tertius ridens
Erstellt: 12:57:01 | Sonntag, 12. November 2006
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34 Lesermeinungen
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Ein Umdenken im Kirchenbild
#11   tertius ridens   17:43:33 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Zur Zentrierung der Diskussion das letzte Posting von Leserin clarissa colonia
Wenn man mit Muße die zurückliegenden Ereignisse rekapituliert, muss man konstatieren, dass keine der hier gestellten Fragen eine wirklich überzeugende Antwort gefunden hat. Statt dessen wird die erste Lüge der bischöflichen Verwaltung von immer neuen gejagt:
1. Angst machende Theologie
2. Verweigerung des Pastoralen Prozesses
3. Nicht mitteilbares Wissen
4. Jahrelange Geduld und Ermahnungen
5. Pfr. Schlitt zum Ruhestand genötigt
6. Christmette in Schwarzbach
Dazu kommen schwere Pannen und Peinlichkeiten:
1. Aussitzen und Ausschweigen
2. Beeinflussung der Berichterstattung
3. Verschweigen der Mahn- oder Gebetswachen
4. Larmoyanter Brief über des Bischofs Befindlichkeit
5. Rücktrittsforderung und lachhafte Strafverfolgungsdrohung
6. Drohungen: Kein Wohlverhalten = Kein Pfarrer
7. Irriges staatskirchenrechtliches Selbstverständnis
Es scheint nicht glaubhaft, dies sollte alles zu Lasten der Bistumsverwaltung gehen. Immerhin wären dies Gründe genug, die gesamte Verwaltung zu entlassen. Aber: Kann man das alles der funktionierenden Bistumsverwaltung anlasten, die der Bischof von seinem Vorgänger übernommen hat?
Hierzu eine Beobachtung: Am 10. Dezember forderte Herr Rothenberger hier den Rücktritt des Bischofs. Der Bischof reagiert sofort mit Datum vom 11. Dezember. Dabei lässt der Brieftext mit der Strafverfolgungsdrohung erkennen, dass der Bischof sich offensichtlich erst nach dessen Absendung beraten hat oder beraten wollte.
Berät sich der Bischof, oder ist er unberaten?
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#1   tertius ridens   12:12:44 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Ein anregender Artikel,
wobei mir die Möglichkeit eines mathematischen Zugangs zum Problem nicht bewusst war.
Redaktion benachrichtigen Nachdenken bitte, Herr Bischof!
#29   tertius ridens   14:23:47 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Sprachliche Beobachtung II.
„… passt in das tübe Bild, daß wir von Euch haben … „
Erstens ist festzustellen, dass Sie wohl kulturell nicht ganz satisfaktionsfähig sein können, wenn es ihnen nicht gelingt, Relativpronomina und Konjunktionen korrekt anzuwenden. Das wäre u. U. auch ein Hinweis gegen Ihre Behauptung, Sie seien in leitender Stellung bei einem bedeutenden Wirtschaftsunternehmen.
Zweitens weist die Verwendung des Personalpronomens in der 2. Person Plural (wir) darauf hin, dass es unter den Bischofsverteidigern eine „Abstimmung hinter den Kulissen“ gibt.
Redaktion benachrichtigen Nachdenken bitte, Herr Bischof!
#22   tertius ridens   13:50:58 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@PetrusX, Sprachliche Beobachtung:
Wenn hier eine Sau getrieben wird, dann doch der Bischof von Fulda. Damit ist es dingfest, dass Leser PetrusX die (natürlich unbegründete) Auffassung verbreitet, er halte den Bischof von Fulda für eine solche getriebene.
Zur Information: „Die Sau rauslassen“ stammt übrigens aus der Metallurgie, weil man bei einem Schmelzprozess durch das Anstechen des Ofens zuerst die (Ofen) Sau, also die wertlose Schlacke, herauslassen muss, bevor man an das wertvolle Metall gelangt.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#278   tertius ridens   22:15:05 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Eigenzitat (kann ich auch!)
„Der Brief des Bischofs an Herrn Rothenberger ist kein schweres Geschütz und fährt auch kein solches auf. Im Gegenteil: Das ist eine Luft- und Lachnummer, die aber gerade in ihrer Lächerlichkeit den Briefautor derselben preisgibt. Jeder blamiert sich nämlich selbst so gründlich er nur kann, wenn man ihm dazu nur die Gelegenheit gibt.
