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@ matt2 Hab ich irgendwo was von Beischlaf mit einer Schwangeren geschrieben? Mit viel böswilligkeit
kann man es hineininterpretieren, aber nur wenn man die Logik weglässt. Ich meinte: Eine Frau, die 10
und mehr mal Schwanger ist, wird kein besonders tolles Leben führen – und vor allem auch nicht so alt
werden. Und dann hat sie zu Hause 10+ Kinder zu versorgen, jedes ein Jahr älter als das letzte. Tolles
leben, wirklich. Aber das ist ein Nebenschauplatz. Mir ging es um die Einhaltung kirchlicher Gebote durch
euch Katholiken. Wie haltet ihr es mit dem Kinder-Bekomm-Gebot?
Witzig… Wie man so von ehelichem Beischlaf zu der theoretischen Diskussion über private Offenbarungen
kommt. Vielleicht liegts daran, dass selbst eingefleischte Katholiken hier lieber nicht über das Thema
reden, weil sie sonst zugeben müssten, dass sie eventuell doch nicht ganz so rein sind, wie sie oft meinen.
Es ist halt einfacher, auf Homosexuellen (die man nicht versteht) herumzuhacken als die katholische Lehre
selbst zu leben… Selbst ehelicher Beischlaf ist nach offizieller Sichtweise Sünde, wenn sie nicht zum
Kinderkriegen führt. Hm. Entweder sind die meisten (bzw. alle, Ausnahmen bestätigen die Regel) Katholiken
Asketen und fast Heilige, die ihr Leben lang im Zöllibat leben, oder sie legen den Glauben selber aus
und tun, worauf sie „Lust“ haben. Mal im ernst: Wenn man davon ausgeht, dass, um ein Kind zu zeugen, etwa
5 Beischläfe erforderlich sind bis es klappt (vorrausgesetzt, man versucht wirklich, ein Kind zu bekommen),
dann haben die meisten Katholiken 10 – 15 Mal Sex in ihrem Leben, einige wenige auch 20 Mal. Manche Ausnahmewesen
auch bis zu 50 Mal. Ist natürlich für die permanent schwangere Frau auch nix dolles… naja, irgendwas
ist ja immer. 20 Mal Sex im Leben??? Hallo??? Das hat man in der ersten Phase der Liebe doch im Monat,
oder wie seht ihr das?
@ Müller Es sit doch nun mal so, dass wir alle genau immer wieder an dieser Frage hängen bleiben, warum
„Schuldige“ wie „Unschuldige“ von Leid getroffen werden. So ist es. Die alte Frage: „Warum lässt Gott
Leid zu?“ stellt sich jeder mal. Das ist eine gute Frage. Aber die Umkehrung zu vermuten, dass Gott dieses
Leid nicht nur zulässt, sondern verursacht, ist wirklich grotesk. Wozu dann noch der Teufel? Wenn Gott
das Leid verursacht, kann er dann der Barmherzige Gott sein? Das kann nicht sein.
@ Bruder Theophil Klingt nach einem wahrlich barmherzigen, liebevollen, fürsorglichen und gerechten Gott,
den Sie da anbeten. Das ist natürlich ein Problem für alle Missionare, die in den heidnischsten Gegenden
Gottes Wort verkünden – wenn das Umfeld für das Seelenheil eine Rolle spielt, haben die natürlich ein
„verdammtes“ Problem… nuja, kann ja jeder den Unsinn glauben den er will…
@ Müller Und doch ist es mir nicht klar: Wenn es eine Strafe Gottes darstellen soll, wieso ereilt sie
dann Unschuldige? Daran sieht man, dass es Unfug ist. Ebenso wie Tsunamis und andere Katastophen trifft
AIDS Gläubige wie ungläubige gleichermassen. Entweder hat Gott nichts damit zu tun oder er ist ein ungerechter
Tyrann.
@ Baron B. Niemand kann etwas für Alzheimer etc., also kann das auch keine Strafe sein. Falsch. Nur kennt
man die Ursache heute noch nicht genau. Kann aber im Lebenswandel begründet liegen. Als AIDS erstmal
auftauchte wusste auch niemand woher es kommt.
„Alzheimer, Altersdemenz, Inkontinenz“ Hitler, AIDS, Tsunamis, Fluten, Hungersnöte, usw. usf. sind als
Gottes Strafen, nicht aber Alzheimer, Demenz und Inkontinenz. AHA. Sachlage geklärt. Und wie ist es mit
Offenen Beinen, Cholera, Pest, Pocken Typhus, Siphilis, Schnupfen, Krebs, Windpocken, Tripper, und Masern?
Gottes Strafen – Ja oder nein? Kommt ihr euch nicht ein bisschen albern vor? Wieso sollte Gott Afrika
bestrafen, während dort die meisten Gläubigen zu finden sind, während es Europa glänzend geht und
die Kirche verendet? Vorgestern hat irgendson Rüpel einen Kratzer an mein Auto gemacht. War das Gott?
Als Strafe für meine unzüchtigen Gedanken? (Falls das als Strafe gemeint sein sollte, hat er sich aber
verrechnet – es ist mir nämlich Wurscht bei der alten Gurke.)
@ Bruder Theophil AIDS ist nach wie vor eine Domäne der Schwulen… Ich gebe ihnen Recht darin, dass
BEI UNS verhältnismäßig mehr Schwule AIDS haben als Heterosexuelle. Dennoch ist es keine reine Schwulen-Krankheit.
Die Homosexualität an sich ist kein Grund für AIDS. Es liegt vielmehr daran, dass bei Analverkehr die
Verletzungshäufigkeit weit höher anzusiedeln ist als bei Vaginalverkehr (winzigste Risse in der Haut
reichen da aus). Es kommt bei AIDS eben auch auf die Häufigkeit des Partnerwechsels an. Und da viele
Schwule öfter als der durchschnittliche Hetero seinen Partner wechselt… hat aber eben nichts mit Schwul
oder nicht Schwul zu tun. Es gibt auch viele Schwule, die lange Zeit mit einem Partner zusammen sind (ebendiese
fordern ja dann auch die Schwulenehe). Schauen Sie hingegen nach Afrika, dann sehen sie, dass ein großer
Prozentsatz der Bevölkerung dort AIDS hat. Und die meisten davon sind Heterosexuelle. Jetzt die Frage:
Was soll es aussagen, dass prozentual mehr Schwule AIDS haben als Heterosexuelle?
@ Benedikt Sorry, aber „Volksnähe“ scheint mir doch ein relativ zweitrangiges Kriterium zu sein. Populismus
hat nicht umsonst einen negativen Unterton. Hm, was ist denn dann das erstrangige Kriterium? Glauben Sie,
dass Gott den NOM nicht versteht oder was? Meinen Sie nicht, dass es Gott relativ Wurscht ist, ob nun
auf Latein, Altgriechisch, Suaheli oder Plattdütsch gebetet wird? Solange die Gebete und die Zeremonie
gläubig zelebriert werden, sollte man annehmen, dass es IHM Recht ist. Oder etwa nicht?
@ Juergen Bravo! Genau so ist es. Nur das Homo-Thema ist eben ein so schön schmutziges und dennoch faszinierendes
Thema für die Leute hier, dass sie gar nicht aufhören können, darüber nachzudenken. Gegen HS zu sein,
scheint DER christliche Wert an sich zu sein, wenn man den Leuten hier zuhört. Alles andere verblasst
dagegen. Selbst das Mordverbot ist längst nicht so wichtig (ich erinnere mich da an Vorschläge einiger
„Christen“ hier, man solle sich ein Beispiel am Iran nehmen und das Homo-„Problem“ mit Baukränen „endlösen“).
Letztendlich ist nach der Meinung vieler hier jeder vermeintliche zivilisatorische Niedergang irgendwie
auf Homosexuelle Menschen zurückzuführen. Etwas paranoid die Leute hier. Lächerlich zudem.
@ Romulus Ich höre die Meinung, die der junge Mann hier vorträgt immer wieder von jungen Leuten mit
dem Brustton der Überzeugung. Was wird da auf uns zukommen? Eine nettere Welt. Ich weiss wirklich überhaupt
nicht, wie manche Menschen (also Sie z.B.) ständig versuchen müssen, anderen ihren Sittenkodex aufzuzwingen.
Es ist – verdammt nochmal – jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ich versuche ja auch nicht, den katholischen
Glauben verbieten zu lassen, weil ich ihn zum Teil unsinnig finde. Dieser Sänger vertritt eine tolerante
Meinung, die bei konsequenter Anwendung aller die Welt dem Paradies näher bringen würde.
@ Sahin Die Jugend geht nicht zu einem Papst der „cool“ ist sondern deshalb weil der Papst den EINZIGEN
Gegenpol zur heutigen Zeit darstellt ! Das werden wir ja in den nächsten Jahren sehen, wenn man die Teilnehmerzahlen
der Weltjugendtage hat. Ich denke, sie Zahlen werden sich verringern.
@ Frasim Im übrigen: Wenn Sie hier schon so schubladenmäßig in jung und alt denken: Was finden denn
dann die vielen Jugendlichen an dem einen Senior Benedikt XVI. und dessen uralten Kirche so toll? Wie
geht das für Sie zusammen? Im Grunde geht das gar nicht zusammen, da haben sie Recht. Dieser „Event-Character“
des Weltjugendtages ist ja auch erst durch Papst JPII zustande gekommen, der sich sehr für die Jugend
engagierte und die Kirche versuchte zu modernisieren. JPII war sozusagen ein „cooler“ Papst. Jetzt, unter
Benedikt, wird dieser Weltjugendtag-Hype wieder abflauen, denn Ratzinger alias Benedikt ist völlig „uncool“.
Allerdings wird das nicht jeder Jugendliche sofort umsetzen und so lebt der baldige Weltjugendtag noch
von JPII.
@20mancro5 Nein, Sahin würde gerne, ist aber zu feige… @ Sahin: Dies ist nichtmal ein ausgesprochener
Homo-Thread… und dann so ne Frage… das spricht für sich.
Gregorianischer Hymnus? Wie alt sind sie? Das ist der WeltJUGENDtag. Einen gregorianischen Gesang als
Hymne für die Jugendlichen? LOL Alt heisst nicht unbedingt GUT. Die Jugend hat ihre eigene Kultur, sie
möchte etwas verändern. Wenn mal ein WeltSENIORENtag ansteht, dann können sie gerne einen gregorianischen
Choral anstimmen. Aber wahscheinlich finden die Senioren den auch überholt und möchten dann lieber etwas
im Stil der Beatles oder Rolling Stones hören. Nebenbei: Wie albern ist denn das, zu sagen, eine Hymne
wäre schlechter, nur weil sie von jmd. geschrieben wurde, der nicht streng katholisch in seinen Ansichten
ist? Das ändert doch an der Hymne nichts.
Jup!! Daher sollten diejenigen hier, die keine Veranlagungen haben, die gesellschaftlich problematisch
sein können, lieber froh darüber sein anstatt andere zu beschimpfen.
Nochmal zum Titel: Er glaubt, Gott habe ihn als Unzüchtigen geschaffen Wie sonst? Hätte Gott ihn nicht
als Homosexuellen geschaffen, dann wäre er heterosexuell, oder nicht?
Danke DocRöntgen Genau das meinte ich. Und ein Beispiel hab ich von Nachtlaterne auch noch nicht und
wenn ich ehrlich bin – das hab ich auch gar nicht erwartet.
Excommuniation, Herr von Galen? Ob sie das sind oder andere, die ständig mit der Exkomminikation drohen,
weiss ich nicht mehr. Das ist jedenfalls das alte Muster, nach dem die Kirche schon seit Jahrhunderten
versucht, die Menschen zu kontrollieren: durch Angst und Zwang. Widerlich. Und davon mal abgesehen: Excommunikation
bedeutet nur das Verbot, an enigen Sakramenten teilzunehmen. MIt Himmel oder Hölle hat es nichts zu tun.
Man kanns ganz gut vergleichen mit einem Parteiausschluss. Nicht die Meinung der Partei vertreten – zack,
raus. Sonst bedeutet es NICHTS.
@ Nachtlaterne Sie schrieben: […]dass die legalisierung schweren unrechts das unrecht total fördert
[…] Hä? Prostitution ist erstens kein „schweres Unrecht“ und zweitens: Ich hätte gern ein Beispiel,
das zeigt, wo die legalisierung von irgendetwas das „Unrecht total“ gefördert hätte.
@ DocRöntgen und Nachtlaterne Ja, dieser „Äpfel und Birnen Vergleich“ ist mir auch grad eingefallen…
Doc ist mir nur zuvorgekommen. Man kann doch nicht ein Verbrechen, bei dem vorsätzlich andere geschädigt
werden (Geld weg, eventuell Leben weg) mit einem „Verbrechen“ nach den Buchstaben eines Gesetzes vergleichen,
welches nur deshalb als Verbrechen gilt, weil es die sittlichen Gebote irgendeiner Glaubensgemeinschaft
verletzt. Wenn es ihr (Nachtlaterne) sittliches Empfinden verletzt, dann gehen sie eben nicht zu einer
Hure. Aber wieso wollen sie es anderen verbieten, das zu tun, deren Einstellung eben anders ist. Wenn
nun Huren in gesicherten Verhältnissen ohne Zwang arbeiten können, dann wird NIEMANDEM geschadet damit.
Der Freier freut sich und die Hure auch (über das Geld). Alles in Butter – oder? Und wenn nein, warum
nicht?
Bordelle, Puffs, … und Nutten gab es schon immer. Das muss nicht „herangezüchtet“ werden. Die mächtigen
Europas (hauptsächlich auf Betreiben der Kirche) haben schon immer versucht, dieses Gewerbe zu vertreiben.
Dass es ihnen in tausenden von Jahren nicht gelang spricht für sich. Illegalität züchtet nur das Milleu
von Zuhältern, Luden und Zwang, während die öffentliche Einrichtung von Bordellen den Frauen, die dort
arbeiten, aber auch den Kunden mehr Sicherheit beschert. Wer dafür ist, die Prostitution in die Illegalität
zu schieben (oder sie dort zu lassen) hat eine Menge Frauenleben auf dem Gewissen. Im illegalen Milleu
kann sie niemand beschützen. Wenn die Huren hingegen in einem Steuerpflichtigen Verhältnis (und damit
in einem ganz normalen Arbeitsvertrag) stehen, ist ihr Schutz deutlich besser.
@ Rudolfus „Kaum bekleidete Urwaldnegerinnen bei der Papstmesse auf der Urwaldinsel Papua-Neuguinea, das
ist einfach eine riesige Ehrfurchtslosigkeit Gott und dem hl. Meßopfer – Christus selbst – gegenüber.[…]“
Hallo? Gehts noch? Das ist mal wieder ein Chauvinismus, der eigentlich überwunden sein sollte. Dort ist
es nunmal kulturell normal, dass die Menschen eben keine Armani-Anzüge tragen. Andere Länder – andere
Sitten. Nicht jeder muss sich unserer Kultur anpassen. Wenn der Papst eine Messe im Urwald lesen will,
dann muss ER sich an die dortigen Gebräuche und Sitten anpassen, nicht die Einwohner dort einer Moral,
die sie nicht kennen.
Na endlich! Hallo Herr Stöhr! Ich hab mich schon gefragt, wo denn der gute Christenmensch D. Stöhr bleibt,
der seinen Nächsten wie sich selbst liebt und dies auch immer so liebevoll in einer Frohen Botschaft
an seine lieben Mitmenschen zum Ausdruck bringt. Ja, so ist er, unser lieber Stöhr. Das menschliche Leben
geht ihm über alles… dafür würde er sogar über Leichen gehen. Es ist doch immer wieder herzerfrischend
und eine Wonne, zu sehen, wie manche unserer Mitmenschen für ihre Ideale einer friedlichen Welt einstehen
und dafür sogar bereit wären, zu töten. Hervorragend! Das ist Einsatz! Engagement wie dieses ist heute
selten geworden. Solche herausragenden Persönlichkeiten wie D. Stöhr bringen die christliche frohe Botschaft
mit den einfachsten Worten des Volkes unter die Menschen. Niemand kann dem auf Dauer widerstehen und so
wird er mit seiner gefälligen Wortwahl auch in Zukunft noch viele Menschen von der Ernsthaftigkeit der
Botschaft Jesu von der Liebe und dem Frieden überzeugen können. Würde es mehr solche wachen Geister
geben, so bräuchten wir uns endlich nicht mehr um die Überbevölkerung der Welt, die Kälte im Winter
und Frauen in Hosen zu sorgen. Schöne warme Scheiterhaufen wohin das Auge blickt! Ja, das ist eine schöne
Vision, von der ich heute Nacht träumen werde, in der bedauerlichen Gewissheit, dass es aufgrund der
Verdorbenheut der übrigen Menschheit leider eine schöne Utopie bleiben wird. Danke D. Stöhr für Ihre
freundlichen Worte in dieser unfreundlichen Zeit.
Weiss Gott was er tut? Was Gott will das ist zumutbar, denn Gott weiß doch was er tut, verdammt nochmal!
Wenn Gott wüsste was er tut, dann würde er einer Frau, die kein Kind will (aus welchen Gründen auch
immer) keines geben, denn er wüsste ja auch, dass sie es abtreiben wird. In Ihrem Post ist irgendwie
keine richtige Logik zu erkennen, sorry. P.S. Du sollst nicht fluchen, verdammt nochmal!
@ Pünktchen Sonst müßte man ja auch „Kompromisse“ fordern mit Raubmördern und Totschlägern! Und genau
das tut man. Man fordert sie nicht nur, man geht sie ein. So wird ein Totschläger weniger hart bestraft
als ein Mörder, obwohl beide das gleiche Leid hervorgerufen haben. Beide haben ein Menschenleben vernichtet.
Oder vergleichen Sie es mit Notwehr. Jemand will ihnen Schaden zufügen. Dann haben sie das Recht, denjenigen
aufzuhalten mit möglichst sanften Mitteln. Wenn bei einem konstruierten Fall es so wäre: Sie sind körperlich
ziemlich schwach, haben aber eine Schrotflinte, ihr Angreifer ist ein Muskelberg ohne Waffen. Dann dürften
Sie ihn anschiessen (auch wenn er dabei stirbt) um Schaden von sich abzuwenden. Da werden auch Kompromisse
eingegangen. Geht gar nicht anders. Bei Abtreibungen kann es sein, dass die Frau durch das Austragen des
Kindes seelische oder körperliche Schäden erleiden würde (Der Fall neulich in Polen mit der erblindeten
Frau z.B., oder die viel zitierten Vergewaltigungsopfer). Hier gilt meines Erachtens die Notwehr genauso.
Oder die Lebenslange Einschränkung der Lebensqualität (wenn keine Kinder in der Lebensplanung vorkommen).
Nun muss man irgendwie einen Kompromiss finden, der es den Frauen ermöglicht, ihren Lebensentwurf und
ihre Unversehrtheit zu schützen, gleichzeitig aber das ungeborene Leben nicht ganz zu entrechten. Das
ist sehr schwer, und die Fristenlösung ist ein Versuch, genau das zu tun. Wenn Sie einen besseren Vorschlag
haben, immer her damit!
@ matt Soll sie die Eltern unterstützen, denen mehr Geld geben… Klingt ja toll… nur löst es das
Problem nicht. Mütter bleiben nicht nur des schnöden Momentan-Mammons nicht zu Hause, sondern wegen
der lebenslang verbauten Karrierechancen, zumal bei der momentanen Wirtschaftssituation. 3 Jahre aus dem
Beruf kann bedeuten, nie mehr eine Anstellung zu finden. Da helfen auch keine noch so netten Elterngelder.
Ausserdem arbeiten viele Frauen gerne. Meine Mutter z.B. blieb viele Jahre zu Hause wegen mir und meinem
Bruder. Als sie dann, als ich 10 Jahre war, wieder arbeiten ging (damals war die Arbeitslosigkeit weit
geringer), blühte sie regelrecht auf. Einfach wegen der sozialen Kontakte, der Arbeit an sich, die ihr
Spass machte und natürlich auch wegen des Selbstwertgefühls, welches Arbeit bringt. Finanziell brauchten
meine Eltern das nicht. Mein Vater verdiente mehr als genug. Das Geld ist nur ein netter Nebeneffekt gewesen.
Und ich frage mich sowieso, was diese komische Diskussion hier soll. Ob nun 750000 oder 5000000 Krippenplätze
gebraucht werden ist doch wirklich egal. Da die Einrichtung derselben ja nicht plötzlich vonstatten geht
sondern Jahre dauern wird, werden die Kommunen (die das ja finanzieren müssen), wenn sie feststellen,
dass ihre Krippen unausgelastet sind, keine weiteren Plätze mehr einrichten. Alleine der Kosten wegen.
Kompromisse… Das Dilemma sehen wahrscheinlich auch die Grünen, doch sind sie gezwungen, Kompromisse
einzugehen zwischen den Rechten des Kindes und denen der Mutter. Irgendwie muss man das ja regeln.
@ Nachtlaterne hört auf mit eurem unsinn, dass ungeborene abgetriebene in der hölle oder vorhölle gequält
werden stellt ihr euch außerhalb des christentums. so einen wahnsinn habt ihr euch selbst gestrickt.
