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#6 Problemsucher 11:59:12 | Sonntag, 14. Januar 2007
Super Artikel … Abstinenz ist mit Sicherheit die beste Methode, sich vor einer Ansteckung mit AIDS zu
bewahren – doch die Menschen leben nicht abstinent. Schon gleich gar nicht in den afrikanischen Staaten,
wo ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung sehr jung ist und somit das Leben geniessen will. WÄREN die
Menschen abstinent, dann wäre das die beste Methode. Die Menschen SIND aber nicht abstinent, also ist
die Abstinenz auch keine gute Methode, sich vor AIDS zu schützen.
#98 Problemsucher 03:12:26 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Burgorus Sie schrieben: „würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen,
dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im
Studium eingetrichtert wurde.“ Diese Verschwörungstheorie ist, verzeihen sie bitte, lächerlich. Die
Wissenschaftler, die an den Univeritäten ausgebildet werden, sind doch beileibe nicht alle Idioten, die
nur das glauben, was ihnen wie sie sagen, im Studium „eingetrichtert“ wurde. Alles, was die Naturwissenschaft
in den letzten hundert und mehr Jahren herausgefunden hat, wurde wieder und wieder überprüft. Dabei
wurden oft auch allgemein anerkannte und als zutreffend eingestufte Theorien widerlegt und über Bord
geworfen (z.B. galt das Atom lange Zeit als das kleinste mögliche Teilchen, Atom=das unteilbare). Würden
die Wissenschaftler nur nachbeten, was ihnen ihre Professoren lehren, dann würde es zu keinem Fortschritt
kommen. Die Wissenschaftsausbildung zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Studierenden dazu aufgerufen
werden, zu zweifeln. Und zwar an allem. Wenn sie sich Albert Einstein anschauen, so müssen sie anerkennen,
dass er sehr viele der damals als eindeutig klar definierten Aussagen der Wissenschaft vernichtet hat.
Und so ist es auch heute noch. Vor kurzem erst wurde eine neue Theorie erdacht, die String-Theorie, die
den Aufbau der Materie ganz anders beschreibt, als alle Theorien vorher. Das zeugt nicht von „Eintrichterung“.
#341 Problemsucher 02:30:14 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Richard Ich weiss ich weiss, eigentlich sollte man ja auf solch unflätige Texte nicht antworten, aber
ich will nochmal was zur Deutung des Mythos der Zerstörung von Sodom und Ghomorra sagen: Früher interpretierte
man das so, dass S+G zerstört wurden, weil sie die Regeln der Gastfreundschaft mit Füssen traten. Gott
schickte zwei Engel in Menschengestalt hin und die Bewohner wollten ihnen (den Gästen) Gewalt antun.
ERST DANN entschied sich Gott zur Zerstörung. Da Gott ja allwissend ist, hätte er sicher keine Engel-Spione
gebraucht, um S+G zu testen. Erst die Missachtung der Gastfreundschaft brachte Gottes Zorn über Sodom.
Die Deutung, dass Gott S+G wegen HS von der Erde tilgte, kam erst später auf. Und noch etwas zu ihrem
Redestil Richard: Jeder kann seine Meinung äußern, aber lesen sie mal die Regeln für eine Anmerkung
durch: „Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre.“
Und nehmen Sie sich das zukünftig zu Herzen. Es ist eine Schande und absolut unwürdig, wie sie sich
hier benehemen.
#301 Problemsucher 19:10:59 | Samstag, 13. Januar 2007
Entlarvend… „… Eine dieser faulen Früchte ist die Abtreibungsgesetzgebung in den „demokratischen“
Staaten.“ Nunja, das haben Demokratien so an sich, dass sie eben auf Mehrheitsmeinungen fussen (zum Glück!).
Ist übrigens auch ein Erfolg der französischen „Revolutionsbanditen“. Auch wenn man nicht alle methoden
derselben gutheissen kann. Weshalb ist demokratisch in Gänsefüsschen?
#292 Problemsucher 18:07:06 | Samstag, 13. Januar 2007
A propos Freimaurer… Jeder, der aufgrund seiner Aussagen und Handlungen als Freimaurer betitelt wird
kann sich eigentlich nur geehrt fühlen, denn die Ideale der Freimauerer sind durchweg positiv, nämlich:
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.
#285 Problemsucher 17:19:29 | Samstag, 13. Januar 2007
Unnatürlich… Reflektor schrieb: „er ist keine Erfindung von Homosexuellen…“ „…Er: „In der Küche.“
Sie: „Im Po.“ Was zur allgemeinen Unterhaltung durchaus beitrug…“ :)3 :)3 Das wollt ich auch schon einige
Male sagen, habs nur jedesmal vergessen. Kommt halt auf die Frauen an, aber manche stimuliert das mehr
als vaginaler Verkehr. Könnte jetzt den genauen Mechanismus erklären, warum dies so ist, aber dann
werd ich wahrscheinlich gesteinigt Nochwas zu dem „schweinische Nachäffung“ oder so ähnlich: Weder
Schweine noch Affen praktizieren Analverkehr.
