Toby
Erstellt: 15:33:50 | Donnerstag, 31. März 2005
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981 Lesermeinungen
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Offen, ehrlich und herrlich schweinisch
#1   Toby   11:30:58 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Fulda wird zunehmend zum Skandalbistum
Diesen neuerlichen Skandal in Fulda hat letztlich Bischof Algermissen zu verantworten. Offenbar ist er seiner Aufgabe nicht gewachsen. Wann tritt Bischof Algermissen endlich zurück?
Redaktion benachrichtigen Zur Türe hinaus komplimentiert
#1   Toby   11:01:44 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Einheit?
Einen Priester nur deshalb zu beurlauben, weil sich einige Leute über ihn beschwert haben, ist schon hanebüchen. Was versteht Generalvikar Heigl eigentlich unter „Einheit“?
Redaktion benachrichtigen Jungen dürfen nicht mehr im Stehen pinkeln
#5   Toby   12:59:49 | Montag, 29. Oktober 2007
@ Typ
Was ist eigentlich Ihr Problem?
kreuz.net hat lediglich sachlich berichtet, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Alsvernunftbegabter Mensch sollten Sie schon den Unterschied von Ursache und Wirkung kennen.
Redaktion benachrichtigen Der Schritt des Bischofs von Augsburg bleibt rätselhaft
#28   Toby   09:56:10 | Montag, 29. Oktober 2007
@ Gotthard
kein Bischof wird jemals Gründe für die Versetzung oder die Entlassung eines Priesters öffentlich machen dürfen.
Das gilt aber nur für Konservative und Kriminelle.
Der Pressesprecher des Bistums Augsburg hätte auch nicht sagen dürfen, dass es persönliche Gründe sind, wenn er denn diese persönlichen Gründe nicht nennen kann oder will.
So, wie die Sache gelaufen ist, ist es einfach unredlich und unfair dem Betroffenen gegenüber.
Redaktion benachrichtigen „Monsignore will nicht“
#45   Toby   18:25:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Typ
1. Geistliche, die offenkundig gegen die kanonische Ordnung verstoßen oder sich gar bei „Wir sind Kirche“ und ähnlichen Initiativen engagieren, werden nicht beurlaubt, geschwiege denn suspendiert.
2. Jetzt sprechen Sie plötzlich von „Fakten“, die Sie aus der Berichterstattung zu wissen glauben. In der Berichterstattung wurden aber überhaupt keine Fakten genannt; ebensowenig wurden die angeblich „vertraulichen Gründe“ genannt, die zur Beurlaubung des Geistlichen geführt haben sollen.
3. Sie haben das Wort „verkrachte Priesterexistenz“ in den Raum gestellt. Das nenne ich eine ungerechtfertigte Vorverurteilung.
Redaktion benachrichtigen Kein Sturm im Wasserglas
#20   Toby   18:07:14 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ PetrusX
Sie haben einmal wieder überhaupt nichts begriffen. Und Sie machen es sich sehr leicht.
Es ist doch mehr als bezeichnend, dass die geistigen Urheber des angeblich so harmlosen Theaterstücks noch vor wenigen Wochen in den Verdacht geraten sind, pädophile Praktiken zu fördern. Die beiden Broschüren wären sicherlich noch im Umlauf, wenn keine Strafanzeige gegen die Bundeszentrale bei der Staatsanwaltschaft Köln eingegangen wäre.
Das Theaterstück „Nase, Bauch und Po“ stammt von den gleichen Gesinnungstätern. Die Ausschnitte, die beispielsweise in der „Hessenschau“ zu sehen waren, zeigen auch, dass die Autoren keine Ahnung von Kindern haben.
Redaktion benachrichtigen „Monsignore will nicht“
#43   Toby   21:25:04 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@ Typ
Haben Sie schon mal was vom Prinzip der Unschuldsvermutung gehört?
Wenn die Gründe für die Beurlaubung des besagten Priesters tatsächlich der Vertraulichkeit unterliegen, hätte der Pressesprecher diesen Hinweis eben nicht mitteilen dürfen. So wird die Mitteilung ohne Angabe dieser vertraulichen Gründe, aber sehr wohl mit der Angabe, dass es sich um vertrauliche Gründe handelt, bekanntgegeben. Und das war ein Fehler des Pressesprechers, da der Betroffene so in ein schlechtes Licht gerückt wurde.
Der Umstand, dass ein Priester mit 48 Jahren noch keine Pfarrstelle im kanonischen Sinne innehatte, sagt noch lange nichts über dessen Befähigung aus. Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren würde.
Ich frage mich, woher Sie das eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben.
Ich jedenfalls gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und die Beweislast liegt in diesem Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung.
Redaktion benachrichtigen „Monsignore will nicht“
#41   Toby   19:40:22 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Begründungspflicht
@ Typ
Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung durch den Pressesprecher war ein Fehler und die öffentliche Rechtfertigung ohne Mitteilung der Begründung ein noch größerer Fehler.
Ihre Mutmaßung, dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte Priesterexistenz“, als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage.
Denn da Sie haben vollkommen recht: Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
Redaktion benachrichtigen „Monsignore will nicht“
#39   Toby   09:18:18 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@ Typ
Ihr Weltbild scheint recht einfach gestrickt zu sein.
Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher derart weit aus dem Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das näher zu begründen. Wenn er der Öffentlichkeit gegenüber nicht rechenschaftspflichtig ist oder hier gar eine Schweigepflicht bestünde, hätte er sich gar nicht auf diese Weise hervortun und öffentlich äußern dürfen.
So aber bereitet der Pressesprecher den Nährboden für Gerüchte, was schon an den Straftatbestand der Verleumdung oder der üblen Nachrede grenzt.
Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier gar nichts „offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum mutmaßen Sie dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach einem ach so bösen Bischof?
Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“ ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster unredlich und verleumderisch.
Redaktion benachrichtigen „Monsignore will nicht“
#35   Toby   19:34:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Typ
Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge geht, auf Grund deren er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss kreuz.net seine Beweggründe für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht einmal.
Das ist Unsinn! Wenn ein Priester suspendiert wird, muss er endweder eine Straftat begangen haben oder krank sein oder beides.
Als Pfarrer oder Quasipfarrer ist ein Priester eine öffentliche Person. Die Pfarrangehörigen haben das Rehct, die Gründe zu erfahren, die zu seiner Absetzung geführt haben, zumal nicht ersichtlich ist, dass er eine Straftat begangen haben oder krank sein soll.
Das Ganze stinkt sehr nach ideologisch motivierter Denunziation. Hier soll offenbar ein unbescholtener Priester mundtot gemacht werden.
Einen ähnlichen Vorgang hatten wir vor Jahresfrist im Bistum Fulda.
Redaktion benachrichtigen „Monsignore will nicht“
#31   Toby   18:11:05 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Nicht mitteilbares Wissen?
„Eine Beurlaubung von ihm war aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden.“
Warum werden diese Gründe nicht genannt? Hat Bischof Mixa etwa „nicht mitteilbares Wissen“? Das kommt mir irgendwie bekannt vor …
Redaktion benachrichtigen Hat der Bürgermeister von Künzell den Verstand verloren?
#18   Toby   15:33:57 | Montag, 22. Oktober 2007
PetrusX
Kreuz.net ist ein einziger Tummelplatz von verklemmten, sogenannten Katholiken.
Aus dieser Veranstaltung wieder einen „Skandal“ machen zu wollen ist typisch für die ewiggestrigen Seppel hier.
kreuz.net hat sachlich über den Vorgang und die Stellungnahme der Aktion Leben berichtet, wie dies andere Medien auch tun, zum Beispiel hier:
www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1141801
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#8   Toby   20:45:20 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ methusalix
Die Durchführung der Schwangerschaftsabbrüche gehört zum „Angebot“ von Pro Familia.
Selbst innerhalb der liberalen Abtreibungsgesetzgebung ist das rechtlich gesehen nicht ganz koscher.
Die Landesrechnungshofprüfer in Hessen haben kritisiert, dass die Beratungsstellen nicht ausreichend getrennt sind von den Instituten, wo Abtreibungen vorgenommen werden.
Bei der Prüfung durch den Landesrechnungshofes sind auch Unregelmäßigkeiten in den Abrechnungen von Pro Familia aufgefallen.
Wann endlich wird „Pro Familia“ die staatliche Anerkennung verlieren?
Redaktion benachrichtigen ‘Pro Familia’ ist eine lebensfeindliche Organisation
#5   Toby   20:20:13 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Typ
In den sogenannten Medizinischen Zentren von „Pro Familia“ werden Abtreibungen durchgeführt:
www.profamilia.de/…Medizinische_Zentren?PHPSESSID=f7f0…
Redaktion benachrichtigen Der nächste Pfarrer wurde fertiggemacht
#26   Toby   15:32:30 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Sirilo
Was heißt hier „mieser Journalismus“?
Wenn sich öffentlich-rechtliche Medien auf Insider-Informationen berufen, ist das seriös, tut die Redaktion von Kreuz.net dasselbe, ist das unseriös. Wo bleibt da die Logik?
Schon mal was von Informantenschutz gehört?
Redaktion benachrichtigen Als ob er das gut leiden kann?
#23   Toby   18:58:52 | Freitag, 19. Oktober 2007
@ Googler
Ich kenne niemanden, der Algermissen hasst.
Aber man wird ja wohl noch sachliche Kritik an seiner Amtsführung und gewissen Personalentscheidungen üben dürfen.
Ich verstehe nicht, warum die SJM-Gegner immer wieder mit Algermissen aufwarten.
In diesem Artikel ist weder von Algermissen noch von der SJM die Rede.
Wer hat dieses Thema hier denn schon wieder ins Spiel gebracht???
Redaktion benachrichtigen Als ob er das gut leiden kann?
#13   Toby   18:24:51 | Freitag, 19. Oktober 2007
Mitten drin statt nur dabei
Zum wiederholten Male: Warum diese Fixierung auf Bischof Algermissen??? Sind sie von ihm geistig abhängig? Oder gar mit ihm verwandt?
Warum dieser Hass auf die SJM?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#59   Toby   12:48:20 | Freitag, 19. Oktober 2007
propst zu paderborn
warum hängt man immer noch an dem thema der SJM mit bischof algermissen???
An dem Thema hängen vor allem die Gegner der SJM. Hier haben es zum Beispiel mitten drin statt nur dabei und santo domingo 2 erneut aufgegriffen, obwohl von Algermissen in dem Artikel gar nicht die Rede ist.
wer schon einmal in diesen gemeinden war, der wird gemerkt haben, dass es sich zum positiven entwickelt hat.
Was war denn in den Gemeinden vorher schlecht? Die Gläubigen wollten doch ihre Pfarrer behalten, schon vergessen?
Redaktion benachrichtigen Partnerschaftlich die Fülle gottesdienstlicher Formen ausschöpfen
#17   Toby   07:16:58 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Bortas Positionspapier
deckt sich inhaltlich mit den Grundforderungen des sektenähnlichen „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“ hinsichtlich der sogenannten „Geschwisterlichkeit“ und der neuen Pastoralkonzepte.
Interessant, dass in Fulda die Forderungen einer von der Kirche offiziell verbotenen Splittergruppe nun in den kirchlichen Verbänden Eingang finden.
Redaktion benachrichtigen Partnerschaftlich die Fülle gottesdienstlicher Formen ausschöpfen
#12   Toby   16:35:57 | Montag, 15. Oktober 2007
mitten drin statt nur dabei
sieht Gespenster, die es gar nicht gibt.
In dem Artikel ist von der SJM und von Bischof Algermissen überhaupt nicht die Rede.
Warum dieser abgrundtiefe Hass, der soweit geht, Dinge in einen Text hineinzulesen, die gar nicht dastehen???
Redaktion benachrichtigen Für alle offen + …
#6   Toby   10:38:59 | Samstag, 13. Oktober 2007
Hausgemachte Probleme
Der Rückgang der Katholiken und besonders der Gottesdienstbesucherzahlen in Deutschland ist zum größten Teil hausgemacht. Wann wachen die Verantwortlichen in der Kirche endlich auf?
Redaktion benachrichtigen Was steckt hinter der romtreuen Fassade?
#17   Toby   18:56:56 | Freitag, 12. Oktober 2007
@ Benedikt
Würden die Bischöfe ihre Hausaufgaben gut und richtig machen, müsste sich Rom um noch viel weniger kümmern. Der Priesterrat einer Diözese und seine personelle Zusammensetzung ist als kirchenrechtlich geregeltes Repräsentationsorgan des Diözesanklerus im übrigen so unbedeutend nicht. Und es ist doch sehr bezeichnend, welche Leute mit welcher Gesinnung da vom Bischof frei berufen werden.
Redaktion benachrichtigen Was steckt hinter der romtreuen Fassade?
#15   Toby   18:35:33 | Freitag, 12. Oktober 2007
Algermissen begeht Rechtsbruch!
Bischof Algermissen beruft zum wiederholten Male einen „Kirche-von-unten“-Pfarrer in den Priesterrat. Das ist nicht ohne Pappenstiel, wie manche hier uns weismachen wollen. Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen die kirchliche Ordnung und damit Rechtsbruch. Viele Gläubige fühlen sich brüskiert. Wie lange noch wird Rom dem zwiespältigen Treiben des Fuldaer Bischofs zusehen?
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#73   Toby   18:27:56 | Freitag, 12. Oktober 2007
Zurück zum Thema: Wo waren die Bischöfe, als Eva Herman kam?
Das Thema hier ist doch eigentlich das Verhalten der beim Fuldaer Kongress anwesenden Bischöfe, die beim Vortrag von Frau Herman plötzlich abgetaucht waren bzw. wie Algermissen schon im Vorfeld Druck ausgeübt haben sollen, Eva Herman wieder auszuladen.
Eva Herman wurde von Professor Gindert als Referentin nach Fulda eingeladen, weil sie nach seiner Ansicht zum Thema „Kindererziehung in der Familie“ das Richtige sagt.
Wenn sie zu diesem Thema, und um das geht es hier ja, also das Richtige sagt, warum steht dann Bischof Algermissen als Kuratoriumsmitglied nicht dazu? Für welche Position und für welche Werte steht er eigentlich in dieser Familiendebatte?
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#56   Toby   21:36:35 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@ turk
Algermissen soll Druck auf das Forum ausgeübt haben, Herman auszuladen. Da stellt sich in der Tat die Frage, ob und inwieweit sich Algermissen mit den Zielen des Glaubenskongresses identifiziert. Worte und Taten sollten bei einem Bischof schon übereinstimmen, auch im Hinblick auf den SJM-Rauswurf. Darum geht es hier.
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#53   Toby   20:59:42 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@ student
Und wo ist da jetzt der Zusammenhang???
Was kratzt es die Eiche, wenn sich die Sau daran reibt?
Hier geht es um die Haltung gewisser Bischöfe, die sich vor Eva Herman verdrückt haben.
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#41   Toby   19:41:22 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Mangelndes Rückgrat
Professor Hubert Gindert sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung: Ich bin traurig darüber, dass Politiker auf Druck der Medien so schnell in die Knie gehen. Und ich frage mich ernsthaft, was die Leute von diesen Politikern erwarten können, wenn mal echte Krisen auftreten.
Das gilt nicht nur für Politiker, sondern auch für katholische Bischöfe!
Und was können wir von solchen Bischöfen erwarten, wenn mal echte (Glaubens)krisen auftreten!?
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#33   Toby   18:59:27 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Christliches Frauenbild
@Benedikt
Die Bischöfe könnten den Wirbel um Frau Herman aber sehr wohl zum Anlass nehmen, öffentlich für ein christliches Familien- und Frauenbild einzutreten. Was ist daran falsch, was Frau Herman über die wahre Berufung der Frau aussagt?
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#29   Toby   17:52:05 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@ Benedikt und Gotthard: Algermissen ist Mitveranstalter des Kongresses!
Es geht hier darum, dass Bischof Algermissen Kuratoriumsmitglied des „Forums Deutscher Katholiken“ ist. Außerdem hat er den Kongress mit einem Pontifikalamt im Fuldaer Dom am letzten Freitag eröffnet. Er ist damit sozusagen Mitveranstalter des Kongresses.
Auch die Bischöfliche Pressestelle in Fulda hat den Vortrag von Frau Herman in einer Aussendung angekündigt:
www.bistum-fulda.de/…717_Kongress_FaG.php
Wenn Algermissen gegen den Auftritt von Frau Herman war und ist, sollte er das ehrlicherweise auch öffentlich kundtun und sich von Gindert distanzieren.
Übrigens: Auch Bischof Müller von Regensburg gehört dem Kuratorium des Forums an. Aber der hat im Moment wohl andere Sorgen …
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#23   Toby   17:30:15 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Dank an kreuz.net
Wo waren die katholischen Bischöfe, als Eva Herman trotz Medienhetze vor der Fuldaer Veranstaltung „Freude am Glauben“ sprach?
kreuz.net ist das einzige mir bekannte Medium, das diese völlig berechtigte und entscheidende Frage aufgegriffen hat.
Durch die Eskalation des Konflikts um Eva Herman ist schließlich auch die katholische Kirche als solche zum Gegenstand der Kritik geworden, und zwar wegen des Auftritts von Frau Herman beim Fuldaer „Katholiken-Kongress“.
Da stellt sich in der Tat die Frage, wo die Bischöfe abgeblieben sind, die ja die katholische Kirche schließlich repräsentieren sollen.
Das Problem von Gindert ist ja auch, dass der Fuldaer Kongress von der DBK mit einer fünfstelligen Eurosumme pro Jahr finanziell subventioniert wird. Jetzt besteht in der Tat großer Klärungsbedarf hinsichtlich der inhaltlichen und personellen Ausrichtung zukünftiger Glaubenskongresse.
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#16   Toby   17:02:13 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
„Freude am Glauben“ mit Algermissen?
Bein letztjährigen Kongress wurde in Fulda eine Resolution an die Bischöfe verabschiedet mit deredringenden Bitte zur Revision der Königsteiner Erklärung. Nachlesen kann man das hier:
…m-deutscher-katholiken.de/…2006/koenigstein.pdf
Als Kuratoriumsmitglied des „Forums Deutscher Katholiken“ hat sich Bischof Heinz Josef Algermissen noch nie für eine Rücknahme der Königsteiner Erklärung stark gemacht. Das ist ihm überhaupt kein Anliegen. Da müsste er ja schließlich gegen seinen Freund Lehman in der DBK opponieren.
Warum „schmücken“ sich Professor Hubert Gindert und seine Leute dann aber ausgerechnet mit Algermissen? Das passt doch nicht zusammen. Man hat manchmal den Eindruck, es geht Gindert in erster Linie um bischöfliche Prominenz und irgendwelche Titelträger, wobei es auf den Inhalt weniger ankommt.
Redaktion benachrichtigen War das Motu Proprio überflüssig?
#16   Toby   22:28:36 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Googler und prawda
Googler schrieb: Menschenkenntniss und Achtung der Gefühle anderer spielen hier leider keine Rolle mehr.
Da haben Sie Recht. Es kommt nur darauf an, wie das gemeint ist. Dass Pfarrer Abel die Gefühle der traditionsverbundenen Katholiken geachtet hätte, kann man nicht gerade behaupten.
prawda schrieb: Er [Pfarrer Abel] sorgt sich ganz aufrichtig um die Menschen und ihre Nöte.
Schön, wenn er sich auch aufrichtig um die traditionsverbundenen Gläubigen und deren Nöte aufrichtig hätte. Davon kann nun allerdings nicht die Rede sein.
Warum stempeln Sie traditionsverbundene Katholiken als Christen zweiter Klasse ab? Was haben die denn Böses getan?
Egal, wie man denkt und zur Ritenfrage steht: Den ganz normalen menschlichen Anstand und Respekt könnte man den bösen, bösen Traditionalisten ruhig einmal entgegenbringen.
Wo bleibt hier die Geschwisterlichkeit? Wo bleibt hier der Dialog?
Redaktion benachrichtigen War das Motu Proprio überflüssig?
#13   Toby   21:44:29 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
So redet Prawda über seine Mitchristen:
… das Clientel sieht, das sich so erbärmlich für diesen völlig überflüssigen Scheiß …
Die geschwisterliche Dialogkirche offenbart ihre wahre Fratze!
Papst Benedikt XVI. hat den Gläubigen das legitime Recht zuerkannt, Messfeiern in der außerordentlichen Form feiern zu dürfen. Daran ist nichts Unanständiges.
Wovor habt Ihr Modernisten eigentlich Angst?
Redaktion benachrichtigen War das Motu Proprio überflüssig?
#2   Toby   18:55:41 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@ Googler
Offenbar haben Sie hier selbst etwas verwechselt. Hw. Abel war es doch, der die angekündigte Freigabe der Alten Messe für einen Journalistentrick hielt. Nun aber ist die Alte Messe freigegeben. Pfarrer Abel scheint damit ein massives Problem zu haben, fragt sich nur warum. Was ist an dieser Messform, in der er selbst noch zum Priester geweiht wurde, eigentlich so schlimm, dass er seine Schafe (bis auf zwei Ausnahmen) viuer Jahre lang davon fernhielt?
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#87   Toby   08:00:43 | Sonntag, 30. September 2007
Berührungsangst
Was spricht eigentlich dagegen, Priester der Petrusbruderschaft, des Instituts Christus König und Hoherpriester oder der Diener Jesu und Mariens in die normale Pfarrseelsorge zu integrieren?
Der Vorteil wäre: Diese Priester müssen den alten Ritus im Gegensatz zum Weltklerus nicht erst lernen, da sie ihn bereits zelebrieren können und dies auch noch gerne tun!
Diese Priester wären also bestens geeignet, Pfarrmessen im alten Ritus zu feiern. Warum hält man sie von den Gläubigen fern?
Man erinnere sich auch an den fatalen Rausschmiss dreier SJM-Priester aus dem Bistum Fulda. Offenbar wollte Algermissen im Hinblick auf die schon damals kursierenden Gerüchte über das Motu proprio keinen Präzedenzfall schaffen.
Redaktion benachrichtigen Die Gerüchte erhärten sich
#5   Toby   13:47:25 | Freitag, 10. August 2007
@ Schwarzbach
Sie und Ihre Feindbilder – was wären Sie ohne sie?
Redaktion benachrichtigen Liberalisierung auf dem Papier?
#57   Toby   11:50:16 | Montag, 6. August 2007
Restriktionen sind nichtig
Ich weiß nicht, was Bischof Mixa geritten hat, solch restriktive Ausführungsbestimmungen zum Motu proprio zu erlassen.
Das Motu proprio sieht keine Ausführungsbestimmungen vor, es ist eigentlich selbstredend. Summorum Pontificium soll nicht das Schicksal des Indults von 1984 erleiden. Dann hätte sich der Papst den ganzen Aufwand ersparen können.
Der Augsburger Oberhirte übersieht, dass nach Summorem Pontificium eben nicht mehr die Bischöfe die Genehmigungsinstanzen sind. Vielmehr entscheidet jetzt der einzelne Priester über seine private Zelebration und über Formen der Teilnahme von Gläubigen, die an seinen Messen als „stabile Gruppe“ teilnehmen wollen.
Rom wird also feststellen müssen, dass die Ausführungsbestimmungen von Bischof Mixa von Augsburg nichtig sind.
Redaktion benachrichtigen Liberalisierung auf dem Papier?
#54   Toby   08:09:58 | Montag, 6. August 2007
Bischof Mixa
„Eine religiöse Praxis, die sich ausschließlich auf die Meßfeier in forma extraordinaria beschränkt, darf es daher nicht geben.“
Umgekehrt müsste es sein: „Eine religiöse Praxis, die sich ausschließlich auf die Messfeier in forma ordinaria beschränkt, darf es nicht geben.“
Wie sieht eigentlich die „religiöse Praxis“ der überwiegenden Mehrzahl der Gläubigen heute aus? Wer nimmt das Sonntagsgebot noch ernst?
Was ist mit denjenigen, die in den letzten dreißig Jahren der Neuen Messe den Rücken gekehrt haben und überhaupt nicht mehr praktizieren?
Auf welcher Wolke lebt Bischof Mixa?
Redaktion benachrichtigen Die DDR ist schuld
#51   Toby   19:03:57 | Mittwoch, 1. August 2007
@ Sentinel
Ich verstehe nur Bahnhof. Es hat offensichtlich keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren.
Was hat die Piusbruderschaft mit der SJM zu tun? Da sehe ich überhaupt keinen Zusammenhang. Das sind doch alles nur Luftgespinste, die man sich jetzt zurechtlegt, da man offensichtlich keine Argumente hat.
Unter Nchstenliebe verstehe ich auch etwas anderes, als einen unliebsamen Pater per Telefondrohung auf die Straße zu setzen. Man hättze ja mit den Leuten einfach mal reden können. Aber Bischof Algermissen will sich immer nur als Despot aufspielen. Das ist einfach kein Stil.
Redaktion benachrichtigen Die DDR ist schuld
#49   Toby   18:01:54 | Mittwoch, 1. August 2007
Feindbild SJM – warum?
Ich unterrichte nur jedesmal, wenn es einen Algermissen-Artikel gibt, über den Stand der Dinge! Und es regt die Schwachköpfe der FSSPX immer wieder maßlos auf, wenn man Sie mal wieder beim Scheiße-bauen erwischt.
@Sentinel
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Warum sind Sie so unenstpannt? Es ist schließlich Ferienzeit! Es ist schon erstaunlich, dass Sie offensichtlich immer wieder das von Ihnen selbst projezierte Feindbild SJM glauben bedienen zu müssen, um ihr Christsein pflegen zu können.
Wie schon zum wiederholten Male gesagt: An den ganzen „Gerüchten“ und Unterstellungen gegen die SJM ist nichts, aber auch gar nichts dran. Da projeziert sich der moderne Christ ein Feindbild, um seine eigenen Glaubensdefizite besser kaschieren zu können.
Zur Information: Die SJM ist eine von der katholischen Kirche kanonisch errichtete Kongregation, deren Apostolat nicht zuletzt vom damaligen Kardinal Ratzinger sehr positiv gewürdigt wurde.
Wären die SJM eine gemeingefährliche Psychosekte, wie Sie anscheinend glöauben, hätte Rom längst einschreiten bzw. sie erst gar nicht anerkennen dürfen.
Offenbar leiden Sie also unter selektiver Wahrnehmung. Schade, denn so kann man leider nicht ernsthaft diskutieren.
Redaktion benachrichtigen Die DDR ist schuld
#34   Toby   13:23:14 | Mittwoch, 1. August 2007
@Sentinel
Glaubt man den Gerüchten, die nicht nur in Schwarzbach kursieren, dann ist dort etwas vorgefallen, daß hier eher bei einem Homo-Artikel etwas zu suchen hat.
Unsinn!! Das habe ich bereits weiter oben geschrieben.
Wäre auch nur ein Funke von diesen „Gerüchten“, die vor allem im Fuldaer Diözesanklerus durch Von-Mund-zu-Mund-Propaganda gestreut worden sind, wahr, hätte der Bischof dies in aller Öffentlichkeit und Fairness klären können.
Hat er aber nicht. Statt dessen heizt er die „Gerücht“ noch an, indem er etwas von angeblich „nicht mitteilbarem Wissen“ faselt. Dabei hat er mit den betroffenen Patres nicht einmal geredet. Fragt sich nur: Warum wohl nicht!?
Auch wenn es einige Ideologen hier nicht wahrhaben wollen: Die ganze Angelegenheit ist noch lange nicht ausgestanden! Das Fehlverhalten des Bischofs von Fulda wird diesen noch weiterverfolgen, bis alles restlos aufgearbeitet sein wird, und wenn es sein muss, bis zum Ende seiner Amtszeit. Möge Heinz Josef Algermissen endlich Einsehen und Reue zeigen und seinen Fehler zugeben!
Redaktion benachrichtigen Die DDR ist schuld
#29   Toby   10:07:53 | Mittwoch, 1. August 2007
Weiterhin kein Einsehen des Bischofs
Der eigentliche Skandal besteht darin, dass der Bischof einigen wenigen Denunzianten sofort Glauben geschenkt hat, ohne die Betroffenen selbst auch nur einmal anzuhören. Das ist ungerecht. Die Entpflichtung dreier Priester aufgrund falscher Zeugenaussagen in Zeiten vorgeblichen Priestermangels ist ein himmelschreiender Skandal.
Leider hat der Bischof zum wiederholten Male die Chance vertan, seinen Fehler öffentlich einzugestehen und sich dafür zu entschuldigen.
Redaktion benachrichtigen Die DDR ist schuld
#26   Toby   07:50:29 | Mittwoch, 1. August 2007
Gerüchte? Lächerlich!
Es gibt einige Gerüchte in Fulda, die die Arbeti der SJM-Patres betrafen.
Das war doch die lächerliche Sache mit dem angeblich nicht „nicht mitteilbaren Wissen“ des Bischofs.
Alles Unsinn! Die Diskussionen im letzten Herbst haben zur Genüge gezeigt, dass an den Vorwürfen gegen die SJM nichts, aber auch gar nichts dran war und nichts, aber auch gar nichts dran ist!
Ich kenne die im Bistum Fulda über die drei SJM-Patres gestreuten Gerüchte zur Genüge. Aber nichts von dem, was insbesondere in Klerikerkreisen im Bistum Fulda an Horrorgeschichten über die drei Patres vebreitet wurde und wird, ist wahr!
Tja, das hätte man wohl gerne gehabt, dass die Patres so unmöglich sind.
Es ist der absolute Wahnsinn, dass Priester, die Verantwortung für ihre Pfarrgemeinden tragen, einen solchen Unsinn glauben!
Und noch peinlicher ist es, dass der Bischof diesen Unsinn glaubt, ohne mit den Betroffenen geredet zu haben!
Sehr christlich ein solcher Umgang!
Redaktion benachrichtigen Die DDR ist schuld
#6   Toby   16:01:06 | Dienstag, 31. Juli 2007
@ landorganist & Schwarzbach
Diesmal ist es doch Bischof Heinz Josef höchstselbst, der das Thema wieder aufgewärmt hat, nämlich gegenüber der Südthüringer Zeitung. Kreuz.net berichtet lediglich darüber. Sie sollten endlich einmal lernen, Ihre ideologischen Schauklappen abzulegen.
Sehr eigenartig, wie unkritisch plötzlich gewisse Leute geworden sind gegenüber dem, was aus dem Fuldaer Bischofshaus kommt? Vor sieben Jahren war das noch ganz anders …
Redaktion benachrichtigen Keine Mindestzahl von Gläubigen notwendig
#22   Toby   16:58:30 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ prawda
Die frohe Botschaft jesu christi wurde aber von den priestern glaubwürdig im ritus den 2. Konzils verkündet, die nach der entlassung der sjm pater hier wirken durften.
Im Ritus des Zweiten Vatikanischen Konzils?
Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde bekanntlich die Liturgie des Missale von 1962 gefeiert.
Soweit ich informiert bin, zelebrierten die SJM-Patres die Gemeindemessen in der Rhön ausschließlich nach dem erneuerten Missale Pauls VI.
Wollen Sie uns jetzt weismachen, dass die Herren Stanke und Etzel im Unterschied zu den SJM-Patres das Missale von 1962 benutzt, also die Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils gefeiert haben?
Das wäre in der Tat sensationell.
Redaktion benachrichtigen Keine Mindestzahl von Gläubigen notwendig
#14   Toby   08:20:06 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ prawda
gegenfrage: Wo sind den die übervollen Novus-Ordo-Messen im Bistum Fulda und anderswo?
Selbst beim sonntäglichen Kathedralamt um 9:30 Uhr im Fuldaer Dom bleiben mehr als die Hälfte der Plätze leer.
Was die Praxis der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in Fulda betrifft, werden sie sich noch wundern. Da wird sich einiges tun.
Warum immer diese Komplexe gegenünber den Gebetsformen unserer Väter?
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen feierte Jahrgedächtnis
#18   Toby   13:07:38 | Dienstag, 24. Juli 2007
@ juergen
Was wäre es auch für ein tristet Leben, wenn man keine Feindbilder hätte…?
Sehr wahr! Wie schön, dass es das Feinbild „kreuz.net“ gibt, über das man sich dan so schön aufregen kann.
Mir fällt immer wieder auf, dass das progressive Lager kaum Kritik ertragen kann. Glaubenswahrheiten „kritisch“ hinterfragen ist schick. Wird aber einmal die Haltung eines liberalen Bischofs kritisch hinterfragt, wird dies dann gleich pauschal als Bashing verunglimpft.
Glauben Sie alles, was Lehmann, Algermissen & Co. sagen? Darf man keine Fragen mehr stellen, nur weil Algermissen ein so toller Bischof ist?
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen feierte Jahrgedächtnis
#13   Toby   12:11:06 | Dienstag, 24. Juli 2007
Zu spät
Warum hat der damalige Weihbischof Algermissen nicht so über Erzbischof Dyba gesprochen, als dieser noch unter uns Lebenden weilte?
Es wäre besser und glaubwürdiger gewesen, wenn Bischof Dyba von seinen Amtsbrüdern jene Anerkennung und Ehre, die man ihm jetzt im Tod zuteil werden lässt, bereits zu Lebzeiten erfahren hätte.
Redaktion benachrichtigen Zwanzig Priester in Mainz
#40   Toby   12:32:00 | Freitag, 20. Juli 2007
@ maliems
Der Ministrantendienst ist unliturgischer geworden und damit uninteressanter. Die alten Antworten waren eine tolöle Herausforderung. heute geht es nur noch ums „Tisch-Abräumen“.
Das kann ich bestätigen. In der Neuen Messe haben die Ministranten im strengen liturgischen Sinneeigentlich so gut wie nichts mehr zu tun, sie vertreten die Gemeinde nicht mehr beim Priester, sie geben keine Antworten mehr. Viele Ministranten scheinen abgelenkt zu sein und schauen in die Gemeinde. Eigentlich erfüllen sie heute nur noch eine Art Statistenrolle am Altar. Da sind vor allem die Muttis hocherfreut, wenn sie ihren Nachwuchs vorne sehen. Aber was hat das noch mit Liturgie zu tun?
Redaktion benachrichtigen Zwanzig Priester in Mainz
#33   Toby   07:59:24 | Freitag, 20. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae:
Ja klaaaar. Die Menschen kommen nicht mehr in die Kirche, weil es da Messdienerinnen gibt.
Das ist eine Unterstellung Ihrerseits, denn das habe ich gar nicht geschrieben. Sie müssen schon genauer lesen.
Ich habe geschrieben, dass sich die Zulassung weiblicher Ministranten nicht fruchtbar hinsichtlich der Gottesdienstbesucherzahlen ausgewirkt hat. Das ist eine ganz andere Aussage.
Sinnvoller wäre es, sich mit den theologischen und liturgiehistorischen Implikationen des Ministrantendienstes auseinanderzusetzen.
Es wäre gut, wenn man die Aussagen des gegenwärtigen Heiligen Vaters beim Linzer Priesterkreis 1991 in schriftlicher Form erhalten könnte. Weiß jemand, ob und wo sie veröffentlicht wurden?
Redaktion benachrichtigen Zwanzig Priester in Mainz
#30   Toby   06:59:40 | Freitag, 20. Juli 2007
Ministranten sind Ersatzkleriker
1991 hatte der damalige Kardinal Ratzinger bei der Theologischen Sommerakademie des Linzer Priesterkreises erklärt, dass der Altardienst von weiblichen Ministranten auch mit dem Konzept des Gegenübers von Priester und Volk in der erneuerten Liturgie unvereinbar sei. Dabei brachte er theologische und liturgiehistorische Argmente zur Geltung. Demnach ist der Dienst des Ministranten auch bei der Feier der neuen Messe eigentlich ein klerikaler Dienst, wobei die nicht geweihten Minisranten sozusagen als Ersatzkleriker oder Quasikleriker fungieren. Drei Jahre später, 1994, gab Rom dann in Widerspruch zu diesen klaren theologischen Aussagen auf den Druck insbesondere aus den deuschsprachigen Ländern nach und erlaubte auch weibliche Ministranten. Das stellt einen Traditionsbruch höchsten Ausmaßes dar und wirkt sich offenbar auch nicht fruchtbar aus, was man an den weiter sinkenden Zahlen der Gottesdienstteilnehmer sehen kann.
Aber ich wollte noch einmal zurück zu meiner Frage kommen: Was ist jetzt dran an den Exerzitienhäusern im Bistum Mainz, in denen man angeblich den alten Ritus lernen kann? Wer organisiert das? Wer steckt dahinter? Es wird sich doch wohl um private Veranstaltungen halten und nicht um offizielle Veranstaltungen der Diözese oder einer Ordensgemeinschaft. Oder war das mit den Exerzitienhäusern eine Ente des hessischen Lokalblattes „Main-Spitze“?
Redaktion benachrichtigen Zwanzig Priester in Mainz
#4   Toby   20:20:56 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Exerzitienhäuser?
Erlernt haben sie ihn bei Seminaren, die einige Exerzitienhäuser anbieten.“
Wie bitte? Exerzitienhäuser, die Seminare zum Erlernen der Alten Messe anbieten???
Was sollen das für Exerzitienhäuser sein? Weiß da jemand etwas Genaueres?
Redaktion benachrichtigen Der Schlagabtausch degeneriert
#7   Toby   12:52:23 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Was will Dr. Berger eigentlich?
Welchen Standpunkt vertritt er? Auf welcher Seite steht er?
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#43   Toby   23:14:28 | Mittwoch, 18. Juli 2007
B. Stromberg
Sehr interessant. Danke!
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#39   Toby   22:39:49 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Maliems
Dem Thema „Lateinische Liturgiesprache in der Mission“ mangelt es leider an umfangreicher wissenschaftlicher moderner Bearbeitung.
Auch der hl. Bonifatius, der Apostel der Deutschen, verwendete auf seinen Missionsreisen durch Germanien das Römische Messbuch. Mich würde mal interessieren, wie er das geschafft hat, die neubekehrten Germanen zur Teilnahme an den lateinischen Messen zu bewegen.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#37   Toby   16:22:52 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Wiener
Es kann keinen von der Tradition emanzipierten Ritus geben. Wenn es hier beim der praktischen Anwendung des NOM vielfach zu gewissen Fehlentwicklungn gekommen ist, muss sich der NOM in diser Hinsicht von der außerordentlichen Form befruchten lassen.
Und der alte Ritus kann sich insofern vom neuen Ritus befruchten lassen, indem er neue Heilige und einige der neuen Präfationen aufnimmt.
Das Problem des NOM ist es m. E., dass er offiziell in zu vielen Variationen auftritt, d. h. es gibt sehr viele „Kann“-Bestimmungen, das ist doch verwirrend. Beispielsweise wird das Schuldbekenntnis in den meisten NOM-Messen ausgelassen, was ich sehr schade finde, das „Orate fratres“ kann gebetet oder auch weggelassen werden usw. Das Richtige Ordinarium Missae ist meistens nicht einmal auf Deutsch zu hören, es wird weitgehend durch (inhaltlich verkürzte) Lieder ersetzt, besonders beim Gloria, Credo und Sanctus. Gerade hier könnte der NOM Maß nehmen an der außerordentlichen Form der römischen Liturgie.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#31   Toby   16:08:39 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Wiener
ich möchte darauf hinweisen, dass ich schon mehrfach betont habe, dass ich das motu proprio und seine regelungen begrüße und für richtig halte.
Haben sie es auch wirklich verstanden? Der Novus Ordo Missae muss in seinem praktischen Vollzug besser in die 2000-jährige Tradition der Kirche eingebunden werden. Als Maßstab und „liturgischer Urmeter“ dient dazu die klassische Form der römischen Liturgie. Genau das ist die eigentliche Intention des Heiligen Vaters.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#22   Toby   15:47:05 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Noch einmal meine Frage
Wenn es einerseits keinen Bedarf nach tridentinischen Messen geben, warum fürchtet man sich dann andererseits davor, dass (mangels Bedarf nicht vorhandene) tridentinische Messen als Vorwand für rückgewärtsgerichtetes Denken in unseren Pfarrgemeinden genutzt werden könnten?
Das erinnert doch sehr stark an jenes Totschlagargument einer „angstmachenden Theologie“, das im letzten Herbst drei SJM-Patres vorgehalten wurde, die dann das Bistum Fulda verlassen mussten.
Wer hier spaltet und für Verwirrung sorgt, sind nicht die Anhänger der Alten Messe, sondern jene Leute wie Herr Pfeifer vom Fuldaer Katholikenratsvorstand, der unbescholtene Gläubige unter Generalverdacht stellt.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#18   Toby   15:32:15 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Landorganist
Wer also den NOM nicht als ordentlichen Ritus anerkennt, ist schlichtweg draußen.
Draußen sind vielmehr diejenigen, die nicht bereit sind, den NOM in die 2000-jährige Tradition der Kirche einzubinden und sich statt dessen ihre eigenen liturgischen Süppchen kochen.
Was braucht Ihr noch Beweise, sie geben es ja selbst zu:
Das vom Pastoralkonzil „veränderte Selbstverständnis“ von Kirche, das die Gemeinde als Gemeinschaft der Gläubigen bezeichne, werde von den allermeisten Gläubigen als „Intensivierung ihrer Feier der Eucharistie“ gesehen – so Richard Pfeifer, ein Mitglied des Vorstandes in einer Stellungnahme.
Im übrigen bin ich schon sehr erstaunt über den Realitätsverlust des Herrn Pfeifer: Wenn seit der Einführung des NOM 70 Prozent der Gläbigen der Eucharistiefeier den Rücken zugekehrt haben, kann von einer „Intensivierung“ der Feier der Eucharistie keine Rede sein!
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#14   Toby   15:14:47 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Selbstwiderspruch
Wovor fürchtet sich der Fuldaer Katholikenrat eigentlich? Einerseits gibt es keinen Bedarf nach tridentinischen Messen, andererseits fürchtet man, dass tridentinische Messen als Vorwand für rückgewärtsgerichtetes Denken in unseren Pfarrgemeinden genutzt werden könnten. Wo ist also das Problem, wenn es solche Tendenzen gar nicht gibt?
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#7   Toby   15:01:38 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Falsches Kirchenbild des Fuldaer Katholikenrats
Mit seiner Stellungnahme hat sich der Fuldaer Katholikenrat selbst ein Armutszeugnis ausgestellt. Die Forderungen des Katholikenratsvorstands enthalten derart viele sachliche Fehler und theologische Irrtümer bzgl. Ekklesiologie und Liturgie, dass einem die Haare zu Bergen stehen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat das Selbstverständnis ‘der Kirche keineswegs verändert, die Kirche war und ist ihrem Wesen nach immer dieselbe. Es ist mehr als traurig, dass ausgerechnet solche Leute, die ein defizitäres Kirchenbild vertreten, die gläubigen Laien repräsentieren wollen.
Nach dem Willen des Papstes sollte man endlich damit aufhören, die traditionsverbunden Gläubigen unter Generalverdacht zu stellen, wie es hier wieder geschieht.
Redaktion benachrichtigen Neue kirchenfeindliche Dechanten
#9   Toby   20:13:21 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Romtreu?
Zum 80. Geburtstag des Hl. Vaters brachte Bischof Algermissen die besondere Treue der Kirche von Fulda zu Rom zum Ausdruck. Würde er diesen schönen Worten nur Taten folgen lassen! Wie man sieht, ist leider das Gegenteil der Fall.
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio im Wortlaut
#7   Toby   13:00:58 | Samstag, 7. Juli 2007
Pluralis majestatis
Mir ist sofort der Gebrauch des Pluralis majestatis aufgefallen. Benedikt XVI. reiht sich damit ein in die große Linie seiner Vorgänger. In seiner Enzyklika „Deus caritas est“ hat der Papst noch die Ich-Form benutzt.
Danke, Heiliger Vater!
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#55   Toby   17:15:35 | Freitag, 6. Juli 2007
Zwanghaftes Grinsen
@ nonnobisdomine
Das soll uns durchaus was sagen. Dieses zwanghafte Grinsen ist echt. Es sagt viel aus über Algermissens Charakter.
