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#93 Don Camillo 22:34:21 | Samstag, 7. Februar 2009
Diese vier „Bischöfe“ sind doch ungültig geweiht, da nur ein Bischof sie geweiht hat, d.h. die sind
nicht Bischöfe. Im Weiteren bedeutet dies, dass alle von ihnen geweihten „Priester“ gar keine PRiester
sind.
#5 Don Camillo 17:48:48 | Samstag, 4. Oktober 2008
Schon wieder etwas gelernt… Nach Angaben der Organisators der Briger Alten Messe, versteht… Und ich
dachte immer, dass Christus die Menschen zur Eucharistiefeier zusammenruft. Tja, jetzt wissen wir es besser.
Schon wieder was gelernt!
#3 Don Camillo 14:16:56 | Freitag, 5. September 2008
Das ist ja tatsächlich ein sehr merkwürdiger Artikel! Das Weisse Gewand soll an die Taufgnade erinnern
und hat nun wirklich gar nichts mit den den ordinierten Amtsträgern eigenen Gewändern zu tun. So was.
#69 Don Camillo 09:35:58 | Freitag, 5. September 2008
@Sozialkatholisch Sie glauben? Unterschied zwischen glauben, denken und meinen? hm… schwierige Aufgabe
für Sie, aber wenigstens meinen Sie, Sie hätten das II. Vat. Konzil begriffen… Haben Sie die Texte
gelesen? Und auch deren Inhalt begriffen? Oder wenden Sie ev. das Papageienprinzip an?
#65 Don Camillo 09:30:16 | Freitag, 5. September 2008
und sonst Die vielen Medjugorje abhängigen Seelenkönnen einen dann nur leid tun, hoffentlich finden
die meisten von denen dann zurück zur Kirche und es wird keine neue Kirche gegründet müssten sie sich
bei einer angeblichen Bruderschaft, die in sich in den 80-er Jahren von der röm.kath. Kirche losgesagt
hat, informieren. Ist ihnen aber nicht anzuraten.
@Marcelus Die Schweizergarde weist nur jene ab, die ihren Kriterien nicht entspricht. Tut mir leid, dass
ich Ihnen widersprechen muss. Die Schweizergarde hat eine Obergrenze bezüglich Anzahl Gardisten. Ich
meine, das liegt bei 125 Gardisten (inkl. Kader) – bin mir aber nicht 100% sicher. Auf jeden Fall ist
die Obergrenze um die Zahl rum. Wenn die Anzahl Gardisten unter 100 fällt, so redet man von Unterbesetzung.
Wenn sich also zu viele fähige Männer melden – was nach wie vor der Fall ist – so werden diese zurückgestellt.
Zudem: Je nach der Wirtschaftslage in der Schweiz bewerbern sich mehr oder weniger Männer um eine Gardistenstelle.
Ebenso damit zusammen hängt, wann der einzelne Gardist in die CH zurückkehrt. Für zwei Jahre hat sich
jeder Gardist zu verpflichten. Anschliessend kann er verlängern. PS: Ich habe sehr gute Kontakte in die
Garde.
@Marcelus aber irgendwann wird man wegen Personalmangel auch Nichtschweizer in die Schweizergarde aufnehmen
müssen Momentan kann sich die Schweizergarde aber nicht über Personalmangel beklagen. Nach wie vor müssen
immer noch fähige Bewerber von der Rekrutierungsstelle abgewiesen werden. Und vielleicht gibt’s ja irgendwann
noch Gardistinnen?
@nachtlaterne das haben Sie jetzt schön gesagt! danke! Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die
Stelle angeben könnten, wo Augustinus das geschrieben hat. Ich würde gerne mehr davon lesen. Schon mal
herzlichen Dank!
@Strepto von Kokke o^/ Von jemandem, der einerseits eine derart grosse Theologie beherrscht und andererseits
unfehlbar das ganze Weltgeschehen beurteilen kann, erwarte ich, dass er auch ein korrektes Deutsch niederschreiben
kann. Das hat nichts mit Widerspruch zu tun. Eher damit, dass sich derjenige, der derart viele Rechtschreibfehler
begeht, nicht einmal die Zeit nimmt, das eigene Geschreibsel noch einmal durchzulesen. Wie wär’s mit
1. denken, 2. schreiben, 3. durchlesen/korrigieren, und dann, ja dann 4. absenden. :)3
FiliusEcclesiae Bleiben Sie bei Witzen Von unverfälschter katholischer Glaubensverkündung haben Sie
keine Ahnung. Sie sind ein gefährlicher Irrlehrer, der die Glaubenswahrheit verschweigt, und so die Menschen
dem Hölenfeuer preisgibt: und sich nur selbst der Gefahr der ewigen Verdammnis aussetzt. Da bin ich aber
froh, dass Sie so viel Ahnung von Glaubensverkündung [sic!; wie wär’s mit Glaubensverkündigung] haben.
Nur schade, dass Sie leider von Rechtschreibung eher wenig Ahnung haben. Zudem: Ich verschweige keine
Glaubenswahrheit. Ich beziehe im „richtigen“ Leben durchaus Stellung, was ich bei einigen Postern hier
eher bezweifeln würde. Es ist ja viel einfacher hinter einem Nick versteckt zu hetzen. Und eben, einige
Aussagen hier sind aufgrund ihres Tonfalles und Perversität als Sünde zu bewerten. Nehmen Sie sich das
zu Herzen. PS: Ich werde einfach den Eindruck nicht los, dass gerade unter diesen pseudo-militanten Glaubenshütern
letztlich verkappte Homosexuelle stecken. Denn wie sagte doch bereits unser Herr Jesus Christus: „Ihr
Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht
der Mund.“ (Mt 12,34)
@ alle Man sollte meinen, es gäbe einzig noch dieses Thema. Das ist für Menschen, die sich Christen
nennen, ehrlich gesagt, ziemlich peinlich. Sünde ist und bleibt Sünde, da gibts nichts zu rütteln.
Aber auf welche unsägliche Art und Weise das immer wieder gesagt wird, ist auch wieder Sünde. Sind Sie
sich dessen bewusst. Das hat mit Zorn zu tun! (eine der sieben Hauptsünden)
Politik? Der Sohn fragt: „Papi, was ist eigentlich Politik?“ Erklärt der Vater: „Das ist ganz einfach …
sieh mal … Ich bringe das Geld nach Hause also bin ich der KAPITALISMUS. Deine Mutter verwaltet das
Geld, also ist sie die REGIERUNG. Der Opa passt auf, dass hier alles seine Ordnung hat, also ist er die
GEWERKSCHAFT. Unser Dienstmädchen ist die ARBEITERKLASSE. Wir alle haben nur eines im Sinn, nämlich
dein Wohlergehen. Folglich bist Du das VOLK. Und Dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist
die ZUKUNFT. Hast du das verstanden, mein Sohn?“ Der Kleine überlegt und bittet seinen Vater, dass er
erst noch eine Nacht darüber schlafen möchte … Nachts wird der Junge wach, weil sein kleiner Bruder
in die Windel gemacht hat und furchtbar brüllt. Da er nicht weiss, was er machen soll geht er ins Schlafzimmer
der Eltern. Da liegt aber nur seine Mutter und die schläft so fest dass er sie nicht wecken kann. So
geht er in das Zimmer des Dienstmädchens wo der Vater sich gerade mit derselben vergnügt während der
Opa durch das Fenster unauffällig zuschaut. Alle sind so beschäftigt dass sie nicht mitbekommen dass
der Junge vor ihrem Bett steht. Also beschliesst der Junge wieder schlafen zu gehen. Am nächsten Morgen
fragt der Vater seinen Sohn ob er nun mit eigenen Worten erklären kann, was Politik ist: „Ja“, antwortet
der Sohn, „der KAPITALISMUS missbraucht die ARBEITERKLASSE und die GEWERKSCHAFT schaut zu während die
REGIERUNG schläft. Das VOLK wird vollkommen ignoriert und die ZUKUNFT
@Antirassist Wer die Augen offenhält, dem wird im Leben manches glücken. Doch noch besser geht es dem,
der versteht, eins zuzudrücken. Johann Wolfgang von Goethe
@Antirassist Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben, und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die
Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. Antoine de Saint-Exupery
‘Tut mir leid’, sagt Petrus zu dem jungen Mann, ‘aber du musst schon eine gute Tat vorweisen, sonst kann
ich dich hier leider nicht reinlassen.’ Nach kurzem überlegen sagt der Mann: ‘Ich hab beobachtet, wie
eine Gruppe Rocker einer alten Dame die Handtasche wegnehmen wollte. Da bin ich hingegangen, hab das Motorrad
des Anführers umgestossen, ihm ins Gesicht gespuckt und seine Braut beleidigt.’ – ‘Und wann war das ungefähr?’ –
‘Naja, ich schätze so vor etwa 3 Minuten.’
Eine mittelalte Frau hatte einen Herzanfall und wurde ins Spital gebracht. Als sie auf dem Operationstisch
lag, hatte sie eine ‘Todesnahe Erfahrung’. Sie sieht Gott und fragt ihn: ‘Ist mein Leben aus?’ Gott sagt:
‘Nein, du hast noch 43 Jahre, 2 Monate und 8 Tage zum Leben.’ Nach der Herzoperation entschied sich die
Frau, im Spital zu bleiben, um sich die Falten aus dem Gesicht entfernen zu lassen, sowie die Bauchfalten
und Etliches mehr. Sie liess sogar jemanden kommen, um ihr die Haare zu färben. Nachdem sie ja noch so
lange zu leben hatte, wollte sie das beste daraus machen und so gut wie möglich aussehen. Nach der letzten
Operation wurde sie aus dem Spital entlassen. Als sie die Strasse überkreuzte, wurde sie von einem Auto
zu Tode gefahren. Sie steht nun vor Gott und fragt enttäuscht: ‘Ich dachte, Du sagtest, ich hätte noch
über 40 Jahre zu leben? Warum hast Du mich nicht gerettet?’ Und Gott antwortete: ‘Ich hab Dich nicht
erkannt!’
Predigt der junge Priester: ‘Und immer wenn ich einen Betrunkenen aus einer Kneipe kommen sehe, sage ich
zu ihm: ‘Du bist auf dem falschen Weg, kehre um!’
Kommt eine Frau nach ihrem Tod in den Himmel und fragt Petrus, ob sie ihren verstorbenen Mann treffen
könne. Dieser kann im Computer keinen Eintrag finden, weder bei den Seligen, noch bei den Heiligen. Petrus:
‘Sagen Sie, wie lange waren Sie eigentlich verheiratet?’ – ‘Über 50 Jahre’, antwortet die Frau stolz.
‘Ahh sooo, dann werden wir ihn bei den Märtyrern finden.’
Am Ufer des Sees Genezareth fragt ein Tourist einen Schiffer, was eine Überfahrt kostet. ‘Fünfundfünfzig
Dollar!’ – ‘Was? Das ist ja Wahnsinn!’ entrüstet sich der Tourist. ‘Ja wissen Sie’ belehrt ihn der Schiffer,
‘Jesus ging über den See zu Fuß.’ – ‘Na das ist ja auch kein Wunder’, meint der Fremde, ‘bei diesen
Preisen hier!’
Eine Frau kommt zu einem Priester und möchte ihre tote Katze kirchlich bestatten lassen. Der lehnt ab.
Da erzählt sie, dass sie auch schon beim evangelischen Pastor war, der sich ebenfalls geweigert habe.
Sie bietet dem Priester 200 Euro. Da sagt der Priester: ‘Warum haben Sie nicht gleich gesagt, dass Ihre
Katze katholisch war!’
Und Gott erschuf den Mann! Er betrachtete ihn sorgfältig, überlegte und sprach zu sich: ‘Das kann ich
besser!’ Er nahm eine Rippe des Mannes, erschuf die Frau und betrachtete auch sie sehr sorgfältig. Nach
einiger Zeit meinte er: ‘ Naja, auch ich kann mich irren!’
Gott ist verschwunden, taucht aber plötzlich wieder auf – Petrus fragt was er gemacht hat. Gott sagt:
‘Ich habe einen Planeten gemacht und Leben darauf gesetzt. Ich werde ihn Erde nennen und es wird eine
Stelle des Gleichgewichts sein.’ – ‘Gleichgewicht?’ Gott erklärt, während er zu unterschiedlichen Stellen
auf die Erde zeigt: ‘Dort ist ein Kontinent mit überwiegend weißen Leuten, hier mit überwiegend Schwarzen.
Ich habe Lebewesen geschaffen die im Wasser, auf der Erde oder über der Erde leben. Manche Länder sind
sehr warm und trocken, andere mit dickem Eis bedeckt. Fruchtbare Böden gibt es dort, unfruchtbare Böden
hier.’ Petrus ist beeindruckt. Er guckt sich die Erde genauer an und fragt: ‘Und was ist das?’ – ‘Das
ist die Schweiz! Die schönste Stelle auf der ganzen Erde. Dort wohnen freie, intelligente und glückliche
Leute. Sie leben in einer wunderschönen Landschaft mit traumhaften Seen, Wäldern und Bergen. Die Schweiz
ist ein Land der Kultur und der Demokratie. Die Schweizer sind nicht nur schöner. Sie sind auch intelligenter,
geschickter, motivierter, erfindungsreicher. In einem Wort: Sie sind erfolgreich in allem, was sie machen.
Die Schweizer haben deshalb hohe Einkommen und niedrige Steuern. Ein glückliches Land!’ Petrus ist zutiefst
beeindruckt. Er fragt Gott: ‘Aber was ist mit dem Gleichgewicht?’ – ‘Mache Dir mal keine Sorgen, nebenan
ist dieses Deutschland…’
und gleich noch einer… Zwei Kinder gehen mit ihrer Oma in den Dom. Nachdem die Oma ihnen alles gezeigt
hat, treffen sie einen Pfarrer, der hinter dem Vorhang eines Beichtstuhls hervorguckt. Die Grossmutter
unterhält sich kurz mit ihm. Als sie gehen will, sagt der Pfarrer: ‘Aufwiedersehen liebe Kinder.’ Die
Oma sagt: ‘Jetzt sagt schön Aufwiedersehen, Kinderchen!’ Sagen die Kinder: ‘Aufwiedersehen Kasperle…’
Witz des Tages Ein Rabbi ärgert sich darüber, daß viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge
kommen. Also schreibt er an den Eingang: „Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist ein dem Ehebruch
vergleichbares Vergehen.“ Am nächsten Tag steht darunter: „Hab ich probiert. Kein Vergleich!“
#4 Don Camillo 12:22:24 | Freitag, 29. Februar 2008
mundtot? Damit hat die Schweiz, meines Wissens als erster Staat Europas rechtliche Voraussetzungen geschaffen,
um den Bürger mundtot zu machen. Wer wird zukünftig in der Schweiz gegen behördliche Bescheide Einspruch
erheben wollen oder finanziell überhaupt noch können? Den Bürger mundtot zu machen? Ist denn dieser
ehrenwerte Herr Annen Schweizer Bürger? – Und zudem ist es nicht mehr als recht, dass der Staat bei nicht
berechtigten Klagen Gebühren erhebt. Sollen wir Schweizer denn die Kosten bezahlen, die die beiden nicht-Schweizer
Annen und Humer unberechtigt verursacht haben?
#6 Don Camillo 19:17:30 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Giuseppe Wenn der einzige Sinn des Zölibats ist, dass der Priester weniger Verpflichtungen hat, dann
hat der Zölibat m.E. wirklich keinen Sinn. Der Zölibat hat für mich auch sehr viel mit Spiritualität
zu tun. Andernfalls könnte ich ihn niemals halten und er ergäbe für mich auch gar keinen Sinn. Dass
ich dadurch mehr Zeit für meine „Herde“ habe ist ein positiver Nebeneffekt.
#12 Don Camillo 11:41:14 | Freitag, 22. Februar 2008
Wenn dieser „Bischof“ jetzt auch noch beginnt kongruent zu denken, dann gibts bals eine Rückkehr Mons.
Fellay erklärte, daß die Fürbitte zur Bekehrung der Juden auf das dritte Jahrhundert zurückgehe und
damit eines der ältesten Gebete der Kirche sei. Der Bischof sprach in diesem Zusammenhang von einem „Schatz
der Kirche“. Das alleine sei ein Argument, das Gebet unverändert zu belassen. Die neue Karfreitagsfürbitte
betrachtet Mons. Fellay als im Kern verändert. Das ist ja eine höchst interessante Bemerkung dieses
Herrn! Und wenn sich der gute „Bischof“ jetzt auch noch kundig macht, mit welchen Quellen die liturgische
Bewegung gearbeitet hat und wie es zur liturgischen Reform kam, dann wird die Piusbruderschaft schon bald
im ritus ordinarius zelebrieren. Andernfalls zeigt sich, in welchem versteinerten Beliebigkeitsdenken
diese Bruderschaft steckt. Langsam aber sicher bekomme ich den Eindruck, dass diese Bruderschaft eine
Rückkehr zur römisch-katholischen Kirche scheut wie der Teufel das Weihwasser.
#22 Don Camillo 17:15:40 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Alois Bischof Die Muttergottes ist tatsächlich Miterlöserin, Mittlerin aller Gnaden und unsere Fürsprecherin
bei Ihrem göttlichen Sohne, und somit unsere geistige Mutter. Wäre es u.U. möglich, dass Sie erklären
würden, was genau und Miterlöserin zu verstehen ist? Und wie verhält sich die absolute Freiheit Gottes
dazu? So trinitätstheologisch…
#1 Don Camillo 08:43:31 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Absurd Die Änderung der Karfreitagsfürbitte könnte die Aussöhnung mit Traditionalisten wie der Priesterbruderschaft
St. Pius X. erschweren. Wenn das tatsächlich der Fall sein sollte, so ist es sehr wahrscheinlich wirklich
besser, wenn diese Splittergruppen alleine bleiben.
#2 Don Camillo 19:54:53 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Haupsache Negativbezeichnungen… Der notorische Pfarrer von St. Michael laut Wikipedia bedeutet notorisch:
=> „allgemein bekannt“, „allseits bekannt“, „offenkundig“, „gewohnheitsmäßig“, „berüchtigt“. => (bildungssprachlich
abwertend) für eine negative Eigenschaft oder Gewohnheit bekannt, auch „beharrlich“ oder „dauernd“. Deutse
Sprache, swere Sprache. Deutskurse kann Du überall besuchen, weisch.
#19 Don Camillo 12:40:27 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Gedanken zum heutigen Evangelium vom Hl. Maximus der Bekenner Hl. Maximus der Bekenner (um 580-662), Mönch
und Theologe Quaestiones ad Thalassium 63: PG 90, 667-670 Die Lampe auf dem Leuchter Das Licht auf dem
Leuchter, vom dem die Schrift spricht, ist unser Herr Jesus Christus, das wahre Licht, das jeden Menschen
erleuchtet (Joh 1,9). Der Leuchter ist die heilige Kirche. Auf ihrer Verkündigung ruht das lichtvolle
Wort Gottes, das nicht nur die Menschen in der Kirche, sondern die Menschen auf der ganzen Welt erleuchtet
und alle Geister mit der Erkenntnis Gottes füllt. Das Licht möchte keineswegs unter dem Scheffel bleiben;
es möchte an höchster Stelle der Kirche aufleuchten. Unter dem Buchstaben des Gesetzes versteckt wie
unter einem Schemel, hätte das Wort ja alle Menschen um das ewige Licht gebracht. Es hätte denen nicht
spirituelle Kontemplation schenken können, die sich befreien wollen aus der Verführung der Sinne, welche
der Täuschung unterliegen können und schnell dazu bereit sind, ausschließlich das Vergängliche und
Materielle wahrzunehmen. Aber auf die Kirche als ihren Leuchter gegründet, also auf die Anbetung im Geist
und in der Wahrheit (Joh 4,24), erleuchtet es alle Menschen… Denn der Buchstabe hat, wenn er nicht dem
Geist nach erfasst ist, nur einen materiellen und begrenzten Wert. Für sich allein ermöglicht er es
der Intelligenz nicht, die Tragweite dessen zu erfassen, was geschrieben steht… Lasst uns also das helle
Licht, das Wort Gottes, das den Verstand erleuchtet, nicht durch unser Denken und Tun unter den Scheffel…
#20 Don Camillo 18:18:41 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@Nachtlaterne Da stimme ich Ihnen zu. Als Priester sollte man immer erkennbar sein. Bereits ein Kreuzchen
kann ein grosses Zeichen sein, das viele ersteinmal zum Staunen bringt. Gut und Colar ist halt einfach
praktisch, da muss man sich nicht ständig ein Kravatte umbinden…
#16 Don Camillo 18:06:20 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@nachtlaterne der pfarrer, typischerweise in zivil, möchte in der kirche selbst eine plattform für das
widernatürliche entstehen lassen. Wenn dem tatsächlich so ist, ist das zu verurteilen. Doch wo sind
die Quellen, die das untermauern? Übrigens was heisst zivil? Müsste der Pfarrer also in Albe, Stola
und Pluviale rumlaufen?
#14 Don Camillo 17:58:34 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@nachtlaterne aber was ist Ihre innere Motivation? Sie sollten doch inzwischen gemerkt haben, dass Sie
durch Ihre Äusserungen gar nichts ausrichten können. Es würde doch reichen, die kirchliche Lehrmeinung
zu zitieren und basta. Die gewonnene Zeit könnten Sie dann dem Gebet widmen, das sicherlich mehr bewirken
würde als Ihre „Unter-der-Gürtellinie“-Äusserungen.
