Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Benedikt Nicht umsonst ordnetee ja das Tridentinum die Einrichtung von Seminarien ein – dies lag an der
oft katastrophalen Ausbildung der Kleriker. Nur wird von den Traditionalisten dergleichen immer übersehen.
Die Liturgiemissbräuche von heute relativieren sich doch schon, wenn man in Visitationsberichten über
300 vergammelte konsekrierte Hostien liest, und von Spinnenweben im Tabernakel. Nur zur Ergänzung: Es
gibt genügend nachtridentinische (!) Visitationsberichte (17. Jh.) über Pfarrer, die nicht wussten,
aus wie vielen Personen die Dreifaltigkeit besteht. Und da sage keiner, nach Trient sei alles besser gewesen
und erst das böse Vatikanum habe eine geradezu perfekte Kirche kaputtgemacht.
Antwortversuch Sie haben erwaehnt, dass die grossen Orden nach 1965 keine Lust auf Latein mehr gehabt
haetten. Koennen Sie das etwas erklaeren und was waeren nach Ihnen die Gruende? Gibt es heute Anzeichen,
dass das Interesse wieder zunimmt? (mich interessieren die Benediktiner stark) Auch wenn ich nicht gefragt
war, möchte ich trotzdem versuchen zu antworten: Mir ist praktisch kein (Benediktiner-)Kloster bekannt,
in dem die Messe auf Latein gefeiert würde (außer dass man Gregorianischen Choral singt, z.B. Gerleve
täglich, Meschede täglich, Maria Laach täglich (?), Beuron täglich, Münsterschwarzach sonntags, St.
Ottilien sonntags). Woher das kommt, weiß ich nicht, aber man sollte bedenken, dass gerade die Benediktiner
sehr aktiv in der Liturgischen Bewegung waren und ein starkes Interesse an participatio actuosa hatten.
Ich vermute, die sahen in ihren Konventen, dass die tägliche Messe nur von den studierten Patres verstanden
wurde, während der ganze Rest des Konventes (v.a. die Laienbrüder) schon aus sprachlichen Gründen vom
Verstehen ausgeschlossen waren oder sich irgendwie durchs Latein quälen mussten, ohne jemals darin heimisch
zu werden. Dieser Zustand wurde dann (zurecht) als unbefriedigend angesehen. Ich habe nicht den Eindruck,
dass das Latein wieder zunähme. Außer vielleicht, dass bei internationalen Treffen man heute wieder
lieber Latein verwendet als z.B. Englisch oder Italienisch. Aber in den Klöstern selbst scheint mir Messe
in lateinischer Sprache kein Thema zu sein.
Sehr richtig Ich glaube, Sie phantasieren sich hier etwas zusammen. Die 10 – 15 Messen sind nur möglich,
wenn sie von normalen Diözesanpriestern zelebriert werden – genau die wollte die FSSPX mit ihrer DVD
Aktion ja auch ansprechen. Diese Priester werden dies ganz normal in Ihrer Pfarrkirche tun: 9:00 Hochamt
im Alten Ritus, 10:30 Hochamt der Pfarrgemeinde (NOM) – oder umgekehrt. Von Personalpfarreien ist da keine
Rede. Diese sind erstens dann auch überflüssig und könnten zweitens auch nicht personell besetzt werden.
Sehr richtig. Und es spräche nichts dagegen. Es gibt in den Pfarreien den Hauptgottesdienst am Sonntagvormittag
(für den nichts anderes in Frage kommt als das Messbuch 1970) und daneben noch weitere Gottesdienste –
ein Pfarrer veranstaltet vielleicht eine sonntägliche Messbuch’62-Messe, der Nachbarpfarrer macht die
Vorabendmesse mit rhythmischen Liedern, dessen Kaplan betreut eine Kindermesse am Sonntagnachmittag, woanders
gibt es jeden Sonntag eine Vesper usw. Und dann wird man sehen, ob tatsächlich die Gläubigen massenhaft
in die tridentinische Messe strömen. Ich glaub’s ja eher nicht.
Schwachsinn Hudal verhalf ua Josef Mengele und Adolf Eichmann zur Flucht. Heute wissen wir, wer diese
Leute waren und was sie verbrochen haben. 1945 konnte das (fast) niemand wissen. Das ist Schwachsinn.
Im Übrigen: Selbst dann gab es keinen Grund, ihnen zur Flucht zu verhelfen. Alleine schon die Tatsache,
dass sie fliehen wollten, hätte einen verantwortungsbewussten Christen stutzig machen müssen. Wer überhaupt
auf die Idee kam, nach Kriegsende irgendwelchen dahergelaufenen Deutschen zur Flucht nach Südamerika
zu verhelfen, muss ein Nazi-Sympathisant gewesen sein. Anders ist ein solches Verhalten nicht zu erklären.
Fast falsch Bischof Prof. Dr. Hudal war einer, der den Kompromiß suchte mit der sekulären anti-monarchistischen
Politik (in casu: NS-Regime), Das stimmt, aber es verschweigt das Entscheidende: Dass Hudal nämlich noch
ohne jede Not und ohne jeden Drang zum Kompromiss nach Kriegsende massenhaft nationalsozialistischen Verbrechern
ermöglichte, sich der Strafverfolgung zu entziehen.
@Alois Hudal Von der Sprachproblematik Elsaß-Lothringens, d.h. von der Tatsache, daß immer weniger junge
Leute dort deutsch verstehen, will ich erst gar nicht sprechen. Ja, wenn damals die besten Freunde des
guten Alois Hudal ihre Ziele erreicht hätten, dann würde heute sofort jeder erschossen, der in Elsass-Lothringen
französisch spricht. So kann’s kommen. Heil Hudal!
Und was lernen wir aus der Bilderserie? Und was lernen wir aus der Bilderserie? Pius-Sekten-Mitglieder
sind verlottert: Rennen in der Kirche herum und knipsen mit ihren Kameras. Keinen Respekt und kein Benehmen
mehr.
@ sacerdos helveticus Besten Dank für die Erklärungen – sooo ganz falsch lag ich dann ja nicht. Besonders
gut gefällt mir dies hier: Strenggenommen gehören übrigens nur die Kantone Graubünden und Schwyz zum
Churer Diötesangebiet, die übrigen Kantone (siehe oben) sind nur Administrationsgebiet. Sie gehörten
zum Alten Bistum Konstanz und wurden bei dessen Zerschlagung vor ca. 200 Jahren „provisorisch“ dem Bischof
von Chur zugeteilt. Wirklich kurios.
@ Alois Hudal Ich finde es gelinde gesagt höchst merkwürdig, daß Sie Pater Wildfeuer unterstellen,
er habe hier Fangruppen, die Artikel in seinem Sinne schrieben. Angesichts dieses und anderer Artikel
ist es nur offensichtlich, dass Pater Wildfeuer hier Fangruppen hat, die Artikel in seinem Sinne schreiben.
Immer, wenn es hier um diese komische Schule geht, lautet jeder zweite Abschnitt sinngemäß „Pater Wildfeuer
mit seiner großen Kompetenz und heiligmäßigen Tapferkeit tat diesunddies, doch die anderen, die leider
seiner Genialität und ihren Aufgaben nicht gewachsen waren, taten dasunddas.“ Mit Berichterstattung hat
das jedenfalls nichts zu tun. „Fan-tum“ trifft es schon eher.
@ Benedikt Das hat historische oder konkordatsrechtliche Gründe oder so etwas. Ich glaube, es hängt
damit zusammen, dass sich die Diözese über mehrere Schweizer Kantone erstreckt und jeder davon seine
eigene Verwaltung hat. So ähnlich ist es m.W. auch in der Diözese Münster, in der der Oldenburgische
Teil einen eigenen Generalvikar hat. Ist also ungewöhnlich, aber alles rechtens und m.W. schon sehr alt.
@Heggi Seelsorge (nicht Pastoral!!) ?? Ist das sowas wie „Gottesdienst (nicht Liturgie!!)“ oder „Kauf
(nicht Erwerb!!)“ oder „Bestimmung (nicht Gesetz!!)“ oder „Rasen (nicht Wiese!!)“?
@Schwätzer aus dem Tradiland Die Abtreibung ist an sich schlimmer, weil sie in jedem Falle das ewige
Leben des so ermordeten Kindes verhindert (Limbus puerorum). Genau. Denn derselbe Gott, der sich als die
Liebe offenbart hat, führt im Himmel eine große Taufregistratur. Und wenn dann so ein abgetriebenes
Kind vor ihm steht, schaut er kurz nach und sagt dann: „Du Scheißkind stehst nicht in meiner Taufliste.
Dich lass ich nicht in den Himmel, du mieser Lump! Dann doch lieber den Adolf, der war wenigstens vorkonziliar
katholisch getauft!
@ bonifaz Nur weil das kanonische Recht 35 Jahre und nicht unbedingt die Promotion verlangt, heißt das
ja noch lange nicht, dass es eine entsprechende, sich in dem angeblichen Fragebogen widerspiegelnde Praxis
der Kurie gibt, zunächst einmal das Alter ein Jahr höher anzusetzen und eine Promotion zu verlangen.
Solange wir dieses Papier nicht kennen, wissen wir auch nicht, was drinsteht. Aber vielleicht hat sich
der Redakteur (Drobinski oder aber der bekennermutige anonyme Redakteur von kreuz.net) auch nur vertippt
und das mit der Promotion wird zwar in dem Fragebogen abgefragt, ist aber letztlich doch keine Bedingung,
sondern nur eine kuriale Idealvorstellung.
@ Lola Lieber Katharina, was ist eigentlich aus ihrem kreuzwatch.twoday.net geworden? Flop. Flop. Flop.
Ich hab mir gedacht, wenn ich gar nichts schreibe, ist es letztlich immer noch besser als kreuz.net
Super! Bravo, Redakteur! Das ist ja hier wie bei BildBlog www.bildblog.de/! Man weist auf einen Fehler
hin – und er wird korrigiert. Und genau wie bei der Bild-„Zeitung“ gibt es natürlich keine Erklärung
der Redaktion, keine Entschuldigung und keinen Dank!
Interessant Kardinal Wetter ist zurückgetreten Ausgerechnet kreuz.net, das sich doch in der Kirche besser
auszukennen behauptet als selbst der Papst, bringt keine kanonistische Präzision zustande. Ein Bischof
kann nicht einfach zurücktreten. Die Überschrift muss korrekterweise lauten: Rücktrittsgesuch von Erzbischof
Wetter jetzt angenommen.
@ stat crux Ich stimme Ihnen vollkommen zu! So etwas wie eine (nicht nur pastoral gebotene) „Vielfalt“
innerhalb des einen römischen Ritus könnte (und, wenn ich die Dokumente des II. Vatikanums und etliche
aus der Zeit der Liturgiereform richtig verstehe, dann SOLLTE das auch so sein) etwa darin bestehen, dass
es eine „Hochform“ gibt in lateinischer Sprache (jedenfalls die gleichbleibenden Teile), mit gregorianischem
Gesang (sei es in der Vollform aus dem Graduale oder in der für die participatio actuosa angepassten
Form des Graduale Simplex), evtl. auch in Konzelebration, mit allen liturgischen Ämtern (von Thuriferar
bis zum Kantor) etc; und neben dieser „Hochform“ eine „vereinfachte“ Form in der Volkssprache, mit mehr
oder weniger frei gewählten Liedern, evtl. gekürztem Wortgottesdienst usw. Bedauerlicherweise hat die
nachkonziliare Entwicklung dazu geführt, dass nur letztgenannte Form wirklich praktiziert wird, während
erstere praktisch nirgends kultiviert ist – und dass bei der „vereinfachten“ Form auch noch ständig in
die Teile eingegriffen wird, die eigentlich nicht zur Disposition stehen dürften: Änderungen (nicht
nur sprachlicher, sondern inhaltlicher Art) an den Orationen, Austausch der Lesungen, Eingriffe ins Hochgebet
etc. etc. Auch in ihrer Bewertung der Indult-Praxis stimme ich Ihnen voll und ganz zu!
Falsch Im Wiener Einkaufszentrum ‘Lugner City’ riechen die Bananen nach Kinderblut. Das glaube ich nicht
bis zum Beweis des Gegenteils. Man bringe mir eine Banane aus der Lugner City. Mal schauen, ob ich daran
Blut rieche. Ich wette mein gesamtes Vermögen, dass es keinem kreuz.net-Redakteur gelingt, aus 100 Bananen
die eine herauszuriechen, die aus der Lugner-City stammt. Welcher Redakteur nimmt die Wette an?
Falsch Daß die Bücher von vor 1969 weder abgeschafft noch generell abgelöst worden sind, geht daraus
zweifelsfrei hervor, daß die Verwendung dieser Bücher durch das Motu Proprio „Ecclesia Dei“ von 1988
ausdrücklich gestattet worden ist Nein. Denn: Der Weg, diese Bücher zu gestatten, ist das Indult. Und
ein Indult ist per definitionem eine „gnadenhafte“ Erlaubnis einer Sache, die eigentlich nicht erlaubt
ist. Wäre das Messbuch von 1962 nie abgeschafft worden, bräuchte es ja überhaupt kein Indult, um danach
zu zelebrieren. Es braucht aber ein Indult, ergo: Es ist (eigentlich) abgeschafft. Selbstverständlich
ist das Messbuch von 1962 durch das von 1969/70 außer Kraft gesetzt. (Wie gesagt, es steht drin.) Aber
selbstverständlich könnte der Papst auch auf dem Wege des Indults (bzw. Regeln, nach denen Bischöfe
Indulte erteilen können) beispielsweise erlauben, dass man nach dem Kölner Missale aus dem 19. Jh. zelebriert
oder nach irgendeiner alten überlieferten Messordnung aus dem 5. Jh. Nichtsdestotrotz sind diese Dinge
immer dann erloschen, wenn eine Neuauflage promulgiert wird. Alles andere ist ein „Indult“, d.h. wörtlich
ein „Gnadenakt“ (aus pastoralen Gründen, um der Einheit der Kirche willen oder warum auch immer). Und
ein Indult – ich wiederhole mich – setzt voraus, dass die Sache „eigentlich“ nicht erlaubt ist. Ebenso
hätte Papst Johannes XXIII. per Indult das Missale von vor 1962 zulassen können, obwohl es mit der Edition
von 1962 „eigentlich“ erloschen war.
