Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Den Mut, diesen Schwachsinn seiner Eminenz persönlich mitzuteilen hat dieser Herr Mayr offenbar nicht,
sonst hätte er nämlich den Sekretär Kardinal Schönborns angerufen (der heißt übrigens Johannes Fürnkranz
und hat die Durchwahl 3726) und sich einen Termin geben lassen. Vielleicht hat er das ja auch getan und
keinen bekommen! Wäre nicht verwunderlich! Der Kardinal hat mit Sicherheit Wichtigeres zu tun, als sich
die Ergüsse eines solchen geistigen Blindgängers anzuhören! Frau Faber ist zu bedauern, hat aber völlig
richtig reagiert. Gratulation an sie!
#14 pfarrverweser1 09:51:22 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ möchtegern-kathole: Es geht hier nicht um die tägliche Messe! Es gibt Pfarren, in denen von Montag
bis Samstag Morgen acht und am Wochende sechs Messen gefeiert werden! Da wird die Ausnahme der Trination
zur Regel…
@ confiteor et al. So kann man die sonntägliche Eucharistiefeier auch konterkarieren! Das schlägt dem
Fass ja echt den Boden aus! Ich sehe schon ein, dass zu gewissen Festzeiten, wie eben gerade zu Weihnachten
und danach, viele Gottesdienste gefeiert werden. Aber müssen das immer Messen sein? Es gibt da sowas
wie die Liturgia horarum! Also warum nicht statt einer Abendmesse eine Vesper oder statt einer Frühmesse
Laudes??? Vielleicht hat ja Pfarrer Breitenbach sein Brevier verlegt… Oder ist nie auf die Idee gekommen,
dass das Stundengebet, zu dem er verpflichtet ist, eigentlich das Gebet der Kirche, also unser aller Gebet
ist. Eine Pfarrgemeinde (deren Mitglieder in der Regel, alles, was in der Kirche stattfindet, als „Messe“
bezeichnen – bis hin zur Tauffeier) dazu zu motivieren, die Tagzeitenliturgie mitzufeiern, ist allerdings
sicher anstrengender und erfordert größeren Ideenreichtum, als das zu kopieren, was im Advent sowie
an jeder Straßenecke offeriert wird: Punsch und Schmalzbrot. Blöd ist halt nur, dass beides in einer
Kirche nichts verloren hat!
#34 pfarrverweser1 03:04:04 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Sine ira et studio, aber diese „Priester“ gehören samt ihrem „Bischof“ nach Dschibuti versetzt. Dort
können sie ja dann schauen, wie weit sie mit ihrem Rumänisch kommen! Auf solche faschistoiden Elemente
kann die katholische Kirche gerne verzichten!
Ein gar köstlicher Witz von diesem Afterdingsda! Habt ihr Piefke euch jemals gefragt, warum euch keiner
leiden kann? Die Antwort findet ihr hier auf hetz.net in euren Postings! Schaut euch doch mal euren Kirchenbesuch
an! Bei uns werden jedenfalls keine Kirchen zu Discos oder Supermärkten umgebaut! „Bella gerunt alii.
Tu felix Austria nube!“ Umgelegt auf das Thema: haut ihr ruhig auf uns hin. Wir in Österreich sind allemal
katholischer als ihr. Und das nicht trotz WB Krätzl, sondern gerade auch wegen ihm! Nehmt das gefälligst
zur Kenntnis! Franziskus hat das ausgezeichnete Buch Krätzls „Im Sprung gehemmt“ zitiert, das ich mit
großer Freude gelesen habe. Hat irgendein deutscher Bischof Vergleichbares zu bieten? Nicht, dass ich
wüsste! Die Kirche in Österreich (und auch weltweit) mag ja durchaus im Sprung gehemmt sein, die Autoren,
Kommentatoren und sonstigen Wichtigtuer in diesem Forum sind jedoch viel zu träge, zu dumm und zu feig,
um überhaupt daran denken zu können, jemals zum Sprung anzusetzen, schon gar nicht zu dem über den
eigenen dumpfbackenen Schatten! Mögen sie alle in ihrer scheinheiligen Selbstgefälligkeit in Frieden
schlafen! Aber bitte mit dem Rücken zum Volk und lateinischem Geschnarche!
Zum Kotzen ist dieser „Artikel“ von einem hinterwäldlerischen Feigling, der nicht den Mumm hat, seinen
Namen unter diese Anhäufung von Unrat zu setzen! Ich halte es da mit franziskus. Denn wäre Groer nicht
gewesen, wären 10.000e Katholiken noch immer in der Kirche. Dasselbe gilt übrigens auch für Krenn!
Ein wahrhaft kongeniales Paar und überaus erfolgreich im Vertreiben von Gläubigen! Der eine gerät in
den Verdacht der Pädophilie, der andere duldet schwule Handlungen in seinem Priesterseminar. Bravo! Da
kann man JPII nur gratulieren! Santo subito? Cui bono? Bonifatius kann zwar „grässlich“ nicht schreiben,
dafür hetzt er aber in seiner grenzenlosen Unwissenheit frisch drauf los! Ihm sei gesagt, dass in Österreich
(und darum geht’s ja) der Kirchenbeitrag, denn so heißt das bei uns, nicht vom Staat einge“trieben“ wird,
wie in Deutschland, wo Herr bonifatius offenbar täglich seine Scheuklappen putzt, sondern direkt von
den Katholiken entrichtet wird! Tja: Wissen ist Macht – nichts wissen macht auch nichts! Danach scheint
bonifatius zu leben! Also: wie Theophilus89 richtig schreibt: Hirn (sofern überhaupt vorhanden!) einschalten
und abdampfen, am besten ganz weit weg und gleich den Autor dieses Kotzpamphlets mitnehmen! Gute Reise
und Grüße an Luzifer, der euch verdammten Hetzern vielleicht ein Licht aufgehen lässt. Allerdings ein
anderes als das, von dem WB Krätzl spricht, das euch aber ob eurer Borniertheit ewig verborgen bleiben
wird! Fröhliches Schmoren!
@ Biene Maja: Geschiedene Ach ja, Geschiedene sollen nicht wieder heiraten. Tolle Aussage! Warst du schon
mal verheiratet? Hast du schon mal die Qualen einer Scheidung durchgemacht? Zumal vielleicht einer, für
die du gar nichts kannst? Weil vielleicht dein Alter zu einer Neuen geflüchtet ist? Oder doch selbst
verschuldet, weil halt die Biene von Blume zu Blume fliegt und dort Nektar saugt? Richtet nicht, damit
ihr nicht gerichtet werdet! Das sei dem Bienchen einmal ins Stammbuch geschrieben!
@ Bayern-Tradi: Manipulum etc. Eben dieses ist es, um was es hier geht! Die hl.Messe wird eben nicht durch
die Predigt unterbrochen, sondern die Predigt ist integrierender Bestandteil der Messe (zwingend vorgeschrieben
an Sonntagen, sowie an Festen und Hochfesten, dringend empfohlen an Gedenktagen sowie in jeder Wochentagsmesse).
Nur zur Erinnerung: seit dem VAT II sind Manipel verboten! Und was soll eigentlich das überdimensionale
Taschentuch? Manipulum heißt ja nichts anderes und ist ja auch aus einem Taschentuch entstanden (manus=Hand,
purificare=reinigen). Was Sie hier sagen, zeigt nur, dass Sie das Wesen und den Sinn einer Predigt nicht
verstanden haben! Ob mit oder ohne Manipel (und übrigens auch Kasel): der Inhalt zählt, der zu Herzen
geht – oder auch nicht! Und nicht der Ort, das Gewand, oder der Spickzettel! Ich habe in meiner Pfarre
alle Utelsilien für eine tridentinische Messe – bis hin zu den Quasten für die Dalmatiken der Diakone
und den Manipeln zu so gut wie allen Kaseln. Und??? Wird das Volk dadurch gläubiger? Darüber sollte
man einmal nachdenken! Mit lieben Grüßen
@ Bayern-Tradi und andere: Horizonterweiterung Um dieser eher öden Diskussion eine kleinen inhaltlichen
Schub zu verpassen, möchte ich nur zwei Gedanken einbringen: 1. Die Güte einer Predigt hängt weder
davon ab, von wo sie gehalten wird, noch davon, ob sie frei oder unter Zuhilfenahme eines Manuskripts
gehalten wird. Ich kenne großartige Prediger, allen voran WB emer. DDr. Helmut Krätzl, der frei predigend
in 5 Minuten mehr sagt als andere in 20 Minuten ablesen. Doch dieses Talent ist nur wenigen Menschen gegeben!
