Dienstag, 14. November 2006 17:25
Lesername: clarissa colonia
Beiträge: 1.499
Leser ‘clarissa colonia’ wünscht keinen Kontakt über Email.
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Freitag, 20. Juni 2008 10:19
clarissa colonia: Werter Alois,
Den Kardinal kenne ich nicht, aber ich habe bereits eine definitive Meinung über ihn. (Das ist doch sinngemäß die Aussage Ihres Beitrags, oder nicht?)

Anders gesagt: Wieder mal ziemlich viel Meinung für so wenig Ahnung!
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Freitag, 20. Juni 2008 10:03
clarissa colonia: Ja, die 68er
sind meistens gealtert, sofern man nicht vorzieht, sie gleich als alt zu bezeichnen; mithin wird man auch kaum junge 68er finden, sofern 68er jemals jung waren. Nur in China (und begrenzt in der katholischen Kirche) kann man in diesem Alter noch ggf. zum (politischen bzw. bischöflichen) Nachwuchs zählen. [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 09:58
clarissa colonia: Werte neuevangelisation,
Urteile staatlicher Gerichte besitzen gewöhnlicherweise eine rechtliche Urteilsbegründung. Es ist aber davon auszugehen, daß diese, sofern veröffentlicht, sowohl umfänglich wie kapazitativ die Möglichkeiten der Redaktion, dieses Forums (und wahrscheinlich auch die Ihren) sprengte. [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 09:49
clarissa colonia: Werter Alois,
Ihre Kassandrarufe aus Idaho in allen Ehren; aber, Sie sollten doch besser bei den sybillinischen Büchern bleiben. [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 01:31
clarissa colonia: Werter Sozialkatholisch,
verstricken Sie sich schon wieder?

„Wenn Gott die Zeit gemacht hat dann müsste sie ja einen Anfang und ein Ende haben und das obwohl Gott von ewigen Zeiten an besteht. Unsere Zeit ist ein Abschnitt der Ewigkeit und die Ewigkait ist die Zeit allgemein, quasi die Zeit der Zeiten oder die Fülle der Zeit!“ (Zitat)
Damit, werter Sozialkatholisch, widersprechen Sie aber Boethius, der Ewigkeit als „nunc stans“ beschreibt, als „interminabilis vitae tota simul et perfecta possessio“. „Sempiternitas et aeternitas differunt. Nunc enim stans et permanens aeternitatem facit; nunc currens in tempore sempiternitatem.“ Während Gott ewig ist, ist die von ihm geschaffene Welt nur unbegrenzt dauernd (vgl. Consol. philos. V).

Oder, haben Sie begründbare Zweifel an Boethius’ Rechtgläubigkeit?
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Freitag, 20. Juni 2008 01:12
clarissa colonia: Warum, werter Leser,
können oder wollen Sie das nicht mir überlassen, woran ich mich wann (auch immer) woraus (auch immer) herausziehe. Auch ich habe etwas gegen die Diskriminierung der Menschen, die Sie als „Dorftrottel“ zu bezeichnen beliebten. Nur macht es auf mich nur mäßigen Eindruck, wenn mir diese Ihre Weltsicht (oder was auch immer) als einzig mögliche, gültige oder erlaubte oktroieren wollen. [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 01:00
clarissa colonia: Werter ottaviani,
zunächst möchte ich Ihnen für Ihre ehrliche und sicher ehrlich gemeinte Zuschrift danken; Sie gehören damit sicher nicht zu den Urteilern, die jeglicher Sachkenntnis ermangeln.