Was heißt hier „eurem Unsinn“? Das ist sicher nicht auf meinem Mist gewachsen. Was glauben Sie denn,
warum es extra Friedhöfe für bei der Geburt oder kurz danach gestorbene Kinder gab/gibt? Und warum es
Nottaufen und Stellvertretertaufen (mir fällt der Fachausdruck nicht mehr ein) gibt? Nach kirchlicher
Lehre wird der Mensch durch die Taufe von der Erbsünde erlöst. Wenn unschuldige Kinder, die ja sonst
schuldlos sind, ungetauft sterben, ist nun mal die Erbsünde nicht getilgt. Das ist ja auch der Grund,
warum es nach manch christlicher Meinung besonders schlimm ist, abzutreiben. Denn das ermordete Kind kommt
eben nicht direkt in den Himmel. Man nimmt der Seele somt auch noch die Chance, in den Himmel zu kommen.
Nochmal an die katholischen Gelehrten hier gefragt: Stimmt doch in etwa, oder? Berichtigen Sie mich, wenn
ich falsch liege.
Abgetriebene Kindchen in der Hölle…?! Tja, also wenn ich das richtig weiss, kommen Kinder, die UNGETAUFT
(was bei abgetriebenen wohl meist der Fall sein dürfte) sterben, nach gut katholischer Lehre NICHT in
den Himmel. Denn auf ihnen lastet ja die böse Erbsünde. Da nun aber die Menschen noch nie einsehen wollten,
dass ihre unschuldigen Kindlein nicht in den Himmel kommen können, hat sich die kath. Kirche da einen
Ausweg aus dem Dilemma gebastelt. Diese ungetauften Kindchen kommen seitdem in den „Limbus“, eine Art
„Vorhimmel“. Wie genau diese Lehre zustande kommt, können doch bestimmt unsere Katholiban hier (ausnahmsweise
nicht böse gemeint :O) ) erklären?! Wenn jetzt allerdings Frau Schwarzer diese Kindlein trifft, dann
ist sie entweder irgendwie in den Limbus gekommen oder die Lehre des Limbus ist Unsinn und die Kindlein
sind aufgrund der Erbsünde doch in der Hölle gelandet.
@ Ministrant Es gibt eben Leute, die die Menschen nicht per se als „böse“ oder „gut“ einstufen. Frau
Schwarzer hat den Papst wegen eines bestimmten Themas gelobt. Auch wenn sie in anderen Fragen sicher nicht
konform mit ihm geht (bzw. sogar entgegengesetzt), so kann sie dennoch differenzieren und ihrem Gegenüber
auch mal ein Lob zu einem Thema ausdrücken, welches sich mit ihrer Meinung deckt. Ich hatte HIER auch
schon das ein oder andere Mal Zoff wegen irgendwas mit irgendwem. Das hindert mich aber nicht daran, mein
Gegenüber auch mal zu loben, wenn ich doch mal mit ihm konform gehe. Nur Trottel sagen: „Herr X liegt
immer falsch.“
@ Pünktchen Lassen Sie denn „raushängen“ dass sie Hetero sind (wie ich annehme)? Wahrscheinlich sagen
Sie vor jedem Gespräch erstmal: „Ach übrigens, ich bin heterosexuell. Und nun zum Thema xyz…!“ Klar.
Völlig normal.
@ HeinrichvonOfterdingen Sie sagen es: Angeblich hatten Sie Baphomet ja sogar angebetet. Das war ja die
Version der franz. Krone. Teufelsanbetung. Da allerdings die Krone das allergrößte Interesse an der
Zerschlagung der Templer hatte, kann dies nicht als Beweis gelten. Soweit ich weiss konnte nie wirklich
etwas nachgewiesen werden. Nichts genaues weiss man nicht. Irgendwer hat mal unter der Folter irgendwas
in der Richtung gesagt. Einer. Und den Namen „Baphomet“ hat er meines Wissens nach nicht ausgesprochen.
Kann auch sein, dass die Templer eine Figur als Sinnbild für irgendetwas hatten. Ob sie diese Figur nun
wirklich angebetet haben lässt sich anscheinend nicht wirklich aufklären. Vielleicht haben sie diese
Figur auch nur als Idee verehrt. Und verehrung kommt ja nicht nur Gott zu. Aber ich weiss es ja auch nicht.
@ Sozialkatholisch Ich hab mir den Wiki-Artikel, den HeinrichvonOfterdingen gepostet hat, mal grad durchgelesen.
Darin heisst es: „Es wurde weder ein Beweis für die tatsächliche Verehrung noch ein existierendes Götzenbild
des Baphomet gefunden. Die Aussagen in den Protokollen divergieren derart, dass es bisher nicht möglich
ist, daraus einen Beleg für die Existenz und Gestalt des Baphomet zu entnehmen.“ Und später: „Der Magier
und okkultistische Schriftsteller Eliphas Lévi Zahed zeichnete im 19. Jahrhundert Baphomet erstmalig
als Dämon mit gehörntem Ziegenkopf, weiblichen Brüsten und einem Pentagramm auf der Stirn.“ So ähnlich
hatte ich das auch in Erinnerung. Was die Templer und ihre angebliche Verehrung des Baphomet angeht, ist
nichts richtig geklärt. Dass heutige Satanistengruppen diesen Namen aus der „Satanischen Bibel“ des Irren
LaVey entnommen haben und diese Gestalt als Dämon verehren sagt ja nichts aus. Nur weil irgendein Verrückter
(LaVey) disen Namen erwähnt und ihn einem Dämon zuordnet, bedeutet das nicht, dass er auch einen benennt.
Was die Templer angeht, hänge ich eher der Meinung an, dass sie vom franz. König Phillip dem Schönen
aus machtpolitischen Gründen vernichtet wurden. Sie wurden ihm einfach zu mächtig. Aber auch das ist
nur meine Meinung.
@ Sozialkatholisch DASS die Templer einen Götzen namens „Baphomet“ angebetet oder verehrt hätten, ist
meines Erachtens nach nur unbewiesene Spekulation – da kann ich mich aber auch irren, denn ich habe schon
lange nichts mehr zum Thema Templer gelesen. Aber dass Baohomet der Teufel sei, das habe ich noch nie
gehört. Das würde mich jetzt interessieren: Haben sie da Material zu? Oder einen guten Link zum Nachlesen?
10 Angebote Schon allein der Titel dieses Berichtes ist nicht korrekt zitiert. In den 10 Angeboten heisst
es: 4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen
Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen! Wer in der Nazidiktatur nicht log, sondern der
Gestapo treuherzig den Aufenthaltsort jüdischer Familien verriet, verhielt sich im höchsten Maße unethisch –
im Gegensatz zu jenen, die Hitler durch Attentate beseitigen wollten, um Millionen von Menschenleben zu
retten. Ethisches Handeln bedeutet keineswegs, blind irgendwelchen moralischen Geboten oder Verboten zu
folgen, sondern in der jeweiligen Situation abzuwägen, mit welchen positiven und negativen Konsequenzen
eine Entscheidung verbunden wäre. Im Grunde ist das auch nichts anderes als das, wie die Kirche schon
seit Jahrhunderten handelt: Du sollst nicht töten! (es sei denn der andere ist Ketzer, Heide, oder ein
Feind). Nur tötete die Kirch eben nicht nur, um ein vernünftiges Ideal durchzusetzen, sondern um ihre
Macht zu erhalten bzw. zu mehren. Das absolute Gebot nicht zu töten wurde noch nie eingehalten. In den
10 Angeboten wird das Gebot endlich der Realität angepasst. Wenigstens keine Heuchelei.
Heidnisches Fest Naja, „man“ feiert heute an Ostern zwar die Auferstehung Jesu, aber dennoch: Das mit
den Eiern und den Hasen ist ein heidnischer Brauch. Ebenso wie der Baum an Weihnachten. Ist halt so.
Das eigentliche Thema… Ist schon irgendwie kurios, wie sich dieser Strang (mal wieder) zum HS-Strang
entwickelt hat. Dabei gings gar nicht darum. Gaaaanz weit unten hat jmd gefragt, wie es denn mit Hermaphroditen
ausschaut. Ich hatte mal eine Veranstaltung in Bremen im Rahmen meines Studiums, auf der es unter anderem
um solche ging. Wenn man davon ausgeht, dass Gott für jeden Menschen eine Identität festgelegt habe –
wie soll man dann „Zwitter“ (dieses Wort hören Hermaphroditen nicht gerne) in diesem Licht interpretieren?
Konnte Gott sich da nicht entscheiden? Gott in seinem Wohnzimmer: „Mädchen oder Junge? *grübel grübel*
Ach, egal – beides!“ Oder was? Wenn man sich so unterschiedliche Kulturen anschaut, muss man eigentlich
zum Schluss kommen, dass Verhaltensweise der Geschlechter in der Tat hauptsächlich anerzogen sind. Zwar
SIND Männer in der Regel körperlich überlegen, aber in Zeiten, wo dies keine Rolle fürs überleben
spielt (also z.B. jetzt) ist das völlig unerheblich. Schauen sie nach Israel. Dort sind Frauen beim Millitär
sehr erfolgreich. Oder in manchen Ländern, wo die Frauen den ganzen Tag schwer arbeiten (Feldarbeit,
Wasserholen) während die Männer ihrer anerzogenen Rolle des Kriegers verlustig gegangen sind und nur
noch rumgammeln. Wenn das nicht anerzogen ist, was dann?
Hui!!! schon wieder über 400 Meldungen… LOL Was so Homo-Threads doch immer wieder für ein Interesse
hervorrufen. Man könnte meinen, dass es auf +.net hauptsächlich um HS geht, der Rest der Beiträge seien
nur Beiwerk im Übergang zwischen einem Homo-Thread zum nächsten.
Häääh? Die Verhütung mit der Pille werde von der ‘Jugend für das Leben’ als Frühabtreibung bezeichnet.
Ja, und das ist FALSCH, selbst nach kirchlichen Maßstäben. Bisher hörte ich immer, dass der Mensch
dann beginnt, wenn Eizelle und Spermium sich vereinen. Die Pille verhindert dieses. Demnach ist es keine
Abtreibung sondern die Vernichtung von Spermien. Aber davon hat Mann bekanntlich genug, um die Weltbevölkerung
zu verdoppeln :P
Nächstenliebe … Doch doch, auch hier gibt es Nächstenliebe. Aber irgendwie verstehen manche hier das
anders, so nach dem Motto: DICH hasse ich, aber den Nächsten, der kommt, den liebe ich (vielleicht),
@ Bruder Theophil Ich kann ihre von meiner Meinung abweichende tolerieren und auch akzeptieren, aber manchmal
denke ich, Sie haben einen an der Waffel: …und nicht vergessen, sich von Mama die Kondome in die Butterbrotdose
für den Kindergarten mitgeben zu lassen. Man kann ja nie wissen… Mal im Ernst: Muss sowas denn sein?
Und ebenso die Begriffe Kindernutte etc… das qualifiziert Sie doch ab.
Zaubern? Wer kann das und wer nicht? Wenn ich manchmal lese von Teufels- / Dämonenpaktierern stellt sich
die Frage, woher der Satan, der ja auch „nur“ ein Engel ist, oder gar Dämonen (woher die stammen ist
mir sowieso völlig unklar) Zauberkräfte hat und diese an „Paktierer“ weiterzugeben in der Lage sein
soll. Immerhin bekommt nicht mal der gläubigste Gläubige, der inbrünstig Erzengel Michael anbetet,
Zauberkräfte verliehen von diesem Engel (wie Luzifer ja auch einer ist). Wieso sollte ein Bösewicht
mehr Macht bekommen können als ein Anhänger des Guten? Find ich irgendwie nicht stringend.
@ Frauen un Schaffen Ich finds immer wieder lustig, was Leute hier so schreiben zum Thema. Ein Bekannter
und sein Weib ham das ganz anders gemacht. Sie schafft daheim am PC und er schafft nicht, sondern kümmert
sich um Kind und Haushalt. Klappt hervorragend. Und das Kind findet das auch glaub ich. An ihm sehe ich,
dass die Mutter genausogut vom Vater gegeben werden kann. Kommt eben auf die persönlichen Vorlieben des /
der Einzelnen an. Beide sind damit zufrieden – wieso sollte man das umdrehen, um irgendeinem Rollenbild
zu entsprechen?
@ Bruder Theophil und Doc Ja, da kann ich DocRöntgen nur zustimmen. Alle anderen Sünden, die Sie, Bruder
Theophil, genannt haben, schädigen einen anderen Menschen. HS und Onanie z.B. nicht. Diesen kleinen,
aber feinen Unterschied müssen sie doch (an)erkennen, oder?
@ Bruder Theophil Es gibt zum Thema Onanie im AT nur eine Stelle, von der noch nichtmals klar ist, ob
sie sich tatsächlich auf Onanie, oder auf einen Coitus interruptus bezieht. BINGO. Und warum soll es
dann sündig sein, sich mal selber zu befriedigen? Und Ältestenrat auf die Liste von Schimpfwörtern
zu setzen verlangt niemand. Aber wenn Leute, die nie Sex hatten bzw aus irgendwelchen Gründen nur zum
Kinderzeugen, eine Lehre begründen die sexuelle Verhaltensweisen reglementiert… DAS ist seltsam. Wäre
so, als ob ich einen Buchhalter einstellte, der weder Lesen noch rechnen kann. Albern.
@ Bruder Theophil und Kirchenleere Ich glaube eher, die Lehre der RKK ist Schuld an der Leere der katholischen
Kirchen. Mal im Ernst: Wenn sie permanent davon schwafeln, dass Kondome benutzen Sünde sei und 70% ihrer
Zuhörer das dauernd tun, dann ist ja klar, dass diese abspringen. Oder dass Onanie eine Sünde ist, wobei
noch viel mehr dies oft tun. Und in der Bibel keinerlei Hinweis finden, dass es wirklich so sei. Etc.
Etc. pp. Das Problem ist die Tradition. Wer alles nur im Licht dessen interpretiert, was irgendwann alte
Männer zu diesem oder jenem Thema gesagt haben, der schränkt die Auslegungsmöglichkeiten extrem ein.
Und verbaut sich selbst die Chance, eventuelle Fehler in der Interpretation (die immer aus dem Kontext
der Zeit hervorgeht) einzugestehen und zu berichtigen. DAS ist das Problem.
@ Leblhuber „Menschen wie Sie sollten sich mehr mit jesuanischer Ethik befassen und weniger mit kirchlicher
Dogmatik. Das wäre sowohl für das Gemeinwohl als auch für die RKK von Vorteil.“ DAS kann ich 100%ig
unterschreiben. :(3 Obwohl ich kein Christ bin, kann ich Jesu Ethik in den allermeisten Fällen unterschreiben.
Selbst wenn man Jesus „nur“ als grossen Philosoph sieht, kommt man zum Ergebnis, dass seine Grundsätze
nicht falsch sind. Pervers ist allerdings, was die Menschen (v.a. die RKK) daraus gemacht haben und was
sie alles mit Jesus begründet haben und immer noch begründen. Widerlich.
@ Lutheraner Irgendwie find ichs langsam witzig, was Kirchehörige wie Sie immer so schreiben. Da gehts
im Prinzip um Hexenermordungen im Mittelalter – und was machen Sie? Sie sage: „Ja, und was machen die
anderen? Die sind doch noch viel schlimmer… !“ Als ob ein Mord dadurch weniger schlimm würde, weil
andere auch morden! Das ist doch keine Argumentation! Zumal dann nicht, wenn die mordende Institution
„Nächstenliebe“ und „bereue deine Sünden“ auf ihrer Flagge stehen hat und hatte. Ich glaub kaum, dass
irgendwer der Kirche ernsthaft die Tatsache an sich vorwirft, im ausgehenden Mittelalter Menschen gemordet
zu haben – aber dass sie (bzw. irgendwelche selbsternannten Retter der Kirche) es nicht einsehen will
und auch mit keinem Wort ihren Irrtum eingesteht, DAS SCHON.
@ Beobachterin Ich glaube, mit diesen „Werten“ ist eher gemeint, dass dort ein höherer Bildungsstand
erzielt wird. Bildung ist auch ein Wert. Auch müssen mit Werten nicht per se katholische gemeint sein.
Da ich jetzt den Spiegel-Artikel nicht zur Hand habe, kann ich allerdings nichts genaues sagen dazu. Dass
Eltern ihre Kinder auf Privatschulen schicken hat m. E. n. weniger damit zu tun, was für ethische Werte
dort gelehrt werden, sondern hauptsächlich mit der besseren Bildung und Förderung der Kinder. Wenn ich
ehrlich bin: Hätte ich bereits Kinder und könnte mich entscheiden, ob mein Kind nun auf eine staatliche
(städtische) Schule oder eine Privatschule gehen soll, dann würde ich mich auch für die Privatschule
entscheiden (es sei denn sie wäre irgendwie extremistisch im Glauben), alleine um meinen Kindern den
optimalen Start ins Leben zu gewährleisten. Bei mir hätte das aber mit einer Bevorzugung der Privatschule
aufgrund von besserer Wertevermittlung definitiv nichts zu tun. Allein der bessere Unterricht aufgrund
von oben genannten Faktoren (weniger Ausländer, weniger Lernschwache, die den Unterricht stören bzw
verlangsamen) wären für mich ausschlaggebend.
Privatschulen… Ja, super, Privatschulen können sich eben aussuchen, wen sie aufnehmen. Da ist es kein
Wunder, dass sie im allgemeinen ein höheres Bildungsniveau aufweisen. Lernschwache Kinder, Kinder aus
„sozialschwachen“ (was für ein dummes Wort) Familien, werden nicht aufgenommen. Dafür sorgt dann ein
Test. Das ist so schön einfach dann, auf die staatlichen Schulen zu schimpfen. Die müssen jeden aufnehmen.
Vergleichbar mit den privaten Krankenkassen, die sich auch nur diejenigen aussuchen, die „nicht so krank“
sind. Was soll man als Fazit dieses Artikels ziehen? Keine Bildung für Muslime? Lösungsvorschläge?
Fehlanzeige.
@ Bruder Theophil Sie sind ja schon wieder einer aus der Rubrik: „Alle haben sich lieb und irgendwie kann
ich auch alles verstehen“ Wenn alle so wären, wäre die Welt ein Paradies!
Homo…? Und bei Mädchen? Ist irgendwie seltsam, dass sich die „wissenschaftlichen“ Meinungen zu HS immer
nur auf männliche Homosexualität beziehen, nie aber auf weibliche. Warum? Ist das zwischen zwei Frauen
keine Sünde? Oder kommt es den männlichen(?) Schreibern solcher Traktate nur nicht so eklig vor, wenn
sie sich vorstellen, wie zwei Frauen „es“ tun? Waren dann Lesben als Kinder agressiv, unsozial, haben
raue Spiele geliebt und verachteten die Weiblichkeit der Mutter?? Oder was?
@ Kaylet Allerding kann man die Hexenprozesse der Kirche nur eingeschränkt zuweisen. DAS sehe ich definitiv
anders. Klar, Hexen-/ Zaubererglaube gab es in der Bevölkerung schon immer , unabhängig von der Kirche.
Es gab auch ohne Kirche schon Prozesse gegen diese, doch diese endeten meist mit einer Ehrenstrafe oder
eine zeitweiligen Verbannung. Erst als Heinrich Kramer (Insistoris) den Hexenhammer geschrieben hatte
und der Papst diesen mit der sog. Hexenbulle (1484) bestätigt hatte, gingen die massiven Verfolgungen
los: „Papst Innozenz VIII. ermächtigt die beiden in Deutschland tätigen Inquisitoren Heinrich Institoris
und Jacob Sprenger, gegen die Zauberer und Hexen gerichtlich vorzugehen. Er erklärt den Widerstand, den
dieselben seither in Kreisen von Klerikern und Laien bei dieser Tätigkeit gefunden haben, für unberechtigt,
da diese Verbrecher tatsächlich unter die Kompetenz der Ketzerrichter gehören, und beauftragt den Bischof
von Straßburg, die den Inquisitoren etwa entgegengesetzten Hindernisse durch die Verhängung kirchlicher
Zensuren zu beseitigen.“ Hatten vor der päpstlichen Bulle gesitliche sowie weltliche Herren den o.g.
Inquisitoren Widerstand geleistet, so war dieser nun gebrochen. Papst Innizenz VIII änderte mit dieser
Bulle auch die bis dato gültige Lehrmeinung, das Hexenglaube Aberglaube sei und bestätigte die Existenz
von Hexen. Das war der Startschuss für den Hexenwahn. Die Kirche trägt somit die Schuld, den Wahn erst
angestoßen zu haben.