Da ist mir dann eine inhaltlich stringente abgelesene Predigt allemal lieber, als eine halbfrei (Stichwortzettel)
gehaltene, die dreimal zum selben Punkt kommt und sich so im Kreis dreht! Alles erlebt! 2. Die Kanzel
war genauso wenig immer schon der Ort für die Predigt, wie es immer schon das Christentum gegeben hat!
Der einzige, der immer schon war, ist und sein wird, ist Gott! Da wird mir ja selbst hier wohl niemand
widersprechen!
Die Doctores Seblatnig und Preßlmayer: beides probiert – kein Vergleich! Frau Dr. Seblatnig ist wirklich
zu danken für ihre kritischen, mahnenden, aber eben nicht verletzenden Worte zu diesem Thema! Dr. Preßlmayer
hat auch diesen Artikel wieder benutzt, um gegen die angeblich von Kard. Schönborn forcierte Islamisierung
(er nennt es Immigration, meint aber dasselbe), die angeblich von Kard. Schönborn befürwortete Abtreibung
(er hat diese nie befürwortet, im Gegenteil!) und natürlich gegen ihn selber zu polemisieren! Dabei
geht es um etwas ganz anderes: um Kunst im sakralen Raum. Nun ist das Diözesanmuseum kein sakraler Raum,
weswegen ich mich in die Diskussion um die dort ausgestellten Objekte nicht einmischen will. Die Autorin
hat allerdings durchaus Recht, wenn sie auf die Entwicklung seit den 60er-Jahren hinweist! Damals wurden
im vorauseilenden Gehorsam Kirchen ausgeräumt, Statuen und Bilder auf den Dachboden verfrachtet, Wandmalereien
übertüncht, Kanzeln abgerissen etc. Manche kath. Kirchen wirkten kahler als jede evangelische Kirche.
In dieses Vakuum stießen dann (selbsternannte) Künstler und (angeblich) kunstverständige Pfarrherren.
Außer es kam jemand, der dem Einhalt gebot und die Engel, Statuen und Bilder wieder vom Dachboden oder
aus dem Depot holte. Selbstverständlich hat Kunst im sakralen Raum (vulgo: Kirche) dieselbe Aufgabe wie
die Musik ebenda: die Herzen der Gläubigen zu Gott zu erheben (SC)! Und man kann, denke ich, ohne weiteres
die in SC (Sacrosanctum Concilium) dargelegten Anweisungen für liturg. Kleidung auf die Kunst umlegen…
Preßlmayer, die Mathematik und die Kinder Au weia! Ich hab nur 2 Kinder! Bin ich jetzt bei euch ach so
tollen Katholiken unten durch? Na wenn schon ,ist mir auch wurscht! Jedenfalls hat Dr. P’mayer längere
Zeit in Mathe gefehlt, sonst wüsste er, dass in Österreich 400.000 Muslime leben, was 5% der Bevölkerung
entspricht. Selbst wenn die rammeln wie die Karnickel, werden sie 2050 nicht 80% der Bevölkerung stellen
können, zumal wenn man einrechnet, dass etliche von ihnen bis dahin die ewige Hadsch antreten werden.
Ich bin zwar ein absoluter Abtreibungsgegner, habe aber immer noch den Weitblick, zu erkennen, dass wer
abtreiben will abtreiben wird, egal, ob das nun verboten ist (was es übrigens ist!), oder unter Strafe
steht (was es nicht ist – Fristenlösung). Die Aktion Leben stellt keine Tötungsscheine aus, sondern
versucht genau das Gegenteil: werdenden Müttern in was auch immer für Notsituationen Hilfestellung zu
geben, damit sie eben nicht abtreiben! Wer anderes behauptet, wie Dr. P’mayer, verbreitet die Unwahrheit
und rechnet damit, dass das die Katholofaschisten auf +net glauben. Offenbar geht seine Rechnung auf!
Was die Wahlwerbung für die DCP www.diechristen.at/ betrifft, muss ich sagen, dass ich mit vielen Punkten
einverstanden bin (bis auf die etwas lächerliche Sache mit den Handy-Masten), aber was will man mit 0,8%
erreichen (LTW NÖ 2008 www.wien-konkret.at/…ahl2008/ergebnis2008/)? Nicht viel! Aber noch weniger erreicht
man mit Polemik gegen Muslime und noch viel weniger mit einer solchen gegen Kardinal Schönborn, auch
wenn ein Döli hier gemeint hat: „Wer ist Schönborn?…
Kleiderordnung Zunächst ist festzuhalten, dass das besagte Kleidungsstück Dalmaticella heißt (analog
zu Tunicella). Die Dalmatik ist das Übergewand des Diakons, das er (sofern ein solches überhaupt in
den Pfarren noch vorhanden ist) über der (schräg angelegten) Stola trägt. Der Bischof, zumal der Ordinarius,
trägt unter der Kasel eine Dalmaticella, die für gewöhnlich aus Seide ist und die Weihegrade symbolisch
versinnbildlichen soll: Diakon (Dalmaticella), Priester (Stola, normal getragen), Bischof (Insignien,
hoffentlich bekannt). Symbole sind nur dann aussagekräftig, wenn sie auch wahrgenommen werden können,
daher hat eine Dalmaticella unter einer gotischen (heute als „modern“ bezeichneten) Kasel wenig Sinn,
weil man sie nicht sieht (siehe Bild!). Sehr wohl jedoch unter einer barocken („römischen“) Kasel, vulgo
„Bassgeige“. Das ist auch kein neuer Trend, sondern unsere Kardinal-Erzbischöfe tragen die Dalmaticella
solange ich denken kann (also seit Innitzer). Aber eben nur unter barocken Paramenten! Alles andere wäre
sinnlos und würde die wertvollen Stoffe nur schneller ruinieren. Sollte der Papst unter dieser roten
Kasel tatsächlich eine Dalmaticella getragen haben (wie gesagt: ist ja nicht zu sehen!), dann war ihm
vielleicht wirklich kalt. Im übrigen übertreffen sich die Päpste seit JPII in der Geschmacklosigkeit
ihrer Paramente. Der Petersdom müsste doch über einen Riesenfundus an wertvollen barocken Paramenten
verfügen! Wo sind die alle??? Da lobe ich mir Wien und den Stephansdom!!! o…
Lateinische Grammatik Tja, dass nicht einmal die +netler Latein können, wo sie dieses doch so sehr propagieren,
natürlich nur im VOM, eh klar! Also es muss heißen: plural maiestatis, genauso wie es Singular heißt!
Lernt doch erst mal Latein, wäre eine lohnende Aufgabe! Und außerdem: wenn schon, dann müsste im Deutschen
das „WIR“ ja wohl groß geschrieben werden. Also lernt gleich auch Deutsch dazu, kann nicht schaden!
Wenn man das liest, braucht man kein Kabarett mehr! Levebvre: der bedeutendste Mensch des 20. Jhs.???
