Dienstag, 14. November 2006 17:25
Lesername: clarissa colonia
Beiträge: 2.072
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Mittwoch, 3. September 2008 18:12
clarissa colonia: Korrektur:
Mt 26, 73! [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 18:09
clarissa colonia: Ihre Analyse zu 1, werter Gunsenum,
mag ja zutreffen, weil ich das nicht beurteilen kann. Aber: Wodurch sind Sie als Experte qualifiziert? Gibt es da etwas über den Wohnsitz hinaus, oder ist das (falls vorhanden) „nicht mitteilbares Wissen“? [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 18:05
clarissa colonia: Werter Alois,
nur, weil es bei Ihnen +/- 7-8 Stunden früher ist als hier, müssen Sie nicht glauben, Sie wären uns Hiesigen voraus; Sie leben nämlich nach-, nicht vorzeitig! [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 18:02
clarissa colonia: Na, werte/r sozialkatholisch,
vere et tu ex illis es, nam et loquela tua manifestum te facit (Mt 26, 37)

non quod iam acceperim … (Phil 3, 12)
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Mittwoch, 3. September 2008 17:52
clarissa colonia: Werte/r sozialkatholisch,
Sie schrieben:
„Wer hier von einem möglichen Zirkelschluss redet hat entweder das Evangelium nicht richtig begriffen, oder befindet sich selber in einem womöglich V2 inspirierten Zirkelschluss das hier auf Erden einfach nur alles schön sein muss.“
Einem Kalabresen, sagen die Italiener sprichwörtlich, soll man nichts Böses tun, weil das Sünde – und nichts Gutes, weil es verschwendet ist.

Niemals sprach ich davon,daß auf Erden alles schön sein müsse, und ich stehe sicherlich auch nicht im dringenden Tatverdacht, mir die Welt schönreden oder -lügen zu müssen; da gibt es sicher andere. Und zum Evangelium kann ich Ihnen, gerade im Paulus-Jahr, nur sagen: non quod iam acceperim, aut iam perfectus sim. sequor autem, si quomodo comprehendam in quo et comprehensus sum a Christo Iesu.
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Mittwoch, 3. September 2008 17:34
clarissa colonia: Ja, werter Gotthard,
eine Studien- oder BILDUNGsreise täte der ehrenwerten schismatischen Brüdergemeinschaft sicher gut. Bei der von Ihnen vorgeschlagenen wäre die ehrenwerte Gesellschaft und ihre ehrenwerten Mitglieder esogar wirklich einmal in dem von ihnen selbst immer so gerne und penetrant beschworenen „ewigen Rom“ angekommen.

Aber diese Konfrontation mit der (auch geschichtlichen) Realität scheuen diese uomini di honore ja wie der Teufel das Weihwasser!
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Mittwoch, 3. September 2008 17:17
clarissa colonia: Da baut der Cavaliere di Gesù Gian Lorenzo Landgraf
einen Brunnen mit den vier Flüssen, äh Elementen als Brunnenplastik, den weder Redaktion noch Meinungszuschreiber gesehen haben (es lag wohl keine Fotostrecke auf Wiedervorlage).

Der örtliche magister civium (welchen Gewerbes er im wahren Leben auch immer nachgehen mag) schwadroniert etwas über Magie und bei kreuz.net Redaktion und Meinungszuschreibern bricht eschatologische Hysterie aus.

Dann wird hier sogleich der sich in dampfförmigem Aggregatszustand befindliche Glaube beschworen, obwohl lediglich der liquor cerebro-spinalis des Autors (vielleicht einiger Zuschreiber) zur Energiegewinnung mittels Dampfturbine taugte.

Eine wertvolle Nachricht! Und so sauber recherchiert!
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Mittwoch, 3. September 2008 17:03
clarissa colonia: Ja, werter Dr. Heger,
wiewohl ich verschiedene Ansichten Lauths nicht geteilt habe/teile, teile ich doch dessen Urteil, das Sie so freundlich waren, hier zu erwähnen. Danke dafür.