@ Kaylet Ok, sie haben die Schuld der Kirche nicht verneint. Sorry, hab mich da n bissl verrannt… :(3
Hab halt schon öfter mit Leuten zu tun gehabt, die das alles was die Kirche jemals getan hat, als irgendwie
„gut“ oder „Gottes Wille“ dargestellt haben. Trotzdem kann man Obelix’These „[…]Christliche Schlächter
haben mehr Menschen ermordet, als alle anderen zusammen[…]“ eigentlich nicht mit Gewißheit widerlegen…
Das bedeutet nicht, dass Christen blutrünstiger seien als andere, es liegt einfach daran, dass Christen
2000 Jahre Zeit hatten, Menschen umzubringen. Außerdem finde ich es immer etwas – nun ja – schwierig,
zu sagen: „Ja, es wurden ja nur soundsoviele Hexen umgebracht.“ Um sich ein Bild von der Lage zu machen,
müssen solche Zahlen relativ zur Gesamtbevölkerung gesehen werden. Im 15. Jhd. gab es im HRR zum Beispiel
gerade einmal knapp 6 Mio Menschen. Da ist es natürlich völlig unmöglich, so viele über die Klinge
springen zu lassen, wie das manche Diktatoren im 20. Jhd. getan haben. Absolute Opferzahlen sagen also
nichts aus. Aus heutiger Sicht sind 25000 hingerichtete Hexen im HRR nicht viel, aber bei der geringen
Bevölkerung war das schon eine Menge. Auch wurden ja viel viel mehr Hexen angeklagt, gefoltert und zu
anderem als dem Feuertod verurteilt (manche sicher auch freigesprochen). Wenn Sie alle Toten der Geschichte
im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sehen, dann kann Obelix’These wahr sein. Genau sagen kann ich es
allerdings nicht.
Diese Aufrechnerei… ist zum Kotzen. Ob nun Stalin soundsoviele mehr umgebracht hat als die Kirche hier
und da… was spielt das für eine Rolle? Fakt ist, dass auch die Kirche ihre Hände nicht in Unschuld
waschen kann. Wieviele Hexen nun verbrannt wurden, ist völlig egal. Und wenns „nur“ 10000 gewesen sind –
es war himmelschreiendes Unrecht und hat gegen DAS zentrale Gebot des Christentums verstoßen. Ebenso
die Preußenfahrten des Deutschen Ordens oder der „Kreuzzug“ gegen die Albigenser. Mord im Auftrag der
Kirche, ausgeführt zum Machterhalt bzw. Machtgewinn derselben. Nun ist das alles ja längst Vergangenheit
und Geschichte. Man kann akzeptieren, dass die Kirche damals „Mist gebaut“ hat. Eigentlich muss man es
realisieren, dass es so war. Aus damaliger Sicht war ja auch nichts davon Unrecht, ebensowenig wie die
ganzen Kriege, die christliche Herrscher ständig (auch gegen christliche Brüder) geführt haben. Daher
mag man es aus heutiger Sicht verurteilen. Was ich nicht verstehe und zum Brechen finde ist das negieren
dieser historischen Schuld der katholischen Kirche. Wieso können manche nicht zugeben, dass die Kirche
auch Fehler gemacht hat? Nur wenn man sich seiner Vergangenheit stellt und aus der Geschichte lernt, kann
man selbige Fehler in Zukunft vermeiden. Die frz. Revolutionäre haben ebenso „Mist gebaut“ und viele
ermordet. Aber wird etwa Mord weniger schlimm, weil andere (nicht-katholische) das auch (und in absoluten
Zahlen mehr) gemacht haben? Wird die Schuld der Kirche dadurch kleiner?
@ Christian Hüller Ja, wahrscheinlich könnten wir uns einigen… im Gegensatz zu manchen Politikern.
Mutter-/Vaterschaftsgeld in angemessener Höhe wäre sicher von Vorteil. Jedoch meine ich, dass Krippenplätze
allenfalls einen symbolischen Betrag kosten sollten, unabhängig vom Elterngeld. Das sind allerdings Detailfragen,
die wohl nicht so wichtig sind. Man (also die Eltern) sollten sich eben frei und ohne Wertung moralischer
Art und unabhängig vom finanziellen entscheiden können, ob sie ihr Kind in eine Krippe geben oder zu
Hause erziehen wollen. Irgendwie sind wir etwas vom Thema abgekommen, obwohl natürlich Krippenplätze
und Elterngeld auch was mit „Kind behalten oder nicht“ zu tun haben. Aber anscheinend sind wir uns ja
immerhin soweit einig, dass man alles dafür tun sollte, dass werdende Mütter sich für ihr Kind entscheiden.
Freut mich.
@ Lutheraner Manche hier raffen einfach nicht, dass Sprache, die sich innerhalb einiger Jahrtausende entwickelt,
nichts aber auch gar nichts mit Evolution im Sinne der „Evolutionstheorie“ mit Vererbung zu tun hat. Es
ist einzig eine gesellschaftliche Entwicklung derselben, oder haben sich die Menschen seit der Antike
nennenswert „evolutioniert“? Im Sinne der ET ist das eine lächerlich kurze Zeitspanne. Der Wortschatz
oder die Grammatik sind NICHT Evolutionsbedingt sondern gelernt.
@ Christian Hüller Sie schrieben: Und eben kein einseitiges Setzen auf „Krippenplätze“, weil dies wiederum
nur einem bestimmtem Frauen- und Familienbild entgegenkommen würden. Nun, wer redet denn von einem EINSEITIGEN
Setzen auf Krippenplätze? Selbst wenn die Regierung ihre Vorstellungen hierzu umsetzt, gibr es ja immer
noch keine Krippenplätze „für alle“. Es soll ein Angebot sein für Frauen, die das wollen. Nicht mehr
und nicht weniger. Wenn sich eine Familie dafür entscheidet, dass die Mutter sich um die Kinder kümmert –
ok, kann sie machen. Will sie das allerdings nicht, dann ist es im Moment schwierig, einen Krippenplatz
zu bekommen. Und das sollte eben verändert werden. Könnten Sie bitte in aller gebotenen Kürze das Muttergeld
mal definieren, welches Sie meinen?! Ich befürchte, da gibt es mehrere Definitionen. Bevor ich auf „ihres“
eingehe, hätte ich gerne gewußt, welcher Definition sie anhängen. Sonst reden wir aneinander vorbei.
Danke.
@ Christian Hüller Das „komische“ an unserer Diskussion ist, dass wir eigentlich darin übereinstimmen,
dass Abtreibungen nicht gut sind, aber aus unterschiedlichen Gründen. Sie sind „auf der Seite“ des ungeborerenen
Kindes, ich auf der der Mütter, die sich nach einer Abtreibung meist nicht wirklich gut fühlen. Dennoch
bin ich nicht dafür, Abtreibungen kategorisch zu verbieten. Auch wenn vernünftige (medizinische, psychische)
Indikatoren heute nur eine winzige Minderheit ausmachen, so gibt es sie doch. Sie schrieben: Es geht zunächst
einmal darum, dass in jedem Fall die katholischen Kinder zumindest ansatzweise auch katholisch erzogen
werden. Wenns ihnen nur um die sowieso schon katholischen Eltern und deren Kinder geht, dann mag ihre
Methode fruchten, ok. Nur – wieviele sind denn das anteilsmäßig? Und da würde sich ja nichts ändern
müssen, denn wer heute katholisch ist, und das nicht nur auf dem Papier, der treibt auch nicht ab. Und
mein Ansatz zum Handeln ist ein völlig anderer als ihrer. Ihrer dauert ja mindestens 20 Jahre für die
erste Generation und würde ganz sicher nicht bei allzuvielen fruchten. Mein Ansatz wäre viel schneller
zu realisieren und ist unabhängig davon, was jemad glaubt oder nicht. Wenn sie ehrlich sind müssen Sie
zugeben, dass ihre Methode nur wenige erreicht. Mich z.B. würden Sie nicht erreichen, ebensowenig meine
Kinder oder die meiner meisten Bekannten, da die meisten derer „Ungläubige“ sind. Da würden nur bessere
Bedingungen für Kinder und Mütter helfen.
Noch eines, Chr. Hüller Sie schrieben:„Ich selbst bin jedenfalls, kurz gesagt, der Meinung, das Moralerziehung
kein vergebliches Unterfangen ist. Sie werden lachen: Das sehe ich genauso. Nur besteht da eben das Problem,
welches sie im nächsten Satz benennen: Aber dazu muss man eben auch bereit sein, eine -allgemeinverbindliche-
Moral überhaupt erst einmal anzuerkennen.“ Eine allgemeinverbindliche Moral meiner Meinung nach ist nur
auf dem untersten Level möglich, quasi zum Teil nach den 10 oder auch anderen biblischen Geboten, wie
z.B.: Du sollst… … nicht töten (schon das wird bei Abtreibungen schwierig – was ist Leben? Was Töten?).
… nicht stehlen. … nicht Ehebrechen (da fängts aber schon an schwammig zu werden – denn was ist ein
Ehebruch?) … nicht Lügen. … deinen Nächsten lieben. (hier auch Kant) Was die 10 Gebote angeht ist
hier aber schon alles gesagt, was man als allgemeinverbindliche Moral daraus entnehmen könnte. Eine allgemeine
Moral kann sich im Grunde nur auf auch logisch herleitbare Motive stützen. Alles, was nur aus dem Glauben
an irgendeinen Gott abzuleiten ist, kann man nicht als allgemeingültig hinstellen. Das nehmen Anders-
oder Ungläubige sonst nicht an – wieso sollten sie auch? Eigentlich ist der kategorische Imperativ Kants
das einzige moralische „Gesetz“ welches wir brauchen. Aber alleine das „anzuerziehen“ ist verdammt schwer –
ich weiss wovon ich spreche, ich war Lehrer an einer Schule für Erziehungshilfe (Verhaltensauffällige).
Nicht unmöglich, aber ein langer Weg. Leider.
Eine Bibelstelle, super! Missionsbefehl der Bibel als Lösung – tja, sieht man ja in Deutschland und anderen
westlichen Nationen, wieviel das bringt. Es waren ja mal so gut wie alle in Europa katholisch. Dann protestantisch
und katholisch, jetzt protestantisch, katholisch und konfessionslos… naja, der Erfolg von Missionierung
hängt halt vor allem davon ab, ob der Missionar ein Mensch ist, dem man nacheifern möchte. Aber wer
eben keinerlei Taten folgen lässt sondern NUR mit Bibelsprüchen kommt – tja, wer folgt dem schon nach?
„Liebe auch deine Feinde!“ oder „Richte nicht…!“ sind eben nur leere Formeln für viele Christen. In
Deutschland kann man sich mittlerweile zum Glück ja entscheiden, ob man an Gott glauben möchte oder
nicht. Dass es immer weniger tun, sollte ihnen schon zu denken geben. Könnte es wohl sein, dass der gelebte
Glaube keine Anziehende Wirkung auf „Ungläubige“ mehr hat, weil die „Diener Gottes“ hauptsächlich labern
statt zu handeln? So wie sie es tun, wenn man sie nach konkreten Vorschlägen fragt. Und das Sünde-Geschrei
(bei Abtreibungen) hilft nun wirklich niemandem weiter. Haupttenor bei Christen hier in diesem Forum ist
„DAGEGEN“, egal um was es geht. Aber konkrete Schritte, die etwas ändern würden, kann keiner sagen,
allerhöchstens: Die Gesetze müssen geändert werden. Verbieten müsste man dies und jenes. Damit überzeugt
man aber kaum jemanden.
@ Christian Hüller Mag peinlich sein wenn ich das nicht weiss. Aber so ist es. Sagen sie mal was konkretes.
Erstens zum Thema Beeinflussung. Zweitens zum Thema: Abtreibungen eindämmen.
Tja… Was sind das nur für Eltern, wie sieht der Alltag, das Leben eines Kindes bei Menschen aus, die
seine Existenz als Schadensfall betrachten und deswegen Prozesse führen? Das ist zwar nicht die feine
englische Art aber für mich verständlich. Erst wollte sie um Schaden an sich zu vermeiden die Schwangerschaft
abbrechen, dann wurde es ihr verboten. Dann ist sie für den Rest ihres Lebens blind und man sagt ihr:
Tja, pech gehabt eben. Dass sie sich und das / die Kinder versorgen muss, sieht keiner. Und das kostet
wenn man blind ist, Geld, denn sie braucht sicher Unterstützung durch Haushaltshilfen, Erzieher, etc.
Da Geld einzufordern ist nur gerechtfertigt. Und mal so gesehen: Wenn die Mutter das Kind nicht will,
was soll dann da für ein heil draus entstehen für das Kind, wenn man die Mutter zwingt es zu bekommen?
Liebe kann man nicht per Gesetz erzwingen.
@ St. aus dem T. Die Frau ist genau das Gegenmodell der hl. Maria Goretti, die sogar den Tod für ihr
ungeborenes Kind auf sich genommen hat. Ok, Einverstanden. Sie ist keine Heilige. Aber wer ist das schon?
Und wie sie den juristischen Sachverhalt nun nennen ist eigentlich egal (sie haben Recht, es heisst Notstand).
Jedenfalls kann man von niemandem verlangen, in Kauf zu nehmen, dass man bleibende, schwerwiegende Schäden
bahält. Und zu der Klage: Davon ausgehend, dass diese nun blinde Frau sicher Hilfe braucht bei der Erziehung
ihrer Kinder (und die kostet viel Geld), muss sie jedes Mittel nutzen. Für das Kind sicher nicht schön,
aber keine finanzielle Absicherung wäre auch nicht schön.
@ Dr. Heger Haben sie den Fall sich mal genauer angeschaut? Das ist einer der wenigen Fälle von Abtreibungen,
bei dem es eine medizinisch zwingende Indikation gab. Es war sehr sicher, dass die Frau beim Austragen
des Kindes bleibende Schäden behält. Darum geht es bei dem Urteil gegen Polen. Nehmen sie es als Notwehr,
wenn sie Abtreibungen als Mord ansehen: Normalerweise ist es Mord, wenn sie einen anderen Menschen töten.
Will der Andere Sie hingegen schädigen, dann dürfen Sie sich wehren. Und wenn die einzige Möglichkeit
sich sellbst zu schützen darin besteht, den anderen zu töten, dann dürfen Sie auch das tun. Nennt sich
dann Notwehr. Und ist auch legitim.
@ Christian Hüller Vergleichen Sie mich ruhig mit Hitler, wenns ihnen Freude macht. Das machen manche
Leute gerne, wenn sie keine Argumente haben. „Faschist!“ oder „Kommunist!“ schreien hilft, um abzulenken.
Fürs nächste mal würd ich hier am besten rufen „Satanist!“ und vielleicht noch eine Passage von Alistair
Crowley oder A.S. LaVey zitieren, die wahrscheinlich auch beide irgendwas zur Moral geschrieben haben.
Blöderweise hilft auch der Hitler-Vergleich hier nicht weiter. Ich fragte sie, WIE sie denn die Menschen
irgendwie ändern wollen in Richtung katholische(?) Moral und sie kommen mit einem Hitler-Zitat, um mich
zu – ja was? – vielleicht zu diskreditieren und damit ich aus der Haut fahre und auf ein ebensolches Niveau
herabsinke, damit sie es einfacher haben und keine konkreten Vorschläge machen müssen? Keine Ahnung,
könnte sein. Bißchen peinlich, finden Sie nicht? Ich hab heute allerdings meinen sozialen Tag und verzeihe
ihnen grossmütig. Denn ich würde wieklich gerne wissen, WIE sie denn die Menschen ändern wöllen und
was Sie in Bezug auf die Abtreibungsproblematik machen (würden). Aber bitte kommen Sie jetzt nicht wieder
mit „verbieten!“ oder ähnlichem, sondern mit etwas konkretem und umsetzbarem. Etwas, das wir JETZT tun
können, was auch funtionieren kann, bevor Gesetze geändert werden (denn da beisst sich die Katze in
den Schwanz: Sie können die Gesetze nicht ändern, bevor sie die Menschen geändert haben, damit diese
die Gesetze ändern wollen).
@ Christian Hüller Dennoch ist ihre Position wohl die: der Mensch ist halt so, also lassen wir ihn SO,
WIE er ist – und überlegen uns NUR, wie wir die Folgen seines Handelns am Besten auffangen und sein Verhalten
zu halbwegs akzeptablen Ergebnissen führen können. Diese Position ist, mit Verlaub, das Ende von Sitte
und Religion: diese werden bei Ihnen durch Sozialpolitik ersetzt. Das Problem besteht nicht darin, was
ICH denke, sondern wie es ist. Verraten Sie mir doch mal bitte ihr Geheimrezept, wie sie die Menschen
grundlegend ändern wollen. An Änderungen der menschlichen Natur sind schon ganz andere mit ganz anderen
Möglichkeiten gescheitert.
Linksextremismus und Migrationshintergrund? Ganz ehrlich: Ich steh grad etwas auf dem Schlauch. Zwar haben
sie durchaus Recht, wenn sie sagen, dass wir sowohl linksextreme Gewalttäter sowie auch Jugendgangs mit
Migrationshintergrund haben, aber das zu verknüpfen? Linksextrem bedeutet, dass man einen politischen
Hintergedanken hat. Das kann man bei den „Albaner-/ Türken-Gangs“ (btw. es gibt auch dementsprechende
deutsche „Gangs“) bei uns nicht behaupten. Die wollen nur Stress machen und sich auch mal groß fühlen,
indem sie andere Erniedrigen. Mit Politik hat das GAR NIX zu tun. Wie Hooligans auch. Prügeln um des
Prügelns willen. Einfach so „zum Spaß“.
@ Cristian Hüller Die Ehe ist ein Sakrament. Ja, schön. Ist aber genauso relevant für Frauen, die eine
Abtreibung in Erwägung ziehen, wie etwa für Steak-Liebhaber, dass Kühe in Indien helig sind. Also gar
nicht. Wenn alle Menschen so und so denken würden, dann wär alles gut. Erinnert mich ein wenig an die
Kommunisten, deren Grundidee auch nicht schlecht war, sich aber aufgrund der Natur der Menschen nicht
realisieren liess. Doch auf die Idee, dass ihr Konzept falsch sein könnte, kamen sie nicht, sondern der
Mensch schien „falsch“ zu sein und sollte dahingehend „umerzogen“ werden, dass er in das Konzept passt.
Hat bei den Kommunisten nicht funktioniert, wird hierbei auch nicht funktionieren, obwohl beide Grundideen
gut sind. Wer das Sakrament in Frage stellt […] verursacht eine Krise nach der anderen, unter anderem
eben auch die schwierige Lage „Alleinerziehender“. Nochmal langsam zum Mitschreiben: Es ist Realität,
daß Sex ausserhalb der Ehe stattfindet, bei, na, ich würde sagen, min. 90% der Menschen in Deutschland.
Dieser Realität muss man sich stellen. Noch schnell eine logische Begründung: Früher hat die Enthaltsamkeit
wirtschaftlichen Sinn gemacht, da eine alleinstehende Mutter sich und ihr Kind nicht ernähren konnte.
Heute hingegen kann die Gesellschaft es sich locker leisten, Mütter und Kinder zu finanzieren, die nicht
selbst für sich sorgen können. Und es aus „moralischen Gründen“ zu unterlassen, für diese Kinder zu
sorgen – das ist unmoralisch.
@ Dr. Heger Wenn man diese Frage, ob „leider“ oder „zum Glück“, schon nicht auf der moralischen Ebene
beantworten will Diese Frage lässt sich global und pauschal auch nicht beantworten. Wer sagt „Früher
war alles besser!“ liegt genauso falsch wie derjenige, der sagt „Früher war alles schlechter“. Heute
gibt es viele Dinge, die besser sind als vor 40 Jahren, es gibt aber auch viele, die schlechter sind.
Aber um das aufzudröseln brauchte man deutlich mehr als 1500 Zeichen. Und eines pauschalen Urteils enthalte
ich mich sowieso. Die Zeiten heute sind vor allen Dingen anders als vor 40 Jahren, ob nun besser oder
schlechter muss jeder für sich selber entscheiden. Aber wie schon gesagt: Zu jammern über das verlorene
„Früher“ hilft uns überhaupt nicht weiter, wenn wir heutige Probleme lösen wollen. Und es ist auch
unerheblich, ob ich eine andere Meinung zu unserer heutigen Gesellschaft habe als Sie. Wenn wir beide
wollen, dass Abtreibungen sich verringern oder – am besten – ganz aufhören, dann müssen wir die jetzige
Gesellschaft als gegeben hinnehmen und damit arbeiten. Wenn sie eine junge Frau zum Behalten ihres Kindes
bewegen wollen, wird der Satz: „Du begehst eine schwerwiegende Sünde wenn…“ definitiv nichts bewirken.
Wenn Sie hingegen sagen könnten: „Du wirst mit deinen Problemen nicht alleingelassen, du bist finanziell
abgesichert und kannst arbeiten gehen etc!“ dann würde sie sich mit grösserer Wahrscheinlichkeit FÜR
das Kind entscheiden. MfG
@ Christian Hüller Ja, in der Tat, ich sehe das Hauptproblem bei jungen, potentiell alleinerziehenden
Frauen. Moral: Sie wollen darauf hinaus, dass es unmoralisch ist, überhaupt allein erziehend zu sein,
da Sex und Kinder in die Ehe gehören, oder? Leider (oder zum Glück – kommt immer auf den Standpunkt
an) ist die Gesellschaft heute aber anders als vor 40 oder mehr Jahren. Mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger
bewegt sich nichts in Punkto Abtreibungen. Man kann der Meinung sein, dass GV nur in eine Ehe gehört.
