Katharina L. †
Erstellt: 19:32:14 | Freitag, 22. Dezember 2006
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161 Lesermeinungen
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Der Stab der Dummheit
#1   Katharina L. †   18:01:42 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Erstaunlich
Besonders erstaunlich finde ich, dass unter dem Artikel Folgendes steht:
© Titelbild: pixelquelle.de
[zensuriert]kreuz.net berücksichtigt Urheberrechte? Das ist ja was ganz Neues…
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#72   Katharina L. †   17:58:53 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Benedikt
Nicht umsonst ordnetee ja das Tridentinum die Einrichtung von Seminarien ein – dies lag an der oft katastrophalen Ausbildung der Kleriker. Nur wird von den Traditionalisten dergleichen immer übersehen. Die Liturgiemissbräuche von heute relativieren sich doch schon, wenn man in Visitationsberichten über 300 vergammelte konsekrierte Hostien liest, und von Spinnenweben im Tabernakel.
Nur zur Ergänzung: Es gibt genügend nachtridentinische (!) Visitationsberichte (17. Jh.) über Pfarrer, die nicht wussten, aus wie vielen Personen die Dreifaltigkeit besteht.
Und da sage keiner, nach Trient sei alles besser gewesen und erst das böse Vatikanum habe eine geradezu perfekte Kirche kaputtgemacht.
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#36   Katharina L. †   12:58:20 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Antwortversuch
Sie haben erwaehnt, dass die grossen Orden nach 1965 keine Lust auf Latein mehr gehabt haetten. Koennen Sie das etwas erklaeren und was waeren nach Ihnen die Gruende? Gibt es heute Anzeichen, dass das Interesse wieder zunimmt? (mich interessieren die Benediktiner stark)
Auch wenn ich nicht gefragt war, möchte ich trotzdem versuchen zu antworten:
Mir ist praktisch kein (Benediktiner-)Kloster bekannt, in dem die Messe auf Latein gefeiert würde (außer dass man Gregorianischen Choral singt, z.B. Gerleve täglich, Meschede täglich, Maria Laach täglich (?), Beuron täglich, Münsterschwarzach sonntags, St. Ottilien sonntags). Woher das kommt, weiß ich nicht, aber man sollte bedenken, dass gerade die Benediktiner sehr aktiv in der Liturgischen Bewegung waren und ein starkes Interesse an participatio actuosa hatten. Ich vermute, die sahen in ihren Konventen, dass die tägliche Messe nur von den studierten Patres verstanden wurde, während der ganze Rest des Konventes (v.a. die Laienbrüder) schon aus sprachlichen Gründen vom Verstehen ausgeschlossen waren oder sich irgendwie durchs Latein quälen mussten, ohne jemals darin heimisch zu werden. Dieser Zustand wurde dann (zurecht) als unbefriedigend angesehen.
Ich habe nicht den Eindruck, dass das Latein wieder zunähme. Außer vielleicht, dass bei internationalen Treffen man heute wieder lieber Latein verwendet als z.B. Englisch oder Italienisch. Aber in den Klöstern selbst scheint mir Messe in lateinischer Sprache kein Thema zu sein.
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#21   Katharina L. †   12:23:38 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Sehr richtig
Ich glaube, Sie phantasieren sich hier etwas zusammen. Die 10 – 15 Messen sind nur möglich, wenn sie von normalen Diözesanpriestern zelebriert werden – genau die wollte die FSSPX mit ihrer DVD Aktion ja auch ansprechen. Diese Priester werden dies ganz normal in Ihrer Pfarrkirche tun: 9:00 Hochamt im Alten Ritus, 10:30 Hochamt der Pfarrgemeinde (NOM) – oder umgekehrt. Von Personalpfarreien ist da keine Rede. Diese sind erstens dann auch überflüssig und könnten zweitens auch nicht personell besetzt werden.
Sehr richtig. Und es spräche nichts dagegen. Es gibt in den Pfarreien den Hauptgottesdienst am Sonntagvormittag (für den nichts anderes in Frage kommt als das Messbuch 1970) und daneben noch weitere Gottesdienste – ein Pfarrer veranstaltet vielleicht eine sonntägliche Messbuch’62-Messe, der Nachbarpfarrer macht die Vorabendmesse mit rhythmischen Liedern, dessen Kaplan betreut eine Kindermesse am Sonntagnachmittag, woanders gibt es jeden Sonntag eine Vesper usw.
Und dann wird man sehen, ob tatsächlich die Gläubigen massenhaft in die tridentinische Messe strömen. Ich glaub’s ja eher nicht.
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#7   Katharina L. †   11:08:04 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Jaja!
„Wir sagen: Bitte, erfüllt zuerst die Bedingungen.“
Das ist doch wahrer Gehorsam gegenüber dem Nachfolger Petri: Man stellt ihm Bedingungen.
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#36   Katharina L. †   18:24:47 | Dienstag, 6. Februar 2007
Schwachsinn
Hudal verhalf ua Josef Mengele und Adolf Eichmann zur Flucht. Heute wissen wir, wer diese Leute waren und was sie verbrochen haben. 1945 konnte das (fast) niemand wissen.
Das ist Schwachsinn.
Im Übrigen: Selbst dann gab es keinen Grund, ihnen zur Flucht zu verhelfen. Alleine schon die Tatsache, dass sie fliehen wollten, hätte einen verantwortungsbewussten Christen stutzig machen müssen. Wer überhaupt auf die Idee kam, nach Kriegsende irgendwelchen dahergelaufenen Deutschen zur Flucht nach Südamerika zu verhelfen, muss ein Nazi-Sympathisant gewesen sein. Anders ist ein solches Verhalten nicht zu erklären.
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#29   Katharina L. †   17:18:20 | Dienstag, 6. Februar 2007
Fast falsch
Bischof Prof. Dr. Hudal war einer, der den Kompromiß suchte mit der sekulären anti-monarchistischen Politik (in casu: NS-Regime),
Das stimmt, aber es verschweigt das Entscheidende: Dass Hudal nämlich noch ohne jede Not und ohne jeden Drang zum Kompromiss nach Kriegsende massenhaft nationalsozialistischen Verbrechern ermöglichte, sich der Strafverfolgung zu entziehen.
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#20   Katharina L. †   15:43:54 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Adolf Hudal
Genau. Und das teutsche Volk ist das beste!
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#15   Katharina L. †   15:33:38 | Dienstag, 6. Februar 2007
@ Adolf Hudal
Mir doch egal.
Elsass-Lothringen bleibt teutsch! Die Engländer sind Verbrecher! Die Juden sind schuld an unserem Unglück!
Heil.
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#13   Katharina L. †   15:30:31 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Alois Hudal
Von der Sprachproblematik Elsaß-Lothringens, d.h. von der Tatsache, daß immer weniger junge Leute dort deutsch verstehen, will ich erst gar nicht sprechen.
Ja, wenn damals die besten Freunde des guten Alois Hudal ihre Ziele erreicht hätten, dann würde heute sofort jeder erschossen, der in Elsass-Lothringen französisch spricht.
So kann’s kommen.
Heil Hudal!
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#9   Katharina L. †   14:50:56 | Dienstag, 6. Februar 2007
Und was lernen wir aus der Bilderserie?
Und was lernen wir aus der Bilderserie? Pius-Sekten-Mitglieder sind verlottert: Rennen in der Kirche herum und knipsen mit ihren Kameras. Keinen Respekt und kein Benehmen mehr.
Redaktion benachrichtigen Rücktritt des Bischofs von Chur angenommen
#4   Katharina L. †   18:40:58 | Montag, 5. Februar 2007
@ sacerdos helveticus
Besten Dank für die Erklärungen – sooo ganz falsch lag ich dann ja nicht.
Besonders gut gefällt mir dies hier:
Strenggenommen gehören übrigens nur die Kantone Graubünden und Schwyz zum Churer Diötesangebiet, die übrigen Kantone (siehe oben) sind nur Administrationsgebiet. Sie gehörten zum Alten Bistum Konstanz und wurden bei dessen Zerschlagung vor ca. 200 Jahren „provisorisch“ dem Bischof von Chur zugeteilt.
Wirklich kurios.
Redaktion benachrichtigen Freigabe wird kommen – Schule wird gehen?
#136   Katharina L. †   15:06:23 | Montag, 5. Februar 2007
@ Alois Hudal
Ich finde es gelinde gesagt höchst merkwürdig, daß Sie Pater Wildfeuer unterstellen, er habe hier Fangruppen, die Artikel in seinem Sinne schrieben.
Angesichts dieses und anderer Artikel ist es nur offensichtlich, dass Pater Wildfeuer hier Fangruppen hat, die Artikel in seinem Sinne schreiben.
Immer, wenn es hier um diese komische Schule geht, lautet jeder zweite Abschnitt sinngemäß „Pater Wildfeuer mit seiner großen Kompetenz und heiligmäßigen Tapferkeit tat diesunddies, doch die anderen, die leider seiner Genialität und ihren Aufgaben nicht gewachsen waren, taten dasunddas.“
Mit Berichterstattung hat das jedenfalls nichts zu tun. „Fan-tum“ trifft es schon eher.
Redaktion benachrichtigen Rücktritt des Bischofs von Chur angenommen
#2   Katharina L. †   15:03:26 | Montag, 5. Februar 2007
@ Benedikt
Das hat historische oder konkordatsrechtliche Gründe oder so etwas. Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass sich die Diözese über mehrere Schweizer Kantone erstreckt und jeder davon seine eigene Verwaltung hat.
So ähnlich ist es m.W. auch in der Diözese Münster, in der der Oldenburgische Teil einen eigenen Generalvikar hat.
Ist also ungewöhnlich, aber alles rechtens und m.W. schon sehr alt.
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber + …
#15   Katharina L. †   14:57:18 | Montag, 5. Februar 2007
@Heggi
Seelsorge (nicht Pastoral!!)
?? Ist das sowas wie „Gottesdienst (nicht Liturgie!!)“ oder „Kauf (nicht Erwerb!!)“ oder „Bestimmung (nicht Gesetz!!)“ oder „Rasen (nicht Wiese!!)“?
Redaktion benachrichtigen Hehre Worte
#23   Katharina L. †   14:54:46 | Montag, 5. Februar 2007
@Schwätzer aus dem Tradiland
Die Abtreibung ist an sich schlimmer, weil sie in jedem Falle das ewige Leben des so ermordeten Kindes verhindert (Limbus puerorum).
Genau. Denn derselbe Gott, der sich als die Liebe offenbart hat, führt im Himmel eine große Taufregistratur. Und wenn dann so ein abgetriebenes Kind vor ihm steht, schaut er kurz nach und sagt dann: „Du Scheißkind stehst nicht in meiner Taufliste. Dich lass ich nicht in den Himmel, du mieser Lump! Dann doch lieber den Adolf, der war wenigstens vorkonziliar katholisch getauft!
Redaktion benachrichtigen Unmoralisch + …
#10   Katharina L. †   15:41:42 | Sonntag, 4. Februar 2007
@ bonifaz
Nur weil das kanonische Recht 35 Jahre und nicht unbedingt die Promotion verlangt, heißt das ja noch lange nicht, dass es eine entsprechende, sich in dem angeblichen Fragebogen widerspiegelnde Praxis der Kurie gibt, zunächst einmal das Alter ein Jahr höher anzusetzen und eine Promotion zu verlangen.
Solange wir dieses Papier nicht kennen, wissen wir auch nicht, was drinsteht. Aber vielleicht hat sich der Redakteur (Drobinski oder aber der bekennermutige anonyme Redakteur von kreuz.net) auch nur vertippt und das mit der Promotion wird zwar in dem Fragebogen abgefragt, ist aber letztlich doch keine Bedingung, sondern nur eine kuriale Idealvorstellung.
Redaktion benachrichtigen Rücktritt angenommen
#7   Katharina L. †   13:28:53 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Lola
Lieber Katharina, was ist eigentlich aus ihrem kreuzwatch.twoday.net geworden? Flop. Flop. Flop.
Ich hab mir gedacht, wenn ich gar nichts schreibe, ist es letztlich immer noch besser als kreuz.net ;-)
Redaktion benachrichtigen Rücktritt angenommen
#4   Katharina L. †   13:16:16 | Freitag, 2. Februar 2007
Super!
Bravo, Redakteur! Das ist ja hier wie bei BildBlog www.bildblog.de/! Man weist auf einen Fehler hin – und er wird korrigiert. Und genau wie bei der Bild-„Zeitung“ gibt es natürlich keine Erklärung der Redaktion, keine Entschuldigung und keinen Dank!
Redaktion benachrichtigen Rücktritt angenommen
#1   Katharina L. †   13:01:48 | Freitag, 2. Februar 2007
Interessant
Kardinal Wetter ist zurückgetreten
Ausgerechnet kreuz.net, das sich doch in der Kirche besser auszukennen behauptet als selbst der Papst, bringt keine kanonistische Präzision zustande. Ein Bischof kann nicht einfach zurücktreten. Die Überschrift muss korrekterweise lauten:
Rücktrittsgesuch von Erzbischof Wetter jetzt angenommen.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#18   Katharina L. †   12:55:19 | Freitag, 2. Februar 2007
@ stat crux
Ich stimme Ihnen vollkommen zu!
So etwas wie eine (nicht nur pastoral gebotene) „Vielfalt“ innerhalb des einen römischen Ritus könnte (und, wenn ich die Dokumente des II. Vatikanums und etliche aus der Zeit der Liturgiereform richtig verstehe, dann SOLLTE das auch so sein) etwa darin bestehen, dass es eine „Hochform“ gibt in lateinischer Sprache (jedenfalls die gleichbleibenden Teile), mit gregorianischem Gesang (sei es in der Vollform aus dem Graduale oder in der für die participatio actuosa angepassten Form des Graduale Simplex), evtl. auch in Konzelebration, mit allen liturgischen Ämtern (von Thuriferar bis zum Kantor) etc; und neben dieser „Hochform“ eine „vereinfachte“ Form in der Volkssprache, mit mehr oder weniger frei gewählten Liedern, evtl. gekürztem Wortgottesdienst usw.
Bedauerlicherweise hat die nachkonziliare Entwicklung dazu geführt, dass nur letztgenannte Form wirklich praktiziert wird, während erstere praktisch nirgends kultiviert ist – und dass bei der „vereinfachten“ Form auch noch ständig in die Teile eingegriffen wird, die eigentlich nicht zur Disposition stehen dürften: Änderungen (nicht nur sprachlicher, sondern inhaltlicher Art) an den Orationen, Austausch der Lesungen, Eingriffe ins Hochgebet etc. etc.
Auch in ihrer Bewertung der Indult-Praxis stimme ich Ihnen voll und ganz zu!
Redaktion benachrichtigen Kindertod im Angebot
#5   Katharina L. †   12:46:00 | Freitag, 2. Februar 2007
Falsch
Im Wiener Einkaufszentrum ‘Lugner City’ riechen die Bananen nach Kinderblut.
Das glaube ich nicht bis zum Beweis des Gegenteils. Man bringe mir eine Banane aus der Lugner City. Mal schauen, ob ich daran Blut rieche.
Ich wette mein gesamtes Vermögen, dass es keinem kreuz.net-Redakteur gelingt, aus 100 Bananen die eine herauszuriechen, die aus der Lugner-City stammt. Welcher Redakteur nimmt die Wette an?
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#12   Katharina L. †   12:42:57 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Benedikt
Danke. Danke. Danke.
Das war es, was ich auszudrücken versuchte; aber Sie treffen es sprachlich am besten und klarsten. Bravo.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#9   Katharina L. †   12:17:25 | Freitag, 2. Februar 2007
Falsch
Daß die Bücher von vor 1969 weder abgeschafft noch generell abgelöst worden sind, geht daraus zweifelsfrei hervor, daß die Verwendung dieser Bücher durch das Motu Proprio „Ecclesia Dei“ von 1988 ausdrücklich gestattet worden ist
Nein. Denn: Der Weg, diese Bücher zu gestatten, ist das Indult. Und ein Indult ist per definitionem eine „gnadenhafte“ Erlaubnis einer Sache, die eigentlich nicht erlaubt ist. Wäre das Messbuch von 1962 nie abgeschafft worden, bräuchte es ja überhaupt kein Indult, um danach zu zelebrieren. Es braucht aber ein Indult, ergo: Es ist (eigentlich) abgeschafft.
