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@pius.inquisitor: Was meinen Sie hiermit? Die in der heiligen Schrift aufgestellten Gesetze und Gebote
bis hin zu den Reinheitsvorschriften der Juden sind göttliche Anordnungen. Während Reinheits- und Speißevorschriften
zeitbedingt waren, nämlich begrenzt auf den Bund mit dem Volke Israel, ist das Verbot der Homosexualität
oder des Ehebruchs heute noch ebenso gültig und für alle Menschen verpflichtend. Und da Gott der Herr
aller Geschöpfe ist, erhebt er den Anspruch, dass diese Normen auch im öffentlichen Leben anerkannt
und -wo möglich- auch von den staatlichen Autoritäten beachtet werden.
@Wahrheitssucher – wie bitte? „Wenn Sie so firm im googeln sind, dann suchen Sie mal nach dem Wissenschaftler
Dr. Robert Gentry, der eine erstaunliche Entdeckung gemacht hat hinsichtlich der Poloniumhalonen (das
Isotop Polonium 214 hat eine Halbwertzeit von 164 Mikrosekunden, d.h. die ganze Erde mußte in einem Augenblick
geschaffen worden sein!).“ Warum soll das daraus folgen? Begründen Sie das doch mal bitte. Es soll auch
sowas wie eine chemische Evolution gegeben haben vor der Biologischen… „Die nach einer Halbwertszeit
verbliebene Menge einer Substanz halbiert sich im Lauf der nächsten Halbwertszeit, d. h. es verbleibt
1/2·1/2=1/4; nach 3 Halbwertszeiten 1/8, dann 1/16, 1/32, 1/64 und so fort.“ de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit
Na und? Dann ruft es halt Widerstand hervor. Bevor die einem an den Kragen wollen, muss man sie halt selbst
ausrotten. Egal ob das jetzt Katholiken oder zivilreligiöse Juden sind. Ihr seid doch alle dumm, dass
es kracht.
Habe heute Post bekommen über’s Studivz -eine „Freundschaftseinladung“ von einem anonymen „Projekt Shoa“
-Antwort: „Warum sollte ich hier eine ‘Freundschaftseinladung’ von einem anonymen ‘Projekt Shoa’ annehmen??
Also nicht mal irgend eine Person, die sich irgendwie erkennbar macht, geschweige denn etwas mit mir zu
tun hat?! Das hat mich sehr geärgert, diese Einladung! Unverschämt.“ Aber ehrlich, solche Gutmenschen
können einem ganz schön auf den Sack gehen…blöde Spasten.
Irrtum? „Ein zweiter Irrtum – sagt Donoso Cortes – betrifft den Menschen. Nach diesem Irrtum ist der Mensch
gut. Er ist nicht mit der Erbsünde belastet. Er ist unbefleckt empfangen, unbefleckt geboren.“ Wenn mich
nicht alles täuscht, kann es eine Erbsünde denkmöglich nur geben, wenn alle Menschen von einem Menschenpaar
abstammen, weil diese Erbsünde nur durch natürliche Zeugung übertragen werden können soll. Und dann
muss man halt mal eingestehen: Nicht die Leugner der Erbsünde waren oder sind im Irrtum, sondern Cortes
bzw. Schmidberger. Wenn jemand sich etwas anderes zu behaupten traut, soll er bitte -als notwendige, aber
nicht hinreichende Bedingung- erst einmal die Evolutionstheorie widerlegen. Und da hilft auch kein Herumgelaber
nach dem Motto, man könne sowas nur im Glauben erfassen.
Na, aber Moment JosefG., „Heisse-Luft-Tsunami“ war nicht auf irgendwelche revisionistischen Theorien bezogen
(von denen hätte ich auch selbst zu wenig Ahnung, um mich sachgemäß zu äußern), sondern auf den verwirrenden,
oft Zusammenhang- faktenverzerrenden Artikel von Dr. Lerle.
@Genoveva: Aber mal ehrlich, ist das die katholische Lehre über die hypostatische Union: „Der Gottmensch
ist der erste Anfag des endgültigen Gelungenseins, der Bewegung der Selbsttranszendenz der Welt in die
absolute Nähe zum Geheimnis Gottes. Diese hypostatische Union darf im ersten Ansatz nicht so sehr als
etwas gesehen werden, was Jesus von uns unterscheidet, sondern als etwas, was einmal und nur einmal geschehen
muß, wenn die Welt beginnt, in ihre letzte Phase einzutreten“ (Rahner,GK 183) ? Uch glaube nicht
@Marcelus: Natürlich, es sind hypothetische Überlegungen. Aber Genoveva hat es auch so gemeint, denn
es ging ja nur darum, ob beides einen absolut notwendigen Zusammenhang hat. Der Satz von Ratzinger wäre
nur häretisch, wenn er als realis zu verstehen wäre (also so, als ob es wirlklich möglich wäre, dass
Jesus einen leiblichen Vater hätte).
@Marcelus: Mag ja sein, aber es wäre genauso denkbar, dass der entsprechende Chromosomensatz nicht extra
geschaffen wird (wie es wohl aufgrund der Jungfrauengeburt angenommen werden müsste), sondern eben von
einem Mann kommt. Das würde rein logisch nichts an der Zwei- Naturen-Lehre oder „Gotessohnschaft“ ändern.
@Marcelus: Haben Sie schon mal was davon gehört, dass Jesus zwei Naturen haben soll, nämlich einen geschaffene
und den ewigen Logos? Von daher sollte sich die Frage bei kurzem Überlegen klären…
Es ist respektabel, wenn jemand sagt: Ich glaube an die Schöpfung in 6 Tagen, weil es so in der Genesis
steht. Auch wenn man versucht, dafür Argumente zu finden und eingesteht, dass man dabei viele Dinge nicht
erklären kann. Aber was manche Kreationisten machen, vor allem in den USA, ist Müll… man kann es nur
so krass sagen. Denn wenn man ständig widerlegte Argumente nennt (wie das mit der 2.HS der Thermodynamik-J/S
verzichten darauf!), ist es klar, dass man nicht mehr ernstgenommen wird. Um ein Beispiel zu nennen, bei
dem Thema Übergangsformen ist das Spielchen meistens das: Eine Form wird gefunden--->Kreationisten: Wo
ist die Übergangsform?---> eine weitere Form wird gefunden, die mehrere Merkmale hat wie eine rezente
Form und die ausgestorbene –--> Kreationisten: ist doch keine Übergangsform, die sieht anders aus…eine
weitere Form wird gefunden, die noch mehr Gemeinsamkeiten hat--> Kreationisten: ist halt eine „Mosaikform“.
Und so geht es immer weiter, denn es wird immer eine Linie zwischen den Punkten bleiben…der Trick ist,
einfach immer einen neuen Punkt zwischen den Punkten einzusetzen und damit auch Forderungen zu stellen,
die auch vom Evolutionsstandpunkt nicht erwartet werden (weil gerade bei den Innovationen in der Evolution
kleine Populationen zugrunde liegen müssen und demnach die Lebewesen noch weniger Chancen haben, fossiliert
zu werden).
@Brandenburgis, ich fasse es mal zusammen: Eine Sache war das Buch von „Evolution -ein kritisches Lehrbuch“.
Dieses Buch ist ja von Kreationisten geschrieben, ist aber einigermaßen um Objektivität bemüht. Wenn
ich dieses Buch lese, dann entsteht der Eindruck, dass die Autoren sehr genau wissen (und es auch sagen)
was sie von ihrem Standpunkt nicht erklären können. Gerade da wo sie von einem geschaffenen „Grundtyp“
Mensch ausgehen, leugnen sie nicht einmal die Datierungen. Also die sind da alle ebenfalls Millionen Jahre
alt. Sie leugnen damit auch nicht, dass es vorher „primitivere“ Menschen gab…kurz: Das Buch ist so ehrlich,
dass es eigentlich vielmehr gegen den Kreationismus als dafür taugt. Und einer der Autoren (Prof. Siogfried
Scherer) meinte einmal, auf die hohen Datierungen angesprochen: „Ich würde mir natürlich andere Zahlen
wünschen, aber es ist nun einmal so.“ -Das ist jedenfalls ehrlich. Für die Evolution sprechen einfach
die Fakten quer durch mehrere Wissenschaften. Die Datierungen passen, der Urknall passt dazu wegen dem
zeitlichen Faktor und die ganzen Fossilien, die datiert werden zeugen klar davon, dass eine Abfolge der
Lebenformen auf der Erde stattgefunden hat. Ich habe schon mehrer Diskussionen zwischen Kreationisten
und ET-Vertretern verfolgt. Die Kreationisten werden regelmäßig tot diskutiert, haben oft keine Ahnung
von Begriffen, die sie slebst verwenden, sind meistens selbst keine Naturwissenschaftler, zitieren sinnentstellend…
Naja… ein Begriff wie „Evolutionsglauben“ zeugt jedenfalls nicht gerade von Intelligenz. Oder er zeugt
von Ignoranz. Denn die Evolutionstheorie ist richtigerweise eine Theorie und kein „Glaube“. Eine Theorie
kann im Gegensatz zu einem Glauben nachgeprüft werden und macht Voraussagen, die sich bestätigen. „Intelligent
Design“ ist keine Theorie, sondern ein naturphilosophischer Ansatz. Eine Theorie kann das ID nicht sein,
weil es nicht falsifiziert werden kann bzw. von unbelegbaren Behauptungen (Ding XY ist „irreduzibel kompelx“)
ausgeht. Vom Ansatz her verhindert es den Erkenntnisfortschritt.
@sportgayfan: Um es krass zu sagen: Es ist schwer mit einem Blinden über Farben zu reden (nicht böse
gemeint). Wenn es Sie interessiert,wie sich die Dogmen im katholischen Sinn theologisch begründen, welche
Schrift- und Traditionsbeweise dafür angeführt werden, was die Konzilien genau gesagt haben, dann würed
ich mir die Dogmatik von Ludwig Ott zulegen, über Amazon in der Neuauflage oder Antiquariate erhältlich.
Es ist auch für einen Nichtgläubigen ziemlich interessant zu lesen, auch wegen der ganzen philopsophischen
Aspekte. Auch die Gegenmeinungen (Häresien) werden immer dargestellt. Im Grunde genommen wie in einem
wissenschaftlichen Lehrbuch, nur das die Gegenmeinungen halt nicht „Theorien“ sondern „Häresien“ heißen
@Sportgayfan: Ihr Argument war doch wegen des zeitlichen Zusammenhangs einen logischen Widerspruch aufzeigen
zu wollen („Unfehlbarkeit“ nach Gebrauch derselben) und schon damit quasi feststellen zu können, dass
die Dogmen „nicht göttlich“ sein könnten (weil sie sich eben widersprächen). Nur darauf wollte ich
eingehen, weil es sich eben widerlegen lässt.
@sportgay: Ich verstehe ich Problem, es kann aber innerhalb der Logik der Dogmatik erklärt werden: Wenn
etwas verbindlich definiert wird, wie die Unfehlbarkeit des Papstes ex cathedra, dann hat das lediglich
zu bedeuten, dass etwas endgültig (gegenüber abweichenden Ansichten) definiert wird, was schon in der
Offenbarung enthalten ist bzw. auch durch die tradierte Praxis in der Kirche. Der Papst war also schon
vorher ex cathedra „unfehlbar“. Dass das Dogma später definiert wurde als die unbefleckte Empfängnis
ist also in der Dogmatik kein Widerspruch. Entweder man glaubt daran oder nicht, aber logisch ist die
Dogmatik schon, jedenfalls lassen sich keine eindeutigen Widersprüche innerhalb dieses Systems auufzeigen.
Das mit dem „schwachen“ und „starken“ Atheismus finde ich nicht notwendig. Agnostiker= sagt, er wisse
nicht bzw. könne nicht wissen, ob es einen Gott gibt Atheist= sagt, er wisse, dass es keinen Gott gibt
Warum nicht lieber diese eindeutigen Begriffe gebrauchen?
@Leblhuber Lerle kann für seine Behauptung, dass die -wie auch immer zu interpretierenden- Talmud-Stelle
von „irgendwelchen Logen“ umgesetzt wird keinen Beleg liefern. Jedenfalls nennt er keinen. Aber diesen
Artikel mit „Naziseiten“ in Verbindung zu bringen, ist nun wirklich absoluter Unsinn.
@Marcelus: Warum schreiben Sie jetzt neurdings „Informazion“, „Funkzion“ usw. ? Ich kannte das eigentlich
bisher nur von Judendlichen, die damit wohl etwas provozieren wollen. Aber nett, das mit dem „A.U.C.R.“
war auch ein guter Einfall. :)3
Naturalismus=Atheismus? Soviel ich weiß, heißt Naturalismus nicht unbedingt strikter Atheismus, sondern
ist auch mit einem Agnostizismus vereinbar. Nämlich dann, wenn er sich nur von der erkenntnistheoretischen
Ebene her definiert. Die (Natur-)wissenschaft ist auch „naturalistisch“, d.h. sie schließt metaphysische
Erklärungen aus. Wenn ein Wissenschaftler eine metaphysische Erklärung einführt, ist er eben draußen
aus der Wissenschaft. Das muss aber nicht heißen, dass er auch Atheist sein muss, um Wissenschaftler
zu sein. Jedenfalls gibt es da Abstufungen bezüglich dessen, was unter „Naturalismus“ verstanden wird.
Wie ??? Sie haben es studiert „um es zu haben“? Weiß nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden habe.
Wenn Sie eine Clarissin sind, sind Sie dann wohl dort in der Rechtsabteilung beschäftigt (wenn es da
sowas gibt)?! Sie müssen zugeben, dass auch ihre Verständlichkeit zu wünschen übrig lässt!
@Clarissa: Welchem Richter? Ich meine sehr wohl, was ich sage. Auch wenn jemand sie Sie nicht versteht
(verstehen will), was ich meine, wenn ich sage. Wieso studiert eine clarissin eigentlich Jura?
Was manchmal an der Jurisprudenz etwas abstoßend ist, iudex, das sind die Wertungen -wo das Argument
fehlt, stellt sich bisweilen der „richtige“ Begriff ein (man vergleiche hierzu auch ihren vorletzten Beitrag),
die oftmals auch ganz derb aus der Luft gegriffen sind. Aber so ist es halt.
@clarissa: Ok…habe den Rest gerade nachgelesen! Noch einen: § 545 BGB. So, jetzt muss ich aber in’s
Bett, damit ich morgen weiter an den Feinheiten feilen kann. Gute Nacht :(3
@clarissa…ich versuch’ es mal aus dem Kopf: …korrigieren Sie mich, wenn etwas nicht stimmt: §§ 416
Abs. 1 S. 2: Schuldübernahme? 496 S. 2: Hm…irgendein Verbrauchervertrag?! 516 Abs. 2 S. 2: Schenkung?
568: Eintritt in den Mietvertrag bei neuem Eigentümer 625: muss ich leider passen… 663: 1943 Hs. 2
BGB: Hm …Ausschlagungsfrist beim Testament? den §§ 362 Abs. 1 S. 1 Hs. 2: Annahme als Erfüllung?
377 Abs. 2 u. 3 HGB: Mängelrüge bzw. Fehlen derselben! §§ 108 Abs. 2 S. 2 Hs. 2: Aufforderung der
Eltern zur Zustimmung –-> Zustimmung wird nicht erteilt---> Vertrag endgültig unwirksam 177 Abs. 2 S.
2 Hs. 2: Zustimmung bei Vertretung ohne vertretungsmacht wird nicht erteilt –-> damit verweigert 415 Abs.
2S. 2: Hm…Anzeige eines Gläubigerwechsel? 458 Abs. 1 S. 2 i.V.m. 177 Abs. 2 S. Hs. 2 BGB: muss ich
leider passen…
@clarissa: Nein, da brauchte ich kein Wiki, sonst stünde es schlecht um mich Aber sagen Sie, haben Sie
jetzt etwa auf die Schnelle die ganzen Vorschriften herausgesucht oder aus dem Kopf zitiert ??
@clarissa ich weiß schon, von was ich da rede, aber ich wusste irgendwie gleich, dass von ihnen wieder
eine schnippische Reaktion kommt „Wer schweigt, scheint zuzustimmen“ kann man aber durchaus im Bezug
auf Willenserklärungen bzw. Geschäfte unter Kaufleuten anwenden, nämlich beim kaufmännischen Bestätigungsschreiben
und ähnlichen Institute…aber das wissen Sie sicher auch!
Lieber Benedikt, das sind natürlich gewichtige Gründe, die Du da nennst. Was mich halt immer stutzig
machte, dass die ganzen „Ritualmordheiligen“ um die 60er Jahre herum (also dem „Vatikanum II“ oder Vatikanum
II -je nach Standpunkt) plötzlich aus den Kalendern gestrichen wurden. Und auf dem V2 begann ja auch
insofern eine Änderung der Theologie, als man auf einmal begann von den „älteren Brüdern“ (wohlweislich
auch im Bezug auf die „nachchristlichen“ Juden gemünzt) zu sprechen begann. Bleibt also nur, wenn Sie
recht haben, dass man schon vorher wider besseren Wissens einen „zweifelhaften“ Kult pflegte (immerhin
über ca. 500 Jahre). Das würde natürlich auch die restliche Heiligen- u. Seligenverehrung etwas in
Frage stellen, denn es wäre dann irgendwie kein Grund ersichtlich, warum man dort gewissenhafter vorgegangen
sein sollte. Und auch dort hat man sich ja immer auf die Verehrung im Volk und die entsprechende Überlieferung
und Berichten von Gebetseröhrungen (letztere gibt es ja beim Anderl-Kult auch, wie Marranenjäger anmerkte
-jedenfalls entspr. Berichte) gestützt.
Das korrespondiert ja damit, dass laut „modernistischer“ Theologen, die Verhandlung gar nicht vor dem
hohen Rat stattfand, man sieht das heute als „antisemitische“ Verschwörungstheorie an. Wie auch immer,
was ich sagen wollte: Wer sich zum Christentum bekennt, hat auch keinen logischen Grund die Anderl-Geschichte
zu bezweifeln. Wer an Adam und Eva glaubt, kann auch an die Anderl-Geschichtn glauben, da ist dann sozusagen
kein Widerspruch mehr auf der Argumentationsebe Gut Nacht!
@Benedikt: Die Anderl-Verehrung ist auch in den Jahren darauf entstanden, oder etwas nicht? @TRS13: Wo
hast du das Zeichen her, das kommt mir bekannt vor.
@Kotzwilliger: Beantworte doch mal die Frage, warum die leibliche Auferstehung Christi glaubwürdiger
sein soll, als die Anderl-Geschichte. Keine Ausflüchte!
Ah ja… „Da – wie nicht nur der Fall Jenninger zeigt – irgendwelche ‘jüdische’ Geheimgesellschaften
die Richtlinien der Politik vorgeben, betrachten es die Bildungspolitiker der Bundesländer, die nicht
auch davongejagt werden wollen, als ihre Aufgabe, bereits ab dem Kindergartenalter von drei Jahren und
einem Tag – wie im Talmud erwogen – für den Beischlaf zu werben.“
Vorsicht, Vorsicht… „Daher nützt es durchaus nichts zu sagen, dass der Heilige Geist Menschen als Werkzeuge
zum Schreiben verwendet habe, und dass zwar nicht dem Haupturheber, wohl aber den inspirierten Verfassern
etwas falsches habe entschlüpfen können.Denn er selbst hat sie durch eine übernatürliche Kraft so
zum Schreiben angeregt und bestimmt, und den Verfassern also Beistand geleistet, dass sie all das und
nur das, was er sie hieß, richtig im Geiste erfassten, getreulich niederschreiben wollten und passend
mit unfehlbarer Wahrheit ausdrückten; sonst wäre der Heilige Geist nicht selbst Urheber der gesamten
Heiligen Schrift.“ www.stjosef.at/…dentissimus_deus.htm Daraus folgt also ganz klar, dass es in der
„heiligen“ Schrift weder Widersprüche noch Irrtümer geben darf. Selbst da, wo ganz eindeutige Widersprüche
feststellbar sind, muss man trotzdem behaupten: es gibt keine. (Ganz zu schweigen davon, dass Die Erschaffung
einer Frau aus einer Rippe etwas anderes ist, als die Entstehung durch Evolution -selbst in so einer absolut
wesentlichen Frage leitet uns die „heilige“ Schrift also in die Irre…aber nein, das darf ja nicht sein
)
Wenn jemand behauptet, Pater Lingen würde „Ideen verbreiten, die dem Nationalsozialismus nahestehen“,
dann würde ich das Verleumdung nennen. Und die ist strafbar.
@ExBochumer: Auch an Sie die Frage: Sind Sie bereit die Bezeichnung „rechtsextrem“ in Bezug auf mich unter
Nennung ihres Namens zu wiederholen? Wenn nicht, in Ordnung. Wenn Sie es aber erneut tun ohne den Namen
zu nennen, nenne ich Sie mit Recht einen Feigling.
@HBR: Nein, die meisten Richter sind nicht dazu kompetent dies zu beurteilen oder haben einfach keine
Zeit, sich in die Materie einzuarbeiten, weil das ein mehrjähriges Studium der katholischen Dogmatik
voraussetzen würde. Schon von daher ist es völlig unhaltbar, dass entsprechende Entscheidungen ergehen.
ExBochumer ist anscheinend in seinen Gedanken geradezu von Pater Lingen besessen Schon seine ersten Postings
überhaupt von weit vor zwei Jahre kreisen darum. Und auch jetzt fängt er wieder damit an, bei einem
Thema, dass direkt überhaupt nichts damit zu tun hatte. Nur mal so, als Beobachtung am Rande.
Also da bin ich skeptisch, bei dieser Bahauptung die Existenz der Seele lasse sich durch die Quantenphsik
beweisen. Dr. Hellweg schreibt da: „Geistiges lässt keine direkte Wechselwirkung mit den bekannten naturwissenschaftlichen
Grundkräften – wie Gravitation, elektromagnetischen Kräften etc. – erkennen.“ Keine direkte Wechselwirkung?
Da sollte man mal einen Neurobiolgen fragen, ich glaube nicht, dass der das bejahen würde. Auch die katholische
Lehre geht davon aus, dass Seele und Körper zusammenwirken.
Landorganist: Da Sie sich nochmals äußern, werte ich das als Eingeständnis, dass Sie ihre Verleumdung
der „angebräunten Gedanken“ zurücknehmen oder sich selbst als Feigling sehen.
Das Problem ist, ich poste hier mit Namen und deshalb möchte ich nicht, dass mich jemand auf diese Weise
verleumdet. Aufregen tu ich mich darüber weniger.
@Landorganist II Wären Sie bereit die Behauptung ich verträte „angebräunte Gedanken“ auch unter ihrem
Klarnamen zu wiederholen? Wenn ja, bekommen Sie bald Post Staatsanwalt. Wenn nein, sind Sie ein Feigling.
@LandorganistII Dazu werde ich mich nicht äußern, ihr Niveau ist mir schlichtweg zu unterirdisch. Noch
allgemein zu der einstw. Verfügung: Es wäre schon ein massiver Eingriff in die Meinungsfreiheit, wenn
dies so aufrecherhalten bliebe, nach einem möglichen Widerspruch+Verfahren in der Hauptsache. Immerhin
wurden ja auch die Gegenstandpunkte dargelegt und nur allgmein gesagt, dass das Buch aus seiner Sicht
nicht zu empfehlen sei.
