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Fulda wird zunehmend zum Skandalbistum Diesen neuerlichen Skandal in Fulda hat letztlich Bischof Algermissen
zu verantworten. Offenbar ist er seiner Aufgabe nicht gewachsen. Wann tritt Bischof Algermissen endlich
zurück?
Einheit? Einen Priester nur deshalb zu beurlauben, weil sich einige Leute über ihn beschwert haben, ist
schon hanebüchen. Was versteht Generalvikar Heigl eigentlich unter „Einheit“?
@ Typ Was ist eigentlich Ihr Problem? kreuz.net hat lediglich sachlich berichtet, nicht mehr, aber auch
nicht weniger. Alsvernunftbegabter Mensch sollten Sie schon den Unterschied von Ursache und Wirkung kennen.
@ Gotthard kein Bischof wird jemals Gründe für die Versetzung oder die Entlassung eines Priesters öffentlich
machen dürfen. Das gilt aber nur für Konservative und Kriminelle. Der Pressesprecher des Bistums Augsburg
hätte auch nicht sagen dürfen, dass es persönliche Gründe sind, wenn er denn diese persönlichen Gründe
nicht nennen kann oder will. So, wie die Sache gelaufen ist, ist es einfach unredlich und unfair dem Betroffenen
gegenüber.
@ Typ 1. Geistliche, die offenkundig gegen die kanonische Ordnung verstoßen oder sich gar bei „Wir sind
Kirche“ und ähnlichen Initiativen engagieren, werden nicht beurlaubt, geschwiege denn suspendiert. 2.
Jetzt sprechen Sie plötzlich von „Fakten“, die Sie aus der Berichterstattung zu wissen glauben. In der
Berichterstattung wurden aber überhaupt keine Fakten genannt; ebensowenig wurden die angeblich „vertraulichen
Gründe“ genannt, die zur Beurlaubung des Geistlichen geführt haben sollen. 3. Sie haben das Wort „verkrachte
Priesterexistenz“ in den Raum gestellt. Das nenne ich eine ungerechtfertigte Vorverurteilung.
@ PetrusX Sie haben einmal wieder überhaupt nichts begriffen. Und Sie machen es sich sehr leicht. Es
ist doch mehr als bezeichnend, dass die geistigen Urheber des angeblich so harmlosen Theaterstücks noch
vor wenigen Wochen in den Verdacht geraten sind, pädophile Praktiken zu fördern. Die beiden Broschüren
wären sicherlich noch im Umlauf, wenn keine Strafanzeige gegen die Bundeszentrale bei der Staatsanwaltschaft
Köln eingegangen wäre. Das Theaterstück „Nase, Bauch und Po“ stammt von den gleichen Gesinnungstätern.
Die Ausschnitte, die beispielsweise in der „Hessenschau“ zu sehen waren, zeigen auch, dass die Autoren
keine Ahnung von Kindern haben.
@ Typ Haben Sie schon mal was vom Prinzip der Unschuldsvermutung gehört? Wenn die Gründe für die Beurlaubung
des besagten Priesters tatsächlich der Vertraulichkeit unterliegen, hätte der Pressesprecher diesen
Hinweis eben nicht mitteilen dürfen. So wird die Mitteilung ohne Angabe dieser vertraulichen Gründe,
aber sehr wohl mit der Angabe, dass es sich um vertrauliche Gründe handelt, bekanntgegeben. Und das war
ein Fehler des Pressesprechers, da der Betroffene so in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Der Umstand,
dass ein Priester mit 48 Jahren noch keine Pfarrstelle im kanonischen Sinne innehatte, sagt noch lange
nichts über dessen Befähigung aus. Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren
würde. Ich frage mich, woher Sie das eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben. Ich jedenfalls
gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und die Beweislast liegt in diesem
Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung.
Begründungspflicht @ Typ Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung durch den Pressesprecher war
ein Fehler und die öffentliche Rechtfertigung ohne Mitteilung der Begründung ein noch größerer Fehler.
Ihre Mutmaßung, dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte
Priesterexistenz“, als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage. Denn da Sie haben vollkommen recht:
Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
@ Typ Ihr Weltbild scheint recht einfach gestrickt zu sein. Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher
derart weit aus dem Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits
und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das
näher zu begründen. Wenn er der Öffentlichkeit gegenüber nicht rechenschaftspflichtig ist oder hier
gar eine Schweigepflicht bestünde, hätte er sich gar nicht auf diese Weise hervortun und öffentlich
äußern dürfen. So aber bereitet der Pressesprecher den Nährboden für Gerüchte, was schon an den
Straftatbestand der Verleumdung oder der üblen Nachrede grenzt. Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier gar nichts
„offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum mutmaßen Sie
dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach einem ach
so bösen Bischof? Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“ ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster
unredlich und verleumderisch.
@ Typ Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge geht, auf Grund deren
er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss kreuz.net seine Beweggründe
für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht einmal. Das ist Unsinn! Wenn
ein Priester suspendiert wird, muss er endweder eine Straftat begangen haben oder krank sein oder beides.
Als Pfarrer oder Quasipfarrer ist ein Priester eine öffentliche Person. Die Pfarrangehörigen haben das
Rehct, die Gründe zu erfahren, die zu seiner Absetzung geführt haben, zumal nicht ersichtlich ist, dass
er eine Straftat begangen haben oder krank sein soll. Das Ganze stinkt sehr nach ideologisch motivierter
Denunziation. Hier soll offenbar ein unbescholtener Priester mundtot gemacht werden. Einen ähnlichen
Vorgang hatten wir vor Jahresfrist im Bistum Fulda.
Nicht mitteilbares Wissen? „Eine Beurlaubung von ihm war aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher
Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden.“ Warum werden diese Gründe nicht genannt? Hat
Bischof Mixa etwa „nicht mitteilbares Wissen“? Das kommt mir irgendwie bekannt vor …
PetrusX Kreuz.net ist ein einziger Tummelplatz von verklemmten, sogenannten Katholiken. Aus dieser Veranstaltung
wieder einen „Skandal“ machen zu wollen ist typisch für die ewiggestrigen Seppel hier. kreuz.net hat
sachlich über den Vorgang und die Stellungnahme der Aktion Leben berichtet, wie dies andere Medien auch
tun, zum Beispiel hier: www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1141801
@ methusalix Die Durchführung der Schwangerschaftsabbrüche gehört zum „Angebot“ von Pro Familia. Selbst
innerhalb der liberalen Abtreibungsgesetzgebung ist das rechtlich gesehen nicht ganz koscher. Die Landesrechnungshofprüfer
in Hessen haben kritisiert, dass die Beratungsstellen nicht ausreichend getrennt sind von den Instituten,
wo Abtreibungen vorgenommen werden. Bei der Prüfung durch den Landesrechnungshofes sind auch Unregelmäßigkeiten
in den Abrechnungen von Pro Familia aufgefallen. Wann endlich wird „Pro Familia“ die staatliche Anerkennung
verlieren?
@ Sirilo Was heißt hier „mieser Journalismus“? Wenn sich öffentlich-rechtliche Medien auf Insider-Informationen
berufen, ist das seriös, tut die Redaktion von Kreuz.net dasselbe, ist das unseriös. Wo bleibt da die
Logik? Schon mal was von Informantenschutz gehört?
@ Googler Ich kenne niemanden, der Algermissen hasst. Aber man wird ja wohl noch sachliche Kritik an seiner
Amtsführung und gewissen Personalentscheidungen üben dürfen. Ich verstehe nicht, warum die SJM-Gegner
immer wieder mit Algermissen aufwarten. In diesem Artikel ist weder von Algermissen noch von der SJM die
Rede. Wer hat dieses Thema hier denn schon wieder ins Spiel gebracht???
Mitten drin statt nur dabei Zum wiederholten Male: Warum diese Fixierung auf Bischof Algermissen??? Sind
sie von ihm geistig abhängig? Oder gar mit ihm verwandt? Warum dieser Hass auf die SJM?
propst zu paderborn warum hängt man immer noch an dem thema der SJM mit bischof algermissen??? An dem
Thema hängen vor allem die Gegner der SJM. Hier haben es zum Beispiel mitten drin statt nur dabei und
santo domingo 2 erneut aufgegriffen, obwohl von Algermissen in dem Artikel gar nicht die Rede ist. wer
schon einmal in diesen gemeinden war, der wird gemerkt haben, dass es sich zum positiven entwickelt hat.
Was war denn in den Gemeinden vorher schlecht? Die Gläubigen wollten doch ihre Pfarrer behalten, schon
vergessen?
Bortas Positionspapier deckt sich inhaltlich mit den Grundforderungen des sektenähnlichen „Fuldaer Kreises
für eine offene Kirche“ hinsichtlich der sogenannten „Geschwisterlichkeit“ und der neuen Pastoralkonzepte.
Interessant, dass in Fulda die Forderungen einer von der Kirche offiziell verbotenen Splittergruppe nun
in den kirchlichen Verbänden Eingang finden.
mitten drin statt nur dabei sieht Gespenster, die es gar nicht gibt. In dem Artikel ist von der SJM und
von Bischof Algermissen überhaupt nicht die Rede. Warum dieser abgrundtiefe Hass, der soweit geht, Dinge
in einen Text hineinzulesen, die gar nicht dastehen???
Hausgemachte Probleme Der Rückgang der Katholiken und besonders der Gottesdienstbesucherzahlen in Deutschland
ist zum größten Teil hausgemacht. Wann wachen die Verantwortlichen in der Kirche endlich auf?
@ Benedikt Würden die Bischöfe ihre Hausaufgaben gut und richtig machen, müsste sich Rom um noch viel
weniger kümmern. Der Priesterrat einer Diözese und seine personelle Zusammensetzung ist als kirchenrechtlich
geregeltes Repräsentationsorgan des Diözesanklerus im übrigen so unbedeutend nicht. Und es ist doch
sehr bezeichnend, welche Leute mit welcher Gesinnung da vom Bischof frei berufen werden.
Algermissen begeht Rechtsbruch! Bischof Algermissen beruft zum wiederholten Male einen „Kirche-von-unten“-Pfarrer
in den Priesterrat. Das ist nicht ohne Pappenstiel, wie manche hier uns weismachen wollen. Das ist ein
eindeutiger Verstoß gegen die kirchliche Ordnung und damit Rechtsbruch. Viele Gläubige fühlen sich
brüskiert. Wie lange noch wird Rom dem zwiespältigen Treiben des Fuldaer Bischofs zusehen?
Zurück zum Thema: Wo waren die Bischöfe, als Eva Herman kam? Das Thema hier ist doch eigentlich das
Verhalten der beim Fuldaer Kongress anwesenden Bischöfe, die beim Vortrag von Frau Herman plötzlich
abgetaucht waren bzw. wie Algermissen schon im Vorfeld Druck ausgeübt haben sollen, Eva Herman wieder
auszuladen. Eva Herman wurde von Professor Gindert als Referentin nach Fulda eingeladen, weil sie nach
seiner Ansicht zum Thema „Kindererziehung in der Familie“ das Richtige sagt. Wenn sie zu diesem Thema,
und um das geht es hier ja, also das Richtige sagt, warum steht dann Bischof Algermissen als Kuratoriumsmitglied
nicht dazu? Für welche Position und für welche Werte steht er eigentlich in dieser Familiendebatte?
@ turk Algermissen soll Druck auf das Forum ausgeübt haben, Herman auszuladen. Da stellt sich in der
Tat die Frage, ob und inwieweit sich Algermissen mit den Zielen des Glaubenskongresses identifiziert.
Worte und Taten sollten bei einem Bischof schon übereinstimmen, auch im Hinblick auf den SJM-Rauswurf.
Darum geht es hier.
@ student Und wo ist da jetzt der Zusammenhang??? Was kratzt es die Eiche, wenn sich die Sau daran reibt?
Hier geht es um die Haltung gewisser Bischöfe, die sich vor Eva Herman verdrückt haben.
Mangelndes Rückgrat Professor Hubert Gindert sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung: Ich bin traurig
darüber, dass Politiker auf Druck der Medien so schnell in die Knie gehen. Und ich frage mich ernsthaft,
was die Leute von diesen Politikern erwarten können, wenn mal echte Krisen auftreten. Das gilt nicht
nur für Politiker, sondern auch für katholische Bischöfe! Und was können wir von solchen Bischöfen
erwarten, wenn mal echte (Glaubens)krisen auftreten!?
Christliches Frauenbild @Benedikt Die Bischöfe könnten den Wirbel um Frau Herman aber sehr wohl zum
Anlass nehmen, öffentlich für ein christliches Familien- und Frauenbild einzutreten. Was ist daran falsch,
was Frau Herman über die wahre Berufung der Frau aussagt?
@ Benedikt und Gotthard: Algermissen ist Mitveranstalter des Kongresses! Es geht hier darum, dass Bischof
Algermissen Kuratoriumsmitglied des „Forums Deutscher Katholiken“ ist. Außerdem hat er den Kongress mit
einem Pontifikalamt im Fuldaer Dom am letzten Freitag eröffnet. Er ist damit sozusagen Mitveranstalter
des Kongresses. Auch die Bischöfliche Pressestelle in Fulda hat den Vortrag von Frau Herman in einer
Aussendung angekündigt: www.bistum-fulda.de/…717_Kongress_FaG.php Wenn Algermissen gegen den Auftritt
von Frau Herman war und ist, sollte er das ehrlicherweise auch öffentlich kundtun und sich von Gindert
distanzieren. Übrigens: Auch Bischof Müller von Regensburg gehört dem Kuratorium des Forums an. Aber
der hat im Moment wohl andere Sorgen …
Dank an kreuz.net Wo waren die katholischen Bischöfe, als Eva Herman trotz Medienhetze vor der Fuldaer
Veranstaltung „Freude am Glauben“ sprach? kreuz.net ist das einzige mir bekannte Medium, das diese völlig
berechtigte und entscheidende Frage aufgegriffen hat. Durch die Eskalation des Konflikts um Eva Herman
ist schließlich auch die katholische Kirche als solche zum Gegenstand der Kritik geworden, und zwar wegen
des Auftritts von Frau Herman beim Fuldaer „Katholiken-Kongress“. Da stellt sich in der Tat die Frage,
wo die Bischöfe abgeblieben sind, die ja die katholische Kirche schließlich repräsentieren sollen.
Das Problem von Gindert ist ja auch, dass der Fuldaer Kongress von der DBK mit einer fünfstelligen Eurosumme
pro Jahr finanziell subventioniert wird. Jetzt besteht in der Tat großer Klärungsbedarf hinsichtlich
der inhaltlichen und personellen Ausrichtung zukünftiger Glaubenskongresse.
„Freude am Glauben“ mit Algermissen? Bein letztjährigen Kongress wurde in Fulda eine Resolution an die
Bischöfe verabschiedet mit deredringenden Bitte zur Revision der Königsteiner Erklärung. Nachlesen
kann man das hier: …m-deutscher-katholiken.de/…2006/koenigstein.pdf Als Kuratoriumsmitglied des „Forums
Deutscher Katholiken“ hat sich Bischof Heinz Josef Algermissen noch nie für eine Rücknahme der Königsteiner
Erklärung stark gemacht. Das ist ihm überhaupt kein Anliegen. Da müsste er ja schließlich gegen seinen
Freund Lehman in der DBK opponieren. Warum „schmücken“ sich Professor Hubert Gindert und seine Leute
dann aber ausgerechnet mit Algermissen? Das passt doch nicht zusammen. Man hat manchmal den Eindruck,
es geht Gindert in erster Linie um bischöfliche Prominenz und irgendwelche Titelträger, wobei es auf
den Inhalt weniger ankommt.
Googler und prawda Googler schrieb: Menschenkenntniss und Achtung der Gefühle anderer spielen hier leider
keine Rolle mehr. Da haben Sie Recht. Es kommt nur darauf an, wie das gemeint ist. Dass Pfarrer Abel die
Gefühle der traditionsverbundenen Katholiken geachtet hätte, kann man nicht gerade behaupten. prawda
schrieb: Er [Pfarrer Abel] sorgt sich ganz aufrichtig um die Menschen und ihre Nöte. Schön, wenn er
sich auch aufrichtig um die traditionsverbundenen Gläubigen und deren Nöte aufrichtig hätte. Davon
kann nun allerdings nicht die Rede sein. Warum stempeln Sie traditionsverbundene Katholiken als Christen
zweiter Klasse ab? Was haben die denn Böses getan? Egal, wie man denkt und zur Ritenfrage steht: Den
ganz normalen menschlichen Anstand und Respekt könnte man den bösen, bösen Traditionalisten ruhig einmal
entgegenbringen. Wo bleibt hier die Geschwisterlichkeit? Wo bleibt hier der Dialog?
So redet Prawda über seine Mitchristen: … das Clientel sieht, das sich so erbärmlich für diesen völlig
überflüssigen Scheiß … Die geschwisterliche Dialogkirche offenbart ihre wahre Fratze! Papst Benedikt
XVI. hat den Gläubigen das legitime Recht zuerkannt, Messfeiern in der außerordentlichen Form feiern
zu dürfen. Daran ist nichts Unanständiges. Wovor habt Ihr Modernisten eigentlich Angst?
@ Googler Offenbar haben Sie hier selbst etwas verwechselt. Hw. Abel war es doch, der die angekündigte
Freigabe der Alten Messe für einen Journalistentrick hielt. Nun aber ist die Alte Messe freigegeben.
Pfarrer Abel scheint damit ein massives Problem zu haben, fragt sich nur warum. Was ist an dieser Messform,
in der er selbst noch zum Priester geweiht wurde, eigentlich so schlimm, dass er seine Schafe (bis auf
zwei Ausnahmen) viuer Jahre lang davon fernhielt?
Berührungsangst Was spricht eigentlich dagegen, Priester der Petrusbruderschaft, des Instituts Christus
König und Hoherpriester oder der Diener Jesu und Mariens in die normale Pfarrseelsorge zu integrieren?
Der Vorteil wäre: Diese Priester müssen den alten Ritus im Gegensatz zum Weltklerus nicht erst lernen,
da sie ihn bereits zelebrieren können und dies auch noch gerne tun! Diese Priester wären also bestens
geeignet, Pfarrmessen im alten Ritus zu feiern. Warum hält man sie von den Gläubigen fern? Man erinnere
sich auch an den fatalen Rausschmiss dreier SJM-Priester aus dem Bistum Fulda. Offenbar wollte Algermissen
im Hinblick auf die schon damals kursierenden Gerüchte über das Motu proprio keinen Präzedenzfall schaffen.
Restriktionen sind nichtig Ich weiß nicht, was Bischof Mixa geritten hat, solch restriktive Ausführungsbestimmungen
zum Motu proprio zu erlassen. Das Motu proprio sieht keine Ausführungsbestimmungen vor, es ist eigentlich
selbstredend. Summorum Pontificium soll nicht das Schicksal des Indults von 1984 erleiden. Dann hätte
sich der Papst den ganzen Aufwand ersparen können. Der Augsburger Oberhirte übersieht, dass nach Summorem
Pontificium eben nicht mehr die Bischöfe die Genehmigungsinstanzen sind. Vielmehr entscheidet jetzt der
einzelne Priester über seine private Zelebration und über Formen der Teilnahme von Gläubigen, die an
seinen Messen als „stabile Gruppe“ teilnehmen wollen. Rom wird also feststellen müssen, dass die Ausführungsbestimmungen
von Bischof Mixa von Augsburg nichtig sind.
Bischof Mixa „Eine religiöse Praxis, die sich ausschließlich auf die Meßfeier in forma extraordinaria
beschränkt, darf es daher nicht geben.“ Umgekehrt müsste es sein: „Eine religiöse Praxis, die sich
ausschließlich auf die Messfeier in forma ordinaria beschränkt, darf es nicht geben.“ Wie sieht eigentlich
die „religiöse Praxis“ der überwiegenden Mehrzahl der Gläubigen heute aus? Wer nimmt das Sonntagsgebot
noch ernst? Was ist mit denjenigen, die in den letzten dreißig Jahren der Neuen Messe den Rücken gekehrt
haben und überhaupt nicht mehr praktizieren? Auf welcher Wolke lebt Bischof Mixa?
@ Sentinel Ich verstehe nur Bahnhof. Es hat offensichtlich keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren. Was
hat die Piusbruderschaft mit der SJM zu tun? Da sehe ich überhaupt keinen Zusammenhang. Das sind doch
alles nur Luftgespinste, die man sich jetzt zurechtlegt, da man offensichtlich keine Argumente hat. Unter
Nchstenliebe verstehe ich auch etwas anderes, als einen unliebsamen Pater per Telefondrohung auf die Straße
zu setzen. Man hättze ja mit den Leuten einfach mal reden können. Aber Bischof Algermissen will sich
immer nur als Despot aufspielen. Das ist einfach kein Stil.
Feindbild SJM – warum? Ich unterrichte nur jedesmal, wenn es einen Algermissen-Artikel gibt, über den
Stand der Dinge! Und es regt die Schwachköpfe der FSSPX immer wieder maßlos auf, wenn man Sie mal wieder
beim Scheiße-bauen erwischt. @Sentinel Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Warum
sind Sie so unenstpannt? Es ist schließlich Ferienzeit! Es ist schon erstaunlich, dass Sie offensichtlich
immer wieder das von Ihnen selbst projezierte Feindbild SJM glauben bedienen zu müssen, um ihr Christsein
pflegen zu können. Wie schon zum wiederholten Male gesagt: An den ganzen „Gerüchten“ und Unterstellungen
gegen die SJM ist nichts, aber auch gar nichts dran. Da projeziert sich der moderne Christ ein Feindbild,
um seine eigenen Glaubensdefizite besser kaschieren zu können. Zur Information: Die SJM ist eine von
der katholischen Kirche kanonisch errichtete Kongregation, deren Apostolat nicht zuletzt vom damaligen
Kardinal Ratzinger sehr positiv gewürdigt wurde. Wären die SJM eine gemeingefährliche Psychosekte,
wie Sie anscheinend glöauben, hätte Rom längst einschreiten bzw. sie erst gar nicht anerkennen dürfen.
Offenbar leiden Sie also unter selektiver Wahrnehmung. Schade, denn so kann man leider nicht ernsthaft
diskutieren.
@Sentinel Glaubt man den Gerüchten, die nicht nur in Schwarzbach kursieren, dann ist dort etwas vorgefallen,
daß hier eher bei einem Homo-Artikel etwas zu suchen hat. Unsinn!! Das habe ich bereits weiter oben geschrieben.
Wäre auch nur ein Funke von diesen „Gerüchten“, die vor allem im Fuldaer Diözesanklerus durch Von-Mund-zu-Mund-Propaganda
gestreut worden sind, wahr, hätte der Bischof dies in aller Öffentlichkeit und Fairness klären können.
Hat er aber nicht. Statt dessen heizt er die „Gerücht“ noch an, indem er etwas von angeblich „nicht mitteilbarem
Wissen“ faselt. Dabei hat er mit den betroffenen Patres nicht einmal geredet. Fragt sich nur: Warum wohl
nicht!? Auch wenn es einige Ideologen hier nicht wahrhaben wollen: Die ganze Angelegenheit ist noch lange
nicht ausgestanden! Das Fehlverhalten des Bischofs von Fulda wird diesen noch weiterverfolgen, bis alles
restlos aufgearbeitet sein wird, und wenn es sein muss, bis zum Ende seiner Amtszeit. Möge Heinz Josef
Algermissen endlich Einsehen und Reue zeigen und seinen Fehler zugeben!
Weiterhin kein Einsehen des Bischofs Der eigentliche Skandal besteht darin, dass der Bischof einigen wenigen
Denunzianten sofort Glauben geschenkt hat, ohne die Betroffenen selbst auch nur einmal anzuhören. Das
ist ungerecht. Die Entpflichtung dreier Priester aufgrund falscher Zeugenaussagen in Zeiten vorgeblichen
Priestermangels ist ein himmelschreiender Skandal. Leider hat der Bischof zum wiederholten Male die Chance
vertan, seinen Fehler öffentlich einzugestehen und sich dafür zu entschuldigen.
Gerüchte? Lächerlich! Es gibt einige Gerüchte in Fulda, die die Arbeti der SJM-Patres betrafen. Das
war doch die lächerliche Sache mit dem angeblich nicht „nicht mitteilbaren Wissen“ des Bischofs. Alles
Unsinn! Die Diskussionen im letzten Herbst haben zur Genüge gezeigt, dass an den Vorwürfen gegen die
SJM nichts, aber auch gar nichts dran war und nichts, aber auch gar nichts dran ist! Ich kenne die im
Bistum Fulda über die drei SJM-Patres gestreuten Gerüchte zur Genüge. Aber nichts von dem, was insbesondere
in Klerikerkreisen im Bistum Fulda an Horrorgeschichten über die drei Patres vebreitet wurde und wird,
ist wahr! Tja, das hätte man wohl gerne gehabt, dass die Patres so unmöglich sind. Es ist der absolute
Wahnsinn, dass Priester, die Verantwortung für ihre Pfarrgemeinden tragen, einen solchen Unsinn glauben!
Und noch peinlicher ist es, dass der Bischof diesen Unsinn glaubt, ohne mit den Betroffenen geredet zu
haben! Sehr christlich ein solcher Umgang!
@ landorganist & Schwarzbach Diesmal ist es doch Bischof Heinz Josef höchstselbst, der das Thema wieder
aufgewärmt hat, nämlich gegenüber der Südthüringer Zeitung. Kreuz.net berichtet lediglich darüber.
Sie sollten endlich einmal lernen, Ihre ideologischen Schauklappen abzulegen. Sehr eigenartig, wie unkritisch
plötzlich gewisse Leute geworden sind gegenüber dem, was aus dem Fuldaer Bischofshaus kommt? Vor sieben
Jahren war das noch ganz anders …
@ prawda Die frohe Botschaft jesu christi wurde aber von den priestern glaubwürdig im ritus den 2. Konzils
verkündet, die nach der entlassung der sjm pater hier wirken durften. Im Ritus des Zweiten Vatikanischen
Konzils? Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde bekanntlich die Liturgie des Missale von 1962 gefeiert.
Soweit ich informiert bin, zelebrierten die SJM-Patres die Gemeindemessen in der Rhön ausschließlich
nach dem erneuerten Missale Pauls VI. Wollen Sie uns jetzt weismachen, dass die Herren Stanke und Etzel
im Unterschied zu den SJM-Patres das Missale von 1962 benutzt, also die Liturgie des Zweiten Vatikanischen
Konzils gefeiert haben? Das wäre in der Tat sensationell.
@ prawda gegenfrage: Wo sind den die übervollen Novus-Ordo-Messen im Bistum Fulda und anderswo? Selbst
beim sonntäglichen Kathedralamt um 9:30 Uhr im Fuldaer Dom bleiben mehr als die Hälfte der Plätze leer.
Was die Praxis der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in Fulda betrifft, werden sie sich noch
wundern. Da wird sich einiges tun. Warum immer diese Komplexe gegenünber den Gebetsformen unserer Väter?
@ juergen Was wäre es auch für ein tristet Leben, wenn man keine Feindbilder hätte…? Sehr wahr! Wie
schön, dass es das Feinbild „kreuz.net“ gibt, über das man sich dan so schön aufregen kann. Mir fällt
immer wieder auf, dass das progressive Lager kaum Kritik ertragen kann. Glaubenswahrheiten „kritisch“
hinterfragen ist schick. Wird aber einmal die Haltung eines liberalen Bischofs kritisch hinterfragt, wird
dies dann gleich pauschal als Bashing verunglimpft. Glauben Sie alles, was Lehmann, Algermissen & Co.
sagen? Darf man keine Fragen mehr stellen, nur weil Algermissen ein so toller Bischof ist?
Zu spät Warum hat der damalige Weihbischof Algermissen nicht so über Erzbischof Dyba gesprochen, als
dieser noch unter uns Lebenden weilte? Es wäre besser und glaubwürdiger gewesen, wenn Bischof Dyba von
seinen Amtsbrüdern jene Anerkennung und Ehre, die man ihm jetzt im Tod zuteil werden lässt, bereits
zu Lebzeiten erfahren hätte.
@ maliems Der Ministrantendienst ist unliturgischer geworden und damit uninteressanter. Die alten Antworten
waren eine tolöle Herausforderung. heute geht es nur noch ums „Tisch-Abräumen“. Das kann ich bestätigen.
In der Neuen Messe haben die Ministranten im strengen liturgischen Sinneeigentlich so gut wie nichts mehr
zu tun, sie vertreten die Gemeinde nicht mehr beim Priester, sie geben keine Antworten mehr. Viele Ministranten
scheinen abgelenkt zu sein und schauen in die Gemeinde. Eigentlich erfüllen sie heute nur noch eine Art
Statistenrolle am Altar. Da sind vor allem die Muttis hocherfreut, wenn sie ihren Nachwuchs vorne sehen.
Aber was hat das noch mit Liturgie zu tun?
@ litterae sunt divitiae: Ja klaaaar. Die Menschen kommen nicht mehr in die Kirche, weil es da Messdienerinnen
gibt. Das ist eine Unterstellung Ihrerseits, denn das habe ich gar nicht geschrieben. Sie müssen schon
genauer lesen. Ich habe geschrieben, dass sich die Zulassung weiblicher Ministranten nicht fruchtbar hinsichtlich
der Gottesdienstbesucherzahlen ausgewirkt hat. Das ist eine ganz andere Aussage. Sinnvoller wäre es,
sich mit den theologischen und liturgiehistorischen Implikationen des Ministrantendienstes auseinanderzusetzen.
Es wäre gut, wenn man die Aussagen des gegenwärtigen Heiligen Vaters beim Linzer Priesterkreis 1991
in schriftlicher Form erhalten könnte. Weiß jemand, ob und wo sie veröffentlicht wurden?
Ministranten sind Ersatzkleriker 1991 hatte der damalige Kardinal Ratzinger bei der Theologischen Sommerakademie
des Linzer Priesterkreises erklärt, dass der Altardienst von weiblichen Ministranten auch mit dem Konzept
des Gegenübers von Priester und Volk in der erneuerten Liturgie unvereinbar sei. Dabei brachte er theologische
und liturgiehistorische Argmente zur Geltung. Demnach ist der Dienst des Ministranten auch bei der Feier
der neuen Messe eigentlich ein klerikaler Dienst, wobei die nicht geweihten Minisranten sozusagen als
Ersatzkleriker oder Quasikleriker fungieren. Drei Jahre später, 1994, gab Rom dann in Widerspruch zu
diesen klaren theologischen Aussagen auf den Druck insbesondere aus den deuschsprachigen Ländern nach
und erlaubte auch weibliche Ministranten. Das stellt einen Traditionsbruch höchsten Ausmaßes dar und
wirkt sich offenbar auch nicht fruchtbar aus, was man an den weiter sinkenden Zahlen der Gottesdienstteilnehmer
sehen kann. Aber ich wollte noch einmal zurück zu meiner Frage kommen: Was ist jetzt dran an den Exerzitienhäusern
im Bistum Mainz, in denen man angeblich den alten Ritus lernen kann? Wer organisiert das? Wer steckt dahinter?
Es wird sich doch wohl um private Veranstaltungen halten und nicht um offizielle Veranstaltungen der Diözese
oder einer Ordensgemeinschaft. Oder war das mit den Exerzitienhäusern eine Ente des hessischen Lokalblattes
„Main-Spitze“?
Exerzitienhäuser? Erlernt haben sie ihn bei Seminaren, die einige Exerzitienhäuser anbieten.“ Wie bitte?
Exerzitienhäuser, die Seminare zum Erlernen der Alten Messe anbieten??? Was sollen das für Exerzitienhäuser
sein? Weiß da jemand etwas Genaueres?
@ Maliems Dem Thema „Lateinische Liturgiesprache in der Mission“ mangelt es leider an umfangreicher wissenschaftlicher
moderner Bearbeitung. Auch der hl. Bonifatius, der Apostel der Deutschen, verwendete auf seinen Missionsreisen
durch Germanien das Römische Messbuch. Mich würde mal interessieren, wie er das geschafft hat, die neubekehrten
Germanen zur Teilnahme an den lateinischen Messen zu bewegen.
@ Wiener Es kann keinen von der Tradition emanzipierten Ritus geben. Wenn es hier beim der praktischen
Anwendung des NOM vielfach zu gewissen Fehlentwicklungn gekommen ist, muss sich der NOM in diser Hinsicht
von der außerordentlichen Form befruchten lassen. Und der alte Ritus kann sich insofern vom neuen Ritus
befruchten lassen, indem er neue Heilige und einige der neuen Präfationen aufnimmt. Das Problem des NOM
ist es m. E., dass er offiziell in zu vielen Variationen auftritt, d. h. es gibt sehr viele „Kann“-Bestimmungen,
das ist doch verwirrend. Beispielsweise wird das Schuldbekenntnis in den meisten NOM-Messen ausgelassen,
was ich sehr schade finde, das „Orate fratres“ kann gebetet oder auch weggelassen werden usw. Das Richtige
Ordinarium Missae ist meistens nicht einmal auf Deutsch zu hören, es wird weitgehend durch (inhaltlich
verkürzte) Lieder ersetzt, besonders beim Gloria, Credo und Sanctus. Gerade hier könnte der NOM Maß
nehmen an der außerordentlichen Form der römischen Liturgie.
@ Wiener ich möchte darauf hinweisen, dass ich schon mehrfach betont habe, dass ich das motu proprio
und seine regelungen begrüße und für richtig halte. Haben sie es auch wirklich verstanden? Der Novus
Ordo Missae muss in seinem praktischen Vollzug besser in die 2000-jährige Tradition der Kirche eingebunden
werden. Als Maßstab und „liturgischer Urmeter“ dient dazu die klassische Form der römischen Liturgie.
Genau das ist die eigentliche Intention des Heiligen Vaters.
Noch einmal meine Frage Wenn es einerseits keinen Bedarf nach tridentinischen Messen geben, warum fürchtet
man sich dann andererseits davor, dass (mangels Bedarf nicht vorhandene) tridentinische Messen als Vorwand
für rückgewärtsgerichtetes Denken in unseren Pfarrgemeinden genutzt werden könnten? Das erinnert doch
sehr stark an jenes Totschlagargument einer „angstmachenden Theologie“, das im letzten Herbst drei SJM-Patres
vorgehalten wurde, die dann das Bistum Fulda verlassen mussten. Wer hier spaltet und für Verwirrung sorgt,
sind nicht die Anhänger der Alten Messe, sondern jene Leute wie Herr Pfeifer vom Fuldaer Katholikenratsvorstand,
der unbescholtene Gläubige unter Generalverdacht stellt.
@ Landorganist Wer also den NOM nicht als ordentlichen Ritus anerkennt, ist schlichtweg draußen. Draußen
sind vielmehr diejenigen, die nicht bereit sind, den NOM in die 2000-jährige Tradition der Kirche einzubinden
und sich statt dessen ihre eigenen liturgischen Süppchen kochen. Was braucht Ihr noch Beweise, sie geben
es ja selbst zu: Das vom Pastoralkonzil „veränderte Selbstverständnis“ von Kirche, das die Gemeinde
als Gemeinschaft der Gläubigen bezeichne, werde von den allermeisten Gläubigen als „Intensivierung ihrer
Feier der Eucharistie“ gesehen – so Richard Pfeifer, ein Mitglied des Vorstandes in einer Stellungnahme.
Im übrigen bin ich schon sehr erstaunt über den Realitätsverlust des Herrn Pfeifer: Wenn seit der Einführung
des NOM 70 Prozent der Gläbigen der Eucharistiefeier den Rücken zugekehrt haben, kann von einer „Intensivierung“
der Feier der Eucharistie keine Rede sein!
Selbstwiderspruch Wovor fürchtet sich der Fuldaer Katholikenrat eigentlich? Einerseits gibt es keinen
Bedarf nach tridentinischen Messen, andererseits fürchtet man, dass tridentinische Messen als Vorwand
für rückgewärtsgerichtetes Denken in unseren Pfarrgemeinden genutzt werden könnten. Wo ist also das
Problem, wenn es solche Tendenzen gar nicht gibt?
Falsches Kirchenbild des Fuldaer Katholikenrats Mit seiner Stellungnahme hat sich der Fuldaer Katholikenrat
selbst ein Armutszeugnis ausgestellt. Die Forderungen des Katholikenratsvorstands enthalten derart viele
sachliche Fehler und theologische Irrtümer bzgl. Ekklesiologie und Liturgie, dass einem die Haare zu
Bergen stehen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat das Selbstverständnis ‘der Kirche keineswegs verändert,
die Kirche war und ist ihrem Wesen nach immer dieselbe. Es ist mehr als traurig, dass ausgerechnet solche
Leute, die ein defizitäres Kirchenbild vertreten, die gläubigen Laien repräsentieren wollen. Nach dem
Willen des Papstes sollte man endlich damit aufhören, die traditionsverbunden Gläubigen unter Generalverdacht
zu stellen, wie es hier wieder geschieht.
Romtreu? Zum 80. Geburtstag des Hl. Vaters brachte Bischof Algermissen die besondere Treue der Kirche
von Fulda zu Rom zum Ausdruck. Würde er diesen schönen Worten nur Taten folgen lassen! Wie man sieht,
ist leider das Gegenteil der Fall.
Pluralis majestatis Mir ist sofort der Gebrauch des Pluralis majestatis aufgefallen. Benedikt XVI. reiht
sich damit ein in die große Linie seiner Vorgänger. In seiner Enzyklika „Deus caritas est“ hat der Papst
noch die Ich-Form benutzt. Danke, Heiliger Vater!
Zwanghaftes Grinsen @ nonnobisdomine Das soll uns durchaus was sagen. Dieses zwanghafte Grinsen ist echt.
Es sagt viel aus über Algermissens Charakter.
@ juergen Warum sinkt denn die Zahl der Katholiken im Erzbistum Paderborn jedes Jahr um 14.000? Das wird
kaum nur der Sterbeüberschuss sein, das sind wohl vor allem die Kirchenaustritte. Ich finde schon, dass
bei einer Gottesdienstbesuchsstatistik die absoluten Zahlen aussagekräftig sind. Wenn 90 % der Katholiken
in Deutschland aus der Kirche austreten würden, wäre das ja trotzdem ein Rückgang des Gottesdienstbesuchs
um 90 %, auch wenn die verbleibenden 10 % Restkatholiken zu 100 % in de Kirche gehen würden.