Selbstverständlich ist das Messbuch von 1962 durch das von 1969/70 außer Kraft gesetzt. (Wie gesagt, es steht drin.)
Aber selbstverständlich könnte der Papst auch auf dem Wege des Indults (bzw. Regeln, nach denen Bischöfe Indulte erteilen können) beispielsweise erlauben, dass man nach dem Kölner Missale aus dem 19. Jh. zelebriert oder nach irgendeiner alten überlieferten Messordnung aus dem 5. Jh. Nichtsdestotrotz sind diese Dinge immer dann erloschen, wenn eine Neuauflage promulgiert wird.
Alles andere ist ein „Indult“, d.h. wörtlich ein „Gnadenakt“ (aus pastoralen Gründen, um der Einheit der Kirche willen oder warum auch immer). Und ein Indult – ich wiederhole mich – setzt voraus, dass die Sache „eigentlich“ nicht erlaubt ist.
Ebenso hätte Papst Johannes XXIII. per Indult das Missale von vor 1962 zulassen können, obwohl es mit der Edition von 1962 „eigentlich“ erloschen war.
Redaktion benachrichtigen Heruntergekommene Ökumene
#33   Katharina L. †   11:50:36 | Freitag, 2. Februar 2007
@VirFortis
Das hier ist kreuz.net. Auf Beschluss der unfehlbaren Redaktion, die definitiv über dem Papst steht, aber dem Richter über die Worte und Taten Jesu Christi und der Kirche, Marcel Lefebvre, untergeordnet ist, sind hier alle Regeln von Demut, Rücksicht, Sanftmut, Klugheit etc. außer Kraft gesetzt. Es gilt nur: Wer die von kreuz.net zum Abschuss freigegebenen Theologen und Bischöfe am beleidigendsten und herabwürdigendsten diffamiert, hat immer Recht!
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#7   Katharina L. †   11:41:01 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Hans
Sie gehen zu unreflektiert und m.E. fälschlich davon aus, dass sich das Meßbuch von 1970 als überarbeitete Auflage des Meßbuches von 1965 versteht.
Ich gehe nicht fälschlicherweise davon aus, sondern korrekterweise. Dass sich das Messbuch 1970 als überarbeitete Auflage des Messbuchs von 1965 versteht, steht nämlich drin. Unterschrieben von der zuständigen Autorität. Name: Papst.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#3   Katharina L. †   10:58:46 | Freitag, 2. Februar 2007
@Frater Meinrad
Diese Panikmache mit Spaltung ist nicht richtig, wieso soll ein Messritus der nie verboten wurde solches auslösen?
Es musste auch nicht verboten werden, er wurde einfach abgelöst durch eine Neuedition.
Warum hätte nach 1962 jemand das Recht haben sollen, einfach das Messbuch von vor 1962 zu verwenden („Hat ja keiner verboten“).
Jede Neuauflage setzt ihre Vorgängerinnen außer Kraft – genauso steht es auch im Messbuch von 1970. Lesen hilft! Mit einem Verbot hat das aber nichts zu tun, denn es ist ja noch immer derselbe Ritus, nur eben durch die zuständige Autorität neu geordnet. Auch der Selige Papst Johannes XXIII. hat die Messe von vor 1962 niemals verboten, aber durch seine Erweiterung des Canons und die damit verbundene Neuherausgabe des Missale war eben jenes neue Missale zu verwenden.
Redaktion benachrichtigen Keine Tragbahre – sondern eine Zigarette
#2   Katharina L. †   09:57:00 | Freitag, 2. Februar 2007
kreuz.net-Reihen
Ein neuer Beitrag aus der kreuz.net-Reihe
„Dollfus – der Heilige“
Diese Reihe löst die erfolgreichen Vorgängerreihen ab:
„Algermissen – das Modernistenschwein“
„Lehmann – der satanistische Verräter“
„Krenn – das arme, unschuldige Opfer“
„Alte Messe – warum Gott nur Latein versteht“
„Martin Humer – der heiligmäßige Pornosammler“
„Linz – die von Gott zur ewigen Verdammnis bestimmte Diözese“
und natürlich
„wikipedia – freimaurerische Untermenschen am Werk“
Redaktion benachrichtigen Der neue Chefideologe
#5   Katharina L. †   19:10:05 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Interessant
Dem farblosen Bischof von St. Pölten ist es gelungen, sich als Vorzeigefigur der österreichischen Sozialisten zu profilieren.
Aha. Und weil er so farblos ist, taugt er als „Vorzeigefigur“? Interessant… Was hetz.net so alles für Argumentationsfiguren erfindet…
Redaktion benachrichtigen Oh heiliges Trinkwasser
#5   Katharina L. †   16:20:19 | Mittwoch, 31. Januar 2007
O anonymer Redakteur
Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder.
Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder.
So, du anonymer, tapfer für seinen Glauben einstehender Redakteur, jetzt holst Du Dir mal ein Wörterbuch und schaust nach folgenden Begriffen:
– Etikett, das
– Etikette, die
Und dann meldest Du Dich hier und korrigierst mal schnell. So wie hetz.net das ja oft macht. Meistens auch ohne jede Erklärung, Begründung, Entschuldigung.
Ach ja, hetz.net ist ja unfehlbar und steht über dem Papst.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#20   Katharina L. †   13:17:56 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Antwort: Nein
Auch hier die Frage: Ist das nicht der, der das Schwulen-Priesterseminar betreibt?
Nein. Der hieß Krenn und ist nur noch Bischof emeritus.
Redaktion benachrichtigen Verkaufsschlager + …
#11   Katharina L. †   13:13:16 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@ruhrgebietler
Die gläubigen Christen sind daher gut beraten an jedem Gebäude der Irrgläubigen unentwegt zu protestieren und den Rosenkranz zu beten.
Nur: WER MACHT DAS!??
Tja, so eine Schande. Stattdessen hängen die Leute im Internetherum und beschimpfen andere, weil sie nicht „unentwegt Rosenkranz beten“! Also ruhrgebietler, auf geht’s – fang mal mit dem unentwegten Rosenkranzgebet an. Dann bleiben wir hier wenigstens von deinen Wortspenden verschont.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#17   Katharina L. †   12:59:27 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Demut
Andacht, Demut und Busse!
Ja, so schreibt der Ruhrgebietler, das Musterbeispiel an christlicher Demut.
Und Busse gibt’s in meiner Stadt genug. Ich fahre lieber Straßenbahn.
Redaktion benachrichtigen Verkaufsschlager + …
#9   Katharina L. †   11:41:13 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@ st.georg
Sehr richtig!
Niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi sein Blut vergießt, gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt.
Oh, da wird’s der Pius-Sekte aber schon heiß unterm Hintern! :-D
Redaktion benachrichtigen Verkaufsschlager + …
#6   Katharina L. †   10:52:46 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Quellen gewichten
„Die Kirche glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der Katholischen Kirche befindet – nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist (Mt 25,41),
Röm 11,25-36 sagt das Gegenteil.
Ach ja, die Kirche weiß es ja besser als ihre eigenen Glaubensquellen es wissen! :-D
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#2   Katharina L. †   10:49:04 | Mittwoch, 31. Januar 2007
So ein Quatsch
Der Kardinal läßt unerwähnt, daß die vom Konzil geforderten Reform im Meßbuch von 1965 verwirklicht wurde.
Das ist Unsinn. SC 51 fordert eine erweiterte Leseordnung. Diese liegt 1965 noch nicht vor. Somit ist die vom Konzil geforderte Reform NICHT im Messbuch von 1965 verwirklicht.
q.e.d.
Redaktion benachrichtigen Triumph der Doppelmoral
#1   Katharina L. †   18:22:03 | Dienstag, 30. Januar 2007
Jaja, die Doppelmoral
Jaja, die Doppelmoral…
Kleines Ratespiel:
Welcher Bischof war nochmal derjenige, der niemals Barmherzigkeit gegenüber verzweifelten Frauen walten lassen wollte, die für sich keinen anderen Weg wussten als ihr Kind abtreiben zu lassen, und der gleichzeitig als deutscher Militärbischof die Berufskiller segnete?
Redaktion benachrichtigen Wer ist schuld?
#23   Katharina L. †   16:24:31 | Montag, 29. Januar 2007
@ nonnobisdomine
– Haben Sie jemals Theologie studiert? – Sind Sie römisch-katholisch? – Und wenn Sie beides verneinen: Schweigen Sie bitte.
Aha. Sachkenntnis muss nicht mit Theologiestudium zusammenhängen. Aber wer weiß? Vielleicht habe ich ja Theologie studiert? Oder auch nicht?
Sukzessionslisten kann man jedenfalls bei www.catholic-hierarchy.org einsehen. Und aus der Kirchengeschichte ist eh bekannt, dass erst in Zeiten des Tridentinums man überhaupt auf eine historische Rekonstruktion der Weihelinien Wert legte. Nur konnte man eben nicht weit kommen, weil viele Dokumente fehlten (und bis heute fehlen).
Aber dass es bis Trient eine gültige Laienbeichte, gültige Priesterweihen durch Priester, sogar gültige Priesterweihen ohne Handauflegung, gültige Krankensalbung durch Laien gegeben hat und dass schon das Neue Testament bezeugt, dass die Ämter der Kirche eben nicht von Anfang an Bischof-Priester-Diakon waren, das wissen Sie doch hoffentlich, oder?
Also wenn Weihelinien „apostolisch“ sein sollen, ist das a) eine gewagte Behauptung und b) wohl doch nur theologisch verständlich, nicht aber materialistisch (also im Sinne der Tradis) als eine nachweisbare Kette von Ordinationen… Letztere ist in ihrer Symbolik natürlich der Idealfall – aber nachweisbar und bis zu den Aposteln rückführbar ist sie nicht. Weiß sogar der Papst (nur die Tradis leugnen es).
Redaktion benachrichtigen Wer ist schuld?
#18   Katharina L. †   14:50:10 | Montag, 29. Januar 2007
Sehr richtig!
Scipione Cardinal Rebiba (1504-1577), und dann ist Schluss mit der Zurückverfolgbarkeit!
Exakt. Und 90% der heutigen Bischöfe gehen auf Rebiba zurück. Ich glaube, es gibt noch eine Weihelinie, die 200 Jahre weiter zurückverfolgbar ist, aber mehr nicht.
Redaktion benachrichtigen Wer ist schuld?
#2   Katharina L. †   12:02:27 | Montag, 29. Januar 2007
Soso, die Kirchen
Die Kirchen haben selber für die kürzlich von deutschen Religionsvertretern angemahnte Ausbildung politischer Tugenden wenig getan.
Lange hat’s gedauert, aber nun hat auch kreuz.net anerkannt, dass nicht nur die katholische Kirche „Kirche“ ist! Danke sehr für diese Klarstellung! :)3
Redaktion benachrichtigen Meister des interreligiösen Dialogs? + …
#4   Katharina L. †   09:57:27 | Montag, 29. Januar 2007
@ HvO
Denken hilft! Hat irgendein Bischof an einer Abtreibung „mitgewirkt“? Überlegen Sie mal, was „mitwirken“ heißt! Mit der Ausstellung oder Nichtausstellung irgendwelcher Scheine hat das nichts zu tun. Ansonsten müssten Sie auch Gott exkommunizieren – schließlich hat der die Welt erschaffen, in der es Abtreibungen gibt und damit nach Ihrer kruden Logik „mitgewirkt“. :-S
Ach, und noch was: Wussten die Leserinnen und Leser schon, wer ebenfalls exkommuniziert wird, und zwar automatisch? Wer ohne Zustimmung des Papstes jemanden zum Bischof weiht! ;-)
Redaktion benachrichtigen Der Bischof geht live
#61   Katharina L. †   23:19:11 | Samstag, 27. Januar 2007
Wer??
Beten wir lieber für Mons. Franz Kampmann
Wer ist „Franz Kampmann“?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof geht live
#2   Katharina L. †   14:42:24 | Freitag, 26. Januar 2007
Bemerkenswert
Anfang Februar tritt einer der umstrittensten Diözesanbischöfe Deutschlands ab. Er hinterläßt ein im Glauben geschwächtes, moralisch zersetztes und liturgisch im Chaos liegendes Bistum.
So lautet der Titel. Und nun die Preisfrage: Werden die Aussagen des Titels im Artikel selbst erläutert und begründet?
A: Ja, denn kreuz.net ist ein seriöses journalistisches Medium.
B: Nein, denn kreuz.net mag es, im Namen des Herrn Menschen willkürlich zu beschimpfen und verunglimpfen, sogar ohne Begründungen und ohne journalistische Mindeststandards. Ohne ethische Mindeststandards sowieso. Naja, Hauptsache anonym, dann muss man ja auch nicht anständig sein.
Redaktion benachrichtigen Himmlische Rehabilitierung?
#29   Katharina L. †   13:30:47 | Freitag, 26. Januar 2007
So ein Schwachsinn
Im Bewußtsein der Leute war diese Aussage der österreichischen Bischöfe ein Schuldspruch gegen Kardinal Groer. Darf ich einen Menschen bloßstellen bei unklarer Sachlage? Nein. Und wenn er eindeutig schuldig geworden ist? Ebenfalls nein, solange nicht ein kirchliches oder staatliches Gericht nach gründlicher Untersuchung und in Freiheit ein Urteil nach Recht und Gesetz gefällt hat.
So ein Schwachsinn. Wenn ich nach Prüfung aller mir vorliegenden Fakten zu der Gewissheit gelange, dass mein Nachbar regelmäßig seine Kinder missbraucht, darf ich das selbstverständlich sagen. Warum sollte ich es denn nicht? Damit steht weder das Rechtssystem am Pranger noch überschreite ich meine Kompetenzen, sondern ich drücke meine Überzeugung aus.
Und das darf ich sogar, wenn es sich bei dem Betroffenen um den Papst handelt oder über einen der – bei hetz.net so zahlreich vertretenen – Über-Päpste.
Redaktion benachrichtigen Ulla Hahn und Botho Strauß distanzieren sich
#18   Katharina L. †   11:19:11 | Freitag, 26. Januar 2007
Unseriös
Dennoch sind aber die Bemühungen von Dr. Barth hoch zu achten.
Wenn jemand – und sei es auch bona fide – irgendwelche Namen unter ein Dokument setzt, dem diese Personen nicht ausdrücklich zugestimmt haben, sehe ich daran nichts, was hoch zu achten wäre.
Es ist nicht einmal im strategischen Interesse klug, sondern einfach nur dumm.
Redaktion benachrichtigen Bereichernd + …
#2   Katharina L. †   11:15:09 | Freitag, 26. Januar 2007
Unsinn
Die Befürchtungen der österreichischen „Wir-sind-Kirche“ Gruppierung entbehren jeder Grundlage, da sog. Traditionalisten in der Regel mit dem Vorwurf, schismatisch zu sein, aus der Kirche gedrängt werden.
Einmalig in der Geschichte gibt es Indulte, die es erlauben, eine ältere Fassung des Missale zu verwenden. Nur wegen der Traditionalisten.
Sowas hätte man mal nach Trient machen sollen: „Nö, das Missale Pauls V. nehmen wir nicht, wir wollen lieber das alte.“ – Wie ist die Kirche wohl damals mit den „Traditionalisten“ umgegangen (sofern die Tradition nicht älter als 200 Jahre war natürlich…)?
Redaktion benachrichtigen Himmlische Rehabilitierung?
#1   Katharina L. †   11:12:02 | Freitag, 26. Januar 2007
Zu viel verlangt?
Nach dem kanonischen Recht steht es allein dem
Papst zu, über einen Kardinal zu urteilen.
