waldemar hammel
Erstellt: 15:18:38 | Mittwoch, 3. Januar 2007
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27 Lesermeinungen
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Blasphemische Schweinerei
#106   waldemar hammel   13:57:29 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Katholizismus zur Sau machen …
Man kann den Katholizismus/ Evangelizismus und die anderen „…zismen“ gar nicht zur Sau machen, denn sie sind de facto intellektuelle Umweltverschmutzungen, also geistige Sauereien.
Andererseits sind Menschen bissige, eklige, hinterlistige, selbstsüchtige, niederträchtige Geschöpfe, und wenn es nicht Gott samt „…zismen“ bereits gäbe, das Menschtier so wenigstens einigermaßen in Schach zu halten, so wäre es eine gute Idee sie zu erfinden.
Dennoch ist die Geschichte nicht ganz sauber, denn ein Tier, welches sich ständig von einem selbsterfundenen Gott beobachtet, behütet, bedroht glaubt, das tickt einfach nicht ganz sauber. Verfolgungswahn nennt man die Krankheit, und Trost: Sowas ist heute behandelbar …
–--
Ich würde wenigstens schonmal die Beichte abschaffen, um so den Sündern ihre Alibifunktion weg zu nehmen. Und es sollte auch nicht jeder Drecksack zum Abendmahl zugelassen werden. Anderes ist für Gott einfach unzumutbar. Woher ich das weiß? Ganz einfach, Gott redet jeden Tag mit mir (bestimmt bin ich ein Heiliger?), und er klagt ständig darüber, wie unendlich satt er den Firlefanz mit den ganzen „…zismen“ und ihren Zismenopathen hat. Auch sehnt sich Gott danach, von den ganzen irren Betern in Ruhe gelassen zu werden, die ihn mit ihren ständigen Beklopptheiten und Petitessen rein in den Wahnsinn treiben.
–--
O-Ton Gott: „Eher werde ich zum Veganer, als dass mir auch nur ein einziger Kathole als intellektuell Exorzierter meinen Himmel versaut.“
Redaktion benachrichtigen Weihnächtliches Trauerspiel
#46   waldemar hammel   18:25:27 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Abtreiben oder nicht,
das darf heute kein religiöses Problem mehr sein, kann mit religiösen Antworten nicht adäquat beantwortet werden, sondern es ist ein biologisch-psycho-soziales Problemfeld, und da müssen rationale, gesellschaftlich tragfähige, politisch machbare und technisch durchführbare Antworten her.
Schäden minimieren – Nutzen maximieren.
Vielerlei Tierarten nutzen aktive oder passive Abtreibung zur Steuerung ihres Nachwuchses – so auch das Menschtier – ist also keine Ausnahme, nix mit Göttern und Teufeln, sondern biologische Norm in Form einer systemischen Rückkoppelung.
Die Übergänge zwischen Lebendem und Totem sind natürlicher Weise fließend, und daher ist es einzig eine Frage menschlicher Setzung = Definition, ab wann, wo, wie „Leben“ beginnen soll. Aus dieser Verantwortung kommen wir mit keinem Trick heraus, und kein Gott, keine Bibel kann sie uns abnehmen.
Die abstruse angebliche HyperAchtung vor dem fließend beginnenden Leben, zu welcher Religiöse sich ständig hysterisch versteigen, steht in krassem Gegensatz zur globalen Missachtung bereits fertig vorhandenen
Lebens von Menschen und innerhalb der Ökosphäre dieses Planeten.
Während man die Abtreibungsdiskussion bis in esoterischste Feinheiten hochziseliert, werden im Hintergrund jährlich ganz rustikal und wie selbstverständlich Aberbillionen von Euros ausgegeben um immer neue Tötungsmaschinerien zu erfinden, Kriege zu betreiben.
Jesu Wort: Kümmert euch (gefälligst) um die Lebenden und nicht um die Toten und/ oder noch Ungeborenen…
Redaktion benachrichtigen Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht
#51   waldemar hammel   17:57:00 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Das letzte Hemd hat tatsächlich keine Taschen …
eine schlichte Tatsache, von der sich eigentlich jeder leicht überzeugen kann.
Das dumme Wortspiel „Wenn jeder an sich denkt, dann ist ja an alle gedacht“ ist deshalb unzutreffend, weil das Gemeinwohl darin nicht vorkommt, und das Existierenkönnen jedes Einzelnen in einer vorgegebenen Lebensgemeinschaft aber u.a. mit davon abhängt, dass diese Gemeinschaft funktioniert.
Wenn in einem beliebigen System die Elemente des Systems nicht synergistisch zu den Systemfunktionen beitragen, dann zerfällt das System, welches letztlich auch das Existieren der Elemente überaupt erst ermöglichte.
Ein Modell dazu aus der Biologie wäre „Krebs“, da „denken“ Zellen und/oder Zellverbände (nur) an sich selbst mit der Folge, dass sie ihr Trägersystem und damit zuletzt auch sich selbst zerstören.
Ich sehe in solchem biologischen Modell eine gute Analogie zu Gesellschaften, in denen überbordender Lobbyismus (Eigensucht, Kriminalitäten = Dissozialitäten aller Art) solchem „Krebs“ funktional gleichkommt.