@ Pünktchen @ Burgoros Wenn man nicht die Prozentzahlen, sondern die absoluten Zahlen der Gottesdienstbesucher
zum Vergleich heranzieht, ist der Niedergang noch deutlicher. So ist der Gottesdienstbesuch in Deutschland
allein seit dem Heiligen Jahr 2007 – ein relativ kurzer und überschaubarer Zeitraum – um 16 Prozent zurückgegangen –
und das trotz aller JP2-Euphorie, der viel beschwörenen neuen Aufbrüche in der Kirche, den Weltjugendtagen
und all dem Gedöns. Der Novus Ordo Missae bringst’s einfach nicht mehr. Das sollten sich alle vernünftig
denkenden Menschen endlich einmal eingestehen.
„Massiv“ ?! Verschiedene Gruppen wollten „die sogenannte »alte Messe«“ zum Teil „massiv“ wieder zurückhaben.
Was meint Bischof Algermissen mit dieser Formulierung? Was bedeutet „massiv“? Wo und wann konkret wurde
im Bistum Fulda von verschiedenen Gruppen (Plural!) „massiv“ eine Rückkehr zur alten Messe gefordert?
Das ist doch lächerlich. Niemand in Fulda fordert ernsthaft eine allgemeine Rückkehr zur alten Messe.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Bischof Algermissen hier mit einem rhetorischen Trick
(Übertreibung) versucht, diejenigen Gläubigen zu diskretitieren, die sich der überlieferten Form der
römischen Liturgie verbunden fühlen und die nichts weiter wünschen, als dass ihre berechtigte Anliegen
gehört und erfüllt werden. Wenn der Vorsitzende des Fuldaer Priesterrats und seine Freunde vom linken
„Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ dagegen „massiv“ für die Frauenordination und die ganze Litanei
der Kirche-von-unten-Bewegung eintreten, schweigt der Bischof dazu. Wie glaubwürdig ist Heinz Josef Algermissen?
Wort des Jahres 2007 Mein Vorschlag an den Verein deutsche Sprache: „Motu proprio“ soll das „Wort des
Jahres“ 2007 werden. Gibt man bei „Google“ den Suchbegriff „Motu proprio“ ein, kommt man auf 625.000 Treffer.
„Enzyklika“ kommt dagegen nur auf 230.000 Treffer.
@ Sentinel + Regina1961 @ Sentinel Das Gerede von den angeblich „berechtigten Gründen“, die zur Entlassung
der drei verdienten SJM-Patres führten, ist einfach nur lächerlich. Die Geheimniskrämerei, die man
um gegen die SJM-Patres ausgestreute Gerüchte macht, wirkt einfach nur grotesk. Hätte man wirklich etwas
gegen die Betroffenen in der Hand, müsste man die Dinge konkret beim Namen nennen. Das kann man aber
nicht, weil es eben keine wirklichen und nachweisbaren Gründe gibt. @ Regina1961 Das Thema wird so lange
aktuell bleiben, bis es wirklich aufgearbetet worden ist. Mit Vertuschung und Verdrängung der Probleme
in Fulda kommen wir nicht weiter.
@ RJH Glauben Sie wirklich, dass bei einem Papstbesuch nicht eine ausreichende Anzahl ordentlicher Kommunionspender
(Bischöfe, Priester, Diakone) anwesend ist und zur Kommunionausteilung zur Verfügung stehen kann?
@ propst Dieses Gepränge in unserer Kirche kann nicht so weiter gehen und der Bischof von Fulda ist einer
der wenigen, die als Oberhirten in den deutschen Bistümern dagegen tun. Das verstehe ich jetzt nicht.
Wie kann der Bischof von Fulda glaubwürdig gegen ein (vermeintliches) Gepränge in unserer Kirche vorgehen,
wenn er privat einem recht luxuriösen Lebensstil frönt? Und wie kann er die Zwangsumstrukturierungen
im Bistum Fulda rechtfertigen, wenn er nicht bereit ist, bei sich selbst und bei der Diözesanspitze anzufangen?
Wozu den Luxusbetrieb Theologische Fakultät noch weiter aufrechterhalten, wenn die Zahl der Priester
sowieso – auch ohne Not! – reduziert werden soll!? Auch im Fuldaer Generalvikariat gibt es mit Sicherheit
noch jede Menge Einsparpotential! Aber das sind wohl heilige Kühe, die nicht geschlachtet werden dürfen
…
Latentes Schisma Ein Schisma ist unterschwellig sowieso schon lange vorhanden: nicht zwischen Rom und
FSSPX, sondern zwischen Rom und teutonischer Lehmann-Kirche. Hier geht es um grundsätzliche Glaubensfragen.
Eine Unterscheidung der Geister tut deshalb dringend not. Nennen wir die wahren Spalter endlich beim Namen.
Mögen die demnächst anstehenden Bischofsernennungen für Deutschland (München-Freising, Limburg, Speyer)
die Wende einleuten!
@ propost zu paderborn Sind Sie so naiv, oder tun Sie nur so? Es ist doch allgemein bekannt und durch
entsprechende Medienberichte der Lokalpresse belegt, dass Bischof Algermissen ständig über Priestermangel
und selbsterklärte Feinde lamentiert und jammert, im Privaten jedoch einen recht luxuriösen Lebensstil
pflegt, der eines Nachfolgers der Apostel eigentlich nicht angemessen erscheint: regelmäßiger Besuch
im Sonnenstudio (Spitzname „Sonnenbankkönig“), TV-Auftritte mit tief gebräunter Haut und cooler Designer-Sonnenbrille,
wöchentliche Weinabende, großspurige Empfänge und rotarische Festveranstaltungen, mehrfache private
Urlaubsreisen im Jahr etc. Tja, in Fulda lässt sich’s gut leben. Das, was er von anderen erwartet, sollte
Heinz Josef Algermissen allerdings auch selbst tun und praktizieren.
Ist die Eucharistie keine die Menschheit bewegende Frage? „Ob wir gegenseitig zum Abendmahl oder zur Eucharistie
gehen, halte ich für keine Frage, die die Menschheit außerhalb unserer Kreise stark bewegt.“ Eine merkwürdige
und sehr irritierende Aussage für einen Kardinal der katholischen Kirche. Darf man die Frage der Eucharistie
derart marginalisieren? Die Frage der Eucharistie darf doch nicht egal sein. Immerhin berührt sie das
Zentralgeheimnis unseres Glaubens und somit der Erlösung der gesamten Menschheit! Wie kann die Menschheit
auf das feste Zeugnis der Kirche in Fragen warten, welche die Welt als ganze angehen, wenn sie sich ihrer
innersten Glaubensgeheimnisse nicht gewiss erscheint? Immerhin sehen nach einer Umfrage 88 % der Katholiken
in Deutschland keinen Unterschied mehr zwischen Eucharistie und Abendmahl. Eine schwache Vorstellung von
Kardinal Meisner, sollte er diese Aussage wirklich so macht haben! Und dabei gilt er in gewissen Kreisen
noch als „konservativer“ Gegenspieler zum liberalen Kardinal Lehmann …
Ursache und Wirkung Von dem Treffen wußte die in religiösen Fragen unzuverlässige englische Tageszeitung
‘Times’. Bevor hier einige Leser den Wahrheitsgehalt dieses kreuz.net-Artikels anzweifeln, sollten Sie
sich erst einmal gewisse Grundregeln des Journalismus aneignen und sich ein paar Gedanken über den Unterschied
zwischen Ursache und Wirkung machen: 1. Der kreuz.net-Artikel berichtet sachlich über einen Artikel der
„Times“. 2. kreuz.net merkt an, dass die Berichterstattung der „Times“ in religiösen Fragen unzuverlässsig
ist. 3. kreuz.net hat bezüglich einer evtl. Veröffentlichung eines Motu Proprio keine Tatsachenbehauptung
aufgestellt oder irgendwelche redaktionellen Wunschvorstellungen geäußert. Bitte: Erst denken, dann
hier schreiben!
Fundamentalismus @ santo domingo Fundamentalistisch gerieren sich hier vor allem die selbsternannten Anti-kreuz.net-Fanatiker.
„Dirty Talk“ in den Lesermeinungen stammt fast ausschließlich von diesen. All das ist nicht zuletzt auch
ein sehr trauriges Beispiel für die mangelnde Gesprächs- und Diskussionskultur in diesem unserem Lande.
@Charlotte Bongartz Der „Dirty Talk“ kommt hier weniger von den kreuz.net-Gegnern, als von Textern (woanders:
Redakteure) und einigen Fundis. Die beißen sich gerade an den Themen über Sexualität richtig fest und
driften verbal in unerwartete Ebenen ab. Können Sie diese Behauptung durch Zitate belegen? Um es noch
einmal zu sagen: Viele kreuz.net-Gegner verstehen einfach nicht, zwischen den Berichten und Kommentaren
der kreuz.net-Redaktion einerseits und den Lesermeinungen andererseits zu unterscheiden. „Dirty Talk“,
die heftigsten und unsachlichsten Reaktionen kommen hier zu 98 % von kreuz.net-Gegnern. Es ist schon erstaunlich,
wie viele selbsternannte kreuz.net-Gegner (niemand zwingt sie, hier zu lesen) unter dem Phänomen zu leiden
scheinen, das man in der Psychologie „selektive Wahrnehmung“ nennt.
@ DocRöntgen Freie Meinungsäußerung ist: „Meiner Meinung nach sind alle praktizierenden Homosexuellen
Sünder“ Meinungsmache/Hetze ist: „Alle praktizierenden Homosexuellen sind Sünder“ Erkennen Sie den Unterschied?
Sünder sind wir alle. Und was die Sünde praktizierter homosexueller Handlungen angeht, empfehle ich
ihnen, den Katechismus der Katholischen Kirche nachzulesen. Dort wird im übrigen zwischen Sünder und
Sünde bzw. zwischen homosexueller Neigung und praktizierten homosexuellen Handlungen differenziert. Sie
können die offizielle Lehre der katholischen Kirche zwar ablehnen und gerne aus der Kirche austreten,
wenn Ihnen diese nicht passt, es ist aber unredlich, diese Lehre pauschal als Meinungsmache/Hetze abzuqualifizieren.
Ich glaube, viele kreuz.net-Kritiker haben einfach ein Problem mit der offiziellen Lehre der katholischen
Kirche, auch in anderen Bereichen. Das ist das Problem, und in kreuz.net hat man dann scheinbar einen
Sündenbock gefunden.
Anonymität ist für sich genommen nichts Schlechtes @ DocRöntgen Sie können anonym geäußerten Meinungen
doch nicht pauschal böse Absicht und Manipulation unterstellen. Einen solchen Pauschalvorwurf könnte
man umgekehrt auch als „Meinungsmache“ bezeichnen. Warum einer anonym schreibt, kann natürlich ganz unterschiedliche
Motive haben. So gesehen ist die Anonymität aber für sich genommen kein Beurteilungskriterium. Es gibt
schließlich auch unbequeme Meinungen, die in der Öffentlichkeit uterdrückt werden. Auch wer öffentlich
seine Meinung äußern will, ist keineswegs frei …
@ PetrusX und DocRöntgen @ PetrusX Sie haben keiner Ihrer Vorwürfe gegen kreuz.net belegt. Außerdem
sollten Sie sachlich zwischen den Artikeln auf kreuz.net und den dazu geäußerten Lesermeinungen differenzieren.
Die von Ihnen erhobenen Vorwürfe fallen im übrigen in erster Linie auf die Gegner von kreuz.net zurück,
die hier nur polemisieren und sich mit den Beiträgen kaum sachlich auseinandersetzen. @ DocRöntgen Natürlich
schützt die Anonymität die Meinungsfreiheit, was denn sonst? Anonymität und Ideologie sind nicht automatisch
dasselbe. Im Gegenteil. Manchmal muss man anonymn bleiben, um sich vor Ideologen in der Kirche zu schützen.
So ist das. Und das übergroße Interesse an kreuz.net spricht doch für sich.
@ Regina 1961 Ja, nur was ist denn die Kernaussage? Sind es etwa die Zitate des Bischofs in seiner Sonntagspredigt,
über die dann weiter gelästert und gedeutet wird? Ich denke, man muss hier zunächst einmal unterscheiden
zwischen den Berichten und Kommentaren von kreuz.net einerseits und den Lesermeinungen dazu andererseits.
Viele nehmen diese Unterscheidung nicht vor und werfen alles in einen Topf. Und dann gibt es oft unfruchtbare
Pseudodiskussionen, die kaum noch etwas mit dem Thema zu tun haben. Was den kreuz.net-Kommentar zum jüngsten
Bischofswort von Bischof Algermissen betrifft, muss ich sagen, dass man sich damit durchaus ernsthaft
auseinandersetzen kann. So ganz aus der Luft gegriffenen ist die darin wiedergebene Einschätzung nicht.
Es klingt in der Tat sehr nach Selbstrechtfertigung, was der Bischof da schreibt. Bischof Algermissen
hat in Fulda in den letzten Monaten viel Porzellan zerschlagen. Unumstritten oder gar beliebt ist er keineswegs.
Natürlich hat er auch seine Gefolgsleute, die ihm ihre Karriere vedanken oder die Leute vom „Fuldaer
kreis“ (= Kirche von unten), die er einfach gewähren lässt. Was soll man dazu noch sagen? Viele Menschen
denken sich einfach nur noch ihren Teil, ohne sich zu äußern …
@ PetrusX und Regina1961 PetrusX schrieb: Ich bin mir sicher, dass es den Hochwürdigsten Bischof von
Fulda nicht im geringsten interessiert, was die Herzchen hier so schreiben. Und ich bin mir sicher, dass
es den Hochwürdigsten Bischof von Fulda sehr wohl, und zwar brennend interessiert, was in kreuz.net über
ihn berichtet wird. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein Großteil des Fuldaer Diözesanklerus fleißig
auf Kreuz.net liest. Natürlich gibt das keiner zu, und alle schimpfen kräftig darüber („Kreuz.net,
igittigitt“), aber alle tun es. Neugierig sind sie ja, diese Herren. Regina1961 schrieb: Kaum taucht der
Name des Bischofs Algermissen in kreuz.net auf, so gehen wieder die Raketen hoch! Bislang hat hier noch
niemand die Kernaussage des obigen Kommentars widerlegen können. Es ist doch Algermissen selbst, der
imme wieder neu provoziert. Hat er wirklich geglaubt, die Leute wären zu dumm, um seine Tatktik nicht
zu durchschauen?
Gut beobachtet, Nachtlaterne! Das ist die Doppelmoral des Bischofs von Fulda! Das, was er sagt, klingt
für sich genommen ganz gut. Das, was er jedoch damit bezweckt, ist etwas ganz anderes. Wie sagte Jesus
bezogen auf die religiösen Führer seiner Zeit? „Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber
richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.“
Propst lebt nicht in der Realität Das Schlimmste ist, dass der Propst hier selber glaubt, was er schreibt.
Das darf doch wohl alles nicht wahr sein! Bischof Algermissen soll angeblich für geistliche Berufungen
„werben“, hat es aber noch immer nicht für nötig befunden, mit den Pfarrgremien der verwaisten Gemeinden
zu reden. Außer zwei Einzelgesprächen im Januar hat bis heute noch immer kein Dialog mit den Gemeinden
stattgefunden. Wie bei einem solchen Dialogverweigerungsbischof Berufungen wachsen sollen, kann der Propst
hier sicher auch nicht erklären.
@ Gunsenum Ob Unwesen oder Wesen … etwas „treiben“ hört sich nach meinem Sprachempfinden eher negativ
an. Warum haben Sie nicht einfach geschrieben, dass die Patres fünf Jahre lang treu und aufopferungsvoll
und stets verlässlich ihren wichtigen Dienst verrichtet haben? Bei Ihrer Formulierung hört es sich so
an, als hätten die Patres etwas irgendwie Ungebührliches getan.
@ Gunsenum Pfarreien, in denen die SJM-Kameraden ihr Wesen trieben Warum dieser beleidigende Tonfall?
Warum immer so unsachlich? Habt Ihr keine anderen Argumente??? Warum diese verbissene Abneigung, um nicht
zu sagen dieser Hass gegen eine von der katholischen Kirche rechtlich anerkannte, kanonisch errichtete
und nicht zuletzt vom damaligen Kardinal Ratzinger geförderte Kongregation? Ich habe noch kein Argument
gegen die SJM gehört, dass nach sorgfältiger Prüfung Bestand gehabt hätte. Alle Unterstellungen haben
sich bis jetzt als unwahr erwiesen. Aber statt dessen wiederholt man ständig die gleiche Denunziations-Leier.
Das ist in jeder Hinsicht unredlich und unchristlich. Schon Einstein wusste: Es ist schwieriger, eine
vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom. Durch Wiederholungen werden die unwahren Behauptungen
und Unterstellungen gegen die SJM-Patres auch nicht richtiger. Übrigens: Die betroffenen Rhönpfarreien
sind nicht mit einem Pfarrer besetzt. Das ist von Fulda auch gar nicht vorgesehen. Der Fall Algermissen
harrt nach wie vor der Aufarbeitung!
@ Gotthard Wenn Sie immer noch nicht begriffen haben, wer hier Täter und wer hier Opfer ist, dann ist
eine weitere Diskussion natürlich sinnlos. Um das aber zu begreifen, müssten Sie sich zunächst einmal
von liebgewordenen Klischees und festgefahrenen Vorurteilen befreien und zur Abwechslung die Fakten zur
Kenntnis nehmen. Nur zur Erinnerung: Es waren die SJM-Patres, die ohne Grund mit Dreck beworfen wurden.
Eine Aufarbeitung des Falls Algermissen steht nach wie vor aus.
Freude am Glauben? Im Oktober findet in Fulda wieder der Kongress „Freude am Glauben“ statt, der vom „Forum
Deutscher Katholiken“ veranstaltet wird. Nach allem, was im Bistum Fulda unter Algermissen geschehen ist
und weiterhin geschieht, frage ich mich, wie eine solche Veranstaltung überhaupt noch nach Fulda passt.
Bischof Algermissens ideologisch bestimmter Pastoralprozess und seine linksorientierte Kirchenpolitik
(z. B. nach wie vor Unterstützung der „Kirche-von-unten“-Bewegung im Priesterrat) stehen den ursprünglichen
Zielsetzungen dieses Kongresses diametral entgegen. Von daher kann ich überhaupt nicht verstehen, wie
ausgerechnet Bischof Algermissen auch noch Kuratoriumsmitglied des Forums sein kann. Von ihm wird bestimmt
kein Neuaufbruch der katholischen Kirche zu erwarten sein. Im Gegenteil. Professor Dr. Hubert Gindert
wird sich in Fulda einige Fragen gefallen lassen müssen!
@ Typ Es liegt in der Natur der Sache, dass der Bischof nicht alles preisgeben darf. Dann darf er aber
auch keine ehrenrührige Andeutungen ausstreuen, über die dann in der Öffentlichkeit kräftig spekuliert
wird: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
Darauf gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man reagiert mit Vertrauen – bis zum Beweis (! Beweis ist
nicht einfach ein Pauschalverdacht) des Gegenteils. Wenn Bischof Algermissen tatsächlich den „Personenschutz
von Dritten“ hätte wahren wollen, hätte er auch in der Öffentlichkeit nicht kolportieren dürfen, dass
er „nicht mitteilbares Wissen“ habe. Wenn er tatsächlich „nicht mitteilbares Wissen“ gehabt hätte, hätte
er nicht öffentlich sagen dürfen, dass er „nicht mitteilbares Wissen“ habe. So aber hat er entsprechende
Spekultationen erst ermöglicht und sich selbst unglaubwürdig gemacht. Oder man reagiert mit pauschalen
Beschuldigungen, gegen die sich der Beschuldigte ja dann – wegen seiner Schweigepflicht – nicht wehren
kann. Dieser perfide Weg ist der von kreuz.net. Nein, das ist der perfide Weg von Algermissen. Gegen die
„pauschalen Beschuldigungen“ zum Beispiel des Fuldaer Sektenpfarrers haben sich die drei SJM-Priester
auch nicht zur Wehr setzen können. Das Verhalten von Bischof Algermissen ist günstigstenfalls als ungeschickt
zu bezeichnen, schlechtestenfalls aber grenzt es an den Straftatbestand der Verleumdung bzw. üblen Nachrede.
Typ leidet unter dem Münchhausen-Trilemma Das Münchhausen-Trilemma (auch Albert-Trilemma oder Friessches
Trilemma, nach Hans Albert bzw. Jakob Friedrich Fries) ist ein Theorem des Kritischen Rationalismus. Es
durchleuchtet das klassische Begründungsproblem, bei dem es um die Garantie sicheren Wissens geht. Jeder
Versuch einer unbezweifelbar gültigen Begründung einer Aussage, ob deduktiv, induktiv, kausal, transzendental
oder jeder anderen Form, muss daran scheitern, dass eine sichere Begründung wiederum sicher begründet
werden muss, so dass man zu keinem Ende kommt; es sei denn, man betrügt sich mit einer zirkulären Formulierung
oder bricht das Verfahren irgendwo ab, was dann aber immer eine Preisgabe des Begründungsanspruchs bedeutet.
Aus: Wikipedia
Die schönen Worte des Bischofs sind absolut unglaubwürdig Ein Bischof, der spaltet und Misstrauen sät
und keinen Mut zur Wahrheit aufbringt, ist für dieses hohe geistliche Amt nicht geeignet.
@ Typ Ich kann es gerne wiederholen: Die Tatsache, dass der Bischof den Priestermangel bedauert, verbunden
mit der Tatsache, dass er drei Priester entpflichtet hat, lässt nur einen Schluss zu: ER HATTE GUTE GRÜNDE
DAFÜR! – Und über die ist er uns nicht rechenschaftspflichtig. Ihre Argumentation ist eine Tautologie
oder ein circulus vitiosus. Das ist doch absolut unlogisch. Genauso unlogisch ist das Verhalten des Bischofs:
Wenn man Priester ohne inhaltliche Begründung rauswirft, hat man kein Recht, sich über den daraus resultierenden
Priestermangel zu beklagen.
@ Typ Nein, das hab ich nicht kapiert. Algermissen hat ja auch nicht ganz geschwiegen, sondern böse Gerüchte
über die betroffenen Geistlichen ausstreuen lassen. Das nennt man Denunziation, eine schlimme Sache,
die Algermissen gerne seinen Kritikern vorwirft, die er aber selbst betreibt. So hat er beispielsweise
seinen Sektenpfarrer vorschicken lassen, der in der „Fuldaer Zeitung“ etwas von „angstmachender Theologie“
gefaselt hat. Wenn man schon solche Vorwürfe und Anschuldigzungen öffentlich erhebt, sollte man diese
auch inhaltlich begründen können. Genau das aber haben weder Algermissen noch sein Sektenpfarrer getan.
Wieso soll man in Fulda eigentlich um geistliche Berufe beten, wenn Algermissen willkürlich bewöhrte
Priester rauswirft? Das kann ich einfach nicht verstehen.
Widersinnig und unredlich @ Typ Ihre Schlussfolgerung ist falsch und widersinnig. Wenn Algermissen wirklich
gute Gründe gehabt hätte, die SJM-Priester zu entpflichten, hätte er diese auch freimütig nennen können.
Über die Gründe, die er hatte, ist er zumindest den drei betroffenen Pfarreien rechenschaftspflichtig.
Doch der Bischof wolllte die Entpflichtung zunächst sogar vor den eigenen Gläubigen und Pfarrgremien
geheimhalten! Das Verhalten des Bischofs von Fulda war und ist absolut unredlich. Wenn man ohne Not bewährte
Priester entlässt und nicht bereit ist, die Gründe dafür zu nennen, hat man nicht das Recht, sich über
den Priestermangel zu beklagen, den man selbst mitverursacht hat.
Quadratur des Kreises @Mitten drin statt nur dabei Bischof Algermissen hat durch sein eigenes Fehlverhalten
für ein Klima des Misstrauens in den Gemeinden gesorgt, in dem logischerweise immer weniger Priesterberufungen
heranreifen können. Wer gewachsene pastorale Strukturen mutwillig zerstört und junge seeleneifrige Priester
ohne Not vertreibt, braucht sich über die faulen Früchte eines solchen Tuns eigentlich nicht zu wundern!
Was also soll dieses Bischofswort? Wie lange wird Rom diesem leicht zu durchschauenden Tun des Bischofs
von Fulda noch folgenlos zusehen? Wann endlich wird der Fall Algermissen aufgearbeitet? Sechs Jahre Algermissen
sind genug für die Kirche von Fulda!
Treu ergeben? Dass das Bistum Fulda ausgerechnet unter der Führung von Bischof Algermissen für eine
besondere Ergebenheit gegenüber dem Hl. Vater stehen soll, habe bislang noch nicht erkennen können.
Im Gegenteil: Algermissen duldet und fördert glaubenszersetzende Kreise und setzt sich schon mal über
kirchliche Vorschriften hinweg. Was soll also das Gerede von der „treuen Ergebenheit“?
@ Ministrant Es sind doch gerade die Linken, die das Zweite Vatikanische Konzil und die Verlautbarungen
des Apostolischen Stuhls permanent ignorieren, und das mit Duldung oder Billigung eines Großteils der
deutschen Bischöfe.
Blinder Gehorsam? Ministrant schrieb: Die Bischöfe werden schon ihren Grund haben, warumsie diese Prister
nicht habenwollen Interessant, wie autoritätshörig hier plötzlich gewisse Leute sind, die sonst so
gut gelernt haben, alles in Frage zu stellen. Seit wann ist Algermissen unfehlbar? Im übrigen kann ich
bestätigen, was Pater Hönisch treffend festgestellt hat: Der „normale Mensch von der Straße“ sagt sich:
„Das kann doch nicht wahr sein, was da in Fulda gelaufen ist!“
@ Ministrant Die alte Liturgie ist ja bereits spätestens seit 1984 bzw. 1988 wieder bedingt zugelassen
worden. Wenn der Bischof es erlaubt, darf im Grunde genommen jeder Priester der lateinischen Kirche im
alten Ritus zelebrieren. Nur wird das in der Praxis extrem restriktiv gehandhabt. Das Anliegen des Papstes
ist es wohl, diese restriktive Handhabe durch eine generelle Freigabe der alten Messe zu lockern. Es geht
um Wahlfreiheit, wenn entsprechendes Interesse besteht. Von einer Verpflichtung, die alte Messe zu zelebrieren,
war und ist nirgendwo die Rede gewesen. Natürlich ist die Entwicklung der Gottesdienstteilnahme in den
sogenannten „jungen Kirchen“ beispielsweise in Afrika oder Asien nur sehr bedingt mit der Situation im
„alten Europa“ oder Nordamerika vergleichbar. Diese jungen Kirchen haben teilweise keine mit der abendländischen
Kirche vergleichbare Tradition, die sich über Jahrhunderte hin entwickelt hätte. Wie es in Lateinamerika
aussieht, kann ich auch nicht genau sagen. Dort hört man ja von einem massiven Zulauf zu Sekten und Sondergruppen.
@ Ministrant @ Pünktchen Seit meiner frühesten Jugend bekam ich immer wieder das Argument zu hören,
die Gottesdienstteilnahme gehe deshalb zurück, weil sie „zu wenig ansprechend“, d. h. trotz aller Mätzchen
immer noch nicht „modern“ genug seien. Doch die Erfahrung nach über 35 Jahren NOM lehrt uns nun etwas
anderes, und die linken Medien scheinen das, wie hier aufgezeigt wurde, noch eher zu begreifen als „Kirchens“:
Nicht die vorgeblich mangelnde „Aufgeschlossenheit“ oder „Modernität“ ist Schuld am Gottesdienstrückgang,
sondern die seit Jahrzehnten zu beobachtende und von Martin Mosebach so treffend bezeichnete Formlosigkeit
der neuen Liturgie, der einfach der innere Maßstab, das „Urmeter“ (Paul Badde) abhanden gekommen zu sein
scheint. Natürlich ist die Verwendung statistischen Materials immer irgendwie interessegeleitet. Aber
das ist ja nicht von vornherein falsch. Der kontinuierliche Rückgang der Gottesdienstteilnahme ist nun
einmal ein nachweisbares Faktum, dass sich schwerlich leugnen lässt.
@ Gotthard Wollen Sie damit sagen, dass die alte Messe deshalb verschwunden ist, weil die meisten Haushalte
heute eine Waschmaschine haben??? Bundeskanzler Schröder wollte sich und seine Politik bekanntlich am
Rückgang der Arbeitslosigkeit messen lassen. Wenn sich unter der Amtszeit von Kardinal Lehmann als Vorsitzender
der DBK die Zahl der Gottesdienstteilnehmer nahezu halbiert hat (wir sprechen hier vom neuen Ritus), dann
kann er nicht ernsthaft behaupten, die Menschen hätten die neue Liturgie positiv aufgenommen.
@ Ministrant Okay, dann nehmen wir mal die 68er-Jahre ganz raus und fangen wir mit dem Vergleich später
an, etwa mit der Wahl von Bischof Lehmann zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz im Jahr 1987:
1987: 6,4 Millionen Gottesdienstteilnehmer 2005: 3,7 Millionen Gottesdienstteilnehmer Seit Lehmanns Amtsantrit
als „Großer Vorsitzender“ ist das ist immerhin ein Rückgang von 42 Prozent! Oder lassen wir Lehmann
mal außen vor und nehmen als Vergleichpunkt das Heilige Jahr 2000, also inklusive den aktuellen WJT-Erfahrungen,
den „Aufbrüchen“ von neuen geistlichen Gemeinschaften, dem positiven JPII-Effekt usw.: 2000: 4,4 Millionen
Gottesdienstteilnehmer 2005: 3,7 Millionen Gottesdienstteilnehmer Das ist immer noch ein Rückgang um
16 Prozent, und das auf erheblich niedrigem Niveau. Warum greifen die positiven Effekte nicht? Irgendwie
bringt’s der Novus Ordo einfach nicht! Die Zahlen lügen nicht!
Falsch, Regina1961! Wie schon gesagt, hat der Rückgang der Gottesdienstteilnehmer vielfältige Ursachen.
Es geht hier nur darum aufzuzeigen, dass die Erwartungen der Verfechter der Neuen Messe auch nicht gerade
erfüllt wurden.
Gottesdienststatistik Sicher hat der massive Rückgang der Gottesdienstteilnehmer seit Mitte der 60er
Jahre vielfältige, auch äußerliche Ursachen. Allerdings, und das ist der springende Punkt, sind die
Verfechter der Neuen Messe den Beweis für die immer wieder hervorgebrachte Behauptung schuldig geblieben,
dass mit der Einführung der neuen liturgischen Bücher ein neuer „Aufbruch“ oder gar ein „neues Pfingsten“
eingetreten sei. Gerade mit der Einführung der Landessprache, die ja die Liturgie angeblich „verständlicher“
gemacht hat, hätte die Neue Messe nach den Erwartungen ihrer Verfechter eigentlich doch viel mehr Menschen
erreichen müssen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Auffällig ist auch, dass der Abwärtstrend seit
nunmehr vier Jahrzehnten kontinuierlich anhält und vor 1990 die Katholiken in den neuen Bundesländern
nicht einmal mitgezählt wurden. Zwischen 1950 und 1965 war die Zahl der Gottesdienstteilnehmer hingegen
relativ stabil; sie bewegte sich zwischen 11,7 und 12 Millionen. Bis Anfang der 60er Jahre konnte man
sogar einen leichten Anstieg ausmachen. Wie dem auch sei: Ich plädiere für Wahlfreiheit zwischen alter
und neuer Liturgie. Echte Wahlfreiheit setzt allerdings die gleichen Rahmenbedinungen voraus (also keine
diskriminierenden Einschränkungen für den Besuch der alten Liturgie). Warum fürchten sich so viele,
gerade auch deutsche Bischöfe, vor einer echten Wahlfreiheit? Wenn die Neue Messe angeblich viel ansprechender
ist, müssten sie doch keine Angst vor der Alten Messe haben.
@ Ministrant Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Alten Ritus feiern wollen. Wo sind sie den?
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Neuen Ritus feiern wollen? Wo sind sie denn? Aus der
amtlichen Statistik der deutschen Bischofskonferenz: Zahl der sonntäglichen Gottesdienstteilnehmer: 1955:
11,9 Millionen (Alter Ritus) 1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus) 1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus) 1985:
6,8 Millionen (Neuer Ritus) 1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus) 2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus) 1965 bis
2005: minus 68 Prozent! Quelle: dbk.de/…nehmer_1950_2005.pdf Tendenz: weiter sinkend, trotz Weltjugendtagsevents!
Umfrage des Familiennetzwerks Deutschland Würde die staatliche Subvention fuer eine Krippenplatz von
rund 1.000 Euro/Monat an alle Eltern ausbezahlt, dann würden sich 69 Prozent aller Eltern dafür entscheiden,
zu Hause zu bleiben und ihr Kind bis zum dritten Lebenjahr selbst betreuen. Verknüpft man diese Zahlung
zudem noch mit dem Recht auf eine gesicherte Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz, dann würden sogar
rund 92 Prozent aller Frauen dieses Angebot annehmen. Bei der Möglichkeit, familiaere Betreuung und zeitweise
Unterstützung durch eine Krippe zu kombinieren, wuerden rund 56% ausschliesslich die Betreuung zu Hause
nutzen und 38,5% die Kombination aus beidem wählen. – Diese Daten decken sich teilweise genau mit vergleichbaren,
noch umfangreicheren Untersuchungen in der Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund wären alle in der politischen
Diskussion befindlichen Bedarfszahlen reine Makulatur. Allerdings hatte das schwarz-rote Regierungsbündnis
ja selbst in seinem Koalitionsvertrag unmissveständlich erklärt, was das eigentliche Ziel ihrer „familienpolitischen“
Bemühungen ist: Die Steigerung der Frauen-, genauer gesagt der Müttererwerbsquote entsprechend den europäischen
Vorgaben. Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=412 Offenbar sind wir auf dem besten
Weg in einen totalitären Einheitsstaat. Und wie verhalten sich die deutschen Bischöfe außer Mixa?
Fehlende Wahlfreiheit schafft staatlich gewünschten Krippenbedarf Die Ministerin strebt eine Versorgungsquote
von 30 bis 35 Prozent an. Dafuer seien insgesamt rund 730.000 neue Krippen/Tagesmuetter-Plaetze noetig.
Da im Osten die Krippenquote bereits erfuellt ist, muessen diese Plaetze also nur im Westen geschaffen
werden. Vor dem Hintergrund von (maximal) 680.000 Geburten im letzten Jahr ist dies eine PISA-Schlusslicht-Rechnung.
Nimmt man den westdeutschen Anteil an den Geburtenzahlen, also rund 585.000 Babys, dann bestünde pro
Jahrgang bei einer 30-prozentigen-Versorgungsquote ein Bedarf von 175.000 Plaetzen im Westen. Im ersten
Jahr sollten ja die Eltern – dank Elterngeld und weil sie ja auch nach Ansicht der Ministerin wenigstens
12 Monate Zeit fuer ihr Kind haben sollen – die Betreuung selbst uebernehmen. So muss die staatlich organisierter
Betreuung erst im zweiten und dritten Lebensjahr angeboten werden – also fuer insgesamt rund 350.000 Kleinkinder.
Laut Bundesministerium sind im Westen derzeit rund 121.000 Plaetze fuer Kleinstkinder vorhanden (HPL).
Damit besteht also eine Versorgungsluecke von maximal 230.000 Plaetzen! Daher ist die ministerielle 730.000-Krippen/Tagesmuetter-Zahl
bestenfalls ideologisch, aber nicht rechnerisch nachzuvollziehen. Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=412
Familienpolitik: Die Sprache der Fakten Zahlen der Statistik, die der Familienbund der Katholiken in einer
Pressemitteilung am 17. Februar veröffentlicht hat, stützen die Kritik von Bischof Mixa an der gegenwärtigen
Familienpolitik. Die Erwerbstätigkeit deutscher Eltern, insbesondere der Mütter, hänge stark vom Lebensalter
des jüngsten Kindes ab. Solange das jüngste Kind unter 4 Jahren alt sei, seien in Westdeutschland 15,2%
der Mütter erwerbstätig. Weitere 2,3% wären es gerne, können aber nicht, beispielsweise aus Mangel
an Krippenplätzen. Hier sei Handlungsbedarf. Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Demnach sind
weniger als 20% der Mütter an Erwerbstätigkeit interessiert, solange sie Kleinkinder haben. Das sind
nicht unsere Zahlen, sondern Zahlen aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung auf Basis des
sozioökonomischen Panels“. Zudem zeigt sich, dass die breite Mehrheit der Mütter aus fester Überzeugung
in der Familienarbeit tätig ist. Nach Untersuchungen des Bamberger Staatsinstituts für Familienforschung
begründen 75,2% der Mütter ihre Elternzeit mit dem Argument: „Ich möchte ganz für das Kind da sein.“
Nur 7,4% geben an, sie seien mangels Betreuungsangebot zur Familienarbeit genötigt. Schroeter: „Angesichts
dieser Zahlen ist es gleichermaßen lächerlich wie respektlos, die familiäre Kleinkindbetreuung für
unmodern und überholt zu erklären…“ Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=396
@ Frofo007 Warum so unsachlich? welche Argumente haben Sie denn? Warum soll der „Rhönaufenthalt“ der
drei SJM-Patres ein „Missgriff“ des verstorbenen Erzbischofs Dyba gewesen sein? Die Sache ist, wie gesagt,
noch lange nicht aufgearbeitet. Daran ist nicht Kreuz.net schuld, sondern Bischof Algermissen.
Kein ganz normaler Vorgang Ich schließe mich meinem Vorschreiber an. Der Rauswurf der Patres war eben
alles andere als ein ganz normaler Vorgang, wie uns Gotthard weismachen will. Bischof Algermissen selbst
hat die Angelegenheit zum Politikum hochstilisiert durch ungerechte Vorwürfe und falsche Tatsachenbehauptungen,
die er bis zum heutigen Tag nicht belegt, aber leider auch nicht zurückgenommen hat. Somit ist die Angelegenheit
moralisch noch lange nicht ausgestanden. Die Stimmung in der Rhön und im gesamten Bistum ist nach wie
vor mies, eine pastorale Katastrophe. Peinlich, dass Heinz Josef dann Ergebenheitserklärungen braucht
und „Schleimer“ wie Dechant Steinert um sich scharrt.