Nun, der Bischof hat diese exzessiv genutzt; sapienti sat!“
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#188   tertius ridens   19:41:22 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Postscriptum 2
Wenn man diesen Brief dem Bischof von Fulda als Person zutrauen müsse, wie Pünktchen schrieb, stellte dies nicht auch seine persönliche Qualifikation für das Amt, das er innehat in Frage? Bestätigt dieser Brief die Forderung des Herrn Rothenberger nicht deutlicher, als dieser sie jemals hätte formulieren können?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#176   tertius ridens   19:17:31 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Postscriptum mit leichter Kritik an der Redaktion von kreuz.net
Der Brief des Bischofs an Herrn Rothenberger ist kein schweres Geschütz und fährt auch kein solches auf. Im Gegenteil: Das ist eine Luft- und Lachnummer, die aber gerade in ihrer Lächerlichkeit den Briefautor derselben preisgibt. Jeder blamiert sich nämlich selbst so gründlich er nur kann, wenn man ihm dazu nur die Gelegenheit gibt.
Nun, der Bischof hat diese exzessiv genutzt; sapienti sat!
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#173   tertius ridens   19:02:29 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Briefanalyse
Nachdem hier nun schon seit einiger Zeit wieder der Theaterdonner rollt, sollte man den Brief des Bischofs vielleicht einer sinnvollen Analyse unterziehen:
1. Der Bischof eröffnet mit dem Vorwurf mangelnden Niveaus an den Adressaten, wobei unklar bleibt, ob er das inhaltlich oder sprachlich meint.
2. Dann wird dem Adressaten Vorsatz unterstellt, obwohl nicht gesagt wird, was Herr Rothenberger denn vorsätzlich getan haben soll; hat er es etwa vorsätzlich an Niveau fehlen lassen?
3. Dann breitet der Bischof wieder seine subjektivistische Befindlichkeit aus, die er als Ekel beschreibt.
4. Dann kommt der unterschwellige Vorwurf der Gotteslästerung gegen kreuz.net und Herrn Rothenberger, ohne dass dieser Vorwurf jedoch substantiiert werden würde.
5. Schliesslich greift er Herrn Rothenberger persönlich an und empfiehlt diesem, doch erst seine eigene Biographie aufzuarbeiten, bevor er ihn, also den Bischof, angreift. Aber würde eine möglicherweise unaufgearbeitete Biographie des Herrn Rothenberger dessen Schreiben entwerten?
6. Abschliessend droht der Bischof Herrn Rothenberger mit einer Anzeige bei der Fuldaer Staatsanwaltschaft, ohne zu sagen, welchen Straftatbestand dieser erfüllt haben sollte. Etwa wegen §§ 186/187 StGB (Üble Nachrede/Verleumdung)? Waren die Aussagen von Herrn Rothenberger etwa „nicht erweislich wahr“ oder gar „erweislich unwahr“?
Und unter allem dann noch eine grosskotzige Unterschrift in Seitenbreite.
Das ganze ist auch für den Staatsanwalt lachhaft!
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#71   tertius ridens   23:47:49 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Christian Hüller
… infallibilitas …
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#57   tertius ridens   21:49:27 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@burgorus
Antwort im anderen Forum!
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#122   tertius ridens   21:43:55 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@burgorus
Metrische Diskussionen wären vielleicht besser via mail zu führen.
amDg
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#93   tertius ridens   10:06:52 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Vom Anstand wieder zur Sache
In der sprachlichen Analyse des Bischofsbriefes fällt auf, dass die Pronomina der 1. Person (ich/wir) jeweils drei Mal so häufig verwendet werden wie die der 2. oder 3. Person (30 : 9 : 10).
Wer da schreibt, schreibt hauptsächlich über sich selber!
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#75   tertius ridens   01:16:03 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Sprachliche Beobachtung
Wenn man den Gebrauch der persönlichen Fürwörter in diesem Brief analysiert, stellt man folgende Verteilung fest:
1. Person (ich/wir): 30
2. Person (du/ihr): 9
3. Person (er, sie, es/sie): 10
Das Verhältnis der Pronomina in der 1. Person steht also zur 2. und 3. Person jeweils im Verhältnis von etwa 3 : 1.