Damit lösen sich aber die Probleme nicht, die wir haben. Wenn sich die Menschen an ihre Moral halten
würden – und WICHTIG: zufrieden wären damit – dann wäre alles gut. Aber die Menschen waren und sind
augenscheinlich nicht zufrieden damit und die Moral hat sich geändert. Das ist meiner Meinung nach ein
Fakt, den wir akzeptieren müssen, um auf die jetzige Situation reagieren zu können. Und nebenbei: Ich
habe das Problem nicht aufs finanzielle reduziert, obwohl ich der Meinung bin, dass das der Hauptteil
ist. Arbeiten zu gehen hat nur zum Teil mit dem finanziellen zu tun. Es geht auch darum, einen eigenständigen
Platz in der Gesellschaft zu haben und unabhängig zu sein. Auch darum, von der Gesellschaft akzeptiert
zu werden. Und letztlich auch darum, nicht allein auf die Mutterrolle reduziert zu sein. Finde ich verständlich.
Ich selber habe auch nicht das Verlangen, mich 6 Jahre lang rund um die Uhr um ein Kind zu kümmern und
sonst nichts.
Armut und Kinder Die Bedingungen sind doch in Wirklichkeit schon so gut, dass niemand in Deutschland abtreiben
müsste – machen Sie sich und uns nichts vor. Das ist so ein Argument was immer wieder kommt, wenns um
Armut in den reichen Industrieländern geht. Natürlich gehts jedem in Deutschland verglichen mit einem
Drittweltland undglaublich gut – selbst Hartz4-Empfängern. Nur können sie das so nicht vergleichen.
Der Arme in Deutschland vergleicht sich ja nicht mit dem Armen in Nigeria – sondern mit seinen Nachbarn
und Freunden und seiner unmittelbaren Umgebung. Armut ist auch ein Gefühl. Wenn man sich die Menschen
im Mittelalter anschaut, dann müsste man vom heutigen Standpunkt sagen: die waren ALLE arm. Auch der
Ritter zum Beispiel. Nur sahen sie das natürlich nicht so, denn Armut ist immer im Vergleich mit den
anderen Menschen in der Umgebung zu sehen. Auch ist Armut nicht allein finanziell zu betrachten. Es ist
sicher vorteilhaft für die Entscheidung, Mutter zu werden, wenn man sich ums Geld keine großen Gedanken
machen muss – jedoch gehört es auch zur Armut, sich selber nicht frei entfalten zu können, etwa indem
man arbeiten geht oder eine Ausbildung absolviert. Jahrelang die alleinige Aufgabe zu haben, sich um das
Kind zu kümmern, ist auf Dauer zu wenig. Gerade wenn Frau alleinerziehend ist. Also müssen auch Kindertagesstätten
her, um den Frauen auch eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Nichts ist befriedigender,
als dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen.
@ Nachtlaterne Wie ich schon sagte: Dass das Verbot der Abtreibung wiedereingeführt wird, ist eine Utopie.
Daher muss etwas anderes getan werden. Über die Legalität der Abtreibung zu jammern BRINGT NICHTS Egal,
wie Sie rumhüpfen und zetern oder mit dem Fuss aufstampfen oder wie lang sie die Luft anhalten oder sich
heulend auf den Boden schmeissen und „ich will aber!“ schreien – Deutschland wird die Abtreibung nie mehr
illlegalisieren. Daher MÜSSEN Sie, wenn sie etwas ändern wollen, die Ursachen bekämpfen. Anders geht
es nicht. Und übrigens: Es bringt auch nichts, zu sagen, dass Gott dagegen ist oder es in der Bibel steht
oder der Papst es angeprangert hat. Das interessiert die meisten Leute einen feuchten Kehricht. Wir leben
im hier und jetzt und es ist einfach albern, vom „Leben nach dem Tod“ im Paradies zu reden, wenn einem
Hartz4 droht. Verbessern sie die Bedingungen auf Erden und sie werden sehen, dass deutlich weniger Frauen
abtreiben. Wenn man wirklich will, dass Abtreibungen nicht stattfinden, dann muss man die Mütter überzeugen
anhand von „guten Taten“ und nicht mit irgendwelchen Reden – denn davon werden sie nicht satt (bzw. bekommen
nicht mehr Geld). Gute Taten im Sinne von Politik die sich um ihre Bedürfnisse kümmert – Kinderkrippen,
Kindergeld, Kostenlose Ausbildung der Kinder etc. MfG
Wie üblich… :O( Wie üblich reden jetzt die selbsternannten Lebensschützer wieder mal übers Seelenheil
und betreiben Haarspalterei über Begrifflichkeiten. Wie man die Abtreibung nun nennt ist eigentlich völlig
Wurscht. Jeder WEIß, dass sie, auch wenn sie SchwangerschaftsUNTERBRECHUNG genannt wird, nicht fortsetzbar
ist. Das ist eine HASENDISKUSSION. Seelenheil mag ja (für manche) wichtig sein, aber es ist bei Menschen
halt folgendermaßen: Erst das Fressen, dann die Moral. Realisieren Sie das mal und fangen dann an, das
„Fressen“ zu verbessern, d.h. Frauen, die Kinder bekommen, zu unterstützen, statt immer nach dem Gesetzgeber
zu schreien. Ein erneutes Verbot von Abtreibungen ist nicht in Sicht und wird es auch in Deutschland nicht
mehr sein. Akzeptieren Sie das und stellen Sie sich der Realität. Wenn es ihnen wirklich um das ungeborene
Leben geht, dann sollten Sie [die für Sie zweitbeste Lösung wählen und] alles tun, um die Bedingungen
für die jungen Mütter verbessern, damit diese erst gar keinen Grund sehen, ihre Schwangerschaft abzubrechen.
Nur so wird die Zahl der Abtreibungen sinken – und das ist ja Ihr Ziel, oder etwa nicht? Und ich würde
mich hüten, jemanden pauschal zu verurteilen ob der Gründe, warum sie abgetrieben hat. Die subjektiven
Gründe / Ängste können sehr real und schwerwiegend sein und wie mein Vorredner bereits sagte: Keine
Frau treibt „einfach so“ ab. Also: relisierbare Vorschläge?
Drittweltland? Ich habe diesen Artikel eigentlich nur wegen des kurzen Ausschnitts gelesen, der auf der
Hauptseite stand:„Ist Deutschland ein Drittweltland? Fast alle vorgeburtlichen Kindertötungen werden
dort mit angeblichen sozialen Schwierigkeiten der Mutter begründet.“ Dummerweise kam dann nichts mehr
über dieses, sondern nur das ständige Gejammer, wie schlimm das alles doch ist und dass es soundsoviele
Abbrüche gab und und und. Der obige Ausschnitt suggeriert dass es um die sozialen Indikationen an sich
(also: Geldmangel, sozialer Abstieg) geht. Kein Wort davon. Schade. Denn um Abtreibungen wirksam einzudämmen
gälte es, die Ursachen des Wunsches nach selbigen zu beheben. Aber auszusprechen, wie man es besser machen
kann geht ja auch nicht, denn es widerspricht (mal wieder) einigen „Dogmen“ der Leserschaft/Redaktion:
Um (gerade) junge Mütter von der Abtreibung abzuhalten gäbe es mehrere Möglichkeiten: 1) Möglichkeiten
zur kostenlosen oder günstigen Ganztages-Kinderbetreuung schaffen (Kinderkrippen), damit die Mütter
ihre Ausbildung fertigmachen oder ins Berufsleben einsteigen oder im selbigen bleiben können, ohne Angst
vor Abhängigkeit von einem Mann oder dem Staat (und Hartz IV 4ever ist kein Traum!). 2) Einführung eines
Mutter-Gehaltes mit Anrechnung auf die Rente. Gerade Alleinerziehende Mütter sind doppelt gestraft: Erst
eine arme Jugend (Kind, kein Job, kein Geld), dann ein armes Alter (kleine Rente). Tolle Aussichten. Um
Abtreibungen zu verhindern –-> Ursachen bekämpfen!!!!!
@ Ananias Warum kann das Christentum nicht einfach zu seiner Geschichte stehen? Ja, das verstehe ich auch
nicht. Einen Fehler zuzugeben hat noch niemandem geschadet. Im Gegenteil, nur wenn man sich kritisch mit
der eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, entwickelt man sich weiter. Aber vielleicht wollen manche
sich gar nicht weiterentwickeln. Ich finds vor allem witzig, dass oft sektiererische Abspalter von der
kath.-Kirche die Kreuzzüge verteidigen. Wenn solche Leute im Mittelalter gelebt hätten, wären die vielleicht
selber Ziel eines solchen geworden (siehe Albigenser-, Waldenser-Kreuzzug).
@ Guntram Jaja, die armen Kinderlein, allein und verlassen im „Darkroom“. Langsam wirds wirklich lächerlich…
diese Darkroom-Vorwürfe immer. Niemand würde die Existenz von Swingerclubs, Sexparties etc gegen den
Heterosexualismus einsetzen. Ebenso, wie nur wenige Heteros solche Veranstaltungen besuchen ist es auch
bei Homos. Das immer als Argument herzunehmen zeigt, dass ernsthafte Argumente fehlen.
Genauer Termin Leute, die irgendwie den genauen Termin des Weltuntergangs ausgerechnet zu haben meinen,
machen sich immer nur lächerlich. Hier mal eine LISTE fischinger.alien.de/weltuntergang.html einiger
Termine des Endes. Lächerlich, wie gesagt.
@ D. Stöhr Mir ist es ein Rätsel, wie Tradis und Sedis das begründen könnnen, dass der jetzige Papst
kein „echter“ Papst ist. Sonst kommen sie bei jeder Entscheidung des Lehramtes mit der beseeltheit desselben
vom heiligen Geist und dann wiederum behaupten sie, dass das VII sich geirrt hat… Klingt für mich mehr
als seltsam. Entweder, die Intitution Kirche ist vom heiligen Geist inspiriert – oder eben nicht. Aber
zu sagen: „Wenn die Kirche Dinge entscheidet, die in mein Weltbild passen, dann ist sie vom HG beseelt.
Wenn sie etwas entscheidet, das mir nicht passt, dann nicht.“ find ich wirklich seltsam.
@ D. Stöhr a) ist eine frei gewählte Rebellion gegen die Gebote Gottes; b) wird von vielen -vermutlich-
erst nach permanenter Gehirnwäsche durch antichristlich eingestellte Personen, insbesondere aus der V2-Sekte,
vollzogen; c) kann erst dann begründet werden, wenn der vermeintlich „Homosexuelle“ sich von Gott völlig
getrennt hat; d) muß bei schweren Fällen psychiatrisch behandelt werden. zu a) Mit anderen Worten, Heterosexualität
ist eine freiwillige Hinwendung zu Gott?! Könnten Sie sich vorstellen, mit einem Mann ins Bett zugehen?
Rein hypotetisch? Nein? Es ekelt Sie an? Dann ist die sexuelle Affinität auch nicht „frei wählbar“,
sondern wird von irgendetwas bestimmt. zu b) hm, vor 50 Jahren gabs noch gar keine VII-„Sekte“. Aber Schwule
schon. Irgendwas stimmt da nicht… zu c) begründet? Nun, was die Begründung von HS ist weiss bisher
niemand sicher. zu d) tja, was soll man dazu sagen? Therapiert weden sollte der, der sich nicht wohlfühlt
in seiner Haut. Niemand sonst. Therapie gegen den Willen funktioniert nur auf Basis einer Gehirnwäsche.
Also mit Zwang. Und das ist nicht gut.
@ Methusalix und Perter Pan @ Peter Pan Wenn sie sagen: „Ich weiss nicht, ob Gott existiert!“ sage ich:
„Ich weiss nicht, ob Gott existiert und es spielt auch keine Rolle!“ (Quiz: Wer findet den Fachbegriff?
) Denn das ist es was wir täglich erleben. Dei einzige Weise, auf die ein Gott uns beeinflusst, ist
durch die Taten seiner Anhänger. Btw. Ich war auch mal gläubig. Aber man entwickelt sich ja weiter.
@ Methusalix Sie haben Recht, wie ich meine. Ein Wesen, von dem seine Erfinder und/oder Anhänger angeben,
dass er die unendliche Liebe sei und zudem noch allmächtig sei, kann doch unmöglich auf irgendwelches
Geschreibsel oder irgendwelche Rituale Wert legen. Noch zusätzlich wird behauptet, dass es ein Fegefeuer
und eine Hölle gäbe, in der Sünder gequält werden- manche sogar ewig. Von wem denn bitte? Vom „lieben“
Gott? Und zu welchem Zweck? Ob nun HS eine Krankheit, eine vererbte Veranlagung oder eine in der Kindheit
erworbene Vorliebe ist – der Homosexuelle kann in keinem der Fälle etwas dafür. Eine Freie Entscheidung
ist es jedenfalls nicht. ICH könnte mich jedenfalls nicht für Männer als Partner entscheiden. Allein
der Gedanke… Bin eben ne 100%ige Hete Genauso (nur anders ) ist es bei den 2 Schwulen die ich kenne.
Denen ist das Verlangen nach einer Frau völlig fremd und der Gedanke daran Jedenfalls kann ein unendlich
gütiges Wesen wohl niemanden dafür hassen, dass er glücklich und erfüllt lebten möchte. Oder ist
selbstkasteiung ein selbstzweck?
@ Ulrich Kreuzzüge waren nach damaliger Wertvorstellung das einzig richtige denn es galt, christliche
Stätten und Länder zu verteidigen. „Verteidigen“ find ich in dem Zusammenhang ganz lustig… HAHAHA.
Ist ein Verteidigungskrieg nicht was einigermaßen akutes? Jerusalem und die Länder drumrum waren am
Anfang der Kreuzzüge schon über 400! Jahre lang in muslimischer Hand. Von „Verteidigung“ kann KEINE
REDE sein. Ich will den Kreuzfahrern gar nicht ihre guten Absichten absprechen, aber objektiv betrachtet
wars Unrecht. Und vor allem hätte der Papst und die Fürsten nach dem ersten Massaker in Jerusalem 1099
von weiteren absehen müssen.
@ D. Stöhr Das würde keineswegs zur Sintflut passen. Dass viele Zwischenarten fehlen ist in der Tat
seltsam. Wird noch zu klären sein. Aber bei einer Sintflu müssten unendlich viele Kadaver (Fossilien)
auf einmal in bestimmten Schichten liegen. Alle tot. Auf einmal. Und das vor ein paar lumpigen Tausen
Jahren. Da müsste mehr übrig sein. Aber weder finden wir massenhaft zur selben Zeit verendete Tiere,
noch Menschen oder deren Siedlungen. Bei einer Sintflut, die ja global gewesen wäre, müsste es eine
Schicht geben, in der unendlich viel liegt, und dann danach gaaanz lange fast gar nix. Denn die Tiere
hätten sich dann ja erst wieder vermehren müssen. Noch was Grundsätzliches zur Wissenschaft: Die Wissenschaft
ist nicht in der Lage, anzunehmen, dass Gott dies oder jenes bewerkstelligt hat. Denn: Ab welcher Stufe
von Problemen schmeisst man denn da den Kram hin und sagt „Es war halt ein Akt der Schöpfung.“? Wo hört
man auf zu forschen? Das geht nicht. Es ist nicht so, dass alle Wissenschaftler Atheisten sind. Aber auch
die gläubigen unter ihnen wissen, dass die Erklärung „Gott wars!“ nicht greift. Wer zieht die Grenze,
ab der „Gott es war?“
@ D. Stöhr Nun, die Wissenschaft kann natürlich Irrtümern und Glaubenssätzen anhängen – sind schliesslich
auch nur Menschen die Wissenschaftler. ABER: Sollte ein Biologe oder so irgendwie die ET widerlegen, so
wäre ihm Ruhm und Anerkennung sicher. Er würde in die Geschichte eingehen. Bei Einsteins Theorie, dass
das Licht von grossen Massen abgelenkt wurde, hat es die Wissenschaft auch irgendwann akzeptiert, dass
es so ist. Also hat man sich dem geöffnet. Die ET ist mittlerweile wirklich ALT (von Darwin bis heute –
mehr als 150 Jahre). Anfangs haben sie nur wenige geglaubt. Trotzdem hat sie sich durchgesetzt. Warum?
Weil die Belege erdrückend waren und sind. Meinen sie nicht, dass 150+ Jahre genug sind, um die ET zu
Widerlegen wenn es denn ginge?
@ rolf34 „Das ist in keinster Weise seriös und als Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu nutzen.“
Zitat Daniel Stöhr: „Bitte um Begründung.“ Würd mich auch ineressieren!
@ Stimme Im Krieg waren die Muslime ebenso brutal wie die Christen, stimmt. Aber eben nicht im Frieden.
Oder können Sie mir einen einzigen christlichen europäischen Staat (im Mittelalter) nennen, der Muslime
(bzw Moscheen) toleriert hätte? Die einzige Ausnahme bildete da Sizilien. Das aber auch nur aus den beim
letzten Post genannten Gründen. Und auch dort nicht für lange Zeit. Und evtl die Kreuzfahrerstaaten
(aber dort konnten sie ja nicht wiesie wollten – gesamte Bevölkerung muslimisch). Lesen Sie die Augenzeugenberichte
der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer 1099 oder die Berichte über die Plünderung von Byzanz
(einer christlichen Stadt) durch die Kreuzfahrer des Vierten Kreuzzuges. Krieg war auf beiden Seiten überaus
brutal. Ob sich die Eroberer nun Christen nannten oder Muslime spielte keine Rolle. Massaker unter der
Bevölkerung richteten beide Seiten an. Habe mal kurz überflogen, was in dem Link von Ihnen steht. Und
auch einfach mal so auf der Seite gestöbert. Wenn man den Rest der Artikel mal so kurz anliesst, weiss
man schon, mit was für Leuten man es da zu tun hat. Alle, die anders sind, sind Satanisten, Ketzer, Dämonenpaktierer –
selbst jegliche Musik wird als schädlich verdammt, Demokratie abgelehnt, etc. Etliche Beiträge nicht
konform gehender User sind von der Moderation editiert (zensiert), die User gesperrt. Wer sich keiner
Kritik stellt, ist es nicht Wert, gelesen zu werden, sorry. Und ich glaub auch kaum, dass solche Leute
einigermassen Objektiv sind.
@ virOblationis: Christliche Provinzen des oströmischen Reiches […] wurden überfallen und besetzt
(7. – 8. Jh). Hm, naja, bei Sizilien kann man von „Besetzung“ nicht reden. Der oströmische (byzantinische)
Kaiser hatte versucht, einen seiner Generäle verhaften zu lassen, woraufhin dieser einen Aufstand auf
Sizilien anzettelte und, um die Herrschaft zu behalten, die Araber unter Asad ibn al-Furat zu Hilfe rief
und ihnen Sizilien als tributpflichtige Provinz anbot, unter der Bedingung, dass er (also der General)
Statthalter blieb. Auf Sizilien kann also von Besatzung keine Rede sein. […]und christliche Staaten
wie das Westgotenreich wurden überfallen und besetzt (7. – 8. Jh). Bald danach begann die Terrorherrschaft.
Es ist natürlich nicht zu bestreiten, dass die Omaijaden zuerst das Gebiet in Südspanien eroberten.
Doch wie schon gesagt: Von Terrorherrschaft kann gar keine Rede sein. Für damalige Verhältnisse gingen
sie erstaunlich zivilisiert mit Andersgläubigen um. Dass die Araber Sklaven hielten ist auch klar – dass
sie sie zum Teil von Christen kauften weniger. Genua und Venedig verdienten gut an christlichen Sklaven,
die sie nach Ägypten verkauften. Ebenso, wie man im christlichen Europa Sklave (Leibeigener, Unfreier)
werden konnte – z.B. wenn man seine Steuern nicht zahlen konnte – konnte das auch in muslimischen Ländern
passieren. Davon waren Christen und Juden natürlich nicht ausgenommen. Die Muslime selber aber auch nicht.
@ Guntram Europa und seine Bürger scheinen die Bedrängnisse vergessen zu haben: Das wüten der mohammedanischen
Hunde in Spanien, bis Karl Martell dem Treiben ein Ende setzte Da kann ich ja nur lachen. Als Cordoba
noch Hauptstadt des islamische Kalifats Al-Andalus war, blühte die Kultur dort auf. Auch Christen und
Juden konnten dort unbehelligt leben. Bis die Reconquista dem ein Ende machte. Danach konnten nur noch
Christen dort frei leben. Ist ähnlich wie in Sizilien. Solange es Islamisches Emirat war, wurden dort
die fortschrittlichsten Bewässerungen, auch Universitäten gebaut. In einem haben sie Recht: Christen
mussten eine spezielle Abgabe zahlen. Aber das war immer noch „netter“ als Moslems in Christlichen Ländern
behandelt wurden. Ansonsten durften Christen in den genannten islamischen Emiraten frei ihren Glauben
praktizieren. Das Wüten der Christlichen Hunde… setzte dem ein blutiges Ende. So wäre es richtig.