Das Spiel „Jeder gegen jeden“ erscheint nur Kurzzeitdenkern und Dummen „vernünftig“, denn wir sind als Einzelkämpfer ohne die Infrastrukturen eines funktionierenden Gemeinwesens überhaupt nicht überlebensfähig, gerade nicht in einer hochorganisierten, arbeitsteiligen modernen Gesellschaft.
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#294   waldemar hammel   17:26:40 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ist Gott so klein und schmächtig,
dass ihn ein gekreuzigter Plastikfrosch beleidigen kann, oder ein in Urin getränktes Kreuz?
Ich erinnere irgendwo gelesen zu haben, dass Götzendienste verboten seien, und den Satz: „Du sollst Dir keine Bilder machen …“ = KEINE! (weder bepisste, noch eingesegnete)
Demnach sollte der brave Christ also weder von Froschkreuzen beeindruckt sein, noch die üblichen Jesuskreuz-Figürchen anbeten, weder Madonnenfiguren noch HeiligenBildchen oder andere Amulette mit sich herumschleppen.
Wenn allerdings -wie ja überall zu sehen- schon die Christen selbst die ihnen zugedachten göttlichen Verordnungen nicht Ernst nehmen …
Redaktion benachrichtigen Blasphemische Schweinerei
#14   waldemar hammel   17:11:17 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Wer sich einen solchen Schwachsinn
genüsslich reinzieht, ist zu bedauern, nicht zu brandmarken. Solche verdrehten Zirkusspiele sind übrigens nicht „die Krankheit“, sondern (verzweifelte) Symptome einer solchen, welche die Kirche selbst über Jahrhunderte hinweg erzeugt hat.
Der kirchliche Versuch die menschliche Natur „fressen, saufen, scheißen, Kinder machen“ zu vermeiden, sie dem Menschtier zu verbieten, führt zum genauen Gegenteil, indem diese Natur-gegebenen Antriebe sich steigern, sich dabei krankhaft verformen, bis hin zu anormalen, perversen Fantasien samt ihren Auswirkungen.
Eine (Sperma)unbefleckte Gottesmutter impliziert automatisch eine andauernd befleckte Teufelshure, und in diesem armseligen Spannungsfeld aus lauter Anomalie soll sich unser bisschen Dasein abspielen? Nein Danke, beide Geschmacklosigkeiten sind mir als Hedonisten zuwider.
Ich bin aus guten Gründen kein Freund der Religion, aber ich bin auch keiner ihrer dumpfbackenen geschmacklosen Obszönisierung …
Redaktion benachrichtigen Die Karmelitinnen ziehen aus
#15   waldemar hammel   16:50:08 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Es gibt auch Neugründungen …
Mal keine Panik, es werden ja nicht nur alte Gemeinschaften aufgegeben, wie jetzt in Aachen, sondern auch neue installiert, wie zB bei Monschau/ Gut Reichenstein (60 km südl. von Aachen), eine neue Klostergemeinschaft (ich glaube, es gehen dort „LeFebres“? an den Start).
Ich vermute, der Zerfall des Klosterwesens liegt an der Selbstzufriedenheit der Gemeinschaften, an ihrem gewollten Hermetizismus, mit dem man halt leider keine neuen „Kunden“ begeistern kann, als Beispiel genau die Aachener Karmeliterinnen, die helfende und durchaus tragfähige Angebote zur Wiederbelebung verweigerten. Da steckt eine gehörige Portion tumbes Gewohnheitsdenken, Arroganz und Hochmut dahinter, Eigenschaften, die gerade von solchen Gemeinschaften überwunden werden/ überwunden sein sollten.
Wenn ich mich richtig erinnere, war Jesus weltzugewandt und kein obskurer Eigenbrötler, und Gott soll angeblich ein lebendiger Gott sein, der im Hier und Jetzt stattfindet und nicht in angstbesetzter, weltabgewandter Eigensüchtelei.
Redaktion benachrichtigen Die Judaisierung des Christentums
#41   waldemar hammel   17:12:29 | Freitag, 18. Juli 2008
@ Yerodin
[Wenn man mal ehrlich ist, dann ist das Christentum eine Patchworkreligion aus Judentum, Zoroastrismus und dem Gilgameschepos. Eine solcherart geschaffene Religion die aufgrund der Existenz von Vorläufern existiert muss sich immer an ihren „Geschwistern“ Reiben, wenn sie es nicht schaft sich eine eigene Identität zu schaffen.]
Ja, genauso sehe ich das auch.
Ist aber auch im Leben von Völkern und Ethnien so: Je weniger sich da Nachbarn in Wahrheit unterscheiden, desto mehr bekämpfen und bekriegen sie sich (dieser Effekt ist in der Soziologie bekannt).
Redaktion benachrichtigen Das Judentum, nicht das Christentum ist der Kern der westlichen Zivilisation
#260   waldemar hammel   12:10:01 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Gottlob
ist der Kern unserer westlichen Zivilisation – auf die wir uns übrigens nicht allzuviel einbilden sollten, denn es ist eine übliche Story von Mord und Totschlag, von Ausbeutung und Leid – natürlich nicht irgendeine Religion, weder jüdisch noch christlich, sondern das zwar elend langsame, aber dennoch fortschreitende eigene Denkenkönnen derjenigen Menschen, die an der geschichtlichen Entwicklung aktiv teilnahmen.