Ich sage mal so: Gestern habe ich zwei Einträge aus diesem „Tagebuch der Anne Frank“ gelesen, die Pater
Lingen in einem seiner Texte zitiert hat. Mein Eindruck, ich war erstaunt zu welchen geschliffenen Formulierungen
und ziemlich tiefschürfenden Gedanken eine 14-Jährige fähig ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
„Angriff auf den ‘Verbalwissenschaftler,“ An der fraglichen Stelle nämlich, in der jüngsten Ausgabe
der Fachzeitschrift Laborjournal, rückt Kutschera die gesamte Geisteswissenschaft in die Nähe des Privatvergnügens.
Er nennt sie „Verbalwissenschaft“ und scheidet sie scharf von der „Realwissenschaft“. Diese erforsche
„real existierende Dinge, vom subatomaren Teilchen bis hin zur Biodiversität von Regionen“, während
der Verbalwissenschaftler, wie es der Name schon sagt, im Reich bloßer Worte hause und deshalb in einem
hermetischen Zirkel gefangen sei: „Er beschäftigt sich bevorzugt damit, was andere über reale Sachverhalte
gedacht und geschrieben haben, gegeneinander abzuwägen, neu auszulegen und zu kommentieren.“ Dem Resultat
solch unwirklicher Wortakrobatik, einer „meist in Buchform verbreiteten Tertiärliteratur“, komme „bei
weitem nicht dieselbe Bedeutung“ zu wie den Erkenntnissen der Naturwissenschaftler – jener „Personen,
die unter Einsatz enormer persönlicher und technischer Aufwendungen reale Phänomene der Natur erforschen.“
www.sueddeutsche.de/…ur/artikel/12/184434/
Prof. Kutschera/Kassel möchte ja jetzt sowieso allem, was keine Natuwissenschaft ist, den Titel „Wissenschaft“
absprechen…oder habe ich das falsch verstanden?
Sagen wir mal so: Die kath. Kirche, also die Konzilsväter damals, haben einfach festgelegt, dass es sich
nicht widerspricht. Aber dann dürfte es nicht so viele Dinge geben, die nahelegen, dass das, was geglaubt
wird, so nicht stattgefunden haben kann. Besonders, was das Zentrum der Religion betrifft, nämlich die
Abstammung der gesamten Menschheit von einem einzigen Menschenpaar, das vor ca. 6000 Jahren gelebt hat.
Bösartig könnte man sagen: Es war ein geschickter psychologischer Trick, einfach zu dogmatisieren, dass
sich Glaube und Vernunft sowieso nicht widersprechen könnten.
Wieso nicht? Die Pius-Leute leugnen den Jurisdikationsprimat. Sie erkennen eine Person als Papst an und
sprechen ihr gleichzeitig die Kompetenz in bestimmten Fragen ab.
@HBR… Definiere doch mal kurz und bündig, was die Merkmale der katholischen Kirche sind und was sie
genau bedeuten, nach traditionellem (überliefertem) Verständnis.
Das ist für mich eine Sache intellektueller Redlichkeit, Leblhuber. Pater Lingen ist gemäß dem katholischen
Dogma der mir derzeit einzig bekannte römisch-katholische Priester in Deutschland, weil er keine einzigen
Glaubenssatz leugnet und mit keinen Nichtkatholiken gemeinsame Sache macht. Ob man glaubt, ist eine andere
Sache. Mir geht es um die intellktuelle Redlichkeit.
@Herz-Jesu Franziskaner: Mit einer weiteren Möglichkeit müssen Sie natürlich auch rechnen: Das Sie
sich irren bzw. nicht in der Lage sind etwas nachzuvollziehen (aus welchen Gründen auch immer), meines
Erachtens die wahrscheinlichste Möglichkeit.
Wo behauptet P. Lingen, dass Woytila ein „Kinderschänder“ gewesen sein. Bringen Sie einen Nachweis, wenn
Sie einen haben. Desweiteren erklären Sie genau, welche Behauptungen „mit der römisch-katholischen Theologie
nicht übereinstimmen“. Genau bitte!
@Marcelus: Die Wissenschaftler, auf die Sie sich berufen bei dieser Theorie, sind natürlich Anhänger
der Evolutionstheorie. Das ist wie gesagt eine Grundlage, warum diese Spekulationen auch angestellt werden.
Ansonsten wäre die Theorie von vornherein pseudowissenschaftlich.
Marcelus, um überhaupt festzustellen, welche Bedingungen dort herrschen, muss man wenigstens grob wissen,
wo sich der Planet befindet. Um diese zu berechnen, braucht man mathematische Methoden+die Zahlen, die
man einsetzen muss, welche u.a. mit der Urknalltheorie zusammenhängen.
@Marcelus: Fragen Sie mal einen Physiker, ob man für solche Berechnungen die Urknallthoerie, zumindest
als Grundlage, braucht. Natürlich braucht man sie, denn es fliegt ja niemand ein paar Milliarden Lichtjahre
im Universum herum, um zu schauen, wo erdähnliche Planeten sind.
Das können Sie meinentwegen vertreten, Marcelus. Allerdings sind die einschlägigen Berechnungen, dass
es überhaupt solche Planeten gibt und welche Bedingungen dort herrschen abhängig von der Urknalltheorie
einschließlich des hohen Erdalters. Und das ist auch wieder eine Voraussetzung für die langen Zeiträume,
welche die Evolution braucht.
Ist nicht schwer zu verstehen, Marcelus: Die Wissenschaftler, die intelligentes Leben auf erdähnlichen
Planeten für möglich halten, berufen sich dabei sowohl auf physikalische Berechnungen, wie auch auf
die Evolutionstheorie. Denn Sie gehen davon aus, dass nach dem Urknall auf diesen Planeten eine ebenso
lange Zeitspanne und ähnliche chemische Substanzen zur Verfügung standen, damit sich aus denselben Faktoren
wie auf der Erde (Mutation und Selektion) Leben entwickeln konnte.
@Marcelus: Das war auch nicht die Frage. Die Frage ist, warum Sie sich auch eine Theorie berufen, die
von einer weiteren Theorie ausgeht, die von ihnen abgelehnt wird.
@Marcelus: „Es ist im Gegenteil sehr wahrscheinlich,daß auch andere Planeten im Universum bewohnt sind.
Mathematiker errechnen hier gerne Möglichkeiten, und die sind keineswegs gering.“ Das stimmt schon, fußt
aber natürlich auch auf der Evolutionstheorie, die von ihnen bekanntlich abgelehnt wird. Man nimmt eben
an, dass sich auf Planeten mit erdähnlichen Bedingungen ebenso Leben entwickelt haben könnte.
Ich habe Sie nur gefragt, warum „ihr“ Gott das Leiden zulässt (ihr Gott, der ja damit nichts mit Jesus
Christus zu tun hat). Bemerkenswert, dass Sie diese einfache Frage so aus der Fassung bringt
Messdiener erwähnt damit die Definition, wann ein Mensch als Rechtssubjekt -also die Fähigkeit Rechte
und Pflichten im Rechtsverkehr zu haben und z.B. unter den Schutz der §§ 211,212 (Mord, Toschlag) zu
fallen-, zu existieren beginnt. Allerdings ist die Definition unvollständig, weil es darum geht, dass
entweder Eröffnungswehen eingesetzt haben oder der Geburtsvorgang schon begonnen hat. Das ist bei einem
Kaiserschnitt natürlich der Fall.
@Messdiener: „Die Biologen mögen das so sehen, der Jurist sieht das aber anders und alleine die juristische
Ansicht ist hier maßgeblich.“ Dem Embryo kommt nach Reschtspr. des BVerfG ab der Nidation (Einnistung
der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter), also dem 14. Tag nach der Empfängnis, Menschenwürde zu.
Zugegeben sei aber, dass damit die ganzen Rechtfertigungstatbestände, die es in den §§ 218ff. gibt,
schwer vereinbar erscheinen. Denn wenn dem Embry Menschenwürde zukommt, dann kann es keine Rechtfertigung
von z.B. Gesundheit der Mutter vs. Leben geben. Da laviert man sich dann durch indem man sagt: Dem Emryo
kommt zwar Menschenwürde zu, aber nur objektiv-rechtlich und subjektiv-rechtlich direkt aus Art. 1, 2
II GG.
@Jörg Guttenberger: Sie verstehen es, viel zu schreiben und nichts auszusagen. Tut mir Leid, aber ich
fühle mich genötigt, das so deutlich zu schreiben. Was ist denn jetzt Katholizität und was soll diese
vom „Katholizismus“ unterscheiden?
Ja, rockdino, aber ihre Behauptung war, dass er „eindeutig“ für den Nationalsozialismus war. Ihnen geht
es gar nicht um die Wahrheit, sondern um die Beschimpfung und Verleumdung von Toten.
@sportgay: Solche Äußerungen waren taktisch motiviert. Für das Zitat von Pius XII. hinsichtlich der
Tschechsoslowakei hätte ich gerne einen Quellennachweis, das ist schwer zu glauben. Der Abschnitt aus
der Kölner Kirchenzeitung wir sehr, sehr oft zitiert. Warum wohl?
@rockdino: Die anderen auf der Liste kenne ich nicht, aber Faulhaber war kein Nazi. Das ist durch einschlägige
Predigten nachweisbar, die sich gegen die Nat.-Soz. Ideologie richten.
Ach Obelix, wiederholen Sie doch nicht immer die Sache mit den Resistenzen, das wüsste man doch höchstwahrscheinlich
auch ohne die Evolutionstheorie. Hardcore-Kreationisten haben dann ja auch den Begriff „Mikroevolution“
zur Hand, die ja den kreationistischen „Theorien“ (Grundtypenkonzept) nicht wiedersprechen würde. Trotzdem
bleibt natürlich der Kreationismus ein religiös motiviertes Konzept, das mit vielen Beobachtungen in
Widerspruch steht (und schon von daher nicht den Namen „Theorie“ erhalten kann) und die Evolutionstheorie
bleibt die vorherrschende wissenschaftliche Theorie zur Entstehung der Diversität des Lebens auf der
Erde.
@Obelix/methusalix Warum lässt dann ihr Gott das Leiden zu, wenn es völlig sinnlos sein sollte? Sie
müssen schon zugeben, dass die Christen da eine schlüssige Erklärung haben mit Sündenfall, Sünde,
die gesühnt werden muss etc.
@rockdino: Die kath. Kirche hat aber nie behauptet, dass die staatliche Autorität keine Gewalt anwenden
dürfe. Ich glaube Pius IX. hat auch den Satz verurteilt, dass die kirchlichen Autoritäten keine Bestrafungen
durchführen dürfe (was ja auch Gewalt einschließen kann, wenn ein staatlicher Arm da ist). Also, kein
Widerspruch zwischen Schein und sein wollen. Denn das Gebot der Gewaltlosigkeit wurde immer auf das Individuum
als Privatperson bezogen und gerade nicht auf Individuum, das in staatlichen Diensten tätig ist. Zwischen
diesen Ebenen trennt man.
Hallo Maxvorstadt, es geht doch um ganz bestimmte Kritikpunkte. Wenn ich richtig lese lautet der Vorwurf
zusammengefasst: Gelder wurden nicht (immer) zu dem Zweck verwendet, sie den Hinterbliebenen zukommen
zu lassen, sondern sind in anderen Projekten versickert. Wenn dem so ist, ist das eine berechtigte Kritik,
denn die Gelder sollten zweckgentsprechend verwendet werden, so dass nicht immer neue Forderungen aufkommen.
@RRR: Das ist falsch. Suchen Sie nach den Beiträgen von „Karl Murx“. Es ist aber auch wohl egal, weil
schon die ganze „Basic-Story“ nach menschlichem Ermessen falsch ist (Adam und Eva usw.) -und damit ist
das ganze Konzept von Erbsünde und Erlösung hinfällig. Das biblische Generationenregister kann man
„kicken“, denn schon der Neanderthaler war ein ganz normaler Mensch.
Allerdings, werter Tapir, ist der Herr Müller nach kath. Dogmatik überhaupt kein Bischof. Der 1968er
Ritus der Weihe leugnet nämlich nicht nur das „Filioque“, sonder enthält auch keine Bezeichunung der
bischöflichen Weihegewalt, bezeichnet also nicht, was er bewirken soll und ist somit ungültig. Also
ist der Müller gar kein Bischof.
Das wäre natürlich doppelt peinlich, ich dachte eher an diese Passage: „Man brauche doch gar keine Ethik,
keine humanistische Auswirkung unseres christlichen Gottesglaubens. Der Mensch sei doch verfügbar für
den anderen Menschen. Warum sollten Kindstötung, Abtreibung oder therapeutisches Klonen verboten sein?
Am Beispiel von Berggorillas, die einen Teil ihrer Jungen umbringen, wird die Frage gestellt: Warum sollten
das die Menschen nicht auch tun? Was ist daran verwerflich, wenn es der Naturtrieb eingibt?“ Müller suggeriert
also, die Autoren würden aus den Naturgegebenheiten eine ethische Erlaubnis herleiten, auch dadurch indem
er folgendes einfach weg lässt: „So ‘natürlich’ Infantizid also ist, kein vernünftiger Mensch käme
auf den Gedanken, ihn deshalb ethisch legitimieren zu wollen. Dies gilt in gleichem Maße für die ebenfalls
‘natürlichen’ Verhaltensweisen Vergewaltigung, Raub, Erpressung oder Tötung. Das Naturrechtsprinzip
hilft uns nicht weiter, wenn wir auf der Suche nach vernünftigen ethischen Regeln sind.“ Da wird also
im Buch gesagt, dass man bestimmtes Verhalten gerade nicht dadurch ethisch legitimieren will, nur weil
es in der Natur (unter Tieren) vorkommt und auf die „Vernunft“ abgestellt und die Suche nach „vernünftigen
ethischen Regeln“.
Immerhin, Müller gibt die Aussage aus dem Buch völlig verzerrt wieder, wie man im obigen Abdruck sehen
kann. Man könnte sogar sagen, dass er sie direkt umkehrt und verfälscht. Das kann durchaus den Tatbestand
der Verleumdung erfüllen.
@Navon Geben Sie es auf. Der Matt2 will es nicht wirklich wissen, glaub ich. Der schwätzt nur ein paar
Versatzstücke nach, die er bei Kreationisten-HP’s aufgeschnappt hat.
Die Leute, die, die Evolutionstheorie ehrlich geprüft haben und dennoch behaupten, es sei eine Lüge
oder gar nichts dran, denen fehlt es entweder an der Aufrichtigkeit oder sie nehmen wohl an, dass Gott
höchstpersönlich die ganzen Fossilien vergraben hat, bevor er das eigentliche Schöpfungswerk begann…
Liebes Mädchen od. Bürschchen, „Es wird dem Herrn Stöhr … nicht gefallen, aber bei Organtransplantationen
sind Mitteleuropäer und Afrikaner wesentlich kompatibler als Europäer und Asiaten.“ Warum soll mir das
„nicht gefallen“? Hatte ich doch auch nur gemutmaßt, dass sich hier anhand der langen zeitlichen Separierung
etwas genetisch niedergeschlagen hat. Was hat das damit zu tun, wenn die gen. Verwandtschaft zwischen
Europäern und Afrikaner enger ist, als z.B. zwischen Asiaten und Europäern? „Was auch kein Wunder ist,
denn genetisch (da kennt der Herr Stöhr sich aus!) sind die Europäer nur eingewanderte“ Ja, das wusste
ich. Unser aller Mutter ist Lucy aus Tansania Unser aller Mutter? Das halte ich für eine kühne Behauptung.
Ist ja in Ordnung, das mit der jüdische Mutter wusste ich auch und ich wollte nicht sagen, dass man die
Zugehörigkeit zur Religion „Judentum“ durch Analysen klären kann. Ich habe die Analysen nicht in Auftrag
gegeben, das waren irgendwelche orthodoxen (?) Rabbis, denen es offenbar wichtig war, das feststellen
zu lassen, warum auch immer.
Nun, aber Leblhuber bestätigt doch damit jedenfalls, dass man eben im Judentum die Abstamung nicht von
der Religion trennen kann? Und das Gegenteil hat Meskinus dauernd behauptet. Aber ist auch egal, keine
Lust mehr mich mit dem Herrn herumzustreiten. Goggeln Sie nach „Arielle Oppenheim“ und „lost tribes“,
da findet man auch was zu der Sache mit dem Y-Chromosom.
Wieder nur eine diffarmierende Behauptung. Warum führen Biologen solche Tests durch, wenn sie sinnlos
wären und man dadurch überhaupt nichts nachweisen könnte?
Nochmals Es geht mir nicht um „jüdische Gene“ oder „paschtunische Gene“ oder „afrikanische Gene“. Es
geht lediglich um die Tatsache, dass man aufgrund der Ähnlichkeit in den Sequenzen bestimmte Zuordnungen
vornehmen kann. Das sind dieselben Methdoden, die auch in der Evolutionsforschung angewendet werden und
die werden mit Sicherheit auch in der Ethnologie angewendet oder anderswo. Und wenn du nach einen Schwarzen
nimmst, dann kannst du ganz sicher auch anhand der Sequenzanalysen durch die Separierung eindeutige Unterschiede
zu Mittelauropäern nachweisen. Das dürfte dir jeder Biologe bestätigen. Und es hat rein gar nichts
mit Rassismus oder Antsisemitismus zu tun, sondern ist einfach so.
Wenn man die Gene eines Paschtunen hat und mit denen eines (heute in Israel lebenden) Juden vergleicht,
kann man sehr wohl zurükverfolgen, ob diese den Juden oder eher einem anderen Volk/Stamm/Ethnie -oder
wie man das immer bezeichnen will-, zuzuordnen sind. Wenn man so etwas nicht könnte, wäre die Evolutionstheorie
auf wackeligen Füßen. „…und affirmierend wirkst“ Boa, schöne Fremdwörter kennst du.
Meskinus, der Alleswisser Das Geschwafel von jüdischen Genen zählt doch nur zum Standardrepertoire des
Judenjägers und seiner Gesinnungsgenossen, das sie immer wieder herunterleiern.“ Ich verbitte mir solche
unverschämten Zuordnungen zu irgendwelchen „Gesinnungsgenossen“. Sie kennen mich und meinen politischen
Standpunkt überhaupt nicht. „‘Volk’ ist ein politischer Begriff, im Falle des Judentums auch ein religiöser,
der sich nicht genetisch bestimmen lässt, wie die Biologisten hier es gern hätten.“ In Israel selbst
werden diesbezüglich an Unis genetische Analysen durchgeführt, weil man die „verlorenen Stämme Israels“
finden will, wo anscheinend herausgekommen ist, dass z.B. die Paschtunen „jüdisch“ sein sollen, Sie Oberalleswisser.
Samurai: Stellen Sie sich eigentl. extra etwas blöd? Marranenjäger hat davon gesprochen, dass sich durch
Genabgleich ergeben kann, wie die Verwandtschaftsbeziehungen sind. Das fängt ja schon bei einem einfach
Vaterschaftstest an. Und demgemäß hat sich bei einem Volk, dass auf gegraphisch eng begrenztem Raum
lebt und dazu neigt, nur untereinander zu heiraten das entsprechend ein den Genen niedergeschlagen und
man kann deshalb entsprechende Zuordnungen vonehmen. Sie WOLLEN diese Aussage rassistisch interpretieren,
es geht ihnen um ihre politisch korrekte Grundvoreingenommenheit, um sonst nix
@Meskinus: Dann bleib du halt bei deinen allgemeinen Sprchgebräuchen und bezeichne jeden als „Holocaustverleugner“,
der dies nach „allgemeinem Sprachgebrauch“ (also sogar ohne gerichtliches Urteil) deiner Meinung nach
ist. Dann wunder dich aber nicht, wenn die so Angesprochenen dich wegen Verleumdung anzeigen…
Der Begriff „Holocaustleugnung“ macht natürlich nur einen Sinn, wenn man die Definition dejure.org/…esetze/StGB/130.html
im StGB zugrundelegt und subsumiert (Abs. 3). Und da ergeben sich im einzelnen eben doch einige Schwierigkeiten,
weil es nun darauf ankommt, was genau eine solche geleugnete Handlung ist und wann die „Leugnung“ geeignet
ist den öffentlichen Frieden zu stören. Das sollten sich die mal klar machen, die immer nur dumpf mit
dem Begriff „Holocaustleugnung“ operieren.
@Meskinus-wie idoiotisch ist das? „Begriffe wie „Holocaust-Ideologie“ und „Holocaust-Religion“ implizieren
die Leugnung des Holocaust, weil sie diesem absprechen, ein reales geschichtliches Ereignis zu sein.“
So ein Quatsch. Mehr bleibt zu diesem Satz nicht festzustellen.
Anscheinend hat Consalvi, der Kard.Stastsekr. nach der Niederlegung der Krone sinngemäß gesagt, dass
das Reich in den Augen der Kirche noch existent ist.
@Pius XII.: Mit entsprechender Begründung kann man vieles vertreten. Sie stellen sich eben auf den Stadpunkt
des Demokraten, wenn Sie mit dem Souverän argumentieren. Andere sind Monarchisten. Man kann auch einfach
sagen, dass der Papst damals der Gründung des dt. Reiches widersprochen hat und man deshalb als Katholik
keiner dieser Staaten anerkennt. Wird eben rein praktisch etwas schwierig dann.
Einen „Einfältigen“ den www.kreuz.net/reader.979.html er „betört“ hat, hatte wohl mehr Ahnung von der
kirchlichen Lehre als alle hier zusammen. Komisch nicht, warum er gerade die anzieht, die sich mit den
Inhalten des Glaubens etwas intensiver auseinadergesetzt haben?
Schluss? „Schluss der Debatte“ (Dienstag, 22. Juli 2008 14:00) „Rolf Lingen ist kein römisch-katholischer
Geistlicher…“ (Dienstag, 22. Juli 2008 15:14) Fragt sich echt, wer hier Probleme hat
Wieso soll ich mich im „rechtsfreien Raum“ bewegen? Von der Sache mit dem HRR habe ich längst Abstand
genommen, das ist auch durch meine Beiträge dokumentiert. Diese These kam von Stadler und Pater Lingen
teilt sie glaub ich nicht zwingend, wenn er auch die BRD nicht als Staat oder Rechtsstaat anerkennen mag.
Außerdem hat er aber innerhalb des Systems „Katholischer Glaube“ sehr wohl recht, was beweisbar ist.
Er kann sich deshalb auch mit Recht als römisch-katholischer Priester bezeichnen, im Gegensatz zu anderen.
Ausgerechnet ExBo ereifert sich über „Gift und Galle spucken“ bei anderen. Ich hab da einen Verdacht:
Immer wenn irgendwo etwas auftaucht, das nach einem Argument aussieht, fassen solche Typen wie der ExBo
das als Beleidigung auf. Weil sie eben mit normalem, nüchternen Denken nicht ganz zurecht kommen
JMX… reiht sich ein bei den „Gutmenschen“, die hier auftauchen und bereits vollkommen von den eigenen
Vorurteilen eingelullt sind. Das hindert ihn wohl, selbst die offenkundigste Ironie wahrzunehmen.
Wunder? „Dabei segnete er auch einen Olivensetzling. Dieser trägt jetzt als einziger der zwölf Bäume
im Hain Früchte. Einige Bäume sind sogar verkümmert. Nur der gesegnete Baum hat sich gut entwickelt.“
Ist der Baum nach der Segnung oder „Segnung“ etwa eigens markiert worden?