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#33   Toby   17:35:30 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ juergen
Warum sinkt denn die Zahl der Katholiken im Erzbistum Paderborn jedes Jahr um 14.000? Das wird kaum nur der Sterbeüberschuss sein, das sind wohl vor allem die Kirchenaustritte.
Ich finde schon, dass bei einer Gottesdienstbesuchsstatistik die absoluten Zahlen aussagekräftig sind.
Wenn 90 % der Katholiken in Deutschland aus der Kirche austreten würden, wäre das ja trotzdem ein Rückgang des Gottesdienstbesuchs um 90 %, auch wenn die verbleibenden 10 % Restkatholiken zu 100 % in de Kirche gehen würden.
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#28   Toby   17:16:41 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Adlimina
Sorry, das war natürlich ein Flüchtigkeitsfehler. Gemeint war das Heilige Jahr 2000. Möge auch das Motu proprio viel Segen bringen!
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#24   Toby   17:05:59 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Pünktchen @ Burgoros
Wenn man nicht die Prozentzahlen, sondern die absoluten Zahlen der Gottesdienstbesucher zum Vergleich heranzieht, ist der Niedergang noch deutlicher. So ist der Gottesdienstbesuch in Deutschland allein seit dem Heiligen Jahr 2007 – ein relativ kurzer und überschaubarer Zeitraum – um 16 Prozent zurückgegangen – und das trotz aller JP2-Euphorie, der viel beschwörenen neuen Aufbrüche in der Kirche, den Weltjugendtagen und all dem Gedöns. Der Novus Ordo Missae bringst’s einfach nicht mehr. Das sollten sich alle vernünftig denkenden Menschen endlich einmal eingestehen.
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#20   Toby   16:46:43 | Donnerstag, 5. Juli 2007
„Massiv“ ?!
Verschiedene Gruppen wollten „die sogenannte »alte Messe«“ zum Teil „massiv“ wieder zurückhaben.
Was meint Bischof Algermissen mit dieser Formulierung? Was bedeutet „massiv“? Wo und wann konkret wurde im Bistum Fulda von verschiedenen Gruppen (Plural!) „massiv“ eine Rückkehr zur alten Messe gefordert?
Das ist doch lächerlich. Niemand in Fulda fordert ernsthaft eine allgemeine Rückkehr zur alten Messe. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Bischof Algermissen hier mit einem rhetorischen Trick (Übertreibung) versucht, diejenigen Gläubigen zu diskretitieren, die sich der überlieferten Form der römischen Liturgie verbunden fühlen und die nichts weiter wünschen, als dass ihre berechtigte Anliegen gehört und erfüllt werden.
Wenn der Vorsitzende des Fuldaer Priesterrats und seine Freunde vom linken „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ dagegen „massiv“ für die Frauenordination und die ganze Litanei der Kirche-von-unten-Bewegung eintreten, schweigt der Bischof dazu. Wie glaubwürdig ist Heinz Josef Algermissen?
Redaktion benachrichtigen Das Datumsgerücht verdichtet sich weiter
#68   Toby   17:37:21 | Dienstag, 26. Juni 2007
Wort des Jahres 2007
Mein Vorschlag an den Verein deutsche Sprache:
„Motu proprio“ soll das „Wort des Jahres“ 2007 werden.
Gibt man bei „Google“ den Suchbegriff „Motu proprio“ ein, kommt man auf 625.000 Treffer.
„Enzyklika“ kommt dagegen nur auf 230.000 Treffer.
Redaktion benachrichtigen Augenwischerei im Bistum Fulda
#15   Toby   07:45:29 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Sentinel + Regina1961
@ Sentinel
Das Gerede von den angeblich „berechtigten Gründen“, die zur Entlassung der drei verdienten SJM-Patres führten, ist einfach nur lächerlich. Die Geheimniskrämerei, die man um gegen die SJM-Patres ausgestreute Gerüchte macht, wirkt einfach nur grotesk. Hätte man wirklich etwas gegen die Betroffenen in der Hand, müsste man die Dinge konkret beim Namen nennen. Das kann man aber nicht, weil es eben keine wirklichen und nachweisbaren Gründe gibt.
@ Regina1961
Das Thema wird so lange aktuell bleiben, bis es wirklich aufgearbetet worden ist. Mit Vertuschung und Verdrängung der Probleme in Fulda kommen wir nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Werktags am Hochaltar
#9   Toby   17:15:03 | Freitag, 1. Juni 2007
@ RJH
Glauben Sie wirklich, dass bei einem Papstbesuch nicht eine ausreichende Anzahl ordentlicher Kommunionspender (Bischöfe, Priester, Diakone) anwesend ist und zur Kommunionausteilung zur Verfügung stehen kann?
Redaktion benachrichtigen Außer Gefahr?
#16   Toby   16:03:28 | Freitag, 18. Mai 2007
@ propst
Dieses Gepränge in unserer Kirche kann nicht so weiter gehen und der Bischof von Fulda ist einer der wenigen, die als Oberhirten in den deutschen Bistümern dagegen tun.
Das verstehe ich jetzt nicht. Wie kann der Bischof von Fulda glaubwürdig gegen ein (vermeintliches) Gepränge in unserer Kirche vorgehen, wenn er privat einem recht luxuriösen Lebensstil frönt?
Und wie kann er die Zwangsumstrukturierungen im Bistum Fulda rechtfertigen, wenn er nicht bereit ist, bei sich selbst und bei der Diözesanspitze anzufangen? Wozu den Luxusbetrieb Theologische Fakultät noch weiter aufrechterhalten, wenn die Zahl der Priester sowieso – auch ohne Not! – reduziert werden soll!? Auch im Fuldaer Generalvikariat gibt es mit Sicherheit noch jede Menge Einsparpotential! Aber das sind wohl heilige Kühe, die nicht geschlachtet werden dürfen …
Redaktion benachrichtigen Viele Schwalben und kein Frühling
#14   Toby   13:35:36 | Freitag, 18. Mai 2007
Latentes Schisma
Ein Schisma ist unterschwellig sowieso schon lange vorhanden: nicht zwischen Rom und FSSPX, sondern zwischen Rom und teutonischer Lehmann-Kirche. Hier geht es um grundsätzliche Glaubensfragen. Eine Unterscheidung der Geister tut deshalb dringend not. Nennen wir die wahren Spalter endlich beim Namen.
Mögen die demnächst anstehenden Bischofsernennungen für Deutschland (München-Freising, Limburg, Speyer) die Wende einleuten!
Redaktion benachrichtigen Außer Gefahr?
#13   Toby   08:11:10 | Freitag, 18. Mai 2007
@ Heinz Josef
Nein, aber ich bin Zeitungsleser, Fernsehzuschauer und Internetnutzer. Nichts bleibt verborgen.
Redaktion benachrichtigen Außer Gefahr?
#11   Toby   07:33:44 | Freitag, 18. Mai 2007
@ propost zu paderborn
Sind Sie so naiv, oder tun Sie nur so?
Es ist doch allgemein bekannt und durch entsprechende Medienberichte der Lokalpresse belegt, dass Bischof Algermissen ständig über Priestermangel und selbsterklärte Feinde lamentiert und jammert, im Privaten jedoch einen recht luxuriösen Lebensstil pflegt, der eines Nachfolgers der Apostel eigentlich nicht angemessen erscheint: regelmäßiger Besuch im Sonnenstudio (Spitzname „Sonnenbankkönig“), TV-Auftritte mit tief gebräunter Haut und cooler Designer-Sonnenbrille, wöchentliche Weinabende, großspurige Empfänge und rotarische Festveranstaltungen, mehrfache private Urlaubsreisen im Jahr etc. Tja, in Fulda lässt sich’s gut leben. Das, was er von anderen erwartet, sollte Heinz Josef Algermissen allerdings auch selbst tun und praktizieren.
Redaktion benachrichtigen Ein persönliches Anliegen
#7   Toby   21:48:21 | Dienstag, 15. Mai 2007
Ist die Eucharistie keine die Menschheit bewegende Frage?
„Ob wir gegenseitig zum Abendmahl oder zur Eucharistie gehen, halte ich für keine Frage, die die Menschheit außerhalb unserer Kreise stark bewegt.“
Eine merkwürdige und sehr irritierende Aussage für einen Kardinal der katholischen Kirche. Darf man die Frage der Eucharistie derart marginalisieren? Die Frage der Eucharistie darf doch nicht egal sein. Immerhin berührt sie das Zentralgeheimnis unseres Glaubens und somit der Erlösung der gesamten Menschheit!
Wie kann die Menschheit auf das feste Zeugnis der Kirche in Fragen warten, welche die Welt als ganze angehen, wenn sie sich ihrer innersten Glaubensgeheimnisse nicht gewiss erscheint? Immerhin sehen nach einer Umfrage 88 % der Katholiken in Deutschland keinen Unterschied mehr zwischen Eucharistie und Abendmahl.
Eine schwache Vorstellung von Kardinal Meisner, sollte er diese Aussage wirklich so macht haben! Und dabei gilt er in gewissen Kreisen noch als „konservativer“ Gegenspieler zum liberalen Kardinal Lehmann …
Redaktion benachrichtigen Alles neu macht der Mai?
#29   Toby   17:59:28 | Dienstag, 15. Mai 2007
Ursache und Wirkung
Von dem Treffen wußte die in religiösen Fragen unzuverlässige englische Tageszeitung ‘Times’.
Bevor hier einige Leser den Wahrheitsgehalt dieses kreuz.net-Artikels anzweifeln, sollten Sie sich erst einmal gewisse Grundregeln des Journalismus aneignen und sich ein paar Gedanken über den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung machen:
1. Der kreuz.net-Artikel berichtet sachlich über einen Artikel der „Times“.
2. kreuz.net merkt an, dass die Berichterstattung der „Times“ in religiösen Fragen unzuverlässsig ist.
3. kreuz.net hat bezüglich einer evtl. Veröffentlichung eines Motu Proprio keine Tatsachenbehauptung aufgestellt oder irgendwelche redaktionellen Wunschvorstellungen geäußert.
Bitte: Erst denken, dann hier schreiben!
Redaktion benachrichtigen Tod eines katholischen Philosophen
#6   Toby   14:04:19 | Freitag, 11. Mai 2007
@ Typ
Haben und leben Sie von Feinbildern?
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#90   Toby   21:15:16 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Fundamentalismus
@ santo domingo
Fundamentalistisch gerieren sich hier vor allem die selbsternannten Anti-kreuz.net-Fanatiker. „Dirty Talk“ in den Lesermeinungen stammt fast ausschließlich von diesen.
All das ist nicht zuletzt auch ein sehr trauriges Beispiel für die mangelnde Gesprächs- und Diskussionskultur in diesem unserem Lande.
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#88   Toby   20:59:10 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Charlotte Bongartz
Der „Dirty Talk“ kommt hier weniger von den kreuz.net-Gegnern, als von Textern (woanders: Redakteure) und einigen Fundis. Die beißen sich gerade an den Themen über Sexualität richtig fest und driften verbal in unerwartete Ebenen ab.
Können Sie diese Behauptung durch Zitate belegen?
Um es noch einmal zu sagen: Viele kreuz.net-Gegner verstehen einfach nicht, zwischen den Berichten und Kommentaren der kreuz.net-Redaktion einerseits und den Lesermeinungen andererseits zu unterscheiden. „Dirty Talk“, die heftigsten und unsachlichsten Reaktionen kommen hier zu 98 % von kreuz.net-Gegnern.
Es ist schon erstaunlich, wie viele selbsternannte kreuz.net-Gegner (niemand zwingt sie, hier zu lesen) unter dem Phänomen zu leiden scheinen, das man in der Psychologie „selektive Wahrnehmung“ nennt.
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#78   Toby   17:15:57 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ DocRöntgen
Freie Meinungsäußerung ist: „Meiner Meinung nach sind alle praktizierenden Homosexuellen Sünder“
Meinungsmache/Hetze ist: „Alle praktizierenden Homosexuellen sind Sünder“
Erkennen Sie den Unterschied?
Sünder sind wir alle. Und was die Sünde praktizierter homosexueller Handlungen angeht, empfehle ich ihnen, den Katechismus der Katholischen Kirche nachzulesen. Dort wird im übrigen zwischen Sünder und Sünde bzw. zwischen homosexueller Neigung und praktizierten homosexuellen Handlungen differenziert.
Sie können die offizielle Lehre der katholischen Kirche zwar ablehnen und gerne aus der Kirche austreten, wenn Ihnen diese nicht passt, es ist aber unredlich, diese Lehre pauschal als Meinungsmache/Hetze abzuqualifizieren.
Ich glaube, viele kreuz.net-Kritiker haben einfach ein Problem mit der offiziellen Lehre der katholischen Kirche, auch in anderen Bereichen. Das ist das Problem, und in kreuz.net hat man dann scheinbar einen Sündenbock gefunden.
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#61   Toby   15:54:36 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Anonymität ist für sich genommen nichts Schlechtes
@ DocRöntgen
Sie können anonym geäußerten Meinungen doch nicht pauschal böse Absicht und Manipulation unterstellen. Einen solchen Pauschalvorwurf könnte man umgekehrt auch als „Meinungsmache“ bezeichnen.
Warum einer anonym schreibt, kann natürlich ganz unterschiedliche Motive haben. So gesehen ist die Anonymität aber für sich genommen kein Beurteilungskriterium.
Es gibt schließlich auch unbequeme Meinungen, die in der Öffentlichkeit uterdrückt werden. Auch wer öffentlich seine Meinung äußern will, ist keineswegs frei …
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#55   Toby   15:26:17 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ PetrusX und DocRöntgen
@ PetrusX
Sie haben keiner Ihrer Vorwürfe gegen kreuz.net belegt. Außerdem sollten Sie sachlich zwischen den Artikeln auf kreuz.net und den dazu geäußerten Lesermeinungen differenzieren. Die von Ihnen erhobenen Vorwürfe fallen im übrigen in erster Linie auf die Gegner von kreuz.net zurück, die hier nur polemisieren und sich mit den Beiträgen kaum sachlich auseinandersetzen.
@ DocRöntgen
Natürlich schützt die Anonymität die Meinungsfreiheit, was denn sonst? Anonymität und Ideologie sind nicht automatisch dasselbe. Im Gegenteil. Manchmal muss man anonymn bleiben, um sich vor Ideologen in der Kirche zu schützen. So ist das. Und das übergroße Interesse an kreuz.net spricht doch für sich.
Redaktion benachrichtigen Geistliches Wort oder Selbstrechtfertigung?
#54   Toby   14:59:16 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Regina 1961
Ja, nur was ist denn die Kernaussage? Sind es etwa die Zitate des Bischofs in seiner Sonntagspredigt, über die dann weiter gelästert und gedeutet wird?
Ich denke, man muss hier zunächst einmal unterscheiden zwischen den Berichten und Kommentaren von kreuz.net einerseits und den Lesermeinungen dazu andererseits. Viele nehmen diese Unterscheidung nicht vor und werfen alles in einen Topf. Und dann gibt es oft unfruchtbare Pseudodiskussionen, die kaum noch etwas mit dem Thema zu tun haben.
Was den kreuz.net-Kommentar zum jüngsten Bischofswort von Bischof Algermissen betrifft, muss ich sagen, dass man sich damit durchaus ernsthaft auseinandersetzen kann. So ganz aus der Luft gegriffenen ist die darin wiedergebene Einschätzung nicht. Es klingt in der Tat sehr nach Selbstrechtfertigung, was der Bischof da schreibt.
Bischof Algermissen hat in Fulda in den letzten Monaten viel Porzellan zerschlagen. Unumstritten oder gar beliebt ist er keineswegs. Natürlich hat er auch seine Gefolgsleute, die ihm ihre Karriere vedanken oder die Leute vom „Fuldaer kreis“ (= Kirche von unten), die er einfach gewähren lässt. Was soll man dazu noch sagen? Viele Menschen denken sich einfach nur noch ihren Teil, ohne sich zu äußern …
Redaktion benachrichtigen Geistliches Wort oder Selbstrechtfertigung?
#50   Toby   17:38:41 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ PetrusX und Regina1961
PetrusX schrieb: Ich bin mir sicher, dass es den Hochwürdigsten Bischof von Fulda nicht im geringsten interessiert, was die Herzchen hier so schreiben.
Und ich bin mir sicher, dass es den Hochwürdigsten Bischof von Fulda sehr wohl, und zwar brennend interessiert, was in kreuz.net über ihn berichtet wird. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein Großteil des Fuldaer Diözesanklerus fleißig auf Kreuz.net liest. Natürlich gibt das keiner zu, und alle schimpfen kräftig darüber („Kreuz.net, igittigitt“), aber alle tun es. Neugierig sind sie ja, diese Herren.
Regina1961 schrieb: Kaum taucht der Name des Bischofs Algermissen in kreuz.net auf, so gehen wieder die Raketen hoch!
Bislang hat hier noch niemand die Kernaussage des obigen Kommentars widerlegen können. Es ist doch Algermissen selbst, der imme wieder neu provoziert. Hat er wirklich geglaubt, die Leute wären zu dumm, um seine Tatktik nicht zu durchschauen?
Redaktion benachrichtigen Geistliches Wort oder Selbstrechtfertigung?
#15   Toby   17:13:03 | Montag, 7. Mai 2007
Gut beobachtet, Nachtlaterne!
Das ist die Doppelmoral des Bischofs von Fulda! Das, was er sagt, klingt für sich genommen ganz gut. Das, was er jedoch damit bezweckt, ist etwas ganz anderes.
Wie sagte Jesus bezogen auf die religiösen Führer seiner Zeit? „Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.“
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#77   Toby   17:53:48 | Dienstag, 1. Mai 2007
Propst lebt nicht in der Realität
Das Schlimmste ist, dass der Propst hier selber glaubt, was er schreibt. Das darf doch wohl alles nicht wahr sein!
Bischof Algermissen soll angeblich für geistliche Berufungen „werben“, hat es aber noch immer nicht für nötig befunden, mit den Pfarrgremien der verwaisten Gemeinden zu reden.
Außer zwei Einzelgesprächen im Januar hat bis heute noch immer kein Dialog mit den Gemeinden stattgefunden.
Wie bei einem solchen Dialogverweigerungsbischof Berufungen wachsen sollen, kann der Propst hier sicher auch nicht erklären.
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#66   Toby   20:08:27 | Montag, 30. April 2007
@ Gunsenum
Ob Unwesen oder Wesen … etwas „treiben“ hört sich nach meinem Sprachempfinden eher negativ an.
Warum haben Sie nicht einfach geschrieben, dass die Patres fünf Jahre lang treu und aufopferungsvoll und stets verlässlich ihren wichtigen Dienst verrichtet haben?
Bei Ihrer Formulierung hört es sich so an, als hätten die Patres etwas irgendwie Ungebührliches getan.
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#63   Toby   15:43:38 | Montag, 30. April 2007
@ Gunsenum
Pfarreien, in denen die SJM-Kameraden ihr Wesen trieben
Warum dieser beleidigende Tonfall? Warum immer so unsachlich? Habt Ihr keine anderen Argumente???
Warum diese verbissene Abneigung, um nicht zu sagen dieser Hass gegen eine von der katholischen Kirche rechtlich anerkannte, kanonisch errichtete und nicht zuletzt vom damaligen Kardinal Ratzinger geförderte Kongregation?
Ich habe noch kein Argument gegen die SJM gehört, dass nach sorgfältiger Prüfung Bestand gehabt hätte. Alle Unterstellungen haben sich bis jetzt als unwahr erwiesen. Aber statt dessen wiederholt man ständig die gleiche Denunziations-Leier. Das ist in jeder Hinsicht unredlich und unchristlich.
Schon Einstein wusste: Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom.
Durch Wiederholungen werden die unwahren Behauptungen und Unterstellungen gegen die SJM-Patres auch nicht richtiger.
Übrigens: Die betroffenen Rhönpfarreien sind nicht mit einem Pfarrer besetzt. Das ist von Fulda auch gar nicht vorgesehen.
Der Fall Algermissen harrt nach wie vor der Aufarbeitung!
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#47   Toby   22:01:39 | Sonntag, 29. April 2007
@ Gotthard
Wenn Sie immer noch nicht begriffen haben, wer hier Täter und wer hier Opfer ist, dann ist eine weitere Diskussion natürlich sinnlos.
Um das aber zu begreifen, müssten Sie sich zunächst einmal von liebgewordenen Klischees und festgefahrenen Vorurteilen befreien und zur Abwechslung die Fakten zur Kenntnis nehmen.
Nur zur Erinnerung: Es waren die SJM-Patres, die ohne Grund mit Dreck beworfen wurden. Eine Aufarbeitung des Falls Algermissen steht nach wie vor aus.
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#45   Toby   21:45:35 | Sonntag, 29. April 2007
Freude am Glauben?
Im Oktober findet in Fulda wieder der Kongress „Freude am Glauben“ statt, der vom „Forum Deutscher Katholiken“ veranstaltet wird.
Nach allem, was im Bistum Fulda unter Algermissen geschehen ist und weiterhin geschieht, frage ich mich, wie eine solche Veranstaltung überhaupt noch nach Fulda passt.
Bischof Algermissens ideologisch bestimmter Pastoralprozess und seine linksorientierte Kirchenpolitik (z. B. nach wie vor Unterstützung der „Kirche-von-unten“-Bewegung im Priesterrat) stehen den ursprünglichen Zielsetzungen dieses Kongresses diametral entgegen.
Von daher kann ich überhaupt nicht verstehen, wie ausgerechnet Bischof Algermissen auch noch Kuratoriumsmitglied des Forums sein kann. Von ihm wird bestimmt kein Neuaufbruch der katholischen Kirche zu erwarten sein. Im Gegenteil.
Professor Dr. Hubert Gindert wird sich in Fulda einige Fragen gefallen lassen müssen!
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#37   Toby   18:06:31 | Sonntag, 29. April 2007
@ Typ
Es liegt in der Natur der Sache, dass der Bischof nicht alles preisgeben darf.
Dann darf er aber auch keine ehrenrührige Andeutungen ausstreuen, über die dann in der Öffentlichkeit kräftig spekuliert wird: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
Darauf gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder man reagiert mit Vertrauen – bis zum Beweis (! Beweis ist nicht einfach ein Pauschalverdacht) des Gegenteils.
Wenn Bischof Algermissen tatsächlich den
„Personenschutz von Dritten“ hätte wahren wollen, hätte er auch in der Öffentlichkeit nicht kolportieren dürfen, dass er „nicht mitteilbares Wissen“ habe. Wenn er tatsächlich „nicht mitteilbares Wissen“ gehabt hätte, hätte er nicht öffentlich sagen dürfen, dass er „nicht mitteilbares Wissen“ habe. So aber hat er entsprechende Spekultationen erst ermöglicht und sich selbst unglaubwürdig gemacht.
Oder man reagiert mit pauschalen Beschuldigungen, gegen die sich der Beschuldigte ja dann – wegen seiner Schweigepflicht – nicht wehren kann. Dieser perfide Weg ist der von kreuz.net.
Nein, das ist der perfide Weg von Algermissen. Gegen die „pauschalen Beschuldigungen“ zum Beispiel des Fuldaer Sektenpfarrers haben sich die drei SJM-Priester auch nicht zur Wehr setzen können.
Das Verhalten von Bischof Algermissen ist günstigstenfalls als ungeschickt zu bezeichnen, schlechtestenfalls aber grenzt es an den Straftatbestand der Verleumdung bzw. üblen Nachrede.
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#34   Toby   15:42:51 | Sonntag, 29. April 2007
Typ leidet unter dem Münchhausen-Trilemma
Das Münchhausen-Trilemma (auch Albert-Trilemma oder Friessches Trilemma, nach Hans Albert bzw. Jakob Friedrich Fries) ist ein Theorem des Kritischen Rationalismus. Es durchleuchtet das klassische Begründungsproblem, bei dem es um die Garantie sicheren Wissens geht. Jeder Versuch einer unbezweifelbar gültigen Begründung einer Aussage, ob deduktiv, induktiv, kausal, transzendental oder jeder anderen Form, muss daran scheitern, dass eine sichere Begründung wiederum sicher begründet werden muss, so dass man zu keinem Ende kommt; es sei denn, man betrügt sich mit einer zirkulären Formulierung oder bricht das Verfahren irgendwo ab, was dann aber immer eine Preisgabe des Begründungsanspruchs bedeutet.
Aus: Wikipedia
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#30   Toby   15:17:09 | Sonntag, 29. April 2007
Die schönen Worte des Bischofs sind absolut unglaubwürdig
Ein Bischof, der spaltet und Misstrauen sät und keinen Mut zur Wahrheit aufbringt, ist für dieses hohe geistliche Amt nicht geeignet.
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#23   Toby   14:57:47 | Sonntag, 29. April 2007
@ Typ
Ich kann es gerne wiederholen: Die Tatsache, dass der Bischof den Priestermangel bedauert, verbunden mit der Tatsache, dass er drei Priester entpflichtet hat, lässt nur einen Schluss zu: ER HATTE GUTE GRÜNDE DAFÜR! – Und über die ist er uns nicht rechenschaftspflichtig.
Ihre Argumentation ist eine Tautologie oder ein circulus vitiosus. Das ist doch absolut unlogisch.
Genauso unlogisch ist das Verhalten des Bischofs: Wenn man Priester ohne inhaltliche Begründung rauswirft, hat man kein Recht, sich über den daraus resultierenden Priestermangel zu beklagen.
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#14   Toby   14:21:25 | Sonntag, 29. April 2007
@ Typ
Nein, das hab ich nicht kapiert.
Algermissen hat ja auch nicht ganz geschwiegen, sondern böse Gerüchte über die betroffenen Geistlichen ausstreuen lassen. Das nennt man Denunziation, eine schlimme Sache, die Algermissen gerne seinen Kritikern vorwirft, die er aber selbst betreibt.
So hat er beispielsweise seinen Sektenpfarrer vorschicken lassen, der in der „Fuldaer Zeitung“ etwas von „angstmachender Theologie“ gefaselt hat.
Wenn man schon solche Vorwürfe und Anschuldigzungen öffentlich erhebt, sollte man diese auch inhaltlich begründen können. Genau das aber haben weder Algermissen noch sein Sektenpfarrer getan.
Wieso soll man in Fulda eigentlich um geistliche Berufe beten, wenn Algermissen willkürlich bewöhrte Priester rauswirft? Das kann ich einfach nicht verstehen.
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#9   Toby   14:07:31 | Sonntag, 29. April 2007
Widersinnig und unredlich
@ Typ
Ihre Schlussfolgerung ist falsch und widersinnig.
Wenn Algermissen wirklich gute Gründe gehabt hätte, die SJM-Priester zu entpflichten, hätte er diese auch freimütig nennen können.
Über die Gründe, die er hatte, ist er zumindest den drei betroffenen Pfarreien rechenschaftspflichtig. Doch der Bischof wolllte die Entpflichtung zunächst sogar vor den eigenen Gläubigen und Pfarrgremien geheimhalten!
Das Verhalten des Bischofs von Fulda war und ist absolut unredlich. Wenn man ohne Not bewährte Priester entlässt und nicht bereit ist, die Gründe dafür zu nennen, hat man nicht das Recht, sich über den Priestermangel zu beklagen, den man selbst mitverursacht hat.
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#2   Toby   13:01:55 | Sonntag, 29. April 2007
Quadratur des Kreises
@Mitten drin statt nur dabei
Bischof Algermissen hat durch sein eigenes Fehlverhalten für ein Klima des Misstrauens in den Gemeinden gesorgt, in dem logischerweise immer weniger Priesterberufungen heranreifen können.
Wer gewachsene pastorale Strukturen mutwillig zerstört und junge seeleneifrige Priester ohne Not vertreibt, braucht sich über die faulen Früchte eines solchen Tuns eigentlich nicht zu wundern!
Was also soll dieses Bischofswort? Wie lange wird Rom diesem leicht zu durchschauenden Tun des Bischofs von Fulda noch folgenlos zusehen? Wann endlich wird der Fall Algermissen aufgearbeitet? Sechs Jahre Algermissen sind genug für die Kirche von Fulda!
Redaktion benachrichtigen Universale Sprache + …
#23   Toby   06:38:26 | Donnerstag, 19. April 2007
Treu ergeben?
Dass das Bistum Fulda ausgerechnet unter der Führung von Bischof Algermissen für eine besondere Ergebenheit gegenüber dem Hl. Vater stehen soll, habe bislang noch nicht erkennen können. Im Gegenteil: Algermissen duldet und fördert glaubenszersetzende Kreise und setzt sich schon mal über kirchliche Vorschriften hinweg. Was soll also das Gerede von der „treuen Ergebenheit“?
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Panik
#27   Toby   21:03:39 | Dienstag, 17. April 2007
@ Ministrant
Es sind doch gerade die Linken, die das Zweite Vatikanische Konzil und die Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls permanent ignorieren, und das mit Duldung oder Billigung eines Großteils der deutschen Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen Wie heiße Kartoffeln
#80   Toby   20:24:17 | Dienstag, 17. April 2007
Weltfremdheit
Wie schön, dass Sie, Frodo, nicht weltfremd sind.
Redaktion benachrichtigen Wie heiße Kartoffeln
#77   Toby   20:15:17 | Dienstag, 17. April 2007
Feindbilder
Warum so erregt, Frodo?
Wie schön, dass Sie keine Feindbilder pflegen, wie man an Ihren Beiträgen hier ersehen kann.
Redaktion benachrichtigen Wie heiße Kartoffeln
#67   Toby   18:02:47 | Dienstag, 17. April 2007
Blinder Gehorsam?
Ministrant schrieb: Die Bischöfe werden schon ihren Grund haben, warumsie diese Prister nicht habenwollen
Interessant, wie autoritätshörig hier plötzlich gewisse Leute sind, die sonst so gut gelernt haben, alles in Frage zu stellen. Seit wann ist Algermissen unfehlbar?
Im übrigen kann ich bestätigen, was Pater Hönisch treffend festgestellt hat: Der „normale Mensch von der Straße“ sagt sich: „Das kann doch nicht wahr sein, was da in Fulda gelaufen ist!“
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#133   Toby   18:13:03 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Die alte Liturgie ist ja bereits spätestens seit 1984 bzw. 1988 wieder bedingt zugelassen worden. Wenn der Bischof es erlaubt, darf im Grunde genommen jeder Priester der lateinischen Kirche im alten Ritus zelebrieren. Nur wird das in der Praxis extrem restriktiv gehandhabt. Das Anliegen des Papstes ist es wohl, diese restriktive Handhabe durch eine generelle Freigabe der alten Messe zu lockern. Es geht um Wahlfreiheit, wenn entsprechendes Interesse besteht. Von einer Verpflichtung, die alte Messe zu zelebrieren, war und ist nirgendwo die Rede gewesen.
Natürlich ist die Entwicklung der Gottesdienstteilnahme in den sogenannten „jungen Kirchen“ beispielsweise in Afrika oder Asien nur sehr bedingt mit der Situation im „alten Europa“ oder Nordamerika vergleichbar. Diese jungen Kirchen haben teilweise keine mit der abendländischen Kirche vergleichbare Tradition, die sich über Jahrhunderte hin entwickelt hätte.
Wie es in Lateinamerika aussieht, kann ich auch nicht genau sagen. Dort hört man ja von einem massiven Zulauf zu Sekten und Sondergruppen.
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#129   Toby   17:37:37 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant @ Pünktchen
Seit meiner frühesten Jugend bekam ich immer wieder das Argument zu hören, die Gottesdienstteilnahme gehe deshalb zurück, weil sie „zu wenig ansprechend“, d. h. trotz aller Mätzchen immer noch nicht „modern“ genug seien.
Doch die Erfahrung nach über 35 Jahren NOM lehrt uns nun etwas anderes, und die linken Medien scheinen das, wie hier aufgezeigt wurde, noch eher zu begreifen als „Kirchens“: Nicht die vorgeblich mangelnde „Aufgeschlossenheit“ oder „Modernität“ ist Schuld am Gottesdienstrückgang, sondern die seit Jahrzehnten zu beobachtende und von Martin Mosebach so treffend bezeichnete Formlosigkeit der neuen Liturgie, der einfach der innere Maßstab, das „Urmeter“ (Paul Badde) abhanden gekommen zu sein scheint.
Natürlich ist die Verwendung statistischen Materials immer irgendwie interessegeleitet. Aber das ist ja nicht von vornherein falsch. Der kontinuierliche Rückgang der Gottesdienstteilnahme ist nun einmal ein nachweisbares Faktum, dass sich schwerlich leugnen lässt.
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#126   Toby   17:24:12 | Sonntag, 15. April 2007
@ Gotthard
Wollen Sie damit sagen, dass die alte Messe deshalb verschwunden ist, weil die meisten Haushalte heute eine Waschmaschine haben??? O:)
Bundeskanzler Schröder wollte sich und seine Politik bekanntlich am Rückgang der Arbeitslosigkeit messen lassen.
Wenn sich unter der Amtszeit von Kardinal Lehmann als Vorsitzender der DBK die Zahl der Gottesdienstteilnehmer nahezu halbiert hat (wir sprechen hier vom neuen Ritus), dann kann er nicht ernsthaft behaupten, die Menschen hätten die neue Liturgie positiv aufgenommen.
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#121   Toby   17:07:52 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Okay, dann nehmen wir mal die 68er-Jahre ganz raus und fangen wir mit dem Vergleich später an, etwa mit der Wahl von Bischof Lehmann zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz im Jahr 1987:
1987: 6,4 Millionen Gottesdienstteilnehmer
2005: 3,7 Millionen Gottesdienstteilnehmer
Seit Lehmanns Amtsantrit als „Großer Vorsitzender“ ist das ist immerhin ein Rückgang von 42 Prozent!
Oder lassen wir Lehmann mal außen vor und nehmen als Vergleichpunkt das Heilige Jahr 2000, also inklusive den aktuellen WJT-Erfahrungen, den „Aufbrüchen“ von neuen geistlichen Gemeinschaften, dem positiven JPII-Effekt usw.:
2000: 4,4 Millionen Gottesdienstteilnehmer
2005: 3,7 Millionen Gottesdienstteilnehmer
Das ist immer noch ein Rückgang um 16 Prozent, und das auf erheblich niedrigem Niveau.
Warum greifen die positiven Effekte nicht? Irgendwie bringt’s der Novus Ordo einfach nicht! Die Zahlen lügen nicht!
Redaktion benachrichtigen „Heiliger Vater, wenn Jesus achtzig Jahre alt geworden wäre…“
#3   Toby   16:58:08 | Sonntag, 15. April 2007
Meisner
Bei allem Respekt: Meisners Sprachstil und Auftreten sind mir manchmal etwas zu emotional.
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#116   Toby   15:21:31 | Sonntag, 15. April 2007
Falsch, Regina1961!
Wie schon gesagt, hat der Rückgang der Gottesdienstteilnehmer vielfältige Ursachen. Es geht hier nur darum aufzuzeigen, dass die Erwartungen der Verfechter der Neuen Messe auch nicht gerade erfüllt wurden.
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#114   Toby   15:12:59 | Sonntag, 15. April 2007
Gottesdienststatistik
Sicher hat der massive Rückgang der Gottesdienstteilnehmer seit Mitte der 60er Jahre vielfältige, auch äußerliche Ursachen.
Allerdings, und das ist der springende Punkt, sind die Verfechter der Neuen Messe den Beweis für die immer wieder hervorgebrachte Behauptung schuldig geblieben, dass mit der Einführung der neuen liturgischen Bücher ein neuer „Aufbruch“ oder gar ein „neues Pfingsten“ eingetreten sei.
Gerade mit der Einführung der Landessprache, die ja die Liturgie angeblich „verständlicher“ gemacht hat, hätte die Neue Messe nach den Erwartungen ihrer Verfechter eigentlich doch viel mehr Menschen erreichen müssen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Auffällig ist auch, dass der Abwärtstrend seit nunmehr vier Jahrzehnten kontinuierlich anhält und vor 1990 die Katholiken in den neuen Bundesländern nicht einmal mitgezählt wurden.
Zwischen 1950 und 1965 war die Zahl der Gottesdienstteilnehmer hingegen relativ stabil; sie bewegte sich zwischen 11,7 und 12 Millionen. Bis Anfang der 60er Jahre konnte man sogar einen leichten Anstieg ausmachen.
Wie dem auch sei: Ich plädiere für Wahlfreiheit zwischen alter und neuer Liturgie. Echte Wahlfreiheit setzt allerdings die gleichen Rahmenbedinungen voraus (also keine diskriminierenden Einschränkungen für den Besuch der alten Liturgie).
Warum fürchten sich so viele, gerade auch deutsche Bischöfe, vor einer echten Wahlfreiheit? Wenn die Neue Messe angeblich viel ansprechender ist, müssten sie doch keine Angst vor der Alten Messe haben.
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#99   Toby   13:43:36 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Alten Ritus feiern wollen. Wo sind sie den?
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Neuen Ritus feiern wollen? Wo sind sie denn?
Aus der amtlichen Statistik der deutschen Bischofskonferenz:
Zahl der sonntäglichen Gottesdienstteilnehmer:
1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus)
1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus)
1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus)
1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus)
1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus)
2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus)
1965 bis 2005: minus 68 Prozent!
Quelle: dbk.de/…nehmer_1950_2005.pdf
Tendenz: weiter sinkend, trotz Weltjugendtagsevents!
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#48   Toby   22:13:43 | Samstag, 14. April 2007
Umfrage des Familiennetzwerks Deutschland
Würde die staatliche Subvention fuer eine Krippenplatz von rund 1.000 Euro/Monat an alle Eltern ausbezahlt, dann würden sich 69 Prozent aller Eltern dafür entscheiden, zu Hause zu bleiben und ihr Kind bis zum dritten Lebenjahr selbst betreuen. Verknüpft man diese Zahlung zudem noch mit dem Recht auf eine gesicherte Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz, dann würden sogar rund 92 Prozent aller Frauen dieses Angebot annehmen. Bei der Möglichkeit, familiaere Betreuung und zeitweise Unterstützung durch eine Krippe zu kombinieren, wuerden rund 56% ausschliesslich die Betreuung zu Hause nutzen und 38,5% die Kombination aus beidem wählen. – Diese Daten decken sich teilweise genau mit vergleichbaren, noch umfangreicheren Untersuchungen in der Vergangenheit.
Vor diesem Hintergrund wären alle in der politischen Diskussion befindlichen Bedarfszahlen reine Makulatur. Allerdings hatte das schwarz-rote Regierungsbündnis ja selbst in seinem Koalitionsvertrag unmissveständlich erklärt, was das eigentliche Ziel ihrer „familienpolitischen“ Bemühungen ist: Die Steigerung der Frauen-, genauer gesagt der Müttererwerbsquote entsprechend den europäischen Vorgaben.
Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=412
Offenbar sind wir auf dem besten Weg in einen totalitären Einheitsstaat. Und wie verhalten sich die deutschen Bischöfe außer Mixa?
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#45   Toby   22:00:48 | Samstag, 14. April 2007
Fehlende Wahlfreiheit schafft staatlich gewünschten Krippenbedarf
Die Ministerin strebt eine Versorgungsquote von 30 bis 35 Prozent an. Dafuer seien insgesamt rund 730.000 neue Krippen/Tagesmuetter-Plaetze noetig. Da im Osten die Krippenquote bereits erfuellt ist, muessen diese Plaetze also nur im Westen geschaffen werden. Vor dem Hintergrund von (maximal) 680.000 Geburten im letzten Jahr ist dies eine PISA-Schlusslicht-Rechnung.
Nimmt man den westdeutschen Anteil an den Geburtenzahlen, also rund 585.000 Babys, dann bestünde pro Jahrgang bei einer 30-prozentigen-Versorgungsquote ein Bedarf von 175.000 Plaetzen im Westen. Im ersten Jahr sollten ja die Eltern – dank Elterngeld und weil sie ja auch nach Ansicht der Ministerin wenigstens 12 Monate Zeit fuer ihr Kind haben sollen – die Betreuung selbst uebernehmen. So muss die staatlich organisierter Betreuung erst im zweiten und dritten Lebensjahr angeboten werden – also fuer insgesamt rund 350.000 Kleinkinder. Laut Bundesministerium sind im Westen derzeit rund 121.000 Plaetze fuer Kleinstkinder vorhanden (HPL).
Damit besteht also eine Versorgungsluecke von maximal 230.000 Plaetzen! Daher ist die ministerielle 730.000-Krippen/Tagesmuetter-Zahl bestenfalls ideologisch, aber nicht rechnerisch nachzuvollziehen.
Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=412
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#42   Toby   21:56:09 | Samstag, 14. April 2007
Familienpolitik: Die Sprache der Fakten
Zahlen der Statistik, die der Familienbund der Katholiken in einer Pressemitteilung am 17. Februar veröffentlicht hat, stützen die Kritik von Bischof Mixa an der gegenwärtigen Familienpolitik.
Die Erwerbstätigkeit deutscher Eltern, insbesondere der Mütter, hänge stark vom Lebensalter des jüngsten Kindes ab. Solange das jüngste Kind unter 4 Jahren alt sei, seien in Westdeutschland 15,2% der Mütter erwerbstätig. Weitere 2,3% wären es gerne, können aber nicht, beispielsweise aus Mangel an Krippenplätzen. Hier sei Handlungsbedarf.
Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Demnach sind weniger als 20% der Mütter an Erwerbstätigkeit interessiert, solange sie Kleinkinder haben. Das sind nicht unsere Zahlen, sondern Zahlen aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung auf Basis des sozioökonomischen Panels“.
Zudem zeigt sich, dass die breite Mehrheit der Mütter aus fester Überzeugung in der Familienarbeit tätig ist. Nach Untersuchungen des Bamberger Staatsinstituts für Familienforschung begründen 75,2% der Mütter ihre Elternzeit mit dem Argument: „Ich möchte ganz für das Kind da sein.“ Nur 7,4% geben an, sie seien mangels Betreuungsangebot zur Familienarbeit genötigt.
Schroeter: „Angesichts dieser Zahlen ist es gleichermaßen lächerlich wie respektlos, die familiäre Kleinkindbetreuung für unmodern und überholt zu erklären…“
Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=396
Redaktion benachrichtigen Judaslohn?
#35   Toby   10:38:21 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Frofo007
Warum so unsachlich? welche Argumente haben Sie denn? Warum soll der „Rhönaufenthalt“ der drei SJM-Patres ein „Missgriff“ des verstorbenen Erzbischofs Dyba gewesen sein? Die Sache ist, wie gesagt, noch lange nicht aufgearbeitet. Daran ist nicht Kreuz.net schuld, sondern Bischof Algermissen.
Redaktion benachrichtigen Judaslohn?
#33   Toby   08:44:37 | Mittwoch, 11. April 2007
Kein ganz normaler Vorgang
Ich schließe mich meinem Vorschreiber an.
Der Rauswurf der Patres war eben alles andere als ein ganz normaler Vorgang, wie uns Gotthard weismachen will.
Bischof Algermissen selbst hat die Angelegenheit zum Politikum hochstilisiert durch ungerechte Vorwürfe und falsche Tatsachenbehauptungen, die er bis zum heutigen Tag nicht belegt, aber leider auch nicht zurückgenommen hat.
Somit ist die Angelegenheit moralisch noch lange nicht ausgestanden. Die Stimmung in der Rhön und im gesamten Bistum ist nach wie vor mies, eine pastorale Katastrophe.
Peinlich, dass Heinz Josef dann Ergebenheitserklärungen braucht und „Schleimer“ wie Dechant Steinert um sich scharrt.
Redaktion benachrichtigen Judaslohn?
#25   Toby   22:24:24 | Dienstag, 10. April 2007
@ Propst
Sie scheinen es nicht verstehen zu wollen.
Was qualifiziert Dechant Steinert dazu, unbescholtene Priester, die in der Rhön treu gedient haben, in den Dreck ziehen zu dürfen!?
Und wo, bitte, wurde hier Steinert in den Dreck gezogen?Welche Aussage in dem Kreuz.net-Artikel ist sachlich unzutreffend?