Was verät das über den Schreiber des Briefes?
amDg
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#110   tertius ridens   16:34:52 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Burgorus
Von der Metrik her sollte es ein vierhebiger Trochäus sein mit daktylischem Schluss.
amDg.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#106   tertius ridens   16:16:37 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Burgorus
Vielleicht sollte man den letzten Vers ändern in:
ne aequipares pulveri
amDg.
Redaktion benachrichtigen Wovor zittern sie?
#42   tertius ridens   14:53:42 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
sacerdotes massones
novam sanctam venerabo
candelasque inflammabo
ut sim sub praesidium
sancta Rota me custodit
a peccatis abdicabit
in ultimo iudicio
novae novus sanctae ordo
fodiens sub rotae signo
et crux stat in medio
membra autem confessores
non sunt veri redemptoris
sed sectae massonicae
malleus est eorum signum
et scorteum ligaculum
quibus arcanas celebrant
rotam volvunt contra sanctam
Dei sponsam verbi castam
quae est arca foederis
machinantur contra fidem
Dei negant potestatem
destruendi cupidi
palam laudant bonitatem
humanam et integritatem
sua ficta comitate
colent mundanam religionem
decertantque revelationem
volunt seips’ redimere
epulas opulentas habent
communitatisque lapsum lugent
sed gaudent in latibulo
nam omnis sacerdos venenatus
omnis praelatus deformatus
gradatim fidem destruit
sic instillant fel draconis
opus perficiunt ultionis
qui odebant nos per saecula
Redaktion benachrichtigen Ob das von Größe zeugt?
#11   tertius ridens   19:39:38 | Dienstag, 5. Dezember 2006
idolatria fuldensis
In illo tempore dixit Henricus canonicis suis: „Cum venerit religiosus ad sedem maiestatis meae primum dicite: Amice, quare venisti? Et ille si perseveraverit pulsare ad portam , nihil date ei, minime iustitiam, sed eicite eum foras cum talpas et vespertillones, socios suos.“ Et sacerdote veniente ita factum est, quia indignati sunt canonici valde et dixerunt: „Amice, noli turbare circulos nostros; paupertas tua tecum sit in perditione. Vade retro satanas, quia Henrici litterae mere privatae divulgasti neque pastoralis consociationis erectionem recte petisti. Non intrabis in gaudium episcopi nostri.“ Et eiecerunt eum, qui neminem in adiutorium inveniens, nam cardinales solent esse di carnales. Ille autem flevit deficiensque consolatorem praeter Dominum Deum suum.
Inde gavisi sunt distribueruntque inter se latrones canonicati dioecesim, eamque expedite dividens in pastorales consociationes. Sacerdotibus inimicis expulsis a fide defecerunt novumque cultum mammonis inthronizati sunt, quem sedens in vitello aureo bacchanalia celebraverunt circumsalueruntque.
Tum autem Filius Hominis revenit, rationem reddens de animabus eorum. Filius hominis autem ad ianuam pulsans minime virgines sedulas lampas suas custodiens invenit, neque vilicos sedulos, sed incrassati, impinguati, dilatati, dei contemptores, veneratores simulacri, superstitii veterae haruspices cruore respersos, fautoresque summi sacerdotis perditi. Omnes inde mortum dolent. Explicit Evangelium Henrici magnifici.
amDg.
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#98   tertius ridens   20:38:38 | Montag, 4. Dezember 2006
@toby
… quid dixistis … tantum latinitatis esse oportet!
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#90   tertius ridens   17:07:03 | Montag, 4. Dezember 2006
Übersetzung
Wo stiehlt der Sohn (den Dolch) gezückt,
und Mathilda mit Gold geschmückt,
den Gläubigen die Seelen?
Dort, wo verglüht der Glaube,
und Heinrichs Kehle dem Raube
letztes Geleit gibt.
Er, der raubend Falsches spricht,
den Glauben frisst und ihn zerbricht
des lieben Geldes willen.
Welchen nur hast du geboren,
den Betrüger, der verloren,
genährt an deiner Mutterbrust?
Dich „Die Börse“ recht wir nennen,
als Geldes Mutter wir dich kennen,
heil’ge Schwester der Schatulle.
Wenn die Börse schwanger quillt,
auch der Hochmut stetig schwillt,
stets der Glaube dran zerbricht.
Da der Tarquinier einst vertrieben
sind auch wir dereinst getrieben,
rauszuwerfen Deinen Sohn!
