Donnerstag, 14. Dezember 2006 11:57
Lesername: kath.Sachs †
Beiträge: 204
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kath.Sachs †: Zu den (meisten) Leserbriefen,
die sich für die „alte“ Form der Messe einsetzen: Die Kleidung der Kleriker, die Haltung des Sitzens,
Stehens, Liegens usw. werden hier in breiter Form als Beweggründe für die lateinische Messe und als
Grund zur Klage über die ach so vernachlässigte Liturgie genannt.
„Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. (Mt 23,27) Was nützt die „schönste Kleidung“, das „formvollendeste Gebet“, wenn es nur Äußerlichkeit, aber Christus in ihr nicht gegenwärtig ist. Weg mit diesem Brimborium! Christus ist das Zentrum der Messe und nicht die Mitra eines Bischofs oder die Regelhaftigkeit bei der Haltung einer Patene! Nehmen wir uns ein Beispiel an den frühen Christen, wie sie z.B. Paulus in 1Kor erwähnt. Die hatten gar kein Geld für all den Zinober, über den sich hier die Leserbriefe „großartig“ auslassen. Sprecht mal mit den einfachen Leuten z.B. hier in Dresden oder Leipzig; die lachen Euch aus! [mehr…]
„Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. (Mt 23,27) Was nützt die „schönste Kleidung“, das „formvollendeste Gebet“, wenn es nur Äußerlichkeit, aber Christus in ihr nicht gegenwärtig ist. Weg mit diesem Brimborium! Christus ist das Zentrum der Messe und nicht die Mitra eines Bischofs oder die Regelhaftigkeit bei der Haltung einer Patene! Nehmen wir uns ein Beispiel an den frühen Christen, wie sie z.B. Paulus in 1Kor erwähnt. Die hatten gar kein Geld für all den Zinober, über den sich hier die Leserbriefe „großartig“ auslassen. Sprecht mal mit den einfachen Leuten z.B. hier in Dresden oder Leipzig; die lachen Euch aus! [mehr…]
Mittwoch, 28. November 2007 10:34
kath.Sachs †: Mit „Abtreibung“ oder „Schwangerschaftsunterbrechung“
wird in der Sprache schon ein Tatbestand geleugnet, der in jedem Jahr vieltausendmal vorgenommen wird: die bewußte Tötung von Menschen, die sich nie erfolgreich dagegen wehren können, die Ungeborenen- so als könnte man eine Schwangerschaft „unterbrechen“, um sie danach „fortzusetzen“. Deshalb unterstütze ich Ihre Intention. Daß das Kölner Ordnungsamt einschreitet, halte ich für einen Treppenwitz, weil die sich sonst nie um „Papierverteiler“ kümmert. Über Ihre Methode (z.B. die Bilder im Internet) läßt sich freilich streiten; denn solche Art von „Aufklärung“ erzeugt nur Widerstand und wohl kaum Einsicht. Aber das ist in diesem Fall nicht der zentrale Punkt. ich wünsche Ihnen Durchhaltevermögen! [mehr…]
Mittwoch, 28. November 2007 10:20
kath.Sachs †: Wer den Gläubigen am Sonntag die Messe verweigert
nur weil sie nicht in Latein gefeiert werden soll, sondern nach dem in der ganzen katholischen Kirche geltenden Ritus gemäß der Liturgiereform des VAT II, ist kein Held des Glaubens sondern einer, der sich selbst aus der Kirchengemeinschaft ausschließt. Von daher ist es gut, daß diese Herren „Streikenden“ keine Messe feiern (wollen). Sie sind offensichtlich in der Kirche nicht mehr zu Hause, in der sie zu Priestern geweiht wurden. Das ist bedauerlich; aber daran ändern können nur die „streikenden“ Priester selbst etwas, indem sie diese egoistische und ideologische Auseinandersetzung von sich aus beenden.
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Montag, 26. November 2007 10:15
kath.Sachs †: „Der Altarraum wird zu einem Ort des Durcheinanders“
ist eine unbewiesene Unterstellung. Wie die meisten, denen die Liturgiereform des Vat.II und die damit verbundene Rückkehr zu den Quellen nicht paßt
, macht auch der Kardinal unbewiesene Behauptungen und Mutmaßungen zu Tatsachenbehauptungen
. Es ist schon erschreckend, wie dem kleinen Grüppchen derer, die die „aktive Teilnahme der Gläubigen“ (Liturgiekonstitution Vat.II) mit der „aktiven Teilnahme der Kleriker“ verwechseln, bereitwillig das Feld geräumt wird
. In unserer katholischen Kirche sollte viel deutlicher und viel lauter denen entgegengetreten werden, die unsere nachtridentinische Messe als blasphemisch
verleumden und wieder versuchen, mündige Christen zu entmündigen und in die Ecke der „Unwissenden“ zu stellen
. Hinter diesen Versuchen steht nämlich ein verfälschendes Kirchenbild. Der Kardinal sollte sich deshalb auch 1 Kor 12,12ff. mal wieder ansehen: Der ganze Leib (Christi) besteht nicht nur aus einem Glied (dem Kleriker), sondern aus vielen Gliedern. Das sagt hier kein evangelischer Bischof, sondern Paulus. Und deshalb schreibt er: „Was soll also geschehen, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei: einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen, und ein anderer deutet es. Alles geschehe so, daß es aufbaut.“(1 Kor 14,26)
PS: „Wenn du hingehst, … mache die linke Hand zu einem Thron, die den König empfangen soll …“ (Cyrill v. Jerusalem zur Handkommunion, 387 n.Chr.)
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