Na sicher! Wer, wenn nicht er? Diese Postings zu lesen, würde echt Spaß machen, wenn sie nicht so traurig
wären. Trottologie fällt mir dazu ein. Dem Pneumaten ist dabei offenbar die Luft ausgegangen, denn das
ist nicht einmal ansatzweise Deutsch! Wenn man sich schon bemüßigt fühlt, seine zweifelhaften Ergüsse
hier zu posten, sollte man doch erst einmal Deutsch lernen! Passen Sie auf, dass Sie keinen Unfall bauen,
denn Sie haben einen Patschen!!! Und übrigens: seit wann gibt es in der so hoch gelobten Tridentinischen
Messe eine Communio sub utraque??? (Also für alle, die das nicht verstehen: unter beiderlei Gestalt)
Wer hat denn am Karfreitag die alleinige Priesterkommunion aus dem Kühlschrank (äh, Verzeihung, Tabernakel)
eingeführt? Na also: ein bisschen denken kann nicht schaden! Und – um mit Kreisky zu sprechen: „Lernen
Sie (Liturgie-)Geschichte!“
@ marcellus: Der alte Ritus kann von Paul V. (nicht Pius!) nicht verboten worden sein, da er ihn im Missale
von 1570 ja eben eingeführt hat! Was soll der Schwachsinn???
@pneumat, der sich besser Psychopath nennen sollte Erstens sollten Sie mal Deutsch lernen. Zweitens die
Bibel studieren! Wo kommt das Wort „zölibatär“ vor? Nirgends! Wo steht, dass Maria zölibatär lebte?
Sie war mit Josef verlobt, das ist und war damals umso mehr ein Eheversprechen! Und Jesus hatte Geschwister.
Die sind namentlich erwähnt! Wo steht, dass Jesus zölibatär lebte? Nirgends! Es wird darüber keine
Aussage getroffen. Man kann sich nun fragen, wieso Maria von Magdala als erste am Grab war. Das entspräche
doch der Handlungsweise einer liebenden Witwe. Aber derlei Gedanken kommen ja Ihnen nicht in den Sinn.
Auch den Unterschied zwischen frei gewählter Keuschheit (Mönchtum) und oktroyierter Ehelosigkeit (Priestertum) –
das ist ein Unterschied!!! – haben Sie nicht begriffen! Ob ein Priester einsam ist und dem Alkohol verfällt,
liegt hauptsächlich an seinem Zugehen auf die Menschen. Ich kenne sehr viele Priester meiner Diözese
und darunter ist fast keiner, der mit seinem (mit der Entscheidung zum Priesteramt „mitgekauften“) Pflichtzolibat
nicht zurecht kommt! Im Übrigen lese man im 1. Timotheusbrief nach: „der Bischof sei ein einmal verheirateter
Mann…“. Was sagt Ihnen das? Wahrscheinlich nichts, da Sie offenbar mit Scheuklappen herumlaufen. Passen
Sie auf sich auf, Laternenpfähle gibt es viele, aber die sind ja wenigstens zölibatär!
Hrdlicka und die Folgen Natürlich tut es unserem Herrn Jesus Christus nicht weh, wenn er mit erigiertem
Penis dargestellt wird. Aber wir widmen dem Herrn Hrdlicka viel zu viel Aufmerksamkeit. Lasst ihn doch
einfach „anglahnt“, wie man in Wien sagt. Dass unser Erzchristoph unfähig ist, Entscheidungen zu treffen,
wissen wir. Was soll’s also? Hasstiraden haben noch nie etwas Positives bewirkt. Und der Titel dieses
Artikels ist eine bodenlose Frechheit und kann auch nur einem +net-Schmierfiniken einfallen! Dafür soll
er in der Hölle schmoren! Man kann dem Erzchristoph viel vorwerfen, aber das hat er sich nicht verdient!
Eine etwas eloquentere Wortwahl wäre wünschenswert, aber ist offenbar bei dem geistigen Horizont der
Artikelschreiber nicht erwartbar. Dazu kommt, dass diese Website von den USA aus betrieben wird, wo die
Leute ja nicht einmal Austria von Australia unterscheiden können, und glauben, dass in Österreich die
Kängurus herumhüpfen bzw. den Kaiser grüßen, oder dass unser Land von Gletschern überzogen ist. Also
wäre Fortbildung angesagt! Am besten ganz weit fort!!!
Wer von euch Klugscheißern hat diese Ausstellung gesehen? Ich habe sie nicht gesehen, werde sie auch
nicht besuchen und maße mir auch kein Urteil an. Ich hetze allerdings auch nicht auf +-net. Das ist der
Unterschied! Ich kann unserem Erzchristoph jede Menge vorwerfen und habe das auch getan. Allerdings betrifft
das etwas wichtigere Dinge als ein paar Bilder, die man sowieso in Bälde wieder im Depot verschwinden
lässt! Hrdlicka ist natürlich ein erzlinkes Arschloch, aber je mehr man ihm Aiufmerksamkeit schenkt,
umso wichtiger kann er sich nehmen. Und das will ja, denke ich, niemand, oder??? Also lasst es bleiben!
Die EURO ist ja eh viel wichtiger! Laudetur Jesus Christus!
Dompfarrer Könntet ihr Ahnungslosen doch bitte die Kirche im Dorf lassen? Toni Faber ist kein Doktor,
sondern Magister (wie fast jeder Landpfarrer auch) ! Und im übrigen ist das Santo Spirito kein Homolokal,
sondern tatsächlich eine Oase der guten Küche und der guten klassischen Musik.
#20 pfarrverweser1 00:27:58 | Donnerstag, 10. April 2008
Einmal ein treffender Titel! Gratulation! Ja, unserem „Erz-Christoph“ fehlt das Rückgrat! Da haben Sie
recht. Das war bei Schüller so (Brief unter der Türmatte), beim Verein „Rettet den Stephansdom“ und
bei der Dommusik (Abgang von Domorganist Prof. Planyavsky und Domkapellmeister Mag. Ebenbauer). Konfliktscheu
und unfähig, Entscheidungen zu treffen, umgibt er sich mit „Jungscharbuben“ (GV Schuster, jetzt WB Turnovsky),
die ihm die Mozetta glattstreichen und ansonsten nach seiner leisen Pfeife tanzen. Seine Blauäugigkeit
(im wahrsten Sinne des Wortes, denn er hat blaue Augen) zeigt sich nun erneut im Falle dieser obskuren
Ausstellung! Statt vorher genau zu prüfen, was da ausgestellt werden soll, überlässt er alles einem
subordinierten Kunden. Ja, dann darf man sich nicht wundern! Amtsträger, die aufstehen und etwas zu sagen
haben, selbst wenn es unangenehm sein mag, wie etwa WB DDr. Krätzl, hat man ja konsequent kaltgestellt!
Denn eigentlich wäre er der logische Nachfolger von Kardinal König gewesen. Aber nein: der polnische
Papst hat ja unbedingt einen perversen Benediktinerpater namens Groer zum Erzbischof machen müssen, was
ja gründlich in die Hose gegangen ist! Eine Kirchenaustrittswelle jagte die andere… Und dann kam Schönborn,
nach dem Motto: der wird schon nichts kaputt machen. Und Krätzl war wieder der Gelackmeierte! Aber nun
kann er sich wenigstens den Aufgaben widmen, die ihm am Herzen liegen: der Pastoral und der Jugend. Mehr
als 30 Firmtermine sprechen eine deutliche Sprache! Rückgrat zählt halt doch!!!
#123 pfarrverweser1 01:04:37 | Donnerstag, 3. April 2008
Bockwurst und Bier und der restliche Blödsinn Wenn ich diese Postings lese, geht mir das Geimpfte auf!
Das gegenseitige Befetze von manchen Idioten, die hier posten, bringt genausoviel, wie das ganze kreuz.net.