@ Propst Sie scheinen es nicht verstehen zu wollen. Was qualifiziert Dechant Steinert dazu, unbescholtene
Priester, die in der Rhön treu gedient haben, in den Dreck ziehen zu dürfen!? Und wo, bitte, wurde hier
Steinert in den Dreck gezogen?Welche Aussage in dem Kreuz.net-Artikel ist sachlich unzutreffend? Fakt
ist: 1. Unbescholtene Ordenspriester dürfen in Fulda mit bischöflicher Billigung in den Dreck gezogen
werden. Fakt ist: 2. Kreuz.net hat lediglich sachlich berichtet. Tja, lieber Propst, die Wahrheit tut
manchmal schon ein bisschen weh. Wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie zugeben, dass sich der Bischof hier
und mit ihm sein Freund Dechant Steinert sehr unchristlich verhalten haben.
Warum will Pfarrer Abel nicht an seine Primizmesse erinnert werden? Aus der Homepage der Pfarrei St. Andreas
Fulda über Pfarrer Winfried Abel: Nach seiner Priesterweihe am 21. März 1964 war er Kaplan in Somborn
und Fulda. Pfarrer Abel ist also im klassischen römischen Ritus zum Priester geweiht worden und hat noch
die ersten Jahre seines priesterlichen Dienstes nach den liturgischen Büchern von 1962 zelebriert. Da
frage ich mich, woher diese Abneigung gegen die Liturgie, die Zeremonien und Gebetsformen seiner eigenen
Kindheit und Jugend kommt. Auch bei vielen anderen Priestern seiner Generation ist dieses Phänomen zu
beobachten. Diese Geistlichen verdrängen einen wesentlichen Teil ihrer eigenen (priesterlichen) Biographie.
Das sollte jetzt nach über 40 Jahren endlich aufgearbeitet werden.
Es ist Zeit zu handeln Ein sehr aufschlussreicher Artikel, in dem endlich einmal die Frage thematisiert
wid, auf welche Art und Weise das Papstamt ausgeübt wird. Der Hl. Vater wird demnächst 80 Jahre alt.
Welche Impulse werden dann noch von seinem Pontifikat zu erwarten sein? Was nützt es, wenn tiefsinnige
Ansprachen, Predigten und Bücher ohne praktische Konsequenzen bleiben? „Der Worte sind genug gewechselt,
lasst mich auch endlich Taten sehn!“, möchte man mit dem alten Goethe ausrufen. Wir werden ja sehen,
wie man jetzt in Deutschland mit „Donum vitae“ verfahren und die Korrektur der Wandlungsworte in die Praxis
umgesetzt wird, um nur zwei aktuelle Beispiele zu nennen. Ich fürchte, die eigentliche Auseinandesetzung
und die dringend notwendige Scheidung der Geister hat noch nicht einmal begonnen. Wir dürfen damit aber
nicht länger warten, sonst wird alles nur noch schlimmer! Beten wir darum, dass der Hl. Vater die dringend
notwendigen Maßnahmen ergreift und die Ausübung seiner Autorität nicht auf schöne Sonntagsreden beschränkt!
Nebenkriegsschauplatz Achtung! Bischof Algermissen täuscht die Öffentlichkeit! Mit „ein bisschen Latein“
soll den traditionsverbundenen Gläubgen offenbar Sand in die Augen gestreut und seine vermeintliche „Papsttreue“
demonstriert werden. Damit will Bischof Algermissen aber nur von den großen Problemen in seinem Bistum
ablenken, die nach wie vor bestehen und die er sich zum gößten Teil selbst eingebrockt hat. Die Äußerungen
des Katholikenratsvorsitzenden sind an Dummheit und mangelnder Kompetenz kaum zu überbieten. Bezeichnend,
mit was für Leuten Bischof Algermissen in Fulda zusammenarbeitet. Armes Bistum, in dem solche Leute das
Sagen haben!
Kirche als mystischer Leib Christi Was glaubt Kardinal Lehmann eigentlich über die sakramantale Struktur
der Kirche und die Sichtweise der Kirche als mystischer Leib Christi? Ich empfehle allen hier mal zur
Lektüre die entsprechende Enzklika von 1943: www.stjosef.at/…mystici_corporis.htm
Wörtlich sagte der Kardinal: „Ich glaube auch nicht an Kirche“ In dem Kontext, in dem diese Äußerung
fiel, ist sie mehr als missverständlich. Warum macht der Kardinal so etwas? Was will er damit bezwecken?
Äußerst problematisch und interpretationsbedürftig Die Aussagen Kardinal Lehmanns sind endweder banal
oder falsch. Äußerst problematisch ist der Kontext, in dem diese Äußerungen getätigt wurden. Das
einfache Volk kann die theologische Wortakrobatik schon lange nicht mehr mitvollziehen. Der Eindruck,
der unterm Strich bleiben wird, ist verheerend …
@ Genoveva Genoveva schrieb: Man wird ja ohnehin sehen müssen, ob Benedikt Wunsch nach einer ausführlichen
Diskussion der Frage 1:1 umgesetzt werden wird. Das verstehe ich nicht. Wenn dem so ist, ist es das Papier
nicht wert, auf das römische Verlautbarungen und Anweisungen des Hl. Vaters gedruckt werden. Es kommt
außerdem auf die Verhältnismäßigkeit an. Bei traditionsverbundenen Geistlichen verfährt man extrem
restriktiv, beim progressiven Klerus scheint die Toleranz grenzenlos zu sein. Gerade in dieser Hinsicht
sind die sogenannten konservativen Bischöfe wie Mixa eine große Enttäuschung und mit entsprechender
Vorsicht zu genießen.
Kamphaus kann oder will nicht verstehen Dennoch sei er am Ende allein dagestanden: „Ich war und bin der
Meinung, daß ich durch den Verbleib in der Konfliktberatung mehr Menschen das Leben rette, als wenn wir
aussteigen sollten.“ Der Papst habe das anders verfügt. Er müsse das päpstliche Gewissen respektieren.
Die Verantwortung für den „falschen“ Ausstieg habe der Papst zu tragen: „Das ist nicht meine Sache. Darüber
jetzt nachträglich weiter zu reden, lehne ich ab.“ Das ist des Pudels Kern: Es geht nicht darum, wie
vielen Menschen Bischof Kamphaus das Leben retten kann, wenn das Mittel dazu in sich schlecht ist und
die Tötung anderer Menschen dabei in Kauf genommen wird. Unglaublich, dass ein Bischof diesen einfachen
Sachverhalt nicht begreifen kann oder will. Außerdem geht es hier keineswegs um das Respektieren der
Privatmeinung des Papstes, es geht um eine lehrmäßige Angelegenheit. Bischof Kamphaus hätte dringend
Nachhilfe in Moraltheologie gebraucht.
Keine Indultmessen im Bistum Mainz Danke für die Info, Benedikt! Das also meint Kardinal Lehmann, wenn
er sagt:„Deswegen habe ich auch in einem Fall die Erlaubnis zur Feier der Alten Messe im Bistum gegeben.“
Na ja, mit „Erlaubnis“ ist hier also eher die (zähneknirschende) Duldung der vorgegebenen Situation gemeint.
Das versteht man in Mainz also unter „weitem und großzügigem“ Entgegenkommen. Übrigens: Kardinal Lehmann
wurde 1963 in Rom durch Julius Kardinal Döpfner zum Priester geweiht. Gibt es davon irgendwo Fotos?
Indultmese? Wo soll der Kardinal aktuell eine weitere Indultmesse genehmigt haben, sozusagen als Reaktion
auf die Eröffnung einer Piuskapelle im Bistum Mainz? Außer den Messen in Budenheim ist mir nichts dergleichen
bekannt.
Neue Indultmesse? Noch einmal meine Frage: Gibt es im Bistum Mainz jetzt eine neue, bischöflich genehmigte
Indultmesse? Falls ja, wo? Ich bin mir nicht sicher, denke aber, dass sich die Bemerkung des Kardinals
auf eine bereits bestehende Erlaubnis bezogen hat. Von daher wäre die Überschrift des Artikels etwas
irreführend.
Perfekt-Form: neu oder bereits genehmigt? „Deswegen habe ich auch in einem Fall die Erlaubnis zur Feier
der Alten Messe im Bistum gegeben.“ Weiß jemand, auf was der Kardinal hier anspielt? Ist das jetzt eine
neue Erlaubnis, oder bezieht sich das auf eine bereits estehende Erlaubnis?
@ freddie schenk Ehrverletzende Schimpfkanonaden kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich
und inhaltlich zutreffend berichtet. Mit christlicher Nächsten- und Feindesliebe hat das jedenfalls nichts
zu tun. Pater Pfaffenhuber wurde von Bischof Algermissen vor die Tür gesetzt, obwohl er die Räumung
des Pfarrhauses sowieso schon veranlasst hatte. Was soll diese Schikane? Ist das etwa christlich? Im übrigen
geht es bei dieser Diskussion hier längst nicht mehr nur um die SJM, sondern um wesentliche Grundfragen
der Pastoral und die sakrametale Struktur der Kirche. Melsungen zeigt es schon: Man vertritt ein völlig
anderes Kirchenbild. Ist das mit dem Recht und gesetz der Kirche überhaupt vereinbar? Bischof Algermissen
wird sich noch viele berechtigte Fragen anhören müssen.
Konsultationsprozess? Ich habe auch bei www.osthessen-news. vorbeigeschaut. Der Bischof sagte beim Neujahrsempfang,
dass sich die Pastoralverbünde als „Ergebnis eines Konsultationsprozesses“ gebildet hätten. Kann mir
mal jemand verraten, wo denn dieser „Konsultationsprozess“ beispielsweise bei den verwaisten Rhöngemeinden
stattgefunden hat? Die meisten Menschen im Bistum Fulda haben keine Ahnung vom „Pastoralen Prozess“ und
dessen Folgen. Die haben noch nicht einmal diesen Begriff gehört. Und das nennt man dann „Dialog“ oder
„Konsultationsprozess“. Der Bischof scheint mit dem normalen kirchlichen Fußvolk kaum in Berührung zu
kommen. Er lebt in einem „elfenbeinernen Turm“ fernab der seelsorglichen Realitäten des Alltags.
Schwarzbach: Kein Pfarrer im kanonischen Sinn @ Bonifatius2 Man muss genau auf die Formulierungen achten:
Meines Wissens wurde zugesichert, dass die Pfarrei Schwarzbach weiterhin seelsorglich betreut wird. Ob
Schwarzbach jedoch wieder einen eigenen Pfarrer im kanonischen Sinn erhalten wird, erscheint mir nach
den pastoralen Planungen in Fulda eher unwahrscheinlich. Offenbar betreibt die Diözesanleitung hier viel
Augenwischerei. Da müsste man noch einmal genauer nachhaken.
Mangelnde inhaltliche Begründung Tridentinus schrieb: Die SJM sind sowieso halbkonservativ. Das ist natürlich
ein sehr überzeugendes Argument. Bezogen 1. auf was? sind die SJM 2. „sowieso“? 3. „halb“-? 4. „konservativ“?
Es war übrigens Kardinal Ratzinger, der 1994 die kanonische Errichtung der SJM maßgeblich vorangetrieben
hatte.
Nach wie vor keine stichhaltige Begründung für den Rauswurf rebekka schrieb: Sprich: Ihre Behauptung,
den SJM-Patres sei formal und inhaltlich Unrecht geschehen, bedarf der Begründung. Falsch: Die Begründungspflicht
liegt zunächst einmal beim Bischof. Die Unschuldsvemutung gilt zunächst einmal auch für die drei entpflichteten
Patres. Tridentinus schrieb: Versetzungen von Priestern sind völlig normal Das stimmt, doch in diesem
Falle handelte es sich nicht um eine normale Versetzung. Nicht die Entpflichtung von Ordensgeistlichen
war und ist Gegenstand der Kritik, sondern die Umstände der Entpflichtung, konkret der Versuch, die Angelegenheit
zunächst vor den betroffenen Gläubigen zu verheimlichen sowie die fadenscheinige und in sich selbst
widersprüchliche Begründung, die der Bischof dann nachgeschoben hat. Was insinuiert denn der Bischof
beispielsweise mit seiner Floskel vom „nicht teilbarem Wissen“? Haben die Patres Unrecht getan, dann hat
er die Pflicht, dieses Unrecht auch konkret zu benennen. Haben die Patres kein Unrecht getan, wieso werden
sie dann rausgeworfen?
Bitte keine Wortklauberei @ rebekka Und was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres
vertrieben hat, objektiv falsch? Pater Pfaffenhuber wurde vom Bischof förmlich vor die Tür gesetzt.
Das hat mit einer normalen Entpflichtung nichts zu tun. Warum diese Heuchelei?
Objektiv und subjektib @ Rüdesheim Wir leben im Internet-Zeitalter, da ist es ein Leichtes, sämtliche
Silvesterpredigten deutscher Bischöfe nachzulesen. Da ist es nicht notwendig, dass sie auch noch von
kreuz.net hereingestellt werden. Dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, ist eine sachlich
richtige Tatsachenfeststellung. Nicht durch diese Feststellung wird der Bischof in ein schlechtes Licht
gerückt; er hat sich durch sein ungerechtes Handeln vielmehr selbst in ein schlechtes Licht gerückt.
Im übrigen sollte Objektivität vor allem eine Stärke von Bischöfen sein. Bischof Algermissen lässt
diese aber in weiten Teilen vermissen. Er lässt sich in seinem Verhalten überwiegend von subjektiven
Empfindungen und Vorurteilen leiten. Was meint er beispielsweise, wenn er von „Verdächtigungen und Denunzieren“
spricht?
Warum blieb der Bischof diesmal fern? @ Desperatus Dies ist ein öffentliches Leserforum, in dem man sachliche
Argumente austauschen darf. Über das überraschende Fernbleiben des Bischofs von einem öffentlichen
Gebet darf auch ruhig einmal spekuliert werden, sofern dies sachlich geschieht. Karl-Peter schrieb: Es
ist ein Faktum, daß Bischof Algermissen bei jenem Gebet fehlte, an dem er in den vergangenen Jahren angeblich
bewußt und aus Überzeugung teilnahm. Genau das ist der springende Punkt: Würde der Bischof bei irgendeiner
marginalen Dorffeier fehlen, an der er irgendwann einmal vor Jahren eher zufällig teilgenommen hätte,
wäre das keine Meldung wert. Aber bei einer öffentlichen Veranstaltung, die er sich gewissermaßen selbst
zur Chefsache gemacht hat und die ein gesellschaftliches Kernproblem berührt, plötzlich ohne Angabe
von Gründen zu fehlen, das ist schon sehr eigenartig. Sollte das Fehlen des Bischofs einen völlig harmlosen
Grund wie Terminschwierigkeiten haben, hätte er diesen ja den Gläubigen mitteilen können, aber so trägt
er selber zu verschiedenen Mutmaßungen bei. Bischof Algermissen unterstützt im Rahmen seiner Rotarier-Aktivitäten
viele soziale Projekte wie die „Fuldaer Tafel“, aber mit christlichen Lebensrechtsinitiativen, die einen
dezidiert katholischen Standpunkt vertreten, scheint er nicht (mehr) viel am Hut zu haben …
@ Gunsenum Das mit dem Kreppel (in Fulda heißt es Kräppel mit „ä“, von „Krapfen“) wird jetzt auch langsam
langweilig. Wie wär’s mal mit ‘nem sachlichen Beitrag zum Thema?
Köstlicher Artikel Danke, kreuz.net! Vielleicht könnte kreuz.net ab 2007 jährlich einen eigenen Preis,
eine Art Goldene Zitrone für theologische Sprachpantschereien oder ekklesiogene Unwörter verleihen!?
Verhältnisbestimmung Bischof – Lebensrechtler Der Bischof bleibt ohne Bekanntgabe von Gründen erstmals
einer öffentlichen Gebetsveranstaltung zum Lebensschutz fern, auf deren Teilnahme er bislang großen
Wert gelegt hatte. Das gibt zu Recht Anlass zu Spekulationen: Wie steht der Bischof zur Aktion Leben?
Warum jetzt dieser Sinneswandel? Bezeichnenderweise hat die dem Bischof offenbar nahestehende „Fuldaer
Zeitung“ trotz Vorankündigung diesmal zum ersten Mal nichtüber das öffentliche Rosenkranzgebet bereichtet
wie in den Vorjahren. Im April 2007 wird die nächste „Woche für das Leben“ stattfinden. Da wird man
gespannt sein dürfen, wie es das Bistum Fulda mit der ökumenischen Ausrichtung der Veranstaltungen und
insbesondere der Beteiligung von „Pro Familia“ halten wird.
@ Gunsenum Können oder wollen Sie es nicht verstehen? Der Bischof selbst hat bislang großen Wert auf
seine persönliche Anwesenheit bei dem öffentlichen Rosenkranzgebet gelegt. Wieso kommt er dann diesmal
nicht? An der Sache ist doch etwas faul!
Zwiespalt zwischen Bischöfen und Lebensrechtlern @ Gotthard Die Nicht-Teilnahme von Bischof Algermissen
ist kein unerheblicher Nebenkriegsschauplatz, hatte der Bischof doch bislang großen Wert auf sein Erscheinen
gelegt und dies auch öffentlich bekundet. Wenn er jetzt ohne Angabe von Gründen fernbleibt, erscheint
dies doch zumindest rätselhaft. Lioba fragte: Hat unser Herr Bischof Algermissen neuerdings eine Abneigung
gegen die Aktionen Leben? Die Aktion Leben durfte bei der Woche für das Leben nicht mitwirken. Sehr merkwürdig!
Das ist durchaus möglich. Das Verhältnis zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und deutschen Lebensrechtsinitiativen
war ja nie ganz spannungsfrei, wie man beispielsweise an der Debatte um den Beratungsschein sehen kann.
Sehr geehrte kreuz.net-Redaktion! Besten Dank für Ihre Berichterstattung im nun zuende gehenden Jahr
2006! Es wäre vielleicht auch von allgemeinem Interesse zu erfahren, wie viele Leser kreuz.net pro Monat
in absoluten Zahlen erreicht und wie groß die Anzahl der Zugriffe ist im Vergleich mit anderen Nachrichtenportalen.
@ RüdesheimamRheinundderRheingau So gesehen, ja! Allerdings ist der Sachverhalt hier etwas anders: Bischof
Algermissen war bislang immer zum Rosenkranzgebet am 28. Dezember erschienen, weil er es als Ehrensache
und persönliches Anliegen ansah. Von daher erscheint sein für viele Gläubige überraschendes Nichterscheinen
in diesem Jahr zumindest erklärungsbedürftig.
An meine Vorredner Niemand will hier dem Bischof etwas „anhängen“. Wenn er nichts zu verbergen hat, warum
teilt er sich dann dem Volk nicht einfach mit?
@ Gunsenum Bisher war er aber immer da. Jahrelang. Da erscheint es schon ungewöhnlich, wenn er jetzt
plötzlich fehlt. Immerhin hat Bischof Algermissen den Schutz des ungeborenen Lebens als sein persönliches
Anliegen bezeichnet und es bislang als Ehrensache angesehen, persönlich an dem Rosenkranzgebet teilzunehmen.
Da wäre es durchaus von öffentlichem Interesse, die Gründe zu erfahren, warum er jetzt plötzlich nicht
mehr daran teilnimmt.
ExBochumer schrieb: ExBochumer schrieb: Aus anderem Zusammenhang wurde mir berichtet, daß ein Anrufer
in einem deutschen Bistum nicht an den Bischof weitervermittelt wurde (das ist jedoch ein anderes Ärgernis),
weil er „seine Ruhe brauche“. Es sieht so aus, als schotte sich der Bischof immer mehr ab. Was das Rosenkranzgebet
in Fulda betrifft, wäre es schon interessant zu erfahren, warum der Bischof diesmal nicht daran teilnahm.
Sicher, man kann jetzt darüber nur spekulieren, aber ungewöhnlich erscheint sein Nichterscheinen schon.
Dass sein Nichterscheinen an unvorhersehbaren Terminschwierigkeiten oder an einer plötzlichen Erkrankung
gelegen haben könnte, halte ich eher für unwahrscheinlich. Vielleicht hat er einfach Angst vor den Gläubigen!?
Denn bei dem öffentlichen Rosenkrasnzgebet hätte er in unmittelbarem und persönlichem Kontakt zu ihnen
gestanden – sozusagen auf gleicher Augenhöhe. Da hätten ihm ja einzelne Leute nach der Veranstaltung
unangenehme Fragen stellen können …
Warum blieb der Bischof diesmal fern? Bischof Algermissen hatte sich für die Gebetswache am 28. Dezember
bislang immer Zeit genommen, seit er Bischof von Fulda ist. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder
betont, wie wichtig ihm der Einsatz für das ungeborene Leben ist. Warum er diesmal fehlte, erscheint
schon sehr ungewöhnlich. An Terminschwierigkeiten oder privaten Feiern wird es wohl kaum gelegen haben.
Sachlich-konstruktive Kritik ist zulässig und manchmal sogar notwendig! Die Bistumsleitung ist, soweit
ich weiß nicht unfehlbar. Ungerechte pastorale Entscheidungen, mangelnder Dialog und offenkundige Verstöße
gegen geltendes kirchliches Recht dürfen, ja müssen mitunter auf sachlich-konstruktive Weise kritisiert
werden. Nichts anderes hat kreuz.net getan. Von „Herziehen“ über die Bistumsleitung kann hier keine die
Rede sein.
@ propst zu paderborn und RüdesheimamRheinundderRheingau Was soll an der Berichterstatung von kreuz.net
„ätzend und beleidigend“ sein? kreuz.net hat sachlich und inhaltlich korrekt einen entsprechenden Artikel
der Tageszeitung „Hessische-Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) vom 11. Dezember wiedergegeben. Von Weihbischof
Diez ist in dem Artikel überhaupt nicht die Rede, er wird lediglich in der Bildunterschrift erwähnt,
die ebenfalls von der HNA übernommen wurde. Und von den SJM-Patres ist ebenfalls keine Rede. Ich empfehle
meinen Vorrednern, die Artikel auf kreuz.net erst einmal genau zu LESEN, bevor sie hier Dampf ablassen!
Erst denken, dann tippen!
Was gibt es da eigentlich zu feiern? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum die Errichtung von
Pastoralverbünden „gefeiert“ und mit „feierlichen“ Gottesdiensten begangen werden muss. Was gibt es da
eigfentlich zu feiern? Die Errichtung von Pastoralverbünden ist doch Ausdruck einer vorgeblichen Notsituation,
eines Mangels also, den es doch eigentlich zu überwinden gelten sollte. Wieso wird jetzt eine Notsituation
oder ein Mangel gefeiert? Ein Pastoralverbund kann und darf niemals ein endgültiger Zustand sein. Der
Normalfall ist und bleibt die Pfarrei. So sieht es nach wie vor das Kirchenrecht vor. Übrigens: Es gibt
im Bistum Fulda keinen echten Priestermangel (allenfalls einen künstlich forcierten, siehe SJM-Rausschmiss),
sondern vor allem einen Gläubigenmangel. Warum wird das Problem nicht von der Wurzel her angepackt, anstatt
seelsorgsfremde Pastoralkonzepte zu feiern?
Aufarbeitung 2007 @ clarissa colonia Die (inhaltlich-theologische und pastorale) Aufarbeitung der Vorgänge
im Bistum Fulda wird im Neuen Jahr weitergehen (müssen), d. h. eigentlich hat sie ja noch nicht einmal
richtig begonnen; sie muss also im wesentlichen überhaupt erst einmal in Gang gesetzt werden. Da wird
es noch viel zu tun geben. Packen wir es an! Ich hoffe, dass kreuz.net weiter berichten wird und dass
Sie und die anderen Mitstreiter hier mit Ihrem Sachverstand weiterhin dabei sein werden! Herzliche Grüße
und alle guten Wünsche für 2007!
@ Gunsenum 1. Die drei entpflichteten Patres traten ihren Dienst in der Diözese Fulda erst nach dem Tod
Erzbischof Dybas an. Wenn ich mich recht entsinner, wurden zwei der drei Patres erst 2001 zu Priestern
geweiht. Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Orden waren allerdings schon unter Erzbischof Dyba ausgehandelt
worden. 2. Ein Gestellungsvertrag läuft normalerweise so lange, bis er von einer Seite gekündigt wird.
Er ist nicht befristet. 3. Ein vertrauliches Schreiben muss als solches gekennzeichnet sein. Das war hier
nicht der Fall, denn es handelte sich um ein amtliches Dokument. Pater Hönisch hatte die Pflicht, die
pfarrlichen Gremien über die angedrohte Entlassung der Geistlichen zu informieren. 4. Eine gute Frage.
Das Problem liegt bei den Verleumdern, nicht bei den Verleumdeten.
@ Rhöner Danke für den Hinweis. Damit ist Bistumssprecher Christof Ohnesorge eindeutig der Lüge überführt!
Was nun, Herr Bischof? Und da wollen Sie den Leuten etwas vom Weihnachtsfrieden erzählen? Das nimmt Ihnen
jetzt keiner mehr ab. Man kann nur noch beten.
Dialog statt Dialogverweigerung Bischof Algermissen verweigert nach wie vor den Dialog. Jetzt, wo er vollendete
Tatsachen geschaffen hat, führt er plötzlich „Einzelgespräche“ mit den Verantwortlichen der Mahnwachen,
um die Gläubigen einzuschüchtern. Was bildet sich dieser Bischof eigentlich ein? Ist das „System Algermissen“
überhaupt noch mit Recht und Ordnung der katholischen Kirche vereinbar?
@ Mitten drin Natürlich hat ein Bischof das Recht, Vertragspartnern die Zusammenarbeit aufzukündigen.
Aber darum geht es hier nicht. Bischof Algermissen wollte den Patres nicht kündigen, sondern sie zwingen,
das Bistum Fulda „freiwillig“ zu verlassen. Ähnlich verhält es sich beim sogenannten „Pastoralen Prozess“.
Auch hier sollen die Pfarrer gezwungen werden, „freiwillig“ um die Errichtung von Pastoralverbünden zu
„bitten“. Das hat mit Gehorsam nichts zu tun. Das ist ein Skandal. Der Bischof glaubt wohl, immer nach
Gutsherrenart erfahren zu können. Da hat er aber etwas Wesentliches von seinem hohen Amt nicht verstanden.
Der Bischof muss schon zu dem stehen, was seine wahren Absichten und Hintergedanken sind und die Karten
offen auf den Tisch legen. Aber genau das tut er nicht. Er will die Öffentlichkeit täuschen und sich
die Wahrheit oder besser seine „Wahrheit“ immer so zurechtbiegen, wie es ihm in den Kram passt. Die Leute
lassen sich aber Gott sei Dank nicht für dumm verkaufen.
Gelebtes Christentum? rebekka schrieb: Das ist doch der wahre Geist der Weihnacht. Danke, kreuz.net, für
gelebte Christentum! Schön, rebekka, dass Sie kreuz.net lesen. Was ist der wahre Geist der Weihnacht?
Was ist gelebtes Christentum? * intakten Pfarreien ohne Begründung die Priester wegnehmen? * öffentlich
die Unwahrheit verbreiten? * den eigenne Diözesanen den Dialog verweigern? * sich schriftlich einer würdelosen
Sprache bedienen („Ekel“, „besudeln“)? Nur war das nicht kreuz.net, sondern der Bischof von Fulda …
Was wird Algermissen im Fernsehen sagen? Wir dürfen alle gespannt sein auf des Bischofs TV-Auftritt am
4. Adventssonntag: www.hr-online.de/…/sendungen/index.jsp?rubrik=2598 Es wäre kaum verständlich, würde
er zu den aktuellen Auseinandersetzungen im Bistum Fulda einfach schweigen und nur darüber locker-lässig
plaudern, wie er ganz privat Weihnachten feiert. Übrigens erinnere ich mich noch sehr genau daran, wie
Herr Schmidt-Degenhard früher in der Sendung „Horizonte“ regelmäßig über Erzbischof Dr. Johannes Dyba
herzog. Jetzt will Dybas Nachfolger diese Sendung offenbar zur Selbstdarstellung nutzen.
Seeleneifer Schöner kann man „Seeleneifer“ nicht definieren: Ich bin ganz sicher, daß Ihr, verehrte
Mitbrüder, die Erstellung dieser Konzepte nicht kühlen Planern überlaßt, sondern nur solchen Priestern
und Mitarbeitern anvertraut, die nicht nur über die notwendige vom Glauben erleuchtete Einsicht und über
eine entsprechende theologische, kanonistische, kirchenhistorische und praktische Bildung sowie über
pastorale Erfahrung verfügen, sondern denen die Rettung des Menschen wahrhaft am Herzen liegt, die sich
also, wie wir früher gesagt hätten, durch „Seeleneifer“ auszeichnen und für deren Denken und Handeln
das ganzheitliche und damit das ewige Heil des Menschen die suprema lex ist. Papst Benedikt XVI. in seiner
Ansprache an die zweite Gruppe der deutschen Bischöfe bei ihrem jüngsten Ad-Limina-Besuch im Vatikan
Papst Ratzinger ist eine wahre Stimme der Vernunft!
Wort und Tat des Bischofs von Fulda Liebe Leserinnen und Leser! In das Dunkel unseres Lebens und unserer
Zukunft fällt durch den offenen Türspalt ein Strahl jenes Lichtes, das damals den Hirten erschien, ein
Strahl jenes Sternes, der die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe geführt hat. Ein solcher Strahl weist
auch uns den Weg, gibt Zuversicht, dass Gott unsere verschlossenen Türen geöffnet hat. Danken wir ihm,
besingen wir dieses große Wunder und sprechen wir es einander zu: „Frohe und gesegnete Weihnachten!“
„Wort des Bischofs“ zum 4. Advent, 24. Dezember 2006 Quelle: www.bistum.fulda.net/…les_bischofswort.php?navid=140
Noch immer keine sachgerechte Aufarbeitung der Vorgänge im Bistum Fulda! Man darf nicht vergessen, dass
auch sieben Wochen nach Bekanntwerden der Affäre noch immer keine einsichtige Begründung für den Rausschmiss
der drei Ordensgeistlichen gegeben wurde. Schadensbegrenzung heißt jetzt die Devise angesichts des sich
ausweitenden Flurschadens. Aber das ist alles reine Taktik! Die Ursachen der eklatanten Fehlentscheidung
sind noch immer nicht aufgearbeitet. Und von Einsehen oder gar einer Entschuldigung kann erst Recht keine
Rede sein. Da muss noch viel Wasser die Fulda hinunterfließen …
Taktische Spielchen zur Beruhigung der Lage Das ist sehr aufschlussreich: Bis Dienstag scheint in Schwarzbach
offenbar gar nicht bekannt gewesen zu sein, dass an Weihnachten eine Christmette stattfindet. Kaum wird
ein kritischer Lerserbrief veröffentlichgt, zaubert das Bistum Fulda plötzlich Altweihbischof Johannes
Kapp aus dem Hut. Es mag ja sein, dass das irgendwie „länger geplant“ war, aber es ist doch ein Unding,
dass die Pfarrgemeinde eine Woche vor Heiligabend noch nicht wusste, ob eine Christmette stattfindet oder
nicht! Und wie verzweifelt muss man in Fulda sein, dass man nun ausgerechnet mit Weihbischof Kapp aufwartet!?
Das soll wohl Eindruck schinden und die Gemüter vor Ort beruhigen! Wer hätte das gedacht? Ein echter
Bischof kommt nach Schwarzbach! An Weihnachten. In der Heiligen Nacht. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
#496 Toby 09:44:47 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@ Rhöner Der Bischof führt Einzelgespräche mit den Verantwortlichen, um weitere Mahnwachen zu verhindern?
Das ist ein starkes Stück. Als es darum ging, die bewährten Patres zu entlassen, war er zu keinem Gespräch
bereit. Es geht dem Bischof nur um seine Macht. Das ist sehr traurig.
„Horizonte“ Weihnachten ist auch eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken über das Vergangene und
das, was kommen wird. Ja, und er wird sich auf diesen Fernsehauftritt sehr gründlich vorbereiten.
Worüber er wohl predigen wird? Tja, liebe Leute, diese Frage stelle nicht nur ich, sondern auch der Hessische
Rundfunk: Bischöfliche Pressestelle Fulda, 19. Dezember 2006 Fulda/Hanau/Kassel/Marburg (bpf). „Frohe
Weihnachten, Herr Bischof!“ heißt es am vierten Adventssonntag, 24.Dezember, im Hessen-Fernsehen (hr).
Bischof Heinz Josef Algermissen ist in der Weihnachtssendung von „Horizonte“ zu Gast bei Meinhard Schmidt-Degenhard.
Das Gespräch wird von 10.15 bis 10.45 Uhr ausgestrahlt. Darin wird Bischof Algermissen mit dem Moderator
über die Botschaft des Weihnachtsfestes nachdenken. Weihnachten lade ein, im „Wort, das Fleisch wurde“,
Ehrfurcht vor dem und Liebe zum Leben zu finden, predigte Heinz Josef Algermissen im vergangenen Weihnachtsgottesdienst
im überfüllten Fuldaer Dom. Dazu heißt es in der Pressemitteilung des hr: „Worüber wird er dieses
Jahr predigen? Weihnachten ist auch eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken über das Vergangene
und das, was kommen wird.“ Welches Ereignis des ablaufenden Jahres den Bischof am meisten bewegt und welche
Hoffnungen und Wünsche der Bischof für die Zukunft hat, wird in dem Gespräch thematisiert. Quelle:
www.bistum.fulda.net/…ischof_Horizonte.php?navid=138
@ No Comment No Comment schrieb: Der Rothenberger-Text allein reicht sicherlich nicht aus, um Ermittlungen
einzuleiten. Aha! Gut erkannt! Aber wollten Sie damit sagen, dass die Berichterstattung auf kreuz.net
über die Vorgänge in Fulda ihrer Gesamtheit ausreicht, um staatsanwaltschaftliche Ermittlungen einzuleiten?
Fall ja, gegen wen? Und woran wollen Sie das grnau festmachen? Welcher Straftatbestand liegt eigentlich
vor? Immerhin war es kreuz.net, das über die Vorgänge als erstes Medium berichtet hat. Das wurde auch
von öffentlich-rechtlichen Medienvertretern anerkannt.
Was er wohl predigen wird? Am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) findet im Fuldaer Dom um 9.30 Uhr ein
festliches Pontifikalamt statt, das Bischof Heinz Josef Algermissen halten wird. In dem Gottesdienst,
der als lateinisches Hochamt gefeiert wird, singt der Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter
Huber Teile aus der „Missa brevis in B“ von W. A. Mozart sowie den Chorsatz „Es wird ein Stern aus Jakob
aufgehen“ von F. Mendelssohn-Bartholdy; an der Domorgel Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser, an der
Chororgel Nico Schmitt.
Verschleierungstaktik Werde ab jetzt keine Informationen liefern, obwohl ich mich ziemlich auskenne. Liebe
Sonne, Sie haben doch nicht etwa nicht mitteilbares Wissen!? Da gibt es doch noch jemanden, der … ach
nein … Ich würde die Wendung vom „nicht mitteilbaren Wissen“ gerne als Unwort des Jahres 2006 vorschlagen.
Wo kann man entsprechende Vorschläge einreichen?
Schaden für die Kirche @ Mario Kintscher Ein Schaden für die Kirche ergibt sich doch nicht durch die
Publizität dieses Briefs, sondern dadurch, dass ein Bischof einen solchen Brief geschrieben hat.
Der Brief des Bischofs an Rothenberger ist echt Wer Zweifel hat, kann bei Seiner Exzellenz höchstselbst
nachfragen. Auf seine Antwort (oder die seines Sekretärs) darf man gespannt sein: S. E. Bischof Heinz
Josef Algermissen Michaelsberg 1 36037 Fulda E-Mail: algermissenh@bistum.fulda.net
Eine Tragikomödie aus Fulda Es ist trotz aller Tragik irgendwie auch amüsant festzustellen, wie überaus
emotional sich Bischof Heinz Josef Algermissen o^/ von angeblich „niveaulosen und hetzerischen Internetforen“
(warum spricht er hier eigentlich im Plural?) beeindrucken ?:) o^/ ?:) lässt, die man doch angeblich
„ned amoi ignoriern“ darf, wie man in Wien zu sagen pflegt!?
Vorsicht Ablenkungsmanöver Wie schön hier manche Leute glauben vom Thema ablenken zu können, indem
man nun die SJM und Pater Hönisch zum Feindbild hochstilisiert. Die SJM hatten nun einmal im Bistum Fuß
gefasst, und das offenbar sehr erfolgreich. Das sagt jedenfalls die überwiegende Mehrheit der Gläubigen,
die es betrifft. Aber das durfte nicht sein. Die Beweispflicht für ein angeblich vorhandenes Problem
liegt beim Bischof. Hätte es tatsächlich ein Problem mit den SJM im Bistum Fulda gegeben, das den Rauswurf
der Patres rechtfertigen würde, hätte dies der Bischof konkret benennen können und müssen. durch seine
fadenscheinigen und in sich widersprüchlichen Rechtfertigungsversuche gerät jetzt der Bischof selbst
immer mehr ins Zwielicht. Das wurde hier schon ausführlich diskutiert. Noch einmal: Das Problem ist nicht
die SJM und Pater Hönisch, sondern Bischof Algermissen. Auch an anderen Ecken des Bistums brodelt es
inzwischen. Die Angelegenheit weitet sich zu einem Flächenbrand aus.
Die Maßstäbe richtig setzen @ Gotthard Der Maßstab zur Beurteilung und Betitelung problematischer Splittergruppen
ist die verbindliche Glaubenslehre und die sakramental-hierarchisch verfasste Struktur der Kirche gemäß
KKK und CIC, nicht mehr und nicht weniger.
Ähnliches Kaliber? Das möchte ich erleben, dass Bischof Müller einen „Wir-sind-Kirche“-Funktionär
in den Priesterrat beruft, wie es sein Kollege Algermissen mit Pfarrer Winfried Hahner getan hat. Der
Fuldaer Priesterrat hat Pfarrer Hahner dann auch noch zu seinem Vorsitzenden gewählt. Das stelle man
sich einmal im Bistum Regensburg vor: Ein Funktionär einer problematischen Splittergruppe als offizieller
Repräsentant des Diözesanklerus! Algermissen aber macht’s in Fulda möglich. Wo ist da eigentlich noch
die kirchliche Einheit?