@VirFortis Das hier ist kreuz.net. Auf Beschluss der unfehlbaren Redaktion, die definitiv über dem Papst
steht, aber dem Richter über die Worte und Taten Jesu Christi und der Kirche, Marcel Lefebvre, untergeordnet
ist, sind hier alle Regeln von Demut, Rücksicht, Sanftmut, Klugheit etc. außer Kraft gesetzt. Es gilt
nur: Wer die von kreuz.net zum Abschuss freigegebenen Theologen und Bischöfe am beleidigendsten und herabwürdigendsten
diffamiert, hat immer Recht!
@ Hans Sie gehen zu unreflektiert und m.E. fälschlich davon aus, dass sich das Meßbuch von 1970 als
überarbeitete Auflage des Meßbuches von 1965 versteht. Ich gehe nicht fälschlicherweise davon aus,
sondern korrekterweise. Dass sich das Messbuch 1970 als überarbeitete Auflage des Messbuchs von 1965
versteht, steht nämlich drin. Unterschrieben von der zuständigen Autorität. Name: Papst.
@Frater Meinrad Diese Panikmache mit Spaltung ist nicht richtig, wieso soll ein Messritus der nie verboten
wurde solches auslösen? Es musste auch nicht verboten werden, er wurde einfach abgelöst durch eine Neuedition.
Warum hätte nach 1962 jemand das Recht haben sollen, einfach das Messbuch von vor 1962 zu verwenden („Hat
ja keiner verboten“). Jede Neuauflage setzt ihre Vorgängerinnen außer Kraft – genauso steht es auch
im Messbuch von 1970. Lesen hilft! Mit einem Verbot hat das aber nichts zu tun, denn es ist ja noch immer
derselbe Ritus, nur eben durch die zuständige Autorität neu geordnet. Auch der Selige Papst Johannes
XXIII. hat die Messe von vor 1962 niemals verboten, aber durch seine Erweiterung des Canons und die damit
verbundene Neuherausgabe des Missale war eben jenes neue Missale zu verwenden.
kreuz.net-Reihen Ein neuer Beitrag aus der kreuz.net-Reihe „Dollfus – der Heilige“ Diese Reihe löst die
erfolgreichen Vorgängerreihen ab: „Algermissen – das Modernistenschwein“ „Lehmann – der satanistische
Verräter“ „Krenn – das arme, unschuldige Opfer“ „Alte Messe – warum Gott nur Latein versteht“ „Martin
Humer – der heiligmäßige Pornosammler“ „Linz – die von Gott zur ewigen Verdammnis bestimmte Diözese“
und natürlich „wikipedia – freimaurerische Untermenschen am Werk“
Interessant Dem farblosen Bischof von St. Pölten ist es gelungen, sich als Vorzeigefigur der österreichischen
Sozialisten zu profilieren. Aha. Und weil er so farblos ist, taugt er als „Vorzeigefigur“? Interessant…
Was hetz.net so alles für Argumentationsfiguren erfindet…
O anonymer Redakteur Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder. Auf der Etikette gibt es
auch eine Warnung für Sünder. So, du anonymer, tapfer für seinen Glauben einstehender Redakteur, jetzt
holst Du Dir mal ein Wörterbuch und schaust nach folgenden Begriffen: – Etikett, das – Etikette, die
Und dann meldest Du Dich hier und korrigierst mal schnell. So wie hetz.net das ja oft macht. Meistens
auch ohne jede Erklärung, Begründung, Entschuldigung. Ach ja, hetz.net ist ja unfehlbar und steht über
dem Papst.
Antwort: Nein Auch hier die Frage: Ist das nicht der, der das Schwulen-Priesterseminar betreibt? Nein.
Der hieß Krenn und ist nur noch Bischof emeritus.
@ruhrgebietler Die gläubigen Christen sind daher gut beraten an jedem Gebäude der Irrgläubigen unentwegt
zu protestieren und den Rosenkranz zu beten. Nur: WER MACHT DAS!?? Tja, so eine Schande. Stattdessen hängen
die Leute im Internetherum und beschimpfen andere, weil sie nicht „unentwegt Rosenkranz beten“! Also ruhrgebietler,
auf geht’s – fang mal mit dem unentwegten Rosenkranzgebet an. Dann bleiben wir hier wenigstens von deinen
Wortspenden verschont.
Demut Andacht, Demut und Busse! Ja, so schreibt der Ruhrgebietler, das Musterbeispiel an christlicher
Demut. Und Busse gibt’s in meiner Stadt genug. Ich fahre lieber Straßenbahn.
@ st.georg Sehr richtig! Niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi
sein Blut vergießt, gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche
bleibt. Oh, da wird’s der Pius-Sekte aber schon heiß unterm Hintern!
Quellen gewichten „Die Kirche glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der
Katholischen Kirche befindet – nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker –
des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern, das dem Teufel
und seinen Engeln bereitet ist (Mt 25,41), Röm 11,25-36 sagt das Gegenteil. Ach ja, die Kirche weiß
es ja besser als ihre eigenen Glaubensquellen es wissen!
So ein Quatsch Der Kardinal läßt unerwähnt, daß die vom Konzil geforderten Reform im Meßbuch von
1965 verwirklicht wurde. Das ist Unsinn. SC 51 fordert eine erweiterte Leseordnung. Diese liegt 1965 noch
nicht vor. Somit ist die vom Konzil geforderte Reform NICHT im Messbuch von 1965 verwirklicht. q.e.d.
Jaja, die Doppelmoral Jaja, die Doppelmoral… Kleines Ratespiel: Welcher Bischof war nochmal derjenige,
der niemals Barmherzigkeit gegenüber verzweifelten Frauen walten lassen wollte, die für sich keinen
anderen Weg wussten als ihr Kind abtreiben zu lassen, und der gleichzeitig als deutscher Militärbischof
die Berufskiller segnete?
@ nonnobisdomine – Haben Sie jemals Theologie studiert? – Sind Sie römisch-katholisch? – Und wenn Sie
beides verneinen: Schweigen Sie bitte. Aha. Sachkenntnis muss nicht mit Theologiestudium zusammenhängen.
Aber wer weiß? Vielleicht habe ich ja Theologie studiert? Oder auch nicht? Sukzessionslisten kann man
jedenfalls bei www.catholic-hierarchy.org einsehen. Und aus der Kirchengeschichte ist eh bekannt, dass
erst in Zeiten des Tridentinums man überhaupt auf eine historische Rekonstruktion der Weihelinien Wert
legte. Nur konnte man eben nicht weit kommen, weil viele Dokumente fehlten (und bis heute fehlen). Aber
dass es bis Trient eine gültige Laienbeichte, gültige Priesterweihen durch Priester, sogar gültige
Priesterweihen ohne Handauflegung, gültige Krankensalbung durch Laien gegeben hat und dass schon das
Neue Testament bezeugt, dass die Ämter der Kirche eben nicht von Anfang an Bischof-Priester-Diakon waren,
das wissen Sie doch hoffentlich, oder? Also wenn Weihelinien „apostolisch“ sein sollen, ist das a) eine
gewagte Behauptung und b) wohl doch nur theologisch verständlich, nicht aber materialistisch (also im
Sinne der Tradis) als eine nachweisbare Kette von Ordinationen… Letztere ist in ihrer Symbolik natürlich
der Idealfall – aber nachweisbar und bis zu den Aposteln rückführbar ist sie nicht. Weiß sogar der
Papst (nur die Tradis leugnen es).
Sehr richtig! Scipione Cardinal Rebiba (1504-1577), und dann ist Schluss mit der Zurückverfolgbarkeit!
Exakt. Und 90% der heutigen Bischöfe gehen auf Rebiba zurück. Ich glaube, es gibt noch eine Weihelinie,
die 200 Jahre weiter zurückverfolgbar ist, aber mehr nicht.
Soso, die Kirchen Die Kirchen haben selber für die kürzlich von deutschen Religionsvertretern angemahnte
Ausbildung politischer Tugenden wenig getan. Lange hat’s gedauert, aber nun hat auch kreuz.net anerkannt,
dass nicht nur die katholische Kirche „Kirche“ ist! Danke sehr für diese Klarstellung! :)3
@ HvO Denken hilft! Hat irgendein Bischof an einer Abtreibung „mitgewirkt“? Überlegen Sie mal, was „mitwirken“
heißt! Mit der Ausstellung oder Nichtausstellung irgendwelcher Scheine hat das nichts zu tun. Ansonsten
müssten Sie auch Gott exkommunizieren – schließlich hat der die Welt erschaffen, in der es Abtreibungen
gibt und damit nach Ihrer kruden Logik „mitgewirkt“. Ach, und noch was: Wussten die Leserinnen und Leser
schon, wer ebenfalls exkommuniziert wird, und zwar automatisch? Wer ohne Zustimmung des Papstes jemanden
zum Bischof weiht!
Bemerkenswert Anfang Februar tritt einer der umstrittensten Diözesanbischöfe Deutschlands ab. Er hinterläßt
ein im Glauben geschwächtes, moralisch zersetztes und liturgisch im Chaos liegendes Bistum. So lautet
der Titel. Und nun die Preisfrage: Werden die Aussagen des Titels im Artikel selbst erläutert und begründet?
A: Ja, denn kreuz.net ist ein seriöses journalistisches Medium. B: Nein, denn kreuz.net mag es, im Namen
des Herrn Menschen willkürlich zu beschimpfen und verunglimpfen, sogar ohne Begründungen und ohne journalistische
Mindeststandards. Ohne ethische Mindeststandards sowieso. Naja, Hauptsache anonym, dann muss man ja auch
nicht anständig sein.
So ein Schwachsinn Im Bewußtsein der Leute war diese Aussage der österreichischen Bischöfe ein Schuldspruch
gegen Kardinal Groer. Darf ich einen Menschen bloßstellen bei unklarer Sachlage? Nein. Und wenn er eindeutig
schuldig geworden ist? Ebenfalls nein, solange nicht ein kirchliches oder staatliches Gericht nach gründlicher
Untersuchung und in Freiheit ein Urteil nach Recht und Gesetz gefällt hat. So ein Schwachsinn. Wenn ich
nach Prüfung aller mir vorliegenden Fakten zu der Gewissheit gelange, dass mein Nachbar regelmäßig
seine Kinder missbraucht, darf ich das selbstverständlich sagen. Warum sollte ich es denn nicht? Damit
steht weder das Rechtssystem am Pranger noch überschreite ich meine Kompetenzen, sondern ich drücke
meine Überzeugung aus. Und das darf ich sogar, wenn es sich bei dem Betroffenen um den Papst handelt
oder über einen der – bei hetz.net so zahlreich vertretenen – Über-Päpste.
Unseriös Dennoch sind aber die Bemühungen von Dr. Barth hoch zu achten. Wenn jemand – und sei es auch
bona fide – irgendwelche Namen unter ein Dokument setzt, dem diese Personen nicht ausdrücklich zugestimmt
haben, sehe ich daran nichts, was hoch zu achten wäre. Es ist nicht einmal im strategischen Interesse
klug, sondern einfach nur dumm.
Unsinn Die Befürchtungen der österreichischen „Wir-sind-Kirche“ Gruppierung entbehren jeder Grundlage,
da sog. Traditionalisten in der Regel mit dem Vorwurf, schismatisch zu sein, aus der Kirche gedrängt
werden. Einmalig in der Geschichte gibt es Indulte, die es erlauben, eine ältere Fassung des Missale
zu verwenden. Nur wegen der Traditionalisten. Sowas hätte man mal nach Trient machen sollen: „Nö, das
Missale Pauls V. nehmen wir nicht, wir wollen lieber das alte.“ – Wie ist die Kirche wohl damals mit den
„Traditionalisten“ umgegangen (sofern die Tradition nicht älter als 200 Jahre war natürlich…)?
Zu viel verlangt? Nach dem kanonischen Recht steht es allein dem Papst zu, über einen Kardinal zu urteilen.
1. Die österreichischen Bischöfe haben nicht „geurteilt“, jedenfalls nicht im kanonischen Sinne, weil
das ja nur der Papst kann. 2. Sie haben ihre Überzeugungen bzgl. Groer ausgedrückt. 3. Damit steht die
juridische Kompetenz des Papstes nicht in Frage – wieso auch? 4. Sehr lustig, eine solche Anmerkung auf
hetz.net zu lesen, wo eine anonyme Redaktion und weitgehend anonyme Leser sehr sehr sehr oft über einen
Kardinal Lehmann „urteilen“ – obwohl das doch nur dem Papst zusteht.
#19 Katharina L. † 15:52:16 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Mal wieder zu einfach Verbindlich ist daher der dogmatisierte griechische Text bzw. der Text der Vulgata,
also pro multis. So einfach ist das mit der „Dogmatisierung“ des griechischen Textes nicht. Nach Mk 14,24,
Mt 26,28, Lk 22,20 und 1Kor 11,25 müsste Jesus dann nämlich vier verschiedene Sachen gesagt haben, die
aber alle „dogmatisiert“ sind. Und nur zwei davon enthalten „pro multis“, einer enthält „pro vobis“ und
einer enthält nichts von beiden. Die liturgische Fassung „pro vobis et pro multis“ ist also ebenfalls
bereits eine Deutung, die sich zwar nahelegt, aber keinesfalls mit „dem“ dogmatisierten Text übereinstimmt,
weil es „den“ dogmatisierten Text gar nicht gibt. Es gibt nur vier verschiedene, und keiner von ihnen
stimmt mit der liturgischen Fassung überein. Ebenfalls dogmatisiert wäre demnach, dass das „Nehmet“
bzgl. des Kelches bereits VOR dem Brot gesprochen wird (Lk 22,17) – auch daran hält sich die liturgische
Tradition nicht, die hier ebenfalls bereits deutend eingreift, indem sie sich für die Variante Mk/Mt/1Kor
entscheidet (erst Brot, dann Kelch) und gegen Lk. Auch „aeternum testamentum“ steht nirgends im Rahmen
der Kelchworte, in keiner der vier Überlieferungen. Und 1Kor hat kein „Nehmet“, weder beim Brot noch
beim Kelch. Also so einfach ist das mit dem „dogmatisierten“ Text nun keinesfalls.