Aber, wäre es nicht auch für Sie wünschenswert, Ihre nicht uninteressante Meinung in eine dem Inhalt angemessene sprachliche Form zu kleiden?
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Freitag, 20. Juni 2008 00:44
clarissa colonia: Gratias tibi, care diacone, ago,
aber, wo verläuft für Sie die Grenze zwischen einer idee fixe und der „Verstocktheit im Unglauben“? Ich habe lernen müssen, gerade an dieser „Grenze“ sehr vorsichtig mit abschließenden Urteilen zu sein – einige (wenige) Male sogar in diesem Forum! [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 00:39
clarissa colonia: Cara massona,
die Stiftung gibt es sicher, allein mir fehlt der Glaube, daß diese etwas ausrichten könnte.
Nun, nicht unkundige Lateinbefürworter, oder atheologische Kirchenlehrenlehrer ärgern mich wirklich, sondern Menschen, die sich Urteile in einer Sprache anmaßen, die beweist, daß sie kaum die intellektuelle Größe ihrer eigenen Schuhe erreichen. Wie weit wird es wohl mit dem Gehalt solcher „Urteile“ her sein, wenn schon deren Sprache beweist, daß die Damen und Herren (unfehlbaren) Richter dem Urteilsgegenstand intellektuell gar nicht gewachsen sind?
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Freitag, 20. Juni 2008 00:32
clarissa colonia: Xaipe, o laikos,
wissen Sie, das wirklich verächtliche an den selbsternannten „Konservativen“ dieses Forums ist nicht, daß sie lateinunkundig über die lateinische Liturgiesprache oder theologiefrei über die Lehre der Kirche räsonnieren. Viel ärgerlicher ist es, daß Menschen, deren deutschen Sprachkenntnis einen Intelligenzquotienten kaum über der eigenen Schuhgröße beweist, sich Urteile anmaßen, wie Sie das tun.

Schweigen Sie stille, bis Sie (wenigstens) Deutsch können, dann könnte man sich wenigstens mit den Inhalten Ihrer Zuschriften auseinandersetzen (sofern diese dann solchen besäßen)!
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Freitag, 20. Juni 2008 00:04
clarissa colonia: Werter Herling,
dem Fuchse sind alle zu hoch hängenden Trauben sauer! In Deutschland besteht seit geraumer Zeit gesetzliche Schulpflicht; deren vorsätzliche Verletzung stellt ein Offizialdelikt dar, das öffentlicher Strafverfolgung bedarf und diese nach sich zieht.

Den hiesigen Lesern haben Se ja dankenswerterweise bereits kundgetan, daß Sie sogar von Obergerichten unserer Republik als vermindert schuldfähig eingestuft worden sind. Das mögen Sie (pathogen) als unzutreffend einstufen, aber das ist ja Ihre Privatmeinung, die Sie in diesem Lande sogar haben und (Gott seis geklagt) auch (in gewissen Grenzen) straffrei äußern dürfen.

Warum aber sehen Sie immer wieder ohne Not Veranlassung, das Zutreffen dieser gerichtlichen Feststellung gegen Sie mit immer neuen Beweisen zu untermauern?
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Donnerstag, 19. Juni 2008 23:52
clarissa colonia: Danke, werter möchtegern (?) kathole,
für die unverdienten Blumen, denn Ihr Apercu, daß wir am Überflusse des Mangels litten, ist (anders als mein hastiges ex tempore) wirklich zitierfähig! [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 23:16
clarissa colonia: Werter Hacki (et al.),
erneut erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, daß manche Zuschrift der Rechtschreibung dringender ermangelt als der Rechtgläubigkeit! [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 23:08
clarissa colonia: Alfredo Ottaviani
war besser in Orthographie (ich habe Autographe gesehen) und wahrscheinlich auch in Orthodoxie.
Deshalb sagte ich auch schön öfter: Rechtschreibung scheint mir nötiger als -gläubigkeit!
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Donnerstag, 19. Juni 2008 22:57
clarissa colonia: Werter Karl,
nicht, daß Sie jetzt in (grundlosen) Triumphalismus ausbrechen, weil Sie meinen, mich getroffen zu haben. Ich wollte Ihnen damit nur (auf Ihrem Niveau) sagen, daß der Glaube der Kirche nicht von Privatoffenbarungen abhängig ist.