Problematische Splittergruppen in Fulda und Regensburg Gotthard, Sie scheinen es nicht zu begreifen: In
Regensburg demonstrieren Mitglieder einer problematischen Splittergruppe gegen die kirchliche Lehre und
Ordnung. Ich Fulda treten ganz normale Gläubige aus ganz normalen Pfarreien für den Verbleib ihrer glaubenstreuer
Priester ein, die man ihnen ohne Not genommen hat. In Regensburg ist die aktive Mitarbeit bei „Wir-sind-Kirche“-Gruppen
in Übereinstimmung mit der kirchlichen Rechtsordnung verboten, in Fulda werden solche Aktivisten dagegen
nicht nur nicht geduldet, sondern sogar noch in einflussreiche diözesane Gremien befördert. Herr Wallner
hätte demnach in Fulda durchaus gute Karrierechancen, beispielsweise als Referent für Gemeindekatechese
im Bischöflichen Generalvikariat. In Fulda stimmt etwas nicht, in Regensburg schon. Manchmal könnte
man tatsächlich meinen, man lebt in der einen katholischen Kirche in zwei verschiedenen Religionen. Es
müsste geklärt werden, was eigentlich verbindliches Glaubensgut ist, woran man sich messen kann. Bischof
ALgermissen scheint dazu nicht in der Lage zu sein. Er ist selbst parteiisch und trägt zu Spaltung und
Verwirrung unter den Gläubigen bei.
@ Gotthard In der Wahlordnung ist keine Rede davon, dass jemand nicht wählbar wäre, nur weil er in einem
Punkt mit dem Bischof überkreuz liegt. Müller scheint ein echter Despot zu sein. Es kommt auf die Qualität
des Überkreuzliegens an und nicht auf die Quantität. Wallner verwirft wesentliche Glaubenslehren der
Kirche. Und das soll kein Argument sein? Wenn Müller für Sie ein Despot ist, dann halten Sie Algermissen
wohl für einen netten Onkel?
Die wahren Sektierer Es wäre eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre: Die wahren Sektierer
werden in einflussreiche Gremien berufen, während man treugläubige Priester immer noch ohne Angaben
von Gründen entlässt oder an den Rand stellt. Ich frage mich: Was will der Bischof eigentlich erreichen?
Was sind seine Zukunftspläne? Wie soll es mit der Kirche von Fulda in den nächsten zehn bis 15 Jahren
weitergehen? Viele Menschen nehmen jetzt den Bischof einfach nicht mehr ernst. Das ist tragisch für einen
Mann, der von Amts wegen eigentlich Brückenbauer sein sollte.
@ Didymus Durch stereotype Wiederholungen werden unzutreffende Aussagen auch nicht richtiger. Die Aufarbeitung
dieser Angelegenheit hat noch nicht einmal richtig begonnen. Da gibt es noch sehr viel Arbeit.
Die Begründungsnot des Bischofs Warum wurden die drei SJM-Patres entpflichtet? Am 1. November sprach
Bischof Algermissen in der Fuldaer Zeitung Vorgänge an, „die unser Vertrauen zur Ordensleitung irreparabel
zerstört haben“. Nach Angaben von Bistumssprecher Ohnesorge in der Fuldaer Zeitung vom 2. November war
die Entscheidung der Diözese „endgültig“. In seinem Brief an die drei Rhöngemeinden vom 12. Dezember
schreibt Bischof Algermissen nun plötzlich, dass diese Personalentscheidung „zu einem zu frühen Zeitpunkt
und auf ungute Weise“ geplant und „um mich unter Druck zu setzen vor eine breite Öffentlichkeit gebracht
worden“ sei, „wodurch eine eventuelle Modifizierung der Entscheidung von vornherein unmöglich gemacht
wurde.“ Was soll das bedeuten? Zuerst spricht der Bischof von einem „irreparablen Vertrauensbruch“ und
von einer „endgültigen Entscheidung“. Sechs Wochen später wird jedoch behauptet, erst durch die Publizität
des Falles sei eine Rücknahme der Entscheidung nicht mehr möglich gewesen. Wie hätte denn eine Entscheidung,
die nach den eigenen Aussagen des Bischofs von vornherein unumstößlich feststand, nun doch noch modifiziert
werden können? Die Logik passt einfach nicht, denn es kann ja nicht an irgendwelchen Reaktionen von nicht
Betroffenen liegen, ob nun der Bischof die Entlassung als berechtigt ansieht oder nicht und sie evtl.
modifizieren oder gar zurücknehmen würde. Der Bischof scheint etwas durcheinander zu sein.
Sehr verräterisch Danke für den Hinweis, Rhöner. Das ist in der Tat sehr aufschlussreich. Was braucht
Ihr noch Beweise? Jetzt geben sie es selbst zu, dass sie eine andere Kirche wollen: Statt einer Konzentration
auf den Pfarrer sollen sich Mitglieder der katholischen Kirchengemeinden stärker einbringen können.
Die Konzentration der seelsorgerlichen Aufgaben auf den Priester bezeichnet Braun als „Fehlentwicklung
der vergangenen Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte“. Die Pastoralverbünde sollen Abhilfe schaffen. Das
neue Bündnis symbolisiert für ihn ein „Umdenken im Kirchenbild“. Ich frage mich, welches Priesterbild
hinter einem solchen Denken steckt.
Pfarrer Rauch – ein Freund von Bischof Algermissen Im Gästebuch der Pfarrei St. Joseph von Sektenpfarrer
Rauch findet sich am 8. November 2002 folgender Eintrag: Name: Bischof Heinz Josef Algermissen Email:
algermissenh@bistum.fulda.net Datum: Freitag, 8 November, 2002 um 17:24:35 Kommentar: Kompliment ! Eine
sehr ansprechende Präsentation der Pfarrei St. Joseph ! Ich freue mich auf die Visitation und die Gespräche. www.st-joseph-fulda.de/frame.htm
Der Bischof will Kritiker mundtot machen @ Sr. Maria Andrea Ja? Wo hat kreuz.net dem Zweiten Vatikanischen
Konzil „Irrglaube und Untreue“ vorgeworfen, wie es der Bischof behauptet? Die Belege! Die Fakten!
@ Desperatus Und Bischof Algermissen lieferte heute die vierhundertachtundfünfzigste Nichtbegründung
des Priesterrauswurfs. Das Problem ist nicht die Berichterstattung auf kreuz.net, sondern die mangelnde
Einsicht des Bischofs.
Die Wirklichkeit ist grausam Gotthard schrieb: sorry, von dem befohlenen Umzug von heute auf morgen glaube
ich kein Wort, weil er praktisch nicht machbar ist … was auch ein Bischof weiß… Gotthard, da haben
Sie etwas Richtiges erkannt. Das Verhalten des Bischofs ist derart absurd und unmenschlich, dass man sich
in der Tat kaum vorstellbar, dass dies geschehen darf. Was meinen Sie, warum sich die Gläubigen so empören?
Kreuz.net bringt die besten Informationen rebekka, warum sollte kreuz.net eine solche Geschichte erfinden?
Die bisherige Berichterstattung über die Vorgänge in Fulda war stets sachlich und zutreffend. Kreuz.net
berichtete immer am schnellsten und am informativsten, wie von Christoph Käppeler vom hr4-Studio Fulda
und auch von anderen Internet-Foren bestätigt wurde. Setzen Sie sich doch lieber einmal mit dem Verhalten
des Bischofs auseinander. Spätestens jetzt müssten auch seine bisherigen ihm noch verbliebenen Anhänger
erkennen, was für ein Mensch er ist.
Es geht um die Sache als solche Es ist doch völlig gleichgültig, woher kreuz.net das weiß. Der Vorfall
als solcher ist entscheidend. Fragen Sie doch den Bischof, ob das stimmt. Je mehr Details aufgedeckt werden,
desto brisanter wird die Angelegenheit.
Ein unglaublicher Skandal Hochnervös befahl ihm der Bischof, das Pfarrhaus bis Dienstag um 18.00 Uhr
verlassen zu haben. Was für ein Mensch ist Bischof Algermissen? ?:)
Ungenügende Aufarbeitung des Themas und Konsequenzen Was gesagt werden musste ist gesagt. Nein, eben
nicht! Das ist ja gerade das Problem. Die eigentliche Diskussion hat noch nicht einmal begonnen.
Algermisssensche Argumentationsstringenz An alle Freunde der formalen Logik! Ich fasse noch einmal zusammen,
weil es so gut formuliert ist (frei nach Ron Weasley): Frage: Warum wurde den Patres gekündigt? Antwort:
Den Patres wurde gekündigt, weil der Ordensobere ihnen mitgeteilt hat, dass der Bischof ihm mitgeteilt
hat, dass er ihnen kündigen wird! Zusätzlich wird in dem Algermissen-Brief jetzt noch behauptet, erst
durch die Publizität des Falles sei eine Rücknahme der Entscheidung nicht mehr möglich gewesen. Wenn
die Gläubigen von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen also nicht so einen Aufstand gemacht hätten,
dass ihre Pfarrer bleiben sollen, dann hätten sie vielleicht bleiben dürfen. Wer kommt jetzt noch mit?
Kreuz.net liefert die brauchbarsten Infos! Auch im Kreuzgang-Forum entwickelt sich nun langsam eine interessante
Diskussion: Hier zwei besonders bemerkenswerte Zitate von Leser „Ron Weasley“: 1. Ja, ärgerlich ist auf
jeden Fall, daß die offensichtlich unseriöse Seite kreuz.net die brauchbarsten Informationen zu der
Sache bereitstellt… 2. Die Begründung [für den Rauswurf der SJM-Priester] leuchtet mir nicht so recht
ein: den Priestern wird gekündigt, weil der Ordensobere ihnen mitgeteilt hat, daß der Bischof ihm mitgeteilt
hat, daß er ihnen kündigen wird?
wer schadet dem Ruf der Kirche? Neuling Pedi schrieb: Ich empfinde die Meinungen, die auf dieser Seite
und insbesondere zu diesem Thema geäußert werden als Schmierereien, die dem Ruf der Kirche abträglich
sind. Welche Meinungen meinen Sie konkret? Im übrigen gilt: Can. 212 – § 2. Den Gläubigen ist es unbenommen,
ihre Anliegen, insbesondere die geistlichen, und ihre Wünsche den Hirten der Kirche zu eröffnen. §
3. Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie das Recht
und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen
Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht
gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen
Gläubigen kundzutun. Aber das bezeichnet der Bischof als Anschwärzerei.
Wer hat hier wen angegriffen? Franz-Josef Klapdor schrieb: Die zum Teil unflätigen Angriffe gegen Bischof
Algermissen haben mich in der Tat dazu angeregt, mich mal in diesem Medium zu artikulieren. Welche unflätigen
Angriffe meinen Sie konkret? Nennen Sie Fakten! Umgekehrt wird ein Schuh daraus! Überlegen Sie einmal:
Wer hat wem auf unflätige Weise „vorkonziliares Denken“ und „angstmachende Theologie“ vorgeworfen? Wer
hat die Patres heimlich rausschmeißen wollen, ohne die betroffenen Gläubigen [vorher] darüber zu informieren?
Unglaubliche Verdrehung der Sachlage Briefe mit unsäglichen Beleidigungen und bisweilen auch Drohungen,
die weder den Schreibern noch dem vorgeblichen Anliegen Ehre machten, haben mich tief verletzt. Wer hat
hier eigentlich wen beleidigt und bedroht? Inzwischen ist es längst so weit gekommen, daß Trittbrettfahrer
aus extrem traditionalistischen Kreisen die Entlassung der SJM-Priester instrumentalisieren, um der gesamten
Kirche ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil Untreue und Irrglauben zu attestieren. Welche „Trittbrettfahrer“
haben die Entlassung der SJM-Priester 1. wann?, 2. wo?, 3. auf welche Weise? und 4. warum „instrumentalisiert“?
Die Trittbrettfahrer. Die Belege. Die Fakten! Bitte!
Danke kreuz.net! kreuz.net ist an Aktualität und profunden Hintergrundinformationen nicht zu übertreffen!
Besten Dank an die Redation! Der Brief des Bischofs ist in jeder Hinsicht sehr aufschlussreich! Er bedarf
einer gründlichen Analyse. Fest steht: Bischof Algermissen reagiert keineswegs souverän und gelassen,
wie es seinem Amt gebührt. Das Volk soll offenkundig getäuscht werden. Die Pläne des Bischofs sind
aber leicht durchschaubar. Nach wie nennt er keine Gründe, die den Rauswurf der untadeligen Priester
rechtfertigen könnten.
„Tradis“??? Wer und und was sind „Tradis“??? Romulus schrieb: 1.) Selbstverständlich wurde der Vorfall
von den Tradis instrumentalisiert. Welche „Tradis“ haben die Vorgänge in Fulda 1. wann?, 2. wo?, 3. auf
welche Weise? und 4. warum „instrumentalisiert“? Die Fakten und die Belege bitte! Mit Originalzitaten
und Quellenangaben! Was kreuz.net betrifft. Die Berichte zu dem Thema hier haben lediglich die Stimmungslage
vor Ort sachlich wiedergegeben. Nicht mehr und nicht weniger! Wo also haben welche „Tradis“ dieses Thema
„instrumentalisiert“? Bloße Schlagworte und Feinbildagitation helfen hier nicht weiter.
Der Bischof behandelt die Gläubigen wie unmündige Kinder Zugleich lamentiert er, daß eine „begrenzte
Gruppe“ die Entscheidung angeblich „zu früh“ und „auf ungute Weise“ vor eine breite Öffentlichkeit gebracht
habe. Was heißt „begrenzte Gruppe“? Was heißt „zu früh“? Was heißt „auf ungute Weise“? Das Verhalten
des Bischofs ist nicht mehr nachvollziehbar. Offenbar sollte der Rausschmiss der drei SJM-Patres verheimlicht
und erst im Nachhinein den Pfarrangehörigen mitgeteilt werden. Hallo, wo sind wir denn? Glaubt der Bischof
wirklich, dass man so mit den Menschen umgehen kann? Gott sei Dank war kreuz.net schneller, als dem Bischof
lieb und recht sein konnte.
Kreuz.net berichtet über das, was ist Kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich berichtet.
Es ist Unsinn, jetzt einen Keil zwischen den berichteten Sachverhalten und den Gläubigen vor Ort treiben
zu wollen, für die der Bischof jetzt angeblich „Verständnis“ aufbringen will. Bischof Algermissen bringt
aber weiter keine Sachargumente. Wenn jemand die Entlassung der SJM-Patres instrumentalisiert, dann ist
es der Fuldaer Oberhirte selbst, der damit seinen „Pastoralen Prozess“ beschleunigen will.
Knigge Adolph Freiherr Knigge, „Über den Umgang mit Menschen“, Aus dem 1. Kapitel: Allgemeine Bemerkungen
und Vorschriften über den Umgang mit Menschen: Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu
er sich selbst macht… Diese Erfahrung macht den frechen Halbgelehrten so dreist, über Dinge zu entscheiden,
wovon er nicht früher als eine Stunde vorher das erste Wort gelesen oder gehört hat, aber so zu entscheiden,
daß selbst der anwesende bescheidene Literator es nicht wagt, zu widersprechen, noch Fragen zu tun, die
des Schwätzers Fahrzeug aufs Trockene werfen könnten. Diese Erfahrung ist es, durch welche der empordringende
Dummkopf sich zu den ersten Stellen im Staat hinaufarbeitet, die verdienstvollsten Männer zu Boden tritt
und niemand findet, der ihn in seine Schranken zurückwiese. Sie ist es, durch welche sich die unbrauchbarsten,
schiefsten Genies, Menschen ohne Talent und Kenntnisse, Plusmacher und Windbeutel bei den Großen der
Erde unentbehrlich zu machen verstehen.
Wer hinterfragt die seelsorgefremden Pastoralkonzepte? Von den Algermissen-Befürwortern wird immer behauptet,
die Entscheidung des Bischofs sei richtig und notwendig gewesen. Mir hat aber noch niemand erklären können,
was jetzt in den betroffenen Pfarreien besser sein soll als vorher. Salus animarum suprema lex! Die Pfarrei
ist und bleibt der grundlegende Ort lebensnaher Seelsorge und nicht die häufig am grünen Tisch fabrizierten
„Pastoralverbünde“ mit nebulösen Seelsorgeteams. Es ist schon mehr als seltsam, dass jetzt viele Pfarreien
keine eigenen Pfarrer mehr haben dürfen, obwohl ja genügend Priester vorhanden sind. Die Anwesenheit
der SJM-Patres im Bistum war ein pastoraler Glücksfall, der hätte Schule machen können. Aber der Bischof
baut nicht auf, er zerstört. Das kann so nicht weitergehen.
Beweispflicht clarissa colonia schrieb: Damit sind aber auch die „Gegner“ gefordert, sich Rechenschaft
darüber abzulegen, worauf die Sicherheit ihrer Auffassung gründet. Ein schwieriges Unterfangen … In
dieser Angelegenheit liegt zunächst einmal der Bischof in der Beweispflicht. Er war es ja schließlich,
der vollendete Tatsachen geschaffen hat. Man tut in Fulda gerade so, als ob die SJM-Patres Schaden in
der Rhön angerichtet hätten, den man wieder gut machen müsse, und die Leute entgiftet werden müssten.
Bis zum heutigen Tag wurde aber kein nachvollziehbares Argument geliefert, dass die Entpflichtung der
Ordensgeistlichen inhaltlich-theologisch-pastoral begründen würde. Der Bischof hat die Macht. Das ist
alles. Abe das Machtgehabe zeigt keine Größe, wie Pater Recktenwald treffend formuliert hat.
Bitte persönliche Befindlichkeiten außen vor lassen! paparatzi, katholikos und johannes XIII, lassen
Sie doch persönliche Befindlichkeiten außen vor, und gehen Sie einmal auf SACHARGUMENTE ein! Setzen
Sie sich doch einmal [inhaltlich]inhaltich[kursiv] mit der Rücktrittsforderung von Herrn Rothenberger
auseinander. Seine fünf Argumente sind hieb- und stichfest! Beispiel: Selbst wenn Bischof Algermissen
in der Sache recht hätte, warum kann er dann mit den Leuten nicht reden?
Wann schreitet Rom endlich ein? Ich frage mich, wie lange Rom noch dem unseligen Treiben Algermissens
zuschauen will. Der Fuldaer Oberhirte hat seiner Person und dem Bischofsamt enormen Schaden zugefügt.
Wie soll es in Fulda in den nächsten 15 Jahren weitergehen? Das letzte Wort ist hier mit Sicherheit noch
nicht gesprochen!
Leser „Johannes XXIII.“ irrt Johannes XXIII. schrieb: So gingen die Priester zum beispiel mit dem thema
Mundkommunion zu weit, die sie für die Kommunionkinder zur Pflicht gemacht haben, genauso, wie sie jeden
Schief angucken, der ihnen ne Hand hinhält für den Kommunionempfang, was aber gegen den erlass vom II.
Vatikanum spricht, nach dem Munkommunion auf jeden Fall erlaubt ist. Johannes XXIII. – ist das wieder
eine Neubestellung der Algermissen-Front, nachdem prawda heute kapituliert hat? Offenbar haben Sie im
letzten Satz Mund- und Handkommunion verwechselt. Zu den Fakten: 1. Niemand wurde und wird zur Mundkommunion
gezwungen. 2. Wenn die Gläubigen die freie Wahl zwischen beiden Formen des Kommunionempfangs haben sollen,
müssen sie erst einmal beide Formen kennen- und auch praktizieren lernen. 3. Wenn die Erstkommunionkinder
die Form der Mundkommunion kennenlernen dürfen, entspricht dies den Normen der Kirche. 4. In vielen Pfarreien
besteht heute ein De-Facto-Zwang zur Handkommunion, was eindeutig gegen geltendes Recht verstößt. Ein
Rat an alle: Bitte mal nachlesen, was in den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils so alles über die
Handkommunion drinsteht. Das Ergebnis wird überraschend sein …
Reine Spekulation prawda schrieb: Mittlerweile ist dies nach meiner Einschätzung ganz anders. Aha, vor
einigen Wochen noch schien die Entscheidung des Bischofs für die meisten Gläubigen nicht nachvollziehbar,
aber jetzt soll das alles auf einmal ganz anders sein. Wie soll es denn zu diesem plötzlichen Sinneswandel
der Gläubigen gekommen sein? Und was ihren „gruppendynamischen Prozess“ betrifft, denke ich, können
sie den RHönern durchaus etwas mehr Mündigkeit und eigenständiges Urteilsvermögen zutrauen.
Selektive Wahrnehmung von prawda @ prawda Komisch ist doch nur, dass die überwiegende Mehrheit der Gläubigen
in den betroffenen Gemeinden das alles ganz anders sieht als Sie! Die SJM-Patres haben einen guten Job
gemacht. Wenn sie wirklich so unmöglich wären, wie Sie es hier darzustellen versuchen, hätten die Gläubigen
längst mit den Füßen abgestimmt. Schauen Sie sich doch lieber gewisse „pastorale Musterpfarreien“ wie
beispielsweise St. Joseph in Fulda an, eine der Lieblingspfarreien des Bischofs. Dort sind die alteingesessenen
Gläubigen dem „Guru“ Sektenpfarrer Rauch in Scharen davon gelaufen. Hier gibt es wirkliche Probleme und
viel Verwirrung unter den Leuten. Aber das nimmt man im Generavikariat und im Bischofshaus nicht zur Kenntnis.
Im Gegenteil: Pfarrer Rauch darf noch als Sprachrohr des Bischofs fungieren mit massiven Vorwürfen gegen
die SJM-Patres, die nachweislich falsch sind! Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?
Was ist ein „offizieller“ Papstprediger? Kann mich mal jemand aufklären? kath.net bezeichnet P. Cantalamessa
als „offiziellen Papstprediger“. Wieso „offiziell“? Gibt es diese Bezeichnung überhaupt offiziell? Präziser
wäre wohl der von kreuz.net verwendete Begriff „päpstlicher Hofprediger“. Aber welche genaue Funktion
hat dieser Pater eigentlich? Haben seine Predigten quai amtlichen Charakter?
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer Die Sachlage hat sich für die Schwarzbacher etc. seit Ende Oktober
völlig verändert, als der Rausschmiss der Patres bekannt wurde. Davon konnte im Sommer beim Patronatsfest
noch niemand etwas ahnen. Übrigens war es kreuz.net, das als erstes Medium über die Kündigung des Vertrages
zwischen dem Bistum Fulda und den SJM berichtet hatte. Das merkt der hr4-Journalist Chrisoph Käppeler
an unter christoph-kaeppeler.de/…nov02/2006nov02.html
Das Verhalten des Bischofs ist peinlich, und nicht der Brief des Rentners. Es ist absolut lächerlich.
Da lässt sich der Bischof von einer Polizeistreife „beschützen“, weil Gläubige vor dem Dom beten und
ihn um ein Gespräch bitten. Bis heute gibt es keine Reaktion des Bischofs. Der Mann ist eiskalt. Er verschanzt
sich. Auf welchem Planeten leben wir denn?
Ihr Linken, warum wollt auch nicht Ihr gehen? Der Beitrag von ecclesia-semper-reformanda ist eine Glanzleisung
linken Selbstwiderspruchs. Warum treten Sie denn nicht einfach aus der Kirche aus, wenn Ihnen die Lehre
der Kirche nicht passt!? Erzbischof Dyba wurde einmal gefragt, ob es auch etwas gäbe, das ihn an der
Kirche störe. Ja, antwortete der Erzbischof, die mangelnde Beleuchtung am Ausgang. Viele fänden den
Weg nicht hinaus.
Der Fall ist noch lange nicht aufgearbeitet Vereinzelte Vorwürfe gegen die aus Fulda vertriebenen Patres
der Diener Jesu und Mariens haben sich als absurd – und damit als üble Verleumdungen – entpuppt. Und
der Bischof schweigt noch immer! Keine Reaktion auf die bisherigen Mahnwachen vor dem Dom! Wo bleibt der
Dialog? Der Bischof hat dem Ansehen der Kirche großen Schaden zugefügt. So kann es nicht weitergehen.
Die wahren Spalter werden nicht entpflichtet fulda schrieb: Zu Pfr. Rauch kann ich nur sagen, dass er
ein großer Verwirrer ist. Das kann ich bestätigen. Ich kenne Familien aus der Pfarrei St. Joseph, die
dort jahrzehntelang verwurzelt waren, die dort ihre geistliche Heimat hatten, von Kindesbeinen an, als
Ministranten früher unter Pfarrer Kümpel usw. Diese Leute haben mir traurig berichtet, dass die Pfarrei
gespalten ist, seit Pfarrer Rauch dort ist. Innerhalb eines Jahres nach seinem Dienstantritt dort hätte
sich die Zahl der Gottesdienstbesucher mehr als halbiert. Viele alteingesessene Gläubige weichen seither
auf Nachbarpfarreien, z. B. Stadtpfarrkirche, aus. Natürlich hat Pfarrer Rauch in Fulda auch seine „Fangemeinde“.
Das ist nicht verwunderlich. Er ist wie ein Guru für bestimmte Menschen. Aber das ist nicht gut. Die
normalen Gläubigen sind gespalten. Die Menschen stimen mit den Füßen ab. Aber solche Priester wie Pfarrer
Rauch haben in Fulda das große Sagen. Sie sind die Lieblinge des Bischofs. Es ist sehr, sehr traurig.
Vorurteile und Klischees überdenken Ja, „Schwester“, wer lesen kann, kann lesen… Ich habe nur Gutes
vom seelsorgerischen Wirken der drei Patres gehört. Alle Klischees und Vorurteile, die man über sie
verbreitet hat, waren nicht stichhaltig. Sie haben intakte Pfarrgemeinden hinterlassen. Diskutieren wir
doch mal lieber über den Bischof und sein unmögliches Verhalten.
Die Patres waren sehr gute Seelsorger „Schwester“, nehmen Sie doch erst mal Ihre ideologischen Scheuklappen
ab, dann könnte man evtl. vernünftig diskutieren … Die jetzt verwaisten Pfarreien können jedem Vergleich
Stand halten.
Die Linken sind ewig-gestrig Tja, „Schwester“, wie man sieht, sind die Ewig-Gestrigen die Linken, die
starr an ihrem ideologisch geprägten Weltbild festhalten und dialogunfähig sind.
Einen Priestermangel gibt es nicht In den Rhöngemeinden Schwarzbach, Obernüst, Gotthards, Eckweisbach
und Simmershausen hätte es über Jahrzehnte keinen Priestermangel gegeben, hätte der Bischof die bewährten
Priester nicht rausgeschmissen. Für mindestens eine Generation wäre ein regelmäßiges Gottesdienstangebot
in allen Dörfern garantiert gewesen. Auch in anderen Teilen des Bistums Fulda herrscht kein Priestermangel.
Da, wo es evtl. ein bisschen eng wird, könnte man durch vernünftige Zusammenarbeit benachbarter Pfarreien
Abhilfe leisten. Aber darum scheint es dem Bischof nicht zu gehen. Der sogenannte „Pastorale Prozess“
muss mit aller Gewalt durchgepeitscht werden, nicht zum Heil, sondern zum Schaden der Seelen. Eine hinreichende
Versorgung der Pfarreien mit eigenen hauptverantwortlichen Pfarrern scheint in Fulda gar nicht mehr erwünscht
zu sein. Völlig neue Leitungsstrukturen mit seelsorgefremden Pastoralteams sollen die bisherige bewährte
Seelsorge vor Ort ersetzen. Das muss verhindert werden. Fulda war ursprünglich eine exemte Abtei, die
unmittelbar Rom unterstellt war. Vielleicht müssten die Gläubigen hier angesichts der Sturheit des Bischofs
auf eine pastorale Exemtion der Pfarreien hinarbeiten mit direkter Unterstellung unter den Papst, der
dann entsprechende glaubenstreue Geistliche bestellt.
Die Schwarzbacher stehen hinter Pater Pfaffenhuber Schwarzbach, ich muss feststellen, dass Ihr Name nicht
für das tatsächliche Stimmungsbild in Schwarzbach steht. Wie kommen Sie darauf, den Gottesdienst auf
der Milseburg als „Gegenveranstaltung“ zu bezeichnen? Das ist einfach absurd. Waren die Schwarzbacher
fünf Jahre lang in einer Sekte? Hatten die Menschen fünf Jahre lang ängstliche Gesichter bei den Gottesdiensten?
Wollen Sie das tatsächlich beobachtet haben? Ihre Sicht der Dinge ist einfach nicht nachvollziehbar.
Die überwiegende Mehrheit der Gläubigen in Schwarzbach stand und steht hinter Pater Pfaffenhuber. Der
Pfarrgemeinderat hat dazu sogar einen einstimmigen Beschluss gefasst.
Intensive Seelsorge statt Polizeistreife! AKH, ich stimme Ihnen vollkommen zu! Das mit der Polizeistreife
vor dem Bischofshaus ist allerdings auch sehr bezeichnend für das Verhalten des Bischofs.
Der erste sachliche Beitrag von Didymus Es verwundert allerdings schon, dass ausgerechnet Sie diese Frage
stellen. Ich dachte, Sie hätten die besten Verbindungen zur Bistumsleitung. Könnten Sie nicht den Sachverhalt
aufklären? Oder weiß im Generalvikariat die Linke nicht, was die Rechte tut?
Verwechslung @ GuterKatholik Sie scheinen da etwas zu verwechseln: Der Selbstwiderspruch liegt bei den
Linken in der Kirche, die ja so argumentieren. Wo ist denn der von den Linken so viel beschworene Dialog
im Umgang mit den Rhöner Pfarreien? Wo zeigt sich das geschwisterliche Bemühen um die Gläubigen? Die
Täter werden zu Opfern stilisiert, und die Opfer zu Tätern. Plötzlich wird – frei nach Camus – von
der Unschuld verlangt, sich zu rechtfertigen. Da braucht man sich dann nicht über den Vertrauensverlust
in die Kirche zu wundern.
Schlechtes Benehmen Paulchen schrieb: Bei der 2. Mahnwache standen :2Polizisten und 5 dunkel gekleidete
Männer,direkt vor des Bischofs Tür! „UM IHN ZU BESCHÜTZEN“. Die Polizisten,die für die Gläubigen
zuständig waren, waren auch immer bei den Gläubigen. Danke für diese Information. Das ist ja sehr interessant.
Hatte es nun bei der dritten Mahnwache einen besonderen Grund, dass der Streifenwagen direkt vor dem Bischofshaus
stand und nicht mehr vor dem Schlossgarten bei der Domtreppe? Offensichtlich nicht, außer, dass sich
der Bischof vor den Gläubigen immer mehr verschanzt. Die betroffenen Beamten werden sich wohl auch ihren
Teil denken. Wann wird der Bischof denn in Fulda wieder öffentlich auftreten? Im Hochfest an Weihnachten?
Will er dann über den Weihnachtsfrieden predigen? Das nehmen ihm die Gläubigen doch nicht mehr ab. Das
schlechte schlechtes Benehmen des Bischofs ist nur noch peinlich. Man stelle sich einmal vor, der Geschäftsführer
eines Unternehmens lässt Polizisten vor sein Büro aufstellen, um sich vor den Mitarbeitern zu schützen.
Ein solcher Geschäftsführer wäre die längste Zeit auf seinem Posten gewesen.
Schwert des Geistes @ Elke: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin
nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10, 34)
Von Spionen und blauen Streifenwagen @ warwohlnix: Die Hierarchie wird wohl durch einen Spion in der Wand
gelunzt haben. Oder sie hat sich in Räuberzivil getarnt und den Gläubigen zugeschaut. @ Sozialkatholisch:
Wo leben Sie denn? Ist bei Ihnen die Polizei noch „grün“? Das „komische Blau“ ist europaweit die Polizeifarbe.
Die Umstellung der Polizei von „grün“ auf „blau“ erfolgte in Hessen bereits 2005. Damit folgte man zudem
anderen Bundesländern. Die Finanzierung dieser Umstellung soll laut Innenminister Bouffier im Rahmen
der veranschlagten Haushaltsmittel erfolgt sein, ohne dass zusätzliche Gelder bereitgestellt wurden.
Sehr ungewöhnlich: eine Polizeistreife vor dem Bischofshaus Zur Klarstellung: Bei der zweiten Mahnwache
am 25. November stand die Polizeistreife vor dem Fuldaer Schlosspark – direkt gegenüber der Freitreppe
zum Dom, wo die Demonstration stattfand. Das hat natürlich verkehrsregelungstechnische Gründe, da es
sich ja schließlich um eine angemeldete AKtion handelte, ander auf einer belebten Straße Autos vorbeifahren.
Am 2. Dezember stand die Streife nun ohne ersichtlichen Grund direkt vor dem Eingangstor zum Bischofshaus –
die Freitreppe zum Dom, wo die Mahnwache wiederum stattfand, ist 200 Meter davon entfernt. Da gibt es
also verkehrsregelungstechnisch keinen direkten Zusammenhang. Offenbar sieht der Bischof in den friedlich
betenden Gläubigen einen Haufen potentieller Krimineller, vor denen er sich schützen muss. Das ist einfach
nur noch peinlich: ein Bischof, der sich vor den Gläubigen verschanzt. Warum ist er nicht Manns genug
herauszukommen und mit den Leuten zu reden? Dazu ist das Bischofsamt doch da gemäß Augustinus: „Für
Euch bin ich Bischof, mit euch Christ!“ Wo leben wir denn, wenn Christen nicht mehr miteinander reden
können???
Fulda muss umdenken kümmert Euch um neue Priester, die Eure Seelen retten Ja, darum wollen wir alle beten.
Gleichwohl ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die pastoralen Planungen der Fuldaer Diözesanleitung
in eine falsche Richtung laufen. Dagegen müssen sich die Gläubigen wehren. In Fulda steht ein notwendiger
Klärungsprozess an. Eine Scheidung der Geister tut dringend not. Nur so wird ein vernünftiger Neuanfang
mit seeleneifrigen Priestern möglich sein.
Heute 3. Mahnwache vor dem Dom Paulchen schrieb: 3. Mahnwache ? Super, ich bin dabei!! Heute um 15 Uhr
auf der Treppe vor dem Dom! Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!
Dritte Mahnwache gegen den Priesterrauswurf Mein Vorschlag: nicht nur an der Domtreppe demonstrieren,
sondern direkt vor das Bischofshaus ziehen! Die Proteste sollten bistumsweit ausgedehnt werden. Das Problem
gibt es längst nicht mehr nur in Schwarzbach und Eckweisbach, die jetzt auf Befehl des Bischofs keine
Pfarrer mehr haben dürfen. Fulda darf nicht länger pastorale Sonderwege gehen, die von kirchenfeindlichen
Splittergruppen wie dem „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ gefördert werden. Fulda ist und bleibt
Teil der katholischen Weltkirche. Dafür müssen die Gläubiegn öffentlich eintreten. Nicht austreten,
sondern auftreten! Für Wahrheit und Gerechtigkeit!
Die Aufarbeitung der Probleme hat noch nicht einmal begonnen Die SJM-Patres in der Rhön waren und sind
hervorragende Seelsorger. Der Bischof ist es, der gespalten hat. Er verweigert bis zur Stunde den Dialog
mit den Gläubigen. Er diffamiert unbescholtene Christen der Anschwärzerei. Der Bischof misst mit zweierlei
Maß. Nicht die SJM sind das Problem, die spalterischen Tendenzen, die von der Diözesanleitung ausgehen,
sind das Problem. Da muss in Fulda noch sehr viel aufgearbeitet werden. Eine heilsame Scheidung der Geister
tut not. Am 1. Dezember ist die Diskussion noch lange nicht vorbei, im Gegenteil.
kath.net sollte seinen Standpunkt überdenken Gandalf fährt nach Konstantinopel, um kreuz.net zu lesen
und zu loben!? Die Wege des Herrn scheinen in der Tat unergründlich zu sein. Aber dann sollte kath.net
endlich auch seine Politik ändern. Oder ist dieser Konstantinopel-Gandalf ein anderer Gandalf als der
Noé-Gandalf?
Jetzt geht’s erst richtig los Es scheint auf Seiten des Generalvikariats üblich zu sein, es mit der Wahrheit
nicht ganz so genau zu nehmen! Warum hat man dort eigentlich so eine schlechte Meinung von den Menschen?
Die Hintergründe, die zur Entlassung der Ordensgeistlichen in der Rhön geführt haben, sind noch lange
nicht aufgearbeitet. Auch wird der Bischof die Folgen seines kaum mehr nachvollziehbaren Verhaltens persönlich
verantworten müssen. Die Folgen werden verheerend sein. Das Vertrauen der Menschen in der Rhön in die
Kirche ist erschüttert. Und der Bischof schweigt noch immer. Anscheinend kann er gut damit leben. Verhält
sich so ein guter Hirte?
Was ist daran widerlich? kreuz.net hat im Gegensatz zu kath.net keine unbewiesenen Tatsachenbehauptungen
aufgestellt. Die Überschrift ist eine rhetorische Frage und als solche auch erkenntlich, da eindeutig
mit einem Fragezeichen versehen. Sie bezieht sich auf die zuvor getätigten Unterstellungen von kath.net,
der oder die Täter entstammten dem „Dunstkreis“ vorgeblicher „Algermissen-Kritiker“. Damit werden friedliche
Mahnwachenteilnehmer pauschal verdächtigt. Das ist unfair. Niemand weiß, wer die gefälschten E-Mails
in Umlauf gesetzt hat. Damit sollte man es bewenden lassen.
Nicht überbewerten – aber realistisch sein @ Zur Kentnisnahme Natürlich sollte man das nicht überbewerten,
und selbstverständlich steckt nicht hinter jedem lancierten Artikel eine Verschwörung. Aber auffällig
ist die Berichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung von kath.net über die Vorfälle in Fulda [in ihrer
Tendenz[kursiv] schon. Und es hat nichts mit Schlechtmachen, Anschwärzen, Denunzieren etc. zu tun, wenn
das Verhalten eines Bischofs in einer wichtigen Angelegenheit sachlich kritisiert und auf eine Klärung
gedrängt wird. Offenbar darf auf kath.net aber keine sachliche Kritik an Bischof Algermissen geübt werden.
Das ist schon auffällig. Und wieso berichtet kath.net exklusiv über eine Gefälligkeitserklärung, die
vorher mit dem Bischof abgesprochen war? Die „Osthessen-news“, ein Nachrichtenportal unabhängiger Journalisten
aus Fulda, die im übrigen nicht viel mit der Kirche am Hut haben, berichten da offenbar wesentlich objektiver.
