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#254 Peter-Pan 17:20:46 | Montag, 5. November 2007
@Seefeldt Ich weiß nicht was Sie wollen, Seefeldt. Klingt für mich, als wären das alles Taten ganz
in Ihrem Sinne gewesen – und völkerrechtlich natürlich völlig unbedenklich. Trotzdem weiß ich nicht
worüber Sie klagen: Wir sind eine der größten Wirtschaftsnationen auf der Welt, leben trotz allem Gejammer
immer noch ausgesprochen gut, haben großen Einfluß in Europa und relativ gute Kontakte mit den meisten
Ländern der Welt. Dafür, dass wir so unglaublich bestraft wurden, geht es uns doch gar nicht mal so
schlecht.
@Pünktchen Herzkrankheiten und Kreislaufbeschwerden hat es schon immer gegeben. Im Allgemeinen besteht
wohl keine Ansteckungsgefahr und die die darunter leidenden Personen sind auch nicht gesellschaftlich
geächtet oder gebrandtmarkt. AIDS nimmt in unserer Kultur tatsächlich eine Sonderstellung ein. Gerade
wegen so bösartiger Verleumdnungen, die jeden AIDS-Kranken unter Generalverdacht stellen, ja, die sogar
behaupten, die meisten die AIDS haben, hätten es verdient.
Homo-Lustseuche des 20. und 21. Jahrhunderts ? ? Ist kreuz.net wieder so tief gesunken, AIDS als Homosexuellen-Krankheit
zu denuzieren – möglicherweise sogar verdient oder gar eine Strafe Gottes? Als ob Heterosexuelle gegen
AIDS immun wären. Und egal ob Ihnen die Art des Denkmals passt oder nicht, oder ob Sie glauben, es wäre
überzogen – warum dagegen wetern, als sei es ein Zeichen für den Untergang der Zivilisation. Nein, es
gibt keine Denkmale für Syphilis (an der heute eh keiner mehr stirbt) oder für Herzkrankheit – den die
macht Menschen nicht zu gebrandtmarkten Außenseitern, die unter dem Generalverdacht eines „schändlichen,
verwerflichen Lebens“ macht. 99% der Bevölkerung von München werden mit Aids nie in Kontakt kommen Es
bleibt zu hoffen, obwohl mir der Punkt hier entgeht. Wären ein Prozent etwa wenig? Klingt für mich immer
noch nach einer Menge Leute – und danach, dass jeder mindestestens einen Betroffenen kennen würde. Wie
kann man nur so krank und böse sein?
#238 Peter-Pan 15:35:57 | Montag, 5. November 2007
@Dr. Christoph Heger Geht es nicht noch etwas einfältiger? Es geht sicher weitaus komplexer, Dr. Heger,
aber wozu noch die Mühe. Die Debatte ist bis zum Erbrechen ausgedehnt und alles was dazu zu sagen war,
ist bereits gesagt worden. Wozu sich noch wiederholen. Seefeldt, Rudolfus und Sie haben eben eine sehr
eigene Sicht des zweiten Weltkriegs und des dritten Reichs, und drehen sich die Fakten so lange zu Recht
wie es Ihnen passt. Hitler hat den zweiten Weltkrieg begonnen – und er hat ihn gewollt, woran er auch
nie einen Zweifel ließ. Und ja, er wäre liebend gerne mit den Briten (in denen er Arier-Verwandte sah)
gemeinsam gegen den Rest der Welt gezogen. Aber die haben nicht mitgespielt und sich zu Recht gegen ihn
gestellt.
#232 Peter-Pan 13:20:04 | Montag, 5. November 2007
@Nachtlaterne Das stimmt, es ging um Kinder, aber nur um deren frühzeitige religiöse Erziehung – oder
eben nicht. Und welche düsteren Unheilwolken sehen Sie für Kinder heraufziehen? Es ist doch nicht etwa
wirklich die im Artikel beschriebene zunehmend schwindende christliche Erziehung der Kleinen. Da selbst
ein flüchtiger Blick ins Geschichtsbuch genügt, um festzustellen, dass eben diese christliche Erziehung
aus Kindern in den letzten hundert (oder den letzten Tausend) Jahren wohl kaum bessere Menschen gemacht
hat, verstehe ich die Aufregung nicht. Übrigens, Sie selbst haben es sich auch nicht verkneifend können,
diesbezüglich themenfremde Kommentare zu posten. Es ist halt schwer, auf manche Sachen nicht einzugehen.
#226 Peter-Pan 07:37:10 | Montag, 5. November 2007
@Rudolfus Es hat keinen Sinn weiter zu diskutieren. Ich fürchte Sie werden bis an ihr seeliges Ende (oder
auch nicht) an der Vorstellung festhalten, dass eigentlich England/Großbritanien den Krieg begonnen hat,
und sämtliche Geschichtsbücher und alle Historiker seit über sechzig Jahren die Unwahrheit verbreiten.
Nur noch eine Frage: Sie schreiben, dass England den Krieg seit 1918 wollte. Welchen Sinn macht das bitte
schön. Großbritanien und seine Verbündeten hatten doch 1918 gerade einen Krieg gewonnen und konnte
dem unterlegenden Deutschland ihre Bedingungen diktieren. Wozu hätten sie einen weiteren wollen sollen?
P.S.: Danke, ich weiß dass New übersetzt Neu heißt, trotzdem war und ist der Stadtname New York.
#224 Peter-Pan 07:16:30 | Montag, 5. November 2007
@Rudolfus Ja nu’ Rudi, wenn man Ihnen ja eines zu Gute halten muss, dann dass Sie eine Ausdauer haben,
die mir bald abhanden geht. Wenn England (GB eigentlich) den Krieg so dringend wollte, wie Sie es geschafft
haben, sich einzureden, warum haben die Briten dann gewartet, bis Hitler das 1933 noch weit unterlegende
Deutschland in eine militärische Supermacht verwandelt hatte? Wohl kaum, weil es an Vorwänden gemangelt
hätte. Die lieferte Hitler seit seiner Machtergreifung 1933 im Wochentakt. Aber die kriegsmüden Briten
(wie auch alle anderen) wollten nicht schon wieder eine solche Katastrophe, wie sie vor gar nicht langer
Zeit erst statt gefunden hatte. Also verhandelte man, beschwichtige und redete sich selbst ein, dass es
schon nicht zum Schlimmsten kommen würde – bis es schon zu spät war. Oh, und übrigens: Es heißt „New
York“!
#222 Peter-Pan 06:29:09 | Montag, 5. November 2007
@Seefeldt Arghs, zum letzten: England wollte keinen Krieg!! Den wenn es einen Krieg gewollt hätte, hätte
es ihn seit Hitlers Machtergreifung jederzeit haben können. Hitler provorzierte sechs Jahre lang auf
allen Ebenen und ein verzweifelt kriegsmüdes Europa redete sich selbst ein, dass er schon nicht über
die Stränge schlagen wird. Als die Briten in den Krieg eintraten war’s schon fünf nach zwölf. Die englische
Friedensverweigerung. Mein Gott, da war ein Spinner, mit einem gewaltigen Militäraparat, der seine eigenen
Landsleute abschlachtete, wenn sie nicht seinen arischen Vorstellungen entsprachen und der ganz Osteuropa
„germanisieren“ wollte. @Nachtlaterne: niemand zweifelt ernsthaft daran,dass hitler der hauptaggressor
des krieges war. Wie können Sie das behaupten, wenn Seefeldt und Rudolfus starr das Gegenteil hier verlautbaren.
die kriegsschuld, die immer auch bei anderen liegt Die Kriegsschuld liegt keineswegs immer auch bei anderen.
Vielleicht haben die anderen mit dem Versailler Vertrag dazu beigetragen, dass Klima zu schaffen, in dem
Hitler schließlich aufblüte. Aber die letztendliche Schuld für den Beginn des zweiten Weltkriegs liegt
trotzdem allein bei Deutschland. sllten wir heute über die auswüchse der dekadenten demokratie reden,
die so lange schon über millionen leichen geht und nicht einmal vor kindern halt macht. bleibt doch beim
thema! Das war nicht das Thema. Das Thema war: „Frühe christliche Erziehung oder nicht.“ Und wir sind
alle davon abgewichen.
#215 Peter-Pan 00:10:04 | Montag, 5. November 2007
@Rudolfus Hitler verfolgte andere Gesamtpläne, das ist richtig Hitler wollte den gesamten Osten erobern
und germanisieren Hätte nicht gedacht, dass wir noch zu diesem Eingeständnis komen. er wollte aber auch
alle Deutsche außerhalb des Reiches ins Reich eingliedern: Und das war das Recht der Deutschen seit 1918.
Was soll das heißen, „das war das Recht der Deutschen“, bitte schön? Jeder Deutsche im Ausland der wollte,
konnte von selbst „heim in’s Reich“, wann er es wollte. Hitler hatte wohl kaum irgendein Recht, auswärtig
lebende Deutsche einzugliedern, indem er einfach das Land eroberte, auf dem sie lebten.
#213 Peter-Pan 23:59:14 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus Wieso hätte der „Rest der Welt“ Ruhe bewahren sollen, während Prag und Warschau die Minderheiten
verfolgten, allen voran Millionen Deutsche einschließlich jüdischer Deutscher. Vermutlich, weil alle
Welt nicht sehr gut mit ihren Minderheiten umging. Nur hat Hitler dem Ganzen die Krone aufgesetzt mit
seinem wahnsinnigen Rassenwahn. Aber Sie gehen immer noch am Punkt vorbei: Das. War. Nicht. Der. Grund.
Hitler ist nicht in Polen einmarschiert, der armen, armen Minderheiten wegen, wo es den Minderheiten in
Deutschland unter seiner Herrschaft doch noch viel dreckiger ging. Der Krieg war kein zu-Hilfe-kommen
für irgendjemanden!! Wie können Sie so besessen daran festhalten?
#210 Peter-Pan 23:49:25 | Sonntag, 4. November 2007
@Seefeldt Ich gehe nicht mehr auf die Zahlen ein. Es führt zu nichts. Besorgen Sie sich beizeiten einfach
eine Chronik der Stadt Mönchengladbach. Ich weiß, Sie glauben nicht so an die „offizielle Geschichte“,
aber wenn es die Mönchengladbacher nicht wissen, wer dann? Die englische Kriegserklärung gegen Deutschland
erfolgte nur angeblich zur Verteidigung Polens, denn 16 Tage später griff auch die Sowjetunion Polen
an, ohne eine englische Kriegserklärung zu erhalten. Spätestens nach der polnischen Kapitulation gab
es keine Rechtfertigung zur Fortsetzung des Krieges allein gegen Deutschland mehr. Tatsächlich hatten
England und Polen einen entsprechenden Pakt geschlossen, der England verpflichtete Polen beizustehen.
Aber ganz davon abgesehen, wieso hätte der Rest der Welt Ruhe bewahren sollen, während Deutschland anfing,
sich unter fadenscheinigen Gründen fremde Länder einzuverleiben?
#207 Peter-Pan 23:37:52 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus Lesen Sie bei im letzten Posting Seefeld nach,wann England deutsche Städte angriff: von Mai
bis September 1940. Und lesen Sie ein Geschichtsbuch über die jahrzehntelange Minderheitenverfolgung
durch Prag und Warschau, lange vor 1933, aber andauernd bis 1939. Ich habe es gelesen, es bleibt Unsinn.
Und zum verzweifelten letzten Mal: Egal welche Ungerechtigkeiten es in Polen gegeben gegeben haben mag,
die waren nicht der Grund für Hitlers Einmarsch. Hitler behandelte Deutsche im eigenen Land, die seiner
Vorstellung nach des Deutschseins nicht wert waren, wie Verbrecher und schlimmer. Er enteignete sie, sperte
sie weg oder ermorderte sie einfach. Er ist nicht in Polen einmarschiert, um den „armen unterdrückten
Deutschpolen“ zu helfen.
#203 Peter-Pan 23:21:57 | Sonntag, 4. November 2007
@Seefeldt Kaufen Sie sich eine Chronik oder sehen Sie am besten in der verdammten Stadtchronik von Mönchengladbach
selbst nach. Der Angrfif dort fand erst 1943 statt!! @Rudolfus Der Einmarsch in Polen war alles andere
als gerechtfertigt und Hitler wollte mit Sicherheit nicht irgendwelchen Landsleuten zu Hilfe eilen. Als
ob HITLER, der selbst schon Deutsche im eigenen Land tyranisierte (allen voran Juden, auch Opositionelle
und Homosexuelle), aus Hilfsbereitschaft den Krieg begonnen hätte.
#195 Peter-Pan 23:05:54 | Sonntag, 4. November 2007
@Arkanum/kreuts.net, pfl♥umchen, Kurt Nix zu machen, Rudi bleibt stur. Alle Geschichtsbücher seit 1945
sind angeblich falsch und Deutschland das wahre Opfer des zweiten Weltkriegs (auf keinem Fall Täter).
Egal wie hart die Fakten, wie unwiderlegbar die Zahlen – in Wahrheit war alles ganz anders. @Seefeldt:
Der Luftangriff auf Mönchengladbach erfolgte auch erst 1943. Das mit 1940 ist übelste Geschichtsfälschung.
@Benedikt: Ja, Hitler hatte offensichtlich Charisma (immerhin hat er ein Volk verführt), war aber in
vieler Hinsicht ein inkompetenter Idiot. Gruselig, sich vorzustellen, er wäre es nicht gewesen.
#171 Peter-Pan 22:16:51 | Sonntag, 4. November 2007
@Nachtlaterne die deutsche schuld am kriegsgeschehen zweifelt kaum jemand an. es geht aber im kern um
die tatsache, dass sie die gegner deutschlands nicht weniger bestialisch verhielten und dass die vielgepriesene
demokratie nach dem krieg ein meer an opfer kostete, bis auf den heutigen tag. Wenn Sie sich durch diesen
Thread lesen, werden Sie feststellen, dass Einige die Schuld hier sehr wohl anzweifeln. Und kaum jemand
hat sich dermaßen bestialisch verhalten oder ein dem Holocaust vergleichbares Verbrechen verübt. Nicht
in dieser Ära. (Womit ich nicht sagen will, dass es nicht überall auch Unrecht gab und dass Stalin nicht
mindestens ebenso schlimm wie Hitler war). Und nein, die Demokratie hat nicht mehr Opfer gefordert als
die Nazi-Diktatur. So verzweifelt Sie sich auch bemühen, Abtreibung als Mord darzustellen, der Holocaust
bleibt in Deutschland (zum Glück) bis heute ungeschlagen. @Rudolfus Ihnen ist einfach nicht zu helfen.
Ja, Hitler wäre liebend gerne mit den Briten (die er als rassenverwandt erachtete) gemeinsam gegen den
Rest der Welt gezogen. Man muss den Briten zugute halten, dass sie ihn zurückwiesen. @Kurt Hier kann
einen ja heute Angst und Bange werden…
#167 Peter-Pan 22:03:31 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus London hat fast ausschließlich Wohnviertel bombardiert Und Deutschland nicht?? Deutschland
hat damit angefangen, die Zivilbevölkerung Großbritaniens zu bombadieren? Deutschland hat diesen Wahnsinn
begonnen. Warum weigeren Sie sich nur so engstirnig das zu akzeptieren? Berlins Regierung war erst verbrecherisch
ab 1933 – 30% sind nicht viele Wähler, wenn die Partei künstlich aus dem Ausland aufgeblasen wurde und
Deutschland weltweit gedemütigt und verfolgt wurde. Ja, armes, armes Deutschland. Sie haben die Opferrolle
wirklich verinnerlicht. @Florian Geyer der Gott der Neokonservativen Führungsschicht die sich als „christlich“
ausgibt und der Mullahs ist auch identisch. Deshaln nicht verwunderlich dass die einen Angriffskriege
führen und die anderen Hochhäuser sprengen. Ich schließe die Beweisführung! Und hey, zu Ende gedacht,
könnte man so folgern, dass nie irgend ein Christ irgendetwas böses getan hat – allenfalls Menschen,
die sich zu Unrecht als Christen bezeichneten. Die perfekte Logik.
#163 Peter-Pan 21:48:57 | Sonntag, 4. November 2007
@Florian Geyer Die pseudoreligiösen Neokonservativen im Amiland wissen genau dass für die Mehrheit der
US Bürger Gott einen zentralen Stellenwert hat. Deshalb wird bei Wahlen und Kriegbegründungen pseudoreligiöses
Pathos verwendet um den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Die Neokonservative ist nicht besser als
die Linke – von dort hat sie auch ihren ideologischen Ausgangspunkt Das perfekte oft gebrauchte Argument:
Böse Christen gibt es nicht, denn dann wären sie ja nicht böse. Ein Muslim der ein Passigierflugzeug
in ein Hochhaus fliegt, ist ein Musterbeispiel für den islamischen Glauben. Ein Christ, der Vergleichbares
oder Schlimmeres tut, hat das Christentum nicht richtig verstanden oder gibt nur vor ein Christ zu sein.
Auf jeden Fall ist er kein richtiger Christ, also zählt das auch nicht. Der letzte wahre Konservative
und Aufrichtige war Reagan. Reagan? Ronald Reagan?? @Rudolfus Was für ein selten dämlicher Schwachsinn.
London wollte den Krieg mit Sicherheit nicht, dann hätten sie sich kaum so lange zurückgehalten. Hitler
provozierte sechs Jahre ungehemt, bis alle Stricke rissen. Und 30% ist ein kleiner Prozentsatz? Seit wann?
In dem damaligen Parteienchaos war das eine gewaltige Menge. Und ein weit größerer Prozentsatz hat sich
schließlich für Hitler begeistert, als er erst einmal an der Macht war; ihm geholfen, unterstützt oder
bequem weggeschaut. Schuld am zweiten Weltkrieg ist und bleibt Deutschland, nicht Großbritanien oder
sonst wer.
#159 Peter-Pan 21:33:18 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus DER KRIEG DER BRITEN?? Welcher Krieg der Briten denn? Deutschland hat den Krieg begonnen, und
Deutschland hat damit begonnen Krieg auch gegen die Zivilbevölkerung zu führen. Wie reden Sie sich das
nur schön? Die Deutschen sind in ihrer Gesamtheit schuldlos am NSDAP-Spuk. Genau das, was man von jemanden
wie Ihnen erwarten kann. Hitler ist vom deutschen Volk gewählt worden – und die Deutschen haben sein
krankes Spiel mitgespielt oder doch zumindest zugelassen. Sicher nicht jeder aus gleicher Überzeugung
oder im gleichen Umfang, aber zu behaupten, dass die Deutschen, die Hitler zum Kanzler gemacht, seine
Gesetze umgesetzt und seinen Krieg geführt oder unterstützt haben, in ihrer Gesamtheit schuldlos sind,
ist schon sehr charakterlos.
#153 Peter-Pan 21:23:28 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus Ich weiß nicht genau, worauf Sie jetzt hinaus wollen, aber mein Punkt war: Die Amerikaner haben
nicht annähernd so unter den Nazis gelitten, wie die Briten, Franzosen und Russen – wie tyranisch das
russische Regime selbst auch gewesen sein mag; das ändert nichts daran. Aber schön, dass Sie meine Punkte
über die US-amerikanische Moral kommentarlos akzeptieren.
#151 Peter-Pan 21:14:49 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus Die USA sind immer noch in besserer moralischer Verfassung als alle gottlosen Länder, was sich
auch anhand der deutschen Kriegsgefangenen zeigte – die stets die US-Kriegsgefangenschaft anstrebten,
und nicht die der Atheisten der UdSSR. Die US-Zivilbevölkerung hat auch nicht annähernd so sehr unter
den Nazis gelitten, wie die Russen, Briten und Franzosen. Unter US-Gefangenschaft war immer noch am wenigsten
Rache zu fürchten. Und wenn die USA ein so viel moralischeres Land sind, wie kommt’s, dass die meisten
Pornos der Welt dort produziert werden, die meisten Splatter-Filme, die meisten Killer-Spiele… All das
was dem katholischen Moral-Prediger so zuwider ist. Ist ja auch kein sehr katholisches Land. Und das alles
Schlechte von Gottlosen kommt, ist natürlich ein schlechter Witz. Nehmen wir den Irak-Krieg als Beispiel,
wäre damit die gesammte Regierung als gottlos gebranntmarkt (obwohl sie sich permanent auf Gott beruft).
#132 Peter-Pan 20:36:54 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus Warschau und Prag haben mit den Verfolgungen ihrer Minderheiten begonnen, von 1918 bis 1939 –
lange vor Hitler. Das ist bereits Krieg seit 1918 – nicht erst 1939. Jetzt kommt’s gleich: Und Hitler
ist zum Schutz der Minderheiten in Polen einzogen – geleitet von seinem Gerechtigkeitssinn . Nein, Hitler
den Krieg begonnen. Was immer es in Polen oder anderen Ländern an Unrecht gegeben haben mag, es war immer
noch Hitler, der diesen größten aller Kriege aus wahnwitzigen Gründen heraus führen wollte und aus
vorgeschobenen Gründen begonnen hat. Dafür können Sie keinen anderen Schuldigen benennen.
#128 Peter-Pan 20:29:28 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolfus Ich weiß nicht mal, was Sie mit Oststämmen meinen – Ist mir noch nie in den Sinn gekommen
die Deutschen in Stämme einzuteilen, vielleicht war’s bei den alten Germanen so, aber im zwanzigsten/einundzwanzigsten
Jahrhundert?. Was die Bewohner der Ostsiedlungen angeht (sofern Sie sich nicht auf die DDR beziehen):
Vertrieben, enteignet, umgesiedelt, manchmal eingebürgert, und ja, in einigen Fällen sicher auch getötet.
Aber mit Sicherheit nicht zwanzig Millionen! Und ich wage stark zu bezweifeln, dass in London 1918 der
Luftkrieg für in zwanzig, fünfundzwanzig Jahren geplant wurde. Und egal wie Sie es drehen und wenden,
es war immer noch Deutschland, das mit dem Bombadieren von Städten angefangen hat. Wie reden Sie sich
das schön? Hitler hat den Krieg begonnen, nicht Polen. @HeinrichvonOfterdingen Der Holocaust bezeichnet
ein bestimmtes Verbrechen und vielleicht eine bestimmte Art von Verbrechen. Das macht andere Verbrechen
mit Tausenden oder Millionen von Opfern nicht weniger schlimm, oder? Was ist Ihr Problem damit?
#124 Peter-Pan 20:13:15 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen Ja, der wahre Holocaust, was ist Ihr Problem mit diesem Ausdruck und mit meiner
Bemerkung, Heinrich? @Florian Geyer Ja, aber nicht nur Heilige, auch gute Menschen stehen oft der aktuellen
Strömmung gegenüber . Und es ist nicht verwunderlich, dass die Kirche Menschen zu Heiligen ernennt,
die schrecklichen Ideologien die Stirn baten. Es war schon immer ein probantes Mittel, um zu kaschieren,
wie tief sie selbst oft die Finger im Spiel hatte. @Rudolfus Staatserzierhisch gestört ist doch nur jeder,
der sagt, der Völkermord am deutschen Volk, insbesonders an seinen Oststämmen, kein Völkermord gewesen
wäre. Es war der größte planmäßig durchgeführte Völkermord der Geschichte, zusammen mit der Bombenvernichtung
ganz Deutschlands Es gab keinen Völkermord am deutschen Volk. Sicher gab es Mord und Unrecht auch an
Deutschen, und sicher nicht zu knapp. Aber keinen Völkermord. Schlagen Sie das Wort nach, Herrgottnochmal.
Bombenvernichtung ganz Deutschlands Die Bombardierungen deutscher Städte waren schlimm, aber Deutschland
hat nun mal in anderen Ländern damit angefangen!! Das können selbst Sie nicht leugnen (oder vermutlich
können Sie’s).
#119 Peter-Pan 19:59:38 | Sonntag, 4. November 2007
@Florian Geyer Ich behaupte nicht dass sie bösartig sind und wider besserem Wissen dem Sozialismus huldigen,
Ich huldige dem Sozialismus so wenig wie irgendeinem Gott. sie sind einfach von ihren geistigen Voraussetzungen
her nicht gerade eine Luxusausstattung, deshalb fällt es ihnen schwer teuflische Aspekte einer Ideologie
zu durchschauen Hier kommt mir ein nettes Sprichwort in Bezug auf Glashäuser und Steinen in den Sinnen,
aber ich fürchte es wäre für Sie zu anspruchsvoll. Wie Rudolfus sagte handelt es sich immer um eine
kleine Minderheit welche Systeme in ihrer tiefen Tragweite durchschaut Ich nehme an, dass Sie die unglaubliche
Ehre haben, Teil dieser weisen, erhabenen Minderheit zu sein. Ich bezweifle, dass Sie weitersehen als
bis zu Ihrer Nasenspitze. @engelhardt Wie gehabt posted Rudi keine Belege fuer seine Wahnideen. Wie auch,
er kann ja schlecht die Stimmen in seinem Kopf im Internet posten. Ich fürchte, genau das tut er. @Nachtlaterne:
Nein, es ist nicht verboten. Und es bezweifelt auch keiner, dass auch die deutsche Zivilbevölkerung gelitten
hat. Es wird nur Ihrer Meinung nicht laut genug gelitten. @Rudolfus: In Ostdeutschland und in Osteuropa
lebten an die 20 Millionen Deutsche, die nach 1945 vertrieben, viele wurden auch in Konzentrationslagern
nach 1945 ermordet, insbesonders in Osteuropa. Ja, viele wurden vertrieben, viele auch getötet. Aber
daraus einen Holocaust zu stricken, der den wahren Holocaust relativiert, ist schon ziemlich krank.
#113 Peter-Pan 19:42:22 | Sonntag, 4. November 2007
@Rodolfus: Erfolg der Staatserziehung, liebe Güte… Die hätten Sie wohl gerne, in der Form wie wir
sie Ende der Dreißiger, Anfang der Vierziger tatsächlich hatten. Dann würde keiner mehr dieses „Holocaust-Unsinn“
glauben, nicht wahr. Mit dem Sozialismus ist es wie mit allen Ideologien und Religionen (falls da überhaupt
ein Unterschied besteht): Er kommt in vielen Varianten vor. Und ich will ihn auch nicht glorifizieren,
aber es ist wohl wert, festzuhalten, dass er nicht auf böse Absichten zurückgeht (wie, ja, der Faschismus
zum Beispiel). Damit leugnen Sie den Holocaust am deutschen Volk mit der Vernichtung ganz Ostdeutschlands
und der Millionen jahrhundertealten Streusiedlungen im Osten. Der heutige Deutsche hat keine Ahnung von
der deutschen Geschichte. Ja, den Holocaust am deutschen Volk leugne ich tatsächlich (nicht, dass auch
Deutsche dem Holocaust zum Opfer fielen [denn auch wenn’s ihnen nicht passt: die deutschen Juden waren
nun mal Deutsche]), und offensichtlich wurde Ostdeutschland nicht zerstört, da es (mittlerweile wieder
Teil der BRD) ja immer noch da ist. Der heutige Deutsche hat mehr Ahnung von der deutschen Geschichte
als Ihnen recht(s) sein kann.
#108 Peter-Pan 19:26:54 | Sonntag, 4. November 2007
@Sozialkatholisch Es ist keineswegs unkritisch, Zahlen zu vertrauen, die auf so umfangreiche Recherchen
zurückgehen und inzwischen von den Geschichtsbüchern pratischer aller Nationen auf diesen Planeten getragen
werden. Ich würde allerdings nicht bedingungslos an etwas glauben, das dogmatisiert ist. Was ist das
für ein Argument. @Rudolfus Die Sozialistenparteien sind das Resultat von Leuten, die Gott und die Kirche
verworfen haben und haben weltweit mind. 200 Millionen Menschen in ganz Eurasien ermordet. Schwachsinn,
die Sozialistenparteien gehen letzten Endes auf Arbeiterbewegen des 19. Jahrhunderts zurück, die sich
zurecht gegen ihre Ausbetung wehrten. Wahrscheinlich glaubt die meisten von ihnen noch mehr an Gott, als
die Adeligen und Aristokraten ihrer Zeit. Millionen Deutsche wurden nach 1945 gezielt ermordet in Ostdeutschland
und in ganz Osteuropa mit seinen jahrhundertealten Streusiedlungen, auf Beschluß Churchills und Stalins,
selbst in den Rheinwiesenlagern der Allierten Sie haben doch komplet den Verstand verloren. Wo kommt dieser
Humbug jetzt wieder her?
#101 Peter-Pan 19:02:16 | Sonntag, 4. November 2007
@Nachtlaterne Blödsinn, in allen Geschichtsbüchern steht drin, dass auch Andere in KZs gelitten haben
und gestorben sind: Politische Gefangene und Homosexuelle zum Beispiel. Und die Juden die im deutschen
Raum in KZs wanderten, WAREN DEUTSCHE, Sie Nachtlaterne Sie. Tatsache ist aber, die allermeisten KZ-Opfer
waren Juden, wie gern Sie es auch verdrehen wollen. Natürlich gab es auch nicht-jüdische Gefangene und –
letzten Endes – Todesopfer. Es ist aber trotzdem nicht falsch von einer jüdischen Katastrophe zu sprechen,
wenn man bedenkt dass wirklich Millionen Juden in KZs ihr Leben verloren. @Sozialkatholisch Die veröffentlichten
Zahlen der Siegermächte?? Wir schreiben das Jahr 2007. Vielleicht hatte man die Zahlen 1947 noch nicht
ganz korrekt beisamen. Aber inzwischen wurde die Naziverbrechen sechs Jahrzehnte lang erforscht. Die Zahlen
die heute in den Geschichtsbüchern stehen, kommen der Realität so nahe wie nur möglich.
#14 Peter-Pan 16:36:29 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen Da stehen Sie aber ziemlich einsam da, wenn Sie die Behauptung, dass Bibel und
Kirchenlehre nur selten mit der Realität in Einklang zu bringen sind, für sonderbar halten. Schauen
Sie sich mal um, wie viele Menschen es gibt, die tatsächlich noch glauben, Adam und Eva wären die ersten
Menschen gewesen und Eva aus Adams Rippe gemacht. Und dann die Sache mit dem Alter der Welt selbst, dass
man recht zuverlässig aus der Bibel errechnen kann und in das sich nicht einmal die dokumentierte und
erforschte Menschheitsgeschichte hereinpressen lässt, geschweige denn alles das, was vorher kam.
#90 Peter-Pan 15:00:52 | Sonntag, 4. November 2007
@Dr. Christoph Heger *Seufz* Es gibt keine Holocaust-Religion, Dr. Heger. Und die Verbrechen der Nazis
im Unterricht zu thematisieren ist auch keine Zwangsreligion, sondern nur vernünftig.
#90 Peter-Pan 13:54:05 | Sonntag, 4. November 2007
@Norbert D. Eher kann die Welt ohne das Licht der Sonne existieren, als ohne die Helige Messe! Die Welt
schon, nur alle Pflanzen, Tiere und Menschen darauf kämen in Schwierigkeiten.
#12 Peter-Pan 13:34:35 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen Ja, aber das ist doch der springende Punkt mit so ziemlichen allen Religionen:
Jeder der wirklich gläubig ist, hält seinen Glauben für die alleingültige Wahrheit. Aber wie man es
auch dreht und wendet, Bibel und Kirchenlehre sind mit der Realität selten überein zu bringen.
#10 Peter-Pan 12:38:39 | Sonntag, 4. November 2007
@Luther Ob der Kommunismus mehr Opfer hervorgebracht hat, als der Nationalsozialismus oder verschiedene
Religionen ist zweifelhaft. Aber wie auch immer, das Beispiel ist gut. Niemand haßt den Kommunismus,
weil er/sie glaubt Karl Marx sei ein schlechter Mensch gewesen – oder weil es an Verständnis mangelt
für irgendwelche ausgebeuteten Arbeiter die beginnend im 19. Jahrhundert gegen das Kapital rebellierten
(Nun gut, vielleicht mangelt es hier und da an Verständnis). Aber in der Umsetzung haben die Ideen des
Kommunismus natürlich weitgehend versagt (was nicht heißt, dass aus der Arbeiterbewegung nicht auch
eine Menge Gutes hervorgegangen ist). Heute kommt man gar nicht umhin, damit Diktaturen und Unrechtsregime
in Verbindung zu bringen. Aber der christliche Glaube ist wie jede andere Religion oder Ideologie letztlich
auch nur eine ziemlich komplexe Idee – mit verdammt viel Interpretationsspielraum. Es bringt doch nicht
so zu tun, als wäre diese eine Idee größer und wahrer als alle anderen. Das behaupten alle Religinen
von sich. Und es gibt ältere und fantasievollere als das Christentum. Die christlichen Wahrheiten sind
ebenfalls Menschenwerk.
Göttlicher Wertebezug? Warum nur ist es so schwer sich vorzustellen, dass Moral und Ethik keinen geringeren
Wert haben, nur weil sie menschliche Schöpfungen sind. Fast zwei Jahrtausende konnte das Christentum
(und andere Relgionen, aber bleiben wir beim christlichen Beispiel) schalten und walten. Und trotzdem
oder gerade deswegen blicken wir auf eine unglaublich blutige Geschichte zurück: Auf Kriege, Leibeigenschaft/Sklaverei
und den Absolutismus der Machthabenden, auf Völkermord, rücksichtlosen Kolonialismus und Ausbeutung,
auf Inquisition, Folter und Mord. Jetzt rümpfen Menschen wie dieser Littel die Nase über unsere schnelllebige
Zeit, über Werbung, Technik-Glaube und Konsumsucht. Und ja, vielleicht ist das alles auch wirklich nicht
der Weisheit letzter Schluß. Es könnte in vieler Hinsicht besser um die Welt bestellt sein. Aber jetzt
so zu tun, als wäre es besser um uns bestellt gewesen, als Gott noch das Alpha und Omega im gesellschaftlichen
Leben war – das lässt auf jemanden schließen, der nie ein Geschichtsbuch geöffnet hat.
#82 Peter-Pan 11:16:58 | Sonntag, 4. November 2007
@Nachtlaterne die sintflut hat also nicht stattgefunden. sie sind ja ein oberschlauer, ein primus unter
den irrenden, wie?! Es hat fraglos eine Menge Fluten gegeben, aber eine, welche alle Landmassen der Erde
überschwemmte, hat zu Menschengedenken sicher nicht stattgefunden. alles anzweifeln, nichts gelten lassen,
immerzu geifern und bellen. ihr habt wahrhaftig einen merkwürdigen gerechtigkeitssinn. Ich musste fast
lachen. Sie gehören doch zu denen, die nichts gelten lassen, das nicht mit den eigenen (religiösen)
Überzeugungen übereinstimmt. Für die Sintflut sprechen nur ein paar alte Mythen, die Evolution hingegen
ist eines der erforschtesten wissenschaftlichen Gebiete der Welt. Und was zweifeln Sie an, frage ich mich,
und was sind Sie bereit zu glauben. Trotzdem ist es nicht verkehrt darüber zu diskutieren, wenn man den
moralischen Wert der Bibel in Frage stellt. Wie kann man Gott sanftmütig und liebevoll nennen, wenn man
seinen Kindern gleichzeitig erklären muss, wie und warum er so etwas schrecklich getan haben soll: Alles
Landleben einfach auszuschlöschen und mit einer Handvoll Überlebender von vorne anzufangen (Was auf
so vielen Ebenen keinen Sinn macht; aber lassen wird das).