Hihi! In Bayreuth hat sich ein Gebetskreis Bonifatius gebildet. Dieser geht gegen liturgischen Verfehlungen
vor. Wie geht denn ein „Gebetskreis“ gegen liturgische Verfehlungen vor? Indem er dagegen anbetet? Oder
handelt es sich in Wirklichkeit um einen „Denunziationskreis“? Merke: Can. 27: Beste Auslegerin der Gesetze
ist die Gewohnheit! Can. 26: (Ich paraphrasiere) Eine gegen geltendes Recht verstoßende Gewohnheit erlangt
nach 30 Jahren Gesetzeskraft. (Na gut, das ist jetzt arg vereinfacht… Das gilt natürlich nicht immer,
aber manchmal eben doch) Merke also: Auch das Volk Gottes ist sehr wohl an der Gesetzgebung in der Kirche
beteiligt. Durch consuetudo (bzw. desuetudo) können Gesetze entstehen. Was Gratian noch wusste (nämlich
die Teilhabe des Volkes Gottes an der Gesetzgebung), haben die Rubrizisten leider vergessen… Und dann
gründen sie „Gebetskreise“, die gegen irgendwas „vorgehen“.
@ Defensor Außerdem kommt in dem ein oder anderen Bistum immer mehr die Kommunion unter beiderlei Gestalt
wieder in Mode. Nicht als Ausnahme, sondern als Regel. Tja, wie sagte es doch Jesus Christus: „Nehmt und
trinkt alle daraus.“ Und wie sagte es Paschasius Radbertus: dicens accipite et bibite ex hoc omnes tam
ministri quam et reliqui credentes hic est calix sanguinis mei novi et aeterni testamenti Sagend: „Nehmt
und trinkt alle daraus“ – sowohl die „Ministri“ als auch die übrigen Gläubigen – „das ist der Kelch
meines Blutes, des neuen und ewigen Testamentes“. Nur gut, dass in der Praxis das Wort des Herrn wiederentdeckt
wird.
Folgendes Als damals geschrieben stand, dass Kommunionhelfer auf keinen Fall Kommunionhelfen dürfen,
wenn – und sei es auch nur zufällig – ein anderer Priester anwesend sei, wandte sich ein deutscher Priester
direkt an einen Kardinal aus dem Rat zur authentischen Interpretation der Gesetzestexte und fragte ihn:
„Wenn in einer Gemeinde Firmung ist, die ganze Kirche voll, Bischof, Pfarrer und einige Laien die Kommunion
austeilen, und genau im Moment der Brotbrechung merkt der Bischof, dass hinten in der Kirche der Pfarrer
der Nachbargemeinde steht, der zufällig vorbeikam und sich dachte: ‘Hm, mal schauen, wie der Bischof
das macht, damit ich morgen für meine eigene Gemeinde gut vorbereitet bin’, muss der Bischof dann den
Kommunionhelfer wegschicken und quer durch die Kirche rufen: „He, Pfarrer X., du teilst jetzt die Kommunion
aus“? Antwort des Kardinals: „Nein, so ist das nicht gemeint.“ Antwort des deutschen Priesters: „Wenn
es nicht so gemeint ist, dann schreibt es nicht in die Instruktion hinein.“ Merke: Auch päpstliche Dokumente
haben eine Hermeneutik, die nicht nur rubrizistische Kompetenz, sondern auch gesunden Menschenverstand
voraussetzt.
Aha!? diesem sich selbstbemitleidenden Davon finde ich in dem hetz.net-Artikel nichts. (Den Originalartikel
kenne ich nicht) Die beiden Liebenden werden auch jetzt nicht getrennt wohnen und händchenhaltend auf
den Segen der Kirche warten. Müssen sie auch nicht. Nach „Familiaris Consortio“ dürfen auch Unverheiratete
zusammenleben; nur der Sexualakt ist außerhalb der Ehe nicht gestattet. Aber davon wissen wir beide nun
wirklich nichts Genaues, das wissen nur die Betroffenen. Scheinheiliges, verlogenes, mediengeiles und
lügnerisches Modernistenpack Ralf Birkner fühlt sich beim Verlassen des Priestertums auch von der Kirche
nicht allein gelassen. Im Artikel steht: „Besonders die Gespräche mit dem Bischof von Münster hat er
als ausgesprochen verständnisvoll in Erinnerung. Die Kirche ist für sie immer noch ein wichtiger Teil
ihres Lebens, auf den sie nicht verzichten möchten.“ Was ist daran scheinheilig und lügnerisch? Im Gegenteil:
Schönere Worte über die Kirche und den Umgang der Menschen, die in ihr agieren, sind kaum vorstellbar.
Geradezu eine Werbung für die Kirche. Ganz im Gegensatz zu Ihrer Art, über Gottes Ebenbilder zu sprechen.
@ Vorredner kokketiert er auch noch mit seinen Sünden öffentlich herum Sünden? Das kann nur Gott entscheiden.
Er hat ein gegebenes Versprechen gebrochen, aber was sagen Sie, wenn jemand sein Eheversprechen bricht,
um z.B. Einsiedler zu werden (Klaus von Flüe wurde auf diesem Wege sogar zu einem Heiligen)? Was ist
mit Marcel Lefebvre, der sein Gehorsamsversprechen gegenüber dem Papst gebrochen hat? Im Übrigen ist
die Laisierung ein ordnungsgemäßes kirchliches Verfahren. Sie kann gewährt werden oder nicht. In diesem
Fall wurde sie offenbar gewährt. Wieso sollten Sie dann wissen können, dass das Sünde ist? Übrigens
heißt es „kokettieren“, nicht „kokketieren“.
Indelebil Der ehemalige Priester Ralf Birkner Liebe hetz.net-Redaktion! Auch Priester, die ihr nicht mögt,
sind und bleiben Priester. Schon mal was von „character indelebilis“ gehört?
#119 Katharina L. † 13:46:33 | Dienstag, 23. Januar 2007
Wie soll das denn gehen? Bischof Mixa ist kein Vorwurf zu machen, denn dieser wurde vom allseits diktatorisch
agierenden Algi persönlich zur Schnecke gemacht, damit er ja nicht noch eine tridentinische Messe in
seiner Diözese zulasse. Der Algi macht nun mal kurzen Prozess und will die Kirche noch mehr protestantiesieren…
Wie soll das denn gehen? Der Bischof von X. „agiert diktatorisch“? (Kann er nicht, denn der Papst steht
als Aufsicht über ihm) Der Bischof von X. macht den Bischof von Y. zur Schnecke? (Wie soll das denn gehen?
Bei welcher Gelegenheit? Und wieso sollte sich der Bischof von Y. nach dem Bischof von X. richten, wenn
es um die Zulassung von Messen nach einem mittlerweile durch eine neue Edition ersetzten Messbuch geht?)
Schlecht beraten Johannes Paul II. habe die Möglichkeit geprüft, die kirchlichen Gesetze zu ändern,
um Päpsten den Rücktritt im Alter von 80 Jahren zu ermöglichen, so Kardinal Dziwisz. Da hatte JP II
aber schlechte juristische Berater. Nach CIC kann der Papst nicht nur mit 80, sondern jederzeit zurücktreten.
Er muss es nur wollen und klar äußern. Und dass JP II über Rücktritt nachgedacht hat, halte ich fast
für eine Selbstverständlichkeit, denn bei einem so wichtigen Amt sollte sich der, der es innehat, immer
wieder fragen, ob er dem Amt noch gewachsen ist. Kardinal Ratzinger hat übrigens auch mal den Gedanken
einer Altersbeschränkung auf 80 Jahre ins Spiel gebracht, leider weiß ich die Quelle nicht mehr. Er
selbst wird im April 80, vielleicht hört man bis dahin ja etwas. Ich hoffe allerdings, er macht weiter,
solange er gesund ist! Der Mann tut der Kirche sehr gut!
@Pünktchen Seine Schweinchen-Dick-Visage, bei der die Triebhaftigkeit und Dummheit nur so aus jeder Pore
quillt, tut da nur ein Übriges! Dieses Zitat allerdings ist Ihnen sehr wohl vorzuwerfen.
@Iacobus Na dann lesen Sie doch mal, was für eine Art von Versammlung da beschrieben wird, in der die
Frauen schweigen sollen! Wenn Sie so eine Versammlung irgendwo finden (z.B. sonntags bei der Piussekte),
bin ich gerne bereit, dort zu schweigen
@ TradiStimme Ja, und zwar, woraus Sie schließen, dass die Predigt einer ev. Superintendentin den geistl.
Leben der kath. Kirche entspricht und aus dem gemeinsamen, also auch katholischen, christl. Erbe schöpft.
Sofern eine solche Predigt das Wort Gottes auslegt, entspricht sie selbstverständlich dem geistlichen
Leben der katholischen Kirche. Was denn sonst? Zur Sonntagsmesse: Sie verwechseln was: Die Sonntagabendmesse
war schon seit dem II. Weltkrieg erlaubt Nein, auch die Vorabendmesse. Quelle müsste ich nachschauen.
Antwort es wird halt in Zweifel gezogen, dass die Mönche so streng zu sich selbst sind – in eine Frage
verpackt. Solche Formen des In-Zweifel-Ziehens sollten Sie erkennen können Aber es ist doch relativ einfach:
Irgendwer hier könnte doch Erfahrungen mit Bellaigue haben. Wénn derjenige berichten kann, dass ihm
dort bei der Begrüßung durch alle Mönche die Füße gewaschen wurden, können wir vermuten, dass das
dort so üblich ist. Wenn nicht, dann nicht. Und wenn nicht, dann wäre damit bewiesen, dass die Mönche
sich nicht strikt an die Benediktsregel halten. Wenn doch, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß,
dass sie es tun. Also: einfach Erfahrungsberichte hierher!
@ W. Olpertinger Gebete sind nicht Dummgelabere von LaInnen, welche sich anmaßen, in einer geweihten
Kirche ihre- von ihrer protestantischen Verblendung infiltrierte- Meinung kundzutun 1. Luft holen. 2.
Lesen. 3. Verstehen. 4. Meinung äußern. Nochmal den Zusammenhang des päpstlich approbierten Direktoriums
lesen: Es geht dort um „Gebete“ im Sinne von „gemeinsame Gottesdienste“. Dazu kann auch „Predigt“ gehören.
Kann, muss aber nicht. Und es ist die Sache der Vorbereitenden, wer diesen Dienst übernimmt. Nicht Ihre
Sache, sondern die der Vorbereitenden. Erst lesen, dann denken. Dann eventuell schreiben.
@ Pünktchen Wen graut es vor gar nichts? Der sollte sich hier das Foto von Herrn Erwin Jansen (SPD Monschau)
anschauen! (über: „Parteiarbeit“, „Ortsverein“) Denn wie sagte schon Jesus Christus: „Beurteilt Menschen
nach dem Äußeren, weil auch Gott euch nach dem Äußeren beurteilen wird.“
@ Sulpi Mich wundert, daß sich … ein Intellektueller wie Benedikt/Ratzinger sich auf Dinge mit -ismus
(Ökumenismus) überhaupt einläßt. Katechismus Theismus Traditionalismus Embolismus Katholizismus Exorzismus
Dogmatismus Thomismus Na hoffentlich lässt der Hl. Vater seine Finger davon!
Hetze? warum beteiligen Sie sich der Hetze gegen die Mönche, was haben die Ihnen getan? Halten Sie sich
lieber an Röm 12, 9-21 Hat sich rebekka an „Hetze beteiligt“? Ich sehe nur, dass sie die Behauptung in
Frage stellt, die Mönche hielten sich „strikt an die Benediktsregel“.
@ TradiStimme @ Freinsberg: Aus dem von Ihnen verlinkten Direktorium ist eines mit Sicherheit nicht ableitbar:
Dass eine protestantische Predigt in einer katholischen Kirche zulässig wäre – egal aus welchem Anlaß.
Tja, Lesen ist wohl nicht Ihre Stärke: 108. […] Solche gemeinsamen Gebete sind sicherlich ein wirksames
Mittel, um die Gnade der Einheit zu erflehen, und sie sind ein echter Ausdruck der Bande, durch die Katholiken
immer noch mit diesen verbunden sind. Das gemeinsame Gebet ist als solches ein Weg, der zur geistlichen
Versöhnung führt. 110. […] Dieses Gebet wird besonders empfohlen während der „Gebetswoche für die
Einheit der Christen“ oder während der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. 111. Ein solches
Gebet sollte in gemeinsamer Übereinstimmung unter Mitwirkung der Vertreter der Kirchen, kirchlicher Gemeinschaften
oder anderer Gruppen vorbereitet werden. Gemeinsam sollten sie untereinander entscheiden, wie jeder daran
teilnimmt, und die Themen, Schriftlesungen, Lieder und Gebete aussuchen. a) Eine solche Feier kann alle
Lesungen, Lieder und Gebete umfassen, die das zum Ausdruck bringen, was allen Christen im Glauben und
im geistlichen Leben gemeinsam ist. Sie kann folgendes beinhalten: eine Predigt, eine Ansprache oder eine
biblische Meditation, die aus dem gemeinsamen christlichen Erbe schöpft und die das gegenseitige Wohlwollen
und die Einheit fördert. Noch Fragen?
q TradiStimme Wenn Sie wissen wollen, an welchen Tagen die Innsbrucker Indult-Messe stattfindet: Das von
Ihnen geschätzte „hetz.net“ berichtete darüber vor ziemlich genau einem Jahr (am 17. Jänner 2006):
Wunderliches und Ernüchterndes zum Thema „Indultmesse“ Die Indultmesse ist am Samstag Abend und ersetzt
nach der Tradition nicht die Sonntagsmesse. Auweia. Und Sie meinen, nur weil hetz.net nicht weiter darüber
berichtet hat, seit der Stand vom 17.1.2006 immer noch aktuell? Das ist er nicht. Die „Indultmesse“ findet
in einer zentralen Kirche statt. Und Sie haben recht: Die Messe am Vorabend „ersetzt“ nicht die Sonntagsmesse.