Aber, Sie trifft das ja alles nicht, weil Sie sich Ihren Glauben ja sowieso selbst zusammenbacken: Sie wollen entscheiden, welche Pontifikate rechtmäßig sind; sie wollen entscheiden, was der Glauben der Kirche ist; sie wollen entscheiden, wer den Glauben authentisch auslegt.

Gut, Sie haben sich dafür entschieden, die Haruspizien aus LaSalette als authentische Glaubensauslegung (sicher nur neben Ihrem eigenen unfehlbahren Lehramt) anzusehen. Werden Sie damit glücklich!

Aber: Erlauben Sie sich (zumindest hier) niemals mehr ein Urteil über die Rechtgläubigkeit anderer Leser!
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Donnerstag, 19. Juni 2008 08:40
clarissa colonia: Oh, carole garrule,
bevor Sie mich treffen können, müssen Sie erst einmal (sehr ausgiebig) zielen üben! [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 08:38
clarissa colonia: Mon cher Comte, mon cher cousin,
woher haben Sie denn nur diese detaillierten Spezialkenntnisse? Haben Sie Priesterseminarologie studiert, oder waren Sie am Ende etwa schon in all den Seminarien (visitationshalber) gewesen, daß Sie diese auch „inwändig“ so gut kennen? [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 02:19
clarissa colonia: Werter Florian,
dabei bin ich eigen, selbst wenn es sich dabei nur um die Hände handeln sollte. Rocksäume, Schuhe, meinetwegen auch den Boden (da gibt es sogar [fragwürdige?] pontifikale Präzedenzen) mögen Sie von mir aus küssen; aber bei mir lassen Sie das bitte, auch verbal! [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 02:15
clarissa colonia: Werter Tyrus,
sind Sie in der Philosophie beim Buchstaben D [escartes] stehengeblieben? [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 02:11
clarissa colonia: Werter pneumat,
sollte Ihr Beitrag auch einen intellektuellen Sinn haben, obwohl er eines grammatikalischen entbehrt? [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 02:09
clarissa colonia: Na, werter Karl,
Sie sind mir ja ein richtiger Papageno. Welche Vögel wollen Sie denn mit Ihrer Privatoffenbarung „fangen“?