Tatsache ist, dass wir unseren Erstkommunionkindern ja erst mal das Vater unser beibringen müssen! Tatsache
ist ferner, dass Erstkommunion und Firmung heutzutage weitestgehend als folkloristische Veranstaltung
wahrgenommen wird! Nicht nur müssen wir nachpastorieren, sondern wir müssen vor allem vorpastorieren,
denn das Elternhaus leistet das heute nicht mehr! Den Leuten muss man vor der Messe mitteilen, dass sie
die Kaugummis auszuspucken und das Handy abzurehen haben. So sieht die Realität aus! Und wir sind in
unserer Pfarre noch auf der Sonnnseite mit 60 Ministranten am Stand und durchschnittlich 12 Ministranten
in den 4 Sonntagsmessen! Ich würde also an eurer Stelle eine gute Flasche Weinb aufmachen, anstatt überTraubensaft
zu reflektieren! Mit lieben Grüßen aus Wien
Anita Berber Eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts posten, bin aber auf Ihre Äußerung „Scheiß
Ösi“ gestoßen. Was bilden Sie sich eigentlich ein, wer Sie sind, Sie „scheiß Piefke“? Wo kommen wir
denn hin, wenn wir uns dieser untersten Schublade bedienen??? Ich erwarte eine Entschuldigung für Ihre
saublöde und beleidigende Aussage! Und was den Isalm angeht: die sind halt die rund 650 Jahre hinterher!
Damals haben wir Kreuzzüge geführt – übrigens völlig sinnlos. Das tun die halt jetzt, weil sie’s nicht
besser wissen! In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort grüßt der „Scheiß Ösi“, wohl wissend, dass
wir euch Piefke sowieso überlegen sind!
Agape Ach, ihr Eigenbröt- und Weinler! Eine Agape ist dem Wortsinn nach (agapimou = lieben) ein Liebesmahl,
also ein Mahl mit Freunden bzw. Gleichgesinnten! Brot und Wein gehören deshalb als fixer Bestandteil
dazu, weil in den urchristlichen Gemeinden das, was vom eucharistischen Mahl übergeblieben ist, nach
dem Gottesdienstg verzehrt wurde. Lernt doch bitte mal (Kirchen-)geschichte (um einen Ausspruch von Kreisky
zu zitieren)!!! Gesegnete Ostern und zerbrecht euch nicht den Kopf! Christus surrexit vere, alleluia!
Das, und nichts anderes zählt!
Arbeitslos??? Na ja, jetzt aber mal langsam! Ein Priester ist erstens nie arbeitslos, denn er hat das
ständige Gebet der Kirche (Stundengebet) zu verrichten. Zweitens: warum sollte Rick van den Berg verzweifeln?
Er kann gerne nach Österreich kommen! Hier könnte ich ihm gut und gerne 100 verwaiste Pfarren anbieten!
Er kann es sich aussuchen: Ebene, Hügellandschaft, Bergwelt oder Großstadt. Wenn Aachen ihn nicht haben
will, bitte. Wir nehmen ihn gerne! Gesegnete Ostern!
2 glatt 2 verkehrt: selbstgestrickte „Hochgebete“ Seit langer Zeit bin ich wieder einmal dankbar für
einen Artikel auf +.net! Ich hatte selber vor Jahren das sehr zweifelhafte „Vergnügen“, bei einem Requiem
im Chor zu singen. Das war, ich sage es gerne, in St. Martin zu Klosterneuburg. Nach dem Einleitungsdialog
bin ich aufgewacht (jaja, died Predigt war auch entbehrenswert). Denn auf einmal hab ich mich nicht mehr
ausgekannt! Ich dachte doch, ich kenne alle Hochgebete (fast) auswendig. Doch was mir da geboten wurde,
war ein Kauderwelsch der übelsten Sorte! Nach der Messe ging ich zum Zelebranten und sagte: „Wo im Messbuch
steht eigentlich der Canon, den Sie da heute verwendet haben?“ Die Antwort: „Den habe ich selber gedichtet.“
Auf meinen eindeutigen Blick hin setzte er hinzu: „Aber bitte verraten Sie mich nicht!“ Ich habe dann
nur gemeint: „Bitte unterlassen Sie hinkünftig Ihre Dichtungen…“ Es geht hier nicht um NOM oder VOM,
es geht um den würdigen Vollzug der hl. Riten. Und dafür gibt es Bücher, an die man sich zu halten
hat. Der ganze Firlefanz selbstgestrickter Offizialgebete gehört ausgerottet! Und noch etwas stößt
mir sauer auf: die – meist frei formulierten „Einführungen“ am Beginn der Messe. Was da oft für Schwachsinn
zu hören ist, lässt die Bußfertigkeit der Gläubigen (denn danach folgt ja in der Regel der Bußakt)
gegen Null sinken! Auch hier gilt: si tacuisses, (nun abgewandelt) pastor mansisses!
#26 pfarrverweser1 20:22:17 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Argumentationsnotstand der Nachtlaterne „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis.“
Oder aber ich zitiere aus dem Buch Zefanja, und das tunlichst bei jedem Artikel! Liebe Nachtlaterne, es
scheint, dass Sie ein schwarzer Scheinwerfer sind, denn Ihnen fällt nichts besseres ein! Etwas mehr Kreativität
wäre gefragt!
#14 pfarrverweser1 21:42:18 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus & Kardinal König Ich frage mich als einer, der den halben Klerus der ED Wien kennt, wie oft
dieser Rudi mit Kardinal König zusammengetroffen ist, mit ihm geplaudert hat, ungezwungen und unter vier
Augen! Wahrscheinlich kennt er ihn nur aus der Zeitung, und was die Heinis schreiben, wissen wir ja. Aber
unser Rudi ist da um nichts besser: er betet einfach daher, was ihm irgendein Fundi eingeflüstert hat!
Hier gilt: die Redenden wissen wenig, die Wissenden reden wenig! Si tacuisses!
#42 pfarrverweser1 01:13:13 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Ein Sack Reis? Wenn ich mir die Foto“meile“ (doch eher ein Foto“yard“) ansehe, vermisse ich die hunderten
Gläubigen, die diese Kathedrale mit Sicherheit fassen würde! Es war kein Sack Reis, es war ein Fahrrad!
Das gute Stück Textil, das man Jesus am Kreuz umgehängt hat… … diente ja offenbar nur dazu, zu verschleiern,
dass Jesus natürlich Jude war. Was ist also dagegen einzuwenden, dass Jesus nackt (also so wie er erschaffen
und geboren wurde) dargestellt wird??
#30 pfarrverweser1 00:36:13 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@ rudolfus: Ach, und im alten Ritus gibt es keinen liturgischen Kalender??? Dort ist aber – wie schon
gesagt – der Christkönigssonntag auch nicht – und zwar in keinem Fall – am 24.11. Denn dort wird dieser
am letzten Sonntag im Oktober gefeiert! Also wie gesagt: bitte keine liturgiegeschichtlichen Vorträge!
Die brauch ich nicht! Im übrigen hat bei uns der Priester nicht zu entscheiden, welches Messbuch er nimmt.
Es gibt nur eines, und das ist jenes aus dem Jahr 1975, 2. Auflage. Er kann entscheiden, welches Hochgebet
er nimmt. Das war’s dann auch. Somit wünsche ich eine gute Nacht!
#28 pfarrverweser1 00:23:04 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@ rudolfus: Auch der Priester hat sich an das Direktorium zu halten! Und Christkönig ist nun mal der
letzte Sonntag (34.) im Jahreskreis! Man nehme es zur Kenntnis!
#26 pfarrverweser1 00:19:15 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@ rudolfus: Der 24.11. ist und bleibt ein Samstag, wurscht in welchem Kalender! Und es kommt auch nicht
auf die Kirche an, in die man geht, denn der Mesner kann nicht beim Zusammenkehren beschließen: morgen
mach ma Christkönig in weiß und mit Weihrauch… Was soll denn das?
