Kurt K.
Erstellt: 18:19:09 | Dienstag, 16. Januar 2007
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4.225 Lesermeinungen
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Wenn die Ehefrau die Hure ihres Mannes ist
#79   Kurt K.   00:53:49 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
Hab ich irgendwo was von Beischlaf mit einer Schwangeren geschrieben? Mit viel böswilligkeit kann man es hineininterpretieren, aber nur wenn man die Logik weglässt. Ich meinte: Eine Frau, die 10 und mehr mal Schwanger ist, wird kein besonders tolles Leben führen – und vor allem auch nicht so alt werden. Und dann hat sie zu Hause 10+ Kinder zu versorgen, jedes ein Jahr älter als das letzte. Tolles leben, wirklich.
Aber das ist ein Nebenschauplatz. Mir ging es um die Einhaltung kirchlicher Gebote durch euch Katholiken. Wie haltet ihr es mit dem Kinder-Bekomm-Gebot?
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#77   Kurt K.   00:37:40 | Samstag, 2. Juni 2007
Witzig…
Wie man so von ehelichem Beischlaf zu der theoretischen Diskussion über private Offenbarungen kommt. Vielleicht liegts daran, dass selbst eingefleischte Katholiken hier lieber nicht über das Thema reden, weil sie sonst zugeben müssten, dass sie eventuell doch nicht ganz so rein sind, wie sie oft meinen.
Es ist halt einfacher, auf Homosexuellen (die man nicht versteht) herumzuhacken als die katholische Lehre selbst zu leben…
Selbst ehelicher Beischlaf ist nach offizieller Sichtweise Sünde, wenn sie nicht zum Kinderkriegen führt. Hm. Entweder sind die meisten (bzw. alle, Ausnahmen bestätigen die Regel) Katholiken Asketen und fast Heilige, die ihr Leben lang im Zöllibat leben, oder sie legen den Glauben selber aus und tun, worauf sie „Lust“ haben. Mal im ernst: Wenn man davon ausgeht, dass, um ein Kind zu zeugen, etwa 5 Beischläfe erforderlich sind bis es klappt (vorrausgesetzt, man versucht wirklich, ein Kind zu bekommen), dann haben die meisten Katholiken 10 – 15 Mal Sex in ihrem Leben, einige wenige auch 20 Mal. Manche Ausnahmewesen auch bis zu 50 Mal. Ist natürlich für die permanent schwangere Frau auch nix dolles… naja, irgendwas ist ja immer.
20 Mal Sex im Leben??? Hallo??? Das hat man in der ersten Phase der Liebe doch im Monat, oder wie seht ihr das?
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#80   Kurt K.   12:05:28 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Müller
Es sit doch nun mal so, dass wir alle genau immer wieder an dieser Frage hängen bleiben, warum „Schuldige“ wie „Unschuldige“ von Leid getroffen werden.
So ist es. Die alte Frage: „Warum lässt Gott Leid zu?“ stellt sich jeder mal. Das ist eine gute Frage. Aber die Umkehrung zu vermuten, dass Gott dieses Leid nicht nur zulässt, sondern verursacht, ist wirklich grotesk. Wozu dann noch der Teufel? Wenn Gott das Leid verursacht, kann er dann der Barmherzige Gott sein? Das kann nicht sein.
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#74   Kurt K.   11:54:23 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Bruder Theophil
Klingt nach einem wahrlich barmherzigen, liebevollen, fürsorglichen und gerechten Gott, den Sie da anbeten.
Das ist natürlich ein Problem für alle Missionare, die in den heidnischsten Gegenden Gottes Wort verkünden – wenn das Umfeld für das Seelenheil eine Rolle spielt, haben die natürlich ein „verdammtes“ Problem… nuja, kann ja jeder den Unsinn glauben den er will…
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#68   Kurt K.   11:38:41 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Müller
Und doch ist es mir nicht klar: Wenn es eine Strafe Gottes darstellen soll, wieso ereilt sie dann Unschuldige?
Daran sieht man, dass es Unfug ist. Ebenso wie Tsunamis und andere Katastophen trifft AIDS Gläubige wie ungläubige gleichermassen. Entweder hat Gott nichts damit zu tun oder er ist ein ungerechter Tyrann.
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#34   Kurt K.   10:41:10 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Baron B.
Niemand kann etwas für Alzheimer etc., also kann das auch keine Strafe sein.
Falsch. Nur kennt man die Ursache heute noch nicht genau. Kann aber im Lebenswandel begründet liegen. Als AIDS erstmal auftauchte wusste auch niemand woher es kommt.
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#31   Kurt K.   10:37:15 | Freitag, 1. Juni 2007
„Alzheimer, Altersdemenz, Inkontinenz“
Hitler, AIDS, Tsunamis, Fluten, Hungersnöte, usw. usf. sind als Gottes Strafen, nicht aber Alzheimer, Demenz und Inkontinenz. AHA. Sachlage geklärt.
Und wie ist es mit Offenen Beinen, Cholera, Pest, Pocken Typhus, Siphilis, Schnupfen, Krebs, Windpocken, Tripper, und Masern? Gottes Strafen – Ja oder nein?
Kommt ihr euch nicht ein bisschen albern vor? Wieso sollte Gott Afrika bestrafen, während dort die meisten Gläubigen zu finden sind, während es Europa glänzend geht und die Kirche verendet?
Vorgestern hat irgendson Rüpel einen Kratzer an mein Auto gemacht. War das Gott? Als Strafe für meine unzüchtigen Gedanken?
(Falls das als Strafe gemeint sein sollte, hat er sich aber verrechnet – es ist mir nämlich Wurscht bei der alten Gurke.)
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#17   Kurt K.   10:13:15 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Bruder Theophil
AIDS ist nach wie vor eine Domäne der Schwulen…
Ich gebe ihnen Recht darin, dass BEI UNS verhältnismäßig mehr Schwule AIDS haben als Heterosexuelle. Dennoch ist es keine reine Schwulen-Krankheit. Die Homosexualität an sich ist kein Grund für AIDS. Es liegt vielmehr daran, dass bei Analverkehr die Verletzungshäufigkeit weit höher anzusiedeln ist als bei Vaginalverkehr (winzigste Risse in der Haut reichen da aus). Es kommt bei AIDS eben auch auf die Häufigkeit des Partnerwechsels an. Und da viele Schwule öfter als der durchschnittliche Hetero seinen Partner wechselt… hat aber eben nichts mit Schwul oder nicht Schwul zu tun. Es gibt auch viele Schwule, die lange Zeit mit einem Partner zusammen sind (ebendiese fordern ja dann auch die Schwulenehe).
Schauen Sie hingegen nach Afrika, dann sehen sie, dass ein großer Prozentsatz der Bevölkerung dort AIDS hat. Und die meisten davon sind Heterosexuelle.
Jetzt die Frage: Was soll es aussagen, dass prozentual mehr Schwule AIDS haben als Heterosexuelle?
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#41   Kurt K.   20:46:23 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Benedikt
Sorry, aber „Volksnähe“ scheint mir doch ein relativ zweitrangiges Kriterium zu sein. Populismus hat nicht umsonst einen negativen Unterton.
Hm, was ist denn dann das erstrangige Kriterium? Glauben Sie, dass Gott den NOM nicht versteht oder was? Meinen Sie nicht, dass es Gott relativ Wurscht ist, ob nun auf Latein, Altgriechisch, Suaheli oder Plattdütsch gebetet wird? Solange die Gebete und die Zeremonie gläubig zelebriert werden, sollte man annehmen, dass es IHM Recht ist. Oder etwa nicht?
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#89   Kurt K.   19:46:22 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Juergen
Bravo!
Genau so ist es. Nur das Homo-Thema ist eben ein so schön schmutziges und dennoch faszinierendes Thema für die Leute hier, dass sie gar nicht aufhören können, darüber nachzudenken.
Gegen HS zu sein, scheint DER christliche Wert an sich zu sein, wenn man den Leuten hier zuhört. Alles andere verblasst dagegen. Selbst das Mordverbot ist längst nicht so wichtig (ich erinnere mich da an Vorschläge einiger „Christen“ hier, man solle sich ein Beispiel am Iran nehmen und das Homo-„Problem“ mit Baukränen „endlösen“). Letztendlich ist nach der Meinung vieler hier jeder vermeintliche zivilisatorische Niedergang irgendwie auf Homosexuelle Menschen zurückzuführen. Etwas paranoid die Leute hier. Lächerlich zudem.
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#38   Kurt K.   14:32:40 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Romulus
Ich höre die Meinung, die der junge Mann hier vorträgt immer wieder von jungen Leuten mit dem Brustton der Überzeugung. Was wird da auf uns zukommen?
Eine nettere Welt.
Ich weiss wirklich überhaupt nicht, wie manche Menschen (also Sie z.B.) ständig versuchen müssen, anderen ihren Sittenkodex aufzuzwingen. Es ist – verdammt nochmal – jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ich versuche ja auch nicht, den katholischen Glauben verbieten zu lassen, weil ich ihn zum Teil unsinnig finde. Dieser Sänger vertritt eine tolerante Meinung, die bei konsequenter Anwendung aller die Welt dem Paradies näher bringen würde.
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#21   Kurt K.   13:03:08 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Sahin
Die Jugend geht nicht zu einem Papst der „cool“ ist sondern deshalb weil der Papst den EINZIGEN Gegenpol zur heutigen Zeit darstellt !
Das werden wir ja in den nächsten Jahren sehen, wenn man die Teilnehmerzahlen der Weltjugendtage hat. Ich denke, sie Zahlen werden sich verringern.
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#18   Kurt K.   12:52:24 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Frasim
Im übrigen: Wenn Sie hier schon so schubladenmäßig in jung und alt denken: Was finden denn dann die vielen Jugendlichen an dem einen Senior Benedikt XVI. und dessen uralten Kirche so toll? Wie geht das für Sie zusammen?
Im Grunde geht das gar nicht zusammen, da haben sie Recht. Dieser „Event-Character“ des Weltjugendtages ist ja auch erst durch Papst JPII zustande gekommen, der sich sehr für die Jugend engagierte und die Kirche versuchte zu modernisieren. JPII war sozusagen ein „cooler“ Papst. Jetzt, unter Benedikt, wird dieser Weltjugendtag-Hype wieder abflauen, denn Ratzinger alias Benedikt ist völlig „uncool“. Allerdings wird das nicht jeder Jugendliche sofort umsetzen und so lebt der baldige Weltjugendtag noch von JPII.
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#12   Kurt K.   12:29:08 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@20mancro5
Nein, Sahin würde gerne, ist aber zu feige…
@ Sahin: Dies ist nichtmal ein ausgesprochener Homo-Thread… und dann so ne Frage… das spricht für sich.
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#8   Kurt K.   12:24:04 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Gregorianischer Hymnus?
Wie alt sind sie? Das ist der WeltJUGENDtag. Einen gregorianischen Gesang als Hymne für die Jugendlichen? LOL
Alt heisst nicht unbedingt GUT. Die Jugend hat ihre eigene Kultur, sie möchte etwas verändern. Wenn mal ein WeltSENIORENtag ansteht, dann können sie gerne einen gregorianischen Choral anstimmen. Aber wahscheinlich finden die Senioren den auch überholt und möchten dann lieber etwas im Stil der Beatles oder Rolling Stones hören.
Nebenbei: Wie albern ist denn das, zu sagen, eine Hymne wäre schlechter, nur weil sie von jmd. geschrieben wurde, der nicht streng katholisch in seinen Ansichten ist? Das ändert doch an der Hymne nichts.
Redaktion benachrichtigen Er glaubt, Gott habe ihn als Unzüchtigen geschaffen
#175   Kurt K.   12:17:54 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Jup!!
Daher sollten diejenigen hier, die keine Veranlagungen haben, die gesellschaftlich problematisch sein können, lieber froh darüber sein anstatt andere zu beschimpfen.
Redaktion benachrichtigen Er glaubt, Gott habe ihn als Unzüchtigen geschaffen
#173   Kurt K.   22:24:09 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Nochmal zum Titel:
Er glaubt, Gott habe ihn als Unzüchtigen geschaffen
Wie sonst? Hätte Gott ihn nicht als Homosexuellen geschaffen, dann wäre er heterosexuell, oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Von den nationalsozialistischen Freunden dazugelernt
#89   Kurt K.   13:01:39 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Danke DocRöntgen
Genau das meinte ich.
Und ein Beispiel hab ich von Nachtlaterne auch noch nicht und wenn ich ehrlich bin – das hab ich auch gar nicht erwartet.
Redaktion benachrichtigen Zur Karikatur verkommen?
#94   Kurt K.   10:08:57 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Excommuniation, Herr von Galen?
Ob sie das sind oder andere, die ständig mit der Exkomminikation drohen, weiss ich nicht mehr. Das ist jedenfalls das alte Muster, nach dem die Kirche schon seit Jahrhunderten versucht, die Menschen zu kontrollieren: durch Angst und Zwang. Widerlich.
Und davon mal abgesehen: Excommunikation bedeutet nur das Verbot, an enigen Sakramenten teilzunehmen. MIt Himmel oder Hölle hat es nichts zu tun. Man kanns ganz gut vergleichen mit einem Parteiausschluss. Nicht die Meinung der Partei vertreten – zack, raus. Sonst bedeutet es NICHTS.
Redaktion benachrichtigen Von den nationalsozialistischen Freunden dazugelernt
#86   Kurt K.   09:49:32 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@ Nachtlaterne
Sie schrieben: […]dass die legalisierung schweren unrechts das unrecht total fördert […]
Hä? Prostitution ist erstens kein „schweres Unrecht“ und zweitens: Ich hätte gern ein Beispiel, das zeigt, wo die legalisierung von irgendetwas das „Unrecht total“ gefördert hätte.
Redaktion benachrichtigen Von den nationalsozialistischen Freunden dazugelernt
#75   Kurt K.   15:20:22 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ DocRöntgen und Nachtlaterne
Ja, dieser „Äpfel und Birnen Vergleich“ ist mir auch grad eingefallen… Doc ist mir nur zuvorgekommen.
Man kann doch nicht ein Verbrechen, bei dem vorsätzlich andere geschädigt werden (Geld weg, eventuell Leben weg) mit einem „Verbrechen“ nach den Buchstaben eines Gesetzes vergleichen, welches nur deshalb als Verbrechen gilt, weil es die sittlichen Gebote irgendeiner Glaubensgemeinschaft verletzt. Wenn es ihr (Nachtlaterne) sittliches Empfinden verletzt, dann gehen sie eben nicht zu einer Hure. Aber wieso wollen sie es anderen verbieten, das zu tun, deren Einstellung eben anders ist. Wenn nun Huren in gesicherten Verhältnissen ohne Zwang arbeiten können, dann wird NIEMANDEM geschadet damit. Der Freier freut sich und die Hure auch (über das Geld). Alles in Butter – oder? Und wenn nein, warum nicht?
Redaktion benachrichtigen Von den nationalsozialistischen Freunden dazugelernt
#72   Kurt K.   14:23:13 | Dienstag, 22. Mai 2007
Bordelle, Puffs, …
und Nutten gab es schon immer. Das muss nicht „herangezüchtet“ werden. Die mächtigen Europas (hauptsächlich auf Betreiben der Kirche) haben schon immer versucht, dieses Gewerbe zu vertreiben. Dass es ihnen in tausenden von Jahren nicht gelang spricht für sich. Illegalität züchtet nur das Milleu von Zuhältern, Luden und Zwang, während die öffentliche Einrichtung von Bordellen den Frauen, die dort arbeiten, aber auch den Kunden mehr Sicherheit beschert. Wer dafür ist, die Prostitution in die Illegalität zu schieben (oder sie dort zu lassen) hat eine Menge Frauenleben auf dem Gewissen. Im illegalen Milleu kann sie niemand beschützen. Wenn die Huren hingegen in einem Steuerpflichtigen Verhältnis (und damit in einem ganz normalen Arbeitsvertrag) stehen, ist ihr Schutz deutlich besser.
Redaktion benachrichtigen Wer erinnert sich an den 7. Oktober?
#28   Kurt K.   10:06:10 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Rudolfus
„Kaum bekleidete Urwaldnegerinnen bei der Papstmesse auf der Urwaldinsel Papua-Neuguinea, das ist einfach eine riesige Ehrfurchtslosigkeit Gott und dem hl. Meßopfer – Christus selbst – gegenüber.[…]“
Hallo? Gehts noch? Das ist mal wieder ein Chauvinismus, der eigentlich überwunden sein sollte. Dort ist es nunmal kulturell normal, dass die Menschen eben keine Armani-Anzüge tragen. Andere Länder – andere Sitten. Nicht jeder muss sich unserer Kultur anpassen. Wenn der Papst eine Messe im Urwald lesen will, dann muss ER sich an die dortigen Gebräuche und Sitten anpassen, nicht die Einwohner dort einer Moral, die sie nicht kennen.
Redaktion benachrichtigen Heil Fristenlösung!
#20   Kurt K.   01:53:24 | Mittwoch, 18. April 2007
Na endlich! Hallo Herr Stöhr!
Ich hab mich schon gefragt, wo denn der gute Christenmensch D. Stöhr bleibt, der seinen Nächsten wie sich selbst liebt und dies auch immer so liebevoll in einer Frohen Botschaft an seine lieben Mitmenschen zum Ausdruck bringt.
Ja, so ist er, unser lieber Stöhr. Das menschliche Leben geht ihm über alles… dafür würde er sogar über Leichen gehen.
Es ist doch immer wieder herzerfrischend und eine Wonne, zu sehen, wie manche unserer Mitmenschen für ihre Ideale einer friedlichen Welt einstehen und dafür sogar bereit wären, zu töten. Hervorragend! Das ist Einsatz! Engagement wie dieses ist heute selten geworden.
Solche herausragenden Persönlichkeiten wie D. Stöhr bringen die christliche frohe Botschaft mit den einfachsten Worten des Volkes unter die Menschen.
Niemand kann dem auf Dauer widerstehen und so wird er mit seiner gefälligen Wortwahl auch in Zukunft noch viele Menschen von der Ernsthaftigkeit der Botschaft Jesu von der Liebe und dem Frieden überzeugen können.
Würde es mehr solche wachen Geister geben, so bräuchten wir uns endlich nicht mehr um die Überbevölkerung der Welt, die Kälte im Winter und Frauen in Hosen zu sorgen. Schöne warme Scheiterhaufen wohin das Auge blickt! Ja, das ist eine schöne Vision, von der ich heute Nacht träumen werde, in der bedauerlichen Gewissheit, dass es aufgrund der Verdorbenheut der übrigen Menschheit leider eine schöne Utopie bleiben wird. Danke D. Stöhr für Ihre freundlichen Worte in dieser unfreundlichen Zeit.
Redaktion benachrichtigen Heil Fristenlösung!
#17   Kurt K.   00:53:06 | Mittwoch, 18. April 2007
Weiss Gott was er tut?
Was Gott will das ist zumutbar, denn Gott weiß doch was er tut, verdammt nochmal!
Wenn Gott wüsste was er tut, dann würde er einer Frau, die kein Kind will (aus welchen Gründen auch immer) keines geben, denn er wüsste ja auch, dass sie es abtreiben wird. In Ihrem Post ist irgendwie keine richtige Logik zu erkennen, sorry.
P.S. Du sollst nicht fluchen, verdammt nochmal!
Redaktion benachrichtigen Heil Fristenlösung!
#7   Kurt K.   17:32:57 | Dienstag, 17. April 2007
@ Pünktchen
Sonst müßte man ja auch „Kompromisse“ fordern mit Raubmördern und Totschlägern!
Und genau das tut man. Man fordert sie nicht nur, man geht sie ein. So wird ein Totschläger weniger hart bestraft als ein Mörder, obwohl beide das gleiche Leid hervorgerufen haben. Beide haben ein Menschenleben vernichtet. Oder vergleichen Sie es mit Notwehr. Jemand will ihnen Schaden zufügen. Dann haben sie das Recht, denjenigen aufzuhalten mit möglichst sanften Mitteln. Wenn bei einem konstruierten Fall es so wäre: Sie sind körperlich ziemlich schwach, haben aber eine Schrotflinte, ihr Angreifer ist ein Muskelberg ohne Waffen. Dann dürften Sie ihn anschiessen (auch wenn er dabei stirbt) um Schaden von sich abzuwenden. Da werden auch Kompromisse eingegangen. Geht gar nicht anders.
Bei Abtreibungen kann es sein, dass die Frau durch das Austragen des Kindes seelische oder körperliche Schäden erleiden würde (Der Fall neulich in Polen mit der erblindeten Frau z.B., oder die viel zitierten Vergewaltigungsopfer). Hier gilt meines Erachtens die Notwehr genauso. Oder die Lebenslange Einschränkung der Lebensqualität (wenn keine Kinder in der Lebensplanung vorkommen). Nun muss man irgendwie einen Kompromiss finden, der es den Frauen ermöglicht, ihren Lebensentwurf und ihre Unversehrtheit zu schützen, gleichzeitig aber das ungeborene Leben nicht ganz zu entrechten. Das ist sehr schwer, und die Fristenlösung ist ein Versuch, genau das zu tun. Wenn Sie einen besseren Vorschlag haben, immer her damit!
Redaktion benachrichtigen Ob sie nicht rechnen kann?
#15   Kurt K.   17:19:47 | Dienstag, 17. April 2007
@ matt
Soll sie die Eltern unterstützen, denen mehr Geld geben…
Klingt ja toll… nur löst es das Problem nicht. Mütter bleiben nicht nur des schnöden Momentan-Mammons nicht zu Hause, sondern wegen der lebenslang verbauten Karrierechancen, zumal bei der momentanen Wirtschaftssituation. 3 Jahre aus dem Beruf kann bedeuten, nie mehr eine Anstellung zu finden. Da helfen auch keine noch so netten Elterngelder. Ausserdem arbeiten viele Frauen gerne. Meine Mutter z.B. blieb viele Jahre zu Hause wegen mir und meinem Bruder. Als sie dann, als ich 10 Jahre war, wieder arbeiten ging (damals war die Arbeitslosigkeit weit geringer), blühte sie regelrecht auf. Einfach wegen der sozialen Kontakte, der Arbeit an sich, die ihr Spass machte und natürlich auch wegen des Selbstwertgefühls, welches Arbeit bringt. Finanziell brauchten meine Eltern das nicht. Mein Vater verdiente mehr als genug. Das Geld ist nur ein netter Nebeneffekt gewesen.
Und ich frage mich sowieso, was diese komische Diskussion hier soll. Ob nun 750000 oder 5000000 Krippenplätze gebraucht werden ist doch wirklich egal. Da die Einrichtung derselben ja nicht plötzlich vonstatten geht sondern Jahre dauern wird, werden die Kommunen (die das ja finanzieren müssen), wenn sie feststellen, dass ihre Krippen unausgelastet sind, keine weiteren Plätze mehr einrichten. Alleine der Kosten wegen.
Redaktion benachrichtigen Heil Fristenlösung!
#2   Kurt K.   15:08:46 | Dienstag, 17. April 2007
Kompromisse…
Das Dilemma sehen wahrscheinlich auch die Grünen, doch sind sie gezwungen, Kompromisse einzugehen zwischen den Rechten des Kindes und denen der Mutter. Irgendwie muss man das ja regeln.
Redaktion benachrichtigen Rätselhaftes Lob
#57   Kurt K.   09:35:08 | Montag, 16. April 2007
@ Nachtlaterne
hört auf mit eurem unsinn, dass ungeborene abgetriebene in der hölle oder vorhölle gequält werden stellt ihr euch außerhalb des christentums. so einen wahnsinn habt ihr euch selbst gestrickt.