Auch Ihnen, werte Amanda, gilt mein Dank, obwohl das, was ich tat keine Mühe darstellte und deshalb wohl auch keines Dankes wert war.
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Mittwoch, 3. September 2008 13:37
clarissa colonia: Infolge bestimmter Straftaten (z.B. Abtreibung)
tritt zwar ipso facto die excommunicatio latae sententiae ein; diese entfaltet aber (vgl. die schismatischen Bischofsweihen) erst dann öffentliche Rechtswirkungen, wenn ihr Eintreten von der zuständigen kirchlichen Autorität öffentlich festgestellt wird. Dabei ist aber auch immer dem Persönlichkeitsschutz des Betroffenen in gebührender Weise Rechnung zu tragen. [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 13:33
clarissa colonia: Richtig, werter burgorus, schön Sie wieder mal zu lesen,
da in England die lex salica nicht galt/gilt, ist dort die substituäre Erbfolge in der weiblichen Linie möglich. Aber ich sah schon Originaldokumente Victorias und Elisabeths II., die beide mit „regina“ unterzeichnet hatten. Ist Ihr Bezug auf das common prayer book singulär, oder gibt es dafür auch noch weitere Belege? [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 11:16
clarissa colonia: Nur, daß Don Quijote auch in Scheitern und Niederlage
tragische Größe besaß. [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 11:14
clarissa colonia: Tja, wenn denn mal nur die Rollen dem äußeren Anschein entsprächen,
im „größten katholischen Nachrichtenmagazin aller Zeiten“ , und wirklich so eindeutig verteilt wären: Das Magazin hat Nachrichten, und die Leser Meinungen. Es scheint mir kein gutes Zeichen zu sein, wenn dies (öfter?) umgekehrt ist. [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 11:09
clarissa colonia: Werte Regina,
„Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu Euch!
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt,
und läßt andere kämpfen für seine Sache,
der muß sich vorsehen: Denn
wer den Kampf nicht geteilt hat,
der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal Kampf vermeidet,
wer den Kampf vermeiden will,
denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“
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Mittwoch, 3. September 2008 10:35
Ineressanterweise sind sämtliche Geistliche, die in seinen Stücken auftauchen ausnahmslos katholisch; und außerdem besteht die These der Katholiziät Shakespeares bereits seit den 70er Jahren – das ist also kaum erst jetzt „ans Licht“ gekommen. [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 08:37
clarissa colonia: Nun, der Himmel ist hoch,
sagt ein griechisches Sprichwort,
aber, wer hinein will, muß sich tief bücken.

Mit dem tiefen Bücken haben es alle nicht so wirklich, die permanent den Superlativ auf den Lippen führen, und auch jene nicht, die sich allzusicher im rechten Glauben wähnen.
Und der Zuschreiber Josef Berens ist sicher nicht der und das, wer und was zu sein er vorgibt!

Einen schönen Morgen noch, werte Amanda (et al.).
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Mittwoch, 3. September 2008 00:43
clarissa colonia: Werter pangelingua,
der Dat. Sg. hätte grammatikalisch nicht gepaßt! [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 00:15
clarissa colonia: panglingua …
sensuum defectio? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 23:40
clarissa colonia: Na, aber der Simplicius
war nicht so simplex, wie mancher unterstellen mag! [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 21:35
clarissa colonia: Egon Bahr?
Wandel durch Annäherung? Aber, von wem an wen? Der Kirche an die Diktatur? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 21:30
clarissa colonia: War der Herr nun Nachkomme des Conquistadors,
oder des Michel de Notredame? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 21:08
clarissa colonia: Nun ja, wenn sogar Padre Pio das gesagt hat,
der gilt ja gemein als der Thomas redivivus des 20. Jahrhunderts. [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 21:00
clarissa colonia: Gilt neuerdings auch schon virginitas mentalis
als Beweis für Heiligkeit oder Wahrheit? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 20:47
clarissa colonia: Werte Biene,
das Rotten liegt mir nicht; weder das Zusammen-, noch das Aus-. Mit dem Ver- werde ich mich anfreunden müssen, weil es wohl oder übel auf mich zukommt.
Ansonsten: Weiterüben!
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Dienstag, 2. September 2008 20:42
clarissa colonia: Obwohl nicht mein bevorzugtes Nachschlagewerk,
habe ich mir mittlerweile (zugegebenermaßen bei Wikipedia) über den Herrn Staatsphilosophen einen Ersteindruck verschafft: (Zitat ebd.)
„Donoso Cortés wurde zum Vordenker moderner Diktaturen. Seine Gedanken fanden Rezipienten in Europa und Lateinamerika. In der Presse und auch im Liberalismus sah Cortés Kräfte, die den Staat gefährden. Cortés stand vor allem unter dem Eindruck der Revolution im Frühjahr 1848. Die Ereignisse, die eine Hoch-Zeit der Pressefreiheit brachten, waren für ihn sichere Anzeichen für den politischen und kulturellen Niedergang Europas. 1849 notierte er: „Die Diskussion ist die Visitenkarte, mit der der Tod reist, wenn er unerkannt bleiben will.“