Ganz langsam emanzipierte sich das Bewusstsein von der Herkunft aus seinen eigenen „Steinzeiten“.
Religionen (aller Arten) waren und sind dabei Bremsen, welche diese kulturelle Entwicklung zwar deutlich verzögerten, aber nie aufhalten konnten.
Unsere kulturelle Entwicklung wäre heute ohne die über Jahrhunderte wirksamen Bremsen der religiösen Ideologien deutlich weiter, als sie realiter ist (man denke zB nur mal an die „Scholastik“, an Galilei oder an Bruno).
Irgendeine Religion (eine Ideologie = alle Religionen sind Ideologien primitivster Art) zum Kern einer Kultur machen zu wollen, das ist -einfach nur- kultureller Selbstmord (nennen wir es „Talibanismus“).
Auch das Christentum hat sich selbst längst zu kosmischer Asche degradiert.
Redaktion benachrichtigen Die Judaisierung des Christentums
#25   waldemar hammel   03:06:12 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Also auf ein Neues!
Auf zur christlich verbrämten Judenhatz – der Jude als Antichrist!
Wie borniert muss man sein, um solche uralten Kamellen erneut zu verkosten?
Historisch ist das ganze Christentum in all seinen Splitterungen ein Derivat der jüdischen Religion, wie übrigens der Islam ebenfalls. Und zu 99% gleicht sich das alles wie ein Ei dem anderen (leider, denn hier ist der Phantasiemangel eklatant), und um das vielleicht eine Prozent Differenz wird „heilig“ gestritten, und das seit Jahrhunderten.
Dabei ist das heute alles längst kalter Kaffee – meine Güte, Leute, aufwachen!, wir stehen auf dem Mars, sind aufgeklärt und haben heute weiß Gott andere Probleme als solche unsinnigen Spitzfindigkeiten, denen zudem jeder reale Gehalt fehlt, denn hier wird quasi „um Gottes Bart“ gestritten.
Auch dass, wie im Traktat impliziert, die ganze Weltgeschichte sich letztlich marionettenhaft nur um eine geheime jüdische Weltverschwörung dreht – uah…gähn… – wer daran glaubt, sollte sich in die nächstgelegene Psychiatrie einweisen lassen (gegen sowas gibts Tabletten!).
Gut zu wissen jedenfalls, falls es nochmal eng werden sollte für die Jiddles, dann hat Erez Israel heute die Atombombe, und „die schwarze Milch der Frühe“ aus
Celans Poem wird dieses Mal dann heller als tausend Sonnen sein = denn nicht noch einmal …!
Redaktion benachrichtigen Eine große Lüge
#66   waldemar hammel   02:39:42 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Aus Che lernen
Man kann aus dem Fall Che auch noch Folgendes lernen:
(a) Idealisten wie Che, Jesus, Giodano Bruno u.a. enden bedauerlicher Weise immer an irgendwelchen Kreuzen (ohne ihre Ziele zu erreichen)
(b) Idealisten sind deshalb so gut wie immer bedauernswert, weil die Mehrzahl der Menschen noch bedauernswerter ist, nämlich bedauernswert phantasielos, feige und dumm
(c) Je phantasieloser, feiger und blöder die Masse der Menschen, desto notwendiger sind Idealisten
(d) Punkt (c) führt wieder zu Punkt (a) – das Ganze ein Hamsterrad oder Teufelskreis – ein armseliger geistiger Kurzschluss, den man aber „historischen Fortschritt“ nennt.
Der CheGuevara war in gewissem Sinn eine Art Nachfolger des Schneiders von Ulm, er konnte intellektuell dort noch fliegen, wo gewöhnliche Menschen nichtmal mehr mit Krücken hingelangen. Aber das können die Phantasielosen aufgrund ihrer Behinderung natürlich logischer Weise nicht begreifen.
Redaktion benachrichtigen Wird George W. Bush katholisch?
#29   waldemar hammel   13:49:13 | Sonntag, 15. Juni 2008
Bush und der Papst
Gottlob geht die anachronistische Ära Bush nun zu Ende (gespenstisches Trauerspiel), und die Ära des jetzigen Papstes ist bereits zu Ende (ein mittelalterlicher Meteorit, der in der Atmosphäre der Neuzeit verdampft), nur hat Benedikt es noch nicht begriffen.
Die beiden Herren sind körperlich „alt“, geistig aber Dinosaurier-uralt, und daher könnten sie Brüder sein, beide sind eigentlich „vor langer Zeit schon Verstorbene“, sowas wie re-animierte Comic-Figuren der unguten Art.
Ob der debile Bush jetzt noch auf seine alten Tage katholisch wird, und/oder der Stacheldraht-Benedikt weiterhin offiziell Kriegen neutral gegenübersteht (und sie hintergründig fördert), das ist nur noch für die Steinmetzen ihrer zukünftigen Grablegen wichtig.
Diese Art von intellektueller Umweltverschmutzung hat sich jedenfalls nun zu Ende gelebt, da in USA mit Barack Obama ein neuer Stern aufgeht, der nichtmal die üblichen Bestechungsgelder der „Weisen“ anzunehmen bereit war.