Das Problem von Elijahu ist folgendes: Er unterscheidet nicht zwischem dem Begriff „Beweis“ in der Wissenschaft
und in der Alltagssprache. Natürlich, im Alltag bezeichnet man normalerweise etwas als Beweis, wenn man
etwas beobachtet hat, fotografiert hat usw. In einer wissenschaftlichen Theorie ist ein Beweis aber eine
Tatsache, die eine Theorie unterstützt, also sich sowohl in die bisherigen Annahmen einfügt und auch
die zukünftige Entwicklung zuverlässig voraussagt. Bei den menschlichen Fossilien findet man also abgestuft
verschiedene Formen, die mit dem homo sapiens enden. Außerdem hat man die Genomanalysen, die eine Rückrechnung
anhand der Mutationsrate erlauben und damit mit zum Beweis genommen werden, wann z.B. eine „mitochondriale“
Eva gelebt haben könnte. Nach diesen Analysen scheint es denkbar unwahrscheinlich, dass es eine solche
genetische „Eva“ vor ca. 6000 Jahren gab.
Ich habe folgendes zu sagen: a) Sie können meinen Nachnamen nicht schreiben b) Sie schreiben zusammenhanglosen,
logisch inkonsistenten Unsinn c) Sie sind entweder ein Fake oder geistig sehr beschränkt
Sie reden von „unserer katholischen Kirche“ und verneinen im anderen Thread die Einsetzung des Petrusamtes
durch Jesus. Das legt alles den Verdacht nahe, dass es nur ein (nicht besunders lustiges) Fake ist, was
Sie da veranstalten. Oder Sie sind in echt so dumm.
Ethik ist doch keine Wissenschaft und die ganzen Geisteswissenschaften sind wohl sowieso in hohem Maße
vom Standpunkt des Betrachters (Wissenchaftlers) abhängig. Dass die Kirche natürlich keine Theorien
tolereiren kann, wonach es lauter Multiversen gibt oder die Materie ewig ist usw. ist völlig klar. Sonst
würde es sich ja selbst ad absurdum führen.
Bibel „Da mir bisher noch jeder Christ versichert hat, dass die Bibel die Grundlage ist muss ich natürlich
davon ausgehen (Kolosser 2.8).“ Ja und, natürlich kann das Christentum als eine dogmatische Lehre nicht
Philosophien gutheißen, die sich gegen es richten. Daraus eine Ablehnung der Wissenschaft oder Philosophie
als solcher abzuleiten, ist völlig willkürlich.
Natürlich hat auch Thomas v. Aquin Tiere als empfindungsfähig eingestuft. Aber nach einem Tierhimmel
wirst du in der katholischen Dogmatik und Philosophie vergeblich suchen. Auch die Offenbarung oder „Offenbarung“
(je nach Standpunkt) sagt dazu nix.
Also zumindest nach Thomas von Aquin haben auch Pflanzen und Tiere eine Seele. Im Gegensatz zum Menschen
ist aber die Seele (also ein geistiges Lebensprinzip) untrennbar mit dem Leib (der Materie) verbunden.
Beim Menschen ist zwar die Seele auch mit dem Körper verbunden und wirkt mit ihm zusammen, aber sie kann
auch vom Körper getrennt existieren und unterschiedet sich von der Tierseele auch durch die Verstandeserkenntnis.
Mehr dürfen Sie mich da aber nicht fragen, bin kein Aquin-Experte. Die Philosophie des Aquinaten ist
die offizielle Philosophie der Kirche, soll jedenfalls in den Seminaren gem. Kirchenrecht unterrichtet
werden.
@Frl. Rottenmaier: „Aber im Gegensatz zum Marranenjäger und ähnlichen Kleingeistern bin ich von der
Seele der Tiere überzeugt…“ Er hat doch nur die katholische Lehre widergegeben und die sagt ja gerade,
dass Tiere eine Seele haben! Nur keine unsterbliche.
Achso, Sie meinen die Illuminaten? Ja, die horten in Karlsruhe -oder wie sei selbst sagen „Kralsruhe“-
ihre heiligen Gral. Ich wüsste nur zu gerne wo! Vielleicht ist der in der Pyramide eingemauert auf dem
Marktplatz…
Aber es gibt nunmal eine Verfassung und die macht die Menschenwürde nicht von solchen Kriterien abhängig
und kennt keine „Tierwürde“. Sie kennt zwar einen Tierschutz, aber der hat einen ganz anderen Stellenwert,
ist nämlich „nur“ ein allgemeines Staatsziel (glaube in Art. 20a steht das). Mann kann Tieren auch keine
Grundrechte zugestehen, oder soll man sich vorstellen, wie dann Rinder und Elefanten in Karslruhe vorstellig
werden, um die Verletzung ihrer Grundrechte geltend zu machen…
Man kann es nur immer wieder betonen: Auch nach dem Bundesverfasungsgericht genießen Emryos sehr wohl
Menschenwürde. Es ist lediglich nicht sicher, ob das Gericht diesen Schutz auch dem jeweiligen Individuum
als sujektives Recht zugestehen will. Aber auf jeden Fall wird gesagt, dass Embryonen den objektiv-rechtlichen
Schutz aus Art. 1 (Menschenwürde) und Art 2 II (körperliche Unversehrtheit) genießen. Es ist allerdings
nicht ganz konsequent einerseits das Luftsicherheitsgesetz zu kassieren mit dem Argument, es sei die Abwägung
Leben gegen Leben (Abschuss von Passagierflugzeugen die vielleicht in ein Hochhaus rasen) ein Verstoß
gegen die Menschen würde und gleichzeitig in § 218a II StGB einen Rechtfertigungsgrund für Schwangerschaftsabbruch
zuzulassen, der auch eine Abwägung Leben gegen Leben oder sogar nur Gesundheit gegen Leben enthält.
Es ist einfach inkonsequent.
Das ist dann wohl eine Wertungsfrage. Meiner Meinung nach passt es schon: de.wikipedia.org/wiki/Atonalit%C3%A4t
Wenn ich mir so ein Metal-Stück anhöre nervt es mich jedenfalls ziemlich, weil mir die Struktur fehlt.
„Was hat denn Metal mit atonaler Musik zu tun?“ Nun ja, es ist eine Spielart von atonaler Musik. Und da
es wie gesagt da eine Verknüpfung gibt, kann man nicht sagen, dass nichts darauf hindeutet, dass atonale
Musik sich gegen das Christentum richtet. Bei Punk z.B. gibt es sogar einige Bands, die sich als christlich
bezeichnen und Punk hat eindeutig einen Grundton, ist also nicht atonal.
Naja, ich denke das kommt daher, dass man bei so einer Musik (Metal) keine Struktur erkennen kann, sie
im wahrsten Sinne des Wortes ver-wirrend ist. Da liegt es eben nahe an den Teufel zu denken.
@verwirrter: Das ist doch weitestgehend einfach nicht zutreffend (Ablehnung der Evolutionsbiologie- wo
und durch welche kirchl. Autorität denn bitte??). Bis auf die Galilei-Sache, die mit Sicherheit teilweise
bedeuerlich ist. Bücherzensur beszieht sich auf religiöse Lehren, die nach dem Urteil der kirchl. Behörden
von einem Glaubenssatz abweichen oder dessen verdächtig sind. Das muss Sie doch überhaupt nicht kümmern,
welche Bücher welcher Theologen verboten oder zensiert werden.
Sehr geehrter Herr Dr. Heger, vielen Dank für ihren sinnvollen Hinweis auf Leyenda negra de.wikipedia.org/wiki/Leyenda_negra.
Insbesondere der Abschnitt „Die klassischen Quellen“ ist interessant.
*kreisch* *heul* *flenn* „Mit historischen Fakten hat das nichts zu tun. Ich weiß, der Papst denkt genauso
wie sie, und leugnet die Leiden der Indios. Das macht es aber nur noch perfider.“ Von „historischen Fakten“
weiß man sowieso nichts, jedenfalls nichts genaues. Sparen Sie sich deshalb einfach ihre blöden Empörungsorgien
und tun Sie etwas sinnvolles.
Selten… „Auch ein transzendenter Gott ist nur vorstellbar, wenn es eine direkte Verbindung zwischen
Phantasie und Realität gäbe. Diese ist aber nunmal nicht gegeben.“ …so etwas sinnfreies gelesen. Aber
immerhin, was zum lachen.
Ich habe ganz klar geschrieben, dass Atheisten sich vor niemand verantworten müssen. Sonst nichts. Vor
sich selbst kann man sich in einem konsequenten Atheismus nicht verantworten, weil das menschliche Leben
hier in keinem Fall mehr wert ist als das einer Fliege und außerdem alle Gedanken und Handlungen determiniert
sein müssen.
Ein Atheist muss konsequenterweise überhaupt nichts „verantworten“, auch wenn er das vielleicht lügnerischerweise
behauptet. Bei einem Agnostiker sieht es etwas anders aus.
„Beihilfe zum Selbstmord“ „Behilfe zum Selbstmord gilt strafrechtlich als Mord.“ Ich weiß nicht auf welches
Land Sie sich beziehen. In Deutschland gibt es keine Beihilfe zum Selbstmord, weil Selbstmord keine Straftat
ist und deshalb nicht beteiligungsfähig.
@Elijahu: „Wenn sich jemand in dieser Situation selbst tötet, ich verurteile ihn nicht. Aber es ist nicht
die Aufgabe des Staates, einem solchen Handeln durch die gesetzliche Legitimation die Absolution zu erteilen.
Auch bei schwerkranken Menschen ist Selbstmord noch immer – Mord. Wohin das schnell führt wenn der Staat
der Moral den Abschied gibt hat man im Dritten Reich gesehen.“ Das ist doch längst erlaubt und wurde
nie bestraft. Also auch der versuchte Selbstmord ist in den meisten Rechtsordnungen straflos, Ausnahmen
gibt es nur im Wehrstrafrecht, wo ja auch Selbstverstümmelung manchmal bestraft wird. Eine andere Frage
ist, ob man eine Beihilfe zum Selbstmord bestrafen soll. In Deutschland geht das nicht, weil es keine
Beihilfe gibt, wenn die Tatselber straflos ist. Man müsste also einen extra Tatbestand schaffen. Nur
die Aktive Sterbehilfe ist strafbar, also wenn jemand den Sterbewilligen „eigenhändig“ tötet, was aber
im Einzelfall eine schwierige Abgrenzungsfrage ist.
Mal eine Frage: „In Frankreich dient der Atheismus nur dazu die moralische Substanz, den Glauben am Endgericht
und und die Kirche in der Gesellschaft zu zerstören.“ Äh, ja, ein Atheist wird natürlich nicht an das
Endgericht und die (metaphysische Dimension der) Kirche glauben. Insofern „dient“ der Atheismus IMMER
dem Nichtglauben daran. Was soll also diesen Aussage eigentlich für einen Sinn haben? Soll damit ausgesagt
werden, dass Menschen, die eigentlich glauben, dass Gott existiert, den Atheismus dennoch propagieren,
um die o.g. Ziele zu erreichen? Damit würde man unterstellen, dass Menschen bewusst gegen ihre eigene
Überzeugung handeln, was jeder Lebenserfahrung widerspricht.
@Bayern-Tradi: Ich weiß schon, was Sie bewegt und dass der NOM nicht katholisch sein kann. Die Gründe
für meine Ermüdung sind wohl nicht das Unwissen über die Materie.
Also wenn ein Verstoß gegen den § 218 (Schwangerschaftsabbruch) vorliegt, ist hier die Justiz zuständig,
d.h. die Staatsanwaltschaften und die Gerichte.
Sagen Sie mal Marcelus, ist es eine optischen Täuschung von mir, dass Sie unten vom bayrischen Landesparlament
gesprochen haben und gefragt haben, warum dieses nichts unternommen habe?
@Marcelus: Sie haben doch von der Legislative gesprochen. Und hier hat der Bund von der konkurrierenden
Gesetzgebung für das Strafrecht gebrauch gemacht (Art. 74 I Nr.1 i.V.m. Art. 72 I GG), weshalb ein Land
da keine Gesetze mehr zu dieser Materie erlassen kann.
Das dürfte nicht schwierig zu beantworten sein Es ist in den Augen von methusalix beides eben eine mögliche
Form der Tötung durch die „katholische Klersei“. Da wird er dann natürlich noch den Fall Michel anführen.
Stimmt’s oder hab ich Recht?
@Elijahu: Nach Pius XII. ist ja zumindest diese Ansicht, dass das erste Menschenpaar (im eigentlichen
Sinn) dem Körper nach aus dem Tierreich stammen könnte, mit dem Dogma von der Erbsünde zu vereinbaren.
Ich sehe allerdings auch eine Diskrepanz zu sonstiger katholischer Literatur, wo eben die unmittelbare
Erschaffung Adam und Evas angenommen wird. So eine Entscheidung der Bibelkommission, ich glaube von 1910.
Es ist auch so, dass es zwar schon früh die Annahme einer Art Evolution bei Pflanzen und evtl. auch Tieren
gab, aber in Bezug auf den Menschen wurde das wohl nicht vertreten. Das kam dann erst mit der Evolutionstheorie
auf. Aber von Kardinal Newman bin ich kürzlich auf ein bemerkenswertes Zitat gestoßen, der von Eva spricht,
die ohne Erbsünde „erschaffen oder geboren“ wurde. Das hätte ich nicht unbedingt vermutet.
Aber durch Rekombination können doch auch neue Gene entstehen. Ein Gen ist ja nichts anderes als eine
Sequenz von Basenpaaren, die durch ihre Abfolge für ein Protein codieren, vereinfacht gesagt. Wenn jetzt
die Abfolge irgendwie geändert wird indem ein anderes DNA-Teil (Strang) in die Keimzellen geschleusst
wird und dort „andockt“, codiert das Gen wieder für andere Proteine. Ist jetzt villeicht nicht 100 %
korrekt formuliert, aber das Prinzip ist denke ich richtig wiedergegeben.
@Elijahu „Die Evolution nimmt allerdings ihren Anfang erst mit der direkten, körperlichen Erschaffung
des Menschen durch Gott“ Dagegen spricht aber auch die gesamte fossile Überlieferung. Ferner: Wann soll
dieser erste (als unmittelbar geschaffener) Mensch gelebt haben? Wenn das vor ca. 6000 Jahren gewesen
sein soll, ist Evolution ohnehin ausgeschlossen, weil hierzu Zeiträume im Milliardenbereich veranschlagt
werden.Oder wenn zum Beispiel die Sonne und die Sterne erst 60-10.000 Jahre alt sein sollen (falls die
auch zur Evolution gezählt werden) müsste eine gigantische Täuschung vorliegen: „Manche haben versucht,
die Entfernung in Frage zu stellen, doch das ist eine höchst unwahrscheinliche Antwort. Es gibt viele
Milliarden Sterne, und viele davon haben die gleichen Eigenschaften wie unsere Sonne. Das haben die Analysen
des Lichts ergeben, das wir von ihnen empfangen. Eine so große Anzahl von Sternen muss über einen großen
Raum verbreitet sein, denn sonst wären wir alle frittiert. Die Astronomen gebrauchen viele verschiedene
Methoden, um Entfernungen zu messen und kein seriöser Astronom, der dem Schöpfungsbericht glaubt, würde
behaupten, die Fehler bei der Entfernungsbestimmung der Sterne seien so gravierend, dass Milliarden von
Lichtjahren beispielsweise auf einige Tausend zusammen schrumpfen würden. Es gibt wirklich gute Belege
dafür, dass unsere Milchstraße einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren hat!“ (D.B. Fragen a.d. Anfang,
S.99)
nochmal zu den Berechnungen Ich bin kein Genetiker und habe da fast keine Kenntnisse, aber es dürfte
da auch die Rekombination nicht miteingeflossen sein? Das ist ja auch ein wichtiger Faktor neben den Mutationen. de.wikipedia.org/wiki/Rekombination
Marcelus fragt nach einem gemeinsamen Vorfahr Einer könnte z.B. der Sahelanthropus de.wikipedia.org/wiki/Sahelanthropus
gewesen sein. Zu den Berechnungen: Ich denke nicht, dass man so einfach ohne genaue Bedingungen zu kennen,
etwas berechnen kann. Gerade bei Mutationen und ihrer Festsetzung im Erbgut kommen auch sog. Flaschenhalserignisse
in’s Spiel, wo sich Veränderungen viel schneller festsetzen können. Mit Flaschnehals ist gemeint, dass
eine Populatin stark reduziert wird (Katastrophen, Epidemien) und sich deshalb Mutationen viel schneller
ausbreiten können, als wenn es eine große Population ist, wo sich Unterschiede bei der Vermischung wieder
nivellieren.
Woher diese Annahmen? „Setzt man nun sehr optimistisch für jede „Affen“-Generation 7 Jahre an, so kommt
man bei einer zielgerichteten Mutationsfolge und einer Mutation pro Generation (Evolution durch kleine
Schritte!) auf etwa 315 Millionen Jahre (1,5%) bzw. 1050 Millionen Jahre (5%) für den Schritt von „Affe“
zu Mensch.“ Kennen Sie sich damit aus, sind Sie Gentiker oder Biologe, dass sie solche Berechnungen anstellen
können? Im Übrigen ist das Hauptargment nicht die nur +/- 5 % sondern dass sich dieselben Defekt-Mutationen
beim Menschen, wie bei den Menschaffen finden. Also Gene, die nicht mehr funktionieren.
Ich haben den Post von Bruder Theophil jetzt eher auf den Artikel bezogen, also die „brights“ und ihre
Weltanschauung. Man muss ja nicht gleich Atheist werden, wenn man die Evolutionstheorie anerkennt.
Warum sollte man das auch leugnen, wenn doch schon Dinosaurier gefunden werden, die auch federähnliche
Strukturen aufweisen. Was ist der Archeopteryx de.wikipedia.org/wiki/Archaeopteryx denn genau: Vogel oder
Dinosaurier?
Die Theorie wird „unter Feuer genommen“ und in diesem Sinne könnte man von verifizieren sprechen. Und
solange eben keine schlüssigen Gegenargumente vorliegen, sondern die Theorie sich vielmehr in den Experimenten,
Berechnungen usw. bestätigt, ist sie nicht falsifiziert.
Nein, eine Ideologie ist eine Weltanschauung mit ihren philosophischen und moralischen Implikationen.
Eine Theorie ist eine gesicherte wissenschaftliche Annahme, weil sie noch nicht widerlegt werden konnte.
Evolutionstheorie „Die Irrlehre dass der Mensch vom Affen abstammt ist Neodarwinismus (=Ideologie) und
hat mit Evolutionstheorie (=Wissenschaft) rein gar nichts am Hut.“ Die synthtische Evolutionstheorie,
wie sie heute von fast allen Biologen vertreten wird, geht davon aus, dass Der Mensch mit den heute lebenden
Menschenaffenarten gemeinsame Vorfahren hat. Die engste Verwandtschaft wird zum Schimpansen angenommen
aufgrund der Genomanalysen. Nach ihrer Behauptung sind also alle Biolgen, die die Evolutionstheorie vertreten
Ideologen.
Sie ist schon gültig, bis auf die Vererbung erworbener Eigenschaften. Weil man damals noch zuwenig von
der Vererbung und Mutationen wusste. Seit 30er und 40er Jahren spricht man aber nicht mehr vom „Darwinismus“,
sondern von der evolutionären Synthese. Synthese, weil sie eine Vereinigung der mendelschen Regeln, Methoden
der mathematischen Populationsgenetik und den Annahmen Darwins ist.
Was ich damit meine? Ich meine damit, dass er in einer Weise zitiert, die sinnenstellend ist indem enwteder
nur etwas zitiert wird, dass ihm gerade in den Kram passt oder Aufsätze, die teilweise oder im Ganzen
nur noch wissenschaftshistorisch relevant sind. Er baut also Strohpuppen auf, die er dann abfackeln kann.
Widerlegt? Hab ich da was verpasst? widerlegt? Aber bitte nicht Harun Yaya alias Adnan Oktar („Der Evolutionsschwindel“),
der arbeitet nämlich mit veralteten Quellen, die er auch noch selektiv zitiert.
Genauer gesagt wurde Galilei nicht „wegen“ seines wissenschaftlichen Weltbildes verurteilt (helio-statt
geozentrisch), sondern weil er die These -das war es damals- weiterhin trotz Verbotes propagierte. Es
sprach damals auch wohl noch einiges dagegen. Ein weiterer Grund waren Aussagen im Bezug auf die Bibel,
die dem Gericht nicht gepasst hatten.
Ja, tatsächlich? „Naturwissenschaftliche Einwände gegen die Evolutionstheorie würden nicht ernstgenommen,
weil man Angst davor habe, daß die Kritiker recht haben könnten“ Dann sollte Herr von Wachter einmal
seine Suchmaschine betätigen. Das Internet ist voll von Widerlegungen der Einwände des „Kreationismus“.
Also, verbieten wir am besten jegliches abhängige Arbeitsverhältnis, das ist alles pöse Sklaverei.
Die Kirche ist natürlich auch für diese Lohnsklaverei verantwortlich, das geht alles auf das Christentum
zurück. Obwohl, wieso steht da unter „himmelschreiende Sünden“ etwas von „Vorenthaltung des gerechten
Arbeitslohns“, das kann doch nicht sein!
Heulen Sie weiter hier rum, ich muss jetzt mich jetzt um anderes kümmern. Leibeigenschaft gab es halt
und die Kirche war/ist nicht prinzipiell dagegen, soweit die Sklaven würdig behandelt werden/wurden.
Punkt.
@Peter „Wurden wir nicht Jahrhunderte lang von den „Herrschern vor Gottes Gnaden“ tyrannisiert“ Nein,
nicht das ich wüsste. Ich hab damals auch noch nicht gelebt.
@Peter-Pan. „Wie kann man so etwas hinrissiges glauben. Als die Kirche noch stark und mächtig und Christ
sein, mehr oder weniger Gesetz war, da herrschten Sklaverei, Unterdrückung und Machtmissbrauch aller
Art. Obwohl oder weil das Christentum herrschte!“ Das „weil“ halte ich eben für falsch bzw. nur eine
Spekulation. Im Gegenteil vermute ich eher, dass das Christentum auf die „primitiveren“ Gesellschaften
zivilisierend gewirkt hat. Wo also noch viel Primitivität war, dort hatte sich das Christentum vielleicht
noch nicht stark genug durchsetzen können. Das mit dem „verbrieften Recht“ in Deutschland: Ich könnte
mir allenfalls vorstellen, dass Körperverletzungen in der Ehe nicht oder nicht immer strafrechtlich verfolgt
wurden, weil man in die Ehe hinein sich nicht „einmischen“ wollte staatlicherseits. Daraus (wenn es so
war) kann man aber sicher kein „verbrieftes Recht“ kosntruieren.
Deutschland hat den Vertrag auch noch nicht ratifiziert, denn dazu fehlt die Unterschrift des BP, der
das BVerfG-Urteil abwarten will, ob der Vertrag überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Soll Deutschland
jetzt etwa auch zum Austritt aufgefordert werden, wenn die Antwort „Nein“ lautet?
