattung in diversen Publikationen Medien (Kreuz.net, Kath.net, Rundbrief der Aktion Leben e. V.).
Außerdem ist es doch nicht damit getan, dass angeblich irgendwelche Broschüren zurückgezogen werden.
Nicht die Broschüren beinhalten den Skandal, sondern die entsprechenden Veranstaltungen, die keineswegs abgesagt wurden und von denen sich das Bistum Fulda eben nicht distanziert hat.
Woher wollen Sie im übrigen wissen, ob die Prospektauslagen in katholischen Kirchen tatsächlich eingezogen worden sind? Wer will das denn überprüfen?
Man kann einen Skandal nicht dadurch ungeschehen machen, indem man ihn verschweigen will.
Es ist doch wohl das Mindeste, dass sich Bischof Algermissen öffentlich entschuldigt.
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#1   Toby   19:14:59 | Donnerstag, 4. Mai 2006
„Medizinische Dienstleistungen“ bei Pro Familia
In Kirchen des Bistums liegen Programmhefte aus, in denen Veranstaltungen einer ‘Pro Familia’-Beratungstelle Kassel – noch weit über den offiziellen Zeitraum der ‘Woche für das Leben hinaus, nämlich bis zum 17. Oktober – ganz offiziell angeboten werden.
Im „Pro-Familia“-Beratungszentrum Kassel wird nicht nur beraten, sondern im Rahmen der sogenannten „Medizinischen Dienstleistungen“ auch abgetrieben – Beratung und Abbruch also unter einem Dach!
Im gleichen Gebäude in der Frankfurter Strße 133a in Kassel finden jetzt also auch die Angebote im Rahmen der „Woche für das Leben“ statt.
Es ist für mich unbegreiflich, warum die Verantwortlichen im Bistum Fulda nach dem Bekanntwerden dieses Skandals weder öffentlich Stellung genommen noch die Zusammenarbeit mit „Pro Familia“ umgehend gestoppt haben.
Offenbar ist das katholische Kirchenvolk zu wenig informiert und zu naiv, dass man im Fuldaer Ordinariat glaubt, die Angelegenheit unter den Teppich kehren zu können.
Redaktion benachrichtigen Genau am richtigen Platz
#10   Toby   16:02:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Biritualismus
Der sogenannte Biritualismus mag bei der SJM seine Berechtigung haben, sie ist ja von ihrer Gründungsidee kein ausschließlich „tridentinischer“ Verein gewesen, gestattet aber ihren mitgliedern die Zelebration im alten Ritus.
Bei der Petrusbruderschaft ist das etws völlig anderes. Ihr Gründungscharisma beruht ausschließlich auf der Verpflichtung zur Zelebration des alten Ritus. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, scheint es aber auch innerhalb der Petrusbruderschaft starke Tendenzen hin zum Biritualismus zu geben. Rom hat dem Generaloberen untersagt, den Mitgliedern die der Bruderschaft die Zelebration der neuen Messe zu verbieten.
Ich frage mich: Wo kommen wir dahin? Wenn jemand beide Riten zelebrieren mag, kann er das in einer entsprechenden Kongragtion oder aber auch als normaler Diözesanpriester mit entsprechender Erlaubnis tun.
Es muss aber auch Kongregationen in der katholischen Kirche geben dürfen, die ausschließlich dem alten Ritus verpflichtet sind und bei denen entsprechendes Zuwiderhandeln von vornherein unterbunden wird.
Redaktion benachrichtigen Er will keine Reform der Reform
#23   Toby   22:16:25 | Dienstag, 2. Mai 2006
@ Katja Berben
Warum päpstlicher sein wollen als der Papst? Rom hat erst vor kurzem klargestellt, dass der Empfang des Bußsakraments im Rahmen einer Eucharistiefeier nichts Anrüchiges hat
Warum unnötig diese Klisches über angebliche Fehlformen der vorkonziliaren Volksfrömmigkeit bedienen? Mit pauschalen Verdächtigungen und Unterstellungen kommt man auch nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Etikettenschwindel?
#60   Toby   20:46:25 | Dienstag, 2. Mai 2006
@ Mimi
Das kann ich nicht glauben, was Sie sagen. Die Priester der FSSP sind so dermaßen überlastet, wie sollen die noch eine normale diözesane Pfarrgemeinde führen? Das kann ich mir nicht vorstellen, und das würde ja ihrem besonderen Charisma völlig widersprechen.
Ich kann es mir auch selber kaum vorstellen, es ist aber so. Offenbar scheint jener Pater, dessen Name mir bekannt ist, für den Dienst in einer normalen diözesanen NOM-Gemeinde freigestellt zu sein. Auf jeden Fall zelebriert er, wie schon gesagt, neben der Indultmesse im alten Ritus sonntags auch die NOM-Messe in einer benachbarten Pfarrei.
Warum sich die Petrusbrüder auf eine solche Zweigleisigkeit überhaupt einlassen, kann ich ebenfalls kaum nachvollziehen.
Es ist Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft, die sich in ihrer Argumentation dadurch bestätigt sehen dürfte.
Es bleibt die grundsätzliche Frage: Warum eigentlich ist die FSSP so schwach? Die haben doch Papst und Kirche auf ihrer Seite?
Und warum dreht sich hier scheinbar alles um die FSSPX, als hineg das Heil der Welt und die Präsenz der klassischen römischen Liturgie in der katholischen Kirche nur von ihr ab?
Kardinal Ratzinger sprach einmal von der Notwendigkeit, das Schisma von 1988 „von innen her“ überflüssig zu machen. Und gerade da müsste die FSSP eine Schlüsselrolle spielen, die sie aber offensichtlich nicht erfülllt, nicht erfüllen kann oder nicht erfüllen will.
Redaktion benachrichtigen Etikettenschwindel?
#51   Toby   12:51:46 | Dienstag, 2. Mai 2006
Die Frage des sogenannten „Biritualismus“
scheint mir innerhalb der FSSP noch nicht geklärt zu sein.
Ich habe von einem Mitglied der Petrsbruderschaft gehört, der sonntags eine sogenannte Indultgemeinde betreut und gleichzeitig als Pfarrer der dortigen Diözese fungiert, die Pfarrmessen feiert er selbstverständlich im neuen Ritus. Dies geschieht offenbar mit Erlaubnis seiner Oberen.
Warum diese Kompromisse? Warum nicht das besondere „Charisma“ der Petrusbruderschaft pflegen?
Früher hatten die Dominikaner ihren eigenen Ritus. Wenn ein Dominikanerpater sonntags den Pfarrer einer Pfarrgemeinde vertrat, zelebrierte er die Pfarrmesse selbstverständlich nach dem alten Dominikanerritus und eben nicht nach dem sogenannten tridentinischen Ritus.
Heute behauptet man, der alte und der römische Rtus seien nicht zwei verschiedene Riten, sondern ein und der selbe Ritus. Warum ist nicht einmal innerhalb eines einzigen Ritus das gestattet, was früher den Dominikanern mit einem eigenen Ritus selbstverständlich möglich war?
Hier besteht offenbar noch sehr viel Klärungsbedarf.
Redaktion benachrichtigen Etikettenschwindel?
#44   Toby   22:59:13 | Montag, 1. Mai 2006
@ catharina und Mimi
Wer betet mit mir für das Generalkapitel der FSSP, das in diesem Sommer stattfindet?
Ich schließe mich gerne an.
Um was wird es denn bei diesem Generalkapitel gehen?
Nur um formale Angelegenheiten oder auch um konkrete theologische Inhalte?
Redaktion benachrichtigen Etikettenschwindel?
#29   Toby   19:48:30 | Montag, 1. Mai 2006
@ Catharina, Mimi etc.
Bei allem notwendigen „Sentire cum ecclesia“ und allem wohlverstandenen Gehorsam frage ich mich aber schon, warum die FSSP nicht sozusagen die Meinungsführerschaft bzgl. der traditionellen Liturgie in der Kirche übernommen hat. Denn das ist ja nichts Ehrenrühriges.
Warum überlassen die sogenannten Ecclesia-Dei-Gemeinschaften die theologische Diskussion und auch die entsprechende Gespräche mit Rom weitgehend der Piusbruderschaft?
Wie kommt es, dass die Piusbruderschaft in der öffentlichen Wahrnehmung als Gesprächspartner viel mehr ernstzunehmen erscheint als die Petrusbruderschaft? Wo ist der Gründungs- und Pioniergeist der FSSP von 1988 geblieben?
Wie schon mehrfach hier geäußert: Alles, was bzgl. einer Aussöhnung mit der FSSPX erreicht werden kann, müsste und sollte schon längst in der FSSP verwirklicht sein.
Redaktion benachrichtigen Worte und Taten
#6   Toby   14:32:39 | Donnerstag, 27. April 2006
Ökumenische Verantwortung
Vom Bistum Fulda sei zu erwarten, daß die ‘Pro-Familia’-Ideologen wieder ausgeladen werden:
Ich glaube, Bischof Algermissen befindet sich in einem doppelten Dilemma.
Eine Ausladung von „Pro Familia“ könnte sich evtl. belastend auf das gute ökumenische Miteinander zwischen dem Bistum Fulda undd der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck auswirken. Wenn schon, müsste die Ausladung GEMEINSAM von katholischer UND evangelischer Kirche erfolgen. Ist die evanglische Kirche nicht dazu bereit, darf es künftig keine ökumenisch ausgerichtete „Woche für das Leben“ mehr geben. Und das wäre sicher kein ökumenischer Fortschritt. Möglicherweise ist man jetzt in Fulda um Schadensbegrenzung bemüht. Aber um welchen Preis?
Was ich mich außerdem frage ist, wie es eigentlich bei „Pro Familia“ angekommen sein mag, dass sie nun ausgerechnet von den christlichen Kirchen mit ins Boot geholt wurden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich selbst eingeladen haben.
Redaktion benachrichtigen Wie die Lefebvristen in Kenia landeten
#35   Toby   07:12:55 | Donnerstag, 27. April 2006
@ Benedikt
Der Schein war ein Nachweis der Beratung, nichts weiter. Nicht jede Frau, die sich hat beraten lassen, hat auch abgetrieben; die Motivation der Beratungsstellen (zumindest der kirchlichen) ist es auch nie gewesen, die Abtreibung explizit zu ermöglichen (also bloß notwendige Durchgangsstation zu sein) oder zu fördern.
Jetzt bin ich doch auch einigermaßen überrascht, dass Sie hier, geschätzter Benedikt, daneben liegen.
Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen: Im Rahmen der gesetzlichen Regelung in Deutschland ist der Beratungsschein nun einmal Condicio sine qua non zur Straffreiheit der Abtreibung. Welche Motivation der Beratungsstellen dahinter steckt, ist dabei völlig unerheblich. Genau das war und ist ja das Perfide an dem System, an dem Katholiken im Rahmen von „Donum vitae“ bis heute mitwirken.
Im Übrigen macht die Ausstellung von Beratungsscheinen überhaupt keinen Sinn, wenn damit nicht der Zweck der Straffreiheit der Abtreibung erfüllt werden soll. Die beratene Frau kann ihn allenfalls in den Papierkorb werfen, wenn sie doch nicht abtreiben will. Aber das In-den-Papierkorb-Werfen ist ja nicht der Sinn der Scheinausstellung.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist nicht verboten
#12   Toby   17:15:02 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Ansgar
Wie kann man denn die Zahl der Pius-Anhänger weltweit berechnen? Ich meine, die Grenzen dürften doch eher fließend sein.
Und hoch ist ihre Zahl im deutschen Sprachraum?
Zahlen Pius-Anhänger in Deutschland weiterhin Kirchensteuer?
Redaktion benachrichtigen Leere Floskeln und blutige Tatsachen
#12   Toby   18:53:24 | Dienstag, 25. April 2006
Glockenläuten
Der 1991 eingeführten „Woche für das Leben“ vorausgegangen war ein 1988 von Erzbischof Dyba eingeführtes 15-minütiges Glockenläuten am Mittag des 28. Dezember, dem Fest der Unschuldigen Kinder, das im darauffolgenden Jahr von der Deutschen Bischofskonferenz übernommen wurde. Das Glockenläuten sollte den Protest der Kirche gegen die Abtreibungspraxis zum Ausdruck bringen. Dieses ursprüngliche Anliegen der „Woche für das Leben“ scheint nun durch die Einbindung von Pro Familia völlig auf den Kopf gestellt zu sein. Und für so etwas muss man seine Kirchensteuer entrichten.
Redaktion benachrichtigen Leere Floskeln und blutige Tatsachen
#10   Toby   17:43:23 | Dienstag, 25. April 2006
„Jugendliche auf dem Weg zu einer lustvollen und verantwortungsvollen Sexualität“
Wer sich über die sexualpädagogischen Vorstellungen von Pro Familia informieren möchte, kann sich unter dieser Adresse kundig machen:
…ssel.profamilia-online.de/profa/sexpaed01.htm www.kreuz.net/
Redaktion benachrichtigen Leere Floskeln und blutige Tatsachen
#7   Toby   15:53:40 | Dienstag, 25. April 2006
„Medizinische Dienstleistungen“ von Pro Familia
Bei Pro Familia gibt es Beratungszentren, die unter der verhrmlosenden Bezeichnung „Medizinische Dienstleistungen“ tatsächlich auch Abtreibungen durchführen, Beratung und anschließende Abtreibung also quasi unter einem Dach anbieten. Im vergangenen Jahr führte das zur Forderung des Hessischen Landesrechnungshofes, die Finanzierung von Pro Familia aus öffentlichen Geldern aus verfassungsrechtlichen Gründen zu überdenken.
Offenbar werden auch im Pro-Familia-Beratungszentrum Kassel Abtreibungen durchgeführt, an dem jetzt Veranstaltungen zur „Woche für das Leben“ angeboten werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Algermissen das wirklich gewusst hat. Aber ich frage mich, wie es überhaupt so weit kommen konnte, ausgerechnet Pro Familia bei der „Woche für das Leben“ zu beteiligen. Was sind denn das für Leute in Fulda, die Algermissen zur Seite stehen? Der Bischof von Fulda hat doch einen Pressesprecher, einenpersönlichen Sekretzär, einen theologischen Referenten, einen Generavikar etc. Gibt es da denn niemanden, der auf so etwas einmal achtet? Ich kann es einfach nicht begreifen.
Redaktion benachrichtigen Zwei Schritte vor und einen zurück
#3   Toby   22:26:11 | Montag, 24. April 2006
Gott sei Dank,
dass die Wahrheit nicht von der Zahl derer abhängig ist, die von ihr überzeugt sind.
Redaktion benachrichtigen Tränen in Traunstein
#4   Toby   19:08:02 | Montag, 24. April 2006
Heimat
Traunstein befindet sich im Südosten von Bayern und ist die Heimatstadt von Papst Benedikt XVI.
Es ist schon erstaunlich, wo überall Papst Benedikt beheimatet ist.
Aber zur Sache möchte ich die Zyniker und Skeptiker hier mal fragen, ob sie überhaupt an die Möglichkeit eines Tränenwunders glauben oder nicht.
Wieso soll die Statue einer Renterin rote Farbe weinen?
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#48   Toby   06:00:30 | Montag, 24. April 2006
@ Gotthard
Nein, ich habe nicht die Argumentationsebenen Sicherheitsargumente vs. naturrechtliche Argumentation durcheinander geworfen.
Die Sache ist aus katholischer Sicht eindeutig: Der Gebrauch von Kondomen zählt aus naturrechtlicher Sicht zu den in sich schlechten Handlungen. Von aher kann es hier a priori keine Ausnahmen geben.
Aber auch diejenigen, die sich dieser vernünftigen Sicht nicht anschließen können, sollten den Gebraucch von Kondomen ablehnen: wegen der mangelnden Sicherheit.
So einfach ist das eigentlich. Und es scheint mir vorstellbar, dass ein so vernünftiger Mann wie Papst Ratzinger hier schwach wird. Wie schon gesagt: Er würde dann der Lehre seiner Vorgänger diametral widersprechen. Und das ist wohl kaum vorstellbar.
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#32   Toby   21:28:59 | Sonntag, 23. April 2006
Kondome schützen nicht vor AIDS
Jeder, der sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigt, weiß, dass Kondome so gut wie keinen Schutz vor AIDS bieten können. Ist der Pearl-Index schon für die verhütung einer Schwangerschaft relativ hoch, so dann erst recht für den Schutz vor AIDS.
Würde Papst Ratzinger in dieser Frage wirklich nachgeben, wäre er extrem schlecht beraten.
Und noch schwerwiedender ist die naturrechtliche Argumentationsweise. Er würde tatsächlich der Lehre seiner Vorgänger direkt widersprechen.
Redaktion benachrichtigen Wider eine Homo-Instrumentalisierung von Gottesdiensten
#8   Toby   13:11:46 | Freitag, 21. April 2006
@ res secundae
Dass Verbot derartiger Veranstaltungen nur auf Bayern beschränkt bleiben soll, hat mich auch sehr verwundert.
Wieso gibt es dort eine eigene „Freisinger Bischofskonferenz“? Etwas Vergleichbares dürfte es in den anderen Bundesländern nicht geben, oder irre ich mich?
Außerdem gehört aus historischen Gründen das Bistum Speyer in der Pfalz ebenfalls zum Bereich der „Freisinger Bischofskonferenz“, Speyer ist Suffraganbistum von Bamberg. Also gilt das ausdrückliche Verbot nun wohl auch in Speyer, nicht aber in Mainz. Sehr seltsam.
Redaktion benachrichtigen Homo-Hausverbot im Haus Gottes
#9   Toby   14:57:27 | Donnerstag, 20. April 2006
Ach was!
Die katholische Kirche steht heute nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer traditionellen Lehre hoch im Kurs.
wen alle Irrungen des gegenwärtigen Zeitgeistes verschwunden sein werden, die katholische Kirche und das Papsttum wird es dann immer noch geben.
Redaktion benachrichtigen Gesetzespositivismus
#4   Toby   10:40:20 | Dienstag, 18. April 2006
Und Sie drei?
Warum meinene Sie, dass Ihre Meinung maßgeblich sei?
Setzen Sie sich doch mal lieber mit der Sache auseinander, anstatt mit unqualifizierten Bemerkungen um sich zu schlagen.
Redaktion benachrichtigen „Die überwiegende Mehrheit ist dagegen“
#35   Toby   07:55:01 | Dienstag, 18. April 2006
@ Bernardin
Also, jetzt wollen wir die Kirche doch mal im Dorf lassen. Wenn ganz Deutschland bei den Reichstagswahlen 1932/33 so gewählt hätte wie die katholischen Wähler, wäre uns die braune Brut erspart geblieben.
Hierbei handelt es sich nicht um Meinung, sondern um Sachkenntnis, eine reine Frage der Statistik und Mathematik.
Redaktion benachrichtigen „Die überwiegende Mehrheit ist dagegen“
#9   Toby   17:21:12 | Samstag, 15. April 2006
Lobbyarbeit
Wenn die Sache so schwierig ist, sollten traditionsverbundene Pressuregroups endlich mal auf den Putz hauen und Lobbyarbeit betreiben. Sind Traditionalisten in der katholischen Kirche überhaupt kampagnefähig?
Redaktion benachrichtigen Traditionsbruch? + …
#19   Toby   10:50:37 | Freitag, 14. April 2006
The Day After
Kreuz.net meldete: Es werde jedoch nicht ausgeschlossen, daß der Heilige Vater direkt am Gründonnerstag ein Schreiben von Interesse für die Priester veröffentliche.
Und? Was ist jetzt mit diesem schreiben? Von einer Veröffentlichung habe ich nichts gehört. Auch nichts mehr über die erwartete Freigabe der alten Messe. Weiß jemand etwas Genaueres?
Redaktion benachrichtigen Im Schimmel des 19. Jahrhunderts
#4   Toby   14:57:35 | Donnerstag, 13. April 2006
Und wie war das bei unseren Vorfahren?
Der Hl. Bonifatius hatte es gewagt, das Stammheiligtum der Chatten, die Donar-Eiche bei Geismar in Nordhessen, zu fällen und aus dem Holz ein Bethaus zu bauen. Außerdem verwendete er ein alteinisches Messformular, das sich nur minimal von der späteren tridentinischen Form unterscheidet. Inkulturation?
Redaktion benachrichtigen „Nicht nur los von Rom, sondern los von Gott.“
#37   Toby   10:09:58 | Mittwoch, 12. April 2006
@ monti
Das einzige was möglich ist, ist die Freigabe der Alten Liturgie, und dann können die Gläubigen, ohne vom Ruch des Schismatikers umgeben zu sein, mit den „Füßen“ abstimmen.
Und warum hat dann die Petrusbruderschaft in dieser Hinsicht nicht schon längst die Initiative ergriffen? Was haben die denn zu verlieren? Warum nehmen die der FSSPX nicht den Wind aus dem Segel?
Das merkwürdige irenische Verhalten der Petrusbrüder scheint die Argumentation der Piusbruderschaft zu bestätigen.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#44   Toby   08:12:42 | Dienstag, 4. April 2006
@ Benedikt
Na also mal ganz unabhängig vom Thema würde ich mich nicht wirklich über einen Bischof freuen, der seine Überzeugungen derart einfach über Bord schmeißt. Das hätte nämlich zwei Seiten.
Moment mal, Bischof Kamphaus hätte immerhin die Möglichkeit gehabt, von seinem Amt zurückzutreten, das wäre in der Tat konsequent gewesen.
Wenn ich mich recht erinnere, bot er seinerzeit Johannes Paul II. auch seinen Rücktritt an, was letzterer aber aus mir unerfindlichen Gründen ablehnte.
Wie ich gerade lese, befindet man sich auch in Fulda wieder mal im Weltjugendtagsrausch. Am kommenden Sonntag, dem Palmsonntag, soll auf dem diözesanen Weltjugendtag die „Begeisterung von Köln“ wiederbelebt werden.
Wie passt das alles zusammen? Wie man sieht, ist Bischof Algermissen mi sienem „Patoralen Prozess“ nicht zuletzt auch von einem antirömischen Affekt geritten. Bei der nach außen zur Schau gestellten „Papsttreue“ stelle ich mit zunehmendem Maße eine erschreckende Inhaltslosigkeit fest.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#27   Toby   07:13:06 | Samstag, 1. April 2006
Umstrukturierungen im Bistum Fulda nicht vom Kirchenrecht gedeckt
@ Gotthard
Schön, dass Sie aus dem Kirchenrecht zitieren. Es bestätigt, dass die Kritiker des „Pastoralen Prozesses“ mit Ihrer Einschätzung richtig liegen, was nun auch Rom zu bestätigen scheint.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#21   Toby   19:16:08 | Freitag, 31. März 2006
@ Gotthard
Die Organisation seiner Diözese ist jedem Bischof freigestellt
Das stimmt einfach nicht, bei der Organsiation seiner Diözese ist der Bischof an die Maßgaben des Kirchenrechts und entsprechender römischer Weisungen gebunden.
Ich empfehle Ihnen zur Lektüre etwa die Instruktion Instruktion der Kleruskongregation „Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ vom 4.8.2002.
Im Gegensatz zur gängigen Praxis im Bistum Fulda wird darin unter Verweis auf die Canones 526 und 539 CIC beispielsweise ausdrücklich festgestellt, dass die Übertragung einer Pfarrei an einen Administrator niemals auf Dauer angelegt sein darf. Außerdem wird daran erinnert, dass „das Amt des Pfarrers – weil es seinem Wesen nach ein Hirtenamt ist – vollen Anspruch und Stabilität erfordert“.
Und warum lässt Bischof Algermissen rüstige Priester vorzeitig zwangspensionieren? Priestermangel?
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#14   Toby   17:23:02 | Freitag, 31. März 2006
Ach, Herr Gotthard,
es handelt sich doch um keinen privaten Briefwechsel, sondern um ein amtliches Schreiben, dass die Allgemeinheit betrifft.
Es wäre in der Tat zu überlegen, ob man nicht offiziell Beschwerde im Vatikan einlegen sollte.
Wenn ein Oberhirte derart unsouverän auf Kritik reagiert und zu unkontrollierten Gefühlsausbrüchen neigt, stellt sich ernsthaft die Frage, ob er überhaupt noch imstande ist, sein Amt gerecht und zum Wohl der Menschen auszuüben.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#7   Toby   14:58:11 | Freitag, 31. März 2006
Der Kamphaus’sche Sonderweg
@ Benedikt
Ja, formal wurde der Sonderweg beendet – aber mit großem Zähneknirschen. Und das bis heute, auch noch fünf Jahre danach.
Das unselige Thema der kirchlichen Einbindung in die staatliche Schwangerschaftskonfliktberatung wurde theologisch bis heute nicht wirklich aufgearbeitet.
Und von einem inneren Einsehen der Bischöfe, dass sie von falschen (moral)theologischen Prämissen augegangen waren, kann bis heute keine Rede sein.
Deshalb auch die stillschweigende Duldung von „Donum vitae“ durch das offizielle kirchliche Establishement. Das gilt nicht nur für das Bistum Limburg. Die hessische Landesvorsitzende von „Donum vitae“, Die Diplom-Theologin Margot Hartmann, ist beispielsweise Mitlied des Fuldaer Domchores.
Aber das wäre eine eigene Diskussion wert, gehört hier eigentlich nicht zum Thema.
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#1   Toby   13:47:10 | Freitag, 31. März 2006
Endlich einmal ein Hoffnungsschimmer für Fulda!
Bischof Algermissen sollte sich nicht länger wie ein absolutistischer Monarch benehmen. Das steht ihm als Person nicht gut an und widerspricht auch der eigentlichen Funktion seines Amtes. Auch und gerade als Bischof kann er nicht einfach machen, was er will, sondern er ist der erste Garant des Glaubensgehorsams und damit auch gegenüber der göttlichen Struktur der Kirche, die zu beschneiden er leider ohne Not mit seinem unseligen „Pastoralen Prozess“ angegangen ist. Möge Rom hier hart durchgreifen!
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Mitarbeiter bei Radio Vatikan
#6   Toby   13:36:53 | Freitag, 31. März 2006
@ Horst Eckner
Welche Auferstehung? Was meinen Sie nun wieder damit? Ich denke, die Evangelien können darüber nichts sagen???
Nach der immer noch gültigen Lehre der Kirche über die letzten Dinge gibt es neben der Möglichkeit ewiger Seligkeit bei Gott – die zu erlangen wir alle hoffen dürfen – leider auch die Möglichkeit ewiger Gottesferne, auch Verdammnis genannt. Einen Persilschein für den Himmel lehrt die Kirche nicht. Die Feier der Seelenmesse, des Requiems, ist Ausdruck unserer Hoffnung auf die ewige Seligkeit. Beten wir deshalb für die Verstorbenen.
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#25   Toby   18:15:57 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Horst Eckner
Wenn ich Sie recht verstehem, wollte das Neue Testament also angeblich keine geschichtlichen Tatsachen und Ereignisse berichten, sondern vornehmlich nur von irgendeiner nebulösen „Glaubenserfahrung“, die nicht greifbar ist (und dann soll’s in diesem Fall plötzlich der Hl. Geist gewesen sein). Was tatsächlich geschehen ist, entzieht sich der Bibel und hat nur wenig Relevanz. Es tut mir leid, aber da streubt sich einfach mein Verstand. Um mit Georg May zu sprechen: „Die Wirkung auf einen denkenden Menschen kann nur sein, dass er entweder diese Exegese oder das Christentum für Unfug hält“.
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#23   Toby   17:40:50 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Host Eckner
Gott überwindet aus Liebe den Tod
Aha. Aber woher sollen das die Jünger gewusst haben?
Auf welcher Grundlage beruht denn der christliche Osterglaube, wenn Jesus nicht auch im physischen Sinne auferstanden ist?
Was meinen Sie, was der Apostel Johannes „sah“, als er zum Grab ging „und glaubte“?
Und die „Erscheinungen“ des Auferstandenen? Und das Essen und Trinken?
Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit „Widerfahrnis“ der Jünger? Worin soll das denn bestehen? Sie hatten wohl plötzlich Migräne bekommen. Aber warum bloß?!?!?
Redaktion benachrichtigen Darf er oder darf er nicht?
#10   Toby   15:30:40 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Horst Eckner
Was ein Schisma ist, scheint dem Schreiber nicht bekannt zu sein… Eine andere Meinung zu haben als der Papst ist, sofern es nicht um dogmatische Fragen geht, jedenfalls kein Schisma.
1. Ich sprach nicht von schisma, sondern von schismatischen Strukturen.
2. Es geht nicht darum, eine „andere Meinung“ zu haben als der Papst, sondern um Glaubensinhalte.
Lasst uns doch endlich einmal konkret um die INHALTE des Glaubens und um die innere Verfassung der Kirche etc. disputieren.
Redaktion benachrichtigen Darf er oder darf er nicht?
#7   Toby   14:38:08 | Donnerstag, 30. März 2006
Schismatische Strukturen in der Kirche
@ wolfgang e.
Ein wirklich guter und tiegründiger Beitrag, besten Dank!
Man stürzt sich genüsslich auf die bösen „rechtgläubigen Schismatiker“, während auf der anderen Seite schismatische Strukturen in der Kirche (z. B. die Priester im sogenannten „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“, die glaubenskritische Initiative „Wir sind Kirche“ oder die katholischen Laien von „Donum vitae“) toleriert werden.
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#21   Toby   10:45:40 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Makus-Antonius
Was ist an Schüttels Rückschlüssen albern? Natürlich stehen hinter gewissen Kardinalsernennungen kirchenpolitische Implikationen – leider!
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#19   Toby   08:03:27 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Gotthard
Die Art und Weise, wie die Erenunnung Lehmanns zum Kardinal vonstatten ging, gibt durchaus Anlass zu kritischen Rückfragen. Warum wurde seine Erennung „nachgeschoben“? Warum wurde er nicht gleich zusammen mit den anderen Kandidaten ernannt?
Die Krierung von Kardinälen ist in erster Linie ein spiritueller, ja ein liturgischer Akt. Es ist nicht gut, die Auwahl der Kandidaten vordergründig nach (kirchen)politischen Kriterien vorzunehmen. Im Falle Lehmanns war und ist das ganz offensichtlich.
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#14   Toby   18:06:21 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Horst Eckner
aber wer sagt, die Auferstehung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen (Jesuskörper verschwindet über Nacht), der steht im Widerspruch zu dem, was die katholische Kirche lehrt
Dem kann ich so zustimmen. Sie rennen allerdings offene Türen ein, denn kein ernstzunehmender Katholik hat je behauptet, die Aufersteheung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen.
Das Problem besteht jedoch darin, dass man deshalb den realen „materiellen“ Vorgang der Auferstehung nicht einfach leugnen kann, wie es Kasper, Lehmann und das Gros der deutschsprachigen Universitätstheologie bis heute tun. Man verfährt nach dem Motto: „Ob das Grab leer war oder nicht, wissen wir nicht. Entscheidend ist jedoch der Glaube.“ So etwa in der erfolgreichen, vom BR produzierten Reihe „2000 Jahre Christentum“.
Ja, welcher Glaube denn, wenn man nix wissen darf???
Und Kasper ist es gerade, der in „Jesus der Christus“ vor einem „zu massiven Osterglauben“ warnt.
Mein Gott, was sind das für Hirngespinste???
Redaktion benachrichtigen Geheimnis gelüftet
#7   Toby   13:53:39 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Horst Eckner
Diese exegetischen Winkelzüge versteht kein vernünftiger Mensch. Natürlich setzt der Osterglaube das historische Faktum der Auferstehung voraus.
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#23   Toby   12:50:23 | Dienstag, 28. März 2006
„Kasper ist ein Häretiker!“
Dieses Zitat im Titel stammt vom damaligen … Kardinal Ratzinger.
Hoffentlich hat er das nicht vergessen.
Was Lehmann betrifft: Er hat schon eine seltene Begabung, die Dinge in rabulistischer Manier zu verdrehen.
Lehmann hätte vielleicht besser Politiker als Kirchenmann werden sollen.
Redaktion benachrichtigen Hillenbrand und die Wölfe
#6   Toby   10:26:51 | Sonntag, 26. März 2006
Karrieredenken
Der Papst selbst hat noch als Kardinal das kirchliche Karrieredenken beklagt. Es bedarf auch keiner besonderer hellseherischer Fähigkeit, um – wie kreuz.net – feststellen zu können, dass dieses Denken auch und gerade bei Bischofsernennungen eine nicht unerhebliche Rolle spielt.
Mir ist noch der Fall eines Domkapitulars in guter Erinnerung, der vor einigen Jahren aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machte, dass er nicht zum Bischof ernannt worden war – so fest hatte er damit gerechnet …
Redaktion benachrichtigen Aus für den Applaus?
#9   Toby   16:07:38 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Benedikt
Bevor man neue „Vorschläge und Pläne“ einer liturgischen Reform veröffentlicht, sollte man erst einmal dafür sorgen, dass die bisherigen Bestimmungen (Redemptionis Sacramentum etc.) eingehalten bzw. in der Praxis auch tatsächlich umgesetzt werden. Davon kann in weiten Teilen leider keine Rede sein. Und kaum ein verantwortlicher Oberhirte erkennt dies auch nur ansatzweise überhaupt als Problem.
Redaktion benachrichtigen Aus für den Applaus?
#4   Toby   15:30:42 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Filip Jovic
Leider scheinen Sie Recht zu haben. Das hatten wir alles schon einmal. Ich erinnere nur an die Vorabmeldungen zur Veröffentlichung der Liturgie-Instruktion. Was sollte da nicht alles verboten werden, nicht nur der Applaus, sondern sogar die Ministrantinnen.
Und was ist schlussendlich dabei herausgekommen? Nichts! Selbst die Dinge, die in der Endfassung von „Redemotionis Sacramentum“ stehen, werden ja nicht eingehalten, beispielsweise die Verwendung der Kommunionpatene oder das Verbot des gewohnheitsmäßgen Einsatzes von Kommunionhelfern. Selbst von „konservativen“ Oberhirten wie Meisner oder Mixa ist da nichts zu erwarten. Leider!
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan wird das Wort „Liturgie“ wieder großgeschrieben
#19   Toby   21:08:44 | Mittwoch, 22. März 2006
Ministrantinnen
Dabei hatte Kardinal Ratzinger 1991 vor dem Linzer Priesterkreis in Aigen noch betont, dass der Dienst von Mädchen und Frauen am Altar unvereinbar sei mit der Struktur auch der neuen (!) Liturgie. Der Ministrant fungiert ursprünglich als Ersatzkleriker und nicht als normaler Laiendienst, er ist also eigentlich nur auf potentielle Kleriker übertragbar.
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan wird das Wort „Liturgie“ wieder großgeschrieben
#8   Toby   14:48:49 | Mittwoch, 22. März 2006
Fragt sich nur …
warum der Hl. Vater Erzbischof Marini nicht einfach ablöst. Darüber war ja bereits mehrfach spekuliert werden.
Eine „gesichtswahrende Lösung“ wird sich doch irgendwie arrangieren lassen. Es muss auch nicht unbedingt der Nuntiusposten in Teheran sein …
Redaktion benachrichtigen Schnee von gestern
#26   Toby   13:51:04 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Dr. Otterbeck
Das Konzil empfiehlt nunmal, den Glauben zu leben, nicht nur ihn zu repräsentieren.
Es fragt sich halt nur: welchen Glauben?
Bevor ich den Glauben leben kann, muss ich erst einmal wissen, was eigentlich zu glauben ist, worin der Glaube besteht?
Was glauben die Leute vom „Fuldaer Kreis“?
Was glaubt Pfarrer Vreitenbach?
Was glaubt Frau Bussmann?
Redaktion benachrichtigen Schnee von gestern
#17   Toby   17:14:27 | Dienstag, 21. März 2006
@ Benedikt
Ein großer Unterschied zwischen „Fuldaer Kreis“/„Wir sind Kirche“ und FSSPX besteht auch darin, dass ersterer innerhalb des kirchlichen Establishments förmlich hofiert wird, während die FSSPX absolutes Tabu ist. Die Mitgleidschaft beim „Fuldaer Kreis“ scheint im Bistum Fulda sogar karriereförderlich zu sein, während die Verbundenheit mit dem alten Ritus ein Berufsverbot nach sich ziehen kann.
Redaktion benachrichtigen Schnee von gestern
#5   Toby   13:08:45 | Dienstag, 21. März 2006
@ bonifatius
Es ist unglaublich, wie hilflos sich der Bischof von Fulda zu diesem ominösen Kreis verhält. Ist es Feigheit?
Hilflos? Der Bischof von Fulda bietet führenden Köpfen dieses ominösen „Kreises“ durchaus noch Karrieremöglichkeiten. So sind mittlerweile drei seiner Mitglieder in den Priesterrat berufen worden, einer gar als dessen Sprecher. Der Hl. Bonifatius wird sich in seinem Grabe umdrehen! „O Glabensvater, sieh die Not, inder wir uns befinden!“
Redaktion benachrichtigen Finstere Aussichten
#7   Toby   20:32:20 | Montag, 20. März 2006
@ Marlene
Mir hat noch niemand das Gegenteil beweisen können. Was also sollte am katholischen unvernünftig sein?
Wäre das Katholische unvernünftig, wäre ich nicht katholisch.
Also mit dem Selbstverständis der Katholiken sollte man sich als Kritikerin auch schon ein wenig befassen.
Zur Lektüre empfehle ich in diesem Zusammenhang die Enzyklika „Fides et Ratio“, eine der besten von Johannes Paul II.
Redaktion benachrichtigen Finstere Aussichten
#5   Toby   19:35:33 | Montag, 20. März 2006
@ methusalix
Es geht hier nicht um die Privatmeinung irgendwelcher „rechtgläubiger“ Katholiken, sondern um Sachkenntnis. eine männliche samenzelle ist kein eigenständiger Mensch, eine befruchtete Eizelle schon. Ich empfehle Ihnen zur Lektüre einmal die Instruktion „Donum vitae“ von 1987. Das Katholische ist immer das vernünftige.
Redaktion benachrichtigen Finstere Aussichten
#2   Toby   19:16:55 | Montag, 20. März 2006
@ Yersinia
Eier??? Was verstehen Sie unter Eiern???
Redaktion benachrichtigen Die Lefebvristen unter sich?
#66   Toby   17:02:45 | Samstag, 18. März 2006
Christlicher Ständestaat???
Ich habe jetzt nicht die ganze Diskussion gelesen, aber einen christlichen Ständestaat zu fordern, ist vollkommener Unsinn. Was soll das, wenn mehr als 90 % der Staatsbürger die Lehrauffassungen der katholischen Kirche nicht teilen?