Warum liefert kath.net nach wie vor keinen Eigenbericht? Gandal schrieb: Darf ich mal darauf hinweisen,
dass wir diese Proteste – die sich übrigens von dem, was in diesem Forum abgeht deutlich unterscheiden –
keineswegs verschweigen, sondern unter der Rubrik „Anderswo“ deutlich auf die Osthessen-News-Artikel verweisen?
Also auch hier bitte mehr Sachlichkeit! Die Frage bleibt: Warum bringt kath.net keine Eigenberichte über
die friedlichen Mahnwachen vor dem Fuldaer Dom? Warum wird lediglich unter der Rubrik „Anderswo“ auf die
Osthessen-News-Artikel verwiesen? Die einseitige Erklärung des Dekanats Eschwege, die mit dem Bischof
vorher abgesprochen war, hat kath.net schließlich am 16. November auch als Eigenbericht gebracht, und
das sogar exklusiv. Irgendetwas ist da doch faul!? Im übrigen muss auch zwischen der Berichterstattung
auf kreuz.net und den hier geäußerten Lesermeinungen unterschieden werden. Die Lesermeinungen sind ja
wohl kaum gleichzusetzen mit der Meinung der kreuz.net-Redaktion. Hier darf halt jeder frei posten. Was
die Berichterstattung auf kreuz.net über die Vogänge in Fulda betrifft, waren die Artikel auch stets
sachlich und gut recherchiert. Auch die Zahlenangaben stimmen.
Ein abgekartetes Spiel? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es gewisse Absprachen und/oder
Abhängigkeiten zwischen der kath.net-Redaktion und der Fuldaer Diözesanleitung bzw. Pressestelle der
Diözese gibt. So erschien die (übrigens zuvor mit dem Bischof abgesprochene) „Ergebenheitserklärung“
des Dekanats Eschwege für den Fuldaer Oberhirten am 16. November zunächst exklusiv nur auf kath.net: www.kath.net/detail.php?id=15224 Nicht einmal in der örtlichen Tagespresse war davon zu erfahren. Welche
Verbindungen gibt es da zwischen Fulda und Linz? Man kann kath.net offenbar kaum mehr als unabhängiges
Medium bezeichnen.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen Morgen Sonntag findet die offizielle Verabschiedung statt. Das
sollte man filmen und nach Rom schicken! Die Bilder werden für sich sprechen. Was hier geschieht, ist
ein absolut einmaliger Vorgang, der in der Geschichte seinesgleichen sucht: Ein Bischof wirft ohne Begründung
tadellose Priester raus, und die Gläubigen wehren sich tapfer dagegen. Macht weiter, Ihr tapferen Schwarzbacher,
Eckweisbacher und Simmershausener!!! Euer Mut und Eure Treue werden belohnt werden! Es gibt noch eine
andere Gerechtigkeit!
Kommunikationsproblem des Bischofs Ein Bischof muss doch so etwas wie ein Kommunikator sein, gerdae in
unserer medial geprägten Gesellschaft. Wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit eine Führungsperson
seit Wochen jedes persönliche Gespräch mit den betroffenen Menschen verweigert? Selbst wenn der Bischof
in der Sache Recht hätte, ein solches Verhalten ist in jeder Hinsicht untragbar. Das schmerzt und verletzt
die Menschen am meisten.
Aufgeschlossene Priester müssen weichen zugunsten einer menschenabgewandten Pastoral Gunsenum, Sie vertreten
ein rein funktionalistisches Verständis von Pastoral, das an den Realitäten und Bedürfnissen der Menschen
vor Ort total vorbeigeht. Es gibt keinen Priestermangel, es gibt einen Gläubigenmangel. Die Menschen
werden weiter mit den Füßen abstimmen und sich von einer funktionalistischen Kirche abwenden. Von Ihrer
Pastoral wird nichts übrigbleiben, außer, dass sich die „kühlen Planer“ (Papst Benedikt XVI.) im Generalvikariat
nur noch selbst verwalten werden, bis eines Tages kein Geld mehr da sein wird. Könnten diese Tage doch
abgekürzt werden und die wahre Erneuerung schon jetzt beginnen!
Absurde Argumentation Gunsenum, Sie wollen oder können es einfach nicht begreifen! Den Pfarrgemeinden
vorzuwerfen, sie würden „aus purem Egoismus nicht einsehen wollen, dass es in Fulda wohl nicht genügend
Priester gibt“, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Ja, den Priestermangel haben sie jetzt in der
Tat! Weil man ihnen die Priester ohne Grund weggenommen hat! Das, was sich der Bischof hier leistet, ist
nicht mehr zu verantworten.
So etwas hat es noch nie gegeben! Diejenigen, die jetzt immer noch glauben, die Entscheidung des Bischofs
verteidigen zu müssen, sollten endlich erkennen, welchen Flurschaden der Bischof angerichtet hat. @ Romulus
Hier werden keine Kinder instrumentalisiert. Nehmen Sie doch endlich die Argumente der Gläubigen zur
Kenntnis, und setzen Sie sich mit diesen inhaltlich auseinander!
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen @ Zur Kenntnisnahme In Fulda muss noch so einiges aufgearbeitet
werden. Beispielsweise steht nach wie vor der Vorwurf im Raum, die von den Patres verwendete Kommunionmappe
enthalte „Angst machende Theologie“. Dieser Vorwurf wurde nicht zurückgenommen, obwohl er nachweislich
nicht stimmt. Ein Bischof hätte als oberster Glaubenshüter der Diözese hier für Klarheit zu sorgen.
Dieser Amtspflicht kommt Algermissen aber nicht nach.
Allzweckwaffe Norbert Bug? Norbert Bug leitet gegenwärtig einen „Glaubenskurs“ in der Fuldaer Pfarrei
St. Joseph, deren Pfarrer der Sektenbeauftragte Ferdinand Rauch ist. Das kann man im aktuellen Pfarrbrief
von St. Joseph nachlesen. Offenbar gibt es da enge Vernetzungen. Norbert Bug war es auch, der die unsägliche
Beteiligung von „Pro Familia“ bei der diesjährigen „Woche für das Leben“ im Bistum Fulda zu verantworten
hatte. kreuz.net hatte seinerzeit berichtet unter www.kreuz.net/article.3299.html: Wie Cornelia Krey von
‘Pro Familia’ in Kassel gegenüber der ‘Hessisch-Niedersächsische Allgemeinen’ betont, ist ‘Pro Familia’
von „Klientenseite“ gebeten worden, an der ‘Woche für das Leben’ teilzunehmen. Offensichtlich hat die
ökumenische Planungsgruppe den Abtreibungsverein ‘Pro Familia’ kontaktiert. Norbert Bug war maßgeblich
an dieser Planungsgruppe beteiligt. Zu irgendwelchen personellen Konsequenzen scheint sein Fehlverhalten
nicht geführt zu haben. Welche Leute arbeiten da eigentlich im Generalvikariat?
Bitte genau lesen! @ Lord Werther Sie haben da offensichtlich etwas falsch verstanden. kreuz.net hat niemals
behauptet, dass kath.net die E-Mails gefälscht habe. kath.net aber gibt vor, die Täter bei den vorgeblichen
„Algermissen-Gegnern“ ausfindig gemacht zu haben. Das ist eine unbewiesene Tatsachenbehauptung. Kath.net
arbeitet nicht seriös. All das wurde hier aber schon hinreichend ausdiskutiert.
Falsche Mitarbeietr Peterchen schrieb: Die s.g. „Theologen“ haben zwar ihr Studium hinter sich, können
jedoch nicht mal grundlegende Kenntnisse des katholischen Katechismus vorweisen Dann müsste es aber in
der Entscheidungskompetenz des Bischofs liegen, dass solche Leute eben nicht ausgerechnet für die Ausbildung
von Katecheten veranwortlich sein dürfen, wie es bei Herrn Bug aber offenbar der Fall ist.
Sind wir hier im Kindergarten? Liebe Leute, könnt Ihr auch mal ernst sein!? Betet doch mal lieber für
Bischof Algermissen und geht nach Fulda zur Mahnwache, wenn Ihr nichts besseres zu tun habt.
Fachlich inkompetente Mitarbeiter Norbert Bug – war das nicht derjenige, der im Frühjahr die Beteiligung
der Abtreibungsorganisation „Pro Familia“ an der „Woche für das Leben“ zu verantworten hatte??? Meine
Güte, wo hat der denn Theologie studiert!? Bischof Algermissen sollte sich von solchen Leuten trennen
und endlich kompetente sowie theologisch qualifizierte Mitarbeiter suchen.
Es ist noch lange nicht Schluss! Romulus schrieb: Trotzdem: Ab dem 1. 12. ist Schluß. Die Frage nach
der Wahrheit dem rechten Weg der Pastoral und der Scheidung der Geister im Bistum Fulda wird bleiben.
Die Kommunionmappe enthält keine „Angst machende Theologie“. Dieser Auseinandersetzung um Glaubensinhalte
wird man sich im Bistum Fulda (und anderswo) nicht entziehen können.
Spekulationen bringen nicht weiter HeinrichvonOfterdingen: kath.net behauptet doch zu wissen, wer die
E-Mails gefälscht hat: die vorgeblichen „Algermissen-Gegner“. Das wurde dort wörtlich geschrieben. kreuz.net
hat nie derartiges über die Gegenseite behauptet, sondern lediglich eine rhetorische Frage gestellt,
die daruf gemünzt war, woher kath.net eben seine „Informationen“ hat. „Cui bono“ – das ist in der Tat
die Frage …
Bitte keine wilden Spekulationen! Niemand kann wissen, wer die E-Mails gefälscht hat. kreuz.net hat übrigens
nie behauptet zu wissen, wer sie gefälscht hat. kath.net aber schon. Das ist unfair. denn auch kath.net
weiß es nicht. Warum regt sich Herr Noé von kath.net immer so sehr auf?
Bitte keine wilden Spekulationen! Niemand kann wissen, wer die E-Mails gefälscht hat. @ HeinrichvonOfterdingen
Wenn kath.net schreibt, „Algermissen-Gegner schicken gefälschte E-Mails an Medien“, ist und bleibt das
eine unbewiesene Tatsachenbehauptung, auch wenn kein vorgeblicher „Algermissen-Gegner“ namentlich genannt
wird. So aber werden unbescholtene Gläubige, die mit dem Vorgehen der Fuldaer Diözesanleitung nicht
einverstanden sind, indirekt inkriminiert, da ja der oder die Täter direkt aus ihrem Umfeld („Dunstkreis“)
der vorgeblichen „Algermissen-Gegner“ ausgemacht wird. Herr Noé hat wörtlich geschrieben: „Jetzt drehen
ein paar Algermissen-Gegner durch.“ Die Frage bleibt offen: Woher will er das wissen?
Herr Noé sollte seinen Standpunkt überdenken und mehr Gelassenheit zeigen! Danke, Arwen. Bezeichnend
ist ja auch das aufgeregte Um-sich-Schlagen von Herrn Noé, der in völliger Verdrehung der Tatsachen
den Vorwurf kolportiert, kreuz.net behaupte, dass kath.net die E-Mails gefälscht habe. Wie schon gesagt:
Bei jedem seriösen Anwalt würde er sich mit der Prüfung rechtlicher Schritte einfach nur lächerlich
machen. Schon eher strafrechtlich relevant wäre dagegen die von kath.net nach wie vor kolportierte Tatsachenbehauptung,
die gefälschten E-Mails stammten von vorgeblichen „Algermissen-Kritikern“. Das kann niemand beweisen,
auch wenn es Herr Noé anscheinend gerne so hätte, weil es so am besten in sein (offenbar sehr einfach
gestricktes) Weltbild passt. Die Dinge sind aber nun einmal oft nicht so, wie sie zu sein scheinen.
Bitte künstliche Aufregungen und Emotionalisierungen vermeiden und zurück zum Thema! Fakt ist folgendes:
kath.net titelt nach wie vor, dass vorgebliche „Algermissen-Gegner“ E-Mail-Adressen gefälscht und entsprechende
Pressemeldungen in Umlauf setzt hätten. Das ist eine unbewiesene Tatsachenbehauptung. Mit dieser pauschalen
Unterstellung inkriminiert kath.net die vor dem Fuldaer Dom friedlich demonstrierenden Mahnwachenteilnehmer
und unbescholtene Gläubige, die den Vorgängen um den ungerechten Rauswurf der drei SJM-Patres in der
Rhön kritisch gegenüber stehen. kreuz.net hat keineswegs behauptet, die gefälschten E-Mails stammten
von kath.net. Die Formulierung „Steckt ‘kath.net’ hinter den Fuldaer E-Mails?“ war als rethorische Frage
eines als Kommentar gekennzeichneten Beitrags gedacht und enthält (im Gegensatz zur kath.net-Behauptung
mit den „Algermissen-Gegnern“ als Täter) ein Fragezeichen! Wenn Roland Noé hier mit rechtlichen Mitteln
droht, macht er sich damit nur lächerlich und zeigt, dass er von Journalismus wenig Ahnung hat. kreuz.net
hat auch nicht von kath.net „abgeschrieben“, wie immer wieder völlig zu Unrecht behauptet wird. Im Gegenteil:
In diesem Fall hat kreuz.net sogar gründlicher und besser recherchiert als kath.net, indem es beispielsweise
den Namen des Jesuitensprechers Busch und die Weiterleitung der gefälschten E-Mail an die FAZ-Redaktion
erwähnt. Bei kreuz.net ist die Berichterstattung und Recherche eindeutig seröser als bei kath.net. Das
bloße Zitieren bischöflicher Presseerklärungen wie bei kath.net ist billig und langweilig.
Achtung!!! Warnung vor Fakes!!! Warum sollten es ausgerechnet die Kritiker von Bischof Algermissen sein,
die gefälschte E-Mails in Umlauf bringen!? Damit würden sie sich selbst enorm schaden. Das ergibt keinen
Sinn. Daher schließe ich mich Leser „Savonarola“ in einem anderen Forum an: Das sind Fakes, um den SJM
im Ansehen zu schaden. Ich würde Strafanzeige erstatten.
Achtung!!! Warnung vor Fakes!!! Warum sollten es ausgerechnet die Kritiker von Bischof Algermissen sein,
die gefälschte E-Mails in Umlauf bringen!? Damit würden sie sich selbst enorm schaden. Das ergibt keinen
Sinn. Daher schließe ich mich Leser „Savonarola“ in einem anderen Forum an: Das sind Fakes, um den SJM
im Ansehen zu schaden. Ich würde Strafanzeige erstatten.
Unbewiesene Unterstellungen Die Giftzwerge werden immer dreister. Ja, wer könnten diese „Giftzwerge“
wohl sein, die so etwas im Umlauf setzen, um die berechtigten Anliegen der Gläubigen in der Rhön zu
diskretitieren?
Fragen Algermissen behauptet, er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“.
Die Menschen in der Rhön fühlen sich dagegen vom Fuldaer Oberhirten ganz und gar unverstanden. Der Bischof
spricht nicht mit den Menschen. Tatsächlich kann man an seinen Führungsqualitäten zweifeln. So kann
man mit den Leuten nicht umgehen. Man weiß nicht so recht, was den Bischof umtreibt. Sind ihm die Sorgen
und Bedürfnisse der Menschen wirklich ein Anliegen? Auch wenn man anderer Meinung ist, sollte man doch
zumindest mit den Leuten reden. Ob das der Papst auch will? Dass man mit den Menschen nicht spricht? Das
kann ich mir nicht vorstellen.
Willkommen in der Realität @ rebekka Was würden sie antworten, wenn ich jetzt sagen würde: „Ich habe
nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“? Fakt ist: 1.
Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Beschwerdebriefe an den Bischof oder an das Generalvikariat,
in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum geübt wird, werden
an Dritte weitergeleitet. 2. Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Briefe an den Bischof oder an das
Generalvikariat, in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum
im Bistum geübt wird, werden entweder gar nicht oder mit Drohungen und Einschüchterungen beantwortet.
Repressionsmaßnahmen sind unchristlich @ rebekka Ich glaube, Sie verwechseln da etwas. Ist es denn christlich,
unbescholtenen Gläubigen mit Repressionen zu drohen?
Unsinn Der Pfarrgemeinderat steht einstimmig hinter den Patres. Außerdem hat sich per Unterschriftenaktion
eine Dreiviertelmehrheit der Gläubigen für den Verbleib der Patres ausgesprochen. Was Didymus-Zwilling
behauptet, kann also gar nicht stimmen. Er beruft sich offenbar nur auf Einzelmeinungen, die seit Jahren
die Patres in Fulda anschwärzen.
@ Gunsenum und Breze Gunsenum schrieb: 1. kreuznet hat einseitig und in unhöflichem Stil über HH. Algermissen
berichtet. Forenbeiträge waren desweiteren beleidigend und ehrabschneidend. Man muss unterscheiden zwischen
der Berichterstattung auf kreuz.net und den Forenbeiträgen bzw. Lesermeinungen. Was die Berichterstattung
über die Vorgänge in Fulda betrifft, war und ist kreuz.net stets sachlich. Das Thema wird übrigens
auch über den 1. Dezember hinaus aktuell und spannend bleiben.
Dank an kreuz.net Warum regen Sie sich denn so über kreuz.net auf? Kreuz.net berichtet sachlich und fair
über die Vorgänge in Fulda – nicht mehr und nicht weniger. Besten Dank an die Redaktion! :)3
Erschrweckende Inhaltslosigkeit der Algermissenfront Gunsenum und seine Freunde haben in dieser Diskussion
noch nie einen sachlichen Beitrag verfasst, der mal auf inhaltliche Fragen eingegangen wäre.
Liturgische Misbräuche im Fuldaer Dom @ Heggi In einem Leserbrief der „Tagespost“ vom 14.11.2006 war
u. a. folgendeszu lesen: Der Bischof sollte sich einmal mit Missständen direkt vor seiner Haustür befassen.
Im Fuldaer Dom ist es durchaus üblich, zuletzt am 5. November, dass von „Gottesdienstgestaltern“ ein
selbst formuliertes Glaubensbekenntnis vorgetragen wird, was gegen die päpstliche Instruktion Redemptionis
Sacramentum (Nr. 69) verstößt. Und wie steht es zum Beispiel mit den in der Dompfarrei an die Jugendlichen
verteilten Firmmappen, in denen mit keinem Wort vom Heiligen Geist oder den Gaben des Heiligen Geistes
zu lesen ist? Quelle: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=27863 Tja, da wird wohl niemand
nachfragen, ob diese Firmmappen über ein kirchliches Imprimatur verfügen …
Katholizismus nach Belieben Es ist ja sehr interessant, dass nun ausgerechnet die Linken mit Autoritätsargumenten
daherkommen. Auf die SJM-Patres wird geschimpft, obwohl sie sich nichts haben zu schulden kommen lassen.
Gleichzeitig fördert Bischof Algermissen Priester, die sich bei „Kirche-von-unten“-Gruppen engagieren,
die zum Beispiel leugnen, dass Jesus Christus die Kirche gestiftet habe. Diese „Mitbrüder im priesterlichen
Dienst“ dürfen also scheinbar für sich selbst entscheiden, was katholisch ist und was nicht, ohne Konsequenzen
fürchten zu müssen. All das hat doch verheerende Folgen für den katholischen Glauben. Bestraft werden
die Unschuldigen, während man die Täter gewähren lässt.
Vieles muss aufgearbeitet werden Die bischöfliche Kritik am Erstkommunionbuch von Schwester Barbara Haid
ist den Rhönern ebenfalls unverständlich. All das gehört endlich einmal von Grund auf aufgearbeitet.
Und zwar inhaltlich-dogmatisch. Was gibt dem Bischof und seinem Sektenbeauftragten das Recht, über ein
Buch, das durch und durch katholisch ist, öffentlich zu hetzen und Stimmungsmache gegen unbescholtene
Seelsorger zu betreiben? Es muss doch möglich sein, in der katholischen Kirche über den katholischen
Glauben zu sprechen. In Fulda soll das verboten werden. Nicht als Diener unserer Freude wissen sich der
Bischof und seine Mitarbeiter, sondern als Herren unseres Glaubens spielen sie sich auf. Es ist mehr als
traurig.
Wellenbrecher Didymus-Zwilling Noch 11 Tage … dann hat sich die Diskussion sowieso erledigt. Das erinnert
mich irgendwie an … Zitat: „…daß an diesen Realitäten nichts zu ändern ist, daß sich die Deutsche
Demokratische Republik an der Westgrenze der sozialistischen Länder in Europa, als Wellenbrecher gegen
Neonazismus und Chauvinismus bewährt. (Starker Beifall) Wie die Sowjetunion, die uns befreit hat, wird
die Deutsche Demokratische Republik die Schwelle zum Jahr 2000 mit der Gewißheit überschreiten, daß
nur im Sozialismus die Zukunft gehört!“ Erich am 7.10.1989
Pastoraler Supergau in Fulda Nicht als Diener unserer Freude wissen sich der Bischof und seine Mitarbeiter,
sondern als Herren unseres Glaubens spielen sie sich auf. Die einzigen Argumente, die sie kennen, sind
Macht, Zwangsausübung und Einschüchterung. Das hat nichts mehr mit Nächstenliebe zu tun. Die Folgen
werden verheerend sein, wenn nicht schnell etwas geschieht. Die Menschen und ihre Bedürfnisse sind diesen
Leuten doch vollkommen egal. Das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche ist erschüttert. Es geht längst
nicht mehr nur um den ungerechten Rauswurf dreier tadelloser Seelsorger. Es geht um grundlegende Glaubensfragen.
Es geht um eine dringend notwendige Scheidung der Geister.
Statut des „Pastoralen Prozesses“ Lieber adlimina, warum hat die Kleruskongregation eigentlich welche
Korrekturen an dem Statut angemahnt? Was ist jetzt anders als in der ursprünglichen Fassung? Warum veranlassten
diese von oben verordneten Korrekturen während einer Dechantenkonferenz im Frühjahr beim Bischof einen
Gefühlsausbruch mit den Worten: „Die spinnen ja regelrecht in Rom!“? Und warum war der Bischof nicht
bereit, das entsprechende Schreiben der Kleruskongregation öffentlich bekannt zu machen? Fragen über
Fragen. Man sieht, in Fulda ist so einiges aufzuarbeiten.
Forum deutscher Katholiken: ein zahnloser Tiger Das „Forum Deutscher Katholiken“ ist bei neokonservativen
Gruppierungen nach wie vor sehr beliebt. Doch hat sich diese Initiative längst gewandelt und angepasst.
Der Kongress „Freude am Glauben“ wird mittlerweile durch eine fünfstellige Summe von der Deutschen Bischofskonferenz
subventioniert. So wird man sich hier kaum noch etwas Substantielles erwarten dürfen. Bischof Algermissen
sitzt im Kuratorium des „Forums“. Was ein Mann wie er darin verloren hat, habe ich eigentlich noch nie
verstanden. Nach dem, was zur Zeit in Fulda abgeht, wird sich Professor Gindert nun deutlich erklären
müssen.
Ich antworte mal mit „Christian Hüller“ (herüberkopiertes Zitat): >>Gäbe es tatsächlich dramatisches
„nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof
es längst angewandt.<< Ich kann mir schon vorstellen, was sich dahinter verbirgt. Wahrscheinlich Anzeigen/Beschwerden
bzw. -aus Sicht des Bischofs-, Denunziationen, die gleich nach Rom gegangen sind. Darüber bestand bei
den dtsch. Bischöfen ja einvernehmlich Unbehagen. Im Übrigen aber durchaus nicht völlig unsachgemäß,
diese Vorgehensweise: Der Vorgesetzte des Bischofs ist der Papst; dieser hat letztendlich über solche
Beschwerden zu entscheiden. Rom muss (bzw. sollte) diese Anzeigen vertraulich behandeln, wenn die Anzeigenden
darum gebeten haben, wovon auszugehen ist. Daher: „nicht mitteilbares Wissen.“ Andererseits sollte der
Bischof sachlich bleiben und die „Anzeige“ bzw. Beschwerde nicht persönlich nehmen, was hier aber wohl
der Fall war.
adlimina Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem Forum durch alles Durcheinander
hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre und zur Unterscheidung der Geister.
Einverstanden! Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen!
„Frage nie nach dem Geheimnis“-Politik Sie sind gut, Lauschi. Seit drei Wochen warten wir alle gespannt
darauf, dass „Algi“ die wahren Gründe nennt, die zur Entlassung der Patres geführt haben. Aber „Algi“
mauert nur. Die vorgeschobenen Gründe („Vertrauensbruch“, „Angst machende Theologie“ etc.) sind allesamt
sachlich wiederlegt worden. Das heißt: Es gibt keinen stichhaltigen Grund, die Patres zu entlassen und
erst recht keinen, an dieser Fehlentscheidung festzuhalten. Wenn der Bischof das dennoch tut nach dem
Motto „Jetzt erst recht“, dann lässt das nur einen Schluss zu: Der wahre Grund liegt bei ihm selbst und
bei seinen Mitarbeitern. Da muss irgendeine Leiche im Keller liegen. Und der Bischof hat Angst vor Entdeckung.
Das ist doch nicht normal, wie da jetzt herumgeeiert wird. Drei Wochen öffentliche Debatte bis hin zu
einer Mahnwache – und nach wie vor keine angemessene Erklärung aus dem Bischofshaus. Abgesehen von den
inhaltlichen Fragen haben wir es hier auch mit einem massiven innerkirchlichen Kommunikationsproblem zu
tun.
kreuz.net als erste Quelle kreuz.net scheint das erste deutschsprachige Nachrichtenportal zu sein, das
von diesem Schreiben Kenntnis hat. Das würde ich gleichwohl als sensationell bezeichnen. Bislang zumindest
hat noch keine weitere deutschsprachige Agentur diese Meldung gebracht, nicht einmal Radio Vatikan.
Bitte keine geheuchelte Höflichkeit Lauschi schrieb: Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob
sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich
der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit. Die Kinder wissen, dass die Patres, die sie gern
haben, gehen müssen. Das verstehen die Kinder nicht. Sie wollen ihre Patres behalten. Die Kinder sind
nicht dumm.
@ Heggi Sie haben ja recht. Das Bedienen von Klischees ist sicher wenig zielführend. In Fulda wurde schon
seit längerem das Gerücht kolportiert, die drei Patres in der Rhön hätten einen schlechten Ruf. Das
dem nun ganz offensichtlich nicht so ist, obwohl sie angeblich dem üblichen Klischee eines bösen „Fundis/Rechten/Tradis“
entsprechen, damit hat man in Fulda wohl am allerwenigsten gerechnet. Man ging offensichtlich davon aus,
dass man mit dem Rauswurf der drei Patres leichtes Spiel haben und mit dieser Entscheidung bei den Rhönern
sozusagen offene Tüen einrennen würde. Aber weit gefehlt. Da sieht mal einmal wieder, wie weit der Bischof
und seine Bediensteten im Generalvikariat von der aktiven Seelsorgsarbeit entfernt sind.
Seelsorgefremde Entscheidungen revidieren! Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine
„Fundis/Tradis/Rechte … „. Um so unverständlicher das Verhalten des Bischofs und seine sture Verweigerungshaltung.
Was er tut, ist mit Sicherheit nicht im Sinne des Heiligen Vaters. Ich möchte gern mal wissen, was er
wirklich in Rom zu hören bekommen hat. Aber das würde er niemals zugeben. Die Wahrheit tut halt manchmal
weh.
Ja ja, der Bischof Romulus, es ist in der Tat unverantwortlich, eine ideologisch motivierte Entscheidung
des Bischofs auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Die Kinder haben die Patres gern. Noch nie hatte
man in den beiden Pfarreien eine so vernünftige und zum Glauben motivierende Jugendarbeit. Nach dem Abzug
der drei Patres wird sich die pastorale Situation der Pfarreien drastisch verschlechtern. Ganz abgesehen
davon, dass nun der Kommunionunterricht unterbrochen wird. Die Kinder sind die Verlierer. „Lasset die
Kinder zu mir kommen, und wehret es ihnen nicht“, spricht der Herr.
Spontane Aktion Die Osthessen-News haben ein Update gebracht mit einem ausführlichen Bericht: www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129880
Dort heißt es u. a.: Zu der spontanen Aktion haben sie [die Demonstranten] sich gegenseitig angesprochen
oder telefonisch verabredet: „Die Patres und Pfarrgemeinderäte haben nichts damit zu tun, wir sind ganz
privat hier,“ erklärt einer der Teilnehmer.
Verhältnismäßigkeit beachten Es ist eine großartige Leistung, in der heutigen Zeit unter den gegebenen
Umständen so viele Demonstranten auf die Beine zu stellen. Die Bewohner von Eckweisbach, Schwarzbach
und Simmershausen haben schließlich keine Lobby. Außerdem werden viele gestandene Rhönbauern am Samstag
Nachmittag auch noch etwas anderes zu tun haben, als auf eine Demonstration zu gehen. So gesehen, ist
die Aktion ein großer Erfolg. Die Einwohnerzahlen von Didymus-Zwilling sind übrigens falsch. Man darf
auch die Unterschriftenaktionen nicht vergessen. Nicht jederm, der unterschreibt, hat auch die Zeit, auf
eine Demonstration zu gehen. Und wenn man Erstkommunionkinder (3. Grundschulklasse) für 3- bis 4-Jährige
Kinder hält, zeigt das nur, dass man von Kindern keine Ahnung hat.
Indirekte Kritik an der „kooperativen Pastoral“! @ Konrad Auch von meiner Seite herzlichen Dank für den
Hinweis. Das ist ein eindeutiges Signal von Rom nach Fulda! Wenn Algermissen behauptet, er fühle sich
als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“, kann da etwas nicht stimmen. Auffällig
war übrigens auch der Umstand, dass Bischof Algermissen im Rahmen des Ad-liminia-Besuchs nicht allein
mit dem Hl. Vater gesprochen hat, sondern zusammen mit Weibischof Diez. Das ist doch ungewöhnlich, oder?
Wo sind wir hier eigentlich? prawda schrieb: So wird auch die Vorgehensweise des Bischofs transparenter.
Sie sind bereit, irgendwelche Briefe an anonyme Leser weiterzuleiten, um die Vorgehensweise des Bischofs
transparenter zu machen. Warum sorgt der Bischof dann nicht selbst für diese Transparenz? Hier stimmt
doch etwas nicht.
Nicht mitteilbares Wissen Wörtlich sagte Bischof Algermissen gegenüber dem Fuldaer Lokalblättchen:
„Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“, erklärt
Algermissen zur Begründung. Was hat das Ganze jetzt mit Persönlichkeitsschutz zu tun? Für wen? Das
Ganze ist doch äußerst undurchsichtig. Hanna-Renate Laurien, in diesem Zusammenhang sicher unverdächtig,
schrieb einmal über den Umgang von Politikern untereinander: Soll man lügen: „Nein, da ist nichts dran!“?
Nein, man antwortet: „Ich habe ein nicht mitteilbares Wissen.“ Die inkriminierten SJM-Patres haben jedenfalls
nichts zu verbergen. Auch haben sie immer mit offenen Karten gespielt – ganz im Gegensatz zum Bischof
und seinen Mitarbeitern. Was hat man im Fuldaer Generalvikariat eigentlich zu verbergen? Warum spricht
man nicht mit den Menschen vor Ort?
prawda betreibt Verwirrspiel Die oben erwähnten Schreiben sind übrigens, das ist dem Inhalt eindeutig
zu entnehmen, von seiten der SJM Priester öffentlich gemacht worden. Könnten nicht diese Schreiben beispielsweise
als nicht mittelbares Wissen des Bischofs zu interpretieren sein? Das ist doch entlarfend: Sie erwähnen
Schreiben, denen zu entnehmen sei, dass sie öffentlich gemacht wurden. Wenn die Schreiben sowieso öffentlich
sind, warum erwähnen Sie das dann? Ihnen wurden diese Schreiben demnach von nichtöffentlicher Seite
zugesteckt. Und wenn die Scheiben sowieso öffentlich sind, warum spricht der Bischof dann von „nicht
mitteilbarem Wissen“? Wessen Persönlichkeitsrechte will er denn mit seinem „nicht mitteilbarem Wissen“
schützen? Das von seinen Mitarbeitern im Generalvikariat? Es wird Zeit, hier nicht mehr länger um den
heißen Brei herumzureden, sondern die Fakten endlich offen auf den Tisch zu legen!
Zu den Fakten 1. Die glaubensfeindliche Splittergruppe „Fuldaer Kreis“ hat zum wiederholten Male das Gastrecht
von Pfarrer Rauch genossen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, wie oft Pfarrer Rauch als Hausherr bei
diesen umstrittenen Veranstaltungen in seinem Pfarrsaal als Hausherr persönlich anwesend war. Allein
die Tatsache, dass ausgerechnet er als Sektenbeauftragter solchen Leuten mit sektiereischen Tendenzen
Gastrecht gewährt, spricht schon für sich. 2. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Pfarrer Rauch
Mitglied des „Fuldaer Kreises“ sei, wohl aber, dass er mit demselben sympathisiere. 3. Es ist unwahr,
dass Pfarrer Rauch die ursprünglich für den 7. März 2005 geplante Veranstaltung mit Prof. Hasenhüttel
im Pfarrsaal seiner Pfarrei verhindert hat. Die Veranstaltung wurde erst auf Anordnung von Prälat Hofmann
in Vertretung des Domkapitels und aus Solidarität der Bischöfe mit dem Ortsbischof im Pfarrsaal von
St. Joseph untersagt. Von dieser Entscheidung waren die Vertreter des „Fuldaer Kreises“ und offenbar auch
der Hausherr selbst vollkommen überrascht worden. 3. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Pfarrer
Rauch Mitglied des „Fuldaer Kreises“ sei, wohl aber, dass er mit demselben sympathisiere. 4. Darüber,
dass Pfarrer Rauch den Auftritt ungültig geweihter Priesterinnen in kirchlichen Räumen verhindert habe,
ist nichts bekannt. Die Veranstalung mit der „Priesterin“ Ida Raming und der „ausgebildeten Diakonin“
Angelika Fromm fand ja immerhin in einer Gaststätte statt.
Pfarrer Rauch ist bekannt! Leserin Lioba schrieb am 7. November unter www.kreuz.net/…ticle.4165-page.html
(Hervorhebung von mir): Wir aus Fulda kennen ihn. Er ist sehr umstritten. Er lehnt die Existenz der Hölle
ab. Wenn es sie doch gäbe, so wäre sie leer, sagt er. Er kämpft gegen Fatima und Wallfahrten. Er verunglimpft
Menschen, die die Kommunion kniend mit dem Mund empfangen. Gelegentlich kniet er sich dann vor solche
Menschen hin und reicht ihnen auch kniend die Kommunion. Der gute Mann ist aggressiv und hetzt nicht nur
gegen die SJM.
Lauter inkompetente Leute in Fulda PetusX schrieb: Übersehen wird bei dieser ganzen Diskussion hier,
das Hw Pfarrer Rauch als Priester der Diözese von der FZ zu den Vorgängen um die SJM Kongregation befragt
wurde und nicht in seiner Eigenschaft als Sektenbeauftragter. Obwohl man ihn in dieser Funktion auch hätte
befragen können… Ach ja! Und was qualifiziert ausgerechnet diesen Pfarrer Rauch, zu den Vorgängen
um die SJM Stellung zu nehmen und ncht irgend ein anderer Priester der Diözese? Und wieso hätte man
ihn auch in seiner Funktion als Sektenbeauftragter befragen können? Die SJM ist keine Sekte, sondern
eine kanonisch errichtete Kongregation. Zur glaubensfeinlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis“ hat der
Sektenpfarrer dagegen noch nie Stellung genommen, im Gegenteil, er sympathisiert mit derselben und stellte
bislang gerne seinen Pfarrsaal für glaubenszersetzende Veranstaltungen zur Verfügung. Sogar dem Apostaten
Hasenhüttl wollte er in St. Joseph Gastrecht gewähren. Ein Sektenbeauftragter selber in einer Sekte!?
Was man so aus Fulda hört, ist dieser Pfarrer Rauch nicht ganz unumstritten. Er kniet sich beispielsweise
hin, wenn jemand die Mundkommunion empfangen will, um den Kommunikanten zu verspotten.
Zum Ordensaustritt gedrängt? Das Thema des Artikels hier ist die Diskussion über die Entlassung von
drei SJM-Patres aus dem Bistum Fulda. Dazu hat ein gewisser McCarthy im Forum von kath.net geschrieben,
dass Bischof Algermissen den SJMlern angeboten habe, aus ihrer Kongregation auszutreten und dann weiter
im Bistum bleiben zu dürfen. Wenn das stimmt, wäre das in der Tat sensationell.
Gefälligkeitserklärungen Bischof Algermissen kann mit seinen Gläubigen nicht umgehen. Das ist ein menschliches
Problem. Er bestellt Parteigänger, die für ihn Gefälligkeitserklärungen unterschreiben, um dann so
zu tun, als wäre das „Volkes Stimme“. Das ist furchtbar. Der Bischof lechzt geradezu nach Anerkennung.
Er hat offensichtlich Angst. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber bei der Erfüllung seiner Standespflichten
als Oberhirte.
Bitte zum Thema diskutieren! Und nicht über Medjugorje und/oder Noé. Was ist dran an der Behauptung,
Bischof Algermissen habe den SJMlern angeboten, aus ihrer Kongregation auszutreten und dann weiter im
Bistum bleiben zu dürfen?
Verkehrte Welt Außerdem wird von dem Pater behauptet, dass engste Mitarbeiter des Bischofs nicht mehr
auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen. Wieso soll das ein Grund sein für den Bischof, sein Wächteramt
so auszuüben, wie er es ausgeübt hat? Was ist denn, wenn diese angebliche Aussage des Paters tatsächlich
stimmt? Dann müsste der Bischof seine engsten Mitarbeiter entpflichten und nicht die drei untadeligen
Ordenspriester. Es ist doch gemeinhin bekannt, dass gewisse Leute im GV öußerst bedenkliche Dinge vertreten.
Man denke nur mal an die Einladung von Pro Familia bei der Woche für das Leben.
Der „Fuldaer Kreis“ will eine andere Kirche Gotthard schrieb: nichts anderes ist eine Diskusssion über
den Zölibat Der „Fuldaer Kreis“ will offenbar mehr als nur die Abschaffung des Zölibats. Die „Priesterin“
Ida Raming und die ausgebildete „Diakonin“ Angelika Fromm waren ja schon mal in Fulda, siehe unter www.fuldaer-kreis.de/…veranstaltungen.html
(herunterscrollen).