#52 Peter-Pan 20:56:24 | Samstag, 3. November 2007
@Elisabeth v. H. Es stellt sich nur die Frage, welche Werte in einer nicht-christlichen Erziehung vermittelt
werden? Im Kontext dieser Debatte stellt sich eher die Frage, welche Werte in einer christlichen Erziehung
vermittelt werden! Wahnsinne Massenmörder und friedliebende Pazifisten waren schon gleichermaßen überzeugt,
das Christentum richtig gelebt zu haben. Sehen Sie sich doch nur auf dieser Seite um: Menschen die teils
fanatisch christlich sind, vertreten oft fatale und radikalste Positionen – zürnen gegen Homosexuelle
und Andersgläubige oder versuchen die im Christentum sehr wohl begangenen Verbrechen herunter zu spielen
oder gar schön zu reden. Und: Wem kann ich mich als Mensch anvertrauen, wenn alles Wissen und alle Logig
ein Ende hat? Einem anderen Menschen vielleicht? Möglicherweise weiß der auch keine Antwort, aber die
wird man von Gott wohl auch nicht bekommen. Gläubige versuchen nur aus Bibel und Kirchenlehre die Antworten
herauszuinterpretieren. @Florian Geyer: *Seufz*, Na wenn Sie meinen, Sie haben das Glück der Welt gepachtet
und alle anderen sind nur Ignoraten – bitte schön. Kann schließlich jeder glauben was er will.
#47 Peter-Pan 20:37:07 | Samstag, 3. November 2007
@Florian Geyer Sie sind echt verückt. Eine solche Arroganz und Selbstüberschätzung findet man selten.
Nur Sie und die kleine Scharr der Menschen, die ihre religiösen Überzeugungen wirklich teilen, können
wahres Glück empfinden, während sich andere mit Scheinglück zufrieden geben müssen? Das meinen Sie
im Ernst? Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich versuche mir einen Menschen mit Ihren Ansichten vorzustellen,
habe ich nicht das Bild eines glücklichen Menschen vor Augen – eher das eines einsamen.
#45 Peter-Pan 20:30:16 | Samstag, 3. November 2007
@Elisabeth v. H. Eine heimelige Schein-Utopi. Aber Menschen können auch ohne die Bibel in Familie oder
Gemeinschaft zu verantwortungsvollen Erwachsenen aufgezogen werden. Und wie Sirilo so treffend eingeworfen
hat: Eine Menge Menschen sind trotz einer solchen – oder noch intensiveren – katholischen Erziehung zu
wahren Mistkerlen geworden.
#43 Peter-Pan 20:21:23 | Samstag, 3. November 2007
@Sirilo Kinder, die die Bibel wirklich ernst nehmen, sind eine erschreckende Vorstellung. Es ist leicht
und angenehm, sich Moses als rauschbärtigen antiken Weihnachtsmann aus einem Trickfilm oder nach dem
optischen Vorbild des Vorsitzenden der amerikanischen Waffenliga vorzustellen, aber es wäre dem Glauben
der Kleinen kaum förderlich, ihn Kindern als den durchgeknallten Mörder zu schildern, als den ihn die
Bibel darstellt.
#41 Peter-Pan 20:15:33 | Samstag, 3. November 2007
@Florian Geyer Sie irren sich. Die meisten Menschen auf der Welt sind keineswegs katholisch (weder heute
noch in der Vergangenheit) und viele von ihnen trotzdem sehr glücklich – oder wenn nicht, dann selten
aus religiösen Gründen. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass jemand glücklich ist, der so überzeugt
glauben will, dass alle Andersdenkenden unglücklich sein müssen. Um das zu glauben, muss man sich schon
komplett vor der Welt verschließen. @Sigurd: Ein interesanntes Phänomen auf dieser Seite ist, dass beispielsweise
die Atentäter vom elften September gültige Muterbeispiele für Moslems sind – keine Unterscheidungen,
keine Differenzierung: Es gibt da nur „den Moslem“. Führt man hingegen christliche Beispiele dar, für
Menschen die gleichermaßen Schreckliches getan haben oder tun, so haben diese nur Gottes Willen falsch
verstanden und sich zu Unrecht auf Jesus berufen – was etwas völlig anderes sei.
#34 Peter-Pan 19:59:19 | Samstag, 3. November 2007
@Nachtlaterne die opferzahlen der demokratien übersteigen die des faschismus und kommunismus mitlerweile
um ein merfaches Nein, tun sie nicht. @Florian Geyer: Ein Verbrechengegen die eigenen Kinder ist es durch
eine entartete Erziehung Jesus Christus den Kindern vorzuenthalten. Wer seine Kinder gerne ins Unglück
laufen lässt hält ihnen Christus und die katholische Lehre vor. Es gibt sonst keinen Weg zum ewigen,
aber auch irdischen Glück. Man sollte seinen Kindern also beibringen, dass jeder Nicht-Christ, der ihnen
im Leben begegnen wird, die Hölle schon für sich gepachtet hat, wen er sich nicht besinnt. Nein, ich
glauber eher nicht.
#28 Peter-Pan 19:40:21 | Samstag, 3. November 2007
@Sigurd von Thelen Ja, aber bedenken Sie: Egal wie schlimm, anrüchig umoralisch und ungläubig die Welt
ist, in der wir leben… In fünfundreißig Jahren, wenn es den ersten schwulen Generalsekretär der UNO
gibt, Bigamie legalisiert wird, Usbekistan die Aufahme in die EU beantragt und zweieinhalb Milliarden
Chinesen auf dem Erdball leben – Dann wird man es die gute alte Zeit nennen, als die Welt noch in Ordnung
war Hinter uns liegen zwei Weltkriege, der Militarismus des Kaiserreich, das Chaos der Weimarer Republik,
die Tyrannei des dritten Reichs, eine Landesteilung und der kalte Krieg. Und das ist nur das letzte Jahrhundert
(und nur auf Deutschland bezogen). Und all das haben wir mühsam überwunden und leben in einer relativ
liberalen Demokratie. Dennoch wird hier pausenlos verbreitet, dass alles immer schlechter wird. Als ob
es so viel besser um uns bestellt war, als zwar in Ausschwitz Juden vergast wurden und der Krieg Europa
in Schutt und Asche legte, Homosexualität aber immerhin noch als Sünde oder gar Verbrechen galt. @Nachtlaterne:
Geistiger Tod, Krebsvirus? Da fühlt sich wohl einer auf den Schlips getreten. Die meisten religiösen
Menschen gehören aus demselben Grund einer Religion an: Weil man es ihnen von klein auf eingetrichtert
hat? Nicht weil sie sich etwa von einer widersprüchlichen und oft moralisch zweifelhaften Bibel haben
überzeugen lassen. Als Erwachsener lese ich die Bibel und komme zu dem Schluß, dass ich das weder glaube
noch glauben will.
#18 Peter-Pan 19:18:51 | Samstag, 3. November 2007
@Benedikt Mein Punkt ist einfach: Die wenigsten Frauen wählen Prostitution für sich als Lebensweg. Es
dürfte eine im Allgemeinen unangenehme und schlecht bezahlte Arbeit sein. Sicherlich gibt es Ausnahmen
und nicht jede/r handelt aus gleicher Not heraus. Aber wenn Sie eine Prostituierte am Straßenrand sehen,
kann man mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass sie auch lieber Bürokauffrau wäre. Hass oder Verachtung
a la Nachtlaterne kann man sich dabei schenken.
#15 Peter-Pan 19:13:43 | Samstag, 3. November 2007
@Nachtlaterne Hören Sie auf das alte Testament schön zu reden. Glauben Sie wirklich, das jeder Säugling
in Sodom und Gomora (keine Ahnung, ob ich’s richtig geschrieben habe), ob seines sündhaften Lebens den
Tod verdient hat – ganz zu schweigen von denen die der Sinnflut zum Opfer fielen. Musste der „Allmächtige“
unbedingt die Erstgeborenen Ägyptens abschlachten, um „sein Volk“ da rauszuholen? Ist es wirklich ein
Glaubensbeweis, Kindern zu erzählen, wie Abraham bereit war, seinen eigenen Sohn für seinen Glauben
zu opfern. Fast niemand bringt das mehr seinen Kindern bei. Auch diejenigen nicht, die sich heute selbst
als Christen verstehen. Und gut so. @Pünktchen: Das habe ich mich auch schon gefragt.
#10 Peter-Pan 19:04:28 | Samstag, 3. November 2007
@Nachtlaterne WAHNSINN. Prostituierte sind doch keine Diebe und Mörder. Den einzigen denen sie Leid zu
fügen, sind sich selbst. Das tut (fast) keiner freiwillig. Prostitution ist in den allermeisten Fällen
wohl kaum etwas Angenehmes und die wenigsten Frauen dürften sich bewußt für diesen Weg entschieden
haben. Welche Bosheit und welche Verachtung, Huren mit Henkern und Mördern gleichzusetzen. Wie herzlos
muss man eigentlich sein.
Religiöse Arroganz Auch die Zusatzbemerkung vieler Eltern, man könne auch Gut sein ohne Gott ist ein
Irrtum und somit eine Falle für das Kind. Menschen können ohne Gott nicht gut sein? Das ist Teil des
christlichen Glaubens?? Dann sind doch alle Eltern zu preisen, die ihre Kindern solch herzlose Vorurteile
nicht lehren. Denn natürlich können Menschen auch ohne Gott gut sein – ich wage zu behaupten, sogar
besser als jemand der getreu den Buchstaben der Bibel folgt. Wie viele Frauen wären keine Prostituierten,
wenn man ihnen von ihrer unsterblichen Seele erzählt und Ihnen das Gebet gelehrt hätte. So ein Blödsinn.
Die meisten Prostituierten wollten ohnehin niemals Prostituierte sein, ob sie an eine unsterbliche Seele
glauben oder nicht. Sehr viele waren oder sind sogar gläubig – es lief nur schlecht für sie und sie
sind in die Lage geraten in der sie sich dann befinden. Wie viele Menschen wären nicht auf die schiefe
Bahn geraten Wie viele Menschen SIND auf die schiefe Bahn geraten obbwohl oder gerade weil sie den Glauben
zu ernst nahmen? Wie viele allzu christliche (oder jüdische oder islamische) Menschen wurden gerade ihrer
religiösen Überzeugung wegen zu Mördern und Tyrannen? Es ist ganz einfach: Eltern die Kindern die Entscheidung
über ihren Glauben selbst überlassen, erkennen den absoluten Wahrheitsanspruch der römisch katholischen
Kirche nicht an. Darum überlassen sie es ihren Kindern, sich selbst eine Meinung zu bilden. Sie könnten
ihnen auch sagen, dass sie das alles für Unsinn halten
#33 Peter-Pan 21:58:34 | Freitag, 2. November 2007
@Rudolfus Dumme Ideen kommen immer aus dem Volk, nicht von der Kirche. Daraus lässt sich wohl schließen,
dass sie die Bibel nicht gelesen haben. Aber es wohl nun mal die Kirche, die dem Volk verklickert hat,
es gäbe Teufel, Dämonen und Hexen.
#31 Peter-Pan 21:47:37 | Freitag, 2. November 2007
@Rodulfus Nein, die römisch katholische Kirche trägt sehr wohl Verantwortung für den Hexenwahn. Wer
war es denn, der Jahrhunderte lang den Menschen erzählte, dass es so etwas wirklich gibt: Menschen (vor
allem Frauen natürlich), die mit dem Teufel im Bunde stünden und dadürch übernatürliche Kräfte erlangten.
Und wo steht denn geschrieben, „Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“ (oder waren es die Zauberinen;
da herrscht glaube ich nicht ganz Klarheit). Das verdummte Volk hat dieses ganzen Unsinn natürlich begierig
aufgesogen und sich entsprechend verhalten.
#28 Peter-Pan 21:34:00 | Freitag, 2. November 2007
Wieder mal alles verteufelt… Mit der Formel „Süßes oder Saures!“ lernen die Kinder Betteln – also
Fordern ohne Gegenleistung – sowie Drohung und Schadenszufügung, wenn sich erwachsene Personen den frechen
Forderungen verschließen. Leute, im Ernst, ihr seid herzlos und böse. Etwas kann noch so harmlos und
kindisch sein, wenn es nur den falschen Namen trägt oder die falschen Kostüme, wird es mit aller Macht
verteufelt. Die traditionellen Kindermärchen, die in die Welt vom Guten und Bösen einführen sowie eine
selbstverständliche Distanzierung vom Bösen erzeugen, werden obsolet gemacht. Wie bitte?? Habt ihr in
letzter Zeit mal die traditionellen Kindermächen gelesen. Die Unterscheidung zwischen gut und böse ist
bei den Gebrüdern Grimm und Konsorten lange nicht so eindeutig, wie hier mancher zu glauben scheint.
Die Guten tun ebenso schreckliche Dinge wie die Bösen, und manchmal haben sie auch kaum bessere Motive.
Die keltische Halloween-Mythologie hat im deutschen Kulturraum keine Basis in Geschichte und Tradition.
Na und?? Das hatte das Christentum vor 2000 Jahren doch auch nicht. Bei Lichte betrachtet, kommt fast
alles was uns heute lieb und teuer ursprünglich von irgendwo anders her – allen voran: Der christliche
Glaube!
Wer hat hier Angst? Ich glaube auch, dass Frau Meves nicht weiß, wovon sie spricht. Mein Eindruck ist,
dass religiöse Menschen viel mehr Anlass haben, sich vor dem Tod zu fürchten, als Ahteisten oder Agnostiker.
So viel Furcht davor, sich falsch zu verhalten, gegen diese oder jene Regel oder irgendwelche Gebotte
zu verstoßen. Ich weiß nicht, was nach dem Tod kommt. Ich vermute nichts, aber ich bin bereit mich überraschen
zu lassen. Es geht auch nicht so sehr um das was ich glaube, als um das was ich nicht glaube. Und ich
glaube nicht – und werde auch niemals glauben – dass Menschen nach dem Tode von irgendeiner höheren Macht
danach beurteilt werden, wie gläubig sie dem Weg dieser oder jener Religion befolgt haben oder eben davon
abgewichen sind. So viele Menschen die sich nach einer grenzenlos widersprüchlichen und moralisch mehr
als fragwürdigen Schriftensammlung wie der Bibel richten oder zu richten glauben – denen es nie darum
geht, gute Menschen zu sein, sondern nur darum, gute Christen / Moslems / Juden / … zu sein. Wahnsinnige
Massenmörder und friedliebende Pazifisten waren bereits gleichermaßen davon überzeugt, sich das Paradies
gesichert zu haben – auf genau die Weise – und keine andere – die sie gelebt haben.
#18 Peter-Pan 19:45:32 | Donnerstag, 1. November 2007
@Rodulfus Nein, „Bloody Mary“ wird sie genannt, weil sie ziemlich bloody war – und weil man einfach nichts
anderes mit ihrer Herrschaft in Verbindung bringt, als das unbarmherzige Verfolgen und Abschlachten Andersgläubiger.
Aber historische Heldenverehrung ist ein sinnloses Unterfangen. Aus dem Blickwinkel moderner moralischer
Vorstellung dürfte es schwer sein, einen mittelalterlichen Herrscher – inklusive der Päpste – zu finden,
der sich nicht auf die eine oder andere Weise menschenverachtend verhalten hat. Aber all das außen vor,
bleibt die Frage: Wo bleibt die im Artikel angesprochene, aber nicht näher erläuterte „perverse Geschichtsverzerrung“
des Films.
#16 Peter-Pan 18:53:11 | Donnerstag, 1. November 2007
@engelhardt Was ist jetzt mit der „Perverse Geschichtsfälschung“? Was wurde verfaelscht und warum ist
das pervers? Keine Ahnung, steht im Beitrag jedenfall nicht drin. Maria die Blutige/Katholische taucht
nur im ersten Teil auf und auch das nur am Anfang. Auf welche angebliche Geschichtsfälschung sich diese
Zeitung genau bezieht, bleibt unklar. Wahrscheinlich reicht es, dass die Katholiken im Film verlieren
(allen voran der spanische König). Aber wer weiß.
#6 Peter-Pan 15:19:46 | Donnerstag, 1. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen … sagen wir es mal so: sie verkauft die DDR-Politik so gut, dass es die meisten
Menschen nicht spannen. Sie meinen, nur Menschen von Ihrer überragenden Weisheit und Intelligenz erkennen
die wahre Natur der Politik von Angela Merkel ? Ich glaube eher nicht…
#4 Peter-Pan 14:34:26 | Donnerstag, 1. November 2007
@Romulus Leute, habt Ihr von der geschiedenen, evangelischen, aus der DDR stammenden CDU-Vorsitzenden
etwas anderes erwartet? Ganau das, was ich auf dieser Seite erwartet habe: Ein Mensch wird nach seiner
Herkunft, seinem Familienstand und seiner Konfession beurteilt. Und natürlich ist das übelste Verunglimpfung.
Da ist keine Spur von DDR-Politik in dem was Merkel tut. Tatsächlich muss ich zugeben: Ich bin zwar beim
besten Willen kein konservativer Wähler (und nie gewesen), aber Merkel schlägt sich im Großen und Ganzen
gar nicht mal übel. Sie hält sich außenpolitisch ziemlich gut und auch wenn ich nicht mit all ihren
Entscheidungen einverstanden bin, hat sich auch innenpolitisch alles einigermaßen im Griff. Aber im Ernst
Romulus: Hatten Sie eine höhere Meinung von Schröder, Kohl oder Schmidt? Wer würde Ihren Ansprüchen
schon gerecht.
#11 Peter-Pan 14:19:00 | Donnerstag, 1. November 2007
Elizabeth – Geschichtsverzerrung ??? Elizabeth war ein genialer Film, die Fortsetzung verspricht sogar
noch besser zu werden. Freue mich bereits darauf. Und zum Thema Geschichtsverzerrung: Elizabeth war Marias
Halbschwester und während der fünfjährigen Regentschaft Marias politisch machtlos und teilweise unter
Arrest – kaum in der Position, eine Gegenspielerin zu sein. Und egal, was zwischen den Schwestern vorgefallen
ist, Maria hat zugelassen, dass Elizabeth ihre Nachfolgerin wurde. Davon berichtet der erste Film – und
auch nur maximal die ersten 30 Minuten davon – wenn überhaupt. Und ja, danach hat Elizabeth sich eindeutig
auf die Seite der „Anglikaner“ geschlagen und der grausamen Hetzjagd, die unter ihrer Schwester tobte,
ein Ende gesetzt. Maria die Katholische wurde auch Maria die Blutige genannt (der Drink „Bloody Mary“
ist nach ihr benannt) – aus gutem Grund, wenn man den Geschichtsbüchern trauen darf. Und was heißt hier,
der umstrittene Film? Der Film ist überhaupt nicht umstritten – schon gar nicht, nur weil die Tageszeitig
einer Bischofskonferenz davon berichtet. In deren Augen sind wahrscheinlich auch „Harry Potter“ und „Der
Herr der Ringe“ umstrittene Filme. Aber nur, weil die ein Problem mit einem Film haben, ist er deshalb
noch lange nicht umstritten.
#12 Peter-Pan 16:25:50 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Atheistische Literatur Der einzige Grund warum so ausgiebig über dieses nette kleine Ferkelbuch berichtet
wird, ist der, dass der Autor sich offen zum atheistischen Aspekt bekennt. Aber glaubt hier wirklich einer,
das sei etwas Neues? Als begeisterte Leseratte weiß ich, dass zumindest die Jugendliteratur seit Jahren
ausschließlich auf solchen Gleisen fährt. Zur Zeit wird beispielsweise Philip Pullmans geniale Fantasy-Trilogie
„His dark materials“ wideraufgelegt (und verfilmt), in dem die Menschen Krieg gegen das Königreich des
Himmels führen und Gott im dritten Band als mitleideregende altersschwache Kreatur selbst auftaucht und
stirbt. Und was ist mit Jonathon Strouds’ Bartimäus, in dem der jugendliche Held Pentagramme auf dem
Boden zeichnet und Dämonen und Dschinns beschwört. Oder Fairy Wars von Herbie Brennan, wo sich der Elf
Pyrgus im zweiten Band als Nekromant betätigt. Der erfolgreiche deutsche Jugendfantasy-Autor Kai Meyer
hat nie irgendeinen Jugendroman geschrieben, der nicht zumindest einige Seitenhiebe auf Religion im Allgemeinen
und Christentum im Besonderen enthält. J.K. Rowlings Mega-Erfolg „Harry Potter“ ist aus religiöser Sicht
noch das harmloseste der Beispiele. Und das ist nur die Fantasy-Nische. Was ist mit all den anderen Jugendromanen
und Reihen. In praktisch allen werden die kreuz.net-Haßthemen aufgearbeitet: Pupertät, Homosexualität
oder gar Jugendschwangerschaft und evt. Abtreibung. Wirklich christliche Jugendliteratur stelle ich mehr
sehr langweilig vor.
#170 Peter-Pan 23:16:19 | Montag, 29. Oktober 2007
…nur die apostolische Lehre Christi ? Letztlich ist alleine die Lehre der Päpste verbindlich, die nur
die apostolische Lehre Christi wiedergeben. Dann wären ihnen die Themen vermutlich schon vor 15 Jahrhunderten
ausgegangen. Und dummerweise hat so ziemlich jeder Papst zumindest irgendetwas im Widerspruch zu mindestens
einem seiner Vorgänger gelehrt. Woran sollte sich der Katholik dann wohl halten. Aber sehe ich das richtig,
dass hier wirklich nur von der apostolischen Lehre Christi die Rede ist. Damit wären das alte Testament
und die weiter unten zitierten Bibelstellen gegen Homosexualiät ja aus dem Rennen.
@DocRöntgen Und habe ich nur den Eindruck, oder sind von dem biblischen Verbot nur Schwule, nicht aber
Lesben betroffen. Aber es ist wohl wie mit allen heiligen Schriften. Jeder pickt sich raus, was er mag,
ignoriert die missliebigen Stellen und interpretiert das Ergebnis den eigenen bereits existierenden Überzeugungen
gemäß.
@nonnobisdomine Um noch einmal auf ihr kleines Bibelzitat zurück zu kommen: „Du darfst nicht mit einem
Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Greuel.“ (Lev 18,22) „Schläft einer mit
einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Greueltat begangen; beide werden mit
dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.“ (Lev 20,13) Glauben Sie das wirklich? Das Homosexualität
falsch ist wegen dieser Bibelstelle? Glauben Sie dann auch, dass Homosexuelle hingerichtet werden sollten –
was da ja auch steht.
@nonnobisdomine „Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein
Greuel.“ (Lev 18,22) „Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine
Greueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.“ (Lev 20,13) Ja,
aber das nimmt keiner Ernst, oder? Nicht mal Sie will ich hoffen, oder fordern Sie tatsächlich die Hinrichtung
Homosexueller? Ich stelle übrigens fest, dass Lesben hiervon nicht betroffen zu sein scheinen.
@Kurt Der Xte Beitrag zum Thema „Schwulenheilung“! Supi! Wenn nicht der hundertste, aber Hand auf’s Herz:
75% aller Beiträge auf kreuz.net lassen sich in vier oder fünf Kategorien einteilen (Homoxesualität,
Abtreibung, …). Der Rest verteilt sich auf irgendwelche Zwischenthemen die von Zeit zu Zeit aufkommen
(Dieses Kinder-Musical, Eva Hermann, …). Der Witz ist, dass bei diesem Thema (Heilung von Homosexualität)
auch die fundamentalsten kreuzzler nicht auf einen Nenner. Denn wenn Homosexualität Sünde ist, kann
es keine Krankheit und damit auch schlecht heilbar sein. Wenn Homosexualität aber eine Krankheit ist,
kann es wiederrum keine Sünde sein, denn krank sein ist nichts sündiges – nicht einmal nach katholischer
Morallehre. Was ist nur so unerträglich an der Vorstellung, es könnte keins von beidem sein?
extrem Doch Eirenschmalz muß „auch“ gute Seiten des Priesters eingestehen. Er sei hilfsbereit gewesen
und habe sich „sehr“ im Nachwuchs-Bereich engagiert. Dass jemand mit „extremen Ansichten“ sich sehr im
Nachwuchs-Bereich engagiert, ist eine gute Seite? Mal angenommen dieser Vorwurf entspricht den Tatsachen,
wer möchte schon einen Priester auf seine Kinder loslassen, der Harry Potter als Teufelswerk verdammt.
Das ist eine extreme Ansicht, die auf nichts gutes schließen läßt.
#97 Peter-Pan 21:04:01 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Ich bin nicht ganz sicher, was das mit dieser ganzen Rassendebatte zu tun hgat. Es sei
denn, Sie sind wirklich der Ansicht, dass echte Deutsche nur weiß sein dürfen. Und dass Sie dieses lieberale
Land so gut finden, ist mir bis hierhin tatsächlich entgangen. Man könnte meinen, Sie hätten an allem
etwas auszusetzen. @engelhardt: Bemühen Sie sich nicht, hier ist alle Hoffnung verloren. Einige haben
ihre Überzeugungen, fürchte direkt aus Mein Kampf übernommen.
#91 Peter-Pan 19:26:19 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Baron Bolligru wenn Sie keinen Schwarzen von einem Chinesen, keinen Europäer von einem Inder unterscheiden
können, dann ist Ihnen ganz einfach nicht mehr zu helfen. Ich sagte, ich könne Chinesen nicht von Japanern
und Japaner nicht von Koreanern unterscheiden. Aber natürlich hinkt der ganze Vergleich. Inder, Europäer,
Chinesen oder was auch immer sind schließlich nur Begriffe für die jeweilige Nationalität. Natürlich
gibt es zahlreiche schwarze Europäer (oder anderer Hautfarben) – manche davon seit Generationen hier
heimisch? Oder sind das in ihren Augen keine richtigen Europäer, Herr „Baron“? Aber mein Hauptpunkt bleibt:
Warum sollte ich sie unterscheiden?
#89 Peter-Pan 19:13:54 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Baron Bolligru „Ich habe schon braungebrannte Europäer mit hellhäutigeren Schwarzafrikanern verwechselt.“
Und wir glauben ihm das glatt, denn so blind muss man nun einmal sein, um seine Nimmerland-Weltsicht nicht
erschüttert zu bekommen. Erinnern Sie sich an meinem Kommentar über Ihre Beleidungen. Ein sicherer Punkt,
dass Ihnen die Argumente angehen und Sie wissen, dass ich im Grunde recht habe . Aber Hand auf’s Herz:
Können Sie wirklich jeden Menschen auf den ersten Blick zuverlässig in ihr perfektes kleines Rassenschema
einordnen? Wie machen Sie das nur (Ich frage nicht warum, das hätte wohl keinen Sinn)? Zudem ändern
sich diese winzigen genetischen Merkmale binnen weniger Generationen. Die Nachfahren der ehemaligen afrikanischen
Sklaven in Amerika sind zum größten Teil sehr viel hellhäutiger als ihre Vorfahren. Wie gehen Sie da
vor? Und natürlich die zunehmende Zahl der Mischlinge! Wo um alles in der Welt packen Sie die hin??
#87 Peter-Pan 18:48:15 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Seefeldt Faschisten gibt es hier nicht, bloß selbsternannte „Antifaschisten“, die Andersdenkende zu
Unrecht als „Faschisten“ diffamieren. Wohl wahr, aber „let’s not got there, who’s who“. fast jedem Menschen
ist auf dem ersten Blick dessen Rassenzugehörigkeit anzusehen. Quatsch. Wem dem? Das menschliche Spektrum
erstreckt sich von Albino-weiß bis nacht-schwarz. Ich kann Chinesen, Japaner oder Koreaner nicht auseinander
halten – noch mache ich mir die Mühe. Ich wüßte nicht wo ich Inder einordnen sollte, oder in welche
Nische der südafrikanische Buschmann gehört. Ich habe schon braungebrannte Europäer mit hellhäutigeren
Schwarzafrikanern verwechselt. Es bedeutet mir alles nichts und ich kann nicht begreifen, warum irgend
ein Mensch sich überhaupt die Mühe machen kann oder sollte, hier irgendwelche expliziten Grenzen aufzuziehen.
Wozu soll das gut sein?? daß die Menschen es fast immer vorziehen, unter ihresgleichen zu leben. Dass
ist doch krank!!! Ein kleiner Junge der im tiefsten Schwarzafrika im Schmutz spielt, ist immer noch unseresgleichen.
Allenfalls kann man ihren Kommentar auf Kulturen beziehen (obwohl ich nicht unbedingt zustimmen würde),
sicher aber nicht auf „Rassen“. Wer diese ganzen „ethnischen Merkmale“ als Rassen verstehen will, soll
es halt tun. Bitte schön, das allein wäre tatsächlich kein Rassismus. Aber wenn man versucht, Vermischungen
zu verhindern, die „Rassen rein zu halten“ – notfalls per Gesetz oder mit Gewalt – das wäre sehr wohl
Rassismus.
@Ansgar Wie wohl die meisten Menschen, erinnere ich mich nicht an das Allermeiste aus meinem fünften
Lebensjahr. Aber es ist wohl sicher zu sagen: nein. Aber ich kenne das Musical nicht und kann mir so kein
echtes Urteil bilden. Aber mein Punkt bleibt: Warum jetzt (oder von mir aus seit letzem Juni)? Etwas womit
Jahre lang weder Eltern, noch Kirchenmänner rebellierten, wird plötzlich als pervers verdammt. War es
das bisher nicht oder hat es einfach keiner gemerkt?
#83 Peter-Pan 17:21:54 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Ich fühle mich gar nicht angeekelt von gemischten Paaren, sie verstehen nur gar nichts
von dem was ich ihnen sagen wollte. Ich sagte Sie vielleicht, denn offenbar verstehe ich Sie wirklich
nicht ganz (was wohl auf Gegenseitigkeit beruht). „Baron“ Bolligru und andere Rassisten seines Schlages
wären es jedenfalls mit Sicherheit. Ich sehe darin einen konsequenten Kreislauf. Eine „seperat but equal“ –
Ideologie wird nie funktionieren. Wo Rassismus als falsch erkannt und erfolgreich bekämpft wird, können
diese „Rassengrenzen“ (an die ich ohnehin nicht glaube) einfach nicht Aufrecht erhalten werden. Wie sollte
das überhaupt möglich sein? Wo Menschen sich gleichberechtigt begegnen, hindert sie über kurz oder
lang doch nichts daran, sich zu verlieben und gemeinsam Kinder zu bekommen.
@Ansgar Haben Sie es gesehen? Klingt nämlich so, wie Sie darüber urteielen. Ich habe es nicht gesehen,
kann mich also tatsächlich nicht direkt dazu äußern. Es fällt mir nur auf, dass dieses Stück nun
mal tatsächlich Jahre kritiklos überstanden hat und auch in kirchlichen Tagesstätten vorgetragen wurde,
ohne dass Priester, Nonnen oder höhere Mächte auf die Barikaden gingen. Eher gaben sie ihren Segen dazu,
erlaubten die Aufführung auf kirchlichen Grund und in kirlichen Einrichtungen. Und das legt die Vermutung
nahe, dass dieses Kindermusical so pervers wohl nicht sein kann.
#81 Peter-Pan 16:58:36 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Im Ernst: Was ist schlimm daran, wenn sich Menschen verschiedener Herkunft und Farbe
vermischen. Gegenfrage, was ist so schlimm wenn sie es nicht tun? Nichts!!! Jeder mag heiraten wie er
mag, kein Problem. Aber nicht-gemischte Paare haben auch kaum Akzeptanzprobleme. Wichtig ist nur, dass
niemand aufgrund etwas so oberflächlichen wie seiner Hautfarbe beurteilt oder gar verurteilt wird. Und
wo Menschen rassistische Überzeugungen ablehnen, kommt es zu diesen Vermischungen. Wie sollte es auch
anders sein. Männer und Frauen ziehen sich eben oft genug an, auch wenn sie noch so verschieden aussehen –
oft sogar gerade dann. Und dann ist gut so und wunderbar. Wenn ich ein gemischtfarbiges Paar sehe, freue
ich mich für sie und für die Welt, wohingegen ein „Baron“ Bolligru und vielleicht auch Sie, sich von
einer solchen „Rassenvermischung“ angewiedert fühlen. Und die Kinder solche Paare werden nicht mehr oder
weniger wert sein, als alle anderen Kinder. Und sollten auch auf keinen Fall herablassend behandelt werden,
indem man sie einer „degenerierten Mischrasse“ zuordnet. Das ist mir unbegreiflich. Aktzeptieren Sie es.
Wo Rassisumus erfolgreich bekämpft wird, fallen die so genannten Rassenschranken nun einmal!
#79 Peter-Pan 16:38:12 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Baron Bolligru Vielleicht sollte man sich auch über die Bedeutung des Wortes „Fellache“ kundig machen,
bevor man sich selbst dazu gratuliert, einer zu sein. Es ist nicht die Beleidigung die adelt, sondern
der von dem Sie kommt. Anscheinend lebt unser Peterchen geistig in jenem Nimmerland, das einen nie erwachsen
werden lässt. Von einem selbsternannten faschistisch rassistischen Blaublüter beleidigt zu werden, ist
ein sicheres Zeichen, dass man so falsch nicht liegen kann und dass Ihnen die Argumente ausgehen. Also
werden Sie ausfällig und entlarven sich selbst. Gut so!
#77 Peter-Pan 16:23:04 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Baron Bolligru Ja, es ist eine bekannte Masche der Rechten und Faschisten andere als solche zu bezeichnen,
um ihre eigenen wirren Vorstellungen zu schützen. Aber: Die gegebenen Unterschiede zwischen menschlichen
Rassen zu negieren bedeutet, geistig selbst schon zu der beschriebenen neuen Fellachenrasse zu gehören.
Das fasse ich als Kompliment auf. (Sie haben Recht, was die Sache mit dem s angeht, obwohl ich nicht gedacht
hätte, dass sich noch jemand auf das Thema Rechtschreibung ‘ainläzt’ hier [zumal ich ziemlich sicher
bin, dass der stritige Ausdruck groß geschrieben wird; aber – wirklich – lassen wird das]). @Sozialkaholisch:
Ich habe überhaupt nichts zum System USA gesagt (worauf auch immer Sie sich hier beziehen: politisch,
sozial, wirtschaftlich, …). Mein Punkt ist nur: Wo rassistisches Denken schwindet, vermischen sich die
Menschen auch ohne Vorbehalte. Und wo sich die Menschen vermischen, wird Rassismus über kurz oder lang
unmöglich, weil niemand sich mehr auf irgendeine Art von Reinrassigkeit beziehen kann. Im Ernst: Was
ist schlimm daran, wenn sich Menschen verschiedener Herkunft und Farbe vermischen. Und natürlich haben
deren Kinder es manchmal schwerer, wenn Wahnsinnige wie unser selbsternannter Baron hier sie einer degenerierten
Rasse zuordnen.