Das sind doch absolut unsinnige Nebenkriegsschauplätze, die hier ständig eröffnet werden. Lasst uns doch lieber über die Schönheit der klassischen Liturgie reden und über die Möglichkeiten, das entsprechende Gottesdienstangebot Apostolat im deutschsprachigen Raum weiter auszubauen.
Redaktion benachrichtigen Die Hintergründe
#11   Toby   17:08:15 | Dienstag, 14. März 2006
Anonymität
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum so viele Leute ein Problem damit haben, dass Kreuz.net anonym operiert. Was soll daran eigentlich so verwerflich sein?
Es ist nun einmal leider so, dass man in einer gewissen kirchlichen Öffentlichkeit nicht mehr frei seine Meinung äußern darf, ohne Repressalien befürchten zu müssen. ein fairer Dialog findet doch in weiten Teilen des kirchlichen Establishments überhaupt nicht statt.
Kann es sein, dass es manche einfach nur ärgert, dass hier Geistesfreiheit herrscht und dass frei ausgesprochen werden kann, was man ansonsten unterdrücken würde?
Manche Leute scheinen nur damit beschäftogt zu sein, wer dahinter steckt. Man sollte es aber besser mit dem hl. Augustinus halten, der einmal sinngemäß geschrieben hat: Frage nicht, wer das sagt, sondern was gesagt wird!
Redaktion benachrichtigen „Der Papst hat den Notstand in der Kirche de facto anerkannt“
#26   Toby   18:01:49 | Montag, 13. März 2006
@ Horst Eckner
Diese Argumentation hält einer realistischen Sicht der Dinge nicht Stand. Phänotypisch haben wir es mit einem neuen Ritus zu tun und nicht mit einer nur mit einer erneuerten Form der Liturgie. Warum dann eine rituelle Kontinuität behaupten, wo phänotypisch keine ist!?
Denken Sie einmal darüber nach, warum im praktischen Vollzug des NOM in den meisten deutschen Pfarrgottesdiensten gerade diejenigen Elemente unterdrückt werden, die eine Kontinuität zur alten Messe aufzeigen würden: Verwendung der Kommunionbank, des Ersten Hochgebets, Latein usw.
@ Dr. Otterbeck:
Ohne „NOM“ gäbe es vielleicht noch 2 Mio praktizierende Katholiken weltweit.
Das ist absolut unrealistisch. Ohne NOM gäbe es in Deutschland mit Sicherheit mehr praktizierende Katholiken als jene 3,8 Millionen, die es aktuell geblieben sind.
Redaktion benachrichtigen Rechtfertigung statt Gehorsam?
#6   Toby   16:04:56 | Freitag, 10. März 2006
@ Gotthard
oder aus der Hand eines beauftragten Kommunionhelfers
Stimmt nicht, das gilt nur für Notfälle wie Krieg oder Todesgefahr. Eine gewohnheitsmäßige Beauftragung vom Kommunionhelfern ist verboten!
Redaktion benachrichtigen Auch die Rabbiner wurden beehrt
#9   Toby   15:17:00 | Freitag, 10. März 2006
@ MK28
Deutsche Bischöfe
Man sollte endlich eine grundlegende Wende bei den künftigen Bischofsernennungen herbeiführen. Wenn immer nur die gleichen systemimmanenten und ekklesiastisch korrekten Kompromisskandidaten ernannt werden, können wir noch 100 Jahre warten, bis sich etwas ändert.
Redaktion benachrichtigen Im Hintergrund läuft der Endspurt
#3   Toby   10:49:24 | Freitag, 10. März 2006
Msgr. Imkamp
soll auch nicht an die Echtheit der Erscheinungen von Fatima glauben, die immerhin kirchlich anerkannt sind.
Und beim negativen Befund der Vorkommnisse in Marienfried soll er maßgeblich beteiligt gewesen sein; böse Zungen behaupten nicht ganz uneigennützig wegen der „Konkurrenz“ Marienfrieds zu Maria Vesperbild …
Redaktion benachrichtigen Der Papst vermißt die alten Lesungen
#9   Toby   15:41:37 | Donnerstag, 9. März 2006
@ Robert Kethelhohn
Warum dieser sarkastische Unterton? Ich bin durchaus Realist.
Aber die Frage der kirchenpolitischen Durchsetzbarkeit von theolgisch in rechter Weise gewonnenen Einsichten muss doch erlaubt sein.
Man kann über Vieles auf einer akademischen Metaebene philosophieren, aber was nutzt das endlich, wenn man es in der pastoralliturgischen Praxis nicht erleben kann?
Redaktion benachrichtigen Was denken Sie über den Hinduismus?
#25   Toby   20:29:43 | Mittwoch, 8. März 2006
Donar-Eiche
Und was ist dann mit dem Hl. Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, der – ooh, wie böse! – einfach so die Kultur der Germanen zerstörte und deren Heiligtümer zerstörte …
Redaktion benachrichtigen Der Papst vermißt die alten Lesungen
#6   Toby   17:35:22 | Mittwoch, 8. März 2006
Hervorragende Analyse Seiner Heiligkeit …
… aber was meinter mit der Aussage: Wir müssen die Neuheit annehmen, aber auch die Kontinuität lieben …?
Hinsichtlich der praktischen Umsetzung des Erkannten hapert es offenbar ein bisschen.
Auch in früheren Büchern Kardinal Ratzingers gab es schon vrtreffliche Analysen, ich denke da beispielsweise an das „Fest des Glaubens“ oder den „Geist der Liturgie“. In dem letztgenannten Buch hat er ganz vortreffliche Aussagen zur Zelebrationsrichtung gemacht.
Nur: Irgendwelche praktischen Konsequenzen haben die AUsführungen des Präfekten der Glaubenskongregation nie gezeitigt. Und nu isser Papst …
Redaktion benachrichtigen Vorwärts zur sogenannten Urkirche
#19   Toby   13:27:57 | Mittwoch, 8. März 2006
@ Benedikt
Steffen hat wohl gemeint, dass in priesterlosen Gemeinden, bei denen regelmäßig „Laiengottesdienste“ abgehalten werden, beispielsweise Priester auf Durchreise oder im Urlaub, die sich anbieten, eine hl. Messe zu feiern, eben daran gehindert werden mit dem Hinweis auf die fest etablierten „Wort-Gottes-Feiern“. Das habe ich auch schon gehört.
Das Perfide ist, dass unter dem Deckmantel der Frömmigkeit die Eucharistiefeier als „Normalfall“ der gottesdienstlichen Gemeinschaft auch an Wertagen eleminiert wird, wobei ich niemandem böse Absicht unterstelle. Aber man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass eine nicht mehr stattfindende Eucharistiefeier an Werktagen gar nicht mehr als Mangel empfunden wird, sondern – im Gegenteil – als mögliche Bereicherung durch alternative Laiengottesdienste. Wo bleibt hier die eucharistische Sehnsucht?
Redaktion benachrichtigen Vorwärts zur sogenannten Urkirche
#10   Toby   07:11:20 | Dienstag, 7. März 2006
Jodler-Diplom
Natürlich ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn traditionelle Andachtsformen fortgesetzt werden und den Laien in diesem Zusammenhang mehr Eigenverantwortung zugetraut wird.
Aber was soll jetzt dieses ganze Getue mit der „Ausbildung“ zu Gottesdienstleitern? Besonders die hier an den Tag gelegte Geschäftigkeit und „von oben“ verordnete Bürokratie erscheint doch einigermaßen befremdlich.
Als hätte es das früher nicht gegeben, dass sich fromme Frauen und Männer in der Pfarrei ohne einen Priester Rosenkranzgebet getroffen hätten – allerdings ohne „Ausbildung“.
Mit diesem ganzen Gerede und Getue wird ein offiziöser Touch suggeriert, der quasi amtlichen Charakter hat und die Laien gewissermaßen auf die gleiche Augenhöge wie die Priester stellen soll. Im Grunde genommen ist das aber doch lächerlich. Es erinnert mich irgendwie an Loriots „Jodler-Diplom“. Da hat man was Amtliches in der Tasche, und da ist man dann „wer“.
Redaktion benachrichtigen Vorwärts zur sogenannten Urkirche
#2   Toby   19:47:44 | Montag, 6. März 2006
@ Gotthard
Das wird in dem Artikel auch nicht kritisiert. Bitte den Kontext beachten!
Kritisiert wird zu Recht die Selbstbedienung beim Empfang der Hostie und das Eintunken in den Kelch.
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#96   Toby   18:46:59 | Montag, 6. März 2006
Gute Arbeit, Stimme! Danke!
Wenn man also über die offizielle Webseite der „Missionaries of charity“ zu dem besagten Zitat kommt, hat es, auch wenn es nur ein Link ist, aber doch einen gewissen offiziösen Charakter.
@ Rudolphus
Von einem „populären Irrtum“ wird man hier also wohl nicht mehr sprechen können.
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#94   Toby   17:59:21 | Montag, 6. März 2006
Authentizität
Es muss doch eine offizielle Instanz geben, die bestätigen kann, ob das Mutter Teresa zugeschriebene Zitat nun authentisch ist oder. Ich denke da beispielsweise an die Kongregation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Die müssten in dieser Angelegenheit doch Auskunft geben können.
Das Gleiche gilt für das Foto mit der Buddha-Statue, an dem sich die ganze Diskussion hier eigentlich entzündet hat.
Also: Wer macht mal eine offizielle Anfrage?
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#90   Toby   17:27:14 | Montag, 6. März 2006
@ Benedikt
Christen haben, wo sie ihren Glauben recht verstehen, »auch die Sorge zu teilen, daß der Hindu ein besserer Hindu, der Buddhist ein besserer Buddhist, der Moslem ein besserer Moslem werde«.
Hubertus Halbfas: Fundamentalkatechetik. Sprache und Erfahrung im Religionsuntericht (1968). Zitiert nach der gekürzten Tb-Fassung Düsseldorf 1973, S. 194f. u. 198
Aber beim Googlen (Suchbegiffe „Hindu ein besserer Hindu“) stößt man immer wieder und vor allem auf Mutter Teresa …
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#88   Toby   17:20:02 | Montag, 6. März 2006
@ Rudolphus
Genau meine Rede! Also, woher stammt dieses Mutter Teresa zugeschriebene Zitat, und woher stammen die Fotos? Das müsste doch im Internetzeitalter herauszufinden sein …
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#85   Toby   17:07:19 | Montag, 6. März 2006
@ Rudolphus
Warum sollte das Mutter Teresa zugeschriebene Zitat („der Hindu ein beserer Hindu …“) falsch sein? Wer sollte es gefälscht und Mutter Teresa untergeschoben haben? Auch das ist eine Behauptung, die erst zu beweisen wäre. Das Zitat findet sich im übrigen nicht nur bei Wikipedia, sondern wird auch von Gläubigen, die Mutter Teresa verehen, verbreitet.
Aber all das wäre doch einmal guter Stoff für eine journalistische Recherche:
1. Woher stammt das Zitat? Bei welcher Gelegenheit und in welchem Zusammenhang hat es Mutter Teresa gesagt? (Quelle?)
2. Woher stammen die Fotos mit der Buddha-Statue ursprünglich? Was stellen sie wirklich dar?
3. Ob das zur Verfügungstellen von Holz für eine hinduistische Totenverbrennung tatsächlich den Tatbestand einer Beteiligung am Götzenkult darstellt, kann ich nicht beurteilen. Gibt es auch Belege für diese Geschichte, und falls es sich so zugetragen hat, wie ist das theologisch zu qualifizieren?
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#60   Toby   12:55:38 | Montag, 6. März 2006
@ Thomas A. Höck
In diesem Zusammenhang ist das Zitat akzeptabel.
Aus dem Kontext gerissen könnte es aber auch theologisch falsch verstanden werden …
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#57   Toby   12:31:43 | Montag, 6. März 2006
Mutter Teresa
Ich denke, dass niemand die Verdienste Mutter Teresas und ihren Einsatz im Dienst an den Ärmsten der Armen schmälern wollte. Aber man darf nicht die ebenen verwechseln. Sicher war sie, was ihr geistliches Leben und die praktizierte Nächstenliebe betrifft, absolut vorbildlich. Allerdings wird sie kaum – und das wird wohl niemand ernsthaft bestreiten können – als große Theologin oder gar Kirchenlehrerin in die Geshcichte eingehen. Vorbildlich praktizierte Nächstenliebe schließt im Einzelfall fragwürdiges Verhalten oder missverständliche Aussagen nicht aus. Was ist beispielsweise von folgendem Zitat (gefunden bei Wikipedia) zu halten?
„Es gibt nur einen Gott, und er ist der Gott aller. Wir sollten einem Hindu helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer Muslim zu werden, und einem Christen, ein besserer Christ zu werden.“
Quelle: [link]de.wikiquote.org/…i/Mutter_Teresa[link]
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#28   Toby   15:52:04 | Sonntag, 5. März 2006
Mutter Teresa
… während einer öffentlichen Anbetung vor einer Buddha-Statue …
Ein kleiner Hinweis zur Differenzierung: Es hat niemand behauptet, dass Mutter Teresa eine Buddha-Statue angebetet habe.
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#29   Toby   12:11:57 | Sonntag, 5. März 2006
Von Menschen und anderen Frauen ;-)
Ich denke, man sollte die Wortwahl des guten Benedikt hier nicht auf die Goldwaage legen und nicht zuviel hineininterpretieren.
Im übrigen: Das hebr. Wort „Adam“ bedeutet auf deutsch schlicht „Mensch“, Eva ist die Mutter aller Lebendigen …
Aber wie gesagt sollte man hier keine falsche Ausschließlichkeit anwenden, als wären Frauen keine Menschen …
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#27   Toby   10:10:46 | Sonntag, 5. März 2006
@ Eromenos
Eine etwas enge Interpretation der Definition MENSCH!
???
Sind etwa nur sexuell aktive Menschen richtige Menschen??? Ist praktizierte Sexualität konstitutiv für Menschsein und Menschenwürde?
Was ist dann mit den Menschen, die aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls oder einer Behinderung keinen Sex (mehr) haben können? Oder mit Menschen, die enthaltsam leben, weil sie (noch) nicht den richtigen Partner gefunden haben?
Sind das alles keine richtigen Menschen???
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer kann gehen
#12   Toby   08:19:34 | Freitag, 3. März 2006
@ Gotthard
Bitte etwas genauer lesen, zum Beispiel meinen Beitrag über die „pastoralverträgliche Frühpansionierung“ von rüstigen Pfarrern im Bistum Fulda. Auch das sind Entlassungen im schlechten Sinne des Wortes!
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer kann gehen
#9   Toby   22:32:13 | Donnerstag, 2. März 2006
@ Gotthard
Im Bistum Fulda werden Pfarrer entgegen den kanonischen Bestimmungen bereits mit 70 Jahren zwangspensioniert. Das ist eine vorzeitige Entlassung aus dem aktiven Dienst … beispielsweise zugunsten von Laien als Gottesdienstleitern … was dann wiederum mit dem angeblichen „Priestermangel“ begründet wird … Verkehrte Welt!
Redaktion benachrichtigen Der Glaube versetzt Erzbischöfe
#10   Toby   11:30:11 | Donnerstag, 2. März 2006
Fatima
Wie schon gesagt, war Mons. Fitzgerald maßgeldblich an der Ausrichtung jenes ominösen interreligiösen Kongresses beteiligt, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand. Dieser Kongress gilt als Ausgangspunkt einer Neuinterpretation Fatimas und Ausweitung des wallfahrtsortes zu einem multireligiösen Heiligtum. Unter dem Beifall Fitzgeralds und anderer ranghoher kirchlicher Würdenträger konnte Pater Jacques Dupuis auf dem Kongress zuletzt seine umstrittenen Thesen zum besten geben.
Redaktion benachrichtigen Die Predigt war gut
#13   Toby   16:13:24 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@ Horst Eckner
Wie kommen Sie darauf, dass es den Gläbigen nicht verboten sei, den Kelch selbst zu nehmen? Die Allgemeine Einführung zum Römischen Messbuch (Nr. 118)und andere kirchliche Vorschriften sagen genau das Gegenteil.
Aus der Instruktion „Redeptionis Sacramentum:“
94. Es ist den Gläubigen nicht gestattet, die heilige Hostie oder den heiligen Kelch «selbst zu nehmen und noch weniger von Hand zu Hand unter sich weiterzugeben».
Bitte erst informieren, und dann posten.
Redaktion benachrichtigen Bibel und Wein gehen eine Symbiose ein
#30   Toby   18:58:43 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Benedikt
Es geht nicht darum, dass der ein oder andere Priester homosexuell sein kann.
Es scheint durchaus gewisse Anhaltspunkte dafür zu geben, dass es homosexuelle Unterwanderungen bis in höchste Kirchenkreise hinein gibt. Damit wird aber keineswegs behauptet, der Klerus „bestünde praktisch nur aus Homosexuellen“.
Das Problem „rosaroter“ Seilschaften ist aber durchaus ernstzunehmen. So antwortete der Freiburger Pastoraltheologe Hubert Windisch in einem Gespräch mit der „Tagespost“ auf die Frage, ob es so etwas wie „Seilschaften“ von homosexuellen Geistlichen in der Kirche gebe:
Ja. Es gibt sie bewusst und unbewusst. Es gibt sie bis in höchste Kirchenkreise. Es gibt sie vor allem im westlichen Kulturkreis, hier wiederum vor allem in den Vereinigten Staaten. Ich möchte auf eine Seilschaft eigener Art hinweisen, die wenig erkannt wird: Es gibt einen gesellschaftlichen Homosexualisierungstrend, ja sogar Homosexualisierungsdruck, der bei jungen Menschen die Meinung entstehen lässt, Homosexualität sei an sich normal. Homosexualität sei neben Heterosexualität eine gleichartige und gleichberechtigte Spielart einer allgemeinen menschlichen Sexualität. Dieser Trend beziehungsweise Druck darf aus Verantwortung um die geschlechtliche Reifung junger Menschen keine seilschaftsmäßige Unterstützung in der theologischen oder spirituellen Ausbildung finden.
Redaktion benachrichtigen Bibel und Wein gehen eine Symbiose ein
#28   Toby   18:27:10 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Benedikt
Aber vielleicht bedeutet das auch nur, dass es diese Vorkommnisse gar nicht gibt.
Warum sollte jemand solche Behauptungen aufstellen, wenn sie nicht stimmen? Auch das ist Schlechtreden.
Natürlich ist es schwierig mit dem Vorlegen von Beweisen. Aber es scheint doch einige Anhaltspunkte für homosexuelle Unterwanderungen zu geben. Ich verweise auf einen Kommentar von Guido Horst in der Tagespost vom 1. März 2003, also lange vor „St. Pölten“ verfasst. Horst spricht offen die Problematik „rosaroter“ Seilschaften an:
die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=3313
Redaktion benachrichtigen Bibel und Wein gehen eine Symbiose ein
#24   Toby   17:23:09 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Offenbarungseid
Aber so etwas kann man doch nicht einfach nur lesen und zur Kenntnis nehmen. Man müsste an die Öffentlichkeit gehen, Fakten vorlegen, Lehmann zu einer Stellungnahme zwingen, die entsprechenden vatikanischen Dikasterien informieren …
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Wohnung + …
#10   Toby   15:02:40 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Blick in die Wohnung
Kann mich mal jemand aufklären? Sehe ich richtig? Befinden sich da zwei Betten im Päpstlichen Schlafzimmer? Wieso braucht der Papst zwei Betten? Habe ich da was verpasst oder einfach nur falsch verstanden!?
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan sprudeln die Quellen
#28   Toby   05:36:54 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Versöhnung
Dr. Carlo Regazzoni schrieb: Weshalb spekuliert man ständig über mögliche Schritte in Richtung einer Versöhnung anstatt zu fragen, ob sie überhaupt möglich ist.
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Die „Versöhnung“ haben wir ja bereits – und zwar in Form der Petrusbruderschaft. Erinnern wir uns, dass sie 1988 aus der Piusbruderschaft hervorgegangen ist – sozusagen als der „sanior pars“ der Traditionalisten, der von Rom anerkannt wurde.
Was also soll mit einer „Versöhnung“ zwischen Rom und Econe erreicht werden, wenn es nicht schon mit der Petrusbruderschaft verwirklicht ist?
Und was würde nach einer Versöhnung zwischen Rom und Econe aus der Petrusbruderschaft werden?
Ein Treppenwitz, wenn die Piusbruderschaft nach 18 Jahren mehr erreicht hätte als die gehorsamen Petrusbrüder.
Redaktion benachrichtigen Das Bistum zahlt nicht mehr
#36   Toby   17:45:54 | Sonntag, 19. Februar 2006
Kann bitte jemand erklären …
… wie viele Mitarbeiter im Sekretariat des ZdK beschftigt sind und was deren Aufgaben sind?
Wie schon an anderer Stelle gesagt: Die meisten Menschen in Deutschland haben noch nie etwas von der Existenz eines Zentralkomitees der deutschen Katholiken gehört. Da stellt sich schon die Frage, was die da eigentlich den ganzen Tag machen!?
Noch eine Frage: Warum kämpft Bischof Müller auch an dieser Front wieder einmal alleine? Warum springen ihm konservative Amtsbrüder wie Mixa und Meisner nicht zur Seite?
Was in Regensburg recht ist, sollte n Augsburg und Köln billig sein.
Redaktion benachrichtigen Das Bistum zahlt nicht mehr
#34   Toby   16:32:43 | Sonntag, 19. Februar 2006
@ Giovanni
Der Umstand, daß das Handeln von Bischof Müller nicht einem weitverbreiteten deutsch-katholischen Kirchen- oder Weltbild entspricht
Apropos „Weltbild“: Wann steigt endlich das erste Bistum aus der unseeligen Verlagsgruppe „Weltbild“ aus? Es wäre begrüßenswert, wenn Regensburg hier ebenfalls den Anfang machen würde.
Wie kann die katholische Kirche in Deutschland glaubhaft gegen Machwerke wie „Sakrileg“ Stellung nehmen, wenn sie von ihren eigenen Haus- und Hofverlag publiziert werden?
Aber das an dieser Stelle hier nur nebenbei …
Redaktion benachrichtigen Das Bistum zahlt nicht mehr
#31   Toby   15:10:43 | Sonntag, 19. Februar 2006
Was ist ein Zentralkomitee?
Wikipedia gibt folgendermaßen Auskunft:
Das Zentralkomitee (ZK) war ein Gremium der meisten kommunistischen Parteien.
Das ZK wurde auf den Parteitagen als höchstes Organ der Partei zwischen den Parteitagen gewählt. Das ZK trat mehrmals im Jahr zu Plenarsitzungen zusammen. Für die laufende Arbeit wurde ein Präsidium oder Politbüro sowie mehrere Sekretäre gewählt.
Siehe auch
Zentralkomitee der SED
Zentralkomitee der KPdSU
Zentralkomitee der KPD
Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas
Zentralkomitee der deutschen Katholiken
Da befindet sich das ZdK in netter Gesellschaft …
Redaktion benachrichtigen Endlich die richtige Antwort
#18   Toby   15:05:16 | Sonntag, 19. Februar 2006
Wer weiß Bescheid?
Wie wird sich die Entscheidung von Regensburg eigentlich konkret auf die Arbeit des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auswirken? Müssen Stellen in der Bonner Geschäftsstelle gestrichen werden? Oder wird durch Umverteilungen und Zuschüsse aus anderen Töpfen alles beim alten bleiben? Wie ist das Sekretariat des ZdK eigentlich genau strukturiert? Wie viele Mitarbeiter sind dort beschäftigt? Ich denke, das sind durchaus berechtigte Fragen über eine letztlich aus Kirchensteuermiteln subventionierte Organisation, von deren Existenz in diesem Land kaum jemand etwas weiß.
Redaktion benachrichtigen In die ägyptische Wüste geschickt?
#8   Toby   13:54:55 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Erzbischof Fitzgerald …
… war der nicht maßgeblich an der Ausrichtung jenes ominösen interreligiösen Kongresses in Fatima beteiligt, der im Oktober 2003 stattfand? Was von dort berichtet wurde, ist hanebüchen.
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#20   Toby   08:49:48 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@ Gotthard
Dieser Festtag hat keinerlei Tradition – sondern ist eine modernistische Ausgeburt des Hochkapitals.
Aber gerade die Modrnisten in der Kirche sind es doch, die bei diesem falschen Treiben mitmachen und mit sogenannten „Messfeiern für Liebende“ das profane Valentins-Gedöns noch zu überbieten scheinen. Sie benutzen dazu also einen Heiligen aus dem alten Kalender, den es nach „wissenschaftlichem“ Befund nie gegeben hat. Ein Selbstwiderspruch des Modernismus, will ich meinen.
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#17   Toby   06:32:57 | Mittwoch, 15. Februar 2006
@ sacerdos helveticus
Kann vielleicht jemand , der Einblick in das Direktorium (liturgischer Kalender) einer dieser Diözesen hat, sagen, was dort mit dem Fest der Heiligen Cyrill und Method geschieht. Wird deren Festtag dann verschoben?
Natürlich steht auch in den Bistümern Fulda, Limburg und Mainz das Fest der Heiligen Cyrill und Methodius an erster Stelle (weißes Messgewand). Wahlweise kann aber auch die Messe vom Heiligen Valentin zelebriert werden. Im Direktorium der Diözese Fulda steht „Oder“ da. Der Heilige Valentin hat den Rang eines gebotenen (!) Gedenktages (Memoria obligatoria). Scheinbar hat der zelebrierende Priester also die freie Wahl, ob er sich für die Heiliegn Cyrill und Methodius oder für den Heiligen Valentin entscheidet. Aber vielleicht kann diese Frage ein Liturgieexperte besser beantworten.
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#10   Toby   20:57:31 | Dienstag, 14. Februar 2006
„Tag der Liebenden“
Dass der 14. Februar als „Tag der Liebenden“ begangen wird, hat in seiner neueren Form vor allem auch eine stark kommerzialisierte Prägung, der ein kirchlicher oder liturgischer Bezug völlig abgeht. So hat eben bislang noch niemand bemerkt, dass der Valentinstag offiziell „abgeschafft“ wurde. Na toll!
Übrigens: Der Hl. Valentin findet sich immerhin noch in den Regionalkalendern der Bistümer Fulda, Limburg und Mainz. In puncto „Tag der Liebenden“ ist zumindest hier die Welt noch in Ordnung.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Priester schreien auf
#22   Toby   16:51:38 | Dienstag, 14. Februar 2006
Vollständigen Wortlaut lesen!
Der vollständige Wortlaut der Erklärung zur „Kooperativen Pastoral“ findet sich unter www.priesternetzwerk.net/…ative_pastoral1.html
Es geht nicht einfach um irgendwelche hamlosen Zusammenlegungen benachbarter Pfarreien, gegen die sich ein paar Reaktionäre zur Wehr setzen, sondern um die falschen, ideologisch motivierten Prämissen, die leider auch von manchen Oberhirten vertreten werden. Warum sollen beispielsweise in Fulda rüstige Priester ohne Not in den vorzeitigen Zwangsruhestand versetzt werden?
Redaktion benachrichtigen Erneuerung oder Komödie?
#49   Toby   13:57:17 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ B. Bussmann
Niemand würde auf die Idee kommen, wenn er mit jemandem spricht, ihm den Rücken zuzukehren.
Richtig. Und der Adressat des Betens ist Gott – und niht die Gemeinde!
Ich habe es erlebt, dass bei einer eucharistischen Anbetung Fürbittgebete vom Ambo aus mit dem Rücken zur Monstranz mit der konsekrierten Hostie gebetet wurden.
Also: Warum kehrt man in der katholischen Kirche dem Adressaten der Gebete den Rücken zu???
Redaktion benachrichtigen Römische Anerkennung
#1   Toby   06:49:17 | Sonntag, 12. Februar 2006
Hindu-Zeremonien in Fatima
Hat das „Fatima-Weltapostolat“ jemals zu den Hindu-Zeremonien und anderen merkwürdigen Vorgängen in und um Fatima Stellung bezogen? Oder hält man sich hier – wie die meisten offiziösen katholischen Verbände – kirchenpolitisch korrekt fein heraus und verzichtet auf eine eigene Meinungsbildung?
Redaktion benachrichtigen Wolf im Schafspelz?
#6   Toby   19:51:28 | Sonntag, 5. Februar 2006
Ross und Reiter
Viel interessanter wäre doch die Frage, welche Priester, Ordensleute und hauptamtlichen Laien beim „Fuldaer Kreis“ mitarbeiten. Obwohl man sich als „offen“ bezeichnet“, hält man sich in dieser Hinsicht äußerst bedeckt. Warum eigentlich? Haben die Gläubigen nicht ein Recht darauf zu wissen, wo sie bei ihrem Pfarrer dran sind?
Redaktion benachrichtigen Höchstgericht gibt Ex-Regens Recht
#16   Toby   19:55:46 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Keine neuen Fakten
Von der Sache her bringt dieses höchstrichterliche Urteil nichts Neues. Die entscheidende Frage, ob das Foto eine homosexuelle Handlung zeigt oder nicht, hat das Gericht schließlich unbeantwortet gelassen. Also bitte keine falschen Schlussfolgerungen ziehen nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf! Warum soll ein Foto, dessen Authentizität nie bestritten wurde, nicht das darstellen, was man sieht?
Redaktion benachrichtigen Die Piusbruderschaft bewegt sich
#6   Toby   18:36:45 | Montag, 30. Januar 2006
Ein Treppenwitz: FSSPX & FSSP
Eine sehr interessante Vorstellung – die FSSPX und die FSSP zukünftig vereint unter dem gemeinsamen Dach einer Apostolischen Administratur, eigentlich ein Treppenwitz: Wegen ihrer Romtreue wurde die FSSP jahrelang gedemütigt und geknebelt, und jetzt soll der große Durchbruch kommen mit Hilfe der FSSPX, von der man sich einst wegen deren mangelnden Romtreue (unerlaubte Bishcofsweihen usw.) getrennt hatte. Das soll einer noch verstehen ,,,,
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#18   Toby   20:25:39 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Bitte, bitte!
Bei aller berechtigten Kritik: Bitte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!
Bitte nicht den umgekehrten Fehler machen wie die Modernisten: Die Kirche endete nicht mit dem Jahr 1962, sie besteht vielmehr kontinuierlich fort, auch in ihrer sichtbaren Gestalt und in ihrer Liturgie, auch wenn uns dabei manches nicht gefällt.
Und der Herr ist uns doch noch geblieben, oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#13   Toby   19:41:11 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@ Sarto & clemens
Solche Pauschalverurteilungen („Gift für die Seele“, „ist protestantisch“) lassen das nötige „Sentire cum ecclesia“ vermissen. Bitte bei aller gebotenen Kritik sachlich bleiben und Argumente bringen und Rom um entsprechende Korrekturen bitten!
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#11   Toby   19:09:06 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@ Sozialkatholisch
Das ist alles richtig, allerdings bleibt die Frage nach dem rechtlichen Status des sogenannten tridentinischen Ritus nach wie vor ungeklärt. Bislang gibt es außer „Ecclesia Dei“ keine offizielle vatikanische Verlautbarung, die den klassischen römischen Ritus auch nur erwähnen würde. Er hat nach wie vor nur Indultcharakter. Er ist kein rechtlich anerkannter oder gleichgestellter Ritus im Sinne von Sacrosanctum Concilium Nr. 4. Mich wundert, dass die betroffenen Ecclesia-Dei-Gemeinschaften hier nicht schon längst auf eine Klärung und rechtliche Anerkennung gedrängt haben.
Redaktion benachrichtigen Kandidat für Homo-Orden wirft Bischof Kinderlosigkeit vor
#1   Toby   19:03:29 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Die Südwest-CDU
und ihre Repräsentanten waren mir immer schon etwas suspekt.
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#7   Toby   17:36:03 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@ MK28
Bei aller notwendigen Kritik: Man sollte die Konzilsaussagen auch nicht schlimmer machen, als sie sind: Dass die Konzilsväter die Fabrikation eines neuen Messritus beschossen hätten, ist eine völlig absurde Vorstellung. Und Sacrosanctum Concilium trägt unter anderem auch die Unterschrift eines gewissen Marcel Lefebvre. Was sagen Sie dazu?
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#2   Toby   15:46:06 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Pater Hönisch
ist ein guter Seelsorger mit genau dem richtigen „Sentire cum ecclesia“, auch und gerade was die praktische Lösung liturgischer Fragen angeht.
Nichtsdestotrotz werden wir nicht um eine dringend notwendige Klärung der „Ritenfrage“ in theologischer und rechtlicher Hinsicht herumkommen.
Natürlich hat es in der Geschichte der Christenheit immer eine Vielzahl unterschiedlicher Riten und Ritenfamilien gegeben.
Aber dass wir es seit 1969 mit zwei Versionen ein und desselben römischen Ritus zu tun haben, ist ein absolutes Novum in der gesamten Liturgiegeschichte.
Allerdings wird das nach offizieller Lesart nach wie vor geleugnet. Offiziell gbt es nach wie vor nur einen römischen Ritus. Der rechtlich ungeklärte Status des sogenannten tridentinischen Ritus und die behauptete Kontinuität zwischen alter und neuer Form der römischen Liturgie erschweren eine endgültoge und gerechte Lösung.
Was würde geschehen, wenn Rom eingestehen würde, dass 1969 ein völlig neuer Ritus „hergestellt“ wurde?
Redaktion benachrichtigen Die erste Enzyklika: von Dante inspiriert
#13   Toby   07:31:29 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Wie bitte???
@ DemonDeLuxe
Was ist das denn für eine seltsame Logik? Wie soll ein zölibatär Lebender keine Ahnung von Sexus und Eros haben bzw. nicht darüber schreiben dürfen? Wieso soll es sich deshalb um einen „blinden Fleck“ der Enzyklika handeln?
Man darf die zölibatäre Lebensform eben nicht als Gegensatz zur ehelichen Lebensform sehen, sondern als Ergänzung, nicht einseitig als „Mangel“ – so als handele es sich beim Zölibat um eine Art „Selbstverstümmelung“ – sondern als größere Freiheit. Aber das scheint in unserer übersexualisierten Gesellschaft kaum vorstellbar. Um so notwendiger und gewissermaßen „avandgardistischer“ scheint mir die priesterliche Lebensform zu sein
Redaktion benachrichtigen Wenn der Wolf die Schafe berät
#2   Toby   19:04:48 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Falsche moraltheologische Prämissen
@ Gotthard
Die Beratung im Abtreibungssystem ist eben nicht nur Beratung, sondern vor allem Ermöglichungsgrund der Straffreiheit der Abtreibung und damit nach der offiziellen Morallehre der katholischen Kirche in sich schlecht, da formelle Mitwirkung bei etwas Unerlaubten.
Katholische Beraterinnen, die formell im Abtreibungssystem mitwirken, stehen außerhalb der kirchlichen Lehre – ein Zustand, der so nicht hinnehmbar ist.
Redaktion benachrichtigen Hinter schwedische Gardinen
#8   Toby   10:39:22 | Mittwoch, 18. Januar 2006
„Geistig verwirrt“ im Sinne von falscher Logik
@ Dr. Christoph Heger
Die Formulierung „geistig verwirrt“ meinte ich nicht im pathologischen Sinne oder im Sinne von „geistig unterbelichtet“. Ich habe „geistig verwirrt“ auf die meiner Meinung nach falschen und unlogischen Denkvorasussetzungen der Sedisvakantisten im Allgemeinen und „Pater“ Lingens im Besonderen bezogen.
@ Le Trot
Aufd die persönliche Tragik eines Menschen sollte man nicht unbedingt mit Sarkasmus reagieren und alles der Kreuz.net-Redaktion anlasten.
Redaktion benachrichtigen Hinter schwedische Gardinen
#2   Toby   10:04:36 | Mittwoch, 18. Januar 2006
„gegenwärtig vakant“?
Lingen ist ein Vertreter des sogenannten Sedisvakantismus. Dieser geht davon aus, daß der Stuhl Petri gegenwärtig vakant – das heißt: unbesetzt – sei und die Päpste seit dem Konzil ihr Amt ungültig ausübten.
Die Formulierung „gegenwärtig vakant“ klingt nach „vorübergehend vakant“. Nun ist nach Meinung dieser geistig verwirrten Sedisvakantisten der Stuhl Petri bereits seit zwei Generationen vakant. Von einer vorübergehenden Krise kann da wohl kaum mehr die Rede sein. Wie soll der Stuhl Petri dann eigentlich jemals wieder n“ordnungsgemäß“ besetzt werden können. Einfach tragisch das Ganze, wo Ottaviani zu Recht feststellt. Auch ein weiteres zeichen nachkonziliarer Verirrungen …
Redaktion benachrichtigen Rom will aufs Gas steigen – die Lefebvristen auf die Bremse
#33   Toby   20:33:11 | Montag, 16. Januar 2006
Ich denke,
bei einer möglichen Annäherung oder gar Einigung zwischen FSSPX und Rom wird man nicht umhin können, auch den Status der FSSP erneut aufzugreifen. Die Gründung der FSSP hängt eng mit der FSSPX zusammen, sind ihre Gründungsmitglieder doch allesamt aus der FSSPX hervorgegangen.
Allerdings frage ich mich auch, ob und inwiefern nicht Rom oder die Bischöfe, sondern die Petrusbrüder selbst schuld sind an ihrem Schicksal. Warum treten die nicht entschiedener auf in der Öffentlichkeit? Warum schärfen sie nicht ihr theologisches Profil? Schließlich haben sie ja sowieso nichts mehr zu verlieren. Wo ist also das Problem?
Redaktion benachrichtigen Der Zorn des Professors
#39   Toby   17:31:10 | Sonntag, 15. Januar 2006
Gesinnungsschnüffelei?
In einem Diskussionsforum sollte es in erster Linie um den Austausch von Argumenten gehen. Der vollständige Name der einzelnen Forumsteilnehmer ist von der Sache her völlig unerheblich. Ich verstehe nicht ganz, warum hier nun einzelne Forumsteilnehmer dazu aufgefordert werden, ihre Identität preiszugeben. Was hat das mit dem Thema zu tun?
Redaktion benachrichtigen Der Zorn des Professors
#25   Toby   08:16:43 | Sonntag, 15. Januar 2006
Böckenförde
Ich möchte noch einmal auf den Artikel hinweisen, den der frühere Verfassungsrichter E.-W. Böckenförde in der FAZ vom 7. Dezember 2005 über die Religionsfreiheit puboiziert hat. Er könnte als Grundlage dazu dienen, in eine wirklich sachliche und vertiefte Diskussion einzusteigen. Die Ecclesia-Dei-Theologen bzw. das Lehramt selbst müssten konkret aufzeigen, dass Böckenörde mit seinen Schlussfolgerungen nicht recht hat. Wenn er recht hätte, würde das indirekt die Position der „Vulgärtraditionalisten“ bestätigen. Ich habe den Eindruck, dass hier noch sehr viel aufzuarbeiten ist.