Was heißt hier „eurem Unsinn“? Das ist sicher nicht auf meinem Mist gewachsen. Was glauben Sie denn, warum es extra Friedhöfe für bei der Geburt oder kurz danach gestorbene Kinder gab/gibt? Und warum es Nottaufen und Stellvertretertaufen (mir fällt der Fachausdruck nicht mehr ein) gibt? Nach kirchlicher Lehre wird der Mensch durch die Taufe von der Erbsünde erlöst. Wenn unschuldige Kinder, die ja sonst schuldlos sind, ungetauft sterben, ist nun mal die Erbsünde nicht getilgt. Das ist ja auch der Grund, warum es nach manch christlicher Meinung besonders schlimm ist, abzutreiben. Denn das ermordete Kind kommt eben nicht direkt in den Himmel. Man nimmt der Seele somt auch noch die Chance, in den Himmel zu kommen.
Nochmal an die katholischen Gelehrten hier gefragt: Stimmt doch in etwa, oder? Berichtigen Sie mich, wenn ich falsch liege.
Redaktion benachrichtigen Rätselhaftes Lob
#51   Kurt K.   03:17:33 | Montag, 16. April 2007
Abgetriebene Kindchen in der Hölle…?!
Tja, also wenn ich das richtig weiss, kommen Kinder, die UNGETAUFT (was bei abgetriebenen wohl meist der Fall sein dürfte) sterben, nach gut katholischer Lehre NICHT in den Himmel. Denn auf ihnen lastet ja die böse Erbsünde. Da nun aber die Menschen noch nie einsehen wollten, dass ihre unschuldigen Kindlein nicht in den Himmel kommen können, hat sich die kath. Kirche da einen Ausweg aus dem Dilemma gebastelt.
Diese ungetauften Kindchen kommen seitdem in den „Limbus“, eine Art „Vorhimmel“.
Wie genau diese Lehre zustande kommt, können doch bestimmt unsere Katholiban hier (ausnahmsweise nicht böse gemeint :O) ) erklären?!
Wenn jetzt allerdings Frau Schwarzer diese Kindlein trifft, dann ist sie entweder irgendwie in den Limbus gekommen oder die Lehre des Limbus ist Unsinn und die Kindlein sind aufgrund der Erbsünde doch in der Hölle gelandet.
Redaktion benachrichtigen Rätselhaftes Lob
#37   Kurt K.   19:20:30 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Es gibt eben Leute, die die Menschen nicht per se als „böse“ oder „gut“ einstufen. Frau Schwarzer hat den Papst wegen eines bestimmten Themas gelobt. Auch wenn sie in anderen Fragen sicher nicht konform mit ihm geht (bzw. sogar entgegengesetzt), so kann sie dennoch differenzieren und ihrem Gegenüber auch mal ein Lob zu einem Thema ausdrücken, welches sich mit ihrer Meinung deckt.
Ich hatte HIER auch schon das ein oder andere Mal Zoff wegen irgendwas mit irgendwem. Das hindert mich aber nicht daran, mein Gegenüber auch mal zu loben, wenn ich doch mal mit ihm konform gehe.
Nur Trottel sagen: „Herr X liegt immer falsch.“
Redaktion benachrichtigen Rätselhaftes Lob
#10   Kurt K.   13:31:42 | Sonntag, 15. April 2007
@ Pünktchen
Lassen Sie denn „raushängen“ dass sie Hetero sind (wie ich annehme)?
Wahrscheinlich sagen Sie vor jedem Gespräch erstmal: „Ach übrigens, ich bin heterosexuell. Und nun zum Thema xyz…!“
Klar. Völlig normal.
Redaktion benachrichtigen Dämonen sind in der Schweiz ganz selten
#36   Kurt K.   20:26:06 | Freitag, 13. April 2007
@ HeinrichvonOfterdingen
Sie sagen es: Angeblich hatten Sie Baphomet ja sogar angebetet. Das war ja die Version der franz. Krone. Teufelsanbetung. Da allerdings die Krone das allergrößte Interesse an der Zerschlagung der Templer hatte, kann dies nicht als Beweis gelten. Soweit ich weiss konnte nie wirklich etwas nachgewiesen werden.
Nichts genaues weiss man nicht. Irgendwer hat mal unter der Folter irgendwas in der Richtung gesagt. Einer. Und den Namen „Baphomet“ hat er meines Wissens nach nicht ausgesprochen. Kann auch sein, dass die Templer eine Figur als Sinnbild für irgendetwas hatten. Ob sie diese Figur nun wirklich angebetet haben lässt sich anscheinend nicht wirklich aufklären. Vielleicht haben sie diese Figur auch nur als Idee verehrt. Und verehrung kommt ja nicht nur Gott zu. Aber ich weiss es ja auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Dämonen sind in der Schweiz ganz selten
#33   Kurt K.   18:38:57 | Freitag, 13. April 2007
@ Sozialkatholisch
Ich hab mir den Wiki-Artikel, den HeinrichvonOfterdingen gepostet hat, mal grad durchgelesen. Darin heisst es:
„Es wurde weder ein Beweis für die tatsächliche Verehrung noch ein existierendes Götzenbild des Baphomet gefunden. Die Aussagen in den Protokollen divergieren derart, dass es bisher nicht möglich ist, daraus einen Beleg für die Existenz und Gestalt des Baphomet zu entnehmen.“
Und später:
„Der Magier und okkultistische Schriftsteller Eliphas Lévi Zahed zeichnete im 19. Jahrhundert Baphomet erstmalig als Dämon mit gehörntem Ziegenkopf, weiblichen Brüsten und einem Pentagramm auf der Stirn.“
So ähnlich hatte ich das auch in Erinnerung. Was die Templer und ihre angebliche Verehrung des Baphomet angeht, ist nichts richtig geklärt. Dass heutige Satanistengruppen diesen Namen aus der „Satanischen Bibel“ des Irren LaVey entnommen haben und diese Gestalt als Dämon verehren sagt ja nichts aus. Nur weil irgendein Verrückter (LaVey) disen Namen erwähnt und ihn einem Dämon zuordnet, bedeutet das nicht, dass er auch einen benennt.
Was die Templer angeht, hänge ich eher der Meinung an, dass sie vom franz. König Phillip dem Schönen aus machtpolitischen Gründen vernichtet wurden. Sie wurden ihm einfach zu mächtig. Aber auch das ist nur meine Meinung.
Redaktion benachrichtigen Dämonen sind in der Schweiz ganz selten
#29   Kurt K.   13:47:10 | Freitag, 13. April 2007
@ Sozialkatholisch
DASS die Templer einen Götzen namens „Baphomet“ angebetet oder verehrt hätten, ist meines Erachtens nach nur unbewiesene Spekulation – da kann ich mich aber auch irren, denn ich habe schon lange nichts mehr zum Thema Templer gelesen. Aber dass Baohomet der Teufel sei, das habe ich noch nie gehört. Das würde mich jetzt interessieren: Haben sie da Material zu? Oder einen guten Link zum Nachlesen?
Redaktion benachrichtigen Töte nicht. Es sei denn, die Ideale der Humanität fordern es
#21   Kurt K.   10:16:51 | Donnerstag, 12. April 2007
10 Angebote
Schon allein der Titel dieses Berichtes ist nicht korrekt zitiert. In den 10 Angeboten heisst es:
4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen! Wer in der Nazidiktatur nicht log, sondern der Gestapo treuherzig den Aufenthaltsort jüdischer Familien verriet, verhielt sich im höchsten Maße unethisch – im Gegensatz zu jenen, die Hitler durch Attentate beseitigen wollten, um Millionen von Menschenleben zu retten. Ethisches Handeln bedeutet keineswegs, blind irgendwelchen moralischen Geboten oder Verboten zu folgen, sondern in der jeweiligen Situation abzuwägen, mit welchen positiven und negativen Konsequenzen eine Entscheidung verbunden wäre.
Im Grunde ist das auch nichts anderes als das, wie die Kirche schon seit Jahrhunderten handelt: Du sollst nicht töten! (es sei denn der andere ist Ketzer, Heide, oder ein Feind). Nur tötete die Kirch eben nicht nur, um ein vernünftiges Ideal durchzusetzen, sondern um ihre Macht zu erhalten bzw. zu mehren.
Das absolute Gebot nicht zu töten wurde noch nie eingehalten. In den 10 Angeboten wird das Gebot endlich der Realität angepasst. Wenigstens keine Heuchelei.
Redaktion benachrichtigen Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner
#9   Kurt K.   22:53:18 | Dienstag, 10. April 2007
Heidnisches Fest
Naja, „man“ feiert heute an Ostern zwar die Auferstehung Jesu, aber dennoch: Das mit den Eiern und den Hasen ist ein heidnischer Brauch. Ebenso wie der Baum an Weihnachten. Ist halt so.
Redaktion benachrichtigen Dämonen sind in der Schweiz ganz selten
#27   Kurt K.   15:44:21 | Dienstag, 10. April 2007
Baphomet?
Baphomet als Name für den Teufel wäre mir allerdings neu. Wie kommen Sie darauf?
Redaktion benachrichtigen Das lassen wir unser Kind selbst entscheiden
#160   Kurt K.   09:33:44 | Donnerstag, 5. April 2007
Das eigentliche Thema…
Ist schon irgendwie kurios, wie sich dieser Strang (mal wieder) zum HS-Strang entwickelt hat. Dabei gings gar nicht darum.
Gaaaanz weit unten hat jmd gefragt, wie es denn mit Hermaphroditen ausschaut. Ich hatte mal eine Veranstaltung in Bremen im Rahmen meines Studiums, auf der es unter anderem um solche ging.
Wenn man davon ausgeht, dass Gott für jeden Menschen eine Identität festgelegt habe – wie soll man dann „Zwitter“ (dieses Wort hören Hermaphroditen nicht gerne) in diesem Licht interpretieren? Konnte Gott sich da nicht entscheiden?
Gott in seinem Wohnzimmer:
„Mädchen oder Junge? *grübel grübel* Ach, egal – beides!“
Oder was?
Wenn man sich so unterschiedliche Kulturen anschaut, muss man eigentlich zum Schluss kommen, dass Verhaltensweise der Geschlechter in der Tat hauptsächlich anerzogen sind. Zwar SIND Männer in der Regel körperlich überlegen, aber in Zeiten, wo dies keine Rolle fürs überleben spielt (also z.B. jetzt) ist das völlig unerheblich. Schauen sie nach Israel. Dort sind Frauen beim Millitär sehr erfolgreich. Oder in manchen Ländern, wo die Frauen den ganzen Tag schwer arbeiten (Feldarbeit, Wasserholen) während die Männer ihrer anerzogenen Rolle des Kriegers verlustig gegangen sind und nur noch rumgammeln.
Wenn das nicht anerzogen ist, was dann?
Redaktion benachrichtigen Achtung vor Analkrebs
#431   Kurt K.   09:55:52 | Montag, 2. April 2007
Hui!!!
schon wieder über 400 Meldungen…
LOL
Was so Homo-Threads doch immer wieder für ein Interesse hervorrufen. Man könnte meinen, dass es auf +.net hauptsächlich um HS geht, der Rest der Beiträge seien nur Beiwerk im Übergang zwischen einem Homo-Thread zum nächsten.
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#2   Kurt K.   16:59:34 | Samstag, 31. März 2007
Häääh?
Die Verhütung mit der Pille werde von der ‘Jugend für das Leben’ als Frühabtreibung bezeichnet.
Ja, und das ist FALSCH, selbst nach kirchlichen Maßstäben. Bisher hörte ich immer, dass der Mensch dann beginnt, wenn Eizelle und Spermium sich vereinen. Die Pille verhindert dieses.
Demnach ist es keine Abtreibung sondern die Vernichtung von Spermien. Aber davon hat Mann bekanntlich genug, um die Weltbevölkerung zu verdoppeln :P
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#123   Kurt K.   08:19:58 | Samstag, 31. März 2007
Nächstenliebe …
Doch doch, auch hier gibt es Nächstenliebe. Aber irgendwie verstehen manche hier das anders, so nach dem Motto:
DICH hasse ich, aber den Nächsten, der kommt, den liebe ich (vielleicht),
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#90   Kurt K.   14:06:16 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Bruder Theophil
Ich kann ihre von meiner Meinung abweichende tolerieren und auch akzeptieren, aber manchmal denke ich, Sie haben einen an der Waffel:
…und nicht vergessen, sich von Mama die Kondome in die Butterbrotdose für den Kindergarten mitgeben zu lassen. Man kann ja nie wissen…
Mal im Ernst: Muss sowas denn sein? Und ebenso die Begriffe Kindernutte etc… das qualifiziert Sie doch ab.
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#20   Kurt K.   13:18:51 | Donnerstag, 29. März 2007
Zaubern? Wer kann das und wer nicht?
Wenn ich manchmal lese von Teufels- / Dämonenpaktierern stellt sich die Frage, woher der Satan, der ja auch „nur“ ein Engel ist, oder gar Dämonen (woher die stammen ist mir sowieso völlig unklar) Zauberkräfte hat und diese an „Paktierer“ weiterzugeben in der Lage sein soll. Immerhin bekommt nicht mal der gläubigste Gläubige, der inbrünstig Erzengel Michael anbetet, Zauberkräfte verliehen von diesem Engel (wie Luzifer ja auch einer ist). Wieso sollte ein Bösewicht mehr Macht bekommen können als ein Anhänger des Guten? Find ich irgendwie nicht stringend.
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#16   Kurt K.   13:11:57 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Frauen un Schaffen
Ich finds immer wieder lustig, was Leute hier so schreiben zum Thema.
Ein Bekannter und sein Weib ham das ganz anders gemacht. Sie schafft daheim am PC und er schafft nicht, sondern kümmert sich um Kind und Haushalt. Klappt hervorragend. Und das Kind findet das auch glaub ich. An ihm sehe ich, dass die Mutter genausogut vom Vater gegeben werden kann.
Kommt eben auf die persönlichen Vorlieben des / der Einzelnen an. Beide sind damit zufrieden – wieso sollte man das umdrehen, um irgendeinem Rollenbild zu entsprechen?
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#78   Kurt K.   12:51:33 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Bruder Theophil und Doc
Ja, da kann ich DocRöntgen nur zustimmen. Alle anderen Sünden, die Sie, Bruder Theophil, genannt haben, schädigen einen anderen Menschen. HS und Onanie z.B. nicht. Diesen kleinen, aber feinen Unterschied müssen sie doch (an)erkennen, oder?
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#69   Kurt K.   11:46:03 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Bruder Theophil
Es gibt zum Thema Onanie im AT nur eine Stelle, von der noch nichtmals klar ist, ob sie sich tatsächlich auf Onanie, oder auf einen Coitus interruptus bezieht.
BINGO. Und warum soll es dann sündig sein, sich mal selber zu befriedigen?
Und Ältestenrat auf die Liste von Schimpfwörtern zu setzen verlangt niemand. Aber wenn Leute, die nie Sex hatten bzw aus irgendwelchen Gründen nur zum Kinderzeugen, eine Lehre begründen die sexuelle Verhaltensweisen reglementiert… DAS ist seltsam. Wäre so, als ob ich einen Buchhalter einstellte, der weder Lesen noch rechnen kann. Albern.
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#62   Kurt K.   11:19:49 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Bruder Theophil und Kirchenleere
Ich glaube eher, die Lehre der RKK ist Schuld an der Leere der katholischen Kirchen.
Mal im Ernst: Wenn sie permanent davon schwafeln, dass Kondome benutzen Sünde sei und 70% ihrer Zuhörer das dauernd tun, dann ist ja klar, dass diese abspringen. Oder dass Onanie eine Sünde ist, wobei noch viel mehr dies oft tun. Und in der Bibel keinerlei Hinweis finden, dass es wirklich so sei. Etc. Etc. pp.
Das Problem ist die Tradition. Wer alles nur im Licht dessen interpretiert, was irgendwann alte Männer zu diesem oder jenem Thema gesagt haben, der schränkt die Auslegungsmöglichkeiten extrem ein. Und verbaut sich selbst die Chance, eventuelle Fehler in der Interpretation (die immer aus dem Kontext der Zeit hervorgeht) einzugestehen und zu berichtigen. DAS ist das Problem.
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#36   Kurt K.   03:16:11 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Leblhuber
„Menschen wie Sie sollten sich mehr mit jesuanischer Ethik befassen und weniger mit kirchlicher Dogmatik. Das wäre sowohl für das Gemeinwohl als auch für die RKK von Vorteil.“
DAS kann ich 100%ig unterschreiben. :(3
Obwohl ich kein Christ bin, kann ich Jesu Ethik in den allermeisten Fällen unterschreiben. Selbst wenn man Jesus „nur“ als grossen Philosoph sieht, kommt man zum Ergebnis, dass seine Grundsätze nicht falsch sind.
Pervers ist allerdings, was die Menschen (v.a. die RKK) daraus gemacht haben und was sie alles mit Jesus begründet haben und immer noch begründen. :-!
Widerlich.
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#17   Kurt K.   00:37:18 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Lutheraner
Irgendwie find ichs langsam witzig, was Kirchehörige wie Sie immer so schreiben. Da gehts im Prinzip um Hexenermordungen im Mittelalter – und was machen Sie? Sie sage: „Ja, und was machen die anderen? Die sind doch noch viel schlimmer… !“
Als ob ein Mord dadurch weniger schlimm würde, weil andere auch morden!
Das ist doch keine Argumentation! Zumal dann nicht, wenn die mordende Institution „Nächstenliebe“ und „bereue deine Sünden“ auf ihrer Flagge stehen hat und hatte.
Ich glaub kaum, dass irgendwer der Kirche ernsthaft die Tatsache an sich vorwirft, im ausgehenden Mittelalter Menschen gemordet zu haben – aber dass sie (bzw. irgendwelche selbsternannten Retter der Kirche) es nicht einsehen will und auch mit keinem Wort ihren Irrtum eingesteht, DAS SCHON.
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#10   Kurt K.   13:08:55 | Sonntag, 25. März 2007
@ Beobachterin
Ich glaube, mit diesen „Werten“ ist eher gemeint, dass dort ein höherer Bildungsstand erzielt wird. Bildung ist auch ein Wert. Auch müssen mit Werten nicht per se katholische gemeint sein. Da ich jetzt den Spiegel-Artikel nicht zur Hand habe, kann ich allerdings nichts genaues sagen dazu.
Dass Eltern ihre Kinder auf Privatschulen schicken hat m. E. n. weniger damit zu tun, was für ethische Werte dort gelehrt werden, sondern hauptsächlich mit der besseren Bildung und Förderung der Kinder.
Wenn ich ehrlich bin: Hätte ich bereits Kinder und könnte mich entscheiden, ob mein Kind nun auf eine staatliche (städtische) Schule oder eine Privatschule gehen soll, dann würde ich mich auch für die Privatschule entscheiden (es sei denn sie wäre irgendwie extremistisch im Glauben), alleine um meinen Kindern den optimalen Start ins Leben zu gewährleisten. Bei mir hätte das aber mit einer Bevorzugung der Privatschule aufgrund von besserer Wertevermittlung definitiv nichts zu tun. Allein der bessere Unterricht aufgrund von oben genannten Faktoren (weniger Ausländer, weniger Lernschwache, die den Unterricht stören bzw verlangsamen) wären für mich ausschlaggebend.
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#2   Kurt K.   11:43:55 | Sonntag, 25. März 2007
Privatschulen…
Ja, super, Privatschulen können sich eben aussuchen, wen sie aufnehmen. Da ist es kein Wunder, dass sie im allgemeinen ein höheres Bildungsniveau aufweisen.
Lernschwache Kinder, Kinder aus „sozialschwachen“ (was für ein dummes Wort) Familien, werden nicht aufgenommen. Dafür sorgt dann ein Test. Das ist so schön einfach dann, auf die staatlichen Schulen zu schimpfen. Die müssen jeden aufnehmen. Vergleichbar mit den privaten Krankenkassen, die sich auch nur diejenigen aussuchen, die „nicht so krank“ sind.
Was soll man als Fazit dieses Artikels ziehen? Keine Bildung für Muslime?
Lösungsvorschläge? Fehlanzeige.
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#100   Kurt K.   04:01:26 | Sonntag, 25. März 2007
@ Bruder Theophil
Sie sind ja schon wieder einer aus der Rubrik: „Alle haben sich lieb und irgendwie kann ich auch alles verstehen“
Wenn alle so wären, wäre die Welt ein Paradies!
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#98   Kurt K.   02:42:04 | Sonntag, 25. März 2007
Homo…?
Und bei Mädchen?
Ist irgendwie seltsam, dass sich die „wissenschaftlichen“ Meinungen zu HS immer nur auf männliche Homosexualität beziehen, nie aber auf weibliche. Warum? Ist das zwischen zwei Frauen keine Sünde?
Oder kommt es den männlichen(?) Schreibern solcher Traktate nur nicht so eklig vor, wenn sie sich vorstellen, wie zwei Frauen „es“ tun?
Waren dann Lesben als Kinder agressiv, unsozial, haben raue Spiele geliebt und verachteten die Weiblichkeit der Mutter??
Oder was?
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#96   Kurt K.   00:55:07 | Sonntag, 25. März 2007
@ Kaylet
Allerding kann man die Hexenprozesse der Kirche nur eingeschränkt zuweisen.
DAS sehe ich definitiv anders. Klar, Hexen-/ Zaubererglaube gab es in der Bevölkerung schon immer , unabhängig von der Kirche. Es gab auch ohne Kirche schon Prozesse gegen diese, doch diese endeten meist mit einer Ehrenstrafe oder eine zeitweiligen Verbannung.
Erst als Heinrich Kramer (Insistoris) den Hexenhammer geschrieben hatte und der Papst diesen mit der sog. Hexenbulle (1484) bestätigt hatte, gingen die massiven Verfolgungen los: „Papst Innozenz VIII. ermächtigt die beiden in Deutschland tätigen Inquisitoren Heinrich Institoris und Jacob Sprenger, gegen die Zauberer und Hexen gerichtlich vorzugehen. Er erklärt den Widerstand, den dieselben seither in Kreisen von Klerikern und Laien bei dieser Tätigkeit gefunden haben, für unberechtigt, da diese Verbrecher tatsächlich unter die Kompetenz der Ketzerrichter gehören, und beauftragt den Bischof von Straßburg, die den Inquisitoren etwa entgegengesetzten Hindernisse durch die Verhängung kirchlicher Zensuren zu beseitigen.“
Hatten vor der päpstlichen Bulle gesitliche sowie weltliche Herren den o.g. Inquisitoren Widerstand geleistet, so war dieser nun gebrochen. Papst Innizenz VIII änderte mit dieser Bulle auch die bis dato gültige Lehrmeinung, das Hexenglaube Aberglaube sei und bestätigte die Existenz von Hexen. Das war der Startschuss für den Hexenwahn. Die Kirche trägt somit die Schuld, den Wahn erst angestoßen zu haben.
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#92   Kurt K.   10:31:32 | Samstag, 24. März 2007
@ Kaylet
Ok, sie haben die Schuld der Kirche nicht verneint. Sorry, hab mich da n bissl verrannt… :(3
Hab halt schon öfter mit Leuten zu tun gehabt, die das alles was die Kirche jemals getan hat, als irgendwie „gut“ oder „Gottes Wille“ dargestellt haben.
Trotzdem kann man Obelix’These „[…]Christliche Schlächter haben mehr Menschen ermordet, als alle anderen zusammen[…]“ eigentlich nicht mit Gewißheit widerlegen… Das bedeutet nicht, dass Christen blutrünstiger seien als andere, es liegt einfach daran, dass Christen 2000 Jahre Zeit hatten, Menschen umzubringen.
Außerdem finde ich es immer etwas – nun ja – schwierig, zu sagen: „Ja, es wurden ja nur soundsoviele Hexen umgebracht.“
Um sich ein Bild von der Lage zu machen, müssen solche Zahlen relativ zur Gesamtbevölkerung gesehen werden. Im 15. Jhd. gab es im HRR zum Beispiel gerade einmal knapp 6 Mio Menschen. Da ist es natürlich völlig unmöglich, so viele über die Klinge springen zu lassen, wie das manche Diktatoren im 20. Jhd. getan haben. Absolute Opferzahlen sagen also nichts aus. Aus heutiger Sicht sind 25000 hingerichtete Hexen im HRR nicht viel, aber bei der geringen Bevölkerung war das schon eine Menge. Auch wurden ja viel viel mehr Hexen angeklagt, gefoltert und zu anderem als dem Feuertod verurteilt (manche sicher auch freigesprochen). Wenn Sie alle Toten der Geschichte im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sehen, dann kann Obelix’These wahr sein. Genau sagen kann ich es allerdings nicht.