In erster Linie solche Behauptungen: In chrsitlichen Gesellschaften durften Männer Frauen schlagen –
daraus schlussfolgern Sie (und das Sie das zumindest suggerieren wollen ist offenkundig): Das Christentum
hält es für in Ordnung, Frauen schlagen zu dürfen. Das ist primitive Hetzerei, nichts anderes. Es ist
mir noch niemals eine Stelle in einem katholischen Katechismus bekannt geworden, wo so etwas legitimiert
würde. Paulus lehrt das genaue Gegenteil, was die Behandlung der Ehefrau angeht. Wenn es also irgend
eine „chrsitliche Gesellschaft“ gab, wo es „verbrieftes Recht“ war die Ehefrau schlagen zu dürfen, dann
war diese Gesellschaft wohl weniger christlich bzw. katholisch.
@Peter-Pan: Argumente sind in Ordnung aber nicht Hetze. Und letzteres machen Sie. Die Ausführungen zur
Geschichte des Christentums strotzen nur von Hass, in den Raum gestellten allgemeinen Behauptungen usw.
Von Vorurteilen, die Sie anderen vorwerfen zu haben, sind Sie selbst besessen. (Ich habe manchmal eine
etwas deftige Wortwahl im erstem Moment, ist aber nicht wirklich bösartig gemeint, ich nehme den Ausdruck
zurück.)
Wie gesagt, warum ist die UNO denn für Verteiliung von Kondomen, die flennen doch dauernd über angebliche
Überbevölkerung. Da stimmt was von der Logik nicht.
Ok, falsch gelesen Aber was heißt Erzwingungsmittel, ein kath. Fürst ist auch Mitglied der Kirche und
exekutiert im weltlichen Bereich in gewisser Hinsicht ihre Lehre. Wenn er dies nicht täte, bekäme er
Probleme mit dem Papst oder dem zuständigen Bischof.
Die Kirche „verfügt über keine weltlichen Erziehungsmittel und will diese auch nicht“. Das ist mir aber
neu. Als wenn es nicht genug Enzykliken gäbe, die explizit den säkularen Staat und die unbeschränkte
Meinungsfreiheit verdammen. „80. Der Römische Papst kann und muss sich mit dem Fortschritt, dem Liberalismus
und der heutigen Zivilisation versöhnen und vereinigen.“ (Syllabus Errorum) Das ist eben kein Lehrsatz,
sondern ein verurteilter Satz.
@Pünktchen Sie haben behauptet die kirchliche Morallehre wolle keinen Einfluss auf die Produktion und
Verbreitung von Kondomen haben. Das ist nachweislich -nämlich durch einschlägig beeinflusste Gesetze
nachweisbar- unrichtig. Warum war wohl in den 50er Jahren das Feilhalten und Verkaufen verboten? Was Sie
machen, Sie hängen sich an irgend einer Formulierung auf und des ist im Zusammenhang völlig wurscht,
ob hier jemand von versagen oder untersagen spricht. Untersagen ist ja sogar noch stärker.
Die Katholische Kirche sieht sich als Lehrerin der Menschheit und als solche versagt sie jedem Menschen
den Gebrauch von Kondomen durch ihre Lehre. Alles anedere ist doch pharisäisches, nicht ernst zu nehmendes
Geschwätz.
falsch… „Die Kirche „versagt“ niemandem Kondome! Das ist völliger Unsinn! Und joberens wurde auch schon
mehrfach darauf hingewiesen, wiederholt aber den Unsinn ständig! Die kirchliche Auffassung über Ehe-
und Sexualmoral hat nämlich keinen Einfluß auf die Produktion und Verbreitung von Kondomen und will
ihn auch gar nicht haben, sondern legt lediglich katholischen Christen den Verzicht auf Kondome nahe.“
Die Lehre der katholischen Kirche beruft sich dabei ausdrücklich auf das Naturrecht, also ein übrgeordnetes
Recht, das für alle Menschen von Natur aus Geltung beansprucht.
@Lutheraner: „Und die Autoren haben Argumente, welche man mit Garantie demnächst im Fernsehen betrachten
darf!“ Dawkins (Gotteswahn) war schon bei Kerner.
0,5 Liter auf ex. Danach ist die Aufnahmefähigkeit bei mir sehr hoch. Aber nur für ca. 10 Minuten, danach
geht es bergab. Also in diesen 10 Minuten kann man sich wichtige Dinge anschauen, die man auswendig wissen
will. Danach schlafen gehen. Denn es ist auch erwiesen, dass das Gehirn das kurz vor dem Schlafengehen
Aufgenommene am besten speichert.
Wer hat denn letztens meinen Nachnamen so geschrieben? Ich glaube aber nicht, dass derjenige jetzt dahintersteckt,
obwohl ich glaube, dass Sie ein Fake sein könnten. Ipso facto= durch den Akt selbst, von selbst eintretend.
Das ist bei jeder öffentlichen Leugnung oder hartnäckigen Bezweiflung eines de fide-Glaubenssatzes (Dogmas)
meines Wissens der Fall.
Nach katholischer Lehre sind Sakramente, die von Häretikern gespendet werden gültig, wenn sie dabei
die Intention aufbringen, das zu tun, was die Kirche tut. Also z.B. eine Taufe als Taufe wollen und in
etwa verstehen, was damit bewirkt werden soll. Wenn jetzt also ein Kind von Häretikern getauft wird,
wird es aber damit nicht Mitglied der häretischen Gemeinschaft, sondern Mitglied der römisch-katholischen
Kirche, die mit der Kirche des apostolischen Glaubensbekenntnbisses identisch ist. Wenn ein Erwachsener
von Häretikern getauft wird und in dieser Gemeinschaft verbleibt (den häretischen Glauben bekennt),
ist er in foro externo als Häretiker zu behandeln. Und nicht als Mitglied der römisch-Katholischen Kirche.
Das ist die überkommene Lehre und nichts anderes.
Man muss nichts widerlegen, was offensichtlich für jeden, der sich nur ein wenig damit auskennt, Quatsch
ist. Wenn Sie die Kriterien der Kirche nicht kennen, dann informieren Sie sich halt.
@RRR… Ihre Argumentation ist komplett abwegig und das Ergebnis ist falsch. In einer Klausur würde man
dafür die Notenstufe 0 Punkte vergeben. Mehr braucht man dazu nicht mehr festzustellen.
Nichtigkeit Gibt es im CiC von 1983 (den die FSSPX offensichtlich ja anerkennt) überhaupt eine solche
dem § 44 VwVfG dejure.org/…wVfG/44.htmlähnliche Regelung? Das wäre ja wohl mit den Jurisdiktionsprimat
nicht vereinbar.
Die ganzen „Wunder“ sind für den Glauben wohl wertlos, es sei denn, dass man so etwas einmal selbst erlebt.
Denn ganz nüchtern betrachtet: -stellen sich einige „Wunder“ nachträglich als allzu natürlich heraus
-bei anderen kann man zwar eine Übernatürlichkeit nicht positiv ausschließen, aber es ist nicht gesagt,
dass in Zukunft sich noch eine natürliche Erklärung finden wird -der Einzelne hat nicht die Möglichkeit
ein Wunder oder „Wunder“ selbst nachzuprüfen, weil dazu Zeit und Mittel (bei den meisten Menschen) fehlen.
@RRR: „Drei Mitglieder von Borussia Dortmund gründen den Schachclub ‘Schwarze Dame Zaitzkofen’. Sind
dann Borussia Dortmund und Schwarze Dame Zaitzkofen dasselbe?“ Nicht zwingend, aber fast, wenn sie sich
dieselbe miserable Geschäftsführung holen
Dachte eigentlich, es wäre nicht mehr zu übetreffen, was hier für Zeug geschwafelt wird. Kleiner Hinweis:
Intelligenz besteht unter anderem darin, Unterschiede zu erkennen.
CSD’s sind widerlich Da kann selbst ein Atheist od. Agostiker noch auf den Gedanken kommen, dass es sowas
wie Gotteslästerung gibt. Erwachsene Menschen laufen mit seltsamen Kostümen rum und stellen ihre sexuelle
Orientierung öffentlich zur Schau, tragen sie demonstrativ vor sich her. Sinnfrei, grell, lächerlich.
@s.h.: Darum ging es hier nicht Es ist sehr nervend und mehr als schlechter Stil, wenn immer versucht
wird von dem eigentlichen Punkt abzulenken und einen kleinen Schritt in die falsche Richtung zu machen.
Es ging hier usrprünglich darum, ob dieses Urteil wegen Titelmissbrauchs korrekt ist, ernst genommen
werden kann oder aus dogmatischer Sicht eine Rolle spielen kann. Nicht darum, was Pater L. an staatliche
Stellen schreibt. Der/Die Richter (in) hat im Gegensatz zu den Richtern des LG Hanau www.kreuz.net/bookentry.2803.html
zu wenig Einblick in die Materie.
Die… V2 Priester waren doch (fast) alle auch nur Laien …jedenfalls wenn man die Sakramentenlehre
berücksichtigt. Nur einer, den ich als „Pfarrer“ kannte, war vermutlich noch gültig geweihter Priester.
Lieber HBR, kannst du mir -nur als Beispiel- erklären was die „Erstkommunion“ und „Erstkommunionvorbereitung“,
sowie die „Firmung“ und „Firmvorbereitung“, die Predigten der „Priester“ in deiner „Kirche“ mit dem römisch-katholischen
Glauben vereinbar sind oder etwas damit zu tun haben? Ich hatte da meine Schwierigkeiten…
@HBR… Das, was Du für die Katholische Kirche hälst, ist aber nicht die Kath. Kirche, sondern eine
Sekte. Das kann man an ihren Lehren erkennen (V2, „Enzykliken“…), die den Lehren der Katholischen Kirche
entgegengesetzt sind. Wenn ein Herr Joseph Ratzinger sich also als Papst bezeichnen lässt und sich im
Vatikan aufhält, dann interessiert das die Katholische Kirche -wenn überhaupt- am Rande.
Lieber HBR, Du kennst dich nicht nur mit diesem Begriff nicht aus, sondern auch wie es überhaupt zu Lefebvre
usw. gekommen ist. Das zeigen alle deine Äußerungen. Ich möchte Dir das nicht zum Vorwurf machen, nur:
es ist halt so. Apostasie ist der völlige Abfall vom christlichen Glauben.
@HBR… Es ist auch heute nach dem Kirchenrecht der ein Häretiker (Ketzer), der eine abweichende Meinung
von Dogmen öffentlich propagiert. Das war im Mittelalter genauso. Den Fall Galilei kennst du offensichtlich
nicht gut, sonst wüsstest du, dass das am allerwenigsten taugt, um der katholischen Kirche Wissenschaftsfeindlichkeit
anzulasten.
Wie sollte es denn -abgesehen von der von mir aufgeworfenen Frage- rein administrativ möglich sein, den
Privatunterricht bzw. die „Lehrer“ auf seine Qualität hin zu überprüfen? Das würde irrsinnig teuer
und umständlich werden. Warum es die Schulpflich gibt folgt letztlich aus Art. 7, wo das gesamte Schulsystem
unter staatliche Aufsicht gestellt wird. Das lässt wohl auch deshalb keine Ausnahmen zu.
@HBR… Du schwätzt Blödsinn. Im Mittelalter glaubte man nicht, dass die Erde eine Scheibe ist. Und
man war auch nicht „wissenschaftsfeindlich“. Das sind tumbe Klischees.
Ich verstehe nicht, wie sowas funktionieren soll. Die Eltern können doch nicht gleichzeitig das Wissen
eines Mathematik-, Biologie, Physik-, Geschichte-Lehrers etc. haben. Und wer sich zum katholischen Glauben
bekennt, schickt doch eh niemals seine Kinder in den „katholischen Religionsunterricht“.
Da hat Bruns aber das BVerG gegen sich. Erst vor kurzem wurde eine Ungleichbehandlung der Lebenspratnerschaft
ggÜ der Ehe für als verfassungsrechtlich gerechtfertigt befunden, soweit diese nicht unmittelbar an
die geschlechtliche Orientierung anknüpft. Die Satzung eines Altersversorgungswerkes für Ärzte hatte
bestimmt, dass Ehepartner von verstorbenen Mitgliedern einen Rentenanspruch haben. Weil die Lebenspartnerschaft
da nicht genannt war, wollte der Lebenspartner eines verstorbenen Arztes eine Analogie herleiten, dass
auch Lebenspartner berechtigt sein sollten. Das lehnte das Werk ab. Die Möglichkeit der Ungleichbehandlung
zur Ehe ergibt sich aus Art. 5. Auch eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Art. 3 III) wurde
abgelehnt, weil Homosexualität keine Voraussetzung ist, um eine Lebenspartnerschaft einzugehen.
„Schulverweigerung“ ist in Hessen eine Ordungswidrigkeit …ltusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?rid=HKM_15/HKM….
Ob man das nun für richtig hält oder nicht, aber wenn der Tatbestand einschlägig ist, müssen die Richter
ihn eben anwenden.
@Typ: Mit dem Führer-befiehl-wir-folgen-Prinzip sind Sie da falsch dran. Auch ein Papst kann nichts befehlen,
was dem katholischen Dogma widerspricht. Die Differenz zwischen Sedisvakatisten und Piusbruderschaft besteht
nur darin, dass die einen behaupten, man müsse sich so einem Papst oder „Papst“ wenigstens formal unterordnen
und die anderen das richtigerweise bestreiten.
@RRR… Natürlich enthält es neuartige Lehren und diese widersprechen teilweise dem Dogma. Deswegen
hat ja Karol Woytila sein Konzept der „Glaubensintegration“ entwickelt, das aber selbst wiederum häretisch
ist.
RRR… versteht das unter „katholischer Tradition“, was Woytila als „Glaubensintergration“ bezeichnet
hat. Er meinte also, dass die überlieferte Glaubenslehre wiederum in eine neuartige Lehre integriert
werden könnte. Das ist aber gerade eben nicht der Traditionsbegriff des katholischen Glaubens, weil Tradition
lediglich bedeutet den überlieferten Glauben unbesehrt weiterzugeben bzw. zu leben. Es bedeutet nicht,
dass sich die kirchl. Lehre zu irgend einem „Gesamtkunstwerk“ zusammen „integrieren“ lässt und dabei
etwas herauskommt, das den Glaubenssätzen widersprechen könnte.
@HBR: „Und selbst wenn Schmitz wirklich ein „Bischof“ sein sollte, bestehen immer noch berechtigte Zweifel
an der katholischen Weihelinie von Lingens Weihe. Damit ist diese aber ebenfalls hinfällig.“ Das ist
völlig abwegig. Wenn Schmitz gültig geweihter Bischof ist, wovon ich ausgehe, kommt es für die Gültigkeit
der Weihe in keiner Weise noch zusätzlich darauf an, ob diese Sukzession aus Katholiken bestanden hat.
Ich finde die Attacke auch sehr unfair Murx könnte sich ja in’s Privatleben zurückziehen und nur sein
Geld verdienen. Statdessen opfert er hier (und mit „virgo Maria“) eine Teil seiner Freizeit und gibt etwas
weiter von seinem zweifellos großen Wissen. Woher kommt wohl diese Energie? Danke K:M. und weiter so
:)3
Vorsicht mit der Vereinnahmung von Einstein für einen Schöpfergott. Einstein war lupenreiner Pantheist,
der auch alle Offenbarungsreligionen für faulen Zauber hielt.
Joa… „…die maßlose Unmenschlichkeit in den biblischen Geboten lassen aufgeklärte Menschen immer
wieder aufschrecken.“ Die maßlose (Gut-)„Menschlichkeit“ in den „aufklärten Schriften“ lassen andere
Menschen immer wieder auflachen
Eine „Amtskirche“ gibt es nicht, jedenfalls nicht, wenn damit gemeint ist, dass es eine quasi „offizielle“
Institution gibt, die von der wahren katholischen Kirche verschieden oder nur mit ihr teilidentisch ist,
siehe auch die Verurteilung der Unterscheidung von „Liebeskirche“ und „Rechtskirche“ durch Pius XII. (Mystici
Corporis).
Ein philosophisch fruchtbarer Versuch wäre vielleicht, Thomas v. Aquin mal im Hinblick vor dem durch
die ET veränderten Bild der Welt/Schöpfung zu lesen. Ich weiß nicht mehr, aus welchem Buch ich das
herhabe, aber es ist auf jeden Fall interessant. Von Speamann kam das aber glaube ich nicht.
@Pünktchen Allerdings ist doch Spemann ein Befürworter des Intelligent Design. Und das ist schon eine
Konkurrenz zur Evolutionstheorie. Außerdem zweifle ich etwas daran, ob sich das in „naturwissenschaftlich“
und „philosophisch“ trennen lässt. Das zeigt sich eben auch daran, dass Speamann in seine Argumentation
immer wieder Argumente einflechtet, die auch Kreationisten verwenden, wie z.B. die Druckerei, die in die
Luft fliegt und sich zu einem Buch zusammensetzt (die sich aber teilweise mit etwas Kenntnis der ET einfach
widerlegen lassen).
Zitat: „Es ist so, dass sich die Evolutionstheoretiker auffallend wenig beschäftigen mit den Mutationen“
Na, da scheint er ja wirklich einen großen Einblick zu haben in dieses Fachgebiet und muss einen äußerst
fleisigen Lehrstuhl haben, der Tag und Nacht Literaturrecherche betreibt Ich denke allerdings, dass die
Angesprochnenen das empört zurückweisen werden…
„Er stellt sich auch nicht gegen die Evolutionstheorie“ Das will ich bezweifeln, weil seine Argumentation
wohl oder übel darauf abzielt. Oder was soll uns das denn sonst sagen, wenn er die Bach-Sonate, die einen
„Code“ ergibt mit dem Ergebnis von Evolutionsprozessen vergleicht? Klar, damit will er den Eindruck erwecken:
Weil die Sonate intelligent konstruiert wurde, ist auch der genetische Code intelligent konstruiert. Wie
ich aber gezeigt habe, ist das kein Beweis für irgend etwas, sondern ein unzutreffender Vergleich, weil
er von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht (bei der Sonate wissen wir definitiv, welcher Mensch
sie komponiert und codiert hat.
In dem Speamann-Gespräch (Bühler Begegnungen) berichtet er von einer Bach-Sonate, aus der sich ein langer
Spruch entschlüsseln lässt, nach einem bestimmten System. Eine Musikwissenschaftlererin hat das herausgefunden,
die wusste, das Bach so etwas manchmal gemacht hat. Dann sagt Spemann, dass das Jahrhunerte lang nicht
bekannt war und stellt die Frage: „Würden wir denken, dass das Zufall ist, dass da so ein Text herauskommt?
Niemand von uns würde sagen: ‘das ist Zufall’ ‘’ und vergleicht das mit der Evolution. Nun ja, Herr Speamann,
wir wissen ja bei der Sonate, dass das ein Mensch sich irgendwann so ausgedacht und umgesetzt hat, logischerweise
ist das also kein Zufall. Es bleibt also völlig unklar, was Sie damit zeigen wollen bzw. welchen Beweiswert
so ein Antropomorphismus hinsichtlich pro und contra Evolution haben soll.
@ttoni: Ja, die Festtage aller Märtyrer, die von Juden anbegblich oder tatsächlich ermordet wurden sind,
sind alle innerhalb von ganz wenigen Jahren (um das Ende der 50er) entfernt worden. Seltsam, nicht?
Ist eigentlich der Neanderthaler auch mit der Erbsünde belastet, obwohl er mit dem Homo Sapiens aller
Wahrscheinlichkeit nicht verwandt www.wissenschaft.de/…aft/news/284719.html sein kann?
@Peter-Pan: „Wieso sollte irgendwer versuchen, kreuz.net in die „braune Ecke“ zu schieben? Die Redaktion
ist aus freien Stücken selbst dahin marschiert und fühlt sich dabei offensichtlich wohl.“ Kreuz.net
ist ganz sicher nicht „braun“. Dazu müssten Sie nachweisen, dass hier der Nationalsozialismus unterstützt
wird, das findet aber weder in den Artikeln statt, noch in den allermeisten Lesermeinungen (Und bitte:
Revisionismus -wie auch immer man dazu steht- ist noch lange nicht Nationalsozialismus).
Für sehr viele der NPDler ist doch das Christentum nur eine „jüdische Sklavenreligion“, also sie hassen
es, weil es ihrer Meinung nach ein Ableger des verhassten ( prächristlichen) Judentums ist. Dazu braucht
man sich nur die Kommentare durchzulesen, wo die Leute diskutieren. Ihrer Meinung nach hat das „verjudete“
Christentum die freiheitlich gesinnten Germanen versklavt. Absurd wird es dann, wenn manche vom Christentum
doch nicht ganz Abstand nehmen wollen und deshalb unbedingt beweisen wollen, dass Jesus natürlich Arier
gewesen sein muss
„Kindstötung“ war ein Straftatbestand, der 1998 abgeschafft wurde. Es ging darum, dass die Mutter eines
nichtehelichen Kindes dieses innerhalb von 24h tötet. Der Tatbestand war eine Priveligierung zu den anderen
Tötungstatbeständen, weil er nur eine Mindestfreiheitsstrafe von 3 Jahren vorsah. Weil heute ein nichtehelichen
Kindes von der Gesellschaft nicht mehr als sittlicher Makel bewertet wird, ist der Tatbestand abgeschafft
worden. Also ist es heute Mord oder Totschlag. –-------------------- Beim Nichtgeborenen ist es nicht
so, dass dem einfach die Menschenqualität abgesprochen wird, sondern der Nasciturus wird ab dem 14. Tag
zumindest dem objektiv-rechtlichen Gebot aus Art.1 u. 2 II GG unterstellt, das den Staat verpflichtet,
menschliches Leben zu schützen. Nur eine Grundrechtsträgerfähigkeit wird nicht ausdrücklich bejaht.
Der Grund warum hier nur von denjenigen „die sich des christlichen Namens rühmen“ die Rede ist, ist ein
anderer: Die Kirche beansprucht Jurisdiktion nur über Christen bzw. Katechumenen. Die Juden sind außerhalb
des Leibes, deshalb richtet sich die Bestimmung nicht explizit an sie. Dem kann natürlich nicht entnommen
werden, dass das mosaische Gesetz noch existent wäre.
Ja, eben Es lässt sich hier exemplarisch zeigen, dass nur die Annahme einer Sedisvakanz widerspruchsfrei
in die kath. Dogmatik passt. Deshalb rudert Marcelus ja auch so verzweifelt herum
ich korrigiere: Nach dieser Ideologie wäre nicht nur das außerordentliche Lehramt überflüssig, sondern
das gesamte Lehramt würde sich aufheben und ad absurdum führen.
Genau, Ultramontanus Marcelus: Der Papst bzw.Konzilien müssen das allgemeine ordentliche (unfehlbre)
Lehramt bestätigen, sonst hat es keinen Wert und könnte falsch sein. Umkehrschluss daraus: Die Tradition
bzw. das allgemeine ordentliche Lehramt muss den Papst oder die Konzilien bestätigen, weil letztere irren
könnten. Ist natürlicher völliger Schwachsinn, weil sonst die Figur des außerordentlichen unfehlabren
Lehramtes logisch überflüssig wäre.
Bibelkommisssion 1909 Laut einer Entscheidung der päpstl. Bibelkommision ist die „Bildung der ersten
Frau aus dem ersten Mann“ als wörtlich und geschichtlich aufzufassen, weil es die Grundlagen des Christentums
berührt (D 2123). Dazu scheint sich Pius XII. eindeutig in Widerspruch zu setzen indem er eine evolutive
Entwicklung hins. des menschl. Leibes nicht auschließt. Das nämlich schließt den o.g. Sachverhalt aus.
Welchen theologische Gewissheitsgrad hat die Entscheidung einer Bibelkommisssion?