Fakt ist: 1. Unbescholtene Ordenspriester dürfen in Fulda mit bischöflicher Billigung in den Dreck gezogen werden.
Fakt ist: 2. Kreuz.net hat lediglich sachlich berichtet.
Tja, lieber Propst, die Wahrheit tut manchmal schon ein bisschen weh. Wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie zugeben, dass sich der Bischof hier und mit ihm sein Freund Dechant Steinert sehr unchristlich verhalten haben.
Redaktion benachrichtigen Klassischer Römischer Ritus?
#50   Toby   17:59:15 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Heinz Josef
Was konkret an dem Kreuz.net-Bericht ist „ehrabschneidend“?
Redaktion benachrichtigen Klassischer Römischer Ritus?
#33   Toby   09:39:16 | Mittwoch, 4. April 2007
Warum will Pfarrer Abel nicht an seine Primizmesse erinnert werden?
Aus der Homepage der Pfarrei St. Andreas Fulda über Pfarrer Winfried Abel:
Nach seiner Priesterweihe am 21. März 1964 war er Kaplan in Somborn und Fulda.
Pfarrer Abel ist also im klassischen römischen Ritus zum Priester geweiht worden und hat noch die ersten Jahre seines priesterlichen Dienstes nach den liturgischen Büchern von 1962 zelebriert.
Da frage ich mich, woher diese Abneigung gegen die Liturgie, die Zeremonien und Gebetsformen seiner eigenen Kindheit und Jugend kommt. Auch bei vielen anderen Priestern seiner Generation ist dieses Phänomen zu beobachten.
Diese Geistlichen verdrängen einen wesentlichen Teil ihrer eigenen (priesterlichen) Biographie. Das sollte jetzt nach über 40 Jahren endlich aufgearbeitet werden.
Redaktion benachrichtigen Er weigert sich, auszuziehen
#17   Toby   16:30:01 | Mittwoch, 21. März 2007
Es ist Zeit zu handeln
Ein sehr aufschlussreicher Artikel, in dem endlich einmal die Frage thematisiert wid, auf welche Art und Weise das Papstamt ausgeübt wird.
Der Hl. Vater wird demnächst 80 Jahre alt. Welche Impulse werden dann noch von seinem Pontifikat zu erwarten sein?
Was nützt es, wenn tiefsinnige Ansprachen, Predigten und Bücher ohne praktische Konsequenzen bleiben?
„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!“, möchte man mit dem alten Goethe ausrufen.
Wir werden ja sehen, wie man jetzt in Deutschland mit „Donum vitae“ verfahren und die Korrektur der Wandlungsworte in die Praxis umgesetzt wird, um nur zwei aktuelle Beispiele zu nennen.
Ich fürchte, die eigentliche Auseinandesetzung und die dringend notwendige Scheidung der Geister hat noch nicht einmal begonnen.
Wir dürfen damit aber nicht länger warten, sonst wird alles nur noch schlimmer!
Beten wir darum, dass der Hl. Vater die dringend notwendigen Maßnahmen ergreift und die Ausübung seiner Autorität nicht auf schöne Sonntagsreden beschränkt!
Redaktion benachrichtigen Verbindlich?
#26   Toby   11:55:04 | Donnerstag, 15. März 2007
Nebenkriegsschauplatz
Achtung!
Bischof Algermissen täuscht die Öffentlichkeit!
Mit „ein bisschen Latein“ soll den traditionsverbundenen Gläubgen offenbar Sand in die Augen gestreut und seine vermeintliche „Papsttreue“ demonstriert werden.
Damit will Bischof Algermissen aber nur von den großen Problemen in seinem Bistum ablenken, die nach wie vor bestehen und die er sich zum gößten Teil selbst eingebrockt hat.
Die Äußerungen des Katholikenratsvorsitzenden sind an Dummheit und mangelnder Kompetenz kaum zu überbieten.
Bezeichnend, mit was für Leuten Bischof Algermissen in Fulda zusammenarbeitet.
Armes Bistum, in dem solche Leute das Sagen haben!
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#83   Toby   20:36:58 | Donnerstag, 8. März 2007
Kirche als mystischer Leib Christi
Was glaubt Kardinal Lehmann eigentlich über die sakramantale Struktur der Kirche und die Sichtweise der Kirche als mystischer Leib Christi?
Ich empfehle allen hier mal zur Lektüre die entsprechende Enzklika von 1943:
www.stjosef.at/…mystici_corporis.htm
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#80   Toby   20:24:57 | Donnerstag, 8. März 2007
Wörtlich sagte der Kardinal:
„Ich glaube auch nicht an Kirche“
In dem Kontext, in dem diese Äußerung fiel, ist sie mehr als missverständlich.
Warum macht der Kardinal so etwas? Was will er damit bezwecken?
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#51   Toby   18:01:32 | Donnerstag, 8. März 2007
Äußerst problematisch und interpretationsbedürftig
Die Aussagen Kardinal Lehmanns sind endweder banal oder falsch.
Äußerst problematisch ist der Kontext, in dem diese Äußerungen getätigt wurden.
Das einfache Volk kann die theologische Wortakrobatik schon lange nicht mehr mitvollziehen.
Der Eindruck, der unterm Strich bleiben wird, ist verheerend …
Redaktion benachrichtigen Ein Lob auf Paul VI. + …
#15   Toby   12:12:21 | Sonntag, 4. März 2007
@ Genoveva
Genoveva schrieb: Man wird ja ohnehin sehen müssen, ob Benedikt Wunsch nach einer ausführlichen Diskussion der Frage 1:1 umgesetzt werden wird.
Das verstehe ich nicht. Wenn dem so ist, ist es das Papier nicht wert, auf das römische Verlautbarungen und Anweisungen des Hl. Vaters gedruckt werden.
Es kommt außerdem auf die Verhältnismäßigkeit an. Bei traditionsverbundenen Geistlichen verfährt man extrem restriktiv, beim progressiven Klerus scheint die Toleranz grenzenlos zu sein.
Gerade in dieser Hinsicht sind die sogenannten konservativen Bischöfe wie Mixa eine große Enttäuschung und mit entsprechender Vorsicht zu genießen.
Redaktion benachrichtigen „Machen Sie weiter als Bischof von Limburg“
#6   Toby   15:26:01 | Samstag, 3. Februar 2007
Kamphaus kann oder will nicht verstehen
Dennoch sei er am Ende allein dagestanden: „Ich war und bin der Meinung, daß ich durch den Verbleib in der Konfliktberatung mehr Menschen das Leben rette, als wenn wir aussteigen sollten.“
Der Papst habe das anders verfügt. Er müsse das päpstliche Gewissen respektieren. Die Verantwortung für den „falschen“ Ausstieg habe der Papst zu tragen: „Das ist nicht meine Sache. Darüber jetzt nachträglich weiter zu reden, lehne ich ab.“
Das ist des Pudels Kern: Es geht nicht darum, wie vielen Menschen Bischof Kamphaus das Leben retten kann, wenn das Mittel dazu in sich schlecht ist und die Tötung anderer Menschen dabei in Kauf genommen wird.
Unglaublich, dass ein Bischof diesen einfachen Sachverhalt nicht begreifen kann oder will.
Außerdem geht es hier keineswegs um das Respektieren der Privatmeinung des Papstes, es geht um eine lehrmäßige Angelegenheit.
Bischof Kamphaus hätte dringend Nachhilfe in Moraltheologie gebraucht.
Redaktion benachrichtigen Ein Freund der Alten Messe und der Lateinischen Sprache?
#19   Toby   19:28:15 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Keine Indultmessen im Bistum Mainz
Danke für die Info, Benedikt!
Das also meint Kardinal Lehmann, wenn er sagt:„Deswegen habe ich auch in einem Fall die Erlaubnis zur Feier der Alten Messe im Bistum gegeben.“
Na ja, mit „Erlaubnis“ ist hier also eher die (zähneknirschende) Duldung der vorgegebenen Situation gemeint. Das versteht man in Mainz also unter „weitem und großzügigem“ Entgegenkommen.
Übrigens: Kardinal Lehmann wurde 1963 in Rom durch Julius Kardinal Döpfner zum Priester geweiht. Gibt es davon irgendwo Fotos?
Redaktion benachrichtigen Ein Freund der Alten Messe und der Lateinischen Sprache?
#10   Toby   12:32:30 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Indultmese?
Wo soll der Kardinal aktuell eine weitere Indultmesse genehmigt haben, sozusagen als Reaktion auf die Eröffnung einer Piuskapelle im Bistum Mainz?
Außer den Messen in Budenheim ist mir nichts dergleichen bekannt.
Redaktion benachrichtigen Ein Freund der Alten Messe und der Lateinischen Sprache?
#5   Toby   10:51:49 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Neue Indultmesse?
Noch einmal meine Frage:
Gibt es im Bistum Mainz jetzt eine neue, bischöflich genehmigte Indultmesse? Falls ja, wo?
Ich bin mir nicht sicher, denke aber, dass sich die Bemerkung des Kardinals auf eine bereits bestehende Erlaubnis bezogen hat.
Von daher wäre die Überschrift des Artikels etwas irreführend.
Redaktion benachrichtigen Ein Freund der Alten Messe und der Lateinischen Sprache?
#1   Toby   09:55:39 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Perfekt-Form: neu oder bereits genehmigt?
„Deswegen habe ich auch in einem Fall die Erlaubnis zur Feier der Alten Messe im Bistum gegeben.“
Weiß jemand, auf was der Kardinal hier anspielt?
Ist das jetzt eine neue Erlaubnis, oder bezieht sich das auf eine bereits estehende Erlaubnis?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda denkt an den ewigen Richter
#55   Toby   19:13:38 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ freddie schenk
Ehrverletzende Schimpfkanonaden
kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich und inhaltlich zutreffend berichtet.
Mit christlicher Nächsten- und Feindesliebe hat das jedenfalls nichts zu tun.
Pater Pfaffenhuber wurde von Bischof Algermissen vor die Tür gesetzt, obwohl er die Räumung des Pfarrhauses sowieso schon veranlasst hatte. Was soll diese Schikane? Ist das etwa christlich?
Im übrigen geht es bei dieser Diskussion hier längst nicht mehr nur um die SJM, sondern um wesentliche Grundfragen der Pastoral und die sakrametale Struktur der Kirche. Melsungen zeigt es schon: Man vertritt ein völlig anderes Kirchenbild. Ist das mit dem Recht und gesetz der Kirche überhaupt vereinbar? Bischof Algermissen wird sich noch viele berechtigte Fragen anhören müssen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda denkt an den ewigen Richter
#51   Toby   14:03:20 | Dienstag, 2. Januar 2007
Konsultationsprozess?
Ich habe auch bei www.osthessen-news. vorbeigeschaut.
Der Bischof sagte beim Neujahrsempfang, dass sich die Pastoralverbünde als „Ergebnis eines Konsultationsprozesses“ gebildet hätten.
Kann mir mal jemand verraten, wo denn dieser „Konsultationsprozess“ beispielsweise bei den verwaisten Rhöngemeinden stattgefunden hat?
Die meisten Menschen im Bistum Fulda haben keine Ahnung vom „Pastoralen Prozess“ und dessen Folgen. Die haben noch nicht einmal diesen Begriff gehört.
Und das nennt man dann „Dialog“ oder „Konsultationsprozess“.
Der Bischof scheint mit dem normalen kirchlichen Fußvolk kaum in Berührung zu kommen. Er lebt in einem „elfenbeinernen Turm“ fernab der seelsorglichen Realitäten des Alltags.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda denkt an den ewigen Richter
#29   Toby   18:13:37 | Montag, 1. Januar 2007
Schwarzbach: Kein Pfarrer im kanonischen Sinn
@ Bonifatius2
Man muss genau auf die Formulierungen achten:
Meines Wissens wurde zugesichert, dass die Pfarrei Schwarzbach weiterhin seelsorglich betreut wird. Ob Schwarzbach jedoch wieder einen eigenen Pfarrer im kanonischen Sinn erhalten wird, erscheint mir nach den pastoralen Planungen in Fulda eher unwahrscheinlich. Offenbar betreibt die Diözesanleitung hier viel Augenwischerei. Da müsste man noch einmal genauer nachhaken.
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#23   Toby   14:26:21 | Montag, 1. Januar 2007
Mangelnde inhaltliche Begründung
Tridentinus schrieb: Die SJM sind sowieso halbkonservativ.
Das ist natürlich ein sehr überzeugendes Argument.
Bezogen
1. auf was?
sind die SJM
2. „sowieso“?
3. „halb“-?
4. „konservativ“?
Es war übrigens Kardinal Ratzinger, der 1994 die kanonische Errichtung der SJM maßgeblich vorangetrieben hatte.
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#20   Toby   14:03:09 | Montag, 1. Januar 2007
Nach wie vor keine stichhaltige Begründung für den Rauswurf
rebekka schrieb: Sprich: Ihre Behauptung, den SJM-Patres sei formal und inhaltlich Unrecht geschehen, bedarf der Begründung.
Falsch: Die Begründungspflicht liegt zunächst einmal beim Bischof.
Die Unschuldsvemutung gilt zunächst einmal auch für die drei entpflichteten Patres.
Tridentinus schrieb: Versetzungen von Priestern sind völlig normal
Das stimmt, doch in diesem Falle handelte es sich nicht um eine normale Versetzung.
Nicht die Entpflichtung von Ordensgeistlichen war und ist Gegenstand der Kritik, sondern die Umstände der Entpflichtung, konkret der Versuch, die Angelegenheit zunächst vor den betroffenen Gläubigen zu verheimlichen sowie die fadenscheinige und in sich selbst widersprüchliche Begründung, die der Bischof dann nachgeschoben hat.
Was insinuiert denn der Bischof beispielsweise mit seiner Floskel vom „nicht teilbarem Wissen“?
Haben die Patres Unrecht getan, dann hat er die Pflicht, dieses Unrecht auch konkret zu benennen.
Haben die Patres kein Unrecht getan, wieso werden sie dann rausgeworfen?
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#13   Toby   13:44:31 | Montag, 1. Januar 2007
Noch einmal
@ Tridentinus und rebekka
Was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, objektiv falsch?
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#9   Toby   13:21:27 | Montag, 1. Januar 2007
Bitte keine Wortklauberei
@ rebekka
Und was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, objektiv falsch?
Pater Pfaffenhuber wurde vom Bischof förmlich vor die Tür gesetzt. Das hat mit einer normalen Entpflichtung nichts zu tun.
Warum diese Heuchelei?
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#3   Toby   12:29:02 | Montag, 1. Januar 2007
Objektiv und subjektib
@ Rüdesheim
Wir leben im Internet-Zeitalter, da ist es ein Leichtes, sämtliche Silvesterpredigten deutscher Bischöfe nachzulesen. Da ist es nicht notwendig, dass sie auch noch von kreuz.net hereingestellt werden.
Dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, ist eine sachlich richtige Tatsachenfeststellung. Nicht durch diese Feststellung wird der Bischof in ein schlechtes Licht gerückt; er hat sich durch sein ungerechtes Handeln vielmehr selbst in ein schlechtes Licht gerückt.
Im übrigen sollte Objektivität vor allem eine Stärke von Bischöfen sein. Bischof Algermissen lässt diese aber in weiten Teilen vermissen. Er lässt sich in seinem Verhalten überwiegend von subjektiven Empfindungen und Vorurteilen leiten.
Was meint er beispielsweise, wenn er von „Verdächtigungen und Denunzieren“ spricht?
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#79   Toby   12:33:24 | Samstag, 30. Dezember 2006
Warum blieb der Bischof diesmal fern?
@ Desperatus
Dies ist ein öffentliches Leserforum, in dem man sachliche Argumente austauschen darf. Über das überraschende Fernbleiben des Bischofs von einem öffentlichen Gebet darf auch ruhig einmal spekuliert werden, sofern dies sachlich geschieht.
Karl-Peter schrieb: Es ist ein Faktum, daß Bischof Algermissen bei jenem Gebet fehlte, an dem er in den vergangenen Jahren angeblich bewußt und aus Überzeugung teilnahm.
Genau das ist der springende Punkt: Würde der Bischof bei irgendeiner marginalen Dorffeier fehlen, an der er irgendwann einmal vor Jahren eher zufällig teilgenommen hätte, wäre das keine Meldung wert.
Aber bei einer öffentlichen Veranstaltung, die er sich gewissermaßen selbst zur Chefsache gemacht hat und die ein gesellschaftliches Kernproblem berührt, plötzlich ohne Angabe von Gründen zu fehlen, das ist schon sehr eigenartig.
Sollte das Fehlen des Bischofs einen völlig harmlosen Grund wie Terminschwierigkeiten haben, hätte er diesen ja den Gläubigen mitteilen können, aber so trägt er selber zu verschiedenen Mutmaßungen bei.
Bischof Algermissen unterstützt im Rahmen seiner Rotarier-Aktivitäten viele soziale Projekte wie die „Fuldaer Tafel“, aber mit christlichen Lebensrechtsinitiativen, die einen dezidiert katholischen Standpunkt vertreten, scheint er nicht (mehr) viel am Hut zu haben …
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#76   Toby   11:16:08 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ Gunsenum
Das mit dem Kreppel (in Fulda heißt es Kräppel mit „ä“, von „Krapfen“) wird jetzt auch langsam langweilig.
Wie wär’s mal mit ‘nem sachlichen Beitrag zum Thema?
Redaktion benachrichtigen Was war das peinlichste Ereignis des Jahres 2006?
#1   Toby   11:00:17 | Samstag, 30. Dezember 2006
Köstlicher Artikel
Danke, kreuz.net!
Vielleicht könnte kreuz.net ab 2007 jährlich einen eigenen Preis, eine Art Goldene Zitrone für theologische Sprachpantschereien oder ekklesiogene Unwörter verleihen!?
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#73   Toby   08:40:53 | Samstag, 30. Dezember 2006
Verhältnisbestimmung Bischof – Lebensrechtler
Der Bischof bleibt ohne Bekanntgabe von Gründen erstmals einer öffentlichen Gebetsveranstaltung zum Lebensschutz fern, auf deren Teilnahme er bislang großen Wert gelegt hatte.
Das gibt zu Recht Anlass zu Spekulationen: Wie steht der Bischof zur Aktion Leben? Warum jetzt dieser Sinneswandel?
Bezeichnenderweise hat die dem Bischof offenbar nahestehende „Fuldaer Zeitung“ trotz Vorankündigung diesmal zum ersten Mal nichtüber das öffentliche Rosenkranzgebet bereichtet wie in den Vorjahren.
Im April 2007 wird die nächste „Woche für das Leben“ stattfinden. Da wird man gespannt sein dürfen, wie es das Bistum Fulda mit der ökumenischen Ausrichtung der Veranstaltungen und insbesondere der Beteiligung von „Pro Familia“ halten wird.
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#66   Toby   20:54:45 | Freitag, 29. Dezember 2006
@ Gunsenum
Können oder wollen Sie es nicht verstehen?
Der Bischof selbst hat bislang großen Wert auf seine persönliche Anwesenheit bei dem öffentlichen Rosenkranzgebet gelegt. Wieso kommt er dann diesmal nicht? An der Sache ist doch etwas faul!
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#64   Toby   20:49:06 | Freitag, 29. Dezember 2006
Zwiespalt zwischen Bischöfen und Lebensrechtlern
@ Gotthard
Die Nicht-Teilnahme von Bischof Algermissen ist kein unerheblicher Nebenkriegsschauplatz, hatte der Bischof doch bislang großen Wert auf sein Erscheinen gelegt und dies auch öffentlich bekundet.
Wenn er jetzt ohne Angabe von Gründen fernbleibt, erscheint dies doch zumindest rätselhaft.
Lioba fragte: Hat unser Herr Bischof Algermissen neuerdings eine Abneigung gegen die Aktionen Leben?
Die Aktion Leben durfte bei der Woche für das Leben nicht mitwirken. Sehr merkwürdig!
Das ist durchaus möglich. Das Verhältnis zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und deutschen Lebensrechtsinitiativen war ja nie ganz spannungsfrei, wie man beispielsweise an der Debatte um den Beratungsschein sehen kann.
Redaktion benachrichtigen Abstimmung mit dem Mausklick
#5   Toby   17:37:57 | Freitag, 29. Dezember 2006
Sehr geehrte kreuz.net-Redaktion!
Besten Dank für Ihre Berichterstattung im nun zuende gehenden Jahr 2006!
Es wäre vielleicht auch von allgemeinem Interesse zu erfahren, wie viele Leser kreuz.net pro Monat in absoluten Zahlen erreicht und wie groß die Anzahl der Zugriffe ist im Vergleich mit anderen Nachrichtenportalen.
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#36   Toby   17:21:16 | Freitag, 29. Dezember 2006
@ RüdesheimamRheinundderRheingau
So gesehen, ja!
Allerdings ist der Sachverhalt hier etwas anders: Bischof Algermissen war bislang immer zum Rosenkranzgebet am 28. Dezember erschienen, weil er es als Ehrensache und persönliches Anliegen ansah.
Von daher erscheint sein für viele Gläubige überraschendes Nichterscheinen in diesem Jahr zumindest erklärungsbedürftig.
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#34   Toby   16:51:58 | Freitag, 29. Dezember 2006
An meine Vorredner
Niemand will hier dem Bischof etwas „anhängen“.
Wenn er nichts zu verbergen hat, warum teilt er sich dann dem Volk nicht einfach mit?
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#31   Toby   15:47:01 | Freitag, 29. Dezember 2006
@ Gunsenum
Bisher war er aber immer da. Jahrelang. Da erscheint es schon ungewöhnlich, wenn er jetzt plötzlich fehlt. Immerhin hat Bischof Algermissen den Schutz des ungeborenen Lebens als sein persönliches Anliegen bezeichnet und es bislang als Ehrensache angesehen, persönlich an dem Rosenkranzgebet teilzunehmen. Da wäre es durchaus von öffentlichem Interesse, die Gründe zu erfahren, warum er jetzt plötzlich nicht mehr daran teilnimmt.
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#28   Toby   15:30:22 | Freitag, 29. Dezember 2006
ExBochumer schrieb:
ExBochumer schrieb: Aus anderem Zusammenhang wurde mir berichtet, daß ein Anrufer in einem deutschen Bistum nicht an den Bischof weitervermittelt wurde (das ist jedoch ein anderes Ärgernis), weil er „seine Ruhe brauche“.
Es sieht so aus, als schotte sich der Bischof immer mehr ab.
Was das Rosenkranzgebet in Fulda betrifft, wäre es schon interessant zu erfahren, warum der Bischof diesmal nicht daran teilnahm.
Sicher, man kann jetzt darüber nur spekulieren, aber ungewöhnlich erscheint sein Nichterscheinen schon. Dass sein Nichterscheinen an unvorhersehbaren Terminschwierigkeiten oder an einer plötzlichen Erkrankung gelegen haben könnte, halte ich eher für unwahrscheinlich.
Vielleicht hat er einfach Angst vor den Gläubigen!? Denn bei dem öffentlichen Rosenkrasnzgebet hätte er in unmittelbarem und persönlichem Kontakt zu ihnen gestanden – sozusagen auf gleicher Augenhöhe. Da hätten ihm ja einzelne Leute nach der Veranstaltung unangenehme Fragen stellen können …
Redaktion benachrichtigen Rosenkranz ohne Bischof
#23   Toby   15:00:12 | Freitag, 29. Dezember 2006
Warum blieb der Bischof diesmal fern?
Bischof Algermissen hatte sich für die Gebetswache am 28. Dezember bislang immer Zeit genommen, seit er Bischof von Fulda ist. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, wie wichtig ihm der Einsatz für das ungeborene Leben ist. Warum er diesmal fehlte, erscheint schon sehr ungewöhnlich. An Terminschwierigkeiten oder privaten Feiern wird es wohl kaum gelegen haben.
Redaktion benachrichtigen Ein Umdenken im Kirchenbild
#25   Toby   11:54:01 | Freitag, 29. Dezember 2006
Sachlich-konstruktive Kritik ist zulässig und manchmal sogar notwendig!
Die Bistumsleitung ist, soweit ich weiß nicht unfehlbar. Ungerechte pastorale Entscheidungen, mangelnder Dialog und offenkundige Verstöße gegen geltendes kirchliches Recht dürfen, ja müssen mitunter auf sachlich-konstruktive Weise kritisiert werden. Nichts anderes hat kreuz.net getan. Von „Herziehen“ über die Bistumsleitung kann hier keine die Rede sein.
Redaktion benachrichtigen Ein Umdenken im Kirchenbild
#23   Toby   10:56:10 | Freitag, 29. Dezember 2006
@ propst zu paderborn und RüdesheimamRheinundderRheingau
Was soll an der Berichterstatung von kreuz.net „ätzend und beleidigend“ sein?
kreuz.net hat sachlich und inhaltlich korrekt einen entsprechenden Artikel der Tageszeitung „Hessische-Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) vom 11. Dezember wiedergegeben.
Von Weihbischof Diez ist in dem Artikel überhaupt nicht die Rede, er wird lediglich in der Bildunterschrift erwähnt, die ebenfalls von der HNA übernommen wurde.
Und von den SJM-Patres ist ebenfalls keine Rede.
Ich empfehle meinen Vorrednern, die Artikel auf kreuz.net erst einmal genau zu LESEN, bevor sie hier Dampf ablassen!
Erst denken, dann tippen!
Redaktion benachrichtigen Ein Umdenken im Kirchenbild
#5   Toby   14:55:15 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Was gibt es da eigentlich zu feiern?
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum die Errichtung von Pastoralverbünden „gefeiert“ und mit „feierlichen“ Gottesdiensten begangen werden muss.
Was gibt es da eigfentlich zu feiern? Die Errichtung von Pastoralverbünden ist doch Ausdruck einer vorgeblichen Notsituation, eines Mangels also, den es doch eigentlich zu überwinden gelten sollte.
Wieso wird jetzt eine Notsituation oder ein Mangel gefeiert?
Ein Pastoralverbund kann und darf niemals ein endgültiger Zustand sein. Der Normalfall ist und bleibt die Pfarrei. So sieht es nach wie vor das Kirchenrecht vor.
Übrigens: Es gibt im Bistum Fulda keinen echten Priestermangel (allenfalls einen künstlich forcierten, siehe SJM-Rausschmiss), sondern vor allem einen Gläubigenmangel.
Warum wird das Problem nicht von der Wurzel her angepackt, anstatt seelsorgsfremde Pastoralkonzepte zu feiern?
Redaktion benachrichtigen Von Wüstenbewohnern einst und heute
#24   Toby   13:11:37 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Aufarbeitung 2007
@ clarissa colonia
Die (inhaltlich-theologische und pastorale) Aufarbeitung der Vorgänge im Bistum Fulda wird im Neuen Jahr weitergehen (müssen), d. h. eigentlich hat sie ja noch nicht einmal richtig begonnen; sie muss also im wesentlichen überhaupt erst einmal in Gang gesetzt werden. Da wird es noch viel zu tun geben. Packen wir es an! Ich hoffe, dass kreuz.net weiter berichten wird und dass Sie und die anderen Mitstreiter hier mit Ihrem Sachverstand weiterhin dabei sein werden!
Herzliche Grüße und alle guten Wünsche für 2007!
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#61   Toby   11:28:25 | Samstag, 23. Dezember 2006
@ Gunsenum
1. Die drei entpflichteten Patres traten ihren Dienst in der Diözese Fulda erst nach dem Tod Erzbischof Dybas an. Wenn ich mich recht entsinner, wurden zwei der drei Patres erst 2001 zu Priestern geweiht.
Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Orden waren allerdings schon unter Erzbischof Dyba ausgehandelt worden.
2. Ein Gestellungsvertrag läuft normalerweise so lange, bis er von einer Seite gekündigt wird. Er ist nicht befristet.
3. Ein vertrauliches Schreiben muss als solches gekennzeichnet sein. Das war hier nicht der Fall, denn es handelte sich um ein amtliches Dokument. Pater Hönisch hatte die Pflicht, die pfarrlichen Gremien über die angedrohte Entlassung der Geistlichen zu informieren.
4. Eine gute Frage. Das Problem liegt bei den Verleumdern, nicht bei den Verleumdeten.
Redaktion benachrichtigen Länger geplant?
#55   Toby   10:33:52 | Samstag, 23. Dezember 2006
@ Rhöner
Danke für den Hinweis. Damit ist Bistumssprecher Christof Ohnesorge eindeutig der Lüge überführt!
Was nun, Herr Bischof? Und da wollen Sie den Leuten etwas vom Weihnachtsfrieden erzählen? Das nimmt Ihnen jetzt keiner mehr ab.
Man kann nur noch beten.
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#32   Toby   19:24:05 | Freitag, 22. Dezember 2006
Arroganz der Macht
rebekka, es sind gerade die 68er in Politik und Kirche, die den Dialog verweigern.
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#25   Toby   18:10:14 | Freitag, 22. Dezember 2006
Dialog statt Dialogverweigerung
Bischof Algermissen verweigert nach wie vor den Dialog.
Jetzt, wo er vollendete Tatsachen geschaffen hat, führt er plötzlich „Einzelgespräche“ mit den Verantwortlichen der Mahnwachen, um die Gläubigen einzuschüchtern.
Was bildet sich dieser Bischof eigentlich ein? Ist das „System Algermissen“ überhaupt noch mit Recht und Ordnung der katholischen Kirche vereinbar?
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#18   Toby   17:42:24 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Mitten drin
Natürlich hat ein Bischof das Recht, Vertragspartnern die Zusammenarbeit aufzukündigen. Aber darum geht es hier nicht.
Bischof Algermissen wollte den Patres nicht kündigen, sondern sie zwingen, das Bistum Fulda „freiwillig“ zu verlassen.
Ähnlich verhält es sich beim sogenannten „Pastoralen Prozess“. Auch hier sollen die Pfarrer gezwungen werden, „freiwillig“ um die Errichtung von Pastoralverbünden zu „bitten“.
Das hat mit Gehorsam nichts zu tun. Das ist ein Skandal.
Der Bischof glaubt wohl, immer nach Gutsherrenart erfahren zu können. Da hat er aber etwas Wesentliches von seinem hohen Amt nicht verstanden.
Der Bischof muss schon zu dem stehen, was seine wahren Absichten und Hintergedanken sind und die Karten offen auf den Tisch legen. Aber genau das tut er nicht. Er will die Öffentlichkeit täuschen und sich die Wahrheit oder besser seine „Wahrheit“ immer so zurechtbiegen, wie es ihm in den Kram passt.
Die Leute lassen sich aber Gott sei Dank nicht für dumm verkaufen.
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#9   Toby   17:13:12 | Freitag, 22. Dezember 2006
Gelebtes Christentum?
rebekka schrieb: Das ist doch der wahre Geist der Weihnacht.
Danke, kreuz.net, für gelebte Christentum!
Schön, rebekka, dass Sie kreuz.net lesen.
Was ist der wahre Geist der Weihnacht? Was ist gelebtes Christentum?
* intakten Pfarreien ohne Begründung die Priester wegnehmen?
* öffentlich die Unwahrheit verbreiten?
* den eigenne Diözesanen den Dialog verweigern?
* sich schriftlich einer würdelosen Sprache bedienen („Ekel“, „besudeln“)?
Nur war das nicht kreuz.net, sondern der Bischof von Fulda …
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#3   Toby   16:45:16 | Freitag, 22. Dezember 2006
Was wird Algermissen im Fernsehen sagen?
Wir dürfen alle gespannt sein auf des Bischofs TV-Auftritt am 4. Adventssonntag:
www.hr-online.de/…/sendungen/index.jsp?rubrik=2598
Es wäre kaum verständlich, würde er zu den aktuellen Auseinandersetzungen im Bistum Fulda einfach schweigen und nur darüber locker-lässig plaudern, wie er ganz privat Weihnachten feiert.
Übrigens erinnere ich mich noch sehr genau daran, wie Herr Schmidt-Degenhard früher in der Sendung „Horizonte“ regelmäßig über Erzbischof Dr. Johannes Dyba herzog.
Jetzt will Dybas Nachfolger diese Sendung offenbar zur Selbstdarstellung nutzen.
Redaktion benachrichtigen Länger geplant?
#48   Toby   11:29:55 | Freitag, 22. Dezember 2006
Seeleneifer
Schöner kann man „Seeleneifer“ nicht definieren:
Ich bin ganz sicher, daß Ihr, verehrte Mitbrüder, die Erstellung dieser Konzepte nicht kühlen Planern überlaßt, sondern nur solchen Priestern und Mitarbeitern anvertraut, die nicht nur über die notwendige vom Glauben erleuchtete Einsicht und über eine entsprechende theologische, kanonistische, kirchenhistorische und praktische Bildung sowie über pastorale Erfahrung verfügen, sondern denen die Rettung des Menschen wahrhaft am Herzen liegt, die sich also, wie wir früher gesagt hätten, durch „Seeleneifer“ auszeichnen und für deren Denken und Handeln das ganzheitliche und damit das ewige Heil des Menschen die suprema lex ist.
Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache an die zweite Gruppe der deutschen Bischöfe bei ihrem jüngsten Ad-Limina-Besuch im Vatikan
Papst Ratzinger ist eine wahre Stimme der Vernunft!
Redaktion benachrichtigen Nachdenken bitte, Herr Bischof!
#64   Toby   17:18:34 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Wort und Tat des Bischofs von Fulda
Liebe Leserinnen und Leser!
In das Dunkel unseres Lebens und unserer Zukunft fällt durch den offenen Türspalt ein Strahl jenes Lichtes, das damals den Hirten erschien, ein Strahl jenes Sternes, der die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe geführt hat. Ein solcher Strahl weist auch uns den Weg, gibt Zuversicht, dass Gott unsere verschlossenen Türen geöffnet hat. Danken wir ihm, besingen wir dieses große Wunder und sprechen wir es einander zu: „Frohe und gesegnete Weihnachten!“
„Wort des Bischofs“ zum 4. Advent, 24. Dezember 2006
Quelle: www.bistum.fulda.net/…les_bischofswort.php?navid=140
Redaktion benachrichtigen Nachdenken bitte, Herr Bischof!
#56   Toby   16:37:16 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Noch immer keine sachgerechte Aufarbeitung der Vorgänge im Bistum Fulda!
Man darf nicht vergessen, dass auch sieben Wochen nach Bekanntwerden der Affäre noch immer keine einsichtige Begründung für den Rausschmiss der drei Ordensgeistlichen gegeben wurde.
Schadensbegrenzung heißt jetzt die Devise angesichts des sich ausweitenden Flurschadens. Aber das ist alles reine Taktik! Die Ursachen der eklatanten Fehlentscheidung sind noch immer nicht aufgearbeitet. Und von Einsehen oder gar einer Entschuldigung kann erst Recht keine Rede sein. Da muss noch viel Wasser die Fulda hinunterfließen …
Redaktion benachrichtigen Nachdenken bitte, Herr Bischof!
#51   Toby   16:05:03 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@ Pünktchen
Und das an Weihnachten, dem Fest der Liebe!?
Man darf gespannt sein, ob der Weihbischof auf die Auseinandersetzungen eingehen wird.
Redaktion benachrichtigen Nachdenken bitte, Herr Bischof!
#11   Toby   11:36:35 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Taktische Spielchen zur Beruhigung der Lage
Das ist sehr aufschlussreich:
Bis Dienstag scheint in Schwarzbach offenbar gar nicht bekannt gewesen zu sein, dass an Weihnachten eine Christmette stattfindet. Kaum wird ein kritischer Lerserbrief veröffentlichgt, zaubert das Bistum Fulda plötzlich Altweihbischof Johannes Kapp aus dem Hut.
Es mag ja sein, dass das irgendwie „länger geplant“ war, aber es ist doch ein Unding, dass die Pfarrgemeinde eine Woche vor Heiligabend noch nicht wusste, ob eine Christmette stattfindet oder nicht!
Und wie verzweifelt muss man in Fulda sein, dass man nun ausgerechnet mit Weihbischof Kapp aufwartet!?
Das soll wohl Eindruck schinden und die Gemüter vor Ort beruhigen! Wer hätte das gedacht? Ein echter Bischof kommt nach Schwarzbach! An Weihnachten. In der Heiligen Nacht.
Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#496   Toby   09:44:47 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@ Rhöner
Der Bischof führt Einzelgespräche mit den Verantwortlichen, um weitere Mahnwachen zu verhindern? Das ist ein starkes Stück.
Als es darum ging, die bewährten Patres zu entlassen, war er zu keinem Gespräch bereit.
Es geht dem Bischof nur um seine Macht. Das ist sehr traurig.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#486   Toby   22:22:25 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#484   Toby   22:04:45 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
„Horizonte“
Weihnachten ist auch eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken über das Vergangene und das, was kommen wird.
Ja, und er wird sich auf diesen Fernsehauftritt sehr gründlich vorbereiten.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#482   Toby   21:53:07 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Imagepflege
@ clarissa colonia
Vielleicht ist Herr Schmidt-Degenhard vom Hessischen Rundfunk in Fulda eingetroffen und gibt dem Bischof einige PR-Tipps:
www.bistum.fulda.net/…ischof_Horizonte.php?navid=138
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#427   Toby   17:30:15 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Worüber er wohl predigen wird?
Tja, liebe Leute, diese Frage stelle nicht nur ich, sondern auch der Hessische Rundfunk:
Bischöfliche Pressestelle Fulda, 19. Dezember 2006
Fulda/Hanau/Kassel/Marburg (bpf). „Frohe Weihnachten, Herr Bischof!“ heißt es am vierten Adventssonntag, 24.Dezember, im Hessen-Fernsehen (hr). Bischof Heinz Josef Algermissen ist in der Weihnachtssendung von „Horizonte“ zu Gast bei Meinhard Schmidt-Degenhard. Das Gespräch wird von 10.15 bis 10.45 Uhr ausgestrahlt. Darin wird Bischof Algermissen mit dem Moderator über die Botschaft des Weihnachtsfestes nachdenken. Weihnachten lade ein, im „Wort, das Fleisch wurde“, Ehrfurcht vor dem und Liebe zum Leben zu finden, predigte Heinz Josef Algermissen im vergangenen Weihnachtsgottesdienst im überfüllten Fuldaer Dom. Dazu heißt es in der Pressemitteilung des hr: „Worüber wird er dieses Jahr predigen? Weihnachten ist auch eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken über das Vergangene und das, was kommen wird.“ Welches Ereignis des ablaufenden Jahres den Bischof am meisten bewegt und welche Hoffnungen und Wünsche der Bischof für die Zukunft hat, wird in dem Gespräch thematisiert.
Quelle: www.bistum.fulda.net/…ischof_Horizonte.php?navid=138
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#419   Toby   17:24:23 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ No Comment
No Comment schrieb: Der Rothenberger-Text allein reicht sicherlich nicht aus, um Ermittlungen einzuleiten.
Aha! Gut erkannt! Aber wollten Sie damit sagen, dass die Berichterstattung auf kreuz.net über die Vorgänge in Fulda ihrer Gesamtheit ausreicht, um staatsanwaltschaftliche Ermittlungen einzuleiten? Fall ja, gegen wen? Und woran wollen Sie das grnau festmachen? Welcher Straftatbestand liegt eigentlich vor?
Immerhin war es kreuz.net, das über die Vorgänge als erstes Medium berichtet hat. Das wurde auch von öffentlich-rechtlichen Medienvertretern anerkannt.
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#415   Toby   17:14:24 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Was er wohl predigen wird?
Am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) findet im Fuldaer Dom um 9.30 Uhr ein festliches Pontifikalamt statt, das Bischof Heinz Josef Algermissen halten wird. In dem Gottesdienst, der als lateinisches Hochamt gefeiert wird, singt der Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber Teile aus der „Missa brevis in B“ von W. A. Mozart sowie den Chorsatz „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen“ von F. Mendelssohn-Bartholdy; an der Domorgel Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser, an der Chororgel Nico Schmitt.
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#293   Toby   22:30:52 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Verschleierungstaktik
Werde ab jetzt keine Informationen liefern, obwohl ich mich ziemlich auskenne.
Liebe Sonne, Sie haben doch nicht etwa nicht mitteilbares Wissen!? Da gibt es doch noch jemanden, der … ach nein …
Ich würde die Wendung vom „nicht mitteilbaren Wissen“ gerne als Unwort des Jahres 2006 vorschlagen. Wo kann man entsprechende Vorschläge einreichen?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#246   Toby   21:11:12 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Schaden für die Kirche
@ Mario Kintscher
Ein Schaden für die Kirche ergibt sich doch nicht durch die Publizität dieses Briefs, sondern dadurch, dass ein Bischof einen solchen Brief geschrieben hat.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#239   Toby   21:00:07 | Dienstag, 19. Dezember 2006
paparatzi, warum so nervös?
Haben Sie eigentlich auch eine Meinung?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#223   Toby   20:36:56 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Der Brief des Bischofs an Rothenberger ist echt
Wer Zweifel hat, kann bei Seiner Exzellenz höchstselbst nachfragen. Auf seine Antwort (oder die seines Sekretärs) darf man gespannt sein:
S. E.
Bischof Heinz Josef Algermissen
Michaelsberg 1
36037 Fulda
E-Mail: algermissenh@bistum.fulda.net
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#204   Toby   20:08:52 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Eine Tragikomödie aus Fulda
Es ist trotz aller Tragik :'( irgendwie auch amüsant ^-^ festzustellen, wie überaus emotional :-! sich Bischof Heinz Josef Algermissen o^/ von angeblich „niveaulosen :-P und hetzerischen >:) Internetforen“ (warum spricht er hier eigentlich im Plural?) beeindrucken ?:) o^/ ?:) lässt, die man doch angeblich „ned amoi ignoriern“ :-@ darf, wie man in Wien zu sagen pflegt!? :-O
Redaktion benachrichtigen Verlust des Realitätssinnes
#103   Toby   22:51:28 | Montag, 18. Dezember 2006
Vorsicht Ablenkungsmanöver
Wie schön hier manche Leute glauben vom Thema ablenken zu können, indem man nun die SJM und Pater Hönisch zum Feindbild hochstilisiert.
Die SJM hatten nun einmal im Bistum Fuß gefasst, und das offenbar sehr erfolgreich. Das sagt jedenfalls die überwiegende Mehrheit der Gläubigen, die es betrifft. Aber das durfte nicht sein.
Die Beweispflicht für ein angeblich vorhandenes Problem liegt beim Bischof. Hätte es tatsächlich ein Problem mit den SJM im Bistum Fulda gegeben, das den Rauswurf der Patres rechtfertigen würde, hätte dies der Bischof konkret benennen können und müssen. durch seine fadenscheinigen und in sich widersprüchlichen Rechtfertigungsversuche gerät jetzt der Bischof selbst immer mehr ins Zwielicht. Das wurde hier schon ausführlich diskutiert.
Noch einmal: Das Problem ist nicht die SJM und Pater Hönisch, sondern Bischof Algermissen. Auch an anderen Ecken des Bistums brodelt es inzwischen. Die Angelegenheit weitet sich zu einem Flächenbrand aus.
Redaktion benachrichtigen Verlust des Realitätssinnes
#89   Toby   22:09:03 | Montag, 18. Dezember 2006
Die Maßstäbe richtig setzen
@ Gotthard
Der Maßstab zur Beurteilung und Betitelung problematischer Splittergruppen ist die verbindliche Glaubenslehre und die sakramental-hierarchisch verfasste Struktur der Kirche gemäß KKK und CIC, nicht mehr und nicht weniger.
Redaktion benachrichtigen Verlust des Realitätssinnes
#83   Toby   21:42:31 | Montag, 18. Dezember 2006
Ähnliches Kaliber?
Das möchte ich erleben, dass Bischof Müller einen „Wir-sind-Kirche“-Funktionär in den Priesterrat beruft, wie es sein Kollege Algermissen mit Pfarrer Winfried Hahner getan hat. Der Fuldaer Priesterrat hat Pfarrer Hahner dann auch noch zu seinem Vorsitzenden gewählt.