Denn: Sie IST eine Sonntagsmesse. Und das schon lange vor dem 2. Vatikanum.
@Iacobus Lustig, wie die prostestanten Heilige Schrift interpretieren. Bin ich total dum, oder…wo findet
man, das die Frauen predigen können? Taufe: „Priester, König und Prophet“ – so wird es im Taufritus
gesagt, auch den Frauen. Die Frage muss also lauten: Warum sollte es verboten oder unmöglich sein, dass
Frauen predigen? Es gibt nur einen Hinweis darauf, nämlich 1Kor 14,26-40. Aber was dort beschrieben wird,
ist eine Art von Versammlung, die weder mit der hl. Messe noch mit ökumenischen Gottesdiensten vergleichbar
ist. 1Kor 14,26-40 könnten allenfalls ein paar evangelikale Freikirchen in Anspruch nehmen, in deren
Gottesdiensten auch Zungenrede, Auslegungen und sonstige spontane Offenbarungen vorkommen. Also: Frauen
sind getauft wie Männer, somit auch zum prophetischen Amt berufen.
@ Mary Poppins Die allerseligste Jungfrau hat nicht rumkrakelt. Demut ist eine Ihrer Tugenden. Sie hat
sich nicht in Szene gesetz, wie eine Käßmann, Jepsen, und andere Laien/Laiinnen! Sie hat Männern Weisungen
erteilt: Joh 2,5 Sie hat Gottes Weisung kritisch befragt: Lk 1,34 Sie hat liturgische Texte kreiert: Lk
1,46-55 Das ist doch schon mal ein Anfang.
Noch eins Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken
kircheninterner Natur. „jugendlicher Elan“ ist also der Tradi-Ausdruck für „schlecht erzogen“
Hihi! Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken
kircheninterner Natur. Das werd’ ich mir merken und bei Gelegenheit zitieren! Was bitte ist ein „politischer
Zugang zu Problematiken kircheninterner Natur“?
„Klar“? Die Problematik ist klar. Nein. Christen verschiedener Konfessionen vereinen sich zu einem Gottesdienst.
Eine von ihnen legt den Glauben aus. Welche Problematik ist da klar? Was könnte es Besseres geben als
Zeugnisse des Glaubens? Herr Auer kritisiert dieses „Event“, verübt also keine persönliche Attacke gegen
den Ortsbischof von Innsbruck. Natürlich nicht! Herr Auer will ja nur helfen! Und mit seinen 24 Jahren
ist er ja soo ein tolles Vorbild als demütiger Diener!
Falsch Der Artikel von Johannes Auer zeigt die Problematik sehr gut auf. Dafür gibt es – „zum Ausgleich“ –
in der Diözese Innsbruck an Sonn- und Feiertagen keine Indultmesse; Falsch. Es gibt sie, sehr zentral
in Innsbruck, jeden Sonn- und Feiertag. Und wer ist an entsprechender Stelle als Ansprechpartner angegeben?
Johannes Auer! Offenbar hat selbst das gewährte Indult ihm nicht geholfen, seinem Bischof auch nur minimalsten
Respekt und Gehorsam entgegenzubringen.
Bitte Belege Ausgerechnet Theologen und Liturgiker behaupten, der Herrgott habe sich in dogmatisch problematischer
Weise geäußert. „Theologen“ (im Plural) und „Liturgiker“ (im Plural) behaupten, der Herrgott (der Sohn
Gottes, eines Wesens mit dem Vater?) habe sich in dogmatisch problematischer Weise geäußert. Bitte Belege
beifügen! Mindestens zwei „Theologen“ (weil Plural) und zwei „Liturgiker“ (weil Plural). Und los – mal
schauen, wer es schafft!
Schwachsinn 1. Laien ist es nicht verboten, außerhalb der Eucharistiefeier zu predigen. 2. Das Abhalten
ökumenischer Gottesdienste ist selbstverständlich in Kirchen möglich – wo denn sonst? 3. Das Kriterium
für die Predigt ist nicht, WER predigt, sondern nur, WAS gepredigt wird. Im Innsbrucker Dom wird seit
Jahrhunderten DAS Marienbild schlechthin aufbewahrt – gemalt von einem Protestanten. Es ist unerheblich,
wer es gemalt hat – genauso ist es bei einer Predigt. 4. Ist Johannes Auer nicht der Milchbubi, der schon
seit Jahren gegen Bischof Scheuer hetzt, wo er nur hetzen kann? 5. Johannes Auer sei an das Wort des Herrn
in Lk 10,16 erinnert: „Wer euch hört, hört mich“. Zum Glück bezieht sich das auf die Apostel und nicht
auf Johannes Auer.
@Hyazinth Sie sind eine Schwätzerin erster Güte! Gutes Argument! Der Ritus geht bis zu den Aposteln
zurück. Ja. Deswegen tauchen im Hochgebet auch die ganzen heiligen Päpste auf! Wo steht übrigens geschrieben,
daß es in der frühen Kirche offiziel zur Handkommunion gekommen ist. Ausreichende Belege bei Jungmann,
Missarum Sollemnia, über den Kommunionempfang. Um es mit Ihren Worten zu sagen (und obendrein in korrekter
Orthographie): „Das ist eine glasklare wissenschaftliche Arbeit, erkennen Sie das mal an!“ das Altäre
nicht an die Wand geschoben sind heißt noch lange nicht, daß nicht gen Osten zelebriert wurde. Habe
ich das behauptet? Ich habe nur gesagt, dass in der Zeit der Entstehung der Gregorianik keine Altäre
an die Wand geschoben wurden. Wie kommen Sie dann darauf, ich hätte damit etwas über die Zelebrationsrichtung
gesagt? Sie lesen aus meinem Text etwas heraus, was dort nicht steht. Also: Erst lesen, dann denken! Was
soll außerdem der saublöde Einwand mit Herz-jesu- verehrund und Fronleichnam, aht nichts damit zu tun.
Stimmt. Hat nichts damit zu tun. Aber ich könnte hinzufügen: Tabernakel im Hochaltar hat’s im 8. Jh.
auch noch nicht gegeben. Und das ist ja angeblich für die „alte Messe“ so wichtig! Solnage Sie nicht
anständige Beweise für ohre lächerlichen Allerweltsthese vorlegen, SIe Phrasendrescherin, gilt die
tradition der heiligen Mutter der Kirche! Jungmann, Missarum Sollemnia. Im Fußnotenapparat genügend
Belegstellen. Lesen bildet!
So falsch Aus dem alten Ritus heraus gewachsen und mit ihm wesenhaft verbunden ist der Gregorianische
Choral, Der Gregorianische Choral entstand spätestens im 8. Jh. Zu dieser Zeit gab es noch – Handkommunion
– das Betreten des Altarraumes durch Laien (nämlich beim Kommunionempfang) – Altäre, die nicht an die
Wand geschoben waren – kein Messformular für jeden Tag – kein Fronleichnamsfest, kein Allerheiligenfest,
keine Herz-Jesu-Frömmigkeit Der „alte Ritus“: Ja, er geht auf ältere Vorlagen zurück. Aber in der Form,
wie er dann seit 1570 gefeiert wurde, stammt er eben erst von 1570. Der „alte Ritus“ hat keineswegs den
Gregorianischen Choral hervorgebracht – Gregorianik ist VIIIEL älter. Und mit Spitzendeckchen als liturgischer
Kleidung, Hochaltären, Verweigerung der Kelchkommunion etc. hat er gar nichts zu tun.
@ Defensor Es wird klar, daß hier in erster Linie der Priester betet. NEIN! Selbst wenn es Stellen gibt,
die eine Interpretation wie die Ihrige zulassen, betet keineswegs „in erster Linie“ der Priester! Zum
Gebet wird aufgefordert mit „Gratias agamus“ und das Gebet wird von der Gemeinde beantwortet mit „Amen!“
Hier betet die ganze Gemeinde, wobei der Priester als ihr Sprecher fungiert (und dann in der Tat auch
einzelne Teile auf sich selbst bezieht). Gerade die Passage Gedenke, Herr, Deiner Diener und Dienerinnen
N. und N. und aller Umstehenden, deren Glauben und Opfergesinnung Du kennst. Für sie bringen wir dieses
Lobopfer dar, und sie selbst opfern es Dir für sich und alle die Ihrigen… beweist, dass es das Gebet
ALLER ist, selbst wenn hier tatsächlich zwischen „uns“ und „denen“ unterschieden wird. Über Laut- und
Leisesprechen habe ich nichts gesagt. Im byzantinischen wird fast nichts von der Anaphora laut gesprochen;
Joseph Ratzinger hat mit Freude auf die Wirkung der Kanonstille hingewiesen (z.B. im „Geist der Liturgie“).
Aber die Behauptung, dass Hochgebet sei „in erster Linie Gebet des Priesters“ ist mit Entschiedenheit
zurückzuweisen. Es ist Gebet der Kirche (Plural), als deren Sprecher der Priester auftritt.
@ Romulus Was ist an der Frage nach dem Beweis für ein willkürlich begründeten Kausalzusammenhang blöd??
Entweder der Kausalzusammenhang besteht, dann sollte der Beweis leicht zu erbringen sein (WEIL die Diözese
Erfurt dieunddie Angebote gezielt als Atheisten, Unsichere, Agnostiker, Ratsuchende etc. richtet, DESWEGEN
SINKT NOTWENDIGERWEISE die Zahl der Katholiken), oder er ist nicht beweisbar, dann sollte man ihn auch
nicht mit solchem Nachdruck behaupten. Ansonsten behaupte ich halt: Weil es kreuz.net gibt, deshalb ist
gestern notwendigerweise ein Sturm über Europa hinweggefegt. Und jeden, der mich nach der Begründung
für die Behauptung fragt, kanzel ich dann mit „Ach lass es doch, wenn du so blöd bist“ ab und lasse
mich als Trägerin der Wahrheit feiern!
@ Romulus Diese aufgezählten Dinge sind nicht für Gläubige, Sie Schlaupforz, sondern für Atheisten.
Äh, ja, weiß ich. Deswegen ja meine Frage, wo da der Kausalzusammenhang bestehen soll. Bzw.: die Forderung
nach einem Beweis, das ein solcher besteht.
So ein Unsinn Das haben sie nun von ihren Lebenswendefeiern, von ihren Liebenden-Segnungen, von ihren
Totenkulten im Dom und von ihrem geplanten Urnensammelplatz für jedermann (Columbarium) in der schönen
Allerheiligenkirche… Beweisen Sie den Kausalzusammenhang zwischen a) dem oben Genannten und b) der sinkenden
Zahl der Gläubigen. Möglich wäre auch, dass ohne die unter a) genannten Dinge die Zahl der Gläubigen
noch stärker sinken würde! Also: Wenn Sie so etwas behaupten, dann beweisen Sie es auch. Angesichts
des Nachdrucks, mit dem Sie hier reden, dürfte das doch ein Leichtes sein. Und wie man einen Kausalzusammenhang
beweist, wissen Sie sicher aus der Philosophie. Kleiner Hinweis: „Die Gottesmutter hat es mir gesagt“,
„Das ist doch klar“, „Nur modernistisches Untermenschenpack sieht das nicht“ sind KEINE Beweise.
Canon @ Katharina L.: Warum ist der Canon eigentlich in der 1. Person Plural formuliert? Ist er das wirklich???
Gratias agamus rogamus ac petimus quae tibi offerimus tibi offerimus communicantes … venerantes quaesumus
diesque nostros ut nobis Corpus… ach, und so weiter. Der ganze Canon in der 1. Plural an Gott gerichtet.
Antwort Sind Sie auch so eine abgedrehte, unbefriedigte Pastille? 1. Nö 2. Die Richtigkeit einer Aussage
hängt nicht davon ab, wer sie ausspricht. 3. Im Internet kann sich jeder irgendeinen Nickname geben.
4. Wer weiß? Vielleicht bin ich das Modernistenschwein Algermissen mit falschem Nickname? Oder das Modernistenschwein
Mixa mit falschem Nickname?
Unsinn zum Quadrat Dollfuß war unter allen Staatsmännern Europas Hitlers einziger, zum Handeln entschlossener,
Gegner. Was für ein Gelaber. Was hat hetz.net jetzt eigentlich an Dollfuß so gefressen? Gibt’s nichts
Neues von Modernistenschwein Algermissen, Modernistenschwein Lehmann, Modernistenschwein Benedikt XVI.,
Modernistenschwein Kamphaus und Modernistenschwein Schwarz?
Frage Da ich seit Jahren (fast) ausschließlich die alte Messe besuche, fehlte mir „Kanonstille“ für
das persönliche Gebet. Warum ist der Canon eigentlich in der 1. Person Plural formuliert? Damit Hacki
währenddessen noch privat beten kann? Der Canon ist Gebet der ganzen Kirche (und sollte auch als solches
erfahrbar sein) und nicht der meditative Background für Hackis Privatgebete.
Noch eine Möglichkeit Warum sind in den letzten Semestern viele, rechtgläubige Kandidaten abgesprungen?