„Für wahr halten… …eines Sachverhalts“ ist also angeblich „abergläubisch“, aber sich aus einer „Erfahrung“
einen Glauben herzuleiten ist es nicht. Ja klar, und wenn die Erfahrung der Maßstab für den Glauben
ist, dann haben alle Religionen legitimerweise irgendwie die Wahrheit. Denn auch da macht jeder so seine
Erfahrungen. Das ist der sog. Modernismus.
Eichsfeld sagt mir nichts aber sie war -wie Meisner- Flüchtling aus Schlesien und bis Kriegsende in Thüringen.
In demselben Ort war Meisner dann anscheinend Ministrant.
@clarissa colonia Was ist an den Äußerungen von Marranenjäger für Sie bedrohlich? „Das Dogma besagt,
dass in Christus e i n e Person ist, und zwar die göttliche Person des Logos, und zwei Naturen, die von
der einen göttlichen Person getragen werden. Die menschliche Natur ist in die Einheit und Herrschaft
der göttlichen Person aufgenommen, so dass die göttliche Person in der menschlichen Natur und durch
die menschliche Natur als ihr Organ wirkt“ (Ott, Grundriß, S.174). Wie soll nun der Person Jesus Christus
ein Geist oder eine Ermächtigung „geschenkt“ werden, wenn doch die menschliche Natur sich der göttlichen
völlig unterordnet bzw. von dieser aufgenommen wird? Der Logos ist Inhaber der menschlichen und göttlichen
Natur, wer sollte ihm noch einen Geist od. eine Ermächtigung mitteilen müssen, etwa der Vater? Nun,
das wäre eben die Leugnung des Filioque.
vult spanisch? Ich weiß nicht, aber im spanisch, das ich gelernt habe heißt wollen querer, er will es=
lo quiere. Aber vielleicht ist das ein älteres spanisch und war damals noch mehr mit dem Latein durchsetzt?
Gloria Polo -ich will nicht unken, aber trotzdem Sie schreibt: „Da ist einmal der Herzstillstand, der
unwillkürlich zu einer Unterversorgung des Gehirns mit dem wichtigen Sauerstoff führt…“ Über Nahtod-Erlebnisse
liest man z.B.: „Im Laufe des Lebens verarbeitet das Gehirn mehr Erinnerungen als wir uns selber bewusst
sind. Und in einer extremen Situation wie der Nähe des Todes, werden diese Erinnerungen aktiviert (für
eine mögliche Suche nach einer Lösung aus der gegebenen Lage). Ausserdem versucht sich der Organismus
durch körpereigene Opiate das Bewusstsein zu schützen. Allerdings werden äussere Reize noch „durch
gelassen“, aber mit einer verschobenen Perspektive, wir sehen uns schein bar aus einem anderen Blickwinkel.
Und die Endorphine sind auch für das Glücksgefühl zuständig. Das Sehen erfolgt über die Nervenzellen
der Netzhaut im Innern des Auges. Diese Nervenzellen sind jetzt aber nicht gleichmässig über die Netzhaut
verteilt, vielmehr konzentrieren sie sich zur Mitte hin. Tritt der Tod ein und wird das Gehirn zunehmend
weniger mit Sauerstoff versorgt, werden folglich auch die Nervenzellen mit Sauerstoff unterversorgt. Da
sich jetzt aber auf der Netzhaut eine Konzentration von Nervenzellen in der Mitte befindet, werden die
letzten Lichtimpulse zu einem Punkt in der Mitte reduziert und werden zum Rand hin schwächer. Dadurch
wird dem Gehirn ein Tunnel suggeriert. Einen „Tunnelblick“ erleben zum Beispiel auch Piloten, deren Gehirn
während eines Loopings weniger mit Sauerstoff versorgt wird“. www.threejay.de/…files/archive-0.html
„Die Erscheinungen… sind natürlich echt“ Habe gerade ein wenig in den Botschaften gelesen. „Botschaft
vom 02.03.1982 Unsere Liebe Frau lächelt zu zwei großen Papstbildern, die eine Frau aus Osijek mitgebracht
hat, und sagt: „Dieser ist euer Vater, meine Engel.“ Da soll also Maria jemanden als „euren Vater“ bezeichnet
haben, der laufend Enzykliken veröffentlicht, die von Häresien nur so strotzen. Dann will ich nicht
wissen, wer der Vater des Vaters sein soll
Ich sag’s ja: „Ich persönlich war in Fatima, Lourdes und Medjugorje und habe den stärksten Glauben in
Medjugorje erfahren.“ Ein Hochfest für den Modernismus
@Clarissa Colonia: „Steckt in der reflexhaften Modernismusabwehr mancher Poster nicht auch die Weigerung
anzuerkennen, daß es ggf. sogar außerhalb der Kirche (vielleicht sogar gegen sententiae probatae) richtige
Erkenntnis geben könnte?“ Ich weiß nicht, ob jeder der diesen Begriff in den Mund nimmt, überhaupt
weiß, was damit gemeint ist. Der Modernismus ist jedenfalls unvernünftig, weil man vernünftigerweise
nicht etwas deshalb glauben kann, weil es „in“ einem „entsteht“ sondern weil man etwas zustimmt, das man
außerhalb der Erfahrung zu verorten ist. Etwas wie Medjugorje wäre ein Hochfest für jeden eingefleischten
Modernisten Richtige Erkenntnisse kann mit Sicherheit jeder haben, ob er nun Buddhist, Jude oder Katholik
ist. „Wenn diese richtig wäre (Hypothese), dann wäre doch die kirchliche Lehre gefordert, sich mit ihr
auseinanderzusetzen. Reflexartige Abwehr unter Verweis auf dogmatisierte Wahrheiten führt da nicht weiter,
oder?“ Was meinen Sie denn konkret? Dogmen sind jedenfalls durchaus als „dogmatisierte Wahrheiten“ aufzufassen.
Jedenfalls ist das die katholische Definition des Dogmas: Eine Wahrheit, die Gott zu glauben vorlegt.
Wenn es jetzt also z.B. bedeuten sollte: Wegen der Evolutionstheorie muss man den Monogenismus aufgeben,
dann würde das gegen das Dogma verstoßen (z.B. Erbsünde).
Ja,ja, dann ist das für Sie halt „offensichtlich“. Für mich nicht. Im Übrigen äußert sich der „Skeptiker“
zum Religion als solches überhaupt nicht, vertritt auch keine Religionskritik.
Nicht ernst gemeint?! „ist da dieses Käsblättchen gemeint? Da ist ja die BILD-Zeitung seriös dagegen.“
Da werden auf vielfältigsten Gebieten Phänomene kritisch behandelt. Was ist daran verwerflich? Ist doch
wunderbar, wenn Betrug bei „Therapien“ oder Pseudowunder aufgedeckt werden. Es ist so ziemlich das Gegnteil
der BILD, würd ich sagen.
Heimlich gewünscht?? „Ich habe nur die Verlängerung gesehen und gebe zu, mir heimlich gewünscht zu
haben, daß die Dortmunder auch mal wieder einen Titel gewinnen – nicht nur, weil ich Vereinsmitglied
bin, sondern weil ich auch eine gewisse Option für die Schwächeren habe. Ich gönne aber den Bayern
ihren Erfolg ohne Einschränkung.“ Ist er jetzt B*B-Fan oder nicht, wieso muss es dann „heimlich“ sein…
Pah, diese Schönwetterfans
Paremenas scheint hier etwas zu verwechseln Einmal gibt es den sogenannten Traditionsbeweis, der ein Dogma
aus dem Glauben der Kirche begründet. Dieser Beweis, der auch frühere dogmat. Entscheidungen umfasst
(hier Konzilien von Konstantinopel, Lyon und Florenz zum päpstl. Lehrprimat) ist aber für den zu glaubenden
Satz, den ein Konzil oder der Papst ex cathedra schleißlich definiert nicht konstitutiv in dem Sinne,
dass er von dem Beweis abhängt. Das heißt dann auch, dass an einer solchen Entscheidung nichts mehr
entgegen dem Wortsinn heruminterpretiert werden darf (siehe Ultramontanus). Sonst könnte man gleich alle
Konzilsentscheidungen, die je gefallen sind in Frage stellen. Das ist aber genau entgegen dem Sinn: nämlich
eine endgültige (unfehlbare) Definition herbeizuführen.
@iudex Das ist doch wohl schlicht ein unzutreffender Vergleich. Bei Gleichnissen wird überhaupt nicht
der Anspruch erhoben, dass es sich um historische Geschehnisse handelt. Bei den Evangelien wird dagegen
eindeutig in Erzählform geredet. Wie absurd soll das denn werden: Die Jesus-Erzählungen der Evagelien
sind Gleichnisse über einen Menschen der Gleichnisse erzählt hat ?!
Die, welche für dieses Grab zuständig sind sollten folgendes klar auf den Tisch legen: 1. Wurden Konservierungsmethoden
verwendet ? 2. Wenn ja, welche Methoden wurden verwendet ? 3. Wurde Pio wirklich „unverwest“ gefunden
oder hat man durch diverse Techniken nachgeholfen ?
‘68er Ich habe mir neulich eine 4-Stündige Diskussion mit Dutschke und Cohn-Bendit angeschaut, die wiederholt
wurde. Das war so ein dämlich-ideologisiertes Gequatsche, wie man es heute nirgendwoher mehr kennt Aber
war lustig!
@HBR: Achso, das würde dann bedeuten, dass es entweder überhaupt keine Häretiker mehr geben könnte
(weil in diesem Sinn *nur* ein Papst sich als solcher erweisen könnte) oder dass Häretiker Papst sein
können. Letzteres wird durch das Kirchenrecht und Cum Ex Apostolatus eindeutig widerlegt, ersteres ist
lächerlich, denn dann dürfte es den Begriff der Häresie überhaupt nicht geben.
@HBR: eine Frage Wenn Ratzinger morgen sagt: „Die Bibelkommission ist zu dem Ergebnis gekommen, das Fegefeuer
gibt es doch nicht, dem schließe ich mich an.“ Was würde das für deinen Gehorsam bedeuten?
@aufrechter: Ihr Fake ist allerdings noch viel witziger, das muss man ihnen lassen. Ich denke da gerade
an den Gedankenaustausch mit diesem angeblichen Homo zurück
lauter Häretiker? Papa Ratzi hält die russisch-orthodoxe Kirche für eine seiner „Schwesterkirche“,
die heutigen Juden für seine „älteren Brüder“ und glaubt, dass die Erbsünde als Geflecht von Schuld
definiert wird . Ist der jetzt ein Häretiker und sind die Häretiker, die ihn als katholisch bezeichnen?
„wunderbar“ „Die Evolution ist zudem etwas so wunderbares und atemberaubendes, dass sie eher zu einem
Glauben an eine höhere Macht führt, als diese lustige Story von Adam und Eva!“ Da wär ich mir nicht
ganz so sicher. Wenn der angenommene Mechanismus und der Verlauf der ET/Evolution eines nicht aussagt,
dann das, dass etwas mit einem Schöpfer erklärt werden müsste. Was daran jetzt so „wunderbar“ sein
soll, dass der Motor der Entwicklung u.a. Siechtum und Tod sein soll, das ist wohl Geschmackssache.
Schwachsinn: „Und ums auf die Spitze zu treiben: HEUTE sollte man dann wegen des Potentials einfach jede
FRAU steuerlich besser stellen als Männder. Frauen haben nämlich im Gegensatz zu Männern auch das Potemtial,…“
Eine Frau alleine nicht. Wenn man keine Zivilehe mehr will mit den entsprechenden Privilegien, kann man
sie ja gleich abschaffen und einen einheitlichen Tatbestand „Lebenspartnerschaft“ schaffen. Dann geb’s
Ehe halt nur noch vor dem Pfarrer wie vor Bismarcks Zeiten. Soweit ich das nachvollzogen haben, argumentiert
das BVerG eben so: Eine Partnerschaft für Gleichgeschlechtliche kann die Ehe nicht gefährden, weil Eheleute
keine gleichgeschlechtl. Partnerschaft eingehen wollen. Ok, ist ganz logisch. Aber mit dieser Logik kann
man gleich die Ehe offiziell streichen, weil auch bei einer eingetragenen Partnerschaft dasselbe zutrifft.
Ob man die Zivilehe mit 2/3 Mehrheit abschaffen könnte, weiß ich jetzt nicht genau. Fällt aber glaub
ich nicht unter die „Ewigkeitsgarantie“.
Bei der Ehe hat der Staat ein Interesse daran, es zu fördern, weil er Kinder braucht, um zu überleben.
In der Ehe soll das gewährwleistet werden, indem gerade auch bestimmte rechtliche Priviliegien gewährt
werden. Man kann Ehepartner natürlich nicht per Gesetz verpflichten Kinder zu bekommen, aber auch wenn
sie kinderlos bleiben, so ist eben trotzdem das Potential dazu da.
Ist es nicht „Exakt DAS ist das Problem und die Kerbe, in die Homo-Partnerschafts-Befürworter hauen:
Dass nämlich Ehen alleine wegen des Trauscheins bevorteilt sind. Und das ist in der Tat eine ungerechtfertigte
Ungleichbehandlung, denn es kann dem Staat ja die Art des Sex den zwei Menschen miteinander haben, komplett
am A vorbeigehen.“ Jedenfalls nicht nach der Rechtsprechung des BVerfG. Nach dem Ehebild des Grundgesetzes
gehören zur Ehe Mann und Frau. Dieses Institut ist vom GG geschützt, die Homoehe ist dagegen nicht vom
GG geschützt.
Die Menschenrechte sind nichts magisch oder per se gottgegebenes, sondern das, was der EuGHMR dafür definiert.
Und im EUGHMR sitzen Menschen, deren Überzeugungen sich immer wieder um Nuancen ändern, wie überall.
sexchrist „…sondern lediglich der Versuch der Evangelisten, den Herrn weniger als Wesen menschlicher
Gestalt, denn als übernatürliches Wesen darzustellen. Diese Geschichten dienen demnach dem nicht unrühmlichen
Zweck, den Herrn noch wunderbarer darzustellen“ Und ich nenne es schlicht Lügenpropaganda, wenn es so
wäre.
Huch, ich sehe grad, in dem Artikel geht es um was anderes. Aber klar, das muss man ernst nehmen, wenn
man alternativ a) Jesus nicht zum Lügner b) die Bibel nicht für gefälscht (unzutreffende Wiedergabe
der Person Christi) halten will.
Stimme aus Wien: „Ich nenne ihn Fundamentalisten, weil er, ohne nachzudenken, 2000 Jahre alte Bilder als
Tatsachenberichte nimmt. Glauben Sie mir, solche Bilder sind keine Fundamente, von denen Christus sagte,
dass sie für ein Haus notwendig wären. Sie sind nur Scheinfundamente, die es zwar bewirken, dass Ihr
Gewissen beruhigt wird, aber sonst zur Gänze wertlos sind.“ Doch, Christus bezieht sich auf die Heilsgeschichte
des Volkes Israel, er bekennt sich als den phrophezeiten Messias. Auch Adam und Eva (im Sinne eines ersten
Menschenpaares) den Auszug aus Ägypten, Moses als historische Gestalt sind Fundamente des Christentums.
Im Gegenteil: „Bilder“ sind keine Fundamente, sonder Scheinfundamente („Ich mach mir die Welt, wie sie
mir gefällt“).
komisch… „Mose war ein Massenmörder. Zuerst ermordete er heimtückisch einen Ägypter, dann am ominösen
Berg Sinai 3000 seines eigenen Volks Israel. Glauben Sie, daß Christus ein Volk liebt, daß einem Mörder
huldigt oder eine Lehre, die solches unterstützt?“ Einmal soll er ein Massenmörder sein, dann hat es
ihn wieder gar nicht gegeben. Nach wieder anderer Ansicht war er ein Ägypter. …aber auf jeden Fall
erstaunlich, Lutheraner, wie genau Sie informiert sind, welche Quelle ist es denn, die Moses als „Massenmörder“
ausweist?
Zitat aus einem Juraforum: „Man kann zB problemlos die Existenz der Erde leugnen (z.B. im Rahmen einer
Diskussion in einem Seminar über Erkenntnistheorie), obwohl das auch eine „Tatsache“ sein dürfte (in
der Tat ist dies gerade fraglich und hängt von der Meinung!! anderer ab). Das geht natürlich auch mit
der Auschwitzlüge. Daher ist auch die Auschwitzlüge eine Überzeugung bzw. Meinung, die unter den Schutzbereich
des Art. 5 GG fallen müsste. Dies ergibt sich auch, wenn man mal vom natürlichen Sprachgebrauch ausgeht.
Natürlich kann man (schon im Schutzbereich oder später) die Meinung beschränken…und dies wird getan,
zB mit der Argumentation von *****. Das ist natürlich gefährlich, weil man so Meinungen per definitionem
(und dazu noch inkorrekt)von Vornherein selektieren kann und daher die eigentliche und natürliche Meinungsfreiheit
sehr listig umgangen wird, for the sake of Staatsräson or whatever.“ (Hervh. ich) Heißt also, es geht
nicht um Tatsachenbehauptung, sondern um Meinung. § 130 III verbietet eine Meinung als solche und ist
damit verfassungwidrig.
@Arkanum „Da diese Abschaffung allerdings mit der Freigabe falscher Tatsachenbehauptungen (welche von
der Meinungsfreiheit noch nie gedeckt waren) einherginge, ist sie sehr zu Recht als problematisch anzusehen.“
1. Über Ereignisse, die 60 Jahre entfernt liegen wird es immer mehr oder weniger unterschiedliche „Tatsachenbehauptungen“
geben. 2.Tatsachenbehauptungen sind grundsätzlich von der Meinungtsfreiheit gedeckt, auch wenn sie erweislich
falsch sind. Es ist lediglich so, dass im Rahmen der Gesetze der Schutz bestimmter Rechtsgüter (persönliche
Ehre usw.) höher wiegen kann, als nachweislich falsche Tatsachen zu behaupten, exemplarisch bei Verleumdung.
@Kurt K.: „der Sündenfall hat so wie er in der Bibel steht jedenfalls nicht stattgefunden“ Die Evolution
hat -so wie sie gegenwärtig fast alle Evolutionsbiologen annehmen-, nicht oder ganz anders stattgefunden.
In Wahrheit gibt es genetisch polyvalente Grundtypen, die am Anfang geschaffen wurden. Was ich meine:
Nix genaues weiß man nicht. Man kann nur schätzen und vermuten…
@Kurt K.: Für das Wort „Erde“ gibt es im hebräischen unterschiedliche Bedeutungen. Es kann je nach dem
Wort einfach „Ackerboden“ (wie im „zweiten Schöpfungsbericht“ im Garten Eden) oder die gesamte Erde meinen.
Es ist doch beachtenswert wenn dafür unterschiedliche Begriffe verwendet werden (auch bei dem Wort, was
im Deutschen nur mit „Erschaffen“ übersetzt wird). Ich werde morgen, äh heute, nochmal nachschauen,
welches Wort da genau verwendet wird…
@Kurt K.: „Im Lichte der Tradition kann natürlich niemand sagen, dass diese ganzen At-Geschichten (Noah,
Babel, Adam und Eva, Schöpfung, Sündenfall, etc etc pp) nur Metaphern seien. Denn die RKK hat gelehrt,
dies sei die wirkliche Geschichte.“ Das stimmt schon, als reine Metaphern können sie nicht angesehen
werden. Aber positiv wissen, dass es nicht so war bzw. einen wahren Kern hat, kann man mit Sicherheit
nicht. Es ist theoretisch auch möglich, eine strikt 6-Tage-Kreationismus-Haltung zu haben. Man muss dann
nur zugestehen, dass man noch einige Dinge nicht erklären kann, wie eben die Sintflut als weltweites
Ereignis (siehe „Wort und Wissen“).
@Kurt K.: „Also, Daniel, wie siehts aus mit den anderen Dingen der Lehre der RKK: Glauben Sie, dass die
Sintflut so, wie es in der Bibel steht, wirklich stattgefunden hat? Gab es Adam und Eva real? Und hat
der Turmbau zu Babel die verschiedenen Menschensprachen hervorgebracht?“ Sintflut: Naja, da steht etwas
von einer großen Flut, wo alles Leben vernichtet wurde. Das kann sicher passiert sein, in einer Dokumentation
kam auch mal, dass es im nahen Osten wahrscheinlich passiert ist. Dass es auf der ganzen Erde war, ist
kein Glaubenssatz. Adam und Eva: rein wissenschaftlich gesehen ist eine „mitochondriale“ Eva wahrscheinlich,
also eine Frau von der alle heute lebenden Frauen abstammen. Bei den Männern gibt es ähnliche Hinweise
beim Y-Chromosom. Auch wenn der Mensch von den Australopithecinen abstammt, es wäre nicht zwingend eine
Widerlegung, dass es Adam und Eva gab. Turmbau zu Babel: Weiß ich nicht, kann man es ausschließen?
@tapir: Schreib doch das „sch…“ aus, soll es „scheiße“ heißen? Nö, die Piusbrüder erkennen ja gerade
die „nachkonziliaren“ Päpste an, im Gegensatz zu den Sedisvakantisten.
@Kurt K.: „Alles widerlegt – und dennoch kann die RKK das in der Lehre nicht einfach so ändern und als
Metaphern sehen, weil es Leute wie Stöhr gint, die dann anfangen rumzuheulen.“ Keine Angst, so schnell
heule ich nicht. Homosexuelle Neigung wird übrigens nach meinem Kenntnisstand (popularwissenschaftliche
Medien) psychisch erworben, die Gene können lediglich unterstützend wirken.
@tapir: „Wenn ich davon ausgehe, daß Sie des Lesens mächtig sind, müßten Sie eigentlich den gewaltigen
weltweiten Proteststurm gegen den genannten Seligsprechungsprozss im Jahr 2000 mitbekommen haben. Darüber
sind inzwischen dutzende Bücher verfasst worden und ich kenne überhaupt keine seriöse Stimme, die bestreiten
würde, das Pius IX ein echter Judenfeind war.“ Das braucht man nicht mehr zu kommentieren… Und den
Talmud, also den hätte ich auch als Papst verbieten lassen, immerhin wird darin ja Jesus in siedendem
Sperma gekocht.
@Kurt K.: „Hat Tapir bereits getan, nur ham Sies mal wieder überlesen: Es gibt in anderen christlichen
Konfessionen weit weniger Kindesmissbrauch durch Priester. Und was ist der auffälligste Unterschied in
den Lebensweisen? Na? Riiichtiiig! Der Zölibat.“ Wissen Sie was Voraussetzung ist, um katholisch zu sein?
Demnach sind alle diese Kindermissbraucher eben gar keine Katholiken bzw. haben überhaupt keine Priesterweihe…
In anderen Konfessionen gab/gibt es weniger Missbrauch? Ah ja, ich kenne da keine Statistiken. Pauschale
Behauptungen ersetzen nunmal keine logischen Begründungen.