#259 Problemsucher 12:20:52 | Samstag, 13. Januar 2007
Gesellschaft und Glaube Na, da kann man ja von Glück sagen, dass wir in einem Staat leben, der Glaubensfreiheit
garantiert. Jeder kann glauben was er will, sei es an den chritlichen Gott, Allah, Budda, FSM, Das unsichtbare
rosa Einhorn, … oder eben Atheist sein. Was ich besonders witzig finde (eigentlich eher peinlich) ist,
dass die Christen (jedenfalls ziemlich viele hier), das Wort „Nächstenliebe“ gleichzeitig mit „Schwuchtel“,
„Schwule Sau“, „Hinterlader“, „eins in die Fresse“ und weiterer Beleidigungen und Drohungen benutzen.
Das ist das wahre Christentum! Nur weiter so. Und diese „Christen“ wundern sich dann, dass man sie nicht
für voll nimmt. Dann lieber Heide sein und Werte leben anstatt immer mit Gottes Wort zu kommen und die
zentralen Werte der Christen zu vergessen. Diese ganzen HS-Feindlichkeiten z.B. – woher kommen sie? Aus
dem alten Testament hauptsächlich. Mit Christus haben sie nichts zu tun, und dennoch nennen sich diese
Hetzer „Christen“. Fragt euch mal, bevor ihr eine weitere Hasstirade ablasst WWJD(What Would Jesus Do).
Ich hingegen halte es da lieber mit der Philosophie Kants: Was du nicht willst das man dir tu, das füg
auch keinem Andern zu (der kategorische Imperativ vereinfacht, damits auch jeder versteht).
#238 Problemsucher 17:12:03 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Benedikt Ich glaube, wir kommen zu keinem Konsens. Habe erst vor kurzem ein Buch zur Hexenverfolgung
gelesen und eine Doku im ZDF zum Thema gesehen. Da klang das ganz anders. Ausserdem bin ich schon seit
langem mit dem Thema Mittelalter (und 1450 gehört noch ins Spätmittelalter) beschäftigt. Ich habe meine
Meinung und bin überzeugt, dass sie stimmt, Sie haben eine andere und sind ebenso überzeugt davon. Da
können wir noch 100 Posts schreiben und nichts wird dabei herauskommen. Aber Sie waren ein angenehmer
Diskussionspartner. Danke dafür!
#233 Problemsucher 16:34:03 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Benedikt Nun, das die Inquisition eine kirchliche Institution war (und ist, hat nur einen anderen Namen
heute) ist das sehr wohl ein Verbrechen der Amtskirche. Man kann sich doch nicht einreden, dass die Kirchenleitung
von den Verbrechen ihrer Organisation nichts wusste. Wäre in etwa so, als würde man sagen, die Verbrechen,
die die Nazis verübt haben, seien gar keine Verbrechen der oberen Führung gewesen, weil der Judenhass
damals weit verbreitet gewesen sei.
#230 Problemsucher 15:58:32 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Mauren: 12345,6 ? Das die „Katholiban“ so oft beleidigend werden, liegt einfach daran, dass sie ihre
Thesen oft nicht mit vernünftigen Argumenten untermauern können. Wer keine Argumente hat, oder im Unrecht
ist schreit / pöbelt / wendet Gewalt an um seine Meinung durchzusetzen. Ist bei religiösen Eiferern
und Fundamentalisten meistens so (egal welchen Glaubens). Gemäßigte können sich einfach zurücklehnen
und „cool“ bleiben, da ihren Argumenten nicht immer Dogmen zu Grunde liegen.
#214 Problemsucher 13:52:45 | Freitag, 12. Januar 2007
Toller Christ…Bruder T. sondern davon gesprochen, dass diejenigen, die nichts zum Generationenvertrag
beitragen, auch nicht teil haben sollten an der Altersvorsorge Könnte jetzt wieder mit Logik kommen,
mach ich aber nicht, denn das können sie mit einiger Anstrengung bestimmt auch selber. Keine Altersvorsorge
für: Behinderte, Sterile, PRIESTER, NONNEN, MÖNCHE…
#209 Problemsucher 13:44:22 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Reflektor Da haben sie Recht. Ich muss es aber immer wieder probieren, mit diesen Menschen ins Gespräch
zu kommen, gerade WEIL sie ein so seltsames Weltbild haben. Ich beschäftige mich hobbymässig mit dem
Mittalalter und dabei denkt man häufig: Wie können die das oder jenes bloss für Wahr gehalten haben.
Und dann kann man das am lebenden Objekt studieren. Das ist toll.
#204 Problemsucher 13:27:37 | Freitag, 12. Januar 2007
Excurs in die Logik: Prämisse 1: Nur Menschen, die sich fortpflanzen, haben einen Wert. Prämisse 2:
Priester, Nonnen und Mönche sind Menschen. Prämisse 3: Priester, Nonnen und Mönche pflanzen sich nicht
fort. Konklusion: Priester, Nonnen und Mönche haben keinen Wert. Prämisse 1 ist direkt abgeleitet aus
Bruder Theophils Post.
#201 Problemsucher 13:08:10 | Freitag, 12. Januar 2007
DDL??? Was ist ein DDL? @ Bruder Theophil: SIE haben damit angefangen, dass Kinder zu bekommen der einzige
Wert sei. Nicht ich. Und falls sie meinen Text bis zu Ende lasen, streite ich ja auch gar nicht ab, dass
Nonnen und Mönche eine Daseinsberechtigung haben. Im Gegenteil. Wer das als seinen Weg ansieht, solls
tun. Aber auch M+N bekommen wie HS keine Kinder und da SIE das als daseinszweck der Menschen darstellen,
hab ich nur einfachste Logik angewendet.