Der unnützen, ja gefährlichen Diskussion stellt Cortés die Diktatur gegenüber. Ihre Legitimität sieht er darin begründet, dass angesichts der Zusammenballung der revolutionären Kräfte auch die ihnen opponierenden Kraefte das Recht auf Zusammenballung haben – zur Diktatur. Dieser Auffassung schließen sich bis heute konservative Militärdiktaturen an und begründen damit sowohl die Unterdrückung des Parlaments als auch der Presse- und Meinungsfreiheit.“
(Zitat Ende)

Ist Schmidberger nun Pater der Winde, oder weht selbiger in der sektiererischen Bruderschaft generell aus dieser Richtung der Kompaßrose?
Sei’s drum, denn jedem Narren riecht sein eigener Wind nach Ambrosia!
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Dienstag, 2. September 2008 20:25
clarissa colonia: Um meinen Ehrgeiz darein zu setzen, mein Allerwertester,
gehen Sie an dem meinen doch allzuweit vorbei! [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 20:22
clarissa colonia: Lassen Sie uns jetzt als
Pythia von Idaho,
Kassandra von Conneticut
oder als Sibylle von Süd-Dakota

an Ihren Offenbarungen teilhaben?
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Dienstag, 2. September 2008 20:04
clarissa colonia: Wertester Florian,
erstens habe ich diese Andachtsübung heute bereits verrichtet und auch schon der Hl. Messe beigewohnt, und zweitens möchte ich doch fragen, ob Sie natürlicherweise (oder pathologisch) an virginitas mentalis leiden, oder haben Sie das Gelübde abgelegt, Ihre jungfräulichen Wortäußerungen nicht durch Vernunftargumente penetrieren oder deflorieren zu lassen? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 19:55
clarissa colonia: Schön, werter Florian,
daß Sie so lernfähig sind! Aber, sind Ihre Fortschritte wertlos, wenn Sie sie anderen nicht präsentieren – und dafür Lob erhalten? Sind Sie etwa noch Schüler? Wollen Sie vielleicht eine gute Zensur von mir für gutes Auswendiglernen und Aufsagen? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 19:49
clarissa colonia: Werter Florian,
Sie werden REDUNDANT; ich verstand Ihre Zuschrift bereits beim ersten Lesen, aber vielleicht brauchen Sie ja noch etwas Zeit für das Verständnis der meinen. [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 19:43
clarissa colonia: Auf Waldemar Bonsels großer Blumenwiese,
ich schrieb es ja schon öfter, summt die betreffende Biene nach Bienenart umher. Das ist ja schön, sorgt für Bestäubung, Frucht und Vermehrung. Deshalb schon anzunehmen, sie vermehre auch das Wissen wäre wohl die Intelligenz der apis mellifera weit überfordert, da sie ja noch nicht einmal „menschisch“ versteht.

Werte Biene Maja: Bleiben Sie bei Ihrem Schwänzeltanz, den beherrschen Sie wenigstens (hoffentlich fehlerfrei)!
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Dienstag, 2. September 2008 19:33
clarissa colonia: Bitte, gern geschehen, werte Amanda,
und herzlichen Dank für Ihren freundlichen Blumengruß. [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 19:30
clarissa colonia: Ach, werter Florian,
wenn Sie wüßten, was ich täglich alles zur Kenntnis nehmen muß … Dennoch unterliegen Sie einem klassischen Zirkelschluß und wenn es der nicht wäre, könnte es auch ein „cum hoc, ergo propter hoc“ sein. Die Wahrscheinlichkeit, daß Ire Rechnung aufgeht, ist nicht besonders hoch, mein Wertester! [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 19:26
clarissa colonia: Tja, Dr. Lemuel Gulliver
war aus der Sicht von Liliput und Blefusku sicher ein Riese … [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 19:22
clarissa colonia: Zugegebenermaßen gibt es Dinge,
in denen ich mich nicht auskenne; oder doch zumindest weniger als in anderen.