Macht es (sub specie aeternitatis) einen Unterschied, ob ich daran glaube oder nicht? Mindert es meine Chance auf das ewige Heil, wenn ich es nicht tue; erhöht es sie eventuell andernfalls? Nun es ist schon erstaunlich, was zwei kaum mehr als halbalphabetisierte Mädchen in Gallien durch ihre Anhängerschaft für eine Epiphanieinflation angerichtet haben.
Kaum erhebt sich eine kaiserliche Untertanin aus Domremy (Lothringen nicht Bar!), weil sie angeblich Visionen hatte, trägt Männerkleider, stiftet nur Unruhe, wird gefaßt und rechtmäßig verurteilt. Kaum waren fünfhundert Jahr’ vergangen wird sie kanonisiert (Nach Ihrer Logik, werter Karl bezweifle ich jetzt mal die Pontifikate der verantwortlichen Pius’ X. und Benedikt XV., diese grausligen Modernisten, die rechtmäßiges kanonisches Urteil aufgehoben haben!). Trotzdem ist das ja noch vierhundert Jahre gutgegangen, bevor sich an der Isére die Pforten der Hölle öffneten. Da fragt man sich schon: Waren das Nachwirkungen Hannibals (der [wahrscheinlich] an der Isére entlang die Alpen überquerte, um Rom zu vernichten)?
Und plötzlich war die Gottesmutter-Hysterie da, die unreife Mädchen in ihren Bann zog; dabei sind 1291/92 und der (12. Sept.) 1683 als marianische Ereignisse wesentlich bedeutsamer (und wohl auch rechtgläubiger, weil vor jedem Modernismus geschehen).
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Donnerstag, 19. Juni 2008 01:09
clarissa colonia: Na, werter Karl,
Haben Sie jetzt „Ihre“ Privatoffenbarung intensiv genug verteidigt? [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 01:03
clarissa colonia: Fast, werter Florian,
hatte es sich meiner Aufmerksamkeit entzogen! Carolus Murxus Garrulus wird von Kryptohäretikern (schon das eines Eintrags im Lexikon aussterbender Fachbegriffe wert) verfolgt, und Sie verfolgen Neomodernisten (ist das stilistisch nicht ein bißchen zu pleonastisch) – mal ganz abgesehen von der Bedeutung … Wenn es Neomodernisten gibt, müßte es ja auch (als Antonym quasi) Veteromodernisten geben; und stellen Sie sich dazu auch mal die echten Antonyme vor: Antiveteromodernist … Sie sind schon ein seltener Vogel … oder, besser: Sie verwechseln Ihren eigenen mit dem Hl. Geist! [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 00:52
clarissa colonia: Leber Liebelhuber!
Nun mal immer sachte mit den jungen Pferden! Wars hier, wars anderswo, egal; auch Sie haben sich heute einige Ausflüge auf ein Niveau gegönnt, das man von Ihnen nicht gewohnt ist. Sicher macht es einen Unterschied, ob man dorthin sich verirrt, oder ständig aufhält. Aber wer Suhle war sollte den, der dort blieb vielleicht nicht unbedingt ein Schwein nennen. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:58
clarissa colonia: Werter Alois,
pauschal mag ja gut sein, wenn man z.B. von Denver nach Californien in den Urlaub fliegt. Aber, wenn Sie doch nur halbverdaute Pauschalurteile unterließen, wäre das auch schon mal ein Erfolg für den Umwelt- und Klimaschutz! [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:42
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:41
clarissa colonia: Wohnen wir hier der Genese einer neuen Morallehre bei?
Soll es orientalischen Priestern nunmehr untersagt werden, ihne (kanonisch erlaubten und gültigen) Ehen zu vollziehen, weil dies Menschen dem Satan zuführt? [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:33
clarissa colonia: Ach, werter Sozialkatholisch, noch ein postscriptum, bevor ich das vergesse:
das von mir verwendete missale entspricht der editio typica altera aus dem Jahre 1975; also waren Ihre vorkonziliaren Früchte nur Essiggurken. cc. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:31
clarissa colonia: Werter Sozialkatholisch,
erstens entscheide immer noch ich selbst darüber, wem ich was weitergebe; „Stille Post“ gehört nicht in mein berufliches Spektrum. Zweitens bat ich Sie schon mehrfach, Ihr pubertär-egalitäres Duzen zu unterlassen, das steht nämlich in kontradiktorischem Gegensatz zu ihren antiegalitären Zuschriften. cc. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:27
clarissa colonia: Werter Alois,
wir wissen ja sehr Vieles; wir wissen, wo der kreuz.net-server steht; wir wissen (vielleicht), wer für Deutschland jetzt im Tor steht; wir wissen, wo der Kölner Dom steht; ; wir wissen, wo der Cognac steht; wir wissen, worauf Homos (und Heteros) stehen, und wir wissen, wo Sie sitzen und wofür Sie stehen, werter Alois.

Wenn Sie dort, wo Sie sitzen (und wofür Sie stehen) Ihre Erfüllung gefunden haben, freue ich mich sogar mit Ihnen, auch wenn es nicht das ist wo/wofür ich stehe. Nun bedienen Sie sich aber auch mal bitte Ihres Verstandes ohne Leitung eines Dritten:

Wenn die Kirche, wie uns ihre Historie (bis 1958) weist, nicht die Erfolgsgeschichte ätherischer Lichtgestalten ist, wird das (erfahrungshalber) wohl auch auf die fraternitas marcellina zutreffen; auch dort (unterstelle ich mal) „menschelt“ es bis zur Tabernakeltür. Daß Sie von Ihrem Standpunkt subjektiv überzeugt sind, ehrt Sie; daß Sie ihm (vermeintlich) ein objektiv-argumentativ gesichertes Fundament unterlegen, weist Sie als Menschen aus, der Begründungen für sein Tun braucht und sucht.