1. Die österreichischen Bischöfe haben nicht „geurteilt“, jedenfalls nicht im kanonischen Sinne, weil das ja nur der Papst kann.
2. Sie haben ihre Überzeugungen bzgl. Groer ausgedrückt.
3. Damit steht die juridische Kompetenz des Papstes nicht in Frage – wieso auch?
4. Sehr lustig, eine solche Anmerkung auf hetz.net zu lesen, wo eine anonyme Redaktion und weitgehend anonyme Leser sehr sehr sehr oft über einen Kardinal Lehmann „urteilen“ – obwohl das doch nur dem Papst zusteht. :-S
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#19   Katharina L. †   15:52:16 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Mal wieder zu einfach
Verbindlich ist daher der dogmatisierte griechische Text bzw. der Text der Vulgata, also pro multis.
So einfach ist das mit der „Dogmatisierung“ des griechischen Textes nicht. Nach Mk 14,24, Mt 26,28, Lk 22,20 und 1Kor 11,25 müsste Jesus dann nämlich vier verschiedene Sachen gesagt haben, die aber alle „dogmatisiert“ sind. Und nur zwei davon enthalten „pro multis“, einer enthält „pro vobis“ und einer enthält nichts von beiden.
Die liturgische Fassung „pro vobis et pro multis“ ist also ebenfalls bereits eine Deutung, die sich zwar nahelegt, aber keinesfalls mit „dem“ dogmatisierten Text übereinstimmt, weil es „den“ dogmatisierten Text gar nicht gibt. Es gibt nur vier verschiedene, und keiner von ihnen stimmt mit der liturgischen Fassung überein.
Ebenfalls dogmatisiert wäre demnach, dass das „Nehmet“ bzgl. des Kelches bereits VOR dem Brot gesprochen wird (Lk 22,17) – auch daran hält sich die liturgische Tradition nicht, die hier ebenfalls bereits deutend eingreift, indem sie sich für die Variante Mk/Mt/1Kor entscheidet (erst Brot, dann Kelch) und gegen Lk.
Auch „aeternum testamentum“ steht nirgends im Rahmen der Kelchworte, in keiner der vier Überlieferungen.
Und 1Kor hat kein „Nehmet“, weder beim Brot noch beim Kelch.
Also so einfach ist das mit dem „dogmatisierten“ Text nun keinesfalls.
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#13   Katharina L. †   16:59:13 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Hihi!
In Bayreuth hat sich ein Gebetskreis Bonifatius gebildet. Dieser geht gegen liturgischen Verfehlungen vor.
Wie geht denn ein „Gebetskreis“ gegen liturgische Verfehlungen vor? Indem er dagegen anbetet? Oder handelt es sich in Wirklichkeit um einen „Denunziationskreis“?
Merke:
Can. 27: Beste Auslegerin der Gesetze ist die Gewohnheit!
Can. 26: (Ich paraphrasiere) Eine gegen geltendes Recht verstoßende Gewohnheit erlangt nach 30 Jahren Gesetzeskraft. (Na gut, das ist jetzt arg vereinfacht… Das gilt natürlich nicht immer, aber manchmal eben doch)
Merke also:
Auch das Volk Gottes ist sehr wohl an der Gesetzgebung in der Kirche beteiligt. Durch consuetudo (bzw. desuetudo) können Gesetze entstehen.
Was Gratian noch wusste (nämlich die Teilhabe des Volkes Gottes an der Gesetzgebung), haben die Rubrizisten leider vergessen… Und dann gründen sie „Gebetskreise“, die gegen irgendwas „vorgehen“.
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#8   Katharina L. †   12:51:12 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ Defensor
Außerdem kommt in dem ein oder anderen Bistum immer mehr die Kommunion unter beiderlei Gestalt wieder in Mode. Nicht als Ausnahme, sondern als Regel.
Tja, wie sagte es doch Jesus Christus: „Nehmt und trinkt alle daraus.“
Und wie sagte es Paschasius Radbertus:
dicens accipite et bibite ex hoc omnes tam ministri quam et reliqui credentes hic est calix sanguinis mei novi et aeterni testamenti
Sagend: „Nehmt und trinkt alle daraus“ – sowohl die „Ministri“ als auch die übrigen Gläubigen – „das ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Testamentes“.
Nur gut, dass in der Praxis das Wort des Herrn wiederentdeckt wird.
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#3   Katharina L. †   11:43:44 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Folgendes
Als damals geschrieben stand, dass Kommunionhelfer auf keinen Fall Kommunionhelfen dürfen, wenn – und sei es auch nur zufällig – ein anderer Priester anwesend sei, wandte sich ein deutscher Priester direkt an einen Kardinal aus dem Rat zur authentischen Interpretation der Gesetzestexte und fragte ihn: „Wenn in einer Gemeinde Firmung ist, die ganze Kirche voll, Bischof, Pfarrer und einige Laien die Kommunion austeilen, und genau im Moment der Brotbrechung merkt der Bischof, dass hinten in der Kirche der Pfarrer der Nachbargemeinde steht, der zufällig vorbeikam und sich dachte: ‘Hm, mal schauen, wie der Bischof das macht, damit ich morgen für meine eigene Gemeinde gut vorbereitet bin’, muss der Bischof dann den Kommunionhelfer wegschicken und quer durch die Kirche rufen: „He, Pfarrer X., du teilst jetzt die Kommunion aus“?
Antwort des Kardinals: „Nein, so ist das nicht gemeint.“
Antwort des deutschen Priesters: „Wenn es nicht so gemeint ist, dann schreibt es nicht in die Instruktion hinein.“
Merke: Auch päpstliche Dokumente haben eine Hermeneutik, die nicht nur rubrizistische Kompetenz, sondern auch gesunden Menschenverstand voraussetzt.
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#19   Katharina L. †   16:26:25 | Dienstag, 23. Januar 2007
Aha!?
diesem sich selbstbemitleidenden
Davon finde ich in dem hetz.net-Artikel nichts. (Den Originalartikel kenne ich nicht)
Die beiden Liebenden werden auch jetzt nicht getrennt wohnen und händchenhaltend auf den Segen der Kirche warten.
Müssen sie auch nicht. Nach „Familiaris Consortio“ dürfen auch Unverheiratete zusammenleben; nur der Sexualakt ist außerhalb der Ehe nicht gestattet. Aber davon wissen wir beide nun wirklich nichts Genaues, das wissen nur die Betroffenen.
Scheinheiliges, verlogenes, mediengeiles und lügnerisches Modernistenpack
Ralf Birkner fühlt sich beim Verlassen des Priestertums auch von der Kirche nicht allein gelassen.
Im Artikel steht:
„Besonders die Gespräche mit dem Bischof von Münster hat er als ausgesprochen verständnisvoll in Erinnerung.
Die Kirche ist für sie immer noch ein wichtiger Teil ihres Lebens, auf den sie nicht verzichten möchten.“
Was ist daran scheinheilig und lügnerisch? Im Gegenteil: Schönere Worte über die Kirche und den Umgang der Menschen, die in ihr agieren, sind kaum vorstellbar. Geradezu eine Werbung für die Kirche.
Ganz im Gegensatz zu Ihrer Art, über Gottes Ebenbilder zu sprechen.
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#12   Katharina L. †   15:42:00 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ Vorredner
kokketiert er auch noch mit seinen Sünden öffentlich herum
Sünden? Das kann nur Gott entscheiden. Er hat ein gegebenes Versprechen gebrochen, aber was sagen Sie, wenn jemand sein Eheversprechen bricht, um z.B. Einsiedler zu werden (Klaus von Flüe wurde auf diesem Wege sogar zu einem Heiligen)? Was ist mit Marcel Lefebvre, der sein Gehorsamsversprechen gegenüber dem Papst gebrochen hat?
Im Übrigen ist die Laisierung ein ordnungsgemäßes kirchliches Verfahren. Sie kann gewährt werden oder nicht. In diesem Fall wurde sie offenbar gewährt. Wieso sollten Sie dann wissen können, dass das Sünde ist?
Übrigens heißt es „kokettieren“, nicht „kokketieren“. :-S
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#9   Katharina L. †   15:16:03 | Dienstag, 23. Januar 2007
Indelebil
Der ehemalige Priester Ralf Birkner
Liebe hetz.net-Redaktion! Auch Priester, die ihr nicht mögt, sind und bleiben Priester. Schon mal was von „character indelebilis“ gehört?
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#119   Katharina L. †   13:46:33 | Dienstag, 23. Januar 2007
Wie soll das denn gehen?
Bischof Mixa ist kein Vorwurf zu machen, denn dieser wurde vom allseits diktatorisch agierenden Algi persönlich zur Schnecke gemacht, damit er ja nicht noch eine tridentinische Messe in seiner Diözese zulasse. Der Algi macht nun mal kurzen Prozess und will die Kirche noch mehr protestantiesieren…
Wie soll das denn gehen? Der Bischof von X. „agiert diktatorisch“? (Kann er nicht, denn der Papst steht als Aufsicht über ihm) Der Bischof von X. macht den Bischof von Y. zur Schnecke? (Wie soll das denn gehen? Bei welcher Gelegenheit? Und wieso sollte sich der Bischof von Y. nach dem Bischof von X. richten, wenn es um die Zulassung von Messen nach einem mittlerweile durch eine neue Edition ersetzten Messbuch geht?)
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#2   Katharina L. †   11:03:48 | Dienstag, 23. Januar 2007
Schlecht beraten
Johannes Paul II. habe die Möglichkeit geprüft, die kirchlichen Gesetze zu ändern, um Päpsten den Rücktritt im Alter von 80 Jahren zu ermöglichen, so Kardinal Dziwisz.
Da hatte JP II aber schlechte juristische Berater. Nach CIC kann der Papst nicht nur mit 80, sondern jederzeit zurücktreten. Er muss es nur wollen und klar äußern.
Und dass JP II über Rücktritt nachgedacht hat, halte ich fast für eine Selbstverständlichkeit, denn bei einem so wichtigen Amt sollte sich der, der es innehat, immer wieder fragen, ob er dem Amt noch gewachsen ist.
Kardinal Ratzinger hat übrigens auch mal den Gedanken einer Altersbeschränkung auf 80 Jahre ins Spiel gebracht, leider weiß ich die Quelle nicht mehr. Er selbst wird im April 80, vielleicht hört man bis dahin ja etwas. Ich hoffe allerdings, er macht weiter, solange er gesund ist! Der Mann tut der Kirche sehr gut!
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#21   Katharina L. †   17:44:37 | Montag, 22. Januar 2007
@ Pünktchen
Nicht okay. Ich erwarte, dass Sie das einzige tun, was hier zu tun ist: sich entschuldigen.
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#19   Katharina L. †   17:40:41 | Montag, 22. Januar 2007
@Pünktchen
Seine Schweinchen-Dick-Visage, bei der die Triebhaftigkeit und Dummheit nur so aus jeder Pore quillt, tut da nur ein Übriges!
Dieses Zitat allerdings ist Ihnen sehr wohl vorzuwerfen.
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#78   Katharina L. †   17:38:52 | Montag, 22. Januar 2007
@Iacobus
Na dann lesen Sie doch mal, was für eine Art von Versammlung da beschrieben wird, in der die Frauen schweigen sollen! Wenn Sie so eine Versammlung irgendwo finden (z.B. sonntags bei der Piussekte), bin ich gerne bereit, dort zu schweigen :-D
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#75   Katharina L. †   17:25:31 | Montag, 22. Januar 2007
@ TradiStimme
Ja, und zwar, woraus Sie schließen, dass die Predigt einer ev. Superintendentin den geistl. Leben der kath. Kirche entspricht und aus dem gemeinsamen, also auch katholischen, christl. Erbe schöpft.
Sofern eine solche Predigt das Wort Gottes auslegt, entspricht sie selbstverständlich dem geistlichen Leben der katholischen Kirche. Was denn sonst?
Zur Sonntagsmesse: Sie verwechseln was: Die Sonntagabendmesse war schon seit dem II. Weltkrieg erlaubt
Nein, auch die Vorabendmesse. Quelle müsste ich nachschauen.
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#15   Katharina L. †   17:18:14 | Montag, 22. Januar 2007
Antwort
es wird halt in Zweifel gezogen, dass die Mönche so streng zu sich selbst sind – in eine Frage verpackt. Solche Formen des In-Zweifel-Ziehens sollten Sie erkennen können
Aber es ist doch relativ einfach: Irgendwer hier könnte doch Erfahrungen mit Bellaigue haben. Wénn derjenige berichten kann, dass ihm dort bei der Begrüßung durch alle Mönche die Füße gewaschen wurden, können wir vermuten, dass das dort so üblich ist. Wenn nicht, dann nicht. Und wenn nicht, dann wäre damit bewiesen, dass die Mönche sich nicht strikt an die Benediktsregel halten. Wenn doch, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass sie es tun.
Also: einfach Erfahrungsberichte hierher!
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#72   Katharina L. †   17:10:09 | Montag, 22. Januar 2007
@ W. Olpertinger
Gebete sind nicht Dummgelabere von LaInnen, welche sich anmaßen, in einer geweihten Kirche ihre- von ihrer protestantischen Verblendung infiltrierte- Meinung kundzutun
1. Luft holen.
2. Lesen.
3. Verstehen.
4. Meinung äußern.
Nochmal den Zusammenhang des päpstlich approbierten Direktoriums lesen: Es geht dort um „Gebete“ im Sinne von „gemeinsame Gottesdienste“. Dazu kann auch „Predigt“ gehören. Kann, muss aber nicht. Und es ist die Sache der Vorbereitenden, wer diesen Dienst übernimmt. Nicht Ihre Sache, sondern die der Vorbereitenden.
Erst lesen, dann denken. Dann eventuell schreiben.
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#13   Katharina L. †   17:07:24 | Montag, 22. Januar 2007
@ Pünktchen
Wen graut es vor gar nichts? Der sollte sich hier das Foto von Herrn Erwin Jansen (SPD Monschau) anschauen! (über: „Parteiarbeit“, „Ortsverein“)
Denn wie sagte schon Jesus Christus: „Beurteilt Menschen nach dem Äußeren, weil auch Gott euch nach dem Äußeren beurteilen wird.“
Redaktion benachrichtigen In die Pflicht genommen + …
#10   Katharina L. †   17:05:41 | Montag, 22. Januar 2007
@ Sulpi
Mich wundert, daß sich … ein Intellektueller wie Benedikt/Ratzinger sich auf Dinge mit -ismus (Ökumenismus) überhaupt einläßt.
Katechismus
Theismus
Traditionalismus
Embolismus
Katholizismus
Exorzismus
Dogmatismus
Thomismus
Na hoffentlich lässt der Hl. Vater seine Finger davon! :-S
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#8   Katharina L. †   16:40:23 | Montag, 22. Januar 2007
Hetze?
warum beteiligen Sie sich der Hetze gegen die Mönche, was haben die Ihnen getan? Halten Sie sich lieber an Röm 12, 9-21
Hat sich rebekka an „Hetze beteiligt“? Ich sehe nur, dass sie die Behauptung in Frage stellt, die Mönche hielten sich „strikt an die Benediktsregel“.
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#64   Katharina L. †   16:27:58 | Montag, 22. Januar 2007
@ TradiStimme
@ Freinsberg: Aus dem von Ihnen verlinkten Direktorium ist eines mit Sicherheit nicht ableitbar: Dass eine protestantische Predigt in einer katholischen Kirche zulässig wäre – egal aus welchem Anlaß.
Tja, Lesen ist wohl nicht Ihre Stärke:
108. […] Solche gemeinsamen Gebete sind sicherlich ein wirksames Mittel, um die Gnade der Einheit zu erflehen, und sie sind ein echter Ausdruck der Bande, durch die Katholiken immer noch mit diesen verbunden sind. Das gemeinsame Gebet ist als solches ein Weg, der zur geistlichen Versöhnung führt.
110. […] Dieses Gebet wird besonders empfohlen während der „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ oder während der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.