#74 Peter-Pan 15:54:28 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Baron Bolligru Immherin stehen Sie zu ihrem kranken Rassenvorstellungen. Noch einmal: Es gibt keine menschlichen
Rassen! Nur eine Rasse: Homo Sapien. Stört es Sie wirklich, wenn Menschen verschiedener Hautfarben gemeinsamen
Nachwuchs haben (und was halten Sie erst von diesem Nachwuchs)? Und dann auch noch so zu tun, als ob diese
„Vermischungen“ zu einer degenerierten Rasse führen würden. So hätte Hitler es ausgedrückt (und hat
es auch ungefähr). Aber Menschen wie Sie werden zum Glück weniger, und die Mischlinge immer mehr .
#70 Peter-Pan 15:10:12 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Keineswegs. Es funktioniert immer mehr und immer besser. Die Zahl gemischtfarbiger Paare
ist in den vergangenen drei Dekaden erheblich gestiegen. Prominentestes Beispiel dieser Tage sind sicher
die Wahlamerikaner Heidi Klum und Seal (da ihre Hautpigmentierungen wirklich gegensätzlicher kaum sein
könnten). Aber Sie sind nur zwei unter Millionen (hierunter fallen ja nicht nur die schwarz/weiß – Beispiele).
Und der wesentliche Punkt: Es gibt kein Zurück! Die Menschen vermischen sich – zunehmend weniger werden
im Stande sein, sich auf irgendeine „Reinrassigkeit“ zu berufen (was ohnehin krank ist). Daran lässt
sich nichts ändern. Zum Glück. Und es geht nicht um den Einheitsmenschen mit allen Merkmalen. Es geht
darum, dass diese Merkmale keine Rolle spielen – oder zumindest keine größere als Haarfarbe oder Körpergröße
oder was auch immer. Und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es den Rassenwahn keineswegs
immer geben wird. Sicher werden Menschen – so lange sie existieren – immer irgendetwas finden, womit sie
sich in Haß voneinander abgrenzen können. Aber zumindest diese Idee mit den Rassen wird wohl über kurz
oder lang aussterben. Gewöhnen Sie sich dran.
Kinder-Pornospiel? Erstaunlich. Vier Jahre lang wurde dieses Kinder-Musical aufgeführt – häufig sogar
in kirchlichen Einrichtungen selbst. Nie gab es Kritik. Zumindest keine die laut genug gewesen wäre,
die Medien zu erreichen. Und auf einmal ist es perves?? Irgendein Bischof gibt seinen Kommentar dazu ab
und die kreuz(netz)zügler zweifeln keine Sekunde daran, dass das Stück tatsächlich kindergefährdend
ist?
#68 Peter-Pan 14:27:22 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Sind sie de3nn für die Durchmischung sämtlicher Rassen nach US Vorbild? Absolut! Es
gibt sowieso nur eine menschliche Rasse: Den Homo Sapien. Und den aufgrund verschiedener Hautfarben in
verschiedene Rassen einzuteilen, ist ungefähr so clever wie ihn aufgrund von Haarfarben zu unterteilen.
Aber all das mal außen vorgelassen (sagen wir einfach es ist Ansichtssache) – selbstverständlich bin
ich für eine Vermischung von Menschen mit verschiedenen so genannten „ethnischen Merkmalen“. Wie sonst
ließe sich der Rassenwahn ein für alle mal aus der Welt schaffen. Es gibt kein „seperat but equal“!
Aber was heißt hier nach US-Vorbild. Derartige Vermischungen gab es in Europa schon, da gab es noch gar
keine Vereinigten Staaten. Im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert lebten eine Menge Afrikaner in Italilen
und Spanien vor allem. Und der berühmte französische Schriftsteller „Alexandre Dumas“ (19. Jahrhundert)
war gemischt europaisch/afrikanischer Abstammung.
#30 Peter-Pan 07:51:22 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Schnabeltierkönig Sie sind krank und böse. Mehr ist dazu nicht zu sagen. –----------------- Was diesen
Artikel angeht: Seid ihr noch bei Trost?!? Ein Angriff mit Rauchbomben im Lokal wird als gerechtfertigte
Notwehraktion verharmlost?? Jugendliche Demonstraten die „Schwule raus“ – Plakate hochhalten und fordern,
dass Litauen eine „Schwulenfreie Zone“ bleibt (was es ohnehin nicht ist, war oder jemals seien wird),
werden hier als Vorbilder idealisiert? Homo-ideologische Propagande in Schulen soll verboten werden? Eine
sehr verharmlosende Umschreibung. In Wahrheit will man eine andere Art der Propagande praktizieren – dahingehendend,
den Schülern einzuimpfen, dass Homesexualität eine Sünde oder gar ein Verbrechen ist. Und was sollen
wieder diese lärcherlichen überhaupt nicht ereignisbezogenen Bilder. Die allermeisten Homosexuellen
sind selten überhaupt von ihren heterosexuellen Mitmenschen zu unterscheiden, haben zum größten Teil
nie an irgendwelchen „Aufmärschen“ teilgenommen oder gar den CSD besucht (womit ich nicht sagen, will,
dass das nicht auch in Ordnung wäre). Trotzdem wird hier konstant so getan, als ließen sich alle Homosexuelle
auf ihre Sexualität reduzieren – und als bestünde die aus nichts anderem, als das, was das kreuz.net
Bilderarchiv hergibt.
#32 Peter-Pan 16:29:12 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Perverses Musical Und wieder schimpfen die Extremisten andere als solche. Es sind wohl nicht die Grünen,
die hier die extremistischen Positionen vertreten. Und was das perverse Musical betrifft. Es war jahrelang
völlig harmlos und wurde tatsächlich auch in kirchlichen Tagesstätten aufgeführt. Plötzlich soll
es kindesgefährdent sein? Was ist passiert? Nur weil irgendein seltsamer Bischof plötzlich Anrüchiges
darin sieht? Scheint mir, dass die Kirche hier wieder nicht auf einen Nenner kommt, wenn sie nach vier
Jahren „Aktzeptanz“ plötzlich rebelliert.
#20 Peter-Pan 14:18:56 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Lorenz Das ist Ihre Meinung. Und eine einsame. Wie Sie es auch drehen und wenden. Es waren viel mehr
Menschen über Mixas Auslassungen zum Thema Kinderkrippen empört, als über Claudia Roths Bemerkung zum
Thema Bischof Mixa. Aber es bleibt dabei, soweit es diesen Beitrag und viele die ihm beipflichten, betrifft:
Wie kann man sich so vehement über die Beleidigung „durchgeknallt“ aufregen, wenn man selbst auf die
Beleidigung „Frau Goebbels“ zurückgreift. Dann braucht man sich doch auch über durchgeknallt nicht aufregen,
oder?
#18 Peter-Pan 13:53:25 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Benedikt Unpersönliche Beleidigungen können weitaus schlimmer sein, zumal sie sich oft auf große Personengruppen
beziehen. Und wie gesagt: durchgeknallt?? Also bitte, Frau Roth wurde in der Artikelüberschrifft wütend
als Frau Goebbels bezeichnet. Dagegen ist „durchgeknallt“ doch wirklich nicht der Rede wert. Oder ist
es zwar völlig angemessen, Claudia Roth mit Goebbels zu assoziieren, aber unerträglich, wenn sie jemanden
durchgeknallt nennt? Was ist das für eine Doppelmoral?
#16 Peter-Pan 13:36:53 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Eine unerträgliche Beleidigung ?!? Ich weiß nicht, was unpassender ist: Die Grünen als extremistische
Partei zu bezeichnen – oder das diese Vorwurf von Leuten kommt, auf welche die Bezeichnung Extremisten
viel eher passen würden. Aber habe ich irgendwas verpasst? Mixa als „durchgeknallten, spalterischen Oberfundi“
zu bezeichnen, klingt für mich eigentlich nicht besonders dramatisch. Zumal Mixa selbst schon ganz andere
Sachen vom Stappel gelassen hat. Und obwohl mehr Leute der Meinung waren, er hätte sich im Ton vergriffen,
als bei Frau Roth, zeigte Mixa stets wenig Reue. Dass der Beleidigungsvorwurf umso lauter auf einer Seite
erhoben wird, auf der nie ein Artikel eingestellt wird, der ohne Beleidigungen (um nicht zu sagen, ohne
blanken Haß) auskommt, ist schon seltsam. Und egal was man von Volker Beck hält, hier hat er natürlich
recht. Offensichtlich können „Gottes Vertreter“ auf Erden mit Kritik einfach nicht umgehen.
#53 Peter-Pan 21:17:02 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Nachtlaterne Wer sein Kind in eine kindergrippe gibt, es sei denn aus äußerster not heraus, der/die
muss pervers bzw. vollkommen lieblos sein. Warum hören Sie auf? Erstrecken Sie Ihren Vorwurf auf Kindergärten,
Grundschulen, Tagesschulen, Babysitter und Kinderrmädchen. Wer seine Kinder liebt, muss sich deshalb
noch lange nicht einbilden, alles allein übernehmen zu können. Schon gar nicht, je mehr Kinder er hat.
Alle Eltern unserer Geselschaft nutzen Hilfe auf Aufzug und Erziehung, und brauchen sich solche Vorwürfe
nicht gefallen zu lassen. @Rudolfus Es ist die göttliche Ordnung. Kurz und knapp alle religiöse Argumentation
in einem einzigen Satz zusammengefasst. Denn wenn es der göttlichen Ordnung entspricht, kann es ja unmöglich
verkehrt sein. Es in Frage zu stellen oder gar darüber nachzudenken, verbietet sich von selbst. Wer glaubt
so etwas heute schon noch. Zum Glück die Wenigsten.
#48 Peter-Pan 20:31:57 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Rudolfus Nein, keineswegs, mächtige Frauen gab es auch in niedrigeren Adelsständen und im Bürgertum.
Jede Menge sogar. Ein oder zwei schaften sogar den Sprung aus der riesigen Elendsschicht heraus (was weder
Männern und Frauen normalerweise gelang). Johanne von Orleon zum Beispiel (was ein schöner Beweis dafür
ist, dass ein Spur von Wahnsinn nicht schaden kann, wenn man es weit bringen will). Und noch einmal: Es
gab andere Zeiten und andere Kulturen. Beschränken wir nicht die ganze Menschheitsgeschichte auf den
christlichen Teil davon.
#44 Peter-Pan 20:21:14 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Rudolfus Das ist nicht der Regelfall, weder im alten Israel, noch im alten Europa. In den reichen Familien –
und nur die nehmen sie ja in ihre Familienanalyse auf – kam so etwas gar nicht mal so selten vor. Es brauchte
ja auch oft nicht mehr als einen fehlenden männlichen Erben und schon wurde praktisch gedacht um das
Erbe im eigenen Sinn zu erhalten. Solche Frauen sind Ausnahmen. Die reichen Frauen von denen Sie eben
sprachen „sind“ die Ausnahmen, die Minderheit von der Sie glauben, Sie lebten Ihr Familienideal – das
„So, wie es sein sollte“. Außerdem reden wir von verheirateten Frauen. Ja, die habe ich auch nicht ausgeschloßen.
Was glauben Sie wie viele mächtige Frauen es gab (und gibt), die verheiratet waren (oder sind). Ich wage
zu behaupten, die meisten!
#42 Peter-Pan 20:02:51 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Rudolfus Dann sollten sie vielleicht Zeit in die Geschichte der Armen investieren, sie waren nämlich
seit jeher in der Mehrheit. Ja natürlich. Je reicher eine Familie – ob in Antike oder Mittelalter – desto
größer die Chance, dass die Frau nicht einmal das tun musste (Haushalt). Je nach Umständen des Reichtums
mochte auch der Mann um Arbeit drum herum kommen. Aber das kann doch nicht Ihr Standpunkt sein. Was die
reichen Männer und Frauen taten? Und noch etwas: Die reichen Frauen standen dem Haushalt vor, zu allen
Zeiten. Auch das stimmt nicht. Es gab andere Zeiten und andere Kulturen. Und selbst die christliche Geschichte
wimmelt von Frauen die Familien vorstanden, die König- und Kaiserreiche beherrschten, Schlachten schlugen
oder Geschäfte betrieben.
#39 Peter-Pan 19:52:22 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Rudolfus Ein Haushalt kann ziemlich außerhäußlich sein, wenn das betreffende Haus ein Bauernhof ist.
Aber Kurt hat recht. Die Idee von der genügsamen Ehefrau, die Haus und Kinder hütet, wärend der Mann
allein arbeit und die Familie ernährt ist ziemlich neu. Das Klischee irgendwelcher amerikanischer 50er /
60er – Familienserien. Das war so – und vor allem in dieser vermeindlichen Harmonie, gewaltlos, demütig
und mit Kindern die nichts Schlimmeres tun, als heimlich an die Keksdose zu gehen -noch nie der Regellfall.
#37 Peter-Pan 19:40:45 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Rudolfus Gesprochen wir ein zutiefst Gläubiger. Die Anzahl der Leute die ihrer Meinung sind, dürfte
nicht einmal im Promille-Bereich liegen. Denn selbst die Menschen, die sich heute als Christen verstehen,
sehen die Bibelgeschichten nicht als etwas anderes als – allenfalls – Metaphern. Aber das Wesentliche
bei der „göttlichen Lehre“: Die Bibel – wie auch alle anderen heiligen Schriften – ist Auslegungssache.
Vom wahnsinnigen Massenmörder bis hin zum friedliebenden Pazifisten: Menschen aller Grundeinstellungen
haben es schon geschafft, die Bibel den eigenen Vorstellungen entsprechend auszulegen. Wie soll man dann
eine verlässliche Familienlehre daraus ableiten. (Immerhin beziehen sie sich auf Jesus, damit scheidet
als Erziehungsgrundlage schon mal alles aus dem alten Testament aus)
#26 Peter-Pan 18:21:07 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@Benedikt Die katholische Kirche gerät deshalb so oft in die Kritik, weil gerade die Menschen, die selbst
keine Familie gründen, anderen vorschreiben wollen, wie’s gemacht wird. Ich verstehe, warum die Kirche
so am Zölibat festhät. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis Priester und Bischöfe (oder gar der Papst)
beweisen würden, dass sie es selbst auch nicht besser könnten. Aber zum Artikel: …Kindern ihr natürliches
Lebensrecht vorzuenthalten und sie statt dessen zweckgerichtet, nach den Wünschen der Erwachsenen oder
der Politik zu manipulieren Mal zur Wortlaut. Wie werden Kinder, denen „das Lebensrecht vorenthalten“
wurde, noch manipuliert. Und von der negativen Formulierung mal abgesehen, ist das nicht der springende
Punkt: Kinder nach den Wünschen von Eltern und Politik zu erziehen?! Frau Meves benutzt das Wort „manipulieren“
statt „erziehen“, aber im Grunde, geht es doch um nichts anderes, oder? Natürlich wollen Eltern Kinder
nach ihren Vorstellungen erziehen. Natürlich versucht eine lieberale Demokratie junge Bürgern zu lieberalen
Demokraten zu machen. Ebenso versuchen fundamentale Christen ihre Kinder zu bibeltreuen Kirchgängern
zu erziehen, zu „guten Konservativen“, die Homosexualität für eine geistige Verwirrung und andere Religionen
für Irrlehren halten. Kinder nach den Wünschen (oder besser Überzeugungen) von Eltern und Politik zu
„erziehen“ ist also nicht der Streitpunkt. Nur die Vorstellungen darüber, wie diese Überzeugungen aussehen
sollten, gehen weit auseinander.
#27 Peter-Pan 17:15:13 | Freitag, 19. Oktober 2007
Das vermeintliche Ebenbild Gottes Wenn man davon überzeugt ist, ein Ebenbild Gottes zu sein, hat man
ein Problem mit der tierischen Abstammung des Menschen. Ich empfinde die Vorstellung der Verwandschaft
zwischen Mensch und Affe nicht als beleidigend oder erniedrigend. Warum sollte ich auch? @Kurt: Wie gesagt,
Marke Roswell. Aber so ein Hammerfund würde eher die Bibel als alle Wissenschaft wiederlegen. Den hundertmillionen
Jahre sind mit der Bibel nicht in Einklang zu bringen.
#14 Peter-Pan 16:52:26 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Daniel Stöhr Es gibt auch Berichte über zehntausend Jahre alte mechanische Uhren. Und der Gedanke ist
natürlich aufregend, solche Anachronismen wirklich zu entdecken. Aber in erster Linie ordne ich das Ganze
in die „Rosswell 1947“ – Schublade ein. Ich glaube nicht daran. Tatsache ist aber, selbst wenn etwa ein
hundertmillionen Jahre alter Hammer gefunden würde (was absurd klingt), ließe sich die sehr gut dokumentierte
und erforschte Evolutionswissenschaft damit kaum über den Haufen werfen (die Bibel allerdings schon).
#11 Peter-Pan 16:43:01 | Freitag, 19. Oktober 2007
Wer nicht für mich ist, ist gegen mich Und wenn Jesus es noch so oft gesagt haben soll, es ist eine fantatische
Wortwahl, die jeden zum Feind erklärt, der anderer Meinung ist. Die EU zu dämonisieren, weil sie auf
den (christlichen) Gottes-Bezug verzichtet, sagt schon alles. Nach dieser Logik muss der Globus von Dämonen
bevölkert sein. Der größte Teil der Mensch ist keineswegs „für Jesus“.
#10 Peter-Pan 16:35:00 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Daniel Stöhr aber das könnte denkmöglich auch andere Gründe als Makroevolution haben. Zum Beispiel
könnten der Grundtyp Mensch (Erectus, Sapiens Sapiens, Neanderthaler-Sapiens) nach der Sintflut in geschützten
Lebensräumen überlebt haben und ist deshalb erst so „spät“ fossil überliefert. Das klingt wie ein
ziemlich anstrengender Versuch, die archäologischen Funde mit biblischer Überlieferung überein zu bringen.
Und das spricht auch so stark gegen religiös motivierte Forschung. Dass man nicht nach der Wahrheit sucht,
sondern sie schon zu kennen glaubt und die zu Tage tretenden Forschungsergebnisse nur noch damit in Einklang
zu bringen braucht. Ein Evolutiosanhänger sieht das natürlich nicht so, weil es 1. da gar keinen abgrenzbaren
Übergang Mensch-Tier gibt 2. er natürlich schon von der Logik seiner Theorie her davon ausgeht, dass
die Menschwerdung sich nicht an einem Ort vollzogen hat. Ja, stimmt. Zutreffend formuliert.
@Tommiboy Verschiedene Hautfarben sind genetisch so belanglos wie verschiedene Haarfarben. Alle so genannten
ethnischen Unterschiede die seperat lebende Volksgruppen rund um den Erdball entwickelt haben, sind kaum
der Rede wert. Sie definieren keine eigenständigen Rassen und verhindern nicht, dass Männer und Frauen
aller Farben und „ethnischer Merkmale“ gemeinsamen Nachwuchs zeugen können. Dann gibt es natürlich die
berühmte Mikroevolution, die eigentlich von niemanden geleugnet wird. Sie bestimmt zum Beispiel die Entstehung
neuer Hundearten durch Zucht (was aber auch auf so ziemlich alle Tierarten anwendbar ist). Dieser Vorgang
geschieht über einen nachvollziebaren Zeitraum und ist hinreichend dokumentiert. Man kann dabei zusehen.
Niemand leugnet Mikroevolution – immerhin.
@schulschwänzer Eher nicht. Der Streit um Evolution und biblischer Schöpfung hat ja nichts mit irgendeinem
Gott zu tun. Hier geht um die Bibelgeschichte. Um einen bestimmten alttestamentarisch geschilderten Ablauf –
der so natürlich nicht stattgefunden. Und was soll das Entsetzen über diesen Bernard: Natürlich lügt
die Bibel. Ist hier wirklich irgendjemand, der die Bibel wortwörtlich auslegt, der glaubt die Erde wäre
erst einige Jahrtausende alt und die Geschichte hätte bis zum Beginn des Christentums so stattgefunden,
wie die Bibel es schildert?
Es erstaunt mich… … man braucht normalerweise nichts anderes zu tun, als einen Homosexuellen bewußt
die Hand zu schütteln, um den ewigen Hass der Kreuz(net)zügler auf sich zu ziehen. Aber kaum geht es
um einen Bischoff, der tatsächlich eine Fehlentscheidung in Bezug auf eine „echte“ sexuelle Verwirrung
getroffen hat – und siehe da: Mit einem Mal sollen doch alle bitte schön die Kirche in Dorf lassen. Bischof
Müller hat einen Fehler gemacht. Vielleicht wäre er (ungerechtfertigterweise) noch einmal damit durchgekommen,
wenn er wenigstens den Anstand gehabt hätte, von Anfang an dazu zu stehen. Statt dessen strampelt er
sich lieber immer tiefer rein. Auch ein Bischoff klept halt an seinem Stuhl und an seiner Macht.
@Florian Geyer Gute Frage: Wo sind wir denn heute? Wo waren denn vor 65 Jahren, wo vor 90 Jahren, wo waren
wir im finsteren, finsteren Mittelalter. Die Menschen waren noch nie so frei in ihren Entscheidungen,
in ihrer Lebensweise wie heute. Sie können ihre Arbeit frei wählen, ihren Partner und am allerwichtigsten:
Ihren Gott! Oder ob sie überhaupt einen brauchen. Sie können die Menschen unserer Tage ja so lange als
unfrei bezeichnen, bis Sie selbst daran glauben – aber ich glaube ein Leibeigener aus ach so christlicheren
Tagen würde Ihnen womöglich widersprechen.
@Florian Geyer Das bezweifel ich. Zumindest möchte ich gerne glauben, dass die meisten Politiker, ob
linksliberal oder nicht, nicht so bescheuert sind, Hitlers Familienpolitik zu loben. Aber es ist trotzdem
eine genial konstruierte Theorie. Da ihr Wahrheitsgehalt nicht überprüft werden kann, wenn sie wahr
ist – da ja kein Politiker es zugeben würde. Ziemlich clever gemacht also. Aber vielleicht ist es auch
einfach so, dass die meisten Politiker die Welt keineswegs so sehen, wie Eva Hermann. Und ähem… Ich
dachte – [kursiv]von ganz obenkursiv] – würde hier nicht in Frage gestellt.
@Brandenburgis Das sehen Sie nur teilweise richtig. Was denn, bzw. was denn nicht? Im übrigen hat Hitler
ja Krieg ausschließlich mit Jahrgängen geführt, die in Kaiserreich und Republik geboren und erzogen
worden sind. Die Hitlerjungen und Flakhelfer haben dannn brd und ddr aufgebaut … Das ist mal verblüffend
richtig (Weimarer Republik um genau zu sein). Und 1968 waren sie die Elterngeneration und die Jugend rebellierte
gegen sie.
Ach, hätte er also keinen Krieg mit uns führen können? Mit dem Gesindel, das wir geworden sind, hätte
Hitler nicht einmal einen Krieg führen können. Wow, dass ist mal eine Beleidigung. Mit uns könnte ein
Hitler also keinen Krieg mehr führen. Wie ist es nur soweit gekommen… weil sie gesagt hat, daß in
der nationalsozialistischen Zeit kinderreiche Mütter geehrt wurden. Nein, in der nationalsozialistischen
Zeit wurden Frauen dafür geehrt, neuen Rohstoff für die deutsche Armee und Industrie zu produzieren.
Das war der, nicht mal kaschierte, Hintergedanke. Und dafür brauchte das deutsche Volk bekanntlich Raum…
Wehe den Müttern, die versuchten ihre Kinder zu guten Menschen zu erziehen, sie beispielsweise zu lehren,
dass Menschen anderer Religionen, Kulturen oder Hautfarben auch nur Menschen sind – und es verkehrt ist,
sie Millionenfach umzubringen. Was hätte man wohl mit einer solchen Mutter gemacht, frage ich mich. Hätte
sie auch ein Mutterkreuz bekommen? Die Frau, die einmal Ehefrau und Mutter war, ist zur Hure verkommen –
ohne menschliche Würde. Das Gegenteil ist der Fall. Nichts ist den Ewiggestrigen mehr zuwieder als das
Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Sie wünschen sich in die Zeit zurück als die meisten Frauen nichts
anderes sein durften, als Männer ihnen erlaubten. Da wird die Gleichberechtigung gerne denuziert und
die „klassische“ Frauenrolle, die häufig etwas nicht annähernd so Großartiges war, wie hier getan wird,
zu einem Ideal der Würde und des Anstands verklärt.
Ach, Eva Br… Hermann Sind wir schon wieder beim christlichen Familienideal, dass es in der wirklichen
Geschichte nie gegeben hat. Ehen waren meist arrangiert – und das Jahrhunderte lang und quer durch alle
Stände – Zweckgemeinschaften, die wenig mit Liebe zu tun hatten und denen ganz praktische Erwägungen
zugrunde lagen. Männer machten noch bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von ihrem verbrieften
Recht Gebrauch, Frauen und Kinder gewaltsam zu züchtigen. Die vermeintlich natürliche oder gar biblische
Unterordnung der Ehefrau gegenüber ihrem Mann ist die gesamte christliche Geschichte hindurch mißbraucht
worden. Und immer – immer!!! – mussten Frauen zur Arbeit gehen. Ich weiß, dass hier einige geradezu zwanghaft
das Klischeebild irgendeiner 50er oder 60er Jahre Mittelklasse-Familie vor Augen haben, in denen der Mann
morgens zur Arbeit fuhr, die Frau daheim blieb, um sich um Kinder und Haushalt zu kümmern. Aber das waren
Ausnahmen vom steten Regelfall. Natürlich mussten immer auch Frauen zur Arbeit und außer Haus am Familieneinkommen
mitverdienen. Und Frau Hermann – eine Kariere-Frau, wie sie im Buche steht, die ihr persönliches Scheitern
auf die Gesellschaft an sich schieben will – ist nicht ganz dicht, wenn sie den Familiensinn einer Zeit
lobt, in der Frauen dafür mit einem Orden ausgezeichnet wurden, die deutsche Industrie und Armee mit
ausreichend neuem „Rohstoff“ zu versorgen – aber Bestrafung zu erwarten hatten, sollten sie ihre Kinder –
sagen wir mal – zu guten Menschen erziehen.
#42 Peter-Pan 22:43:54 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Artois woher kommt die modernistische Irrlehre von den menschlichen „Rassen“ Die Menschen haben sich
schon querren Rassenvorstellungen hingegeben, da gab es die französische Sprache noch gar nicht. Und
was haben Sie jetzt wieder mit den Juden (Sie chaten doch nicht heimlich mit Antimodernist). Rassismus
ist älter als das Judentum. Und historisch hier jemanden was in die Schuhe zu schieben ist ziemlich sinnlos.
Wir müssten zu weit in der Zeit zurückgehen, um den Quellen des Rassenwahns auf den Grund zu gehen.
@HeinrichderZweite: Ja, darauf hatte ich gewartet. Eine linke Weltverschwörung (womöglich jüdisch,
wenn Sie Antimodernist Glauben schenken) versucht die Wahrheit zu verschleiern! Es muss ein schweres Los
sein, der einzig Sehende unter lauter Blinden zu sein. Ich hoffe Sie tragen die Bürde mit Würde. @Antimodernist:
Haben Sie es mal mit einer guten Thearapie versucht? @GerdEric: Langsam wird es ziemlich finster in diesem
Thread.
#36 Peter-Pan 22:31:22 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@HeinrichderZweite Oh, Hitler war ein Rechter, ein Ultrarechter, jedenfalls nach jeder mir bekannten Definition
von Rechts. Denn vor allem war da Nationalismus drin (wie’s ebenfalls draufstand). Aber vielleicht haben
Sie eine bessere Definition gefunden, eine die jedem Geschichtsbuch der letzten sechzig Jahre überlegen
ist. Vielleicht ist die Welt einfach noch nicht reif für Ihre Weisheit, die weltweit im Geschichtsunterricht
und insbesondere in Deutschland geleugnet wird. Und was meinen Sie mit Nein, der beschmutzt Euer Hemd
und Eure Ehre Ich habe kein Loblied auf Links angestimmt, mir geht nur die absurde Verteidigung von Rechts
hier auf die Nerven. P.S.: Stalin in einen Rechten umzudeuten ist nicht besonders schwer. Denn was immer
er sonst war, er war auch ein Ultranationalist.
#28 Peter-Pan 22:10:03 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Artois Was für ein Quatsch. So genannter rassisch-ethnischer Hass hat schon lange vor der französischen
Revolution existiert. Und Rassismus kommt in aller Regel von Rechts, nicht von Links. Was für eine abwegige
Theorie, gerade mit den deutschen Erfahrungen eines ultrarechten Regimes, dass dem Rassenwahn eine völlig
neue Dimension verlieh. Aber ich will es nicht zu sehr vertiefen. So wie Religion ist auch Rechts und
Links allzu oft eine Frage der Interpretation. Die Menschen verstehen nicht überall dasselbe darunter…
Na ja, immerhin scheinen Sie Rassismus auch für falsch zu halten. Wenigstens etwas. @Antimodernist: No
comment. Sie sind jenseits aller Hoffnung fürchte ich. P.S.: Stöhn, ich habe den Bokrug zu früh gelobt.
#23 Peter-Pan 21:52:14 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ja, der Bokrug… Immerhin, keine Links und nichts zum Thema Zinswucher heute. Aber seine Ausührungen
bestätigen meinen und wohl auch GerdErics Punkt: Was für eine absurde Ruminterpretiererei um am Ende
genau das raus zu bekommen, was man gerne rausbekommen möchte. Und man stelle sich vor… Die Kirche
verbot im Mittelalter LAIEN ohne Begleitung das ALTE TESTMENT zu lesen…und dies nicht ohne Grund. Wie
viele des Lateinischen mächtige Laien in einer größtenteils aus Analphabeten bestehenden Gesellschaft
davon wohl betroffen waren? Und welche Strafe wohl darauf stand, einen solchen Frevel zu begehen??
#21 Peter-Pan 21:35:40 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Artois Ich versuche Sie zu verstehen, aber es fällt mir nicht leicht. Wenn Sie also der Rechten weit
näher stehen als der Linken, warum bedienen Sie sich dann des polnischen Vokabulars als „aufrechter Deutscher“??
Und natürlich ist es Unsinn, dass „ausschließlich die Linke“ alles ablehnt, was ihnen nicht in den Kram
passt. Abgesehen davon, ist das Ablehnen ja gar nicht das Problem. Erst wenn man wie die Rechten (und
die „Volkspartei“ in China hat die schlechtesten Eigenschaften von Links und Rechts) versucht, das Abgelehnte
auch mit Gewalt aus der Welt zu schaffen, wird’s kritisch. Und noch einmal: Wen meinen Sie mit „Die Pupen“.
Und was für Arten und Rasen? Daß die Bibel Gottes Wort ist, hat Gott selbst bestätigt. Da kommen die
anderen nicht heran, da es sich hier i.A. um Menschenwort handelt! Auch diese Behauptung (dass Gott die
Wahrhaftigkeit der Bibel selbst bestätigt hat) ist von Menschen (Menschenwort)! Und behauptete Mohamed
nicht dasselbe vom Koran? Warum sollte irgendwer da recht haben? Alles Menschenwort!
#14 Peter-Pan 21:14:42 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Daniel Stöhr @Artois: An vielen Orten hätten die Leute ohne kirchliche Mission ja gar nicht vom Evangelium
gehört. P.S.: Mein Ausländer-Kommentar bezog sich darauf, dass Sie krampfhaft an dieser Namensvariation
Piotrusz festhalten, als wäre es ein besonders gelungener Scherz und darauf, dass auf diese Seite erhebliche
rechte Tendenzen herrschen. Aber was meinen Sie mit „Die Pupen“. Und welche Rasen? Es gibt unter Menschen
doch nur eine: Den Homo Sapien. @möchtegern-Kathole: Ich glaube auch nicht, dass eine dieser Religionen
richtig liegt. Und die Sache mit der Nächstenliebe ist bestimmt keine schlechte Idee. Ich wette aber,
dass es die auch schon vor den Christen gab – und gerade von Christen ist sie nicht selten schwer vernachlässigt
worden. @Daniel Stöhr: Da gibt es nichts auszulegen. Im alten Bund gab es die Todesstrafe durch Steinigung.
Eben. Das ist ja mein Punkt. Und hier geht die Interpetiererei los: Welcher Teil der Bibel ist aktueller,
welcher Abschnitt hat einen größeres Gewicht, was darf als abgelaufen angesehen werden, was muss wie
verstanden werden… Und vor allem: Wer entscheidet all das? Auch die Kirche schwankt mit ihrer Sichtweise
von Generation zu Generation. Ganz zu schweigen von den verschiedenen Konfessionen, die alle hier und
da abweichende Auslegungen haben. Religion ist eben immer auch eine Frage der Interpretation.
#10 Peter-Pan 20:51:18 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Artois Ja, die Kirche hat den Menschen weltweit, gemäß ihrem eingestifteten Auftrag, das Evangelium
gebracht und ihnen so einen Zugang zu Wahrheit und Recht vermittelt! Ja, meistens ungefragt und häufig
mit Gewalt. Wie gesagt, die Indianer waren wahrscheinlich zu Tränen gerührt vor Dankbarkeit gegenüber
diesen rechtschaffenden Christen, die sie aus ihrem heidnischen Dasein befreiten. P.S.: Sind Sie eigentlich
Pole? Ich muss Sie warnen: Ausländer sind hier bei einigen Forenteilnehmern gar nicht gerne gesehen.
@Master: In der Bibel ist so manches nachzulesen. Auch das Fremdgängerinnen zu Tode gesteinigt werden
sollen. Und hier ist der Knackpunkt des Ganzen: Es geht im Grunde nicht um die jeweilige heilige Schrift
einer Religion, sondern um den, der sie interpretiert. @möchtegern-kathole Aber das Christentum ist und
bleibt Gottes Sprachrohr. Sagt der gläubige Christ. Aber der gläubige Moslem glaubt dasselbe vom Islam,
der gläubige Jude dasselbe vom Judentum. Und Hindus, Buddisten und wer auch immer sehen die Sache wahrscheinlich
ganz ähnlich in Bezug auf ihren Glauben.
#4 Peter-Pan 20:06:46 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Defensor Fidei Sehen Sie, ich leide absolut nicht an historischer Heldenverehrung. Ich bin beispielsweise
zwar von der Evolution überzeugt, habe aber kaum einen Zweifel daran, dass Darwin ein ziemlicher Rassist
war. Ich habe auch nie ein Loblied auf Voltaire gesungen. Warum sollte ich auch? Und ich lege am Christentum
keine strengeren Maßstäbe an, als an irgendeiner anderen Religion (denn ich halte von den anderen auch
nicht viel), ich finde es nur amüsant wie einige Christen heue so tun, als wären sie seit Anbeginn der
Zeit die Verfechter des Mitgefühls und der Menschlichkeit gewesen – mehr noch, deren einizige Verfechter.