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#90   Kurt K.   02:22:50 | Samstag, 24. März 2007
Diese Aufrechnerei…
ist zum Kotzen.
Ob nun Stalin soundsoviele mehr umgebracht hat als die Kirche hier und da… was spielt das für eine Rolle?
Fakt ist, dass auch die Kirche ihre Hände nicht in Unschuld waschen kann. Wieviele Hexen nun verbrannt wurden, ist völlig egal. Und wenns „nur“ 10000 gewesen sind – es war himmelschreiendes Unrecht und hat gegen DAS zentrale Gebot des Christentums verstoßen. Ebenso die Preußenfahrten des Deutschen Ordens oder der „Kreuzzug“ gegen die Albigenser. Mord im Auftrag der Kirche, ausgeführt zum Machterhalt bzw. Machtgewinn derselben.
Nun ist das alles ja längst Vergangenheit und Geschichte. Man kann akzeptieren, dass die Kirche damals „Mist gebaut“ hat. Eigentlich muss man es realisieren, dass es so war. Aus damaliger Sicht war ja auch nichts davon Unrecht, ebensowenig wie die ganzen Kriege, die christliche Herrscher ständig (auch gegen christliche Brüder) geführt haben. Daher mag man es aus heutiger Sicht verurteilen.
Was ich nicht verstehe und zum Brechen finde ist das negieren dieser historischen Schuld der katholischen Kirche. Wieso können manche nicht zugeben, dass die Kirche auch Fehler gemacht hat? Nur wenn man sich seiner Vergangenheit stellt und aus der Geschichte lernt, kann man selbige Fehler in Zukunft vermeiden.
Die frz. Revolutionäre haben ebenso „Mist gebaut“ und viele ermordet. Aber wird etwa Mord weniger schlimm, weil andere (nicht-katholische) das auch (und in absoluten Zahlen mehr) gemacht haben? Wird die Schuld der Kirche dadurch kleiner?
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#74   Kurt K.   01:53:45 | Samstag, 24. März 2007
@ Christian Hüller
Ja, wahrscheinlich könnten wir uns einigen… im Gegensatz zu manchen Politikern. ;-)
Mutter-/Vaterschaftsgeld in angemessener Höhe wäre sicher von Vorteil. Jedoch meine ich, dass Krippenplätze allenfalls einen symbolischen Betrag kosten sollten, unabhängig vom Elterngeld. Das sind allerdings Detailfragen, die wohl nicht so wichtig sind.
Man (also die Eltern) sollten sich eben frei und ohne Wertung moralischer Art und unabhängig vom finanziellen entscheiden können, ob sie ihr Kind in eine Krippe geben oder zu Hause erziehen wollen.
Irgendwie sind wir etwas vom Thema abgekommen, obwohl natürlich Krippenplätze und Elterngeld auch was mit „Kind behalten oder nicht“ zu tun haben. Aber anscheinend sind wir uns ja immerhin soweit einig, dass man alles dafür tun sollte, dass werdende Mütter sich für ihr Kind entscheiden. Freut mich. :-]
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#17   Kurt K.   15:20:55 | Freitag, 23. März 2007
@ Lutheraner
Manche hier raffen einfach nicht, dass Sprache, die sich innerhalb einiger Jahrtausende entwickelt, nichts aber auch gar nichts mit Evolution im Sinne der „Evolutionstheorie“ mit Vererbung zu tun hat.
Es ist einzig eine gesellschaftliche Entwicklung derselben, oder haben sich die Menschen seit der Antike nennenswert „evolutioniert“? Im Sinne der ET ist das eine lächerlich kurze Zeitspanne.
Der Wortschatz oder die Grammatik sind NICHT Evolutionsbedingt sondern gelernt.
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#72   Kurt K.   15:15:00 | Freitag, 23. März 2007
@ Christian Hüller
Sie schrieben: Und eben kein einseitiges Setzen auf „Krippenplätze“, weil dies wiederum nur einem bestimmtem Frauen- und Familienbild entgegenkommen würden.
Nun, wer redet denn von einem EINSEITIGEN Setzen auf Krippenplätze? Selbst wenn die Regierung ihre Vorstellungen hierzu umsetzt, gibr es ja immer noch keine Krippenplätze „für alle“. Es soll ein Angebot sein für Frauen, die das wollen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn sich eine Familie dafür entscheidet, dass die Mutter sich um die Kinder kümmert – ok, kann sie machen. Will sie das allerdings nicht, dann ist es im Moment schwierig, einen Krippenplatz zu bekommen. Und das sollte eben verändert werden.
Könnten Sie bitte in aller gebotenen Kürze das Muttergeld mal definieren, welches Sie meinen?! Ich befürchte, da gibt es mehrere Definitionen. Bevor ich auf „ihres“ eingehe, hätte ich gerne gewußt, welcher Definition sie anhängen. Sonst reden wir aneinander vorbei. Danke.
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#70   Kurt K.   12:37:34 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Christian Hüller
Das „komische“ an unserer Diskussion ist, dass wir eigentlich darin übereinstimmen, dass Abtreibungen nicht gut sind, aber aus unterschiedlichen Gründen. Sie sind „auf der Seite“ des ungeborerenen Kindes, ich auf der der Mütter, die sich nach einer Abtreibung meist nicht wirklich gut fühlen. Dennoch bin ich nicht dafür, Abtreibungen kategorisch zu verbieten. Auch wenn vernünftige (medizinische, psychische) Indikatoren heute nur eine winzige Minderheit ausmachen, so gibt es sie doch.
Sie schrieben: Es geht zunächst einmal darum, dass in jedem Fall die katholischen Kinder zumindest ansatzweise auch katholisch erzogen werden.
Wenns ihnen nur um die sowieso schon katholischen Eltern und deren Kinder geht, dann mag ihre Methode fruchten, ok. Nur – wieviele sind denn das anteilsmäßig? Und da würde sich ja nichts ändern müssen, denn wer heute katholisch ist, und das nicht nur auf dem Papier, der treibt auch nicht ab.
Und mein Ansatz zum Handeln ist ein völlig anderer als ihrer. Ihrer dauert ja mindestens 20 Jahre für die erste Generation und würde ganz sicher nicht bei allzuvielen fruchten. Mein Ansatz wäre viel schneller zu realisieren und ist unabhängig davon, was jemad glaubt oder nicht. Wenn sie ehrlich sind müssen Sie zugeben, dass ihre Methode nur wenige erreicht. Mich z.B. würden Sie nicht erreichen, ebensowenig meine Kinder oder die meiner meisten Bekannten, da die meisten derer „Ungläubige“ sind. Da würden nur bessere Bedingungen für Kinder und Mütter helfen.
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#68   Kurt K.   23:50:12 | Mittwoch, 21. März 2007
Noch eines, Chr. Hüller
Sie schrieben:„Ich selbst bin jedenfalls, kurz gesagt, der Meinung, das Moralerziehung kein vergebliches Unterfangen ist.
Sie werden lachen: Das sehe ich genauso. Nur besteht da eben das Problem, welches sie im nächsten Satz benennen:
Aber dazu muss man eben auch bereit sein, eine -allgemeinverbindliche- Moral überhaupt erst einmal anzuerkennen.“
Eine allgemeinverbindliche Moral meiner Meinung nach ist nur auf dem untersten Level möglich, quasi zum Teil nach den 10 oder auch anderen biblischen Geboten, wie z.B.:
Du sollst…
… nicht töten (schon das wird bei Abtreibungen schwierig – was ist Leben? Was Töten?).
… nicht stehlen.
… nicht Ehebrechen (da fängts aber schon an schwammig zu werden – denn was ist ein Ehebruch?)
… nicht Lügen.
… deinen Nächsten lieben. (hier auch Kant)
Was die 10 Gebote angeht ist hier aber schon alles gesagt, was man als allgemeinverbindliche Moral daraus entnehmen könnte. Eine allgemeine Moral kann sich im Grunde nur auf auch logisch herleitbare Motive stützen. Alles, was nur aus dem Glauben an irgendeinen Gott abzuleiten ist, kann man nicht als allgemeingültig hinstellen. Das nehmen Anders- oder Ungläubige sonst nicht an – wieso sollten sie auch?
Eigentlich ist der kategorische Imperativ Kants das einzige moralische „Gesetz“ welches wir brauchen. Aber alleine das „anzuerziehen“ ist verdammt schwer – ich weiss wovon ich spreche, ich war Lehrer an einer Schule für Erziehungshilfe (Verhaltensauffällige). Nicht unmöglich, aber ein langer Weg. Leider.
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#66   Kurt K.   19:03:03 | Mittwoch, 21. März 2007
Eine Bibelstelle, super!
Missionsbefehl der Bibel als Lösung – tja, sieht man ja in Deutschland und anderen westlichen Nationen, wieviel das bringt. Es waren ja mal so gut wie alle in Europa katholisch. Dann protestantisch und katholisch, jetzt protestantisch, katholisch und konfessionslos… naja, der Erfolg von Missionierung hängt halt vor allem davon ab, ob der Missionar ein Mensch ist, dem man nacheifern möchte. Aber wer eben keinerlei Taten folgen lässt sondern NUR mit Bibelsprüchen kommt – tja, wer folgt dem schon nach?
„Liebe auch deine Feinde!“ oder „Richte nicht…!“ sind eben nur leere Formeln für viele Christen. In Deutschland kann man sich mittlerweile zum Glück ja entscheiden, ob man an Gott glauben möchte oder nicht. Dass es immer weniger tun, sollte ihnen schon zu denken geben.
Könnte es wohl sein, dass der gelebte Glaube keine Anziehende Wirkung auf „Ungläubige“ mehr hat, weil die „Diener Gottes“ hauptsächlich labern statt zu handeln? So wie sie es tun, wenn man sie nach konkreten Vorschlägen fragt.
Und das Sünde-Geschrei (bei Abtreibungen) hilft nun wirklich niemandem weiter. Haupttenor bei Christen hier in diesem Forum ist „DAGEGEN“, egal um was es geht. Aber konkrete Schritte, die etwas ändern würden, kann keiner sagen, allerhöchstens: Die Gesetze müssen geändert werden. Verbieten müsste man dies und jenes. Damit überzeugt man aber kaum jemanden.
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#64   Kurt K.   16:29:04 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Christian Hüller
Mag peinlich sein wenn ich das nicht weiss. Aber so ist es. Sagen sie mal was konkretes.
Erstens zum Thema Beeinflussung.
Zweitens zum Thema: Abtreibungen eindämmen.
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#11   Kurt K.   10:30:42 | Mittwoch, 21. März 2007
Tja…
Was sind das nur für Eltern, wie sieht der Alltag, das Leben eines Kindes bei Menschen aus, die seine Existenz als Schadensfall betrachten und deswegen Prozesse führen?
Das ist zwar nicht die feine englische Art aber für mich verständlich. Erst wollte sie um Schaden an sich zu vermeiden die Schwangerschaft abbrechen, dann wurde es ihr verboten. Dann ist sie für den Rest ihres Lebens blind und man sagt ihr: Tja, pech gehabt eben. Dass sie sich und das / die Kinder versorgen muss, sieht keiner. Und das kostet wenn man blind ist, Geld, denn sie braucht sicher Unterstützung durch Haushaltshilfen, Erzieher, etc. Da Geld einzufordern ist nur gerechtfertigt.
Und mal so gesehen: Wenn die Mutter das Kind nicht will, was soll dann da für ein heil draus entstehen für das Kind, wenn man die Mutter zwingt es zu bekommen?
Liebe kann man nicht per Gesetz erzwingen.
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#7   Kurt K.   10:09:42 | Mittwoch, 21. März 2007
@ St. aus dem T.
Die Frau ist genau das Gegenmodell der hl. Maria Goretti, die sogar den Tod für ihr ungeborenes Kind auf sich genommen hat.
Ok, Einverstanden. Sie ist keine Heilige. Aber wer ist das schon?
Und wie sie den juristischen Sachverhalt nun nennen ist eigentlich egal (sie haben Recht, es heisst Notstand). Jedenfalls kann man von niemandem verlangen, in Kauf zu nehmen, dass man bleibende, schwerwiegende Schäden bahält.
Und zu der Klage: Davon ausgehend, dass diese nun blinde Frau sicher Hilfe braucht bei der Erziehung ihrer Kinder (und die kostet viel Geld), muss sie jedes Mittel nutzen. Für das Kind sicher nicht schön, aber keine finanzielle Absicherung wäre auch nicht schön.
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#2   Kurt K.   09:15:08 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Dr. Heger
Haben sie den Fall sich mal genauer angeschaut?
Das ist einer der wenigen Fälle von Abtreibungen, bei dem es eine medizinisch zwingende Indikation gab. Es war sehr sicher, dass die Frau beim Austragen des Kindes bleibende Schäden behält. Darum geht es bei dem Urteil gegen Polen.
Nehmen sie es als Notwehr, wenn sie Abtreibungen als Mord ansehen: Normalerweise ist es Mord, wenn sie einen anderen Menschen töten. Will der Andere Sie hingegen schädigen, dann dürfen Sie sich wehren. Und wenn die einzige Möglichkeit sich sellbst zu schützen darin besteht, den anderen zu töten, dann dürfen Sie auch das tun. Nennt sich dann Notwehr. Und ist auch legitim.
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#62   Kurt K.   08:53:09 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Christian Hüller
Vergleichen Sie mich ruhig mit Hitler, wenns ihnen Freude macht.
Das machen manche Leute gerne, wenn sie keine Argumente haben. „Faschist!“ oder „Kommunist!“ schreien hilft, um abzulenken. Fürs nächste mal würd ich hier am besten rufen „Satanist!“ und vielleicht noch eine Passage von Alistair Crowley oder A.S. LaVey zitieren, die wahrscheinlich auch beide irgendwas zur Moral geschrieben haben.
Blöderweise hilft auch der Hitler-Vergleich hier nicht weiter. Ich fragte sie, WIE sie denn die Menschen irgendwie ändern wollen in Richtung katholische(?) Moral und sie kommen mit einem Hitler-Zitat, um mich zu – ja was? – vielleicht zu diskreditieren und damit ich aus der Haut fahre und auf ein ebensolches Niveau herabsinke, damit sie es einfacher haben und keine konkreten Vorschläge machen müssen? Keine Ahnung, könnte sein.
Bißchen peinlich, finden Sie nicht? :-S
Ich hab heute allerdings meinen sozialen Tag und verzeihe ihnen grossmütig. O:)
Denn ich würde wieklich gerne wissen, WIE sie denn die Menschen ändern wöllen und was Sie in Bezug auf die Abtreibungsproblematik machen (würden). Aber bitte kommen Sie jetzt nicht wieder mit „verbieten!“ oder ähnlichem, sondern mit etwas konkretem und umsetzbarem. Etwas, das wir JETZT tun können, was auch funtionieren kann, bevor Gesetze geändert werden (denn da beisst sich die Katze in den Schwanz: Sie können die Gesetze nicht ändern, bevor sie die Menschen geändert haben, damit diese die Gesetze ändern wollen).
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#58   Kurt K.   21:47:23 | Dienstag, 20. März 2007
@ Christian Hüller
Dennoch ist ihre Position wohl die: der Mensch ist halt so, also lassen wir ihn SO, WIE er ist – und überlegen uns NUR, wie wir die Folgen seines Handelns am Besten auffangen und sein Verhalten zu halbwegs akzeptablen Ergebnissen führen können.
Diese Position ist, mit Verlaub, das Ende von Sitte und Religion: diese werden bei Ihnen durch Sozialpolitik ersetzt.
Das Problem besteht nicht darin, was ICH denke, sondern wie es ist. Verraten Sie mir doch mal bitte ihr Geheimrezept, wie sie die Menschen grundlegend ändern wollen. An Änderungen der menschlichen Natur sind schon ganz andere mit ganz anderen Möglichkeiten gescheitert.
Redaktion benachrichtigen Auf dem linksradikalen Leim
#42   Kurt K.   08:59:14 | Dienstag, 20. März 2007
Linksextremismus und Migrationshintergrund?
Ganz ehrlich: Ich steh grad etwas auf dem Schlauch. Zwar haben sie durchaus Recht, wenn sie sagen, dass wir sowohl linksextreme Gewalttäter sowie auch Jugendgangs mit Migrationshintergrund haben, aber das zu verknüpfen?
Linksextrem bedeutet, dass man einen politischen Hintergedanken hat. Das kann man bei den „Albaner-/ Türken-Gangs“ (btw. es gibt auch dementsprechende deutsche „Gangs“) bei uns nicht behaupten. Die wollen nur Stress machen und sich auch mal groß fühlen, indem sie andere Erniedrigen. Mit Politik hat das GAR NIX zu tun. Wie Hooligans auch. Prügeln um des Prügelns willen. Einfach so „zum Spaß“.
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#52   Kurt K.   07:25:35 | Dienstag, 20. März 2007
@ Cristian Hüller
Die Ehe ist ein Sakrament.
Ja, schön. Ist aber genauso relevant für Frauen, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen, wie etwa für Steak-Liebhaber, dass Kühe in Indien helig sind. Also gar nicht.
Wenn alle Menschen so und so denken würden, dann wär alles gut. Erinnert mich ein wenig an die Kommunisten, deren Grundidee auch nicht schlecht war, sich aber aufgrund der Natur der Menschen nicht realisieren liess. Doch auf die Idee, dass ihr Konzept falsch sein könnte, kamen sie nicht, sondern der Mensch schien „falsch“ zu sein und sollte dahingehend „umerzogen“ werden, dass er in das Konzept passt. Hat bei den Kommunisten nicht funktioniert, wird hierbei auch nicht funktionieren, obwohl beide Grundideen gut sind.
Wer das Sakrament in Frage stellt […] verursacht eine Krise nach der anderen, unter anderem eben auch die schwierige Lage „Alleinerziehender“.
Nochmal langsam zum Mitschreiben: Es ist Realität, daß Sex ausserhalb der Ehe stattfindet, bei, na, ich würde sagen, min. 90% der Menschen in Deutschland. Dieser Realität muss man sich stellen.
Noch schnell eine logische Begründung: Früher hat die Enthaltsamkeit wirtschaftlichen Sinn gemacht, da eine alleinstehende Mutter sich und ihr Kind nicht ernähren konnte. Heute hingegen kann die Gesellschaft es sich locker leisten, Mütter und Kinder zu finanzieren, die nicht selbst für sich sorgen können. Und es aus „moralischen Gründen“ zu unterlassen, für diese Kinder zu sorgen – das ist unmoralisch.
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#44   Kurt K.   12:44:16 | Montag, 19. März 2007
@ Dr. Heger
Wenn man diese Frage, ob „leider“ oder „zum Glück“, schon nicht auf der moralischen Ebene beantworten will
Diese Frage lässt sich global und pauschal auch nicht beantworten. Wer sagt „Früher war alles besser!“ liegt genauso falsch wie derjenige, der sagt „Früher war alles schlechter“.
Heute gibt es viele Dinge, die besser sind als vor 40 Jahren, es gibt aber auch viele, die schlechter sind. Aber um das aufzudröseln brauchte man deutlich mehr als 1500 Zeichen. Und eines pauschalen Urteils enthalte ich mich sowieso. Die Zeiten heute sind vor allen Dingen anders als vor 40 Jahren, ob nun besser oder schlechter muss jeder für sich selber entscheiden.
Aber wie schon gesagt: Zu jammern über das verlorene „Früher“ hilft uns überhaupt nicht weiter, wenn wir heutige Probleme lösen wollen.
Und es ist auch unerheblich, ob ich eine andere Meinung zu unserer heutigen Gesellschaft habe als Sie. Wenn wir beide wollen, dass Abtreibungen sich verringern oder – am besten – ganz aufhören, dann müssen wir die jetzige Gesellschaft als gegeben hinnehmen und damit arbeiten.
Wenn sie eine junge Frau zum Behalten ihres Kindes bewegen wollen, wird der Satz: „Du begehst eine schwerwiegende Sünde wenn…“ definitiv nichts bewirken.
Wenn Sie hingegen sagen könnten: „Du wirst mit deinen Problemen nicht alleingelassen, du bist finanziell abgesichert und kannst arbeiten gehen etc!“ dann würde sie sich mit grösserer Wahrscheinlichkeit FÜR das Kind entscheiden.
MfG
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#41   Kurt K.   02:55:45 | Montag, 19. März 2007
@ Christian Hüller
Ja, in der Tat, ich sehe das Hauptproblem bei jungen, potentiell alleinerziehenden Frauen.
Moral: Sie wollen darauf hinaus, dass es unmoralisch ist, überhaupt allein erziehend zu sein, da Sex und Kinder in die Ehe gehören, oder?
Leider (oder zum Glück – kommt immer auf den Standpunkt an) ist die Gesellschaft heute aber anders als vor 40 oder mehr Jahren. Mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger bewegt sich nichts in Punkto Abtreibungen. Man kann der Meinung sein, dass GV nur in eine Ehe gehört. Damit lösen sich aber die Probleme nicht, die wir haben. Wenn sich die Menschen an ihre Moral halten würden – und WICHTIG: zufrieden wären damit – dann wäre alles gut. Aber die Menschen waren und sind augenscheinlich nicht zufrieden damit und die Moral hat sich geändert.
Das ist meiner Meinung nach ein Fakt, den wir akzeptieren müssen, um auf die jetzige Situation reagieren zu können.
Und nebenbei: Ich habe das Problem nicht aufs finanzielle reduziert, obwohl ich der Meinung bin, dass das der Hauptteil ist. Arbeiten zu gehen hat nur zum Teil mit dem finanziellen zu tun. Es geht auch darum, einen eigenständigen Platz in der Gesellschaft zu haben und unabhängig zu sein. Auch darum, von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Und letztlich auch darum, nicht allein auf die Mutterrolle reduziert zu sein. Finde ich verständlich. Ich selber habe auch nicht das Verlangen, mich 6 Jahre lang rund um die Uhr um ein Kind zu kümmern und sonst nichts.
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#38   Kurt K.   22:54:38 | Sonntag, 18. März 2007
@ Defensor Fidei
Wieder einer, der einfach schreit „DAGEGEN“ ohne was konstruktives beizutragen. Toll.
Ist so schön einfach, gell?
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#36   Kurt K.   22:23:05 | Sonntag, 18. März 2007
Armut und Kinder
Die Bedingungen sind doch in Wirklichkeit schon so gut, dass niemand in Deutschland abtreiben müsste – machen Sie sich und uns nichts vor.
Das ist so ein Argument was immer wieder kommt, wenns um Armut in den reichen Industrieländern geht.
Natürlich gehts jedem in Deutschland verglichen mit einem Drittweltland undglaublich gut – selbst Hartz4-Empfängern.
Nur können sie das so nicht vergleichen. Der Arme in Deutschland vergleicht sich ja nicht mit dem Armen in Nigeria – sondern mit seinen Nachbarn und Freunden und seiner unmittelbaren Umgebung. Armut ist auch ein Gefühl. Wenn man sich die Menschen im Mittelalter anschaut, dann müsste man vom heutigen Standpunkt sagen: die waren ALLE arm. Auch der Ritter zum Beispiel. Nur sahen sie das natürlich nicht so, denn Armut ist immer im Vergleich mit den anderen Menschen in der Umgebung zu sehen.