Redaktion benachrichtigen Eine große Lüge
#49   waldemar hammel   13:24:47 | Sonntag, 15. Juni 2008
Der Mythos „Che“
Solange es vermeidbaren Hunger auf der Welt gibt, menschengemachtes Unrecht, vorsätzlich verursachtes Leid – solange wird es Erlöserfantasien geben. Das ist ein uralter Hut!
Der Mythos „Che“ ist/war eine solche, übrigens genauso wie auch „Jesus“ eine solche war und ist. (man beachte die verblüffende hintergründige äußere und innere Ähnlichkeit all solcher Erlösergestalten).
Und gerade weil sich solche Mythen zwillingshaft ähneln, leben ihre jeweiligen Anhänger in mitunter bittersten Feindschaften gegeneinander. Daher kein Zufall, wenn Christen jetzt, nach Ende der „kommunistischen Legende“, im Rahmen eines „rollback“ eine quasi-Reconquista versuchen, den Che-Mythos zu nullen.
Bei ALL solchen Mythen bitte immer beachten:
Es ist Dummes, Menschengemachtes, aus Verzweiflungen Geborenes – es ist von Anbeginn immer nichts Reales daran und nichts darin – es ist nur Phantasieren von einer besseren Welt, die im Prinzip zwar naturgesetzlich möglich wäre, aber unter Menschen mit all ihrer angeborenen Niedertracht auf diesem Planeten bisher unmöglich geblieben ist.
Laut SIPRI Weltrüstungsausgaben von ca 1 Billion Dollar jährlich ( = 1.000.000.000.000 $), ein einziger Schuss aus einem Panzer kostet ca. 20.000 Dollar und kann Infrastruktur-Schäden von 100.000den $s anrichten – man brauchte gar keine ausgeflaggten Erlöserfiguren, um die Welt zu verbessern, man müsste nur das konventionelle Menschsein, dieses „die Sau rauslassen“ aufgeben …
Redaktion benachrichtigen Die Alternative: Beten oder nachbeten
#75   waldemar hammel   12:52:28 | Sonntag, 15. Juni 2008
zum Thema „Exorzismus“
Das ist mittlerweile gar nicht mehr so hirnrissig, wie man meinen sollte. Beim Zustand unseres heutigen Gesundheitssystems in BRD, das nicht nur die Kranken kranksein lässt, sondern auch seine Mitarbeiter noch zusätzlich krankmacht, scheint das mittelalterliche Exorzieren tatsächlich eine vernünftige und praktikable Methode mit vielen Vorteilen: Kosten-Ersparnis, man braucht nur noch kirchliches Personal, nebenwirkungsfrei, rezeptfrei, keine monatelangen Wartezeiten vor Arztpraxen, keine Praxisgebühren, usw.
Tabletten und schulmedizinische Untersuchungen werden ja bereits schon momentan zunehmend durch Snoozeln, Aromatherapien und Homöopathologien ersetzt.
Ich hatte immer schon den Verdacht:
Ob ein schlecht-ausstudierter Arzt in Weiß nun den Pschyrembel aufschlägt, oder ein schwarzgekleideter Pope die Bibel, das ist für den „Patienten“ im Endeffekt letztlich irgendwie dasselbe.
Und der bekannte Spruch „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott“ leitet zu einem neuen Ravensburger Spiel für Betroffene: „Wir würfeln uns eine Krankheit aus samt Diagnose“ und die notwendige Behandlung dann im exorzierenden Beichtstuhl oder von Pharmavertreter direkt (statt von seinen ärztlichen Lakaien).
Redaktion benachrichtigen „Ich verbrenne!“
#13   waldemar hammel   20:56:34 | Dienstag, 9. Januar 2007
Ich kann methusalix Rede hier
nur unterstützen (auch ich aus dem mediz.Bereich, und auch ich als damals junger Mann -in Mainz- Erfahrung mit Vincentinerinnen (60ger/70ger Jahre).
Heutzutage ist eine schmerzlose Sterbehilfe technisch leicht möglich, man soll dies in aussichtslosen Fällen nur nicht Pfuschern überlassen, sonst kommt der Tod oft genug, wie Gerichtsmdeiziner gerne ausdrück(t)en (zB Wolfgang Dürwald) „im Schneckengang“, und dann wird’s oft sehr grausam.
Es ist aufschlussreich, dass Religiöse hier ein möglichst langsames, qualvolles Sterben als religions- und damit gotteswillen-konform annehmen.
So metzelte man einst auch Eingeborene (Heiden), schlug zB in Südamerika die Indiokinder mit den Köpfen gegen Wände, sie zu töten. Conquistadoren, christliche Analphabeten natürlich, der Abschaum der Menschheit, aber mit Kreuz und Bibeln bewaffnet.
Begründung für die vielen christlichen Genozide an eingeborenen Völkern durch Jahrhunderte hindurch: Ein gewaltsames Verrecken dient dem Seelenheil des Heiden. Welcher geisteskranke und menschenverachtende Zynismus steckt im religiösen Wahn!, und wie notwendig deshalb, Religionen mit Argusaugen und Misstrauen zu bewachen und insoweit zu kontrollieren, dass sie niemals mehr die Oberhand in Punkto „Macht“ bekommen.