Redaktion benachrichtigen Will der Pfarrer die katholische Kirche niederreißen?
#16   Toby   18:45:34 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Liebe Leute!
Ich muss hier nicht alles verstehen.
Aber könnten wir zur Abwechslung nicht mal wieder zum Thema zurückkehren?
Redaktion benachrichtigen Umkämpftes Revier
#29   Toby   22:10:21 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Täusche ich mich?
Im Kath.net-Forum scheint – im Gegensatz zu der regen Leserdiskussion auf Kreuz.net – nicht mehr allzuviel los zu sein. Beispiel heute abend, 11. Januar 2006: Seit drei Stunden bei Kreuz.net etwa doppelt so viele Beiträge wie im Kath.-net-Forum. Woran das wohl liegt?
Redaktion benachrichtigen Will der Pfarrer die katholische Kirche niederreißen?
#10   Toby   21:40:53 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ Gotthard
Bitte genauer lesen: Den Zusammenhang mit dem „Pastoralen Prozess“ hat Pfarrer Nentwich in seinem Weihnachtsbrief selbst hergestellt.
Noch eine andere Frage: Pfarrer Nentwich wurde 2002 wie schon sein Mitbruder Winfried Hahner von Bischof Algermissen persönlich in den Fuldaer Priesterrat berufen. Hahner ist nicht nur der Vorsitzende des Priesterrats, sondern auch Gründungsmitglied des sogenannten „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“, der die gleichen Ziele verfolgt wie die Initiative „Kirche von unten“ oder „Wir sind Kirche“.
Mich würde es nicht wundern, wenn Pfarrer Nentwich ebenfalls beim „Fuldaer Kreis“ mitarbeitet oder diesen Leuten zumindest nahesteht. Sein Weihnachtsbrief passt da ganz gut ins Bild. Bischof Algermissen sollte endlich Farbe bekennen. Wie lautet doch ein bekanntes Sprichwort? „Sage mir mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“
Redaktion benachrichtigen Will der Pfarrer die katholische Kirche niederreißen?
#3   Toby   19:37:35 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Zustände im Bistum Fulda
Bedauerlich ist, dass es im Bistum Fulda außer ganz wenigen Einzelstimmen keinen nennenswerten Protest von Seiten der Gläubigen gegen den von oben zwangsverordneten „Pastoralen Prozess“ gibt. Warum lassen sich die Leute alles wegnehmen?
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#48   Toby   10:47:22 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ sozialkatholisch
sozialkatholisch schrieb: … wenn die Kinder wirklich noch so unmündig sind und nichts verstehen ist es ihnen doch egal wo sie ohne Leiden sind.
Das ist sehr schön auf den Punkt gebracht. Oder anders formuliert: Es ist ihnen egal, auf welche Weise sie glückselig sind. Eine freie Entscheidung dürfte es bei ihnen aber nicht geben. Gott wird schon wissen, was das Beste für sie ist.
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#46   Toby   09:11:34 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ zwobbel
Wie dem auch sei, in der faktischen Wahrnehmung der Glückseligkeit – ob nun natürlich oder übernatürlich – dürfte es für die Unmündigen also keinen Unterschied geben. Der Limbus ist also für die ungetauft verstorbnen Unmündigen die beste aller Möglichkeiten
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#44   Toby   08:18:56 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Unterschied
Mich würde einmal interessieren, worin nun konkret der Unterschied in der Glückseligkeit besteht zwischen einem ungetauft verstorbenen unmündigen Kind und einem getauft verstorbenen unmündigen Kind. Beide sind nicht zum Vernunftgebrauch gelangt. Worin besteht also – nach der Limbus-Theorie – der Unterschied zwischen natürlicher Glückseligkeit und übernatürlicher Glückseligkeit?
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#41   Toby   07:23:22 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ gunther maria michel
Es geht bei dieser Diskussion hier doch um menschliche Wesen, die bis zu ihrem Sterben nie zum Vernunftgebrauch gelangt sind, um Unmündige eben. Der Denkfehler liegt nun darin, dass sich diese Personen, obgleich vollwertige Menschen, aufgrund ihres nicht vorhandenen Vernunftgebrauchs eben gar nicht frei entscheiden können. So ist die Annahme eines Ortes natürlicher Glückseligkeit im göttlichen Heilsplan die beste aller Möglichkeiten. Der Limbus ist – aus Sicht der Unmündigen – gar kein so übler Ort.
Redaktion benachrichtigen Seltsame Distanzierungen
#4   Toby   12:46:12 | Dienstag, 10. Januar 2006
Spaltung der Initiativkreise
Die Sache kommt natürlich nicht von ungefähr und hat einen längeren „überregionalen“ Hintergrund, nämlich die Spaltung der Initiativkreisbewegung im Jahr 2000 zwischen Prof. Dr. Hubert Gindert und Dr. Wolfgang Graf. Seither hat sich die Gruppe um Gindert von den ursprünglichen Zielsetzungen distanziert und fährt einen anpasslerischen Kurs (siehe der zunehmend charismatisch dominierte Kongress „Freude am Glauben“ und der Substanzverlust der Zeitschrift „Der Fels“). Kein Wunder, dass „Freude am Glauben“ seit dem letzten Jahr einen Zuschuss in fünfstelliger Höhe von seiten der Bischofskonferenz erhält. Zum Kuratorium gehört u. a. auch der Fuldaser Bischof Heinz Josef Algermissen. Da kann man sich schon fragen, für welche Richtung der Kongress steht.
Redaktion benachrichtigen Indirekte Kardinalsrüge für Bischof Küng?
#14   Toby   06:42:51 | Dienstag, 10. Januar 2006
Noch einmal: „Kardinalerzbischof“
Natürlich ist „Kardinalerzbischof“ kein offizieller Terminus. Da aber die Erzbischöfe von Köln, München, Wien, Paris, Washington u. a. m. traditionell zu Kardinälen kreiert werden, verwendet man im Deutschen umgangssprachlich den Ausdruck „Kardinalerzbischof“.
Ähnlich verhält es sich beim vatikanischen Staatssekretariat, dem immer ein Kardinal vorsteht. Man bezeichnet ihn deshalb auch offiziell als Kardinalstaatssekretär.
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#13   Toby   21:11:11 | Montag, 9. Januar 2006
@ Irenäus
Der Wahrheit zuliebe muss gesagt werden, dass die Kirche keinen Heilsautomatismus lehrt. Meines Erachtens ist die Limbustheorie mehr als nur eine abstruse Spekulation mittelalterlicher Finsterlinge, als die sie heute gerne hingestellt wird.
Mann kann es drehen und wenden, wie man will: Die theologische Unsicherheit über den Heilsstatus derer, die beispielsweise ungetauft sterben, wird offenbar nie ganz aufgelöst werden können.
Redaktion benachrichtigen Indirekte Kardinalsrüge für Bischof Küng?
#12   Toby   20:56:41 | Montag, 9. Januar 2006
Kardinalerzbischof
Herr Guttenberger, ich verstehe nicht ganz, warum Sie sich so über den Terminus „Kardinalerzbischof“ mokieren, handelt es sich dabei doch um einen durchaus gängigen Begriff im kirchlichen Sprachgebrauch, den auch die Linken verwenden:
[link]www.kirche-in.at/index.php?ide=&id=&thisO…]
Redaktion benachrichtigen Weil wir euch lieben
#47   Toby   20:26:21 | Montag, 9. Januar 2006
Homosexuaität als Krankheit
In der sogenannten, von der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegebenen „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“ ICD-9 von 1976 wurde Homosexualität (Klasse 302.0) offiziell noch als Krankheit aufgeführt. Warum wohl wurde diese Definition später aufgegeben?
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#3   Toby   18:36:13 | Montag, 9. Januar 2006
Cantalamessa
Papst Benedikt XVI. hat mit Datum vom 29. Oktober 2005 P. Raniero Cantalamessa in seinem Amt als Prediger des päpstlichen Hauses bestätigt. Ich habe Cantalamessa einmal live erlebt, ein etwas überschwenglicher Charismatiker, nicht so sehr mein Fall.
Ist der Name „Cantalamessa“ eigentlich echt oder ein Pseudonym? Ist das ein in Italien häufiger Name?
Redaktion benachrichtigen Gemischter Salat
#9   Toby   20:41:34 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@ adlimina
Einverstanden!
Hört sich echt lecker an!
Redaktion benachrichtigen Gemischter Salat
#7   Toby   20:22:01 | Mittwoch, 4. Januar 2006
„Strategiebesprechung“
@ adlimina
Na, na, na, wer wird denn gleich an eine Verschwörungstheorie glauben!? Vielen Dank, aber das ist ein bisschen zu viel der Ehre.
Zur Sache: Man muss differenzieren können zwischen sachlicher Auseinandersetzung in zugespitzter Form und persönlicher Verunglimpfung.
Der Kommentator, den ich nicht kenne, hat diese Grenze nicht überschritten.
Schade, dass es so schwer zu sein scheint, eine sachliche Diskussion über inhaltliche Fragen zu führen.
Redaktion benachrichtigen Gemischter Salat
#4   Toby   19:09:55 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Verunglimpfungß
@ adlimina
Verunglimpfend finde ich eine Wortwahl wie „„Urteile vom hohen Ross“ oder „Rechtgläubigkeitstribunal“.
Sachlich ist das nicht gerade.
Außerdem: Warum soll es feige sein, seine Meinung auf via Kommentar kund zu tun?
Man wird ja noch Fragen stellen dürfen, was ist daran falsch?
Redaktion benachrichtigen Gemischter Salat
#2   Toby   18:59:31 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@ adlimina
Warum so aufgebracht und den Kommentator verunglimpfen, den Sie doch gar nicht kennen, Adlimina? Bitte sachlich bleiben!
Leider bleiben auch ihre Anmerkungen äußerst vage:
Was heißt schon „fromm“, „eifrig“ und „wach“?
Wer sind die „weitertragenden Kräfte im Bistum Fulda“?
Was bedeutet das „ernsthafte Ringen vor Ort“ nun konkret?
Was versteht Pfarrer Nentwich unter „Eigenverantwortung von Laien mit verstärktem Engagement von Frauen – auch in Leitungspositionen“?
Welches Kirchenbild steckt dahinter? Viele Fragen bleiben offen. Man weiß nicht so recht, wo man dran ist. Gemischter Salat eben.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#75   Toby   10:08:12 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Vatikanum II als Superdogma
Zunächst einmal großes Lob an die Teilnehmer hier wegen des insgesamt doch hohen Diskussionsniveaus, insbesondere an Romano, Marcel, Benedikt, Athanasius …
MK28 schrieb:Umgekehrt ist aber das V2 auch nicht dogmatisch, so daß man es ebensogut ablehnen kann
Das habe ich auch nie verstanden: Das Zweite Vatikanische Konzil hat sich ausdrücklich als reines Pastoralkonzil verstanden, das ganz bewusst auf dogmatische Lehrdefinitionen verzichtet hat. Da fragt man sich doch, warum es dann nach offitzieller Lesart so wichtig ist, „auf dem Boden des Zweiten Vatikanischen Konzils“ zu stehen, als ob das Heil der Welt einzig und allein davon abhinge. Es war ein Pastoralkonzil der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts, dessen Aussagen teilweise durchaus auch zeitbedingt waren und mittlerweile – nach vierzig Jahren – teilweise auch als überholt zu betrachten sind, beispielsweise was den Fortschrittsoptimismus á a „Gaudium et spes“ betrifft. Kardinal Ratzinger hatte sich bereits früher dagegen verwahrt, das Zweite Vatikanische Konzil zu eienr Art „Superdogma“ hochzustilisieren.
Redaktion benachrichtigen Der suspendierte Priester Hasenhüttl nun auch ohne Lehrerlaubnis
#2   Toby   09:54:22 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Suspendierung und Entzug der Lehrerlaubnis
Ich habe nie ganz verstanden, wie jemand, der vom Priesteramt suspendiert wurde, weiterhin die kirchliche Lehrerlaubnis behalten durfte. Der sogenannte „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“, der Hasenhüttl zu einem Vortrag eingeladen hatte, berief sich ausdrücklich darauf, dass der emeriterte Professor nach wie vor katholischer Theologe sei, der weiterhin im Auftrag der Kirche lehren dürfe. Das ist nun aber gottlob vorbei.
Bei Hans küng verhält es sich genau umgekehrt. Ihm wurde 1979 die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen, während er aber bis heute unbeanstandet sein Priesteramt ausüben darf. Mitr anderen Worten: Vorlesungen halten darf er nicht mehr im Auftrag der Kirche, wohl aber predign im Rahmen einer Messfeier. Nachvollziehen kann ich diese „Logik“ nicht.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#30   Toby   08:32:24 | Dienstag, 3. Januar 2006
„Fehlinterpretierbare Formulierungen des Vat. II“
@ zwobbel
Wunderbar, aber hätte man das nicht schon längst angehen können, warum erst jetzt nach 18 Jahren?
Bereits in dem bekannten Einigungsprotokoll zwischen Ratzinger und Lefebvre vom 5. Mai 1988 wurde den Piusbrüdern die Möglichkeit eingeräumt, konstruktive Kritik an missverständlichen Formulierungen des Vat. II gegebenüber dem Hl. Stuhl vorzubringen.
Auch er Petrusbruderschaft wurde dieses „Recht“ zugestanden, nur hat sie davon offenbar nie Gebrauch gemacht.
Welcher Sprengstoff in manchen Konzilsaussagen steckt, zeigt der Artikel von Böckenförde in der FAZ vom 7. Dezember 2005.
Wann endlich wird man sich dieser Auseinandersetzung stellen?
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#12   Toby   21:22:27 | Montag, 2. Januar 2006
Petrusbruderschaft
@ Athanasius
In der Tat vermisse ich ein klares theologisches Profil der Petrusbruderschaft, die unlängst als „Kind von Kardinal Ratzinger“ bezeichnet wurde. Während die Piusbruderschaft durchaus ein gewisses mediales Interesse und viel kirchenpolitische Aufmerksamkeit erfährt, ist es um die Petrusbruderschaft merkwürdig still geworden. Was ist da eigentlich los? Was wollen die überhaupt noch erreichen in der Kirche? Warum spricht Bischof Reinelt in Dresden mit Pater Pfluger FSSPX und nicht mit Pater Maußen FSSP?
Das einzige, was man in den letzten Monaten von der Petrusbruderschaft hören konnte, war die Harry-Potter-Kontroverse um Pater Zimmer und merkwürdige theologische Stellungnahmen von Pater Lugmayr, die aber offenbar auch innerhalb der Bruderschaft umstritten sind. Sehr seltsam, das Ganze.
Wäre es denkbar, dass Rom der Piusbruderschaft weitere Zugeständnisse einräumt als bislang der Petrusbruderschaft? Eine völlig groteske Vorstellung.
Redaktion benachrichtigen Es braucht einen Ruck + …
#5   Toby   20:54:59 | Montag, 2. Januar 2006
Gemach, gemach!
Natürlich war meine Bemerkung bzgl. Krankenversicherung nicht so gemeint, dass man sich der Schutzlosigkeit ausliefern und die Fürsorgepflicht vernachlässigen sollte.
Man sollte vielmehr Alternativen überlegen, beispielsweise eine (gesetzlich anerkannte) Krankenversicherung in kirchlicher Trägerschaft, die moralisch verwerfliche „Leistungen“ nicht anbietet. In der Schweiz gibt es so etwas bereits, glaube ich.
Wir tun immer so, als könne man da nichts machen. Keiner traut sich den ersten Schritt zu tun. In puncto Abtreibung darf es aber nicht eingfach bei gut gemeinten Absichtserklärungen bleiben, die sowieso keiner ernstnimmt.
Redaktion benachrichtigen Was ist das Kerngeschäft der Kirche?
#4   Toby   16:05:45 | Montag, 2. Januar 2006
@ Stimme aus Wien
1. Was ist das Kerngeschäft der Kirche im wesentlichen?
2. Die Formulierung „herunter gekommener Gott“ ist bewusst doppeldeutig gewählt und nicht ganz unproblematisch, um nicht zu sagen blasphemisch. Was soll das? Jürgen Fliege hat nicht zuletzt wegen solch frecher Formulierungen wie „Gott, der Gangster da oben“ seinen Job bei der ARD verloren.
Redaktion benachrichtigen Was ist das Kerngeschäft der Kirche?
#1   Toby   14:16:26 | Montag, 2. Januar 2006
Bischof Hofmann
Mit der Ernennung von Friedhelm Hofmann zum neuen Bischof von Würzburg hatten viele Gläubige die Hoffnung verbunden, dass dieser nun endlich – im Gegensatz zu seinem laxen Vorgänger – dem Treiben von Roland Breitenbach ein Ende setze würde. Doch offenbar weit gefehlt. Was muss eigentlich noch alles passieren und publiziert werden, bis das Bischöfliche Ordinariat in Würzburg reagiert?
Redaktion benachrichtigen Exklusiv: Das Schreiben im Original
#5   Toby   14:12:00 | Montag, 2. Januar 2006
Sonntagspflicht
Lieber Gotthard!
In Notsituationen ist vieles möglich, und das war schon immer so.
In unserer hochtechnisierten Mobilitätsgesellschaft von Notstand, zu reden, erscheint dagegen geradezu absurd. Jeder, der gesund ist und im deutschen Sprachtraum sonntags an einer Eucharistiefeier teilnehmen möchte, hat auch – technisch gesehen – die Möglichkeit dazu.
Redaktion benachrichtigen Es braucht einen Ruck + …
#1   Toby   09:53:37 | Montag, 2. Januar 2006
Bewährungdprobe § 218 StGB
Wo Algermissen grundsätzlich recht hat, hat er natürlich grundsätzlich recht.
Aber nicht nur ein „Forum deutscher Katholiken“ sollte ihn bei seiner Forderung nach einer Revision des § 218 StGB unterstützen, sondern alle seine bischöflichen Mitbrüder auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz, allen voran deren Vorsitzender, Kardinal Lehmann. Aber da hat man noch nie etwas gehört.
Fraglich bleibt leider auch, welche „Revision“ Algermissen konkret einfordern würde: ein generelles Abtreibungsverbot? Oder nur ein Verbot der sogenannten Spätabtreibungen? Oder wie oder was?
Eine Kirche, die sich immer im übrigen noch nicht klar genug von Organisationen wie „Donum vitae“ distanziert, bei denen hochrangige Laienvertreter der katholischen Kirche nach wie vor unbeanstandet mitwirken dürfen, ist auch nicht besonders glaubhaft im Kampf gegen das Unrecht der Abtreibung. Die hessische Landesvorsitzende von Donum vitae, eien Diplom-Theologin, ist übrigens Mitglied des Fuldaer Domchores, aber das nur nebenbei.
Außerdem: Was bewirken schon irgendwelche „Forderungen“ und „Absichtserklärungen“, die eh keinen Politiker interessieren, nicht einmal Frau von der Leyern, wie man gesehen hat?
Robert Spaemann sprach schon 1988 von einem „zivilen Ungehorsam“, den die Katholiken in dieser Frage eingehen müssten, Boykott, Zahlungsverweigerung, Ausstieg aus gesetzlichen Krankenkassen, die bei der Abtreibungsfinanzierung mitwirken usw. usw.
Aber kein Bischof geht auf die Barikaden.
Redaktion benachrichtigen Schocktherapie
#21   Toby   09:16:59 | Montag, 2. Januar 2006
Beweislast
Natürlich gibt es keinen primitiven monokausalen Zusammenhang zwischen Liturgiereform und Glaubensabfall, was ich auch so nicht behauptet habe.
Aber die Initiatoren und Anhänger der Liturgiereform haben immer wieder behauptet, dass die Liturgiereform einen neuen Frühling für die Kirche bringen würde. Diesen Beweis sind sie bis heute schuldig geblieben.
Auch gewisse Strohfeiereffekte der gegenwärtigen Eventkutur, von der auch die Kirche immer mehr ergriffen zu sein scheint, können nicht vom allgemeinen Glaubensabfall ablenken.
Redaktion benachrichtigen Schocktherapie
#17   Toby   07:53:14 | Montag, 2. Januar 2006
Äpfel und Birnen
@ FioreGraz
Diese dinge kann man nicht unmittelbar vergleichen. Die jungen Kirchen Afrikas beispielsweise haben eine völlig andere Struktur als die Ortskirchen im „alten Europa“ und vor allem fehlt ihnen zumeist eine längere Tradition.
Dass die Zahl der Kirchenmitglieder weltweit wächst, ist kein Gegenbeweis für die verherrenden Folgen des Verlustes der Tradition, sondern eher im Gegenteil ein Beweis dafür, dass der Hl. Geist die Kirche trotz (von oben verordnetem) Traditionsbruch seine Kirche nicht verlassen hat.
Der Vorwurf derr selektiven Wahrnehmung fällt auf Sie selbst rurück. Mir hat noch niemand erklären können, warum es keinen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Gottesdienstbesucher und der Einführung des Neuen Missale geben soll. Die Zahlen sprechen für sich, auch in Deutschland, wie man auf der offiziellen Homepage der Deutschen Bischofskonferenz nachlesen kann: Zählte man in Deutschland bis 1967, also bis zur Verdrängung des klassischen Ritus aus den meisten Pfarrgemeinden, durchschnittlich elf bis zwölf Millionen Gottesdienstbesucher, so sank diese Zahl seither kontinuierlich auf heute unter vier Millionen, was einem Rückgang um zwei Drittel entspricht.
Nach den Gesetzen der Logik liegt die Beweislast im übrigen bei denen, die behaupten, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen Traditionsverlust und Rückgang der Gottesdienstbesucher. Die Einführung des neuen Ritus bedarf einer Rechtfertigung, nicht die Beibehaltung des alten.
Redaktion benachrichtigen Eheproblem Egoismus + …
#3   Toby   11:39:23 | Samstag, 31. Dezember 2005
„Regieren heißt vorausschauen“
Der Hl. Vater sollte sich darauf besinnen, was ein alter französischer Grundsatz am besten ausdrückt: „Gouverner, c’est prévoir“ – „Regieren heißt vorausschauen“. Das gilt besonders auch bei Personalentscheidungen. Taktische Spielchen und diplomatische Rücksichtnahmen sind da absolut fehl am Platz.
Redaktion benachrichtigen Der Weihbischof von Salzburg übt diskret Kritik an Kardinal Schönborn
#16   Toby   09:36:25 | Freitag, 30. Dezember 2005
Vorbild der Klöster
Für eine Umsetzung der von Weihbischof Laun angemahnten Reformen müsste bestimmten Gemeinschaften und Klöstern eine Katalysatorrolle zukommen. Ich denke da beispielsweise an die Benediktiner. Eine vorbildliche Klosterliturgie könnte dann auf die Pfarrgemeinden der Umgebung abfärben. Von nichts kommt nichts.
Klar ist, dass sich diese Reformen ausschließlich auf den Novus Ordo beziehen. Am klassischen Ritus muss nicht geändert werden, das würde nur noch mehr zur Verwirrung beitragen. Wir brauchen die klassische Liturgie als Maßstab und Orientierungspunkt auch und gerade für den neuen Ritus. Leider spielt er nur eine marginale Rolle. Die Vertreter des klassischen Ritus sollten hier viel offensiver auftreten. Fast meint man, dass die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in der aktuellen Diskussion in Theologie und Kirche kaum mehr eine Rolle spielen. Warum bieten sich beispielsweise die Vertreter der Petrusbruderschaft nicht den Bischöfen als Gesprächspartner in liturgischen Fragen an?
Die einzige Gruppierung, die ihre Position konsequent vertritt, scheint die Piusbruderschaft zu sein (siehe Dresden). Das ist eigentlich eine anomale Situation – als ob es St. Petrus oder Christkönig in Deutschland nicht gäbe …
Redaktion benachrichtigen Der Weihbischof von Salzburg übt diskret Kritik an Kardinal Schönborn
#14   Toby   09:09:23 | Freitag, 30. Dezember 2005
Personalpolitik
Weihbischof Laun schreibt:Wer soll diese Reform einleiten? Natürlich die Bischöfe, dazu gibt es sie.
Das ist der entscheidende Punkt. Deshalb kommt dem Hl. Stuhl in der Frage künftiger Bischofsernennungen eine ungemein wichtige Rolle zu.
Papst Benedikt sollte endlich mit der Politik sogenannter Kompromisskandidaten aufhören, sondern bei künftigen Bischofsernennungen konsequent Kandidaten durchsetzen, die nicht nur gewillt, sondern auch fähig sind, eine echte Reform im wohlverstandenen Sinne des Wortes durchzusetzen.
Leider kann man, was die Durchsetzung einer Reform der Reform des Novus Ordo angeht, auf sogenannte konservative Bischöfe wie Meisner oder Mixa auch nicht unbedingt zählen. Bei allem Respekt: So mancher Auftritt Kardinal Meisners im Rahmen des Weltjugendtags wirkte auf viele Katholiken eher peinlich-anbiedernd. Und von ein bisschen Folklore-Litirgie á la Bischof Mixa kann man leider auch keine wirklichen Reformschritte erwarten. Dabei sind die beiden genannten Bischöfe innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für Liturgiefragen. Ein besonderes liturgisches Profil der (Erz)-Diözesen Köln und Eichstätt (bzw. jetzt Augsburg) war aber bislang kaum erkennbar.
Redaktion benachrichtigen Kühlt sich der Konflikt ab?
#8   Toby   20:59:14 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Das lässt ja hoffen!
man fragt sich nur, warum man in den letzten Jahren nie etwas von derartigen Gesprächen zwischen Vertretern der Petrusbruderschaft und katholischen Bischöfen in Deutschland gehört hat.
Ich kann es nur begrüßen, wenn die Piusbrüder auf diese Weise in die Offensive gehen und das Gespräch mit der offiziellen Kirche suchen.
Das theologische Profil der Petrusbruderschaft lässt dagegen mehr als zu wünschen übrig. Man sollte sie einmal entsprechend herausfordern.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#7   Toby   17:04:45 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Rituelle Verfluchung Christi?
Brandenburgis schieb: Man sollte daran erinnern, daß in den Synagogen Christus rituell verflucht und in die Hölle versetzt wird. Daran sind nunmehr die deutschen Bischöfe aktiv beteiligt
Habe ich das richtig verstanden? Eine rituelle Verfluchung Christi als Bestandteil des jüdischen Synagogengottesdienstes???
Redaktion benachrichtigen Der Teufel versteht sein Geschäft
#7   Toby   16:31:56 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Vom Wirken der Exorzisten
Nun, Fräulein Ilse, der gute Pater wird ja wohl über eine bischöfliche Beauftragung verfügen, sonst dürfte er gar nicht tun, was er als Exorzist tut. Nur weil Sie nicht glauben können, was von Anfang an zum authentischen Glaubensgut der katholischen Kirche zählt, ist das noch kein Grund, jemanden als psychisch krank zu bezeichnen.
Noch eine andere Frage: Wieviele offiziell beauftragte Exorzisten gibt es eigentlich in Deutschland? Gibt es darüber amtliche Angaben?
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#30   Toby   06:44:36 | Montag, 19. Dezember 2005
Ich bin einigermaßen desillusioniert …
@ Gatte der Evelin
Haben sich denn die heutigen Verantwortungsträger von Paneuropa (Posselt, Dirk-Hermann Voß usw.) nicht von Coudenhove-Kalergis „okkult-masonischen Welteinheitsstaat-Mischrassen-Wahn“ distanziert?
Laut dem Bamberger Grundsatzprogramm vom 9. Juni 1996 bekennt sich die Paneuropa-Union „zum Christentum als Seele Europas, insbesondere
zum christlichen Menschenbild.“
Sie „kämpft gegen alle Tendenzen, die die geistige und moralische Kraft Europas zerstören, Nihilismus, Atheismus und einen unmoralischen Konsumismus.“
Außerdem erstrebt die Paneuropa-Union „ein christliches Europa, das ein Kontinent der Menschenwürde und der Achtung vor Gott und seiner Schöpfung ist.“
Das hört sich doch alles gut an, oder?
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#27   Toby   22:22:33 | Sonntag, 18. Dezember 2005
In der Tat außergewöhnlich interessant
Ich kann mich in der Bewertung dieses Forums meinem Vorredner bzw. Vorschreiber nur anschließen.
Noch eine Frage am Rande: Uwe Schmidt verwies weiter oben auf Lyndon Larouche, den Ziehvater von Radio Maryja Polen.
Ist Lynodn Larouche nicht der Ehemann von Helga Zepp-Larouche, der Vorsitzenden der „Bürgerrechtsbewegung Solidarität“ – vormals Europäische Arbeiterpartei (EAP)?
Was ist davon zu halten? Besonders „koscher“ scheint mir der Larouche-Clan auch nicht gerade zu sein …
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#25   Toby   15:39:53 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Otto von Habsburg, Europa und der Islam
„Meine Beziehungen zum Islam sind sehr alt. Ich habe den Koran zum ersten Mal knapp nach dem Zweiten Weltkrieg gelesen und bin seit den siebziger Jahren Mitglied der Islamischen Akademie…Viele von uns sind wie ich der Überzeugung, daß wir ein Bündnis mit dem Islam gegen die Welle des Materialismus und des neuen Heidentums aufstellen müssen, die sich insbesondere in dem Kampf für den Gottesbezug in unseren offiziellen Dokumenten ausdrückt. Hier haben wir wertvolle Verbündete im Islam …“
Otto von Habsburg in einem Leserbrief an die Schweizerische Katholische Wochenzeitung vom 11. März 2005
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#20   Toby   20:42:08 | Freitag, 16. Dezember 2005
Liebe Leute,
ich halte nichts von antisemitisch anmutenden Verschwörungstheorien, bleiben wir doch lieber bei den Fakten.
Man muss hier wohl sicher auch differenzieren.
Es gibt sicher auch viele unbedarfte Katholiken, die sich aus durchaus ehrenwerten Motiven für die europäische Einigung bemühen. Auch Herr Buttiglione ist m. W. „Paneuropäer“. Zumuindest ist er bei Paneuropa-Veranstaltungen gern gesehener Gast. Ist er deshalb nun auch gleich als „Freimaurer“ anzusehen? Dieser Gedanke erscheint mir doch etwas absurd.
Allerdings ist der mehr als fragwürdige Hintergrund der Paneuropa-Bewegung durchaus nicht zu verharmlosen, im Gegentel.
Ich frage mich, warum die heute für Paneuropa Verantwortlichen sich nie offiziell von der fragwürdigen Rolle ihres Gründers Coudenhove-Kalergi distanziert haben.
Übrigens: Die Schwester Coudenhove-Kalergis war die bekannte katholische schriftstellerin Ida Friederike Görres.
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#16   Toby   15:39:01 | Freitag, 16. Dezember 2005
@ richard
Besten Dank für die detaillierten Informationen.
Natürlich gibt es dann auch Verbindungen zur katholischen Kirche: Kloster Andechs, St. Ulrich Verlag, der mittlerweile die Hälfte der diözesanen Kirchenpresse in Deutschland verantwortet …
Und was ist dann mit Bischöfen wie Mixa, die bei Paneuropa-Veranstaltungen auftreten?
Redaktion benachrichtigen Verstärkte Tätigkeit
#2   Toby   11:53:58 | Freitag, 16. Dezember 2005
Begriffe
Die mit Rom im Konflikt stehende Priesterbruderschaft St. Pius X.
Treffend formuliert!
mit dem Rücken zum Volk
Schlecht formuliert! Besser: zum Herrn hin!
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#11   Toby   20:01:05 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@ richard
Ich bin einigermaßen entsetzt, sollte dies alles wirklich zutreffen.
Gibt es konkrete zitierfähige Quellenangaben über die Verbindung Paneuropa – Benes – Habsburg – Posselt etc.?
Sind konkrete Verbindungen von Paneuropa zur Freimaurerszene konkret nachweisbar? Ich bitte um Entschuldigung für meine mögliche Naivität. Das Persönlichkeiten aus dem dezidiert christlich-konservativen Spektrum damit zu tun haben könnten, lag bislang völlig außerhalb meines Vorstellungs- und Wahrnehmungsvermögens …
Redaktion benachrichtigen Non constat de supernaturalitate
#3   Toby   17:43:42 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Nazareth
Mal angenommen, die Echtheit der Erscheinung des Erzengels Gabriel bei der Jungfrau Maria in Nazareth wäre durch eine Theologische Kommission moderner Provenienz geprüft worden, das Ergebnis würde wahrscheinlich ebenfalls lauten „Non constat de supernaturalitate“.
Mir stößt ein bisschen sauer auf, dass die meisten Bischöfe und Theologen die Übernatürlichkeit einer Erscheinung von vornherein und nur deshalb ausschließen, weil sie grundsätzlich nicht glauben, dass es übernatürliche Phänomene geben kann.
Das meine ich jetzt ganz allgemein und unabhängig von dem Fall Marpingen.
Auch Lourdes und Fatima hätten heute keine Chance mehr und La Salette erst recht nicht, bei der Glaubwürdigkeit der Seher …
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#8   Toby   07:10:50 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Paneuropa-Union
Kann hier jemand etwas Genaueres sagen über mögliche Verbindungen der Paneuropa-Union zur Freimaurerei?
Wie schon gesagt, nach außen geriert sich diese Organisation dezidiert christlich-konservativ, zur ihren maßgeblichen Repräsentanten gehören beispielsweise der Europaabgeordnete Bernd Posselt, der Verleger Dirk-Hermann Voß und der Journalist Jürgen Liminski. Diesen drei Herren Verbindungen zur Freimauereri nachzusagen, scheint wenig glaubhaft.
Das mit den kruden Rassentheorien Couedenhove-Kalergis scheint innerhalb der Paneuropa-Union ein Tabu-Thema zu sein. Von einer offiziellen Distanzierung dieser Organisation von den fragwürdigen Ansichten ihres Gründers ist mir allerdings nichts bekannt.
Wie einflussreich ist die Rolle der Paneuropa-Union überhaupt in der gegenwärtigen Politik? Ist es vielleicht doch nur ein harmloser „Christen-Club“?
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#2   Toby   20:41:53 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Sehr interessant
Wie hält es eigentlich die von Coudenhove-Kalergi gegründete und sich heute dezidiert christlich-konservativ gerierende Paneuropa-Union mit dem Freimaurer-Hintergrund ihres Gründers? In welchem Verhältnis stand Otto von Habsburg zu seinem Vorgänger als internationaler Paneuropa-Präsident?
Redaktion benachrichtigen „Böswillige Hetze“
#15   Toby   17:51:54 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Theologische Inhalte
Ich vermisse von dem Vorseminar nach wie vor eine inhaltliche Stellungnahme zum Thema „Kommunionpatene“.
Redaktion benachrichtigen Die Öffnung ließ sich nicht mehr verschließen
#9   Toby   17:47:36 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Glaubensweitergabe
Bischof Lettmann muss sich auch fragen lassen, wie die Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation – über viele Jahrhunderte hinweg – gelingen konnte, wenn die Menschen ausgerechnet die hl. Messe, also das Zentralgeheimnis des katholischen Glaubens, angeblich nicht verstanden haben. Logisch gedacht hätte der Glaube nach Lettmann wegen des Lateins spätestens nach zwei Generationen, also nach ca. 50 Jahren, aussterben müssen.
Es scheint in der Tat eher umgekehrt zu sein: 40 Jahre nach der Einführung der Landessrache in der Liturgie ist nicht besonders gut um den Glauben bestellt.
Redaktion benachrichtigen Die Öffnung ließ sich nicht mehr verschließen
#5   Toby   17:12:19 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Es tut schon fast körperlich weh …
eine solche Aussage aus dem Munde eines katholischen Bischofs.
Man fragt sich, wo der gute Oberhirte in den letzten 40 Jahren gelebt hat.
Ist es nicht eine Beleidigung unzähliger Gläubiger und Heiliger, die über die Jahrhunderte hinweg durch den klassischen Ritus spirituell genährt wurden?
Und die sollen alle so dumm gewesen sein, nichts von der hl. Messe zu verstehen?
Als der Hl. Bonifatius unsere Vorfahren missionierte, benutzte er – man glaubt es kaum – ein lateinisches Messfomular, das dem späteren tridentinischen von der Grundform schon recht ähnlich war. Niemals wäre er auf die Idee gekommen, dass die Mission am Latein scheitern könnte …
Redaktion benachrichtigen „Böswillige Hetze“
#9   Toby   14:24:53 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Hallo?
Hatten wir nicht soeben erst ein „Jahr der Eucharistie“ abgeschlossen? Warum wird das einfache Kirchenvolk, das zu 88 % keinen Unterschied zum protestantischen Abendmahl sieht, nicht entsprechend aufgeklärt? Dann würde sich der Sinn der Kommunionpatene besser erschließen. Es ist schon erschrecken, wie dieses Thema von unseren Oberhirten und Seminarvorstehern schlichtweg ignoriert wird. „Bei uns ist alles in Ordnung“. Ja, ja.
Es ist schon
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#73   Toby   19:35:52 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Noch einmal zum FSSP-Selbstverständnis
Wenn man die Beiträge von Athanasius, virOblationis und Dr. Carlo Regazzioni hier so liest, scheint es so zu sein, als habe Rom die FSSP von Anfang an quasi nur als vorübergehendes Phänomen „geduldet“. Nun sind mittlerweile 17 Jahre ins Land gegangen, der klassische Ritus bleibt – rein quantitativ gesehen – im kirchlichen Leben zwar weiterhin nur eine Randerscheinung, aber er hat sich doch immerhin etabliert.
Es muss meines Erachtens dringend eine neue FSSP-Strategie her, das eigene FSSP-Profil muss dringend geschärft und das eigene FSSP-Selbstverständnis klar und eindeutig definiert werden.
Auch die bislang noch offenen theologischen, juristischen und liturgischen Fragen um den Stellenwert des klassischen Ritus müsste endlich einmal angegangen werden!
Redaktion benachrichtigen Entspricht nicht den Tatsachen
#18   Toby   19:24:49 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Wo bleiben die Inhalte?
Ich kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen. Wo bleiben die theologischen Inhalte?
Was ist nun mit der „Notwendigkeit“ der Kommunionpatene?
Redaktion benachrichtigen Rom hinter Regensburg
#2   Toby   19:13:11 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
„andernorts“
@ expressio
Mut kann man nur aufbringen, wenn man von einer Sache überzeugt ist.