#12 Don Camillo 17:47:57 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@nachtlaterne Sind Sie sicher, dass Sie nicht verkappt homosexuell sind? Ihre Phantasie würde das jedenfalls
nahe legen. Übrigens sind das bereits ziemlich unkeusche Gedanken, die Sie da haben. Und was man damit
macht, sollten Sie ja wissen.
#13 Don Camillo 12:05:45 | Samstag, 26. Januar 2008
Der Schreiberling mit dem schwarzen Röckchen dieses Artikels sei darauf hingewiesen, das die Mariahilf-Kirche
in Luzern dem Kanton gehört, d.h. ausserhalb dem Einflussbereich der röm. kath. Kirche steht. Zudem
ist es ja ein offenes Geheimnis, dass die beiden zitierten staatskirchenrechtlichen Institutionen oft
sehr weit entfernt sind von der römisch-katholischen Kirche. Dies erstaunt umso weniger, wenn man weiss,
dass da einige ehemalige Priester ziemlichen Einfluss ausüben. Aber wem sage ich dass. Dem Schreiberling
mit dem schwarzen Röckchen ist solches Verhalten gegenüber der röm. kath. Kirche nicht fremd.
#1 Don Camillo 11:54:05 | Samstag, 26. Januar 2008
Diese Bildmeile ist ja wirklich unter jeder Sau. Was hat die mit dem neuen Jesuitengeneral zu tun? Wäre
es wohl auch möglich, dass man alle Vergehen, die irgend ein SJM-Priester begeht oder begangen hat, dem
gestern verstorbenen Gründer jener Vereinigung anhängen würde? Und: Kein einziges Bild stammt aus dem
deutschsprachigen Raum. Sehr tendenziös…
#30 Don Camillo 19:47:16 | Montag, 14. Januar 2008
Was soll denn dieses ganze Gezetere über die Zelebrationsrichtung? Die Zelebration Richtung Osten, d.h.
der Zelebrant zelebriert mit dem Rücken zum Volk war immer erlaubt! Und tatsächlich wäre es oft besser,
die alten Altäre zu benutzen, als die komischen Dinger, die man unter dem Deckmantel der „zeitgenössischen
Kunst“ (gibts die überhaupt? Man lese hierzu mal Stellungnahmen von P. Rupnik, einem grossartigen Künstler
und sehr tiefen Priester!) in Kirchen hineingestellt hat. Sicherlich, es gibt auch sehr gelungene und
schöne Volksaltäre, aber es gibt auch das andere. Leider.
#23 Don Camillo 11:50:10 | Mittwoch, 9. Januar 2008
@Stimme der Vernunft bezüglich Privatexorzismus: Die Gläubigen werden angehalten, den kleinen Exorzismus
zur Abwehr des alltäglichen Bösen zu beten. Der grosse und eigentliche Exorzismus ist einzig einem vom
Bischof beauftragten Exorzisten vorbehalten, der Priester ist.
#26 Don Camillo 19:38:42 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Tridentinus Tradis, die über kreuz.net die Nase rümpfen, sollten besser gelegentlich höfliche und
fundiete Postings hier hinterlassen, so wie ich es zumindest versuche! Aller Anfang ist schwer…
In einer der Pfarreien, für die ich momentan zuständig bin, gibt es eine psychiatrische Klinik. Oft
werde ich vom dortigen Klinikdirektor gerufen, vor allem wenn die Ärzte bei einzelnen Patienten nicht
mehr weiter wissen. In vielen Fällen wirkt die Beichte und die Krankensalbung wirkliche Wunder. Doch
es gibt tatsächlich auch in gewissen Fällen Besessenheit, wo man nur mit dem Exorzismus helfen kann.
Als ich zum ersten Mal vor einem solchen „Phänomen“ stand, wollte ich meinen Augen, Ohren und meinem
Verstand nicht glauben. Besessene reagieren ganz stark auf alle religiöse Zeichen, d.h. Weihwasser, Kreuz,
Collar, etc.
#58 Don Camillo 12:51:11 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Nachtlaterne aber ich habe doch die quellenangabe gemacht Stimmt, doch zitieren Sie vollkommen uneinheitlich:
Jes. 40 7-8 Jes 41/24 Jer. 5/7-9 Normalerweise zitiert man folgendermassen: Jes 40,7-8 (Nach der Buchabkürzung
kommt nie ein Punkt; dann kommt ein Leerschlag, dann das Kapitel, dann ein Komma [und kein Schrägstrich],
dann die Verse, die durch einen Bindestrich verbunden werden.) Hoffe, Ihnen damit dienen zu können. PS:
Die Heilige Schrift ist kein Steinbruch, den man missbrauchen sollte, indem man bei Bibleworks einen Suchbegriff,
wie etwa Übel eingibt, und dann irgendeine Stelle aus dem Zusammenhang herausreisst. Diese Vorgehensweise
benutzen vorwiegend Sekten.
#14 Don Camillo 09:30:48 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Sozialkatholisch Welche Bibelübersetzung benutzen sie? Am liebsten die Vulgata. Das NT auch gerne im
griechischen Original. Ansonsten die Einheitsübersetzung.
#54 Don Camillo 09:26:27 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Nachtlaterne Nachdem Sie es nun recht gut beherrschen, biblische Texte zu kopieren und hier einzufügen,
schlage ich Ihnen vor, dass Sie nun lernen, wie man korrekt und einheitlich die Quellen angibt.
#52 Don Camillo 09:12:07 | Mittwoch, 2. Januar 2008
genialer Journalismus Auf den Kanarischen Inseln gibt es mehr zivile Hochzeiten als kirchlich geschlossene
Ehen. Da hat +.net ja wirklich sehr gut recherchiert. Aber eine Frage hätte ich da noch: In welchem westlichen
Land trifft dieser Fall eigentlich nicht zu?
#46 Don Camillo 07:43:02 | Dienstag, 1. Januar 2008
@Carla & Rudolfus Tut mir leid, dass ich Sie bei meinem gestrigen Wunsch zum neuen Jahr vergessen habe.
Auch Ihnen beiden alles Gute und Gottes reichen Segen im neuen Jahr. Möge Gott auch Ihnen die Gnade geben,
sich weiterhin zu exponieren und die Allgemeinheit an Ihrer äusserst präzisen Logik teilhaben zu lassen.
Zu Rahner: 1. Er ist weder unfehlbar, noch wurde das jemals behauptet. 2. Wenn Sie so freundlich wären,
Ihre Behauptungen mit Rahnerschen Zitaten zu beweisen, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
#41 Don Camillo 21:22:24 | Montag, 31. Dezember 2007
@Florian Geyer & Marranenjäger Ihnen beiden alles Gute im neuen Jahr, lesen Sie fleissig Rahner (vielleicht
wird Ihnen plötzlich die Gnade geschenkt, ihn zu verstehen) und argumentieren Sie doch bitte weiterhin
in dieser Ihrer ganz eigenen Schärfe…
#26 Don Camillo 08:49:32 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@r.ruhrgebietler Eine Frechheit von Ihnen zu unterstellen, daß die hlg. trid. Liturige irgendwelches
Ansinnendarstellt. Sie ist ein wesentlicher Baustein zur Seelenrettung – eher geht dei Welt unter als
das sie ohne die trid. Opfermesse bestehen würde! Dann haben wir ja Glück, dass die Welt die ersten
1500 Jahre nach Christus nicht unterging…
#29 Don Camillo 15:17:26 | Samstag, 15. Dezember 2007
@Pünktchen Uih, da habe ich Sie wohl auf dem falschen Fuss erwischt. Wenn sich jemand schon extra Dr.
nennt, so wird man doch nachfragen dürfen, in welchem Bereich das war. Das ist wie bei mir: Ich habe
auch das Don in meinem Nick. Das bedeutet, dass ich Priester bin und zwar röm. kath. Ich habe keine Probleme
damit, persönliche Sachen von mir preis zu geben. Man kann mir jederzeit E-Mails schreiben, die ich gerne
beantworten werde.
#27 Don Camillo 14:51:49 | Samstag, 15. Dezember 2007
@Herr Heger Sie haben es sicher schon mal geschrieben, nur weiss ich es nicht mehr: In welchem Fachbereich
haben Sie promoviert? Ev. im gleichen wie S.E. Erzbischof Haas?
#33 Don Camillo 19:27:26 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Devotionsbeichten Die Devotionsbeichten haben tatsächlich sehr stark abgenommen. Andererseits haben aber
effektive Beichtgespräche stark zugenommen, d.h. Menschen, die nach einigen Jahren mit schwerwiegenden
Problemen zur Beichte, zu einem Lebensgespräch kommen und Sehnsucht nach Versöhnung mit Gott, der Kirche
und den Mitmenschen haben.
#25 Don Camillo 17:54:24 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Hacki Da ich in einer Apotheke arbeite kann ich mit Sicherheit sagen, daß ca. 30% der Gottesdienstbesucher
im NOM Psycopharmaka einnehmen: „Antidepressiva, Tranquilantien, Antipsychotika“. Im Gegensatz dazu ist
die Population der Traditionalisten auffallend gesund. Diese Gruppe besteht zu 99,8% aus Rosenkranzbetern.
Auch das Beichtverhalten hat einen wesentlichen Einfluß auf die psychische Gesundheit. Die Beichtquote
in typischen NOM – Gemeinden beträgt 0,0001% ! Und könnten Sie noch so nett sein und erklären, wie
Sie zu diesen Zahlen kommen?
#110 Don Camillo 18:49:20 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Tilly Die einzige Möglichkeit das sich die Kirche wieder mit Gott versöhnt nach über 50 Jahren Häresie
uns Glaubensabfall meine ich wäre; Der Papst, die Kardinäle und Bischöfe müssten öffentlich Buße
tun für das was angerichtet wurde! Dann müssten Paul VI. exkommuniziert werden seine sterblichen Überreste
öffentlich auf dem Petersplatz verbrannt werden. Nur so kann ich mir vorstellen hat Gott noch ein Erbarmen
mit der Römischen Kirche der letzten 50 Jahre. Nur mal so eine unverbindliche Frage (Sie müssen sie
ja auch nicht beantworten, damit Sie sich nicht blamieren müssen…): Glauben Sie tatsächlich, dass
das, was Sie hier fordern noch irgendetwas mit Christ-sein zu tun hat? Müssten Sie mit dieser Aussage
nicht vielmehr die Religion (also nicht nur die Konfession) wechseln?
#129 Don Camillo 00:16:11 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Seminarist Gilt auch für mich – zudem heisst es richtig Priesteramtskandidat. Aber der Zusatz Amt wird
ja schon von den Modernistenbischöfen verleugnet. Das hat überhaupt nichts mit Modernistenbischöfen
zu tun, weil: Priesteramtskandidat ist man bis zur Diakonenweihe. Nach der Diakonenweihe ist man Priesterkandidat,
da man nach der Diakonenweihe in den Ordo eingegliedert ist. Kapiert?
#2 Don Camillo 10:24:44 | Donnerstag, 29. November 2007
Seltsam Es gebe in seiner Pfarrei auch überhaupt keine entsprechende Nachfrage. Von diesem Vortrag hörte
eine Gruppe von Gläubigen, die sich Gedanken machte, ob die Feststellungen des Stadtpfarrers tatsächlich
so richtig waren. Es wurden etwa fünfzig Personen aus Altötting kontaktiert, die an den jährlich stattfindenden
Wallfahrtsveranstaltungen der Organisation ‘Pro Sancta Ecclesia’ teilnehmen. Vierzig von ihnen haben in
der Zwischenzeit ein Ansuchen für die Alte Messe unterschrieben. Sie sind nun gespannt, wie Stadtpfarrer
Mandl reagieren wird. Das ist ja wirklich ein sehr seltsames Verhalten. Hätte der Pfarrer nicht gesagt,
dass es in seiner Pfarrei keine entsprechende Nachfrage gäbe, hätte dann niemand den ritus extraordinarius
gewünscht? Das hat irgendwie eine ganz eigene Logik. Es ist nur zu hoffen, dass diese 40 Personen, die
unterschrieben haben, auch tatsächlich hinter diesem Verlangen stehen. Das ganze, wenn es sich tatsächlich
so zugetragen hat, hat sehr kindliche Züge: Wie mache ich etwas für ein Kind interessant? – ich verbiete
es…
#27 Don Camillo 16:52:48 | Dienstag, 27. November 2007
Glaube vs. Verstand „Solange ich Gott nicht sehen kann, leugne ich seine Existenz“, sagte eine Atheist
zu einem Pfarrer. „Wenn das Ihr einziges Argument ist“, antwortete der, „dann leugne ich aus dem gleichen
Grund Ihren Verstand.“
#36 Don Camillo 16:50:39 | Dienstag, 27. November 2007
Wissenschaftler Eines Tages kam eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammen. Sie fassten den Beschluss,
dass der Mensch sich sehr weit entwickelt hätte und dass er Gott nun nicht mehr brauchen würde. So wählten
sie einen Wissenschaftler aus, der zu Gott gehen und ihm mitteilen sollte, dass sie mit ihm fertig wären.
Der Wissenschaftler ging zu Gott hin und sagte: „Gott, wir haben beschlossen, dass wir dich nicht mehr
brauchen. Wir haben den Punkt erreicht, an dem wir Menschen klonen und viele andere Wunder tun können.
Warum machst du nicht einfach, dass du verschwindest?“ Gott hörte dem Mann sehr geduldig und freundlich
zu, und nachdem der Mann zu Ende gesprochen hatte, sagte Gott: „Sehr gut, aber wie wäre es damit: sagen
wir mal, wir machen einen Wettbewerb im Menschen machen.“ Darauf antwortete der Wissenschaftler: „O.K.,
super!“ Aber Gott setzte noch hinzu. „Nun, wir werden es aber genau so machen, wie ich es ganz am Anfang
bei Adam gemacht habe.“ Der Wissenschaftler sagte: „Sicher, kein Problem.“ Er bückte sich und nahm eine
Hand voll Dreck. Gott sah ihn an, schüttelte mitleidig den Kopf und sagte: „Nein, nein, nein. Geh und
mach dir deinen Dreck selber!“
#23 Don Camillo 16:44:05 | Dienstag, 27. November 2007
Sonntagsgebot An einem Sonntagvormittag arbeitet der Bauer und holt sein letztes Heu ein. Der Pfarrer
kommt des Weges, ermahnt ihn vorsichtig: „Wissen Sie nicht, dass der Herr die Welt in sechs Tagen erschaffen
hat und am siebten Tag ruhte?“ „Das weiß ich“, erwiderte der Bauer, missmutig die Regenwolken im Westen
musternd. „Aber der Herr war fertig, ich bin es nicht!“
#34 Don Camillo 16:38:47 | Dienstag, 27. November 2007
Drei Gemeindeamtsleiter unterhalten sich, wer denn wohl den liberalsten Pastor in der Gemeinde hat. Munter
prahlt der erste drauflos: „Unser Pastor bietet Tanzkurse um den Altar an!“ Der zweite: „Das ist doch
gar nichts! Unser isst am Karfreitag vor der ganzen Gemeinde ein Steak!“ Darauf meint der dritte nur:
„Vergesst das alles! Unser Pastor hängt an Weihnachten ein Schild an die Kirchentür: Wegen der Feiertage
geschlossen!“
#6 Don Camillo 16:35:21 | Dienstag, 27. November 2007
so kann’s gehen… Ein stolzer Autobesitzer zu einem liberalen Pfarrer: „Ich habe mir einen Jaguar gekauft.
Würden Sie ihn segnen?“ Der Pfarrer: „Jaguar, große Klasse, 250 Sachen … aber ‘Segnen’, was ist das?“ –
Er geht resigniert weg und kommt zu einem Pfarrer, der sich entschieden zu seinem Glauben bekennt. Dort
trägt er sein Anliegen vor. Dort wird ihm geantwortet: „Segnen gern – aber was ist das ein ‘Jaguar’?“
#18 Don Camillo 16:30:39 | Dienstag, 27. November 2007
KGR… Der Kirchgemeinderat einer Gemeinde berät über die Frage, ob bei einer Überschwemmung auch sonntags
Rettungsarbeiten getan werden dürfen. Einige Mitglieder des KGR sind dagegen, andere dafür. Der Pfarrer
weist darauf hin, dass auch Christus am Sabbat geheilt habe, Antwortet ein altes Mitglied: „Herr Pfarrer,
das wollte ich schon immer einmal fragen: War der Herr Jesus nicht in manchen Punkten zu liberal?“
#21 Don Camillo 12:15:24 | Dienstag, 27. November 2007
@r.ruhrgebietler Ein Luxusdampfer verunglückt, doch die Rettungsboote reichen nicht. Jeder bekommt eine
Schwimmweste und soll springen, aber keiner traut sich. Die Crew ist verzweifelt. Schließlich wird der
Kapitän gerufen. Dieser geht zu der Gruppe, die ängstlich an der Reling steht und redet mit ihnen. Dabei
springt einer nach dem anderen ins Wasser. Als alle Passagiere von Bord sind, fragt der 1. Offizier den
Kapitän, wie er die Leute denn überreden konnte. „Na ganz einfach“ meint der. „Zu den Deutschen habe
ich gesagt, es ist ein Befehl. Zu den Franzosen, es wäre patriotisch. Den Japanern habe ich versprochen,
dass Springen gut für die Potenz wäre. Und den Italienern habe ich gesagt, springen sei verboten.“
#19 Don Camillo 12:05:44 | Dienstag, 27. November 2007
Dem Pfarrer werden andauernd aus dem Obstgarten Früchte gestohlen. Er stellt ein Schild auf: „GOTT sieht
alles!“ Am nächsten Tag steht darunter: „Aber er petzt nicht!“
#19 Don Camillo 12:03:15 | Dienstag, 27. November 2007
Drei Nonnen sind mit dem Auto von Deutschland nach Rom zur großen Messe zu Ostern unterwegs. Plötzlich
bleibt das Auto stehen. Kein Benzin mehr. Eine der Nonnen findet einen Nachttopf und geht damit zur nächsten
Tankstelle. Nach einer Stunde kommt sie zurück. Sie füllt vorsichtig den Nachttopfinhalt in den Tank.
Bleibt ein fassungsloser Autofahrer stehen: „Schwester! Ihren Glauben möchte ich haben!“
#50 Don Camillo 12:02:06 | Dienstag, 27. November 2007
Ein Amerikaner, ein Italiener und ein Deutscher gehen am Strand spazieren, als plötzlich ein Hilferuf
aus dem Wasser ertönt. Alle drei springen ins Wasser und retten einen Mann. Wie sich herausstellt ist
es der Papst. „Meine lieben Freunde, ihr habt mir das Leben gerettet! Ihr habt jetzt jeder einen Wunsch
frei!“ Der Amerikaner überlegt kurz: „Ich wollte schon immer eine Harley Davidson haben!“ „Dein Wunsch
sei dir erfüllt!“ antwortet der Papst. „Ich als waschechter Italiener wollte schon immer einen Ferrari
fahren!“ „Dein Wunsch sei dir erfüllt!“ wiederholt der Papst. Der Deutsche überlegt mit verkniffenem
Gesicht: „Einen Rollstuhl!“ „Aber warum ausgerechnet einen Rollstuhl? Warum nicht einen Mercedes?“ „Na
ja! Wenn ich zu Hause erzähle, dass ich dem Papst das Leben gerettet habe, dann schlagen die mich zum
Krüppel!“
#29 Don Camillo 12:00:40 | Dienstag, 27. November 2007
Der Oberrabbiner von Jerusalem ist auf Dienstreise in England. An einem Morgen wacht er sehr früh auf.
Es ist Jom-Kippur – der höchste jüdische Feiertag, an dem außer Beten und Fasten alles verboten ist.
Er tritt auf den Balkon seines Hotels und blickt direkt auf den Golfplatz. Er denkt sich: „So früh am
Morgen wird mich keiner entdecken!“ Er holt also seine Golfausrüstung und geht zum Abschlag des ersten
Lochs. Oben im Himmel sagt Petrus zu Gott: „Siehst Du, was der Oberrabbiner von Jerusalem am Jom-Kippur
macht? Willst Du ihn dafür nicht bestrafen?“ Gott nickt. Der Oberrabbiner schlägt ab und trifft das
Loch mit dem ersten Schlag: ein „Hole-in-one „ – das allergrößte und allerseltenste Ereignis für einen
Golfer. Petrus: „Das verstehe ich nicht – Du wolltest ihn doch bestrafen?!“ Gott: „Das habe ich doch!
Denn wem kann er das jetzt erzählen?“
#12 Don Camillo 11:58:41 | Dienstag, 27. November 2007
Ein Mann hat Gott 33 Jahre lang gelobt. Eines Tages fiel der Mann in einen Fluss, und er war am Ertrinken.