Das muss man einfach akzeptieren: Bis ins Spätmittelalter waren Islamische Länder an Kultur, Recht und
Wissen den christlichen deutlich überlegen. Erst mit der Aufklärung hat sich das geändert. Deshalb
trete ich auch NICHT FÜR den Islam heute ein. Aber im MA waren die Christen „die Hunde“ und nicht die
Muslime.
@ D. Stöhr Aber ich halte sie für extrem schwer zu glauben. Und einfacher zu „glauben“ ist: „Alle Ergebnisse
ser gesamten Erdwissenschaften (also Paläontologen, Archäologen, Geowissenschaften etc.) sind falsch,
die Erde ist 6000 Jahre alt und von Gott in ihrer heutigen Form mitsamt allen Arten erschaffen worden.“
??? Naja… jedenfalls nicht für mich. Und eben auch nicht für die meisten Menschen in Deutschland und
den aufgeklärten Ländern. Und hier so zu tun -wie es üblich ist- als sei das auch noch bewiesen, das
ist einfach unseriös. Wenn sie sich meine bisherigen Posts zu diesem Thema duchlesen, werden sie feststellen,
dass ich keineswegs behaupte, die ET sei „bewiesen“. Sie ist aber ganz gut belegt. Beweisen lässt sie
sich nicht. „Beweisen“ wird sich eine seriöse wissenschaftliche Theorie sowieso nie. Sie kann nur Falsifizierungen
standhalten. Und das tut die ET sehr erfolgreich bisher.
@ D. Stöhr Affenarten: Das meine ich folgendermaßen: Affenart „A“ lebt in einem Gebiet mit vielen vielen
Raubtieren. Nun mutiert ein Affe der Art „A“ so, dass er ein leistungsfähigeres Gehirn hat als seine
Artgenossen und auf die glorreiche Idee kommt, Steine nach diesen Raubtieren zu werfen, um sie zu vertreiben.
Klappt auch. Er (und seine Nachkommen) überleben dort besser. Affenart „B“ lebt in einem relativ Raubtierarmen
Gebiet. Einer dieser Affenart „B“ bekommt durch die selbe Mutation (wie bei Art „A“) ein ebenso leistungsfähiges
Gehirn. Braucht es aber nicht. Dann ist es ein Selektionsnachteil, weil es mehr Energie kostet, als das
einfachere. So wird dieser Affe und seine Nachkommen eher schlechter überleben als seine „normalen“ Artgenossen –
oder jedenfalls nicht besser. Die Mutation stirbt aus, entweder, weil der mutierte Affe weniger lange
lebt bei einer Nahrungsknappheit, oder weil sein verändertes Erbmerkmal sich immer wieder mit den anderen
vermischt und somit irgendwann verschwindet.
@ D. Stöhr Beispiele bitte für die „modernen“ Werkzeuge und ebensolche Menschen in „falschen“ Schichten!
@ Affenarten: Warum sollten sie nicht mehr leben? Der Zwang zur Anpassung entsteht ja nur dort, wo die
ursprüngliche Art in Bedrängnis kommt. Da, wo noch Affen leben, kam deren Art vielleicht nicht in Bedrängnis.
@ D. Stöhr Jaja, das böse Wort „gender“ isses, was ihnen sauer aufstösst, gell? Ignorieren sie diesen
Link, wenns ihnen Spass macht. Aber beide andere Seiten sagen dasselbe. Und suchen sie selber mal im netz
nach Heiratsalter + Mittelalter.
@ Doktor Heger Erst informieren, dann der Erfindung bezichtigen bitte. Suchen sie im Netz oder in der
Bibliothek ihres Vertrauens. Im Netz hab ich freundlicherweise schon mal für sie was gesucht und gefunden.
Beispiele: www.kleio.org/…ittelalter/MaV1a.htm w1.ub.uni-konstanz.de/…df/Liebe_und_Ehe.pdf 213.239.217.85/…t/taverne/thread.php?tid=1618&print…
Hier noch ein Auszug aus einer dieser Seiten, der sich relativ leicht nachprüfen lässt: kursiv]Die adligen,
bürgerlichen und bäuerlichen Kinder hatten sich dem Willen der Eltern auch bei der Wahl ihres Ehepartners
ohne Widerstand zu fügen. So waren Liebe und Zuneigung nicht wie heute die Leitbegriffe einer Ehe. Der
Altersunterschied zwischen den Heiratskandidaten konnte zudem sehr groß sein. Mathilde († 1189), eine
Schwester von Richard Löwenherz, wurde 1165 im Alter von neun Jahren mit dem 36-jährigen Heinrich dem
Löwen verlobt. Drei Jahre später fand ihre Hochzeit statt. Agnes, die einzige Tochter Kaiser Heinrichs
IV., wurde als Sechs- oder Siebenjährige mit dem 29-jährigen Herzog Friedrich von Schwaben, dem Großvater
Friedrich Barbarossas, vermählt. [kursiv] Man findet Dutzende solcher Beispiele. Alles Lüge? LOL
Schöpfung?! […]satan ist der befriediger unserer sinnesfreuden auf einer egozentrischen basis, er kennt
unsere geheimen wünsche und sehnsüchte[…] Hat nicht Gott uns erschaffen nach ihrem Glauben? Wozu hat
er dann diese Sehnsüchte und Wünsche eingebaut? Is doch Unsinn. Oder er ist Sadist. Das ist in etwa
so, als wenn ich einen hungrigen in einen Raum sperre, in dessen Mitte eine gebratene Gänsekeule von
der Decke baumelt. Dann sag ich dem hungrigen Mann: Aber wehe du isst von der Keule.
@ Mohammeds Vorlieben Also wenn man sich mal so das europäische Mittelalter anschaut, müsste man zu
dem Schluss kommen, dass viele Adlige zu dieser Zeit auch Päderasten waren. Kinder waren laut Kirche
mit 7 Jahren verlobungs- und mit 13 heiratsfähig. Beides hat den Adel aber nicht interessiert, da war
es üblich, Mädchen mit 12 Jahren zu verheiraten, auch und gerade mit viel älteren Männern. Nun weiss
man natürlich bei Mohammed nicht, wie reif diese 9jährige war, mit der er verheiratet war. So kann es
z.B. sein, dass sie schon reif für ihr alter war. Ob nun 9 oder 12 Jahre… beides aus heutiger Sicht
nicht in Ordnung. Auch 13 ist ein bisschen früh. Aber das war halt damals so und wahrscheinlich auch
nicht anrüchig.
@ Yakumo C. „Allah ist ein Wüstengötze“ Hihi, lustig. Und Gott nicht? „Jesus Christus ist Gottes Sohn
und Gott (was die Mohammedaner wie die Juden leugnen“ Und die Buddhisten, die Taoisten, die Animisten, …
eigentlich alle ausser den Christen. Was sagt uns das? Nichts.
@ Bruder Theophil […]„und die Bibel als unzeitgemässes Märchenbuch bezeichnen, möchte ich den Richter
sehen, der dieses klagende Häufchen noch wirklich ernst nimmt.“[…] Nunja, ich weiss ja nicht, wie oft
waren sie denn schon vor Gericht? Ich hab das dumpfe Gefühl, gerade dann werden die Leute ernst genommen…
Richter müssen sich zum Glück auf Fakten verlassen, nicht auf Glauben.
@ deutsche Kultur Denken Sie etwa, der christliche Glaube sei „deutsches Kulturerbe“?? Hätten die „alten
Germanen“ damals schon so gedacht, wie Nachtlaterne es heute tut, dann hätten wir niemals das Christentum
gehabt … Das ist nämlich auch nix deutsch, sondern die Religion eines fremden Wüstenvolkes.
@ Nachtlaterne Die Deutschen haben über so viele Jahrhunderte als Volk Bestand gehabt… Hätten sie
da statt „Deutschen“ „Franzosen“, „Engländer“ oder irgendwen anderes eigesetzt, dann würde es eher stimmen.
Als „Deutsche“ bezeichnen sich die heutigen Deutschen noch nicht sehr lange. Vorher waren sie Bayern,
Waldecker, Sizilianer, Preußen, … und im HRR zusammengefasst. Das war weder eine Sprachfamilie, noch
waren diese ganzen Länder einig. Schauen sie mal auf eine Landkarte. Dass man von einem einigen Deutschland
sprechen kann, ist erst knapp 150 Jahre her. !:)
@ D. Stöhr Jaja, die ganze Wissenschaft ist eine einzige satanistische Verschwörung, alle Wissenschaftler
(ausser ein paar wenigen FREIEN – also katholischen) sind eingespannt in diese Verschwörung, die zum
Ziel hat, den Menschen zum Tier zu machen um…ja, was eigentlich?…Hmm… ah ja, ich habs! HEUREKA!
UM IRGENDWAS BÖSES ZU TUN!!!
@ Peter Pan Ich wollte auch nicht vorschlagen, sie JETZT NOCH zu ändern. Aber als sie nach dem WW2 als
Nationalhymne bestätigt wurde, hat man einen Fehler gemacht. Damals wäre es kein Problem gewesen, das
zu ändern. Heute, da geb ich ihnen natürlich Recht, haben wir viel dringendere Probleme zu lösen als
son dummes Lied… Und ich kann damit auch so ganz gut leben – wann singt man schon die Nationalhymne?
@ Dressur Natürlich kann man Menschen dressieren wie Tiere. Extreme Verhaltensweisen und extreme Meinungen
sind sowas wie Dressur. Auch das abschalten des Denkens, wie das viele fundamentalistische Gläubige ihren
Kindern eintrichtern, ist eine Art Dressur. Dressur funktioniert mit Strafe und Belohnung. Kindererziehung
auch, wenn man es so machen will. Man nennt es eben nur nicht so, aber die Mechanismen sind die gleichen.
Wieso pisst der Hund nicht in die Wohnung? Weil mans ihm mit Strafen ausgetrieben hat. Warum greift das
Kind nicht in die Steckdose? Dito.
@ Nationalhymne Wenn man mal die Nationalhymnen anderer Länder anschaut, dann kann man nicht umhin, dass
die deutsche, auch wenn man sie in voller Länge sänge, richtig lieb ist. www.nationalhymne.de Ich finde
die Entscheidung, ein Lied weiterhin zur Nationalhymne zu haben, wobei 2 von drei Strophen nicht gesungen
werden, ziemlich bekloppt. Dann lieber ein anderes Lied. So war doch klar, dass es immer Streit darum
geben würde. Dass wir ein Lied mit den Sätzen „Von der Maas bin an die Memel, … „ nicht mehr singen
sollten, ist logisch.
@ Bruder Theophil Ich und ablern? Hah! Ich doch nicht. Es steht viel NICHT in der Bibel. Wenn Sie die
Bibel als Beleg für irgendetwas hernehmen, gut. Aber weil etwas _nicht_ darin steht, heisst es nicht,
dass es verboten sei. Das wär ja auch irgendwie albern. Steht in der Bibel was von Haareschneiden? Nein?
Also heisst die Bibel das Haareschneiden nicht gut… Naja…
@ Bruder Theophil Mir fällt übrigens noch ein, dass ich die Bibelstelle: „Seid fruchtbar und mehret
euch“ gut kenne. Eine weitere Stelle, in der es heisst, „habt möglichst auch Analverkehr und geilt euch
durch Masturbation auf“ ist mir bisher entgangen. Das wird jetzt aber albern. Ich kenne auch kein Zitat
in der Bibel, das lautet: „Fahrt mit der U-Bahn zur Arbeit!“ oder „Trinkt heisse Milch mit Schokolade!“
Manchmal habe ich das Gefühl, diejenigen, die HS so sehr hassen, haben das Zitat, welches Sie nannten,
irgendwie falsch verstanden, so a la: Seit FURCHTBAR und WEHRET euch. Für Christen ist das AT nicht das
wichtigste. Sondern die Nächstenliebe Jesu.
@ Rudolfssohn Ja, sehr christlich, ihre Einstellung. Lobenswert auch ihre Nächstenlieben. So nach dem
Motto: „Dich (HS) hasse ich, aber den Nächsten liebe ich dann vielleicht. Oder auch nicht, je nachdem,
ob er meine Einstellung teilt oder nicht. Wirklich, sie haben Jesu Wort verinnerlicht und sind ein
@ Bruder Theophil Hm, ich glaube, wir reden aneinanderf vorbei. Wenn ich Spass habe (sei es auf einer
Veranstaltung mit Freunden oder beim Spielen am PC z.B.) tue ich damit nemandem etwas. Meine Freunde,
die mit mir zusammen auf eine Veranstaltung gehen haben dabei doch auch Spass, sonst täten sie es nicht.
Ob ich das was ich dort erlebe „Freude“ oder „Spass“ nenne, ist eigentlich unerheblich. @ Seminarist:
Soll das irgendeine Art von Sarkasmus sein?
Spassgesellschaft…?! Wie ich dieses Wort hasse. Vor allem, dass es so negativ besetzt ist. Warum sollte
eine Gesellschaft nicht vorwiegend auf Spass aus sein? Was ist der Sinn des Lebens? Ständig ernst sein
und Trübsal blasen? Spass ist doch ein positiver Wert an sich, oder?
Beischlaf? Sex ist (biologisch) zur Fortpflanzung da. Damit sich die biologischen Systeme auch fortpflanzen,
macht es Spass. Wenns unangenehm wäre, würde sich niemand und nichts fortpflanzen (ausser Masochisten
vielleicht :P )
@ Makakema @Kurt K – Hier Kant zu zitieren zeugt von Kreuzworträtselwissen. Die Goldene Regel hätte
es schon sein dürfen Vielleicht bin ich etwas empfindlich, aber das ist _keine_ Höflichkeit. Ich weiss
auch ehrlich gesagt nicht, was das für eine Erwiederung sein soll auf einen sachlichen Post. Der Kategorische
Imerativ (oder eben einfach ausgedrückt, „die goldene Regel“) reicht als moralisches Gesetz IMMER aus.
Auch hier. Wenn sich alle daran halten würden, dann hätten wir das Paradies auf Erden.
@ Makakema Nun, ich präzisiere: Bisher gab es keinen Staat, in dem es keine gottesgläubigen Menschen
gab (oder sie nur eine unbedeutende Minderheit darstellten). Ob das nun in der Verfassung steht – oder
nicht – ist nicht von Bedeutung, wenn es darum geht, ein Beispiel aufzuzeigen, in dem die Werte irgendwie
aufgrund von Ungläubigkeit verfallen sind. Und im übrigen bemühe ich mich um eine höfliche Diskussionsweise.
Dasselbe erwarte ich eigentlich von jedem. Vielen Dank. Kurt
@ Bruder Theophil Da haben Sie natürlich recht. Allerdings nur temporär. Denn die Halbwertzeit von Normen
und Werten ohne die Bibel und das Wort GOTTES ist erheblich geringer. Sie dürfen aber gerne Ihren Kompass
alle fünf Minuten neu justieren. Eine kühne Behauptung. Haben sie da irgendein Beispiel? Gab es denn
jemals eine „gottlose“ Gesellschaft vorher? Soweit ich weiss, gibt und gab es bisher keinen Staat, der
nicht irgendwie gläubig war.
@ Sozialkatholisch, Teil II […]aber unser Staat entwickelt sich nicht nur in einen Gottlosenstaat sondern
tritt antichristlich die Gebote Gottes immer mehr mit Füßen.[…] Wie ich schon anführte, muss ein
„Gottlosenstaat“ nicht per se schlecht sein. Auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben, so gibt es dennoch
Werte, die sich nicht aus dem Glauben an einen Gott ableiten. Eine ungläubige Gesellschaft muss nicht
„schlechter“ sein als eine gläubige. Es kommt eben darauf an, den Kindern in der Schule schon Werte zu
vermitteln und sie eben auch vorzuleben. Ich denke, letzteres haben meine Eltern ganz gut hinbekommen,
auch ohne Angst vor dem Fegefeuer zu erzeugen. Ich denke sogar, dass es besser ist, Werte ohne Angst zu
vermitteln. Warum halten Christen sich an irgendwelche Gebote? Manchmal vielleicht auch aus Einsicht,
aber oft einfach aus Angst. Gerade bei Geboten, die nicht logisch zu begründen sind. Wie z.B. dass Homosexualität
oder Onanie verboten sind. Wieso? Einzige Antwort: „Weil Gott es so will.“ Für das einvernehmliche und
friedvolle Zusammenleben in einer Gesellschaft sind solche Gebote aber eher hinderlich. Genauso wie der
Glauben an die einzig wahre Religion (den ja jede monotheistische Religion für sich beansprucht). Deshalb
gibt es solche unbegründbaren Gebote auch nicht im Humanismus. Kants kategorischer Imperativ ist meiner
Meinung nach der einzige Verhaltenskodex, an den man sich halten sollte. Und wenn Detlef mit Horst zusammen
sein will, bitte sehr. Tut ja niemand anderem weh.
Berichtigte Zitate /Kursivzeilen, sorry Wenn sie schon fragen: Ich weiß nicht ob sie in irgendeiner Weise
gläubig sind, […] Nicht in dem Sinne wie Sie augenscheinlich. Die Bezeichnung für meine Philosophie
in dieser Hinsicht ist: „schwacher Agnostiker“. Das bedeutet, dass ich das Vorhandensein eines göttlichen
Wesens nicht verneine, aber auch nicht definitiv bejae. Einfach ausgedrückt: „Gibt es Gott?“ Meine Antwort:
„Ich weiss es nicht.“ Auch dem Ignostizismus könnte ich mich zuschreiben, denn eigentlich spielt es für
unser Leben hier auf der Erde keine Rolle, ob es nun einen Gott gibt, oder nicht. Bzw es sollte keine
Rolle spielen. Die Werte des Humanismus sollten eigentlich ausreichen, die Welt in ein Paradies zu verwandeln.
Gott spielt eigentlich meist nur eine negative Rolle auf Erden, auch wenn ER sie nicht selber spielt,
sondern seine Änhänger, die sich im Besitze der einzig gültigen Wahrheit wähnen. Das gilt leider für
alle (monotheistischen) Religionen. Eine Karikatur aus irgendeiner franz. Zeitung brachte im Zuge des
„Karikaturenstreites“ eine Zeichnung von Mohammed, auf der er sich die Haare rauft und sagt „Es ist hart,
von Idioten geliebt zu werden!“ So ist es leider oft bei fundamentalistischen Anhängern irgendeiner geoffenbarten
Religion […]…aber unser Staat entwickelt sich nicht nur in einen Gottlosenstaat sondern tritt antichristlich
die Gebote Gottes immer mehr mit Füßen. Ich würd gern noch was dazu sagen, aber mir gehen die Zeichen
aus. P.S. Erhoffe bessere Lesbarkeit jetzt
@ soziankatholisch Wenn sie schon fragen: Ich weiß nicht ob sie in irgendeiner Weise gläubig sind, […]
Nicht in dem Sinne wie Sie augenscheinlich. Die Bezeichnung für meine Philosophie in dieser Hinsicht
ist: „schwacher Agnostiker“. Das bedeutet, dass ich das Vorhandensein eines göttlichen Wesens nicht verneine,
aber auch nicht definitiv bejae. Einfach ausgedrückt: „Gibt es Gott?“ Meine Antwort: „Ich weiss es nicht.“
Auch dem Ignostizismus könnte ich mich zuschreiben, denn eigentlich spielt es für unser Leben hier auf
der Erde keine Rolle, ob es nun einen Gott gibt, oder nicht. Bzw es sollte keine Rolle spielen. Die Werte
des Humanismus sollten eigentlich ausreichen, die Welt in ein Paradies zu verwandeln. Gott spielt eigentlich
meist nur eine negative Rolle auf Erden, auch wenn ER sie nicht selber spielt, sondern seine Änhänger,
die sich im Besitze der einzig gültigen Wahrheit wähnen. Das gilt leider für alle (monotheistischen)
Religionen. Eine Karikatur aus irgendeiner franz. Zeitung brachte im Zuge des „Karikaturenstreites“ eine
Zeichnung von Mohammed, auf der er sich die Haare rauft und sagt „Es ist hart, von Idioten geliebt zu
werden!“ So ist es leider oft bei fundamentalistischen Anhängern irgendeiner geoffenbarten Religion…aber
unser Staat entwickelt sich nicht nur in einen Gottlosenstaat sondern tritt antichristlich die Gebote
Gottes immer mehr mit Füßen.[kursiv] Ich würd gern noch was dazu sagen, aber mir gehen die Zeichen
aus.
Sünde und Öffentlichkeit Sozialkatholisch:Homosexualität ist Sünde Da die Öffentlichkeit immer mehr
dahinmanipuliert wird das Homosexualität nicht mehr als Sünde gesehen wird … Ja, die Öffentlichkeit
soll sich ja auch nicht um Sünde oder nicht kümmern. Das ist nicht ihre Aufgabe. Das ist alleine die
Sache von Gläubigen. Und da in Deutschland diejenigen (glücklicherweise) immer weniger werden, ist die
„Öffentlichkeit“ längst nicht mehr das, was sie vor einigen hundert Jahren noch war.
@ Richard Die wahren Ziele sind geheim? Und du weisst sie natürlich, ist ja klar. Und zum Geld: Eine
Organisation, die so alt ist, hat meist genug Kapital (Katholische Kirch z.B. oder auch ADAC) . Is nix
ungewöhnliches.