#197 Problemsucher 12:54:08 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Bruder Theophil Sie schrieben:„Eine Gesellschaft lebt durch Fortpflanzung. Durch Generationenverträge.
Durch das ewige Wechselspiel von Kommen und Gehen. HS trägt im Kern kein Leben in sich. Es ist eine Kultur
des Todes.“ Gallowglas schrieb dazu:„Welchen hat sie von Pfarrern, Klosterinsassen & Co ?“ Wenn man nun
die Gesellschaft auf reine Fortpflanzung und Generationenverträge reduziert, dann ist Gallowglass Schluss
aus ihrem Posting LOGISCH. Wenn rein die Fortpflanzung über Wert oder Unwert eines Menschen entscheidet,
dann sind Priester, Nonnen und Mönche NICHTS Wert. Das ist einfache LOGIK. Da es aber so ist, dass eben
nicht nur Fortpflanzung von Bedeutung ist (mal abgesehen davon dass es sowieso schon zuviele Menschen
auf der Erde gibt! Die Forderung: „Liebet und vermehret euch!“ gleicht heutzutage einem Mord an vielen,
vielen Erdenbürgern -die nämlich verhungern werden- und würde, wenn jeder das umsetzte, bald in die
Katastrophe münden), habe auch Priester, Mönche und Nonnen, aber eben auch ALLE anderen Menschen eine
gesellschaftliche Bedeutung. Noch was zum Begriff „normal“: Es ist auch nicht „normal“, rote Haare zu
haben. Statistisch gibt es nur ganz wenige Rothaarige. Natürlich sind HS nicht „normal“, Priester aber
auch nicht. Die „Norm“ unserer Gesellschaft ist, in einer hetero-Beziehung zu leben. Normal sagt nur aus,
was meistens praktiziert wird, nichts anderes.
#166 Problemsucher 03:18:09 | Freitag, 12. Januar 2007
@Benedikt Verzeihen sie meine Selektion, aber mit 1500 Zeichen Max lässt sich leider nicht alles sagen,
was zu sagen wäre. Die Inquisition war VOR ca. 1250 eine für damalige Verhältnisse fortschrittliche
Prozesstechnik (Befragung von Zeugen, wenn Feinde des Angeklagten = Zeugen wurde Anklage fallengelassen),
da haben sie Recht. Aber um 1250 (genau weiss ichs im Moment nicht, müsste ich suchen) wurde die Folter
als Mittel zur Wahrheitsfindung zugelassen. Und ab dann war der Inquisitionsprozess absolut willkürlich
und der Ausgang fast nur noch von dem entsprechenden Richter abhängig. In einem weiteren Punkt haben
sie auch Recht: Die Inquisition ist nicht allein Verantwortlich für die Hexenprozesse. Aber: Vor der
päpstlichen Bulle zur Rückhaltlosen Unterstützung Kramers (Institoris) und Sprenger gab es deutlichen
Widerstand der weltlichen und geistlichen Machthaber (die ihren gesunden Menschenverstand gebrauchten!)
gegen die Inquisitoren. Danach schwand dieser Widerstand aufgrund der Drohungen des Papstes. Bis zum Zeitpunkt
der Hexenbulle galt der Hexenglaube in der kirchlichen Lehre als Irrglaube. Erst mit dieser Bulle wurde
das Hexenwesen von der Kirche als existent eingestuft. Hätte die Kirche Kramer und Sprenger nicht unterstützt,
dann hätte es solche exzessiven Hexenverfolgungen nicht gegeben. Hexenverfolgungen gab es zwar auch schon
vorher, aber eben sehr wenige und keine (oder jedenfalls wenige) Todesstrafen. Meistens zeitliche Verbannung.
Max Textlänge erreicht leider.
#163 Problemsucher 02:18:28 | Freitag, 12. Januar 2007
Summis desiderantes affectibus auch Hexenbulle genannt: Zusammenfassend nach Hansen 1901: Papst Innozenz
VIII. ermächtigt die beiden in Deutschland tätigen Inquisitoren Heinrich Institoris und Jacob Sprenger,
gegen die Zauberer und Hexen gerichtlich vorzugehen. Er erklärt den Widerstand, den dieselben seither
in Kreisen von Klerikern und Laien bei dieser Tätigkeit gefunden haben, für unberechtigt, da diese Verbrecher
tatsächlich unter die Kompetenz der Ketzerrichter gehören, und beauftragt den Bischof von Straßburg,
die den Inquisitoren etwa entgegengesetzten Hindernisse durch die Verhängung kirchlicher Zensuren zu
beseitigen. Benedikt schrieb: „Die Hexenverfolgungen haben mit der Inquisition auch gar nichts zu tun.“
Widerlegt. Benedikt schrieb:„Im übrigen ist anzumerken, dass die Folter in Inquisitionsprozessen n in
Fällen angewandt wurde, in denen ein Richter heute nach der Beweislage einen Schuldspruch aussprechen
würde.“ Folter war dazu da, einem Menschen jedes Geständnis abzupressen, das man haben wollte. Beweise?
Wenn sie das Geständnis eines fast zu Tode gemarterten Menschen als Beweis ansehen, dann haben sie ein
seltsames Rechtsverständnis.