Redaktion benachrichtigen Beleidigend + …
#7   waldemar hammel   20:40:11 | Dienstag, 9. Januar 2007
für gott ist nichts unmöglich ???
Ein Rabbulismus zur vermeintlichen Allmacht Gottes gefällig?
Kann Gott einen Stein schaffen, der so groß ist, dass er ihn selbst nicht mehr anheben kann?
Schafft er einen solchen Stein und kann ihn dann selbst nicht mehr heben, ist er nicht allmächtig.
Kann er solchen Stein aber gar nicht erst schaffen, ists mit der Allmacht auch nicht weit her.
Wie man sieht, hat nicht nur der Papst Probleme mit polnischen Bischöfen, sondern auch Gott bereits mit simplen Steinen …
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#73   waldemar hammel   01:39:36 | Montag, 8. Januar 2007
Ich fürchte, der Titel
„Das Irrenhaus der deutschen Kirche“ greift zu kurz, es hieße richtiger wohl „Das Irrenhaus Kirche“ …
Redaktion benachrichtigen Informant ohne Informationen?
#18   waldemar hammel   01:36:33 | Montag, 8. Januar 2007
Keine Aufregung bitte,
ich mache den Bischofsjob in Polen gerne, denn er ist sehr gut dotiert, verspricht Macht und Einfluss und vielerlei außergeistliche Vergnügungen dazu.
Und das bisschen Predigen von immer alten Litaneien, das mach ich ganz nebenbei – wozu sonst bin ich Hobbyschreiber und -Redner?
Ich bin auch nicht vorbelastet, war nie beim Geheimdienst, nicht beim Militärdienst, trinke nichtmal Messwein (nur Messkaffee als neue liturgische Erfindung), und Lateinisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch kann ich auch.
Ich bin auch flexibel und mache, je nach Wunsch, alte Messen, oder neue oder ganz neue, vielleicht selbsterfundene, wo man beim Predigen und Zuhörenmüssen zB Kaffee trinken und Tabak rauchen darf- und „Wind ins Glaubenssegel“, das krieg ich auch hin, denn Polen liegt ja nicht in den „Rossbreiten“. Und notfalls muss halt noch eine Zeitlang mit dem Glaubensschiff vorgespannten Barkassen gepullt werden, bevor ich das Glaubensschiff soweit hab, dass ich „Klar Schiff zum Gefecht“ anordnen kann („Herr Kardinal-Staatsekretär, wir wollen Feuer eröffnen, lassen Sie bitte die Segenssprüche der Luv-Seite jetzt laden und ausrennen!“)
Das einzige Problem: Ich bin schlank (1,84 bei 75 kg)und brauchte neue Bischofskleider, da mir die vorhandenen Feist- und Rollmops-Gewänder (1,60 bei 180 kg Bischof-Standard) leider nicht passen.
Aber das ist ja nur eine Petitesse.
Ich bewerbe mich hier also ganz öffentlich um den Bischofsstuhl (und vor Allem natürlich um das einträgliche Amt)!
Redaktion benachrichtigen Ein evolutionärer Knacks?
#55   waldemar hammel   01:03:01 | Montag, 8. Januar 2007
Sehr verehrter methusalix,
natürlich weiß ich um Volvox und ähnliche, bei denen die organische Sterblichkeit für den naiven Beobachter anfängt, weil „Leichen“ übrigbleiben.
Indes sterben, rein-logisch betrachtet, auch bereits Einzeller, denn nach ihrer Verdoppelung per Zellteilung ist das Originalwesen verschwunden (ohne residuale Leiche natürlich). Kleiner Zaubertrick der Evolution – hihi…
Vereinfacht gesagt, zeigt die Ebene „Volvox“ (Mehrzeller mit Gewebedifferenzierung) nur einen Phasensprung in der Methode der Vermehrungstechnik an.
Auf uns übertragen heißt das dann: Wir sind aus evolutionstechnischen Gründen sterblich in Form von übrigbleibenden Leichen, weil just damit unsere Vermehrung sichergestellt ist, oder anders gesagt: Ab einem gewissen Punkt der Entwicklung eines Mehrzellers ist es energetisch günstiger, wenn die Gene „springen“ und einen neuen Körper aufbauen, anstatt den alten dauer-zu-reparieren und sich zB auch mit den ganzen Parasiten herumzuschlagen, die sich im Lebensverlauf an ihn adaptiert haben.
Im Bild: Die Gene der Mehrzeller sind sowas wie kleine „Asoziale“. Sie bauen um sich herum Körper als Wohnhäuser, dann leben und nutzen sie diese Körper rigoros und ohne Rücksicht auf Verluste ab, und wenn dann alles kaputt ist, sind sie selbst schon längst weitergezogen und basteln an neuen Wohnhäusern für sie selbst: Generationenwechsel.
Auch daraus folgt aber keine vernünftige Auferstehung oder wenigstens eine sinnvolle, sondern das genaue Gegenteil: Tot ist tot und bleibt tot!
Redaktion benachrichtigen Der Schlüssel + …
#3   waldemar hammel   01:05:01 | Sonntag, 7. Januar 2007
Das Geheimnis der Maria ist,
dass es kein Geheimnis gibt.