Sind es immer die Kandidaten schuld? Wieso muss den irgendwer „schuld“ sein? Die Seminarzeit dient doch
auch der Prüfung der Kandidaten – sowohl durch die Seminarleitung als auch durch sich selbst. Nicht jeder,
der ins Priesterseminar eintritt, ist auch wirklich zum Priester berufen. Wenn sich das im Laufe der Zeit
klärt, ist es gut – und niemand ist „schuld“. Nicht jeder, der „rechtgläubig“ ist (woher auch immer
Sie meinen das beurteilen zu können), ist auch zum Priester berufen.
Quatsch eine verkitschte, unrichtige Darstellung der katholischen Riten zum Zwecke des Selbstbetrugs und
der Gewissensberuhigung. Keineswegs. Der Zweck ist die Verkündigung des Wortes Gottes, der Lobpreis Gottes
und die Heiligung des Menschen. Ob dieser Zweck erreicht wird, mögen Sie ja bestreiten, aber dass das
und nichts anderes der Zweck ist, können Sie nicht bestreiten. Jedenfalls nicht, ohne an der Sache vorbeizugehen.
#30 Katharina L. † 18:21:36 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Ganz falsch E.B. Lefebvre hat ja keine Bischöfe mit Jurisdiktion geweiht. Somit fällt das schismatische
Element komplett aus. Unsinn. Das hat mit Jurisdiktion überhaupt nichts zu tun. Can. 1398 – Wer eine
Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zu. Kein Bischof
hat eine Abtreibung begangen. Jedenfalls nicht dass jemand von uns es wüsste. In Can. 1329 CIC heißt
es, wenn die Straftat ohne die Mitwirkung der Mittäter gar nicht hätte begangen werden können Wieso
hätten die Abtreibungen nicht ohne die Mitwirkung der Bischöfe begangen werden können? Selbst hätte
auch ohne Beratungsschein eine Abtreibung begangen werden KÖNNEN. (Ansonsten müssten Sie ja sogar Gott
exkommunizieren, denn durch die Erschaffung der Welt wäre er dann Mittäter an den vielen Abtreibungen –
ohne Schöpfung wären die ja gar nicht möglich!). Alle von ihnen geweihten Bischöfe und Priester sind
illegal und ebenfalls exkommuniziert. Großer Unsinn. Auch Kardinal Ratzinger hat diese Scheine von 1977-1981
vergeben, etwa 20000 pro Jahr, zusammen etwa 80000. Das Blut der Kinder schreit zum Himmel! Rätselhaft,
wieso Kardinal Ratzinger Mittäter an Abtreibungen war…
#4 Katharina L. † 14:42:18 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Katharina L. Ich halte mich an die Lehre des I. Vatikanischen Konzils,demzufolge Vernunftaussagen kein
Glaubensgegenstand sein können. Ob sich der Körper Jesu oberhalb der Wasseroberfläche befand oder nicht,ist
kein Glaubensgegenstand.Ich kann das genausowenig „glauben“,wie ich „glauben“ kann,dass 2+2 4 oder 5 ist.
Ich halte mich ferner an die Aussagen des Konzils von Chalkedon,wonach Jesus Christus uns in allem gleich
ist außer der Sünde.Er hebelt also keine Naturgesetze aus. Ich glaube,dass Jesus Christus alle lebensfeindlichen
Mächte besiegt in seiner Auferstehung,ich glaube, dass das Böse und Zerstörerische nicht das letzte
Wort haben wird.Und dass dies überliefert wird in den Evangelien. Wären die Evangelien Erzählungen
von Naturgesetz-Übertretungen vor 2000 Jahren,wären sie 1) für mein Leben irrelevant und 2) nicht glaubwürdiger
als andere derartige Erzählungen über andere Menschen aus jener Zeit auch (und derer gab es sehr viele).
Der Glaube,dass Jesus ein Zauberer war,der Kunststückchen vorführt,ist armselig gegenüber dem Glauben,dass
der Sohn Gottes das Böse zu überwinden vermag und dass ich daraus („als Auferstandene“, wie Paulus sagt)schon
jetzt leben kann und Anteil habe an der ewigen Herrlichkeit.Und Letzteres glaube ich.Daher glaube ich
auch, dass Jesus Christus über das Wasser lief.Denn schon das Wort „glauben“ in diesem Satz drückt nach
Lehre der Kirche aus, dass es sich nicht um eine physikalische Aussage handelt.Auch wenn vernunfthassende
Tradis das gerne so hätten.
Falsch Auch bei der Alten Messe müssen sie mitsingen, den Text im Missale mitlesen, die Antworten des
Volkes laut sagen (ausser bei der stillen Messe), hinknien+sitzen+stehen. ausserdem müssen sie durch
erlernen der lateinischen Sprache ihren Horizont erweitern ;- ) Niemand MUSS das! (Bitte Belege!) Stattdessen
ist ständig kniendes Rosenkranzbeten während der Messe bei Piussekte und Petrusbruderschaft SEHR GERNE
gesehen! Lassen Sie uns mal zu einer dieser Messen gehen, und dann sprechen Sie bitte jeden an, der kniend
Rosenkranz betet, und sagen ihm GENAU DAS, was Sie in oben zitiertem Posting schrieben! Sie werden sehen,
wie die Reaktion ist! („Modernist“ wird noch zu den freundlicheren Kommentaren gehören! )
@möchtegern-kathole Schau an! Dann haben Sie sicher auch den allerhöchsten Respekt für die Altkatholiken,
die nach dem I. Vatikanum nichts anderes wollten (jedenfalls beanspruchte sie das!) als „der Bewahrung
des überlieferten Glaubens dienen“. Also wenn die Piussekte das darf („überlieferten Glauben“ herholen –
obwohl Papst und Konzil sehr deutlich gesagt haben, dass sowohl ihre Messe als auch ihre Verkündigung
nichts anderes ist als der überlieferte Glaube – und mit dieser Begründung dann einen mit der Exkommunikation
belegte Akt setzen), na, dann dürfen die Altkatholiken das ja wohl noch viel mehr – schließlich waren
die fast 100 Jahre früher und somit die wahren Tradis! Ach so, und die Arianer natürlich auch (die nach
dem Konzil von Nikaia nichts anderes beanspruchten als den überlieferten Glauben treu zu bewahren)!
Übrigens Schön, dass gerade Neuerungen hier immer ziemlich gehässig kommentiert werden – aber einen
neuen „Hymnus“ in Anliegen „Hass auf das II. Vatikanum“ (Konzil = höchste Autorität der Kirche [neben
anderen]), „Hass auf die Volkssprache“ (schon von Pius XII. hoch gelobt), „Hass auf participatio actuosa“
(schon von Pius X. gefordert), „Hass auf Kritiker des Rosenkranzbetens während der Messe“ (von Pius XI.
und XII. nicht unter die Formen der participatio actuosa gezählt) zu verfassen, jaaa: dann mögen wir
Neuerungen ganz schnell!!
Also: Was hat ein Religionsunterricht von einem solchen Lehrer für einen Wert? Hm. Noch nicht lange her,
dass andere Leser herausgestellt haben, dass bei hetz.net nur die Meinung zählt, aber nicht die Person
dessen, der sie vertritt. Siehe Algermissen: Man kann sogar Bischof sein, wenn hetz.net hassen will, wird
eben auch im Namen der Kirche ein Bischof gehasst. Aber wenn es nur auf den Inhalt ankommt, nicht auf
die Person, warum soll dann nicht auch o.g. Person guten Religionsunterricht machen können? Erst wenn
der Unterricht schlecht ist, ist der Unterricht schlecht. Aber er ist nicht schon deswegen schlecht, weil
mir die Person nicht passt.
Tradi-Art Papst Pius XI. hat z.B. 1932 só zum ersten mal über Maria gesprochen vor Radio Vatikan. Natürlich
ist sie kein Enderlöser wie Jesus, aber doch Mitarbeiterin der Erlösung. Deshalb weihte der niederländische
Episkopat 1943 auch das ganze niederländische Volk, insbesondere aber die Katholiker, Maria-Miterlöserin
zu. Na gut. Aber dann sagen wir es nach Tradi-Art: Der Ausdruck „Co-Redemptrix“ begünstigt die Häresie!
@Catholicus Wenn kreuz.net ohne Belege von „Misswirtschaft“ schreibt, so grenzt dies an Verleumdung. Da
kreuz.net jedoch anonym tätig ist und dies sogar als „Ehrensache“ ansieht, wollen sich die Verantwortlichen
vor keinem irdischen Richter verantworten. Und der ewige Richter? Dieser erwartet tatsächlich die Umkehr
jener, die Böses tun! Tja, hetz.net glaubt nicht daran, dass Gott auch in die Herzen der Menschen schaut
und nicht nur auf anonyme IP-Adressen. Den Bekennermut, zu den eigenen Kampagnen auch einzustehen, wie
es eines Christen würdig ist, haben die Feiglinge hier eben nicht. „Mehr Schiss als Vaterlandsliebe“,
sagte mein Vater bei solchen Gelegenheiten gern. Gilt auch für hetz.net: Mehr Feigheit als Bekennergeist.
Da lässt sich’s dann prima lügen und Gott einen guten Mann sein lassen. Aber wenn Gott nur halb so streng
ist wie es die Tradis gerne behaupten, dann wird die Redaktion von hetz.net vor ihm nur schwer bestehen.
Und die Ausrede „war anonym, du kannst nicht beweisen, dass wir es waren“ zieht vor ebenjenem Gott auch
nicht.
Co-Redemptrix Bei „Co-Redemptrix“ wird sich die erste der Erlösten nicht angesprochen fühlen. Mal abgesehen
davon, dass „Co-Redemptrix“ und „Genitrix“ sich nicht wirklich zu einem schönen Reim zusammenfügen.
Ein Paroxytonon und ein Proparoxytonon… Mensch, da waren die Kirchenväter einfach besser im Hymnenschreiben.
Und auch nicht häretisch.
Dass ich nicht lache Versus tabernaculum Lesen Sie mal U. Langs „Conversi ad Dominum“, dann werden Sie
verstehen, dass die Gebetsostung nichts mit dem Tabernakel zu tun hat. Der kommt allenfalls akzidentell
dazu, und auch das erst relativ spät (nämlich viele Jahrhunderte nach dem ältesten Brauch, Richtung
Osten zu beten). Auch in Kirchen, die keinen Tabernakel haben, ja sogar in Kirchen, die gemäß viel älterer
Tradition den Tabernakel ausgelagert haben in eine Seitenkapelle, lässt sich versus orientem feiern.
Merke: Der Herr muss nicht schon in Brotsgestalt da sein, ehe man Richtung Osten beten und um die Wandlung
von Brot und Wein und der ganzen Gemeinde bitten kann. Ist das echt so schwer zu verstehen?
Sehr gut! Die Forderung nach einer sofortigen Suspendierung, die jetzt von einzelnen Katholiken erhoben
wird, verlangt aber eine genaue kirchenrechtliche Prüfung unter Einbeziehung aller Fakten So heißt es
in der Presseerklärung. Und das ist richtig! Gerade hetz.net wehrt sich immer gegen vermeintliche bischöfe
Willkür. Nun, dann muss das auch für die „andere Fraktion“ gelten, nicht nur für die Tradis, sondern
auch für die Revoluzzers. Oder sollten Tradis etwa etwas gegen „eine genaue kirchenrechtliche Prüfung
unter Einbeziehung aller Fakten“ haben? So wie hier die Exkommunikation von Bischof Lefebvre von allen
möglichen Leuten solange hin- und herinterpretiert wird, bis aus einem Exkommunizierten ein Heiliger
wird, wird man ja wohl auch in der causa Hw. Golatz verlangen dürfen, dass Pauschalurteile sorgsam geprüft
und abgewogen und ggfs. auch revidiert werden. Also: Recht so, Exzellenz!
@nonnobis Sie verstehen nicht. Wenn Jesus Christus sagt „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“,
dann gilt dieses Wort jedem, der es hört. Es gilt IHNEN. Es gilt MIR. Es gibt NIEMANDEM von uns das Recht,
mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen „Der da hat schon geworfen, dann darf ich jetzt aber
auch den zweiten Stein werfen.“ Sie missverstehen Jesus Christus. Und ich befürchte, Sie tun es absichtlich.
Jesus Christus spricht in Bildern, Metaphern, Gleichnissen. Das Gleichnis in obigem Fall bedeutet nicht
„Sobald jemand den ersten Stein geworfen hat, darfst du dann den zweiten werfen“, sondern es bedeutet
„niemand darf Böses initiieren.“ Wie Sie über den Bischof reden, ist boshaft. Es ist unchristlich und
gegen die Weisung des Herrn. SELBST WENN der Bischof irgendeine Schuld auf sich geladen hätte, wären
Sie doch nicht berechtigt, ihn so zu behandeln. Hören Sie lieber auf Jesus Christus, dessen Wort die
Heilige Schrift, die Kirche und die Liturgie verkünden, und hören Sie nicht auf Ihren Hass.
@ non nobis Nein, man kann von vielen Bischöfen im deutschsprachigen Raum enttäuscht sein ob ihrer menschlichen
Qualitäten. Und ihr Schweigen zeugt nicht gerade von einer menschlichen Qualität. Wie war das noch mit
dem ersten Stein? Wer darf den werfen? Na dann mal los!
@ Maledica Zeigen Sie mir, wo (Messbuch, AMS, Päpstl. Verlautbarungen, Bischöfliche Verlautbaren etc.)
das von ihm verlangt wird. Eine einzige Belegstelle genügt schon! Zeigen Sie mir, wo verlangt wird, daß
der Priester nicht am Hochaltar mit „dem Rücken zum Volk“ zelebrieren soll Lesen Sie kreuz.net nicht?