Da kam die Feuerwehr und wollte ihm helfen. „Nein!“, sprach der Mann. „Ich habe Gott 33 Jahre lang gelobt,
Gott wird mir helfen!“ Als das vorüber war, kam eine zweite Feuerwehr, die ebenfalls helfen wollte. Aber
wieder antwortete der Mann: „Nein! Ich habe Gott 33 Jahre lang gelobt, er wird mir helfen!“ Dann kam die
dritte Feuerwehr, und wieder wiederholte sich das ganze. Dann aber geschah nichts mehr, und der Mann musste
erbarmungslos ertrinken. Als er in den Himmel kam, fragte er Gott: „Gott, warum hast du mir nicht geholfen?“
„Hab ich doch! Ich habe dir doch drei mal die Feuerwehr geschickt.“
#19 Don Camillo 11:55:59 | Dienstag, 27. November 2007
Ein Obdachloser sucht ein Nachtasyl und fragt in der evangelischen Kirche nach. „Dürfte ich für eine
Nacht in ihrem Gotteshaus übernachten, ich bin ordentlich und werde auch am nächsten Morgen sofort verschwunden
sein.“ „Nein, das ist hier nicht üblich“, sagt der Pfarrer und schickt den Obdachlosen weiter. Das gleiche
geschieht mit dem Obdachlosen an der katholischen Kirche. Der Obdachlose ist schon ziemlich resigniert,
aber seinen letzten Versuch wagt er an einer jüdischen Synagoge. Der Rabbi begrüßt den Obdachlosen
erfreut und weist ihm ein Nachtlager zu. Am nächsten Morgen weckt der Rabbi den Obdachlosen und fragt,
wie er genächtigt hat. „Ah, wunderbar, auch wenn es nur eine bescheidene Ecke war, habe ich wunderbar
geschlafen, und vor allen Dingen der Teller mit den Tortellinis, das ich die auch noch essen durfte, damit
hatte ich gar nicht gerechnet!“ „Moment mal“, sagt da der Rabbi, „das waren keine Tortellinis, denn gestern
war doch Mittwoch, und mittwochs finden bei uns immer die Beschneidungen statt…“
#16 Don Camillo 11:52:57 | Dienstag, 27. November 2007
Mal etwas Interessanteres: Fritz und Franz haben Nüsse geklaut. Um nicht entdeckt zu werden, schleichen
sie in die gerade offen stehende Leichenhalle, um sie zu teilen. Vor der Tür verlieren sie noch zwei
ihrer Nüsse. „Eine für Dich, eine für mich; eine für Dich, eine für mich“, murmeln sie. Der Küster
kommt vorbei und hört den Sermon. Ihm sträuben sich die Haare. Er läuft zum Pfarrer: „Herr Pfarrer,
in der Leichenhalle spukt es. Da handelt Gott mit dem Teufel die Seelen aus!“ Der Pfarrer schüttelt nur
den Kopf und geht mit dem Küster leise zur Leichenhalle. „Eine für Dich, eine für mich; eine für Dich,
eine für mich. So, das sind jetzt alle. Nun holen wir uns noch die beiden vor der Tür!“
#48 Don Camillo 11:45:21 | Dienstag, 27. November 2007
@Komma Verwendung des Missale Romanum Version 1970 (ohne eigenmächtige Änderungen) Da stimmt was nicht.
Momentan ist die editio typica tertia von 2002 in Kraft. Diese wird noch ins Deutsche übersetzt. Bis
die neue Übersetzung approbiert ist, ist noch das Messbuch von 1975 gültig.
#38 Don Camillo 21:49:46 | Montag, 26. November 2007
mal so eine grundsätzliche Frage: Was bringen eigentlich diese immer selben Diskussionen in diesem Forum?
Ist da nicht gar etwas Dämonisches dahinter. Da gibt es Leute, die posten den lieben langen Tag hier.
Haben die keine Familie, Freunde, Bekannte? Wieso müssen hier einige ihre Aggressionen loswerden, die
oft sehr emotional und unter der Gürtellinie sind. Auf wirkliche Argumente, die mit Quellen versehen
sind, wird hier kaum bis gar nicht eingegangen. Selten habe ich erlebt, dass hier jemand sein eigenes
Unwissen eingestanden hat oder dass er sich für seine Ausschweifungen entschuldigt hätte. Und all das
schimpft sich katholisches Forum. Von christlicher Nächstenliebe ist hier wirklich nicht viel zu lesen.
#18 Don Camillo 18:00:48 | Montag, 26. November 2007
@ Nachtlaterne das knien vor der liebe selber ist eine selbstverständlichkeit. wer aber keine liebe empfindet,
der wird schwerlich zum knien einen impuls haben. sogar die engel knien vor gott! wegen einer stelle in
der bibel, die vom „stehen vor gott“ spricht, tut ihr so als ob es keine andere haltung mehr gäbe. Da
haben Sie mich wohl etwas missverstanden! Natürlich kann und soll man knien, als Ausdruck einer inneren
Haltung. Diese innere Haltung geht von uns Menschen aus, d.h. durch meine Unzulänglichkeit erkenne ich
die Grösse und Allmacht Gottes, die mich knien lässt. Nichtsdestotrotz ist Gott ein persönliches DU,
der uns vor ihm auf Augenhöhe stehen lässt. Übrigens: Das Knien kam erst durch den Kontakt mit den
Germanen in die römische Liturgie. wenn ich den unfug höre (sollt eich mich da irren?) , dass ein mensch
schon mit der taufe zum priester und könig geweiht sei, sträuben sich mir die nackenhaare. berufen sind
viele aber auserwählt nur wenige, sagt christus! denkt doch mal nach! die priesterweihe ist was ganz
besonderes, das ist ein mensch nicht ab geburt! Noch nie was vom allgemeinen Priestertum aller Getauften
gehört? Vgl. z.B. LG 10: … Durch die Wiedergeburt und die Salbung mit dem Hl. Geist werden die Getauften
nämlich zu einem geistigen Haus und einem heiligen Priestertum geweiht, damit sie in allen Werken eines
christlichen Menschen geistige Opfer darbringen und die Machttaten dessen verkünden, der sie aus der
Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. q.e.d.
#11 Don Camillo 16:24:36 | Montag, 26. November 2007
@ Nachtlaterne […] wenn wir uns nicht betend, demütig und wachsam unter die gnade gottes stellen. wir
menschen sind sprichwörtlich scheiße und wir bleiben es auch, wenn wir nicht zulassen […] Die Grundhaltung
des Christen ist das Stehen vor Gott Hier ist zunächst wieder einmal wichtig zu betonen, dass die Grundhaltung
des Christen vor Gott nicht das Sitzen und auch nicht das Knien sind. Wir sind dazu berufen, vor Gott
zu stehen! Gerade im Zusammenhang des Kontakts mit Muslimen ist mir wieder bewusst geworden, wie wichtig
ist, dass wir uns vor Gott nicht klein machen müssen. Wir dürfen zu Gott Vater sagen, wir Menschen sind
seine Kinder und wir dürfen deshalb auch aufrecht vor ihm stehen, weil er in Jesus Christus uns auch
auf Augenhöhe entgegengekommen ist. Nun, Nachtlaterne, sind Sie sicher, dass Sie katholisch sind?
#9 Don Camillo 11:56:40 | Montag, 26. November 2007
@r.ruhrgebietler Herolde? B-XVI meinte sicherlich richtiger WAHRE WÖLFE IM SCHAFSPELZ – wie anders können
denn sonst die unter Paul VI dekorierten anders verstanden werden. Das ganz übel hat aber schon weiter
im Vorfeld begonnen. Unrühmlicher Name im gleichen Zusammenhang: Johannes XXIII. Diese Liste ließ sich
beliebig verlängern! Tja das ganze Übel hat sehr wahrscheinlich mit Jesus begonnen, siehe Mt 16,18!
Jedenfalls wenn man in Ihrer Logik bleiben wollte…
#20 Don Camillo 09:30:59 | Montag, 26. November 2007
@ Nachtlaterne deine unterstellung, ich würde „krakelen“ und hätte sonst nichts zu bieten, die muss
ich nun wirklich nicht kommentieren. wer sich dem zeitgeist entgegenstellt, der tut natürlich was und
wahrscheinlich nicht nur das! Und wären Sie jetzt noch so nett, das mittels verständlicher Gedankengänge
auszudrücken?
#19 Don Camillo 11:24:09 | Sonntag, 25. November 2007
@Daniel Stöhr Sind Sie eigentlich wirklich Priester? Wenn ja, warum ziehen Sie dann durch ihren Nicknamen
ihren Beruf in’s lächerliche, finden Sie sich lächerlich? Ja, ich bin röm. kath. Priester. Ich habe
nicht das Gefühl, dass ich durch diesen Nicknamen das Priestersein ins Lächerliche ziehe. Vielmehr sehe
ich in der Filmfigur des Don Camillo einen sympathischen Geistlichen, der für seine Überzeugung eintritt.
@Stepto von Kokke: Wenn „Camillo“ wirklich wirklich Geistlicher ist, hängt er wahrscheinlich der „Allversöhnungslehre“
an. Die Hölle wird es dann zum Ende der Zeiten auch nicht mehr geben, da die Hölle mit seinem Verständnis
von Güte nicht übereinstimmt. Er würde die Gnade und Güte GOTTES jedem überstülpen, – auch denen,
die nicht darum bitten. Die Hölle gibt es durchaus, nur besitze ich nicht die Kühnheit, genau sagen
zu können, wer weshalb in die Hölle kommt. Hätten Sie tagtäglich mit Menschen zu tun und würden in
die verschiedensten Abgründe der Seelen Einblick haben, würden Sie sehr wahrscheinlich auch auf die
Güte Gottes vertrauen. Schauen Sie einmal in Ihr eigenes Inneres! Nur schon durch Ihre Postings hier
lassen sich so einige Abgründe erahnen. Meine Aufgabe als Priester ist es, den Menschen die liebende
Nähe Gottes nahe zu bringen und sie so zur Umkehr zu bewegen. Man kann aber niemanden mit der eigenen
Harherzigkeit zur Umkehr bewegen.
#36 Don Camillo 11:06:23 | Sonntag, 25. November 2007
@Strepto von Kokke Und meinen zitierten Satz haben Sie auch richtig gelesen, wenngleich nicht richtig
verstanden oder verstehen wollen, da Sie selbst zur Gruppe der Betroffenen gehören. Ich gehöre ganz
bestimmt nicht zu dieser Gruppe. Sie kennen mich nicht und unterstellen mir irgendwelche Sachen. Das ist
Verleumdung! Wissen Sie das? Dafür erwarte ich eine Entschuldigung von Ihnen. Und jetzt zu diesen Menschen:
Die befinden sich im Zustand der schwerden Sünde, d.h. sie sind beispielsweise vom Kommunionempfang ausgeschlossen,
unterliegen aber trotzdem der Sonntagspflicht. D.h. die haben sich nicht die Tatstrafe der Exkommunikation
zugezogen. So ist das. Kapiert? Ansonsten würden Sie aufgrund Ihrer mir gegenüber geäusserten Verleumdung
ja auch die Tatstrafe der Exkommunikation zuziehen, wenngleich das auch auf einer anderen Ebene ist. Auch
kapiert? Im Gegensatz zu Ihnen versuche ich meinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen.
#34 Don Camillo 10:35:21 | Sonntag, 25. November 2007
@Strepto von Kokke Na, da sind wir aber erschüttert. Da findet einer, dessen Hauptlektüre aus Micky
Maus, Donald Duck neben ein paar Bänden Drewer- und Ranke-Heinemann besteht, – nichts zum Thema „Exkommunikation
als Tatstrafe“. Pflegen Sie Ihre Comicinternetseite weiter. So einfach lass ich Sie Ihren Kopf nicht aus
der Schlinge ziehen. Ich weiss sehr wohl, wer sich mit welchem Vergehen die Tatstrafe der Exkommunikation
zuziehen kann (vgl. dazu die Canones 1331 § 1, 1367, 1370 § 1, 1378 § 1, 1388 § 1, 1398 des CIC/1983).
Meine Frage bezog sich auf folgende Behauptung, die Sie gemacht haben: Uneinsichtige Sünder exkommunizieren
sich durch ihre Handlungsweise selbst. Schwule und Lesben haben das Recht sich ordentlich zu benehmen.[…]
Sie [Homosexuelle] sind schon draussen, siehe oben = Tatstrafe der Exkommunikation wegen Uneinsichtigkeit.
Und jetzt beweisen Sie das bitte Mal. Das nützt es auch nichts, wenn Sie versuchen, mich lächerlich
zu machen. Im Gegensatz zu Ihnen kann ich das, was ich behaupte, belegen. Also dann, los!
#32 Don Camillo 10:11:40 | Sonntag, 25. November 2007
@Strepto von Kokke Was glauben Sie wie egal es mir ist, was so eine Dumpfbacke wie Sie von mir denkt,
mir vorwirft oder zu glauben meint, was ich produziere. Googlen Sie selber ein wenig und finden Sie heraus
wer sich die Tatstrafe der Exkommunikation für welche Taten zuzieht. Da gibt es nichts zu googeln!!!
Sie haben Stuss erzählt und jetzt sind Sie auch noch zu feige, das zuzugeben. Solche Menschen, die sich
auch noch „Christen“ nennen, haben wir ja gern. Wie wärs mit einer Rücknahme Ihrer Lüge? Zumindest
beichten sollten Sie Ihr Verhalten.
#13 Don Camillo 23:34:19 | Samstag, 24. November 2007
@Graf von Galen Ich wünsche Ihnen nicht, dass Sie dereinst, wenn Sie vor den Richterstuhl treten müssen,
mit der selben Hartherzigkeit behandelt werden, wie Sie das im Diesseits tun.
#28 Don Camillo 23:09:31 | Samstag, 24. November 2007
@Strepto von Kokke Auf meine freundliche Anfrage an Sie: Und wären Sie jetzt bitte noch so nett, Ihre
Behauptungen mit Hinweisen auf den CIC/1983, den Katechismus und andere lehramtliche Verlautbarungen zu
beweisen. Ansonsten ist das, was Sie hier rauslassen, nur warme Luft. Besonders bezüglich der Tatstrafe
der Exkommunikation würde mich Ihre Beweisführung interessieren. Herzlichen Dank schon mal für Ihre
wissenschaftliche Ausführung, die Sie uns gleich liefern werden. haben Sie folgendermassen geantwotet:
@Don Kamille Sie sind wahrscheinlich auch noch zu blöd zum lesen und zum googeln. Machen Sie sich selbst
den Affen. Vielleicht bin ich da tatsächlich zu blöde. Ich lasse mich da gerne von Ihnen eines Besseren
belehren. Also: Bringen Sie die Quellen!!! Ansonsten sind Sie leider nicht mehr ernst zu nehmen und müssen
sich den Vorwurf gefallen lassen, dass Sie nicht mehr als warme Luft produzieren. Aufgrund Ihrer Reaktion
gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Behauptung nicht mittels lehramtlicher Verlautbarungen beweisen können.
Ebenso nehme ich an, dass Sie auf meine Forderung nicht mehr reagieren werden (zumindest nicht auf sachlicher
Ebene), was dahingehend bewerte, dass ich recht habe.
#12 Don Camillo 15:00:23 | Samstag, 24. November 2007
ist schon interessant, was so ein Kurienerzbischof von sich gibt, wenn der Tag lang ist. Sehr wahrscheinlich
hat er eine typische Kurienkarriere hinter sich: in seinem Heimatbistum wurde er irgenwann einmal „wegbefördert“
und jetzt sitzt er frustriert in Rom, da seine „Karriere“ jetzt quasi auf dem Höhepunkt ist und er nicht
mehr weiter kommt. Diesem hochwürdigen Herrn Kurienerzbischof täte es auch mal gut, eine Zeit lang in
einer Pfarrei zu wirken. Da würde er dann sehen, dass alles nicht ganz so einfach ist, wie er sich das
in seinem Kämmerlein ausgedacht hat. Aber alles in allem, gut gibt es die Kurie in Rom. Da können immerhin
die „besten“ unserer Bistümer hin wegbefördert werden…
#9 Don Camillo 11:22:11 | Samstag, 24. November 2007
@Strepto von Kokke Und wären Sie jetzt bitte noch so nett, Ihre Behauptungen mit Hinweisen auf den CIC/1983,
den Katechismus und andere lehramtliche Verlautbarungen zu beweisen. Ansonsten ist das, was Sie hier rauslassen,
nur warme Luft. Besonders bezüglich der Tatstrafe der Exkommunikation würde mich Ihre Beweisführung
interessieren. Herzlichen Dank schon mal für Ihre wissenschaftliche Ausführung, die Sie uns gleich liefern
werden.
#37 Don Camillo 15:35:42 | Freitag, 23. November 2007
@Giuseppe Würden Sie dann (konsequenterweise) auch dem Folgenden zustimmen? Wem der Ritus Ordinarius
also so wichtig ist und wer das Gefühl hat, einzig in diesem Ritus sein Heil finden zu können […],
für den dürfte es also kein Problem sein, diese nicht allzu weite Distanz zu überwinden. Ja, dem kann
ich gerne zustimmen. Gerade an Orten, wo sonntags aufgrund des Fehlens eines Priesters Wortgottesfeiern
gehalten werden, hätte ich schon die Erwartung, dass sich diese Gläubigen aufmachen in einen Nachbarsort
oder auch weiter, um so ihre Sonntagspflicht erfüllen zu können. Um Einkaufen zu gehen, nimmt man auch
viele x-beliebige Kilometer in Kauf. Dasselbe bei Sportvereinen, etc. Die Lebensräume und die Mobilität
der Menschen haben sich derart vergrössert, dass es keine Zumutung mehr ist, wenn jemand auch weiter
fahren muss für die Messe. Warum darf man nicht die Möglichkeit haben, Hl. Messen beider Formen besuchen
zu können (ohne – besonders für kinderreiche Familien und für Ältere / Behinderte unangenehme – zu
lange Anfahrten zu haben)? Diese Möglichkeiten sind ja gegeben. Nur ist es halt ein Faktum, dass die
Nachfrage nach dem ritus extraordinarius nicht wirklich gross ist. Im obigen Artikel steht nicht, wieviele
Petitionäre diese Form der Messe wollen. Wären es viele, würde es stehen… Und was kinderreiche Familien
und Ältere betrifft: Auch die sind meistens mobil und andernfalls kann eine Gemeinschaft gerade da christliche
Nächstenliebe pflegen, indem man sich organisiert.
#24 Don Camillo 13:21:01 | Freitag, 23. November 2007
Was sind denn 30km? Es gibt viele Gläubige dieser Erde, die um einiges weiter gehen müssen, um an einer
heiligen Messe teilnehmen zu können. Auch im deutschsprachigen Raum, gerade in Diasporagebieten. Wem
der ritus extraordinarius also so wichtig ist und wer das Gefühl hat, einzig in diesem Ritus sein Heil
finden zu können (was übrigens durchaus nicht der röm. kath. Lehre entspricht), für den dürfte es
also kein Problem sein, diese nicht allzu weite Distanz zu überwinden. Gewisse Kreise legen schon ein
ziemlich befremdendes Verhalten an den Tag. Diese Forderungsmentalität ist sicherlich nicht mehr christlich.
Ich und mein Heil… die andern sind mir egal, können ja krepieren. Auch die Priester. Wichtig ist nur,
dass ich zu meinem Heil komme. PS: Ich kenne Priester, die um einiges weiter fahren müssen, um die Eucharistie
zu feiern.
#18 Don Camillo 18:23:12 | Dienstag, 20. November 2007
@Seminarist Merke: In den Krisenzeiten der Kirche war auf die Bischöfe immer am wenigsten Verlass. Stimmt.
Ein Zeichen dieser Krise war, dass Lefebvre gleich selber begonnen hat, Bischöfe zu weihen. Diese Krise
wird ja auch bei den Priesterinnen- und Bischöfinnenweihen momentan sichtbar. Die Piusleute könnten
sich ja mit den „Rk PRIESTERINNEN EUROPA-WEST“ und „ROMANCATHOLIC WOMENPRIESTS NORTHAMERICA“ zusammenschliessen.
Gemeinsam haben diese Gruppierungen doch, dass sie den Begriff „Gehorsam“ überhaupt noch nie gehört
haben.
#40 Don Camillo 11:02:12 | Freitag, 16. November 2007
@sozialkatholisch Die tridentinische Messe dient mir in erster Linie zum Heile und nicht zum Event wie
leider der entopferte NOM für viele. In diesem Satz bringen Sie eine heilsindividualistische Verengung
präzise auf den Punkt: Wichtig bin ich und mein Gott. Wichtig ist, dass ich zu meinem Heil komme. Alles
andere ist nebensächlich. Es ist egal, ob mein Nächster auch zu Gott findet. În dieser Sicht wird die
diabatische Grunddimension christlichen Lebens völlig ausser acht gelassen. Dies erklärt auch viele
der Ausfälligkeiten in diesem Forum. Wenn wir wirklich Kirche sein wollen, so sollten wir uns auch tatsächlich
als Brüder und Schwestern begegnen. Und da ist Polemik fehl am Platz. Denn Kirche sollte das Ziel haben,
eine Gemeinschaft von Heiligen zu sein, die mitleidet, wenn eines seiner Glieder „krankt“. Dies ist übrigens
ein Bild, das von den Kirchenvätern häufig gebraucht wurde. Dabei will ich die Wichtigkeit der sowohl
ana- als auch katabatischen Beziehung jedes einzelnen mit Gott nicht in Abrede stellen. Diese liebende
Beziehung zu Gott ist Grundlage eines jeden christlichen Lebens. Doch wenn diese Beziehung stimmt, wenn
ich wirklich aus dieser Gnade Gottes lebe, dann wird es auch möglich in liebender Gemeinschaft mit den
Mitmenschen zu leben. Als der ritus ordinarius eingeführt wurde, achtete man besonders auch darauf, dass
die diabatische Dimension möglich wird. Das hat nichts mit Event zu tun. Da haben Sie eine sehr defizitäre
Meinung von Liturgie, die dann sehr nahe am Magischen is
#26 Don Camillo 21:54:53 | Donnerstag, 15. November 2007
Wie wärs mal mit einem Symposium, bei dem Sozialkatholisch, Nachtlaterne, Alois Bischof, Rudolfssohn,
Bruder Theophil etc. pp. teilnehmen würden. Würde diese Herrschaften echt gerne mal kennenlernen und
schauen, ob sie im realen Leben auch so drauf sind und sich auch getrauen diese „ihre“ Meinungen kund
zu tun.