#161 Problemsucher 01:45:19 | Freitag, 12. Januar 2007
Hexenhammer Der Hexenhammer wurde von Heinrich Kramer, einem Dominikaner, verfasst und selbiger wurde
vom Papst mit einer Bulle („Hexenbulle“) ausgestattet, die ihm die volle Unterstützung seitens kirchlicher
und weltlicher Machthaber garantieren sollte, ausgestattet. So mag es sein, dass Heinrich Kramer nicht
„DIE KIRCHE“ ist, aber eine Legitimation Kramers Machenschaften durch den Papst reicht hier auch aus,
die Kirche der Grausamkeit und Unmenschlichkeit zu überführen. Und wie gesagt: Die Inquisitionsakten
sprechen was das angeht eine überdeutliche Sprache.
#159 Problemsucher 00:42:40 | Freitag, 12. Januar 2007
Inquisition @ Sulpicius: Grausame Schriften, die zum Thema Inquisition von der Kirche verfasst wurden,
gibt es zuhauf. Googeln sie mal nach Inquisitionsakten, Malleus Maleficarum, Summis desiderantes. Bruder
Theophil schrieb: „Die Inquisition war weit anders als ihr Ruf.“ Stimmt. WEIT schlimmer! Wer einmal (wegen
Hexerei oder Häresie) in die Fänge der Inquisition gelangt war, kam nur selten wieder unversehrt zurück,
sehr oft nur im Sarg. Die Inquisition rottete ganze Dörfer der Katharer und Waldenser aus, alle Bewohner
kamen bisweilen auf den Scheiterhaufen. Als Hexen angeklagte Frauen wurden so lange gefoltert, bis sie
alles sagten, was ihnen ihre Peiniger in den Mund legten („Ist es nicht so, dass sie das und das getan
haben…?“). Nachzulesen in den Akten der Inquisition. Die „christliche“ Kirche und allen voran die Papste
wandelten bis in die Neuzeit Knietief im Blut von Unschuldigen. Beispiele seien hierzu die Kreuzzüge,
ob nun gegen Moslems („Das heilige Land“ oder andere Christen (Katharer) oder Heiden (Preußen). Und das
allerschlimmste war die Heuchelei dabei, dass es angeblich um das Seelenheil (der Gemetzelten) ginge.
#89 Problemsucher 00:11:22 | Freitag, 12. Januar 2007
@Burgorus Sorry, war trainieren. Muss jetzt noch was zu dem Schrift-Artikel sagen: Dass ich ihre Satire
nicht verstand war wohl mein Fehler. Aber: Sie gehen überhaupt nicht darauf ein, dass es auch heute nich
Menschen gibt, die nichts verschriftlichen, was der Hauptteil meines Posts war. Dass man also keine Schriftzeugnisse
von vor mehr als 5000 Jahren findet (wobei ich keine Ahnung habe, ob das überhaupt zutreffend ist, bin
ja schliesslich kein Experte auf diesem Gebiet) ist nicht verwunderlich, da damals die Menschheit noch
keine Staatswesen kannte und somit keine Schrift nötig hatten. Dass ich das „Alter des ersten Menschen
Adam von 930 Jahren“ nicht bestritten habe, liegt übrigens einfach daran, dass Adam in einer fleischlichen
(also als ein konkreter Mensch) Form nicht existiert hat. Ich dachte, das sei bei meinem Artikel klargeworden,
wenn ich sage, dass die Erde ca. 4,5 Mrd. Jahre alt ist. Sie beziehen sich bei der Angabe des Erdalters
auf Bischof Ussher, nehme ich an, der 1650 anhand der Bibel und der Generationenfolge darin das Alter
der Erde seit der Schöpfung ausgerechnet hat. 1650!! Da hatten die Menschen noch keinerlei Ahnung vom
Aufbau der Materie, des Universums und dergleichen. Das kann doch nicht ihr Ernst sein, dass sie das heute
noch für absolut wahr halten?!
#90 Problemsucher 17:45:31 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Richard Das was sie können ist spekulieren und persönlich beleidigen. Das kann ich aber auch. Und das
hier ist jetzt nur für Sie: Man sollte nicht von sich auf andere schliessen. Nur weil Sie anscheinend
nicht in der Lage sind, ihre Triebe zu beherrschen und bei Nudisten sofort an Sex denken müssen, heisst
das nicht, das andere (also z.B. ich) genauso schwanzgesteuert sind wie Sie selber. Normale Menschen mit
einer gesunden Sexualität können zwischendrin auch mal an etwas anderes als daran denken. Aber wenn
man (psychosenbedingt) jedweden Gedanken an das andere Geschlecht per se als unzüchtig einstuft und sich
damit natürlich ein gewisser Druck aufbaut, hat Mann eben das Problem, dass nur der Anblick des Weibes
(so wie Gott sie schuf?) einen dermassen geil macht, dass Mann über sie herfallen will. Ich hingegen
kann mir dann ohne schlechtes Gewissen mal einen von der Palme schütteln und gut isses (natürlich nicht
in der Öffentlichkeit *g*).
#84 Problemsucher 17:17:03 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Richard Oh, da machen sie sich mal keine Sorgen. Fremd sind wir FKK-Leute uns nicht. Ich zu ner Fremden
geh ich dann immer gleich hin, sage: „Hallo, mein Name ist Paul, wie heissen denn Sie?“ Dann sagt sie
ihren Namen und schon ist sie nicht mehr Fremd.
#77 Problemsucher 16:53:32 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Belästigung Also ich bin ne Hete. Trotzdem springe ich nicht gleich auf alle nackten Frauen drauf die
ich sehe. Gehe öfter FKK Baden und da sind ne Menge Nakedeis, auch weibliche, auch hübsche. Das gilt
sicher auch für Schwule, die nackte Männer sehen. Also Mann kann sich da bestimmt (so als Fussballer,
der seine Karriere nicht den Bach runter gehen lassen will) gut tarnen.