#21 pfarrverweser1 23:56:46 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
@ rudolphus Lieber Freund! Vor VAT II war der Christkönigssonntag am letzten Sonntag im Oktober, was
man – sofern man ihn besitzt – im Schott aus dem Jahre 1940 nachlesen kann und zwar auf Seite 966. Man
versuche bitte nicht, mir Liturgiegeschichte beizubringen! Davon verstehe ich mehr als die meisten in
diesem Forum!
#51 pfarrverweser1 23:24:44 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Das ist ja doch mal ein Fortschritt, dass man hier jetzt auch Kochrezepte findet! Ich werd das mal probieren.
Ansonsten ist die Diskussion hier nur blöde! Nur als kleiner Hinweis: die Kirche kann Homosexualität
nicht gutheißen, ebensowenig wie Ehescheidung. Trotzdem gibt es beides! Kommt mal hinter dem Ofen vor!
#14 pfarrverweser1 23:14:13 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Frauenordination – wenn ich das schon höre! In der röm.-kath. Kirche wird niemand ordiniert, sondern
zum Priester geweiht, im Unterschied zu den Protestanten: dort wird ordiniert, denn die kennen das Sakrament
der Priesterweihe nicht! Frauen als Priesterinnen hat Jesus nie gewollt, gleichwohl aber hat er nie von
einem Zölibat gesprochen, im Gegenteil, wie man bei Paulus nachlesen kann! Die langsam schon wirklich
blöde Floskel vom „Freisein für die Gemeinde“ als Verteidigung des Zölibats ist genauso unsinnig, wie
es die Forderung nach einem Zölibat für Lehrer wäre, damit sie frei seien für die Bedürfnisse ihrer
Schüler. Was für ein Schwachsinn!!! Mit demselben Recht könnte man einen Zölibat für Polizisten einführen,
damit diese frei wären für ihre Strafmandate! Es soll doch jeder seine Lebensform frei wählen können.
Ich wurde nicht Priester wegen des Zölibats – da hätten wir jetzt einen mehr! Die Qualität eines Priesters
und Seelsorgers definiert sich nicht durch seinen Familienstand, sondern darin, wie er mit Menschen umgeht.
Und das ist nicht festzumachen daran, ob er eine Frau und Kinder hat, sondern liegt im Charakter des Menschen!
Vielleicht kann das hier einmal irgendwer begreifen (obwohl ich sehr große Zweifel daran hege…)!
#15 pfarrverweser1 22:56:45 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Das Hochfest Christkönig ist am 25.11., wie aus jedem Kalender hervorgeht! Man sollte, bevor man einen
Artikel schreibt, sorgfältig recherchieren! Solche Fehler sind peinlich!
#58 pfarrverweser1 03:43:25 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
Der pfarrverwesende Kirchenmusiker möchte dem Kollegen Landorganisten ganz herzlich danken, dass er das
große Leid ob der Hochzeitsmärsche mitträgt. Ich habe mir in den 33 Jahren Organistentätigkeit angewöhnt,
diese unpassenden Stücke nur noch dann zu spielen, wenn das Brautpaar bei anvisiertem Ausbleiben derselben
ins hochzeitsmärschliche Koma zu fallen droht – und weiß mich gottlob von meinem lieben Freund und Pfarrer
darin unterstützt! Im Übrigen sei jeder Pfarre ihr RK unbenommen. Schließlich wird ja auch im Stephansdom
am 2. Sonntag im November das „Maria-Pocs-Amt“ gefeiert. Warum auch nicht? Hier ging es ja um einen ganz
normalen „grünen“ Sonntag. So kann ich nur einen Appell an alle Organisten und Kirchenmusiker in diesem
Forum richten: lasst euch nicht unterkriegen! Frei nach dem Motto: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber
in unsrer Kirche nicht!“ (Auch das wollte schon mal ein Brautpaar!!!)
Neuapostolische Kirche (NAK) – Erfahrungsbericht eines unvoreingenommenen Katholiken Die Postings bis
jetzt scheinen eines gemeinsam zu haben: niemand hat je an einem Gottesdienst der NAK teilgenommen. Sollte
ich damit falsch liegen, möge man mich korrigieren. Als ich meine Frau kennenlernte, war sie Mitglied
der NAK, begleitete mich aber immer in die (r.k.) Messe. Eines Tages bat sie mich, doch einmal mit ihr
in die NAK zu gehen. Gerechtigkeit muss sein, dachte ich, und ging mit. Was ich da erlebte, spottete jeder
Beschreibung! Das Beste war noch der Chor (obwohl auch nicht das Gelbe vom Ei). Dann gingen die diversen
„Predigten“ los. Mindestens 4 Herren in schwarzen Anzügen mit schwarzer Krawatte fühlten sich berufen,
zum „Predigtwort“ (max. ein Vers von irgendwo aus der Bibel) Wortspenden abzugeben. Obwohl klar war, dass
ich kein Mitglied des „erlauchten“ Kreises der vom Hl. Geist Erleuchteten, sondern anderskonfessioneller
Gast war, hat der Oberprediger auf alle anderen christlichen Konfessionen (insbesondere auf die r.k.Kirche)
hingehackt, denn – so die Quintessenz seiner „Predigt“ – nur die NAK hat den wahren Glauben, alle anderen
kommen in die Hölle! Nur meiner Frau zuliebe (und weil es geschüttet hat), habe ich dieses Martyrium
durchgehalten! Wenige Monate später ist meine Frau zur r.k. Kirche konvertiert und zwar ohne dass ich
sie in irgendeiner Weise beinflusst hätte. Der Geist weht eben wo ER will, nicht wo die Menschen es sich
einbilden! Übrigens: Der Entschluss fiel am Gründonnerstag beim Gloria der Abendmahlsmesse… o^/
@ sacerdos helveticus: Maria in der Liturgie Ja, es gibt eine Version mit dem lateinischen Text, die allerdings
sehr holprig ist. Ich habe allerdings nicht gesagt, dass mir die „Meditation“, wie es im Original heißt,
von Charles Gounod über das 1. Präludium aus dem WTK I von JSB nicht gefällt. Ich sagte lediglich,
dass es abgedroschen sei! Und das deshalb, weil es wie das Amen im Gebet bei jeder Trauung und bei jeder
zweiten Beerdigung gesungen (weil gewünscht) wird. Ich wollte auch niemandem meinen Geschmack aufzwingen,
denn das war eine Aussage, die ich als seit 33 Jahren tätiger Kirchenmusiker gemacht habe. Gleiches gilt
auch für „Ave verum corpus“ und „Locus iste“ (welches ja auch meist völlig unpassend gesungen wird,
da diese Motette zum Kirchweihfest gehört). Ansonsten gebe ich Ihnen durchaus Recht! Gesegneten Sonntag
und schönes Wochenende!
#46 pfarrverweser1 21:31:42 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ sacerdos helveticus 1. hat diese tridentinische Messe nicht an einem Marienfast stattgefunden, daher
meine Kritik (die übrigens auch Georg Ratzinger zu Recht geäußert hat, auch wenn er Schubert mit Bach/Gounod
verwechselt hat). Auch ich kenne z.B. den Kommunionvers am H der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und
Gottesmutter Maria (vulgo „Mariä Empfängnis“)! 2. Was Sie als „Blödsinn“ bezeichnen, ist – bis auf
das Wort „Mutter“ – Tatsache, denn das ist das einzige Wort des Gedichtes von Walter Scott, das auch im
Ave Maria vorkommt. Und so war es gemeint! Ich habe nicht bezweifelt, dass es sich um ein Gedicht in Gebetsform
handelt, denn – glauben Sie mir – als (Kirchen-)Musiker kenne ich den Text (und auch das Lied) auswendig,
brauchte also nicht Ihr Posting! ABER: dann kann ich ja auch hergehen und ein persönliches Gebet dichten,
dann vertonen und zur Kommunion singen. Würde Ihnen das gefallen? Wohl kaum! Wozu gibt es liturgische
Texte und Gebete, die in diesem Fall noch dazu nicht von irgendeiner Kongregation für den Gottesdienst
erfunden, sondern bei Lk 1,28-31 nachzulesen sind? Die anschließende Bitte: „Sancta Maria, mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus nunc et in hora mortis nostrae“ steht dort natürlich nicht – nur um weitere
vermeintlich nötige Korrekturen zu vermeiden. In diesem Sinne: lassen wir Schubert im Konzertsaal und
Bach/Gounod den Marienfesten, wenn denn diese abgedroschene Bearbeitung von WTK I/1 unbedingt sein muss!