Das stelle man sich einmal im Bistum Regensburg vor: Ein Funktionär einer problematischen Splittergruppe als offizieller Repräsentant des Diözesanklerus! Algermissen aber macht’s in Fulda möglich. Wo ist da eigentlich noch die kirchliche Einheit?
Redaktion benachrichtigen Verlust des Realitätssinnes
#77   Toby   20:54:50 | Montag, 18. Dezember 2006
Problematische Splittergruppen in Fulda und Regensburg
Gotthard, Sie scheinen es nicht zu begreifen:
In Regensburg demonstrieren Mitglieder einer problematischen Splittergruppe gegen die kirchliche Lehre und Ordnung.
Ich Fulda treten ganz normale Gläubige aus ganz normalen Pfarreien für den Verbleib ihrer glaubenstreuer Priester ein, die man ihnen ohne Not genommen hat.
In Regensburg ist die aktive Mitarbeit bei „Wir-sind-Kirche“-Gruppen in Übereinstimmung mit der kirchlichen Rechtsordnung verboten, in Fulda werden solche Aktivisten dagegen nicht nur nicht geduldet, sondern sogar noch in einflussreiche diözesane Gremien befördert.
Herr Wallner hätte demnach in Fulda durchaus gute Karrierechancen, beispielsweise als Referent für Gemeindekatechese im Bischöflichen Generalvikariat.
In Fulda stimmt etwas nicht, in Regensburg schon. Manchmal könnte man tatsächlich meinen, man lebt in der einen katholischen Kirche in zwei verschiedenen Religionen.
Es müsste geklärt werden, was eigentlich verbindliches Glaubensgut ist, woran man sich messen kann. Bischof ALgermissen scheint dazu nicht in der Lage zu sein. Er ist selbst parteiisch und trägt zu Spaltung und Verwirrung unter den Gläubigen bei.
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#71   Toby   18:43:27 | Montag, 18. Dezember 2006
Bitte sachbezogen diskutieren
Es geht hier nicht um Herrn Rothenberger, sondern um Heinz Josef Algermissen, dem Noch-Bischof von Fulda.
Redaktion benachrichtigen Fritz Wallner meldet sich zurück
#26   Toby   17:56:04 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Gotthard
In der Wahlordnung ist keine Rede davon, dass jemand nicht wählbar wäre, nur weil er in einem Punkt mit dem Bischof überkreuz liegt.
Müller scheint ein echter Despot zu sein.
Es kommt auf die Qualität des Überkreuzliegens an und nicht auf die Quantität. Wallner verwirft wesentliche Glaubenslehren der Kirche. Und das soll kein Argument sein?
Wenn Müller für Sie ein Despot ist, dann halten Sie Algermissen wohl für einen netten Onkel?
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#64   Toby   14:17:42 | Montag, 18. Dezember 2006
Die wahren Sektierer
Es wäre eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre: Die wahren Sektierer werden in einflussreiche Gremien berufen, während man treugläubige Priester immer noch ohne Angaben von Gründen entlässt oder an den Rand stellt.
Ich frage mich: Was will der Bischof eigentlich erreichen? Was sind seine Zukunftspläne? Wie soll es mit der Kirche von Fulda in den nächsten zehn bis 15 Jahren weitergehen? Viele Menschen nehmen jetzt den Bischof einfach nicht mehr ernst. Das ist tragisch für einen Mann, der von Amts wegen eigentlich Brückenbauer sein sollte.
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#56   Toby   11:09:13 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Didymus
Durch stereotype Wiederholungen werden unzutreffende Aussagen auch nicht richtiger.
Die Aufarbeitung dieser Angelegenheit hat noch nicht einmal richtig begonnen. Da gibt es noch sehr viel Arbeit.
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#38   Toby   23:40:30 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Die Begründungsnot des Bischofs
Warum wurden die drei SJM-Patres entpflichtet?
Am 1. November sprach Bischof Algermissen in der Fuldaer Zeitung Vorgänge an, „die unser Vertrauen zur Ordensleitung irreparabel zerstört haben“. Nach Angaben von Bistumssprecher Ohnesorge in der Fuldaer Zeitung vom 2. November war die Entscheidung der Diözese „endgültig“.
In seinem Brief an die drei Rhöngemeinden vom 12. Dezember schreibt Bischof Algermissen nun plötzlich, dass diese Personalentscheidung „zu einem zu frühen Zeitpunkt und auf ungute Weise“ geplant und „um mich unter Druck zu setzen vor eine breite Öffentlichkeit gebracht worden“ sei, „wodurch eine eventuelle Modifizierung der Entscheidung von vornherein unmöglich gemacht wurde.“
Was soll das bedeuten? Zuerst spricht der Bischof von einem „irreparablen Vertrauensbruch“ und von einer „endgültigen Entscheidung“. Sechs Wochen später wird jedoch behauptet, erst durch die Publizität des Falles sei eine Rücknahme der Entscheidung nicht mehr möglich gewesen.
Wie hätte denn eine Entscheidung, die nach den eigenen Aussagen des Bischofs von vornherein unumstößlich feststand, nun doch noch modifiziert werden können?
Die Logik passt einfach nicht, denn es kann ja nicht an irgendwelchen Reaktionen von nicht Betroffenen liegen, ob nun der Bischof die Entlassung als berechtigt ansieht oder nicht und sie evtl. modifizieren oder gar zurücknehmen würde.
Der Bischof scheint etwas durcheinander zu sein.
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#124   Toby   21:43:55 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Sehr verräterisch
Danke für den Hinweis, Rhöner.
Das ist in der Tat sehr aufschlussreich. Was braucht Ihr noch Beweise? Jetzt geben sie es selbst zu, dass sie eine andere Kirche wollen:
Statt einer Konzentration auf den Pfarrer sollen sich Mitglieder der katholischen Kirchengemeinden stärker einbringen können.
Die Konzentration der seelsorgerlichen Aufgaben auf den Priester bezeichnet Braun als „Fehlentwicklung der vergangenen Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte“. Die Pastoralverbünde sollen Abhilfe schaffen. Das neue Bündnis symbolisiert für ihn ein „Umdenken im Kirchenbild“.
Ich frage mich, welches Priesterbild hinter einem solchen Denken steckt.
Redaktion benachrichtigen Der Kirchenleerer
#31   Toby   22:16:28 | Samstag, 16. Dezember 2006
Pfarrer Rauch – ein Freund von Bischof Algermissen
Im Gästebuch der Pfarrei St. Joseph von Sektenpfarrer Rauch findet sich am 8. November 2002 folgender Eintrag:
Name: Bischof Heinz Josef Algermissen
Email: algermissenh@bistum.fulda.net
Datum: Freitag, 8 November, 2002 um 17:24:35
Kommentar:
Kompliment ! Eine sehr ansprechende Präsentation der Pfarrei St. Joseph ! Ich freue mich auf die Visitation und die Gespräche.
www.st-joseph-fulda.de/frame.htm
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#49   Toby   20:42:13 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Der Bischof will Kritiker mundtot machen
@ Sr. Maria Andrea
Ja? Wo hat kreuz.net dem Zweiten Vatikanischen Konzil „Irrglaube und Untreue“ vorgeworfen, wie es der Bischof behauptet?
Die Belege! Die Fakten!
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#37   Toby   19:21:03 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ Desperatus
Und Bischof Algermissen lieferte heute die vierhundertachtundfünfzigste Nichtbegründung des Priesterrauswurfs.
Das Problem ist nicht die Berichterstattung auf kreuz.net, sondern die mangelnde Einsicht des Bischofs.
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#28   Toby   18:27:40 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Die Wirklichkeit ist grausam
Gotthard schrieb: sorry, von dem befohlenen Umzug von heute auf morgen glaube ich kein Wort, weil er praktisch nicht machbar ist … was auch ein Bischof weiß…
Gotthard, da haben Sie etwas Richtiges erkannt. Das Verhalten des Bischofs ist derart absurd und unmenschlich, dass man sich in der Tat kaum vorstellbar, dass dies geschehen darf.
Was meinen Sie, warum sich die Gläubigen so empören?
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#11   Toby   16:12:33 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Kreuz.net bringt die besten Informationen
rebekka,
warum sollte kreuz.net eine solche Geschichte erfinden?
Die bisherige Berichterstattung über die Vorgänge in Fulda war stets sachlich und zutreffend.
Kreuz.net berichtete immer am schnellsten und am informativsten, wie von Christoph Käppeler vom hr4-Studio Fulda und auch von anderen Internet-Foren bestätigt wurde.
Setzen Sie sich doch lieber einmal mit dem Verhalten des Bischofs auseinander.
Spätestens jetzt müssten auch seine bisherigen ihm noch verbliebenen Anhänger erkennen, was für ein Mensch er ist.
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#4   Toby   15:48:54 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Es geht um die Sache als solche
Es ist doch völlig gleichgültig, woher kreuz.net das weiß.
Der Vorfall als solcher ist entscheidend. Fragen Sie doch den Bischof, ob das stimmt.
Je mehr Details aufgedeckt werden, desto brisanter wird die Angelegenheit.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#1   Toby   15:39:25 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Ein unglaublicher Skandal
Hochnervös befahl ihm der Bischof, das Pfarrhaus bis Dienstag um 18.00 Uhr verlassen zu haben.
Was für ein Mensch ist Bischof Algermissen? ?:)
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#99   Toby   12:13:19 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Ungenügende Aufarbeitung des Themas und Konsequenzen
Was gesagt werden musste ist gesagt.
Nein, eben nicht! Das ist ja gerade das Problem.
Die eigentliche Diskussion hat noch nicht einmal begonnen.
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#46   Toby   21:33:28 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Algermisssensche Argumentationsstringenz
An alle Freunde der formalen Logik!
Ich fasse noch einmal zusammen, weil es so gut formuliert ist (frei nach Ron Weasley):
Frage: Warum wurde den Patres gekündigt?
Antwort: Den Patres wurde gekündigt, weil der Ordensobere ihnen mitgeteilt hat, dass der Bischof ihm mitgeteilt hat, dass er ihnen kündigen wird!
Zusätzlich wird in dem Algermissen-Brief jetzt noch behauptet, erst durch die Publizität des Falles sei eine Rücknahme der Entscheidung nicht mehr möglich gewesen.
Wenn die Gläubigen von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen also nicht so einen Aufstand gemacht hätten, dass ihre Pfarrer bleiben sollen, dann hätten sie vielleicht bleiben dürfen.
Wer kommt jetzt noch mit? :-] :'( :-#
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#44   Toby   21:20:14 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Kreuz.net liefert die brauchbarsten Infos!
Auch im Kreuzgang-Forum entwickelt sich nun langsam eine interessante Diskussion:
Hier zwei besonders bemerkenswerte Zitate von Leser „Ron Weasley“:
1. Ja, ärgerlich ist auf jeden Fall, daß die offensichtlich unseriöse Seite kreuz.net die brauchbarsten Informationen zu der Sache bereitstellt…
2. Die Begründung [für den Rauswurf der SJM-Priester] leuchtet mir nicht so recht ein: den Priestern wird gekündigt, weil der Ordensobere ihnen mitgeteilt hat, daß der Bischof ihm mitgeteilt hat, daß er ihnen kündigen wird?
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#24   Toby   20:19:29 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
wer schadet dem Ruf der Kirche?
Neuling Pedi schrieb: Ich empfinde die Meinungen, die auf dieser Seite und insbesondere zu diesem Thema geäußert werden als Schmierereien, die dem Ruf der Kirche abträglich sind.
Welche Meinungen meinen Sie konkret?
Im übrigen gilt:
Can. 212 – § 2. Den Gläubigen ist es unbenommen, ihre Anliegen, insbesondere die geistlichen, und ihre Wünsche den Hirten der Kirche zu eröffnen.
§ 3. Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun.
Aber das bezeichnet der Bischof als Anschwärzerei.
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#18   Toby   19:56:38 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Wer hat hier wen angegriffen?
Franz-Josef Klapdor schrieb: Die zum Teil unflätigen Angriffe gegen Bischof Algermissen haben mich in der Tat dazu angeregt, mich mal in diesem Medium zu artikulieren.
Welche unflätigen Angriffe meinen Sie konkret? Nennen Sie Fakten!
Umgekehrt wird ein Schuh daraus! Überlegen Sie einmal:
Wer hat wem auf unflätige Weise „vorkonziliares Denken“ und „angstmachende Theologie“ vorgeworfen?
Wer hat die Patres heimlich rausschmeißen wollen, ohne die betroffenen Gläubigen [vorher] darüber zu informieren?
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#6   Toby   18:28:04 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Unglaubliche Verdrehung der Sachlage
Briefe mit unsäglichen Beleidigungen und bisweilen auch Drohungen, die weder den Schreibern noch dem vorgeblichen Anliegen Ehre machten, haben mich tief verletzt.
Wer hat hier eigentlich wen beleidigt und bedroht?
Inzwischen ist es längst so weit gekommen, daß Trittbrettfahrer aus extrem traditionalistischen Kreisen die Entlassung der SJM-Priester instrumentalisieren, um der gesamten Kirche ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil Untreue und Irrglauben zu attestieren.
Welche „Trittbrettfahrer“ haben die Entlassung der SJM-Priester
1. wann?,
2. wo?,
3. auf welche Weise? und
4. warum
„instrumentalisiert“?
Die Trittbrettfahrer. Die Belege. Die Fakten! Bitte!
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#1   Toby   18:06:05 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Danke kreuz.net!
kreuz.net ist an Aktualität und profunden Hintergrundinformationen nicht zu übertreffen!
Besten Dank an die Redation!
Der Brief des Bischofs ist in jeder Hinsicht sehr aufschlussreich! Er bedarf einer gründlichen Analyse.
Fest steht: Bischof Algermissen reagiert keineswegs souverän und gelassen, wie es seinem Amt gebührt.
Das Volk soll offenkundig getäuscht werden. Die Pläne des Bischofs sind aber leicht durchschaubar.
Nach wie nennt er keine Gründe, die den Rauswurf der untadeligen Priester rechtfertigen könnten.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#115   Toby   17:55:45 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
„Tradis“??? Wer und und was sind „Tradis“???
Romulus schrieb: 1.) Selbstverständlich wurde der Vorfall von den Tradis instrumentalisiert.
Welche „Tradis“ haben die Vorgänge in Fulda
1. wann?,
2. wo?,
3. auf welche Weise? und
4. warum
„instrumentalisiert“?
Die Fakten und die Belege bitte! Mit Originalzitaten und Quellenangaben!
Was kreuz.net betrifft. Die Berichte zu dem Thema hier haben lediglich die Stimmungslage vor Ort sachlich wiedergegeben. Nicht mehr und nicht weniger!
Wo also haben welche „Tradis“ dieses Thema „instrumentalisiert“?
Bloße Schlagworte und Feinbildagitation helfen hier nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#107   Toby   16:24:39 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Der Bischof behandelt die Gläubigen wie unmündige Kinder
Zugleich lamentiert er, daß eine „begrenzte Gruppe“ die Entscheidung angeblich „zu früh“ und „auf ungute Weise“ vor eine breite Öffentlichkeit gebracht habe.
Was heißt „begrenzte Gruppe“?
Was heißt „zu früh“?
Was heißt „auf ungute Weise“?
Das Verhalten des Bischofs ist nicht mehr nachvollziehbar.
Offenbar sollte der Rausschmiss der drei SJM-Patres verheimlicht und erst im Nachhinein den Pfarrangehörigen mitgeteilt werden.
Hallo, wo sind wir denn? Glaubt der Bischof wirklich, dass man so mit den Menschen umgehen kann?
Gott sei Dank war kreuz.net schneller, als dem Bischof lieb und recht sein konnte.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#1   Toby   10:52:25 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Kreuz.net berichtet über das, was ist
Kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich berichtet. Es ist Unsinn, jetzt einen Keil zwischen den berichteten Sachverhalten und den Gläubigen vor Ort treiben zu wollen, für die der Bischof jetzt angeblich „Verständnis“ aufbringen will. Bischof Algermissen bringt aber weiter keine Sachargumente. Wenn jemand die Entlassung der SJM-Patres instrumentalisiert, dann ist es der Fuldaer Oberhirte selbst, der damit seinen „Pastoralen Prozess“ beschleunigen will.
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#112   Toby   22:55:15 | Montag, 11. Dezember 2006
Knigge
Adolph Freiherr Knigge, „Über den Umgang mit Menschen“, Aus dem 1. Kapitel: Allgemeine Bemerkungen und Vorschriften über den Umgang mit Menschen:
Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht… Diese Erfahrung macht den frechen Halbgelehrten so dreist, über Dinge zu entscheiden, wovon er nicht früher als eine Stunde vorher das erste Wort gelesen oder gehört hat, aber so zu entscheiden, daß selbst der anwesende bescheidene Literator es nicht wagt, zu widersprechen, noch Fragen zu tun, die des Schwätzers Fahrzeug aufs Trockene werfen könnten.
Diese Erfahrung ist es, durch welche der empordringende Dummkopf sich zu den ersten Stellen im Staat hinaufarbeitet, die verdienstvollsten Männer zu Boden tritt und niemand findet, der ihn in seine Schranken zurückwiese.
Sie ist es, durch welche sich die unbrauchbarsten, schiefsten Genies, Menschen ohne Talent und Kenntnisse, Plusmacher und Windbeutel bei den Großen der Erde unentbehrlich zu machen verstehen.
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#102   Toby   22:31:26 | Montag, 11. Dezember 2006
Wer hinterfragt die seelsorgefremden Pastoralkonzepte?
Von den Algermissen-Befürwortern wird immer behauptet, die Entscheidung des Bischofs sei richtig und notwendig gewesen. Mir hat aber noch niemand erklären können, was jetzt in den betroffenen Pfarreien besser sein soll als vorher. Salus animarum suprema lex!
Die Pfarrei ist und bleibt der grundlegende Ort lebensnaher Seelsorge und nicht die häufig am grünen Tisch fabrizierten „Pastoralverbünde“ mit nebulösen Seelsorgeteams. Es ist schon mehr als seltsam, dass jetzt viele Pfarreien keine eigenen Pfarrer mehr haben dürfen, obwohl ja genügend Priester vorhanden sind.
Die Anwesenheit der SJM-Patres im Bistum war ein pastoraler Glücksfall, der hätte Schule machen können. Aber der Bischof baut nicht auf, er zerstört. Das kann so nicht weitergehen.
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#88   Toby   20:59:48 | Montag, 11. Dezember 2006
Beweispflicht
clarissa colonia schrieb: Damit sind aber auch die „Gegner“ gefordert, sich Rechenschaft darüber abzulegen, worauf die Sicherheit ihrer Auffassung gründet. Ein schwieriges Unterfangen …
In dieser Angelegenheit liegt zunächst einmal der Bischof in der Beweispflicht. Er war es ja schließlich, der vollendete Tatsachen geschaffen hat.
Man tut in Fulda gerade so, als ob die SJM-Patres Schaden in der Rhön angerichtet hätten, den man wieder gut machen müsse, und die Leute entgiftet werden müssten.
Bis zum heutigen Tag wurde aber kein nachvollziehbares Argument geliefert, dass die Entpflichtung der Ordensgeistlichen inhaltlich-theologisch-pastoral begründen würde.
Der Bischof hat die Macht. Das ist alles. Abe das Machtgehabe zeigt keine Größe, wie Pater Recktenwald treffend formuliert hat.
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#79   Toby   20:29:56 | Montag, 11. Dezember 2006
Bitte persönliche Befindlichkeiten außen vor lassen!
paparatzi, katholikos und johannes XIII, lassen Sie doch persönliche Befindlichkeiten außen vor, und gehen Sie einmal auf SACHARGUMENTE ein! Setzen Sie sich doch einmal [inhaltlich]inhaltich[kursiv] mit der Rücktrittsforderung von Herrn Rothenberger auseinander. Seine fünf Argumente sind hieb- und stichfest!
Beispiel: Selbst wenn Bischof Algermissen in der Sache recht hätte, warum kann er dann mit den Leuten nicht reden?
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#71   Toby   19:59:23 | Montag, 11. Dezember 2006
Wann schreitet Rom endlich ein?
Ich frage mich, wie lange Rom noch dem unseligen Treiben Algermissens zuschauen will.
Der Fuldaer Oberhirte hat seiner Person und dem Bischofsamt enormen Schaden zugefügt.
Wie soll es in Fulda in den nächsten 15 Jahren weitergehen?
Das letzte Wort ist hier mit Sicherheit noch nicht gesprochen!
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#62   Toby   18:32:51 | Montag, 11. Dezember 2006
Leser „Johannes XXIII.“ irrt
Johannes XXIII. schrieb: So gingen die Priester zum beispiel mit dem thema Mundkommunion zu weit, die sie für die Kommunionkinder zur Pflicht gemacht haben, genauso, wie sie jeden Schief angucken, der ihnen ne Hand hinhält für den Kommunionempfang, was aber gegen den erlass vom II. Vatikanum spricht, nach dem Munkommunion auf jeden Fall erlaubt ist.
Johannes XXIII. – ist das wieder eine Neubestellung der Algermissen-Front, nachdem prawda heute kapituliert hat?
Offenbar haben Sie im letzten Satz Mund- und Handkommunion verwechselt.
Zu den Fakten:
1. Niemand wurde und wird zur Mundkommunion gezwungen.
2. Wenn die Gläubigen die freie Wahl zwischen beiden Formen des Kommunionempfangs haben sollen, müssen sie erst einmal beide Formen kennen- und auch praktizieren lernen.
3. Wenn die Erstkommunionkinder die Form der Mundkommunion kennenlernen dürfen, entspricht dies den Normen der Kirche.
4. In vielen Pfarreien besteht heute ein De-Facto-Zwang zur Handkommunion, was eindeutig gegen geltendes Recht verstößt.
Ein Rat an alle: Bitte mal nachlesen, was in den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils so alles über die Handkommunion drinsteht. Das Ergebnis wird überraschend sein …
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#40   Toby   23:22:36 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Reine Spekulation
prawda schrieb: Mittlerweile ist dies nach meiner Einschätzung ganz anders.
Aha, vor einigen Wochen noch schien die Entscheidung des Bischofs für die meisten Gläubigen nicht nachvollziehbar, aber jetzt soll das alles auf einmal ganz anders sein.
Wie soll es denn zu diesem plötzlichen Sinneswandel der Gläubigen gekommen sein?
Und was ihren „gruppendynamischen Prozess“ betrifft, denke ich, können sie den RHönern durchaus etwas mehr Mündigkeit und eigenständiges Urteilsvermögen zutrauen.
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#33   Toby   22:55:20 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Selektive Wahrnehmung von prawda
@ prawda
Komisch ist doch nur, dass die überwiegende Mehrheit der Gläubigen in den betroffenen Gemeinden das alles ganz anders sieht als Sie!
Die SJM-Patres haben einen guten Job gemacht. Wenn sie wirklich so unmöglich wären, wie Sie es hier darzustellen versuchen, hätten die Gläubigen längst mit den Füßen abgestimmt.
Schauen Sie sich doch lieber gewisse „pastorale Musterpfarreien“ wie beispielsweise St. Joseph in Fulda an, eine der Lieblingspfarreien des Bischofs. Dort sind die alteingesessenen Gläubigen dem „Guru“ Sektenpfarrer Rauch in Scharen davon gelaufen. Hier gibt es wirkliche Probleme und viel Verwirrung unter den Leuten.
Aber das nimmt man im Generavikariat und im Bischofshaus nicht zur Kenntnis. Im Gegenteil: Pfarrer Rauch darf noch als Sprachrohr des Bischofs fungieren mit massiven Vorwürfen gegen die SJM-Patres, die nachweislich falsch sind!
Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?
Redaktion benachrichtigen Der eine Herr + …
#13   Toby   20:07:24 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Was ist ein „offizieller“ Papstprediger?
Kann mich mal jemand aufklären?
kath.net bezeichnet P. Cantalamessa als „offiziellen Papstprediger“. Wieso „offiziell“? Gibt es diese Bezeichnung überhaupt offiziell? Präziser wäre wohl der von kreuz.net verwendete Begriff „päpstlicher Hofprediger“.
Aber welche genaue Funktion hat dieser Pater eigentlich? Haben seine Predigten quai amtlichen Charakter?
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#19   Toby   19:36:39 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Die Sachlage hat sich für die Schwarzbacher etc. seit Ende Oktober völlig verändert, als der Rausschmiss der Patres bekannt wurde. Davon konnte im Sommer beim Patronatsfest noch niemand etwas ahnen.
Übrigens war es kreuz.net, das als erstes Medium über die Kündigung des Vertrages zwischen dem Bistum Fulda und den SJM berichtet hatte. Das merkt der hr4-Journalist Chrisoph Käppeler an unter
christoph-kaeppeler.de/…nov02/2006nov02.html
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#12   Toby   17:47:34 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Das Verhalten des Bischofs ist peinlich,
und nicht der Brief des Rentners.
Es ist absolut lächerlich. Da lässt sich der Bischof von einer Polizeistreife „beschützen“, weil Gläubige vor dem Dom beten und ihn um ein Gespräch bitten.
Bis heute gibt es keine Reaktion des Bischofs. Der Mann ist eiskalt. Er verschanzt sich.
Auf welchem Planeten leben wir denn?
Redaktion benachrichtigen Wovor zittern sie?
#34   Toby   13:40:37 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Ihr Linken, warum wollt auch nicht Ihr gehen?
Der Beitrag von ecclesia-semper-reformanda ist eine Glanzleisung linken Selbstwiderspruchs.
Warum treten Sie denn nicht einfach aus der Kirche aus, wenn Ihnen die Lehre der Kirche nicht passt!?
Erzbischof Dyba wurde einmal gefragt, ob es auch etwas gäbe, das ihn an der Kirche störe. Ja, antwortete der Erzbischof, die mangelnde Beleuchtung am Ausgang. Viele fänden den Weg nicht hinaus.
Redaktion benachrichtigen Wovor zittern sie?
#6   Toby   20:06:21 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Der Fall ist noch lange nicht aufgearbeitet
Vereinzelte Vorwürfe gegen die aus Fulda vertriebenen Patres der Diener Jesu und Mariens haben sich als absurd – und damit als üble Verleumdungen – entpuppt.
Und der Bischof schweigt noch immer! Keine Reaktion auf die bisherigen Mahnwachen vor dem Dom! Wo bleibt der Dialog?
Der Bischof hat dem Ansehen der Kirche großen Schaden zugefügt.
So kann es nicht weitergehen.
Redaktion benachrichtigen Ob das von Größe zeugt?
#36   Toby   16:22:07 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Entwarnung
Gandalf ist ein Fake.
Redaktion benachrichtigen Ob das von Größe zeugt?
#18   Toby   07:14:36 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Die wahren Spalter werden nicht entpflichtet
fulda schrieb: Zu Pfr. Rauch kann ich nur sagen, dass er ein großer Verwirrer ist.
Das kann ich bestätigen. Ich kenne Familien aus der Pfarrei St. Joseph, die dort jahrzehntelang verwurzelt waren, die dort ihre geistliche Heimat hatten, von Kindesbeinen an, als Ministranten früher unter Pfarrer Kümpel usw.
Diese Leute haben mir traurig berichtet, dass die Pfarrei gespalten ist, seit Pfarrer Rauch dort ist. Innerhalb eines Jahres nach seinem Dienstantritt dort hätte sich die Zahl der Gottesdienstbesucher mehr als halbiert. Viele alteingesessene Gläubige weichen seither auf Nachbarpfarreien, z. B. Stadtpfarrkirche, aus.
Natürlich hat Pfarrer Rauch in Fulda auch seine „Fangemeinde“. Das ist nicht verwunderlich. Er ist wie ein Guru für bestimmte Menschen. Aber das ist nicht gut. Die normalen Gläubigen sind gespalten. Die Menschen stimen mit den Füßen ab.
Aber solche Priester wie Pfarrer Rauch haben in Fulda das große Sagen. Sie sind die Lieblinge des Bischofs. Es ist sehr, sehr traurig.
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#121   Toby   22:56:24 | Montag, 4. Dezember 2006
Vorurteile und Klischees überdenken
Ja, „Schwester“, wer lesen kann, kann lesen…
Ich habe nur Gutes vom seelsorgerischen Wirken der drei Patres gehört.
Alle Klischees und Vorurteile, die man über sie verbreitet hat, waren nicht stichhaltig.
Sie haben intakte Pfarrgemeinden hinterlassen.
Diskutieren wir doch mal lieber über den Bischof und sein unmögliches Verhalten.
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#117   Toby   22:42:16 | Montag, 4. Dezember 2006
Die Patres waren sehr gute Seelsorger
„Schwester“, nehmen Sie doch erst mal Ihre ideologischen Scheuklappen ab, dann könnte man evtl. vernünftig diskutieren …
Die jetzt verwaisten Pfarreien können jedem Vergleich Stand halten.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#1.262   Toby   22:18:10 | Montag, 4. Dezember 2006
Kindergarten
Ach, Kinder, geht doch zu Britt oder Oli Geissen, wenn Ihr sonst nix zu tun habt!
^-^
Redaktion benachrichtigen Kann die Holocaust-Religion alles Böse heilen?
#42   Toby   22:16:58 | Montag, 4. Dezember 2006
Kindergarten
Ach, Kinder, geht doch zu Britt oder Oli Geissen, wenn Ihr sonst nix zu tun habt!
^-^
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#109   Toby   22:11:54 | Montag, 4. Dezember 2006
Die Linken sind ewig-gestrig
Tja, „Schwester“, wie man sieht, sind die Ewig-Gestrigen die Linken, die starr an ihrem ideologisch geprägten Weltbild festhalten und dialogunfähig sind.
Redaktion benachrichtigen Kann die Holocaust-Religion alles Böse heilen?
#28   Toby   21:55:39 | Montag, 4. Dezember 2006
Lauschi und Konsorten
Was habt Ihr eigentlich im früheren Leben getan, als es kreuz.net noch nicht gab?
^-^
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#106   Toby   21:41:03 | Montag, 4. Dezember 2006
Einen Priestermangel gibt es nicht
In den Rhöngemeinden Schwarzbach, Obernüst, Gotthards, Eckweisbach und Simmershausen hätte es über Jahrzehnte keinen Priestermangel gegeben, hätte der Bischof die bewährten Priester nicht rausgeschmissen. Für mindestens eine Generation wäre ein regelmäßiges Gottesdienstangebot in allen Dörfern garantiert gewesen. Auch in anderen Teilen des Bistums Fulda herrscht kein Priestermangel. Da, wo es evtl. ein bisschen eng wird, könnte man durch vernünftige Zusammenarbeit benachbarter Pfarreien Abhilfe leisten.
Aber darum scheint es dem Bischof nicht zu gehen. Der sogenannte „Pastorale Prozess“ muss mit aller Gewalt durchgepeitscht werden, nicht zum Heil, sondern zum Schaden der Seelen. Eine hinreichende Versorgung der Pfarreien mit eigenen hauptverantwortlichen Pfarrern scheint in Fulda gar nicht mehr erwünscht zu sein. Völlig neue Leitungsstrukturen mit seelsorgefremden Pastoralteams sollen die bisherige bewährte Seelsorge vor Ort ersetzen. Das muss verhindert werden.
Fulda war ursprünglich eine exemte Abtei, die unmittelbar Rom unterstellt war. Vielleicht müssten die Gläubigen hier angesichts der Sturheit des Bischofs auf eine pastorale Exemtion der Pfarreien hinarbeiten mit direkter Unterstellung unter den Papst, der dann entsprechende glaubenstreue Geistliche bestellt.
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#91   Toby   19:25:25 | Montag, 4. Dezember 2006
Danke, tertius ridens!
Das ist wirklich genial!
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#89   Toby   12:49:48 | Montag, 4. Dezember 2006
?????
Quis dixistis, fratres?
Bitte auf Deutsch! Danke!
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#65   Toby   09:05:22 | Montag, 4. Dezember 2006
Die Schwarzbacher stehen hinter Pater Pfaffenhuber
Schwarzbach, ich muss feststellen, dass Ihr Name nicht für das tatsächliche Stimmungsbild in Schwarzbach steht. Wie kommen Sie darauf, den Gottesdienst auf der Milseburg als „Gegenveranstaltung“ zu bezeichnen? Das ist einfach absurd.
Waren die Schwarzbacher fünf Jahre lang in einer Sekte? Hatten die Menschen fünf Jahre lang ängstliche Gesichter bei den Gottesdiensten?
Wollen Sie das tatsächlich beobachtet haben?
Ihre Sicht der Dinge ist einfach nicht nachvollziehbar. Die überwiegende Mehrheit der Gläubigen in Schwarzbach stand und steht hinter Pater Pfaffenhuber. Der Pfarrgemeinderat hat dazu sogar einen einstimmigen Beschluss gefasst.
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#48   Toby   16:53:08 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Intensive Seelsorge statt Polizeistreife!
AKH,
ich stimme Ihnen vollkommen zu!
Das mit der Polizeistreife vor dem Bischofshaus ist allerdings auch sehr bezeichnend für das Verhalten des Bischofs.
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#43   Toby   15:50:19 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Der erste sachliche Beitrag von Didymus
Es verwundert allerdings schon, dass ausgerechnet Sie diese Frage stellen. Ich dachte, Sie hätten die besten Verbindungen zur Bistumsleitung. Könnten Sie nicht den Sachverhalt aufklären? Oder weiß im Generalvikariat die Linke nicht, was die Rechte tut?
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#35   Toby   11:44:48 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Verwechslung
@ GuterKatholik
Sie scheinen da etwas zu verwechseln: Der Selbstwiderspruch liegt bei den Linken in der Kirche, die ja so argumentieren.
Wo ist denn der von den Linken so viel beschworene Dialog im Umgang mit den Rhöner Pfarreien?
Wo zeigt sich das geschwisterliche Bemühen um die Gläubigen?
Die Täter werden zu Opfern stilisiert, und die Opfer zu Tätern.
Plötzlich wird – frei nach Camus – von der Unschuld verlangt, sich zu rechtfertigen.
Da braucht man sich dann nicht über den Vertrauensverlust in die Kirche zu wundern.
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#33   Toby   09:35:46 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Schlechtes Benehmen
Paulchen schrieb: Bei der 2. Mahnwache standen :2Polizisten und
5 dunkel gekleidete Männer,direkt vor des Bischofs Tür!
„UM IHN ZU BESCHÜTZEN“.
Die Polizisten,die für die Gläubigen zuständig waren,
waren auch immer bei den Gläubigen.
Danke für diese Information. Das ist ja sehr interessant.
Hatte es nun bei der dritten Mahnwache einen besonderen Grund, dass der Streifenwagen direkt vor dem Bischofshaus stand und nicht mehr vor dem Schlossgarten bei der Domtreppe?
Offensichtlich nicht, außer, dass sich der Bischof vor den Gläubigen immer mehr verschanzt. Die betroffenen Beamten werden sich wohl auch ihren Teil denken.
Wann wird der Bischof denn in Fulda wieder öffentlich auftreten? Im Hochfest an Weihnachten? Will er dann über den Weihnachtsfrieden predigen?
Das nehmen ihm die Gläubigen doch nicht mehr ab. Das schlechte schlechtes Benehmen des Bischofs ist nur noch peinlich.
Man stelle sich einmal vor, der Geschäftsführer eines Unternehmens lässt Polizisten vor sein Büro aufstellen, um sich vor den Mitarbeitern zu schützen. Ein solcher Geschäftsführer wäre die längste Zeit auf seinem Posten gewesen.
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#71   Toby   09:27:17 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Schwert des Geistes
@ Elke:
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10, 34)
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#30   Toby   08:56:56 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Von Spionen und blauen Streifenwagen
@ warwohlnix:
Die Hierarchie wird wohl durch einen Spion in der Wand gelunzt haben.
Oder sie hat sich in Räuberzivil getarnt und den Gläubigen zugeschaut.
@ Sozialkatholisch:
Wo leben Sie denn? Ist bei Ihnen die Polizei noch „grün“? Das „komische Blau“ ist europaweit die Polizeifarbe. Die Umstellung der Polizei von „grün“ auf „blau“ erfolgte in Hessen bereits 2005. Damit folgte man zudem anderen Bundesländern.
Die Finanzierung dieser Umstellung soll laut Innenminister Bouffier im Rahmen der veranschlagten Haushaltsmittel erfolgt sein, ohne dass zusätzliche Gelder bereitgestellt wurden.
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#27   Toby   08:28:16 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Sehr ungewöhnlich: eine Polizeistreife vor dem Bischofshaus
Zur Klarstellung:
Bei der zweiten Mahnwache am 25. November stand die Polizeistreife vor dem Fuldaer Schlosspark – direkt gegenüber der Freitreppe zum Dom, wo die Demonstration stattfand. Das hat natürlich verkehrsregelungstechnische Gründe, da es sich ja schließlich um eine angemeldete AKtion handelte, ander auf einer belebten Straße Autos vorbeifahren.
Am 2. Dezember stand die Streife nun ohne ersichtlichen Grund direkt vor dem Eingangstor zum Bischofshaus – die Freitreppe zum Dom, wo die Mahnwache wiederum stattfand, ist 200 Meter davon entfernt. Da gibt es also verkehrsregelungstechnisch keinen direkten Zusammenhang.
Offenbar sieht der Bischof in den friedlich betenden Gläubigen einen Haufen potentieller Krimineller, vor denen er sich schützen muss.
Das ist einfach nur noch peinlich: ein Bischof, der sich vor den Gläubigen verschanzt.
Warum ist er nicht Manns genug herauszukommen und mit den Leuten zu reden? Dazu ist das Bischofsamt doch da gemäß Augustinus: „Für Euch bin ich Bischof, mit euch Christ!“
Wo leben wir denn, wenn Christen nicht mehr miteinander reden können???
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#42   Toby   09:51:27 | Samstag, 2. Dezember 2006
Fulda muss umdenken
kümmert Euch um neue Priester, die Eure Seelen retten
Ja, darum wollen wir alle beten.
Gleichwohl ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die pastoralen Planungen der Fuldaer Diözesanleitung in eine falsche Richtung laufen.
Dagegen müssen sich die Gläubigen wehren.
In Fulda steht ein notwendiger Klärungsprozess an.
Eine Scheidung der Geister tut dringend not.
Nur so wird ein vernünftiger Neuanfang mit seeleneifrigen Priestern möglich sein.
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#39   Toby   09:23:56 | Samstag, 2. Dezember 2006
Heute 3. Mahnwache vor dem Dom
Paulchen schrieb:
3. Mahnwache ?
Super, ich bin dabei!!
Heute um 15 Uhr auf der Treppe vor dem Dom!
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!
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#15   Toby   21:24:44 | Freitag, 1. Dezember 2006
Dritte Mahnwache gegen den Priesterrauswurf
Mein Vorschlag: nicht nur an der Domtreppe demonstrieren, sondern direkt vor das Bischofshaus ziehen!
Die Proteste sollten bistumsweit ausgedehnt werden.
Das Problem gibt es längst nicht mehr nur in Schwarzbach und Eckweisbach, die jetzt auf Befehl des Bischofs keine Pfarrer mehr haben dürfen.
Fulda darf nicht länger pastorale Sonderwege gehen, die von kirchenfeindlichen Splittergruppen wie dem „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ gefördert werden.
Fulda ist und bleibt Teil der katholischen Weltkirche.
Dafür müssen die Gläubiegn öffentlich eintreten.
Nicht austreten, sondern auftreten!
Für Wahrheit und Gerechtigkeit!
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#23   Toby   22:50:15 | Mittwoch, 29. November 2006
Die Aufarbeitung der Probleme hat noch nicht einmal begonnen
Die SJM-Patres in der Rhön waren und sind hervorragende Seelsorger.
Der Bischof ist es, der gespalten hat.
Er verweigert bis zur Stunde den Dialog mit den Gläubigen.
Er diffamiert unbescholtene Christen der Anschwärzerei.
Der Bischof misst mit zweierlei Maß.
Nicht die SJM sind das Problem, die spalterischen Tendenzen, die von der Diözesanleitung ausgehen, sind das Problem.
Da muss in Fulda noch sehr viel aufgearbeitet werden.
Eine heilsame Scheidung der Geister tut not.
Am 1. Dezember ist die Diskussion noch lange nicht vorbei, im Gegenteil.
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#13   Toby   17:22:54 | Mittwoch, 29. November 2006
kath.net sollte seinen Standpunkt überdenken
Gandalf fährt nach Konstantinopel, um kreuz.net zu lesen und zu loben!?
Die Wege des Herrn scheinen in der Tat unergründlich zu sein.
Aber dann sollte kath.net endlich auch seine Politik ändern.
Oder ist dieser Konstantinopel-Gandalf ein anderer Gandalf als der Noé-Gandalf?
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#106   Toby   21:29:53 | Montag, 27. November 2006
Jetzt geht’s erst richtig los
Es scheint auf Seiten des Generalvikariats üblich zu sein, es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen!
Warum hat man dort eigentlich so eine schlechte Meinung von den Menschen?
Die Hintergründe, die zur Entlassung der Ordensgeistlichen in der Rhön geführt haben, sind noch lange nicht aufgearbeitet.
Auch wird der Bischof die Folgen seines kaum mehr nachvollziehbaren Verhaltens persönlich verantworten müssen.
Die Folgen werden verheerend sein. Das Vertrauen der Menschen in der Rhön in die Kirche ist erschüttert.
Und der Bischof schweigt noch immer.
Anscheinend kann er gut damit leben.
Verhält sich so ein guter Hirte?
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#71   Toby   19:22:39 | Sonntag, 26. November 2006
Was ist daran widerlich?
kreuz.net hat im Gegensatz zu kath.net keine unbewiesenen Tatsachenbehauptungen aufgestellt.
Die Überschrift ist eine rhetorische Frage und als solche auch erkenntlich, da eindeutig mit einem Fragezeichen versehen. Sie bezieht sich auf die zuvor getätigten Unterstellungen von kath.net, der oder die Täter entstammten dem „Dunstkreis“ vorgeblicher „Algermissen-Kritiker“.
Damit werden friedliche Mahnwachenteilnehmer pauschal verdächtigt. Das ist unfair.
Niemand weiß, wer die gefälschten E-Mails in Umlauf gesetzt hat. Damit sollte man es bewenden lassen.
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#101   Toby   17:38:05 | Sonntag, 26. November 2006
Nicht überbewerten – aber realistisch sein
@ Zur Kentnisnahme
Natürlich sollte man das nicht überbewerten, und selbstverständlich steckt nicht hinter jedem lancierten Artikel eine Verschwörung.
Aber auffällig ist die Berichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung von kath.net über die Vorfälle in Fulda [in ihrer Tendenz[kursiv] schon.
Und es hat nichts mit Schlechtmachen, Anschwärzen, Denunzieren etc. zu tun, wenn das Verhalten eines Bischofs in einer wichtigen Angelegenheit sachlich kritisiert und auf eine Klärung gedrängt wird.
Offenbar darf auf kath.net aber keine sachliche Kritik an Bischof Algermissen geübt werden. Das ist schon auffällig.
Und wieso berichtet kath.net exklusiv über eine Gefälligkeitserklärung, die vorher mit dem Bischof abgesprochen war?
Die „Osthessen-news“, ein Nachrichtenportal unabhängiger Journalisten aus Fulda, die im übrigen nicht viel mit der Kirche am Hut haben, berichten da offenbar wesentlich objektiver.
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#96   Toby   15:31:26 | Sonntag, 26. November 2006
Warum liefert kath.net nach wie vor keinen Eigenbericht?
Gandal schrieb: Darf ich mal darauf hinweisen, dass wir diese Proteste – die sich übrigens von dem, was in diesem Forum abgeht deutlich unterscheiden – keineswegs verschweigen, sondern unter der Rubrik „Anderswo“ deutlich auf die Osthessen-News-Artikel verweisen? Also auch hier bitte mehr Sachlichkeit!
Die Frage bleibt: Warum bringt kath.net keine Eigenberichte über die friedlichen Mahnwachen vor dem Fuldaer Dom?
Warum wird lediglich unter der Rubrik „Anderswo“ auf die Osthessen-News-Artikel verwiesen?