#34 Don Camillo 20:04:05 | Donnerstag, 15. November 2007
@Alois Bischof Sie sind wohl ein wirklich durchgeknallter Pseudowissenschaftler. Jeder weiß… Tja glücklicherweise
sind Sie ein gestandener Wissenschaftler, der ohne wenn und aber argumentieren kann. Besonders wissenschaftlich
sind dann Argumente, die mit „jeder weiss“ beginnen. In der Wissenschaft geniessen auch jene Beweisführungen
höchstes Ansehen, die vom Hörensagen her kommen. Ich wäre dafür, dass Sie für einen Nobelpreis nominiert
würden.
#9 Don Camillo 18:18:49 | Donnerstag, 15. November 2007
Jeder Mensch, der einigermassen vernünftig denken kann, müsste doch sehen, dass es keinen eigentlichen
„run“ auf den ritus extraordinarius gibt. Natürlich mag es schön sein, dass diese Form der einen Eucharistie
wieder einfacher zugänglich gemacht wurde. Nichtsdestotrotz zeigen nun mal die Nettozahlen, dass die
gewaltige Mehrheit der Gläubigen mit dem ritus ordinarius zufrieden ist und in ihm eine Heimat gefunden
hat. Dass die Missbräuche, die sich beim ritus ordinarius eingeschlichen haben, ausgemerzt werden müssen
steht ausser Frage. Doch Missbräuche gab es auch beim jetzigen ritus extraordinarius und es ist wohl
zu befürchten, dass es sie wieder vermehrt geben wird, wenn dieser Ritus wieder häufiger benutzt wird.
#1 Don Camillo 16:20:17 | Donnerstag, 15. November 2007
Geht man davon aus, dass an jedem der erwähnten Orte künftig 100 Gläubige am ausserordentlichen Ritus
teilnehmen werde, so gibt das etwa 1700 Messbesucher.
#20 Don Camillo 14:44:07 | Donnerstag, 15. November 2007
Kommunionempfang Vor der Kommunion sollte schon ein Hinweis von Seiten des Priesters kommen, wozu die
Gläubigen eingeladen sind. Ein Hinweis wie: „Wer die liebende Gegenwart unseres Erlösers Jesus Christus
im Sakrament empfangen und dadurch gestärkt werden möchte, ist dazu herzlich eingeladen.“ Der Priester
kann während der Kommunion nur schlecht jeden Einzelnen fragen, ob er/sie auf dem Papier röm. kath.
ist und ob er/sie im Stande der Gnade ist. Da müsste man schon an die Verantwortung und Mündigkeit des
einzelnen Menschen setzen können. Und wenn nun jemand die Kommunion empfängt, der eigentlich nicht röm.
kath. ist (aber getauft), so hat er halt in dem Falle Erstkommunion. Die Gnade Jesu Christi möge in diesem
Falle wirken. Bezüglich des vorhin zitierten „Heiden“, der sich die Hostie eingesteckt hat: Da würde
ich an der Echtheit dieser Aussage schon zweifeln, da im Normalfall schon darauf geachtet wird, dass der
Leib Christi konsumiert wird. Besonders in diesem Falle, wenn jemand kommt, der offensichtlich völlig
verunsichert war (sieht man meistens an der Handstellung).
#20 Don Camillo 10:18:27 | Donnerstag, 15. November 2007
@ „Piusleute“ Ihr lieben Piusleute! Da Ihr ja sonst auch immer vorzugeben versucht, alles zu wissen, möchte
ich nun endlich eine Antwort auf die Frage, die ich zu diesem Artikel: www.kreuz.net/article.6182.htmlwww.kreuz.net/, gestellt hatte. Was ist die Bedeutung dieser Handschuhe? Jedes liturgische Kleidungsstück
und alle liturgischen Insignien haben eine Bedeutung. Wenn Sie das nicht erklären können, beweisen Sie
wieder einmal, wie viel heisse Luft Sie produzieren können.
#5 Don Camillo 09:50:29 | Donnerstag, 15. November 2007
@ „Piusleute“ Ihr lieben Piusleute! Da Ihr ja sonst auch immer vorzugeben versucht, alles zu wissen, möchte
ich nun endlich eine Antwort auf die Frage, die ich zu diesem Artikel: www.kreuz.net/article.6182.htmlwww.kreuz.net/, gestellt hatte. Was ist die Bedeutung dieser Handschuhe? Jedes liturgische Kleidungsstück
und alle liturgischen Insignien haben eine Bedeutung. Wenn Sie das nicht erklären können, beweisen Sie
wieder einmal, wie viel heisse Luft Sie produzieren können.
#13 Don Camillo 08:32:12 | Mittwoch, 14. November 2007
@Alois Bischof Don Camillo = dergleiche wie Gotthard, = dergleiche wie Matt2 Antitraditioneller Priester
aus einem Bistum Deutschlands, der hier seine Zeit in Hetze und Hass verschwendet. Zuerst einmal kann
ich Ihnen versichern, dass ich eine ganz eigenständige Person bin und mich nicht irgendwelcher Zweit-
und Drittidentitäten bediene. Ich habe mal gelernt, eigenständig zu denken. Zudem würde es mich interessieren,
wo in meinen Beiträgen Hetze und Hass zu finden sind. Ihre Behauptung kann so sehr schnell zu einem Bumerang
werden. Und das mit Deutschland stimmt auch nicht. Also lassen Sie es doch bitte¨, Behauptungen ins Blaue
hinaus zu machen. Die Allgemeinheit wird es Ihnen nicht übel nehmen.
#62 Don Camillo 08:22:10 | Mittwoch, 14. November 2007
@Alois Bischof Bei Ihrem reichen Wissen werden Sie mir doch diese einfachen Fragen beantworten können:
Wieso hat dieser Bischof Handschuhe an? Das wird ja wohl irgendeine Bedeutung haben. Und: wieso gerade
diese liturgische Farbe bei einer Priesterweihe?
#55 Don Camillo 21:35:16 | Dienstag, 13. November 2007
@möchtegern-kathole Jedoch stellt sich die Frage: war JPII der Meinung, dass es ein Shisma ist, wenn
es das Wort entfernte? Dürfte ich Sie darauf hinweisen, dass der Papst kein Neutrum ist?
#50 Don Camillo 21:19:17 | Dienstag, 13. November 2007
nochmal Wieso hat dieser Bischof Handschuhe an? Das wird ja wohl irgendeine Bedeutung haben. Ihr lieben
Piusleute, erklärt das doch bitte einmal. Und: wieso gerade diese liturgische Farbe bei einer Priesterweihe?
#28 Don Camillo 19:20:16 | Dienstag, 13. November 2007
@defensor fidei Eine gewagte These, die man in Rom so offensichtlich nicht teilt. Da fragt sich doch,
wer hier seine Privatmeinung vertritt: die FSSPX oder Sie?! Was sagt denn Rom zur FSSPX? Belegen Sie das
doch bitte! (Sie können sich auch bei Gotthard diesbezüglich informieren. So schwierig kann es doch
nicht sein, das alles zu begreifen.
#116 Don Camillo 19:10:58 | Dienstag, 13. November 2007
@turk Wenn der Vaduzer Erzbischof auch im eigenen Klerus die „Sünde Sodoms“ niemals gutheißt und schon
vor den höheren Weihen dementsprechend aussortiert, dann sind seine Worte glaubwürdig. Hoffen wir es.
Da wird leider rein gar nichts aussortiert. Von diesen Hypotheken werden ja noch fleissig Leute ins Bistum
Chur ausgeliehen. Diese sind aber fast durchwegs nur in Bergpfarreien einsetzbar.
#25 Don Camillo 18:40:40 | Dienstag, 13. November 2007
FSSPX Eine wirklich gute Häresie hält sich ein halbes Jahrtausend (siehe Markion). Schlechtere gehen
vorher wieder weg (siehe Altkatholiken). Und so wird es sich auch mit der FSSPX verhalten. Letztlich ein
riesen Geschrei um eine kleine Splittergruppe, die sich ausserhalb der römisch katholischen Kirche befindet
und von sich behauptet, allein zu wissen, was die Kirche zu glauben hat. Wenn man sichs mal etwas genauer
überlegt, sind sie nicht der Rede wert. R.I.P FSSPX!
#17 Don Camillo 08:25:54 | Freitag, 9. November 2007
@r.ruhrgebietler Natürlich sind die[Flurprozessionen] auch in den Großstädten von Nutzen! Warum denn
nicht?? Sind dort keine Seelen, die des Segens Gottes bedürfen? Sind dort keine Dinge, die Gott geschaffen
hat? Ich kann Ihre Dummheit nicht nachvollziehen. Ist ja auch schon, so eine Prozession in der unberührten
Natur einer Stadt. Drum heissen diese Prozessionen ja auch Flurprozessionen. Man kann natürlich eine
Prozession in einer Stadt machen, das ist ausser Frage. Doch kommt es schon sehr wohl darauf an, wo genau
in einer Stadt.
#61 Don Camillo 20:57:10 | Montag, 5. November 2007
@Rudolfus Wenn Sie behaupten, dass Aids eine Strafe Gottes ist, dann begehen Sie eine schwere Blasphemie,
da diese Krankheit auch völlig Unschuldige dahinrafft. Daß Gott so handelt, daran besteht kein Zweifel,
bezeugt in der Hl. Schrift mit dem alten Gottesvolk, und auch durch die Botschaften der Gottesmutter von
Fátima. Dann haben Sie ja das Theodizee-Problem gelöst. Freude herrscht. Zwei Jahrtausende haben sich
die hellsten Köpfe mit diesem Problem beschäftig. Und nun hat Gott anscheinend ein Einsehen mit seiner
gefallenen Menschheit: Er hat Sie uns geschenkt! Halleluja!!! o^/ Danke, lieber Rudolfus, Danke.
#66 Don Camillo 20:45:20 | Montag, 5. November 2007
@Florian Geyer wenn er priester war konnte er nicht heiraten. es sei denn er was protestant, dann kann
er aber nicht priester sein sondern als priester verkleideter gemeinschaftsleiter. dann wäre die ehe
aber ohnehin nicht gültig gewesen da das sakrament fehlt. Ein kleiner Gratistipp: Nehmen Sie den CIC/1983
und lesen Sie doch da bitte einmal das Eherecht durch. Dann werden Sie sehr schnell sehen, wie unrecht
Sie haben. mfg.
#30 Don Camillo 18:06:12 | Freitag, 2. November 2007
Osten Der Sonne entgegen Bauten wirken auf den Menschen, sie sammeln und sie richten auch aus. Deshalb
waren unsere Kirchen in aller Regel auch nach Osten ausgerichtet. Sie waren ausgerichtet, weil sie den
Menschen ausrichten wollten, nach Osten hin, zum Orient. Sie gaben Orientierung, für den Glauben, für
das Leben, für die Menschen. Dies war auch ein Grund dafür, warum man früher in Richtung auf den Altar
hin zelebrierte. Es ging dabei nicht um die Frage zum Volk oder zum Altar hin, es ging darum, dass man
die Gebete Richtung Osten sprach, Richtung aufgehende Sonne, dem wiederkommenden Herrn entgegen. Das ist
ein Gedanke, der bei vielen Gottesdienstformen und Andachten, durchaus auch heute noch seine Berechtigung
und Bedeutung hat. Aber auch wenn Josef Kardinal Ratzinger – jetzt Papst Benedikt XVI. – in seinem Buch
über den Geist der Liturgie mittlerweile bedauert, dass bei der Messfeier die Ausrichtung nach Osten
hin aufgegeben wurde, denke ich, dass es eine der bedeutendsten Neuerungen der Liturgiereform gewesen
ist, dass wir den Altar in die Mitte gerückt haben und uns um ihn herum versammeln. Mir persönlich ist
die Versammlung aller um den Altar herum, ein sehr viel bedeutenderes Zeichen, als manche Symbolik und
alle weit weg von den Menschen angesiedelte kosmische Spekulation.
#28 Don Camillo 17:29:27 | Freitag, 2. November 2007
… Die Grundhaltung des Christen ist das Stehen vor Gott Hier ist zunächst wieder einmal wichtig zu
betonen, dass die Grundhaltung des Christen vor Gott nicht das Sitzen und auch nicht das Knien sind. Wir
sind dazu berufen, vor Gott zu stehen! Gerade im Zusammenhang des Kontakts mit Muslimen ist mir wieder
bewusst geworden, wie wichtig für mich ist, dass wir uns vor Gott nicht klein machen müssen. Wir dürfen
zu Gott Vater sagen, wir Menschen sind seine Kinder und wir dürfen deshalb auch aufrecht vor ihm stehen,
weil er in Jesus Christus uns auch auf Augenhöhe entgegengekommen ist.
#4 Don Camillo 16:36:25 | Freitag, 2. November 2007
@Seefeld Und was glauben Sie, versucht die Kirche im ökumenischen Diskurs zu erlangen? Bspw. differenzierter
Konsens. Da wird überhaupt keine Wahrheit Gottes, deren Trägerin die kath. Kirche ist, aufgegeben. So
ist das.
#20 Don Camillo 14:37:14 | Freitag, 2. November 2007
@Ultramontanus Tja, da kommt’s jetzt drauf an, ob man eher jemand ist, der immer das Glas nur halbleer
sieht, oder ob man jemand ist, der sein Glas halbvoll hat. Wenn ich Ihnen nun behaupte, dass Sie – und
damit meine ich genau Sie – durch ihre Lügen und Schwindeleien, unkeuschen Gedanken, usw.usf. ein Jünger
Satans sind, werde ich Ihnen dann gerecht?
#44 Don Camillo 14:29:37 | Freitag, 2. November 2007
@monti So gesehen mache ich ja auch einen Unterschied zwischen jemand, der wegen Mordes im Knast saß
und einem, der es wegen Taschendiebstahls war. Knast ist also nicht gleich Knast… Tja, da sind Sie voll
und ganz ein Kind unserer Zeit, das die subjektive Wahrnehmung an vorderste Stelle stellt. Aber um in
ihrem Bild zu bleiben: Wenn ich Äpfel verkaufe, die ich von jemandem gekauft habe, von dem ich weiss,
dass der diese Äpfel gestohlen hat, dann mache ich mich der Hehlerei schuldig. Ganz egal, ob Sie nun
daraus einen Gewinn ziehen oder nicht. So ist das. Auch mit der Piusbruderschaft.
#42 Don Camillo 14:14:47 | Freitag, 2. November 2007
@Rudolfus Die Gültigkeit wird durch die Suspendierung nicht tangiert Darauf kommt es an. Und wie würden
Sie die Sache beurteilen, wenn alle wegen einer Frau suspendierten Priester wieder beginnen würden, die
Messe (vielleicht sogar den ritus extraordinarius, da ja viele von ihnen in diesem Ritus gross wurden
und ihn selbst noch gefeiert haben) zu zelebrieren? Wäre ja gültig, aber unerlaubt.
#162 Don Camillo 23:03:54 | Montag, 29. Oktober 2007
@Rudolfus Natürlich glaube ich der katholischen Lehre und lebe auch danach. Nur darf ich nicht mit einem
derartigen Hass einen Menschen an sich verurteilen. Das steht keinem von uns zu. Denn wie es in einem
Menschen im Innern wirklich aussieht, das weiss keiner von uns. Jetzt wünsche ich Ihnen einen schönen
Abend und regen Sie sich nicht allzusehr auf, das ist ungesund. Investieren Sie einen täglich einen Bruchteil
dieser Zeit, die Sie in diesem Forum vertreiben, für das Gebet. Sie werden sehen, Sie werden mit dem
Gebet einiges mehr bewegen können als durch das ganze Geschreibsel. Im Gebet mit Ihnen verbunden Don
Camillo
#153 Don Camillo 22:52:32 | Montag, 29. Oktober 2007
@Rudolfus Sie machen sich Ihre Welt im Grunde genommen schon sehr, sehr einfach, wenn man Ihre Post’s
durchliest. Aber das Leben ist nicht ganz so einfach, wie Sie das gerne hätten. Es gibt sehr viele Schicksale,
die man nicht einfach mit derart platten Aussagen vom Tisch bekommt. Lesen Sie doch bitte einmal das Buch
Hiob, gehen Sie in sich und reflektieren mal einige Ihrer Wesenszüge. Das ist jetzt ein gut gemeinter
seelsorgerlicher Rat. Ich will Ihnen nichts Böses, mache mir nur Sorgen um Ihren inneren Frieden.
#149 Don Camillo 22:45:31 | Montag, 29. Oktober 2007
@Rudolfus Jeder Katholik muß diese Kriterien kennen: Wer ohne Gnade Gottes verstirbt, der kommt unwiderruflich
in die Hölle. Was heisst das, ohne Gnade Gottes sterben? Wo steht das? Und was ist, wenn sich jemand
auf dem Sterbebett während des Hinscheidens bekehrt?
#146 Don Camillo 22:37:32 | Montag, 29. Oktober 2007
@Rudolfus Wer in die Hölle kommt, das lehrt die Kirche. Maßgeblich ist alleine die Lehre der Kirche,
die Sie anscheinend leugnen und damit nicht katholisch sind. Wo hat denn die Kirche bitteschön einen
Katalog, wo man aufgelistet sieht, wer mit welchen Vergehen was im Jenseits zu erwarten hat? Bitte nennen
Sie Quellen. Die Kirche war diesbezüglich immer vorsichtig. Wenn wir wirklich davon ausgehen, dass die
Kirche eine Gemeinschaft von Heiligen sein sollte, dann müsste es so sein, dass die ganze Gemeinschaft
mitleidet, wenn ein Mitglied abfällt. Und diesem Mitglied wäre mit Liebe zu begegnen, um es wieder auf
den richtigen Weg zu bringen. (Dazu lohnt es sich, die Väterliteratur zu lesen, die voll von dieser Theologie
ist.) Und von dieser Liebe ist bei Ihnen leider nichts wahrnehmbar. Aber wenn ich lese, was Sie schreiben,
„leide“ ich als Gläubiger Katholik mit Ihnen, da Sie durch Ihr Verhalten den Leib Christi verletzen.
#140 Don Camillo 22:26:08 | Montag, 29. Oktober 2007
@Rudolfus Das können Sie nicht wissen, nachdem Sie nicht für Gott sprechen. Aber ich kann wissen, dass
Gott in seiner Allmacht und seiner unbegrenzten Liebe sich kein selbsternanntes Sprachrohr namens „Rudolfus“
leisten muss, der ihm dann vorschreibt, wer weswegen und warum in die Hölle kommt. Haben Sie eigentlich
auch ein gewisses Mass an Nächstenliebe?
#136 Don Camillo 22:16:24 | Montag, 29. Oktober 2007
@Rudolfus Dafür wird „Menschenfreund“ auch eine Ewigkeit in der Hölle Zeit haben Und wohin kommen Sie?
Sie haben ja hellseherische Begabungen! Echt toll! Sie sind super! Der Beste! Wow! Da fehlen mir die Worte!
Und Gott auch.
#20 Don Camillo 21:54:36 | Montag, 29. Oktober 2007
@Anton Können Sie für ihre perfiden Äusserungen Belege anbringen? Im Grunde genommen wissen wir rein
gar nichts darüber, wieso dieser Priester abgezogen wurde. Nur eines steht fest: Es muss einen triftigen
Grund geben. Ansonsten hätte dieser Priester ja auch die Möglichkeit, in Rom Protest einzulegen. Es
ist für Bischof Mixa sicherlich keine einfache Entscheidung gewesen, diesen Entscheid zu treffen. Nur
muss er von Amtes wegen über seine Beweggründe schweigen. Meine Erfahrung nach, wurde noch nie einem
gläubigen und frommen Priester ein Stein in den Weg gelegt.
#1 Don Camillo 19:51:14 | Montag, 29. Oktober 2007
dieser Artikel erübrigt sich, da keine einzige Quelle angegeben ist, was die Aussagen der Bistumsleitung
betrifft. Der Bischof untersteht übrigens dem Amtsgeheimnis, wie das auch in der Privatwirtschaft üblich
ist. Den selben Sachverhalt haben wir ja auch im Bistum Basel mit dem Fall Röschenz. Doch hat da kreuz.net
nicht für Sabo Partei ergriffen. Nur weil ein Priester sich konservativ gibt, heisst das noch lange nicht,
dass er sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Es dürfte ja wohl bekannt sein, was in solchen Kreisen
so alles passiert…
#26 Don Camillo 16:35:38 | Montag, 29. Oktober 2007
WGF d. DBK Im Geleitwort zum „Deutschen“ Wort-Gottes-Feier-Buch wird betont, dass darauf hinzuwirken ist,
dass jede Pfarrgemeinde sonntags die Eucharistie feiern kann. Ist das jedoch nicht möglich, soll der
nächst gelegene Ort, wo Eucharistie gefeiert wird, aufgesucht werden. Und erst wenn das aufgrund der
Entfernung nicht mehr zumutbar ist, soll die Pfarrgemeinde am Sonntag zu einer Wortgottesfeier zusammenkommen.
