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#17 Thomas-2 21:33:49 | Montag, 29. September 2008
Matthias_DD Sie sprechen von einem Exerzitienkurs, den H. H. Pater Martin Ramm zweimal jährlich in Marienfried
durchführt und damit aus Sicht der Gebetsstätte zu einer etwas besseren Auslastung des Exerzitienhauses
beiträgt. Bei den an den Kirchentüren angekündigten Einkehrtagen und Exerzitienkursen wird H. H. Pater
Ramms Exerzitienangebot allerdings schamhaft verschwiegen. Es stimmt, dass während der angesprochenen
Exerzitien täglich die Hl. Messe in der außerordentlichen Form angeboten wird. Damit widerlegen Sie
aber nicht meine Schilderungen, die beispielhaft aufzeigen, wie lieblos und ungerecht man in Marienfried
mit Priestern und Gläubigen umgeht, die die überlieferte Form der Liturgie schätzen. Wer dafür die
Hauptverantwortung zu tragen hat, kann ich nicht beurteilen. Tatsache ist, dass sowohl an Allerheiligen
als auch am 1. und auch am 2. Weihnachtfeiertag keine Hl. Messe in der außerordenlichen Form stattfinden
darf, weil diese Tage nicht auf einen Sonntag fallen. Im Übirgen wäre ich sehr vorsichtig mit Dingen,
„die man so hört“. Ausdrücklich möchte ich Sie, lieber Matthias jedoch ermutigen, Marienfried trotzdem
die Treue zu halten. Vielleicht eröffnet der für Sommer nächsten Jahres angekündigte Wechsel in der
Leitung der Gebetsstätte endlich die Möglichkeit, dass Marienfried aus dem schon 13 Jahre andauernden
Dornröschenschlaf endlich erwacht. Beten wir dafür!
Ergänzung An der Gebets- und Pilgerstätte Marienfried, 89284 Pfaffenhofen (Diöz. Augsburg) gilt an
kirchlichen Feiertagen die Sonntagsordung. Einzige Ausnahme: Die Hl. Messe in der außerordentlichen Form,
die am Sonntag üblicherweise um 11:30 Uhr beginnt, darf an Festtagen, die nicht zufällig auf einen Sonntag
fallen, nicht zelebriert werden. Üblich ist auch, das Ansuchen von Priestern um eine Zelebrationsmöglichkeit
(privat, oder mit einer Pilgergruppe) mit einer fadenscheinigen oder gar keiner Begründung willkürlich
abzulehnen. – Reine Schikane! Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen: Unmittelbar nach der
Veröffentlichung von „Summorum pontificum“ wurde einem Priester die „private“ Zelebration verweigert,
mit dem Hinweis, dass die „alte“ Messe noch verboten sei. Dass die „alte“ Messe nie verboten war gilt
erst ab dem Fest Kreuzerhöhung!?
Fortsetzung: Auch die wunderbar agierende Choralschola des FSSP-Seminars, unterstützt durch eine hervorragende
Akustik, sowie die scheinbar bis auf den letzten Platz gefüllte (halbe) Kirche konnte in mir nicht das
ungute Gefühl vertreiben, als solle man hier vorgeführt werden. Die FSSP und auch die anderen so genannten
„Ecclesia Dei Gemeinschaften“ sollten meines Erachtens in Zunkunft etwas genauer hinsehen bzw. nachfragen,
ob die äußeren Rahmenbedingungen auch tatsächlich geeignet sind, die Erhabenheit und Heiligkeit des
Kultes zu unterstreichen und nicht unbesehen jede sich bietende Zelebrationsmöglichkeit nutzen. Wenn
man z. B. mangels Platz, wie in St. Ulrich und Afra, die sechs Altarkerzen versetzt aufstellen muss, um
diese überhaupt auf dem Altar unterzubringen, dann müsste man zumindest darauf bestehen, den Altar verbreitern
(und erhöhen) zu dürfen.
Als einer der Gläubigen, die die Hl. Messe in St. Ulrich und Afra mitfeierten, möchte ich meine gan…
persönlichen Eindrücke schildern: Betrübt registrierte ich zunächst die spöttischen und abschätzigen
Blicke der ausziehenden Prämonstratenser (Kloster Roggenburg), die für die unmittelbar vorausgehende
Laudes zuständig waren und wohl nicht damit rechneten, dass fast alle bei der Laudes anwesenden Gläubigen
auch an dem feierlichen Hochamt in der außerordentlichen Form teilnehmen wollten. Beim Einzug des Altardienstes
und des Klerus (es war auch mind. ein Bischof dabei), war der Kontrast in der Körperhaltung auffällig.
Die Priester, die mit der überlieferten Form der Hl. Messe wohl weniger vertraut sind, zogen mit seitlich
schlenkernden Armen ein und brachten auch nur eine Verneigung an den Altarstufen zustande. Zelebriert
wurde „versus deum“ (der Tabernakel ist seiltlich an einer Säule plaziert)an dem äußerst mickrigen
Volksaltar auf der mitten im Kirchenschiff „festzementierten“ Altarinsel, und erinnerte mehr an einen
Campingtisch. Ja hier haben die Reformer wohl ganze Arbeit geleistet und der noch vorhandene prächtige
Hochaltar kann offensichtlich gar nicht mehr für die überlieferte Form der Liturgie genutzt werden.