Hier wurde doch lang und breit darüber berichtet, dass die Reform Pauls VI. keineswegs eine Zelebration
am „Volksaltar“ versus populum verlangt. Aber SIE haben behauptet, es würde von Priestern verlangt, den
„Pöbel“ „anzugaffen“. Wenn Sie das behaupten, dann belegen Sie es nun endlich und schieben Sie die Beweislast
nicht anderen zu. Rebekka hat gar nicht behauptet, Celebratio versus populum sei vorgeschrieben (ist sie
ja auch nicht). Es gibt genügend Konzilsdokumente, Instructiones, Apostolische Konstitutionen, sogar
Handreichungen des Bischofskonferenzen. Also her mit den Belegen für die Vorschrift des „Angaffens“.
In den Artikeln über die Wiener Oratorianer wurde zur Genüge dokumentiert, dass der Hl. Stuhl beide
Praktiken billigt. Wäre es vorgeschrieben, dass der Zelebrant „den Pöbel angafft“, dann hätte das auch
Papst Benedikt bei der Christmette tun müssen (die ich im TV gesehen habe). Ich habe ihn nicht „gaffen“
sehen.Während des ganzen Hochgebetes kein Blick zum Volk,sondern ganz zum Altar ausgerichtet. Aber nun
sind Sie am Zug, ihre Behauptung endlich zu belegen. Oder können Sie Ihre starken Worte nur mit Hass,
aber nicht mit begründetem Inhalt füllen?
Wie wahr, Ottaviani! Herr Bischof, Sie sind der von Gott eingesetzte Hirte der Herde von Linz. Handeln
Sie! Eben, von Gott eingesetzt und nicht von kreuz.net. Also lassen wir den Bischof die Entscheidung fällen,
die er in seiner Verantwortung vor Gott für die richtige hält.
@ Athanasius Ich konnte nirgendwo eucharistiefreie Sonntage aufweisen. Meine Güte. AMS, Belegstellen
siehe unten. Gradualien aus dem 9. Jahrhundert, aus dem ganzen Karolingerreich, in denen an einzelnen
Sonntagen steht: „Dominica vacat“. Der Abschluss von Quatembertagen. Ursprünglich viermal im Jahr. Messe
am Mittwoch, am Freitag, am Samstag(abend), aber nicht am Sonntag. Zu erkennen noch in der Pfingstoktav:
Zusätzlich zur Samstagmesse, die erhöhte Anzahl Lesungen hat (also Quatemberabschluss) gibt es eine
Sonntagsmesse, sobald am Sonntag das Dreifaltigkeitsfest gefeiert wird. Dass es da eine zusätzliche Sonntagsmesse
gibt, beweist, dass die Quatemberabschlussmesse NICHT als Sonntagsmesse verstanden wurde. Deswegen ja
auch „Dominica vacat“. Meine Güte, was sind Sie ignorant. Wenn die Quellen (nicht irgendwelche modernistischen
pösen pösen deutschen Theologinnen, sondern LITURGISCHE BÜCHER AUS DEM 9. JAHRHUNDERT!) Ihnen nicht
passen, dann ignorieren Sie sie lieber und stellen falsche Behauptungen auf? Merke: Die Wahrheit wird
euch frei machen. Die Karolingerzeit kennt VIER EUCHARISTIEFREIE SONNTAGE PRO JAHR.
@ Athanasius Da Sie es wagen Marienverehrung in Orden als schlecht zu beschimpfen, Wo hat sie das? Ich
finde keinen Beleg für Ihre Behauptung. und Benediktiner des 6. Jh. für angebliches „Fehlen“ dieser
Verehrung ehren wollen Wo hat sie das? (wobei aber sehr wohl aus benediktinische Manuskripten die Votivmessen
U.L. Frau bekannt sind usw.) Hat sie das bestritten? dass z.B. das Salve Regina und Regina Caeli in der
Liturgie direkt aus dem OSB stammen Hat sie das bestritten? Trotzdem steht davon in der RB nichts. Und
im Tagesablauf ist es auch nicht vorgesehen. Sie behaupten ja es gab gar keine Sonntagsmesse im OSB Hat
sie nicht. Sie hat nur gesagt, dass es eucharistiefreie Sonntage gab – mit korrekter Belegstelle (hab
ich gerade noch im AMS überprüft!) oder war das „nach dem Segen und der Kommunion“ wie Sie es dummerweise
behaupten in Ihrer Deutschen Frechheit modernistischer Prägung Steht sogar in französischen und italienischen
RB-Kommentaren der 30er-Jahre. Habe ich irgendwo noch in meinen Vorlesungsunterlagen aus meiner Zeit in
Bologna. Suche ich jetzt aber nicht. Glauben Sie mir sowieso nicht. Stimmt aber. Bin auch ein deutsches
Weib. Aber nicht so dumm und nicht so gehässig wie Sie mit Ihren permanenten Unterstellungen.
@ Romulus Die Würzburger Synode (1971-1975) verordnete eine strenge Trennung zwischen „Gemeinde-Katechese“
und „schulischem Religionsunterricht“. Das Grundübel! Wieso Grundübel? Eine Selbstverständlichkeit,
dass eine Einführung IN den Glauben einerseits und die Kenntnis ÜBER den Glauben andererseits methodisch
zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ersteres ist nur für solche, die in den Glauben initiiert werden
wollen (bzw., im Rahmen der Kindererziehung, deren Eltern das wollen); Letzteres ist für alle, die denken
können und das auch müssen, wenn sie eines Tages für ihre Taten (und auch ihre religiösen Grundentscheidungen)
selbst Verantwortung tragen sollen. Ob das nun richtig war oder nicht, dass die Würzburger Synode für
den schulischen Religionsunterricht nur Letzteres vorgesehen hat, sei dahingestellt. Aber wieso die saubere
methodische Trennung zwei verschiedener Dinge ein „Grundübel“ sein soll, weiß ich nicht. Übrigens ist
meines Wissens nach wie vor die Erstkommunionkatechese Teil des schulischen Religionsunterrichts. Daraus
ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: entweder 1) ich irre mich und das ist gar nicht mehr vorgesehen,
oder 2) die Würzburger Synode wird nicht konsequent umgesetzt oder 3) hetz.net hat mal wieder gelogen.
@ Maledica @Katharina Der Priester wendet, dank des ominösen Geist des Konzils -nicht dem Konzil selbst-
seinen Ar*** dem Herrn zu und gafft den Pöbel an. Wie kann er, wenn er sich dem Altar zuwendet, dem Herrn
das Gesäß zuwenden? Und wenn er, wie es im Messbuch vorgesehen ist, dabei zwar mit der Gemeinde um den
Altar versammelt steht („circumstantes“; s. Canon Romanus), aber sie nicht anschaut (weil sich das Hochgebet
an Gott und nicht an die Gemeinde richtet), dann schaut er sie auch nicht an. Er steht nur mit ihnen um
eine Mitte versammelt, und diese ist der Herr. Niemand dreht da irgendwem das Gesäß zu, und niemand
gafft irgendwen an. Und Pöbel habe ich noch nie in heiligen Messen erlebt. Ungeschickte Menschen, irritierte
Menschen, unbeholfene Menschen ja, Pöbel noch nie. Aber Sie scheinen ja die Menschen, ihre Herzen und
Gedanken sehr gut zu kennen, dass Sie zu solchen Pauschalurteilen fähig sind.
Bemerkenswert Na das ist doch wahrer Gehorsam: Ein Kloster gegen den Willen des Diözesanbischofs gründen!
Der Heilige Benedikt wäre beeindruckt über eine solche Pervertierung seiner Ideale…
@ Maledica daß der Priester den Pöbel angafft. Dass Sie Eucharistie feiernde Christen als „Pöbel“ bezeichnen,
zeigt, dass Sie von der Kirche als corpus Christi und von der Taufgnade nicht viel verstanden haben. Man
unterscheide die Geister: „Christ, erkenne deine Würde.“ (Leo der Große) „Priester, gaff nicht den Pöbel
an.“ (Maledica)
@ Campo Santo Es ist derselbe Paulus, der ein paar Verse weiter vorne sagt: Wenn ihr zusammenkommt, trägt
jeder etwas bei; einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in
Zungen, und ein anderer deutet es. (1Kor 14,26) Wenn Sie mir zeigen, wo diese paulinische Bestimmung durch
die tridentinische Messe (oder auch die Messe von 1962) gedeckt wird – beide sehen eine starre Ordnung
vor und haben keinen Platz für Zungenrede vorgesehen; die tridentinische Messe wird zudem nur von einer
Person kanonisch vollzogen, es trägt dort also nicht „jeder etwas bei“ –, dann dürfen Sie auch 1Kor
14,34 für die Messe in Anspruch nehmen, wonach Frauen in der Gemeindeversammlung zu schweigen haben.
Ich schließe aus 1Kor Folgendes: – 1Kor beschreibt überhaupt keine Messe, ist folglich also auch nicht
darauf anwendbar – Oder: Wenn 1Kor eine Messe beschreibt und darauf anwendbar ist, dann ist die Messe
ergo eine „Versammlung“ (hui, da wird sich Herr Lefebvre aber im Grab umdrehen…), Zungenrede ist sofort
im Messbuch an ansprechender Stelle vorzusehen und zu erlauben, und DANN haben Frauen auch zu schweigen.
Wenn Sie 1Kor 14,34 heranziehen, ohne den Kontext zu beachten (nämlich eine Versammlungsform, die es
heute ind er Kirche überhaupt nicht gibt), dann ist das nicht paulinisch, sondern pure Steinbruchexegese.
@ Romulus Und man beachte auch, wie bei den Tradis, die doch immer so großen Wert auf die Bedeutung der
Zweigeschlechtlichkeit und die Rolle der Frau legen, Referentinnen auftreten, die wie Kerle aussehen!
www.fsspx.info/special/index.php?page=3&show=&i…
@ Marcel Die apostolische Tradition der Kirche wird siegen Sehr gut! Dann wird nämlich die ganze magisch-metaphysisch-juristisch-rubrizistisch
aufgeladene Frömmigkeit des Mittelalters zurückgefahren im Sinne des apostolischen Ursprungs! Hoffe
sehr, dass Sie recht haben!
@ Hyazinth und Quisutdeus An Hyazinth: Lesen Sie nochmal Ihr Ausgangsposting, dann meines. Dann denken
Sie! An Quisutdeus: Ich bin guter Hoffnung, dass wir beide im Himmel den exkommunzierten Bischof treffen
werden. Denn Gottes Herz ist größer als seines.
@nonnobisdme Was gefällt Ihnen nicht an meiner Aussage? Dass sie falsch ist. Dass sie eine falsche Definition
von „Mörder“ voraussetzt. Dass sie unzulässig vereinfacht. Abtreibung ist kein Mord? Meistens ist Abtreibung
Mord. Kommt aber auf den Einzelfall an. Nicht jede Tötung ist ein Mord, das gilt auch für die Abtreibung.
Ungeborene Kinder sind kein Leben? Doch. Wieso denn nicht? Oder was sonst? Siehe oben. Sie bezeichnen
jemanden als Mörder, der höchstwahrscheinlich keiner ist. Äußern Sie sich, bitte. Lesen Sie bitte
in katholischen Katechismen jedwelcher Generation oder auch in moraltheologischen, moralphilosophischen
oder rechtsphilosophischen Schriften nach, was ein Mörder ist. Überlegen Sie dann im zweiten Schritt,
ob die angegebene Definition auf Herrn Lugner passt. Bitte. Oder gehören Sie auch zu Schar der Mörder?
Nö.
@Der wie Gott ist Ja Gott sei gepriesen in alle Ewigkeit für die 4 Bischöfe und den Seligen Erzbischof
Lefebvre Sie meinen die exkommunizierten, weil illegal geweihten? Tolle Vorbilder! Und wer ist der „Selige
Erzbischof Lefebvre“? Der Exkommunizierte? Wann wurde er zu Ehren der Altäre kanonisiert? (Datum genügt!)
@nonnobisdomine Der Inhaber Lugner … reiht sich ein in die unzählige Mörderschar. Er wird sich schulig
machen, nein, er ist schon schuldig durch seine Idee, eine Mördergrube zu errichten. Lugner ist ein Mörder.
Ein Kindermörder. 1. Luft holen. 2. Denken. 3. Katechismus aufschlagen (sogar egal, aus welchem Jahrhundert).
4. Definition „Mörder“ nachschauen. 5. Wieder einloggen, sich entschuldigen. 6. Danach vielleicht besser
Klappe halten oder Buße tun oder sonst irgendwas.
@Hyazinth Ich kenne einen alten, frommen Mann, der mir einmal sagte: „Wenn das Zweite Vatikanum nicht
gekommen wäre, wäre ich aus der Kirche ausgetreten.“ Und analog zu Ihrem Beitrag (Wenn die Alte Messe
erst mal wieder freigegeben wird, könnte so etwas öftrers passieren, nicht in Massen, aber eine Seele
ist soviel wert, daß es nicht auf die Masse ankommt! Danke, Ehrwürdiger Vater, für ihr Beispiel!) möchte
ich konsequenterweise sagen: Wenn das Konzil nur konsequent umgesetzt würde, könnte so etwas öfters
passieren, nicht in Massen, aber eine Seele ist soviel wert, daß es nicht auf die Masse ankommt! Mit
anderen Worten: Ihr Beitrag öffnet der puren Willkür in der Kirche Tür und Tor. Und da beschweren Sie
sich wohl noch über den „Modernismus“ des Konzils?
Fortsetzung Auf diesem Wege kann das Messbuch von 1962 für den einen römischen Ritus verwendet werden.
Selbst wenn es zukünftig zu einem gleichberechtigten Nebeineinander von Messbuch 62 und Messbuch 70 kommen
sollte, so bleibt doch alles dies DER EINE RÖMISCHE RITUS (der dann eben in zwei Varianten vorliegt).