Es ist bekannt, dass die entsprechende Textstelle – richtig übersetzt- von einer „jungen Frau“ spricht, die ein Kind bekam. Die Übersetzung „Jungfrau“ ist schlicht falsch – und wird trotzdem bis heute absichtsvoll und Leute vorsätzlich verdummend von der Ecclesia beibehalten.
Und, ein jeder weiß doch auch, dass „Jungfrauen“ keine Kinder kriegen.
Was wäre das auch für ein dümmlicher Gott, der es nötig hätte, solch primitiven Budenzauber zu inszenieren, und mit solch blödsinnigen „Wundern“ zu glänzen.
Im Gegenteil ist dieses Pseudowunder einer absichtlich beibehaltenen Falschübersetzung sogar sowas wie Gotteslästerung.
Redaktion benachrichtigen Ein evolutionärer Knacks?
#53   waldemar hammel   01:22:24 | Samstag, 6. Januar 2007
@ methusalix
Sie schrieben weiter unten:
[(Sterblichkeit) tritt erst in höheren Organisationsformen auf. Genau gesagt erst bei Volvox spec… Darunter ist jedes Lebewesen potentiell unsterblich.]
(1) Das heißt nicht „volvox“, sondern VOLVO, und natürlich ist man in einem VOLVO (fast) unsterblich, wegen der soliden Bauweise. Deshalb leb ich zB noch immer.
(2) Sie vergaßen die nur scheinsterblichen Christenmenschen, denn für die Guten ist der Tod nur ein Witz, weil sie ja nach oben hin wieder auferstehen, und für die Bösen ein allerdings schlechter Scherz, weil sie nachtodlich in Fegefeuern schmoren, oder im Direktflug zur Hölle gelangen.
Glauben Sie mir nicht?
Doch, ist so, und zwar völlig plausibel sogar. Denn weil Jesus gestorben ist, sterben seine christlichen Anhänger seither nicht mehr – ist doch logisch, oder?
Nur sehr dumme Leute könnten auf die Idee kommen „Wenn schon selbst der Oberchrist Jesus sterben musste, dann wir geistlichen Normalverbraucher doch wohl erst recht?“ Aber schon dieser Gedanke ist gotteslästerlich und führte bis vor Kurzem zur Scheiterhaufenisierung solcher Denkenden, weshalb das Denkenkönnen ganz allgemein im Zeitverlauf innerhalb des Christentums fast völlig ausstarb, denn bei andauernden Denkverboten fehlt zuletzt die Übung in dieser gefährlichen Kunst.
Sie vergaßen auch Adam&Eva, unsterblich bis zum Gespräch mit der Schlange und dem provokanten Apfelessen. Danach erst wurden sie, Gott unheimlich geworden, auf einer einsamen Insel interniert, Welt genannt.
Redaktion benachrichtigen Eine Nummer zu groß
#56   waldemar hammel   01:01:11 | Samstag, 6. Januar 2007
@ Fatma
Nun mal gaaaanz ruhig.
Alle Religionen -ALLE- sind Ideologien, und es ist aus der Geschichte bekannt, dass keine einzige Ideologie jemals wirklich friedlich gewesen wäre, und keine einzige Religion natürlich.
Aus diesem Grund kaufen sehr viele Menschen weltweit heute den Religionen ihre ständig heruntergeleierten Friedens- und Heilsversprechen nicht mehr ab, und sind entweder ohne Religion, oder sogar religionsfeindlich eingestellt.
Gerade auch, dass sich (Ideologien) und Religionen besonders gerne untereinander streiten und bekämpfen, ist ein uralter Hut, und ungezählte Menschen sind dabei bereits umgekommen.
Es ist vernünftig, dies in Zukunft zu vermeiden, indem man ALLE Religionen entmachtet, sie zur reinen Privatsache erklärt – und indem man unbedingt Staat, Gesellschaft und private Religiösität genauestens voneinander getrennt hält.
Denke Du mal über den Satz von Marx nach „Religion ist das Opium des Volkes“, übersetzt: „Religion ist das Rauschgift für die kleinen Leute, die sich teure Drogen nicht leisten können, um sich ihr Elend und ihre Dummheit hinweg zu halluzinieren – Religion als Trostpflaster gegen das Elend des Lebens, denn es ist immer viel einfacher irgend etwas zu glauben als zu wissen.
Religionen sind völlig untaugliche „Kochrezepte“ zum Leben, wenn man als freier, selbstbewusster Mensch leben will, und nicht als unterwürfige Kröte mit Dauerängsten vor Gottesstrafen.
Redaktion benachrichtigen Neue Töne aus Deutschland
#114   waldemar hammel   18:11:56 | Freitag, 5. Januar 2007
Meine Güte, welch ein Aufwand um die Form
der Messen! Die Verpackung über den Inhalten = Schwindelpackungen.
Wenn ich Bischof wäre (sei Gott davor bewahrt), hätte ich nicht nur volle Kirchen, sondern müsste wohl noch anbauen, denn ich würde das Christliche einfach wörtlich nehmen als: „Fröhliche zu sozial funktionsfähige Religion, in deren Rahmen man sich rundum geborgen fühlt“, und die einen selbst mit Rat&Tat auch für den Alltag weiterbringt.