Strukturveränderung Akzente zu einer zeitgemäßen und kooperativen Pastoral Auch hier wieder sehr auffällige
Parallelen zu den „Pastoralkonzepten“ des glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreises“: Die Aufrechterhaltung
der pastoralen Strukturen bei immer weniger Priestern führt in die Sackgasse. Die Zukunft der Seelsorge
in den Gemeinden kann nicht durch pastorale Notlösungen gesichert werden. Solche Notlösungen sind zum
Beispiel: ein Priester für mehrere Gemeinden, Sicherung der Sonntagsgottesdienste durch fremde Pfarrer
usw. Neue Wege und Strukturen müssen zugelassen werden, zum Beispiel mehr Kompetenz und Eigenverantwortung
für hauptamtliche Laien, neue Wege in der Berufungspastoral, neue Zugänge zum Amt, … „Neue Zugänge
zum Amt“: Wann wird in Fulda die erse Priesterin geweiht?
Brüder im Geiste Das ist ja sehr interessant. Die Dekanatsversammlung benutzt die gleiche Formulierung
wie das Statut der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis“, die im Bistum Fulda offenbar die
Lufthoheit über Recht und Gesetz genießt: für eine dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft
Jesu Christi (Dekanatsversammlung Eschwege) Dialogbereitschaft auf den verschiedenen Ebenen, zum Beispiel
zwischen Pfarrer und Räten, Kir chenleitung und Gemeinden, Bischof und Priestern, Lehramt und Theologen.
Das kann nur gelingen, wenn alle bereit sind, den dialogischen Umgang zu lernen und zu praktizieren. Statut
„Fuldaer Kreis“) Wo sind die „dialogischen Umgangsformen“ im Umgang mit den inkriminierten SJM-Patres?
@ Maximilian Ja, genau! Allerdings sollte man für Angsterkrankungen nicht eine angeblich unzulängliche,
„Angst machende“ Katechese früherer Zeiten verantwortlich machen.
Leute mit Kirchenschäden Ansgar schrieb: Man muß Leute mit Kirchenschäden, wie Herrn Spors, durchaus
ernstnehmen. Schön, wenn er in fortgeschrittenem Alter den liebenden Gott entdeckt hat. Doch bezweifle
ich, daß dafür das letzte Konzil verantwortlich ist. Die fehlerhafte Umsetzung desselben scheint mir
eher Verheerungen und Zertrümmerungen als Freilegungen gebracht zu haben. Allein, von vielen Katholiken
um die 70 hört man auch anderes. Schwer zu entscheiden. Ich bezweifle auch, dass diese Kirchenschäden
bei der Generation 60 plus von einer angeblich angstmachenden Katechese und Pädagogik in den 50er Jahren
herrühren. Das sind doch falsche Erinnerungen und nachträgliche Projektionen. Man hatte sich vielmehr
infolge der Konzilswirren von den allgemeinen kirchlichen Normen „befreit“, beispielsweise Sonntagsgebot,
Sexualmoral, Empfängnisverhütung etc., und dann projeziert man falsche Erinnerungen in die angeblich
so angstbesetzte Vergangenheit.
Geschwisterliche Dialogkirche in Fulda Solidarität untereinander: Neue Wege führen innerhalb unserer
Kirche nicht selten zu Konflikten. Wir treten dafür ein, deren Bewältigung nicht durch Reglementierung,
sondern durch inhalt liche Auseinandersetzung herbeizuführen. Geschwisterlichkeit: Rückbesinnung auf
das jesuanische Modell der Geschwisterlichkeit: „Nur einer ist euer Meister. Ihr alle aber seid Brüder
und Schwestern“ (vgl. Mt 23,8-12). Geschwisterlichkeit meint das Ernstnehmen der Würde jeder und jedes
Getauften und Gefirmten und Begegnung mit ihr/ihm im Dialog. Die Kommunikationsform der Geschwisterlichkeit
ist der Dialog. Das sind Zitate aus dem Statut der Sekte „Fulda-Kreis“. Nachzulesen ist das unter www.fuldaer-kreis.de/statut/statut.html
Wie ernst diese Schismatiker in den diözesanen Entscheidungsgremien des Bistums Fulda ihre eigenen Forderungen
nehmen, haben wir alle schmerzlich erfahren. Soviel zum Thema geschwisterliche Dialogkirche.
Verkehrte Welt Sehr geehrter Herr „thaumaturgos“! Es wäre ja schön, wenn Bischof Algermissen endlich
von seiner Autorität gegenüber der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis für eine offene
Kirche“ Gebrauch machen würde. Das ist nämlich so eine Art Sekte. Aber deren wichtigsten Vertreter sitzen
in einflussreichen diözesanen Gremien, zum Beispiel im Priesterrat. Was ist nur los im Bistum Fulda?
Bishop of Fulda hard of heart and hardly Catholic @ Lota Danke für den Hinweis! Bishop of Fulda hard
of heart and hardly Catholic Hard of hard – treffend formuliert!
Nebelwerfer adlimina Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das
aus Diskretionsgründen und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte.
Lassen Sie doch bitte diese Nebelwerferei und nennen Sie uns endlich die konkreten Fakten, die Sie zu
kennen suggerieren! Im übrigen sollte Bischof Algermissen etwas vorsichtiger mit dem Begriff „Persönlichkeitsschutz“
umgehen. In seinem Mund hat dieses Wort einen faden Beigeschmack. Wie sieht es denn mit dem Persönlichkeitsschutz
der drei von ihm (immer noch ohne nachvollziehbare Begründung) entpflichteten SJM-Patres aus?
Noch einmal: Mehrfachunterschriften Wo hat es konkret Mehrfachunterschriften gegeben? Und welche „Kinder“
haben nachweislich unterschrieben? Zahlen, Daten und Fakten, bitte! Wie kann es sein, dass ein Kardinal
der katholischen Kirche solche Dinge als Tatsachenbehauptung in den Raum stellen darf, ohne dass er es
belegen kann?
Analyse der Unterschriftenlisten Lehmann sagte: „Die Unterschriftenlisten, die ich zum Beispiel von Leuten
bekomme, muß man genau analysieren: Kinder, sehr alte Leute, Mehrfachunterschriften, zwei Drittel außerhalb
des Bistums.“ @zwobbel Wissen Sie etwas Genaueres über diese Unterschriftenlisten? Ist zum Beispiel der
Vorwurf mit den Mehrfachunterschriften wirklich zutreffend? Und wie viele „Kinder“ (unter 14 Jahren, denn
das ist das ALter der Religionsmündigkeit) und Leute außerhalb der Diözese befinden sich wirklich unter
den 300 Unterzeichnern?
@ Fürstabt Was ist denn das? Sie und Ihre Freunde vom „Fuldaer Kreis“ setzen doch sonst auf basisdemokratische
Strukturen. Was haben Sie denn jetzt plötzlich gegen eine kleine Reformation? Algermissen war doch schon
als Bielefelder Dekan für seine ökumenistischen Aktivitäten und seine Duldung des sogenannten „KirchenVolksBegehrens“
bekannt. Ja, dann nehmen Sie doch endlich mal „Volkes Stimme“ ernst. Die Wahrheit lässt sich nun einmal
nicht unterdrücken! Klar, dass totalitäre Regime damit ein Problem haben.
@ Breze Was glauben Sie, was in den letzten Wochen in Fulda nicht schon alles versucht worden ist, wie
viele Gläubige sich an den Bischof gewandt und ihm gut zugeredet haben. Aber er lässt einfach nicht
mit sich reden. Das ist alles nicht zu verstehen. Es ist so ungerecht. Und glauben Sie mir, es tut einem
weh, so über einen Bischof reden zu müssen.
Gunsenum hat keine Ahnung Entweder hat der Bischof die Leitungsgewalt eines Bistums oder er hat sie nicht.
Alles andere erübrigt sich. Erübrigt sich eben nicht. Leitungsgewalt bedeutet nicht Willkürherrschaft,
so als könnte sich ein Bischof als Herr über dem Glauben aufspielen. Der Bischof muss von seiner Leitungsgewalt
in rechter Weise Gebrauch machen, indem er zum Beispiel gegen den glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreis
für eine offene Kirche“ vorgeht. !Ich bewundere es, wie sich ortsfremde Kreuznetler hier über die „ach
so gute Seelsorge“ der SJM-Patres auslassen können…als hätten sie auch nur einen Gottesdienst dieser
drei Patres besucht.Ha ha und ha! Komisch, dass die ortsansässigen Eckweisbacher, Schwarzbacher und Gotthardser
das aners sehen als Sie! Sie wissen offenbar nicht, was Sie reden. Für wie dumm halten Sie eigentlich
die Leute?
Didymus versteht es einfach nicht Entweder man steht hinter den Entscheidungen des Bischofs oder nicht.
Und dann arbeitet man auch vernünftig mit – auch an Prozessen, deren Sinn und Zweck ebenso nötig wie
diskussionswürdig sind! Ob und inwiefern die pastoralen Umstrukturierungen sinnvoll sind oder nicht,
soll ja im Dialog erörtert werden. Was ist das für ein Dialogverständnis, wenn das Ergebnis schon vorher
feststeht und eine echte Diskussion darüber unerwünscht ist? In einem solchen Moment Briefe dagegen
zu veröffentlichen, ist wohl absolut unterste Schublade! Es ist mehr als deutlich aufgezeigt worden,
dass keine vertraulichen Briefe veröffentlicht wurden. Warum wiederholen Sie diese Behauptung dann dennoch?
Es ist schon bitter, wenn man erfahren muss, dass ein Bischof offensichtlich die Unwahrheit sagt bzw.
verbreiten lässt. Da ist es kein Wunder, wenn immer mehr Menschen kein Vertrauen mehr zur Kirche haben.
Ein Hoffnungsschimmer? Im Originalbericht der „Fuldaer Zeitung“ findet sich übrigens ein interessantes
Detail, das im oben stehenden Artikel nicht wiedergegeben wurde. Ich zitiere aus der „Fuldaer Zeitung“:
Rauch hat „großes Verständnis“ dafür, dass Bischof Heinz Josef Algermissen die drei SJM-Geistlichen
von den Diensten im Bistum Fulda entpflichtet hat. „Der Bischof ist mit seiner Meinung in der Diözese
nicht alleine, aber der eine oder andere lässt ihn jetzt im Regen stehen“. Wie soll man den letzten,
von mir hervorgehobenen Nebensatz verstehen? Was meint Pfarrer Rauch damit, der eine oder andere lasse
den Bischof jetzt im Regen stehen? Höre ich da so etwas wie eine gewisse Enttäuschung heraus? Bröckelt
etwa bereits die ideologische Einheitsfront der Algermissen-Befürworter? Das wäre zumindest ein Hoffnungsschimmer.
@ Dorothea Das sehe ich genauso. Sich für ein gewähltes Mittel der Kritik zu entschuldigen, ist keine
Schande. Im Gegenteil, es spricht für Pater Reiner und zeigt, dass er wahrhaftig und demütig zugleich
ist. Davon könnte sich so mancher Geistliche eine Schiebe abschneiden.
Bitte über das Wesentliche diskutieren Ja wenn … das weiß niemand als die Betroffenen selbst. Aber
das tut hier eigentlich auch nichts zur Sache. Man kann Pater Reiner jedenfalls keine Illoyalität vorwerfen.
Bischof Algermissen hat doch selbst gesagt, dass die Diskussion um den „Pastoralen Prozess“ im offenen
Dialog vonstatten gehen solle. Warum soll man dann keine eigene Meinung dazu haben dürfen? Mit dem, was
Pater Reiner geschrieben hat, hat er vollkommen Recht. Tatsache ist allerdings, dass der Leserbrief jetzt
im Nachhinein (die Veröffentlichung liegt 16 Monate zurück, also bitte!) als Vorwand genommen wird,
um der SJM eins auszuwischen. Dabei liegen die wahren Grund ganz woanders. Das dürfte jetzt klar geworden
sein. Denn eigentlich sollte der Rauswurf der Diener Jesu und Mariens aus der Diözese Fulda zunächst
vertuscht und vor der Öffentlichkeit geheimgehalten werden.
@ turk 1. Warum hat sich H. H. Pater Reiner SJM für seinen kritischen Leserbrief in der „Deutschen Tagespost“
entschuldigt? Welche Inhalte hat er später als unrichtig erkannt? Pater Reiner hat inhaltlich nichts
zurückgenommen. Er hat sich dafür entschuldigt, dass er an die Presse gegangen ist.
Berechtigte Vielfalt anerkennen Wenn eine kirchlich anerkannte und international wirkende Ordensgemeinschaft
nicht in die pastoralen Planungen des Bistums Fulda paßt, dann fällt das auf die Diözesenleitung zurück.
Es gehört zu den Grundprinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unserer Gesellschaft, dass
demokratische Parteien trotz aller Unterschiede einen gemeinsamen Grundkonsens teilen, für den sie auch
gemeinsam gegen die Feinde von Demokratie und Freiheit eintreten müssen. Zu diesem Grundkonsens gehört
auch, dass die demokratischen Parteien untereinander koalitionsfähig sein müssen. Erst recht muss für
den kirchlichen Bereich gelten, dass sich vom Papst anerkannte und kanonisch errichtete Ordensinstitute
trotz aller Unterschiede grundsätzlich in die pastoralen Planungen aller Diözesen der katholischen Weltkirche
einfügen lassen müssen, geht es doch um den gemeinsamen Glauebn und das Heil der Seelen. Wenn der Bischof
von Fulda und seine Erfüllungsgehilfen das nicht so sehen, damm haben sie ein Problem mit dem Katholischsein
und eben nicht die inkriminierten Diener Jesu und Mariens. Sieht der Bischof das weiterhin nicht ein,
wäre eine kanonische Visitation tatsächlich angezeigt. PS. Wie kann man ernsthaft von Ökumene oder
gar von interreligiösem Dialog reden, wenn man als Bischof, dessen Aufgabe es ist, „Brückenbauer“ zu
sein, nicht einmal unterschiedliche legitime Wege in der Seelsorge unter einen Hut zu bringen imstande
ist!?
Bravo, Pater Hönisch! Auch die „Fuldaer Zeitung“ sollte diese Richtigstellung veröffentlichen, wenn
sie sich nicht ganz der Lächerlichkeit preisgeben wollen.
Ränke falscher Brüder St. Bonifatius schrieb einmal: „Über allem das Schlimmste sind die Ränke falscher
Brüder, die die Bosheit ungläubiger Heiden noch überbieten.“ Wenn man sieht, was da jetzt in Fulda
abgeht, kann man fast den Eindruck gewinnen, dass der Apostel der Deutschen im Moment gewaltig in seinem
Grab rotiert. „O Glaubensvater, sieh die Not, in der wir uns befinden, still Gottes Zorn, wenn er uns
droht, zu strafen unsre Sünden. Bitt ihn, daß seine starke Hand uns schütze samt dem Vaterland. Für
uns, die wir noch ringen nach unserm Heil im Erdental, bitt’ Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen
Himmelssaal, o heil’ger Bonifatius!“ (Bonifatiuslied, Strophe 16, Gotteslob Nr. 891 im Fuldaer Diözesanteil)
Auftritt einer „Priesterin“ in Fulda Auch die Tatsache, dass der glaubensfeindliche „Fuldaer Kreis“ eine
selbsternannte „Priesterin“ nach Fulda eingeladen hatte, hat bei Bischof Algermissen keinen „Leidensdruck“
hervorgerufen. Entsprechende kritische Anfragen von Gläubigen wurden negativ beschieden.
Nach wie vor keine Begründung für den Rauswurf Im aktuellen Wochenrückblick der „Fuldaer Zeitung“ fungiert
Frau Bea Nolte-Schunck wieder als bischöfliche Hofberichterstatterin: www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_me…www.kreuz.net/ Nun wird den Patres sogar unterstellt, sie hätten Jugendlichen gegenüber das Lesen der
Zeitschrift „Bravo“ als „Todsünde“ bezeichnet. Ansonsten wird stereotyp wiederholt, dass die „Einordnung“
der Patres in die Seelsorge des Bistums Fulda und die Loyalität zu Bischof Heinz Josef Algermissen „offensichtlich“
sehr zu wünschen übrig ließen. Eine Begründung für diese Behauptung liefert Frau Nolte-Schunck freilich
nicht.
Guten Morgen, Radio Vatikan! Die Meldung ist doch mindestens eine Woche alt. Aber sehr interessant, dass
die bei Radio Vatikan zuerst bei Kreuz.net lesen müssen, um zu erfahren, was im Vatikan los ist …
@ Didymus-Zwilling Das nennt man dann pastorale Gleichschaltung, passt gut zu totalitären Regimen und
deren Handlangern. Ich bin immer wieder überrascht, welch brüderlicher Geist im Bistum Fulda herrscht.
Selbstgerechter Diözesanklerus Was mir an dieser Diskussion hier besonders sauer aufstößt, ist diese
unglaubliche Selbstgerechtigkeit der Algermissen-Verteidiger, die aber leider schon bezeichnend für einen
Großteil des Fuldaer Diözesanklerus geworden ist. Gewisse Herren können es einfach nicht ertragen,
dass es noch andere Überzeugungen gibt als ihre eigene, ideologisch vorgeprägte Meinung.
@ Gotthard Wenn Sie den Artikel „Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs“ aufmerksam lesen, können Sie
feststellen, dass zu den genannten Pfarreien noch mehrere Filialen in den umliegenden Ortschaften bzw.
Ortsteilen zählen. Zur Pfarrei Schwarzbach zählt beispielsweise auch der Nüsttaler Ortsteil Gotthards
(der heißt wirklich so). Die Gotthardser haben jetzt übrigens ebenfalls eine Unterschriftenaktion gestartet,
um den Bischof umzustimmen, wie man heute in der „Fuldaer Zeitung“ lesen kann.
@ Didymus-Zwilling Ich kann nasch wie vor nicht erkennen, dass sich die drei Patres etwas haben zuschulden
kommen lassen, das den unerhörten Rauswurf rechtfertigen würde. Es ist ja wohl kein Verbrechen, wenn
man als Priester das vertritt, was offizielle Lehre der Kirche ist!? Bischof Algermissen handelt hier
einfach ungerecht, da er auf der anderen Seite den glaubenfeindlichen „Fuldaer Kreis für eine offene
Kirche“ nicht nur toleriert, sondern dessen Mitgliedern sogar noch wichtige Ämter in diözesanen Gremien
überträgt. Der „Rauswurf“ der Priester der Ordensgemeinschaft SJM ist ein beispielloser Skandal. Da
werden im Bistum Fulda in einer Zeit, in der es angeblich an Priestern „am Ort“ und an der „ordentlichen
Seelsorge“ überall fehlt , drei „bei den Gläubigen beliebte Seelsorger“ aus fadenscheinigen, „an den
Haaren herbeigezogenen“ Gründen in die Wüste geschickt, die sich in vorbildlicher Weise um das „eigentliche
Geschäft“ eines Gemeindepriesters gekümmert haben: die würdige Feier der hl. Messe, Beichthören, Verkündigung
des authentischen Glaubens, Unterweisung in der katholischen Sittenlehre, Hausbesuche usw. Offenbar sind
solche „konservativen“ Priester nicht erwünscht, vor allem, wenn sie noch Erfolg haben: Sie passen nicht
ins pastorale Konzept der Diözese! Sollte das aber tatsächlich der Fall sein, hätte die Weitergabe
des authentischen katholischen Glaubens im Bistum Fulda kaum mehr eine Chance.
@ Gotthard Warum ist das alles für jemanden wie Sie nur so schwer zu begreifen? Niermand hat etwas gegen
die Fusion von Pfarreien, wenn dies pastoral sinnvoll und notwendig erscheint, vorausschauend und klug
geplant ist und außerdem der Pfarrer nicht durch ein Pastoralteam ersetzt wird. Die Kritik am sogenannten
„Pastoralen Prozess im Bistum Fulda“ richtet sich vor allem gegen dessen ideologische Motivation und die
teilweise völlig seelsorgefremden Umstrukturierungen. Das hat beispielsweise die Kritik am Pastoralverbund
Florenberg gezeigt, wo jahrhundertelange Traditionen willkürlich zerissen und gewachsene Strukturen zerstört
wurden. Die Leute werden – wie immer – mit den Füßen abstimmen. Also: Konstruktive Neuordnungen ja –
Desktruktion nein!
@ Didymus-Zwilling Wer hat Sie denn bestellt? Bischof Algermissen persönlich? Was Sie bringen, ist die
Verbreitung von Unwahrheiten und vagen, ehrverletzenden Unterstellungen! Ist das christlich? Was heißt
beispielsweise „vorkonziliar“, was heißt „rigoroser und weltfremder Umgang mit den ihnen anvertrauten
Menschen“ etc.? Die Mehrheit der Gläubigen sieht das offensichtlich anders. Bischof Algermissen hat sich
nur auf wenige extreme Einzelmeinungen bezogen, die ihm aus den betreffenden Gemeinden zugetragen wurden.
Im übrigen ist Bischof Algermissen ist keineswegs konsequent. Gegenüber den Geistlichen, die im glaubensfeindlichen
„Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ aktiv sind, zeigt er sich grenzenlos tolerant. Ist das gerecht?
@ haher und Gotthard @haher Natürlich ist Algermissen autoritär im soziologischen Sinn, wie Sie es nennen,
er lässt ja nicht einmal einen Dialog in pastoralen Fragen zu. Im theologischen Sinn ist Algermissen
keineswegs autoritär, wie man bei seinem Hofieren von Priestern des glaubensfeindlichen „Fuldaer Kreises“
sehen kann. @ Gotthard Das Zweite Vatikanische Konzil hat aber doch die zölibatäre Lebensform für Priester
der lateinischen Kirche dringend empfohlen (vgl. Presbyterorum Ordinis 16) und daran mit überwältigender
Mehrheit festgehalten. Sind Sie jetzt plötzlich gegen das Konzil? Und was ist mit der Frauenordination,
die der „Fuldaer Kreis“ begrüßt? Da hatte doch Johannes Paul II. mit „Ordinatio sacerdotalis“ eine eindeutig
dogmatische Entscheidung getroffen.
@ propst zu paderborn Haben Sie noch etwas anderes zu bieten als Ihre sich ständig wiederholenden Schutzbehauptungen?
Warum unternimmt Bischof Algermissen nichts gegen den „Fuldaer Kreis“? Finden Sie es in Ordnung, wenn
Geistliche in Fulda offen für das Frauenpriestertum und die Abschaffung des Zölibats eintreten? Was
ist das für ein Bischof, der diese Herren gewähren lässt und unbescholtene Priester rausschmeißt?
Außerdem war es Kardinal Ratzinger, der – wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde – 1994 die kanonische
Errichtung der „Servi Jesu et Mariae“ maßgeblich vorangetrieben hatte – und das nicht zuletzt auch gegen
bischöfliche Widerstände. Der Papst schätzt Pater Hönisch sehr! Was hat Algermissen gegen ihn?
Einschreiten Roms? Lioba schrieb: Rom ist doch eingeschritten! Die Forderung P. Reiners war also berechtigt.
Aber unser Bischof Heinz Josef will nichts dazu sagen. Es ist ihm sehr peinlich. Der Bischof von Fulda
weigert sich, ein Schreiben zu veröffentlichen, das er kürzlich von der Römischen Kleruskongregation
erhielt. Es geht darin um die in Fulda geplante Zusammenlegung der Pfarreien.
kreuz.net Fakt ist, dass der Willkürakt von Bischof Algermissen erst durch die Berichterstattung auf
kreuz.net öffentlich bekannt wurde. Alle schimpfen auf kreuz.net, aber jeder liest es. Und das ist doch
die Hauptsache. Auch im hr-Studio Fulda und bei der Fuldaer Zeitung scheint man fleißig kreuz.net zu
lesen, auch wenn man nach außen hin so tut, als sei diese Online-Zeitung gar nicht existent. Dasselbe
gilt natürlich erst recht für die Bischöfliche Pressestelle Fulda. Von sich aus wollte Algermissen
ja erst gar nicht an die Öffentlichkeit gehen und die Entlassung der Ordenspriester „privat“ regeln.
Als sei der Rauswurf von Pfarrseelsorgern nicht von öffentlichem Interesse, sondern eine reine „Privatangelegenheit“,
die man mal soeben unter der Hand aushandeln kann, ohne die Gläubigen zu informieren. Der ganze Vorgang
zeigt sehr deutlich die große Seelsorgsferne und außerdem die mangelnde Medienkompetenz der Fuldaer
Bistumsleitung. Wie gut, dass sich die Gläubigen jetzt nicht mehr alles gefallen lassen.
Öffentlichkeit Eines hat Kreuz.net schon mal erreicht: Die Öffentlichkeit wurde hergestellt – offenbar
sehr zum Leidwesen des Bischofs. Der hätte am liebsten alles hinten herum „geregelt“. Auch der Hessische
Rundfunk hat über die Angelegenheit berichtet. Was die glaubenszersetzenden Aktivitäten des „Fuldaer
Kreises für eine offene Kirche“ betrifft, scheint der „Leidensdruck“ des Bischofs noch nicht gro0ß genug
zu sein. Da wird Rom ein bisschen nachhelfen müssen.
@ propst zu paderborn und Gotthard Fakten bringen Sie auch nicht gerade, nur Schutzbehauptungen. Mit aktiver
Seelsorge hat Bischof Algermissen schon seit Jahren nichts mehr zu tun. Wenn er ein so „großer Hirte“
ist, wie Sie behaupten, warum scheut er dann den Dialog mit den betroffenen Gemeinden?
@ Gotthard Es war kein geringerer als der damalige Kardinal Ratzinger, der sich im Jahr 1994 für die
kanonische Errichtung der Ihrer Meinung nach „umstrittenen“ Ordensgemeinschaft „Servi Jesu et Mariae“
stark gemacht hat. Würden Sie Kardinal Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI. deshalb auch als „umstritten“
bezeichnen?
@ zwobbel Ganz recht, zwobbel, mit seinem willkürlichen Vorgehen gehen unbescholtene Ordenspriester missachtet
Bischof Algermissen eindeutig den Willen des Hl. Vaters. Von Algermissen wurde vor einiger Zeit der Ausspruch
zitiert: „Die spinnen ja regelrecht in Rom!“, was man unter www.kreuz.net/article.2959.htmlwww.kreuz.net/
nachlesen kann. Auf zwei Aspekte möchte ich hier noch hinweisen, die offenbar noch gar nicht diskutiert
worden sind. 1. Der Rauswurf einer international tätigen katholischen Ordensgemeinschaft aus einer deuten
Diözese und die kurzfristige Entpflichtung relativ junger Pfarrseelsorger in Zeiten angeblichen Priestermangels
ist ein Vorgang, der nicht alle Tage vorkommt. Warum wird darüber außer bei kreuz.net eigentlich nirgendwo
berichtet? Warum schweigt die „Fuldaer Zeitung“? Warum gibt die Bischöfliche Pressestelle Fulda keine
entsprechende Erklärung heraus? Warum ist in der Kirchenzeitung „Bonifatiusbote“ nichts über den Vorgang
zu lesen? Warum werden die Laiengremien übergangen? Scheut die Fuldaer Bistumsleitung die Öffentlichkeit?
2. Wenn ich es richtig gelesen habe, endet der Vertrag der drei Patres erst im Sommer 2007, Algermissen
hat die jungen Priester aber bereits zum 1. Dezember von ihrem Dienst in der Pfarrseelsorge entpflichtet.
Das heißt doch mit anderen Worten, dass sich das Bistum Fulda in Zeiten knapper Kassen tatsächlich den
Luxus leistet, die Gehälter über mindestens ein halbes Jahr weiterzuzahlen, obwohl die Priester weg
sind. Ist das zu verantworten?
Laien haben nichts zu sagen Ich finde es absolut unverständlich, wie hier über die Köpfe der Gläubigen
hinweg entschieden wird. Immerhin hat sich der Pfarrgemeinderat einstimmig (sic!) für den Verbleib der
SJM-Priester ausgesprochen. In der nachkonziliaren Kirche wird doch sonst die Mündigkeit und Eigenverantwortung
der Laien betont. Warum gilt das hier plötzlich nicht mehr?
Schändungen auch anderswo Ich hätte mir gewünscht, dass man bei von Hagens Leichensezierungen und -ausstellung
genauso sensibel reagieren würde wie jetzt auf die Vorfälle bei der Bundeswehr.
Lob an Kreuz.net! auf den erbitterten Widerstand konservativer Konzilskreise Sehr gut formuliert!!! Die
Tradis sind die wahren Avantgardisten unserer Zeit wider die konservativen Konzilsspießer!!!
@ Benedikt Rom scheint das jedenfalls nicht so zu sehen, vgl. entsprechende Aussagen von Kardinal Hoyos.
Wie schon gesagt, man muss unterscheiden zwischen zugespitzter Rhetorik und dogmatischer Sachlage. Rom
hat Williamson & Co jedenfalls nicht aus der Kirche ausgeschlossen. Außerdem verstehe ich nicht, warum
hier immer nur auf der FSSPX herumgehackt wird, während „Donum vitae“ und „Wir sind Kirche“ weiterhin
stillschweigend toleriert werden, obwohl diese Gruppierungen in zentralen Glaubensfragen der kirchlichen
Lehre offen widersprechen. Wenn schon, dann sollte überall in der Krche das gleiche Recht gelten und
auch angewandt werden.
@ Benedikt Nun ja, man muss wohl unterscheiden zwischen verbaler Zuspitzung á la Williamson und dogmatischer
Substanz. Fakt ist jedenfalls, dass selbst Exkommunizierte immer noch zur katholischen Kirche gehören,
wenn auch mit eingeschränkten Rechten, wie hier schon zutreffend festgestellt wurde.
@ Guiseppe Und warum gehorchen dann nicht die Leute von „Wir sind Kirche“ oder von „Donum vitae“? Die
dürfen also ungehorsam sein, während man von der FSSPX – zurecht übrigens – den Gehorsam einfordert!
Was ist römisch-katholisch? Benedikt schrieb: Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe
Auffassung davon haben, was die röm.kath. Kirche ist. Auch fragt sich nur, ob die Kirche und die in so
manchem Bistum tolereierte Initiative „Wir sind Kirche“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was
die röm. kath. Kirche ist. Außerdem fragt sich nur, ob die Kirche und der von katholischen Laien initiierte
Verein „Donum vitae“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm. kath. Kirche ist.
Alles eine Sache der Wahrnehmung @ Protestant Innerhalb der Gesamtkirche spielen Gruppen wie „Wir sind
Kirche“ eine wesentlich größere Rolle als die Piusbruderschaft. Aber die offiziellen Verantwortungsträger
der Kirche haben sich nur auf diese kleine Gruppe eingeschossen. Man schießt mit Kanonen auf spatzen
und lässt die viel größeren Problemgruppen einfach machen. Ich hab grundsätzlich nichts gegen ökumenische
Gastfreundschaft, pflege sogar persönliche Freundschaften mit evangelischen Christen (Man muss sich ja
nicht nur über Transsubstantiation und Weiheprierstertum unterhalten, wenn die unterschiedlichen Stanpunkte,
die wir respektieren, ohnehin klar sind). Aber warum den Piusbrüdern nicht auch mal einfach nur „menschlich“
begegnen? Kein Wunder, dass sich diese Leute in einem Forum wie diesem hier Luft verschaffen …
Zweierlei Maß Das Ärgernis besteht darin, dass hier – wie so oft – mit zweierlei Maß gemessen wird.
Während die Toleranz gegen über schismatischen Gruppen wie „Kirche von unten“, „Wir sind Kirche“ und
„Donum vitae“ scheinbar grenzenlos zu sein scheint und die ökumenische bzw. interreligiöse Gastfreundschaft
ebenfalls keine Grenzen kennt, werden die Piusbrüder behandelt, als wären sie Aussätzige. Im übrigen
sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nur die weihenden und geweihten Bischöfe exkommuniziert wurden,
die übrigen Priester und Gläubigen sind von der Tatstrafe der Exkommunikation nicht betroffen. Und selbst
Exkummunizierte bleiben weiterhin Mitglieder der katholischen Kirche.
Linke Mordernisten haben nichts zu befürchten! Jolie hat vollkommen recht. Linke „Kirche-von-unten“-Priester,
die sich längst von der katholischen Glaubenslehre verabshiedet haben, unterwandern das kirchliche Establishment,
und die Bischöfe fördern das auch noch!
Kardinal Lehmann … … ist Geburtsjahrgang 1936 und Weihejahrgang 1963. Ergo war er seit seiner Kindheit
mit dem überlieferten Ritus vertraut, nicht nur seine gesamte Jugend- und Schulzeit, sondern auch noch
seine gesamte Studien- und Seminarzeit und mindetsens noch vier Jahre seiner Zeit als geweihter Priester.
Als Lehmann sich entschloss, Priester zu werden, also spätestens nach dem Abitur, wollte er ja sein Priestertum
im alten Ritus antreten, denn damals – 1956 – ließ sich gewiss noch nicht erahnen, was etwa zehn Jahre
später passieren würde. Warum nun diese offenkundige Aversion gegen den vertrauten Ritus seiner Kindheit
und Jugend? Was ist da schief gelaufen?
@ Gotthard Von Dir selbst ist diese negative Wertung der Mitgliedschaft bei den Rotariern erfolgt …
Ich habe ja versucht zu erklären, warum mir die Mitgliedschaft kirchlicher Würdenträger bei den Rotariern
grundsätzlich nicht ganz unproblematisch erscheint. Gerade weil ich Abt Gregor grundsätzlich sehr schätze,
sehe ich seiner Bischofsernennung eben aufgrund dieser Interessenlagen und möglichen „Abhängigkeiten“
mit gemischten Gefühlen entgegen. Aber mal etwas anderes: Heute, 13. Oktober, sollte doch die Bischofsernennung
endlich auch offiziellbekanntgegeben werden, zeitgleich im Vatikan und in Eichstätt. Bislang (18:44 Uhr)
gibt es aber keine neuen Nachrichten. War der genannte Termin doch nicht der richtige? Oder wurde er jetzt
aufgrund der Indiskretionen aus CSU-Kreisen verschoben?
Etwas Grundsätzliches @ Sirilo Vermuten Sie bei ihren Mitmenschen oder ihren selbsterklärten innerkirchlichen
Gegnern immer gleich das Schlechte und böse Absichten? Es war nie meine Absicht, das Ansehen von Abt
Gregor zu mindern, im Gegenteil. Nach allem, was ich von ihm weiß, halte ich ihn für eine redliche und
tieffromme Persönlichkeit, die neben großem Sachverstand, theologischer Bildung und Führungsstärke
auch noch viele andere Qualitäten bewiesen hat. Auch habe ich es nicht nötig, irgendwelche bösartigen
Behauptungen frei zu erfinden. Warum sollte ich das tun? Ich habe es nicht nötig, meine Überzeugung
an selbsterklärten „Feindbildern“ festzumachen. Viele Bischöfe und kirchliche Würdenträger sind Rotarier.
Damit ist doch kein Werturteil über die jeweilige Person ausgesprochen. Das Thema ist außerdem viel
zu komplex, als dass es hier in Leserbriefform umfassend erörtert werden könnte. Ich sehe nur die grundsätzliche
Gefahr, dass sich hier selbst rechtschaffene und glaubenstreue Würdenträger in wie auch immer geartete
Abhängigkeiten von irgendwelchen Lobbyisten begeben könnten. Das muss ja an sich nichts Schlechtes sein
und noch lange nichts über die persönliche Integrität aussagen. Aber diese wenn auch aus guten Absichten
erfolgten Vernetzungen sind grundsätzlich nicht ganz unproblematisch, und so neu ist das Thema ja auch
wieder nicht, dass sich die Kirche in irgendwelche politischen oder sonstigen Abhängigkeiten begeben
kann. Ich denke, dass wir es damit bewenden lassen sollten.
@ Sirilo Alle Ihre tollen Links führen nur zurück zu kreuz.net! Das habe ich auch gerade gemerkt. Wahrscheinlich
sind die Links falsch gesetzt. Man kann sie aber in die Adressenleiste kopieren. So kommt man auch auf
die entsprechenden Seiten. Und die Angabe der Quelle für die Behauptung Abt Gregor Hanke sei Rotarier,
steht immer noch aus. Warum wollen Sie das eigentlich so genau wissen?
Nebenkriegsschauplatz und immer noch keinen Beleg für seine Behauptung Ich habe eine Information weitergegeben,
die aus einer glaubwürdigen Quelle stammt, nicht mehr und nicht weniger. Das habe ich doch bereits gesagt.
FSSP-Priester Die FSSP und andere sind doch glücklich mit ihrer derzeitigen Situation. Sind sie das?
Das sollten sie eigentlich nicht sein, werden sie in ihren Handlungsmöglichkeiten bislang doch seh stark
eingeschränkt. Das wäre überhaupt noch so einThema. Warum nicht FSSP-Priester in die ganz normale pastorale
Planung der Diözesen einbeziehen? In vielen Bistümern dürfen solche Priester bislang nicht einmal vertretungsweise
bei der Zelebration der genehmigten Indultmessen einspringen.
Ausbildung für die klassische Form des Ritus Romanus Wichtig wäre auch, dass die normalen Priesteramatskandidaten
in den normalen diözesanen Priesterseminaren die ganz normale Möglichkeit erhalten, die klassische Form
des Römischen Ritus zu erlernen, ohne deshalb schikaniert oder vom Regens schief angesehen zu werden.
„Klassischer“ Ritus statt „außergewöhnlicher“ Ritus @ Benedikt Klar, wir müssen Realisten sein und
bleiben. Aber – wie schon gesagt – ich denke, dass die Quantität, also hier die Anzahl der Gläubigen,
kein Kriterium sein sollte, etwas als „gewöhnlich“ oder „außergewöhnlich“ zu bezeichnen. Mein Vorschlag
wäre: „traditionelle“ bzw. „klassische“ Form des Römischen Ritus und „neue“ Form des Römischen Ritus.
