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Bischof Tissier de Mallerais ist exkummuniziert! Msgr. Marcel Lefebvre, ermeritierter Erzbischof von Tulle,
hat – trotz des ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge von seinem
Vorhaben absehen – durch die Bischofsweihen von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und gegen den
Willen des Papstes einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par. 1 und
can. 1382 des Codex des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen. Ich erkläre mit allen rechtlichen
Folgen, daß sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard Tissier de
Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene
Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen haben. Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio de Castro Mayer,
emeritierter Bischof von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant teilnahm und öffentlich
dem schismatischen Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation als Tatstrafe
zugezogen hat. Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen,
weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden. Gegeben von der Kongregation
für die Bischöfe, am 1. Juli 1988 gez. Kardinal Bernardin Gantin Präfekt der Kongregation für die
Bischöfe
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen! Ein lesenswerter Beitrag in der Festschrift stammt von P. Ildefons
Fux OSB, der die Proteste rund um die Bestellung Dr.Krenns zum Weihbischof von Wien im Frühjahr 1987
beleuchtet.
Quelle … ? Unabhängig vom Inhalt des Briefes bleibt die Frage, woher kreuz.net diesen noch vor Erscheinen
des Buches kennt. Der Verfasser des Artikels sollte seine Quelle angeben. Aber der Mut zur Offenlegung
mit wem man es hier zu tun hat, fehlt ja bei kreuz.net prinzipiell.
Leider kann … … niemand überzeugend begründen, was in St. Pölten so anders war und warum hier visitiert
wurde und anderswo nicht. Die Rolle von Dr. Pytlik bei dieser Visitation ist bei nüchterner Betrachtung
mehr als eigenartig. Einerseits der Rechtsberater des Visitators, andererseits Vertrauensperson von Rabiega
und Verfasser von „objektiven“ Kommentaren. Wenn Sie, turk, hier leichthin von „Tränengeschichten“ schreiben,
zeugt das von unchristlicher Gleichgültigkeit der Person von Altbischof Krenn gegenüber. Aber auch für
Sie scheint er das zu sein, was er für viele andere war: ein Dorn im Auge und ein Ärgernis, das es galt
loszuwerden. Ich wiederhole mich: Dankbarkeit ist nicht jedermanns Stärke!
„Neuanfang“??? Verantwortlich ist Bischof Küng für das „Ärgernis“ sicher nicht. Allerdings erscheint
die „Rehabilitierung“ von P. Udo Fischer ist in Zusammenhang mit diesem Vorfall noch eigenartiger. Scheinbar
will man durch diesen Schritt und die Kontakte zum Forum XIII., also zu „Anti-Krenn-Leuten“ den „Neuanfang“
sysmbolisieren. Fraglich, ob das der richtige Weg sein wird? Beten wir für Bischof und Alt-Bischof!
Eigenartig ist, dass … … Dr. Pytlik Rechtsberater des Visitators war. Er hätte dies als „Rechtsbeistand“
von Herrn Rabiega wohl ablehnen müssen. Zudem scheint Herr Dr. Pytlik, wenn man seine Kommentare zur
Causa liest, Bischof Krenn gegenüber voreingenommen zu sein. Dankbarkeit ist nicht jedermanns Stärke!
@sani: Hier wieder auf Bischof Krenn verbal einzuschlagen zeugt von schlechtem Stil. Darüberhinaus ist
der Alkohol-Vorwurf schlichtweg falsch und unverschämt. Danken wir Bschof Krenn vielmehr für all das
Gute, das er in seiner Amtszeit gewirkt hat und gratulieren wir nachträglich zu seinem Geburtstag am
28. Juni. Alle seine Kritiker sollten endlich etwas leiser treten, denn ihr Ziel haben sie ja erreicht.
Besser wir beten alle für ihn, dass der Herr ihm noch lange Gesundheit schenke!
Mit welchem Recht … … nehmen Sie sich heraus, über den verstorbenen Papst zu urteilen? Jeder römisch-katholische
Christ ist zur Treue gegenüber dem Nachfolger Petri aufgerufen!