Ist doch ganz einfach Traditionell Katholisch ist Anti-Alles was nicht traditionell katholisch ist. Oder
sind Kaatholiken nicht im Besitz der alleinig gültigen Wahrheit?
Freimaurer Nachdem ich nun ne ganze Zeit in diesem Forum mitgelesen und hin und wieder mitgeschrieben
habe, muss ich folgendes konstatieren: Sehr oft, wenn jemand eine Meinung äussert, die ich auch unterschreiben
kann, kommt von irgendeiner „traditionellen (nett ausgedrückt)“ Seite der Vorwurf: FREIMAUERER! NUn habe
ich mich gestern mal umgeschaut auf der HP der deutschen Freimaurer. Sie sind keineswegs geheim. Jeder
kann, wenn er will, auf Gästeabende kommen – und, wenn die Mitglieder dem zustimmen, auch selber Mitglied
werden. Auch die „Tempelarbeit“ und andere Rituale sind keineswegs geheim, man kann sie nachlesen z.B.
bei Wikipedia und auf einer Million anderer Seiten. Ich für meinen Teil werde jedenfalls versuchen, mal
auf so einen Gästeabend zu gehen und mir ein persönliches Bild zu machen. Eventeulle Mitgliedschaft
nicht ausgeschlossen.
Gefahr? Auf die Gefahr hin… nunja, wenn man Morphium so hoch dosiert, dann WEISS man, dass der Patient
daran stirbt. Da macht es eigentlich keinen Unterschied, ob man Morphium oder ein anderes Nervengift benutzt.
@ Sweetdragon Danke für die treffende Schilderung. Die Palliativmedizin hat leider ihre Grenzen. Zu starke
Schmerzen lassen sich leider nicht unterdrücken. Ich habe eine gute Bekannte, die in einem Hospiz arbeitet,
daher weiss ich, dass das keine „extremen Einzelfälle“ sind. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind
es sicher nicht viele, aber kann man, weil es „nicht viele“ sind, diese Menschen zwingen, weiterzuleben
gegen ihren erklärten Willen? Daß sich einige von ihnen den Tod herbeisehnen weiss ich von meiner Bekannten.
Wieso kann dann der Arzt nicht die Morphium-Dosis erhöhen, so dass sie daran sterben, statt noch ein
paar qualvolle Wochen leben zu müssen? Natürlich nur, wenn der Patient dies ausdrücklich will.
@ VirVortis Ich glaube nicht, Tim! Nehmen Sie an, sie haben Krebs im Endstadium und alle Schmerzmittel
helfen nichts mehr. Sie können vor lauter Schmerzen nicht mehr schlafen, und sind ans Bett gefesselt.
Sie wissen ganz sicher, dass Sie in einigen Wochen oder Monaten sterben werden. Diese Monate werden aber
die Hölle für Sie sein. Dann kann es sein, dass sie sterben wollen. Wie kann sich dann jemand dazu aufschwingen,
Sie zum Leben zu verurteilen?
Quelle? Gibts dazu eine Quelle? Der Spiegel-Artikel würd mich mal interessieren, den muss ich übersehen
haben, obwohl ich den Spiegel eigentlich meistens lese.
@ möchtegern-kathole Danke für die Blumen :(3 Dann mach ich doch mal in dem Stil weiter. Wenn ich nach
„chemischer Evolution“ suche, dann finde ich etwas anderes als die klassische Evolutionstheorie. Trotz
des Namens „Evolution“ ist die „chemische Evolution“ aber etwas anderes als die Evolution des Lebendigen.
Man hätte die Suche nach dem Ursprung vielleicht anders benennen sollen, um klar zu machen, dass dabei
die Wirkungsweise der klassischen Evolution nicht anwendbar sind (Erbinformationen DNA etc.). Und selbstverständlich
gestehe ich ihnen als Gläubigem zu, dass der Ursprung des Lebens durchaus Gott sein kann. Ich selbst
bezeichne mich als „schwacher Agnostiker“. Also ist für mich der Gedanke, dass es Gott gibt, nicht ausgeschlossen;
und dass ER das Leben prinzipiell geschaffen hat auch nicht. Ich kann es nur nicht verstehen, wenn einige
Herrschaften versuchen, alles, was nicht in der Bibel steht, wegzudiskutieren. Man muss einfach davon
ausgehen (selbst wenn man an den Gott der Bibel glaubt), dass die Bibel vor ca. 2000 (beim AT noch mehr)
Jahren geschrieben wurde von Menschen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass sie göttlich inspiriert wurden,
dann hätten sie es trotzdem nicht verstanden, wenn Gott ihnen was von Evolution erzählt hätte. Und
die Massen, die sie überzeugen wollten schon gleich gar nicht. Aber vielleicht finden wir ja irgendwann
heraus, wie das Leben an sich entstanden ist. Wir werden es sehen – oder auch nicht, je nachdem wie lang
wir leben.
@ Nobisn… @ kurt.k Sie sind ein Schnösel. Sie sollten erst mal kennenlernen, wovon Sie sprechen. Scheinbar
verfügen Sie nicht über ein Netzwerk. Ich schon. Danke für das Kompliment Netzwerk? Zwischennetz?
(Internet?) Doch, hab ich. Aber ich nehm halt nicht alles für bare Münze was ich „im Netz“ lese. Kann
man auch nicht. Viel was irgendwer im Netz postet ist absoluter Mist. Herauszufinden, was wahr ist und
was nicht ist sehr schwer. Jedenfalls sollte man annehmen, dass Dinge, die über eine angebliche GEHEIMorganisation
irgendwo stehen, einer genaueren Betrachtung nicht standhalten. Entweder sind die Mitglieder der geheimen
Organisation Stümper (und somit ja auch nicht gefährlich) oder die „Berichte“ über sie sind – aus zweifelhafter
Quelle. Hier ein Beispiel für einige sinnfreie HPs: www.chemtrails-info.de/ www.b-i-e-l-e-f-e-l-d.de www.ende.de/ Sie selber kennen also die FM aus persönlicher Erfahrung? Interessant. Oder nur von so Seiten
wie den obigen?
@ Athanasius […]Es ist aber ganz eindeutig so, dass die höchsten Grade ihre Riten – auch vor niedrigeren
Freimaurern – geheim halten, u.a. sind darin Hostienschändung, Skeiteluntersuchung und die Zertretung
einer ‘Tiara’ enthalten.[…] Aha. Sie halten sie geheim. Aber SIE wissen genau was da abgehen soll. Das
lässt ZWEI Schlüsse zu (eigentlich sogar DREI). Schluss 1: Sie selber sind „hoher Grad“ in einer Loge.
Daher wissen sie Bescheid. Schluss 2: Sie hatten eine göttliche Offenbarung oder sind Hellseher. Schluss
3: Sie sind ein Dummschwätzer und plappern nur nach, was so als katholisches Vorurteil da ist gegenüber
der FM. :)3
@ möchtegern-kathole […]dann kann man aber auch sagen, dass alle Versuche, mit der Evolution die Entstehung
des Lebens zu erklären, (kläglich) gescheitert sind? Kann man. Aber wie gesagt, die ET ist eine Theorie,
wie Leben sich weiterentwickelt, über die Entstehungvon Leben sagt die Evolutionstheorie nichts aus.
Wenn sie einen Evolutionstheoretiker nach der Entstehung des Lebens fragen ist das in etwa so, als würden
sie einen Astrophysiker fragen, wie das Universum entstanden ist („Was war vor dem Urknall?“). Das kann
der Astrophysiker deshalb nicht beantworten, weil der Urknall auch der Beginn der physikalischen Gesetze
ist. Erst mit dem Vorhandensein der ersten Elemente sind die physikalischen Gesetzmäßigkeiten in Kraft
getreten. Genauso verhält es sich mit dem Evolutionstheoretiker. Fragen sie ihn, wie das Leben entstanden
ist, kann das nicht beantworten, weil er sich mit den Gesetzmäßigkeiten des Lebens beschäftigt. Erst
als Leben vorhanden war, sind diese Gesetzmäßigkeiten in Kraft getreten. Daher frage ich mich, welcher
seltsame Wissenschaftler dies versucht hat. Ich würde gern wissen, wer dazu was veröffentlicht hat,
und zu welchem Zweck. Haben Sie eine Quelle dazu? [P.S. Das Hühnerbraten: Da dei Quantentheorie nichts
über das Hühnchenbraten aussagt, kann man sie mit dem (kläglich) gescheiterten Versuch, dasselbe mit
ihr zu tun, auch nicht falsifizieren. ]
@möchtegern-kathole dann sind wir uns also einig, dass die Evolutionstheorie die Entstehung des Lebens
nicht erklären kann? Sie hatten sich an Methusalix gewandt, trotzdem antworte ich darauf, wenns Recht
ist Ja, da sind wir uns einig. Die ET kann das Leben erst ab dem Zeitpunkt erklären, an dem es bereits
Leben ist. NUR DARUM gehts bei der ET. Was vorher war… das ist nicht das Thema der Evolutionstheorie.
Daß sie das eigentliche Entstehen des Lebens nicht erklären kann ist daher auch kein Argument gegen
sie. Die Quantentheorie kann ja auch nicht erklären, wie man am besten ein Hühnchen brät. Aber da würde
niemand auf die Idee kommen, das Versagen beim Hünchenbraten als Gegenargument zu der Theorie zu benutzen.
Sind einfach zwei völlig getrennte Dinge.
Frömmigkeit und Hirn/Humor Jetzt versuchen sie aber, Äpfel und Birnen zu addieren, wie mein Mathelehrer
immer sagte. Zwei grundverschiedene Dinge in einem Satz. Der WAHRE Gläubige lacht niemals. Steht ja auch
nicht in der Bibel, oder wenns doch drinsteht, dann in nem Teil, der heute nicht mehr gilt. !:)
ja, eben! Denn wie einer meiner Vorredner schon sagte: ES STEHT GESCHRIEBEN: Die Hexen sollst du nicht
am Leben lassen. Und da die Bibel die absolute, ewige und einzige Wahrheit enthält, muss das auch stimmen!
@ Graf von Galen und Kinder kriegen Graf von Galen schrieb: Wenn man wirklich die Geburtenrate seigern
wollte,müßte Abtreibung inkl. Frühabtreibung mit der Pilleverboten werden und müßten die Familienväter
wieder in die Lage versetzt werden, durch Ihren Beruf Frau und Kinder in Würde zu ernähren. Die Mutterschaft
müßte durch Regierung, Schule und Medien wieder positiv dargestellt werden. Die Frage, die sich mir
hierzu aufdrängt, ist folgende: WARUM sollte man die Geburtenrate seigern wollen? – Ist es nicht jetzt
schon so, dass wir hunderttausende Jugendliche haben, die keine Arbeit finden und auf der Straße stehen?
– Gibt es sonst auf der Welt nicht genügend Kinder, die in erbärmlichsten Verhältnisse aufwachsen (bzw.
sterben)? – Treibt die Weltbevölkerung nich schon jetzt auf eine Katastrophe zu, wegen ZU HOHER Reproduktionsrate?
(Prognose: 10 Mrd. in einigen Jahren)
@ Doktor Heger Wenn ich schon „Kinderverkrüppelungsanlagen“ lese, weiss ich wer da vor mir steht. Sie
haben doch nur Angst, dass Kinder, die in weltliche Kinderkrippen/gärten gehen, unangenehme Fragen stellen.
Ich war im Kindergarten, meine mesten Bekannten waren im Kindergarten und wir sind nicht „verkrüppelt“.
Ist doch völliger Unsinn. Wahr ist, dass Eltern, die in geregelten Verhältnissen leben, dies genauso,
wennicht besser können als Krippen. Aber eben diese geregelten Verhältnisse sind nicht an der Tagesordnung.
Akzeptieren sie doch mal die Realität: Die „traditionelle“ Familie stirbt aus. So ist es und deshalb
muss die Gesellschaft darauf reagieren, indem sie den Kindern hilft. P.S. weiter vorne hab ich auch schon
was zur „traditionellen Familie“ geschrieben.
@ Defensor F. Krippenplätze sollen kostenlos zu haben sein. Alles andere wäre ja auch sinnfrei. Die
Eltern, die ich hauptsächlich ansprach, können dafür wohl auch nicht zahlen. Dass das Ehegattensplitting
verändert werden soll, hab ich auch schon gehört. Allerdings dachte ich, es solle evtl. umgewandelt
werden in ein Eltern-Splitting, was ich durchaus begrüßen würde. Also es solle erst dann greifen, wenn
auch Kinder da sind. Heute heiraten viele Leute ja nur wegen des Steuervorteils. Und das halte ich für
unsinnig, das zu fördern. Das Ehegattenspl. sollte ursprünglich dazu dienen, FAMILIEN zu unterstützen,
also Paare MIT Kindern. Nur so macht das auch einen Sinn. Dass das Kindergeld eingefroren werden soll,
hatte ich noch nicht mitbekommen, das fände ich aber auch nicht gut, wenns denn so sein sollte.
Huh! Verbieten! Und ich kenne drei Kirchgänger – die spinnen! Es sollte demnach verboten werden eine
Kirche zu besuchen… Auch kenne ich drei bekloppte Leute, die täglich Brot essen.Brot sollten wir auch
verbieten! Dümmer gehts nimmer. Bei Millionen Kindern gibts bestimmt ein paar, die ne Macke habe, wovon
auch immer.
@ Defensor F. Diese Logik müssen Sie mir aber nun wirklich mal erklären. Wenn ich sage, daß ein intaktes
Familienleben in Frankreich fast gar nicht mehr stattfindet und Ausnahmen hiervon oftmals auf dem Lande
vor allem aber in traditionellen Schichten zu finden sind, dann ist dies gerade kein Argument für das
Outsourcen von Kindern, weil diese Gruppen ihre Kinder in der Regel viel intensiver selber betreuen. Die
Krippenbetreuung soll doch kein MUSS sein, sondern ein KANN. Niemand wird dazu gezwungen, sein Kind in
eine Krippe zu geben. Ihre angesprochenen „traditionellen Schichten“ brauchen diese Angebote ja nicht
anzunehmen. Der Staat freut sich dann über geringere Ausgaben. Hauptsächlich angesprochen werden sollen
alleinerziehende Mütter/Väter, Eltern, die sich überfordert fühlen, Jugendliche Eltern (keine Ausbildung
oder mittendrin). Und von diesen gibt es eine ganze Menge – auch in Deutschland. Ich habe ein paar Jahre
in einer Schule für Erziehungshilfe gearbeitet – wenn man manche Eltern kennenlernt, weiss man, warum
deren Kinder Verhaltensstörungen an den Tag legen. Eltern, die emotional schwer gestört sind, Drogenabhängige,
absolut ungebildete Analphabeten. Da sollte man Einrichtungen schaffen, die den Kindern einen etwas besseren
Start ins Leben gewähren. Und da bringt es auch nix, den Eltern Erziehungsgehalt zu geben – das geben
die schon aus, aber nicht fürs Kind. Familien sind schon kaputt, das wird nicht erst durch die Krippen
hervorgerufen, sondern der Missstd etwas gelindert
Verständigungsprobleme Hab meine Frage abgeschickt und in dem Moment, wo ich auf den Absenden-Knopf drückte,
hab ich verstanden, was Sie meinten: „Wenn die Mutter eine Hure ist… „ Sorry, stand erst auf dem Schlauch
und hab das Wort „hurt“ nicht verstanden (die englisch-Prägung der deutschen Sprache hat mich kalt erwischt…
) Jedenfalls: Stimmt. Aber sie muss nichtmal huren gehen oder Er schwul sein (hab nix gegen Schwule,
aber es ist auch selten, dass eine Mutter und ein Schwuler zusammen ein Kind großziehen ollen ), um
zu rechtfertigen, das Kind in eine Krippe zu geben. Es reicht, wenn Sie und ER dämlich/asozial/Alkoholiker/
sind. Und eines davon sind sehr viele Eltern.
@ Defensor F. Ein Familienleben gibt es oftmals gar nicht mehr und Trennungen sind an der Tagesordnung.
Von intakten Familien kann man in Frankreich oftmals nur noch auf dem Lande oder aber in traditionellen
Schichten sprechen. Klingt nach Deutschland. Ist fast überall so. GENAU DAS ist der Grund, warum wir
Krippen brauchen.
jaja… störungen Wenn ich die Meinungen höre, dass Kinder eine enge Bindung an die MUTTER brauchen
und ansonsten irgendwie geschädigt würden, dann kann ich nur sagen: ALLE unsere Vorfahren bis ins 20,
Jahrhundert hinein müssen sehr geschädigt gewesen sein. Diese Familie, in der die Mama zu Hause war
und auf die Kinder aufpasste, gab es ja nur ganz kurz. Vorher hat die Mutter geboren, war dann kurz daheim,
um sich zu erholen, und dann ist sie, die ja noch jung und arbeitsfähig war, eben arbeiten gegangen (auf
den Feldern, in der Fabrik) und die Verwandschaft hat sich um das Kind gekümmert. Oma, Opa, Geschwister,
Tanten, Onkel… Jedenfalls kaum mal die Mutter. Und von einer gleichbleibenden Bezugsperson kann da auch
nicht die Rede gewesen sein. Das wird dann schon eher von Krippen geleistet.
Familien heute und gestern Zunächst einmal: Die Familie, die sich selber gut um ihre Sprösslinge zu
kümmern imstande ist, wird von Krippen ja gar keinen Gebrauch machen. Wenn ich die Meinungen höre, dass
Kinder eine enge Bindung an die MUTTER brauchen und ansonsten irgendwie geschädigt würden, dann kann
ich nur sagen: ALLE unsere Vorfahren bis ins 20, Jahrhundert hinein müssen sehr geschädigt gewesen sein.
Diese Familie, in der die Mama zu Hause war und auf die Kinder aufpasste, gab es ja nur ganz kurz. Vorher
hat die Mutter geboren, war dann kurz daheim, um sich zu erholen, und dann ist sie, die ja noch jung und
arbeitsfähig war, eben arbeiten gegangen (auf den Feldern, in der Fabrik) und die Verwandschaft hat sich
um das Kind gekümmert. Oma, Opa, Geschwister, Tanten, Onkel… Jedenfalls kaum mal die Mutter. Und von
einer gleichbleibenden Bezugsperson kann da auch nicht die Rede gewesen sein. Das wird dann schon eher
von Krippen geleistet. Also: Entweder waren alle unsere Vorfahren psychisch gestört oder die Behauptung
des Weihbischofs ist irgendwie nicht ganz stimmig.
#239 Kurt K. 15:08:34 | Dienstag, 27. Februar 2007
Juhuuuuuu! Ein Homo-Artikel! Hab ihn gar nicht bemerkt. Ist schon wieder ganz schön voll hier. Ich
finds immer wieder lustig, wie sich die „christlichen“ Herrschaften echauffieren. Akzeptieren sie doch
einfach, dass es Leute gibt, denen die Lehre der katholischen Kirche völlig egal ist. Sie GLAUBEN doch.
Sie sind Gläubige. Sie wissen nicht. Sie sind keine Wissenden. Ziehen sie jemals in Betracht, dass sie
sich irren könnten? Und wenn sie sich irren, dann haben sie anderen Menschen völlig umsonst das Leben
auf der Erde zur Hölle gemacht.
Reale Dämonen?! Wenn es die „in Echt“ gibt, dann hatten die alten Inquisitoren vielleicht doch Recht.
Hexen gibt es wirklich, und sie können auch zaubern, weil sie von Dämonen dazu befähigt werden. Oder
nicht?
@ Laikos Sie schrieben: Um wirklich Ranghohe Dämonen auszutreiben braucht es teilweise sogar oft wochenlanges
Exorzieren, damit sich überhaupt einmal ein Dämon meldet. Die Dämonen machen alles in Ihrer Macht stehende
um sich zu verbergen. Wahrscheinlich ist es eher so, dass Menschen, die ohnehin geistig nicht ganz gesund
oder anfällig für Wahnvorstellungen sind, sich nach wochenlangem gequäle durch den „Exorzisten“ irgendwann
wirklich einbilden, sie hätten einen Dämon in sich – was auch nur logisch ist, denn dann hört die Quälerei
ja auf. Ist etwa so, wie die Folter, die auch alle Geständnisse hervorbringt, die man hören will. Wenn
der Teufelsaustreiber nur lange genug mit dem „Dämon“ im Opfer redet, wird es irgendwann selber glauben,
dass es besessen sei und sich dementsprechend gebärden. Gut, dass das in Deutschland verboten ist, so
ein Schwachsinn.
Kinder Küche… Traditionelle Familien… die sind so, wie sich das einige HERREN hier wünschen, nur
in der NS – Zeit gewesen. Darüber würd ich mal nachdenken.
Tradition? Was heuteden frauen als Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung verkauft wird ist in Wahrheit
eine große Lüge… …Ein weiterer Baustein zur Zersetzung traditioneller Werte… Welche Art Familie
vergleichen sie denn mit der heutigen? Wann war es denn in der Geschichte so, dass die Mutter zu Hause
blieb und auf die Kleinen aufpasste?