111. Ein solches Gebet sollte in gemeinsamer Übereinstimmung unter Mitwirkung der Vertreter der Kirchen, kirchlicher Gemeinschaften oder anderer Gruppen vorbereitet werden. Gemeinsam sollten sie untereinander entscheiden, wie jeder daran teilnimmt, und die Themen, Schriftlesungen, Lieder und Gebete aussuchen.
a) Eine solche Feier kann alle Lesungen, Lieder und Gebete umfassen, die das zum Ausdruck bringen, was allen Christen im Glauben und im geistlichen Leben gemeinsam ist. Sie kann folgendes beinhalten: eine Predigt, eine Ansprache oder eine biblische Meditation, die aus dem gemeinsamen christlichen Erbe schöpft und die das gegenseitige Wohlwollen und die Einheit fördert.
Noch Fragen?
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#62   Katharina L. †   16:16:39 | Montag, 22. Januar 2007
q TradiStimme
Wenn Sie wissen wollen, an welchen Tagen die Innsbrucker Indult-Messe stattfindet: Das von Ihnen geschätzte „hetz.net“ berichtete darüber vor ziemlich genau einem Jahr (am 17. Jänner 2006): Wunderliches und Ernüchterndes zum Thema „Indultmesse“ Die Indultmesse ist am Samstag Abend und ersetzt nach der Tradition nicht die Sonntagsmesse.
Auweia. Und Sie meinen, nur weil hetz.net nicht weiter darüber berichtet hat, seit der Stand vom 17.1.2006 immer noch aktuell? Das ist er nicht. Die „Indultmesse“ findet in einer zentralen Kirche statt.
Und Sie haben recht: Die Messe am Vorabend „ersetzt“ nicht die Sonntagsmesse. Denn: Sie IST eine Sonntagsmesse. Und das schon lange vor dem 2. Vatikanum.
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#48   Katharina L. †   15:34:30 | Montag, 22. Januar 2007
@Iacobus
Lustig, wie die prostestanten Heilige Schrift interpretieren. Bin ich total dum, oder…wo findet man, das die Frauen predigen können?
Taufe: „Priester, König und Prophet“ – so wird es im Taufritus gesagt, auch den Frauen. Die Frage muss also lauten: Warum sollte es verboten oder unmöglich sein, dass Frauen predigen? Es gibt nur einen Hinweis darauf, nämlich 1Kor 14,26-40. Aber was dort beschrieben wird, ist eine Art von Versammlung, die weder mit der hl. Messe noch mit ökumenischen Gottesdiensten vergleichbar ist. 1Kor 14,26-40 könnten allenfalls ein paar evangelikale Freikirchen in Anspruch nehmen, in deren Gottesdiensten auch Zungenrede, Auslegungen und sonstige spontane Offenbarungen vorkommen.
Also: Frauen sind getauft wie Männer, somit auch zum prophetischen Amt berufen.
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#41   Katharina L. †   15:21:04 | Montag, 22. Januar 2007
@ Mary Poppins
Die allerseligste Jungfrau hat nicht rumkrakelt. Demut ist eine Ihrer Tugenden. Sie hat sich nicht in Szene gesetz, wie eine Käßmann, Jepsen, und andere Laien/Laiinnen!
Sie hat Männern Weisungen erteilt:
Joh 2,5
Sie hat Gottes Weisung kritisch befragt:
Lk 1,34
Sie hat liturgische Texte kreiert:
Lk 1,46-55
Das ist doch schon mal ein Anfang.
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#29   Katharina L. †   14:08:14 | Montag, 22. Januar 2007
Noch eins
Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken kircheninterner Natur.
„jugendlicher Elan“ ist also der Tradi-Ausdruck für „schlecht erzogen“ :-D
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#22   Katharina L. †   13:34:41 | Montag, 22. Januar 2007
Hihi!
Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken kircheninterner Natur.
Das werd’ ich mir merken und bei Gelegenheit zitieren! :-D :-D :-D
Was bitte ist ein „politischer Zugang zu Problematiken kircheninterner Natur“?
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#20   Katharina L. †   13:30:20 | Montag, 22. Januar 2007
„Klar“?
Die Problematik ist klar.
Nein. Christen verschiedener Konfessionen vereinen sich zu einem Gottesdienst. Eine von ihnen legt den Glauben aus.
Welche Problematik ist da klar? Was könnte es Besseres geben als Zeugnisse des Glaubens?
Herr Auer kritisiert dieses „Event“, verübt also keine persönliche Attacke gegen den Ortsbischof von Innsbruck.
Natürlich nicht! Herr Auer will ja nur helfen! :-D Und mit seinen 24 Jahren ist er ja soo ein tolles Vorbild als demütiger Diener! :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Der Bischof und die Lutheranerin
#16   Katharina L. †   13:10:32 | Montag, 22. Januar 2007
Falsch
Der Artikel von Johannes Auer zeigt die Problematik sehr gut auf. Dafür gibt es – „zum Ausgleich“ – in der Diözese Innsbruck an Sonn- und Feiertagen keine Indultmesse;
Falsch. Es gibt sie, sehr zentral in Innsbruck, jeden Sonn- und Feiertag. Und wer ist an entsprechender Stelle als Ansprechpartner angegeben? Johannes Auer! Offenbar hat selbst das gewährte Indult ihm nicht geholfen, seinem Bischof auch nur minimalsten Respekt und Gehorsam entgegenzubringen.
Redaktion benachrichtigen Exegese oder Arroganz?
#6   Katharina L. †   13:03:25 | Montag, 22. Januar 2007
Bitte Belege
Ausgerechnet Theologen und Liturgiker behaupten, der Herrgott habe sich in dogmatisch problematischer Weise geäußert.
„Theologen“ (im Plural) und „Liturgiker“ (im Plural) behaupten, der Herrgott (der Sohn Gottes, eines Wesens mit dem Vater?) habe sich in dogmatisch problematischer Weise geäußert.
Bitte Belege beifügen! Mindestens zwei „Theologen“ (weil Plural) und zwei „Liturgiker“ (weil Plural).
Und los – mal schauen, wer es schafft!
Redaktion benachrichtigen Der Bischof und die Lutheranerin
#12   Katharina L. †   13:00:02 | Montag, 22. Januar 2007
Schwachsinn
1. Laien ist es nicht verboten, außerhalb der Eucharistiefeier zu predigen.
2. Das Abhalten ökumenischer Gottesdienste ist selbstverständlich in Kirchen möglich – wo denn sonst?
3. Das Kriterium für die Predigt ist nicht, WER predigt, sondern nur, WAS gepredigt wird. Im Innsbrucker Dom wird seit Jahrhunderten DAS Marienbild schlechthin aufbewahrt – gemalt von einem Protestanten. Es ist unerheblich, wer es gemalt hat – genauso ist es bei einer Predigt.
4. Ist Johannes Auer nicht der Milchbubi, der schon seit Jahren gegen Bischof Scheuer hetzt, wo er nur hetzen kann?
5. Johannes Auer sei an das Wort des Herrn in Lk 10,16 erinnert: „Wer euch hört, hört mich“. Zum Glück bezieht sich das auf die Apostel und nicht auf Johannes Auer.
Redaktion benachrichtigen Die Namen unter dem Manifest
#14   Katharina L. †   00:07:46 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Hyazinth
Sie sind eine Schwätzerin erster Güte!
Gutes Argument! :-S
Der Ritus geht bis zu den Aposteln zurück.
Ja. Deswegen tauchen im Hochgebet auch die ganzen heiligen Päpste auf! :-D
Wo steht übrigens geschrieben, daß es in der frühen Kirche offiziel zur Handkommunion gekommen ist.
Ausreichende Belege bei Jungmann, Missarum Sollemnia, über den Kommunionempfang. Um es mit Ihren Worten zu sagen (und obendrein in korrekter Orthographie): „Das ist eine glasklare wissenschaftliche Arbeit, erkennen Sie das mal an!“ :-S
das Altäre nicht an die Wand geschoben sind heißt noch lange nicht, daß nicht gen Osten zelebriert wurde.
Habe ich das behauptet? Ich habe nur gesagt, dass in der Zeit der Entstehung der Gregorianik keine Altäre an die Wand geschoben wurden. Wie kommen Sie dann darauf, ich hätte damit etwas über die Zelebrationsrichtung gesagt? Sie lesen aus meinem Text etwas heraus, was dort nicht steht. Also: Erst lesen, dann denken!
Was soll außerdem der saublöde Einwand mit Herz-jesu- verehrund und Fronleichnam, aht nichts damit zu tun.
Stimmt. Hat nichts damit zu tun. Aber ich könnte hinzufügen: Tabernakel im Hochaltar hat’s im 8. Jh. auch noch nicht gegeben. Und das ist ja angeblich für die „alte Messe“ so wichtig!
Solnage Sie nicht anständige Beweise für ohre lächerlichen Allerweltsthese vorlegen, SIe Phrasendrescherin, gilt die tradition der heiligen Mutter der Kirche!
Jungmann, Missarum Sollemnia. Im Fußnotenapparat genügend Belegstellen. Lesen bildet! :-S
Redaktion benachrichtigen Die Namen unter dem Manifest
#10   Katharina L. †   23:45:57 | Samstag, 20. Januar 2007
So falsch
Aus dem alten Ritus heraus gewachsen und mit ihm wesenhaft verbunden ist der Gregorianische Choral,
Der Gregorianische Choral entstand spätestens im 8. Jh. Zu dieser Zeit gab es noch
– Handkommunion
– das Betreten des Altarraumes durch Laien (nämlich beim Kommunionempfang)
– Altäre, die nicht an die Wand geschoben waren
– kein Messformular für jeden Tag
– kein Fronleichnamsfest, kein Allerheiligenfest, keine Herz-Jesu-Frömmigkeit
Der „alte Ritus“: Ja, er geht auf ältere Vorlagen zurück. Aber in der Form, wie er dann seit 1570 gefeiert wurde, stammt er eben erst von 1570. Der „alte Ritus“ hat keineswegs den Gregorianischen Choral hervorgebracht – Gregorianik ist VIIIEL älter. Und mit Spitzendeckchen als liturgischer Kleidung, Hochaltären, Verweigerung der Kelchkommunion etc. hat er gar nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#76   Katharina L. †   14:37:23 | Samstag, 20. Januar 2007
@ Defensor
Es wird klar, daß hier in erster Linie der Priester betet.
NEIN! Selbst wenn es Stellen gibt, die eine Interpretation wie die Ihrige zulassen, betet keineswegs „in erster Linie“ der Priester! Zum Gebet wird aufgefordert mit „Gratias agamus“ und das Gebet wird von der Gemeinde beantwortet mit „Amen!“
Hier betet die ganze Gemeinde, wobei der Priester als ihr Sprecher fungiert (und dann in der Tat auch einzelne Teile auf sich selbst bezieht). Gerade die Passage
Gedenke, Herr, Deiner Diener und Dienerinnen N. und N. und aller Umstehenden, deren Glauben und Opfergesinnung Du kennst. Für sie bringen wir dieses Lobopfer dar, und sie selbst opfern es Dir für sich und alle die Ihrigen…
beweist, dass es das Gebet ALLER ist, selbst wenn hier tatsächlich zwischen „uns“ und „denen“ unterschieden wird.
Über Laut- und Leisesprechen habe ich nichts gesagt. Im byzantinischen wird fast nichts von der Anaphora laut gesprochen; Joseph Ratzinger hat mit Freude auf die Wirkung der Kanonstille hingewiesen (z.B. im „Geist der Liturgie“).
Aber die Behauptung, dass Hochgebet sei „in erster Linie Gebet des Priesters“ ist mit Entschiedenheit zurückzuweisen. Es ist Gebet der Kirche (Plural), als deren Sprecher der Priester auftritt.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Forderung + …
#10   Katharina L. †   13:35:36 | Samstag, 20. Januar 2007
@ Romulus
Was ist an der Frage nach dem Beweis für ein willkürlich begründeten Kausalzusammenhang blöd??
Entweder der Kausalzusammenhang besteht, dann sollte der Beweis leicht zu erbringen sein (WEIL die Diözese Erfurt dieunddie Angebote gezielt als Atheisten, Unsichere, Agnostiker, Ratsuchende etc. richtet, DESWEGEN SINKT NOTWENDIGERWEISE die Zahl der Katholiken), oder er ist nicht beweisbar, dann sollte man ihn auch nicht mit solchem Nachdruck behaupten.
Ansonsten behaupte ich halt: Weil es kreuz.net gibt, deshalb ist gestern notwendigerweise ein Sturm über Europa hinweggefegt. Und jeden, der mich nach der Begründung für die Behauptung fragt, kanzel ich dann mit „Ach lass es doch, wenn du so blöd bist“ ab und lasse mich als Trägerin der Wahrheit feiern! :-D
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Forderung + …
#8   Katharina L. †   13:16:56 | Samstag, 20. Januar 2007
@ Romulus
Diese aufgezählten Dinge sind nicht für Gläubige, Sie Schlaupforz, sondern für Atheisten.
Äh, ja, weiß ich. Deswegen ja meine Frage, wo da der Kausalzusammenhang bestehen soll. Bzw.: die Forderung nach einem Beweis, das ein solcher besteht.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Forderung + …
#6   Katharina L. †   12:39:59 | Samstag, 20. Januar 2007
So ein Unsinn
Das haben sie nun von ihren Lebenswendefeiern, von ihren Liebenden-Segnungen, von ihren Totenkulten im Dom und von ihrem geplanten Urnensammelplatz für jedermann (Columbarium) in der schönen Allerheiligenkirche…
Beweisen Sie den Kausalzusammenhang zwischen a) dem oben Genannten und b) der sinkenden Zahl der Gläubigen. Möglich wäre auch, dass ohne die unter a) genannten Dinge die Zahl der Gläubigen noch stärker sinken würde! Also: Wenn Sie so etwas behaupten, dann beweisen Sie es auch. Angesichts des Nachdrucks, mit dem Sie hier reden, dürfte das doch ein Leichtes sein. Und wie man einen Kausalzusammenhang beweist, wissen Sie sicher aus der Philosophie. Kleiner Hinweis: „Die Gottesmutter hat es mir gesagt“, „Das ist doch klar“, „Nur modernistisches Untermenschenpack sieht das nicht“ sind KEINE Beweise.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#50   Katharina L. †   21:17:28 | Freitag, 19. Januar 2007
Canon
@ Katharina L.: Warum ist der Canon eigentlich in der 1. Person Plural formuliert?
Ist er das wirklich???
Gratias agamus
rogamus ac petimus
quae tibi offerimus
tibi offerimus
communicantes … venerantes
quaesumus
diesque nostros
ut nobis Corpus…
ach, und so weiter.
Der ganze Canon in der 1. Plural an Gott gerichtet.
Redaktion benachrichtigen Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an
#24   Katharina L. †   21:08:35 | Freitag, 19. Januar 2007
Antwort
Sind Sie auch so eine abgedrehte, unbefriedigte Pastille?
1. Nö
2. Die Richtigkeit einer Aussage hängt nicht davon ab, wer sie ausspricht.
3. Im Internet kann sich jeder irgendeinen Nickname geben.
4. Wer weiß? Vielleicht bin ich das Modernistenschwein Algermissen mit falschem Nickname? Oder das Modernistenschwein Mixa mit falschem Nickname?
Redaktion benachrichtigen Kanzler Engelbert Dollfuß, bitte für uns!
#28   Katharina L. †   21:02:20 | Freitag, 19. Januar 2007
Hääääääääääää?
Offenbar stehen Sie der Ermordung von Kanzler Dollfuß positiv gegenüber.
Häääääääääää?
Redaktion benachrichtigen Kanzler Engelbert Dollfuß, bitte für uns!
#4   Katharina L. †   16:25:25 | Freitag, 19. Januar 2007
Unsinn zum Quadrat
Dollfuß war unter allen Staatsmännern Europas Hitlers einziger, zum Handeln entschlossener, Gegner.
Was für ein Gelaber.