Bei dem als „Auszug“ einer Schrift Franz Schmidbergers gekennzeichneten Artikel, in der ich den Namen des „bekannten“ spanischen Staatsphilosophen Donoso Cortez erstmalig las, wird wohl von einer Zitation auszugehen sein. Darin heißt es:

„Denn das Zweite Vatikanische Konzil hat nichts anderes getan, als diese gesamte Mentalität der Moderne, der Liberalität, der permissiven Moral sozusagen „festzuschreiben“, zu kodifizieren, in den inneren Kirchenraum aufzunehmen.“

Dazu nur einige (vielleicht redundante) Gedanken:
1) Der der Kirche verheißene Heilige Geist war zwischen 1962 und 1965 also nur mit einem der Konzilsväter, nicht mit den ca. 2.499 anderen und das nur partiell, denn der eine war ja immerhin Teilunterzeichner der Konzilsdokumente.
2) Glaubt man Dogmatikern und Schismatikern, hat dieses Konzil keine lehramtlichen Entscheidungen getroffen, mithin also die kirchliche Glaubens- und Morallehre nicht verändert.
3) Kodifikation bedeutet begrifflich die systematische (d. h. nach Rechtsmaterien geordnete) Zusammenfassung von Gesetzgebungakten. Daß das VatII aber Gesetze erlassen hat, ist mir neu.
4) Die „Welt“ ist schon immer im „inneren Kirchenraum“ präsent, insofern die Gläubigen in der Welt (z.B. als Staatsbürger) leben. Etwas, das aber schon „innen“ ist, kann man aber nicht mehr „hereinlassen“ oder „aufnehmen“.
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Dienstag, 2. September 2008 19:04
clarissa colonia: Nun, werte Herren und Damen,
lassen Sie uns an dieser Stelle doch vorstehenden Artikel und seine Besprechung kurz zusammenfassen:

1) Dieser Artikel ist bemerkenswert deshalb, weil er in diesem Forum auf seine Art eine Novität darstellt. Das novum besteht hier darin, daß die Überschrift eine Wertung des Artikelinhalts vornimmt, ihn aber nicht wiedergibt.
2) Bezüglich des Einsatzes von Kontrazeptiva besteht keine authentische dogmatische oder moralische und auch keine rechtliche Entscheidung des universalen kirchlichen Lehramts.
3) Zu Fragen dogmatischer, moralischer oder rechtlicher Natur, zu denen keine lehramtliche infallible oder legislative Entscheidung existiert, kann sich auch niemand im Widerspruch befinden.
4) Wer dennoch einen solchen Widerspruch behauptet, trägt für diese die Beweislast; es müßte also nachgewiesen werden, daß a) eine solche infallible Entscheidung vorliegt, b) daß sich zu dieser jemand im Status der hartnäckigen Leugnung (sic!) befindet, c) dies vorsätzlich, zurechenbar und strafbar erfolgt ist.
5) Weder der Artikel noch die dazu eingegangenen Zuschriften enthalten auch nur ansatzweise Informationen, die zu einem hinreichenden Tatverdacht berechtigen (von einem dringenden soll ja gar nicht die Rede sein).

Solage keine weiteren sachdienlichen Informationen und Hinweise hierzu eingehen, können wir diese Diskussion also wieder getrost als beendet ansehen.
[mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 18:44
clarissa colonia: Werter Florian,
Sie unterliegen einem klassischen Zirkelschluß:

Es mag ja sein, daß man wegen christlicher Positionen mitunter „angefeindet“ wird.

Sie wollen aber aus der Anfeindung auf die Christlichkeit der vertretenen Positionen schließen.

Das würde aber voraussetzen, daß man in unserer Gesellschaft nur wegen christlicher Positionen „angefeindet/abgelehnt“ würde. Daß dem aber nicht so ist, fallen mir spontan eine große Zahl von Gegenbeweisen, sogar in diesem Forum, ein. Ein flüchtiger (aber ernsthafter) Blick auf Leserzuschriften belegte, daß z.B. auch fehlende (tatsächliche oder schriftliche) Manieren sehr wohl zu Ablehnung führen können. Damit haben Sie wenigstens den einen Gegenbeweis, der Ihre Theorie widerlegt. Danke.
[mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 15:08
clarissa colonia: Ist das jetzt
ein Verein von Vögeln, für Vögel, oder solcher, die ihren Vogel mit dem Heiligen Geist verwechseln? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 15:07
clarissa colonia: Eine moralische Unangehbarkeit
liegt dann vor, wenn ich nicht tatsächlich durch äußere Umstände an etwas (objektiv) gehindert bin, sondern nur subjektiv oder durch von mir (real) befürchtete Nachteile.

Beispiel: Ich bringe ein Kind zur Welt und wünsche dessen Taufe. Obwohl im Nachbarhaus ein Priester (i. e. ein ordentlicher Taufspender) wohnt, wage ich nicht, diesen um Taufspendung anzugehen, weil mir dies wegen befürchteter Nachteile durch das religionsfeindliche Regime, unter dem ich lebe, als zu gefährlich erscheint.