@ Alle Katholiban Auszug aus dem Text: Bereits im vierten Jahrhundert erklärte der berühmte Kirchenlehrer
Johannes Chrysostomus […] Sie sei so heruntergekommen, daß sie schon in sich selber eine Bestrafung
darstelle. Na, dann könnt ihr ja die Homos endlich in Ruhe lassen, wenn der Kirchenlehrer sie auf eine
Stufe stellt mit Geißlern und Bußgürtelträgern. Ist doch toll!
@ Tradiland LOL. Dass die Menschheit sich daran hält ist ebenso wahrscheinlich, wie dass sie sich ändert
und der Kommunismus (der an sich toll wäre, wenn der Mensch nicht so ein eigennütziges Wesen wäre)
dann perfekt funktioniert. Beides Schwachsinn, funktioniert beides nicht. Die Kommunisten haben es mehrheitlich
gerafft. Und Sie?
Milch Die Produktion von Milch wird oft (ob das immer so ist, weiss ich nicht) durch das saugen des Kindes
angeregt. Bei manchen Männern ist es sogar auch möglich, dass sie Milch gebe können, wenn man das Kind
oft an ihre Brust legt.
Stimmt… Wenn mir jemand an den Kopp wirft, ich wäre ein „Anhänger irgenwelcher Verschwörungen“, weil
ich eben nicht pur ideologisch geprägte Informationsquellen bevorzuge, dann hat er sich damit eindeutig
abqualifiziert. Ansonsten müsste ich ja an jeden MIST glauben: Ufos, Ausserirdische, Chemtrails, Pyramiden,
Jüdische Weltverschwörung, Nachkommen Jusu, Levitiertes Wasser… Aller Vertreter obigen Blödsinns
kommen dann immer mit ominösen „seriösen“ Wissenschaftlern, die von der übrigen Wissenschaft unterdrückt
werden… die ARMEN!
HUH! Verschwörung… Kurt K. ein „nützlicher“ Anhänger des abtreibungs-industriellen Komplexes? Jetzt
weiss ich woher der Wind weht… Wenn viele anderer Meinung als man selbst ist, wird eben die Verschwörungs-Theorie
ausgepackt und man kann sich selbst toll fühlen, weil man nicht auf die Verschwörer reinfällt… Nochmal
die Frage: WOZU sollte das gut sein? ?:)
Selbsthilfegruppe… als Beweis anzuführen ist doch bissl lächerlich. Da sind doch nur Leute, auf die
zufällig zutrifft: „Abtreibung und Brustkrebs“. Andere, die keine Probleme haben nach einer Abtreibung
melden sich doch erst gar nicht bei einer Selbsthilfegruppe. Da Brustkrebs ziemlich häufig auftritt,
gibt es natürlich auch Frauen, die ihn bekommen, nachdem sie abgetrieben haben. Das bedingt sich aber
nicht und ein Zusammenhang ist nicht nachzuweisen. Ich finde es gelinde gesagt unprofessionell, wenn man
so berichtet, als sei ein Zusammenhang irgendwie bewiesen. Das ist aber nicht der Fall. Mal nebenbei:
Warum sollte bei so etwas gelogen werden vom Statistischen Bundesamt und anderen öffentlichen Einrichtungen?
Sehe da keinen Grund für. Die einzigen, die vom Lügen hier etwas hätten, sind doch die „christen“,
die sich davon erhoffen, dass man ihre Meinung irgendwie wissenschaftlich untermauern kann.
Ich finds immer wieder toll was hier für ein himmelschreiender UNSINN erzählt wird: An letztere werden
sich die jungen Mädchen ein paar Jahrzehnte später wieder erinnern, wenn sie an Brustkrebs leiden –
eine häufige Spätfolge nach Abtreibungen. Was für ein SCHWACHSINN!!! Erst informieren, dann schreiben!
Woher Brustkrebs kommt ist bisher weitgehend ungeklärt. Aber mit Schwangerschaften hat es nichts zu tun.
Es gibt Frauen, die nie schwanger waren und trotzdem Brustkrebs bekamen, oder welche, die mehrere Kinder
hatten und NICHT abgetrieben haben (kenne ich aus meiner Verwandschaft BEIDES). Wenn ich so einen MÜLL
lese, könnt ich explodieren! Wieso könnt ihr [v.d.Red.zens.] eure Meinung, dass Teens keinen SEX habern
sollten, nicht vertreten, ohne MIST zu erzählen? Dann würd euch vielleicht einer Zuhören. So hingegen
diskreditiert ihr euch selber.
Holocaust Der Befriff Holocaust ist ein eindeutig auf das dritte Reich bezogener Begriff und jede Gruppierung,
die ihn für sich nutzen will, finde ich erbärmlich. Weder kann man die Bombardierung Dresdens (Neo-Nazi-Jargon:
„Bomben-Holocaust“) noch die Abtreibung („Babycaust) damit vergleichen. Wieso bestehen manche auf den
Begriff „Holocaust“ für in ihren Augen Verbrechen, die man auch einfach mit anderen Begriffen beschreiben
könnte? Beim Holocaust wurden Millionen Menschen aus Ideologischen Gründen ermordet, und zwar auf grausamste
Weise. Das ist weder bei der Bombardierung Dresdens noch bei Abtreibungen der Fall. Könnt ihr eure Meinung
gegen Abtreibungen nicht auf eine andere Weise zeigen?
Totschlagargumente Tja, das sind sie wirklich, die Grausamkeiten, die sich „gute, christliche, römisch-katholische
Monarchen“ nannten. Diese stichhaltigen Argumente kann eben niemand leugnen und daher werden sie dann
als Totschlagargumente bezeichnet.
@ Genoveva: Ich werde jetzt keine Zahlen und Daten vorlegen, denn erstens dauerts mir zu lang und zweitens
kann man bei 1500 Zeichen nicht genug schreiben. Nur ein paar Stickpunkte: – Judenverfolgungen – Hexenverfolgungen
– grausamste Strafen (Rädern, Ausweiden…) – oft permanenter kriegszustand – tausendfacher Mord in Kriegen
(aus Rache Auslöschung der Bevölkerung ganzer Städte – z.B. lombardischer Städtebund) – „Ketzerverfolgungen“
vor allem Frankreich, was aber auch „katholisch war (Katharer) – „Bekehrung“ mit Feuer und Schwert (in
Sachsen, später dann in Pruzzen), ging dabei immer nur um Penunze. …
@ Genoveva: Darf ich mal kurz lachen? In einem „katholischen Deutschland“ waren Jahrhunderte lang Diktaturen
möglich – nur nannte man sie da noch Monarchien. Und die haben genauso unchristliches, ja unmenschliches
Verhalten wie die Nazis an den Tag gelegt. Vielleicht nicht in diesem Ausmaß, aber dafür dauernd.
@ Malachias G.M. hat z.B. folgendes geschrieben. Hört sich irgendwie kryptisch an – jedenfalls nicht
nach irgendeiner seriösen Wissenschaft: „Einige der bedeutendsten Männer der Vereinigten Staaten, aus
den Bereichen Handel und Produktion, fürchten sich vor jemandem, vor etwas. Sie wissen, daß es irgendwo
eine Macht gibt, so organisiert, so subtil, so wachsam, so vernetzt, so durchdringend, daß sie besser
nur flüstern, wenn sie schlecht von ihr sprechen.“ Ich glaub, den muss man nicht lesen. Hab auch ma im
Netz geschaut. Der wird hauptsächlich auf braunen Seiten hochgelobt und auf anderen belächelt. Ludendorff
schrieb unter anderem auch folgende Werke: -Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse
-Die Judenmacht, ihr Wesen und Ende. -Weihnachten im Lichte der Rasseerkenntnis. -Deutsche Abwehr. Antisemitismus
gegen Antigojismus -Judengeständnis: Völkerzerstörung durch Christentum Gary Allen: Buchklappentext
„…enthüllt das geheime Zusammenspiel der westlichen Hochfinanz mit den Kommunisten…“ AHA! Klingt
streng LOLgisch. Des Griffin: …sie seien „der ‘weitreichende Masterplan’, mit dessen Hilfe diese vergleichsweise
kleine Gruppe von immens reichen, diabolisch mächtigen und extrem einflussreichen Männern (die jüdischen
Führer der Illuminaten) vorhaben… SOWAS lese ich aus Prinzip nicht. Hab da schon besseres zu tun. Z.B.
schlafen, fernsehen, mich langweilen. Is ja albern dass Sie mit solchen Gestalten irgendwas beweisen wollen.
LOL
@ Malachius Sie schrieben: Und daß überstaatliche Mächte, sprich Internationales Judentum und Internationale
Freimaurerei, die eigentlich Verantwortlichen für den Ausbruch und Verlauf der beiden Weltkriege, bei
denen es ja sich letztlich nur um einen einzigen Krieg (gegen Deutschland) gehandelt hat, waren, ist allen
tiefer Blickenden auch schon längst klar und dürfte (hoffentlich!) auch bald von den Dächern gepfiffen,
d.h. Gemeingut der Geschichtsschreibung, werden…! Ja, stimmt. Und der Mond ist aus grünem Käse.
@ Daniel Stöhr Was für eine „Anschuldigung“ meinen sie denn? Dass der Papst öffentlich geschwiegen
hat ist eine unleugbare Tatsache. Oder können sie eine Rede auftreiben, in welcher der Papst etwas gegen
den Faschismus/Hitler gesagt hat? Es gibt dazu übrigens noch These d: Ich weiss nichtr was man von ihr
halten soll. Durch das Reichskonkordat, welches die Kurie mit den Nazis ausgehandelt hat, wurde die staatliche
kirchensteuer eingeführt… vll war der Papst Hitler „noch was schuldig“?
Stimme des Papstes Hätte gerne Quellen, wo, wann und was genau der Papst gegen den Holocaust unternommen
hat. Dass er mal irgendwelche Juden bei einer Audienz deutschen Offizieren vorzog oder einem Juden gesagt
haben soll, er solle stolz auf seine Abstammung sein, kann ja nicht als Widerstand gegen Hitler gewertet
werden. Oder dass irgendwelche Leute (und mögen es auch wichtige Persönlichkeiten gewesen sein) zum
Christentum übertreten und dann des damaligen Papstes namen annehmen – nun ja… schön. Auch wenn die
Kurie 100.000 Juden tatsächlich gerettet haben sollte (Belege?) dann ist das trotzdem lächerlich wenig
im Vergleich zu den Millionen ermordeten… Damals waren noch viel mehr Menschen gläubig katholisch als
Heute, in Deutschland, gerade aber in Italien. Der Papst hätte sich DEUTLICH gegen den Faschismus stellen
müssen. Vielleicht hätte es was genutzt. Eines Jedenfalls hätte Hitler nicht tun können, nämlich
den Vatikan „platt zu machen“! Also hätte der Papst es relativ ungefährdet tun können.
Weltlicher Führer Die Tradition wurde aber auch von Päpsten und Kirchenfürsten gemacht. Entweder es
besteht ein Primat des Papstes, oder eben nicht. Und entweder wird das Lehramt vom heiligen Geist inspiriert,
oder eben nicht. Wo ist denn der dramamtische Bruch mit der Tradition explizit (abgesehen von der tridentischen
Messe)? Und wie begründet man, dass das Lehramt IN DIESEM FALL nicht Recht hat?
Abspaltungen Tja, ich bin ja kein Experte, was das VII angeht, aber normalerweise spricht man von Abspaltung,
wenn eine unterlegene (kleinere) Gruppe sich von der Mehrheit und / oder dem Führer entfernt. Die „Modernisten“
stellten meines Wissens nach etwa 1500 Personen und das Oberhaupt (also den Papst), die Tradis etwa 500
und kein Oberhaupt. Wenn sich jemand abspaltet, dann doch wohl die Tradis. Ich weiss echt nicht, wie die
Tradis das wirklich begründen, dass der Papst und das Lehramt plötzlich (für alles andere, was nicht
explizit in der Bibel steht, führen die meisten katholiken an, das sei vom heiligen Lehramt wahrheistgemäss
so festgelegt worden, da es von heiligen Geist erleuchtet sei) nun nicht mehr vom heiligen Geist gelenkt
sein sollen. Wie gesagt, hört sich für mich nicht stringend an. Man legt halt alles so aus, wie man
es gern hätte und wie es zur eigenen Position passt.
@ HeinrichvonOfterdingen Der Vatikan kennt die Bedingungen, wenn er sich bekehrt, dann ist die Einheit
unverzüglich wieder herstellbar. Ihre Definition von „Gehorsam“ ist ja wirklich gut. So nach dem Motto:
„Wenn Du das von mir forderst, was ich selber will, dann gehorche ich dir auch!“ Ich frag mich schon lange,
wie denn die Christen, die VII ablehnen, das rechtfertigen. Einerseits habe der Papst das Primat und das
Lehramt sei vom heiligen Geist erfüllt und treffe daher die richtigen Entscheidungen (kirchliche Lehre /
Tradition), andererseits werden Entscheidungen einer Versammlung (VII), die ja der Logik folgend auch
vom Heiligen Geist erfüllt gewesen sein muss, abgelehnt. So sucht sich halt jeder raus, was ihm passt.
So ist es und so war es schon immer mit der Kirche und der Lehrmeinung. Neuerungen gab es auch vor VII
schon. Und oft haben sich irgendwelche Gruppen abgespalten. Find ich auch nicht schlimm, nur sollten diese
Gruppen dann auch dazu stehen.
Deutschland zu retten ist tatsächlich nicht meine Aufgabe. Deutschland muss auch nicht „gerettet“ werden.
Dieser ganze Quark mit der muslimischen „Bedrohung“ in Deutschland ist doch völliger Unsinn. Sie glauben
doch nicht im Ernst, dass relevant viele Deutsche zum Islam konvertieren!? Selbst bei 4000 im Jahr ist
das lächerlich wenig. Das sind in 10 Jahren 40.000 und in 100 Jahren 400.000… und das bei 80 Millionen
Einwohnern… um darin eine Gefahr zu sehen muss man schon seltsam denken. Und davon mal abgesehen: SIE
persönlich gehen vielleicht nicht in muslimische Länder, um dort zu missionieren, Christen allgemein
aber schon.
Verurteilt zum Tode haben in der Tat hauptsächlich weltliche Gerichte. Das ist aber keine Auszeichnung
für die Kirchen (katholische sowie in schlimmerem Maße die protestantische), denn wer einen Verurteilten
an eine Instanz ausliefert, von der man ziemlich genau weiss, dass diese das Todesurteil vollstrecken
wird, kann sich nicht freisprechen vom Mord. Ausserdem – auch wenn nicht zum Tode verurteilt wurde, waren
die Menschen nach der Folter oft so furchtbar verstümmelt, dass sie oft daran starben. Und dass „die
Päpste“ gegen den Hexenglauben gewesen seien, stimmt nur bis 1484. Dann nämlich verwarf Papst Innozenz
VIII die bis dato gültige Lehrmeinung, dass Hexenglauben Aberglaube sei und bestätigte, dass Heinrich
Insistoris (Kramer) die volle Unterstützung durch weltliche Herren zu gewähren sei. Erst dann fing der
Hexenwahn richtig an. Bis dahin hatten sich nämlich viele weltliche Herrscher geweigert, ihn zu unterstützen,
da sie auf ihren Verstand hörten. Dann allerdings wurden Gegnern Kramers Kirchenstrafen angedroht und
sie mussten sich fügen. Wers nicht glaubt, schaue unter „Hexenbulle / Summis desiderantes affectibus“
im Internet oder Lexica nach. Hexenglaube im Volk gab es auch schon vorher, doch Todesstrafen dafür waren
selten, meistens wurde eine beschuldigte Hexe mit zeitlicher Verbannung bestraft. Erst ab der päpstlichen
Bestätigung des Hexenhammers fing das Wüten der Prozesse an. Warum kann man als Katholik nicht zu Fehlern
der Kirche stehen? Das lässt sich nicht wegdiskutieren!
@ Richard Die Geschichte des [hier beliebige Religion einsetzen] … Ist eine Geschichte des Haßes, der
Gewalt und des Fanatismus. So wäre der Satz wahr.
@ Benedikt „Das Kopftuch ist in der Türkei eher verpönt.“ Ähm, kommt drauf an was man als „Türkei“
definiert… In Istanbul und anderen grösseren Städten ist das sicher so. Aber in Anatolien nicht. Egal,
ist nicht wichtig für diese Diskussion. Wenn ich es nicht ganz falsch verstanden habe, dann gehts in
diesem Artikel ganz konkret um ein Gebetshaus (also um den Glauben). Integration im kulturellen Sinne
ist was ganz anderes. Dass es da extreme Defizite gibt, darüber braucht man eigentlich nicht reden, da
es in jeder deutschen Grossstadt ein „Klein-Istanbul“ gibt. Ich habe mal in einem Haus gewohnt, dessen
Anbau im Hinterhof ein inoffizieller islamischer Gebetsraum war. Solch inoffizielle Gebetsräume fördern
noch die Trennung der Welten, denn da kommen garantiert keine Deutschen hin und die Muslime können dort
machen was sie wollen, ohne dass sie sich irgendeiner Kritik aussetzen müssen. Offizielle Moscheen hingegen
wären öffentlicher Raum, der auch einigermassen kontrolliert werden könnte (zumal, wenn man den Vorschlag
-von irgendeinem Politiker, wer weiss ich leider nicht mehr – annimmt, dass die Predigten in deutsch gehalten
werden müssen). @ GvG „…Geburtenrate des eigenen Volkes erhöhen z.B. durch Verbot von Pille und Abtreibung,
Förderung des Patriarchats und die mohammedanischen Einwanderer und deren Nachkommen in das Land ihrer
Väter zurückführen.“ Da kann ich nur sagen: 88
#47 Kurt K. 23:50:09 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Staatsreligion Jo, meine Meinung, denn es spricht meines Erachtens nicht für die damaligen Meschen, denn
sie kannten ja nichts anderes, haben also den Glauben nicht gewählt. Auch weiss man nicht, wie viele
damals nur in die Kirche gegangen sind, um nicht unangenehm aufzufallen. Eine erzwungene Religion kann
doch nicht das Ziel sein. Entweder man glaubt aus freien Stücken oder eben nicht.
#45 Kurt K. 23:26:04 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Drogen Ojeoje, da verkaufen TÜRKEN Rauschgift an Kinder! DEUTSCHE würden das ja NIE machen! Nebenbei:
Das spricht eigentlich FÜR eine Moschee… denn wer stark gläubig ist, macht so etwas eher nicht, oder?
#40 Kurt K. 22:16:45 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Benedikt Sie schrieben: „…Diese Ausländer sollen hier von EINER Gesellschaft aufgenommen werden –
das Problem sind doch die Parallelgesellschaften, eben jene, wo sich nichts vermischt, sondern alles scharf
getrennt bleibt… …Es ist natülich absurd, dass hier zwar Leute aus aller Herren Länder zuziehen
sollen, deren Kultur aber wie unter einer Glasglocke bewahrt werden soll. Das Aufgehen in einer anderen
Kultur, in die man sich begeben hat, ist etwas völlig Normales.“ Sie würden also, wenn sie aus irgendwelchen
Gründen in die Türkei ziehen würden (oder da in einer christlichen Gemeinschaft geboren worden wären),
würden Sie, um in der fremden Kultur „aufzugehen“, ihren Glauben -so ratz-fatz- aufgeben und mal eben
zum Islam konvertieren? Ihre Frau würde nur noch verschleiert rumlaufen und sie würden keinen Schweinebraten
mehr essen? Interessant. Nach ihren bisherigen Posts hätte ich sie nicht so eingeschätzt. Das Problem
der Moscheen ist für mich eher das, daß sie keiner staatlichen Aufsicht unterliegen und die Prediger
oft aus islamistischen Staaten/Schulen nach D kommen. Daran müsste man arbeiten. Aber DASS Muslime auch
in D Gebetshäuser haben dürfen ist für mich klar. Das Argument, dass in vielen islamischen Ländern
keine neuen Kirchen gebaut werden dürfen, kann man schwerlich den Muslimen bei uns in die Schuhe schieben.
Die können am allerwenigsten dafür.
Nochmal @ Latein Dass man als Theologe oder auch Geschichtswissenschaftler Latein und evtl. auch Altgriechisch
können sollte, ist klar. Wenn man forschen will, dann muss man in der Lage sein, das Original zu lesen,
könnte ja sein, dass es entweder falsch übersetzt wurde oder dass es bei einem Text mehrere Übersetzungsmöglichkeiten
gibt. Bei der Bibel z.B. gibt es oft solche Stellen, wo man sich nicht 100% einig ist. Aber „dumm“ finde
ich den Vergleich des Bettlers und der Hure mit den heutigen Leuten. Beide konnten selbstverständlich
die Sprache des Landes in dem sie lebten. Das ist aber nicht zu vergleichen mit einem schulischen Lernen
einer toten Sprache, die sonst allenfalls noch rudimentär vorkommt (Fremdworte, Wortstämme z.B.).