Was hat hetz.net jetzt eigentlich an Dollfuß so gefressen? Gibt’s nichts Neues von Modernistenschwein Algermissen, Modernistenschwein Lehmann, Modernistenschwein Benedikt XVI., Modernistenschwein Kamphaus und Modernistenschwein Schwarz?
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#21   Katharina L. †   16:21:04 | Freitag, 19. Januar 2007
Frage
Da ich seit Jahren (fast) ausschließlich die alte Messe besuche, fehlte mir „Kanonstille“ für das persönliche Gebet.
Warum ist der Canon eigentlich in der 1. Person Plural formuliert? Damit Hacki währenddessen noch privat beten kann? Der Canon ist Gebet der ganzen Kirche (und sollte auch als solches erfahrbar sein) und nicht der meditative Background für Hackis Privatgebete.
Redaktion benachrichtigen Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an
#16   Katharina L. †   13:35:54 | Freitag, 19. Januar 2007
@ Sebulon
Hm. Also Männer, die aus ihrer Diözese abgehauen sind, weil es woanders bequemer ist? Wahres Opferleben, sag ich da! :-D
Redaktion benachrichtigen Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an
#14   Katharina L. †   13:31:08 | Freitag, 19. Januar 2007
Noch eine Möglichkeit
Warum sind in den letzten Semestern viele, rechtgläubige Kandidaten abgesprungen? Sind es immer die Kandidaten schuld?
Wieso muss den irgendwer „schuld“ sein? Die Seminarzeit dient doch auch der Prüfung der Kandidaten – sowohl durch die Seminarleitung als auch durch sich selbst. Nicht jeder, der ins Priesterseminar eintritt, ist auch wirklich zum Priester berufen. Wenn sich das im Laufe der Zeit klärt, ist es gut – und niemand ist „schuld“. Nicht jeder, der „rechtgläubig“ ist (woher auch immer Sie meinen das beurteilen zu können), ist auch zum Priester berufen.
Redaktion benachrichtigen Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an
#6   Katharina L. †   12:37:36 | Freitag, 19. Januar 2007
@stimme der vernunft
Danke! Das war der beste Leserbeitrag in hetz.net seit langem!
Redaktion benachrichtigen Verkehrte Welt
#11   Katharina L. †   10:54:42 | Freitag, 19. Januar 2007
Quatsch
eine verkitschte, unrichtige Darstellung der katholischen Riten zum Zwecke des Selbstbetrugs und der Gewissensberuhigung.
Keineswegs. Der Zweck ist die Verkündigung des Wortes Gottes, der Lobpreis Gottes und die Heiligung des Menschen. Ob dieser Zweck erreicht wird, mögen Sie ja bestreiten, aber dass das und nichts anderes der Zweck ist, können Sie nicht bestreiten. Jedenfalls nicht, ohne an der Sache vorbeizugehen.
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#30   Katharina L. †   18:21:36 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Ganz falsch
E.B. Lefebvre hat ja keine Bischöfe mit Jurisdiktion geweiht. Somit fällt das schismatische Element komplett aus.
Unsinn. Das hat mit Jurisdiktion überhaupt nichts zu tun.
Can. 1398 – Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zu.
Kein Bischof hat eine Abtreibung begangen. Jedenfalls nicht dass jemand von uns es wüsste.
In Can. 1329 CIC heißt es, wenn die Straftat ohne die Mitwirkung der Mittäter gar nicht hätte begangen werden können
Wieso hätten die Abtreibungen nicht ohne die Mitwirkung der Bischöfe begangen werden können? Selbst hätte auch ohne Beratungsschein eine Abtreibung begangen werden KÖNNEN. (Ansonsten müssten Sie ja sogar Gott exkommunizieren, denn durch die Erschaffung der Welt wäre er dann Mittäter an den vielen Abtreibungen – ohne Schöpfung wären die ja gar nicht möglich!).
Alle von ihnen geweihten Bischöfe und Priester sind illegal und ebenfalls exkommuniziert.
Großer Unsinn.
Auch Kardinal Ratzinger hat diese Scheine von 1977-1981 vergeben, etwa 20000 pro Jahr, zusammen etwa 80000. Das Blut der Kinder schreit zum Himmel!
Rätselhaft, wieso Kardinal Ratzinger Mittäter an Abtreibungen war…
Redaktion benachrichtigen Glauben Sie, daß Jesus über das Wasser gegangen ist?
#4   Katharina L. †   14:42:18 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Katharina L.
Ich halte mich an die Lehre des I. Vatikanischen Konzils,demzufolge Vernunftaussagen kein Glaubensgegenstand sein können. Ob sich der Körper Jesu oberhalb der Wasseroberfläche befand oder nicht,ist kein Glaubensgegenstand.Ich kann das genausowenig „glauben“,wie ich „glauben“ kann,dass 2+2 4 oder 5 ist.
Ich halte mich ferner an die Aussagen des Konzils von Chalkedon,wonach Jesus Christus uns in allem gleich ist außer der Sünde.Er hebelt also keine Naturgesetze aus.
Ich glaube,dass Jesus Christus alle lebensfeindlichen Mächte besiegt in seiner Auferstehung,ich glaube, dass das Böse und Zerstörerische nicht das letzte Wort haben wird.Und dass dies überliefert wird in den Evangelien.
Wären die Evangelien Erzählungen von Naturgesetz-Übertretungen vor 2000 Jahren,wären sie 1) für mein Leben irrelevant und 2) nicht glaubwürdiger als andere derartige Erzählungen über andere Menschen aus jener Zeit auch (und derer gab es sehr viele). Der Glaube,dass Jesus ein Zauberer war,der Kunststückchen vorführt,ist armselig gegenüber dem Glauben,dass der Sohn Gottes das Böse zu überwinden vermag und dass ich daraus („als Auferstandene“, wie Paulus sagt)schon jetzt leben kann und Anteil habe an der ewigen Herrlichkeit.Und Letzteres glaube ich.Daher glaube ich auch, dass Jesus Christus über das Wasser lief.Denn schon das Wort „glauben“ in diesem Satz drückt nach Lehre der Kirche aus, dass es sich nicht um eine physikalische Aussage handelt.Auch wenn vernunfthassende Tradis das gerne so hätten.
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#62   Katharina L. †   23:59:17 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Falsch
Auch bei der Alten Messe müssen sie mitsingen, den Text im Missale mitlesen, die Antworten des Volkes laut sagen (ausser bei der stillen Messe), hinknien+sitzen+stehen. ausserdem müssen sie durch erlernen der lateinischen Sprache ihren Horizont erweitern ;- )
Niemand MUSS das! (Bitte Belege!)
Stattdessen ist ständig kniendes Rosenkranzbeten während der Messe bei Piussekte und Petrusbruderschaft SEHR GERNE gesehen!
Lassen Sie uns mal zu einer dieser Messen gehen, und dann sprechen Sie bitte jeden an, der kniend Rosenkranz betet, und sagen ihm GENAU DAS, was Sie in oben zitiertem Posting schrieben! Sie werden sehen, wie die Reaktion ist! („Modernist“ wird noch zu den freundlicheren Kommentaren gehören! :-D )
Redaktion benachrichtigen Päpstlicher Dosensegen + …
#11   Katharina L. †   23:56:38 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@möchtegern-kathole
Schau an! Dann haben Sie sicher auch den allerhöchsten Respekt für die Altkatholiken, die nach dem I. Vatikanum nichts anderes wollten (jedenfalls beanspruchte sie das!) als „der Bewahrung des überlieferten Glaubens dienen“.
Also wenn die Piussekte das darf („überlieferten Glauben“ herholen – obwohl Papst und Konzil sehr deutlich gesagt haben, dass sowohl ihre Messe als auch ihre Verkündigung nichts anderes ist als der überlieferte Glaube – und mit dieser Begründung dann einen mit der Exkommunikation belegte Akt setzen), na, dann dürfen die Altkatholiken das ja wohl noch viel mehr – schließlich waren die fast 100 Jahre früher und somit die wahren Tradis!
Ach so, und die Arianer natürlich auch (die nach dem Konzil von Nikaia nichts anderes beanspruchten als den überlieferten Glauben treu zu bewahren)!
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#60   Katharina L. †   23:52:22 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Übrigens
Schön, dass gerade Neuerungen hier immer ziemlich gehässig kommentiert werden – aber einen neuen „Hymnus“ in Anliegen „Hass auf das II. Vatikanum“ (Konzil = höchste Autorität der Kirche [neben anderen]), „Hass auf die Volkssprache“ (schon von Pius XII. hoch gelobt), „Hass auf participatio actuosa“ (schon von Pius X. gefordert), „Hass auf Kritiker des Rosenkranzbetens während der Messe“ (von Pius XI. und XII. nicht unter die Formen der participatio actuosa gezählt) zu verfassen, jaaa: dann mögen wir Neuerungen ganz schnell!!
Redaktion benachrichtigen Frisch und fröhlich in den Abgrund
#18   Katharina L. †   23:44:57 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Also:
Was hat ein Religionsunterricht von einem solchen Lehrer für einen Wert?
Hm. Noch nicht lange her, dass andere Leser herausgestellt haben, dass bei hetz.net nur die Meinung zählt, aber nicht die Person dessen, der sie vertritt. Siehe Algermissen: Man kann sogar Bischof sein, wenn hetz.net hassen will, wird eben auch im Namen der Kirche ein Bischof gehasst.
Aber wenn es nur auf den Inhalt ankommt, nicht auf die Person, warum soll dann nicht auch o.g. Person guten Religionsunterricht machen können? Erst wenn der Unterricht schlecht ist, ist der Unterricht schlecht. Aber er ist nicht schon deswegen schlecht, weil mir die Person nicht passt.
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#12   Katharina L. †   16:18:37 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Athanasius
Sagen Sie das auch über das nach Pius-Sektenlehre „die Häresie begünstigende“ Messbuch von 1970? Gut so.
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#10   Katharina L. †   16:10:08 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Tradi-Art
Papst Pius XI. hat z.B. 1932 só zum ersten mal über Maria gesprochen vor Radio Vatikan. Natürlich ist sie kein Enderlöser wie Jesus, aber doch Mitarbeiterin der Erlösung. Deshalb weihte der niederländische Episkopat 1943 auch das ganze niederländische Volk, insbesondere aber die Katholiker, Maria-Miterlöserin zu.
Na gut. Aber dann sagen wir es nach Tradi-Art: Der Ausdruck „Co-Redemptrix“ begünstigt die Häresie! :-D
Redaktion benachrichtigen Unter Dach und Fach
#16   Katharina L. †   16:01:13 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Catholicus
Wenn kreuz.net ohne Belege von „Misswirtschaft“ schreibt, so grenzt dies an Verleumdung. Da kreuz.net jedoch anonym tätig ist und dies sogar als „Ehrensache“ ansieht, wollen sich die Verantwortlichen vor keinem irdischen Richter verantworten. Und der ewige Richter? Dieser erwartet tatsächlich die Umkehr jener, die Böses tun!
Tja, hetz.net glaubt nicht daran, dass Gott auch in die Herzen der Menschen schaut und nicht nur auf anonyme IP-Adressen.
Den Bekennermut, zu den eigenen Kampagnen auch einzustehen, wie es eines Christen würdig ist, haben die Feiglinge hier eben nicht.
„Mehr Schiss als Vaterlandsliebe“, sagte mein Vater bei solchen Gelegenheiten gern. Gilt auch für hetz.net: Mehr Feigheit als Bekennergeist.
Da lässt sich’s dann prima lügen und Gott einen guten Mann sein lassen. Aber wenn Gott nur halb so streng ist wie es die Tradis gerne behaupten, dann wird die Redaktion von hetz.net vor ihm nur schwer bestehen. Und die Ausrede „war anonym, du kannst nicht beweisen, dass wir es waren“ zieht vor ebenjenem Gott auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#8   Katharina L. †   15:56:13 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Co-Redemptrix
Bei „Co-Redemptrix“ wird sich die erste der Erlösten nicht angesprochen fühlen.
Mal abgesehen davon, dass „Co-Redemptrix“ und „Genitrix“ sich nicht wirklich zu einem schönen Reim zusammenfügen. Ein Paroxytonon und ein Proparoxytonon… Mensch, da waren die Kirchenväter einfach besser im Hymnenschreiben. Und auch nicht häretisch.
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#4   Katharina L. †   15:52:10 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Dass ich nicht lache
Versus tabernaculum
Lesen Sie mal U. Langs „Conversi ad Dominum“, dann werden Sie verstehen, dass die Gebetsostung nichts mit dem Tabernakel zu tun hat. Der kommt allenfalls akzidentell dazu, und auch das erst relativ spät (nämlich viele Jahrhunderte nach dem ältesten Brauch, Richtung Osten zu beten). Auch in Kirchen, die keinen Tabernakel haben, ja sogar in Kirchen, die gemäß viel älterer Tradition den Tabernakel ausgelagert haben in eine Seitenkapelle, lässt sich versus orientem feiern.
Merke: Der Herr muss nicht schon in Brotsgestalt da sein, ehe man Richtung Osten beten und um die Wandlung von Brot und Wein und der ganzen Gemeinde bitten kann.
Ist das echt so schwer zu verstehen?
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#14   Katharina L. †   15:44:49 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Sehr gut!
Die Forderung nach einer sofortigen Suspendierung, die jetzt von einzelnen Katholiken erhoben wird, verlangt aber eine genaue kirchenrechtliche Prüfung unter Einbeziehung aller Fakten
So heißt es in der Presseerklärung. Und das ist richtig! Gerade hetz.net wehrt sich immer gegen vermeintliche bischöfe Willkür. Nun, dann muss das auch für die „andere Fraktion“ gelten, nicht nur für die Tradis, sondern auch für die Revoluzzers. Oder sollten Tradis etwa etwas gegen „eine genaue kirchenrechtliche Prüfung unter Einbeziehung aller Fakten“ haben? So wie hier die Exkommunikation von Bischof Lefebvre von allen möglichen Leuten solange hin- und herinterpretiert wird, bis aus einem Exkommunizierten ein Heiliger wird, wird man ja wohl auch in der causa Hw. Golatz verlangen dürfen, dass Pauschalurteile sorgsam geprüft und abgewogen und ggfs. auch revidiert werden.
Also: Recht so, Exzellenz!
Redaktion benachrichtigen „Hw. Golatz muß suspendiert werden!“
#10   Katharina L. †   18:40:27 | Dienstag, 16. Januar 2007
@nonnobis
Sie verstehen nicht.
Wenn Jesus Christus sagt „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“, dann gilt dieses Wort jedem, der es hört. Es gilt IHNEN. Es gilt MIR. Es gibt NIEMANDEM von uns das Recht, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen „Der da hat schon geworfen, dann darf ich jetzt aber auch den zweiten Stein werfen.“
Sie missverstehen Jesus Christus. Und ich befürchte, Sie tun es absichtlich. Jesus Christus spricht in Bildern, Metaphern, Gleichnissen. Das Gleichnis in obigem Fall bedeutet nicht „Sobald jemand den ersten Stein geworfen hat, darfst du dann den zweiten werfen“, sondern es bedeutet „niemand darf Böses initiieren.“
Wie Sie über den Bischof reden, ist boshaft. Es ist unchristlich und gegen die Weisung des Herrn. SELBST WENN der Bischof irgendeine Schuld auf sich geladen hätte, wären Sie doch nicht berechtigt, ihn so zu behandeln.
Hören Sie lieber auf Jesus Christus, dessen Wort die Heilige Schrift, die Kirche und die Liturgie verkünden, und hören Sie nicht auf Ihren Hass.
Redaktion benachrichtigen „Hw. Golatz muß suspendiert werden!“
#8   Katharina L. †   18:21:08 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ non nobis
Nein, man kann von vielen Bischöfen im deutschsprachigen Raum enttäuscht sein ob ihrer menschlichen Qualitäten. Und ihr Schweigen zeugt nicht gerade von einer menschlichen Qualität.
Wie war das noch mit dem ersten Stein? Wer darf den werfen?
Na dann mal los!