Selbst der Blick auf den Hochaltar ist durch eine lebensgroße Kreuzigungsgruppe hinter der „Altarinsel“
behindert. Durch die fehlende Abgrenzung zum „Presbyterium“ fühlte sich ein (Presse?)-Fotograf ermuntert,
während der heiligen Handlung auf den Altarstufen herumzustolpern und zumindest zeitweilig ein Blitzlichtgewitter
zu veranstalten. (Fortsetzung folgt!)
#129 Thomas-2 14:46:19 | Mittwoch, 22. August 2007
Eheverständnis @Nachtlaterne Bitte beachten Sie: Ich habe mich nicht für ein Totschweigen des Abtreibungsverbrechens
ausgesprochen. Ich wollte mich lediglich gegen die inflationäre bildliche Darstellung von abgetriebenen
Kindern wehren. @derfux Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich nicht an Definitionen von Grass
orientiere. @Tammox Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass ich die Ehe ausschließlich sakramental definiere.
Ich bleibe dabei: In einer katholischen (christlichen) Ehe sind derartige abscheuliche, abartige und entwürdigende
Praktiken undenkbar!!! @Luther Ich danke Ihnen für Ihr Stellungnahme!
#111 Thomas-2 12:50:53 | Mittwoch, 22. August 2007
> derfux zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig das Hl. Ehesakrament gespendet haben und dabei auch
das Versprechen ablegten, sich zu lieben, zu achten und zu ehren sind derartige Praktiken jedenfalls undenkbar.
Welchen Geschlechs Personen sind, die sich selbst und den/die andere/n soweit erniedrigen und sich an
Fäkalien ergötzen, spielt dann in der Tat keine Rolle mehr. Da haben Sie recht.
#107 Thomas-2 11:46:54 | Mittwoch, 22. August 2007
> derfux Sehen Sie, Sie sind schon völlig abgestumpft und können nichts Widernatürliches, die Menschenwürde
massiv Verletzendes erkennen. Auch ein (virtueller) Serienkiller ist abgestumpft und tötet gewissenlos.
Vor dieser Abstumpfung des Gewissens, dieser Verrohung müssen wir unsere Kinder und auch uns selbst bewahren.
#104 Thomas-2 11:11:33 | Mittwoch, 22. August 2007
Ist Kreuznet jugendgefährdend? Liebe Kreuznetredaktion, mit diesem Artikel haben Sie mein Vertrauen in
die Seriosität von „Kreuznet“ endgültig zerstört. Meinen heranwachsenden Kindern werde ich jedenfalls
den Zugang zu Kreuznet sperren. Dabei halte ich es durchaus für notwendig, die Heranwachsenden vor den
Begehrlichkeiten und der Taktik der Homolobby zu warnen. Doch die detaillierte Schilderung perverser Praktiken
verletzen das Schamgefühl und sind der Sache sicher nicht dienlich. Wenn man sich zu intensiv und anhaltend
mit dem Bösen und Widernatürlichen beschäftigt, besteht die ernsthafte Gefahr der Abstumpfung. Das
gilt im Übrigen auch für die von Ihnen immer wieder gezeigten Fotos von Leichen der getöteten (abgetriebenen)
Kinder.
Was ist der Unterschied? Damit kein Mißverständnis entsteht; ich bin Familienvater mit einer ansehnlichen
Kinderschar. „Nebenbei“ auch noch gewissenhaft als Priester zu dienen, wäre für mich unvorstellbar.
Trotzdem hoffe ich, dass mir jemand die Frage beantworten kann, warum ein verheirateter Mann zum Priesteramt
zugelassen wird, wenn er vorher als evangelischer Pastor tätig war. Genießt die Ordination zum ev. Pastor
irgendeine Anerkennung von katholischer Seite, aus der quasi ein Recht auf den Empfang der Priesterweihe
abgeleitet werden könnte? Handelt es sich hier nicht um einen ganz normalen Laien, der, auch wenn er
konvertiert, ein ganz normaler Ehemann und Familienvater ist und so in erster Linie seine diesbezüglichen
Standespflichten zu erfüllen hat? Mich verwirrt die im Artikel beschriebene Praxis.
Vergelt’s Gott, lieber Pater Isenmann, und „Auf Wiedersehen!“ Oh Herr, gib ihm die Ewige Ruhe und das
ewige Licht leuchte ihm! Herr, lass ihn ruhn in Frieden. H. H. Pater Isenmann hat der Piusbruderschaft
ein menschenfreundliches Antlitz verliehen. Man hat es ihm in den eigenen Reihen zuwenig gedankt. So möge
ihm der barmherzige Gott all das vergelten, was er für unsere Söhne getan hat.
Während Protestanten die vergangene Schönheit des Katholizismus … … wiederentdecken, sich mit Weihrauch,
Stolen, Alben und „Bassgeigen“ ausstatten, haben nicht wenige in der allein seelig machenden Katholischen
Kirche immer noch ihre Berührungsängste Bei meiner Teilnahme an Kursen für Gregorianik im Kloster St.
Ottilien vor einigen Jahren, fiel mir der überaus hohe Anteil an protestantischen Teilnehmern auf. Ein
von mir darauf angesprochener evangelischer Theologe gab mir sinngemäß folgende Anwort: „Was die katholische
Kirche an Schätzen über Bord geworfen hat, ist für uns Protestanten gerade gut genug“. Vielleicht lohnt
es sich, im „Sperrmüll“ nochmals genauer nachzusehen!