Ziel der Wortgottesfeier ist es, dass „die Gläubigen einander und ihren Herrn nicht aus den Augen verlieren,
und [so wird] ihre Sehnsucht nach der heiligen Eucharistie […] lebendig bleiben.“ Die Versammlung der
Gläubigen verleiht dem Sonntag also auch hier eine besondere Bedeutung. Der Sonntag wird also auch dann,
wenn keine Eucharistie gefeiert werden kann, als Tag der Versammlung charakterisiert, an dem die Gläubigen
das Wort Gottes hören, durch das sie Weisung und Stärkung erfahren und darauf in Gebet und Zeichen ihre
Antwort geben
#18 Don Camillo 13:53:01 | Montag, 29. Oktober 2007
@Alois Bischof; @Typ Ich kann Ihnen aber versichern, dass in der Kirche Jerusalems im 4. Jahrhundert […]
keine ohne Erlaubnis und ohne Tradition selbstgebastelte Texte gab wie in den deutschen Wortgottesdiensten
von heute. Dann nennen Sie doch bitte Quellen, wenn Sie das versichern können. Die ersten Sakramentarien
sind leider erst rund zwei Jahrhunderte später entstanden. Kurz zuvor gab es in Rom die sog. „Libelli“,
aus denen heraus die Sakramentarien entstanden sind. Konkrete Quellen von Euchologien fehlen uns leider
aus dieser Zeit. Einzig die Struktur der Messfeier ist teilweise aufgrund der patristischen Literatur
rekonstruierbar. Für die Wort-Gottes-Feier gibt es ein vom Papst approbiertes Buch. Könnten Sie bitte
dieses Buch nennen. Von Rom gibt es einzig das „Directorium de celebrationibus dominicalibus absente presbytero“
von 1988 von der CONGREGATIO PRO CULTO DIVINO. Sehr wahrscheinlich meinen Sie die von der Deutschen und
Österreichischen Bischofskonferenz und dem Erzbischof von Luxemburg approbierte Wort-Gottes-Feier-Buch
von 2004. Ebenfalls gibt es ein Wortgottesfeierbuch der Schweizer Bischofskonferenz von 1997.
#14 Don Camillo 13:05:35 | Montag, 29. Oktober 2007
so als kleiner Hinweis Innerhalb der theologischen Diskussion redet man von Wortgottesfeiern, d.h. es
handelt sich um einen Gottesdienst ohne Eucharistiefeier. Wortgottesdienst meint den ersten Teil der Hl.
Messe.
#3 Don Camillo 11:28:31 | Montag, 29. Oktober 2007
falsche Behauptung Katholiken, die am Sonntag nur den Wortgottesdienst besuchen, erfüllen nach Kirchenrecht
ihre Sonntagspflicht nicht. Tja, da hat die Kirchenrechtsvorlesung wohl nicht gefruchtet. Man lese doch
bitte CIC/1983 Can. 1248 § 2.
#291 Don Camillo 21:27:55 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Rudolfus Wir kommen auch ohne Beichtangebote von selbstgerechten Häretikern aus. Sie sollten besser
beten und die Klappe halten. Wie kommen Sie darauf, dass ich Häretiker sein soll???? Entweder sind ein
Hellseher, dessen Hellsichtigkeit durch egozentrische Selbstüberschätzung vorloren gegangen ist, oder
aber Sie wollen beweisen, dass sie völlig verbittert irgendwelche Pauschalurteile in die Welt setzen
können. Mit dem Beten haben Sie wohl recht. Es ist besser für Sie und Ihr Seelenheil – nicht zu vergessen
für Ihre Angehörigen, die Sie tagtäglich ertragen müssen (da sind aber hoffentlich nicht ganz so unverschämt) –
zu beten.
#286 Don Camillo 21:17:40 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Rudolfus, B.T. et alii Dieses Thma hier interessiert mich im Grunde genommen nicht. Komisch, dass sich
heute fast alle auf diesen Pseudoartikel eingeschossen haben. Wirkliche Anliegen der kath. Kirche scheint
hier niemanden zu interessieren. Einige müssen sich irgendwie mittels Polemik unte der Gürtellinie ihre
Befriedigung holen. und jetzt zu Ihnen, Rudolfus und anderen Radikalen (das bezieht sich nicht nur auf
diesen Artikel sondern v.a. auch auf Artikel, die versuchen katholische Nachrichten zu sein: Eigentlich
würde ich Ihnen allen gerne einmal die Beichte abnehmen. Haben Sie überhaupt noch irgendein Schuldbewusstsein?
Gibt es bei Ihnen auch nur einen winzig kleinen Kern Anstand?
#1 Don Camillo 20:25:28 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
wieso konzelebrieren die Neugeweihten kniend auf der Kommunionbank? Als Neugeweihte müssten Sie doch
im Presbyterium sein, oder nicht? Jedenfalls ist es im Ritus extraordinarius so vorgesehen.
#5 Don Camillo 10:28:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Interessant wäre tatsächlich, zu wissen, was die Gründe dieser Beurlaubung sind. Es ist aber zweifelsohne
anzunehmen, dass schwerwiegende Gründe vorliegen müssen. Aus Spass beurlaubt heute kein Bischof einen
Priester.
#21 Don Camillo 09:44:09 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@regina 1961 Diese Meinung kann man (Mann? )aber auch nur haben, wenn man keinerlei Ahnung von Latein
und Kirche hat!!! Regina 1961 Da legen Sie ja ein hohes Niveau an Argumentationskunst an den Tag. Herzlichen
Glückwunsch!
#1 Don Camillo 09:38:05 | Dienstag, 2. Oktober 2007
komisch Bischof gegen Zweites Vatikanum Deutschland. Christen und Muslime können nicht gemeinsam beten,
weil sie nicht an denselben Gott glauben. Das erklärte der Bischof der evangelisch-lutherische Landesbischof
in Bayern, Johannes Friedrich nach Angaben der Evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’. Die Logik von
kreuz.net ist völlig wirr. Was hat denn ein evangelischer Bischof mit dem II. Vat. zu tun? Die innere
Kohärenz fehlt. Und: Will kreuz.net in Zukunft über jeden Ort, an dem neu im ausserordentlichen Ritus
Eucharistie gefeiert wird, berichten? Dann können es ja wahrlich nicht viele Orte sein.
Konzil von Trient DH 1760: „Des weiteren hat dasselbe hochheilige Konzil in der vergangenen Sitzung zwei
bei anderer Gelegenheit vorgelegte und damals noch nicht diskutierte Artikel, nämlich: Ob die Gründe,
durch die die heilige katholische Kirche veranlasst wurde, den Laien und auch den nicht zelebrierenden
Priestern nur unter der einen Gestalt des Brotes die Kommunion zu reichen, so beizuhalten sind, dass auf
keinen Fall irgend jemand der Gebrauch des Kelches erlaubt werden darf, – und: Wenn es aus ehrenvollen
und mit der christlichen Liebe übereinstimmenden Gründen richtig scheint, einem Volk oder Reich den
Gebrauch des Kelches zu gewähren, ob er dann unter irgendwelchen Bedingungen zu gewähren sei und welche
diese seien, für später, wenn sich ihm Gelegenheit bietet, zur Prüfung und Entscheidung aufgehoben;
jetzt beschloss es in bester Absicht und Bemühung um das Heil derer, für die er erbeten wird, diese
Angelegenheit vollständig dem Heiligsten Herrn zu übertragen, soweit es für das vorliegende Dekret
wichtig ist; er soll nach Massgabe seiner einzigartigen Klugheit das ins Werk setzen, was nach seinem
Urteil dem christlichen Gemeinwesen nützlich und denen, die den Gebrauch des Kelches erbitten, heilsam
wird.“
#32 Don Camillo 15:31:46 | Samstag, 29. September 2007
Horoskop Teil II Löwe 23.7.-23.8. Du achtest seit neustem auf deine Ernährung und du fragst dich diese
Woche warum dein „Burger King-Spezial-Diätprogramm“ nicht anschlägt. 3 vegetarische Doppel Whopper,
2 Vanilleshakes Light und ‘ne mittlere Portion Pommes mit wenig Mayo zum Frühstück können doch nicht
zu viel sein, oder !? Jungfrau 24.8.-23.9. Du bist wieder mal auf der Suche nach Sex und brauchst dazu
‘nen Mann. Du bist schon soweit, dass du denkst – heute lass ich aber jeden ran. Leider hast du die übelste
Hackfresse, die man weit und breit finden kann, aber bitte steck den Kopf nicht in den Sand und stell
dich einfach hinten an. Waage 24.9.-23.10. Endlich mal’n dicker Tipp vom Horrorskop. „Viele Kilos sind
der Waage Tot.“ Skorpion 24.10.-22.11. Du bist schon armselig, denn deine Geilheit treibt dich in den
Wahnsinn. Jetzt bist du schon soweit, dass du per Kontaktanzeige nach ‘ner Stoßburg, Matratze oder Rutschbahn
suchst, damit du mal ‘n Freistoss zugesprochen bekommst, richtig zum Schuss kommst und abladen kannst.
Schütze 23.11.-20.1. Du bist das A und O in der Männerwelt. Das i-Tüpfelchen für jede Frau. Langsam
wird’s langweilig, denn du kannst sie alle haben von A-Z, das ganze Programm. Pass auf, dass du nicht
schwul wirst. Steinbock 22.12.-20.1 Der Steinbock hat’n Laster und ist davon besessen, er popelt und popelt
und will die Dinger essen egal ob groß oder klein, ob bitter oder süß er ist nun mal ‘n Feinschmecker
wie Paul Bocuse.
#30 Don Camillo 15:09:54 | Samstag, 29. September 2007
Ihr persönliches Horoskop Wassermann 21.1.-20.2. Du denkst du wärst Neptun und regierst die Gewässer,
aber dein Geblubber verjagt sogar die Fische, weil du nur Müll verbreitest und dich schlecht kleidest.
Du machst dir einen Namen als Klugscheisser und Besserwissser, als ob du alles besser weißt und Klugheit
scheißt. Fische 21.2.-20.3. Bei dir versagt jedes Deo und jegliches Mundwasser, weil Fische nun mal von
Natur aus stinken. Deine neue Beauty-Apotheke ist total für’n Arsch, weil du damit erst mal deine Furzattacken
löschen musst. Widder 21.3.-20.4. Du möchtest gerne umschulen und dir das Rauchen abgewöhnen, doch
deine Versuche scheitern kläglich. Kein Wunder, denn du bist Testraucher von Camel und dein Spitzname
ist „Aschenbescher“. Stier 21.4.-21.5. Du bist der Hektiker der Woche. Sogar nach 18 Joints und 3 Morphium-Tabletten,
könnte man denken du bist hyperaktiv. Also zieh deinen Stock aus’m Arsch und mach dich locker. Zwillinge
22.5. – 22.6. Dass du irgendwann mal ‘;n lustiger Typ wirst ist so unwahrscheinlich, wie dass ein Einbeiniger
den Berlin-Marathon gewinnt. Krebs 22.6. – 22.7. Freitag willst du in ‘ne Disco in der Stadt. Natürlich
kriegst du ‘n Tritt vom Türsteher, so dass du im hohen Bogen wieder in dein Bauernkaff zurückfliegst.
Dort kannst du dann ja wieder am örtlichen Karaoke-Wettbewerb in eurer Dorfkneipe mitmachen. Löwe 23.7.-23.8.
Du achtest seit neustem auf deine Ernährung und du fragst dich diese Woche warum dein „Burger King-Spezial-Diätprogramm“
nicht anschlägt. 3 vege…
#20 Don Camillo 10:54:10 | Samstag, 29. September 2007
@Pippifax Die Sonntagsheiligung verbietet im Regelfall irgendwelchen Erwerbsarbeiten, Handel und Gewerbe
nachzugehen. Keinesfalls fordert sie, den Verzicht auf geistige Betätigung insbesondere in geistlichen
Dingen. Hinsichtlich der Qualität selbiger im vorliegenden Artikel kann ich keine Aussage trefen. Eine
Verletzung der Sonntagsheiligung kann aber nicht erkannt werden. Wenn ich mir Ihre Aussage noch einmal
durch den Kopf gehen lasse, kommt bei mir der Verdacht auf, daß bei Ihnen womöglich öfter Sonntag ist .
Schön, wie sachlich Sie argumentieren können. Herzliche Gratualtion! So als kleiner Hinweis: in Can.
1247/CIC 1983 heisst es: „Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme
der Messfeier verpflichtet; sie haben sich darüber hinaus jener Werke und Tätigkeiten zu enthalten,
die den Gottesdienst, die dem Sonntag eigene Freude oder die Geist und Körper geschuldete Erholung hindern.„So
und jetzt strengen Sie einmal Ihre grauen Hirnzellen an. PS: Mit Ihrer Begründung könnte man dann also
sonntags jeglicher geistiger Beschäftigung nachgehen.
#11 Don Camillo 23:33:59 | Freitag, 28. September 2007
@Johannes Damaszenus Die Berner evangelische Landeskirche hat sich – wenn ich mich recht erinnere – als
„offene und suchende Weggemeinschaft“ umschrieben.
#11 Don Camillo 23:31:23 | Freitag, 28. September 2007
wer ist überhaupt dieser Dr. med. Stephan Puls? Was macht er, woher kommt er, was qualifiziert ihn? Ist
dieser Artikel einfach als Leserbrief zu verstehen’
#49 Don Camillo 23:45:23 | Montag, 24. September 2007
Ernennung zum Dr. hc. Wie aus sicheren Kreisen aus dem Umfeld von kreuz.net zu erfahren ist, wird in Kürze
dem allseits beliebten User Christoph Heger von der Redaktion von kreuz.net die Ehrendoktorwürde zum
2000 posting verliehen. Gratulamur!
#2 Don Camillo 14:47:38 | Montag, 24. September 2007
In diesem Sinne viel Spass dann… Wieviele Forumsmitglieder braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: 153 Einen, der die Glühbrine auswechselt und im Off-Topic postet, daß sie ausgewechselt wurde.
14 die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und vorschlagen, wie man die Birne anders hätte wechseln können.
7 die auf Gefahren beim Wechseln hinweisen 1 Irrer der behauptet den Typ gekannt zu haben der der Glühbrine
erfunden hat 8 die auf Tipp- und Grammatikfehler in den vorherigen Beiträgen hinweisen 12 die den Grammatikfanatikern
ihren Hass entgegenschleudern und sie als arrogante Wichtigtuer beschimpfen 25 die die Rechtschreibfehler
in den Hasspostings korrigieren 6 die darüber diskutieren, ob es Glühbirne oder Glühkörper heißt.
6 weitere die die vorherigen 6 als anal-fixiert beschimpfen. 3 Alt-Forumsmitglieder die wissen, daß die
Glühbirnendiskussion vor zwei Jahren schonmal stattgefunden hat, Leute zitieren, die keiner mehr kennt,
und dem Urheber der Betragsfolge vorwerfen, das ganze geklaut zu haben um zu ähnlichem Ruhm zu gelangen
wie der Typ damals. 32 die strengstens darauf hinweisen, daß die Glühbirnendiskussion nicht ins Off-Topic
gehört und woanders hätte gepostet werden müssen. 9 die sich unter Trollnicks einloggen und über die
Kommentare ihrer erklärten Lieblingsforumsfeinde hermachen um die Gunst der Stunde zu nutzen, sie zu
diskreditieren. 4 Freunde und Sympathisanten der angegriffenen Mitglieder, die die Trolle als feiges Pack
bezeichnen das nicht den Mut hat, sich zu erkennen zu geben und
#80 Don Camillo 13:34:25 | Montag, 24. September 2007
und jetzt was zur Auflockerung der ach so wissenschaftlichen Gesellschaft: Es war einmal ein Schnegg,
der kroch um ein Egg, da kam ein Igel und es machte zegg und weg war der Depp, fragt sich nur wo bleibt
denn da der Gegg, das weiss nur der Schnegg und der ischt weg.
#76 Don Camillo 10:02:55 | Montag, 24. September 2007
@sozialkatholisch Daneben hat die Kirche aber immer andere liturgische Formen gemeinsamen Betens gekannt,
die leider v.a. im 20. Jh. zunehmends in Vergessenheit geraten sind, was zu einer Fixierung auf die Eucharistie
geführt hat. Das kann ich so nicht bestätigen wenn ich mir die größe der Eucharistie und deren Verehrung
in den anderen alten apostolischen Kirchen ansehe. Bestätigen müssen Sie es natürlich nicht, da es
eine Tatsache ist. Nehmen wir die byzantinische Kirche: Sie kennt beispielsweise das Stundengebet (sowohl
die Kathedrale als auch die Monastische Form) als Liturgie, die auch von den Gläubigen gebetet wird.
Ebenso die Präsantifikantenliturgie in der Fastenzeit. Daneben gibt es noch verschiedense liturgische
Formen, die die Devotion einzelner Völker ausdrücken. Diese aussereucharistischen Formen haben zum Ziel,
dem Menschen eine Begegnung mit Gott zu ermöglichen, die zu einem Verlangen nach der intensivsten Gottesbegegnung
führt – der Eucharistie. Eine Vermischung dieser Formen hatten wir teilweise in der tridentinischen Liturgie,
wo der einzelne Gläubige oftmals seine persönlichen Gebete verrichtete (Devotionsfrömmigkeit), währenddem
der Priester vorne die Eucharistie feierte, d.h. die innere Haltung des Gläubigen konnte fehlen. Dasselbe
ist u. U. natürlich auch beim NOM möglich. q.e.d.
#72 Don Camillo 09:27:35 | Montag, 24. September 2007
@sozialkatholisch Stimmt, katholisch heißt allumfassend, allgemein gültig. Was ist den allgemeiner ca.
1970 Jahre, oder ca. 40 Jahre? Wenn sie auf das Wirken des hl. Geistes vertrauen wollen, dann sollten
sie ihn erst mal wieder hereinlassen! Gott sei Dank hat Papst Benedikt dem hl. Geist wieder Wirkungsmöglichkeiten
eröffnet und dem durch hl. Geistlosigkeit bedingten Unglauben und Kirchenaustritte hoffentlich ein Ende
bereitet. Ich gehe davon aus, dass Sie auch wissen, dass das mit diesen 2000 Jahren nicht ganz so einfach
ist. Das Problem der letzten 500 Jahre war, dass sehr vieles – gerade in Abgrenzung zur Reformation –
zuzementiert war. Diese Uniformität gab es die ersten 1500 Jahre nie, denken Sie nur an die verschieden
Ritenfamilien, die es im ersten Jahrtausend gab. Wenn Sie meinen, dass, wenn man das Zweite Vatikanische
Konzil verneint und ihm keine Beachtung schenkt, es viel mehr Gläubige geben wird, dann klammern Sie
sehr viele normale soziologische und anthropologische Aspekte unserer heutigen Gesellschaft aus. Und das
wirkt dann doch eher etwas naiv. Als christen müssen wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen. Die Eucharistie
muss immer Mitte, Quelle und Höhepunkt unseres Lebens sein. Daneben hat die Kirche aber immer andere
liturgische Formen gemeinsamen Betens gekannt, die leider v.a. im 20. Jh. zunehmends in Vergessenheit
geraten sind, was zu einer Fixierung auf die Eucharistie geführt hat.
#68 Don Camillo 08:45:31 | Montag, 24. September 2007
@Pius XII. Jetzt vertrauen wir einfach auf die Kraft des unverfälschten Katholizismus und sehen uns die
Zuckungen des Konzilsirrweges weiter an. Derzeit läuft doch die Entwicklung in unsere Richtung. Eins
nach dem Anderen. Wie wär’s, wenn man auf das Wirken des Heiligen Geistes vertrauen würde, wie das die
Konzilsväter getan haben? Wäre vielleicht der christlichere Weg, der weniger subjektiv geleitet ist.
Wenn Sie tatsächlich römisch katholisch sind, dann kann es für Sie kein „entweder oder“ geben. Katholisch
heisst und meint ja gerade allumfassend. Die römisch katholische Kirche wird sicherlich auf Ihre verengte
subjektive Meinung verzichten können.
#13 Don Camillo 10:09:19 | Freitag, 21. September 2007
@Tridentinus Gerade in der Überlieferten Gestalt der Römischen Messe (wie in allen Überlieferten Riten)
ist für eine Selbstdarstellung des Priesters kein Raum. Die Kultsprache und die anderen Rubriken verhindern
dies. Die Person des Priesters tritt ganz zurück, wenn er liturgisch in persona Christi Capitis handelt
und dabei nichts gestalten muß, sondern sich – sehr entlastend – in eine vorgegebene liturgische Gestalt
fügen kann. Ich nehme an, dass Sie mit „überlieferter Gestalt der römischen Messe“ den ausserordentlichen
Ritus meinen. In diesem Ritus ist es aber so, dass er ähnlich einem Ballett vorgetragen wird. Durch die
den Zelebranten ausgesprochen fordernden „Bewegungen“ wirkt er sehr feminin. Gerade bei Priestern, die
auch sonst eher „tuntig“ wirken (gibts auch bei der Piusbruderschaft), wird dieser Ritus dann ins Lächerliche
gezogen und wird dann auch zu einer Darstellung, zu einem inhaltslosen Schauspiel. Darin sehe ich die
Gefahr.
#34 Don Camillo 13:29:20 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Auch in dem bekannten und von langorganist zitierten MP von Papst Johannes Paul II. ist lediglich
die Aussage enthalten, die Betreffenden hätten sich lata sententia die Exkommunikation zugezogen. Eine
Aussage, gegen die Widerspruch gegeben ist. Es handelt sich nicht um ein letztinstanzliches Urteil des
Papstes. Im Gegenteil, nach meiner Kenntnis ist ein begonnener Prozeß nicht zu Ende geführt worden.
Gegen die Tatstrafe kann nicht Widerspruch eingelegt werden, da diese Strafe sofort nach begangener Straftat
in Kraft gesetzt ist. Das ist gleich wie bei der Abtreibung. Auch da ist es so, dass diejenigen, die eine
Abreibung vornehmen, sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zuziehen. (vgl.
CIC 1983, Can. 1398). Das wird auch nicht durch ein Gerichtsverfahren festgestellt. Da es sich nun im
Falle der Piusbruderschaft aufgrund der Schwere des Vergehens um eine dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene
Exkommunikation als Tatstrafe handelt, kann die Exkommunikation auch nur nach erfolgter Rückkehr der
Piusbruderschaft vom Apostolischen Stuhl wieder aufgehoben werden. So einfach ist das. q.e.d.