Meine Vermutung (die ich auch durchaus befürworten würde): Auf der Grundlage von Sacrosanctum Concilium
und dem heutigen Festkalender wird das Messbuch von 62 noch einmal neu überarbeitet, der rituelle Ablauf
aber bleibt gleich. Für die Tagzeitenliturgie gilt grundsätzlich die nachkonziliare Ordnung, für die
Messe stehen dann zwei Bücher zur Auswahl. Nach einer gewissen Zeit (vielleicht einer Generation, also
30-40 Jahren) wird dann neu geprüft, ob eines der Messbücher wieder aus dem Programm zu nehmen ist.
Auf der Grundlage von SC und dem Prinzip der actuosa participatio (nicht von Vat II erfunden, sondern
vom Heiligen Papst Pius X. eingebracht) kann ich mir nur schwer vorstellen, dass der Papst geflüsterte
Messen an Seitenaltären nach dem Messbuch 62 zulassen wird. Aber vielleicht: Wenn Messbuch 62, dann in
der Vollform als „Hochamt“ mit gregorianisch gesungenem Proprium (also nicht: Priester liest Proprium,
damit Gott seine Strichliste abhaken kann, Gläubige singen Haydn- oder Schubertmesse). Mal sehen, was
kommt.
Zur Klärung bzgl. „Quo primum“ „Quo primum“ betrifft nun einmal nicht Änderungen, die INNERHALB des
römischen Ritus vorgenommen werden. Beispiel: 1962 schob der Selige Papst Johannes XXIII. ein paar Wörter
in den Messkanon ein. Niemand hatte nun das Recht zu sagen: „Oh, ich möchte aber die vorherige Fassung
weiterverwenden.“ 2. Beispiel: Alle Nase lang wurden im Laufe der Kirchengeschichte von den Päpsten neue
Feste eingeführt. Niemand hatte deswegen das Recht zu sagen: „Oh, ich lass das Fest aber lieber weg,
genauso wie vorher“. Und nun: Als Papst Paul VI. in Umsetzung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils
entschied, eine neue Leseordnung einzuführen, größere Variationen für den liturgischen Gesang vorzusehen,
die Ausübung der vielen liturgischen Ämter neu zu regeln, bestimmte Festzeiten neu zu ordnen, einen
neuen Ordo Cantus Missae einzurichten, neue Hochgebete zur Auswahl anzubieten, teilweise neue Orationen
zu schreiben, Übersetzungen des lateinischen Messbuchs für den Gebrauch zu approbieren etc., da blieb
dies alles doch der römische Ritus. Genauso wie das Messbuch von 1962 dasjenige von davor ersetzte, so
ersetzte nun das Messbuch von 1970 das von 1962. Und auch hier gilt: Niemand kann einfach so sagen: „Oh,
ich nehme lieber das alte.“ AUSSER dies wird aus bestimmten Gründen in Form eines „Indult“ erlaubt. Was
ein Indult ist, sagt schon der Name: ein „Gnadenakt“ – also eine Erlaubnis einer Sache, die eigentlich
nicht erlaubt ist. Auf diesem Wege kann das Messbuch von 1962 für den einen r…
Seht her! Die Kulturschaffenden bitten um das volle Bürgerrecht – nicht nur für den Alten Ritus, sondern
auch für die verschiedenen Ordensriten. Was lese ich da? Sie „bitten“! Sie zetern nicht, sie beschimpfen
niemanden, sie sprechen dem Papst nicht seine Autorität ab (wie der Pius-Verein), sie verunglimpfen nicht
das Messbuch von 1970, sie beleidigen niemanden, sie beschuldigen niemanden, nein, sie BITTEN. Davon könnte
hetz.net ja noch richtig ‘was lernen!
#23 Katharina L. † 19:55:26 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Soso… Hw. Kronister mußte von Bischof Krenn mehrfach gemaßregelt werden, weil er in seiner Pfarrei
Purgstall Laien nicht nur predigen, sondern sogar Sakramentalien wie das Aschenkreuz simulieren ließ.
Ein Blick ins Benedictionale hätte genügt, um zu sehen, dass Segnungen auch von Laien vorgenommen werden
können. Gleiches gilt für das Aschenkreuz. Selbst wenn Laien es verbotenerweise spenden, ist es dennoch
gültig, weil für Benedictiones das Taufpriestertum alleine genügt. Und SELBST WENN es verboten sein
sollte, dass innerhalb einer Messe Laien das Aschenkreuz spenden (keine Ahnung, ob es verboten ist oder
nicht), so ist es doch ebenfalls gültig – siehe oben. Außerhalb der Messe (z.B. im Rahmen von Laudes,
Vesper, Andacht, Wort-Gottes-Feier) darf das Aschenkreuz eh jeder dazu beauftragte Laie spenden – schon
deswegen kann das Aschenkreuz dann auch innerhalb der Messe allenfalls verboten gespendet, aber niemals
„simuliert“ werden. Tja, ein bisschen liturgierechtliche Bildung täte auch hetz.net gut!
Wer wissen möchte…, …welcher Beitrag da von mir gelöscht wurde, kann mich gerne anschreiben. Inhaltlich
unterstütze ich jedenfalls in diesem Beitrag Herrn oder Frau adoro, wenn er oder sie schreibt: Ich weiß
ja nicht, wie gut die Redaktion die Verhältnisse, welche in der Volksrepublik Polen herrschten, aber
eine derart tendenziöse Bewertung der Vorgänge ist reichlich dumm. und Also liebe Redaktion, kein Einknicken
vor der öffentlichen Meinung sondern ein Akt der Klugheit!
@ Defensor Das II. Vat. ist selber für dieses Durcheinander verantwortlich. Es handelt sich sozusagen
um eine durch das Konzil selbstverschuldete Unkenntnis des Gottevolkes. So schlampig hat davor noch kein
Konzil gearbeitet. So ein Quatsch. Über die Auslegung des christologischen Dogmas von Chalkedon wird
heute immer noch gestritten, ebenso über die Auslegung des Unfehlbarkeitsdogmas und gerade heute bei
hetz.net über die Jungfräulichkeit Mariens. Auch die Bibel ist manchmal nicht so klar wie wir sie gerne
hätten. Und sogar unser Herr Jesus Christus ist erstaunlich schlampig, wenn Sie mal überlegen, wie –
auch bei hetz.net – über die Auslegung von Herrenworten Kontroversen geführt werden. Kurz gesagt: Ihr
Argument gehört zu den schlechtesten, die ich hier jemals gehört habe.
@ Bonaventura In jedem Dogmatischen Handbuch ist (zusätzlich zum Katechismus) nachzulesen, dass die immerwährende
Jungfräulichkeit Mariens natürlicher und logischerweise auch eine biologische Tatsache ausspricht. Und
in Joh 1 ist nachzulesen, dass ALLE Gläubigen „nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen
des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“. Dass ist dann also konsequenterweise auch „natürlicher und
logischerweise eine biologische Tatsache“, richtig? Na, dann fragen Sie mal Ihren Vater!
@ bonifaz Ihnen müßte Gott sicherlich achtundsiebzigmal vergeben, wobei ein altes Sprichwort sagt, daß
gegen Dummheit selbst die Götter vergebens kämpfen. Aber das gilt mehr für H.H.Kamphaus. Na das nenne
ich doch mal eine überzeugende, argumentative Widerlegung! Der Hl. Thomas von Aquin wäre stolz auf Sie!
@ bonifatius 1. Die Lehre des I. Vaticanums ist nun einmal Lehre der Kirche, auch wenn es Ihnen nicht
passt. 2. Was z.B. die biblischen Wundererzählungen angeht, war ein Papst Gregor der Große deutlich
gebildeter als Sie: Der wusste nämlich noch, dass das Wunder von der Brotvermehrung keine Erzählung
über ein historisches Ereignis ist, bei dem ein gut gelaunter Gott mal eben spaßeshalber die Naturgesetze
außer Kraft setzt, sondern dass diese Erzählung ein Ausdruck der sich selbst verschenkenden Liebe ist.
Ich habe die Stelle gerade nicht greifbar, aber in einer Homilie sagt Papst Gregor, dass jeder, der einem
Armen selbstlos zu essen gibt, dasselbe Wunder vollzieht wie Jesus Christus bei der Brotvermehrung. 3.
Was sagen Sie denn zu Joh 1, wonach alle Gläubigen „nicht aus dem Willen des Fleisches etc.“? Wie ist
das zu verstehen? 4. Ich verstehe diese Abschätzigkeit gar nicht, mit der Sie über die kirchliche Lehre
reden. Wenn die Jungfräulichkeit Mariens ein biologisches Faktum wäre, was wäre das denn dann für
ein Glauben? Die Vagina der Muttergottes als Glaubensgegenstand? Warum sollte das mein Leben verändern,
warum sollte ich dafür notfalls sogar in den Tod gehen? – Aber wenn in der Jungfräulichkeit Mariens
bildhaft ausgedrückt wird, dass die Existenz Jesu Christi kein Menschenwerk, sondern ganz allein das
Werk des Gottes ist, der „in unzugänglichem Licht wohnt“ und der sich dennoch aus Liebe zu uns Menschen
hinabneigt: Das ist doch viel umfassender und wunderbarer!
@ möchtegern-kathole Nach der Lehre des I. Vaticanums kann das Dogma von der Jungfräulichkeit Mariens
gar nicht anders als „im übertragenen Sinn“ zu verstehen sein, denn wenn es biologisch gemeint wäre,
fiele es in den Bereich der Vernunftwahrheiten (jeder Gynäkologe hätte es nachprüfen können). Vernunftwahrheiten
aber können niemals Glaubensaussagen sein. Soweit das I. Vatikanische Konzil in „Dei Filius“. Wer etwas
anderes lehrt, steht außerhalb der katholischen Kirche. Das Dogma von der Jungfräulichkeit Mariens,
ist selbstverständlich wahr – genauso wie es wahr ist, dass nach Joh 1 alle Gläubigen „nicht aus dem
Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“. Und dass DAS keine
biologische Aussage ist, werden Sie vermutlich bejahen. So ist auch das Dogma von der Jungfräulichkeit
Mariens keine Aussage über den Unterleib und die Sexualpraktiken der Mutter Jesu. Wer solches behauptet,
steht außerhalb der Lehre der Kirche.
Jaja, der Ungehorsam Bei anderen Bischöfen habe er zumindest eine Einsicht über die Grenzen des Ungehorsams
erreicht. Also etwas, was ihm bei der Pius-Sekte noch nicht gelungen ist.
@ bonifaz Ehreürdigste Schwätzerin, sie fragten: „steht etwas im Wege?“ Meine Antwort: Für Gott schon,
für Kamphaus nicht! Gott… Moment, war das nicht der, der gesagt hat, man sollte nicht bloß sieben-,
sondern siebenundsiebzig Mal vergeben? Und außerdem: Wenn besagter Priester tatsächlich sollte in sein
Amt zurückkehren wollen, wäre doch wieder einer mehr, der Sakramente spenden und Messen „lesen“ könnte.
Das müsste doch ganz im Sinne von hetz.net sein!
@ ultimo Rahners Theologie scheint doch sehr für Experten geschrieben zu sein. Aber Fachwissenschaft
muss ja auch nicht allgemeinverständlich sein. Rahners Predigten und Meditationen gehören zu dem Schönsten
und vor allem: zum Verständlichsten, was ich überhaupt an christlicher Literatur kenne. Selbst wenn
er ein schlechter Theologe gewesen sein sollte: Dass er unverständlich in seinen Predigten ist oder unlogisch,
das kann man nun wirklich nicht behaupten.
@ Gastus Ich halte es nicht für verwerflich, einem durch Experimente gequälten Menschen, dessen Sein
bisher nur durch Mediziner und verblendete Angehörige fremdbestimmt wurde, die leibhaftige Begegnung
mit Christus zu wünschen und darum zu bitten. Dann halte ich es auch nicht für verwerflich, einem durch
die Erbsünde, Konkupiszenz, körperliche Begrenztheit und Schwächen gequälten Menschen die leibhaftige
Begegnung mit Christus zu wünschen und darum zu bitten. Und somit werde ich in meinem Nachtgebet um Ihren
baldigen Tod beten.
@ Gastus Es gibt Frauen, die sind besonders schön, wenn sie schweigen. Na Katharina, wie wärs? Keine
Sorge: Wenn weise Männer reden, schweige ich sofort. Aber wenn Frauen anfangen, um den Tod anderer Menschen
zu beten, dann weise ich eben auf den Brauch des „Mortbetens“ hin. Könnten Sie dazu auch inhaltlich was
sagen? Ich bete zum Herrn für dieses Mädchen um ein erfülltes Leben. Wie sie sich selbst fühlt, kann
niemand von uns erahnen. Warum also ihren Tod herbeibeten?
@ Hans Urs Und der zölibatär lebende Priester hat einfach noch einmal eine größere Verpflichtung,
keinen Anlass für dummes Gerede über seinen Stand zu geben. Dem stimme ich sogar zu. Aber dann muss
dasselbe auch für Priester gelten, deren Haushälterin in derselben Wohnung lebt, für Mönche im Schlafsaal
(wo es das noch gibt), für das Getucke der meisten FSSP- und FSSPX-Angehörigen (muss man sich ja nur
die Bilder anschauen), für Männer, die sich Spitzendeckchen über den Körper werfen usw. usw. Hetz.net
hat aber in dem Artikel sogar noch durchblicken lassen, dass es okay gewesen wäre, wenn Frau Loersch
als Haushälterin gemeldet gewesen wäre. Und DAS ist das Perfide daran.