Nur: Dann ist in der fraternitas marcellina unter dem aufgedampften Gold auch nur Messing; und die Suppe in Zaitzkofen wird wohl auch vornehmlich wässrig zubereitet.

Auch Sie sollten sich vielleicht (ungeachtet Ihres Standpunkts) die Fähigkeit kritischer (aber loyaler) Distanz zueigen machen; denn auch dort gibt es (objektiv zutreffende) Kritikpunkte und nicht alles (und nicht jeder) ist der Verteidigung wert.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 17:04
clarissa colonia: Werter Karl,
tun Sie sich, den anderen Lesern und mir doch keinen Zwang an! Teilen Sie sich und Ihre Sichten (Ein- und Aus-) doch unverkürzt mit; bei den päpstlichen (?) Bullen legen Sie sich doch auch nicht so viel Zurückhaltung auf.

stat crux dum volvitur orbis – finden Sie nicht, daß das für eine notorische Vielschreiberin ein zu frommes, und vor allem zu carthusianisches Motto ist? Ich halte es da lieber mit dem (ich glaube von Leser Brandenburgis so hochgeschätzten) Kaiser Ferdinand I.: fiat iustitia et pereat mundus!

Was wollen Sie denn außerdem vorgeblich über mich wissen? Kann ich Ihnen mit dem Mädchennamen meiner flämischen Putzmacherin dienen? Sie ist eine geborene van Govaert; ihre Kreationen trage ich aber gerne, vornehmlich beim regelmäßigen Besuch der Hl. Messe.

Dazu muß ich Ihnen wohl auch noch etwas enthüllen: Wissen Sie, früher gebrauchte man ja gerne des Schotts, bei der Beiwohnung der Hl. Messe; das habe ich gewissermaßen beibehalten. Durch regelmäßigen Gebrauch des missale romanum cum lectionibus bin ich kaum noch durch das muttersprachliche Gestammel vom Wesen der Hl. Messe abgelenkt. Ich „lese“ die Messe, also wie sie sein soll, nehme die Kommunion und gehe getröstet und gestärkt in meinen anstrengenden Tag