Jahrhunderte der Unmenschlichkeit werden mit einem Handstreich beiseite gewischt. Immer nur hatten Christen
das Wohl der Menschen im Sinne, immer nur kämpfte die Kirche für Wahrheit und Gerechtigkeit. Das kann
doch nicht Ihr Ernst sein! Es ist nur recht und billig die barbarischen Wikinger oder die imperialistischen
Römer anzuklagen. Aber waren Christen denn besser?? In Europa, in Afrika, in Amerika, in Australien,
auf der ganzen Welt? Ich bin beeindruckt wie gut Sie sich in der Geschichte der Sklaverei auskennen. Woher
haben Sie Ihr Wissen? Welches Wissen denn?!? Ich habe die Leibeigenschaft und die Versklavung der Afrikaner
erwähnt. Sie klingen, als hätte ich einen tiefgreifenden Vortrag gehalten, voller historischer Einzelheiten.
P.S.: Sagen Sie Moslems. Versuchen Sie’s mal. Es klingt viel moderner als Muselmanne. Sie wollen doch
auch nicht Papist genannt werden
#1 Peter-Pan 19:04:09 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Immer wieder drollig… … die eigene Beweihräucherung des christlichen Selbstverständnisses vor Augen
geführt zu bekommen. Damals verweigerten sich die römischen Christen den Gladiatoren-Schauspielen, lehnten
Sklavenausbeutung, Kinderaussetzungen und Abtreibungen ab. Yeah, cool. Christen waren voll gegen Sklaverei.
Hat sie zwar nicht daran gehindert Jahrhunderte lang in Europa die Leibeigenschaft zu praktizieren, die
Afrikaner in Ketten zu legen und rund um den Erdball so ziemlich jedes „primitivere“ Volk zu enteignen
(gelegentlich auch abzuschlachten), aber eigentlich hielten sie nichts davon. Sicher doch. Das letzte
was die Indianer brauchten war Jesus am Kreuz. Und dass die „spannische Scholastik“ erst nach etwa hundertfünfzig
Jahren mal auf die Idee gekommen ist, den von Christen wie Untermenschen behandelten Indianern vermeintlich
gleiche Rechte einzuräumen (was so nie praktiziert worden ist), soll wohl allen Ernstes die christliche
Nächstenliebe wiederspiegeln. Wenn auf kreuz.net von Sklaverei und Unterdrückung die Rede ist, werden
grundsätzlich die seltenen „leuchtenden Vorbilder“ hervorgehoben. Kein Wort davon, dass die unzähligen
Unterdrücker und Sklaventreiber zum größten Teil ebenso überzeugte Christen waren und ihr Unrecht
voll und ganz mit ihren Glauben vereinbaren konnte. Rüge von Seiten der Kirche oder gar eine Exkommunition
brauchten sie kaum zu fürchten – nicht wegen solcher Bagatellen.
#23 Peter-Pan 21:05:37 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Ach, Artois/Brandenburgis ist auch auch wieder hier Von seinen eigenen Minderwertigkeitskomplexen gequält,
wirft er munter mit Beleidungen um sich gegen alle die klüger sind als er – also gegen alle. Ich sehe
es als sein Eingeständnis, die schlechteren Argumente zu haben. Aber ich möchte ihn lieber nicht angreifen.
Es ist einfach nicht fair sich rethorisch mit einem Mann zu messen, der nie etwas anspruchsvolleres als
die Bunte Fibel der Grundschule gelesen hat . Sagen Sie mir nach Artois: Fu macht tut! ;-D @Bokrug: „Die
Wahrheit macht freu“, so so. Ein Schelm der Böses bei einer solchen Wortwahl denkt.
#21 Peter-Pan 20:50:08 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Hm… Nach reichlicher Überlegung, habe ich beschlossen, mir die Links von Bokrug nicht anzusehen. Auf
seine Argumente einzugehen, scheint mir auch ziemlich sinnlos . Irgendwo in seiner Programmierung gibt
es wohl den Hinweis möglichst in jedem Thread irgendwas zum Thema Wucherzinsen zu sagen.
#17 Peter-Pan 20:31:49 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Sie würde sich ja so darüber freuen, wie man hier ihrer gedenkt an ihrem Geburtstag… Auch wenn das
Ganze noch so aus dem Zusammenhang gerissenes Stückwerk ist – nur dazu gedacht, die Wut auf einen Menschen
zu schüren, der es wagt eine eigene – vielleicht nicht immer einfache – Meinung zu haben. Vermutlich
sollte sie vor den Gefahren des „Zionismus“ warnen, über entartete Kunst zettern, Hitlers Familienpolitik
loben und sich für den Kontakt zwischen Pädophilen und kleinen Kindern in der Kirche stark machen –
Die Kreuz(netz)zügler würden sich wie ein Mann vor sie stellen, um sie vor den „ungerechtfertigten“
Anfeindungen zu schützen. Aber den Papst seine verknorrte Sexualmoral vorzuwerfen oder an Marias Jungräulichkeit
zu zweifeln – das geht nun wirklich zu weit. Aber noch mal zurück zum Anfang. Was soll diese Stückelei?
„Auch Hitler zahlte Kirchensteuer“ als Leitzeile eines Abschnitts und dann kein Hinweis darauf, was es
damit auf sich hat, wer das gesagt hat und in welchem Zusammenhang… @Artois: Natürlich war das Mittelalter
aus unserer Sicht frauenfeindlich – und judenfeindlich – und Ungläubigenfeindlich – und die gigantische
Zahl Leibeigener, die sich auf irgendwelchen Höfen den Bucken krumschuftete für ihre Eigentümer und
Mutter Kirche, um dann mit 30 zahnlos zu verecken, war wahrscheinlch auch nur eingeschränkt begeistert.
#28 Peter-Pan 16:37:57 | Sonntag, 30. September 2007
@Daniel Stöhr Also mit anderen Worten: Alle Materie, alles Leben und alle Intelligenz muss zwangsläufig
auf einen größeren Geist zurückgeführt werden – denn nur das ist schlüssig – aber dieser größere
Geist eben muss wiederrum auf gar nichts zurückgeführt werden? Das ist die (abstrakt) religiöse Sicht?
Scheint mir keinen Sinn zu ergeben.
#25 Peter-Pan 16:01:28 | Sonntag, 30. September 2007
Was für ein ausgemachter Schwachsinn mal wieder… „Denn wenn ich die Existenz eines unendlichen Geistes
aus dessen Gedanken und Willen die gesamte Wirklichkeit hervorgegangen ist, leugne, dann muß ich doch
wohl erklären können, wieso dann Welt und Mensch überhaupt existieren.“ Wir könnten ja wie die Theologen
einfach einen Grund erfinden. Als wüssten die Kirchenoberen diese Fragen in irgendeiner Weise besser
zu beantworten als irgendjemand sonst (und eher schlechter). Sie haben das Problem einfach um eine Ebene
nach hinten verschoben, um nicht mehr drüber nachdenken zu müssen. Die Schöpfung geht vom Schöpfer
aus und der Schöpfer geht… genau, weiter zu fragen wäre Blasphemie. Der srpingende Punkt bei der Sache:
Es geht ja gar nicht um Gott – es geht um den Gott. Den christlichen Gott. Der Typ der die Erde erschaffen
hat (vor einigen Tausend Jahren ) die Sintflut schickte, die Erstgeborenen Ägyptens abschlachtete und
irgendwann später mal seinen eigenen Sohn runter schickte und schließlich opferte. Also selbst wenn
man den Wirren Argumenten des Artikel recht gibt (was ich nicht tue) – was hat das alles mit dem christlichen
Glauben zu tun. Da kann man ja auch eine von den anderen Religionen nehmen. Die sind sich ja alle irgendwie
so ähnlich.
#112 Peter-Pan 22:45:13 | Donnerstag, 27. September 2007
@Florian Geyer So, so, Wissenschaftler stützen also nur deshalb die Evolution, weil Sie fürchten andernfalls
nicht Ernst genommen zu werden (mit den entsprechenden Konsequenzen). Nun, das ist mal eine Theorie! Aber
verwechseln Sie hier nicht die Wissenschaftler der Moderne mit den Forschern und Künstlern des Mittelalters,
die ihre Arbeit streng an den Leitlinien der Kirche ausrichten mussten, wenn sie – im wahrsten Sinne des
Wortes – überleben wollten Oh, und traurig, traurig, das mit dem Artois. Keine Freunde, kein Gesprächspartner
der ihn ernstnimmt und nie ein anspruchsvolleres Buch als die bunte Fibel in der Grundschule gelesen.
Kopf hoch (Ent)Arti, Sie können ja nichts dafür, dass Ihre Eltern Sie mochten.
#109 Peter-Pan 22:31:41 | Donnerstag, 27. September 2007
@Florian Geyer Dann muss ich Artois/Brandenburgis Rat an Sie weiterleiten und Ihnen einen längeren Aufenthalt
in einer öffentlichen Bibliothek empfehlen! Es gibt vermutlich Themen zu denen mehr geschrieben wurde,
aber nicht viele. Und wenn die etwa neunundneunzig Prozent aller Naturwissenschaftler, die heutzutage
von der Evolution überzeugt sind, Sie wiederrum nicht überzeugen können, müssen Sie wohl notgedrungen
weiterhin an den Intelligent Designer glauben.
#137 Peter-Pan 22:24:48 | Donnerstag, 27. September 2007
@Hoffnung Wer immer Sie seinen mögen und welche Standpunkte Sie hier auch vertreten, einen Rat: Versuchen
Sie nicht ernsthaft mit Bokrug zu diskutieren. Den Fehler haben von links bis rechts, von gläubig bis
atheistisch schon alle hier gemacht. Irgendwo steckt da zwar sicher ein Mensch aus Fleisch und Blut hinter,
aber die meiste Zeit über haben Sie es mit einer mehr oder weniger cleveren Software mit beschränkten
Datenspeicher zu tun.
#106 Peter-Pan 22:19:44 | Donnerstag, 27. September 2007
@Florian Geyer Ich habe Ihnen was versprochen??! Ich kenne Sie ja gar nicht . Und einen Beweis den Sie
akzeptieren würden, gibt es sowieso nicht. Sie glauben vor allem deshalb nicht an die Evolution, weil
Sie es nicht wollen. Und selbst wenn alle Wissenschaftler der Welt Ihnen die Evolution bestätigen, die
römisch katholische Kirche sie zugeben und eine Millionen Jahre alte außerirdische Rasse landen und
Ihnen ihre Urlaubsvideos von damals zeigen würde – Sie werden dennoch bis an Ihr seliges (oder auch nicht)
Ende darauf beharren, dass die Evolution nie stattgefunden hat! Was – wie gesagt – Ihr gutes Recht ist.
Aber warum um alles in der Welt sollte ich meinen Nachmittag damit ausfüllen, Sie vom Gegenteil zu überzeugen?
#104 Peter-Pan 22:05:13 | Donnerstag, 27. September 2007
@Artois Es ist so schlimm wie ich befürchtet habe. Sie sind nicht einmal im Stande das Wort Bibliothek
richtig auszuschreiben (ganz zu schweigen davon, sich mit den Öffnungszeiten auszukennen; aber woher
auch). Nun, es ist auch ein schwieriges Wort, da will ich Sie nicht aufziehen. Nein, mal im Ernst: Sind
Sie so fertig, dass wirklich nichts anderes mehr von Ihnen kommt, als dieser geistlose Unsinn. Damit werden
Sie dem Bild des krampfhaften Evolutions-Leugners auf geradezu klischeehafte Weise gerecht, wissen Sie
das eigentlich. Minderwertigkeitsgefühle und eine grenzenlose Wut auf die große weite Welt, die Sie
(zu Recht) nicht versteht.
#102 Peter-Pan 21:54:27 | Donnerstag, 27. September 2007
@moorhans Wenn Sie meinen. Religion, die christliche wie jede andere ist bekanntlich Interpretationssache.
Jemand könnte mit gleicher Überzeugung aus dem fünten Buch Moses zitieren und verlangen, das Fremdgängerinnen
zu Tode gesteinigt werden. Jeder Christ pickt sich aus der Bibel heraus was er mag und ignoriert die unbequemen
Abschnitte. Die cleversten basteln sich knifflige Erklärungen zusammen, warum bestimmte Teile so verstanden
werden müssen und andere anders, warum Bestimmtes wörtlich zu nehmen ist, während anderes als Metapher
daherkommt. Diese Abschnitte gelten als aktueller als Jene oder haben aus anderen Gründen Vorrang vor
anderen – und so weiter und sofort. So funktioniert es eben. Andernfalls müsste man ja zugeben, was für
ein widersprüchliches Werk die Bibel doch ist. Einige wahnsinnige Völkermörder und glühende Pazifisten
waren im Laufe der Zeiten im gleichen Maße überzeugt, dass sie allein die heilige Schrift in ihrem Tun
richtig ausgelegt haben.
#9 Peter-Pan 20:36:41 | Donnerstag, 27. September 2007
@Artois Es kommt wirklich gar nichts geistreiches von Ihnen, hm? Ich bin sicher belesener als Sie es sind
(oder je werden), ich lese nur ander Bücher als Sie.
#66 Peter-Pan 20:27:50 | Donnerstag, 27. September 2007
@resi Ja, der schreckliche und leider nicht unbegründete Verdacht der im Raum steht, ist der, dass es
heute auch nicht mehr Pädophilie in der katholischen Kirche gibt, als vor fünfzig oder hundert Jahren –
vieleicht sogar weniger. Wir leben bloß in einer Zeit, in der es zunehmend schwerer zu vertuschen ist.
Wegen der „bösen, bösen“ Medien und ihrer vermeintlichen Hetze und natürlich der „geldgierigen“ Opfer,
die die arme Kirche auch noch mit Klagen überziehen. Aber Sie haben Recht. Es sind Leute aus wesentlich
harmlosen Gründen als Kindesmißbrauch exkommuniziert worden,
#6 Peter-Pan 19:49:56 | Donnerstag, 27. September 2007
Drollig der Atritis… … ist er nicht? Wirft umfassend mit geistlosen Beleidigungen um sich und vertritt
standhaft seine bizarren Pseudowissenschaften. Sonst kommt leider nicht viel von ihm…
#27 Peter-Pan 19:46:42 | Donnerstag, 27. September 2007
Mächtige Frauen Der Sexismus ist nicht so alt wie manche glauben, und die „untergeordnete Rolle“ der
Frau keine ach so naturgegebene Stellung. Zu verschieden Zeiten des Mittelalters hatten Frauen (abgesehen
von Throninhaberinnen, die natürlich ohnehin mächtig waren) Ämter und große Macht inne. Im antiken
Griechenland besaßen sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte politisches Stimmrecht, im
alten Ägypten waren sie in zahlreichen Bereichen sogar völlig gleichberechtig (durften erben und beerben,
Scheidung einreichen, diverse Berufe erlernen). Und es gibt viele glaubwürdige Theorien, dass in prähistorischen
Zeiten der Menschheitsgeschichte sogar Matriarchate herrschten. Aber was rede ich da, so alt ist die Erde
natürlich noch gar nicht…
#3 Peter-Pan 19:37:06 | Donnerstag, 27. September 2007
Sie leben ja doch noch… Donnerwetter, und da glaubt mancher der deutsche Adel und die deutsche Aristokratie
gibt es nicht mehr. Ob es wohl beim Erwerb von Titel und Reichtum der Familien derer von dazumal so moralisch
zuging, wie die Hochwohlgeborenen nun vermuten lassen?
#99 Peter-Pan 19:31:08 | Donnerstag, 27. September 2007
@crossword & Gerhard Homosexuelle werden auf Kreuz.net grundsätzlich auf ihre Sexualität reduziert,
da das nach Ansicht der kreuz(net)zügler der einzig erwähnenswerte Aspekt einer homosexuellen Person
ist. Und natürlich sind die Vorstellungen der wackeren Moralwächter dabei auf irgendwelche (entarteten;
haha) Kostüme vom CSD beschränkt. Niemand scheint in diesem Zusammenhang ein größeres Bilderarchiv
zu besitzen als kreuz.net.
#90 Peter-Pan 11:56:13 | Donnerstag, 27. September 2007
@Brandenburgis Sind Sie nicht einmal in der Lage, meinen Aufsatz von damals herauszususchen? Haben Sie
überhaupt schon jemals ein evolutionskritsiches Buch gelesen? Können Sie überhaupt lesen? Eine dumme
und beleidigende Frage, die vermutlich Ihren Intelligenzquotienten wiederspiegelt. Ich wette, ich habe
mehr gelesen als Sie – weit mehr. Bloß nicht unbedingt das, was Sie für lesenswert halten würden. Und
warum sollte ich mir die Mühe machen Ihren Aufsatz herauszusuchen. Ich interessiere mich doch gar nicht
dafür.
#86 Peter-Pan 10:01:10 | Donnerstag, 27. September 2007
@Artois Kommt nicht mehr das Allermeiste von Ihnen, hm? Dieser drollige polnische Namenswitz und ein wenig
mit dem Fuß aufstampfen. Muss traurig sein, mit seiner Meinung so einsam dazustehen…
#84 Peter-Pan 06:50:07 | Donnerstag, 27. September 2007
Ja, der Bokrug… Ist er nun ein cleveres Stück Software oder was? Manchmal scheint ja doch ein Mensch
seine Finger im Spiel zu haben, dann wiederrum kommen Beiträge, die so aus dem Zusammenhang gerissen
sind und so mit Links und lexikalischen Einträgen gewürzt, dass offensichtlich wieder der Autopilot
eingelegt wurde.
#52 Peter-Pan 06:45:20 | Donnerstag, 27. September 2007
@Bokrug Es gibt absolut keine Anzeichen dafür, dass die Pädophilie in der römisch katholischen Kirche
zugenommen hat. Der Unterschied ist lediglich, dass das Thema nicht mehr totgeschwiegen wird, wie es Jahrzehnte,
vermutlich Jahrhunderte lang der Fall war. @Graf von Galen Stabiler und fruchtaber waren Ehen früher
mit Sicherheit. Je weiter man Richtung Mittelalter zurückgeht, umso stabiler. Aber was soll daran gut
sein, wenn diese Stabilität und Fruchtbarkeit durch Zwang, Abhängigkeit und religiöser Drohbotschaft
aufrechterhalten wurde. Das hat nichts mit gegenseitiger Achtung zu tun oder mit wahrer Liebe. Und die
Kinder waren den Eltern bereits entfremdet, was gerade in Deutschland auch nicht zwingend das Schlechteste
war. Die Elterngeneration von 1968 war nämlich die Hitlerjuged von einst. Damit will ich kein Pauschalurteil
treffen, aber die rebellischen Kinder gingen wahrscheinlich einen besseren Weg als ihre Väter und Mütter,
die zu ihrer Zeit ja so sittlich und gläubig und respektvoll waren, und treu unter’m Hakenkreuz marschierten.
Was ist falsch daran, wenn Frauen sich nicht ihren Ehemännern unterordnen? Was ist so unerträglich an
der Vorstellung einer Ehe mit gleichberechtigten Partnern?
#77 Peter-Pan 21:52:19 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois ich habe es geprüft und verworfen, wie jeder vernünftige Mensch in meiner Umgebung Das Sie Einsiedler
sind, haben Sie nicht gesagt. Tatsächlich glauben an die Evolution die allermeisten Gelehrten. Selbst
Johannes Paul II wollte sie nicht mehr wirklich ausschließen. Aber egal wie sehr Sie Jene beleidigen
und verachten, die die Evolution akzeptieren, irgendwo wissen Sie schon, dass die meisten von ihnen sehr
viel mehr Medien kennen, als die „vernünftigen Menschen in Ihrer Umgebung“. @Florian Geyer Früher gabs
halt „Rassenkunde“ und anderes… Wie wahr. Meist wurde sie von gläubigen Christen gelehrt. Viele davon
sind noch heute der Ansicht, dass man schwarz und weiß und rot und alles andere nicht mischen sollte.
Das zerstört schließlich die gottgewollte Vielfalt. Trotzdem sollten Sie sich des Vergleichs schämen.
Sie sind es der Kindern Schwachsinn lehren will. Aber Sie sind – zum Glück – einfach zu sehr in der Minderheit.
@Bokrug Ich muss zugeben, ich werde nicht schlau draus. Entweder sind Sie ein ziemlich cleveres Stück
Software oder ein sehr sondbarer Mensch. Oder vielleicht ein Hybrid!
#73 Peter-Pan 21:34:40 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois Sie glauben das im Ernst, oder? Dass die Evolution widerlegt ist – noch dazu ausreichend auf dieser
Seite allein. Und wieder mit Beleidigungen. Auch das ein Beweis für fehlende Argumente. Akzeptieren Sie
es: Die Erkentnisse der Evolutionsforschung kriegen Sie nicht mehr tot. Da können Sie noch soviel fluchen
und beleidigen und schimpfen – während Sie es tun, wird den Kinder ihn ganz Deutschland (und zahlreichen
anderen Ländern) beigebracht, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben. Ihr Hauptargument dagegen
ist, dass sie einfach nicht wollen, dass es so ist. Ihr gutes Recht.
#67 Peter-Pan 21:14:34 | Mittwoch, 26. September 2007
@Florian Geyer Noch einmal: Hätten Sie wohl gerne. Die Sache ist: Von Darwins Theorie reden wir schon
lange nicht mehr. Die „Theorie“ der Evolution ist mittlerweile Mittelpunkt der Arbeit Abertausender Wissenschaftler
gewesen: Biologen, Ärzte, Patheologen. Nicht mal die Kirche sträubt sich mehr ganz und gar dagegen.
Die Evolution ist ein Foschungsgebiet das seit Darwin untentweckt erforscht wurde und seit geraumer Zeit
(soviel zum Zeitgeist) als seriöse Forschung anerkannt ist. Nahezu jeder Wissenschaftler glaubt heute
an die Evolution.
#65 Peter-Pan 21:05:23 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois Unsinn erzählen nur Sie, wie jeder aus ihrer katastrophalen Legende entnehmen kann. Angesichts
ihrer postings glaubt man die Milliarden Jahre Evolution sofort, denn es muß Milliarden Jahre dauern,
etwas so verblödetes hervorzubringen. Die erwartete „entartete“ Reaktion, wenn Ihnen die Argumente ausgehen.
Da ich den Begriff Unsinn in Bezug auf die Millionen Jahre verwendete, die es bereits Leben gibt, schließe
ich hieraus, dass Sie auch ein Verfechter der ähem, nun, nennen wir es wohlwollend Theorie, sind, die
Welt sei, wie in der Bibel geschildert, erst Jahrtausende, sicher keine Jahrmillionen alt. @Florian Geyer:
Der „Evolutionismus“ ist wissenschaftlich so seriös wie etwas nur sein kann. Geleugnet wird er vor allem
von Leuten, die es einfach nicht ertragen können, dass auch wir Menschen aus dem Tierreich hervorgegangen
sind. Ich habe auch nicht die Absicht hier eine Lanze für Darwin zu brechen. Von historischer Heldenverehrung
halte ich nicht viel. Die geht fast immer schief. Nach allem was ich weiß, hatte der Mann einige fragwürdige
rassistische Ansichten. Womit Sie vermutlich keine Probleme hätten, richten Sie und Florian Geyer ihn
doch offensichtlich selbst nach seiner äußeren Erscheinung. Nichtsdestotrotz hat Darwin vieles im Zusammenhang
mit der Entstehung und Entwicklung von Leben ganz richtig erkannt und die Wissenschaftler in die richtige
Richtung gestoßen. @Bokrug: ???? Zinswucher? Talmundisches Judentum? Schecken Sie mal Ihren Hauptspeicher.
#52 Peter-Pan 20:13:55 | Mittwoch, 26. September 2007
@Brandenburgis Ihre Museen können Sie sich in den A… schieben. Die werden nur für Dumme und Unwissende
konzipiert. Geld genug haben diese kriminellen Banditen ja … Kann ich mir nicht vorstellen, dass Museen
nur für Leute wie Sie konzipiert werden. Aber schön, dass sie die Sache mit den Millionen Jahren einräumen.
Damit sind wir uns ja zumindest darüber einig, dass die Bibel Unsinn erzählt. @Aloha Ja was entsteht
denn – nach ihrer Meinung – bei der Empfängnis, dies wäre interessant von ihnen zu lesen. Im Regelfall?
Eine mit einem Spermien vereinigte Eizelle. Gegenvorschläge?
#50 Peter-Pan 20:06:55 | Mittwoch, 26. September 2007
@Florian Geyer und alles für eine nichtige Theorie – schade um zeit und Ressourcen. Ausser Spesen nix
gewesen ! Hätten Sie wohl gern. @Pünktchen Daß vernünftige Selbstbestimmung ein Wesensmerkmal des
Menschen ist, geht auf die Aufklärungsphilosophie (I. Kant) zurück! Dies ist keine spezifisch christliche
Auffassung. Aber dass „freie Willensentscheidungen“ das Menschsein definieren, ist streng christliche
Auffassung und würde viele ausschließen, die nach meiner Aufassung Menschen sind (Babys z.B.). Aber
von all dieser Religion und Philosophie abgesehen: Eine mit einem Spermien vereinigte Eizelle ist noch
lange kein Mensch! Und wenn Sie’s noch so gerne hätten.
#40 Peter-Pan 19:38:23 | Mittwoch, 26. September 2007
@Florian Geyer EINIGE GEFUNDENE KADAVER? Zeigen Sie doch ein wenig Ehrfurcht, wenn Sie von zehnstelligen
Zahlen reden. Haben Sie irgendeine Vorstellung davon, was Wissenschaftler und Patheologen aus dem Erdreich
gebuddelt haben? Irgendeine davon, was rund um den Globus in den Museen ausgestellt wird? Und man hat
nicht einfach eine Theorie dazu gesponnen, Abertausende von Wissenschaftlern haben sich knapp anderthalb
Jahrhunderte lang damit beschäftigt und zum größten Teil sehr seriös geforscht und ihre Schlüße
gezogen.
#37 Peter-Pan 19:30:17 | Mittwoch, 26. September 2007
@Pünktchen: Nur aus Neugier: Wie viele Ärzte gibt es eigentlich in Salzburg? Und das die meisten Ärzte
eine Abtreibung unproblematisch fänden, entspricht auch nicht meiner Formulierung. Ich sagte, dass nach
Aufassung der meisten Ärzte (wenn nicht aller) ein Mensch nicht im Augenblick der Empfängnis entsteht
und – einige Beiträge später – dass ich es für einen Wunschgedanken Rainer Tobaks halte, dass die meisten
Ärzte Abtreibung grundsätzlich ablehnen. Menschsein im vollsten und höchsten Sinne ist durch „vernünftige
Selbstbestimmung“ charakterisiert. Wie gesagt, dass ist der christliche Standpunkt, dem ich mich keineswegs
anschließe. @Bokrug: Gerade die vatikanische Universität hat unschätzbare Beiträge zu Wissenschaft
und Kultur Europas geleistet. Nun, wer die Kerze ausblässt, sollte hinterher nicht damit prallen ein
Streichholz angezündet zu haben. Die Kirche hat lange versucht jede Naturwissenschaft Ihrer Glaubenslehre
unterzuordnen – zur Not auch mit drastischen Mittel gegen Leute, die anderer Meinung waren.
#30 Peter-Pan 19:12:42 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rainer Tobak Vorsicht, vorsicht, damit das ein Mensch ein Homo-Sapien ist, können Sie sich hier viel
Feinde machen. Das klingt gefährlich nach Evolution. Wenn ein Erwachsener das Bewußtsein wirklich verliert –
nicht im Sinne von K.O., Schlaf oder sogar Komma, sondern unwiderbringlich verliert, weil sein Gehirn
den Dienst versagt, gilt er als Hirntot – und ist damit Tot. Streng christlich gesehen, ist es vor allem
der freie Wille, der das Menschsein definiert. @Florian Geyer: Sparen Sie sich das mit den Grenzdebilen.
Und auf „die Wissenschaft“ würde ich auch keine Adjektive verwenden. Allenfalls kann man von ab- oder
unabhängigen Wissenschaftlern reden. Und die sind in einer freien Gesellschaft durchaus nicht inmer „Huren
der Macht“. Wenn dem so wäre, gäbe es ja nicht so viele unterschiedliche Meinungen in medizinischen
oder wissenschaftlichen Fragen. Auch wenn Ihnen die führenden Meinungen vielleicht nicht gefallen. Etwa,
dass Homosexualität keine Krankheit ist. @Artois: Das soll woll ein Scherz sein. Die „christliche Wissenschaft“ –
oder um meinen eigenen Worten gerecht zu werden „Die christlichen Wissenschaftler“ haben immer im Dienste
christlicher Ideologie gestanden. Vergessen Sie nicht, dass die eben von semper reformandus erwähnten
Ärzte und Wissenschaftler, die den Rassen-Schwachsinn verbreiteten zum allergrößten Teil ebenfalls
Christen waren.
#25 Peter-Pan 18:52:35 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rainer Tobak Genau das Gegenteil ist der Fall! Die meisten Ärzte und auch alle Biologen wissen, daß
der Beginn menschlichen Lebens mit dem Beginn der Schwangerschaft gegeben ist! Aus diesem Grunde lehnen
auch die meisten Ärzte die Beteiligung an einer Abtreibung aus ethischen Gründen ab! Das war nicht ganz
meine Formulierung. Ich sagte, der Mensch existiert nicht von der Empfängnis an. Natürlich ist auch
ein Embryo eine Form menschlichen Lebens, aber noch kein Mensch. Und was im Augenblick der Empfängnis
entsteht, besitzt noch lange kein Gehirn, kein Bewußtsein, keine Wahrnehmung irgendeiner Art. Und sie
werden keinen seriösen Arzt ausgraben, der Ihnen das weismachen will. Und sicherlich führen die meisten
Ärzte keine Abtreibung durch, wie – technisch gesehen – auch die allermeisten Ärzte keine Augenoperationen
durchführen oder Zähne ziehen oder Herzen implantieren. Immer nur jemand der entsprechend geschult ist,
käme für diese Dinge in Frage. Und zweifellos kann man lange darüber streiten, bis wann eine Atreibung
ethisch vertretbar ist oder nicht, oder aus welchen Gründen oder was auch immer. Aber dass die Mehrheit
der Ärzte Abtreibungen grundsätzlich ablehnt – da ist wohl mehr der Wunsch Vater des Gedanken.
#18 Peter-Pan 18:30:57 | Mittwoch, 26. September 2007
@semper reformandus Drollig, wenn die Ultrarechten sich verteidigen bezeichnen sie grundsätzlich andere
als Nazis. Und die Entstehung eines Menschen ist ein biologischer Vorgang, über den natürlich Ärzte
wachen und nicht Philosophen oder Priester (letztere haben mit Fortpflanzung ja eh nichts am Hut). Und
sehen Sie, wenn Sie ein bisschen belesener auf kreuz.net wären, wüssten Sie, dass Rassismus nichts naturwissenschaftliches
ist, sondern Gottgewollt. An manchen Tagen gibt es hier kaum einen Beitrag, in dessen Kommentaren nicht
die gottgewollte Vielfalt der Völker beschworen wird, die gegebenfalls auch mit Gewalt aufrechterhalten
werden muss. Vermischungen sind da ein Gräul. Wenn Sie aber von einigen Ärzten und Wissenschaftlern,
die sich für ideologischen Wahn stark gemacht haben, auf die Unfähigkeit aller Ärze und Wissenschaftler
schließen – was schließen Sie dann aus den unmenschlichen Verbrechen Ihrer Kirche, die Jahrhunderte
lang gegen Juden, Ungläubige, Ketzer, „Hexen“ und Andersdenkende aller Art hetzte und auch nicht selten
gewaltsam vorging?
#12 Peter-Pan 18:00:29 | Mittwoch, 26. September 2007
@semper reformandus Und so sind wir ohne großes Federlassen von der Homosexualität zum zweiten kreuz.net-Lieblingsthema
übergegangen: Abtreibung. Die Sache ist, dass Diskussionen in diesem Bereich hier einfach sinnlos sind.
Kein Mensch existiert vom Augenblick der Empfängnis an, was auch die allgemeine Aufassung der allermeisten
Ärzte ist (wenn nicht aller). Ich spreche niemanden das Lebensrecht ab und natürlich lehne ich Mord
ab. Aber Abtreibung ist kein Mord, so sehr Sie es sich auch wünschen.
#7 Peter-Pan 17:28:11 | Mittwoch, 26. September 2007
Welch seltener Anblick… Oh, ein Beitrag zum Thema Homosexualität. Das hatten wir ja hier schon ewig
nicht mehr. Sind sicher schon vierundzwanzig Stunden seit dem letzten verstrichen. Und das Bilderarchiv
wurde auch wieder zur Rate gezogen. Hat zwar nicht viel mit der Sache zu tun und dient erneut dem Bemühen
Homosexuelle auf irgendwelche Karnevalsmärsche zu reduzieren, aber man ist es ja gewohnt. Ein interessanter
Standpunkt für Kreuz.net, das Homosexualität zumindest phasenweise also doch etwas „Natürliches“ sein
soll. Auch wenn ich einräumen muss, dass ich mich an eine entsprechende Phase in meiner Pupertät nicht
erinnern kann. Warum ist in diesem Sechziger-Jahre-Werk eigentlich nur von Jungen die Rede? Gab es damals
noch keine weibliche Homosexualität? „Echte homosexuelle Gefahr…“ Wenn man sich hier durch die Beiträge
liest, bekommt man wirklich den Eindruck, Eltern können nichts schlimmers zustoßen als ein homosexuelles
Kind. Muss ja schrecklich für sie sein, wen er oder sie sich allen Heilungsversuchen widersetzt und tatsächlich
seine Homosexualität leben möchte. Was dann?
#64 Peter-Pan 15:48:31 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rodulfus Das zeigt es doch bereits, daß jene Leute, die sich einmal an Kinder vergehen, sich immer wieder
aufs neue an Kinder vergehen. Nein, nicht unbedingt. Aber ihnen bewusst eine entsprechende Möglichkeit
dazu zu bieten, ist natürlich mehr als grob fahrlässig. Aber wie hier schon wiederholt betont: Die Verantwortlichen
hatten eine Millionen Möglichkeiten mit diesem Mann zu verfahren. Selbst wenn sie ihn nicht aufgeben
wollten, selbst wenn sie ihm eine zweite Chance geben wollte, der Kirche zu dienen. Sie hätten das auf
vielfache Weise tun können, ohne Kinder dabei zu gefährden. Aber ihn ausgerechnet in die Position zurückzubringen,
in die man ihn gebracht hat – das ist unverzeihlich. Und sich jetzt mit „Die Schuld liegt allein beim
Täter“ – Parolen herausreden zu wollen, macht die Sache auch nicht besser. Und der Schaden für die Kirche
ist gewaltig. Die meisten Eltern haben kaum eine Wahl, als ihre Kinder zu öffentlichen Schulen zu schicken.