Die einseitige Erklärung des Dekanats Eschwege, die mit dem Bischof vorher abgesprochen war, hat kath.net schließlich am 16. November auch als Eigenbericht gebracht, und das sogar exklusiv.
Irgendetwas ist da doch faul!?
Im übrigen muss auch zwischen der Berichterstattung auf kreuz.net und den hier geäußerten Lesermeinungen unterschieden werden. Die Lesermeinungen sind ja wohl kaum gleichzusetzen mit der Meinung der kreuz.net-Redaktion. Hier darf halt jeder frei posten.
Was die Berichterstattung auf kreuz.net über die Vogänge in Fulda betrifft, waren die Artikel auch stets sachlich und gut recherchiert. Auch die Zahlenangaben stimmen.
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#74   Toby   09:15:46 | Sonntag, 26. November 2006
Ein abgekartetes Spiel?
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es gewisse Absprachen und/oder Abhängigkeiten zwischen der kath.net-Redaktion und der Fuldaer Diözesanleitung bzw. Pressestelle der Diözese gibt.
So erschien die (übrigens zuvor mit dem Bischof abgesprochene) „Ergebenheitserklärung“ des Dekanats Eschwege für den Fuldaer Oberhirten am 16. November zunächst exklusiv nur auf kath.net:
www.kath.net/detail.php?id=15224
Nicht einmal in der örtlichen Tagespresse war davon zu erfahren.
Welche Verbindungen gibt es da zwischen Fulda und Linz?
Man kann kath.net offenbar kaum mehr als unabhängiges Medium bezeichnen.
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#70   Toby   07:17:39 | Sonntag, 26. November 2006
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen
Morgen Sonntag findet die offizielle Verabschiedung statt.
Das sollte man filmen und nach Rom schicken!
Die Bilder werden für sich sprechen.
Was hier geschieht, ist ein absolut einmaliger Vorgang, der in der Geschichte seinesgleichen sucht:
Ein Bischof wirft ohne Begründung tadellose Priester raus, und die Gläubigen wehren sich tapfer dagegen.
Macht weiter, Ihr tapferen Schwarzbacher, Eckweisbacher und Simmershausener!!!
Euer Mut und Eure Treue werden belohnt werden!
Es gibt noch eine andere Gerechtigkeit!
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#47   Toby   23:08:05 | Samstag, 25. November 2006
Kommunikationsproblem des Bischofs
Ein Bischof muss doch so etwas wie ein Kommunikator sein, gerdae in unserer medial geprägten Gesellschaft.
Wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit eine Führungsperson seit Wochen jedes persönliche Gespräch mit den betroffenen Menschen verweigert?
Selbst wenn der Bischof in der Sache Recht hätte, ein solches Verhalten ist in jeder Hinsicht untragbar.
Das schmerzt und verletzt die Menschen am meisten.
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#34   Toby   22:49:23 | Samstag, 25. November 2006
Aufgeschlossene Priester müssen weichen zugunsten einer menschenabgewandten Pastoral
Gunsenum, Sie vertreten ein rein funktionalistisches Verständis von Pastoral, das an den Realitäten und Bedürfnissen der Menschen vor Ort total vorbeigeht.
Es gibt keinen Priestermangel, es gibt einen Gläubigenmangel. Die Menschen werden weiter mit den Füßen abstimmen und sich von einer funktionalistischen Kirche abwenden.
Von Ihrer Pastoral wird nichts übrigbleiben, außer, dass sich die „kühlen Planer“ (Papst Benedikt XVI.) im Generalvikariat nur noch selbst verwalten werden, bis eines Tages kein Geld mehr da sein wird.
Könnten diese Tage doch abgekürzt werden und die wahre Erneuerung schon jetzt beginnen!
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#12   Toby   22:30:44 | Samstag, 25. November 2006
Absurde Argumentation
Gunsenum, Sie wollen oder können es einfach nicht begreifen!
Den Pfarrgemeinden vorzuwerfen, sie würden „aus purem Egoismus nicht einsehen wollen, dass es in Fulda wohl nicht genügend Priester gibt“, ist an Absurdität kaum zu überbieten.
Ja, den Priestermangel haben sie jetzt in der Tat!
Weil man ihnen die Priester ohne Grund weggenommen hat!
Das, was sich der Bischof hier leistet, ist nicht mehr zu verantworten.
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#6   Toby   22:12:37 | Samstag, 25. November 2006
So etwas hat es noch nie gegeben!
Diejenigen, die jetzt immer noch glauben, die Entscheidung des Bischofs verteidigen zu müssen, sollten endlich erkennen, welchen Flurschaden der Bischof angerichtet hat.
@ Romulus
Hier werden keine Kinder instrumentalisiert. Nehmen Sie doch endlich die Argumente der Gläubigen zur Kenntnis, und setzen Sie sich mit diesen inhaltlich auseinander!
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#50   Toby   19:34:45 | Samstag, 25. November 2006
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen
@ Zur Kenntnisnahme
In Fulda muss noch so einiges aufgearbeitet werden.
Beispielsweise steht nach wie vor der Vorwurf im Raum, die von den Patres verwendete Kommunionmappe enthalte „Angst machende Theologie“.
Dieser Vorwurf wurde nicht zurückgenommen, obwohl er nachweislich nicht stimmt.
Ein Bischof hätte als oberster Glaubenshüter der Diözese hier für Klarheit zu sorgen.
Dieser Amtspflicht kommt Algermissen aber nicht nach.
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#44   Toby   18:58:19 | Samstag, 25. November 2006
Allzweckwaffe Norbert Bug?
Norbert Bug leitet gegenwärtig einen „Glaubenskurs“ in der Fuldaer Pfarrei St. Joseph, deren Pfarrer der Sektenbeauftragte Ferdinand Rauch ist. Das kann man im aktuellen Pfarrbrief von St. Joseph nachlesen.
Offenbar gibt es da enge Vernetzungen.
Norbert Bug war es auch, der die unsägliche Beteiligung von „Pro Familia“ bei der diesjährigen „Woche für das Leben“ im Bistum Fulda zu verantworten hatte. kreuz.net hatte seinerzeit berichtet unter www.kreuz.net/article.3299.html:
Wie Cornelia Krey von ‘Pro Familia’ in Kassel gegenüber der ‘Hessisch-Niedersächsische Allgemeinen’ betont, ist ‘Pro Familia’ von „Klientenseite“ gebeten worden, an der ‘Woche für das Leben’ teilzunehmen.
Offensichtlich hat die ökumenische Planungsgruppe den Abtreibungsverein ‘Pro Familia’ kontaktiert.
Norbert Bug war maßgeblich an dieser Planungsgruppe beteiligt.
Zu irgendwelchen personellen Konsequenzen scheint sein Fehlverhalten nicht geführt zu haben.
Welche Leute arbeiten da eigentlich im Generalvikariat?
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#75   Toby   18:42:48 | Samstag, 25. November 2006
Bitte genau lesen!
@ Lord Werther
Sie haben da offensichtlich etwas falsch verstanden.
kreuz.net hat niemals behauptet, dass kath.net die E-Mails gefälscht habe.
kath.net aber gibt vor, die Täter bei den vorgeblichen „Algermissen-Gegnern“ ausfindig gemacht zu haben.
Das ist eine unbewiesene Tatsachenbehauptung.
Kath.net arbeitet nicht seriös.
All das wurde hier aber schon hinreichend ausdiskutiert.
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#24   Toby   16:15:23 | Samstag, 25. November 2006
Falsche Mitarbeietr
Peterchen schrieb: Die s.g. „Theologen“ haben zwar ihr Studium hinter sich, können jedoch nicht mal grundlegende Kenntnisse des katholischen Katechismus vorweisen
Dann müsste es aber in der Entscheidungskompetenz des Bischofs liegen, dass solche Leute eben nicht ausgerechnet für die Ausbildung von Katecheten veranwortlich sein dürfen, wie es bei Herrn Bug aber offenbar der Fall ist.
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#67   Toby   15:47:29 | Samstag, 25. November 2006
Sind wir hier im Kindergarten?
Liebe Leute,
könnt Ihr auch mal ernst sein!?
Betet doch mal lieber für Bischof Algermissen und geht nach Fulda zur Mahnwache, wenn Ihr nichts besseres zu tun habt.
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#18   Toby   15:45:56 | Samstag, 25. November 2006
Fachlich inkompetente Mitarbeiter
Norbert Bug – war das nicht derjenige, der im Frühjahr die Beteiligung der Abtreibungsorganisation „Pro Familia“ an der „Woche für das Leben“ zu verantworten hatte???
Meine Güte, wo hat der denn Theologie studiert!?
Bischof Algermissen sollte sich von solchen Leuten trennen und endlich kompetente sowie theologisch qualifizierte Mitarbeiter suchen.
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#5   Toby   14:37:54 | Samstag, 25. November 2006
Es ist noch lange nicht Schluss!
Romulus schrieb: Trotzdem: Ab dem 1. 12. ist Schluß.
Die Frage nach der Wahrheit dem rechten Weg der Pastoral und der Scheidung der Geister im Bistum Fulda wird bleiben.
Die Kommunionmappe enthält keine „Angst machende Theologie“.
Dieser Auseinandersetzung um Glaubensinhalte wird man sich im Bistum Fulda (und anderswo) nicht entziehen können.
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#57   Toby   14:30:26 | Samstag, 25. November 2006
Spekulationen bringen nicht weiter
HeinrichvonOfterdingen:
kath.net behauptet doch zu wissen, wer die E-Mails gefälscht hat: die vorgeblichen „Algermissen-Gegner“.
Das wurde dort wörtlich geschrieben.
kreuz.net hat nie derartiges über die Gegenseite behauptet, sondern lediglich eine rhetorische Frage gestellt, die daruf gemünzt war, woher kath.net eben seine „Informationen“ hat.
„Cui bono“ – das ist in der Tat die Frage …
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#69   Toby   14:15:13 | Samstag, 25. November 2006
Volle Zustimmung
Lieber HeinrichvonOfterdingen,
Sie haben ganz recht. Ich kann mich Ihren Ausführungen voll und ganz zustimmen.
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#54   Toby   14:03:20 | Samstag, 25. November 2006
Bitte keine wilden Spekulationen!
Niemand kann wissen, wer die E-Mails gefälscht hat.
kreuz.net hat übrigens nie behauptet zu wissen, wer sie gefälscht hat.
kath.net aber schon.
Das ist unfair.
denn auch kath.net weiß es nicht.
Warum regt sich Herr Noé von kath.net immer so sehr auf?
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#67   Toby   13:55:02 | Samstag, 25. November 2006
Bitte keine wilden Spekulationen!
Niemand kann wissen, wer die E-Mails gefälscht hat.
@ HeinrichvonOfterdingen
Wenn kath.net schreibt, „Algermissen-Gegner schicken gefälschte E-Mails an Medien“, ist und bleibt das eine unbewiesene Tatsachenbehauptung, auch wenn kein vorgeblicher „Algermissen-Gegner“ namentlich genannt wird. So aber werden unbescholtene Gläubige, die mit dem Vorgehen der Fuldaer Diözesanleitung nicht einverstanden sind, indirekt inkriminiert, da ja der oder die Täter direkt aus ihrem Umfeld („Dunstkreis“) der vorgeblichen „Algermissen-Gegner“ ausgemacht wird.
Herr Noé hat wörtlich geschrieben: „Jetzt drehen ein paar Algermissen-Gegner durch.“
Die Frage bleibt offen: Woher will er das wissen?
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#61   Toby   09:48:43 | Samstag, 25. November 2006
Herr Noé sollte seinen Standpunkt überdenken und mehr Gelassenheit zeigen!
Danke, Arwen.
Bezeichnend ist ja auch das aufgeregte Um-sich-Schlagen von Herrn Noé, der in völliger Verdrehung der Tatsachen den Vorwurf kolportiert, kreuz.net behaupte, dass kath.net die E-Mails gefälscht habe.
Wie schon gesagt: Bei jedem seriösen Anwalt würde er sich mit der Prüfung rechtlicher Schritte einfach nur lächerlich machen.
Schon eher strafrechtlich relevant wäre dagegen die von kath.net nach wie vor kolportierte Tatsachenbehauptung, die gefälschten E-Mails stammten von vorgeblichen „Algermissen-Kritikern“.
Das kann niemand beweisen, auch wenn es Herr Noé anscheinend gerne so hätte, weil es so am besten in sein (offenbar sehr einfach gestricktes) Weltbild passt.
Die Dinge sind aber nun einmal oft nicht so, wie sie zu sein scheinen.
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#38   Toby   07:34:28 | Samstag, 25. November 2006
Bitte künstliche Aufregungen und Emotionalisierungen vermeiden und zurück zum Thema!
Fakt ist folgendes:
kath.net titelt nach wie vor, dass vorgebliche „Algermissen-Gegner“ E-Mail-Adressen gefälscht und entsprechende Pressemeldungen in Umlauf setzt hätten.
Das ist eine unbewiesene Tatsachenbehauptung.
Mit dieser pauschalen Unterstellung inkriminiert kath.net die vor dem Fuldaer Dom friedlich demonstrierenden Mahnwachenteilnehmer und unbescholtene Gläubige, die den Vorgängen um den ungerechten Rauswurf der drei SJM-Patres in der Rhön kritisch gegenüber stehen.
kreuz.net hat keineswegs behauptet, die gefälschten E-Mails stammten von kath.net.
Die Formulierung „Steckt ‘kath.net’ hinter den Fuldaer E-Mails?“ war als rethorische Frage eines als Kommentar gekennzeichneten Beitrags gedacht und enthält (im Gegensatz zur kath.net-Behauptung mit den „Algermissen-Gegnern“ als Täter) ein Fragezeichen!
Wenn Roland Noé hier mit rechtlichen Mitteln droht, macht er sich damit nur lächerlich und zeigt, dass er von Journalismus wenig Ahnung hat.
kreuz.net hat auch nicht von kath.net „abgeschrieben“, wie immer wieder völlig zu Unrecht behauptet wird.
Im Gegenteil: In diesem Fall hat kreuz.net sogar gründlicher und besser recherchiert als kath.net, indem es beispielsweise den Namen des Jesuitensprechers Busch und die Weiterleitung der gefälschten E-Mail an die FAZ-Redaktion erwähnt.
Bei kreuz.net ist die Berichterstattung und Recherche eindeutig seröser als bei kath.net.
Das bloße Zitieren bischöflicher Presseerklärungen wie bei kath.net ist billig und langweilig.
Redaktion benachrichtigen Schlammschlacht um Priester-Rauswurf in Fulda
#4   Toby   21:16:00 | Donnerstag, 23. November 2006
Cui bono?
So fragte schon der alte Cicero.
Fragen wir uns das jetzt auch einmal.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie kath.net so naiv sein kann …
Redaktion benachrichtigen Halbwahrheiten und Verdrehungen
#26   Toby   19:41:53 | Donnerstag, 23. November 2006
Achtung!!! Warnung vor Fakes!!!
Warum sollten es ausgerechnet die Kritiker von Bischof Algermissen sein, die gefälschte E-Mails in Umlauf bringen!? Damit würden sie sich selbst enorm schaden. Das ergibt keinen Sinn.
Daher schließe ich mich Leser „Savonarola“ in einem anderen Forum an:
Das sind Fakes, um den SJM im Ansehen zu schaden. Ich würde Strafanzeige erstatten.
Redaktion benachrichtigen Steckt der Papst unter der gleichen Decke?
#48   Toby   19:40:26 | Donnerstag, 23. November 2006
Achtung!!! Warnung vor Fakes!!!
Warum sollten es ausgerechnet die Kritiker von Bischof Algermissen sein, die gefälschte E-Mails in Umlauf bringen!? Damit würden sie sich selbst enorm schaden. Das ergibt keinen Sinn.
Daher schließe ich mich Leser „Savonarola“ in einem anderen Forum an:
Das sind Fakes, um den SJM im Ansehen zu schaden. Ich würde Strafanzeige erstatten.
Redaktion benachrichtigen Halbwahrheiten und Verdrehungen
#23   Toby   17:20:08 | Donnerstag, 23. November 2006
Unbewiesene Unterstellungen
Die Giftzwerge werden immer dreister.
Ja, wer könnten diese „Giftzwerge“ wohl sein, die so etwas im Umlauf setzen, um die berechtigten Anliegen der Gläubigen in der Rhön zu diskretitieren?
:-O
Redaktion benachrichtigen Steckt der Papst unter der gleichen Decke?
#38   Toby   18:22:57 | Mittwoch, 22. November 2006
Fragen
Algermissen behauptet, er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“.
Die Menschen in der Rhön fühlen sich dagegen vom Fuldaer Oberhirten ganz und gar unverstanden.
Der Bischof spricht nicht mit den Menschen.
Tatsächlich kann man an seinen Führungsqualitäten zweifeln.
So kann man mit den Leuten nicht umgehen.
Man weiß nicht so recht, was den Bischof umtreibt.
Sind ihm die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen wirklich ein Anliegen?
Auch wenn man anderer Meinung ist, sollte man doch zumindest mit den Leuten reden.
Ob das der Papst auch will? Dass man mit den Menschen nicht spricht?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
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#21   Toby   12:47:11 | Mittwoch, 22. November 2006
Bitte abwarten, was noch geschieht!
Der Papst ist Diener der Diener Gottes! :-]
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#16   Toby   12:10:37 | Mittwoch, 22. November 2006
Willkommen in der Realität
@ rebekka
Was würden sie antworten, wenn ich jetzt sagen würde: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“?
:-D :-D :-D
Fakt ist:
1. Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Beschwerdebriefe an den Bischof oder an das Generalvikariat, in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum geübt wird, werden an Dritte weitergeleitet.
2. Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Briefe an den Bischof oder an das Generalvikariat, in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum im Bistum geübt wird, werden entweder gar nicht oder mit Drohungen und Einschüchterungen beantwortet.
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#10   Toby   11:21:42 | Mittwoch, 22. November 2006
Repressionsmaßnahmen sind unchristlich
@ rebekka
Ich glaube, Sie verwechseln da etwas. Ist es denn christlich, unbescholtenen Gläubigen mit Repressionen zu drohen?
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#85   Toby   08:58:13 | Mittwoch, 22. November 2006
Unsinn
Der Pfarrgemeinderat steht einstimmig hinter den Patres. Außerdem hat sich per Unterschriftenaktion eine Dreiviertelmehrheit der Gläubigen für den Verbleib der Patres ausgesprochen. Was Didymus-Zwilling behauptet, kann also gar nicht stimmen. Er beruft sich offenbar nur auf Einzelmeinungen, die seit Jahren die Patres in Fulda anschwärzen.
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#48   Toby   21:39:12 | Dienstag, 21. November 2006
Achtung, nicht hereinfallen!
@ adlimina
Solche Ergebenheitserklärungen spiegeln doch nicht die wirkliche Stimmung wieder.
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#29   Toby   17:50:38 | Dienstag, 21. November 2006
@ Gunsenum und Breze
Gunsenum schrieb: 1. kreuznet hat einseitig und in unhöflichem Stil über HH. Algermissen berichtet. Forenbeiträge waren desweiteren beleidigend und ehrabschneidend.
Man muss unterscheiden zwischen der Berichterstattung auf kreuz.net und den Forenbeiträgen bzw. Lesermeinungen.
Was die Berichterstattung über die Vorgänge in Fulda betrifft, war und ist kreuz.net stets sachlich.
Das Thema wird übrigens auch über den 1. Dezember hinaus aktuell und spannend bleiben.
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#18   Toby   17:19:56 | Dienstag, 21. November 2006
@ rebekka
Worin besteht die Hetze gegen Bischof Algermissen? kreuz.net hat immer nur fair und sachlich berichtet.
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#15   Toby   17:06:27 | Dienstag, 21. November 2006
Dank an kreuz.net
Warum regen Sie sich denn so über kreuz.net auf? Kreuz.net berichtet sachlich und fair über die Vorgänge in Fulda – nicht mehr und nicht weniger. Besten Dank an die Redaktion! :)3
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#10   Toby   16:57:21 | Dienstag, 21. November 2006
Erschrweckende Inhaltslosigkeit der Algermissenfront
Gunsenum und seine Freunde haben in dieser Diskussion noch nie einen sachlichen Beitrag verfasst, der mal auf inhaltliche Fragen eingegangen wäre.
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#6   Toby   16:51:13 | Dienstag, 21. November 2006
Didymus & Co
Noch einmal: Wellenbrecher
www.vulture-bookz.de/…ellenbrecher_DDR.mp3
:-D :-D :-D
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#31   Toby   21:39:17 | Montag, 20. November 2006
Wellenbrecher Didymus-Zwilling
Willkommen in der Realität!
www.vulture-bookz.de/marx/arch…er_DDR.mp3
:-D :-D :-D
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#54   Toby   21:10:56 | Montag, 20. November 2006
Wellenbrecher
@ Heggi
Das gibt’s auch im O-Ton: :-D :-D :-D
www.vulture-bookz.de/…ellenbrecher_DDR.mp3
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#24   Toby   20:43:36 | Montag, 20. November 2006
Liturgische Misbräuche im Fuldaer Dom
@ Heggi
In einem Leserbrief der „Tagespost“ vom 14.11.2006 war u. a. folgendeszu lesen:
Der Bischof sollte sich einmal mit Missständen direkt vor seiner Haustür befassen. Im Fuldaer Dom ist es durchaus üblich, zuletzt am 5. November, dass von „Gottesdienstgestaltern“ ein selbst formuliertes Glaubensbekenntnis vorgetragen wird, was gegen die päpstliche Instruktion Redemptionis Sacramentum (Nr. 69) verstößt.
Und wie steht es zum Beispiel mit den in der Dompfarrei an die Jugendlichen verteilten Firmmappen, in denen mit keinem Wort vom Heiligen Geist oder den Gaben des Heiligen Geistes zu lesen ist?
Quelle: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=27863
Tja, da wird wohl niemand nachfragen, ob diese Firmmappen über ein kirchliches Imprimatur verfügen …
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#17   Toby   20:09:11 | Montag, 20. November 2006
Katholizismus nach Belieben
Es ist ja sehr interessant, dass nun ausgerechnet die Linken mit Autoritätsargumenten daherkommen.
Auf die SJM-Patres wird geschimpft, obwohl sie sich nichts haben zu schulden kommen lassen. Gleichzeitig fördert Bischof Algermissen Priester, die sich bei „Kirche-von-unten“-Gruppen engagieren, die zum Beispiel leugnen, dass Jesus Christus die Kirche gestiftet habe.
Diese „Mitbrüder im priesterlichen Dienst“ dürfen also scheinbar für sich selbst entscheiden, was katholisch ist und was nicht, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.
All das hat doch verheerende Folgen für den katholischen Glauben. Bestraft werden die Unschuldigen, während man die Täter gewähren lässt.
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#7   Toby   19:06:41 | Montag, 20. November 2006
Vieles muss aufgearbeitet werden
Die bischöfliche Kritik am Erstkommunionbuch von Schwester Barbara Haid ist den Rhönern ebenfalls unverständlich.
All das gehört endlich einmal von Grund auf aufgearbeitet. Und zwar inhaltlich-dogmatisch. Was gibt dem Bischof und seinem Sektenbeauftragten das Recht, über ein Buch, das durch und durch katholisch ist, öffentlich zu hetzen und Stimmungsmache gegen unbescholtene Seelsorger zu betreiben?
Es muss doch möglich sein, in der katholischen Kirche über den katholischen Glauben zu sprechen. In Fulda soll das verboten werden. Nicht als Diener unserer Freude wissen sich der Bischof und seine Mitarbeiter, sondern als Herren unseres Glaubens spielen sie sich auf. Es ist mehr als traurig.
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#52   Toby   18:54:18 | Montag, 20. November 2006
Wellenbrecher Didymus-Zwilling
Noch 11 Tage …
dann hat sich die Diskussion sowieso erledigt.
Das erinnert mich irgendwie an …
Zitat: „…daß an diesen Realitäten nichts zu ändern ist, daß sich die Deutsche Demokratische Republik an der Westgrenze der sozialistischen Länder in Europa, als Wellenbrecher gegen Neonazismus und Chauvinismus bewährt. (Starker Beifall) Wie die Sowjetunion, die uns befreit hat, wird die Deutsche Demokratische Republik die Schwelle zum Jahr 2000 mit der Gewißheit überschreiten, daß nur im Sozialismus die Zukunft gehört!“
Erich am 7.10.1989
:-D :-D :-D
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#40   Toby   16:32:50 | Montag, 20. November 2006
Pastoraler Supergau in Fulda
Nicht als Diener unserer Freude wissen sich der Bischof und seine Mitarbeiter, sondern als Herren unseres Glaubens spielen sie sich auf.
Die einzigen Argumente, die sie kennen, sind Macht, Zwangsausübung und Einschüchterung. Das hat nichts mehr mit Nächstenliebe zu tun.
Die Folgen werden verheerend sein, wenn nicht schnell etwas geschieht. Die Menschen und ihre Bedürfnisse sind diesen Leuten doch vollkommen egal. Das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche ist erschüttert.
Es geht längst nicht mehr nur um den ungerechten Rauswurf dreier tadelloser Seelsorger. Es geht um grundlegende Glaubensfragen. Es geht um eine dringend notwendige Scheidung der Geister.
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#67   Toby   22:44:07 | Sonntag, 19. November 2006
Statut des „Pastoralen Prozesses“
Lieber adlimina,
warum hat die Kleruskongregation eigentlich welche Korrekturen an dem Statut angemahnt?
Was ist jetzt anders als in der ursprünglichen Fassung?
Warum veranlassten diese von oben verordneten Korrekturen während einer Dechantenkonferenz im Frühjahr beim Bischof einen Gefühlsausbruch mit den Worten: „Die spinnen ja regelrecht in Rom!“?
Und warum war der Bischof nicht bereit, das entsprechende Schreiben der Kleruskongregation öffentlich bekannt zu machen?
Fragen über Fragen.
Man sieht, in Fulda ist so einiges aufzuarbeiten.
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#65   Toby   22:24:46 | Sonntag, 19. November 2006
Forum deutscher Katholiken: ein zahnloser Tiger
Das „Forum Deutscher Katholiken“ ist bei neokonservativen Gruppierungen nach wie vor sehr beliebt.
Doch hat sich diese Initiative längst gewandelt und angepasst. Der Kongress „Freude am Glauben“ wird mittlerweile durch eine fünfstellige Summe von der Deutschen Bischofskonferenz subventioniert. So wird man sich hier kaum noch etwas Substantielles erwarten dürfen.
Bischof Algermissen sitzt im Kuratorium des „Forums“. Was ein Mann wie er darin verloren hat, habe ich eigentlich noch nie verstanden.
Nach dem, was zur Zeit in Fulda abgeht, wird sich Professor Gindert nun deutlich erklären müssen.
Redaktion benachrichtigen Auch ein Dekanat prostituiert sich
#40   Toby   21:17:12 | Sonntag, 19. November 2006
Ich antworte mal mit „Christian Hüller“ (herüberkopiertes Zitat):
>>Gäbe es tatsächlich dramatisches „nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof es längst angewandt.<<
Ich kann mir schon vorstellen, was sich dahinter verbirgt.
Wahrscheinlich Anzeigen/Beschwerden bzw. -aus Sicht des Bischofs-, Denunziationen, die gleich nach Rom gegangen sind.
Darüber bestand bei den dtsch. Bischöfen ja einvernehmlich Unbehagen.
Im Übrigen aber durchaus nicht völlig unsachgemäß, diese Vorgehensweise: Der Vorgesetzte des Bischofs ist der Papst; dieser hat letztendlich über solche Beschwerden zu entscheiden.
Rom muss (bzw. sollte) diese Anzeigen vertraulich behandeln, wenn die Anzeigenden darum gebeten haben, wovon auszugehen ist.
Daher: „nicht mitteilbares Wissen.“
Andererseits sollte der Bischof sachlich bleiben und die „Anzeige“ bzw. Beschwerde nicht persönlich nehmen, was hier aber wohl der Fall war.
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#58   Toby   20:40:06 | Sonntag, 19. November 2006
adlimina
Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem Forum durch alles Durcheinander hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre und zur Unterscheidung der Geister.
Einverstanden! Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen! :-]
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#51   Toby   17:44:57 | Sonntag, 19. November 2006
„Frage nie nach dem Geheimnis“-Politik
Sie sind gut, Lauschi. Seit drei Wochen warten wir alle gespannt darauf, dass „Algi“ die wahren Gründe nennt, die zur Entlassung der Patres geführt haben. Aber „Algi“ mauert nur.
Die vorgeschobenen Gründe („Vertrauensbruch“, „Angst machende Theologie“ etc.) sind allesamt sachlich wiederlegt worden.
Das heißt: Es gibt keinen stichhaltigen Grund, die Patres zu entlassen und erst recht keinen, an dieser Fehlentscheidung festzuhalten.
Wenn der Bischof das dennoch tut nach dem Motto „Jetzt erst recht“, dann lässt das nur einen Schluss zu: Der wahre Grund liegt bei ihm selbst und bei seinen Mitarbeitern. Da muss irgendeine Leiche im Keller liegen. Und der Bischof hat Angst vor Entdeckung.
Das ist doch nicht normal, wie da jetzt herumgeeiert wird. Drei Wochen öffentliche Debatte bis hin zu einer Mahnwache – und nach wie vor keine angemessene Erklärung aus dem Bischofshaus.
Abgesehen von den inhaltlichen Fragen haben wir es hier auch mit einem massiven innerkirchlichen Kommunikationsproblem zu tun.
Redaktion benachrichtigen Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
#3   Toby   17:31:06 | Sonntag, 19. November 2006
kreuz.net als erste Quelle
kreuz.net scheint das erste deutschsprachige Nachrichtenportal zu sein, das von diesem Schreiben Kenntnis hat. Das würde ich gleichwohl als sensationell bezeichnen.
Bislang zumindest hat noch keine weitere deutschsprachige Agentur diese Meldung gebracht, nicht einmal Radio Vatikan.
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#48   Toby   17:14:21 | Sonntag, 19. November 2006
Bitte keine geheuchelte Höflichkeit
Lauschi schrieb: Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit.
Die Kinder wissen, dass die Patres, die sie gern haben, gehen müssen. Das verstehen die Kinder nicht. Sie wollen ihre Patres behalten. Die Kinder sind nicht dumm.
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#40   Toby   15:32:04 | Sonntag, 19. November 2006
@ Heggi
Sie haben ja recht. Das Bedienen von Klischees ist sicher wenig zielführend.
In Fulda wurde schon seit längerem das Gerücht kolportiert, die drei Patres in der Rhön hätten einen schlechten Ruf.
Das dem nun ganz offensichtlich nicht so ist, obwohl sie angeblich dem üblichen Klischee eines bösen „Fundis/Rechten/Tradis“ entsprechen, damit hat man in Fulda wohl am allerwenigsten gerechnet.
Man ging offensichtlich davon aus, dass man mit dem Rauswurf der drei Patres leichtes Spiel haben und mit dieser Entscheidung bei den Rhönern sozusagen offene Tüen einrennen würde.
Aber weit gefehlt. Da sieht mal einmal wieder, wie weit der Bischof und seine Bediensteten im Generalvikariat von der aktiven Seelsorgsarbeit entfernt sind.
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#36   Toby   15:13:34 | Sonntag, 19. November 2006
Seelsorgefremde Entscheidungen revidieren!
Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine „Fundis/Tradis/Rechte … „.
Um so unverständlicher das Verhalten des Bischofs und seine sture Verweigerungshaltung.
Was er tut, ist mit Sicherheit nicht im Sinne des Heiligen Vaters.
Ich möchte gern mal wissen, was er wirklich in Rom zu hören bekommen hat.
Aber das würde er niemals zugeben.
Die Wahrheit tut halt manchmal weh.
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#25   Toby   12:43:06 | Sonntag, 19. November 2006
Ja ja, der Bischof
Romulus, es ist in der Tat unverantwortlich, eine ideologisch motivierte Entscheidung des Bischofs auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Die Kinder haben die Patres gern. Noch nie hatte man in den beiden Pfarreien eine so vernünftige und zum Glauben motivierende Jugendarbeit.
Nach dem Abzug der drei Patres wird sich die pastorale Situation der Pfarreien drastisch verschlechtern. Ganz abgesehen davon, dass nun der Kommunionunterricht unterbrochen wird. Die Kinder sind die Verlierer.
„Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret es ihnen nicht“, spricht der Herr.
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#21   Toby   12:26:41 | Sonntag, 19. November 2006
Spontane Aktion
Die Osthessen-News haben ein Update gebracht mit einem ausführlichen Bericht:
www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129880
Dort heißt es u. a.:
Zu der spontanen Aktion haben sie [die Demonstranten] sich gegenseitig angesprochen oder telefonisch verabredet: „Die Patres und Pfarrgemeinderäte haben nichts damit zu tun, wir sind ganz privat hier,“ erklärt einer der Teilnehmer.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#18   Toby   12:11:33 | Sonntag, 19. November 2006
Verhältnismäßigkeit beachten
Es ist eine großartige Leistung, in der heutigen Zeit unter den gegebenen Umständen so viele Demonstranten auf die Beine zu stellen.
Die Bewohner von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen haben schließlich keine Lobby.
Außerdem werden viele gestandene Rhönbauern am Samstag Nachmittag auch noch etwas anderes zu tun haben, als auf eine Demonstration zu gehen.
So gesehen, ist die Aktion ein großer Erfolg.
Die Einwohnerzahlen von Didymus-Zwilling sind übrigens falsch.
Man darf auch die Unterschriftenaktionen nicht vergessen. Nicht jederm, der unterschreibt, hat auch die Zeit, auf eine Demonstration zu gehen.
Und wenn man Erstkommunionkinder (3. Grundschulklasse) für 3- bis 4-Jährige Kinder hält, zeigt das nur, dass man von Kindern keine Ahnung hat.
Redaktion benachrichtigen Ablenkungsmanöver und Spaltungen
#21   Toby   09:44:57 | Sonntag, 19. November 2006
Indirekte Kritik an der „kooperativen Pastoral“!
@ Konrad
Auch von meiner Seite herzlichen Dank für den Hinweis.
Das ist ein eindeutiges Signal von Rom nach Fulda!
Wenn Algermissen behauptet, er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“, kann da etwas nicht stimmen.
Auffällig war übrigens auch der Umstand, dass Bischof Algermissen im Rahmen des Ad-liminia-Besuchs nicht allein mit dem Hl. Vater gesprochen hat, sondern zusammen mit Weibischof Diez. Das ist doch ungewöhnlich, oder?
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#38   Toby   22:03:11 | Samstag, 18. November 2006
Wo sind wir hier eigentlich?
prawda schrieb: So wird auch die Vorgehensweise des Bischofs transparenter.
Sie sind bereit, irgendwelche Briefe an anonyme Leser weiterzuleiten, um die Vorgehensweise des Bischofs transparenter zu machen.
Warum sorgt der Bischof dann nicht selbst für diese Transparenz?
Hier stimmt doch etwas nicht.
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#34   Toby   21:29:19 | Freitag, 17. November 2006
Nicht mitteilbares Wissen
Wörtlich sagte Bischof Algermissen gegenüber dem Fuldaer Lokalblättchen:
„Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“, erklärt Algermissen zur Begründung.
Was hat das Ganze jetzt mit Persönlichkeitsschutz zu tun? Für wen?
Das Ganze ist doch äußerst undurchsichtig.
Hanna-Renate Laurien, in diesem Zusammenhang sicher unverdächtig, schrieb einmal über den Umgang von Politikern untereinander:
Soll man lügen: „Nein, da ist nichts dran!“?
Nein, man antwortet: „Ich habe ein nicht mitteilbares Wissen.“ O:)
Die inkriminierten SJM-Patres haben jedenfalls nichts zu verbergen.
Auch haben sie immer mit offenen Karten gespielt – ganz im Gegensatz zum Bischof und seinen Mitarbeitern.
Was hat man im Fuldaer Generalvikariat eigentlich zu verbergen?
Warum spricht man nicht mit den Menschen vor Ort?
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#32   Toby   19:21:33 | Freitag, 17. November 2006
prawda betreibt Verwirrspiel
Die oben erwähnten Schreiben sind übrigens, das ist dem Inhalt eindeutig zu entnehmen, von seiten der SJM Priester öffentlich gemacht worden. Könnten nicht diese Schreiben beispielsweise als nicht mittelbares Wissen des Bischofs zu interpretieren sein?
Das ist doch entlarfend: Sie erwähnen Schreiben, denen zu entnehmen sei, dass sie öffentlich gemacht wurden.
Wenn die Schreiben sowieso öffentlich sind, warum erwähnen Sie das dann? Ihnen wurden diese Schreiben demnach von nichtöffentlicher Seite zugesteckt.
Und wenn die Scheiben sowieso öffentlich sind, warum spricht der Bischof dann von „nicht mitteilbarem Wissen“?
Wessen Persönlichkeitsrechte will er denn mit seinem „nicht mitteilbarem Wissen“ schützen? Das von seinen Mitarbeitern im Generalvikariat?
Es wird Zeit, hier nicht mehr länger um den heißen Brei herumzureden, sondern die Fakten endlich offen auf den Tisch zu legen!
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#43   Toby   17:13:09 | Freitag, 17. November 2006
Zu den Fakten
1. Die glaubensfeindliche Splittergruppe „Fuldaer Kreis“ hat zum wiederholten Male das Gastrecht von Pfarrer Rauch genossen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, wie oft Pfarrer Rauch als Hausherr bei diesen umstrittenen Veranstaltungen in seinem Pfarrsaal als Hausherr persönlich anwesend war. Allein die Tatsache, dass ausgerechnet er als Sektenbeauftragter solchen Leuten mit sektiereischen Tendenzen Gastrecht gewährt, spricht schon für sich.
2. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Pfarrer Rauch Mitglied des „Fuldaer Kreises“ sei, wohl aber, dass er mit demselben sympathisiere.
3. Es ist unwahr, dass Pfarrer Rauch die ursprünglich für den 7. März 2005 geplante Veranstaltung mit Prof. Hasenhüttel im Pfarrsaal seiner Pfarrei verhindert hat. Die Veranstaltung wurde erst auf Anordnung von Prälat Hofmann in Vertretung des Domkapitels und aus Solidarität der Bischöfe mit dem Ortsbischof im Pfarrsaal von St. Joseph untersagt. Von dieser Entscheidung waren die Vertreter des „Fuldaer Kreises“ und offenbar auch der Hausherr selbst vollkommen überrascht worden.
3. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Pfarrer Rauch Mitglied des „Fuldaer Kreises“ sei, wohl aber, dass er mit demselben sympathisiere.
4. Darüber, dass Pfarrer Rauch den Auftritt ungültig geweihter Priesterinnen in kirchlichen Räumen verhindert habe, ist nichts bekannt. Die Veranstalung mit der „Priesterin“ Ida Raming und der „ausgebildeten Diakonin“ Angelika Fromm fand ja immerhin in einer Gaststätte statt.
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#39   Toby   16:26:56 | Freitag, 17. November 2006
Pfarrer Rauch ist bekannt!
Leserin Lioba schrieb am 7. November unter www.kreuz.net/…ticle.4165-page.html (Hervorhebung von mir):
Wir aus Fulda kennen ihn. Er ist sehr umstritten. Er lehnt die Existenz der Hölle ab. Wenn es sie doch gäbe, so wäre sie leer, sagt er. Er kämpft gegen Fatima und Wallfahrten. Er verunglimpft Menschen, die die Kommunion kniend mit dem Mund empfangen. Gelegentlich kniet er sich dann vor solche Menschen hin und reicht ihnen auch kniend die Kommunion. Der gute Mann ist aggressiv und hetzt nicht nur gegen die SJM.
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#33   Toby   15:34:59 | Freitag, 17. November 2006
Lauter inkompetente Leute in Fulda
PetusX schrieb: Übersehen wird bei dieser ganzen Diskussion hier, das Hw Pfarrer Rauch als Priester der Diözese von der FZ zu den Vorgängen um die SJM Kongregation befragt wurde und nicht in seiner Eigenschaft als Sektenbeauftragter. Obwohl man ihn in dieser Funktion auch hätte befragen können…
Ach ja! Und was qualifiziert ausgerechnet diesen Pfarrer Rauch, zu den Vorgängen um die SJM Stellung zu nehmen und ncht irgend ein anderer Priester der Diözese?
Und wieso hätte man ihn auch in seiner Funktion als Sektenbeauftragter befragen können? Die SJM ist keine Sekte, sondern eine kanonisch errichtete Kongregation.
Zur glaubensfeinlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis“ hat der Sektenpfarrer dagegen noch nie Stellung genommen, im Gegenteil, er sympathisiert mit derselben und stellte bislang gerne seinen Pfarrsaal für glaubenszersetzende Veranstaltungen zur Verfügung. Sogar dem Apostaten Hasenhüttl wollte er in St. Joseph Gastrecht gewähren. Ein Sektenbeauftragter selber in einer Sekte!?
Was man so aus Fulda hört, ist dieser Pfarrer Rauch nicht ganz unumstritten. Er kniet sich beispielsweise hin, wenn jemand die Mundkommunion empfangen will, um den Kommunikanten zu verspotten.
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#22   Toby   14:00:42 | Freitag, 17. November 2006
Zum Ordensaustritt gedrängt?
Das Thema des Artikels hier ist die Diskussion über die Entlassung von drei SJM-Patres aus dem Bistum Fulda.
Dazu hat ein gewisser McCarthy im Forum von kath.net geschrieben, dass Bischof Algermissen den SJMlern angeboten habe, aus ihrer Kongregation auszutreten und dann weiter im Bistum bleiben zu dürfen.
Wenn das stimmt, wäre das in der Tat sensationell.
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#28   Toby   13:56:18 | Freitag, 17. November 2006
Gefälligkeitserklärungen
Bischof Algermissen kann mit seinen Gläubigen nicht umgehen. Das ist ein menschliches Problem. Er bestellt Parteigänger, die für ihn Gefälligkeitserklärungen unterschreiben, um dann so zu tun, als wäre das „Volkes Stimme“. Das ist furchtbar. Der Bischof lechzt geradezu nach Anerkennung. Er hat offensichtlich Angst. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber bei der Erfüllung seiner Standespflichten als Oberhirte.
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#10   Toby   13:16:55 | Freitag, 17. November 2006
Bitte zum Thema diskutieren!
Und nicht über Medjugorje und/oder Noé.
Was ist dran an der Behauptung, Bischof Algermissen habe den SJMlern angeboten, aus ihrer Kongregation auszutreten und dann weiter im Bistum bleiben zu dürfen?
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#15   Toby   21:43:44 | Donnerstag, 16. November 2006
Verkehrte Welt
Außerdem wird von dem Pater behauptet, dass engste Mitarbeiter des Bischofs nicht mehr auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen.
Wieso soll das ein Grund sein für den Bischof, sein Wächteramt so auszuüben, wie er es ausgeübt hat?
Was ist denn, wenn diese angebliche Aussage des Paters tatsächlich stimmt?
Dann müsste der Bischof seine engsten Mitarbeiter entpflichten und nicht die drei untadeligen Ordenspriester.
Es ist doch gemeinhin bekannt, dass gewisse Leute im GV öußerst bedenkliche Dinge vertreten. Man denke nur mal an die Einladung von Pro Familia bei der Woche für das Leben.
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#7   Toby   18:45:39 | Donnerstag, 16. November 2006
Der „Fuldaer Kreis“ will eine andere Kirche
Gotthard schrieb: nichts anderes ist eine Diskusssion über den Zölibat
Der „Fuldaer Kreis“ will offenbar mehr als nur die Abschaffung des Zölibats. Die „Priesterin“ Ida Raming und die ausgebildete „Diakonin“ Angelika Fromm waren ja schon mal in Fulda, siehe unter www.fuldaer-kreis.de/…veranstaltungen.html (herunterscrollen).