Auch ist Armut nicht allein finanziell zu betrachten. Es ist sicher vorteilhaft für die Entscheidung, Mutter zu werden, wenn man sich ums Geld keine großen Gedanken machen muss – jedoch gehört es auch zur Armut, sich selber nicht frei entfalten zu können, etwa indem man arbeiten geht oder eine Ausbildung absolviert. Jahrelang die alleinige Aufgabe zu haben, sich um das Kind zu kümmern, ist auf Dauer zu wenig. Gerade wenn Frau alleinerziehend ist. Also müssen auch Kindertagesstätten her, um den Frauen auch eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Nichts ist befriedigender, als dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen.
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#33   Kurt K.   21:28:39 | Sonntag, 18. März 2007
@ Nachtlaterne
Wie ich schon sagte: Dass das Verbot der Abtreibung wiedereingeführt wird, ist eine Utopie. Daher muss etwas anderes getan werden.
Über die Legalität der Abtreibung zu jammern
BRINGT NICHTS
Egal, wie Sie rumhüpfen und zetern oder mit dem Fuss aufstampfen oder wie lang sie die Luft anhalten oder sich heulend auf den Boden schmeissen und „ich will aber!“ schreien – Deutschland wird die Abtreibung nie mehr illlegalisieren. Daher MÜSSEN Sie, wenn sie etwas ändern wollen, die Ursachen bekämpfen. Anders geht es nicht.
Und übrigens: Es bringt auch nichts, zu sagen, dass Gott dagegen ist oder es in der Bibel steht oder der Papst es angeprangert hat. Das interessiert die meisten Leute einen feuchten Kehricht.
Wir leben im hier und jetzt und es ist einfach albern, vom „Leben nach dem Tod“ im Paradies zu reden, wenn einem Hartz4 droht. Verbessern sie die Bedingungen auf Erden und sie werden sehen, dass deutlich weniger Frauen abtreiben.
Wenn man wirklich will, dass Abtreibungen nicht stattfinden, dann muss man die Mütter überzeugen anhand von „guten Taten“ und nicht mit irgendwelchen Reden – denn davon werden sie nicht satt (bzw. bekommen nicht mehr Geld). Gute Taten im Sinne von Politik die sich um ihre Bedürfnisse kümmert – Kinderkrippen, Kindergeld, Kostenlose Ausbildung der Kinder etc.
MfG
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#29   Kurt K.   13:48:23 | Sonntag, 18. März 2007
Und wieder leere Phrasen…
und KEIN EINZIGER Ansatz für eine Lösung. Traurig.
Solches Reden hilft niemandem.
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#27   Kurt K.   13:40:34 | Sonntag, 18. März 2007
Wie üblich… :O(
Wie üblich reden jetzt die selbsternannten Lebensschützer wieder mal übers Seelenheil und betreiben Haarspalterei über Begrifflichkeiten. Wie man die Abtreibung nun nennt ist eigentlich völlig Wurscht. Jeder WEIß, dass sie, auch wenn sie SchwangerschaftsUNTERBRECHUNG genannt wird, nicht fortsetzbar ist. Das ist eine HASENDISKUSSION.
Seelenheil mag ja (für manche) wichtig sein, aber es ist bei Menschen halt folgendermaßen: Erst das Fressen, dann die Moral.
Realisieren Sie das mal und fangen dann an, das „Fressen“ zu verbessern, d.h. Frauen, die Kinder bekommen, zu unterstützen, statt immer nach dem Gesetzgeber zu schreien. Ein erneutes Verbot von Abtreibungen ist nicht in Sicht und wird es auch in Deutschland nicht mehr sein. Akzeptieren Sie das und stellen Sie sich der Realität. Wenn es ihnen wirklich um das ungeborene Leben geht, dann sollten Sie [die für Sie zweitbeste Lösung wählen und] alles tun, um die Bedingungen für die jungen Mütter verbessern, damit diese erst gar keinen Grund sehen, ihre Schwangerschaft abzubrechen. Nur so wird die Zahl der Abtreibungen sinken – und das ist ja Ihr Ziel, oder etwa nicht?
Und ich würde mich hüten, jemanden pauschal zu verurteilen ob der Gründe, warum sie abgetrieben hat. Die subjektiven Gründe / Ängste können sehr real und schwerwiegend sein und wie mein Vorredner bereits sagte: Keine Frau treibt „einfach so“ ab.
Also: relisierbare Vorschläge?
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#18   Kurt K.   00:57:50 | Sonntag, 18. März 2007
Drittweltland?
Ich habe diesen Artikel eigentlich nur wegen des kurzen Ausschnitts gelesen, der auf der Hauptseite stand:„Ist Deutschland ein Drittweltland? Fast alle vorgeburtlichen Kindertötungen werden dort mit angeblichen sozialen Schwierigkeiten der Mutter begründet.“
Dummerweise kam dann nichts mehr über dieses, sondern nur das ständige Gejammer, wie schlimm das alles doch ist und dass es soundsoviele Abbrüche gab und und und.
Der obige Ausschnitt suggeriert dass es um die sozialen Indikationen an sich (also: Geldmangel, sozialer Abstieg) geht. Kein Wort davon. Schade.
Denn um Abtreibungen wirksam einzudämmen gälte es, die Ursachen des Wunsches nach selbigen zu beheben. Aber auszusprechen, wie man es besser machen kann geht ja auch nicht, denn es widerspricht (mal wieder) einigen „Dogmen“ der Leserschaft/Redaktion:
Um (gerade) junge Mütter von der Abtreibung abzuhalten gäbe es mehrere Möglichkeiten:
1) Möglichkeiten zur kostenlosen oder günstigen Ganztages-Kinderbetreuung schaffen (Kinderkrippen), damit die Mütter ihre Ausbildung fertigmachen oder ins Berufsleben einsteigen oder im selbigen bleiben können, ohne Angst vor Abhängigkeit von einem Mann oder dem Staat (und Hartz IV 4ever ist kein Traum!).
2) Einführung eines Mutter-Gehaltes mit Anrechnung auf die Rente. Gerade Alleinerziehende Mütter sind doppelt gestraft: Erst eine arme Jugend (Kind, kein Job, kein Geld), dann ein armes Alter (kleine Rente).
Tolle Aussichten. Um Abtreibungen zu verhindern –-> Ursachen bekämpfen!!!!!
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#29   Kurt K.   07:10:27 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Ananias
Warum kann das Christentum nicht einfach zu seiner Geschichte stehen?
Ja, das verstehe ich auch nicht. Einen Fehler zuzugeben hat noch niemandem geschadet. Im Gegenteil, nur wenn man sich kritisch mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, entwickelt man sich weiter. Aber vielleicht wollen manche sich gar nicht weiterentwickeln.
Ich finds vor allem witzig, dass oft sektiererische Abspalter von der kath.-Kirche die Kreuzzüge verteidigen. Wenn solche Leute im Mittelalter gelebt hätten, wären die vielleicht selber Ziel eines solchen geworden (siehe Albigenser-, Waldenser-Kreuzzug).
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#207   Kurt K.   06:42:38 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Guntram
Jaja, die armen Kinderlein, allein und verlassen im „Darkroom“. Langsam wirds wirklich lächerlich… diese Darkroom-Vorwürfe immer. Niemand würde die Existenz von Swingerclubs, Sexparties etc gegen den Heterosexualismus einsetzen. Ebenso, wie nur wenige Heteros solche Veranstaltungen besuchen ist es auch bei Homos. Das immer als Argument herzunehmen zeigt, dass ernsthafte Argumente fehlen.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#29   Kurt K.   06:38:10 | Mittwoch, 14. März 2007
Genauer Termin
Leute, die irgendwie den genauen Termin des Weltuntergangs ausgerechnet zu haben meinen, machen sich immer nur lächerlich. Hier mal eine LISTE fischinger.alien.de/weltuntergang.html einiger Termine des Endes.
Lächerlich, wie gesagt.
Redaktion benachrichtigen Viele Gemeinplätze – wenig Konkretes
#64   Kurt K.   06:31:59 | Mittwoch, 14. März 2007
@ D. Stöhr
Mir ist es ein Rätsel, wie Tradis und Sedis das begründen könnnen, dass der jetzige Papst kein „echter“ Papst ist.
Sonst kommen sie bei jeder Entscheidung des Lehramtes mit der beseeltheit desselben vom heiligen Geist und dann wiederum behaupten sie, dass das VII sich geirrt hat… Klingt für mich mehr als seltsam. Entweder, die Intitution Kirche ist vom heiligen Geist inspiriert – oder eben nicht. :-P
Aber zu sagen: „Wenn die Kirche Dinge entscheidet, die in mein Weltbild passen, dann ist sie vom HG beseelt. Wenn sie etwas entscheidet, das mir nicht passt, dann nicht.“ find ich wirklich seltsam.
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#196   Kurt K.   01:07:09 | Mittwoch, 14. März 2007
@ D. Stöhr
a) ist eine frei gewählte Rebellion gegen die Gebote Gottes;
b) wird von vielen -vermutlich- erst nach permanenter Gehirnwäsche durch antichristlich eingestellte Personen, insbesondere aus der V2-Sekte, vollzogen;
c) kann erst dann begründet werden, wenn der vermeintlich „Homosexuelle“ sich von Gott völlig getrennt hat;
d) muß bei schweren Fällen psychiatrisch behandelt werden.
zu a) Mit anderen Worten, Heterosexualität ist eine freiwillige Hinwendung zu Gott?! Könnten Sie sich vorstellen, mit einem Mann ins Bett zugehen? Rein hypotetisch? Nein? Es ekelt Sie an? Dann ist die sexuelle Affinität auch nicht „frei wählbar“, sondern wird von irgendetwas bestimmt.
zu b) hm, vor 50 Jahren gabs noch gar keine VII-„Sekte“. Aber Schwule schon. Irgendwas stimmt da nicht…
zu c) begründet? Nun, was die Begründung von HS ist weiss bisher niemand sicher.
zu d) tja, was soll man dazu sagen? Therapiert weden sollte der, der sich nicht wohlfühlt in seiner Haut. Niemand sonst. Therapie gegen den Willen funktioniert nur auf Basis einer Gehirnwäsche. Also mit Zwang. Und das ist nicht gut.
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#183   Kurt K.   23:57:37 | Dienstag, 13. März 2007
@ Methusalix und Perter Pan
@ Peter Pan
Wenn sie sagen: „Ich weiss nicht, ob Gott existiert!“ sage ich: „Ich weiss nicht, ob Gott existiert und es spielt auch keine Rolle!“ (Quiz: Wer findet den Fachbegriff? :-] )
Denn das ist es was wir täglich erleben. Dei einzige Weise, auf die ein Gott uns beeinflusst, ist durch die Taten seiner Anhänger.
Btw. Ich war auch mal gläubig. Aber man entwickelt sich ja weiter. :-P
@ Methusalix
Sie haben Recht, wie ich meine. Ein Wesen, von dem seine Erfinder und/oder Anhänger angeben, dass er die unendliche Liebe sei und zudem noch allmächtig sei, kann doch unmöglich auf irgendwelches Geschreibsel oder irgendwelche Rituale Wert legen. Noch zusätzlich wird behauptet, dass es ein Fegefeuer und eine Hölle gäbe, in der Sünder gequält werden- manche sogar ewig. Von wem denn bitte? Vom „lieben“ Gott? Und zu welchem Zweck?
Ob nun HS eine Krankheit, eine vererbte Veranlagung oder eine in der Kindheit erworbene Vorliebe ist – der Homosexuelle kann in keinem der Fälle etwas dafür. Eine Freie Entscheidung ist es jedenfalls nicht. ICH könnte mich jedenfalls nicht für Männer als Partner entscheiden. Allein der Gedanke… :-! Bin eben ne 100%ige Hete ;-)
Genauso (nur anders :-S ) ist es bei den 2 Schwulen die ich kenne. Denen ist das Verlangen nach einer Frau völlig fremd und der Gedanke daran :-!
Jedenfalls kann ein unendlich gütiges Wesen wohl niemanden dafür hassen, dass er glücklich und erfüllt lebten möchte. Oder ist selbstkasteiung ein selbstzweck?
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#14   Kurt K.   12:48:21 | Dienstag, 13. März 2007
@ Ulrich
Kreuzzüge waren nach damaliger Wertvorstellung das einzig richtige denn es galt, christliche Stätten und Länder zu verteidigen.
„Verteidigen“ find ich in dem Zusammenhang ganz lustig… HAHAHA.
Ist ein Verteidigungskrieg nicht was einigermaßen akutes? Jerusalem und die Länder drumrum waren am Anfang der Kreuzzüge schon über 400! Jahre lang in muslimischer Hand.
Von „Verteidigung“ kann KEINE REDE sein.
Ich will den Kreuzfahrern gar nicht ihre guten Absichten absprechen, aber objektiv betrachtet wars Unrecht. Und vor allem hätte der Papst und die Fürsten nach dem ersten Massaker in Jerusalem 1099 von weiteren absehen müssen.
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#28   Kurt K.   18:56:29 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Das würde keineswegs zur Sintflut passen. Dass viele Zwischenarten fehlen ist in der Tat seltsam. Wird noch zu klären sein. Aber bei einer Sintflu müssten unendlich viele Kadaver (Fossilien) auf einmal in bestimmten Schichten liegen. Alle tot. Auf einmal. Und das vor ein paar lumpigen Tausen Jahren. Da müsste mehr übrig sein. Aber weder finden wir massenhaft zur selben Zeit verendete Tiere, noch Menschen oder deren Siedlungen. Bei einer Sintflut, die ja global gewesen wäre, müsste es eine Schicht geben, in der unendlich viel liegt, und dann danach gaaanz lange fast gar nix. Denn die Tiere hätten sich dann ja erst wieder vermehren müssen.
Noch was Grundsätzliches zur Wissenschaft: Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, anzunehmen, dass Gott dies oder jenes bewerkstelligt hat. Denn: Ab welcher Stufe von Problemen schmeisst man denn da den Kram hin und sagt „Es war halt ein Akt der Schöpfung.“?
Wo hört man auf zu forschen? Das geht nicht. Es ist nicht so, dass alle Wissenschaftler Atheisten sind. Aber auch die gläubigen unter ihnen wissen, dass die Erklärung „Gott wars!“ nicht greift. Wer zieht die Grenze, ab der „Gott es war?“
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#22   Kurt K.   13:06:19 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Nun, die Wissenschaft kann natürlich Irrtümern und Glaubenssätzen anhängen – sind schliesslich auch nur Menschen die Wissenschaftler.
ABER: Sollte ein Biologe oder so irgendwie die ET widerlegen, so wäre ihm Ruhm und Anerkennung sicher. Er würde in die Geschichte eingehen. Bei Einsteins Theorie, dass das Licht von grossen Massen abgelenkt wurde, hat es die Wissenschaft auch irgendwann akzeptiert, dass es so ist. Also hat man sich dem geöffnet. Die ET ist mittlerweile wirklich ALT (von Darwin bis heute – mehr als 150 Jahre). Anfangs haben sie nur wenige geglaubt. Trotzdem hat sie sich durchgesetzt. Warum? Weil die Belege erdrückend waren und sind. Meinen sie nicht, dass 150+ Jahre genug sind, um die ET zu Widerlegen wenn es denn ginge?
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#20   Kurt K.   12:51:35 | Montag, 12. März 2007
@ rolf34
„Das ist in keinster Weise seriös und als Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu nutzen.“
Zitat Daniel Stöhr: „Bitte um Begründung.“
Würd mich auch ineressieren!
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#55   Kurt K.   12:40:36 | Montag, 12. März 2007
@ Stimme
Im Krieg waren die Muslime ebenso brutal wie die Christen, stimmt. Aber eben nicht im Frieden. Oder können Sie mir einen einzigen christlichen europäischen Staat (im Mittelalter) nennen, der Muslime (bzw Moscheen) toleriert hätte? Die einzige Ausnahme bildete da Sizilien. Das aber auch nur aus den beim letzten Post genannten Gründen. Und auch dort nicht für lange Zeit. Und evtl die Kreuzfahrerstaaten (aber dort konnten sie ja nicht wiesie wollten – gesamte Bevölkerung muslimisch).
Lesen Sie die Augenzeugenberichte der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer 1099 oder die Berichte über die Plünderung von Byzanz (einer christlichen Stadt) durch die Kreuzfahrer des Vierten Kreuzzuges. Krieg war auf beiden Seiten überaus brutal. Ob sich die Eroberer nun Christen nannten oder Muslime spielte keine Rolle. Massaker unter der Bevölkerung richteten beide Seiten an.
Habe mal kurz überflogen, was in dem Link von Ihnen steht. Und auch einfach mal so auf der Seite gestöbert. Wenn man den Rest der Artikel mal so kurz anliesst, weiss man schon, mit was für Leuten man es da zu tun hat. Alle, die anders sind, sind Satanisten, Ketzer, Dämonenpaktierer – selbst jegliche Musik wird als schädlich verdammt, Demokratie abgelehnt, etc. Etliche Beiträge nicht konform gehender User sind von der Moderation editiert (zensiert), die User gesperrt. Wer sich keiner Kritik stellt, ist es nicht Wert, gelesen zu werden, sorry. Und ich glaub auch kaum, dass solche Leute einigermassen Objektiv sind.
Redaktion benachrichtigen Erbe verraten und sich selber enterbt
#53   Kurt K.   10:49:23 | Montag, 12. März 2007
@ virOblationis:
Christliche Provinzen des oströmischen Reiches […] wurden überfallen und besetzt (7. – 8. Jh).
Hm, naja, bei Sizilien kann man von „Besetzung“ nicht reden. Der oströmische (byzantinische) Kaiser hatte versucht, einen seiner Generäle verhaften zu lassen, woraufhin dieser einen Aufstand auf Sizilien anzettelte und, um die Herrschaft zu behalten, die Araber unter Asad ibn al-Furat zu Hilfe rief und ihnen Sizilien als tributpflichtige Provinz anbot, unter der Bedingung, dass er (also der General) Statthalter blieb. Auf Sizilien kann also von Besatzung keine Rede sein.
[…]und christliche Staaten wie das Westgotenreich wurden überfallen und besetzt (7. – 8. Jh). Bald danach begann die Terrorherrschaft.
Es ist natürlich nicht zu bestreiten, dass die Omaijaden zuerst das Gebiet in Südspanien eroberten. Doch wie schon gesagt: Von Terrorherrschaft kann gar keine Rede sein. Für damalige Verhältnisse gingen sie erstaunlich zivilisiert mit Andersgläubigen um.
Dass die Araber Sklaven hielten ist auch klar – dass sie sie zum Teil von Christen kauften weniger. Genua und Venedig verdienten gut an christlichen Sklaven, die sie nach Ägypten verkauften.
Ebenso, wie man im christlichen Europa Sklave (Leibeigener, Unfreier) werden konnte – z.B. wenn man seine Steuern nicht zahlen konnte – konnte das auch in muslimischen Ländern passieren. Davon waren Christen und Juden natürlich nicht ausgenommen. Die Muslime selber aber auch nicht.
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#50   Kurt K.   08:51:12 | Montag, 12. März 2007
@ virOblationis:
Doch, klar, gab es. Aber eben erst im von den Christen losgetretenen Krieg.
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#48   Kurt K.   06:59:10 | Montag, 12. März 2007
@ Guntram
Europa und seine Bürger scheinen die Bedrängnisse vergessen zu haben: Das wüten der mohammedanischen Hunde in Spanien, bis Karl Martell dem Treiben ein Ende setzte
Da kann ich ja nur lachen. Als Cordoba noch Hauptstadt des islamische Kalifats Al-Andalus war, blühte die Kultur dort auf. Auch Christen und Juden konnten dort unbehelligt leben. Bis die Reconquista dem ein Ende machte. Danach konnten nur noch Christen dort frei leben.
Ist ähnlich wie in Sizilien. Solange es Islamisches Emirat war, wurden dort die fortschrittlichsten Bewässerungen, auch Universitäten gebaut.
In einem haben sie Recht: Christen mussten eine spezielle Abgabe zahlen. Aber das war immer noch „netter“ als Moslems in Christlichen Ländern behandelt wurden. Ansonsten durften Christen in den genannten islamischen Emiraten frei ihren Glauben praktizieren.
Das Wüten der Christlichen Hunde… setzte dem ein blutiges Ende. So wäre es richtig.
Das muss man einfach akzeptieren: Bis ins Spätmittelalter waren Islamische Länder an Kultur, Recht und Wissen den christlichen deutlich überlegen. Erst mit der Aufklärung hat sich das geändert.
Deshalb trete ich auch NICHT FÜR den Islam heute ein. Aber im MA waren die Christen „die Hunde“ und nicht die Muslime.
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#17   Kurt K.   03:38:24 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Aber ich halte sie für extrem schwer zu glauben.
Und einfacher zu „glauben“ ist: „Alle Ergebnisse ser gesamten Erdwissenschaften (also Paläontologen, Archäologen, Geowissenschaften etc.) sind falsch, die Erde ist 6000 Jahre alt und von Gott in ihrer heutigen Form mitsamt allen Arten erschaffen worden.“
???
Naja… jedenfalls nicht für mich. Und eben auch nicht für die meisten Menschen in Deutschland und den aufgeklärten Ländern.
Und hier so zu tun -wie es üblich ist- als sei das auch noch bewiesen, das ist einfach unseriös.
Wenn sie sich meine bisherigen Posts zu diesem Thema duchlesen, werden sie feststellen, dass ich keineswegs behaupte, die ET sei „bewiesen“. Sie ist aber ganz gut belegt. Beweisen lässt sie sich nicht. „Beweisen“ wird sich eine seriöse wissenschaftliche Theorie sowieso nie. Sie kann nur Falsifizierungen standhalten. Und das tut die ET sehr erfolgreich bisher.
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#15   Kurt K.   02:48:34 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Affenarten: Das meine ich folgendermaßen:
Affenart „A“ lebt in einem Gebiet mit vielen vielen Raubtieren. Nun mutiert ein Affe der Art „A“ so, dass er ein leistungsfähigeres Gehirn hat als seine Artgenossen und auf die glorreiche Idee kommt, Steine nach diesen Raubtieren zu werfen, um sie zu vertreiben. Klappt auch. Er (und seine Nachkommen) überleben dort besser.
Affenart „B“ lebt in einem relativ Raubtierarmen Gebiet. Einer dieser Affenart „B“ bekommt durch die selbe Mutation (wie bei Art „A“) ein ebenso leistungsfähiges Gehirn. Braucht es aber nicht. Dann ist es ein Selektionsnachteil, weil es mehr Energie kostet, als das einfachere. So wird dieser Affe und seine Nachkommen eher schlechter überleben als seine „normalen“ Artgenossen – oder jedenfalls nicht besser. Die Mutation stirbt aus, entweder, weil der mutierte Affe weniger lange lebt bei einer Nahrungsknappheit, oder weil sein verändertes Erbmerkmal sich immer wieder mit den anderen vermischt und somit irgendwann verschwindet.
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#13   Kurt K.   02:20:43 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Beispiele bitte für die „modernen“ Werkzeuge und ebensolche Menschen in „falschen“ Schichten!
@ Affenarten: Warum sollten sie nicht mehr leben? Der Zwang zur Anpassung entsteht ja nur dort, wo die ursprüngliche Art in Bedrängnis kommt. Da, wo noch Affen leben, kam deren Art vielleicht nicht in Bedrängnis.
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#66   Kurt K.   01:02:37 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Jaja, das böse Wort „gender“ isses, was ihnen sauer aufstösst, gell? Ignorieren sie diesen Link, wenns ihnen Spass macht.
Aber beide andere Seiten sagen dasselbe. Und suchen sie selber mal im netz nach Heiratsalter + Mittelalter.
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#45   Kurt K.   00:13:41 | Montag, 12. März 2007
@ VirVortis
Nochmal die Frage: WOZU hat Gott dann solche „tierischen“ Bedürfnisse eingebaut?
Ist Leiden an unerfüllten Bedürfnissen ein Selbstzweck?