Die meisten Exzellenzen in Deutschland scheinen jedoch vom Gegenteil überzeugt zu sein. Ihnen fehlt also nicht einfach nur der Mut, sie wollen einfach nicht anders, weil die gegenwärtigen Strukturen der Laienräte voll und ganz ihrem (defizitären) Weltbild entsprechen (inklusive zersetzender Organisationen wie „Donum vitae“, die zwar formaljuristisch kein kirchlicher Verein sind und sozusagen nur „privaten“ Charakter haben, aber stillschweigend mit Wohlwollen bedacht werden) …
Deshalb: neue Exzellenzen braucht das Land! Eine neue Generation von Bischöfen mit einem korrekten Kirchenbild, einer sauberen philosophischen und theologischen Grundbildung!
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#62   Toby   21:32:09 | Dienstag, 6. Dezember 2005
FSSP-Selbstverständnis
Athanasius schrieb: Und in ihren eigenen Reihen gibt es Leiter die selber nicht mehr vom Tridentinischen Ritus und dessen Notwendigkeit absolut überzeugt sind, leider.
Wie kann das nur möglich sein? Ist der Anpassungsdruck so groß?
Falls ja, wie hat es dann überhaupt dazu kommen können, dass die FSSP einem Anpassungsdruck ausgesetzt wurde?
Warum ist ihr eigenes Charisma, das der klassischen Liturgie, nicht sozusagen kirchlich geschützt gegen Anpassungsdruck?
Wozu hat man denn „Ecclesia Dei“?
Die FSSP müsste unbedingt ihr eigenes Selbstverständis wieder klar und deutlich zum Ausdruck bringen und gegenüber den kirchlichen Autoritäten auch nachhaltig vertreten!
Wie schon gesagt: Eine FSSP, die von der Notwendigkeit des klassischen Ritus nicht mehr uneingeschränkt überzeugt ist, macht sich selbst überflüssig.
Redaktion benachrichtigen Ein Papier voll fachlicher Inkompetenz
#31   Toby   19:20:30 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Und was kommt dann?
Julia schrieb: Ich bin Lesbe und ich bin froh damit, ich brauche keinen Mann, keinen Rat von der Kirche, ich brauche auch keinen Gott und kein ewiges Leben. Ich lebe mein leben, mit meiner lieben Freundin, lieber hier auf Erden.
Also lieber hier auf Erden. Und wie lange noch? Wie sang einst Nino de Angelo? „Wenn jede Hoffnung nur ein Horizont ist, den man niemals erreicht, dann haben wir umsonst gelebt.“
Also, das allein kann’s doch wohl nicht gewesen sein …
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#60   Toby   19:13:54 | Dienstag, 6. Dezember 2005
FSSP versus FSSPX
@ Athanasius
Während über die FSSPX und ihr Verhältnis zu Rom heiß diskutiert wird, ist es um die FSSP merklich still geworden – zumindest seit dem eher unrühmlichen Abgang von Pater Bisig.
Ich würde mir auch einmal eine Diskussion um die FSSP wünschen. Was zwischen Rom und Econe verhandeln werden könnte, müsste doch bei der FSSP längst umgesetzt sein.
Man fragt sich allerdings, wie es um das theologische Profil der FSSP bestellt ist. Es kann doch nicht allein damit getan sein, sich in „tridentinische Reservate“ zurückzuziehen und sich ansonsten aus den aktuellen kirchenpolitischen und theologischen Fragen herauszuhalten. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die FSSP selbst überflüssig macht.
Ein etwas offensiveres Auftreten wäre nicht schlecht und ein klares Bekenntnis zu den eigenen Zielen, aber fast scheint es so, als wissse die FSSP selbst nicht (mehr) so genau, was sie eigentlich will?
Redaktion benachrichtigen Streit um die Kommunionpatene
#10   Toby   12:28:42 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Redeptionis Sacramentum Nr. 93:
93. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.
Da sieht man wieder einmal, was das Papier wert ist, auf dem römische Instruktionen gedruckt werden.
Redaktion benachrichtigen Wird der Limbus vatikanisiert?
#41   Toby   14:58:09 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Gravierende Probleme
Irenäus schrieb: Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie auf der anderen Seite eine Reihe gravierender Probleme mit sich bringt, die auch dann bleiben, wenn man sich schroff auf mittelalterliche Ansichten beruft.
Ich stimme Ihnen zu, dass die Limbustheorie durchaus eine Reihe gravierender Probleme mit sich bringt (diese Theorie ist schließlich kein Dogma). Allerdings würde eine leichtfertige Verwerfung der Limbustheorie noch gravierendere Probleme mit sich bringen. Man hätte beispielsweise der heute ohnehin schon weit verbreiteten Ansicht eines falschen Heilsautomatismus nicht mehr entgegenzusetzen.
Warum die Limbustheorie also nicht einfach in Ruhe lassen und weiterhin als mögliches Denkmodell akzeptieren, wie es durch viele Jahrhunderte von einer Mehrheit der Theologen und Kirchenlehrer vertreten wurde?
Redaktion benachrichtigen Der Moraltheologe Alfons Auer ist tot
#33   Toby   11:56:49 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Noch einmal Lehramtspositivismus
Ich mache mich keineswegs zum Richter über das Lehramt und identifiziere mich auch nicht mit den Anhängern der Piusbruderschaft.
Die Erlaubnis einer „Messe ohne Wandlungsworte“ ist keine dogmatische Entscheidung mit Anspruch auf Unfehlbarkeit gewesen. Sie könnte also vom Lehramt durchaus auch wieder zurückgenommen werden. Die Liturgie von Addai und Mari wird im übrigen nicht von Lefebvrianern kritisiert, sondern durchaus auch von dezidiert konzilstreuen Theologen.
Redaktion benachrichtigen Trendwende?
#5   Toby   11:43:46 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Alles Augenwischerei
Man kann eine Trendwende auch herbeireden, die es gar nicht gibt. Das sind doch alles nur Illussionen.
Man muss doch einmal die Verhältnismäßigkeit sehen. Dass es bei den Massenaustritten in den letzten Jahren zu einem geringfügigen Rücklauf von allenfalls fünf bis zehn Prozent kommt, ist nichts Besonderes. Hier von einer „Trendwende“ zu sprechen, erscheint geradezu lächerlich. Die Verluste macht der Rücklauf bei weitem nicht wett.
Auch habe ich meine Zweifel, ob ein Wiedereintritt aus einer euphorischen Weltjugendtagsstimmung heraus wirklich feste Wurzeln schlagen kann. Wo und wie sollen die Neueingetretenen den authentischen katholischen Glauben eigentlich konkret kennenlernen?
Redaktion benachrichtigen Der Moraltheologe Alfons Auer ist tot
#30   Toby   07:34:57 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Liturgie von Addai und Mari
gunther maria michl schrieb: Die Liturgie von Addai und Mari ist gültig, weil der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen sie mit Billigung von Papst Johannes Paul II. (requiescat in pace) für gültig erkannt hat. Daran halte ich mich. Ich bin ein Katholik und stelle mich nicht über das Lehramt der römisch-katholischen Kirche.
Das ist Lehramtspositivismus.
Das Lehramt will auch nicht, dass ich bzgl. des Glaubens meinen Verstand ausschalte, im Gegenteil. Rein formal verstandener Gehorsam kann sich sehr fatal auswirken …
Redaktion benachrichtigen Wird der Limbus vatikanisiert?
#38   Toby   07:30:05 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Wem gehen die Pferde durch?
Irenäus schrieb: Die vom Gatten der Evelin vorgetragene Meinung, daß die einzige Alternative zum Limbus die Hölle für die ungetauften Kinder sei ist wohl kaum mit der Lehre der Kirche zu vereinbaren.
Aha, so einfach ist das also. Und die Kirchenväter und Theologen von Augustinus über Thomas bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren alle so dumm, das nicht richtig erkannt zu haben? Und ihre Lehren waren alle nicht mit der Lehre der Kirche vereinbar???
Ich bin immer wieder erstaunt, wie leichtfertig und besserwisserisch man heute geneigt ist, über Jahrhunderte gewachsene Glaubensvertiefung, Erkenntnisfortschritt und Lebenserfahrung einfach so über Bord zu werfen und sich über die Lehren der Väter hinwegzusetzen.
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#29   Toby   16:47:47 | Samstag, 3. Dezember 2005
@ Gatte der Evelin
Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich behaupte keineswegs, dass die Hölle leer sei, nur weil sich das Lehramt noch nie über das Los eines Verdammten verbindlich geäußert hat, wenn nicht für häretisch, so doch zumindest für unrealistisch.
Ich wollte auf etwas anderes hinaus: Vielleicht gibt es eine Parallele oder gar einen inneren Zusammenhang zwischen der Leere-Hölle-Theorie – die als Tatsache behauptet wird, was auf jeden Fall irrig ist – und der Verwerfung der Limbustheorie.
Ich wollte damit auf etwas anderes hinaus. Verwirft man die Limbustheorie, müsste man folgerichtig auch bei der Leere-Hölle-Theorie ankommen
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#23   Toby   15:06:14 | Samstag, 3. Dezember 2005
Das kommt mir jetzt fast ein bisschen so vor
wie die Diskussion über die „leere Hölle“.
Darf ein Christ hoffen, dass die Hölle leer sei? Ja, er darf, denn es ist von keinem Menschen mit lehramtlicher Autorität bestätigt worden, dass er auf ewig verdammt sei.
Es ist nur zu fragen, ob diese Hoffnung in Anbetracht der Aussagen von Schrift und Tradition realistisch ist.
Und die ungetauft gestorbenen Kinder? Natürlich ist es niemals falsch, ihr Schicksal der göttlichen Barmherzigkeit anzuvertrauen. Das heißt aber nicht, dass es einen Heilsautomatismus gibt an der Notwenigkeit der Taufe vorbei. Auch aus der Aussage des KKK lässt sich kein Heilsautomatismus ableiten.
Außerdem verstehe ich nicht, warum die Kircehnväter und Theologen des Mittelalters so dumm gewesen sein sollen, um das mit der Barmherzigkeit nicht richtig zu begreifen.
Bracuhten wir wirklich erst den theologischen Erkenntnisfortschritt des Zweiten Vatikanischen Konzils, um zu wissen, dass Gott barmherzig ist?
Aber wenn ich Evelins Gatte recht verstanden habe, ist ja gerade die Theorie vom Limbus puerorum Ausdruck dieser Barmherzigkeit. Wo ist also das Problem?
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#19   Toby   14:44:10 | Samstag, 3. Dezember 2005
Eigentlich ist das alles doch ganz einfach …
Evelins Gatte schrieb: Summa summarum: Quod erat demonstrandum, der limbus puerorum ist in Wirklichkeit sichere Lehre (certa).
Vielen Dank für Ihre wertvollen Ausführungen, die mir völlig plausibel und einsichtig erscheinen. Es ist eben schlicht und einfach katholisch, was Sie da schreiben.
Das einzige, was ich nicht verstehe, ist der Umstand, dass das offenbar führende Theologen der Internationalen Theologenkommission nicht zu verstehen scheinen …
Wäre es nicht auch irgendwie anmaßend, eine jahrhundertealte Lehrtradition mal so eben über den Haufen zu werfen, nur weil man es heute – unter Berufung auf das Superdogma des Zweiten Vatikanischen Konzils – angeblich besser weiß?
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#13   Toby   10:06:27 | Samstag, 3. Dezember 2005
Lehramtspositivismus
@ Catholicus
Ihr Haltung ist zwar inhaltlich korrekt, erscheint mir von der Argumentationsstruktur aber ein klein wenig zu positivistisch.
Das Problem ist nicht mangelndes Vertrauen auf die beständige Führung der Kirche durch den Heiligen Geist, sondern die Art und Weise, wie klassische Lehrpositionen (auch wenn es bei dieser Frage um kein Dogma geht, aber immerhin gab es bezüglich der Limbustheorie einen weitgehenden theologischen Konsens) scheinbar leichtfertig und einfach so – ohne nähere Angabe von Gründen – vom Tisch gefegt werden.
Evelins Gatte hat durchaus Recht, wenn er sagt, dass mit der Limbustheorie auch die Frage der Heilsnotwenidgkeit der Taufe steht und fällt. Und das ist beileibe kein Randthema.
Nicht von der Engstirnigkeit einiger Traditionalisten geht die Hauptgefahr für die heutige Kirche aus, sonden von einem im Kirchenvolk inzwischen weit verbreiteten falschen, weil einseitig verstandenen Heilsoptimismus, der nach dem Motto verfährt: „Wir kommen, alle, alle in den Himmel …“ Das ist das Problem, mit dem sich die Internationale Theologenkommission einmal befassen sollte. Ich habe gewisse Zweifel, ob sie mit der angedachten Verwerfung der Limbustheorie die Prioritäten richtig setzt …
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#5   Toby   18:43:32 | Freitag, 2. Dezember 2005
Es ist vieles schwammig geworden
in der heiligen Kirche Gottes.
Man will also die Limbus-Theorie verwerfen zugunsten eines in theologischer Edelsprache verpacken Kirche-als-universales-Heilssakrament-Gelaberes, das nichts und alles heißen kann.
Nur so nebenbei hier: Genauso unklar ist die Haltung der Kirche zur Interkommunion geworden: „grundsätzlich“ verboten, im Einzelfall „irgendwie“ erlaubt. Wenn man die „Einzelfälle“ summiert, ergibt es aber auch eine Menge. Wieso gilt dann aber noch das „grundsätzliche“ Verbot? Logik???
Sehr seltsam das alles …
Redaktion benachrichtigen So nicht, Frau Minister!
#10   Toby   18:21:17 | Freitag, 2. Dezember 2005
Wenn sie auch nicht katholisch ist,
gilt Frau von der Leyen als eine (auch in „konservativen Kreisen“ durchaus geschätzte) „Vorzeige-Mutter“, die scheinbar vorbildlich Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen versteht.
Nun wissen wir aber auch, dass die siebenfache Mutter die von ihr forcierte „Familienförderung“ mit dem vorgeblichen „gesellschaftlichen Konsens“ in puncto Abtreibung zusammenbringen kann, ohne mit der Wimper zu zucken.
Leider hat die offizielle katholische Kirche und allen voran der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz durch ihr letargisches Verhalten zu der Annahme beigetragen, dass in dieser Frage ein „gesellschaftlicher Konsens“ bestehe, und das sogar im Einvernehmen mit der katholischen Kirche, die sich ja in das Abtreibungssystem hatte einbinden lassen und sich über den von katholischen Laien initiierten Verein „Donum vitae“ auch weiterhin unbehelligt daran beteilgt.
Wie weit sind wir gekommen? Wo bleibt der Aufschrei der Bischöfe. Der Vorgänger Lehmanns, Kardinal Höffner, bekundete nach der Einführung der Indikationsregeliung im Jahr 1976, dass sich die Kirche mit diesem Gesetz „niemals abfinden“ würde.
Und heute, im Jahr 2005? Quo vadis, katholische Kirche in Deutschland? Wieviel Zeit soll eigentlich noch verstreichen, bis etwas passiert??? Wie lange haben wir noch Zeit???
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#7   Toby   17:30:50 | Freitag, 2. Dezember 2005
Ursula von der Leyen
Ich bin schwer enttäuscht.
Redaktion benachrichtigen Gehören die katholischen Laien zur zweiten Klasse?
#10   Toby   06:10:57 | Freitag, 2. Dezember 2005
Verbalradikalismus???
Ein schöner Begriff, der verschleiern soll, dass der Zweck niemals die Mittel heiligen darf!? Die Position der katholischen Kirche ist hier eindeutig. Es stellt sich also sehr wohl die Frage, warum die katholischen Beraterinnen von „Donum vitae“ offenbar unbehelligt tun dürfen, was vom Papst verboten wurde, nämlich Tötungslizenzen ausstellen.
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#8   Toby   21:21:20 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ Gotthard
Ohne den Einfluss der Kirchen gäbe es heute keine obligatorische Beratung vor einer Abtreibung.
Der Denkfehler liegt bei Ihnen, Gotthard.
Die Ausstellung des Beratungsscheins ist im deutschen Abtreibungssystem die alleinige conditio sine qua non zur Straffreiheit der Abtreibung und damit moralisch absolut verwerflich, eine in sich schlechte Handlung, die durch nichts zu rechtfertigen ist.
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#4   Toby   15:15:06 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ jolie
zumal die laien doch wissen, dass sie das tun, was viele bischöfe auch gerne täten…
Ja genau, und das ist das Allerschlimmste. Die überwiegende Mehrheit des deutschen Episkopates hat bis heute nicht wirklich eingesehen, dass der Ausstieg aus der „Scheinberatung“ der einzig richtige Schritt war (Besser wäre es natürlich gewesen, man hätte sich erst gar nicht in dieses system einbinden lassen). Sie folgen weiterhin falschen moraltheologischen Prämissen, ohne dass das einmal hinterfragt würde. Das Engagement katholischer Laien bei „Donum vitae“ wird nicht nur stillschweigend toleriert, sondern unterschwellig sogar begrüßt!
Traurig, wenn man hier offenbar selbst von einem Papst Ratzinger nichts mehr erwarten kann.
Aber hallo, das kann’s doch wohl nicht sein!?
Jedenfalls steht so die Glaubwürdigkeit der Kirche weiterhin auf dem Spiel …
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#11   Toby   06:30:43 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ Pelagius
Vollkommene Zustimmung!
Ähnlich habe ich es beim Lesen von Berger-Büchern auch empfunden.
Um so unverständlicher, dass Berger nach wie vor völlig unkritisch von neokonservativen Kreisen hofiert wird, als wäre er quasi unfehlbahr.
Noch eine Frage: Berger ist laut „Tagespost“ vom 26. November 2005 „Familiar“ des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz bei Wien. Ich nehme an, das ist so etwas wie ein Tertiar oder Drittordensmitglied.
Aber wie kann das sein, da Berger doch formell der evangelischen Kirche angehört?
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#9   Toby   18:41:35 | Mittwoch, 30. November 2005
@ Tomasino
Noch einmal: Niemand bestreitet Bergers Verdienste. Klar ist auch, dass er sich mit seinen Publikationen nicht nur an Experten, sondern an eie breitere Öffentlichkeit richtet.
Dennoch muss man leider feststellen, dass seine Äußerungen zu systematischen Fragen und zur Religionstheologie durchaus problematisch sind.
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#7   Toby   17:35:45 | Mittwoch, 30. November 2005
Was auch immer
von den theologischen und journalistischen Qualitäten der Frau Küble zu halten ist, es muss doch gesagt werden, dass Klaus Berger in der Tat eine durchaus schillernde Theologie vertritt. Natürlich ist seine Kompetenz als Exeget und seine profunde Kritik der sogenannten „historisch-kritischen“ Exgese sehr anerkennenswert.
Allerdings hat der Theologe Klaus Berger auch seine „Macken“. Seine Äußerungen zu systematischen Fragen, besonders seine leider platten Vorurteile gegenüber der Scholastik, zumal Thomas von Aquin, sind nach Ansicht von des profunden Kenners DAVID Berger (mit KLAUS Berger nicht verwandt) schockierend… Sie stünden mit dem Urteil des Lehramtes über die Materie (vgl. Jorgen Vijgens umfangreiche Unterschung in der Zeitschrift „Doctor Angelicus“. Band 5 – 2005) in einem harten Gegensatz!
Auch Klaus Bergers Religionstheologie ist als hanebüchen zu bezeichnen. So bezeichnet er in seinem Jesus-Buch den Islam als legitimen und völlig gleichberechtigten Heilsweg neben dem Christentum (Vergleich mit zwei Himmelsleitern).
Seltsam, dass Professor Berger nach wie vor unumstrittener Referent bei den „Neokonservativen“ um Hubert Gindert (zum Beispiel beim Kongress „Freude am Glauben“ im Juni 2006 in Fulda) und unhinterfragter Autor der katholischen „Tagespost“ ist …
Redaktion benachrichtigen Jubler und Jauler
#31   Toby   07:44:12 | Dienstag, 29. November 2005
Bitte zurück zur Sachlichkeit!
Was mich einmal interessieren würde:
Wird sich das Auswahlverfahren der Priesteramtskandidaten in den deutschsprachigen Priesterseminaren nach der Publikation der neuen Instruktion nun konkret ändern? Oder wird alles beim alten bleiben.
Kardinal Lehmann hat das neue dokument begrüßt. Wahrscheinlich sieht er keinen konkreten Handlungsbedarf, etwas an der bisherigen Praxis der Kandidatenkür zu ändern.
Auch nach der Publikation der Liturgieinstruktion „Redemptionis Sacramentum“ im Frühjahr 2004 sahen die deutschen Bischöfe keinen Handlungsbedarf.
Aber wie verhält es sich mit den „rosaroten Seilschaften“ in deutschsprachigen Priesterseminaren, von denen beispielsweise die gemäßigt konservative „Tagespost“ in mehreren Kommentaren gesprochen hatte?
Es scheint so zu sein, wie es häufig mit der Publikation römischer Verlautbarungn ist: großes, medial inszeniertes Geschrei, Kritik kirchenkritischer Verbände und Politiker, Beschwichtigung durch den „großen Vorsitzenden“, und letztlich bleibt alles beim Alten.
Aber das kann’s doch irgendwie nicht sein, oder?
Redaktion benachrichtigen Es gibt gute Gründe, Homos vom Priestertum auszuschließen
#19   Toby   19:55:44 | Montag, 28. November 2005
Viel Polemik
ist hier zu lesen von den Kirchenkritikern. Aber kaum jemand mancht sich einmal die Mühe, die Haltung und das positive Grundanliegen der Kirche zu verstehen.
Es geht hier nicht um Diskriminierung, sondern um die Vernunftgemäßheit des Argumentierens.
Redaktion benachrichtigen Homo-Kampagne mit CSU-Amen
#72   Toby   18:01:53 | Montag, 28. November 2005
Elternbrief auf Türkisch
Zu den Begleitaktionen der Homo-Kampagne gehört u. a. ein Elternbrief, der auch auf Türkisch erhältlich ist.
Da würde mich einmal interessieren, was unsere türkischen Freunde muslimischen Glaubens von der ganzen Aktion halten …
Redaktion benachrichtigen Ohne Widerrede
#17   Toby   12:12:03 | Freitag, 25. November 2005
@ Florian
Sehr richtig!
Das Traurige ist nur, dass es so wenig Widerstand gegen diese glaubenszersetzenden Kräfte gibt.
Von den Verantwortlichen in der Kirche wird man kaum Hilfe erwarten können, und das einfache Kirchenvolk scheint sich für diese Dinge kaum zu interessieren. Mein Eindruck ist auch, dass die meisten Gläbigen einfach keine Ahnung davon haben, was da eigentlich abgeht.
Warum wird im Bistum Fulda nicht kontrovers über den kirchenkritischen „Fuldaer Kreis“ diskutiert? Warum ist das kein öffentliches Thema, beispielsweise nach den Gottesdiensten, in den kirchlichen Verbänden, in der Tagespresse?
Da kann man schon froh sein, dass es wenigstens Kreuz.net gibt …
Redaktion benachrichtigen Homosexualität und Weiheamt
#92   Toby   12:01:34 | Freitag, 25. November 2005
Tiervergleich
Ich glaube, ich bin hier teilweise missverstanden worden.
Es geht letztlich um die Frage, ob Homosexualität etwas Normales, etwas Natürliches ist oder nicht.
Wenn es nicht natürlich ist, kann es auch keine normale sexuelle Variante in der freuen Natur sein.
Sicher ist „Wissenschaft“ immer irgendwo auch interessegeleitet. Und so gibt es viele Biologen und Verhaltensforscher, die Homosexualität in der freien Natur nachweisen wollen, was es aber so eben nicht gibt (höchstens als Mängelerscheinung, Krankheit, aufgrund eines Triebstaus etc., aber eben nicht als „normale“ Variante).
Mein Anliegen: Die naturrechtliche Begründung für die Ablehnung der Homosexualität müsste argumentativ noch besser herausgearbeitet werden. Dazu gehört auch der Mut, die Wahrheit zu sagen und nicht alles unter dem Deckmantel einer falsch verstandenen Toleranz zu verschleiern.
Redaktion benachrichtigen Ohne Widerrede
#14   Toby   07:21:00 | Freitag, 25. November 2005
Selbstständiges Denken???
Gotthard schrieb: Es ist schon gut, dass die Priester noch Menschen sind, die auch selbständig denken können und wollen.
Tun sie das wirklich? Haben sie in diesem Fall nicht vielmehr ihr Gehirn in ihrer ideologischen Befangenheit abgegeben?
Die Krise des Glaubens ist eine Krise der Vernunft, hat ein gewisser Kardinal Ratzinger einmal gesagt.
Als Christ und als Priester sollte man zumindest einmal von der These ausgehen, dass Gott existiert, ansonsten hat man keine sinnvolle Gesprächsgrundlage.
Alles andere ist sinnloses Gelabere.
Falls Sie es noch nicht wussten: Hasenhüttl glaubt nicht an die Existenz eines persönlichen Gottes.
Sehr gut zu dieser ganzen Problematik übrigens der Essay „Darf ein Christ an Gott glauben“:
www.kath.net/detail.php?id=5666
Redaktion benachrichtigen Homosexualität und Weiheamt
#83   Toby   07:11:00 | Freitag, 25. November 2005
Fakten, Fakten, Fakten
1. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Gene.
2. Es gibt keine Homosexualität bei Tieren. Das hat der verstorbene Biologe Prof. Dr. Wolfgang Kuhn, Uni Saarbrücken, klar nachgewiesen.
Die beobachteten Phänomene haben sind nur scheinbar homophil und/oder haben andere Ursachen, wie zum Beispiel Triebstau.
3. Es gibt kein Homo-Gen, das homosexuelles Verhalten beim Menschen als normale sexuelle Variante erklären würde.
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#5   Toby   21:01:16 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Sulpicius
Wer nimmt diesen aufgeblasenen, selbstverliebten und rechthaberischen Plärrer überhaupt noch ernst?
Wie man sieht zum Beispiel der Vorsitzende des Fuldaer Priesterrates!
Auf der Homepage des kirchenkritischen „Fuldaer Kreises“ ist zum Vortrag Hasenhüttls u. a. Folgendes zu lesen:
Steht für jeden Menschen, der Gemeinschaft mit Jesus Christus haben möchte, die Herrenmahlfeier offen, oder soll die Eucharistie als Abgrenzungsmittel gebraucht werden? Kann man jemanden, der zum Leib Christi gehört, den Leib Christi verweigern? Die Spaltung der Kirche und das Bemühen der Ökumenischen Bewegung um die ökumenische Gastfreundschaft soll dargestellt werden. Hindernisse und Chancen einer ökumenischen Verständigung werden aufgezeigt. Kann ein Ende nicht zugleich ein Neuanfang sein? Paulus lehrt uns zu hoffen wider alle Hoffnung.
Was sind das für Pfarrer, die sich mit diesem Gedankengut identifizieren?
Was ist das für ein Bischof, der dieses Vorgehen toleriert und keine Distanzierung fordert?
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#72   Toby   20:53:38 | Donnerstag, 24. November 2005
Inhaltliche Begründung
… das Recht … seine Mitarbeiter einem bestimmten Einstellungsprozedere zu unterziehen. Und das darf auf die Katholische Kirche als Arbeitgeberin.
Es geht hier nicht darum, dass Menschen die homosexuelle Neigungen innehaben, aus dem Kreis der Gläubigen auszuschließen, sondern es wird festgehalten, dass die Menschen nicht für das Priesteramt oder ein Amt in einer Gemeinschaft geeignet sind.
Das ist richtig, aber die inhaltliche Begründung könnte argumenativ noch vertieft werden.
Warum sind Menschen, die homosexuelle Neigungen innehaben, nicht für das Priesteramt geeignet? Naturrecht?
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#69   Toby   20:02:23 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Sulpicius
… dann wird der Mensch doch wieder mit dem Tier verglichen, wenn es um Rechtfertigung von Homo-Praktiken geht.
Da bin ich wohl gründlich missverstanden worden. Mir geht es mitnichten um Rechtfertigung von Homo-Praktiken, sondern im Gegenteil um eine naturrechtliche Begründung für deren Ablehnung. Wenn „echte“ Homosexualität im Tierreich nicht vorkommt, wie der verstorbene Biologe Prof. Dr. wolfgang Kuhn lehrte, und wenn es auch kein „Homo-Gen“ gibt, kann Homosexualität auch keine normale „sexuelle Variante“ in der Natur sein.
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#67   Toby   19:23:19 | Donnerstag, 24. November 2005
Auf den Punkt gebracht
Es wäre zu klären, wie Homosexualität – die Achtung der betroffenen Menschen immer vorausgesetzt – grundsätzlich zu bewerten ist: als normale sexuelle Variante, wie sie in der Natur nun mal vorkommt oder – zugspitzt formuliert – als Krankheit? Gibt es Homosexualität auch in der „freien Natur“, bei den Tieren? Falls ja, wie ist das zu bewerten? Gibt es ein „Homo-Gen“? Was sagen Biologen dazu?
Redaktion benachrichtigen Homosexualität und Weiheamt
#65   Toby   19:11:55 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Benedikt
Das ist eben Vatikan ;-))
Ok, ok, hab schon verstanden … ;-)
Fragt sich nur, ob diese Instruktion dann nicht das gleiche Schicksal erleiden wird wie zahlreiche andere vorher auch schon und ob sich in der Praxis nun tatsächlich etwas konkret ändern wird …
Seltsam auch die Sache mit der Vorabveröffentlichung. Können die im Vatikan nicht besser aufpassen?
Denken wir auch an das Schicksal von „Redemptionis Sacramentum“. Nachdem ein Vorabentwurf (durch Indiskretion?) an die Öffentlichkeit gelangt war, wurde das Schreiben in wesentlichen Punkten entschärft. Und an der gängigen Praxis in den meisten unserer Pfarrgemeinden hat sich nichts wesentliches geändert …
Redaktion benachrichtigen Homosexualität und Weiheamt
#63   Toby   18:53:00 | Donnerstag, 24. November 2005
Drei-Jahres-Regelung
Benedikt schireb: Geweiht werden dürfen nach dem Dokument offensichtlich die nicht, welche nicht drei Jahre keusch gelebt haben und die die sog Gay-Kultur unterstützen.
Das mit der Drei-Jahres-Regelung verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz.
1. Wieso drei Jahre und nicht zwei oder vier oder … ?
2. Was heißt „keusch“?
Sollte nicht jeder Christ „keusch“ leben, und das nicht nur drei Jahre lang?
Ist nicht jeder Christ zur Enthaltsamkeit berufen, der nicht verheiratet ist?
Redaktion benachrichtigen Ohne Widerrede
#3   Toby   17:41:40 | Donnerstag, 24. November 2005
„Private“ Veranstaltung?
Bischof Algermissen müsste schon deutlicher Farbe bekennen.
Es klingt wenig überzeugent, die öffentliche Veranstaltung Hasenhüttl als „privat“ zu bezeichnen, wenn man weiß, dass zu den Einladenden auch Priester zählen, die als Pfarrer in der Diözese Fulda einen wichtigen öffentlichen Dienst verrichten.
Ein Pfarrer ist somit nie einfach nur „Privatmann“, erst recht nicht, wenn ein solcher als Vorsitzender des Priesterrates den diözesanklerus repräsentiert.
In Regensburg hat nicht zuletzt die Unterwanderung durch Mitglieder der kirchenkritischen „Kirchenvolksbewegung“ zu einer grundlegenden Reform diözesaner Gremien geführt.
Bischof Algermissen muss sich die Frage gefallen lassen, warum in Fulda Geistliche mit einem defizitären Kirchenbild und priesterlichen Selbstverständnis vollkommen unbehelligt in Amt und Würden verbleiben dürfen.
Traurig auch, dass sich ein Großteil der Gläubigen für diese Fragen überhaupt nicht zu interessieren scheint.
Wo bleibt der Aufschrei im einst so katholischen Fuldaer Land?
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Versöhnung am Telefon
#8   Toby   19:17:09 | Samstag, 19. November 2005
@ Sulpicius + Knecht Ruprecht
Es geht in Regensburg gar nicht um die Pfarrgemeinderäte, sondern um die Dekanatsräte.
Wenn schon die Pfarrgemeinderäte absolut überflüssig sind, wie dann erst die Dekanatsräte, von deren Existenz – wie schon gesagt – wohl kaum jemand etwas weiß, außer den Damen und Herren Funktionäre selbst natürlich!
Redaktion benachrichtigen Umkämpftes Revier
#21   Toby   18:03:11 | Samstag, 19. November 2005
Ich würde es zwar nicht ganz so hart formulieren:
Was einst durchaus hoffnungsvoll begonnen hatte, ist zu einem ideologisch weichgespülten Algermissen-Schönborn-etc.-Jubelmedium degeneriert.
Aber ich frage mich schon, warum kath.net und andere „neokonservative“ Medien regelmäßig irgendwelche mehr oder weniger geistreichen bischöflichen Verlautbarungen von Algermissen über Schick und Küng bis Schönborn publizieren müssen, die man sowieso in jeder Kirchenzeitung und auf jeder Bistums-Homepage nachlesen kann …
Redaktion benachrichtigen Umkämpftes Revier
#18   Toby   14:41:57 | Samstag, 19. November 2005
Weiß hier jemand zufällig,
warum bei kath.net der Online-Zähler (oder wie das heißt) verschwunden ist?
Es wäre doch sicher spannend, auch über einen längeren Zeitraum die Leserzahlen im Verhältnis zu kreuz.net zu verfolgen, aber so geht das leider nicht mehr.
Es scheint, als sei auch im kath.forum in letzter Zeit immer weniger los, das ist aber nur mein subjektiver Eindruck, ich kann mich auch täuschen …
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Versöhnung am Telefon
#5   Toby   12:02:16 | Samstag, 19. November 2005
Preisfrage
Macht mal eine Umfrage unter katholischen Kirchgängern und fragt sie, was ein „Dekanatsrat“ ist. Ich wette, dass 90 % dieses Wort noch nie gehört haben. Und damit wird sich erst recht niemand von einem „Dekanatsrat“ repräsentiert fühlen.
Redaktion benachrichtigen Maria hilf
#48   Toby   11:57:59 | Samstag, 19. November 2005
@ Kryszek
Ich habe nichts gegen homosexuelle Menschen. Und selbstverständlich kann und muss sich die Kirche seelsorgerisch um sie bemühen, das aber bitte doch nur innerhalb der Grenzen des Erlaubten. Ähnliches gilt auch für die Pastoral an Wiederverheirateten Geschiedenen.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Versöhnung am Telefon
#2   Toby   08:01:53 | Samstag, 19. November 2005
@ Gotthard
Und worin besteht nun konkret diese inhaltliche Kritik?
Redaktion benachrichtigen Umkämpftes Revier
#1   Toby   16:25:18 | Freitag, 18. November 2005
kath.forum
Wo finden sich denn im kath.forum die oben zitierten Beiträge zu kreuz.net? Ich konnte dort keine entsprechende Diskussion entdecken.
Redaktion benachrichtigen Kein Schisma
#43   Toby   15:11:51 | Freitag, 18. November 2005
„Sektenführer“ Escrivà
Am allerwenigsten die Selig- und Heilisprechung des skrupellosen Hochstaplers und Sektenführers Escrivà.
Interessant, wie sehr sich die Einschätzung von rechts außen und links außen in dieser Frage ähnelt …
Redaktion benachrichtigen Maria hilf
#46   Toby   14:05:18 | Freitag, 18. November 2005
Noch einmal:
Die Einrichtung und scheinbare Duldung eines offiziellen „Schwulenprojekts“ in einer katholischen Pfarrei wird wohl kaum mit den Vorgaben des kanonischen Rechts und des kirchlichen Lehramts vereinbar sein. Da frage ich mich schon, warum hier bislang niemand etwas unternommen hat. Zur Hirtensorge gehört es eben auch, für die Wahrheit in Liebe einzutreten und derartige Grenzüberschreitungen zu korrigieren.
Redaktion benachrichtigen Maria hilf
#26   Toby   20:05:44 | Donnerstag, 17. November 2005
Und ich frage mich,
wie das Frankfurter Projekt mit der unfehlbaren Glaubenslehre in Einklang zu bringen sein soll.
Wo bleibt da der kirchenoffizielle Aufschrei?
Warum tut der Bischof nichts?
Und wenn der Bischof nichts tut, warum schreitet Rom nicht ein???
Wie schon gesagt: Lamentieren allein nützt nichts. Handeln ist gefragt. Rechtliche Schritte einleiten. Sich über das Projekt in Limburg und in Rom beschweren. Zivilen Ungehorsam leisten gegen diese Verirrung innerhalb legaler Strukturen der Kirche …
Redaktion benachrichtigen Maria hilf
#19   Toby   18:57:55 | Donnerstag, 17. November 2005
@ Rudolphus
Zur Klarstellung:
Ich wollte nur allgemein darauf hinweisen, dass ein ständiges Herumkreisen um das VI. Gebot auch eine Gefahr bedeuten kann.
Damit wollte ich auf keinen Fall irgend jemandem etwas unterstellen und natürlich auch keinem der Mitdiskutantenb hier. Entschildigung, wenn das falsch herübergekommen ist. Es war auf jeden Fall nicht so gemeint.
Und natürlich haben Sie vollkommen Recht, dass man sich gerade über die Sünden gegen das VI. Gebot nicht ausschweigen darf, wie das in der heutigen Verkündigung leider viel zu oft geschieht.
Redaktion benachrichtigen Maria hilf
#17   Toby   18:32:18 | Donnerstag, 17. November 2005
@ Rudolphus
Vollkommen richtig, aber das ständige Fixiertsein auf dieses Thena könnte ein Hinweis darauf sein, dass man – unbewusst – selbst ein Problem damit hat!? Wer ständig nur auf das Thema Homosexualität starrt wie das Kaninchen auf die Schlange, läuft zumindest potentiell Gefahr, selbst einmal darin zu fallen. Spätestens seit „St. Pölten 2004“ habe ich da so ein mulmiges Gefühl. Hier wurde – frei nach Paulus – anderen gepredigt, und man wurde dann selber verwerflich …
Also lasst uns doch besser über die rechtlichen Konsequenzen des Projekts „Schwul + Katholisch FFM“ diskutieren.
Alles andere sollte man den „Beichtstühlen“ anvertrauen …
Redaktion benachrichtigen Kardinal fällt Bischof in den Rücken
#14   Toby   18:15:16 | Donnerstag, 17. November 2005
Noch einmal: „Paderborner Modell“
Hier bin ich fündig geworden:
[link]www.i-basis.de/…rzbistum/index.phtml?ber_id=509&inh… hier:[link]www.i-basis.de/…ge/k1_m2808.pdf[link]
Aber was ist da jetzt der Unterschied zu Regensburg? wie ist genau der Wahl- bzw. Ernennungsmodus?