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#4   Toby   17:52:33 | Donnerstag, 16. November 2006
Strukturveränderung
Akzente zu einer zeitgemäßen und kooperativen Pastoral
Auch hier wieder sehr auffällige Parallelen zu den „Pastoralkonzepten“ des glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreises“:
Die Aufrechterhaltung der pastoralen Strukturen bei immer weniger Priestern führt in die Sackgasse. Die Zukunft der Seelsorge in den Gemeinden kann nicht durch pastorale Notlösungen gesichert werden. Solche Notlösungen sind zum Beispiel: ein Priester für mehrere Gemeinden, Sicherung der Sonntagsgottesdienste durch fremde Pfarrer usw. Neue Wege und Strukturen müssen zugelassen werden, zum Beispiel mehr Kompetenz und Eigenverantwortung für hauptamtliche Laien, neue Wege in der Berufungspastoral, neue Zugänge zum Amt, …
„Neue Zugänge zum Amt“: Wann wird in Fulda die erse Priesterin geweiht?
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#1   Toby   16:25:20 | Donnerstag, 16. November 2006
Brüder im Geiste
Das ist ja sehr interessant. Die Dekanatsversammlung benutzt die gleiche Formulierung wie das Statut der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis“, die im Bistum Fulda offenbar die Lufthoheit über Recht und Gesetz genießt:
für eine dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft Jesu Christi (Dekanatsversammlung Eschwege)
Dialogbereitschaft auf den verschiedenen Ebenen, zum Beispiel zwischen Pfarrer und Räten, Kir chenleitung und Gemeinden, Bischof und Priestern, Lehramt und Theologen. Das kann nur gelingen, wenn alle bereit sind, den dialogischen Umgang zu lernen und zu praktizieren. Statut „Fuldaer Kreis“)
Wo sind die „dialogischen Umgangsformen“ im Umgang mit den inkriminierten SJM-Patres?
Redaktion benachrichtigen Angstmachende Argumente
#16   Toby   13:20:47 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Maximilian
Ja, genau! Allerdings sollte man für Angsterkrankungen nicht eine angeblich unzulängliche, „Angst machende“ Katechese früherer Zeiten verantwortlich machen.
Redaktion benachrichtigen Angstmachende Argumente
#13   Toby   12:56:45 | Donnerstag, 16. November 2006
Leute mit Kirchenschäden
Ansgar schrieb: Man muß Leute mit Kirchenschäden, wie Herrn Spors, durchaus ernstnehmen. Schön, wenn er in fortgeschrittenem Alter den liebenden Gott entdeckt hat. Doch bezweifle ich, daß dafür das letzte Konzil verantwortlich ist. Die fehlerhafte Umsetzung desselben scheint mir eher Verheerungen und Zertrümmerungen als Freilegungen gebracht zu haben. Allein, von vielen Katholiken um die 70 hört man auch anderes. Schwer zu entscheiden.
Ich bezweifle auch, dass diese Kirchenschäden bei der Generation 60 plus von einer angeblich angstmachenden Katechese und Pädagogik in den 50er Jahren herrühren. Das sind doch falsche Erinnerungen und nachträgliche Projektionen. Man hatte sich vielmehr infolge der Konzilswirren von den allgemeinen kirchlichen Normen „befreit“, beispielsweise Sonntagsgebot, Sexualmoral, Empfängnisverhütung etc., und dann projeziert man falsche Erinnerungen in die angeblich so angstbesetzte Vergangenheit.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Eiertanz geht weiter
#23   Toby   20:35:05 | Mittwoch, 15. November 2006
Geschwisterliche Dialogkirche in Fulda
Solidarität untereinander:
Neue Wege führen innerhalb unserer Kirche nicht selten zu Konflikten. Wir treten dafür ein, deren Bewältigung nicht durch Reglementierung, sondern durch inhalt liche Auseinandersetzung herbeizuführen.
Geschwisterlichkeit:
Rückbesinnung auf das jesuanische Modell der Geschwisterlichkeit: „Nur einer ist euer Meister. Ihr alle aber seid Brüder und Schwestern“ (vgl. Mt 23,8-12). Geschwisterlichkeit meint das Ernstnehmen der Würde jeder und jedes Getauften und Gefirmten und Begegnung mit ihr/ihm im Dialog. Die Kommunikationsform der Geschwisterlichkeit ist der Dialog.
Das sind Zitate aus dem Statut der Sekte „Fulda-Kreis“. Nachzulesen ist das unter www.fuldaer-kreis.de/statut/statut.html
Wie ernst diese Schismatiker in den diözesanen Entscheidungsgremien des Bistums Fulda ihre eigenen Forderungen nehmen, haben wir alle schmerzlich erfahren.
Soviel zum Thema geschwisterliche Dialogkirche.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Eiertanz geht weiter
#20   Toby   19:27:41 | Mittwoch, 15. November 2006
Verkehrte Welt
Sehr geehrter Herr „thaumaturgos“!
Es wäre ja schön, wenn Bischof Algermissen endlich von seiner Autorität gegenüber der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ Gebrauch machen würde.
Das ist nämlich so eine Art Sekte.
Aber deren wichtigsten Vertreter sitzen in einflussreichen diözesanen Gremien, zum Beispiel im Priesterrat.
Was ist nur los im Bistum Fulda?
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#35   Toby   18:31:00 | Dienstag, 14. November 2006
Bishop of Fulda hard of heart and hardly Catholic
@ Lota
Danke für den Hinweis!
Bishop of Fulda hard of heart and hardly Catholic
Hard of hard – treffend formuliert!
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#29   Toby   17:35:04 | Dienstag, 14. November 2006
Nebelwerfer adlimina
Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das aus Diskretionsgründen und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte.
Lassen Sie doch bitte diese Nebelwerferei und nennen Sie uns endlich die konkreten Fakten, die Sie zu kennen suggerieren!
Im übrigen sollte Bischof Algermissen etwas vorsichtiger mit dem Begriff „Persönlichkeitsschutz“ umgehen. In seinem Mund hat dieses Wort einen faden Beigeschmack. Wie sieht es denn mit dem Persönlichkeitsschutz der drei von ihm (immer noch ohne nachvollziehbare Begründung) entpflichteten SJM-Patres aus?
Redaktion benachrichtigen Es reicht, hier und da eine solche Messe anzubieten
#41   Toby   19:28:49 | Montag, 13. November 2006
Noch einmal: Mehrfachunterschriften
Wo hat es konkret Mehrfachunterschriften gegeben?
Und welche „Kinder“ haben nachweislich unterschrieben?
Zahlen, Daten und Fakten, bitte!
Wie kann es sein, dass ein Kardinal der katholischen Kirche solche Dinge als Tatsachenbehauptung in den Raum stellen darf, ohne dass er es belegen kann?
Redaktion benachrichtigen Es reicht, hier und da eine solche Messe anzubieten
#38   Toby   17:07:49 | Montag, 13. November 2006
Analyse der Unterschriftenlisten
Lehmann sagte: „Die Unterschriftenlisten, die ich zum Beispiel von Leuten bekomme, muß man genau analysieren: Kinder, sehr alte Leute, Mehrfachunterschriften, zwei Drittel außerhalb des Bistums.“
@zwobbel
Wissen Sie etwas Genaueres über diese Unterschriftenlisten?
Ist zum Beispiel der Vorwurf mit den Mehrfachunterschriften wirklich zutreffend?
Und wie viele „Kinder“ (unter 14 Jahren, denn das ist das ALter der Religionsmündigkeit) und Leute außerhalb der Diözese befinden sich wirklich unter den 300 Unterzeichnern?
Redaktion benachrichtigen Homöopathische Dosis
#8   Toby   12:46:34 | Freitag, 10. November 2006
@ Fürstabt
Was ist denn das?
Sie und Ihre Freunde vom „Fuldaer Kreis“ setzen doch sonst auf basisdemokratische Strukturen.
Was haben Sie denn jetzt plötzlich gegen eine kleine Reformation?
Algermissen war doch schon als Bielefelder Dekan für seine ökumenistischen Aktivitäten und seine Duldung des sogenannten „KirchenVolksBegehrens“ bekannt.
Ja, dann nehmen Sie doch endlich mal „Volkes Stimme“ ernst.
Die Wahrheit lässt sich nun einmal nicht unterdrücken!
Klar, dass totalitäre Regime damit ein Problem haben.
Redaktion benachrichtigen Der eigentliche Grund für die Auseinandersetzungen
#60   Toby   22:12:58 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Breze
Einverstanden!
:-)
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#58   Toby   21:32:49 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Breze
Was glauben Sie, was in den letzten Wochen in Fulda nicht schon alles versucht worden ist, wie viele Gläubige sich an den Bischof gewandt und ihm gut zugeredet haben. Aber er lässt einfach nicht mit sich reden. Das ist alles nicht zu verstehen. Es ist so ungerecht. Und glauben Sie mir, es tut einem weh, so über einen Bischof reden zu müssen.
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#50   Toby   13:06:14 | Mittwoch, 8. November 2006
Gunsenum hat keine Ahnung
Entweder hat der Bischof die Leitungsgewalt eines Bistums oder er hat sie nicht. Alles andere erübrigt sich.
Erübrigt sich eben nicht. Leitungsgewalt bedeutet nicht Willkürherrschaft, so als könnte sich ein Bischof als Herr über dem Glauben aufspielen.
Der Bischof muss von seiner Leitungsgewalt in rechter Weise Gebrauch machen, indem er zum Beispiel gegen den glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ vorgeht.
!Ich bewundere es, wie sich ortsfremde Kreuznetler hier über die „ach so gute Seelsorge“ der SJM-Patres auslassen können…als hätten sie auch nur einen Gottesdienst dieser drei Patres besucht.Ha ha und ha!
Komisch, dass die ortsansässigen Eckweisbacher, Schwarzbacher und Gotthardser das aners sehen als Sie!
Sie wissen offenbar nicht, was Sie reden. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Leute?
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#39   Toby   07:29:21 | Mittwoch, 8. November 2006
Didymus versteht es einfach nicht
Entweder man steht hinter den Entscheidungen des Bischofs oder nicht. Und dann arbeitet man auch vernünftig mit – auch an Prozessen, deren Sinn und Zweck ebenso nötig wie diskussionswürdig sind!
Ob und inwiefern die pastoralen Umstrukturierungen sinnvoll sind oder nicht, soll ja im Dialog erörtert werden. Was ist das für ein Dialogverständnis, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht und eine echte Diskussion darüber unerwünscht ist?
In einem solchen Moment Briefe dagegen zu veröffentlichen, ist wohl absolut unterste Schublade!
Es ist mehr als deutlich aufgezeigt worden, dass keine vertraulichen Briefe veröffentlicht wurden. Warum wiederholen Sie diese Behauptung dann dennoch?
Es ist schon bitter, wenn man erfahren muss, dass ein Bischof offensichtlich die Unwahrheit sagt bzw. verbreiten lässt. Da ist es kein Wunder, wenn immer mehr Menschen kein Vertrauen mehr zur Kirche haben.
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#83   Toby   22:55:40 | Dienstag, 7. November 2006
Ein Hoffnungsschimmer?
Im Originalbericht der „Fuldaer Zeitung“ findet sich übrigens ein interessantes Detail, das im oben stehenden Artikel nicht wiedergegeben wurde. Ich zitiere aus der „Fuldaer Zeitung“:
Rauch hat „großes Verständnis“ dafür, dass Bischof Heinz Josef Algermissen die drei SJM-Geistlichen von den Diensten im Bistum Fulda entpflichtet hat. „Der Bischof ist mit seiner Meinung in der Diözese nicht alleine, aber der eine oder andere lässt ihn jetzt im Regen stehen“.
Wie soll man den letzten, von mir hervorgehobenen Nebensatz verstehen? Was meint Pfarrer Rauch damit, der eine oder andere lasse den Bischof jetzt im Regen stehen?
Höre ich da so etwas wie eine gewisse Enttäuschung heraus? Bröckelt etwa bereits die ideologische Einheitsfront der Algermissen-Befürworter?
Das wäre zumindest ein Hoffnungsschimmer.
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#28   Toby   22:06:26 | Dienstag, 7. November 2006
@ Dorothea
Das sehe ich genauso. Sich für ein gewähltes Mittel der Kritik zu entschuldigen, ist keine Schande. Im Gegenteil, es spricht für Pater Reiner und zeigt, dass er wahrhaftig und demütig zugleich ist. Davon könnte sich so mancher Geistliche eine Schiebe abschneiden.
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#25   Toby   21:21:58 | Dienstag, 7. November 2006
Bitte über das Wesentliche diskutieren
Ja wenn … das weiß niemand als die Betroffenen selbst. Aber das tut hier eigentlich auch nichts zur
Sache. Man kann Pater Reiner jedenfalls keine Illoyalität vorwerfen. Bischof Algermissen hat doch selbst gesagt, dass die Diskussion um den „Pastoralen Prozess“ im offenen Dialog vonstatten gehen solle. Warum soll man dann keine eigene Meinung dazu haben dürfen? Mit dem, was Pater Reiner geschrieben hat, hat er vollkommen Recht.
Tatsache ist allerdings, dass der Leserbrief jetzt im Nachhinein (die Veröffentlichung liegt 16 Monate zurück, also bitte!) als Vorwand genommen wird, um der SJM eins auszuwischen. Dabei liegen die wahren Grund ganz woanders. Das dürfte jetzt klar geworden sein. Denn eigentlich sollte der Rauswurf der Diener Jesu und Mariens aus der Diözese Fulda zunächst vertuscht und vor der Öffentlichkeit geheimgehalten werden.
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#23   Toby   21:00:10 | Dienstag, 7. November 2006
@ turk
1. Warum hat sich H. H. Pater Reiner SJM für seinen kritischen Leserbrief in der „Deutschen Tagespost“ entschuldigt? Welche Inhalte hat er später als unrichtig erkannt?
Pater Reiner hat inhaltlich nichts zurückgenommen. Er hat sich dafür entschuldigt, dass er an die Presse gegangen ist.
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#78   Toby   20:48:28 | Dienstag, 7. November 2006
Berechtigte Vielfalt anerkennen
Wenn eine kirchlich anerkannte und international wirkende Ordensgemeinschaft nicht in die pastoralen Planungen des Bistums Fulda paßt, dann fällt das auf die Diözesenleitung zurück.
Es gehört zu den Grundprinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unserer Gesellschaft, dass demokratische Parteien trotz aller Unterschiede einen gemeinsamen Grundkonsens teilen, für den sie auch gemeinsam gegen die Feinde von Demokratie und Freiheit eintreten müssen. Zu diesem Grundkonsens gehört auch, dass die demokratischen Parteien untereinander koalitionsfähig sein müssen.
Erst recht muss für den kirchlichen Bereich gelten, dass sich vom Papst anerkannte und kanonisch errichtete Ordensinstitute trotz aller Unterschiede grundsätzlich in die pastoralen Planungen aller Diözesen der katholischen Weltkirche einfügen lassen müssen, geht es doch um den gemeinsamen Glauebn und das Heil der Seelen.
Wenn der Bischof von Fulda und seine Erfüllungsgehilfen das nicht so sehen, damm haben sie ein Problem mit dem Katholischsein und eben nicht die inkriminierten Diener Jesu und Mariens. Sieht der Bischof das weiterhin nicht ein, wäre eine kanonische Visitation tatsächlich angezeigt.
PS. Wie kann man ernsthaft von Ökumene oder gar von interreligiösem Dialog reden, wenn man als Bischof, dessen Aufgabe es ist, „Brückenbauer“ zu sein, nicht einmal unterschiedliche legitime Wege in der Seelsorge unter einen Hut zu bringen imstande ist!?
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#4   Toby   19:10:02 | Dienstag, 7. November 2006
Bravo, Pater Hönisch!
Auch die „Fuldaer Zeitung“ sollte diese Richtigstellung veröffentlichen, wenn sie sich nicht ganz der Lächerlichkeit preisgeben wollen.
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#72   Toby   18:18:05 | Dienstag, 7. November 2006
Ränke falscher Brüder
St. Bonifatius schrieb einmal:
„Über allem das Schlimmste sind die Ränke falscher Brüder, die die Bosheit ungläubiger Heiden noch überbieten.“
Wenn man sieht, was da jetzt in Fulda abgeht, kann man fast den Eindruck gewinnen, dass der Apostel der Deutschen im Moment gewaltig in seinem Grab rotiert.
„O Glaubensvater, sieh die Not,
in der wir uns befinden,
still Gottes Zorn, wenn er uns droht,
zu strafen unsre Sünden.
Bitt ihn, daß seine starke Hand
uns schütze samt dem Vaterland.
Für uns, die wir noch ringen
nach unserm Heil im Erdental,
bitt’ Gott, dem wir hier singen,
dort in dem großen Himmelssaal,
o heil’ger Bonifatius!“
(Bonifatiuslied, Strophe 16, Gotteslob Nr. 891 im Fuldaer Diözesanteil)
Redaktion benachrichtigen Bis zum bitteren Ende
#41   Toby   16:34:26 | Montag, 6. November 2006
Auftritt einer „Priesterin“ in Fulda
Auch die Tatsache, dass der glaubensfeindliche „Fuldaer Kreis“ eine selbsternannte „Priesterin“ nach Fulda eingeladen hatte, hat bei Bischof Algermissen keinen „Leidensdruck“ hervorgerufen. Entsprechende kritische Anfragen von Gläubigen wurden negativ beschieden.
Redaktion benachrichtigen Bis zum bitteren Ende
#25   Toby   13:57:13 | Montag, 6. November 2006
Nach wie vor keine Begründung für den Rauswurf
Im aktuellen Wochenrückblick der „Fuldaer Zeitung“ fungiert Frau Bea Nolte-Schunck wieder als bischöfliche Hofberichterstatterin:
www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_me… www.kreuz.net/
Nun wird den Patres sogar unterstellt, sie hätten Jugendlichen gegenüber das Lesen der Zeitschrift „Bravo“ als „Todsünde“ bezeichnet.
Ansonsten wird stereotyp wiederholt, dass die „Einordnung“ der Patres in die Seelsorge des Bistums Fulda und die Loyalität zu Bischof Heinz Josef Algermissen „offensichtlich“ sehr zu wünschen übrig ließen.
Eine Begründung für diese Behauptung liefert Frau Nolte-Schunck freilich nicht.
Redaktion benachrichtigen Bis zum bitteren Ende
#20   Toby   13:29:48 | Montag, 6. November 2006
Und willst du nicht mein Bruder sein …
Das ist die geschwisterliche Dialogkirche von Fulda. Und sonntags wird dann von Liebe und Toleranz gepredigt.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#184   Toby   22:12:51 | Sonntag, 5. November 2006
Guten Morgen, Radio Vatikan!
Die Meldung ist doch mindestens eine Woche alt.
Aber sehr interessant, dass die bei Radio Vatikan zuerst bei Kreuz.net lesen müssen, um zu erfahren, was im Vatikan los ist …
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#179   Toby   22:04:13 | Sonntag, 5. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Das nennt man dann pastorale Gleichschaltung, passt gut zu totalitären Regimen und deren Handlangern.
Ich bin immer wieder überrascht, welch brüderlicher Geist im Bistum Fulda herrscht.
Redaktion benachrichtigen Rotarier aller Diözesen, vereinigt euch!
#52   Toby   20:08:46 | Samstag, 4. November 2006
Natürlich gibt es Seilschaften und priesterlichen Karrierismus!
Tja, Propst, da staunen, Sie. So etwas haben sie wohl noch nie gehört?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#170   Toby   20:05:30 | Samstag, 4. November 2006
Selbstgerechter Diözesanklerus
Was mir an dieser Diskussion hier besonders sauer aufstößt, ist diese unglaubliche Selbstgerechtigkeit der Algermissen-Verteidiger, die aber leider schon bezeichnend für einen Großteil des Fuldaer Diözesanklerus geworden ist.
Gewisse Herren können es einfach nicht ertragen, dass es noch andere Überzeugungen gibt als ihre eigene, ideologisch vorgeprägte Meinung.
Redaktion benachrichtigen Härte und Beharrlichkeit
#111   Toby   19:27:28 | Samstag, 4. November 2006
@ Gotthard
Wenn Sie den Artikel „Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs“ aufmerksam lesen, können Sie feststellen, dass zu den genannten Pfarreien noch mehrere Filialen in den umliegenden Ortschaften bzw. Ortsteilen zählen. Zur Pfarrei Schwarzbach zählt beispielsweise auch der Nüsttaler Ortsteil Gotthards (der heißt wirklich so). Die Gotthardser haben jetzt übrigens ebenfalls eine Unterschriftenaktion gestartet, um den Bischof umzustimmen, wie man heute in der „Fuldaer Zeitung“ lesen kann.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#136   Toby   07:12:44 | Samstag, 4. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Ich kann nasch wie vor nicht erkennen, dass sich die drei Patres etwas haben zuschulden kommen lassen, das den unerhörten Rauswurf rechtfertigen würde. Es ist ja wohl kein Verbrechen, wenn man als Priester das vertritt, was offizielle Lehre der Kirche ist!?
Bischof Algermissen handelt hier einfach ungerecht, da er auf der anderen Seite den glaubenfeindlichen „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ nicht nur toleriert, sondern dessen Mitgliedern sogar noch wichtige Ämter in diözesanen Gremien überträgt.
Der „Rauswurf“ der Priester der Ordensgemeinschaft SJM ist ein beispielloser Skandal. Da werden im Bistum Fulda in einer Zeit, in der es angeblich an Priestern „am Ort“ und an der „ordentlichen Seelsorge“ überall fehlt , drei „bei den Gläubigen beliebte Seelsorger“ aus fadenscheinigen, „an den Haaren herbeigezogenen“ Gründen in die Wüste geschickt, die sich in vorbildlicher Weise um das „eigentliche Geschäft“ eines Gemeindepriesters gekümmert haben: die würdige Feier der hl. Messe, Beichthören, Verkündigung des authentischen Glaubens, Unterweisung in der katholischen Sittenlehre, Hausbesuche usw. Offenbar sind solche „konservativen“ Priester nicht erwünscht, vor allem, wenn sie noch Erfolg haben: Sie passen nicht ins pastorale Konzept der Diözese! Sollte das aber tatsächlich der Fall sein, hätte die Weitergabe des authentischen katholischen Glaubens im Bistum Fulda kaum mehr eine Chance.
Redaktion benachrichtigen Härte und Beharrlichkeit
#91   Toby   20:19:42 | Freitag, 3. November 2006
@ Gotthard
Warum ist das alles für jemanden wie Sie nur so schwer zu begreifen?
Niermand hat etwas gegen die Fusion von Pfarreien, wenn dies pastoral sinnvoll und notwendig erscheint, vorausschauend und klug geplant ist und außerdem der Pfarrer nicht durch ein Pastoralteam ersetzt wird.
Die Kritik am sogenannten „Pastoralen Prozess im Bistum Fulda“ richtet sich vor allem gegen dessen ideologische Motivation und die teilweise völlig seelsorgefremden Umstrukturierungen.
Das hat beispielsweise die Kritik am Pastoralverbund Florenberg gezeigt, wo jahrhundertelange Traditionen willkürlich zerissen und gewachsene Strukturen zerstört wurden.
Die Leute werden – wie immer – mit den Füßen abstimmen.
Also: Konstruktive Neuordnungen ja – Desktruktion nein!
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#133   Toby   18:06:20 | Freitag, 3. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Wer hat Sie denn bestellt? Bischof Algermissen persönlich?
Was Sie bringen, ist die Verbreitung von Unwahrheiten und vagen, ehrverletzenden Unterstellungen! Ist das christlich? Was heißt beispielsweise „vorkonziliar“, was heißt „rigoroser und weltfremder Umgang mit den ihnen anvertrauten Menschen“ etc.?
Die Mehrheit der Gläubigen sieht das offensichtlich anders. Bischof Algermissen hat sich nur auf wenige extreme Einzelmeinungen bezogen, die ihm aus den betreffenden Gemeinden zugetragen wurden.
Im übrigen ist Bischof Algermissen ist keineswegs konsequent. Gegenüber den Geistlichen, die im glaubensfeindlichen „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ aktiv sind, zeigt er sich grenzenlos tolerant. Ist das gerecht?
Redaktion benachrichtigen Jetzt müssen die Leichen verscharrt werden
#35   Toby   20:07:00 | Mittwoch, 1. November 2006
@ haher und Gotthard
@haher
Natürlich ist Algermissen autoritär im soziologischen Sinn, wie Sie es nennen, er lässt ja nicht einmal einen Dialog in pastoralen Fragen zu.
Im theologischen Sinn ist Algermissen keineswegs autoritär, wie man bei seinem Hofieren von Priestern des glaubensfeindlichen „Fuldaer Kreises“ sehen kann.
@ Gotthard
Das Zweite Vatikanische Konzil hat aber doch die zölibatäre Lebensform für Priester der lateinischen Kirche dringend empfohlen (vgl. Presbyterorum Ordinis 16) und daran mit überwältigender Mehrheit festgehalten. Sind Sie jetzt plötzlich gegen das Konzil? Und was ist mit der Frauenordination, die der „Fuldaer Kreis“ begrüßt? Da hatte doch Johannes Paul II. mit „Ordinatio sacerdotalis“ eine eindeutig dogmatische Entscheidung getroffen.
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#28   Toby   19:19:59 | Mittwoch, 1. November 2006
@ propst zu paderborn
Haben Sie noch etwas anderes zu bieten als Ihre sich ständig wiederholenden Schutzbehauptungen?
Warum unternimmt Bischof Algermissen nichts gegen den „Fuldaer Kreis“?
Finden Sie es in Ordnung, wenn Geistliche in Fulda offen für das Frauenpriestertum und die Abschaffung des Zölibats eintreten? Was ist das für ein Bischof, der diese Herren gewähren lässt und unbescholtene Priester rausschmeißt?
Außerdem war es Kardinal Ratzinger, der – wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde – 1994 die kanonische Errichtung der „Servi Jesu et Mariae“ maßgeblich vorangetrieben hatte – und das nicht zuletzt auch gegen bischöfliche Widerstände. Der Papst schätzt Pater Hönisch sehr! Was hat Algermissen gegen ihn?
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#15   Toby   17:01:37 | Mittwoch, 1. November 2006
Einschreiten Roms?
Lioba schrieb: Rom ist doch eingeschritten! Die Forderung P. Reiners war also berechtigt. Aber unser Bischof Heinz Josef will nichts dazu sagen. Es ist ihm sehr peinlich.
Der Bischof von Fulda weigert sich, ein Schreiben zu veröffentlichen, das er kürzlich von der Römischen Kleruskongregation erhielt. Es geht darin um die in Fulda geplante Zusammenlegung der Pfarreien.
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#9   Toby   16:11:46 | Mittwoch, 1. November 2006
kreuz.net
Fakt ist, dass der Willkürakt von Bischof Algermissen erst durch die Berichterstattung auf kreuz.net öffentlich bekannt wurde. Alle schimpfen auf kreuz.net, aber jeder liest es. Und das ist doch die Hauptsache.
Auch im hr-Studio Fulda und bei der Fuldaer Zeitung scheint man fleißig kreuz.net zu lesen, auch wenn man nach außen hin so tut, als sei diese Online-Zeitung gar nicht existent.
Dasselbe gilt natürlich erst recht für die Bischöfliche Pressestelle Fulda. Von sich aus wollte Algermissen ja erst gar nicht an die Öffentlichkeit gehen und die Entlassung der Ordenspriester „privat“ regeln. Als sei der Rauswurf von Pfarrseelsorgern nicht von öffentlichem Interesse, sondern eine reine „Privatangelegenheit“, die man mal soeben unter der Hand aushandeln kann, ohne die Gläubigen zu informieren.
Der ganze Vorgang zeigt sehr deutlich die große Seelsorgsferne und außerdem die mangelnde Medienkompetenz der Fuldaer Bistumsleitung.
Wie gut, dass sich die Gläubigen jetzt nicht mehr alles gefallen lassen.
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#111   Toby   10:11:24 | Mittwoch, 1. November 2006
Öffentlichkeit
Eines hat Kreuz.net schon mal erreicht: Die Öffentlichkeit wurde hergestellt – offenbar sehr zum Leidwesen des Bischofs. Der hätte am liebsten alles hinten herum „geregelt“.
Auch der Hessische Rundfunk hat über die Angelegenheit berichtet.
Was die glaubenszersetzenden Aktivitäten des „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“ betrifft, scheint der „Leidensdruck“ des Bischofs noch nicht gro0ß genug zu sein. Da wird Rom ein bisschen nachhelfen müssen.
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#96   Toby   21:29:07 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@ propst zu paderborn und Gotthard
Fakten bringen Sie auch nicht gerade, nur Schutzbehauptungen.
Mit aktiver Seelsorge hat Bischof Algermissen schon seit Jahren nichts mehr zu tun.
Wenn er ein so „großer Hirte“ ist, wie Sie behaupten, warum scheut er dann den Dialog mit den betroffenen Gemeinden?
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#74   Toby   12:56:40 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@ Gotthard
Es war kein geringerer als der damalige Kardinal Ratzinger, der sich im Jahr 1994 für die kanonische Errichtung der Ihrer Meinung nach „umstrittenen“ Ordensgemeinschaft „Servi Jesu et Mariae“ stark gemacht hat.
Würden Sie Kardinal Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI. deshalb auch als „umstritten“ bezeichnen?
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#63   Toby   11:03:53 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@ zwobbel
Ganz recht, zwobbel, mit seinem willkürlichen Vorgehen gehen unbescholtene Ordenspriester missachtet Bischof Algermissen eindeutig den Willen des Hl. Vaters. Von Algermissen wurde vor einiger Zeit der Ausspruch zitiert: „Die spinnen ja regelrecht in Rom!“, was man unter www.kreuz.net/article.2959.html www.kreuz.net/ nachlesen kann.
Auf zwei Aspekte möchte ich hier noch hinweisen, die offenbar noch gar nicht diskutiert worden sind.
1. Der Rauswurf einer international tätigen katholischen Ordensgemeinschaft aus einer deuten Diözese und die kurzfristige Entpflichtung relativ junger Pfarrseelsorger in Zeiten angeblichen Priestermangels ist ein Vorgang, der nicht alle Tage vorkommt. Warum wird darüber außer bei kreuz.net eigentlich nirgendwo berichtet? Warum schweigt die „Fuldaer Zeitung“? Warum gibt die Bischöfliche Pressestelle Fulda keine entsprechende Erklärung heraus? Warum ist in der Kirchenzeitung „Bonifatiusbote“ nichts über den Vorgang zu lesen? Warum werden die Laiengremien übergangen? Scheut die Fuldaer Bistumsleitung die Öffentlichkeit?
2. Wenn ich es richtig gelesen habe, endet der Vertrag der drei Patres erst im Sommer 2007, Algermissen hat die jungen Priester aber bereits zum 1. Dezember von ihrem Dienst in der Pfarrseelsorge entpflichtet. Das heißt doch mit anderen Worten, dass sich das Bistum Fulda in Zeiten knapper Kassen tatsächlich den Luxus leistet, die Gehälter über mindestens ein halbes Jahr weiterzuzahlen, obwohl die Priester weg sind. Ist das zu verantworten?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#21   Toby   17:34:42 | Montag, 30. Oktober 2006
Laien haben nichts zu sagen
Ich finde es absolut unverständlich, wie hier über die Köpfe der Gläubigen hinweg entschieden wird. Immerhin hat sich der Pfarrgemeinderat einstimmig (sic!) für den Verbleib der SJM-Priester ausgesprochen. In der nachkonziliaren Kirche wird doch sonst die Mündigkeit und Eigenverantwortung der Laien betont. Warum gilt das hier plötzlich nicht mehr?
Redaktion benachrichtigen Tief verwundet + …
#3   Toby   10:41:40 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Schändungen auch anderswo
Ich hätte mir gewünscht, dass man bei von Hagens Leichensezierungen und -ausstellung genauso sensibel reagieren würde wie jetzt auf die Vorfälle bei der Bundeswehr.
Redaktion benachrichtigen Erst im Frühjahr?
#1   Toby   18:25:32 | Samstag, 28. Oktober 2006
Lob an Kreuz.net!
auf den erbitterten Widerstand konservativer Konzilskreise
Sehr gut formuliert!!! Die Tradis sind die wahren Avantgardisten unserer Zeit wider die konservativen Konzilsspießer!!!
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#25   Toby   15:52:51 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt
Rom scheint das jedenfalls nicht so zu sehen, vgl. entsprechende Aussagen von Kardinal Hoyos.
Wie schon gesagt, man muss unterscheiden zwischen zugespitzter Rhetorik und dogmatischer Sachlage.
Rom hat Williamson & Co jedenfalls nicht aus der Kirche ausgeschlossen.
Außerdem verstehe ich nicht, warum hier immer nur auf der FSSPX herumgehackt wird, während „Donum vitae“ und „Wir sind Kirche“ weiterhin stillschweigend toleriert werden, obwohl diese Gruppierungen in zentralen Glaubensfragen der kirchlichen Lehre offen widersprechen.
Wenn schon, dann sollte überall in der Krche das gleiche Recht gelten und auch angewandt werden.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#20   Toby   15:35:50 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt
Nun ja, man muss wohl unterscheiden zwischen verbaler Zuspitzung á la Williamson und dogmatischer Substanz.
Fakt ist jedenfalls, dass selbst Exkommunizierte immer noch zur katholischen Kirche gehören, wenn auch mit eingeschränkten Rechten, wie hier schon zutreffend festgestellt wurde.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#15   Toby   15:24:39 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Guiseppe
Und warum gehorchen dann nicht die Leute von „Wir sind Kirche“ oder von „Donum vitae“?
Die dürfen also ungehorsam sein, während man von der FSSPX – zurecht übrigens – den Gehorsam einfordert!
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#13   Toby   15:20:58 | Freitag, 27. Oktober 2006
Was ist römisch-katholisch?
Benedikt schrieb: Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm.kath. Kirche ist.
Auch fragt sich nur, ob die Kirche und die in so manchem Bistum tolereierte Initiative „Wir sind Kirche“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm. kath. Kirche ist.
Außerdem fragt sich nur, ob die Kirche und der von katholischen Laien initiierte Verein „Donum vitae“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm. kath. Kirche ist.
Redaktion benachrichtigen Nicht drinnen und nicht draußen – oder doch?
#30   Toby   09:00:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
Alles eine Sache der Wahrnehmung
@ Protestant
Innerhalb der Gesamtkirche spielen Gruppen wie „Wir sind Kirche“ eine wesentlich größere Rolle als die Piusbruderschaft. Aber die offiziellen Verantwortungsträger der Kirche haben sich nur auf diese kleine Gruppe eingeschossen. Man schießt mit Kanonen auf spatzen und lässt die viel größeren Problemgruppen einfach machen.
Ich hab grundsätzlich nichts gegen ökumenische Gastfreundschaft, pflege sogar persönliche Freundschaften mit evangelischen Christen (Man muss sich ja nicht nur über Transsubstantiation und Weiheprierstertum unterhalten, wenn die unterschiedlichen Stanpunkte, die wir respektieren, ohnehin klar sind). Aber warum den Piusbrüdern nicht auch mal einfach nur „menschlich“ begegnen?
Kein Wunder, dass sich diese Leute in einem Forum wie diesem hier Luft verschaffen …
Redaktion benachrichtigen Nicht drinnen und nicht draußen – oder doch?
#27   Toby   08:38:14 | Freitag, 27. Oktober 2006
Zweierlei Maß
Das Ärgernis besteht darin, dass hier – wie so oft – mit zweierlei Maß gemessen wird.
Während die Toleranz gegen über schismatischen Gruppen wie „Kirche von unten“, „Wir sind Kirche“ und „Donum vitae“ scheinbar grenzenlos zu sein scheint und die ökumenische bzw. interreligiöse Gastfreundschaft ebenfalls keine Grenzen kennt, werden die Piusbrüder behandelt, als wären sie Aussätzige.
Im übrigen sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nur die weihenden und geweihten Bischöfe exkommuniziert wurden, die übrigen Priester und Gläubigen sind von der Tatstrafe der Exkommunikation nicht betroffen. Und selbst Exkummunizierte bleiben weiterhin Mitglieder der katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen Nicht drinnen und nicht draußen – oder doch?
#7   Toby   22:11:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Linke Mordernisten haben nichts zu befürchten!
Jolie hat vollkommen recht. Linke „Kirche-von-unten“-Priester, die sich längst von der katholischen Glaubenslehre verabshiedet haben, unterwandern das kirchliche Establishment, und die Bischöfe fördern das auch noch!
Redaktion benachrichtigen Der Traum vom Konzilsfrühling ist noch nicht ausgeträumt
#11   Toby   17:31:15 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Kardinal Lehmann …
… ist Geburtsjahrgang 1936 und Weihejahrgang 1963.
Ergo war er seit seiner Kindheit mit dem überlieferten Ritus vertraut, nicht nur seine gesamte Jugend- und Schulzeit, sondern auch noch seine gesamte Studien- und Seminarzeit und mindetsens noch vier Jahre seiner Zeit als geweihter Priester.
Als Lehmann sich entschloss, Priester zu werden, also spätestens nach dem Abitur, wollte er ja sein Priestertum im alten Ritus antreten, denn damals – 1956 – ließ sich gewiss noch nicht erahnen, was etwa zehn Jahre später passieren würde.
Warum nun diese offenkundige Aversion gegen den vertrauten Ritus seiner Kindheit und Jugend? Was ist da schief gelaufen?
Redaktion benachrichtigen Benediktinerabt neuer Bischof von Eichstätt
#51   Toby   18:44:38 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Gotthard
Von Dir selbst ist diese negative Wertung der Mitgliedschaft bei den Rotariern erfolgt …
Ich habe ja versucht zu erklären, warum mir die Mitgliedschaft kirchlicher Würdenträger bei den Rotariern grundsätzlich nicht ganz unproblematisch erscheint. Gerade weil ich Abt Gregor grundsätzlich sehr schätze, sehe ich seiner Bischofsernennung eben aufgrund dieser Interessenlagen und möglichen „Abhängigkeiten“ mit gemischten Gefühlen entgegen.
Aber mal etwas anderes: Heute, 13. Oktober, sollte doch die Bischofsernennung endlich auch offiziellbekanntgegeben werden, zeitgleich im Vatikan und in Eichstätt. Bislang (18:44 Uhr) gibt es aber keine neuen Nachrichten. War der genannte Termin doch nicht der richtige? Oder wurde er jetzt aufgrund der Indiskretionen aus CSU-Kreisen verschoben?
Redaktion benachrichtigen Benediktinerabt neuer Bischof von Eichstätt
#49   Toby   18:04:52 | Freitag, 13. Oktober 2006
Etwas Grundsätzliches
@ Sirilo
Vermuten Sie bei ihren Mitmenschen oder ihren selbsterklärten innerkirchlichen Gegnern immer gleich das Schlechte und böse Absichten? Es war nie meine Absicht, das Ansehen von Abt Gregor zu mindern, im Gegenteil. Nach allem, was ich von ihm weiß, halte ich ihn für eine redliche und tieffromme Persönlichkeit, die neben großem Sachverstand, theologischer Bildung und Führungsstärke auch noch viele andere Qualitäten bewiesen hat. Auch habe ich es nicht nötig, irgendwelche bösartigen Behauptungen frei zu erfinden. Warum sollte ich das tun? Ich habe es nicht nötig, meine Überzeugung an selbsterklärten „Feindbildern“ festzumachen.
Viele Bischöfe und kirchliche Würdenträger sind Rotarier. Damit ist doch kein Werturteil über die jeweilige Person ausgesprochen. Das Thema ist außerdem viel zu komplex, als dass es hier in Leserbriefform umfassend erörtert werden könnte. Ich sehe nur die grundsätzliche Gefahr, dass sich hier selbst rechtschaffene und glaubenstreue Würdenträger in wie auch immer geartete Abhängigkeiten von irgendwelchen Lobbyisten begeben könnten. Das muss ja an sich nichts Schlechtes sein und noch lange nichts über die persönliche Integrität aussagen. Aber diese wenn auch aus guten Absichten erfolgten Vernetzungen sind grundsätzlich nicht ganz unproblematisch, und so neu ist das Thema ja auch wieder nicht, dass sich die Kirche in irgendwelche politischen oder sonstigen Abhängigkeiten begeben kann.
Ich denke, dass wir es damit bewenden lassen sollten.
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#47   Toby   16:56:48 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Sirilo
Alle Ihre tollen Links führen nur zurück zu kreuz.net!
Das habe ich auch gerade gemerkt. Wahrscheinlich sind die Links falsch gesetzt. Man kann sie aber in die Adressenleiste kopieren. So kommt man auch auf die entsprechenden Seiten.
Und die Angabe der Quelle für die Behauptung Abt Gregor Hanke sei Rotarier, steht immer noch aus.
Warum wollen Sie das eigentlich so genau wissen?
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#45   Toby   16:32:06 | Freitag, 13. Oktober 2006
Nebenkriegsschauplatz
und immer noch keinen Beleg für seine Behauptung
Ich habe eine Information weitergegeben, die aus einer glaubwürdigen Quelle stammt, nicht mehr und nicht weniger. Das habe ich doch bereits gesagt.
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#43   Toby   15:17:11 | Freitag, 13. Oktober 2006
Künstliche Aufregung
Niemand hat hier behauptet, dass Lehmann Freimaurer sei. Was sollen diese Unterstellungen?
Überhaupt kann ich die künstliche Aufregung hier nicht ganz nachvollziehen. Es ist doch nichts Neues, dass hohe kirchliche Würdenträger Rotarier sind, beispielsweise die Bischöfe Reinelt (www.rotary1950.de/…-ausgabe-2004-12.pdf www.kreuz.net/), Mixa (www.rotary1840.org/…club/clubDispatch.do?M=index&club=s… www.kreuz.net/), Marx (www.rotary-witten.de/ www.kreuz.net/) und Algermissen (www.rotary-fulda.de/index.php?id=4154&psid=f… www.kreuz.net/).
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#35   Toby   18:34:41 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
FSSP-Priester
Die FSSP und andere sind doch glücklich mit ihrer derzeitigen Situation.
Sind sie das? Das sollten sie eigentlich nicht sein, werden sie in ihren Handlungsmöglichkeiten bislang doch seh stark eingeschränkt.
Das wäre überhaupt noch so einThema. Warum nicht FSSP-Priester in die ganz normale pastorale Planung der Diözesen einbeziehen? In vielen Bistümern dürfen solche Priester bislang nicht einmal vertretungsweise bei der Zelebration der genehmigten Indultmessen einspringen.
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#33   Toby   18:19:20 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Ausbildung für die klassische Form des Ritus Romanus
Wichtig wäre auch, dass die normalen Priesteramatskandidaten in den normalen diözesanen Priesterseminaren die ganz normale Möglichkeit erhalten, die klassische Form des Römischen Ritus zu erlernen, ohne deshalb schikaniert oder vom Regens schief angesehen zu werden.
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#24   Toby   17:24:24 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
„Klassischer“ Ritus statt „außergewöhnlicher“ Ritus
@ Benedikt
Klar, wir müssen Realisten sein und bleiben. Aber – wie schon gesagt – ich denke, dass die Quantität, also hier die Anzahl der Gläubigen, kein Kriterium sein sollte, etwas als „gewöhnlich“ oder „außergewöhnlich“ zu bezeichnen. Mein Vorschlag wäre: „traditionelle“ bzw. „klassische“ Form des Römischen Ritus und „neue“ Form des Römischen Ritus. Die Bezeichnung „klassischer Ritus“ stammt ursprünglich übrigens von Kardinal Ratzinger. Dieser Begriff wurde dann von einigen Ecclesia-Dei-Gruppen aufgegriffen und insbesondere auch von der Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“
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#19   Toby   17:13:08 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Was heißt „gewöhnlich“?
Laut vatikanischen Quellen streicht er in dem Schreiben auch das Prinzip heraus, dass es nur einen liturgischen Ritus in der lateinischen Kirche gibt, der wiederum zwei Formen habe: Den gewöhnlichen Ritus (Novus Ordo), der gewöhnlich in der Landessprache gefeiert wird, und den außergewöhnlichen (alten) Ritus.