Redaktion benachrichtigen Warum sich die Neue Messe durchgesetzt hat
#45   Katharina L. †   16:09:29 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Maledica
Zeigen Sie mir, wo (Messbuch, AMS, Päpstl. Verlautbarungen, Bischöfliche Verlautbaren etc.) das von ihm verlangt wird. Eine einzige Belegstelle genügt schon!
Zeigen Sie mir, wo verlangt wird, daß der Priester nicht am Hochaltar mit „dem Rücken zum Volk“ zelebrieren soll
Lesen Sie kreuz.net nicht? Hier wurde doch lang und breit darüber berichtet, dass die Reform Pauls VI. keineswegs eine Zelebration am „Volksaltar“ versus populum verlangt.
Aber SIE haben behauptet, es würde von Priestern verlangt, den „Pöbel“ „anzugaffen“. Wenn Sie das behaupten, dann belegen Sie es nun endlich und schieben Sie die Beweislast nicht anderen zu. Rebekka hat gar nicht behauptet, Celebratio versus populum sei vorgeschrieben (ist sie ja auch nicht).
Es gibt genügend Konzilsdokumente, Instructiones, Apostolische Konstitutionen, sogar Handreichungen des Bischofskonferenzen. Also her mit den Belegen für die Vorschrift des „Angaffens“.
In den Artikeln über die Wiener Oratorianer wurde zur Genüge dokumentiert, dass der Hl. Stuhl beide Praktiken billigt.
Wäre es vorgeschrieben, dass der Zelebrant „den Pöbel angafft“, dann hätte das auch Papst Benedikt bei der Christmette tun müssen (die ich im TV gesehen habe). Ich habe ihn nicht „gaffen“ sehen.Während des ganzen Hochgebetes kein Blick zum Volk,sondern ganz zum Altar ausgerichtet. Aber nun sind Sie am Zug, ihre Behauptung endlich zu belegen. Oder können Sie Ihre starken Worte nur mit Hass, aber nicht mit begründetem Inhalt füllen?
Redaktion benachrichtigen „Hw. Golatz muß suspendiert werden!“
#4   Katharina L. †   15:59:33 | Dienstag, 16. Januar 2007
Wie wahr, Ottaviani!
Herr Bischof, Sie sind der von Gott eingesetzte Hirte der Herde von Linz. Handeln Sie!
Eben, von Gott eingesetzt und nicht von kreuz.net. Also lassen wir den Bischof die Entscheidung fällen, die er in seiner Verantwortung vor Gott für die richtige hält.
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof bemüht sich
#76   Katharina L. †   03:16:46 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Athanasius
Ich konnte nirgendwo eucharistiefreie Sonntage aufweisen.
Meine Güte. AMS, Belegstellen siehe unten. Gradualien aus dem 9. Jahrhundert, aus dem ganzen Karolingerreich, in denen an einzelnen Sonntagen steht: „Dominica vacat“. Der Abschluss von Quatembertagen. Ursprünglich viermal im Jahr. Messe am Mittwoch, am Freitag, am Samstag(abend), aber nicht am Sonntag. Zu erkennen noch in der Pfingstoktav: Zusätzlich zur Samstagmesse, die erhöhte Anzahl Lesungen hat (also Quatemberabschluss) gibt es eine Sonntagsmesse, sobald am Sonntag das Dreifaltigkeitsfest gefeiert wird. Dass es da eine zusätzliche Sonntagsmesse gibt, beweist, dass die Quatemberabschlussmesse NICHT als Sonntagsmesse verstanden wurde. Deswegen ja auch „Dominica vacat“.
Meine Güte, was sind Sie ignorant. Wenn die Quellen (nicht irgendwelche modernistischen pösen pösen deutschen Theologinnen, sondern LITURGISCHE BÜCHER AUS DEM 9. JAHRHUNDERT!) Ihnen nicht passen, dann ignorieren Sie sie lieber und stellen falsche Behauptungen auf?
Merke: Die Wahrheit wird euch frei machen. Die Karolingerzeit kennt VIER EUCHARISTIEFREIE SONNTAGE PRO JAHR.
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof bemüht sich
#55   Katharina L. †   22:36:25 | Montag, 15. Januar 2007
@ Athanasius
Da Sie es wagen Marienverehrung in Orden als schlecht zu beschimpfen,
Wo hat sie das? Ich finde keinen Beleg für Ihre Behauptung.
und Benediktiner des 6. Jh. für angebliches „Fehlen“ dieser Verehrung ehren wollen
Wo hat sie das?
(wobei aber sehr wohl aus benediktinische Manuskripten die Votivmessen U.L. Frau bekannt sind usw.)
Hat sie das bestritten?
dass z.B. das Salve Regina und Regina Caeli in der Liturgie direkt aus dem OSB stammen
Hat sie das bestritten? Trotzdem steht davon in der RB nichts. Und im Tagesablauf ist es auch nicht vorgesehen.
Sie behaupten ja es gab gar keine Sonntagsmesse im OSB
Hat sie nicht. Sie hat nur gesagt, dass es eucharistiefreie Sonntage gab – mit korrekter Belegstelle (hab ich gerade noch im AMS überprüft!)
oder war das „nach dem Segen und der Kommunion“ wie Sie es dummerweise behaupten in Ihrer Deutschen Frechheit modernistischer Prägung
Steht sogar in französischen und italienischen RB-Kommentaren der 30er-Jahre. Habe ich irgendwo noch in meinen Vorlesungsunterlagen aus meiner Zeit in Bologna. Suche ich jetzt aber nicht. Glauben Sie mir sowieso nicht. Stimmt aber.
Bin auch ein deutsches Weib. Aber nicht so dumm und nicht so gehässig wie Sie mit Ihren permanenten Unterstellungen.
Redaktion benachrichtigen Erbsünde und Erlösung? Die spielen keine Rolle
#5   Katharina L. †   21:20:44 | Montag, 15. Januar 2007
@ Romulus
Die Würzburger Synode (1971-1975) verordnete eine strenge Trennung zwischen „Gemeinde-Katechese“ und „schulischem Religionsunterricht“.
Das Grundübel!
Wieso Grundübel? Eine Selbstverständlichkeit, dass eine Einführung IN den Glauben einerseits und die Kenntnis ÜBER den Glauben andererseits methodisch zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ersteres ist nur für solche, die in den Glauben initiiert werden wollen (bzw., im Rahmen der Kindererziehung, deren Eltern das wollen); Letzteres ist für alle, die denken können und das auch müssen, wenn sie eines Tages für ihre Taten (und auch ihre religiösen Grundentscheidungen) selbst Verantwortung tragen sollen.
Ob das nun richtig war oder nicht, dass die Würzburger Synode für den schulischen Religionsunterricht nur Letzteres vorgesehen hat, sei dahingestellt. Aber wieso die saubere methodische Trennung zwei verschiedener Dinge ein „Grundübel“ sein soll, weiß ich nicht.
Übrigens ist meines Wissens nach wie vor die Erstkommunionkatechese Teil des schulischen Religionsunterrichts. Daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:
entweder
1) ich irre mich und das ist gar nicht mehr vorgesehen,
oder
2) die Würzburger Synode wird nicht konsequent umgesetzt
oder
3) hetz.net hat mal wieder gelogen.
Redaktion benachrichtigen Warum sich die Neue Messe durchgesetzt hat
#26   Katharina L. †   16:21:12 | Montag, 15. Januar 2007
@ Maledica
@Katharina Der Priester wendet, dank des ominösen Geist des Konzils -nicht dem Konzil selbst- seinen Ar*** dem Herrn zu und gafft den Pöbel an.
Wie kann er, wenn er sich dem Altar zuwendet, dem Herrn das Gesäß zuwenden? Und wenn er, wie es im Messbuch vorgesehen ist, dabei zwar mit der Gemeinde um den Altar versammelt steht („circumstantes“; s. Canon Romanus), aber sie nicht anschaut (weil sich das Hochgebet an Gott und nicht an die Gemeinde richtet), dann schaut er sie auch nicht an. Er steht nur mit ihnen um eine Mitte versammelt, und diese ist der Herr. Niemand dreht da irgendwem das Gesäß zu, und niemand gafft irgendwen an.
Und Pöbel habe ich noch nie in heiligen Messen erlebt. Ungeschickte Menschen, irritierte Menschen, unbeholfene Menschen ja, Pöbel noch nie. Aber Sie scheinen ja die Menschen, ihre Herzen und Gedanken sehr gut zu kennen, dass Sie zu solchen Pauschalurteilen fähig sind.
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof bemüht sich
#3   Katharina L. †   16:16:16 | Montag, 15. Januar 2007
Bemerkenswert
Na das ist doch wahrer Gehorsam: Ein Kloster gegen den Willen des Diözesanbischofs gründen! Der Heilige Benedikt wäre beeindruckt über eine solche Pervertierung seiner Ideale… :-S
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#15   Katharina L. †   14:42:22 | Montag, 15. Januar 2007
@ Maledica
daß der Priester den Pöbel angafft.
Dass Sie Eucharistie feiernde Christen als „Pöbel“ bezeichnen, zeigt, dass Sie von der Kirche als corpus Christi und von der Taufgnade nicht viel verstanden haben.
Man unterscheide die Geister:
„Christ, erkenne deine Würde.“
(Leo der Große)
„Priester, gaff nicht den Pöbel an.“
(Maledica)
Redaktion benachrichtigen Hw. Golatz blamiert seinen Bischof erneut
#24   Katharina L. †   14:59:05 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Campo Santo
Es ist derselbe Paulus, der ein paar Verse weiter vorne sagt:
Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei; einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen, und ein anderer deutet es. (1Kor 14,26)
Wenn Sie mir zeigen, wo diese paulinische Bestimmung durch die tridentinische Messe (oder auch die Messe von 1962) gedeckt wird – beide sehen eine starre Ordnung vor und haben keinen Platz für Zungenrede vorgesehen; die tridentinische Messe wird zudem nur von einer Person kanonisch vollzogen, es trägt dort also nicht „jeder etwas bei“ –, dann dürfen Sie auch 1Kor 14,34 für die Messe in Anspruch nehmen, wonach Frauen in der Gemeindeversammlung zu schweigen haben.
Ich schließe aus 1Kor Folgendes:
– 1Kor beschreibt überhaupt keine Messe, ist folglich also auch nicht darauf anwendbar
– Oder: Wenn 1Kor eine Messe beschreibt und darauf anwendbar ist, dann ist die Messe ergo eine „Versammlung“ (hui, da wird sich Herr Lefebvre aber im Grab umdrehen…), Zungenrede ist sofort im Messbuch an ansprechender Stelle vorzusehen und zu erlauben, und DANN haben Frauen auch zu schweigen.
Wenn Sie 1Kor 14,34 heranziehen, ohne den Kontext zu beachten (nämlich eine Versammlungsform, die es heute ind er Kirche überhaupt nicht gibt), dann ist das nicht paulinisch, sondern pure Steinbruchexegese.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#38   Katharina L. †   00:21:48 | Samstag, 13. Januar 2007
@ Romulus
Und man beachte auch, wie bei den Tradis, die doch immer so großen Wert auf die Bedeutung der Zweigeschlechtlichkeit und die Rolle der Frau legen, Referentinnen auftreten, die wie Kerle aussehen! :-D
www.fsspx.info/special/index.php?page=3&show=&i…
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#30   Katharina L. †   20:32:04 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Marcel
Die apostolische Tradition der Kirche wird siegen
Sehr gut! Dann wird nämlich die ganze magisch-metaphysisch-juristisch-rubrizistisch aufgeladene Frömmigkeit des Mittelalters zurückgefahren im Sinne des apostolischen Ursprungs!
Hoffe sehr, dass Sie recht haben!
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#17   Katharina L. †   19:24:14 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Hyazinth und Quisutdeus
An Hyazinth:
Lesen Sie nochmal Ihr Ausgangsposting, dann meines. Dann denken Sie!
An Quisutdeus:
Ich bin guter Hoffnung, dass wir beide im Himmel den exkommunzierten Bischof treffen werden. Denn Gottes Herz ist größer als seines.
Redaktion benachrichtigen Keine Angst vor billigen Drohungen
#18   Katharina L. †   19:18:25 | Freitag, 12. Januar 2007
@nonnobisdme
Was gefällt Ihnen nicht an meiner Aussage?
Dass sie falsch ist. Dass sie eine falsche Definition von „Mörder“ voraussetzt. Dass sie unzulässig vereinfacht.
Abtreibung ist kein Mord?
Meistens ist Abtreibung Mord. Kommt aber auf den Einzelfall an. Nicht jede Tötung ist ein Mord, das gilt auch für die Abtreibung.
Ungeborene Kinder sind kein Leben?
Doch. Wieso denn nicht?
Oder was sonst?
Siehe oben. Sie bezeichnen jemanden als Mörder, der höchstwahrscheinlich keiner ist.
Äußern Sie sich, bitte.
Lesen Sie bitte in katholischen Katechismen jedwelcher Generation oder auch in moraltheologischen, moralphilosophischen oder rechtsphilosophischen Schriften nach, was ein Mörder ist. Überlegen Sie dann im zweiten Schritt, ob die angegebene Definition auf Herrn Lugner passt. Bitte.
Oder gehören Sie auch zu Schar der Mörder?
Nö.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#11   Katharina L. †   19:04:07 | Freitag, 12. Januar 2007
@Der wie Gott ist
Ja Gott sei gepriesen in alle Ewigkeit für die 4 Bischöfe und den Seligen Erzbischof Lefebvre
Sie meinen die exkommunizierten, weil illegal geweihten? Tolle Vorbilder!
Und wer ist der „Selige Erzbischof Lefebvre“? Der Exkommunizierte? Wann wurde er zu Ehren der Altäre kanonisiert? (Datum genügt!)
Redaktion benachrichtigen Keine Angst vor billigen Drohungen
#15   Katharina L. †   19:00:43 | Freitag, 12. Januar 2007
@nonnobisdomine
Der Inhaber Lugner … reiht sich ein in die unzählige Mörderschar. Er wird sich schulig machen, nein, er ist schon schuldig durch seine Idee, eine Mördergrube zu errichten. Lugner ist ein Mörder. Ein Kindermörder.
1. Luft holen.
2. Denken.
3. Katechismus aufschlagen (sogar egal, aus welchem Jahrhundert).
4. Definition „Mörder“ nachschauen.
5. Wieder einloggen, sich entschuldigen.
6. Danach vielleicht besser Klappe halten oder Buße tun oder sonst irgendwas.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#9   Katharina L. †   18:58:06 | Freitag, 12. Januar 2007
@Hyazinth
Ich kenne einen alten, frommen Mann, der mir einmal sagte: „Wenn das Zweite Vatikanum nicht gekommen wäre, wäre ich aus der Kirche ausgetreten.“
Und analog zu Ihrem Beitrag (Wenn die Alte Messe erst mal wieder freigegeben wird, könnte so etwas öftrers passieren, nicht in Massen, aber eine Seele ist soviel wert, daß es nicht auf die Masse ankommt! Danke, Ehrwürdiger Vater, für ihr Beispiel!) möchte ich konsequenterweise sagen:
Wenn das Konzil nur konsequent umgesetzt würde, könnte so etwas öfters passieren, nicht in Massen, aber eine Seele ist soviel wert, daß es nicht auf die Masse ankommt! ;-)
Mit anderen Worten: Ihr Beitrag öffnet der puren Willkür in der Kirche Tür und Tor. Und da beschweren Sie sich wohl noch über den „Modernismus“ des Konzils? :-D
Redaktion benachrichtigen Das Lechzen nach der Freiheit
#11   Katharina L. †   18:39:11 | Freitag, 12. Januar 2007
Fortsetzung
Auf diesem Wege kann das Messbuch von 1962 für den einen römischen Ritus verwendet werden. Selbst wenn es zukünftig zu einem gleichberechtigten Nebeineinander von Messbuch 62 und Messbuch 70 kommen sollte, so bleibt doch alles dies DER EINE RÖMISCHE RITUS (der dann eben in zwei Varianten vorliegt).