Es sei auch noch einmal daran erinnert, dass sich an dem als despotisch empfundenen Führungsstil des Regensburger Bischofs nicht nur die Linken reiben, sondern auch traditionsverbundene Gläubige, denen die Erlaubnis zur regelmäßigen Feier einer Indultmesse strikt verwehrt wird. Müller vertritt rein theologisch gesehen durchaus auch liberale Positionen (Kommunion für Wiederverheiratete Geschiedene, Verständnis für Klaus Bergers konfessionelle „Zwitterstellung“, Ablehnung der sogenannten „Rückkehr-Ökumene“ etc.)
Redaktion benachrichtigen Maria hilf
#15   Toby   17:36:05 | Donnerstag, 17. November 2005
Diskussionsverlauf
Anstatt über die Sünde Sodoms einfach nur zu lamentieren, sollte man lieber einmal nach den rechtlichen Konsequenzen für das Projekt „Schwul + Katholisch FFM“ fragen.
Wie kann es sein, dass sich scheinbar legal und „von oben“ vollkommen unbeanstandet ein derartiges Projekt in einer katholischen Pfarrei überhaupt etablieren konnte, ohne dass jemand Fragen gestellt hat?
Darf so etwas überhaupt sein in der katholischen Kirche? Was sagt das Kichenrecht?
Redaktion benachrichtigen Kardinal fällt Bischof in den Rücken
#5   Toby   19:05:50 | Mittwoch, 16. November 2005
Was ist das „Paderborner Modell“?
Kreuz.net berichtete: Man habe – so die Erklärung des designierten Generalvikars –, das ‘Paderborner Modell’ an die Verhältnisse in Regensburg angepaßt: „Wir werden damit sicherlich genauso gute Erfahrungen machen.“
Immer wieder wird behauptet, dass Vorgehen Bischof Müllers sei einmalig in Deutschland.
Nun nimmt der designierte Generalvikar Bezug auf ein „Paderborner Modell“, das an die Verhältnisse in Regensburg angepasst werde.
Was hat es mit dem „Paderborner Modell“ auf sich? Welche „guten Erfahrungen“ hat man damit gemacht? Von einem Aufschrei der Laienräte in Paderborn wie jetzt in Regensburg habe ich noch nie etwas gehört.
Kann das hier jemand erklären?
Redaktion benachrichtigen Ein Pater gibt Entwarnung und wird dafür verwarnt
#124   Toby   09:55:49 | Mittwoch, 16. November 2005
Vergelt’s Gott
an Evelin-Gatte, Marcel und andere hier für den Aufwand und die Mühe, über die „subtilen Verführungen“ Harry Potters aufzuklären
Evelin-Gatte schrieb: Es sei klar, dass Joanne K. Rowling okkultes Wissen habe und daemonisch inspiriert sei.
Gibt es dafür Belege, Zitate der Rowling, die überprüfbar sind?
Derselbe führt aus, dass die Filme 1-3 harmlos seien!
Warum sind die Filme harmlos, wenn die Lektüre dämonisch inspiriert ist?
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#92   Toby   19:07:14 | Montag, 14. November 2005
Wie bitte?
turk schrieb: Wenn Sie genau lesen, wurde Zimmer nicht von Maußen angegriffen.
Was heipt hier „angegriffen“? Maußen hat sich sehr wohl von Zimmer distanziert und dessen eigenmächtiges Vorgehen missbilligt.
Und das Schreiben von Kardinal Ratzinger sagt nichts darüber aus, wie er das gewissenhafte Arbeiten Pater Zimmers bewertet.
In der Tat: Ein Schreiben aus dem Jahr 2003 kann nichts über ein erst im Jahr 2005 erschienenes Buch aussagen.
Warum soll sich Kardinal Ratzinger nicht auch eine eigene Meinung zu Harry Potter gebildet haben? Es geht hier doch wohl um mehr als um ein bloßen Mut-Zusprechen …
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#10   Toby   16:27:42 | Montag, 14. November 2005
Le Barroux
@ Benedikt
Man kann nicht generell sagen, dass sich Le Barroux von der alten Messe verabschiedet habe.
Die Konventmesse in Le Barroux wird – wie schon gesagt – in einer modifizierten Form des Ritus von 1962 gefeiert, die privaten Einzelmessen dagegen nach wie vor streng nach dem Missale von 1962.
Was es mit den Modifizierungen bei der Konventmesse auf sich hat, weiß ich nicht genau, da müsste man einen Fachmann konsultieren, der sich mit Le Barroux genau auskennt.
Allerdings habe ich auch so meine Zweifel, ob das mit den modifizierten Formen des alten Ritus so in Ordnung ist. Offenbar trägt es auch zu weiterer Verwirrung und Verunsicherung bei.
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#6   Toby   12:12:14 | Montag, 14. November 2005
Es ist absolut nichts Neues,
dass die Konventmesse in Le Barroux und ähnlichen Konventen in der oben beschriebenen Form gefeiert wird.
Ob es sich dabei um den 1965er-Ritus oder um einen speziellen eigenritus handelt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die morgendlichen „Winkelmessen“ werden in Le Barroux allerdings nach wie vor streng nach dem Missale von 1962 gelesen.
Ich halte das Gerde von diesem „mysteriösen dokument“ für eine Ente. Diese Regelungen gelten schon von Anfang an, d. h. seit der kanonischen Errichtung von Le Barroux 1989.
Allerdings sind Hinweise auf Bestrebungen, den Ritus von 1962 zu modifizieren, grundsätzlich wohl auch nicht einfach aus der Luft gegriffen.
Man denke beispielsweise an die hier auch schon andiskutierte Problematik der unterschiedlichen Leseordnungen und Kalendarien …
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#1   Toby   12:09:12 | Sonntag, 13. November 2005
Wer ist „die“ Deutsche Bischofskonferenz???
Verantwortlich für die Erstellung dieser „Arbeitshilfe“ dürfte vor allem die Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz sein.
Und wie ist die zusammengesetzt? Vorsitzender der Liturgiekommission ist der „konservative“ Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln, sein Stellvertreter der „konservative“ Bischof von Augsburg, Walter Mixa.
Gerade von diesen beiden Bischöfen, in die viele Gläubige besondere Hoffnungen setzen, hätte man sich etwas anderes erwarten dürfen.
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#54   Toby   19:42:57 | Samstag, 12. November 2005
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht,
warum hier alle andiskutierten Themen in eine Meta-Debatte über die FSSP ausarten muss!?
@ turk
Etwas weniger Sarkasmus wäre auch angebracht.
Das Problem bei Harry Potter ist doch nicht eine vermeintliche Dämonisierung (wer tut das denn?), sondern eine offenkundige Verharmlosung!
Bitte einmal die Verhältnismäßigkeit beachten.
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so genau, wie man aus christlicher Sicht die Fantasy-Schwemme der letzten Jahre beurteilen soll, die zuletzt in den großen Verfilmungen eingemündet ist, Potter, Herr der Ringe, demnächst Narnia …
Sicher haben Tolkien und Lewis im Gegensatz zu Rowling einen christlichen Hintergrund. Ich verstehe aber nicht, warum dieser ganze Fantasy-Rummel für Katholiken so wichtig sein soll:
Da identifizieren sich Petrusbrüder mit Potter und Tolkien, der Administrator einer bekannten katholischen Internetplattform nennt sich „Gandalf“, und die ganze Debatte nimmt irgendwie hysterische Züge an.
Muss das alles sein? Oder ist das nur eine vorübergehende Modeerscheinung?
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#45   Toby   09:22:55 | Samstag, 12. November 2005
@ Gatte
Besten Dank für die rasche Antwort!
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#43   Toby   08:49:38 | Samstag, 12. November 2005
Auf den Punkt gebracht
Evelin & Gatte
Weil man in Diskussionen immer wieder danach gefragt wird:
woran genau kann man den Unterschied zwischen guter und böser Fantasy- bzw. Märchenliteratur festmachen?
Warum ist „Herr der Ringe“ grundsätzlich gut oder zumindest unbedenklich, während „Harry Potter“ böse ist? Wo liegt da der Unterschied? Und wie ist das bei den Märchen?
Für eine Stellungnahme wäre ich sehr dankbar.
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#14   Toby   15:57:26 | Freitag, 11. November 2005
Na toll,
da pickt sich dann halt jeder das raus, was ihm in den Kram passt:
Für die einen irrt Kuby bzgl. Potter und ist zu loben bzgl. Medjugorje.
Für die anderern irrt Kuby bzgl. Medjugorje und ist zu leben bzgl. Potter.
Irgendwie stimmen halt die ideologischen Denkmuster nicht mehr. Früher hatten wir’s da leichter, als links noch links war und rechts rechts …
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#3   Toby   14:01:44 | Freitag, 11. November 2005
Pottermanie unter glaubenstreuen Katholiken?
Wenn man so liest, wie massiv im Kath.net-Forum Harry Potter verteidigt wird, kann man sich eigentlich nur wundern. Haben diese Leute wirklich nichts besseres zu tun?
Und dass sich nun ausgerechnet ein Mitglied der Petruspruderschaft zum Potter-Apologeten hochspielen musste, erscheint völlig unverständlich. Insofern ist die Stellungnahme von Pater Maußen richtig und notwendig.
Es scheint jedoch in der Tat so zu sein, als seien gewisse Priester der Petrusbruderschaft nicht ganz ausgelastet. Sie beschäftigen sich offenbar lieber mit literarischen Themen, anstatt endlich einmal am eigenen theologischen Profil zu arbeiten.
So besteht in der Tat die Gefahr, dass die Petrusbruderschaft sich selbst überflüssig macht … leider!
Redaktion benachrichtigen Ein Schlag gegen das Zweite Vatikanum
#7   Toby   11:22:17 | Freitag, 11. November 2005
Was soll nun eigentlich anders werden?
Substantiell wird alles beim alten bleiben. Und wenn Bischof Müller nun Laien nach eigenem Gutdünken ernennt, werden es die Gläubigen, die sich der klassischen römischen Liturgie verbunden fühlen, noch schwerer haben, als dies in Regensburg ohnehin schon der Fall ist.
Redaktion benachrichtigen Der Hausgenosse von nebenan
#5   Toby   22:28:34 | Mittwoch, 9. November 2005
Die Architektur entspricht dem Ritus
Deshalb haben unsere Vorfahren für die Feier der Eucharistie großartige Kirchen und Kathedralen gebaut und dann in ihnen Sakramentshäuser und Tabernakel errichtet.
Die großartigen Kirchen und Kathedralen wurden für den alten Ritus gebaut, lieber Kardinal Meisner! Beispielsweise der Kölner Dom!
Jeder Ritus schafft sich seine eigene Architektur, wie man sieht.
Eigentlich ist es völlig widersinnig, die neue Messe in einer gotischen Kathedrale zu feiern. Also: entweder die alte Liturgie wieder einführen oder den Kölner Dom abreißen und an seine Stelle eine Betonhalle errichten, die dem „Glanz edler Einfachheit“ der neuen Riten so sinnenfällig widerspiegelt.
Redaktion benachrichtigen Kardinal für Kondome
#25   Toby   21:52:48 | Mittwoch, 9. November 2005
HIV-Lüge???
Was sind das denn für apokryphe Verschwörungstheorien???
Bitte um Quellen und Belege, und zwar wissenschaftlich fundiert!
Redaktion benachrichtigen Ungereimtheiten über den Exegeten Klaus Berger
#43   Toby   19:43:46 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Benedikt
Kurze Antwort:
Ja!
Sicher, das „Stückchen Papier“ ist nicht alles. Aber ohne dieses „Stückchen Papier“ ist alles nichts.
Warum sollte sich Berger ein Recht herausnehmen dürfen, wofür Hasenhüttl im umgekehrten Fall zu Recht suspendiert wurde???
Redaktion benachrichtigen Mit Erstaunen
#26   Toby   19:41:13 | Mittwoch, 9. November 2005
Interview mit Kardinal Hoyos
Gibt’s das auch auf Deutsch? Es gibt doch auch eine deutsche Ausgabe von Trenta Giorni.
Redaktion benachrichtigen Der Hausgenosse von nebenan
#1   Toby   19:30:02 | Mittwoch, 9. November 2005
Schön …
aber warum kommt diese Meldung erst jetzt, sieben Wochen später???
Redaktion benachrichtigen Ungereimtheiten über den Exegeten Klaus Berger
#40   Toby   19:24:48 | Mittwoch, 9. November 2005
Voraussetzungen für den Eucharistieempfang
Benedikt schrieb: Um die Hl. Eucharistie empfangen zu dürfen, muss man
a) das rechte Verständnis haben und (vor allem)
b) recht bereitet sein, sich also im Stande der Gnade befinden.
Benedikt, einen dritten, wesentlichen Punkt hast Du vergessen, nämlich die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche und damit auch die Einheit mit dem Hl. Vater.
Und Berger ist nun einmal definitiv aus der katholischen Kirche ausgetreten. Basta. Wenn er sich katholisch fühlt und weiterhin katholisch sein will, soll er halt wieder in die katholische Kirche eintreten (mit den entsprechenden Voraussetzungen). Als Emeritus dürfte das doch wohl kein Problem sein, oder?
Wenn er jedoch auch weiterhin bewusst nicht wieder katholisch werden will, muss er sich schon die Frage gefallen lassen, was dieses Verwirrspiel dann eigentlich noch soll …
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#13   Toby   18:39:40 | Mittwoch, 9. November 2005
Bischof Müller
Niedermünster schrieb: Soweit zu Bischof Müllers Katholizität… Man fragt sich nur, warum Pastoren in kath. Kirchen ökumenische Gottesdienste vornehmen dürfen. Die tridentinische Messe ist für Müller ein rotes Tuch, er ist radikal gegen die Freigabe der traditionellen Messe (siehe Interview mit Radio Vatican).
Bischof Müller gilt gemeinhin als konservativer Hardliner, theologisch vertritt er aber eine durchaus liberale Linie. So plädiert er beispielsweise „unter bestimmten Voraussetzungen“ für die Zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen zur hl. Kommunion. Er verteidigt die konfessionelle Doppelmitgliedschaft Bergers, und zu seinem engsten Freundeskreis zählt der Begründer der Befreiungstheologie, Gustavo Gutiérrez. Dass Müller als Lehmann-Schüler kein Freund der alten Messe ist, dürfte auch nicht verwunderlich sein. Dass er derart hart gegen entsprechende Anfragen vorgeht, ist mehr als traurig. Da sollte ihn mal der Hl. Vater zur Brust nehmen, wenn er nächstes jahr nach Regensburg kommt …
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#24   Toby   08:19:35 | Mittwoch, 9. November 2005
Widerspruchsprinzip
In der Tat reiht sich der Fall des Heidelberger Professors passend ein in eine ganze Kette ominöser Ungereimtheiten, die seit ca. vier Jahrzehnten in der heiligen Kirche Gottes scheinbar geduldet werden, was aber gar nicht funktionieren dürfte, wenn man – nach den Gesetzen der Logik – die Gültigkeit des Widerspruchsprinzps anerkennen würde. Aber diese Logik scheint in gewisser Weise aufgehoben worden zu sein.
Ich plädiere für die Wiedergeltendmachung des Widerspruchsprinzips in der katholischen Kirche!
PS. Auch die Piusbruderschaft wird sich nun erklären müssen bzgl. Kirchensteuerzahlung und Kirchenmitgliedschaft, will sie nicht in einen Selbstwiderspruch geraten, falls sie sich nicht ohnehin schon in einem solchen befindet.
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#18   Toby   21:56:29 | Dienstag, 8. November 2005
@ Konrad
Ich will mir keineswegs ein moralisches Urteil über Berger anmaßen.
Mir geht es nur um die grundsätzliche Frage, ob Berger nach katholischem Recht die hl. Kommunion empfangen darf oder nicht.
Ich interpretiere die Worte von Navarro-Valls so, dass der Übertritt Bergers in die evanglische Kirche nach katholischem Recht (!) gleichzeitig den Austritt aus der katholischen Kirche bedeutet. Was denn sonst, a es doch keine Doppelmitgliedschaft geben kann!?
Besonders ärgerlich ist nicht zuletzt der Umstand, dass sich Berger vor katholischem Publikum ausschließlich als Katholik präsentiert und seinen Übertritt in die evangelische Kirche bislang verschwiegen hat.
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#14   Toby   20:37:39 | Dienstag, 8. November 2005
Zweierlei Maß
Bei aller grundsätzlichen Sympathie für Berger:
Man darf hier doch nicht mit zweierlei Maß messen. Berger darf nun einmal nicht das protestantische Abendmahl und die hl. Eucharistie empfangen. Berger ist aus der katholischen Kirche ausgetreten, da mag er „fühlen“, was er will. Natürlich ist sein Fall nicht nur „ungereimt“, sondern in gewisser Weise auch tragisch zu nennen …
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#10   Toby   19:32:27 | Dienstag, 8. November 2005
Dann hätte er aber
nicht am protestantischen Abendmahl teilnehmen dürfen.
Tut er das eigentlich heute auch noch? Neben seinen gelegentlichen Besuchen von FSSPX-Messen?
Ist schon ein sehr schillernder Professor, der Dr. Berger.
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#2   Toby   19:17:59 | Dienstag, 8. November 2005
Zu Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis.
Irgendwie sind die in den letzten Jahren voll auf den charismatischen Tripp aufgesprungen. Da gibt es doch diesen Pater Hupka, oder wie der heißt …
Und auch schon unter Pater Werenfried, den ich ansonsten sehr schätze, wurden stark ökumenistische Tendenzen ersichtlich, vgl. die sehr großzügige Unterstützung für Kardinal Hussar.
Mit der klassischen Liturgie haben die auch über
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#8   Toby   19:08:56 | Dienstag, 8. November 2005
@ Irenäus
Navarro-Valls hat erklärt:
„Es ist selbstverständlich, daß die Bestimmungen des katholischen Kirchenrechts, die eine gleichzeitige Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und zu einer evangelischen Landeskirche nicht zulassen, ausnahmslos und daher auch im genannten Fall gelten.“
Damit dürfte auch die Frage des Kommunionempfangs eindeutig beantwortet sein.
Weiß hier jemand, was Berger mit dem Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel (Heiligenkreuz) verbindet und mit dem Zisterzienserinnenkloster Helfta verbindet? Ist er als Protestant gar Drittordensmitglied?
Auch hier besteht offenbar Klärungsbedarf.
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#6   Toby   18:45:23 | Dienstag, 8. November 2005
Da wird’s Zeit,
dass die Piusbruderschaft auch mal Stellung nimmt.
Besucht Berger eigentlichregelmäßig die katholische Sonntagsmesse?
Falls ja, dürfte spätestens jetzt klar sein, dass er nicht die hl. Kommunion empfangen darf.
Redaktion benachrichtigen Ungereimtheiten über den Exegeten Klaus Berger
#3   Toby   18:05:41 | Dienstag, 8. November 2005
Besonders enttäuschend
ist für mich, dass sich insbesondere in „gut katholischen Kreisen“, etwa bei Vorträgen der Initiativkreise katholischer Priester und Laien sich als „gut katholisch“ ausgegeben hat. Jeder gute Katholik musste bis zum Auffliegen des Skandals davon ausgehen, dass Berger Katholik sei, der lediglich einen Lehrstuhl an einer ebaglisch-theologische Fakultät innehatte. Aber das er auch konvertiert war, darüber hatte er sich in katholischen Kreisen nie geäüßert. Das ist alles eine große Enttäuschung.
Redaktion benachrichtigen Die Antwort des Briefempfängers
#34   Toby   22:30:02 | Sonntag, 6. November 2005
@ Gotthard
So freue ich mich, wenn Hindus nach Fatima kommen … denn viele sagen doch: durch Maria zu Jesus, oder?
Die Hindus würden sich sicher sehr über das, was viele „aufgeklärte“ Christen über ihren Glauben zu verstehen glauben, wundern.
Ich glaube, das ist generell das Problem des sogenannten „interreligiösen Dialogs“. Viele reden über Dinge, von denen sie einfach keine Ahnung haben. Und ich kann mich einfach nur darüber wundern, dass sich nur so wenige Menschen darüber wundern …
Redaktion benachrichtigen Die Antwort des Briefempfängers
#25   Toby   16:39:44 | Sonntag, 6. November 2005
Das Schweigen der Lämmer
Gotthard schrieb: „Sühnewallfahrt“ bitte ich mal theologisch zu erklären…
Wenn in Fatima tatsächlich eine Schändung oder ein Frevel (oder wie immer man das Hindu-Ritual qualifizieren mag) stattgefunden hat, müsste auch und gerade die offizielle Kirche Stellung dazu nehmen und einen entsprechenden Entsühnungsritus vollziehen (man muss ja schließlich nicht alles der Piusbruderschaft überlassen.
Da aber offiziell Streit über diese Frage besteht, müsste der Fall nun eigentlich in Rom weiterverfolgt werden. Letztlich ist hier die Glaubenskongregation zuständig, die „theologische Qualität“ des Hindu-Rituals und seine Folgen aus katholischer Sicht darzulegen.
Mich macht traurig, dass außer der Piusbruderschaft bislang offenbar keine offizielle kirchliche Organisation und kein offizieller kirchlicher Vertreter gegen die Vorgänge in Fatima protestiert hat.
Ein bisschen mehr Widerstand gegen diese Glaubensverdunkelung hätte ich mir schon gewünscht.
Und die lieben „Ecclesia-Dei-Gruppen“ wie die Petrusbruderschaft halten sich wieder einmal fein heraus, um ja nicht anzuecken.
Und Rom schweigt.
Redaktion benachrichtigen Mit Bedacht und Begeisterung + …
#1   Toby   09:12:31 | Sonntag, 6. November 2005
Würzburger Synode
Wichtiger als deren Beschlüsse sei gewesen …
Eine merkwürdige Einstellung des Kardinals.
Hat seiner Meinung nach die Synode als Synode nun etwas gebracht oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Gibt es ein kurieninternes Dokument gegen die Alte Messe?
#5   Toby   16:02:16 | Donnerstag, 3. November 2005
Ja, wat denn nu???
Offenbar weiß im Vatikan die rechte nicht, was die linke tut.
Natürlich obliegt die letzte Entscheidungsvollmacht allein dem Hl. Vater, es wäre aber wünschenswert, wenn der päpstliche Senat bzw. das Kardinalskollegium und alle vatikanischen Dikasterien in dieser Frage endlich einmal mit einer Stimme sprechen würden und nicht in einem dissonanten Chor …
Bis kein vom Papst approbiertes amtliches Dokument vorliegt, herrscht weiterhin Unklarheit über den Rechtsstatus des alten Ritus.
Mich interessiert nicht mehr, welche Privatmeinung dieser oder jener Kardinal in dieser Frage vertritt. Letztlich interessiert mich auch nicht die Privatmeinung des Hl. Vaters, sondern allein das, was die Kirche dazu sagt.
Bis wir hier endlich Klarheit haben werden, dürfte aber noch sehr viel Wasser den Tiber herunterfließen …
Redaktion benachrichtigen Wird es eine weltweite tridentinische Personalprälatur geben?
#5   Toby   13:41:39 | Mittwoch, 2. November 2005
Römische Diplomatie – wer kann ihr trauen?
Mons. Camille Perl ist ein Schlitzohr und kirchenpolitischer Stratege ohnegleichen Man weiß eigentlich nie genau, für welche Seite er arbeitet und welche „Hintergedanken“ er jeweils hegt …
Redaktion benachrichtigen Falsch und frei erfunden
#1   Toby   11:24:59 | Dienstag, 1. November 2005
„Ehemaliges“ Nachrichtenmagazin???
Was ist denn der Unterschied zwischen einem „Nachrichtenmagazin“ und einem „Boulevardmagazin „?
Und wieso soll der „Spiegel“ ein „ehemaliges“ Nachrichtenmagazin sein?
Dies scheint wohl kaum eine offizielle Lesart, sondern vielmehr die Privatmeinung der Kreuz.net-Redaktion zu sein. Aber die ist in diesem Fall wohl kaum maßgeblich, wie auch immer man zum „Spiegel“ stehen mag. Man sollte hier auch einmal die Verhältnismäßigkeit bedenken und berücksichtigen.
Redaktion benachrichtigen Worüber man nicht reden darf, darüber soll man schweigen
#64   Toby   18:02:52 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Objektive Wissenschaft?
Dr. Alexander Pytlik verweist auf eine eine gute wissenschaftliche Arbeit von Dr. Raymund Noll.
Ich bin wahrlich kein Freund der FSSPX und will sie auch in keiner Weise verteidigen. Könnte es aber nicht sein, dass in diesem Falle die „gute wissenschaftliche Arbeit“ sehr interessegeleitet ist? Was ist schon objektiv in der Wissenschaft?
Redaktion benachrichtigen Worüber man nicht reden darf, darüber soll man schweigen
#24   Toby   21:50:10 | Dienstag, 25. Oktober 2005
„Suboptimal“
Mich nerven dieses „V2-Kirchen“-Gerede hier im Forum und andere verbale Kraftmeiereien wie „Meisners unverantwortlicher Schwachsinn“ etc. auch sehr.
Auch muss man manche Beiträge und anonymen Kommentare der Kreuz.net-Redaktion „suboptimal“ nennen.
Allerdings ist auch das Konkurrenz-Portal Kath.net auch nicht frei von gewissen Einseitigkeiten und Merkwürdigkeiten.
Mir wäre gewissermaßen eine Synthese aus beiden am liebsten – ohne charismatischen und FSSPX-orientiereten Wildwuchs!
Redaktion benachrichtigen Die Klosterkirche wird ein Wohlfühltempel
#10   Toby   21:19:07 | Dienstag, 25. Oktober 2005
pro Meisner,Müller, Mixa, Schick, Haas
Laurentius2 schrieb: Man kann die postkonziliare Kirche aus vielen Gründen kritisieren. Doch sollte man doch nicht diejenigen Oberhirten verurteilen, die in der Amtskirche unermüdlich dafür arbeiten, daß auch noch IN DER AMTSKIRCHE der alte Glaube weitergegeben wird, so wie dies die Bischöfe Müller, Schick, Mixa, Haas (u.a.) auch tun und Dyba, Krenn (u.a.) lange Zeit getan haben.
@ Laurentius2
Die genannten exzellenzen sind zwar rechtgläubig, allerdings darf man ihre Führungsqualitäten auch nicht überschätzen. Innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz waren sie beispielsweise noch nie fähig oder willig, gewissermaßen eine eigene „konservative Fraktion“ mit einer gemeinsamen Vorgehensweise und einer eigenen Strategie zu entwickeln. Warum hatten sich bespielsweise Meisner, Mixa, Braun und Dyba damals nie auf eine gemeinsame Strategie in puncto Schwangerenkonfliktberatung einigen können? Mit der alten Messe hatte selbst ein Dyba nichts am Hut, Müller hat bis heute keine Indultmesse genehmigt, Mixa hat der Katholischen Universität kein besonderes katholisches Profil vermitteln können, Schick gilt allgemein als Softy …
Bei allem Respekt: Rechtgläbigkeit allein macht noch keinen guten Bischof als Führungspersönlichkeit aus!
Redaktion benachrichtigen Worüber man nicht reden darf, darüber soll man schweigen
#17   Toby   19:30:32 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@ Evelin
seine für ihn gewagte verhaltene Kritik
sehr schön formuliert …
Redaktion benachrichtigen Von den Dächern gerufen + …
#3   Toby   12:37:06 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Erste Enzyklika
Der sehr lange, nämlich 50seitige Text
50 Seiten würde ich – gemessen an den Enzykliken Johannes Pauls II. – eigentlich nicht als lang bezeichnen, die Enzyklika „Evangelium vitae“ umfasst beispielsweise ca. 250 Seiten! Mit 50 Seiten Umfang nähert sich Papa Ratzinger wieder dem traditionell kurzen und prägnanten Enzyklika-Stil, wie er bis einschließlich Paul VI. übrigens üblich war.
Mich würde vor allem interessieren, ob er auch zum traditionellen „Pluralis maiestatis“ zurückkehrt.
Redaktion benachrichtigen Eine theologische Debatte um das Zweite Vatikanum?
#8   Toby   20:21:17 | Montag, 24. Oktober 2005
Yersinia
Ist es denn sooo wichtig, Priesterin zu werden?
Wen interessiert das Thema eigentlich noch außer ein paar ergrauten Kommitee-Emanzen???
Die Leute wissen doch gar nicht mehr, was Priestertum überhaupt bedeutet.
PS. Glaubst Du ernsthaft, dass Jesus nicht ein Mann war? ;-)
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#23   Toby   21:19:16 | Samstag, 22. Oktober 2005
Traditionsprinzip
@ Gotthard
Überproportional gut Besuchte Gottesdienste bestätigen als Ausnahmen die Regel des allgemeinen Niedergangs (siehe die DBK-Statistik). Auch ich Besuche Sonntag für Sonntag die übliche Gemeindemesse im neuen Ritus, da die nächste Messfeier im klassischen Ritus 180 km entfernt ist
Dort spüren die Menschen, dass sie Träger des Gottesdienstes sind
Aha! Und 1500 Jahre lang haben sie das nicht gespürt, weil sie den falschen Ritus hatten …
Außerdem erscheint Deine Aussage gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Anzahl der „Träger des Gottesdienstes“ um acht Millionen gesunken ist, mehr als fragwürdig.
@ Stimme aus Wien
diese „Avantgard der Tradition“ behauptet von sich, sie sei katholisch
Ja, was denn sonst??? Das war sie doch schon immer, seit mehr als 1500 Jahren. Glaubst Du im Ernst, unsere Vorfahren im Glauben hätten 1500 Jahre lang die „Sprache der Esoteriker“ gesprochen??? Wie aber hätte dann der Katholizismus über die Jahrhunderte hinweg weitertradiert werden können???
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Vielleicht haben die Esoteriker und pseudoreligiösen Gruppen heute gerade deshalb soviel Zulauf, weil wir uns sozusagen unsere eigenen Wurzeln abgeschnitten haben.
Gerade weil die klassische Liturgie uralt ist, ist sie zugleich ewig neu – und wäre damit eine plausible Antwort auf aktuelle Herausforderungen.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#20   Toby   20:14:26 | Samstag, 22. Oktober 2005
Zeitgemäßheit der Tradition
@ Gotthard
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Meine These: Je traditioneller die (neue) Liturgie ausgerichtet wird, desto größer ist die Zahl der Gottesdienstbesucher und auch des Priesternachwuchses!
Stimme aus Wien schrieb: Würde die Kirche eine zeitgemäße Sprache haben (Sprich: Antworten auf die Frage der Zeit haben), wären die Kirchen voll.
@ Stimme aus Wien
Analyse richtig, Therapie falsch! ;-)
Das würde ich jetzt nämlich als Argument für die Präsenz des klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche werten.
Trotz „Aggiornamento“ , „Durchschaubarkeit der Riten“ und Einführung der Volkssprache ist es nämlich der neuen Liturgie offensichtlich nicht gelungen, das Lebensgefühl der Menschen anzusprechen – und damit hat sie ihr Ziel eigentlich gründlich verfehlt.
Vielleicht spricht der klassiche Ritus als „Avantgard der Tradition“ gerade im Zeitalter der Globalisierung eine „zeitgemäßere Sprache“ als die sonst üblichen liturgischen „Anpassungen“ und Banalisierungen, die wir in den meisten unserer Pfarrgemeinden Sonntag für Sonntag erleben …
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#15   Toby   18:31:26 | Samstag, 22. Oktober 2005
@ Stimme aus Wien
Natürlich gibt es keinen monokausalen Zusammenhang zwischen den Änderungen des Messritus und dem Rückgang der Gottesdienstteilnehmer. Ich stimme Dir zu, dass die Lebenswirklichkeit heute sehr komplex geworden ist.
Aber was haben jetzt die Opelwerke in Deutschland und das Wirtschaftswachstum in China mit der konkreten Ausgestaltung des katholischen Messritus zu tun???
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#11   Toby   16:48:28 | Samstag, 22. Oktober 2005
Einspruch
Sie wäre aber ohne V2 noch weniger in der Lage gewesen, diese Antwort zu geben.
Meines Erachtens gilt hier die umgekehrte Beweislast. Eine Neuerung ist nur dann gerechtfertigt, wenn man beweisen kann, dass das Neue besser ist. Die von mir genannten zahlen bzgl. der Gottesdienstteilnehmer scheint doch eher das Gegenteil zu bestätigen. Aber ich bin nicht beweispflichtig, sondern Du ;-) !
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#9   Toby   16:26:33 | Samstag, 22. Oktober 2005
Beweislast
Stimme aus Wien schrieb: Abstimmung mit den Füßen“. würde Stimmen, wenn die 2/3 Ferngrbliebenen regelmäßig bei den Messen der FSSPX oder bei den Messen der Petrusbruderschaft anwesend wären – was aber nicht der Fall ist.
Das können sie auch gar nicht, weil das Angebot solcher Messen viel zu gering ist. 90 % der Katholiken haben überhaupt keine Möglichkeit, eine solche Messe zu besuchen.
Im Übrigen liegt die Beweislast für die Ursachen des Niedergangs bei denjenigen, die die Liturgie verändert haben und nicht bei denjenigen, die den Reformen kritisch gegenüberstehen.
Die Befürworter der Liturgiereform sind bis heute den Beweis dafür schuldig geblieben, dass die Liturgiereform nicht Ursache des Niedergangs ist.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#6   Toby   14:53:09 | Samstag, 22. Oktober 2005
Statistik
Ich empfehle jedem, einmal die offizielle Statistik der Deutschen Bischofskonferenz über „Katholiken und Gottesdienstteilnehmer 1950-2004“ zu studieren unter dbk.de
Es ist ziemlich offenkundig, dass der Niedergang mit der Einführung des Novus Ordo Misae einsetzte.
Seit dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils ist die Zahl der regelmäßigen Gottesdienstteilnehmer um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Ist das nicht die sprichwörtliche „Abstimmung mit den Füßen“.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist untergegangen
#1   Toby   11:05:31 | Samstag, 22. Oktober 2005
„Unwichtig“?
Man habe die Tridentinische Messe im Vergleich zu anderen Themen für unwichtiger gehalten.
Die Tridentinische Messe wäre die Lösung vieler Probleme, die man gar nicht hätte, wenn man sie nicht abgeschafft hätte.
Redaktion benachrichtigen Die Protestanten sollten über ‘Dominus Jesus’ nicht beleidigt sein
#21   Toby   20:48:00 | Freitag, 21. Oktober 2005
Nur eine kleine Anmerkung dazu
Irenäus schrieb: Na wer weiß, demzufolge wird man V2 endgültig am 7.12.2065 zu Grabe tragen dürfen, sobald es Schnee von vorvorgestern ist, und ich werde diesen Tag wohl noch erleben dürfen.
Es ist schon kurios: Viele, die bis heute unentwegt den „ewigen Frühling“ des Zweiten Vatikanischen Konzils beschwören, haben noch gar nicht zur Kenntnis genommen, dass inzwischen eine neue Genration herangewachsen ist, denen das Konzil überhaupt kein Begriff mehr ist, von den mit dem Konzil verbundenen Erwartungen ganz zu schweigen.
Redaktion benachrichtigen Da waren’s nur noch drei
#15   Toby   19:17:11 | Freitag, 21. Oktober 2005
Und wie viele Studenten studieren nun dort?
Und mit welchem Ziel?
Wie umfangreich ist der Lehrkörper?
Welche Studiengänge werden dort angeboten?
Leider geht das aus der Homepage der Hochschule nicht konkret hervor.
Übrigens: In Deutschland gibt es auch kleinere Theologische Hochschulen bzw. Fakultäten, die zwar im Prinzip ebenfalls offen für alle Studenten sind, de facto aber nur von Priesterseminaristen besucht werden.
Redaktion benachrichtigen Der neue Staatssekretär?
#1   Toby   19:10:25 | Freitag, 21. Oktober 2005
Herbstrevolution???
He he he, es war doch vor einiger Zeit in den Medien von einer angeblichen vatikanischen „Herbstrevolution“ die Rede, was Personalfragen betrifft.
Und was soll mit dem „moderaten“ Kardinal Re an der Spitze des Staatssekretariats nun konkret anders werden als unter Sodano?
Worin besteht nun die erwartete bzw. angekündigte „Revolution“???
Redaktion benachrichtigen Da waren’s nur noch drei
#13   Toby   17:29:09 | Freitag, 21. Oktober 2005
Frage zur Phil.-Theol. Hochschule der Diözese St. Pölten
Wenn die Lage des Priesterseminars derart dramatisch ist, würde mich einmal interessieren, wie der gegenwärtige Lehrbetrieb an der Phil.-Theol. Hochschule der Diözese St. Pölten läuft. Die Hochschule soll offenbar vor allem der Heranbildung des Klerus dienen. Nun ja, wenn dort nur noch drei oder vier angehende Priester studieren, kann von einem normalen Lehrbetrieb kaum die Rede sein. Oder studieren auch Laientheologen und/oder angehende Religionslehrer an der Hochschule?
Vielen Dank für entsprechende Antworten im Voraus!
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#22   Toby   19:13:13 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Narr
Also ich meinte das mit dem „Narr“ durchaus positiv … im Sinne von „unbekümmert“, „unschuldig“ …
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#19   Toby   08:12:35 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Glückliche Hand?
Florian schrieb: Er wird sicherlich sehr enttäuscht sein über die derzeitigen Domkapitulare, die er selbst noch berufen hat und die jetzt unkritisch an der Zerstörung dessen mitarbeiten, was er und seine Vorgänger und viele Pfarrer mit ihren Pfarreien über Jahrzehnte aufgebaut haben.
Ob Erzbischof Dyba mit seinen Personalentscheidungen immer eine glückliche Hand hatte, möchte ich einmal dahingestellt sein lassen. Tatsache ist auch, dass ihm da in vielfacher Hinsicht die Hände gebunden waren. Er war halt „ein heiliger Narr Gottes“, ganz rein und ohne Falsch … eigentlich die besten Voraussetzungen für eine Seligsprechung …,
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#18   Toby   22:41:17 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Romtreu?
Ultramontes schrieb: Das Verhalten des Domkapitels gegen ihn steht der Diözese Fulda wahrhaftig schlecht an, zumal deren Bischof Algermissen sich selbst keineswegs zu den rom- und glaubenskritischen Modernisten innerhalb des deutschen Episkopats zählt…
Rein formal gesehen dürfte sich wohl kein einziger Bischof selbst als „rom- und glaubenskritischen Modernisten“ bezeichnen, selbst ein Bischof Kamphaus nicht.
Allerdings wüsste ich nicht, dass Bischof Algermissen bislang durch ein besonders romtreues Profil aufgefallen wäre. Er gilt – was sein theologisches Profil angeht – eher als farblos – und unterscheidet sich inhaltlich wohl kaum von seinem Domkapitel.
Redaktion benachrichtigen War die Hindu-Kultfeier in Fatima ein Mißverständnis?