#74 Problemsucher 16:38:57 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schrift Ja, ich denke, die Menschen vor mehr als 6000 Jahren schrieben noch nicht. Sie hatten einfach
keinen Bedarf, zu schreiben, da sie in keinem Staatengebilde und nur in allerkleinsten Gemeinschaften
lebten. Lässt sich auch heute noch an manchen Völkern ablesen, die in kleinen Sippen irgendwo im Urwald
leben und auch nicht schreiben. Auch bei relativ grossen Völkern ist das zu sehen. So kannten die Indianer
Nordamerikas keine Schrift. Die Überlieferung übernahmen je nach Volk Schamanen, Druiden oder irgendwelche
Priester. Sie brauchten nichts zu verschriftlichen. Genauso war das in der Urzeit bei uns und auch in
Mesopotamien und wahrscheinlich überall auf der Welt. Jäger und Sammler ohne „Verwaltung“ haben einfach
keine Schrift nötig. Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben
gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift.
#60 Problemsucher 16:16:27 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Bingo Regeln: 1. Der Papst hat immer Recht 2. Sollte der Papst mal nicht Recht haben, so tritt automatisch
Regel eins in Kraft. LOL Naja, jedenfalls ist es geschichtlich so wie ich schon gesagt habe: Der Primat
des Bischofs von Rom (also heute des Papstes) hat sich erst langsam herausgebildet. Vorher gab es ein
Fülle von Auslegungen der Bibel und der Lehre. Heute sieht man das noch an den Schismen der Kirche. Dass
die katholische Lehre die Richtige sei, ist also eine Behauptung, die sich keines Falles auf die Bibel
stützt. So stützt orthodoxe Kirche auf den Bischof von Konstantinopel (bzw. Byzanz), die katholische
eben auf den Bischof von Rom. Im Mittelalter gab es eine ganze Zeit ZWEI „Päpste“, nämlich einen weströmischen
(also römischen) und einen oströmischen (Patriarch von Byzanz), die sich um den Primat gestritten haben.
#71 Problemsucher 16:02:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Sintflut Eigentlich komm ich mir ja nen bissl doof vor auf so einen Müll überhaupt zu antworte, aber
was solls. Hab Zeit und grad nix besseres zu tun Erstens: Wenn das Alles (also Sintflut, demnach dann
wahrscheinlich auch Arche) Wort für Wort wahr sein soll, warum gibt es dann viele der Fossilien, die
man im Gebirge findet, nicht mehr als lebende Tiere? Müssten doch alle überlebt haben auf der Arche,
oder?! Zweitens: Man kann die Auffaltung der Gebirge und die Plattentektonik messen (GPS). Was hingegen
stimmt, ist, dass die junge Erde von Meteoriten getroffen wurde und die Erdachse sich aufgrund dessen
veränderte. So ist im Übrigen auch der Mond entstanden. Aber ein Meteor, der dazu in der Lage ist, hätte
evtl schon entstandenes Leben komplett vernichtet. Da hätte auch keine Arche mehr was genützt. Alle
Meere verdampft…
#49 Problemsucher 15:42:43 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Häretiker, Ketzer… @ Richard: Wo spielen Sie denn? Ich möchte ihrer nächsten Gegnermannschaft mal
den Tip geben, einen Schwulen Fussballer zuzukaufen, damit ham die dann so gut wie gewonnen @ Daniel
Stöhr: Wenn sie DOGMEN schon ansprechen: DASS ein Papst DOGMEN aufstellen kann ist noch nicht lange so.
Das wurde erst auf dem 1. Vatikanischen Konzil 18. Juli 1870 von Papst Pius IX wiederum als Dogma festgelegt.
(Der Primat des Bischofs von Rom war auch in der Urkirche vollkommen unbekannt und es gab keinen „absoluten
Chef“. Bis ins 4. Jahrhundert gab es drei gleich gewichtige religiöse Metropolen, nämlich Antiochia,
Alexandria und Rom, später auch noch Konstantinopel und Jerusalem.) Also wurde von einem Menschen festgelegt,
dass der Papst in bestimmten Dingen (reinen Glaubensfragen übrigens!) als unfehlbar gilt. Meinetwegen
bin ich Häretiker. Macht nix. Ich glaube kaum, dass Gott das so sieht. Jedenfalls hat mich auf der Türschwelle
in die Kirche bisher noch kein Blitz getroffen. Häresie (also abweichende Lehre) gab es damals noch
gar nicht, denn es gab einfach unterschiedliche Strömungen. Auch heute gibt es innerhalb der Kirche abweichende
Meinungen zu bestimmten Dingen. Das liegt eben an der Auslegbarkeit der Bibel.