Die Bezeichnung „klassischer Ritus“ stammt ursprünglich übrigens von Kardinal Ratzinger. Dieser Begriff
wurde dann von einigen Ecclesia-Dei-Gruppen aufgegriffen und insbesondere auch von der Laienvereinigung
„Pro Missa Tridentina“
Was heißt „gewöhnlich“? Laut vatikanischen Quellen streicht er in dem Schreiben auch das Prinzip heraus,
dass es nur einen liturgischen Ritus in der lateinischen Kirche gibt, der wiederum zwei Formen habe: Den
gewöhnlichen Ritus (Novus Ordo), der gewöhnlich in der Landessprache gefeiert wird, und den außergewöhnlichen
(alten) Ritus. Die Unterscheidung zwischen „gewöhnlicher“ und „außergewöhnlicher“ Form des Römischen
Ritus ist m. E. interpretationsbedürftig. Es ist nirgendwo vorgeschrieben, dass der Novus Ordo in der
Landessprache und dem Volk zugewandt zu feiern ist. Man kann also auch den Novus Ordo in einer „ungewöhnlichen“
Form zelebrieren, nämlich auf Latein und versus orientem. Aber dann handelt es sich immer noch um den
Novus Ordo und nicht um den alten. Außerdem kann die Quantität kein hinreichendes Kriterium sein, etwas
als „gewöhnlich“ oder „außergewöhnlich“ zu qualifizieren. Bis 1969 war die traditionelle Form des Römischen
Ritus dessen „gewöhnliche“ Form. Zählt man die Tradition mit allen Gläubigen der letzten 2000 Jahre
dazu, ist der alte Ritus der „gewöhnliche“, und der Novus Ordo, der noch nicht einmal 40 Jahre alt ist,
ist der „außergewöhnliche“.
@ Sirilo Es sind also 8 Millonen Gottesdienstbesucher zu den Meßfeiern im Alten Ritus abgewandert? Das
zwar nicht, aber die Verfechter der neuen Liturgie behaupten doch immer, dass die gegenwärtige Form der
Messfeier sozusagen die „attraktivere“ sei, also die verständlichere, ansprechendere und durchsichtigere
Messform. Da frage ich mich schon, wo die Gläubigen geblieben sind. Nach den Erwartungen der Reformer
hätte die Zahl der Gottesdienstbesucher nach dem „Frühling“ des Konzils und nach der Einführung der
neuen Riten, die nun endlich wieder den „Glanz edler Einfachheit“ tragen, zunehmen müssen. Aber wo sind
sie geblieben?
Abstimmung mit den Füßen Gotthard schrieb: ich frage mich auch, woher der Widerstand gegen die heutige
Zelebration der Hl. Messe kommt. Fragen Sie doch mal die Leute, die seit1969 mit den Füßen abstimmen:
Seit Einführung der neuen liturgischen Bücher ist die Zahl der Gottesdienstbesucher an Sonntagen von
rund zwölf auf vier Millionen gesunken. Dabei tragen die Riten doch jetzt endlich den „Glanz edler Einfachheit“
und man kann alles so gut in der Landessprache verstehen. Komisch, wo ist der Frühling des Konzils geblieben?
Rotarier „Wie aus dem persönlichen Umfeld von … zu hören ist“ Wenn schon, sollten Sie mich korrekt
zitieren. Ich habe nicht geschrieben „Wie aus dem persönlichen Umfeld von … zu hören ist“, sondern
dass die Information aus dem persönlichen Umfeld stammt, von einer Person, die mir das glaubhaft versichert
hat. Warum sollte diese Information nicht der Wahrheit entsprechen? Wenn Sie einen schriftlichen „Beweis“
wollen, dann müssen Sie den Abt schon persönlich fragen. Im übrigen verstehe ich nicht ganz, was jetzt
diese ganze Fragerei soll. Dass Bischöfe und andere kirchliche Würdenträger Rotarier sind, ist doch
nichts Neues. Die interessantere Frage wäre doch, warum sie sich dort engagieren und warum so ein Geheimnis
daraus gemacht wird. Cui bono?
Zur Klarstellung Nieman hat hier das katholische Profil und die moralische Integrität von Abt Gregor
in Frage gestellt. Was Rotary betrifft, ist das ein sehr komplexes und auch sehr spekulatives Thema, das
nicht in einem satz beanwortet werden kann. Tatsache ist, dass es keine institutionellen Verbindungen
zwischen Rotary und der Freimaurerei gibt, was aber Doppelmitgliedschaften nicht ausschließt. Immerhin
wurde Rotary von Freimaurern gegründet, und das Hl. Offizium hatte 1950 Klerikern eine Mitgliedschaft
untersagt. Ob die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt hatten, heute noch bestehen, entzieht sich
meiner Kenntnis. Ich frage mich, warum heute die Mitgliedschaft bei Rotary vielen katholischen Würdenträgern
so wichtig ist. Auch wenn es sich dabei formell und rechtlich um keine Freimaurerorganisation handelt,
haben diese Gesellschaftsclubs doch etwas Merkwürdiges. Es kommt zu Absprachen, finanziellen Abhängigkeiten,
Vetternwirtschaft. Muss sich die Kirche durch ihre wichtigsten Vertreter da so einbinden lassen?
Gemischte Gefühle Abt Gregor ist wie sein Vorgänger Walter Mixa Rotarier. Als junger Mönch zelebrierte
er in den 80-er Jahren in Eichstätt die Indultmessen. Seit seiner Wahl zum Abt hat er nur mit seinen
ökologischen Wirtschaftsbetrieben Schlagzeilen gemacht, weniger mit Gregorianischem Choral. Ich sehe
dieser Ernennung mit gemischten Gefühlen entgegen. ABer warten wir’s ab …
@ ecclesia-semper-reformanda Wenn Sie also ernsthaft behaupten wollen, diese Äußerung sei eine „Tatsache“,
dann – so fürchte ich – ist unsere Diskussion hier beendet. Denn eine Tatsache kann man bekanntlich nicht
bestreiten. Das erinnert mich an den Sponti-Spruch „Ich bleibe bei meiner Meinung, bitte verwirren Sie
mich nicht mit Tatsachen!“ Natürlich trifft das insbesondere auf das progressistische Lager in der katholischen
Kirche zu, von Tatsachen haben die sich noch nie beeindrucken lassen. Ich frage mich nur, auf welchem
Planeten die eigentlich leben. Formell gehören wir ein und der selben Religion an, aber geistig-geistlich
trennen uns Lichtjahre.
@ Gotthard Es gibt doch so etwas wie Erkenntnisfortschritt in der katholischen Kirche, auch hinsichtlich
der Sakramentenlehre. Die scholastische Begrifflichkeit hat sich bewährt.
@ Benedikt Viele Entscheidungsträger in der Kirche tun ja heute so, als habe die Kirche eigentlich erst
1965 begonnen sinngemäß „zu sich selbst gefunden“ nach jahrhundertelanger Finsternis. Lesen Sie mal
Eugen Biser und andere theologische Koryphäen seiner Art.
@ Ephraem1 Eher „bekehren“ sich in Deutschland die Katholiken zum Protestantismus. Es ist auch bezeichnend,
dass die scholastischen Begriffe wie Substanz und Akzidenz heuzutage kaum noch verwendet werden, von Transsubstantation
ganz zu schweigen.
@ timpressum … daß ich nicht ans Weihepriestertum glaube (an die Realpräsenz aber sehr wohl!). Aha.
Aber wie kommt dann die Realpräsenz zustande, wenn es kein Weihepriestertum gibt? An die Wandlung von
Brot in den Leib Christi ist doch viel schwerer zu glauben als an den unauslöschlichen Charakter der
Weihe, oder nicht?
@ Bonaventura Hat Kardinal Meisner, der ja auch Vorsitzender der Liturgiekommission der DBK ist, sich
eigentlich jemals öffentlich zum überlieferten römischen Ritus geäußert? Mir ist derlei nicht bekannt,
auch nicht, dass er selbst als Bischof und Kardinal jemals diesen Ritus zelebriert hätte. Soweit ich
weiß, hat überhaupt keiner der derzeitigen Mitglieder der DBK jemals in diesem Ritus zelebriert, was
ja auch symptomatisch ist. Ich hoffe sehr, dass Kardinal Meisner und andere deutsche Bischöfe beim bevorstehenden
Ad-linina-Besuch zumindest ein gutes Wort für die alte Messe – entgegen der Lehmannschen Diktion – einlegen
wird.
@ Bonaventura und simon Bonaventura schrieb: Kardinal Meisner erlaubt auch großzügig Diözesanpriestern
die Zelebration wenn diese es wünschen und sich keine Probleme mit der Pfarrseelsorge ergeben. Warum
hat dann Kardinal Meisner der Erklärung der Bischofskonferenz unkritisch zugestimmt? Ich frage mich ohnehin,
wieso dort scheinbar immer alles so einstimmig abläuft. Man müsste sich doch bei 71 Oberhirten eine
etwas differenziertere Meinungsbildung wünschen. Aber auch hier stellen sich alle Bischöfe hinter ihren
großen Vorsitzenden. simon schrieb: Ich habe ja die Ahnung, daß die Tradis nichts mehr fürchten, als
daß es wirklich passiert. Denn dann köbnnte sich zeigen, daß die deutschen Bischöfe doch recht haben.
Ach was, wenn die Bischöfe recht hätten, dürften sie ja kein Problem damit haben, die alte Messe „weit
und großzügig“ zuzulassen. Warum muss etwas unterdrückt werden, für das angeblich sowieso kein Interesse
besteht? Das ist sehr seltsam. Die Oberhirten sollten sich im übrigen mal um den rasanten Schwund an
Gottesdienstbesuchern im neuen Ritus kümmern statt um Klimaschutz.
@ Guldin Zwar wurde die h-Moll-Messe in der Bach-Familie als „catholische Messe“ bezeichnet, dennoch unterscheidet
sich der Text an zwei Stellen vom katholischen Messentext: Entsprechend der Fassung von Martin Luther
ist im Gloria nach Domine, fili unigeniti, Jesu Christe das Wort altissime eingefügt. Im Sanctus steht
statt Gloria tua entsprechend Jesaja 6,3 gloria ejus.
@ Benedikt und Tridentinus War es nicht der Hl. Pius X., der die Kirchenmusik reformieren und die Messfeiern
von opernartigen Aufführungen bereinigen wollte? Fakt ist allerdings, dass die klassische Form der hl.
Messe zahlreiche Künstler und Musiker inspiriert hat, was man von der „Neuen“ Messe wohl kaum behaupten
kann. Hätten sich Bach, Mozart oder Beethoven für ihre genialen Messkompositionen wirklich inspirieren
lassen können, wenn sie im NOM-Zeitalter gelebt hätten? Ich habe da meine Zweifel, aber, Benedikt, Sie
haben natürlich recht, das ist in der Tat sehr spekulativ …
„Gläubige des alten Ritus“ @ Aurelius In der lateinischen Kirche hat es immer eine Vielzahl von verschiedenen,
rechtlich anerkannten Riten gegeben, die sich nicht gegenseitig ausgeschlossen, sondern vielmehr gegenseitig
befruchtet haben. »In den Dingen, die den Glauben oder das Allgemeinwohl nicht betreffen, wünscht die
Kirche, nicht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen, nicht einmal in ihren Gottesdiensten;
im Gegenteil pflegt und fördert sie das glanzvolle geistige Erbe…« Dies ist der Artikel 37 der Liturgiekonstitution,
zitiert von Papst Johannes Paul II. in einer Ansprache vor den Mönchen von Le Barroux zur Frage der Anerkennung
des Missale von 1962, Brief an die Freunde der Abtei Sainte Madeleine Nr. 41, 8. Dezember 1990
Mangelnde Gesprächskultur @ wunderkind2 Die einzigen, die hier polemisieren und hetzen, sind die selbsternannten
Gegner von Kreuz.net. Man könnte sich ja mal sachlich-konstruktiv mit dem Artikel auseinandersetzen,
auch sachliche Kritik üben und Gegenargumente abwägen. Aber das scheint hier nicht möglich zu sein.
Offenbar können sich gewisse Leute hier nur über ihre selbstgestrickten Feindbilder definieren, die
es dann zu bedienen gilt.
Anteil der Gläubigen des alten Ritus steigt erheblich Ich möchte noch einmal auf die Zahl der sonntäglichen
Gottesdienstbesucher in Deutschland zurückkommen. Laut amtlicher Statistik der Deutschen Bischofskonferenz
ist die Zahl der Gottesdienstbesucher im Nous Ordo zwischen 1993 und 2004 von 5,404 Millionen auf 3,849
Millionen gesunken (minus 29 Prozent). Nach Angaben von Frau Rheinschmitt hat sich im gleichen Zeitraum
die Zahl der bischöflich genehmigten Messorte des alten Ritus von 9 auf 36 vervierfacht. Natürlich ist
die Zahl der Gläubigen, die Gelegenheit haben, eine Sonntagsmesse im alten Ritus zu besuchen, gemessen
an der Gesamtzahl der sonntäglichen Messbesucher verschwindend gering. Allerdings zeigt die Statistik
auch, dass angesichts des dramatischen Rückgangs bei den Novus-Ordo-Messen die Zahl der traditionsverbundenen
Gläubigen unter denjenigen, die überhaupt noch sonntags in die Kirche gehen, insgesamt erheblich gestiegen
ist. Gerade das müssten die Bischöfe berücksichtigen, wollen sie ihrem Hirtenamt wirklich gerecht werden.
@ Benedikt Die rechtliche Seite ist die eine Sache, die phänotypische die andere. Nicht die Papierform
prägt die Gläubigen, sondern das, was sie sonntag für Sonntag am Altar erleben. Natürlich kann man
einen Ritus so weitgehend verändern, dass eine Kontinuität kaum mehr wahrnehmbar erscheint. Aber dann
stellt sich die Frage, ob man das dann nicht auch rechtlich sanktioieren sollte. Es wäre natürlich eine
absolute Sensation, wenn Rom den alten römischen Ritus neben dem neuen Ritus als rechtlich eigenständigen
Ritus anerkennen würde. Damit würde man ja indirekt eingestehen, dass 1969 eben doch ein neuer Ritus
geschaffen wurde und nicht ein bestehender einfach überarbeitet.
@ Benedikt In der Tat gibt es offiziell nach wie vor nur einen römischen Ritus. Der klassische römische
Ritus ist kein rechtlich anerkannter Ritus im Sinne von Artikel 4 der Liturikonstitution „Sacrosanctum
Concilium“, weshalb sein Gebrauch ja nur Indultcharakter hat und somit ein Privileg darstellt. Es ist
an der Zeit, diese Situation endlich theologisch und rechtlich zu klären.
Privileg Papst Johannes Paul stellte 1986 an eine Kommission von neun Kardinälen zwei Fragen: 1. Hat
Papst Paul VI. oder irgendeine andere maßgebende Autorität auf legale Weise die weitläufige Zelebration
der Tridentinischen Messe in der Gegenwart verboten? – Die Antwort, die von den neun Kardinälen 1986
gegeben wurde war: »Nein, die Messe des hl. Pius V. (Tridentinische Messe) ist niemals verboten worden«.
2. Kann irgendein Bischof irgendeinem Priester guten Gewissens die Zelebration des Tridentinischen Ritus
verbieten? Die neun Kardinäle stimmten darüber ein, daß kein Bischof einem katholischen Priester verbieten
kann, die Tridentinische Messe zu lesen.
„In den meisten deutschen Bistümern“? Die deutschen Bischöfe hatten erklärt, daß „in den meisten deutschen
Bistümern mit Genehmigung des Diözesanbischofs an Sonntagen und werktags tridentinische Messen stattfinden“.
Frau Rheinschmitt berichtigt: In 14 von 27 deutschen Bistümen werden an 18 Meßorten jeden Sonntag mit
Einverständnis des Ortsbischofs eine oder mehrere heilige Messen im klassischen Ritus zelebriert. Wenn
in 14 von 27 deutschn Bistümern jeden Sonntag mindestens eine Messe im klassischen Ritus zelebriert wird,
hätten die deutschen Bischöfe mit ihrer Erklärung ja recht, denn 14 von 27 ist eine – wenn auch knappe –
Mehrheit. Nach den auf der Homepage von „Pro Missa Tridentina“ ausgewiesenen regelmäßigen Gottesdiensten
im klassischen Ritus komme ich allerdings nur auf elf Diözesen, in denen jeden Sonntag mindestens eine
Messe im klassischen Ritus zelebriert wird. Nicht nur im Erzbistum Freiburg (Heidelberg), sondern auch
in den Diözesen Görlitz und Hildesheim finden die sonntäglichen Indultmessen nur einmal im Monat statt,
in Eichstätt wird eine im vierzehntägigem Turnus stattfindende Vorabendmesse im alten Ritus angeboten
und in Bamberg zweimal im Monat eine Sonntagsmesse. Insofern stimmt es schon, dass in den meisten Diözesen
keine Indultmessen an allen Sonn- und Feiertagen angeboten werden. Übrigens: Nicht nur in Gießen (Bistum
Mainz) blieben entsprechende Anträge von Gläubigen unbeantwortet, sondern auch in Fulda und Regensburg.
Warum keine Reaktion der Petrusbruderschaft? Es wäre wichtig, wenn auch die Vertreter der Petrusbruderschaft
und anderer Ecclesia-Dei-Gruppen öffentlich zur Erklärung der Bischofskonferenz Stellung nehmen würden.
Warum hört man da nichts? Warum diese Verzagtheit? Diese Priester haben doch nichts zu verlieren, wie
man sieht. Ein kritischer und sachlich geführter Dialog mit den Bischöfen könnte ihre Position stärken.
Bischöfe nicht „transferieren“ oder „zwischenparken“! Okay, so kann man das natürlich auch sehen. Mein
eigentliches Anliegen war es darauf hinzuweisen, dass der in den letzten Jahren häufig festzustellende
„Transfer“ eines Bischofs von einem Bistum in ein anderes eigentlich einen Missbrauch des Bischofsamtes
darstellt, ist der Bischof gewissermaßen doch mit seiner Diözese „verheiratet“, was ja auch durch den
Bischofsring symbolisiert wird. Genauso problematisch finde ich es, wenn man bewährte Geistliche mit
dem Hintergedanken zu Weihbischöfen „macht“ (Entschuldigung wegen dieser Ausdrucksweise), sie – schon
mit bischöflicher Weihevollmacht versehen – lediglich „zwischenzuparken“, bis irgendwo eine Stelle als
Ortsbischof frei wird. Okay, das ist jetzt vielleicht ein wenig zugespitzt formuliert, aber man hat schon
den Eindruck, dass es eine gewisse Tendenz in diese Richtung gibt. Der Regelfall müsste doch eigentlich
sein, dass bewährte Pfarrseelsorger zu Bischöfen geweiht werden. Das war zum letzten Mal, glaube ich,
bei Bischof Mixa 1996 in Eichstätt der Fall, bei der Ernennungs- und Weihepraxis der letzten Jahre leider
nur eine seltene Ausnahme.
@ Benedikt Hängt das Visitationswesen wirklich so stark von der Anzahl der Weihbischöfe ab? Außerdem
besteht die Gefahr, dass sich hier gewisse Dinge verselbstständigen. So haben im Bistum Münster die
Weihbischöfe quasi die Funktion von Regionalbischöfen, was es kirchenrchtlich eigentlich gar nicht gibt.
Außerdem haben die Weihbischöfe aufgrund ihrer großen Zahl erheblichen Einfluss innerhalb der DBK,
einen Einfluss, der ihnen aufgrund ihrer Funktion eigentlich gar nicht zustehen dürfte. Vom Ordo her
ist es einfach widersinnig, dass es in einem Bistum mehrere Bischöfe gibt, wenn auch in unterschiedlichen
Funktionen. Aber von der sakramentalen Weihe her gesehen sind alle Bischöfe gleich. Dinge wie das Visitationswesen
müssten doch auch auf andere Weise lösbar sein.
Beweislast Freinsberg schrieb: Wer weiß, wie stark der Messbesuch zurückgegangen wäre, hätte man den
alten Ritus (lateinisch, in den meisten Fällen geflüstert) beibehalten? Zahlen sind wohl kein Argument.
O doch, Zahlen sind sehr wohl ein Argument. Nur liegt in diesem Fall die Beweislast bei denjenigen, die
behaupten, der Messbesuch wäre noch stärker zurückgegangen, wenn man den alten Ritus beibehalten hätte.
Das ist natürlich reine Spekulation, die eben nicht bewiesen werden kann. Fakt und statistisch nachprüfbar
aber ist, dass der Gottesdienstbesuch mit der Einführung der „Neuen“ Messe dramatisch gesunken ist. Quelle: www.dbk.de/…nehmer_1950_2004.pdfwww.kreuz.net/
Das lässt tief blicken Von den bislang 57 Lesermeinungen hier sind etwa fünf als sachlich-konstruktiv
zu bezeichnen, der Rest ist einfach nur albern bis polemisch. Leute, reißt euch doch mal zusammen! Warum
diese infantilen Reaktionen, wenn dieses Thema zur Sprache kommt?
„Bischofstransfers“ Drei bayrische Bischöfe gelten als Kandidaten: Bischof Gerhard Ludwig Müller (58)
von Regensburg, Bischof Walter Mixa (65) von Augsburg und Erzbischof Ludwig Schick (57) von Bamberg. Von
solchen „Bischofstransfers“ halte ich überhaupt nichts. Der Bischof sollte im Regelfall zeitlebens in
dem Bistum bleiben, für das er geweiht wurde. Diese Verbundenheit hat tjeologischen Charakter und wird
durch den Bischofsring symbolisiert. In den letzten Jahren scheint scheint hier jedoch die Ausnahme zur
Regel geworden zu sein, auch und gerade mit Blick auf Österreich. Ebenfalls problemtisch ist die Konstruktion
der Weihbischöfe, die man dann sozusagen als „Vorlaufphase“ zu Diözesanbischofskandidaten macht. Wäre
es nicht an der Zeit, die Zahl der Weihbischöfe erheblich zu reduzieren? Das Bistum Regensburg ist da
mit gutem Beispiel vorangegangen. Dort gibt es keinen Weihbischof mehr.
Beschwerde gegen bischöfliche Erklärung Ich möchte noch einmal wiederholen, dass es ein gutes und deutliches
Zeichen wäre, wenn die Generaloberen der in Deutschland vertretenen Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in Rom
Rekurs – sachlich, aber entschieden – gegen diese bischöfliche Erklärung einlegen würden. Begrüßenswert
ist sicher auch der Aufruf von Niedermünster, nach Rom zu schreiben! Mögen zahlreiche Laien diesem Aufruf
folgen! Dank auch an Romano für die Vergleichszahlen zur „Neuen“ Messe! Dazu noch eine Ergänzung: Bis
zur Einführung des Novus Ordo im Jahr 1969 besuchten in Deutschland rund zwölf Millionen (sic!) Katholiken
den sonntäglichen Gottesdienst – wohlgemerkt im traditionellen Ritus! Seit der Einführung der „Neuen“
Messe ist die Zahl der Gottesdienstbesucher um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Und der Niedergang
hält unvermindert an. Darauf sollte man bei einem Rekurs in Rom auch einmal hinweisen.
Nach Ursachen fragen Ich frage mich, ob es sich Leute wie Gunsenum hier nicht zu einach machen. Es ist
natürlich viel bequemer, eine solche Tat als Dummejungenstreich herunterzuspielen als sich mit den Ursachen
für die großen Defizite in Gesellschaft und Kirche auseinanderzusetzen. Übrigens eine typisch spießige
Haltung von Vertretern der bürgerlichen Zivilreligion, die in ihrer Ruhe nicht gestört werden wollen.
Die beiden Jungs stammen aus „gutbürgerlichen Verhältnissen“. Im katholischen Fuldaer Land werden sie
dann aller Wahrscheinlichkeit nach auch gut katholisch sozialisiert gewesen sein mit Erstkommunion, Firmung
und allem Drum und Dran. Da stellt sich dann aber schon die Frage, wie es soweit kommen konnte. Es sind
(zu) große Worte, wenn man die dumme Tat, einiger pubertierender dummer Kinder hier als Untergang der
Gesellschaftsmoral ausweist. Die Kids werden materiell und idealistisch für ihren Schaden aufkommen und
gut isset. Bei aler Widerlichkeit und Dummheit der Tat wolle mer net so e Brimborium draus mache, gell!?
Vorschlag Es wäre ernsthaft zu überlegen, ob nicht der Distriktobere der Petrusbruderschaft in Rom Rekurs
einlegen sollte wegen der Erklärung der Bischofskonferenz. Es stehen ja genügend Priester zur Zelebration
der überlieferten Messe zur Verfügung, nur werden sie im Pfarrgottesdienst nicht eingesetzt. Im Bistum
Fulda gibt es auch junge Patres von der Kongragtion Servi Jesu et Mariae, die dürfen die alte Messe nicht
öffentlich zelebrieren und auch nicht einmal als Vertretung für die Feier der Indultmesse einspringen.
Traurig auch, dass ausgerechnet in der traditionsreichen „Papstdiözese“ Regensburg keine einzige Indultmesse
zugelassen ist, nicht einmal an Werktagen.
@ Pünktchen Ist schon klar, ich wollte nur sagen, dass man bzgl. der Erklärung der Bischofskonferenz
die Indultmessen, die nur werktags stattfinden, eigentlich nicht mitzählen darf. Beispiel Fulda: Hier
findet die Indultmesse am zweiten und vierten Freitag im Monat statt. Je nachdem, ob ein Monat vier oder
fünf Freitage hat, liegen zwischen den Messen am vierten Freitag und am zweiten Freitag des Folgemonats
zwei oder drei Wochen. Die Abstände sind also unregelmäßig. Der Termin um 19 Uhr und die Lage in einer
Stadtrandgemeinde sind ebenfalls ungünstig. So kommen schätzungesweise nur 20 bis 30 Personen zur Indultmesse.
Außerdem hat der zuständige Kirchenrektor die Mitglieder seiner Pfarrgemeinde vor der Teilnahme an diesen
Messen gewarnt. Das Ganze ist ein Witz. Aber Bischof Algermissen meldet der Bischofskonferenz, dass in
der Diözese Fulda mit ca. 25 Personen der Wunsch nach alten Messen äußerst gering ist. Mit Verlaub,
das ist einfach unredlich!
@ Pünktchen Ich möchte zu bedenken geben, dass die Übersicht von „Pro Missa Tridentina“ nicht zwischen
Sonn- und Werktagsmessen und auch nicht zwischen Messen an allen Sonntagen und monatlichen bzw. vierzehntägigen
Sonntagsmessen unterscheidet. Dazu kommt, dass die aufgelisteten Sonntagsmessen in Mainz und Liesborn
wohl eher nur privaten Charakter haben dürften. In Mainz zelebriert Prof. Georg Mai in einer Privatkapelle,
in Liesborn Pfr. Pietreck von der „Christlichen Mitte“. Solche Messen kann man zumindest nicht gerade
mit repräsentativen Pfarrmessen vergleichen.
Messen im alten Ritus an allen Sonntagen Das Kriterium für das Interesse an alten Messen sollte die regelmäßig
gefeierte Sonntagsmesse sein. Laut Auflistung von „Pro Missa Tridentina“ gibt es regelmäßige Sonntagsmessen –
das heißt Messen im alten Ritus an allen Sonntagen nur in Berlin, Düsseldorf, Münster, Osnabrück,
Köln, Trier, Mainz (Prof. May), Liesborn, Saarlouis, Rehlingen-Niedaltdorf, Einselthum, Stuttgart, Neckarsulm,
München, Bayerisch Gmain, Augsburg und Wigratzbad. Das heißt in nur zwölf von 27 Diözesen werden Indultmessen
an allen Sonntagen überhaupt angeboten das ist nicht einmal die Hälfte der deutschen Bistümer. Und
die Bedingungen, unter denen sie angeboten werden, sind häufig auch nicht besonders optimal. Wünsche
und entsprechende Bittgesuche von Gläubigen, beispielsweise die werktäglichen Indultmessen in den Bistümern
Limburg und Fulda auf die Sonntage auszudehnen, wurden von den jeweiligen Diözesanbischöfen wiederholt
zurückgewiesen. So ist es jedenfalls nicht gerade redlich, hier ein „mangelndes Interesse der Gläubigen“
zu konstatieren.
Messen im Alten Ritus Es könne kein wachsendes Interesse festgestellt werden. Kein wachsendes Interesse –
das ist gerade von den Bischöfen durchaus beabsichtigt. Wie sollte das Interesse an den Indutmessen auch
wachsen können, wenn dies von den ungünstigen und nach wie vor sehr restriktiven Rahmenbedingungen von
vornherein unmöglich gemacht wird?! In den meisten Diözesen wird ja nicht einmal eine Sonntagsmesse
angeboten, sondern nur eine Werktagsmesse in einer abgelegenen Kapelle zu einer ungünstigen Uhrzeit.
So kann man jedenfalls nicht rechnen.
@ mrnka „Wenn man nicht weiß, was man studieren soll, studiert man das, wovon man keine Ahnung hat!“
So hat mal einer unserer Lehrer zu uns Abiturienten damals gesagt. Wenn die Bischöfe wenigstens Ahnung
von Theologie hätten. Aber auch da hat man manchmal gewisse Zweifel!
Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat Man hat in der Tat manchmal den Eindruck, dass sich die
Bischöfe häufig mit Themen befassen, bei denen sie nicht wirklich kompetent sind, aber andererseits
gerne schweigen, wo man man von ihnen klare Antworten erwarten müsste.
#42 Toby 06:47:48 | Donnerstag, 28. September 2006
@ wiener In Fulda tagt zur Zeit die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. dazu wiener:
welchen zusammenhang will kreuz.net hier insinuieren??? Wer insinuiert hier was? Es ist doch durchaus
möglich, dass die Täter die in Fulda tagende Bischofskonferenz zum Anlass genommen haben, um dort in
einer nahe gelegenen Gemeinde zuzuschlagen.
Falscher Vergleich Ich frage mich auch gerade, wann zum letzten Mal in Deutshcland eine Moschee geschändet
wurde. Mir sind derlei Berichte jedenfalls nicht bekannt.
@ deacon & deusexmachina Na ja, aber das mit dem Speichel auf dem Boden ist schon mehr als Menschenverachtung.
Warum dieser abgrundtiefer Hass? Und warum ausgerechnet in einer Kirche? Wirklich nur Zufall?
Keine Bedeutung? Ein Sprecher der Erzdiözese Washington erklärte, daß die Weihen „innerhalb der Kirche
keine Bedeutung“ hätten. Macht es sich dieser Sprecher nicht ein wenig zu einfach? (Dieses abwiegeln
erinnert mich irgendwie an den großen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz). Ist es nicht so,
dass selbst Exkommunizierte immer noch Mitglieder der katholischen Kirche sind? Der Schaden für die katholische
Kirche ist auf jeden Fall immens.
@ Guntram Kein Wunder, es handelt sich dabei um keinen offiziellen Tagesordnungspunkt. Ob die inoffizielle
Anfrage der Bischöfe bzgl. der Zahlen der Teilnehmer bei Indultmessen in einem Zusammenhang mit der Offensive
der Piusbruderschaft steht?
@ Breze Glauben sie wirklich, dass die Gemeinde 1500 Jahre lang zu wenig in das eucharistische Heilksgeschehen
einbezogen war? Natürlich ist ein Ritus letztlich immer nur sekundär – er ist als solcher nicht Gegenstand
des Glaubens, allerdings sollte man schon darüber diskutieren dürfen, welche liturgischen Formen das
katholische Dogma authentischer zum Ausdruck bringen, aber das ist eine längere Geschichte … Fakt ist,
dass die Indultbestimmungen in den meisten deutschen Diözesen entgegen dem Wunsch Papst Johannes Pauls
II. nach wie vor viel zu strikt angewandt werden. Vielerorts gibt es nicht einmal eine Sonntagsmesse,
sondern nur eine Alibi-Werktagsmesse ein- oder zweimal im Monat in einer abgelegenen Kapelle. Und wenn
ich recht informiert bin, ist in Westdeutschland ausgerechnet Regensburg die einzige Diözese, in der
es überhaupt keine Indultmessen gibt. Ob diese Praxis im Sinne der Universalkirche ist?
Die Zahlen der Gläubigen bei Indultmessen sind in der Tat kaum aussagekräftig. Oft sind die Termine
und Zelebrationsorte sehr ungünstig gelegen, so dass die Zahl der Gläubigen kaum repräsentativ zu nennen
ist. Man darf eben nicht mit unterschiedlichem Maß messen. Indultmessen müssten unter den gleichen Bedingungen
stattfinden wie „normale“ Pfarrgottesdienste im Novus Ordo. Erst dann könnte man vergleichen.
„Der Islam will die Welteroberung“ „Der Islam will die Welteroberung“, titelt die FAZ vom 16.9.2006 dramatisch
im Feuilleton unter einem Foto von Anthony Quinn als Mohammeds schwertschwingender Onkel Hamza. Der Greifswalder
Althistoriker Egon Flaig versteht die Regensburger Rede des Papstes als berechtigten Hinweis auf die kriegerisch-imperialistischen
Züge des Islam, und illustriert diese Auffassung mit Beispielen aus der Weltgeschichte. „Seit Beginn
der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die
Welt in zwei Teile, nämlich das ‘Haus des Islam’ und das ‘Haus des Krieges’. Diese Zweiteilung hängt
nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo
der Islam herrscht – in Gestalt der Scharia – oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine
religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange
Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39
und 9, 41).“
Noch eínmal „Donum vitae“ simon schrieb: Weder hat Donum vitae eine Fahne noch waren sie beim Papst.
Der Artikel in der FAZ ist vom 9.9.2006. Okay, okay, konnte ja den Kontext dieses Zitats nicht riechen.
Und auf das Datum habe ich auch nicht geachtet. Das ändert aber nichts an der Einstellung dieser genannten
Damen, auch wenn wenn das „Fahnenschwenken“ nur sprichwörtlich zu verstehen ist. Fakt ist, dass „Donum-vitae“-Protagonistin
Hanna Stützle sich bei der ZDF-Moderatorin auf dem Marienplatz ausführlich präsentieren konnte (wenn
auch ohne Fahne): Papsttaumel und gleichzeitges Eintreten für Beratungsscheine, die Voraussetzung für
straffreie Abtreibungen sind, kann sie sehr wohl miteinander vereinbaren – obwohl der Papst dagegen ist.
Redlich ist das nicht.
„Donum vitae“ und der Papst Da sieht man mal, welch seltsame Blüten das Fahnenschwenken für den Papst
treiben kann. Auf dem Münchner Marienplatz war Frau Hanna Stützle im ZDF-Gespräch zu sehen, die ehemalige
Diözesanratsvorsitzende und Gründungsvorsitzende von „Donum vitae“ in Bayern. Auch sie hat offensichtlich
keine Problememit der Vereinbarkeit von Papstfreude und der aktiven Unterstützung einer Organisation,
die entgegen der kirchlichen Morallehre weiterhin Tötungslizenzen für straffreie Abtreibungen ausstellt.
Diese Damen haben allesamt noch immer nichts begriffen. Aber dann noch die Frechheit zu besitzen, zum
Papst zu fahren und die „Donum-vitae“-Fahne zu schwenken, ist an Dreistigkeit kaum noch zu übertreffen.
Der Regensburger Bischf Müller sollte diese Frau Professor Demel endlich einmal gehörig zur Brust nehmen.
Allerdings würde sie sich dann wahrscheinlich als Märtyrerin verehren lassen. Vielleicht will sie genau
das provozieren.
Gefahr der Profanierung Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe, verbietet die Liturgieinstruktion
„Redeptionis Sacramentum“ die Handkommunion, wenn die Gefahr der Profanierung besteht (Nr. 92). Eine solche
Gefahr ist bei Massengottesdiensten mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern wie auf dem Islinger Feld
bei Regensburg objektiv gegeben. Leider wurden entsprechende Eingaben bzw. Anfragen an die Verantwortlichen
bislang negativ beschieden. Die Gefahr der Profanierung scheint leider nicht das Hauptaugenmerk der Bischöfe
zu sein.
Scheideweg „An dieser Stelle tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung
von Religionen auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert.“ Papst Benedikt XVI. in seiner Vorlesung
an der Universität Regensburg am 12.09.06, im Anschluss an das inkriminierte Zitat Kaiser Manuels II.
@ Criticus Leider sehen das die Verantwortlichen scheinbar nicht so. Das Problem ist ja nicht neu und
wurde bereits im Vorfeld des Weltjugendtags 2005 diskutiert. Geändert hat sich nichts. Was ist eigentlich
aus den angekündigten Geburten während der Papstmesse auf dem Islinger Feld bei Regensburg geworden?
Was das Ganze doch nur ein PR-Gag?
Wachablöse Was ist jetzt eigentlich mit dem päpstlichen Zeremonienmeister, Erzbischof Marini? Über
seine Ablösung wurde schon des öfteren spekuliert. Der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank,
Tietmeyer, ist übrigens Kuratoriumsmitglied der „Donum-vitae“-Stiftung. Das mit dem Vorsitz der Vatikanbank
wäre keine so gute Idee.
Liebe Leute, die grundsätzliche Frage ist doch, ob solche Massengottesdienste mit Hunderttausenden von
Teilnehmern überhaupt angemessen und notwendig sind. Der Glaube oder der Wert einer Hl. Messe kann nicht
von der Anzahl der an ihr teilnehmenden Personen abhängen. Romano Guardini sprach sich übrigens schon
vor mehr als 40 Jahren gegen dieses damals neuartige Phänomen aus. Inzwischen hat sich das alles aber
noch viel mehr ausgeweitet, leider auch mit den hier angesprochenen negativen Begleiterscheinungen. Guardini
wurde offenbar nicht gehört oder gelesen. Das Christentum ist 2000 Jahre lang ohne Massengottesdienste
ausgekommen. Heute besteht die Gefahr, dass sich die Kirche zu sehr auf mediale Inszenierungen setzt.
Die Verantwortlichen müssen sich fragen lassen, was ihnen ein vordergründiger Erfolg wirklich wert ist
und welchen Preis sie dadür zu zahlen bereit sind.
#45 Toby 11:44:50 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Britta Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen
Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen. Zustimmung! Aber viele
Probleme innerhalb der katholischen Kirche und insbesondere bei der Glaubensweitergabe erscheinen zunehmend
hausgemacht. Ich erwarte nicht von „der Welt“, dass sie plötzlich glaube, aber von den Katholiken wird
man den Glauben der eigenen Kirche doch noch einfordern dürfen. Aber genau das geschieht in der seelsorgerischen
Praxis nicht (mehr). Sollte einen katholischen Christen in der Welt nicht als solcher erkennbar sein?