Meine Vermutung (die ich auch durchaus befürworten würde): Auf der Grundlage von Sacrosanctum Concilium und dem heutigen Festkalender wird das Messbuch von 62 noch einmal neu überarbeitet, der rituelle Ablauf aber bleibt gleich. Für die Tagzeitenliturgie gilt grundsätzlich die nachkonziliare Ordnung, für die Messe stehen dann zwei Bücher zur Auswahl. Nach einer gewissen Zeit (vielleicht einer Generation, also 30-40 Jahren) wird dann neu geprüft, ob eines der Messbücher wieder aus dem Programm zu nehmen ist.
Auf der Grundlage von SC und dem Prinzip der actuosa participatio (nicht von Vat II erfunden, sondern vom Heiligen Papst Pius X. eingebracht) kann ich mir nur schwer vorstellen, dass der Papst geflüsterte Messen an Seitenaltären nach dem Messbuch 62 zulassen wird. Aber vielleicht: Wenn Messbuch 62, dann in der Vollform als „Hochamt“ mit gregorianisch gesungenem Proprium (also nicht: Priester liest Proprium, damit Gott seine Strichliste abhaken kann, Gläubige singen Haydn- oder Schubertmesse).
Mal sehen, was kommt.
Redaktion benachrichtigen Das Lechzen nach der Freiheit
#9   Katharina L. †   18:29:31 | Freitag, 12. Januar 2007
Zur Klärung bzgl. „Quo primum“
„Quo primum“ betrifft nun einmal nicht Änderungen, die INNERHALB des römischen Ritus vorgenommen werden.
Beispiel:
1962 schob der Selige Papst Johannes XXIII. ein paar Wörter in den Messkanon ein. Niemand hatte nun das Recht zu sagen: „Oh, ich möchte aber die vorherige Fassung weiterverwenden.“
2. Beispiel:
Alle Nase lang wurden im Laufe der Kirchengeschichte von den Päpsten neue Feste eingeführt. Niemand hatte deswegen das Recht zu sagen: „Oh, ich lass das Fest aber lieber weg, genauso wie vorher“.
Und nun:
Als Papst Paul VI. in Umsetzung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils entschied, eine neue Leseordnung einzuführen, größere Variationen für den liturgischen Gesang vorzusehen, die Ausübung der vielen liturgischen Ämter neu zu regeln, bestimmte Festzeiten neu zu ordnen, einen neuen Ordo Cantus Missae einzurichten, neue Hochgebete zur Auswahl anzubieten, teilweise neue Orationen zu schreiben, Übersetzungen des lateinischen Messbuchs für den Gebrauch zu approbieren etc., da blieb dies alles doch der römische Ritus. Genauso wie das Messbuch von 1962 dasjenige von davor ersetzte, so ersetzte nun das Messbuch von 1970 das von 1962. Und auch hier gilt: Niemand kann einfach so sagen: „Oh, ich nehme lieber das alte.“
AUSSER dies wird aus bestimmten Gründen in Form eines „Indult“ erlaubt. Was ein Indult ist, sagt schon der Name: ein „Gnadenakt“ – also eine Erlaubnis einer Sache, die eigentlich nicht erlaubt ist. Auf diesem Wege kann das Messbuch von 1962 für den einen r…
Redaktion benachrichtigen Das Lechzen nach der Freiheit
#1   Katharina L. †   16:05:39 | Freitag, 12. Januar 2007
Seht her!
Die Kulturschaffenden bitten um das volle Bürgerrecht – nicht nur für den Alten Ritus, sondern auch für die verschiedenen Ordensriten.
Was lese ich da? Sie „bitten“!
Sie zetern nicht,
sie beschimpfen niemanden,
sie sprechen dem Papst nicht seine Autorität ab (wie der Pius-Verein),
sie verunglimpfen nicht das Messbuch von 1970,
sie beleidigen niemanden,
sie beschuldigen niemanden,
nein, sie BITTEN.
Davon könnte hetz.net ja noch richtig ‘was lernen! ;-)
Redaktion benachrichtigen Opus Dei mit Linksdrall
#23   Katharina L. †   19:55:26 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Soso…
Hw. Kronister mußte von Bischof Krenn mehrfach gemaßregelt werden, weil er in seiner Pfarrei Purgstall Laien nicht nur predigen, sondern sogar Sakramentalien wie das Aschenkreuz simulieren ließ.
Ein Blick ins Benedictionale hätte genügt, um zu sehen, dass Segnungen auch von Laien vorgenommen werden können. Gleiches gilt für das Aschenkreuz. Selbst wenn Laien es verbotenerweise spenden, ist es dennoch gültig, weil für Benedictiones das Taufpriestertum alleine genügt.
Und SELBST WENN es verboten sein sollte, dass innerhalb einer Messe Laien das Aschenkreuz spenden (keine Ahnung, ob es verboten ist oder nicht), so ist es doch ebenfalls gültig – siehe oben. Außerhalb der Messe (z.B. im Rahmen von Laudes, Vesper, Andacht, Wort-Gottes-Feier) darf das Aschenkreuz eh jeder dazu beauftragte Laie spenden – schon deswegen kann das Aschenkreuz dann auch innerhalb der Messe allenfalls verboten gespendet, aber niemals „simuliert“ werden.
Tja, ein bisschen liturgierechtliche Bildung täte auch hetz.net gut! :-D
Redaktion benachrichtigen Die kürzeste Amtszeit der Welt
#4   Katharina L. †   12:08:21 | Sonntag, 7. Januar 2007
Wer wissen möchte…,
…welcher Beitrag da von mir gelöscht wurde, kann mich gerne anschreiben. Inhaltlich unterstütze ich jedenfalls in diesem Beitrag Herrn oder Frau adoro, wenn er oder sie schreibt:
Ich weiß ja nicht, wie gut die Redaktion die Verhältnisse, welche in der Volksrepublik Polen herrschten, aber eine derart tendenziöse Bewertung der Vorgänge ist reichlich dumm.
und
Also liebe Redaktion, kein Einknicken vor der öffentlichen Meinung sondern ein Akt der Klugheit!
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#66   Katharina L. †   00:55:59 | Sonntag, 7. Januar 2007
@ Defensor
Das II. Vat. ist selber für dieses Durcheinander verantwortlich. Es handelt sich sozusagen um eine durch das Konzil selbstverschuldete Unkenntnis des Gottevolkes. So schlampig hat davor noch kein Konzil gearbeitet.
So ein Quatsch. :-S Über die Auslegung des christologischen Dogmas von Chalkedon wird heute immer noch gestritten, ebenso über die Auslegung des Unfehlbarkeitsdogmas und gerade heute bei hetz.net über die Jungfräulichkeit Mariens. Auch die Bibel ist manchmal nicht so klar wie wir sie gerne hätten. Und sogar unser Herr Jesus Christus ist erstaunlich schlampig, wenn Sie mal überlegen, wie – auch bei hetz.net – über die Auslegung von Herrenworten Kontroversen geführt werden.
Kurz gesagt: Ihr Argument gehört zu den schlechtesten, die ich hier jemals gehört habe.
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#37   Katharina L. †   20:59:44 | Samstag, 6. Januar 2007
@ Bonaventura
In jedem Dogmatischen Handbuch ist (zusätzlich zum Katechismus) nachzulesen, dass die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens natürlicher und logischerweise auch eine biologische Tatsache ausspricht.
Und in Joh 1 ist nachzulesen, dass ALLE Gläubigen „nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“. Dass ist dann also konsequenterweise auch „natürlicher und logischerweise eine biologische Tatsache“, richtig? Na, dann fragen Sie mal Ihren Vater! ;-)
Redaktion benachrichtigen Himmlische Regie?
#19   Katharina L. †   17:55:02 | Samstag, 6. Januar 2007
@ bonifaz
Ihnen müßte Gott sicherlich achtundsiebzigmal vergeben, wobei ein altes Sprichwort sagt, daß gegen Dummheit selbst die Götter vergebens kämpfen. Aber das gilt mehr für H.H.Kamphaus.
Na das nenne ich doch mal eine überzeugende, argumentative Widerlegung! Der Hl. Thomas von Aquin wäre stolz auf Sie! :-S
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#18   Katharina L. †   15:33:13 | Samstag, 6. Januar 2007
@ bonifatius
1. Die Lehre des I. Vaticanums ist nun einmal Lehre der Kirche, auch wenn es Ihnen nicht passt.
2. Was z.B. die biblischen Wundererzählungen angeht, war ein Papst Gregor der Große deutlich gebildeter als Sie: Der wusste nämlich noch, dass das Wunder von der Brotvermehrung keine Erzählung über ein historisches Ereignis ist, bei dem ein gut gelaunter Gott mal eben spaßeshalber die Naturgesetze außer Kraft setzt, sondern dass diese Erzählung ein Ausdruck der sich selbst verschenkenden Liebe ist. Ich habe die Stelle gerade nicht greifbar, aber in einer Homilie sagt Papst Gregor, dass jeder, der einem Armen selbstlos zu essen gibt, dasselbe Wunder vollzieht wie Jesus Christus bei der Brotvermehrung.
3. Was sagen Sie denn zu Joh 1, wonach alle Gläubigen „nicht aus dem Willen des Fleisches etc.“? Wie ist das zu verstehen?
4. Ich verstehe diese Abschätzigkeit gar nicht, mit der Sie über die kirchliche Lehre reden. Wenn die Jungfräulichkeit Mariens ein biologisches Faktum wäre, was wäre das denn dann für ein Glauben? Die Vagina der Muttergottes als Glaubensgegenstand? Warum sollte das mein Leben verändern, warum sollte ich dafür notfalls sogar in den Tod gehen? – Aber wenn in der Jungfräulichkeit Mariens bildhaft ausgedrückt wird, dass die Existenz Jesu Christi kein Menschenwerk, sondern ganz allein das Werk des Gottes ist, der „in unzugänglichem Licht wohnt“ und der sich dennoch aus Liebe zu uns Menschen hinabneigt: Das ist doch viel umfassender und wunderbarer!
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#10   Katharina L. †   14:46:06 | Samstag, 6. Januar 2007
@ möchtegern-kathole
Nach der Lehre des I. Vaticanums kann das Dogma von der Jungfräulichkeit Mariens gar nicht anders als „im übertragenen Sinn“ zu verstehen sein, denn wenn es biologisch gemeint wäre, fiele es in den Bereich der Vernunftwahrheiten (jeder Gynäkologe hätte es nachprüfen können). Vernunftwahrheiten aber können niemals Glaubensaussagen sein. Soweit das I. Vatikanische Konzil in „Dei Filius“.
Wer etwas anderes lehrt, steht außerhalb der katholischen Kirche. Das Dogma von der Jungfräulichkeit Mariens, ist selbstverständlich wahr – genauso wie es wahr ist, dass nach Joh 1 alle Gläubigen „nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“. Und dass DAS keine biologische Aussage ist, werden Sie vermutlich bejahen. So ist auch das Dogma von der Jungfräulichkeit Mariens keine Aussage über den Unterleib und die Sexualpraktiken der Mutter Jesu.
Wer solches behauptet, steht außerhalb der Lehre der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#2   Katharina L. †   13:04:01 | Samstag, 6. Januar 2007
Jaja, der Ungehorsam
Bei anderen Bischöfen habe er zumindest eine Einsicht über die Grenzen des Ungehorsams erreicht.
Also etwas, was ihm bei der Pius-Sekte noch nicht gelungen ist.
Redaktion benachrichtigen Himmlische Regie?
#6   Katharina L. †   19:13:05 | Freitag, 5. Januar 2007
@ bonifaz
Ehreürdigste Schwätzerin, sie fragten: „steht etwas im Wege?“ Meine Antwort: Für Gott schon, für Kamphaus nicht!
Gott… Moment, war das nicht der, der gesagt hat, man sollte nicht bloß sieben-, sondern siebenundsiebzig Mal vergeben?
Und außerdem: Wenn besagter Priester tatsächlich sollte in sein Amt zurückkehren wollen, wäre doch wieder einer mehr, der Sakramente spenden und Messen „lesen“ könnte. Das müsste doch ganz im Sinne von hetz.net sein!
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#43   Katharina L. †   18:22:40 | Freitag, 5. Januar 2007
@ ultimo
Rahners Theologie scheint doch sehr für Experten geschrieben zu sein. Aber Fachwissenschaft muss ja auch nicht allgemeinverständlich sein.
Rahners Predigten und Meditationen gehören zu dem Schönsten und vor allem: zum Verständlichsten, was ich überhaupt an christlicher Literatur kenne.
Selbst wenn er ein schlechter Theologe gewesen sein sollte: Dass er unverständlich in seinen Predigten ist oder unlogisch, das kann man nun wirklich nicht behaupten.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Frankenstein
#10   Katharina L. †   18:11:08 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Gastus
Ich halte es nicht für verwerflich, einem durch Experimente gequälten Menschen, dessen Sein bisher nur durch Mediziner und verblendete Angehörige fremdbestimmt wurde, die leibhaftige Begegnung mit Christus zu wünschen und darum zu bitten.
Dann halte ich es auch nicht für verwerflich, einem durch die Erbsünde, Konkupiszenz, körperliche Begrenztheit und Schwächen gequälten Menschen die leibhaftige Begegnung mit Christus zu wünschen und darum zu bitten.
Und somit werde ich in meinem Nachtgebet um Ihren baldigen Tod beten.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Frankenstein
#8   Katharina L. †   17:50:57 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Gastus
Es gibt Frauen, die sind besonders schön, wenn sie schweigen. Na Katharina, wie wärs?
Keine Sorge: Wenn weise Männer reden, schweige ich sofort. Aber wenn Frauen anfangen, um den Tod anderer Menschen zu beten, dann weise ich eben auf den Brauch des „Mortbetens“ hin. Könnten Sie dazu auch inhaltlich was sagen?
Ich bete zum Herrn für dieses Mädchen um ein erfülltes Leben. Wie sie sich selbst fühlt, kann niemand von uns erahnen. Warum also ihren Tod herbeibeten?
Redaktion benachrichtigen Grüße von Frankenstein
#6   Katharina L. †   17:37:17 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Sarah
Schau an, schau an, auf kreuz.net wird sogar das Mortbeten wieder eingeführt! :-S
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#35   Katharina L. †   17:02:29 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Hans Urs
Und der zölibatär lebende Priester hat einfach noch einmal eine größere Verpflichtung, keinen Anlass für dummes Gerede über seinen Stand zu geben.
Dem stimme ich sogar zu. Aber dann muss dasselbe auch für Priester gelten, deren Haushälterin in derselben Wohnung lebt, für Mönche im Schlafsaal (wo es das noch gibt), für das Getucke der meisten FSSP- und FSSPX-Angehörigen (muss man sich ja nur die Bilder anschauen), für Männer, die sich Spitzendeckchen über den Körper werfen usw. usw.
Hetz.net hat aber in dem Artikel sogar noch durchblicken lassen, dass es okay gewesen wäre, wenn Frau Loersch als Haushälterin gemeldet gewesen wäre.
Und DAS ist das Perfide daran.
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#33   Katharina L. †   16:49:54 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Desperatus
Benedikt seine Scholastika, Petrus seine Frau, Jose Escrivar seine Peitsche…
Neulich habe ich mal einen Grabstein gesehen, auf dem mehrere Priesternamen standen. Sollten die etwa… ?
Oh, und ich kenne Pfarrer, die wohnen mit ihrer Haushälterin unter einem Dach. Sollten die etwa… ?
Vielleicht sogar Rolf Hermann Lingen und seine Mutter? Immerhin stimmt seine Postadresse mit ihrer überein?
Ich jedenfalls habe keine tieferen Einblicke in das Schlafzimmer von Herbert Vorgrimler, also halte ich mich mit Unterstellungen zurück.