#69 Problemsucher 15:24:25 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Altersbestimmungen Nun, schriftliche Zeugnisse von vor so langer Zeit werden sie kaum finden, da die Menschen
damals entweder keine Schrift kannten oder solche Zeugnisse mittlerweile längst zerfallen sind. Aber
Altersbestimmungen lassen sich auch ohne C14 Methode machen. Man braucht nur zu schauen, in welchen Erdschichten
Überreste zu finden sind. Wenn sie z.B. in einer Burg Ausgrabungen anstellen, finden sie zuoberst mittelalterliche
Fundstücke. Falls die Stätte, auf der die Burg steht, früher schon besiedelt war, finden sie darunter
beispielsweise römische Fundstücke, darunter dann vielleicht Germanische… usw. usf. Irgendwann tauchen
dann vielleicht Knochen von Tieren auf, die mit Steinwerkzeugen bearbeitet wurden. Allein daher kann man
das Alter schon ungefähr bestimmen, genauer gehts dann eben mit der C14 Methode. Und natürlich, wenn
man anzweifelt, dass der radioaktive Zerfall von Kohlenstoff-Isotopen nicht konstant ist, dann kann man
diese Methode vergessen. Aber es gibt noch andere. Obwohl ich weiss, das Wikipedia auf dieser Seite ziemlich
ungern gesehen ist, fasst folgender Artikel die Methoden ziemlich gut zusammen: de.wikipedia.org/wiki/Geochronologie
#22 Problemsucher 15:06:21 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Lehrer und Hirten Aber das Jesus Christus Apostel als Hirten und Lehrer der Christen eingesetzt hat, wird
wohl niemand ernsthaft bestreiten Nein, das nicht. Aber das der Papst ein legitimer Nachfolger Petrus
sei, das steht nirgends: „Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine
Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“ Wo steht da was von Nachfolgern
Petrus? Und wo, dass ein Nachfolger in Glaubensdingen Unfehlbar sei (so wie die Päpste es sich anmassen
seit einiger Zeit)? Auch bei dieser Bibelstelle ist es eben so, dass irgendwer das so ausgelegt hat, dass
es Päpste geben solle. Aus der Stelle geht das aber nicht hervor wie ich finde.
#67 Problemsucher 14:10:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Burgorus Werd bei Gelegenheit mal eines der Bücher ausleihen. Aber dennoch: Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten
gering sein mögen, kann es dennoch passieren. Ist genauso mit Lotto spielen. Wenn man sich genauer damit
auseinandersetzt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Jackpotgewinns tatsächlich ist, sollte man eigentlich
nicht spielen. Dennoch gibt es Gewinner. Oder beim Roulette: Es ist unwahrscheinlich, dass ein und dieselbe
Zahl öfter hintereinander kommt. Trotzdem tut sie es manchmal. Wenn etwas eine geringe Wahrscheinlichkeit
hat, dann heisst das nicht, dass es unmöglich ist. Schauen sie ins Weltall: Dort gibt es ca. 100 Milliarden
Galaxien mit jeweils Milliaren Sonnen, um die wiederum einige Planeten kreisen (jedenfalls manchmal).
Wenn sie das einberechnen in die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo Leben wie auf unserem Planeten gibt,
sieht die Sache schon anders aus. Und noch was zu den 6000 Jahren seit dem Sündenfall. Vorher dürfte
es (logischerweise) keine Menschen auf der Erde gegeben haben, oder? Dumm nur, dass man Kulturen nachweisen
kann, die wesentlich älter sind.
#41 Problemsucher 13:48:16 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Gastus Mag sein, spielt für das Problem aber keine Rolle. Die Frau hat dann trotzdem die Schwierigkeiten.
Und ausserdem muss das nicht so sein, wie mir ein Fall im Bekanntenkreis zeigt. Langjährige Beziehung –
abruptes Ende, Mann weg, Frau mit Kind alleine.
#292 Problemsucher 13:44:32 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Büßer Noch eins zum Thema HS: Ihnen braucht man im Grunde gar nicht zu widersprechen, man muss einfach
warten bis sie es selber tun Sie schrieben: „Wie bei anderen Krankheiten auch, müssen sie ihr kind zum
Fachmann bringen…“ Wenn Sie HS für eine Krankheit halten, dann müssten Schwule zum ARZT gehen. Oder
gehen sie mit ihrer Grippe auch zum Pfarrer und lassen sich einreden, sie hätten gar keine?
#289 Problemsucher 13:31:57 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@landorganist Ich habe mir beim schreiben auch schon gedacht, dass man an derart verbohrte Menschen nicht
herankommt, aber ich kann sowas nicht so stehen lassen, schliesslich lesen das auch andere. Ohne Antwort
käme mir das vor wie eine Kapitulation.
#38 Problemsucher 13:27:42 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Verantwortung?! Ob man nun Abtreibungen befürwortet oder nicht, in einem hat P.Wolkenstein ganz sicher
Recht: Die Männer können sich bei uns ganz einfach aus der Verantwortung stehlen und Mann findet immer
Wege, nicht zahlen zu müssen. Auch der Staat stiehlt sich aus der Veraqntwortung für die Kinder, und
das mit einer Doppelzüngigkeit, die zum Kotzen ist. Einerseits fordern die Politiker mehr Kinder, andererseits
gibt es nicht genügend Kindergarten/Hortplätze und schon gar nicht zu bezahlbaren Preisen. Von Frauen
nun zu fordern, dass sie auf Abtreibungen IMMER verzichten, ist halt so schön einfach. Wenn sich die
Situation so darstellt, dass Frauen mit Kindern keine Arbeit haben können, weil sie keinen Hortplatz
bekommen den sie auch zahlen können, bedeutet das nicht selten den Absturz in die Armut. Bevor Mann (meistens
sind es Männer) nun fordert, dass Abtreibungen verboten werden sollten, sollte man sich lieber mal Gedanken
machen, wie man die Situation von Frauen mit (kleinen) Kindern so verbessern kann, dass diese eine Abtreibung
gar nicht erst in Erwägung ziehen. Nur müsste man sich da wirklich ernsthaft Gedanken machen und könnte
nicht einfach schreien: „DAGEGEN!“
#30 Problemsucher 12:29:44 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@virfortis Na dann ist ja gut. Sie sollten jedoch etwas vorsichtiger sein mit Aussagen die sie machen,
auch wenns quasi aus Reflex passiert. Erst mal kurz duchatmen und dann schreiben
#283 Problemsucher 12:01:41 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Büßer Soso, oje, die armen Protestanten… Wo steht DAS was sie da verzapfen (also katholische Kirche
mit Päpsten usw. ) geschrieben? WO? Ich will Zitate aus der Bibel und keine Worte von irgendwelchen Päpsten.