#31 Don Camillo 12:59:23 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Und jetzt noch für die Langsamen der gaaaanz Langsamen, die anderen vorwerfen, den Verstand
nicht zu gebrauchen: Zitat CIC 1983 (für jene, die nicht wissen, was das für eine Abkürzung ist: Codex
Iuris Canonici [für jene, die wiederum kein Latein können: Codex des kanonischen Rechtes], das im Jahre
1983 von Papst Johannes Paul II. erlassene Gesetzbuch, das in der jahrhundertealten kanonischen Tradition
der abendländischen Kirche verwurzelt ist. Es ist die Lebensordnung der Lateinischen Kirche unserer Tage.):
„Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe
empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.“ Das
habe ich so vorhin fast wortwörtlich so geschrieben! (Darum auch dazugeschrieben: vgl. CIC 1983, Can.
1382; das vgl. sollte nun ausdrücken, dass es sich nicht um ein wortwörtliches Zitat gehandelt hat.
Aber Sie als Dr. wissen das ja bestimmt, oder?) q.e.d.
#28 Don Camillo 12:33:29 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Dabei hat er das gültige Kirchenrecht zitiert. Nicht einmal das hat er getan! Es hätte allerdings
auch nichts gebracht, da ich insofern ja gar nicht widerspreche. Nochmals für die ganz Langsamen: bitte
CIC 1983, Can. 1382 lesen! Darauf habe ich übrigens schon vorhin hingewiesen. q.e.d.
#23 Don Camillo 10:33:53 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Ich wüsste nicht, was daran übel gelaunt sein sollte. Es zeigt sich einfach, dass es sinnlos
ist, Ihnen mit Argumenten zu begegnen, da Sie sie schlicht und einfach ignorieren. Oder habe ich etwa
übersehen, dass Sie argumentativ den CIC gebrauchten oder sonstige Beweise mittels Quellenangabe verwendeten?
Eine sachliche Diskussion ist somit nicht möglich und demzufolge reine Zeitverschwendung.
#9 Don Camillo 10:19:07 | Donnerstag, 20. September 2007
@Alois Bischof Schon vergessen, dass die römisch katholische Kirche jedes Jahr mehr Gläubige hat? Und
wie ist nun mal das Verhältnis zwischen der Anzahl der römisch-kath. Gläubigen und jenen, die Beispielsweise
der Priesterbruderschaft anhängen?
#21 Don Camillo 10:16:59 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Zweitens ist auch in Ihrem Beispiel der Adressat der lata sententia zunächst allein das Gewissen
der betreffenden Person. Sobald die lata sententia öffentliche Geltung haben soll, muß ihr der betreffenden
Person der Widerspruch offen stehen, und die lata sententia muß durch ein öffentliches Urteil des zuständigen
Gerichts bestätigt werden. Letzteres ist, jedenfalls nach meiner Kenntnis, im Falle der angeblich Exkommunizierten
nicht geschehen. Schön, wie Sie sich’s so zurechtbiegen, dass es in Ihr Weltbild passt. Können Sie bitte
die Canones angeben, die das von Ihnen geforderte Verfahren ausdrücken? Und beweisen Sie doch bitte allfällige
Verfahrensfehler! Die Exommunikation im Falle der Piusbruderschaft haben sich diese Bischöfe als Tatstrafe,
die dem Apostolischen Stuhl vorbehalten ist, zugezogen. Mit Ihnen zu diskutieren bringt im Grunde genommen
überhaupt gar nichts, da Sie nur das lesen wollen, was Ihnen passt.
#7 Don Camillo 09:57:15 | Donnerstag, 20. September 2007
wenn man sich’s so überlegt… Es gäbe da ein grosses „Vorbild“ eines Erzbischofs, der frischfröhlich
ohne Erlaubnis des Apostolischen Stuhls Bischöfe weihte. Bei viri probati würde es sich ja nur um Priester
handeln… und für die Priesterweihe braucht es ja die Zustimmung des Apostolischen Stuhles nicht. Die
Ehe ist ja „nur“ ein dispensierbares Weihehindernis…
#19 Don Camillo 09:37:44 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Dieses von Ihnen erbrachte Beispiel hinkt gewaltig. Ich möchte Sie nur darauf hinweisen,
wie Sie und andere in diesem Forum mit dem Thema Abtreibung umgehen. Eine Frau, die abtreibt, sowie alle,
die sich aktiv an der Abtreibung beteiligen, ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu (da haben
Sie ja auch nichts dagegen, oder?). Dies bedeutet den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft. Die
Kirche versteht sich als Gemeinschaft der „Heiligen“ (vgl. v.a. 1. Jahrtausend), deren ganzer Leib mitleidet,
wenn ein Glied die Tatstrafe auf sich zieht. Nach geltendem Recht, von dem Lefebvre Kenntnis hatte, zieht
sich ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die
Weihe empfängt, die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu. (vgl. CIC
1983, Can. 1382) Diese Strafe kann jedoch rückgängig gemacht werden, wenn derjenige, der exkommuniziert
ist, sein Fehlverhalten einsieht und wieder in die volle Gemeinschaft zurückkehrt, von der er dann wieder
mit Freude aufgenommen wird. Das hat also überhaupt nichts mit Mord und anschliessender Todesstrafe zu
tun. Man könnte es eher damit vergleichen, dass jemand, der einen anderen ermordet (also nicht Notwehr
od. Totschlag), mit Gefängnis bestraft wird, um sich „bekehren“ zu können. Sie fordern ein „ordentliches“
Verfahren. Dies ist insofern hinällig, als diese zwar gültig, aber unerlaubt geweihten Bischöfe bei
vollem Bewusstsein die Tatstrafe auf sich zogen.
#16 Don Camillo 08:56:35 | Donnerstag, 20. September 2007
@Herr Heger Faktum ist und bleibt aber, dass die vier Bischöfe der Piusbruderschaft exkommuniziert sind
und die ihr angehörenden Priester dispensiert sind. Da gibt es nichts zu rütteln. Das ist in etwa so,
wie wenn sich jemand aktiv an einer Abtreibung beteiligt hat. (effectu secuto, in excommunicationem latae
sententiae incurrit).
#12 Don Camillo 08:43:25 | Donnerstag, 20. September 2007
@Artois auch wenn Du „verstockt“ bist: Die Exkommunikationen etc. waren rechtswidrige Akte, somit unwirksam!
Wieso waren das rechtswidrige Akte? Und: wenn ich perönlich für mich zum Schluss kommen sollte, dass
das Zweite Vatikanische Konzil keine verbindliche Aussagen getroffen hat, dürfte ich ja dann Ihrer Logik
entsprechend meine eigene „wahre Kirche“ eröffnen. Nicht wahr? Im Verhalten der Piusbruderschaft sind
m. E. sehr viele Parallelen zu freikirchlichen Kreisen festzustellen. Bedenken Sie mal das.
#46 Don Camillo 21:08:15 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Ja, Sie verstehen durchaus richtig, Papst und Welt-Episkopat sind nicht mehr orthodox. Daraus
folgt aber nicht unbedingt, wenngleich möglicher Weise, daß nur noch die vier von mir genannten Bischöfe
tatsächlich „Bischöfe“ sind. Ja und warum haben die vier dann noch keinen neuen Papst gewählt? Die
können sich ja vorher noch umschauen und Bischöfe bezüglich ihrer Vorstellung der Orthodoxie prüfen.
#44 Don Camillo 20:55:50 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Sie können zwar guten Mutes behaupten, daß ich unrecht habe, jedoch nicht, daß ich wirr oder
unlogisch argumentiere. Denn allein die Lehrübereinstimmung mit Papst und Weltepiskopat garantiert eben
nicht die Orthodoxie. Das ist nicht nur seit 1965 so, das war schon öfters so, wie auf diesem Forum schon
endlos dargelgt wurde! Verstehe ich Sie richtig: Der Papst und der gesamte Episkopat der römisch-katholischen
Kirche sind nicht mehr orthodox? Logische Konsequenz wäre demnach, dass dies nur noch die vier von Ihnen
von Ihnen genannten „Bischöfe“ sind. Dann könnten die sich ja zusammensetzen und einen neuen Papst wählen,
der dann wiederum den Papst sowie den gesamten Episkopat exkommunizieren könnte…
#12 Don Camillo 20:43:22 | Freitag, 14. September 2007
Spieglein, Spieglein… Man merkt schnell, wo der Wahnsinn wahrhaft zuhause ist. Dann sollten jetzt mal
einige, die hier posten, ganz schnell zu einem Spiegel gehen. Danach hätten sie dann wirklich was zu
erzählen…
#38 Don Camillo 20:27:00 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Es gibt weltweit Milliarden Menschen, die die „Legitimität des II Vaticanum“ bestreiten! Wo nehmen
Sie denn die her? Ich nehme an, sie zielen dabei vor allem auf die Nicht-Christien. Aber: Zuerst müssten
die ja von der Existenz des besagten Konzils überhaupt wissen, um die Legitimität bestreiten zu können.
nicht?
#31 Don Camillo 20:14:07 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Dazu kommen alle heiligen Bischöfe und Bekenner im HImmel! Meine vorherige Aussage bezog sich
natürlich auf die vier von Ihnen aufgeführten Namen. Wie Sie jedoch dazu kommen allen heiligen Bischöfen
und Bekennern im HImmel! Ihre Privatmeinung unterzujubeln und sie für Ihre Meinung zu missbrauchen, weiss
ich leider nicht. Oder erhalten Sie gar Mitteilungen aus dem Jenseits?
#29 Don Camillo 20:04:11 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Die befinden sich aber leider nicht in Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche. Tut
mir leid. Von daher können die das auch nicht beurteilen und sind nicht „Kenner der Materie“. Das wäre
ja fast so, als ob ein Lutheraner dieses Urteil fällen würde.
#25 Don Camillo 19:43:13 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Zu den Bischofsweihen ist zu sagen, daß nicht die Weihen, sondern die Verweigerung ihrer „Erlaubnis“
nicht in Ordnung war. Wenn Sie das sagen, wird’s ja schon stimmen. Nur komisch, dass der Hl. Vater da
eine andere Sicht hatte. Die Behauptung, daß die Bischofsversammlung 1962 – 1965 ein „ökumenisches Konzil“
war, wird heute kaum noch von ernsthaften Kennern der Materie vertreten. Dies entspricht in etwa der Behauptung,
daß die Aktivitärten von Martin Luther eine Reformation der Kirche waren. Wer sind „ernsthafte Kenner
der Materie“? Sie? Nennen Sie doch bitte Namen!!! Ohne Namen sind Sie leider nicht ernst zu nehmen und
Ihre Beiträge hinfällig.
#46 Don Camillo 17:19:52 | Freitag, 14. September 2007
… SYDNEY Die Ärztin Ellice Hammond (37) war im 5. Monat schwanger, als ein bösartiger Tumor entdeckt
wurde. Aber ihre Mutterliebe war stärker als die Angst vor dem Tod. Als die kleine Mia Ellice Hammond
geboren wurde, wusste sie nicht, welchen Preis ihre Mutter für sie zahlen würde. Ellice Hammond, Ärztin,
war schwanger mit Mia, als bei ihr Morbus Hodgkin, ein bösartiger Tumor im Lymphsystem, entdeckt wurde.
Die Symptome der Krankheit schrieb sie der Schwangerschaft zu, achtete nicht auf sie. Sie entschied sich
für drei leichte Chemotherapien, die kleine Mia in ihrem Bauch war durch die Plazenta geschützt. Es
half nichts. Der Tumor kehrte zurück. Um sich selbst zu retten, hätte Ellice Hammond eine sehr starke
Chemo machen müssen – die noch ungeborene Mia hätte das nicht überlebt. Sie entschied sich dagegen,
entschied sich für das Leben ihres Kindes. «Sie war so glücklich, als Mia zum ersten Mal auf ihrer
Brust lag – ihr liefen die Tränen herunter», erzählt ihr Mann Peter Wojcik. Er ist stolz auf sie und
ihre Entscheidung. «Ihr ganzes Leben wollte sie eine Mutter sein.» Sie verlor den Kampf gegen den Morbus
Hodgkin aber sie starb mit einem Lächeln. Denn drei Wochen lang waren ihr noch gegeben. Während dieser
Zeit durfte sie ihr Kind im Arm halten. Peter Wojcik war mit Mia in den letzten Stunden von Ellice Hammond
bei ihr. Und das kleine Kind half ihm, diesen Schicksalsschlag zu überstehen: «Mia war mein einziger
Lichtblick am Ende eines höllischen Tages.» Quelle:Blick.ch
#21 Don Camillo 10:55:50 | Freitag, 14. September 2007
@Riese1835 wenn es sich bei diesen Leuten um Bischöfe handeln sollte. Dann ist die Weihe nämlich gültig.
gültig aber unerlaubt… und wer unerlaubt eine Weihe spendet ist folglich ??? das wissen Sie ja hoffentlich
selber, oder? Es geht um einzelne Aussagen (z.B. über die Ökumene), die verbindlicher Lehre widersprechen,
und viele Aussagen sind unverbindlich. Ein ökumenisches Konzil ist doch kein Steinbruch, wo man sich
rausnehmen kann, was man will… Wo ist denn vom Konzil festgelegt worden, was angeblich unverbindlich
sein soll??? Tja, wer ist objektiv im Unrecht? Der, der den überlieferten Glauben bewahren möchte, es
nicht in seiner Autorität sieht, die Lehre zu ändern Die Lehre wurde ja nicht geändert. Es geht um
eine Kontinuität. Alles was in der Gegenreformation gesagt und geschrieben wurde, ist ja nicht einfach
festzementiert. Die grundlegenden Glaubenssätze wurden sicherlich nicht verändert. Und es wäre vielleicht
angebracht, über das Trienter Konzil hinaus zu blicken und die ganzen 2000 Jahre in den Blick zu nehmen.
Aber das ist halt anstrengend. Und das zweite Vatikanische Konzil hat eben wieder den ganzen überlieferten
Glauben berücksichtigt, weil es sich nicht mehr gegen eine reformatorische Strömung verteidigen musste.
#8 Don Camillo 10:01:38 | Freitag, 14. September 2007
@Herr Heger Es ist immer wieder verblüffend, wie schlecht sich die Claqueure der nach dem Vatikanum II
angeblich so „liberaleren“, „offenen“, „pastoralen“ usw. Kirche damit abfinden können, daß die Vernichtung
des klassischen römischen Ritus und die Ausschaltung seiner Getreuen mißlungen ist – und man muß wohl
hinzufügen: dank Erzbistum Lefèbvre mißlungen. Wie schon mal gesagt: einerseits verdammt man alles
was vom II. Vat. Konzil kam, andererseits ist man sich dann aber doch nicht zu schade, alle Vorteile,
die es gebracht hat, auch zu nutzen. Wie sonst wäre diese ganze laikale Gestänkere zu erklären? Vielleicht
nehmen Sie sich auch ein klein wenig zu wichtig, wenn Sie glauben, dass man jene, die den ausserordentlichen
Ritus bevorzugen, ausschalten wollte. Der ordentliche wie der ausserordentliche Ritus stehen in der liturgischen
Tradition der römisch-katholischen Kirche. Könnte es sein, dass Sie Angst davor haben, dass nun nach
dem Motu Propio, das ja eine freiere Handhabung mit dem Ritus extraordinarius ermöglicht, keine grossen
Heerscharen sich melden und wünschen, dass sie die Messe im Ritus extraordinarius besuchen können?
#18 Don Camillo 09:49:55 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Im Gegensatz zu FSSPX sind sie aber objektiv im Unrecht. Und das ist eine evidente Tatsache. Und
was ist mit Leuten, die ohne Zustimmung des Hl. Stuhles beginnen, Bischöfe zu weihen? Und was ist mit
Leuten, die ein ökumenisches Konzil nicht anerkennen? Sind die nicht auch objektiv im Unrecht? Wenn man
sich’s so überlegt… evidente Tatsache…
#5 Don Camillo 09:42:03 | Freitag, 14. September 2007
@sacerdos helveticus Über das Bistum St. Gallen weiss ich leider auch zu wenig. Ist da aber nicht die
Petrusbruderschaft in St. Pelagiberg? Das würde ja dann allenfalls erklären, wieso es im Bistum St.
Gallen kein eigentliches Indult gab. Selber kenne ich einige Gläubige aus dem Kanton Thurgau, der ja
zum Bistum Basel gehört, die auch regelmässig nach St. Pelagiberg gehen.
#1 Don Camillo 08:54:46 | Freitag, 14. September 2007
@SBK… Die Schweizer Bischöfe erwarten – oder erhoffen – keine große Nachfrage nach der Alten Messe.
Wieso müssen die Berichte immer derart tendenziös und mit Unterstellungen versehen sein? Ist da überhaupt
noch christliche Nächstenliebe mit dabei. Die Nachfrage nach dem ausserordentlichen Ritus wird sich in
der Schweiz nur schon deswegen in Grenzen halten, weil es bis anhin sowieso schon usus war, in jeder grösseren
Stadt Messen im ausserordentlichen Ritus anzubieten. Es musste also bis anhin niemand wirklich grosse
Diestanzen in Kauf nehmen, um der alten Messe bewohnen zu können. Diejenigen, die einen besseren Zugang
zur alten Messe haben, haben sich also schon längst gruppiert.
#16 Don Camillo 08:43:14 | Freitag, 14. September 2007
@nachtlaterne es ist traurige tatsache, dass tausende geistliche die historizität der bibelgeschehnisse
und der wunder christi leugnen. das tun sie soggar im namen des glaubens, der dadurch schwer entwertet
wird. an den hochschulen der theologie ist es schon üblich die historizität der bibel zu leugnen. geschehene
wunder gelten als nicht geschehen, prophetien als persönliche eingebungen, der anspruch gottes alleiniger,
dreieiniger gott zu sein als überholt. es gibt mitlerweile zuviele zerstörer des glaubens! Was Sie hier
schreiben entbehrt jeglicher argumentativer Grundlage. Bringen Sie doch Bitte Beispiele von Geistlichen
und theologischen Fakultäten. Und was meinen Sie mit Historizität der Bibel? Könnten Sie diesen Begriff
bitte auch etwas differenzierter erklären?
#12 Don Camillo 21:36:57 | Donnerstag, 13. September 2007
@Nachtlaterne Tausende…und abertausende Geistliche leugnen die historizität der Geschehnisse in der
Bibel und werden nicht exkommuniziert. Tausende Geistliche nehmen den Menschen den kindlichen Glauben
an Gott. Woher nehmen Sie diese Zahlen? Und: was ist denn ein „kindlicher Glaube an Gott“?
#12 Don Camillo 21:25:01 | Donnerstag, 13. September 2007
@lady Die Röschenzer bezahlen Pfarrer Sabo ganz alleine und das ganze Dorfwill seinen Pfarrer behalten
und es ist kein Durchfüttern! Wenn Sie mit „das ganze Dorf“ jene meinen, die am lautesten brüllen, dann
stimmt es. Es gibt jedoch eine ganze Reihe Gläubige, die sich von dieser Pfarrei verabschiedet haben
und nun Woche für Woche ins nahe gelegene Mariastein pilgern. Aber die juristischen Personen, die Bischof
Koch durchfüttern müssen haben langsam genug! Es wäre höchste Zeit, dass dieser Herr seine Batzen
selber hereinholen müsste, dann wäre fertig mit diesem noblen Palast in Solothurn und fertig mit versilberten
Armlehnen. Leider weiss ich nicht, wie fest Sie mit der kirchlichen Situation in der Schweiz vertraut
sind. Nur so als kleine Information: Nur rund 1% der gesamten Kirchensteuereinnahmen im Bistum Basel gelangen
tatsächlich zum Bischof, d.h. rund 300 Mio Fr. bleiben in den Kirchgemeinden, rund 30 Mio Fr. gehen an
die Landeskirchen und rund 3 Mio Fr. gehen dann tatsächlich zum Bischof. Aus diesen 3 Mio müssen alle,
die im Ordinariat arbeiten, bezahlt werden, das Priesterseminar muss unterhalten werden und es werden
reichlich Stipendien an Studierende vergeben. Da ist nicht mehr viel mit „in Prunk leben“, was Sie ja
Bischof Koch vorwerfen.
#6 Don Camillo 17:08:11 | Donnerstag, 13. September 2007
jaja… Interessant ist, dass all jene, die hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück wollen oder
es gar ablehnen, in Tat und Wahrheit alle Vorzüge dieses Konzils geniessen. Wie sonst ist diese ganze
laikale Stänkerei in diesem Forum zu erklären? Zu Lefebvre: Er hat sich selbst aus der Gemeinschaft
der römisch katholischen Kirche ausgeschlossen. Tja und die Früchte, die seine Bewegung trägt, sind
ja nicht gerade ertragreich. Wie heisst es doch so schön: Hohle Fässer tönen laut…
#17 Don Camillo 00:17:21 | Mittwoch, 12. September 2007
@nachtlaterne Die Mehrheit aller christlichen Geistlichenbestreitet heute offen oder insgeheim die Historizität
der Bibelgeschehnisse und degradiert damit das Wort Gottes und seine Wunder, die er gewirkt hat, zu einem
gut gemeinten Märchenbuch. Also: Wer sind die christlichen Geistlichen? evangelisch? lutheranisch, zwinglianisch,
calvinistisch…??? oder gar katholisch? Diese Pauschalurteile sind völlig daneben. Beweisbare Argumente
wären gefragt. Oder wollen sie einfach die Kleriker verleumden? Vielleicht wäre es besser, wenn Sie
Ihrer Ihrem Nick entsprechenden Tätigkeit nachgehen würden.