#9   Toby   17:42:38 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Datumswirrwarr
Die Hindu-Zeremonen fanden laut Guerra nicht, wie es im obigen Artikel heißt, am 19. April dieses Jahres statt, sondern am 19. April 2004.
In der Berichterstattung der FSSPX war jedoch die ganze Zeit vom 5. Mai 2004 die Rede.
Ich frage mich, wie es zu diesem Datumswirrwarr gekommen ist.
Wann wurde denn der TV-Beitrag des portugiesischen Fernsehens gebracht? Aus dem TV-Beitrag müsste doch das tatsächliche Datum der Zeremonien ersichtlich sein.
Außerdem hat mir noch niemand die Frage beantworten können, was es mit jenem ominösen interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand und auf dem offenbar unter Beifall ranghoher kirchlicher Würdenträger eindeutige Irrlehren verbreitet wurden.
Gibt es eine amtliche Stellungnahme über diesen Kongress? Liegen die einzelnen Referate irgendwo in schriftlicher Form vor? Wer war der Gastgeber, was war der Anlass dieses Kongresses?
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#11   Toby   16:48:50 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Sehr interessant
Wurde ein Seligsprechungsverfahren bzgl. Erzbischof Dyba überhaupt schon einmal in Erwägung gezogen?
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#9   Toby   16:29:24 | Dienstag, 18. Oktober 2005
@ Adlimina
Adlimina schrieb: die Weisung No Veneration bestand schon vor der Herbstvollversammlung der Fuldaer Bischofskonferenz
Aber nicht doch schon vor der Herbstvollversammlung der Fuldaer Bischofskonferenz 2004, auf die ich mich bezog.
Mir wurde das „von gut informierter Seite“ mündlich zugetragen. Leider kann ich es nicht belegen oder gar irgendwelche Namen nennen.
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#4   Toby   12:20:01 | Dienstag, 18. Oktober 2005
WIe ich erfahren habe …
sollen bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im September 2004 einige Bischöfe ihren Unmut über den Blumenschmuck am Grab Erzbischof Dybas geäußert haben. Dies sei der konkrete Anlass für Bischof Algermissen bzw. das Fuldaer Domkapitel gewesen, den Blumenschmuk entfernen zu lassen. Es ist mehr als traurig, wie sehr episkopale Neidkomplexe sogar Jahre über den Tod eines Mitbruders hinaus nachzuwirken scheinen …
Redaktion benachrichtigen Wer sagt die Unwahrheit?
#8   Toby   06:38:29 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Vele Fragen …
Offen ist nach wie vor auch die Farge, was es mit jenem ominösen interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand. Die Vorträge wurden meines Wissen bislang nicht publiziert, so dass man sich inhaltlich damit leider gar nicht auseinandersetzen kann …
Warum wohl werden die Ergebnisse jenes Kongresses unter Verschluss gehalten?
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#26   Toby   20:14:39 | Montag, 17. Oktober 2005
Rechtliche Fragen
Bernardo schrieb: Schließlich wird auch der tridentinische Ritus nach einer Anerkennung in irgendeiner Form weiterentwickelt (neue Heilige!) werden müssen, wenn er nicht zum lebensunfähigen Museumsstück werden soll.
Die Aufnahme neuer Heiliger würde ja keinen subsantiellen eingriff in den Ritus als solchen bedeuten. Aber auch hier sollte man den ersten Schritt vor dem zweiten tun. Es würde keinen Sinn machen, an eine mögliche Weiterentwicklung des alten Ritus zu denken, bevor sein rechtlicher Status nicht vollends geklärt ist.
Was mich nur wundert: Scheinbar hat sich in den letzten 17 Jahren seit „Ecclesia Dei“ niemand ernsthaft um eine Klärung dieser rechtlichen Fragen bemüht, auch niemand von der Petrusbruderschaft, obwohl das ja auch in deren eigenem Interesse sein müsste. Es ist ja schön, dass Kardinal Hoyos in einer Predigt erklärt hat, der alte Ritus müsse sein „Bürgerrecht“ in der katholischen Kirche behalten. Was heißt hier „Bürgerrecht“? Gerade als Petrusbruder würde ich mich nicht damit abfinden wollen, nur so eine Art Sonderrecht oder Ausnahmerecht – das ja nach wie vor von der offiziellen liturgischen Gesetzgebung abweicht – genießen zu dürfen.
Und als einfacher Gläubiger will ich nicht nur irgendwelche – gnädigerweise geduldete – „Indultmessen“ besuchen dürfen, sondern eine ganz normale Gemeindemesse im alten Ritus in einer ganz normalen Pfarrkirche!
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#22   Toby   19:43:51 | Montag, 17. Oktober 2005
@ Bonaventura
Wenn der Bischof keinem Priester die Zelebration der Heiligen Messe nach dem Ritus von 1962 verbieten darf, worin besteht dann eigentlich die „Gegenrevolution“ bzw. die „Freigabe“ der alten Messe bzw. ein sogenanntes Generalindult? Es würde rechtlich nichts über das hinausgehen, was heute sowieso schon erlaubt wäre.
Was wäre, wenn ein normaler NOM-Gemeindepfarrer beispielsweise im Bistum Mainz einmal im Monat die Feier der Gemeindemesse im klassischen Rituis zelebrieren würde? Könnte ihm der Bischof das tatsächlich nicht verbieten? Ich bin mir da nicht sicher. Denn dann bräuchte es doch keiner „Freigabe“ der alten Messe …
Redaktion benachrichtigen „Ich werde nicht viele neue Dokumente veröffentlichen“
#4   Toby   17:15:00 | Montag, 17. Oktober 2005
Santo subito Pio XII.
Wenn ich mich recht erinnere, war die Seligsprechung von Pio XII. ursprünglich für das Heilige Jahr 2000 vorgesehen gewesen – zusammen mit Pio IX. und Giovanni XXIII.
Die Seligsprechung von Pio XII. wurde dann aber – offenbar aus politischen Gründen – kurzerhand zurückgezogen.
Mir ist irgendwie unbehaglich zumute, wenn Selig- und Heiligsprechungen immer mehr zum Gegenstand politischer Erwägungen zu werden scheinen.
Etwas seltsam berührt hat mich auch die Anbringung einer fünf Meter hohen Marmor-Statue des Opus-Dei-Gründers Josemarie Escriva an der Außenmauer von S. Piedro in Vaticano.
Nichts gegen diese Heiligen und Seligen, die ich nicht anzurühren wage, aber die politischen Umstände … sehr seltsam irgendwie …
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#20   Toby   16:59:50 | Montag, 17. Oktober 2005
@ Didimus Benedikt
@ Didimus
Der Generalobere der Petrusbruderschaft darf also keinem seiner Mitbrüder verbieten, gelegentlich im neuen Ritus zu zelebrieren, wenn das einer tun möchte.
Nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit dürfte dann eigentlich auch umgekehrt keinem NOM-Priester verboten werden, gelegentlich im alten Ritus zu zelebrieren, d. h. ein Bischof dürfte das einem seiner Diözesanpriester nicht verbieten, wenn das einer tun möchte.
Warum darf der Generalobere der Petrusbruderschaft etwas nicht verbietren, was nach geltendem Recht umgekehrt jeder Bischof verbieten darf???
@ Benedikt
Mit einer Revision des neuen Messbuchs hätte ich überhaupt keine Probleme ;-)
Was neben der Frage der unterschiedlichen liturgischen Kalendarien ein weiteres Problem darstellt, ist die neue Perikopenordnung mit ihrem dreijährigen Zyklus (Lesejahre A, B und C) an Sonntagen und die sogenannte Lectio continua an Wertagen (letzere in einem Zwei-Jahres-Zyklus).
Die klassische Perikopenordnung (in einem einjährigen Zyklus) ist fein abgestimmt auf das jeweilige Festtagsgeheimnis.
Wie man nun hier die alte und die neue Ordnung miteinander in Einklang bringen will, wird ebenfalls kaum zufriedenstellend gelöst werden können.
Aber irgendwie ist diese ganze Angelegenheit auch in einem positiven Sinn sehr spannend.
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#10   Toby   21:25:45 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni
Das ist richtig, aber man muss nüchtern zur Kenntnis nehmen, das der neue Ritus nun einmal Realität ist, o mir das nun passt oder nicht. 90 Prozent der heute lebenden Katholiken haben – weltweit gesehen – mangels Angebot überhaupt keine Möglichkeit, die klassische Liturgie zu besuchen. Allmählich tritt bereits die zweite Generation ins Erwachsenalter ein, die den alten Ritus nicht mehr kennengelernt hat. Diese Menschen können doch nichts dafür. Was soll man denn tun? Den neuen Ritus einfach wieder abschaffen??? Das ist absolut nicht vorstellbar. Den alten und den neuen Ritus als zwei eigenständige römische Riten anerkennen? Ist auch kaum vorstellbar, da zu verzwickt.
Wahrscheinlich wird es zu einer pragmatischen Lösung kommen, bei der die theologischen und liturgierechtlchen Fragen außen vor bleiben werden, aber das kennen wir ja bereits seit vierzig Jahren …
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#8   Toby   20:43:43 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ roemkath
Dieser Einwurf ist in der Tat bedenkenswert. Es ist schon sehr verzwickt mit der rechtlichen Stellung und Anerkennung des klassischen römischen Ritus.
Nur ein kleiner Einspruch:
Ich gebe hierbei nur zu bedenken, dass es für einen lateinischen Priester aus guten Gründen nur sehr schwer ist, aus der Ostkirchenkongregation in Rom eine Erlaubnis etwa für die Zelebration des byzantinischen Ritus zu erhalten.
Ich denke, dass man dies nicht mit der Erlaubnis für die Zelebration des klassischen römischen Ritus vergleichen kann. Der byzantinische Ritus entstammt einem völlig anderen Kulturkreis, der klassische römische Ritus gehört wesentlich zu unserer eigenen kulturellen Tradition.
Ansonsten aber, wie gesagt, grundsätzliche Zustimmung!
Redaktion benachrichtigen An einem sonnigen Sonntag + …
#3   Toby   18:27:17 | Sonntag, 16. Oktober 2005
An einem sonnigen Sonntag …
Zur Beichte erklärte Benedikt XVI: „Es ist sehr nützlich, einmal in der Woche zur Beichte zu gehen. Das hilft für die Reinigung der Seele.“
Wie bitte???
Einmal in der Woche???
Respekt, Respekt, wer das tut. Aber wer tut das überhaupt noch?
Da müsste mal eine grundlegend andere „Beichpastoral“ her. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kommunionkinder in den deutschsprachigen Diözesen eine völlig unzureichende Vorstellung über Sinn und Zweck des Bußsakraments haben.
Die Kinderbeichte scheint – nach meinen Erfahrungen – so nach dem Motto zu laufen: „Hast Du schon mal was Lustiges oder Peinliches erlebt?“ Ich weiß beispielsweise von einem Kind, dass meinte, die Beichte sei dazu da, von mehr oder weniger lustigen Streichen zu berichten: „Ich habe meinem Bruder neulich eine Stecknadel ins Kissen gesteckt etc.“. Der nötige sittliche Ernst, der eigentlich dahintersteckt, dürfte den meisten Kindern dabei völlig abgehen, weil ihnen das in der Vorbereitung überhaupt nicht mehr vermittelt wird.
PS. Ähäm, also ich bin ja schon froh, wenn ich’s selbst einmal im Monat zur Beichte schaffe …
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#5   Toby   16:14:21 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ Benedikt
Das wäre in der Tat eine sehr guter Lösung, auch und gerade in rechtlicher Hinsicht – und sie müste auch ohne größere Schwierigkeiten vom Papst approbiert werden können.
Nur ein kleiner Makel bleibt bestehen: Der neue Ritus hat sich eben nicht „entwickelt“, er wurde als Ritus neu geschaffen, auch wenn er viel altes Material enthält.
Die rechtlich sanktionierte Neuschaffung eines Ritus – ein einmaliger Vorgang in der gesamten Kirchengeschichte. Aber ich will jetzt nicht länger darüber herumnörgeln …
Redaktion benachrichtigen Nicht naiv-reformerisch
#11   Toby   15:43:17 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ gunther maria michel
Die Frage ist: Leben die beiden im Konkubinat oder nicht.
Tja, die beiden scheinen wohl ganz offensichtlih ein „Verhältnis“ miteinander zu haben: www.wams.de/…05/04/24/709180.html
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#3   Toby   15:33:15 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ Bernardo
Was ist eigentlich ein Ritus?
Es ist keineswegs unerheblich, ob es sich bei einem Ritus tatsächlich um einen eigenständigen und „rechtlich anerkannten“ Ritus handelt oder nicht. Begriffe wie „Freigabe“ oder „Generalindult“ scheinen mir nicht klar genug zu sein.
Ich behaupte damit aber keineswegs, dass kuriale Entscheidungen ausschließlich auf sekundären Motiven beruhen. Auch ich plädiere in pastoraler Hinsicht für ein „sozialverträgliches Nebeneinander“ beider Riten.
Fakt ist aber nun einmal, dass es bis heute offizell nur einen römischen Ritus gibt und nicht zwei.
Würde der klassische Ritus „freigegeben“, würde das eben bedeuten, dass wir seit rund vierzig Jahren zwei Riten gehabt haben und nicht nur einen, wie man bislang immer wieder untermauert hat – auch „wissenschaftlich“.
Wenn der alte Ritus aber, wie Sie richtig feststellen, nie „abgeschaft“ wurde, dann müsste sich ein mögliches „Generalindult“ logischerweise auf den neuen Ritus beziehen und nicht auf den alten.
Nicht die Existenz des alten Ritus bedarf der Rechtfertigung, sondern die des neuen, wenn es denn tatsächlich ein neuer ist.
All das erscheint mir nicht unerheblich zu sein. Und es hat auch nichts mit „Kleinkariertheit“ zu tun.
Redaktion benachrichtigen Nicht naiv-reformerisch
#9   Toby   14:58:58 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ Marlene
Was versteht man denn landläufig unter einer „Lebensgefährtin“?
Nicht, was gunther maria michel schrieb, ist lächerlich, sondern die Tatsache, dass der 76jährige Altbundeskanzler eine 41jährige öffentlich als seine „Lebensgefährtin“ präsentiert.
Redaktion benachrichtigen Der Tag und die Stunde
#20   Toby   13:04:04 | Sonntag, 16. Oktober 2005
Frage
Was ist genau der Unterschied zwischen lutherischen, kalvinistischen und/oder reformierten Bekenntnissen innerhalb des Protestantismus?
Ich hab’ auf jeden Fall noch nie eine evagelische Kirche gesehen, die einen sogenannten Volksaltar enthält.
Zumindest in Deutschland ist der Volksaltar geradezu zu einem Erkennungszeichen für katholische Kirchen geworden, fast mehr noch als das Ewige Licht …
Gibt es kalvinistische Kirchen mit Volksaltar nur in der Schweiz?
Redaktion benachrichtigen Nicht naiv-reformerisch
#6   Toby   12:09:10 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ gunther maria michel
Helmut Kohl selbst hat die betreffende Dame, eine gewisse Maike Richter, als seine „Lebensgefährtin“ bezeichnet und nicht etwa nur als „Zugehfrau“, „Haushälterin“ oder „Sekretärin“. Wie sich ihr privates Verhältnis konkret gestalte, ginge niemanden etwas an, es sei ihre „Privatsache“.
Wenn die beiden aber als Paar in der Öffentlichkeit auftreten und auch als solches bezeichnet werden (zuletzt bei der Verleihung des Franz-Joseph-Strauß-Preises an Kohl Anfang Oktober in München), muss doch die Frage erlaubt sein, wie dieses Verhältnis aus kirchenrechtlicher Sicht zu beurteilen ist – zumal sie, wie gesagt, bei der Abschlussmesse des Weltjugendtags in der ersten Reihe zu sehen waren. Es geht hier nicht zuletzt auch um die Vorbildfunktion eines katholischen Politikers …
Redaktion benachrichtigen Kommt sie, die Gegenrevolution?
#1   Toby   08:51:27 | Sonntag, 16. Oktober 2005
Erkläreungen gibt es viele …
… es käme darauf an, dass diese auch rechtlich sanktioniert würden.
Würde Rom den klassischen Ritus tatsächlich als eigenständigen und „rechtlich anerkannten Ritus“ im Sinne von Artikel vier der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatinkanischen Konzils anerkennen, würde Rom damit auch offiziell eingestehen, dass der neue Ritus eben eine Neuerfindung der 1960er Jahre war. Ein solches Eingeständnis kann ich mir aber kaum vorstellen. Und die Liturgiker müssten ihre Prämissen völlig über Bord werfen …
Redaktion benachrichtigen Nicht naiv-reformerisch
#4   Toby   08:41:15 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@ methusalix
NUR um der Kinder willen?
Wie Bischof Fürst das wohl meint? Etwa im Sinne einer strickten Trennung von Tisch und Bett???
In diesem Zusammenhang mal eine andere Frage:
Seit geraumer Zeit tritt der katholische Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl in der Öffentlichkeit mit seiner neuen „Lebensgefährtin“ in Erscheinung, auch bei kirchlichen Veranstaltungen.
Bei der Abschlussmesse des Kölner Weltjugendtags auf dem Marienfeld saß er mit seiner „Lebensgefährtin“ vorne in der ersten Reihe der Ehrengäste.
Was soll man davon halten? Haben/Dürfen Kohl und seine „Lebensgefährtin“ die hl. Kommunionempfangen? Verheiratet sind die beiden ja nicht …
Redaktion benachrichtigen Er ist konservativ und progressiv
#4   Toby   19:31:29 | Freitag, 14. Oktober 2005
Küng ist kein Progressist …
… sondern ein Erzreaktionär.
Der glaubt heute immer noch an die gleichen Irrlehren wie vor 30 Jahren.
Das ist schier unlaublich!
Redaktion benachrichtigen In Fulda tanzen die Mäuse
#3   Toby   18:01:00 | Freitag, 14. Oktober 2005
@ Adlimina
Irgendwie verstehe ich Ihre Stellungnahme nicht ganz. Warum so schicksalsbeleidigt herumlamentieren und sich nicht festlegen wollen? Seien Sie doch froh, dass es glaubentreue Initiativen gibt, die Mut machen!
Redaktion benachrichtigen Der Tag und die Stunde
#1   Toby   15:31:17 | Freitag, 14. Oktober 2005
Was bedeutet „Freigabe“ der alten Messe eigentlich?
Ich frage mich, was sich durch eine „Freigabe“ der alten Messe bzgl. der liturgischen Praxis in den deutschsprachigen Diözesen konkret ändern würde.
Die meisten Diözesanpriester dürften heute weder willens noch mangels Kenntnis überhaupt mehr in der Lage sein, den alten Ritus zu zelebrieren. Und wenn ein kundiger und frommer Priester es dennoch wagen sollte, würde er sicher gleich weggemobbt werden, beispielsweise in einem Pastoralverbund wie in Fulda und anderswo.
Sogenannte „Ecclesia-Dei-Gemeinschaften“ wie die Petrusbruderschaft hätten dann wohl auch kaum das Recht, in den Diözesen Pfarreien zu übernehmen. Dies würde nach wie vor von der Zustimmung der Diözesanbischöfe abhängen.
Außerdem wäre zu fragen, ob der klassische Ritus nach einer „Freigabe“ tatsächlich auch ein „rechtlich anerkannter Ritus“ im Sinne von Artikel vier der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils wäre. Offiziell gibt es ja nur einen römsichen Ritus. Würde Rom mit der „Freigabe“ der alten Messe also auch offiziell einräumen, dass der neue Ritus ein tatsächlich ein neuer Ritus ist? Also ein ganz anderer Ritus als der alte?
Das wäre tatsächlich eine Revolution, ich kann mir es aber kaum vorstellen. Die offiziell gelehrte universitäre Liturgiewissenschaft der letzten vierzig Jahre müsste in dieser Hinsicht komplett umgeschrieben werden. Außerdem ist – wie berichtet wurde – die Frage der alten Messe überhaupt kein Thema bei der Bischofssynode.
Viele Fragen …
Redaktion benachrichtigen Nach den Homos die Maulwürfe?
#25   Toby   10:05:08 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
@ Laurentius2
Das stimmt, M. Martin starb, glaube ich, im Jahr 1999 unter mysteriösen Umständen. Aber das ist reine Spekulation. Überprüfbare Fakten sind kaum greifbar.
Außerdem soll M. Martin den Jesuitenorden verlassen haben. Unter welchen Umständen und warum entzieht sich meiner Kenntnis …
Redaktion benachrichtigen Bewegende Momente
#8   Toby   18:35:38 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ Benedikt
Zum Empfang der Hl. Kommunion ist das Verständnis irrelevant.
Diese Aussage verstehe ich nicht ganz. Es kann doch nicht gemeint sein, dass es irrelevant ist, ob der Kommunikant das katholische Eucharistieverständnis teilt oder nicht!? Dass er in rechter Weise disponiert sein muss – auch und gerade als Nichtkatholik – müsste eigentlich selbstverständlich sein.
Immer. Einen Einzelfall kann es ja nur geben, wenn es im Grundsatz verboten ist. Ansonsten wäre es kein Einzelfall, sondern die Regel.
Ich glaube, Du hast die SToßrichtung meiner Frage nicht ganz verstanden. Klar, dass es einen Einzellfall nur geben kann, wenn es im Grundsatz verboten ist.
Nur haben hier die „Einzelfälle“ sozusagen eine Türöffner-Funktion. Was macht es denn von der Sache hier substantiell für einen Unterschied, ob der evangelische Vater am Tag der Erstkommunion seiner katholisch getauften Kinder die Kommunion empfängt (als „Einzelfall“ erlaubt) oder ob er das eine Woche später tut (als „Grundsatz“ verboten). Ich will sagen: Wenn es um den Leib Christi geht, kann es nur um alles oder nichts gehen.
Redaktion benachrichtigen Erklärung zur Erklärung
#2   Toby   22:11:01 | Montag, 10. Oktober 2005
Besonders entscheidungsfreudig …
scheint der als „Softy“ bekannte Erzbischof von Bamberg nicht gerade zu sein …
Redaktion benachrichtigen Bewegende Momente
#5   Toby   19:50:35 | Montag, 10. Oktober 2005
„Einzelfälle“?
Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, sprach über Einzelfälle:
„Der evangelische Vater von katholisch getauften Kindern, der am Tag ihrer Erstkommunion aufgrund seines Verständnis der Eucharistie mit dem Einverständnis des Pfarrers zur Kommunion geht.“ Derartige in der Kirche bereits erlaubten Einzelfälle müßten ausgeweitet werden: „Das wünschen sich viele.“
Dazu zwei Fragen:
1. Zu welchem „Verständnis von Eucharistie“ soll der evangelische Vater von katholisch getauften Kindern am Tag ihrer Erstkommunion eigentlich gelangt sein, wenn laut Umfrage zum ersten Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin 88 Prozent der Katholiken [sic!] keinen Unterschied mehr erkennen zwischen katholischer Eucharistiefeier und protestantischem Abendmahl?
2. Wie kann etwas, das „im Einzelfall“ erlaubt ist, im Grundsatz verboten werden?
Ein seltsamer Theologe, der Kardinal Kasper!
Redaktion benachrichtigen Nach den Homos die Maulwürfe?
#22   Toby   19:15:16 | Montag, 10. Oktober 2005
@ Laurentius2
Hat Kardinal Ratzinger seine Karriere auf Kompromissen aufgebaut???
Vergessen wir nicht, dass Seine Eminenz, Kardinal Johann Reinvernunft, zum Nachfolger des polnischen Papstes gewählt wurde.
Malachi Martin beschreibt Reinvernunfts „tödliche Logik“ und „treffsichere Ausdrucksweise“. Aber in der Vergangenheit, wenn es um die Wahl zwischen der Förderung seines eigenen kirchlichen Ehrgeizes und harten Taten gegangen sei, hätte, hatte sich Seine Eminenz – so Malachi Martin – stets bedeckt gehalten. Wie so viele, die die Dinge im Vatikan hätten ändern können, hätte er – Reinvernunft – stattdessen seine Karriere auf Kompromissen aufgebaut.
Hmmm, ob unser Papst Benedikt da nicht etwas zu schlecht wegkommt?
Aber das nur so nebenbei …
Redaktion benachrichtigen Bischof gegen Handkommunion + …
#2   Toby   15:58:48 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Form und Inhalt
Die Frage ist nicht die, wie Katholiken Liturgie feiern sollen, wie man bei Priestermangel verfährt oder den Kommunionempfang regelt.
Falsch, genau das ist die Frage, die Katholiken Liturgie feiern sollen, wie man bei Priestermangel verfährt oder den Kommunionempfang regelt.
Es gibt durchaus eine Wechselwirkung zwischen Glaubensform und Glaubensinhalt.
Und gerade hier erscheint angesichts der Willkür und des vorherrschenden Subjektivismus in der Liturgie nichts geklärt. Gerade beim Kommunionempfang müsste alles klar und eindeutig sein. Aber gerade hier darf jeder machen, was er will …
Redaktion benachrichtigen Jesus-Berührer
#17   Toby   18:26:58 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Kompletter Unsinn
Pfarrer Weinert erklärte, daß in den deutschen Diözesen seit dem Jahr 1968 neben den Priestern auch Laien den Gläubigen die Kommunion reichen können.
Dieser Einsatz sei nicht auf den Notfall beschränkt oder nur als Ersatz aufzufassen.
Der liturgische Dienst des Kommunionhelfers sei ein eigener liturgischer Dienst. Er wurzle im gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen.
Die Erklärung von Pfarrer Weinert ist kompletter Unsinn.
Er scheint noch nie etwas von der „Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester“, die am 13.11.1997 in Rom veröffentlicht worden ist, gehört zu haben. Darin wird deutlich gemacht, das Kommunionhelfer nur für echte Notsituationen vorgesehen sind. Der „gewohnheitsmäige einsatz außerordentlicher Kommunionspender“ wird ausdrücklich verboten. das hat auch die Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ vom 25.3.2004 noch einmal bekräftigt.
Leider scheint man sich aber auch in Rom nicht an diese Bestimmungen zu halten. Auch während der Abshclussmesse des Weltjugentags in Köln wurden ohne Not Kommunionhelfer eingesetzt, obwohl ausreichend ordentliche Kommunionspender anwesend waren …
Redaktion benachrichtigen Glaubwürdiger Neubeginn?
#11   Toby   16:31:46 | Montag, 3. Oktober 2005
Bischof Küng
Aber wer hat nun in St. Pölten mit der „neuen Gewandung“ eigentlich angefangen? Bischof Küng?
Gab es da jetzt irgendeine Anordnung „von oben“, dass Mantelalbe und 2überstola“ zu verwenden seien?
Oder haben die Priester das jetzt einfach so gemacht, spontan sozusagen?
Und war das mit der „Überstola“ auch schon in Feldkirch unter Bischof Küng gängige Praxis?
Ich dachte immer, Bischof Küng sei „konservativ“ …
Redaktion benachrichtigen Glaubwürdiger Neubeginn?
#8   Toby   15:10:39 | Montag, 3. Oktober 2005
Danke, Bernardo …
… für die Erklärung
Die „Allgemeine Einführung in das römische Messbuch“ kennt weder Talar, noch Mantelalbe noch „Überstola“, sondern schreibt für den Priester Albe, Stola und Messgewand vor.
Mantelalbe und „Überstola“ sind zwar nicht vorgesehen, aber auch grundsätzlich verboten. Sehe ich das richtig?
Und kann nch jemand die Frage beantworten, ob Laien während der Messfeier im Chorgestühl sitzen dürfen?
Redaktion benachrichtigen Glaubwürdiger Neubeginn?
#3   Toby   13:50:15 | Montag, 3. Oktober 2005
Fragen
1. War das mit der Überstola und der Konzelebration mit Mantelalbe unter Bischof Küng auch schon in Feldkirch die übliche Praxis bei Bischofsmessen?
2. Ist die Verwendung einer Überstola und die Konzelebration mit Mantelalbe im Rahmen der liturgischen Gesetzgebung erlaubt?
3. Dürfen Laien, die Lesung und Fürbitten vortragen, während der Messfeier im Chorgestühl Platz nehmen?
Vielen Dank für die Antworten!
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#18   Toby   07:41:36 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@ Yersinia
gut, also in Strukturfragen kann man sich gegen seinen Bischof (Kardinäle, Papst, kurz, die ganze übergeordnete Hierarchie) auflehnen; bzgl der Glaubensdinge schreibst du: „Wenn sie dem Willen Christi nicht mehr nachkommen, liegt Machtmisbrauch vor.“ Völlig klar, aber wann kommen sie dem „Willen Christi“ nicht mehr nach?
Von „Auflehnung“ kann keine Rede sein. Man kann aber wohl seine Bedenken äußern, wenn sich ein Bischof – wie im Fall Fulda – willkürlich über geltendes Recht der Kirche hinwegsetzt. „Rom“ dürfte das übrigens ganz ähnlich sehen.
Um die Frage zu klären, wann ein Bischof nicht mehr dem Willen Christi nachkommt, gibt es in der katholischen Kirche ein Lehramt.
Im Übrigen glaube ich fest daran, dass der Hl. Geist immer noch in der Kirche wirkt und insbesondere den Papst in seinen lehramtlichen Entscheidungen erleuchtet.
Das sei auch einmal als Anfrage an die andere Fraktion hier gedacht. Die Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist ihrem Wesen nach diesselbe Kirche wie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Etwas anderes behaupten zu wollen ist Unsinn und sektiererisch.
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#12   Toby   20:44:18 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Yersinia
Ich verstehe leider nicht ganz, worauf Du eigentlich hinaus willst. Autorität kann man im richtigen Sinne gebrauchen, was im Sinne einer „Heiligen Ordnung“ (= Hierarchie) sogar notwendige ist, Autorität kann man aber eben auch missbrauchen.
Die Kirche und ihre Amtsträger wissen sich immer dem Willen Christi verpflichtet. Wenn sie dem Willen Christi nicht mehr nachkommen, liegt Machtmisbrauch vor.
Im Übrigen: In Fulda geht es um Strukturfragen und nicht um Glaubensfragen. Da kann man ja mal durchaus anderer Meinung sein als der Bischof …
Redaktion benachrichtigen Pastorale Neuschöpfungen im Bistum Fulda
#12   Toby   19:38:33 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Rogade
es mag ja zutreffend sein, dass der sogenannte „Pastorale Prozess“ an sich keineswegs so neu oder originell ist.
Neu am Fuldaer Phänomen ist jedoch die Tatsache, dass hier erstmals überhaupt eine Diskussion über dieses Thema in Gang gekommen ist, die nun schon sein Monaten andauert, beispielsweise in den Leserbriefspalten der „Tagespost“.
Redaktion benachrichtigen Nicht etwa freundlich
#16   Toby   07:12:27 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Benedikt
Allerdings ist er doch schon seit 2002 emeritiert. Lehrt er trotzdem noch?
Hasenhüttl ist in der Tat bereits emeritiert, hat aber – im Gegensatz zu Küng – nie seine theologische Lehrbefugnis verloren. Hasenhüttl darf sich also weiterhin „theologischer Lehrer“ nennen, auch wenn er natürlich nicht mehr im aktiven Dienst steht.
Küng darf – im Gegensatz zu Hasenhüttl – weiterhin predigen. Das ist – im Rahmen der Eucharistiefeier – theologisch gesehen eigentlich viel schwerwiegender, als Vorlesungen im Auftrag der Kirche zu halten, wobeio natürlich noch die Frage zu klären wäre, ob eine von Küng zelebrierte Messe überhaupt gültig sein kann, aber das scheint seit 26 Jahren weder die Bischöfe von Rottenburg noch „Rom“ je wirklich interessiert zu haben …
Redaktion benachrichtigen Nicht etwa freundlich
#13   Toby   22:59:41 | Freitag, 30. September 2005
@ gunther
Kann man eigentlich zu dem „Gott“ beten, an den Hans Küng glaubt???
Redaktion benachrichtigen Nicht etwa freundlich
#11   Toby   22:49:09 | Freitag, 30. September 2005
@ Dr. Enderfers
Das ist wirklich sehr interessant.
Im Gegensatz zu Küng wurde ein gewisser Hasenhüttel übrigens von seinem Priestertum suspendiert, während er seine Missio behalten durfte …
Logisch nachvollziehbar scheint mir das nicht:
Küng darf ganz offiziell weiterhin das hl. Messopfer darfbringen und auch predigen, aber keine Kath. Theologie mehr lehren.
Hasenhüttel darf ganz offiziell weiterhin Kath. Theologie lehren, aber kein hl. Messopfer mehr darbringen und auch nicht mehr predigen.
Logik???
Verkehrte Welt???
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#9   Toby   21:41:09 | Freitag, 30. September 2005
@ Yersinia
Gehorsam ist letzten Endes eben doch eine Sache des eigenen Gutdünkens – auch für jene, die sonst die Autorität von Bischöfen sehr betont haben möchten; tatsächlich wird die katholische Kirche umso glaubwürdiger, je weiter sie von ihrem Machtgehabe abgeht; insofern wäre es natürlich gut, auch diverse „pastorale Prozesse“ zugunsten einer „geschwisterlichen Neuorientierung“ zu hinterfragen
Gehorsam im wohlverstandenen Sinne darf natürlich nie blind sein und nie nur rein formal vollzogen werden. Die kirchlichen Autoritätsträger dürfen sich nach dem Wort des Apostels auch nicht als Herren aufspielen, sondern sollen vielmehr „Diener unserer Freude“, also des überlieferten Glaubens sein.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vermeintlich „aufgeschlossene“ Autoritäten, die Worte wie „Dialog“ und „Geschwisterlichkeit“ ständig im Munde führen, in ihrer konkreten Amtsführung und in ihrem privaten Verhalten viel autoritärer und unbarmherziger auftreten als so mancher als „streng konservativ“ gescholtene Kirchenmann …
Redaktion benachrichtigen Nicht etwa freundlich
#5   Toby   14:29:25 | Freitag, 30. September 2005
Vier Stunden???
In den Medienberichten war bislang lediglich von zwei Stunden die Rede – was auch schon außergewöhnlich lang ist. Aber gleich vier Stunden??? Das hielte ich schon für etwas übertrieben …
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#2   Toby   12:13:39 | Freitag, 30. September 2005
Einfluss des „Fuldaer Kreises“
Seit wann so autoritätshörig, Yersinia? ;-)
Klar muss man sich manchmal „umstrukturieren“ – aber doch nicht immer und überall und um jeden Preis. Es geht bei der Diskussion hier nicht um mögliche „Umstrukturierungen“, sofern sie wirklich notwendig sind, sondern um falsche Prämissen, die offensichtlich ideologisch motiviert sind.
Anmerkung:
Kirchlich wurde Hofaschenbach darum in den Pastoralverbund Hünfeld inkorporiert. Hünfeld befindet sich 15 km nördlich von Fulda.
Ergänzend sei dazu angemerkt, dass der Hünfelder Stadtpfarrer Peter Borta im Rahmen des Pastoralverbundes Hünfeld, zu dem auch Hofaschenbach gehört, mit der Verwaltung der Pfarrei beauftragt wurde. Borta ist Gründungsmitglied des sogenannten „Fuldaer Kreises für ein offene Kirche“, der den Zielen der sogenannten Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“ und der Initiative „Kirche von unten“ nahesteht. Offenbar gibt es im Bistum Fulda eine enge personale und ideologische Übereinstimmung zwischen Förderungen des „Fuldaer Kreises“ und den Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahmen des „Pastoralen Prozesses“.
Redaktion benachrichtigen Zick und Zack
#42   Toby   17:58:21 | Donnerstag, 29. September 2005
Warum kein Kreuz.net-Forum?
Links in der Menuleiste gibt es einen Link „Lesermeinungen“ dort können Sie auch neue Beiträge zu älteren Artikeln lesen, bzw es wird gesehen, wenn Sie einen Beitrag zu einem älteren Thema verfassen.
Das ist zwar richtig, ein richtiges Forumn wäre aber doch besser und übersichtlicher. Es müsste doch im Prinzip möglich sein, ein solches einzurichten. Auch wäre es schön, wenn man seine Beiträge editieren könnte.
Noch eine Frage: Warum siezen sich hier eigentlich alle?
In Internet-Foren ist das Du die übliche Anredeform. Das drückt in diesem Falle keine falsche Vertraulichkeit aus, sondern ist sozusagen Folge der Anonymität …
Redaktion benachrichtigen Zick und Zack
#4   Toby   18:52:13 | Mittwoch, 28. September 2005
Hans Küng …
… ist zwar kein Christ, aber ist Priester auf ewig. Darin besteht sein persönliche Tragik.
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#53   Toby   07:21:05 | Dienstag, 27. September 2005
@ Neukirchen
1950 verfügte das Hl. Offizium, die Vorläuferinstitutuion der heutigen Glaubenskongregation, dass Kleriker nicht Mitglied bei Rotary sein dürfen.
Warum dieses kirchliche Verbot, wenn alles so harmlos sein soll?
Aber wie dem auch sei: Wäre es nicht möglich, dass sich die katholische Kirche heute durch zu enge Vernetzungen mit Rotary in gewisser Weise finanziell abhängig macht – gerade in Zeiten knapper Kassen? Man muss nur einmal sehen, was da alles so finanziert wird …
Redaktion benachrichtigen Pastorale Neuschöpfungen im Bistum Fulda
#3   Toby   17:07:51 | Montag, 26. September 2005
Ich verstehe nicht …
… dass Mgr. Algermissen einfach so schalten und walten kann, ohne dass es nennenswerten Widerstand gegen seine unglaublichen Vorgehensweisen gibt.
Warum lässt sich das Volk alles gefallen und wegnehmen?
Und Rom scheint auch sehr weit weg zu sein …
Redaktion benachrichtigen Liturgische Zeitbomben
#4   Toby   21:43:31 | Sonntag, 25. September 2005
@ Yersinia
ganz nebenbei hat sich die Welt im 20. Jahrhundert eben stark gewandelt …
Aha. Das Latein musste also deshalb verschwinden, weil es heute in fast jedem Haushalt einen Kühlschrank gibt.
Oder wie soll ich Deine Argumentation verstehen?
Redaktion benachrichtigen 250 Bischöfe und elf Frauen + …
#1   Toby   08:27:54 | Sonntag, 25. September 2005
Bischofssynode
… der Liturgiker Michael Kunzler aus Paderborn …
Ausgerechnet Professor Kunzler! Na, das kann ja heiter werden. Da bin ich mal gespannt, wie Kunzlers Liturgieverständnis mit dem Liturgieverständnis von Papst Benedikt XVI. in Einklang zu bringen sein soll …
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann hat sich durchgesetzt
#20   Toby   23:14:03 | Mittwoch, 21. September 2005
???