Auch um den Kindergarten kommt meist keiner rum. Aber seinen Nachwuchs in irgendeiner Weise der Kirche
anzuvertrauen – das ist eine in jeder Hinsicht freie Entscheidung. Und mit jedem Skandall dieser Art,
haben Eltern allen Grund sich zu fragen, wie wichtig ihnen dieser ganze religiöse Kramm eigentlich noch
ist – sicher nicht wichtiger als die Sicherheit ihrer Kinder. Tja, wenn sich die Kirche auf diese Weise
selbst zu Grunde richten will…
#49 Peter-Pan 15:16:34 | Mittwoch, 26. September 2007
@Jörg Guttenberger, Köln Daß Familien früher gesünder waren, habe ich nicht behauptet… Nun ja,
Sie sagten: Daß die 68er wie andere Ideologien, so. B. die Roten, kräftig an der Zerstörung der Familie
gearbeitet haben, ist unstrittig. Und wenn die Familie Ihrer Meinung nach zerstört wurde (von wem auch
immer), sugeriert das ja doch irgendwie, dass sie (Ihrer Meinung nach) zuvor intakt war – also gesund,
wie ich es verstand. Die Emanzipation der Frau hat m. E. in erster Linie wirtschaftliche Gründe… Nein,
die Emanzipation ging von Frauen (und auch Männern) aus, die vor allem an Gleichberechtigung glaubten.
Daran dass Frauen ebenso klug, stark und geschickt sein können wie Männer – oder sie in manchen Berichen
sogar sogar überflügeln könnten (was ja auch geschehen ist). Stellen Sie sich vor, Sie leben vor hundert
Jahren, sind vor dem Gesetz radikal benachteiligt und haben nicht einmal ein politisches Stimmrecht. Nach
heutigem Verständniss gelten Sie eigentlich nicht als eigenständiger Mensch in dem Sinne, nur als Tochter
Ihres Vaters oder Ehefrau Ihres Mannes. Mit welcher Berechtigung erwarten alte Eltern, die sich nie um
ihre Kinder gekümmert haben, persönliche Zuwendung und Pflege von ihrem Nachwuchs? Wieso sollten Eltern,
die Kinderkrippen in Anspruch nehmen, sich nicht um Ihre Kinder kümmern. Sie nehmen nur bei Aufsicht
und Erziehung Hilfe in Anspruch, was sie ohnehin tun würden (Kindergarten, Schule, Babysitter). Die goldene
Mitte – falls es eine gibt – mag nicht immer leicht zu finden sein.
#58 Peter-Pan 13:06:09 | Mittwoch, 26. September 2007
@Ludwig Seiner früheren Taten wegen ist er sehr wohl überführt worden – und auch geständig gewesen.
So bleibt seine Wiedereinsetzung in jedem Fall ein Fehler. Und was die aktuellen Fälle anbelangt: Ich
fürchte, wenn selbst Bischoff Müller einräumt, dass die Vorwürfe wohl der Wahrheit entsprechen, ist
davon auszugehen, dass sie auch der Wahrheit entsprechen. Der Umfang der priesterlichen Vergehen wird
sich zeigen. Doch selbst wenn wider Erwarten ein völliger Freispruch herauskäme, wäre der Schaden für
die Kirche enorm. Ein Pädophiler ist dort eingesetzt worden, wo er auf keinen Fall wieder eingesetzt
hätte werden dürfen. Aus diesem Dilema kommt die Kirche nicht so leicht heraus.
#52 Peter-Pan 07:08:47 | Mittwoch, 26. September 2007
@Graf von Galen Ich hatte mich schon gefragt, wann die kreuz(netz)ügler versuchen werden, auch diese
Sache irgendwie den 68ern in die Schuhe zu schieben. Dabei hat der Täterschutz bei der römisch katholischen
Kirche seit ihrer Enstehung Tradition: Nie Irrtümmer eingestehen, nie die eigene Doppelmoral zugeben
und auf keinen Fall Verantwortung für die eigenen Verbrechen (die es natürlich gar nicht gibt) übernehmen.
Und das, wo Kindesmissbrauch ja nun tatsächlich – wie sie schon sagen – ureigenes Terrain der röm. katholischen
Kirche ist. Aber immerhin scheinen wir uns alle einmal darüber einig zu sein, dass ein Artikel völlig
daneben ist und Bischoff Müller tatsächlich einen Fehler gemacht hat.
#47 Peter-Pan 23:15:01 | Dienstag, 25. September 2007
@Jörg Guttenberger, Köln Daß die 68er wie andere Ideologien, so. B. die Roten, kräftig an der Zerstörung
der Familie gearbeitet haben, ist unstrittig. Das ist keineswegs unstrittig! Zweifellos haben die 68er –
vor ihnen die Feministinen – und viele andere das klassische Familienbild eingerissen – dabei handelte
es sich aber keineswegs um das utopische Ideal, dem heute so trännenreich hinterhergetrauert wird. Und
der Teil der zerstört wurde: Gewaltsame Züchtigung, bedingungslose Abhängigkeit eines Ehepartners vom
anderen, gesellschaftliche Ächtung von Scheidungen selbst in Extremsituationen, … Es trifft durchaus
zu, daß Familie im Mittelalter und auch später noch – eine genaue Zeiteingrenzung erübrigt sich, zumal
solche Entwicklungen sich nicht von heute auf morgen vollziehen – in erster Linie ein gesellschaftliches
Ereignis war, wo es gerade in der „Oberschicht“, was immer man darunter versteht, nach wirtschaftlichen
Gesichtspunkten verheiratet wurde. In den niedriegsten Ständen wurde aus ebenso praktischen Erwägungen
heraus verheiratet wie im Adel. Eher hatten die Kinder hier noch weniger die Möglichkeit über ihr künftiges
Familienglück zu entscheiden, da außer ihren Vätern auch ihre Lehnsherren oder gar Eigentümmer ein
Wörtchen mitzureden hatten. Gesunde Familien sind eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Staatswesen.
Und da ist der Knackpunkt: Wie um alles in der Welt kommen Sie darauf, dass Familien früher gesünder
waren, als heute.
#2 Peter-Pan 11:18:32 | Dienstag, 25. September 2007
Was für ein hannebüchener Unsinn Es wäre weder zu streng, noch zu radikal oder brutal gewesen, einen
Pädophilen NICHT mehr in der Pfarsellsorge einzusetzen und ihm Kontakt mit Kindern und Jugendlichen zu
ermöglichen. Ich halte auch nichts für Radikallösungen oder brutale Maßnahmen gegen Strafttäter aller
Art. Aber es versteht sich beispielsweise von selbst, dass ein Pädophiler nicht mehr als Kindergärtner
oder Grundschullehrer arbeiten kann. Das ausgerechnet die katholische Kirche, die sonst eine so biedere
Sexualmoral predigt, hier so nachsichtig war, empört die Leute mit Recht. Und mit Verlaub, wenn die Katholische
Kirche keine Verantwortung für das übernehmen will, was ihre Priester im Amt tun, sollten es sich Eltern
gründlich überliegen, ob es nicht auch ohne Religion geht. Aber schieben Sie die Schuld nur auf die
bösen, bösen Medien. Ohne die wäre der Wirbel kaum der Rede wert. Vielleicht ließe sich die Sache
sogar tot schweigen…
#70 Peter-Pan 10:40:39 | Dienstag, 25. September 2007
@Bruder Theophil Was ist eigentlich aus dem ganzen „Sünde haßen, Sünder lieben“ – Kram geworden. So
feurig wie Sie hier Homosexuellen den Tod wünschen, wird Ihre wahre Gesinnung einmal mehr deutlich. Oh,
und zum Thema Bischoff Müller und Konsorten, die nicht Müde werden zu betonnen, dass die Schuld beim
Täter und bei niemanden sonst liegt. Sehr vorausschauend, klarzustellen, dass die Katholische Kirche
keine Verantwortung für das übernehmen will, was Ihre Priester im Amt so tun. Es herrscht große Einigkeit
darüber, dass jemand, der einmal pädophiler Vergehen überführt wurde, bei allen zweiten Chancen oder
Therapien, nie wieder als Kindergärtner oder Grundschuler arbeiten kann. Diese Chance ist dauerhaft verspielt.
Aber in einer katholischen Pfarrsellsorge scheinen die Dinge eben anders zu laufen.
#43 Peter-Pan 10:30:44 | Dienstag, 25. September 2007
@Graf von Galen Die Ordnung der christlichen Familie können Sie schon beim Apostel Paulus nachlesen.
Die maßvolle körperliche Züchtigung von Kindern ist ggf. Pflicht, um Schlimmeres zu verhüten. Die
maßvolle körperliche Züchtigung von Kindern ist ja schon ein Widerspruch in sich. Wer Kinder körperlich
züchtigt, hat das Maß schon überschritten. Aber natürlich, wenn es in einer uralten Schrift geschrieben
steht, muss es selbstverständlich wahr sein… Wenn man sieht, daß mittlerweile von staatswegen Broschüren
verteilt werden, die zur sexuellen Stimulation von Kleinkindern ermuntern, kann man daran die Perversität
dieser Zeit klar erkennen. Diese eine fragwürdige Broschüre wird immer wieder als Argument herangezogen
in letzter Zeit. Dann möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, um auf den Pädopriester in Riekofen hinzuweisen,
der unzweifelhaft belegt, wie gefährlich es ist, in Fragen der Kindererziehung auf die katholische Kirche
zu bauen. Leute wie Sie, lieben nur sich selbst. Reden Sie sich das nur lange genug ein – wo Ihre eigene
Liebe doch einem strikten Regelwerk unterliegt. Mein Punkt war und ist: Wenn die Ehen früher länger
hielten, weil Ehebruch als Sünde gebrandmarkt wude oder Ehefrauen von ihren Männern abhängig waren,
dann hatte das wenig mit Liebe zu tun, viel weniger als heute.
#29 Peter-Pan 20:36:42 | Montag, 24. September 2007
@möchtegern-kathole Wenn ein Priester den Seelenkranken hilft und sein Leben dafür einsetzt – wer wollte
das kritisieren? Vielleicht richten Sie diese Frage besser an die Bewohner des kleinen Ortes Riekofen.
Ich pesönlich halte den „Seelenheileinsatz“ der Kleriker nicht für so erhaben und wertvoll, wie diese
selbst es gerne tun. Wenn aber jemand nur chemischen Reaktionen in seinem Körper hinterherläuft? Um
mehr geht es ja bei der Lust nicht – körpereigene Drogen. Wenn jemand diese Drogen in den Mittelpunkt
seines Lebens stellt? Und da wären wir wieder. Die meisten Homosexuellen stellen die Sexualität ebensowenig
in den Mittelpunkt ihres Lebens, wie die meisten Heterosexuellen. Auf kreuz.net tut man nur gerne so als
ob.
#21 Peter-Pan 20:12:21 | Montag, 24. September 2007
@möchtegern-kathole Nein, ich habe das „z.B.“ nicht überlesen. Ich sehe es nur anders. Es wird auf dieser
Seite oft auf die Homosexualität geschimpft, weil sie ja Fortpflanzung ausschließt, auf Karriere machende
Frauen, die das Mutterglück verschmähen, auf Abtreibung oder was auch immer. Aber wirft man ein, dass
die Heiligsten der Heiligen unter den kirchlichen Moralaposteln ebensowenig Familien gründen und Kinder
in die Welt setzen (nun, bekanntlich nicht so wenig wie sie eigentlich dürften), kommt die Begründung,
dass das natürlich etwas völlig anderes sei. Wer seine Berufung darin sieht, anderen zu predigen wie
Familie zu funktionieren hat, dem kann selbstverständlich selbst keine Familie zugemutet werden.
#19 Peter-Pan 19:54:30 | Montag, 24. September 2007
@möchtegern-kathole Dabei liegt natürlich auch hier ein Funken Wahrheit. Denn eigentlich darf man nicht
zwischen Homos udn Heteros unterscheiden,sondern zwischen jenen, die nur die tierische Lust ihres Körpers
suchen, und jenen, die ein höheres Ziel anstreben, z.B. eine Familie. Ein höheres Ziel wie die Familie
also? Wovon alle Priester, Bischöfe, Kardinäle, Mönche, Nonnen und der Papst ausgeschlossen wären.
#10 Peter-Pan 19:39:13 | Montag, 24. September 2007
Und wieder die Bilderflut… Die Kreuznetler können nicht anders: Jeder Homosexuelle wird auf seine Sexualität
reduziert. Es spielt keine Rolle, dass die allermeisten nie auf dem CSD marschiert sind (not, that there
is something wrong with that) oder ihre Sexualtität ihnen ebensowenig anzusehen ist, wie Heterosexuellen.
Nein wen ein Mensch homosexuell ist, dann ist das der einzig relavante Aspekt seiner Person. Und das Homosexualität
schlecht ist, muss durch möglichst viele dieser vermeintlichen „Freak-Bilder“ zum Ausdruck gebracht werden –
damit es auch alle verstehen. Aber der überwiegende Teil der Pornographie und Prostitution ist heterosexuell
orientiert. Warum also nicht konsequent jeden heterosexuelle Personen betreffenden Beitrag ebenfall mit
entsprechenden Bildern unterlegen? Wäre das nicht ehrlich
#41 Peter-Pan 19:31:33 | Montag, 24. September 2007
@Pelagius III & Samurai Kann mich hier nur anschließen. Auch wenn man über die vermeintlich jünger
werdenden Mütter im Teenageralter ach so entsetzt ist – so spät wie dieser Tage sind Frauen in der europäischen
Geschichten selten schwanger geworden. In fast der gesamten Geschichte des christlichen Abendlandes war
es quer durch die Stände immer mal wieder üblich „Kinder“ zu vermählen. Tun wir also nicht so, als
wäre diese Unart eine Erfindung des Islams.
#39 Peter-Pan 16:48:39 | Montag, 24. September 2007
@Kurt K. Eben. Ich habe weiter unten noch einen längeren Beitrag, wo ich schon mal darauf einging. Ich
meine, hier wird regelmäßig auf gewaltige konservative Historienschinken hingewiesen, die die Kreuzzüge
verklären oder die Schuld der Kirche an der Inquisition wiederlegen wollen. Aber die Wahrnehmung des
klassischen Familienbildes schlägt den Faß einfach den Boden aus. Wie wenige Jahrzehnte sind im Grunde
erst verstrichen, da hatten Männer noch ein verbrieftes Recht ihre Frauen zu schlagen. Wie lange ist
es her, dass Kinder noch mit Gewalt gezüchtigt wurden (und das auch völlig legal war). Hier tun manche
so, als hätte es den Terror in vier Wänden nie gegeben. Zumindest aus europäisch christlicher Sicht
ist die Familie als Hort der Liebe und gegenseitigen Achtung eine relativ neue Idee. Und das nicht trotz,
sondern wegen der vielen Rebellen. Da wird auf die vielen Scheidungen geschimpft, doch die Wahrheit ist,
dass beispielsweise Ehen heute mehr mit wahrer Liebe zu tun haben als je zuvor. Sie sind (im Regelfalls)
nicht mehr erzwungen oder von den vielen gesellschaften Konventionen früherer Tage abhängig (verschiedene
Religionen, Konfessionen, Klassen, Hautfarben, …) und sie werden nicht durch Zwang und Gewalt zusammengehalten.
Dieser Quatsch etwa, dass die Scheidungsrate so wahnsinnig gering war, als Ehefrauen fast ausnahmslos
von ihren Gatten abhängig waren und allein überhaupt keine Chance gehabt hätten. Soll das ernsthaft
belegen wieviel besser Familie früher war?
#36 Peter-Pan 15:29:35 | Montag, 24. September 2007
@Jörg Guttenberger, Köln Die Sache mit der Beschneidung wurde von Bokrug ins Spiel gebracht und warum
genau weiß ich auch nicht. Aber ich bin vor einigen Postings schon auf diese „gute Sache“ Familie eingegangen –
die im Idealfall tatsächlich eine gute Sache sein kann bzw. sein sollte. Aus christlich europäischer
Sicht ist das aber eine ziemlich junge Idee. Egal welche Historien-Schinken hier wieder zitiert werden,
Jahrhunderte lang waren Ehe und Familie eher Zweckgemeinschaften, oft arrangiert und nicht selten gewaltsam
zusammen gehalten. Doch an diese Stelle wird von vielen konservativen Kirchengängern nun ein utopisch,
harmonisches Ideal gestellt, das Jahrhunderte fabelhaft funktionierte und nun von Feministinen, 68ern
und oder wem auch immer rücksichtslos zerstört wurde. Es scheint als wollten manche Leute das tatsächlich
glauben.
#32 Peter-Pan 01:02:30 | Montag, 24. September 2007
@Pelagius III Ich hatte Ihren Beitrag eben überlesen. Hm, okay, das würde einiges erklären, wenn es
stimmt. Besonders die Links und diesen lexikalischen Käse über Logo und Lego oder was auch immer, den
kein Mensch kapiert. Aber irgendein Wesen aus Fleisch und Blut scheint schon in der Nähe zu sein. Ab
und an, scheinen doch ein paar Beitragbezogene Aussagen gemacht zu werden. Und so trotz allem… @Bokrug:
Dass die Sklaverei abgeschafft wurde, hat sie aber nicht daran gehindert unter dem Namen Leibeigenschaft
noch bis in die frühe Neuzeit hinein praktiziert zu werden. Und wie die Christen Afrika, Australien,
Amerika und den Rest der Welt vor sich selbst verteidigt haben, ist einschlägig bekannt.
#30 Peter-Pan 00:48:51 | Montag, 24. September 2007
@GerdEric Beschneidung des weiblichen Genitalbereichs ist wirklich eine ernste und schlimme Sache. Sie
findet vielleicht verhältnissmäßig selten statt heute, aber immer noch zu oft (und in manchen Regionen
viel zu oft). Wie auch immer. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht vom Koran vorgeschrieben wird.
Bokrug überträgt ein altes kulturelles Merkmal (das auch nur sehr eingeschränkt islamischen Kulturen
zugeordnet werden kann), auf den Islam selbst, um so zu argumentieren, wie viel erhabener das Christentum
doch ist. Und ich glaube nicht, dass es soviel erhabener ist. Es hat eher eine noch blutigere Geschichte
als der Islam.
#26 Peter-Pan 00:39:03 | Montag, 24. September 2007
@Bokrug Die pharaonische Beschneidung die der Islam übernahm gibt es im Christentum nicht. Habe ich auch
nicht behauptet. Und soweit ich weiß, hat Beschneidung auch nicht mit der islamischen Religion zu tun,
sondern ist etwas, das unter anderen in islamisch geprägten Kulturen anzutreffen ist. Aber auch das heute
eher selten. In den meisten islamischen Ländern verstößt sie gegen das Gesetz. Zu den Punkten 1 bis
4 kann ich nichts sagen, denn ich habe kein Wort verstanden. Ich gehe jetzt ins Bett. Gute Nacht.
#22 Peter-Pan 00:19:52 | Montag, 24. September 2007
@Bokrug Himmelherrgottnocheins, Bokrug, müssen Sie denn wirklich jeden Ihrer Beiträge mit einem Dutzend
Links versehen. Zunächst einmal: Ich wollte keine Lobeshymne auf die alten Ägypter anstimmen. Mein Punkt
war lediglich, dass die Zustimmung beider Seiten zu einer Ehe (gesetzt den Fall, es geht in der jeweiligen
Kultur nur um zwei), wohl kaum eine christliche Erfindung ist. Da sind andere wesentlich früher dran
gewesen. Gleiches gilt für Erb- und Berufsrechte und vieles mehr. Und bezüglich Thomas Woods: Über
die Willkürlichkeit Allahs sollte man mit Vorsicht lästern, wenn man selbst an einen allmächtigen Gott
glaubt, der aber erst die Erstgeboren Äqyptens abschlachten musste, um die Ägypter dazu zu bewegen,
„sein Volk“ ziehen zu lassen. Der christliche Gott – egal ob historisch, philosophisch oder naturwissenschaftlich
betrachtet – handelt ebenso irrational und willkürlich, wie jeder andere Gott, den Menschen je erdacht
haben.
#20 Peter-Pan 00:01:59 | Montag, 24. September 2007
@Bokrug Im Neuen Testament ist es Verboten seine Frau zu schlagen, ferner gibt es das Gebot sie gut zu
behandeln. Über das was eine gute Behandlung ist, lässt sich streiten. Und dass es verboten ist, Frauen
zu schlagen, scheint lange Zeit weder die Kirche noch die Christen im Allgemeinen besonders interessiert
zu haben. Es war das Christentum, dass die Zustimmung der Frau zu einer Ehe zur Pflicht erhob. Soll das
ein Witz sein. Im alten Äqypten war die Zustimmung der Frau zur Ehe bereits Jahrtausende vor der Entstehung
des Christentums Vorraussetzung für eine Solche. Und es war ein Scheinrecht. Darüber wer wen heiratete,
haben im Mittelalter (und auch davor und noch lange danach) sehr, sehr oft andere als die Betroffenen
entschieden.
#18 Peter-Pan 23:47:42 | Sonntag, 23. September 2007
Man stelle sich vor… Jahrhunderte lang waren Ehen wenig mehr als Zweckbündnisse, oft von Eltern oder
vom Lehnsherrn bzw. Eigentümmer (Leibeigenschaft / Sklaverei) arrangiert, Männer machten ausgiebig von
Ihrem Recht gebrauch, Ehefrauen und Kinder gewaltsam zu züchtigen, Söhne und Töchter mussten von Klein
auf schwerste Arbeit verrichten und wurden nicht selten kaum der Pupertät entwachsen (oder gar gerade
erst dort angekommen), verheiratet. Doch so war es ja gar nicht. Stattdessen war die Familie noch bis
ins frühe zwanzigste Jahrhundert das Paradies auf Erden. Ein warmer Bund der Liebe und gegenseitigen
Achtung. Mit Frauen die ihren Platz in der Welt kannten und Kindern die Vater und Mutter mit Achtung begegneten.
Den Terror in vier Wänden hat es nie gegeben! Und dann kammen sie: Femministen. Frauen die ungeheure
Forderungen erhoben. Gleichberechtigung der Geschlechter, gleiche Bildung für alle, freie Berufswahl
für Jeden, POLITISCHES STIMMRECHT um Himmels Willen. Manche gingen so weit und verlangten, dass Vergewaltigung
in der Ehe unter Strafe gestellt werde. In der Ehe! Hat man Töne? Und sie waren nicht die Einzigen: Die
68er / Hippies, Menschenrechtler aller Coleur, Schriftsteller und Künstler und viele mehr… Sie rissen
die Fassade der Familienhölle, der Unterdrückung und des Mißbrauchs ein. Und der konversvative Kirchengänger
stellte an diese Stelle das Bild eines utopisch harmonischen Ideals, dass grausam zerstört wurde von
denen, die es nicht besser wussten.
#29 Peter-Pan 23:18:26 | Sonntag, 23. September 2007
@HeinrichvonOfterdingen Ich kann Ihnen nicht folgen. Wenn Sie eine Bemerkung über „die Chinesen“ machen,
wenn meinen Sie denn sonst? Aber das nur am Rande. Was mich wirklich interessiert, habe ich ja geschrieben.
Wieso glauben Sie, dass „die Chinesen“ Huren noch höher achten als Ihre Familien. Denn das war Ihre Aussage.
Die ich für ein Vorurteil halte – und ein sehr albernes.
#27 Peter-Pan 23:09:39 | Sonntag, 23. September 2007
@HeinrichvonOfterdingen Ein „typischer chinesischer Industrievertreter“ ist kein typischer Chinese. Ebensowenig
ließe sich von einem „typischen deutschen Industrievertreter“ auf „die Deutschen“ schließen. (Zumindest
will ich’s für uns hoffen). Aber mal alles andere außen vorgelassen. Selbst wenn der Umgang mit Prostitution
in China freier ist, als in Deutschland – nur mal angenommen – was bringt sie dazu, zu behaupten, dass
die Chinesen Huren höher achten als ihre Familien; als ihre eigenen Kinder? Was bringt sie dazu eine
solche Bemerkung zu machen? Wie konnten sie sich davon persönlich überzeugen? Und wie konnte diese Überzeugung
so umfassend sein, dass sie von „den Chinesen“ reden – als vom chinesischen Volk an sich.
#23 Peter-Pan 22:44:31 | Sonntag, 23. September 2007
@HeinrichvonOfterdingen Es gibt 1,2 Milliarden Chinesen – in einem riesigen Land – ein großer Teil davon
lebt ländlich und verhätnismäßig primitiv. Wie um alles in der Welt ist es Ihnen gelungen sich davon
zu überzeugen, dass „die Chinesen“ Huren hoch einschätzen. Doch, das Vorurteil liegt auf Ihrer Seite.
#20 Peter-Pan 22:33:28 | Sonntag, 23. September 2007
@HeinrichvonOfterdingen … auf ihre Art und Weise. Es hindert sie (die Chinesen) nicht davon die Huren
noch höher einzuschätzen. Wie viele Vorurteile haben Sie eigentlich? Und ist irgend ein Nicht-Katholik
davon ausgeschlossen? @Bokrug: Vielleicht sind Kurt und ich ein wenig vom Thema abgekommen, aber wovon
reden Sie hier? (Und schade dass Sie nicht auf meinen Bemerkung an Sie eingegangen sind).
#17 Peter-Pan 22:26:09 | Sonntag, 23. September 2007
@Kurt Von Moers habe ich noch gar nichts gelesen. „Der Schreckensmeister“ habe ich aber letzte Woche meinem
Vater geschenkt (wie auch schon die vorangegangenen Zamonien-Romane). Was vermutlich genau so schlimm
ist… Aber nach Harry Potter, Discworld, Bartimäus und „His dark materials“ – ganz zu schweigen von
diversen Stephen Kings – habe ich den literarischen Weg zur Hölle sicherlich schon halb hinter mir.
#14 Peter-Pan 22:16:17 | Sonntag, 23. September 2007
@Kurt Na na, nur weil einem Hörner wachsen und die Zähne etwas vorstehen, ist man doch nicht gleich
Dämon. Aber Sie müssen vorsichtig sein, Kurt. Vermutlich steht es nicht in der Bibel, aber ich wette
das Fantasy-Rollenspiele Sünde sind . Am Ende lesen Sie noch Terry Pratchett, J.K.Rowling, Dan Brown…
Hier gibt es Leute die einen gleich oben melden .
#11 Peter-Pan 21:56:50 | Sonntag, 23. September 2007
@Bokrug Es lebe die katholische Soziallehre und das christliche Menschenbild! Was immer es mit dieser
„christlichen Soziallehre“ und diesem „christlichen Menschenbild“ auf sich haben mag, es hat Jahrhunderte
der Unmenschlichkeit in Europa und durch Europäer offenbar nicht verhindert. Leibeigenschaft / Sklaverei,
Folter und Inquistion, religiös motivierte oder sogar von religiösen Führern initiierte Kriege; von
der blutigen Kolonialpolitik der christlichen Nationen ganz zu schweigen. Wo haben sich die Soziallehre
und das Menschenbild des Christentums all diese Zeit über versteckt. Oder gehen diese schrecklichen Missstände
am Ende gar darauf zurück. @Florian Geyer ich bin überzeugt dass mohammed dämonisch besessen war. Es.
Gibt. Keine. Dämonen. Und offensichtlich braucht es auch keine.
#9 Peter-Pan 21:45:56 | Sonntag, 23. September 2007
@Romulus Typisch linksradikal, jetzt typisch islamisch – Immer schön der aktuellen Ideologie nach „Der
Sozialismus zeige den Weg zur Gerechtigkeit auf Erden, der Islam zur göttlichen Gerechtigkeit.“ Schwachsinn!
Schon möglich, aber wenn man selbst an über’s Wasser laufende Wanderprediger glaubt, die von den Toten
auferstehen, sollte man vorsichtig sein, was man Schwachsinn nennt. Und was heißt hier immer schön der
„aktuellen Ideologie“ nach. Der Islam ist eine mehr als 1300 Jahre alte Religion. @HeinrichvonOfterdingen
Von einer Truppe des Teufels zu einer anderen überwechseln ist dagegen eher töricht Zu diesen Vorurteilen
ist nichts mehr zu sagen. Aber Hand aufs Herz: Ist nicht jeder Nichtkatholik für Sie im Grunde ein Jünger
der Hölle –--------------- Und um hier noch mal die Frage aufzuwerfen: Was soll dieser Muselmanen-Quatsch.
Ist es so schwer Moslem zu sagen oder zu schreiben.
#39 Peter-Pan 18:54:50 | Donnerstag, 20. September 2007
@HeinrichvonOfterdingen … eigentlich ist das kein Problem: Der Schöpfer ist ewig, er lebt von Ewigkeit
zu Ewigkeit und er ist dem Konzept der Zeit und damit der Veränderlichkeit nicht unterworfen. Das ist
ja ein wunderbares Argument. Es läuft darauf hinaus, dass hinter der Entstehung des Universums Konzepte
stehen, die der Mensch ohnehin nicht begreifen kann. Konzepte wie die Ewigkeit zum Beipspiel, oder wie
die „Zeit vor der Zeit“. Dinge die das menschliche Begriffsvermögen übersteigen. Aber in wie fern belegt
das die Existenz eines Schöpfers. Wenn man bereit ist, an Dinge wie Ewigkeit und Unendlichkeit zu glauben,
dann spricht doch auch nichts gegen Urknall und / oder Evolution. @Bruder Theophil: Warum reden wir…über
„Gottesbeweise“…wenn wir Ihn doch jede Sekunde unseres Lebens spüren und preisen dürfen, für das,
was er an uns getan hat…und dafür, dass er uns ins Leben gerufen Nichts was wir in jeder Sekunde unserers
Lebens spüren muss notwendigerweise auf einen Schöpfer zurückgehen. Und wenn doch, hätten ein ganzer
Haufen Geschöpfe (darunter auch zahllose Menschen) wenig Grund für ihr tristes (oft kurzes) Dasein dankbar
zu sein. Wie Kurt schon sagt, es ist doch albern jemanden dafür dankbar zu sein, dass man jemals existiert
hat. @virOblationis Wie konnte Seiendes aus dem Nicht-Sein hervorgehen Das ist eine interessannte Frage.
Aber auch wenn man alle temporalen Aspekte außen vorlässt, verschiebt sich diese Frage früher oder
später auch auf einen möglichen Gott.
#15 Peter-Pan 19:13:00 | Mittwoch, 19. September 2007
Das übliche Argument… … mit dem Kleriker aller Art, Kreationisten und Intelligent Designer den Big
Boss belegen wollen. Leben kann nur aus Leben, Intelligenz nur aus Intelligenz hervorgegangen sein. Damit
die „Schöpfung“ existieren kann, muss es einen Schöpfer geben der noch größer ist als sie. Die springende
Punkt: Nach dieser Argumentation kann es auch keinen Gott geben. Denn der kann ja schlecht durch Zufall
oder natürchliche Auslese oder was auch immer entstanden sein, da es dergleichen ja angeblich nicht gibt.
Ist also auch Gott das Produkt einer Schöpfung eines noch omnipotenteren Wesens (ein Unmöglichkeit in
sich, wie es scheint). Und wo käme dieses Wesen dann her. So wird das Problem nur weiter nach hinten
geschoben. Leben, genauer noch Intelligenz, kann angeblich nur planmäßig entstehen. Aber wenn man das
glaubt, bleibt man auf der Frage sitzen, wie der ursprüngliche Planer entstanden ist.
#21 Peter-Pan 09:56:24 | Dienstag, 18. September 2007
@28.IX-28.X: Ethik (Die Lehre vom richtigen Handeln) und Moral haben sehr wenig mit dem Christentum zu
tun. Das sie darauf zurückgehen sollen, ist schon regelrecht realitätsfremd. Und wenn jeder der auf
eine „christliche“ Schule geht, zum christlichen Religionsunterricht muss, frage ich lieber gar nicht,
was sie von einem katholischen oder evangelischen Krankenhaus erwarten. P.S.: Lassen Sie den Quatsch mit
den „Muselmanen“. Ist es unter Ihrer Würde „Moslems“ zu sagen/schreiben.
#19 Peter-Pan 06:52:55 | Dienstag, 18. September 2007
@Jörg Guttenberger, Köln Die Konservative verliert. Immer! Das liegt einfach in der Natur der Sache.
Konservativ bedeutet nun einmal das festhalten am Traditionellen, Altbewährten. Aber nichts ist unveränderlich.
Alles ist früher oder später dem Wandel unterworfen. Konservativ bedeutete vor 100 oder 150 Jahren etwas
völlig anderes als heute. Noch vor einem halben Jahrhundert wären Vorbehalte gegen gemischtfarbige Ehen
zum Beispiel ein konservativer Standpunkt gewesen. Heute würde keiner zögern, das als blanken Rassismus
und ultrarechtes Gedankengut zu bezeichnen. Ganz ähnlich steht es um die Homosexualität. Noch vor wenigen
Jahrzehnten als seelische Störung oder gar Verbrechen/Sünde verunglimpft – heute akzeptieren sie sogar
die Parteioberen von CDU und CSU als „alternative“ Lebensweise. Noch eine Generation und man wird nicht
einmal das Wort alternativ dafür bemühen. Es wird einfach etwas Normales sein. Die einzige Tradition,
mit der nie gebrochen wird, ist die, das früher oder später mit jeder Tradition gebrochen wird. Was
verständlich ist. Etwas nur deshalb zu tun, weil es schon seit langer Zeit getan, ist kein guter Grund.
Früher oder später sollte alles mal auf den Prüfstein. Konservatives Denken setzt kein eigenständiges
Denken voraus. Womit ich nicht sagen will, dass Konservative nicht denken – aber offensichtlich geht es
auch ohne. Man braucht sich nur an das zu halten, was schon vor langer Zeit gedacht wurde.
#16 Peter-Pan 06:38:35 | Dienstag, 18. September 2007
@Graf von Galen Nur eine wahre Religion, so so, und genau genommen auch nur eine wahre Konfession innerhalb
dieser Religion. Ihr gutes Recht das zu glauben. Alle anderen Religionen sind ja von derselben Sache überzeugt.
Ich sehe das ähnlich wie Kurt, Religion ist an Schulen über. Ich habe nichts dagegen, wenn Ethik und
Moral gelehrt wird (halte es sogar für eine gute Idee); das hat aber meist nur wenig mit Religion zu
tun – steht häufig sogar im direkten Widerspruch dazu. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Religionsunterricht.
Wer seinen Kindern irgendeinen Glauben nahe bringen will, soll es selber tun, bzw. die entsprechenden
Institutionen um Unterstützung ersuchen (Kirche, Moscheen, Synagogen, wasauchimmer).