Die Unterscheidung zwischen „gewöhnlicher“ und „außergewöhnlicher“ Form des Römischen Ritus ist m. E. interpretationsbedürftig. Es ist nirgendwo vorgeschrieben, dass der Novus Ordo in der Landessprache und dem Volk zugewandt zu feiern ist. Man kann also auch den Novus Ordo in einer „ungewöhnlichen“ Form zelebrieren, nämlich auf Latein und versus orientem. Aber dann handelt es sich immer noch um den Novus Ordo und nicht um den alten.
Außerdem kann die Quantität kein hinreichendes Kriterium sein, etwas als „gewöhnlich“ oder „außergewöhnlich“ zu qualifizieren.
Bis 1969 war die traditionelle Form des Römischen Ritus dessen „gewöhnliche“ Form. Zählt man die Tradition mit allen Gläubigen der letzten 2000 Jahre dazu, ist der alte Ritus der „gewöhnliche“, und der Novus Ordo, der noch nicht einmal 40 Jahre alt ist, ist der „außergewöhnliche“.
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#11   Toby   13:57:36 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ Sirilo
Es sind also 8 Millonen Gottesdienstbesucher zu den Meßfeiern im Alten Ritus abgewandert?
Das zwar nicht, aber die Verfechter der neuen Liturgie behaupten doch immer, dass die gegenwärtige Form der Messfeier sozusagen die „attraktivere“ sei, also die verständlichere, ansprechendere und durchsichtigere Messform. Da frage ich mich schon, wo die Gläubigen geblieben sind. Nach den Erwartungen der Reformer hätte die Zahl der Gottesdienstbesucher nach dem „Frühling“ des Konzils und nach der Einführung der neuen Riten, die nun endlich wieder den „Glanz edler Einfachheit“ tragen, zunehmen müssen. Aber wo sind sie geblieben?
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#8   Toby   13:45:42 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Abstimmung mit den Füßen
Gotthard schrieb: ich frage mich auch, woher der Widerstand gegen die heutige Zelebration der Hl. Messe kommt.
Fragen Sie doch mal die Leute, die seit1969 mit den Füßen abstimmen: Seit Einführung der neuen liturgischen Bücher ist die Zahl der Gottesdienstbesucher an Sonntagen von rund zwölf auf vier Millionen gesunken.
Dabei tragen die Riten doch jetzt endlich den „Glanz edler Einfachheit“ und man kann alles so gut in der Landessprache verstehen. Komisch, wo ist der Frühling des Konzils geblieben?
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#37   Toby   16:10:20 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Rotarier
„Wie aus dem persönlichen Umfeld von … zu hören ist“
Wenn schon, sollten Sie mich korrekt zitieren. Ich habe nicht geschrieben „Wie aus dem persönlichen Umfeld von … zu hören ist“, sondern dass die Information aus dem persönlichen Umfeld stammt, von einer Person, die mir das glaubhaft versichert hat. Warum sollte diese Information nicht der Wahrheit entsprechen? Wenn Sie einen schriftlichen „Beweis“ wollen, dann müssen Sie den Abt schon persönlich fragen.
Im übrigen verstehe ich nicht ganz, was jetzt diese ganze Fragerei soll. Dass Bischöfe und andere kirchliche Würdenträger Rotarier sind, ist doch nichts Neues. Die interessantere Frage wäre doch, warum sie sich dort engagieren und warum so ein Geheimnis daraus gemacht wird. Cui bono?
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#34   Toby   14:58:45 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ Sirilo und Pünktchen
Ich habe hier nicht „wild herumspekuliert“, die Information stammt direkt aus dem persönlichen Umfeld des Abtes.
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#20   Toby   07:39:27 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Zur Klarstellung
Nieman hat hier das katholische Profil und die moralische Integrität von Abt Gregor in Frage gestellt.
Was Rotary betrifft, ist das ein sehr komplexes und auch sehr spekulatives Thema, das nicht in einem satz beanwortet werden kann.
Tatsache ist, dass es keine institutionellen Verbindungen zwischen Rotary und der Freimaurerei gibt, was aber Doppelmitgliedschaften nicht ausschließt. Immerhin wurde Rotary von Freimaurern gegründet, und das Hl. Offizium hatte 1950 Klerikern eine Mitgliedschaft untersagt. Ob die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt hatten, heute noch bestehen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich frage mich, warum heute die Mitgliedschaft bei Rotary vielen katholischen Würdenträgern so wichtig ist. Auch wenn es sich dabei formell und rechtlich um keine Freimaurerorganisation handelt, haben diese Gesellschaftsclubs doch etwas Merkwürdiges. Es kommt zu Absprachen, finanziellen Abhängigkeiten, Vetternwirtschaft. Muss sich die Kirche durch ihre wichtigsten Vertreter da so einbinden lassen?
Redaktion benachrichtigen Benediktinerabt neuer Bischof von Eichstätt
#9   Toby   20:14:50 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Gotthard
Niemand hat hier zur Jagd aufgerufen.
Dass Abt Gregor Rotarier ist, ist eine Tatsachenfeststellung und keine Wertung.
Redaktion benachrichtigen Benediktinerabt neuer Bischof von Eichstätt
#6   Toby   19:49:19 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Gemischte Gefühle
Abt Gregor ist wie sein Vorgänger Walter Mixa Rotarier.
Als junger Mönch zelebrierte er in den 80-er Jahren in Eichstätt die Indultmessen.
Seit seiner Wahl zum Abt hat er nur mit seinen ökologischen Wirtschaftsbetrieben Schlagzeilen gemacht, weniger mit Gregorianischem Choral.
Ich sehe dieser Ernennung mit gemischten Gefühlen entgegen. ABer warten wir’s ab …
Redaktion benachrichtigen „Der Episkopat und die Theologenschaft sind weitestgehend progressistisch imprägniert.“
#16   Toby   13:26:33 | Montag, 9. Oktober 2006
@ ecclesia-semper-reformanda
Wenn Sie also ernsthaft behaupten wollen, diese Äußerung sei eine „Tatsache“, dann – so fürchte ich – ist unsere Diskussion hier beendet. Denn eine Tatsache kann man bekanntlich nicht bestreiten.
Das erinnert mich an den Sponti-Spruch „Ich bleibe bei meiner Meinung, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!“
Natürlich trifft das insbesondere auf das progressistische Lager in der katholischen Kirche zu, von Tatsachen haben die sich noch nie beeindrucken lassen. Ich frage mich nur, auf welchem Planeten die eigentlich leben. Formell gehören wir ein und der selben Religion an, aber geistig-geistlich trennen uns Lichtjahre.
Redaktion benachrichtigen Erlaubt Kardinal Kasper den Protestanten den Kommunionempfang?
#28   Toby   12:58:44 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Gotthard
Es gibt doch so etwas wie Erkenntnisfortschritt in der katholischen Kirche, auch hinsichtlich der Sakramentenlehre. Die scholastische Begrifflichkeit hat sich bewährt.
Redaktion benachrichtigen Es ist nicht leicht, eine altrituelle Gemeinschaft in die Diözese aufzunehmen
#24   Toby   17:26:57 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Benedikt
Viele Entscheidungsträger in der Kirche tun ja heute so, als habe die Kirche eigentlich erst 1965 begonnen sinngemäß „zu sich selbst gefunden“ nach jahrhundertelanger Finsternis. Lesen Sie mal Eugen Biser und andere theologische Koryphäen seiner Art.
Redaktion benachrichtigen Erlaubt Kardinal Kasper den Protestanten den Kommunionempfang?
#15   Toby   16:25:25 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Ephraem1
Eher „bekehren“ sich in Deutschland die Katholiken zum Protestantismus.
Es ist auch bezeichnend, dass die scholastischen Begriffe wie Substanz und Akzidenz heuzutage kaum noch verwendet werden, von Transsubstantation ganz zu schweigen.
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#10   Toby   13:32:11 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Sulpicius
Vielleicht bräuchte Eminenz eine (theologische) Wúrzelbehandlung!? :-$
Redaktion benachrichtigen Erlaubt Kardinal Kasper den Protestanten den Kommunionempfang?
#5   Toby   12:46:29 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ timpressum
… daß ich nicht ans Weihepriestertum glaube (an die Realpräsenz aber sehr wohl!).
Aha. Aber wie kommt dann die Realpräsenz zustande, wenn es kein Weihepriestertum gibt?
An die Wandlung von Brot in den Leib Christi ist doch viel schwerer zu glauben als an den unauslöschlichen Charakter der Weihe, oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verhinderungspolitik?
#32   Toby   20:06:48 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Gotthard
Aber nur als Primus inter pares. Jeder Bischof ist für seine Diözese allein verantwortlich.
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#30   Toby   19:54:43 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Bonaventura
Hat Kardinal Meisner, der ja auch Vorsitzender der Liturgiekommission der DBK ist, sich eigentlich jemals öffentlich zum überlieferten römischen Ritus geäußert? Mir ist derlei nicht bekannt, auch nicht, dass er selbst als Bischof und Kardinal jemals diesen Ritus zelebriert hätte. Soweit ich weiß, hat überhaupt keiner der derzeitigen Mitglieder der DBK jemals in diesem Ritus zelebriert, was ja auch symptomatisch ist.
Ich hoffe sehr, dass Kardinal Meisner und andere deutsche Bischöfe beim bevorstehenden Ad-linina-Besuch zumindest ein gutes Wort für die alte Messe – entgegen der Lehmannschen Diktion – einlegen wird.
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#27   Toby   18:46:02 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Bonaventura und simon
Bonaventura schrieb: Kardinal Meisner erlaubt auch großzügig Diözesanpriestern die Zelebration wenn diese es wünschen und sich keine Probleme mit der Pfarrseelsorge ergeben.
Warum hat dann Kardinal Meisner der Erklärung der Bischofskonferenz unkritisch zugestimmt? Ich frage mich ohnehin, wieso dort scheinbar immer alles so einstimmig abläuft. Man müsste sich doch bei 71 Oberhirten eine etwas differenziertere Meinungsbildung wünschen. Aber auch hier stellen sich alle Bischöfe hinter ihren großen Vorsitzenden.
simon schrieb: Ich habe ja die Ahnung, daß die Tradis nichts mehr fürchten, als daß es wirklich passiert. Denn dann köbnnte sich zeigen, daß die deutschen Bischöfe doch recht haben.
Ach was, wenn die Bischöfe recht hätten, dürften sie ja kein Problem damit haben, die alte Messe „weit und großzügig“ zuzulassen. Warum muss etwas unterdrückt werden, für das angeblich sowieso kein Interesse besteht? Das ist sehr seltsam. Die Oberhirten sollten sich im übrigen mal um den rasanten Schwund an Gottesdienstbesuchern im neuen Ritus kümmern statt um Klimaschutz.
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#24   Toby   18:33:02 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Guldin
Zwar wurde die h-Moll-Messe in der Bach-Familie als „catholische Messe“ bezeichnet, dennoch unterscheidet sich der Text an zwei Stellen vom katholischen Messentext: Entsprechend der Fassung von Martin Luther ist im Gloria nach Domine, fili unigeniti, Jesu Christe das Wort altissime eingefügt. Im Sanctus steht statt Gloria tua entsprechend Jesaja 6,3 gloria ejus.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verhinderungspolitik?
#18   Toby   18:08:05 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Benedikt und Tridentinus
War es nicht der Hl. Pius X., der die Kirchenmusik reformieren und die Messfeiern von opernartigen Aufführungen bereinigen wollte?
Fakt ist allerdings, dass die klassische Form der hl. Messe zahlreiche Künstler und Musiker inspiriert hat, was man von der „Neuen“ Messe wohl kaum behaupten kann.
Hätten sich Bach, Mozart oder Beethoven für ihre genialen Messkompositionen wirklich inspirieren lassen können, wenn sie im NOM-Zeitalter gelebt hätten? Ich habe da meine Zweifel, aber, Benedikt, Sie haben natürlich recht, das ist in der Tat sehr spekulativ …
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Verhinderungspolitik?
#15   Toby   17:45:24 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
„Gläubige des alten Ritus“
@ Aurelius
In der lateinischen Kirche hat es immer eine Vielzahl von verschiedenen, rechtlich anerkannten Riten gegeben, die sich nicht gegenseitig ausgeschlossen, sondern vielmehr gegenseitig befruchtet haben.
»In den Dingen, die den Glauben oder das Allgemeinwohl nicht betreffen, wünscht die Kirche, nicht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen, nicht einmal in ihren Gottesdiensten; im Gegenteil pflegt und fördert sie das glanzvolle geistige Erbe…«
Dies ist der Artikel 37 der Liturgiekonstitution, zitiert von Papst Johannes Paul II. in einer Ansprache vor den Mönchen von Le Barroux zur Frage der Anerkennung des Missale von 1962, Brief an die Freunde der Abtei Sainte Madeleine Nr. 41, 8. Dezember 1990
Redaktion benachrichtigen Was sind die Gründe für homosexuelles Verhalten im Burschen?
#11   Toby   18:32:38 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Mangelnde Gesprächskultur
@ wunderkind2
Die einzigen, die hier polemisieren und hetzen, sind die selbsternannten Gegner von Kreuz.net. Man könnte sich ja mal sachlich-konstruktiv mit dem Artikel auseinandersetzen, auch sachliche Kritik üben und Gegenargumente abwägen. Aber das scheint hier nicht möglich zu sein. Offenbar können sich gewisse Leute hier nur über ihre selbstgestrickten Feindbilder definieren, die es dann zu bedienen gilt.
Redaktion benachrichtigen Unzureichende Mathematikkenntnisse?
#27   Toby   17:54:54 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Anteil der Gläubigen des alten Ritus steigt erheblich
Ich möchte noch einmal auf die Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher in Deutschland zurückkommen.
Laut amtlicher Statistik der Deutschen Bischofskonferenz ist die Zahl der Gottesdienstbesucher im Nous Ordo zwischen 1993 und 2004 von 5,404 Millionen auf 3,849 Millionen gesunken (minus 29 Prozent).
Nach Angaben von Frau Rheinschmitt hat sich im gleichen Zeitraum die Zahl der bischöflich genehmigten Messorte des alten Ritus von 9 auf 36 vervierfacht.
Natürlich ist die Zahl der Gläubigen, die Gelegenheit haben, eine Sonntagsmesse im alten Ritus zu besuchen, gemessen an der Gesamtzahl der sonntäglichen Messbesucher verschwindend gering.
Allerdings zeigt die Statistik auch, dass angesichts des dramatischen Rückgangs bei den Novus-Ordo-Messen die Zahl der traditionsverbundenen Gläubigen unter denjenigen, die überhaupt noch sonntags in die Kirche gehen, insgesamt erheblich gestiegen ist.
Gerade das müssten die Bischöfe berücksichtigen, wollen sie ihrem Hirtenamt wirklich gerecht werden.
Redaktion benachrichtigen Unzureichende Mathematikkenntnisse?
#24   Toby   17:07:31 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Benedikt
Die rechtliche Seite ist die eine Sache, die phänotypische die andere. Nicht die Papierform prägt die Gläubigen, sondern das, was sie sonntag für Sonntag am Altar erleben.
Natürlich kann man einen Ritus so weitgehend verändern, dass eine Kontinuität kaum mehr wahrnehmbar erscheint. Aber dann stellt sich die Frage, ob man das dann nicht auch rechtlich sanktioieren sollte.
Es wäre natürlich eine absolute Sensation, wenn Rom den alten römischen Ritus neben dem neuen Ritus als rechtlich eigenständigen Ritus anerkennen würde. Damit würde man ja indirekt eingestehen, dass 1969 eben doch ein neuer Ritus geschaffen wurde und nicht ein bestehender einfach überarbeitet.
Redaktion benachrichtigen Unzureichende Mathematikkenntnisse?
#18   Toby   15:20:17 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Benedikt
In der Tat gibt es offiziell nach wie vor nur einen römischen Ritus. Der klassische römische Ritus ist kein rechtlich anerkannter Ritus im Sinne von Artikel 4 der Liturikonstitution „Sacrosanctum Concilium“, weshalb sein Gebrauch ja nur Indultcharakter hat und somit ein Privileg darstellt. Es ist an der Zeit, diese Situation endlich theologisch und rechtlich zu klären.
Redaktion benachrichtigen Unzureichende Mathematikkenntnisse?
#13   Toby   14:53:45 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Privileg
Papst Johannes Paul stellte 1986 an eine Kommission von neun Kardinälen zwei Fragen:
1. Hat Papst Paul VI. oder irgendeine andere maßgebende Autorität auf legale Weise die weitläufige Zelebration der Tridentinischen Messe in der Gegenwart verboten? – Die Antwort, die von den neun Kardinälen 1986 gegeben wurde war: »Nein, die Messe des hl. Pius V. (Tridentinische Messe) ist niemals verboten worden«.
2. Kann irgendein Bischof irgendeinem Priester guten Gewissens die Zelebration des Tridentinischen Ritus verbieten? Die neun Kardinäle stimmten darüber ein, daß kein Bischof einem katholischen Priester verbieten kann, die Tridentinische Messe zu lesen.
Redaktion benachrichtigen Unzureichende Mathematikkenntnisse?
#4   Toby   12:51:40 | Dienstag, 3. Oktober 2006
„In den meisten deutschen Bistümern“?
Die deutschen Bischöfe hatten erklärt, daß „in den meisten deutschen Bistümern mit Genehmigung des Diözesanbischofs an Sonntagen und werktags tridentinische Messen stattfinden“.
Frau Rheinschmitt berichtigt: In 14 von 27 deutschen Bistümen werden an 18 Meßorten jeden Sonntag mit Einverständnis des Ortsbischofs eine oder mehrere heilige Messen im klassischen Ritus zelebriert.
Wenn in 14 von 27 deutschn Bistümern jeden Sonntag mindestens eine Messe im klassischen Ritus zelebriert wird, hätten die deutschen Bischöfe mit ihrer Erklärung ja recht, denn 14 von 27 ist eine – wenn auch knappe – Mehrheit.
Nach den auf der Homepage von „Pro Missa Tridentina“ ausgewiesenen regelmäßigen Gottesdiensten im klassischen Ritus komme ich allerdings nur auf elf Diözesen, in denen jeden Sonntag mindestens eine Messe im klassischen Ritus zelebriert wird. Nicht nur im Erzbistum Freiburg (Heidelberg), sondern auch in den Diözesen Görlitz und Hildesheim finden die sonntäglichen Indultmessen nur einmal im Monat statt, in Eichstätt wird eine im vierzehntägigem Turnus stattfindende Vorabendmesse im alten Ritus angeboten und in Bamberg zweimal im Monat eine Sonntagsmesse.
Insofern stimmt es schon, dass in den meisten Diözesen keine Indultmessen an allen Sonn- und Feiertagen angeboten werden.
Übrigens: Nicht nur in Gießen (Bistum Mainz) blieben entsprechende Anträge von Gläubigen unbeantwortet, sondern auch in Fulda und Regensburg.
Redaktion benachrichtigen Wie die traditionellen Gläubigen von den deutschen Bischöfen behandelt werden
#19   Toby   08:28:18 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Warum keine Reaktion der Petrusbruderschaft?
Es wäre wichtig, wenn auch die Vertreter der Petrusbruderschaft und anderer Ecclesia-Dei-Gruppen öffentlich zur Erklärung der Bischofskonferenz Stellung nehmen würden. Warum hört man da nichts? Warum diese Verzagtheit? Diese Priester haben doch nichts zu verlieren, wie man sieht. Ein kritischer und sachlich geführter Dialog mit den Bischöfen könnte ihre Position stärken.
Redaktion benachrichtigen Risse in der bayrischen Barockfassade?
#22   Toby   18:10:47 | Montag, 2. Oktober 2006
Bischöfe nicht „transferieren“ oder „zwischenparken“!
Okay, so kann man das natürlich auch sehen.
Mein eigentliches Anliegen war es darauf hinzuweisen, dass der in den letzten Jahren häufig festzustellende „Transfer“ eines Bischofs von einem Bistum in ein anderes eigentlich einen Missbrauch des Bischofsamtes darstellt, ist der Bischof gewissermaßen doch mit seiner Diözese „verheiratet“, was ja auch durch den Bischofsring symbolisiert wird.
Genauso problematisch finde ich es, wenn man bewährte Geistliche mit dem Hintergedanken zu Weihbischöfen „macht“ (Entschuldigung wegen dieser Ausdrucksweise), sie – schon mit bischöflicher Weihevollmacht versehen – lediglich „zwischenzuparken“, bis irgendwo eine Stelle als Ortsbischof frei wird. Okay, das ist jetzt vielleicht ein wenig zugespitzt formuliert, aber man hat schon den Eindruck, dass es eine gewisse Tendenz in diese Richtung gibt.
Der Regelfall müsste doch eigentlich sein, dass bewährte Pfarrseelsorger zu Bischöfen geweiht werden. Das war zum letzten Mal, glaube ich, bei Bischof Mixa 1996 in Eichstätt der Fall, bei der Ernennungs- und Weihepraxis der letzten Jahre leider nur eine seltene Ausnahme.
Redaktion benachrichtigen Risse in der bayrischen Barockfassade?
#17   Toby   16:48:42 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Benedikt
Hängt das Visitationswesen wirklich so stark von der Anzahl der Weihbischöfe ab? Außerdem besteht die Gefahr, dass sich hier gewisse Dinge verselbstständigen. So haben im Bistum Münster die Weihbischöfe quasi die Funktion von Regionalbischöfen, was es kirchenrchtlich eigentlich gar nicht gibt. Außerdem haben die Weihbischöfe aufgrund ihrer großen Zahl erheblichen Einfluss innerhalb der DBK, einen Einfluss, der ihnen aufgrund ihrer Funktion eigentlich gar nicht zustehen dürfte. Vom Ordo her ist es einfach widersinnig, dass es in einem Bistum mehrere Bischöfe gibt, wenn auch in unterschiedlichen Funktionen. Aber von der sakramentalen Weihe her gesehen sind alle Bischöfe gleich. Dinge wie das Visitationswesen müssten doch auch auf andere Weise lösbar sein.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#54   Toby   11:41:42 | Montag, 2. Oktober 2006
Beweislast
Freinsberg schrieb:
Wer weiß, wie stark der Messbesuch zurückgegangen wäre, hätte man den alten Ritus (lateinisch, in den meisten Fällen geflüstert) beibehalten? Zahlen sind wohl kein Argument.
O doch, Zahlen sind sehr wohl ein Argument. Nur liegt in diesem Fall die Beweislast bei denjenigen, die behaupten, der Messbesuch wäre noch stärker zurückgegangen, wenn man den alten Ritus beibehalten hätte. Das ist natürlich reine Spekulation, die eben nicht bewiesen werden kann.
Fakt und statistisch nachprüfbar aber ist, dass der Gottesdienstbesuch mit der Einführung der „Neuen“ Messe dramatisch gesunken ist. Quelle:
www.dbk.de/…nehmer_1950_2004.pdf www.kreuz.net/
Redaktion benachrichtigen Weiß jemand, was Grid ist?
#58   Toby   17:31:53 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Das lässt tief blicken
Von den bislang 57 Lesermeinungen hier sind etwa fünf als sachlich-konstruktiv zu bezeichnen, der Rest ist einfach nur albern bis polemisch. Leute, reißt euch doch mal zusammen! Warum diese infantilen Reaktionen, wenn dieses Thema zur Sprache kommt?
Redaktion benachrichtigen Risse in der bayrischen Barockfassade?
#13   Toby   16:08:52 | Sonntag, 1. Oktober 2006
„Bischofstransfers“
Drei bayrische Bischöfe gelten als Kandidaten: Bischof Gerhard Ludwig Müller (58) von Regensburg, Bischof Walter Mixa (65) von Augsburg und Erzbischof Ludwig Schick (57) von Bamberg.
Von solchen „Bischofstransfers“ halte ich überhaupt nichts. Der Bischof sollte im Regelfall zeitlebens in dem Bistum bleiben, für das er geweiht wurde. Diese Verbundenheit hat tjeologischen Charakter und wird durch den Bischofsring symbolisiert. In den letzten Jahren scheint scheint hier jedoch die Ausnahme zur Regel geworden zu sein, auch und gerade mit Blick auf Österreich. Ebenfalls problemtisch ist die Konstruktion der Weihbischöfe, die man dann sozusagen als „Vorlaufphase“ zu Diözesanbischofskandidaten macht. Wäre es nicht an der Zeit, die Zahl der Weihbischöfe erheblich zu reduzieren? Das Bistum Regensburg ist da mit gutem Beispiel vorangegangen. Dort gibt es keinen Weihbischof mehr.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#50   Toby   11:29:01 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Beschwerde gegen bischöfliche Erklärung
Ich möchte noch einmal wiederholen, dass es ein gutes und deutliches Zeichen wäre, wenn die Generaloberen der in Deutschland vertretenen Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in Rom Rekurs – sachlich, aber entschieden – gegen diese bischöfliche Erklärung einlegen würden.
Begrüßenswert ist sicher auch der Aufruf von Niedermünster, nach Rom zu schreiben! Mögen zahlreiche Laien diesem Aufruf folgen!
Dank auch an Romano für die Vergleichszahlen zur „Neuen“ Messe! Dazu noch eine Ergänzung: Bis zur Einführung des Novus Ordo im Jahr 1969 besuchten in Deutschland rund zwölf Millionen (sic!) Katholiken den sonntäglichen Gottesdienst – wohlgemerkt im traditionellen Ritus! Seit der Einführung der „Neuen“ Messe ist die Zahl der Gottesdienstbesucher um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Und der Niedergang hält unvermindert an. Darauf sollte man bei einem Rekurs in Rom auch einmal hinweisen.
Redaktion benachrichtigen Aus gutbürgerlichen Verhältnissen
#5   Toby   09:32:28 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Nach Ursachen fragen
Ich frage mich, ob es sich Leute wie Gunsenum hier nicht zu einach machen. Es ist natürlich viel bequemer, eine solche Tat als Dummejungenstreich herunterzuspielen als sich mit den Ursachen für die großen Defizite in Gesellschaft und Kirche auseinanderzusetzen. Übrigens eine typisch spießige Haltung von Vertretern der bürgerlichen Zivilreligion, die in ihrer Ruhe nicht gestört werden wollen.
Die beiden Jungs stammen aus „gutbürgerlichen Verhältnissen“. Im katholischen Fuldaer Land werden sie dann aller Wahrscheinlichkeit nach auch gut katholisch sozialisiert gewesen sein mit Erstkommunion, Firmung und allem Drum und Dran. Da stellt sich dann aber schon die Frage, wie es soweit kommen konnte.
Es sind (zu) große Worte, wenn man die dumme Tat, einiger pubertierender dummer Kinder hier als Untergang der Gesellschaftsmoral ausweist. Die Kids werden materiell und idealistisch für ihren Schaden aufkommen und gut isset.
Bei aler Widerlichkeit und Dummheit der Tat wolle mer net so e Brimborium draus mache, gell!?
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#25   Toby   15:35:11 | Freitag, 29. September 2006
Vorschlag
Es wäre ernsthaft zu überlegen, ob nicht der Distriktobere der Petrusbruderschaft in Rom Rekurs einlegen sollte wegen der Erklärung der Bischofskonferenz. Es stehen ja genügend Priester zur Zelebration der überlieferten Messe zur Verfügung, nur werden sie im Pfarrgottesdienst nicht eingesetzt. Im Bistum Fulda gibt es auch junge Patres von der Kongragtion Servi Jesu et Mariae, die dürfen die alte Messe nicht öffentlich zelebrieren und auch nicht einmal als Vertretung für die Feier der Indultmesse einspringen. Traurig auch, dass ausgerechnet in der traditionsreichen „Papstdiözese“ Regensburg keine einzige Indultmesse zugelassen ist, nicht einmal an Werktagen.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#21   Toby   14:50:13 | Freitag, 29. September 2006
@ Pünktchen
Ist schon klar, ich wollte nur sagen, dass man bzgl. der Erklärung der Bischofskonferenz die Indultmessen, die nur werktags stattfinden, eigentlich nicht mitzählen darf.
Beispiel Fulda: Hier findet die Indultmesse am zweiten und vierten Freitag im Monat statt. Je nachdem, ob ein Monat vier oder fünf Freitage hat, liegen zwischen den Messen am vierten Freitag und am zweiten Freitag des Folgemonats zwei oder drei Wochen. Die Abstände sind also unregelmäßig. Der Termin um 19 Uhr und die Lage in einer Stadtrandgemeinde sind ebenfalls ungünstig. So kommen schätzungesweise nur 20 bis 30 Personen zur Indultmesse. Außerdem hat der zuständige Kirchenrektor die Mitglieder seiner Pfarrgemeinde vor der Teilnahme an diesen Messen gewarnt.
Das Ganze ist ein Witz. Aber Bischof Algermissen meldet der Bischofskonferenz, dass in der Diözese Fulda mit ca. 25 Personen der Wunsch nach alten Messen äußerst gering ist. Mit Verlaub, das ist einfach unredlich!
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#15   Toby   14:32:59 | Freitag, 29. September 2006
@ Pünktchen
Ich möchte zu bedenken geben, dass die Übersicht von „Pro Missa Tridentina“ nicht zwischen Sonn- und Werktagsmessen und auch nicht zwischen Messen an allen Sonntagen und monatlichen bzw. vierzehntägigen Sonntagsmessen unterscheidet.
Dazu kommt, dass die aufgelisteten Sonntagsmessen in Mainz und Liesborn wohl eher nur privaten Charakter haben dürften. In Mainz zelebriert Prof. Georg Mai in einer Privatkapelle, in Liesborn Pfr. Pietreck von der „Christlichen Mitte“. Solche Messen kann man zumindest nicht gerade mit repräsentativen Pfarrmessen vergleichen.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#12   Toby   14:10:58 | Freitag, 29. September 2006
Messen im alten Ritus an allen Sonntagen
Das Kriterium für das Interesse an alten Messen sollte die regelmäßig gefeierte Sonntagsmesse sein.
Laut Auflistung von „Pro Missa Tridentina“ gibt es regelmäßige Sonntagsmessen – das heißt Messen im alten Ritus an allen Sonntagen nur in Berlin, Düsseldorf, Münster, Osnabrück, Köln, Trier, Mainz (Prof. May), Liesborn, Saarlouis, Rehlingen-Niedaltdorf, Einselthum, Stuttgart, Neckarsulm, München, Bayerisch Gmain, Augsburg und Wigratzbad.
Das heißt in nur zwölf von 27 Diözesen werden Indultmessen an allen Sonntagen überhaupt angeboten das ist nicht einmal die Hälfte der deutschen Bistümer. Und die Bedingungen, unter denen sie angeboten werden, sind häufig auch nicht besonders optimal.
Wünsche und entsprechende Bittgesuche von Gläubigen, beispielsweise die werktäglichen Indultmessen in den Bistümern Limburg und Fulda auf die Sonntage auszudehnen, wurden von den jeweiligen Diözesanbischöfen wiederholt zurückgewiesen.
So ist es jedenfalls nicht gerade redlich, hier ein „mangelndes Interesse der Gläubigen“ zu konstatieren.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
#1   Toby   13:33:32 | Freitag, 29. September 2006
Messen im Alten Ritus
Es könne kein wachsendes Interesse festgestellt werden.
Kein wachsendes Interesse – das ist gerade von den Bischöfen durchaus beabsichtigt.
Wie sollte das Interesse an den Indutmessen auch wachsen können, wenn dies von den ungünstigen und nach wie vor sehr restriktiven Rahmenbedingungen von vornherein unmöglich gemacht wird?! In den meisten Diözesen wird ja nicht einmal eine Sonntagsmesse angeboten, sondern nur eine Werktagsmesse in einer abgelegenen Kapelle zu einer ungünstigen Uhrzeit.
So kann man jedenfalls nicht rechnen.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe entdecken den Himmel
#29   Toby   07:55:36 | Freitag, 29. September 2006
@ mrnka
„Wenn man nicht weiß, was man studieren soll, studiert man das, wovon man keine Ahnung hat!“ So hat mal einer unserer Lehrer zu uns Abiturienten damals gesagt.
Wenn die Bischöfe wenigstens Ahnung von Theologie hätten. Aber auch da hat man manchmal gewisse Zweifel! :-S
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe entdecken den Himmel
#8   Toby   18:53:41 | Donnerstag, 28. September 2006
Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat
Man hat in der Tat manchmal den Eindruck, dass sich die Bischöfe häufig mit Themen befassen, bei denen sie nicht wirklich kompetent sind, aber andererseits gerne schweigen, wo man man von ihnen klare Antworten erwarten müsste.
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#42   Toby   06:47:48 | Donnerstag, 28. September 2006
@ wiener
In Fulda tagt zur Zeit die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz.
dazu wiener: welchen zusammenhang will kreuz.net hier insinuieren???
Wer insinuiert hier was?
Es ist doch durchaus möglich, dass die Täter die in Fulda tagende Bischofskonferenz zum Anlass genommen haben, um dort in einer nahe gelegenen Gemeinde zuzuschlagen.
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#14   Toby   17:07:15 | Mittwoch, 27. September 2006
Falscher Vergleich
Ich frage mich auch gerade, wann zum letzten Mal in Deutshcland eine Moschee geschändet wurde. Mir sind derlei Berichte jedenfalls nicht bekannt.
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#11   Toby   16:51:11 | Mittwoch, 27. September 2006
@ deacon & deusexmachina
Na ja, aber das mit dem Speichel auf dem Boden ist schon mehr als Menschenverachtung. Warum dieser abgrundtiefer Hass? Und warum ausgerechnet in einer Kirche? Wirklich nur Zufall?
Redaktion benachrichtigen Der abgefallene Erzbischof Milingo weihte vier Bischöfe
#2   Toby   21:10:45 | Montag, 25. September 2006
Keine Bedeutung?
Ein Sprecher der Erzdiözese Washington erklärte, daß die Weihen „innerhalb der Kirche keine Bedeutung“ hätten.
Macht es sich dieser Sprecher nicht ein wenig zu einfach? (Dieses abwiegeln erinnert mich irgendwie an den großen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz).
Ist es nicht so, dass selbst Exkommunizierte immer noch Mitglieder der katholischen Kirche sind?
Der Schaden für die katholische Kirche ist auf jeden Fall immens.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe beraten über die Alte Messe
#17   Toby   18:05:43 | Montag, 25. September 2006
@ Guntram
Kein Wunder, es handelt sich dabei um keinen offiziellen Tagesordnungspunkt.
Ob die inoffizielle Anfrage der Bischöfe bzgl. der Zahlen der Teilnehmer bei Indultmessen in einem Zusammenhang mit der Offensive der Piusbruderschaft steht?
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe beraten über die Alte Messe
#13   Toby   06:35:18 | Montag, 25. September 2006
@ Breze
Glauben sie wirklich, dass die Gemeinde 1500 Jahre lang zu wenig in das eucharistische Heilksgeschehen einbezogen war?
Natürlich ist ein Ritus letztlich immer nur sekundär – er ist als solcher nicht Gegenstand des Glaubens, allerdings sollte man schon darüber diskutieren dürfen, welche liturgischen Formen das katholische Dogma authentischer zum Ausdruck bringen, aber das ist eine längere Geschichte …
Fakt ist, dass die Indultbestimmungen in den meisten deutschen Diözesen entgegen dem Wunsch Papst Johannes Pauls II. nach wie vor viel zu strikt angewandt werden. Vielerorts gibt es nicht einmal eine Sonntagsmesse, sondern nur eine Alibi-Werktagsmesse ein- oder zweimal im Monat in einer abgelegenen Kapelle.
Und wenn ich recht informiert bin, ist in Westdeutschland ausgerechnet Regensburg die einzige Diözese, in der es überhaupt keine Indultmessen gibt. Ob diese Praxis im Sinne der Universalkirche ist?
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe beraten über die Alte Messe
#5   Toby   22:09:35 | Sonntag, 24. September 2006
Die Zahlen der Gläubigen bei Indultmessen
sind in der Tat kaum aussagekräftig.
Oft sind die Termine und Zelebrationsorte sehr ungünstig gelegen, so dass die Zahl der Gläubigen kaum repräsentativ zu nennen ist.
Man darf eben nicht mit unterschiedlichem Maß messen.
Indultmessen müssten unter den gleichen Bedingungen stattfinden wie „normale“ Pfarrgottesdienste im Novus Ordo. Erst dann könnte man vergleichen.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: „Deus lo vult“
#51   Toby   20:44:00 | Sonntag, 17. September 2006
„Der Islam will die Welteroberung“
„Der Islam will die Welteroberung“, titelt die FAZ vom 16.9.2006 dramatisch im Feuilleton unter einem Foto von Anthony Quinn als Mohammeds schwertschwingender Onkel Hamza. Der Greifswalder Althistoriker Egon Flaig versteht die Regensburger Rede des Papstes als berechtigten Hinweis auf die kriegerisch-imperialistischen Züge des Islam, und illustriert diese Auffassung mit Beispielen aus der Weltgeschichte. „Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das ‘Haus des Islam’ und das ‘Haus des Krieges’. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht – in Gestalt der Scharia – oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41).“
Redaktion benachrichtigen Vatikanischer Außenminister zur Islamkritik + …
#10   Toby   13:39:52 | Samstag, 16. September 2006
Noch eínmal „Donum vitae“
simon schrieb: Weder hat Donum vitae eine Fahne noch waren sie beim Papst. Der Artikel in der FAZ ist vom 9.9.2006.
Okay, okay, konnte ja den Kontext dieses Zitats nicht riechen. Und auf das Datum habe ich auch nicht geachtet. Das ändert aber nichts an der Einstellung dieser genannten Damen, auch wenn wenn das „Fahnenschwenken“ nur sprichwörtlich zu verstehen ist.
Fakt ist, dass „Donum-vitae“-Protagonistin Hanna Stützle sich bei der ZDF-Moderatorin auf dem Marienplatz ausführlich präsentieren konnte (wenn auch ohne Fahne): Papsttaumel und gleichzeitges Eintreten für Beratungsscheine, die Voraussetzung für straffreie Abtreibungen sind, kann sie sehr wohl miteinander vereinbaren – obwohl der Papst dagegen ist. Redlich ist das nicht.
Redaktion benachrichtigen Vatikanischer Außenminister zur Islamkritik + …
#1   Toby   08:44:53 | Samstag, 16. September 2006
„Donum vitae“ und der Papst
Da sieht man mal, welch seltsame Blüten das Fahnenschwenken für den Papst treiben kann. Auf dem Münchner Marienplatz war Frau Hanna Stützle im ZDF-Gespräch zu sehen, die ehemalige Diözesanratsvorsitzende und Gründungsvorsitzende von „Donum vitae“ in Bayern. Auch sie hat offensichtlich keine Problememit der Vereinbarkeit von Papstfreude und der aktiven Unterstützung einer Organisation, die entgegen der kirchlichen Morallehre weiterhin Tötungslizenzen für straffreie Abtreibungen ausstellt.
Diese Damen haben allesamt noch immer nichts begriffen. Aber dann noch die Frechheit zu besitzen, zum Papst zu fahren und die „Donum-vitae“-Fahne zu schwenken, ist an Dreistigkeit kaum noch zu übertreffen.
Der Regensburger Bischf Müller sollte diese Frau Professor Demel endlich einmal gehörig zur Brust nehmen. Allerdings würde sie sich dann wahrscheinlich als Märtyrerin verehren lassen. Vielleicht will sie genau das provozieren.
Redaktion benachrichtigen Käsebrot statt Beichte
#3   Toby   20:17:33 | Freitag, 15. September 2006
Gefahr der Profanierung
Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe, verbietet die Liturgieinstruktion „Redeptionis Sacramentum“ die Handkommunion, wenn die Gefahr der Profanierung besteht (Nr. 92).
Eine solche Gefahr ist bei Massengottesdiensten mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern wie auf dem Islinger Feld bei Regensburg objektiv gegeben.
Leider wurden entsprechende Eingaben bzw. Anfragen an die Verantwortlichen bislang negativ beschieden. Die Gefahr der Profanierung scheint leider nicht das Hauptaugenmerk der Bischöfe zu sein.
Redaktion benachrichtigen Heiliger Krieg gegen den Heiligen Vater?
#6   Toby   17:56:57 | Freitag, 15. September 2006
Scheideweg
„An dieser Stelle tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religionen auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert.“
Papst Benedikt XVI. in seiner Vorlesung an der Universität Regensburg am 12.09.06, im Anschluss an das inkriminierte Zitat Kaiser Manuels II.
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#21   Toby   16:40:46 | Freitag, 15. September 2006
@ Criticus
Leider sehen das die Verantwortlichen scheinbar nicht so. Das Problem ist ja nicht neu und wurde bereits im Vorfeld des Weltjugendtags 2005 diskutiert. Geändert hat sich nichts.
Was ist eigentlich aus den angekündigten Geburten während der Papstmesse auf dem Islinger Feld bei Regensburg geworden? Was das Ganze doch nur ein PR-Gag?
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#18   Toby   16:06:36 | Freitag, 15. September 2006
@ Freinsberg
Die Frage ist doch, ob Massenkommunionen im Sinne des Stifters sind. Lesen Sie mal Guardini.
Redaktion benachrichtigen Wachablöse im Vatikan
#1   Toby   15:44:40 | Freitag, 15. September 2006
Wachablöse
Was ist jetzt eigentlich mit dem päpstlichen Zeremonienmeister, Erzbischof Marini? Über seine Ablösung wurde schon des öfteren spekuliert.
Der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, Tietmeyer, ist übrigens Kuratoriumsmitglied der „Donum-vitae“-Stiftung. Das mit dem Vorsitz der Vatikanbank wäre keine so gute Idee.
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#14   Toby   15:10:12 | Freitag, 15. September 2006
Liebe Leute,
die grundsätzliche Frage ist doch, ob solche Massengottesdienste mit Hunderttausenden von Teilnehmern überhaupt angemessen und notwendig sind. Der Glaube oder der Wert einer Hl. Messe kann nicht von der Anzahl der an ihr teilnehmenden Personen abhängen.
Romano Guardini sprach sich übrigens schon vor mehr als 40 Jahren gegen dieses damals neuartige Phänomen aus. Inzwischen hat sich das alles aber noch viel mehr ausgeweitet, leider auch mit den hier angesprochenen negativen Begleiterscheinungen. Guardini wurde offenbar nicht gehört oder gelesen.
Das Christentum ist 2000 Jahre lang ohne Massengottesdienste ausgekommen. Heute besteht die Gefahr, dass sich die Kirche zu sehr auf mediale Inszenierungen setzt. Die Verantwortlichen müssen sich fragen lassen, was ihnen ein vordergründiger Erfolg wirklich wert ist und welchen Preis sie dadür zu zahlen bereit sind.
Redaktion benachrichtigen Warum ich nicht zur Papstmesse ging
#45   Toby   11:44:50 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Britta
Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen.
Zustimmung! Aber viele Probleme innerhalb der katholischen Kirche und insbesondere bei der Glaubensweitergabe erscheinen zunehmend hausgemacht. Ich erwarte nicht von „der Welt“, dass sie plötzlich glaube, aber von den Katholiken wird man den Glauben der eigenen Kirche doch noch einfordern dürfen. Aber genau das geschieht in der seelsorgerischen Praxis nicht (mehr). Sollte einen katholischen Christen in der Welt nicht als solcher erkennbar sein? Für die überwiegende Mehrzahl der jungen Erwachsenen ist es heute selbstverständlich geworden, bereits vor der eheschließung in vorehelicher Lebensgemeisnchaft zusammenzuleben. Davon sind junge Katholiken nicht ausgenommen. Ist es richtig, dass das kein Thema der Pastoral zu seins scheint? Alles kann man eben nicht einfach auf die „böse Welt“ abschieben.
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Abwasch
#2   Toby   10:24:06 | Donnerstag, 14. September 2006
Künstliche Aufwertung
Besonders bedauerlich ist, dass diese Sekte durch öffentlich-rechtliche Medien auch noch eine künstliche Afwertung erfahren, die ihnen weder inhaltlich noch quantitativ zukommt. So konnte Herr Weisner beispielsweise heute morgen im ansonsten relativ objektiv berichtenden Deutschlandfunk seine sattsam bekannten Thesen breittreten. Als ob das repräsentativ sei. Können die denn keine seriöseren interviewpartner auswählen?