Also Farbe bekennen!
#27 Problemsucher 11:51:29 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ VirFortis Jetzt wird sie logische Kette irgendwie lächerlich: Sie wollen dem einen „helfen“ dass er
nicht so lange ins Fegefeuer muss (also dem Arzt) und stossen damit jmd anderes hinein (also den Henker,
der klar eine schwere Sünde begeht denn er tötet). Kenne nur das Gebot „Du sollst nicht töten!“ und
kein „Du sollst nicht töten, ausser der andere ist ein …“ Das ist die Heuchelei der selbsternannten
Christen, da wird Mord schon als eine Art Nächstenliebe verbrämt und man schwingt sich auf zum Rächer,
anstatt das Gott zu überlassen.
#278 Problemsucher 11:31:24 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Büßer Ich antworte mal anstelle von landorganist (nicht dass ich ihn kennen würde, aber ich kann
mir vorstellen, was er mit sagen will): 1) Homosexualität ist wahrscheinlich Veranlagung. Hat nix mit
Erziehung zu tun und schon gar nix mit einer Krankheit. 2) Einen Experten auf dem Gebiet Sex und Liebe…
und da nennen Sie einen älteren katholischen Priester. Nun, es kann natürlich sein, dass auch dieser
schwul ist, gibt da ja eine ganze Menge von (homosexuelle Priester), aber dennoch würd ich ihn nicht
als Experten betiteln. Schon gar nicht als Experte für Hetero-Beziehungen… 3) Klöster sind da genauso
ein bescheuerter Vorschlag (so als reine Männergemeinschaft). Davon mal abgesehen: Wenn der Sohn an seiner
Homosexualität nichts auszusetzen hat (wieso sollte er auch, die einzigen, die ein Problem damit haben,
sind immer die „anderen“) dann wird er nicht ins Kloster gehen. Und Gott sei Dank kann man heute niemanden
mehr zwingen, sich wegen HS „behandeln“ (also Gehirnwäsche) zu lassen geschweige denn in ein Kloster
zu gehen. Auch Kinder nicht, denn auch Kinder haben ein Recht auf freie Entfaltung. Aber ich gehe mal
davon aus, dass es sich nicht mehr um ein „Kind“ handel. Und dann wird der sich (hoffentlich) weigern,
sich gehirnwaschen zu lassen. Der Einzige, der hier einer Therapie bedarf, ist ilietes Mann. Es gibt gute
Psychiater, die eine solche Persönlichkeitsstörung behandeln können. Weigert der Mann sich, dann hilft
alles nix. Dann hilft nur Trennung/Scheidung.
#23 Problemsucher 03:09:30 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@VirFortis „steht der galgen von nürnberg eigentlich noch ?“ Soso… abmurksen das Pack?! Nennen Sie
sich selber einen Christen? So nebenbei: „Du sollst nicht töten!“ ist eines der wichtigsten Gebote. Auch
die Worte: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und „Liebet eure Feinde!“ sind christliche Werte.
Da kann ich nur sagen: HEUCHELEI.
#60 Problemsucher 02:01:05 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Burgorus Auf die Zahlenspielereien werde ich nicht eingehen, da ich keinen Beleg von irgendjemandem für
diese ominösen 10 hoch -100 gelesen habe und auch keine Quellen dafür genannt wurden. Aber wozu ich
etwas sagen möchte ist folgendes: Sie schrieben: „Dann kommen Sie nun mit den unvorstellbar langen Zeiträumen
von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat).“ Der Nachsatz in den Klammern… Was heisst hier
„wenn es sie gegeben hat“? Die Naturwissenschaften mögen nicht alles erklären können, jedenfalls noch
nicht (abgesehen davon dass es manche Dinge gibt, die wahrscheinlich niemals naturwissenschaftlich erklärt
werden können). Aber für mich und die meisten anderen, die sich auch nur ein wenig mit Astrophysik beschäftigt
haben ist klar, dass das Universum ca. 15 Milliarden Jahre alt ist, die Sonne etwa 5 und die Erde etwas
jünger. Das Alter des Universums lässt sich u.a. ablesen an der Expansion des Raumes, das der Sonne
u.a. an der Menge an schweren Elementen in ihr und das der Erde unter anderem an ebenjenen Fossilien:
Wie kommen versteinerte Fische ins Gebirge? Da muss das Gebirge irgendwann mal Meer gewesen sein: Auffaltung
der Gebirge durch die Plattentektonik, die man unzweifelhaft messen kann. DAS DAUERT aber lang. Sehr lang.
Bei Leuten, die alles anzweifeln, was nicht in ihr dogmatisches Weltbild passt fällt mir nix mehr ein.