#26 Peter-Pan 18:47:53 | Montag, 17. September 2007
Zum Heil der Seelen… Na dann man kann zum Heil der Seelen mit dem Faschismus zusammen arbeiten. Ich
schätze, das verrät alles, was mann über die römisch katholische Kirche wissen muss. Und was für
eine jämmerliche Ausrede, dass Mussolini das kleinere Übel war. @GerdEric: Interessant, dann war Inzest
also mal richtig und später in der Bibel wurde es falsch. Aber was mich mehr interessiert: Was ist mit
der Vielehe? Ist die auch abgelehrt, oder macht die Kirche da heute was verkehrt.
#16 Peter-Pan 18:16:22 | Montag, 17. September 2007
@Horst Metzker Tatsächlich, nur Heteroehen? Das gibt die Bibel so vor. Aber gegen Vielehen und Inzest
bestehen dann keine Einwände, oder? Kommt in der heiligen Schrift ja zur Genüge vor. @Artois: Die Kirche
hat in 2000 Jahren nichts verbockt?? Wirklich gar nichts? Nur die Völker gelehrt und ihnen das Reich
des Friedens und der Freiheit gebracht? Notfalls mit Feuer oder Schwert, oder wie darf ich das verstehen?
Selbst der loyalste Katholik kann doch unmöglich über alle Verbrechen der KK hinwegsehen. Dachte ich
zumindest.
#7 Peter-Pan 16:50:39 | Montag, 17. September 2007
@methusalix Ja, Wasser in Wein verwandeln zu können ist sicherlich eine nützlichere Gabe, als sagen
wir, Löffel verbiegen (no offense Uri). @Schüchter: Was soll eigentlich diese Fotostrecke „Homo-Attacke
gegen die Kirche“. Was hat das mit dem Thema zu tun?? @Artois: Was wollen Sie uns sagen? P.S.: Lügen-Romancier,
im Ernst! Und das über jemanden, dem sie „nur“ vorwerfen die historischen Fakten ein wenig verändert
zu haben. Wie würden Sie wohl Tolkien nennen, J.K.Rowling oder gar Terry Pratchett (der sogar ein Atheist
obendrein ).
#3 Peter-Pan 15:04:07 | Montag, 17. September 2007
Arme, Arme Mutter Kirche… Da müht sie sich seit zweitausend Jahren um der Menschen Wohl und erntet
doch nichts als Undank und Schuldzuweisungen. Ist das die Kernaussage Ihrer Ergüsse, Herr Schüchter.
Gut möglich, dass die norditalienischen Zinswucherer Juden waren. In anderen Bereichen und Berufen wollte
man sie ja nicht sehen, wie Sie so treffend anmerken. Wo ist also die Ironie bei der Sache? Ja, natürlich
ist die Kirche Schuld an den Hexenverbrennungen. Welche geistigen Schwachmatten haben den Leuten den Jahrhunderte
lang eigetrichtert, dass es so etwas tatsächlich gibt: Menschen, die mit dem Teufel im Bunde stehen und
so übernatürliche Kräfte erlangen. Die Bibel selbst ist recht eindeutig in Bezug darauf, was mit angeblichen
Magiern zu geschehen hat. Und was heißt hier Lügenromancier. Romane sind Fiktion, und Fiktion ist nur
ein höflicheres Wort für Lüge. Natürlich ist alles erfunden. Andererseits: Eher glaube ich, das Jesus
verheiratet war, als das er über’s Wasser ging. Und was ist falsch an der Behauptung, dass die deutschen
Katholiken sich in der Nazi-Zeit schuldig gemacht haben. Lassen Sie den Papst außen vor, können Sie
doch kaum leugnen, dass Deutschlands Katholiken bei der Vernichtung der Juden tatkräftig mitgemischt,
weggeschaut oder zu wenig dagegen unternohmen haben. Was ist an dieser Aussage falsch, um alles in der
Welt?
@Bruder Theophil Ich hatte den vagen Eindruck, Sie hätten die Wissenschaft ins Spiel gebracht mit: Je
mehr fossile Funde von Hominiden getätigt werden, desto undeutlicher wird das Bild. Tja. Schade, schade…
War wohl nix… MFG Raphael
@Rudolfus / Bruder Theophil Bruder Theophil, sagen Sie ihm, dass die Sinnflut erst nach Sodom und Gomorrha
kam, bevor sich Rudolfus vollkommen lächerlich macht. Oder wissen Sie es auch nicht. Größtmögliche
Unkenntnis der Bibel scheint den Glauben zu erleichtern. Der Beweis hierfür steht noch aus. Je mehr fossile
Funde von Hominiden getätigt werden, desto undeutlicher wird das Bild. Tja. Schade, schade… War wohl
nix… War wohl nix? Haha. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und argumentieren Sie nicht mit Wissenschaft
und Archäologie die später gegen Sie verwendet werden können. Das Menschen tierische Vorfahren haben
wird heute von keinem Wissenschaftler oder Mediziner mehr ernsthaft bezweifelt. MFG Raphael
@Dr. Christoph Heger: Unterschied Den Verteidigern der Homosexualität scheint der Unterschied zwischen
dem Menschen, als einer sittlichen Persönlichkeit, und Tieren, die das nicht sind, völlig abhanden gekommen
zu sein. Das ist einfach faszinierend. Man findert auf dieser Seite bestimmt hundertausend Postings, die
Homosexualität als widernatürlich oder unatürlich bezeichnen. Aber Gott behütte, dass jemand tatsächlich
mit der Natur dagegen argumentiert. Tatsache ist Dr.: Biologisch gesehen ist der Mensch tatsächlich ein
Tier – und stammt auch tatsächlch von Tieren ab. Aber der eigentliche springende Punkt ist: Ich habe
Menschen und Tiere nicht miteinander verglichen, sondern lediglich angemerkt, dass Homosexualität sowohl
unter Menschen wie auch Tieren anzufinden ist. Nichts weiter. MFG Raphael
@Rudolfus Häh, welche Bibel haben Sie denn gelesen, eine neue und überarbeitete Fassung. Sodom & Gomorrha
wurden vor der Sinnflut zerstört. Da kommt Noah ja weg. Richtig ist, dass beispielsweise Gottes Kindermord
an den Erstgeborenen Ägyptens später stattfand. Hat einer von euch Wahrhaftigen die Bibel eigentlich
wirklich mal gelesen? (derfux hat’s ja auch nicht gemerkt) @Bruder Theophil Dann halten Sie doch mit anderen
Zitaten dagegen, die Homosexualität rechtfertigen. Homosexualtität muss nicht gerechtfertigt werden.
Sie ist eine angeborene sexuelle Orientierung, die bei Menschen und Tieren gleichermaßen anzutreffen
ist. MFG Raphael
@Pünktchen Es gibt eben einen Unterschied zwischen „gut gemeint“ und „gut gemacht“.Vielleicht auch den
zwischen Gutmenschen und guten Menschen. Der da wäre? Klären Sie uns auf. MFG Raphael P.S.: Und falls
es Ihnen einleuchtet, was ist der Gutmenschen-Bezug zu diesen Artikel, den Romulus gesehen haben will?
@Bruder Theophil Sie haben den Unterschied zwischen Beruf und Berufung offesichtlich noch nicht verstanden.
Macht nix. Alle werden mal erwachsen. Nein, nicht annährend alle werden erwachsen, Bruder Theophil. Und
was das mit dem Unterschied zwischen Beruf und Berufung zu tun hat, will mir auch nicht klar sein. MFG
Raphael
Das wusste ich noch gar nicht… Kaum ist der Rassenwahn therapiert, überfällt ein Freiheitswahn die
sogenannten Demokraten Es freut mich außerordentlich zu hören, dass der Rassenwahn therapiert ist. Zwar
war ich mir der beachtlichen Vortschritte auf diesem Gebiet bewusst, aber dass wir bereits soweit sind,
freut mich nun doch zu hören… …zersetzen die Gehirne des Homo-Sapiens… Der Mensch bei seinem naturwissenschaftlichen
Artennamen… Offensichtlich nimmt die Aktzeptanz der Evolution auch auf kreutz.net zu. Es wäre gescheiter
gewesen, Sie hätten die fünf Millionen Euro für das sogenannte Nitsch-Museum für kinderreiche Familien
verwendet und diesen VW-Busse gekauft. Da Kunst niemals einen unmittelbaren praktischen Nutzen hat, lässt
sich immer darüber streiten, ob sich das dafür ausgegebene Geld sich nicht besser verwenden ließe.
Wenn ich mir aber die unverstellbaren und offen zur Schau gestellten Reichtümer des Vatikans anschaue,
kommen mir Zweifel daran, dass das ein sehr katholischer Standpunkt ist. @Romulus: Was genau hat das Ganze
hier mit Gutmenschen zu tun… Und wo wir dabei sind, wieder einmal die Frage: Ist Gutmenschen nicht eine
sehr seltsame Beleidigung. Das klingt als wäre auch nur der Versuch, ein guter Mensch zu sein, schon
verachtenswert. MFG Raphael
Wieder die Sünde… Und hier haben wir wieder eine der lächerlichsten Thesen des Christentums (unter
anderen): Dass Sexualität keinem anderen Zweck als dem der Fortplanzung dienen darf; andernfalls ist
sie Sünde. Ja klar, Sex ist schlecht. Und die Sünde wiegt umso schwerer, wenn er auch noch Spaß macht.
Was für ein ausgesuchter Schwachsinn. Wird wirklich irgendein katholisches Ehepaar diesem „Ideal“ gerecht.
MFG Raphael
@Nachtlaterne In der Tat eine Milchmädchenrechnung. Manche vergreisen ob ihrer Lebensumstände schon
mit dreißig, andere sind mit sechzig noch fit. MFG Raphael
@Alkuin Angst ist seit jeher ein Förderer von Religion. Denn mit dem Heilsversrpechen geht immer auch
eine Drohung einher. Abgesehen davon, beziehen Sie diese Angst auf sich selbst (dieser ewige Selbstbezug).
Um noch einmal auf meinen Standpunkt zurückzukommen: Muss ein wahrer Gläubiger nicht in ständiger Angst
leben, dass seine geliebten Menschen vom Glauben ab und damit der Verdammnis anheim fallen. MFG Raphael
@Ansgar seraphincgn ist kein Agnostiker, den er hat ein gewisses Glaubensbild. Der Sinn des Agnostizismus
ist ja eben, dass man kein präzisses religiöses Weltbild hat. Und Ihre Überheblichkeit können Sie
sich schenken. Ihre gesamte Argumentation basiert auf den religiösen Schriften eines antiken Wüstensvolkes.
Da lasse ich mir lieber was von Quarks erzählen. MFG Raphael
@Ansgar Nur der Glaube an Jesus Christus macht wahrhaft frei, aufrecht, aufrichtig, und angstlos. Da ist
sie wieder, diese grenzenlose Arroganz. Dann können Menschen die nicht an Jesus glauben, also nicht frei,
aufrecht, aufrichtig und angstlos sein. Tatsächlich glaube ich auch, dass gelebte Religiösität Angst
eher fördert. Ich habe weiter unten schon mal was dazu gesagt: Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie
schrecklich ein fanatsicher Glaube sein muss. Was geschieht, wenn ein Mensch der Ihnen lieb und teuer
ist, vom „wahren Weg“ abkommt. Etwa weil er feststellt das er homosexuell ist und es nicht unterdrücken
will, weil er seine (bzw. Ihre) religiösen Überzeugungen verliert oder gar als Frau Astronaut werden
will (oh dieser böse Feminismus ). Sie wissen wie das geht, am Ende haben Ihre eigenen Kinder noch Harry
Potter im Bücherschrank stehen . @VirFortis Sie verdrehen hier etwas. Sie maßen sich an, Bescheid zu
wissen, nicht Hornet. Sie glauben doch sie wüssten, wie alles läuft und wie genau man sich verhalten
muss, um Seelenfrieden zu finden. MFG Raphael
@Zahnfee Der Tod ist das Ende. Aus. Ist diese Vorstellung so schlimm? Findet ihr das Leben so schlecht,
dass ihr auf eine zweite Chance herbeisehnt und zu leben vergesst? Klar, jeder will ‘ne zweite Runde.
Im Ernst, ich tendiere auch dazu, den Tod für das Ende zu halten. Aber wie schon an früherer Stelle
gesagt, das Universum ist groß und bunt. Im Gegensatz zum überzeugten Gläubigen, behaupte ich nicht
zweifelsfrei zu wissen, wie alles funktioniert. MFG Raphael
@Pünktchen Ob man im katholischen Sinne einer guter Mensch ist, kann aber von den Lebensumständen bestimmt
sein. Ein afrikanischer Kindersoldat, der mordet und vergewaltigt, ist kein guter Mensch – nach keiner
Definition. Und wird auch nicht den „richtigen Glauben“ leben. Trotzdem wäre es doch ungerecht, wenn
so jemand zur Hölle fährt, der nie wirklich eine Chance hatte. Und überhaupt, „der unverschuldet den
Glauben nicht hat“. Was heißt unverschuldet? Man kann den Glauben kennen und ihn einfach für Unsinn
halten (wie ich). Bei der „Stimme des Gewissens“ haben wir beiden unseren Standpunkt zu Ausdruck gebracht.
Dazu gibt nichts mehr zu sagen. Da werden wir uns nicht einig werden. MFG Raphael
Nach dem Tode… Mit diesem Nick-Name kann ich nicht widerstehen… „To die would be an awfully big adventure…“
von Peter Pan (James Mathew Barrie) Kein Schimmer, was nach dem Tod kommt. Vielleicht nichts, vielleicht
wird’s spannend. Lassen wir uns überraschen. MFG Raphael
@maureen Bevor ich wieder einigen gläubigen zu nahe trete, spare ich mir eine weitere Ausführung. Zu
spät, wetten ? Die Bibel – und insbesondere das alte Testament – ist sehr widersprüchlich und moralisch
mehr als fragwürdig. Unmenschliche Gewalt (in der Hälfte aller Fälle von Gott ausgehend), Hinrichtungen,
Inzest und Völkermord sind an der Tagesordnung. Im Ernst, selbst Gläubige geben das nicht ihren Kindern
zu lesen. Allenfalls ausgesuchte Kapitel des neuen Testaments in Anwesenheit eines Erwachsenen sind denkbar.
MFG Raphael
@Pünktchen Ich sagte nicht, wir sind „einfach“ ein Produkt unserer Lebensumstände, sondern „auch“ ein
Produkt unserer Lebensumstände. Auch andere Dinge (beispielweise die Gene) spielen sicher eine Rolle.
Und mein Standpunkt ist: Wenn jemand in fundamentalistischster Umgebund zum Islam erzogen wird, wird aus
ihn wahrscheinlich ein Moslem, oder gegebenenfalls ein Jude, ein Hindu oder gar ein Atheist. Und die Stinmme
des Gewissens ist keine Illusion, sie ist unsere eigene Stimme. Und aus ihr sprechen die Moral und Überzeugung
die wir in unserem Leben angenommen haben – sie ist nicht Gottes Wegweiser zur Wahrhaftigkeit. MFG Raphael
@Benedikt Aber was wenn man in Kenntniss „Ihrer wahren Lehre“ lebt, Ihren Glauben aber doch nicht teilt.
Ist man dann ein schlechter Mensch? Reicht das Ihrer Meinung nach aus, für die Verdammnis? Oder glauben
Sie im Ernst, man kann kein guter Mensch sein, wenn man kein Katholik ist. Aber es spielt ja keine Rolle,
ob man ein guter Mensch war, beim hohen Gericht am Ende, hm? Wichtig sind die richtig gesprochenen Gebete
und die Einhaltung der Sakramente oder ähnliches. MFG Raphael
@Pünktchen Und das ist die Gretchenfrage, nicht wahr? Hat die katholische Kirche den alleinigen Wahrheitsanspruch?
Denn hat sie ihn nicht, spielt es auch keine Rolle, ob man ihr folgt. Beharrt sie aber darauf ihn zu haben,
erklärt sie damit, dass jeder der anderen Glaubens (oder Unglaubens) ist, sein Heil nicht finden wird.
Und Ihr Argument von der Stimme des Gewissens ist albern. Ich möchte gerne an das Konzept des freien
Willens glauben. Aber wir sind alle auch Produkte unserer Lebensumstände. Menschen denen von klein auf
das Seelenheil im Märtyrertod eingeimpft wird, welche Chance haben die der „Stimme des Gewissens“ zu
folgen. Es bleibt eine sehr ungerechte Selektion, an die Sie da glauben, und in welcher der überwältigende
Teil der Menschheit keine Chance hat. MFG Raphael
@Friedrich Reusch Die bösen, bösen Feministinen. Keine Ahnung, wie wir jetzt zu diesem Thema gekommen
sind, Friedrich. Aber, Gott, welche Arroganz, zu glauben, man könne nur als Katholik (nicht mal nur als
Christ, sondern nur als Katholik) ein „glückliches, sinnnreiches und erfülltes“ Leben führen. Glauben
Sie im Ernst, Ungläubige sind unglücklich. Ich sehe die Welt ganz sicher gelassener als Sie. Ich kann
mir gar nicht vorstellen, wie schrecklich ein fanatsicher Glaube sein muss. Was geschieht, wenn ein Mensch
der Ihnen lieb und teuer ist, vom „wahren Weg“ abkommt. Etwa weil er feststellt das er homosexuell ist
und es nicht unterdrücken will, weil er seine (bzw. Ihre) religiösen Überzeugungen verliert oder gar
als Frau Astronaut werden will (oh dieser böse Feminismus ). Sie wissen wie das geht, am Ende haben
Ihre eigenen Kinder noch Harry Potter im Bücherschrank stehen . Aber drehen wir Ihr Beispiel mal um.
Nehmen wir an, das Ende kommt und Sie stellen fest, dass die Juden die ganze Zeit recht hatten, oder die
Moslems. Warum sollten deren Weltbilder unwahrscheinlicher sein als Ihres. MFG Raphael
@Pünktchen Was ist das für ein Gott an den ihr da glaubt? Der Menschen der ewigen Verdammnis ausliefert
für keinen anderen Grund als der falschen Glaubensauslegung. Im Ernst, alle Menschen die einfach nur
in einem (wenn überhaupt) anderen Glauben erzogen wurden (ohne eigenes Verschulden, wirklich) landen
in der Hölle? Wie kann irgendjemand so etwas glauben? @Ansgar: Eigentlich hat maureen nicht die Existenz
der Hölle verleugnet (sie hat sie auch nicht bestätigt), sie fand nur die Argumentation lächerlich,
was eurer Meinung nach genügt, dort zu landen. Und ich finde das ebenfalls lächerlich. MFG Raphael
@maureen: sehe ich genau so… Ich kann mich maureen nur voll und ganz anschließen. Das Universum ist
groß und bunt, und wer weiß schon wie alles funktionierten. Aber warum sollte die Wahrheit in irgendwelchen
antiken Texten stehen. Warum erheben Christentum und und andere Religion immer diesen alleinigen Wahrheitsanspruch.
Welchen Sinn macht dieser Quatsch: Dass man noch so guter Mensch sein kann, aber trotzdem in der Hölle
landet, wenn man den Glauben falsch lebt oder eben keinen Glauben lebt (oder nie vom „richtigen Glauben“
gehört hat). Nein, es geht auch ohne Religion… MFG Raphael
@cgngay Tatsächlich heiße ich Raphael Sebastian… und ich weiß nicht, was der Name übersetzt heißt.
Ich wurde evangelisch getauft. Offenbar hatte die katholoische Kirche ein kleines Problem damit, dass
meine Eltern erst nach meiner und der Geburt meines Bruders kirchlich geheiratet hatten (kichlich wohlgemerkt,
vor dem Standesamt fand die Trauung vor meiner Zeugung statt). @matt: Das klingt ernst. Haben Sie professionelle
Hilfe in Erwägung gezogen? MFG Raphael
@Bruder Theophil Ähem, doch klar arbeite ich an christlichen Feiertagen. Uh, sicher nicht in der Firma
oder so, weil Firmen an solchen Tagen geschlossen sind, aber meistens bin ich schon beschäftigt. Und
Hand aufs Herz, Weihnachten und Ostern sind heidnische Feste, denen eine christliche Bedeutung zugewiesen
wurde. Und im Guten wie im Schlechten haben Sie nur noch wenig mit dem christlichen Glauben gemein. Im
Wesentlichen sind es große Konsumereignisse geworden. MFG Raphael
@Bruder Theophil Vielleicht haben Sie ja damit Recht, vielleicht führt dieser „WischiWaschie-Glaube“
wie Sie es nennen, ja zu rückläufigen Mitgliederzahlen. Aber glauben Sie im Ernst eine fundamentalistische
Kirchenpolitik würde gegenteiliges bewirken. Dass das Klammern an Ihre Überzeugungen die Kirchen nicht
noch viel schneller leeren würde? MFG Raphael
@Bruder Theophil Zitat: Dort wo GOTT ausgelassen wird kann es nicht besser werden. Aber mir ist schon
klar, dass Ihnen für solche Sätze das Verständnis völlig abgeht. Ich habe auch keine Erwartungen an
Sie Sie wollen damit doch wohl sagen, dort wo IHR Gott ausgelassen wird, kann es nicht besser. Dort wo
das ausgelesen wird, was Sie für Gott halten, und nur das was sie dafür halten. Und der Großteil der
Menschheit teilt Ihre Einstellung dessen, was Gott ist, nun mal nicht. Nicht mal der Großteil der Europäer.
Die sind zwar christlich, aber wie Sie cgngay bereits vorgeworfen haben, doch wohl eher relativistisch
christlich; haben mehrheitlich keine Probleme mit Homosexualität oder Abtreibung und entsprechen damit
kaum Ihren Vorstellungen vom Christentum. MFG Raphael
@Bruder Theophil Eine Verfassung mit Gottesbezug hat bis jetzt noch keinen Staat daran gehindert, jedwedes
denkbare Verbrechen zu begehen. Warum also die Aufregung? Wer weiß? Vielleicht klappts ohne ja besser.
MFG Raphael
@Guiseppe … um den heißen Brei möchte ich meinen. Aber ich kein Mediziner. Ich weiß nicht wie irgendwelche
Krankheiten entstehen und habe das auch nicht angedeutet. MFG Raphael
@Guiseppe Gute Frage Dr. Guiseppe. Erklären Sie uns bei Gelegenheit den medizinischen Hintergrund der
Entstehung dieser (oder anderer) Krankheiten. Wie auch immer, ich vermute, Sie beziehen sich darauf, dass
die (zumindest vermutete) Erstverbreitung auf einen Homosexuellen zurückgeführt wird (was die Frage
aufwirft, woher er sie hatte). War aber auch gar nicht mein Punkt. Ich bezog mich darauf, dass nach möchtegern-kathole
Aids nur durch sündhafte Handlungen seine Ausbreitung findet. Was auch dann noch schlicht falsch ist,
wenn man Sex im Allgemeinen und Homosexualität im Besonderen wirklich als Sünde ansieht. MFG Raphael
@athanasius1957 Der Mensch stand die ganze Zeit an der Stelle Gottes. Er hat Gott (zumindest das was er
als Gott bezeichnet) erfunden und seine Erfindung dann instrumentalisiert, um damit Macht auszuüben.
Und mit jeder neuen Generation wird das den Menschen bewusster… MFG Raphael
@möchtegern-kathole Zitat: Die Strafgerichte sind Menschenwerk: bei Aids sieht man das ganz deutlich,
da nur durch sündhafte Handlungen eine Ausbreitung stattfindet. Beim Krieg sieht man es auch ganz deutlich,
da nur durch sündhafte Handlungen von Menschen Kriege entstehen. Die Behauptung, dass Aids (oder irgendeine
Krankheit) nur durch sündhafte Handlungen verbreitet wird, zeigt ein geradezu unfassbares Maß an Ignoranz
und Bosheit. Selbst mit Ihren kranken Wertevorstellungen müsste Ihnen doch klar sein, dass es viele Menschen
gibt, die auf ganz „unsündhafte Weise“ an Aids erkrankt sind. Und wie verträgt sich ihre Theorie mit
Naturkatastrophen? MFG Raphael
Jüdisches Blut??? Nun, ein solcher Artikel ist zumindest entlarvend, was einige der Autoren und Kommentatoren
angeht. Wußte Johannes Paul II. von seinem jüdischen Blut? Bitte? Was um alles in der Welt ist jüdisches
Blut? Das Judentum ist doch wohl eine Religion und keine biologische Eigenart. Ob jemand Jude ist oder
nicht, ist allenfalls eine Willensentscheidung. Ach, und… @Lutheraner: Juden sind keine biologische,
sondern eine sozialreligiöse Einheit. Das Judentum ist keine Kultur, sondern es lebt davon, andere Kulturen
zu annektieren. Multikulti. Deshalb fühlen sich die Linken so verwandt. Dieser Kommentar ist so vielsagend,
dass ich mir nicht mal die Mühe mache noch darauf einzugehen. Er sagt alles aus, was man über Sie wissen
muss. MFG Raphael
Ach ja, der Zeitgeist… Wie in jedem Artikel, der den so genannten Zeitgeist ins Visier nimmt, frage
ich mich, wann es wohl besser war. Irgendwo in der Geschichte, zwischen Scheiterhaufen, Leibeigenschaft
und Sklaverei, zwischen Glaubens- und Machtkriegen, zwischen blutiger Justiz und menschenverachtender
Rechtssysteme muss es wohl goldenes Zeitalter gegeben haben. Eine Zeit der Moral und Einsicht von der
wir ja offensichtlich „abgekehrt“ sind. Aber wenn wir einen so falschen Pfad eingeschlagen haben, warum
finden wir das meiste Grauen dann in der Vergangenheit, als die Kirche noch mächtig war und der Glaube
kaum in Frage gestellt wurde? MFG Raphael
#21 Peter-Pan 22:14:55 | Donnerstag, 29. März 2007
@Kurt Tja, der Lichtbringer war ein Großer… und sein Sturz wahrscheinlich Teil des großen Plans. Und
da er ja praktisch das Gleichgewicht halten muss, gegen eine Heerscharr guter Engel, hat er wahrscheinlich
ganz schön was auf den Kasten… Aber im Ernst. Der entscheidende Punkt bei den Hexenprozessen ist doch
wohl der, dass alle Opfer (wie viele auch immer) unschuldig waren. Oh, vielleicht waren ein paar davon
ja in irgendeiner Beziehung schuldig, aber mit Sicherheit standen sie nicht mit dem Teufel in Bunde oder
gingen um und verhexten Leute. MFG Raphael P.S.: By the way: Kennt eigentlich jemand „Good Omens“ (Ein
gutes Omen von Terry Ptratchett)?
#18 Peter-Pan 06:24:57 | Donnerstag, 29. März 2007
Die Anzahl getöteter Hexen… Îm gesamten Artikel und allen Kommentaren scheint ein Punkt völlig unbeachtet
geblieben zu sein. Ich kenne nämlich die genaue Anzahl der getöteten Hexen in der gesamten christlichen
Geschichte: 0 (in Worten: Null) Nicht eine Hexe ist getötet worden, aber jede Menge Frauen und Männer,
die unbequem waren oder fälschlich beschuldigt wurden oder auf irgendeine Weise in Verdacht gerieten.
Keine(r) davon, war zauberkundig oder mit dem Teufel im Bunde. Diesen Quatsch zu glauben, hat ja überhaupt
erst zu dem Elend geführt, das heute so ungern zugegeben wird. Hat’s euch noch keiner gesagt: Hexen sind
Märchenfiguren. Die gibt’s nicht in echt! MFG Raphael
@Bruder Theophil Wie so oft bringen Sie es fertig auf etwas einzugehen, wovon ich überhaupt nicht gesprochen
habe. übers Wasser gehenden Wanderprediger ??? Egal. Und natürlich wissen Sie, worauf es beim Christ-sein
ankommt, während all die anderen „Christen“, die Abtreibung nicht für Mord halten, Homosexuelle nicht
für Sünder und andere Religionen nicht für Teufelswerk, keinen blassen Schimmer haben, worum es eigentlich
geht. Aber mein eigentlicher Punkt: Regelmäßig werden hier irgendwelche Koranverse zitiert, welche die
Bösartigkeit des Islam belegen soll. Und ich begreife das nicht. Ich meine, hat einer von euch Wahrhaftigen
die Bibel mal von vorne bis hinten durchgelesen? Bitte erklärt mir, wie ihr es schafft, die zahllosen
Gewaltaufrufe dort nicht wahrzunehmen. Wollen wir es wirklich mal durchgehen? Bibelverse, um die Bösartigkeit
des Christentums zu belegen? Alles eine Frage der Interpretation, nicht wahr. Diese Teile haben Vorang
vor denen, jenes ist nicht wörtlich zu nehmen und das ganze Alte Testament ohnehin nur durch das neue
hindurch zu lesen. Aber viele Moslems finden ganz ähnliche Wege, die blutigeren und moralisch fragwürdigeren
Stellen des Korans zu relativieren. Angst muss man nur vor denen haben, welche die religiösen Texte zu
wörtlich nehmen. Welche religiösen Texte ist gar nicht mal so wichtig. MFG Raphael
@Bruder Theophil Ist kreuts.net schon Geschichte, oder wird als neuer „Content“ ein Heiratsmarkt für
Kinderhuren eingerichtet, damit die von der Strasse und dem Strich wegkommen ? Ihre Menschenverachtung
nimmt gruselige Züge an. Offensichlticht halten Sie Kinderprostitution für etwas ganz besonders lustiges.
MFG Raphael
@Bruder Theophil Man sollte Frauen nicht mahnen (oder warnen), keinen Moslem zu heiraten, sondern keinen
Fundamentalisten – egal welcher Religion – zu heiraten. Es stört mich ja gar nicht, dass hier Kritik
am Islam geübt wird (schließlich habe ich nicht nur Probleme mit dem Christentum, sondern mit Religionen
im Allgemeinen). Es irritiert mich nur, das die ganze Kritik von Leuten kommt, die es scheinbar problemlos
fertig bringen, all die Aufrufe zu Gewalt, Mord und Totschlag in der Bibel zu ignorieren. Was Christentum
so sehr vom Islam unterscheidet ist, dass die meisten Menschen, die sich heute als Chrsiten verstehen,
es nicht mehr besonders ernst nehmen. (Im Ernst, wie viele Menschen gibt es – selbst unter den Gläubigen –
die die Geschichten der Bibel noch für voll nehmen.) MFG Raphael
@Bruder Theophil Zitat: Und ich schaue auf jede Person nicht auf Personalnummern und Zugehörigkeitsjahre.
Bei der hier gezeigten Einstellung Ihrerseits gegenüber Personen die nicht Ihren moralischen Vorstellungen
entsprechen, wäre es vielleicht besser, Sie würden sich auf Personalnummern und Zugehörigkeitsjahre
beschränken. Aber mehr interessiert mich Ihre Antwort zu meinem vorangegangenen Post. MFG Raphael
@Bruder Theophil Dieser Beitrag von Ihnen war erstaunlich beherrscht, auch wenn Sie auf mein Alter schließen
ohne es zu kennen. Meine Meinung ist: Manchmal hat Erfolg nichts mit Qualität zu tun. Und manchmal ist
qualitativ verdammt guten Dingen nicht der geringste Erfolg beschienen. Von welchem Detailwissen reden
Sie? Im Ernst. Ich persönlich brauche nur den Fernseher einzuschalten, um festzustellen, dass Erfolg
oft sehr wenig mit Qualität zu tun. Ich meine, denken Sie über Ihre Behauptung nach. Damit gestehen
Sie praktisch die Qualität von Pornos! Oder Sie leugnen den Erfolg der Branche. Beides würde ich nicht
für Ihren viel beschworrenen Realitätssinn sprechen. MFG Raphael P.S.: Ich bin über 25, besitze durchaus
Berufserfahrung und habe noch nie Birkenstock-Shuhe getragen. War da in der Bibel nicht irgendwas von
wegen kein falsch Zeugnis gegenüber deinem Nächsten. Nun, sicher wissen Sie es besser.
@Bruder Theophil Sie wollen einfach nicht mehr darauf eingehen. So viel Angst vor den eigenen Behauptungen?
Lieber wieder mit Beleidigungen um sich werfen? Sie bleiben also dabei: Qualität und Erfolg bedingen
sich gegenseitig. Gut, mehr wollte ich nicht wissen. Es erstaunt mich nur, welchen Dingen sie damit Qualität
zugestehen. Aber jeder hat ein Recht auf seine Meinung. MFG Raphael
@Bruder Theophil Warum weigern Sie sich zu Ihren eigenen Worten Stellung zu nehmen. Zitat: Als Unternehmensberater
für global operierende Konzerne, muss ich wohl den Unterschied zwischen Qualität und Erfolg kennen,
bzw. wissen, dass beide sich bedingen. Das waren Ihre Worte. Sie können gerne noch mal runter scrollen
und nachsehen. Und ich halte diese Behauptung schlicht für Quatsch. Stehen Sie dazu? MFG Raphael P.S.:
Und Bruder Theophil, ich habe meinem Leben noch nie irgend etwas geraucht. Können Sie von sich dasselbe
bahaupten.
@Bruder Theophil Film? Wieso Film? Ich habe vom Buch gesprochen. Und ich glaube keineswegs an irgendetwas
davon. Es ist nur eine Geschichte. Das Original meiner Meinung nach aber eben auch. Und zugegeben: Eher
würde ich glauben, dass Jesus verheiratet war, als dass er übers Wasser ging. Aber weder weiß ich,
ob das Buch wahre Elemente enthält, noch interessiert es mich. Darum ging es nämlich gar nicht. Sie
haben wortwörtlich erklärt, dass Qualität und Erfolg sich gegenseitig bedingen. Damit räumen Sie die
Qualität von Dingen ein, von denen ich sicher war, dass sie in Ihrer Wahrnehmung keineswegs qualitativ
sind. Das war mein Punkt. Ich meine, Sie müssen doch Tausende von Beispielen kennen, in denen Qualität
und Erfolg nichts miteinander zu tun hatten. MFG Raphael
@Bruder Theophil Ich stelle fest, dass Sie nicht auf meinen Punkt eingegangen sind. Es liegt nahe warum.
MFG Raphael P.S.: Was verstehen Sie von der realen Welt?
@Bruder Theophil Da ich dem Geburtstag meines zweijährigen Neffen beigewohnt habe, hatte ich noch keine
Gelegenheit, auf das Folgende einzugehen. Und auch wenn schon etliche Postings seitdem dazugekommen sind,
zu diesem Satz muss ich mich einfach äußern. Zitat: Als Unternehmensberater für global operierende
Konzerne, muss ich wohl den Unterschied zwischen Qualität und Erfolg kennen, bzw. wissen, dass beide
sich bedingen Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. Qualität bedingt Erfolg und Erfolg bedingt Qualität.
Es sind verdammt viele Dinge in der Geschichte erfolgreich gewesen, die es an Qualiät mangeln ließen.
Und manch qualitativ hochwertige Idee hat lange gebraucht um Erfolge zu feiern – bzw. nie welche gefeiert.