@tapir, alles falsch. 1.Es stimmt nicht, dass der Zölibat „machtpolitisch“ motiviert war 2. Es stimmt
nicht, dass sich bei Jesus keine Anklänge an den Zölibat finden 3. In der katholischen Kirche gilt das
Traditionsprinzip, wer das nicht akzeptiert muss Protestant oder was anderes werden. 4. Was soll Phädophilie
mit dem Zöllibat zu tun haben? Logische Begründung bitte! Was hier ausgefochten wird, ist was ganz anderes:
evolutionäres Weltbild kontra christliches Weltbild. In der Evolution ist der Trieb, egal auf was gerichtet,
egal. Die Evolution fragt nicht nach Moral, sondern nach Selektion. Ein Schwuler gibt die Gene nicht weiter,
aber wie gesagt, es kümmert keine höhere Macht, weil die Evolution ein blinder Prozess ist, der uns
Menschen irgendwann hinter sich lässt. Das ist der Grund, warum auch so etwas wie der Zöllibat angegriffen
wird, denn wenn es keine höhere Macht gibt und nur Zufall und Notwendigkeit hin- und herspielen, dann
ist niemand für etwas verantwortlich und alles ist egal.
Im alten Testament hat der Gott JAHVE die Ausrottung der Amalekiter befohlen, das ist richtig. Und dieser
Gott ist im christlichen Glauben eines Wesens mit Jesus Christus. Heißt das jetzt, dass man als Christ
den Ausrottungsbefehl hinsichtlich der Amalekiter als „Genozid“ bezeichnen darf? Nein, denn dadurch lästert
man Gott.
bist falsch informiert: „Die Dudenredaktion beobachtet die Sprachentwicklung und nimmt Wörter, die mit
einer gewissen Häufigkeit in den Medien auftauchen, in das Wörterbuch auf. de.wikipedia.org/wiki/Duden“
Ich stimme also selbst mit drüber ab, was eingedeutscht wird und was nicht- und du auch, merk dir’s!
@obelix: Sobald du das Wort „katholisch“ oder „Kirche“ hörst, scheint deine Amüktala verrückt zu spielen.
Da wäre vielleicht mal ein Gang zum Psychologen anzuraten.
@tapir: „Homo + Hetero : Gedanken sind beide schlecht. Ganz sündhaft wird es erst, wenn man das „umsetzt“ –
also zur Tat schreitet. Verstehe ich Sie da richtig?“ Nein, moraltheologisch kann schon die -rein gedankliche-
Weiterführung eines Affekts sündhaft sein „Wenn es das ist, was Sie meinen – worin liegt dann das besondere
Problem bei der Homosexualität? Ginge man logisch Ihrer Prämisse nach, würde ein bekennender Heterosexueller,
der außerhalb der Ehe geschlechtlich aktiv wird, demnach also auch per se NICHT katholisch sein können?“
Ich habe ja gerade gesagt, dass es möglich ist, dass jemand Katholik ist -also die Tugend des Glaubens
besitzt-, und trotzdem in „schwerer Sünde“ lebt. Es schließt sich nicht zwingend aus. Das schwere an
der Homosexualität wird in der besonderen Perversion gesehen, weil der heterosexuelle Sünder sich in
gewisser Weise noch innerhalb der Schöpfungsordnung bewegt, wie sie im Paradies geplant war. „Ich fürchte,
daß Sie dabei einige grundlegende Pfeiler des Evangeliums (Vergebung, Wer von euch ohne Sünde ist,…etc)
vergessen haben“ Das würde man als Missbrauch der heiligen Schrift bewerten, weil es aben darum geht
die Sünde, aber nicht den Sünder zu verurteilen.
Kurt K.: Aber deinen letzten Satz hast du nicht zitiert, nämlich der mit den Gedanken. Also, natürlich
können Gedanken moraltheolgisch gesehen Sünde sein, egal ob Homo- oder Heterosexuell. Die Unterscheidung
wird danach getroffen, ob man den Gedanken weiter nachgeht oder nicht. Und einer der sich offen als „Homosexuell“
bekennt, so etwas würde man als Ärgerniserregnd und damit sündhaft einstufen.
Nunja, es mag auch bekennende Homosexuelle geben oder gegeben haben, die trotzdem den katholischen Glauben
hatten und somit weiterhin nach der dogmatischen Definition Mitglieder der Kirche. Aber damit sind sie
dann eben in einem unauflöslichen Widerspruch, das heißt so eine Haltung ist vernünftig nicht nachvollziehbar.
@Kurt K.: „In der Tat, ich weiss nicht, was die Versammelten Würdenträger auf irgendwelchen Konzilien
beschlossen haben.“ Aha, jetzt sind die Würdenträger nicht mehr „vergammelt“ sondern versammelt Der
Witz war halt, dass Sie genau wissen, dass die Bischöfe und Würdenträger „um das Jahr 500 vergammelt“
waren, aber nicht, was in Chalkedon so in etwa zur gleichen Zeit beschlossen wurde. Das wollte „Rübezahl“
wohl ein wenig auf’s Korn nehmen…
Lächerliches Geschwurbel Selbstverständlich war es damals richtig, eine Atombewaffnung der Bundeswehr
anzustreben, im Gegensatz zu den Illusionären von allen Seiten. Was war an der Spiegel-Sache denn bitte
eine „Affäre“ ? Ein Minister, der den Verdacht hat bzw. zu der Gewissheit gelangt ist, das wichtige militärische
Gehimnisse verraten wurden, muss die notwendigen Schritte einleiten. Wenn die Vorwürfen nach Ansicht
des Richters nicht zutreffen, wird der Haftbefehl nicht unterschrieben und basta.
Für alle Ignorranten, die Pater Lingen als „Nazi“, „Nichts“, seine Ausführungenals „Geschreibsel“ bezeichnen:
Sie haben eben nicht begriffen, um was es ihm geht oder wollen es einfach nicht. Der Skandal ist, dass
dieses Anne Frank-Haus und seine Anwälte von ihm fordern, folgendes strafbewährt zu widerrufen, also
legitime Meinungen einfach verbieten wollen: „ Beim »Tagebuch der Anne Frank« sind festzustellen: – fragwürdige
Authentizität – fragwürdige Werbeträger – fragwürdiger Charakter des Ich-Erzählers – Wir haben bis
jetzt noch kein päpstliches Urteil über das »Tagebuch der Anne Frank« gefunden, erlauben uns aber
trotzdem die Bemerkung, daß wir das »Tagebuch der Anne Frank« nicht guten Gewissens empfehlen können.“
Diese Aussagen sollen unter Androhung von (letzendlich) strafrechtlichen Schritten verboten werden.
Das ist doch genau der Punkt: „Denn wie Leblhuber schon richtig bemerkte: selbst wenn es bloß ein Roman
wäre, so sind die Schilderungen darin die Nazizeit betreffend wohl nicht unrichtig oder überzogen.“
Was ist denn der Unterschied von einem Tatsachen- Roman zu einer Dokumentation? Doch dass der Autor sich
bei letzterem bestimmter Stilmittel bedienen kann, wozu auch Überhöhungen oder eben Andersdarstellungen
enthalten gehören können. Auf deutsch gesagt: Wenn mir so ein Buch dann als Tagebuch verkauft wird,
obwohl vom Autor als (Tatsache-roman gewollt, fühle ich mich etwas vera*****.
Wann soll man denn von „Fälschung“ sprechen? Ich kenne mich mit dem Buch zugegebermaßen nicht näher
aus und habe es auch nicht gelesen, aber offenbar ist doch so -man korrigiere mich- dass die nachweislich
per Kuli eingefügten Passagen nicht als Einfügung gekennzeichnet wurden, sondern als Text von Anne Frank
ausgegeben wurden. Im normalen Sprachgebrauch bezeichnet man dann sowas als Fälschung, also das ganze
Buch („Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“).
#63 Ydefix 23:33:22 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Also bei mir müssen Sie kein „Reinwaschungsinteresse“ an Österreich als solchem vermuten, ich bin sowieso
Deutscher. Es ging lediglich um ihre Behauptung: „Da sieht man mal, wie eng die Nazischweine mit den schwärzesten
Katholiken zusammengearbeitet haben.“ Dass es Fälle von nationalsozialistisch engagierten (nicht häretischen)
Katholiken gegeben haben mag, ist wohl nicht auszuschließen, aber ihre Behauptung war ja eine konkrete
und deshalb müsste man nachweisen, Rohling berechtigterweise als „Nazi“ bezeichnen zu können (oder mit
ihnen zusammenarbeitend) oder die beiden (katholischen?) Abgeordneten.
#60 Ydefix 23:19:48 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Nazis arbeiten mit „schwärzesten“ Katholiken (was immer das ist) zusammen? -War Rohling später Nazi,
war er Mitglied der NSDAP oder hat sie unterstützt? -Waren die beiden Reichtsgaabgeordneten Katholiken
und inwiefern konnten sie Nazis sein oder mit denen zusammenarbeiten, wenn der eine 1920 gestorben ist
und der andere ein Jahr nach Gründung der NSDAP
#57 Ydefix 23:08:22 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Wer hat mit wem „zusammengearbeitet“? „Da sieht man mal, wie eng die Nazischweine mit den schwärzesten
Katholiken zusammengearbeitet haben.“ Wo sieht man das? Waren die österreichischen Reichstagsabgeordneten
Nazis?
„Ich weiß nicht, was Sie überhaupt wollen.“ Feststellen, dass der VA rechtswidrig war. Wenn P. Lingen
dagegen vorgehen möchte, sollte er aber lieber Widerspruch erheben bzw. gegen den Widerspruchsbescheid
klagen, eine Straftat sehe ich da aber nicht verwirklicht.
Dem Staatsanwalt kann ich mich -zumindest was die Beurteilung der Anwendung von § 31 StVollzG angeht-
eindeutig nicht anschließen. Das ist eine Ermessensnorm, die hier nachweislich rechtswidrig angewendet
worden ist indem unzutreffende Annahmen (z.B angebliche Bezeichnung von Sylvia Stolz als „deutsche Jeanne
d’Arc“) in die Abwägung eingestellt wurden. Damit ist der Verwaltungsakt rechtswidrig und Pater Lingen
sowie Germar Rudolf in ihren Grundrechten verletzt; die Widerspruchsbehörde müsste einem evtl. Widerspruch
stattgeben.
falsche Begründungen Der eigentliche Skandal ist ja wohl, dass der Brief von P. Lingen mit abwegigen
oder direkt falschen Begündungen angehalten worden ist. ME eine krasse Verletzung von Grundrechten, besonders
der Meinungsfreiheit angeht.
korrigiere mich Die Bischofsweihe ist wohl dann zweifelhaft, weil weitestgehend im „neuen Ritus“, allerdings
sollen irgendwelche Elemente aus dem traditionellen Ritus verwendet worden sein. Priester im katholischen
Sinn ist Herr Braun möglicherweise schon.
Matthias Braun Wenn ich mich auf die Angaben verlassen kann, die im Internet hinsichtlich seiner Sukzessionslinie
kursieren, dann ist Herr Braun wohl ein im Sinne der kath. Glaubenslehre gültig geweihter Bischof.
Gehirnwäsche Eins kann man darunter aber mit Sicherheit subsumieren: Das Propagieren des Holocaust-Themas
bis zum Exzess. Dass ein Volk derart eigene negative Vergangenheit perpetuiert, ist eine Perversion, die
außer den Deutschen niemand kennt.
Gehirnwäsche durch den Herrn Staat? „WEnn der Staat versucht Kinder antichristlich gehirnzuwaschen und
diese zu Konsum und Triebsklaven mit rein weltlicher Moral zu erziehen welche nur als systemerhaltende
Kulisubjekte und Galeerensklaven dienen sollen haben die christlichen Eltern die Pflicht die Kinder zu
schützen.“ Ah ja, wer ist denn eigentlich dieser ominöse Staat. Sitzt da irgendwo ein erlesener Zirkel
von Verschwörern zusammen und denkt sich Methoden aus, um das Christentum zu untergraben und „Galeerensklaven“
auszubilden (für wen eigentlich genau?). Die Säkularisierung und alles was damit zusammenhängt ist
keine Aktion von irgendwelchen Kräften, gar „Freimaurern“, sondern ganz einfach damit zu erklären, dass
in der Bevölkerung der christliche Glaube dem Skeptizismus gewichen ist. Bei den einen bewusster, bei
den anderen unbewusst. Und das schlägt sich eben in den Gesetzen nieder, die das Abbild des Mehrheitskonsens
der Gesellschaft sind.
Diskussion? Da Paulus lehrt, dass in Christus Sklaven und Freie eins sind, braucht man so etwas nicht
zu diskutieren, Leblhuber. Paulus sagt doch gerade, dass die Christen ihre Sklaven als Brüder behandeln
sollen, was eben genau das von ihnen behauptete (Verfügen wie über eine Sache) ausschließt. Da fällt
ihnen jetzt kein Zacken aus der Krone, wenn Sie zugestehen, dass Paulus kein Fan des römischen Rechts
war oder jedenfalls dasselbe gar über das von ihm verkündete Evagelium gestellt hätte.
Paulus, der Römer „Das römische Recht, dem Paulus folgt, sieht Sklaven als Sachen. Sie sind Eigentum
und über sie wird beliebig verfügt. Das schließt eine normative Ethik von Treue und Gehorsam aus.“
„dem Paulus folgt“… kleiner, blöder Trick!
#32 Ydefix 22:45:28 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@clarissa colonia Hat Marranenjäger das irgendwo abgestritten? Sie sind schon eine derbe Wichtigtuerin,
da muss ich dem tatsächlichen oder vermeintlichen Priester Recht geben.
@Obelix: Was ist eine „Erfindung durch die Natur“? Gibt es eine nachvollziehbare Theorie, wie die Geschlechterdifferenz
durch Mutation und Selektion (ohne einen Schöpfer) entstanden sein soll?
Betrug -ist doch ganz einfach: Um den Tatbestand des Betrugs zu verwirklichen, muss man folgende Merkmale
erfüllen: A. Objektiver Tatbestand 1.Täuschung: „Wir sind katholische Bischöfe und unser Verein ist
die katholische Kirche“ 2. Irrtum: „Kirchensteuerzahler“ glaubt der Falschbehauptung 3. Vermögensverfügung:
Zahlung der „Kirchensteuer“ 4. Schaden: Der Zahlung enspricht nicht das begehrte wirtschaftliche Äquivalent,
die katholische Kirche finanziell zu unterstützen B. Subjektiver Tatbestand 1. Vorsatz bezüglich Merkmale
unter A. 2. Vorsatz hinsichtlich stoffgleicher (auf der Verfügung beruhender) und rechtswidriger Bereicherung
@Schweizer Laie: Was kann Pater Lingen für die Aktionen seines Weihevaters? Bischof Schmitz und Hw. Lingen
gehen mittlerweile getrennte Wege, wofür es gute Gründe gibt.
@Filius Ecclesiae: „Aber eine eigene Antwort oder Lehre hat er nicht.“ Als Lehre würde ich den Atheismus
auch nicht bezeichnen, wobei die meisten Atheisten keine „Gottesleugner“ sind sondern Agnostiker, die
leben „wie wenn es keinen Gott gäbe“ (praktischer Atheismus). Schmidt Salomon, Dawkins & Co. haben aber
schon eine Lehre und die nennt sich „evolutionärer Humanismus“. Dabei spielt insbesondere der Hedonismus
eine große Rolle.
@Stimme aus Wien: Die klassischen apologetischen Argumente sind also „lachhaft“. Und dann kommen Sie mit
„Liebe, Zuneigung, Hass“. So soll also das Christentum begründet werden. Das ist ja lustig. Damit kann
Schmidt-Salomon auch seinen Humanismus begründen. Für die Humanisten sind das nämlich auch einfache
Dinge, die aus der Menschennatur folgen, das müssen die nicht näher begründen.
Kausalkette Dieser Schluss ist im Zusammenhang mit dem Schöpfungs-Gedanken zu verstehen. Warum sollte
ein Geist, der das Schöpfungspotential des Universums in sich trägt das nicht selber ausüben? Jedenfalls
ist der Einwand aber noch aus einem anderen Grund unbeachtlich: Würde man einen geschaffenen Schöpfer-Geist
annehmen, so müsste dieser sein Schöpfungspotential von dem Geist empfangen haben, der ihn erschaffen
hat und so weiter. Auch hier müsste die Kausalkette irgendwann logisch zwingend abbrechen.
@Navon: Es geht nicht um den Energierhaltungssatz, der sich natürlich immer auf irgendwo vorhanden Energie
bezieht, sondern darum wie man philosophisch bzw. logisch die unverursachte Existenz von Energie oder
Materie begründen will. Das ist nämlich unmöglich woraus folgen muss, dass der Materie eine Nichtmaterie
(Geist) vorangegangen sein muss. Dann liegt es nahe darauf zu schließen, dass der Geist sich selbst zureichender
Grund ist, mithin das Sein mit dem Wesen zusammenfällt.
Keinen Grund? Braucht man keinen Grund, um an die ewige Existenz von Materie bzw. Energie zu glauben?
Erzeugt die sich von Ewigkeit her selbst und wie kann man das philosophisch begründen?
@Navon: Nein, um „Macht und Geld“ ging es der Kirche (Gemeinschaft der Christgläubigen) nie. Und es hat
auch niemand vernünftige Gründe oder das Recht das Verhalten einzelner der Gemeinschaft der Gläubigen
anzulasten.
Definitionsirrtum „Auch die Kirche selbst ist eine Form von Totalitarismus, eine Diktatur bzw. Monarchie,
die im Verlauf ihrer Geschichte vor wenig haltgemacht hat.“ Das ist falsch. Die Kirche ist gemäß Definition
und Praxis eine Gesellschaft eigener Art (sgn. vollkommene Geselllschaft) in der alles aufgrund göttlicher
Anordnung in einer bestimmten Weise aufeinander hingeordnet ist. Eine Diktatur oder Monarchie ist etwas
anderes, weil es bei der Ausübung staatlicher Gewalt bei den Zielen, Zwecken unn Mitteln um etwas ganz
anderes geht.
@Peter-Pan: „Die Bibel – das alte Testament insbesondere, aber auch das neue – ist moralisch mehr als
veraltert. Die darin transportiert Botschaften sind nicht das was jeder halbwegs anständige Mensch seinen
Kindern vermitteln möchten.“ Woher soll den ein Atheist oder Agnostiker das Wissen haben was „moralisch
veraltet“ oder was ein „halbwegs anständiger Mensch“ ist?
Merkwürdig, diese missionarischen Atheisten Sich als „Aufklärer“ auf die Vernunft berufend, trauen sie
der Urteilsfähigkeit ihrer Mitmenschen offenbar nicht viel zu. Anstatt Kinder sich selbst mit einer eventuell
anerzogenen Religion auseinandersetzen zu lassen, meinen sie diesen Prozess künstlich vorweg nehmen zu
müssen -und das wahrscheinlich auf ziemlich primitive Art und Weise. Herr Schmidt-Salomon, ich glaube
Sie treiben starke Emotionen.
@Josef Preßlmayer: „Somit kommt das Ende Israels als jüdischer Staat viel früher als ich mit Ende des
Jahrhunderts annahm!“ Das ist nicht unbedingt gesagt, denn es gibt ja noch die verborgenen 10 Stämme,
unter anderem die Paschtunen in Afghanistan und Pakistan. Vielelleicht wird mit diesen Leuten die Bevölkerung
nach und nach aufgefüllt, auch ein islamisiertes Israel läge dann im Bereich des Möglichen.
@Leblhuber: Was soll an diesen Aussagen anrüchig sein? Dass Terrorismus vor allem eine psychologische
Kommunikationsstrategie ist, um durch Verbreitung von Angst und Panik politische Ziele durchzusetzen sagt
ihnen jeder Kommunikationswissenschaftler. Notfalls kann man auch selbst drauf kommen.
„Zeugnis“ von Mohammed vs. Zeugnis der Urchristen Der Unterschied besteht darin, dass es bei Mohammed
nur er selber ist, der etwas behauptet (Allah hat mir durch den Engel ein Buch diktiert). Bei den Christen
sind es aber mehrere Personen, die von einer Figur (Jesus) auf unterschiedliche Weise Zeugnis ablegen.
Das ist natürlich kein definitiver Beweis, dass alles auch so stattgefunden hat, aber im allgmeinen glaubt
man mehrern Zeugen vernünftigerweise nunmal mehr als einem Menschen, der behauptet irgend eine Privatoffenbarung
gehabt zu haben.
So einen lächerlichen Schwachsinn habe ich auch mitgemacht zuerst bei der Vorbereitung zur „Erstkommunion“,
da hieß das aber Mandala. Bei der Firmvorbereitung bekam ich dann so ein Heft zugeschickt, Überschrift:„Und
plötzlich willste zur Mitte“, also die Autoren hatten offenbar auch etwas Probleme mit der Rechtschreibung.
Da bin ich dann nicht mehr hingegangen.
Kurt K., der „Aufklärer“ mit dem weichen Hirn „Das perfide ist nun, dass die Menschen damals dabei gar
kein Entsetzen empfanden. Ihre Hirne waren dermassen weichgekocht durch die katholische Kirche, dass sie
dann eben dachten: Na, Gott wirds entlohnen indem die Zeit, die der von uns eben abgemurkste Mensch im
Fegefeuer verbringen muss, verkürzt wird durch die Qualen, die wir ihm zugefügt haben.“ So ein Schwachsinn.
Es wurde ihnen schon wiederholt dargelegt, dass der Hexenwahn einen winzigen Ausschnitt in der Geschichte
markiert. So etwas wie eine „Wasserprobe“ war niemals Teil der kirchlichen Lehre. Aber stimmt ja, dir
geht’s nicht um die Wahrheit.
@Benedikt: „Ansonsten könnten Sie nach Belieben auch Militarismus, Nationalismus und Föderalismus zu
(ehemaligen) deutschen Ersatzreligionen erklären“ Der Unterschied zu Heute besteht aber darin, dass es
zwar katholische Militaristen und auch Nationalisten gegeben haben mag, die waren aber gleichzeitig noch
gläubige Katholiken (ich nehme überzeugte Nazis davon aus). Aber Föderalismus als mögliche Ersatzreligion,
das ist schon ein wenig abwegig.
@Pius XII.: Verschwörung? Nun, als Verschwörungstheorie würde ich das nicht bezeichnen, auch möchte
ich Lerle und Annen nicht die Aufrichtigkeit absprechen. Man kann die Zusammenhänge doch darstellen:
1. Christentum geht zurück 2. Holocaust-„Gedenkkult“ wurde immer weiter ausgebaut 3. 2.) verstärkt 1.)
indem nicht mehr Christentum identitätsstiftend, sondern Gedenkkult 4. Wegen 1.) werden Verhaltensweisen
unchristlich (z.B. Abtreibung 5. Christentum wird durch den agnostischen oder atheistischen Gedenkkult
ersetzt [als genuin apostatische Bewegung]
Diese Leute wie Lerle sehen vielleicht einfach die Zusammenhänge und begreifen dahinter einen (Unheils-)
geschichtlichen Vorgang: Der Staat betreibt überall offiziell eine Art „Holo-Kult“, das fängt in der
Schule an und geht bis zum Abitur (in der Haupt- und Realschule eben bis zur 10.). Aber über Abtreibung
redet eigentlich niemand, das wird nicht als sonderlich problematisch angesehen, ist auch im Religionsunterricht
nicht Thema. Die Politik betreibt diesen Schuldkult auch, ständig finden irgendwelche Gedenkveranstaltungen
statt. Auf diese Weise -so könnte man sagen- lenkt sich die Gesellschaft von den eigenen Übeln ab. An
die Stelle des öffentlichen Christentums ist der Schuldkult der Holocaustprietser getreten.