#45 Don Camillo 18:50:06 | Dienstag, 11. September 2007
@antimodernist et alii Also ganz ehrlich, in Ihrer Welt möchte ich nicht leben. Die ganze Welt scheint
sich ja verschworen zu haben. Und letztlich ist alles eine riesen grosse Verschwörung gegen Sie…
#48 Don Camillo 11:09:12 | Dienstag, 11. September 2007
@Christoph Heger Die Eucharistie ist nicht nur die sakramentale Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu
Christi, sondern auch wirklich ein Opfer der Kirche selbst. Dieses Oper der Kirche besteht in der dankbaren
Verehrung und Verherrlichung Gottes im Gedenken seiner grossen Taten. Mit diesem Opfer bekennt die Kirche
ihre Bereitschaft, als Leib Christi in das Opfer Christi selbst einbezogen zu werden und als Braut Christi
sein Opfer in gehorsamer Unterordnung nachzuvollziehen. Das Dritte Eucharistische Hochgebet verdeutlicht
dies mit den Worten: „Er mache uns auf immer zu einer Gabe, die dir wohlgefällt.“ Denn die Kirche bringt
nicht nur das Opfer Christi dar, sondern sie selbst soll zur Opfergabe werden. Aus der sakramtentalen
Feier der Vergegenwärtigung der Lebenshingabe Jesu am Kreuz (Katabase) folgt auch die Selbsthingabe der
christlichen Gemeinde (Anabase), die Eucharistie feiert. Die Feier der Eucharistie hat die Darbringung
des ganzen Christus aus Haupt und Gliedern zum Ziel, also das Darbringen unserer selbst mit ihm, unser
Anteilgewinnen an der Hingabe Jesu Christi, die Selbsthingabe der Gemeinde, der Kirche als lebendige Hostie
im Alltag der Welt.
#43 Don Camillo 10:28:54 | Dienstag, 11. September 2007
@all… Wäre hier wohl jemand so freundlich, eine Opfertheologie zu präsentieren? Ansonsten wird man
den Eindruck nicht los, dass die hier geführte Diskussion nur um Begriffe geht, nicht jedoch um Inhalte.
#37 Don Camillo 09:23:32 | Dienstag, 11. September 2007
@defensor fidei Anstatt ständig zu sagen, dass die Messe kein Mahl sei, sondern ein Opfer, wäre es sehr
wahrscheinlich angebracht, wenn Sie die Opfertheologie einmal erläutern und erklären würden. Nur mit
Begriffen zu handieren ist einfach. Mahl und Opfer sind nämlich zutiefst miteinander verbunden. Man könnte
sagen, sie befinden sich in einem perichoretischen Wechselspiel. Aber starten Sie doch mal den Versuch,
die Opfertheologie zu erklären. Ich bin gespannt, ob Sie in der Lage sind diesen Begriff auch theologisch
zu füllen oder ob Sie nur mit Begriffen polarisierend um sich werfen.
#3 Don Camillo 11:45:38 | Samstag, 8. September 2007
@möchtegern-kathole Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das jüdische Volk das auserwählte Volk
Gottes ist. Ein kleines gewagtes Beispiel: Wie sonst ist zu erklären, dass es keine noch so bösartige
Macht geschafft hat, dieses Volk auszurotten? Immerhin hat Gott einen ewigen Bund geschlossen. (vgl. Gen
9)
#74 Don Camillo 17:55:18 | Freitag, 7. September 2007
@Herr Stöhr Ich finde, Sie sollten Papst sein. Sie sind ja unfehlbar und wissen ganz genau wer, was,
wo, wie, warum und wieso katholisch ist, bzw. zu sein hat…
#38 Don Camillo 20:46:04 | Dienstag, 4. September 2007
@r.ruhrgebietler Entschuldigen Sie meine Anfrage, aber ich habe leider eine Begriffsunklarheit. Sie reden
oft vom Messopfer. Könnten Sie mir das erklären und ev. Literatur dazu angeben?
#7 Don Camillo 13:20:17 | Dienstag, 4. September 2007
… Mehrere Bistümer – vorwiegend in Deutschland, Österreich und der Schweiz – suchen gegenwärtig einen
Ersatz für Bischöfe Wo ist denn in der Schweiz ein Bistum vakant?
#43 Don Camillo 12:32:21 | Samstag, 1. September 2007
Abgang durch durch die Toilette [link]www.blick.ch/…-toilette-70439[link] Dieser Artikel passt zwar
nicht ganz zu diesem hier, ist jedoch trotzdem ziemlich aufschlussreich für gewisse Diskussionen, die
hier geführt werden.
#227 Don Camillo 11:14:18 | Donnerstag, 30. August 2007
@sozialkatholisch Halten sie es für möglich das Menschen wegen ihrer Sünden von der ewigen Gemeinschaft
mit Gott ausgeschlossen werden? Halten sie es für Möglich das Gott auch straft ohne einen pädagogischen
Hintergedanken zu haben? Gott ist in seiner Allmacht uneingeschränkt. Daher ist es möglich, dass es
auch Menschen gibt, die von der ewigen Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Gott will aber sicherlich,
dass alle Menschen zu ihm finden. So könnte man also sagen, dass es Menschen gibt, die durch ihre Uneinsichtigkeit
und Hartherzigkeit selber nicht zu Gott wollen. Was jedoch nach dem Tod passiert und inwiefern da aufgrund
der überwältigenden Glorie Gottes Bekehrung geschieht, das wissen wir nicht. Oder mit H.U. von Balthasar
gesprochen: Wir dürfen hoffen, dass die Hölle leer ist. Wir wissen das aber nicht. Gott bestraft? Eine
schwierige Frage, die die ganze Theodizeefrage mitbeinhaltet. Gott ist in unserer Welt, er will mit seiner
Liebe uns helfen und so ist es durchaus möglich, dass Gott straft, doch das sieht nur in unseren Augen
so aus. Denn Gott will niemandem etwas Böses. Eine vermeintliche „Strafe“ kann auch zum Guten führen.
Selbstannahme und Selbstverleugnung sind m.E. nicht zwei sich entgegengesetzte Pole. Wenn ich mich annehmen
kann, so wie ich bin, dann kann ich auch gerade in Liebe zu mir als Tempel des Hl. Geistes die verwerflichen
Sachen in mir bekämpfen und ablehnen. Da iist also eine starke Wechselbeziehung, die eine Gewissensbildung
erst ermöglicht.
#225 Don Camillo 10:25:57 | Donnerstag, 30. August 2007
@sozialkatholisch Warum ihr Mund war doch voll pro Homoäußerungen und nach ihren Bibelversen muss davon
doch auch das Herz voll sein. Können Sie das mit Argumenten belegen und mir erklären? Wenn sie meinen
das sie aus sich selbst alles richtig wissen und sich über göttliche Offenbarungen hinwegsetzen lieben
sie zu aller erst sich selbst. Ich weiss überhaupt nichts aus mir selber. Alles was ich glaube, habe
ich zuerst einmal empfangen. Gerade in den und durch die Sakramente lässt sich lieben. Es ist zudem wirklich
notwendig, dass man sich selbst annehmen und sich selber auch lieben kann. Christus hat ja nicht umsonst
gesagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Das setzt doch voraus, dass der Mensch zu sich selbst
erst einmal ein positives Verhältnis haben muss – sich aber auch voll und ganz bewusst sein muss seiner
Grenzen, Unzulänglichkeiten und Sünden. Dann ist ein Wachsen möglich und man kann so seinen Mitmenschen
annehmen und ihm Liebe und Verständnis entgegenbringen. Und das wünsche ich ihnen auch von ganzem Herzen.
PS: Im Lateinischen heisst glauben „credere“ – cor dare. Das Herz schenken! Wenn ich also mich öffnen
kann und Gott mein Herz schenken kann, dann glaube ich. Und das hat herzlich wenig mit wissen zu tun.
#222 Don Camillo 09:44:54 | Donnerstag, 30. August 2007
@sozialkatholisch Was wollen sie denn? Wenn man hier Stellung gegen die Sünde Sodoms bezieht wird man
bezichtigt selber so was oder so ähnliches zu tun. Ich bezichtige Sie keinesfalls, dass Sie gleichgeschlechtliche
Liebe praktizieren. Aufgrund Ihrer scharfen und bösartig formulierten Statements lässt sich tatsächlich
die Frage stellen, ob Sie nicht selbst eine homosexuelle Neigung besitzen. Ev. auch nur unbewusst? Im
Sinne des 8. Gebots sage ich noch mal Homosexualität ist Sünde, wer etwas anderes sagt verstößt gegen
das 8. Gebot und gegen die Nächstenliebe. Mit dem Hinweis auf das 8. Gebot wollte ich Sie darauf aufmerksam
machen, dass Sie sich aufgrund des an mich gerichteten Postings dieses Gebot einmal zu Herze führen sollten.
Sie kennen mich nicht und verleumden mich trotzdem. Andere Leute entschuldigen sich für derartig böswillige
Unterstellungen und Verleumdungen. Wovon das Herz voll ist quillt der Mund über? Dann ist mein herz ja
voll von der liebe zu Gott und seinen Geboten, wovon ist ihr Herz den voll? Ich lebe von der erfüllenden
Liebe von und zu Gott. Diese Liebe, die ich tagtälich von Gott empfangen darf und die ich durch mein
Sein, Handeln und Tun zu erwidern versuche (Sie selbst dürften wissen, dass das nicht immer ganz einfach
ist), ist das Fundament meines Lebens. Und so versuche ich auch meinen Mitmenschen zu begegnen. Und in
dieser tiefen Liebe bin ich nicht darauf angewiesen, andere Menschen pauschal abzuurteilen.
#220 Don Camillo 08:59:32 | Donnerstag, 30. August 2007
@sozialkatholisch Zu ihnen kann ich nur sagen das sie wirklich nichts wissen und auf ihren Bibelvers bezogen
ist in ihrem Herzen ja nur schwule dumme Scheiße. Kommen sie da eigentlich noch mit einer Zahnbürste
gegenan? Beleidigungen in aller Anonymität auszusprechen ist ja ziemlich einfach. Vor allem wenn es derart
unter der Gürtellinie ist. Im Normalfall bringt man bereits den kleinsten Kindern bei, wie man anständig
spricht. Da scheint etwas bei Ihnen schief gelaufen zu sein… Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner
Heterosexualität. Nichtsdestotrotz muss ich mich nicht derart über homosexuell veranlagte Menschen auslassen.
Auch sie sind ein von Gott geliebtes Geschöpf. Vielleicht nehmen Sie sich einmal das 8. Gebot zu Herzen!!!
PS: Und eben: Das Mund redet, wovon das Herz voll ist. Ihrer Reaktion nach, scheint da viel Wahrheit enthalten
zu sein.
#207 Don Camillo 23:10:18 | Mittwoch, 29. August 2007
@tammox herzlichen Dank für die Zitatensammlung von Bruder Theophil. Ist ja ziemlich krass, was der für
ein Vokabular hat. Das fällt einem erst richtig auf, wenn man es so in geballter Ladung vor sich hat.
#202 Don Camillo 22:40:42 | Mittwoch, 29. August 2007
@Tammox Wenn Bruder T, Sozialkatholisch, etc nicht selbst schwere Probleme mit Ihrer Männlichkeit und
dazu noch theologische Minderwertigkeitskomplexe hätten, müssten sie diese auch nicht mit Attacken auf
Schwule kompensieren un wären viel gelassener. In der realen katholischen Welt haben diese Gestalten
ohnehin NICHTS zu melden und bäumen sich daher in diesem Restrefugium der Fundamentalisten ein letztes
mal auf. Da haben Sie wohl recht. Wie heisst es doch in Mt 12,34b: Denn wovon das Herz voll ist, davon
spricht der Mund. Wer weiss, was diese Herren insgeheim für eine Orientierung haben…
#24 Don Camillo 22:18:48 | Mittwoch, 29. August 2007
@obelix Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in
der Regel homosexuelle Kleriker? Dieser Satz stammt nicht von mir, der ist aus dem Artikel zitiert. Ich
wollte mit meinem Posting einzig und alleine darauf aufmerksam machen, dass dieser Satz überhaupt keinen
Sinn ergibt, weil er fogendes suggeriert: 1. Alle Pädophilen sollen angeblich in der Regel homosexuell
sein. 2. Alle Kleriker sollen angeblich in der Regel homosexuell sein. Die Wahrheit ist, dass Pädophilie
von Homosexualität unabhängig ist, auch wenn beides gemeinsam wie Pest und Cholera auftreten KANN. Dass
heisst aber noch lange nicht, dass das immer so sein MUSS, wie Don C. dies postuliert. Auch wenn er es
noch so gerne hätte. Sie sehen also, dass Sie mich missverstanden haben. Sollte ich mich vorhin unklar
ausgedrückt haben, so entschuldige ich mich in aller Form dafür.
#23 Don Camillo 20:08:06 | Mittwoch, 29. August 2007
@möchtegern-kathole Aber die Texte und Handlungen mit protestantischem Gedankengut werden auch durch
eine andächtige, würdevolle Feier nicht katholischer. Welche Texte haben denn protestantisches Gedankengut?
Übrigens, von welchen Protestanten reden Sie? Warum ist der NOM da protestantisch? Weil nach manchen
protestantischen Strömungen die Hostie durch das Volk mitgewandelt wird, setzt die Wandlung erst durch
das Zeigen ein. Hier ist die berücksichtigung des Volkes vollkommen überinterpretiert, denn katholisch
ist, dass ausschießlich durch die Wandlungsworte des Priesters die Wandlung stattfindet. Andere protestantische
Interpretation: es findet gar keine Wandlung statt, die Kniebeuge ist nur symbolisch vor Brot als Zeichen
des Guten – na da kann man auch die Hostie erst mal zeigen und dann knien. Da bringen Sie ja Kraut und
Rüben durcheinander!!! Nach katholischem Verständnis geschieht während dem ganzen Hochgebet die Wandlung.
Ansonsten wäre alles, was nach dem Einsetzungsbericht kommt, völlig nebensächlich, d.h. jedeR könnte
das dann lesen. Bezüglich der Chronologie des Kniens: schauen Sie doch mal im Sacramentarium Veronense
nach! Und was ist nun hier die ursprünglichere Reihenfolge? Dazu passen die adaptierten Wandlungsworte:
statt „das ist nämlich mein Leib“ nun auf einmal: „das ist mein leib, der für euch hingegeben wird“.
Das hat nichts mit protestantisch zu tun. Man hat sich hier einzig und allein am biblischen Originaltext
orientiert! Und glücklicherweise ist Gott kein Rubrizist!!
#10 Don Camillo 13:59:56 | Mittwoch, 29. August 2007
Der ausserordentliche Ritus hat eine eher feminine Ausdrucksform. Man ist dabei sehr stark auf Äusserlichkeiten
bedacht. Dies wirkt dann bei gewissen Priestern etwas seltsam, künstlich und befremdend, aber auf keinen
Fall natürlich. So kann die Eucharistie zu einem Schauspiel werden, welches das Tiefe Geheimnis zu verdecken
mag.
#10 Don Camillo 13:53:36 | Mittwoch, 29. August 2007
????? Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in
der Regel homosexuelle Kleriker? Was hat dieser Artikel mit dem Zölibat zu tun? Und: sind jetzt alle
Priester homosexuell? Wird in dieser Überschrift auf jeden Fall suggeriert.
#1 Don Camillo 18:58:19 | Donnerstag, 23. August 2007
wirklich traurig, diese Zahlen Diese Zahlen lassen einem traurig werden. Es wird ja dabei nicht nur das
Leben dieser unschuldigen Kinder zerstört, auch die Frauen zerstören sich so unbwusst ihr eigenes künftiges
Leben. Frauen, die abgetrieben haben, leiden oft an dem, was sie getan haben, da sie sich erst später
ihrer Tat bewusst werden. Eine Frage stellt sich jedoch auch: Müsste die Kirche – und damit meine ich
nicht nur die offiziellen Vertreter, sondern jede und jeden einzelnen Gläubigen – nicht aktiv werden,
indem sie Wohnstätten und Unterstützung (vor allem auch finanzielle) für Frauen mit Kindern anbietet
und ihnen so eine Zukunft eröffnen. Es ist natürlich schon viel einfacher, über Uneheliche Kinder zu
schimpfen und alles, was nicht der kirchlichen Morallehre, die auf dieser Page gnaden- und erbarmungslos
eingefordert wird, entspricht, zu verdammen und als des Teufels zu bezichtigen. Wenn beispielsweise diejenigen,
die hier tagtäglich mehrer Stunden auf dieser Seite sein und die unmöglichsten Gehässigkeiten austauschen
können, Eigeninitiative ergreifen würden, indem sie diesen Frauen vor Ort helfen würden und ihre Zeit
so sicherlich auf christlichere und menschenfreundlichere Art einsetzen würden, könnten sicherlich viele
Leben gerettet werden. Aber es ist halt schon einfacher in einer unchristlichen Selbstzufriedenheit und
-Liebe über alles und jeden zu schimpfen. Und wer weiss, vielleicht könnte man so viele unserer Mitchristinnen
für die frohe Botschaft unseres Herrn Jesus Christus gewinnen.
#9 Don Camillo 15:38:11 | Donnerstag, 23. August 2007
@semper reformandus Könnte es sein, dass Ecclesia Deiauch nicht über die Hintergrundinformationen verfügte,
die den Konflikt zwischen dem Priester Pietrek und der Bistumsleitung auslösten? Man macht es sich schon
sehr einfach, wenn man die Bischöfe ständig zu Buhmännern macht, die an allem Schuld sind.
#6 Don Camillo 15:22:57 | Donnerstag, 23. August 2007
@Krak des Chevaliers Die Bezeichnung „Pastor“ wird in norddeutschen Gefilden auch für katholische Priester
gebraucht. Meines Wissens wird in diesen Regionen „Pastor“ synonym zu Pfarrer gebraucht, d.h. er ist nicht
einfach ein Priester ohne im anvertraute Gemeinde, sondern ein mit allen Rechten und Pflichten eines Pfarrers
ausgestatteter Priester, der eine Gemeinde leitet.
#67 Don Camillo 15:18:19 | Donnerstag, 23. August 2007
Zeitbegriff Dies alles ist rein spekulativ. Gott selbst hat sicherlich einen „Zeitbegriff“, da er selbst
ja die Zeit geschaffen hat. Nur ist Gott eben auch „ewig“, was nicht als linear fortschreitende Zeit aufzufassen
ist. Gott ist über der Zeit und genau das übersteigt unseren Verstehenshorizont, da wir selber in Raum
und Zeit denken. Ob Gott nun weiss, was genau in drei Jahren sein wird, ist anzunehmen, da er ja ausserhalb
der Zeit steht. Demgegenüber hat er aber auch dem Menschen die Freiheit zur Entscheidung gegeben. Hätte
der Mensch die Entscheidungsfreiheit nicht, so könnte er sich auch nicht von Gott abwenden. Die ganze
Frage ist also letztlich nie abschliessend zu beantworten, da sie unseren menschlichen Verstehenshorizont
übersteigt.
#3 Don Camillo 14:50:51 | Donnerstag, 23. August 2007
Hintergrundinformationen? Dieser Artikel ist wiederum äusserst dürftig. Könnte es auch sein, dass mit
diesem Priester Winfried Pietreck etwas faul ist. Ein Bischof und seine Mitarbeiter haben im Normalfall
anderes zu tun, als sich mit solchen Dingen, die übrigens auch die meisten Gläubigen überhaupt nicht
interessieren, zu beschäftigen. Und: Wenn dieser Priester tatsächlich Pastor – also Pfarrer – wäre,
hätte er eine eigene Gemeinde. Wie wärs also, wenn etwas seriöser recherchiert würde und nicht einfach
zu schauen, wo es irgendwo irgendwelche Probleme im Zusammenhang mit dem ausserordentlichen Ritus gibt
und dann einfach einen Artikel zusammenzuwursteln. Dieses Denkschemata wonach alle, die dem ausserordentlichen
Ritus anhängen a priori die Guten, Unfehlbaren und sich des Himmelreiches sicheren sind und die grosse
Mehrheit, die im ordentlichen Ritus ihre geistige Heimat hat, sozusagen böse ist. Da macht man sich’s
sehr sehr leicht.
#27 Don Camillo 10:46:36 | Mittwoch, 15. August 2007
angenommen die alte Messe würde wieder allgemeinverbindlich eingeführt, d.h. die neue Messe dürfte
nicht mehr gefeiert werden (dies scheint ja das Wunschdenken der diesigen Seitenbetreiber zu sein): Woher
sollten die Priester kommen, die fähig wären, eine solche Messe zu feiern? Selbst bei der Petrusbruderschaft
hat es zu Genüge Priester, die oft ein derart schlechtes Latein sprechen, dass man meinen könnte, sie
würden momentan gerade in Zungen reden… Und glaubt man tatsächlich, es würden wieder mehr Menschen
zum Glauben finden nur wegen der alten Messe? ISt das nicht ein wenig naiv?
#56 Don Camillo 21:47:03 | Freitag, 10. August 2007
@Herr Lingen Der Begriff Blasphemie (altgr. ἡ βλασφημία, τῆς βλασφημίας – blasphêmía –
die „Rufschädigung“, zusammengesetzt aus βλάπτειν – bláptein – „Schaden bringen, benachteiligen“
und ἡ φήμη – phếmê oder dorisch ἡ φάμα – pháma – „die Kunde, der Ruf“) bezeichnete ursprünglich
eine „Gotteslästerung“, das heißt das öffentliche Leugnen, Verhöhnen oder Verfluchen bestimmter Glaubensinhalte
einer Religion. Er wird umgangssprachlich heute auch für rhetorische Angriffe auf gesellschaftlich höhergestellte
Personen verwendet. Scheinbar haben wir da ein hermeneutisches Problem. Ich habe „blasphemisch“ umgangssprachlich
verwendet. Und jetzt lesen Sie alles durch, was Sie geschrieben haben. Und vielleicht finden’s Sie dann
raus. Sie sind ja ein scheinbar cleveres Kerlchen.