Welche Wächter werdens hindern,
Werdens Polizisten mindern,
Deines Sohns Exilium?
Heinrich, denke Deines Endes,
und das Glaubensschicksal, wend’es
damit du nicht wie Staub verwehst.
Reicht das?
Redaktion benachrichtigen Keine Weihnachtsfreude
#87   tertius ridens   12:25:47 | Montag, 4. Dezember 2006
mater mathilda
ubi latrant filius rapax
et mathilda auri capax
animas fidelium?
ibi fides deglutitur
immo totus sepelitur
in Henrico gutture
qui latrando falsa fingit
vorat simul et confringit
carinam pecuniae
qualem, mater, peperisti
fraudatorem nutrivisti
in uberibus
immo mater sterlingorum
sancta soror loculorum
quam nos bursam dicimus
nam si bursa detumescit
et superbia semper crescit
semper fides deficit
rex superbus olim pulsus
veniet fore etiam tempus
filium expellere
num prohibebunt ianitores
armigerique saeviores
filii exsilium?
o Henrice finem cave
verique fidei nunc fave
ut non putabis pulveri
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#50   tertius ridens   00:45:03 | Freitag, 1. Dezember 2006
@ adlimina
erras, fratre! non idibus, sed calendae decembris adsunt et non iam praeteriti! Nonne erat augure illudante Gaio Iulio dies ipse fatum?
amDg
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#44   tertius ridens   23:09:27 | Donnerstag, 30. November 2006
@ clarissam
… cum fore sis … , tatnum latinitatis esse debet!
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#42   tertius ridens   22:58:13 | Donnerstag, 30. November 2006
@ clarissam coloniam
Nonne potes declinare, o clarissa?
amDg
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#40   tertius ridens   22:53:11 | Donnerstag, 30. November 2006
@ clarissa colonia
Meinen Sie Christophorum Sinecura, vel Thomam Malej Dicam?
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#36   tertius ridens   21:50:59 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Betroffene
Da ich selbst weder die Fähigkeiten eines Textor (vulgo Goethe) oder Schüttelspeers (vulgo Shakespeare) besitze, bitte ich die poetische Qualität der Übersetzung zu entschuldigen.
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#34   tertius ridens   21:10:50 | Donnerstag, 30. November 2006
Übersetzung (etwas freier)
Hier, wo Gläubige verspottet,
und die Spolien versoffen,
das ist Fuldas Kurie.
Hier kriegt niemand gratis Gnaden,
oder auch nur Gratians Gaben
ohne einen Pfennig Geld.
Aussen Petrus, Nero innen
innen Wölfe, aussen Linnen;
weiß wie Schafe wolln sie sein.
Solche steuern Petri Nachen,
mit dem Schlüssel diese lachen,
der den Himmel uns verschließt.
Diese Tumben wolln uns lehren,
diese wollen uns bekehren
und sind doch wie Nacht so dumm.
Dieses Schiffs Piratenlenker,
Heinrich heißet dieser Denker,
der da liegt im Hinterhalt.
Dickes Fell und fetter Magen
großes Monstrum, auch an Plagen,
doch nicht erlöst von seiner Sünd.
Dann mit Tück’ und Augenmerk
gehen reißend sie ans Werk,
rauben Priester uns und Geld.
Dann triumphiert der Räuber, frech,
inthronisiert, verfressen und singt Blech
im Takt mit den Kanonikern,
über Seelen, die verlassen,
die zerstört, an Kraft verschlissen,
über ihr vollendet Werk.
Ich hoffe, das reicht, oder?
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#32   tertius ridens   17:45:12 | Donnerstag, 30. November 2006
Das soll die Wahrheit sein?
A – autoritär (im positiven Sinne)
L – liebevoll
G – gut
E – ehrlich
R – reale Sichtweise
M – mutig
I – intelligent
S – streng
S – saubere Weste
E – eloquent
N – nah an den Menschen
hic fideles illudantur
hic et spolia debacchantur
id est fuldensis curia
ubi nemo gratus gratis
neque datur absque datis
Gratiani gratia
Petrus foris intus Nero
intus lupi foris vero
sicut agni ovium
tales regunt Petri navem
tales haben eius clavem
ligandi potentiam
hi nos docent sed indocti
hi nos docent sed nox nocti
indicat scientiam
hic priatis principatur
Henricus qui nuncupatur
sedens in insidiis
ventre grosso lata cute
grande monstrum nec virtute
redemtum a vitiis
tunc occurrunt cautes rati
donec omnes sint privati
tam nummis quam clericis
tunc triumphat latro procax
sedens in cathedra vorax
cantans cum canonicis
super animas relictas
desolatas et afflictas
experti sunt opere
Redaktion benachrichtigen Richtungswechsel?