Schütz, Arcadelt, Bruckner… gibt es ja auch noch!
#30 pfarrverweser1 10:04:10 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Artois: So ist es! Eigentlich heißt es „Hymne an die Jungfrau“ und stammt aus Walter Scotts „Fräulein
vom See“. Und damit ist nicht der von Tiberias gemeint…
#27 pfarrverweser1 01:16:08 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Erschütternde Ahnungslosigkeit – leider auch bei Georg Ratzinger… … oder nur ein Versprecher seinerseits?
Jedenfalls skandalös ist die Tatsache, dass der Artikelschreiber völlig unreflektiert Ratzinger zitiert
und nicht merkt, dass das, was der Organist (und nicht „die Orgel“, denn die erklingt nicht von selbst!!)
da spielt, von Schubert ist!!! Für wie blöd hält er die Leser denn? Die Antwort liegt auf der Hand,
wenn man bedenkt, dass erst das 12. Posting (!!) als einziges (!!) auf diesen Fehler hinweist! Was zeigt:
wenn man von (Kirchen-)Musik keine Ahnung hat, sollte man nicht darüber schreiben: si tacuisses! Weiters:
es wäre ja schon das Ave Maria von Bach/Gounod zur Kommunion fehl am Platz. Aber es gibt wenigstens den
(lateinischen) Originaltext (allerdings unter Auslassung von „mater Dei“) wieder. Jenes so genannte „Ave
Maria“ von Schubert hat jedoch weder mit Liturgie zu tun, noch heißt es „Ave Maria“. Der Titel lautet:
„Gebet einer Jungfrau“. Außer „ave Maria“ zu Beginn jeder Strophe kommt kein einziges Wort des Gebetes
darin vor! Was also hat dieses Lied, so „rührend“ es auch sein mag, überhaupt in irgendeiner Art von
Liturgie verloren? NICHTS! Wie ich schon öfter hier geschrieben habe: Wissen ist Macht – nichts Wissen
macht auch nichts! Die Beweise hiefür findet man allabendlich hier! Und jenen, die nach jedweder Art
von Gottesdienst, sei es auch eine Tauffeier, eine Trauung od. eine Vesper, meinen: des war a schöne
Mess!, kann man getrost „Candle in the wind“ vorsetzen, nicht nur bei einer Feldmesse – ob im VOM od.
NOM – wurscht!
#34 pfarrverweser1 23:18:08 | Freitag, 7. September 2007
Zum Kotzen ist dieses antisemitische und ahnungslose Gelabere hier! Denn NIEMAND von diesen elenden Schreiberlingen
ist mehr als drei Stunden AM HOF gestanden, in strömendem Regen, hat gebetet und gesungen. Denn sonst
wüssten die hier postenden Dillos, dass 1. nicht das Mikrophon kaputt gegangen, sondern die gesamte Technik
incl.Videowalls ausgefallen ist (das merkt man natürlich im Patschenkino nicht, da Radio und Fernsehen
an gesonderten Stromkreisen hängen, aber auch das werdet ihr nicht verstehen!), 2. würden sie sehen
(wenn die Corpora auf den Cricifixen keinen Lendenschurz hätten), dass Jesus Jude war und 3., dass das
Shoa-Gedenken in apostolischer Sukzession mit JPII steht, der an der Klagemauer (für alle Uninformierten
und Ignoranten, deren es hier genug gibt: das ist der letzte Rest des Jerusalemer Tempels) gebetet hat.
Weiters war Maria nicht nur sehr jung, als sie zum Auftrag Gottes „ja“ gesagt hat, sondern ebenfalls Jüdin!
Wie ich schon einmal hier geschrieben habe: Die Aussage eines Ahnungslosen, derzufolge Jesus von Anfang
an katholisch gewesen wäre, kann ich nur mit Hohn und Spott bedenken! A propos Denken: diese Tätigkeit
dürfte in diesem Forum ja nicht sehr oft ausgeübt werden!!! Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich,
dass ihr die Botschaften Papst Benedikts XVI. und die Zeichen, die er setzt, nicht versteht, denn der
ist euch allen haushoch überlegen!!! Sit nomen Domini benedictum!
@gunsenum & romulus: Rechtschreibung und Bedeutung des Artikels Dass das Das, das das Dass fälschlicherweise
verdrängt, ein Relativpronomen ist, das das, auf das es verweist, erklären will, auf dass das deutlich
werde, das unterscheidet das Das vom Dass, das eine Konjunktion ist, um das, das im Hauptsatz gesagt wird,
fortzuführen. Damit einmal klar ist, dass das Das nicht das Dass sein kann, das man früher daß, das
heißt mit scharfem s (ß) geschrieben hat. Das zeigt ja nur, dass das Menschenhäufchen, das die alte
Rechtschreibung nicht beherrscht hat, die neue auch nicht kapiert! Denn dass dass nun mit 2 s geschrieben
wird, entbindet nicht vom Wissen, wann das Das das oder dass geschrieben wird. Dass das mal endlich klar
ist, isst man am besten Buchstabensuppe!! Mahlzeit! Und mehr ist diesem Artikel auch nicht hinzuzufügen!
Wie kommt der Weihrauch in diesen Titel??? Das Wort Weihrauch kommt im gesamten Artikel kein einziges
Mal vor! Es geht schlicht ums (Zigaretten-)Rauchen! Ich habe diesen Artikel angeklickt, weil ich etwas
ganz anderes erwartet hatte. Da ich aber nun mal dabei bin, möchte ich aus meiner eigenen Erfahrung etwas
beisteuern, und das als Raucher: bei unseren Jugendtreffs herrscht Rauchverbot (wie übrigens im ganzen
Pfarrzentrum) und natürlich Alkoholverbot! Es kann also nicht so sein, dass die Nichtraucher gnädigerweise
ab und zu kurz in die frische Luft gehen dürfen, um dem Gestank zu entfliehen, sondern es muss umgekehrt
so sein, dass die Raucher ihre Zigarette draußen genießen dürfen und dann wieder zur Runde dazustoßen!
Das sollte aber doch irgendwie logisch sein, oder? Und das sagt ein Raucher, der gut und gerne mal bis
zu 40 Zigaretten am Tag durchzieht! Also lasst doch die Kirche im Dorf und die Zigaretten im Aschenbecher
(vor der Tür)! Und der rauchende Jugendseelsorger sollte sich nicht absondern, sondern sein Laster einfach
mit seinen Schäfchen teilen und so die Kommunikation fördern. Oder glaubt er wirklich, die Jugendlichen
merken nicht, dass er raucht??? Na also!