Latein Tja, ich bin nun kein besonders häufiger Messgänger und Latein kann ich nur rudimentär. Sollte
man die Messe augf Latein halten, dann würden sicherlich vile leute gar nicht mehr in die Messe gehen,
weil sie dann nix mehr verstehen. Und das sind beileibe nicht nur die jungen Leute, sondern alle, die
eben kein Gymnasium besucht haben. Und das sind sehr viele. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen,
dass Gott irgendeinen Wert auf die Sprache legt, in der die Messe gefeiert wird. Das tun nur Menschen
mit der Einstellung „heute ist alles Kacke!“; die mit der alten Messe eine Zeitreise machen wollen und
am liebsten im Mittelalter gelebt hätten, wo die Gesellschaft eine einfachere war und man nicht so viel
selber denken sollte.
@ OnanIV Kann ihrem Text 100%ig zustimmen! :)3 :(3 Zum Glück ist es Lehrern in allen Fragen, die den
Glauben betreffen, nicht gestattet, die Schüler zu beeinflussen (ausser selbstverständlich Religionslehrer
jedweder Religion, aber das Besuchen des Reli-Unterrichts ist ja auch nicht verpflichtend). Und das ist
auch gut so. Glauben ist eben nicht wissen, und wenn wir in unseren Schulen Einflussnahme der Lehrer hin
zu katholischen Lebensentwürfen gestatten würden, dann müssten wir auch andere religiöse Vorstellungen
zulassen (Islam, Buddhismus…) und das ginge schon aus organisatorischen Gründen nicht. Daher gilt:
Gleichbehandlung der Religionen in den Schulen – ergo: Keine Beeinflussung in irgendeiner Richtung.
@ Reflektor Ja, Recht haben sie mit ihrer Einschätzung, dass sich nichts ändern wird. Auch m.E.n. darf
man auf solch einer Seite, die öffentlich zugänglich ist, die Meinung dieser leute hier nicht unkommentiert
stehen lassen. Diese Seite hier findet man recht schnell wenn man im Netz nach Informationen über Kirche
und Evolution/HS sucht. So wie bei mir. Ausserdem, sind wir mal ehrlich, macht uns das sinnfreie diskutieren
doch irgendwie auch „Spass“, oder?! Auch wäre es für Kreuz.net ziemlich langweilig, eine Zugangserschwerung
einzuführen, denn sonst gäbe es bei den Meisten Artiken nur eine einzige Antwort, die „AMEN“ lauten
würde *g*.
@ Penis und so Ma ne kurze Frage an die Gläubigen hier: VOR dem Sündenfall, wie war das da? Konnten
sich Adam und Eva da schon fortpflanzen? Waren sie organisch und willentlich dazu in der Lage?
Ausgrenzung Dass die Kirche dies nicht mehr offiziell tut, liegt aber daran, dass sie es nicht mehr kann
und darf. Und das wiederum liegt an den Schwulen selber, die eben dafür kämpfen mussten, dass sie nicht
mehr so wie früher ausgegrenzt werden. Hätte die Kirche keinen Gegenwind bekommen zu ihrer Ablehnung
der HS, dann hätten wir auch heute noch Gesetze, die HS verbieten und unter (barbarische) Strafe stellen.
Erdbeben und… Klimaveränderung. Das eine als Ursache des anderen… Wie soll das gehen? Evtl: Die Kimaveränderung
heizt Hurricane an, die wiederum schieben die Kontinente umher und deshalb stossen diese Zusammen und
es gibt Erdbeeren? Ode wie oder was?
Umweltzerstörung In einem Teil muss ich ihnen Recht geben: Wenn alle Menschen nach Gottes Gesetzen leben
würden, dann gäbe es keine Kriege, keine Umweltverschmutzung, keine Hungersnöte? Kommt halt immer drauf
an, wie man Gottes Gesetze auslegt, oder? Klar, wenn sich alle an die Nächstenliebe hielten, dann gäbe
es keinen Krieg mehr. Umwelt-/Luftverschmutzung fällt selbstverständlich auch darunter (denn derjenige,
der sie zerstört schadet seinen Mitmenschen). Die Gesellschaft würde auch deutlich aufblühen, wenn
sich jeder an die Nächstenliebe halten würde. Stimmt. Wenn jeder seinen nächsten lieben würde, dann
bräuchten wir dieses Forum nicht, dann würden auch HS von allen Mitmenschen genauso geliebt werden wie
andere Menschen. DAS wäre tatsächlich das Paradies auf Erden. Aber Erdbeben gäbe es immer noch. Wäre
aber nicht mehr so schlimm wie jetzt, da sich die Menschen gegenseitig helfen würden, mit den Folgen
umzugehen. Um das Paradies auf Erden zu erreichen ist eigentlich nur Liebe erfoderlich. Bei vielen von
den „Katholiken“ hier sieht man aber, dass die Gesetze Gottes eben nur selektiv eingehalten werden und
das wichtigste ausser Acht gelassen wird. Also wird es nichts mit Paradies. Schade, aber wahr.
@ VirFortis Ich verschrieb mich weiter unten beim Empfänger. Dafür bitte ich Reflektor um Verzeihung.
VirFortis schrieb: „…das sündhaftes Verhalten wie zb unter anderem das Ausleben widernatürliche Sexualität
in direktem Zusammenhang mit den von ihnen angesprochenen Problen wie Krieg, hungersnöte, Erdbeben und
Luftverschmutzung steht.“ DAS hätte ich gerne mal erklärt. Ehegattensplitting: Die Väter des GG wollten
damit KINDER unterstützen. Daher finde ich auch, dass es bei HS-Beziehungen nichts zu suchen hat – es
sei denn, es sind Kinder da. Aber genauso müsste man es bei Hetero-Beziehungen halten. Ehegattensplitting
erst, wenn Kinder da sind. Alles andere macht keinen Sinn. Alle anderen Rechte, die Ehepaare haben (also
erben, für den anderen Entscheidungen treffen,…) sollte man schon auch HS-Beziehungen zugestehen, die
Standesamtlich verbunden sind. Ist ja quasi einfach ein Vertrag. Noch schnell was zum „Tiervergleich“
den HS heute immer anstellen. Ich kann mich noch gut an eine Zeit erinnern, in der Gegner der HS genau
diesen Vergleich auf den Lippen führten – damals aber so: HS im Tierreich gibt es auch nicht, daher ist
das unnatürlich. JETZT gibts Beweise, dass es im Tierreicht völlig normal ist. Und jetzt kommen die
selben Leute mit „du willst sich doch nicht mt einem Tier vergleichen“. Da muss man schon schmunzeln.
So kann man alles genauso auslegen wie man es gerne haben will, um seine Negativmeinung zu unterstützen.
@ VirFortis Und dann ersetzen wir es durch ein System, das andersgläubige, Ketzer, Schwule, „Hexen (LOL)“
und „Zauberer“ „euthanasiert“ und von „Dämonen besessene“ foltert… tolle Aussichten.
@ VirFortis „im übrigen hat gott (die pforten der hölle werden dich nicht überwinden) den sieg versprochen –
und just genau in dem zeitpunkt wo es keiner mehr für möglich hält“ Da sie es noch für möglich halten
haben WIR ja noch etwas Zeit – ein Glück! Ich schrieb „in Europa“ und halte keineswegs Europa für die
ganze Welt. Aber Sie anscheinend Südamerika… Die grossen, aufstrebenden Nationen (China, Asien allgemein,
Indien) sind auch nicht wirklich auf ihrer Linie, oder? Wer bleibt da noch? Afrika und Südamerika. Toll.
Wenn diese Länder irgendwann auch mal ne vernünftige Bildung erreicht haben ist es mit Fundamentalismus
dort auch ganz schnell vorbei. Das würde mir an Ihrer Stelle zu denken geben: Kläre den Menschen auf
und er glaubt nicht mehr alles was der Papst (bzw andere Kleriker) sagen…
@ VirFortis: Kath. Staat Jaja, bevor das passiert friert die Hölle zu Das gute ist ja, die (extreme)
Religion geht in Europa zurück. Und das aus gutem Grund. Wenn jmd. mit dem Gedanken spielt, katholisch
zu werden, dann geb ich ihm demnächst die Adresse dieser Website: Richard wird ihn schon abschrecken.
Davon mal abgesehen… „katholische“ (jedenfalls nannten sich die Herrscher so) Staaten gabs zuhauf, sind
dann aber von Revolutionen vernichtet worden. Andersrum ist das zum Glück nicht zu erwarten, bei den
paar Fundamental-Katholiken die es (noch!) gibt. Seht es ein, IHR sterbt aus, nicht die aufgeklärten
Menschen. Geht wenigstens würdig unter!
@ VirFortis „so könnte man zb t shirts mit der aufschrift „gegen homos“ oder „fundamentalist“ tragen
und somit freches auftreten mit selbigen selbstbewußt bekämpfen“ Könnte man… aber tun sie bestimmt
nicht, oder? Ist nämlich bissl was anneres, hier so anonym Hass zu predigen oder eben öffentlich Farbe
zu bekennen.
Kaiserschmarrn Ist das wienerisch-böhmisch? Wenn ja, dann kann ich sagen, dass ich auch in dieser Küche
zu Hause bin. DAS hab ich nämlich schonmal gemacht. Dachte aber, das sei boirisch… habs in München
zum ersten mal gegessen. War lecker.
@ P.W. Hab ich behauptet, dass ich deutsch koche? Bin da mehr für International. Allerdings muss ich
zugeben, dass die Össi-Küche definitiv nicht mein Fachgebiet ist. Zu viele Mehlspeisen, zu viele Fremdwörter
*g*.
Kochen Hab jetzt mal dkg gegoogelt… DAS hab ich ja noch gefunden … :O/ Aber Thea? Irgend ne Össi-Firma
die Kochzutaten vertreibt. Aber um was genau es sich bei dem Rezept handelt, wissen nur die Götter. Vielleicht
ne Zutat, die man beliebig variieren kann?? *g*
Kochen Nunja, alle die ich bisher einlud zum Essen ham sich nicht beschwert: DKG – DEUTSCHE KRANKENHAUSGESELLSCHAFT
DKG – Deutsche Kakteen-Gesellschaft DKG – Deutsche Killifisch Gemeinschaft DKG – Deutsche Keramische Gesellschaft
eV DKG – Deutsche Kautschuk-Gesellschaft e.V DKG – Deutsch Kanadische Gesellschaft e.V *g*
#11 Kurt K. 21:49:49 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ sozialkatholisch Mal wieder ein Beispiel selektiver Berichterstattung IHRERSEITS: Selber Spiegel-Artikel
weiter unten:„Wann genau die erste Siedlung an der Grabungsstelle entstanden ist, können die Archäologen
nicht sagen. „Es könnte viel früher als 3500 vor Christus sein“, so Reichel. Die Obsidian-Produktionsstätten
in der Umgebung von Hamoukar habe man anhand von Keramikteilen, die in derselben Erdschicht gefunden wurden,
auf die Zeit zwischen 4000 und 4500 vor Christus datiert. Als Hamoukar zerstört wurde, ging die Zeit
der Obsidianverwendung bereits zu Ende. Kupfer begann, das Gesteinsglas als Werkstoff abzulösen…“ Wofür
spricht das? Wenn die Erde ca 6000 Jahre alt wäre (so in der Bibel)…?
@ Navon @ D. Stöhr Beweise gibt es beim Krationismus nicht. In den Naturwissenschaften aber auch nicht.
Ein sicheres Zeichen für eine nichtwissenschaftliche Idee ist die Behauptung, sie sei vollkommen sicher
richtig und unwiderlegbar. Eine vollkommen sicher richtige Idee kann nicht empirisch getestet werden.
Behauptungen von Unwiderlegbarkeit und das Verlangen nach absoluter Sicherheit charakterisieren nicht
die Wissenschaft, sondern die Pseudowissenschaft. Die Konzeption des Kreationismus ist ein gutes Beispiel
für eine nichtwissenschaftliche Theorie, da sie nicht falsifiziert werden kann. „Ich kann mir Beobachtungen
und Experimente vorstellen, die jede mir bekannte Evolutionstheorie widerlegten.“, schreibt Gould. „Aber
ich kann mir nicht vorstellen, welche Ergebnisse Kreationisten dazu bringen könnten, ihren Glauben aufzugeben.“
Was den sogenannten „wissenschaftlichen Kreationismus“ zur Pseudowissenschaft macht, ist sein Versuch,
als Wissenschaft durchzugehen, obwohl er nichts mit wissenschaftlichem Denken zu tun hat. Der Kreationismus
wird in alle Ewigkeit als Theorie unverändert bleiben. Er wird keine Diskussion unter Wissenschaftlern
auslösen, die sich über die fundamentalen Mechanismen des Universums unterhalten. Er produziert keine
empirischen Voraussagen, mittels derer man die Theorie testen kann. Er wird als unwiderlegbar angesehen.
Keine falsifizierenden Beweise werden jemals akzeptiert werden. Deshalb ist Kreationismus einfach eine
Religion und KEINE Wissenschaft.
#21 Kurt K. 00:38:44 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Religionsunterricht Kommt eben drauf an, was man unter Religionsunterricht versteht. Wenn man den Unterricht
so versteht, dass der Lehrer über den Glauben der Katholiken aufklären soll, dann kann es gut sein,
dass ebendieser Lehrer das gut macht. Soll der Unterricht aber die Kinder zum Glauben führen, dann ist
der Lehrer ein eher schlechtes Beispiel. Aber besser ein schlechtes Beispiel geben als gar keines.
@ Bruder Theophil Richard: es ist skandalös wie die rosaroten paradiesvögel hier mit ihren dunkelroten
neobolschewistischen verbündeten gegen aufrichtige katholiken hetzten. besonder asozial sind diese sinnlosen
gedichte… Aber wir von der anti-alternativ fraktion halten zusammen als bollwerk gegen diese utopisten
und deren sodomiten freunde. Nunja, ich bin gestern auf diese Seite gestossen und habe somit auch nich
kaum Erfahrungen was den Umgangston hier angeht. Aber obiges spricht für sich wie ich finde und auch
dass es nicht gelöscht wurde von der Redaktion, falls zutreffen sollte, was sie sagen. PS: Was für ein
Bruder sind sie denn?
Kennenlernen Ja, warum möchte man „ihren“ Gott nicht kennenlernen? Könnte das vielleicht daran liegen,
dass Sie nicht die beste Werbung für IHN machen? Offiziell ist das Christentum eine Religion, deren oberstes
Ideal die Nächstenliebe ist… offiziell eben. Wenn man sich hier so umschaut, dann pflegen diejenigen
die nicht oder abweichend an Gott glauben einen deutlich angenehmeren und liebevolleren Umgang mit ihren
Mitmenschen als die streng gläubigen. Wenn hier jemand beleidigt oder aufs übelste beschimpft wird,
kann man fast sicher sein, dass der Urheber zur „Gottes-Fraktion“ gehört. Und Sie fragen sich allen Ernstes,
warum sich die meisten Menschen von SO EINER Religion abwenden?!?!?!? L O L
@ Johann Hallo! Ich habe mir diesen Artikel und all die Lesermeinungen dazu mal durchgelesen. Abernteuerlich.
Aber ihre jetzt am Schluss ist wirklich etwas seltsam: Einerseits weden von den katholischen Gläubigen
hier immer sie Gesetze des AT als Anlass der Schwulendiskriminierung hergenommen, und dann kommt eine
Aussage, dass nicht alle Gesetze im AT immer noch und nicht für alle gelten. Woran machen sie das fest?
Und welche Gesetze speziell gelten denn nicht mehr?
@ sca So hart das klingt: wer sich nicht enthält und sich somit (mit oder ohne Kondom) infiziert, der
ist selbst schuld. Natürlich ist der/diejenige selber schuld. Wer denn sonst?! Aber diese Erkenntnis
hilft in der Realität leider nicht weiter. Nehmen sie z.B. folgende Situation an (zugegebenermassen eine
extreme Situation ): Mutter mit Kind, Vater nicht mehr da, tot (Bürgerkrieg, AIDS oder irgendwas anderes)
oder abgehauen oder sonst was. Die Mutter arbeitet als Prostituierte, weil sie sich und ihr Kind nicht
anders zu ernähren weiss. Nun erkrankt die Mutter mangels Kondomen an AIDS. Mutter stirbt, Kind leidet
darunter (ich male jetzt mal nicht aus, was alles passieren kann dann). Nun kann man sich da nicht einfach
raushalten mit dem Satz „selbst schuld“. Bei der Mutter mag das noch (vielleicht – bevor man sein Kind
und sich verhungern lässt, macht man einiges) zutreffen, aber spätestens beim Kind ist das nicht mehr
so.
@ sca Sie haben gewiss in einer Weise Recht. Ich meine auch nicht, dass man Kondombenutzung offensiv bewerben
soll, aber es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Leute überhaupt Kondome erwerben können
zu einem für sie angemessenen Preis. Das ist in vielen afrikanischen Gegenden bisher leider nicht möglich.
Und da man realistischerweise nicht davon ausgehen kann, dass alle Menschen sich enthalten, ist das auf
jeden Fall eine deutliche Unterstützung der AIDS – Bekämpfung.
@ sca Vorweg: Ich habe nichts von „böser Kirche“ gesagt. „gleich abstinent leben und nur innerhalb einer
äußerst monogamen (Ehe-)Beziehung Geschlechtsverkehr praktizieren, sinkt die Wahrscheinlichkeit der
Ansteckungauf Null“ Dem kann ich nur beipflichten. Wer würde das nicht? Nur glaube ich nicht, dass das
in Europa (noch?) gilt. Daher muss es im Grunde mit der Nutzung von Kondomen (und natürlich mit der fortschrittlicheren
Medizin, die uns in Europa erlaubt, Ansteckungen schneller zu erkennen). Dieses Land hat statt auf Kondomverteilungs-
auf Enthaltsamkeitsprogramme gesetzt. Mit dem Resultat, daß die HIV-Rate ein historisches Tief erreicht
hat Die Rate wäre evtl. noch tiefer, hätten sie auf BEIDES gesetzt. Aber das ist natürlich spekulation.
@ Mens-sana Ehrenrettung für das Mittelalter: Im Mittelalter mussten Frauen genauso arbeiten wie auch
Männer und es gibt auch noch viele Belege, dass sie Schusterinnen, Lederschneiderrinnen, Hutmacherinnen,
Schneiderinnen, Töpferinnen, Färberinnen, Schreinerinnen usw. usf. waren und eigene Manufakturen geleitet
haben (könnte noch hunderte Berufe aufzählen, von denen das belegbar ist). Ob das Ausnahmen waren oder
nicht ist momentan noch nicht geklärt in der Geschichtsissenschaft. Gearbeitet haben jedoch die meisten
Frauen (wie im übrigen auch die Kinder). Dass die Frau auf die Mutterrolle eingeschränkt wurde ist eine
Folge des technischen Fortschritts und damit des steigenden Wohlstandes, der den Frauen erlaubte, zu Hause
zu bleiben und „nur“ die Kinder zu erziehen. Es ist also mitnichten christliche altehrwürdige Tradition,
sondern war als es entstand ein Privileg. Später erst wurde in der Gesellschaft festgelegt, dass Frauen
nicht zu arbeiten hätten. Beim tausendjährigen Reich haben sie sicher Recht – da war das Weib auf die
Mutterrolle eingeengt und nur als Gebährmaschine für neue deutsche Soldatengenerationen gefragt. Heute
hingegen ist die jeweilige Arbei wieder ein wichtiger Punkt für den Selbstwert und die eigene Identität.
Und eine solche aufzubauen sollte man(n) niemandem verwehren.
Geschlechts- und Autoverkehr Ich fand die Seite Kreuz.net, weil ich (wegen eines Gespräches mit einem
Bekannten) im Netz nach „Evolution“ und „Kirche“ suchte, um mir ein Bild zu machen, was die Kirche dazu
sagt. Dann fand ich den Beitrag „Die Regierung will mehr AIDS“ und las ihn anfangs mit leichter Belustigung,
da ich ihn aufgrund des Titels für einen Scherz hielt. Erst als ich dann die Lesermeinungen las, merkte
ich, dass der Artikel anscheinend ernst gemeint ist. Deshalb möchte ich ihnen (v.a. den Gegnern des Kondoms)
hier meine Meinung aufdrängen: Vorweg: Sie (also die Kritiker) haben wahrscheinlich durchaus Recht, dass
das Kondom den Verfall der Sexualmoral beschleunigt. Leider ist es aber so, dass der Mensch nicht perfekt
ist und „Umerziehung“ nicht klappt (haben schon die Kommunisten gemerkt) der Mensch hat leider Bedürfnisse,
die sich nicht so einfach abstellen lassen. Dazu gehört auch Sex zu haben. Gerade bei jungen Menschen.
Und wenn man sich die demografische Entwicklung in Afrika besieht, fällt auf, dass dort überdurchschnittlich
viele junge Menschen leben. Auch wenn der Gebrauch von Kondomen zweifellos schlechter ist als Abstinenz,
so ist es das kleinere Übel. Um das Leid, welches AIDS dort über die Menschen bringt (gerade die Kinder!),
einzudämmen müssen neben anderen Kampagnen auch Kondome angeboten werden. Fragen Sie sich, warum AIDS
in Afrika so häufig und in Europa viel seltener ist! Hauptsächlich wegen der Kondome. Denn die Europäer
haben wahrscheinlich auch nicht weniger Sex.