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#60   Kurt K.   22:37:39 | Sonntag, 11. März 2007
@ Doktor Heger
Erst informieren, dann der Erfindung bezichtigen bitte. Suchen sie im Netz oder in der Bibliothek ihres Vertrauens. Im Netz hab ich freundlicherweise schon mal für sie was gesucht und gefunden. Beispiele:
www.kleio.org/…ittelalter/MaV1a.htm
w1.ub.uni-konstanz.de/…df/Liebe_und_Ehe.pdf
213.239.217.85/…t/taverne/thread.php?tid=1618&print…
Hier noch ein Auszug aus einer dieser Seiten, der sich relativ leicht nachprüfen lässt:
kursiv]Die adligen, bürgerlichen und bäuerlichen Kinder hatten sich dem Willen der Eltern auch bei der Wahl ihres Ehepartners ohne Widerstand zu fügen. So waren Liebe und Zuneigung nicht wie heute die Leitbegriffe einer Ehe. Der Altersunterschied zwischen den Heiratskandidaten konnte zudem sehr groß sein. Mathilde († 1189), eine Schwester von Richard Löwenherz, wurde 1165 im Alter von neun Jahren mit dem 36-jährigen Heinrich dem Löwen verlobt. Drei Jahre später fand ihre Hochzeit statt.
Agnes, die einzige Tochter Kaiser Heinrichs IV., wurde als Sechs- oder Siebenjährige mit dem 29-jährigen Herzog Friedrich von Schwaben, dem Großvater Friedrich Barbarossas, vermählt. [kursiv]
Man findet Dutzende solcher Beispiele. Alles Lüge? LOL
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#43   Kurt K.   21:28:46 | Sonntag, 11. März 2007
Schöpfung?!
[…]satan ist der befriediger unserer sinnesfreuden auf einer egozentrischen basis, er kennt unsere geheimen wünsche und sehnsüchte[…]
Hat nicht Gott uns erschaffen nach ihrem Glauben? Wozu hat er dann diese Sehnsüchte und Wünsche eingebaut? Is doch Unsinn. Oder er ist Sadist.
Das ist in etwa so, als wenn ich einen hungrigen in einen Raum sperre, in dessen Mitte eine gebratene Gänsekeule von der Decke baumelt. Dann sag ich dem hungrigen Mann: Aber wehe du isst von der Keule.
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#57   Kurt K.   21:23:50 | Sonntag, 11. März 2007
@ Mohammeds Vorlieben
Also wenn man sich mal so das europäische Mittelalter anschaut, müsste man zu dem Schluss kommen, dass viele Adlige zu dieser Zeit auch Päderasten waren. Kinder waren laut Kirche mit 7 Jahren verlobungs- und mit 13 heiratsfähig. Beides hat den Adel aber nicht interessiert, da war es üblich, Mädchen mit 12 Jahren zu verheiraten, auch und gerade mit viel älteren Männern. Nun weiss man natürlich bei Mohammed nicht, wie reif diese 9jährige war, mit der er verheiratet war. So kann es z.B. sein, dass sie schon reif für ihr alter war. Ob nun 9 oder 12 Jahre… beides aus heutiger Sicht nicht in Ordnung. Auch 13 ist ein bisschen früh. Aber das war halt damals so und wahrscheinlich auch nicht anrüchig.
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#55   Kurt K.   20:24:04 | Sonntag, 11. März 2007
@ Yakumo C.
„Allah ist ein Wüstengötze“
Hihi, lustig. Und Gott nicht?
„Jesus Christus ist Gottes Sohn und Gott (was die Mohammedaner wie die Juden leugnen“
Und die Buddhisten, die Taoisten, die Animisten, … eigentlich alle ausser den Christen. Was sagt uns das? Nichts.
Redaktion benachrichtigen Wie üblich – weinerlich und pervers
#511   Kurt K.   19:43:54 | Sonntag, 11. März 2007
@ Bruder Theophil
[…]„und die Bibel als unzeitgemässes Märchenbuch bezeichnen, möchte ich den Richter sehen, der dieses klagende Häufchen noch wirklich ernst nimmt.“[…]
Nunja, ich weiss ja nicht, wie oft waren sie denn schon vor Gericht? Ich hab das dumpfe Gefühl, gerade dann werden die Leute ernst genommen… Richter müssen sich zum Glück auf Fakten verlassen, nicht auf Glauben.
Redaktion benachrichtigen Zweimal vergewaltigt
#37   Kurt K.   19:27:08 | Sonntag, 11. März 2007
@ deutsche Kultur
Denken Sie etwa, der christliche Glaube sei „deutsches Kulturerbe“??
Hätten die „alten Germanen“ damals schon so gedacht, wie Nachtlaterne es heute tut, dann hätten wir niemals das Christentum gehabt …
Das ist nämlich auch nix deutsch, sondern die Religion eines fremden Wüstenvolkes.
Redaktion benachrichtigen Zweimal vergewaltigt
#32   Kurt K.   12:49:06 | Sonntag, 11. März 2007
@ Nachtlaterne
Die Deutschen haben über so viele Jahrhunderte als Volk Bestand gehabt…
Hätten sie da statt „Deutschen“ „Franzosen“, „Engländer“ oder irgendwen anderes eigesetzt, dann würde es eher stimmen. Als „Deutsche“ bezeichnen sich die heutigen Deutschen noch nicht sehr lange.
Vorher waren sie Bayern, Waldecker, Sizilianer, Preußen, … und im HRR zusammengefasst. Das war weder eine Sprachfamilie, noch waren diese ganzen Länder einig. Schauen sie mal auf eine Landkarte. Dass man von einem einigen Deutschland sprechen kann, ist erst knapp 150 Jahre her. !:)
Redaktion benachrichtigen Warum pilgern katholische Schüler zu einem Kinderschlachthof?
#34   Kurt K.   02:04:48 | Sonntag, 11. März 2007
@ D. Stöhr
Jaja, die ganze Wissenschaft ist eine einzige satanistische Verschwörung, alle Wissenschaftler (ausser ein paar wenigen FREIEN – also katholischen) sind eingespannt in diese Verschwörung, die zum Ziel hat, den Menschen zum Tier zu machen um…ja, was eigentlich?…Hmm… ah ja, ich habs! HEUREKA!
UM IRGENDWAS BÖSES ZU TUN!!!
Redaktion benachrichtigen Zweimal vergewaltigt
#22   Kurt K.   01:57:48 | Sonntag, 11. März 2007
@ Peter Pan
Ich wollte auch nicht vorschlagen, sie JETZT NOCH zu ändern. Aber als sie nach dem WW2 als Nationalhymne bestätigt wurde, hat man einen Fehler gemacht. Damals wäre es kein Problem gewesen, das zu ändern. Heute, da geb ich ihnen natürlich Recht, haben wir viel dringendere Probleme zu lösen als son dummes Lied… Und ich kann damit auch so ganz gut leben – wann singt man schon die Nationalhymne?
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#31   Kurt K.   01:49:50 | Sonntag, 11. März 2007
@ Dressur
Natürlich kann man Menschen dressieren wie Tiere.
Extreme Verhaltensweisen und extreme Meinungen sind sowas wie Dressur. Auch das abschalten des Denkens, wie das viele fundamentalistische Gläubige ihren Kindern eintrichtern, ist eine Art Dressur.
Dressur funktioniert mit Strafe und Belohnung. Kindererziehung auch, wenn man es so machen will. Man nennt es eben nur nicht so, aber die Mechanismen sind die gleichen.
Wieso pisst der Hund nicht in die Wohnung? Weil mans ihm mit Strafen ausgetrieben hat. Warum greift das Kind nicht in die Steckdose? Dito.
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#17   Kurt K.   01:34:30 | Sonntag, 11. März 2007
@ Nationalhymne
Wenn man mal die Nationalhymnen anderer Länder anschaut, dann kann man nicht umhin, dass die deutsche, auch wenn man sie in voller Länge sänge, richtig lieb ist. www.nationalhymne.de
Ich finde die Entscheidung, ein Lied weiterhin zur Nationalhymne zu haben, wobei 2 von drei Strophen nicht gesungen werden, ziemlich bekloppt. Dann lieber ein anderes Lied. So war doch klar, dass es immer Streit darum geben würde.
Dass wir ein Lied mit den Sätzen „Von der Maas bin an die Memel, … „ nicht mehr singen sollten, ist logisch.
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#365   Kurt K.   16:49:48 | Freitag, 9. März 2007
@ durchfuxt
Ich glaube, in der Sache mit dem Willen Gottes und der Homosexualität werden wir beide uns nicht mehr einigen…
Und das ist auch gut so!
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#363   Kurt K.   16:18:00 | Freitag, 9. März 2007
Glatze oder Iro?
sehr schön. Und was sagt das uns nun fürs Leben? Haareschneiden verboten oder was?
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#359   Kurt K.   14:47:48 | Freitag, 9. März 2007
@ Bruder Theophil
Ich und ablern? Hah! Ich doch nicht. ;-)
Es steht viel NICHT in der Bibel. Wenn Sie die Bibel als Beleg für irgendetwas hernehmen, gut. Aber weil etwas _nicht_ darin steht, heisst es nicht, dass es verboten sei. Das wär ja auch irgendwie albern. Steht in der Bibel was von Haareschneiden? Nein? Also heisst die Bibel das Haareschneiden nicht gut…
Naja…
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#356   Kurt K.   14:00:19 | Freitag, 9. März 2007
@ Bruder Theophil
Mir fällt übrigens noch ein, dass ich die Bibelstelle: „Seid fruchtbar und mehret euch“ gut kenne. Eine weitere Stelle, in der es heisst, „habt möglichst auch Analverkehr und geilt euch durch Masturbation auf“ ist mir bisher entgangen.
Das wird jetzt aber albern. Ich kenne auch kein Zitat in der Bibel, das lautet: „Fahrt mit der U-Bahn zur Arbeit!“ oder „Trinkt heisse Milch mit Schokolade!“
Manchmal habe ich das Gefühl, diejenigen, die HS so sehr hassen, haben das Zitat, welches Sie nannten, irgendwie falsch verstanden, so a la:
Seit FURCHTBAR und WEHRET euch.
Für Christen ist das AT nicht das wichtigste. Sondern die Nächstenliebe Jesu.
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#328   Kurt K.   03:21:34 | Freitag, 9. März 2007
@ Rudolfssohn
Ja, sehr christlich, ihre Einstellung. Lobenswert auch ihre Nächstenlieben. So nach dem Motto: „Dich (HS) hasse ich, aber den Nächsten liebe ich dann vielleicht. Oder auch nicht, je nachdem, ob er meine Einstellung teilt oder nicht.
Wirklich, sie haben Jesu Wort verinnerlicht und sind ein O:)
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#272   Kurt K.   15:03:59 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Bruder Theophil
Hm, ich glaube, wir reden aneinanderf vorbei. Wenn ich Spass habe (sei es auf einer Veranstaltung mit Freunden oder beim Spielen am PC z.B.) tue ich damit nemandem etwas. Meine Freunde, die mit mir zusammen auf eine Veranstaltung gehen haben dabei doch auch Spass, sonst täten sie es nicht. Ob ich das was ich dort erlebe „Freude“ oder „Spass“ nenne, ist eigentlich unerheblich.
@ Seminarist: Soll das irgendeine Art von Sarkasmus sein?
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#267   Kurt K.   14:49:41 | Donnerstag, 8. März 2007
Freude und Spass
Nunja, Bruder Theophil, ich meine nicht, dass Spass und eine gerechtere, nettee Gesellschaft sich gegenseitig ausschliessen.
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#264   Kurt K.   14:40:52 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Bruder Theophil
Nun, dann definieren sie mir doch einmal die Freuden-Gesellschaft. Wie sieht die aus?
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#259   Kurt K.   14:02:20 | Donnerstag, 8. März 2007
Spassgesellschaft…?!
Wie ich dieses Wort hasse. Vor allem, dass es so negativ besetzt ist. Warum sollte eine Gesellschaft nicht vorwiegend auf Spass aus sein? Was ist der Sinn des Lebens?
Ständig ernst sein und Trübsal blasen? Spass ist doch ein positiver Wert an sich, oder?
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#256   Kurt K.   13:41:14 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Denker
Vernünftige Adoptionsverfahren?
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#254   Kurt K.   13:34:41 | Donnerstag, 8. März 2007
Beischlaf?
Sex ist (biologisch) zur Fortpflanzung da.
Damit sich die biologischen Systeme auch fortpflanzen, macht es Spass. Wenns unangenehm wäre, würde sich niemand und nichts fortpflanzen (ausser Masochisten vielleicht :P )
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#249   Kurt K.   12:36:40 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Makakema
@Kurt K – Hier Kant zu zitieren zeugt von Kreuzworträtselwissen. Die Goldene Regel hätte es schon sein dürfen
Vielleicht bin ich etwas empfindlich, aber das ist _keine_ Höflichkeit.
Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht, was das für eine Erwiederung sein soll auf einen sachlichen Post.
Der Kategorische Imerativ (oder eben einfach ausgedrückt, „die goldene Regel“) reicht als moralisches Gesetz IMMER aus. Auch hier.
Wenn sich alle daran halten würden, dann hätten wir das Paradies auf Erden.
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#205   Kurt K.   01:47:14 | Donnerstag, 8. März 2007
Schizophrenie=Sünde?
Soso, HS ist eine Geisteskrankheit… tja, wenn dem so ist, dann ist es ja KEINE SÜNDE im christlichen Sinne.
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#200   Kurt K.   00:38:06 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Makakema
Nun, ich präzisiere:
Bisher gab es keinen Staat, in dem es keine gottesgläubigen Menschen gab (oder sie nur eine unbedeutende Minderheit darstellten). Ob das nun in der Verfassung steht – oder nicht – ist nicht von Bedeutung, wenn es darum geht, ein Beispiel aufzuzeigen, in dem die Werte irgendwie aufgrund von Ungläubigkeit verfallen sind.
Und im übrigen bemühe ich mich um eine höfliche Diskussionsweise. Dasselbe erwarte ich eigentlich von jedem. Vielen Dank.
Kurt
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#180   Kurt K.   23:47:12 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Bruder Theophil
Da haben Sie natürlich recht. Allerdings nur temporär. Denn die Halbwertzeit von Normen und Werten ohne die Bibel und das Wort GOTTES ist erheblich geringer. Sie dürfen aber gerne Ihren Kompass alle fünf Minuten neu justieren.
Eine kühne Behauptung. Haben sie da irgendein Beispiel? Gab es denn jemals eine „gottlose“ Gesellschaft vorher? Soweit ich weiss, gibt und gab es bisher keinen Staat, der nicht irgendwie gläubig war.
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#172   Kurt K.   23:38:53 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Sozialkatholisch, Teil II
[…]aber unser Staat entwickelt sich nicht nur in einen Gottlosenstaat sondern tritt antichristlich die Gebote Gottes immer mehr mit Füßen.[…]
Wie ich schon anführte, muss ein „Gottlosenstaat“ nicht per se schlecht sein. Auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben, so gibt es dennoch Werte, die sich nicht aus dem Glauben an einen Gott ableiten. Eine ungläubige Gesellschaft muss nicht „schlechter“ sein als eine gläubige. Es kommt eben darauf an, den Kindern in der Schule schon Werte zu vermitteln und sie eben auch vorzuleben. Ich denke, letzteres haben meine Eltern ganz gut hinbekommen, auch ohne Angst vor dem Fegefeuer zu erzeugen.
Ich denke sogar, dass es besser ist, Werte ohne Angst zu vermitteln. Warum halten Christen sich an irgendwelche Gebote? Manchmal vielleicht auch aus Einsicht, aber oft einfach aus Angst. Gerade bei Geboten, die nicht logisch zu begründen sind. Wie z.B. dass Homosexualität oder Onanie verboten sind. Wieso? Einzige Antwort: „Weil Gott es so will.“ Für das einvernehmliche und friedvolle Zusammenleben in einer Gesellschaft sind solche Gebote aber eher hinderlich. Genauso wie der Glauben an die einzig wahre Religion (den ja jede monotheistische Religion für sich beansprucht). Deshalb gibt es solche unbegründbaren Gebote auch nicht im Humanismus.
Kants kategorischer Imperativ ist meiner Meinung nach der einzige Verhaltenskodex, an den man sich halten sollte. Und wenn Detlef mit Horst zusammen sein will, bitte sehr. Tut ja niemand anderem weh.
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#158   Kurt K.   23:05:06 | Mittwoch, 7. März 2007
Berichtigte Zitate /Kursivzeilen, sorry
Wenn sie schon fragen: Ich weiß nicht ob sie in irgendeiner Weise gläubig sind, […]
Nicht in dem Sinne wie Sie augenscheinlich. Die Bezeichnung für meine Philosophie in dieser Hinsicht ist: „schwacher Agnostiker“.
Das bedeutet, dass ich das Vorhandensein eines göttlichen Wesens nicht verneine, aber auch nicht definitiv bejae. Einfach ausgedrückt: „Gibt es Gott?“ Meine Antwort: „Ich weiss es nicht.“
Auch dem Ignostizismus könnte ich mich zuschreiben, denn eigentlich spielt es für unser Leben hier auf der Erde keine Rolle, ob es nun einen Gott gibt, oder nicht. Bzw es sollte keine Rolle spielen. Die Werte des Humanismus sollten eigentlich ausreichen, die Welt in ein Paradies zu verwandeln. Gott spielt eigentlich meist nur eine negative Rolle auf Erden, auch wenn ER sie nicht selber spielt, sondern seine Änhänger, die sich im Besitze der einzig gültigen Wahrheit wähnen. Das gilt leider für alle (monotheistischen) Religionen.
Eine Karikatur aus irgendeiner franz. Zeitung brachte im Zuge des „Karikaturenstreites“ eine Zeichnung von Mohammed, auf der er sich die Haare rauft und sagt „Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden!“
So ist es leider oft bei fundamentalistischen Anhängern irgendeiner geoffenbarten Religion
[…]…aber unser Staat entwickelt sich nicht nur in einen Gottlosenstaat sondern tritt antichristlich die Gebote Gottes immer mehr mit Füßen.
Ich würd gern noch was dazu sagen, aber mir gehen die Zeichen aus.
P.S. Erhoffe bessere Lesbarkeit jetzt :-$
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#152   Kurt K.   22:47:13 | Mittwoch, 7. März 2007
@ soziankatholisch
Wenn sie schon fragen: Ich weiß nicht ob sie in irgendeiner Weise gläubig sind, […]
Nicht in dem Sinne wie Sie augenscheinlich. Die Bezeichnung für meine Philosophie in dieser Hinsicht ist: „schwacher Agnostiker“.
Das bedeutet, dass ich das Vorhandensein eines göttlichen Wesens nicht verneine, aber auch nicht definitiv bejae. Einfach ausgedrückt: „Gibt es Gott?“ Meine Antwort: „Ich weiss es nicht.“
Auch dem Ignostizismus könnte ich mich zuschreiben, denn eigentlich spielt es für unser Leben hier auf der Erde keine Rolle, ob es nun einen Gott gibt, oder nicht. Bzw es sollte keine Rolle spielen. Die Werte des Humanismus sollten eigentlich ausreichen, die Welt in ein Paradies zu verwandeln. Gott spielt eigentlich meist nur eine negative Rolle auf Erden, auch wenn ER sie nicht selber spielt, sondern seine Änhänger, die sich im Besitze der einzig gültigen Wahrheit wähnen. Das gilt leider für alle (monotheistischen) Religionen.
Eine Karikatur aus irgendeiner franz. Zeitung brachte im Zuge des „Karikaturenstreites“ eine Zeichnung von Mohammed, auf der er sich die Haare rauft und sagt „Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden!“
So ist es leider oft bei fundamentalistischen Anhängern irgendeiner geoffenbarten Religion…aber unser Staat entwickelt sich nicht nur in einen Gottlosenstaat sondern tritt antichristlich die Gebote Gottes immer mehr mit Füßen.[kursiv]
Ich würd gern noch was dazu sagen, aber mir gehen die Zeichen aus.
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#108   Kurt K.   20:58:07 | Mittwoch, 7. März 2007
Sünde und Öffentlichkeit
Sozialkatholisch:Homosexualität ist Sünde
Da die Öffentlichkeit immer mehr dahinmanipuliert wird das Homosexualität nicht mehr als Sünde gesehen wird …
Ja, die Öffentlichkeit soll sich ja auch nicht um Sünde oder nicht kümmern. Das ist nicht ihre Aufgabe. Das ist alleine die Sache von Gläubigen. Und da in Deutschland diejenigen (glücklicherweise) immer weniger werden, ist die „Öffentlichkeit“ längst nicht mehr das, was sie vor einigen hundert Jahren noch war.
Redaktion benachrichtigen Freimaurerei ist Todsünde
#87   Kurt K.   19:23:01 | Dienstag, 6. März 2007
@ Richard
Die wahren Ziele sind geheim? Und du weisst sie natürlich, ist ja klar.
Und zum Geld: Eine Organisation, die so alt ist, hat meist genug Kapital (Katholische Kirch z.B. oder auch ADAC) . Is nix ungewöhnliches.
Redaktion benachrichtigen Hat sich die Sprache aus Urlauten entwickelt?
#69   Kurt K.   19:19:38 | Dienstag, 6. März 2007
Ist doch ganz einfach
Traditionell Katholisch ist Anti-Alles was nicht traditionell katholisch ist.
Oder sind Kaatholiken nicht im Besitz der alleinig gültigen Wahrheit?
Redaktion benachrichtigen Was macht man mit einem lebensmüden Manisch-Depressiven?
#31   Kurt K.   19:06:43 | Dienstag, 6. März 2007
@ Sozialkatholisch
Quelle? Beleg?
Redaktion benachrichtigen Freimaurerei ist Todsünde
#85   Kurt K.   19:04:31 | Dienstag, 6. März 2007
Freimaurer
Nachdem ich nun ne ganze Zeit in diesem Forum mitgelesen und hin und wieder mitgeschrieben habe, muss ich folgendes konstatieren:
Sehr oft, wenn jemand eine Meinung äussert, die ich auch unterschreiben kann, kommt von irgendeiner „traditionellen (nett ausgedrückt)“ Seite der Vorwurf: FREIMAUERER!
NUn habe ich mich gestern mal umgeschaut auf der HP der deutschen Freimaurer. Sie sind keineswegs geheim. Jeder kann, wenn er will, auf Gästeabende kommen – und, wenn die Mitglieder dem zustimmen, auch selber Mitglied werden.
Auch die „Tempelarbeit“ und andere Rituale sind keineswegs geheim, man kann sie nachlesen z.B. bei Wikipedia und auf einer Million anderer Seiten.
Ich für meinen Teil werde jedenfalls versuchen, mal auf so einen Gästeabend zu gehen und mir ein persönliches Bild zu machen. Eventeulle Mitgliedschaft nicht ausgeschlossen.
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#29   Kurt K.   18:44:07 | Dienstag, 6. März 2007
nonnobisdomine:
Die einzigen, die sich „aufspielen“, sind die Herrschaften, die anderen verbieten wollen zu sterben.
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#24   Kurt K.   15:59:33 | Dienstag, 6. März 2007
@ Bruder Theophil
Das ist eine GUTE Frage.
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#21   Kurt K.   15:29:10 | Dienstag, 6. März 2007
Gefahr?
Auf die Gefahr hin… nunja, wenn man Morphium so hoch dosiert, dann WEISS man, dass der Patient daran stirbt. Da macht es eigentlich keinen Unterschied, ob man Morphium oder ein anderes Nervengift benutzt.
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#19   Kurt K.   15:21:00 | Dienstag, 6. März 2007
@ Sweetdragon
Danke für die treffende Schilderung. Die Palliativmedizin hat leider ihre Grenzen. Zu starke Schmerzen lassen sich leider nicht unterdrücken.
Ich habe eine gute Bekannte, die in einem Hospiz arbeitet, daher weiss ich, dass das keine „extremen Einzelfälle“ sind. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind es sicher nicht viele, aber kann man, weil es „nicht viele“ sind, diese Menschen zwingen, weiterzuleben gegen ihren erklärten Willen? Daß sich einige von ihnen den Tod herbeisehnen weiss ich von meiner Bekannten.
