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Unseriöse Grundlage des Artikels Würde man 1221 getaufte deutschstämmige Jugendliche aus den „richtigen“
Gegenden fragen, ob sie bereit wären ihre westliche Werte gegen Andersgläubige mit Gewalt zu verteidigen,
würde man sicher noch viel bedrohlichere Ergebnisse erhalten. Dass Sie eine uralte Analyse (Mitte der
90er Jahre) aus dem Bereich der Jugendforschung die zudem mit der geringen Anzahl der Befragten und unklarer
Auswahl wohl kaum als repräsentativ gelten kann und wohl mehr über Jugendpsychologie und Pubertät bei
Migrantenkindern und Jugendlichen in bestimmten Gegenden sagen kann, denn über die heutige türkische
Gemeinde in Deutschland, als Aufhänger nehmen, um schließlich quasi zu entschuldigen, dasss sie für
eine Verständigung zwischen Islam und Kirche schwarz sehen, ist schon ein bißchen beschämend. Frage
mich, warum in Deutschland bei den türkischstämmigen (u.a.) Muslimen bei aller Provokation, die ihnen
in der letzten Zeit entgegengeschlagen ist, keinerlei Auschreitungen beobachtet wurden (man hätte das
schon ausgeschlachtet in den Medien). Frage mich weiter, wenn die Verständigung zwischen Christen und
Muslimen so schwer ist, warum z.B. in der evangelischen Kirche in Deutschland auch zahlreiche Muslime
z.B. als Seelsorger usw. mitarbeiten können! Was Verständigung letzlich wirklich aufhält, ist sowas
wie Sie es hier bieten – weil viele durch diese ihnen eingetricht. einsitigen Wahrnehmungen die Hoffnung
aufgeb., sich mit ihren muslim. Brüdern zu verständingen. Auch das grenzt an Fundamentalismus!