@graf… 1. Dem Glauben nach ist Jesus Christus von Ewigkeit her Katholik. 2. Bis zur Beendigung des Alten
Bundes hat er allerdings nach den jüdischen Riten und Gesetzen gehandelt … ad 1. Und wenn Jesus alles
gewusst hat, das sicher nicht! Schon mal bemerkt, dass das Christentum, und damit die Kirche erst nach
Christi Tod und Auferstehung entstanden ist? Wäre da nicht der Lendenschurz auf jedem Kruzifix, würde
man sehen, dass Jesus Jude war! Jedenfalls war er von Ewigkeit her Gott (der, glaube ich, keiner Konfession
angehört). Dazu empfiehlt sich die Lektüre des Credo: Et in unum Dominum Jesum Christum, Filium Dei
unigenitum. Et ex Patre natum ante omnia sæcula. Deum de Deo, lumen de lumine, Deum verum de Deo vero,
genitum, non factum, consubstantialem Patri… ad 2. Der Alte Bund ist niemals beendet worden! Mt 5, 17-19
könnte Ihnen da ein bisschen Aufklärung verschaffen! Außerdem stellt sich die Frage, wann Jesus den
AB beendet haben soll. Schon in Galiläa, erst in Karfarnaum, beim Letzten Abendmahl („… des neuen und
ewigen Bundes“. Jesus hat nicht gesagt: „Den alten könnt ihr vergessen.“), am Kreuz („Es ist vollbracht!“
bezieht sich bekanntermaßen auch nicht auf die Beendigung des AB!) oder kurz vor seiner Himmelfahrt?
Was soll denn das? Etwas weniger polemisieren und etwas mehr theologisches Grundwissen stünden Ihnen
besser an!
@ artois, der Allwissende und Allmächtige Es sollte nur noch einmal klargestellt werden, daß „Cardinal“
König nicht zur Kirche gehörte und exkommuniziert war. Ach ja? Dann erklären Sie mir mal, wer ihn exkommuniziert
haben soll! Natürlich: Sie!!! Denn Sie haben ja alle Macht und Weisheit, Sie wissen genau, wer oder was
Kirche ist, jedenfalls aber was Kirche zu sein hat, und wer dazugehört! Wenn Sie das alles wissen, werden
Sie ja wohl auch an Satan und die Hölle glauben. Dann grüßen Sie ihn mal schön, denn Hoffart ist eine
Todsünde! Das scheinen Sie vergessen zu haben!
@grafvongalen u.a.: Jetzt platzt mit aber gleich der Kragen! Das ist ja kein Diskussionforum, sondern
ein Tummelplatz für selbstgefällige, präpotente, alles zu wissen glaubende Katholofaschisten! Da packt
das selbsternannte Pseudo-Gräflein seine Giftspritze aus, obwohl er Kardinal König wahrscheinlich nie
persönlich kennengelernt hat. Da ergehen sich andere in Mutmaßungen über eine Mitgliedschaft KKs bei
den Freimaurern, und wieder andere verwechseln Quantität mit Qualität! Doch der Reihe nach: Das Gräflein
möge sich zu Herzen nehmen, dass da geschrieben steht: „Wer von euch ohne Sünde, der werfe den ersten
Stein.“ Den anderen sei gesagt: Kard. König hat mit seiner Stiftung „Pro Oriente“, die interessanterweise
in keinem einzigen Posting erwähnt wird (Unwissenheit ist keine Tugend!) den Dialog mit den Ostkirchen
erst auf Schiene gebracht. Die Entvölkerung unserer Kirchen hat nichts mit V II zu tun, wie das die meisten
der hier Postenden behaupten, sondern mit dem herrschenden Materialismus („die Not lehrt beten“) und der
geänderten Bevölkerungsstruktur (der Islam ist die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Wien). Weiters
hat Kard. König die leidige Politisierung der Kirche überwunden und den Dialog auch mit der Sozialdemokratie
gesucht und gefunden. Ein, wie sich heute herausstellt, visionärer Akt, da „rechts“ und „links“ heutzutage
nicht mehr dem hier verbreiteten Kasteldenken folgen, wie Otto Friedrich in der „Furche“ trefflich schreibt.
Bis auf Gilbert, dem für die Sachlichkeit zu danken ist, gilt: „werch ein illtum!“ (Ernst Jandl)
@ crossword; @ timpressum Ich bedanke mich bei der Mitchristin (denn offenbar sind Sie eine Frau) „crossword“
für ihre sachliche Stellungnáhme. Was danach kam beinhaltete leider die auf +.net üblichen persönlichen
An- und Untergriffe. Diesen Umstand habe ich zwar schon moniert, allerdings ohne Erfolg. Dies ist auch
der Grund, warum sich die Anzahl meiner Postings in engen Grenzen hält. In einem solchen Forum kann man
sich halt die Diskussionspartner nicht aussuchen (Sie würden dazu gehören). So krass wie „timpressum“
würde ich es schon deshalb nicht formulieren, da am Abend ein bisschen Argumentationskabarett ab und
zu ganz nett ist. Den durchaus wichtigen Themen dienlich ist ein solcher Stil aber nicht! In der Gewissheit,
dass auch dieses Posting nichts an den teilweise unerträglichen Beflegelungen ändern wird, kann ich
nur mit Bedauern sagen: tempora mutantur, +.net bleibt, wie es ist!
Nix lex Dei und daher auch nicht katholisch (=allumfassend) Der Zölibat ist bekanntlich eine Erfindung
der Kirche aus dem 12. Jh. Weder Christus noch Paulus haben je davon gesprochen, im Gegenteil: „Deshalb
soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet… Er soll ein guter Familienvater sein…
Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?“ (1 Tim
3, 2-5) Abgesehen davon, dass hier nirgendwo von Ehelosigkeit gesprochen wird, ist im Umkehrschluss anzunehmen,
dass es in den frühen Chrsitengemeinden sehr wohl Ehescheidungen gegeben hat, denn sonst müsste Paulus
ja nicht extra betonen: „nur einmal verheiratet“! Aber es kommt noch besser: „In späteren Zeiten werden
manche vom Glauben abfallen… Sie verbieten die Heirat…“ (1 Tim 4, 1.3). Und weiters steht geschrieben:
„…durch Werke des Gesetzes wird niemand gerecht, sondern durch den Glauben an Jesus Christus.“ (Gal
2, 16) Tja, die Bibel zu lesen hat noch niemandem geschadet und würde manche künstliche Aufregung vermeiden
helfen! Ergo dessen wäre es hoch an der Zeit, die Zölibatsverpflichtung aufzuheben, zumal es ja heute
nicht wie im 12. Jh. um die Erhaltung der Kirchenpfründe geht. Allerdings sehe ich sehr wohl ein Problem
in der Besoldung der Priester, die dann sicherlich erhöht werden müsste. Andererseits zahlen sie ja
weder Miete, noch Gas oder Strom. Also kann das auch kein allzu großes Problem sein! Der Friede Jesu
Christi sei mit euch allen!
@ Sozialkatholisch / Tippfehler Sollte wohl eher heißen: errare humanum est! Quis linguae latinae capabilis
non est, meliore scrivit in lingua materna!
Das Händchenhalten stört mich weniger als die Papp- oder Tonbecher, die man am Altar sieht. Hat da jemand
nicht die Instruktionen gelesen, die für liturgische Geräte gelten? Bei uns wäre so etwas unvorstellbar,
und auch wir haben Communio sub utraque!
An alle liturgischen Schlaumeier zum Thema Musik im Gottesdienst Wer Mozarts oder auch Hubers, Mayers
oder Müllers geistliche Musik als „Untermalung“ bezeichnet, hat den Sinn der Musik im Gottesdienst nicht
verstanden. Eine Ordinariumsvertonung kann gar nicht Untermalung sein, denn sie besteht (bis auf das Agnus)
aus Aktionsgesängen, also solchen, währendderer nichts anderes „passiert“. Somit ist diese Musik aktiver
Vollzug, und zwar wurscht, ob AOM oder NOM!!! Somit ist es auch völlig unverständlich, warum eine Messvertonung
nicht in den NOM passen soll! Der einzige Knackpunkt ist das Sanctus, das alle gemeinsam singen sollten,
aber derlei diffizile Dinge versteht ihr ja sowieso nicht! Wie auch immer: Musik war (Gregorianik), ist
(komponierte Ordinaria und Propria) und bleibt integrierender Bestandteil der Liturgie (SC) und kann nur
in AUsnahmefällen (meditative Musik zum Kommuniongang, wenn ein Gesang unterbleibt) Untermalung sein.