Hoffentlich hat Ihnen das weitergeholfen und ich hoffe, Sie lassen uns weiterhin an Ihren Ermittlungsergebnissen teilhaben, sofern es welche zu verzeichnen gibt. Haben Sie da auch keine Scheu, Namen zu nennen, denn schlimmer als falsch können die nicht sein.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 13:29
clarissa colonia: Werter Soldat,
ob Ihre Datieung wohl stimmt? War Tertullian ein Kryptochrist?:
„Tertullian „De Virginibus velandis“ (um 211 a.D.)“
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Mittwoch, 18. Juni 2008 10:32
clarissa colonia: Werte Spectatrix,
zugegebenermaßen bin ich über so manch hiesige Intellektual- (und Verbal-) -flatulenz betroffen bis bestürzt. Aber allen Ernstes (und wohl auch in der Absicht ernst genommen zu werden) die Forderung zu erheben, Richter, deren Amtes es ist nach dem Gesetz zu urteilen, sollten, dieses nichtachtend, „nach dem gesunden Menschenverstand“ judizieren, heißt den Boden des Rechts verlassen; heißt sogar hinter bereits alttestamentliche Rechtentwicklung zurückwollen; heißt zu verlangen, Urteile sollten gefälligst „nach Paßbild“ gefällt werden.
Mag sein, daß Ihnen der Tenor dieses Urteils nicht gefällt; mag sein, daß Ihnen die Gesetze nicht gefallen, aufgrund derer es ergangen ist. So steht es Ihnen in unserer res publica doch frei, um Mehrheiten für andere Gesetze zu werben.
Aber zu verlangen, daß geordnete Gerichte nach Willkür entscheiden sollen, stellt eine Vielzahl von Äußerungen in diesem Forum doch schwer in den Schatten.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 01:51
clarissa colonia: (Forts. II.)
Wer also cum ex apostolatus verabsolutiert, oder ihre Anwendung nicht im Rahmen der Rechtsnormen der Kirche beabsichtigt, liefert diese, deren Glauben, letztlich sich selbst seinem eigenen Individualismus aus, & finis. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 01:43
enbehren der wirklichen Aussage resp. des Inhalts, weil der Zweifel als Beweis nicht genügen kann. Warum sollte ich nicht die Rechtmäßigkeit der Pontifikate Julius II., Leos X. oder Pius IX. bezweifeln? Und wenn ich sie bezweifle (egal warum), werden diese dann automatisch den Tatbeständen aus „cum ex apostolatus“ subsumierbar?
Und wenn ich jetzt (warum auch immer) sämtliche Pontifikate unter Berufung auf cum ex bezweifelte? Gäbe es dann noch eine apostolische Sukzession (außer einer heterodoxen)? Gäbe es dann noch gesicherte Erkenntnisse über den Glauben (außer den biblischen)? Gäbe es dann noch irgendeine Sicherheit hinsichtlich der jeweiligen Verwaltungs- bzw. Rechtsakte?
Sie sehen, werter Przybislav, wenn Sie mit dem beweisfreien Zweifeln anfangen, mache ich weiter; … und, bei aller Bescheidenheit, das mit dem Zwiefeln kann ich aus beruflichen Gründen besser als Sie! Und wenn Sie dann alles bezweifelt haben und nichts übrig ist, übrigens auch nichts mehr von Ihrem vermeintlichen Glauben, was bleibt Ihnen dann? Nun ja, im Paulusjahr vielleicht die Erkenntnis, daß der Gekreuzigte der Auferstandene ist; aber viel mehr darüber hnaus sicher nicht (obwohl das ja auch schon mal etwas ist).
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Mittwoch, 18. Juni 2008 01:30
clarissa colonia: Werter Przybislav,
zunächst einmal sollten wir klären, ob Paul IV. (tatsächlich) die Inhabilität eines Kandidaten (ex ante), oder die Nichtigkeit eines Pontifikats (ex post) gemeint hat; der Unterschied liegt darin, daß ein (wegen Kryptohäresie) unwählbarer Kandidat niemals gültig gewählt würde und daher keine rechtsgültigen Rechtsakte setzen könnte, während die Rechtsakte ein erst nachträglich „verungültigten“ Pontifikats zumindest bis dahin als gültig angesehen werden müßten.
Aber grundsätzlich: Sie lösen das Problem nicht! Sind Sie (nicht nur [vielleicht] faktisch, sondern tatsächlich rechtlich) kompetent und zweifelsfrei befugt, die Rechtgläubigkeit eines Pontifex zu beurteilen? (und selbst wenn ja, welchen Beweiswert haben [vielleicht konkludente] Rechtsakte; und vor welchem Tribunal?) Natürlich gilt der Universalprimat des Pontifex nur in rebus fidei et morum (das weiß ich auch ohne „modernistischen“ DH; ich begnüge mich mit einem D1960).