„Wo zwei von euch sind, da bin ich unter euch“ – also Leute, her mit Menschen aller Couleuren, Gott ist nicht nur unter euch, ihr alle tragt ihn in euch, und je mehr zusammenkommen, desto stärker ist seine Präsenz zu spüren.
„Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken“ – also her mit den Armen, den Pennern, den Kranken, den Alten am Ende ihrer Leben, her mit Asylanten und Ausländern, her mit Muslimen, Hindus usw., alle solche: Raus aus den Ghettos und mitten hinein in den Rahmen der Lithurgie (Trauerklöße draußenbleiben)
„Gott ist das Licht“ – also die Kirchen richtig beleuchten
„Gott ist Wärme“ – also im Winter Kirchen heizen, dass die Leute darin wirklich Platz nehmen können, und nicht nur auf Besuch dasind.
„Gott macht satt“ – also die unbequemen Kirchbänke raus, und riesige Tische und Stühle und Liegemöglichkeiten hinein, und dann auftragen zum fröhlichen Zusammenessen und Trinken, zur Gemeinsamkeit des Miteinanderredens, des sich-Kennenlernes, sich-Austauschens.
Einladung an die Moschee: „Sonntag kommen, gibt Feiern und Essen!“
Wär alles sooo einfach …
Redaktion benachrichtigen War ein Kardinal der Mörder?
#9   waldemar hammel   17:23:18 | Freitag, 5. Januar 2007
Kardinäle morden nie,
und Bischöfe usw. auch nicht, auch nicht sich gegenseitig, selbst wenn die moderne Gerichtsmedizin in jeder dritten älteren untersuchten Kirchenoberen-Leiche Gifte, Knochenbrüche oder Schädeleinschlagungen usw. diagnostiziert. Das Mittelalter war halt eine sehr lustige Zeit!
Denn „Mord“ ist eine Tötung aufgrund niederer Beweggründe, und niedere Gründe für irgendwas können Kirchen-Obere gar nicht haben, stehen sie doch 24/6 in himmlischen Diensten, und sonntags ruhen sie aus.
Sollte ein Kardinal doch einmal, und das natürlich dann völlig unbewusst, zur Arsenflasche greifen oder gegriffen haben, dann wird und wurde seine Hand dabei vom Willen des Allerhöchsten gelenkt und zum Wohl aller, auch eines solcherart dann zu Tode Kommenden, der sich ja immerhin mit irgendwanniger Auferstehung über die Petitesse seines „ganz überraschenden Versterbens“ hinweg trösten kann.
Dass der Allerhöchste, immerhin Schöpfer der Welt und sich daher auch in Chemie und Toxikologie bestens auskennend, seinen ganz privaten Spaß an den Wirkungen von Giften auf Menschen hat, und das je subtiler, desto lustiger, kann man nicht der Ecclesia oder den Kardinälen usw. anlasten, denn sie sind nur Diener und werden lediglich von Gott genötigt, seinen Willen in der Welt zu exekutieren und ihm also Hirn, Herz und Hände auszuleihen.
Auf dem bekannten Verstümmelungs-Konzil von Dummbeutélien in 1312 wurde ja bereits festgelegt, dass Gott keine eigenen Finger, Arme, Beine, und kein eignes Hirn mehr zu haben hatte
Redaktion benachrichtigen Was war das peinlichste Ereignis des Jahres 2006?
#61   waldemar hammel   17:00:31 | Freitag, 5. Januar 2007
Das peinlichste Versehen 2006
war die erneute Behauptung der NASA, sie sei ab 1969 im Rahmen der Saturn/Apollo-Missionen mehrmals auf dem Mond gelandet.
Denn wie Papst Clemens, der vierundsechzig-einhalbte und bekannte Karfreitags-Tintenfische-Maldizierende im Jahre 1269 ex cathedra und infolgedessen als Dogma, und deshalb als unumstößliche und nicht-hinfliegbare und dort landbare Wahrheit mit des Höchsten Hilfe erkannte, gibt es den Mond gar nicht, und nur Heiden, Pharisäer, Albigenser, Körneresser-Verachter und Ablass-Abholde glauben mondlich, besser „glaubten“, denn post-Scheiterhaufen glaubten sie dann an garnix mehr.
Und „Apollo“ ist, wie jeder gute Christ weiß, ein alter heidnischer Gott, dessen Mondlandung in der Bibel nirgends erwähnt ist, auch nicht in den Apokryphen auftaucht. (wobei NASA ja nur behauptet, Apollo habe in ‘69 das Mondlandefahrzeug im Huckepack von der Erdumlaufbahn bis zum Mond geschleppt, was aber ebenfalls biblisch nicht verzeichnet ist, und nichtmal in Jesu Vortrag über die Galaxien-Entstehung im Tal Geth-wissen-now anlässlich der Sonnenfinsternis des Jahres null während Christus auftaucht)
Und „Saturn“, das müssen wir alle seit der entsprechenden Dogmenverkündigung von Papst Simplicius V, dem Hochintelligenten, einfach glauben, ist keineswegs ein riesiger Gasplanet, sondern als Licht am Himmel der drohende linke Zeigefinger des Allerhöchsten, der auf alle diejenigen Bücher hinweist, die noch verbrannt werden müssen, oder auf den katholischen Index verbotener Bücher sollen.