@Pius XII.: „Bei der Abtreibung bleibt es die Entscheidung der Frau, beim Judenmord war es die Entscheidung
des „Führers“. Und damit hat sich jede Gleichsetzung erledigt.“ Wann fängt für Sie das Leben als menschliches
Leben an? Wenn es ab der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ist, dann müssen Sie wohl oder übel die
Zahlen aller Abtreibungen nehmen. Und da sehe ich nicht, warum da nicht etwas verglichen werden kann.
Wenn man dieser Logik folgt sind die Abtreibungsopfer ja noch viel höher als die NS (auch wenn man etwa
6 Millionen zugrunde legt). Der Unterschied ist nur, dass es eben beim NS mehr oder weniger systematisch
war und das es sich um Menschen gehandelt hat, die schon geboren waren.
@Pius XII. „Bei der Abtreibung geht es darum, daß ein Staat statt seiner Pflicht, das Leben der einzelnen
Ungeborenen zu schützen, wegsieht, wenn unzählige Einzelpersonen (Mütter) den Tötungsentschluß über
ihr jeweiliges einzelnen Kind treffen und dies mit eigenen organisatorischen Mittel zu Tode bringen.“
Wäre der Staat eine natürliche Person könnte man es meinetwegen auch Tötung durch Unterlassen nennen.
Die Garantenstellung ist schwer abszustreiten.
@methusalix: „Im übrigen dürfte dieser Weg der allerschlechteste sein, den niemals stattgefundenen „Kindermord
von Bethlehem“ herbei zu beweisen.“ Wieso? Wenn die Kinder in Leinentüchern ohne Sarg bestattet wurden
sind Sie jetzt verwest. Woher wissen Sie denn, dass der Mord „niemals stattgefunden hat“?
@methusalix: Es geht um Knochen, die in normalem Boden liegen, nicht solche die irgendwie unter Luftabschluss
sind oder sonstwie durch zufällige Umstände konserviert werden.
Interresant auch folgendes: Knochen sind normalerweise innerhalb von 25 Jahren Staub, man kann also in
diesem Sinne gar keine definitiven Beweise finden.
@Leblhuber: Ultramontanus hat es ja mittlerweile richtiggestellt. Außerdem kann ich nun nichts verwerfliches
daran erkennen, wenn ein des Lateins möglicherweise unkundiger Laie auf Internet-Übersetzungen zurückgreift.
Soweit ich das erkennen kann, dürfte die Übersetzung auch korrekt sein.
Zu den „unglaubliche Opferzahlen“… Auf der Höhe der Großen Hexenjagd (1567-1640) wurde dort die Hälfte
aller Hexenfälle, die vor kirchliche Gerichte gebracht wurde, wegen Mangel an Beweisen abgewiesen. www.kreuz.net/article.3813.html
Zu der angeblichen offiziellen kirchlichen Zustimmung zum „Hexenhammer“: „Die Inquisition lehnte die im
berühmten „Hexenhammer’ empfohlenen rechtlichen Vorgangsweisen sofort ab und zensurierte den Autor nur
wenige Jahre nach der Veröffentlichung seines Werkes.“ www.kreuz.net/article.4176.html „Um seine Aussagen
zu rechtfertigen, berief sich Kramer auf anerkannte Autoritäten. Er stellte seinem Werk die von Papst
Innozenz VIII. 1484 unterzeichnete apostolische Bulle Summis desiderantes affectibus voran. Um die Echtheit
des kirchlichen Dokuments zu bestätigen, fügte er 1487 eine Approbation des Notariats der Universität
zu Köln hinzu, deren Echtheit jedoch in Frage gestellt wird.“ de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer
Kurt K. – bestätigt alle meine Aussagen Das zunächst mal festgehalten. Ok, außer: „initiiert“ hat der
Papst den Hexenwahn nicht, das wurde durch das der Bulle vorangestellte Werk von Heinrich Insistoris erledigt.
Was ich mit meinem Beitrag sagen wollte dürfte sich aus dem Zusammenhang ergeben: Ich wollte auf das
hetzerische Gelaber („Hexenverbrenner“) von methusalix antworten. Kurt K., über ihr empörungsgeschwängertes
Gutmenschen-Gekeife kann ich nur noch lachen.
Hm ja, sehr katholisch, der Teilhard: „Gott hat sich vereint mit seiner erschaffenen Welt, um auch sie
zur Einheit zu führen, um sie sich selbst einzuverleiben; in dieser Geste [???] ist für den, der Jesus
anbetet, der ganze Weltverlauf verborgen.“
@Obelix: „Geschichtsbild („verlogenes …“) siehe Stöhr und Bischof in diesem Faden…“ Was ich geschrieben
habe ist nicht verlogen, sondern kann man in allgemein zugänglichen nicht-katholischen Quellen und Geschichtsbüchern
so lesen. Ich habe übrigens nirgends geschrieben, dass sich nie Kleriker etwas zuschulden kommen haben
lassen. Was soll die absurde Behauptung?
@Methusalix: Sie hetzen leider gern Es wird aber durch ständiges wiederholen auch nicht wahrer. Wenn
jemand im Bezug auf das Christentum ständig von „Hexenverbrenner“ schwätzt, dann bitte die Fakten auf
den Tisch: Es gab in etwa 1500 Jahren Christentum keinen Hexenwahn. Der Hexenwahn ist ein Phänomen des
Spätmittelalters und der frühen Neuzeit. Für die Handhabung der Folter gilt ähnliches. In den ersten
1000 Jahren des Christentums und christlicher Monarchien war Folter päpstlich nicht geduldet.
@Leblhuber – Winkelzug? Wieso Winkelzug? Ihr letztes Posting ist nicht nur eine Meinung sondern eine unhöfliche
und unsachliche Abqualifizierung. Ihre vorherige Behauptung, die Trinitätslehre habe sich „erst in Jahrhunderten
herausgebildet“ ist nun mal nicht haltbar, deshalb der Begriff „Unsinn“, der sich nicht gegen Sie als
Person richtet, sondern gegen die von ihnen vertretene Ansicht.
@Leblhuber: Die „Ausformung“, die gibt es doch längst. Was wollen Sie da eigentlich noch „ausformen“
oder ist die hypostatische Union unklar. Noch was: ihre arrogante Art kotzt mich an.
Unsinn, Leblhuber! „Es hat Jahrhunderte gedauert, um die Trinitätslehre durchzusetzen. Also tun Sie nicht
so, als bildete unser Glaubensbekenntnis die unumstößliche Wahrheit über das Göttliche Sein ab“ Das
ist absolut falsch. Schon in den ältesten chrsitlichen Liturgien finden Sie Gebete wie: „Ehre sei dem
Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist“ „wir opfern Ehre, Dank und das Trisagion dir, dem Vater, Sohn
und Heiligen Geist“. Auch aus den Evangelien geht die Gottheit Christi klar hervor. Das Glaubensbekenntnis
eines Katholiken ist, dass der Vater den Sohn von Ewigkeit her zeugt und aus dieser Einheit der Heilige
Geist hervorgeht. Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist eines Wesens in drei Personen. Wir glauben
an den Heiligen Geist der Herr ist und lebendig macht der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht der mit
dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird
@Taizebesucher: An der Weihe gibt es keine berechtigten Zweifel. Wenn HBR sagt die Weihe von Bischof Schmitz
werde „in kirchlichen Kreisen angezweifelt“ dann muss er sich fragen lassen, was er damit meint. Das V2-Bistum
Freiburg, Hw. Gnädiger, hat die Sukzession untersucht und sagte:„Was wollen Sie, der Mann ist gültig
geweiht.“ Bestritten wurde die Sukzession von Eberhard Heller, das wurde aber m.E. ganz klar von Pater
Lingen www.kirchenlehre.com/ widerlegt.
@HBR: Das Problem ist, wie der Fall Fritjof Meyer zeigt, dass es bei diesen Fragen von Opferzahlen zu
ziemlichen Schwankungen kommen kann. Und ich halte es vor diesem Hintergrund mit dem strafrechtlichen
Bestimmtheitsgebot für nicht vereinbar eine solchen Straftatbestand weiter aufrechtzuerhalten. Gegegen
eine Bestrafung von NS-Verherrlichung habe ich nichts einzuwenden, aber das ist eine andere Frage.
@HBR: Was soll denn das Gerede im luftleeren Raum? Geh doch bitte mal konkret darauf ein, warum es gerecht
sein soll, wenn jemand für die Aussage, dass in Dachau nicht vergast wurde (heute Konsens) als „Holocuastleugner“
ins Gefängnis kam? Oder auf die differierenden Auschwitz-Zahlen, wo über Nacht die Zahl krass geändert
wurde und in dem Wochenschau-Ausschnitt von etwa 300.000 die Rede ist?
@Arkanum: Ja, hat sich gekreuzt… Na, dann hätte das jetzt alles wenigstens mal zur Klärung beigetragen,
dafür war es gut und dafür nehm ich auch das „gutmenschlich“ gerne wieder zurück. Sie scheinen wohl
ausgebildeter Kriminalist oder Journalist zu sein, anders kann ich mir ihren ausgeprägten „Recherche-Drang“
nicht erklären
Wissen Sie, Arkanum, man kann auch durch solche Nachfragen jemanden in eine bestimmte Nähe rücken. Es
ist bedauerlich, wenn es manche Leute einfach nicht schaffen zu trennen zwischen einer Kritik an der Rechtsprechung
und den wohl dahinter stehende massenpsychologischen Mechanismen (weil sie ihnen selbst unterliegen?)
einerseits und solche Leuten wie Mahler, Stolz & Co, die sich ihre absurde Ideologie mit „deutschem Christentum“
zurechtschustern. Dabei halte ich Sie, Arkanum, eigentlich in diesem Thread hier noch für einen derjenigen,
dem diese Unterscheidung völlig klar ist, auch wenn Sie ansonsten anderer Meinung sein sollten.
@Arkanum/kreuts.net: Jetzt reicht’s aber! Die Aufforderung sich zu Lauck zu „äußern“ soll schon wieder
insinuieren, dass der Pater Lingen es irgendwie nötig hätte, sich von braunem Gedankengut zu distanzieren,
wobei der Artikel doch das genaue Gegenteil aussagt. Na Hauptsache haben Sie sich damit „gutmenschlich“
profiliert…
Wie auch immer, absurd wäre es aber anzunehmen, dass auf Seiten von Pater Lingen irgend ein Zweck verfolgt
wird. Ich weiß auch nicht, ob die Auswahl der Bilder Sache der Redaktion ist, aber auch dann würde ich
noch keine bösen Absichten unterstellen.
@Arkanum, kreuts.net: Jetzt werden Sie nicht lächerlich! Sie wollen doch nicht etwa insistieren, dass
man sich mit den Inhalten einer Homepage identifiziert, wenn man da ein Bild daraus abdruckt??
@Der Berliner: Wer die Offenbarung Gottes im alten Testament ablehnt ist kein Christ sondern Apostat,
denn er leugnet die auf den Erlöser bezogenen Prophezeiungen, also auch den Umstand, dass sich Gott durch
die Propheten offenbart hat. Genauso wie die Auserwähltheit Israels als Gottesvolk, die aber mit dem
Kreuzestod für immer beendet worden ist und nun die Kirche als „neuen und ewigen Bund“ darstellt.
@Alois Bischof: „Weshalb Sedisvakantisten wie Daniel Stöhr hier zu revisionistischen Webseiten verweisen,
verstehe ich nicht.“ Dass ich mich nicht automatisch mit dem gesamten Inhalt dieser Seite identifiziere,
muss ich doch nicht betonen? Suchen Sie mal über googel nach dem Toaff-Gutachten, es dauert eine Weile
einen englischen Text zu finden.
#151 Ydefix 22:23:47 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Die Ritualmord-Seligen …schon komisch: alle drei wurden innerhalb von einem Jahrzehnt (!) plötzlich
aus den Kalendern gestrichen Simon von Trient (1965) Anderl von Rinn (1952) Werner von Oberwesel (1963)
Einer also ein paar Jahre vor V2, die anderen beiden währenddessen. Auch innerhalb dieses Jahrzehnts
schaffte Roncalli die alte Bekehrungsbitte für die Juden in seiner neuen Kirche ab. o^/
#129 Ydefix 20:02:29 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Stromberg „Deschner ist von Ranke-Heinemann nicht weit entfernt, was das argumentative Niveau angeht…“
Von der wird er ja auch laut Wikipedia in den höchsten Tönen gelobt
#125 Ydefix 19:42:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Peter-Pan: Reine Behauptungen, woher wissen Sie zu welcher Zeit welche Kleriker oder Adlige gerecht oder
ungerecht (widerverbünftig, willkürlich) gerichtet haben? (Das hat es zeit- und Ortsweise gegeben, ist
aber sicher kein christliches Spezifikum) Das einzige, was für mich aus ihren Pauschalbehauptungen hervorgeht
ist ein pathologischer Hass auf Kleriker und Kirche, die ja grundsätzlich immer und überall „willkürlich“
und ungerecht waren.
#117 Ydefix 19:14:59 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Was Stecher oder sonstwer angeordnet hat ist kirchenrechtlich völlig irrelevant, weil niemand einer päpstlichen
Bulle nachträglich die Gültigkeit nehmen kann.
#104 Ydefix 18:48:16 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Aber gerne belege ich das, Samurai, es belegt sogar ein Jude …ww.revisionisthistory.org/page10/page10.html.
Der wurde zugegebenermaßen von der zionistischen Inquisition gezwungen es zu widerrufen. Ein weiterer
Beleg ist die Verehrung des seligen Andreas vom Rinn, wer das leugnet muss alle an der seinerzeitigen
Untersuchung beteiligten als Lügner abstempeln (Ärzte, Amtspersonen, Priester etc.)
Und darüber bin ich heilfroh! „Tatsache ist doch, daß er den Kreuzzug (sprich: einen Krieg, wo’s ne
Menge Tote gibt) propagiert hat. Da kommen Sie nicht dran vorbei.“ Wirklich! Die Idee war glaube ich richtig,
denn man wollte den Brüdern zuhilfe kommen (christliche Tugend) und ein Fanal gegen den aggressiven Islam
setzen.
@Peter-Pan: Es geht hier um den status quo ante, also vor dem Kreuzzug! Es muss sich doch nicht jeder
Papst die Ausraster von Kreuzrittern zurechnen lassen, noch die Kirche als solche
#101 Ydefix 18:28:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Moment, Abaleard: Was irgend ein Kirchenvater privat für Aussprüche getan hat und in einschlägigen
Werken veröffentlicht, steht nicht gleich in Bullen, noch ist es dekungsgleich mit den Lehren der Konzilien.
Der „Judenhass“ war übrigens Antijudaismus (Ablehnung des talmudischen, kabbalistischen Judentums) und
hat auch konkrete Anknüpfungspunkte im Verhalten von Juden (u.a. Ritualmorde an christlichen Babys).
@Abaleard: „Aber, aber…meinen Sie etwa die Grundhaltung, mit der Geistliche zum Erschlagen von Nicht-Katholiken
aufgerufen haben (Papst Urban II.: Deus [= Ich, der Papst] lo vult!!“? „ Wenn das die Deschner-Methode
sein sollte -gut’ Nacht! Das viel bei der Aussendung zum ersten Kreuzzug (Befreiung Jerusalems) und nicht
als Aufforderung zur „Erschlagung von Nichtkatholiken“. Laut Wickepedia hat es übrigens nicht Urban gesagt
sondern das Volk.
@Kurt K., crossword: És geht nicht nur darum (was mit „intererrsant“ gemeint ist müsste jedem Idioten
klar sein), sondern auch nach Meinung von Historikern arbeitet Deschner nicht undbdingt seriös. Er bedient
sich aßuerdem eines polemischen Stils, was in wissenschaftlichen Abhandlungen nichts zu suchen hat. Woher
sollich wissen, ob Zitate gefälscht sind oder welchen Quellen seriös. Kurzum: Man muss ihm glauben oder
halt nicht.
An alle Deschner-Gläubigen: Er heiratete 1951 seine Lebensgefährtin, die geschiedene Elfi Tuch. Nach
längerem Streit mit lokalen Klerikern über die vermeintliche Ungültigkeit der Verbindung wurden beide
von der Kirche von allen Sakramenten ausgeschlossen. Deschner hatte bis dahin nichts kirchen- oder religionskritisches
publiziert. de.wikipedia.org/…i/Karlheinz_Deschner Nein, ich möchte Deschner nicht wegen seiner Ehe
moralisch diskreditieren, aber der letzte Satz ist doch „interessant“.
@Kurt K.: Die Riten können im christlichen Glauben nicht irrelevant sein denn die drücken den Glauben
aus oder eben nicht. Wenn sie den katholischen Glauben ausdrücken können sie im Stande sein, das zu
bewirken, was man daraus erhalten will. Sie müssen das bezeichnen, was sie bewirken sollen, sonst sind
sie nur ein leerer Ritus, der sich womöglich an einen Gott richtet, den es gar nicht gibt www.kreuz.net/bookentry.2219.html.
@Kurt K. – Das wird hier zwar gern so dargestellt, ist aber nicht der Kern! Der eigentliche Grund, warum
sich gegen den „NOM“ Widerstand formiert hat ist neben „Quo Primum“ dass er der überlieferten katholischen
Theologie von dem was die Heilige Messe ist, nicht oder sehr ungenügend entspricht. Noch am ehehsten
im römischen Kanon, aber der wird meistens von den V2-Pristern gar nicht verwendet (kam in meiner Kindheit
so weit ich mich erinnern kann kein einziges Mal vor) Die Äußerlichkeiten, die mit diesem „NOM“ einhergehen
sind dabei nur eine Ausdruck dessen, dass es mit dem Glauben an das, was das Messopfer eigentlich ist,
nicht mehr so weit her ist. Und es wird ja auch an der „Basis“ gar nicht mehr vermittelt oder total sinnentstellend
(meine Erfahrung).
Ich habe da eine bestimmte Vermutung wer „HBR“ ist Lieber HBR, lege dir doch mal die Dogamtik von Ludwig
Ott, den Denzinger (Sammlung der kirchlichen Entscheidungen) oder auch den Catechismus Romanus zu. Und
lies einmal die Modernismus-Enzykliken der letzten Pius-Päpste. Dann stellt man eigentlich von selber
fest, das mit dem „Vatikanum II“ etwas im Lichte der überlieferten Lehre nicht stimmen kann. Denn es
ist nunmal so, dass der tradierte Glaube nicht geändert oder uminterpretiert werden kann. Desweiteren
schau dir auch einmal an, was der Poster Karl Murx hier zu den neuen Sakramentsriten (Bischofsweihe, Firmung
usw.) hereingestellt hat, kann ich nur empfehlen!
„Obskur“ oder nicht ist ja der Punkt Vor dem Hintergrund was nach 1958 passiert ist und der Glaubwürdigkeit
der Geschichte (warum antwortet er nicht deutlich und warum sollte ein Katholik -der Gesprächspartner-vor
dem HIntergrund des 8. Gebotes dermaßen dreist lügen?) selber ist das nunmal nicht obskur.
„Es geht nicht um Katechismus…“ Für die Frage ob jemand den Katholischen Glauben hat und damit überhaupt
disponiert ist ein kirchliches Amt innezuhaben muss man feststellen, was die Person öffentlich lehrt
und das mit dem Dogma der Kirche vergleichen. Aber es ist ohnehin erwiesen, dass zum Beispiel ein Lehmann,
wie auch alle anderen Mitglieder der „Deutschen Bischofskonferenz“ gar keine Bischofsweihe besitzen, sie
also den notwendigen, der Seele eingeprägten Weihe-Charakter gar nicht haben, um die bischöfliche Weihegewalt
innezuhaben und auszuüben.
„Das ist beim Sedisvakantismus auch nicht anders.“ Also für die Frage der gegenwärtigen Sedisvakanz
braucht man diese Geschichte sicher nicht als Begründung, obgleich ich sie für glaubwürdig halte. Was
die Vakanz aller deutschen Bischofsstühle angeht, reicht allein der „Katholische Erwachsenenkatechismus“
als Begründung. Kann ja jeder nachlesen.
He Filius, Spätmerket hat doch das genaue Gegenteil behauptet, nämlich dass er nicht abgestritten hat
Papst zu sein. Wenn er es nicht war, warum tut er es also nicht klar und deutlich ??
RRR… „Was haben Sie denn für einen Begriff von „Einheit“ und warum erwarten Sie, dass der Text Ihre
Privatverwendungsweise des Begriffs „Einheit“ teilen müsste?“ Ich habe hier einen Begriff von Einheit,
der 1. eine Entsprechung in der Realität haben muss, weil eer sonst nur reines Wunschdenken ist und der
2. mit dem Erbsündendogma vereinbar sein muss. Warum man als Katholik diesen Begriff teilen muss ergibt
sich aus 2., übrigens ein Umstand dem Pius XII. ganz klar gesehen hat und in Humani Generis verbindlich
festgeschrieben hat. Wer den strengen Polygenismus vetritt oder für möglich hält, leugnet implizit
das Dogma.
@Kurt K.: schon richtig Man muss mindestens einen Polygenismus in der Art ablehnen, der davon ausgeht,
dass die Seele sukzessiv aus der Materie gebildet worden ist und damit nicht irgendwann einem konkreten
Urmschenpaar verliehen wurde, um die kirchliche Lehre hinsichtlich der Ur-und Erbsünde zu wahren. Ansonsten
bleibt folgendes nur unlogisches und nebelhaftes Gequatsche: „Der Sinn der kirchlichen Lehre ist also
gewahrt, wenn festgehalten wird, daß die Menschheit, welche eine Einheit bildet, bereits an ihrem Anfang
das Heilsangebot Gottes ausgeschlagen hat und daß die daraus resultierende heillose Situation eine universale
Wirklichkeit ist, aus der sich keiner aus eigener Kraft befreien kann…“ Die Menschheit kann aber nur
eine Einheit bilden, wenn sie von einem Menschenpaar abstammt, es wird also etwas herbeigeredet und gleichzeitig
die Voraussetzung dafür geleugnet. Sonst kann ich ja auch behaupten, dass ich nach dem Tod als Kuh auf
der Alm wiedergeboren werde, weil mir das irgendwie Spaß machen würde und ich es mir ganz, ganz fest
wünsche.
Anstatt sich hier empörungsgeschwängert über „Tradis“ zu mokieren, möchte ich von den Vorschreibern
wissen wie sie zu folgender Aussage aus dem „Katholischen Erwachsenenkatechismus“ stehen für den Herr
Lehmann und seine Kollegen verantwortlich zeichnen: „Heute weist man freilich oft darauf hin, daß Adam
im biblischen Sprachgebrauch nicht nur der Name eines einzelnen Menschen ist, sondern eine Kollektivbezeichnung
für „den“ Menschen und „die“ Menschheit. Auch das II. Vatikanische Konzil hat in dieser Frage einen sehr
zurückhaltenden Standpunkt eingenommen. Es spricht davon, daß die Menschen „in Adam“ gefallen sind (vgl.
LG 2), formuliert aber auch offener, indem es nur von „dem“ Menschen und seiner Sünde spricht (vgl. GS
13). Der Sinn der kirchlichen Lehre ist also gewahrt, wenn festgehalten wird, daß die Menschheit, welche
eine Einheit bildet, bereits an ihrem Anfang das Heilsangebot Gottes ausgeschlagen hat und daß die daraus
resultierende heillose Situation eine universale Wirklichkeit ist, aus der sich keiner aus eigener Kraft
befreien kann. Wird dies festgehalten, dann ist die Frage, ob Monogenismus oder Polygenismus, eine rein
wissenschaftliche Frage, aber keine Frage des Glaubens.“ Wie genau kann die Ursünde nun übertragen werden,
wenn die ersten Menschen nicht Adam und Eva sondern eine Horde von langsam sich geistig entwickelnden
Primaten waren? Also ich meine rein logisch, gab es dann meherer Adams und Evas und mehrere Ursünden?