Aber: Wer sollte die Heterodoxie des Pontifex feststellen? (etwa Carolus Murxus Garrulus Censor für alle Pontifices [maximi] seit Numa Pompilius?) Aufgrund welcher Beweise in foro externo (nicht, daß ich unserem Alois inflationär zstimmte, aber hier hat er recht) sollte dies geschehen? Reichen etwa Verdachtsmomente oder Indizienn aus? Wer hätte die Kompetenz, die Gläubigen von ihrer Gehorsamspflicht gegen den Pontifex zu entbinden?
Sie, wetrter Przybislav, reden ohne Inhalt, und Ihre Angriffe gegen Giovanni Roncalli, immerhin Johannes XXIII.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 00:45
clarissa colonia: Werter Burgorus,
persönlich halte ich Ihre Übersetzung (weil die grammatikalisch einfachere) für zutreffender, weil es mit lateinischer Grammatik bei Thomas nicht so weit her ist. Aber, ich wollte nur eine weitere Interpretationsmöglichkeit zur Sprache bringen. Beeindruckt bin ich aber von Ihren Kenntnissen in lateinischer Poesie des Mittelalters; Respekt & gute Nacht. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 00:39
clarissa colonia: Werter Wolfgang,
obwohl sanatio in radice etwas ganz anderes ist, gefällt mir Ihre Lösung; vielen Dank! [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 00:26
volumus dormitum ire! [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 00:10
clarissa colonia: Care Rhenane,
das ist nur ein Sprichwort aus meiner Heimat; für Philologen: post festum venisti! [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 23:57
clarissa colonia: Danke, Beatus Rhenanus,
ein Griff ins Regal hat mich bereits eines Besseren belehrt und mich meinen Fehler erkennen lassen. Sie kommen zu spät wie sie alte Fastnacht! [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 23:47
clarissa colonia: Interessant zu erfahren,
Offizialdelikte müssen von Amts wegen verfolgt werden! [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 23:28
clarissa colonia: Na, werter Alois,
Sie schätzen, scheint mir, die Verhältnisse doch etwas falsch ein: Wenn Sie oder ich den Pontifex über seinen Glauben an die Dogmen der Kirche frügen, erhielten wir wohl keine Antwort. Aber der Karl … [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 23:24
clarissa colonia: Werter Brandenburgis,
kaum für möglich zu halten, aber ich kenne das nicht! Wer ist der Autor – nicht etwa Sie, oder? (Nur für den casus eventualis: Das ist sehr gut! Mehr davon, bitte!) [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:59
clarissa colonia: Grimbart,
war das nicht Reineckes Neffe und sein wortgewandter Verteidiger? [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:54
clarissa colonia: Bei der Bundesbahn
wird Earl Grey serviert? Aber wahrscheinlich nur aus dem Beutel, oder? [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:49
clarissa colonia: Na, werter Brandenburgis,
dann verteilen Sie doch schon mal die Rollen … [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:45
clarissa colonia: Werter Brandenburger,
halten Sie Faust hier nicht für etwas dick aufgetragen? [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:43
clarissa colonia: Werter zwobbel,
1) mir war/ist nur bekannt, daß der Herdeverlag ca. 1973 (?) eine deutsche Studienausgabe zum Missale Romanum herausgebracht hat.
2) von einer zwei- (welche beiden?) -sprachigen Ausgabe des Missale 1962 mit den Rubriken von 1965 weiß ich nichts.
3) ich bin mir sicher, daß ich vor 1975 keiner „deutschen“ Messe beigewohnt habe (ungeachtet zweier Besuche in Kiedrich, wo seit dem Tridentinum die deutsche Messe gefeiert wird).
4) weder in der Heimatgemeinde meiner Kindheit noch im Studium, noch in meiner späteren, noch meiner jetzigen Heimatgemeinde hat es vor 1975 einen Alter mit umschreitbarer Mensa gegeben.
5) es wurde mir so etwas wie Erinnerungsvermögen eingestiftet; kennen Sie sich darin, also in meinem, besser aus als ich?
[mehr…]
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Dienstag, 17. Juni 2008 22:32
clarissa colonia: Werter Brandenburger,
sind Sie sicher, daß bei Ihnen alle Sicherungen „sitzen“? [mehr…]
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