#21   tertius ridens   17:33:20 | Montag, 27. November 2006
Einsetzungsbericht/Wandlungsworte
Während nach byzantinischer Tradition die Wandlung, wie zutreffend festgestellt, durch die Epiklese stattfindet, verlangt das auf scholastischer Tradition der lateinischen Kirche beruhende Verständnis die Aussprache der Wandlungsworte / des Einsetzungsberichts durch den Priester in repraesentatione Christi capitis. Erst der „flatus vocis“ der Wandlungsworte bewirkt die Transsubstantiation der eucharistischen Materie in Fleich und Blut Jesu.
Redaktion benachrichtigen Ist die Kirche ein totalitäres Regime?
#37   tertius ridens   23:59:18 | Sonntag, 26. November 2006
Bischöfliche Dialogbereitschaft
Warum … wurde in einem Leserbeitrag mehrfach gefragt, aber die Fragen blieben unbeantwortet – warum?
Ganz einfach: Weil Menschen, die sich nicht rechtfertigen müssen, das auch nicht tun. Oder hätte jemand der Diskussionsteilnehmer schon einmal gehört, dass ein „Wirtschaftskäpitän“ die Entlassung von Mitarbeitern ohne Not begründet hätte?
Anders als ein Wirtschaftsunternehmen, für das Mitarbeiter zu oft nur „Kostenfaktoren“ sind, hat die Kirche die Aufgabe, die Gläubigen (vereinsrechtlich: ihre Mitglieder) zum individuellen, überzeitlichen Heil zu führen.
Dafür, also zur Erfüllung dieser Aufgabe, schulden die Gläubigen der Kirche auch (finanzielle) Beiträge, damit sie diesen Auftrag erfüllen kann. Dabei wird vorausgesetzt, dass die („Amts-“) Kirche diese Aufgabe kennt und sich ihr stellt. Dass die Kirche diesen Auftrag vergessen haben könnte, scheint nicht denkbar … oder doch?
Es wäre zu fragen: 1) Warum hat die Kirche das vielleicht vergessen? 2) Was hindert die Kirche daran, sich dieses Auftrags wieder zu erinnern?
Der Hl. Augustinus schreibt, es gehe der Kirche schlecht, wenn es ihr (zu) gut gehe und gut, wenn es ihr schlecht gehe.
Vielleicht ist ja tatsächlich die finanzielle Frage das Problem (und nicht eine Folge des Problems).
Bischöfe, die mit der Kraft ihrer Persönlichkeit und ihres Galubens überzeugen müssten, hätten es gewiss schwerer als solche, die (einsame) Verwaltungsentscheidungen durch ihre Hand auf dem Kirchensteuersäckel einfach dekretieren und durchsetzen!
Redaktion benachrichtigen Ohne Rücksicht auf Verluste
#13   tertius ridens   19:51:13 | Montag, 20. November 2006
Imprimatur @ clarissa colonia
Ich weiss zwar nicht, ob das „inkriminierte Kommunionbuch“ ein Imprimatur besitzt, wohl aber, dass dies wohl keine Rolle gespielt hat oder spielt.
Wer es als Oberhirt billigend hinnimmt oder einfädelt, dass unliebsame „Mitbrüder im priesterlichen Dienst“ (so Mons. Algermissen in den Einleitungen seiner Predigten) unter Missachtung elementarster Grundrechte (auch in der Kirche gibt es so etwas nämlich – wie z. B. des Persönlichkeitsschutzes aus can. 220 CIC) durch verleumderische Kampagnen in ihren Ehrenrechten beschädigt oder aus dem Bistum gedrängt werden, dem ist es doch gründlich schnurz, ob eines seiner Scheinargumente einer intensiveren oder gar rechtlichen Prüfung standhält.