Wieso kann dann der Arzt nicht die Morphium-Dosis erhöhen, so dass sie daran sterben, statt noch ein paar qualvolle Wochen leben zu müssen? Natürlich nur, wenn der Patient dies ausdrücklich will.
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#9   Kurt K.   14:55:35 | Dienstag, 6. März 2007
@ VirVortis
Ich glaube nicht, Tim!
Nehmen Sie an, sie haben Krebs im Endstadium und alle Schmerzmittel helfen nichts mehr. Sie können vor lauter Schmerzen nicht mehr schlafen, und sind ans Bett gefesselt. Sie wissen ganz sicher, dass Sie in einigen Wochen oder Monaten sterben werden. Diese Monate werden aber die Hölle für Sie sein. Dann kann es sein, dass sie sterben wollen. Wie kann sich dann jemand dazu aufschwingen, Sie zum Leben zu verurteilen?
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#11   Kurt K.   13:01:07 | Dienstag, 6. März 2007
Quelle?
Gibts dazu eine Quelle? Der Spiegel-Artikel würd mich mal interessieren, den muss ich übersehen haben, obwohl ich den Spiegel eigentlich meistens lese.
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#58   Kurt K.   12:54:25 | Dienstag, 6. März 2007
@ möchtegern-kathole
Danke für die Blumen :(3 :-)
Dann mach ich doch mal in dem Stil weiter. Wenn ich nach „chemischer Evolution“ suche, dann finde ich etwas anderes als die klassische Evolutionstheorie.
Trotz des Namens „Evolution“ ist die „chemische Evolution“ aber etwas anderes als die Evolution des Lebendigen. Man hätte die Suche nach dem Ursprung vielleicht anders benennen sollen, um klar zu machen, dass dabei die Wirkungsweise der klassischen Evolution nicht anwendbar sind (Erbinformationen DNA etc.).
Und selbstverständlich gestehe ich ihnen als Gläubigem zu, dass der Ursprung des Lebens durchaus Gott sein kann. Ich selbst bezeichne mich als „schwacher Agnostiker“. Also ist für mich der Gedanke, dass es Gott gibt, nicht ausgeschlossen; und dass ER das Leben prinzipiell geschaffen hat auch nicht. Ich kann es nur nicht verstehen, wenn einige Herrschaften versuchen, alles, was nicht in der Bibel steht, wegzudiskutieren. Man muss einfach davon ausgehen (selbst wenn man an den Gott der Bibel glaubt), dass die Bibel vor ca. 2000 (beim AT noch mehr) Jahren geschrieben wurde von Menschen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass sie göttlich inspiriert wurden, dann hätten sie es trotzdem nicht verstanden, wenn Gott ihnen was von Evolution erzählt hätte. Und die Massen, die sie überzeugen wollten schon gleich gar nicht.
Aber vielleicht finden wir ja irgendwann heraus, wie das Leben an sich entstanden ist. Wir werden es sehen – oder auch nicht, je nachdem wie lang wir leben. ;-)
Redaktion benachrichtigen Ein Junge mit weiblichen Geschlechtsorganen?
#8   Kurt K.   20:42:13 | Montag, 5. März 2007
Es steht auch geschrieben:
Du sollst kein kleid von zweierlei Faden tragen. Quelle kann ich suchen. UND?
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#54   Kurt K.   20:06:15 | Montag, 5. März 2007
@ Nobisn…
@ kurt.k
Sie sind ein Schnösel. Sie sollten erst mal kennenlernen, wovon Sie sprechen.
Scheinbar verfügen Sie nicht über ein Netzwerk.
Ich schon.
Danke für das Kompliment :-)
Netzwerk? Zwischennetz? (Internet?)
Doch, hab ich. Aber ich nehm halt nicht alles für bare Münze was ich „im Netz“ lese. Kann man auch nicht. Viel was irgendwer im Netz postet ist absoluter Mist. Herauszufinden, was wahr ist und was nicht ist sehr schwer.
Jedenfalls sollte man annehmen, dass Dinge, die über eine angebliche GEHEIMorganisation irgendwo stehen, einer genaueren Betrachtung nicht standhalten. Entweder sind die Mitglieder der geheimen Organisation Stümper (und somit ja auch nicht gefährlich) oder die „Berichte“ über sie sind – aus zweifelhafter Quelle.
Hier ein Beispiel für einige sinnfreie HPs:
www.chemtrails-info.de/
www.b-i-e-l-e-f-e-l-d.de
www.ende.de/
Sie selber kennen also die FM aus persönlicher Erfahrung? Interessant. Oder nur von so Seiten wie den obigen?
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#48   Kurt K.   19:14:35 | Montag, 5. März 2007
@ Athanasius
[…]Es ist aber ganz eindeutig so, dass die höchsten Grade ihre Riten – auch vor niedrigeren Freimaurern – geheim halten, u.a. sind darin Hostienschändung, Skeiteluntersuchung und die Zertretung einer ‘Tiara’ enthalten.[…]
Aha.
Sie halten sie geheim.
Aber SIE wissen genau was da abgehen soll.
Das lässt ZWEI Schlüsse zu (eigentlich sogar DREI).
Schluss 1: Sie selber sind „hoher Grad“ in einer Loge. Daher wissen sie Bescheid. >:)
Schluss 2: Sie hatten eine göttliche Offenbarung oder sind Hellseher. :-S
Schluss 3: Sie sind ein Dummschwätzer und plappern nur nach, was so als katholisches Vorurteil da ist gegenüber der FM. :)3
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#39   Kurt K.   14:59:14 | Montag, 5. März 2007
@ möchtegern-kathole
[…]dann kann man aber auch sagen, dass alle Versuche, mit der Evolution die Entstehung des Lebens zu erklären, (kläglich) gescheitert sind?
Kann man.
Aber wie gesagt, die ET ist eine Theorie, wie Leben sich weiterentwickelt, über die Entstehungvon Leben sagt die Evolutionstheorie nichts aus.
Wenn sie einen Evolutionstheoretiker nach der Entstehung des Lebens fragen ist das in etwa so, als würden sie einen Astrophysiker fragen, wie das Universum entstanden ist („Was war vor dem Urknall?“). Das kann der Astrophysiker deshalb nicht beantworten, weil der Urknall auch der Beginn der physikalischen Gesetze ist. Erst mit dem Vorhandensein der ersten Elemente sind die physikalischen Gesetzmäßigkeiten in Kraft getreten.
Genauso verhält es sich mit dem Evolutionstheoretiker. Fragen sie ihn, wie das Leben entstanden ist, kann das nicht beantworten, weil er sich mit den Gesetzmäßigkeiten des Lebens beschäftigt. Erst als Leben vorhanden war, sind diese Gesetzmäßigkeiten in Kraft getreten.
Daher frage ich mich, welcher seltsame Wissenschaftler dies versucht hat. Ich würde gern wissen, wer dazu was veröffentlicht hat, und zu welchem Zweck. Haben Sie eine Quelle dazu?
[P.S. Das Hühnerbraten: Da dei Quantentheorie nichts über das Hühnchenbraten aussagt, kann man sie mit dem (kläglich) gescheiterten Versuch, dasselbe mit ihr zu tun, auch nicht falsifizieren. ]
Redaktion benachrichtigen Hat sich die Sprache aus Urlauten entwickelt?
#26   Kurt K.   23:57:45 | Sonntag, 4. März 2007
@möchtegern-kathole
dann sind wir uns also einig, dass die Evolutionstheorie die Entstehung des Lebens nicht erklären kann?
Sie hatten sich an Methusalix gewandt, trotzdem antworte ich darauf, wenns Recht ist ;-)
Ja, da sind wir uns einig. Die ET kann das Leben erst ab dem Zeitpunkt erklären, an dem es bereits Leben ist. NUR DARUM gehts bei der ET.
Was vorher war… das ist nicht das Thema der Evolutionstheorie. Daß sie das eigentliche Entstehen des Lebens nicht erklären kann ist daher auch kein Argument gegen sie.
Die Quantentheorie kann ja auch nicht erklären, wie man am besten ein Hühnchen brät. Aber da würde niemand auf die Idee kommen, das Versagen beim Hünchenbraten als Gegenargument zu der Theorie zu benutzen. Sind einfach zwei völlig getrennte Dinge.
Redaktion benachrichtigen Kirchen gegen Hexenjagd
#8   Kurt K.   21:29:32 | Donnerstag, 1. März 2007
Frömmigkeit und Hirn/Humor
Jetzt versuchen sie aber, Äpfel und Birnen zu addieren, wie mein Mathelehrer immer sagte.
Zwei grundverschiedene Dinge in einem Satz.
Der WAHRE Gläubige lacht niemals. Steht ja auch nicht in der Bibel, oder wenns doch drinsteht, dann in nem Teil, der heute nicht mehr gilt. !:) >:)
Redaktion benachrichtigen Kirchen gegen Hexenjagd
#4   Kurt K.   12:19:11 | Donnerstag, 1. März 2007
ja, eben!
Denn wie einer meiner Vorredner schon sagte:
ES STEHT GESCHRIEBEN: Die Hexen sollst du nicht am Leben lassen.
Und da die Bibel die absolute, ewige und einzige Wahrheit enthält, muss das auch stimmen!
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#56   Kurt K.   15:46:32 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@ Graf von Galen und Kinder kriegen
Graf von Galen schrieb: Wenn man wirklich die Geburtenrate seigern wollte,müßte Abtreibung inkl. Frühabtreibung mit der Pilleverboten werden und müßten die Familienväter wieder
in die Lage versetzt werden, durch Ihren Beruf
Frau und Kinder in Würde zu ernähren.
Die Mutterschaft müßte durch Regierung, Schule und Medien wieder positiv dargestellt werden.
Die Frage, die sich mir hierzu aufdrängt, ist folgende:
WARUM sollte man die Geburtenrate seigern wollen?
– Ist es nicht jetzt schon so, dass wir hunderttausende Jugendliche haben, die keine Arbeit finden und auf der Straße stehen?
– Gibt es sonst auf der Welt nicht genügend Kinder, die in erbärmlichsten Verhältnisse aufwachsen (bzw. sterben)?
– Treibt die Weltbevölkerung nich schon jetzt auf eine Katastrophe zu, wegen ZU HOHER Reproduktionsrate?
(Prognose: 10 Mrd. in einigen Jahren)
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#26   Kurt K.   22:00:43 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Doktor Heger
Wenn ich schon „Kinderverkrüppelungsanlagen“ lese, weiss ich wer da vor mir steht.
Sie haben doch nur Angst, dass Kinder, die in weltliche Kinderkrippen/gärten gehen, unangenehme Fragen stellen.
Ich war im Kindergarten, meine mesten Bekannten waren im Kindergarten und wir sind nicht „verkrüppelt“. Ist doch völliger Unsinn.
Wahr ist, dass Eltern, die in geregelten Verhältnissen leben, dies genauso, wennicht besser können als Krippen. Aber eben diese geregelten Verhältnisse sind nicht an der Tagesordnung.
Akzeptieren sie doch mal die Realität: Die „traditionelle“
Familie stirbt aus. So ist es und deshalb muss die Gesellschaft darauf reagieren, indem sie den Kindern hilft.
P.S. weiter vorne hab ich auch schon was zur „traditionellen Familie“ geschrieben.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#23   Kurt K.   21:39:53 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Defensor F.
Krippenplätze sollen kostenlos zu haben sein.
Alles andere wäre ja auch sinnfrei. Die Eltern, die ich hauptsächlich ansprach, können dafür wohl auch nicht zahlen.
Dass das Ehegattensplitting verändert werden soll, hab ich auch schon gehört. Allerdings dachte ich, es solle evtl. umgewandelt werden in ein Eltern-Splitting, was ich durchaus begrüßen würde. Also es solle erst dann greifen, wenn auch Kinder da sind. Heute heiraten viele Leute ja nur wegen des Steuervorteils. Und das halte ich für unsinnig, das zu fördern. Das Ehegattenspl. sollte ursprünglich dazu dienen, FAMILIEN zu unterstützen, also Paare MIT Kindern. Nur so macht das auch einen Sinn.
Dass das Kindergeld eingefroren werden soll, hatte ich noch nicht mitbekommen, das fände ich aber auch nicht gut, wenns denn so sein sollte.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#20   Kurt K.   21:19:20 | Dienstag, 27. Februar 2007
Huh! Verbieten!
Und ich kenne drei Kirchgänger – die spinnen! Es sollte demnach verboten werden eine Kirche zu besuchen…
Auch kenne ich drei bekloppte Leute, die täglich Brot essen.Brot sollten wir auch verbieten!
Dümmer gehts nimmer. Bei Millionen Kindern gibts bestimmt ein paar, die ne Macke habe, wovon auch immer.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#15   Kurt K.   20:43:15 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Defensor F.
Diese Logik müssen Sie mir aber nun wirklich mal erklären.
Wenn ich sage, daß ein intaktes Familienleben in Frankreich fast gar nicht mehr stattfindet und Ausnahmen hiervon oftmals auf dem Lande vor allem aber in traditionellen Schichten zu finden sind, dann ist dies gerade kein Argument für das Outsourcen von Kindern, weil diese Gruppen ihre Kinder in der Regel viel intensiver selber betreuen.
Die Krippenbetreuung soll doch kein MUSS sein, sondern ein KANN. Niemand wird dazu gezwungen, sein Kind in eine Krippe zu geben. Ihre angesprochenen „traditionellen Schichten“ brauchen diese Angebote ja nicht anzunehmen. Der Staat freut sich dann über geringere Ausgaben. Hauptsächlich angesprochen werden sollen alleinerziehende Mütter/Väter, Eltern, die sich überfordert fühlen, Jugendliche Eltern (keine Ausbildung oder mittendrin). Und von diesen gibt es eine ganze Menge – auch in Deutschland. Ich habe ein paar Jahre in einer Schule für Erziehungshilfe gearbeitet – wenn man manche Eltern kennenlernt, weiss man, warum deren Kinder Verhaltensstörungen an den Tag legen. Eltern, die emotional schwer gestört sind, Drogenabhängige, absolut ungebildete Analphabeten. Da sollte man Einrichtungen schaffen, die den Kindern einen etwas besseren Start ins Leben gewähren. Und da bringt es auch nix, den Eltern Erziehungsgehalt zu geben – das geben die schon aus, aber nicht fürs Kind.
Familien sind schon kaputt, das wird nicht erst durch die Krippen hervorgerufen, sondern der Missstd etwas gelindert
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#11   Kurt K.   20:12:57 | Dienstag, 27. Februar 2007
Verständigungsprobleme
Hab meine Frage abgeschickt und in dem Moment, wo ich auf den Absenden-Knopf drückte, hab ich verstanden, was Sie meinten: „Wenn die Mutter eine Hure ist… „
Sorry, stand erst auf dem Schlauch und hab das Wort „hurt“ nicht verstanden (die englisch-Prägung der deutschen Sprache hat mich kalt erwischt… :-[ )
Jedenfalls: Stimmt. Aber sie muss nichtmal huren gehen oder Er schwul sein (hab nix gegen Schwule, aber es ist auch selten, dass eine Mutter und ein Schwuler zusammen ein Kind großziehen ollen :-$ ), um zu rechtfertigen, das Kind in eine Krippe zu geben. Es reicht, wenn Sie und ER dämlich/asozial/Alkoholiker/ sind. Und eines davon sind sehr viele Eltern.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Familienministerin ist widerlegt
#9   Kurt K.   20:05:53 | Dienstag, 27. Februar 2007
Wenn was?
„…beispielsweise Sie hurt und…“
Sie ist was? Oder ich?
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#7   Kurt K.   19:57:16 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Defensor F.
Ein Familienleben gibt es oftmals gar nicht mehr und Trennungen sind an der Tagesordnung. Von intakten Familien kann man in Frankreich oftmals nur noch auf dem Lande oder aber in traditionellen Schichten sprechen.
Klingt nach Deutschland.
Ist fast überall so. GENAU DAS ist der Grund, warum wir Krippen brauchen.
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#3   Kurt K.   19:30:26 | Dienstag, 27. Februar 2007
jaja… störungen
Wenn ich die Meinungen höre, dass Kinder eine enge Bindung an die MUTTER brauchen und ansonsten irgendwie geschädigt würden, dann kann ich nur sagen: ALLE unsere Vorfahren bis ins 20, Jahrhundert hinein müssen sehr geschädigt gewesen sein.
Diese Familie, in der die Mama zu Hause war und auf die Kinder aufpasste, gab es ja nur ganz kurz. Vorher hat die Mutter geboren, war dann kurz daheim, um sich zu erholen, und dann ist sie, die ja noch jung und arbeitsfähig war, eben arbeiten gegangen (auf den Feldern, in der Fabrik) und die Verwandschaft hat sich um das Kind gekümmert. Oma, Opa, Geschwister, Tanten, Onkel… Jedenfalls kaum mal die Mutter. Und von einer gleichbleibenden Bezugsperson kann da auch nicht die Rede gewesen sein. Das wird dann schon eher von Krippen geleistet.
Redaktion benachrichtigen Weihbischof Laun sagt die Wahrheit
#35   Kurt K.   19:26:48 | Dienstag, 27. Februar 2007
Familien heute und gestern
Zunächst einmal: Die Familie, die sich selber gut um ihre Sprösslinge zu kümmern imstande ist, wird von Krippen ja gar keinen Gebrauch machen.
Wenn ich die Meinungen höre, dass Kinder eine enge Bindung an die MUTTER brauchen und ansonsten irgendwie geschädigt würden, dann kann ich nur sagen: ALLE unsere Vorfahren bis ins 20, Jahrhundert hinein müssen sehr geschädigt gewesen sein.
Diese Familie, in der die Mama zu Hause war und auf die Kinder aufpasste, gab es ja nur ganz kurz. Vorher hat die Mutter geboren, war dann kurz daheim, um sich zu erholen, und dann ist sie, die ja noch jung und arbeitsfähig war, eben arbeiten gegangen (auf den Feldern, in der Fabrik) und die Verwandschaft hat sich um das Kind gekümmert. Oma, Opa, Geschwister, Tanten, Onkel… Jedenfalls kaum mal die Mutter. Und von einer gleichbleibenden Bezugsperson kann da auch nicht die Rede gewesen sein. Das wird dann schon eher von Krippen geleistet.
Also: Entweder waren alle unsere Vorfahren psychisch gestört oder die Behauptung des Weihbischofs ist irgendwie nicht ganz stimmig.
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#239   Kurt K.   15:08:34 | Dienstag, 27. Februar 2007
Juhuuuuuu!
Ein Homo-Artikel! Hab ihn gar nicht bemerkt. Ist schon wieder ganz schön voll hier. :-S :-D
Ich finds immer wieder lustig, wie sich die „christlichen“ Herrschaften echauffieren.
Akzeptieren sie doch einfach, dass es Leute gibt, denen die Lehre der katholischen Kirche völlig egal ist.
Sie GLAUBEN doch. Sie sind Gläubige. Sie wissen nicht. Sie sind keine Wissenden.
Ziehen sie jemals in Betracht, dass sie sich irren könnten? Und wenn sie sich irren, dann haben sie anderen Menschen völlig umsonst das Leben auf der Erde zur Hölle gemacht. :-@
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#90   Kurt K.   16:15:32 | Sonntag, 25. Februar 2007
Reale Dämonen?!
Wenn es die „in Echt“ gibt, dann hatten die alten Inquisitoren vielleicht doch Recht. Hexen gibt es wirklich, und sie können auch zaubern, weil sie von Dämonen dazu befähigt werden. Oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#52   Kurt K.   23:27:20 | Samstag, 24. Februar 2007
@ Laikos
Sie schrieben: Um wirklich Ranghohe Dämonen auszutreiben braucht es teilweise sogar oft wochenlanges Exorzieren, damit sich überhaupt einmal ein Dämon meldet. Die Dämonen machen alles in Ihrer Macht stehende um sich zu verbergen.
Wahrscheinlich ist es eher so, dass Menschen, die ohnehin geistig nicht ganz gesund oder anfällig für Wahnvorstellungen sind, sich nach wochenlangem gequäle durch den „Exorzisten“ irgendwann wirklich einbilden, sie hätten einen Dämon in sich – was auch nur logisch ist, denn dann hört die Quälerei ja auf. Ist etwa so, wie die Folter, die auch alle Geständnisse hervorbringt, die man hören will. Wenn der Teufelsaustreiber nur lange genug mit dem „Dämon“ im Opfer redet, wird es irgendwann selber glauben, dass es besessen sei und sich dementsprechend gebärden.
Gut, dass das in Deutschland verboten ist, so ein Schwachsinn. :-!
Redaktion benachrichtigen Kinder, Küche, Kirche
#23   Kurt K.   12:39:35 | Samstag, 24. Februar 2007
Kinder Küche…
Traditionelle Familien… die sind so, wie sich das einige HERREN hier wünschen, nur in der NS – Zeit gewesen. Darüber würd ich mal nachdenken.
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#20   Kurt K.   12:13:24 | Samstag, 24. Februar 2007
Tradition?
Was heuteden frauen als Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung verkauft wird ist in Wahrheit eine große Lüge…
…Ein weiterer Baustein zur Zersetzung traditioneller Werte…
Welche Art Familie vergleichen sie denn mit der heutigen? Wann war es denn in der Geschichte so, dass die Mutter zu Hause blieb und auf die Kleinen aufpasste?
Redaktion benachrichtigen Zuerst in Wien – jetzt in London
#34   Kurt K.   16:49:35 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@ Alle Katholiban
Auszug aus dem Text:
Bereits im vierten Jahrhundert erklärte der berühmte Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus […]
Sie sei so heruntergekommen, daß sie schon in sich selber eine Bestrafung darstelle.
Na, dann könnt ihr ja die Homos endlich in Ruhe lassen, wenn der Kirchenlehrer sie auf eine Stufe stellt mit Geißlern und Bußgürtelträgern. Ist doch toll! :-O
Redaktion benachrichtigen Eine Liebesreise ins Verderben
#36   Kurt K.   16:23:25 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@ Tradiland
LOL.
Dass die Menschheit sich daran hält ist ebenso wahrscheinlich, wie dass sie sich ändert und der Kommunismus (der an sich toll wäre, wenn der Mensch nicht so ein eigennütziges Wesen wäre) dann perfekt funktioniert. Beides Schwachsinn, funktioniert beides nicht. Die Kommunisten haben es mehrheitlich gerafft. Und Sie?
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#20   Kurt K.   19:34:25 | Dienstag, 20. Februar 2007
Milch
Die Produktion von Milch wird oft (ob das immer so ist, weiss ich nicht) durch das saugen des Kindes angeregt. Bei manchen Männern ist es sogar auch möglich, dass sie Milch gebe können, wenn man das Kind oft an ihre Brust legt.
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#14   Kurt K.   19:00:10 | Dienstag, 20. Februar 2007
Stimmt…
Wenn mir jemand an den Kopp wirft, ich wäre ein „Anhänger irgenwelcher Verschwörungen“, weil ich eben nicht pur ideologisch geprägte Informationsquellen bevorzuge, dann hat er sich damit eindeutig abqualifiziert. Ansonsten müsste ich ja an jeden MIST glauben: Ufos, Ausserirdische, Chemtrails, Pyramiden, Jüdische Weltverschwörung, Nachkommen Jusu, Levitiertes Wasser…
Aller Vertreter obigen Blödsinns kommen dann immer mit ominösen „seriösen“ Wissenschaftlern, die von der übrigen Wissenschaft unterdrückt werden… die ARMEN!
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#12   Kurt K.   18:39:10 | Dienstag, 20. Februar 2007
HUH! Verschwörung…
Kurt K. ein „nützlicher“ Anhänger des abtreibungs-industriellen Komplexes?