Wie solche „Neuinterpretationen“ konkret aussehen: „Heute weist man freilich oft darauf hin, daß Adam
im biblischen Sprachgebrauch nicht nur der Name eines einzelnen Menschen ist, sondern eine Kollektivbezeichnung
für „den“ Menschen und „die“ Menschheit. Auch das II. Vatikanische Konzil hat in dieser Frage einen sehr
zurückhaltenden Standpunkt eingenommen. Es spricht davon, daß die Menschen „in Adam“ gefallen sind (vgl.
LG 2), formuliert aber auch offener, indem es nur von „dem“ Menschen und seiner Sünde spricht (vgl. GS
13). Der Sinn der kirchlichen Lehre ist also gewahrt, wenn festgehalten wird, daß die Menschheit, welche
eine Einheit bildet, bereits an ihrem Anfang das Heilsangebot Gottes ausgeschlagen hat und daß die daraus
resultierende heillose Situation eine universale Wirklichkeit ist, aus der sich keiner aus eigener Kraft
befreien kann. Wird dies festgehalten, dann ist die Frage, ob Monogenismus oder Polygenismus, eine rein
wissenschaftliche Frage, aber keine Frage des Glaubens.“ www.dbk.de/…atechismus/index.php Ein Modernist
hat mit dem o.g. keine Probleme, weil die Religion im Bewusstsein des Menschen entsteht. Es kommt ihm
also nicht darauf an, aufgrund einer Offenbarung zu glauben, sondern aufgrund eines inneren Drangs des
Herzens, der empfundenen „universalen Wirklichkeit“ der „heillosen Situation“.
st. georg, das müssen Sie mir näher erklären! Die in Pascendi verworfenen Sätze und Lehren des Modernismus
müssen also vor dem Hintergrund von V2 „interpretiert“ werden. Die Enzyklika enthält aber eine eindeutige
Exkommunikation, die ipso facto für jeden eintritt, der die verworfenen Sätze und Lehren vertritt. Genau
jenes „Anpassen“ der Glaubenssätze an die „Wissenchaft“ wird dort verworfen. Sie, st. georg, behaupten
nun, dass dort das genaue Gegenteilsteht, nämlich dass die Glaubenssätze uminterpretiert und „angepasst“
werden müssten.
Das ist doch unsinn hinsichtlich Lefebvre! Ratzinger & Co haben doch nicht Lefebvre wegen der „alten Messe“
exkommuniziert, sondern weil sie ihm als Modernisten einen falschen Traditionsbegriff vorwarfen. Die Bischofsweihen
waren da nur der Schlusspunkt. Das mussten sie aus ihrer Position heraus ja auch, weil sie nur so ihren
eigenen Modernismus, ihre Häresien leugnen und als katholisch verkaufen konnten. Lefebvre hat in gewissem
Sinn eben den Finger auf die Wunde gelegt auch wenn seine dogmatische Position überhaupt nicht haltbar
ist. Wer einen (vermeintlichen oder tatsächlichen) Papst als „Antichristen“ bezeichnet, der muss eben
Sedisvakatist werden udn sich völlig von der „Konzilskirche“ trennen, weil ein Antichrist nicht Papst
sein kann.
Huch, Filius Ecclesiae! „Auch die Dokumente des II. Vaticanums sind verbindliche Dokumente des päpstlichen
Lehramtes!“ Der Jurist geht in diesem Fall von Perplexität aus. Das führte dann dazu, dass alle Konzilien
sich gegenseitig selbst aufheben und nichtig sind.
Übrigens, ich besitze zwei katholische Apologetik-Bücher beide sind etwa Anfang des 20.Jahrhunderts
geschrieben, das eine ist aus der Seminarbibliothek der weißen Väter -ich glaube von 1904. In beiden
Büchern wird eine Schöpfungslehre in der Art, dass die Tierstämme sich sukzessive aus primitiveren
Formen entwickelt haben als mit dem kath. Glauben vereinbar bezeichnet. Wo Vorbehalte gemacht werden ist
lediglich eine rein mechansitische Erklärung. Da soll noch jemand sagen die Kirche sei wissenschaftsfeindlich,
wenn er solche Abhandlungen gelesen hat. Allerdings gibt es solche Bücher nur noch auf dem Schrott, also
in Antiquariaten.
@matt2: Wo geht denn aus den Äußerungen Jesu hervor, dass er eine weltweite Sintflut angenommen hat?
Steht in der Genesis irgendwo wörtlich, dass die Sintflut weltweit war?
@matt: Um etwas als Lüge zu bezeichnen muss man natürlich den Inhalt kennen und konkret sagen, was daran
falsch ist und warum. Dass es Evolution als solches gab ist wohl so sicher, wie sich die Erde um die Sonne
dreht. Strittig sind nur die genauen Mechanismen. Es bleibt hier Raum, dass der Schöpfer entweder in
den Prozess aktiv eingreift oder bereits am Anfangspunkt alles so von ihm angelegt war. Was eine weltweite
Sintflut angeht, die hat auch mal jemand versucht zu beweisen. Das Ergebnis www.geocities.com/…esintflut/flut22.htm
war, dass er seiner eigenen Sekte (Zeugen Jehovas) genau das Gegenteil bewiesen hat, nämlich dass so
ziemlich alles gegen eine weltweite Flut vo 4000-6000 Jahren spricht.
@matt2: Was heißt „Szientismus“ Szientismus de.wikipedia.org/wiki/Szientismus bedeutet die Übertragung
naturwissenschaftlicher Methoden auf alle anderen Forschungsbereiche. Die naturwissenschaftliche Methode
besteht grob gesagt darin, bei der Erklärung von Phänomenen die Erklärungen (Theorien) zu bevorzugen,
die logisch konsistent sind, am ehesten mit den Messdaten übereinstimmen und so wenig wie möglich Zusatzannahmen
erfordern. Bei der Frage der Entwicklung des Lebens kommt dabei eben die Evolutionstheorie heraus. Man
kann natürlich trotzdem nach Designsignalen (Planung) in der Natur suchen, aber so einfach wie bei Thomas
von Aquin, der noch nichts von Dinos, Plattentektonik und allen möglichen versteinerten Wesen wusste,
ist das halt leider alles nicht mehr. Im Mittelalter konnte man halt noch leicht an die Arche Noah und
(weltweite) Sintflut glauben, heute sieht das für gebildete Menschen anders aus.
@Aleph: Was gibt es da noch zu antworten? Ihre Behauptung, in Christus sei der „Dualismus“ zwischen Gott
und Mensch aufgehoben worden, läuft notwendig auf den vom Konzil von Chalcedon verurteilten Monophysetismus
heraus, nach dem die göttliche und menschliche Natur in Christus sich vermischt oder vereinigt haben.
Quatsch, Aleph! „Sie haben selbst die Lösung des Problems beschrieben. In Christus wird der Dualismus
Gott-Mensch aufgelöst. Das ist für viele sich als katholisch bezeichnende Menschen nicht nachzuvollziehen.“
@Samurai: „Und warum ist ein medizinischer bzw. psychologischer Gutachter dem -wie Sie es schreiben –
„methodischen Atheismus“ verpflichtet?“ Aufgrund von Ockhams Rasiermesser de.wikipedia.org/…Ockhams_Rasiermesser.
Es dürfte wenige Naturwissenschaftler geben, die das nicht beachten.
@Samurai: Wenn Sie ihr eigenes Lehramt sind, dann können Sie das gerne tun. Ich verlinke noch mal zur
Dörmann-Analyse Wojtylas www.taize.fr/de_article85.html, wo es genau um dieselbe, der katholischen Doktrin
entgegengesetzte Lehre geht.
@Rudolfus: sicher nicht! Lesen Sie unten Karl Murx nach, seine Aussagen sind damit bestätigt. Zu behaupten,
der Hl. Geist sei dem Sohn gegeben ist natürlich häretsich, weil der Hl. Geist vom Vater und vom Sohn
ausgeht.
@Samurai: Text von der offiziellen Taizé-Homepage: „Bevor Jesus sein öffentliches Wirken beginnt, wird
in seiner Taufe offenbar, daß er der geliebte Sohn Gottes ist, auf dem der Heilige Geist ruht.“ www.taize.fr/de_article85.html
Rudolfus, was wollen Sie mit dem Zitierten sagen? Es behauptet kein ernsthafter Historiker, dass Dachau
de.wikipedia.org/wiki/KZ_Dachau ein Vernichtungslager war.
@Rudolfus: „Katholisch ist nur, wer auch dem legitimen und unfehlbaren Petrusnachfolger anhängt, und
dessen verbindliche oder unfehlbare Lehren gehorsam annimmt.“ Eine richtige Aussage. Und jetzt überlegen
Sie sich, was es heißt, wenn eine sich als Papst bezeichnende Person Lehren propagiert, die dem kath.
Glauben entgegengesetzt sind.
Dem Posting von Marranenjäger kann ich mich nur anschließen. Rudolfus behauptet etwas (Gegenüberstellung
des „Pornojägers“ als „anti-nationalsozialistisch“ und Hw. Lingen -als was dann wohl??) , das er durch
nichts begründen kann.
@Rudolfus: Sie sind ein Lügner! Ungeheuerlich, Sie bringen P. Lingen in Verbindung mit dem Nationalsozialismus
und können natürlich nicht den geringsten Beweis für diese schäbige Verleumdung liefern!
Aleph, was sind Sie denn eigentlich? Gnostiker, Modernist, Hegelianer, Fichtianer (…) ? Mich interressiert
das wirklich, denn wie Ultramontanus gestern schon anmerkte, sind ihre Beiträge nicht (nur) mit logischem
Denken nachzuvollziehen. Muss man ihre (Geheim-?)Lehre kennen, um ihre Postings nachvollziehen zu können?
Der Existentialist und der alte und neue modernistische Traumtänzer Der Modernist und der irrationale
Traumtänzer sollen im neuen Jahre ihre eitle „Freude“ haben, in dem sie weiterhin mit dem rationalen
Glauben herumkämpfen und sich nicht am alten Glauben erfreuen dürfen und auch gar nicht wollen, weil
sie darin keine Übung hätten. Dafür sind der Existentialismus und der irrationale Gefühlspseudoglaube
ihre ganz speziellen „Freunde“, für die Modernisten alles stehen lassen, nur um ihnen ganz nah sein zu
können und keine „Freude“ darüber zu empfinden brauchen. Es ist ein sehr komplexes Unternehmen, ein
Modernist zu sein
Wenn man einige Symbole und Zahlen aus vorchristlichen Mythen vergleicht, dann ist das Christentum „heidnischer“
als mancher glaubt. Da kann man mit Justinus dem Märtyrer nur den Teufel anführen, der diese Abbilder
im Voraus geschaffen hat.
#174 Ydefix 21:00:07 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Kurt K.: „…die sieht ohne Brille kein scharfes Bild, aber das Rest-Sehvermögen reicht eben trotzdem,
an keinen Baum zu stossen oder eine Klippe herunterzufallen. Rudimentäres Seevermögen macht also einen
evolutionären Vorteil aus. Und genauso hat sichs entwickelt.“ Ich bin trotz der grundsätzlichen Annahme,
dass diese Entwicklung denkbar ist, etwas skeptischer. Wie gesagt, man braucht erstmal den Prototyp eines
Auges, sonst kann die Selektion ja nicht einsetzen. Dieser Prototyp müsste aber wohl mindestens Rhodopsin
und das Pax-6 Gen enthalten, das dazu erforderlich ist die Augenentwicklung in Gang zu setzen und bei
allen Tieren dasselbe ist. Wenn man sich vorstellt, dass so ein Steuerungs-Gen eine weitere Serie von
2500 Genen in Gang setzt und das mehr oder weniger zufällig entstanden sein soll (zufällig, weil die
Selektion „Sehen“ erst losgehen kann, wenn es einen -wenn auch „primitiven“ Prototyp gibt), dann muss
das wahrscheinlich schon ein sehr großer Zufall sein. Methodisch kann man dagegen eben nur sagen, dass
man die Unwahrscheinlichkeit nicht angeben kann, weil man die genauen Bedingungen nicht kennt und in den
Milliarden Jahren genug „Lotto“ gespielt worden ist. Ein weiterer Punkt ist, dass der Selektion vielleicht
zuviel zugetraut wird, was die „Kreativität“ angeht. Auch wenn diese „Konstruktion“ nacheinander entstanden
ist, sie ist nunmal schon ziemlich komplex…
@Samurai: Dann ist also der Koran eine „heilige Schrift“ ? Warum soll es „nicht ungewöhnlich“ sein, wenn
eine Organisation, die sich als katholische Kirche bezeichnet den Koran herausgibt und dies auch noch
zusammen mit der Bibel ? Immerhin tut diese Organisation damit etwas, das gegen sämtliche Lehren verstößt
für die sie vorgeblich steht. Nach der katholischen Lehre sind alle anderen Religionen nämlich schlicht
falsch und nur teuflischer Betrug. Sie müssen daher bekämpft werden und nicht protegiert. „Was glauben
Sie, wie Jesus – würde er heutzutage wieder auf der Erde wandeln – gegenüber Prostituierten Obdachlosen
Junkies Bettlern AIDS-Kranken etc. auftreten würde?“ Mangels anderer Quellen gehe ich davon aus, dass
er sich so verhalten würde, wie im Evangelium.
erstaunliche Einsichten „Mir wird immer deutlicher, daß – wenn Jesus heute wieder auf der Erde wandeln
würde – er mit der Kirche (Rom) wohl keine Probleme bekäme…“ Immer wieder erstaunlich, wie manchen
Menschen „deutlich“ wird, wie sich „Jesus verhalten würde“. Hm…bei Lektüre der Evangelien glaube ich
nicht, dass er unbedingt eine gemeinsame Herausgabe der „heiligen Schriften“ durch „Romkirche“ Juden und
Moselms gutheißen würde. Auch keine Gebete in den Kultstätten falscher Propheten etc. etc.
@obelix: „Die Heilsversprechen der katholischen Klerisei klingen, bei gleichem Anspruch (… sensibel,
gutes Gewissen …) ähnlich, genau wie übrigens die Heilsversprechen jeder Religion. Von den Nazis über
die Kommunisten bis zu den Muslimen.“ Die Heilsversperechen von katholischem Glauben einerseits und dem
Nationalsozialismus sowie Kommunismus andererseits sind also „ähnlich“. Könnten Sie diese Ähnlichkeiten
im jeweiligen „Heilsversprechen“ einmal näher charakterisieren ?
@timpressum: „Komisch nur, daß das Lukasevangelium von einer Geburt in Bethlehem und der Krippe spricht
und nicht Matthäus.“ Bei beiden ist der Gebortsort Betlehem. Lukas nennt eine Krippe, Matthäus nicht.
Matthäus spricht von einem Haus. Das Haus könnte ein Stall sein, in dem eine Krippe steht.
@Seefeldt: „In diesem Falle ist die Frage der Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit überhaupt
keine Frage, denn es ist absolut unwahrscheinlich, daß ein solch komplexes Organ auf einmal per Zufall
entstanden sein könnte.“ Ja wie nun ? Wenn die Frage nach der Wahrscheinlichkeit keine ist, dann können
Sie sie ja auch nicht beantworten, was sie aber tun. Es behauptet auch niemand, dass das Wirbeltierauge
„auf einmal durch Zufall“ entstanden ist. Auch gibt es Algen mit Lichtsinnzellen. „Die Milliarden Jahre
Entwicklungszeit ändern daran nichts, denn das Auge hätte sich nur als Ganzes in der Evolution durchsetzen
können. Schrittweise Evolution zum Auge ist nicht möglich. Deswegen ist das Auge eines von vielen deutlichen
Indizien für geplante Schöpfung.“ Woraus schließen Sie, dass sich das Auge „nur als ganzes“ hätte
durchsetzen können bzw. was soll das überhaupt bedeuten ? Es gibt eine Menge Augentypen, manche sind
komplexer und andere einfacher. Und es gibt leider Argumente, dass das Wirbeltierauge gerade keine perfekte
Konstruktion ist, sondern eine „evolutionäre Kompromisslösung“.
@Gallowglas: Der Begriff „Machtübernahme“ ist äußerst unscharf. Hitler war ja vorher schon dran, insofern
wäre es schonmal falsch zu sagen, das Zentrum hätte AH an die Regierung gebracht. Er war zu diesem Zeitpunkt
schon längst Kanzler udn der Staat wohl schon in weiten Bereichen gleichgeschaltet. Die Zustimmung zu
diesem Gesetz gab es natürlich. Hier gab es im Zentrum eine Auseinandersetzung, wie man mit Hitler strategisch
umgehen sollte. Warum genau zugestimmt wurde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich hatte es damit zu tun, dass
man Angst hatte, Hitler würde nun verstärkt auch gegen die Kirche selbst vorgehen, wenn man sich verweigert.
Kaas hatte offenbar die Einstellung, die vollständige Machtübernahme sei ohnehin nicht mehr abzuwenden
und es gehe nur noch um Schadensbegrenzung.
zum Auge bzw. seiner angenommenen Evolution: Da ist ein Gen gefunden worden, dass die Augenentwicklung
auf höchster Ebene steuert. Und das ist bei allen Tieren (und dem Menschen) dasselbe. Für die Evolutionstheorie
ist das natürlich ein Beleg für Abstammung. Was man aber dann auch erklären müsste, ist, wie der Augenprototyp
entstanden ist. Das genannte Steuerungsgen setzt wiederum eine Serie von Genen in Gang. Jetzt müsste
also ein solches pax-6 Gen zufällig entstanden sein, um einen ersten Augenprototyp entstehen zu lassen.
Das Problem ist, dass man mit (Un-)Wahrscheinlichkeit immer schwer argumetieren kann, weil man die jeweiligen
Bedingungen nicht kennt und auch berücksichtigen muss, dass für diesen Prozess ja Milliarden von Jahren
zur Verfügung gestanden haben sollen.
@Gallowglas „…nachdem die kath. Zentrumspartei 1933 der NSDAP zur Machtübernahme verholfen hatte“ Quatsch.
Als von Papen sein Kabinett mit Hitler als Vizekanzler bildete war er gar nicht mehr Mitglied im Zentrum.
@Samurai: Sie kennen sich in der Sakramentenlehre überhaupt nicht aus. Wenn sie von einer Unerlaubtheit
von Weihen ausgehen (ohne kirchliches Mandat), dann hat das mit der Gültigkeit überhaupt nichts zu tun.
@KurtK.: Weil der Mensch aber zum vernünftigen Denken fähig ist, wird er immer frei entscheiden können,
was dafür oder was dagegen spricht. Du tust so, als ob sich jemand rein aus Gefühl für eine Religion
entscheiden könnte bzw. wenn er etwas widersprüchliches daran feststellt trozdem dabeibleiben könnte.
Diese ganze Argumentation, die vermutlich auch aus dem Dawkins-Buch hergenommen ist, sagt damit für mich
wenig aus. Es kommt mir eher als schlechter Argumentations-Stil vor, wenn Herr Dawkins (oder jetzt du)
so tut, als ob Gläubige im Grunde gar nicht anders können. Das ist eine Art Totschlagargument.
@Kurt K.: „Zweitens gehe ich davon aus, dass Sie durch ihre kindlichen Indoktrinationen nicht wirklich
eine Wahl haben, auch als Erwachsener nicht.“ Das wird schon durch viele Beispiele in der Praxis widerlegt.
Viele Agnostiker oder Atheisten waren vorher Christen, also von daher ist die Behauptung nicht haltbar.
Zum Begriff der Ewigkeit, dieser wird ja nicht als „unendlich lange Zeit“ verstanden, sondern als Abwesenheit
von Zeit.
hi student, „Es kommt mir hier vor wie ein Club von 60 jährigen, oder gibts auch welche die nur gut 50
auf dem Buckel haben, die ihr Leben nicht gelebt haben und in der heutigen Welt die Orientierung verloren
haben, die Grenzen die sie mit SS und Wehrmacht noch „verteidigt haben verschwimmen, im Supermarkt liege
Sushi neben der guten Bratwurst und dauernd hört man Sprachen die man nicht versteht.“ Und mir kommt
es so vor, dass jemand der student ist mehr zu bieten haben sollte als dermaßen oberflächliches Gefasel.
Besonders der Satz mit „Wehrmacht und SS“ lässt nichts gutes ahnen.
Komisch, ich kann in dem Text keinerlei „Kuddelmuddel“ erkennen. Übrigens, der Text kommt von kreuz.net
wie oben deutlich steht, P. Lingen wird nur zitiert.
Was heißt „Vorfahren-Spielchen zurückverfolgen“ ? Es wäre mir neu, dass man genetisch den Nachweis
oder Beleg führen könnte mit welcher „Ur-Primaten-Mutter“, die nicht unter die Gattung „Homo“ fällt,
alle heutigen Menschen verwandt (im Sinne einer Rückführung auf dieses Individuum) sind. Man kann höchstens
aufgrund der hohen Übereinstimmung von Schimpansen und Menschengenom annehmen, dass diese beiden Gattungen
einmal gemeinsame Vorfahren hatten, aber nicht, dass sie eine gemeinsame Vorfahrin hatten. Das gelingt
anscheinend nur für die heutigen homo sapiens.
@Peter-Pan: „Mit jeder Generation die man weiter in der Zeit zurückgeht decken sich mehr Verwandschaftsverhältnisse
auf – bis zu einem Punkt wo wirklich alle Menschen miteinander verwandt sind.“ Das ergibt sich keineswegs
zwingend im Rahmen der Evolutionstheorie. Es sei denn, sie setzen irgendwelche Primaten, die vielleicht
den heutigen Totenkopfäffchen ähnlich sehen als „Menschen“ an. Aber auch bei denen wissen sie ja nicht,
welche Vorfahren die genau hatten.
#24 Ydefix 10:55:21 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Rudolfus: Es reicht schon eine Häresie. Im Falle von „Benedikt XVI.“ wären das im Besonderen die Lehre,
dass der Bund Gottes mit den Juden nach wie vor als Heilsweg besteht (widerspricht dem Dogma von der Heilsnotwendigkeit
der Kirche), seine „Erbsündenlehre“ (Erbsünde als „Verstrickung“ in eine Unheilssituation). Oder lesen
Sie mal „Spe Salvi“ wo die Hölle schlichtweg als Äußerung menschlicher Gefühlszustände definiert
wird (alles typisch modernistisch). Weiterhin hat er ja auch den „Enzykliken“ Wojtilas nicht widersprochen
(die ebefalls äußerst viele (u.a trinitarische) Häresien enthalten, vgl. z.B. die Bücher von J. Dörmann
www.amazon.de/…980244407/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=book…). Aber auch wenn Joseph Ratzinger Katholik wäre,
so müsste ja auch das Gremium, das in wählte aus katholischen Bischöfen bestehen.
Verfassungsgericht und Jura-Lehrstühle: Natürlich entscheidet das BVerfGE nicht über die Besetzung
von Lehrstühlen. Aber es wäre denkbar, dass es im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde eines aus disziplinarischen
Gründen abberufenen Professors zu einer Entscheidung darüber kommt, ob die Abberufung rechtmäßig bzw.
den Prof. in seinen Grundrechten verletzt hat.