Schließlich hat die Verletzung kirchenrechtlicher Anspruchsrechte seit dem Jahre 2000 in der Diözese Fulda gute Tradition. Für das anbrechende dritte Jahrtausend erwartete der verewigte Pontifex eine Rechristianisierung Europas. Tertio millennio adveniente ist in Fulda aber nur die Entrechtlichung der Kirche und ihrer Gläubigen durch freche und feiste Ignoranten angekommen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischofsboykott hält an
#11   tertius ridens   11:58:04 | Montag, 20. November 2006
Kirchenleerer
Mons. Algermissen gehört offensichtlich zur beliebten Klerikergattung der Kirchenleerer, die in jüngster Zeit deutlich zugenommen hat.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Eiertanz geht weiter
#22   tertius ridens   20:18:00 | Mittwoch, 15. November 2006
„Fulda-Kreis“ als (einzige?) „Sekte“ im fuldischen Klerus?
Da in Fulda nur der sogenannte „Fulda-Kreis“ öffentlichkeitswirksam auftritt, ist es weithin unbekannt, dass es in Fulda auch noch eine weitere Gruppierung von Klerikern gibt, die, als „geistliche Gemeinschaft“ getarnt, viele einflußreiche Kleriker der Diözese umfasst, auch Kanoniker des Kathedralkapitels. Zwischen dieser „Räuberynode“ (öffiziöse Bezeichnung) und dem „Fulda-Kreis“ bestehen zahlreiche personelle Übereinstimmungen.
Selbst unter vielen Priestern der Diözese Fulda wird vermutet, dass sich diese „Räubersynode“ immer wieder als „Strippenzieher im Hintergrund“ betätigt, um offizielle Entscheidungen in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#24   tertius ridens   17:03:57 | Dienstag, 14. November 2006
Römische Entscheidung zum Kirchenaustritt
Die römische Kommission für die authentische Auslegung der kirchlichen Rechtstexte hat in einer Entscheidung aus dem Jahre 2006 festgestellt, dass der Austritt aus der katholischen Kirche, wie er z. B. in Deutschland durch eine Erklärung vor einer stattlichen Stelle (Amtsgericht oder Standesamt) erfolgt, nicht zu einer Kirchenstrafe (z. B. Exkommunikation) führt.
Nur wenn ein solcher Kirchenaustritt vor dem eigenen Pfarrer oder Generalvikar erklärt wird und er den ausdrücklichen Willen erkennen lässt, sich von der Kirche als Glaubensgemeinschaft zu trennen, ist dieser als sogenannter „schismatischer Akt“ zu werten, der die Exkommunikation nach sich zieht.
Die deutschen Bischöfe haben zwar öffentlich behauptet, die in Deutschland übliche Praxis erfülle die Bedingungen dieser Entscheidung; dies stimmt aber nicht.
Wer heute mit der oberhirtlichen Kirchenleitung unzufrieden ist, sich aber gleichzeitig als (guter) Katholik fühlt, kann den Oberhirten mit einem Kirchenaustritt den finanziellen Wind aus den Segeln nehmen. Ein (staatsrechtlicher) Kirchenaustritt hat nach der römischen Entscheidung keine Auswirkung auf die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft.
Wer mit der oberhirtlichen Kirchenleitung in Deutschland unzufrieden ist, hat also die Chance, nicht nur auf kreuz.net zu meckern, sondern zu handeln!
Redaktion benachrichtigen Bis zum bitteren Ende
#113   tertius ridens   13:04:08 | Sonntag, 12. November 2006
Private Briefe weitergegeben?
Der Fuldaer Bischof hat unlängst durch seinen Bischofsvikar verlautbaren lassen, bei den Schreiben an P. Hönisch SJM habe es sich um Privatschreiben gehandelt, deren Weitergabe an Dritte sein, des Bischofs, Vertrauen in die SJM zerstört habe. Nun kann an dieser Stelle zwar nicht geprüft werden, ob es sich bei den fraglichen Schreiben tatsächlich um „persönliche“ oder „private“ Briefe des Bischofs gehandelt hat; es besteht jedoch auch kein Grund, an den diesbezüglichen Aussagen P. Hönischs zu zweifeln.
Brisanz gewinnt der Vorwurf des Bischofs, wenn man weiß, daß Bischof Algermissen selbst Briefe, die ausdrücklich mit dem Vermerk „persönlich“ gekennzeichnet sind, ungeniert an Dritte zur Kenntnisnahme weitergibt! Wer selbst so etwas macht, hat wohl kaum das Recht, derartiges anderen vorzuwerfen!
Redaktion benachrichtigen
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