@ Desperatus Benedikt seine Scholastika, Petrus seine Frau, Jose Escrivar seine Peitsche… Neulich habe
ich mal einen Grabstein gesehen, auf dem mehrere Priesternamen standen. Sollten die etwa… ? Oh, und
ich kenne Pfarrer, die wohnen mit ihrer Haushälterin unter einem Dach. Sollten die etwa… ? Vielleicht
sogar Rolf Hermann Lingen und seine Mutter? Immerhin stimmt seine Postadresse mit ihrer überein? Ich
jedenfalls habe keine tieferen Einblicke in das Schlafzimmer von Herbert Vorgrimler, also halte ich mich
mit Unterstellungen zurück. Die alten Fragen von mir sind aber noch immer nicht beantwortet – und Sie
werden es auch nicht mit Hinweis darauf, dass vermutlich ich selbst… Wo doch andere Diskutanten hier
immer so großen Wert darauf legen, dass es nicht darauf ankommt, wer etwas sagt, sondern nur, was gesagt
wird… Und dann soll allein mein Vorname und meine inhaltlichen Fragen zu unbegründeten Behauptungen
in einem redaktionellen Artikel ein Hinweis auf meine Lebensführung sein? Sehr interessant…
Offensichtlicher Unfug Innerhalb der Universität sorgte Sigrid dafür, daß Hw. Vorgrimler in wichtige
Berufungskommissionen gelangte und so die Theologische Fakultät endgültig umstrukturieren konnte. Keine
Studentin, keine Dozentin, kein Student, kein Dozent kann „dafür sorgen“, dass ein Professor in eine
bestimmte Kommission kommt. Und kein Professor, kein Dekan, nicht einmal ein Hochschulrektor kann durch
eine einzige Professorenberufung eine ganze Fakultät umstrukturieren.
#57 Katharina L. † 19:35:01 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Hyazinth Auch in exemten Häusern übt der Ortsordinarius die Aufsicht über die Liturgie etc. aus.
Steht auch im CIC (der auch dann gilt, wenn es Ihnen nicht passt), irgendwo in den hinteren 600er-Nummern.
Kann ich im Moment nicht nachschauen. Übrigens habe ich keineswegs „wahllos“ mit dem CIC um mich geworfen,
sondern ich habe die betreffenden Normen angegeben. Hm. Ist wohl für Sie schon zu schwer zu verstehen.
Vielleicht sollten Sie mal eine Novene zum Hl. Geist beten. Könnte helfen.
#34 Katharina L. † 16:22:20 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Hihihi Schon an der Kleidung dieser radikalen Narren kann man ja erkennen, dass sie noch schlimmer sind
als Homosexuelle! Du meinst sicher weiße Röcke mit 75 cm Spitze, oder?
#32 Katharina L. † 15:41:19 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Lingen Man orientiert sich an unverfänglicher katholischer Literatur, z.B. Bernhard Brinkmann, „Kleines
katholisches Kirchenlexikon“, Kevelaer 1951, Artikel „Fastnacht“ („Karneval“ steht nicht drin). Ist Bernhard
Brinkmann nicht dieser Schlagerfuzzi?
@ Heger Der Kanon ermächtigt foro externo die rechtmäßigen kirchlichen Instanzen ein entsprechendes
Urteil zu verhängen und verpflichtet foro interno den Täter in seinem Gewissen, sich selbst so einzuschätzen,
als sei ein solches Urteil verhängt worden – gleichgültig, ob es aus irgendwelchen Gründen nicht öffentlich
verhängt worden ist. Schon wieder völlig falsch. Eine „lata sententia“ gegebene Strafe muss nicht erst
noch „verhängt“ werden. Sie KANN ÜBERHAUPT NICHT VERHÄNGT WERDEN, denn sie ist mit der Tat selbst gegeben.
Da gibt es kein forum internum, auch wenn Sie noch so oft darauf herumreiten. can 1382 CIC can 1342 §1
CIC zeigt, dass Strafen nicht nur öffentlich verhängt, sondern auch „festgestellt“ werden können (Sie
sind demnach schon vorher gegeben, werden nun aber publiziert – aber das ändert an der Strafe nichts
und hat mit forum internum nichts zu tun) can 1314 CIC erklärt Ihnen, was eine Strafe lata sententia
ist und dass sie nicht erst „verhängt“ zu werden braucht Und dass die Pius-Bischöfe gemäß can 1326
§1 „im schlechten Wollen verharren“ (pertinere in mala voluntate), sehen Sie an can 1331 §1 und §2
CIC. Dort übrigens auch nochmal ganz nebenbei die Angabe, dass eine Exkommunikation in bestimmten Fällen
verhängt wird, in anderen aber festgestellt. CIC lesen hilft!
@ Heger Meine Güte, welch ein Unsinn. Can. 1382 CIC fragt nicht nach dem inneren Seelenzustand von Bischöfen.
Wer ohne Erlaubnis des Papstes einen Bischof weiht, verfällt der Exkommunikation – ebenso der Geweihte.
Was ist daran forum internum? Warum soll der Heilige Stuhl einen Verstoß gegen can. 1382 CIC nicht feststellen
dürfen, warum ist das angeblich ein „drolliger Widerspruch“? Unfassbar, was für einen Unsinn Sie hier
reden. Sogar ich als Frau merke das.
Ach du meine Güte Selbstverständlich ist es ein drolliger Widerspruch, wenn der Heilige Stuhl, statt
ein Urteil zu fällen (gegen das dann womöglich Rechtsmittel gegeben wären), einfach veröffentlicht,
es sei eine lata sententia, also ein nicht öffentliches, automatisches Urteil ergangen, also glaubt,
ein foro interno (angeblich) eingetretenes Urteil für ein Urteil foro externo auszugeben. „Lata sententia“
hat mit „forum internum“ ungefähr so viel zu tun wie Hühneraugen mit Vanilleeis. Beim „forum internum“
geht es um Dinge innerhalb der Beichte. Eine Bischofsweihe ist niemals, niemals, niemals „forum internum“.
Wenn ein Bischof mitteilt, dass Gynäkologe X. sich wegen der Durchführung von Abtreibungen die Exkommunikation
zugezogen habe: Nennen Sie das dann auch einen drolligen Widerspruch? CIC lesen hilft!
@ Doc Heger Soviel ich dagegen weiß, sind sie nicht exkommuniziert worden, sondern ist lediglich in einer
Verlautbarung des Heiligen Stuhls die Behauptung aufgestellt worden, sie hätten sich durch ihr Handeln
die Exkommunikation lata sententia („automatisch“) zugezogen. Das ist ein Unterschied – um nicht zu sagen:
ein drolliger Widerspruch in sich. Korrekt, aber was ist daran der „drollige Widerspruch“? Da es sich
um eine Exkommunikation lata sententia handelt, kann sie eben nicht „verhängt“, sondern nur „festgestellt“
werden. Der Hl. Stuhl hat ja auch nix behauptet, sondern nur festgestellt, dass eine Exkommunikation nach
can. 1382 CIC vorliegt. In Anbetracht des Textes von can. 1382 ist diese Feststellung so offensichtlich
korrekt wie etwas nur offensichtlich sein kann. Ergo: Lefebvre und seine ganze Bande unerlaubt geweihter
Bischöfe ist exkommuniziert.
Und nochmal Also ich wiederhole: Warum fordert kein Mensch, daß Rußland usw. zur Vergangenheits“bewältigung“
eine mit der deutschen vergleichbare strafrechtliche „Aufarbeitung“ der kommunistischen Verbrechen beginnt?
Suchen Sie doch mal im Internet. Sie werden genügend russische Journalisten, Regimekritiker, Politiker,
Wissenschaftler finden, die das fordern. Und außerhalb Russlands sowieso. Und Sie selbst fordern es auch –
wie schon mein Vorredner bemerkte. Und außerhalb Russlands gibt es auch sonst viele. www.google.com –
die Arbeit nehme ich Ihnen jetzt nicht auch noch ab.
@ Hyäne da Sie in keiner Diözese inkardiniert sind, sondern Priester einer nicht dözesanabhängigen
Bruderschaft sind, somit also dem Generaloberen unterstehen. Sie haben es noch nicht verstanden… Naja,
ist ja auch soooo schwer. Auch Ordenspriester unterstehen dem Diözesanbischof, sofern Sie in dessen Diözese
tätig sind, insbesondere wenn Sie Aufgaben in der Pfarrseelsorge ausüben. Sie unterstehen zugleich dem
Ortsordinarius und dem Ordensoberen. CIC lesen hilft!
@ Doc Heger Kleine Anregung zum Nachdenken: Hat man sich schon mal überlegt, warum kein Mensch fordert,
daß Rußland usw. zur Vergangenheits“bewältigung“ eine mit der deutschen vergleichbare strafrechtliche
„Aufarbeitung“ der kommunistischen Verbrechen beginnt? 1. Es gibt sehr wohl Menschen, die das fordern.
2. Wäre ich Russin, würde ich das bestimmt sehr lautstark fordern. 3. Da ich Deutsche bin, betrachte
ich mich an das Wort des Herrn in Mt 7,3 gebunden, das für Sie offenbar aus der Bibel entfallen ist.
@ Hyäne Außerdem Sind die Pius-Leute keine Diözesanpriester, müssen sich also von Diözesanbischöfen
nichts sagen lassen. Und jetzt schlagen wir mal den CIC auf (in diesem Fall sogar egal, ob von 1917 oder
1983) und schauen mal, was es mit Priestern auf sich hat, wenn sie in einer anderen Diözese als ihrer
eigenen tätig sind bzw. Ordenspriester oder (wie in diesem Fall) suspendierte Priester, die im Gebiet
einer kanonischen Diözese wildern. Und danach dürfen Sie gerne wiederkommen und sich für Ihre schwachsinnige
Behauptung (s.o., kursiv zitiert!) entschuldigen.
@ Athanasius Na bitte, das ist doch gar nicht so schwer: Der Papst erlässt einen CIC, den die FSSPX nicht
beachtet; der Papst ernennt Bischöfe, denen sich die FSSPX nicht unterordnet, der Papst verbietet Weihen,
die die FSSPX dennoch durchführt, der Papst suspendiert FSSPX-Priester, die dennoch munter ihr Amt ausüben –
und da wollen Sie mir was von der Anerkennung des Jurisdiktionsprimats erzählen? Die Tatsache, dass die
FSSPX die Jurisdiktion des Papstes ignoriert, genügt als Beweis für die Häresie der FSSPX.
@ The Voice Gehorsam – gemeint ist der falsche „Führer-befiehl-wir-folgen-Gehorsam“, der gegenüber der
FSSPX permanent eingefordert wird Wenn die FSSPX legitim ist (Ungehorsam gegenüber einem Konzil), dann
sind auch die Arianer legitim (Ungehorsam gegenüber einem anderen Konzil). Das hat nichts mit „Führer
befiehl“ zu tun, sondern damit, dass jemand, der zur Kirche gehören will, nicht die Regeln dafür selbst
festlegen darf.
Na dann „Doch ich möchte unterstreichen, daß diese Freiheit nur nützlich sein wird, wenn sie mit Demut
und im Gehorsam gegenüber den legitimen Autoritäten angenommen wird.“ Dann wird das mit der FSSPX jedenfalls
nix.
@ Romulus Warum in aller Welt sollen wir Gläubigen die Errichtung von Pastoralverbünden, die in allen
deutschen Bistümern errichtet werden, feiern? Wer hat behauptet, das solle gefeiert werden? Im Artikel
steht nichts davon, in den zitierten Worten des Bischofs auch nicht… Und dass dort, wo vor Ort ein Pastoralverbund
errichtet wird, dies in irgendeiner feierlichen Form geschieht, ist genauso selbstverständlich, wie wenn
man das bei der Errichtung einer neuen Pfarrei, einer Abpfarrung, der Begrüßung neuer Mitarbeiter etc.
tut. Also worauf bezieht sich jetzt Ihre Frage? Mit dem Artikel hat sie einfach gar nichts zu tun.
#35 Katharina L. † 00:12:04 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Falsch wenn menschen umgebracht werden ist es für jeden priester priorität dies öffentlich anzuprangern
und kundzutun. Das ist es für jeden Christen. Etwas anderes ist es mit der Sonntagspredigt: Die hat die
verkündeten Texte auszulegen und sonst gar nichts. Lesen Sie mal im Messbuch nach, was da über die Homilie
steht. Lesen bildet!
#33 Katharina L. † 23:07:45 | Samstag, 30. Dezember 2006
@VirFortis DAS UNRECHT LAUT VON DER KANZEL PLÄRREN ! Letztes jahr würden schätzomativ wieder so etwa
44000 Kinder gekillt – Und unsere Pfaffen predigen von Friede Freude und Eierkuchen… Von der Kanzel
werden gemeinhin Predigten zu halten, und diese haben – so steht’s auch im Messbuch – zuallererst die
Heilige Schrift auszulegen und nicht allgemeine Aussagen zum staatlichen Strafrecht zu machen. Und die
Predigt vom Frieden… Hm… Von wem stammt die nochmal? Richtig – von den Engeln! Na gut, dass Sie da
besser Bescheid wissen als die Engel. Hoffentlich waren Sie dann auch schön konsequent und haben die
Weihnachtsgeschichte aus Ihrer Bibel herausgerissen – diesen ganzen nachkonziliaren, modernistischen Müll!
„Katholische Nachrichten“ Da sieht man halt, was „katholische Nachrichten“ nach Ansicht von hetz.net sind:
Neuigkeiten aus der Welt der Homosexuellen! Und übrigens lese man mal den Nickname „Rete Otomoh“
rückwärts. Dann sieht man, wes Geistes Kind hetz.net wenn schon nicht selbst ist, so doch anzieht.
#3 Katharina L. † 18:42:50 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
Soso! Wer ‘Wikipedia’ ließt hat nie ausgelernt Und wer kreuz.net ließt lernt schöhne teutsche rächschreibung
vor allem, wie mann kommahs richtich sätzt.
Sehr interessant Zeitungen, die gegen den Ortsbischof schreiben (Meisner), „agitieren“. Zeitungen, die
den Ortsbischof unterstützen (Algermissen), „manipulieren“. Wie macht man’s denn nun richtig?
#35 Katharina L. † 19:36:10 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Toby Man halte dagegen die Dialogfähigkeit eines Lefebvre: Der nimmt Dialog sogar so ernst, dass er
zuerst Vereinbarung trifft und diese dann nicht einhält. Bravo! Ein Hoch auf den Dialog!