#54 Don Camillo 20:51:35 | Freitag, 10. August 2007
@Herr Lingen Gewisse kreuz.nattern ergreifen nun aber nicht Partei für den Lebenschutz, sondern verspritzen
selbst noch ihr Gift; ob nun in salbungsvolle Hohlphrasen (Don Camillo) Ob Sie durch Ihre ungehobelte
plakativ-blasphemische Art und Weise Leute überzeugen können, wage ich zu bezweifeln. Ich bin ganz sicher
kein Befürworter der Abtreibung, nur versuche ich im Gegensatz zu Ihnen innerhalb unserer Gesellschaft
sachlich argumentativ zu argumentieren. Zudem vermische ich auch nicht Kraut mit Rüben, nur um an irgendwelche
an den Haaren herbeigezogenen Argumente zu kommen.
#48 Don Camillo 18:25:18 | Freitag, 10. August 2007
@Pater Lingen Werter Herr Lingen Sollten Sie tatsächlich Pater sein, also auch geweiht, so schäme ich
mich für Sie aufgrund aller der von Ihnen gemachten Aussagen. Ein Trost bleibt: Immerhin sind Sie nicht
in Gemeinschaft mit der rk Kirche. Ich wünsche Ihnen, dass erfüllt vom Heiligen Geist einmal Zeit der
Ruhe finden, in der Sie in sich gehen können. So könnte es sein, dass Sie wieder eine vom Heiligen Geist
erfüllte Liebe zu Ihren Mitmenschen empfinden, leben und ausstrahlen können.
@rudolfus danke!!! dann wissen Sie ja viel mehr als alle anderen!!! Schön wenn man so sein kleines Gedankengebäude
hat. Gut, dass sie die zeitliche Reihenfolge der Ewigkeit (merken sie den Widerspruch???) so gut kennen.
Danke vielmals.
so einfach ist das? @Stöhr: Er vertrat außerdem die Meinung, dass der neue Bund Christi den alten sinaitischen
nicht beendet habe. Und das ist Häresie. Wieso? Hab noch nie was davon gehört. Belege? @kreuz.net: Woher
die Gewissheit, dass Kardinal Lustiger vor den Richterstuhl getreten ist. Da haben Sie ja ein klares eschatologisches
Denkmodell, das Gott in seiner Allmacht doch ziemlich einschränkt.
völlig niveauloser Artikel Der Verfasser dieses Artikels scheint irgendwelche Probleme mit sich selber
zu haben. Geht’s eigentlich nur darum, jemanden fertig zu machen?
#40 Don Camillo 15:01:21 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ruhrgebietler Nein, einen heiligmäßigen V-II-Priester/Bischof/Kardinal gibt es zur Zeit wirklich nicht.
Wie definieren Sie den Begriff heiligmäßig? Glücklicherweise wird es dereinst ein anderer sein, der
über jeden einzelnen von uns entscheiden wird und nicht Leute wie Sie. Finden Sie es nicht etwas arrogant
und anmassend, solche Behauptungen aufzustellen? Finden Sie Gefallen daran, wenn möglichst viele nicht
in das himmlische Paradies gelangen können? Ist das christliche Nächstenliebe? Da scheint H.-U. v. Balthasar
von viel mehr Liebe durchdrungen gewesen zu sein, als er schrieb, dass wir hoffen dürfen, dass die Hölle
leer ist. Letztlich wissen wir es nicht. Doch haben wir das Vertrauen, dass Gottes grosse Güte und Liebe
viel grösser ist, als wir uns vorstellen können. Dies zeigt uns auch gerade ein Blick in die Heilsgeschichte.
#67 Don Camillo 18:46:28 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Defensor fidei Realpräsenz und Doppelkonsekration schweben theolog. nicht im luftleeren Raum, sondern
haben ihren Zweck. Können Sie mir bitte erklären, was eine Doppelkonsekration ist? Hab noch nie was
davon gehört. Haben Sie da etwas neues kreiiert??? ?:)
#96 Don Camillo 10:02:03 | Dienstag, 27. März 2007
@ sacerdos helveticus Sind Sie echt kath. Priester in der Schweiz? Das würde mich aber irgendwie erstaunen.
Haben Sie denn nichts zu tun? Sie sind ja ständig auf dieser Seite. Sieht so Ihre Pastoral aus?
#41 Don Camillo 21:54:01 | Donnerstag, 22. März 2007
@Johann Gambolputty Jetzt bekommen die Teufelsanbeter auch noch ihren eigenen Sendeplatz. Würde umgekehrt
so etwas in einem muslimischen Land passieren, würden die Verantwortlichen dieser Sendung binnen kürzester
Zeit gesteinigt. Tja, simmer also froh, nicht in einem muslimischen Land zu leben…
@r.ruhrgebietler „feiern“ im Sinne des V-II ist dieser Tamtam zum Volke hin. Es ist halt keine Spur von
Opfermesse vorhanden. Es ist das Multi-Kulti von vielen Glaubensströmungen (die ja keine Religion(en)
sind, da es nur einen Glauben gibt der zur seeligmachenden Gnade im Himmel führt!!). „zelebrieren“ ist
die innige Anbetung, ganz im Sinne des aufopferns und der Bußfertigkeit – sowohl des Zelebranten (im
V-II Sprachtum dümmlich mit Priester umschrieben) wie auch des anwesenden Volkes. Der Zelebrant als Mittler
zwischen dem Gott und dem Volk. Gott, der durch die würdige Wandlung sich erniedrigt in die Gestalten
von Brot und Wein einzukehren, während das teilnehmende Volk anbetet. In Stille, Demut und reuevollem
Gebet. Nur so zur Info: Sie machen leider ein ziemliches Begriffschaos. Priester bedeutet soviel, dass
jemand einem bestimmten ordo angehört. Zelebrant bedeutet, dass jemand einem Gottesdienst vorsteht, ihn
feiert. Das VII gebraucht ebenso Zelebrant wie das Tridentinum, da ja alle Handlungen, die von einem Priester
ausgeführt werden, ebenso vom Bischof vollzogen werden, ja dass sogar der Bischof eigentlich immer der
rechtmässige Zelebrant einer liturgischen Handlung wäre. Der Priester vertritt ihn. Zudem: Zelebrieren
und feiern sind Synonyme, wobei feiern einfach die deutsche Übersetzung von celebrare ist. jetzt klar?
Hoffe, konnte Ihnen etwas weiterhelfen. Ansonsten tut es mir leid. Und: sind Sie Priester, dass Sie meinen
so gut Bescheid zu wissen?
@r.ruhrgebietler Das hlg. Messopfer kann nicht [ge]„feiert“ werden! Die Gründe habe ich hinlängst des
öfteren dargelegt und dem wurde auch nicht widersprochen! Die hlg. röm.-kath. Messe kann nur würdig
zelebriert werden!! Können Sie mir den Unterschied zwischen feiern und zelebrieren erklären???
#38 Don Camillo 15:02:31 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Trindentinus Schön, dass Sie Pius Parsch lesen. Er ist sicherlich auch heute noch eine spirituelle
Quelle. Besonders verbreitet ist ja sein Werk „Das Jahr des Heils“. Er war ja sozusagen die Initialzündung
für die participatio actuosa, die er nicht nur gefordert, sondern auch in der Praxis umgesetzt hat. Seine
Ideen wurden vielen anderen aufgenommen, u.a. von Casel, der wiederum durch Marsili weitergeführt und
weitergedacht wurde. Erst bei Marsili finden wir ja eine wirkliche Theologie der Liturgie. Es ist also
festzustellen, dass Parsch, der übrigens bis jetzt nur wenig erforscht ist, eine bedeutende Rolle für
die liturgische Erneuerung gespielt hat.
#27 Don Camillo 14:04:09 | Freitag, 23. Februar 2007
@st. georg Es gibt einige Stellen innerhalb der Messfeier, wo es heisst: so oder mit ähnlichen Worten.
Bsp: Einladung zum allgemeinen Schuldbekenntnis (es werden verschiedene Vorschläge aufgeführt, danach
heisst es „oder ein ähnlcher passender Text“) oder beim Friedensgebet: „Der Priester lädt nun mit folgenden
oder ähnlichen Worten zum Friedensgebet ein“) Es gibt noch andere Stellen, wobei zu beachten ist, dass
das immer nur Einleitungen/Einladungen sind. Bezüglich Ringbuch kommt es nicht darauf an, ob man die
Messe direkt aus dem Messbuch zelebriert oder einfach Kopien macht und die dann in ein Ringbuch heftet.
Einzig die vorgegebenen Texte müssen wirklich auch genommen werden. Anders als das Lektionar oder Evangeliar
besitzt das Messbuch keinen in sich stehenden Wert. Aus ästhetischen Gründen kann es sogar u.U. sinnvoll
sein, mit einem Ringbuch zu arbeiten, da damit die Aufmerksamkeit besser auf den Kelch und die Patene
gelenkt wird.
#11 Don Camillo 12:38:46 | Freitag, 23. Februar 2007
… Auch wenn es einigen nicht gefallen mag, Prof. Pacik scheint recht zu haben. Letztlich geht es nicht
mehr zurück. Man kann diesem alten Ritus noch nachweihnen, doch würden bei seiner Wiedereinführung
die Kirchen plötzlich wieder voll? Oder selbst, wäre der neue Ritus nie eingeführt worden, wären die
Kirchen dann noch voll??? Seien sie etwas ehrlich zu sich selbst! Es spielen da so viele Faktoren mit,
dass es keinen Sinn hat, einer völlig verklärten Vergangenheit nachzutrauern, die es gar nie gegeben
hat.
#13 Don Camillo 15:53:27 | Dienstag, 23. Januar 2007
@Athanasius Abgesehen vom Psalm Judica me (42) und dem letzten Evangelium z.B., sind die meisten Teile
und Gebete der römischen Messe direkt dem 4. Jahrhundert zuzuordnen, auch wenn Credo und Gloria erst
später häufiger wurden. In schriftlicher Form sind uns diese Texte jedoch etwas überliefert. Ansonsten
stimmt das natürlich, dass die einzelnen Elemente der Eucharistiefeier über mehrere Jahrhunderte hinweg
entstanden sind. Letztlich kommt es dann halt immer auf das Verständnis von Liturgie ab, durch das man
geprägt ist und welche Spiritualität man darin sieht. Wenn man die Liturgie nur als ein heiliges Spiel
betrachtet, bei dem der Priester irgendetwas macht, ja gleichsam vorzaubert, und der an der Messfeier
Teilnehmende rein passiv bleibt oder gar nichts versteht, so kann man sich berechtigterweise fragen, auf
welche Weise die Gläubigen in das Mysterium hineingenommen sind. In der Liturgie haben wir ja einen grossartigen
Schatz an Texten, die oft in bildhaft-symbolischer Sprache den Gläubigen die Begegnung mit Gott zu erleichtern
versuchen.
#10 Don Camillo 14:42:20 | Dienstag, 23. Januar 2007
@zwobbel Es kommt sehr wohl darauf an, ob man den canon missiae mit der ganzen Eucharistiefeier gleichsetzt.
Denn der canon missae wurde ja vom 2. Vat. beibehalten. Es stellt sich nun die Frage, wie rubrizistisch
man argumentieren will. Es gibt ja einige hier, die eine Messe nur für gültig erklären, wenn die Wandlungsworte
richtig ausgesprochen worden sind (also bspw. kein Stottern). Unser erstes Hochgebet, der römische Kanon,
ist ja aus der Alexandrinischen Tradition der Paleoanaforen entstanden. Die „normale Sprache“ in den ersten
drei Jahrhunderten war unter den Christen das Koinegriechisch. Diese Sprache wurde die ersten drei Jahrhunderte
von den Christen benutzt als bewusste Abgrenzung gegenüber dem römischen Imperium. Erst nach der konstantinischen
Wende 314/15 wurde das Latein auch von den Christen rezipiert. Das heisst nun also, dass man bereits damals
einen ersten grossen Sprachwechsel hatte, notabene nicht von einer toten in eine lebendige Sprache. Das
Latein wurde da noch verstanden. Wenn man nun jetzt haarscharf weiterdenkt, so kommt man zum Schluss,
dass in der Sprache kein Heil ist. Die Sprache ist Träger und Ausdrucksform dessen, was geglaubt wird.
In der Liturgie wird mittels der Sprache das Mysterium Jesu Christi, sein Erlösungswerk ausgedrückt,
aktualisiert und präsent gesetzt.
#421 Don Camillo 13:00:42 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ Abu Könnten Sie bitte kurze eine Begriffsklärung machen: was verstehen Sie unter Säkularisation?
In welchem Kontext wenden Sie ihn an. Der Begriff hat sich nämlich die letzten beiden Jahrhunderte grundlegend
geändert. Aber gut, die Säkularisation ist auf jeden Fall schuld…
#6 Don Camillo 12:52:59 | Dienstag, 23. Januar 2007
Teil 2 Das meines Wissens älteste Sakramentarium ist das Sakramentarium Veronense aus dem 5./6. Jh.,
wo wir Messformulare für fast zehn Monate Messformulare finden (es ist also nach Monaten aufgebaut).
Die Messformulare enthalten aber nur Tages-, Gaben-, Schlussgebet und die Präfation. (die mozarabische
Tradition weicht da beispielsweise ab und führt noch ein Gebet „ad velum“ auf. Es wäre interessant,
diese ganzen Entwicklungen – insbesondere auch des Mittelalters – genau zu untersuchen. Dadurch wäre
es wirklich möglich einen profunden Bericht zu schreiben. Der obige Artikel ist jedenfalls von sonderbar
niedrigem Niveau. Es scheint dem Autor auch nicht klar zu sein, Was der Canon missae ist. Der Canon missae
ist das eucharistische Hochgebet und nicht die ganze Messe!!! Es scheint also daraus ersichtlich zu werden,
dass es sich bei der Alten Messe nicht um eine urerdenkliche Gewohnheit der Kirche handelt. Die alte Messe
ist organisch gewachsen, gleichsam einem Wechselspiel aus lex orandi – lex credendi – lex vivendi
#22 Don Camillo 12:44:07 | Dienstag, 23. Januar 2007
@… Bischof Koch ist auf jeden Fall ein aussergewöhnlich guter Bischof, der durch seinen tiefen Glauben
viel segensreiches wirkt. Er ist nicht ein Schreier, der sich ständig produzieren muss (hohle Fässer
tönen laut!!!). Er ist ein exzellenter Wissenschafter, der uns allen auf dieser komischen Net.-Seite
intellektuell um Weiten überlegen ist. Wenn er was sagt oder schreibt ist das reflektiert und wohl durchdacht.
#4 Don Camillo 12:29:57 | Dienstag, 23. Januar 2007
So als kleine Anmerkung (Teil 1) Bei der Alten Messe handelt es sich somit um eine unvordenkliche Gewohnheit
der Kirche, die so alt ist, wie die Kirche selber. Das eucharistische Gebet der römischen Kirche, der
römische Kanon, wird zum ersten Mal im vierten Jahrhundert in De sacramentis des mailänder Bischofs
Ambrosius bezeugt. Dabei fällt auf, dass in dieser Version das Sanctus noch fehlt, d.h. es wurde also
später dem röm. Kanon beigefügt. Ebenso fällt auf, dass in der ambrosianischen Redaktion die beiden
Gebete Supra quaeund Supplices nicht zwei separate Gebete sind. Es dürfte bekannt sein, dass heute das
Supra quaedem Supplices vorausgeht, was bei Ambrosius genau umgekehrt ist. Aus diesen nur marginalen Anmerkungen –
man könnte hier auch die Paleoanaforen untersuchen – wird deutlich, dass der römische Messkanon seine
Geschichte und seine Entwicklungen durchlaufen hat. Was den Gesamtablauf der Messfeier betrifft – der
Autor des obigen Artikels scheint noch nie etwas davon gehört zu haben – sei hier nur als Beispiel erwähnt,
dass der genaue Ablauf der Messe erst im Mittelalter für uns nachvollziehbar geregelt wurde. Das heisst
jetzt aber nicht, dass alles einer gewissen Beliebigkeit ausgesetzt gewesen wäre.
#25 Don Camillo 13:58:43 | Montag, 22. Januar 2007
@nonnobisdomine Übrigens: Frauen schweigen in der Kirche. – Besser so, wenn ich Sie – oder besser: IHre
Postings – mir ansehe Geht’s eigentlich noch? Sonst alles klar? Ihre Polemik gegenüber Katharina L. ist
ja unfassbar. Was haben Sie nur für ein Frauenbild? Was wäre, wenn wir die Frauen nicht hätten? Sie
wären jedenfalls nicht in dieser Welt… Oder denken Sie doch an unsere Gottesmutter, die wir stets als
Fürsprecherin anrufen dürfen. Soll sie auch schweigen?
sollen sich die Piusbruderschaftsanhänger mal zu Herzen nehmen… Canon 1258, § 1: Es ist den Gläubigen
nicht gestattet, gottesdienstlichen Feiern von Nichtkatholiken in irgend einer Weise aktiv beizuwohnen
oder an ihnen mitzuwirken.
nur so als kleine Anmerkung Meines Wissens steht nirgends, dass es Laien verboten ist, ausserhalb einer
Eucharistiefeier zu predigen. Stimmt doch, oder? Und was ist beispielsweise mit dem Petersdom, wo alle
möglichen Façons von Menschen – und nicht nur Christen – tagtäglich ein und ausgehen? Das Allerheiligste
wird da ja auch aufbewahrt.
#46 Don Camillo 20:37:09 | Freitag, 19. Januar 2007
@ adoro te devoto aus Joseph Ratzinger, Gott und die Welt, dva, Stuttgart, München, 2000, S.448 f. Kleine
Nachfrage: Entweder wurde mir nicht das ganze von Ihnen zitierte Buch verkauft oder Sie unterschieben
unserem Papst Benedikt einfach ein frei erfundenes Zitat. Letzteres ist wohl anzunehmen. Also bleiben
Sie immer schön bei der Wahrheit!!! PS: mein Buch hat endet mit der Seite 395!!!
#59 Don Camillo 23:35:13 | Mittwoch, 17. Januar 2007
endlich müssten wir nicht mehr aktiv teilnehmen… Schön, schön. Ich freue mich jedenfalls darauf,
wenn dann die alte Messe wieder eingeführt wird. Ich freue mich darauf, dass dann irgendein Priester,
das Latein weder verstehend noch sprechen könnend, die Messe liest. Ich freu mich darauf, dass die Gläubigen
dann wieder in der Bank sitzen können und ihre privaten Gebete beten können. Doch das ist schön. Schliesslich
haben die Apostel ja auch irgendetwas „gemacht“ während Jesus die Eucharistie eingesetzt hat… stimmt
doch, oder?
#16 Don Camillo 23:27:33 | Mittwoch, 17. Januar 2007
super!!! endlich das Naturrecht Sie machen klar, daß eine Rückkehr zu einer am Naturrecht orientierten
humanen Ordnung nötig ist. Echt genial. Nur schade, dass der Verfasser dieses Berichtes anscheinend den
Begriff Naturrecht noch nicht verstanden hat (vgl. den wissenschaftlichen Beitrag des Moraltheologen Fuchs).
#20 Don Camillo 08:51:26 | Mittwoch, 17. Januar 2007
unter den gegebenen Umständen??? Kaplan Dr. Johannes Maria Schwarz wäre in seiner Heimatdiözese unter
den gegebenen Umständen sicher nie geweiht worden. unter welchen gegebenen Umständen??? Meines Wissens
wird ja jeder geweiht, der es will und nicht gerade wirkliche Probleme hat.
#12 Don Camillo 18:56:39 | Dienstag, 16. Januar 2007
schön… Auch der aus dem Bistum Linz stammende, für die Erzdiözese Vaduz geweihte und dort tätige
Priester Johannes Maria Schwarz, forderte den Linzer Bischof in einem satirischen Kommentar zu konkreten
Taten auf. Das ist ja schön. Es ist ja einfacher, in ein anderes Bistum zu wechseln, als im eigenen zu
bleiben, in dem ja einiges vielleicht nicht gerade zum besten steht. Dann aber auch noch von seiner Kuschelecke
aus alles besser zu wissen, scheint dann doch nicht ganz fair zu sein. Hw. Schwarz hats ja ganz gut in
seinem Herzbistum, doch steht da wirklich dann auch alles so zum Besten?
so schön… Schön, dass dieses Thema immer wieder aufgegriffen wird… nur komisch, dass es langsam
totgelaufen ist. Hätten die Apostel gegenüber Jesus auf gleiche Art und Weise argumentiert, wäre das
Christentum wohl nie entstanden. Erstaunlich, dass man einerseits immer den „guten, alten Zeiten“ nachtrauert,
sich aber gleichzeitig voll und ganz mit dem gegenwärtigen Zeitgeist gleichsetzt, indem man einfach seine
eigene „egoistische“, für sein eigenes Wohlbefinden vielleicht wünschenswerte Liturgie fordert – eine
Liturgie, so würde ich jetzt mal zu behaupten wagen, die wenigsten von uns überhaupt je einmal erlebt
haben, als sie noch wirklich gelebt hat. Wo bleibt denn da das Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes?
Hat Gott in seinem Wirken in dieser Welt so überhaupt noch einen Platz?