Jetzt weiss ich woher der Wind weht… :-P
Wenn viele anderer Meinung als man selbst ist, wird eben die Verschwörungs-Theorie ausgepackt und man kann sich selbst toll fühlen, weil man nicht auf die Verschwörer reinfällt… :-S
Nochmal die Frage: WOZU sollte das gut sein? ?:)
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#10   Kurt K.   18:18:51 | Dienstag, 20. Februar 2007
Selbsthilfegruppe…
als Beweis anzuführen ist doch bissl lächerlich. Da sind doch nur Leute, auf die zufällig zutrifft: „Abtreibung und Brustkrebs“. Andere, die keine Probleme haben nach einer Abtreibung melden sich doch erst gar nicht bei einer Selbsthilfegruppe. Da Brustkrebs ziemlich häufig auftritt, gibt es natürlich auch Frauen, die ihn bekommen, nachdem sie abgetrieben haben. Das bedingt sich aber nicht und ein Zusammenhang ist nicht nachzuweisen.
Ich finde es gelinde gesagt unprofessionell, wenn man so berichtet, als sei ein Zusammenhang irgendwie bewiesen. Das ist aber nicht der Fall.
Mal nebenbei: Warum sollte bei so etwas gelogen werden vom Statistischen Bundesamt und anderen öffentlichen Einrichtungen? Sehe da keinen Grund für. Die einzigen, die vom Lügen hier etwas hätten, sind doch die „christen“, die sich davon erhoffen, dass man ihre Meinung irgendwie wissenschaftlich untermauern kann.
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#8   Kurt K.   17:37:58 | Dienstag, 20. Februar 2007
Irgendwelche Links
kann ich auch einstellen:
www.g-netz.de/…hen_risikofakt.shtml
www.krebs-kompass.de/index.htmlwww.krebs-kompass.de/…aktoren.html~content
www.faslodex.de/article/512366.aspx
www.onmeda.de/…iten/brustkrebs.html?p=3
www.medizinfo.de/…emein/ursachen.shtml
www.netdoktor.de/…stkrebs-ursachen.htm
…rebsinformationsdienst.de/…orbeugung/index.html
MEINE Links sind von Unterschiedlichster Seite. Ihrer hingegen ist ein Zusammenschluss von „christlichen“ ameikanischen Instituten, die natürlich genau das rausfinden sollen, was ihnen in den kram passt. Geben sie mir einen seriösen DEUTSCHEN Link und ich revidiere meine Meinung.
Redaktion benachrichtigen Eine Liebesreise ins Verderben
#5   Kurt K.   16:41:03 | Dienstag, 20. Februar 2007
Ich finds immer wieder toll
was hier für ein himmelschreiender UNSINN erzählt wird:
An letztere werden sich die jungen Mädchen ein paar Jahrzehnte später wieder erinnern, wenn sie an Brustkrebs leiden – eine häufige Spätfolge nach Abtreibungen. :-#
Was für ein SCHWACHSINN!!! Erst informieren, dann schreiben! Woher Brustkrebs kommt ist bisher weitgehend ungeklärt. Aber mit Schwangerschaften hat es nichts zu tun. Es gibt Frauen, die nie schwanger waren und trotzdem Brustkrebs bekamen, oder welche, die mehrere Kinder hatten und NICHT abgetrieben haben (kenne ich aus meiner Verwandschaft BEIDES). Wenn ich so einen MÜLL lese, könnt ich explodieren! :-@
Wieso könnt ihr [v.d.Red.zens.] eure Meinung, dass Teens keinen SEX habern sollten, nicht vertreten, ohne MIST zu erzählen? Dann würd euch vielleicht einer Zuhören. So hingegen diskreditiert ihr euch selber. :-S
Redaktion benachrichtigen Sieg! Weil
#59   Kurt K.   11:51:11 | Montag, 19. Februar 2007
Holocaust
Der Befriff Holocaust ist ein eindeutig auf das dritte Reich bezogener Begriff und jede Gruppierung, die ihn für sich nutzen will, finde ich erbärmlich. Weder kann man die Bombardierung Dresdens (Neo-Nazi-Jargon: „Bomben-Holocaust“) noch die Abtreibung („Babycaust) damit vergleichen.
Wieso bestehen manche auf den Begriff „Holocaust“ für in ihren Augen Verbrechen, die man auch einfach mit anderen Begriffen beschreiben könnte?
Beim Holocaust wurden Millionen Menschen aus Ideologischen Gründen ermordet, und zwar auf grausamste Weise. Das ist weder bei der Bombardierung Dresdens noch bei Abtreibungen der Fall.
Könnt ihr eure Meinung gegen Abtreibungen nicht auf eine andere Weise zeigen?
Redaktion benachrichtigen Der Verdacht gegen Rolf Hochhuth erhärtet sich
#39   Kurt K.   01:50:24 | Samstag, 17. Februar 2007
@ Genoveva:
Anmerkung: Ich habe mit meinen Argumenten IHRE Frage nach verbrecherischen Monarchien beantwortet und nichts anderes.
Redaktion benachrichtigen Der Verdacht gegen Rolf Hochhuth erhärtet sich
#37   Kurt K.   01:40:24 | Samstag, 17. Februar 2007
Totschlagargumente
Tja, das sind sie wirklich, die Grausamkeiten, die sich „gute, christliche, römisch-katholische Monarchen“ nannten. Diese stichhaltigen Argumente kann eben niemand leugnen und daher werden sie dann als Totschlagargumente bezeichnet.
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#34   Kurt K.   01:17:04 | Samstag, 17. Februar 2007
@ Genoveva:
Ich werde jetzt keine Zahlen und Daten vorlegen, denn erstens dauerts mir zu lang und zweitens kann man bei 1500 Zeichen nicht genug schreiben.
Nur ein paar Stickpunkte:
– Judenverfolgungen
– Hexenverfolgungen
– grausamste Strafen (Rädern, Ausweiden…)
– oft permanenter kriegszustand
– tausendfacher Mord in Kriegen (aus Rache Auslöschung der Bevölkerung ganzer Städte – z.B. lombardischer Städtebund)
– „Ketzerverfolgungen“ vor allem Frankreich, was aber auch „katholisch war (Katharer)
– „Bekehrung“ mit Feuer und Schwert (in Sachsen, später dann in Pruzzen), ging dabei immer nur um Penunze.
Redaktion benachrichtigen Der Verdacht gegen Rolf Hochhuth erhärtet sich
#32   Kurt K.   00:52:40 | Samstag, 17. Februar 2007
@ Genoveva:
Darf ich mal kurz lachen? In einem „katholischen Deutschland“ waren Jahrhunderte lang Diktaturen möglich – nur nannte man sie da noch Monarchien. Und die haben genauso unchristliches, ja unmenschliches Verhalten wie die Nazis an den Tag gelegt. Vielleicht nicht in diesem Ausmaß, aber dafür dauernd.
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#27   Kurt K.   22:57:52 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Malachias
G.M. hat z.B. folgendes geschrieben. Hört sich irgendwie kryptisch an – jedenfalls nicht nach irgendeiner seriösen Wissenschaft:
„Einige der bedeutendsten Männer der Vereinigten Staaten, aus den Bereichen Handel und Produktion, fürchten sich vor jemandem, vor etwas. Sie wissen, daß es irgendwo eine Macht gibt, so organisiert, so subtil, so wachsam, so vernetzt, so durchdringend, daß sie besser nur flüstern, wenn sie schlecht von ihr sprechen.“
Ich glaub, den muss man nicht lesen. Hab auch ma im Netz geschaut. Der wird hauptsächlich auf braunen Seiten hochgelobt und auf anderen belächelt.
Ludendorff schrieb unter anderem auch folgende Werke:
-Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse
-Die Judenmacht, ihr Wesen und Ende.
-Weihnachten im Lichte der Rasseerkenntnis.
-Deutsche Abwehr. Antisemitismus gegen Antigojismus
-Judengeständnis: Völkerzerstörung durch Christentum
Gary Allen: Buchklappentext
„…enthüllt das geheime Zusammenspiel der westlichen Hochfinanz mit den Kommunisten…“
AHA! Klingt streng LOLgisch.
Des Griffin:
…sie seien
„der ‘weitreichende Masterplan’, mit dessen Hilfe
diese vergleichsweise kleine Gruppe von immens reichen,
diabolisch mächtigen und extrem einflussreichen Männern
(die jüdischen Führer der Illuminaten) vorhaben…
SOWAS lese ich aus Prinzip nicht. Hab da schon besseres zu tun. Z.B. schlafen, fernsehen, mich langweilen. Is ja albern dass Sie mit solchen Gestalten irgendwas beweisen wollen. LOL :-D
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#24   Kurt K.   22:09:21 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Malachius
Sie schrieben:
Und daß überstaatliche Mächte, sprich Internationales Judentum und Internationale Freimaurerei, die eigentlich Verantwortlichen für den Ausbruch und Verlauf der beiden Weltkriege, bei denen es ja sich letztlich nur um einen einzigen Krieg (gegen Deutschland) gehandelt hat, waren, ist allen tiefer Blickenden auch schon längst klar und dürfte (hoffentlich!) auch bald von den Dächern gepfiffen, d.h. Gemeingut der Geschichtsschreibung, werden…!
Ja, stimmt. Und der Mond ist aus grünem Käse. :-D :-D :-D :-D :-P :-O
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#20   Kurt K.   21:38:27 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Daniel Stöhr
Was für eine „Anschuldigung“ meinen sie denn? Dass der Papst öffentlich geschwiegen hat ist eine unleugbare Tatsache.
Oder können sie eine Rede auftreiben, in welcher der Papst etwas gegen den Faschismus/Hitler gesagt hat?
Es gibt dazu übrigens noch These d:
Ich weiss nichtr was man von ihr halten soll.
Durch das Reichskonkordat, welches die Kurie mit den Nazis ausgehandelt hat, wurde die staatliche kirchensteuer eingeführt… vll war der Papst Hitler „noch was schuldig“?
Redaktion benachrichtigen Der Verdacht gegen Rolf Hochhuth erhärtet sich
#14   Kurt K.   20:22:03 | Freitag, 16. Februar 2007
Stimme des Papstes
Hätte gerne Quellen, wo, wann und was genau der Papst gegen den Holocaust unternommen hat. Dass er mal irgendwelche Juden bei einer Audienz deutschen Offizieren vorzog oder einem Juden gesagt haben soll, er solle stolz auf seine Abstammung sein, kann ja nicht als Widerstand gegen Hitler gewertet werden. Oder dass irgendwelche Leute (und mögen es auch wichtige Persönlichkeiten gewesen sein) zum Christentum übertreten und dann des damaligen Papstes namen annehmen – nun ja… schön. Auch wenn die Kurie 100.000 Juden tatsächlich gerettet haben sollte (Belege?) dann ist das trotzdem lächerlich wenig im Vergleich zu den Millionen ermordeten…
Damals waren noch viel mehr Menschen gläubig katholisch als Heute, in Deutschland, gerade aber in Italien. Der Papst hätte sich DEUTLICH gegen den Faschismus stellen müssen. Vielleicht hätte es was genutzt.
Eines Jedenfalls hätte Hitler nicht tun können, nämlich den Vatikan „platt zu machen“! Also hätte der Papst es relativ ungefährdet tun können.
Redaktion benachrichtigen Keine Freigabe der dummen Messe
#88   Kurt K.   12:57:59 | Samstag, 3. Februar 2007
Weltlicher Führer
Die Tradition wurde aber auch von Päpsten und Kirchenfürsten gemacht. Entweder es besteht ein Primat des Papstes, oder eben nicht. Und entweder wird das Lehramt vom heiligen Geist inspiriert, oder eben nicht.
Wo ist denn der dramamtische Bruch mit der Tradition explizit (abgesehen von der tridentischen Messe)? Und wie begründet man, dass das Lehramt IN DIESEM FALL nicht Recht hat?
Redaktion benachrichtigen Keine Freigabe der dummen Messe
#86   Kurt K.   12:11:49 | Samstag, 3. Februar 2007
Abspaltungen
Tja, ich bin ja kein Experte, was das VII angeht, aber normalerweise spricht man von Abspaltung, wenn eine unterlegene (kleinere) Gruppe sich von der Mehrheit und / oder dem Führer entfernt. Die „Modernisten“ stellten meines Wissens nach etwa 1500 Personen und das Oberhaupt (also den Papst), die Tradis etwa 500 und kein Oberhaupt. Wenn sich jemand abspaltet, dann doch wohl die Tradis.
Ich weiss echt nicht, wie die Tradis das wirklich begründen, dass der Papst und das Lehramt plötzlich (für alles andere, was nicht explizit in der Bibel steht, führen die meisten katholiken an, das sei vom heiligen Lehramt wahrheistgemäss so festgelegt worden, da es von heiligen Geist erleuchtet sei) nun nicht mehr vom heiligen Geist gelenkt sein sollen. Wie gesagt, hört sich für mich nicht stringend an. Man legt halt alles so aus, wie man es gern hätte und wie es zur eigenen Position passt.
Redaktion benachrichtigen Keine Freigabe der dummen Messe
#84   Kurt K.   11:18:47 | Samstag, 3. Februar 2007
@ HeinrichvonOfterdingen
Der Vatikan kennt die Bedingungen, wenn er sich bekehrt, dann ist die Einheit unverzüglich wieder herstellbar.
Ihre Definition von „Gehorsam“ ist ja wirklich gut. So nach dem Motto: „Wenn Du das von mir forderst, was ich selber will, dann gehorche ich dir auch!“
Ich frag mich schon lange, wie denn die Christen, die VII ablehnen, das rechtfertigen. Einerseits habe der Papst das Primat und das Lehramt sei vom heiligen Geist erfüllt und treffe daher die richtigen Entscheidungen (kirchliche Lehre / Tradition), andererseits werden Entscheidungen einer Versammlung (VII), die ja der Logik folgend auch vom Heiligen Geist erfüllt gewesen sein muss, abgelehnt.
So sucht sich halt jeder raus, was ihm passt. So ist es und so war es schon immer mit der Kirche und der Lehrmeinung. Neuerungen gab es auch vor VII schon. Und oft haben sich irgendwelche Gruppen abgespalten. Find ich auch nicht schlimm, nur sollten diese Gruppen dann auch dazu stehen.
Redaktion benachrichtigen Die Islamisierung Europas am Beispiel von Bad Vöslau
#59   Kurt K.   02:19:53 | Samstag, 3. Februar 2007
Deutschland zu retten
ist tatsächlich nicht meine Aufgabe. Deutschland muss auch nicht „gerettet“ werden. Dieser ganze Quark mit der muslimischen „Bedrohung“ in Deutschland ist doch völliger Unsinn. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass relevant viele Deutsche zum Islam konvertieren!? Selbst bei 4000 im Jahr ist das lächerlich wenig. Das sind in 10 Jahren 40.000 und in 100 Jahren 400.000… und das bei 80 Millionen Einwohnern… um darin eine Gefahr zu sehen muss man schon seltsam denken.
Und davon mal abgesehen: SIE persönlich gehen vielleicht nicht in muslimische Länder, um dort zu missionieren, Christen allgemein aber schon.
Redaktion benachrichtigen Wer verurteilte die Hexen?
#20   Kurt K.   20:27:27 | Freitag, 2. Februar 2007
Verurteilt zum Tode
haben in der Tat hauptsächlich weltliche Gerichte. Das ist aber keine Auszeichnung für die Kirchen (katholische sowie in schlimmerem Maße die protestantische), denn wer einen Verurteilten an eine Instanz ausliefert, von der man ziemlich genau weiss, dass diese das Todesurteil vollstrecken wird, kann sich nicht freisprechen vom Mord. Ausserdem – auch wenn nicht zum Tode verurteilt wurde, waren die Menschen nach der Folter oft so furchtbar verstümmelt, dass sie oft daran starben.
Und dass „die Päpste“ gegen den Hexenglauben gewesen seien, stimmt nur bis 1484. Dann nämlich verwarf Papst Innozenz VIII die bis dato gültige Lehrmeinung, dass Hexenglauben Aberglaube sei und bestätigte, dass Heinrich Insistoris (Kramer) die volle Unterstützung durch weltliche Herren zu gewähren sei. Erst dann fing der Hexenwahn richtig an. Bis dahin hatten sich nämlich viele weltliche Herrscher geweigert, ihn zu unterstützen, da sie auf ihren Verstand hörten. Dann allerdings wurden Gegnern Kramers Kirchenstrafen angedroht und sie mussten sich fügen. Wers nicht glaubt, schaue unter „Hexenbulle / Summis desiderantes affectibus“ im Internet oder Lexica nach.
Hexenglaube im Volk gab es auch schon vorher, doch Todesstrafen dafür waren selten, meistens wurde eine beschuldigte Hexe mit zeitlicher Verbannung bestraft. Erst ab der päpstlichen Bestätigung des Hexenhammers fing das Wüten der Prozesse an. Warum kann man als Katholik nicht zu Fehlern der Kirche stehen? Das lässt sich nicht wegdiskutieren!
Redaktion benachrichtigen Die Islamisierung Europas am Beispiel von Bad Vöslau
#52   Kurt K.   17:08:12 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Richard
Die Geschichte des [hier beliebige Religion einsetzen] … Ist eine Geschichte des Haßes, der Gewalt und des Fanatismus.
So wäre der Satz wahr.
Redaktion benachrichtigen Die Islamisierung Europas am Beispiel von Bad Vöslau
#49   Kurt K.   00:23:26 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Benedikt
„Das Kopftuch ist in der Türkei eher verpönt.“
Ähm, kommt drauf an was man als „Türkei“ definiert… In Istanbul und anderen grösseren Städten ist das sicher so. Aber in Anatolien nicht. Egal, ist nicht wichtig für
diese Diskussion.
Wenn ich es nicht ganz falsch verstanden habe, dann gehts in diesem Artikel ganz konkret um ein Gebetshaus (also um den Glauben). Integration im kulturellen Sinne ist was ganz anderes. Dass es da extreme Defizite gibt, darüber braucht man eigentlich nicht reden, da es in jeder deutschen Grossstadt ein „Klein-Istanbul“ gibt. Ich habe mal in einem Haus gewohnt, dessen Anbau im Hinterhof ein inoffizieller islamischer Gebetsraum war. Solch inoffizielle Gebetsräume fördern noch die Trennung der Welten, denn da kommen garantiert keine Deutschen hin und die Muslime können dort machen was sie wollen, ohne dass sie sich irgendeiner Kritik aussetzen müssen. Offizielle Moscheen hingegen wären öffentlicher Raum, der auch einigermassen kontrolliert werden könnte (zumal, wenn man den Vorschlag -von irgendeinem Politiker, wer weiss ich leider nicht mehr – annimmt, dass die Predigten in deutsch gehalten werden müssen).
@ GvG
„…Geburtenrate des eigenen Volkes erhöhen
z.B. durch Verbot von Pille und Abtreibung, Förderung
des Patriarchats und die mohammedanischen
Einwanderer und deren Nachkommen in das Land ihrer
Väter zurückführen.“
Da kann ich nur sagen: 88
Redaktion benachrichtigen Die Islamisierung Europas am Beispiel von Bad Vöslau
#47   Kurt K.   23:50:09 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Staatsreligion
Jo, meine Meinung, denn es spricht meines Erachtens nicht für die damaligen Meschen, denn sie kannten ja nichts anderes, haben also den Glauben nicht gewählt. Auch weiss man nicht, wie viele damals nur in die Kirche gegangen sind, um nicht unangenehm aufzufallen.
Eine erzwungene Religion kann doch nicht das Ziel sein. Entweder man glaubt aus freien Stücken oder eben nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Islamisierung Europas am Beispiel von Bad Vöslau
#45   Kurt K.   23:26:04 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Drogen
Ojeoje, da verkaufen TÜRKEN Rauschgift an Kinder! DEUTSCHE würden das ja NIE machen! :-D :-D
Nebenbei: Das spricht eigentlich FÜR eine Moschee… denn wer stark gläubig ist, macht so etwas eher nicht, oder?
Redaktion benachrichtigen Die Islamisierung Europas am Beispiel von Bad Vöslau
#40   Kurt K.   22:16:45 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Benedikt
Sie schrieben: „…Diese Ausländer sollen hier von EINER Gesellschaft aufgenommen werden – das Problem sind doch die Parallelgesellschaften, eben jene, wo sich nichts vermischt, sondern alles scharf getrennt bleibt…
…Es ist natülich absurd, dass hier zwar Leute aus aller Herren Länder zuziehen sollen, deren Kultur aber wie unter einer Glasglocke bewahrt werden soll. Das Aufgehen in einer anderen Kultur, in die man sich begeben hat, ist etwas völlig Normales.“
Sie würden also, wenn sie aus irgendwelchen Gründen in die Türkei ziehen würden (oder da in einer christlichen Gemeinschaft geboren worden wären), würden Sie, um in der fremden Kultur „aufzugehen“, ihren Glauben -so ratz-fatz- aufgeben und mal eben zum Islam konvertieren? Ihre Frau würde nur noch verschleiert rumlaufen und sie würden keinen Schweinebraten mehr essen? Interessant. Nach ihren bisherigen Posts hätte ich sie nicht so eingeschätzt.
Das Problem der Moscheen ist für mich eher das, daß sie keiner staatlichen Aufsicht unterliegen und die Prediger oft aus islamistischen Staaten/Schulen nach D kommen. Daran müsste man arbeiten. Aber DASS Muslime auch in D Gebetshäuser haben dürfen ist für mich klar. Das Argument, dass in vielen islamischen Ländern keine neuen Kirchen gebaut werden dürfen, kann man schwerlich den Muslimen bei uns in die Schuhe schieben. Die können am allerwenigsten dafür.
Redaktion benachrichtigen Keine Freigabe der dummen Messe
#46   Kurt K.   10:17:46 | Montag, 29. Januar 2007
Nochmal @ Latein
Dass man als Theologe oder auch Geschichtswissenschaftler Latein und evtl. auch Altgriechisch können sollte, ist klar. Wenn man forschen will, dann muss man in der Lage sein, das Original zu lesen, könnte ja sein, dass es entweder falsch übersetzt wurde oder dass es bei einem Text mehrere Übersetzungsmöglichkeiten gibt. Bei der Bibel z.B. gibt es oft solche Stellen, wo man sich nicht 100% einig ist.
Aber „dumm“ finde ich den Vergleich des Bettlers und der Hure mit den heutigen Leuten. Beide konnten selbstverständlich die Sprache des Landes in dem sie lebten. Das ist aber nicht zu vergleichen mit einem schulischen Lernen einer toten Sprache, die sonst allenfalls noch rudimentär vorkommt (Fremdworte, Wortstämme z.B.).
Redaktion benachrichtigen Keine Freigabe der dummen Messe
#18   Kurt K.   21:58:41 | Sonntag, 28. Januar 2007
Latein
Tja, ich bin nun kein besonders häufiger Messgänger und Latein kann ich nur rudimentär. Sollte man die Messe augf Latein halten, dann würden sicherlich vile leute gar nicht mehr in die Messe gehen, weil sie dann nix mehr verstehen. Und das sind beileibe nicht nur die jungen Leute, sondern alle, die eben kein Gymnasium besucht haben. Und das sind sehr viele.
Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass Gott irgendeinen Wert auf die Sprache legt, in der die Messe gefeiert wird. Das tun nur Menschen mit der Einstellung „heute ist alles Kacke!“; die mit der alten Messe eine Zeitreise machen wollen und am liebsten im Mittelalter gelebt hätten, wo die Gesellschaft eine einfachere war und man nicht so viel selber denken sollte.