Die alten Fragen von mir sind aber noch immer nicht beantwortet – und Sie werden es auch nicht mit Hinweis darauf, dass vermutlich ich selbst…
Wo doch andere Diskutanten hier immer so großen Wert darauf legen, dass es nicht darauf ankommt, wer etwas sagt, sondern nur, was gesagt wird… Und dann soll allein mein Vorname und meine inhaltlichen Fragen zu unbegründeten Behauptungen in einem redaktionellen Artikel ein Hinweis auf meine Lebensführung sein? Sehr interessant…
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#4   Katharina L. †   13:54:12 | Freitag, 5. Januar 2007
Offensichtlicher Unfug
Innerhalb der Universität sorgte Sigrid dafür, daß Hw. Vorgrimler in wichtige Berufungskommissionen gelangte und so die Theologische Fakultät endgültig umstrukturieren konnte.
Keine Studentin, keine Dozentin, kein Student, kein Dozent kann „dafür sorgen“, dass ein Professor in eine bestimmte Kommission kommt.
Und kein Professor, kein Dekan, nicht einmal ein Hochschulrektor kann durch eine einzige Professorenberufung eine ganze Fakultät umstrukturieren.
Redaktion benachrichtigen Der Abt lobt die Lefebvristen
#57   Katharina L. †   19:35:01 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Hyazinth
Auch in exemten Häusern übt der Ortsordinarius die Aufsicht über die Liturgie etc. aus. Steht auch im CIC (der auch dann gilt, wenn es Ihnen nicht passt), irgendwo in den hinteren 600er-Nummern. Kann ich im Moment nicht nachschauen.
Übrigens habe ich keineswegs „wahllos“ mit dem CIC um mich geworfen, sondern ich habe die betreffenden Normen angegeben.
Hm. Ist wohl für Sie schon zu schwer zu verstehen. Vielleicht sollten Sie mal eine Novene zum Hl. Geist beten. Könnte helfen.
Redaktion benachrichtigen Ein feierliches Abendmahl mit dem Kardinal
#34   Katharina L. †   16:22:20 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Hihihi
Schon an der Kleidung dieser radikalen Narren kann man ja erkennen, dass sie noch schlimmer sind als Homosexuelle!
Du meinst sicher weiße Röcke mit 75 cm Spitze, oder? :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Ein feierliches Abendmahl mit dem Kardinal
#32   Katharina L. †   15:41:19 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Lingen
Man orientiert sich an unverfänglicher katholischer Literatur, z.B. Bernhard Brinkmann, „Kleines katholisches Kirchenlexikon“, Kevelaer 1951, Artikel „Fastnacht“ („Karneval“ steht nicht drin).
Ist Bernhard Brinkmann nicht dieser Schlagerfuzzi? :-]
Redaktion benachrichtigen Ein Hühnerauge, das beim Gehen schmerzt
#40   Katharina L. †   16:48:11 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Heger
Der Kanon ermächtigt foro externo die rechtmäßigen kirchlichen Instanzen ein entsprechendes Urteil zu verhängen und verpflichtet foro interno den Täter in seinem Gewissen, sich selbst so einzuschätzen, als sei ein solches Urteil verhängt worden – gleichgültig, ob es aus irgendwelchen Gründen nicht öffentlich verhängt worden ist.
Schon wieder völlig falsch. Eine „lata sententia“ gegebene Strafe muss nicht erst noch „verhängt“ werden. Sie KANN ÜBERHAUPT NICHT VERHÄNGT WERDEN, denn sie ist mit der Tat selbst gegeben. Da gibt es kein forum internum, auch wenn Sie noch so oft darauf herumreiten.
can 1382 CIC
can 1342 §1 CIC zeigt, dass Strafen nicht nur öffentlich verhängt, sondern auch „festgestellt“ werden können (Sie sind demnach schon vorher gegeben, werden nun aber publiziert – aber das ändert an der Strafe nichts und hat mit forum internum nichts zu tun)
can 1314 CIC erklärt Ihnen, was eine Strafe lata sententia ist und dass sie nicht erst „verhängt“ zu werden braucht
Und dass die Pius-Bischöfe gemäß can 1326 §1 „im schlechten Wollen verharren“ (pertinere in mala voluntate), sehen Sie an can 1331 §1 und §2 CIC. Dort übrigens auch nochmal ganz nebenbei die Angabe, dass eine Exkommunikation in bestimmten Fällen verhängt wird, in anderen aber festgestellt.
CIC lesen hilft!
Redaktion benachrichtigen Ein Hühnerauge, das beim Gehen schmerzt
#35   Katharina L. †   16:16:39 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Heger
Meine Güte, welch ein Unsinn.
Can. 1382 CIC fragt nicht nach dem inneren Seelenzustand von Bischöfen. Wer ohne Erlaubnis des Papstes einen Bischof weiht, verfällt der Exkommunikation – ebenso der Geweihte.
Was ist daran forum internum?
Warum soll der Heilige Stuhl einen Verstoß gegen can. 1382 CIC nicht feststellen dürfen, warum ist das angeblich ein „drolliger Widerspruch“?
Unfassbar, was für einen Unsinn Sie hier reden. Sogar ich als Frau merke das.
Redaktion benachrichtigen Ein Hühnerauge, das beim Gehen schmerzt
#25   Katharina L. †   15:34:08 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Ach du meine Güte
Selbstverständlich ist es ein drolliger Widerspruch, wenn der Heilige Stuhl, statt ein Urteil zu fällen (gegen das dann womöglich Rechtsmittel gegeben wären), einfach veröffentlicht, es sei eine lata sententia, also ein nicht öffentliches, automatisches Urteil ergangen, also glaubt, ein foro interno (angeblich) eingetretenes Urteil für ein Urteil foro externo auszugeben.
„Lata sententia“ hat mit „forum internum“ ungefähr so viel zu tun wie Hühneraugen mit Vanilleeis. Beim „forum internum“ geht es um Dinge innerhalb der Beichte. Eine Bischofsweihe ist niemals, niemals, niemals „forum internum“.
Wenn ein Bischof mitteilt, dass Gynäkologe X. sich wegen der Durchführung von Abtreibungen die Exkommunikation zugezogen habe: Nennen Sie das dann auch einen drolligen Widerspruch?
CIC lesen hilft!
Redaktion benachrichtigen Ein Hühnerauge, das beim Gehen schmerzt
#23   Katharina L. †   15:26:24 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Doc Heger
Soviel ich dagegen weiß, sind sie nicht exkommuniziert worden, sondern ist lediglich in einer Verlautbarung des Heiligen Stuhls die Behauptung aufgestellt worden, sie hätten sich durch ihr Handeln die Exkommunikation lata sententia („automatisch“) zugezogen. Das ist ein Unterschied – um nicht zu sagen: ein drolliger Widerspruch in sich.
Korrekt, aber was ist daran der „drollige Widerspruch“? Da es sich um eine Exkommunikation lata sententia handelt, kann sie eben nicht „verhängt“, sondern nur „festgestellt“ werden. Der Hl. Stuhl hat ja auch nix behauptet, sondern nur festgestellt, dass eine Exkommunikation nach can. 1382 CIC vorliegt. In Anbetracht des Textes von can. 1382 ist diese Feststellung so offensichtlich korrekt wie etwas nur offensichtlich sein kann.
Ergo: Lefebvre und seine ganze Bande unerlaubt geweihter Bischöfe ist exkommuniziert.
Redaktion benachrichtigen Ein jüngster Angriff
#27   Katharina L. †   13:36:44 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Und nochmal
Also ich wiederhole: Warum fordert kein Mensch, daß Rußland usw. zur Vergangenheits“bewältigung“ eine mit der deutschen vergleichbare strafrechtliche „Aufarbeitung“ der kommunistischen Verbrechen beginnt?
Suchen Sie doch mal im Internet. Sie werden genügend russische Journalisten, Regimekritiker, Politiker, Wissenschaftler finden, die das fordern. Und außerhalb Russlands sowieso. Und Sie selbst fordern es auch – wie schon mein Vorredner bemerkte. Und außerhalb Russlands gibt es auch sonst viele.
www.google.com – die Arbeit nehme ich Ihnen jetzt nicht auch noch ab.
Redaktion benachrichtigen Der Abt lobt die Lefebvristen
#47   Katharina L. †   13:34:54 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Hyäne
da Sie in keiner Diözese inkardiniert sind, sondern Priester einer nicht dözesanabhängigen Bruderschaft sind, somit also dem Generaloberen unterstehen.
Sie haben es noch nicht verstanden… Naja, ist ja auch soooo schwer.
Auch Ordenspriester unterstehen dem Diözesanbischof, sofern Sie in dessen Diözese tätig sind, insbesondere wenn Sie Aufgaben in der Pfarrseelsorge ausüben. Sie unterstehen zugleich dem Ortsordinarius und dem Ordensoberen.
CIC lesen hilft!
Redaktion benachrichtigen Ein jüngster Angriff
#24   Katharina L. †   10:15:38 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Doc Heger
Kleine Anregung zum Nachdenken: Hat man sich schon mal überlegt, warum kein Mensch fordert, daß Rußland usw. zur Vergangenheits“bewältigung“ eine mit der deutschen vergleichbare strafrechtliche „Aufarbeitung“ der kommunistischen Verbrechen beginnt?
1. Es gibt sehr wohl Menschen, die das fordern.
2. Wäre ich Russin, würde ich das bestimmt sehr lautstark fordern.
3. Da ich Deutsche bin, betrachte ich mich an das Wort des Herrn in Mt 7,3 gebunden, das für Sie offenbar aus der Bibel entfallen ist.
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#19   Katharina L. †   16:45:07 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Hyäne
Außerdem Sind die Pius-Leute keine Diözesanpriester, müssen sich also von Diözesanbischöfen nichts sagen lassen.
Und jetzt schlagen wir mal den CIC auf (in diesem Fall sogar egal, ob von 1917 oder 1983) und schauen mal, was es mit Priestern auf sich hat, wenn sie in einer anderen Diözese als ihrer eigenen tätig sind bzw. Ordenspriester oder (wie in diesem Fall) suspendierte Priester, die im Gebiet einer kanonischen Diözese wildern. Und danach dürfen Sie gerne wiederkommen und sich für Ihre schwachsinnige Behauptung (s.o., kursiv zitiert!) entschuldigen.
Redaktion benachrichtigen Der Abt lobt die Lefebvristen
#15   Katharina L. †   15:34:42 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Athanasius
Na bitte, das ist doch gar nicht so schwer: Der Papst erlässt einen CIC, den die FSSPX nicht beachtet; der Papst ernennt Bischöfe, denen sich die FSSPX nicht unterordnet, der Papst verbietet Weihen, die die FSSPX dennoch durchführt, der Papst suspendiert FSSPX-Priester, die dennoch munter ihr Amt ausüben –
und da wollen Sie mir was von der Anerkennung des Jurisdiktionsprimats erzählen? Die Tatsache, dass die FSSPX die Jurisdiktion des Papstes ignoriert, genügt als Beweis für die Häresie der FSSPX.
Redaktion benachrichtigen Der Abt lobt die Lefebvristen
#6   Katharina L. †   13:10:54 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ The Voice
Gehorsam – gemeint ist der falsche „Führer-befiehl-wir-folgen-Gehorsam“, der gegenüber der FSSPX permanent eingefordert wird
Wenn die FSSPX legitim ist (Ungehorsam gegenüber einem Konzil), dann sind auch die Arianer legitim (Ungehorsam gegenüber einem anderen Konzil).
Das hat nichts mit „Führer befiehl“ zu tun, sondern damit, dass jemand, der zur Kirche gehören will, nicht die Regeln dafür selbst festlegen darf.
Redaktion benachrichtigen Der Abt lobt die Lefebvristen
#4   Katharina L. †   13:00:49 | Dienstag, 2. Januar 2007
Na dann
„Doch ich möchte unterstreichen, daß diese Freiheit nur nützlich sein wird, wenn sie mit Demut und im Gehorsam gegenüber den legitimen Autoritäten angenommen wird.“
Dann wird das mit der FSSPX jedenfalls nix.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda denkt an den ewigen Richter
#4   Katharina L. †   12:57:03 | Montag, 1. Januar 2007
@ Romulus
Warum in aller Welt sollen wir Gläubigen die Errichtung von Pastoralverbünden, die in allen deutschen Bistümern errichtet werden, feiern?
Wer hat behauptet, das solle gefeiert werden? Im Artikel steht nichts davon, in den zitierten Worten des Bischofs auch nicht… Und dass dort, wo vor Ort ein Pastoralverbund errichtet wird, dies in irgendeiner feierlichen Form geschieht, ist genauso selbstverständlich, wie wenn man das bei der Errichtung einer neuen Pfarrei, einer Abpfarrung, der Begrüßung neuer Mitarbeiter etc. tut.
Also worauf bezieht sich jetzt Ihre Frage? Mit dem Artikel hat sie einfach gar nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Drücken Sie sich bitte so aus, daß niemand zu Tode erschrickt
#35   Katharina L. †   00:12:04 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Falsch
wenn menschen umgebracht werden ist es für jeden priester priorität dies öffentlich anzuprangern und kundzutun.
Das ist es für jeden Christen.
Etwas anderes ist es mit der Sonntagspredigt: Die hat die verkündeten Texte auszulegen und sonst gar nichts. Lesen Sie mal im Messbuch nach, was da über die Homilie steht.
Lesen bildet! :-D
Redaktion benachrichtigen Drücken Sie sich bitte so aus, daß niemand zu Tode erschrickt
#33   Katharina L. †   23:07:45 | Samstag, 30. Dezember 2006
@VirFortis
DAS UNRECHT LAUT VON DER KANZEL PLÄRREN ! Letztes jahr würden schätzomativ wieder so etwa 44000 Kinder gekillt – Und unsere Pfaffen predigen von Friede Freude und Eierkuchen…
Von der Kanzel werden gemeinhin Predigten zu halten, und diese haben – so steht’s auch im Messbuch – zuallererst die Heilige Schrift auszulegen und nicht allgemeine Aussagen zum staatlichen Strafrecht zu machen.
Und die Predigt vom Frieden… Hm… Von wem stammt die nochmal? Richtig – von den Engeln! Na gut, dass Sie da besser Bescheid wissen als die Engel. Hoffentlich waren Sie dann auch schön konsequent und haben die Weihnachtsgeschichte aus Ihrer Bibel herausgerissen – diesen ganzen nachkonziliaren, modernistischen Müll!
Redaktion benachrichtigen Abstimmung mit dem Mausklick
#6   Katharina L. †   17:51:32 | Freitag, 29. Dezember 2006
„Katholische Nachrichten“
Da sieht man halt, was „katholische Nachrichten“ nach Ansicht von hetz.net sind: Neuigkeiten aus der Welt der Homosexuellen! :-D :-D :-D :-D
Und übrigens lese man mal den Nickname „Rete Otomoh“ rückwärts. Dann sieht man, wes Geistes Kind hetz.net wenn schon nicht selbst ist, so doch anzieht.
Redaktion benachrichtigen Wiki-Perversion?
#3   Katharina L. †   18:42:50 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
Soso!
Wer ‘Wikipedia’ ließt hat nie ausgelernt
Und wer kreuz.net ließt lernt schöhne teutsche rächschreibung vor allem, wie mann kommahs richtich sätzt.
Redaktion benachrichtigen „Schreiben Sie, daß es eine Fehlgeburt war“
#2   Katharina L. †   14:54:43 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
So what?
Wenn sie Protestantin ist, kommt sie doch nach authentischer Lehrmeinung von kreuz.net eh in die Hölle. So what?
Redaktion benachrichtigen Vorweihnächtliche Agitationen
#1   Katharina L. †   18:54:53 | Samstag, 23. Dezember 2006
Sehr interessant
Zeitungen, die gegen den Ortsbischof schreiben (Meisner), „agitieren“.
Zeitungen, die den Ortsbischof unterstützen (Algermissen), „manipulieren“.
Wie macht man’s denn nun richtig? :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#35   Katharina L. †   19:36:10 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Toby
Man halte dagegen die Dialogfähigkeit eines Lefebvre: Der nimmt Dialog sogar so ernst, dass er zuerst Vereinbarung trifft und diese dann nicht einhält. Bravo! Ein Hoch auf den Dialog!
Redaktion benachrichtigen
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