Für die überwiegende Mehrzahl der jungen Erwachsenen ist es heute selbstverständlich geworden, bereits
vor der eheschließung in vorehelicher Lebensgemeisnchaft zusammenzuleben. Davon sind junge Katholiken
nicht ausgenommen. Ist es richtig, dass das kein Thema der Pastoral zu seins scheint? Alles kann man eben
nicht einfach auf die „böse Welt“ abschieben.
Künstliche Aufwertung Besonders bedauerlich ist, dass diese Sekte durch öffentlich-rechtliche Medien
auch noch eine künstliche Afwertung erfahren, die ihnen weder inhaltlich noch quantitativ zukommt. So
konnte Herr Weisner beispielsweise heute morgen im ansonsten relativ objektiv berichtenden Deutschlandfunk
seine sattsam bekannten Thesen breittreten. Als ob das repräsentativ sei. Können die denn keine seriöseren
interviewpartner auswählen?
#42 Toby 10:07:51 | Donnerstag, 14. September 2006
Sachliche Kritik @ Britta Was wollen Sie eigentlich bezwecken? Dass man nichts mehr kritisieren darf?
Es kommt ja schließlich darauf an, ob Kritik konstruktiv und sachlich oder einfach desktruktiv ist. Leider
gehen Sie inhaltlich auf den Kommentar überhaupt nicht ein. @ landorganist das Dümmste was ich hier
seit längerem, also seit etwa 24 Stunden, gelesen habe. Was konkret ist an dem Kommentar „dumm“?
#39 Toby 08:33:46 | Donnerstag, 14. September 2006
Falsche Umkehrung der Beweislast Gotthard schrieb: die Deutschen warten auf eine Revidierung dieser Positionen –
dann wird der Glaube wieder wachsen … Ich stelle fest, dass der Glaube mit der Königsteiner Erklärung
und der ganzen Art, wie heutzutage Gottesdienst gefeiert wird, auch nicht gerade gewachsen ist. Was wäre
falsch daran, wenn Glaube und Liturgie wieder etwas Verbindliches bekämen? So wie bisher kommen wir jedenfalls
nicht weiter.
Geistliche Unbeweglichkeit Der aus der Kirche ausgetretene theologische Experte Eugen Drewermann warf
dem Papst stereotyp geistige und geistliche Unbeweglichkeit vor. In Fragen der Wiederverheiratung von
Geschiedenen, der Homosexualität, aber auch der Verhütung denke der Papst offensichtlich genauso wie
früher. Wann hat sich denn Herr Drewermann zum letzen Mal geistlich bewegt?
Wo bleibt die Umkehr? Catholicus schrieb: Gott allein weiß, wie viele Gnaden der Bekehrung geschenkt
und auch angenommen wurden. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite hält der Prozess der Selbstzerstörung
der Kirche in Deutschland unvermindert an. Von einer echten Umkehr des deutschen Mainstream-Katholizismus
kann ich bislang leider nichts erkennen. Was ist mit den falschen Weichenstellungen der Königsteiner
Erklärung, den falschen theologischen Prämissen eines Großteils der deutschen Universitätstheologie,
die unvermindert anhaltende Banalisierung der Liturgie etc. etc.? Es gib kein Mitglied der deutschen Bischofskonferenz,
das diesbezüglich eingestanden hätte: „Wir haben uns geirrt. Wir müssen umdenken.“ Metanoia ist ein
Wesensprinzip der Kirche. Es wäre keine Schande, wenn beispielsweise Kardinal Lehmann falsche Weichenstellungen
zugeben würde, im Gegenteil. Aber leider ist das gegenwärtig kaum zu erwarten …
@ Gotthard Ausnahmsweise mal Zustimmung! Allerdings darf man die Augen vor gewissen negativen bzw. ambivalenten
Begleiterscheinungen dieser Papstreise nicht verschließen:
Jesus Christ Superstar Soeben gesehen im Bayerischen Fernsehen: Eine „Aufwärmband“ singt in Altötting
zur Einstimmung auf die Vesper mit dem Papst Songs aus Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“. Sehr seicht
und theologisch einfach peinlich, wenn nicht gar blasphemisch. Aber niemand scheint sich ernsthaft daran
zu stören.
Wieso eigentlich braucht es 150.000 Hostien für die Messe mit dem Papst, wenn nur 60.000 Gläubige erwartet
wurden? Schlussendlich waren es auch nur 60.000 Gläubge. Ist das so üblich, dass bei Massengottesdiensten
mit der zweieinhalbfachen Menge an Hostien kalkuliert wird?
@ Puchil2 es geht mir ganz allgemein um die seelsorgerische Begleitung, die ich hier vermisse. Niemand
kann natürlich beurteilen wie das mit persönlicher Schuld aussieht außer Gott allein. ABer ich denke,
eine gutes und psychologisch einfühlsames Beichtgespräch mit sakramentaler Lossprechung kann niemandem
schaden: Heilung durch Versöhnung, das Leid vor Gott tragen.
Natascha Wir haben in diesem viel von den Erkenntnissen der Psycho-Experten gehört und gelesen. Wo aber
bleibt hier die Kirche? Gibt es keinen Seelsorger, der sich des Opfers angenommen hätte? Natascha ist
katholisch, sie war zur Erstkommunion gegangen. Gerne hätte ich neben diesem ganzen Psycho-Gefasel auch
einmal etwas vom Sakrament der Versöhnung gehört. Man hätte es ihr zumindest anbieten können, oder
etwa nicht?
Liebe Leute, konzentrieren wir uns hier doch auf das Wesentliche, um das es eigentlich gehen soll. Der
Artikel zielt im wesentlichen auf die Gefahr der Profanierung bei Massengottesdiensten. Das kann man so
sehen oder auch nicht. Dazu kann man sachlich Argumente austauschen und dann abwägen, welche Argumente
plausibler sind. Persönliche Unterstellungen und Beleidigungen sind nicht zielführend.
@ Breze Am 15. Juni 2005 antwortete der Sekretär des Weltjugendtages, Pfarrer Ulrich Hennes, im Auftrag
von Kardinal Meisner auf eine Anfrage zur Kommunionspendung u. a.: „Unter Berücksichtigung der Instructio
[Redemptionis Sacramentum] und der Absprache mit dem päpstlichen Zeremoniar ist daher die auch sonst
bei Papstgottesdiensten übliche Regelung getroffen worden, dass zunächst alle Priester und Diakone,
die sich zur Kommunionspendung angemeldet haben, eingeteilt werden. Die dann noch fehlende Anzahl von
notwendigen Kommunionspendern wird durch außerordentliche Kommunionspender aufgefüllt. Also haben sehr
wohl Laien die Kommunion ausgeteilt und nicht nur Priester. Dass viele Mädchen während der Weltjugendtagsmessen
teilweise mit knapp geschnittenen, bauchfreien Tops mit Spaghetti-Trägern bekleidet waren, ist ebenfalls
eine Tatsache.
@ Jörg Guttenberger Es bleibt festuhalten, daß auch Diakone den Leib des Herrn mit der Hand berühren
dürfen. Diakone haben aber genauso wenig geweihte /gesalbte Hände, wie Laien. Daher die Frage, ob die
unterschiedliche Behandlung zu diesem Probelm nicht reine Willkür ist. Nein, das ist keine Willkür.
Es geht hier auch nicht um geweihte Hände oder um Körperteile, die mehr oder weniger sündigen, sondern
um die Zeichenhaftigkeit der Form des Kommunionempfangs. Fakt ist auch, dass gemäß Redemptionis Sacramentum
Nr. 92 die Handkommunion nicht erlaubt ist, wenn die Gefahr der Profanierung besteht. Eine solche Gefahr
ist bei Massengottesdiensten á la Weltjugendtag objektiv durchaus gegeben. Aber daran scheinen sich die
Verantwortlichen nicht zu stören.
Dubios Mir kommt das Ganze auch recht seltsam vor. Es war Vatikansprecher Navarro-Valls, der im letzten
Jahr die unbeabsichtigte Kommunionspendung an Roger Schütz während des Requiems für Johannes Paul II.
auf die „gegebenen Umstände“ schob. Die Zulassung des Priors zum Kommunionempfang sei nicht beabsichtigt
gewesen: www.kreuz.net/article.1489.html Eine „formelle“ Konversion des Gründers von Taizé ist jedenfalls
bis heute nie offiziell bestätigt worden. Zweifel bleiben also weiterhin bestehen.
Der Fall „Donum vitae“ Die Frage, ob der „Fall ‘Donum vitae’“ mit der Bitte der deutschen Bischofskonferenz –
nicht gleichzeitig für ‘Donum vitae’ und die Kirche zu arbeiten – erledigt sei, bejahte Mons. Ratzinger:
„Das ist völlig klar.“ Ja, und was ist jetzt klar? Von irgendwelchen Personalentscheidungen oder praktischen
Konsequenzen habe ich in dieser Angelegenheit bislang noch nichts gehört.
Merkwürdige Bekenntnisse Diese merkwürdigen Treuebekenntnisse von sich christlich nennenden Politikern
wie Stoiber zu Papst und Kirche grenzen an Heuchelei. Man denke nur an die unselige Rolle Stoibers im
Konflikt um den Beratungsschein. Damals war Ratzinger der böse Panzerkardinal. Und jetzt? Zur Schau gestellte
„Freude“ über den Papstbesuch in Bayern, die aber geprägt ist von einer erschreckenden Inhaltslosigkeit.
Beweislast Freinsberg fragte: Und woher weiß das Konzil von Trient das? Die Beweislast liegt bei Ihnen,
lieber Freinsberg, und nicht beim Konzil von Trient. Beweisen Sie mal, dass die Mundkommunion nicht apostolischer
Brauch ist. Im übrigen ist das, was an der derzeit verbreiteten Praxis der Handkummunion unangemessen
erscheint, die Tatsache, dass die konsekrierte Hostie mit den Fingern aufgenommen wird. Von der Zeichenhaftigkeit
her ist das kein Ausdruck von Ehrehrbietung une Demut. Und das hat es in der gesamten Kirchengeschichte
noch nie gegeben. Eigentlich müsste man statt Handkommunion von der Fingerkommunion sprechen, denn ich
kann die Hostie aus der Hand auch direkt mit dem Mund empfangen und nicht in die Finger nehmen.
Unseriöse Argumentation Jörg Guttenberger schrieb: Der Hinweis, daß mit dem Mund mehr gesündigt wird,
als mit der Hand, ist in Odnung. Die Häufigkeit des „Sündigens“ einzelner Körperteile ist kein Kriterium
für die Angemessenheit oder Unangemessenheit einer bestimmten Form des Kommunionempfangs. Darum geht
es doch überhaupt nicht. Im übrigen, darauf habe ich ja versucht hinzuweisen, wird die konsekrierte
Hostie sowohl bei der Mundkommunion als auch bei der Handkommunion mit dem Mund konsumiert. Der Hinweis,
dass mit dem Mund mehr gesündigt werde als mit der Hand, würde also eigentlich auch gegen die Handkommunion
sprechen, da man dann ja sozusagen doppelt sündigen würde. Aber, wie gesagt, das ist kein Argument.
Zur Kommunionpraxis der alten Kirche empfehle ich Ihnen Martin Lugmayr, Handkommunion. Eine historisch-dogmatische
Untersuchung, Buttenwiesen: Stella-Maris-Verlag, 2001 (61 S.), ISBN 2-934225-13-6. Dort finden sich auch
die entsprechenden Quellenangaben.
@ stimme der vernunft Das hat nichts mit Magie zu tun, sondern mit Glauben. Bezeichnenderweise haben zuerst
diejenigen christlichen Denominationen die Handkommunion eingeführt, nachdem sie den Glauben an die Realpräsenz
Christi in der gewandelten Hostie verloren hatten: Calvinisten und Zwinglianer. Die Kirchen des Ostens
haben dagegen bis heute die Mundkommunion bewahrt. Ich würde es begrüßen, wenn die katholische Kirche
zur einheitlichen Praxis der Mundkommunion zurückfinden würde.
Keine Kleinkariertheit! Wenn man sich bei der heutigen Praxis der Handkommunion schon auf die „Urkirche“
beruft, sollte man es wenigstens so machen wie die „Urkirche“. Ist das zuviel verlangt? Ein bisschen sachkundig
sollte man sich schon machen, bevor man hier unqualifitzierte Anmerkungen schreibt.
Unsinn Gotthard schrieb: solche Beschlüsse sind die besten Hinweise auf die Handkommunion noch im 7.
Jahrhundert. Was heißt hier „Handkommunion“? Wie von mir oben dargelegt, wurde die konsekrierte Hostie
in der altkirchlichen Praxis niemals mit den Fingern aufgenommen, sondern aus der rechten (sic!) Hand
mit den Lippen, wobei die rechte Hand häufig noch mit einem Tuch bedeckt war. Es gab in der alten Kirche
keine „Handkommunion“ im heutigen Sinne!
Klarstellungen @ monti Es gibt knapp geschnittene, bauchfreie Tops mit Spaghetti-Trägern, die quasi wie
Bikini-Oberteile aussehen. Diese waren an den letzten Weltjugendtagen durchaus häufig zu sehen. Die Beobachtungen
Dr. Schmids sind deshalb sehr wohl zutreffend. Zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen beweisen dies. Fakt
ist, dass viele Mädchen und junge Frauen auf den Weltjugendtagen bei den entsprechenden sommerlichen
Temperaturen recht unziemlich gekleidet waren. @ Breze Wenn Sie glauben, dass bei den Weltjugendtagen
ausschließlich Priester die Kommunion spenden, müssen Sie auf einem anderen Planeten leben. Ihre Feststellung
ist schlicht falsch. @ Jörg Guttenberger Die heutige Praxis der Handkommunion kann nicht mit der altkirchlichen
Praxis des Kommunionempfangs verglichen werden. Da gibt es wesentliche Unterschiede, die von sogenannten
Liturgiewissenschaftlern immer gern unterschlagen werden. So wurde in der alten Kirche beispielsweise
nicht, wie heute, die rechte Hand unter die linke gelegt, sondern die linke Hand unter die rechte mit
einem Tuch als „Thron für den König“ mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Kommunikant die konsekrierte
Hostie nicht mit den Fingern aufnahm, sondern mit dem Mund. Also hatten wir es hier auch quasi mit einer
„Mundkommuion“ zu tun. Im übrigen ist der Hinweis darauf, dass man mit dem Mund häufiger sündigen könne
als mit der Hand, Unsinn, denn auch bei der heutigen Praxis Handkommunion wird die konsekrierte Hostie
anschließend mit dem Mund konsumiert.
Handkommunion in Wigratzbad? Petrus Radii schrieb: 3-Weiterer Beweis der Untreue des Kaplans gegenüber
der Botschaften in Wigratzbad, und deshalb gegenüber der Wünsche des unbefleckten Herzens Mariä, ist
des Kaplans Einführung der Handkommunion (und man vermutet, auch der Stehkommunion)---die es NIE zuvor
in Wigratzbad gegeben hatte. Ist das wirklich wahr? Hat Direktor Rimmel die Handkommunion tatsächlich
eingeführt? Und wird diese von den Gläubigen auch praktiziert? Ich habe seine Interview-Äußerungen
eher dahingehend verstanden, dass in Wigratzbad nach wie vor die Praxis der Mundkommunion beibehalten
wird, da die Gläubigen das dort so wünschen. Wer kann Näheres dazu sagen?
Glorias Kritiker haben bislang keine sachlichen Argumente geliefert. Warum eigentlich soll das, was sie
gesagt hat, „Schwachsinn“ sein? Es zeigt sich hier wohl wieder einmal, dass viele kirchlich Engagierte
nichts von Stilfragen und Ästhetik verstehen. Noch einmal: Ein Talar ist nun einmal nicht für die weibliche
Figur geschaffen. Mädchen und Frauen am Altar sollten, wenn überhaupt, Alben tragen. Gerade von Klerikern
würde ich mir hier größere Sensibilität und Sachverstand wünschen.
Einfach köstlich, wie es die Fürstin auf den Punkt bringt! Und dass sich hier gleich wieder einige aufregen,
zeigt nur, wie recht sie in der Sache hat. Es geht beim Thema Ministrantinnen durchaus auch um Fragen
der Ästhetik. Es ist einfach widersinnig, wenn Mädchen und junge Frauen mit priesterlichem Ministrantentalar
und Chorrock bekleidet am Altar stehen. Wenn Ministrantinnen schon sein müssen, was ja eigentlich nicht
der Fall ist, sollten sie, wenn überhaupt, eine weiße Albe, das Taufkleid, tragen.
@ Maledica Das, was Sie über die Kommunionpraxis in Polen sagen, ist sehr interessant. Es rauschte doch
vor ca. zwei Jahren durch den Blätterwald, dass Kardinal Glemp die Handkommunion freigeben wollte. Offenbar
hat sich das nicht durchgesetzt. Wissen Sie Genaueres darüber? Danke! Ansonsten bitte ich die Leser hier,
auch andere Aspekte zum Thema Gebetsstätte Wigratzbad / FSSP aufzugreifen und die Diskussion nicht nur
auf die Kommunionpraxis zu reduzieren.
Das Thema Mundkommunion wird interessanterweise immer nur von deren Gegnern aufgegriffen. Warum diese
Empörung über eine jahrhundertealte Tradition, die in Wigratzbad ohne Zwang fortgeführt wird? Auch
hat dieses Thema nur indirekt mit der FSSP zu tun, es geht hier ja um die normalen NOM-Messen in Wigratzbad.
Manche Leute glauben halt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und reden mit über Dinge,
von denen sie nichts verstehen. Im übrigen besteht heute, von Ausnahmen wie Wigratzbad abgesehen, ein
großer Zwang und Erwartungsdruck zur Praxis der Handkommunion. Niemand wird doch heutzutage mehr zur
Mundkommunion gezwungen, während sehr wohl Zwang zur Handkommunion besteht. Man denke nur an die meisten
Erstkommunionfeiern. Den meisten Kindern wird erst gar nicht die Möglichkeit zur freuiwilligen Praxis
der Mundkommunion eröffnet. Das ist Zwang.
@ Benedikt Karl Kardinal Lehmann: „Wer ihn kennt, wußte natürlich immer, daß man ihn nicht kleinkariert
verstehen darf. Natürlich hat Kardinal Lehmann die Formulierung „Altliberaler“ nicht expressis verbis
benutzt. In der Vergangenheit war er es aber, der Kardinal Ratzinger als kleinkariert hinzustellen versuchte.
Man denke neben dem Streit um den Beratungsschein auch an den Vorstoß der drei oberrheinischen Bischöfe
Saier, Kasper und Lehmann im Jahr 1994 zur Kommunionspendung an wiederverheiratete Geschiedene. Dieser
Visrtoß wurde seinerzeit von der Glaubenskongregation unter der Leitung Kardinal Ratzingers zurückgewiesen,
was auf großes Unverständnis bei Lehmann & Co. führte. Es ließen sich noch genügend andere Beispiele
finden. Fakt ist, dass sich die deutschen Bischöfe, allen voran Kardinal Lehmann, nicht selten an Kardinal
Ratinger gerieben haben. Und nun plötzlich, da Ratzinger Papst ist, wird es so hingestellt, als ob er
aus Sicht der Liberalen nie kleinkariert gewesen wäre. Warum steht man eigentlich nicht zu den auch weiterhin
bestehenden theologischen und disziplinären Differenzen? Ist jetzt alles Friede, Freude, Eierkuchen,
nur weil Ratzinger Papst geworden ist?
Noch einmal: Was will Lehmann eigentlich sagen? Jetzt soll Ratzinger also früher gar nicht so engstirnig
gewesen sein. Dabei war es Lehmann selbst, der ihn in der Vergangenheit als engstirnig hingestellt hatte.
Man erinnere sich nur an das unselige Tuziehen im Streit um den Beratungsschein. Und jetzt soll Benedikt
der XVI. plötzlich als Altliberaler hingestellt werden. Das ist eine unredliche interessegeleitete Instrumentalisierung
zu eigenen Zwecken.
@ Benedikt Auch Kardinal Lehmann besitzt eine einmalige Interpretationsgabe. Hat der mit dem „Goldenen
Schlitzohr“ Augezeichnete doch „ein bisschen gelernt, mit Texten umzugehen“. Da ist die Frage schon berechtigt,
was er uns mit diesem FR-Interview eigentlich sagen will.
„Ausgerechnet den Jesuiten Lombardi“ Zitat Kardinal Lehmann: Auch wichtige Personalentscheidungen, beispielsweise,
daß er als Nachfolger des mächtigen Vatikansprechers Joaquin Navarro-Valls vom Opus Dei ausgerechnet
den Jesuiten Federico Lombardi bestellt hat, zeugen von Unabhängigkeit.“ Wieso „ausgerechnet“ den Jesuiten
Federico Lombardi? Was soll das bedeuten? Was will Lehmann damit sagen?
Geburten während der Papstmesse Unter normalen Umständen würde ich eine solche Meldung für einen schlechten
Scherz halten, aber in diesen wirren Zeiten scheint vieles möglich zu sein. Das ist ja an Geschmacklosigkeit
kaum zu überbieten: es darauf anzulegen, während der Papstmesse zu gebären. Und das der Planungsbeauftragte
das auch noch gut heißt. Etwas mehr Demut und Zurückhaltung würde hier nicht nur den schwangeren Frauen
gut tun.
Kein Sinn für die alte Liturgie Gindert war von Anfang an gegen die alte Messe. Das war auch einer der
Gründe, warum er sich von der Initiativkreisvereinigung getrennt hatte.
Intentionen und sakrale Orte @ Guldin Mit „Intention“ habe ich in diesem Fall nicht die Intention einer
Messe im theologischen Sinn gemeint, sondern die besondere „Gestaltung“ und den besonderen „Rahmen“ dieser
Art von Gottesdiensten. Und bei sogenannten Faschings- und/oder Schaustellermessen scheint mir die grundsätzliche
„Ausrichtung“ doch recht ähnlich zu sein. @ Gotthard Es gibt in der Tat gute Gipfel-Messen, Messen im
Freien etc., die allerdings in einem würdigen Rahmen stattfinden sollten, d. h. keine Clowns und Plüschaffen.
Was verstehen Sie eigentlich unter „Sakralität“? Wenn es Ihrer Meinung nach keiner „sakralen Orte“ bedarf,
wieso brauchen wir dann überhaupt noch Kirchengebäude? Lesen Sie mal als geistige Anregung Josef Piper,
Was heißt „sakral“?
@ wiener Warum die Empörung über das Foto? So grundverschieden sind sogenannte Schaustellermessen und
Faschingsmessen von ihrer Intention her nun auch wieder nicht. Fakt ist, dass an der vorderen Wand statt
des Kreuzes Bilder von Clowns hingen und dass der Altar von zwei hölzernen Zirkuspferden eingerahmt war.
Von unsachlicher Stimmungsmache kann hier also keine Rede sein.
@ Benedikt Man sollte zunächst einmal das große Ganze der Liturgie im Blick haben, das eigentliche Wesen
der Liturgie, das, was Liturgie überhaupt ausmacht. Dann kann man über rituelle Formen sprechen und
Missbräuche benennen. Das Kernproblem ist, dass es die meisten Gläubigen offenbar überhaupt keinen
Sinn mehr für Liturgie und Sakralität besitzen, zu sehr dominieren Medien und Unterhaltungsindustrie.
Was dringend Not tut, wäre eine neue, grundlegende liturgische Erziehung. Das hatte schon Guardini angemahnt.
@ Benedikt Ein schlechtes Argument. Spinnenweben und verfaulte Hostien mögen kritikwürdige und bedauerliche
Einzelfälle gewesen, sprechen aber nicht gegen den alten Ritus als solchen. Außerdem ist das hier nicht
das Thema. Es ist schon sehr traurig, dass so vielen Menschen, selbst Priestern, heute jeglicher Sinn
für die Notwendigkeit einer sakralen Atmosphäre abgeht. Im übrigen bezweifle ich den pastoralen Erfolg
solcher Aktionen wie diese Bierzeltmessen. Es macht die Kirche für Außenstehende mit Sicherheit nicht
attraktiver.
@ Aristoteles Das ist lächerlich. Die benachbarte Pfarrkirche St. Josef befindet sich nur wenige Schritte
vom Volksfestplatz entfernt. Jeder Schausteller und Schütze, der Wert auf die Sonntagsmesse legt, hätte
in St. Josef dazu Gelegenheit gehabt. Außerdem: Wieso kommen Pfarrangehörige von St. Josef zur Messfeier
zum Schützenfest? Warum gehen sie nicht in ihre eigene Kirche, die doch so nahe liegt?
Papst Benedikt zeigte sich in gewohnt intellektuell brillanter Manier, während die vier Journalisten
dagegen intellektuell ziemlich alt aussahen. Manche Fragen, mehr noch, die Art und auch der Tonfall, wie
sie formuliert wurden, erschienen mir bisweilen geradezu peinlich bis dümmlich dreist. Ein roter Faden
war auch nicht zu erkennen. Es fragt sich, ob man sich solche Interviews nicht besser sparen sollte.
Nicht verzagen, Florian! „Herr es ist aussichtslos, aber Du bist allmächtig.“ (Gebet des hl. Antonio
Maria Claret) Wenn Bischof Algermissen nicht reagiert, wird Rom handeln müssen. Da gibt es sicher gute
Mittel und Wege.
Es fehlen handfeste Beweise für die Unechtheit! Einige Medjugorje-Kritiker hier machen es sich mit ihrer
pauschal ablehnenden Haltung ein wenig zu leicht. Mir fehlen nach wie vor die handfesten Beweise dafür,
dass die Phänomene nicht übernatürlich sein sollen. Man setzt voraus, was erst noch zu beweisen wäre,
ein typischer Zirkelschluss. Da hilft es auch nicht, immer wieder die gleichen Vorurteile und Gerüchte
zu wiederholen, deren Echtheit noch niemand stichhaltig nachgewiesen hat. Auch die große Anzahl der Erscheinungen
ist für sich genommen kein stichhaltiges Argument gegen deren Echtheit. Wäre das alles so einfach, wie
es sich hier einige machen („alles Lüge!“), hätte Rom längst intervenieren können und müssen, um
diesem vorgeblichen „Spuk“ ein Ende zu bereiten. Die Dinge sind aber manchmal nicht so, wie sie zu sein
scheinen. Da sollte man grundsätzlich bereit sein, seine vorgefertigten Meinungen auch einmal selbstkritisch
zu überdenken. Damit ich nicht falsch verstanden werde: Man muss nicht alles gutheißen, was in und um
Medjugorje herum geschieht. Gewisse charismatische Ausuferungen und selbst ein möglicherweise unglaubwürdiges
Verhalten der Seher wären noch keine Beweise für die Unechtheit der Phänomene. Die Seherkinder von
La Salette waren auch nicht gerade Heilige. Außerdem sollte man positiv zur Kenntnis zu nehmen, dass
die Verantwortlichen in der Pfarrei schon sehr darum bemüht sind, gewissen charismatischen Wildwuchs
vor Ort einzudämmen. Es gibt da jetzt sehr klare und eindeutige Richtlinien.
Im Zeitalter des Ökumenismus Man stelle sich einmal vor, was passieren würde, wenn der Bischof einem
evangelischen Geistlichen den Zutritt zum Dom verwehrte und die Katholiken seines bistums aufforderte,
nicht an einem ökumenischen Gottesdienst teilzunehmen, weil Protestanten nicht in voller Einheit mit
der katholischen Kirche stehen. Ein Aufruhr ginge durch den Blätterwald und durch die ganze Kirche. Aber
die Geschwister im Glauben, die sich der FSSPX verbunden fühlen, behandelt man, als wären sie Aussätzige.
Wenigstens die allgemeinen Menschenrechte sollten doch noch für sie gelten.
Es herrscht schon ein merkwürdiges Verständnis von Ökumene in der katholischen Kirche! Es gehört ja
wahrlich nicht viel Mut dazu, die FSSPX auszugrenzen und ihnen sogar den Zutritt zu den Kirchen zu verwehren.
Gleichzeitig arbeitet man mit „Pro Familia“ zusammen und hofiert Geistlichen, die sich bei „Wir sind Kirche“
engagieren. Manche Standpunkte, die hier verterten werden, stehen in offenem Widerspruch zu Lehre der
katholischen Kirche. Aber von den Verantwortlichen scheint sich niemand daran zu stören.
]@ stat crux Dass Dämonen eine schuldlose Seele „überfallen“ halte ich dank der Taufgnade für ausgeschlossen.
Und wie war das dann bei Anneliese Michel? „Sühnebessenheit“ oder einfach Epilepsie?
Ganz offensichtlich sollen die Messen auch in solchen Pfarreien reduziert werden, wo nach wie vor ein
Priester vorhanden ist. Das widerspricht eindeutg der kirchlichen Ordnung. Eine so genannte Wort-Gottes-Feier
ersetzt nicht den Wert einer Messfeier. Warum sollen die Priester also ohne Not ihren ureigensten Amtspflichten
vernachlässigen?
@ Adrian und Florian Es ist unglaublich, dass Bischof Algermissen zu all diesen Dingen schweigt, obwohl
sie mittlerweile öffentlich bekannt sind. Auch ein Schreiben der Kleruskongregation zum umstrittenen
„Pastoralen Prozess“ wird von ihm geflissentlich unter Verschluss gehalten. Langsam frage ich mich, welches
Amtsverständnis Bischof Algermissen eigentlich vertritt. Es wird Zeit, dass endlich gehandelt wird. Wenn
Algermissen selbst nicht dazu bereit ist, wird Rom einschreiten müssen. So kann es einfach nicht mehr
weitergehen.
@ Cyprian Ich stimme Ihnen ja grundsätzlich zu. Das „Forum“ genießt allerdings in einer breiten kirchlichen
Öffentlichkeit den Ruf, besonders „glaubenstreu“ und sogar „erzkonservativ“ zu sein. Es will eine Art
Gegen-Zdk sein und einen „missionarischen Aufbruch“ verkörpern. Nach diesem eigenen Selbstverständnis
des „Forums“ dürften Leute wie Bischof Algermissen, der kirchenpolitisch einen völlig anderen Kurs fährt
(z. B. Hofierung und Förderung der Priester vom kirchenfeindlichen „Fuldaer Kreis“), gar nicht dazugehören.
Für mich ist freilich das Profil des „Forums“ und auch der Kongresse „Freude am Glauben“ schon seit längerer
Zeit unkar geworden. Was wollen die eigentlich? Wenn man sich das Programm anschaut, kann man keinen roten
Faden erkennen, man schmückt sich mit Namen ranghoher kirchlicher Würdenträger und bietet einen bunten
Themenmix an. Einen religiösen „Aufbruch“ wird das aber wohl kaum bringen.
Muss denn alles verrechtlicht werden? Die Kirche erachtet die tägliche Eucharistiefeier des Priesters
für notwendig, auch wenn die tägliche Zelebration nicht im CIC expressis verbis vorgeschrieben sein
mag: Daher ist es für den Priester notwendig, sein Gebetsleben dermaßen zu gestalten, daß es folgendes
umfaßt: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und Danksagung; die häufige Beichte
und die bereits im Seminar praktizierte Seelenführung; die vollständige und eifrige Feier des Stundengebetes,
wozu er täglich angehalten ist; die Gewissenserforschung; das stille Gebet in angemessener Weise; die
lectio divina; die ausgedehnten Zeiten des Schweigens und des Gesprächs, vor allem in den Exerzitien
und in periodischen Einkehrtagen; die kostbaren Ausdrucksformen marianischer Frömmigkeit, wie der Rosenkranz;
die »Via Crucis« und die übrigen Frömmigkeitsübungen; die lohnende hagiographische Lektüre. Direktorium
der Kleruskongregation über Dienst und Leben der Priester, 1994 Der „Pastorale Prozess“ führt in der
Praxis zu noch mehr Bürokratie und Stress statt zu einer Besinnung auf das wirklich Notwendige. So weden
noch mehr Priester verheizt und demotoviert.
Ich verstehe nicht, wie Bischof Algermissen Kuratoriumsmitglied beim „Forum deutscher Katholiken“ sein
kann, wenn er gleichzeitig die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ im Bistum Fulda hochschätzt. Auch ein
Professor Gindert wird sich hier erklären müssen.
@ ExBochumer Das dürfte wohl eher Zufall sein, auch wenn es durchaus symptomatisch ist, aber es hätte
auch genauso gut (oder in diesem Fall besser formuliert: genauso schlecht) in Mainz, Hildesheim, Rottenburg
oder sonstwo passieren können. Das Schlimmste ist: Obwohl über diese Dinge öffentlich berichtet wird,
scheinen die Herren Bischöfe keine Veranlassung zu einer Stellungnahme zu sehen.
@ Bernardin Ist das jetzt nicht Wortglauberei? Natürlich zielte meine Frage daruf ab, welcher deutschsprachige
Bischof noch fähig und willens ist, ein Pontifikalamt im alten Ritus zu zelebrieren. In der Tat hat ein
Großteil der gegenwärtigen Bischöfe noch den alten Ritus in seiner Jugend- bzw. Seminarzeit kennengelernt,
allerdings stellt sich die Frage, ob sie diese Form der Liturgie überhaupt noch beherrschen würden,
schließlich sind sie ja seit 40 Jahren aus der Übung! Warum nicht ernsthaft über die Option eines eigenen
FSSP-Bischofs nachdenken?
@ stat crux … ein massenhaftes „Heimweh“ nach der alten Messe hätte den rechtsextremen Bewegungen doch
einen gigantischen Zulauf bescheren müssen. Da schließe ich mich der Antwort Graf von Galens an. Außerdem
muss nicht jeder, der der alten Messe anhängt, automatisch rechtsextremes Gedankengut pflegen. Die Beweislast
liegt nun einmal auf seiten der Reformer: Die Liturgiereform hätte nach den Erwartungen der Reformer
der Kirche einen gigantischen Zulauf, ein „neues Pfingsten“ etc. bescheren müssen. Statistisch nachweisbar
ist dieser Erfolg jedoch ausgeblieben. Seit 1969 ist die Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher
um zwei Drittel zurückgegangen.
Sie mal einer an … da wird nun also ausgerechnet von den Vertretern der modernen, geschwisterlichen
Dialogkirche die Wiedereinführung des Index Librorum Prohibitorum gefordert. Am liebsten würde man kreuz.net
nach vorgeblich „vorkonziliarer“ Manier kurzerhand verbieten wollen. So weit ist man mit der Toleranz.
Man lebt und verfährt nach dem Motto: „Ich bleib bei meiner Meinung, bitte verwirren Sie mich nicht mit
Tatsachen!“
@ stat crux Das sind doch alles unbewiesene Tatsachenbehauptungen und außerdem eine unzulässige Umkehrung
der Beweislast. Der Rückgang der Gottesdienstteilnehmer setzte nun einmal mit der Einführung der neuen
liturgischen Bücher ein. Das ist eine Tatsache, man kann sie auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz –
in dieser Hinsicht sicher eine „unverdächtige“ Seite – nachlesen. Zu behaupten, ohne die Einführung
der neuen liturgischen Bücher wäre die Zahl der Gottesdienstteilnehmer noch weit mehr gesunken, lässt
sich durch nichts beweisen.
Was ist denn normal? Es ist immer wieder erstaunlich, wie manche Leute hier immer wieder am eigentlichen
Thema vorbeidiskutieren. Es scheint kein Problem, für sie zu sein, dass sich Geistliche im Bistum Fulda
unhinterfragt bei „Wir sind Kirche“ engagieren dürfen. Ist denn alles beliebig? Braucht die Kirche nicht
so etwas wie eine „Corporate Identity“?
Falsches quantifizierendes Denken @ Bernardin und Gotthard Es geht hier nicht um Quantität, sondern um
Qualität. Es gibt schließlich auch kleinere, von der katholischen Kirche rechtlich anerkannte Ritengemeinschaften,
die nur wenige Tausend Gläubige umfassen. Die haben selbstverständlich ihre eigenen Bischöfe. Wo ist
das Problem? Warum nicht auch gleiches Recht für die Gläubigen, die dem alten lateinischen Ritus verbunden
sind? Außerdem liegt das Durchschnittsalter bei Messen im alten Ritus in der Regel unter dem Durchschnittsalter
bei normalen Gemeindemessen im neuen Ritus.
Theologisches Profil Ich hoffe und vertraue, dass Pater Berg das theologische Profil der Petrusbruderschaft
schärfen und auch deren Stellenwert innerhalb der katholischen Kirche deutlich zur Sprache bringen wird.
Da sind ja noch viele rechtliche Fragen offen. Nebenbei: Wieviele katholische Bischöfe im deutschsprachigen
Raum sind überhaupt noch in der Lage, die Messe im alten Ritus zu zelebrieren? Außer Haas und Ziegelbauer
fällt mir da keiner mehr ein, und Ziegelbauer ist schon hochbetagt. Da sollten sich die Petrusbrüder
mal was einfallen lassen. Wurde ihnen nicht ursprünglich ein Weihbischof zugestanden?
Genau umgekehrt ist es, wehter Ralph B. Die Anonymität dient dem Schutz vor Menschenjagd und Mobbing.
Ich habe es noch nie verstanden, was an der Anonymität ungebührlich sein soll.
„Ort des Gebetes“ @ J. Gutenberger Glauben sie wirklich, dass die Leute eine Reise von mehreren Hundet
oder Tausend Kilomtern in Kauf nehmen, um in M. zu beten, wenn dort nichts außergewöhnliches passiert
ist? Warum sollten sie das tun? Beten kann man auch zu Hause.
Vieles spricht für Pater Berg Auf den ersten Blick scheint die Wahl von Pater Berg zum neuen Generaloberen
der FSSP ein gutes Zeichen zu sein und Anlass zu Hoffnung zu geben. Interessant ist auch die Tatsache,
das Pater Berg erst 36 Jahre alt ist, also relativ jung für das Amt eines Generaloberen. Hoffen wir,
dass dies für einen „Generationswechsel“ zugunsten der Tradition spricht. Möge es Pater Berg gelingen,
das berechtigte Anliegen der Tradition auch über die Petrusbruderschaft hinaus in die Gesamtheit der
katholischen Weltkirche hineinzutragen.
Inhaltlich nichts Neues Welche Franziskanerpatres sind aus ihrem Orden ausgeschlossen worden? Das hätte
ich doch gerne etwas konkreter mit mehr Hintergrundinformationen.