Bruno Kreisky hat einmal zu einem Journalisten gesagt: „Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter!“ In Anlehnung
daran kann ich nur sagen: „Lernt Liturgie(geschichte), ihr Pseudofachleute!“
Eine Geschichte, die keine ist,… … würde nicht an die Öffentlichkeit getragen, die keine ist, also
+.net. Jedoch ist das „Profil“ durchaus kein Boulevardblatt, sondern ein angesehenes Wochenmagazin, das
in der Regel gut recherchiert. Dafür spricht auch die Schilderung von der Reaktion unseres Erzchristophs
(Kard. Schönborn). Er tut in Krisensituationen, egal welcher Art, das was er immer tut und am besten
kann: NICHTS! Das macht diesen Artikel so glaubwürdig. Denn die selbe Verhaltensweise hat zum Crash in
der Dommusik geführt, davor zur Absetzung der Frau Spitzauer vom Verein „Rettet den Stephansdom“ und,
und, und… Leider wird morgen, wenn das „Profil“ erscheint, der nächste Skandal losbrechen. Was wir
alle gebraucht haben! Ich kann nur sagen: Rock me, Amadeus! Aber bitte Mozart und nicht Hörschläger!
Hochgebet Zunächst ist festzuhalten, dass das 2. HG auf die Traditio Apostolica des Hippolyt von Rom
aus dem 2. Jh. zurückgeht und somit das älteste ist. Dass es auch das kürzeste ist, ist eine Nebenerscheinung.
Der Römische Kanon hat einen völlig anderen Aufbau und empfiehlt sich vielleicht zu Allerheiligen oder
zu besonderen Anlässen. Die sogenannten „Zwischenrufe“ sind keine Zwischenrufe, sondern heißen AKKLAMATIONENund
sind Ausdruck der Bestätigung und Zustimmung der Gläubigen. Diese sind auch im Sinne der actuosa participatio
fidelium zu verstehen! Das brasilianische 5.HG kenne ich nicht und es interessiert mich auch nicht. Aber
was bleibt, ist: wer keine Ahnung hat, sollte sich nicht äußern!
@alanus ab insulis Na da haben wir ja ein feines Outing! Der Herr Alan betet auf seinen Inseln griechische
Götter an! Na da schau her! Da können wir ja froh sein, dass er ab insulis ist, dass also die Inseln
von ihm verschont werden. Möge er doch auf den Weltmeeren weiterhin den kopulierenden griechischen Göttern
zusehen…
Ein paar Hinweise zur liturgischen Sprache scheinen mir angebracht: Jesus sprach Aramäisch. Die Juden
Hebräisch. Die Menschen der Missionsgebiete überwiegend Griechisch. Klarerweise wurde auf Griechisch
missioniert, zumal jeder halbwegs gebildete Römer Griechisch verstand. Mit der Ausbreitung des Christentums
im Römischen Reich kam Latein als allgemein verständliche Sprache. Ein stilisiertes Latein, das weit
entfernt vom klassischen Latein ist, aber poetisch. Vom Mittelalter bis in die Renaissance, wo nur noch
die Gebildeten (= Kleriker) Latein konnten, war auch gar nicht beabsichtigt, daß das Volk etwas „verstand“,
daher kommt die Biblia pauperum; der Ablaßhandel, die Reformation und die Gegenreformation waren logische
Folgen. Heute kann (leider Gottes!!!) kaum jemand Latein. Hauptauftrag ist jedoch die Verkündigung! Wie
also verkündigen in einer Sprache, die keiner versteht? Ich persönlich würde mir mehr lateinische Messen
wünschen, aber wem bringt das was außer mir, der ich es verstehe? Es ist letztlich auch belanglos, ob
nun versus populum oder versus altarem zelebriert wird (in manchen Kirchen geht es nicht anders).Wichtig
ist die innere Haltung! Aus dieser heraus kann jeder Gottesdienst würdig u.feierlich gestaltet werden,
egal, in welche Richtung der Priester zelebriert, ob er barocke oder gotische Paramente anhat, ob eine
Orchestermesse, ein Choralamt, od.eine Jugendmesse mit NGL gefeiert wird! Auch eine im AOM gefeierte Messe
geht an den Menschen vorbei, wenn sie sich darin erschöpft,daß bei der Elevation die Kasel gehalten
wird! LJC
Verdauungsbeschwerden Selbst mir als absolutem Abtreibungsgegner stößt es übel auf, wie da polemisiert
wird! Trotz mrinrd ambivalenten Verhältnisses zu Sr. EM (ich kenne unseren Kardinal seit vielen Jahren)
finde ich es empörend, wie hier „argumentiert“ wird. Natürlich sind wir Katholiken gegen Abtreibung!
Genauso richtig ist es aber auch, Frauen, die sich in einer Notsituation befinden, vor dem Gefängnis
zu bewahren! Ich möchte doch bitte gerne die Männer kennenlernen, die das Kind, das nach einer Vergewaltigung
ihrer Frau oder Freundin im Mutterleib heranwächst, als das ihre annehmen und aufziehen!
Auch Abtreibungsgegner können klar denken! Selbst als Abtreibungsgegner kann man es schaffen, realistisch
zu denken! Daher: 1. Weihbischof Laun hat keine Jurisdiktion, schon gar nicht in der Wiener Kirchenprovinz,
denn er ist Auxiliarbischof der ED Salzburg. Ergo kann er niemanden, der im Gebiet der ED Wien lebt, exkommunizieren.
2. Eine Exkummunikation kann nur der Papst aussprechen, und der wird sich hüten, sich mit einem Glamour-Würstchen
wie Mörtel abzugeben. Er hat Wichtigeres zu tun, und das ist gut so!!! 3. Möchte ich alle ermutigen,
zu hinterfragen, was WB Laun bevor er zum Bischof geweiht wurde, im Kahlenbergerdorf so getan hat. Glashaus
und so…
#113 pfarrverweser1 16:19:24 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Zur Sache bitte! Als Neuling auf dieser Seite muss ich zunächst meiner Verwunderung Ausdruck verleihen,
auf welchem „Niveau“ manche Beiträge verfasst wurden! Zumal zu einem Thema, das das eigentl.Zentrum u.d.
Höhepunkt unseres Glaubens betreffen: die Eucharistie! Doch nun zur Sache: 1. Weder hat Vat.II die lateinische
Sprache verboten, noch etwas über die Zelebrationsrichtung ausgesagt. 2. Vat.II hatte 3 Hauptanliegen:
das Apostolat aller Gläubigen und f.d. Liturgie die actuosa participatio fidelium sowie den reicher gedeckten
Tisch des Wortes Gottes (2 Lesungen, Antwortpsalm, 3 Lesejahre). Über Jahrhunderte galt die priesterzentrierte
Messe, die von den Gläubigen im besten Fall gehört, vom Priester im schlechtesten Fall gelesenwurde
(stille Messe). Von einem „(Mit-)Feiern“ konnte da (außer im gesungenen levitierten Hochamt) wohl nicht
die Rede sein. Daher kommt ja auch das Läuten zur Wandlung! Ich habe nichts gegen lateinische Messen,
90% der Mitchristen schon, da sie nichts verstehen, ergo dessen nicht actuos participieren, also teilhaben
können an den gefeierten Mysterien. Mir ist es auch nicht das Wichtigste, ob es vieleoder alleheißt,
bin aber durchaus für richtige Übersetzungen. Eine Zwangswiedereinführung d.trid.Messe ist weder angedacht
noch sinnvoll. Aber warum sollen nicht beide Formen nebeneinander existieren dürfen? Allerdings muss
d. feiernde Gemeinde entscheiden dürfen, welche ihrer pastoralen Situation entspricht! Lassen wir also
die Kirche im Dorf und Verunglimpfungen bleiben!