Wann erkennst du endlich die Sendung der Hll. Ludwig Maria Grignion von Montfort und Vinzenz Pallotti, der Pius-Päpste des 19. und 20. Jahrhunderts und der Diener Gottes Josef Kentenich und Marcel Lefebvre für die heutige, so sehr verirrte Zeit?
Kentenich und Lefebvre??? Da werden sich die Schönstätter aber freuen …
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#26   Toby   19:59:23 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Sulpicius
Sollte Eminenz nicht längst aus diesem Alter heraus sein? ;-)
Noch eine Frage: Der Satz von den „atembereubenden Mädchen“ stammt ja, wie Yersinia dankenswerterweise angemerkt hat, ursprünglich aus einem taz-Artikel, den Meisner in seinem Hirtenwort zitiert hat. Wenn ich den taz-Artikel richtig verstanden habe, war das mit dem „befreit von der allgemeinen Pornografisierung“ doch irgendwie ironisch gemeint, Eminenz hat es aber offenbar wörtlich genommen. Oder habe ich hier etwas falsch verstanden? Seit wann wird in Hirtenbriefen frommer Kardinäle ausgerechnet aus der taz zitiert???
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#22   Toby   20:55:19 | Dienstag, 20. September 2005
Zeitgeist-Phänomen
Was ist denn ein „Zeitgeist-Phänomen“ im Gegensatz zu einem „echten „ Ereignis?
Ich meine halt, dass der Weltjugentag als Massenphönomen – seiner Form und seiner medialen Inszenierung nach – selber zu einem Stück Zeitgeist geworden zu sein scheint (obgleich seine eigentliche Botschaft dem Zeitgeist entgegentreten soll). Wo ist da die Differenz zu profanen Großveranstaltungen wie Fußballspielen und Rockkonzerten?
Hat die Kirche es wirklich nötig, auf die Form profaner Massenveranstaltungen zurückzugreifen? Die Kirche war auch früher jung …
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#19   Toby   20:09:07 | Dienstag, 20. September 2005
Schade …
dass Diskussionen auf Kreuz.net nicht selten in etwas seltsame Metadebatten wie diese hier über Röcke und Hosen ausarten. Ich muss hier Gotthard und Benedikt ganz zustimmen. Das Phänomen Frau und Hose gibt es schließlich nicht erst seit dem Weltjugendtag und hat insofern auch gar nichts mit dem Thema hier zu tun. Es ging vielmehr darum, ob und wie die euphorischen Worte Kardinal Meisners zu bewerten sind.
Daß der Kölner Erzbischof hier und da etwas zu euphorisch wird, kann ich ihm nicht verdenken. Nach den Widerständen, die die Weltjugendtage im bundesdeutschen Kirchenestablishment aushalten mußten, ist der WJT in Köln umso höher einzuschätzen.
@ Didimus
Was vom WJT an Substanz bleiben wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Im Übrigen: Als das bundesdeutsche Kirchenestablishment die Weltjugendtage ignorierte bzw. ablehnte, hatten die Weltjugendtage eben noch ein ganz anderes Image. Heute scheinen die Weltjugendtage (zumindest in ihrer öffentlichen Wahrnehmung) selbst zu einem Zeitgeistphänomen geworden zu sein. Nur hat das so manch glaubenstreuer Kardinal scheinbar noch nicht begriffen …
Redaktion benachrichtigen Freigabe der Alten Messe?
#6   Toby   19:33:14 | Dienstag, 20. September 2005
Wenn das Bistum Görlitz verschwände …
… würde das ohnehin niemand merken …
Redaktion benachrichtigen Respekt für den Katholiken Martin Hohmann
#11   Toby   17:17:59 | Dienstag, 20. September 2005
@ Kali
Die hohe Zahl von ungültigen Stimmen (20-25%) dürfte doch schon sehr verdächtig sein.
Wie soll man das verstehen? Wo gab es diese hohe Zahl von ungültigen Stimmen? In Fulda?
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#5   Toby   22:32:09 | Montag, 19. September 2005
@ Rosa
Es geht weniger um falsch, sondern um die Übertreibung des Guten.
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#3   Toby   20:37:03 | Montag, 19. September 2005
Irgendwie peinlich das Ganze
Wo bleibt hier der christliche Realismus? Das Schlimme ist, dass Eminenz wirklich zu glauben scheint, was er da schreibt …
Redaktion benachrichtigen Traditionalistenbischof spricht über seine Audienz beim Papst
#5   Toby   17:32:00 | Montag, 19. September 2005
Schisma???
Darf ich noch einmal meine Frage wiederholen?
Welche deutschen Bischöfe sollen beim Weltjugendtag offen mit einem Schisma gedroht haben?
Quelle???
Redaktion benachrichtigen Traditionalistenbischof spricht über seine Audienz beim Papst
#1   Toby   16:31:41 | Montag, 19. September 2005
„Schisma“ der deutschen Bishöfe???
Ähnlich haben die deutschen Bischöfe beim Kölner Weltjugendtag reagiert. „Entweder sie oder wir!“ „Wenn sie anerkannt werden, dann verlassen wir die Kirche und machen ein Schisma“.
Könnte man das mal etwas konkreter und ganuer haben?
Quellen?
Wer konkret hat was gesagt?
Sonst bleibt eine solche Aussage nur eine bloße Behauptung …
Redaktion benachrichtigen Klage abgewiesen
#2   Toby   15:09:29 | Freitag, 16. September 2005
Verdrängung
Der Anwalt des Nachrichtenmagazins ‘Profil’ erklärte sogar, daß nicht eine vorhandene homosexuelle Neigung schlimm sei, sondern deren Leugnung.
Und noch schlimmer als deren Leugnung ist deren Verdrängung.
Redaktion benachrichtigen „Das verrate ich nicht einmal meiner Frau“
#9   Toby   22:06:21 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Gotthard
Nun ja, richtige Argumente bringst Du auch nicht gerade. Es erscheint mir auch wenig sinnvoll, immer nur in Freund-Feind-Schemata zu denken.
Die Aussage von der „Erdung“ des Heiligen Vaters ist entweder banal oder falsch.
Redaktion benachrichtigen „Das verrate ich nicht einmal meiner Frau“
#6   Toby   21:41:26 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Benedikt
Was heißt hier „herummäkeln“? Lehmann muss sich an seinen Worten und Taten messen lassen, nicht mehr und nicht weniger.
„Nach der Wahl – bei der so genannten Huldigung der Kardinäle – habe ich mich gefragt: »Wie spreche ich den Papst jetzt an? Ich will nicht das seit fast vierzig Jahren bestehende Du einfach eliminieren, ich will aber auch nicht banal werden.« Ich habe dann angefangen: »Heiliger Vater, lieber Joseph«, und da hat er mich sofort unterbrochen und gesagt: »Laß die ›Heiligkeit‹ weg.« Er hat es uns leicht gemacht.“
Ich frage mich, ob solche „Plauderein aus dem Nähkästen“ wirklich in die Öffentlichkeit gehören.
… offen für die Einsichten wissenschaftlicher Theologie.
Was heißt denn nun das schon wieder? Dass Jesus nicht Sohn Gottes war und Maria nicht Jungfrau???
Redaktion benachrichtigen Kurzes Fegefeuer
#3   Toby   18:20:34 | Donnerstag, 15. September 2005
Umdenken?
Das wage ich eher zu bezweifeln. Was soll Hochwürden auch sonst machen, als sich fügen!? Nach echter Bekehrung sieht das ncht gerader aus … Aber da sieht man einmal wieder, wohin rein formaler Gehorsam führen kann.
Redaktion benachrichtigen Römische Rückendeckung
#32   Toby   08:11:57 | Mittwoch, 14. September 2005
Eine sehr interessante Diskussion hier!
Leider kann ich nur die negativen Eindrücke bzgl. des absolutistischen Führungsstils von Bischof Müller nur bestätigen. Signifikant war auch der teure Umbau seiner Kathedra im Regensburger Dom. Jetzt sitzt erhöht er in der Mitte der Altarinsel … nicht einmal ein Bischof Graber hatte das nötig …
Und in der Tat ist Regensburg und die Oberpfalz ein großer weißer Fleck auf der Landkarte der Indultmessen. Gibt es denn noch aktuelle Antrge bzw. Unterschriftenlisten aus dem Bistum Regensburg bzgl. einer Genehmigung der tridentinischen Messe? Ich frage mich, ob man sich in dieser Angelegenheit nicht einmal an Kardinal Hoyos wenden sollte.
Und noch eine Frage: Ist etwas dran an den Gerüchten, dass Bischof Müller als Nachfolger von Kardinal Wetter als Erzbischof von München und Freising gehandelt wird? Da würden sich die Regensburger aber freuen, wärhend die Münchner … nun ja …
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#13   Toby   16:49:34 | Sonntag, 11. September 2005
Zweitstimmen
@ Evelin
So ist es. In Paragraph 6 des Wahlgesetzes heißt es im ersten Absatz: „Für die Verteilung der nach Landeslisten zu besetzenden Sitze werden die für jede Landesliste abgegebenen Zweitstimmen zusammengezählt. Nicht berücksichtigt werden dabei die Zweitstimmen derjenigen Wähler, die ihre Erststimme für einen im Wahlkreis erfolgreichen Bewerber abgegeben haben, der gemäß § 20 Abs. 3 oder von einer Partei, für die in dem betroffenen Lande keine Landesliste zugelassen ist, vorgeschlagen ist.“ Paragraph 20 bezieht sich auf unabhängige Bewerber wie Hohmann.
Übersetzt heißt das: Sollte Hohmann den Wahlkreis 176 tatsächlich direkt gewinnen, fielen die Zweitstimmen seiner Wähler unter den Tisch. Zehntausende Kreuzchen, vermutlich größtenteils bei der CDU, spielten bei der Berechnung der Mandatsverteilung keine Rolle mehr. 2002 sammelte die Union in Fulda rund 92.000 Stimmen, Hohmann als Direktkandidat erhielt sogar mehr als 100.000.
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#9   Toby   14:19:54 | Sonntag, 11. September 2005
@ Frl. Ilse
Ich bin mir nicht sicher, ob wir hier gerade Äpfel und Birnen vergleichen.
Beziehst Du Deine Angaben auf das Gebiet des Bistums Fulda? Das umfasst als Diasporadiözese auch etwa zwei Drittel Nichtkatholiken, vor allem in Oberhessen. Dort liegt der Katholikenanteil nur bei etwa 10 %. Und dort gab es in der Tat großen Zuspruch für die Braunen, aber dafür kann man nun wirklich nicht die katholische Kirche oder speziell das Bistum Fulda verantwortlich machen.
Das Gebiet des ehemaligen Hochstifts, das in etwa dem heutigen Landkreis Fulda entspricht, war immer eine Hochburg der katholischen Zentrumspartei.
Fazit: Fulda war in seiner Geschichte niemals braun. Der Stimmenanteil für rechte Parteien liegt immer weit unter dem Landesdurchschnitt.
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#7   Toby   13:37:15 | Sonntag, 11. September 2005
@ Frl. Ilse
Einen derart unqualifizierten Beitrag habe ich selten erlebt.
1. Hat sich Herr Hohmann niemals antisemitisch geäußert, was auch höchstrichterlich bestätigt wurde, und
2. hatten und haben antisemintische Parteien in Fulda niemals mehrheitsfähig.
Im Gegenteil: Hätte ganz Deutschland 1933 so gewählt wie Fulda, wäre uns A. H. erspart geblieben.
Interessanterweise hatten die Nazis in den Wahlkreisen die größten Erfolge, die heute rot sind …
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#5   Toby   11:54:07 | Sonntag, 11. September 2005
Zünglein an der Wage
Vielleicht wird Hohmann noch zum Zünglein an der Waage und Frau Merkel nur mit seiner Stimme Kanzlerin…
Der Fall Fulda könnte in der Tat noch spannender werden als der Fall Dresden.
Ich bin zwar kein Jurist, aber die Sache mit dem Wegfall der Zweitstimmen halte ich prinzipiell für anfechtbar. Ist das nicht ein Verstoß gegen die Gleichheit der Stimmen?
Hier gibt es einen ganz interessanten Artikel zu einer aktuellen Umfrage, nach der Hohmann vorne liegt:
www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1118500
Und huier kann man selber abstimmen (eigentlich nur Leute aus dem Wahlkreis 176):
www.osthessen-news.de/…ge/umfrage_popup.php
Redaktion benachrichtigen Faszinierender als Hugh Grant
#2   Toby   11:40:19 | Sonntag, 11. September 2005
Irgendwie peinlich …
… die Qualität eines Menschen nur nach seinem Äußeren ausmachen zu wollen.
Der Mann scheint aber durchaus auch innere Qualitäten zu haben und vor allem ein guter Theologe und frommer Mann zu sein.
Über seine Theologie erfährt man hier inhaltlich aber leider nichts.
Redaktion benachrichtigen Zeichen der Freundschaft? + …
#1   Toby   08:50:28 | Sonntag, 11. September 2005
Hohmann-Effekt
Die Zweitstimmen von Wählern bleiben unberücksichtigt, wenn die Erststimme einem erfolgreichen Kandidaten gehört, der über keine Landesliste zugelassen ist.
Das mit den unberücksichtigten Zweitstimmen verstehe ich irgendwie nicht ganz. (Dass das so im Wahlgesetz drinsteht, ist schon klar, aber ich verstehe den Sinn dieses Gesetztes nicht ganz).
Wenn CDU oder SPD ein Direktmandat erringen, werden die Zweitstimmen ja auch nicht gestrichen, sondern über die Landeslisten verrechnet.
Warum sollten die Wähler, die erfolgreich einen unabhängigen Direktbewerber ins Parlament befördert haben, nicht auch noch eine Landesliste erfolgreich unterstützen dürfen? worin soll hier eigentlich der sogenannte doppelte Erfolgswert liegen? Die Landeslistenmandatsträger werden doch sowieso mit den Direktkandidaten verrechnet …
Redaktion benachrichtigen Einen Kurzkatechismus für Frau Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann
#23   Toby   08:18:14 | Sonntag, 11. September 2005
@ Miles Christi
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das mit der Isis-Statue doch Frau Jepsen war. Leider kann ich dazu aber keine Quellenangabe machen.
Mit einigem Grauen erinnere ich mich auch noch an das schreckliche Pressefoto von 1998, auf dem zu sehen ist, wie Kardinal Ratzinger bei einem Besuch in Hamburg gemeinsam mit Frau Jepsen den Segen spendet …
Redaktion benachrichtigen Einen Kurzkatechismus für Frau Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann
#17   Toby   20:01:19 | Samstag, 10. September 2005
Jepsen
Das mit der Isis-Statue ist Bischöfin Jepsen und nicht Bischöfin Käßmann. Wer weiß, was sie auf ihrem Schreibtisch stehen hat …
Redaktion benachrichtigen Einen Kurzkatechismus für Frau Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann
#7   Toby   13:46:14 | Samstag, 10. September 2005
Humorlos
Ich hätte Frau Käßmann etwas mehr Humor zugetraut. Als Fernsehgast und bei Kirchentagen gibt sie sich immer sehr jovial, lächelnd, gut gelaunt, geschwisterlich … und jetzt sooo böse und gereizt. Sie hätte ja beispielsweise ‘ne Lutherbibel zurückschicken können oder so …
Im Übrigen ist es in der Tat sehr erstaunlich, wie wenig protestantische Religionsdiener auch nach Jahrzehnten praktizierter Ökumene das Wesen der katholischen Religion kennen. Im letzten Jahr des Bonifatius-Jubiläums schrieb beispielsweise EKD-Chef Huber in einem Beitrag, dass Protestanten die Heiligen im Unterschied zu den Katholiken nicht anbeten, sondern allenfalls als Vorbilder verehren! Super Ökumene!
Redaktion benachrichtigen Wieviele Geheimnisse und Botschaften gibt es in Medjugorje?
#11   Toby   10:57:40 | Donnerstag, 8. September 2005
Halluzinationen
es muss nicht Betrug sein, es kann auch Naivität, Täuschung oder Halluzination sein. Wahrscheinlich Letzteres.
@ Konrad
Aha … Halluzinationen … seit 24 Jahren … Millionen Gläubige, die dort hingefahren sind … glaubst Du wirklich, dass diese Menschen alle so dumm sind?
Mir fehlen einfach die BEWEISE dafür, dass es nur Halluzinationen sein sollen …
Redaktion benachrichtigen 1000 Jugendliche. 2000 Lux. 3000 Watt – 1 Gott
#4   Toby   10:40:28 | Donnerstag, 8. September 2005
Ich kann dazu nur sagen …
… solange so etwas noch möglich ist in der heiligen Kirche Gottes, sind wir noch meilenweit entfernt vom „neuen Frühling“, von dem auch so manch frommer Bischof und kardinal spricht …
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#1   Toby   18:42:35 | Mittwoch, 7. September 2005
Reine Polemik
Mit Verlaub, das ist reine polemik, unwissenschaftlich, unseriös. Egal, wie man nun zu Medjugorje stehen mag.
So etwas dient kaum der Wahrheitsfindung. Wenn Medjugorje nicht übernatürlich ist, was ist es dann? Betrug? Dann sollte Seine Exzellenz bitte auch BEWEISEN, dass es sich um Betrug handelt und die Täter überführen. Aber mit reiner Polemik kommt man nicht weiter …
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#29   Toby   16:34:43 | Dienstag, 6. September 2005
@ Stimme aus Wien
Die frage nach der Vermietung eines privaten Festsaals gehört keineswegs in den Jurisdiktionsbereich eines Bischofs, sehrwohl aber die liturgische Handlungen auf dem Gebiet seiner Diözese. Ich verstehe durchaus das Problem der Diözesanleitung.
Seit wann interessiert sich der Bischof für die liturgischen Handlungen von leuten, die er ansonsten als exkommuniziert betrachtet?
Was mich aufregt, ist dieses Messen mit zweierlei Maß, das die meisten Ordinariate anlegen.
Wäre es eine Gruppe von anglikanischen Pilgern gewesen, hätte sich der Bischof mit Sicherheit nicht dagegen gestellt. Im Gegenteil: Möglicherweise hätte er noch zur Teilnahme eingeladen …
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#24   Toby   16:12:33 | Dienstag, 6. September 2005
Dr. Peter Enderfers
Und dagegen kann man gar nichts tun? Muss man sich das alles gefallen lassen?
Unabhängig von der Frage, wie man nun im einzelnen zu den Positionen der Piusbruderschaft steht: Dass ein Bischof sogar über die private Anmietung eines profanen Festsaal hineinbestimmen darf, kann einfach nicht sein! Das wäre eigentlich ein Fall für die Redaktionen von „Monitor“, „Panorama“ etc.
Redaktion benachrichtigen 1500 Lefèbvristen pilgerten nach Fulda
#22   Toby   15:33:31 | Dienstag, 6. September 2005
@ Dr. Peter Enderfers
Moment Mal: Seit wann gehört es zur Jurisdiktionsvollmacht eines Bischofs, die private Anmietung eines profanen Festsaals oder die Berichterstattung einer „unabhängigen“ Tageszeitung zu verbieten???
Redaktion benachrichtigen 1500 Lefèbvristen pilgerten nach Fulda
#13   Toby   12:58:41 | Dienstag, 6. September 2005
Noch einmal meine Frage:
Wieso bedarf die Anmietung des Festsaals eines nichtkircheneigenen Hotels einer Erlaubnis des Bistums???
Und warum wwurde und wird diese Großveranstaltung in Fulda von der lokalen Presse ignoriert???
Redaktion benachrichtigen 1500 Lefèbvristen pilgerten nach Fulda
#6   Toby   11:04:02 | Dienstag, 6. September 2005
Unzulässige Einmischung
Wie ich später erfuhr, sollte sogar zunächst noch verhindert werden, daß wir den Festsaal des Hotels bekommen. Erst kurz vor Beginn der Veranstaltung hat das Bistum seinen Widerstand aufgegeben und der Priesterbruderschaft die Anmietung dieser sehr teuren Räume gestattet.
Soweit ich weiß, ist das Bistum Fulda weder Eigentümer noch Gesellschafter jenes Hotels. Wieso bedarf dann die Anmietung des Festsaals einer Erlaubnis des Bistums???
Es ist unglaublich, welche politische Einflussnahme die Diözese Fulda ausübt, auch bzgl. der Berichterstattung der „unabhängigen“ Fuldaer Zeitung oder der Kandidatur des parteilosen Bundestagskandidaten Martin Hohmann …
Redaktion benachrichtigen Der Abgrund zwischen Weisung und Wirklichkeit
#2   Toby   18:59:24 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Romulus
Nicht aufregen! Unter Papst Benedikt hat die Papierflut schon merklich nachgelassen …
Redaktion benachrichtigen Personalpolitik haßt er besonders
#3   Toby   12:40:11 | Mittwoch, 31. August 2005
Ringkuss
So ganz wird es dem lieben Heiligen Vater nicht gelingen, den Ringkuss abzuschaffen. Oder glaubt Ihr, Mgr. Fellay und H. H. Pater Schmidberger haben ihm am Montag nicht den Ring geküsst???
Redaktion benachrichtigen Rettungsringe für die Ertrinkenden im Vatikan
#8   Toby   19:27:45 | Montag, 29. August 2005
@ Benedikt
Ich halte die neue Perikopenordnung allerdings für durchaus kritikwürdig. Bedenken hat auch ein gewisser Joseph Ratzinger angemeldet, wenn ich mich recht erinnere, in seinem Buch „Das Fest des Glauben“, erste Auflage 1981. Ansonsten wieder vollste Zustimmung!
Redaktion benachrichtigen Die italienische Polizei
#1   Toby   10:07:31 | Montag, 29. August 2005
Theologischer Substanzverlust
Erschreckend für mich ist auch der immer weiter um sich greifende theologische Substanzverlust in der Kirche, der selbst bei Bischöfen und Kardinälen zu beobachten ist.
Da werden „Meinungen“ und Hypothesen in den (Kirchen-)Raum geworfen, die mit der Lehre der Kirche kaum vereinbar sind, aber alles bleibt scheinbar im Raum stehen. Niemand gibt Antwort auf brennende Fragen der Gläubigen, die zur Entscheidung drängen.
Redaktion benachrichtigen Ein echter Märtyrerpapst + …
#11   Toby   12:34:33 | Sonntag, 28. August 2005
@ Benedikt
Sehr guter Beitrag! Vollste Zustimmung!!!
Redaktion benachrichtigen Eine neue Epoche + …
#65   Toby   11:03:28 | Samstag, 27. August 2005
@ Konrad
Du tust mir leid mit deinem „Realismus“. Du siehst die deutschen Jugendlichen, die weitgehend verkommen sind und spirituell durch Leute wie Lehmann, die ihre Karriere besser in der Politik oder Wissenschaft gemacht hätten, auf dem Nullpunkt. Aber Meisner hat noch Ideale vor Augen. Er sieht die Einzelnen (auch deutsche) und kennt die hohe sittliche Qualität der ausländischen Jugendlichen, die sich angewidert von den deutschen Kondom- und Pillen-Kampagnen abwandten. Toby, ich schlage dir vor, Spiritual von „Wir sind Kirche“ zu werden! Oder bist du schon auf dem Weg dorthin? Ansonsten viel Spaß bei Lehmann!
Lieber Konrad,
ich glaube, Du hast mich gründlich missverstanden. Wo soll ich jetzt den Leuten von „Wir sind Kirche“ das Wort geredet haben? Ich trete keineswegs für künstliche Verhütung ein, im Gegenteil. Ich weiß mich vollkommen konform mit der Lehre von Humanae vitae.
Aber gerade wenn man noch Ideale vor Augen hat wie auch Kardinal Meisner, sollte man die Realitäten zur Kenntnis nehmen und nicht beisielsweise die Existenz der Pille und des Bösen in der Welt leugnen nach dem Motto: Auf der Alm (bzw. auf dem Weltjugentag) gibts kei’ Sünd’ … als befände man sich auf einer Insel der Seligen.
Redaktion benachrichtigen Eine neue Epoche + …
#59   Toby   07:44:02 | Samstag, 27. August 2005
Noch einmal zurück zum hier andiskutierten Thema:
Glaubt Kardinal Meisner wirklich, die Mädchen, die dem Papst zujubeln, hätten KEINE Pille in der Tasche???
Mit Verlaub und bei allem Respekt des ansonsten von mir durchaus geschötzten Kardinals: Wenn er in dieser Frage wirklich so naiv sein sollte, frage ich mich schon, auf welchem Stern er eigentlich lebt …
Redaktion benachrichtigen „Was keine Kunst ist, darf nicht zugelassen werden“
#5   Toby   19:21:48 | Freitag, 26. August 2005
Und da kommt Papst Benedikt nach Deutschland …
… der als Kardinal Ratzinger auch sehr viel Erhellendes über Kirchenmusik geschrieben hat, und man hat nichts anderes aufzubieten als die übliche Mischung aus Sacro-Pop und Taizé-Kitsch! O sancta musica, wie tief bist Du gesunken …
Was denkt Seine Heiligkeit eigentlich darüber?
Tja, gute Gedanken und Haltungen hin und her, was nützt es, wenn es mit der Umsetzung in die Praxis nicht funktioniert?
Redaktion benachrichtigen Die sakrosankte Ekstase
#23   Toby   13:23:05 | Freitag, 26. August 2005
Initiatoren und Organisatoren
Das Ärgernis des WJT besteht in der furchtbaren Gegensätzlichkeit zwischen dem, was der Papst tat und sagte und dem, was sich die Initiatoren und Organisatoren unter einem WJT vorstellen und worauf der Papst kaum Einfluss gehabt haben dürfte.
Mich würde mal interessieren, wer „die“ Initiatoren und „die“ Organisatoren des Weltjugendtags eigentlich sind. Ist für die sogenannte „Gestaltung“ der Gottesdienste das Organisationskommittee des Weltjugentags verantwortlich?
Wie und von wem wurden welche Leute in dieses Gremium berufen? Hat Kardinal Meisner da keinen größeren Einfluss gehabt?
Wie sah das alles bei den früheren Weltjugendtagen aus, beispielsweise in Toronto oder Rom? Dort war ja, so meine ch mich zu erinnern, auch alles ein großes Sacropop-Event. Also darf man nicht alles einfach den bösen Deutschen, insbesondere dem linken BDKJ anlasten.
Und welchen Einfluss auf das ganze Geschehen und den Ablauf hat eigentlich der päpstliche Zeremoniar und Bugnini-Schüler Erzbischof Marini, der auch in Köln keine Minute von der seite des Papstes wich, zumindest nicht bei den liturgischen Abläufen?
Fragen über Fragen. Ih hoffe, dass hier jemand Antworten parat hat …
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#13   Toby   21:35:58 | Donnerstag, 25. August 2005
„Kommunionspender“
An der dreistündigen Messe nahmen auch 10.000 Priester sowie 800 Bischöfe und Kardinäle teil.
Das sind ordentliche Kommunionspender. Wenn man von der offiziellen Zahl von 1,1 Millionen Gläubigen auf dem Marienfeld ausgeht und alle die Hl. Kommunion empfangen hätten, käme man auf ca. 100 Gläubige pro ordentlichem Kommunionspender. Das wäre durchaus vertretbar und machbar gewesen.
Aber warum wurden dann entgegen den kanonischen Bestimmungen noch 3.000 „außerordentliche Kommunionspender“ ausgesandt, die eigentlich nur für Notfälle (Todesgefahr, kein Priester erreichbar) vorgesehen sind?
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#5   Toby   18:11:44 | Donnerstag, 25. August 2005
@ Benedikt & wolfgang e
Na na, vom Nürnberger Parteitag ist in dem Artikel nicht die Rede, also bitte nicht Dinge hineininterpretieren, die nicht dastehen, sondern besser reflektieren, was das positive Anliegen des Professors ist.
In der Tat stellt sich die Frage, ob die katholische Kirche es nötig hat, den allgemeinen Trend zur „Eventisierung“ zu kopieren und an die Stelle ihrer egenen Proprien, die da sind Sakralität, Heiligkeit, Wahrheit zu setzen.
Was mir missfällt: Das JPII-Projekt Weltjugendtag scheint seiner Erscheinungsform nach immer mehr zu einem Zeitgeist-Phänomen zu werden, obzwar der Papst das Glaubengut gegen den Zeitgeist zu verteidigen beabsichtigt. Nur stimmen da Inhalt und Form kaum mehr zusammen …
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#31   Toby   17:52:54 | Donnerstag, 25. August 2005
@ apex
Es geht hier nicht nur um die Kondome und Antibabypillen. Zu dieser gottlosen Mentalität gehört auch die leichtfertige Bereitschaft mancher Katholiken, diese Realität zu akzeptieren und sich mit dieser abzufinden.
Das ist richtig. Es geht aber auch darum, dass offenbar Kardinal Meisner und manch fromme katholische Jugendgruppen diese „gottlose Mentalität“ gar nicht wahrhaben wollen.
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#19   Toby   12:48:47 | Donnerstag, 25. August 2005
Das Problem …
scheint mir zu sein, dass manche fromme Jugendgruppen und manch frommer Kardinal in ihrer euphorie die Augen vor der bitteren Realität verschließen. Wenn nicht sein kann, was nicht sein darf (Pille in der Tasche) kann man die Betroffenen auch nicht zur Umkehr anmimieren …
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#7   Toby   12:41:46 | Donnerstag, 25. August 2005
@ Benedikt
Man hat es aber nicht nur drei Jahre nicht gemacht, sondern 30 Jahre. Da fehlt eine ganze Generation.
Im übrigen müssen die Voraussetzungen, sprich die theologischen Prämissen, für eine gescheite Katechese stimmen. Auf den Inhalt kommt es an.
Wie kann ein Bischof Kamphaus eine ordentlich Katechse halten, wo er im vergangenen November in einem Beitrag für die FAZ die häretische Ganztod-Theologie vertetreten und gewissermaßen die Existenz einer vom Leib getrennten Geistseele geleugnet hat?
Und was haben die Jugendlichen davon, wenn Kardinal Lehmann in einer Katechese 2000 in Rom erklärt hat, dass der Petrusbrief nicht von Petrus stammt (was erst noch zu beweisen wäre …)?
Im übrigen sind die Bischöfe für den Mist im Religionsunterricht und Theologiestudium veranstwortlich. Bevor sie beim Weltjugendtag Katechsesen halten, sollten sie erst einmal vor Ort ihre Hausaufgaben erledigen und ihre eigenen theologischen Prämissen, falls nötig, kritisch überprüfen …
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#15   Toby   12:27:39 | Donnerstag, 25. August 2005
@ apex
Ich glaube, Du verwechselst hier etwas. Das mit der Pille in der Tasche ist (leider) durchaus zutreffend, auch wenn ein Kardinal Lehmann das feststellt. Um das festzustellen, muss man kein ausgesprochener Prophet sein …
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#12   Toby   12:21:44 | Donnerstag, 25. August 2005
@ Benedikt
Besten Dank für Deine Stellungnahme. Nur glaube ich nicht, dass Lehmann die papstbegeisterten Mädels mit der Pille in der Tasche kritisch sieht. Er scheint ja ganz gut damit leben zu können, dass die Mehrzahl der deutschen Katholiken im Gegensatz zur kirchlichen Lehre auf künstliche Verhütung setzt. Zu einer Rücknahme der „Königsteiner Erklärung“ ist er jedenfalls nicht bereit …
@hcr Ich denke, hier ist Realismus gefragt. Und in diesem Fall hat Lehmann nun einmal die realistischere Diagnose als Meisner, wenn auch die falsche Therapie …
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#5   Toby   10:38:26 | Donnerstag, 25. August 2005
Sehr interessant!
Aber – mit Verlaub – ist die „Lagebeurteilung“ von Kardinal Lehmann in diesem Fall nicht realistischer als die Meisners? Ein paar fromme Jugengruppen sind ja nicht unbedingt repräsentativ für die für überwiegende Mehrheit – auch nicht bei den durchschnittlichen Weltjugentagsteilnehmern. Und von einem nun zu erwartenden Umdenken der Kirche in Deutschland in puncto Sexualmoral kann doch bei nüchterner Betrachtung der Dinge wirklich keine Rede sein. Die Bischofskonferenz hält nach wie vor an der „Königssteiner Erklärung“ fest …
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#3   Toby   10:13:41 | Donnerstag, 25. August 2005
Danke …
aber auf welches Lehmann-Interview beziehen sich die „tief verletzten“ Jugendlichen? Und was hat Lehmann mit seinen Aussagen, sollte er sie tatsächlich so getroffen haben, wirklich gemeint?
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#1   Toby   09:49:49 | Donnerstag, 25. August 2005
Etwas merkwürdig
Mit einer Bemerkung, daß auch Jugendliche, die auf dem Petersplatz in Rom dem Papst zujubelten, Verhütungsmittel in der Tasche hätten, habe Lehmann „viele Jugendliche tief getroffen“ …
Wann soll Lehmann das gesagt haben? Kann man das irgendwo nachlesen? Und welche Jugendlichen sind davon „tief getroffen“ gewesen und haben sich an Kardinal Meisner gewandt?
Redaktion benachrichtigen Ein Augenzeugenbericht
#5   Toby   07:53:04 | Donnerstag, 25. August 2005
Demut
@ zwobbel
Demut ist sicher ganz wichtig. Aber Fragen zu stellen, bedeutet doch nicht gleich, dass man nicht demütig sei und/oder automatisch mit der Piusbruderschaft sympathisiere …
Redaktion benachrichtigen Historische Falschinterpretation?
#3   Toby   07:34:15 | Donnerstag, 25. August 2005
Vorwort
Dazu steuerte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation das Vorwort bei.
Lang kommt in seinem Werk zu Schluß, daß die kirchlich nie angeordnete Einführung von sogenannten Volksaltären auf einer historischen Falschinterpretation beruht.
Möge der „damalige Präfekt der Glaubenskongregation“ seinem (Vor-)Wort auch Taten folgen lassen. Unklar scheint mir nach wie vor die Frage zu sein, ob nach der „Allgemeinen Einführung in das Römische Messbuch“ eine Zelebration am Hochaltar nicht sogar als verboten betrachtet werden kann, wie hier schon an anderer Stelle diskutiert wurde. Hier wäre eine Klarstellung dringend geboten und vielleicht auch einmal eine Ermunterung zur Zelebration versus orientem – nicht nur theoretisch in schlauen Büchern, sondern auch praktisch.
Redaktion benachrichtigen Ein Augenzeugenbericht
#3   Toby   07:05:26 | Donnerstag, 25. August 2005
„Wichtige Glaubensvermittlung“?
In den fast 200 Kirchen in Köln, Düsseldorf und Bonn hielten jeweils am Morgen fast 500 Bischöfe Katechesen zu Glaubensfragen.
Es berührt einen schon seltsam: Da erfährt der Schüler im Religionsunterricht und der Theologiestudent unbeanstandet im Theologiestudium, dass Maria nicht Jungfrau und Jesus weder Sohn Gottes noch von den Toten auferstanden ist, und dann halten die verantwortlichen Exzellenzen nun plötzlich sogenannte „Katechsesen“ zu Glaubensfragen, ein Genre, das jahrzehntelang verpönt und nahezu ausgestorben war. Und nun soll er plötzlich wieder da sein, der Glaube!? Aber welcher Glaube? Und unter welchen theologischen Prämissen wird er vermittelt? Alles Fragen, die der Klärung bedürfen.
Redaktion benachrichtigen Am Todestag erhielt der Papst einen Brief von Roger Schütz
#7   Toby   08:26:37 | Donnerstag, 18. August 2005
Bei allem Respekt …
vor dem Ermordeten, der mit Sicherheit eine große und integre Persönlichkeit war, muss ma es leider sehr bedauern, dass die Haltung der Kirche zur ökumenischen Gemeinschaft von Taizé sehr verwirrend ist.
Was heißt hier zum Beispiel „Anbetung“? Als ökumenische Gemeinschaft dürfte es sich ja wohl kaum um eine eucharistische Anbetung handeln.
Warum durfte Roger Schutz seit Jahren (!) die hl. Eucharistie empfangen, obwohl er formell Protestant geblieben ist?
Warum wurde seine offenbar anstrebte Konversion von Vertretern der katholischen Kirche zurückgewiesen?
Warum werden entsprechende Anfragen nicht beantwortet???
Redaktion benachrichtigen Das „einst Maria“ lautete
#9   Toby   08:19:07 | Donnerstag, 18. August 2005
Die Beiträge …
von Vertretern anderer Religionen und Weltanschauungen beim diesjährigen Internationalen Gebetstag der „Frau aller Völker“ sind in der Tat erschütternd. Die Verwirrung ist groß.
Ich sehe nun eine gewisse Parallele zu den jüngsten Entwicklungen in Fatima, das offenbar auch zu einer Art interreligiöses Gebetszentrum umfunktioniert werden soll.
Warum schreiten die kirchlichen Autoritäten hier nicht ein? Es kann und darf nicht sein, das die Mutter des Herrn nun quasi als interreligiöses Kultobjekt behandelt wird …
Redaktion benachrichtigen Das „einst Maria“ lautete
#6   Toby   22:22:46 | Mittwoch, 17. August 2005
@ Athanasius
Dass die ‘Frau’ ihnen geholfen habe, den eigenen Glauben zu vertiefen und wiederzuentdecken.
wo genau kann man das nachlesen? Quellen? Namen? Zuständige? Verantwortliche? Beteiligte?
Redaktion benachrichtigen Das „einst Maria“ lautete
#3   Toby   21:19:28 | Mittwoch, 17. August 2005
@ Athanasius
…der letzte Gebetstag dieser ‘Frau aller Völker’ in Amsterdam (im Amsterdamschen RAI) wurde alles klar. Es zeugten Muslems, Juden, Hindus und Agnosten wie sie von der ‘Frau aller Völker’ dazu angeregt wurden ‘gute Menschen’ zu werden und ‘die eigene Tradition wiederzuentdecken’.
Kannst Du das belegen und eine Quelle angeben? Was haben welche Muslime, Juden, Hindus und Agnosten beim letzten Gebetstag wörtlich gesagt?
Redaktion benachrichtigen Überklebt
#2   Toby   11:29:36 | Mittwoch, 17. August 2005
Schade!!!
Die jeden Tag neue erscheinende offizielle Weltjugendtagszeitung hat sich von der mutigen Aktion der Weltjugendtagspilger in ihrer gestrigen Ausgabe distanziert.
Feiglinge!!!
Redaktion benachrichtigen Dicke Post vom Weltjugendtag
#10   Toby   17:09:02 | Dienstag, 16. August 2005
Eröffnungsgottesdienst …
des Weltjugendtags mit einem trompetenden Clown unter Bezug zum Karneval …
Na, das kann ja heiter werden.