Redaktion benachrichtigen Verfassungsfeindliche Sexualpädagogik
#7   Kurt K.   23:40:34 | Samstag, 27. Januar 2007
@ OnanIV
Kann ihrem Text 100%ig zustimmen! :)3 :(3
Zum Glück ist es Lehrern in allen Fragen, die den Glauben betreffen, nicht gestattet, die Schüler zu beeinflussen (ausser selbstverständlich Religionslehrer jedweder Religion, aber das Besuchen des Reli-Unterrichts ist ja auch nicht verpflichtend). Und das ist auch gut so. Glauben ist eben nicht wissen, und wenn wir in unseren Schulen Einflussnahme der Lehrer hin zu katholischen Lebensentwürfen gestatten würden, dann müssten wir auch andere religiöse Vorstellungen zulassen (Islam, Buddhismus…) und das ginge schon aus organisatorischen Gründen nicht. Daher gilt: Gleichbehandlung der Religionen in den Schulen – ergo: Keine Beeinflussung in irgendeiner Richtung.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Ideologen haben ein Problem
#461   Kurt K.   15:39:22 | Samstag, 27. Januar 2007
@ Reflektor
Ja, Recht haben sie mit ihrer Einschätzung, dass sich nichts ändern wird. Auch m.E.n. darf man auf solch einer Seite, die öffentlich zugänglich ist, die Meinung dieser leute hier nicht unkommentiert stehen lassen. Diese Seite hier findet man recht schnell wenn man im Netz nach Informationen über Kirche und Evolution/HS sucht. So wie bei mir.
Ausserdem, sind wir mal ehrlich, macht uns das sinnfreie diskutieren doch irgendwie auch „Spass“, oder?!
Auch wäre es für Kreuz.net ziemlich langweilig, eine Zugangserschwerung einzuführen, denn sonst gäbe es bei den Meisten Artiken nur eine einzige Antwort, die „AMEN“ lauten würde *g*.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Ideologen haben ein Problem
#447   Kurt K.   14:34:55 | Freitag, 26. Januar 2007
@ Penis und so
Ma ne kurze Frage an die Gläubigen hier: VOR dem Sündenfall, wie war das da? Konnten sich Adam und Eva da schon fortpflanzen? Waren sie organisch und willentlich dazu in der Lage?
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#397   Kurt K.   11:26:27 | Freitag, 26. Januar 2007
@ maureen
HEH! Nicht die Aliens beleidigen bitte!
:-P
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#326   Kurt K.   05:04:23 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Hihi …
Scheisse muss lecker sein – Millionen Fliegen können nicht irren!
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#240   Kurt K.   15:07:14 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Ausgrenzung
Dass die Kirche dies nicht mehr offiziell tut, liegt aber daran, dass sie es nicht mehr kann und darf. Und das wiederum liegt an den Schwulen selber, die eben dafür kämpfen mussten, dass sie nicht mehr so wie früher ausgegrenzt werden.
Hätte die Kirche keinen Gegenwind bekommen zu ihrer Ablehnung der HS, dann hätten wir auch heute noch Gesetze, die HS verbieten und unter (barbarische) Strafe stellen.
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#232   Kurt K.   14:12:24 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Erdbeben und…
Klimaveränderung. Das eine als Ursache des anderen… Wie soll das gehen?
Evtl: Die Kimaveränderung heizt Hurricane an, die wiederum schieben die Kontinente umher und deshalb stossen diese Zusammen und es gibt Erdbeeren?
Ode wie oder was?
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#228   Kurt K.   12:48:37 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Umweltzerstörung
In einem Teil muss ich ihnen Recht geben:
Wenn alle Menschen nach Gottes Gesetzen leben würden, dann gäbe es keine Kriege, keine Umweltverschmutzung, keine Hungersnöte? Kommt halt immer drauf an, wie man Gottes Gesetze auslegt, oder? Klar, wenn sich alle an die Nächstenliebe hielten, dann gäbe es keinen Krieg mehr. Umwelt-/Luftverschmutzung fällt selbstverständlich auch darunter (denn derjenige, der sie zerstört schadet seinen Mitmenschen).
Die Gesellschaft würde auch deutlich aufblühen, wenn sich jeder an die Nächstenliebe halten würde. Stimmt. Wenn jeder seinen nächsten lieben würde, dann bräuchten wir dieses Forum nicht, dann würden auch HS von allen Mitmenschen genauso geliebt werden wie andere Menschen. DAS wäre tatsächlich das Paradies auf Erden.
Aber Erdbeben gäbe es immer noch. Wäre aber nicht mehr so schlimm wie jetzt, da sich die Menschen gegenseitig helfen würden, mit den Folgen umzugehen.
Um das Paradies auf Erden zu erreichen ist eigentlich nur Liebe erfoderlich. Bei vielen von den „Katholiken“ hier sieht man aber, dass die Gesetze Gottes eben nur selektiv eingehalten werden und das wichtigste ausser Acht gelassen wird. Also wird es nichts mit Paradies. Schade, aber wahr.
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#224   Kurt K.   12:15:39 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ VirFortis
Ich verschrieb mich weiter unten beim Empfänger. Dafür bitte ich Reflektor um Verzeihung.
VirFortis schrieb: „…das sündhaftes Verhalten wie zb unter anderem das Ausleben widernatürliche Sexualität in direktem Zusammenhang mit den von ihnen angesprochenen Problen wie Krieg, hungersnöte, Erdbeben und Luftverschmutzung steht.“
DAS hätte ich gerne mal erklärt.
Ehegattensplitting: Die Väter des GG wollten damit KINDER unterstützen. Daher finde ich auch, dass es bei HS-Beziehungen nichts zu suchen hat – es sei denn, es sind Kinder da. Aber genauso müsste man es bei Hetero-Beziehungen halten. Ehegattensplitting erst, wenn Kinder da sind. Alles andere macht keinen Sinn. Alle anderen Rechte, die Ehepaare haben (also erben, für den anderen Entscheidungen treffen,…) sollte man schon auch HS-Beziehungen zugestehen, die Standesamtlich verbunden sind. Ist ja quasi einfach ein Vertrag.
Noch schnell was zum „Tiervergleich“ den HS heute immer anstellen. Ich kann mich noch gut an eine Zeit erinnern, in der Gegner der HS genau diesen Vergleich auf den Lippen führten – damals aber so: HS im Tierreich gibt es auch nicht, daher ist das unnatürlich. JETZT gibts Beweise, dass es im Tierreicht völlig normal ist. Und jetzt kommen die selben Leute mit „du willst sich doch nicht mt einem Tier vergleichen“. Da muss man schon schmunzeln. So kann man alles genauso auslegen wie man es gerne haben will, um seine Negativmeinung zu unterstützen.
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#200   Kurt K.   01:06:52 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ Reflektor
Wenn sie das bitte ausführen würden? Interessiert mich brennend!
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#195   Kurt K.   00:35:13 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ Bruder Theophil
Wenn Sie ihren Kindern den CSD nicht zumuten wollen, dann halten sie sich eben fern! Wo ist das Problem?
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#88   Kurt K.   20:16:44 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ VirFortis
Und dann ersetzen wir es durch ein System, das andersgläubige, Ketzer, Schwule, „Hexen (LOL)“ und „Zauberer“ „euthanasiert“ und von „Dämonen besessene“ foltert… tolle Aussichten.
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#83   Kurt K.   20:09:11 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ VirFortis
„im übrigen hat gott (die pforten der hölle werden dich nicht überwinden) den sieg versprochen – und just genau in dem zeitpunkt wo es keiner mehr für möglich hält“
Da sie es noch für möglich halten haben WIR ja noch etwas Zeit – ein Glück!
Ich schrieb „in Europa“ und halte keineswegs Europa für die ganze Welt. Aber Sie anscheinend Südamerika…
Die grossen, aufstrebenden Nationen (China, Asien allgemein, Indien) sind auch nicht wirklich auf ihrer Linie, oder? Wer bleibt da noch? Afrika und Südamerika. Toll. Wenn diese Länder irgendwann auch mal ne vernünftige Bildung erreicht haben ist es mit Fundamentalismus dort auch ganz schnell vorbei.
Das würde mir an Ihrer Stelle zu denken geben: Kläre den Menschen auf und er glaubt nicht mehr alles was der Papst (bzw andere Kleriker) sagen…
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#76   Kurt K.   19:56:50 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ VirFortis: Kath. Staat
Jaja, bevor das passiert friert die Hölle zu ^-^
Das gute ist ja, die (extreme) Religion geht in Europa zurück. Und das aus gutem Grund.
Wenn jmd. mit dem Gedanken spielt, katholisch zu werden, dann geb ich ihm demnächst die Adresse dieser Website: Richard wird ihn schon abschrecken.
Davon mal abgesehen… „katholische“ (jedenfalls nannten sich die Herrscher so) Staaten gabs zuhauf, sind dann aber von Revolutionen vernichtet worden. Andersrum ist das zum Glück nicht zu erwarten, bei den paar Fundamental-Katholiken die es (noch!) gibt. Seht es ein, IHR sterbt aus, nicht die aufgeklärten Menschen. Geht wenigstens würdig unter!
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#62   Kurt K.   19:30:40 | Dienstag, 23. Januar 2007
Gottesstaat
Wenn wir einen Gottesstaat a la Iran haben…
OHA! Richard: Ein Vorkämpfer für den Islam!
Wer hätte das gedacht?
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#50   Kurt K.   18:43:57 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ VirFortis
„so könnte man zb t shirts mit der aufschrift „gegen homos“ oder „fundamentalist“ tragen und somit freches auftreten mit selbigen selbstbewußt bekämpfen“
Könnte man… aber tun sie bestimmt nicht, oder?
Ist nämlich bissl was anneres, hier so anonym Hass zu predigen oder eben öffentlich Farbe zu bekennen.
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#48   Kurt K.   18:31:47 | Dienstag, 23. Januar 2007
Kaiserschmarrn
Ist das wienerisch-böhmisch? Wenn ja, dann kann ich sagen, dass ich auch in dieser Küche zu Hause bin. DAS hab ich nämlich schonmal gemacht.
Dachte aber, das sei boirisch… habs in München zum ersten mal gegessen. War lecker.
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#44   Kurt K.   18:23:55 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ P.W.
Hab ich behauptet, dass ich deutsch koche? Bin da mehr für International. Allerdings muss ich zugeben, dass die Össi-Küche definitiv nicht mein Fachgebiet ist. Zu viele Mehlspeisen, zu viele Fremdwörter *g*.
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#26   Kurt K.   17:55:53 | Dienstag, 23. Januar 2007
Kochen
Hab jetzt mal dkg gegoogelt… DAS hab ich ja noch gefunden … :O/
Aber Thea? Irgend ne Össi-Firma die Kochzutaten vertreibt. Aber um was genau es sich bei dem Rezept handelt, wissen nur die Götter. Vielleicht ne Zutat, die man beliebig variieren kann?? *g*
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#16   Kurt K.   17:45:20 | Dienstag, 23. Januar 2007
Kochen
Nunja, alle die ich bisher einlud zum Essen ham sich nicht beschwert:
DKG – DEUTSCHE KRANKENHAUSGESELLSCHAFT
DKG – Deutsche Kakteen-Gesellschaft
DKG – Deutsche Killifisch Gemeinschaft
DKG – Deutsche Keramische Gesellschaft eV
DKG – Deutsche Kautschuk-Gesellschaft e.V
DKG – Deutsch Kanadische Gesellschaft e.V
*g*
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#12   Kurt K.   17:34:03 | Dienstag, 23. Januar 2007
Was ist das?
6 dkg Thea?
Kann eigentlich ganz gut kochen aber weder mit dkg noch mitThea was anfangen… :-O
Redaktion benachrichtigen Die evolutions-biologische Quadratur des Kreises
#11   Kurt K.   21:49:49 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ sozialkatholisch
Mal wieder ein Beispiel selektiver Berichterstattung IHRERSEITS:
Selber Spiegel-Artikel weiter unten:„Wann genau die erste Siedlung an der Grabungsstelle entstanden ist, können die Archäologen nicht sagen. „Es könnte viel früher als 3500 vor Christus sein“, so Reichel. Die Obsidian-Produktionsstätten in der Umgebung von Hamoukar habe man anhand von Keramikteilen, die in derselben Erdschicht gefunden wurden, auf die Zeit zwischen 4000 und 4500 vor Christus datiert.
Als Hamoukar zerstört wurde, ging die Zeit der Obsidianverwendung bereits zu Ende. Kupfer begann, das Gesteinsglas als Werkstoff abzulösen…“
Wofür spricht das? Wenn die Erde ca 6000 Jahre alt wäre (so in der Bibel)…?
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#6   Kurt K.   21:07:45 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Navon @ D. Stöhr
Beweise gibt es beim Krationismus nicht.
In den Naturwissenschaften aber auch nicht.
Ein sicheres Zeichen für eine nichtwissenschaftliche Idee ist die Behauptung, sie sei vollkommen sicher richtig und unwiderlegbar. Eine vollkommen sicher richtige Idee kann nicht empirisch getestet werden. Behauptungen von Unwiderlegbarkeit und das Verlangen nach absoluter Sicherheit charakterisieren nicht die Wissenschaft, sondern die Pseudowissenschaft. Die Konzeption des Kreationismus ist ein gutes Beispiel für eine nichtwissenschaftliche Theorie, da sie nicht falsifiziert werden kann. „Ich kann mir Beobachtungen und Experimente vorstellen, die jede mir bekannte Evolutionstheorie widerlegten.“, schreibt Gould. „Aber ich kann mir nicht vorstellen, welche Ergebnisse Kreationisten dazu bringen könnten, ihren Glauben aufzugeben.“ Was den sogenannten „wissenschaftlichen Kreationismus“ zur Pseudowissenschaft macht, ist sein Versuch, als Wissenschaft durchzugehen, obwohl er nichts mit wissenschaftlichem Denken zu tun hat. Der Kreationismus wird in alle Ewigkeit als Theorie unverändert bleiben. Er wird keine Diskussion unter Wissenschaftlern auslösen, die sich über die fundamentalen Mechanismen des Universums unterhalten. Er produziert keine empirischen Voraussagen, mittels derer man die Theorie testen kann. Er wird als unwiderlegbar angesehen. Keine falsifizierenden Beweise werden jemals akzeptiert werden.
Deshalb ist Kreationismus einfach eine Religion und KEINE Wissenschaft.
Redaktion benachrichtigen Frisch und fröhlich in den Abgrund
#21   Kurt K.   00:38:44 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Religionsunterricht
Kommt eben drauf an, was man unter Religionsunterricht versteht.
Wenn man den Unterricht so versteht, dass der Lehrer über den Glauben der Katholiken aufklären soll, dann kann es gut sein, dass ebendieser Lehrer das gut macht.
Soll der Unterricht aber die Kinder zum Glauben führen, dann ist der Lehrer ein eher schlechtes Beispiel.
Aber besser ein schlechtes Beispiel geben als gar keines.
Redaktion benachrichtigen Pornographie als Hinführung zur Homosexualität
#169   Kurt K.   17:35:47 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Bruder Theophil
Richard: es ist skandalös wie die rosaroten paradiesvögel hier mit ihren dunkelroten neobolschewistischen verbündeten gegen aufrichtige katholiken hetzten. besonder asozial sind diese sinnlosen gedichte…
Aber wir von der anti-alternativ fraktion halten zusammen als bollwerk gegen diese utopisten und deren sodomiten freunde.
Nunja, ich bin gestern auf diese Seite gestossen und habe somit auch nich kaum Erfahrungen was den Umgangston hier angeht. Aber obiges spricht für sich wie ich finde und auch dass es nicht gelöscht wurde von der Redaktion, falls zutreffen sollte, was sie sagen.
PS: Was für ein Bruder sind sie denn?
Redaktion benachrichtigen Pornographie als Hinführung zur Homosexualität
#155   Kurt K.   16:59:22 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Tja…
Was zu beweisen war.
Redaktion benachrichtigen Pornographie als Hinführung zur Homosexualität
#152   Kurt K.   16:56:24 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Kennenlernen
Ja, warum möchte man „ihren“ Gott nicht kennenlernen?
Könnte das vielleicht daran liegen, dass Sie nicht die beste Werbung für IHN machen?
Offiziell ist das Christentum eine Religion, deren oberstes Ideal die Nächstenliebe ist… offiziell eben. Wenn man sich hier so umschaut, dann pflegen diejenigen die nicht oder abweichend an Gott glauben einen deutlich angenehmeren und liebevolleren Umgang mit ihren Mitmenschen als die streng gläubigen. Wenn hier jemand beleidigt oder aufs übelste beschimpft wird, kann man fast sicher sein, dass der Urheber zur „Gottes-Fraktion“ gehört.
Und Sie fragen sich allen Ernstes, warum sich die meisten Menschen von SO EINER Religion abwenden?!?!?!?
L O L
Redaktion benachrichtigen Pornographie als Hinführung zur Homosexualität
#142   Kurt K.   16:30:20 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Johann
Hallo!
Ich habe mir diesen Artikel und all die Lesermeinungen dazu mal durchgelesen. Abernteuerlich. Aber ihre jetzt am Schluss ist wirklich etwas seltsam: Einerseits weden von den katholischen Gläubigen hier immer sie Gesetze des AT als Anlass der Schwulendiskriminierung hergenommen, und dann kommt eine Aussage, dass nicht alle Gesetze im AT immer noch und nicht für alle gelten.
Woran machen sie das fest? Und welche Gesetze speziell gelten denn nicht mehr?
Redaktion benachrichtigen Pornographie als Hinführung zur Homosexualität
#69   Kurt K.   10:15:07 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Habs gefunden
de.wikipedia.org/…:Corset-onanisme.png
Ist das ihr Ernst, private-notes?
Oder ein Gag, um mal ein wenig zu provozieren? :-!
Redaktion benachrichtigen Pornographie als Hinführung zur Homosexualität
#66   Kurt K.   09:36:39 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ private notes
Link geht nicht. o.O
Redaktion benachrichtigen Die Regierung will mehr AIDS
#57   Kurt K.   01:38:38 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ sca
So hart das klingt: wer sich nicht enthält und sich somit (mit oder ohne Kondom) infiziert, der ist selbst schuld.
Natürlich ist der/diejenige selber schuld. Wer denn sonst?! Aber diese Erkenntnis hilft in der Realität leider nicht weiter.
Nehmen sie z.B. folgende Situation an (zugegebenermassen eine extreme Situation ;-) ): Mutter mit Kind, Vater nicht mehr da, tot (Bürgerkrieg, AIDS oder irgendwas anderes) oder abgehauen oder sonst was. Die Mutter arbeitet als Prostituierte, weil sie sich und ihr Kind nicht anders zu ernähren weiss. Nun erkrankt die Mutter mangels Kondomen an AIDS. Mutter stirbt, Kind leidet darunter (ich male jetzt mal nicht aus, was alles passieren kann dann).
Nun kann man sich da nicht einfach raushalten mit dem Satz „selbst schuld“. Bei der Mutter mag das noch (vielleicht – bevor man sein Kind und sich verhungern lässt, macht man einiges) zutreffen, aber spätestens beim Kind ist das nicht mehr so.
Redaktion benachrichtigen Die Regierung will mehr AIDS
#55   Kurt K.   01:00:43 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ sca
Sie haben gewiss in einer Weise Recht.
Ich meine auch nicht, dass man Kondombenutzung offensiv bewerben soll, aber es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Leute überhaupt Kondome erwerben können zu einem für sie angemessenen Preis. Das ist in vielen afrikanischen Gegenden bisher leider nicht möglich. Und da man realistischerweise nicht davon ausgehen kann, dass alle Menschen sich enthalten, ist das auf jeden Fall eine deutliche Unterstützung der AIDS – Bekämpfung.
Redaktion benachrichtigen Die Regierung will mehr AIDS
#53   Kurt K.   00:23:19 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ sca
Vorweg: Ich habe nichts von „böser Kirche“ gesagt.
„gleich abstinent leben und nur innerhalb einer äußerst monogamen (Ehe-)Beziehung Geschlechtsverkehr praktizieren, sinkt die Wahrscheinlichkeit der Ansteckungauf Null“
Dem kann ich nur beipflichten. Wer würde das nicht? Nur glaube ich nicht, dass das in Europa (noch?) gilt. Daher muss es im Grunde mit der Nutzung von Kondomen (und natürlich mit der fortschrittlicheren Medizin, die uns in Europa erlaubt, Ansteckungen schneller zu erkennen).
Dieses Land hat statt auf Kondomverteilungs- auf Enthaltsamkeitsprogramme gesetzt. Mit dem Resultat, daß die HIV-Rate ein historisches Tief erreicht hat
Die Rate wäre evtl. noch tiefer, hätten sie auf BEIDES gesetzt. Aber das ist natürlich spekulation.
Redaktion benachrichtigen Vom Fluch, eine Frau zu sein
#53   Kurt K.   23:55:55 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Mens-sana
Ehrenrettung für das Mittelalter: ;-)
Im Mittelalter mussten Frauen genauso arbeiten wie auch Männer und es gibt auch noch viele Belege, dass sie Schusterinnen, Lederschneiderrinnen, Hutmacherinnen, Schneiderinnen, Töpferinnen, Färberinnen, Schreinerinnen usw. usf. waren und eigene Manufakturen geleitet haben (könnte noch hunderte Berufe aufzählen, von denen das belegbar ist). Ob das Ausnahmen waren oder nicht ist momentan noch nicht geklärt in der Geschichtsissenschaft. Gearbeitet haben jedoch die meisten Frauen (wie im übrigen auch die Kinder).
Dass die Frau auf die Mutterrolle eingeschränkt wurde ist eine Folge des technischen Fortschritts und damit des steigenden Wohlstandes, der den Frauen erlaubte, zu Hause zu bleiben und „nur“ die Kinder zu erziehen.
Es ist also mitnichten christliche altehrwürdige Tradition, sondern war als es entstand ein Privileg. Später erst wurde in der Gesellschaft festgelegt, dass Frauen nicht zu arbeiten hätten.
Beim tausendjährigen Reich haben sie sicher Recht – da war das Weib auf die Mutterrolle eingeengt und nur als Gebährmaschine für neue deutsche Soldatengenerationen gefragt.
Heute hingegen ist die jeweilige Arbei wieder ein wichtiger Punkt für den Selbstwert und die eigene Identität. Und eine solche aufzubauen sollte man(n) niemandem verwehren.
Redaktion benachrichtigen Die Regierung will mehr AIDS
#50   Kurt K.   23:26:44 | Dienstag, 16. Januar 2007
Geschlechts- und Autoverkehr
Ich fand die Seite Kreuz.net, weil ich (wegen eines Gespräches mit einem Bekannten) im Netz nach „Evolution“ und „Kirche“ suchte, um mir ein Bild zu machen, was die Kirche dazu sagt. Dann fand ich den Beitrag „Die Regierung will mehr AIDS“ und las ihn anfangs mit leichter Belustigung, da ich ihn aufgrund des Titels für einen Scherz hielt. Erst als ich dann die Lesermeinungen las, merkte ich, dass der Artikel anscheinend ernst gemeint ist.
Deshalb möchte ich ihnen (v.a. den Gegnern des Kondoms) hier meine Meinung aufdrängen:
Vorweg: Sie (also die Kritiker) haben wahrscheinlich durchaus Recht, dass das Kondom den Verfall der Sexualmoral beschleunigt. Leider ist es aber so, dass der Mensch nicht perfekt ist und „Umerziehung“ nicht klappt (haben schon die Kommunisten gemerkt) der Mensch hat leider Bedürfnisse, die sich nicht so einfach abstellen lassen. Dazu gehört auch Sex zu haben. Gerade bei jungen Menschen. Und wenn man sich die demografische Entwicklung in Afrika besieht, fällt auf, dass dort überdurchschnittlich viele junge Menschen leben.
Auch wenn der Gebrauch von Kondomen zweifellos schlechter ist als Abstinenz, so ist es das kleinere Übel. Um das Leid, welches AIDS dort über die Menschen bringt (gerade die Kinder!), einzudämmen müssen neben anderen Kampagnen auch Kondome angeboten werden. Fragen Sie sich, warum AIDS in Afrika so häufig und in Europa viel seltener ist! Hauptsächlich wegen der Kondome. Denn die Europäer haben wahrscheinlich auch nicht weniger Sex.
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