Redaktion benachrichtigen Warum ich nicht zur Papstmesse ging
#42   Toby   10:07:51 | Donnerstag, 14. September 2006
Sachliche Kritik
@ Britta
Was wollen Sie eigentlich bezwecken? Dass man nichts mehr kritisieren darf? Es kommt ja schließlich darauf an, ob Kritik konstruktiv und sachlich oder einfach desktruktiv ist. Leider gehen Sie inhaltlich auf den Kommentar überhaupt nicht ein.
@ landorganist
das Dümmste was ich hier seit längerem, also seit etwa 24 Stunden, gelesen habe.
Was konkret ist an dem Kommentar „dumm“?
Redaktion benachrichtigen Warum ich nicht zur Papstmesse ging
#39   Toby   08:33:46 | Donnerstag, 14. September 2006
Falsche Umkehrung der Beweislast
Gotthard schrieb: die Deutschen warten auf eine Revidierung dieser Positionen – dann wird der Glaube wieder wachsen …
Ich stelle fest, dass der Glaube mit der Königsteiner Erklärung und der ganzen Art, wie heutzutage Gottesdienst gefeiert wird, auch nicht gerade gewachsen ist.
Was wäre falsch daran, wenn Glaube und Liturgie wieder etwas Verbindliches bekämen?
So wie bisher kommen wir jedenfalls nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Eine päpstliche Ferienresidenz in Bayern?
#2   Toby   22:28:19 | Mittwoch, 13. September 2006
Geistliche Unbeweglichkeit
Der aus der Kirche ausgetretene theologische Experte Eugen Drewermann warf dem Papst stereotyp geistige und geistliche Unbeweglichkeit vor. In Fragen der Wiederverheiratung von Geschiedenen, der Homosexualität, aber auch der Verhütung denke der Papst offensichtlich genauso wie früher.
Wann hat sich denn Herr Drewermann zum letzen Mal geistlich bewegt?
Redaktion benachrichtigen Warum ich nicht zur Papstmesse ging
#32   Toby   22:20:21 | Mittwoch, 13. September 2006
Wo bleibt die Umkehr?
Catholicus schrieb: Gott allein weiß, wie viele Gnaden der Bekehrung geschenkt und auch angenommen wurden.
Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite hält der Prozess der Selbstzerstörung der Kirche in Deutschland unvermindert an.
Von einer echten Umkehr des deutschen Mainstream-Katholizismus kann ich bislang leider nichts erkennen. Was ist mit den falschen Weichenstellungen der Königsteiner Erklärung, den falschen theologischen Prämissen eines Großteils der deutschen Universitätstheologie, die unvermindert anhaltende Banalisierung der Liturgie etc. etc.?
Es gib kein Mitglied der deutschen Bischofskonferenz, das diesbezüglich eingestanden hätte: „Wir haben uns geirrt. Wir müssen umdenken.“
Metanoia ist ein Wesensprinzip der Kirche. Es wäre keine Schande, wenn beispielsweise Kardinal Lehmann falsche Weichenstellungen zugeben würde, im Gegenteil. Aber leider ist das gegenwärtig kaum zu erwarten …
Redaktion benachrichtigen Warum ich nicht zur Papstmesse ging
#21   Toby   19:05:14 | Mittwoch, 13. September 2006
@ Gotthard
Ausnahmsweise mal Zustimmung!
Allerdings darf man die Augen vor gewissen negativen bzw. ambivalenten Begleiterscheinungen dieser Papstreise nicht verschließen:
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#22   Toby   16:45:26 | Montag, 11. September 2006
Jesus Christ Superstar
Soeben gesehen im Bayerischen Fernsehen: Eine „Aufwärmband“ singt in Altötting zur Einstimmung auf die Vesper mit dem Papst Songs aus Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“. Sehr seicht und theologisch einfach peinlich, wenn nicht gar blasphemisch. Aber niemand scheint sich ernsthaft daran zu stören.
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#19   Toby   16:28:35 | Montag, 11. September 2006
@ Benedikt
Danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen.
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#9   Toby   15:53:42 | Montag, 11. September 2006
Wieso eigentlich
braucht es 150.000 Hostien für die Messe mit dem Papst, wenn nur 60.000 Gläubige erwartet wurden? Schlussendlich waren es auch nur 60.000 Gläubge. Ist das so üblich, dass bei Massengottesdiensten mit der zweieinhalbfachen Menge an Hostien kalkuliert wird?
Redaktion benachrichtigen Selektive Wiederbelebung + …
#6   Toby   11:32:59 | Samstag, 9. September 2006
@ Puchil2
Ja natürlich, das wäre ein guter Vorschlag. Und natürlich auch die Eucharistie. Leider hört man in den Medien davon nichts.
Redaktion benachrichtigen Selektive Wiederbelebung + …
#4   Toby   11:13:05 | Samstag, 9. September 2006
@ Puchil2
es geht mir ganz allgemein um die seelsorgerische Begleitung, die ich hier vermisse. Niemand kann natürlich beurteilen wie das mit persönlicher Schuld aussieht außer Gott allein. ABer ich denke, eine gutes und psychologisch einfühlsames Beichtgespräch mit sakramentaler Lossprechung kann niemandem schaden: Heilung durch Versöhnung, das Leid vor Gott tragen.
Redaktion benachrichtigen Selektive Wiederbelebung + …
#1   Toby   08:51:34 | Samstag, 9. September 2006
Natascha
Wir haben in diesem viel von den Erkenntnissen der Psycho-Experten gehört und gelesen. Wo aber bleibt hier die Kirche? Gibt es keinen Seelsorger, der sich des Opfers angenommen hätte? Natascha ist katholisch, sie war zur Erstkommunion gegangen. Gerne hätte ich neben diesem ganzen Psycho-Gefasel auch einmal etwas vom Sakrament der Versöhnung gehört. Man hätte es ihr zumindest anbieten können, oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#67   Toby   23:58:03 | Donnerstag, 7. September 2006
Liebe Leute,
konzentrieren wir uns hier doch auf das Wesentliche, um das es eigentlich gehen soll. Der Artikel zielt im wesentlichen auf die Gefahr der Profanierung bei Massengottesdiensten. Das kann man so sehen oder auch nicht. Dazu kann man sachlich Argumente austauschen und dann abwägen, welche Argumente plausibler sind. Persönliche Unterstellungen und Beleidigungen sind nicht zielführend.
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#63   Toby   20:29:23 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Breze
Am 15. Juni 2005 antwortete der Sekretär des Weltjugendtages, Pfarrer Ulrich Hennes, im Auftrag von Kardinal Meisner auf eine Anfrage zur Kommunionspendung u. a.:
„Unter Berücksichtigung der Instructio [Redemptionis Sacramentum] und der Absprache mit dem päpstlichen Zeremoniar ist daher die auch sonst bei Papstgottesdiensten übliche Regelung getroffen worden, dass zunächst alle Priester und Diakone, die sich zur Kommunionspendung angemeldet haben, eingeteilt werden. Die dann noch fehlende Anzahl von notwendigen Kommunionspendern wird durch außerordentliche Kommunionspender aufgefüllt.
Also haben sehr wohl Laien die Kommunion ausgeteilt und nicht nur Priester.
Dass viele Mädchen während der Weltjugendtagsmessen teilweise mit knapp geschnittenen, bauchfreien Tops mit Spaghetti-Trägern bekleidet waren, ist ebenfalls eine Tatsache.
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#58   Toby   12:17:46 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Jörg Guttenberger
Es bleibt festuhalten, daß auch Diakone den Leib des Herrn mit der Hand berühren dürfen. Diakone haben aber genauso wenig geweihte /gesalbte Hände, wie Laien. Daher die Frage, ob die unterschiedliche Behandlung zu diesem Probelm nicht reine Willkür ist.
Nein, das ist keine Willkür. Es geht hier auch nicht um geweihte Hände oder um Körperteile, die mehr oder weniger sündigen, sondern um die Zeichenhaftigkeit der Form des Kommunionempfangs.
Fakt ist auch, dass gemäß Redemptionis Sacramentum Nr. 92 die Handkommunion nicht erlaubt ist, wenn die Gefahr der Profanierung besteht. Eine solche Gefahr ist bei Massengottesdiensten á la Weltjugendtag objektiv durchaus gegeben. Aber daran scheinen sich die Verantwortlichen nicht zu stören.
Redaktion benachrichtigen Alter, neuer Hut + …
#2   Toby   08:43:21 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Sozialkatholisch
Ja, und Ratzinger hatte das offenbar schon damals erkannt. Das ist doch durchaus bemerkenswert.
Redaktion benachrichtigen Die Konversion von Prior Roger Schütz
#2   Toby   18:05:33 | Mittwoch, 6. September 2006
Dubios
Mir kommt das Ganze auch recht seltsam vor.
Es war Vatikansprecher Navarro-Valls, der im letzten Jahr die unbeabsichtigte Kommunionspendung an Roger Schütz während des Requiems für Johannes Paul II. auf die „gegebenen Umstände“ schob. Die Zulassung des Priors zum Kommunionempfang sei nicht beabsichtigt gewesen:
www.kreuz.net/article.1489.html
Eine „formelle“ Konversion des Gründers von Taizé ist jedenfalls bis heute nie offiziell bestätigt worden. Zweifel bleiben also weiterhin bestehen.
Redaktion benachrichtigen Auf dem Präsentierteller
#1   Toby   15:22:01 | Mittwoch, 6. September 2006
Der Fall „Donum vitae“
Die Frage, ob der „Fall ‘Donum vitae’“ mit der Bitte der deutschen Bischofskonferenz – nicht gleichzeitig für ‘Donum vitae’ und die Kirche zu arbeiten – erledigt sei, bejahte Mons. Ratzinger: „Das ist völlig klar.“
Ja, und was ist jetzt klar? Von irgendwelchen Personalentscheidungen oder praktischen Konsequenzen habe ich in dieser Angelegenheit bislang noch nichts gehört.
Redaktion benachrichtigen Edmund Stoiber in froher Erwartung + …
#11   Toby   15:18:58 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Benedikt
So kann man es natürlich auch ausdrücken.
Redaktion benachrichtigen Edmund Stoiber in froher Erwartung + …
#8   Toby   12:16:34 | Mittwoch, 6. September 2006
Merkwürdige Bekenntnisse
Diese merkwürdigen Treuebekenntnisse von sich christlich nennenden Politikern wie Stoiber zu Papst und Kirche grenzen an Heuchelei. Man denke nur an die unselige Rolle Stoibers im Konflikt um den Beratungsschein. Damals war Ratzinger der böse Panzerkardinal. Und jetzt? Zur Schau gestellte „Freude“ über den Papstbesuch in Bayern, die aber geprägt ist von einer erschreckenden Inhaltslosigkeit.
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#49   Toby   10:50:50 | Mittwoch, 6. September 2006
Beweislast
Freinsberg fragte: Und woher weiß das Konzil von Trient das?
Die Beweislast liegt bei Ihnen, lieber Freinsberg, und nicht beim Konzil von Trient. Beweisen Sie mal, dass die Mundkommunion nicht apostolischer Brauch ist.
Im übrigen ist das, was an der derzeit verbreiteten Praxis der Handkummunion unangemessen erscheint, die Tatsache, dass die konsekrierte Hostie mit den Fingern aufgenommen wird. Von der Zeichenhaftigkeit her ist das kein Ausdruck von Ehrehrbietung une Demut. Und das hat es in der gesamten Kirchengeschichte noch nie gegeben. Eigentlich müsste man statt Handkommunion von der Fingerkommunion sprechen, denn ich kann die Hostie aus der Hand auch direkt mit dem Mund empfangen und nicht in die Finger nehmen.
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#43   Toby   07:57:51 | Mittwoch, 6. September 2006
Unseriöse Argumentation
Jörg Guttenberger schrieb: Der Hinweis, daß mit dem Mund mehr gesündigt wird, als mit der Hand, ist in Odnung.
Die Häufigkeit des „Sündigens“ einzelner Körperteile ist kein Kriterium für die Angemessenheit oder Unangemessenheit einer bestimmten Form des Kommunionempfangs. Darum geht es doch überhaupt nicht. Im übrigen, darauf habe ich ja versucht hinzuweisen, wird die konsekrierte Hostie sowohl bei der Mundkommunion als auch bei der Handkommunion mit dem Mund konsumiert. Der Hinweis, dass mit dem Mund mehr gesündigt werde als mit der Hand, würde also eigentlich auch gegen die Handkommunion sprechen, da man dann ja sozusagen doppelt sündigen würde. Aber, wie gesagt, das ist kein Argument.
Zur Kommunionpraxis der alten Kirche empfehle ich Ihnen Martin Lugmayr, Handkommunion. Eine historisch-dogmatische Untersuchung, Buttenwiesen: Stella-Maris-Verlag, 2001 (61 S.), ISBN 2-934225-13-6. Dort finden sich auch die entsprechenden Quellenangaben.
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#27   Toby   11:01:19 | Dienstag, 5. September 2006
@ stimme der vernunft
Das hat nichts mit Magie zu tun, sondern mit Glauben. Bezeichnenderweise haben zuerst diejenigen christlichen Denominationen die Handkommunion eingeführt, nachdem sie den Glauben an die Realpräsenz Christi in der gewandelten Hostie verloren hatten: Calvinisten und Zwinglianer. Die Kirchen des Ostens haben dagegen bis heute die Mundkommunion bewahrt. Ich würde es begrüßen, wenn die katholische Kirche zur einheitlichen Praxis der Mundkommunion zurückfinden würde.
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#23   Toby   09:39:53 | Dienstag, 5. September 2006
Keine Kleinkariertheit!
Wenn man sich bei der heutigen Praxis der Handkommunion schon auf die „Urkirche“ beruft, sollte man es wenigstens so machen wie die „Urkirche“. Ist das zuviel verlangt? Ein bisschen sachkundig sollte man sich schon machen, bevor man hier unqualifitzierte Anmerkungen schreibt.
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#20   Toby   09:33:19 | Dienstag, 5. September 2006
Unsinn
Gotthard schrieb: solche Beschlüsse sind die besten Hinweise auf die Handkommunion noch im 7. Jahrhundert.
Was heißt hier „Handkommunion“? Wie von mir oben dargelegt, wurde die konsekrierte Hostie in der altkirchlichen Praxis niemals mit den Fingern aufgenommen, sondern aus der rechten (sic!) Hand mit den Lippen, wobei die rechte Hand häufig noch mit einem Tuch bedeckt war. Es gab in der alten Kirche keine „Handkommunion“ im heutigen Sinne!
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#18   Toby   09:19:07 | Dienstag, 5. September 2006
Klarstellungen
@ monti
Es gibt knapp geschnittene, bauchfreie Tops mit Spaghetti-Trägern, die quasi wie Bikini-Oberteile aussehen. Diese waren an den letzten Weltjugendtagen durchaus häufig zu sehen. Die Beobachtungen Dr. Schmids sind deshalb sehr wohl zutreffend. Zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen beweisen dies. Fakt ist, dass viele Mädchen und junge Frauen auf den Weltjugendtagen bei den entsprechenden sommerlichen Temperaturen recht unziemlich gekleidet waren.
@ Breze
Wenn Sie glauben, dass bei den Weltjugendtagen ausschließlich Priester die Kommunion spenden, müssen Sie auf einem anderen Planeten leben. Ihre Feststellung ist schlicht falsch.
@ Jörg Guttenberger
Die heutige Praxis der Handkommunion kann nicht mit der altkirchlichen Praxis des Kommunionempfangs verglichen werden. Da gibt es wesentliche Unterschiede, die von sogenannten Liturgiewissenschaftlern immer gern unterschlagen werden. So wurde in der alten Kirche beispielsweise nicht, wie heute, die rechte Hand unter die linke gelegt, sondern die linke Hand unter die rechte mit einem Tuch als „Thron für den König“ mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Kommunikant die konsekrierte Hostie nicht mit den Fingern aufnahm, sondern mit dem Mund. Also hatten wir es hier auch quasi mit einer „Mundkommuion“ zu tun.
Im übrigen ist der Hinweis darauf, dass man mit dem Mund häufiger sündigen könne als mit der Hand, Unsinn, denn auch bei der heutigen Praxis Handkommunion wird die konsekrierte Hostie anschließend mit dem Mund konsumiert.
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#3   Toby   20:40:40 | Montag, 4. September 2006
@ Gotthard
Und was ist nun sachlich falsch an den Ausführungen des Herrn „Xaver Schm.“? Immerhin beruft er sich auf Redemptionis Sacramentum.
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#59   Toby   15:51:11 | Samstag, 2. September 2006
Im veröffentlichten Zenit-Interview
fehlt nun die Passage mit den „vollbusigen Ministrantinnnen“. Zensur oder Rückzieher?
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#45   Toby   08:39:22 | Samstag, 2. September 2006
Handkommunion in Wigratzbad?
Petrus Radii schrieb: 3-Weiterer Beweis der Untreue des Kaplans gegenüber der Botschaften in Wigratzbad, und deshalb gegenüber der Wünsche des unbefleckten Herzens Mariä, ist des Kaplans Einführung der Handkommunion (und man vermutet, auch der Stehkommunion)---die es NIE zuvor in Wigratzbad gegeben hatte.
Ist das wirklich wahr? Hat Direktor Rimmel die Handkommunion tatsächlich eingeführt? Und wird diese von den Gläubigen auch praktiziert? Ich habe seine Interview-Äußerungen eher dahingehend verstanden, dass in Wigratzbad nach wie vor die Praxis der Mundkommunion beibehalten wird, da die Gläubigen das dort so wünschen. Wer kann Näheres dazu sagen?
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#27   Toby   11:48:44 | Freitag, 1. September 2006
Glorias Kritiker
haben bislang keine sachlichen Argumente geliefert. Warum eigentlich soll das, was sie gesagt hat, „Schwachsinn“ sein? Es zeigt sich hier wohl wieder einmal, dass viele kirchlich Engagierte nichts von Stilfragen und Ästhetik verstehen. Noch einmal: Ein Talar ist nun einmal nicht für die weibliche Figur geschaffen. Mädchen und Frauen am Altar sollten, wenn überhaupt, Alben tragen. Gerade von Klerikern würde ich mir hier größere Sensibilität und Sachverstand wünschen.
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#15   Toby   10:42:51 | Freitag, 1. September 2006
Einfach köstlich,
wie es die Fürstin auf den Punkt bringt! Und dass sich hier gleich wieder einige aufregen, zeigt nur, wie recht sie in der Sache hat.
Es geht beim Thema Ministrantinnen durchaus auch um Fragen der Ästhetik. Es ist einfach widersinnig, wenn Mädchen und junge Frauen mit priesterlichem Ministrantentalar und Chorrock bekleidet am Altar stehen. Wenn Ministrantinnen schon sein müssen, was ja eigentlich nicht der Fall ist, sollten sie, wenn überhaupt, eine weiße Albe, das Taufkleid, tragen.
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#33   Toby   16:34:09 | Donnerstag, 31. August 2006
@ Maledica
Das, was Sie über die Kommunionpraxis in Polen sagen, ist sehr interessant. Es rauschte doch vor ca. zwei Jahren durch den Blätterwald, dass Kardinal Glemp die Handkommunion freigeben wollte. Offenbar hat sich das nicht durchgesetzt. Wissen Sie Genaueres darüber? Danke!
Ansonsten bitte ich die Leser hier, auch andere Aspekte zum Thema Gebetsstätte Wigratzbad / FSSP aufzugreifen und die Diskussion nicht nur auf die Kommunionpraxis zu reduzieren.
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#24   Toby   09:59:33 | Donnerstag, 31. August 2006
Das Thema Mundkommunion
wird interessanterweise immer nur von deren Gegnern aufgegriffen. Warum diese Empörung über eine jahrhundertealte Tradition, die in Wigratzbad ohne Zwang fortgeführt wird? Auch hat dieses Thema nur indirekt mit der FSSP zu tun, es geht hier ja um die normalen NOM-Messen in Wigratzbad. Manche Leute glauben halt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und reden mit über Dinge, von denen sie nichts verstehen. Im übrigen besteht heute, von Ausnahmen wie Wigratzbad abgesehen, ein großer Zwang und Erwartungsdruck zur Praxis der Handkommunion. Niemand wird doch heutzutage mehr zur Mundkommunion gezwungen, während sehr wohl Zwang zur Handkommunion besteht. Man denke nur an die meisten Erstkommunionfeiern. Den meisten Kindern wird erst gar nicht die Möglichkeit zur freuiwilligen Praxis der Mundkommunion eröffnet. Das ist Zwang.
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#11   Toby   18:42:29 | Mittwoch, 23. August 2006
@ Benedikt
Karl Kardinal Lehmann: „Wer ihn kennt, wußte natürlich immer, daß man ihn nicht kleinkariert verstehen darf.
Natürlich hat Kardinal Lehmann die Formulierung
„Altliberaler“ nicht expressis verbis benutzt. In der Vergangenheit war er es aber, der Kardinal Ratzinger als kleinkariert hinzustellen versuchte. Man denke neben dem Streit um den Beratungsschein auch an den Vorstoß der drei oberrheinischen Bischöfe Saier, Kasper und Lehmann im Jahr 1994 zur Kommunionspendung an wiederverheiratete Geschiedene. Dieser Visrtoß wurde seinerzeit von der Glaubenskongregation unter der Leitung Kardinal Ratzingers zurückgewiesen, was auf großes Unverständnis bei Lehmann & Co. führte. Es ließen sich noch genügend andere Beispiele finden. Fakt ist, dass sich die deutschen Bischöfe, allen voran Kardinal Lehmann, nicht selten an Kardinal Ratinger gerieben haben. Und nun plötzlich, da Ratzinger Papst ist, wird es so hingestellt, als ob er aus Sicht der Liberalen nie kleinkariert gewesen wäre. Warum steht man eigentlich nicht zu den auch weiterhin bestehenden theologischen und disziplinären Differenzen? Ist jetzt alles Friede, Freude, Eierkuchen, nur weil Ratzinger Papst geworden ist?
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#9   Toby   17:08:17 | Mittwoch, 23. August 2006
Noch einmal: Was will Lehmann eigentlich sagen?
Jetzt soll Ratzinger also früher gar nicht so engstirnig gewesen sein. Dabei war es Lehmann selbst, der ihn in der Vergangenheit als engstirnig hingestellt hatte. Man erinnere sich nur an das unselige Tuziehen im Streit um den Beratungsschein. Und jetzt soll Benedikt der XVI. plötzlich als Altliberaler hingestellt werden. Das ist eine unredliche interessegeleitete Instrumentalisierung zu eigenen Zwecken.
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#4   Toby   10:19:42 | Mittwoch, 23. August 2006
@ Benedikt
Auch Kardinal Lehmann besitzt eine einmalige Interpretationsgabe. Hat der mit dem „Goldenen Schlitzohr“ Augezeichnete doch „ein bisschen gelernt, mit Texten umzugehen“. Da ist die Frage schon berechtigt, was er uns mit diesem FR-Interview eigentlich sagen will.
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#1   Toby   08:29:25 | Mittwoch, 23. August 2006
„Ausgerechnet den Jesuiten Lombardi“
Zitat Kardinal Lehmann: Auch wichtige Personalentscheidungen, beispielsweise, daß er als Nachfolger des mächtigen Vatikansprechers Joaquin Navarro-Valls vom Opus Dei ausgerechnet den Jesuiten Federico Lombardi bestellt hat, zeugen von Unabhängigkeit.“
Wieso „ausgerechnet“ den Jesuiten Federico Lombardi? Was soll das bedeuten? Was will Lehmann damit sagen?
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#7   Toby   12:42:17 | Samstag, 19. August 2006
@ Andreas
„Seid fruchtbar und mehret Euch!“
„Seid furchtbar und wehret Euch!“
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#3   Toby   10:34:14 | Samstag, 19. August 2006
Geburten während der Papstmesse
Unter normalen Umständen würde ich eine solche Meldung für einen schlechten Scherz halten, aber in diesen wirren Zeiten scheint vieles möglich zu sein.
Das ist ja an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten: es darauf anzulegen, während der Papstmesse zu gebären. Und das der Planungsbeauftragte das auch noch gut heißt.
Etwas mehr Demut und Zurückhaltung würde hier nicht nur den schwangeren Frauen gut tun.
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#5   Toby   11:11:48 | Donnerstag, 17. August 2006
Kein Sinn für die alte Liturgie
Gindert war von Anfang an gegen die alte Messe. Das war auch einer der Gründe, warum er sich von der Initiativkreisvereinigung getrennt hatte.
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#27   Toby   19:32:18 | Mittwoch, 16. August 2006
Intentionen und sakrale Orte
@ Guldin
Mit „Intention“ habe ich in diesem Fall nicht die Intention einer Messe im theologischen Sinn gemeint, sondern die besondere „Gestaltung“ und den besonderen „Rahmen“ dieser Art von Gottesdiensten. Und bei sogenannten Faschings- und/oder Schaustellermessen scheint mir die grundsätzliche „Ausrichtung“ doch recht ähnlich zu sein.
@ Gotthard
Es gibt in der Tat gute Gipfel-Messen, Messen im Freien etc., die allerdings in einem würdigen Rahmen stattfinden sollten, d. h. keine Clowns und Plüschaffen. Was verstehen Sie eigentlich unter „Sakralität“? Wenn es Ihrer Meinung nach keiner „sakralen Orte“ bedarf, wieso brauchen wir dann überhaupt noch Kirchengebäude? Lesen Sie mal als geistige Anregung Josef Piper, Was heißt „sakral“?
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#25   Toby   18:58:05 | Mittwoch, 16. August 2006
@ wiener
Warum die Empörung über das Foto? So grundverschieden sind sogenannte Schaustellermessen und Faschingsmessen von ihrer Intention her nun auch wieder nicht.
Fakt ist, dass an der vorderen Wand statt des Kreuzes Bilder von Clowns hingen und dass der Altar von zwei hölzernen Zirkuspferden eingerahmt war.
Von unsachlicher Stimmungsmache kann hier also keine Rede sein.
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#20   Toby   15:38:14 | Mittwoch, 16. August 2006
@ Benedikt
Man sollte zunächst einmal das große Ganze der Liturgie im Blick haben, das eigentliche Wesen der Liturgie, das, was Liturgie überhaupt ausmacht. Dann kann man über rituelle Formen sprechen und Missbräuche benennen. Das Kernproblem ist, dass es die meisten Gläubigen offenbar überhaupt keinen Sinn mehr für Liturgie und Sakralität besitzen, zu sehr dominieren Medien und Unterhaltungsindustrie. Was dringend Not tut, wäre eine neue, grundlegende liturgische Erziehung. Das hatte schon Guardini angemahnt.
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#17   Toby   14:44:59 | Mittwoch, 16. August 2006
@ Benedikt
Ein schlechtes Argument. Spinnenweben und verfaulte Hostien mögen kritikwürdige und bedauerliche Einzelfälle gewesen, sprechen aber nicht gegen den alten Ritus als solchen. Außerdem ist das hier nicht das Thema.
Es ist schon sehr traurig, dass so vielen Menschen, selbst Priestern, heute jeglicher Sinn für die Notwendigkeit einer sakralen Atmosphäre abgeht.
Im übrigen bezweifle ich den pastoralen Erfolg solcher Aktionen wie diese Bierzeltmessen. Es macht die Kirche für Außenstehende mit Sicherheit nicht attraktiver.
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#3   Toby   11:42:50 | Mittwoch, 16. August 2006
@ Aristoteles
Das ist lächerlich. Die benachbarte Pfarrkirche St. Josef befindet sich nur wenige Schritte vom Volksfestplatz entfernt. Jeder Schausteller und Schütze, der Wert auf die Sonntagsmesse legt, hätte in St. Josef dazu Gelegenheit gehabt. Außerdem: Wieso kommen Pfarrangehörige von St. Josef zur Messfeier zum Schützenfest? Warum gehen sie nicht in ihre eigene Kirche, die doch so nahe liegt?
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#18   Toby   11:57:00 | Montag, 14. August 2006
Papst Benedikt
zeigte sich in gewohnt intellektuell brillanter Manier, während die vier Journalisten dagegen intellektuell ziemlich alt aussahen. Manche Fragen, mehr noch, die Art und auch der Tonfall, wie sie formuliert wurden, erschienen mir bisweilen geradezu peinlich bis dümmlich dreist. Ein roter Faden war auch nicht zu erkennen. Es fragt sich, ob man sich solche Interviews nicht besser sparen sollte.
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#76   Toby   18:12:02 | Samstag, 22. Juli 2006
Nicht verzagen, Florian!
„Herr es ist aussichtslos, aber Du bist allmächtig.“ (Gebet des hl. Antonio Maria Claret)
Wenn Bischof Algermissen nicht reagiert, wird Rom handeln müssen. Da gibt es sicher gute Mittel und Wege.
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Kommission
#13   Toby   18:39:57 | Freitag, 21. Juli 2006
Es fehlen handfeste Beweise für die Unechtheit!
Einige Medjugorje-Kritiker hier machen es sich mit ihrer pauschal ablehnenden Haltung ein wenig zu leicht. Mir fehlen nach wie vor die handfesten Beweise dafür, dass die Phänomene nicht übernatürlich sein sollen. Man setzt voraus, was erst noch zu beweisen wäre, ein typischer Zirkelschluss. Da hilft es auch nicht, immer wieder die gleichen Vorurteile und Gerüchte zu wiederholen, deren Echtheit noch niemand stichhaltig nachgewiesen hat.
Auch die große Anzahl der Erscheinungen ist für sich genommen kein stichhaltiges Argument gegen deren Echtheit. Wäre das alles so einfach, wie es sich hier einige machen („alles Lüge!“), hätte Rom längst intervenieren können und müssen, um diesem vorgeblichen „Spuk“ ein Ende zu bereiten. Die Dinge sind aber manchmal nicht so, wie sie zu sein scheinen. Da sollte man grundsätzlich bereit sein, seine vorgefertigten Meinungen auch einmal selbstkritisch zu überdenken.
Damit ich nicht falsch verstanden werde: Man muss nicht alles gutheißen, was in und um Medjugorje herum geschieht. Gewisse charismatische Ausuferungen und selbst ein möglicherweise unglaubwürdiges Verhalten der Seher wären noch keine Beweise für die Unechtheit der Phänomene. Die Seherkinder von La Salette waren auch nicht gerade Heilige.
Außerdem sollte man positiv zur Kenntnis zu nehmen, dass die Verantwortlichen in der Pfarrei schon sehr darum bemüht sind, gewissen charismatischen Wildwuchs vor Ort einzudämmen. Es gibt da jetzt sehr klare und eindeutige Richtlinien.
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#38   Toby   16:23:57 | Freitag, 21. Juli 2006
@ Heggi
Haben Sie keine Meinung zum Verhalten von Bischof Algermissen und Erzbischof Schick?
Was hat denn jetzt Erzbischof Schick damit zu tun?
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#26   Toby   14:00:38 | Freitag, 21. Juli 2006
Im Zeitalter des Ökumenismus
Man stelle sich einmal vor, was passieren würde, wenn der Bischof einem evangelischen Geistlichen den Zutritt zum Dom verwehrte und die Katholiken seines bistums aufforderte, nicht an einem ökumenischen Gottesdienst teilzunehmen, weil Protestanten nicht in voller Einheit mit der katholischen Kirche stehen. Ein Aufruhr ginge durch den Blätterwald und durch die ganze Kirche. Aber die Geschwister im Glauben, die sich der FSSPX verbunden fühlen, behandelt man, als wären sie Aussätzige. Wenigstens die allgemeinen Menschenrechte sollten doch noch für sie gelten.
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#72   Toby   12:32:03 | Freitag, 21. Juli 2006
@ Ruhrgebietler
Gilt diese frage nicht auch für Bischofsweihen? Der Fisch stinkt vom Kopf her!
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#13   Toby   11:38:57 | Freitag, 21. Juli 2006
Es herrscht schon ein merkwürdiges Verständnis von Ökumene in der katholischen Kirche!
Es gehört ja wahrlich nicht viel Mut dazu, die FSSPX auszugrenzen und ihnen sogar den Zutritt zu den Kirchen zu verwehren. Gleichzeitig arbeitet man mit „Pro Familia“ zusammen und hofiert Geistlichen, die sich bei „Wir sind Kirche“ engagieren. Manche Standpunkte, die hier verterten werden, stehen in offenem Widerspruch zu Lehre der katholischen Kirche. Aber von den Verantwortlichen scheint sich niemand daran zu stören.
Redaktion benachrichtigen „Ich bin nicht betrunken“
#15   Toby   14:07:24 | Donnerstag, 20. Juli 2006
]@ stat crux
Dass Dämonen eine schuldlose Seele „überfallen“ halte ich dank der Taufgnade für ausgeschlossen.
Und wie war das dann bei Anneliese Michel? „Sühnebessenheit“ oder einfach Epilepsie?
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#59   Toby   18:34:46 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Ganz offensichtlich
sollen die Messen auch in solchen Pfarreien reduziert werden, wo nach wie vor ein Priester vorhanden ist. Das widerspricht eindeutg der kirchlichen Ordnung. Eine so genannte Wort-Gottes-Feier ersetzt nicht den Wert einer Messfeier. Warum sollen die Priester also ohne Not ihren ureigensten Amtspflichten vernachlässigen?
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#57   Toby   17:52:35 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Adrian und Florian
Es ist unglaublich, dass Bischof Algermissen zu all diesen Dingen schweigt, obwohl sie mittlerweile öffentlich bekannt sind. Auch ein Schreiben der Kleruskongregation zum umstrittenen „Pastoralen Prozess“ wird von ihm geflissentlich unter Verschluss gehalten. Langsam frage ich mich, welches Amtsverständnis Bischof Algermissen eigentlich vertritt. Es wird Zeit, dass endlich gehandelt wird. Wenn Algermissen selbst nicht dazu bereit ist, wird Rom einschreiten müssen. So kann es einfach nicht mehr weitergehen.
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#38   Toby   22:59:15 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ Cyprian
Ich stimme Ihnen ja grundsätzlich zu. Das „Forum“ genießt allerdings in einer breiten kirchlichen Öffentlichkeit den Ruf, besonders „glaubenstreu“ und sogar „erzkonservativ“ zu sein. Es will eine Art Gegen-Zdk sein und einen „missionarischen Aufbruch“ verkörpern. Nach diesem eigenen Selbstverständnis des „Forums“ dürften Leute wie Bischof Algermissen, der kirchenpolitisch einen völlig anderen Kurs fährt (z. B. Hofierung und Förderung der Priester vom kirchenfeindlichen „Fuldaer Kreis“), gar nicht dazugehören.
Für mich ist freilich das Profil des „Forums“ und auch der Kongresse „Freude am Glauben“ schon seit längerer Zeit unkar geworden. Was wollen die eigentlich? Wenn man sich das Programm anschaut, kann man keinen roten Faden erkennen, man schmückt sich mit Namen ranghoher kirchlicher Würdenträger und bietet einen bunten Themenmix an. Einen religiösen „Aufbruch“ wird das aber wohl kaum bringen.
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#19   Toby   15:52:03 | Dienstag, 18. Juli 2006
Muss denn alles verrechtlicht werden?
Die Kirche erachtet die tägliche Eucharistiefeier des Priesters für notwendig, auch wenn die tägliche Zelebration nicht im CIC expressis verbis vorgeschrieben sein mag:
Daher ist es für den Priester notwendig, sein Gebetsleben dermaßen zu gestalten, daß es folgendes umfaßt: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und Danksagung; die häufige Beichte und die bereits im Seminar praktizierte Seelenführung; die vollständige und eifrige Feier des Stundengebetes, wozu er täglich angehalten ist; die Gewissenserforschung; das stille Gebet in angemessener Weise; die lectio divina; die ausgedehnten Zeiten des Schweigens und des Gesprächs, vor allem in den Exerzitien und in periodischen Einkehrtagen; die kostbaren Ausdrucksformen marianischer Frömmigkeit, wie der Rosenkranz; die »Via Crucis« und die übrigen Frömmigkeitsübungen; die lohnende hagiographische Lektüre.
Direktorium der Kleruskongregation über Dienst und Leben der Priester, 1994
Der „Pastorale Prozess“ führt in der Praxis zu noch mehr Bürokratie und Stress statt zu einer Besinnung auf das wirklich Notwendige. So weden noch mehr Priester verheizt und demotoviert.
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#8   Toby   12:33:06 | Dienstag, 18. Juli 2006
Ich verstehe nicht,
wie Bischof Algermissen Kuratoriumsmitglied beim „Forum deutscher Katholiken“ sein kann, wenn er gleichzeitig die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ im Bistum Fulda hochschätzt. Auch ein Professor Gindert wird sich hier erklären müssen.
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#3   Toby   12:18:56 | Montag, 17. Juli 2006
@ ExBochumer
Das dürfte wohl eher Zufall sein, auch wenn es durchaus symptomatisch ist, aber es hätte auch genauso gut (oder in diesem Fall besser formuliert: genauso schlecht) in Mainz, Hildesheim, Rottenburg oder sonstwo passieren können.
Das Schlimmste ist: Obwohl über diese Dinge öffentlich berichtet wird, scheinen die Herren Bischöfe keine Veranlassung zu einer Stellungnahme zu sehen.
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#66   Toby   20:56:16 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ Bernardin
Ist das jetzt nicht Wortglauberei? Natürlich zielte meine Frage daruf ab, welcher deutschsprachige Bischof noch fähig und willens ist, ein Pontifikalamt im alten Ritus zu zelebrieren. In der Tat hat ein Großteil der gegenwärtigen Bischöfe noch den alten Ritus in seiner Jugend- bzw. Seminarzeit kennengelernt, allerdings stellt sich die Frage, ob sie diese Form der Liturgie überhaupt noch beherrschen würden, schließlich sind sie ja seit 40 Jahren aus der Übung! Warum nicht ernsthaft über die Option eines eigenen FSSP-Bischofs nachdenken?
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#64   Toby   17:16:57 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ stat crux
… ein massenhaftes „Heimweh“ nach der alten Messe hätte den rechtsextremen Bewegungen doch einen gigantischen Zulauf bescheren müssen.
Da schließe ich mich der Antwort Graf von Galens an.
Außerdem muss nicht jeder, der der alten Messe anhängt, automatisch rechtsextremes Gedankengut pflegen.
Die Beweislast liegt nun einmal auf seiten der Reformer:
Die Liturgiereform hätte nach den Erwartungen der Reformer der Kirche einen gigantischen Zulauf, ein „neues Pfingsten“ etc. bescheren müssen. Statistisch nachweisbar ist dieser Erfolg jedoch ausgeblieben. Seit 1969 ist die Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher um zwei Drittel zurückgegangen.
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#35   Toby   14:10:03 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Sie mal einer an …
da wird nun also ausgerechnet von den Vertretern der modernen, geschwisterlichen Dialogkirche die Wiedereinführung des Index Librorum Prohibitorum gefordert. Am liebsten würde man kreuz.net nach vorgeblich „vorkonziliarer“ Manier kurzerhand verbieten wollen. So weit ist man mit der Toleranz. Man lebt und verfährt nach dem Motto: „Ich bleib bei meiner Meinung, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!“
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#60   Toby   13:57:27 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ stat crux
Das sind doch alles unbewiesene Tatsachenbehauptungen und außerdem eine unzulässige Umkehrung der Beweislast. Der Rückgang der Gottesdienstteilnehmer setzte nun einmal mit der Einführung der neuen liturgischen Bücher ein. Das ist eine Tatsache, man kann sie auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz – in dieser Hinsicht sicher eine „unverdächtige“ Seite – nachlesen.
Zu behaupten, ohne die Einführung der neuen liturgischen Bücher wäre die Zahl der Gottesdienstteilnehmer noch weit mehr gesunken, lässt sich durch nichts beweisen.
Redaktion benachrichtigen Konservative Steigbügelhalter?
#5   Toby   13:38:33 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Was ist denn normal?
Es ist immer wieder erstaunlich, wie manche Leute hier immer wieder am eigentlichen Thema vorbeidiskutieren. Es scheint kein Problem, für sie zu sein, dass sich Geistliche im Bistum Fulda unhinterfragt bei „Wir sind Kirche“ engagieren dürfen. Ist denn alles beliebig? Braucht die Kirche nicht so etwas wie eine „Corporate Identity“?
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#26   Toby   12:25:15 | Dienstag, 11. Juli 2006
Falsches quantifizierendes Denken
@ Bernardin und Gotthard
Es geht hier nicht um Quantität, sondern um Qualität. Es gibt schließlich auch kleinere, von der katholischen Kirche rechtlich anerkannte Ritengemeinschaften, die nur wenige Tausend Gläubige umfassen. Die haben selbstverständlich ihre eigenen Bischöfe. Wo ist das Problem? Warum nicht auch gleiches Recht für die Gläubigen, die dem alten lateinischen Ritus verbunden sind?
Außerdem liegt das Durchschnittsalter bei Messen im alten Ritus in der Regel unter dem Durchschnittsalter bei normalen Gemeindemessen im neuen Ritus.
Redaktion benachrichtigen So etwas wie ein Schisma
#29   Toby   19:28:17 | Montag, 10. Juli 2006
@ Jörg Guttenberger
Eine gute Antwort, vielen Dank!
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#11   Toby   18:34:46 | Montag, 10. Juli 2006
Theologisches Profil
Ich hoffe und vertraue, dass Pater Berg das theologische Profil der Petrusbruderschaft schärfen und auch deren Stellenwert innerhalb der katholischen Kirche deutlich zur Sprache bringen wird. Da sind ja noch viele rechtliche Fragen offen.
Nebenbei: Wieviele katholische Bischöfe im deutschsprachigen Raum sind überhaupt noch in der Lage, die Messe im alten Ritus zu zelebrieren? Außer Haas und Ziegelbauer fällt mir da keiner mehr ein, und Ziegelbauer ist schon hochbetagt. Da sollten sich die Petrusbrüder mal was einfallen lassen. Wurde ihnen nicht ursprünglich ein Weihbischof zugestanden?
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#7   Toby   17:11:57 | Montag, 10. Juli 2006
Genau umgekehrt
ist es, wehter Ralph B.
Die Anonymität dient dem Schutz vor Menschenjagd und Mobbing.
Ich habe es noch nie verstanden, was an der Anonymität ungebührlich sein soll.
Redaktion benachrichtigen So etwas wie ein Schisma
#26   Toby   11:12:55 | Sonntag, 9. Juli 2006
„Ort des Gebetes“
@ J. Gutenberger
Glauben sie wirklich, dass die Leute eine Reise von mehreren Hundet oder Tausend Kilomtern in Kauf nehmen, um in M. zu beten, wenn dort nichts außergewöhnliches passiert ist? Warum sollten sie das tun? Beten kann man auch zu Hause.
Redaktion benachrichtigen Der neue Generalobere der Petrusbruderschaft
#11   Toby   23:09:23 | Samstag, 8. Juli 2006
Vieles spricht für Pater Berg
Auf den ersten Blick scheint die Wahl von Pater Berg zum neuen Generaloberen der FSSP ein gutes Zeichen zu sein und Anlass zu Hoffnung zu geben.
Interessant ist auch die Tatsache, das Pater Berg erst 36 Jahre alt ist, also relativ jung für das Amt eines Generaloberen. Hoffen wir, dass dies für einen „Generationswechsel“ zugunsten der Tradition spricht. Möge es Pater Berg gelingen, das berechtigte Anliegen der Tradition auch über die Petrusbruderschaft hinaus in die Gesamtheit der katholischen Weltkirche hineinzutragen.
Redaktion benachrichtigen So etwas wie ein Schisma
#8   Toby   13:28:29 | Freitag, 7. Juli 2006
Inhaltlich nichts Neues
Welche Franziskanerpatres sind aus ihrem Orden ausgeschlossen worden? Das hätte ich doch gerne etwas konkreter mit mehr Hintergrundinformationen.
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