Ob das alles im Sinne Seiner Heiligkeit von statten geht???
Redaktion benachrichtigen Wie wählt der Papst? + …
#17   Toby   08:26:50 | Sonntag, 14. August 2005
@ Benedikt
Wie dem auch sei … so wird aber nur ein kleiner Bruchteil der Weltjugendtagsteilnehmer eine Chance haben, die überlierferte Form der hl. Messe überhaupt einmal kennenzulernen … schade …
Redaktion benachrichtigen Sachlich-nüchtern
#10   Toby   19:12:02 | Samstag, 13. August 2005
@ Athanasius
Nehmen die Deutschen jenes TV-Programm wirklich ernst?
Ob sie’s ernstnehmen oder nicht, sei einmal dahin gestellt.
Aber BEZAHLEN tun wir’s alle.
Ist ja „öffentlich-rechtlich“.
Sitzen auch Kirchenvertreter im Rundfunkrat
Redaktion benachrichtigen Wie wählt der Papst? + …
#11   Toby   18:57:05 | Freitag, 12. August 2005
Ich bitte darum …
konstruktive Kritik am zunehmenden Eventcharakter der Weltjugentage nicht pauschal abzulehnen, sondern sich sachlich damit auseinanderzusetzen!
Es geht hier nicht um Nörgelei, sondern um eine realistische Sicht der Dinge.
Es ist doch schon eigenartig: Warum haben sich beispielsweise die offiziellen katholischen Jugendverbände in Deutschland bis vor fünf Jahren so reserviert bis total ablehnend gegenüber den Weltjugendtagen verhalten, und nun machen sie allesamt mit? Hat hier eine Bekehrung stattgefunden? Wohl kaum.
Noch vor fünf Jahren war der Papst ein Stein des Anstoßes, heute jubelt man ihm allgemein zu … warum eigentlich?
Sind die wenigen Gruppen, die zur Anbetung gehen, wirklich repräsentativ? Ich spreche jetzt von der Situation in Deutschland. Da sollte man doch bitte die Verhältnismäßigkeit beachten.
Redaktion benachrichtigen Medjugorje-Erscheinungswoche in Alabama
#23   Toby   12:40:53 | Freitag, 12. August 2005
@ hcr
Glaubst Du wirklich, dass die Leute so dumm sind?
Außerdem ist die Kirche in Medjugorje nicht einfach außen vor, sondern sehr wohl beteiligt, indem dort mit den Gläubigen und Pilgern hl. Messen gefeiert und die übrigen Sakramente gespendet werden.
Falls alles Betrug wäre, müsste man dies doch auch leicht feststellen können – bei den medizinischen und sonstigen technischen Möglichkeiten, die unsere heutige Zeit bieten kann.
Wurden die Seher nicht schon vor einigen Jahren einer medizinischen und/oder psychologischen Untersuchung unterzogen? Was ist dabei herausgekommen? Und werden sie eigentlichj auch gegenwärtig noch untersucht? Es wäre doch auch die Pflicht der Kirche, dies zu tun, um zu einem abschließenden Urteil zu kommen.
Alles verläuft irgendwie sehr nebulös …
Redaktion benachrichtigen Wie wählt der Papst? + …
#1   Toby   09:06:42 | Freitag, 12. August 2005
Nun bedankt man sich also …
für die Einführung der Weltjugendtage.
Seltsam nur, dass man bis vor ca. fünf Jahren noch dagegen war … zumindest das offizielle katholische Deutschland. Die deutschen Bischöfe und katholischen Jugendverbände hätten die Weltjugendtagsbewegung ja schon vor 20 Jahren in Deutschland bekanntmachen können, doch damals wollte man nichts davon wissen.
Nun schwimmt man in der allgemeinen begeisterungswelle mit. Allerdings hat sich auch der Charakter der weltjugendtage in den letzten 20 Jahren deutlich verändert, und zwar nicht unbedingt zum Guten. Was bleibt vom Weltjugentag übrig, wenn die Euphorie vorbei sein wird?
Redaktion benachrichtigen Medjugorje-Erscheinungswoche in Alabama
#19   Toby   06:37:35 | Freitag, 12. August 2005
Falls die Seher tatsächlich Betrüger wären …
dann hätte man sie schon längst (nach mehr als 24 Jahren!) klar und eindeutig des Betrugs überführen können/müssen, und zwar in einem ordentlichen Gerichtsverfahren. Warum ist das bislang noch nicht geschehen???
Wie ich schon sagte: Der perönliche Lebenswandel der Seher – ob der mir nun passt oder nicht – an sich ist noch kein Beweis für oder gegen die Echtheit übernatürlicher Phänomene …
Redaktion benachrichtigen Medjugorje-Erscheinungswoche in Alabama
#13   Toby   18:56:43 | Donnerstag, 11. August 2005
Bitte keine Polemik …
… sondern Fakten, Fakten Fakten!!!
Was athanasius „denkt“, ist nicht entscheidend, sondern, was die Kirche faktisch entscheidet.
Und da gibt es nun mal KEIN Urteil „Constat de non supernaturalitate“!
Im Übrigen: Was das angeblich verwerfliche Verhalten der Seher betrifft, hätte ich gerne auch schon mal genauere Fakten als irgendwelche unbewiesenen Behauptungen und Unterstellungen.
Außerdem hängt die Frage der Echtheit oder Unechtheit der Erscheinungen nicht unbedingt von der Glaubwürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit der Seher ab.
Die Seherkinder von La Salette waren auch nicht gerade glaubwürdig, trotzdem wurden die Erscheinungen recht bald kirchlich anerknnt …
Redaktion benachrichtigen Medjugorje-Erscheinungswoche in Alabama
#4   Toby   14:51:29 | Donnerstag, 11. August 2005
Dass die Kirche Medjugorje nicht anerkenne,
kann man so einfach nicht sagen, denn es handelt sich um ein „schwebendes Verfahren.“
Die Kirche hat nicht geurteilt „Constat de non supernaturalitate“, sondern vorerst „Non constat de supernaturalitate“.
Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Leider geht der Trend heute dahin, sogenannte „pastorale Lösungen“ anzustreben, ohne sich ernsthaft mit der Frage der Echtheit oder Unechtheit der übernatürlichen Phänomene auseinanderzusetzen.
Dies geschieht, indem man z. B. Orte, die durch Berichte von übernatürlichen Phänomenen entstanden sind, als sogenannte „Gebetsstätten“ zu errichten, ohne die Frage der Erscheinungen endgültig zu klären, so geschehen in Heroldsbach, Marienfried und anderswo.
In Medjugorje wird es wohl auch nicht anders werden.
Zufriedenstellend ist das alles nicht.
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#2   Toby   10:23:44 | Donnerstag, 11. August 2005
Riesenhostien
Also die sache mit den Riesenhostien zur Konzelebration stört mich sehr. Muss das sein? Sind hier irgendwelche medialen Showeffekte etwa wichtiger als die gebotene Ehrfurcht? Man darf auch gespannt sein, wie es beim Abschlussgottesdienst mit der Kommunionspendung ablaufen wird … eigentlich möchte ich besser gar nicht dran denken …
Redaktion benachrichtigen Ein Paket in der Post
#6   Toby   14:49:07 | Mittwoch, 10. August 2005
„Meilensteine“?
Ratzingers autobiographisches Buch von 1997 ist in Deutschland unter dem Titel „Aus meinem Leben – Erinnerungen 1927-1977 publiziert worden – und nicht unter dem Titel „Meilensteine“. „Meilensteine“ ist die wörtlich von Englischen ins Deutsche übersetzte engschlischssprachige Ausgabe der Autobiographie unter dem Titel „Milestones“. Bei der Übersetzung des Berichts „eines irischen Journalisten“ hätte man also besser die deutsche Ausgabe angeben sollen.
Auch vermisse ich in dem Artikel den Namen dieses Journalisten und eine Quellenangabe.
Toby
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#54   Toby   21:30:58 | Donnerstag, 28. Juli 2005
@ Romano
1962 war keine Neufassung. Die Karliturgie war bereits unter Pius XII überarbeitet worden, und Johannes XXIII. hat lediglich Joseph in den Kanon „hineingenommen“. Selbst diese Änderungen sind aber sind in den Augen mancher Traditionalisten schon zu viel gewesen.
Die Änderungen bis einschließlich 1962 geschahen unmerklich, allmählich, eben „organisch“. Die oebn aufgeführten Änderungen betrefen im übrigen nicht den Ritus als solchen. Das ist der entscheidende Unterschied zu 1969, weil mit dem Messbuch Pauls VI. ein völlig nuer Ritus eingeführt wurde, was man vor allem auch phänotypisch sehen kann.
@ Benedikt
Die in unseren Breiten praktizierte fom der Handkommunion kann nicht mit der sogenannten „Handkommunion“ der alten Kirche verglichen werden. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Gläubigen die konsekrierte Hostie nicht mit den Fingern in den Mund führten, sondern aus der Hand mit den Lippen aufnahmen, wobei die linke unter die rechte gelegt wurde „als Thron für den König“ (heute genau umgekehrt) und außerdem noch ein Velum verwendet wurde. Darüber ist im übrigen schon viel publiziert worden, zuletzt von Pater Martin Lugmayr FSSP mit einem sehr erhellenden Vorwort von Robert Spaemann.
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#46   Toby   06:41:56 | Donnerstag, 28. Juli 2005
@ Gotthard
So einfach liegen die Dinge nicht.
Niemand bestreitet, dass die neue Liturgie aus teilweise älteren Versatzstücken zusammengesetzt wurde, aber das macht sie nun auch nicht zu einer alten Liturgie, die ohne Traditionsbruch weiter tradiert worden sein.
Auch Deine Beispiele für „Traditionsbrüche“ greifen nicht, weil sie allesamt organische Entwicklungen bzw. Übergänge darstellen …
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#28   Toby   19:51:13 | Dienstag, 26. Juli 2005
@ Benedikt
So eindeutig ist der Sachverhalt meines Erachtens nicht. Der obige Artikel zielt doch gerade darauf ab, dass sich die Aussage von der „erschwerten Teilnahme“ der Gemeinde „nur in seltensten Ausnahmefällen auf bestehende Hochaltäre beziehen“ könne.
Und was ist, wenn in einer bestehenden Kirche der alte Altar so angeordnet ist, dass er die Teilnahme der Gemeinde nicht erschwert und dennoch ein anderer feststehender Altar errichtt worden ist???
Wann, wie und wo die Teilnahme der Gläubigen dúrch einen bestehenden Hochaltar erschwert wird, ist doch zumindest Ansichtssiche. Rechtfertigt das wirklich ein generelles Verbot, am Hochaltar zu zelebrieren? Ich finde eine solche Vorschrift respektlos gegenüber den Glaubensformen unserer Vorfahen.
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#24   Toby   13:46:29 | Dienstag, 26. Juli 2005
Kann hier vielleicht …
endlich jemand meine und Willis Frage beantworten???
Es muss doch in Erfahrung zu bringen sein, ob es verboten ist, am Hochaltar zu zelebrieren oder nicht …
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#16   Toby   21:13:39 | Montag, 25. Juli 2005
@ Karl
Aber immerhin ist der Kölner Dom wohl die fast einzige Bischofskirche, in der regelmäßig(z.B. letzten Samstag, weil Translatio war) am Hochaltar zelebriert wird, wie auch am Sakramentsaltar in der Sakramentskapelle. Darüber hinaus werden die Seitenaltäre des Domes sehr wohl gebraucht, nicht nur als Blumenbänke, sondern ihrer Bestimmung gemäß.
Steht vor den genannten Hoch- bzw. Seitenaltären jeweils ein Volksaltar? Falls nein, ist das ohnehin kein Thema. Falls ja, spricht das Fuldaer Direktorium gegen diese Praxis (natürlich nur bezogen auf die Diözese Fulda).
Also noch einmal etwas präziser gefragt:
Ist es tatsächlich verboten, an einem Hochaltar zu zelebrieren, wenn ein Volksaltar davor steht???
Falls es nicht verboten ist, wäre die entsprechende Bestimmung im Fuldaer Direktorium zu korrigieren!
Also: Was ist hier die offizielle römische Linie?
Redaktion benachrichtigen Ist es verboten, am Hochaltar zu zelebrieren?
#12   Toby   18:31:37 | Montag, 25. Juli 2005
Das ist ja alles schön und gut …
… aber ist es nun verboten, am Hochaltar zu zelebrieren oder nicht???
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#9   Toby   15:21:16 | Montag, 25. Juli 2005
@ Benedikt
Es ist in der Tat leicht durchschaubar, dass die Verfasser der IGMR Volksaltäre bevorzugen.
Es stellt sich aber nach wie vor die Frage, ob die Zelebration am Hochaltar unter Bezugnahme auf die IGMR generell verboten werden darf, wie es das Fuldaer Direktorium ausdrücklich tut. Meines Erachtens gibt der Wortlaut der IGMR ein solch ausdrückliches Verbot eben nicht her. Die Fuldaer Experten schießen also sehr wohl über das Ziel hinaus.
Im übrigen kenne ich auch einige Kirchen, in denen die Alte Messe durchaus am Volksaltar zelebriert wird (selbstverständlich versus orientem), etwa deshalb, weil durch den Volksaltar die Sicht auf den Hochaltar versperrt ist oder weil zwischen Volksaltar und Hochaltar nicht genügend Platz vorhanden ist.
Kardinal Ratzinger bzw. Papst Benedikt hat sehr erhellendes zum Thema der Zelebrationsrichtung gesagt. Hier ist aber bzgl. der Umsetzung noch viel Überzeugungsarbeit nötig.
Redaktion benachrichtigen Ist es verboten, am Hochaltar zu zelebrieren?
#3   Toby   12:32:20 | Montag, 25. Juli 2005
@ Copertino
Dass die Fuldaer Experten das vatikanische Dokument sinngerecht interpretieren, mag bzgl. der „Altarlösung“ grundsätzlich zutreffen.
Es stellt sich jedoch die Frage, ob man daraus ein generelles Zelebrationsverbot für den Hochaltar ableiten darf, wie es die Fuldaer Direktorium ausdrücklich formuliert. Von einem ausdrücklichen Zelebrationsverbot ist aber weder in der AEM noch im CIC noch in sonst einem vatikanischen Dokument die Rede.
Wie ist das nun? Was passiert mit einem Priester, der in einer Kirche, in der Volksaltar und Hochaltar vorhanden sind, am Hochaltar zelebriert? Begeht er eine Ordnungswidrigkeit? Der Hochaltar ist und bleibt doch schließlich geweiht, oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen Das eigene Schicksal in die Hand nehmen
#13   Toby   09:04:51 | Sonntag, 24. Juli 2005
„M-Bischöfe“
Sicher ist Bischof Mixa ein rechtgläubiger Mann. Aber seine Führungsqualitäten dürfen auch nicht überschätzt werden. In Eichstätt ist auch nicht alles Gold, was glänzt (Theologische Fakultät, Generalvikar, Domkapitel: hier hätten die Weichen ganz anders gestellt werden müssen, nicht nur – nach Verschleiß von drei liberalen Regenten – im Priesterseminar). Ähnlich schätze ich die Situation in Köln ein. Meisner ist „einsame Spitze“, aber ohne vil Rückhalt und Durchsetzungskraft. Und Bischof Müller von Regensburg erscheint mir als typischer „Halbkonservativer“, der zwar entschlossen durchgreift, was „Wir sind Kirche“ betrifft, der aber beispielsweise überhaupt keinen Sinn für die klassische römische Liturgie aufbringt …
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#47   Toby   21:45:29 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@ Gotthard
Sinnvoller wäre es, solche Anfragen über Presse und Fernsehen sowie Hörfunk und Internet zu machen. Öffentlichkeit ist wichtig und wird viel ernster genommen als die „Privatmeinung“ meiner Wenigkeit …
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#45   Toby   18:39:26 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Rotary für Stammzellenforschung
Wie man unter www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1115164 nachlesen kann, veranstaltete der Rotary Club Rhön im April eine Benefizgala in der Fuldaer Orangerie (direkt gegenüber vom Bischofshaus) mit viel Prominenz. Vom Erlös wurden 10.000 Euro an einen Marburger Professor für Stammzellenforschung gespendet. Wie wäre es mit einer kleinen Anfrage an die Bischöfliche Pressestelle Fulda bzgl. der Vereinbarkeit der Förderung der Stammzellforschung durch Rotary mit der offiziellen Lehre der katholischen Kirche?
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#42   Toby   23:01:00 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ Romano
Aha … ja, hast wohl recht … aber WIE soll diese „Förderung“ konkret ausgesehen haben? Gibt es dazu konkret greifbare Informationen, oder ist alles wiederum nur Spekulation?
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#40   Toby   22:40:19 | Dienstag, 19. Juli 2005
Umzugskosten
@ Gotthard
Du fragst nach der Quelle bzgl. der Umzugskosten von Bischof Algermissen? Na, ich beziehe mich auf obigen Kreuz.net-Artikel. Woher die Redaktion die Information hat, weiß ich allerdings auch nicht.
Das mit der Spende für die Hanauer „Tage der Begegnung“ kann man unter www.bistum-fulda.de/…15_Rotary-Club.shtml nachlesen.
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#37   Toby   20:54:04 | Dienstag, 19. Juli 2005
Finanzielle Abhängigkeiten
Noch einmal zurück zu den überprüfbaren Fakten:
1. Warum lässt sich Bischof Algermisen seinen Umzug von Paderborn nach Fulda von den Rotariern bezahlen?
2. Warum werden die Hanauer „Tage der Begegnung“ im Vorfeld des Weltjugendtags vom örtlichen Rotary-Club finanziert?
Könnte man da nicht einmal eine entsprechende Anfrage an die Bischöfliche Pressestelle richten?
Was sagt der Hl. Vater eigentlich zu diesen obskuren finanziellen Abhängigkeiten?
Da fällt das sensible Thema „Die Kirche und ihre Finanzen“ in ein neues ungutes Licht …
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#30   Toby   19:03:27 | Montag, 18. Juli 2005
Pecunia non olet
Das Thema Rotary und Freimaurerei erscheint mir ein wenig zu spekulativ. Nicht dass ich dies verharmlosen wollte, aber wir müssen hier in der Diskussion aufpassen, dass wir nicht letztlich unbewiesenen Behauptungen erliegen und damit eine Angriffsfläche bieten (Totschlagargument „Verschwörungstheoretiker“, nicht ernst zu nehmen …). Besser wäre es, immer wieder auf überprüfbare Fakten zu verweisen, anhand derer man dann natürlich gewisse Rückschlüsse ziehen darf und muss.
Es wäre beispielsweise sehr interessant, wenn man Art und Umfang gewisser Rotary-Spendenprojekte im kirchlichen Umfeld (Diözese, Pfarreien, Verbände)analysieren würde. Unlängst gab die Bischöfliche Pressestelle Fulda bekannt, dass Bischof Algermissen in Hanau eine Spende des örtlichen Rotary-Clubs in Höhe von 10.000 Euro für die „Tage der Begegnung“ im Rahmen des Weltjugendtags entgegennahm. 10.000 Euro für ca. 2.000 Jugendliche Hanau, das ist kein Pappenstiel. Seltsam, dass derartige Vorgänge von der kirchlichen Öffentlichkeit nicht hinterfragt werden. Kann sich die Diözese Fulda die entsprechende Finanzierung nicht selbst leisten? Und was wird sonst noch so und vor allem warum von den Rotariern finanziert? Welche Gegenleistungen gibt es? Fragen über Fragen, aber hier wäre schon mal mit einer sauberen Recherche geholfen…
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#24   Toby   11:49:46 | Montag, 18. Juli 2005
Noch einmal „Fuldaer Kreis“
Die nächste „Diözesanversammlung“ des „Fuldaer Kreises“ ist für den 6. Oktober 2005 anberaumt worden. Dort – so erfährt man unter …reis.homepage.t-online.de/termine.html – wird man nach dem abgesagten Auftritt von Prof. Gotthold Hasenhüttl im März das Thema „Ökumenische Gastfreundschaft am Ende?“ (bezogen auf Hasenhüttls „Eucharistiefeier mit offener Kommunion“ beim Ökumischen Kirchentag 2003 in Berlin) erneut aufgreifen und zur Abstimmung bringen:
Wir werden das Thema auf unserer nächsten Diözesanversammlung zur Diskussion und Abstimmung vorsehen. Prof. Hasenhüttl ist zwar als Priester suspendiert worden, er ist aber Theologe mit offizieller Lehrbefugnis! Und sind nicht Bischöfe, wie jüngst auf dem Katholikentag, mit ausgegrenzten Theologen wie Küng und Drewermann gemeinsamen aufgetreten?
Hört, hört! Über das Ergebnis dieser „Abstimmung“ und die entsprechende Reaktion bzw. Nicht-Reaktion von Bischof Heinz Josef Algermissen dürfen wir alle sehr gespannt sein!
Toby
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#20   Toby   08:50:01 | Montag, 18. Juli 2005
Wer gehört zum „Fuldaer Kreis“
So „offen“, wie sich der „Fuldaer Kreis“ gerne präsentieren will, ist er in Wahrheit nicht. Außer den Namen der acht geistlichen Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1994 und des gegenwärtigen Vorsitzenden Lukassek sind weitere Mitglieder öffentlich nicht bekannt. Der „Fuldaer Kreis“ beruft jährliche „Diözesanversammlungen“ ein und wird geleitet von einem siebenköpfigen „Diözesanteam“, das auf drei Jahre gewählt wird. Nicht einmal die Namen der Mitglieder des „Diözesanteams“ werden öffentlich bekannt gegeben. Warum eigentlich nicht? Warum scheut die „offene Kirche“ die Öffentlichkeit? Ich denke, dass es von allgemeinem Interesse ist zu erfahren, wer und vor allem welche Geistlichen und hauptamtlichen Laien beim „Fuldaer Kreis“ mitmachen. Im übrigen: Mit Bezeichnungen wie „Diözesanversammlung“ gibt man sich einen quasi-offiziösen Touch, als handele es sich beim „Fuldaer Kreis“ um ein Gremium der Diözese. Auch hier wäre eine Klarstellung dringend erforderlich. Was die Mitarbeit bei Gruppen wie dem „Fuldaer Kreis“ betrifft, sind die entsprechenden Anweisungen aus Rom eindeutig. Es ist an der Zeit, dass gehandelt wird …
Redaktion benachrichtigen Seilschaften im Bistum Fulda
#16   Toby   06:25:20 | Montag, 18. Juli 2005
Lehramtliche Aussagen
Gibt es aktuelle Dokumente und Aussagen des kirchlichen Lehramts zum Thema Rotarier?
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es ein Schreiben des Hl. Offiziums (der Vorläuferinstitution der heutigen Kongregation für die Glaubenslehre) aus dem Jahr 1950, in dem Klerikern die Mitgliedschaft bei den Rotariern ausdrücklich verboten wurde. Dieses Verbot soll später, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wieder aufgehoben worden sein. Weiß jemand dazu etwas Genaueres?
Noch eine Anmerkung: Das Thema „Pastoraler Prozess“ gibt es ja nicht nur im Bistum Fulda, auch andere Diözesen haben längst begonnen, Pfarreien und Dekanate nach ideologischem Muster „umzustrukturieren“, beispielsweise in so unterschiedlichen Bistümern wie Hildesheim, Rottenburg-Stuttgart und Eichstätt, wo der „Prozess“ unter der Bezeichnung „Kooperative Pastoral“ angelaufen ist.
Welche Erfahrungen gibt es über diese Umstrukturierungsmaßnahmen? Wie sieht das Leben der Pfarrgemeinden dort konkret aus?
Über entsprechende Antworten und weitere Hintergrundinformationen wäre ich sehr dankbar.
Toby
Redaktion benachrichtigen Der Papst lobte angeblich den Fuldaer ‘Pastoralen Prozeß’
#4   Toby   19:57:15 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Sehr richtig, Justus!
Niemand kritisiert ernsthaft eine notwendige Anpassung der Gemeinden an heutige Erfordernisse. Eine solche Anpassung ist auch – ohne strukturelle Veränderungen wie bei den Pastoralverbünden – innerhalb der Dekanate möglich. Die Kritik am „Pastoralen Prozess“ richtet sich vielmehr gegen dessen vor allem ideologisch motivierte Zielsetzungen, durch die die sakramentale Grundstruktur der Kirche selbst berührt wird. Bischof Algermissen scheint hier seit Monaten gezielte Augenwischerei zu betreiben, leider offenbar nun auch gegenüber dem Hl. Vater. Ernstzunehmende Kritiker als „zahlenmäßig winzige Gruppe“ abzuqualifizieren, empfinde ich als diskriminierend und eines Oberhirten unwürdig. Möge der Hl. Vater auch den anderen Teil hören!
Redaktion benachrichtigen Fragwürdig
#23   Toby   20:28:45 | Sonntag, 3. Juli 2005
Rotary und Weltjugendtag
Auch der Weltjugendtag soll offenbar in diesem Sinne instrumentalisiert werden. So spendete der Hanauer Rotary Club am 15. Juni 2005 10.000 Euro für die multinationalen und ökumenisch ausgerichteten Begegnungstage im Vorlauf zur Hauptveranstaltung in Köln. Bei der Übergabe betonte Bischof Algermissen ausdrücklich, dass sich die Einladung „nicht nur an die katholischen, sondern an alle jungen Menschen guten Willens“ richte. Gemeinsamer Höhepunkt für die Region Hanau ist ein Begegnungstag im Park von Schloß Philippsruhe mit einem ökumenischen Gottesdienst im Amphitheater am Freitag, dem 12. August. Hierzu werden 1.500 bis 2.000 Besucher erwartet. Mehr dazu hier:
www.bistum-fulda.de/…15_Rotary-Club.shtml
Ein eucharistischer Bezug bleibt also völlig außen vor – trotz des offiziellen Weltjugendtags-Mottos „Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten“. Traurig, traurig …
Noch etwas: Am 17. Juni 2005 weihte Bischof Algermissen in Fulda das millionenschwere neue Bistumsarchiv ein (und das in Zeiten knapper Kassen!), dessen Lesesaal und Verwaltungstrakt „zufälligerweise“ die Form eines Kubus hat. Oder ist das doch kein Zufall? Mehr dazu hier:
www.bistum-fulda.de/…0050620_Archiv.shtml
Redaktion benachrichtigen Ein Jahr danach
#2   Toby   20:45:48 | Dienstag, 28. Juni 2005
Ist schon bekannt …
… was aus dem ehemaligen Subregens, Dr. Wolfgang Rothe, geworden ist? Offenbar scheint er, im Gegensatz zu Küchl, die Auflagen zu erfüllen. Ich weiß aber nicht so recht, ob es eine pastoral kluge Entscheidung wäre, ihm, nach allem, was geschehen ist, eine Pfarrei anzuvertrauen …
Redaktion benachrichtigen Kommt der Fuldaer Pastoralprozeß von unten?
#7   Toby   05:29:25 | Freitag, 24. Juni 2005
@ Benedikt
Wenn es so einfach wäre, könntest du theoretisch recht haben. Aber die Wirklichkeit ist nicht so. Das ist nicht das Thema.
Der Kern des Problems ist, dass man einen vermeintlichen Priestermangel als Argument vorschiebt, um an der hierarchisch verfassten Grundstruktur der Kirche zu rütteln. Wo man das nachlesen kann? Beispielsweise auf der Homepage des sogenannten „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“. Da kann man u. a. lesen: „Neue Strukturen und Wege müssen zugelassen werden, z.B.: Mehr Kompetenz und Eigenverantwortung für hauptamtliche Laien, neue Wege in der Berufungspastoral, neue Zugänge zum Amt, …“
Wie es aussieht, stützt sich Bischof Algermissen beim Durchziehen seines Pastoralprozesses vor allem auf die Aktivisten des „Fuldaer Kreises“, zum Beispiel im Priesterrat der Diözese.
Redaktion benachrichtigen Kommt der Fuldaer Pastoralprozeß von unten?
#2   Toby   18:14:48 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Wie, um Himmels willen,
konnte es passieren, dass Aktivisten des „Wir-sind-Kirche“-Netzwerks in den Fuldaer Priesterrat gewählt wurden? Gibt es keine rechtliche Handhabe dagegen? Wenn das alles vom Bischof gedeckt wird, müsste Rom in der Tat bald einschreiten.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Priesterrat steht hinter dem Bischof
#21   Toby   19:03:33 | Dienstag, 21. Juni 2005
@ Romano
Das ist ja alles schön und gut. Aber nach Abschätzung der Lage im Bistum Fulda ist die dort geplante Umstrukturierung überhaupt nicht notwendig. Diese Feststellung hat nichts mit Borniertheit und mangelnder Aufgeschlossenheit zu tun. Frage: Warum tut die Fuldaer Diözesanleitung eigentlich nichts gegen den immer größer werdenden Gläubigenmangel???
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Priesterrat steht hinter dem Bischof
#10   Toby   16:25:57 | Montag, 20. Juni 2005
@ Konrad
Apropos „Donum vitae“: Wie ich erfahren habe, ist die Vorsitzende des Lndesverbands Hessen von „Donum vitae“, Frau Dipl.-Theol. Margit Hartmann, aktives Mitglied des Fuldaer Domchores. Es passt leider Gottes alles ins Bild. Es wird in der Tat höchste Zeit, in Rom vorstellig zu werden.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Priesterrat steht hinter dem Bischof
#5   Toby   13:47:18 | Freitag, 17. Juni 2005
@ Maximilian
Weißt Du zufällig, wie lange schon Pfarrer Winfried Hahner das Sprecheramt des Priesterrats der Diözese Fulda ausübt? Ich nehme doch sehr an, dass dies erst in der Nach-Dyba-Ära möglich werden konnte.
Ein Geistlicher als Sprecher des Priesterrats, der di Ziele von „Wir sind Kirche unterstützt“! Könnte und sollte man da nicht offiziell Beschwerde einlegen, nötigenfalls bei der Kleruskongregation in Rom?
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Priesterrat steht hinter dem Bischof
#4   Toby   12:54:05 | Freitag, 17. Juni 2005
Im Bistum Regensburg …
entzog Bischof Müller vor wenigen Wochen einem kath. Religionslehrer konsequenterweise die kichliche Lehrbefugnis, weil dieser sich im Vorstand des sogenannten KirchenVolksBewegung „Wir sind Kirche“ engagierte.
Es stellt sich in der Tat die Frage, warum solche Leute im Bistum Fulda kirchliche Ämter bekleiden und sogar als Sprecher des Priesterrats, einem offziellen Gremium der Diözese, fungieren dürfen.
Am besten wäre es, wenn Bischof Müller seinem Amtsbruder Algermissen bei der nächsten Vollversammlung der Bischofskonferenz ins Gewissen reden würde.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Priesterrat steht hinter dem Bischof
#3   Toby   15:38:39 | Donnerstag, 16. Juni 2005
@ highnoon
Gemach, gemach, bitte form und Inhalt nicht verwechseln.
Wenn Kirchenrebellen wie die Hahner und Gerhard im Fuldaer Priesterrat das Sagen haben, dann muss sich Bischof Algermissen schon die Frage gefallen lassen, auf welche Leute er sich da stützt. Der sogenannte „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ war im letzten Jahr durch ein Referat der „Priesterin“ Dr. Ida Raming aufgefallen, ohne dass die Diözesanleitung gegen diese auch on Klerikern maßgeblich getragenen Veranstaltung interveniert wäre. In diesem Jahr wurde eine Veranstaltung mit Prof. Hasenhüttl kurzfristig abgesagt worden, nachdem dies in Medien bekannt wurde. Ich frage mich aber schon, was das für Pfarrer sind, die solche Leute einladen …
Redaktion benachrichtigen Eine sexuelle Gegenrevolution
#3   Toby   17:51:14 | Montag, 13. Juni 2005
Leider
muss ich sagen, dass man nicht allzu viele Erwartungen und Hoffnungen Veranstaltungen wie den Kongress „Freude am Glauben“ setzen sollte, will man am Ende nicht enttäuscht werden. Er ist allein zahlenmäßig viel zu unbedeutend, als dass er maßgeblich Gehör finden würde. Außerdem ist das sogenannte konservative Lager zersplittert, hat sich doch Prof. Gindert von der Initiativkreis-Bewegung um Dr. Graf distanziert. Auch wird das Anliegen um die überlieferte Messe von den Kongressmachern leider negativ beschieden …
Redaktion benachrichtigen Der Papst für 45 Cent + …
#2   Toby   13:36:09 | Freitag, 3. Juni 2005
Dramatischer Einbruch im Bistum Trier
Seltsam, dass bisher noch niemand auf die Idee gekommen zu sein scheint, bei den Diözseanspitzen zu sparen. Ich weiß nicht, wie viele Referatsleiter und staatlich alimentierte Domkapitulare, Weihbischöfe etc. es in Deutschland gibt, deren Stellen man in Anbetracht sinkender Mitgliederzahlen der katholischen Kirche getrost einsparen könnte. In Fulda, das sich zu einer nie gekannten „Strukturreform“ anschickt, wurde erst im letten Jahr ein neuer Weihbischof geweiht. Wozu eigentlich, wo doch so sehr gespart werden muss?
Redaktion benachrichtigen „Nun ist die Katze aus dem Sack“
#4   Toby   06:11:12 | Mittwoch, 1. Juni 2005
@ Maximilian
Als gebildeter Mensch solltest Du eigentlich den Unterschied zwischen einer privaten Lesermeinung und einer Pressemeldung kennen.
Ich habe immer noch nicht verstanden, was der Hinweis, dass Gescher in Nordrhein-Westalen liegt, mit dem Thema „Pastoraler Prozess im Bistum Fulda“ zu tun hat.
Und wer, bitte, ist Frau Dörner?
Selbstverständlich ist es Frau Dörner unbenommen, ihre Meinung zu diesem Thema kundzutun. Aber wenn man dann schon einen Presseartikel von ihr publiziert, der eben keine private Meinungsäußerung darstellt und auch nicht als Kommentar gekennzeichnet ist, sollte man zumindest darauf hinweisen, wer Frau Dörner ist.
Redaktion benachrichtigen „Nun ist die Katze aus dem Sack“
#2   Toby   18:51:18 | Dienstag, 31. Mai 2005
Ist ja toll …
… dass Gescher in Nordrhein-Westfalen liegt.
Aber was hat das mit dem „Pastoralen Prozess“ in der Diözese Fulda zu tun?
Und wer bitte ist Frau Dörner, dass sie sich zu einer „Stellungnahme“ anschickt“? In wessen Auftrag handelt sie? Welcher Organisation steht sie vor? Oder schreibt sie lediglich als Privatperson?
Mit Verlaub: Eine solche „Stellungnahme“ von einer Frau XY ohne weiteren Bezug wirkt von der Form her irgendwie seltsam, auch wenn sie inhaltlich natürlich meine vollste Zustimmung findet.
Redaktion benachrichtigen Es brodelt unter der Oberfläche
#3   Toby   18:01:24 | Sonntag, 29. Mai 2005
@ Maximilian
Und was ist dann der Sinn der ganzen Umstrukturierungsaktion in Fulda ???
Redaktion benachrichtigen Der Mitverfasser des „Grünen Katechismus“ ist verstorben
#3   Toby   07:55:09 | Sonntag, 29. Mai 2005
Von der Oberpfalz ist keine Rede
Lieber Anonymus,
kann es sein, dass Du hier die Oberpfalz mit Oberbayern verwechselt hast? In dem Artikel findet sich der Hinweis, dass sich Eichstätt in Oberbayern befindet.
Warum schreibst Du dann, dass Eichstätt niemals zur Oberpfalz gehörte?
Richtig ist in der Tat, dass Eichstätt kulturell und politisch niemals zu Oberbayern gehörte.
Allerdings umfasst die Diözese Eichstätt im Osten auch einen kleinen Teil der Oberpfalz.
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#1   Toby   18:32:33 | Donnerstag, 5. Mai 2005
Windswept House
Sehr interessanter Artikel. Die Haltung des „polnischen Papstes“ erinnert sehr stark an den Roman „Windswept House“ – „Der letzte Papst“ – von Malachi Martin …
Redaktion benachrichtigen Zwei Kardinäle sagen ab + …
#1   Toby   12:17:23 | Sonntag, 10. April 2005
Homos beim Weltjugendtag
Liebe Kreuz.net Redaktion,
die von Ihnen gewählte Überschrift „Weltjugendtag: „Homosexualität ist gottgewollt“ ist irreführend. Es wird der Anschein erweckt, als sei dies eine Aussage der Verantwortlichen des Weltjugendtags. Dem ist aber nicht so, wie ja aus dem Wortlaut der Meldung hervorgeht.
Redaktion benachrichtigen Vergebliche Liebesmühe
#1   Toby   14:34:47 | Samstag, 9. April 2005
„Donum vitae“
Auch das Verhältnis der katholischen Kirche in Deutschland zu der von katholischen Laien initiierten und getragenen Beratungsorganisation „Donum vitae“ bedarf nach wie vor einer dringenden Klärung.
Zwar wird immer wieder darauf hingewiesen, dass „Donum vitae“ kein kirchlicher Verein sei. Dennoch scheint man über seine Existenz ganz froh zu sein. Und was ist mit den Initiatoren von „Donum vitae“? Streng genommen müssten sie nach den kirchenrechtlichen Bestimmungen exkommuniziert werden. Aber dieses Thema scheint keinen mehr zu interessieren …
Toby
Redaktion benachrichtigen Vergiftetes Klima
#5   Toby   19:58:46 | Donnerstag, 31. März 2005
@ Yersinia
Bitte leg das Wort „Tradition“ jetzt doch nicht auf die Goldwaage. Gemeint ist, dass die pfarrliche Struktur der Kirche eben historisch gewachsen ist und nicht am Grünen Tisch fabriziert wurde …
Ich finde, man sollte die Verantwortlichen in der Diözese Fulda festlegen: Was ist damit gemeint, wenn Bischof Algermissen sagt, dass es auch in Zukunft Pfarrverbünde mit mehreren kanonischen Pfarrern geben werde?
T.
Redaktion benachrichtigen Vergiftetes Klima
#2   Toby   15:40:16 | Donnerstag, 31. März 2005
Was ist etwas anderes?
@ Konrad
Hast Du hier nicht etwas verwechstelt? Die gesamte Tardition der Kirche sieht doch den Priester als Leiter der Pfarrgemeinde vor.
Was der Priester nun im so genannten „Pastoralen Prozess“ kündftig darstellen soll, erscheint in sich widersprüchlich. Wenn jetzt hinsichtlich der priesterlichen Leitungsfunktion nun doch alles beim alten bleiben soll, wozu dann der ganze Umstruktrirungsaufwand? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man hier nicht ganz mit offenen Karten spielt …
Redaktion benachrichtigen
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