Redaktion benachrichtigen Eine Nummer zu groß
#53   waldemar hammel   16:21:47 | Freitag, 5. Januar 2007
Ja, wir werden
zweifellos von den Muselmanen überrannt.
Im Artikel wird die Gefahr sogar noch schwer untertrieben mit:
„Es gibt in Belgien mehr Muslime als Christen in Bangladesch“, (pfui deibel aber auch, sag ich da)
denn nach meinen neuesten Forschungen gibts in Montenegro mehr Muslime als Kakteen auf dem Mars, und die NASA hat sogar herausgefunden, dass es im hessischen Wiesbaden weit mehr Moslems gibt als Treibhäuser für Erdnüsse auf dem Saturnmond Titan.
Hilfe Herr Papst, der Muslim-Tsunami rollt auf uns zu!
Aber, wo das Leid derart groß, da auch die Tröstung, Lechzung und Weidung der Schafe auf grüner Aue nicht fern:
Im ‘Bad Mariä Heimsuchung’ (994 lebende und 3564 noch nicht wiederaufauferstandene Einwohner) und ‘Sankt Jacobus vom Weidenstämmlein’ (1654 leb./ 8446 n.n.w. EW) gibts dafür weit mehr gute lebende und auferstehungs-erwartende Christen als normale Menschen, sodass man diese gottesfürchtigen Marktflecken als Tourist nur mit einem Wärter betreten darf, den man dort „Faselan“ nennt.
Wenn man alle Christen, auch die noch wiederauferstehenden, HeiligenInnen, ProselytenInnen (= 40 FastenchristenInnen pro Selyt) und Erzengel (Blei-, Eisen-, Mangan-, Kupfer-, Zinn-, Natrium-Engel, die zählen immer als 8000 gewöhnliche Christen) zusammenzählt, dann hat man ganz bestimmt mehr, als die Anzahl der Moslems, denn die Intellektualität des Christentums ist ja mehr als 700 Jahre älter als die ihrer muslimischen Kollegen, was man auch an ihrer auffallenden Erosion bemerkt.
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#51   waldemar hammel   11:07:59 | Freitag, 5. Januar 2007
Richtigstellungen
@ laikos:
Die Giordano-Bruno-Stiftung ist im Internet online, bitte sich dort belesen. Im Übrigen ist eine „Stiftung“ kein „Verein“. Die Akteure der GBS sind natürlich gerade eben keine „Sekte“, weder eine a-theistische, noch eine anti-theistische, sondern eine völlig freiwillige Zusammenkunft von Menschen (Mitgliedern, Unterstützern, freiwilligen Mitarbeitern – genderneutral) zum Zweck, gemeinsame -Geisteshaltungen auf naturwissenschaftlicher Grundlage- zu elaborieren und sie so auszuformulieren, dass ihr gesellschaftlicher Einfluss nicht weiterhin und in undemokratischer Weise negiert werden kann. Das grundlegende Ziel der GBS ist -ganz einfach gesagt- die schlichte Fortführung der europ.Aufklärung (auch, aber bei Weitem nicht nur) hinsichtlich des historisch bedingten Einflusses von Religionen auf Staat und Gesellschaft.
@ methusalix:
Die Giordano-Bruno-Stiftung ist nicht „mein Verein“, obwohl die Idee zu einer solchen Stiftung durchaus von mir hätte stammen können. Religiöse Menschen (egal welchen Glaubens) sind natürlich NICHT von der Mitgliedschaft, Mitarbeit oder Unterstützung der GBS ausgeschlossen, nur dürfte es von der Logik und Ehrlichkeit zu sich selbst her schwer hinzubekommen sein, „Religion“ (egal welche) einerseits als Ideologie zu erkennen und ihr deshalb entsprechend kritisch gegenüberzustehen, und andererseits aber nach religiösen Grundlagen und Vorstellungen leben zu wollen.
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#38   waldemar hammel   15:22:37 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Einige Anmerkungen zu obigem Artikel – aus Redlichkeit: Richtigstellungen I:
(1) Es handelt sich bei der Giordano-Bruno-Stiftung nicht um einen simplen undifferenzierten „religionsfeindlichen Verein“, sondern um eine längst überfällige Zusammenführung von einfachen Menschen und Spitzenwissenschaftlern aller möglichen Bereiche, deren Weltbilder und Lebensentwürfe ohne die überkommenen magischen Weltbilder und das tradierte magische Welterleben auskommen, weil ihr Welterleben rational und von den modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen durchdrungen ist, die mit religiösen Vorstellungen völlig unvereinbar sind.
(2) Die zentrale Aufgabe der Giordano-Bruno-Stiftung ist es, für die tatsächliche gesellschaftliche Mehrheit der Menschen, welche die absurden Inhalte der Religionen und Esoteriken nicht mehr zu ihren zentralen Lebenentwürfen machen, ein wirksames soziales und gesellschaftspolitisches Sprachrohr zu sein, um so ein demokratisches Gegengewicht zu bilden zum historisch bedingten und bis heute andauernden gesellschaftlichen Übergewicht und Einfluss der Religionen auf Politik und Kultur.
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