Aber orientieren wir uns einigen sehr naheliegenden Beispielen. Würden Sie sagen, die „Bravo“ ist ein
hochwertiges Jugendmagazin, weil sie Jahrzehnte lang schon erfolgreich ist. Bescheinigen Sie Harry Potter
und „Da Vinci-Code“ eine hohe Qualität aufgrund ihres überwältigenden Erfolgs? Ist der Erfolg der Pornoindustrie
mit der Qualität von Pornos zu erklären? Manchmal haben Qualität und Erfolg tatsächlich miteinander
zu tun (wie bei den Büchern die ich erwähnte). Aber sehr oft ist eher das Gegenteil der Fall: Das etwas
qualitativ Minderwertiges erfolgreich ist. Ich muss sagen, Ihr Standpunkt zu diesem Thema hat mich nun
doch überrascht. MFG Raphael
@Bruder Theophil Sie haben recht, eine Seite hingegen die es sich zum Inhalt macht, absolut alles andere
schlecht zu machen, hat natürlich weit mehr zu berichten. Aber zweifellos sind Sie der Letzte, der Qualität
und Erfolg miteinander verwechseln würde. MFG Raphael
@Bruder Theophil Zitat: Bietet sich solch ein verregneter Nachmittag…für einen Besuch im Alternative
Cafe an. Es wartet auf die Gäste: Schokostich. Dazu ein kräftiger heisser Pharisäer. Als Abschluss
der Cocktail des Tages: Sex ohne Bitch. Sie scheinen die Speisekarte ja gründlich und regelmäßig zu
studieren. Ein gern gesehener Gast? Zitat: Andererseits eignet sich solch ein Nachmittag…für einen
Rosenkranz. Es hat was sehr meditatives beim Gebet den Wolken hinterherzuschauen. Ein schöner Gegensatz
von ewig gültigem Gebet und der Flüchtigkeit des Seins. Muss ja nicht immer online sein. Kann man auch
still und ruhig für sich in seinem Kämmerlein tun. Klingt das nicht sympathisch ? Persönlich ziehe
ich ein gutes Buch vor. Ist doch viel angenehmer, wenn man den Text nicht auswendig kennt. MFG Raphael
@obelix @obelix So weit es mich betrifft, ist keiner von uns ein Mischling. Denn in meiner Vorstellung
macht eine andere Hautfarbe noch keine andere Rasse. Aber in der Vorstellung eines Yakumo Cordless (schöner
deutscher Nick-Name für einen so nationalbewussten Menschen übrigens) ist die Welt voller Rassen die
lieber unter sich bleiben sollten. Darum diese Wortwahl. @Yakumo Cordless: Ich finde es schön, wenn ein
Mensch absolut keinen Zweifel an seiner Gesinnung lässt. Aber je nachdem wie alt Sie sind, werden Sie
wohl noch Gelegenheit haben, den totalen Untergang Ihres Weltbilds zu erleben (Eigentlich ist es schon
so weit). MFG Raphael
@obelix Sehe das ganz ähnlich. Ich meine, wenn ich diese Fundamentalisten gegen Harry Potter wettern
höre, kann ich immer nur den Kopf schütteln. Weil das nämlich dieselben Leute sind, die es moralisch
für absolut vertretbar halten, ihre Kinder damit zu konfrontieren, wie beispielsweise Moses Gotteslästerer
zu Tode steinigt oder ähnliches. Verbietet euch ruhig selbst ihr Gottesfürchtigen! MFG Raphael
@Yakumo Cordless Alles was Sie heute als deutsch oder europäisch empfinden, wurde hier irgendwann einmal
als fremd empfunden. Glauben Sie wirklich dieser Prozess ist zu Ende? Wie auch immer. Selbst Sie müssen
den Vermischungsprozess sehen. Vielleicht nicht den Kulturen, aber doch den „ethnischen“. Rund um den
Globus heiraten und vermehren sich Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben und unterschiedlichster Herkunft.
Gehen Sie mal vor die Tür. Am Kiosstand finden Sie den neusten Klatsch über Heide Klum und Seal. An
der nächstbesten Fachhochschule oder Universität können Sie problemlos dutzende von gemischten schwarz-weiß-Paaren,
europäisch-asiatischen-Paaren oder welche Verbindungen auch immer finden. Und vielleicht wohnen die nächsten
Mischlingskinder direkt in Ihrer Nachbarschaft. Das Rassendenken geht seinem Ende entgegen. Ärgern Sie
sich schwar drüber. Vielleicht macht es das leichter. MFG Raphael
@Yakumo Cordless ÖÖh, Fux, ich habe auch nichts gegen Neger. In Afrika. Doch, Sie sind ein Rassist!
Doch die Hautfarben vermischen sich zunehmend. Und in gar nicht mehr so ferner Zeit wird die Rassentrennung
wie Sie sie vorziehen schon gar nicht mehr möglich gibt. Muss für Sie eine gruselige Vorstellung sein.
Ein Welt voller Mischlinge. MFG Raphael
Abbruch als Lüge?? Ich muss der Stimme aus dem Kreuts.net recht geben. Ich meine, ob man es nun für
richtig oder falsch hält, an dem Begriff Abbruch ist doch nichts auszusetzen. Trifft doch zu, oder? Ein
Vorgang wird abgebrochen. Und ja, die Gesetzlage ist zur Zeit ein wenig absurd. Juristische Haarspalterei.
Denn Tatsache ist, Abtreibung ist in Deutschland erlaubt – da könnnen die Gegner den Gesetzestext diktieren
so viel sie wollen. Jede Frau kann in Deutschland abtreiben, in staatlichen Krankenhäusern, unter ärztlicher
Aufsicht, ohne in irgendeiner Form juristische Folgen fürchten zu müssen. Die ganze Thematik reduziert
sich im Grunde immer wieder auf eine Frage: Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Juristisch mit seiner Geburt.
Biologisch wohl schon früher. Aber nicht vom Augenblick der Zeugung an. Da ist in den ersten Wochen nichts
da. Kein Gehirn, kein Bewusstsein, kein Unterbewusstsein! Man kann sicherlich darüber streiten, wo die
Grenze zu ziehen ist (und eigentlich haben nur Mediziner das dafür erforderliche Fachwissen). Aber zu
behaupten, der Mensch existere von der Zeugung an, ist schlicht nicht wahr. Abtreibung mag nie etwas schönes
sein, aber es als Mord und die betreffenden Frauen als Mörderinnen zu bezeichnen, ist schlicht eine Lüge.
MFG Raphael
#535 Peter-Pan 22:44:45 | Donnerstag, 15. März 2007
@VirFortis Eher ein Agnostiker. Es ist mir schlicht egal ob Gott existiert. Ich glaube nur nicht an irgendeine
Religion. Daran, dass die große Wahrheit in irgendwelchen aus meiner Sicht widersprüchlichen und moralisch
fragwürdigen Texten von vor Tausenden von Jahren steht. Und glauben Sie mir, in diesem Punkt bin ich
mir hundertprozentig sicher. MFG Raphael
#532 Peter-Pan 22:35:58 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil … Weinen Sie etwa? Sie klingen ein wenig hysterisch. Ich kann Ihre permanente Wut und
Niveaulosigkeit nur noch mit Angst erklären, Bruder Theophil. Die vielen Gebete scheinen da nicht zu
helfen. Und ich wette nicht mit Märchenfiguren. Ich sage Ihnen frei heraus, wenn Ihr Gott existiert,
so mag er mit mir verfahren, wie er es für angemessen hält. Vor dem Richtstuhl oder wo auch immer. Aber
es gibt ihn nicht, daher werde ich ihm auch nicht begegnen und kann Ihrer Bitte nicht entsprechen. Und
das ein Mensch mit Ihrer Moral schlecht von mir denkt, ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. MFG
Raphael
#528 Peter-Pan 22:09:57 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil Eine Beleidigung nach der anderen. Sie haben keine Selbstbeherrschung Bruder – und wenig
Ehre wie mir scheint. Wenn ich verspreche, vor Gottes Richtstuhl ihrem Vorschlag zu folgen, würde ich
damit die Existenz von Gottes Richtstuhl eingestehen. Das halte ich aber für Unsinn. Warum werfen Sie
mir dafür Feigheit vor. Ich meine, habe ich nicht allein in diesem Thread shon genug gesagt, dass es
für die ewige Verdammnis reichen dürfte. Ganz davon abgesehen, dass ich mein Leben auch im Übrigen
nicht nach Ihrem Gott ausrichte und in Zukunft ausrichten werde. Also verlagen Sie kein Versprechen, mit
dem ich meine eigenen Überzeugungen verleugnen würde. Pfui. Das würde ich von Ihnen doch auch nicht
verlangen. Und wirklich Bruder Theophil: Reißen Sie sich endlich mal zusammen. Sie wissen doch: Ihrer
Meinung nach, sieht ER alles. MFG Raphael
#523 Peter-Pan 21:49:36 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil Sehen Sie, ein so gottesfürchtiger Mann wie Sie, und nicht zwei Minuten können Sie
sich beherrschen oder darauf verzichten andere zu beleidigen. Ich hatte keine schwere Kindheit, trinke
überhaupt keinen Alkohol und habe auch sonst nichts verbrochen. Und ob es mildernde Umstände gibt, müsten
wenn, doch Sie am besten wissen. Aber allem Anschein nach, müssen ja alle bluten, die sagen wir, nie
auch nur vom Christentum gehört haben. Da es Gottes Richtstuhl nicht gibt, kann ich dieses Versprechen
leider nicht geben. MFG Raphael
#518 Peter-Pan 21:39:58 | Donnerstag, 15. März 2007
@VirFortis Ist das richtige Wort für das was Sie beschreiben, nicht Relativismus. Jeder durchgeknallte
Esoteriker glaubt an eine Geisterwelt und eine höhere Ordnung. Aber glauben sie auch an die Bibel oder
an irgendeine heilige Schrift. Vielleicht gibt es ja einen Gott. Aber warum glauben ausgerechnet dass
es dieser eine bestimmte Gott ist? Denn das tun die wenigstens Wissenschaftler. MFG Raphael
#516 Peter-Pan 21:32:57 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil … Sie glauben an etwas, das in Jahrtausende alten Texten geschrieben steht und werfen
anderen vor, nicht selbstständig zu denken. Sie denken nicht! Müssen Sie ja auch nicht. Denn was wahr
ist, steht für Sie ja schon unverrückbar fest. Irrtum ausgeschlossen, neue Erkenntnisse verboten. Die
Bibel ist ein Märchen! Von Menschenhand geschrieben und vom menschlichen Verstand erdacht. Es fällt
Ihnen doch auch nicht schwer, das von jeder anderen Religion zu glauben, oder? @Daniel Stöhr: Sie vergessen
in Ihrer Aufzählung den Agnostizismus, Heidentum und die kaum der Rede werten asiatischen Religionen
(Hinduismus z.B.). MFG Raphael
#509 Peter-Pan 21:14:39 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil Warum verlieren Sie eigentlich ständig die Beherrschung, wenn Sie solch ein Vertrauen
in Ihren Gott haben? Von allen Themen und Ansichten mal abgesehen… Ich begreife es einfach nicht. Warum
glauben Sie diesen ganzen Kram? Es gibt und gab so viele Religionen, so viele felsenfeste Überzeugungen
von einer höheren Ordnung. Wieso sollte diese eine, die weder die fantasievollste noch die plausibelste
ist, ausgerechnet der Gewinner sein. Wenn ich tiefgläubige Menschen treffe, stelle ich fest, dass sie
fast alle aus ein und demselben Grund glauben: Weil man es ihnen von Kleinauf eingeimpft hat. Nicht weil
es so logisch ist, oder weil ihr Herz es ihnen sagt… Nein, sie tun es aus demselben Grund, aus dem ich
den Toilettendeckel wieder zuklappe. Weil man mir, als ich klein war, gesagt hat, das gehört sich so.
Wenn es einen Menschen gibt, der sich weigert zu denken, dann doch immer der, der jedes Wort einer Religion
für bare Münze nimmt. Er will nicht denken, weil er ahnt, dass sein Glaube diesen Vorgang nicht standhalten
würde. Wie viele Christen sind übrig, die in den Geschichten der Bibel mehr sehen als Metaphern? MFG
Raphael
#502 Peter-Pan 21:00:38 | Donnerstag, 15. März 2007
@Daniel Stöhr Wie immer wenn jemand versucht, Glaube und Unglaube auf wenige Sätze zu beschränken,
kommt Unsinn dabei raus. Glauben Sie allen Ernstes, nur weil jemand nicht den Buchstaben irgendeiner obskuren
alten Schrift folgt, wäre ihm das Wohlergehen der Seinen gleich. Im Gegenteil, er steht seinen Nächsten
vermutlich näher als Sie es je könnten – und wird sie auch dann noch akzeptieren, wenn sie eben ein
bisschen anders sind. Nur weil Sie versuchen, den Rest der Welt Ihrer ausgesuchten „Moral“ zu unterwerfen,
macht Sie das noch lange nicht zum guten Menschen. MFG Raphael
#495 Peter-Pan 20:50:48 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil Aber es muss irgendwie hart sein, nicht wahr? Sie können nicht den Fernseher einschalten,
nicht am Zeitungsstand vorbeigehen oder in Ruhe durch eine Innenstadt wandern, ohne den „Gottlosen“ zu
begegnen. Denn die sind überall und haben offensichtlich die Fäden in der Hand. Nach den Moralvorstellungen
die Sie hier gezeigt haben, kann ich mir nicht viele Menschen vorstellen, die Ihren Ansprüchen gerecht
werden. Ich kann damit leben, dass nicht alle Welt meiner Meinung ist – das es verschiedene gültige Lebensweisen
gibt. Aber für Sie scheint das unerträglich. Und damit muss die Welt für Sie ein ziemlich unerträglicher
Ort sein. MFG Raphael
#489 Peter-Pan 20:39:42 | Donnerstag, 15. März 2007
@Bruder Theophil Wieder ein wenig gehässig heute Abend? Und Sie haben Freunde? Bei Ihren strengen Wertemaßstäben
kann die Auswahl nicht besonders groß sein. MFG Raphael
#484 Peter-Pan 19:52:01 | Donnerstag, 15. März 2007
@Stimme aus dem Tradiland Jede menschliche Zelle ist definitiv männlich ober weiblich Nun, in jeder menschlichen
Zelle steckt der menschliche Gencode, und in dem ist bekanntlich auch das Geschlecht gespeichert. Aber
dass eine Zelle deshalb selbst ein Geschlecht haben soll, ist mir neu… Nach meinen zuverlässigen Informationen
begehen 80 % der „geschlechtsumgewandelten“ Patienten innerhalb des ersten Jahres Selbstmord Also wenn
Sie derart spektakuläre zuverlässige Informationen besitzen und sich hier darauf stützen, dann sollten
Sie, denke ich, auch Ihre Quellen nennen. Denn das klingt nun wirklich nach sensationslüsterner Propaganda.
MFG Raphael
#17 Peter-Pan 19:41:51 | Donnerstag, 15. März 2007
Der Bischof Ich hätte lieber „Ideal der absoluten Keuschheit“ schreiben oder doch wieder auf den Fachbegriff
Zölibat zurückgreifen sollen. Und es wundert mich, dass noch keiner das durchaus gültige Argument eingebracht
hat, dass Gesundheitsminister selten Ärzte sind oder waren. Aber Tatsache ist, dass die katholischen
Priester und Bischöfe Menschen sind, die sich bewusst für einen Leben gegen die Familie entschieden
haben (keine Ehe, keine Kinder). Wenn sich dann jemand wie Mixa zu so einem Thema meldet und sich dabei
im Ton vergreift, wie er es nun mal getan hat, muss man sich schon fragen, was sich dieser Mann eigentlich
einbildet. MFG Raphael
#466 Peter-Pan 14:10:44 | Donnerstag, 15. März 2007
@Johann Gerhard … Ich muss Ihnen zu Gute halten, dass Sie die Beherrschung wahren, die auf dieser Seite
so oft verloren geht. Aber wir werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Für Sie ist die Bibel wirklich
die heilige Wahrheit – für mich (und die Mehrheit der Menschen auf der Welt) ist sie nur ein altes Buch.
Durchaus ein interessantes Buch, und besonders im Neuen Testament werden tatsächlich die Grundsteine
unseres modernen Wertesystems gelegt. Aber warum darauf beharren, dass sich Werte nicht weiterentwickeln
können? Tatsache ist, auch die modernen Christen verstehen die Geschichten der Bibel heute zumeist als
Metaphern – und weichen praktisch alle zumindest etwas, wenn nicht gar stark von „Gottes Moral“ ab. MFG
Raphael
#458 Peter-Pan 13:08:11 | Donnerstag, 15. März 2007
@Daniel Stöhr Ist ja auch klar warum! Dann müsste man sich ja -um glaubwürdig zu sein- auch den eigenen
Abgründen stellen… Sie meinen, diese Menschen opponieren aus Feigheit nicht gegen Homosexualität.
Und nicht, weil sie vielleicht gar kein Problem damit haben. MFG Raphael
#456 Peter-Pan 12:56:57 | Donnerstag, 15. März 2007
@Johann Gerhard Sie schrieben sinngemäß, dass Ihr Verständnis dann aufhöre, wenn hier allen Ernstes
Leute behaupten, dass Schwule und Lesbenn dem Satan verfallen seien. Unter anderem dann, ja. Und es mangelt
mir nicht an Verständniss der biblischen Botschaften, sondern an Akzeptanz. Wenn ich so etwas lese, kann
ich mich nur schütteln. Warum glauben Sie das, Herrgott noch eins (man verzeih’s mir). Warum glauben
Sie, dass diese eine Jahrtausende alte, widersprüchliche und moralisch fragwürdige Schriftensammlung
die eine gültige Wahrheit verkündet – während alle anderen falsch sind. Und viel entscheidender: Warum
sollte nur ein bestimmter Lebenstill und die Einheiltung ganz spezifischer Rituale (Taufe z.B.) über
das Seelenheil eines Menschen entscheiden. Was muss das für ein Gott sein, der so kleinlich ist! Und
der Großteil der Menschen, die sich heutzutage als Christen verstehen, opponieren keinesfalls gegen Homosexuelle.
MFG Raphael
@Benedikt Ich behaupte ja nicht, dass jemand der keine eigene Familie hat, zwangsläufig untauglich ist,
sich zu dem Thema zu äußern. Aber wenn jemand der das „Ideal“ der Keuschheit lebt, sich der Fortpflanzung
also aus Prinzip verweigert, andern zu erklären versucht, wie das mit Familienplanung und Familienmanagment
laufen soll oder am besten funktioniert… Dann muss er damit rechnen, dass die Angesprochenen ihn nicht
Ernst nehmen oder sich über ihn ärgern. MFG Raphael
#451 Peter-Pan 11:53:16 | Donnerstag, 15. März 2007
@Benedikt Wer hätte es gedachtet, ich bin Ihrer Meinung. Was Herr Stöhr da zusammenfantasiert hat, spottet
jeder Beschreibung. @Bruder Theophil: Dass jemand der Morgens Bibelausschnitte in mehrere Threads postet,
andere Moralapostel schimpft, ist schon ein starkes Stück. @Becci: An Ausgeglichenheit ist hier keinem
gelegen. Tatsache ist, ich habe keine Probleme mit Leuten die Probleme mit Homosexuellen haben. Und auch
die damit verbunden Themen Homo-Ehe, öffentliches Ausleben, besorgte Eltern usw. lassen durchaus verschiedene
Ansichten zu. Auch wenn ich hier für Offenheit plädiere, kann ich durchaus verstehen, warum nicht jeder
damit klar kommt. Aber wenn hier allen Ernstes Leute fordern Homosexualität müsste wieder als Verbrechen
gelten oder behaupten Schwule und Lesben sein alle geisteskrank, dem Satan verfallen oder gar pädophil,
ist mein Verständnis für andere Auffassungen ausgeschöpft. Hier gibt es Menschen die mit heiligem Ernst
zu Gewalt gegen etwas aufrufen, nur weil es nicht in ihr Weltbild passt. MFG Raphael
@nonnobisdomine Und Sie haben keine Ahnung. Also lassen Sie ihr Geschwätz. Tja, gegen eine so gut durchdachte
Argumentation komme ich natürlich nicht an. Ich muss jetzt sowieso los. Vielleicht fällt Ihnen ja doch
noch etwas mehr dazu ein. MFG Raphael
Arbeitsgerechte Familie? Der Sinn des Zöllibats wird mir klarer und klarer. Wie lange könnten sich katholische
Priester und Bischöfe noch zum Thema Familie äußern, wenn sie sich selbst mit welchen herumschlagen
müssten – und dabei dieselben Probleme hätten wie alle anderen. Aber es bleibt dabei. Herr Mixa kann
sich nennen lassen wie er will, er ist niemands Vater. So muss er sich weiterhin damit begnügen, anderen
zu erklären, wie und mit welcher Einstellung Kinder richtig zu erziehen sind. MFG Raphael
#443 Peter-Pan 07:49:48 | Donnerstag, 15. März 2007
@Yakumo Cordless Ich bezweifle, dass er wegen dieser Äußerung gesperrt wurde (aber auf dieser Seite –
ich könnte mich irren). Und ein klar definiertes Feindbild ist vielleicht besser, als eins, das so offen
ist, dass absolut jeder reinpasst, der auch nur in irgendeiner Hinsicht anders ist, denkt oder glaubt,
als man selbst. MFG Raphael
#441 Peter-Pan 04:03:56 | Donnerstag, 15. März 2007
@Becci Huh, dieser Beitrag war so unerwartet Themenbezogen, dass ich erst gar nicht wusste, wovon Sie
reden. Jetzt wo Sie es sagen: Identität und Orientierung sind wirklich zwei verschiedene Paar Schuhe.
MFG Raphael
#90 Peter-Pan 00:13:54 | Donnerstag, 15. März 2007
@Pünktchen Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen aussieht, aber ich habe noch nie „Ich wurde am so-und-sovielten
gezeugt“ gesagt, oder irgendetwas ähnliches. Um den genauen Tag zu kennen, müsste ich meine Eltern fragen
(und es gibt keine Garantie, dass selbst sie sich sicher wären), was ich sicherlich nicht tun werden.
Und Sie sollten nicht mit Satzkonstrukten argumentieren, die keinen Anspruch auf medizinische Korrektheit
erheben müssen. Und ja, die Auffassungen in der Gesellschaft ändern sich, aber Sie müssen blind und
taub sein, wenn Sie glauben, zu Ihrem Gunsten. MFG Raphael
#434 Peter-Pan 00:02:07 | Donnerstag, 15. März 2007
@Enigma Die Sache ist die, dass hier wirklich extrem gegensätzliche Leute vertreten sind. Die religiösen
Fundamentalisten, Leute, die sich nur amüsieren wollen (kein Witz, mind. ein Dutzends Postings hier bestehen
aus Kochrezepten), Menschen die sich persönlich angegriffen fühlen (was auf so einer Seite nicht schwer
fällt) und auch ein paar Leute, die ernsthaft über ernste Themen reden wollen. Alles in allem führt
dazu, dass egal bei welchem Thema immer gleich alle üblichen Themen am Rande angeschnitten werden. Verteidigt
jemand Homosexualität, ist er plötzlich ein böser 68er oder Linker oder Liberale, wodurch wir wieder
bei Politik wären. Dann werden Bibelzitate oder Gebete in den Raum gestellt, die wieder die Religion
an sich in den Mittelpunkt ziehen. Jetzt sind wir offensichtlich bei fanatisch nationalistischen Ansichten
gelandet. Wenn es jetzt noch jemand schafft, Harry Potter ins Spiel zu bringen, haben wir, glaube ich,
alle üblichen Themen durch. MFG Raphael
@Enigma Das wir hier alle Nase lang mal vom Thema abkommen ist nicht neu – und auch nicht weiter wild.
Aber wenn einen plötzlich dämmert, dass man es mit einem völlig Verückten zu tun hat – das ist schon
gruselig. MFG Raphael
?…? Es kommt selten vor, aber im Augenblick bin ich etwas sprachlos. Ich weiß nicht, ob das ganze nicht
vielleicht ein ausgedehnter Scherz sein soll. Nichts was von Otto-den-was-auch-immer gegründet oder beschlossen
wurde, spielt heute noch eine Rolle. MFG Raphael
Deutsche Reich besteht weiterhin? …nicht mit dem Deutschen Reich (das weiterhin besteht) identisch ist
So langsam wird mir hier erst der Ernst der Lage bewusst. Sind Sie verückt geworden? MFG Raphael
@Daniel Stöhr Ich stelle fest, dass auch Sie an rudolfssohns Wortwahl keinen Anstoß nehmen. Und Bruder
Theophil: Die Aufforderung eines junges Mädchen auf den Strich zu schicken, entspricht Ihrer Vorstellung
von sachlich. Damit haben Sie sich selbst entlarvt. MFG Raphael
Auf den Strich Wenn ich sachlich auf Fälle von Kindesmißbrauch durch katholische Priester hinweise,
steigen mir Bruder Theophil und die Seinen aufs Dach. Bei so einer Bemerkung… Rudolfsohn: und wird unter
Umständen teuer für dich, du Judas. Dann kannst du deine Karo auf den Kinderstrich schicken hüllen
sie sich in Schweigen. Was ich als vielsagend empfinde. MFG Raphael
@Rudolfssohn Bis eben hatte ich angenommen, dass hier über Rechtschreibfehler hinweggesehen wird. Anders
konnte ich mir die orthographischen Verbrechen, die hier begangen werden, nicht erklären. Aber danke
für den Hinweis. Im Gegensatz zu anderen bin ich ja nicht unbelehrbar. MFG Raphael
@Bruder Theophil Danke, danke, aber ihre Wortwahl war auch förmlich eine Aufforderung. Sie wissen wie
das ist, wenn jemand etwas sagt, das geradezu nach einer ganz bestimmten Erwiderung schreit. So wie jemand,
der mit feierlichem Ernst die Bibel zitiert, anderen aber Realitätsferne vorwirft. MFG Raphael
@Arcanum Zitat: wenn dem so wäre, könnte man einfach „Amen“ unter jeden Artikel setzen und das Forum
dichtmachen… da muß man halt mit Widerspruch leben können! Sie und ich müssen es ja auch. Na ja,
ich nicht mehr. Bruder Theophil und Yakumo Cordless haben beschlossen nicht mehr mit mir zu reden. Ich
weiß nicht, ob ich damit leben kann, aber es freut mich, dass sie meine rhetorische Überlegenheit anerkennen.
MFG Raphael
@Arcanum Davon habe ich auch nichts gelesen. Es stimmt, wenn jemand ein Forum eröffnet, wo nur Leute
mitreden dürfen, die wie er oder sie denken… Nun, das verbietet keiner. Dies ist aber kein solches
Forum; jedenfalls habe ich das nirgendwo gelesen. Überhaupt, was ist der springende Punkt, wenn hier
nur Leute willkommen sind, die sich gegenseitig zustimmen. MFG Raphael
Bruder Theophil Ich habe gestern einen sarkastischen Ton angeschlagen bei dieser Äußerung. Zu der Behauptung
habe ich aber gestanden. Ich stelle fest, dass Sie wie gestern nicht auf meine Behauptung eingegangen
sind. Vielleicht, weil Sie wissen, dass ich recht habe? Ich brauche die Kirche und den Glauben nicht zu
demontieren Bruder Theophil. Sie und die Ihren sind darin weit besser als ich. Und ich bin nicht derjenige
der Hass predigt. @Yakumo: Wir können nicht alle einen so guten deutschen Nick-Name haben wie Sie. MFG
Raphael
@DocRöntgen Es ist kein Geheimnis, dass unterdrückte Sexualität sich oft schreckliche Bahnen bricht.
Ein trauriges Beispiel dafür sind katholische Priester auf der ganzen Welt und insbesondere in den USA.
Dass ist noch lange kein Argument gegen Homosexualität. Im Gegenteil, eher ein Grund, etwas offener zu
sein und die Leute nicht dazu zu zwingen, ihre Natur zu verleugnen. MFG Raphael
@DocRöntgen Ich fürchte niemand ist hier, um irgendjemand anderen von seinem Standpunkt zu überzeugen.
Denn garantiert niemand hier ist willens sich von seinem abbringen zu lassen. Einige nutzen einfach die
Möglichkeit in diesem Forum öffentlich ihren Ärger Luft zu machen. Manche wollen ernsthaft diskutieren
(was meine Absicht war), andere sind nur noch zum Spaß hier. Ich scheine derzeit nur noch meine Rhetorik
zu schulen. Denn um die besseren Argumente geht es schon lange nicht mehr. Ist ja nicht so, dass ich steif
auf jedem Standpunkt beharre, aber wie kann man mit Leuten diskutieren, die im Zweifelsfall alles mit
Verweis auf den Glauben abschmettern. Die wenn gar nichts mehr geht, einfach aufstampfen und erklären,
so ist eben Gott. Trotzdem bin ich ganz froh, dass Bruder Theophil, Yakumo Cordless und andere sich aufführen,
wie sie es tun. Denn wer will schon, dass sie jemand allzu Ernst nimmt. MFG Raphael
@Yakumo Cordless Meine Lebenswelt ist sicher größer und bunter als Ihre. Und was heißt hier schon eingeordnet?
Jetzt erst? Sie haben Ihr Urteil doch sicher schon vor fünf meiner Postings gefällt. Das Praktische
an Ihrem Weltbild ist ja: Es gibt nur uns und die. Leider gehört der Großteil der Deutschen nicht zu
Ihnen, nicht wahr… MFG Raphael
zweitausendjährige deutsche Geschichte Nicht ihr Ernst? Vor zweitausend Jahren kannten die Deutschen
(oder Germanen) auch noch keinen christlichen Gott. Wir praktizieren in unseren Kirchen die Religion eines
antiken Wüstenvolkes, wir schreiben mit lateinischen Buchstaben und verwenden arabische Ziffern. Unsere
Mathematik und Wissenschaft basiert auf dem, was wir von den Moslems abgeguckt (um nicht zu sagen geklaut)
haben. Und unser Nationalsport kommt aus England. Huh, schon 358 Posting, und manchmal wurde sogar etwas
zum Thema gesagt. MFG Raphael
@Pünktchen Doch ich beschäftigte mich mit den Fakten. Und die Fakten sind: Schwangerschaftsabbruch ist
erlaubt. Ich fand diese Haarspalterei schon immer völlig lächerlich. Nach Beratung rechtswidrig aber
straffrei. Was für ein Blödsinn. Die Wahrheit ist: Jede Frau kann in diesem Land bis zu einem bestimmten
Zeitpunkt (der abhängig von der Situation sogar ein schwanken kann) eine Schwangerschaft abbrechen. In
staatlichen Krankenhäusern. Unter ärztlicher Aufsicht. Ohne irgendwelche juristischen Folgen fürchten
zu müssen. Und damit ist Abtreibung erlaubt. Egal wie das Gesetz formuliert ist. Darüber hinaus: Ich
möchte nicht gerne die Abtreibung, aber ich spreche auch keiner Frau das Recht ab, eine Schwangerschaft
abzubrechen. Und was man aus ihren Postings heraushört ist, dass sie möchten, dass Abtreibung Kindermord
ist. Denn nur dann können sie wirklich dagegen argumentieren. Wenn aber zwölf Wochen nach der Zeugung
(oder nach welcher Zeit auch immer) noch kein Mensch existiert, dann ist die Abtreibung auch kein Mord –
und ihre ganze Argumentation bricht zusammen. MFG Raphael
@Daniel Stöhr Ich muss jetzt leider weg. Scrollen Sie mal ein paar Seiten runter. Ging um den iranischen
Präsidenten und Antisemitismus, als dieses Thema seinen Anfang nahm … Darum, dass er zwar Antisemit
sein mag, aber kaum mit der Entstehung des Antisemitismus zu tun haben kann. Immerhin hat Gott die menschliche
Altersgrenze auf 120 Jahre gesetzt (so mein Argument, auch wenn es inzwischen wiederlegt ist von Menschen
die älter wurden). Buch Genesis, Kapitel 5, Vers 6 Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer
im Menschen bleiben, weil er auch Fleisch ist; daher soll seine Lebenszeit hundertzwanzig Jahre betragen
MFG Raphael
@Yakumo Cordless Zitat: Quatsch. Die Tusse ist eine Erfindung des germanentümelnden 19. Jahrhunderts.
Nun, in dem Fall haben wohl die germanentümelnden an sie geglaubt. Aber bitte, klären Sie uns auf. Woher
kommt der Begriff Ostern. Ich bin sicher ihn nicht in der Bibel gelesen zu haben. MFG Raphael
Unkenntnis des alten Testaments Ich bezog mich auf die Unkenntnis der menschlichen Altersgrenze nach der
Genesis. Als ich diese einbrachte, wurde ich ziemlich pampig von Bruder Theophil gefragt woher ich davon
wüsste. Weshalb ich ihn aufklären musste. Auch wann und warum diese Altersgrenze von Gott eingeführt
wurde schien ihn und Defensor Fidel nicht ersichtlich. Noch wie alt genau die Menschen zuvor werden konnten.
MFG Raphael
@Yakumo Cordless Natürlich hat es diese Göttin nie gegeben. Aber die Nicht-Existenz einer Gottheit hindert
die Menschen selten daran, nicht an sie zu glauben. Und es haben Menschen an sie geglaubt. MFG Raphael
@Bruder Theophil & Defensor Fidei Ich stelle fest, dass Sie nicht näher auf ihren lückenhaften Kenntnisstand
des Alten Testaments eingegangen sind. Was ich sehr schade finde. @Daniel Stöhr Dann gehen Sie mal los
und fragen die Leute, wer alles Domínica Resurrectiónis feiert. MFG Raphael
@Bruder Theophil Na ja, christlich… Ostern beispielsweise leitet sich von der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin
Ostera ab. Und die verwendeten Fruchtbarkeitssymbole haben wohl ebensowenig mit Jesus zu tun, wie der
Weihnachtsbaum. Die Wintersonnenwende wurde im Übrigen auch schon lange vor dem christlichen Glauben
zelebriert. Natürlich gibt es in Deutschland historisch kulturell bedingt viele christliche Feiertage.
Ist eben so. Vielleicht wird es nicht immer so sein. Trotzdem ist nichts Anstößiges daran sie wahrzunehmen.
Ob es Ihnen gefällt oder nicht (und es gefällt Ihnen sicher nicht). Viele Menschen (ich eingeschlossen)
haben heutzutage kein Problem Weihnachten zu feiern, ohne irgendeinen religiösen Bezug. MFG Raphael
@Daniel Stöhr Zitat: Na und ? Laut AT gab es eine Zeit, wo Menschen bis zu 1000 (in Worten: TAUSEND)
Jahre alt wurden. Was dagegen ? … Tatsächlich hat Methusalem mit 969 Jahren den biblischen Rekord aufgestellt.
Aber ja, es gab im alten Testament eine Phase extremer Langlebigkeit. Das ist ja der springende Punkt.