Ich bin also nicht objektiv gehindert, den Priester anzugehen (Lähmung, Hausarrest, Ausgangssperre etc.), sondern nur aufgrund tatsächlich befürchteter empfindlicher äußerer Nachteile willen.
[mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 14:58
clarissa colonia: Das makaberste Buch der Welt …
Ja, jeder Superlativ steht in einem Verhältnis zu seinem Bezugsrahmen. Wenn der Artikel schon mitteilt, es sei seinerzeit in England üblich gewesen, Verbrecherbiographien in die Haut derselben einzubinden, ist der Superlativ unverständlich, weil es dann ja kommensurable Fälle gegeben hat. [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 14:54
clarissa colonia: Nur, werte Amanda,
daß es sich dabei auch um eine (echte) moralische Notlage handeln kann! [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 14:46
clarissa colonia: Nicht alles, das hinkt, ist schon ein Vergleich.
Die „Vereinsordnung“ der katholischen Kirche besteht ausschließlich aus:

a) den durch die Konzilien und von den Pontifices definierten Glaubenssätzen.
b) dem im Jahre 1983 promulgierten Codex Iuris Canonici (CIC) für die lateinische Rituskirche.
c) dem im Jahre 1995 promulgierten Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (CCEO) für die orientalischen Rituskirchen.

Sämtliche Katechismen haben, sofern sie über die Punkte a-c hinausgehen lediglich handlungsempfehlenden Charakter, weil das Christentum eine Morallehre hat und keine ist. Die gesetzgeberische Tätigkeit der Pontifices durch den pio-benediktinischen Codex von 1917 und den CIC 1983 haben sämtliches „altes“ Kirchenrecht (Bullen, Einzelentscheidungen, Enzykliken etc.), das sich auf das Recht des Corpus Iuris Canonici erlassen worden war einer ex-integro-Regelung unterzogen und damit außer Kraft gesetzt (cann. 6 CIC 1917; 6 CIC 1983; 6 CCEO). Ausgenommen davon sind allein noch geltende internationale Verträge zwischen dem Hl. Stuhl und anderen Staaten.
Päpstliche Enzykliken sind (darin identisch mit bischöflichen Hirtenbriefen) keine legislativen oder definitorischen Akte des obersten kirchlichen Gesetzgebers. Sie stellen eine – theologisch oder kanonistisch begründete – Meinungsäußerung des Pontfex dar – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
[mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 01:11
clarissa colonia: Nur so eine Frage:
Ist Ihr Empfinden jetzt teil der Schöpfungs- oder der Erlösungordnung? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 01:06
clarissa colonia: Werter Florian,
Sie weichen aus! [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 01:02
clarissa colonia: Werter pseudophilos,
obwohl für mich eigentlich nicht das Nachschlagewerk meiner Wahl: hier kann man sich über den Inhalt informieren; vielleicht sollte man Ahnung vermehren, bevor man Meinung äußert? [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 00:51
clarissa colonia: Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen:
„Wenn es in einer Sachfrage keine dogmatische Lehrentscheidung gibt, kann man sich dazu nicht in der Häresie befinden. Häretisch wäre z.B. die Leugnung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel (und nur die ausdrückliche Leugnung selbst). Wann und von wem wurde Humanae Vitae dogmatisiert? Habe ich da etwas verpaßt?“ [mehr…]
Dienstag, 2. September 2008 00:09
clarissa colonia: Tja, werter Protestant, das ist aber typisch protestantisch:
„Das ist die einzige Regel, an die ich mich halte, weil sie mir gefällt!“ [mehr…]
Montag, 1. September 2008 23:46
clarissa colonia: Sehr schlimm!
Pythia war die Seherin in Delphi, wo aus einer Felsspalte (dem Omphalos = Nabel) Dämpfe aufstiegen, die die Seherin berauschten und zu ihren Weissagungen befähigten. Sie hat Sokrates als den weisesten Menschen bezeichnet. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 23:44
clarissa colonia: Ist das jetzt
der zweite, dritte oder vierte Aufguß? [mehr…]
Montag, 1. September 2008 23:42
clarissa colonia: Keine Sorge, werter freddy,
ich heiße weder Pythis, noch sitze ich im Nebel über dem Omphalos! [mehr…]
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Montag, 1. September 2008 23:39
clarissa colonia: Für diese Erkenntnis
ist schon mal jemand als der weisete aller Menschen bezeichnet worden! [mehr…]
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