#270 Problemsucher 01:31:32 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Mein Weib… und KOCHEN!?!?!?!? Oje, da kann ich mich gleich erschiessen, geht nämlich schneller und
ist schmerzloser als verhungern! Wasn das für ne bekloppte Meinung? Frauen müssen kochen… derjenige,
ders besser kann sollte Kochen. Und das bin definitiv ICH.
#50 Problemsucher 18:05:44 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Unwahrscheinlichkeiten Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber
die Evolution hat unvorstellbar lange Zeit dazu gehabt.
#45 Problemsucher 17:39:34 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Burgorus Sie schrieben:„Mein Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links.“ Dass die
Archäologie noch die ein oder andere Lücke füllen muss, kann doch kein Argument gegen sie sein, wenn
sonst alles logisch ist. Wir reden hier von Millionen und Milliarden von Jahren, die diese Fossilien alt
sind. Dass man da nicht jedes SOFORT findet, leuchtet mir ein. Lassen Sie der Wissenschaft noch etwas
Zeit und man wird die fehlenden Teile vielleicht finden. Diese Art, Gott einzubauen in ein Weltbild, ist
sehr antiquiert. Früher schufen sich die Menschen Götter für alles, was sie nicht verstanden. Donar
als Donnergott zum Beispiel. Nach dieser Methode müssten die Menschen heutzutage ihren Glauben ständig
verändern, denn die Wissenschaft schreitet schnell voran, anders als zu Donars Zeiten. Glaube heute sollte
sich auf philosophische Themen beschränken, die sich niemals „beweisen“ lassen werden, wie z.B. Moral,
Jenseits, Tod, Sinn des Lebens… man nennt sich Christ und denkt trotzdem hauptsächlich mit dem alten
Testament, welches von vielen vielen Menschen geschrieben wurde, die gedanklich aus einer ganz anderen
zeit kommen.
#43 Problemsucher 17:22:41 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Daniel Stöhr Wenn die ET falsch ist, dann ist sie aber verdammt gut falsch, denn sie erklärt das Entstehen
der Arten sehr überzeugend. Man darf sie m.E.n auch nicht allein betrachten sondern muss auch die astrophysikalischen
Erkenntnisse mit einbeziehen. Die Theorie des BigBang ist mittlerweile ein gut untermauertes Gedankengebäude
und stellt quasi die Evolution in noch grösserem Massstab dar. Ebenso wie in der ET gibt es auch hier
keine ernsthaften Zweifel. Zurück zur ET: Die Hinweise, dass die Evolution genauso verlaufen ist, wie
in der Theorie erdacht, sind eigentlich erdrückend. Die Fossilien sprechen eine deutliche Sprache, ebenso
wie die Veränderung isolierter Tiere (Darwin-Finken z.B.). Und noch was zur Zucht: DASS die Menschen
seit jeher die Arten verändern, dürfte jedem klar sein. Wenn man Funde ( von Pflanzenresten) aus dem
Mittelalter beispielsweise untersucht, stellt man fest, dass das Getreide damals WESENTLICH weniger Ertrag
brachte als Heute. Sollte jedem klar sein. Und wie hat der Mensch das vollbracht? Durch Eingriffe in die
natürliche Zuchtwahl. Ob das nun bisher gelungen ist, die Mutationsraten mithilfe von Strahlung oder
weiss der Henker wie zu beschleunigen, ist doch egal. Jeder ist ja frei zu glauben, dass Gott die „Regeln“
der Evolution gemacht hat. Aber dass eine Evolution stattfindet, ist nicht ernsthaft zu bestreiten.
#209 Problemsucher 12:38:18 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Hab ich noch nie verstanden… Vorweg: Ich selber bin nicht schwul. Ich sage das nicht, weil ich homosexualität
insgesamt ablehnen würde (mein bester Freund ist schwul). Es ist eben nicht meine sexuelle Präferenz.
Ich sage das, damit Sie meine Frage/Meinung nicht einfach abstempeln können als „befangen“. Auch wenn
dieser Text schon alt ist, möchte ich die Ablehner der Homosexualität (Knecht Ruprecht, Graf von Galen…)
etwas fragen, was ich noch nie verstanden habe: Was haben Sie für ein Problem damit, dass ANDERE Menschen
schwul sind? SIE selber können doch das Leben leben wie sie wollen und werden von den homosexuellen Menschen
in keiner Weise eingeschränkt. Wenn Sie es sosehr ablehnen, brauchen Sie mit Schwulen ja auch keinen
Kontakt zu pflegen. Leben und Leben lassen. Wo liegt das Problem? Das seltsamste finde ich immer noch
die Forderung, dass ein Gesetz erlassen werden solle, was Homosexualität verbieten würde. Wozu? Gesetze
sind (im Allgemeinen) dazu da, die Menschen bzw. die Gesellschaft zu schützen. In Falle der Homosexualität
liegt aber keine Bedrohung vor. Und jetzt kommen Sie bitte nicht damit, dass die Fortpflanzung der Menschheit
gefährdet sei, wenn ein paar Prozent schwul sind. Derzeit leben 6,6 Milliarden Menschen auf unserem Planeten,
2050 werden es ca. 9 Milliarden sein. Insgesamt ist es also eher positiv zu bewerten, wenn nicht ganz
so viel „fortgepflanzt“ wird. Wenn Gott Homosexualität tatsächlich ablehnen sollte, dann lassen sie
IHN doch bitte richten und rchten sie nicht selber.