Gott hat am Ende dieser Phase die Altersgrenze gesetzt. Gerade Sie und Bruder Theophil müssten die heilige
Schrift doch genau kennen. Ich bin jetzt etwas verwirrt. MFG Raphael
@Defensor Fidei Vielleicht lege ich menschliche Maßstäbe am biblischen Gott an, weil die Bibel ihn so
menschlich schildert: Rachsüchtig und zornig, gewaltätig und verdammt nachtragend. Und wenn man sich
dagegen auflehnt, heißt es schlicht: Er ist halt Gott und kann nicht Unrecht haben. Leuchtet Ihnen tatsächlich
nicht ein, warum ich mit dieser Argumentation ein Problem habe? @Bruder Theophil: Natürlich habe ich
eine vorgefasste Meinung zum Thema Kirche. Sie doch auch, nur dass Ihre eben positiv ist. Ich bedaure,
dass sie nicht auf mein Bibel-Zitat zum Alter des Menschen eingegangen sind. MFG Raphael
@Bruder Theophil Zitat: In welchem Privatinterview hat ER Ihnen DAS denn verraten ? Ähem, in der Genisis?
Die Bibel? Altes Testament? Schon mal von gehört? Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer
im Menschen bleiben, weil er auch Fleisch ist; daher soll seine Lebenszeit hundertzwanzig Jahre betragen
Kapitel 5, Vers 6, falls sie es mal überprüfen wollen. Ich bin geschockt, Bruder Theophil. MFG Raphael
@Yakumo Cordless Und so schnell wird etwas auf eine Weise ausgelegt, die ich keineswegs unterstütze –
jedenfalls nicht so uneingeschränkt wie es da steht. Denn wenn Menschen nachhaltig von den Vergehen ihrer
Vorfahren profitieren, müssen sie auch dazu stehen. Andernfalls müsste beispielsweise Amerika, Australien
und Afrika vollständig seinen Vorfahren zurückgegeben werden – und die europäischen Sieder (bzw. deren
Nachfahren) hierhin zurückkehren. Ebenso kann auch kein Mensch dazu gezwungen werden die Schulden seiner
Vorfahren zu begleichen. Dann muss er allerdings auch bereit sein, auf jedwedes Erbe zu verzichten. Darüber
hinaus: Eine Nation muss schon zu ihrer historischen Verantwortung stehen. Niemand kann einen einzelnen
Menschen dazu zwingen, eine solche Verantwortung zu tragen, aber ein Staat kann sich darum kaum drücken.
MFG Raphael
@Benedikt Jo genau. Deswegen ist zB Herr Ahmadinedschad ein ausgewiesener Antisemit – weil er so ein Oberkatholik
ist, aufgewachsen in einem durch und durch christlichen Umfeld. Uff, war nicht von der Herkunft des Antisemitismus
die Rede. Dass niemand der heute lebt, auch wenn er ihn praktiziert (wie Ahmadinedschad), etwas damit
zu tun haben kann, ist klar. Immerhin hat Ihr Gott die Altersgrenze auf hundertzwanzig Jahre gesetzt.
Um Ihnen so weit recht zu geben, dass eine historische Diskussion hier wirklich sinnlos wäre, noch einmal
zurück zu meinem allgemeinen Punkt: Wenn man gegen Homosexualität argumentiert, indem man Aids auf Homosexualität
zurückführt, dann könnte man gegen alles argumentieren, aus dem Irgendetwas Schlechtes hervorgegangen
ist. Und das ist eine verdammt schwammige Logik. MFG Raphael
@Daniel Stöhr Der Mensch steht unter dem Übel der Erbsünde. Sie haben völlig recht, das sehe ich wirklich
nicht. Und es belegt um ein weiteres die Unmoral dieses Gottes. Warum Menschen für etwas veranwortlich
machen, was ihre Vorfahren getan haben. Allein das Wort: Erbsünde! Ganz davon abgesehen, dass mir die
Erbsünde nie besonders dramatisch erschien. Dafür die Menschen über Jahrtausende zu strafen… MFG
Raphael
@Pünktchen Aus diesem Grunde setzt auch die Biologie den Beginn des Lebens bei der Zeugung an und nirgendwo
anders. Sind Sie sicher? Immerhin sind auch Spermien und Eizellen schon vorher lebendig. Vielleicht setzt
der Beginn eines neuen Lebensmit der Zeugung an; oder ist der Übergang vielleicht so fließend, dass
man hier gar nicht klar abgrenzen kann? Wie auch immer, und so schwer es auch einzugrenzen sein mag, das,
was im Augenblick der Zeugung entsteht, ist noch kein Mensch. Punkt. Und das ist auch wissenschaftlich
verbürgt, wenn Sie schon so argumentieren wollen. Zumindest ist die Mehrheit der Mediziner und Juristen
offensichtlich dieser Ansicht. MFG Raphael
@Bruder Theophil Diese Namen sagen mir sehr viel, und es überrascht mich schon, dass sie die sieben Plagen
(darunter der Kindermord an den Erstgeborenen Ägyptens) und die Sintflut unerwähnt lassen. Diese göttlichen
Strafen bestätigen mich in meiner Überzeugung, dass ein solcher Gott keine Anbetung verdient. MFG Raphael
@Bruder Theophil Dass Krankheiten eine Strafe Gottes darstellen sollen, ist eine wirklich alte und meiner
Meinung nach lächerliche Idee. Sie werten mit solchen Behauptungen Ihren eigenen Gott ab. Trauen Sie
ihm so unmenschliche Grausamkeit tatsächlich zu. Oder glauben Sie, dass nie irgendjemand unter Aids gelitten
hat, der es selbst nach Ihren Moralvorstellungen nicht verdient hätte. MFG Raphael
@sweetdragon Die Erstverbreitung von Aids wird auf einen Homosexuellen zurückverfolgt. Was so sein mag;
jedenfalls lässt es sich nicht widerlegen. Wo genau er es her hatte oder wie genau es bei ihm entstanden
ist… Uff, Krankheiten lassen sich nicht so eindeutig zurückverfolgen wie Ideen. Ganz schwerres Thema.
MFG Raphael
@Daniel Stöhr Von guten Christen, genau genommen von der heiligen römischen Mutter Kirche. Da kommt
er tatsächlich her; wurde ja schließlich nicht von Hitler erfunden. Aber um meinem Punkt etwa zu verallgemeinern:
Wenn Sie damit argumentieren, dass Aids auf Homosexualität zurückgeht, müssen Sie auch akzeptieren,
dass auch aus Dingen die Sie schätzen, oft noch viel Schrecklicheres hervorgegangen ist (gerade ein Kirchgänger
muss das akzeptieren). Und sie müssen sich fragen, was sich daraus folgern lässt… MFG Raphael
@Bruder Theophil Wir reden hier über nichts anderes als über Moral, als über richtig und falsch. Sie
finden es scheinbar sehr moralisch, Haß zu predigen, ich finde es unmoralisch. Sie hetzen gegen andere,
nur weil sie anderes sind. Nicht weil sie Ihnen oder irgendjemanden etwas zu Leide tun, sondern weil sie
auf eine Weile leben und handeln, die sie einfach nicht dulden können. Und das ist Ihr Verständniss
von Moral. MFG Raphael P.S.: Sie kennen Florence Joy nicht, ich kenne Florence Joy, und über was immer
die PR-Profis zusammengetextet haben, brauchen wir kaum zu diskutieren. Im Übrigen, gläubig ist nicht
gleich gläubig. Und ob irgendjemand der bei einer solchen Show mitmacht, ihren hohen Glaubensstandard
gerecht wird, halte ich für zweifelhaft.
@Nachtlaterne & Pünktchen Zitat: Man entfernt und vernichtet also etwas „Nicht-Existentes“ bei der Abtreibung?
Woher haben Sie das nun? Nur weil etwas kein Mensch ist, ist es doch nicht „Nicht-Existent“. @Nachtlaterne:
Wo genau habe ich geschrieben, dass der Mensch im Mutterleib noch kein Mensch ist? Während er es juristisch
erst ab der Geburt sein mag, ist er es biologisch sicher schon etwas früher. Sie müssen mich auf die
genaue Stelle aufmerksam machen, an der ich das geleugnet habe. Ich streite lediglich ab, dass ein Mensch
vom Augenblick der Zeugung an existiert. Und Ihre Schockbilder und Zeitangaben können Sie sich sparren.
Ich werde mich auf keine Diskussion einlassen, ab wann die biologischen Vorraussetzungen für ein menschliches
Bewusst- und Unterbewusstsein gegeben sind. Weil nämlich weder ich, und schon gar nicht Sie beide über
das medizinische Fachwissen verfügen, eine solche Diskussion zu führen. Wir stützen uns hier selbst
auf gängige Medizinermeinungen (und ich sicher auf die gängigeren). Ich versuche nicht Abtreibungen
zu glorifizieren, aber es widdert mich einfach an, wie leichtfertig hier von „Kindermord“ gesprochen wird.
MFG Raphael
@wolfgang Oh, ich weiß nicht. Ich bin erst sechsundzwanzig. Ist nicht ganz aus der Welt, dass ich es
noch einundsiebzig Jahre mache. Wenn ich mich gesund ernähre und so… MFG Raphael
@Kurt Ich habe schon dasselbe Argument bezüglich dieser regelmäßig in solchen Beiträgen eingebundenen
„Freak-Bilder“ eingebracht. Ich meine, schätzungsweise neunundneunzig Prozent aller Pornographie ist
wahrscheinlich auf Heterosexuelle ausgerichtet. Soll das im Umkehrschluss also ein Argument gegen Heterosexualität
sein. MFG Raphael
Abtreibungsbefürworter Ich kenne keine Abtreibungsbefürworter. Allenfalls Befürworter des Rechts auf
Abtreibung, zu denen ich mich auch zähle. Noch einmal, Abtreibung wird niemals eine schöne Sache sein,
aber auch wenn Sie noch so laut schreien, es ist auch kein Kindermord. Der Mensch existiert nicht von
der Zeugung an. MFG Raphael
@Guntram Sie bestätigen mich in meiner Überzeugung: Religion funktioniert einfach nicht. Wie kann man
gegen Andersdenkende hetzen, aufgrund von irgendwelchen Schriften, die vor weiß der Himmel wie vielen
Jahrtausenden verfasst wurden. Ich meine, wenn Sie sich auf irgendwelche Studien oder (Pseudo-)Wissenschaft
stützen wollen, bitte. Aber gegen Homosexuelle wettern, weil’s in irgendeinem Römerbrief steht oder
dergleichen mehr? Was soll das? MFG Raphael
@Knecht Ruprecht Es gibt tatsächlich mehr Frauen als Männer auf der Welt. Der Unterschied dürfte irgendwo
im Promille-Bereich liegen und schwankt in einigen Kulturen schon mal, aber er fällt insgesammt zu Gunsten
der Frauen aus. Tatsächlich wahr ist, das ein gezwungenermaßén eingeschlechtliches Umfeld homosexuelle
Neigungen begünstigt: In Gefängnissen zum Beispiel oder auch in Klöstern (heute vielleicht nicht mehr
ganz so sehr wie einstmals; die totale Abgeschiedenheit ist nicht mehr so total). @Daniel Stöhr Sie spinnen.
Wenn Sie keine Homosexuellen mögen, gehen Sie Ihnen halt aus dem Weg, aber fordern Sie nicht so einen
Unsinn. MFG Raphael
@Veritatis Wirklich ein Jammer. Zwar hat er mir meine Äußerung vorgeworfen, weigert sich aber darauf
einzugehen. Dabei bin ich nun wirklich ein Musterbeispiel an Höfflich- und Sachlichkeit gewesen. MFG
Raphael
Würde sich Gott um so ein Geschreibsel kümmern? Damit kommen wir wieder zu meinen Standtpunkt. Ehrlich,
warum sollte ein angeblich so mächstiges und gütiges Wesen sich darum scherren, ob jemand im Leben hetero-
oder homosexuell war? MFG Raphael
@Bruder Theophil Woher diese Aggressivität Bruder, ich kann mich nicht erinnern, sie auch nur einmal
beleidigt oder falsch angesprochen zu haben. Oder mich unsachlich verhalten zu haben. MFG Raphael
@Bruder Theophil Nun habe ich mich nach dutzenden Postings mal gehen lassen und bin ein wenig sarkastisch
geworden – schon folgt der Verdacht, ich suhle gerne. Tatsache ist, meine Behauptung ist wahr. MFG Raphael
@gardellino Ich meine wirklich, warum sollte irgendein Wesen, das weiter über dem Menschen steht, als
der Mensch über der Ameise, sich die zehn Gebote ausdenken. MFG Raphael
@Enigma Katholische Fundamentalisten (aber nicht nur sie) neigen oft dazu Pädophilie und Schwule in einen
Hut zu werfen. Ein schrecklicher aber verständlicher Irrtum, da beide Neigungen tatsächlich oft bei
katholischen Priestern angetroffen wurden. MFG Raphael
Gott? Für mich geht es nicht so sehr um die Existenz Gottes. Ich werde nicht behaupten, dass es keinen
Gott gibt. Womit nicht behaupten will, dass ich glaube, dass es einen gibt. Es ist mir schlicht egal.
Woran ich aber auf keinen Fall glaube, ist irgend eine absurde, höchst widersprüchliche und moralisch
fragwürdige, Jahrstausende alte Schriftensammlung, die angeblich wasserdicht diktiert, wie ein Leben
zu führen ist, damit der, der es führt, sein Seelenheil findet. MFG Raphael
@Enigma Darum ging es auch – für eine Weile. Dann fing jemand an mit Rezepten um sich zu werfen und andere
begannen Rosenkränze auf Latein herunterzubeten. Ich kann das nur als Versuch interpretieren, sich vor
einer ernsthaften Debatte zu drücken. MFG Raphael
Nicht schon wieder… Ehrlich, mir graut bei der Vorstellung, was gewisse Eltern tun würden, wenn sie
an ein homosexuelles Kind gerieten. Wie weit sie gehen würden und was sie ihm oder ihr antun würden,
um ein solches Kind zu „heilen“. Schlimmer noch, was tun eigentlich solche Eltern, wenn alle „Heilversuche“
scheitern (vielleicht, weil es gar nichts zu heilen gibt). Was lehrt das christliche Mitgefühl dann?
Wie auch immer, Homosexualität gab es schon immer – unter Menschen wie auch im Tierreich. Und sie ist
in verschieden Kulturen auch früher schon akzeptiert worden (womit ich nur klarstellen will, dass die
Duldung von Homosexualität keine Erfindung der Neuzeit ist). Und warum dieser ganze Quatsch von wegen
Homosexuelle leiden an Depressionen und dergleichen mehr. Wird hier nicht Ursache und Wirkung verquert?
Und zwar von eben den Leuten, die herumlaufen und allen erzählen, dass Homosexuelle Sünder, Perverse,
Geisteskranke und potenzielle Pädophilie sind. Kein Wunder, dass da Depressionen aufkommen. Und bitte,
was sollen immer diese Bilder? Ich meine, was ist der springende Punkt dieser Einbindungen? Es gibt bestimmt
tausendmal so viele „Freak-Bilder“ mit Heterosexuellen; und schätzungsweise neunundneunzig Prozent der
Pornographie ist für Heterosexuelle ausgerichtet. Dieselben Leute, die immer wieder auf solche homosexuellen
Darstellungen verweisen, sehen in diesen Punkten doch auch kein Argument gegen Heterosexualität, oder?
MFG Raphael
Wie sind wir bei diesem Thema gelandet? Hm, wie sind wir nur selbst hier wieder bei der Abtreibungsdebatte
gelandet? Und wieso werden die 68er allem Anschein nach auf dieses Thema reduziert. Ich meine, sie haben
die Abtreibung nicht gerade erfunden – oder gar straffrei gestellt. Allenfalls haben sie besonders laut
das Recht der Frauen auf Abtreibung proklamiert. Und in diesem Zusammenhang kann ich die unsachliche und
von Schockbildern untermalte Haßpropaganda schon nicht mehr hören und sehen. Der Mensch existiert einfach
nicht vom Augenblick der Zeugung an. Die biologischen Vorraussetzungen für ein menschliches Bewußtsein
sind erst ab einen bestimmten Punkt gegeben (und damit löse ich wahrscheinlich eine Debatte um den Entstehungszeitpunkt
der menschlichen Seele aus). Abtreibung wird nie eine „schöne Sache“ sein, aber sie ist auch kein Kindermord.
Sie ist ein Recht, über das nur die betreffende Frau allein entscheiden kann. Sie können alle Mord schreien
soviel sie wollen. Es ist keiner! MFG Raphael
@Nachtlaterne & Co. Okay, ich versuche noch einmal meinen Standpunkt darzulegen. 1968 und in den unmittelbaren
Jahren davor und danach hat die Jugend in den Industrienationen im Allgemeinen und in den USA und Deutschland
im Besonderen rebelliert. Es war eine überfällige Rebellion, aus der, so wenig Ihnen das auch passt,
auch viel Gutes und Gerechtes hervorgegangen ist. Ich behaupte ja nicht, dass alle Ansichten der 68er
der Weisheit letzter Schluss waren (oder dass es so etwas überhaupt gibt). Denn vor allem anderen waren
diese Leute jung und unerfahren. Sie haben nicht auf jede soziale Frage eine befriedigende Antwort gefunden –
aber sie haben im Gegensatz zu anderen zumindest danach gesucht. Was diese Dämonisierung nun soll, ist
mir schleierhaft. In einer Zeit wo in Deutschland alle Nase lang ein hochrangiger Politiker als alter
Nazischerge entlarvt wurde, in der in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Rassenkonflikt tobte und
die ganze Menschheit auf den dritten Weltkrieg zuzusteuern schien, sind junge Menschen überall auf die
Barrikaden gegangen und haben versucht, die Welt zum Besseren zu verändern. Und wenn sie auch nicht mit
allem recht gehabt haben mögen, so haben sie doch da gerüttelt, wo endlich mal gerüttelt werden musste.
Was ist daran so verdammt schwer zu verstehen – oder besser noch, zu akzeptieren? Ich versuche nicht,
die 68er heilig zu sprechen, aber ich glaube wirklich, dass es heute schlechter um die Welt stünde ohne
diese Rebellion. MFG Raphael
Woher kommt die „Alles Böse kommt von links“ – Rhetorik Woher kommt eigentlich auf einmal diese „Alles
Böse kommt von links“ – Rhetorik (was historisch eigentlich widerlegt sein sollte). Natürlich haben
die 68er (oder die Hippies wenn man so will) auch einigen Mist gebaut. Aber wie kann man jungen Leuten
die vor vierzig Jahren aus oftmals durchaus gutem Grund rebelliert haben, heute noch so verbissen hasserfüllt
begegnen. Es stimmt, ohne Linke und Liberale – und lass sie alle ihre Fehler haben – gäbe es noch immer
keine echte Gleichberechtigung der Geschlechter, wäre die Prügelstrafe noch immer ein gültiges Erziehungsmittel
und Homosexualität noch immer als Krankheit verschrien (was alles durchaus im Sinne einiger Leute hier
wäre). Die (deutschen) 68er waren junge Menschen, die gegen eine Gesellschaft revoltierten, die nach
wie vor unter dem Einfluss der gerade erst gestürzten Nazi-Ideologie stand. Punkt. Behauptet ja keiner,
dass sie die Weisheit neu erfunden haben, aber warum diese zornige Verteufelung. MFG Raphael
Ach Nachtlaterne Dass Sie anderen Leuten Engstirnigkeit vorwerfen, ist schon ein starkes Stück. Alles
Unchristliche ist also undeutsch. Wenn das keine Form rechter Philosphie ist, was dann? Und ziemlich geistlos.
Selbst die Buchstaben mit denen Sie Ihre Beiträge tippen, haben einen vorchristlichen Ursprung. Und praktisch
unsere gesamte Mathematik und Wissenschaft bassiert ausgerechnet auf dem, was wir von den Moslems geklaut
haben. Aber wie kann man mit jemanden diskutieren, der das Alte Testament als logische Grundlage für
seine Argumente verwendet? MFG Raphael
@Nachtlaterne Könnten Sie mal auf irgendein Argument eingehen, oder selbst ein Argument einbringen, anstatt
nur mit Beleidigungen und Vorwürfen um sich zu werfen. MFG Raphael
@Nachtlaterne Ich habe es in meinen anderen Postings hier schon gesagt. Warum weigern Sie sich so engstirnig
zu akzeptieren, dass „die“ deutsche Kultur, die Sie als so erhaltenswert empfinden, überhaupt erst ein
Ergebnis des von Ihnen so verhaßten Vorgangs der Kulturenvermischung ist. Praktisch alle kulturellen
Eigenheiten lassen sich letzten Endes auf andere Kulturen zurückverfolgen. Fast alles, was sie als deutsch
empfinden, ist es doch im Grunde gar nicht. Macht es Ihnen was aus, dass der deutsche Nationalsport Fußball
eigentlich aus England kommt, dass wir arabische Ziffern benutzen und lateinische Buchstaben, dass sich
fast jedes Wort auf eine andere „ausländische“ Bedeutung ableiten lässt. Denken Sie etwa, der christliche
Glaube sei „deutsches Kulturerbe“?? Und im Ernst, „die Deutschen haben Jahrhunderte als Volk Bestand gehabt“.
Ja, wann denn? Allenfalls gab es Jahrhunderte lang Klein- und Kleinst-Staaten, mit ähnlichen Sprachdialekten
und kulturellen Eigenheiten. Selbst mit der religiösen Einigkeit war es nie besonders weit her. MFG Raphael
@Raschal Eben. Worauf Herr Brenner wohl eigentlich anspielt, ist das etwas vorsichtige deutsche Nationalempfinden –
was offensichtliche historische Ursachen hat. Dass er sich auf diesen Begriff stürzt, begründet er wohl
mit dieser Umbennenung des Grundschulfachs Heimatkunde in Kulturkunde (kann mich nicht erinnern, eines
dieser Fächer gehabt zu haben). Scheint mir ein bisschen übertrieben seine Reaktion. MFG Raphael
@Stephanus Sie haben recht, Sie können die Hymne in voller Länge von Morgens bis Abends singen. So lange
Sie es nicht in einer Lautstärke tun, die als öffentliche Ruhestörung empfunden wird, brauchen Sie
den Arm des Gesetzes nicht zu fürchten. Allerdings dachte ich immer, dass sich eine Nationalhymne auf
eine Nation bezieht, nicht auf einen Sprach- oder Kulturraum. Weiß auch nicht, wie ich darauf komme.
Und natürlich denken sich die Kids aus Namibia nichts böses beim Singen des Liedes. Warum sollten sie
auch? Der historische Hintergrund, der zur Streichung zweier Strophen geführt hat, betrifft wohl kaum
sie. MFG Raphael
Dringendere Probleme @Kurt Das gehört wahrscheinlich zu den wenigen Dingen, welche die DDR besser gemacht
hat. Aber vermutlich hatte man damals auch dringendere Probleme (zerbombte Städte wieder aufbauen, sich
der eigenen Schuld bewusst werden, eine neue Demokratie errichten). Wenn den Leuten heute schon nicht
der Sinn danach steht, eine neue Hymne zu komponieren, wie hat’s wohl damals ausgesehen. Egal. Es ist
wie es ist, und wirklich, wie oft singt man schon die Nationalhymne? MFG Raphael
Das Deutschland-Lied Methusalix Interpretation der Hymne scheint mir auch die naheliegendste. Warum wir
an dem Lied festhalten, obwohl nur noch eine Strophe gesungen wird? Vermutlich würde die Debatte um eine
neue Hymne mehr Ärger bereiten, als die Sache eigentlich wert ist. Kein Politiker hat Lust darauf, sich
auf so einen Konflikt einzulassen. Besonders, da es tatsächlich immer drängendere Probleme gibt. MFG
Raphael
„Einheitsbrei“ ? @Dr. Heger Ja, die Verwischung von Kulturen löscht letzten Endes Kulturen aus – und
bringt neue hervor. Das ist ein kontinuierlicher Prozeß. Die ursprünglich hier beheimateten heidnisch
germanischen Kulturen wurden ebenfalls ausgelöscht. Durch die Römer, durch den christlichen Glauben,
durch unzählige ausländische Einflüße. Das was Sie und Herr Brenner so gefärdet sehen, ist überhaupt
erst durch den Vorgang entstanden, denn Sie nun mit allen Mitteln aufhalten wollen. Woher kommt denn die
christliche Religion, woher kommt unser Ziffernsystem, unser mathematisches Verständniss, unsere Wissenschaft
und Medizin, woher unsere Essgewohnheiten, wo wurden viele der Bücher geschrieben, die in unseren Regalen
stehen (einschließlich der Bibel). Selbst urdeutsche Nationalsymbole lassen sich oft auf andere Kulturen
zurückverfolgen. Und nun heißt es was? Bis hierhin und nicht weiter. Das hier ist das von Gott gewollte
„deutsch“? Frei heraus: Es ist mir egal, was das Neue Testament über die Vielfalt der Völker sagt. Vermutlich
wird es weiß, schwarz, rot und gelb in zweihundert Jahren nicht mehr geben. Weil sich die Völker schlicht
vermischen. Und dieser kulturele „Einheitsbrei“ geht darauf zurück, dass sich gewisse Konzepte und Ideen
langfristig kulturübergreifend durchsetzen. Es ist mir nicht ersichtlich, was daran verkehrt sein sollte.
MFG Raphael
„Die gottgewollte Vielfalt der Völker“ ??? Sehe das mit dem Heimatbegriff ähnlich wie Sirilo. Das dieser
Begriff verboten sein soll, ist mir absolut neu. Mir begegnet er jedenfalls überall und ständig. Vielleicht
kommt der Autor dieses Artikels einfach nicht genug raus. Wie dem auch sei, Sie verdammen die Verwischung
der „gottgewolten Vielfalt der Völker“. Wenn jemand so etwas sagt, komme ich nicht umhin, tatsächlich
rechtes Gedankengut zu vermuten. Was ist denn damit gemeint: Verwischung? Die Vermischung von Hautfarben?
China-Restaurants? Amerikanische Fernsehserien? Fakt ist, jede Kultur ist letztendlich eine Mischkultur,
das Produkt Jahrhunderte langer Völkerwanderungen und mal gewaltsamer, mal friedlicher Verbindungen.
Wäre es nicht so, wäre Deutschland niemals ein christliches Land geworden! Ihnen ist doch klar, dass
sich das Christentum nicht von Zentraleuropa aus ausgebreitet hat! Es geht auf antiken Multikulti zurück.
Und das ist doch der Punkt. Würde es Sie stören, wenn die islamischen Länder beispielsweise den christlichen
Glauben und die westliche Lebensart annehmen würden? Wohl kaum. Sie stört nicht die Vermischung der
Kulturen, sondern die Art wie sie sich vermischen. MFG Raphael
#31 Peter-Pan 21:15:22 | Mittwoch, 28. Februar 2007
…selbst eliminiert @VirVortis Ich gehe einmal davon aus, dass Sie das Wort Linke als Synonym für Liberale,
Beführworter des Rechts auf Abtreibungs, Homesexuelle und Leute die generell nicht ihrer Meinung sind,
verstehen. Ich glaube nicht, dass die sich bis 2025 selbst eliminiert haben. Spielt aber auch keine Rolle.
Weil nämlich die Linken, Liberalen, Abtreibungsbeführworter, Homosexuellen und Andersdenkenden von Morgen
„Ihre Kinder“ sein werden. Spätestens Ihre Enkel. Wenn sich religiöse Überzeugung so leicht vererben
ließe (und da können Sie allabendlich mit den Kleinen beten so viel Sie wollen), wären Menschen wie
Sie doch nie in die Minderheit geraten.
#20 Peter-Pan 00:37:11 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Christliche Literatur Als begeisterter Bücherwurm verschlägt es mich auch dann und wann in eine Weltbild-Filiale.
Ehrlich gesagt, das Angebot hat mich nie besonders begeistern können. Dass es einer christlichen Prägung
unterliegen soll, überrascht mich jetzt aber doch. Dort werden zahllose Fantasy-Romane, kirchenkritische
Thriller (wie Sakrileg), Esoterik und sogar Erotik angeboten. Ich stimme dem allgemeinen Konsens zu, dass
jeder Verlag, der sich auf so genannte christliche Literatur beschränken würde, ziemlich bald pleite
wäre. Im Ernst, wenn wir als Maßstab anlegen, dass J.K.Rowling, Dan Brown und Stephen King (aus welchen
bestimmten Gründen auch immer) unchristliche Bücher verfassen – was bleibt dann… Diese Autoren sind
nämlich noch relativ harmlos. Ich kann mir kaum vorstellen wie ein streng christlich orientierter Autor
überhaupt Spannung in einer Geschichte aufbauen will…
#50 Peter-Pan 22:50:36 | Dienstag, 16. Januar 2007
Und wenn’s die eigene Tochter ist… Zu diesem Thema kann man Tausend Dinge sagen, aber in einem Forum
wie diesem lohnt sich kaum die Mühe. Ich habe eigentlich nur eine Frage. Sie lässt sich in Variationen
auch zum Thema Homosexualität stellen, oder zu anderen Religionen / Lebensweisen. Für die ganz Harten
vielleicht sogar in Bezug auf Harry Potter. Die Frage richtet sich an die Leute, die finden, dass sich
die Unterschiede zwischen Mann und Frau auch in Bezug auf ihre Stellung und ihre Rechte in der Gesellschaft
wiederspiegeln sollten. „Was – in Gottes Namen – macht ihr, wenn eure Tochter (nahe an der Volljährigkeit
sage ich jetzt einfach mal) zu euch kommt und euch sagt, dass sie gerne Feuerwehrmann werden möchte?“
Im Ernst, die Antwort darauf ist doch das Einzige was zählt. Was, wenn es um die Wahl zwischen angeblicher
Gottgefälligkeit und dem eigenen Kind geht? Es ist doch leicht hier im Forum etwas von Mutter und Hausfrau
zu erzählen oder Leute über „wahres Lebensglück“ zu belehren – sowohl Toleranz als auch Intoleranz
funktionieren am Besten aus der Distanz, wenn man selbst nicht betroffen ist. Was ihr von Nanny haltet
(Riesen-Terry Pratchett-Fan übrigens), interessiert doch keinen wirklich – am wenigsten sie selbst. Gebt
mir hierauf bitte eine ehrliche Antwort? Was, wenn es das eigene Mädchen ist, das lieber einen klassischen
„Männerberuf“ will? Was macht ihr dann?
#45 Peter-Pan 23:45:01 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Herodes Kindermord Das der Kindermord durch Herodes nichts weiter als christliche Fiktion ist, wird in
den Geschichtsbüchern inzwischen mehr oder weniger als harte Tatsache geführt. Aber an einem Ort wie
diesem darüber zu streiten ist sinnlos, weil jeder der die Bibel für voll nimmt, sowieso alles für
falsch und atheistisch halten wird, was davon abweicht.
#13 Peter-Pan 23:33:51 | Sonntag, 31. Dezember 2006
bramachari, wovon redest du? @Brahmacheri Ich habe nicht zu Stärke oder Schwäche, Brutalität oder Rücksichtslosigkeit
von Männdern oder Frauen geäußert. Mein Punkt war lediglich, dass Ehen früher einmal nur desshalb
stabiler waren, weil Frauen von ihren Männern abhängig waren, weil sie sich de facto nicht scheiden
lassen konnten. Sie besaßen nicht einmal das Wahlrecht, konnten nur wenige Berufe erlernen und standen
vor Gericht schlecht da. Was hat das alles mit irgendwelchen Bodybuilderinen zu tun oder damit, wie hart
du arbeiten musst. @rudolfsohn Ist. Das. Dein. Heiliger. Ernst? Selbst wenn du Homosexualität für die
Wurzel allen Übels auf der Welt hälst, zeugt diese Wortwahl nicht gerade von christlicher Barmherzigkeit,
oder? Wünscht ihr Wahrhaftigen den Homosexuellen nicht normalerweise zumindest nur Einsicht?
#9 Peter-Pan 19:58:45 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Liebe neu begreifen??? @ Bruder Theophil: „wieder lernen, das Wort Liebe neu zu begreifen“ Mit anderen
Worten, früher wussten wir’s. Das was Ehen in früheren Zeiten so stabil machte, hatte wenig mit Liebe
oder Frömmigkeit zu tun, sondern mehr mit der praktisch vollkommen Abhängigkeit eines Ehepartners vom
anderen. Es ist noch keine neunzig Jahre her, da durften Frauen in Deutschland nicht einmal wählen. An
einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Lehre war nicht im Traum zu denken und an eine Gleichbehandlung
als Bürger schon gar nicht. Mit anderen Worten, sie mussten einstecken, was immer ihre Männer austeilten,
denn alleine waren sie chancenlos. Vielleicht werden heute ja mehr Ehen geschieden, aber dafür haben
sie heute auch mehr mit echter Liebe zu tun, als je zuvor in der Geschichte.
#5 Peter-Pan 17:29:13 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Scheidung kann richtig sein – Teil 1 Mir wird immer etwas unwohl, wenn christliche Moralwächter die hohe
Scheidungsrate verdammen. Irgendwo unter all den gut gemeinten Ratschlägen, stecken die Vorwürfe an
Frauen, die sich von ihren prügelnden Ehemännern trennen, oder Partnern die mit der Untreue ihrer bessern
Hälften (ob männlich oder weiblich) nicht mehr zurechtkommen oder an Männer und Frauen die tatsächlich
mit einem inakzeptablen Verhalten der Gemahlin, des Gemahls konfrontiert werden. Augen zu und durch heißt
die Devise dann und „… das soll der Mensch nicht scheiden …“ oder dergleichen mehr. Aber das ist Quatsch.
Manchmal ist Scheidung einfach richtig, und das zumindest sollte jeder der sich mit dem Thema befasst,
auch akzeptieren. Vielleicht strengen sich Ehepartner ja wirklich nicht genug an, aber ich sehe nicht,
wie es dem Kinderwohl förderlich ist, wenn eine zerrüttete und lieblose Ehe um „der Kinder Willen“ mit
Gewalt zusammengehalten wird. Natürlich ist es schön, wenn Kinder in einer intakten Familie aufwachsen,
aber geschiedene Eltern sind immer noch besser, als welche, die sich gegenseitig die Augen auskratzen.
#28 Peter-Pan 00:09:58 | Samstag, 30. Dezember 2006
Mord??? Was für ein Quatsch. Man kann ja über Euthanesie lange und treflich streiten, aber hier von
der Ermordung eines Hilflosen zu sprechen, ist schon Hohn. Dieser Mann hat mit aller Kraft, die er noch
hatte, für das Recht zu sterben gekämpft. Er ist dafür vor Gericht gezogen! Offensichtlich hat der
Doktor mit seinem Einverständnis gehandelt. Ihn einen Mörder zu nennen ist mehr als unfair.
#9 Peter-Pan 03:45:45 | Freitag, 29. Dezember 2006
Dummes Mütterchen? Für ein „dummes Mütterchen“ ist die Alte bemerkenswert redegewandt – und arrogant.
Hält sie doch offenbar jeden für dumm und unwissend, der nicht wie sie blind gläubig ist, der es wagt,
Fragen zu stellen oder am Zweifelhaften zu zweifeln.